Source: https://www.dahlem.de/RathausInfo
Timestamp: 2018-04-21 11:13:03+00:00

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Der Gemeindehaushalt 2018, der von der Verwaltung in der letzten Ratssitzung vorgestellt wurde, enthält auch die Finanzierung zahlreichen Projekte, die in diesem Jahr mit einem Umfang von etwa 4,5 Mio. € in der Gemeinde umgesetzt werden. Folgende größere Maßnahmen sind geplant.
Dorfmitte Schmidtheim: Nach dem Abschluss der Straßensanierung kann die Umsetzung der umfassenden Planungen zum neuen Dorfplatz mit Fördermitteln des Landes NRW erfolgen. Kosten: 345.000 €
Städtebauprojekt Dahlem: Fortführung der Fördermaßnahmen im Sanierungsgebiet an privaten Häusern sowie Verbesserungen an der Ortsdurchfahrt entlang Kölner Straße/Trierer Straße. Kosten: 89.000 €
Neubaugebiet Dahlem: Fortführung der Erschließungsmaßnahmen an den Neubaugrundstücken von Holunderweg und Markusstrasse. Kosten für Kanalbau und Straßen: 590.000 €.
Grundschule Dahlem: Der Mitteltrakt wird für die weitere Nutzung der Offene Ganztagsschule (OGS) umgebaut. Die Küche wird dorthin verlagert, Aufenthaltsräume werden renoviert und der Trakt energetisch verbessert. Kosten: 502.000€.
Die Aula der Grundschule erhält die vorgeschriebene Fluchttreppe. Kosten: 40.000 €.
Kindergarten Dahlem: Das räumliche Angebot wird mit einem Anbau erweitert und darüber hinaus werden Umbaumaßnahmen für einen neuen Ess- und Küchenraum im vorhandenen Gebäude erfolgen , um in Fläche und Qualität den zukünftigen Aufgaben in der Betreuung gerecht zu werden. Kosten: 548.000 €
Kindergarten Schmidtheim: Eine neue Sanitäreinheit wird eingerichtet. Kosten: 51.000 €
Vereinshaus Dahlem: Umsetzung der Sanierungsarbeiten am Saalgebäude außen (Dach, Fassade, Sockel) und innen (Boden, Elektrik, Heizung, Bühne usw.) Kosten: 515.000 €.
Der Pächter Förderverein Dorfentwicklung Dahlem investiert selbst rund 80.000 € aus Spenden und Unterstützung der Jagdgenossenschaft Dahlem in den vorderen Teil des Vereinshauses.
Haus des Gastes in Kronenburg: Ein Teil der Daches wird aus Fördermitteln saniert. Kosten: 51.000€.
Sportplatz Schmidtheim: Der Kunstrasenplatz wir um eine Flutlichtanlage ergänzt, damit eine möglichst umfassende Nutzung auch in den Abendstunden möglich wird. Kosten: 50.000 €.
Bahnhofstraße und Im Driesch in Schmidtheim: Fortführung der Fremdwassersanierung durch das Abwasserwerk mit Erneuerung der Fahrbahnoberfläche. Kosten: 650.000 €
Ursprungstraße in Dahlem: Fortführung der Fremdwassersanierung durch das Abwasserwerk mit Erneuerung der Fahrbahnoberfläche. Kosten: 435.000 €
Kanalnetz Kronenburg: Befahrung und Untersuchung des gesamten Kanalnetzes und Erstellung eines Kanalkatasters. Kosten: 100.000 €
Kläranlage Kronenburg: Erneuerungen und Investitionen an der Anlagentechnik. Kosten: 90.000 €.
Instandsetzungsmaßnahmen an Gemeindestraßen, Brücken, Straßenbeleuchtung, Wirtschaftswegen, Gehwegen und Parkplätzen. Gesamtkosten: 333.000 €
Bauhof: Laufende Erneuerung und Ergänzung der Ausstattung von Gerätschaften. Kosten: 110.000 €.
Freiwillige Feuerwehr: Ersatzbeschaffung eines Rüstwagens für den Löschzug Dahlem. Kosten: 325.000 €
Die zahlreichen großen und kleinen Investitionen sind durch Zuschüsse, Pauschalen und Fördermittel gedeckt, so dass die Gemeindeverwaltung keine neuen Investitionskredite aufnehmen muss.
Zu den vielen Maßnahmen und Investitionen, die durch die Gemeindeverwaltung umgesetzt und finanziert werden, werden zukunftsweisende Projekte durch Partner begonnen:
Betreutes Wohnen in Dahlem: An der Markusstrasse werden drei weitere Gebäudeeinheiten gebaut mit 16 Wohnungen für "Betreutes Wohnen" und 4 kleineren Mietwohnungen. Das Betreute Wohnen wird ab 2019 wie das benachbarte Altenpflegeheim vom Saarländischen Schwesternverband betrieben. Zusammen mit dem Altenpflegeheim Haus Marienhöhe und der Caritas-Tagespflege St. Anna gibt es in der Gemeinde für jede Situation eine passende Betreuung der älteren Bürgerinnen und Bürger. Das ist ein großer Erfolg für alle an den Planungen und Umsetzung Beteiligten.
Internetversorgung in der Gemeinde: Das gemeinsame kommunale Projekt in Trägerschaft des Kreises Euskirchen soll eine flächendeckende Versorgung von mind. 50 Mbit/s bringen, hat aber leider immer noch nicht begonnen.
Parallel dazu werden auf Initiative der Gemeindeverwaltung Teilbereiche in der Gemeinde optimiert: Neubaugebiet Markusstrasse in Dahlem mit Glasfaser-Hausanschluss (bis 300 Mbit/s), technische Aufrüstung in Dahlem und Baasem (angefragt; bis 120 Mbit/s), Schmidtheim teilweise neu erschlossen (bis 120 Mbit/s), Geschäftsanschlüsse an der Dahlemer Binz fertig gestellt (bis 500 MBit).
Sanierung L 110: Die Landstraße von Dahlem nach Neuhaus ist in großen Teilen in einem extrem schlechten Zustand. Politik und Gemeindeverwaltung haben daher beim Landesbetrieb Straßen.NRW interveniert. Eine Sanierung ist durch den Landesbetrieb beabsichtigt, bei Mittelverfügbarkeit bereits in diesem Jahr.
Mitfahrerbänke: Auch kleine Maßnahmen können im Alltag helfen. Im Bereich der Mobilität beteiligt sich die Gemeinde Dahlem an dem Projekt "Mitfahrerbänke" der LEADER-Region Eifel.
Elektro-Ladestation: Die Energie Nordeifel richtet in Dahlem eine öffentliche Ladestation für Elektrofahrzeuge ein.
Bahnhof Dahlem: In diesem Jahr werden von Seiten der Deutschen Bahn die Planungen für den barrierefreien Ausbau des DB-Haltepunktes Dahlem konkretisiert. Eine Umsetzung der Maßnahme für rund 2 Mio. € ist für 2020 geplant.
Viel zu tun hat die Planungs- und Bauabteilung der Gemeindeverwaltung auch in 2018: Erwin Bungartz, Heinz Lorse und Bürgermeister Jan Lembach (v.r.).
18. Umwelttag in der Gemeinde Dahlem
Der Gemeindeumwelttag in diesem Jahr findet am Samstag, 21.04.2018 in Baasem, Berk, Dahlem, Frauenkron, Schmidtheim und Samstag, 28.04.2018 in Kronenburg statt.
Die Ortsgruppen der Eifelvereine in der Gemeinde Dahlem haben sich auch in diesem Jahr dankenswerterweise wiederum bereit erklärt, die Organisation dieser Veranstaltung zu übernehmen.
Alle Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie alle Vereine in der Gemeinde Dahlem sind eingeladen, diese Initiative durch ihre Teilnahme zu unterstützen. Die Treffpunkte in den einzelnen Orten sind wie folgt festgelegt:
• Baasem  14 Uhr, Parkplatz an der Kirche, anschl. gemeinsamer Ausklang
• Berk  14 Uhr, Feuerwehrhaus
• Dahlem  14 Uhr, Dorfplatz am Vereinshaus, anschl. Ausklang im Café Harmonie
• Frauenkron 14 Uhr, Feuerwehrhaus
• Schmidtheim 14 Uhr, Dorfplatz an der Kreissparkasse, anschl. Ausklang im Pfarrsaal
• Kronenburg  10 Uhr, Parkplatz am Nordtor
Mit diesem Projekt der Eifelvereine sowie der Gemeinde soll verdeutlicht werden, dass die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Dahlem daran interessiert sind, für eine saubere Umwelt sowie ein schönes Wohnumfeld Sorge zu tragen. Es muss immer häufiger festgestellt werden, dass Umweltsünder gedankenlos ihren Abfall in der freien Natur entsorgen. Wenn jemand ein solches Vergehen beobachtet, sollte er sich nicht scheuen, dies zur Anzeige zu bringen, damit hier ein Zeichen für eine Sauberhaltung der Natur gesetzt wird.
Wir würden uns sehr freuen, wenn der 18. Umwelttag in der Gemeinde Dahlem auch in diesem Jahr wieder zu einem vollen Erfolg werden würde.
Allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich daran beteiligen, möchten wir bereits im Voraus ganz herzlich danken! Bürgermeister Jan Lembach und die Mitglieder des Rates der Gemeinde Dahlem.
Bild: R. Becker
Seit 2 Jahren betreibt die Gemeindeverwaltung Dahlem mit ehrenamtlicher Betreuung der CDU-Ratsmitglieder den Grünabfall-Sammelplatz an der Dahlemer Binz. Dort kann von März bis November jeden Samstag von 15.00 bis 17.00 Uhr der Grünabfall aus dem heimischen Garten kostenlos entsorgt werden.
Die Sammelplatz wird von vielen Bürgerinnen und Bürgern aus der Gemeinde vielfach und gerne genutzt. An manchen Samstagen kommen über einhundert Einlieferer zum Sammelplatz.
Leider fahren einige Bürgerinnen und Bürger immer noch ihren Grünabfall in die Landschaft. So wird zum Beispiel an der Kläranlage auf einem Grundstück der Gemeinde (Foto) weiterhin Grünabfall entsorgt. Die Gemeindeverwaltung weist darauf hin, dass es sich dabei um eine Ordnungswidrigkeit handelt, die zukünftig auch intensiv verfolgt wird.
Daher noch einmal die dringende Bitte der Gemeindeverwaltung, das Angebot des Grünabfall-Sammelplatzes zu nutzen.
Neue Projekte mit insgesamt über 4 Mio. € enthalten
Keine Neuverschuldung durch Investitionskredite
Umfangreiche Förderungen helfen bei den kommunalen Vorhaben
Der rd. 500 Seiten umfassende Haushaltsplan der Gemeinde wurde vom Rat in dieser Woche nach Vorberatungen in den einzelnen Fraktionen und Fachausschüssen beschlossen.
Seit der Einbringung des Haushaltes Mitte Februar hatte der Verwaltungsentwurf Änderungen erfahren, die im Wesentlichen auf vorgebrachte und veränderte Sachverhalte zurückzuführen waren. Diese Änderungen wurden in der relativ kurzen Beratungsphase eingearbeitet. So wurden bei verschiedenen Projekten, z.B. beim Umbau eines Sanitärbereichs im Kindergarten Schmidtheim oder bei Gestaltungsmaßnahmen an Grundstücken und für die Gehwegverbreiterung in der Trierer Str./Kölner Str., kostenmäßige Anpassungen vorgenommen. Auch zwischenzeitlich eingetretene leichte Verbesserungen bei den Schlüsselzuweisungen und die sich hieraus ergebenden höheren Kreisumlagezahlungen wurden eingeplant. Auch konnten verschiedene Verbesserungen bei den Landeszuwendungen für den Grundschul- und Kindergartenbereich berücksichtigt werden.
Die Eckpunkte des Haushaltes
Nach der Ergebnisrechnung muss die Gemeinde in diesem Jahr mit einem Fehlbedarf von rd. 967.000 € rechnen. Hier sind die buchmäßigen Abschreibungen auf das Anlagevermögen mit einer Größenordnung von rd. 1,6 Mio. € enthalten und übersteigen das zu erwartende Defizit bei weitem. Durch diesen Fehlbedarf wird es notwendig, den in der gemeindlichen Bilanz ausgewiesenen Bestand der allgemeinen Rücklage mit dem gleichen Betrag in Anspruch zu nehmen. Neben dieser Ergebnisrechnung, vergleichbar mit der Gewinn- und Verlustrechnung eines Unternehmens, hat die Gemeinde ferner noch eine Finanzrechnung aufzustellen, die sämtliche Zahlungseingänge und -ausgänge enthält. Nach dieser Finanzrechnung wird voraussichtlich ein finanzielles Defizit von rd. 245.000 € erwartet.
In der mittelfristigen Finanzplanung bis zum Jahre 2021 steht eine weitere Verringerung des Haushaltsdefizits im Vordergrund.
Der Gemeindehauhalt 2018 lässt mit seinem Ergebnis einer gewissen Zufriedenheit Raum, da er seit Einführung des Neuen kommunalen Finanzmanagements im Jahre 2009 den geringsten Fehlbedarf von nunmehr unter 1 Mio. € aufweist. Natürlich ist den Verantwortlichen auch bewusst, dass einige besondere Geschäftsvorfälle insbesondere auch im Bereich der Windkraftnutzung zu dieser positiven Entwicklung beigetragen haben. In Jahren zuvor kam es durch eine strukturelle Finanzschwäche der Gemeinde auch schon zu Defiziten von über 3 Mio. €.
Das Gesamtvolumen der gemeindlichen Erträge beläuft sich auf rd. 12,7 Mio. €, denen Aufwendungen in Höhe von rd. 13,6 Mio. € gegenüber stehen.
Investitions- und Sanierungsvorhaben
Der Umfang der Investitions- und Sanierungsvorhaben hat ein noch nie dagewesenes hohes Niveau eingenommen.
Durch eine Vielzahl von Zweckzuweisungen, pauschale Finanzzuweisungen und weitere investive Zahlungseingänge (z.B. aus Grundstücksverkäufen) gestützt, können viele Erneuerungs-, Sanierungs- und Erweiterungsvorhaben in Kindergärten und Grundschule durchgeführt werden. So sind die im vergangenen Jahr festgelegten räumlichen Verbesserungen für die Offene Ganztagsgrundschule mit insgesamt rd. 375.000 € und ein Erweiterungsbau mit Inneneinrichtung für den Kindergarten Dahlem mit rd. 500.000 € eingeplant. Darüber hinaus stehen weitere Umbau- und Sanierungsvorhaben im Kindergarten Dahlem und Schmidtheim in Höhe von etwa 100.000 € auf dem Programm. Auch sind Dacherneuerungen am Haus des Gastes in Kronenburg (51.000 €) und auch Sanierungsmaßnahmen am Vereinshaus Dahlem (513.000 €) eingeplant.
Weiterhin sieht der Haushalt Neu- und Ersatzbeschaffungen von Fahrzeugen und Geräten für Feuerwehr und Bauhof mit insgesamt rd. 540.000 € vor.
Es sind ferner u.a. auch Mittel eingeplant für einen weiteren Ausbauabschnitt zur Erschließung des neuen Baugebietes "Markusstraße" (240.000 €), die Umgestaltung des Dorfplatzes in Schmidtheim (345.000 €) sowie für Verbesserungen an Gemeindestraßen, Straßenbeleuchtung, Wirtschaftswegen, Gehwegen und Parkplätzen mit insgesamt etwa 330.000 €. Auch für die räumliche Entwicklung (Bauleitplanung, Ortslagenentwicklung) in unserer Gemeinde sind Geldmittel von 115.000 € eingeplant.
Schuldenabbau im investiven Bereich
Bemerkenswert ist, dass für die vorgesehenen Investitionen, wie auch in den Jahren zuvor, keine die Gemeinde belastenden Kreditaufnahmen vorgesehen sind. Das Investitionsvolumen ist darauf ausgerichtet, dass die zufließenden investiven Einnahmen auch im Jahr 2018 die Ausgaben für die gemeindlichen Investitionen vollkommen abdecken. Durch dieses bereits seit 2009 praktizierte Vorgehen und durch Sondertilgungen von Krediten können die Verbindlichkeiten gegenüber dem Jahr 2009 in Höhe von seinerzeit 4,6 Mio. € zum Ende des jetzigen Haushaltsjahres auf 2,5 Mio. € abgebaut werden.
Kein Eingriff in die kommunale Finanzhoheit
Der Gemeinde bleibt die eigenverantwortliche und selbstbestimmte Bewirtschaftung ihrer Einnahmen und Ausgaben erhalten. Rat- und Verwaltung haben auch durch zukunftsweisende Entscheidungen Grundlagen für Verbesserungen der finanziellen Leistungsfähigkeit unserer Gemeinde geschaffen. Aufgabenkritisches Verhalten und Ausgabendisziplin einerseits und ein Ausschöpfen von Einnahmemöglichkeiten (u.a. durch die Windkraftnutzung und durch Inanspruchnahme des breiten Förderspektrums) andererseits, werden sicherlich auch in der Zukunft eine wichtige Rolle für eine Finanzierungsbasis bei der gemeindlichen Aufgabenerfüllung einnehmen.
Der TaxiBusPlus fährt an Stelle der großen Linienbusse. In der Gemeinde Dahlem ist er auf der Linie 834 unterwegs und bedient dabei die Strecke Schmidtheim - Dahlem - Kronenburg - Berk. Der TaxiBusPlus fährt nach Fahrplan von der Haltestelle bis vor Ihre Haustür im Umkreis der Zielhaltestelle. Da er nur bei Bedarf fährt, muss er mindestens 30 Minuten vor der fahrplanmäßigen Abfahrtszeit telefonisch bestellt werden. Natürlich können Sie auch schon früher anrufen oder gleich mehrere Fahrten bestellen.
Zusätzlich zum normalen VRS-Ticket, mit dem Sie auch mit Bus und Bahn weiterfahren können, zahlen Erwachsene einen Zuschlag von 1,20 € (Kinder von 6-14 Jahren 0,50 €). Den Zuschlag zahlen Sie beim Fahrpersonal. Schwerbehinderte zahlen den Zuschlag nicht. Seit 2017 haben Fahrgäste die Möglichkeit, das Monatsticket TaxiBusPlus-Zuschlag für 19,60 Euro in den TaxiBussen und RVK-KundenCentern zu erwerben.
Melden Sie Gruppen ab 5 Personen 3 Tage vorher an. Weisen Sie bei der Buchung auf große Gepäckstücke, z.B. auch Rollator, hin. Tiere (außer Blindenhunde) können leider nicht befördert werden. Je nachdem wie viele Personen eine Fahrt bestellen, kommt ein Taxi, ein Kleinbus oder ein Bus zur Haltestelle.
Die Bestellung erfolgt über die RVK-Mobilitätszentrale: 0 2441 99 45 45 45
Bitte beachten Sie die Bestellzeiten: Montags bis samstags von 6:20 bis 21:30 Uhr, sonn- und feiertags von 9:30 bis 19:00 Uhr.
Den Fahrplan der TaxiBusPlus Linie 834 erhalten Sie im Rathaus der Gemeinde Dahlem. Individuelle Fahrplanauskünfte sind darüber hinaus im Internet unter www.vrsinfo.de verfügbar.
TaxiBusPlus - Das Wichtigste Im Überblick:
• Bestellen Sie den TaxiBusPlus mindestens 30 Minuten vor der fahrplanmäßigen Abfahrt.
• Der TaxiBusPlus fährt zu festen Zeiten.
• Er fährt von der Haltestelle bis zur Haustür.
• Zusätzlich zum normalen Ticket zahlen Sie einen Zuschlag.
Gebündelte Informationen zum ÖPNV in der Gemeinde Dahlem auch unter
http://www.dahlem.de/MobilinDahlem
Der Grünabfall-Sammelplatz an der Dahlemer Binz (Landesstraße 110) ist seit 17.03.2018 wieder für die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Dahlem bis in den späten Herbst geöffnet.
Jeden Samstag von 15.00 - 17.00 Uhr können alle Grünabfälle aus dem heimischen Garten kostenlos in die bereitstehenden Container geladen werden.
Es wird wieder in zwei Kategorien gesammelt: Laub, Unkraut, Mähgut und ähnliches Material sowie Äste, Heckenschnitt und ähnlich grobes Material. Dickere Äste, Stämme und Baumstümpfe können nicht angenommen werden.
Die bewährte "Mannschaft" aus Ortsbürgermeisterin, Ortsbürgermeister, einigen CDU-Ratsmitglieder und dem CDU-Kreistagsabgeordneten stellt sich wieder für die ehrenamtliche Betreuung in den Annahmezeiten zur Verfügung. Damit können die Kosten wieder auf die reinen Abfuhrkosten beschränkt werden. Die Gemeindeverwaltung bedankt sich schon einmal für diesen Einsatz.
Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, dieses gute Angebot zu nutzen und den Grünabfall nicht in der Landschaft zu bringen.
Auf dem Grünabfall-Sammelplatz stehen zu den Öffnungszeiten auch die üblichen Glascontainer zur Verfügung, so dass mit einer Fahrt gleich zwei Entsorgungen erledigt werden können.
Neubaugebiet in Dahlem mit schnellem Internet
Im Neubaugebiet "Markusstrasse" in Dahlem werden derzeit mit dem neuen "Holunderweg" zahlreiche Neubaugrundstücke erschlossen. Diese Arbeiten werden in wenigen Wochen abgeschlossen sein. Neben den üblichen Ver- und Entsorgungsleitungen legt der Versorger e-region eine Erdgasleitung. Und das Unternehmen innogy verlegt Glasfaseranschlüsse zu jedem Grundstück. Damit sind derzeit Internetanschlüsse mit einer Übertragungsrate von bis zu 300 Mbit pro Sekunde möglich. Und auch für die zukünftigen Entwicklungen mit noch schnellerem Internet sind die Glasfaseranschlüsse ausgelegt. Neben der tollen, sonnigen und ruhigen Lage am Ortsrand ein Grund mehr für ein Baugrundstück am Holunderweg in Dahlem.
Gemeindeverwaltung Dahlem für Elektromobilität
Die Gemeinden Kall und Dahlem sowie die Stadt Schleiden haben sich für ein Projekt zusammengeschlossen - Fördermittel von fast 25.000 Euro vom Bund erhalten
Kall/Schleiden/Dahlem - Die ersten 5000 Kilometer ist Dahlems Bürgermeister Jan Lembach seit September mit dem Renault Zoe schon gefahren. Und sein Fazit über das Elektro-Auto fällt äußerst positiv aus. "Der Wagen fährt sich gut, ist zügig, leise und komfortabel, die Fahrten waren alle problemlos und bis auf eine Ausnahme konnte ich ihn für all meine Termine nutzen", erzählt er. Kalls Bürgermeister Hermann-Josef Esser schließt sich an und ergänzt: "Das Auto ist auch durchaus autobahntauglich."
Die beiden Gemeinden Kall und Dahlem sowie die Stadt Schleiden haben sich für ein interkommunales Projekt in Sachen E-Mobilität zusammengetan, das von Kalls Klimaschutzmanager Daniel Hecker betreut wird. "Das Projekt fand bei den Kollegen aus Schleiden und Dahlem offene Ohren und offene Herzen", sagte Kalls Kämmerer Michael Heller bei einem Pressetermin im Kaller Rathaus. Heller weiter: "Die Gemeinde Kall hat die Federführung übernommen, weil wir mit unserem Klimaschutzmanager und als Europäische Energie-und Klimaschutzkommune die Fördervoraussetzungen erfüllen."
Die Bürgermeister der drei Kommunen sind sich sicher, dass sie damit einen wertvollen Beitrag für die Umwelt leisten. "Wir bezeichnen uns als Hauptstadt des Nationalparks. Diese Monstranz wollen wir nicht nur vor uns tragen, wir wollen das auch umsetzen", erklärte Schleidens Stadtoberhaupt Udo Meister. In Klimaschutz- und Entwicklungskonzept sowie das städtische Leitbild passt die Anschaffung des Autos deshalb perfekt hinein. "Wir erzeugen mit der Photovoltaik-Anlage auf dem Rathaus 1,5-mal mehr Strom, als wir benötigen", erklärt Andreas Glodowski, Leiter der Stabsstelle Stadtentwicklung in Schleiden.
In Kall ist das Rathaus autark. Der durch die Photovoltaik-Anlage erzeugte Strom versorgt zunächst das Gebäude und die Ladestationen. Die dann noch überschüssige Energie wird ins Stromnetz der Ene eingespeist. "Der Strom geht vom Himmel direkt ins Auto", beschreibt es Kämmerer Michael Heller vereinfacht. Außerdem spart die Gemeinde unter Berücksichtigung der Förderung jährlich etwa 1500 bis 2000 Euro je nach Kilometerleistung.
Der Kaller Klimaschutzmanager Daniel Hecker ergänzt: Das Auto erzeugt während der Fahrt keine CO2-Emissionen. Deshalb amortisiere sich die höhere Umweltbelastung für die Erzeugung der Batterie nach zwei Jahren. "Bei dem Renault Zoe haben wir eine CO2-Ersparnis von drei Tonnen pro Jahr", rechnet Hecker vor. Selbst der fünf Jahre alte Renault Kangoo, ebenfalls ein Elektrofahrzeug, spare bereits 1,5 Tonnen CO2 im Jahr. Zum Vergleich: Ein Diesel schleudert pro Jahr etwa drei Tonnen Kohlenstoffdioxid in die Luft.
Während bei dem Kangoo, den sich die Stadt Schleiden ebenfalls angeschafft hatte, im Sommer nach maximal 160 Kilometern die Batterie leer war und im Winter nach maximal 80 Kilometern, halten die modernen Fahrzeuge deutlich länger. Theoretisch ist bei 400 Kilometern Schluss. Jan Lembach weiß aus Erfahrung: "Praktisch muss man nach 300 Kilometern den Wagen aufladen, den großen Unterschied zwischen Sommer und Winter gibt es nicht mehr."
Die Elektromobilität wird in Zukunft ein wichtiges Element der Mobilität auf deutschen Straßen werden. Um in diesem Thema weitere Praxiserfahrung zu sammeln, hat die Gemeinde Dahlem zusammen mit der Stadt Schleiden und der Gemeinde Kall ein Förderprojekt zur Elektromobilität gestartet. Die Fahrzeuge der drei kommunalen Verwaltungen wurden jetzt vorgestellt.
Biomüll - Entsorgen Sie richtig?
Seit geraumer Zeit wird im Kreis Euskirchen der Biomüll getrennt von Restmüll gesammelt und ökologisch verwertet. Die Abfuhr der Biotonne erfolgt in unserer Gemeinde 14-tägig (alle 2 Wochen). Damit wird ein sinnvoller Beitrag geleistet, um den Restmüllberg und die damit entstehenden Entsorgungskosten möglichst klein zu halten. Gleichzeitig werden die organischen Abfallstoffe einer wertvollen, ökologischen Verwertung zugeführt und weiterverarbeitet.
Leider hat sich die Zahl der Fehleinwürfe in der Restmülltonne in den letzten Jahren erhöht, was zu einem erhöhten Restmüllaufkommen und auch gleichzeitig zu erhöhten Entsorgungskosten führt.
Das pro Kopf Aufkommen des Restmülls ist in der Gemeinde Dahlem mit 182 kg pro Jahr um
19 % höher, als der Kreisdurchschnitt. Damit stellt sie das zweithöchste Aufkommen im gesamten Kreisgebiet dar.
Die Gemeinde Dahlem bietet für organische Abfälle nachstehende Entsorgungswege an:
Biotonne (Abfuhr 14-tägig)
Halbjährliche Grünabfallsammlung direkt an Ihrem Grundstück (in 2018 am 16.04. und 24.10.)
Grünabfallsammelplatz für Rasenschnitt, Laub, Ast- und Strauchwerk
(geöffnet vom 17.03.2018 bis Mitte November, jeweils samstags von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr)
Ordnungsgemäße Eigenkompostierung
Überdenken Sie daher bitte nochmals Ihre Mülltrennung und helfen Sie mit, die Restmüllmengen der Gemeinde Dahlem und damit entstehende Kosten zu reduzieren und die ökologische Verwertung zu unterstützen.
Die Gemeindeverwaltung weist schon jetzt darauf hin, dass im Laufe des Jahres 2018 aus den vorgenannten Gründen Kontrollen durchgeführt werden.
Bei Fragen steht im Rathaus Frau Last gerne montags bis freitags von 08:30 Uhr bis 12:00 Uhr (Telefon: 02447/9555-20, E-Mail: i.last@dahlem.de) gerne zur Verfügung.
Der Grünabfallsammelplatz am Flugplatz Dahlemer Binz ist ab dem 17.03.2018 wieder geöffnet.
Gemeindehaushalt 2018 dem Rat zugleitet und vorgestellt
-Weitere Haushaltsverbesserungen gegenüber dem Vorjahr-
Der für jedes Jahr aufzustellende Haushaltsplan besitzt als ein Rahmenplan herausragende Bedeutung für die Planung und Steuerung der Entwicklung der Gemeinde.
Wurde der Gemeindehaushalt 2017 mit seinem Ergebnis seinerzeit als der beste Haushaltsentwurf seit Einführung des Neuen kommunalen Finanzmanagements im Jahr 2009 bezeichnet, so übertrifft der diesjährige Haushaltsentwurf dieses Ergebnis im positiven Sinne und lässt die Verantwortlichen des Planentwurfs in diesem Jahr eine gewisse Zufriedenheit ausstrahlen.
Die spürbar verbesserten Gewerbesteuereinnahmen und höhere Finanzzuweisungen ließen das Haushaltsdefizit gegenüber dem Vorjahr um weitere rd. 400.000 € auf nunmehr 970.000 € absinken. Eine so gesehen erfreuliche Haushaltsverbesserung.
Auch die mittelfristige Finanzplanung bis zum Jahr 2021 lässt einer gewissen Zuversicht für bessere Haushaltsergebnisse gegenüber den Jahren zuvor Raum. Hier werden die Einnahmen aus der Windkraftnutzung im Gemeindewald, künftig höhere allgemeine Finanzzuweisungen des Landes sowie die eigene Steuerkraft maßgebliche Faktoren bilden. Einhergehend hiermit werden auch die spezielle kommunale Vorhaben unterstützende Förderhilfen und nicht zuletzt die weiteren Sparbemühungen von Rat und Verwaltung eine bedeutsame Rolle einnehmen.
Das breite Feld der Pauschal- und Zweckzuweisungen wurde nochmals für dieses Jahr erfolgreich von der Verwaltung bearbeitet und nimmt mit Einnahmen von rd. 4,2 Mio. € einen neuen Spitzenwert ein. Eine Steigerung gegenüber dem Jahr 2017 um etwa 26 %. Diese Förderhilfen unterstützen auch in diesem Jahr wieder viele der bereits laufenden sowie die neu auf den Weg gebrachten und vorgestellten Vorhaben in unserer Gemeinde.
Die wichtigsten Eckpunkte des Haushaltes
Die Gemeinde erwartet in diesem Jahr Erträge von rd. 12,7 Mio. €, denen rd. 13,7 Mio. € an Aufwendungen gegenüber stehen. Bei einem Fehlbedarf von noch 970.000 € sind auch die rd. 1,6 Mio. € buchungsmäßige Abschreibungen auf das Anlagevermögen der Gemeinde enthalten.
Durch den immer noch bestehenden aber in den beiden Jahren stetig verminderten Fehlbedarf wird der in der gemeindlichen Bilanz ausgewiesene Bestand der allgemeinen Rücklage in Anspruch genommen, sodass sich das gemeindliche Eigenkapital zum Ende diesen Haushaltsjahres auf etwa 73,7 Mio. € reduzieren wird.
Das kassenmäßige Defizit, also die Gegenüberstellung der Zahlungseingänge und -ausgänge, wird 2018 rd. 288.000 € einnehmen und verringert sich gegenüber dem letzten Jahr beträchtlich um rd. 1 Mio. €, sodass die Gemeinde einen relativ geringen zusätzlichen Liquiditätskredit in Anspruch nehmen muss.
Besonderheiten des Haushaltes -Verbesserungen und Erschwernisse-
Positiv und durchaus spürbar beeinflusst haben den Haushalt 2018 gestiegene Gewerbesteuereinnahmen, höhere Schlüsselzuweisungen und auch ein leicht gestiegenes Grundsteueraufkommen. Ferner haben höhere gemeindliche Anteile am Aufkommen der Einkommenssteuer und Umsatzsteuer zur Verbesserung der Erträge geführt.
Das die verbesserte Ertragsseite nicht im gleichen Maße spürbar wurde, liegt am bestehenden Unterhaltungs- und Bewirtschaftungsaufwand, an Personalkostensteigerungen sowie an den umfangreichen Investitionen für Geräte und Fahrzeuge für Bauhof und Feuerwehr. Ferner sind Einnahmen für einmalig anfallende ökologische Ausgleichsmaßnahmen für die Windkraftnutzung wie im vergangenen Jahr nicht mehr zu erwarten.
Rat und Verwaltung haben, so die breite Meinung, mit zukunftsweisenden Entscheidungen Grundlagen für eine bessere Einnahmensituation und Minderung von Aufwandsgrößen beigetragen.
"Die Gemeinde ist auf einem guten Weg, der nicht verlassen werden darf um die gemeindliche Haushaltskonsolidierung weiter fortzusetzen," so Bürgermeister Jan Lembach und Gemeindekämmerer Helmut Etten.
Umfang der Investitions- und Sanierungsvorhaben auf hohem Niveau
Es sind ferner u.a. auch Mittel eingeplant für einen weiteren Ausbauabschnitt zur Erschließung des neuen Baugebietes "Markusstraße", die Umgestaltung des Dorfplatzes in Schmidtheim sowie für Verbesserungen an Gemeindestraßen, Straßenbeleuchtung, Wirtschaftswegen, Gehwegen und Parkplätzen mit insgesamt etwa 330.000 €. Auch für die räumliche Entwicklung (Bauleitplanung, Ortslagenentwicklung) in unserer Gemeinde sind Geldmittel von 115.000 € vorgesehen.
Verabschiedung des Haushaltes Anfang kommenden Monats
Ratsfraktionen und Fachausschüsse werden nun den Haushaltsentwurf mit seinen rd. 500 Seiten mit einer darin enthaltenen großen Flut an Zahlen und Daten beraten, bevor der Rat den Haushalt in seiner am 06.03.2018 vorgesehen Sitzung endgültig verabschiedet.
Der Ausschuss für Planung, Wirtschaftsförderung und Bauwesen sowie der Ausschuss für Schulen, Sport, Jugend und Kultur werden am 26. bzw. 27.02.2018 den Haushaltsentwurf vorberaten. Hiernach tagt der Haupt-, Finanz- und Personalausschuss am 05.03.2018 und trifft auch hier erste Vorentscheidungen über die der Rat endgültig am 06.03.2018 befindet.
(v.r.) Gemeindekämmerer Helmut Etten, Bürgermeister Jan Lembach und stv. Kämmerer Frank Hütter zeigen sich relativ zufrieden mit dem Gemeindehaushalt 2018, der eine Vielzahl von Projekten für die Gemeindeentwicklung enthält.
Haushaltspräsentation 2018
Feuerwehr Schmidtheim mit neuer Internetpräsentation
Der Löschzug Schmidtheim der Freiwilligen Feuerwehr Dahlem hat einen neuen Betreuer für die Internetseite des Löschzuges finden können. Auf der zurückliegenden Jahreshauptversammlung freute sich Löschzugführer Walter Wolff über die Bereitschaft von Guido Murk, als neues Mitglied der Unterstützungsabteilung zukünftig die Internetseite mit entsprechender Kommunikationsplattform weiter zu entwickeln und zu pflegen.
Das Ergebnis dieser Arbeit kann sich bereits jetzt auf der Internetseite sehen lassen www.feuerwehr-schmidtheim.de
Die Steuer- und Gebührenfestsetzungen wurden vom Rat unserer Gemeinde in der Sitzung vor Weihnachten bestätigt. Er folgte damit den empfehlenden Beschlüssen des Abwasserausschusses und des Haupt-, Finanz- und Personalausschusses.
Neue Festlegungen bei den Winterdienstgebühren, gleichbleibende Abwassergebühren, weiter sinkende Abfallgebühren und eine maßvolle Anhebung der Grund- und Gewerbesteuer lassen unter dem Strich für einen Durchschnittshaushalt keine sonderlichen Mehrbelastungen in 2018 erwarten. Wohneigentum bleibt in unserer Gemeinde nach wie vor bezahlbar und dies gilt es auch in der Zukunft möglichst zu erhalten, so die Meinung von Bürgermeister, Rat und Verwaltung.
In der neuen Straßenreinigungs- und Gebührensatzung, zu der auch die Regelungen für den Winterdienst gehören, ist nunmehr eine einheitliche Winterdienstgebühr für alle Straßenkategorien festgelegt worden. Anstelle der bisherigen Unterscheidungen nach Straßen für den über- und innerörtlichen Verkehr und für die Anliegerstraßen mit daraus folgenden unterschiedlichen Gebührenhöhen ist nunmehr eine Gebühr für alle Straßenarten getreten. Wegen der hohen Kosten in der vergangenen Winterperiode 2016/17, die weit in das Jahr 2017 hineinreichte und des kürzlich früh einsetzenden Winters, ist eine Gebührenanpassung unvermeidlich geworden. Lag die Winterdienstgebühr nach Straßenarten gestaffelt bisher zwischen 0,66 € (überörtliche Straßen) und 0,79 € (Anliegerstraßen), ist die Gebühr mit nunmehr 0,88 € für alle Straßenarten gleich festgelegt worden. Für Anwohner in Anliegerstraßen mit einer angenommenen zu berücksichtigenden Grundstücksseite von z.B. 25 Metern bedeutet diese Gebührenanhebung, dass 2,25 € mehr für den Winterdienst im Jahr zu zahlen ist, was sicherlich keine sonderliche Mehrbelastung darstellen dürfte. Rund 85 % aller abgabepflichtigen Grundstückseigentümer wohnen an solchen Anliegerstraßen.
Bei der Kostenkalkulation wirken sich zu berücksichtigende Gebührenüberschüsse positiv auf die Gebühr aus. Die Gemeinde Dahlem nimmt bei den Winterdienstgebühren Platz 3 der günstigsten Gemeinden im Kreis Euskirchen ein. In den Kreisgemeinden werden Gebühren für den Winterdienst derzeit bis zu 1,50 € je lfdm. Grundstücksseite erhoben.
Hatte der Bund der Steuerzahler Mitte diesen Jahres durch eine Befragung aller 396 Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen festgestellt, dass die Gemeinde Dahlem bei den Abfallgebühren zu den preiswertesten Kommunen in Nordrhein-Westfalen gehört, so ergibt die Kalkulation für 2018, dass die Gemeinde erneut die Gebühr für die Restabfall- und Biomüllentsorgung absenken konnte. Die jährliche Grundgebühr erhöht sich zwar leicht um 4,66 €, jedoch sinkt die nach dem Tonnen-Volumen für den Restmüll ausgerichtete variable Gebühr von derzeit 0,84 € um 0,12 € auf nunmehr neu 0,72 € je Liter. Trotz der kostenmäßigen Auswirkungen für die breite Zustimmung bei den Bürgerinnen und Bürger findende Grünabfallsammelstelle auf der Dahlemer Binz, trugen zu diesem positiven Ergebnis insbesondere auch die berücksichtigten Gebührenüberschüsse aus Vorjahren zu der Gebührenminderung bei.
Somit sieht die Restmüllgebühr (einschließlich Jahresgrundgebühr) im kommenden Jahr wie folgt aus:
• 60-Liter Abfallbehälter 79,43 € (2017: 81,97 €)
• 80-Liter Abfallbehälter 93,33 € (2017: 98,77 €)
• 120-Liter Abfallbehälter 122,63 € (2017: 132,37 €)
• 240-Liter Abfallbehälter 209,03 € (2017: 233,17 €)
In den vorstehenden Müllgebühren ist zugleich die Bioabfallentsorgung enthalten. Anschlussnehmer, die eine ordnungsgemäße Eigenkompostierung auf ihrem Grundstück betreiben, erhalten auf diese Gebühr im Jahr 2018 einen Gebührenabschlag von 21,70 €, der aufgrund der Rechtsprechung niedriger ausfiel als im Jahr 2017.
Es ist in der Gemeinde Dahlem mit ihrem Abwasserwerk erstaunlich, dass trotz der immensen Kostenbelastungen durch die Bewirtschaftungs- und Instandhaltungsaufwendungen für das große Kanalnetz, der Kläranlagen sowie der topografisch bedingt vielen Pumpstationen und Regenüberlaufbecken, die Abwassergebühr in 2018 konstant bleiben wird. Diese Gebührenstabilität in 2018 bleibt, wenn auch weiter anstehende stark ins Gewicht fallende umfangreiche Sanierungsmaßnahmen an den Kanälen in den Orten Dahlem und Schmidtheim vorgesehen sind. In der Ursprungstraße des Ortes Dahlem werden die Kanalsanierungen etwa 430.000 € kosten. Im Ort Schmidtheim und zwar in der Bahnhofstraße werden in 2018 rd. 650.000 € und weitere 650.000 € im Jahr 2019 für Sanierungsmaßnamen an den Kanälen erforderlich. Insgesamt stehen im kommenden Jahr Investitionen für Kanäle und Kläreinrichtungen in einer Größenordnung von rd. 1,9 Millionen € an. Die Jahresgrundgebühr von 66 € und die mengenbezogene Schmutzwassergebühr mit 3,41 €/m³ bleiben in 2018 unverändert. Auch die Niederschlagswassergebühr mit 0,58 €/m² befestigter Grundstücksfläche bleibt unangetastet.
Die Gemeinde Dahlem wird auch im kommenden Jahr mit zu den Gemeinden mit niedrigen Steuersätzen bei Gewerbe- und Grundsteuer gehören, wenn auch eine moderate Anhebung in 2018 erfolgt.
Mit Blick auf ihre Finanzsituation war die Gemeinde gehalten, die Anhebung bei der Grundsteuer B von 450 v.H. auf 475 v.H. (+ 5,56 %) und bei der Gewerbesteuer von 425 v.H. auf 435 v.H. (+ 2,35 %) vorzunehmen. Auch bei der Grundsteuer A wurde eine Steigerung des Hebesatzes von 310 v.H. auf 350 v.H. beschlossen.
Im Durchschnitt besteht derzeit bei den Kommunen im Kreis Euskirchen bei der Gewerbesteuer ein Hebesatz von 478 v.H. Bei der Grundsteuer B besteht sogar ein noch viel höherer Durchschnittshebesatz von 551 v.H. und bei der Grundsteuer A besteht ein Hebesatz im Durchschnitt von derzeit 398 v.H. Ein weiterer Anstieg dieser Hebesätze bei anderen Kommunen im Kreis Euskirchen wird Presseberichten zufolge nicht ausgeschlossen.
Im Amtlichen Teil dieser Ausgabe sind die satzungsmäßigen Veränderungen für die Steuern und weiteren Abgaben des kommenden Jahres zu entnehmen.
Caritas-Tagespflege in Dahlem eröffnet!
Unter dem Slogan "Tagsüber versorgt - abends daheim" hat der Caritasverband für die Region Eifel die neue Tagespflege "St. Anna" in der Markusstr. 38 ins Leben gerufen.
Tagespflege richtet sich zum einen an pflegende Angehörige, um sie in ihrer Pflegetätigkeit mit zu unterstützen - denn Entlastung ist schon gegeben, wenn der Pflegebedürftige an ein oder zwei Tagen pro Woche außerhalb der häuslichen Umgebung versorgt werden kann. Zum anderen dient Tagespflege der Aktivierung und sinnvollen Freizeitgestaltung. Es handelt sich um eine Einrichtung, die tagsüber die Pflege und Betreuung von Senioren, einschließlich Demenzkranker, sicherstellt. Anschließend werden die Gäste wieder in ihr gewohntes Zuhause zurückgebracht. Der Gast kann frei wählen, an wie vielen Tagen pro Woche er die Tagespflege in Anspruch nehmen möchte. Die Einrichtung ist Montag bis Freitag in der Zeit von 8:00 - 16:00 Uhr geöffnet. Zudem kann ein Fahrdienst gebucht werden, der die Gäste morgens abholt und nachmittags sicher wieder nach Hause bringt. Auch Rollstuhltransporte sind möglich.
Die großzügigen Innenräume sind dank großer Fenster lichtdurchflutet, hell und freundlich. Neben einem großen Hauptraum gibt es einen Therapieraum, eine Küche, Ruheräume mit Betten und Ruhesesseln, ein Bad mit behindertengerechter Dusche und natürlich behindertengerechte WCs. Die Mitarbeitenden bieten sinnvolle Freizeitangebote und eine feste Tagesstruktur an. Je nach Bedarf und Wunsch motivieren sie zur Teilnahme an Gedächtnistrainings, Bewegungsübungen, hauswirtschaftliche Arbeiten, aber auch zu Gesellschaftsspielen oder Kreativem Gestalten. Neben der Betreuung wird selbstverständlich auch die qualifizierte Pflege der Gäste sichergestellt: Medikamentengabe, Messen von Blutdruck und Blutzucker, Insulingabe und vieles mehr.
Die Kosten sind abhängig von der Anzahl der Besuchstage und vom Pflegegrad des Pflegebedürftigen. Ab Pflegegrad 1 beteiligen sich die Pflegekassen an den Kosten und stellen Finanzierungsbudgets bereit, die bei Nicht-Inanspruchnahme verfallen. Weitere Kostenträger unterstützen den Besuch der Einrichtung mit monatlichen Zuschüssen.
Wer Fragen hat, kann sich gerne an Einrichtungsleitung Diana Tausch unter der Rufnummer 02447 9139339 oder via E-Mail an tagespflege.st.anna@caritas-eifel.de wenden.
Fördermittel für neuen Dorfplatz in Schmidtheim
Im vergangenen Jahr sind die umfangreichen Sanierungsarbeiten der Ortsdurchfahrt in Schmidtheim erfolgreich abgeschlossen worden. Insgesamt rund 1,5 Mio. € wurden in diese Baumaßnahmen investiert. Und mit dem Ergebnis sind die Bürgerinnen und Bürger, das Land NRW als Straßeneigentümer, die Gemeindeverwaltung und Ortsbürgermeister Hans Josef Bohnen gleichermaßen sehr zufrieden, wie die Rückmeldungen zeigen.
Zur Fortführung der positiven Entwicklungen in der Ortsmitte hat der Gemeinderat bereits in 2017 die Neugestaltung des Dorfplatzes beschlossen. Vorausgegangen war ein längerer mehrstufiger Entwicklungs- und Planungsprozess unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger, der IG Schmidtheim und der Ratsmitglieder mit Beratung von verschiedenen Fachleuten. Zukünftig soll der Dorfplatz als Treffpunkt zum Verweilen einladen und für alle Veranstaltungen der Dorfgemeinschaft nutzbar sein.
Zur Mitfinanzierung hat die Gemeindeverwaltung einen Förderantrag bei der Bezirksregierung Köln gestellt, der jetzt bewilligt wurde. Das Land NRW beteiligt sich mit 165.000 € (= 48%) an den Gesamtkosten in maximaler Höhe von 345.000 €. Damit kann mit diesem wichtigen Projekt in diesem Jahr begonnen werden. Wenn in einigen Wochen ein Planungsbüro beauftragt ist, erfolgt die Detailplanung und die Ausschreibung der Arbeiten. Voraussichtlich in den Sommermonaten werden die konkreten Arbeiten ausgeführt. Damit kann ein weiteres wichtiges Element der Dorfentwicklung in Schmidtheim umgesetzt werden.
Freuen sich über den Förderzusage des Landes NRW, v.l. Ratsmitglied Hans Josef Schmitt (Vors. Bauausschuss), Kämmerer Helmut Etten, Mitarbeiter Heinz Lorse, Ortsbürgermeister Hans-Josef Bohnen, Mitarbeiter Erwin Bungartz und Bürgermeister Jan Lembach.
Zukunft der Wirtschaftswege in der Gemeinde Dahlem
Die Gemeinde Dahlem hat auf den 95qkm Fläche rund 200 Kilometer weit verzweigte Wirtschaftswege mit 50 Brücken im Eigentum. Diese Bauwerke unterliegen einer sehr unterschiedlichen Nutzung und Belastung und müssen mit hohem finanziellen Aufwand unterhalten werden. Um diese Arbeit zukünftig effizient und zielgerichtet durchführen zu können, hat der Rat der Gemeinde ein "Ländliches Wegekonzept" in Auftrag gegeben. Dafür hat das Land NRW aus dem Programm für den ländlichen Raum eine finanzielle Förderung zur Verfügung gestellt.
In intensiver Projektarbeit unter Beteiligung aller Anlieger und Nutzergruppen hat das Planungsbüro PE Becker aus Kall das Konzept erstellt und dem Rat der Gemeinde Dahlem vorgestellt.
Im Abschlussbericht heißt es: "Grundsätzlich hat die Gemeinde Dahlem mit der Unterhaltung der ländlichen Wege eine wichtige Aufgabe. Die Wege erfüllen vielfältige Funktionen, in dem sie als Verbindung, Anbindung und Erschließung einzelner Parzellen und unterschiedlicher Nutzergruppen fungieren. Um hier eine gute und ganzjährige Erreichbarkeit sicherzustellen, sind unterschiedliche Unterhaltungsmaßnahmen erforderlich. Für einen zielgerichteten Einsatz der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel wurde mit dem ländlichen Wegenetzkonzept ein Instrument erstellt, mit dem zukünftig diese Maßnahmen angegangen werden können. Dadurch ist die Aufrechterhaltung eines bedarfsgerechten Wegenetzes in der Gemeinde Dahlem besser zu realisieren. Die bereits stattgefundene Entwicklung und zukünftig weiter fortschreitende Entwicklung in der Dimension großer Maschinen von Land- und Forstwirtschaft, sowie die immer größer werdende Bedeutung von Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten, insbesondere in der Eifel-Region, führen dazu, dass der Unterhaltung der Wirtschaftswege eine immer größer werdende Bedeutung zukommt.
Mit dem vorliegenden ländlichen Wegenetzkonzept der Gemeinde Dahlem kann diese ihr Wegenetzkonzept gestalten und die Unterhaltung und Finanzierung schrittweise planen."
Der Gemeinderat nahm die Ausführungen zu dem Konzept interessiert zur Kenntnis. Bürgermeister Jan Lembach bestätigte, dass das Wegekonzept für die Gemeindeverwaltung ein wichtiges Instrument für die zukünftige Umsetzung von Unterhaltungsmaßnahmen ist.
Weitere Informationen unter www.dahlem.de/Wegenetzkonzept
Aktiver Löschzug Schmidtheim
Zur jährlichen Generalversammlung des Löschzuges Schmidtheim der Freiwilligen Feuerwehr Dahlem hatte Löschzugführer Walter Wolff eingeladen. Im Beisein von Gemeindewehrleiter Winfried Warler, Bürgermeister Jan Lembach und Ortsbürgermeister Hans-Josef Bohnen konnte Walter Wolff über ein erfolgreiches zurückliegendes Jahr 2017 berichten. Die 30 aktiven Mitglieder des Löschzuges leisteten 15 Einsätze und mit 4 Einsatzkräften eine Brandschutzerziehung im Kindergarten Schmidtheim ab. Die Beteiligung an den 20 Übungen war mit über 1.600 Übungsstunden sehr zufriedenstellend.
Die Jugendfeuerwehr bildet mit derzeit 12 Mitgliedern eine gute Basis für die Zukunft. Aus dieser Jugendabteilung konnten jetzt mit Oliver Fähse, Marco Brandt, Jakob Wolf und Maurice Schildhauer 4 Feuerwehrkameraden in den aktiven Dienst übernommen werden.
Nach einem jahrzehntelangen verdienten aktiven Dienst wurden Peter Knips, Rolf Schwarz, Hermann Weinz und Franz Schmitz in die Ehrenabteilung übernommen, die jetzt 18 Mitglieder umfasst.
Besonders freute sich Walter Wolff über die Bereitschaft von Guido Murk als neues Mitglied der Unterstützungsabteilung zukünftig die Internetseite mit entsprechender Kommunikationsplattform weiter zu entwickeln und zu pflegen.
Die Ehrungen rundeten die harmonische Jahresversammlung ab: Karl Josef Hommel wurde für 25 Jahre und Werner Hütter für 50 Jahre Dienst bei der Feuerwehr geehrt.
Bürgermeister Jan Lembach dankte dem Löschzug für die zuverlässig geleistete Arbeit als wichtiger Bestandteil für ein intaktes Dorfleben und sagte auch zukünftig die volle Unterstützung durch den Gemeinderat und die Gemeindeverwaltung zu.
In der Jahresversammlungen des Löschzuges Schmidtheim wurden zahlreiche Beförderungen und Ehrungen vorgenommen.
Wirtschaftsplan 2018 für das Abwasserwerk verabschiedet
Investitionsplan geprägt durch Sanierungsvorhaben an den Abwasserkanälen in Schmidtheim und Dahlem
Der Rat hat auf Empfehlung des Betriebsausschusses für den gemeindlichen Eigenbetrieb "Abwasser" den Wirtschaftsplan für das Jahr 2018 Ende vergangenen Jahres verabschiedet.
Bereits in den Beratungen des Abwasserausschusses war die weitere Fremdwasserbeseitigung und zwar in den Orten Schmidtheim und Dahlem ein breites Thema. Der Abwasserausschuss unter Vorsitz des Ratsherrn Bernd Müller gab grünes Licht für die Sanierungsarbeiten in der Bahnhofstraße in Schmidtheim und Ursprungstraße in Dahlem und entschied, die Bauleistungen auszuschreiben.
Noch im Frühjahr diesen Jahres soll mit den Sanierungsarbeiten zur Fremdwasserbeseitigung in der Ursprungstraße in Dahlem begonnen werden und in der zweiten Jahreshälfte ist wegen der noch erforderlichen Vorbereitungen mit der Sanierung der Kanäle in der Bahnhofstraße in Schmidtheim zu rechnen.
Die Aufwendungen im Erfolgsplan 2018 sind mit rd. 1,6 Mio. € gegenüber dem letzten Jahr fast unverändert geblieben. Enthalten sind in den Aufwendungen für 2018 umfangreiche Instandhaltungen und Reparaturen an Kanälen, Kläranlagen, Pumpstationen und Regenüberlaufbecken von insgesamt etwa 360.000,00 €, wobei die Überarbeitung defekter Kanäle mit rd. 310.000,00 € die größte Aufwandsposition darstellt.
Der Vermögensplan, der die Investitionen beinhaltet, besitzt einen Umfang von 1,86 Mio. €. Hier schlagen die Kanalsanierungsarbeiten in Dahlem und Schmidtheim mit rd. 1,3 Mio. € in diesem Jahre besonders zu Buche. Einbezogen sind auch noch Restkosten aus den Sanierungsmaßnahmen im Ort Schmidtheim des vergangenen Jahres.
Fremdwasserbeseitigung weiterhin eine große und kostenträchtige Aufgabe
Nach den letzten Feststellungen ist der Fremdwasseranteil im Ort Dahlem weiterhin außerordentlich hoch. Mit der Reduzierung der Fremdwassermengen können natürlich die Betriebskosten vermindert werden, weil abgeleitetes Fremdwasser nicht gemeinsam mit dem Schmutzwasser abwassertechnisch behandelt werden muss und somit die Reduzierung der Abwassermenge eine positive Wirkung auf die Abwassergebühren hat. Es ist auch angesichts des großen Kostenvolumens notwendig, die Beseitigung des Fremdwasseraufkommens durch Instandsetzung schadhafter Kanäle in mehreren jährlichen Abschnitten durchzuführen, damit dies finanziell auch vom Abwasserwerk geschultert werden kann. Auch kann durch diese Vorgehensweise die Abwassergebühr in einem moderaten Rahmen gehalten werden.
Im Ort Dahlem sind die ersten Sanierungsarbeiten "Rennpfad / Bahnstraße" abgeschlossen. Der Betriebsausschuss beschloss in seiner Sitzung die Fremdwassersanierung im Ort Dahlem in der Ursprungstraße fortzuführen, weil hier der nächsthöhere Fremdwasserzufluss im Ort festgestellt wurde. Mit diesem zweiten Sanierungsschritt ist die größte Beseitigungswirkung von Fremdwasser zu erzielen. Gerechnet wird hier mit Sanierungskosten in Höhe von bis zu 430.000,00 €. Es soll der Mischwasserkanal saniert und das Fremdwasser über den bereits vorhandenen verrohrten Talfluter abgeleitet werden. Auch wird zugleich eine neue Wasserleitung durch den Wasserverband Oleftal im Zuge der Kanalarbeiten mit verlegt. Auch die Fahrbahn wird durch die notwendig werdenden vielen Aufbrüche eine komplett neue Oberfläche erhalten.
Erforderliche Abstimmungen mit den Grundstückseigentümern werden in der nächsten Zeit stattfinden und die abwassertechnischen Sanierungsplanungen sowie die erforderliche Ausschreibung durchgeführt. Für das Frühjahr ist nach derzeitiger Zeitplanung der Maßnahmenbeginn anvisiert.
Im Ort Schmidtheim ist es angesichts des großen Kostenvolumens und auch aus technischen Gründen notwendig, die Beseitigung des immer noch hohen Fremdwasseraufkommens im Kanalsystem durch Instandsetzungen schadhafter Kanäle in zwei Abschnitten und zwar im Jahr 2018 und 2019 durchzuführen. Erste spürbare Erfolge wurden zuletzt durch die zwischenzeitlich abgeschlossenen Sanierungsarbeiten in der Hauptstraße erzielt, wo große Fremdwassermengen zwischenzeitlich abgeleitet werden. Vorher waren bereits Fremdwassersanierungsarbeiten in der Reifferscheider Straße / Hauptstraße und später auch im Bahnhofsbereich durchgeführt worden und es werden große Menge des Fremdwassers bereits abgeleitet.
Die Fremdwassersanierungsarbeiten in der Bahnhofstraße beginnen im Verlauf der zweiten Jahreshälfte. Die Arbeiten werden aufgrund des Umfanges bis in das Jahr 2019 andauern. Das Investitionsvolumen ist mit 1.3 Mio. € angesetzt. Hierin eingeschlossen ist auch durch die starken Aufbrüche in dem Straßenbereich eine völlige Erneuerung der Fahrbahnoberfläche.
Eine Kostenbeteiligung der Anwohner wird wegen der fast völligen Zerstörung der Fahrbahnoberfläche durch die Kanalbaumaßnahmen sowohl in Dahlem als auch in Schmidtheim ausgeschlossen.
Mit der Reduzierung der Fremdwassermengen durch die weiteren Maßnahmen in den beiden Orten werden für das Abwasserwerk Vorteile durch eine Verminderung der jährlichen Betriebskosten verbunden, was sich folglich positiv auf die Abwassergebühren auswirkt. So wird z.B. in Schmidtheim durch den geringeren Fremdwasseranteil im Schmutzwasser schon jetzt eine weit geringere Abwassermenge zur Kläranlage Dahlem gepumpt und betriebstechnisch dort verarbeitet. Allein in diesem Jahr werden rd. 15.000,00 € weniger Stromkosten den Abwasserhaushalt entlasten.
Wir werden über das weitere Vorgehen der Sanierungsarbeiten an dieser Stelle informieren.
Im Frühjahr soll mit den Kanalsanierungsarbeiten in der Ursprungstraße in Dahlem begonnen werden
Die Kanalsanierungsarbeiten in der Bahnhofstraße in Schmidtheim werden in der zweiten Jahreshälfte beginnen und voraussichtlich im Sommer 2019 beendet.
Dr. Dieter Hodecker war 30 Jahre ein sehr beliebter und anerkannter Hausarzt für die Menschen in der Gemeinde Dahlem und darüber hinaus. Durch seinen intensiven Einsatz ist es Dr. Hodecker gelungen, die Nachfolgesituation in der Praxisgemeinschaft Eifel in Dahlem langfristig zu regeln. Das ist eine sehr gute Nachricht für die Bürgerinnen und Bürger in der ganzen Gemeinde Dahlem und die Menschen in den Nachbargemeinden.
Mit Ende des Jahres 2017 wird Dr. Hodecker seinen aktiven Dienst in der Praxis am Teichweg beenden und die Praxis an seinen Nachfolger Dr. Norman Marian übergeben. Dr. Marian ist in der Nordeifel geboren und aufgewachsen und hat bereits in den vergangenen Jahren immer wieder in der Praxisgemeinschaft gearbeitet. Herr Dr. Marian wird den Praxisstandort Dahlem wie gewohnt zusammen mit den ärztlichen Partnern dieser Praxisgemeinschaft fortführen.
In einer kleiner Abschiedsfeier dankte Bürgermeister Jan Lembach dem "Landarzt" Dr. Dieter Hodecker und seiner Familie für sein unermüdliches Wirken zum Wohl der Menschen in der Region. Seine vielen Patienten werden sich dankbar an die Arbeit und Hilfe erinnern. Als Glücksfall für die Gemeinde bewertet Bürgermeister Lembach, dass sich Dr. Norman Marian für die Nachfolge von Dr. Hodecker entschieden hat. Das ist nicht selbstverständlich und hat im ländlichen Raum zum bekannten Ärztemangel geführt. Dafür gilt Dr. Marian schon heute ein herzlicher Dank.
Neben der Hausarztpraxis in Dahlem ist die gesamte gesundheitliche Versorgung in der Gemeinde gut aufgestellt:
Zahnarztpraxen gibt es in Dahlem mit Frau Dr. Esther Wurst und in Schmidtheim mit Dr. Ferdinand Leuschen. In der Hausarztpraxis in Dahlem arbeitet auch die Psychotherapeutin Helene Bensberg, in Schmidtheim betreibt Heilpraktikerin Lydia Schramm eine Naturheilpraxis.
Für ältere Menschen mit Pflegebedarf gibt es das Altenpflegeheim "Haus Marienhöhe" vom Saarländischen Schwesternverband. Und direkt gegenüber nimmt die Caritas-Tagespflege "St. Anna" ab Mitte Januar 2018 ihren Betrieb auf.
Praxisgemeinschaft Eifel, Teichweg 23, 53949 Dahlem, Tel.: 02447 1818
Sprechstunden: Montag - Freitag: 8:00 - 12:00 Uhr, Montag & Donnerstag: 15:00 - 18:00 Uhr
Dr. Dieter Hodecker (links) übergibt die hausärztliche Praxis in Dahlem an Dr. Norman Marian (rechts)
Neue Bushaltestelle in Dahlem „Trierer Straße“
Ein weiterer Mosaikstein zur Verbesserung des Angebotes im öffentlichen Personennahverkehr in unserer Gemeinde wurde kürzlich gelegt. Es ist eine neue Bushaltestelle in der Trierer Straße für beide Fahrtrichtungen und zwar einmal in Höhe des Baugebietes "Talblick" und zum anderen an der Einmündung der Straße "Auf dem Joch" eingerichtet worden.
Die Bushaltestellen wurden am 10.12.2017 in Betrieb genommen und ersparen unseren Bürgerinnen und Bürgern aus den Wohnbereichen im Umfeld der Trierer Straße längere Wege zu den Bushaltestellen in der Dorfmitte (Kölner Straße und Bahnhofsvorplatz).
Gute ÖPNV Verbindungen und ein Bedienungsstandard mit Haltestellen in zumutbarer Nähe der Wohngebiete sind für die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger von wesentlicher Bedeutung. Für die Ziele und Aufgaben die zur Attraktivität bzw. Qualität des Verkehrsangebotes im Rahmen des Taxibusverkehrs in unserer Gemeinde beitragen, werden sich Rat und Verwaltung weiter einsetzen.
Informationen über das ÖPNV-Angebot können Sie auf der Homepage www.dahlem.de unter "Mobil in Dahlem" entnehemen.
An der neuen Haltestelle in der Trierer Straße Ortsbürgermeisterin Marita Schramm, Bürgermeister Jan Lembach und der Allgemeiner Vertreter Helmut Etten.
Förderbescheid für Vereinshaus Dahlem - Land NRW unterstützt die Sanierung
Das Vereinshaus ist seit fast 110 Jahren eine wichtige Versammlungsstätte mit langer Tradition und damit auch kulturelles Zentrum im Ort Dahlem. Für einen symbolischen Kaufpreis von einem Euro hat die Gemeinde Dahlem Anfang des Jahres das Vereinshaus von der St. Michaels-Schützenbruderschaft Dahlem erworben. Vorausgegangen waren in den vergangenen zwei Jahren viele Gespräche und Abstimmungen mit dem früheren Eigentümer, Planern, Vereinen, engagierten Bürgerinnen und Bürgern und politischen Vertretern sowie ein einstimmiger Beschluss im Gemeinderat.
In den kommenden zwei bis drei Jahren ist die schrittweise Sanierung des Saalbaus geplant. Die Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung haben hierfür einen umfassenden und erfolgreichen Antrag im NRW-Förderprogramm "Integration im Quartier" an die Bezirksregierung Köln gerichtet. Zur Unterstützung dieser Sanierung übergab Regierungspräsidentin Gisela Walsken jetzt den Förderbescheid an Bürgermeister Jan Lembach und Dahlems Ortsbürgermeisterin Marita Schramm. Die Gesamtkosten in Höhe von rund 510.000 € werden zu 90% vom Land NRW gefördert. 10% Eigenfinanzierung hat der Rat der Gemeinde zur Verfügung gestellt.
Aufgrund der zahlreichen Anträge in ganz NRW konnte nur jeder vierte Antrag von der Bezirksregierung zur Förderung ausgewählt werden. Die Gemeinde Dahlem mit dem Vereinshaus ist dabei, was den Erfolg und die Bedeutung unterstreicht.
Voraussetzung für das Gesamtprojekt war und ist die Bereitschaft des Fördervereins Dorfentwicklung Dahlem das Vereinshaus sofort von der Gemeinde anzumieten. Der Förderverein übernimmt die laufende Unterhaltung des Gebäudes sowie das organisatorische Management und die Vermietung für Veranstaltungen. Aber auch die tätige Mithilfe der Bürgerinnen und Bürgern von Dahlem ist erforderlich. Das kann durch Mitarbeit bei den Sanierungsarbeiten und durch die finanzielle Unterstützung mit Spenden der Fall sein. Und wenn auch in Zukunft viele Bürgerinnen und Bürger das Haus für Veranstaltungen nutzen und besuchen, dann wird der dauerhafte Erhalt gelingen.
Bürgermeister Jan Lembach und Ortsbürgermeisterin Marita Schramm dankten Regierungspräsidentin Gisela Walsken bei der Übergabe des Förderbescheides in Höhe von 461.667 € für diese Unterstützung. Der Dank geht gleichermaßen an alle Menschen, die sich bisher für das Projekt eingesetzt haben.
Regierungspräsidentin Gisela Walsken von der Bezirksregierung Köln (mi.) übergab den Förderbescheid an Ortsbürgermeisterin Marita Schramm (r.) und Bürgermeister der Gemeinde Dahlem Jan Lembach (l.).
Tour de France 2018 in der Partnergemeinde Sarzeau -
Bürgermeister David Lappartient ist Chef des Weltverbandes
Der Bürgermeister von Dahlems Partnergemeinde Sarzeau, David Lappartient, stammt aus einer radsportbegeisterten Familie und ist bereits lange Jahre als Funktionär im Radsport tätig. Er war schon Präsident des Französischen und Präsident des Europäischen Radsportverbandes.
Im September 2017 gelang David Lappartient der große Erfolg, als er mit überwältigender Mehrheit zum Präsidenten des Radsport-Weltverbandes UCI gewählt wurde. Die UCI bündelt die 179 nationalen Radsportverbände und organisiert alle Disziplinen des Radsports und richtet für diese jeweils Weltmeisterschaften bzw. Rennserien aus.
Passend dazu macht im kommenden Jahr das bedeutendste Radrennen, die Tour de France, Station im bretonischen Sarzeau. Die 4. Etappe führt am 10. Juli 2018 von La Baule über 192 km und endet mit dem Zieleinlauf in Sarzeau.
Die Gemeinde Dahlem wünscht Bürgermeister David Lappartient viel Erfolg für die neue (weitere) Aufgabe und der Partnergemeinde Sarzeau eine erlebnisreiche Tour de France. Vielleicht ist dieses Ereignis für einige Dahlemer der Grund für einen Besuch in der Partnergemeinde.
Bürgermeister David Lappartient (mi.) freut sich auf das Etappenziel der Tour de France 2018 in Sarzeau.
Im Westen der kleinsten Gemeinde Nordrhein-Westfalens werden Grundstücke mit einer Größe zwischen 640 und 1000 Quadratmeter angeboten - VR-Bank Nordeifel eG und Vieten Immobilien als Partner der Gemeinde
Dahlem - Es sind echte Filetstücke, die die Gemeinde Dahlem, die VR-Bank Nordeifel eG und Vieten Immobilien derzeit anbieten. Auf einer Gesamtfläche von 35.000 Quadratmetern stehen an der Markusstraße, direkt gegenüber dem Seniorenheim Haus Marienhöhe, in Hanglage 33 Grundstücke zum Verkauf. 26 davon gehören der Gemeinde, zwei von ihnen sind bereits verkauft. Die Aussicht über Dahlem und die Eifel ist traumhaft.
"Das Neubaugebiet am Buchenweg, auf der anderen Seite der Markusstraße, ist gefüllt. Jetzt nehmen wir den nächsten Abschnitt in Angriff - an diesem schönen Plätzchen", berichtet Dahlems Bürgermeister Jan Lembach. Denn die Nachfrage nach Grundstücken in Dahlem ist da, die kleinste Gemeinde Nordrhein-Westfalens ist stetig gewachsen. "1995 hatte Dahlem noch 1400 Einwohner, mittlerweile sind es 1650", so Lembach weiter.
Das liegt auch an der guten Infrastruktur in Dahlem, das mit Discounter, Bäcker, Metzger und weiteren Geschäften seinen Bewohnern alles bietet - inklusive eines Bahnanschlusses. "In Dahlem ist alles Wichtige im Ort", fasst Lembach das zusammen.
Die Grundstücke, die "Auf Mittelweg" (so die historische Flurbezeichnung) zum Verkauf stehen, sind zwischen 640 und 1000 Quadratmeter groß. Sie richten sich vor allen Dingen an junge Familien, die auf der Suche nach einem geeigneten Platz für ihr Eigenheim sind. Denn Dahlem verfügt über einen Kindergarten und eine Grundschule. "Jeder, der herkommt, erhält für sein Kind auch garantiert einen Platz", verspricht Lembach. Er ergänzt: "Das heißt natürlich nicht, dass sich nur Familien hier ansiedeln dürfen. Andere Interessenten sind ebenfalls herzlich willkommen."
Entstehen werden drei Häuserreihen. Eine liegt an der Markusstraße, die anderen beiden werden über den neu geschaffenen Holunderweg erreichbar sein. Die Grundstücke werden einen Gasanschluss erhalten, außerdem werden Glasfaserleitungen verlegt. "Bis ins Haus mit einer Geschwindigkeit von 300 MBit/s", verspricht Lembach.
Die VR-Bank Nordeifel eG und Vieten Immobilien aus Mechernich stehen der Gemeinde Dahlem zur Seite. "Wir freuen uns riesig, die bereits beim Projekt Waldpark bewährte Partnerschaft mit der Kommune fortzuführen", meint Wolfgang Merten vom Vorstand der Hausbank der Region. Die VR-Bank Nordeifel eG tritt dabei nicht nur als Vermarkter auf, sondern auch als Finanzierungspartner. "Der Erwerb eines Grundstücks und der Bau eines Hauses sind Entscheidungen fürs Leben", so Merten weiter. Das Angebot von neuen, preiswerten und hochklassigen Baugrundstücken wie nun in Dahlem sei wichtig für die Region."
Das Städtebauprogramm in Dahlem ist ein wahres Erfolgsprojekt und die Auswirkungen der Maßnahmen sind im Ort schon deutlich sichtbar. Im öffentlichen Bereich wurden in den letzten Monaten das Haus hinter der Apotheke abgerissen und der Kreuzungsbereich Kölner Straße/Trierer Straße und Bahnstraße umgestaltet. Insgesamt sind bisher rund 500.000€ in den öffentlichen Bereich investiert worden.
Überragend ist die Bilanz bei den privaten Maßnahmen: 50 kostenlose Erstberatungen an Häusern im Sanierungsgebiet wurden durch den Architekten durchgeführt. Daraus ergaben sich bisher 40 Bewilligungsbescheide zur Förderung. 30 Maßnahmen an Dächern, Fassaden oder Höfen sind inzwischen abgeschlossen. Fast 450.000€ sind im privaten Bereich förderfähig investiert worden.
Für die aktuellen Maßnahmen erhielt Bürgermeister Jan Lembach jetzt den Förderbescheid von Regierungspräsidentin Gisela Walsken von der Bezirksregierung Köln. Damit kann dieses erfolgreiche Programm fortgesetzt werden. Bürgermeister Jan Lembach dankte bei dieser Gelegenheit den Mitarbeitern der Bezirksregierung Köln für die gute Zusammenarbeit und den Dahlemer Bürgerinnen und Bürgern für ihr Engagement im Städtebauprogramm.
Gültigkeit des Dorfentwicklungskonzeptes Schmidtheim verlängert
Förderung privater Gestaltungsmaßnahmen im Ortskern von Schmidtheim weiterhin möglich
Die Gültigkeit des im Jahre 2011/2012 erarbeiteten Dorfentwicklungskonzeptes Schmidtheim endet im Dezember 2017. Das Dorfentwicklungskonzept sowie die im März 2017 erfolgte Festsetzung des Ortskerns von Schmidtheim ist Voraussetzung, um für private Grundstückseigentümer eine Förderung im Rahmen der Förderrichtlinie Dorferneuerung zu ermöglichen.
Der Gemeinde ist es gelungen, im Rahmen einer Fortschreibung des Dorfentwicklungskonzeptes bei der Bezirksregierung Köln zu erreichen, dass das Konzept für weitere 5 Jahre als Fördergrundlage anerkannt wird. Somit können Hauseigentümer im Ortskern von Schmidtheim bis zum 31.12.2022 entsprechende Förderanträge stellen.
Grundsätzlich förderfähig sind Erhaltungs-, Instandsetzungs- und Gestaltungsmaßnahmen privater Hauseigentümer an Gebäuden mit ortsbildprägendem Charakter. Derzeit beträgt der Fördersatz 35 % der Nettokosten.
Förderanträge sind unmittelbar bei der Bezirksregierung Köln, Dezernat 33 - Ländliche Entwicklung, Bodenordnung, 50606 Köln zu stellen.
Es empfiehlt sich, vor der Antragstellung die geplanten Maßnahmen mit den zuständigen Mitarbeitern der Bezirksregierung Köln abzustimmen. Ansprechpartner bei der Bezirksregierung ist Frau Elke Deling, tel. 0221/147-2367.
Dahlem, den 09.10.2017
Trinkwasser in der Gemeinde Dahlem: Nitratwerte gering
Hohe Nitratwerte im Trinkwasser werden vor allem durch eine intensive Landwirtschaft verursacht und sind in anderen Regionen immer wieder ein Thema. Der gesetzliche Grenzwert liegt bei 50 mg pro Liter Trinkwasser und wird bundesweit zu einem Drittel überschritten.
In der Gemeinde Dahlem hat das Trinkwasser aber sehr geringe Nitratwerte, wie der Wasserverband Oleftal der Gemeindeverwaltung mitgeteilt hat. In Dahlem liegt der Wert für das Trinkwasser aus dem Brunnen Wasserdell bei 9 mg pro Liter. Bei den übrigen Haushalten in der Gemeinde, die aus der Oleftalsperre versorgt werden, liegt der Wert bei 6 mg pro Liter.
Auch die Trinkwasserqualität bestätigt: Das Leben und Wohnen in der Gemeinde Dahlem ist für die Menschen in einer gesunderen Umwelt möglich.
Nach der halben Wahlperiode: Gute Bilanz zur Halbzeit
Schnell vergangen sind die letzten drei Jahre und damit die erste Hälfte der aktuellen Wahlperiode (2014 bis 2020) von Gemeinderat und Bürgermeister der Gemeinde Dahlem. In diesen drei Jahren haben die Gemeindeverwaltung zusammen mit den Ratsmitgliedern viel geleistet und beachtliches erreicht. Diese gute Zwischenbilanz ist möglich, da alle Beteiligten gemeinsam an einem Ziel gearbeitet haben: Die Gemeinde Dahlem als Wohn- und Lebensraum weiter zu entwickeln.
Nahezu alle Beschlüsse in den Ausschüssen und in den Ratssitzungen werden einstimmig mit den drei Fraktionen CDU, SPD und FDP gefasst. Die Ortsbürgermeisterin und die Ortsbürgermeister bemühen sich vielfältig, intensiv und erfolgreich um ihre sechs Orte. Und die Vereine und ehrenamtlich tätigen Menschen sind unersetzliche Partner.
Eine Auswahl der (Zwischen)Ergebnisse:
Das Städtebauprojekt in Dahlem ist überaus erfolgreich und wird immer deutlich sichtbarer im Ort.
In Schmidtheim werden nach Abschluss der Arbeiten Ortsdurchfahrt und Ortsmitte ein attraktives Bild zeigen.
Der Windpark Dahlem liefert nachhaltige Energie und bringt erhebliche Einnahmen für die Menschen in der Gemeinde.
Der neue Grünabfall-Sammelplatz wird von vielen Bürgerinnen und Bürgern dankbar und vielfach genutzt.
Auf Wunsch der Bürgerinnen und Bürger in Schmidtheim macht ein Zebrastreifen die Ortseinfahrt und die Beleuchtung die Bahnunterführung sicherer.
Die medizinische und pflegerische Versorgung in der Gemeinde kann mit Unterstützung der Gemeindeverwaltung gesichert und verbessert werden: Gesicherte Nachfolge sowie ein neues psychotherapeutisches Angebot in der Praxisgemeinschaft Eifel und die Caritas-Pflegestation ist im Bau.
Der Waldbesitz wird als wertvolles Gemeindevermögen nachhaltig bewirtschaftet.
Die Breitbandversorgung für schnelles Internet wird mit Nachdruck vorangetrieben.
In der Wirtschaftsförderung gelingen kleine Schritte zur Erhaltung bestehender und Schaffung neuer Arbeitsplätze.
Das Vereinshaus Dahlem wird saniert und bleibt mit Unterstützung des Fördervereins Dorfentwicklung Dahlem als wichtige Veranstaltungseinrichtung erhalten.
Durch umsichtiges Handeln und herausragendes ehrenamtliches Engagement werden die Flüchtlinge in der Gemeinde integriert.
Die Einnahmen aus der Übernachtungsabgabe unterstützen seit 2016 die touristische Arbeit.
Der See und Burgort in Kronenburg, der Flugplatz und weitere touristische Ziele entwickeln sich weiter und ziehen viele Gäste aus nah und fern an.
Die Integration der Gemeinde Dahlem in die Nordeifel Tourismus GmbH ist erfolgreich.
Die touristischen Hinweisschilder an der B 51 werben für Kronenburg.
Die "Dahlemer Stiftung" ist erfolgreich gestartet und fördert zukünftig gemeinnützige Vereine.
In die Zukunft der Grundschule Dahlem wird investiert: Hoher Gebäudestandard, innovative Ausstattung, abwechslungsreiches Umfeld, engagierte Lehrerschaft.
Die Vermarktungsinitiative für die Neubaugrundstücke in der Gemeinde ist erfolgreich.
Vernachlässigte Haus-Leerstände können vermittelt werden.
Das neue Logo wird immer bekannter und wirbt für die Gemeinde.
Eine intensive Presse- und Öffentlichkeitsarbeit informiert Bürgerinnen und Bürger sowie die Region.
Der Bürgermeister steht den Bürgerinnen und Bürgern jederzeit und in den Bürgersprechstunden für Gespräche zur Verfügung.
Neubürger und neu Geborene in der Gemeinde werden persönlich begrüßt.
Wichtige Schritte zur angestrebten Haushaltskonsolidierung sind unternommen.
Die Gemeindeverwaltung ist personell und technisch auf die zukünftigen Herausforderungen ausgerichtet.
Und viele weitere Initiativen und Projekte sind auf den Weg gebracht und werden sich in den nächsten Jahren positiv auf die Gemeinde Dahlem auswirken. Insgesamt wird die Gemeinde Dahlem auch zukünftig im Wettbewerb mit den Ballungsregionen und dem umliegenden ländlichen Raum erfolgreich bestehen.
Auch in den kommenden drei Jahren werden sich Gemeindeverwaltung und Mandatsträger intensiv für die Belange der Bürgerinnen und Bürger in der Gemeinde Dahlem einsetzen und für eine gute Heimat sorgen.
Gemeinde Dahlem - Niedrigste Abfallgebühren in NRW 2017
Der Bund der Steuerzahler NRW hatte kürzlich erneut die 396 Städte und Gemeinden befragt, wie hoch die Abfallgebühren für einen Vier-Personen-Musterhaushalt sind, der seine 120 Liter Restmülltonne wöchentlich/vierzehntägig/vierwöchentlich und seine 120 Liter Biotonne alle 14 Tage zur Abfuhr bereitstellt.
Hatte die Gemeinde Dahlem in 2016 noch den Platz 3 der niedrigsten Abfallgebühren in NRW belegt, so rückte sie in 2017 auf Platz 1 der preiswertesten Kommunen in NRW vor.
Es gibt Kosten denen kein Bürger entgehen kann. Dazu zählen die Abfallgebühren und auch die Abwassergebühren. Gerade vor dem Hintergrund ständig steigender Wohnkosten -als Stichworte seien die Preise für Strom und Heizenergie genannt- ist es wichtig andere Kostenbereiche ein besonderes Augenmerk zu widmen.
Wenn auch nach Ansicht des Steuerzahlerbundes ein Vergleich wegen der von Kommune zu Kommune unterschiedlichen Abfuhrrhythmen und Tonnengrößen sich als schwierig erweist, so wurden bei den Gemeinden mit zweiwöchentlicher Leerung jeweils einer 120 l-Restmüll- und Biotonne für einen 4-Personen-Haushalt folgende Jahresgebühren festgestellt:
Dahlem 132,37 €
Mechernich 146,39 €
Bad Münstereifel 149,50 €
Blankenheim 149,50 €
Weilerswist 176,64 €
Euskirchen 192,04 €
Ein Vergleich der Jahresgebührenbelastung mit den anderen Kommunen im Kreis ist wegen der anderen Abfallrhythmen und -systeme nur schwierig möglich. Die Gebührenbelastung ist jedoch bei diesen Kommunen wegen der dortigen Leerungen alle drei bzw. vier Wochen nicht günstiger.
- Faszinierende Vielfalt des Flugplatzes präsentiert -
Nicht nur vom Wetter her war das Jubiläumsfest des Flugplatzes eine präzise Punktladung sondern auch das Programm mit den Darbietungen begeisterten bei Sonnenschein und blauem Himmel tausende von Zuschauern.
Die Besucher, darunter auch die Mitglieder des Bundestages Detlef Seif und Helga Kühn-Mengel sowie Landtagsabgeordneter Klaus Voussem, Landrat Günter Rosenke und viele weitere Gäste der Flugplatzgesellschaft aus nah und fern bestaunten die fliegerische Vielfalt des Flugplatzes und die besonderen Attraktionen. Die Transall der Bundeswehr, Hubschrauber der Bundespolizei, die Antonov als größter Doppeldecker der Welt sowie viele weitere moderne Segel- und Motorflugzeuge und auch viele historische Flugzeugschätze waren zu bewundern. Die Zuschauer erlebten neben den vielen Tandemsprüngen der auf dem Flugplatz Dahlemer Binz ansässigen Fallschirmsportfirma "Sky-Fun" auch eindrucksvolle Fallschirmabsprünge der GSG 9 von der Bundespolizei.
Das war ein rundum gelungenes Fest, so das Organisationsteam mit Geschäftsführer Helmut Etten und dem Vorsitzenden der Fluggemeinschaft Dahlemer Binz e.V. Dr. Mario Wichmann und dem Piloten Dr. Andreas Knöffler. "Wir wollten mit diesem Fest auch ein Danke sagen an die Bevölkerung, die den Platz, die Piloten und alles was zu ihm gehört, tolerieren und in das Gemeinschaftsleben unserer Gemeinde aufgenommen hat", so Geschäftsführer Helmut Etten.
Die im Anflug befindliche Antonov, die mit zahlreichen Besuchern Rundflüge unternahm.
Die zu besichtigende „SuperPuma“ der Bundespolizei diente zugleich auch als Absetzmaschine für die Fallschirmspringer der GSG 9.
1150 Jahre Dahlem - ein tolles Fest
Alle Erwartungen übertroffen hat das Festwochenende zum 1150. Jubiläum des Ortes Dahlem. Bereits am Freitagabend kamen viele Bürgerinnen und Bürger zur Eröffnung der Kunstausstellung ins Pfarrheim. Über 30 Aussteller aus dem Ort präsentierten dort die Ergebnisse ihrer vielfältigen kultureller Arbeit. Ab Samstag waren in der Pfarrkirche die Fotos "Dahlem gestern - Dahlem heute" aus dem umfangreichen Archiv von Sonny Klimpel zu sehen.
Am Samstagabend begeisterten Vereine und Gruppen auf dem Bunten Abend in einem "ausverkauften" Vereinshaus die Menschen:
Die Grundschulkinder mit Uwe Retz, der Männerchor, der Theaterverein, der Karnevalsverein, der Tambourcorps mit dem ersten Auftritt seit vielen Jahren, die Wasserwacht sowie weitere Beiträge und zum Abschluss Dahlems Exportschlager Regina Red. Alexander Geimer zeigte dabei wieder einmal seine Qualitäten als Moderator.
Am Sonntag war auch die Kirche zur Festmesse unter Mitwirkung der Kleinen Cantorei voll besetzt. Und anschließend stellten sich an zahlreichen Ständen und auf der großen Bühne die Vereine und Organisationen aus Dahlem vor. Der Musikverein spielte zum Frühschoppen und übernahm danach das "Vereinshauscafé", der Karnevalsverein die Bewirtung und die Flüchtlinge haben die Gäste mit heimischen Gerichten bekocht. Den ganzen Tag `war etwas los und bei gutem Wetter verweilten viele Menschen von nah und fern bis zum Abend auf dem Fest.
Am Sonntagabend konnte Ortsbürgermeisterin Marita Schramm mit Ihrem Organisationsteam ein überaus positives Fazit ziehen. Die viele Arbeit hat sich gelohnt. Die Bürgerinnen und Bürger haben Dahlem als aktiven und sympathischer Ort bestens präsentiert. An allen drei Tagen gab es ein harmonisches Miteinander bei ausgelassener Stimmung. Ortsbürgermeisterin Marita Schramm und Bürgermeister Jan Lembach bedanken sich ausdrücklich bei allen Beteiligten für die engagierte Mitwirkung zum Jubiläumsfest.
Da sich alle Menschen ausschließlich ehrenamtlich für dieses Fest eingesetzt haben, kam durch die Einnahmen für die Verpflegung sowie durch Spenden der hohe Betrag von rund 10.000 € für die Renovierung des Vereinshauses zusammen.
Mit neuer Technik zu alten Wurzeln
Ortsfamilienbuch Dahlem
Die Kopien der Original-Kirchenbücher wurden freundlicherweise vom Kirchenvorstand der Pfarrei Dahlem zur Verfügung gestellt. Weiter führte die Auswertung der Daten in die ab dem Jahr 1796 aussagekräftigen Zivilstandsregister des ehemaligen Standesamtes Dahlem. Es handelt sich hier um
Dahlem - Die Gemeinde Dahlem hat jetzt für die Belieferung ihrer Liegenschaften mit umweltfreundlichem Strom ein Grünstromzertifikat aus den Händen des regionalen Energiedienstleisters erhalten. Durch den vorbildlichen Ausbau von regenerativen Erzeugungsanlagen vor Ort helfen die Dahlemer kräftig dabei mit, dass Stromkunden im Umland mit umweltgerechter Energie aus der Region versorgt werden können. Damit gelingt es der "ene", Strom aus der Eifel für die Eifel zur Verfügung zu stellen.
"Mit dem Grünstromzertifikat wird die ökologische Stromlieferung und damit die nächste Stufe der seit vielen Jahren nachhaltigen Ausrichtung der Gemeinde belegt", berichtete ene-Vertriebsleiterin Sylwia Laß jetzt bei der Übergabe des Zertifikats an den Dahlemer Bürgermeister Jan Lembach sowie Kämmerer Helmut Etten auf dem Flugplatztower der Dahlemer Binz.
"Wir arbeiten mit der Gemeinde Dahlem schon seit langem intensiv zusammen. Dahlem war unter anderem die erste Kommune im Kreis Euskirchen, die nahezu ihre komplette Straßenbeleuchtung auf LED-Technologie umgerüstet hat", so Laß weiter.
Aber auch in Sachen Solarenergie kann sich die kleine Kommune sehen lassen. Nicht nur der Solarpark Schmidtheim sorgt für saubere Energie, auch zahlreiche Bürger haben ihre Dächer mit Solarmodulen ausgestattet. "Zukünftig können wir uns vorstellen, auch noch weitere regenerative Quellen zu nutzen und beispielsweise am Kronenburger See in Wasserkraft zu investieren", berichtete Bürgermeister Jan Lembach.
"Darüber hinaus versuchen wir, uns nicht nur für grüne Energie einzusetzen, sondern auch CO2 einzusparen", so Lembach. So plane die Gemeinde, ein E-Mobil anzuschaffen, mit dem Botenfahrten unternommen werden sollen. Derzeit steht der Verwaltung für drei Monate das E-Mobil der "ene" zur Verfügung. Klimaschutz gilt auch bei der "ene" als wichtiger Treiber. "Als regionaler Energieversorger gestalten wir nicht nur die Energiewende in der Eifel, wir leisten auch einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz vor Ort", betonte Sylwia Laß. Mit einer unternehmensweiten Nachhaltigkeitsstrategie verfolge die "ene" einen ganzheitlichen Ansatz über alle ihre Geschäftsfelder: vom Stromnetzbetrieb über die Energieeffizienz und den Ausbau von erneuerbaren Energieanlagen bis hin zur Grünstromlieferung.
"Wir leisten hohe Investitionen in den Ausbau regenerativer Erzeugungsprojekte und sind über die komplette Projektlaufzeit für die technische und kaufmännische Betriebsführung verantwortlich", berichtete die Vertriebsleiterin. Nur so könnten beispielsweise auch Arbeitsplätze in der Region auf Dauer gesichert werden.
"Wer bei uns Grünstrom kauft, dem garantieren wir, dass diese Energie aus klimafreundlichen Erzeugungsanlagen mit Standorten in der Eifel stammt. Dies wird jetzt durch das neue Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG 2017) ermöglicht", so Laß. Die Herkunft des Stroms werde über die Regionalnachweise belegt. Für alle, die sich für die Umweltfreundlichkeit engagieren möchten sei der Umstieg auf erneuerbare Energien eine gute Möglichkeit, den eigenen CO2-Fußabdruck zu verkleinern und einen effektiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.
Zusammenarbeit in Sachen Klimaschutz: Jan Lembach (v.l.), Bürgermeister Gemeinde Dahlem mit dem Grünstrom-Zertifikat, Sylwia Laß, Vertriebsleiterin bei der ene-Unternehmensgruppe, und Kämmerer Helmut Etten. Bild: © Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
-Spürbare Haushaltsverbesserung durch Einnahmen aus der Windkraftnutzung und durch höhere Finanzzuweisungen-
Der Gemeindehaushalt 2017 ist mit seinem Ergebnis der beste Haushaltsentwurf seit der Einführung des Neuen kommunalen Finanzmanagements im Jahr 2009, so die Ausführungen von Bürgermeister Jan Lembach und Gemeindekämmerer Helmut Etten bei der Vorstellung des diesjährigen Haushaltplanentwurfes Anfang diesen Monats.
Die Einnahmen aus der Windkraft, höhere Schlüsselzuweisungen und eine verbesserte Steuerkraft sind die wesentlichen Eckpunkte, die das Haushaltsdefizit gegenüber dem Vorjahr um rd. 1,6 Mio. € absinken ließ.
War für 2016 noch von einem Haushalsdefizit von rd. 3 Mio. € ausgegangen worden, so hat sich der Fehlbedarf auf 1,35 Mio. € vermindert. Eine erfreuliche Haushaltsverbesserung, die auch auf mehrere getroffene Entscheidungen vom Rat und Verwaltung zurückzuführen ist. Auch die mittelfristige Finanzplanung für die Jahre 2018 bis 2020 lässt darauf hoffen, dass weitere positive Entwicklungen nicht ausgeschlossen werden. Auch hier bilden die Einnahmen aus der Windkraftnutzung im gemeindlichen Forst und die künftigen Finanzzuweisungen sowie die gemeindliche Steuerkraft eine maßgebliche Rolle. Bei der zukünftigen Betrachtung der Haushaltsentwicklung werden auch die kommunale Vorhaben unterstützende Finanzzuweisungen verbunden mit weiteren Sparbemühungen entscheidende Faktoren sein. Ein breites Feld von Pauschal- und Zweckzuweisungen werden erfolgreich genutzt und von der Verwaltung bearbeitet, damit viele auch bereits vorgestellte gemeindliche Projekte und Vorhaben verwirklicht werden können.
Insgesamt erwartet die Gemeinde in diesem Jahre Erträge von rd. 12,63 Mio. €, denen rd. 13,98 Mio. € als Aufwendungen gegenüber stehen. Bei dem Fehlbedarf von noch rd. 1,35 Mio. € sind auch die buchmäßigen Abschreibungen auf das Anlagevermögen von rd. 1,7 Mio. € enthalten.
Durch den Fehlbedarf wird es notwendig, den in der gemeindlichen Bilanz ausgewiesenen Bestand der allgemeinen Rücklage in Anspruch zu nehmen, sodass sich das gemeindliche Eigenkapital zum Ende diesen Haushaltsjahres auf etwa 74,4 Mio. € verringern wird.
Das kassenmäßige Defizit, also die Gegenüberstellung der Zahlungseingänge und -ausgänge, wird in 2017 rd. 1,3 Mio. € einnehmen und sich gegenüber 2016 ebenfalls stark vermindern.
Eine Vielzahl von Erschwernissen und Verbesserungen
Dass in diesem Jahr die Haushaltsverbesserungen nicht noch höher ausfielen, liegt am gestiegenen Unterhaltungs- und Bewirtschaftungsaufwand, Personalkostensteigerungen und an umfangreichen Investitionen für Geräte und Fahrzeuge für Bauhof und Feuerwehr sowie auch an den Investitionsanteilen die die Gemeinde für den weiteren Breitbandausbau zahlen muss.
Positiv und dadurch spürbar beeinflusst haben den Haushalt 2017 u.a. die Einnahmen aus der Windkraftnutzung (Pachteinnahmen und Einnahmen für ökologische Ausgleichsmaßnahmen in Höhe von rd. 1,3 Mio. €), gestiegene Gewerbesteuereinnahmen (insgesamt rd. 1 Mio. €) und höhere Schlüsselzuweisungen (1,9 Mio. €). Auch ein leicht gestiegenes Grundsteueraufkommen (insgesamt 680.000 €) und ein höherer Anteil an der Einkommenssteuer (1,5 Mio. €) verbesserten die Einnahmenseite spürbar.
"Die Gemeinde hat wichtige und auch richtige Entscheidungswege beschritten, weitere Schritte müssen jedoch folgen sowohl zur Verbesserung der Einnahmensituation als auch zur Minderung der Aufwandsgrößen," so Gemeindekämmerer Helmut Etten.
Allein der Ruf nach höheren Finanzzuweisungen durch Land und Bund zur Entlastung der kommunalen Haushalte wird, so die Verantwortlichen, nicht zur Minderung des strukturellen Defizits reichen. Die Gemeinde muss selbst Verbesserungen herbeiführen um ihr selbstbestimmtes Tun zu erhalten. Hier ist die Gemeinde durch die zu erwartenden höheren Erträge auf einem guten Wege. Dieser Weg muss fortgesetzt werden.
Die Hebesätze für das laufende Jahr bei der Grund- und Gewerbesteuer wurden durch die gestiegenen Durchschnittshebesätze im Kreis leicht angehoben. Dem gegenüber stehen Entlastungseffekte bei den Abfall- und Winterdienstgebühren. Unter dem Druck weiter anstehender Kanalsanierungsmaßnahmen in den Orten Dahlem und Schmidtheim war die Schmutzwassergebühr etwas anzuheben. Die Niederschlagswassergebühr konnte hingegen abgesenkt werden.
Investitions- und Sanierungsvorhaben in 2017
Der Haushaltsentwurf sieht gestützt durch Zweckzuweisungen, pauschal zu erwartende Finanzzuweisungen und weitere investive Einnahmen (z.B. aus Grundstücksverkäufen) Erneuerungs- und Sanierungsmaßnahmen in der Grundschule mit räumlichen Verbesserungen für die Offene Ganztagsschule im Gesamtbetrag von rd. 210.000 € und bei den Kindergärten von rd. 100.000 € (u.a. für Fassadensanierungsarbeiten, Verbesserung im Außenspielgelände) vor. Auch die Fortführung der Sanierungsarbeiten in und an der Gymnastikhalle Schmidtheim von rd. 65.000 €, Dacherneuerungen am Haus des Gastes in Kronenburg (51.000 €) und auch der Erwerb und erste Sanierungsmaßnahmen am Vereinshaus in Dahlem (rd. 110.000 €) sind vorgesehen. Weiterhin sieht der Haushalt Ersatzbeschaffungen von Fahrzeugen und Geräten bei Feuerwehr und für den Bauhof mit rd. 450.000 € vor.
Ferner sind Mittel eingeplant für die Erschließung eines neuen Baugebietes an der "Markusstraße" Dahlem sowie für Verbesserungen an Gemeindestraßen, Straßenbeleuchtung, Wirtschaftswegen, Gehwegen und Parkplätzen mit insgesamt 302.000 €. Auch sind zuschussgestützte öffentliche und private städtebauliche Maßnahmen im Ortskern Dahlem sowie für die Bauleitplanung eingeplant, wo der Gemeinde noch ein zu erbringender Eigenanteil von 312.000 € verbleibt. Auch für den Breitbandausbau ist ein gemeindlicher Anteil in Höhe von 98.000 € zu erbringen.
Kommunale Entscheidungsfreiheit bleibt der Gemeinde enthalten
Da die Gemeinde in ihrer Bilanz ein hohes Eigenkapital besitzt (31.12.2016 = 75,8 Mio. €) ist trotz des bestehenden Haushaltsdefizits nach dem Haushaltsrecht kein Haushaltssicherungskonzept für die weitere notwendige Haushaltskonsolidierung zu erstellen. Die Gemeinde steht selbst in der Verpflichtung die Grundlagen für eine dauerhafte Leistungsfähigkeit zu schaffen. In diese Richtung sind vom Rat und auch von der Verwaltung viele Schritte getan worden, die sich in einer Einnahmenverbesserung und auch Aufwandreduzierung, insbesondere im mittelfristigen Bereich, schon jetzt absehbar wiederspiegeln. Der Gemeinde bleibt somit der wichtige kommunale selbstbestimmte Handlungsspielraum erhalten.
Verabschiedung des Haushaltes Anfang Mai
Die Ratsfraktion und die Fachausschüsse werden sich nun mit dem knapp 500 Seiten umfassenden Haushaltsentwurf mit der darin enthaltenen großen Flut von Zahlen und weiteren Planinformationen bis zur endgültigen Verabschiedung des Haushaltes durch den Rat am 09.05.2017 befassen.
Der Ausschuss für Planung, Wirtschaftsförderung und Bauwesen, wie auch der Ausschuss für Schulen, Sport, Jugend und Kultur führen ihre Vorberatungen am 26. bzw. 27.04.2017. Hiernach berät der Haupt-, Finanz- und Personalausschuss am 03.05.2017 den Haushalt vor.
Eine gewisse Zuversicht ist mit dem diesjährigen Gemeindehaushalt verbunden. Bild: (v.l.) Helmut Etten, Frank Hütter, Bürgermeister Jan Lembach
Warum ist das Kernkraftwerk in Tihange gefährlich?
Herausgeber ist die StädteRegion Aachen gemeinsam mit der Stadt Aachen, den Kreisen Düren, Euskirchen und Heinsberg in Kooperation mit der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion des Landes Rheinland-Pfalz. Die Broschüre, die in enger und vertrauensvoller Zusammenarbeit aller Partner entstanden ist, trägt den Titel "Informationen für die Bevölkerung in der Umgebung des Kernkraftwerks Tihange (B)". Städteregionsrat Helmut Etschenberg: "Die Broschüre ist die erste ihrer Art und nur der erste Baustein unserer Katastrophenschutzplanung."
Nicht nur die Kommunen der StädteRegion, sondern auch Landesregierungen, Einzelpersonen und Unternehmen haben sich der Klage gegen Tihange angeschlossen. "Die euregionale Zusammenarbeit und eine solche gemeinsame Bewegung habe ich so noch nicht erlebt!", so Etschenberg. Auf die Broschüre folgen weitere Schritte, wobei die Vorverteilung der Jodtabletten der nächste ist.
Die Broschüre kann in Kürze kostenlos in allen Rathäusern im Kreis Euskirchen abgeholt werden. Sie steht zudem hier als Download zur Verfügung:
Gute Zahlen für die Gemeinde
Nach dem Jahreswechsel hat die Gemeindeverwaltung wieder einige Kennzahlen für das Gemeindegebiet ausgewertet. Der allgemeine Trend in der Gemeindeentwicklung ist weiterhin positiv.
Wie in den Vorjahren übersteigen die Sterbefälle mit 65 (2015: 55) die Zahl der Geburten 30 (2015: 25) deutlich. Diese Zahlen werden sich aufgrund der Altersstruktur in absehbarer Zeit leider nicht wieder annähern.
Dafür sind auch in diesem Jahr die Zuzüge mit 253 Personen (2015: 298) wieder deutlich höher als die Zahl der weggezogenen Personen mit 187 (2015: 211).
Mit 4.303 Einwohnern mit Hauptwohnsitz bleibt die Einwohnerzahl der Gemeinde Dahlem stabil. Die ursprünglichen Prognosen mit einem stetigen Rückgang der Einwohnerzahlen, treten damit derzeit nicht ein.
Und dies, obwohl die Flüchtlinge im letzten Jahr nicht zu der positiven Einwohnerentwicklung beigetragen haben. In 2016 haben 31 Geflüchtete die Gemeinde Dahlem verlassen, 17 Flüchtlinge sind neu in die Gemeinde gekommen.
Auf guten Niveau liegt auch weiterhin die Zahl der verkauften Baugrundstücke mit 15 (2015: 13). Und attraktive Baugrundstücke gibt es auch in der Zukunft in allen sechs Orten der Gemeinde.
Etwas zulegen könnten noch die Neubauten bei Einfamilienhäusern. Hier wurden im vergangenen Jahr 7 Baugenehmigungen (2015: 10) erteilt.
Sehr hoch ist die Zahl von 38 verkauften Häusern (2015: 24) in der Gemeinde. Das hat die Auswirkungen, dass diese Häuser weiter oder wieder genutzt werden und Menschen von auswärts in unsere Gemeinde kommen.
Die gemeinsame Arbeit von Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Politik und Verwaltung wird dazu beitragen, dass sich diese positiven Trends auch in Zukunft fortsetzen. Und erfolgreiche Projekte wie die Baumaßnahmen und Sanierungen, die zukünftige Tagespflege, die gesicherten Arztstandorte, die Neubaugebiete, die vorbildliche Grundschule und viele andere Dinge werden dazu beitragen, dass die 6 Orte in der Gemeinde Dahlem attraktive Wohnorte bleiben.
Es tut sich was in der Gemeinde, nicht nur in Dahlem.
Neue Baugrundstücke in Dahlem
Ab der zweiten Jahreshälfte 2017 kann die Gemeinde neue Baugrundstücke für Einfamilienhäuser in Dahlem anbieten. Neben der Allee an der Markusstraße werden am leicht ansteigenden Hang in bester Lage und Ausrichtung diese Grundstücke angeboten.
Der Ort Dahlem bietet alle Voraussetzungen für einen perfekten Lebensmittelpunkt. Mit der Bahn oder dem Auto ist Dahlem schnell erreichbar. Die Grundversorgung ist auch langfristig gesichert: Einkaufen, Ärzte, Kindergarten, Restaurants und Café, Bank, Pflegeangebote für ältere Menschen und vieles mehr. Die Grundschule Dahlem ist großzügig ausgestattet und mehrfach für das innovative Lernen ausgezeichnet. Grundschule und Kindergarten bieten ein breites Betreuungsangebot für Kinder. Das laufende Städtebauprojekt verbessert das Bild im Ortskern. Und vielfältige Freizeitmöglichkeiten gibt es direkt vor der Haustür.
Und in der Gemeinde Dahlem ist das eigene Wohneigentum mit viel mehr Platz als in den größeren Städten noch bezahlbar. Die neuen Grundstücke haben eine Größe zwischen 766qm und 921qm.
Informationen und Anfragen bei Erwin Bungartz in der Gemeindeverwaltung und unter www.dahlem.de/Wohngebiete
Lage der neuen Grundstücke im Ort Dahlem
Neue touristische Struktur in der Gemeinde Dahlem
Beitritt zur Nordeifel Tourismus GmbH beschlossen
Im touristischen Bereich hat die Gemeinde Dahlem viele Jahre mit der rheinland-pfälzischen Nachbargemeinde Obere Kyll im Verein Erholungsgebiet Oberes Kylltal zusammengearbeitet. Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten musste der Verein im Herbst 2016 Insolvenz anmelden und wurde zum Ende des Jahres aufgelöst.
Der Rat der Gemeinde Dahlem hat im Dezember einstimmig den Beitritt zur Nordeifel Tourismus GmbH (www.nordeifel-tourismus.de) beschlossen. Dieser Beitritt wird offiziell und praktisch voraussichtlich zum 01.04.2017 vollzogen. Ab dann ist die Nordeifel Tourismus für die touristische Vermarktung zuständig und die Angebote der Gemeinde Dahlem werden nach und nach in die Medien der Nordeifel Tourismus integriert.
Im Januar findet ein erstes Abstimmungsgespräch zwischen Bürgermeister Jan Lembach und der Geschäftsführung der Nordeifel Tourismus statt. Im Frühjahr wird die Gemeindeverwaltung alle touristischen Betriebe einladen und zusammen mit der Nordeifel Tourismus die zukünftige touristische Arbeit in der Gemeinde Dahlem besprechen
In der Zwischenzeit stehen in der Gemeindeverwaltung die Mitarbeiterin Tamara Klein und Bürgermeister Jan Lembach für Rückfragen gerne zur Verfügung.
Der Flugplatz „Dahlemer Binz“ ist ein touristischer Schwerpunkt in der Gemeinde Dahlem.
5 weitere Windkraftanlagen genehmigt
Windkraftplanungen sind damit abgeschlossen
Nachdem die 10 neuen Windkraftanlagen im Baasemer Wald im Dezember offiziell in Betrieb gingen, hat die Fa. Dunoair noch vor dem Jahreswechsel die Genehmigung für 5 weitere Anlagen erhalten. Diese Windkraftanlagen werden nördlich der Dahlemer Binz gebaut. 3 der Anlagen werden auf gemeindeeigenen Waldgrundstücken stehen, 2 Anlagen auf Grundstücken der Gräflichen Verwaltung Beissel von Gymnich. Die Einspeisung des Stroms erfolgt über das bestehende Umspannwerk an der L 110 neben dem Flugplatz.
Auch für diese Anlagen hat sich Dunoair einem intensiven Planungs- und Genehmigungsprozess unterzogen. Die Belange des Artenschutzes wurden dabei ebenso berücksichtigt wie mögliche Beeinträchtigungen für die Anwohner. Alle Anforderungen wurden erfüllt, alle Grenzwerte eingehalten, so dass die Kreisverwaltung Euskirchen die Genehmigung aussprechen konnte. Die Bauarbeiten beginnen in den nächsten Wochen, Dunoair und die Gemeindeverwaltung werden im Mitteilungsblatt darüber informieren.
Damit ist aus Sicht des Gemeinderates und der Verwaltung der Ausbau der Windenergie in der Gemeinde Dahlem abgeschlossen.
Mit den dann insgesamt 18 modernen und ertragsreichen Anlagen im Gemeindegebiet können im Durchschnitt über 100.000 Menschen mit umweltfreundlichem Strom versorgt werden. Damit leistet die Gemeinde Dahlem einen erheblichen Beitrag zur Energiewende und zur verantwortungsvollen und umweltverträglichen Entwicklung.
Für die Laufzeit von 25 Jahren erhält die Gemeinde erhebliche Pachtzahlungen sowie Gewerbesteuern, die zusammen auch den Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde zu Gute kommen. Und nach der Laufzeit werden die Anlagen vom Betreiber wieder abgebaut, dafür sind entsprechende Sicherungen hinterlegt.
Windkraftanlagen in der Gemeinde Dahlem: grün = 3 ältere Anlagen bei Berk; blau = 10 neue Anlagen im Baasemer Wald; rot = 5 genehmigte Anlagen nördlich der Dahlemer Binz.
Gute Zukunft für die Gemeinde Dahlem - Bilanz der erfolgreichen Arbeit in 2016
Ein arbeitsreiches Jahr geht für den Gemeinderat, die Ortsbürgerin und Ortsbürgermeister und die Gemeindeverwaltung zu Ende. Auch in diesem Jahr ist die Liste der Projekte und Maßnahmen für unsere kleine Gemeinde umfangreich. Viele große und kleine Arbeiten sorgen dafür, dass Dahlem als eigenständige Gemeinde zukunftsfähig bleibt.
Eine Auswahl der Maßnahmen und Ergebnisse aus dem Jahr 2016:
Am Kronenburger See wurde die Dammsanierung für rund 2,5 Mio. € ausgeführt. Ab dem kommenden Jahr steht der See viele Jahre uneingeschränkt den Menschen von nah und fern zur Verfügung.
Der neu eingerichtete Grünabfall-Sammelplatz war im ersten Jahr ein voller Erfolg: 2.000 Anlieferungen mit insgesamt 170 Tonnen Grünabfall. Ab April 2017 geht es dort weiter.
Der Umbau des Schultraktes an der Grundschule Dahlem zu Wohnungen für Geflüchtete wurde im Frühjahr abgeschlossen. Seitdem wohnen dort Familien und Mütter mit Kindern ohne Probleme mit der Nachbarschaft.
Der Schülerruderverein Kronenburger See hat mit dem Bau des Ruderhauses begonnen.
Der Bauhof der Gemeinde erhält als Ersatzbeschaffung einen neuen Mehrzweckbagger.
Das Städtebauprojekt in Dahlem hat die Erwartungen deutlich übertroffen: Rund 50 Maßnahmen an privaten Häusern wurden bereits beantragt, die beiden Häuser gegenüber der Kirche wurden abgerissen. Bis 2018 werden viele weitere Maßnahmen folgen.
In Berk haben Vereinshaus und Feuerwehrhaus eine neue Heizung erhalten, das Vereinshaus wurde außen durch engagierte Bürger neu gestrichen.
Die umfangreichen Sanierungs- und Kanalarbeiten an der Ortsdurchfahrt Schmidtheim haben begonnen. Bis 2018 werden die Arbeiten an der Hauptstraße und in der Dorfmitte dauern.
In Dahlem wurde die Abwasserkanalsanierung im Bereich Bahnstraße/Rennpfad abgeschlossen.
Im Abwasserwerk wurde die Überwachungs- und Leittechnik erneuert.
Zur mittelfristigen Verbesserung der Breitbandversorgung wurden bei Baumaßnahmen in Kronenburg und in Schmidtheim Leerrohre mitverlegt.
Am Kindergarten und an der Grundschule in Dahlem sowie an der Turnhalle in Schmidtheim werden umfangreiche Sanierungen durchgeführt.
Das Vereinshaus Dahlem wird auch in Zukunft ein wichtiger Versammlungsort in der Gemeinde und im Ort Dahlem sein. Die Sanierung kann im kommenden Jahr beginnen.
Die 10 Windkraftanlagen des Windparks Dahlem im Baasemer Wald liefern seit einigen Wochen umweltfreundlichen Strom. Die Pachtzahlungen unterstützen die Finanzen der Gemeinde Dahlem und kommen auch den Bürgerinnen und Bürgern direkt zu Gute. Rund 40 Mio. € wurden bisher in das Projekt von der Fa. Dunoair investiert.
Der Kyll-Radweg in Kronenburg wurde in 2016 von über 50.000 Radfahrern genutzt.
Die OGS der Grundschule Dahlem bietet erstmals in den Sommerferien eine Betreuung der Grundschulkinder an.
Nach einem Wettbewerb mit 130 Vorschlägen wird ein neues, sympathisches Logo für die Gemeinde Dahlem ausgewählt.
Durch das großzügige Engagement eines Schmidtheimer Ehepaars konnte die Dahlemer Stiftung gegründet werden.
NRW-Umweltminister Remmel diskutierte bei einem Besuch in der Gemeinde mit heimischen Landwirten und besichtigte die Windkraft-Baustelle.
In diesem Jahr kamen nur wenig neue Flüchtlinge in die Gemeinde. Mit Unterstützung der ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer gelingt eine gute Integration der Geflüchteten.
Im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit haben die Stadt Schleiden die Abwicklung der Sozialhilfe, die Gemeinde Hellenthal die Rentenberatung und die Gemeinde Kall die Wohngeldbetreuung übernommen.
Die Grundschule Dahlem ist wieder Vorreiter in der Region: Seit diesem Schuljahr nutzen die Kinder und Lehrerinnen iPads im Unterricht.
Die Stromversorgung in Kronenburg wurde von den Freileitungen unter die Erde gelegt.
… und viele weitere kleine Maßnahmen. Das ist für die Gemeinde eine sehr gute Bilanz. Vielen Dank an alle Unternehmen, Vereine und Menschen, die daran mitgewirkt haben!
Die Bürgerinnen und Bürger sind gerne eingeladen sich zu beteiligen. In den zahlreichen Vereinen, bei der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe, im Städtebauprojekt, bei der Sammlung des Grünabfalls oder wo Sie es sonst möchten. Bei Fragen oder Anliegen wenden Sie sich bitte an die Gemeindeverwaltung. Gerne stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Verfügung.
Windpark Dahlem offiziell in Betrieb
Besuch von NRW-Umweltminister Remmel
In der Gemeinde Dahlem ist der größte Windpark im Wald in NRW offiziell in Betrieb gegangen. Der Einladung des Investors und Betreibers Dunoair und der Gemeinde Dahlem in die Eifel war auch NRW-Umweltminister Johannes Remmel gefolgt.
Die 10 Windkraftanlagen stehen im Baasemer Wald auf rund 600 m Höhe in der Westwinddrift an einem der besten Windstandorte in NRW. Der Betreiber Dunoair rechnet mit einem jährlichen Ertrag von über 90 Mio. Kilowattstunden. Das entspricht dem Verbrauch von rund 25.000 Durchschnittshaushalten.
Im Planungs- und Genehmigungsverfahren sind alle strengen Vorgaben des Natur- und Artenschutz und technischen Richtlinien berücksichtigt worden, bevor die Kreisverwaltung Euskirchen die Genehmigung erteilt hat.
"Windenergie ist eines der besten Instrumente, um den Klimawandel einzudämmen. Daher können wir auf gute Standorte in unseren Wäldern nicht komplett verzichten", sagte Minister Remmel bei der Inbetriebnahme. Der Windpark Dahlem sei aber mit Umsicht geplant, so der Minister.
Das Unternehmen Dunoair investierte auf den Waldflächen der Gemeinde rund 65 Mio. €. Die Gemeinde Dahlem profitiert in den nächsten Jahrzehnten von erheblichen Pachtzahlungen für diese Standorte. Diese Einnahme kommt den Bürgerinnen und Bürgern in der Gemeinde zu Gute, ein Teil davon geht über die Ortsbürgermeisterin und Ortsbürgermeister direkt an die Vereine und Initiativen in den 6 Orten.
In der Gemeinde Dahlem gab und gibt es eine breite Zustimmung zur Windkraft von Bevölkerung und Politik. Der Rat hat alle Entscheidungen zu diesem Thema stets einstimmig gefasst und sich damit als zukunftsfähige Gemeinde zur Energiewende bekannt.
Dahlems Bürgermeister Jan Lembach sagte zur Inbetriebnahme: "Bevölkerung, Rat und Gemeindeverwaltung in der Gemeinde Dahlem haben die richtige Entscheidung getroffen und das richtige Signal ausgesendet. Die Energiewende findet nicht durch `Nichtstun statt." In den nächsten mindestens 25 Jahren werden die 10 Windkraftanlagen im Windpark Dahlem einen wichtigen Beitrag zur regionalen und regenerativen Stromversorgung leisten.
Im Baasemer Wald werden jetzt nach und nach die nicht mehr benötigten Flächen aus der Bauphase zurückgebaut und später wieder bepflanzt. Weiterhin wird ein neuer Besucherparkplatz angelegt, an dem über den Windpark informiert wird und von dem aus die Anlagen zu Fuß gut zu erreichen sind. Und im kommenden Jahr ist an einer Windkraftanlage ein kleines Fest für die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Dahlem geplant.
Drückten gemeinsam den Startknopf: Bürgermeister Jan Lembach, Manfred Poth (Kreis Euskirchen), NRW-Umweltminister Johanne Remmel, Arjen Ploeg (Geschäftsführer Dunoair) und Thilo Wemmer-Geist (Projektleiter Dunoair) (von rechts). Fotos: © Hans Gerritsen
NRW-Umweltminister Johannes Remmel war zur offiziellen Inbetriebnahme nach Dahlem gekommen.
Vereinshaus Dahlem: Zukunft gesichert
Rat entscheidet einstimmig für Erwerb und Sanierung
Zur letzten Sitzung im Jahr 2016 hatte Bürgermeister Jan Lembach die Mitglieder des Rates in das Vereinshaus Dahlem eingeladen. Haupttagesordnungspunkt war die Zukunft des Vereinshauses.
Zunächst erläuterte ein externer Gutachter den Bedarf und die Kosten für die erforderliche Sanierung des Saalgebäudes. Für die Erneuerung von Dach, Sockel und Wandflächen, eine neue Heizungsanlage, Elektroinstallation und weitere Gewerke sind rund 320.000 € Gesamtkosten kalkuliert. Diese Kosten können zwischen 70% und 90% aus Fördermitteln des Landes NRW bestritten werden. Die Sanierung wird voraussichtlich in mehreren Schritten in den Jahren 2017 und 2018 erfolgen.
Anschließend wurde im Beisein von Karl Keller von der St. Michael-Schützenbruderschaft und Dr. Heinz Rütz vom Förderverein Dorfentwicklung Dahlem intensiv über die zukünftige Entwicklung des Vereinshauses diskutiert. Die Schützenbruderschaft hatte bereits vor einiger Zeit beschlossen, das Vereinshaus nach 108 Jahren als Eigentümer für einen symbolischen Kaufpreis von einem Euro an die Gemeinde Dahlem zu veräußern. Damit war die Grundvoraussetzung für eine Sanierung aus Fördermitteln geschaffen.
Der Förderverein Dorfentwicklung Dahlem e.V. hatte sich vorab bereit erklärt, das Vereinshaus in Gänze von der Gemeinde Dahlem anzumieten und nach dem Eigentümerwechsel den Betrieb und die Unterhaltung des Gebäudes zu übernehmen.
Abschließend warb Ortsbürgermeisterin Marita Schramm bei den Ratsmitgliedern für ein positives Votum beim Erhalt des Vereinshauses als wichtigen Begegnungsort in Dahlem und in der gesamten Gemeinde.
In der anschließenden Abstimmung votierten die Ratsmitglieder einstimmig für den Erwerb des Vereinshauses und die Sanierung sowie für die Vermietung des Gebäudes an den Förderverein Dorfentwicklung Dahlem.
Bürgermeister Jan Lembach dankte den Ratsmitgliedern für diese einmütige Entscheidung. Gerade bei diesem umfangreichen Projekt mit den erheblichen finanziellen Aufwendungen und den langfristigen Auswirkungen ist ein geschlossener Rückhalt durch den Rat für die Gemeindeverwaltung besonders wichtig. Der Dank ging ebenso an alle Beteiligten Institutionen und Personen, die diese Entscheidung in den letzten 2 Jahren in vielen und intensiven Diskussionsrunden vorbereitet haben.
Tagespflege-Einrichtung kommt nach Dahlem
Die positive Entwicklung der Gemeinde und des Ortes Dahlem geht weiter: Gegenüber dem Altenpflegeheim "Haus Marienhöhe" an der Markusstraße wird in 2017 eine Tagespflege-Einrichtung entstehen. Ein privater Investor wird dort ein Gebäude errichten. Das Erdgeschoss wird der Caritasverband für die Region Eifel e.V. langfristig anmieten und eine Tagespflege-Einrichtung mit 15 Plätzen einrichten.
Die Tagespflege ist ein teilstationäres Pflege- und Betreuungsangebot, was tagsüber die Pflege und Betreuung von Senioren, einschließlich Demenzkranker, sicherstellt. Neben den pflegerischen Belangen bietet die Tagespflege ein sinnvolles Freizeitangebot und eine feste Tagesstruktur. Und zum Abend kehren die Menschen wieder in ihr gewohntes Zuhause zurück.
Damit wird das wohnortnahe Pflegeangebot in der Gemeinde Dahlem deutlich verbessert. Das ist gut für die älteren Menschen aber auch gut für die Angehörigen.
Im Obergeschoss entstehen 5 kleinere Wohneinheiten, die vermietet werden. Die Fertigstellung des Gebäudes und Eröffnung der Caritas-Tagespflege sind für die zweite Jahreshälfte 2017 geplant.
Aus der Arbeit des Zweckverbandes Kronenburger See
Sedimententfernung in der Vorsperre bildet eine starke Belastung für den Haushalt
Der in der Verbandsversammlung des Zweckverbandes Mitte diesen Monats vorgestellte Haushalt für das kommende Jahr schließt in der Ergebnisrechnung im Ertrag und Aufwand ausgeglichen mit 1.076.362 € ab und hat sich mit diesem Gesamtvolumen gegenüber dem Vorjahr mit rd. 33.000 € um etwas mehr als 3 % erhöht.
Die von den Mitgliedern des Zweckverbandes (Gemeinde Dahlem, Kreis Vulkaneifel, Kreis Euskirchen und Verbandsgemeinde Obere Kyll) zu tragende Verbandsumlage zur Finanzierung der Aufwendungen des Zweckverbandes beträgt 678.058 €. Im Finanzplan betragen die investiven Auszahlungen rd. 217.000 € und sind damit nach der erfolgreich abgeschlossenen Dammabdichtung wesentlich geringer. Waren wegen des historisch großen Kraftaktes des Verbandes für die neue Asphalt-Außenhautabdichtung mit den unvermeidlichen begleitenden weiteren baulichen Maßnahmen (u.a. Abdichtung der Dammkrone, Zaunanlagen) in diesem Jahr noch rd. 1,7 Millionen Euro notwendig, so sind die investiven Ausgaben im kommenden Jahr damit ungleich niedriger. Ins Gewicht fallen in 2017 nunmehr noch Restzahlungen zur Dammabdichtung von etwa 63.000 € sowie die Erneuerung der zwischenzeitlich in die Jahre gekommenen Steganlage am Südufer (ca. 60.000 €), wo Förderhilfen von 65 % für diese neue Schwimmsteganlage erwartet werden. Hierneben sollen auch sicherheitstechnische Nachrüstungen und auch die Anschaffung eines neuen Wasserspielgerätes anstelle des stark beschädigten Eisberges vorgenommen werden.
Ein Schwerpunkt des Haushaltes bildet die Sedimententfernung, wo etwa 31.000 m³ Schlamm aus der Vorsperre des Staudamms herausgenommen, abtransportiert und abgelagert werden müssen. Diese Arbeiten waren bereits für 2016 geplant, konnten aber wegen vorgefundener schutzwürdiger Arten an der vorgesehenen Ablagerungsstätte nicht durchgeführt werden. Die Sedimententfernung belastet den Haushalt im kommenden Jahre mit rd. 460.000 €.
Weitere im weitgehend normalen Rahmen liegende Unterhaltungs- und Instandsetzungsmaßnahmen (u.a. Gebäudeinstandhaltungen, Durchforstungsarbeiten, Reparaturaufwand für Spielgeräte, Wartungsarbeiten an technischen Einrichtungen) belaufen sich auf insgesamt rd. 68.000 €. Hinzu kommen noch Bewirtschaftungskosten für Strom, öffentliche Abgaben, Gewässeruntersuchung etc. von rd. 23.000 €.
Der nicht durch eigene Erträge des Zweckverbandes gedeckte Aufwand wird durch eine Umlage der Mitgliedskörperschaften des Zweckverbandes ausgeglichen. Die Zahlen orientieren sich an dem jährlich unterschiedlichen Aufwand des Verbandes. Die allgemeine Verbandsumlage beläuft sich für die Mitgliedskörperschaften im kommenden Jahre wie folgt:
• Gemeinde Dahlem 387.472 €
• Kreis Vulkaneifel 142.060 €
• Kreis Euskirchen 77.495 €
• Verbandsgemeinde Obere Kyll 71.031 €
Ab dem Jahre 2018 wird eine finanzielle Entspannung nach Abschluss der kostenintensiven Abdichtmaßnahmen des Staudamms im Jahre 2016 sowie der vorgesehenen Sedimententfernung in 2017 erwartet und die Mitglieder des Verbandes können wieder von Umlagegrößen im normalen finanziellen Rahmen von etwa 380.000 € ausgehen.
Die abgeschlossenen Arbeiten zur Sanierung der Staudammabdichtung mit u.a. Sanierung der Dammkrone, Beleuchtung und Zaunanlagen bleiben im erwarteten Rahmen von insgesamt rd. 1,7 Millionen Euro.
Der Rat unserer Gemeinde bestätigte die von seinen Fachausschüssen ausgesprochenen Empfehlungen zu den Steuer- und Gebührenfestsetzungen im kommenden Jahr.
Betrachtet man sämtliche gemeindliche Steuern und Gebühren zusammen, so wird ein Durchschnittshaushalt unter dem Strich kaum mit sonderlichen Mehrbelastungen in 2017 rechnen müssen. Eine moderate Steueranpassung wird durch Entlastungen bei den übrigen Abgaben weitgehend kompensiert. Grundbesitz bleibt in unserer Gemeinde bezahlbar, so die übereinstimmende Meinung von Bürgermeister, Rat und Verwaltung.
Die neue Kostenkalkulation unter Einbezug der durch milde Winter entstandenen Gebührenüberschüsse in Vorjahren führt im Ergebnis zu einer starken Reduzierung der Winterdienstgebühren von 30%. Für das Jahr 2017 werden somit die Winterdienstgebühren für Straßen
a) die dem überörtlichen Verkehr dienen von 0,94 € auf 0,66 €,
b) die dem innerörtlichen Verkehr dienen von 1,03 € auf 0,72 € und
c) die dem Anliegerverkehr dienen von 1,13 € auf 0,79 €
je lfdm. anrechenbarer Grundstücksseite gesenkt.
Der Gemeinde ist es möglich, die bereits in den Jahren zuvor spürbar abgesenkten Abfallgebühren für das kommende Jahr weiter leicht zu reduzieren. Trotz der Aufwendungen für die auf breite Zustimmung der Bürgerinnen und Bürgern gestoßene neue Grünabfall-Sammelstelle auf der Dahlemer Binz, trugen Entlastungen durch die geringeren Entsorgungskosten des Kreises für den Restmüll und weggefallene Gebühren bei der Anlieferung von Schadstoffen sowie Gebührenüberschüsse aus Vorjahren zu einer leichten Gebührenminderung. Zwar steigt die Grundgebühr um 35 Cent und zwar von 31,22 € auf 31,57 €/ Jahr, so wird jedoch andererseits die Gebühr je Liter Tonnen-Volumen für den Restmüll von 0,86 € auf 0,84 € gemindert. Somit sieht die Gesamtgebühr (einschließlich Jahresgrundgebühr) im kommenden Jahr wie folgt aus:
• 60-Liter Abfallbehälter 81,97 € (Vorjahr: 82,82 €)
• 80-Liter Abfallbehälter 98,77 € (Vorjahr: 100,02 €)
• 120-Liter Abfallbehälter 132,37 € (Vorjahr: 134,42 €)
• 240-Liter Abfallbehälter 233,17 € (Vorjahr: 237,62 €)
In den vorstehenden Müllgebühren ist zugleich die Bioabfallentsorgung enthalten. Anschlussnehmer, die eine ordnungsgemäße Eigenkompostierung auf ihrem Grundstück betreiben, erhalten auf diese Gebühr einen Gebührenabschlag im Jahr 2017 in Höhe von 33,09 €.
Die Kostenbelastungen bei der Bewirtschaftung und Instandhaltung der Kanäle, Kläranlagen, Pumpstationen und Regenüberlaufbecken wirken sich negativ auf die Schmutzwassergebühr im kommenden Jahr aus. Besonders ins Gewicht fallen die weiter anstehenden umfangreichen Sanierungsmaßnahmen an den Kanälen sowohl im Ort Schmidtheim wie auch im Ort Dahlem. Für 2017 muss daher die mengenbezogene Schmutzwassergebühr um 8 Cent und somit von 3,33 € auf 3,41 € je m³ angehoben werden. Die Jahresgrundgebühr bleibt mit 66 € unverändert.
Die zu berücksichtigenden Ertrags- und Aufwandspositionen für die Festsetzung der Niederschlagswassergebühr wirken sich hingegen entlastend aus, so dass die Gebühr von 0,66 €/ m² auf 0,58 €/ m² befestigter Grundstücksfläche gesenkt wird.
Gerechnet für einen 4-Personen-Haushalt und einer durchschnittlich befestigten Grundstücksfläche werden so gesehen keine Mehrbelastungen spürbar.
Die Gemeinde wird auch im kommenden Jahr zu den Gemeinden mit den niedrigsten Steuersätzen bei Gewerbesteuer und Grundsteuer B zählen, wenn auch eine moderate Anpassung in 2017 erfolgt. Bei der Grundsteuer A ist dies auch der Fall, wenn man einmal von der Stadt Euskirchen absieht.
Die Gemeinde war mit Blick auf ihre Finanzsituation gehalten, die Anhebung bei der Grundsteuer B von 429 v.H. auf 450 v.H. (+ 4,89 %) und bei der Gewerbesteuer von 417 v.H. auf 425 v.H. (+ 1,91 %) vorzunehmen. Auch bei der Grundsteuer A wurde eine Steigerung der Hebesätze von 290 v.H. auf 310 v.H. beschlossen.
Im Durchschnitt besteht derzeit bei den Kommunen im Kreis Euskirchen bei der Gewerbesteuer ein Hebesatz von 476 v.H. Bei der Grundsteuer B besteht sogar ein noch höherer Durchschnittshebesatz von 537 v.H. und bei der Grundsteuer A besteht ein Hebesatz im Durchschnitt von derzeit 400 v.H. Auch in den anderen Kommunen im Kreis wird ein weiterer Anstieg dieser Hebesätze in 2017 nicht ausgeschlossen.
Im Amtlichen Teil der letzten Ausgabe des Amtsblattes sind die satzungsmäßigen Festsetzungen der gemeindlichen Steuern und Abgaben zu entnehmen.
Im Rahmen des Städtebauprojektes kann diese unschöne Bild im Ort im kommenden Jahr beseitigt werden. Nach Abstimmung mit der Bezirksregierung Köln erwirbt die Gemeinde das Haus vom Eigentümer. Anschließend wird das Haus abgerissen werden. Die Maßnahme kann aus finanziellen Mitteln des Städtebauprojektes unterstützt werden und ist ein weiterer "Baustein" im Gesamtprojekt.
Kyll-Radweg übertrifft die Erwartungen - Zählung der Radfahrer ausgewertet
Im Mai 2015 wurde auf der früheren Bahntrasse das neue Teilstück des "Kyll-Radwegs" zwischen Jünkerath und der deutsch-belgischen Grenze eröffnet. Dass dieser Radweg eine wichtige Ergänzung der touristischen Infrastruktur in der Eifel darstellt, war allen Beteiligten schon zu Projektbeginn klar.
Um diese Bedeutung auch mit konkreten Zahlen zu belegen, haben die Gemeinde Dahlem mit Unterstützung des Naturparks Nordeifel von Mai bis Oktober 2016 im Bereich des Kronenburger Sees die Radfahrer auf dem Kyll-Radweg mit einer automatischen Anlage gezählt und detailliert ausgewertet.
In diesen 6 Monaten wurden insgesamt 38.133 Radfahrer gezählt. Das läßt für ein gesamtes Jahr auf mindestens 50.000 Radfahrer auf dem Radweg schließen. 57% davon fuhren `bergab Richtung Süden, 43% in die Gegenrichtung.
Stärkster Einzeltag mit 1.700 Radfahrer war Sonntag, der 14. August, an dem die Anliegergemeinden und -kreise den jährlichen Rad-Aktionstag am Kyll-Radweg veranstaltet hatten.
Im Durchschnitt kommen 40% der Radfahrer am Wochenende (samstags und sonntags), immerhin aber 60% in der Woche.
Bürgermeister Jan Lembach (Gemeinde Dahlem) ist mit diesen Zahlen am Radweg in Kronenburg im zweiten Betriebsjahr sehr zufrieden. "Mit dem Kyll-Radweg erschließen wir eine weitere touristische Zielgruppe für den Kronenburger See. Mit einer eigenen Abfahrt vom Radweg, der neuen Abstellanlage, einer E-Bike-Ladestation und einem Schlauch-Automat bieten wir den Radfahrern auch den entsprechenden Service am See", so Jan Lembach.
www.kyll-radweg.de
Die Katholische Grundschule Dahlem ist kürzlich nach einem umfangreichen Bewerbungs- und Prüfungsprozess vom Land NRW als "MINT-freundliche Schule" (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) ausgezeichnet worden.
Das ist für das Lehrerkollegium mit Schulleiterin Mirjam Schmitz und den Schulträger Gemeinde Dahlem Anerkennung für die geleistete Arbeit aber auch Auftrag für die Zukunft. Und die Dahlemer Schule geht diesen Weg weiter:
Als erste Grundschule im Kreis Euskirchen setzen die Lehrerinnen und Lehrer seit diesem Schuljahr iPads im Unterricht ein.
Mit der tatkräftigen Unterstützung einiger engagierten Eltern und Großeltern sowie Förderern konnte dieses innovative Vorhaben jetzt finanziert und umgesetzt werden.
Neben den bewährten Lehr- und Lernmitteln können Kinder und Lehrkräfte der Grundschule Dahlem nun auch mit Tablets lernen und arbeiten. Die Gemeinde Dahlem stattete ihre Lehrkräfte für die Unterrichtsvorbereitung und -gestaltung mit iPads aus. Für den Einsatz im Unterricht wurde für die Schülerhand ein Satz von 16 iPads angeschafft. Bereits 5 Klassenräume wurden mit Beamern ausgestattet, so dass die Arbeitsergebnisse jederzeit unkompliziert an die Wand gespiegelt werden können.
Mit den iPads wird den Kindern ein additives, mobiles Lernmittel für die individuelle Förderung und ein differenziertes Lernen angeboten. Die Auswahl von geeigneten Apps ist groß. Die neuen Medien ersetzen aber nicht den guten traditionellen Unterricht oder Stift und Papier. Die Förderung einer guten Schreibschrift ist nach wie vor elementar wichtig. Daneben werden die iPads zur Informationsbeschaffung und zur Recherche genutzt. Aber auch Videos, Trickfilme oder kleine Vorträge können gestaltet werden. Es ergeben sich ganz neue Möglichkeiten, den Unterricht zu organisieren und mit Schülern zusammenzuarbeiten.
Die Arbeit mit den Neuen Medien spricht einen weiteren Lernkanal an und fördert insbesondere lernschwache Kinder. Sie machen die Erfahrung, dass sie die neuen Medien nicht nur für Spiele und Kommunikation in sozialen Netzwerken nutzen können.
Die Vermittlung einer soliden Medienkompetenz ist grundlegend. Die iPads werden fächerübergreifend eingesetzt.
Bürgermeister Jan Lembach initiierte das Projekt, indem er im vergangenen Jahr einen Artikel über den förderlichen Einsatz von Tablets im Unterricht von Grundschulen an das Kollegium der Grundschule Dahlem gab.
Durch das Preisgeld des Schulentwicklungspreises "Gute und gesunde Schule 2015" der Unfallkasse NRW in Höhe von 6.500 € war ein Grundstock für die Anschaffung von Tablets gegeben.
Der eigens gegründeten Arbeitskreis von Mitgliedern des Kollegiums, der Schulpflegschaft, den fachkundigen Schülervätern Pascal Mertens (Systemadministrator Fa. Energie Nordeifel) und Sascha Scheiff (Systemadministrator Fa. Arla) und Johannes Mertens fiel die Wahl rasch auf die iPads - aufgrund der intuitiven und recht unkomplizierten Bedienung. Der Förderverein der Grundschule unterstützt das Projekt, wie auch einige Sponsoren, mit finanziellen Mitteln, um weiteres benötigtes Zubehör und Apps anschaffen zu können. Schulleiterin Mirjam Schmitz und Bürgermeister Jan Lembach dankten den Projektpartnern für die vielfältige Unterstützung, die zum Gelingen des Projektes iPads in der Grundschule Dahlem beigetragen haben.
Schulleiterin Mirjam Schmitz (hinten links) und Bürgermeister Jan Lembach (hinten rechts) starten in der Grundschule Dahlem mit den Projektpartnern und den Schülern in die iPad-Generation. © Gemeinde Dahlem
155 Jahre aktiv in der Feuerwehr Dahlem
Am Freitag den 18.11.2016 wurden fünf Kameraden im Rahmen einer kleinen Feier für insgesamt 155 Jahre aktiven Dienst im Löschzug Dahlem geehrt.
So wurden die Kameraden Torsten Dick und Lothar Schmitz für 25 Jahre aktiven Dienst mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber geehrt. Die Kameraden Rainer Dederichs, Stephan Gobelius und Arthur Klinkhammer erhielten für 35 Jahre aktiven Dienst das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold.
Wehrleiter Winfried Warler, Löschzugführer Thilo Müller und Bürgermeister Jan Lembach dankten allen Kameraden für die heraustragende Arbeit im öffentlichen Ehrenamt und wünschten den Kameraden an dieser Stelle nochmals alles Gute. Ein ganz besonderes Dankeschön ging an die Familien aller Feuerwehrkameraden, die die Arbeit der Feuerwehr immer bestmöglich unterstützen.
Die ersten Windräder liefern Strom
Der Aufbau der 10 Windkraftanlagen im Baasemer Wald ist nahezu abgeschlossen. Seit September haben auch die ersten Anlagen den Betrieb aufgenommen und produzieren fleißig regenerativen Strom. Der Investor und Betreiber Dunoair plant, dass bis Ende des Jahres alle 10 Anlagen in Betrieb gehen. Anschließend beginnt der teilweise Rückbau der Arbeitsflächen, die für den Aufbau der Windkraftanlagen benötigt wurden. Der Zu- und Abfahrtsverkehr wird dann deutlich abnehmen.
Ab dem laufenden Betrieb erhält die Gemeinde Dahlem auch die Pachtzahlungen für die Standorte im Gemeindewald. Die Fa. Dunoair wird auch Eigentümer des Windparks bleiben. Der Sitz der Betriebsgesellschaft liegt in der Gemeinde Dahlem, so dass in den nächsten Jahren neben den jährlichen Pachtzahlungen auch Abgaben im Rahmen der Gewerbesteuer zu erwarten sind. Neben der Produktion von umweltfreundlichem Strom tragen die Windkraftanlagen in den nächsten 25 Jahren erheblich zur Verbesserung der kommunalen Finanzen bei.
Die im Windpark Dahlem produzierte Strommenge kann aktuell auf der Internetseite der Fa. Dunoair unter www.dunoair.de eingesehen werden.
Einer der letzten von insgesamt 30 Rotorblättern wartet auf die Montage. © Gemeinde Dahlem
Windkraft für die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Dahlem
Rat beschließt einstimmig jährliche Unterstützung aus den Pachteinahmen
Von den 10 Windkraftanlagen, die derzeit im "Windpark Dahlem" Baasemer Wald errichtet werden, liefern die ersten Anlagen bereits umweltfreundlichen Strom aus Windkraft. Die ersten Betriebsergebnisse können auf der Internetseite des Investors und Betreibers Dunoair tagesaktuell eingesehen werden unter www.dunoair.de
Alle 10 Anlagen werden auf gemeindeeigenen Waldgrundstücken gebaut. Damit kommen die Pachtzahlungen über den kommunalen Haushalt allen Bürgerinnen und Bürgern in der Gemeinde zu Gute. Darüber hinaus haben die Mitglieder des Gemeinderates beschlossen, die jährliche Pachteinnahme einer der neuen Windkraftanlagen (rund 55.000 €/Jahr) den 6 Orten über die Ortsbürgermeisterin und den Ortsbürgermeistern direkt zur Verfügung zu stellen. Dazu haben Bürgermeister Jan Lembach und Gemeindekämmerer Helmut Etten dem Rat einen Vorschlag unterbreitet, der nun mit den Stimmen aller Fraktionen bei einer Enthaltung beschlossen wurde.
Demnach erhalten Baasem 5.900 €, Berk 7.750 €, Dahlem 17.300 €, Frauenkron 1.940 €, Kronenburg 3.950 € und Schmidtheim 14.650 €.
Diese Mittel können dann jedes Jahr von der Ortsbürgermeisterin Marita Schramm und den Ortbürgermeistern Lothar Ademes, Manfred Braun, Frank Vilz, Reinhold Rader und Hans-Josef Bohnen mit einem kleinen Gremium in den Orten an Vereine und Initiativen, für Veranstaltungen, Feiern und Jubiläen, für Gebäude und viele weitere Anlässe vergeben werden.
Mit dem Windpark Dahlem setzt sich die Gemeinde Dahlem nicht nur für eine zukunftsfähige und umweltfreundliche Energieversorgung ein, sondern sichert der Gemeinde erhebliche Pachteinnahmen und fördert mit diesen Einnahmen auch die weitere Entwicklung und das Zusammenleben in den 6 Orten der Gemeinde.
Bürgermeister Jan Lembach beim Geburtstag der Bezirksregierung Köln
Die Bezirksregierung Köln mit Regierungspräsidentin Gisela Walsken an der Spitze feierte in der Kölner Philharmonie mit 1.400 Gästen ihr 200jähriges Bestehen. Als Vertreter der insgesamt 95 Städte und Gemeinde im Regierungsbezirk Köln hatte die Regierungspräsidenten die Oberbürgermeisterin der größten Stadt, Frau Henriette Reker aus Köln und den Bürgermeister der kleinsten Gemeinde, Jan Lembach aus Dahlem zu einer Talkrunde in der Jubiläumsfeier eingeladen. Zusammen mit weiteren Partnern der Bezirksregierung Köln und dem Präsidenten des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, wurde angeregt über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft diskutiert.
Bürgermeister Jan Lembach konnte dabei die Interessen der kleinen Städte und Gemeinden in den ländlichen Regionen und der Eifel in feierlichem Rahmen vertreten.
Die Oberbürgermeisterin der größten Stadt, Henriette Reker (re.) und Dahlems Bürgermeister Jan Lembach (mi.) als Vertreter der kleinsten Gemeinde im Regierungsbezirk Köln.
Weitere Förderung für Städtebauprojekt Dahlem
Ausgesprochen erfolgreich läuft bisher das Städtebauprojekt im Ort Dahlem. Im öffentlichen Projektteil wurde an der Kölner Straße ein Abrisshaus entfernt, wo jetzt ein privates Wohnhaus entsteht. Ebenfalls abgerissen wurden die beiden Häuser gegenüber der Kirche und brachten einen neuen Blick. Im kommenden Jahr werden Gehweg und Straße überarbeitet, das restliche Grundstück wird wieder einer privaten Folgenutzung zugeführt.
Im privaten Projektteil wurde und wird an vielen Häusern im Sanierungsgebiet gearbeitet. Die obligatorische und für die Eigentümer kostenlose Erstberatung durch einen Architekten haben fast 50 Hauseigentümer genutzt. Daraus gingen bisher 25 konkrete Fördermaßnahmen an Dächern, Fassaden und Höfen hervor. Und laufend treffen weitere Anfragen beim zuständigen Mitarbeiter Erwin Bungartz im Rathaus ein.
Für das Gesamtprojekt ist vom Land NRW jetzt auch die nächste finanzielle Förderung bei der Gemeinde Dahlem eingetroffen. In Vertretung von Bürgermeister Jan Lembach nahm der stellvertretende Bürgermeister Paul Hütter in Köln den offiziellen Förderbescheid in Höhe von rd. 400.000 € entgegen. Damit kann es weiter gehen mit den Arbeiten in Dahlem. Bis zum Projektende 2020 wird der Ort durch das Städtebauprojekt ein deutlich attraktiveres Aussehen haben.
stellv. Bürgermeister Paul Hütter (li.) nimmt von Regierungspräsidentin Gisela Walsken den Förderbescheid entgegen.
Gut für die Menschen - Die neue Dahlemer Stiftung
Die Gemeinde Dahlem hat mit der neuen Dahlemer Stiftung jetzt einen weiteren Pluspunkt einer lebenswerten Gemeinde. Die Initiative dieser Stiftung ging von einem Ehepaar aus Schmidtheim aus. Sie wollen damit über ihre Lebzeiten hinaus den Menschen in der Gemeinde Dahlem etwas Gutes tun. Bisher verfügt die Stiftung über das Stiftungsvermögen von 50.000 €, was im späteren Erbfall deutlich erhöht wird.
Die Dahlemer Stiftung unterstützt zukünftig gemeinnützige Vereine und Institutionen, die in der Gemeinde Dahlem liegen und in den Bereichen Jugend- und Altenhilfe, Sport und Heimat- und Kulturpflege tätig sind. Damit soll das ehrenamtliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger in den 6 Orten der Gemeinde gefördert werden.
Den Vorstand bilden Bürgermeister Jan Lembach und der Allgemeine Vertreter Helmut Etten. Die Stiftungssatzung sieht darüber hinaus einen Beirat als unabhängiges Kontrollorgan vor. Dem Beirat gehören Steuerberaterin Claudia Weishaupt, Zahnarzt Martin Leskovec und der ehemalige Dahlemer Bürgermeister Reinhold Müller an.
Gerne können auch weitere Menschen und Institutionen die Dahlemer Stiftung nutzen, um das Gemeinwohl in der Gemeinde Dahlem zu unterstützen. Die Stiftung ist dafür offen für Spenden und Zustiftungen. Dabei werden Spenden an die Stiftung direkt im laufenden Kalenderjahr für die satzungsgemäßen Zwecke an gemeinnützige Vereine vergeben. Aber auch Zustiftungen an die Stiftung sind möglich, die zur Aufstockung des Stiftungskapitals dienen und dauerhaft erhalten bleiben. Die Erlöse daraus werden zusammen mit den Spenden eingesetzt. Sowohl Spenden wie auch Zustiftungen können steuerlich abgesetzt werden.
Das Spendenkonto der Dahlemer Stiftung lautet:
Kto.Nr. 14 43671 010 (BLZ 37069720)
IBAN DE72 3706 9720 1443 6710 10, BIC GENODED1SLE
Für Rückfragen, Beratungen oder weitere Informationen stehen die Vorstandsmitglieder Bürgermeister Jan Lembach und der Allgemeine Vertreter Helmut Etten im Rathaus der Gemeinde jederzeit zur Verfügung. Bitte melden Sie sich, wenn Sie einen Beitrag für diese wichtige Stiftung in der Gemeinde Dahlem leisten möchten.
Keine Nachwuchssorgen - Drei Auszubildende in der Gemeindeverwaltung
Nachwuchssorgen, Fachkräftemangel und Überalterung im Personalbereich sind im Rathaus der Gemeinde Dahlem keine Probleme von Bürgermeister Jan Lembach und seinem Allgemeinen Vertreter Helmut Etten.
Schon immer haben der Gemeinderat und die Verwaltung auf die eigene Ausbildung von Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeitern gesetzt.
Derzeit befinden sich im Rathaus in Schmidtheim drei junge Menschen in der Ausbildung:
Verena Thur aus Schmidtheim absolviert das letzte Ausbildungsjahr, Ayleen Linden aus Kall hat kürzlich die Zwischenprüfung bestanden und Dennis Buchheim aus Mechernich begann zum 1. August seine Ausbildung in der Gemeindeverwaltung. Dabei gehen Verena Thur und Ayleen Linden mit Bestnoten durch Ihre begleitende Berufsschulausbildung.
Bei einer derart kleinen Belegschaft im Rathaus ist dies eine hohe Ausbildungsquote. Und diese gute Entwicklung setzt sich fort. Derzeit ist die nächste Ausbildungsstelle im Rathaus Schmidtheim ab August 2017 ausgeschrieben.
Den fertig ausgebildeten Mitarbeitern kann zumeist auch eine langfristige und anspruchsvolle Perspektive in der Gemeindeverwaltung geboten werden. Daher liegt der Altersdurchschnitt der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Gemeindeverwaltung Dahlem im Vergleich zu anderen kommunalen Verwaltungen auch relativ niedrig.
"Durch die stetige Ausbildung haben wir eine sehr gute Mischung von jungen Beschäftigten und sehr erfahrenen Menschen, so dass wir in der Gemeindeverwaltung den Generationenwechsel gut bewältigen können", schildert Bürgermeister Jan Lembach zufrieden die Personalsituation. "Und durch die eigene Ausbildung haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine hohe Bindung an das Unternehmen Verwaltung und sind sehr motiviert. Das sichert der kleinen Gemeinde Dahlem auch in Zukunft eine hochqualifizierte Verwaltung."
Setzen auf Ausbildung: Bürgermeister Jan Lembach, die Auszubildenden Ayleen Linden, Verena Thur und Dennis Buchheim, Ausbildungsleiter Frank Hütter und Helmut Etten (v.r.). © Gemeinde Dahlem
Bitte unterstützen Sie die Gemeindeverwaltung
- melden Sie uns Ihre Beobachtungen!
Sie sehen einen vollen Mülleimer, eine kaputte Ruhebank oder eine Straßenleuchte, die nicht leuchtet, dann melden Sie es bitte der Gemeindeverwaltung.
Das Gemeindegebiet ist sehr groß, der Kostendruck für die Gemeindeverwaltung wird immer größer und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung können nicht alles sehen.
Daher bitten wir Sie uns zu helfen und Ihre Beobachtungen, die Ihnen auffallen, zu melden. Dazu bedarf es lediglich eines kurzen Anrufs bei der Gemeindeverwaltung oder einer schnellen Email. Damit helfen Sie sich selbst, Ihren Mitbürgerinnen und Mitbürgern und der Gemeindeverwaltung.
Wir bitten aber auch um Verständnis, wenn wir nicht auf jede Meldung sofort reagieren können. Und in manchen Fällen sind wir auch nicht zuständig. Wir werden Ihre Hinweise dann jedoch an die zuständigen Stellen weiterleiten.
Tel.: 02447 955548
Email (wenn möglich bitte mit Foto): meldung@dahlem.de
Auf Gehwegen ist Parken verboten!
Das verbotswidrige Parken auf Gehwegen führt immer wieder zu Behinderungen und Gefährdungen von Fußgängern als auch Rollstuhlfahrern und Müttern mit Kinderwagen.
Grundsätzlich ist das Parken auf Gehwegen verboten und stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die durch Bußgeld geahndet werden kann.
Insbesondere in den Geschäftsbereichen der Orte Dahlem und Schmidtheim wird trotz Aufklärungsarbeit und persönlicher Gespräche mit manchem Verkehrsteilnehmer oft ohne Rücksicht auf Gehwegen geparkt.
Angesprochene Gehwegparker tragen für diese Unsitte gerne als Entschuldigung vor, dass sie mit ihrem Fahrzeug andere Verkehrsteilnehmer nicht behindern wollen.
Vielen Kraftfahrern ist dabei leider nicht bewusst, dass aber z. B. der Fußgänger, der Rollstuhlfahrer oder die Mutter mit dem Kinderwagen eben wegen dem falsch geparkten Fahrzeug dann den Gehweg verlassen und auf die Fahrbahn ausweichen muss, um das Hindernis zu umgehen.
Ordnungsgemäßes Parken auf der Fahrbahn dient auch der Verkehrsberuhigung!
Schnellfahrer werden gezwungen, innerhalb der Ortslagen langsam und vorsichtig die ordnungsgemäß geparkten Fahrzeuge zu umfahren.
Schließlich wird sich auch mancher LKW-Fahrer überlegen, ob er ordnungsgemäß beparkte Orte nicht besser umgeht.
Ich appelliere hiermit nochmals an die Einsicht der Kraftfahrer, nicht auf Gehwegen zu parken.
Vielmehr sollen sie, soweit dies möglich und erlaubt ist, ihr Fahrzeug auf der Fahrbahn, und zwar in Fahrrichtung rechts unmittelbar neben dem Bordstein, abstellen oder aber den nächsten Parkplatz aufsuchen.
Parken auf der Fahrbahn ist nicht zulässig, wo dies durch Halt- und Parkverbote gekennzeichnet ist sowie z. B. in engen Kurven oder vor Grundstückseinfahrten.
Sollte auch in Zukunft keine Besserung der Parksituation festzustellen sein, sehe ich mich gezwungen, Parkverstöße mit Verwarnungs- bzw. Bußgeldern zu ahnden.
Dahlem, den 29. Mai 2015
Das Veterinäramt in Euskirchen erinnert noch einmal an die in der Viehverkehrsverordnung verankerte Pflicht zur Anmeldung jeglicher Nutztierhaltung einschließlich Bienen. Zu den meldepflichtigen Nutztieren gehören neben den Equiden (Pferde, Ponys, Esel) noch Rinder, Schweine inkl. Minipigs, Schafe, Ziegen, Gehegewild und Kameliden (Lamas, Alpakas, Guanakos, Vikunjas), aber auch jegliches Hausgeflügel wie Puten, Gänse, Enten, Hühner, Fasane, Rebhühner und Wachteln einschließlich Tauben und sonstige Laufvögel.
Tierhalter, die ihrer Anmeldepflicht bisher noch nicht nachgekommen sind, sollten ihre schriftliche Tierbestandsanmeldung bei der Tierseuchenkasse (Tierseuchenkasse NRW, Nevinghoff 6, 48147 Münster) unverzüglich nachholen. Anmeldevordrucke finden Sie im Internet unter den angegebenen Adressen.
Seit dem 1. Juli 2009 sind außerdem alle Pferde-, Pony- und Eselhalter verpflichtet, neugeborene Fohlen mit einem Mikrochip kennzeichnen und die Daten in einen Equidenpass eintragen zu lassen. Für ältere Einhufer (= Equiden) galt eine Übergangsfrist bis Ende 2009. Der Equidenpass kann durch die ausgebende Stelle (FN) allerdings erst nach einem Tierhalterabgleich mit der Pferdedatenbank (HIT) ausgestellt werden. Dazu müssen die Pferdehalter ihren Tierbestand bei der Tierseuchenkasse angemeldet haben. Diese in Pferdehalterkreisen nach wie vor wenig bekannte Anmeldepflicht gilt bereits seit vielen Jahren.
Der Grund für diese Rechtsverschärfungen liegt in der steigenden Gefahr von Tierseuchen auch bei Pferden wie z. B. afrikanische Pferdepest, Westnilfieber oder infektiöse Anämie. Durch den zunehmenden internationalen Tierverkehr und die Klimaveränderung wächst die Wahrscheinlichkeit des Ausbruchs auch exotischer Seuchen, nicht nur bei Pferden, dramatisch.
Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Hoftierarzt und im Internet auf den Homepages der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), des zuständigen Ministeriums (MUNLV) und der Tierseuchenkasse NRW.
Neben den Anmeldeverpflichtungen sind bei der Haltung der oben aufgeführten Tierarten zahlreiche tierschutzrechtliche und tierseuchenrechtlichte Vorgaben, Untersuchungen oder Impfungen zu beachten. Neben diesen und anderen relevanten Informationen finden sich auch entsprechende Anmeldeformulare auf der Homepage des Kreises unter www.kreis-euskirchen/bürgerservice/veterinärwesen.
Für telefonische Rückfragen stehen die Mitarbeiter der Abteilung Veterinärwesen während der üblichen Dienstzeiten unter 02251 - 15 253, 254 und 590 zur Verfügung.
gez. Dr. Weins
Vermehrt gehen beim Ordnungsamt Beschwerden über die landläufig als "Pferdeäpfel" bezeichneten Hinterlassenschaften auf Straßen und Rad- und Gehwegen ein.
Aus diesem Anlass weise ich darauf hin, dass neben Hundebesitzern auch Pferdebesitzer die Hinterlassenschaften ihrer Tiere zu beseitigen haben.
Die Pferdeäpfel stellen auf öffentlichen Straßen und Rad- und Gehwegen für Fußgänger, Radfahrer, Inlinescater und Erholungssuchende ein großes Ärgernis und zum Teil sogar eine Gefahr dar.
Dabei hat eine Reiterin oder ein Reiter in Bezug auf die als Pferdeäpfel bezeichneten Hinterlassenschaften dieselben Pflichten wie ein Hundehalter.
Wer auf öffentlichen Verkehrsflächen reitet und sein Tier verunreinigt diese, ist nach der Ordnungsbehördlichen Verordnung der Gemeinde Dahlem verpflichtet, die Pferdeäpfel unverzüglich zu beseitigen.
Zuwiderhandlungen stellen eine Ordnungswidrigkeit dar und können mit einem Bußgeld geahndet werden.
Außerdem wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das Reiten auf Gehwegen, auf Radwegen oder auf kombinierten Geh- und Radwegen nach der Straßenverkehrsordnung nicht zulässig ist.
Bitte helfen Sie aktiv mit, das Bild der Reiter und Pferdehalter in der Öffentlichkeit positiv darzustellen. Ein rücksichtsvolles und vorbildliches Auftreten wird hierbei stets als angenehm empfunden.
Gemeinde Hellenthal bearbeitet ab 01.03.2016 Rentenangelegenheiten...
... der Gemeinde Dahlem
Ab Dienstag kommender Woche ist das Sozialamt der Gemeindeverwaltung Hellenthal Anlaufstelle für die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Dahlem wenn es um die Unterstützung bei der Rentenantragstellung geht.
In Hellenthal sind drei Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter für diesen Aufgabenbereich eingesetzt.
Zuständige Sachbearbeiterin für die Gemeinde Dahlem ist Frau Ariane Gehlen.
Sprechzeiten nach Terminvereinbarung Montag bis Freitag von 08.30 Uhr bis 12.30 Uhr
Tel.: 02482 / 85138, Email: agehlen@hellenthal.de
Die Einwurfzeiten für die Altglascontainer
werktags von 7.00 bis 19.00 Uhr
sind im Interesse der unmittelbaren Anwohner unbedingt einzuhalten.
Insbesondere ist der Einwurf an Sonn- und Feiertagen nicht erlaubt.
Leider werden hier in gewissen Abständen Verunreinigungen durch Hundekot auf Verkehrsflächen und Gehwegen im Gemeindegebiet gemeldet.
Dabei sind die Hundebesitzer selbst verpflichtet, die Hinterlassenschaft ihrer Vierbeiner umgehend zu beseitigen.
Verschiedene Hundehalter lassen ihre Hunde das "Geschäft” auf der Straße, auf Bürgersteigen, Rad- und Gehwegen, Plätzen und in öffentlichen Grünanlagen verrichten.
Solche Verunreinigungen sind für jeden Bürger ein Ärgernis und stellen auch eine hygienische Gefahr, insbesondere für Kleinkinder, dar.
Letztlich sind auch die Haus- und Grundstückseigentümer verärgert, da diese nach der Straßenreinigungssatzung der Gemeinde Dahlem die Pflicht haben, den Gehweg wöchentlich zu reinigen und somit auch die Hundehaufen zu entfernen.
Deshalb bitte ich alle Hundehalter eindringlich, nachstehende Punkte unbedingt zu beachten:
• Achten Sie darauf, wo Ihr Hund sein "Geschäft" erledigt. Bürgersteige, öffentliche Wege, Plätze und Grünanlagen sind dafür tabu!
• Sollte Ihr Hund dennoch an einer dieser Stellen sein "Geschäft" verrichten, sind Sie dazu verpflichtet, den Hundekot zu beseitigen. Es ist nicht Aufgabe der Gemeinde oder Ihrer Mitmenschen, den Kot Ihres Hundes einzusammeln und zu entsorgen.
• Hundekot ist Abfall und gehört in die Restmülltonne bzw. in die aufgestellten speziellen Behälter für Hundeabfall (Hundestationen).
Rüsten Sie sich daher beim Gassi gehen mit einer Tüte, einem Stück Papier oder einer Pappe aus und sammeln den Kot Ihres Vierbeiners ein. So tragen Sie mit dazu bei, unsere Gemeinde sauber zu halten.
Ein Appell geht schließlich an alle Einwohner, Zivilcourage zu zeigen und gegebenenfalls einen Hundehalter auf die Hinterlassenschaft seines Hundes anzusprechen.
Schriftliche Hinweise über uneinsichtige Hundehalter nimmt auch das Ordnungsamt Dahlem, Herr Franz Schmitz, entgegen.
Die Gemeindeverwaltung weist letztlich alle Hundehalter darauf hin, dass gemäß § 5 Abs. 2 der Ordnungsbehördlichen Verordnung über die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung im Gebiet der Gemeinde Dahlem vom 15. Mai 2003 die von ihren Tieren verursachten Verunreinigungen auf Straßen, Wegen und Plätzen unverzüglich und schadlos zu beseitigen sind.
Bei Verstößen handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer Geldbuße geahndet werden kann.
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Die Zinsen sind so niedrig wie noch nie und die Gemeinde Dahlem bietet viele attraktive Baugrundstücke in den Orten Dahlem, Baasem, Schmidtheim und Kronenburg zu günstigen Preisen an.
Für die tägliche Versorgung ist alles vor Ort oder schnell erreichbar. Entspannung und Freizeit in schöner Natur und Landschaft beginnt direkt vor der Haustür.
Während in den umliegenden Ballungsräumen die Preise für Wohneigentum stetig steigen, können Sie in der Gemeinde Dahlem für viel weniger Geld viel mehr Fläche und Raum realisieren. Mit der guten Anbindung und den Bahnhöfen sind Sie schnell in den größeren Städten.
In den vier Ortschaften sind Grundstücke zwischen 500 m² und 1.500 m² verfügbar. Der Kaufpreis liegt, je nach Neubaugebiet, zwischen 36,30 € und 40,00 €/m².
Einen Kaufpreisnachlass von 1,50 €/m² je Kind bis zum 18. Lebensjahr (max. für 3 Kinder) gewährt die Gemeindeverwaltung beim Grundstückskauf. Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen oder für Besichtigungstermine gerne an Herrn Erwin Bungartz, Tel. Nr.: 02447/95 55 47, Email: e.bungartz@dahlem.de .
Baugebiet Dahlem
Baugebiet Baasem
Ärzte-Standort Dahlem hat Zukunft
Nachfolge von Dr. med. Dieter Hodecker gesichert
Die ortsübergreifende Gemeinschaftspraxis mit Dr. med. Dieter Hodecker in Dahlem und Dr. med. Andreas Marian in Blankenheim stell seit vielen Jahren die hausärztliche Versorgung in der Gemeinde Dahlem sicher.
Die Ärzte für Physikalische und Rehabilitative Medizin, Karl Vermöhlen und Dr. med. Michael Hirzebruch unterstützen das Praxisteam auch bereits seit einigen Jahren.
Neben der altbewährten hausärztlichen Versorgung kümmern sich die Ärzte auch um die orthopädische, neurologische und internistische Rehabilitation und haben durch die gleichzeitige Tätigkeit in den Kliniken in St. Vith und Marmagen gute Verbindungen zum stationären Reha-Bereich.
In diesem Praxisteam konnte jetzt frühzeitig eine Nachfolgeregelung getroffen werden:
Frau Dr. med. Dorothee Romberg und Dr. med. Norman Marian beenden ihre Facharztausbildung im Jahr 2017 und werden dann in Dahlem wie auch in Blankenheim in der Gemeinschaftspraxis arbeiten und ermöglichen damit Dr. med. Dieter Hodecker den Übergang in den wohlverdienten Ruhestand.
Angesichts des hausärztlichen Nachwuchsmangels in den ländlichen Regionen ist die seine gute Nachricht für die Menschen in der Gemeinde Dahlem.
Direkt am Kronenburger See hat die ene-Unternehmensgruppe eine Ladestation mit insgesamt acht Lademöglichkeiten geschaffen - Dahlems Bürgermeister Jan Lembach: "Idealer Standort"
Dahlem-Kronenburg - "Eine Stromtankstelle für E-Bikes steht hier am Kyllradweg an einem idealen Standort", berichtete Jan Lembach, Bürgermeister der Gemeinde Dahlem, am vergangenen Donnerstag in Kronenburg. Direkt in Sichtweite des Kronenburger Sees und neben zahlreichen Fahrradständern hatte die ene-Unternehmensgruppe für vier Fächer gesorgt, in denen Akkus für elektrisch unterstützte Räder aufgeladen werden. Zusammen mit Markus Böhm, Geschäftsführer der ene-Unternehmensgruppe, und ene-Pressesprecherin Kerstin Zimmermann nahm Bürgermeister Lembach die Ladestation jetzt offiziell in Betrieb.
Die "Tankstelle" sieht aus wie ein Schrank mit Schließfächern, das darauf abgebildete grüne Fahrrad gibt den ersten Hinweis auf die Nutzung. Zum Aufladen stehen insgesamt vier Schließfächer mit je zwei Steckdosen zur Verfügung, so dass sich acht Auflade-Möglichkeiten ergeben. Der Strom dafür ist für die E-Bike-Fahrer kostenlos. Alles, was man benötigt, ist ein Ein- oder Zwei-Euro-Stück als Pfand. Dann kann man seinen Helm und weitere Dinge ins Schließfach schließen, wo auch der Akku auflädt. Den Schlüssel kann man während der Ladezeit mitnehmen.
"Das Prinzip kennt man aus dem Schwimmbad", sagte Jan Lembach. Direkt am Kyllradweg in wenigen Schritten Entfernung zur Stromstation weist ein Schild auf die Lademöglichkeit hin. Lembach: "Gerade an Wochenenden ist der Radweg stark frequentiert, an einem sonnigen Samstag habe ich in einer Stunde 112 Räder gezählt."
Markus Böhm: "Wir haben bereits mit unserer E-Bike-Ladestation in Bad Münstereifel gute Erfahrungen gemacht. Die Radwege in der Eifel entwickeln sich ebenso rasant wie die Verkaufszahlen der E-Bikes. Deshalb stellen wir weitere Infrastruktur zur Verfügung und bringen so das Thema Elektromobilität weiter voran." Neben den bisher zwei Rad-Ladestationen hat die ene-Gruppe vier Stromtankstellen für Elektro-Autos im Stammgebiet erstellt. "Die werden immer häufiger genutzt", so Böhm, der am Rande verriet: "Weitere Ladestationen sind bereits in der Vorbereitung."
Bund der Steuerzahler: Ergebnisse des Abwassergebührenvergleichs
- Abwassergebührenbelastung in der Gemeinde relativ gering -
Die Abwassergebührenbelastung in der Gemeinde Dahlem gehört mit zu den geringsten im Vergleich mit Kommunen im Kreis Euskirchen. Dies geht aus den kürzlich herausgegebenen Veröffentlichungen des Bundes der Steuerzahler NRW hervor.
Nach einer Auswertung aller 11 kreisangehörigen Kommunen ist die Belastung für einen 4-Personen-Musterhaushalt, der 200 cbm Frischwasser verbraucht und 130 qm überbaute Fläche besitzt, im Kreis Euskirchen sehr unterschiedlich. Mit den veröffentlichten Vergleichsergebnissen bestätigt der Bund der Steuerzahler das seit Jahren stete Bemühen der Gemeinde zum Erhalt einer moderaten Abwassergebührenbelastung für unsere Bürger. Durch die in der Vergangenheit richtig genutzten Stellschrauben in unserer Gemeinde bei der Abwasserbeseitigung beträgt neben der jährlichen Grundgebühr von 66,00 € die Schutzwassergebühr derzeit 3,18 €/cbm. Für die Niederschlagswasserbeseitigung ist eine im Vergleich zu vielen anderen Gemeinden relativ niedrige Gebühr von 0,66 €/cbm im Jahr 2015 zu entrichten.
Nach dem Vergleich des Bundes der Steuerzahler NRW stellt sich die Abwassergebührenbelastung im Kreis nach dem 4-Personen-Musterhaushalt wie folgt dar:
Bad Münstereifel 931,00 €
Blankenheim 702,40 €
Dahlem 787,80 €
Euskirchen 727,20 €
Hellenthal 880,50 €
Kall 948,20 €
Mechernich 1.017,80 €
Nettersheim 767,00 €
Schleiden 1.199,50 €
Weilerswist 844,60 €
Zülpich 923,00 €
Der Landesdurchschnitt in der Gebührenbelastung liegt nach den Feststellungen des Steuerzahlerbundes bei 700,69 € im Jahr. Im Vergleich hierzu kann das über dem Landesdurchschnitt liegende Ergebnis unserer Gemeinde relativ zufriedenstellend betrachtet werden, wenn man bedenkt, dass die geografische Lage eine wesentliche Rolle bei den Kosten für die Abwassereinrichtungen spielt. Beispielsweise müssen z.B. Eifelgemeinden mehr Investitionen tätigen (z.B. Rückhaltebecken oder Pumpstationen bauen) wie Kommunen auf dem flachen Land. Die zwangsläufig höheren Investitionskosten fließen natürlich in die Gebührenkalkulation ein. Umso mehr freut es, dass die Gebühren in unserer Gemeinde sich trotz umfassender Investitionsmaßnahmen, z.B. zur Fremdwasserbeseitigung, relativ moderat darstellen.
Sauberes Wasser schützen
Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen weist darauf hin, dass in Deutschland im Jahr bis zu 40.000 t Arzneimittel eingesetzt werden. Der Mensch scheidet die Wirkstoffe von Arzneimitteln zum Teil wieder aus. Diese Arzneimittelrückstände fließen mit dem häuslichen Abwasser in kommunale mechanisch biologische Kläranlagen, die Arzneimittelrückstände nicht entfernen können.
So gelangen die Arzneimittelrückstände in unsere Gewässer. Bereits heute gibt es Schädigungen bei Wasserorganismen oder fortpflanzungsgestörte Fische durch Hormone. Noch sind die derzeitigen Konzentrationen in Gewässern und im Trinkwasser für den Menschen unbedenklich, aber nicht für Fische, Muscheln, Schnecken und andere Kleinlebewesen. Die Ziele der Wasserrahmenrichtlinien werden dadurch verfehlt.
Viele Kläranlagenbetreiber in Nordrhein-Westfalen haben zusätzliche Reinigungsmaßnahmen mit Ozonung oder Aktivkohle zur Reduzierung des Eintrages von Mikroschadstoffen wie Arzneimittelrückstände in unsere Gewässer ergriffen oder müssen diese in Zukunft nachrüsten.
Darüber hinaus kann jeder Einzelne dazu beitragen, dass weniger Arzneimittel ins Abwasser gelangen. Helfen Sie deshalb mit, unsere Gewässer zu schützen und geben Sie Arzneimittel nicht ins Spülbecken oder in die Toilette.
So unterstützen Sie die Erhaltung unserer Ressource Wasser:
- Alte, ungenutzte Medikamente gehören einschließlich ihrer Verpackung in die Schadstoffsammlung.
- Sie können auf den Recyclinghöfen oder am Schadstoffmobil abgegeben werden, auch einige Apotheken nehmen solche Medikamente zurück.
- Haushaltsübliche Kleinmengen können auch über die Restmülltonne entsorgt werden. Sie werden dann meistens in der Müllverbrennungsanlage schadlos vernichtet.
Mehr Informationen finden Sie im Internet unter www.umwelt.nrw.de.
Mit Forstchef NRW im Dahlemer Wald
Der Leiter des Landesbetriebes Wald und Holz NRW, Andreas Wiebe, war zu einem Informationstermin in der Gemeinde Dahlem zu Gast. Im Rathaus begrüßten Bürgermeister Jan Lembach, Fachbereichsleiter Erwin Bungartz und Gemeindeförster Ditmar Krumpen mit seinem Kollegen Bernhardt Ohlert die Delegation. Nach einer kurzen Vorstellung der Gemeinde führte Förster Krumpen den Gast aus der nordrhein-westfälischen Forstzentrale durch den Dahlemer Gemeindewald. Unterschiedliche Bewirtschaftungsformen standen dabei ebenso im Blickpunkt wie die Problematik um den hohen Rotwildbestand. An verschiedenen Standorten wurde immer wieder über forstliche Themen gefachsimpelt.
Zum Abschluss der Bereisung zeigte sich Andreas Wiebe erfreut über den `gesunden´ kommunalen Forstbetrieb und die gute personelle und fachliche Kooperation mit dem Landesbetriebs Wald und Holz über das Regionalforstamt Hocheifel - Zülpicher Börde.
Fachbereichsleiter Erwin Bungartz, Gemeinde Dahlem, Bürgermeister Jan Lembach, Christoph Böltz Regionalforstamt Hocheifel-Zülpicher Börde, Andreas Wiebe, Leiter des Landesbetriebs Wald und Holz NRW, Horst-Karl Dengel, Leiter Regionalforstamt Hocheifel-Zülpicher Börde, Ditmar Krumpen, Förster Gemeinde Dahlem, Bernhard Ohlerth, Regionalforstamt Hocheifel-Zülpicher Börde
Betonelemente abzugeben!
Die Gemeinde Dahlem gibt kostenlos ab:
23 Betonelemente, Innenmaße: 230 cm breit, 240 cm hoch, 200 cm tief,
Betonstärke: 30 cm, Standort: Bahnhof Kronenburg.
Für Informationen steht in der Gemeindeverwaltung Erwin Bungartz zur Verfügung, Tel.: 02447 955547
In der Bevölkerung besteht immer wieder Klärungsbedarf zum Halten und Führen von Hunden. An dieser Stelle wird daher nochmals auf verschiedene gesetzliche Bestimmungen im Umgang mit Hunden hingewiesen:
Seit 01. Januar 2003 ist das Hundegesetz für das Land Nordrhein-Westfalen (Landeshundegesetz - LHundG NRW) in Kraft.
Nach § 5 LHundG NRW sind gefährliche Hunde innerhalb eines befriedeten Besitztums so zu halten, dass sie dieses gegen den Willen des Hundehalters nicht verlassen können.
Gefährliche Hunde sind gem. § 3 LHundG NRW Hunde der Rassen Pitbull Terrier, American Staffordshire Terrier, Staffordshire Bullterrier und Bullterrier und deren Kreuzungen untereinander sowie deren Kreuzungen mit anderen Hunden.
Die Rassen Alano American Bulldog, Bullmastiff, Mastiff, Mastino Espanol, Mastino Napoletano, Fila Brasileiro, Dogo Argentino, Rottweiler und Tosa Inu sowie deren Kreuzungen untereinander sowie mit anderen Hunden gelten nach § 10 LHundG NRW ebenfalls als gefährlich.
Gefährliche Hunde sind auch:
Hunde, die mit dem Ziel einer gesteigerten Aggressivität ausgebildet, gezüchtet oder gekreuzt worden sind, Hunde, mit denen eine Ausbildung zum Nachteil des Menschen, zum Schutzhund oder auf Zivilschärfe begonnen oder abgeschlossen worden ist, Hunde die einen Menschen gebissen haben, sofern dies nicht zur Verteidigung anlässlich einer strafbaren Handlung geschah, Hunde, die einen Menschen in Gefahr drohender Weise angesprungen haben, Hunde, die einen anderen Hund durch Biss verletzt haben, ohne selbst angegriffen worden zu sein, oder die einen anderen Hund trotz dessen erkennbarer artüblicher Unterwerfungsgestik gebissen haben, Hunde, die gezeigt haben, dass sie unkontrolliert Wild, Vieh, Katzen oder andere Tiere hetzen, beißen oder reißen.
Das Halten gefährlicher Hunde bedarf einer Erlaubnis durch das Ordnungsamt. Die Erlaubnisvoraussetzungen können im Einzelnen beim Ordnungsamt erfragt werden.
Diese Hunde sind grundsätzlich an der Leine zu führen. Darüber hinaus müssen sie einen das Beißen verhindernden Maulkorb oder eine in der Wirkung gleichstehende Vorrichtung tragen.
Eine Befreiung vom Leinen- und Maulkorbzwang für Hunde gem. § 3 Abs. 2 und § 10 Abs. 1 LHundG NRW ist nur auf Antrag und nach Vorlage einer bestandenen Verhaltensprüfung möglich. Trotzdem gilt aber die allgemeine Leinenpflicht für bestimmte Bereiche (siehe "große Hunde") weiter.
Der Halter oder eine andere Aufsichtsperson muss von der körperlichen Konstitution her in der Lage sein, den Hund sicher an der Leine zu halten.
Eine andere Aufsichtsperson als der Halter muss das 18. Lebensjahr vollendet haben.
Die überwiegende Zahl der gehaltenen Hunde sind "große Hunde" im Sinne des § 11 Abs. 1 LHundG NRW, die ausgewachsen eine Widerristhöhe von mindestens 40 cm oder aber ein Gewicht von mindestens 20 kg erreichen (sogen. 20/40er Hunde).
Die großen Hunde sind beim Ordnungsamt unter Vorlage der Haftpflichtversicherungspolice (Mindestversicherungssumme von 500.000 € für Personenschäden und 250.000 € für sonstige Schäden) und des Sachkundenachweises anzumelden.
Leider muss immer wieder festgestellt werden, dass Halter großer Hunde entgegen der Verpflichtung im LHundG NRW ihren Hund nicht ordnungsgemäß beim Ordnungsamt angemeldet haben. Teilweise sind Hundehalter der irrigen Auffassung, dass mit einer Anmeldung der Tiere beim Steueramt die Angelegenheit erledigt sei.
Die Anmeldung bezieht sich auf den jeweiligen Hund. Verstirbt ein großer Hund und wird an dessen Stelle ein neuer großer Hund angeschafft, so ist für dieses Tier auch eine neue förmliche Anmeldung erforderlich.
Anmeldevordrucke zur Anmeldung eines großen Hundes werden auch im Internet unter www.dahlem.de "Formularservice" angeboten. Große Hunde sind dauerhaft per Mikrochip zu kennzeichnen. Der Mikrochipnachweis ist bei der Anmeldung ebenfalls vorzulegen.
Auch an den Halter von großen Hunden sind Anforderungen gestellt. Dieser muss die Sachkunde zu Halten eines großen Hundes nachweisen und er muss darüber hinaus auch zuverlässig sein.
Innerhalb im Zusammenhang bebauter Ortsteile auf öffentlichen Straßen und Plätzen sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln dürfen große Hunde nur angeleint geführt werden.
Darüber hinaus sind sämtliche Hunde so zu halten, dass sie
Menschen nicht belästigen, gefährden oder verletzen und Sachen nicht beschädigen,
nicht Wild, Vieh, Katzen oder Hunde hetzen oder reißen,
von Kinderspielplätzen, Sport- und Bolzplätzen fernbleiben,
die Gehwege in den Anlagen und an den Straßen nicht beschmutzen,
nicht aufsichtslos umherlaufen.
Im Wald dürfen Hunde außerhalb der Wege nur an der Leine geführt werden. Hundehalter haben unbedingt darauf zu achten, dass ihre Hunde nicht unangeleint durch Waldbestände herumlaufen und dem Wild nachstellen. Es sei darauf hingewiesen, dass die zur Ausübung des Jagdschutzes berechtigten Personen befugt sind, wildernde Hunde und Katzen abzuschießen.
Nach § 12 Landes-Immissionsschutzgesetz sind Tiere so zu halten, dass niemand durch die hiervon ausgehenden Immissionen, insbesondere durch den von den Tieren erzeugten Lärm, mehr als nur geringfügig belästigt wird.
Dies gilt insbesondere während der Nachtruhe in der Zeit von 22.00 Uhr bis 6.00 Uhr, wobei Hundegebell im Freien völlig zu unterbinden ist.
Wer einen Hund hält, sollte sich gleichzeitig auch der Pflichten bewusst sein, die er hierdurch der Allgemeinheit gegenüber auf sich nimmt.
Hundehalter, die ihre Tiere frei oder unbeaufsichtigt umherlaufen lassen, handeln durch ihre Gedankenlosigkeit und Gleichgültigkeit vollkommen rücksichtslos gegenüber ihren Mitbürgern.
Viele Mitmenschen, insbesondere Kinder und ältere Bürger, fühlen sich belästigt und sind oft sehr verängstigt. Schließlich ist es nicht ohne weiteres erkennbar, ob es sich bei einem freilaufenden Hund um ein gefährliches oder harmloses Tier handelt.
Äußerst unhygienisch ist es, wenn Hunde ihr "Geschäft" auf Gehwegen und in öffentlichen Anlagen verrichten. Es kann sogar beobachtet werden, dass Hunde gerade zu diesem Zweck in diesen Bereichen ausgeführt werden. Dies ist eine unverständliche Gedankenlosigkeit und Rücksichtslosigkeit.
Auf dem Land können sicher andere Maßstäbe angelegt werden wie in Stadtzentren. Dies darf aber keineswegs dazu führen, dass einige Hundehalter ihre Aufsichtspflicht zu Lasten der Allgemeinheit völlig ignorieren und damit auch den Ruf aller verantwortungsbewussten Hundebesitzer schädigen.
Ich bitte die Hundehalter hiermit um etwas mehr Verständnis und Rücksichtnahme.
Die Müllalarm-App
Schon wieder vergessen, die Rest-, Bio-, gelbe Tonne und evtl. blaue Tonne rechtzeitig zur Abfuhr für die nächste Leerung an die Straße zu stellen? Sie hätten gerne eine Info für die nächste Sperrgut-Abfuhr?
Mit der kostenlosen Service-App der Firma Schönmackers vergessen Sie keinen Abfuhrtermin mehr; auch wenn die Abfuhr ausnahmsweise an einem anderen Wochentag erfolgt.
Die App bietet eine Übersicht aller Abfuhrtermine in der Gemeinde.
Auswahl der gewünschten Gemeinde aus einer Liste aller zulässigen Orte
Eingabe mehrerer alternativer Adressen möglich
Anzeige aller Abfuhrtermine für eine Adresse oder wahlweise Anzeige aller Termine für eine bestimmte Fraktion
Erinnerung per Push-Benachrichtigung einen Tag vor der nächsten Leerung, möglich für alle Termine oder alternativ nur für ausgewählte Termine
Übertragung aller oder einzelner Termine in Ihren Kalender wählbar
Müllalarm im Apple App Store:
https//itunes.apple.com/de/app/mullalarm/id581173412?mt=8
Müllalarm im Google Play Store:
https//play.google.com/store/apps/details?id=de.wastewatcher.muellalarm
http://www.schoenmackers.de/Kempen/Service/ServiceApp/index.php
Sofern Fragen zu dieser Service-App bestehen: app-helpdesk@schoenmackers.de
Inhalt Rathaus Info
Abwasserwerk der Gemeinde Dahlem -Öffentliche Ausschreibung-
5. Aktionstag „Zu Gast in der eigenen Heimat“ am 15. April
Erfolgreiches Jahr 2017 – Gemeindearbeit im Rückblick
Städtebauprojekt Dahlem
Sanierung Ortsdurchfahrt Dahlem-Schmidtheim abgeschlossen
Weihnachtsmarkt im historischen Kronenburg
Abfallentsorgung auf den Friedhöfen
Kommerzielles Pilzsammeln verboten - Maßnahmen zum Schutz des Waldes
Flugplatzfest 2017 -Dahlemer Binz
Grünabfall-Sammelplatz
Frau Gabriele Etienne-Widdau
Immer aktuell: Bücherei Schmidtheim
Tag der kleinen Forscher 2017 in der KGS Dahlem
Moderate Abwassergebühren in der Gemeinde
Unsere Abfallgebühren im Vergleich
Dahlemer Stiftung tut Gutes
Maßnahme Ortsdurchfahrt Schmidtheim
Bau der Tagespflege in Dahlem hat begonnen
1150 Jahr-Feier in Dahlem - 08. – 10. September 2017
Neu in Dahlem: Psychotherapeutin Helene Bensberg
Neues Ruderhaus am Kronenburger See
Neue Internetseite für den Kronenburger See
Offene Ganztagsgrundschule Dahlem mit einigen Änderungen
Gemeindehaushalt 2017 vom Rat verabschiedet
Ist Ihr Hund angemeldet? Gemeindeverwaltung überprüft
Gemeinde Dahlem in der Nordeifel Tourismus GmbH
Grundschule pflanzt "Baum des Jahres"
Versorgung in Schmidtheim wird verbessert, Arbeiten an Internet und Erdgas
Aus den Beratungen des Betriebsausschusses für das Abwasserwerk
Konkrete Pläne zum Dorfplatz Schmidtheim - Gemeinde informierte Bürger
Arztversorgung in Dahlem gesichert
Möchten auch Sie Mitglied in unserem Team werden?
Zukunft für das Vereinshaus Dahlem
Grünabfall-Sammelplatz schließt für dieses Jahr
Kronenburger See: Dammsanierung im Zeitplan
Der Windpark Baasem wächst
Abfallgebühren im Vergleich -
21. Kronenburger Kunst- und Kulturtage
Die politische Arbeit in der Gemeinde Dahlem
Ortskernentwicklung Dahlem
Der Grünabfall-Sammelplatz an der Dahlemer Binz ist
Wir haben Ihr neues Zuhause:
Vollsperrung der K 63 zwischen Baasem und Berk
Besuch von NRW-Umweltminister Johannes Remmel
Kindergarten Dahlem erhielt erneut Gütesiegel
Leistungssachbearbeitung nach dem Wohngeldgesetz
Aus den Beratungen der Fachausschüsse
Historische Kyllbrücke in Kronenburg ist saniert
Grünabfall-Sammelplatz:
Dorfmitte Schmidtheim wird komfortabler
Städtebau-Projekt in Dahlem
Zuständigkeiten neu gegliedert
Erfolgreiches touristisches Jahr 2015 in der Gemeinde Dahlem
Interkommunale Zusammenarbeit nimmt weitere Formen an
Gemeinde Dahlem einst und jetzt – Eine Bilderreise
Bund der Steuerzahler NRW - Abfallgebühren im Vergleich

References: § 5
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 § 3
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