Source: http://www.deliberationdaily.de/2018/01/in-eigener-sache-kommentare/
Timestamp: 2018-09-20 12:22:45+00:00

Document:
by Stefan Sasse on 5. Januar 2018
Kurze Durchsage an alle Nutzer dieses Blogs. Ich habe die Schnauze voll von Kommentarsträngen, in denen über nichts anderes debattiert wird als wer der doofste/verlogenste/unfreundlichste Autor/Kommentator ist oder wer ganz fies zensiert. Das müllt die Diskussionen völlig zu. Ich lösche daher zumindest in meinen Posts und denen von Gastautoren diese Kommentare radikal raus. Wenn Stefan Pietsch in seinen Posts solche Diskussionen führen will darf er das, in denen moderiere ich die Kommentare nicht. Es nützt auch nichts, die Kommentare wortgleich mit einer in GROSSBUCHSTABEN versehenen Anklage an den „Zensor“ wieder einzustellen. Ich lösch die dann wieder. Ich hoffe das ist nachvollziehbar.
popper 5. Januar 2018, 16:54
wenn Sie diese Missstände beklagen, dann gehen Sie doch die Kommentare einmal durch und löschen Sie dann tatsächlich konsequent alles, was zum Ausdruck bringt, was Sie zurecht beklagen. Dann bleibt bei einem Artikelschreiber nur ein zusammenhangloses Gerippe übrig.
Wenn aber in diesem Blog auch Kommentare gelöscht werden, weil Sie dem Moderator nicht passen, dann ist der Punkt erreicht, wo ihr euer Forum schließen könnt. Oder ihr müsst rigoros alle zur Ordnung zwingen.
Gibt es den Verantwortlichen nicht zu denken, dass die Artikel von Pietsch alias ‚In Dubio‘ ständig zu absurden Kontroversen führen, weil er sich zunehmend im Ton vergreift und undiszipliniert neue Diskussionsstränge aufmacht, die immer weiter vom Thema wegführen und in persönlichen Anwürfe enden.
Ist das dann nur die Schuld derjenigen, die sich das nicht länger bieten lassen und mit gleicher Münze zurückzahlen. Ich habe ehrlich gesagt wenig Hoffnung, dass ihr das mit Appellen in den Griff kriegt, wenn die Dumpfbacken immer nur die anderen sind.
Stefan Sasse 5. Januar 2018, 20:33
Ich moderiere meine Artikel (und die der Gastautoren), Stefan Pietsch seine eigenen. Wenn euch nicht passt, wie es dort läuft, kommentiert einfach nicht. Ich verstehe nicht, wie man endlose Stränge verfassen kann, in denen man sich an den Kopf wirft wer jetzt wieder als erster was Böses gesagt hat. Das ist der blanke Kindergarten. Von daher habe ich wenig Sympathie dafür, es „mit gleicher Münze heimzuzahlen“. Das führt zu gar nichts. Dass ich das meinem fünfjährigen Sohn noch erklären muss sehe ich ja ein…
popper 6. Januar 2018, 14:51
Nein, Stefan Sasse, das tun Sie eben nicht. Moderieren heißt von seiner Definition her: Ein Gespräch oder wie in diesem Blog, wo Moderatoren eigene Themen-Artikel verfassen, diese durch verbindende Kommentare in ihrem Ablauf zu betreuen. Und darauf zu achten, dass am Thema entlang diskutiert wird.
Und ich bitte Sie, der „Kindergarten“ beginnt im Mai 2014, als ein gewisser Stefan Pietsch alias In Dubio sich in eure Moderatorenriege einreihte und hinfort jeden und alles niedergrätscht, wer/was anderer Auffassung ist. Seine Ankündigung „Ich verstehe Blogdiskussionen als verbalen Florettsport, der einfach Spaß machen soll und vielleicht hier und da die eigenen Ansichten schärft oder bereichert.“ hat er bis heute nicht eingelöst. Im Gegenteil, sie ist selbstredend ein Dokument totaler Fehleinschätzung eines Egomanen.
Ich bin 73 Jahre und habe beruflich in einigen Institutionen im In- und Ausland gearbeitet. Ich habe dabei gelegentlich auch Tiefpunkte intellektueller Hybris erlebt. Aber das was Pietsch hier bietet reicht mir jetzt endgültig. Und den Schuh, ich könnte daran beteiligt gewesen sein „wie man endlose Stränge verfassen kann, in denen man sich an den Kopf wirft wer jetzt wieder als erster was Böses gesagt hat.“ ziehe ich mir nicht an. Ich habe sämtliche Diskussionen seit 2014 durchgeschaut, die „Pietsch“ im Blog geführt hat. Das Ergebnis ist mehr als deprimierend, weil es hinreichend bestätigt, was ihm z.B. Rauschi, Ralf Logos, ich u.a. immer wieder vorwerfen.
Ich diskutiere und/oder korrespondiere hin und wieder mit Wissenschaftlern, Journalisten oder in anderen Blogs und habe so gut wie nie erlebt, dass dort politische, soziologische oder weltanschauliche Orientierungen eine Rolle spielen. Eine klare Signifikanz bei Pietsch ist, dass er ständig mit Schubladen diskutiert und Personen darin einteilt. Kein seriöser Diskutant käme auf die Idee ad hominem zu argumentieren oder darauf sein Urteil zu stützen. Pietsch verletzt fortwährend den Grundsatz der Neutralität. Er verbreitet maliziös eine Aura der Missachtung. Wer nicht sein Weltbild teilt verdient nur seine Verachtung. Rauschi hat das hier sehr differenziert auf den Punkt gebracht. Sämtliche Beispiele, die auf der persönlichen Ebene sich abspielten, sind Schutzreaktionen auf die teilweise ungeheuerlichen Anspielungen und Frechheiten Pietschs.
Da ihr Gastkommentare zensieren, löschen oder sperren könnt, habt ihr auch eine besondere Verantwortung für den Diskussionsverlauf. Wenn ihr es nicht schafft, alle dazu anzuhalten, dass sie beim Thema bleiben und entlang der Sache diskutieren, ist dieser Blog nicht mehr zu halten. Schaut euch die Kommentarspalten an. Von der relativen Schar Kommentierender ist nichts mehr übrig. Das ist nicht vom Himmel gefallen, sondern das Ergebnis einer Radikalisierung durch einer Person. Egal wer von den anderen Moderatoren einen Artikel verfasst, Pietsch alias In Dubio weiß es besser. Eure Konzilianz, ihn dadurch bei Laune zu halten, seinen Unsinn zu tolerieren, macht sein Treiben nur noch doller. Bevor ihr andere maßregelt und ihnen das Wort abschneidet, müsst ihr euren eigenen Laden in Ordnung bringen. Da ich die Löschung meiner Gegenrede auf den Post von Pietsch vom 05. Januar 2018, 11:51 als einen unfreundlichen Akt ansehe, der sich mit nichts, was hier in Rede steht, rechtfertigen lässt, ist das hier mein letzter Post auf eurem Blog. Andere haben ihre Konsequenzen bereits gezogen, was ich ausdrücklich begrüße.
Stefan Sasse 6. Januar 2018, 19:24
Im Netz ist „moderieren“ eigentlich immer im Sinne von „auf Verträglichkeit und Rechtmäßigkeit achten“. Ich kann rein zeitlich keine Moderatorenfunktion wie im Fernsehen oder so leisten, das hier ist nicht mein Beruf, sondern mein Hobby.
popper 6. Januar 2018, 20:10
Nicht im Netz, Herr Sasse, sondern in ihrem Blog, den Sie verantwortlich zu führen aufgefordert sind. Wenn sich das erkennbar darauf beschränkt nur den roten Knopf zu drücken, dann ist das zu wenig an Verantwortungsbewußtsein oder kommt auf jeden Fall viel zu spät. Man sieht das doch auch sehr deutlich an der jetzt einsetzenden gegenseitigen Komplimentierung und gefälligen Lobhudelei, dass der Blog längst seine Seele verloren hat. Die Erklärungen und Rechtfertigungen von Pietsch in seinem neu aufgelegten Artikel zeigt, dass das alles nicht mehr trägt. Was nützt dann die Beschäftigung mit sich selbst. Ihr wollt doch eh weitermachen wie bisher. Also verzichtet doch einfach auf eure Krokodilstränen und steht zu eurem Mist, den ihr durch eigenes Versagen angerichtet habt. Wenn ich ‚euch‘ sage, dann meine ich das Formale, an dem alle mitwirken, nicht den Inhalt. Über letzteren kann man immer diskutieren, ersteres habt ihr total vergeigt. Alle Versuche, das irgendwie noch hinzubiegen, müssen scheitern. Wertvolle Resourcen wurden verschwendet. Der Lack ist sozusagen ab, ob ihr das realisieren wollt oder nicht. Die Gelegenheit, es zu korrigieren oder vielleicht besser zu machen haben Sie, lieber Stefan Sasse, als Leiter des Blogs, leider versäumt.
Stefan Pietsch 7. Januar 2018, 09:19
Ich habe Sie ob Ihres Alters und der damit sicher verbundenen Lebensleistung immer respektiert. Allerdings bin ich in Ihrem Fall meinen Prinzipien untreu geworden, was ich im nachhinein bedauere. Sie müssen sich deswegen nicht zurückziehen.
Logos 7. Januar 2018, 15:45
Verabschiedet sich popper wegen von ihnen verwehrten „Respekts“?
Oder doch eher wegen grundsätzlich anderer, gravierenderer Missstände?
Haben sie überhaupt poppers Kritik gelesen oder – wie bei ihnen augenscheinlich üblich – nur grob überflogen?
In wiefern sollte ihr nachträgliches „Bedauern“ schuldig gebliebenen Respekts etwas an diesen schweren, nicht mehr hinnehmbaren Defiziten ändern?
Geht ihnen die Muffe, weil ihnen langsam dämmert, wie ihr notorisches Fehlverhalten zum Wegbrechen von Kommentatoren und damit der von ihnen angestrebten, zu erheischenden Aufmerksamkeit führt?
Alter bedingt sicher verbundene Lebensleistung?
Das erreicht ja nicht mal mehr Kindergartenniveau!
Sie schreiben sich um Kopf und Kragen und merkens nicht einmal.
Logos 7. Januar 2018, 15:52
Sofern sich ihr „moderieren“ nur in „zensieren“ erschöpft,
haben sie nicht nur grundsätzlich etwas missverstanden,
sondern versagen an der Aufgabe.
Ohnehin ist es die zutiefst einseitige Zensur, die neben vielem anderen schweren Missständen besonders übel aufstößt:
justizialbe Beleidigungen von ihnen genehmen Personen bleiben regelmäßig stehen, während sie gleichzeitg Kommentare, die nichts zensurwürdiges, dafür aber harte Argumente, die ihnen nicht passen, enthalten, löschen.
Was schreib ich das überhaupt?
Sie geben sich doch hier komplett beratungsresistent.
Logos 6. Januar 2018, 16:40
Das ist der blanke Kindergarten. Von daher habe ich wenig Sympathie dafür, es „mit gleicher Münze heimzuzahlen“. Das führt zu gar nichts.
Unbenommen poppers völlig korrekter Feststellung wann und mit wem der Kindergarten seinen Anfang nahm:
Zuerst wollte ich ihnen in dem Punkt Recht geben, dass mit gleicher Münze heimzuzahlen, zu nichts führt. Allerdings führte der Aufbau folgender Argumentationskette zur dritten Erkenntnis:
1) Die Unverschämtheiten Pietsch zu ignorieren und zu schlucken führt zu nichts, außer Ärger (und stillem Weggang von Kommentatoren).
2) Ihre Appelle und Ansprachen an Pietsch haben zu nichts (sprich: keiner Besserung) geführt!
3) Mit gleicher Münze heimzuzahlen (was ohnehin nur der letzte Versuch war, Pietsch zur Umkehr zu bewegen. Der Versuch ist an der Person Pietsch gescheitert) hat in soweit doch zu etwas geführt, wie die daraus erwachsende Eskalation in diesen Artikel mündete, wo der Unmut über Pietschs notorisches Fehlverhalten nun im offiziellen Abgang von mind. 3 Kommentatoren (hoffentlich mehr) kulminiert.
Ich nenne das einen <b<großen Erfolg!
Rauschi 5. Januar 2018, 19:08
Ich wollte meinen Abschlusskommentar eigentlich erst später schreiben, aber es bietet sich gerade an, also mache ich es jetzt.
Für alle, die hier zum ersten Mal lesen, möchte ich kurz auf einen Autor eingehen, der hier unter dem Namen Stefan Pietsch schreibt und unter dem Psydonym In Dubio (keine Bange, der Name ist nicht mal im Ansatz Programm).
Er ist der Besitzer der einzig möglichen Wahrheit und zwar, das ist ganz wichtig, über alles. Schuld an allen Ungerechtigkeiten dieser Welt tragen die Frauen, die Linken und/oder der Staat mit entweder zu vielen oder zu wenigen Gesetzen und das in wechselnder Abfolge.
Widerspruch, und sei er noch so berechtigt, wird als Zustimmung gewertet und andere Positionen sind grundsätzlich falsch oder es werden angebliche Fakten fehlinterpretiert.
Er ist ein Frauenfeind wie er in jedem schlechten Film vorkommt, tarnt sich aber als Chauvinist, der angeblich das Weibliche liebt. Diese Liebe geht aber offensichtlich nicht über den weiblichen Körper hinaus. Wenn Frauen miteinander sprechen, ist das bestenfalls ein Teekranz und dabei kann niemals etwas so effektives heraus kommen, wie bei einer Männerrunde. Fast alle Negativbeispiele macht er an Frauen fest, die sich sowieso nur den nächsten reichen Mann angeln wollen, um dann die Arbeit einzustellen und sich vom dem wehrlosen Mann aushalten zu lassen. Designerin, die auf eine Uhr tipt, die studierende Tochter der Verkäuferin, die Mutter, die durch Ihr Fehlverhalten Schuld daran ist, das Kleinkinder in Wohnungen leben, die ohne Strom sind, um nur einige Beispiel zu nennen. Auffallend oft wird bei den Frauen auch die Haarfarbe erwähnt, die ja nun zu gar nichts taugt, ausser für eine optische Beschreibung, daraus wird aber ein Charaktermerkmal gestrickt.
Frauen sind schuld an unserer „verweichlichten“ Gesellschaft und haben den Jungen das „Jungs sein“ irgendwie „aberzogen“. Deswegen brauchen wir eine Jungenförderung, obwohl sein ganzer Ansatz damit zum Teufel ist, denn die Jungen werden so schlecht benotet, weil sie sich wie Jungen verhalten, was seine eigene These ins Nirwanan verbannt.
Er fordert von der Jugend Demut?! [Der Ausdruck Demut kommt von althochdeutsch diomuoti (‚dienstwillig‘, also eigentlich ‚Gesinnung eines Dienenden‘). Im christlichen Kontext bezeichnet Demut die Haltung des Geschöpfes zum Schöpfer analog dem Verhältnis vom Knecht zum Herrn] und Respekt vor der Leistung der „Alten“ ein, bringt diesen aber selber in fast keinem Fall auf, weil z.B. nur „Sesselfurzer“ die Rente mit 63 bekommen, diese aber wohl wegen des „Sessels“ nicht verdient haben. Schreibt einer, der harte körperliche Arbeit sicher nur vom Hörensagen kennt und der fast nichts so sehr verachtet, wie „Minderleister, Nichtunternehmen, Angestellte, Nichtakademiker“ (Neuigkeit, auch die werden alt, kommt damit bei ihm der von anderen geforderte Respekt automatisch?)
Wenn Sie es schaffen sollten, Ihn zu widerlegen kommen Vorwürfe und zwar in abgewandelter Reihenfolge:
Sie hättes dieses Wissen nur ergoogelt, was für ein zutiefst aufschlussreicher Vorwurf:
Zeigt es doch, das der Autor, der in einem Internetblog schreibt, es verwerflich findet, wenn Quellen zur Faktenbasis geliefert werden, die eben mehr sind als die Aussage: Ich weiss, das es so ist, wie ich schreibe. Ich weiss häufg auch nicht mehr genau, wo ich welches Wissen zuvor gelesen habe, dann bediene ich die Suchmaschine meiner Wahl (selten Google) und finde die Quelle dazu, um den Link zu posten. Nein, er erwartet, dass das, was Experten zu einem Thema geschrieben und formuliert haben, nochmals umformuliert und interpretiert werden muss, damit man beweist (wem eigentlich?), das man das Thema auch „durchdrungen hat“.
Dann kommt entweder der Vorwurf, man wolle ihn vorführen, was moralisch verwerflich wäre und den Autor damit irgendwie unsympatisch machen würde. Oder es wird die Ausbildung, die berufliche Qualifikation in Frage gestellt (angeblicher dieses oder jenes).
Der erste Vorwurf lässt darauf schliessen, das der Autor tatsächlich vorgeführt wurde, sonst ergibt ja der Vorwurf keinen Sinn, wäre es nicht gelungen, käme kein Vorwurf, weil die Leser das ja selbst merken würden.
Der zweite soll die Glaubwürdigkeit des Kommentatoren untergraben, ein gern genommenes Mittel von Anwälten, in einem Disskusionsforum eher unangebracht. Wenn er seine Leser für zu blöde hält, unqualifizierte Äusserungen zu erkennen und zwar ohne seinen Hinweis, sagt das mehr über ihn als über denjenigen, den der Vorwurf trifft.
Dann kommt immer wieder die Keule, irgendein Linker hätte dieses oder jenes gesagt und wegen Kontaktschuld (früher hiess das Sippenhaft) wird jeder, der auch nur in diese Richtung denken sollte, damit konfrontiert, obwohl eine Aussage in diese Richtung nie getätigt wurde. Er widerspricht dann Äusserungen, die niemand getätigt hat und zwar von einem sehr hohen Ross herunter, obgleich er selbst auf ganz dünnem Eis wandelt. Anschliessend versuchen andere Kommentare lang die Sachlage richtig zu stellen, vollkommen zwecklos, er liest, was er lesen will, fordert aber von anderen Wohlwollen beim lesen seiner Artikel oder Kommentare.
Kritik bestärkt den Autor in all seinen Ansichten und damit sinnlos. Es ergibt auch keinerlei Sinn, dem geschriebenen zu widersprechen, wie die meisten, die schon länger hier schreiben, wissen. Wer nicht schon vorher weiss, das viele Fakten und Zahlen entwerder falsch interpetiert werden oder komplett falsch sind, dem wird ein widersprechender Kommentar auch nicht weiter helfen. Wer das schon weiss, braucht keine Nachhilfe durch Widerspruch. Ich habe keinerlei missionarischen Eifer, im Gegensatz zu seiner eigene Aussage:
[Ein Teil meines Jobs besteht darin, Menschen zu führen, sie zu unterrichten und auf ein Ziel hin auszurichten. Das ändert sich nicht im Privaten, ich bin kein Mitläufer.]
Menschen, die andere unterrichten und auch den Auftrag von der Gesellschaft dazu haben, nennt man Lehrer, die sollen die Schüler auf das Ziel einer guten Bildung und eines Abschlusse ausrichten. Wer solches in seiner Freizeit macht, ist kein Mitläufer, sondern ein Missionar. Menschen auf ein Ziel aurichten, das ist autoritär, denn es kann ja nicht das eigene (der Menschen, die ausgerichtet werden sollen) sein, dann wären diese Menschen schon selbst darauf ausgerichtet und bräuchten bestenfalls Unterstützung zur Erreichung der Ziele. Antiliberal ist es sowieso, denn wer in seiner Freizeit unterrichtet, der bezeugt damit, das er alle anderen für unwissend hält und damit für ungebildet oder falsch gebildet. Sind das alle freiwillige Schüler oder degradiert er damit den anderen nicht lediglich zu Schülern?
Wie auch immer, ich halte es nicht für meine Aufgabe Erwachsende Menschen (ausserhalb meiner Arbeit) in irgendeiner Form zu unterrichten, wenn diese das nicht wollen oder Fragen stellen. Deswegen werde ich nicht mehr schreiben. Er natürlich alles Recht der Welt auf seine Sicht der Dinge hat, ich muss das aber nicht verstärken, indem ich diese verquere Sicht durch Widerspruch oder Kommentar aufwerte. Kein Klick mehr, keine Aufmerksamkeit für jemanden, die weder in der Sache noch sonstwie Interesse an einem Meinungsaustausch hat und seine Sicht noch nie auch nur einen Deut angepasst hat.
Von daher muss ich sagen, das Konzept des Blogs
[Dieses Blog soll sich nicht nur an Leser richten, die mit uns von vornherein einer Meinung sind. Wir möchten auf diesem Blog nicht unsere eigenen Vorurteile bestätigen. Wir wollen versuchen, die Dinge nicht nur Schwarz und Weiß zu sehen. Zu oft wird „Kompromiss“ als Verrat, die Diskussion als überflüssig, das Aufgeben von unhaltbaren Positionen als Schwäche empfunden.
Echte Deliberation funktioniert nur, wenn man Differenzierungen zulässt und Ideologien immer wieder hinterfragt. Wenn man dem Anderen gute Absichten unterstellt und seinen Ansichten ein Mindestmaß an Verständnis entgegenbringt. Das wollen wir hier mit einem kleinen Team täglich versuchen.]
ist kläglich gescheitert (und zwar nicht erst seit Logos hier mitschreibt). Ob es überhaupt möglich ist und nicht immer ein frommer Wunsch bleiben muss, das frage ich mich schon. Provokante Thesen als Aufhänger zu nehmen, ist in Ordnung, reine Provokationsartikel und Kommentare zu schreiben, eher nicht. Ausser dem Aufprall zweier oder mehrerer Sichtweisen kam dabei noch nie etwas heraus. Dazu wäre es notwendig, auf andere Sichtweisen einzugehen und diese nicht per so als Quatsch zu verbannen. Aber für einen Blick über die eigene Blase hinaus kann ich auch direkt einen neoliberalen Blog lesen, dafür brauche ich die persönlichen Angriffe und Diffamierungen nicht und muss der unerträglich Doppelmoral nicht weiter erdulden.
Ich entschliesse mich, dem Autor die Aufmerksamtkeit, die er ganz offensichtlich braucht, zu entziehen. Keine Klicks mehr, keine Kommentare, einfach ignorieren.
Von mir aus können Sie auch diesen Kommentar löschen, mir ist es egal. Das wird aber nichts an meiner Wahrnehmung des Autors und damit des Blogs ändern. Haben Sie Sich nie gefragt, warum so wenig oder fast keine „neuen“ Kommentatoren hier schreiben?
Wenn Sie am erklärten Ziel dieses Blog festhalten wollen, dann würde ich dazu raten, zumindest den angesprochenen Autor genauso zu massregeln wie alle anderen.
Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten und sich darüber freuen.
Ich wünsche allen Lesern ein frohes neues Jahr und ein schönes Leben
Stefan Sasse 5. Januar 2018, 20:43
Ich werfe Stefan genau die Punkte oft genug vor, die du hier auflistest. Nur kann ich das machen, ohne ständig persönlich ausfallend zu werden. Und wenn er seinen Berufs-Charme bei mir anbringt, was er oft genug macht, tue ich mein Bestes, ihn zu ignorieren. Ist das manchmal nervig? Jupp. Aber irgendeiner muss halt mal anfangen, erwachsen zu sein. Dass Stefan im Allgemeinen nicht sonderlich empfänglich für neue Argumente ist ist mir auch schon aufgefallen, aber mein Ziel muss ja nicht sein, ihn zu progressiven Werten zu bekehren. Was ich will, was die Mission des Blogs ist, ist verschiedenen Meinungen ein Forum zu bieten. Wenn ich Stefans Artikel lese, werde ich in meinen Ansichten herausgefordert, so wie er durch meine Artikel. Ich finde bei ihm – die mittlerweile etwas ausgelutschten Invektiven und Polemiken kann ich ignorieren – immer wieder neue Ideen, beziehungsweise Sichtweisen auf Themen, die ich so noch nicht bedacht habe. Das ist der Deliberation-Daily-Aspekt, nicht ob ich ihn danach von meinem Standpunkt überzeugen kann. ICH will interessante Meinungen sehen. Und es hilft einfach, die eigene Blase hin und wieder zerstochen zu kriegen. Und egal was du gegegen Stefan sagen willst, sein Stil ist um Längen besser als das Sammelsurium von Zorn, ideologischen Traktraten, Vulgarismen und Links, das ich von gewissen anderen Autoren hier ständig sehen darf. Ich hoffe das macht etwas klarer für dich, wo ich hier stehe.
Rauschi 5. Januar 2018, 21:12
Ich hoffe das macht etwas klarer für dich, wo ich hier stehe.
Eigentlich nicht, denn die andere Sichtweise kann ich wie geschrieben auch auf anderen Blogs finden, die meisten lesen ja nicht nur in einem.
Ich bin über einen Link auf http://www.net-news-express.de hierhin gelangt und fand die Idee erst mal spannend.
Bis ich schon im ersten Kommentar vollkommen anlasslos sehr persönlich angegangen wurde, was sich bislang auch nicht geändert hat, sondern eher schlimmer geworden ist. Das geht ja nicht nur mir so, auch bei anderen, die niemals ausfallend waren kommt der Anwurf des „angeblichen Lehrer/Akademikers“. Das ist unterste Schublade und ehrlich gesagt sehe ich hier auch eine Blase, denn es schreiben fast nur bekannte Namen und von den meisten sind die Sichtweisen mehr oder minder bekannt. Wo bleibt denn da das [Was ich will, was die Mission des Blogs ist, ist verschiedenen Meinungen ein Forum zu bieten.] Genau das steht aber nicht da http://www.deliberationdaily.de/ueber/ , sondern, es soll vermittelt werden und eben dieses findet nicht statt. Ob es überhaupt funktioniert, ist eine andere Frage, aber Sachthemen zu diskutieren sollte ohne persönliche Angriffe anhand von Fakten möglich sein. Sonst ist das schlicht ein Kaffeekranz, nach dem Motto: nett, das wir drüber geredet habe.
Um andere Sichtwiesen kennen zu lernen können kann ich auch blogs wie freiwillig frei oder wirtschaftliche freiheit lesen, da steht der Samon, der hier von Herrn Pietsch kommt in grün.
Konroverse Disskusionen über eine Sachlage und mögliche Auswege daraus sind da auch nicht möglich, weil jeder auf seinem Standpunkt beharrt, wie hier auch. Oder Tichy Einblick, da gibt es auch nur die Meinung des Autors und sonst nichts und da schreiben auch viele verschiedene Autoren.
Ich höre den Aufwachen Podcast, um andere Sichtweisen zu hören, ich teile viel Auffassungen nicht, finde es aber spannend, das die beiden Moderatoren es schaffen, auch verschiedene Sichtweisen stehen zu lassen. So etwas ähnliches hatte ich hier erwartet, aber nicht gefunden. Deswegen meine Abstinenz, es lohnt nicht, auf die Artikel einzugehen, die fast durchweg Provokationen sind. Ich habe einmal einen ganzen Artikel auseinander genommen und hinterfragt. Was war die Reaktion? Schweigen, weil das den Autor überfordert. Ist das Ihre Auffassung von spannenden neuen Sichtweisen? Nennen Sie mir doch bitte ein Thema, bei denen Ihnen neue Einsichten eröffnet wurden, die irgendwie hilf- oder lehrreich waren.
Ich jedenfalls bin nicht gewillt, auch nur noch ein Wort dieses Autors zu lesen, ganz egal, welche Erkenntnisse das zu Tage fördern könnte.
Hiermit ist mein Standpunkt hoffentlich klar.
Denken Sie nochmal über die Anzahl der Kommentatoren und die Filterbubble nach, sind sie echt nicht mehr drin?
Erwin Gabriel 6. Januar 2018, 14:27
es liegt in der Natur der Sache, dass sich in kontroversen Diskussionen eher Gegenpole als Kompromisse entwickeln, dass sich die Diskussion in Richtung schwarz gegen weiß entwickelt, dass im Zweifel die eigenen Argumente stärker gewichtet werden als die der anderen, und dass man, wenn einen das Thema interessiert, auffälliger und provokanter formuliert als im normalen Gespräch etwa mit den Nachbarn.
Ich stimme Ihnen auch gerne zu, dass Stefan Pietsch oft persönlich angreifend formuliert, habe aber eher das Gefühl, dass es ihm nicht darum geht, andere zu beleidigen, sondern eher darum, sie zu provozieren. Auf der einen Seite finde ich das in den meisten Fällen überflüssig, auf der anderen Seite liegt es an einem selbst, inwieweit man sich beleidigt oder provoziert fühlt. Es mag auch sein, dass mich die Provokationen des Herrn Pietsch einfach nur deswegen seltener stören, weil ich mit ihm in politischer Hinsicht deutlich näher stehe als Ihnen.
Herr Pietsch ist jedenfalls nicht der Einzige, der hier gelegentlich provozierend oder uneinsichtig unterwegs ist (sie und ich gehören beispielsweise auch dazu), und aus meiner Wahrnehmung ist er auch nicht der Schlimmste.
Ich kann jedenfalls den Ansatz von Herrn Sasse für die Diskussionen hier nachvollziehen, und finde ihn gut. Ich kann auch nachvollziehen, dass er in den Threads der Kollegen nicht herumschnitzen will.
Logos 6. Januar 2018, 15:13
1) Das liegt keineswegs in der Natur der Sache, sondern bestensfalls in der Natur der beteiligten Personen. Und zwar nur derer, die so gestrickt sind
2) Darum geht es gar nicht. Thema verfehlt. Rauschis Kommentar nochmals lesen und dabei nicht alles ausblenden, was ihnen nicht passt!
… habe aber eher das Gefühl, dass es ihm nicht darum geht, andere zu beleidigen, sondern eher darum, sie zu provozieren.
3) Nun, Rauschi als direkt Betroffene hat da ein anderes Gefühl. Und sie steht damit nicht allein. Und jetzt?
4) Ach, er will „nur provozieren“? DAS macht es natürlich viel besser. Insbesondere dann, wenn er seine als Provokationen schöngeredeten Diffamierungen auch noch als „Denkanstoß“, um den „argumentativen Kampf zu schärfen“, verbrämen will.
Seltsam nur, dass Pietsch
– einerseits genau diesen „argumentativen Kampf“ scheut wie der Teufel das Weihwasser
– anderseits meine Erwiderungen hingegen nicht in gleicher Weise interpretieren will.
5) Den Widerspruch zwischen Pietsch eigenen Ansprüchen und den durch selbigen geschaffenen Fakten, welche erstgenannte konterkarieren, erkennen sie nicht als Doppelstandard? Warum nicht?
auf der anderen Seite liegt es an einem selbst, inwieweit man sich beleidigt oder provoziert fühlt.
6) So nach dem Motto: der Beleidigte ist selbst Schuld, wenn er sich durch die Beleidigungen beleidigt fühlt? Das Opfer ist selbst Schuld?! Nicht der Täter?!
7) Warum werden mir dann Vorwürfe gemacht? Warum meine Kommentare gelöscht? Wenn sich Pietsch durch meine Argumente beleidigt fühlt, ist das doch dessen eigene Schuld!
8) Oder gilt das nur dann, wenn Pietsch Andere beleidigt, für ihn aber nicht?
Wie lösen sie diesen offensichtlichen Widerspruch auf? Lassen sie mich raten:
Ganz abgesehen davon, dass ich auf ihre Wahrnehmnung keinen müden Cent gebe:
9) Rauschi hat niemals Anlass zu Diffamierungen gegeben. Dort passt ihr Einwurf schon mal gar nicht.
10) Dass ich hart zurück gebe, was Pietsch ausgeteilt hat, habe ich niemals bestritten. Aber zensiert wird hier nur von einer Seite. Da greift ihr „beide geben sich wenig“ nicht! Und jetzt?
Ich kann jedenfalls den Ansatz von Herrn Sasse für die Diskussionen hier nachvollziehen, und finde ihn gut
YEP: PASST! Exakt so habe ich sie eingeschätzt. Das bestätigt einmal mehr, was ich über sie, Pietsch und Sasse denke.
Werden sie sich wieder in Schweigen hüllen, Her Gabriel, wie sie es so oft machen, wenn ihre Einlassungen von A bis Z widerlegt worden sind? Ich gehe davon aus.
popper 6. Januar 2018, 15:38
Es mag auch sein, dass mich die Provokationen des Herrn Pietsch einfach nur deswegen seltener stören, weil ich mit ihm in politischer Hinsicht deutlich näher stehe als Ihnen.
Darum geht es Rauschi doch gar nicht. Pietsch ist inkonsistent in der Sache, tut aber so, als gäbe es neben seiner Meinung nichts mehr, was dazu kommt oder weggenommen werden müsste. Das ist Hybris und intellektuelle Verirrung. Und was heißt denn politisch nahestehen. Ich kann doch objektiv feststellen, dass die Neoklassik eine Theorie ist, die sich nicht widerlegen lässt, aber andererseits feststellen, dass sie mit den realen wirtschaftlichen Abläufen und Gesetzmäßigkeiten nichts zu tun hat, weil ihr Funktionsprinzip von der Ordnung des Marktes durch eine unsichtbare Hand ausgeht in der alle Preisnehmer sin. Wenn das aber so ist, wer setzt dann den ersten Preis.
Die intellektuellen Leistungen Pietschs sind unbestritten. Wenn er aber behauptet, jede Theorie müsse sich an der Empirie messen lassen, dann muss er auch begreifen, dass ökonomische Abläufe und Zusammenhänge nur ceteris patribus zu überprüfen sind. Sobald man aggregierte Zusammenhänge überprüfen will, ist jedes Labor und jedes ökonometrische Modell zu begrenzt. Wenn man dann diesen Zwiespalt in der Erkenntnisfähigkeit nicht aushält und davon faselt alle mikroökonomischen Sachverhalte zusammen ergäben die Makroökonomie, dann ist man in der Ideologie gelandet. Da nützt dann auch nichts mehr, es als legitime, Provokation abzutun.
Entschuldigung, aber das musste ich jetzt doch noch loswerden.
Erwin Gabriel 7. Januar 2018, 19:16
Ich vermute, dass Ihnen da nicht mal Herr Pietsch widersprechen wird
Keine Entschuldigung nötig, alles gut und im Rahmen.
popper 8. Januar 2018, 09:04
Ja? Und worauf beruht ihre Vermutung… ? Ich habe in den unzähligen Statements Pietschs anderes gelesen, was genau das, was ich oben geschrieben habe, belegt. Sie können das selbst überprüfen, wenn Sie sich die Mühe machen, ab Mai 2014 seine Kommentare nachzulesen. Oder Sie glauben mir einfach mal…
Erwin Gabriel 8. Januar 2018, 16:11
@ popper 8. Januar 2018, 09:04
Ja? Und worauf beruht ihre Vermutung… ?
Herr Pietsch ist kein Dummkopf.
Logos 8. Januar 2018, 18:06
Intelligenz muss weder in Wahrhaftigkeit, noch Moral münden:
Die schlimmsten und gefährlisten Demagogen und Lügner sind nicht dumm, sondern intelligent.
Logos 8. Januar 2018, 18:10
„kein Dummkopf“ ist nicht ansatzweise hinreichend,
um ideologsche Verblendung auszuschließen.
Insbesondere bilden Intelligenz und Verlogenheit keinen Widerspruch.
Ergo. mehr als eine substanzlose Mutmaßung haben sie nicht zu bieten.
popper 8. Januar 2018, 19:20
Hab‘ ich das hier bestritten? Und inwieweit bestätigt das ihre Vermutung oder schließt die o.g. Ansicht aus. Sie sagen doch selbst, dass Sie in der Sache nichts genaues wissen. Und übrigens, Sie und ich sind auch keine Dummköpfe.
Logos 5. Januar 2018, 23:04
Ich werfe Stefan genau die Punkte oft genug vor, die du hier auflistest.
1) Dann scheint Sie Pietsch aber nicht ernst zu nehmen, denn offensichtlich lässt er sich davon nicht beeindrucken, sondern fährt mit seinem Fehlverhalten fort.
2) Ihre Vorwürfe treffen doch nicht den Punkt. Es geht u.a. um die widerwärtige und abstoßende Zensur, die auch durch Sie erfolgt! Wo haben sie denn jemals Pietschs Kommentare zensiert? Sie sind sich ja nicht einmal zu schade, Kommentare zu löschen, an denen es nichts Zensurwürdiges zu finden gibt. Während Sie gleichzeitig Pietsch Entgleisungen, wo dieser Kommentatoren diffamiert, stehen lassen. Diese Tatsache outet auch Sie als intoleranten Zensor, der Doppelstandards anwendet. Ich kenne in einem Blog kaum etwas Abstoßenderes.
Stefan Sasse 6. Januar 2018, 08:35
Logos 6. Januar 2018, 10:04
Tun sies selbst! Splitter und Balken!
Steine und Glashaus!
Niemand zwingt sie, Kommentare zu lesen.
Insbesondere zwingt sie nienand, selbige zu löschen!
Das ist alles, was sie dazu zu sagen haben?
Diese Substanzlosigkeit?
Wenn jemand auf der Straße zusammengeschlagen wird, halten sie dem dann auch entgegen:
Niemand zwingt Dich, auf dieser Straße zu gehen!
Was beschwerst Du Dich? Selbst Schuld!
Erwin Gabriel 7. Januar 2018, 19:23
@ Logos i. b.
Und niemand zwingt Sie, hier Kommentare zu verfassen. Falls Sie es doch tun: Sie sind hier zu Gast, und soltlen sich gelegentlich auch so benehmen.
Was für ein unpassender, niveauloser Vergleich. Ich wünsche normalerweise niemandem etwas Böses an den Hals, aber Ihnen schon: Mögen Sie eines Tages verstehen, was für ein Kappes Sie schreiben.
Logos 8. Januar 2018, 09:23
Aufgrund vorrangiger Relevanz vorangestellt: auch auf die Gefahr hin, dass damit ihre Schubladendenke zusammenbricht wie ein Kartenhaus:
Ich gehöre zu den ganz wenigen Menschen, deren tiefe Verbundenheit zur Wahrheit so weit geht, dass sie diese über ihre persönlichen Befindlichkeiten stellen: Während nämlich die allermeisten Menschen selbst dann auf ihrem Standpunkt bestehen, wenn dieser durch Argumente widerlegt wurde, ändere ich meinen und gestehe ein, mich vorher geirrt zu haben [1]. Diese Einstellung ist ihnen offensichtlich wesensfremd.
Will sagen: es standen ihnen theoretisch ALLE Wege und Möglichkeiten offen, mich schon jetzt zur Erkenntnis zu leiten, „was für einen Kappes ich schreibe“ – wenn sie denn nur bessere Argumente in der Sache, die auch einer kritischen Belastung Stand halten gebracht hätten. Das aber ist ihnen niemals gelungen! Mir umgekehrt aber ständig. Sie sondern nur ihre leeren Behauptungen und damit Substanzlosigkeiten ab. Dennoch wähnen sie sich wahrscheinlich im Besitz des „richtigten Standpunktes“[2], anstatt anhand der Widerlegungen, die sie nicht entkräften können, einzugestehen, dass sie es sind, der hier immer wieder „Kappes“ schreibt!
Wenn sie nur die Hälfte der Wahrheitsverbundenheit besäßen, die ich mein eigen nenne, dann hätten sie längst zur Erkenntnis kommen müssen, dass die Ideologie des Neoliberalismus ein einziger, gigantischer „Kappes“ ist. Und das ist noch ganz vorsichtig formuliert. Auch da verfüge ich über eine Legion an Sachargumenten, die zu widerlegen sie nicht imstande sind.
[1] Dafür kann ich einige Beispiele nennen. Vor Kurzem noch äußerte ein alter Schulkamerad seine Verwunderung über den fundamentalen Wandel meiner politischen Einstellung, welche in meiner Schulzeit erz-konservativ/bürgerlich war. Während der Schulzeit war ich z.B. ein glühender Atomkraftanhänger. Mittlerweile bin ich einer ihrer schärfsten Gegner. Weil die Erkenntnis der Wahrheit mich eines Besseren belehrt hat. Meine neue Haltung vertrete ich aber nicht mit substanzlosen Behauptungen, wie sie es in einer Tour machen. Sondern durch harte Sachargumente, die zu widerlegen bislang niemand in der Lage war. Dies sieht dann so
http://de.pro-contra-kernkraft-ee.wikia.com/wiki/Versicherung_von_Kernkraftwerken
so http://de.pro-contra-kernkraft-ee.wikia.com/wiki/Billiger_Atomstrom_-_Wahrheit_oder_Maer%3F
oder so aus (eine derartige, von einem einzigen Verfasser erstellte Argumentationsseite dürfte ihnen wohl kaum je wieder unterkommen: http://de.pro-contra-kernkraft-ee.wikia.com/wiki/Gesamtanalyse Außer von mir.
[2] „Der [geistige] Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null – und das nennen sie dann ihren Standpunkt.“
Pietsch, ihnen und Konsorten haben bis heute nicht realisiert, mit wem sie es zu tun haben. Allein das spricht gegen sie.
Und nun zu ihrem „Kappes“:
Und niemand zwingt Sie, hier Kommentare zu verfassen.
Meinetwegen können sie sich im Kreis drehen bis ihnen schlecht wird. Wohin dieser verquere Ansatz führt, hat schon meine Erwiderung gezeigt:
Sie sind hier zu Gast, und sollten sich gelegentlich auch so benehmen.
1) Schrieb der, der mich als „Brüllaffe“ justiziabel beleidigte, während er gleichzeitig meinerseits niemals solche Niveaulosigkeiten erhielt.
2) Die Implikation, ich würde mich selbst gelegentlich nicht so benehmen, stellt eine verlogene Verdrehung der Fakten dar!
3) Haben die beiden anderen Kommentatoren nun wegen mir oder wegen Pietsch dieses Blog verlassen?
3a) Um ihrer augenscheinlich zutiefst einseitigen, selektiven und befangenen Sichtweise nochmals auf die Sprünge zu helfen (selbst wenn das erfahrungsgemäß wieder an ihrer Beratungsresistenz scheitern dürfte) hier einfach die Erkenntnis, welche sie längst hätten lesen können:
Wie überall folgt die Eskalation einem klaren Kausalitätszusammenhang:
Aktio (Pietsch) > Reaktio (Logos!) –
Ursache (Pietschs Zumutungen) > Wirkung (Logos entsprechendes Feedback!)
Oder realisieren sie endlich mal meine Ansage an Ariane, wo 3x von „Immer“ die Rede ist!
3b) Auch wenn sie nur allzu bereit in Sasses Fakteninversion, aus Opfern Tätern zu machen, einstimmen mögen, und sich damit selbst als Tatsachenverdreher outen: tatsächlich geht es um Pietschs und Sasses Verfehlungen:
Pietsch direkt & zu allererst und dann indirekt Sasse, der diesen nicht einbremst, sondern durch Zensur noch unterstützt. EXAKT DAS war einer der Gründe für poppers Fortgang.
3c) Warum sie sich also beim Echo (also mir), anstatt beim Verursacher desselben (Pietsch) beschweren, wird wohl ihr Geheimnis bleiben und will ich offen gestanden auch gar nicht wissen.
4) Wenn sie nicht einmal die nachlesbaren und beweisbaren Fakten berücksichtigen, sondern sich gemäß infantilem Pippilangstrumpprinzip die Welt so zurechtbiegen, wie es ihnen gefällt, erwarten sie nicht auch noch, Ernst genommen zu werden.
Fazit: Mit ihrer Einlassung legen sie in dreifacher Hinsicht Zeugnis gegen sich selbst ab:
– Doppelmoral, zweierlei Maß, Heuchelei
– tiefste Einseitigkeit und Befangenheit
– Gespaltenes Verhältnis zur Wahrheit infolge evidenter Fakteninversion und „Zurechtbiegerei“
Was für ein unpassender, niveauloser Vergleich.
Leere Behauptungen kann selbst der dümmste Dorftrottel absondern: solange das nicht durch valide Argumente, Nachweise und/oder Belege substanziiert wird, ist es nur eine weitere ihrer vielen Substanzlosigkeiten, der keinerlei Relevanz beigemessen werden sollte.
Ich wünsche normalerweise niemandem etwas Böses an den Hals, aber Ihnen schon: Mögen Sie eines Tages verstehen, was für ein Kappes Sie schreiben.
Darauf ein ganz fettes DITO
Hier schließt sich der Kreis: da knüpfen die Eingangsbemerkungen an.
Erwin Gabriel 8. Januar 2018, 16:25
Das aber ist ihnen niemals gelungen! Mir umgekehrt aber ständig. Sie sondern nur ihre leeren Behauptungen und damit Substanzlosigkeiten ab.
Nur eines von vielen Beispielen: Ich schrieb zuvor, dass ich glaube, dass Herr Pietsch zwar provozieren, aber nicht beleidigen will. Sie antworteten mit irgendwas und behaupteten, mich damit widerlegt zu haben.
Sie können nicht widerlegen, dass ich etwas Bestimmtes glaube, annehme, voraussetze oder fühle. Ist schlichtweg unmöglich.
Wenn Sie das trotzdem behaupten, ist es definitiv falsch. Wenn Sie das trotzdem glauben, ist es definitiv unlogisch.
Logos 8. Januar 2018, 18:32
Selbstredend kann ich nicht widerlegen, dass sie etwas Bestimmtes glauben. Der Ansatz ist irre, mir damit wesensfremd und von mir deshalb so garantiert nie verfolgt worden. Was aber widerlegt werden kann ist der Inhalt eines Glaubens:
– dass die Erde eine flache Scheibe ist,
– die Sonne sich um die Erde dreht oder
– die Erde der Mittelpunkt des Universums ist,
dann lassen sich diese Punkte ihres Glaubens sehr wohl widerlegen.
Bemerkenswerter Weise bringen sie keinen Beleg in Form eines Links, wo sich da anhand der Fakten und nicht ihrer verzerrenden Umdeutung der wahre Sachverhalt überprüfen lässt. Wollen wir wetten, dass ich niemals auch nur den Versuch der Widerlegung unternahm, dass sie an irgendwas glauben, sondern es um den widerlegbaren Inhalt ging?
Nun bieten sich zwei Erklärungsmoglichkeiten an:
1) Sie sind tatsächlich nicht in der Lage, zwischen dem Glauben an sich und dessen konkreten Inhalten zu unterscheiden. Dann dürften sie mit allem hier zur Frage Stehenden intellektuell maßlos überfordert sein. In dem Fall wären sie der sprichwörtliche Blinde, der über Farbe fabulieren will.
2) Oder aber sie sind sich des Unterschieds sehr wohl bewusst. Dann wären sie verlogen, weil die wider besseren Wissens die Fakten verdrehen.
Was also ist es, Herr Gabriel: himmelschreiende Inkompetenz oder Verlogenheit?
Ohnehin war meine Aussage eine andere:
es standen ihnen theoretisch ALLE Wege und Möglichkeiten offen, mich schon jetzt zur Erkenntnis zu leiten, „was für einen Kappes ich schreibe“ – wenn sie denn nur bessere Argumente in der Sache, die auch einer kritischen Belastung Stand halten, gebracht hätten. Das aber ist ihnen niemals gelungen!
Wo bleiben die Belege, Herr Gabriel? WO?
Bitte belassen Sie es nicht wieder bei leeren und damit substanzlosen Behauptungen. Denen messe ich ohnehin keinerlei Relvanz bei. Entweder sie können das durch Link belegen oder man ist gut beraten, von einer glatten Unwahrheit auszugehen.
Erwin Gabriel 9. Januar 2018, 13:34
@ Logos i.B.
Selbstredend kann ich nicht widerlegen, dass sie etwas Bestimmtes glauben. Der Ansatz ist irre, mir damit wesensfremd und von mir deshalb so garantiert nie verfolgt worden.
Doch – Beispiel siehe unten
Diese Punkte meines Glaubes? Ihr Ernst?
Wollen wir wetten, dass ich niemals auch nur den Versuch der Widerlegung unternahm, dass sie an irgendwas rausglauben, sondern es um den widerlegbaren Inhalt ging?
Zitat Erwin Gabriel
… „Ich stimme Ihnen auch gerne zu, dass Stefan Pietsch oft persönlich angreifend formuliert, habe aber eher das Gefühl, dass es ihm nicht darum geht, andere zu beleidigen, sondern eher darum, sie zu provozieren.“ …
Antwort Logos i.b.
… „Werden sie sich wieder in Schweigen hüllen, Her Gabriel, wie sie es so oft machen, wenn ihre Einlassungen von A bis Z widerlegt worden sind? …
Ja, das ist die Frage, die ich mir bei Ihnen immer wieder stellen muss.
Aber jetzt genug mit dieser Zeitverschwendung
Logos 6. Januar 2018, 11:43
@Sasse – PS:
1) Meinen kommunikativen Widerstand mit klaren, drastischen aber berechtigten Worten habe ich nie abgestritten – dessen bin ich mir voll bewußt. Welchen Erkenntnisgewinn soll da der Blick in den Spiegel bringen?
2) Kommentare zensieren und löschen kann und will ich gar nicht! Das aber (und der darin zur Anwendung kommende Doppelstandard) ist mein Hauptvorwurf. In wiefern soll da ein Blick in den Spiegel weiter helfen, wenn der Vorwurf der Zensur mich gar nicht treffen kann?!
Wieder einmal ergibt ihre Bemerkung gar keinen Sinn.
Sondern bringt nur ihre Abwieglung und Beratungsresistenz zum Ausdruck:
Einsicht in ihr eigenes Fehlverhalten? NULL!
Logos 6. Januar 2018, 01:13
Um der Wahrheit Willen ein Nachtrag:
Und egal was du gegegen Stefan sagen willst, sein Stil ist um Längen besser als das Sammelsurium von Zorn, ideologischen Traktraten, Vulgarismen und Links, das ich von gewissen anderen Autoren hier ständig sehen darf.
Nicht nur, dass sie damit ihre Schubladendenke outen – vielmehr zeigen sie, dass ihnen nicht mehr zu helfen ist:
Augenscheinlich leiden sie unter ähnlicher Beratungsresistenz und verzerrter Wahrnehmung wie Pietsch.
Und in der Sache: ihre Kommentare zeichnen – wie auch jetzt, vornehmlich durch Substanzlosigkeit aus. Leere Behauptungen wie ihre kann selbst der dümmste Dorftrottel absondern. Auf dieses inhaltliche Subniveau habe ich mich nie begeben:
Ich habe immer in aller erforderlichen Härte konkret den abgesonderten Unfug als solchen entlarvt. Gern auch hier:
1) Stil?
Genau: weil der Stil von Pietsch um Längen besser ist nimmt Rauschi nun Abschied! Das passt! Und die Erde ist DOCH eine flache Scheibe!
2) Zorn?
JA! Angesichts Pietschs notorischer Volksverdummung und Desinformation, welche Intelligenz beleidigend ist, besteht jedes Recht des Zorns!
Pietschs tumbes Linkenbashing, und sei es auch noch so lächerlich, absurd und an den Haaren herbeigezogen, ist „selbstverständlich“ um Längen besser als der berechtigte Zorn über dessen intellektuelle Zumutungen. Klar, und Schweine können fliegen!
3) Ideologischen Traktraten?
Wo ihr Blog mit Pietsch DAS Beispiel par exzellence für einen ideologischen Dogmatiker darstellt? Wie verblendet sind sie eigentlich, dass sie nicht einmal der evidenten Selbstbezüglichkeit ihres Vorwurfs gewahr werden? Wo weder ihnen und Pietsch schon gar nicht gelungen ist, mir Ideologie nachzuweisen?! Mir umgekehrt aber immer wieder?! Wie lächerlich und verlogen sollen ihre Vorwürfe denn noch werden?
4) Vulgarismen?
Die perfiden Diffamierungen von Pietsch sollen um Längen besser sein als was konkret? Offensichtlich sind sie doch gar nicht bereit, die Fakten so hinzunehmen, wie sie sind, sonst müssten sie doch angesichts von [1] vor Scham im Boden versinken. Wer hat denn da sachliche Vorschläge gemacht und wer darauf mit Vorwürfen reagiert, die jegliches tolerierbare Maß überschreiten?
Belege, die das untermauern, was sie nicht lesen wollen, obwohl sie doch angeblich um Meinungsvielfalt bemüht sind? Daraus versuchen sie, einen Vorwurf herbeizudichten?! Das kommt Pietschs irrsinnigem Ansatz, aus dem Bemühen einer Suchmaschine einen Vorwurf zu basteln, ganz nahe.
Da haben sich womöglich genau die „richtigen“ zusammengefunden.
Genauso wie Pietsch merken sie nicht, wie sie sich mit ihren Ergüssen selbst ins Knie schießen. Da bleibt mir ihnen für die Zukunft nur zu wünschen:
weiterhin hohe Trefferquote!
[1] http://www.deliberationdaily.de/2017/05/produktivitaet-arbeitslosigkeit-49-euro-fuer-die-soziale-gerechtigkeit/#comment-53732
Logos 6. Januar 2018, 14:50
… tue ich mein Bestes, ihn zu ignorieren.
Die kritischen Kommentatoren sollen über Pietsch Zumutungen also hinwegsehen und diese ignorieren.
Nur: warum verfahren Sie mit meinen Kommentaren nicht ebenso und ignorieren diese? Warum schaffen sie bei meinen Kommentaren das nicht, was sie umgekehrt von den von Pietsch Diffamierten nahe legen?
Wenn nun Dritte „Doppelmoral und Doppelzüngigkeit“ als Erklärung für die offensichtliche Diskrepanz zwischen ihren Ansprüchen und ihrem eigenen Fehlverhalten einwürfen, wie würden sie das stichhaltig entkräften, Herr Sasse?
Durch Zensur? Wieder einmal?
CitizenK 5. Januar 2018, 20:56
„… die persönlichen Angriffe und Diffamierungen…“
Dagegen hilft ein Satz von Arthur Schnitzler (?), sinngemäß:
„Ich habe ein sicheres Mittel gefunden, mich nie mehr über einen Vorwurf zu grämen: Ich kenne mich selbst. “
Will heißen: Wenn der Vorwurf nicht stimmt, trifft er mich nicht. Wenn er stimmt, kenne ich ihn bereits und muss mich nicht darüber ärgern, dass ein anderer ihn ausspricht. Gelassenheit hilft auch.
Deine Beiträge habe ich immer mit Interesse gelesen, fast immer zustimmend, die Verstrickung in persönliche Querelen allerdings nicht verstanden. Wenn wir so weit wie möglich auf der Sachebene bleiben und Provokationen (oder was man dafür hält) ignoriert, haben wir alle mehr davon.
Ja, ist sehr nachvollziehbar. Wer zu Wort kommen will, soll sich bemühen, auf der Sachebene zu bleiben.
Rauschi 5. Januar 2018, 21:35
Ich schätze Ihre Ansichten auch.
Ich weiss sehr wohl um meinen Wert und meine Fähigkeiten, deswegen treffen mich seine Vorwürfe nicht. Was mich rasend macht ist diese abgründige Dppelmoral, andere mit anderen Masstäben zu messen, als sich selbst. Nur andere Sichtweisen finde ich auch wo anders und werde da nicht mit soetwas konfrontiert, das eher abstossend wirkt. Klar kann ich meine Auffassungen verteidigen, aber nicht gegen jemanden, der alles niedermacht, was auch nur links (oder was er dafür hält) blinkt. Es findet kein echter Austausch statt, das ist und bleibt mein Vorwurf.
Logos 5. Januar 2018, 22:10
Wenn der Vorwurf nicht stimmt, trifft er mich nicht.
Sofern dem so wäre, könnte es weder Diskriminierung noch Herabsetzungen oder die Straftatbestände „üble Nachrede“ noch „Rufmord“ geben. Weil dies aber doch der Fall ist, kann es mit dieser Sichtweise nicht so weit her sein.
Wenn wir so weit wie möglich auf der Sachebene bleiben und Provokationen ignoriert, haben wir alle mehr davon.
Sie schreiben von „wir“ – das setzt BEIDE Seiten voraus. Dazu habe ich direkt zwei Zitate:
Zum Frieden braucht es zwei, zum Krieg reicht einer.
Dieser eine, nämlich Pietsch, ist aber offensichtlich trotz allen Widerspruchs und Protestes nicht bereit, seine persönlichen Angriffe, Diffamierungen und Herabsetzungen einzustellen. Mit anderen Worten: das „wir“ ist nicht vorhanden, solange es Pietsch nicht faktisch inkludiert.
Wer zu Wort kommen will, soll sich bemühen, auf der Sachebene zu bleiben.
Und warum werden dann immer nur Kommentatoren öffentlich angemahnt – nie aber die Ursache in Person von Pietsch? Warum werden nur die Kommentare Dritter zensiert, die auslösenden Ursachen, die mind. ebenso verwerflich sind, aber nie? Wo ist denn dieses Bemühen um Sachlichkeit seitens Pietsch zu sehen? Haben Sie sich mal dessen letzte Kommentare durchgelesen? Ist es nicht vielmehr so, dass Rauschi sich nun verabschiedet, weil derartiges Bemühen von Pietsch nicht zu erkennen ist, sondern es immer schlimmer wird?
Im Regelfall habe ich auch Ihre Kommentare geschätzt. Mit diesem aber haben Sie inhaltlich in den Orkus gegriffen: Ihre Ausführungen werden der Angelegenheit nicht ansatzweise gerecht.
CitizenK 6. Januar 2018, 08:50
„…könnte es weder Diskriminierung noch Herabsetzungen oder die Straftatbestände „üble Nachrede“ noch „Rufmord“ geben“
Das ist ein valides Gegenargument. Würde erst ungültig, wenn alle so dächten wie Schnitzler. Für sich selbst kann aber jeder jetzt schon anders entscheiden, vor allem in einem Blog wie dem von Stefan Sasse hier. Auch mir gelingt das natürlich nicht immer, dafür sind wir zu sehr geprägt. In der Tendenz ist die Haltung für mich hilfreich.
Auch die beiden Zitate zu Krieg und Frieden sind zutreffend. Aber gerade als Friedensbewegter sollte man sich nicht provozieren lassen und Gegen-Angriffe vermeiden. Polemik (Florett: Sport) ist erlaubt, persönliche Herabsetzungen (Säbel:, Kampf, Krieg) nicht. Das habe ich Stefan Pietsch ja auch schon geschrieben. Ich denke einen Weg gefunden zu haben, sich mit ihm auseinanderzusetzen. Die oft mitschwingende Überheblichkeit finde ich ärgerlich, aber nicht als Grund, aufzuhören. Inhaltlich ist vieles zumindest bedenkenswert.
Dass einer aus der Business-Welt in einem sozialdemokratisch grundierten Blog schreibt, ist ja eher ungewöhnlich. Ich sehe das als Chance. Ich habe sonst keinen Kontakt zu diesem Milieu, das ja unser Leben maßgeblich prägt.
Wenn Rauschi wirklich ginge, fände ich das sehr schade. Ich hoffe, sie überlegt sich das noch einmal. Auch diesseits von Hayek bleibt doch noch viel zu diskutieren.
Eben noch Ihren/Deinen Rant gegen Stefan Sasse gelesen. Sehe ich anders. Hier kann man durchaus was lernen. Ich verstehe nicht, warum ihr auf die Person Pietsch starrt wie das Kaninchen auf die Schlange.
Logos 6. Januar 2018, 11:14
Das ist ein valides Gegenargument.
Danke. Spricht klar für Sie, dies offen zuzugeben.
Würde erst ungültig, wenn alle so dächten wie Schnitzler.
Auch das nur unter vier Augen. Aus den im Nachtrag genannten Gründen funktioniert das nicht, sobald Dritte involviert sind. Selbst wenn alle so dächten wie Schnitzler würde man nur sich selbst kennen und eben nicht auch andere.
Für die Öffentlichkeit müsste ein anderer Ansatz gewählt werden:
Schenke keinem Vorwurf, keiner Diffamierung (…oder Herabsetzung / was auch immer) auch nur einen Funken Glauben, solange diese[r] nicht durch Belege belastbar untermauert ist! Hörensagen und Behauptungen Anderer sind keine Belege. Wenn der Vorwurf nicht bewiesen werden kann, halte den Ankläger für einen verlogenen Diffameur, den es moralisch zu ächten gilt!
Meine Zitate reden nicht Gewalt das Wort, sondern kommunikativer bzw. argumentativer Gegenwehr.
Diese verweisen den Ansatz, dass einseitig [kommunikativer] Frieden gewahrt werden könne, in den Bereich der Märchen.
Dass Ihr/Dein Ansatz für Krieg nicht funktioniert wußte schon Brecht:
„Stell dir vor, es kommt Krieg und keiner geht hin – dann kommt der Krieg zu euch.“
Inhaltlich ist vieles zumindest bedenkenswert.
Von Pietsch? Wenn das tatsächlich „vieles“ sein sollte, dann dürfte es ja kein Problem sein, wenigstens drei konkret zu nennen. Mit ist nicht ein einziges Beispiel erinnerlich, welches über Banalitäten, Trivialitäten und Binsenweisheiten hinaus geht. Daher ist meine Bitte um konkrete Belege nicht rhetorisch gemeint.
Chance wofür? Wenn Sie tatsächlich von Pietsch inhaltlich vieles zumindest bedenkenswert halten, dann spricht das aus meiner Sicht zunächst einmal dafür, dass Sie Pietschs Desinformation und Propaganda auf den Leim gegangen sind. Ihr Bemühen um Erkenntnisgewinn können Sie auf Informationsseiten wie dem kritischen-Netzwerk (siehe Verlinkung in meinen Nick) ungleich besser befriedigen (dort können Sie auch ein revolutionäres Konzept zu einem besseren BGE lesen => auf entsprechende Ellipse oben in der rechten Spalte klicken). Wenn sie das Wesen der Ideologie des Neoliberalismus [1] und des abstrakten Prozesses Kapitalismus [2] erst einmal hinreichend durchdrungen haben, erwarten sie nur eines von neoliberalen Fundamentalisten vom Schlage eines Pietsch: dass diese in Sachen Wirtschaft das glatte Gegenteil des faktisch Zutreffenden demagogieren. In dieser Erwartung einer verlässlichen Antireferenz bin ich von Pietsch – von einer Ausnahme abgesehen – noch nie enttäuscht worden.
Wenn Rauschi wirklich ginge, fände ich das sehr schade. Ich hoffe, sie überlegt sich das noch einmal.
Ich nicht. Und zwar beides. Der Fortgang bringt ihr einen Gewinn an Lebensqualität, weil sie sich dann nicht mehr über Pietschs Zumutungen zu ärgern braucht. Für mich gilt gleiches!
Was genau sehen Sie in Bezug aus Sasse anders? Finden Sie dessen zensorisches Löschgebahren und Einseitigkeiten ok? Sie haben schon realisiert, dass sich meine Feststellung, hier könne man nichts lernen, nur auf Pietsch bezog? Mir bietet Sasse einfach zu wenig oder dessen Themen interessieren mich nicht hinreichend.
Ich verstehe nicht, warum ihr auf die Person Pietsch starrt wie das Kaninchen auf die Schlange.
1) Entweder liest man Pietsch Ergüsse. Angesichts der haarsträubenden Zumutungen bin ich so gestrickt, dass ich um der Wahrheit Willen dessen Desinformation und Volksverdummung nicht unwidersprochen stehen lassen will. Dann wird man von Pietsch angegriffen und/oder für dumm verkauft. Pietschs intellektuelle Zumutungen sind eine Beleidigung meiner Intelligenz. Auch das bin ich nicht bereit ohne [massiven] Widerstand hinzunehmen.
2) Oder man liest Pietschs Progaganda nicht mehr und investiert seine Zeit in sinnvollere Aktivitäten. Diesen Weg werden Rauschi und ich bestreiten. Das ist nun das glatte Gegenteil von „wie das Kaninchen auf die Schlange starren“! Ohnehin halte ich das Bild für völlig verfehlt – umgekehrt wird ein Schuh daraus: Pietsch ist wie eine lästige Fliege, die immer wieder provoziert, nach ihr zu schlagen.
Selbst wenn Sie es nicht wahrhaben wollen: auch sie wären gut beraten, es uns gleich zu tun.
[2] http://www.kritisches-netzwerk.de/forum/das-kapitalistische-manifest-was-kapitalisten-kommunisten-und-andere-endlich-begreifen-sollten
CitizenK 6. Januar 2018, 21:27
Logos 5. Januar 2018, 22:31
„Ich habe ein sicheres Mittel gefunden, mich nie mehr über einen Vorwurf zu grämen: Ich kenne mich selbst.
Dies funktioniert nur face to face – unter vier Augen.
Sobald aber Dritte in die Vorwürfe involviert sind, wie dies bei einem offenen Blog in der Natur der Sache liegt, nützt ihnen der Ansatz nichts mehr: denn Dritte kennen sie eben nicht so wie sie sich selbst und schenken den Vorwürfen womöglich Glauben.
Die gesamte Diffamierungskampagne gegen gewisse Personen der Friedensbewegung funktioniert nach dem Motto „Hörensagen“: Einige ergießen Diffamierungen, die de facto absurd sind und Weitere zitieren dies, als ob die Unterstellungen bewiesen wären.
Allein diese Tatsache verwirft „ihren“ Ansatz als ungeeignet.
Wäre schön, wenn Sie sich dazu mal äußern würden.
Logos 5. Januar 2018, 21:48
Nun, Herr Sasse, die Ursache für dies alles, worüber sie sich ärgern, hat einen Namen und nennt sich „Stefan Pietsch“. Wenn Sie auch nur annähernd im Bilde sind, was Ihr Kompagnon auf Ihrem Blog veranstaltet, dann müssten Sie wissen, dass eine Historie dieser Eskalation existiert. Was mich anbetrifft begann diese damit, dass Pietsch mir für reine Sachvorschläge zur Herstellung von mehr sozialer Gerechtigkeit Demokratie- und Verfassungsferne vorwarf [1]. Und zwar ohne die geringste tatsächliche Grundlage. Denn Pietsch hatte meine Ausführungen offensichtlich nur überflogen und später ausnahmsweise selbst eingestanden, dass ich gar nicht das geschrieben hatte, wovon er ausging. Womit seinen Vorwürfen völlig die Grundlage entzogen war. Das war aber nur der Anfang weiterer ähnlicher Verfehlungen.
Dass Pietsch ihren Blog missbraucht, um seine haarsträubenden und jeglichen Intellekt beleidigenden Behauptungen in die Welt zu tröten: geschenkt!
Was aber nicht nur mir extrem übel aufstoßen dürfte, sind folgende Sachverhalte:
I) Pietsch verweigert nahezu notorisch jegliches Bemühen um eine Sachdebatte. Dazu bedient er sich folgender Verhaltensweisen, welche den Anspruch einer Diskussion konterkarieren:
a) Ignoranz!
Dies hatte Pietsch selbst mal zugegeben. Wenn Pietsch einer Falschbehauptung überführt wird, ist oftmals von selbigem danach nichts mehr zu lesen. Dann hüllt sich Pietsch in Schweigen.
b) Thematische Verschiebungen, Torpostenverschieberei oder Strohmann-Pseudoargumente
Nennen Sie es wie sie wollen. Aber Fakt ist (das lässt sich in jedem vom Pietschs Artikeln nachweisen): sollte von Pietsch mal nicht Schweigen im Walde zu vernehmen sein, so lenkt selbiger notorisch von tatsächlich vorgebrachten Argumenten auf Dinge ab, die überhaupt nicht das Thema waren. Antworten, die diesen Namen verdienen, bleibt Pietsch auf Fragen regelmäßig schuldig. Dies wissen sie nur allzu gut.
c) Pietsch Hybris
An einer Debatte, die diesen Namen verdient, hat Pietsch gar kein Interesse. Pietsch meint, sakrosankte Wahrheiten zu verkünden, erwartet andächtige Zustimmung seiner „Weisheiten“ und kann es gar nicht fassen, wenn seinen Ergüssen nicht Glauben geschenkt wird, sondern auf sachlichen Widerspruch stoßen.
Pietsch tut in seiner Hybris so, als könne er die Gedanken aller Kommentatoren lesen, weiß um deren Absichten und Ziele und verkündet dann Schweigen als Zustimmung zu seiner Sichtweise [2]. Dies geschieht in einer maßlos arroganten oberlehrerhaften Weise, welche auf der anderen Seite nicht ansatzweise eine entsprechend kompetente Basis zugrunde liegt. Tatsächlich sind sehr viele von Pietsch Äußerungen intellektuelle Zumutungen, die meine Intelligenz beleidigen. Pietsch hält seine Leser für dermaßen strunzdumm, dass er annimmt, mit diesem Wahnsinn durchzukommen. Persönliche und zutiefst subjektive Ansichten stellt Pietsch reglmäßig als unumstößliche Fakten dar.
d) Ad-hominem-Angriffe!
Wahlweise wird Pietsch auch persönlich. Selbstverständlich nur durch die Blume – eben auf perfide Art. Wenn sich der so Diffamierte dies nicht gefallen lassen will und mit entsprechender Münze zurück zahlt, dann gibt Pietsch den Pikierten, behauptet, dass sein Angriff entweder keiner gewesen sein soll oder nur ganz harmlos war, gibt sich überrascht, warum man denn so „sensibel“ wäre, während er gleichzeitig das selbst verursachte Echo als „unter der Gürtellinie“ oder ähnlich grotesk aufbläst.
Womit wir zu dem kämen, was sehr vielen übel aufstoßen dürfte:
II) Doppelmoral, zweierlei Maß, Doppelstandards, Doppelzüngigkeit.
Vielleicht könnte man einiges des Vorgenannten noch teilweise hinnehmen, wenn Pietsch wenigstens die Charaktergröße besäße, das selbst verschuldete Feedback hinzunehmen. Nach dem Motto:
Aber die Konsequenzen seines eigenen Fehlverhaltens will Pietsch regelmäßig nicht aushalten. Anstatt wie ein Mann hinzunehmen, was er selbst als Folgen verursacht hat, gibt Pietsch das Mimöschen. Regelmäßig teilt dieser aus, ohne auch nur ansatzweise die Bereitschaft zu zeigen, das auszuhalten, was er mit der größten Selbstverständlichkeit Dritten zumutet. Rauschi kann ein Lied davon singen. Sie ist eigentlich außerordentlich großmütig, nachsichtig und bereit, Einiges hinzunehmen. Sie hat im Vergleich zu mir ein eindeutig mäßigendes Moment. Aber Pietsch hat selbst sie derart gegen sich aufgebracht, dass sie nun die absolute Reißleine durch Abschied zieht!
Wenigstens das sollte sie doch mal zu einer kritischen Hinterfragung von Pietsch Fehlverhalten bringen, Herr Sasse.
Und nun zu Ihnen, Herr Sasse:
Als ob das alles nicht schon schlimm genug wäre: Nein, Sie stützen und decken dieses Fehlverhalten auch noch, indem sie
1) Pietsch intoleranten Zensuransinnen nachkommen, selbst wenn die Kommentare nichts Zensurwürdiges enthalten, sondern einfach nur Pietsch missfallen,
2) Kommentare, die prakatisch 1:1 Spiegelungen des vorausgehenden Kommentars darstellen, löschen, während die Ursache unbehelligt stehen bleibt (dass dies ausgerechnet unter dem Label „liberales Blog“ geschieht setzt dem ganzen die Krone auf!) oder
3) bei anderen die Retourkutsche anmahmen, die Pietsch zuvor selbst erst heraufbeschworen hat. Dieser jedoch wird nicht öffentlich aufgerufen, sich zu mäßigen.
Mit anderen Worten: sie haben sich zu Pietsch Doppelmoral verbiegen lassen (sofern sie diese nicht zuvor selbst schon bessessen haben).
Dies wird wohl auch mein letzter Kommentar hier sein (ggf. Erwiderungen oder Ergänzungen in diesem „Artikel“ ausgenommen). Und schlimmer kann man sie nicht strafen: sie wollen doch Aufmerksamkeit und Klicks. Und genau die sollen Sie nicht mehr erhalten!
Alle Anderen (Neoliberale ausgenommen) wären gut beraten, es Rauschi und mir gleich zu tun! Hier können sie nichts lernen. Zumindest was Pietschs Ergüsse anbetrifft werden sie hier konsequent desinformiert.
Solange Sie, Herr Sasse, sich nicht entweder von Pietsch trennen oder diesen schwerstens einbremsen, möge ihr gesamtes Blog da verschwinden, wo es hin gehört: im Abgrund der Bedeutungslosigkeit! Auf Nimmerwiederlesen!
[2] http://www.deliberationdaily.de/2017/12/die-jugend-von-heute/#comment-62239
Ariane 5. Januar 2018, 22:37
Verständlich und finde ich gut. Gerade weil ich in letzter Zeit häufiger die Kommentarverfolgung wieder abgestellt habe, weil das ganze irgendwie in Chaos und Rumgeflame ausgeartet war und so entgehen einem dann ja doch wieder wichtigere Kommentare. Mal ganz abgesehen davon, dass wir ja schon mehrmals festgestellt haben, dass es auch ohne Rumstreiten kein wirklich unchaotisches Kommentarsystem gibt^^
Logos 6. Januar 2018, 09:45
Es ist erstaunlich, wie viele Angriffsflächen ihre wenigen Worte bieten:
1) Sie haben die Schnauze voll von gewissen Kommentarsträngen. Nur: ihre Beschwerden beim Verursacher Pietsch [1] zeigen offensichtlich keine Wirkung. Warum sich das durch diesen Artikel ändern sollte, wird wohl ihr Geheimnis bleiben.
2) Einige Kommentatoren haben von Pietschs Diffamierungen und Beleidigungen die Schnauze voll und wollen sich das einfach nicht ohne Konsequenzen bieten lassen. Auch das dürfte sich durch ihre Unmutsäußerung kaum ändern. Für deren Ärger allerdings scheinen sie kein Verständnis aufzubringen. Pietschs Diffamierungen und Beleidigungen möge man einfach ignorieren [1]. Sie würden es schließlich auch so machen [1]. Nur:
A) mit welchem Recht erwarten Sie, dass sich Kommentatoren Pietsch Unverschämtheiten bieten lassen?
B) Und warum beschweren sie sich bei den Reagierenden, anstatt die Ursache beim Verursacher Pietsch zu beseitigen? „Beseitigen“ bedeutet eben nicht, sich nur zu beschweren, was bei selbigem offensichtlich unberücksichtigt verhallt, sondern Maßnahmen zu ergreifen! Da böten sich theoretisch mehrere Vorgehensweisen an:
– sie maßregeln Pietsch öffentlich
– sie geben sich nicht Pietschs Zensuransinnen hin, sondern schreiben öffentlich, dass er ja nun selbst die Reaktion verursacht habe und daher wie ein Mann die Charaktergröße besitzen sollte, auch einzustecken, wenn er vorher austeilt, anstatt wie ein Mimöschen rumzujammern.
– sie machen Pietsch Zensurlöschungen rückgängig oder
– zensieren selbst dessen verursachende Diffamierungen
Offensichtlich sind sie nicht gewillt, auch nur eine dieser nötigen Maßnahmen zu ergreifen.
C) Womöglich wären sie geneigt, ihren Ansatz mit dem Sprüchlein „Der Klügere gibt nach!“ zu untermauern.
Für den Fall gäbe es allerdings eine ganz unangenehme Retourkutsche in Form einer evidenten Einsicht:
Der Klügere gibt nach! Eine traurige Wahrheit, sie begründet die Weltherrschaft der Dummen.
Ersetzen sie „Dummen“ gegen „Demagogen, Volksverdummer, Desinformanten, Diffameure, Rufmörder, ideologische Dogmatiker oder intolerante Zensoren“ und sie treffen Pietsch mit voller Breitseite.
3) Sie mögen Zensur mit der Umschreibung „ganz fies“ ins Lächerliche ziehen wollen.
3a) Aber Fakt ist, dass sowas schon per se ein übles Zeichen von Intoleranz ist und insbesondere eines angeblich um Meinungsvielfalt bemühten „liberalen“ Blogs zur Schande gereicht. Und während die Vorwürfe von beiden Seiten erfolgen, wird Zensur nur von denjenigen ausgeübt, die ihre Macht missbrauchen: ihnen und Pietsch. BTW: Selbst wenn ich könnte, würde ich umgekehrt nicht zensieren. Da werde ich dem Anspruch des um „Meinungsvielfalt bemühten liberalen“ Ansatzes, faktisch ungleich besser gerecht als sie, welche diesen mit Füßen treten.
3b) Was meinen sie, wie sehr betroffene Kommentatoren von ihrer und Pietschs charakterloser Zensur die Schnauze voll haben? Kümmert sie das? NEIN! Denn sie fahren trotz aller berechtigten Beschwerden damit fort! Wenn sie also der ungleich berechtigtere Ärger über ihre abstoßende Zensur nicht juckt, warum sollten es die Zensierten umgekehrt anders halten? Wegen der Doppelmoral, die offensichtlich auch sie anlegen?
Fazit: sie machen alles richtig, selbst ihre Zensur ist ok, während die doofen Kommentatoren doch endlich aufhören mögen, sich über Pietschs Zumutungen zu beschweren, sondern diese gefälligst ergeben hinnehmen sollen!
Auf die vielfältigen Kommentare, welche im Gegensatz zu ihnen die vorgebrachten Argumente substanziieren, kommt von ihnen wieder einmal, wie leider allzu oft, nicht nur eindeutig zu wenig, sondern das Wenige ist inhaltlich auch noch deplatziert, stellt die Fakten auf den Kopf und/oder zeugt von Beratungsresistenz. Anstatt mal auf die hier vorgebrachten Argumente konkret einzugehen, flüchten sie sich überwiegend in die gleiche Ignoranz wie Pietsch, wenn dieser mit validen Widerlegungen konfrontiert wird.
Ganz großes Kino, Herr Sasse! Ganz großes Kino!
[1] http://www.deliberationdaily.de/2018/01/in-eigener-sache-kommentare/#comment-62277
[2] http://www.deliberationdaily.de/2018/01/in-eigener-sache-kommentare/#comment-62288
Glaukon 6. Januar 2018, 09:58
Kann ich nachvollziehen. Wie andere hier bin ich allerdings überzeugt davon, dass die meisten Eskalationen in den hiesigen Kommentarsträngen ihre Ursache in Herrn Pietschs …eigenwilligem „Diskussions“-Stil haben, bei dem es stets mehr ums „Gewinnen“ eines Streitgesprächs mit allen Mitteln zu gehen scheint als ums Führen einer ernsthaften Debatte mittels Austauschs von Sachargumenten.
Ich bedaure Rauschis Entscheidung, denn ich habe ihre Kommentare oft mit Gewinn gelesen, kann sie aber gut verstehen. Die Unverschämtheiten, die sie sich weitgehend unprovoziert praktisch von dem Moment an gefallen lassen musste, als sie ihr Geschlecht preisgegeben hat, spotten jeder Beschreibung.
Persönlich hätte ich durchaus Interesse daran, mich jenseits gelegentlicher Einwürfe auch einmal intensiver an der einen oder anderen Diskussion zu beteiligen, empfinde die Gesprächs-Atmosphäre hier durch überflüssiges Dominanzgehabe aber regelmäßig als zu vergiftet, so dass es mir den zu erwartenden Ärger schlicht nicht wert ist.
Logos 6. Januar 2018, 11:24
Wie andere hier bin ich allerdings überzeugt davon, dass die meisten Eskalationen in den hiesigen Kommentarsträngen ihre Ursache in Herrn Pietschs …eigenwilligem „Diskussions“-Stil haben, bei dem es stets mehr ums „Gewinnen“ eines Streitgesprächs mit allen Mitteln zu gehen scheint als ums Führen einer ernsthaften Debatte mittels Austauschs von Sachargumenten.
Danke für Ihre Bestätigung! Das ist (u.a.) meine Rede.
… kann sie aber gut verstehen. Die Unverschämtheiten, die sie sich weitgehend unprovoziert praktisch von dem Moment an gefallen lassen musste, als sie ihr Geschlecht preisgegeben hat, spotten jeder Beschreibung
Dafür im Namen Rauschis besonderen Dank!
Wenn Rauschi dies geäußert hat, wurde ihr ja kein Glaube geschenkt, sondern ihr Empfinden wahlweise ignoriert oder als [weibliche] Übersensibilität abgebügelt. Daher ist Ihre Bestätigung als unvoreingenommener Dritter besonders wertvoll!
Ariane 6. Januar 2018, 11:53
Ich fände es ebenfalls schade, wenn Rauschi künftig nicht mehr zu den Kommentatorinnen gehören würde.
Ich streite mich ja auch häufig mit Dubio rum und ja, er geht mir zwischenzeitlich auch gehörig auf die Nerven. Was ich allerdings nicht verstehe, ist dieses Abarbeiten an ihm. Und zwar mittlerweile nicht mehr an einer bestimmten Meinung, sondern an ihm ganz persönlich. Wozu?
Logos hat hier mittlerweile vermutlich jeden beleidigt und trotzdem artet nicht jeder neue Kommentarstrang in Chaos aus, weil jeder mal erzählen möchte, wie blöd er ihn doch findet.
Ist ja nicht so, als fänden sich nicht genügend Sachthemen, über die man vortrefflich diskutieren und streiten könnte und ich finde es schade, dass dies zu kurz kommt, weil das mittlerweile schnell ins Persönliche abdriftet (und ja, damit meine ich auch Dubio, ich weiß aus eigener Erfahrung, dass man da ein dickes Fell braucht^^) und es fehlt ja eigentlich nicht an Leuten, die durchaus an einer sachlichen Streiterei interessiert sind.
Wenn jemand mit dem Blog an sich oder den Autoren/Kommentatoren nichts anzufangen weiß, ist es verständlich, dass man sich andere Orte sucht. Ist ja schließlich das Internet, also gibt es auch genug. Allerdings ist es vielleicht auch hilfreich, wenn jeder die Gelegenheit nutzt und sich selbst hinterfragt, wie sehr er zu einer positiven oder negativen Atmosphäre beitragen (kann). Denn was mich an solchen Auseinandersetzungen immer ärgert: Die lautesten Vertreter gewinnen quasi immer, weil die ausgeglicheneren und ruhigeren Vertreter immer als erstes die Lust an solchen Auseinandersetzungen verlieren.
Logos 6. Januar 2018, 12:24
Vorab, bevor ich auf ihren Ausführungen in Detail eingehe:
Um Ihnen mal zu zeigen, was hier wirklich abgeht:
Auf diesen Kommentar von Gabriel [1] habe ich Folgendes erwidert:
1) Auch anderen fällt auf, wie richtig geschrieben wird. Sie selbst haben ja nun eindrücklichst demonstriert, dass Fehler nicht nur aus Unwissenheit, sondern auch aus Flüchtigkeit erfolgen. Dies können Dritte ebenso für sich beanspruchen. Womit aber die Basis für ihren Vorwurf entfällt.
2) Das fehlende „n“ ist da nicht der einzige Fehler. Dies ist ihnen augenscheinlich nicht aufgefallen. Was zeigt, dass es mit dem von ihnen selbst ausgelobten Niveau nicht so weit her ist.
Und nun führen Sie bitte mal aus, was Sie daran zensurwürdig halten! Nur zu! Wollen wir wetten, dass Ihnen nicht Überzeugendes einfällt? Weil die Fakten das nicht hergeben. Auch poppers Kommentare wurden gelöscht. Zuletzt hier [2]. Ich hatte diesen Kommentar gelesen – auch darin befand sich nichts, was ein Löschen rechtfertigen würde!
Was bedeutet das? Dass hier Kommentare gelöscht werden, und zwar zutiefst einseitig, nämlich immer nur Widerspruch oder Gegendarstellungen, die nichts enthalten, was diese Zensur legitimieren würde. Und sowas erhebt auch noch den Anspruch eines „um Meinungsvielfalt bemühten liberalen Blogs“?!
Sollten Sie das ok finden, lässt das tiefer blicken, als ihnen lieb sein kann!
[1] http://www.deliberationdaily.de/2017/12/die-jugend-von-heute/#comment-62256
[2] http://www.deliberationdaily.de/2017/12/die-jugend-von-heute/#comment-62272
Ariane 6. Januar 2018, 12:57
Vorab, bevor ich auf ihren Ausführungen in Detail eingehe
Ähm, das ist wirklich nicht nötig^^
Ich hab keine Ahnung, gehe aber schwer davon aus, dass gelöscht wurde wegen „allgemeinem Rumgeflame“ und überhaupt kein Bezug zum ursprünglichem Artikelthema mehr vorhanden war. Für so einen Hickhack gibts doch die Wikipedia, ich verstehe nicht ganz, warum es unbedingt diese Seite sein muss. Und Stefan ist nun wahrlich die Langmut in Person, wenn ihm die Hutschnur platzt, würde ich es doch mal in Betracht ziehen, das eigene Verhalten zu überdenken.
Logos 6. Januar 2018, 13:33
„allgemeinem Rumgeflame“? Bitte WAS?
1) Ich habe Gabriels eigenes „Argument“ aufgegriffen!
2) Habe darauf hingewiesen, dass das nicht der einzige Fehler war und ihm damit die Grundlage seiner ungerechtfertigten Selbstlobhudelei entzogen ist!
überhaupt kein Bezug zum ursprünglichem Artikelthema mehr vorhanden war.
Sofern DAS ein valides Argument fürs Löschen WÄRE (bewußt den Konjunktiv verwendet), dann müssten auf diesem Blog ohne Ende auch andere Kommentare gelöscht werden. Insbesondere Gabriels vorausgehender Kommentar, der schon gar nichts mehr mit dem Thema zu tun hat. Dies aber geschieht ist. Damit ist ihre Pseudoerklärung widerlegt.
wenn ihm die Hutschnur platzt, würde ich es doch mal in Betracht ziehen, das eigene Verhalten zu überdenken.
GENAU DAS war doch meine Frage: was mein Kommentar enthält, dass jemandem die Hutschnur platzt und er zur Zensur greift!
Und wie ich vorausgesagt habe:
sie konnten keine annähernd überzeugende Erklärung liefern.
Logos 6. Januar 2018, 13:22
@Ariane: Ihre Fragen verdienen Antworten und ihre Falschbehauptungen um der Wahrheit Willen Widerspruch. Im Gegensatz zu Pietsch und Sasse werden Sie von mir im Detail konkrete Antworten erhalten!
Was ich allerdings nicht verstehe, ist dieses Abarbeiten an ihm.
Da missdeuten Sie etwas: es geht stets ums Fehlverhalten, nicht die Person. Dumme Angriffe wie „Pietsch, sie sind blöd“ werden Sie von mir nie zu lesen bekommen – von Pietsch umgekehrt schon: zuletzt hat dieser eine sachliche Auseinandersetzung mit meinen Erwiderungen mit einem Zitat über „stupid people“ abgebügelt, mit denen man nicht argumentieren sollte! Ich bin mir für solche Substanzlosigkeiten zu schade, weil sowas weit unter meinem Niveau liegt.
Was ich nicht verstehe, ist ihre augenscheinlich zutiefst einseitige Sichtweise, die nonchalant für Pietschs Entgleisungen hinweggeht, als ob das nicht der Rede wert wäre.
Und zwar mittlerweile nicht mehr an einer bestimmten Meinung, sondern an ihm ganz persönlich. Wozu?
Nein, nicht an ihm persönlich, sondern dessen Fehlverhalten. Die Vorwürfe beziehen sich IMMER darauf. Wenn Sie das leugnen wollen: bringen Sie einen Beleg! Wollen wir wetten, dass Ihnen auch das mangels Fakten nicht gelingen wird?
Davon abgesehen – die Kausalkette ist Folgende:
1) Pietsch wird ausfallend, beleidigend und diffamiert kritische Kommentatoren.
2) Da duckmäuserisches Schweigen diesem Fehlverhalten nicht abhilft, wird Widerspruch laut.
3) Pietsch wird MEHRFACH aufgefordert, seine Diffamierungen einzustellen.
4) Diese Ansagen verhallen offenbar ungehört, denn Pietsch stellt sein Fehlverhalten nicht ein.
5) Da sanfte Ansprachen durch die Blume nichts bringen, werden als vorletztes Mittel harte Geschütze aufgefahren, um überhaupt mal die Möglichkeit zu eröffnen, doch Pietschs dickes Brett zu durchdringen. Pietsch braucht den Holzhammer. Sonst besteht überhaupt keine Chance, selbigen zur Besserung zu bewegen.
6) Aber auch Spiegelungen und in der Sache harte, aber unwiderlegte Argumente führen bei Pietsch nicht zum erstrebenswerten Erfolg.
7) Es wird zum letzten Mittel gegriffen: Die Reißleine wird gezogen! Eine Auseinandersetzung mit Pietsch ist nicht nur sinnlos, sondern kostet wertvolle Zeit und Nerven. Und wozu das? Um Pietsch auch noch Aufmerksamkeit und Sasse Klicks zu schenken?
Beantwortet das Ihre Frage nach dem „wozu“?
Logos hat hier mittlerweile vermutlich jeden beleidigt
Was einmal mehr von ihrer zutiefst verzerrten Wahrnehmung zeugt: CitizenK, Glaukon, Marc und einige Andere, die keine Ursache lieferten, wurden meinerseits niemals beleidigt. Sie hingehen betreiben üble Nachrede!
… trotzdem artet nicht jeder neue Kommentarstrang in Chaos aus, weil jeder mal erzählen möchte, wie blöd er ihn doch findet.
Wie gesagt: schon ihr Ansatz ist total daneben: um eine Person „blöd finden“, also persönliche Empfindungen, geht es gar nicht (jedenfalls nicht mir), sondern um objektives Fehlverhalten, welches ich mit harten aber berechtigten Worten kritisiere. Weder Pietsch noch Sasse ist es jemals gelungen, den belastbaren Nachweis zu führen, dass ein Argument von mir falsch war. Umgekehrt gelingt mir das durch die Bank. Allein die Erwiderungen in diesem Artikel an Sasse belegen das eindrücklich. Ist es Sasse auch nur ansatzweise gelungen, meine Sachvorwürfe zu widerlegen? NEIN! Von dem kommen nur Abwiegelei und Substanzlosigkeiten!
Ist ja nicht so, als fänden sich nicht genügend Sachthemen, über die man vortrefflich diskutieren und streiten könnte
In der Tat: Sachthemen existieren zuhauf und sicher KÖNNTE man darüber vortrefflich diskutieren. Einer von vielen Punkten aber ist doch:
Pietsch verweigert sich notorisch einer Sachdiskussion. Er WILL nicht!
Das stelle ja nicht nur ich fest, sondern popper und Rauschi ebenso. Merken Sie das wirklich nicht?
weil das mittlerweile schnell ins Persönliche abdriftet
Es ist schon lange bevor ich hier eingestiegen bin, ins Persönliche abgedriftet – und zwar seitens Pietsch. Rauschi kann ein Lied davon singen. Unbefangenen Dritte wie Glaukon bestätigen das. Warum sie nicht? Weil sie auf dem Auge nahezu blind sind?
Und eines sollten sie endlich einmal begreifen: Bei mir ist es immer, also IMMER, ich meine wirklich IMMER so, dass ich nur auf entsprechende Zumutungen REAGIERE!
Warum stimmen auch sie in die Absurdität ein, sich über das Echo zu beschweren, die Ursache jedoch nicht anzuklagen?
es fehlt ja eigentlich nicht an Leuten, die durchaus an einer sachlichen Streiterei interessiert sind.
Wie ich z.B.! Ungleich mehr, als es Pietsch so heimzuzahlen, wie dieser es verdient, würde ich viel lieber reine Sachdiskussionen führen. Und wissen sie, wer sich dem von Beginn an stur verweigert hat? Pietsch! Von Anfang an. Als ich hier eingestiegen bin, hatte ich, um eine sachliche Basis für eine Diskussion zu legen, Pietsch gebeten, doch mal auszuführen, was dieser denn für „Kapitalismus“ hält! Können Sie erahnen, was Pietsch nicht gekommen ist? Eine Antwort! Stattdessen fadenscheingstes Abwiegeln.
Mit anderen Worten: ihre Vorwürfe sind an sich sogar weigehend berechtigt – nur bei mir total deplaziert! Pietsch allein wäre der korrekte Adressat.
Allerdings ist es vielleicht auch hilfreich, wenn jeder die Gelegenheit nutzt und sich selbst hinterfragt, wie sehr er zu einer positiven oder negativen Atmosphäre beitragen (kann).
Dieser unbedingt begrüßenswerte Ansatz wäre bei Pietsch am vordringlichsten. Genau der aber verweigert sich stur diesem Ansinnen, wie sie auch Sasses Aussage indirekt entnehmen können.
Denn was mich an solchen Auseinandersetzungen immer ärgert: Die lautesten Vertreter gewinnen quasi immer, weil die ausgeglicheneren und ruhigeren Vertreter immer als erstes die Lust an solchen Auseinandersetzungen verlieren.
Wer steigt denn nun aus? Pietsch? NEIN! Sondern Rauschi und ich! Was sagt Ihnen das?
BTW: Tatsächlich gewinnen nicht die Lautesten, sondern die Mächtigsten. Und die Macht der Zensur liegt eindeutig bei Pietsch und Sasse, welche diese ausgiebig missbrauchen.
Ich habe nun wie versprochen konkret und im Detail auf Ihre Fragen und Einlassungen geantwortet! Werden Sie es mir aus nur annähernd gleichtun? Würde mich außerordentlich überraschen.
Ariane 6. Januar 2018, 14:34
Hach ja also. Ich versuche mal konkret zu antworten.
Dass Deine Beiträge eventuell schneller gelöscht werden, könnte damit zusammenhängen, dass Du schon mehrmals störend aufgefallen bist. Es würde übrigens schon enorm helfen, wenn du in deinen Beiträgen auf dauernde Großschreibung, Fettschreiben und vermehrte Ausrufezeichen verzichtest. Dies alles gilt im Internet als Herumschreien und extremst unhöflich.
Zweitens: 3/4 deiner Antwort an mich(!) drehen sich um das Verhalten von Dubio oder Stefan oder meinetwegen noch Gabriel. Und da sind wir wieder beim „wozu“, denn ich hab keine Ahnung, warum du eine riesig lange Antwort an mich schreibst um mir das alles zu erzählen. Das interessiert mich nicht und es ist mir dabei auch egal, ob es um allgemeines Blödfinden oder objektives Fehlverhalten geht.
Außerdem weiß ich das doch alles, ich lese, schreibe und streite auf dieser Seite schon seit Jahren und Dubio und ich streiten hier seit Jahr und Tag zu fast jedem Thema herum und nich ein einziges Mal ist das in gegenseitiges Beleidigen umgeschlagen. Irgendeine Form von Aufklärung über die Tücken einiger Schreiberlinge hier ist also gänzlich unnötig.
Und wenn du mit Dubio so große Schwierigkeiten hast, dann ignorier das doch? Ich meine, er und auch jeder sonst weiß ja inzwischen, dass ihr euch nicht leiden könnt. Das muss ja nun nicht jedes Mal aufs Neue ausdiskutiert werden und eigentlich schon gar nicht anderen (wie mir) gegenüber nochmal von vorne bis hinten erläutert werden. Und wenn du zusätzlich noch mich, Stefan, Gabriel und den Blog insgesamt unbefriedigend findest, so ist das bedauerlich. Aber auch da ist es ja ausreichend, die Unzufriedenheit einmal kundzutun und dann wissen alle Bescheid.
Die allgemeinen Beschwerden allerdings immer und immer wieder hier reinzurotzen mit Fettschreibung, Großbuchstaben und Hunderten von Ausrufezeichen ist aber eine Form von Vandalismus und ich bin sehr dafür, dass dann zb auf diesen Artikel zu beschränken und ansonsten wegzulöschen.
Logos 6. Januar 2018, 15:51
Es gilt vorab festzustellen, dass sie auf das Allermeiste mit keinem Wort eingehen. Das spricht sowohl Bände wie auch für sich.
Dass Deine Beiträge eventuell schneller gelöscht werden, könnte damit zusammenhängen, dass Du schon mehrmals störend aufgefallen bist.
1) Was mal glasklar davon abhängt, was als „störend“ definiert wird:
Aus Sicht eines ideologischen Dogmatikern vom Schlage eine Pietsch ist selbstverständlich jeder Widerspruch gegenüber dessen sakrosankte Pseudoweisheiten eine Störung. Der gemeine Demagoge fühlt sich immer durch Hinweise auf Fakten und stichhaltige Widerlegungen gestört. Das liegt in der Natur der Sache.
2) Auch mich stören Pietschs Volksverdummung und Desinformation. Damit ist er bei mir von Beginn an aufgefallen. Dennoch würde ich ihn selbst dann nicht zensieren, wenn ich könnte.
3) Den inneren Widerspruch zwischen dem Anspruch einer angeblich um Meinungsvielfalt bemühten liberalen Blogs und den fortwährenden Löschungen, für die selbst sie keine überzeugende Erklärung liefern können, erkennen sie tatsächlich nicht?
4) Sie haben sich nicht daran gestört, worauf sie besser verzichten sollten – warum sollte ich dann ihren abwegigen Ratschlägen nachkommen?
5) Dies alles gilt im Internet als Herumschreien und extremst unhöflich.
Glatte Unwahrheit: nur DURCHGÄNGIGE Fett- oder Großschrift gilt als Schreien und damit unhöflich. Begrenzt genutzt hingegen habe ich genug Intelligenz vorausgesetzt, um dies als Betonung zu erkennen. Damit habe ich augenscheinlich zu viel erwartet.
Multiple Ausrufungszeichen werden sie mir mangels Fakten ebenso wenig nachweisen können, wie durchgängige Großschrift.
Durchgängige Fettschrift ist für den hinreichend Kompetenten hingegen ein Zeichen, dass anstatt eines schließenden b versehentlich ein i gesetzt wurde (ob sie diese Erklärung überhaupt begreifen?)
Ergo: Ihre Vorwürfe verfangen in Ermangelung einer faktischen Grundlage nicht.
da sind wir wieder beim „wozu“, denn ich hab keine Ahnung, warum du eine riesig lange Antwort an mich schreibst um mir das alles zu erzählen.
Dann habe ich nur geträumt, dass
von ihnen stammt? Haben sie das geschrieben oder nicht? Warum fragen sie, wenn sie die Antwort nicht interessiert? Wo ist da der Sinn? Im Orkus? Wieder einmal?
Das interessiert mich nicht und es ist mir dabei auch egal, ob es um allgemeines Blödfinden oder objektives Fehlverhalten geht.
Genau: Erst Rummosern und dann sowas? GANZ GROSSES KINO!
Außerdem weiß ich das doch alles, …
Warum fragen sie denn dann? WARUM?
Und wenn du mit Dubio so große Schwierigkeiten hast, dann ignorier das doch?
Exakt das werde ich in Zukunft tun – und zwar absolut: ebenso wie Rauschi werde dieses Zensurblog nicht mehr frequentieren!
Ich meine, er und auch jeder sonst weiß ja inzwischen, dass ihr euch nicht leiden könnt.
Mein Gott, sie kapierens einfach nicht: mir geht es nicht um „leiden können oder nicht“, sondern um dessen neoliberale, asoziale und gesellschaftszersetzende Desinformation!
Unbefriedigend? Erneut das Thema verfehlt! Ihnen ist nicht mehr zu helfen.
Hunderten von Ausrufezeichen
ist aber eine Form von Vandalismus
Üble Nachrede. Rufmord. Asoziale, diffamierende Übertreibung.
Im Gegensatz zu ihren treffen meine Vorwürfe.
und ich bin sehr dafür, dass dann zb auf diesen Artikel zu beschränken und ansonsten wegzulöschen.
Besten Dank für diesen tiefen Einblick in ihre anti-liberale, intolerante, autoritäre und meinungsdiktatorische Gesinnung. Das sagt mehr über sie aus, als ihnen lieb sein kann.
Mögen ihre Worte bei keinem geistig gesunden Menschen auf fruchtbaren Boden fallen.
Ariane 6. Januar 2018, 17:28
*sfz* Das zeigt auf jeden Fall, warum Unterhaltungen mit dir eher unbefriedigend verlaufen, wenn du spätestens bei der zweiten Antwort auf Beleidigungen zurückgreifst. Ich weiß auch gar nicht, was du erwartest, wenn du mir das alles lang und breit zum wiederholten Male erklärst.
Deine Ausführungen zu Meinungsfreiheit und Zensur sind hier auch völlig fehl am Platze. Niemand verbietet dir deine Meinung, du kannst jederzeit eine eigene Seite aufmachen und dort deine Meinung kundtun, dafür ist das Internet ja da. Es gibt aber kein verbrieftes Recht, auf anderer Leute Seiten hereinzuplatzen und dort zehnmal am Tag in aller Ausführlichkeit zu erzählen, wie doof die Seite, der Autor und die Kommentatoren sind und sich dann zu beschweren, wenn der Hausherr (also Stefan Sasse) sich gestört fühlt.
Logos 7. Januar 2018, 09:19
Ihre Kommenar, „Antwort“ kann das ja nicht zu Recht genannt werden, bestätigt meine Einschätzung Ihrer „Fähigkeiten“:
1) An Unterhaltungen liegt mir hier nichts. Mir geht es um eine Sachdiskussion und Argumente. Aber selbst das haben Sie nicht verstanden.
2) Aus Ihrer Sicht MUSS eine „Unterhaltung“ mit mir „eher unbefriedigend verlaufen“, denn sonst hätte ich was falsch gemacht.
Deine Ausführungen zu Meinungsfreiheit und Zensur sind hier auch völlig fehl am Platze.
Der mehr als berechtigte Hinweis, dass zischen dem Anspruch eines angeblich „um Meinungsvielfalt bemühten liberalen Blogs“ und der häßlichen Wirklichkeit ein gähnender Abgrund klafft, ist „völlig fehl am Platz“?
WOW! Dieses Zeugnis von intellektuellem und moralischem Totalversagen muss man erst mal sacken lassen.
Niemand verbietet dir deine Meinung,
… Wenn hier meine Kommentare widerholt gelöscht werden? Kapieren Sie doch erst einmal den Absolutheitsanspruch eines „niemand“, bevor Sie solch evidente Fakteninversion ergießen.
Bevor sie ihre unqualifizierten Vorwürfe absondern, kapieren Sie doch bitte erst einmal, worum es tatsächlich geht. Wenn Sie das überfordert, wären Sie gut beraten, besser nicht die Zeugnisse Ihres Versagens in die Welt zu tröten.
Erwin Gabriel 8. Januar 2018, 16:35
Zustimmung – ich bewundere Ihre Geduld und Ihren Langmut.
Logos 8. Januar 2018, 19:39
Geduld? Bringe ich ebenso auf!
Und Langmut? Nicht wirklich:
Ariane beführwortet intolerantes, meinungsdiktarotisches Löschen ebenso wie sie!
Ich würde das nicht einmal für Pietschs Ergüsse begrüßen.
Da bin ich offensichtlich langmütiger als sie beide zusammen.
Ach, bei mir bewundern sie das nicht?
Wegen ihrer Doppelzüngigkeit und ihres zweierlei Maßes?
Wolf-Dieter Busch 6. Januar 2018, 17:31
Wolf-Dieter Busch 6. Januar 2018, 17:49
Moinsen und Frohes Neues allerseits.
Hier wird sich ja heftig an Stefan Pietsch abgearbeitet. Ich erlaube mir mal, dagegen zu halten: er hat Traute.
Was ich an seinen Texten auszusetzen finde: sie sind kilometerlang und (nur) dadurch komplett unverständlich. Ich würde mir wünschen, dass er besser strukturiert, so dass ich leichter folgen kann.
Denn es macht mir Spaß, ihm qualifiziert Kontra zu geben. Mit Leuten, die sowieso meiner Meinung, zu diskutieren? Das ist doch zum Einschlafen, sagt selbst!
Also, Stefan, das war jetzt technische Kritik. Auf ein Neues!
Stefan Pietsch 6. Januar 2018, 18:27
Ja, es gehört zu meinen Fehlern, weitschweifig zu sein. Erstaunlich, wo ich in der Schule Mühe hatte, meine Seiten vollzubekommen.
Stefan Sasse 6. Januar 2018, 19:26
Die schlimmste Schülerfrage: „Wie viel müssen wir schreiben?“ 😀
Wolf-Dieter Busch 7. Januar 2018, 07:43
Die schlimmste Lehrer-Antwort: bis ihr fertig seid.
Meine ist „so viel ihr braucht“, aber der Unterschied ist akademisch 😀
Erwin Gabriel 8. Januar 2018, 16:42
@ Stefan Sasse 6. Januar 2018, 19:26
Die schlimmste Schülerfrage: „Wie viel müssen wir schreiben?“
Oh Mann, da werden verschüttete Erinnerungen wach 🙂
Wie haben wir damals (ab 1970) Aufsätze gehasst.
Logos 7. Januar 2018, 00:06
Genau: als ob „Weitschweifigkeit“ Thema der Kritik und Grund für den Weggang wäre, nur weil einer sich diesbezüglich äußert, aber alle anderen völlig andere Defizite kritisieren!
Weitscheifigkeit lässt sich da selbst von einem Egomanen, der sich ansonsten für unfehlbar hält, leicht eingestehen. Das ist so dermaßen billig, dass man fast geneigt sein könnte anznehmen, WDB hätte das als Falle und Stöckchen hingehalten. Und Pietsch tappt bräsig rein bzw, springt freudig drüber.
Wolf-Dieter Busch 7. Januar 2018, 08:06
Contenance, mon cher.
Logos 7. Januar 2018, 09:00
Qualifizierte Substanz – nicht hohle Phrasen!
Stefan Sasse 6. Januar 2018, 19:25
Logos 7. Januar 2018, 00:23
Oder ist das ein psychologischer Versuch, um die Grenzen dessen auszutesten, welchen hanebüchenen Nonsens man noch als „Lösung“ anbieten kann und die Betroffenen dennoch bereitwillig darauf anspringen, ohne sich verarscht zu fühlen?
Wolf-Dieter Busch 7. Januar 2018, 07:49
@Logos – das Geheimnis liegt im Wort „qualifiziert“. Falls seine Argumentationstechnik fehlerhaft wird – in deiner Sprache, „hanebüchen“ – muss das in aller Seelenruhe analysiert und im Kommentartext dargelegt werden. Kaltblütig. Ohne persönlich zu werden. Musst du können oder Tschüss.
Logos 7. Januar 2018, 09:02
Lesen sie erst mal, auch wenn sie Länge sie potenziell überfordert, was hier an Kritik geäußert wurde –
das ist ihrem Kommentar hinsichtlich „qualifiziert“ um Lichtjahre überlegen.
Sofern dem so wäre, wie Sie mittels
„Denn es macht mir Spaß, ihm qualifiziert Kontra zu geben.“
dargestellt haben, dann müssten ja, weil Pietsch ständig Blödsinn schreibt, von Ihnen jede Menge (was einem Spaß macht, macht man gern und damit oft) „qualifizierte Kontras“ zu finden sein.
Meiner Einschätzung aus der Erinnerung nach sind ihre Kommentare hier mit der Seltenheit eines vierblättrigen Kleeblatts zu finden sind – was sich aus o.g. Gründen schon mal mit den Implikationen des „Spaßmachens“ beißt.
Aber das ist erst einmal nur meine subjektive Mutmaßung.
Wie aber sieht die harte Wirklichkeit aus?
Ein kurzer Realitätscheck liefert folgende Fakten zutage:
Von Pietschs letzten 20 – in Worten: zwanzig – Artikeln haben sie sich exakt ZWEI Mal zu Wort gemeldet:
1) Einmal in einem zweizeiligen Kommentar [1], wo Sie Pietsch für den Ausdruck „Gelernte DDR-Bürgerin“ noch Beifall zollten &
2) zum Anderen in einem vierzeiligen Kommentar [2], wo Sie sich bei Pietsch u.a. für die „detaillierte Analyse“ bedanken!
Wo sind denn nun die vielen „qualifierten Kontras“? Wo? Das ist von einem „qualifizierten Kontra“ nicht nur Lichtjahre entfernt, das lässt sich nicht einmal qualitativ als „Kontra“ einordnen! Wenn DAS Ihre Vorstellung „qualifizierter Kontras“ ist, dann bin ich heilfroh, Ihrem Anspruch nicht zu entsprechen.
In Pietschs letzten 20 Artikeln sind von Ihnen 0 – in Worten: NULL – Kommentare zu finden, die dem Anspruch eines „qualifizierten Kontras“ auch nur ansatzweise gerecht würden. De facto klafft zwischen Anspruch und Wirklichkeit ein ähnlich gähnender Abgrund, wie bei Pietsch.
Also entweder haben Sie eine ähnlich verzerrte Selbstwahrnehmung wie Pietsch – oder aber sie versuchen Ihren hinterlistigen Versuch fortzuführen. Falls letztes zuträfe wäre das mit das Genialste, was ich hier je gelesen haben.
Falls Sie jedoch den Wahnsinn, den Sie hier geschrieben haben, tatsächlich ernst meinen, wären Sie die größte Enttäuschung auf diesem Blog! Dann hätte ich Ihre intellektuellen Fähigkeiten maßlos überschätzt. Noch wichtiger aber:
Dann hätten Sie mit Ihrem Kommentar auch noch Ihre Missachtung gegenüber zwei der drei Kommentatotoren, die nun dieses Blog nicht mehr frequentieren werden, zum Ausdruck gebracht. Das hat – ganz, ganz euphemitstisch ausgedrückt – ein übles Geschmäckle.
Ob nun Ernst oder Fake: in jedem Fall haben sie mit Ihrem ursprünglichen Kommentar diesem Blog einen Bärendienst erwiesen. Wenigstens ein kleiner Lichtblick.
[1] http://www.deliberationdaily.de/2017/11/die-angst-vor-dem-waehler/#comment-60597
[2] http://www.deliberationdaily.de/2017/09/von-siegertypen-und-dem-verliererimage-der-linken/#comment-57543
Logos 7. Januar 2018, 12:57
Da Sie meinen Kommentar offenbar gründlichst missverstanden haben, hier die abgewandelte Version, die nicht einmal die geringste intellektuelle Leistung fürs korrekte Verständnis erfordert, an wen in diesem Fall das „hanebüchen“ gerichtet und wer mit „Betroffenen“ gemeint war:
Meinen Sie das [1] Ernst, Wolf-Dieter Busch?
Oder ist das [1] Ihr, Wolf-Dieter Busch, [arglistiger] psychologischer Versuch, um die Grenzen dessen auszutesten, welchen hanebüchenen Nonsens man noch als „Lösung“ anbieten kann und die Betroffenen [Pietsch und Sasse] dennoch bereitwillig darauf anspringen, ohne sich verarscht zu fühlen?
Wenn Ihnen selbst bei dieser geringen gedanklichen Leistung auf die Sprünge geholfen werden muss, was ist dann erst von ihren „kaltblütigen Analysen“ und „qualifizierten Kontras“, die es trotz angeblichen Spaßes augenschlich nur in homöopatischen Mengen zu finden gibt [2], zu halten?
[1] http://www.deliberationdaily.de/2018/01/in-eigener-sache-kommentare/#comment-62317
[2] http://www.deliberationdaily.de/2018/01/in-eigener-sache-kommentare/#comment-62349
Wolf-Dieter Busch 7. Januar 2018, 13:35
1) Psychologische Versuche sind böse und mir darum fremd.
2) Tipp von mir an dich: komm runter auf den Teppich.
3) Schnäpschen hilft.
Logos 7. Januar 2018, 14:09
1) Dass psychologische Versuche böse sind ist viel zu pauschal undifferenziert
2) Mitunter erbirngen diese interessante Erkenntnisgewinne.
2a) Psychologische Versuche dieser Art mit Pietsch zählen insbesondere dazu.
3) Sie schrieben selbst mal, sie wären (sinngemäß) arglistig oder hinterlistig
4) Können Sie die Abgehobenheit, die Sie mir durch die Blume unterstellen, belegen? Ich wette: nein. Falls dem so sein sollte ist ihr Punkt 2 deplatziert und somit substanzlos.
5) Ich trinke keinen Alkohol!
6) In wiefern ein Schnäpschen den ganzen Wahnsinn hier de facto besser machen soll, will sich einfach nicht erschließen. Man kann die Welt nicht schönsaufen – einen derartigen Versuch erachtete ich für dumm, was mit wesensfremd ist.
7) Selbstbetrug (Ärger in Alkohol ersäufen) liegt mir nicht.
Wolf-Dieter Busch 7. Januar 2018, 22:16
@Logos – dass du Alc ablehnst, ist spricht nicht für dich. Ich folge deinem Beispiel (konkret: nieder mit der Höflichkeit) und sage:
Rauschi 8. Januar 2018, 09:18
@Logos – dass du Alc ablehnst, ist spricht nicht für dich.
Nur interessehalber, warum sollte das gegen jemanden sprechen?
Ablehnen steht da übrigens nicht, sondern lediglich, das er keinen konsumiert. Oder ist jeder Nichtraucher jemand, der Tabak ablehnt?
ich benötige keinen Alkohol, um lustig zu sein, das geht auch vollkommen ohne und zwar prächtig. Da Sie niemanden kennen, der Ihnen das bestätigen könnte, müssen Sie mir das einfach glauben. Obwohl ich denke, auch hier in den Kommentaren ist ab und zu der Schalk mit mir durchgegangen. 😀
Wolf-Dieter Busch 8. Januar 2018, 11:37
@Rauschi – war kein Seitenhieb gegen dich. Du sollst nichts trinken, was du nicht magst. Alles ist gut!
Rauschi 8. Januar 2018, 14:42
Ich bin ja nicht begriffsstutzig, natürlich war das gegen Logo gerichtet.
Ich bin seit geraumer Zeit volljährig und seit dem lasse ich mir von Fremden weder etwas befehlen noch verbieten, was soll ich da mit Ihrer Erlaubnis anfangen?
Die Belehrung über Allgemeinplätzchen ist schon mit Herrn Gabriel besetzt, wollen Sie da auch noch einsteigen?
*ein bisschen Frust ablassen tut ganz gut*
Logos 8. Januar 2018, 16:02
dass du Alc ablehnst, ist spricht nicht für dich.
1) Ich trinke keinen. Das ist etwas anders als pauschal „alc ablehnst“. Wenn sie diesen Unterschied intellektuell korrekt zu erfassen nicht in der Lage sind, dann lässt das tiefer blicken, als ihnen lieb sein kann. Womöglich hat der Alc bei ihnen schon seine zerstörerische Wirkung erzielt. Was meine Haltung nur bestätigt.
2) Dass sie mir daraus einen Vorwurf basteln spricht gegen ihre Moral und ihren Intellekt!
3) mit Schnauze ! können sie gar nicht meinem Beispiel folgen, denn für solche Niveaulosigkeiten bin und war ich mir stets zu schade. Sie sich offensichtlich aber nicht.
4) Ohnehin können sie sich mit ihrer Gossensprache nicht auf mich berufen, weil ich ihnen dafür gar keinen Anlass geliefert habe. Ich habe ihnen nur sachlich erwidert. Wenn sie das nicht aushalten können: ihr Problem.
5) In der Sache waren sie nicht in der Lage, auch nur eines meiner Argumente zu widerlegen. Wurmt sie das so sehr?
6) Oder ärgert es sie, wie ich anhand harter, überprüfbarer Fakten nachgewiesen habe [1], dass von ihrem hohen Anspruch „macht mir Spaß, ihm qualifiziert Kontra zu geben“ nicht ansatzweise etwas übrig bleibt?
7) Was ist denn auf einmal aus
– ihrem „qualifizierten Kontra“
-„in aller Seelenruhe analysiert“
-„ Kaltblütig. Ohne persönlich zu werden. Musst du können oder Tschüss.“
– und ihrem eigenem Ratschlag „Contenance“
Sie schießen sich schon dann selbst ins Knie, wenn ich nur belastbare Argumente oder meine persönliche Haltung vorbringe, die zu widerlegen sie offensichtlich nicht in der Lage sind [1]? Und schon fallen sie so aus der Rolle? Aber von mir „kaltblütig“ und „Contenance“ erwarten, angesichts von Pietschs haarsträubender Volksverdummung?
Doppelmoral. Zweierlei Maß. Doppelzüngigkeit.
Reicht ihnen das oder möchten sie mehr?
Eines kann ich ihnen versichern: Alc hift da nicht weiter!
[1] http://www.deliberationdaily.de/2018/01/in-eigener-sache-kommentare/?replytocom=62378#comment-62349
Erwin Gabriel 8. Januar 2018, 16:48
@ Wolf-Dieter Busch 7. Januar 2018, 13:35
Schnäpschen hilft.
Guter Tipp, vermutlich auch für die Leser.
Probier ich gleich mal aus 🙂
Erwin Gabriel 7. Januar 2018, 00:29
@ Logos i. b. 6. Januar 2018, 15:13
Ja. Nicht, weil Sie mich widerlegen konnten, sondern weil mir Ihr Diskussionsstil nicht liegt.
Logos 7. Januar 2018, 13:17
@ Gabriel – Noch viel besser vorgebracht:
Sie selbst gaben zum Besten:
Mit ihrer Eingangs zitierten Aussage ergibt sich allerdings noch ein innerer Widerspruch:
– Auf der einen Seite meinen Sie, dass es an den Beleidigten selbst liegt, wenn diese eine Beleidigung als solche auffassen.
– Auf der anderen Seite stehlen sie sich nun mit dem Vorwurf „Diskussionsstil“ aus der harte Sachdebatte, wo gar keine Beleidigungen gefallen sind.
Oder abstrakter: wieso geben sie bei schwerwiegenden Beleidigungen den Opfern die Schuld, aber einem ungleich weniger schwerwiegendem „Diskussionsstil“ schieben sie mir die Schuld für ihre Flucht in den Schuh anstatt sich selbigen selbst anzuziehen?
Gern auch anders herum: Wenn sie nicht bereit sind, einen „Diskussionsstil“ hinzunehmen, wieso erwarten sie dann von Anderen, wesentlich schwerwiegendere Beleidigungen zu schlucken, weil es ja deren Schuld wäre, wenn diese als solche auffassen?
Lautet die korrekte Antwort etwa auch bei ihnen „Doppelmoral“ und „zweierlei Maß“?
BTW: Wer Andere als „Brüllaffe“ beleidigt, und das auch noch ohne jegliche Grundlage, sondern nur wegen eigenen intellektuellen Versagens, der wäre gut beraten, nicht ausgerechnet noch den Diskussionstil des von jenem Diffamierten zu bekritteln.
Insbesondere dann nicht, wenn der „Diskussionsstil“ eine offensichtlich oberfaule Ausrede ist: Denn Sie können die harten Argumente, mit denen Ihre Falschbehauptungen wieder einmal widerlegt wurden, doch gar nicht entkräften.
Das geben die Fakten nicht her.
Logos 7. Januar 2018, 08:58
Wer Andere als „Brüllaffe“ beleidigt, und das auch noch ohne jegliche Grundlage, sondern nur wegen eigenen intellektuellen Versagens, der wäre gut beraten, nicht ausgerechnet noch den Diskussionstil des von ihnen Diffamierten zu bekritteln.
Stefan Pietsch 7. Januar 2018, 09:54
Wollten Sie hier nicht Ihren Abschied geben? Oder soll das noch eine große Farewell-Party werden? Daran hat anscheinend keiner Interesse. Folgen Sie doch einfach Ihrer Freundin, genießen Sie den Sonntag und verschwenden Sie nicht Ihre Zeit und den Speicherplatz auf den Servern.
Logos 7. Januar 2018, 12:36
Dass von ihnen in der Sache nichts kommt, ist ja Standard und notorisches Versagen bei ihnen. Ein Ignorant, wie er im Buche steht. Dem Dummen kann man ja noch zugute halten, dass ers nicht besser weiß. Der Ignorant aber handelt bzw. lamentiert wider bessern Wissens. Ihn trifft die volle Schuld!
Welchen Teil der Ansage
(ggf. Erwiderungen oder Ergänzungen in diesem „Artikel“ ausgenommen)
sie nicht kapiert haben, obwohl Kinder das schon begreifen können, wird wohl ihr Geheimnis bleiben.
Ich kann und will ihrer notorischen Leseschwäche und ihrem Unvermögen, Texte korrekt zu erfassen, nicht abhelfen.
Daran hat anscheinend keiner Interesse.
Einer der Kritikpunkte an ihrem Fehlverhalten, der nicht nur von mir geäußert wurde, ist ihre Hybris. Und was machen sie? Anstatt zur Besinnung zu kommen, liefern sie ein weiteres Beispiel ihrer blanken Hybris: Schon wieder tun sie verlogen so, als ob sie die Interessen aller Leser kennen würden!
Folgen Sie doch einfach Ihrer Freundin, …
sie wurden zwar schon darüber aufgeklärt, dass ihre Mutmaßung falsch ist, aber wie schon jemand anderes korrekt feststellte: sie wissen nicht nur alles – sie wissen auch alles besser! Sogar als die betroffenen Personen selbst. Ergo: Erneutes Beispiel ihrer Hybris.
Mögen sie mit ihrem widerwärtigen Fehlverhalten so sehr Schiffbruch erleiden, sodass ihnen nur noch bleibt, auf die Trümmer ihres Lebens zurück zu blicken! Und dann mögen sie sich an meine Worte erinnern.
Ansonsten: konsultieren sie professionelle Hilfe! Sie habens bitter nötig.
Stefan Pietsch 7. Januar 2018, 13:30
Egal, wie auch immer. Niemand würde sich mehr als ich freuen, wenn Sie Ihren Ankündigungen Taten folgen lassen. Und das kann uns ausnahmsweise doch beide nur freuen, oder?
Logos 7. Januar 2018, 14:20
NOPE und NEIN (nicht egal)!
Das Letzte, was ich will, ist ihnen Freude zu bereiten.
Ein „uns beide“ wird es niemals geben –
Mich und sie trennen Welten:
Intellekuell, moralisch, ethisch, menschlich, erkenntnismäß, empathisch, Verantwortungsbewusstsein, Ehrlichkeit, Gerechtigkeit, soziale Einstellung und geistige Gesundheit.
Es bereitet mir Kopfschmerzen, mich auf ihr „Niveau“ runterzudenken.
CitizenK 7. Januar 2018, 16:10
GerdHeiner 7. Januar 2018, 17:53
Von den Autoren gibt’s leider nur von Stefan Sasse ein Bild (W-D Busch ist nur Kommentarier) .
Wäre sicher interessant, auch mal dem“Bösen“, dem Stefan Pietsch, ins Antlitz schauen zu können.
NS.: Der Logos schreibt „Sie“ in der Anrede immer noch klein!
Stefan Pietsch 7. Januar 2018, 20:11
Wenn ich ein Bild von mir einstelle, kommt man zu meiner vollständigen Identität, zu meiner Adresse, zu meinem beruflichen Umfeld. Angesichts dessen, dass mir erst vor wenigen Tagen Logos angedroht hat, mich zu stalken, habe ich kein Interesse, mich so zu exponieren.
Stellen Sie sich mich mit kurzen, dunklen Haaren vor, 183 cm groß und noch einigermaßen schlank. Vorne sind aus den Haaren zwei kleine Hörner geformt, die den Widderstatus betonen. 🙂 Ansonsten bin ich auf meinem Profilbild mit Seemannsblick, blauen Hemd und dunkelblauem Blazer abgebildet. Manchmal trage ich eine randlose Brille, meist Kontaktlinsen. Und natürlich funkeln meine Augen bösartig. 🙂
GerdHeiner 7. Januar 2018, 22:23
Sich nicht in voller Gänze zu offenbaren, ist heutzutage sicher kein Fehler. Die Selbstbeschreibung, Seemannsblick, blaues Hemd und dunkelblauer Blazer bei ziemlich genau 6 Fuss Körperhöhe, erübrigen zugegebenermaßen ein Photo. Allerdings erbitte ich zweierlei: eine grobe Altersangabe und das Tragen einer spiegelnden Sonnenbrille wegen der bösartig funkelnden Augen.
NS.: Geht der Logos früh zu Bette oder wurde der jetzt rausgekegelt?
Stefan Pietsch 7. Januar 2018, 23:08
Ich habe prinzipiell kein Problem, meine Identität zu offenbaren und öffentlich zu meinen Überzeugungen zu stehen. Nur ein Narr bin ich sicher nicht. Einen Stalker brauche ich nicht. Den meisten würde ich mehr von mir zugänglich machen. Aber eben nicht allen, zumal wie gesagt eine Ankündigung abgegeben wurde. Und das von jemanden, der Wert auf absolute Anonymität legt.
Ich zähle 50 Jahre, aber eine spiegelnde Sonnenbrille habe ich nie besessen. 🙂 Wäre auch ungewöhnlich nach dem Gesagten. Sie scheinen mir Humor und einen gewissen Stil zu besitzen. Ich würde mich freuen, wenn Sie unsere Themen ansprechen.
P.S.: Wer ist Logos?
Wolf-Dieter Busch 7. Januar 2018, 23:26
Disclaimer. Ich habe eine Schwips. Es handelt sich um ein Pils aus Böhmen.
Stefan Pietsch 7. Januar 2018, 23:37
🙂 Das mag ich an Ihnen / Dir. Eine weitere Schwäche von mir: Ich kann nicht mit humorlosen Typen, die mit zusammengekniffenen Backen durchs Leben gehen. Möglicherweise erklärt das manches.
Logos 10. Januar 2018, 12:28
Bemerkenswerte Implikation:
Alkohol > Humor,
kein Alkohol > humorlos & mit zusammengekniffenen Backen durchs Leben gehen?!
Wie traurig und entlarvend, dass manche tatsächlich für Humor Alc brauchen und sich offensichtlich nicht vorstellen können, dass es nicht nur auch ohne, sondern sogar besser geht.
Ich liebe diese Steilvorlagen.
Macht mir mehr Spaß, als es Alc je könnte.
Logos 8. Januar 2018, 09:41
Derjenige, der ihre Desinformation in einer Tour mit validen Sachargumenten und Fakten widerlegt. Dass sie dies nur allzu gern ausblenden und verdrängen möchten, müssen sie wahrlich nicht noch explizit zum Schlechtesten geben. Das ist ohnehin klar.
Verdrängung und Ignoranz sind Charakterschwächen und kein Verhalten, welches einem 50-jährigen gut zu Gesicht steht.
Ich zähle 53 Lenze. Daher ist meine „Lebensleistung“ höher als ihre –
gemäß ihrer eigenen Ansage. Den Respekt, der mir aufgrund dessen zusteht, auch wieder gemäß ihrer Worte, haben sie mir jedoch nie gezollt.
Pietsch, sie können es drehen und wenden wie sie wollen:
früher oder später holen sie ihre eigenen Worte ein und lassen sie „ganz dumm“ bzw. als Heuchler dastehen.
Wolf-Dieter Busch 7. Januar 2018, 23:25
Übrigens ist mein Foto – aus Gründen der Diskretion – ein Fake. In Wahrheit sehe ich aus wie Frau Mahlzahn. Bei Jim Knopf. Als die Lok Emma in die Drachenstadt einfährt. Also noch vor der Verwandlung in den Silbernen Drachen der Weisheit (grrhihihi).
GerdHeiner 8. Januar 2018, 09:45
Aber wieso denn ein Fake? Auf dem Photo ist doch unzweifelhaft Frau Mahlzahn abgebildet! Gar gut getroffen vor ihrer Verwandlung in den allerdings nicht „Silbernen“ sondern vielmehr „Goldenen Drachen der Weisheit“.
Ob Ihrer schmerzlichen Bildungslücke fassunglos wörde öch möt moinen Froindön Seele-fant önd Urmel zwöcks flottörör Frustrationsvörarboitöng jötzt örstmal oin traurigös Liöd söngen: “ Oh, oh, warum bön öch nur immör sö schröcklich mölanchölisch…?“
NS.: Schlaeft der Logos noch?
Logos 8. Januar 2018, 16:33
Kann ich Ihnen weiterhelfen? Und falls ja, wie?
Rauschi 7. Januar 2018, 19:23
Wenn ich die Kommentare im neusten Artikel lese, dann frage ich mich schon, schreiben wir wirklich auf dem gleichen Blog, oder hat Ihr da einen anderen Autoren gelesen als ich?
Hier ist alles in Ordnung und wenn jemand sich beschwert, muss der oder diejenige wohl eine echte Mimose sein, hier herrscht doch so ein angenhmes Klima. Oder der oder die kommt nicht damit klar, das es andere Meinungen geben kann. Irre, wirklich irre.
Ich bin immer nur auf die Äusserungen und Meinungen eingegangen, das persönliche konnte ich lange heraushalten.
Wenn hier tatsächlich für irgendjemand neue Erkenntniss auftauchen (ausser den Einblicken in amerikanische Politik, die mir auch oft neu sind), die er nicht in den meisten Medien so oder so ähnlich gelesen hat, frage ich mich ernsthaft, wo die anderen Leser sich sonst informieren. Ich lese ein sehr breites Spektrum von unterschiedlichen Ansichten, oft im Spiegel oder auf https://aktuelle-sozialpolitik.blogspot.de/ oder http://www.altermannblog.de/ . Ich habe über die Jahre viele Fachbücher und Artikel gelesen und Vorträge gehört (auch solche, die meine Meinung nicht stützen). In einen sehr neoliberalen Blog https://susannekablitz.wordpress.com/ (der geht schon fast ins libertäre) habe ich auch schon kommentiert, kenne also die anderen Meinungen und Interpretationen sehr wohl. Dort wurde ich übrigends einfach gesperrt, weil ich wohl zu kritische Fragen stellte aber sonst nur positives feedback für die Autorin kam. Da war der Spiegelfechter offensichtlich sehr wohl demokratisch, da wurde gefragt.
Ich kann nicht nachprüfen, ob der Disskusionsstil dort anders war, die Seite ist offline und auch über die waybackmaschine kann ich die Kommentare nicht mehr einsehen.
Ich komme mir vor, wie die Ehefrau, die geschlagen wird und deren altmodische Mutter beim ersten, zweiten und dritten Mal meint, er hätte das sicher nicht so gemeint und er hätte sich doch entschuldigt. Wahrscheinlich hätte ich ja auch etwas falsch gemacht (warum widersprichst Du auch dauernd?) und er würde sich ändern.
Dazu passt dies Aussage
[Herr Pietsch ist jedenfalls nicht der Einzige, der hier gelegentlich provozierend oder uneinsichtig unterwegs ist (sie und ich gehören beispielsweise auch dazu), und aus meiner Wahrnehmung ist er auch nicht der Schlimmste.]
Ich habe die ersten zwei Entschuldigungen gewährt, aber beim dritten Mal glaube ich einfach nicht mehr, das es keine Absicht ist. Warum erwarten aber alle von mir, das ich mich nicht wehre und verteidigen den Aggressor?
Ich! bin nicht persönlich geworden (sarkastisch und zynisch wohl, aber gegen die geäusserte Meinung, nicht gegen den Autor persönlich), er dagegen schon:
[Linke sehen das erschreckenderweise genau umgekehrt: Arbeitsverhältnisse für die Ewigkeit, persönliche Beziehungen nach Gelegenheit… ] Wie war die Reaktion auf Erwiderung, das ich es für eine Unverschämtheit halte, mir soetwas vorzuwerfen?
[Wow, da habe ich Sie an einer Stelle getroffen, wo ich Sie nicht treffen wollte (also wollte er mich treffen, aber an einer anderen Stelle?). Wenn ich solche Aussagen tätige „Linke sehen“, dann bezieht sich das auf ein allgemeines, erkennbares Argumentationsmuster. Sie bedienen sich dessen ja schließlich auch und nehmen Bezug auf Thesen, die ich gar nicht verbreitet habe. Ein bisschen Selbstkritik ist nie schlecht. (Die Ironie in der Empfehlung ist Ihm wohl entgangen) ]
Ich habe auch keine Lust, alle persönlichen Anwürfe zu dokumentieren, selbst über die kann ich hinweg sehen.
Was ich nicht kann, ist über seine Einstellung hinwegzusehen und so zu tun, als wären keine sexistischen, frauenfeindlichen oder andere verachtende Äusserungen gemacht worden (Also bei jedem neuen Thema so zu tun, als wäre das nicht passiert und nicht Teil der Persönlichkeit des Autors).
Das er sich aber nun hinstellt wie jemand, der andere Meinungen gut stehen lassen kann und nicht permanent darauf beharrt, das er im Besitz der einzig relavanten Erkenntnis ist, das setzt dem ganzen die Krone auf. Dafür bekommt er von den gleichen, die meiner Krtik zustimmen auch wiederum Zustimmung, wie soll ich das werten?
Ich bin wohl wirklich eine Mimose und stelle mich einfach „mädchenhaft“ an, weil ich keinen Drang mehr verspüre, mich dem weiter auszusetzen. Übersetzt: ich gehe ins Frauenhaus, auch wenn alle meinen, ich sollte Schläge aushalten können, wenn ich nur gewillt wäre, seine Sichtweise verstehen zu wollen und Ihn nicht ständig provozieren würde.
Das mögt Ihr wohl übertrieben finden, aber ich finde die Analogie sehr passend.
Welche neuen Erkenntnisse kann ich hier gewinnen, aus den Artikeln, die nicht schon hinlänglich bekannt wäre? Die Reichen sind zu Recht reich und die Armen zu recht arm, weil dumm und/oder ungebildet. Es gibt keine wachsende Ungleichheit, die Elite handelt immer im Sinne des Gemeinwohls, die sozialen Parteien sind unsozial, die Linken sind schlechte Menschen, es gibt zu viele/zu wenige Gesetze für oder gegen etwas, die Wirtschaft funktioniert nach definierten Regeln, die Otto Normaldoof nicht verstehen kann/will, die Gewerkschaften sind Schuld an der Arbeitslosigkeit und dergleichen mehr. Was daran ist neu oder noch nicht reihenweise publiziert?
Ich hatte den Eindruck, all diese Sichtweisen waren den Kommentatoren auch schon bekannt, jedenfalls wurde fundiert dagegen argumentiert. Warum wurde Jens nicht erwähnt, der sich immer an die hier geforderten Spielregeln gehalten hat und gut und faktenbasiert argumentiert, wo ist er geblieben?
Wo ist den das verbindende zwischen den Sichtweisen, habe ich das überlesen?
Bei 3 Autoren und maximal 10 Kommentatoren sollte ich nicht davon ausgehen, die Meinungblase nicht verlassen zu haben, sondern lediglich ein wenig erweitert?
Kann mich wie immer natürlich auch irren, ist aber vielleicht mal einen Gedanken wert.
Stefan Pietsch 7. Januar 2018, 20:01
Finden Sie nicht, dass es reicht? Sie kippen hier eine Suada nach der anderen ab, stellen Wahrnehmungen als Tatsachen dar, gerieren sich standardmäßig als Opfer, dem bitteres Unrecht widerfährt, lügen über Aussagen über mich (so auch hier, wo ein Satz in der dritten Person geschrieben wurde und Sie das als persönlich etikettieren. Sie hatten nun ausreichend Gelegenheit, Ihre Version darzustellen und mich als geborenen Frauenfeind zu skizzieren. Sie haben dies nun mehrmals hintereinander getan, ohne dass ich mich gerechtfertigt hätte, noch dass Ihnen im Kern jemand zugestimmt hätte. Setzen Sie mal einen Punkt und entscheiden Sie sich, ob Sie gehen oder bleiben wollen. Wenn Sie gehen wollen, braucht Sie das hier nun wirklich nicht mehr zu interessieren.
Rauschi 7. Januar 2018, 21:11
meine letzte Antwort an Sie
Sie haben dies nun mehrmals hintereinander getan, ohne dass ich mich gerechtfertigt hätte, noch dass Ihnen im Kern jemand zugestimmt hätte.
[Ich bedaure Rauschis Entscheidung, denn ich habe ihre Kommentare oft mit Gewinn gelesen, kann sie aber gut verstehen. Die Unverschämtheiten, die sie sich weitgehend unprovoziert praktisch von dem Moment an gefallen lassen musste, als sie ihr Geschlecht preisgegeben hat, spotten jeder Beschreibung.]
http://www.deliberationdaily.de/2018/01/in-eigener-sache-kommentare/#comment-62294
[Wer nicht sein Weltbild teilt verdient nur seine Verachtung. Rauschi hat das hier sehr differenziert auf den Punkt gebracht. Sämtliche Beispiele, die auf der persönlichen Ebene sich abspielten, sind Schutzreaktionen auf die teilweise ungeheuerlichen Anspielungen und Frechheiten Pietschs. ]
http://www.deliberationdaily.de/2018/01/in-eigener-sache-kommentare/#comment-62309
Hindere ich jemanden an einer Rechtfertigung? Ich kann hier nicht zensieren, also, nur zu, widerlegen Sie mich, dazu war Gelegenheit genug.
lügen über Aussagen über mich (so auch hier, wo ein Satz in der dritten Person geschrieben wurde und Sie das als persönlich etikettieren.
Stimmt, wenn ich schreibe, „Männer sind Schweine“ fühlen Sie Sich ja auch nicht gemeint, weil ich da in der dritten Person schreibe. Kam aber in den anderen Artikeln ganz anders rüber.
Sie hatten nun ausreichend Gelegenheit, Ihre Version darzustellen und mich als geborenen Frauenfeind zu skizzieren.
Geborener Frauenfeind? So etwas gibt es nicht, über die Ursachen oder Gründe für Ihre Einstellungen habe ich kein Wort verloren, ich habe keine Glaskugel. Wie mehrfach geschrieben, der Mensch ist auch geprägt durch die Summe seiner Erfahrungen.
Was Ihnen bei Jens völlig entgangen ist: er interessiert sich im wesentlichen für wirtschaftspolitische Themen, dazu wurde zuletzt aber fast nicht geschrieben. Im Augenblick spricht ihn also der Blog thematisch nicht an.
Sie habe Ihn doch nicht erwähnt, das war meine Feststellung, warum er nicht schriebt, obwohl es auch wirtschaftliche Themen gab, weiss ich nicht, ich habe da keinen persönlichen Kontakt, Sie etwa?
[Sie folgen dem mittlerweile üblichen Muster, Andersdenkende als „Populist“, „Verschwörungstheoretiker“ oder Pegidaanhänger abzustempeln, das ist gelinde gesagt enttäuschend und zeigt sie sind mit Ihren Argumenten am Ende.
Hinzu kommt noch, dass Sie mir Dinge in den Mund legen, die ich überhaupt nicht gesagt habe.]
http://www.deliberationdaily.de/2017/11/buerger-zweiter-klasse/#comment-61010
Soviel zu einseitige, wohl vollkommem überzogenen Darstellung.
Allerdings bin ich in Ihrem Fall meinen Prinzipien untreu geworden, was ich im nachhinein bedauere. Sie müssen sich deswegen nicht zurückziehen.
Wenn ich mich recht entsinne, war popper ihr gern genommener Prügelknabe, bevor ich diesen Platz erobert habe. Welchen Prinzipien sind Sie nicht treu geblieben und warum bedauern Sie nun sein forrtgehen?
Aber ich vergass §1: Herr Pietsch hat immer Recht. Deswegen nehme ich alles zurück und behaupte das Gegenteil.
Stefan Pietsch 7. Januar 2018, 21:22
Wer Logos als Leumund braucht, braucht keine Anklage mehr.
popper 8. Januar 2018, 12:14
Herr Pietsch, diese dürre Replik zeigt doch, dass Sie sich ihrer „Schuld“ völlig bewusst sind und genau wissen, dass Sie da nicht mehr ohne Gesichtsverlust herauskommen, sobald Sie auch nur einen Millimeter zurückweichen. Das Stigma, das Sie Logos anheften, macht ihn als Referenz keineswegs unbrauchbar, wenn die Fakten zutreffend sind. Oder wollen Sie hier doch noch expressis verbis ihre Argumentation ad hominem bestätigen. Das Beste, was Sie tun können ist schweigen oder ihre offenkundigen Fehler einräumen, um den Zwist zu beenden. Denn gäbe es tatsächlich eine neutrale Instanz, würden Sie wegen der Fülle ihrer einschlägigen despektierlichen Zitate, ziemlich alt aussehen.
Inzwischen haben wir erfahren, wenns stimmt, dass ihr Sternzeichen (?!) ‚Widder‘ ist. Obwohl ich als Skorpion nicht viel mit der Astrologie am Hut habe, erscheint mir ihre Haltung in neuem Licht. Meine Frau ist nämlich ebenfalls Widder, doppelter sogar (Sonne u. Aszendent), sodass gelegentlich diese kompromisslose Härte im sozialen Umgang aufblitzt. Wobei jede Form der Beschwichtigung meinerseits sie nur noch mehr zu neuem Kampf aufreizt. Ein Schelm wer hier Gemeinsamkeiten entdeckt.
Der Entschluss Rauschis, sich aus dem Blog zurückzuziehen, ist nicht nur konsequent und der einzig richtige. Denn mit ihrer Selbsterkenntnis scheint es ja nicht weit her zu sein, wenn Sie den Mangel charakterlicher Unebenheiten zu kultivieren nicht bereit sind zu konstatieren.
Logos 8. Januar 2018, 17:46
PS: Typisch für ihr notorisches Totalversagen sind:
– Ihre konsequente Flucht vor dem „argumentativen Kampf“[1]
– Ihre Flucht in ad hominm
In wiefern sie glauben, ein „brauchen“ herbeihalluzinieren zu können: geschenkt!
Ein anderer Sachverhalt aber besitzt eine gewisse Brisanz und verdient damit besonderer Aufmerksamkeit:
1) Entweder sie wollen mit „Anklage“ auch gleichen einen Schuldspruch andeuten. Dann hätten sie sich selbst als angeblicher Jurist disqualifiziert. Die intendierte Implikation wäre falsch und verlogen.
2) Oder aber ihnen ist bewußt, dass eine Anklage gar nichts bedeutet und bis zum Schuldspruch die Unschuldsvermutung gilt. In dem Fall taugt ihre Bemerkung als Anwurf nicht. Es wäre nur der gescheiterte Versuch, mittels leerer Phrasen verlogen den Eindruck zu erwecken, als wäre damit Rauschis vorgebrachte Kritik hinfällig.
Egal wie mans auch dreht und wendet:
– Im besten Fall besitzt ihr Sprüchlein die Substanz einer geplatzten Seifenblase
– Im schlimmsten Fall ist es Zeugnis juristischen Totalversagens.
– In jedem Fall ist es verlogen.
[1] Den sie mit ihren als Provokationen schöngeredeten intellektuellen Zumutungen angeblich „schärfen“ wollen. Eine Lachnummer.
popper 7. Januar 2018, 23:52
Aber Herr Pietsch, ihnen gelingt es halt selbst nach diesem Desaster nicht, loszulassen. Ihre persönlichen Angriffe sind im Forum doch dokumentiert und wären an vielen Stellen aufzuzeigen. Das sollten Sie wenigstens konstatieren. Aber zu einem authentischen Feedback sind Sie offenbar einfach nicht fähig. Und verstoßen Sie gegen Prinzipien, dann sind es natürlich ihre eigenen und Demut gegenüber ihnen selbst. Allgemeine oder andere Prinzipien scheinen da einfach nicht vorzukommen. Und belügen Sie sich doch bitte nicht selbst. Ihr Hinweis auf die ‚dritte Person‘ ist doch kein exkulpierendes Argument. Die rein sprachliche Distanzierung, welche unter dem Terminus Illeismus aus der Literatur hinreichend bekannt ist, ändert doch nichts an der Despektierlichkeit der Aussage. Sie persönlich verwenden sie doch mit Bezugnahme auf sich oder den/die Anderen. Was Rauschi hier zum Ausdruck bringt, sind keine hingekippten Suaden, sondern sehr authentische Beschreibungen, ernstzunehmenden Fehlverhaltens. Und wie reagieren Sie darauf? Sie zeigen nur ein weiteres Mal, dass Sie mit pointierter, konstruktiver Kritik nicht umgehen können. Alle ihre Beteuerungen wirken nicht nur befremdlich, sie sind Ausdruck einer individualisierten Klugheitsmoral. Nur, mit dem bisschen „Kreide“ wird ihr Image nicht weiß. Wie soll das auch. Dafür spielen Sie zu gerne den Boss und Spiritus rector. Ihr Intellekt nützt gar nichts, wenn Sie sich an einem zwanghaften Willen zum Widerspruch abarbeiten. Vor allem, wenn man sich ihre Artikel und Argumentationsstruktur anschaut, kommen immer dieselben Versatzstücke und Lieblingsfeinde vor. Das evolutive Momentum will sich nicht einstellen, weil Sie immer nur das trennende Etikett sehen. Und ich bitte Sie, reden Sie nicht immer von ihrer Selbsterkenntnis. Denn das darin enthaltene „Leib-Seele-Problem“ lösen auch Sie, schon aus rein ontologischen Gründen, nicht. Selbsterkenntnis ist, wie alles, Fremderfahrung. Allein die Frage: was fühlen Sie, mündet in ein Nachdenken über etwas was bereits vergangen ist. Und Demut, lieber Herr Pietsch, von der Sie ja so gerne reden, fängt dort an, wo man respektiert, dass im einzelnen Individuum, keine Erkenntnisse entstehen, welche nicht zuvor auf unbegründeten Annahmen beruhen. Denn das Meiste, was in unserer Welt als gesichertes Wissen gilt, ist nachgeplapperter Unsinn. Insofern ist ein kritischer Geist zu begrüßen, wenn er bereit ist, seine eigenen Wahrheiten permanent zu hinterfragen. Bei ihnen hatte ich bisher immer den Eindruck, Sie verbreiten Letzerklärungen. Nicht einmal haben wir von ihnen gehört oder gelesen: darüber habe ich noch nicht oder zu wenig nachgedacht. Sie tun bisher immer so, als bedürfe es keiner weiteren Erklärung, geschweige denn, andere wären dazu fähig.
Sich daran zu beteiligen, macht wirklich keinen Sinn. Denn es gehört zu den grundlegenden Einsichten, dass das Vertraute durch das Unvertraute korrigiert oder manchmal sogar ersetzt wird. Jeder, der sich heute noch zu einem Ismus bekennt, hat von alledem nichts begriffen. Also, Herr Pietsch, Evolution der Meinungen ist angesagt. Ohne dass der Moderator immer darauf besteht, dass Missing Link zu sein.
Logos 8. Januar 2018, 15:10
Finden Sie nicht, dass es reicht?
Wo ein ES REICHT zuallererst einmal bei ihnen und nur ihnen angebracht wäre?!
Sie kippen hier eine Suada nach der anderen ab,
Sie werfen Rauschi Wortschwall und „abkippen“ vor? AUSGERECHNET SIE? Rauschi hat zum Abschied ihrer mehr als berechtigten Kritik Luft gemacht. Wenn sie diesbzgl Beschwerden loswerden wollen:
Wenden sie sich an ihr Spiegelbild, sie Heuchler!
Dort und nur dort finden sie den korrekten Adressaten.
stellen Wahrnehmungen als Tatsachen dar,
Das IST Projektion in Reinstform.
Pietsch, sie wären für jeden Psychologen ein gefundenes Fressen. Ich möchte gar nicht wissen, welches Konvolut an schweren Charakterdeformationen die aufdecken würden.
gerieren sich standardmäßig als Opfer,
NOPE: „standardmäßig“ ist ihre verlogene Verzerrung!
2. NOPE: sie generiert sich nicht dazu, SIE HABEN sie dazu gemacht!
dem bitteres Unrecht widerfährt,
Welche SIE ihr angetan haben. Das haben MEHRERE unabhängige Dritte längst bestätigt!
lügen über Aussagen über mich
Solange sie das nicht belegen können, gehe ich von einer Lüge ihrerseits aus.
mich als geborenen Frauenfeind zu skizzieren.
Frauenfeind? JA! Ihr gesamte Gebaren und Fehlverhalten deutet darauf hin! „Geborener“? NEIN! Davon hat Rauschi nichts geschrieben, sie charakterloser Lügner!
Wenn sie das nicht erkennen, dann nicht deswegen, weil es sich anders verhält, sondern weil sie unter einer ans Pathologische grenzenden, schwer verzerrten Selbstwahrnehmung leiden.
ohne dass ich mich gerechtfertigt hätte,
Weil sie sich bei solchen Angelegenheiten gewohnheitsmäßig feige in Ignoranz flüchten?
noch dass Ihnen im Kern jemand zugestimmt hätte.
Das ist de facto falsch. Entweder ihrer Ignoranz oder ihrer Verlogenheit geschuldet: Mehrere haben ihr im Kern zugestimmt!
Setzen Sie mal einen Punkt und entscheiden Sie sich, ob Sie gehen oder bleiben wollen.
Um der Wahrheit Willen, eine Konzept, welches ihnen offensichtlich wesensfremd ist, waren Korrekturen der Falschdarstellungen und Verdrehungen ihrer Wasserträger und Steigbügelhalter erforderlich!
Wenn Sie gehen wollen, braucht Sie das hier nun wirklich nicht mehr zu interessieren.
WIEDER glauben sie für ALLE sprechen zu können? Wieder dieses Zeugnis ihrer Hybis?
Selbst in der Sache ist es falsch: wer hier liest, soll ruhig mal mitbekommen, was mit ihnen alles nicht stimmt. Dass sie zu charakterschwach sind, um diese harten Wahrheiten auszuhalten, brauchen sie nicht stets aufs Neue zu beweisen.
Stefan Pietsch 7. Januar 2018, 20:04
P.S.: Im letzten Jahr sind interessante Kommentatoren hinzugekommen, so Herr Gabriel und Jens. Was Ihnen bei Jens völlig entgangen ist: er interessiert sich im wesentlichen für wirtschaftspolitische Themen, dazu wurde zuletzt aber fast nicht geschrieben. Im Augenblick spricht ihn also der Blog thematisch nicht an.
Stefan Pietsch 7. Januar 2018, 21:07
Ich komme mir vor, wie die Ehefrau, die geschlagen wird und deren altmodische Mutter beim ersten, zweiten und dritten Mal meint, er hätte das sicher nicht so gemeint und er hätte sich doch entschuldigt.
Logos 8. Januar 2018, 16:20
Das trifft sie! Ihrem Fehlverhalten ist mit „geschmacklos“ noch geschmeichelt.
Rauschi hat ihnen einen „Spiegel“ vorgehalten.
Wenn sie häßlich finden, was sie darin erblicken, ist nicht der Spiegel schuld.
Ariane 7. Januar 2018, 22:12
Mein Gott, jetzt fangt doch nicht schon wieder von vorne mit dem Gezanke an.
Ich muss zugeben, ich habe Schwierigkeiten den Kern des Problems zu begreifen. Natürlich kannst Du sagen, Du siehst in DD keinen Mehrwert und hast auch so schon genug Gelegenheiten unterschiedliche Meinungen zu lesen. Klar. Das ist hier das Internet, da findet man haufenweise Meinungen oder neue Sichtweisen.
Welche neuen Erkenntnisse kann ich hier gewinnen, aus den Artikeln, die nicht schon hinlänglich bekannt wäre?
Wenig. Wir sind ja alle keine Forscher. Das ist eine Meinungsseite, wo ein paar Leutchens ihre Meinungen zu diesem und jenem Umstand erzählen und wer mag, kann darüber diskutieren. So weit so unspektakulär. Außer Spaß am Debattieren, hier und da vielleicht etwas Neues zum Lernen und häufig anregenden Lesestoff gibt es hier nichts zu holen. Das ist ja kein Geheimnis und viele haben Spaß daran. Ich weiß nicht genau, ob du etwas anderes erwartet hast?
Den Vergleich finde ich übrigens auch geschmacklos. Und es ist schon klar geworden, dass du mit Dubio Schwierigkeiten hast, können sicherlich auch viele nachvollziehen.
Aber die meisten – allen voran Stefan – haben ja gesagt, dass sie seine schwierigen Seiten kennen und ihn trotz allem bei DD für eine Bereicherung halten. Schon klar, dass das für dich unverständlich ist, aber nützt ja nichts. Zur Not kann jeder seine eigene Seite aufmachen und dort schalten und walten wie er will.
Also. Was ich nicht so ganz verstehe: Wolltest Du oder Ihr (wenn ich Logos mit denselben Beschwerden dazurechne) das einfach mal loswerden oder erwartet ihr eine Reaktion? Keine Ahnung, was. Dass Stefan seine Seite einstellt oder völlig neu aufzieht und Dubio erstmal rauswirft oder irgendwie sowas?
popper 8. Januar 2018, 00:22
Ihr seid doch die Moderatoren. Wenn ihr einfach mal aufhört, immer wieder zu replizieren, verzieht sich der Rauch von alleine. Das gilt vor allem für Pietsch. Feuer geht doch nicht aus, wenn man fortwährend neuen Zunder gibt.
Seid ihr so naiv, zu glauben, wenn Pietsch mit seiner „Evolution der Meinungen“ massenhaft Kreide frisst und mit sich selbst flirtet, führt das zur Deeskalation.
Macht doch ein neues Thema auf und lasst die ganzen Erklärungs- und Beschwichtigungsarien. Ich hätte längst mit dem Replizieren aufgehört, wenn da nicht ständig neue Klöpse kämen. Also – ihr habts in der Hand. Und wenn einer bei einem neuen Thema gleich wieder anfängt zu holzen, rechtzeitig, sachgerecht und ohne Ansehen der Person intervenieren.
Logos 8. Januar 2018, 14:47
Danke, dass Du dies nochmals zurechtgerückt hast!
Auch wenn absehbar war, dass Deine korrekten Darstellungen auf taube Ohren stoßen und an einer Ignoranz geannten Mauer abprallen bzw. einer pathologisch verzerrten Selbstwahrnehmnung abperlen werden.
Das ganze Ausmaß dieses abartigen Wahnsinns, den hier gewisse Figuren zelebrieren, wird erst dann offenkundig, wenn aus größerer Entfernung und abstrakter analysiert wird. Dann wächst die Erkenntnis, was hier eigentlich wirklich los ist:
Hier werden Opfer zu Tätern und Täter zu Opfern gemacht:
Nicht die intoleranten Zensoren (Sasse und Pietsch), nicht derjenige, der kritische Kommentatoren diffamiert, herabsetzt, lächerlich macht oder sonst wie unsachlich ad hominem angreift, ist/sind die/der Täter,
nein, die Opfer, die beleidigt, herabgesetzt, diffamiert oder zensiert werden, sind die Schuldigen!
– Wieso lesen die hier auch? Deren Schuld!
– Wieso erdreisten die sich zu Kritik? Deren Schuld!
– Wieso fassen die Beleidigungen als solche auf? Deren Schuld – nicht die des Beleidigers!
– Wieso wollen die sich nicht für dumm verkaufen lassen? Deren Schuld – nicht die des verlogenen Demagogen!
– Wieso fassen die Zensierten die zutiefst einseitige Zensur als grobe Ungerechtigkeit auf? Deren Schuld – nicht die der der zutiefst einseitigen, intoleranten Zensoren!
All dies lässt sich auch umdrehen (was Maniac völlig korrekt erkannt hat:, „lässt sich nämlich in jede Richtung weitergeben“). Besagte wollen sich aber nicht ihren eigenen Forderungen, Ratschlägen und Maßstäben unterwerfen, sondern treten diese mit Füßen :
Meine harten Erwiderungen wollen diese Heuchler weder hinnehmen, noch ignorieren. Sondern zensieren. Gabriel und Ariane, die selbst nicht zensieren können, stimmen dem noch zu oder rechtfertigen das. Sie selbst aber weisen de facto ihre eigenen Ansätze, dass es doch ihre Schuld ist, wenn sie sich über meine Kommentare aufregen, sie müssen sie doch nicht lesen, von sich, wenn es sie selbst betrifft, da sie offensichtlich nicht so handeln, sondern ihr Missfallen äußern. Wenn ich aber mein Missfallen in Form von Argumenten äußere, dann ist das nicht tolerierbar!
Pietsch ist sich sogar nicht zu schade, offen zu erklären, dass er per se überhaupt keinen meiner Kommentare mehr „annimmt“ (zu spät, Pietsch!). Ein Euphemismus, denn „angenommen“ in wesentlichen Streitpunkten hat Pietsch noch nie eine andere Darstellung. Weder von mir noch anderen. In Wahrheit ist gemeint: wird kategorisch gelöscht/zensiert.
Also auch hier: Doppelstandards, zweierleilei Maß und Heuchelei, wo man nur hinsieht.
Mir fällt nur weniges ein, was noch widerwärtiger und verlogener ist, als aus Opfern Täter und Tätern Opfer zu machen. Die hier offenkundig angelegte Doppelmoral tut ihr Übriges.
Beides zeugt von charakterlichen Abgründen.
Maniac 8. Januar 2018, 09:07
Ich lese diesen Blog in erster Linie wegen Stefan Sasses (Stefan) interessanten Ausführungen zu seiner Wahrnehmung deutscher und insbesondere amerikanischer Politik (seine anderen Blogs lese ich wegen seiner klugen Kommentierungen von Gegenwartskultur, insbesondere seiner extrem fundierten Positionen zu ASoIaF, allerdings weniger wegen seiner etwas oberflächlichen Ansichten zu Fantasy Rollenspielen – eindeutig nicht sein Fachgebiet (;-)) und seiner Ausführungen zur Geschichte). Andere Autoren nehme ich eher beiläufig mit – insgesamt wäre das ohnehin nur noch Stefan Pietsch (Dubio) als Autor mit einer ernstzunehmenden Anzahl an Beiträgen.
Während ich vor allem zu Beginn Dubios Beiträge als erfrischende Bereicherung einer leistungsbasierten Sichtweise verstanden habe, nervt mich seine aufgesetzt provokante (oder vielmehr nachträglich als provokant verklärte) und vor allem überhebliche Schreibe zunehmend. Klar, seine Beiträge, mein Problem. Ausdrücklich teile ich Logos Einschätzung, dass sich Dubio einer massiven Torpfostenverschieberei in sich anschließenden Debatten bedient sowie dessen nahezu unfassbarer Hybris.
Natürlich ist Stefan hier Hausherr. Er allein entscheidet, wer wie kommentieren darf und es steht ihm selbstverständlich absolut frei, Beiträge nach seinem Gutdünken zu löschen. Überhaupt keine Frage.
Ich möchte aber zumindest zu Protokoll geben, dass Dein aus den Vorkommnissen gezogenes Fazit, Stefan, sich mit meiner Wahrnehmung und meinem persönlichen Gerechtigkeitsgeführ nicht in Deckung bringen lässt. Gleiches gilt zu den merkwürdigen Entgegnungen von Ariane.
Ja, Logos scheint, einem zwang- und wahnhaften Zeloten ähnlich zu sein, der meint seine Debattengegner immer und immer wieder mit langen Traktaten einschl. Zitaten und Verweisungen bearbeiten zu müssen (insbesondere bei seinem Lieblingsthema Neoliberalismus). Da er wenig verbindlich und allwissend vorträgt und sich zudem in seiner Gesprächsführung der Argumentationstheorie bedient, ist er unbequem und mühsam. Ich kann verstehen, dass man als Besitzer des Forums da irgendwann mal einen Schlussstrich ziehen möchte und auch muss. Aber er macht natürlich einen validen Punkt, wenn er argumentiert, dass er (s. E.) offenkundig falsche Fakten eines Debattengegners (Fakten, nicht Meinungen!) nicht stehen lassen möchte (gut, manchmal wird die Trennlinie zwischen Faktum und Meinung nicht sorgsam genung beachtet, aber das ist m. E. vertretbar). Insgesamt ist mir seine anhand der rhetorischen Logik vorgetragene Argumentation deutlich schlüssiger und daher vertretbarer, als die sich diverser Stilmittel der eristischen Dialektik bedienden Argumentation von Dubio. Wie man daher Logos vorwerfen kann, seine Postings müssten als beleidigend oder abschweifend gelöscht werden und gleichzeitig Dubios Postings unbehelligt stehen lassen kann, ist mir zumindest nicht verständlich.
Und natürlich, Reisende soll man nicht aufhalten, keiner ist gezwungen Dubios Beiträge und Postings zu lesen, schon gar nicht darauf zu antworten. Alles klar und richtig. Nur dann sollte man schon sagen, dass ein derartiges Verlangen einzelnen gegenüber nicht aus sachlichen Gründen auf Grundlage eines gleichsam angelegten Maßstabs passiert, sondern eine allein auf persönlicher Wertschätzung (Stefan, Ariane) oder gemeinsamen inhaltlichen Werten basierende Entscheidung (Busch, Gabriel) ist. Ein solcher Hinweis, dann lies die Sachen des anderen doch einfach nicht, lässt sich nämlich in jede Richtung weitergeben.
M. E. ist der Kommentarbereich dieses Blogs nicht so umfangreich und überlaufen, dass er zur Zeit nicht Traktate von Logos und Dubio vertragen könnte. Ein bestimmtes Maß an Gegenrede sollte in jedem Fall jedem erlaubt sein. Wird die Debatte dann insgesamt zu ausschweifend, würde ich eher empfehlen, dass der Moderator aus formalen Gründen dann ein allgemeines Ende der Rednerliste setzt.
Rauschi 8. Januar 2018, 09:43
Vielen herzlichen Dank für diesen fundierten Kommentar.
Ich würde noch ergänzen, das die/der Blogbetrieber ja sein Interesse an vielfältigen Meinungen zum Ausdruck gebracht hat. Dafür braucht man aber auch ab und an neue Kommentatoren mit neuer Sichtweise.
Schon nach meinen ersten Beiträgen wollte ich mich verabschieden, da ich nicht permanent gegen eine Mauer laufen muss, damit ich feststelle, das da eine steht. Damals hatte ein anderer Kommentator mich gebeten, zu bleiben, was ich getan habe.
Ich habe keinen neutralen Blick mehr für die Beiträge, deswegen kann ich nicht beurteilen, wie das auf neue Leser wirkt. Mir ist nur aufgefallen, das viele ein paar Beiträge schreiben und dann wieder verschwinden.
Ich habe sogar mal bei Herrn Sasse nachgefragt, ob ich aufhören soll zu kommentieren, weil ich gemerkt habe, wie die Stimmung kippt. Er meinte, er liest unsere Diskussion gerne und ich solle ruhig weiter schreiben.
Für mich ergibt eine Auseinandersetzung keinen Sinn mehr, ich sehe mich nicht in der Lage, auf Null zu stellen (mein Fehler, aber kann das überhaupt jemand?). Ich müsste alles jemals geschriebene vergessen und so tun, als würde ich den Autor zu ersten Mal lesen, um neutral zu sein. Kann das jemand der Anwesenden?
P.S. Der Nick passt aber so gar nicht zu dem, was Sie schreiben.
Stefan Sasse 8. Januar 2018, 13:48
Ich habe Logos auch sehr, sehr lange nicht zensiert. Aber nachdem JEDER Thread mit irgendwelchen Attacken auf Stefan Pietsch oder Traktraten zum Neoliberalismus vollgemüllt wurde, egal welches Thema er hatte, zu dem Punkt dass sich andere Leser beschwerten, musste einfach mal ein Punkt gemacht werden.
Rauschi 8. Januar 2018, 14:15
Wenn von Herrn Pietsch auch zu jedem Thema Linken-bashing kommt, warum wird das nicht auch konsequent gelöscht?
Gleiches Recht für alle, das wird gefordert, nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Haben Sich tatsächlich noch nie Leser über Herrn Pietsch beschwert?
Kann ja sein, würde mich nur ein wenig verwundern.
Maniac 8. Januar 2018, 15:31
Absolutes Verständnis, kann ich nachvollziehen. Habe ich ja durchaus auch schon zugestanden. Aber mit gleichem Maßstab gemessen, wären ähnliche Schritte dann bei Dubio des öfteren genauso angezeigt. Daher wirkt auf mich Dein (gar nicht notwendiger) Versuch einer rationalen Erklärung etwas irrational. Aber es ist meine Wahrnehmung und Dein Blog, insofern halte ich mich ab jetzt wieder raus.
Logos 8. Januar 2018, 16:29
Sasses „Erklärung“ hat nur leider einen gravierenden Fehler:
sie stimmt so einfach nicht!
Die Darstellung verzerrt auf übelste Weise die Fakten. Siehe:
http://www.deliberationdaily.de/2018/01/in-eigener-sache-kommentare/#comment-62415
Logos 8. Januar 2018, 15:34
@alle Mitleser: Sasses Darstellung ist BEWEISBAR verlogen [0]!
Ich habe Beispiele zuhauf, wo Sasse reine Spiegelungen oder andere Kommentare, die nicht dessen Pseudorechtfertigungen entsprechen, gelöscht hat. Eines davon ist oben zu lesen. Ein weiteres Beispiel für die Verlogenheit von Sasses Darstellung:
FDP steht immer noch für “ Freie demokratische Partei“ und mitnichten für „ Freiheitliche Partei“ [1]
Meines Wissens ist eine Umbenennung nicht geplant.
[1] http://www.deliberationdaily.de/2017/11/blame-game/
Von Sasse MEHRFACH gelöscht!
Und? Welche von Sasses Pseudoerklärungen greift?
Wenn Sasse ehrlich wäre (bewußt den Konjunktiv verwendet), müsste er „keine“ zugeben!
[0] http://www.deliberationdaily.de/2017/08/dumm-duemmer-wahlkampfplakate-analyse-und-rant/
In den letzten Kommentaren habe ich einige wenige gelöschte Kommentare dokumentiert. Tatsächlich wurden mehrere Dutzend Kommentare gelöscht – ohne dass es eine valide Begründung gäbe:
Maniac 8. Januar 2018, 17:30
Hier überdrehst Du definitiv. Es gibt keinen Grund, in diesem Punkt Deine Sichtweise wieder und wieder zu wiederholen. Du wirkst dadurch wie ein verrannter irrer Fanatiker. Ein Teil der Leser folgt Deiner Sichtweise sowieso nicht und bei dem anderen Teil ist sie ja zumindest teilweise (bis auf derartige Übergeigungen) auch angekommen.
Kurz: Es ist Stefans Blog. Er kann löschen und kürzen wie er will. Aber nicht alle teilen seine Erklärungen, die er aber auch gar nicht abgeben müsste. Das ist jetzt alles festgehalten und damit sollte man es bewenden lassen. In Kenntnis dieser Umstände entscheidet nun jeder entweder weiter zu mitzulesen und evtl. auch teilzunehmen oder man lässt es.
Logos 8. Januar 2018, 18:03
Sasse hat eine „Erklärung“ für seine Löschung geliefert.
Ich habe den Beweis erbracht, dass auch noch einige andere Kommentare gelöscht wurden, die von Sasses „Erklärung“ nicht ansatzweise abgedeckt werden. Nun mag man sagen: es ist Sasses Blog und er kann löschen, was er will.
Du aber hattest „absolutes Verständnis“ für Sasses Erklärung geliefert.
Trifft dies auch noch auf das gelieferte Beispiel zu?
Was ist daran Deiner Meinung nach zensurwürdig?
Falls Deine Antwort „nichts“ lautet, würdest Du dann noch Dein “absolutes Verständnis“ aufrecht erhalten?
PS: Dass ein Teil der Leser (Gabriel, Ariane) nicht meiner Sichtweise (um die es mir ohnehin nie geht, sondern um Argumente. Logik, Fakten, Wahrheit und Gerechtigkeit) folgt, muss so sein: Sonst hätte ich was grundsätzlich falsch gemacht.
Logos 9. Januar 2018, 10:21
Bin in mich gegangen, habe Deine Argumente überdacht und ne Nacht drüber geschlafen. Das Ergebnis ist:
Das sind zwei unterschiedliche, zueinander inkompatible Argumentationslinien bzw. Standpunkte. Entweder stellt man sich auf den Standpunkt:
I) „Das ist mein Blog, ich lösche wen und was ich will“. Das ist dann pure Willkür nach Nasenfaktor und Gefallen. Kann man machen – dürfte nur nicht viele Kommentatoren anziehen, die einen anderen Erkenntnisstand vertreten, als die Meinungslinie des Blogs. Sowas konterkariert dann auch de facto jegliche Ansprüche an eines „um Meinungsvielfalt bemühtes liberalen Blogs“. Das ist dann pure Leser- und Kommentatorentäuschung.
II) es werden klare, transparente Regeln festgelegt, denen sich alle unterwerfen müssen und vom Blogbetreiber auch faktisch unterworfen werden. Alle, neutral. Nicht nach Nasenfaktor oder Nähe zur eigenen Meinung. Das wäre klasse.
Wenn aber so getan wird, als würde nach irgendwelchen nachvollziehbaren Regeln, also II) gehandelt, wie Sasse den Eindruck mit [1] zu erwecken versucht, de facto aber wird nach I) zensiert, dann konterkariert das nicht nur immer noch jeglichen Anspruch eines „um Meinungsvielfalt bemühtes liberalen Blogs“, sondern ist obendrein noch verlogen.
Ohnehin scheitert Sasses „Erklärung“ krachend an der Löschung von poppers Kommentar [2], wo diese nicht mal theoretisch greifen kann.
Mit anderen Worten: wenn der Blogbetreiber von seinem „Hausrecht“ Gebrauch macht und de facto willkürlich gemäß I) zensiert, dann soll er doch wenigstens die Ehrlichkeit aufbringen, sich eine verlogene Pseudoerklärung zu verkneifen, die den Eindruck erweckt, als würde hier nach II) verfahren. Das ist nämlich Lesertäuschung.
Kannst Du das argumentativ entkräften?
[1] http://www.deliberationdaily.de/2018/01/in-eigener-sache-kommentare/#comment-62407
[2] http://www.deliberationdaily.de/2018/01/in-eigener-sache-kommentare/#comment-62309
Letzter Absatz. Gesamter Kommentar ist sehr lesenswert.
Gruß, Logos
CitizenK 8. Januar 2018, 16:15
Dieses persönliche Hickhack droht den Blog zu ruinieren. Ich schlage deshalb vor, zur Sachdiskussion zurückzukehren.
Vor einiger Zeit haben Sie geschrieben, die Versicherungswirtschaft würde sich über eine Bürgerversicherung freuen. Das verstehe ich immer noch nicht, ich ging immer vom Gegenteil aus.
In reiner Form wird sie auch in einer Neuauflage von Schwarz-Rot nicht kommen, aber möglicherweise in einer Art Kompromiss. Deshalb möchte ich Ihren Standpunkt gern verstehen.
Logos 8. Januar 2018, 16:26
Das „hickhack“ ist in Wahrheit von einer Seite die Artikulierung längst überfälliger Kritik.
Von anderer Seits Leugnung, Abwiegelung und Faktenverdrehung.
Beides beschränkt sich auf diesen Artikel.
Das KANN GAR nicht dieses Blog ruinieren.
Dieses Blog wurde schon längst durch Pietsch ruiniert.
Und Sasse, der vorgenantem nicht Einhalt geboten hat.
Logos 10. Januar 2018, 12:19
Für all Diejenigen, denen im Gegensatz zu gewissen anderen noch an Erkenntnisgewinn und Wahrheitsfindung gelegen ist:
Doku von alpha auf der ARD Mediathek:
Aus meiner subjektiven Sicht besonders erhellende Stellen: 1:14, 2:22, 2:54
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