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Timestamp: 2019-12-09 04:25:15+00:00

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Gemeinde Ilanz/Glion. Teilrevision Ortsplanung Parzelle Nr. 481 (Migroswiese) Planungs- und Mitwirkungsbericht. Auftrag Datum - PDF Kostenfreier Download
Gemeinde Ilanz/Glion. Teilrevision Ortsplanung Parzelle Nr. 481 (Migroswiese) Planungs- und Mitwirkungsbericht. Auftrag Datum
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1 Teilrevision Ortsplanung Parzelle Nr. 481 (igroswiese) Auftrag Projekt Ve/Ru Datum Änderungen Status Doku-ID Beschlussfassung Gemeinde E * /8
2 Inhaltsverzeichnis 1 Anlass und Ausgangslage Rechtskräftige Nutzungsplanung Ablauf der Planung Zusammenfassung Entwurfsphase Vorprüfung itwirkung der Bevölkerung Parlamentssitzung Öffentliche Beschwerdeauflage Genehmigungsentscheid durch die Regierung Richtplanung Kantonaler Richtplan Regionaler Richtplan Sport- und Freizeitkonzept für die mittlere Surselva Standortevaluation Anforderungen Grösse Art des Platzes Standort und age Bewertung von möglichen Standorten Standort 1: arktplatz (Parzelle Nr. 161) Standort 2: andsgemeindeplatz (Parzelle Nr. 175) Standort 3: Sportanlagen Fontanivas, insbesondere Tennisplätze (Parzelle Nr. 535) Standort 4: Postwiese (Parzelle Nr. 261) Standort 5: Schulanlagen (Parzelle Nr. 265) Standort 6: Wiese zwischen Repowergebäude und igros (Parzelle Nr. 481) Fazit und Standortentscheid Rodung und Waldbewirtschaftung Rodungsfläche Ersatzmassnahmen Rodungsgesuch Entwurf der Planungsmittel Änderung Zonenplan Änderung Genereller Gestaltungsplan Änderung Genereller Erschliessungsplan Änderung Baugesetz Beilagen 1 Standortevaluation, Situation 1:4'000 2 Rodung und Ersatzmassnahmen, Situation 1:500 E * /8* Ve Ru Seite 1
3 Weitere Dokumentation im Rahmen der Teilrevision Vorprüfungsbericht des Amtes für Raumentwicklung (ARE) vom 30. Januar 2014 Ergänzung Baugesetz Art. 54a und 77 Plan Nr , Teilrevision Zonenplan, 1:1'000 Plan Nr , Teilrevision Genereller Gestaltungsplan, 1:1'000 Plan Nr , Teilrevision Genereller Erschliessungsplan, 1:1'000 Rodungsgesuch inkl. Beilagen E * /8* Ve Ru Seite 2
4 1 Anlass und Ausgangslage Die Stadtgemeinde Ilanz beschloss anlässlich der Einwohnerversammlung vom 8. ärz 2013 den Kredit für die Anschaffung eines synthetischen Eisfeldes. Ziel ist es, gemäss Botschaft des Stadtrates, das synthetische Eisfeld an einem zentralen Ort betreiben zu können, so dass das Eisfeld auch als Begegnungsort im Winter dienen kann. Im Winter 2012/13 wurde das synthetische Eisfeld erstmals an einem zentralen Standort (Postwiese, Parzelle Nr. 261) probehalber (in iete) in Betrieb genommen. Das Interesse für die Benützung des Eisfeldes war gross. Jedoch muss hervorgehoben werden, dass die Postwiese als Standort für diese Freizeitaktivität ideal war (sehr zentral, gut einsichtbar, nahe am öffentlichen Verkehr). Da die eigentliche Postwiese in einer ulde liegt und für Fussgänger schlecht zugänglich ist, wurde das Eisfeld mittels Holzkonstruktion auf Niveau der Strasse angehoben, so dass der Zugang optimal war. Da im Sommer die Postwiese momentan anderweitig genutzt wird, musste die Konstruktion im Frühling wieder abgebrochen werden. Diese baulichen assnahmen waren sehr kostenintensiv. Im Weitern ist die Postwiese Teil eines Arealplanverfahrens, wobei auf Parzelle Nr. 261 ein grosses Bauvorhaben geplant ist, so dass dieser Standort mittelfristig nicht mehr genutzt werden kann. Auf Grund der hohen Kosten und weil der Standort mittelfristig nicht zur Verfügung steht, soll im Rahmen einer Teilrevision der Nutzungsplanung ein geeigneter Standort evaluiert und festgesetzt werden. 1.1 Rechtskräftige Nutzungsplanung Die heutige rechtsgültige Ortsplanung der ehemaligen Stadtgemeinde Ilanz umfasst folgende Planungsmittel: Zonenplan Siedlungsgebiet 1:2'500 Genereller Gestaltungsplan 1:2'500 Genereller Erschliessungsplan Verkehr 1:2'500 Genereller Erschliessungsplan Ver- und Entsorgung 1:2'500 Zonen- und Genereller Gestaltungsplan 1:5'000 Genereller Erschliessungsplan 1:5'000 Baugesetz Die letzte Teilrevision wurde am 10. September 2013 von der Regierung des Kantons Graubünden genehmigt. 2 Ablauf der Planung 2.1 Zusammenfassung August bis November 2013 Entwurfsphase Dezember 2013 Verabschiedung der Planung durch den Stadtrat zu Handen der Vorprüfung durch die kantonalen Amtsstellen 6. Dezember 2013 Einreichung der Unterlagen an das Amt für Raumentwicklung (ARE) zur Vorprüfung 30. Januar 2014 Vorprüfungsbericht des ARE Februar/ärz 2014 Überarbeitung anhand des Vorprüfungsberichtes E * /8* Ve Ru Seite 3
5 25. April ai 2014 Öffentliche itwirkungsauflage --- Behandlung der Vorschläge und Einwendungen 11. Juni 2014 Beratung im Gemeindeparlament und Verabschiedung zuhanden der Urnenabstimmung 28. September 2014 Beschlussfassung der anlässlich der Urnenabstimmung --- Beschwerdeauflage (30 Tage) --- Genehmigungsentscheid durch die Regierung des Kantons Graubünden 2.2 Entwurfsphase Die Planungsmittel wurden im Sommer/Herbst 2013 im Entwurf erarbeitet. Die technische achbarkeit des evaluierten Standortes inkl. Kostenschätzung wurde durch Straub Ingenieure AG, Ilanz, und die Gestaltung durch Carigiet Architektur und Baumanagement AG, Ilanz, erarbeitet. Im Weitern wurden mit Herrn Gian Claudio eeger vom Amt für Wald und Naturgefahren (AWN), Region Surselva, Ilanz, die notwendigen assnahmen bezüglich Rodung diskutiert und festgelegt. 2.3 Vorprüfung Der Vorprüfungsbericht des ARE datiert vom 30. Januar Er ist in der Beilage ersichtlich. Untenstehend sind die Ausführungen zum Vorprüfungsbericht ersichtlich. Rodung Nach Absprache mit Herrn Dominik Alig, Amt für Natur und Umwelt (ANU), und Herrn Gian Claudio eeger, AWN, kann der vorgesehene Rodungsersatz in Form der vorgesehenen Hecke vorgesehen werden, auch wenn die Ausdehnung und der Puffer nicht ausnahmslos nach Art. 9, Anhang 1, der kantonalen Natur- und Heimatschutzverordnung ausgestaltet werden können. Gewässerschutz Da es sich um ein synthetisches Eisfeld handelt, sind keine Kälteanlagen notwendig. Somit ist keine Bewilligung des ANU gemäss Art. 19 der Gewässerschutzgesetzgebung notwendig. Kantonsstrasse Im Anschluss an die Genehmigung der Teilrevision der Regierung wird das Bauprojekt erarbeitet und dem Tiefbauamt Graubünden zur Stellungnahme abgegeben. 2.4 itwirkung der Bevölkerung Die öffentliche itwirkungsauflage fand vom 25. April bis 26. ai 2014 statt. Es gingen keine Vorschläge oder Einwendungen ein. E * /8* Ve Ru Seite 4
6 2.5 Parlamentssitzung Anlässlich der Sitzung des Gemeindeparlamentes vom 11. Juni 2014 wurde das Geschäft beraten und im positiven Sinne zuhanden der Urnenabstimmung verabschiedet. 2.6 Öffentliche Beschwerdeauflage Genehmigungsentscheid durch die Regierung Richtplanung 3.1 Kantonaler Richtplan Ilanz ist als städtischer Raum im kantonalen Richtplan ausgeschieden und liegt im Einzugsgebiet von zwei grossen Tourismusräumen. Betreffend den öffentlichen Verkehr ist Ilanz Ausgangspunkt für die Tourismusräume. Das vorgesehene synthetische Eisfeld soll einerseits eine ücke für Freizeitaktivitäten im städtischen Umfeld schliessen und andererseits die Attraktivität der Tourismusräume steigern. Im Weitern ist Ilanz als Zentrumsgemeinde im kantonalen Richtplan ausgeschieden. In einer Zentrumsgemeinde soll ein genügend grosses Angebot an Freizeitaktivitäten angeboten werden. Die Erstellung eines synthetischen Eisfeldes in Ilanz unterstützt die Vorgaben des kantonalen Richtplanes. Die dafür notwendige Teilrevision der Nutzungsplanung ist richtplankonform. 3.2 Regionaler Richtplan Auch im regionalen Richtplan weist Ilanz eine Zentrumsfunktion auf. Auch bezüglich des regionalen Richtplans ist Konformität gegeben. 3.3 Sport- und Freizeitkonzept für die mittlere Surselva Das Sport- und Freizeitkonzept für die mittlere Surselva, verabschiedet durch den Stadtrat Ilanz am 9. September 2013, sieht vor, langfristig Eislaufen/Eishockey in Ilanz anbieten zu können. Das Sport- und Freizeitkonzept für die mittlere Surselva unterstützt den Betrieb eines synthetischen Eisfeldes in Ilanz. In diesem Zusammenhang wurden auch weitere Bedürfnisse wie Inlinehockey oder Basketball in den Sommermonaten festgestellt, die auf dem entsprechenden Platz ausgeübt werden können. E * /8* Ve Ru Seite 5
7 4 Standortevaluation 4.1 Anforderungen Grösse Für eine vielseitige Nutzung der Anlage und einen wirtschaftlichen Betrieb ist eine minimale Eisfeldgrösse von 15 x 30 m notwendig, so dass das Hockey, Eislaufen, Eiskunstlaufen oder Eisstockschiessen betrieben werden kann Art des Platzes Um das Eisfeld wirtschaftlich betreiben zu können, ist ein möglichst ebener Platz von mindestens 20 x 35 m notwendig. Ein frostsicherer Unterbau ist Grundvoraussetzung. Im Weitern sind Bauten oder Anlagen für die Billetausgabe und die Schlittschuhvermietung notwendig. Interessant wäre eine kombinierte Winter- und Sommernutzung Standort und age Um ein möglichst grosses Zielpublikum anzusprechen, ist eine solche Anlage möglichst zentral, an einem Ort mit viel Publikumsverkehr und nahe an einer Station des öffentlichen Verkehrs zu erstellen. 4.2 Bewertung von möglichen Standorten (Standorte siehe Beilage 1) Standort 1: arktplatz (Parzelle Nr. 161) Der arktplatz liegt in der Zone für öffentliche Anlagen. Er wird als öffentliche Parkierungsanlage genutzt. Im Rahmen des erarbeiteten Parkierungskonzeptes weist der arktplatz diesbezüglich eine grosse Bedeutung auf. Die dazu notwendige Fläche (mindestens 700 m 2 ) kann an diesem Standort nicht zur Verfügung gestellt werden, insbesondere auch weil während der Ferienzeit im Winter das Parkplatzangebot in der Stadt Ilanz beschränkt ist. Somit wird dieser Standort nicht mehr weiterverfolgt Standort 2: andsgemeindeplatz (Parzelle Nr. 175) Der andsgemeindeplatz liegt zentral und würde diese Anforderung ideal erfüllen, jedoch ist die zur Verfügung stehende Fläche wesentlich zu klein. Somit wird dieser Standort nicht mehr weiterverfolgt. E * /8* Ve Ru Seite 6
8 4.2.3 Standort 3: Sportanlagen Fontanivas, insbesondere Tennisplätze (Parzelle Nr. 535) Im Winter werden die Tennisplätze nicht genutzt. Die Tennisplätze weisen eine Nutzfläche von 30 x 50 m auf und würden diesbezüglich den Anforderungen entsprechen. Im Weitern könnten bereits bestehende sanitäre Anlagen und Räume für die Billetausgabe und die Schlittschuhvermietung genutzt werden. Sehr negativ ins Gewicht fällt jedoch die age der Sportanlagen Fontanivas. Sie liegt fernab vom Zentrum, weist kein Publikumsverkehr im Winter auf und liegt nicht nahe an einer Station des öffentlichen Verkehrs. Sämtliche in Fontanivas liegenden Sportanlagen sind im Winter nicht in Betrieb. Auf Grund der sehr dezentralen age wird dieser Standort nicht weiterverfolgt Standort 4: Postwiese (Parzelle Nr. 261) Wie bereits in Kapitel 1 erwähnt, wurde das synthetische Eisfeld bereits im Winter 2012/13 auf der Postwiese betrieben. Der Publikumszuspruch war gross. Jedoch standen die Erstellungskosten für den Betrieb des Eisfeldes in keinem Verhältnis. Im Weitern ist mittelfristig eine grössere Überbauung mit Einkaufszentrum geplant. omentan ist über dieses Gebiet ein Arealplanverfahren im Gang. Sobald das Arealplanverfahren abgeschlossen wird, wird die geplante Überbauung realisiert. Obwohl dieser Standort eine Vielzahl von Anforderungen erfüllt, steht dieser Standort zukünftig nicht mehr zur Verfügung. Demnach wird er nicht mehr weiterverfolgt Standort 5: Schulanlagen (Parzelle Nr. 265) Das Erziehungs-, Kultur- und Umweltschutzdepartement des Kantons Graubünden legte im Jahr 2008 die Anforderungen an Räume und Freianlagen bei Schulanlagen in einem Richtraumprogramm fest. Das Richtraumprogramm weist einen Pausenplatz (3-4 m 2 /Schüler), Abstell- und Parkplätze, einen Allwetterplatz, Sprung- und Stossanlagen, eine aufbahn und ein Rasenspielfeld auf. Ilanz erfüllt bei der Schulanlage diese Anforderungen. Für eine allfällige Nutzung als synthetisches Eisfeld kommen grundsätzlich das Rasenspielfeld und der Allwetterplatz in Frage. Die Winternutzung des Rasenspielfeldes als synthetisches Eisfeld würde den Rasen derart in itleidenschaft ziehen, so dass das Rasenspielfeld im Frühling neu angesät werden muss und eine gewisse Zeit nicht genutzt werden kann. Das Rasenspielfeld kann somit für das synthetische Eisfeld nicht genutzt werden. Im Bereich der Schulanlagen kommt für das synthetische Eisfeld somit nur der Allwetterplatz in Frage. Die notwendige Fläche könnte zur Verfügung gestellt werden. Durch die notwendigen baulichen Eingriffe wird jedoch auch der Allwetterplatz jedes Jahr in itleidenschaft gezogen und muss im Frühling dementsprechend instand gestellt werden. Für das entsprechende Zielpublikum (Tourismus, Passanten, Personen, die nicht in Ilanz ansässig sind) liegt der Standort zu wenig zentral und ist nicht publikumsorientiert. Im Weitern ist er nur schlecht einsehbar und somit für die Allgemeinheit nicht attraktiv. E * /8* Ve Ru Seite 7
9 4.2.6 Standort 6: Wiese zwischen Repowergebäude und igros (Parzelle Nr. 481) Die Grösse der Wiese erfüllt die Randbedingungen. Die Anlage selber könnte so platziert werden, dass kein Waldareal tangiert werden müsste. Um den notwendigen Waldabstand einhalten zu können und um der Nutzung als synthetisches Eisfeld genügend Flexibilität zu geben, wäre eine Rodung sinnvoll. Die Wiese ist horizontal und kann mit relativ geringen baulichen Eingriffen als synthetisches Eisfeld genutzt werden. Der Platz ist ideal gelegen: Zentral, viel Publikumsverkehr, nahe am Einkaufszentrum und nahe bei der Station des öffentlichen Verkehrs (Bahnhof, Postautohaltestelle). Im Bereich des Arealplanes arcau sind verschiedene Dienstleistungsangebote vorgesehen, so dass der Standort bei einer Umsetzung der geplanten Überbauungen auf der Postwiese und auf dem Areal aissen noch an Attraktivität gewinnt. Die Parzelle Nr. 481 ist als Freihaltezone ausgeschieden. Die Freihaltezone dient der Naherholung und dem Schutz des nahen Paradieswäldli. Das synthetische Eisfeld kann das Ziel der Naherholung erfüllen. Durch den geeigneten Bau des Unterbaus kann der Platz auch im Sommer für die Naherholung genutzt werden. Das notwendige eingeschossige Gebäude ist nicht störend. Das öffentliche Interesse, an diesem Standort ein synthetisches Eisfeld zu erstellen und betreiben zu können, ist höher einzustufen als die heute festgesetzte Freihaltezone. 4.3 Fazit und Standortentscheid Die unter Kapitel 4.1 formulierten Anforderungen kann nur der Standort auf Parzelle Nr. 481 erfüllen. Für die Erstellung des synthetischen Eisfeldes und der dazu notwendigen eingeschossigen Gebäude ist eine Teilrevision der Nutzungsplanung notwendig. Im Weitern ist eine Rodung notwendig, um die geforderten Waldabstände einhalten zu können. Auf Grund der Standortevaluation wird der Standort auf Parzelle Nr. 481 weiterverfolgt. Dieser Standort erfordert eine Teilrevision der Nutzungsplanung und eine Rodung. 5 Rodung und Waldbewirtschaftung Das geplante Eisfeld auf der Parzelle Nr. 481 tangiert Waldareal. Die Standortgebundenheit ist aus Kapitel 4 ersichtlich. Im Rahmen des vorgesehenen Projektes ist der Zugang des Paradieswäldli zur Waldbewirtschaftung nicht einzuschränken. 5.1 Rodungsfläche Das geplante synthetische Eisfeld auf der Parzelle Nr. 481 tangiert Waldareal. Da das Eisfeld/die Betonplatte keine Hochbaute darstellt, genügt nach Auskunft von Herrn Gian Claudio eeger, AWN, nach forstlicher Praxis ein minimaler Waldabstand von 5 m. Für die notwendigen Hochbauten (Schlittschuhvermietung/Kiosk) ist ein minimaler Waldabstand von 10 m einzuhalten. E * /8* Ve Ru Seite 8
10 Im Rahmen der Gesamtrevision vom Jahr 2005 wurde entlang dem Waldareal eine statische Waldfeststellung festgesetzt. Somit kann die zu rodende Fläche genau festgelegt werden. Sie ist aus der Beilage 2 ersichtlich und beträgt 183 m Ersatzmassnahmen Wünschenswert wäre, Ersatz vor Ort schaffen zu können. Jedoch ist das Paradieswäldli von allen Seiten einerseits durch die Siedlung und andererseits durch den Glenner eingeschränkt, so dass ein Realersatz vor Ort nicht möglich ist. Anlässlich der Besprechung vom 31. Oktober 2013 mit Herrn Gian Claudio eeger, AWN, sollen entlang der östlichen Parzellengrenze der Parzelle Nr. 481 Hecken mit einheimischen Straucharten erstellt werden. Um das Waldareal vor zu grosser Freizeitnutzung zu schonen, ist entlang der statischen Waldgrenze ein attenzaun zu erstellen. Die notwendigen Ersatzmassnahmen sind auch aus der Beilage 2 ersichtlich. 5.3 Rodungsgesuch Die notwendige Rodungsbewilligung soll gleichzeitig mit der Teilrevision der Ortsplanung nach Art. 5 ff. des kantonalen Waldgesetzes (KWaG) erreicht werden. Sofern die Vorprüfung positiv ausfällt, werden die notwendigen Akten für die Rodungsbewilligung erstellt. Die notwendigen Verfahrensschritte werden mit der Teilrevision der Ortsplanung koordiniert. 6 Entwurf der Planungsmittel 6.1 Änderung Zonenplan Das synthetische Eisfeld liegt im Bereich des Siedlungsgebietes. Für die Erstellung sind grundsätzlich zwei Zonenarten möglich: Zone für öffentliche Bauten und Anlagen oder Zone für Sportbauten und Sportanlagen. Gemäss Art. 28 des kantonalen Raumplanungsgesetzes ist die Zone für öffentliche Bauten und Anlagen für öffentliche oder öffentliche Interessen dienende Bauten und Anlagen bestimmt. Das synthetische Eisfeld dient der Öffentlichkeit. Die Zone für Sportbauten und Sportanlagen wird in Art. 33 des usterbaugesetzes für Bündner Gemeinden der Bündner Vereinigung für Raumentwicklung wie folgt umschrieben: 1 Die Zone für Sportbauten und Sportanlagen ist für die Erstellung von Bauten und Anlagen bestimmt, die der Ausübung von Sport- und Freizeitaktivitäten im Freien, in gedeckten Anlagen oder Gebäuden dienen. 2 Grösse und Gestaltung von Bauten und Anlagen richten sich nach den Vorgaben des Generellen Gestaltungsplanes oder eines Arealplanes. Das synthetische Eisfeld und die möglich Nutzung des Platzes im Sommer dient mehrheitlich der Sport- und Freizeitaktivität. Aus diesem Grund wird entschieden, die für das synthetische Eisfeld notwendige Fläche in die Zone für Sport- und Freizeitaktivitäten umzuzonen. Es werden 1'141 m 2 von der Freihaltezone und 183 m 2 von der Waldzone in die Zone für Sport- und Freizeitaktivitäten umgezont. Im Weitern wird die statische Waldgrenze den neuen Gegebenheiten angepasst. E * /8* Ve Ru Seite 9
11 6.2 Änderung Genereller Gestaltungsplan Gemäss Baugesetz ist für die Zone für Sportbauten und Sportanlagen ein Genereller Gestaltungsplan zu erarbeiten. Der Generelle Gestaltungsplan sieht vier Bereiche vor. Bereich für Anlagen für Sport- und Freizeitaktivitäten In diesem Bereich ist der Bau eines frostsicheren Platzes vorgesehen, der im Winter als Unterlage für die Erstellung des synthetischen Eisfeldes genutzt werden kann und im Sommer für verschiedene Freizeitaktivitäten zur Verfügung steht. Bereich für Hochbauten In diesem Bereich ist ein 1-stöckiger Hochbau vorgesehen, der dem Betrieb des synthetischen Eisfeldes dient. Dieses Gebäude dient im Winter für folgende Nutzungen: Billetausgabe, Schlittschuhverleih, Umkleide und kleine Restauration. Im Sommer dient es vor allem der Unterbringung der Elemente des synthetischen Eisfeldes und der Reinigungsmaschine. Freihaltebereich Dieser Bereich dient der Naherholung. Kleinere Geländeanpassungen und das Platzieren von Sitzgelegenheiten sind gestattet. Bereich für Heckenbepflanzung Als Ersatzmassnahme für die vorgesehene Rodung ist entlang der östlichen Parzellengrenze der Parzelle Nr. 481 vorgesehen, Hecken mit einheimischen Straucharten zu pflanzen. Im Weitern wird der als Ersatzmassnahme geforderte Holzlattenzaun als Gestaltungsanweisung in den Generellen Gestaltungsplan aufgenommen. 6.3 Änderung Genereller Erschliessungsplan Im Generellen Erschliessungsplan ist über die Parzellen Nr. 585, 481 und 478 eine Sammelstrasse festgesetzt worden. it der Festsetzung der Sammelstrasse im Jahr 2005 ist der Zugang zum Waldareal für die forstwirtschaftliche Bewirtschaftung des Paradieswäldlis gesichert. Diesbezüglich sind keine assnahmen im Generellen Erschliessungsplan umzusetzen. Um den Zugang zum Paradieswäldli als Naherholungsraum zu sichern, wird ein Fussweg im Generellen Erschliessungsplan neu festgesetzt. 6.4 Änderung Baugesetz Für die Zone für Sportbauten und Sportanlagen ist der neue Baugesetzartikel 54a festzusetzen. Die Formulierung entspricht den Vorgaben aus dem usterbaugesetz für Bündner Gemeinden der Bündner Vereinigung für Raumentwicklung und lautet: 1 Die Zone für Sportbauten und Sportanlagen ist für die Erstellung von Bauten und Anlagen bestimmt, die der Ausübung von Sport- und Freizeitaktivitäten im Freien, in gedeckten Anlagen oder Gebäuden dienen. 2 Grösse und Gestaltung von Bauten und Anlagen richten sich nach den Vorgaben des Generellen Gestaltungsplanes oder eines Arealplanes. E * /8* Ve Ru Seite 10
12 Ilanz, 28. September 2014 Cavigelli Ingenieure C. Derungs K. Vieli E * /8* Ve Ru Seite 11
13 Beilagen Beilagen E * /8* Ve Ru Seite 1
14 !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! ^ ^ ^ ^ ^ ^ ' ' ' ' ' / Ve Situation 1 : 4000 Teilrevision Ortsplanung Standortevaluation Beilage 1 ß X:\op\op\ilanz\akt_are\Revisionen\1027_4\Pläne\Beilage 1.mxd
15 !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Gemeinde Ilanz/Glion Teilrevision Ortsplanung 33 96E / Ve Rodung und Ersatzmassnahmen Situation 1 : 500 O 735' Via ulin Beilage 2 Neum ß X:\op\op\ilanz\akt_are\Revisionen\1027_4\Pläne\Beilage 2.mxd 96D-B 31 O O 181' m 2 O 174m 2 O 181'800 egende Ersatzmassnahme: Holzlattenzaun Ersatzmassnahme: Heckenbepflanzung Rodung (Fläche 183m2)
3. Teilrevision Privater Gestaltungsplan "Sonnweid", Wetzikon. Erläuternder Bericht gemäss Art. 47 RPV
3. Teilrevision Privater Gestaltungsplan "Sonnweid", Wetzikon gemäss Art. 47 RPV Suter von Känel Wild AG Siedlung Landschaft Verkehr Umwelt Förrlibuckstrasse 30 8005 Zürich skw.ch Tel. +41 (0)44 315 13
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References: Art. 54
 Art. 9
 Art. 19
 Art. 5
 Art. 28
 Art. 33
 Art. 47
 Art. 47
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