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Timestamp: 2018-11-16 09:49:02+00:00

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Brandschutz besonders beachten! (7. August 2009)
Der vorbeugende Brandschutz gehört neben der Standsicherheit sowie dem Wärme-, Schall- und Erschütterungsschutz zu den öffentlich-rechtlichen Bauvorschriften, die ohne Abstriche einzuhalten sind. Dem Brandschutz kommt hierbei eine besonders hohe Bedeutung zu. Nicht umsonst steht in der Musterbauordnung (MBO), die die rechtliche Grundlage für die 16 Landesbauordnungen (LBO) bildet, sowie in allen LBOs folgender Satz:
Der Feuertrutz Verlag, Köln, hat die wichtigsten Brandschutzinformationen, die vor allem den vorbeugenden Brandschutz näher beleuchten, in einem kompakten Werk zusammengefasst, die jeder Bauherr kennen und bei der Hand haben sollte. Brandschutz… in der Tasche… sollte ein ständiger Begleiter bei jeder Baumaßnahme sein, damit es zur Bauabnahme nicht zu Irritationen kommt.
Beachte: Ein Verstoß gegen den Brandschutz kann zur Verweigerung der Abnahme führen! Abnahmeprotokoll: Auftraggeber (Bauherr) (PDF 1 DS/ 68 KB)
Brandschutz… in der Tasche… (PDF 56 DS/1,09 MB) finden Sie unter: www.feuertrutz.de
Jährliche Schadensbilanz durch Brände in Deutschland
- 230 000 Wohnungsbrände,
- 600 Tote,
- 6 000 Schwerverletzte,
- 60 000 Verletzte,
- 450 Mio. € Sachschäden und
- 1,5 Mrd. € Lebens-, Pflege und Erwerbsunfähigkeitsversicherungen.
Rauchwarnmelder in den Landesbauordnungen (LBO)
Hamburgische Bauordnung § 45 (6): In Wohnungen müssen Schlafräume, Kinderzimmer und Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Vorhandene Wohnungen sind bis zum 31. Dezember 2010 mit Rauchwarnmeldern auszurüsten.
Landesbauordnung Rheinland-Pfalz § 44 (8): In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Vorhandene Wohnungen sind bis zum 31. Dezember 2012 mit Rauchwarnmeldern auszurüsten.
Landesbauordnung Saarland § 46 (4): In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird.
Landesbauordnung Thüringen § 46 (4): In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird.
Landesbauordnung Schleswig-Holstein § 52 (7): In Wohnungen müssen Schlafräume, Kinderzimmer und Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Die Eigentümerinnen oder Eigentümer vorhandener Wohnungen sind verpflichtet, jede Wohnung bis zum 31. Dezember 2009 mit Rauchmeldern auszurüsten.
Hessische Bauordnung § 13 (5): In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut oder angebracht und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Bestehende Wohnungen sind bis zum 31. Dezember 2014 entsprechend auszustatten.
Mecklenburg-Vorpommernsche Landesbauordnung § 48 (4): In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut oder angebracht und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Bestehende Wohnungen sind bis zum 31. Dezember 2009 durch den Besitzer entsprechend auszustatten.
Weitere Infos unter: www.ista.de

References: § 45
 § 44
 § 46
 § 46
 § 52
 § 13
 § 48