Source: http://www.vergleichnis.de/
Timestamp: 2019-02-19 05:08:26+00:00

Document:
VerGLEICHnis — Analogien wie Gleichnisse u.a. Vergleiche
© Urs Ars, Brian Brain & Ernst Albert 20160131_1800 auf www.VerGLEICHnis.de
VerGLEICHnis ist ein KofferWort aus VerGLEICH & GLEICHnis mit GLEICH-lautendem ÜberschneidungsTeil.
Auf dieser Website geht es (entsprechend) um Vergleiche i.S.v. Gleichnissen und Analogien, auch Metaphern, Fabeln, Parabeln, "Bildern", Symbolen, Mustererkennung, Isomorphismen und Homomorphismen, wie sie in Kultur & Wissenschaft eine große Rolle spielen, ja für beide Bereiche wahrscheinlich sogar fundamental sind. Dabei meint hier Kultur neben den Bereichen der Künste einschließlich der literarischen auch die Kultur des Religiösen und die des Politischen.
Um Vergleiche dieser (strukturellen) Art (juristische Vergleiche sind ausdrücklich NICHT gemeint) geht es in zweierlei Hinsicht
Zum einen geht es um die Theorie der Vergleiche, ihre Arten, ihr Wesen, ihre Bedeutung und um die bedenklichen Versuche, wesentliche erhellende Arten von Vergleichen zu tabuisieren oder gar zu sanktionieren.
Zum anderen geht es um Beispiele von Vergleichen, die entweder als Eigenkreationen dem Leser neu sein dürften (soweit sie nicht unabhängig davon auch schon anderweitig entdeckt wurden), oder unseres Erachtens wert sind, bekannter gemacht zu werden, zumal sie in der hier vorgestellten Reflexion dem Leser eine Bereicherung sein können sollten.
In einem dritten Kapitel, werden exemplarisch Nazi-Vergleiche thematisiert in so enger Verbindung mit der Theorie der Vergleiche, dass dieses Kapitel zwischen beiden obigen Blöcken platziert wird.
Daneben geht es auch (kritisch) um diejenige (ganz andere) Art von Vergleichen, die etwas quantitativ oder qualitativ in einer Rangfolge ordnen, bspw. gemäß einer Beliebtheitsskala. (Vgl. bspw. TrostVergleiche).
(Wir werden immer wieder Beispiele und Informationen ergänzen (können und müssen).)
THEORIE (Allgemeines zu Vergleichen)
Vergleiche als KönigsDisziplin des Denkens
Vergleiche in der Ideamatik
TrostVergleiche & WarnVergleiche im Vergleich
(in Verbindung mit NaziVergleichen und öff.-"rechtlichem" Fernsehen)
TrostVergleiche, TrostVergleichFallen & TrostVergleichSpiralen
Die Vergleichsfalle — unsere Hans_im_Glück-Einfalt
VergleichsÄchtung
EXEMPLARISCH: NaziVergleiche
NaziVergleiche (was wäre heute politisch korrekt?)
Leben & Tod sowie Gewalt — psychisch & physisch
Faschismus & Refaschisierung
Tabellarischer NaziVergleich
BEITRAG_MACHT_FREI-Graphik
BEISPIELE (von Vergleichen und ihre Reflexion)
Vergleich von Erdogan & öff.-"rechtl." Rundfunk
Das GleichungsGleichnis
Gleichnis vom Sämann (bzw. vom vierfachen Ackerfeld)
>>Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben.<< & GottesEbenbildlichkeit
Wege-Gleichnisse
Wolf_im_Schafspelz-Vergleiche
Ich-bin-Botschaften
Susanna im Bade (z.T. etwas hinkender Vergleich)
Das Gleichnis vom gottlosen Richter und der klagenden Witwe
Das SuffMobberGleichnis
Was öffentl.-"rechtl." Rundfunk & Donald Trump gemeinsam ist
Ringparabel in Lessing: Nathan der Weise
NotDurftWorte::NotWehrWorte=TrostVergleich::MahnVergleich
© Brian Brain & Urs Ars 20160207_1500 auf www.VerGLEICHnis.de
Der Philosoph Byung-Chul Han lehrt an der Berliner Universität der Künste: >>Denken besteht darin, Ähnlichkeiten wahrzunehmen. Ich mache oft die Erfahrung, dass ich plötzlich Ähnlichkeiten zwischen Ereignissen wahrnehme, zwischen einem gegenwärtigen Ereignis und einem früheren Ereignis. Oder zwischen den Dingen, die gleichzeitig stattfinden. Ich gehe diesen Beziehungen nach.<< [Byung-Chul Han in ZEIT Wissen 5/2014 (s.u.)]
Vergleiche im Sinne von Analogiebildungen gehören zur Königsdisziplin des Denkens in Künsten & Wissenschaften. Zeitweise soll es eine These gegeben haben, dass Menschen erst ab ca. 16 Jahren dazu fähig sind und manche nie diese Reife erzielen. Das erschreckt Künstler & Wissenschaftler (insbes. Mathematiker), sind diesen Berufen Analogiebildungen doch besonders unverzichtbar und entsprechend selbstverständlich.
Doch würder es die ernüchternde Erfahrung bestätigen, dass vieles, was Künstler oder Mathematiker, Philosophen oder andere Menschen in Vergleichen darstellen oder äußern, beim Rezipienten schlicht missverstanden wird oder ganz unverstanden bleibt. Und damit sind nicht solche Analogien gemeint, die absichtlich rätselhaft daherkommen und verrätseln statt klären wollen. (Interessant ist dazu das biblische Gleichnis vom Sämann (s.u.), das zugleich ein Gleichnis vom Verstehen von Gleichnissen und anderen Botschaften ist.)
Allerdings geht man heute davon aus, dass bereits Kleinkinder in Ansätzen zu Denken in Analogien fähig sind, was Mut machen sollte, dies zu fördern, statt davor zu resignieren, dass dies bei viel zu vielen anscheinend viel zu sehr versäumt wurde, die aber trotzdem — eigentlich ganz unverantwortlich — z.T. Führungspositionen oder andere Entscheiderpositionen bekleiden, denen sie nicht gewachsen sind (vgl. www.audeSapereAU.DE).
Die Fähigkeit zu Analogiebildungen wird typischerweise in Intelligenztests besonders geprüft. Insofern ist es kein Wunder, dass (besonders sogen. Reine) Mathematiker damit keine Schwierigkeiten haben, die ja auch besonderer Intelligenz beruflich bedürfen. Aber abgesehen von denjenigen Künstlern, deren Fähigkeiten sich aufs Handwerkliche konzentrieren und darin weitgehend erschöpfen, ohne nennenswerte Aussagen zu treffen und bedenkenswerte Botschaften zu haben (insbes. oft Kulturindustrie-Vertreter), sind im eigentlich(er)en Sinne der Kunst auch künstlerische Berufe ganz besonders auf Analogiebildungen angewiesen (vgl. www.Art5GG.de).
Dort macht man bekanntlich gerne Intuition bzw. Phantasie für entsprechende Kreationen verantwortlich. Der Mathematiker David Hilbert wies aber darauf hin, dass Phantasie von der Mathematik nicht weniger beansprucht wird. Nach einer Anekdote soll er nämlich einmal gesagt haben, als ihm berichtet wurde, dass einer seiner Studenten zur Germanistik gewechselt sei: >Ja, ja, er ist Dichter geworden. Für die Mathematik hatte er zu wenig Phantasie.< [Zitiert nur aus dem Gedächtnis.]
Allerdings neigt besonders der Mathematiker dazu, sich für seine Phantasie nicht nur auf seine Intuition zu verlassen, sondern Möglichkeiten auch systematisch heuristisch zu generieren. Dazu wird auch die Heuristik selbst reflektierend weiterentwickelt. (Die Ideamatik tut dies bis hin zu "Künstlicher Kreativität".)
Wahrscheinlich braucht man für ein Denken in Analogien (wie für jedes nennenswertes Verstehen) überhaupt neben eigentlicher — nämlich intellektueller — Intelligenz noch andere, bspw. empathische Fähigkeiten, die ja das einfühlende Verstehen betreffen, das nicht nur Menschen und andere Wesen betrifft, sondern auch Sachverhalte, in die tief sich einfühlen zu können, wertvoll bei der Klärung ist, die immer irgendwie mit einem Vergleichen mit anderen Situationen zusammenhängt. Dabei sind selbst dem mathematischen Wissenschaftler, der subjektive Elemente aus jedem Beweis vollkommen heraushalten muss, emotionale Elemente beim Entdecken von Wahrheiten (genauer beim Entdecken vielversprechender Hypothesen) durchaus dienlich. Ob das dann >>emotionale Intelligenz<< ist oder genannt werden soll, wollen wir hier — bezweifelnd — offen lassen, da diese Begriffsbildung oft zur bloßen Beschönigung mangelnder eigentlicher Intelligenz missbraucht wird und insbesondere in einigen Tests offensichtlich ausgerechnet das Manipulative mit Punkten belohnt, was mit Aufrichtigkeit kaum vereinbar ist.
Jedenfalls spricht einiges dafür, dass der integre Mensch, wie er auch in den Kohlberg'schen Stufen der Moralentwicklung die höchsten menschlichen Möglichkeiten erstrebt, derjenige ist, der die besten Voraussetzungen mitbringt, die Königsdisziplin des Denkens zu beherrschen (s. dazu abermals www.audeSapereAU.DE sowie das Gleichnis vom Sämann (s.u.) in Verbindung mit www.2Wege.de).
© Urs Ars 20160107_1900 auf www.VerGLEICHnis.de
In der Ideamatik (www.Ideamatik.de) werden 2 der wichtigsten kreativen Methoden Parallelisieren (also gliedweises Vergleichen) und Orthogonalisieren (Konstrukturen) genannt. Dabei schafft zwar das Orthogonalisieren reichere Möglichkeiten, aber i.d.R. auch mehr unwesentliche als ein gezieltes Parallelisieren.
Besonders in sogenannten PropGraphen der Ideamatik finden sich zahlreiche Parallelisierungen, die dort zudem auf das Schema ai::bi = aj::bj zurückgehen.
Diese spielen auch in der Mathematik und in der Proportionalitäten-Physik eine große Rolle.
Indem man liest: "ai verhält sich zu bi wie aj zu bj", wird deutlich, dass dies im übertragenen Sinne eine typische VergleichsFormel ist. Schließlich sagt man bspw. auch, "der Frühling verhält sich zur Jugend wie der Herbst zum Alter". Insofern sind abstrahiert verstandene und i.d.R. auf einfache (m x n)-Schemata mit kleinen natürlichen m und n größer 1 (je selten viel größer als 2) typische VerfleichsSchemata im Sinne von Analogien, Gleichnissen, Metaphern, ...
Mehr als solche Andeutungen können hier vorläufig nicht gemacht werden.
TrostVergleiche & WarnVergleiche im Vergleich (in Verbindung mit NaziVergleichen und öff.-"rechtlichem" Fernsehen)
© Ernst Albert & Brian Brain 20160225_1415 auf www.VerGLEICHnis.de
Systematisches Vergleichen von TrostVergleichen & WarnVergleichen
TrostVergleiche und WarnVergleiche (=MahnVergleiche) sind Gegenbegriffe (Antonyme) voneinander. Die erste Art möchte besänftigen, die zweite Art aufrütteln.
Beide Sorten von Vergleichen sollen hier selbst kurz nach 3 entsprechenden Kriterien VERGLICHEN werden. (Details in anderen Aufsätzen hier):
TROSTVERGLEICHE
So funktionieren TrostVergleiche: Sie (ver-)trösten im Allgemeinen durch Verweise auf noch schlechtere Situationen, die die aktuelle eigene Situation erträglich oder gar komfortabel erscheinen lassen und die Bürger ruhigstellen.
TrostVergleiche sind i.d.R. quantitativ/qualitative Vergleiche: Sie sind also gewöhnlich Vergleiche in der vergleichsweise primitiven Art, dass man Qualitäten nach Bewertungsmaßstäben gegeneinander abwägt, insbesondere Quantitäten.
(Allerdings gibt es Ausnahmen und sind auch nicht umgekehrt alle Vergleiche dieser Kategorie TrostVergleiche.)
Die WirkRichtung von TrostVergleichen ist (im Herrschaftsgefälle) von oben nach unten: Sie dienen (ähnlich wie NotDurftWorte) besonders der HerrschaftsStabilisierung, indem sie das Volk in die TrostVergleichFalle tappen lassen, die die TrostVergleichSpirale in Gang setzt.
WARNVERGLEICHE:
So funktionieren WarnVergleiche: Sie warnen im Allgemeinen durch Vergleich mit strukturell ähnlichen (bekannten oder leicht vorstellbaren) Situationen, die schlimme Folgen hatten, haben oder hätten, davor, dass die Gefahr besteht, ähnliche Fehler erneut zu machen oder man bereits dabei ist, dies immer mehr zu tun. Sie sollen aufrütteln.
WarnVergleiche sind i.d.R. strukturelle Vergleiche: Sie sind also gewöhnlich Vergleiche der gleichnishaften Art im Sinne von Analogien, wie sie auf dieser Site besonders gepflegt werden.
(Allerdings gibt es Ausnahmen und sind auch nicht umgekehrt alle Vergleiche dieser Kategorie WarnVergleiche.)
Die WirkRichtung von WarnVergleichen ist (im Herrschaftsgefälle) von unten nach oben: Sie dienen (ähnlich wie NotWehrWorte) besonders der wachsamen Opposition, auch dem Widerstand leistenden Bürger (und BürgerRechtler) bei der HerrschaftsKritik, indem sie den Herrschenden ein gefährliches und oft unverantwortliches bis inakzeptables Spiel mit dem Feuer nachweisen (das diese als oft typische Machtlinge mit Zügen von Idiokraten bzw. ElitenNieten häufig nicht sehen wollen oder nicht sehen können.)
"TrostVergleich" & "WarnVergleich" sind also angesichts obiger zentraler Funktionen recht neutrale Bezeichnungen für 2 VergleichsSorten, die zugespitzt durchaus mit einer Wertung verbunden sind, wenn es um den politischen Machtkampf zwischen Herrschaft und Bürger/Volk geht.
So kann ein eher neutraler TrostVergleich bspw. durchaus sein, dass man ein verhätscheltes quengelndes Kind, das nach einem Softdrink verlangt, darauf aufmerksam macht, dass gegen echten Durst durchaus auch (und besonders) ungesüßtes Wasser hilft, für das Verdurstende in anderen Gebieten der Erde alles geben würden, wenn man selbst ebenfalls Wasser trinkt und dekadentere massiv beworbene Verbrauchsgewohnheiten ignoriert bzw. als Mittel zur Abhängigmachung entlarvt. Solches Entlarven und Warnen vor Abhängigkeitsstrukturen - etwa mittels Vergleichs mit den Methoden von Dealern - kann wiederum ein einigermaßen neutraler WarnVergleich gegenüber Seinesgleichen sein, Mitmenschen beliebigen Alters.
Wo diese Arten von Vergleichen aber eine verwerfliche oder aber bedeutsame Funktion in der Demokratie bzgl. des MachtGefälles haben, da sind auch Zuspitzungen der Bezeichnungen denkbar und evtl. hilfreich:
Insbesondere sprechen wir dann
im einen Fall genauer von VertröstungsVergleichen oder gar von EinlullVergleichen (d.h. von TrostVergleichen mit entsprechender Vertröstungs- oder EinlullFunktion, gar KritikAbwürgeFunktion) bzw.
im anderen Fall genauer von MahnVergleichen oder gar von AlarmierVergleichen (d.h. von WarnVergleichen mit entsprechender Mahn- oder AlarmierFunktion, auch NotbremsenFunktion).
Ein stichwortartiger tabellarischer Vergleich ergibt im Kern eine 3x2-Tabelle als Zusammenfassung, zu der 2 bzw. 3 KopfZellen (fett unterstrichen) ergänzt werden können. (Zudem ist hier eine Zeile mit zugespitzten Begrifflichkeiten ergänzt.):
Relativ neutrale Bezeichnungen für die Vergleiche:
WarnVergleiche
1) Funktion (beabsichtigter Effekt)
tröstend / ruhigstellend mahnend / aufrüttelnd
2) VergleichsKategorie
i.d.R. quantitativ/qualitative Vergl. i.d.R. strukturelle Vergleiche
3) WirkungsZiel WirkungsRichtung
HerrschaftsStabilisierung von oben nach unten HerrschaftsKritisierung von unten nach oben
Andere (zugespitzt bissigere) Bezeichnungen für die Vergleiche:
VertröstungsVergleiche,
EinlullVergleiche
(mit KritikAbwürgFunktion)
MahnVergleiche,
AlarmierVergleiche
(mit NotbremsenFunktion)
© Ernst Albert & Brian Brain 20160225_1415(2) auf www.VerGLEICHnis.de
Die beiden VergleichsArten sind sehr hilfreiche Begriffe, um insbesondere 2 Problematiken effektiv zu beleuchten und zu klären:
zum Einen NaziVergleiche
zum Anderen das öff.-"rechtl." ZwangsFernsehen
Bemerkenswert ist, dass NAZIVERGLEICHE zwar immer gerne im Sinne von TrostVergleichen herangezogen werden, uns suggerierend, dass Nationalsozialismus unvergleichlich wesentlich schlimmer war, als alles Heutige, dass aber daraus auch eine dogmatische Unvergleichbarkeit mit allem Heutigem "abgeleitet" wird, die weder logisch haltbar ist, noch mit dem Respekt vor den Opfern des Naziregimes aufrichtig begründbar ist, zumal deren engagierteste Vertreter (wie Stéphane Hessel, Fritz Bauer, Arno Gruen, Erich Fromm und ferner Theodor W. Adorno) bis kurz vor ihrem teilweise erst kürzlichen Tod das genaue Gegenteil propagier(t)en und auch offiziell immer wieder (zu Recht!) gemahnt wird, darauf zu achten, dass derartiges nie wieder geschehen kann. Zu diesem Zweck MÜSSEN aber Vergleiche im Sinne der STRUKTURELLEN WarnVergleiche heutiger Situationen mit früheren faschistischen Verhältnissen möglich sein, die schließlich erst einmal gar keine Aussage zur quantitativ-qualitiven Vergleichbarkeit machen und insofern die diesbezügliche(!) Unvergleichbarkeit (und Singularität) gar nicht infragestellen (und auch in keinster Weise relativieren wollen).
Natürlich ist jeder halbwegs anständige Mensch daran interessiert, dass sich die schlimme deutsche Geschichte niemals in quantitativ-qualitiv vergleichbaren Gräueln wiederholt. Doch gerade dafür ist es nötig, strukturelle Vergleiche im Sinne von WarnVergleichen so rechtzeitig anzustellen, dass nicht Tabuisierungen Gefahren erst dann aufzudecken erlauben, wenn es schon zu spät ist, um ihnen effektiv zu begegnen.
Dass trotzdem teilweise dieselben Menschen, die in diesem Zusammenhang (zu Recht) regelmäßig "wehret den Anfängen" predigen, (zu Unrecht) WarnVergleiche zurückweisen, als sei das Stadium der Refaschisierung bereits über das Anfangsstadium hinaus fortgeschritten, das noch eine Eindämmung erlaubt hätte, zeigt die ganze Schizophrenie des perfiden - letztlich bloß herrschaftsstabilisierenden - Dogmas, welches NaziVergleiche tabuisiert und Herrschenden bzw. Entscheidungsträgern (fälschlich!) erlaubt oder jedenfalls (gemäß üblich gewordener Praxis) zu erlauben scheint, sich einzubilden, solche Vergleiche reflexartig als skandalös einstufen zu können und zu dürfen oder gar so einstufen zu müssen. Womöglich sie zugleich auch reflexartig als Beleidigung des Kritisierten anzusehen (und jedenfalls als Beleidigung der Verfolgten des Naziregimes).
Nichts an solcher Zurückweisung von Kritik ist sachlich berechtigt oder befasst sich überhaupt mit dem, worum es der Kritik geht. Wer sich müht, einen schon in seinem Entstehen feinsinnig erkannten oder bereits fortgeschrittenen Skandal, den er womöglich selbst heftig zu spüren bekommt, mit Hilfe von passenden Vergleichen analysierend aufzudecken, wie es sich für jeden engagierten Bürger eigentlich gehört, insbesondere für Künstler und Journalisten, und jedem Betroffenen zustehen muss, zumal wenn der in eine Double-Bind-Situation getrieben wird, der wird von den Verantwortlichen der aufzudeckenden Gefahrenherde einfach kurzerhand selbst zum Skandal erklärt, was (skandalöserweise gar wie geschmiert) den Verantwortlichen des aufzudeckenden Skandalösen erlaubt, den eigentlichen Skandal, nämlich den eigenen zu überdecken mit der ersatzweisen Skandalisierung des Kritikers.
Schon Kurt Tucholsky erkannte und kritisierte weise, aber offenbar folgenlos:
>>In Deutschland
gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist,
als viel gefährlicher,
als derjenige, der den Schmutz macht.<<
(Quelle nicht geprüft)
Solch möglicher, ja etablierter und geradezu zementierter Mechanismus, nämlich medial ritualisierter (und als reflexartig hirn- und verantwortungslos in Gang gesetzter) Automatismus zur ersatzweisen Kritik an den Kritikern, ist schon als solcher ein Skandal und das unheimliche Schlupfloch zur Refaschisierung Deutschlands! Es ist die Sicherheitslücke eines vermeintlichen oder vorgeblichen Sicherheitssystems, die das eigentlichere und einer Demokratie einzig angemessene Sicherheitssystem der wachen Kritiker und mündigen Bürger aushebelt und so zum Einfallstor und Hebel dessen verkommt, vor dem es offiziell Sicherheit bieten soll.
Un-Sicherheits-System
Durch Sicherheitslücken
straft dieses sich Lügen
und macht das Betrügen
mit Sicherheit bequem.
© Ernst Albert 20180324_0050
Idee:20180313/2000
Mit der pauschalen Tabuisierung von Nazivergleichen wird darum weder Anstand gewahrt, noch der Wahrheit gedient, noch Refaschisierung verhindert oder behindert, sondern wird im Gegenteil den Kritisierenswerten ein perfides Totschlag-"Argument" (gegen ihre Kritiker) an die Hand gegeben, das ihre Herrschaft zwar durch verquere Selbstimmunisierung bequem macht, weil es sie (unter Missbrauch "Politischer Korrektheit") als über alle nennenswerte Kritik erhaben, einfach selbstgefällig einstufen lässt. Das aber dafür sorgt, dass keine ausreichende Kontrolle der Macht ermöglicht wird, um ausreichend hoffen zu können, Refaschisierungstendenzen rechtzeitig ausbremsen zu können.
Vielmehr ist die Tabuisierung gewisser Vergleiche selbst ein Mittel, das v.a. Kräften mit refaschisierenden Absichten in die Hände spielt, indem es (wenn auch nur als Kollateral-Effekt) solchen, die Refaschisierung im Keim ersticken wollen, derartige Wachsamkeit auszutreiben versucht. Insofern gehört diese Tabuisierung natürlicherweise in die Trickkiste der Refaschisierenden und hat in einem Staat, der ernsthaft an Demokratie interessiert ist, nichts verloren.
Es steht auf einem anderen Blatt, dass es auch andere Kräfte gibt, die tatsächlich Nazivergleiche - allenfalls als WarnVergleiche getarnt - anstellen, um zu relativieren, was Deutsche für eine Schuld auf sich geladen haben und diese auf alle irgendwie Beteiligten zu verteilen, als hätte es keine besonders aktiven Kriegstreiber und besonders Menschen verachtenden Schlächter gegeben. Von solchen Kräften, die Relativierung und Beschönigung widerlichsten Unrechts betreiben, distanzieren wir uns ganz ausdrücklich und sind entsprechend entschieden dafür, sie natürlich nicht ohne deutlichen Einspruch und überzeugende Gegenargumente gewähren zu lassen! Doch ist das gängigere Mundtot-Machen durch Tabuisierung kein lauteres Mittel in einer Demokratie, die schließlich von argumentativer Auseinandersetzung lebt! Nur um solche ewig Gestrigen, die zurück zu Faschistischem wollen, mit allen Mitteln mundtot zu machen, auch die wahren Kritiker von Refaschisierung mundtot zu machen, ist eben nicht nur ein höchst riskantes Machtspiel, das zumindest nebenbei als "Kollateralnutzen" beabsichtigt, die vermeintlich fachismusfreie Macht so zu verewigen und dabei quasi als Kollateralschaden das Mundtotmachen und die Entmachtung der Minderheit der wachsamen autonomen Bürger gern in Kauf nimmt, die der wirkunsvollste Schutz vor einem erneuten Abgleiten ins Faschistische wären und bleiben müssten [s. Th. W. Adorno]. Sondern es ist damit auch ein Machtspiel bei dem sich die Herrschenden aus der typischen Trickkiste refaschisierender Kräfte bedienen und ein fundamentales Prinzip von Demokratie selbst mit Füßen treten.
Denn es darf auch für den vermeintlich guten Zweck nicht um Mundtotmachen gehen. Dass Populisten bei einfältigen und ethisch unterentwickelten Bürgern leichtes Spiel haben, ist ein Problem, das durch Emanzipation der Bürger gelöst werden muss. Hier rächt sich, dass die zur leichteren Regierbarkeit durch Politik und Wirtschaft (Marketing) politisch und medial dumm gehaltene und teilweise zusätzlich heillos verdummte Masse anfällig für faschistische Populisten ist. Darum fängt Refaschisierung nicht erst bei offensichtlich rechten Kräften an, sondern schon bei denen, die für ihr "Wirtschaft, Wirtschaft über alles, über alles in der Welt" einfältige Verbraucher begrüßen.
Das Niveau einer Demokratie kann kaum je höher sein als das geistige und ethische Niveau ihrer Wähler. Freilich gilt auch das Umgekehrte. Es kann uns nicht egal sein, wenn das vor Falschheit nur so strotzende Niveau des Kirchhöfischen das Niveau des Volkes (d.h. der Bürger) bestimmt!
Die einzige Kraft, die ihren Einfluss in einer Demokratie verewigen darf und sollte, ja muss, ist der ansonsten machtlose Volkssouverän, idealerweise repräsentiert durch autonome wachsame Bürger. Sie sollten der erwünschte und geförderte Normalfall sein und nicht der (zunehmend auch noch unterdrückte) Ausnahmefall. Diejenigen Kräfte, die mit dem Trick des Mundtotmachens kritischer Bürger ihre Macht verewigen wollen - und sei es auch nur gegen die ewig gestrigen RefaschisierungsKräfte - haben nicht verstanden, dass sie sich so selbst in die Nähe des Faschistischen rücken und mit ihren vermeintlich gewitzt gegen die Refaschisierenden gemünzten unaufrichtigen Methoden mehr noch die Minderzahl der demokratischen Kräfte unterdrücken, als die Mehrzahl der Feinde der Demokratie, zumal sie sich zu denen sonst allmählich immer deutlicher ebenfalls zählen müssen.
Meist wird nämlich übersehen, dass Faschismus heute - oberflächlich betrachtet - ganz anders aussieht als einst, ohne den Kern seiner Gefährlichkeit damit zu verlieren. Strukturelle Vergleiche haben darum recht abstrakte und kaum mit Kameraobjektiven und Fernsehgewohnheiten fassbare Strukturen zu vergleichen!
Darum gehören strukturelle Vergleiche zur KönigsDisziplin. Und u.a. darum sind darin ungeschulte dümmliche Politiker und entsprechende Journalisten so viel (noch) schlimmer als darin ungeschulte Bürger. Als wahre Idiokraten merken sie womöglich nicht einmal, dass sie faschistische Züge nicht erkennen und selbst zunehmend annehmen. Diese Borniertheit aufzudecken verbieten sie in ihrer Borniertheit aber denen, die es mit entlarvenden Nazivergleichen könnten. Dazu ächten sie Nazivergleiche kurzerhand pauschal zur Selbstimmunisierung unter dem Vorwand, die einstigen Opfer vor beleidigenden Vergleichen schützen zu wollen.
Die diesbezüglichen Tabuisierungen, Denkverbote und Verbiegungen von Tatsachen sind so verquer und zugleich so tief eingeimpft, eingetrichtert und eingefleischt, dass es recht schwer ist, sie überhaupt noch verständlich zu thematisieren und ohne sofort in eine - falsche - Schublade gesteckt zu werden! Wie undifferenziert in dieser Hinsicht voller Vorurteile journalistisch wie politisch geurteilt wird, ist eine Schande, die das Etikett des Qualitätsjournalismus in seinem ursprünglichen Sinn konterkariert und als bloßen Euphemismus lächerlich macht und zum NotDurftWort verkommen lässt.
ÖFFENTLICH-"RECHTLICHES" FERNSEHEN
Das ÖFFENTLICH-"RECHTLICHE" FERNSEHEN spielt nicht nur eine verwerfliche Schlüsselrolle bei den populistischen Handlangerdiensten zur täglichen Herrschaftsstabilisierung, indem es unaufhörlich TrostVergleiche eindrücklich präsentiert (gerne aus dramaturgischen Gründen für die QuotenIdioten in der Bildauswahl bzw. im Bildausschnitt dramatisierend, wo es um fremde Missstände geht).
Durch seinen Realbild-Fetischismus, der dadurch begründet ist, dass eine darüber hinausgehende geistige Visualisierungskompetenz beim Fernsehen gar nicht erkennbar existiert und schon aus Kostengründen und wegen der ausschließlich geistig wenig anspruchsvollen Zielgruppe des Fernsehens auch gar nicht angestrebt wird, ist das öff.-"rechtl." Zwangsfernsehen auch nahezu ein Totalversager, was strukturelle Vergleiche wie WarnVergleiche anbelangt. Für diese hat es nicht nur weder die geistige noch die Visualisierungs-Kompetenz. Sondern es verstellt mit seinen Realbildern auch den Blick ins Strukturelle, das es hinter der oberflächlichen Erscheinung zu entdecken gilt (wie schon Platon wusste und in seinem Höhlengleichnis im Sinne eines strukturellen Vergleichs darzustellen verstand)! Wo die typisch glatten Oberflächen überteuerter Studios dem bewussten Visualisierer verraten, dass da eine teure Fassade durch Blenden mehr verbergen soll, als wertvolle Inhalte dort auf ihre Offenbarung warten, wird der Blick des Durchschnittskonsumenten permanent auf der Oberfläche gehalten, die ihm Seriosität erfolgreich bloß vorspiegelt. Ebenso ist es mit den professionell geschminkten Gesichtern und ausgeleuchteten Szenen, die den oberflächlichen Schein so betonen, dass sich nichts als dieser einprägt und ein struktureller Vergleich erheblich behindert und überhaupt nicht gefördert wird. Erst dieser kann visuelle Medien aber wertvoll machen.
Das öff.-"rechtl." Fernsehen zeigt also auf ganzer Linie, dass es nahezu ausschließlich eine Herrschafts-stabilisierende Funktion hat (auch wenn es sich um gelegentliche Feigenblätter bemühen mag, die eine kritische Haltung vorspiegeln sollen). Seine ganze Konstruktion und Ausstattung dient klar der Herrschaftsstabilisierung:
Die massenhaften TrostVergleiche dienen direkt den Herrschenden und den mit ihnen verbundenen Ausbeutern. Nirgends sind sie eindrücklicher als im Fernsehen präsentiert.
Die Inkompetenz in Bezug auf WarnVergleiche, von denen das Fernsehen(!) durch seinen Realbild-Fetischismus zudem auch noch ablenkt, unterstützt nicht nur keine HerrschaftsKritik, sondern unterdrückt deren Entstehung sogar. Indem es die Bürger und oppositionellen Kräfte nicht unterstützt und sogar unterdrückt, zudem massiv und gnadenlos mit dem RBeitrStV, dient es auch hier bloß der Herrschaftsstabilisierung und nicht dem kritischen Bürger, der allein ein neues Auschwitz verhindern kann, wie Th. W. Adorno feststellte!
Dass die Stammkonsumenten des öff.-"rechtl." Fernsehens von ihm als Droge ("kulturellem Opiat" [Erich Fromm]) abhängig sind (TV-Droge.de) und nach den gewohnten TrostVergleichen ähnlich süchtig sein können, wie nach der Zerstreuung, die die sogenannte "Grundversorgung" ebenfalls zur Ruhigstellung bereitstellt, ist kein Argument dafür, dass das öff.-"rechtl." Fernsehen bürgerfreundlich wäre. Nicht nur deshalb, weil Eltern, die ihre Kinder mit ungesundem Essen und Trinken (maßlos) "verwöhnen", wenn diese danach verlangen (bis die Zähne faulen und Fettleibigkeit sie prägt und belastet) nicht kinderlieb sind und Drogendealer nicht menschenfreundlich, weil sie die von ihnen abhängig Gemachten mit Stoff versorgen. Wo ein Staat seinen öff.-"rechtl." Rundfunk, insbesondere sein Fernsehen, denn DAS ist das Hauptproblem dabei, ermächtigt, dessen Boykotteure, nämlich die gerade NICHT von diesem Medium bedienten und an diesem Medium aus guten Gründen auch prinzipiell nicht interessierten* kritischen Bürger, die noch aufrütteln wollen und können, zu verfassungswidrigen gewissenlosen Zwangszahlungen an es zu zwingen und so diese Minderheit mit den Fernsehsüchtigen gleichzuschalten, wie eine auszubeutende Sache zu behandeln, zu unterdrücken, zu brechen und zu verfolgen, sind strukturelle (Warn-)Vergleiche mit dem HitlerFaschismus angebracht, also insofern NaziVergleiche!
*Um dafür einmal einen strukturellen Vergleich zu nutzen, der kein eindeutiger WarnVergleich ist, soll hier bemerkt werden:
Das prinzipielle Desinteresse eines Vegetariers an Fleisch könnte selbst ein Biofleischproduzent nicht umkehren und das Desinteresse eines Antialkoholikers an Spirituosen kein Biowein-Hersteller. Solange es Vegetarier und Antialkoholiker gibt, wäre es eine Lüge, ein allgemeines Interesse an solchen Produkten, das jeder mitzufinanzieren habe, zu behaupten, was aber Paul Kirchhof in seinem Rundfunk-"Gutachten" analog bzgl. des Fernsehens tat. Ein Fernseh-Boykotteur hat sich aus prinzipiellen Gründen gegen dieses Medium entschieden, nicht nur, weil dessen Qualität nicht seinen Ansprüchen genügt, sondern weil das Medium prinzipiell nicht befriedigend zur Information oder gar Recherche taugt, schon gar nicht in einer der gängigen Form ähnlichen Form! Der strukturelle Vergleich des öff.-"rechtl." Fernsehens mit Biofleisch oder Biowein hinkt freilich, weil er dem öff.-"rechtl." Fernsehen und dessen bloß eingebildetem Qualitätsanspruch viel zu sehr schmeichelt. Passender wäre ein Vergleich mit E-Zigaretten, die den überzeugten Nichtraucher ebensowenig interessieren und lediglich eine etwas harmlosere Droge als herkömmliche Zigaretten sind, aber wie diese eine schädliche und überflüssige Droge bleiben, für die eine Zwangs-Flatrate, ebenso absurd und sittenwidrig wäre, wie die Zwangs-Flatrate fürs öff.-"rechtl." Fernsehen, die zu verlangen der RBeitrStV verfassungswidrig(!) den öff.-"rechtl." Rundfunk ermächtigt, deshalb auch in Anlehnung an Hitlers ErmächtigungsGesetz RundfunkErmächtigungsGesetz genannt.
© Ernst Albert 20180311_1330
Wir sind nicht etwa Feinde unseres Staates. Wir sind im Gegenteil die Minderheit derjenigen Bürger, die überhaupt noch merkt und merken möchte, wenn der Staat in faschistische oder andere problematische Richtungen abdriftet. Spätestens dann braucht ein Staat wache kritische Bürger, um sich nicht durch heillose Degeneration selbst das Existenzrecht zu entziehen unter unverantwortlichen Opfern in der Bevölkerung und der Welt bis er von außen oder innen endlich außer Gefecht gesetzt wird, dass sein menschenverachtendes Treiben endlich aufhört, wie es mit dem Deutschland der Nationalsozialisten nötig war. Dass bei uns inzwischen staatsdirigistisch die öff.-"rechtlichen" Medien ermächtigt wurden, sich verlogen und verfassungswidrig Zwangszahlungen auf Kosten von Grundrechten zu sichern, die uns vorenthalten werden, ist ein schlimmer Schritt aus dem Rechtsstaat hinaus, der doppelt und dreifach schlimm ist, weil mit uns gleichzeitig das wertvolle Korrektiv solcher Schritte entmachtet und kriminalisiert wird, während die Verfassungsfeinde gestärkt werden.
Wir gehören auch NICHT zu denen, die unbedingt eine HerrschaftsDestabilisierung wollen. Eine korrekte Herrschaft, die Grundrechte respektiert, ist für uns in Ordnung und das eigentliche Ziel. Doch das tut der öff.-"rechtl." Rundfunk mit Hilfe der Landesparlamente seit 2013 nicht mehr. Gleichzeitig tut er alles, um seine Unrechtsherrschaft zu stabilisieren und lässt uns zu diesem Zweck erbarmungslos verfolgen, zäh wie Leder und hart wie Kruppstahl, uns verschaukelnd vor den Gerichten, die dem Führerprinzip huldigen, wobei ihr Führer der Vizepräsident des BundesVerfassungsGericht ist, der der Bruder dessen ist, der den Parlamenten in einem schmierigen "Gutachten" im Sinne seines Auftraggebers den RBeitrStV als vorgeblich alternativllos ins Gesetz diktiert hat. Damit outet sich dieser Auftraggeber als gefährlich wucherndes Krebsgeschwür in unserer Gesellschaft, das in dieser übergriffig verderbenden ZwangsForm keine Existenzberechtigung mehr hat. Denn es ist strukturell durchaus mit dem Wuchern der NSDAP zu vergleichen, die ebenfalls ihre menschlichen integren Gegner durch ein ErmächtigungsGesetz, Verfolgung und Gewaltandrohung einschüchterte, ohne es bei der bloßen Drohung zu belassen, wenn diese nicht zum beabsichtigten Erfolg des Brechens aufrichtiger Menschen - zum Brechen deren Widerstands - führte.
Das Unrecht kommt aus dem KirchhofKomplott und damit aus der Judikative und ihren Galionsfiguren selbst. So ist bereits eine weitere der 4 Gewalten, die vor dem Verfassungsfeindlichen schützen sollte, mit dem Geschwür erschreckend infiziert.
Wir wissen wohl, dass die Mehrheit meint oder meinen könnte, ohne solch einen herrschaftsstabilisierenden Moloch würden positive Herrschaftsstrukturen nicht genügend stabilisiert und könnten zusammenbrechen. Es könnte sein, dass das aus einem einzigen Grunde tatsächlich bis zu einem gewissen Grad gilt: Weil dieser Moloch zunehmend demokratisch und emanzipatorisch versagt, falls er je nicht versagt hat. Denn die Bürger, die er meint, herrschaftsstabilisierend manipulieren zu müssen, weil sie sonst versagen, sind sein(e) geistig(en) Kind(er). Aktuell müssen wir beobachten, dass sich NEGATIVE (verfassungsfeindliche) Herrschaftsstrukturen etablieren und vom selben Moloch, in dem sie sich etablieren, herrschaftsstabilisierend mit aller Härte geschützt werden.
die Hoffnung der Guten
und die Sorge der Bösen
und werden darum — von den Bösen — mundtot gemacht,
Ernst Albert 20180113_0220
www.VerGLEICHnis.de
Darum gilt heute mehr denn je: Wir brauchen wache kritische, selbstdenkende Bürger, die eine gewissenhaft verantwortungsvolle Herrschaft aus Überzeugung stabilisieren, und nicht das Gegenteil: massenhaft kadavergehorsame Bürger, die auch einer verfassungsfeindlichen Herrschaft wie der aktuellen durch den öff.-"rechtl." Rundfunk die Steigbügel halten bis ein neuer Faschismus sich auf diese Weise hemmungslos überall etablieren kann. Alle Verfolgten, die Lehren aus dem HitlerFaschismus gezogen haben und diese lehrten, wussten das!
Erich Fromm, Fritz Bauer, Stéphane Hessel, Arno Gruen, Theodor W. Adorno, um nur besonders herausragende Protagonisten zu nennen.
Der Weisen Rose war dafür keine Zeit vergönnt. Kritiker sind die Hoffnung der Guten und die Sorge der Bösen und werden darum — von den Bösen — mundtot gemacht, damals wie heute.
Der öff.-"rechtl." Rundfunk in seiner derzeitigen verfassungswidrigen — ja verfassungsfeindlichen — Form muss durch seine Übergriffigkeit um sein Existenzrecht bangen. Ein Existenzrecht als Volksentmündigungsfunk mit Zwangsbeiträgen hat er schließlich unter keinen Umständen!
Allenfalls eine verfassungsfeindliche Justiz kann ihm solch ein Existenzrecht vorgaukelnd zugestehen, das aber vor der Verfassung keinen Bestand haben kann und damit null und nichtig ist und zur Wahrnehmung des Widerstandsrecht berechtigt!
Schon allein seine gespielte oder tatsächliche Verständnislosigkeit, was unsere Kritik an ihm anbelangt, zeigt, wie unfähig er ist oder sich (wegen Unwilligkeit) stellt, Probleme in der Welt oder auch nur in diesem Lande überhaupt wahrzunehmen, zu erkennen, zu begreifen und zu senden. Nicht einmal im Ansatz ist dieser Menschen verachtende Zwangsfunk zu Selbstkritik fähig und bereit, der das kritische Organ der Bürger dieses Staates sein soll, aber fast nur noch willfähriger Steigbügelhalter derer ist, die meinen, mit ihrer Macht - über die DeutungsHoheit - auch die Wahrheit automatisch gepachtet zu haben, Steigbügelhalter seiner selbst und seiner ebenso anmaßenden Freunde. Von einem ursprünglich einmal aus guten Gründen geschätzten Rundfunk ist nichts Nennenswertes mehr üblich, was sein Totalversagen beim RBeitrStV wenigstens relativieren könnte.
Weichenstellend für Demokratie
Für Demokratie & Menschenrechte
war der öffentlich-rechtliche Rundfunk
fast so weichenstellend
ist der öffentlich-"rechtliche" Rundfunk seit 2013
ähnlich weichenstellend,
weichenstellend war.
© Ernst Albert 20171223_1000
Wie ein einst durchaus auch geschätzter Herr Erdogan sich nachhaltig verunmöglicht hat, indem er meinte, er verdiene die Totalherrschaft, so hat sich der öff.-"rechtl." Rundfunk verunmöglicht, als er meinte, er verdiene das TotalVertrauen, könne total alle Bürger beglücken oder abzocken und die Meinungsbildung total beherrschen, jedenfalls bei denen, die für herrschaftsstabilisierende Propaganda monatlich KEINE 20€ verfügbar haben (die dann für bessere Information fehlen).
Keine Wahl lässt keine Wahl
Wenn du für dich
die vorbildlichste Partei gewählt hast,
die vorbildlichste Religion
und den vorbildlichsten Rundfunk
und wirklich zufrieden bist mit deinen Wahlen.
Was empfindest du dann, wenn
deine Partei sich zur Staats-Partei erklärt,
deine Religion sich zur Staats-Religion
und dein Rundfunk sich zum Staats-Rundfunk,
jeweils verbindlich für alle?
Wenn du dich dann freust,
bist du ein hoffnungsloser Einfaltspinsel!
Empören müsstest du dich,
wolltest du dir Selbstachtung bewahren!
Da hast du keine andere Wahl mehr,
wenn du keine andere Wahl mehr hast!
Denn im selben Augenblick,
in dem sie von der besten Wahl
zum Unabwählbaren werden,
verlieren sie alle jeden Vorbild-Charakter
schlagartig und irreparabel!
Sie garantieren durch diese Maßnahme
SICH die Verewigung ihrer Herrschaft
DIR dann aber nichts außer
Dekadenz, antidemokratischer Gesinnung und Menschen-Verachtung.
dass all das im Laufe der Zeit noch zunehmen wird.
© Ernst Albert 20171223_1100
© Ernst Albert & Brian Brain 20160225_0900 auf www.VerGLEICHnis.de
TrostVergleiche sind Vergleiche, die "trösten" sollen, aber nicht liebevoll fürsorglich, sondern die unsere Ansprüche so herunterschrauben sollen, dass wir uns mit immer weniger zufriedengeben. Darum reden wir auch von der TrostVergleichFalle, in die wir tappen, wenn wir die uns manipulierende Funktion dieser Vergleiche nicht durchschauen und auf sie hereinfallen. Und wir reden auch von der TrostVergleichSpirale, weil dann in einem Teufelskreis Ansprüche immer weiter heruntergeschraubt werden.
TrostVergleiche sind wie folgt gestrickt: Mit unserer aktuellen Situation wird etwas verglichen, was uns deutlich schlimmer zu sein scheint
aus früheren Zeiten, etwa aus dem Mittelalter oder aus der Zeit des Hitlerfaschismus
aus anderen Gebieten, etwa aus der dritten Welt
aus anderen Verhältnissen, etwa aus anderen Schichten, Milieus oder Religionen
Immer wird so getan, als ginge es bloß um Information. Aber der subtil wirkende Tenor der TrostVergleichsFalle ist stets: Schaut, wie schlimm es früher war oder anderswo ist, und seid froh, dass es euch besser geht!
(Manchmal wird allerdings darüber hinaus auch ein Vorwand konstruiert, seine Macht durch kriegerische Aktionen auszubauen, die als humanitäre Hilfe für die getarnt sind, denen es so viel schlechter geht, denen aber durch die kriegerische Aktion selten nennenswert geholfen werden kann, von den unverantwortlichen "Kollateralschäden" ganz zu schweigen.)
So tappt man in die TrostVergleichsFalle: Man "tröstet" "sich" in der eigenen Situation stets damit, dass alles noch schlimmer sein könnte. So wird man also eigentlich gar nicht so sehr getröstet, sondern v.a. ruhiggestellt. Man sieht "beruhigt" mit an, wie die Verhältnisse Stück für Stück (in Salamitaktik) immer weiter heruntergeschraubt werden, aber da es anderswo und zu anderen Zeiten noch schlimmer ist bzw. war, nimmt man es in Kauf, lässt sich damit "trösten".
Dieses Herunterschrauben der Lebensverhältnisse hat Prinzip: Jean-Claude Juncker >>ermuntert<< >>die Staats- und Regierungschefs der EU in der Europapolitik<< laut einem Spiegelartikel sogar dazu, dies in Salamitaktik zu tun: >> Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter — Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt. << [Jean-Claude Juncker in Dirk Koch: "Die Brüsseler Republik", Spiegel 52/1999, S. 136, 27.12.1999]
So hat das Ruhigstellen in der TrostVergleichSpirale eine wichtige herrschaftsstabilisierende Funktion. Und das öff.-"rechtl." Fernsehen hat dabei eine Schlüsselfunktion, die Herrschaftsverhältnisse gegen die Bürger zu verteidigen. Umso widerwärtiger ist, wie sich der Volksentmündigungs-ZwangsFunk als "unser" Medium anbiedert, bspw. in der "Wir"-Kampagne 2013.
Dass so Ansprüche in der TrostVergleichSpirale immer weiter heruntergeschraubt werden, KÖNNTE zwar auch etwas Gutes haben, da wir materiell letztlich i.a. weit über die global-ökologisch nachhaltig vertretbaren Verhältnisse leben. Eine Einschränkung schadet da kaum, obwohl die Ungleichverteilung materieller Ressourcen enorm ist. Selbst das offizielle Existenzminimum lässt sich kaum weltweit einlösen und ist insofern keine rote Linie, die keinesfalls unterschritten werden darf. Allerdings darf so etwas allenfalls zugunsten Bedürftigerer erwogen werden. Faktisch geschieht es stattdessen immer nur zugunsten derer, die sowieso das meiste sich unter die Nägel reißen.
Das gilt auch dann, wenn bspw. unter dem Vorwand, Verfolgte schützen zu wollen, Kriege (gar bloß feige aus der Luft) geführt werden, in denen immer nur noch mehr verfolgt und gemordet wird, sodass das Leid verstärkt statt gemildert wird und — im Namen der Armen — die Reichen der Rüstungskonzerne die Gelder einstreichen für ihr menschenverachtendes und verlogenes Tun.
Schlimm ist die TrostVergleichSpirale besonders im Hinblick auf ideelle Werte und Ansprüche. Das Gewissenlose, Korrupte und Unmenschliche greift immer weiter und selbstverständlicher um sich. Wahre Freiheit wird empfindlich eingeschränkt oder ganz verunmöglicht zugunsten von Pseudofreiheit für "Füchse im Hühnerstall" (Hessel: "Empört Euch!") bzw. Wölfe im Schafspelz als "Hirten" der Schafsherde (vgl. Matthäus 7; 13-15 und eine Graphik von Gustave Doré). So geschieht es bspw. durch den verfassungswidrigen RBeitrStV, der unverschämt Grundrechte raubt bzw. vorenthält, die Bürger entmündigt und den Rechtsstaat mehrfach aushebelt.
Hier bündelt sich eine schlimme Entwicklung in den Händen einer schlimmen Macht, die ihr wahres wölfisches Gesicht — unter ihrer viele Jahrzehnte lammfrommen Tarnung — mit dem RBeitrStV denen gnadenlos gezeigt hat, die nicht (wie die hoffnungslos fernsehverblödete Mehrheit) täglich in die TrostVergleichFalle tappen.
© Ernst Albert & Brian Brain 20160224_1440 auf www.VerGLEICHnis.de
Die Vergleichsfalle, genauer TrostVergleichsFalle, ist ein Not(Wehr)Wort von uns (www.NotWort.de). Bevor wir darauf eingehen, weisen wir darauf hin, dass es dabei um eine andere Art von Vergleichen geht, als auf dieser Site primär thematisiert werden soll.
Das Vergleichen von Quantitäten liegt den meisten Menschen wesentlich mehr als strukturelle Vergleiche, wie sie hier auf dieser Site eigentlich (in erster Linie jedenfalls) gemeint sind.
Ersteres meint jede Art der Rangfolgenbildung, also nicht nur zahlenmäßig quantifizierbare Vergleiche, sondern auch qualitative solcher Art wie: Partei oder Staat A ist besser (oder mir lieber) als B. Auf solche Einschätzungen lassen sich die meisten Menschen ein bzw. nehmen diese subjektiv bereitwillig vor.
Dagegen wissen sie oft wenig mit Vergleichen anzufangen, in denen es NICHT um eine Rangfolge geht, sondern um die Frage nach vergleichbaren strukturellen Ähnlichkeiten, um die Suche nach Entsprechungen bzw. deren Entdeckung.
Lassen wir uns auf jene im weiteren Sinne quantitativen, insbes. qualitativen Vergleiche einmal ein, dann fällt auf: Diese liegen den meisten Menschen nicht nur wesentlich mehr, die meisten Menschen finden es auch vollkommen normal, immer wieder (nur) die Wahl zwischen besser und weniger gut zu haben und bereits zufrieden zu sein, wenn sie die bessere Wahl treffen können oder "vom Schicksal" zugespielt bekommen haben.
Zwar macht es sie konfus und unglücklich, wenn sie nur die sprichwörtliche Wahl zwischen Pest und Cholera haben. Aber erstaunlich viele wären wohl mit Pest zufrieden, würde man ihnen nur genügend Nachteile der Cholera aufzählen, oder wären mit der Cholera zufrieden, würde man ihnen nur die Pest ausreichend madig machen.
Und wenn es den Medien, "Beratern" oder anderen Einflussnehmern gelingt, ihnen ähnlich wie im Märchen von Hans im Glück eine Reihe von Tauschgeschäften als für sie vorteilhaft oder wenigstens nicht allzu nachteilig schönzureden, dann kann man in einer Salamitaktik erreichen, dass Menschen ohne nennenswertes Murren scheibchenweise um ihre Habe bzw. ihren (Lebens-)Lohn gebracht werden (vgl. das Juncker-Prinzip: www.Prinzip1.de oder www.WutMut.de) — wie Hans im Glück, der mit einem Goldbarren startete und mit nichts zuhause ankam.
Der märchenhafte Hans war trotz dieses radikalen Lohn- bzw. Sozialabbaus "im Glück".
Weil er nicht merkte, wie er Scheibchen für Scheibchen sich betrügen ließ in seiner Einfalt?
Oder etwa weil er (wie ein — ganz und gar nicht einfältiger — Diogenes) merkte, dass es um materielle Güter eigentlich gar nicht geht? (Vgl. www.DiogenesWonne.de).
(Es soll übrigens auch das Umgekehrte geben, dass einer mit einer Büroklammer startete und durch eine Reihe von Tauschgeschäften schließlich einen (gebrauchten) Porsche sich ertauschte. Ob man das nun ähnlich verwirrend "Hans im Pech" nennen sollte?)
Doch auch dann, wenn es um materielle Güter gar nicht gehen sollte, jedenfalls nicht in dem dekadenten Maße, in dem es üblich ist, wirkt das Prinzip auch in Bezug auf immaterielle Güter, etwa in Bezug auf Freiheit.
Die meisten Menschen sind ja froh, wenn ihnen täglich suggeriert wird, sie lebten in der besten Familie der besten Stadt des besten Bundeslandes und der besten Nation. Und es ist tatsächlich ein Segen, dass die meisten Menschen auch so denken, nämlich vor allem, dass sie mit niemandem tauschen wollen, weil sie selbst so sind, wie sie sich immer gewünscht haben zu sein. Eine besondere Zufriedenheit mit sich und seinem Schicksal ohne Neid auf andere ist durchaus wünschenswert. Doch ist die eigene Familie schon darum gut, weil die Familien der Nachbarn desolater sind oder zu sein scheinen? Lohnt es nicht immer, ganz ohne sich dauernd vergleichen zu wollen, die Kommunikation und gegenseitige Förderung in der Familie oder im Freundes- bzw. Lebenskreis auszubauen?! Auch eine besondere Liebe zur Heimat ist durchaus nicht anrüchig, sondern Voraussetzung dafür, dass es nicht massenhaft(er) Ströme unzufriedener Menschen gibt (die natürlich nicht immer scharf von Flüchtlingsströmen unterscheidbar sind).
Aber wenn man sich in seiner Haut und Heimat nur noch wohlfühlt, weil einem erzählt wird, es sei anderswo schlimmer, dann tappt man in eine schlimme Falle: Dann können die Herrschenden die Lebensbedingungen der eigenen Bevölkerung beliebig absenken, wenn sie nur dafür sorgen, dass sie anderswo (möglichst einigermaßen in der Nachbarschaft) noch mehr abgesenkt werden. Und dabei geht es keineswegs nur oder auch nur zuvorderst um materielle Güter. Dass auf diese Weise Freiheiten, Demokratie, Mündigkeit, Chancengleichheit, Gewissensfreiheit und überhaupt Menschenrechte reduziert und ganz abgebaut werden, ist eine perfide Entwicklung, die längst — verfassungsfeindlich von oben initiiert und jedenfalls protegiert — in vollem Gange ist und das eigentlichere Problem darstellt (vgl. Bertelsmannstiftung zur Entwicklung der Menschenrechte).
Weil wir vertrauensselig töricht in die Vergleichsfalle derer tappen, die sie im Namen der Information — uns INTERdrESSIERENd — stellen. Sie wird uns täglich "tröstlich" gestellt! Besonders tun sich dabei die (öff.-"rechtl.") MassenMedien hervor! Wir sollen zufrieden sein mit immer weniger Freiheit, immer weniger Menschenrechten, immer weniger Rechtsstaat und immer weniger Demokratie. Weil es anderswo ja NOCH schlimmer ist.
Warum? Weil "wir" — so manipuliert — "erlauben", dass sie dorthin Waffen exportieren und Drohnen steuern und in heimlichen Wirtschaftskriegen ganze Länder ruinieren. Damit Deutschland immer um die Exportweltmeisterschaft mitspielt, als sei das etwas, worauf man stolz sein könnte, obwohl es für entsprechende Defizite, Nöte und Abhängigkeiten anderswo sorgt. Damit es "uns" materiell gut geht. Aber das ist nicht nur kein brauchbarer und akzeptabler Ersatz fürs Eigentliche, fürs Menschliche, fürs Humane und die Menschenrechte, fürs Unersetzliche, Humanistische. Es ist in seinem dekadenten Übermaß die Wurzel der üblen TrostVergleichSpirale, die uns all das Eigentliche raubt und den anderen teilweise alles raubt.
© Ernst Albert & Brian Brain 20160105_1930 auf www.VerGLEICHnis.de
Kaum etwas wird uns von den herrschaftsstabilisierenden (öff.-"rechtl.") Medien eindringlicher vermittelt, als dass man mit Schlimmem nichts vergleichen darf, was weniger schlimm ist! Doch kaum etwas ist perfider bzw. eine durchtriebenere Tabuisierung von wirksamer Kritik:
Wehe, wir vergleichen aktuelle bedenkliche Refaschisierung mit Nazi-Faschismus oder bezeichnen sie auch bloß als eine Art von Faschismus!
Wie hohl wird doch da die eigentlich richtige und wichtige Mahnung, wachsam den Anfängen zu wehren!?
Wehe ein Star oder Sternchen wie Madonna wagt es, vom Terror der Paparazzi zu sprechen, während die MedienFuzzies uns doch gerade als einzig legitime TerrorAssoziation Gräueltaten des IS zeigen oder aufbinden.
Da muss sich die Verfolgte dann wegen ihrer "unangemessenen" Wortwahl entschuldigen, als hätte SIE etwas verbrochen!
Dass man mit Schlimmem nichts vergleichen darf, was weniger schlimm ist, impft uns auch das (Auslandsjournal des) ZDF ein, das diesen Vergleich selber wie folgt anstellt: > Manchmal ist uns, als geschähe in Berlin an jeder Hausecke ein Mord. < [Nur aus dem Gedächtnis sinngemäß zitiert. Den anschließenden Satz aber wörtlich:] >>In Honduras ist es wirklich so! <<
Gleichzeitig wird ein manipuliertes(!) Bild eingeblendet, das (nicht als Symbolbild gekennzeichnet ist und) einen Blutfleck in Form der Schweiz(!) zeigt. Weil Schweizer gegen diese blutige Landkarte ihrer Nation in einer ZDF-Sendung über Honduras protestierten, ist uns der Vorfall trotz Fernsehboykott über seriösere Medien als die übergriffigen selbstgefälligen "Qualitäts"-Medien überhaupt bekannt geworden. Wirklichkeit wird uns (auch und besonders im öff.-"rechtl." Fernsehen man genierte sich nicht, dort zuzugeben, dass einem die Konturen des Nachbarlandes nicht geläufig seien —) wirklich immer mehr nur noch definiert und diktiert statt kompetent gezeigt und offenbart.
Wohin führt dieses Ächten von Vergleichen im Namen (bzw. unter dem Vorwand) politischer Korrektheit?
Wehe, eine Mutter schimpft ihr Kind wegen einer Lüge oder eines Diebstahls aus ihrem Portemonnaie.
Es kann sie sofort in die Schranken weisen, indem es auf die Verlogenheit und übergriffige Räuberei des KirchhofKomplotts verweist und sich verbittet, mit denen verglichen zu werden.
Siehe auch oben TrostVergleiche & WarnVergleiche im Vergleich (in Verbindung mit NaziVergleichen und öff.-"rechtlichem" Fernsehen)
© Ernst Albert 20150104_1110 auf www.Vergleichnis.de mit der Bunten Rose
Der Holocaust, den der Faschismus in Deutschland an Juden und anderen von der damals idealisierten Norm abweichenden Bürgern verübte (und auf Bürger eroberter anderer Gebiete noch ausdehnte), ist ganz unvergleichlich in seinem Ausmaß und seiner Menschenverachtung und wird in dieser Hinsicht hoffentlich auch immer ganz unvergleichlich bleiben, da wir nie wieder in die Nähe solcher Untaten geraten wollen.
Damit diese Hoffnung nicht nur ein frommer Wunsch bleibt, ist den einsichtigeren Nachkriegsdeutschen bewusst geworden, dass sie aus der Geschichte (und insbesondere dieser) lernen müssen, und diese Erkenntnis hat sich glücklicherweise im GrundGesetz (GG) niedergeschlagen und (nur vorübergehend?) auch in den Lehrplänen bzw. Rahmenrichtlinien, die verlang(t)en in allen Fächern zu kritischen Staatsbürgern zu erziehen.
Dass es leider so aussieht, als seien solche Bildungsideale bereits Vergangenheit und werde das GG immer weniger von der Politik und dem BundesVerfassungsGericht (BVerfG) respektiert (vgl. RBeitrStV), sei hier nur angemerkt.
EIN Aspekt, der ein Lernen in ganz besonderem Maße möglich und nötig macht, wurde bisher — aus zum Teil ganz verständlichen Gründen — vernachlässigt. Vernachlässigt aus berechtigter Scham und berechtigten Schuldgefühlen. Man glaubte, dass es ein Akt und notwendiger Teil der Wiedergutmachung sei (soweit von der Möglichkeit einer Wiedergutmachung überhaupt die Rede sein kann), diejenigen, die man pauschal verdammt und verfolgt hatte, nun pauschal immer in Schutz zu nehmen. Wahrscheinlich glaubte man dies zunächst ganz zu Recht. Denn dass die Opfer von damals sich teilweise schworen, dass ihnen so etwas unter keinen Umständen noch einmal widerfahren dürfe, ist vollkommen natürlich und eigentlich gesund. Selbst dort, wo es vielleicht bedeuten konnte, mit großer, ja rücksichtsloser und unmenschlich wirkender Härte gegen potenzielle Gegner vorzugehen, war besonderes Verständnis angebracht für die besondere Situation der fürs Leben gezeichneten Opfer, die aus verständlicher Sorge um ihr bedrohtes Wohl teilweise selbst zu Tätern zu werden drohten.
In dieser Zeit wurde es üblich, alle Vergleiche aktuellerer Ereignisse mit denen von damals empört zurückzuweisen. Begründet wurde dies damit, es beleidige die Opfer von damals, wenn man das ganz unermessliche und unvergleichliche Leid von damals mit irgendetwas vergleichsweise viel Harmloserem in Beziehung setze. Diese Auffassung bestätigten und forderten die Sprecher jüdischer Organisationen und Vertretungen gewöhnlich mit Nachdruck.
Allerdings gab und gibt es auch Überlebende der damaligen Verfolgung, die vollkommen anders zu denken scheinen. Jedenfalls sind die wertvollsten mahnenden Stimmen oft diesen zu verdanken,
etwa dem vor den Nazis emigrierten späteren Staatsanwalt Fritz Bauer, der die Auschwitzprozesse maßgeblich initiierte und zum Widerstand auch in heutigen Zeiten aufruft, als Bürgerpflicht gar.
Auch der damals emigrierte Schweizer Psychologe Arno Gruen ist zu nennen oder
der französische Widerstandskämpfer und Buchenwald-Überlebende Stéphane Hessel, der allerdings kein Jude war.
Ferner gehören bspw. auch Erich Fromm dazu und
Wenn wir uns nun dazu bekennen, die pauschale reflexartige (undifferenzierte) Tabuisierung von Nazivergleichen beenden zu wollen, geht es UNS (und HIER) ganz gewiss nicht darum, eine erst pauschal verdammte und dann pauschal in Schutz genommene religiöse Gruppe, nun wieder pauschal verdammen zu können. DIES darf es NIE wieder geben! Es geht auch nicht darum, dass man EINZELNE Mitglieder dieser Gruppe wieder kritisieren können möchte, wenn sie sich unmenschlich verhalten (obwohl DAS passieren kann und wohl passieren sollte, falls es wirklich angebracht sein sollte, weil Menschenrechte verletzt werden).
Nein! Es geht UNS ganz entschieden NICHT um Selbstreinwaschungsversuche der Deutschen, entschieden NICHT um irgendwelche Relativierungs-Versuche (wir lehnen sie entschieden ab!) und es geht NICHT um antisemitische Schmutzkampagnen! Beides empfänden wir als geschmacklos und indiskutabel! Wir sind nach wie vor zu besonderer Zurückhaltung in Bezug auf Kritik an ehemaligen Opfern von uns aufgerufen und sollten nicht quantitative Vergleiche anstellen. Wie schon gesagt, ist der Holocaust in seinem Ausmaß quantitativ bisher zum Glück mit nichts vergleichbar! Aber damit dies auch so bleibt, bedarf es nicht nur besonderer Wachsamkeit, sondern unseres Erachtens auch durchaus struktureller Vergleiche, die insofern zu enttabuisieren sind!
Während quantitative Vergleiche mit Nationalsozialismus
nach wie vor als beleidigend empfunden werden könnten,
ist es mit strukturellen Vergleichen genau umgekehrt!
Es beleidigt die Opfer von damals,
wenn ihrem Martyrium auch noch der allerletzte Sinn geraubt wird,
der doch eigentlich nur darin bestehen kann,
daraus wenigstens zu lernen und
Wiederholungen rechtzeitig vorzubeugen!
© Ernst Albert 20150104_1110_01
Während quantitative Vergleiche also nach wie vor als beleidigend empfunden werden könnten, ist es mit strukturellen Vergleichen genau umgekehrt!
Es beleidigt die Opfer von damals, wenn ihrem Martyrium auch noch der allerletzte Sinn geraubt wird, der doch eigentlich nur darin bestehen kann, daraus wenigstens zu lernen und Wiederholungen rechtzeitig vorzubeugen!
Dazu bedarf es aber der Wachsamkeit, die strukturelle Ähnlichkeiten mit damals in heutigem Verhalten von Herrschenden frühzeitig und rechtzeitig erkennt und mahnend beim Namen nennt, bevor sie sich zur Refaschisierung auswachsen können. Schon allein darum gehören strukturelle Vergleiche enttabuisiert. Ihre Mittabuisierung schützt nämlich nicht die Opfer von damals, sondern die heranwachsenden Täter von heute, wobei wir primär an die nachwachsenden Täter im eigenen Land denken, teils an die ewig Gestrigen am rechten Rand, aber noch mehr an die noch um einiges heimtückischeren Heutigen, an die moderne Form des Faschismus, die aus der Mitte unserer Gesellschaft (unter Schafspelzen bzw. Nadelstreifen verborgen) ganz unbemerkt zur Refaschistisierung führt, wenn wir nicht aufpassen!
Strukturelle Vergleiche sind nicht nur in politischen und insbesondere in diesen Zusammenhängen von großer Bedeutung und Wichtigkeit! Im Grunde sind sie sogar die Basis jedes Lernens, genauer jeder Erkenntnis und auch fürs Schöpferische im kreativen oder erfinderischen Sinne sehr wesentlich!
Dies lehrt jedenfalls die Ideamatik (www.Ideamatik.de), die einerseits auf der Strukturwissenschaft Mathematik und andrerseits auf den Strukturvergleichen der (höheren) Künste fußt:
In der Mathematik spricht man von Homomorphismen und Isomorphismen sowie von Modellierungen und Abstraktion, in der Kunst v.a. von Allegorien, Bildern, Symbolen, Metaphern, Fabeln, Parabeln (insbes. in der Literatur) und Gleichnissen, letzteres v.a. in der Bibel. Allgemein nennt man strukturelle Vergleiche auch Analogien, also Entsprechungen, insbesondere solche struktureller Art meinend.
Eine Tabuisierung struktureller Vergleiche ist darum für Menschen, die an Erkenntnis interessiert sind, vollkommen inakzeptabel, nicht nur, weil jene auch demokratiefeindlich ist. Sie widerspricht dem Freiheitsgebot in Art. 5 GG, jedenfalls zumindest was Absatz 3 betrifft, in dem es ja explizit um Erkenntnis geht! ((Aber auch der teilweise Missbrauch von Art. 5, Abs. 2 GG, um bereits das Äußern von Wahrheit zu unterdrücken, die wirklich von öffentlichem Interesse ist und Verantwortung wahrnimmt und fordert, sollte nicht leichtfertig unterstützt und hingenommen werden, sodass auch Art. 5, Abs. 1 keine Tabuisierung dulden müssen sollte, die aber üblich ist!))
Meist sind es einfachere Gemüter, die bei Vergleichen so unwillkürlich an quantitative Vergleiche denken, wie sie bei Mathematik an Zahlen und Rechnen denken, weil sie aufgrund unseres entsprechend verflachten Bildungssystems oder aufgrund zu niedrigen Alters, zu niedriger Intelligenz oder/und zu wenig Denkübung und geistiger Entwicklung gar nicht zu strukturellen Vergleichen in der Lage sind. (Beispielsweise soll nach einer — allerdings nur mündlich im Bildungsrahmen vermittelten (und fragwürdigen) — "Lehre" Denken in Analogien erst mit etwa 16 Jahren möglich sein, z.T. aber fatalerweise auch lebenslang nie erreicht werden.)
Auch wenn sich das Bildungsniveau, das man Schülern zumutet, i.d.R. an den Schwächsten orientiert, dürfen die weniger Klugen nicht die Diskussion auf höherem geistigem Niveau in der Gesellschaft blockieren, wie es heute durch Medien geschieht, die Zwangszahlungen für ihr unerträglich niedriges Niveau verlangen, das sie zur Norm erklären (lassen) und auf dem sie einer vermeintlichen Political Correctness huldigen und despotisch das Wort reden und zur Durchsetzung verhelfen, die verschleiert, statt aufzuklären, wie es die eigentliche Aufgabe dieser Medien wäre! Sie missbrauchen ihre beanspruchte Deutungshoheit (www.Deutungshohlheit.de) zur Herrschaftsstabilisierung statt aufzuklären und füttern teilweise unerträglich dumme Journalisten/Moderatoren (üppig) durch, entsprechend verblödete Fernsehzuschauer ungeniert generierend (nach dem Motto: "ARD, ZDF [...] und SIE: Wir sind Talk [-Talk]", wobei man sich ob solcher geradezu beleidigender Werbung auf unsere Kosten nur mit talk-talk an die Stirn tippen kann). (Tatsächlich darf man sich im öffentlich-"rechtlichen" Fernsehen unter Applaus des Zielpublikums als Moderator dazu bekennen, nicht zu verstehen, wozu man mit Variablen rechnet, was nun wirklich keine anspruchsvolle Abstraktionsstufe ist und eine wichtige Voraussetzung für wesentliche Analogien auch außerhalb des mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereichs, etwa logische Widersprüchlichkeit im Rechtswesen betreffend.)
Das NaziVergleich-Verbot
schützt heute
nicht mehr die Opfer von damals,
sondern die Herrschenden von heute und morgen
die moderne Art des Faschismus bzw. der Refaschisierung
aus der vermeintlichen Mitte der Gesellschaft!
© Ernst Albert 20150104_1110_02 | www.VerGLEICHnis.de
Das übliche Verbot (bzw. Tabuisieren) von NaziVergleichen ist zwar teilweise verständlich, beleidigt heute aber die Opfer von damals mehr, als es sie (wie vorgeblich beabsichtigt) vor Beleidigtwerden schützt. Denn dort, wo es nicht nur quantitative Vergleiche zurückweist, sondern auch strukturelle, unterbindet es, aus der Geschichte ausreichend zu lernen, um strukturell vergleichbare heutige Tendenzen rechtzeitig zu ersticken, bevor sie sich wieder zu einer Übermacht ausgewachsen haben, die jede Widerstandsbereitschaft gnadenlos einzuschüchtern versteht.
Heute schützt das NaziVergleich-Verbot nicht mehr die Opfer von damals, sondern die Herrschenden von heute und morgen sowie die moderne Art des Faschismus bzw. der Refaschisierung aus der vermeintlichen Mitte der Gesellschaft!
Zudem sind strukturelle Vergleiche die Basis jeder bedeutenden Erkenntnis und in Wissenschaft & Künsten gleichermaßen bedeutsam. Insbesondere ist Mathematik als überdisziplinäre Königin der Wissenschaften eigentlich sogar ausdrücklich eine Struktur-Wissenschaft und nicht bloß die rechnende HilfsWissenschaft, zu der sie heute oft degradiert wird (in kontraproduktiver vermeintlicher Interdisziplinarität). Es geht um Analogien, die im Künstlerischen v.a. als Allegorien, Bilder, Symbole, Metaphern, Fabeln, Parabeln (insbes. in der Literatur) und Gleichnisse bekannt sind, in den Wissenschaften mehr als Modellierungen, Homomorphismen und Isomorphismen (Mathematik).
Der reflexartige Umgang mit NaziVergleichen, der die Vergleiche ohne Würdigung als absurd oder/und "politisch nicht korrekt" abtut und die Vergleichenden als Querulanten, unbeherrscht und womöglich psychisch gestört aburteilt und in entsprechende Schubladen packt bzw. in entsprechende Einrichtungen abzuschieben versucht (Bsp. Gustl Mollath), ist heute nicht mehr haltbar und akzeptabel, ja selbst bereits ein Indiz der Refaschisierung.
Denn sowohl Künste als auch Wissenschaften müssen solcher einschüchternder Reaktion widersprechen, soweit sie bis ins Metawissenschaftliche, Wissenschaftstheoretische bzw. Ideamatische reflektiert sind. Aber auch politisch ist erhöhte Wachsamkeit zum Schutz der Demokratie, Verfassung und der Bürgerrechte dringend geboten, zumal wenn all dies ausgerechnet unter dem verlogenen Vorwand, es zu schützen, ausgehöhlt wird.
Aus Sicht von Kunst und Wissenschaft, insbesondere aus Sicht der beides verbindenden Ideamatik bedeutet die einschüchternde Reaktion und Tabuisierung sogar einen verfassungswidrigen Eingriff in die Freiheit von Wissenschaft und Kunst gemäß Art. 5, Abs. 3 GG. Aber auch Abs. 1 dieses GG-Artikels wird durch das Tabu eingeschränkt, was durch Abs. 2 nicht ausreichend begründet werden kann, selbst wenn man die oben begründet zurückgewiesene noch übliche Beleidigungsthese bemüht. Diese Eingriffe dienen der Verschleierung der Wahrheit und behindern die in Art. 5 GG eigentlich geforderte unzensierte Aufklärung. Der Terror des angeblich politisch Korrekten wütet im Namen der Rücksichtnahme/Sittlichkeit letztlich sittenwidrig und verfassungswidrig!
Ob sich unter den Schafspelzen (www.Schafspelze.de) der leichtfertig (gemäß obigem Muster urteilenden) falschen Propheten in den öffentl.-"rechtl." Medien und in den Gerichten bis hinauf zum BVerfG eher reißende Wölfe oder Schafsköpfe verbergen, kann nicht sicher gesagt werden. Ob sie uns aus Einfalt für dumm verkaufen oder aus Berechnung spielt aber keine entscheidende Rolle (www.Idiokrat.de). Beides ist für GG-treue Bürger (www.GG-Treue.de) mit genügend Intelligenz, um dem öff.-"rechtl." Fernsehen zu verfallen und genug Gewissen, um ihm zu dienen, unzumutbar!
© Ernst Albert & Brian Brain 20160104_2340 auf www.VerGLEICHnis.de mit der Bunten Rose
Oberflächlich betrachtet lassen sich viele Dinge kaum vergleichen, die bei näherem Hinsehen doch erstaunlich viele (strukturelle) Entsprechungen aufweisen. Das gilt auch für die Thematik, die um Gesundheit & Krankheit kreist, Frieden & Krieg, Liebe & Gewalt, Leben & Tod.
Leben & Tod sowie Gewalt (und die anderen eben erwähnten Begriffe) lassen sich nicht nur auf der physischen (also körperlichen) Ebene feststellen, auch wenn sie sich dort leichter diagnostizieren lassen.
Nicht weniger entscheidend ist aber die psychische (geistig-seelische) Ebene.
Der Friedensforscher Galtung hat sogenannte strukturelle Gewalt untersucht, d.h. Gewalt, die von den Verhältnissen bzw. Strukturen ausgeht und latenter und indirekter wirkt als direkte physische Gewalt, die aber trotzdem v.a. psychisch schwer verletzen kann und sogar zum psychischen Tod führen kann. Dies zieht den physischen Tod schleichend in einer Art Dahinsiechen nach sich, während umgekehrt der physische Tod unmittelbar zum psychischen Tod auch führt.
Rechtlich wird dem oft nicht Rechnung getragen und psychische Gewalt (wie Mobbing) nicht unbedingt genügend anerkannt.
Wo der Körper lebt und womöglich körperliche Krankheit gar nicht feststellbar ist, ist kaum jemand bereit, von Tod zu sprechen, obwohl sich das physische Leben psychisch wie ein Tod anfühlen kann. So ist auch der "Weg zum Leben", von dem Jesus Christus in der Bergpredigt sprach, ein Lebensweg, den man erst einmal finden muss. Trotz physischer Lebendigkeit kann man diesen Weg verfehlen und landet dann bei noch lebendigem Leibe auf dem Weg ins Verderben bzw. in die Verdammnis. Matthäus 7; 13-15 überliefert (Hervorheb. v. uns):
inwendig aber reißende Wölfe sind.<<.
Insofern ist es eine Sache auf Leben und Tod, welchen der beiden gleichnishaften Wege man geht, und darum eine Gewissensentscheidung von solcher besonderer Tragweite, wie sie immer ist, wenn es um Leben oder Tod geht!
Dass der RBeitrStV auf den breiten Weg ins Verderben zwingt, statt auf den schmalen Pfad zum Leben gehen lässt, ist darum klar eine Gewissensfrage von erheblicher Bedeutung!
Hinzu kommen noch weitere Aspekte. Die 2 Wege aus der Bergpredigt bzw. aus Matthäus 7 werden von humanistisch orientierten Menschen oft thematisiert, so auch von Erich Fromm und Arno Gruen.
Für Erich Fromm ist der eine Weg krank (pathologisch, selbstentfremdet) und destruktiv, der Weg des HABENs und des Bürokratismus und der andere gesund und (schöpferisch, integer) produktiv, der Weg des SEINs und des Humanismus.
Für Arno Gruen ist der eine Weg der Weg der Macht und der andere der Weg der Liebe. [Arno Gruen: "Der Verrat am Selbst"]
Arno Gruen schreibt in "Wider den Gehorsam" (der folgende Teil ist unserem Artikel " Wurzeln & Folgen des Autoritären und des Kadavergehorsams" auf www.MilgramNorm.de entnommen):
>> Es ist die Nicht-Anerkennung der empathischen Wahrnehmungen des Kindes und seiner Bedürfnisse während der ersten Monate seines Lebens, die dazu führen, dass es keine eigene Identität entwickeln kann. [...] Nicht-Anerkennung erlebt ein Säugling — oder auch später ein Erwachsener — als ein Sterben.
Der berühmte amerikanische Psychologe William James schrieb 1905, fehlende Anerkennung des eigenen Wesens löse ein Ohnmachtsgefühl aus, das dem Sterben gleichkomme. Der Neurologe Walter B. Cannon zeigte in seiner bahnbrechenden Studie über den Voodoo-Tod, dass die Unterdrückung von Wut zum Tod führen kann. (Cannon 1942) <<
[Arno Gruen: Wider den Gehorsam, S. 36]
Und dies hat unmittelbar mit dem "destruktiven" — ja "nekrophilen" — (Erich Fromm) Vernichtungswillen nicht nur der jeweils derart Mächtigen gegenüber dem Menschlichen zu tun, den wir besonders aus dem NationalSozialismus kennen, der aber auch im DDR-Sozialismus existierte und aktuell in der faschosozialistischen Refaschisierung durch den RBeitrStV. Auch deren kadavergehorsame marionettenhafte Schergen (teilweise extra rekrutiert aus StasiKindern) kompensieren auf diese Weise ihre eigene innere Zerstörung, die Zerstörung ihres Selbst, ihrer Identität, Integrität und ihrer ursprünglich angelegten Menschlichkeit: durch die Autoritäten der Macht: Und wo die vernachlässig(s)ten Jugendlichen selbst am brutalsten nach NOCH hilfloseren Obdachlosen treten, zeigt sich, wie so die ärmsten Opfer zu den fiesesten Tätern werden:
>> FEHLENDE IDENTITÄT UND ZERSTÖRUNG
Viele Menschen mit solch einer Entwicklung besitzen deswegen keine eigene Identität und machen es sich zum Anliegen, andere Menschen zunichtezumachen, deren Identität sich empathisch entfalten konnte. Die Nazis waren davon besessen, Menschen, die menschlich waren, ihre Identität zu nehmen. Das KZ-Grauen hatte nicht einfach nur eine körperliche Vernichtung im Sinn. Übergeordnetes Ziel war es, die menschliche Würde und "persona" zu zerstören. Es waren Menschen ohne eigene wirkliche Identität, die anderen das nehmen mussten, was sie selbst nicht besaßen. Aus Rache töteten sie im anderen Menschen das eigene Fremde, das sie selbst zu ihrer eigenen, wirklichen Identität hätte führen können. <<
[Arno Gruen: Wider den Gehorsam, S. 39]
Nahezu eins zu eins lässt sich dies auf das Verhalten des Beitrags-"Service" übertragen, den wir aus verschiedenen Gründen (u.a. folgenden) entlarvender "Beitrag sehr fies" nennen. Zu spüren bekommen das natürlich nur diejenigen, die aus guten Gründen ihm gegenüber ungehorsam sind (während die anderen gar nicht verstehen können — und verstehen wollen(?) —, dass es ein Problem überhaupt geben könnte). Diesen Ungehorsam erträgt eine Organisation nicht, die wohl zu nahezu 100% aus gebrochenen Menschen besteht, die nur über Gehorsam lernten zu existieren. Vielleicht sollte man gar keine Absicht und Bewusstheit bei all diesen Menschen verachtenden Taten des Beitrags-"Service" annehmen. Solch eine Organisation ruht nicht eher, als bis ihre "Mitarbeiter" (bzw. Schergen) ALLE Menschen gebrochen hat, wie sie selbst gebrochen wurden und entsprechend zu (Un-)Menschen geworden sind, die das Nichtgebrochene, noch wahrhaft Menschliche verachten und nicht weiter heil (integer) existieren lassen können.
>> Die Arbeiten von Milgram (1974), [...] sowie Fromm (1989) und Hoffmann (2000) zeigen, dass etwa ein Drittel der Menschen in unserer Kultur weder kritiklos noch gehorsam sind. Das gibt Hoffnung: Mitgefühl und menschliche Zuwendung widerstehen nicht nur dem Gehorsam und treten ihm entgegen; sie können Gehorsam auch zurückdrängen. Das Überleben der Menschen hängt von unserer Fähigkeit ab, Mitgefühl und Liebe zu leben und nicht von Gehorsam abhängig zu sein oder zu bleiben.
"Gehorsam", wie Milgram schrieb, "ist der psychologische Mechanismus, durch den individuelles Handeln an politische Ziele gebunden wird." Er ist der Zement, der die Menschen an Autoritätssysteme bindet und ein tiefverwurzeltes Verhalten erzeugt, das ethisches Empfinden und Mitgefühl zunichtemacht.
Beim Experiment von Milgram waren gehorsame Personen gedanklich so weit angepasst, dass sie sich für ihre eigenen Handlungen nicht verantwortlich fühlten. Deswegen — darauf wies C. P. Snow 1961 hin — wurden in der Geschichte die grausamsten Verbrechen immer im Namen des Gehorsams verübt.<<
[Arno Gruen: Wider den Gehorsam, S. 81-82]
[Alle Zitate (in >>...<<) in diesem Beitrag hier a.a.O., also aus "Wider den Gehorsam" von Arno Gruen. Alle Hervorhebungen in den Zitaten (außer den kursiven, die stets von Gruen sind) sind von uns.]
Bemerkenswert ist, dass im Zitat bereits ein Drittel von Menschen, die in unserer Kultur weder kritiklos, noch (blind) gehorsam sind, bereits als Hoffnung angesehen werden, obwohl sie offenbar eine Minderheit sind. Es beweist, wie wichtig es ist, die Verfassung, insbesondere deren Grundrechtebereich, auch vor vermeintlich qualifizierten Mehrheiten zu schützen und in solch sensiblen Bereichen auf Typisierungen unbedingt zu verzichten, die das Menschen Verachtende allen aufzwingen.
© Ernst Albert & Brian Brain 20150104_2105 auf www.VerGLEICHnis.de mit der Bunten Rose
Es wird gewöhnlich versucht, den Faschismusbegriff auf die Zeit der nationalsozialistischen Bewegungen zu beschränken. Das kann aus Gründen wissenschaftstypischer Differenzierung ehrenwert sein. Möglicherweise ist das aber auch ein Trick, dass sich heutige Nachahmer strukturell faschistischer Verhaltensweisen jedem Faschismusvergleich unter Verweis auf Historiker-Definitionen entziehen können.
Hier wird dem nicht gefolgt! Insbesondere kann nicht verboten werden mit dem Begriff der Refaschistisierung oder Refaschisierung eine modernere/zeitgemäßere Spielart des Faschistischen warnend zu benennen, die sich zu etablieren versucht, strukturell Elemente aus dem historischen Faschismus übernehmend, die diesen so unerträglich gemacht haben.
Während der NationalSozialismus gemäß der Wortbildung die 2 Elemente hatte,
1) den eigenen Nationalstaat über alle anderen zu stellen und
2) das Volk (als Masse) gleichzuschalten (Sozialismus),
ist heute Punkt (1) vergleichsweise unwesentlich geworden, während Punkt (2) immer noch fundamental ist zum Machtstreben der Herrschenden. Er ist nicht harmloser geworden dadurch, dass Punkt (1) unwesentlicher geworden ist bzw. sich auf andere Arten von MinderheitenDiskriminierung verlagert hat. Darum reden wir nicht mehr von National-Sozialismus (NationalSozialismus), sondern allgemeiner vom Fascho-Sozialismus (www.FaschoSozialismus.de).
Das Faschistische lauert insofern heute gar nicht mehr so sehr (nur) von Rechts, sondern von der ungebrochenen bzw. wieder erstarkten Bereitschaft zum Verfassungswidrigen, zu Gunsten der Macht und des Geldes, zum folgerichtigen Entrechten und Entmachten/Entmächtigen der Bürger und Ermächtigen der willfährigen Schergen, was heute erschreckenderweise direkt aus der Mitte der Gesellschaft kommt (vgl. Arno Gruen).
Weitere typische Elemente zeigt der folgende Vergleich:
Historischer Faschismus
Refaschisierung (moderne FaschismusForm)
"Mein Kampf" (ungeniert machtbewusste Unverschämtheiten)	im Namen der Gerechtigkeit für Versaille "Mein Krampf" (Rundfunk-"Gutachten") (ungeniert machtbewusste Unverschämtheiten) im Namen der Gerechtigkeit gegen vermutliche Schwarzseher
angeblich getrieben von Sorge um das Wohl Deutschlands bzw. des deutschen Volkes; beides aber effektiv nur schwer beschädigend angeblich getrieben v. Sorge um das Wohl der Demokratie und Freiheit in Deutschland; beides aber effektiv nur schwer beschädigend
Gleichschaltung der Bürger (N-Sozialismus) als braune Masse für Führer, Volk und Vaterland (Glorifizierung)	 Normierung der Bürger zu TV-"Nutznießern" gemäß den massentauglichen MassenMedien "Wir sind Familie", "Wir sind Talk[-Talk]" (Vereinnahmung in Werbekampagne 2013)
Volksverdummung durch Propaganda Volksverdummung durch ARD und ZDF insbes. durch das Gerechtigkeitsgeschleime
"rechtliches" (aber verfassungswidriges) Mittel:	Ermächtigungsgesetz "rechtliches" (aber verfassungswidriges) Mittel: RundfunkErmächtigungsGesetz (RBeitrStV)
Opfer werden erniedrigt, ihre Peiniger mit ihrem	eingezogenen Vermögen zu finanzieren	(Gröning-Prinzip) und sich ihr Grab selbst zu schaufeln Opfer werden erniedrigt, ihre Peiniger mit Zwangs- Beiträgen im Kampf gegen sie zu finanzieren und beim Versuch, sich über die Gerichte zu retten, i. deren Fallen zu laufen, auch diese noch finanzierend
Internierung in zahlreichen KZs Sklavendienste von verfolgten Minderheiten Schikanierung mit Ziel der psychischen Brechung und oft auch direkter physischen Vernichtung (konnte auch durch psychische Brechung erfolgen) mit KurtaxenZynismus-Vergleich Refeudalisierung lebenslanger Arbeitsdienst von GANZ Deutschland (DeZentrationsLager). Degradierung zu lebenslangen Leibeigenen/Frondienstverpflichteten mit Ziel/Hinnahme ihrer psychischen Brechung (Diese zieht oft physischen Verfall nach sich)
Zynischer "ARBEIT MACHT FREI"-Slogan (explizit) Zynischer "BEITRAG MACHT FREI"-Slogan (implizit)
Widerlich pervertierter Gerechtigkeitsslogan: "JEDEM DAS SEINE" Widerlich pervertierte Gerechtigkeitsvorstellung ALLEN DAS GLEICHE sei "VIEL GERECHTER"
Vernichtung von ca. 6 Mill. Juden u. ½ Mill. Roma Verfolgung / Tötung unzähliger weiterer Opfer, insbes. von Widerstand-Leistenden Exekutive belangt, wenn sie sich nicht durch eine kostenpflichtige Klage (bei den engsten Freunden und Verwandten der Täter) dagegen wehren, wegen kirchhöfischer Verdrehung des Rechts samt der Unschuldsvermutung. Schikanierung, Entrechtung / Brechung und teilw. Unterdrückung v. ca 2 Mill. TV-kritischen Bürgern, insbes. von Widerstand-Leistenden
Gleichschaltung der Gewalten unheilvoll konzertierte Vernetzung aller 4 Gewalten im KirchhofKomplott bis zum BVerfG
Ausschaltung des Rechts des gewählten Parlaments und der Menschenrechte Ausschaltung / Pervertierung des Rechtsstaats, der Unschuldsvermutung (in dubio pro reo) u. d. Grundrechte (bes. Art. 1, 2 u. 4, ferner 3, 5 u.a.)
Angeklagt und verurteilt werden die, die das Recht noch verteidigen (Bürgerrechtler) von Staatsanwälten und Richtern, die das Recht brechen bzw. sich zu Schergen der Rechtsbrecher machen lassen. Angeklagt und verurteilt werden die, die das Recht noch verteidigen (Bürgerrechtler) von Staatsanwälten und Richtern, die das Recht brechen bzw. sich zu Schergen der Rechtsbrecher machen lassen. Genauer werden sie sogar ohne Prozess von untergeordneten treudoof alle verfassungswidrigen Anweisungen ihrer Vorgesetzten nach dem Führerprinzip befolgenden Amtsträgern der Exekutive verfolgt, die sich zu Marionetten des staatsdirigistisch zu pseudostaatlichen Privat-Scheriffs ermächtigten Beitrags-"Service" machen lassen bzw. glauben, machen lassen zu müssen.
Offizielles Führer-Prinzip (nekrophiler Kadavergehorsam) SS- und SA-Terror Schergen befolgen nur Befehle ohne Einschaltung e. Gewissens sich unerträgl. naiv keines Unrechts bewusst gilt auch für Gerichte, Gestapo, ... Faktisch ungebrochenes Führer-Prinzip (kirchhöfischer Kadavergehorsam) (Mafioser) Beitragsservice-Terror ("PrivatMafia") Schergen befolgen nur Befehle ohne Einschaltung e. Gewissens oder der Remonstration sich unerträgl. naiv keines Unrechts bewusst gilt auch für Gerichte, Exekutive, "PrivatMafia"
Deutschland, Deutschland über alles, über alles in der Welt -Anmaßung Wirtschaft, Wirtschaft über alles, über alles in der Welt -Anmaßung (Insbes. DEUTSCHE Wirtschaft, Export-Überschuss)
Faktischer Anti-Humanismus Faktischer Anti-Humanismus
© Ernst Albert 20150104_1930 auf www.VerGLEICHnis.de mit der Bunten Rose
Ähnlich wie im (elementaren) PropGraph unten werden hier offenbar 2 Spalten einer Tabelle miteinander verglichen wegen struktureller Ähnlichkeit (jeweiliger Entsprechung horizontal benachbarter Zellen). Unsystematisch ist die Aufeinanderfolge der horizontalen Reihen ("Zeilen"), die ideamatisch nicht linear geordnet vorzustellen sind.
Was die 2 Spalten repräsentieren, steht im SpaltenKopf. So bspw. sieht ein ideamatisch skizzierter, wertvoller und nicht tabuisierbarer NaziVergleich aus, der ein struktureller MahnVergleich ist, der selbstverständlich (abgesehen von event. explizit Quantitäten thematisierenden Stellen) noch nichts über Quantitäten aussagt.
© Ernst Albert 20131231_1800 auf www.VerGLEICHnis.de
Eine von mehreren Ilustrationen dessen, was die Tabelle zum Ausdruck bringt, sehen Sie hier.
Weitere sind evtl. unter www.BeitragMachtFrei.de oder www.entARTete.de zu finden.
Gewiss finden manche solche Graphik reflexartig "geschmacklos", also ohne das Bewusstsein und aktive Denken einzuschalten. Wer nichts als die erbärmlich undifferenzierte "Politische Korrektheit" gelernt hat, die uns die populistischen öff.-"rechtl." Zwangsmedien eintrichtern, sieht sich zu solch Vor-Urteil geradezu verpflichtet und packt uns wahrscheinlich mit einem Teil unserer Gegner gar in eine Schublade, nämlich mit denen, die die Gräuel von damals relativieren wollen. WIR sehen gute Gründe, weder die Relativierer der Gräuel von damals unwidersprochen gewähren zu lassen, noch die massenhaft etablierten Relativierer aktuellen Unrechts!
Wenn der Konsument öff.-"rechtlichen" Rundfunks nicht zwischen einem berechtigten Warn-Vergleich und einem nicht berechtigten Relativier-Vergleich unterscheiden kann, dann hat derjenige Rundfunk, der die Wahrnehmung dieser Konsumenten jahrelang geprägt hat, wahrscheinlich etwas falsch gemacht und sich als ein (notwendigerweise) ausreichend differenzierendes Medium disqualifiziert und unmöglich gemacht!
An Geschmacklosigkeit kaum zu überbieten ist jedenfalls v.a. der Anlass, warum wir uns gezwungen sehen, derartige Graphiken im Widerstand gegen Refaschisierung und andere Zumutungen zu entwickeln. Sie sind durchaus nicht ohne künstlerischen Anspruch, Gewitztheit in der vielsagenden Symbolik und haben v.a. Bedeutung in der Herausforderung, die Gesellschaft konstruktiv-kritisch zu gestalten und vor Fehlentwicklungen zu warnen, statt bloß unterhaltend und zerstreuend zu behübschen wie die Kultur-Industrie des öff.-"rechtl." Rundfunks oder mit unvergleichlichen Kreationen wie "Cocktails aus Katzenpisse" Geschmacksnerven reizend zu blenden wie seine pseudo-intellektuellen Neuerer um jeden Preis (v.a. um den Preis bedeutsamen Inhalts). Er versagt bei seiner eigentlichen Aufgabe. Es gäbe keinen Anlass, hier Vergleiche zu ziehen, solange jeder nach seiner Facon selig werden darf und nicht ein dahergelaufener kirchhöfischer falscher Prophet und selbsternannter Ober-Kindergärtner aller Bürger dieser Nation vorzuschreiben sich erdreistet, wer an allererster Stelle (aufgrund vorgeblich unverzichtbarer Qualität und Bedeutung für Demokratie und Freiheit auf Kosten von Demokratie und Freiheit) mit einer mittelalterlich feudalstaatlichen Kopfpauschale als Lehnherr des Äthers mit Asozialtransferleistungen zu bedenken ist. Als ihm noch Gerhard Schröder mittelalterliche Kopfpauschalen vorwarf, und ihn im Kabinett Merkel unmöglich machte, spielte er noch den "Fassungslosen". Als Bruder des Vizepräsidenten des BVerfG vorzüglich geeignet, verfassungswidrige Machtsicherungen für die Herrschenden in allen 4 Gewalten zu gewährleisten, wurde er (bzw. der Kirchhof-Funk) dann aber ohne jedes Wahlverfahren zum Umbau des Rechtsstaates in einen entsprechenden Unrechtsstaat von allen herrschenden Parteien ermächtigt.
Wenn er uns (i.S.v. Matth. 7; 13-15, s.u.) die "schmale Pforte"/Tür "zum Leben", zum Integren, sittlichen Gewissen, Inneren bei Gefängnisstrafe verbietet und ins Tor zur Verdammnis (letztlich das Tor zur "Hölle", auch wenn diese erst später sichtbar wird) zwingt, welches als Eingangstor Deutschlands wie das Auschwitztor aussieht, passen seine blumigen rhetorischen Sprüche wie die Faust aufs Auge: "Wir entlassen die Menschen in den Garten der Freiheit" und "Das Tor ist offen"! Von dieser widerlich das Widerlichste beschönigenden Qualität sind auch die Sendungen des öff.-"rechtl." Fernsehens, des Kirchhof-Funks!
Nun in loser Reihenfolge weitere Beispiele von Vergleichen (bekannten oder eigenen), auch solchen, die an gewissen Stellen hinken können. Wertvoll können sie trotzdem sein. Alle Vergleiche hinken irgendwo, sonst wären sie nicht bloß Vergleiche.
Bemerkenswert ist, wie aktuell die Gleichnisse i.d.R. sind und wie direkt sie meist bspw. auf den RBeitrStV und die damit zusammenhaängenden Missstände angewandt werden können, fast als seien sie einst für genau diese verquere Situation entwickelt worden.
Der folgende Vergleich leitet von den Nazi-Vergleichen, mit denen er verwandt ist, zu den teilweise viel allgemeineren Vergleichen weiter unten über.
Er steht als besonders aktuell und besonders anschaulich am Anfang, da er exemplarisch eine folgenschwere Entsprechung ausformuliert, die zu denken geben sollte! An ausreichend breitem Bildschirm kann sie besonders bequem Zeile für Zeile verglichen werden.
ERDOGAN im Vergleich mit KIRCHHOF-FUNK
sein Präsidial-System anstrebte,
das letztlich den Bürger
und eigentlichen Volkssouverän
empfindlich entmachtet
und die Meinungsbildung staatsdirigistisch perfide kanalisiert,
war er allseits respektiert
und als recht verlässlicher, demokratisch eingestellter,
politischer Partner angesehen, geschätzt und behandelt,
einige besonders Aufmerksame und besonders Betroffene
(etwa Kurden,
die sich zumindest latent
entrechtet und verfolgt fühlen mussten)
schon vorher spürten,
dass diese Einschätzung äußerst fragwürdig war.
Danach wurde er von Vielen scharf kritisiert
und zwar vollkommen zu Recht,
obwohl die Bürger mehrheitlich seinen Entwurf abnickten,
der aber dem DemokratieErhaltungsGebot
(und den Menschenrechten) widerspricht,
obwohl er die Masse
(durch Mehrheits-Wahl)
Wer dessen ungeachtet glaubt,
dass sein Präsidial-System nicht alles an ihm,
was vorher als demokratiefördernd
positiv wahrgenommen werden konnte,
entscheidend ins äußerst Fragwürdige und Negative zieht,
nämlich ins Demokratiefeindliche und Entmündigende,
hat eine unerträglich beschränkte Wahrnehmung,
die freilich von Erdogan auch gewollt ist
und erschreckend erfolgreich betrieben wurde und wird.
Auch die gesamte Rechtsstaatlichkeit und Rechtsprechung
wird dadurch fundamental in Mitleidenschaft gezogen
und mehr als fragwürdig!
dem Präsidenten unterstellte
die im Wesentlichen gleichgeschaltet wird!)
der öff.-"rechtl." Rundfunk
sein Beitrags-Zwang-System anstrebte,
politischer Informant angesehen, geschätzt und behandelt,
(etwa Programmierer und Internetnutzer,
deren Rechner plötzlich
als "neuartiges Rundfunkempfangsgerät" diffamiert wurde)
Danach wurde er von Einigen scharf kritisiert
obwohl Parlamente den RBeitrStV abnickten,
der aber der Verfassung
und den Menschenrechten widerspricht,
(typisierend, Minderheiten rassistisch diskriminierend)
dass sein ZwangsBeitrags-System nicht alles an ihm,
die freilich vom öff.-"rechtl." Rundfunk auch gewollt ist
(Siehe die Kirchhof-Justiz, die über Kirchhof-Funk richtet,
sich selbst "Unbefangenheit" bescheinigend,
und das Aushebeln des In-dubio-pro reo durch die Lex Kirchhof
und Typisierungs-Gleichschaltung!)
© Ernst Albert 20180530_1430 | www.VerGLEICHnis.de
Bemerkungen zum Vergleich Erdogan & ÖRR
1. Zuckerbrot ist nicht besser als Peitsche, nur erfolgreicher manipulierend!
Dass Erdogans Medienpolitik v.a. eine Konditionierung mit der Peitsche ist,
während der öff.-"rechtl." Rundfunk v.a. mit Zuckerbrot-Verführung konditioniert,
ändert nichts daran,
dass beide manipulieren und konditionieren,
d.h. "ihre" Bevölkerung nach ihrer Vorstellung (nicht nur als Stimmvieh und Dukatenesel)
abzurichten und zu dressieren begehren.
Zuckerbrot ist nicht besser als Peitsche,
wird nur von Korrumpierenden und Korrumpierbaren lieber gesehen,
weil sich charakterloser Opportunismus systemerhaltend auszahlt.
Das Supersatanische an der ZuckerbrotVerführung des öff.-"rechtl." Rundfunks ist,
dass er beim Scheitern dieser seiner ZuckerbrotVerführung
nicht weniger zur Peitsche greift als Erdogan
und so tut, als ließe er insofern den Bürgern eine akzeptable Wahl.
Der öff.-"rechtl." Rundfunk ist durch und durch erschreckend charakterlos opportunistisch veranlagt
und erzieht genau zu diesem fatalen Verhalten unerträglich und vollkommen inakzeptabel!
Sein Boykott ist bitter nötig!
Genau das verbietet das Kirchhöfische,
das den RBeitrStV verfassungswidrig entwickelt hat (Paul Kirchhof)
und verfassungswidrig aufrecht erhält (Ferdinand Kirchhof)
und den Kirchhof-Funk
im Kirchhof-Staat
mit Kirchhof-Justiz
kirchhöfisch zementiert.
© Ernst Albert 20180530_1600 | www.VerGLEICHnis.de
2. Hitler-Vergleich mit Erdogan & Co?
Manche vergleichen — verständlicherweise — einen Erdogan oder Trump sogar mit einem Hitler.
Solange man das strukturell zwecks WarnVergleich tut und nicht beabsichtigt, Hitlers Gräueltaten damit quantitativ zu relativieren (oder gar umgekehrt so quasi als TrostVergleich Erdogans und Trumps Verfehlungen als unwesentlich darzustellen), ist nichts dagegen einzuwenden!
Entsprechendes gilt für derartige WarnVergleiche mit dem Kirchhof-Funk und historisch entsprechend zu sehr (und zu lang) unterschätzten, sich vergleichsweise arrogant als demokratiefördernd hinstellenden — aber Menschen verachtend sich gebärdenden — Gefahren, die letztlich zum immer totalitäreren Unrechtsstaat führten, was schon frühzeitig absehbar war, wenn man den Mahnern Gehör geschenkt hätte.
Das hätte schon damals eine katastrophale Entwicklung vermeiden können, die sich heute in neuem Gewand (verschleiert) zu wiederholen droht, wie sich (trotz sehr erfolgreicher Verschleierung) immer deutlicher abzeichnet, ohne dass das wahrgenommen werden soll.
(Vergleiche auch unten: Was öffentl.-"rechtl." Rundfunk & Donald Trump gemeinsam ist)
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Ein System von m linearen Gleichungen mit n Variablen gibt mit jeder Gleichung ein Versprechen. Es ist das Versprechen, dass jede Lösung des Systems diese Gleichung erfüllt, also in einem gewissen (n-1)-dimensionalen HyperRaum des |Rn liegt. Daran kann man sich erfreuen, doch manchmal zu früh. Es kann nämlich sein, dass letztlich gar keine Lösung existiert und darum alle Versprechen nicht eingelöst werden können. Wenn etwa für n=3 zwei der Gleichungen verschiedene zueinander parallele Ebenen definieren, gibt es gar keinen gemeinsamen Punkt und folglich keine Lösung. Das erkennt man bereits bei bloßer Betrachtung dieser 2 Gleichungen. Eine eventuelle dritte oder gar weitere Gleichungen müssen gar nicht betrachtet werden. Das Versprechen, dass jede Lösung auf beiden Ebenen liegt (und zudem auf allen anderen Ebenen, die durch eine Gleichung des Systems beschrieben werden), ist zwar richtig, aber nutzlos, weil es in diesem Fall keine Lösung geben kann, wie man auch ohne Betrachtung des ganzen Systems bemerkt.
Das vielfache Versprechen ist verführerisch wie ein Riesenstrauß Wahlversprechen an unzählige Wählergruppen, die sich aber bei genauem Hinsehen widersprechen oder schlicht dem verfügbaren Budget widersprechen. Man fällt leicht darauf herein. Aber letztlich führt es nur dazu, dass man nichts versprochen hat außer Illusionen:
Wenn das System nicht widerspruchsfrei ist, also nicht das, was man auch konsistent oder kohärent nennt, manchmal auch integer oder stimmig, dann taugt es zu gar nichts außer zu Verwirrung. Man kann darin (d.h. in einem in sich widersprüchlichen System) dann alles beweisen, aber auch das Gegenteil davon. Das Ergebnis ist vollkommen nutzlos. Es wirkt großartig wie der Allmächtige, ist aber nichts als nichts, nekrophile bzw. satanische Vernichtung aller Werte und Wahrheiten.
Außer für Wahlversprechen kann man es für RechtsSysteme als Vergleich heranziehen:
Wo Gesetze widersprüchlich zueinander sind, da kann man logisch im Prinzip alles beweisen und alles widerlegen, jedem Recht geben und jeden verurteilen. Und im Grunde passiert dies allzu leicht bei der undurchdachten Änderung von Gesetzeswerken.
Ein Beispiel war im GG die Einführung der Wehrpflicht, die nur für Männer eingeführt werden durfte und so das Gleichheitsgebot verletzte. Dies wurde zwar inzwischen korrigiert, aber auf Kosten der Frauen, die nun mitmilitarisiert wurden.
Ein anderes Beispiel ist die Lex Kirchhof (www.LexKirchhof.de). Sie sorgte im Zusammenhang mit dem Rundfunk-"Gutachten" desselben Paul Kirchhof, der die Lex Kirchhof einst durchdrückte, dazu, dass die Grundrechte ausgehebelt wurden, insbes. das Recht auf Gewissensfreiheit und Handlungsfreiheit (freie Persönlichkeitsentfaltung).
© Brian Brain & Urs Ars 20160207_1610 auf www.VerGLEICHnis.de
Dieses bedeutsame biblische Gleichnis thematisiert, wie wichtige Botschaften auf fruchtbaren Boden fallen können, aber auch auf verschiedene Weise verloren gehen können. Insofern ist es bemerkenswerterweise unter anderem auch ein Gleichnis über die verschiedene Wirkung (oder mögliche Wirkungslosigkeit) von Gleichnissen.
>>Und er spricht zu ihnen:
Begreift ihr dieses Gleichnis nicht?
Und wie wollt ihr all die Gleichnisse verstehen?<< Markus 4; 13
Das Gleichnis wird bei Matthäus 13; 1-23, Markus 4; 1-20 und Lukas 8; 1-15 erwähnt. Wir zitieren die Version nach Matthäus und heben besonders bemerkenswerte Teile hervor:
Matthäus 13; 1-23
Bemerkenswert ist, dass fruchtbarer Boden bereitet sein muss, um Botschaften so aufnehmen zu können, dass sie gedeihen und schöpferische Früchte im Sinne von wahren Erkenntnissen und Kreationen bringen können. Gemeint sind damit ausdrücklich
wache und geschulte Sinne (>>Wer Ohren hat zu hören, der höre!<<),
ein offenes (nicht versteinertes oder sonst dickhäutig verschlossenes) Herz,
aber auch ein entwickeltes Bewusstsein mit Gewissen und Verstand, gemäß des Paradoxons, dass in einen Kopf, der reich an Gedanken und Weisheiten schon ist, auch besonders viele weitere geistreiche Gedanken hineinpassen, weil sie dort gut andocken können und sich tief verankern können, wie tief wurzelnde Pflanzen.
Das scheinbare Paradoxon wird sogar gleich auf 2 Weisen verdeutlicht:
zum einen (wie bereits angedeutet) durch den Gegensatz der oberflächlichen Menschen, die wie Steine wenig Tiefe und Verwurzelungsmöglichkeiten bieten im Vergleich zum tiefen dafür bereiteten Boden;
zum anderen durch den Spruch: >>denn wer hat, dem wird gegeben und überreichlich gewährt werden; wer aber nicht hat, von dem wird selbst, was er hat, genommen werden<< (Matth. 13; 12) , der bei Markus und Lukas etwas weniger deutlich ins anschließende Gleichnis von der Lampe verschoben ist, wo er aber auch auf dieses Paradoxon des GEISTIGEN hinweist (wo ja nur dieses Prinzip gerecht ist).
Bemerkenswert ist auch, welche 3 Dinge einem fruchtbaren Gedeihen der Botschaft entgegenstehen:
Wer nicht versteht, entbehrt des göttlichen bzw. eigentlich menschentypischen Geistes oder verschließt seine Ohren (evtl. wie ein A. ohne Ohren auch bösartig verstockt bzw. ignorant und unmenschlich sich gebärdend, www.A-ohneOhren.de) und entsprechend kommt "der Böse" bzw. ist man bloß mit dem Satanischen im Bunde, das es wegnimmt wie ein Seelenheil.
Der Oberflächliche nimmt die Botschaft zwar auf, aber so schnell und bedenkenlos, wie auch alle anderen (teilweise ganz manipulativen) Botschaften von anderer Seite. Als >>Mensch des Augenblicks<< ist er eventuell auch einer von denen, die nur in der Gegenwart in der oberflächlichen Weise leben, die aus dieser Tugend eine Untugend macht.) Entsprechend lässt er sich schnell ablenken und irritieren, statt ein integres Fundament auszubilden, in das nur integre Botschaften eingelassen und eingepasst verankert werden können.
Derjenige, der sich nur um seine Habe sorgt und vom Reichtum (und der Aussicht auf schnellen Reichtum) blenden und um seine eigentliche Menschlichkeit und menschliche Entwicklung betrügen lässt, wird darunter eben die letztlich wertvolleren Chancen zur Entwicklung ersticken. Zwar wachsen die Dornen schneller (wie das Konsumptorische schneller erreichbar ist, als ein entwickeltes Selbst als wertvolles Werkzeug (Organon) für Schöpferisches, aber sie bringen eben anders als entwickelte Gottesebenbildlichkeit bzw. Schöpfernatur keine Frucht (vgl. Gleichnis von den 2 Wegen, www.2Wege.de und Gleichnis vom Weinstock).
>>Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben<< & GottesEbenbildlichkeit
© Brian Brain & Urs Ars 20160206_1040 auf www.VerGLEICHnis.de
Einer der schönsten Vergleiche ist zugleich eines der schönsten Gleichnisse aus der Bibel: >>Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben<<, sagt Jesus Christus als Gottessohn quasi in Vertretung für Gott [Joh. 15; 5] (auch wenn Gott-Vater z.T. explizit als Weingärtner des Ganzen verstanden wird, was evtl. eine unbewusste Degradierung bedeuten könnte, die ein Missverständnis sein könnte).
Wenn man sich die fraktal selbstähnliche Struktur des Weinstocks, die in anderen Sträuchern und Bäumen vielleicht noch deutlicher zum Ausdruck kommt, vor Augen führt, fällt es einem wie Schuppen von den Augen: So wie jeder Ast eines Baumes geformt ist wie ein kleines Bäumchen, das am Stamme des eigentlichen und ganzen Baumes seitlich entspringt, so ist es auch mit den Reben am Weinstock und mit den Menschen und Gott. Wir sind sozusagen (wie) die Sprosse unserer MutterPflanze, die wir "Vater" nennen und dem wir ebenbildlich sind in dem strukturell selbstähnlichen Sinne, wie ihn die Mathematik im Zusammenhang mit Fraktalen herausgearbeitet hat und die Organonik (www.Organonik.de) auf unser Verhältnis zu Gott übertragen hat. Wie der Stamm — als Kern und Stamm Gottes stehend — Äste trägt, so trägt deren "Stamm" im Ast — der für unseren Kern und Stamm stehen mag — jeweils Zweige. Gott wäre insofern Weltenbaum im Welt-umspannenden, ja Welt-seienden Sinne.
Die Organonik abstrahiert von diesen Formen und betrachtet Gott bzw. die Welt quasi in umgekehrter Ebenbildlichkeit ähnlich dem Menschen als organisch bzw. organismisch, als einen allumfassenden (auf Wunsch personifizierbaren) Organismus, dessen vielleicht schönster Teil die irdische Schöpfung ist, der Blaue Planet, auch Blaue Perle oder — organismisch (und ansatzweise personifiziert) — Gaia genannt bzw. Mutter Erde, insbesondere Mutter Natur. In diesem — unsere irdische Welt (welt-)umspannenden — globalen ÖkoSystem, das uns als Natur Inbegriff der Schöpfung und des unentwegt weiter sich schöpferisch-evolutionär Entwickelnden ist, sind kleinere ÖkoSysteme als mehr oder weniger deutlich abgrenzbare interagierende organismische Untersysteme feststellbar, die wie die Glieder oder Organe eines Organismus funktionieren und sich noch weiter in UnterSysteme gliedern lassen, wie Organe sich in Zellen und diese in Organellen gliedern lassen. Dies organonische Prinzip von Organismen in Super-Organismen (wie bspw. ÖkoSystemen), in denen sie wie deren Zellen oder Organe funktionieren, deren Organons — d.h. Werkzeuge, untergliedert in umgekehrter Richtung auch die Organismen in SubStrukturen, die (wie bspw. die Organe) als Unter-Organismen aufgefasst (und auf Wunsch ebenfalls personifiziert) werden können. Es durchzieht quasi die gesamte materielle Welt vom kleinsten Quark über Elementarteilchen, Atome, Moleküle, Organellen, Zellen, Organe, Organismen, Gesellschaften von Lebewesen, Ökosysteme, Planeten, Sonnensystemen und Galaxien bis hinauf zum allumfassenden Universum, das wir als alles andere beinhaltenden Super-Organismus Gott nennen können, unseren Weinstock, von dem wir Reben (oder Rebchen eigentlich nur) sind.
Auf dieser materiellen Ebene kann man in Anlehnung an die YinYang-Symbolik auch von dem Yin-Teil bzw. weiblichen Teil Gottes sprechen, wie er ja in Ausdrücken wie MutterPflanze, Mutter Natur und Gaia zum Ausdruck kommt, aber im Materiellen bis in die unermesslichen Tiefen und Weiten des Universums reicht. Denn das, was "Vater im Himmel" meint, ist nur symbolisch (schon) das Erdferne und insbesondere die als göttliches Auge vorgestellte Licht spendende Sonne am/im Himmel. Das, was eigentlich diffus symbolisch in den Himmel als väterliches Prinzip verlagert wird in den Vorstellungen der Menschen seit wenigen Jahrtausenden, ist der Yang-Teil Gottes, der den Yin-Teil ergänzt, wie der Geist die Materie.
Dieser Yang-Teil ist die geistige Welt Platons, nicht die mit Geistern bevölkerte "geistige Welt" der Esoterik, sondern Platons "Ideenwelt", die Welt der Logik und der reinen Mathematik, das Logos, das laut Schöpfungsgeschichte am Anfang war. >>Am Anfang war das Wort [(=LOGOS)], und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott.<< [Joh. 1, 1] Dies mag man als den männlichen Teil Gottes ansehen, als "Vater im Himmel" oder Vater=Himmel, nämlich als Vater=IdeenWelt bzw. IdeenHimmel.
Offenbar werden unter Anwendung der YinYang-Symbolik zahlreiche weitere fruchbare Vergleiche bemüht, sei es zwischen dem sichtbaren Himmel und der Erde oder zwischen dem Platon'schen Ideen-Himmel und dem materiellen Universum.
Wie in einem "Urknall" genannten Geburtsvorgang bzw. SchöpfungsProzess aus dem Geistigen, reiner Logik die Materie geboren werden konnte, ist wohl eines der größten Rätsel und vielleicht auch eine zu kurz greifende Vorstellung. Womöglich sind Geist und Materie eher sogar zwei Seiten derselben Medaille. Aus wissenschaftlicher Sicht gehen wir heute jedenfalls davon aus, dass die Schöpfung (insbesondere die Evolution) ihr eigener Schöpfer ist und insofern die Gesamtschöpfung, die materielle zusammen mit der ideellen, zugleich Schöpfung UND Schöpfer genannt werden kann und insofern selbst Gott genannt werden kann, wenn man diesen Begriff benutzen möchte.
Dies schmälert dessen Größe nicht, sondern bestätigt sie und einige ganz zentrale Weisheiten. Denn in GottesEbenbildlichkeit sind wir dann zugleich geistige und materielle Wesen, die v.a. schöpferisch sind, nämlich dauernd an ihrer eigenen Entwicklung arbeitend als eigentlicher Existenz- und Lebenssinn. Wir sind als Reben bzw. Organe Teile und Werkzeuge (Organons) des Weinstocks bzw. des göttlichen Organismus. Und wenn man das Gleichnis ganz wörtlich nimmt, sind wir als Reben sogar die Teile des Gesamtstockes bzw. der göttliche Schöpfung, die die Trauben hervorzubringen haben, die süßesten Früchte seiner Schöpfung.
Das Gleichnis >>Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben<< ist also das vielleicht deutlichste Gleichnis für die GottesEbenbildlichkeits-Vorstellung, die selbst wieder voller Vergleiche ist, da Ebenbildlichkeit ja nichts anderes besagt, als dass man Dinge miteinander vergleicht, da sie eben dieselben (Struktur-)Bilder voneinander darstellen und insofern eben-so sind, wie das damit Verglichene. Es bestätigt die fraktale Selbstähnlichkeits-Vorstellung der Organonik bzgl. der organismisch vorgestellten Welt und GottesVorstellung und das Schöpferische als wesentliches Merkmal des eigentlichen Menschen bzw. das Schöpferische als dessen eigentliche Berufung.
Insbesondere bestätigt es auch die Beuys'sche Lehre, dass jeder Mensch ein Künstler (nämlich Schöpfer) sei und der "Soziale Organismus" bzw. die "Soziale Plastik" das einzige eigentliche Kunstwerk, an dem zu arbeiten Sinn macht, ausgehend freilich von der Arbeit an sich selbst, da man selbst nicht nur Teil (und hoffentlich durch Entwickeltheit Zierde) des Sozialen Organismus ist, sondern auch sein jeweils wichtigstes Werkzeug bei jeder Art von Weiterentwicklung und Bereicherung des Ganzen.
(Vgl. www.2Wege.de.)
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Eines der am meisten richtungsweisenden Gleichnisse überhaupt ist das Gleichnis vom schmalen und vom breiten Weg [Matth. 7; 13-15]:
>>13 Gehet ein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit, und der Weg ist breit, der ins Verderben führt, und viele sind es, die da hineingehen. 14 Aber die Pforte ist eng, und der Weg ist schmal, der zum Leben führt, und wenige sind es, die ihn finden!
15 Hütet euch aber vor den falschen Propheten, welche in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber reißende Wölfe sind.<<
Matth. 7; 13-15
Wir sind der Überzeugung, dass der breite Weg, den viele gehen, der Weg des massenhaften Konsums und der Macht (Arno Gruen) ist, der Weg der äußeren Verführung, der letztlich ins (höllische) Verderben führt; der Weg des HABENs (Erich Fromm) und der (gewissenlosen) Machtlinge (www.Machtling.de), die — hartherzig gepanzert — rücksichtslos über Leichen gehen oder solches recht ungerührt mitbekommen.
Der schmale Weg ist dagegen der innere Weg der gewissenhaft Integren (www.Integrer.de), die sich ihres EIGENEN Verstandes notfalls auch entgegen der Mehrheitsmeinung bedienen (gemäß der Sapere_aude-Übersetzung Kants, www.audeSapereAU.DE), die lebenslang an ihrer Entwicklung in GottesEbenbildlichkeit als schöpferisches, empathisches, rücksichtsvoll autonomes, authentisches/echtes wahrhaft menschliches (auch verletzliches) Wesen arbeiten, ihrer eigentlichen (menschlichen UND göttlichen) Bestimmung integer individuell folgend. Für Arno Gruen ist dies der >>Weg der Liebe<< (und Lebendigkeit, www.Arno-Gruen-Platz.de), für Erich Fromm der des SEINs.
Die Bedeutung dieses Gleichnisses wird unterstrichen durch den gleichnisartigen Ausspruch von Jesus Christus:
>>Ich bin der Weg
und das Leben.<<
[Joh. 14; 6]
Tatsächlich war Jesus Christus geradezu der Prototyp eines zutiefst menschlichen Menschen. Er bekannte sich sichtlich leidend zu seiner Verletzlichkeit, einer Verletzlichkeit, der sonst allzu leicht durch die WegPanzerung der Gefühle und Versteinern des Herzens ausgewichen wird, zu ähnlich furchtbar vampirartigen Machtlingen degenerierend, wie die, die auf dem breiten Weg als unmenschliche Menschen unterwegs sind.
Insofern ging er als prototypisches Vorbild Weg-weisend den schmalen Pfad mit ihm quasi verschmelzend. Der Wahrheit unbedingt folgend, wie sie das Gewissen gebietet und die integre Aufrichtigkeit, das EIGENTLICH menschliche Leben entsprechend lebendig und gesund (ja gesund machend als Heiland) lebend.
Man muss kein Christ sein, um zu spüren, dass es nur diesen Weg gibt, wenn man den wahrhaft menschlichen Weg seiner Bestimmung gehen möchte und nicht den falschen Weg der 2 Wege (www.2Wege.de).
Auf den falschen Weg wollen uns "falsche Propheten" verführen, die reißende Wölfe in Schafskleidern sind, Teufel in Menschenhaut. Man erkennt darin unseres Erachtens leicht die MassenMedien, die uns kreidefressend mit scheinbaren Engelszungen >>behutsam<<, >>schonend<<, >>gerecht<< [P. Kirchhof in seinem Rundfunk-"Gutachten"] teuflisch verführen. Arno Gruen schreibt: >>Schrecken muß heute nicht mehr in der Gestalt eines Dschingis Khan oder eines Hitler vorkommen; Schrecken manifestiert sich in der Form der Güte, des Lächelns, des Fortschritts. << [Arno Gruen: Der Verrat am Selbst, S. 73.]
Tatsächlich wird heute der Bürger in Deutschland von den öff.-"rechtl." MassenMedien nicht mehr nur teuflisch verführt, ihrem satanischen Wesen, das von der wichtigen gewissenhaft integren Eigenentwicklung nur abhält, die Seele zu verkaufen, sondern dies geschieht — supersatanisch (www.SuperSatan.de) das gewöhnlich Satanische noch übertreffend wie in anderen Formen des Faschismus — ganz und gar ungefragt und gegen den berechtigten Widerstand des Bürgers gegen sein Gewissen (www.Art4GG.de) und Persönlichkeitsrecht (Handlungsfreiheit gemäß Art. 2 GG, www.GG-Treue.de), gegen die Verfassung und den Rechtsstaat, unter Missachtung des In_dubio_pro_reo, ohne Gewährung rechtlichen Gehörs durch den öff.-"rechtl." (verlogen nur noch genannten) Rundfunk und seinen gewissenlosen Beitrags-"Service" (www.BeitragSehrFies.de), ohne dass der durch Kirchhof-FamilienBande faktisch nur als Falle noch offenstehende Rechtsweg wirklich offenstünde, der durch das RundfunkErmächtigungsGesetz (RBeitrStV) auf Basis des schmierigen Rundfunk-"Gutachtens" über die Lex Kirchhof (www.LexKirchhof.de) mitsamt dem Rechtsstaat ausgehebelt wurde.
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Einige Wolf_im_Schafspelz-Vergleiche findet man am Ende des obigen Artikels:
Bspw. auch die EngelsZungen in Teufeln. Denn das KreideFressen, das man aus dem Märchen vom Wolf und den 7 Geißlein kennt, soll stimmlich aus dem Wolf scheinbar ein Schaf bzw. hier genauer eine Ziege (Geißenmutter) machen, was auf stimmlicher Ebene analog das Entsprechende ist, wie der Schafspelz auf Pelz-, Haut- oder Outfit-Ebene. Natürlich geht es nur symbolisch um den hellen Klang der Stimme. Wesentlicher ist das Süßliche, was diese Stimme mittels Rhetorik an hässlichen Inhalten vorspielt. (Vgl.: Jesaja 5; 20)
Trojaner im engeren und übertragenen Sinne
Ergänzend wollen wir bemerken, dass auch Trojanische Pferde Wölfe im Schafspelz sind, sogar historisch gleich mehrere reißend kriegerische "Wölfe" in einer Huftier- und VegetarierHaut, die freilich durch Bretter gezimmerte Pferdehaut war. Selbstverständlich ist unerheblich, welche reißenden Wesen sich in welcher harmlos wirkenden Verkleidung verstecken. Auch Nadelstreifen, in denen sich die Refaschisierenden heute verstecken, sind Schafspelze im Sinne des Gleichnisses und sogar das (falsche) Lächeln und die (gespielte) Güte, die auch das skandalös befangene "Urteil" des BundesVerfassungsGerichts unter Federführung des Kirchhof-Bruders Ferdinand gegen einen verzweifelt aus Gewissensgründen klagenden Amischen kennzeichnet, der sich gegen die ihn beleidigenden falschen Unterstellungen des anderen Kirchhof-Bruders Paul wehren möchte. [http://www.natuerlich-klag-ich.de/klagen/1bvr2550_12_nichtannahme.pdf ist eine perfide scheinfreundlich Mut-machende Erwiderung auf http://www.natuerlich-klag-ich.de/klagen/1bvr2550_12_beschwerde.pdf, die es fälschlich und menschenverachtend als >>zumutbar<< hinstellt, dass der alte, bescheidene, rechtschaffene, integre fromme amische Mann ohne Zähne durch die verminten Gerichte gejagt wird (und dabei beim gewissenlosen BeitragSehrFies starten muss, der von Recht gar keine Ahnung haben will und von Rechtlichem Gehör auch nicht! Dass auch der Vize des BVerfG es mit dem Recht nicht so genau nimmt, behauptet unseres Erachtens glaubwürdig https://www.wohnungsabgabe.de/briefe/replik_1bvr_2550_12_01.pdf]
Als Trojaner bezeichnet man heute analog gefährliche in fremde Rechner eingeschleuste Objekte.
am Kirchhöfischen
(einschl. Beitrags-"Service")
die Penibilität
Gewissenlosigkeit!
Ernst Albert 20171230_1615
Auch die Lex Kirchhof (www.LexKirchhof.de) ist in einer weiteren Analogie solch ein Trojaner, den Paul Kirchhof in seiner Zeit als "Leithammel" am BVerfG [Stern (s.u.)] gegen die Bedenken aller anderen Richter schließlich als Beschluss mit weitreichenden Folgen durchdrücken konnte, weil er d(ies)en "Eliten" (www.ElitenNieten.de) dient(e) und zugleich als Hilfe für die Ehrlichen hingestellt werden konnte.
Ein Trojaner ist dieser Beschluss deshalb, weil er als etwas scheinbar Positives (den Ehrlichen Dienendes) ins Rechtssystem eingeschleust wurde, dort eine verheerende Wirkung entfaltend! Tatsächlich benutzte Paul Kirchhof in seinem Rundfunk-"Gutachten", das wir von der Bunten Rose "Mein Krampf" nennen, seine Lex Kirchhof als Hebel ausgerechnet GEGEN die Ehrlichen, denen er in einer Art kollektiven Vorbeugehaft ein vorbeugendes Lebenslänglich zumuten zu können meint, weil diese ja eine Minderheit seien. Er "argumentiert" dort nämlich so, dass wegen eines drohenden Erhebungs- und Vollzugsdefizit beim Gebühreneinzug diese Regelung wegen seiner Lex Kirchhof verfassungswidrig zu werden drohe und darum ersetzt werden müsse. Dabei tut er so, als merke er gar nicht, dass das Resultat seiner verqueren Gedankengänge erst Recht verfassungswidrig ist und sogar die wesentlichsten Grundrechte aushebelt.
Logisch hat er das Rechtssystem durch seine eingeschleuste Lex Kirchhof widersprüchlich gemacht, d.h. seiner Konsistenz (bzw. Kohärenz, Integrität, Widerspruchsfreiheit) beraubt (s. das GleichungsGleichnis oben). Eigentlich müsste die Lex Kirchhof also wieder aus dem Rechtssystem entfernt werde oder als allenfalls sekundär heranziehbar klar hinter den Grundrechten zurückstehen. Dass beides nicht geschah, beweist wie dilettantisch dieser Richter denkt und handelt, dem als offensichtlicher Machtling weder die eigene Integrität, noch die des Rechtsstaats, noch die anderer Menschen, denen er kurzerhand ihre Gewissensfreiheit stiehlt, irgendetwas bedeutet, obwohl sie fundamental für ein funktionierendes Rechtswesen und eine menschliche Gesellschaft ist!
Auch wenn er ganz auf SystemGewalt (Galtung) des gewissenlosen Beitrags-"Service" im Verein mit seinen Freunden und Verwandten in der Justiz setzt, unter massiver propagandistischer Unterstützung des öff.-"rechtl." Rundfunks, die als SystemGewalt die Gewalteinwirkung vertuscht und durch ihre nur allmählich vernichtende Wirkung übers ganze Land verstreut, nicht annähernd so widerwärtig offensichtlich WIRKEN lässt, wie die Verfolgung von anderen Minderheiten zu Hitlers Zeiten, so ist sie doch kaum wesentlich weniger zerstörerisch, insbesondere im Einzelfall und in anderer Hinsicht gerade wegen der versteckten Heimtücke, die das ganze Volk zu seinen Komplizen und Zahlmeistern macht, ohne dass es sich bewusst werden kann, wie es zur braunen Masse willfähriger Schergen gemäß der MilgramNorm (www.MilgramNorm.de) mutiert, sogar noch widerwärtiger! In KadaverGehorsam mutieren die interdressierten Schafe massenhaft sogar schon lange vor ihrem offiziellen HirnTod zu willfährigen Schergen ihrer Metzger (www.KadaverGehorsam.de und www.INTERdrESSIERT.de).
Jesaja 5; 20 soll nun noch vollständig zitiert werden:
>>Wehe jenen,
die das Böse als gut, das Gute als böse bezeichnen,
die Finsternis als Licht und Licht als Finsternis hinstellen,
die Bitter als Süß und Süß als Bitter hinstellen!<<
Jesaja 5; 20
Statt Finsternis und Licht kann man gewiss in anderer Übersetzung oder wenigstens in Analogie Dunkles und Helles sagen und an den dunklen Wolfspelz mit seinen dunklen Machenschaften einerseits und an den hellen Schafspelz, der kein Wässerchen trüben kann denken. Freilich stellen sich (auch falsche und wölfische) Hirten immer als hell dar und finden dafür "schwarze Schafe", denen sie ihre Übeltaten in die Schuhe schieben können oder mit denen sie von eigenen Missetaten ablenken können. Jes. 5; 23 fährt fort:
>>[Wehe jenen,]
die um Bestechungsgeld
dem Schuldigen Recht geben,
dem Unschuldigen aber sein Recht entziehen.<<
Jesaja 5; 23
Der öff.-"rechtl." SchmierFunk (www.SchmierFunk.de) kriminalisiert unschuldige FernsehBoykotteure aus GewissensGründen, vertrauend aufs die Gewalten verschmierende schmierige KirchhofKomplott (www.KirchhofKomplott.de).
Weiter verweisen wir ansonsten auf www.SchafsPelze.de
© Brian Brain, Ernst Albert & Urs Ars 20171230_2105 auf www.VerGLEICHnis.de
Ich-bin-Worte von Jesus Christus (v.a. im Johannes-Evangelium) gelten als herausragend bedeutsame Worte. Wir besprachen oben 2 davon:
>>Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben [Joh. 15, 5]<<
>>Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben [Joh. 11, 6]<<
Letzteres korrespondiert mit den zwei Wegen (und dem breiten Tor und der schmalen Tür).
In diesem Gleichnis ist wiederum der Vergleich mit den Wölfen im Schafspelz enthalten, der sich jedenfalls direkt anschließt.
Beides korrespondiert mit weiteren Ich-bin-Worten, die ebenfalls (über ein anderes Bild, den Schafstall) einigermaßen zusammengehören,
>>Ich bin die Tür [Joh. 10, 9]<<
>>Ich bin der gute Hirte [10, 11-14]<<(i.S.d. wahren Hirten, nicht des diebischen bzw. Wolf in Schafskleidern)
In gewisser Weise könnte man nun sagen: Jesus, der Gottes-Sohn (nach christlicher Auffassung) ist der, der "Ich bin" sagt. Das ist der Schlüssel, die (richtige) Tür, der (richtige) Weg.
Der geistreiche Konzept-Künstler Timm Ulrichs hat ein wunderbares Wortspiel entdeckt und bestechend adäquat auf einer Postkarte visualisiert, deren ungefähres Aussehen hier (aus dem Gedächtnis nachgeahmt) wiedergegeben werden soll:
Ob er an dies Thema dabei dachte, ist uns unbekannt. Jedenfalls macht es die Charakterisierung Jesu als derjenige, der "Ich bin" sagt, verblüffend gelungen augenfällig.
Darüber hinaus fragt man sich aber auch unwillkürlich, ob der Künstler als ein Ich, oder auch ein anderes Ich, etwa ich, wenn ich "ich bin" oder "je suis" sage, auch den Satz ohne Blasphemie so vollenden kann wie im Werk von Timm Ulrichs.
Im Sinne von Gottes-Kindern, die wir ja ausdrücklich sein sollen, sind wir es tatsächlich in gewisser Weise, nämlich insofern, als wir Mitschöpfer der Welt werden in Gottes-Ebenbildlichkeit, wenn wir uns im Sinne unseres Selbst und unserer Gaben selber schöpfen bzw. jedenfalls gewissenhaft bewusst weiterentwickeln in Harmonie mit dem Ganzen.
Tatsächlich ist diese Art des "ich bin"-Sagens und -Gestaltens, des Selbst-Gestaltens (des selber sein Selbst Gestaltens) in Übereinstimmung mit dem Ganzen, also Gesellschaft und Ökologie, genau das, was der Humanismus verlangt (s. ÖHI-Prinzip).
>>Je suis Jesus!<< in diesem Sinne ist der Schlüssel zur Gottes-Ebenbildlichkeit bzw. zu einem Humanismus in der geforderten Gottes-Ebenbildlichkeit. Es kann - richtig verstanden - ein Wahlspruch des Humanismus' und des ÖHI-Prinzips sein. Es ist eine äußerst gut passende Aufschrift für die schmale Pforte, die zum Leben führt.
Gewöhnlich deutet man dieses "Leben" als das "ewige Leben". Das ist kein unpassender Ausdruck, wird aber trotzdem wahrscheinlich leicht falsch verstanden.
Wahrscheinlich meint es nämlich allenfalls indirekt das, was mit uns nach dem physischen Tod geschieht. Erhellender sind wahrscheinlich einige merkwürdige (oft verdoppelnd scheinbar tautologische) Formulierungen, die man bei Humanisten oft findet:
"menschlicher Mensch"
"lebendiger Mensch" i.S.v. "lebendiger Lebender"
"ständig wiedergeboren werden" (obwohl man bereits auf die Welt gekommen und noch nicht gestorben ist)
Vielleicht illustriert folgender gewitzter Wortwitz, den Rüdiger Dahlke einmal in einem Vortrag verwendete, am einleuchtendsten, was gemeint ist: Einer seiner Freunde soll einmal gesagt haben, er wünsche sich für seinen Grabstein die Aufschrift: "Er lebte noch, als er starb." — Wenn wir uns vergegenwärtigen, wie viele (bemitleidenswerte / irregeleitete) Menschen schon lange, bevor sie sterben, keinen wirklich lebendigen Eindruck mehr machen, insbesondere weil sie mit sich (selbst) noch nie viel anfangen konnten, verstehen wir leichter, was ein Leben bedeutet, das durch eine schmale Pforte mit der Aufschrift "Je suis Jesus!" oder jedenfalls "Ich bin (weil ich BIN)" im Sinne des Fromm'schen SEINs führt, und nicht nur mit der Aufschrift "Ich bin allenfalls was ich HABE" im Sinne des Fromm'schen HABENs.
In solchem Sinne sollten (eigentlich) alle guten Kunstwerke Gleichnisse sein, Bilder für etwas, die nicht bloß möglichst naturgetreue Abbilder von und für etwas sind, sondern Bilder im Sinne einer erhellenden Metapher oder Analogie!
— sofern sie gut sind —
(eigentlich) immer
VerGLEICHnisse.
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Die Geschichte von der Rettung der Susanna durch Daniel zeigt, wie etwas Verführerisches, auf das man ein Auge wirft. die Blicke so fesseln kann, dass man vergisst, noch zum Himmel zu blicken und der Ethik zu gehorchen. Äußerst ungerecht sind dann die Urteile. Die Verbrecher lässt man laufen, zumal dann, wenn die Richter selbst die Verbrecher sind, die Unschuldigen zerstört man ersatzweise, zumal die das Verbrechen durchschauen (vgl. Jesaja 5).
So ist es in dieser Geschichte (Dan.13; 1-64), so ist es auch heute mit den Richtern, die ein Auge begehrlich und interdressiert auf das öff.-"rechtl." Fernsehen geworfen haben und an seiner Macht teilhaben wollen. Man muss die 2 Ältesten nicht unbedingt mit den Kirchhofbrüdern Paul und Ferdinand identifizieren, findet aber gewiss viele gute Gründe dafür, auch wenn sie sich nicht durch einen Daniel ihrer Lügen überführen lassen und selbst bei Nachweis von Verlogenheit mit Mitteln der Macht sich einer gerechten Verfolgung entziehen. Zwar hinkt der Vergleich ein wenig insofern, als das öff.-"rechtl." Fernsehen sich diesen Begehrlichkeiten wie eine Prostituierte durchaus nicht entzieht, aber dafür verlangt, dass die eigentlichen Vorteilsnehmer kurzerhand Nachteilserleider wie Boykotteure zu Vorteilsnehmern umdefinieren und zu Zahlungen verpflichten, wenn auch gegen alles Recht, insbesondere wider die Grundrechte und die guten Sitten. So stricken die dann ihre Urteile, dass dem entsprochen wird auf Kosten Unschuldiger, die dafür von den Kriminellen kriminalisiert und wie Kollateralschäden achselzuckend als verschmerzbare Minderheit und "Nebensächlichkeit" Menschen verachtend zerstört werden (was wieder ein Vergleich ist und an die DeutungsHohlheit erinnert, die die Macht benötigt und sich sichert, zwangsfinanziert von jenen, gegen die sie gerichtet ist).
Dass insofern heute wieder die, die das Recht schützen wollen, unschuldig auf den Anklagebänken sitzen, sicher mit ihrer Verurteilung rechnen müssend, und die, die es brechen auf den Richterstühlen, sich stets nur an den schein-rechtsstaatlichen Prozessen bereichernd, ist ein weiteres Indiz für die Refaschisierung Deutschlands und Judikratur.
Genau genommen ist es sogar noch schlimmer: Diejenigen, die durch Paul Kirchhofs verfassungswidrigen RBeitrStV plötzlich unschuldig kriminalisiert und als vorgebliche "Schuldner" verfolgt werden, dürfen sich nicht einmal als Angeklagte gegen die perfide kirchhöfische Kriminalisierung trotz Unschuld wehren, sondern müssen entgegen der rechtsstaatlichen Unschuldsvermutung, die Paul Kirchhof perfide ausgehebelt und für sie ins Gegenteil verkehrt hat, selbst kostenpflichtig gegen Kostenauferlegung für ihren Konsumboykott klagen und zwar vor Kirchhof-Gerichten gegen das Kirchhöfische, das dem Kirchhoffunk heute zugrunde liegt, mit berechenbar kirchhöfisch tödlich zerstörerischem Ausgang, flankiert von Kirchhoffunk-Berichterstattung!
Was Fromm im Faschismus als das Nekrophile bezeichnete, das Minderheiten rücksichtslos zu brechen entschlossen war, zäh wie Leder und hart wie Kruppstahl, ist im heutigen Deutschland das Kirchhöfische. Es säuselt süßlich und rhetorisch durchtrieben schmeichelnd (mit Kreidestimme), statt zu plärren wie die Faschisten. Aber seine Wirkung ist im Einzelfall nicht weniger brutal Leben zerstörend und unerbittlich Menschen verachtend, diese trotz ihrer Rechtschaffenheit und Unschuld als "vernachlässigbare" Minderheit verfassungswidrig mit allen Mitteln brechend, auch wenn die offene Mordabsicht der Nekrophilen heute fehlt (wie Arno Gruen treffend bemerkt, ohne sich dadurch täuschen oder besänftigen zu lassen, wie die überwältigende Masse der staatsdirigistisch Fernsehverblödeten).
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Lukas 18; 1-8 wird ein >>gottloser Richter<< beschrieben, der doch schließlich dem dauernden und lauten Klagen einer Frau nachgibt und ihr zu ihrem Recht verhilft. Allerdings ist der auch nicht wie in unserer Gesellschaft, selbst der Widersacher der Frau. Vielmehr sieht er es irgendwann als seine Aufgabe, ihr zu helfen, obwohl er doch gottlos und ungerecht genannt wird. Das sind für heutige Verhältnisse geradezu paradiesische Zustände. Das Gleichnis bezieht sich allerdings darauf, dass man Gott entsprechend hartnäckig anflehen solle, einem zu helfen. Doch kann das denn wirklich das Mittel der Wahl sein?
Auch Jean-Claude Juncker machte deutlich [Spiegel (s.u.) bzw. Juncker-Prinzip], dass nur lautes Geschrei und Aufstände die EU davon abhalten kann, den Bürgern Stück für Stück, Schritt für Schritt ihre Rechte zu nehmen. Doch wer wüsste nicht, dass lautes Geschrei und Aufstände zu nichts eher führen als dazu, die derart Engagierten als Terroristen zu verunglimpfen und in die Schranken des KadaverGehorsams zu weisen, den sie von uns verlangen?!
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Das folgende Gleichnis ist auf aktuelle Missstände gemünzt und dafür von uns entwickelt worden. Sprachlich ahmt es ein wenig biblische Sprache nach, möchte aber gewiss nicht die heilige Schrift lächerlich machen, sondern die Lächerlichkeit derer verdeutlichen, die uns heute staatsdirigistisch mit ihren zweifelhaften Botschaften und übergriffigen schmierigen Verhaltensweisen zwangsbeglücken:
Es begab sich, dass ein Pulk 13-jähriger Halbstarker zusammenhockten auf Kisten voll Bier und Wodka und fröhlich tranken. So wollten alle mit ihnen sein und gesellten sich dazu und tranken mit. Als sie dann aber grölten und übermütig wurden, schauten sie um sich, wo sie neuen Stoff herbekämen. Da entdeckten sie in der Nähe zwei vereinzelte Kinder, die nicht mitmachten. Sogleich schlenderten sie cool zu ihnen und umringten sie und lachten und schubsten und zogen sie, an den Haaren und an den Taschen und griffen tief hinein. "Wenn IHR schon nicht mit uns kommt, wie alle anderen, dann doch wenigstens euer Geld", höhnten sie, das ist nur gerecht, oder? Alle schrien freudig: "ja!", "klar doch!", "sicher!", nur nicht die zwei so "Abgezogenen". Denn sie wussten nicht, dass es noch schlimmer kommen würde. Nirgends waren sie mehr sicher vor den Alkoholisierten, die die Gegend unsicher machten und sie ausnahmen. Dann wieder flößten sie ihnen plötzlich Alkohol ein, bis sie ungeübt im Trinken umfielen und ergötzten sich gar sehr daran.
Unter denen, die das hörten, waren aber auch Reporter vom Rundfunk, die sich empörten und riefen: "Das ist ja schlimmes Mobbing! Sag' wo ist es geschehen, auf dass wir es mit der Kamera filmen und senden können!"
ER aber sprach: "Wahrlich, ich sage euch, ihr selbst seid es, die laut grölen und prassen und verführen mit Opiumnebel fürs Volke! Und gar jene mobben und quälen durch Beitragsbescheide, die den Rausch, der alle verdummt und lähmt, nicht mitmachen wollen, bis auch sie euch verfallen oder zermürbt sich euch ergeben müssen!
Da zogen sie von dannen und sprachen bei sich: "Dann wollen wir es nicht senden und zeigen den Bürgern. Es könnte sie zu sehr echauffieren und Herzinfarkte bewirken. Wir wollen sie doch lieber erheitern wieder mit Rosamunde.
Die Quote wird es uns danken (wir machen uns keine Gedanken)."
© Ernst Albert & Brian Brain 20130717_0255
(auf www.VerGLEICHnis.de)
© Ernst Albert 20180105_2300 auf www.VerGLEICHnis.de
Der folgende Vergleich hat die Form eines Aphorismus.
Andere findet man auf www.entARTete.de
Wenn der öff.-"rechtl." Rundfunk die Menschen in Deutschland seine Sendungen und seinen Beitrags-"Service" zwangsfinanzieren lässt, unabhängig davon, ob sie von ihm etwas erwerben oder erschleichen wollen, oder einfach in Frieden ihr einfaches Leben in ihrer Heimat unbehelligt von solchen Dummköpfen leben wollen, ist das so empörend, wie wenn Donald Trump von den Mexikanern seinen Grenzzaun zwangsfinanzieren lässt, egal, ob die über die Grenze wollen oder solch "antiimperialistischen Schutzwall" wünschen oder einfach in Frieden ihr einfaches Leben in ihrer Heimat unbehelligt von solchen Dummköpfen leben wollen.
Denn die gemeinsame Anmaßung von öff.-"rechtl." Rundfunk und Donald Trump besteht schon darin, dass sich beide als unwiderstehlich verführerisch attraktiv und segensreich missverstehen, obwohl sie für den intelligenteren Teil der Bevölkerungen im Gegenteil bloß ein abstoßendes überflüssiges Ärgernis darstellen!
© Ernst Albert 20180105_2300 | www.VerGLEICHnis.de
Eines der schönsten "Gleichnisse" der Literatur findet sich in Gotthold Ephraim Lessings Nathan der Weise (1779) mit der Ring-Parabel, in der es um die Gleichwertigkeit der Religionen geht, bzw. darum, durch entsprechendes Verhalten die Echtheit der Religion, des Glaubens bzw. des Ringes zu beweisen.
Wir können hier dieses berühmte, literarisch "Parabel" genannte "Gleichnis" nur wärmstens empfehlen. Interessant ist schon allein, dass es ein Gleichnis über Religionen ist statt eines in einer Religion. Es ist aktueller denn je, wenn es um den Streit zwischen den Religionen um die wahre Religion geht.
© Urs Ars & Brian Brain 20160225_1830 (auf www.VerGLEICHnis.de)
Bei der Gleichung aus der Überschrift, NotDurftWorte::NotWehrWorte=TrostVergleich::MahnVergleich, werden die doppelten Doppelpunkte als "zu" oder "verhält sich zu" gelesen. Hätte man Zahlen statt der 4 Begriffe, würde man i.d.R. je nur einen Doppelpunkt als Divisionszeichen verwenden oder ersatzweise einen Schrägstrich. Nach dem AMIV-Prinzip (Adäquat Mehrdimensionale Ideen-Visualisierung) der Ideamatik bzw. der AdäquatheitsÄsthetik (www.AdaequatheitsAesthetik.de) würde man aber zumindest die betont 2-dimensionale Schreibweise mit Bruchstrichen bevorzugen, die aber auch durch eine 2x2-Tabelle vereinfacht werden kann, die wir in der Ideamatik (elementaren) PropGraph nennen. Denn dann kann man durch Drehen oder/und Wenden weitere korrekte Proportionen erzeugen (falls man beachtet, nicht durch Null zu dividieren).
Verfahren wir so mit unserem Beispiel hier, erhalten wir:
NotDurft-
Worte Trost-
NotWehr-
Worte Mahn-
© Urs Ars 20160225_1830
Links stehen 2 NotWort-Arten, rechts 2 Vergleichs-Arten.
Oben stehen 2 Waffen der Herrschenden, unten stehen 2 Waffen der Bedrängten / Bürger.
Interpretierbar ist die (quadratische) (2x2)-Tabelle als 2 Spalten, die je wie ein Bruch lesbar und gleichzusetzen sind. So ergibt sich die Lesart der Überschrift:
NotDurftWorte verhalten sich zu NotWehrWorten wie (ein) TrostVergleich zu (einem) MahnVergleich.
Je nachdem, wie man die quadratische Tabelle dreht, ergeben sich offenbar noch 3 weitere Lesarten und mit Hilfe zusätzlichen Wendens weitere 4.
Letztlich sind alle 8 Lesarten aber bereits in der dargestellten Tabelle visualisiert, da Objekte der Ideamatik i.a. bis auf Drehen und Wenden in geeignet hochdimensionalem Raum bestimmt sind, also sich durch die Transformationen nicht wesentlich ändern. (Tatsächlich unterscheiden sich die Möglichkeiten auch nur in den Reihenfolgen der Nennungen der 4 Elemente, nämlich denen, die auf dasselbe hinauslaufen.)
Man vergleicht hier also 2 Sorten von NotWorten mit 2 Sorten von Vergleichen, weil sowohl die 2 NotWort-Arten, als auch die beiden Vergleichs-Arten nach den asymmetrischen Machtverhältnissen benannt sind, in denen sie wirken (sollen). Das ist der Vergleich der Spalten.
Beim Vergleich der "Zeilen" vergleicht man 2 Sorten von herrschaftsstabilisierenden Waffen mit 2 Sorten von herrschaftskritisierenden Waffen des Widerstands.
Dabei sind (Not)Worte natürlich weniger komplexe Waffen als Vergleiche (was ihre jeweilige innere Struktur anbelangt).

References: Art. 5
 Art. 5
 Art. 5
 Art. 5
 Art. 5
in dubio
 Art. 1
 Art. 2