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Timestamp: 2017-09-22 16:52:15+00:00

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ibr-online: Nachtragsmanagement gemäß § 2 VOB/B und § 650c BGB n.F. - Nachweis und Prüfung aus baubetrieblicher Sicht
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Nachtragsmanagement gemäß § 2 VOB/B und § 650c BGB n.F.
Nachweis und Prüfung aus baubetrieblicher Sicht
Mittwoch, 18.10.2017, 09:30 - 17:00 Uhr, Düsseldorf
ist von der Ingenieurkammer Niedersachsen öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Bauablaufstörungen und Inhaber des Baubetrieb­lichen Ingenieurbüros Bötzkes (BIB) in Braunschweig. Für die am Bau Beteiligten erstattet er Privat-, Schieds- und Gerichtsgutachten zu Bauablaufstörungen, verzögerter Vergabe, Leistungsänderungen und Kündigungsabrechnungen. Der Referent führt seit Jahren baubetriebliche Seminare bei Verbänden, öffentlichen Bauverwaltungen sowie Unternehmen durch und ist Autor baubetrieblicher Fachveröffentlichungen.
Bau- und Projektleiter, Baukaufleute, bauüberwachende Architekten und Projektsteuerer, öffentliche Auftraggeber, Bauträger, Sach­verständige und Auftragnehmer aus der Bauwirtschaft, Bau­juristen.
Die Geltendmachung von Nachtragsforderungen ist heute üblich, da es immer wieder zu erforderlichen Änderungen oder zusätzlichen Leistungen bei der Ausführung kommt, die bei der Ausschreibung nicht bekannt waren. Da die Nachtragsforderungen nach Vertragsabschluss außerhalb des Wettbewerbs geltend gemacht werden, hat die VOB/B das Prinzip der Preisfortschreibung „Guter Preis bleibt guter Preis, schlechter Preis bleibt schlechter Preis“ entwickelt. Hierüber gibt es immer wieder Streit, wie die Preisfortschreibung durchzuführen ist. Seit den höchstrichterlichen Urteilen zur Preisspekulation im Jahr 2008 wird teilweise auch diskutiert, das Modell der Preisfortschreibung durch eine Preisbildung auf der Grundlage tatsächlicher Ist-Kosten zu ersetzen.
Mit dem neuen Bauvertragsrecht, welches ab dem 01.01.2018 gemäß BGB anzuwenden ist, wurde das einseitige Anordnungsrechts des Auftraggebers, welches es bisher nicht im BGB, sondern nur in der VOB/B gab, eingeführt. Als Folge dieses Anordnungsrechtes wurde dann im BGB auch die Vergütung dieser Nachtragsleistungen geregelt. Darin ist die Vergütung mit der Formulierung „tatsächlich erforderliche Kosten“ vorgegeben worden, welche grundsätzlich anders ist als die Preisfortschreibung gemäß VOB/B. Aus baubetrieblicher Sicht stellt sich nun die spannende Frage, wie die Rechtsprechung diese Formulierung auslegen wird.
Im Seminar werden die Grundlage und Schwierigkeiten der Preisfortschreibung gemäß VOB/B und die Vergütung gemäß „tatsächlich erforderlicher Kosten“ gemäß BGB ab 01.01.2018 an konkreten Beispielen erläutert. Hierdurch sollen Auftragnehmer in die Lage versetzt werden, berechtigte Nachtragsforderungen angemessen geltend machen zu können sowie Auftraggeber, solche Forderungen angemessen prüfen zu können.
Weiterhin wird aus baubetrieblicher Sicht erläutert, wie Vergütungsanpassungen bei Mengenabweichungen und ein Gemeinkostenausgleich zu berechnen sind. Schließlich wird aus baubetrieblicher Sicht erläutert, wie die Eskalation des Bauvertrages, die Kündigung, abzurechnen ist.
1. Baurechtliche Grundlagen
Nachweis- und Prüfungspflichten
2. Grundsätze der Kalkulation in der Bauwirtschaft
Kostenelemente der Kalkulation
Preisermittlung bei Zuschlagskalkulation und Kalkulation über die Endsumme
Urkalkulation, Auftragskalkulation, Nachtragskalkulation
3. Vergütungsanpassungen gemäß VOB/B
§ 1 Abs. 3 und 4 VOB/B: Leistungsbestimmungsrecht des Auftraggebers
2 Abs. 5 VOB/B: Grundsätze der Preisfortschreibung bei geänderten Leistungen (Über- und Unterkalkulation)
Lohn- und Stoffpreisänderung durch Bauzeitverschiebung
§ 2 Abs. 6 VOB/B: Besondere Vergütung für zusätzliche Leistungen
4. Vergütungsanpassungen gemäß neuem Bauvertragsrecht im BGB ab 2018
§ 650a BGB: Bauvertrag
§ 650b BGB: Änderung des Vertrags; Anordnungsrecht des Bestellers
§ 650c BGB: Vergütungsanpassung bei Anordnungen
ortsübliche und angemessen Vergütung gemäß § 632 BGB
tatsächlich erforderliche Kosten gemäß § 650c BGB
5. Mengenänderungen und Gemeinkostenausgleich
§ 2 Abs. 3 VOB/B: Mengenänderungen
Fortschreibung der Gemeinkosten für Bauzeitverlängerung
6. Teilkündigung und Gesamtkündigung
§ 2 Abs. 4 VOB/B: Selbstübernahmen durch den Auftraggeber
§ 6 Abs. 7 VOB/B: Kündigung bei 3-monatiger Unterbrechung
§ 8 Abs. 1 VOB/B: Freie Kündigung durch den Auftraggeber
§ 8 Abs. 3 VOB/B: Kündigung durch den Auftraggeber aus wichtigem Grund
§ 9 VOB/B: Kündigung durch den Auftragnehmer
7. Sonderfälle im Nachtragsmanagement
§ 2 Abs. 7 VOB/B: Pauschalpreise
§ 2 Abs. 8 VOB/B: Leistungen ohne Auftrag
§ 2 Abs. 9 VOB/B: Planungsleistungen
§ 2 Abs. 10 VOB/B: Stundenlohnarbeiten
8. Wirtschaftsmediation
Termin: Mittwoch, 18.10.2017, 09:30 Uhr - 17:00 Uhr
Sie können sich per Brief, Fax, E-Mail oder - am besten - direkt über http://www.ibr-online.de/IBRSeminare anmelden. Die Anmeldungen sind verbindlich. Anmeldungen sind auch dann verbindlich, wenn die Anmeldebestätigung nicht bzw. nicht rechtzeitig eintrifft. Im Falle einer Überbuchung werden Sie unverzüglich informiert. Nach Eingang Ihrer Anmeldung erhalten Sie von uns umgehend eine Anmeldebestätigung sowie eine Rechnung über die Teilnehmergebühr. Der Rechnungsbetrag muss unter Angabe der Rechnungsnummer sowie des Teilnehmernamens spätestens zwei Wochen vor dem Seminartag ohne Abzug auf unserem Konto bei der Commerzbank AG Mannheim, IBAN: DE76 6708 0050 0688 7521 01, BIC: DRES DE FF670, gutgeschrieben sein. Bei kurzfristigen Seminaranmeldungen ist die Rechnung sofort fällig.
Frau Sandra Koden, Tel. 0621/12032-18, Fax 0621/28383, E-Mail: koden@id-verlag.de
Frau Kerstin Möller, Tel. 0621/12032-35, Fax 0621/28383, E-Mail: moeller@id-verlag.de

References: § 2
 § 650
 § 2
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§ 1

§ 2

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§ 650

§ 650
 § 632
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§ 2

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§ 6

§ 8

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§ 9

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