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Timestamp: 2018-03-21 14:54:26+00:00

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INVERS Versicherungsvermittlungsgesellschaft mbH-keine Bilanz zum Jubeln - Diebewertung
INVERS Versicherungsvermittlungsgesellschaft mbH-keine Bilanz zum Jubeln
Das zumindest können wir erkennen, wenn wir uns die Bilanz des Unternehmens genauer anschauen. So gerade noch ein positives Ergebnis hat man im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielt.
Lagebericht Geschäftsjahr 01. Januar – 31. Dezember 2014
der INVERS Versicherungsvermittlungsgesellschaft mbH, Leipzig
1. Gesellschaftsrechtliche Betrachtung
Im abgeschlossenen Geschäftsjahr wurden keine gesellschaftsrechtlichen Änderungen vorgenommen.
Im Geschäftsjahr wurde, trotz weiterhin schwierigem Marktumfeldes, eine leichte Umsatzausweitung um 1,2 % auf Euro 25,3 Mio. (Vj.: Euro 25,0 Mio.) erreicht. Hierin zeigt sich auch der Erfolg sich durchsetzender geschäftspolitischer Maßnahmen und leichten Umstrukturierungen zur allgemeinen Stärkung in unseren Geschäftsfeldern, insbesondere mit den Schwerpunkten private und gewerbliche Sach-/Haftpflichtversicherungen sowie Vermittlung offener Investmentfonds. Gute Beiträge zu dieser Entwicklung ergaben sich auch durch die Hereinnahme neuer Produkte und neuer Anbieter.
Hervorzuheben ist die weiter voranschreitende Verschiebung der Umsätze, weg von Abschlusscourtagen hin zu laufenden Courtagen. Im Ergebnis ist eine größere Unabhängigkeit der INVERS GmbH von den durch äußere Einflüsse (wie z. B. Marktereignissen und zunehmend auch politisch motivierten Entscheidungen und Gesetzesänderungen) beherrschten und stark volatilen Abschlusscourtagen festzustellen. Dadurch wird insbesondere die zukünftige Ertragslage der Gesellschaft weiter gesichert.
Der Rückgang der Nettocourtage um 6,4 % wurde insbesondere durch weitere Technisierung, verbesserte Software und Inanspruchnahme von Serviceleistungen mit 7,3 %, bezogen auf die Nettocourtage, überkompensiert. Die Nettoumsatzreduktion war im Rahmen einer strategischen Nettoumsatzoptimierung bezogen auf die Gesamtunternehmung, die mittel- bis langfristige Auswirkungen haben wird, geplant und hat erfreulicherweise schon zu ersten Ausgleichseffekten geführt.
Die weitere Reduzierung von Geschäft, welches mit erheblichen Stornohaftungsrisiken verbunden ist (insbesondere kapitalisierende, gezillmerte Lebensversicherungsprodukte und private Vollkrankenversicherung), sowie die weiter erfolgte Risikoverlagerung wurden fortgesetzt. Die Riskovorsorge hierzu ist folglich (trotz großzügiger buchhalterischer Vorwegnahme zukünftiger Risiken, auch wenn diese zum Teil erst nach über 40 Jahren zu erwarten sind) nur marginal gestiegen. Die Stornorisiken wurden demzufolge den Marktgegebenheiten und -veränderungen nochmals in großzügiger Bemessung angepasst und haben das Ergebnis mit 100 T€ belastet.
Die Personalkosten sind rückläufig, gehen mit der etwas geringeren Mitarbeiteranzahl einher und wurden dieser Entwicklung angepasst.
Die Werbekosten blieben nahezu konstant. Die laufende Softwarebetreuung bleibt weiterhin auf hohem, relativ konstantem Niveau, um eine stabile und effiziente EDV-Anbindung unserer Teilnehmer und die Antizipation aller bekannten zukünftigen Entwicklungen frühzeitigst zu gewährleisten. Die in Anspruch genommenen Serviceleistungen wurden reduziert.
Die verbleibenden Kostenarten blieben per Saldo relativ konstant bzw. folgten der spezifischen Preisentwicklung.
3. Vermögens- und Kapitalstruktur
Das Verhältnis von Eigenkapital zu langfristigem Anlagevermögen zeigt die stabile Kapitalstruktur unseres Unternehmens. Die Liquiditätsnähe unserer Vermögensstruktur wurde beibehalten. Rund 11,4% des Anlagevermögens sind werthaltige Finanzanlagen, bei denen zukünftig mit Wertsteigerungen zu rechnen ist. Die Risikostruktur in diesem Bereich wurde weiter verbessert. Das Fremdkapital wurde weiterhin insgesamt nominal leicht zulasten einer Risikovorsorge im Rückstellungsbereich verringert, da ggf. mit Ausfällen von Vertriebspartnern derart gerechnet werden muss, dass diese wegen wiederholt neuer Gesetze (z.B. LVRG) ihr Geschäft aufgeben müssen, ohne Stornorückzahlungsverpflichtungen an die INVERS GmbH nachkommen zu können.
Die Vermögens- und Finanzlage ist geordnet.
Die Personalentwicklung ist leicht rückläufig. Durchschnittlich waren im Geschäftsjahr 35 Arbeitnehmer beschäftigt , davon sind leitende Angestellte sechs, Angestellte 29.
5. Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres
Im Jahr 2014 wurden weitere Instandhaltungsmaßnahmen zum Werterhalt des Bürogebäudes in Leipzig-Rückmarsdorf durchgeführt.
Die, wegen verlorenen Vertrauens in das Produkt, zurückgehenden Geschäfte im Bereich der kapitalisierenden Versicherungen gegen laufenden Beitrag setzten sich fort. Der Garantiezins wurde weiter abgesenkt, erste Teile des Lebensversicherungsreformgesetzes (LVRG) traten in Kraft. In dessen Folge wurden Stornohaftzeiten teilweise wiederholt erheblich verlängert. Dies trug insgesamt zu einem weiteren Geschäftsrückgang im Bereich versicherungsgebundener Anlageprodukte bei. Gleichzeitig verminderte sich auch im Jahr 2014 das Neugeschäft der Voll-Krankenversicherung im Gesamtmarkt, wie auch bei der INVERS GmbH selbst. Hinzu kommen Unsicherheiten wegen der anstehenden Gesetzesreform im Investmentfondsbereich (MiFiD II) und hinsichtlich Fortführung der EU-Vermittlerrichtlinie (IDD).
Die INVERS GmbH hat diese Entwicklung der letzten Jahre und die laufende Entwicklung im Markt zur Straffung ihrer Vertriebsstrukturen, den Ausbau der EDV sowie zur Fortentwicklung von allgemeiner Qualität und Quantität, auch zum Vorteil für die mit der INVERS GmbH kooperierenden Versicherungsmakler und unabhängigen Finanzanlagenvermittler, genutzt.
Die INVERS GmbH ist für Versicherungsmakler und unabhängige Finanzanlagenvermittler ein Marktgarant wirklicher Unabhängigkeit und geeigneter Partner insbesondere in den Bereichen SHUK, RS, biometrische LV-Risiken, substitutive und ergänzende Krankenversicherung, Gewerbeversicherung, offene Investmentfonds und Bausparen. Gerade der Umstand, dass an der INVERS GmbH nach wie vor keine offenen oder verdeckten Beteiligungen von Produktgebern und/oder sonstigen Dritten bestehen, führt zu einer stetig steigenden Marktwahrnehmung der INVERS GmbH als absolut verlässlicher Partner der Versicherungsmakler und unabhängigen Finanzanlagenvermittler.
Das jedes Jahr wiederkehrende Risiko des Jahresendgeschäftes für die INVERS GmbH wird (wie in den Vorjahren) stetig geringer, da fortlaufend Maßnahmen zur Sicherung kontinuierlich laufender Courtagen getroffen wurden und weiter getroffen werden.
Zusammen mit der Inveda.net GmbH, entwickelte die INVERS GmbH auch in 2014 den INVERS Makler Assistent (IMA) weiter. Mittels IMA sind die mit der INVERS GmbH kooperierenden Makler in der Lage Beratungsgespräche zu dokumentieren und ihren Kunden eine hinreichende Produktauswahl anzubieten. Für Ende 2015 ist ein umfangreicher Relaunch der Benutzeroberfläche des IMA geplant.
Hervorzuheben ist die Fortführung zur Beratung im Bereich offener Investmentfonds im IMA. Unabhängige Finanzanlagenvermittler werden hierdurch in die Lage versetzt zum vorgenannten Bereich den gesetzlich vorgeschriebenen Beratungs- und Dokumentationspflichten gemäß Finanzanlagenvermittlungsverordnung (FinVermV) nachzukommen. Für Ende 2015 sind Maßnahmen im IMA und im VIVO geplant, die es unabhängigen Finanzanlagenvermittlern erleichtern sollen der seit 2014 geltenden Wirtschaftsprüfpflicht im Bereich des § 34f GewO nachzukommen.
Ziel ist, den IMA auch zukünftig weiter auszubauen, um so die kooperierenden Versicherungsmakler und unabhängigen Finanzanlagenvermittler vertrieblich weiter zu stärken und gleichzeitig deren Haftungspotential möglichst weit zu senken. Der IMA dient mithin auch der Qualitäts- wie auch der Quantitätssicherung des Geschäfts. Im Weiteren wurde die Entwicklung zur sogenannten Dunkelverarbeitung weiter vorangetrieben.
2015 wird weiterhin von vielen, ungünstigen Einflüssen und Unsicherheiten für die Branche geprägt werden. Dazu zählen die im Entwurfsstatus befindliche EU-Vermittlerrichtlinie (IDD), die Wirtschaftsprüfpflicht zu § 34f GewO, Diskussionen um ein Provisionsverbot in bestimmten Bereichen und auch Diskussionen zur Offenlegung von Provisionen. Wir erwarten auch, dass der seit Jahren negative Ausblick hinsichtlich der Vermittlung privater Voll-Krankenversicherungen und kapitalbildender Lebensversicherungen auch für 2015 Geltung haben wird.
Der INVERS GmbH ist es aufgrund ihrer Anstrengungen der letzten Jahre – trotz stetig negativem Marktausblickes – gelungen im Bereich der laufenden Courtagen zu wachsen; insbesondere durch gezieltes „anders als die Wettbewerber“ agieren. Das vorstehend beschriebene Wachstum ist, durch den Ausbau wiederkehrender Courtagen (auch durch Bestandsübernahmen), nachhaltig. Ende 2015 soll ein Programm zum Aufkauf von Beständen ausscheidender Makler und ausscheidender Finanzanlagenvermittler entwickelt werden.
Auch im Geschäftsjahr kann bisher, soweit überschaubar und planbar, von leichten Zuwachsraten ausgegangen werden. Ein Risiko dahingehend stellen jedoch das allgemein am Markt zurückgehende Geschäft der privaten Vollkrankenversicherung und die gesunkene Anzahl aktiver Makler und aktiver Finanzanlagenvermittler dar. Es muss ggf. damit gerechnet werden, dass sich die Anzahl aktiver Makler und aktiver Finanzanlagenvermittler ab spätestens 2016 weiter verringern wird. Folglich legt die INVERS GmbH einen noch stärkeren Fokus auf die Verstärkung von Umsätzen, aus welchen fortlaufende Courtagen entstehen und wird ein Bestandsankaufprogramm für ausscheidende Makler und Finanzanlagenvermittler auflegen.
Wir rechnen, wie schon vorstehend beschrieben, mit einem weiteren Rückgang im Bereich der Vollkrankenversicherungen und der versicherungsgebundenen Anlageprodukte. Wie 2014 wird auch in 2015 in den Bereichen LV (gesamt) und private Vollkrankenversicherungen nicht mit einem (in den zurückliegenden Jahren üblichen) „Schlussverkauf“ zum Jahresende zu rechnen sein. Auch 2015 wird nicht auszuschließen sein, dass durch den Vertrauensverlust bei den Verbrauchern im Bereich Lebensversicherung auch das Geschäft mit rein biometrischen LV-Risiken leidet, obwohl diese Produkte sinnvoll sind und zur Absicherung dringend benötigt werden.
Im Bereich der sonstigen Krankenzusatzversicherungen, so z. B. zur Abdeckung von Lücken in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), sehen wir eine zweigeteilte Entwicklung. Der Vertrieb dieser Produkte ist bei bestimmten Verbrauchergruppen durchaus als sinnvoll anzusehen, so z. B. bei Verbrauchern, die als Selbständige freiwillig in der GKV versichert sind oder auch bei freiwillig in der GKV versicherten Arbeitnehmern oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze. Den vorgenannten Gruppen fehlt es oft an Kenntnis zu den verschiedenen Abrechnungsarten der GKV (Sachleistungsprinzip bzw. Kostenerstattung) und den damit verbundenen Möglichkeiten von Zusatzversicherungen. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn für die vorgenannten Personengruppen aus bestimmten Gründen eine private Vollkrankenversicherung nicht sinnvoll erscheint, die Verbraucher aber weitgehend die Vorteile eines „Privat-Versicherten“ genießen möchten. Hier werden wir unsere Aufklärungsbemühungen bei Maklern und Verbrauchern verstärken.
Die INVERS GmbH verstärkt auch weiterhin ihre Vermittlungsbemühungen im Bereich der für Verbraucher sinnvollen und wichtigen rein biometrischen Lebensversicherungen. Zu diesen Produkten gehören u. a. die Risikolebensversicherung, die selbständige Berufsunfähigkeitsversicherung, die Erwerbsunfähigkeitsversicherung, die Absicherung schwerer Krankheiten (Dread Disease) und die Grundfähigkeitsversicherung, aber auch sogenannte Multi-Invaliditätsprodukte.
In 2014 wurde beschlossen auch für 2015 weitere vertriebstechnische Maßnahmen zu ergreifen, welche sicherstellen sollen, dass die von INVERS GmbH begehrten SHUK, RS, Gewerbeversicherungs- und Investmentfonds-Bestände weiter ausgebaut werden. Für die Jahre 2015/2016/2017 wird erwartet, dass diese Bemühungen weitere Erfolge zeigen. Dazu zählen an Versicherungsmakler und unabhängige Finanzanlagenvermittler gerichtete Schulungen zur umfassenden Betreuung ihrer Kunden, denn eine umfassende Kundenbetreuung führt zwangsläufig zu mehr Bestandsgeschäft in den Bereichen SHUK, RS, Gewerbeversicherung und offene Investmentfonds.
Der INVERS Makler Assistent (IMA) stößt weiterhin auf großes Interesse bei den Vermittlern; wiederum wurden neue Tools implementiert. Der IMA wird von Versicherungsmaklern und unabhängigen Finanzanlagenvermittlern zur Beratung im Privatkundenbereich genutzt. Die Kooperationspartner werden durch den IMA in die Lage versetzt, Risikoaufnahme, Risikoauswahl, Produktvergleich, Produktauswahl, Dokumentation, den zu erteilenden Rat und letztlich den Antragsversand in einem durchgängigen Prozess zu bewältigen. Durch automatische Onlineupdates wird darüber hinaus die Aktualität des IMA sichergestellt. Ebenfalls hat sich als großer Vorteil erwiesen, dass die Kundendaten stets für den Makler auf seinem Rechner verfügbar sind, ohne ausschließlich auf externe Server angewiesen zu sein. Im Jahr 2014 wurde ein umfassendes Datenbankupdate abgeschlossen (Version 5.1.), welches insbesondere die Arbeitsgeschwindigkeit bei größeren Datenmengen erhöhen soll. Für 2015 sind weitere Geschwindigkeitsverbesserungen bereits geplant (z.B. Umstellung auf 64 Bit Version).
Ende 2015 rechnen wir mit ersten Hinweisen bezüglich der zweiten EU-Vermittlerrichtlinie für den Versicherungsbereich (IDD). Auf Grundlage dieser Hinweise soll sodann begonnen werden erforderliche Umstellungen zu planen und (soweit möglich) bereits in 2015/2016 umzusetzen, da wir mit dem Inkrafttreten der IDD auf nationaler Ebene spätestens für das Jahr 2017 rechnen. Zu den Vorbereitungen zählen hier insbesondere auch die Bereiche der EDV – hier sowohl IMA wie auch unser CRM und Makler bzw. Finanzanlagenvermittler Verwaltungsprogramm VIVO.
Leipzig, den 11.07.2015
Wilhelm Keim, Geschäftsführer
Uwe Bartsch, Geschäftsführer
Michael Buth, Geschäftsführer
A. Anlagevermögen 2.988.125,75 3.087.842,36
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.172,00 5.582,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 3.172,00 5.582,00
II. Sachanlagen 2.644.024,16 2.730.145,66
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.467.937,66 2.532.530,66
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 176.086,50 197.615,00
III. Finanzanlagen 340.929,59 352.114,70
1. sonstige Finanzanlagen 340.929,59 352.114,70
B. Umlaufvermögen 7.411.037,55 7.528.478,40
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.501.863,03 4.839.537,31
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.436.791,05 3.556.311,66
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.065.071,98 1.283.225,65
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.909.174,52 2.688.941,09
C. Rechnungsabgrenzungsposten 79.498,42 50.892,07
davon Disagio 19.546,00 22.242,00
D. Aktive latente Steuern 0,00 55.000,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 10.478.661,72 10.722.212,83
A. Eigenkapital 1.897.069,18 1.883.752,93
II. Bilanzgewinn 1.871.504,59 1.858.188,34
davon Gewinnvortrag 1.857.839,85 2.363.743,89
B. Rückstellungen 1.822.270,00 1.742.127,00
C. Verbindlichkeiten 6.759.322,54 7.096.332,90
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.308.825,59 1.437.228,12
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 130.000,00 129.000,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.411.625,92 5.619.151,84
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.861.450,68 2.946.347,09
3. sonstige Verbindlichkeiten 38.871,03 39.952,94
davon aus Steuern 34.905,23 34.896,83
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 38.871,03 39.952,94
Bilanzsumme, Summe Passiva 10.478.661,72 10.722.212,83
1. Rohergebnis 5.746.915,40 6.260.725,49
2. Personalaufwand 2.006.532,78 2.158.371,49
a) Löhne und Gehälter 1.805.639,43 1.925.301,05
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 200.893,35 233.070,44
davon für Altersversorgung 14.898,28 11.668,35
3. Abschreibungen 117.737,50 137.386,09
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 117.737,50 137.386,09
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.506.059,23 3.848.342,98
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 300,15 2.053,93
davon aus verbundenen Unternehmen 300,15 2.053,93
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 58.758,26 68.141,42
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 68.613,17 76.977,44
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 107.031,13 109.842,84
9. Steuern vom Einkommen und Ertrag 81.003,89 40.533,72
10. sonstige Steuern 12.362,50 12.711,54
11. Jahresüberschuss 13.664,74 56.597,58
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.857.839,85 2.363.743,89
13. Vorabausschüttung / beschlossene Ausschüttung GJ 0,00 562.153,13
14. Bilanzgewinn 1.871.504,59 1.858.188,34
INVERS VERSICHERUNGSVERMITTLUNGSGESELLSCHAFT MBH, SPORTPLATZWEG 15, 04178 LEIPZIG
Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlust-Rechnung entspricht den Vorschriften gemäß §§ 242 ff. und der §§ 264ff. HGB.
Die Gliederung der Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Vorschriften gemäß §§ 266 und 275 HGB. In der Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlust-Rechnung wurde das Jahresergebnis bis zum Bilanzgewinn fortgeschrieben.
Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet.
Die Nutzungsdauer der einzelnen Anlagegegenstände wurde auf der Grundlage der steuerlichen AfA-Tabellen geschätzt, wobei die jeweiligen Mindestwerte zum Ansatz kamen. Auf Zugänge zum Anlagevermögen wurden steuerlich zugelassene Abschreibungssätze angewendet.
Von der Vereinfachungsregel des Abschn. 44 Abs. 2 EStR wurde in den Vorjahren Gebrauch gemacht, die Werte der Anlagegegenstände werden fortgeführt.
Die Zugänge an geringwertigen Anlagegütern wurden gemäß § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe abgeschrieben. Bei der Darstellung im Anlagespiegel wurde der Abgang nach einer fünfjährigen Nutzungsdauer unterstellt.
Die Risiken im Forderungsbestand sind angemessen durch Einzelwert- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt worden.
In den Aktiva sind keine ausschließlich nach Handelsrecht angesetzte Steuern (Vj.: T€ 55) enthalten.
In den Rückstellungen ist für alle erkennbaren passivierungspflichtigen Risiken nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung Vorsorge getroffen worden.
Alle Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.
Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im einzelnen im Anlagespiegel dargestellt.
Der Bilanzgewinn entwickelte sich im Geschäftsjahr und im Vorjahr wie folgt:
Jahresüberschuss /-fehlbetrag (-) 13.465,55 56.249,09
Verlustvortrag 0,00 0,00
Gewinnvortrag 1.857.839,85 2.363.743,89
Ausschüttungen 562.153,13
Bilanzgewinn 1.871.305,40 1.857.839,85
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten insbesondere die Rückstellungen für Stornoinanspruchnahme und Stornokosten, die Rückstellung für Vertragsbetreuung, Rückstellung für Tantiemen und die Rückstellung für Buchhaltung, Jahresabschluss, Steuererklärungen und Jahresabschlussprüfung 2014, davon wurde im Geschäftsjahr für die Jahresabschlussprüfung 2014 ein Betrag von T€ 16 eingestellt.
Die sonstigen Rückstellungen wurden für Zeiträume bis zu einem Jahr in Höhe von T€ 690,0 (Vj.:T€ 640,1), für Zeiträume über fünf Jahre in Höhe von T€ 56,0 (Vj.: T€ 52,0) gebildet.
Forderungen gegen Gesellschafter, die unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen werden bestehen nicht.
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr bestanden bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten i.H.v. T€ 130,0 (Vj.: T€ 129,0), bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. T€ 2.861,5 (Vj.:T€ 2.946,3), bei den sonstigen Verbindlichkeiten i.H.v. T€ 38,9 (Vj.:T€ 39,9).
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestanden bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten i.H.v. T€ 597,8 (Vj.:T€ 729,2).
Verbindlichkeiten aus Steuern bestehen in Höhe von T€ 34,9 (Vj.: T€ 34,9).
D. Angaben zur Gewinn- und Verlust-Rechnung
Weitere Angaben zur Gewinn- und Verlust-Rechnung ergeben sich nicht.
Durchschnittlich waren im Geschäftsjahr fünfunddreißig Arbeitnehmer beschäftigt , davon sind leitende Angestellte sechs, Angestellte einunddreißig.
Zukünftige finanzielle Verpflichtungen im Sinne des § 285Nr. 3a HGB bestanden zum Bilanzstichtag i.H.v. T€ 128 (Vj.: T€ 168).
Die Gesellschaft wird durch die Geschäftsführer Herr Wilhelm Keim und Herr Uwe Bartsch und ab 27.02.2014 durch Herrn Michael Buth vertreten.
Die Geschäftsführer, Wilhelm Keim und Uwe Bartsch, sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.
Die Geschäftsführung schlägt vor den Bilanzgewinn in Höhe von Euro 1.871.305,40 (Gewinnvortrag Euro 1.857.839,85 zuzüglich Jahresüberschuss Euro 13.465,55) auf neue Rechnung vorzutragen.
Leipzig, den 12.06.2015
gez.: Wilhelm Keim
gez.: Uwe Bartsch
gez.: Michael Buth
AHK 01.01.2014
EUR Zugänge Abgänge – Umbuchungen
1. übrige immaterielle Vermögensgegenstände
492.741,23 489.569,23 3.172,00
2.871.068,24 403.130,58 2.467.937,66
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 746.989,14 29.791,00 598.582,64 176.086,50
2.111,00-
Sachanlagen 3.618.057,38 29.791,00 1.001.713,22 2.644.024,16
1. übrige Finanzanlagen 352.114,70 51.538,59 348,49 340.730,40
62.574,40-
Finanzanlagen 352.114,70 51.538,59 348,49 340.730,40
4.462.913,31 81.329,59 1.491.630,94 2.987.926,56
64.685,40-
Ich habe den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der INVERS Versicherungsvermittlungsgesellschaft mbH, Leipzig für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2013 bis zum 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft.
Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden.
Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.
Nach meiner Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der INVERS GmbH, Leipzig. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Worms, den 10. August 2015
Schneider, Wirtschaftsprüfer

References: § 34
 § 34
 § 6
 § 285
 § 181
 § 317