Source: https://www.hensche.de/Rechtsanwalt_Arbeitsrecht_Urteile_Versetzungsklausel_BAG_3AZR269-06.html
Timestamp: 2020-06-07 00:41:54+00:00

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8 Sa 941/05
21. Au­gust 2007
1. Die Re­vi­si­on des Klägers ge­gen das Ur­teil des Hes­si­schen Lan­des­ar­beits­ge­richts vom 2. No­vem­ber 2005 - 8 Sa 941/05 - wird zurück­ge­wie­sen.
An­fal­len­de lo­ka­le Steu­ern und lo­ka­le So­zi­al­ab­ga­ben wer­den vom Ar­beit­ge­ber ge­tra­gen, wo­bei ei­ne Be­tei­li­gung des Ar­beit­neh­mers in Höhe von pau­schal DM 200,00 mo­nat­lich er­folgt.
Der Ar­beit­neh­mer erhält im Ein­satz­land freie Un­ter­kunft (in­cl. Rei­ni­gung) nach Wahl des Ar­beit­ge­bers.
a. Kran­ken­ver­si­che­rung
Das glei­che gilt für den Ar­beit­neh­mer, der auf­grund des Ren­ten­ver­si­che­rungs-Ände­rungs­ge­set­zes auf An­trag für die Dau­er der Beschäfti­gung im Aus­land in die Ren­ten­ver­si­che­rung ein-be­zo­gen wird.
c. Ar­beits­lo­sen­ver­si­che­rung
f. Vermögens­wirk­sa­me Leis­tun­gen
Grund­la­ge die­ses Ver­tra­ges ist das je­weils gel­ten­de deut­sche Ar­beits­recht.
Die deut­schen ta­rif­li­chen Be­stim­mun­gen fin­den kei­ne An­wen­dung.
Ei­ne § 18 AV ent­spre­chen­de Be­stim­mung ent­hiel­ten auch die zu­vor ab­ge­schlos­se­nen AVe.
Bei der Be­klag­ten be­stand seit 1976 ei­ne Ver­sor­gungs­ord­nung für Ar­beit­neh­mer, auf de­ren Ar­beits­verhält­nis das deut­sche Ta­rif­recht An­wen­dung fin­det. Zum 1. Ja­nu­ar 1995 ist ei­ne neue Ver­sor­gungs­ord­nung (im Fol­gen­den Ver­sO 95) in Kraft ge­tre­ten. Die­se wur­de im Mai 1995 durch die Be­klag­te und den Ge­samt­be­triebs­rat mit der zum 1. Ju­li 1994 in Kraft ge­tre­te­nen all­ge­mei­nen Be­triebs­ver­ein­ba­rung zu ei­ner „All­ge­mei­nen Be­triebs­ver­ein­ba­rung und Ver­sor­gungs­ord­nung“ zu­sam­men­ge­fasst. In der „All­ge­mei­nen Be­triebs­ver­ein­ba­rung und Ver­sor­gungs­ord­nung“ heißt es ua.:
„Vor­wort
Die Ver­sor­gungs­ord­nung 1995 stellt die be­trieb­li­che Al­ters­ver­sor­gung auf ein neu­es Fun­da­ment und er­setzt die bis­her gel-ten­den kol­lek­ti­ven Ver­ein­ba­run­gen.
§ 1 Abs. 1 der All­ge­mei­nen Be­triebs­ver­ein­ba­rung
Der Kläger hat sinn­gemäß be­an­tragt
fest­zu­stel­len, dass die Be­klag­te ver­pflich­tet ist, ihm bei Ein­tritt des Ver­sor­gungs­falls un­ter Berück­sich­ti­gung ei­ner Be­triebs­zu­gehörig­keit seit dem 9. Ju­ni 1978 Ver­sor­gungs­leis­tun­gen gemäß der Ver­sO 95 zu gewähren.
Die Be­klag­te hat be­an­tragt, die Kla­ge ab­zu­wei­sen. Sie hat die Auf­fas­sung ver­tre­ten, der Kläger un­ter­fal­le als Aus­lands­mit­ar­bei­ter nicht der Ver­sO 95. Der persönli­che Gel­tungs­be­reich der Ver­sor­gungs­ord­nung ent­spre­che dem­je­ni­gen der All­ge­mei­nen Be­triebs­ver­ein­ba­rung und sei da­mit auf al­le Mit­ar­bei­ter des Un­ter­neh­mens im In­land be­schränkt. Nur für die­se sei­en die deut­schen Bau­ta­rif­verträge gültig. Die Dif­fe­ren­zie­rung ver­s­toße nicht ge­gen den Gleich­be­hand­lungs­grund­satz. Die Aus­lands­mit­ar­bei­ter hätten auf Grund ih­res weit über den deut­schen Ta­rif­grup­pen lie­gen­den Ein-
kom­mens, güns­ti­ge­rer Ur­laubs­re­ge­lun­gen und ei­ner güns­ti­ge­ren Ver­steue­rung ei­nen an­de­ren Sta­tus als die In­lands­mit­ar­bei­ter. Zu­dem sei der Ge­samt­be­triebs­rat für die­se Ar­beit­neh­mer nicht zuständig. Be­reits dies recht­fer­ti­ge den Aus­schluss der Aus­lands­mit­ar­bei­ter vom persönli­chen Gel­tungs­be­reich der Ver­sor­gungs­ord­nung.
be­reich die­ser Ver­sor­gungs­ord­nung er­fasst sind, er­gibt je­doch ei­ne Aus­le­gung der Ver­sor­gungs­ord­nung in An­wen­dung sys­te­ma­ti­scher und te­leo­lo­gi­scher Kri­te­ri­en.
Letzt­lich ist zu berück­sich­ti­gen, dass die Ar­beits­verhält­nis­se der Ar­beit­neh­mer, die aus­sch­ließlich für Aus­lands­bau­stel­len ein­ge­stellt sind, nicht dem persönli­chen Gel­tungs­be­reich des Be­triebs­ver­fas­sungs­ge­set­zes und da­mit auch nicht der Re­ge-
lungs­kom­pe­tenz des Be­triebs­rats bzw. Ge­samt­be­triebs­rats un­ter­fal­len. Nach ständi­ger Recht­spre­chung des Bun­des­ar­beits­ge­richts rich­tet sich der räum­li­che An­wen­dungs­be­reich des Be­triebs­ver­fas­sungs­ge­set­zes nach dem Ter­ri­to­ria­litätsprin­zip. Das Be­triebs­ver­fas­sungs­ge­setz gilt für al­le in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land ansässi­gen Be­trie­be un­abhängig vom Ver­trags­sta­tut der in ih­nen beschäftig­ten Ar­beit­neh­mer. Ob es auch im Aus­land täti­ge Ar­beit­neh­mer deut­scher Be­trie­be er­fasst, ist ei­ne Fra­ge des persönli­chen An­wen­dungs­be­reichs die­ses Ge­set­zes (vgl. BAG 20. Fe­bru­ar 2001 - 1 ABR 30/00 - AP Be­trVG 1972 § 101 Nr. 23 = EzA Be­trVG 1972 § 99 Ein­stel­lung Nr. 7; 22. März 2000 - 7 ABR 34/98 - BA­GE 94, 144; 7. De­zem­ber 1989 - 2 AZR 228/89 - AP In­ter­nat. Pri­vat­recht - Ar­beits­recht Nr. 27 = EzA Be­trVG 1972 § 102 Nr. 74). Er­fasst wer­den nur sol­che Mit­ar­bei­ter, bei de­ren Tätig­keit es sich um ei­ne „Aus­strah­lung“ des In­lands­be­triebs han­delt. Er­for­der­lich ist ei­ne Be­zie­hung zum In­lands­be­trieb, die es recht­fer­tigt, die Aus­landstätig­keit der im In­land ent­fal­te­ten Be­triebstätig­keit zu­zu­rech­nen (BAG 20. Fe­bru­ar 2001 - 1 ABR 30/00 - aaO; zu den Vor­aus­set­zun­gen ei­ner Aus­strah­lungs­wir­kung vgl. BAG 7. De­zem­ber 1989 - 2 AZR 228/89 - aaO). Dies ist bei den Mit­ar­bei­tern, die aus­sch­ließlich für ei­ne ausländi­sche Bau­stel­le ein­ge­stellt wur­den, nicht der Fall.
1. Der An­wen­dung des ar­beits­recht­li­chen Gleich­be­hand­lungs­grund­sat­zes steht nicht ent­ge­gen, dass die be­trieb­li­che Al­ters­ver­sor­gung der Be­klag­ten durch ei­ne Ge­samt­be­triebs­ver­ein­ba­rung ge­re­gelt ist und die Re­ge­lungs­macht des Ge­samt­be­triebs­rats auf inländi­sche Be­trie­be be­schränkt ist. Die­se Be­schränkung ändert nämlich nichts an der Ver­pflich­tung des Ar­beit­ge­bers, bei ei­ner von ihm aus­ge­hen­den pri­vat­au­to­no­men Re­gel­set­zung die Grundsätze der Ver­tei­lungs­ge­rech­tig­keit zu wah­ren und die Re­geln so auf­zu­stel­len und an­zu­wen­den, dass nicht Ar­beit­neh­mer oder Ar­beit­neh­mer­grup­pen oh­ne sach­li­chen Grund von Begüns­ti­gun­gen aus­ge­nom­men wer­den. Nur bei an­der­wei­tig auf­ge­stell­ten Re­geln, die der Ar­beit­ge­ber an­zu­wen­den hat, fin­det der ar-
Zwar ist in der Recht­spre­chung des Se­nats an­er­kannt, dass der be­son­de­re Wert der Be­triebs­zu­gehörig­keit ei­ner be­stimm­ten Ar­beit­neh­mer­grup­pe ein zulässi­ger Dif­fe­ren­zie­rungs­grund sein kann. Der Ar­beit­ge­ber darf aus sei­ner Sicht be­son­ders wich­ti­ge Ar­beit­neh­mer durch die Zu­sa­ge von Ver­sor­gungs­leis­tun­gen en­ger an sein Un­ter­neh­men bin­den. Sei­ne Einschätzung muss al­ler­dings nach­voll­zieh­bar sein. Die Ab­gren­zung der Ver­sor­gungs­be­rech­tig­ten muss auf die Be­deu­tung der aus­geübten Tätig­kei­ten für das Un­ter­neh­men zu­ge­schnit­ten sein (BAG 18. No­vem­ber 2003 - 3 AZR 655/02 -). Dies hat die Be­klag­te nicht plau­si­bel dar­ge­legt.
Nach­voll­zieh­bar ist zwar oh­ne wei­te­res, dass sie kein In­ter­es­se dar­an hat, die je­weils vor Ort im Aus­land für ein zeit­lich be­fris­te­tes spe­zi­el­les Pro­jekt an­ge­wor­be­nen und beschäftig­ten Orts­kräfte en­ger an das Un­ter­neh­men zu bin­den. Ob der von der Be­klag­ten an­ge­ge­be­ne Dif­fe­ren­zie­rungs­grund ei­nen Aus­schluss der ausländi­schen Orts­kräfte von den Ver­sor­gungs­leis­tun­gen recht­fer­tigt, brauch­te der Se­nat in­des nicht zu ent­schei­den. Je­den­falls recht­fer­tigt der von der Be­klag­ten an­ge­ge­be­ne Grund nicht ei­ne Dif­fe­ren­zie­rung zwi­schen In­lands­mit­ar­bei­tern und deut­schen Aus­lands­mit­ar­bei­tern, die in ver­gleich­ba­ren Po­si­tio­nen tätig sind wie der Kläger, nämlich Lei­tungs­auf­ga­ben wahr­zu­neh­men ha­ben. Die Be­klag­te beschäftigt im Aus­land nicht nur Orts­kräfte, son­dern zu 1/3, und da­mit zu ei­nem nicht un­er­heb­li­chen An­teil, deut­sche Ar­beit­neh­mer. Ge­ra­de die­se sind, da sie nicht erst vor Ort an­ge­lernt wer­den müssen, für ei­ne er­folg­rei­che Ar­beit der Be­klag­ten im Aus­land, dh. vor Ort, von maßgeb­li­cher Be­deu­tung. Ins­be­son­de­re Mit­ar­bei­ter, die - wie der Kläger - an ganz un­ter­schied­li­chen Or­ten und in ganz un­ter­schied­li­chen Pro­jek­ten in Lei­tungs­funk­tio­nen tätig sind, gehören zu dem für ein in­ter­na­tio­nal täti­ges Bau­un­ter­neh­men wich­ti­gen Per­so­nal. Zu berück­sich­ti­gen ist, dass ei­ne Ein­ar­bei­tung und An­lei­tung von Per­so­nal im Aus­land stets mit größeren Schwie­rig­kei­ten ver­bun­den ist und es des­halb im wohl­ver­stan­de­nen In­ter­es­se der Be­kla­gen liegt, hierfür auf be­kann­te und bewähr­te Mit­ar­bei­ter zurück­zu­grei­fen und sich de­ren Er­fah­rung zu­nut­ze ma­chen zu können. Dies schließt es aus, dass die Be­klag­te an der Be­triebs­zu­gehörig­keit der Grup­pe der deut­schen Aus­lands­mit­ar­bei­ter, die in mit dem Kläger ver­gleich­ba­rer oder höhe­rer Po­si­ti­on tätig sind, ein ge­rin­ge­res In­ter­es­se hat als an der Be­triebs­zu­gehörig­keit von im In­land täti­gen Mit­ar­bei­tern, die ein­fa­che Tätig­kei­ten ausüben und des­halb oh­ne wei­te­res er­setz­bar sind.
Nach der Ver­sO 95 steht die Höhe der Ver­sor­gung in kei­ner­lei Zu­sam­men­hang mit et­wai­gen Ansprüchen der Mit­ar­bei­ter aus der ge­setz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung. Es han­delt sich nicht um ein Ge­samt­ver­sor­gungs­sys­tem. Viel­mehr er­rech­net sich die Höhe der Ver­sor­gungs­leis­tun­gen al­lein nach der „ver­sor­gungs­wirk­sa­men Be­triebs­zu­gehörig­keit“, der maßgeb­li­chen Ver­sor­gungs­grup­pe, dem ent­spre­chen­den Stei­ge­rungs­satz, dem Teil­zeit­fak­tor und der Art und dem Zeit­punkt des Leis­tungs­falls. Ei­ne An­rech­nung der Leis­tun­gen der ge­setz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung fin­det nicht statt.
Or­ten mit höchst un­ter­schied­li­chen An­for­de­run­gen, aber auch völlig un­ter­schied­li­chen Le­bens­hal­tungs­kos­ten zum Ein­satz kom­men. Zu­dem hat sie berück­sich­tigt, dass der Ein­satz der Aus­lands­mit­ar­bei­ter je­weils pro­jekt­be­zo­gen war. Da­mit konn­te die Be­klag­te mit gu­ten Gründen da­von aus­ge­hen, dass das In­ter­es­se der Aus­lands­mit­ar­bei­ter eher da­hin geht, ei­ne deut­lich höhe­re als die ta­rif­li­che Vergütung zu er­hal­ten und über de­ren Ver­wen­dung selbst zu be­stim­men.
c) Der Kläger hat­te sei­ne Vergütung je­weils selbst aus­ge­han­delt und wuss­te, dass er nicht nach Ta­rif, son­dern deut­lich darüber vergütet wur­de. Er wuss­te auch, dass wei­te­re als die in § 15 AV ins­ge­samt auf­geführ­ten so­zia­len Leis­tun­gen - hier war auch die Al­ters­ver­sor­gung ge­nannt - durch die Be­klag­te nicht ge­zahlt wur­den. Dies er­gab sich aus § 16 AV. Nach al­le­dem war ihm das an­de­re Vergütungs­sys­tem der Aus­lands­mit­ar­bei­ter, mit­hin der Grund der Be­klag­ten für den Aus­schluss der Aus­lands­mit­ar­bei­ter von Ver­sor­gungs­leis­tun­gen, oh­ne wei­te­res er­kenn­bar. Aus die­sem Grun­de stellt sich nicht die Fra­ge, ob die Be­klag­te, die nicht be­reits vor dem Ar­beits­ge­richt, son­dern erst in der Be­ru­fungs­in­stanz die­sen Dif­fe­ren­zie­rungs­grund of­fen­ge­legt hat­te, mit die­sem Vor­brin­gen ver­spätet war (vgl. BAG 17. Fe­bru­ar 1998 - 3 AZR 783/96 - BA­GE 88, 23).
d) Letzt­lich steht ei­nem Aus­schluss des Klägers von den Ver­sor­gungs­leis­tun­gen nicht ent­ge­gen, dass sich we­der sei­nen Ar­beits­verträgen noch den ihm er­teil­ten Ab­rech­nun­gen ent­neh­men lässt, ob und in wel­cher Höhe in sei­nem lau­fen­den Ent­gelt Be­stand­tei­le für ei­ne Ei­gen­vor­sor­ge ent­hal­ten wa­ren. Zwar hat der Se­nat in sei­nem Ur­teil vom 9. De­zem­ber 1997 (- 3 AZR 661/96 - AP Be­trAVG § 1 Gleich­be­hand­lung Nr. 40 = EzA Be­trAVG § 1 Gleich­be­hand­lung Nr. 16) aus­geführt, dass ein Ge­samt­ver­gleich der den Ar­beit­neh­mer­grup­pen in un­ter­schied­li­cher Form zu­fließen­den Ent­gel­te über­haupt nur dann in Be­tracht kom­me, wenn den be­trieb­li­chen Ent­gelt­fest­le­gun­gen ent­nom­men wer­den kann, dass in dem lau­fen­den Ent­gelt der aus dem aus­sch­ließlich ar­beit­ge­ber­fi­nan­zier­ten be­trieb­li­chen Ver­sor­gungs­werk aus­ge­nom­me­nen Ar­beit­neh­mer­grup­pe Be­stand­tei­le ent­hal­ten sind, die ei­nen gleich­wer­ti­gen Aus­gleich für die Be­nach­tei­li­gung im Be­reich der be­trieb­li­chen Al­ters­ver­sor­gung be­zwe­cken. Dar­an hält der Se­nat nicht mehr fest. Die­se An­for­de­rung lässt sich aus dem Gleich­be­hand­lungs­grund­satz nicht her­lei­ten.
Ri­BAG Krem­hel­mer ist durch Krank­heit an der Un­ter­schrift ge­hin­dert Rei­ne­cke
zur Übersicht 3 AZR 269/06

References: § 18

§ 1
 § 101
 § 99
 § 102
 § 15
 § 16
 § 1
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