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Timestamp: 2018-12-15 03:25:31+00:00

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§ 5 LVwZG Zustellung durch die Behörde gegen Empfangsbekenntnis - dejure.org
dejure.org Übersicht LVwZGAbs./Nr./Satz hervorhebenRechtsprechung zu § 5 LVwZG
§ 1Anwendungsbereich § 2Allgemeines § 3Zustellung durch die Post mit Zustellungsurkunde § 4Zustellung durch die Post mittels Einschreiben § 5Zustellung durch die Behörde gegen Empfangsbekenntnis § 5aElektronische Zustellung gegen Abholbestätigung über De-Mail-Dienste § 6Zustellung an gesetzliche Vertreter § 7Zustellung an Bevollmächtigte § 8Zustellung an mehrere Beteiligte § 9Heilung von Zustellungsmängeln § 10Zustellung im Ausland § 11Öffentliche Zustellung § 12Zustellungsverfahren der Gerichte, der Staatsanwaltschaften und der Notariate sowie der übrigen Behörden der Justizverwaltung § 13Verwaltungs-
Verwaltungszustellungsgesetz für Baden-Württemberg
Zustellung durch die Behörde gegen Empfangsbekenntnis
(1) 1Bei der Zustellung durch die Behörde händigt der zustellende Bedienstete das Dokument dem Empfänger in einem verschlossenen Umschlag aus. 2Das Dokument kann auch offen ausgehändigt werden, wenn keine schutzwürdigen Interessen des Empfängers entgegen stehen. 3Der Empfänger hat ein mit dem Datum der Aushändigung versehenes Empfangsbekenntnis zu unterschreiben. 4Der Bedienstete vermerkt das Datum der Zustellung auf dem Umschlag des auszuhändigenden Dokuments oder bei offener Aushändigung auf dem Dokument selbst.
(2) 1§§ 177 bis 181 der Zivilprozessordnung sind anzuwenden. 2Zum Nachweis der Zustellung ist in den Akten zu vermerken:
1. im Fall der Ersatzzustellung in der Wohnung, in Geschäftsräumen und Einrichtungen nach § 178 der Zivilprozessordnung der Grund, der diese Art der Zustellung rechtfertigt,
2. im Fall der Zustellung bei verweigerter Annahme nach § 179 der Zivilprozessordnung, wer die Annahme verweigert hat und dass das Dokument am Ort der Zustellung zurückgelassen oder an den Absender zurückgesandt wurde sowie der Zeitpunkt und der Ort der verweigerten Annahme,
3. in den Fällen der Ersatzzustellung nach §§ 180 und 181 der Zivilprozessordnung der Grund der Ersatzzustellung sowie wann und wo das Dokument in einen Briefkasten eingelegt oder sonst niedergelegt und in welcher Weise die Niederlegung schriftlich mitgeteilt wurde.
3Im Fall des § 181 Abs. 1 der Zivilprozessordnung kann das zuzustellende Dokument bei der Behörde, die die Zustellung ausführt, niedergelegt werden, wenn diese Behörde ihren Sitz am Ort der Zustellung oder am Ort des Amtsgerichts hat, in dessen Bezirk der Ort der Zustellung liegt.
(4) Das Dokument kann an Behörden, Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts, an Rechtsanwälte, Patentanwälte, Notare, Steuerberater, Steuerbevollmächtigte, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer, Steuerberatungsgesellschaften, Wirtschaftsprüfungs gesellschaften und Buchprüfungsgesellschaften auch auf andere Weise, auch elektronisch, gegen Empfangsbekenntnis zugestellt werden.
(5) 1Ein elektronisches Dokument kann im Übrigen unbeschadet des Absatzes 4 elektronisch zugestellt werden, soweit der Empfänger hierfür einen Zugang eröffnet; es ist elektronisch zuzustellen, wenn auf Grund einer Rechtsvorschrift ein Verfahren auf Verlangen des Empfängers in elektronischer Form abgewickelt wird. 2Für die Übermittlung ist das Dokument mit einer qualifizierten elektronischen Signatur nach dem Signaturgesetz vom 16. Mai 2001 (BGBl. I S. 876) in der jeweils geltenden Fassung zu versehen und gegen unbefugte Kenntnisnahme Dritter zu schützen.
(7) 1Zum Nachweis der Zustellung nach Absatz 4 und 5 genügt das mit Datum und Unterschrift oder qualifizierter elektronischer Signatur nach dem Signaturgesetz versehene Empfangsbekenntnis, das an die Behörde durch die Post oder elektronisch zurückzusenden ist. 2Ein elektronisches Dokument gilt in den Fällen des Absatzes 5 Satz 1 Halbsatz 2 am dritten Tag nach der Absendung an den vom Empfänger hierfür eröffneten Zugang als zugestellt, wenn der Behörde nicht spätestens an diesem Tag ein Empfangsbekenntnis nach Satz 1 zugeht. 3Satz 2 gilt nicht, wenn der Empfänger nachweist, dass das Dokument nicht oder zu einem späteren Zeitpunkt zugegangen ist. 4Der Empfänger ist in den Fällen des Absatzes 5 Satz 1 Halbsatz 2 vor der Übermittlung über die Rechtsfolgen nach Satz 2 und 3 zu belehren. 5Zum Nachweis der Zustellung ist von der absendenden Behörde in den Akten zu vermerken, zu welchem Zeitpunkt und an welchen Zugang das Dokument gesendet wurde. 6Der Empfänger ist über den Eintritt der Zustellungsfiktion nach Satz 2 zu benachrichtigen.
Fassung aufgrund des Gesetzes zur Förderung der elektronischen Verwaltung und zur Änderung weiterer Vorschriften vom 17.12.2015 (GBl. S. 1191), in Kraft getreten am 01.01.2016.
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Rechtsprechung zu § 5 LVwZG
18 Entscheidungen zu § 5 LVwZG in unserer Datenbank:
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VGH Baden-Württemberg, 24.09.1984 - 4 S 1234/83
Zustellung an eine Stiftung des Öffentlichen Rechts
LAG Baden-Württemberg, 22.09.2006 - 18 Sa 28/06
Zustellungszeitpunkt bei Zustellung mittels Einschreibens durch die Post; ...
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Zustellungen; Anwendungsbereich des Landesverwaltungszustellungsgesetzes; Keine ...
VGH Baden-Württemberg, 07.03.1995 - 3 S 174/95
Ausschluß der Heilung von Zustellungsmängeln trotz tatsächlichen Zugangs
VG Sigmaringen, 21.11.2003 - 2 K 959/03
Wiedereinsetzung: zurechenbares Anwaltsverschulden bei versäumter ...
VK Baden-Württemberg, 30.09.2003 - 1 VK 54/03
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VG Stuttgart, 17.07.2002 - 3 K 396/02
Aufhebung der Fahrerlaubnisentziehung bei Verletzung der Anhörungs- und der ...
Auf § 5 LVwZG verweisen folgende Vorschriften:
Verwaltungszustellungsgesetz für Baden-Württemberg (LVwZG)
§ 2 (Allgemeines)
§ 5a (Elektronische Zustellung gegen Abholbestätigung über De-Mail-Dienste)
§ 9 (Heilung von Zustellungsmängeln)
§ 10 (Zustellung im Ausland)

References: § 5

§ 1
 § 2
 § 3
 § 4
 § 5
 § 5
 § 6
 § 7
 § 8
 § 9
 § 10
 § 11
 § 12
 § 13
 § 178
 § 179
 § 181

§ 5
 § 5
 § 5
 § 5

§ 2

§ 5

§ 9

§ 10