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Timestamp: 2020-01-22 14:09:42+00:00

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Insolvenzordnung, §354 InsO, §355 InsO, §356 InsO, §357 InsO, §358 InsO | mit Referenzen
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Insolvenzordnung (InsO) : Partikularverfahren über das Inlandsvermögen
Insolvenzordnung: ToC
§ 4 Anwendbarkeit der Zivilprozeßordnung
Eröffnung des Insolvenzverfahrens. Erfaßtes Vermögen und Verfahrensbeteiligte
Eröffnungsvoraussetzungen und Eröffnungsverfahren
§ 20 Auskunfts- und Mitwirkungspflicht im Eröffnungsverfahren.
Hinweis auf Restschuldbefreiung
§ 27 Eröffnungsbeschluß
Insolvenzmasse. Einteilung der Gläubiger
Dritter Abschnitt Insolvenzverwalter. Organe der Gläubiger
§ 91 Ausschluß sonstigen Rechtserwerbs
Verwaltung und Verwertung der Insolvenzmasse
Sicherung der Insolvenzmasse
Entscheidung über die Verwertung
Gegenstände mit Absonderungsrechten
Befriedigung der Insolvenzgläubiger. Einstellung des Verfahrens
Feststellung der Forderungen
§ 196 Schlußverteilung
§ 197 Schlußtermin
§ 199 Überschuß bei der Schlußverteilung
§ 206 Ausschluß von Massegläubigern
Aufstellung des Plans
Annahme und Bestätigung des Plans
Wirkungen des bestätigten Plans. Überwachung der Planerfüllung
Koordinierung der Verfahren von Schuldnern, die derselben Unternehmensgruppe angehören
Koordinationsverfahren
(XXXX) §§ 312 bis 314 (weggefallen)
Nachlaßinsolvenzverfahren
§ 325 Nachlaßverbindlichkeiten
Insolvenzverfahren über das Gesamtgut einer fortgesetzten Gütergemeinschaft
§ 332 Verweisung auf das Nachlaßinsolvenzverfahren
Insolvenzverfahren über das gemeinschaftlich verwaltete Gesamtgut einer Gütergemeinschaft
Ausländisches Insolvenzverfahren
§ 348 Zuständiges Insolvenzgericht.
Zusammenarbeit der Insolvenzgerichte
Partikularverfahren über das Inlandsvermögen
Anlegerrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht, Allgemeine Grundlagen des Insolvenzrechts, Insolvenzrecht, Insolvenzverschleppung
(1) Ist die Zuständigkeit eines deutschen Gerichts zur Eröffnung eines Insolvenzverfahrens über das gesamte Vermögen des Schuldners nicht gegeben, hat der Schuldner jedoch im Inland eine Niederlassung oder sonstiges Vermögen, so ist auf Antrag eines Gläubigers ein besonderes Insolvenzverfahren über das inländische Vermögen des Schuldners (Partikularverfahren) zulässig.
(2) Hat der Schuldner im Inland keine Niederlassung, so ist der Antrag eines Gläubigers auf Eröffnung eines Partikularverfahrens nur zulässig, wenn dieser ein besonderes Interesse an der Eröffnung des Verfahrens hat, insbesondere, wenn er in einem ausländischen Verfahren voraussichtlich erheblich schlechter stehen wird als in einem inländischen Verfahren. Das besondere Interesse ist vom Antragsteller glaubhaft zu machen.
(3) Für das Verfahren ist ausschließlich das Insolvenzgericht zuständig, in dessen Bezirk die Niederlassung oder, wenn eine Niederlassung fehlt, Vermögen des Schuldners belegen ist. § 3 Abs. 2
§ 3 Örtliche Zuständigkeit § 3 Örtliche Zuständigkeit , Abs. 2
(1) Örtlich zuständig ist ausschließlich das Insolvenzgericht, in dessen Bezirk der Schuldner seinen allgemeinen Gerichtsstand hat. Liegt der Mittelpunkt einer selbständigen wirtschaftlichen Tätigkeit des Schuldners an einem anderen Ort, so ist ausschließlich das Insolvenzgericht zuständig, in dessen Bezirk dieser Ort liegt.
(2) Sind mehrere Gerichte zuständig, so schließt das Gericht, bei dem zuerst die Eröffnung des Insolvenzverfahrens beantragt worden ist, die übrigen aus.
(1) Im Partikularverfahren sind die Vorschriften über die Restschuldbefreiung nicht anzuwenden.
(2) Ein Insolvenzplan, in dem eine Stundung, ein Erlass oder sonstige Einschränkungen der Rechte der Gläubiger vorgesehen sind, kann in diesem Verfahren nur bestätigt werden, wenn alle betroffenen Gläubiger dem Plan zugestimmt haben.
(1) Die Anerkennung eines ausländischen Hauptinsolvenzverfahrens schließt ein Sekundärinsolvenzverfahren über das inländische Vermögen nicht aus. Für das Sekundärinsolvenzverfahren gelten ergänzend die §§ 357
§ 357 Zusammenarbeit der Insolvenzverwalter § 357 Zusammenarbeit der Insolvenzverwalter
(1) Der Insolvenzverwalter hat dem ausländischen Verwalter unverzüglich alle Umstände mitzuteilen, die für die Durchführung des ausländischen Verfahrens Bedeutung haben können. Er hat dem ausländischen Verwalter Gelegenheit zu geben, Vorschläge für die Verwertung oder sonstige Verwendung des inländischen Vermögens zu unterbreiten.
(2) Der ausländische Verwalter ist berechtigt, an den Gläubigerversammlungen teilzunehmen.
(3) Ein Insolvenzplan ist dem ausländischen Verwalter zur Stellungnahme zuzuleiten. Der ausländische Verwalter ist berechtigt, selbst einen Plan vorzulegen. § 218 Abs. 1 Satz 2 und 3 gilt entsprechend.
und 358
§ 358 Überschuss bei der Schlussverteilung § 358 Überschuss bei der Schlussverteilung
Können bei der Schlussverteilung im Sekundärinsolvenzverfahren alle Forderungen in voller Höhe berichtigt werden, so hat der Insolvenzverwalter einen verbleibenden Überschuss dem ausländischen Verwalter des Hauptinsolvenzverfahrens herauszugeben.
(2) Zum Antrag auf Eröffnung des Sekundärinsolvenzverfahrens ist auch der ausländische Insolvenzverwalter berechtigt.
(3) Das Verfahren wird eröffnet, ohne dass ein Eröffnungsgrund festgestellt werden muss.
(3) Ein Insolvenzplan ist dem ausländischen Verwalter zur Stellungnahme zuzuleiten. Der ausländische Verwalter ist berechtigt, selbst einen Plan vorzulegen. § 218 Abs. 1 Satz 2 und 3
§ 218 Vorlage des Insolvenzplans § 218 Vorlage des Insolvenzplans , Abs. 1
(1) Zur Vorlage eines Insolvenzplans an das Insolvenzgericht sind der Insolvenzverwalter und der Schuldner berechtigt. Die Vorlage durch den Schuldner kann mit dem Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens verbunden werden. Ein Plan, der erst nach dem Schlußtermin beim Gericht eingeht, wird nicht berücksichtigt.
(2) Hat die Gläubigerversammlung den Verwalter beauftragt, einen Insolvenzplan auszuarbeiten, so hat der Verwalter den Plan binnen angemessener Frist dem Gericht vorzulegen.
(3) Bei der Aufstellung des Plans durch den Verwalter wirken der Gläubigerausschuß, wenn ein solcher bestellt ist, der Betriebsrat, der Sprecherausschuß der leitenden Angestellten und der Schuldner beratend mit.
§ 3 Örtliche Zuständigkeit§ 3 Örtliche Zuständigkeit, Abs. 2
§ 357 Zusammenarbeit der Insolvenzverwalter§ 357 Zusammenarbeit der Insolvenzverwalter
§ 358 Überschuss bei der Schlussverteilung§ 358 Überschuss bei der Schlussverteilung
§ 218 Vorlage des Insolvenzplans§ 218 Vorlage des Insolvenzplans, Abs. 1

References: §354
 §355
 §356
 §357
 §358

§ 4

§ 20

§ 27

§ 91

§ 196

§ 197

§ 199

§ 206

§ 325

§ 332

§ 348
 § 3

§ 3
 § 3

§ 357
 § 357
 § 218

§ 358
 § 358
 § 218

§ 218
 § 218

§ 3

§ 357

§ 358

§ 218