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Timestamp: 2018-08-20 02:36:26+00:00

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2.§ 305c Abs. 2 und die §§ 306 und 307 bis 309 dieses Gesetzes sowie Artikel 46b des Einführungsgesetzes zum Bürgerlichen Gesetzbuche finden auf vorformulierte Vertragsbedingungen auch dann Anwendung, wenn diese nur zur einmaligen Verwendung bestimmt sind und soweit der Verbraucher auf Grund der Vorformulierung auf ihren Inhalt keinen Einfluss nehmen konnte;
3.bei der Beurteilung der unangemessenen Benachteiligung nach § 307 Abs. 1 und 2 sind auch die den Vertragsschluss begleitenden Umstände zu berücksichtigen.
BGH, URTEIL vom 4.11.2015, Az. VII ZR 100/15 Verstöße gegen das Transparenzgebot entsprechen nicht den Gebräuchen und Gepflogenheiten des Handelsverkehrs (vgl. §310 Abs. 1 Satz 2 BGB) und führen daher auch gegenüber einem Unternehmer zur Unwirksamkeit formularmäßiger Geschäftsbedingungen (BGH, Versäumnisurteil vom 10. September 2014 - XII ZR 56/11, NJW 2014, 3722 Rn. 25; Urteil vom 3. August 2011 - XII ZR 205/09, NJW 2012, 54 Rn. 16).
BGH, URTEIL vom 4.9.2015, Az. 1 ZR 133/14 Zwar ist bei Unternehmern aufgrund ihrer Geschäftserfahrung und der nach § 310 Abs. 1 Satz 2 BGB zu berücksichtigenden Gewohnheiten und Gebräuche im Handelsverkehr von einer besseren Erkenntnis- und Verständnismöglichkeit als bei Verbrauchern auszugehen (BGH, NJW 2010, 3152 Rn. 30).
BGH, URTEIL vom 4.9.2015, Az. I ZR 135/14 Zwar ist bei Unternehmern aufgrund ihrer Geschäftserfahrung und der nach § 310 Abs. 1 Satz 2 BGB zu berücksichtigenden Gewohnheiten und Gebräuche im Handelsverkehr von einer besseren Erkenntnis- und Verständnismöglichkeit als bei Verbrauchern auszugehen (BGH, NJW 2010, 3152 Rn. 30).
BGH, URTEIL vom 4.9.2015, Az. I ZR 136/14 Zwar ist bei Unternehmern aufgrund ihrer Geschäftserfahrung und der nach § 310 Abs. 1 Satz 2 BGB zu berücksichtigenden Gewohnheiten und Gebräuche im Handelsverkehr von einer besseren Erkenntnis- und Verständnismöglichkeit als bei Verbrauchern auszugehen (BGH, NJW 2010, 3152 Rn. 30).
BGH, URTEIL vom 4.9.2015, Az. 1 ZR 134/14 Zwar ist bei Unternehmern aufgrund ihrer Geschäftserfahrung und der nach § 310 Abs. 1 Satz 2 BGB zu berücksichtigenden Gewohnheiten und Gebräuche im Handelsverkehr von einer besseren Erkenntnis- und Verständnismöglichkeit als bei Verbrauchern auszugehen (BGH, NJW 2010, 3152 Rn. 30).
BGH, URTEIL vom 4.9.2015, Az. 1 ZR 132/14 Zwar ist bei Unternehmern aufgrund ihrer Geschäftserfahrung und der nach § 310 Abs. 1 Satz 2 BGB zu berücksichtigenden Gewohnheiten und Gebräuche im Handelsverkehr von einer besseren Erkenntnis- und Verständnismöglichkeit als bei Verbrauchern auszugehen (BGH, NJW 2010, 3152 Rn. 30).
BGH, BESCHLUSS vom 2.8.2015, Az. II ZR 310/14 Das gilt nach Sinn und Zweck dieser revisionsgerichtlichen Auslegungskompetenz unabhängig davon, ob es sich hier um allgemeine Geschäftsbedingungen im Sinne des AGB-Gesetzes oder um gesellschaftsvertragliche Regelungen für eine Vielzahl von mit jedem einzelnen Anleger zustande gekommenen stillen Gesellschaftsverträgen handelt, die zwar unter die Bereichsausnahme des §310 Abs.4 Satz 1 BGB fallen mögen, jedoch - entsprechend der Rechtsprechung des Senats zu Gesellschaftsverträgen von Publikumsgesellschaften - einer ähnlichen Auslegung und Inhaltskontrolle (gemäß § 242 BGB) wie allgemeine Geschäftsbedingungen unterliegen (vgl. bereits BGH, Urteil vom 27. November 2000 - II ZR 218/00, ZIP 2001, 243, 244 mwN; Urteil vom 13. September 2004 - II ZR 276/02, ZIP 2004, 2095, 2097 f.).
BGH, URTEIL vom 2.6.2015, Az. XI ZR 434/14 Bei der Inhaltskontrolle Allgemeiner Geschäftsbedingungen, die gegenüber einem Unternehmer verwendet werden, ist zwar auf die Gewohnheiten und Gebräuche des Handelsverkehrs Rücksicht zu nehmen (§ 310 Abs. 1 Satz 2 BGB) und darüber hinaus den Besonderheiten des kaufmännischen Geschäftsverkehrs angemessen Rechnung zu tragen (BGH, Urteile vom 27. September 1984 -XZR 12/84, BGHZ 92, 200, 206 und vom 14. Mai 2014-VIII ZR 114/13, BGHZ 201, 230 Rn. 43).
BGH, URTEIL vom 3.4.2014, Az. VIII ZR 114/13 43	(a) Bei der Inhaltskontrolle Allgemeiner Geschäftsbedingungen, die gegenüber einem Unternehmer verwendet werden, ist auf die Gewohnheiten und Gebräuche des Handelsverkehrs Rücksicht zu nehmen (§310 Abs. 1 Satz 2 BGB) und darüber hinaus den Besonderheiten des kaufmännischen Geschäftsverkehrs angemessen Rechnung zu tragen (BGH, Urteil vom 27. September 1984 - X ZR 12/84, BGHZ 92, 200, 206, zu § 24 AGBG).
BGH, URTEIL vom 3.10.2013, Az. I ZR 77/12 12	aa) Gemäß § 310 Abs. 1 BGB unterfallen Vertragsstrafenvereinbarungen im kaufmännischen Verkehr zwar nicht dem § 309 Nr. 6 BGB, unterliegen aber der Inhaltskontrolle nach § 307 BGB (vgl. nur BGH, Urteil vom 10. Dezember 1992 -1 ZR 186/90, BGHZ 121, 15, 19 - Fortsetzungszusammenhang).
BGH, Urteil vom 2.9.2013, Az. II ZR 367/12 Dabei unterliegen die Regelungen in Gesellschaftsverträgen von Publikumsgesellschaften unabhängig davon, ob die Bereichsausnahme des §310 Abs.4 BGB eingreift, einer ähnlichen Auslegung und Inhaltskontrolle wie Allgemeine Geschäftsbedingungen (BGH, Urteil vom 27. November 2000 - II ZR 218/00, ZIP 2001, 243, 244; Urteil vom 12. März 2013-II ZR 73/11, ZIP 2013, 1222 Rn. 14 mwN).
BGH, Urteil vom 2.9.2013, Az. II ZR 335/12 Dabei unterliegen die Regelungen in Gesellschaftsverträgen von Publikumsgesellschaften unabhängig davon, ob die Bereichsausnahme des § 310 Abs.4 BGB eingreift, einer ähnlichen Auslegung und Inhaltskontrolle wie Allgemeine Geschäftsbedingungen (BGH, Urteil vom 27. November 2000 - II ZR 218/00, ZIP 2001, 243, 244; Urteil vom 12. März 2013-II ZR 73/11, ZIP 2013, 1222 Rn. 14 mwN).
BGH, Urteil vom 2.9.2013, Az. II ZR 344/12 Dabei unterliegen die Regelungen in Gesellschaftsverträgen von Publikumsgesellschaften unabhängig davon, ob die Bereichsausnahme des § 310 Abs.4 BGB eingreift, einer ähnlichen Auslegung und Inhaltskontrolle wie Allgemeine Geschäftsbedingungen (BGH, Urteil vom 27. November 2000 - II ZR 218/00, ZIP 2001, 243, 244; Urteil vom 12. März 2013-II ZR 73/11, ZIP 2013, 1222 Rn. 14 mwN).
BGH, Urteil vom 2.9.2013, Az. II ZR 272/12 Dabei unterliegen die Regelungen in Gesellschaftsverträgen von Publikumsgesellschaften unabhängig davon, ob die Bereichsausnahme des § 310 Abs.4 BGB eingreift, einer ähnlichen Auslegung und Inhaltskontrolle wie Allgemeine Geschäftsbedingungen (BGH, Urteil vom 27. November 2000 - II ZR 218/00, ZIP 2001, 243, 244; Urteil vom 12. März 2013-II ZR 73/11, ZIP 2013, 1222 Rn. 14 mwN).
LAG Köln, Urteil vom 3.4.2012, Az. 3 Sa 1179/11 Betrifft die Inhaltskontrolle einen Verbrauchervertrag, sind nach § 310 Abs.3 Nr. 3 BGB bei der Beurteilung der unangemessenen Benachteiligung auch die den Vertragsschluss begleitenden Umstände zu berücksichtigen (BAG, Urteil vom 02.09.2099 - 7 AZR 233/08 -, NZA 2009, 1253; zuletzt BAG, Urteil vom 15.12.2011 - 7 AZR 394/10 -, NZA 2012, 674 mit weiteren Nachweisen aus der Rechtsprechung).
LAG Hamm, Urteil vom 4.9.2011, Az. 11 Sa 556/11 Diese Vorschriften finden gemäß § 310 Abs.4 Satz 1 BGB keine Anwendung auf Tarifverträge (BAG 08.05.2008 ZTR 2008,58 = NZA-RR 2008,665; BAG 15.12.2005 AP BAT § 2 SR 2 l BAT Rn. 18).
LAG Hamm, Urteil vom 2.9.2011, Az. 14 Sa 543/11 Nach § 310 Abs.3 Nr. 1 BGB gelten bei Verbraucherverträgen, zu denen Arbeitsverträge gehören (vgl. BAG, 25. Mai 2005, 5 AZR 572/05, NZA 2005, 1111 <1115 f.>; 18. März 2008, 9 AZR 186/07, NZA 2008, 1004 <1006>; 18. Dezember 2008, 8 AZR 81/08, NZA-RR 2009, 519 <521>), Allgemeine Geschäftsbedingungen als vom Arbeitgeber gestellt, es sei denn, dass sie durch den Arbeitnehmer in den Vertrag eingeführt worden sind.
LAG Hamm, Urteil vom 2.9.2011, Az. 14 Sa 543/11 Das Merkmal des 'Einflussnehmens' in § 310 Abs.3 Nr. 2 BGB entspricht dem 'Aushandeln' in § 305 Abs. 1 Satz 3 BGB (vgl. BAG, 25. Mai 2005, NZA 2005, 1111 <1116>; 19. Mai 2010, 5 AZR 253/09, NZA 2010, 939 <941>).
LAG Hamm, Urteil vom 2.9.2011, Az. 14 Sa 543/11 Außerdem sind nach § 310 Abs.4 Satz 2 BGB die im Arbeitsrecht geltenden Besonderheiten angemessen zu berücksichtigen (vgl. BAG, 12. Januar 2005, 5 AZR 364/04, NZA 2005, 465 <467>; 11. Februar 2009, 10 AZR 222/08, NZA 2009, 428 <430>; 13. April 2010, 9 AZR 113/09, NZA-RR 2010, 457 <459>).
LAG Hamm, Urteil vom 2.9.2011, Az. 14 Sa 543/11 Der Sache nach ist dies ein Fall der unzulässigen geltungserhaltenden Reduktion durch inhaltliche Veränderung einer Vertragsbestimmung (vgl. BGH, 15. November 2006, VIII ZR 3/06, NJW 2007, 674 <675>; 26. Februar 2009, Xa ZR 141/07, NJW 2009, 1486 <1487>; ErfK/Preis, a.a.O., § 310 BGB Rn. 103; Matthiessen, NZA 2007, 361 <366>).
LAG Hamm, Urteil vom 2.9.2011, Az. 14 Sa 543/11 Die Entscheidungen des Bundesarbeitsgerichts zu diesem Problemkreis (vgl. BAG, 25. Mai 2005, 5 AZR 572/04, NZA 2005, 1111; 28.September 2005, 5 AZR 52/05, NZA 2006, 149) stoßen auf Kritik (vgl. ErfK/Preis § 310 BGB Rn. 103; Matthiessen, NZA 2007, 361 <367>).
OLG München, Urteil vom 4.6.2011, Az. 29 U 634/11 Der Gesetzgeber hat ein Bedürfnis für eine Parallelgestaltung der Vertragsbedingungen der Versorgungsunternehmen gegenüber Verbrauchern als Tarifkunden in der Grundversorgung und Verbrauchern als Sonderabnehmern insbesondere vor dem Hintergrund gesehen, dass in Folge der Liberalisierung auf dem Energieversorgungsmarkt zunehmend auch Verbraucher mit Versorgungsunternehmen Verträge abschließen, die nicht von vornherein den Allgemeinen Bedingungen für die Versorgung mit Elektrizität, Gas usw. unterliegen, und deshalb zu „Sonderabnehmern” werden (vgl. die Begründung zu dem Entwurf eines Gesetzes zur Modernisierung des Schuldrechts vom 14. Mai 2001 zu § 310 Abs. 2 BGB, BT-Drs. 14/6040, S. 160; BGH NJW 2009, 2662, Tz. 20 m. w. N.).
OLG München, Urteil vom 4.6.2011, Az. 29 U 634/11 § 310 Abs. 2 Satz 1 BGB soll demgemäß vermeiden, dass Sonderabnehmer, für die die in der Stromgrundversorgungsverordnung geregelten Versorgungsbedingungen nur kraft Einbeziehung gelten, diese einer Inhaltskontrolle nach §§ 308 und 309 BGB zuführen können, während Tarifkunden in der Grundversorgung, für die die Bestimmungen der Stromgrundversorgungsverordnung als Rechtsnormen unmittelbar anzuwenden sind, diese Möglichkeit nicht haben (vgl. die Begründung des Gesetzentwurfs der Bundesregierung für ein Gesetz zur Regelung des Rechts der Allgemeinen Geschäftsbedingungen [AGB-Gesetz], BT-Drs. 7/3919, S. 42 [zu § 11 Nr. 2]; Grüneberg in: Palandt, BGB, 70. Aufl. 2011, § 310 BGB RdNr. 6), da es sich bei Rechtsnormen begrifflich nicht um Allgemeine Geschäftsbedingungen handelt (vgl. BGH NJW 1987, 1622 [1623]).
LAG Düsseldorf, Urteil vom 1.4.2010, Az. 16 Sa 235/10 Es ist unerheblich, ob die Beklagte beabsichtigte, die Klausel mehrfach zu verwenden, weil es sich bei dem Arbeitsvertrag um einen Verbrauchervertrag i.S. v. § 310 Abs.3 BGB handelt (BAG vom 25.05.2005 - 5 AZR 572/04, AP Nr. 1 zu § 310 BGB; BAG vom 05.08.2007 - 7 AZR 855/06, AP Nr. 41 zu § 14 TzBfG, Rn. 11 vgl. auch BVerfG vom 23.11.2006 - 1 BvR 1909/06, NZA 2007, 85, Rn. 44).
LAG Düsseldorf, Urteil vom 1.4.2010, Az. 16 Sa 235/10 Betrifft die Inhaltskontrolle einen Verbrauchervertrag, sind nach § 310 Abs.3 Nr. 3 BGB bei der Beurteilung der unangemessenen Benachteiligung zudem die den Vertragsschluss begleitenden Umstände zu berücksichtigen (BAG vom 02.09.2008 - 7 AZR 233/08, NZA 2009, 1253, Rn. 28 m. w. N.).
BGH, URTEIL vom 3.2.2010, Az. VIII ZR 304/08 Versorgungsbedingungen in einem Vertrag über die Belieferung von Sonderabnehmern mit Energie sind zwar unter den in § 310 Abs. 2 BGB genannten Voraussetzungen von den Klauselverboten der §§ 308, 309 BGB ausgenommen, sie unterliegen aber gleichwohl einer Überprüfung am Maßstab des § 307 BGB (BGHZ 179, 186, Tz. 13 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 3.0.2010, Az. VIII ZR 81/08 -8- 15	a) Die Preisanpassungsklauseln in beiden Fassungen der Ziffer 4 der Bedingungen für das Sonderabkommen sind als Versorgungsbedingungen in Verträgen eines Gasversorgungsunternehmens mit Sonderkunden (dazu Senatsurteile vom 15. Juli 2009 -VIII ZR 225/07, WM 2009, 1717, Tz. 12 ff., und VIII ZR 56/08, WM 2009, 1711, Tz. 11 ff., jeweils zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen) nicht durch § 310 Abs. 2 BGB der Inhaltskontrolle gemäß § 307 BGB entzogen (BGHZ 138, 118, 123 zu den Vorgängerregelungen in §23 Abs. 2 Nr. 2 und § 9 AGBG).
BGH, URTEIL vom 3.9.2009, Az. VIII ZR 320/07 a) Die Preisanpassungsklauseln in den von der Beklagten verwendeten Verträgen sind als Versorgungsbedingungen in Verträgen eines Gasversorgungsunternehmens mit Sonderkunden (dazu Senatsurteile vom 15. Juli 2009 -VIII ZR 225/07, WM 2009, 1717, Tz. 12 ff., und VIII ZR 56/08, WM 2009, 1711, Tz. 11 ff., jeweils zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen) nicht durch § 310 Abs. 2 BGB der Inhaltskontrolle gemäß § 307 BGB entzogen (BGHZ 138, 118,
LAG Köln, Urteil vom 5.8.2009, Az. 10 Sa 388/09 Für Verbraucher, als die Arbeitnehmer anzusehen sind (vgl. BAG, Urteil vom 25.05.2005 – 5 AZR 572/04 – NZA 2005, 1111), findet die Vorschrift des § 310 Abs.3 Nr. 1 BGB Anwendung.
LG Köln, Urteil vom 5.3.2009, Az. 16 O 148/08 Sodann streitet die ratio des § 310 Absatz 4 BGB für die vorgenommene Verneinung einer gesellschaftsrechtlichen Materie: Rechtsverhältnisse, die aus dem Gegenstandsbereich der AGB-Bestimmungen herausgenommen werden, sollen unmittelbar auf dem Gesellschaftsvertrag beruhen und überdies mitgliedschaftsrechtlicher Natur sein (Staudinger-Schlosser (2006), § 310 Rn 78).
LAG Hamm, Urteil vom 3.2.2009, Az. 2 Sa 1108/08 § 310 Abs.3 BGB, so dass die §§ 307 bis 309 BGB auch dann anzuwenden sind, wenn es sich gemäß § 310 Abs.3 Nr. 2 BGB um eine vorformulierte Vertragsbedingung handelt, die nur zur einmaligen Verwendung bestimmt ist (BAG vom 25.05.2005 – 5 AZR 572/04, AP Nr. 1 zu § 310 BGB; BAG vom 15.02.2007 – 6 AZR 286/06, NZA 2007, 614; BAG vom 18.03.2008 – 9 AZR 186/07, NZA 2008, 1004).
BGH, URTEIL vom 2.3.2008, Az. X ZR 126/06 Dem entspricht die Definition Allgemeiner Geschäftsbedingungen im nationalen Recht, die § 310 Abs.3 Nr. 1 BGB unter Beschränkung auf Verbraucherverträge und unter Verzicht auf die Voraussetzung des Stehens im Sinne von § 305 Abs. 1 BGB (BGHZ 141, 108, 113) aufgreift.
BGH, URTEIL vom 2.3.2008, Az. X ZR 126/06 17	Überwiegend wird demgegenüber die Auffassung vertreten, dass - dem Wort- laut der Vorschrift entsprechend - der Verbraucher nach allgemeinen Grundsätzen die Darlegungsund Beweislast für die tatsächlichen Voraussetzungen des gesetzlichen Tatbestandes trägt (Palandt/Heinrichs, aaO, § 310 BGB Rdn. 17; Basedow, aaO, § 310 BGB Rdn. 66; Erman/Roloff, BGB, 12. Aufl., § 310 BGB Rdn. 20; Koll-mann in Anwaltskommentar BGB, § 310 BGB Rdn. 32; Becker in Bamberger/Roth, BGB, 2. Aufl., § 310 BGB Rdn. 21; Berger, aaO, § 310 BGB Rdn. 9; Ulmer/Brandner/ Hensen, aaO, § 310 BGB Rdn. 89; Wolf/Horn/Lindacher, AGBG, 4. Aufl., § 24 a AGBG Rdn. 37; Grabitz/Hilf/Pfeiffer, Das Recht der Europäischen Union, A 5, Art. 3 der Richtlinie Rdn. 36; Heinrichs, NJW 1996, 2190, 2193; Eckert, ZIP 1996, 1238, 1240; Imping, WiB 1997, 337, 340; Schwerdtfeger, DStR 1997, 499, 501; OLG Brandenburg NJ 2005, 273, 274).
BGH, URTEIL vom 2.3.2008, Az. X ZR 126/06 Das Merkmal der Einflussnahmemöglichkeit soll zwar gleichbedeutend (Palandt/Heinrichs, aaO, §310 BGB Rdn. 17) oder weitgehend gleichbedeutend (Wolf/Horn/Lindacher, aaO, § 24 a AGBG) mit dem Aushandeln im Sinne von § 305 Abs. 1 Satz 3 BGB sein (a.A. Ulmer/Brandner/Hensen, aaO, § 310
BGH, URTEIL vom 2.3.2008, Az. X ZR 126/06 Auf dieser Grundlage ist der in § 310 Abs.3 Nr. 1 BGB verwendete Begriff der allgemeinen Geschäftsbedingungen richtlinienkonform als 'vorformulierte Vertragsklauseln zur Verwendung in einer Vielzahl von Verträgen' zu lesen (vgl. BGHZ 141, 108, 113; Staudinger/Schlosser, aaO, § 310 BGB Rdn. 55; Wolf/Horn/Lindacher, aaO, § 24 a AGBG Rdn. 27; Erman/Roloff, aaO, §310 BGB Rdn. 13).
LAG Köln, Urteil vom 2.2.2008, Az. 11 Sa 582/07 Für Verbraucher, als die Arbeitnehmer anzusehen sind (BAG 25. Mai 2005 – 5 AZR 572/04 – NZA 2005, 1111), findet die Vorschrift des § 310 Abs.3 Nr. 1 BGB Anwendung.
LAG Düsseldorf, Urteil vom 5.5.2007, Az. 9 Sa 447/07 Im Übrigen sind nach § 310 Abs.3 Nr. 3 BGB auch die den Vertragsschluss begleitenden Umstände zu berücksichtigen (vgl. BAG, Urteil vom 10.01.2007 5 AZR 84/06 NZA 2007, S. 384 ff. m.w.N.).
LG Essen, Urteil vom 2.3.2007, Az. 19 O 520/06 Solche Klauseln sind Preisnebenabreden und unterliegen damit – gemäß § 310 Absatz 2 BGB auch dann, wenn es sich bei ihnen um Geschäftsbedingungen von Versorgungsunternehmen handelt – nach ständiger Rechtsprechung des BGH der Inhaltskontrolle nach § 307 BGB (BGH NJW-RR 2005, 1717).
LG Dortmund, Urteil vom 4.1.2007, Az. 2 O 314/06 Nach den Erwägungen des LG München I (a. a. O.) soll die Geltendmachung von Ansprüchen aus einer Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung schon deshalb in den privaten Bereich im Sinne der ARB fallen, weil es sich um die Verfolgung von Ansprüchen aus Verbraucherverträgen im Sinne von § 310 Abs.3 BGB handelt, die nach der gesetzlichen Wertung a priori und zwingend dem privaten Bereich unterfielen (enger und auf einen nicht mehr bestehenden Zusammenhang abstellend, da der Versicherungsnehmer gerade die zuvor ausgeübte Tätigkeit aufgegeben hat, wohl das OLG München im Rahmen der gegen das Urteil des LG München I geführten Berufung; vgl. die Wiedergabe des wesentlichen Inhalts des Hinweisbeschlusses vom 03.03.2005 in 25 U 1565/05 in VersR 2005, 1073).
LAG Köln, Urteil vom 1.9.2006, Az. 17 Ca 621/05 Zwar ist die Inhaltskontrolle dann gemäß § 310 Abs.4 Satz 1 BGB nicht anwendbar, wenn es um den Inhalt einer Betriebsvereinbarung geht (siehe BAG Urteil vom 01.02.2006 – 5 AZR 187/05 -, NJW 2006, Seite 2060).
LAG Köln, Urteil vom 5.1.2005, Az. 11 Sa 893/04 Zudem findet nach § 310 Abs.4 S. 3 BGB in Verbindung mit § 307 Abs.3 BGB eine Inhaltskontrolle nach § 308 Nr. 4 BGB einer in Bezug genommenen tarifvertraglichen Regelung nicht statt (vgl. BAG, Urteil vom 19.03.2003 - 4 AZR 331/02, in NZA 2003, S. 1207 ff.).
LAG Hamm, Urteil vom 2.4.2004, Az. 19 S 2132/03 66Insbesondere stellt die bisherige Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts zur Zulässigkeit solcher Widerrufsvorbehalte keine Besonderheit im Sinne des § 310 Abs.4 Satz 2 BGB dar, welche eine Modifizierung der allgemeinen AGB-Regeln erfordert (so aber Thüsing, NZA 2002, S. 591 <594>; derselbe, BB 2002, 2666 <2674>; wohl auch Lingemann, NZA 2002, S. 181 <187>).
LAG Hamm, Urteil vom 2.4.2004, Az. 19 Sa 2132/03 66Insbesondere stellt die bisherige Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts zur Zulässigkeit solcher Widerrufsvorbehalte keine Besonderheit im Sinne des § 310 Abs.4 Satz 2 BGB dar, welche eine Modifizierung der allgemeinen AGB-Regeln erfordert (so aber Thüsing, NZA 2002, S. 591 <594>; derselbe, BB 2002, 2666 <2674>; wohl auch Lingemann, NZA 2002, S. 181 <187>).
LAG Düsseldorf, Urteil vom 3.0.2003, Az. 12 Sa 1301/02 Denn § 11 des Anstellungsvertrages statuiert eindeutig eine Vertragsstrafe . Die Klausel wäre als Schadenspauschalierung außerdem nach § 309 Nr. 5 lit. b BGB unzulässig, weil sie den Eindruck einer den Gegenbeweis ausschließenden Festlegung erweckt (vgl. BGH, Urteil vom 19. September 2001, NJW-RR 2002, 1027-1030); insoweit ist eine Modifikation nach § 310 Abs.4 Satz 2 BGB nicht veranlasst.
BGH, URTEIL vom 4.10.1989, Az. III ZR 236/88 Das Berufungsgericht hat zur Begründung der Klageabweisung ausgeführt: Die Mitschuldverpflichtung sei gemäß § 310 BGB nichtig, weil die Beklagte sich damit mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit verpflichtet habe, den pfändbaren Teil ihres gesamten künftigen Arbeitseinkommens auf die Klägerin zu übertragen (vgl. OLG Stuttgart NJW 1988, 833).

References: § 307
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