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Timestamp: 2017-04-30 03:12:35+00:00

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ZFHR 2017/1 - Heft 1 - 2017 - zfhr- Zeitschrift für Hochschulrecht - e-Journals
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Kostal, Mario Studienrechtliche Aspekte der PädagogInnenbildung Neu
PädagogInnenbildung Neu, Autonomie, Kooperationsklausel, Gemeinsam eingerichtete Studien, Dienstrecht, Studienrecht, Qualitätssicherungsrat, ZFHR 2017, 1, Art 81c B-VG, § 10a HG, § 35 Z 4a HG, § 38 Abs 2c HG, § 30 HS-QSG, § 30a HS-QSG, § 54 Abs 6c UG, § 54 Abs 9 UG, § 54 Abs 9a UG, § 38 VBG, § 39 VBG Abstract:Die Kooperationsverpflichtung der Pädagogischen Hochschulen mit den Universitäten... Abstract:Die Kooperationsverpflichtung der Pädagogischen Hochschulen mit den Universitäten bedarf einer Abstimmung der unterschiedlichen Studienrechte zur Erlassung eines für alle beteiligten Einrichtungen gleichlautendem Curriculums. Ferner gilt es die Einbindung privater Rechtsträger wie etwa privater Pädagogischer Hochschulen sowie ausländischer Hochschulen mit zu berücksichtigen. In der Folge sollen die wichtigsten Problemzonen im Hinblick auf das Studienrecht kurz skizziert und Lösungsansätze geboten werden.The obligation of the Austrian schools of education to cooperate with the universities requires a vote on the various laws pertaining to tertiary studies for the adoption of an identical curriculum for all institutions involved. In addition, the inclusion of private legal entities such as private schools of education or universities from abroad needs to be considered. Consequently, the most important problem zones in the laws pertaining to tertiary studies are sketched briefly and possible solutions offered. Volltext	AufsätzeZFHR 2017/1, Jahrgang 2017, Heft 1, S. 4–11
Novak, Manfred Rechtliche Aspekte der neuen, kooperativen Lehramtsstudien
Allgemeininteresse, Berufsanforderungen, Curriculum, Determinierungsgebot, Günstigkeitsgebot, Ingerenz staatliche, Kooperationsvereinbarung, Legalitätsprinzip, Lehramt, Professionalisierung, Sachlichkeitsgebot, Studiengestaltung, Verwissenschaftlichung, Willkürverbot, ZFHR 2017, 4, Art 7 B-VG, Art 18 B-VG, Art 20 B-VG, Art 81c B-VG, § 1 HG, § 2 HG, § 8 HG, § 9 HG, § 10 HG, § 10a HG, § 33 HG, § 35 HG, § 38 HG, § 80 HG, Art 17 StGG, § 1 UG, § 2 UG, § 3 UG, § 4 UG, § 5 UG, § 8 UG, § 20 UG, § 24 UG, § 51 UG, § 54 UG, § 64 UG Abstract:Im Jahr 2013 erfolgte eine eingehende Änderung der gesetzlichen Grundlagen für die... Abstract:Im Jahr 2013 erfolgte eine eingehende Änderung der gesetzlichen Grundlagen für die Lehramtsausbildung. Kernpunkt ist das verpflichtende Zusammenwirken von Pädagogischen Hochschulen und Universitäten bei der Gestaltung und Durchführung bestimmter Studien. Dabei stellt sich, vor allem vor dem Hintergrund von Günstigkeitsregelungen des Hochschulgesetzes 2005, die Frage nach dem rechtlichen Können und Dürfen von Pädagogischen Hochschulen. Dies soll auf Basis der spezifischen Rahmenbedingungen, im Lichte der institutionellen Ausgangslage, im Wege systematischer und historischer Betrachtungen ausgelotet werden.Detailed changes to the legal basis for teacher training were made in 2013, the main point being the obligatory collaboration between teacher training colleges and universities in the design and execution of certain degrees. In the course of this, the question arises as to what teacher training colleges legally can and may do, especially considering the favourability regulations of the 2005 Universities Act. Exploration of this question is to be on the basis of the specific conditions, in the light of the institutional starting point and by way of systematic, historical considerations. Volltext	AufsätzeZFHR 2017/1, Jahrgang 2017, Heft 1, S. 12–19
Hutter, Anna Case Study: Der Kooperationsvertrag im Entwicklungsverbund Süd-Ost
Anerkennung von Prüfungen, Ausstellung von Zeugnissen, Aufnahmeverfahren, Bachelorstudium, gemeinsame Studienprogramme, gemeinsam eingerichtete Studien, Kooperationsvereinbarung, Lehramtsstudien, Lehrveranstaltungsangebot, Masterarbeit, PädagogInnenbildung neu, Prüfungen, Sekundarstufe (Allgemeinbildung), Zulassung, Zuständigkeit, ZFHR 2017, 12, § 10a HG, § 35 Z 4 HG, § 35 Z 4a HG, § 51 HG, § 9 Abs 1 HSteV, § 9 Abs 2 HSteV, § 9 Abs 4 HSteV, § 25 Abs 1 Z 10 UG, § 25 Abs 8 Z 3 UG, § 51 Abs 2 Z 1 UG, § 51 Abs 2 Z 27 UG, § 54 Abs 9 UG, § 54 Abs 9a UG, § 54 Abs 10 UG, § 63 Abs 9 Z 2 UG, § 3 Abs 1 UniStEV 2004, § 3 Abs 2 UniStEV 2004, § 3 Abs 3 UniStEV 2004, § 3a UniStEV 2004, § 9 Abs 7 UniStEV 2004 Abstract:Lehramtsstudien im Bereich der Sekundarstufe (Allgemeinbildung) werden in Form von... Abstract:Lehramtsstudien im Bereich der Sekundarstufe (Allgemeinbildung) werden in Form von gemeinsam eingerichteten Studien mehrerer Universitäten und Pädagogischer Hochschulen angeboten. Als Grundlage für gemeinsam eingerichtete Studien haben die daran beteiligten Bildungseinrichtungen eine Kooperationsvereinbarung abzuschließen. Der Beitrag zeigt am Beispiel des Entwicklungsverbunds Süd-Ost, wie eine Kooperationsvereinbarung für diese Form eines gemeinsam eingerichteten Studiums gestaltet sein kann, und beleuchtet die rechtlichen und praktischen Probleme in diesem Zusammenhang.Teacher training programs for secondary schools (general education) are offered in the form of jointly arranged studies at several Austrian universities and teacher training colleges. The educational establishments involved have to sign a cooperation agreement as a basis for jointly arranged degrees. This paper shows how a cooperation agreement for this form of jointly arranged degree can be structured and examines the relevant legal and practical problems involved, taking as an example the South-East Development Network. Volltext	AufsätzeZFHR 2017/1, Jahrgang 2017, Heft 1, S. 20–33
Kohler, Alexander Pädagoginnen- und Pädagogenbildung NEU: Der Weg von der Planung zur Umsetzung der Reform
Arbeitseinheiten, Curricula, Elementarpädagogik, Lehramt, Pädagoginnen- und Pädagogenbildung, Pädagogische Hochschulen, Primarstufe, Qualitätssicherung, Sekundarstufe Allgemeinbildung, Sekundarstufe Berufsbildung, Universitäten, wissenschaftliche und professionsorientierte Voraussetzungen, Qualitätssicherungsrat für Pädagoginnen- und Pädagogenbildung, Anlage zu § 30 Abs 1 Z 4, VBG: Anlage 2 zu § 38 Dienstrechts-Novelle 2013 – Pädagogischer Dienst, ZFHR 2017, 20, § 30 Abs 1 HG, § 38 Abs 2a HG, § 38 Abs 2c HG, § 74a Abs 1 HG, § 22 Abs 2 Z 6 HS-QSG, § 54 Abs 5 UG, § 54 Abs 6c UG Abstract:Mit dem Studienjahr 2016/17 werden künftige Pädagoginnen und Pädagogen... Abstract:Mit dem Studienjahr 2016/17 werden künftige Pädagoginnen und Pädagogen österreichweit in Lehramtsstudien ausgebildet, die nach einer neuen Studienarchitektur konzipiert sind. Im Mittelpunkt der Reform steht die qualitative Aufwertung des Lehramts, das sich durch starken Wissenschafts- und Professionsbezug auszeichnet und in Zukunft auf Altersgruppen (Primarstufe, Sekundarstufe) ausgerichtet ist. Eine Besonderheit ist die Kooperation in vier regionalen Verbünden, in die Universitäten und Pädagogische Hochschulen ihre jeweiligen Stärken und Kompetenzen einbringen und Lehramtsstudien gemeinsam anbieten. Der Artikel beschreibt den 2008 eingeleiteten Reformprozess und die seit Inkrafttreten des Bundesrahmengesetzes zur Einführung einer neuen Ausbildung für Pädagoginnen und Pädagogen (PädRG) 2013 gewonnenen Erfahrungen aus der Entwicklung und Umsetzung neuer Curricula.With the academic year 2016/17, education of future teachers all over Austria follows a new architecture of studies. The core of the reform is the qualitative upgrading of teacher education, with a strong orientation towards science and practice and a focus on age groups (primary education, secondary education). A special feature is the co-operation in four regional alliances, in which universities and colleges of teacher education contribute with their respective strengths and competencies and act as joint providers of studies. The article describes the process of reform initiated in 2008, which resulted in new legal regulations in July 2013, and the experience gained since then with the development and the implementation of new curricula. Volltext	RechtsprechungZFHR 2017/1, Jahrgang 2017, Heft 1, S. 34–34
Anbringen mangelhaftes, Mitwirkungspflicht, Studienförderung, Ro 2016/10/0011, ZFHR 2017, 34, ZFHR-Slg 2017/1, § 13 AVG, § 30 StudFG, § 39 StudFG Die Nichtbeibringung von Unterlagen zur Berechnung der sozialen Bedürftigkeit nach StudFG,... Die Nichtbeibringung von Unterlagen zur Berechnung der sozialen Bedürftigkeit nach StudFG, ermächtigt die Behörde nicht zur Zurückweisung eines Antrages auf Studienbeihilfe. Volltext	RechtsprechungZFHR 2017/1, Jahrgang 2017, Heft 1, S. 34–34
Betriebseinnahme, Dissertation, Wissenschaftspreis, 2013/15/0150, ZFHR 2017, 34, ZFHR-Slg 2017/2, § 2 EStG, § 22 EStG Das Einreichen einer Dissertation ist für sich keine relevante Marktteilnahme im Sinne des... Das Einreichen einer Dissertation ist für sich keine relevante Marktteilnahme im Sinne des EStG. Bei Hinzutreten weiterer Umstände, wie der Verleihung eines Wissenschaftspreises, kann uU eine steuerrechtlich bedeutende Betriebseinnahme gegeben sein. Volltext	RechtsprechungZFHR 2017/1, Jahrgang 2017, Heft 1, S. 34–35
Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen, Benachteiligungsverbot, Diskriminierung, 2013/10/0149, ZFHR 2017, 34, ZFHR-Slg 2017/3, § 20b B-GlBG, § 42 UG, § 44 UG Der Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen ist nicht berechtigt eine... Der Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen ist nicht berechtigt eine Diskriminierungsbeschwerde wegen einer Benachteiligung gemäß B-GlBG zu erheben. Volltext	RechtsprechungZFHR 2017/1, Jahrgang 2017, Heft 1, S. 35–35
Ausschreibung, Diskriminierung, Frauenförderungsplan, Vizerektorenbestellung, 2012/10/0047, ZFHR 2017, 35, ZFHR-Slg 2017/4, § 4 Z 5 B-GlBG, § 15 UG, § 21 UG, § 23 UG Die von der Ausschreibung einer Rektorsfunktion erfasste Einrichtung von Vizerektoren kann den... Die von der Ausschreibung einer Rektorsfunktion erfasste Einrichtung von Vizerektoren kann den Frauenförderungsplan nicht verletzen. Volltext	BuchbesprechungenZFHR 2017/1, Jahrgang 2017, Heft 1, S. 36–37
Faulhammer, Friedrich Josef Schmid, Karin Amos, Josef Schrader, Ansgar Thiel (Hrsg): Internationalisierte Welten der Bildung. Bildung und Bildungspolitik im globalen Vergleich
(= Wirtschafts- und Sozialpolitik 16). 310 Seiten. Nomos Verlag, Baden-Baden 2016. Broschiert. EUR 59,00. ISBN 978-3-8487-2202-0. ZFHR 2017, 36 An der Universität Tübingen ist ein interdisziplinäres Promotionskolleg eingerichtet, das... An der Universität Tübingen ist ein interdisziplinäres Promotionskolleg eingerichtet, das sich mit den Politikfeldern Bildung im Allgemeinen sowie Schule und Hochschule im Besonderen beschäftigt. Einmal jährlich findet eine Tagung statt, die auch die Funktion einer Plattform für die NachwuchswissenschafterInnen erfüllt. Der vorliegende Band umfasst die Beiträge der Tagung 2015, die sich mit den internationalisierten Welten der Bildung beschäftigte und wieder sehr wertvolle Einblicke in die Aktivitäten des Promotionskollegs gibt. Von den insgesamt 12 Beiträgen beschäftigen sich 3 mit allgemeinen Bildungsfragen, bei 3 Beiträgen stehen die Schulen im Mittelpunkt und alle anderen Beiträge fokussieren auf hochschulische Themen.Mit einem allgemeinen Phänomen beschäftigen sich Alexander W. Wiseman, Lisa Damaschke-Deitrick, Elizabeth Bruce, Petrina Davidson und Calley Stevens Taylor in ihrem Beitrag „Transnational scientized education discourse: A cross-national comparison“. Sie sind der Verwissenschaftlichung der bildungspolitischen Debatten in Australien, Deutschland und den Vereinigten Staaten nachgegangen. Es handelt sich dabei um eine Dokumentenanalyse. Die Auswertung erfolgt auf der Basis von vier Kategorien, nämlich der Kommodifizierung (oder auch Monetarisierung) von Wissen, dann Bildung als Allheilmittel (panacea) für alle Probleme außerhalb des Bildungssektors, dann der cyborg dialectic als gleichsam symbiotische Beziehung zwischen Mensch und Maschine bei der bestmöglichen Nutzung von Wissen und schließlich der Quantifizierung von Bildung.Michelle Proyer greift in ihrem Beitrag „Gedanken zur Kultur der Exklusion in der international vergleichenden Bildungsforschung ? Einblicke und Perspektiven“ ein (aus ihrer Sicht scheinbares) Paradoxon auf. Internationale Bildungsvergleiche fokussieren auf Leistung und scheinen damit die gleichzeitig bestehenden Bemühungen um Inklusion von Menschen mit Behinderung in die Bildungsprozesse zu konterkarieren. Die Autorin zeigt auf, dass eine Verbindung von Leistungsmessung und Inklusion möglich ist, wenn die Berücksichtigung von Behinderung in den Bildungssystemen einen positiven Marker erhält. Volltext	BuchbesprechungenZFHR 2017/1, Jahrgang 2017, Heft 1, S. 37–38
Kernbauer, Alois Beatrix Dietel, Die Universität Leipzig in der Weimarer Republik. Eine Untersuchung zur sächsischen Hochschulpolitik (= Geschichte und Politik in Sachsen Bd 31).
728 Seiten. Leipziger Universitätsverlag, Leipzig 2015. EUR 85,00. ISBN 978-3-86583-839-1. ZFHR 2017, 37 Der Titel des Buches ist bescheiden gewählt und lenkt die Erwartungshaltung des Lesers auf die... Der Titel des Buches ist bescheiden gewählt und lenkt die Erwartungshaltung des Lesers auf die Universität Leipzig, doch handelt es sich bei dieser Untersuchung vielmehr um eine Analyse der Hochschulpolitik im Freistaat Sachsen, eingebettet in das zunehmend dichter werdende Netzwerk der gesamtstaatlichen Entwicklung in der Weimarer Republik. Der Fokus der Analyse ist auf die Universität Leipzig gerichtet, von deren Geschichte ausgehend die Strukturen veranschaulicht werden.Der erste Abschnitt ist den Bedingungen und Strukturen der sächsischen Hochschulpolitik im fraglichen Untersuchungszeitraum gewidmet (Seiten 83-196). Anhand der Institutionen und des staatlichen Rahmens werden die Stellung der Leipziger Universität im Gesamtzusammenhang des tertiären Bildungssektors Sachsens, die „hochschulpolitischen Akteure und Strukturen“ auf der Landesebene, aber auch im Rahmen der Universität und die zwischenstaatlichen Kommunikationsmuster und Kooperationsstrukturen erörtert. Der zweite Abschnitt (Seiten 187-285) legt – ausgehend von der Verfassungsdiskussion und der Verfassungsreform vor dem Ersten Weltkrieg ? die Entwicklung der universitären Selbstverwaltung dar. Es ist interessant zu sehen, wie Fragen, die fallweise schon seit dem zweiten Drittel des 19. Jahrhunderts wiederholt diskutiert worden waren, nun erneut und unter den spezifischen Gegebenheiten der Weimarer Republik aufgegriffen wurden und fallweise zu Reformen führten. Zwei dieser Themen, nämlich die Teilung der Philosophischen Fakultät und die Ausweitung des Hochschulzuganges, waren an den meisten Universitäten des deutschsprachigen Raumes immer wieder diskutiert worden. Der dritte Abschnitt (Seiten 287-398) handelt von den beamten- und besoldungsrechtlichen Reformen, von der Professorenbesoldung, dem Kolleggeld, den Regelungen der Altersgrenzen und des Ruhestandes. Solche Fragen werden üblicherweise in Darstellungen zur Entwicklung des Hochschulwesens bestenfalls peripher behandelt, was angesichts ihrer Bedeutung für die reale Existenz der Universitätsangehörigen, die die Wissenschaft zu ihrem Beruf gemacht haben, völlig unverständlich ist. Im vierten Abschnitt (Seiten 399-551) ist die Berufungspolitik ausgebreitet. Dies ist nicht möglich, ohne zahlreiche Einzelfälle darzulegen und zu analysieren, wobei immer wieder grundsätzliche Auffassungen von Wissenschaft, von der Bedeutung akademischer Fächer, von Aufgabe und Stellung der Fakultäten bzw der Gesamtuniversität zur Sprache kommen, und dies nicht selten in drastischen Formulierungen, was bei dieser stets konfliktträchtigen Materie nicht verwundert. Erfreulicher Weise sind so manche Originalzitate in die Darstellung eingeflossen. Im letzten großen Abschnitt dieses Kapitels werden zudem die „Berufungsmuster“ der Ordinarien und der planmäßigen Extraordinarien sowie deren Abgänge von der Universität in einer strukturellen Gesamtschau zusammengefasst, wobei die berufliche Herkunft, die akademische Herkunft und die akademische Fluktuation anhand einer Fülle vom Tabellen und Diagrammen veranschaulicht werden. Vor dem Hintergrund der Wissenschaftsentwicklung der Zeit und der Stellung der Universität als Trägerin der Forschung wird bei den in diesem Zusammenhang behandelten Fragen die Bedeutung einzelner Fächer in aller Klarheit deutlich, darüber hinaus aber auch, welche Bedeutung der einen oder anderen Disziplin von den maßgeblichen Personen der Zeit zugemessen wurde. Das Geheimnis eines erfolgreichen Universitätsmanagements besteht ja bekanntlich darin, zeitgerecht in Fächer zu „investieren“, in denen in zehn oder fünfzehn Jahren essentielle Forschungsprobleme zur Lösung anstehen. Eine solche Schwerpunktbildung kann nur dann Erfolge zeitigen, wenn sie mit der Aufrechterhaltung jener Fächervielfalt einhergeht, die als Voraussetzung für eine zielführende Interdisziplinarität vonnöten ist. Schwerpunktbildungen ohne „flankierende“ Maßnahmen der Förderung der für den Forschungsschwerpunkt notwendigen Fächer erbringen selten wissenschaftliche Ergebnisse. Das letzte Großkapitel geht auf die zeitlos aktuelle Frage der Hochschulfinanzierung (Seiten 553-662), auf den offiziellen Universitätshaushalt und die „verdeckten“ Finanzströme ein. Dieser Abschnitt ist naturgemäß in vielfacher Hinsicht von Interesse, insbesondere auch hinsichtlich der Frage der Hochschulfinanzierung in wirtschaftlichen Krisenzeiten. Es ist interessant zu sehen, wie groß die Bereitschaft des Freistaates Sachsen war, auch in Zeiten der Wirtschaftskrise und der Finanznöte die Hochschulen zu fördern. Die Aussagen werden immer wieder anhand von Diagrammen veranschaulicht.Im Anhang finden sich zahlreiche Abbildungen und Tabellen und dankenswerter Weise auch der Geschäftsverteilungsplan des sächsischen Ministeriums für Volksbildung. Die im Inhaltsverzeichnis angeführten Statistiken der Lehrkörper- und Frequenzentwicklung sowie der Hochschulfinanzierung sind als CD verfügbar, liegen dem Rezensenten jedoch nicht vor. Volltext	BuchbesprechungenZFHR 2017/1, Jahrgang 2017, Heft 1, S. 38–39
Wallner, Jürgen Hans Christian Wilms: Die Unverbindlichkeit der Verantwortung: Ethikkodizes der Wissenschaft im deutschen, europäischen und internationalen Recht.
Ethik und Recht, Bd 1. 410 Seiten. Duncker & Humblot, Berlin 2015. EUR 102,80. ISBN 978-3428144235 ZFHR 2017, 38 Das Werk geht der Frage nach, wie die Steuerung der Wissenschaft durch Ethikkodizes rechtlich zu... Das Werk geht der Frage nach, wie die Steuerung der Wissenschaft durch Ethikkodizes rechtlich zu beurteilen ist. Im Zentrum steht dabei die Beziehung zwischen den nicht-rechtlichen Sollensanforderungen der Ethikkodizes und der auf nationaler, supranationaler und internationaler Ebene rechtlich gefassten Wissenschaftsfreiheit.Die Relevanz dieser Fragestellung ist für den heutigen Wissenschaftsbetrieb nicht zu unterschätzen. De facto entfalten nämlich Ethikkodizes eine steuernde, also normative Wirkung auf die Forschung. Sie werden für die Entwicklung, Finanzierung, Publikation und Reputation von wissenschaftlichen Arbeiten herangezogen. Dies kann zu Konflikten mit der Wissenschaftsfreiheit führen, wenn die Sollensanforderungen der Ethikkodizes nicht grundrechtskonform ausgestaltet sind und angewendet werden.Die Untersuchung definiert zunächst den Begriff „Ethikkodex“. Dabei kommt der normativ ambivalente Charakter gut zum Ausdruck: Einerseits zielt der Ethikkodex auf ein gewünschtes Verhalten ab, andererseits tut er dies aus rechtlicher Perspektive letztlich unverbindlich. Zur Grundlegung der Arbeit gehört eine Auseinandersetzung mit dem Verständnis von Wissenschaft und Wissenschaftsethik. Hier zeigt sich eine zweite Ambivalenz: Die Wissenschaft arbeitet zum einen nach dem „Ethos der epistemischen Rationalität“, dh selbstreguliert und ergebnisoffen. Sie hat in Hinblick auf die Folgen ihrer Arbeit zum anderen jedoch eine Verantwortung gegenüber Dritten. Ethikkodizes, die aus der Scientific Community kommen, können vor diesem Hintergrund als Brücke verstanden werden, durch Selbstregulierung nicht nur der epistemischen Rationalität gerecht zu werden, sondern auch der Verantwortung gegenüber den Betroffenen der Forschung. Vor diesem Hintergrund untersucht das Werk sodann Beispiele für Ethikkodizes auf drei Ebenen und beurteilt die Frage, inwieweit sie den rechtlichen, insbesondere grundrechtlichen Anforderungen gerecht werden. Volltext	Dokumentation BildungsrechtZFHR 2017/1, Jahrgang 2017, Heft 1, S. I–III
Pasrucker, Christoph Dokumentation Bildungsrecht
ZFHR 2017, I Die Rubriken „Dokumentation Bildungsrecht“ und „Dokumentation Bildungsliteratur“... Die Rubriken „Dokumentation Bildungsrecht“ und „Dokumentation Bildungsliteratur“ verstehen sich als Service der zfhr für interessierte LeserInnen und erscheinen regelmäßig gegen Jahresende. Die Recherche für die vorliegende Dokumentation wurde unter Wahrung höchster Sorgfalt vorgenommen. Es darf allerdings um Verständnis gebeten werden, wenn – aller Achtsamkeit zum Trotz – Fehler entstanden sind bzw die Aufzählung nicht vollständig ist.Zeitraum: 15.12.2015 bis 14.12.2016. Enthalten sind nationale Rechtsakte mit Bezug zur postsekundären Bildung.Abkürzungen: Volltext	Dokumentation BildungsliteraturZFHR 2017/1, Jahrgang 2017, Heft 1, S. III–XVI
ZFHR 2017, III Zeitraum: 15.12.2015 bis 14.12.2016; aufgelistet sind schwerpunktmäßig Aufsätze,
ausgewählte... Zeitraum: 15.12.2015 bis 14.12.2016; aufgelistet sind schwerpunktmäßig Aufsätze,
ausgewählte Sammelbände sowie Monographien und Kommentare zur postsekundären Bildung in
Österreich, ergänzt um ausgewählte Titel aus Deutschland, der Schweiz bzw
englischsprachige Literatur; diese sind mit (D), (CH) bzw (E) gekennzeichnet.Hinweis: Beiträge, die in der zfhr erschienen sind, wurden nicht in die vorliegende
Dokumentation aufgenommen. Es darf auf das Inhaltsverzeichnis des 14. Jahrganges
Adam, Vanessa: „Reform des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes“, in:
Forschung & Lehre 3/2016, Seite 222 (D) Volltext	Fachgebiete

References: § 10
 § 35
 § 38
 § 30
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 § 54
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 § 10
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 § 33
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 § 80
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 § 8
 § 20
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 § 54
 § 64
 § 10
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 § 51
 § 9
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 § 25
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 § 51
 § 51
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 § 63
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 § 9
 § 30
 § 38
 § 30
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 § 74
 § 22
 § 54
 § 54
 § 13
 § 30
 § 39
 § 2
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 § 20
 § 42
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 § 15
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 § 23