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Timestamp: 2019-05-25 20:22:37+00:00

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Rechtsprechung: NJW 2005, 1383 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: OLG Hamburg, 10.12.2004
https://dejure.org/2004,5166
BGH, 16.12.2004 - 3 StR 157/04 (https://dejure.org/2004,5166)
BGH, Entscheidung vom 16.12.2004 - 3 StR 157/04 (https://dejure.org/2004,5166)
BGH, Entscheidung vom 16. Dezember 2004 - 3 StR 157/04 (https://dejure.org/2004,5166)
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§ 266 StGB; § 1 Abs. 1 RBerG; § 134 BGB; § 398 BGB; § 153 StPO
Untreue (Vermögensbetreuungspflicht; Vermögensschaden); Rechtsberatungsgesetz (Wirksamkeit einer Abtretung zur Geltendmachung im eigenen Namen); Einstellung aus Opportunitätsgründen (überlange Verfahrensdauer; Ermittlungsaufwand)
Wirksamkeit der Abtretung eines Rückforderungsanspruchs
Verbot des geschäftsmäßigen Erwerbs von Forderungen zur Einziehung auf eigene Rechnung
NJW 2005, 1383 (Ls.)
NStZ-RR 2005, 151
Sollte in den Fällen II. 4. der Urteilsgründe eine Strafbarkeit nach § 266 StGB nicht zu belegen sein, wird der neue Tatrichter nach einer Wiedereinbeziehung der ausgeschiedenen Teile der Tat Anlass haben zu prüfen, ob eine Strafbarkeit der Angeklagten nach § 263 StGB in Betracht kommt (§ 264 Abs. 1, § 154a Abs. 3 StPO; vgl. BGH, Urteil vom 16. Dezember 2004 - 3 StR 157/04, NStZ-RR 2005, 151, 152; Beschluss vom 20. September 2000 - 3 StR 19/00, NStZ 2001, 195 f.).
https://dejure.org/2004,7073
OLG Hamburg, 10.12.2004 - 1 Ws 216/04 (https://dejure.org/2004,7073)
OLG Hamburg, Entscheidung vom 10.12.2004 - 1 Ws 216/04 (https://dejure.org/2004,7073)
OLG Hamburg, Entscheidung vom 10. Dezember 2004 - 1 Ws 216/04 (https://dejure.org/2004,7073)
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Transfer von Teilen der Taterlöse als Verschiebungsfall; Abgrenzung zwischen Verschiebungsfall und Erfüllungsfall; Unterscheidung nach legalem und illegalem Vermögen; Sinn und Zweck der Prüfung der Zahlungsflüsse in wirtschaftsstrafrechtlichen Großverfahren; Verfallsanordnung als Strafe unter Berücksichtigung des Schuldgrundsatzes; Vermengung des Bruttoprinzips mit der Ermittlung des endgültigen Schadens; Erforderlichkeit der Anordnung des dinglichen Arrests
NJW 2005, 1383
NStZ 2005, 584
Zwar kann solches unter Umständen auch dann angenommen werden, wenn das Erlangte vor der Weiterleitung an den Dritten mit legalem Vermögen vermischt worden ist (vgl. OLG Hamburg, wistra 2005, 157) oder wenn es - wie hier - lediglich aus ersparten Aufwendungen besteht (vgl. OLG Düsseldorf, Beschluss vom 2. April 2009 - 1 Ws 119/09).
§ 111 b Abs. 5 StPO sieht indes die Anordnung eines dinglichen Arrests - als vorläufige Sicherung - gerade auch für den Fall vor, daß tatbedingte Ansprüche des Verletzten vorliegen, die gemäß § 73 Abs. 1 Satz 2 StGB einer Wertverfallsanordnung grundsätzlich entgegenstehen (vgl. BGH wistra 2003, 228; OLG Zweibrücken NStZ 2003, 446; OLG Köln NJW 2003, 2546; OLG Schleswig SchlHA 2002, 145; OLG Hamburg, Beschluß vom 10.12.2004 - 1 Ws 216/04 - OLG München wistra 2004, 353, 354; OLG Düsseldorf NStZ-RR 2002, 173;… Tröndle/Fischer, 51. Auflage, § 73 StGB, Rdnr. 14).
Die Staatsanwaltschaft geht im Ansatz zutreffend davon aus, dass die Verfallsanordnung in einem Verschiebungsfall auch dann möglich sein kann, wenn der Taterlös mit legalem Vermögen vermischt und erst dann an den Dritten weitergeleitet wird (…vgl dazu Tröndle/Fischer a.a.O. Randnr. 23 b; OLG Hamburg wistra 05, 157).
Hierbei sind als die drei maßgeblichen Fallgruppen die Vertretungs-, Verschiebungs- und Erfüllungsfälle zu unterscheiden (BGHSt 45, 235, 245ff.; OLG Hamburg, wistra 2005, 157ff.).

References: § 266
 § 1
 § 134
 § 398
 § 153
 § 266
 § 263
 § 154

§ 111
 § 73
 BGH 
 § 73