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Timestamp: 2017-03-27 04:58:45+00:00

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Körperverletzung im Sinne des 823 I BGB bei Schockschäden. B...
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20/04/2015 02:59:31
21/03/2015 13:40:42
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Mit der Zunahme der Benutzung von Verkehrsmitteln und die immer wachsende Zahl von Unfällen die daraus folgen, entstehen unterschiedlichen Schäden. Die Auswirkungen solcher Ereignisse sind komplex und begreifen physische sowie psychische Verletzungen ein. Neben dem direkt Beteiligter können auch Dritter Opfer werden . Unerlaubte Handlungen stellen ebenso eine Schwierigkeit nicht nur für die direkten Opfer sondern auch für die Gesellschaft. Diejenigen die mit dem Tod eines Verwandten in einem Unglück konfrontiert sind, werden von der Rechtsprechung ?schockgeschädigte Dritter? genannt. Infolge des Erhalt einer Nachricht über einen Unfall eines Verwandten oder nachdem sie Augenzeuge in einen Unfallgeschehen gewesen sind, erleiden diese Dritter oft ein psychisches Schaden. Ein Schockschaden wird zunächst als die Beeinträchtigung, die sich aus der Wirkung eines Ereignisses auf die Psyche entwickelt definiert. Solche Fälle sind leider nicht im BGB geregelt. Aber Eingriffe in den Körper oder in die Gesundheit einer Person sind, außer begründeten Ausnahmen, rechtswidrig. Sie werden von 823 I BGB als ersatzfähig angesehen. Fraglich ist aber ob, ein Schockschaden eine Gesundheitsschädigung darstellt.Mit seiner Leitentscheidung von 11. Mai 1971 nimmt der BGH endlich Stellung über die Streitfrage der Entschädigung von schockgeschädigter Dritter.Am 6. 3. 1965 wurde der Ehemann der Klägerin im Alter von 64 Jahren durch den Pkw des Beklagten tödlich verletzt. Mit der Klage verlangt die damals 50 Jahre alte Klägerin Ersatz für Gesundheitsschäden, die sie selbst infolge des Unfalltodes ihres Ehemanns erlitten hat. Sie hat vorgetragen, sie sei durch die Nachricht von dem plötzlichen Tod ihres Ehemannes einer schweren seelischen Erschütterung mit noch heute andauernder Depression ausgeliefert worden. Sie sei dadurch arbeitsunfähig geworden und könne seitdem die bisherige Halbtagsbeschäftigung als Hausgehilfin nicht mehr ausüben. Sie hat u. a. ihren Verdienstausfall bis einschließlich Februar 1968 sowie 5 000 DM Schmerzensgeld geltend gemacht und sich selbst ein Mitverschulden ihres Ehemannes von ¼ angerechnet. Außerdem hat sie die Feststellung begehrt, dass der Beklagte verpflichtet sei, ihr den künftigen Schaden zu ¾ zu ersetzen, weil sie infolge der unfallbedingten Depressionen nicht in der Lage sei, einen Nebenberuf auszuüben.Das Landesgericht hat den Beklagten insoweit antragsgemäß verurteilt. Auf die Berufung des Beklagten hat das Oberlandesgericht der Klägerin lediglich den vollen Verdienstausfall für ein Jahr und 1 000 DM Schmerzensgeld zugesprochen, im übrigen die Klage jedoch abgewiesen. Die zugelassene Revision des Beklagten führte zur Aufhebung und Zurückverweisung an das Berufungsgericht. Die Hauptschwierigkeit lag darin, dass die Klägerin sich auf einen eigenen Schaden gemäß 823 I BGB berief, obwohl sie nicht unmittelbar verletz war.Der BGH musste folglich entscheiden, welche die Rechtsgrundlage eines Anspruchs auf Schadensersatz wegen Schockschadens ist und ob, die Vorschriften des Mitverschuldens gemäß 254 BGB im Fall eines Schockschadens anwendbar sind.	...
Die entwicklung der rechtssprechung von schockschäden
Die wendung von der rechsgerichtlichen rechtssprechung Die erweiterung des schutzbereichs von Das enge konzept von schockschaden
Die voraussetzungen des schosckschadens
Die begründung des engen konzept von schockschäden
Das mitverschulden des unmittelbaren opfers
Die rechtsgrundlage des mitverschulden bei schockschadensfällen
Die enge beziehung zwischen dem unmittelbaren opfer und dem schockgeschädigten als grund des mitverschulden
[...] Das OEG ist ein Bundesgesetz im Bereich des Sozialen Entschädigungsrechts, das das bisherige OEG vom 1975 abgelöst hat. Hiermit erkläre ich, dass ich die eingereichte Masterarbeit selbstständig angefertigt und andere als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel nicht benutzt wurden, die eingereichte Magisterarbeit nicht anderweitig als Prüfungsleistung verwendet worden ist und nicht in deutscher oder in einer anderen Sprache veröffentlicht wurde. 1?Grund und Umfang der Haftung für Schockschäden nach 823 I Dong-Jin Park Herbert Utz, 1.Auflage, S [1]?Grund und Umfang der Haftung für Schockschäden nach 823 I Dong- Jin Park, 1997,Herbert Utz, 1.Auflage, S BGH 6. [...] [...] Es dient dem Grundsatz der Leistung nach Treu und Glauben, der im 242 BGB enthalten ist[38]. Der BGH ist mit der analogen Verwendung von 846 BGB nicht einverstanden, aber seine Überlegung führt zum gleichen Ergebnis als das des RG. Der BGH ist der Meinung, dass die Billigkeit erfordert, dass der Schockzustand des Dritten nicht nur dem fremden Schädiger, sondern auch dem Angehörigen zugerechnet wird. Die Reaktion des Dritten berührt nämlich auf eine persönliche Beziehung mit dem Opfer. Der Billigkeitscharakter des Schmerzensgeldes führe dazu, dass die Mitverantwortlichkeit des Opfers wegen dem Angehörigenverhältnis angerechnet werden soll.[39] Nicht alle Autoren sind mit dieser Überlegung zufrieden: es entspreche vielmehr den allgemeinen Grundsätzen des deutschen Haftungsrecht, dass der Schädiger in solchen Fällen den gesamten Schaden allein tragen muss[40]. [...] [...] Eigentum und sonstige Rechte werden auch weiterhin geschützt. -Die psychisch vermittelte Verletzung Bei dem Schockschäden handelt es sich um eine psychisch vermittelte Verletzung. Es bedeutet, dass ein Glied in der Kausalkette in einer psychischen Reaktion wie Angst, Schrecken, Ärger, Trauer usw. besteht[13]. Der Schock stellt ein Eingriff in die Psyche einen Menschen, obwohl keine Körperverletzung stattgefunden hat. Bei solchen Beeinträchtigungen besteht die Gefahr, dass viele Menschen betroffen sind. Der Unfalltod von Prinzessin Diana in 1997 war ein schwerer Schock für mehrere. [...] [...] Der BGH ist der Meinung, dass solche Störungen, um ersetzbar zu sein, sowohl medizinisch erfassbar sein müssen, als auch nach der allgemeinen Verkehrsauffassung als Verletzung des Körpers oder der Gesundheit betrachtet sein können. Unter Verkehrsauffassung versteht man die Anschauung der beteiligten Verkehrkreise oder der Allgemeinheit[12]. Um eine Gesundheitsstörung im Sinne von 823 I BGB anzunehmen, müssen ?psychopathologische Auswirkungen? über die ?heftige reaktive Gemütsbewegung? erscheinen. Hiermit betont der BGH, dass die Gesundheit ein Rechtsbegriff ist, die nicht nur von der Medizin verstanden sein kann. [...] [...] [37]?Bürgerliches Gesetzbuch?, Otto Palandt, Beck Auflage. [38]?Allgemeines Schuldrecht?, Hans Brox, Beck Auflage, Rn a. BGH BGHZ f. BGH BGHZ f.; BGH NJW 778. [...] À propos de l'auteur Willemez A.	étudiante Droit autres branches	Körperverletzung im Sinne des 823 I BGB bei Schockschäden. BGH Urteil vom 11.5.1971, NJW 1971, 1883

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