Source: http://www2.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/abt2/dokablage/oac_12/vo/4/4081.htm
Timestamp: 2018-12-15 23:45:49+00:00

Document:
4.081 Känzele
Verordnung des Regierungspräsidiums Tübingen als höhere Naturschutz‑ und obere Jagdbehörde über das Naturschutzgebiet »Känzele« vom 24. November 1980 (GBl. v. 18.12.1980, S. 613).
Die in § 2 näher bezeichnete Fläche auf dem Gebiet der Stadt Albstadt, Gemarkung Tailfingen, Landkreis Zollernalbkreis, wird zum Naturschutzgebiet erklärt. Das Naturschutzgebiet führt die Bezeichnung »Känzele«.
(1) Das Naturschutzgebiet hat eine Größe von 3,60 ha. Es umfaßt auf Gemarkung Tailfingen den Teil des Flurstücks 4008, der an das Flurstück 4009 angrenzt, die Flurstücke 4009, 4010, 4011, 4012/1, /2 und /3, 4104, 4130, 4134 und die Teile der Flurstücke 4087 bis 4093 welche südlich der Verbindungslinie vom nördlichsten Grenzpunkt des Flurstücks 4012/3 über die entfernungsmäßig nächstliegenden Grenzpunkte der Flurstücke 4087 bis 4093 zum nordwestlichen Grenzpunkt des Flurstücks 4104 liegen.
(2) Die Grenzen des Naturschutzgebietes sind in einer Flurkarte des Regierungspräsidiums Tübingen vom 11. Juli 1980 im Maßstab 1:2500, kombiniert mit einer Übersichtskarte im Maßstab 1:25000, gekennzeichnet und rot angelegt. Die Verordnung mit Karte wird beim Regierungspräsidium Tübingen als höhere Naturschutzbehörde in Tübingen verwahrt; eine Ausfertigung befindet sich beim Landratsamt Zollernalbkreis als untere Naturschutzbehörde in Balingen. Die Verordnung mit Karte kann während der üblichen Sprechzeiten eingesehen werden.
Der wesentliche Schutzzweck ist die Erhaltung einer Wacholderheide und des Vegetationsmusters zwischen lichtem und dichtem Waldbestand mit einem sehr großen Vorkommen von Orchideen und anderen seltenen Pflanzen.
8. Tiere einzubringen, wildlebenden Tieren nachzustellen, sie mutwillig zu beunruhigen, sie zu fangen, zu verletzen oder zu töten oder Puppen, Larven. Eier oder Nester oder sonstige Brut‑, Wohn‑ oder Zufluchtsstätten dieser Tiere freizulegen, zu entfernen, zu beschädigen oder zu zerstören;
10. zu zelten, zu lagern, Wohnwagen, sonstige Fahrzeuge oder Verkaufstände aufzustellen;
13. ohne zwingenden Grund Lärm, Luftverunreinigungen oder Erschütterungen zu verursachen; Düngstoffe oder Chemikalien einzubringen.
4. für Pflegemaßnahmen, die von der höheren Naturschutzbehörde oder der von ihr beauftragten Stelle veranlaßt werden;
(1) Ordnungswidrig im Sinne des § 64 Abs. 1 Nr. 2 des Naturschutzgesetzes handelt, wer in dem Naturschutzgebiet vorsätzlich oder fahrlässig eine der nach § 4 und § 5 Nr. 2 und 3 dieser Verordnung verbotenen Handlungen vornimmt.
(2) Ordnungswidrig im Sinne des § 3 3 Abs. 2 Nr. 4 des Landesjagdgesetzes handelt, wer in dem Naturschutzgebiet vorsätzlich oder fahrlässig eine der nach § 4 und § 5 Nr. 1 dieser Verordnung verbotenen Handlungen vornimmt.

References: § 2
 § 64
 § 4
 § 5
 § 3
 § 4
 § 5