Source: http://www.doerre.com/berliner-liste/
Timestamp: 2016-10-23 22:00:40+00:00

Document:
Dörre Rechtsanwalt - Berliner Liste
ENGLISH DEUTSCH MEDIENRECHT
JUGENDSCHUTZ Gesetze
Die „Berliner Liste“ ist eine Empfehlung von Rechtsanwalt Marko Dörre. Sie richtet sich bundesweit an alle Personen und Unternehmen, die Werbung für Prostitution verbreiten, beispielsweise Bordelle, Escorts, Anzeigenportale und auch ähnliche Angebote, wie Kontaktmärkte, Swingerclubs, Dominastudios, Telefonsexwerbung.
Die Zusammenstellung von Begriffen und Bildern orientiert sich an der Rechtsprechung zu § 120 OWiG, an der Spruchpraxis der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien zu § 18 JuSchG, an den Beanstandungen von Jugendschutzbehörden nach § 5 JMStV, an sog. Bad-Word-Lists von Mandanten sowie eigener Einschätzung.
Die „Berliner Liste“ liefert eine erste unverbindliche und nicht abschließende Empfehlung. Schwierig ist im Einzelfall die Zuordnung nach § 120 OWiG, § 18 JuSchG und § 5 JMStV. Generell sollten vulgäre und pornografische Inhalte vermieden werden.
Obwohl der Bundesgerichtshof in mehreren Urteilen das absolute Werbeverbot aufgehoben hat und mit dem Prostitutionsgesetz die Sittenwirdigkeit entfallen ist, gelten in der Praxis weiterhin erhebliche Einschränkungen der Werbefreiheit.
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Berliner Liste (Version vom 15. Oktober 2015)
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References: § 120
 § 18
 § 5
 § 120
 § 18
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