Source: https://www.speba-massivhaus.de/ablauf/
Timestamp: 2019-10-16 17:54:09+00:00

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Ablauf | SPEBA Massivhaus GmbH
Schritt für Schritt – So läuft ein Bauprojekt mit SPEBA ab. Damit Sie sich in Ruhe im Voraus ein Bild machen können, erklären wir Ihnen hier, wie Sie sich den zeitlichen Ablauf eines Bauprojektes vorstellen können.
ABLAUF VOR BAUBEGINN
Sie vereinbaren einen Termin mit uns und besuchen uns für ein Erstgespräch. Das ist selbstverständlich für Sie kostenlos und völlig unverbindlich.
Ihr Projekt wird gemäß Ihren individuellen Wünschen besprochen.
Der Entwurf für Ihr Projekt wird innerhalb von 14 Tagen von uns erstellt und Ihnen präsentiert.
Die Kalkulation und die Baubeschreibung werden innerhalb von 14 Tagen präsentiert. Jetzt ist die Gelegenheit noch Anpassungen gemäß Ihren Wünschen vorzunehmen.
Der Werkvertrag, die Baubeschreibung und das Angebot werden nun vom Bauherrn unterschrieben.
Der Bauantrag wird, inklusive Statik und Wärmeschutz, innerhalb von 2-3 Wochen gezeichnet. Der Bauantrag wird Ihnen nun übergeben und von Ihnen unterzeichnet. Jetzt erst wird die erste Rechnung erstellt.
Der Bauantrag wird bei der zuständigen Behörde (Gemeinde/UBA) eingereicht. Wird der Antrag nach §63 eingereicht, dauert die Genehmigung ca. 6 Wochen. Wird der Antrag nach §64 eingereicht, dauert die Genehmigung ca. 3 Monate.
Der Ausführungsplan und Bewehrungsplan wird ca. 2-3 Wochen nach Einreichung der Bauantragspläne erstellt.
Der Vermesser und alle Versorgungsleitungen wie Baustrom, Bauwasser, Gas, Telefon, Strom und Glasfaser werden beantragt.
Die Baustelle wird spätestens 4 Wochen nach der Genehmigung des Bauantrages begonnen. Die Bauzeit beträgt ab dann, je nach Größe des Gebäudes ohne Keller ca. 10 Monate und mit Keller etwa 2 Monate länger.
Teilzahlungen während der Bauphase gemäß Zahlungsplan.
Es erfolgen während der Bauphase immer nur Abnahmen der Gesamtgewerke (z. B. Rohbau, Dach und Fenster). Teilabnahmen sind nicht vorgesehen (z. B. Bodenplatte und Mauerwerk).
Während der Bauzeit wird noch eine Bemusterung der ausgeschriebenen Elemente stattfinden (z.B. Bodenbeläge, Innentüren, Sanitärobjekte).
Nach Abschluss aller Arbeiten erfolgt schließlich die Schlussabnahme und Übergabe des Gebäudes an Sie!
§63 Genehmigungsfreistellung
Bauvorhaben, die keiner Genehmigung bedürfen.
Auszug aus der Landesbauordnung lesen
Auszug aus der LBO (Landesbauordnung) Fassung vom 13. Juni 2018:
(1) Keiner Baugenehmigung bedürfen über die §§ 61, 62 und 77 hinaus
Vorhaben, für die eine Pflicht zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung oder einer Vorprüfung besteht,
Vorhaben innerhalb eines Achtungsabstands von 2 200 m, bei Biogasanlagen von 200 m, um einen Betriebsbereich im Sinne des § 3 Abs. 5a des Bundes-Immissionsschutzgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 17. Mai 2013 (BGBl. I S. 1274), zuletzt geändert durch Artikel 3 des Gesetzes vom 18. Juli 2017 (BGBl. I S. 2771), in der jeweils geltenden Fassung, durch die
b) eine oder mehrere öffentlich zugängliche bauliche Anlagen geschaffen oder ein oder mehrere dem allgemeinen Besucherverkehr dienende Teile einer öffentlich zugänglichen baulichen Anlage erweitert werden,es sei denn, die Bauherrin oder der Bauherr weist durch ein Gutachten eines oder einer nach § 29b des Bundes-Immissionsschutzgesetzes bekannt gegebenen Sachverständigen oder durch eine Bestätigung der Immissionsschutzbehörde nach, dass sich das Vorhaben außerhalb des angemessenen Sicherheitsabstands im Sinne des § 3 Abs. 5c des Bundes-Immissionsschutzgesetzes befindet.
(3) Die Bauherrin oder der Bauherr hat die erforderlichen Unterlagen bei der Gemeinde einzureichen; die Gemeinde legt, soweit sie nicht selbst Bauaufsichtsbehörde ist, eine Fertigung der Unterlagen unverzüglich der Bauaufsichtsbehörde vor. Mit dem Vorhaben darf einen Monat nach Eingang der erforderlichen Unterlagen bei der Gemeinde begonnen werden. Teilt die Gemeinde der Bauherrin oder dem Bauherrn vor Ablauf der Frist schriftlich mit, dass kein Baugenehmigungsverfahren durchgeführt werden soll und sie eine vorläufige Untersagung nach § 15 Abs. 1 Satz 2 des Baugesetzbuchs nicht beantragen wird, darf bereits vor Ablauf der Frist nach Satz 2 mit der Ausführung des Vorhabens begonnen werden; von der Mitteilung nach Halbsatz 1 hat die Gemeinde die Bauaufsichtsbehörde zu unterrichten. Beantragt die Gemeinde innerhalb der Frist nach Satz 2 eine vorläufige Untersagung nach § 15 Abs. 1 Satz 2 des Baugesetz-buchs, sind der Bauherrin oder dem Bauherrn die eingereichten Unterlagen zurückzugeben. Will die Bauherrin oder der Bauherr mit der Ausführung des Vorhabens mehr als drei Jahre, nachdem die Bauausführung nach Satz 2 oder 3zulässig geworden ist, beginnen, ist das Verfahren nach den Sätzen 1 bis 4 zu wiederholen.
(4) Die Erklärung der Gemeinde nach Absatz 2 Nr. 4 kann insbesondere deshalb erfolgen, weil die Gemeinde eine Überprüfung der sonstigen Voraussetzungen des Absatzes 2 oder des Bauvorhabens aus anderen Gründen für erforderlich hält. Darauf, dass die Gemeinde von ihrer Erklärungsmöglichkeit keinen Gebrauch macht, besteht kein Rechtsanspruch. Erklärt die Gemeinde, dass das vereinfachte Baugenehmigungsverfahren durchgeführt werden soll, hat sie dem Bauherrn die vorgelegten Unterlagen zurückzugeben. Hat der Bauherr bei der Vorlage der Unterlagen bestimmt, dass seine Vorlage im Fall der Erklärung nach Absatz 2 Nr. 4 als Bauantrag zu behandeln ist, leitet sie die Unterlagen gleich-zeitig mit der Erklärung an die Bauaufsichtsbehörde weiter.
§64 Vereinfachtes Baugenehmigungsverfahren
Für Vorhaben nach § 63 Abs. 1 Satz 1, bei denen die Voraussetzungen nach § 63 Abs. 2 nicht vorliegen, wird ein vereinfachtes Baugenehmigungsverfahren durchgeführt.
die Zulässigkeit des Vorhabens nach den Vorschriften des Baugesetzbuchs und den sonstigen öffentlich-rechtlichen Vorschriften außerhalb des Bauordnungsrechts, ausgenommen die Anforderungen nach der Arbeitsstättenverordnung vom 12. August 2004 (BGBl. I S. 2179), zuletzt geändert durch Artikel 4 der Verordnung vom 19. Juli 2010 (BGBl. I S. 96), in der jeweils geltenden Fassung und die Anforderungen nach der Energieeinsparverordnung,
67 bleibt unberührt.
(3) Über den Bauantrag ist innerhalb von drei Monaten nach Eingang des vollständigen Antrags zu entscheiden; die Bauaufsichtsbehörde kann diese Frist aus wichtigem Grund um bis zu einem Monat verlängern. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn eine Ausnahme, Befreiung oder Abweichung beantragt ist oder die Erteilung der Baugenehmigung der Entscheidung einer anderen Behörde oder Stelle bedarf oder eine Öffentlichkeitsbeteiligung nach § 71 Abs. 3 erforderlich ist. Wenn zur Beurteilung eines Vorhabens durch eine beteiligte Behörde oder Stelle noch zusätzliche Unterlagen oder Angaben erforderlich sind, wird die Frist bis zum Eingang der nachgeforderten Unterlagen oder Angaben unterbrochen. Die Frist wird im Übrigen auch durch einen nachgereichten Antrag auf Erteilung einer Ausnahme, Befreiung oder Abweichung unterbrochen. Die Genehmigung gilt als erteilt, wenn über den Bauantrag nicht inner-halb der Frist entschieden worden ist. Auf Verlangen der Bauherrin oder des Bauherrn hat die Bauaufsichtsbehörde die Genehmigung nach Satz 5 schriftlich zu bestätigen. Die Sätze 1 bis 6 gelten nicht, wenn die Frist für die Entscheidung einer anderen Behörde oder Stelle nach bundesrechtlichen Vorschriften mehr als zwei Monate beträgt oder über zwei Monate hinaus verlängert werden darf.
Hier noch die Erläuterung für den Zeitstrahl Schritt 7
Wird der Bauantrag nach §63 bei der zuständigen Gemeinde eingereicht ( Es gibt einen Bebauungsplan) und es liegt keine Einwände der Gemeine vor, darf nach einem Monat mit dem Bau begonnen werden
Wird der Antrag nach §64 bei der UBA (Untere Bauaufsichtsbehörde) eingereicht ( Es gibt keinen Bebauungsplan), dauert die Genehmigung im Normalfall ca. 3 Monate.

References: §63
 §64

§63
 § 3
 § 29
 § 3
 § 15
 § 15

§64
 § 63
 § 63
 § 71
 §63
 §64