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Timestamp: 2019-08-18 15:25:50+00:00

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Rechtsprechung - Suchergebnis - 18.08.2019 17:25h
Familienrecht - Pflegeeltern Pflegschaft
Pflegeeltern können eine Rückführung des Pflegekindes nach § 1632 Abs. 4 BGB nur dann beanspruchen, wenn zwischen der Herausnahme des Kindes aus ihrem Haushalt und der Einleitung des Verfahrens auf Anordnung des Verbleibs ein unmittelbarer zeitlicher Zusammenhang besteht.
GG Art 6 Abs 1, Art 6 Abs 3
Aktenzeichen: XIIZB328/15 Paragraphen: BGB§1632 GGArt.6 Datum: 2016-11-16
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Familienrecht - Nachlaßpflegschaft Kostenrecht
1 WF 139/16
Festsetzung des Aufwendungsersatzes für Ergänzungspfleger gegen Übernahmeschuldner
Hat ein Beteiligter eines notariellen Grundstücksübertragungsvertrages die durch die Ur-kunde ausgelösten Kosten übernommen, so können die Aufwendungen des zur Vertretung der beteiligten Kinder bestellten Ergänzungspflegers gegen ihn als Übernahmeschuldner festgesetzt werden.
BGB § 1835 Abs 3, § 1836c, § 1909, § 1915
FamGKG § 24 Nr 2
GKG § 29 Nr 2
GNotKG § 27 Nr 2
Aktenzeichen: 1WF139/16 Paragraphen: BGB§1835 BGB§1836c BGB§1915 Datum: 2016-08-11
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Familienrecht - Pflegschaft
LG Lüneburg - AG Celle
8 T 9/15
Die Entscheidung über die Bestellung eines Abwesenheitspflegers für einen Angehörigen eines fremden Staates ist in Niedersachsen nicht auf den Rechtspfleger übertragen worden
1. Die Entscheidung eines Rechtspflegers über die Bestellung eines Abwesenheitspflegers für einen Angehörigen eines fremden Staates ist nichtig (§ 8 Abs. 4 Satz 1 RPflG).
2. Auf die Nichtigkeit kann sich derjenige, der die Abwesenheitspflegschaft angeregt hat, nur berufen, wenn er beschwerdebefugt ist.
RPflG § 8 Abs 4 S 1
JusGerZustV ND § 14
RPflErmÜtrV ND § 1 Nr 7
RPflG § 15 Nr 5, § 19 Abs 1 Nr 1
Aktenzeichen: 8T9/15 Paragraphen: Datum: 2015-03-04
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Familienrecht - Pflegschaft Sorgerecht
FamFG § 7 Abs 2 Nr 1
BGB § 1626, § 1631 Abs 1, § 1632 Abs 4
GG Art 6 Abs 2 S 1
Aktenzeichen: XIIZB353/13 Paragraphen: FamFG§7 BGB§1626 BGB§1836 BGB§1632 Datum: 2014-06-04
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BGH - OLG Celle - AG Hameln
Wurde im Bestellungsbeschluss für den Umgangspfleger die Feststellung einer berufsmäßigen Führung der Pflegschaft nicht getroffen, kann diese Feststellung (hier: durch einen Aktenvermerk des Familienrichters) nicht mit Rückwirkung nachgeholt werden. Die Frage, ob der Umgangspfleger die Pflegschaft berufsmäßig führt ist nach dem klaren Wortlaut des Gesetzes bereits "bei der Bestellung" des Pflegers zu klären (§ 1684 Abs. 3 Satz 6 BGB i.V.m. § 277 Abs. 2 Satz 1 FamFG, § 1836 Abs. 1 Satz 2 BGB).
BGB § 1684 Abs 3 S 6, § 1836 Abs 1 S 2
FamFG § 277 Abs 2 S 1
Aktenzeichen: XIIZB190/13 Paragraphen: BGB§1684 BGB§1836 FamFG§277 Datum: 2014-04-30
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1. Der als Ergänzungspfleger bestellte Rechtsanwalt kann gemäß § 1835 Abs. 3 BGB eine Pflegschaftstätigkeit nach anwaltlichem Gebührenrecht abrechnen, wenn und soweit sich die zu bewältigende Aufgabe als eine für den Beruf des Rechtsanwalts spezifische Tätigkeit darstellt.
2. Der Aufwendungsersatzanspruch des anwaltlichen Ergänzungspflegers eines mittellosen Pfleglings ist im Rahmen der Abrechnung nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz auf die Gebührensätze der Beratungshilfe beschränkt.
BGB § 1835 Abs 3, § 1915
BeratHiG § 1 Abs 1, § 2 Abs 1
Aktenzeichen: XIIZB57/13 Paragraphen: BGB§1835 BGB§1915 BeratHiG§1 BeratHiG§2 Datum: 2013-12-04
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OLG Celle - AG Gifhorn
4 W 186/13
Rechtlicher Vorteil für Minderjährige
Die Bestellung eines Ergänzungspflegers zur Genehmigung eines unentgeltlichen Übertragungsvertrags ist notwendig, wenn die Eltern der minderjährigen Übernehmerin ein lebenslanges Nießbrauchsrecht an dem übertragenen Grundbesitz erhalten sollen und eine Pflicht der Eltern zur Übernahme von Kosten jeglicher Art nicht vereinbart ist (Aufgabe von Senat, Beschluss vom 16. Februar 2001, Az: 4 W 324/00).
BGB § 107, § 1909
Aktenzeichen: 4W186/13 Paragraphen: BGB§107 BGB§1909 Datum: 2013-11-07
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10 UF 56/12
Notwendigkeit der Bestellung eines Ergänzungspflegers für Zustellung der familiengerichtlichen Genehmigung der Erbausschlagung durch einen Minderjährigen
1. Bei einer befristeten Beschwerde gegen die Anordnung einer Ergänzungspflegschaft ist das Amtsgericht zu einer Abhilfeprüfung nicht befugt.
2. Das Jugendamt ist gegen die Anordnung einer Ergänzungspflegschaft beschwerdebefugt, wenn es bereits zuvor zum Vormund des betroffenen minderjährigen Kindes bestellt war (Abgrenzung zu BGH, Beschluß vom 23. November 2011 - XII ZB 293/11 - FamRZ 2012, 292 f. = NJW 2012, 685 f. = MDR 2012, 301 f.)
3. Bei einem Beschluß, mit dem durch das Amtsgericht eine Erbausschlagung des minderjährigen Kindes genehmigt wird, ist auch dann für die Entgegennahme durch das Kind gem. § 41 Abs. 3 FamFG ein Ergänzungspfleger erforderlich, wenn das Kind nicht durch die Eltern, sondern durch das Jugendamt als Vormund vertreten wird und dieses die Genehmigung beantragt hat (Fortführung von Senatsbeschluß vom 4. Mai 2011 - 10 UF 78/11 - Rpfleger 2011, 436 f. = ZErb 2011, 198 ff.)
BGB § 1909 Abs 1 S 1
FamFG § 41 Abs 3, § 68 Abs 1 S 2, § 59 Abs 1
Aktenzeichen: 10UF56/12 Paragraphen: BGB§1909 FamFG§41 FamFG§68 FamFG§59 Datum: 2012-09-11
Link: pdf.php?db=zivilrecht&nr=31365

References: § 1632
 § 1835
 § 1836
 § 1909
 § 1915
 § 24
 § 29
 § 27
 § 8
 § 14
 § 1
 § 15
 § 19
 § 7
 § 1626
 § 1631
 § 1632

BGH 
 § 277
 § 1836
 § 1684
 § 1836
 § 277
 § 1835
 § 1835
 § 1915
 § 1
 § 2
 § 107
 § 1909
 § 41
 § 1909
 § 41
 § 68
 § 59