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Timestamp: 2016-10-26 23:08:20+00:00

Document:
6B_314/2014 � � Urteil vom 25. Juli 2014
Beweisverwertungsverbot; ambulante Massnahme; Willk�r (mehrfache qualifizierte Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz),
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich, I. Strafkammer, vom 3. Februar 2014.
�Das Obergericht des Kantons Z�rich verurteilte X.________ am 3. Februar 2014 im Berufungsverfahren wegen mehrfacher qualifizierter Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz zu einer Freiheitsstrafe von 44 Monaten und einer Busse von Fr. 500.--.
�X.________ f�hrt Beschwerde in Strafsachen und beantragt, das obergerichtliche Urteil sei aufzuheben und die Sache im Sinne der Erw�gungen an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Er r�gt, die Ergebnisse der gegen ihn gef�hrten Telefon�berwachung seien unverwertbar. Zudem habe die Vorinstanz seinen Antrag auf Anordnung einer ambulanten Massnahme zu Unrecht abgelehnt. Sie verf�ge nicht �ber das erforderliche Fachwissen, um sich �ber die von ihm eingereichten sachverst�ndigen Feststellungen seines behandelnden Psychiaters, Dr. med. Y.________, hinwegzusetzen, und h�tte ein Sachverst�ndigengutachten einholen m�ssen.
�In einer Beschwerde ans Bundesgericht ist darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid das Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG). Die Feststellung des Sachverhalts kann vor Bundesgericht nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG bzw. willk�rlich im Sinne von Art. 9 BV ist. Die angebliche Willk�r ist pr�zise zu r�gen und zu begr�nden (Art. 106 Abs. 2 BGG).
3.1.�Der angefochtene Entscheid verletzt kein Bundesrecht. Nicht Gegenstand des angefochtenen Urteils ist die erstmals vom Beschwerdef�hrer im bundesgerichtlichen Verfahren erhobene R�ge, die Ergebnisse der Telefon�berwachung seien nicht verwertbar. Hierauf ist mangels Ersch�pfung des Instanzenzugs nicht einzutreten (vgl. BGE 135 I 91 E. 2.1 S. 93; Urteil 6B_409/2012 vom 3. Februar 2014 E. 6.2; je mit Hinweisen).
3.2.�Unklar ist, was der Beschwerdef�hrer mit der R�ge bezweckt, die Vorinstanz habe keine ambulante Massnahme angeordnet. Er scheint zu verkennen, dass die ambulante Massnahme grunds�tzlich gleichzeitig mit dem Strafvollzug durchgef�hrt wird und dessen Aufschub die Ausnahme ist (vgl. BGE 129 IV 161 E. 4.1 und E. 4.3). Er legt zudem weder dar, inwieweit die Voraussetzungen f�r die Anordnung einer ambulanten Massnahme erf�llt sein sollen, noch dass ein Aufschub des Strafvollzugs aus Gr�nden der Heilbehandlung geboten ist. Soweit er sinngem�ss vorbringt, er sei aktuell kokains�chtig, weicht er von den verbindlichen Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz ab, ohne aufzuzeigen, inwiefern diese willk�rlich sein sollen (vgl. Art. 105 Abs. 1 und Art. 97 Abs. 1 BGG; BGE 137 III 226 E. 4.2 S. 234 mit Hinweisen). Er setzt sich mit den Erw�gungen der Vorinstanz, die einen Suchtzustand aufgrund der Werte seiner Haaranalyse verneint, mit keinem Wort auseinander.
�Im �brigen gehen die Vorbringen an der Sache vorbei. Der Beschwerdef�hrer hat vor beiden kantonalen Instanzen vehement einen regelm�ssigen Kokainkonsum oder eine allf�llige Kokainsucht bestritten, und auch Dr. med. Y.________ geht in seinem Behandlungsbericht vom 29. Januar 2014 davon aus, dass "sporadischer, situativer Kokainkonsum (...) allenfalls noch nicht g�nzlich �berwunden [sei], von einer s�chtigen Abh�ngigkeit [k�nne] aber nicht im entferntesten die Rede sein". Die R�gen des Beschwerdef�hrers erweisen sich als unbegr�ndet, soweit sie �berhaupt den Begr�ndungsanforderungen gem�ss Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG gen�gen.
�Die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 109 BBG abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).

References: Art. 97
 Art. 9
 BGE 
 BGE 
 Art. 105
 Art. 97
 BGE 
 Art. 42
 Art. 106
 Art. 109