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Timestamp: 2020-07-11 21:15:30+00:00

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1. Bei der GmbH & Co. KG ist eine Zahlung aus dem Vermögen der Kommanditgesellschaft an einen Gesellschafter der Komplementär-GmbH oder einen Kommanditisten eine nach § 30 Abs. 1 GmbHG verbotene Auszahlung, wenn dadurch das Vermögen der GmbH unter die Stammkapitalziffer sinkt oder eine bilanzielle Überschuldung vertieft wird. Wenn der Zahlungsempfänger (auch) Gesellschafter der Komplementär-GmbH ist, ist es für seine Haftung nach § 30 Abs. 1 GmbHG grundsätzlich ohne Bedeutung, ob daneben eine natürliche Person als Komplementär unbeschränkt haftet.
2. Der Geschäftsführer der Komplementär-GmbH haftet nach § 43 Abs. 3 GmbHG für nach § 30 Abs. 1 GmbHG verbotene Auszahlungen aus dem Vermögen der Kommanditgesellschaft an einen Gesellschafter der Komplementär-GmbH gegenüber der Kommanditgesellschaft.
GmbHG § 30 Abs 1, § 43 Abs 3
Aktenzeichen: IIZR360/13 Paragraphen: GmbHG§30 GmbHG§43 Datum: 2014-12-09
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31 Wx 475/11
Die Sonderregel der Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) gem. § 5a Abs. 2 Satz 1 GmbHG gilt nicht für diejenige Kapitalerhöhung, mit der das Mindeststammkapital der GmbH entsprechend § 7 Abs. 3 GmbHG erreicht wird; der Wegfall der Beschränkungen des § 5a Abs. 1 bis 4 GmbHG ist nicht von einer Volleinzahlung des Stammkapitals abhängig (Anschluss an OLG Stuttgart, Beschluss vom 13. Oktober 2011, 8 W 341/11, und OLG Hamm, Beschluss vom 5. Mai 2011, 27 W 24/11; Aufgabe von OLG München, Beschluss vom 23. September 2010, 31 Wx 149/10).
GmbHG § 5, § 5a Abs 1, § 5a Abs 2 S 1, § 5a Abs 3, § 5a Abs 4
Aktenzeichen: 31Wx475/11 Paragraphen: GmbHG§5 GmbHG§5a Datum: 2011-11-07
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23 U 3480/05
1. Cash-Pool-Management und Kapitalerhaltungsgrundsatz bei abhängiger GmbH.
2. Ein Finanzierungs- und Liquiditätsausgleich zwischen verbundenen Unternemen (Cash-Pool-Management) unter Einbeziehung gebundenen Vermögens verstößt jedenfalls dann gegen § 30 Abs. 1 GmbHG, wenn die Erhaltung des Stammkapitals nicht hinreichend abgesichert ist.
GmbHG §§ 30 Abs. 1, 43 Abs. 3
Aktenzeichen: 23U3480/05 Paragraphen: GmbHG§30 GmbHG§43 Datum: 2005-11-24
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27.01.2005 5 U 22/04
Der Senat hält an seiner Rechtsprechung fest, dass die wegen anfänglichen "Hin- und Herzahlens" noch offene Stammeinlageverpflichtung eines GmbH-Gesellschafters nur durch eine - mit hinreichender Tilgungsbestimmung versehene - Zahlung auf die Stammeinlage erfüllt werden kann und nicht schon durch eine Zahlung zur Rückführung des mit der Wiederauszahlung des Stammeinlagebetrages an den Gesellschafter vereinbarten Darlehens (Anschluss an OLG Schleswig SchlHA 2003, 246 ff. = GmbHR 2003, 1058 ff.). Die Revision wird zugelassen.
Aktenzeichen: 5U22/04 Paragraphen: GmbHG§5 GmbHG§7 GmbHG§19 Datum: 2005-01-27
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Gesellschaftsrecht - Gesellschafter Stammkapital
15.11.2004 II ZR 299/02
Aktenzeichen: IIZR299/02 Paragraphen: GmbHG§30 GmbHG§31 Datum: 2004-11-15
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28.04.2004 7 U 5482/03
1. Eine wirksame Leistung auf die Stammeinlage einer GmbH liegt nicht vor, wenn die GmbH kurz zuvor den entsprechenden Betrag an den Gesellschafter darlehensweise übertragen hat.
BGB §§ 242, 288 Abs. 2, 421
BGB § 812 Abs. 1 Satz 2 2. Alternative
BGB § 812 Satz 1 Satz 2 2. Alternative
GmbHG §§ 19 Abs. 1, 19 Abs. 5, 16 Abs. 3
Aktenzeichen: 7U5482/03 Paragraphen: BGB§242 BGB§288 BGB§421 BGB§812 GmbHG§19 GmbHG§16 Datum: 2004-04-28
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Gesellschaftsrecht - Einlagen Stammkapital Gesellschafter
09.10.2003 2 U 47/03
Aktenzeichen: 2U47/03 Paragraphen: GmbHG§19 ZPO§416 Datum: 2003-10-09
Link: pdf.php?db=zivilrecht&nr=12970

References: § 30
 § 30
 § 43
 § 30
 § 30
 § 43
 § 5
 § 7
 § 5
 § 5
 § 5
 § 5
 § 5
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 § 30
 § 812
 § 812