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Timestamp: 2020-02-24 17:55:06+00:00

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Rechtsprechung: NZS 2001, 357 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BVerfG, 19.01.2001
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BSG, 05.07.2000 - B 3 KR 12/99 R (https://dejure.org/2000,1001)
BSG, Entscheidung vom 05.07.2000 - B 3 KR 12/99 R (https://dejure.org/2000,1001)
BSG, Entscheidung vom 05. Juli 2000 - B 3 KR 12/99 R (https://dejure.org/2000,1001)
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Krankenversicherung - ambulante Rehabilitation umfaßt auch teilstationäre Leistungserbringung - Zulassung einer teilstationären Rehabilitationseinrichtung durch Verwaltungsakt - Streitgenossenschaft - See-
Leistungen - Rehabilitation - Reha - Teilstationär - Tagesklinik - Bedarfsgerechtigkeit - Bedarfsprüfung - Beurteilungsspielraum, - Versorgungsvertrag
SG Düsseldorf, 27.05.1998 - S 4 KR 14/97
Art. 12 Abs. 1 GG schützt auch den Betrieb von SPZ (zu Krankenhäusern vgl BVerfGE 82, 209, 223; zu Pflegeeinrichtungen: BVerfGK 14, 187, 190;… BVerfGK 12, 308, 327 = SozR 4-3300 § 9 Nr. 3 RdNr 79; zu Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtung iS des § 111 SGB V vgl BSGE 87, 14, 23 = SozR 3-2500 § 40 Nr. 3 S 12 f;… BSGE 89, 294, 300 = SozR 3-2500 § 111 Nr. 3 S 21;… BSGE 81, 189, 197 f = SozR 3-2500 § 111 Nr. 1 S 10 f) .
Jede Einschränkung der Zulassung nach Bedarfsgesichtspunkten stellt einen Eingriff in das durch Art. 12 Abs. 1 Satz 1 GG geschützte Recht der Berufsfreiheit dar (BSGE 87, 14, 23 = SozR 3-2500 § 40 Nr. 3 S 12 f;… BSGE 94, 181 = SozR 4-2500 § 103 Nr. 2, RdNr 21) .
Denn mit diesen wird idR ein auch in die Zukunft gerichtetes Begehren verfolgt; maßgeblicher Zeitpunkt für die Beurteilung der Sach- und Rechtslage ist in diesen Fällen die letzte mündliche Verhandlung (…stRspr BSGE 41, 38, 40 = SozR 2200 § 1418 Nr. 2 S 2;… BSGE 43, 1, 5 = SozR 2200 § 690 Nr. 4 S 16 f = SGb 1977, 547; BSGE 87, 14, 17 = SozR 3-2500 § 40 Nr. 3 S 6 = Breith 2000, 1004, 1006 = SGb 2001, 632, 634 = NZS 2001, 357, 358;… BSGE 89, 294, 296 = SozR 3-2500 § 111 Nr. 3 S 16 f = Breith 2003, 14, 16;… Keller in Meyer-Ladewig/Keller/Leitherer, SGG, 8. Aufl 2005, § 54 RdNr 34).
Dem entspricht auf prozessualer Ebene die Notwendigkeit einer einheitlichen Sachentscheidung, die durch Streitgenossenschaft auch ohne die gesteigerte Verpflichtung der Vertragspartner zu "gemeinsamen und einheitlichen" Vorgehen (zur notwendigen Streitgenossenschaft in den Fällen des § 213 Abs. 2 S 1 SGB V idF des GRG vgl jetzt § 211a S 1 SGB V, vgl BSGE 87, 14 = SozR 3-2500 § 40 Nr. 3 mwN;… BSGE 97, 133 = SozR 4-2500 § 139 Nr. 2) hergestellt werden kann (§ 74 SGG iVm § 62 Abs. 1 Alt 1 ZPO).
Dies ergibt sich aus § 111 Abs. 2 Satz 1 iVm §§ 123, 213 Abs. 2 SGB V, wonach die Entscheidung über den Abschluss eines Versorgungsvertrags mit einer Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtung nur gemeinsam durch die Landesverbände der Krankenkassen und die Verbände der Ersatzkassen getroffen werden kann (…vgl BSGE 78, 233 = SozR 3-2500 § 109 Nr. 1;… BSGE 78, 243 = SozR 3-2500 § 109 Nr. 2;… BSGE 81, 189 = SozR 3-2500 § 111 Nr. 1; BSGE 87, 14 = SozR 3-2500 § 40 Nr. 3).
Bei einer solchen Klage ist maßgebender Zeitpunkt für die Beurteilung der Sach- und Rechtslage der Zeitpunkt der letzten mündlichen Verhandlung (…BSGE 41, 38 = SozR 2200 § 1418 Nr. 2;… BSGE 43, 1 = SozR 2200 § 690 Nr. 4; BSGE 87, 14 = SozR 3-2500 § 40 Nr. 3; BVerwGE 29, 304).
BSG, 01.09.2005 - B 3 KR 3/04 R
Krankenversicherung - Anforderung an Zulassung - wohnortnahe Einrichtung - …
Im November 2000 beantragte der Kläger unter Bezugnahme auf ein Urteil des Bundessozialgerichts (BSG) vom 5. Juli 2000 - B 3 KR 12/99 R - (BSGE 87, 14 = SozR 3-2500 § 40 Nr. 3) die Zulassung zur Abgabe von AOTR-Leistungen.
Erst zum 1. Januar 2000 hat der Gesetzgeber in § 40 Abs. 1 SGB V eine Rechtsgrundlage für den Anspruch auf ambulante (einschließlich teilstationäre) Rehabilitationsmaßnahmen geschaffen, die im Leistungserbringerrecht indes keine Entsprechung gefunden hat, weshalb die Zulassung von wohnortnahen Einrichtungen seit diesem Zeitpunkt in entsprechender verfassungskonformer Anwendung der bestehenden Grundsätze des Leistungserbringerrechts durch Verwaltungsakt zu geschehen hat (vgl dazu BSGE 87, 14, 22 = SozR 3-2500 § 40 Nr. 3 S 12).
Maßgeblich für die vorliegende kombinierte Anfechtungs- und Verpflichtungsklage (Klageantrag 1 b) ist die Sach- und Rechtslage zum Zeitpunkt der Entscheidung vor dem Revisionsgericht; dies gilt umso mehr, als eine Zulassungsentscheidung statusbegründenden Charakter hat und nur für die Zukunft wirkt (BSGE 87, 14, 17 = SozR 3-2500 § 40 Nr. 3 S 6 - jeweils mit zahlreichen weiteren Nachweisen).
Was dabei unter "wohnortnahen Einrichtungen" zu verstehen ist und wie deren Zulassung zu erfolgen hat, ist im Gesetz nicht geregelt; diese Lücke ist deshalb in entsprechender verfassungskonformer Anwendung der bestehenden Grundsätze des Leistungserbringerrechts zu schließen (BSGE 87, 14, 22 = SozR 3-2500 § 40 Nr. 3 S 12).
§ 33 Abs. 1 Satz 2 SGB VII verwendet zwar den Begriff der teilstationären Rehabilitation, definiert ihn jedoch nicht (vgl. zur Begrifflichkeit in Bezug auf Rehabilitationseinrichtungen Urteil des Bundessozialgerichts --BSG-- vom 5. Juli 2000 B 3 KR 12/99 R, BSGE 87, 14; vgl. zu den Abgrenzungsschwierigkeiten zwischen stationär, teilstationär und ambulant in Bezug auf Krankenhäuser BSG-Urteil vom 4. März 2004 B 3 KR 4/03 R, BSGE 92, 223).
Der Abschluss von Versorgungsverträgen nach diesen Vorschriften setzt die Möglichkeit der vollstationären Unterbringung und Verpflegung voraus (vgl. BSG-Urteil in BSGE 87, 14).
Die Wendung im Urteil des 3. Senats des BSG vom 5.7.2000 (BSGE 87, 14, 17 = SozR 3-2500 § 40 Nr. 3), aus der Verpflichtung der Krankenkassenverbände, nach § 111 Abs. 4 Satz 3 SGB V beim Abschluss von Versorgungsverträgen das Einvernehmen mit der zuständigen Landesbehörde herzustellen, ergebe sich keine Notwendigkeit einer Beiladung dieser Behörde, führt in der hier zu beurteilenden Konstellation nicht zu einer anderen Beurteilung.
Maßgeblicher Zeitpunkt für die Beurteilung der Sach- und Rechtslage ist in diesen Fällen die letzte mündliche Verhandlung (st. Rspr.; vgl. BSGE 41, 38, 40 in: SozR 2200 § 1418 Nr. 2 S. 2; BSGE 43, 1, 5 = SozR 2200 § 690 Nr. 4 S. 16 f. = SGb 1977, 547; BSGE 87, 14, 17 = SozR 3-2500 § 40 Nr. 3 S. 6 = Breith.
2000, 1004, 1006 = SGb 2001, 632, 634 = NZS 2001, 357, 358; BSGE 89, 294, 296 = SozR 3-2500 § 111 Nr. 3 S. 16 f. = Breith.
Der sachliche Gehalt der Regelung in § 111 Abs. 2 SGB V wird aber - ähnlich wie in § 109 Abs. 2, 3 SGB V für Versorgungsverträge mit Krankenhäusern - in der sozialrechtlichen Praxis, insbesondere auch von den Sozialgerichten, dahin verstanden, daß ein Vertragsabschluß auf seiten der Krankenkassenverbände nur dann abgelehnt werden kann, wenn es an den im Gesetz genannten, besonderen personellen und sachlichen Voraussetzungen für einen Vertragsabschluß (§ 111 Abs. 2 Nr. 1 i.V.m. § 107 Abs. 2 und Nr. 2) fehlt (vgl. nur BSGE 87, 14; 89, 294, 296;… Jung, in GK-SGB V § 111 Rn. 12).
Es handele sich bei der stationären medizinischen Rehabilitation um eine Ermessensleistung (§ 40 Abs. 2 SGB V), bei der die Krankenkassen nach den medizinischen Erfordernissen des Einzelfalls Art, Dauer, Umfang, Beginn und Durchführung der Leistungen sowie die zuständige Rehabilitationseinrichtung nach pflichtgemäßem Ermessen bestimmten und die zudem in der Regel auf drei Wochen begrenzt sei; die Krankenkassen hätten es damit weitgehend selbst in der Hand, daß die Kostenentwicklung in diesem Bereich im angemessenen Rahmen bleibe (BSGE 89, 294 m. Anm. Thier Krankenhaus 2004, 2; vgl. auch BSGE 87, 14; BSGE 81, 189, 196 f).
BSG, 10.11.2005 - B 3 KR 36/05 B
sozialgerichtliches Verfahren, Streitwert, Gegenstandswert, Wertfestsetzung, …
FG Düsseldorf, 17.07.2002 - 2 K 3337/00
Rehabilitationseinrichtung; Gewerbesteuerbefreiung; Krankenhausbegriff; Ambulante …
BFH, 22.10.2003 - I R 65/02
LSG Berlin-Brandenburg, 11.11.2005 - L 1 KR 22/03
Zulässigkeit einer Fortsetzungsfeststellungsklage - Zulassung der …
LSG Niedersachsen, 21.02.2001 - L 4 KR 3/99
Versorgungsvertrag - Rehabilitationseinrichtung - Bedarfsprüfung - teilstationäre …
BSG - B 3 KR 16/06 B (anhängig)
LSG Sachsen, 17.04.2002 - L 1 KR 28/00
Zulassung - Rehabilitationseinrichtung hier: psychosomatische Rehabilitation - …
SG Chemnitz, 22.11.2002 - S 1 KR 24/00
Erstattung der Kosten einer gewährten stationären Badekur; Erstattung von durch …
BVerfG, 19.01.2001 - 1 BvR 2130/00
https://dejure.org/2001,4803
BVerfG, 19.01.2001 - 1 BvR 2130/00 (https://dejure.org/2001,4803)
BVerfG, Entscheidung vom 19.01.2001 - 1 BvR 2130/00 (https://dejure.org/2001,4803)
BVerfG, Entscheidung vom 19. Januar 2001 - 1 BvR 2130/00 (https://dejure.org/2001,4803)
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Zur unterschiedlichen Behandlung von Männern und Frauen hinsichtlich des Zugangsalters zu Leistungen der betrieblichen Altersversorgung
Gleichbehandlung - Frau - Zugangsalter - Betriebliche Altersversorgung - Dienstzeit - Ruhegeldordnung - Rentenzugangsalter
GG Art. 3 Abs. 2, 3
ArbG Mönchengladbach, 19.08.1998 - 4 Ca 1573/98
FamRZ 2001, 614

References: Art. 12
 § 9
 § 111
 § 40
 § 111
 § 111
 Art. 12
 § 40
 § 103
 § 1418
 § 690
 § 40
 § 111
 § 54
 § 213
 § 211
 § 40
 § 139
 § 62
 § 111
 § 109
 § 109
 § 111
 § 40
 § 1418
 § 690
 § 40
 § 40
 § 40
 § 40
 § 40
 § 40

§ 33
 § 40
 § 111
 § 1418
 § 690
 § 40
 § 111
 § 111
 § 109
 § 107
 § 111
 Art. 3