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Timestamp: 2016-10-21 20:16:28+00:00

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115 Ib 34746. Auszug aus dem Urteil der I. �ffentlichrechtlichen Abteilung vom 8. November 1989 i.S. M. und R. gegen H., Gemeinde Knonau und Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich (Verwaltungsgerichtsbeschwerde und staatsrechtliche Beschwerde)
L�gislation f�d�rale sur la protection de l'environnement (ordonnance sur la protection contre le bruit), art. 24 LAT, droit cantonal et communal des constructions. 1. Voies de droit: une autorisation de construire peut �tre attaqu�e par la voie du recours de droit adrministratif, pour autant qu'une violation du droit f�d�ral sur la protection de l'environnement et de l'art. 24 LAT doive �tre examin�e (consid. 1a et b). La d�termination de cas en cas des degr�s de sensibilit� (art. 44 al. 3 OPB) peut �tre entreprise par la voie du recours de droit administratif. En revanche, leur attribution dans le cadre d'un plan d'affectation (art. 44 al. 1 OPB) doit �tre examin�e dans la proc�dure du recours de droit public (art. 34 al. 3 LAT), pour autant que ne soit pas attaqu� un plan �quivalant � une d�cision au sens de l'art. 5 PA (consid. 1b). Le grief de la violation du droit cantonal ou communal des constructions autonome, doit �tre soulev� dans le recours de droit public. Qualit� pour recourir du voisin ni�e s'agissant du respect des distances aux lacs et cours d'eau (consid. 1c/aa), admise en revanche pour ce qui concerne les acc�s suffisants pour les usagers (consid. 1c/bb). 2. Les immissions de bruit doivent �tre examin�es en application de la loi f�d�rale sur la protection de l'environnement et de l'ordonnance sur la protection contre le bruit. Le droit f�d�ral est viol� si elles ne sont pas appliqu�es (consid. 2c et d). 3. Il convient de tenir compte de la charge de bruit affectant les environs et en particulier leur sensibilit� au bruit, au moment de d�terminer de cas en cas les degr�s de sensibilit� (art. 44 al. 3 OPB) (consid. 2e). Faits � partir de page 349
R. ist Eigent�mer der Parzelle Kat. Nr. 473 in Knonau und M. geh�rt die Parzelle Kat. Nr. 450. Beide Grundst�cke grenzen an die Parzelle Kat. Nr. 462 von H. Diese ist als Lagerplatz f�r Baumaterialien, Baumaschinen etc. an das Baugesch�ft V. verpachtet, welches auch die auf der Parzelle stehende offene Lagerhalle benutzt. Das Grundst�ck sowie die Lagerhalle liegen teilweise in der Kernzone K3 und teilweise in der Landwirtschaftszone. Der Lagerplatz grenzt mit seiner Westseite auf der ganzen L�nge an den Haselbach. Er wurde ohne Bewilligung erstellt und betrieben, und es sind verschiedene Bauarbeiten ohne Bewilligung ausgef�hrt worden. Im vorliegenden Verfahren umstritten sind der Lagerplatz an sich und ein vor dem Lagerhallenteil in der Landwirtschaftszone gelegener, f�nf Meter breiter Weg.
Mit Gemeinderatsbeschluss vom 30. Mai 1983 wurde V. von der Gemeinde Knonau aufgefordert, f�r die ohne Baubewilligung ausgef�hrten Bauarbeiten ein nachtr�gliches Baugesuch einzureichen. Am 28. November 1983 entschied die Gemeinde in Beantwortung des inzwischen eingereichten Baugesuches, den Lagerplatz keiner r�ckwirkenden Bewilligungspflicht zu unterstellen und die ohne Bewilligung ausgef�hrten Bauarbeiten zu bewilligen. Den dagegen von M. eingereichten Rekurs hiess die Baurekurskommission II im Sinne der Erw�gungen gut und lud den Gemeinderat Knonau ein, unter anderem ein nachtr�gliches Baubewilligungsverfahren �ber den Lagerplatz durchzuf�hren. Daraufhin erteilte die Gemeinde Knonau f�r den innerhalb der Kernzone K3 gelegenen Teil des offenen Lagerplatzes eine nachtr�gliche Baubewilligung. Bez�glich des in der Landwirtschaftszone liegenden Teils des Lagerplatzes wurde die vollst�ndige R�umung mit Ausnahme des bestehenden f�nf Meter breiten Zufahrtsweges vor der Lagerhalle angeordnet. Die dagegen sowohl von der Bauherrschaft als auch von M. erhobenen Rekurse wies die Baurekurskommission vollumf�nglich ab. R. und M. rekurrierten gegen diesen Entscheid an BGE 115 Ib 347 S. 350das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, welches die Beschwerden am 17. Juni 1988 abwies, soweit es darauf eintrat. R. war dem verwaltungsgerichtlichen Verfahren als Partei beigetreten, weil M. seine Liegenschaft Kat. Nr. 473 in der Zwischenzeit an ihn ver�ussert hatte.
R. und M. f�hren gegen den Verwaltungsgerichtsentscheid vom 17. Juni 1988 staatsrechtliche Beschwerde wegen Verletzung des Willk�rverbots und der Eigentumsgarantie und beantragen, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben, und es sei die Angelegenheit zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
1. Das Bundesgericht pr�ft von Amtes wegen und mit freier Kognition, ob es auf die staatsrechtliche Beschwerde bzw. Verwaltungsgerichtsbeschwerde eintreten kann (BGE 114 Ia 308 E. 1a).
a) Die Beschwerdef�hrer haben gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich staatsrechtliche Beschwerde erhoben und r�gen darin unter anderem die Verletzung von Art. 24 des Bundesgesetzes �ber die Raumplanung vom 22. Juni 1979 (RPG). Diese R�ge ist indessen in Anwendung von Art. 34 Abs. 1 RPG mittels Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht geltend zu machen (BGE 114 Ib 132 E. 2, BGE 112 Ib 96, 156 E. 1a).
b) Gem�ss Art. 97 OG in Verbindung mit Art. 5 VwVG ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde zul�ssig gegen Verf�gungen, die sich auf �ffentliches Recht des Bundes st�tzen oder h�tten st�tzen sollen (BGE 112 Ib 165 E. 1, 237 E. 2a mit Hinweisen), sofern diese von den in Art. 98 OG genannten Vorinstanzen erlassen worden sind und keiner der in Art. 99-102 OG oder in der Spezialgesetzgebung vorgesehenen Ausschlussgr�nde gegeben ist. Dies gilt auch f�r Verf�gungen, die sowohl auf kantonalem bzw. kommunalem wie auch auf Bundesrecht beruhen, falls und soweit die Verletzung von unmittelbar anwendbarem Bundesrecht in Frage steht (BGE 114 Ib 216 E. 1b, BGE 112 Ib 237 ff., BGE 108 Ib 74 ff., BGE 105 Ib 107 E. 1b und c; siehe auch BGE 112 Ib 321). Die Beschwerdef�hrer bringen vor, der Betrieb des umstrittenen Lagerplatzes f�hre zu �berm�ssigen L�rmimmissionen, welche in der Kernzone nicht zul�ssig seien.BGE 115 Ib 347 S. 351
Die Begrenzung derartiger Immissionen geh�rt seit dem 1. Januar 1985 zum Regelungsbereich des Bundesgesetzes �ber den Umweltschutz vom 7. Oktober 1983 (USG).
Die zum Umweltschutzgesetz erlassene L�rmschutz-Verordnung vom 15. Dezember 1986 (LSV; SR 814.41) sieht in den Art. 43 und 44 das Instrument der Empfindlichkeitsstufen vor, welche in den einzelnen Nutzungszonen nach Art. 14 ff. RPG gelten sollen. In den Anh�ngen 3 bis 7 dieser Verordnung hat der Bundesrat f�r den L�rm Belastungsgrenzwerte festgesetzt, welche u.a. bei der Bewilligung neuer und wesentlich ge�nderter ortsfester Anlagen einzuhalten sind (Art. 25 USG, Art. 7 f. LSV).
Diese Belastungsgrenzwerte sind nach den erw�hnten Empfindlichkeitsstufen f�r die einzelnen Nutzungszonen differenziert ausgestaltet (Art. 43 LSV sowie Anhang 3-7 dazu). Nach Art. 44 Abs. 1 LSV sorgen die Kantone daf�r, dass die Empfindlichkeitsstufen den Nutzungszonen in den Baureglementen oder Nutzungspl�nen der Gemeinden zugeordnet werden. Bis zu dieser Zuordnung, die sp�testens innert zehn Jahren erfolgen muss (Art. 44 Abs. 2 LSV), bestimmen die Kantone die Empfindlichkeitsstufen im Einzelfall (Art. 44 Abs. 3 LSV). Bei der einzelfallweisen Zuordnung der Empfindlichkeitsstufen liegt nach der Rechtsprechung der Bundesgerichts eine Verf�gung im Sinne von Art. 5 VwVG vor, so dass gegen sie unter Vorbehalt allf�lliger Ausschlussgr�nde grunds�tzlich die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ans Bundesgericht zul�ssig ist (BGE 115 Ib 386 E. 1b/aa; BGE 114 Ib 214 ff.) Anders verh�lt es sich, wenn die Empfindlichkeitsstufen den Nutzungszonen in den Baureglementen oder Nutzungspl�nen der Gemeinden zugeordnet werden. In diesem Fall wird die Festsetzung der Empfindlichkeitsstufen vom Bundesgericht als Bestandteil der Nutzungsplanung betrachtet. Sie unterliegt daher insoweit grunds�tzlich gest�tzt auf Art. 34 Abs. 1 und 3 RPG der staatsrechtlichen Beschwerde (nicht publiziertes Urteil vom 2. Februar 1989 i.S. Polit. Gemeinde Erlenbach E. 1c; BGE 114 Ia 387 E. 2), es sei denn es handle sich bei dem in Frage stehenden Plan und den ihn erg�nzenden Vorschriften um derart detaillierte, das nachfolgende Bewilligungsverfahren pr�judizierende Anordnungen, dass sie einer Verf�gung gleichkommen und daher Anfechtungsobjekt der Verwaltungsgerichtsbeschwerde bilden k�nnen, soweit sie sich auf �ffentliches Recht des Bundes st�tzen (Art. 5 VwVG) oder h�tten st�tzen sollen (BGE 113 Ib 373 E. 1b) und kein Ausschlussgrund gem�ss Art. 99-102 OG oder der Spezialgesetzgebung vorliegt. Da BGE 115 Ib 347 S. 352ein solcher Plan - in der Regel handelt es sich um einen Sondernutzungsplan im Sinne der bundesgerichtlichen Rechtsprechung - einem Vorentscheid f�r die Ausf�hrung des von ihm erfassten Werkes gleichzustellen ist, kommt die Ausnahme von Art. 99 lit. c OG, wonach die Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen Verf�gungen �ber Pl�ne ausgeschlossen ist, soweit es sich nicht um Entscheide �ber Einsprachen gegen Enteignungen oder Landumlegungen handelt, nicht zum Zuge (vgl. BGE 113 Ib 225 ff., BGE 114 Ia 387 E. 2).
Im vorliegenden Fall, in welchem �berm�ssige vom Lagerplatz des Beschwerdegegners ausgehende L�rmimmissionen behandelt und ger�gt werden, geht es um die Frage der einzelfallweisen Zuordnung der Empfindlichkeitsstufen aus Anlass des zur Diskussion stehenden Baubewilligungsverfahrens, bestehen doch f�r das fragliche Gebiet noch keine im Rahmen der Nutzungsplanung festgesetzten Empfindlichkeitsstufen. Somit sind die weiteren Eintretensvoraussetzungen der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, die wie erw�hnt im vorliegenden Fall grunds�tzlich zul�ssig ist, zu pr�fen.
Es ist keiner der Ausschlussgr�nde von Art. 99-102 OG erf�llt. Insbesondere geht es nicht um eine Bau- oder Betriebsbewilligung f�r technische Anlagen im Sinne von Art. 99 lit. e OG (BGE 114 Ib 216 f. E. 1b). Diese Bestimmung betrifft das technische Funktionieren einer Anlage und nicht deren umweltschutzrechtlichen Auswirkungen. An der Zul�ssigkeit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde �ndert auch der Umstand nichts, dass der angefochtene Entscheid im Rahmen eines Baubewilligungsverfahrens ergangen ist. Raumplanerische Entscheide sind nach Art. 34 Abs. 3 RPG zwar im Grundsatz der verwaltungsgerichtlichen �berpr�fung durch das Bundesgericht entzogen. Diese Vorschrift gilt indessen nur f�r die richterliche �berpr�fung der Anwendung der raumplanerischen kantonal- und bundesrechtlichen Normen selbst, dagegen nicht f�r andere unmittelbar anwendbare Bundesrechtsbestimmungen (BGE 114 Ib 217 E. 1b mit Hinweisen).
Die von den Beschwerdef�hrern vorgebrachten R�gen betreffend den L�rmschutz sind somit im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu beurteilen. Ihre Eingabe ist insoweit als solche zu behandeln. Die unrichtige Bezeichnung des Rechtsmittels soll ihnen nicht zum Nachteil gereichen. Die Beschwerdef�hrer sind im Sinne von Art. 103 lit. a OG zur Beschwerde legitimiert. Da auch die �brigen formellen Voraussetzungen erf�llt sind, ist im erw�hnten BGE 115 Ib 347 S. 353Umfang auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde einzutreten (BGE 114 Ib 133 E. 2, BGE 111 Ib 261 E. 1, BGE 109 Ib 143).
c) Im weitern wird in der Beschwerde auch eine Verletzung selbst�ndigen kantonalen Rechts - insbesondere von � 237 Abs. 1 und � 263 Abs. 1 des Gesetzes �ber die Raumplanung und das �ffentliche Baurecht des Kantons Z�rich vom 7. September 1975 (PBG) - ger�gt. Diese R�gen und die damit behauptete Verletzung von Eigentumsrechten sind im Rahmen der staatsrechtlichen Beschwerde zu pr�fen (BGE 114 Ib 217 E. 1c).
Als Eigent�mer von Grundst�cken, welche an die Liegenschaft des Beschwerdegegners angrenzen, sind die Beschwerdef�hrer gem�ss Art. 88 OG legitimiert, die erteilte Baubewilligung anzufechten, soweit sie die Verletzung von Bauvorschriften geltend machen, die neben den Interessen der Allgemeinheit auch dem Schutz der Nachbarn dienen (BGE 113 Ia 470 E. 1a, BGE 112 Ia 89 E. 1b, je mit Hinweisen).
aa) � 263 Abs. 1 PBG, der den einzuhaltenden Gew�sserabstand festlegt, hat keine nachbarsch�tzende Wirkung im Sinne der bundesgerichtlichen Rechtsprechung. Auch die Beschwerdef�hrer anerkennen, dass diese Bestimmung gew�sserpolizeilichen Zwecken dient und verm�gen keinen nachbarsch�tzenden Gehalt darzutun. Sie sind daher zu dieser R�ge nicht legitimiert, weshalb diesbez�glich auf ihre staatsrechtliche Beschwerde nicht eingetreten werden kann.
bb) Die Beschwerdef�hrer beanstanden des weitern, die bewilligte nur drei Meter breite Zufahrt zum umstrittenen Lagerplatz widerspreche dem Gebot der gen�genden Zug�nglichkeit des Baugrundst�cks (� 237 Abs. 1 PBG). Bei der Zufahrt zum Lagerplatz mit einem Lastwagen mit angeh�ngtem Baukran von ca. 14 m L�nge m�sse auf das Grundst�ck des Beschwerdef�hrers R. ausgewichen werden. Darin liege eine Verletzung seiner Grundeigent�merrechte. Die diesbez�gliche Annahme des Verwaltungsgerichtes, die Zufahrt zum Lagerplatz sei gen�gend, bezeichnen die Beschwerdef�hrer als willk�rlich.
R. ist zur Erhebung dieser R�ge im staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren legitimiert, da die angerufene Bestimmung neben den Interessen der Allgemeinheit auch die Interessen der Ben�tzer der fraglichen Zufahrt sch�tzt. Diese erschliesst sowohl den umstrittenen Lagerplatz als auch das Grundst�ck von R., weshalb er berechtigt ist, eine Verletzung der diesbez�glichen Erschliessungsvorschrift geltend zu machen (ZBl 89/1988 S. 88 E. 1b, nicht publ. BGE 115 Ib 347 S. 354Entscheid vom 30. September 1988 i.S. G. c. Commune de La Chaux-de-Fonds E. 2a). Auf diese R�ge ist im Rahmen der staatsrechtlichen Beschwerde von R. einzutreten, da auch die sonstigen Beschwerdevoraussetzungen erf�llt sind. Ob auch M., dessen Grundst�ck nicht durch die umstrittene Zufahrt erschlossen wird, zu dieser R�ge legitimiert ist, kann offenbleiben.
d) Zusammenfassend ist festzuhalten, dass auf die vorliegende Beschwerde, die teilweise als Verwaltungsgerichtsbeschwerde und im �brigen als staatsrechtliche Beschwerde zu behandeln ist, unter Vorbehalt der R�ge der Verletzung des Gew�sserabstands (E. 1c/aa hiervor), einzutreten ist.
2. a) Der bewilligte Teil des umstrittenen Lagerplatzes befindet sich gem�ss der Bau- und Zonenordnung der Gemeinde Knonau vom 29. Juni 1982 in der Kernzone K3 (Dorfgebiet). Nach den Ausf�hrungen des Verwaltungsgerichtes sei diesbez�glich � 294 lit. a PBG massgebend, da die kommunalen Bauvorschriften �ber die in der Kernzone K3 erlaubte Nutzung keine Bestimmungen enthielten. Zul�ssig seien danach in dieser Zone neben Wohnungen, B�ros, Ateliers, Praxen und L�den auch m�ssig st�rende Gewerbe. Im Rahmen ihres Ermessens habe die Gemeinde Knonau den fraglichen Betrieb in zul�ssiger Weise als m�ssig st�rend betrachtet. Das Verwaltungsgericht h�lt im angefochtenen Entscheid fest, dass es sich bei den Begriffen "nicht, m�ssig und stark st�rend" um solche des kantonalen Rechts handle, an welche die Gemeinden gebunden seien, soweit sie nicht in dem ihnen nach � 294 PBG zustehenden Rahmen abweichende Umschreibungen treffen w�rden. Diese Immissionskategorien g�ben indessen nur einen groben Raster ab, und es m�sse auch der konkreten Ausgestaltung des Betriebs in einem gewissen Umfang Rechnung getragen werden. Entscheidend seien dabei nicht die bei der Bewilligungserteilung konkret erkennbaren Einwirkungen, sondern das auf l�ngere Sicht vorhandene St�rpotential. Dazu geh�rten auch die sogenannten Sekund�rimmissionen, d.h. solche, die nicht auf dem Betriebsgrundst�ck selber entst�nden, sondern durch den Betrieb in der n�heren Umgebung, beispielsweise durch Zubringerverkehr, Parkierman�ver und dergleichen verursacht w�rden. Dieses St�rpotential sei an der von der Nutzungsordnung angestrebten Immissionsempfindlichkeit bzw. -toleranz des betreffenden Gebiets zu messen, die sich wiederum nach Art und Intensit�t der zul�ssigen (Wohn-)�berbauung richte. Dabei ergebe sich in den Grenzbereichen der Kategorien sachnotwendig ein gewisser BGE 115 Ib 347 S. 355Ermessensspielraum der �rtlichen Bewilligungsbeh�rde, der vom Verwaltungsgericht zu respektieren sei. Dieser Spielraum finde seine Grenzen an den vom Gesetz zum Schutz des Wohnens verfolgten gesundheitspolizeilichen und wohnhygienischen Zwecken der Kategorienbildung.
In bezug auf die umstrittene Anlage f�hrte das Verwaltungsgericht aus, der Platz diene dem Baugesch�ft V., welches als Familienunternehmen mit zehn Angestellten gef�hrt werde, zur Lagerung von Baumaterialien, Maschinen und technischen Ausr�stungen, die es f�r die Erstellung von Bauten und Anlagen brauche. Hin und wieder w�rden dort auch kleinere Reparaturen ausgef�hrt und Baumaterial an private Kunden verkauft; im wesentlichen liege aber ein blosser Lagerbetrieb vor. Die Vorinstanzen h�tten ohne Rechtsverletzung davon ausgehen d�rfen, es handle sich noch um einen m�ssig st�renden Betrieb. Auch die Sekund�rimmissionen - L�rm der zu- und wegfahrenden Lastwagen - w�rden nicht gebieten, anders zu entscheiden.
b) Die Beschwerdef�hrer r�gen, das Verwaltungsgericht habe das St�rungsausmass zu Unrecht nach der Anzahl der im Baugesch�ft arbeitenden Personen und nicht nach dem Umfang des gelagerten Materials beurteilt. Die umstrittene Baubewilligung sei dem Grundeigent�mer H. und nicht dem P�chter erteilt worden und enthalte keinerlei Schutzbestimmungen zugunsten der Nachbarn. Bei einer �nderung der Pachtverh�ltnisse bzw. bei einer anderweitigen Vermietung w�ren Einsprachen nutzlos, zumal die Baubewilligung keine Einschr�nkungen �ber die betriebliche Gr�sse der Benutzer enthalte. In Wirklichkeit sei ein normaler Baulager- und Werkplatz unabh�ngig von der Gr�sse des Betriebs des P�chters bewilligt worden.
c) Das Bundesgericht hat schon verschiedentlich festgestellt, dass das Bundesgesetz �ber den Umweltschutz (USG) sowie die L�rmschutz-Verordnung (LSV), mit R�cksicht auf die �ffentlichen Interessen, die diese Normen wahren, auf alle Verfahren, die im Zeitpunkt ihres Inkrafttretens noch nicht abgeschlossen sind, grunds�tzlich unmittelbar anwendbar sind (BGE 114 Ib 220 E. 4a, 113 Ib 62, 382, 399, je mit Hinweisen). Soweit der materielle Gehalt der kantonalrechtlichen Vorschriften �ber den Umweltschutz sich mit dem Bundesrecht deckt oder weniger weit geht als dieses, verliert das kantonale Recht seine selbst�ndige Bedeutung. Es beh�lt sie dort, wo es die bundesrechtlichen Bestimmungen erg�nzt oder - soweit erlaubt (Art. 65 Abs. 2 USG) - versch�rft ( BGE 115 Ib 347 S. 356
BGE 114 Ib 220 E. 4a, BGE 113 Ib 399, je mit Hinweisen). Gem�ss Art. 65 Abs. 2 USG gelten bestehende kantonale Vorschriften lediglich bis zum Inkrafttreten entsprechender Vorschriften des Bundesrates. Dieser hat in der L�rmschutz-Verordnung Immissionsgrenzwerte, Alarmwerte und Planungswerte festgelegt. L�rmimmissionen sind somit grunds�tzlich nach diesen Vorschriften zu beurteilen. Gem�ss Art. 43 Abs. 1 LSV gelten in Nutzungszonen (Art. 14 ff. RPG), wie bereits unter Erw. 1b dargelegt, unterschiedliche Grenzwerte f�r die einzelnen Empfindlichkeitsstufen. Diese werden bei der Ausscheidung oder �nderung der Nutzungszonen oder bei der �nderung der Baureglemente, sp�testens jedoch innert zehn Jahren nach Inkrafttreten der L�rmschutz-Verordnung zugeordnet (Art. 44 Abs. 2 LSV). Bis zu dieser Zuordnung bestimmen die Kantone die Empfindlichkeitsstufen im Einzelfall (Art. 44 Abs. 3 LSV). Insoweit gilt das fr�here kantonale Recht nicht mehr, und es sind statt dessen die neuen bundesrechtlichen Vorschriften anzuwenden (BGE 114 Ib 221 E. 4a).
� 14 der Besonderen Bauverordnung I vom 6. Mai 1981 (ge�ndert am 24. Februar 1988, in Kraft seit 1. Mai 1988) legt die Zust�ndigkeit der Gemeindebeh�rde zur Bestimmung der Empfindlichkeitsstufen im Einzelfall, solange diese den Nutzungszonen im Verfahren der Nutzungsplanung noch nicht zugeordnet worden sind, fest.
d) Das Verwaltungsgericht hat sich mit den Anforderungen des eidgen�ssischen Umweltschutzrechts an die Zul�ssigkeit der Umweltbelastung durch L�rm nicht auseinandergesetzt und dessen Bestimmungen nicht angewendet. Es hat die Gemeinde Knonau auch nicht zur Bestimmung einer Empfindlichkeitsstufe aufgrund der L�rmschutz-Verordnung angehalten.
Angesichts der klaren Vorschrift von Art. 44 Abs. 3 LSV geht es nicht an, bis zur Zuordnung der Empfindlichkeitsstufen im Rahmen der Nutzungsordnung zuzuwarten. Einerseits stellt Art. 44 Abs. 3 LSV zwingendes Recht des Bundes dar, und andererseits ist mitzuber�cksichtigen, dass das Bundesamt f�r Umwelt, Wald und Landschaft in seiner Vernehmlassung gest�tzt auf die Akten zur Auffassung gelangte, es bestehe Grund zur Annahme, dass bez�glich des umstrittenen Lagerplatzes die massgeblichen Belastungsgrenzwerte �berschritten sein k�nnten. Indem das Verwaltungsgericht die Umweltbelastung und damit die Zul�ssigkeit der umstrittenen Anlage allein gest�tzt auf das jedenfalls f�r die vorliegend zu beurteilenden Fragen des L�rms nicht mehr g�ltige BGE 115 Ib 347 S. 357kantonale Recht anstatt nach dem massgeblichen eidgen�ssischen Recht (vgl. insbesondere die Art. 7 ff. LSV und Art. 11 Abs. 2 USG) beurteilte, hat es eidgen�ssisches Umweltschutzrecht verletzt. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde erweist sich somit als begr�ndet.
e) Bei der Zuordnung der Empfindlichkeitsstufen zu den Nutzungszonen ist einzig die in den planungsrechtlichen Nutzungsvorschriften festgelegte St�rungsintensit�t massgebend. Bei deren Festlegung steht den zust�ndigen Instanzen ein Ermessensspielraum zu. Es kann deshalb nicht Aufgabe des Bundesgerichts sein, dem betroffenen Gebiet eine Empfindlichkeitsstufe im Sinne von Art. 43 LSV zuzuordnen und als erste Instanz den Betrieb auf dem Lagerplatz und in der Lagerhalle auf die direkten und die sekund�ren Auswirkungen hin zu beurteilen (BGE 114 Ib 221 f. E. 4b). Die Sache ist vielmehr unter Gutheissung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Verwaltungsgericht zu neuer Beurteilung zur�ckzuweisen (Art. 114 Abs. 2 OG). Bei der einzelfallweisen Festsetzung der Empfindlichkeitsstufen gem�ss Art. 44 Abs. 3 LSV wird zu beachten sein, dass dadurch keine unerw�nschte Pr�judizierung der sp�ter im Rahmen der Nutzungsplanung (Art. 44 Abs. 1 LSV) vorzunehmenden Zuweisung dieser Stufen erfolgt. Je nach Sachlage muss sich das einzelfallweise Vorgehen zudem auf einen gewissen vom L�rm betroffenen Perimeter erstrecken. Jedenfalls ist die l�rmm�ssige Belastung der Umgebung und insbesondere deren L�rmempfindlichkeit mitzuber�cksichtigen.
114 IB 220 suite... ,
111 IB 261,
109 IB 143,
113 IB 399
art. 44 al. 1 OPB,
� 237 Abs. 1 und � 263 Abs. 1 des Gesetzes �ber die Raumplanung und das �ffentliche Baurecht des Kantons Z�rich vom 7. September 1975 (PBG),
� 263 Abs. 1 PBG,
� 294 lit. a PBG,
� 294 PBG,

References: art. 24
 BGE 
 Art. 24
 Art. 34
 BGE 
 Art. 97
 Art. 5
 Art. 98
 Art. 99
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 43
 Art. 14
 Art. 7
 Art. 44
 Art. 5
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 Art. 34
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 Art. 99
 BGE 
 Art. 99
 BGE 
 BGE 
 Art. 99
 Art. 99
 Art. 34
 Art. 103
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 Art. 88
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 BGE 
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BGE 
 BGE 
 Art. 65
 Art. 43
 Art. 44
 Art. 44
 BGE 
 Art. 7
 Art. 11
 Art. 43
 Art. 44

art. 44