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Timestamp: 2019-12-15 01:04:18+00:00

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Rechtsprechung: 2 C 29.08 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BVerwG, 19.03.2008
https://dejure.org/2009,3644
BVerwG, 12.11.2009 - 2 C 29.08 (https://dejure.org/2009,3644)
BVerwG, Entscheidung vom 12.11.2009 - 2 C 29.08 (https://dejure.org/2009,3644)
BVerwG, Entscheidung vom 12. November 2009 - 2 C 29.08 (https://dejure.org/2009,3644)
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BeamtVG a. F. § 14 Abs. 1, Abs. 4, Abs. 5, § 14a
BeamtVG a.F. § 14 Abs. 1, Abs. 4, Abs. 5, § 14a
Vorübergehende Erhöhung des amtsbezogenen Mindestruhegehaltssatzes eines vorzeitig in den Ruhestand versetzten Studienrates; Erdientes Ruhegehalt als berechneter Ruhegehaltssatz i.S.d. § 14a Beamtenversorgungsgesetz (BeamtVG); Erhöhung des Ruhegehaltssatzes als ...
Vorübergehende Erhöhung des amtsbezogenen Mindestruhegehaltssatzes eines vorzeitig in den Ruhestand versetzten Studienrates; Erdientes Ruhegehalt als berechneter Ruhegehaltssatz i.S.d. § 14a Beamtenversorgungsgesetz ( BeamtVG ); Erhöhung des Ruhegehaltssatzes als ...
Weder die Verwaltung noch das Gericht dürfen über den der Auslegung zugänglichen Wortlaut des § 14a Abs. 1 BeamtVG a.F. hinaus den Gesetzgeber korrigieren (vgl. BVerfG, Beschluss vom 5. Juli 1983 - 2 BvR 200/81 - BVerfGE 64, 389 , Urteil vom 11. November 1986 - 1 BvR 713/83 u.a. - BVerfGE 73, 206 und Beschluss vom 23. Oktober 1985 - 1 BvR 1053/82 - BVerfGE 71, 108 ; BVerwG…, Urteil vom 27. März 2008 a.a.O. Rn. 28; zum Ganzen: BVerwG, Urteil vom 12. November 2009 - BVerwG 2 C 29.08 - Buchholz 239.1 § 14a BeamtVG Nr. 5 Rn. 12).
Zu einem anderen Ergebnis kam man vor der Gesetzesänderung auch nicht über die den § 55 BeamtVG ergänzende Ruhensvorschrift bei Bezug der Mindestversorgung des § 14 Abs. 5 BeamtVG, da diese Vorschrift erst wesentlich später, nämlich mit Wirkung vom 1. Oktober 1994 durch Art. 1 Nr. 10 des Gesetzes zur Änderung des Beamtenversorgungsgesetzes, des Soldatenversorgungsgesetzes sowie sonstiger versorgungsrechtlicher Vorschriften (BeamtVGÄndG 1993) vom 20. September 1994 (BGBl I S. 2442) in das Gesetz eingefügt wurde (zum Ganzen auch: Urteil vom 12. November 2009 - BVerwG 2 C 29.08 - Buchholz 239.1 § 14a BeamtVG Nr. 5 Rn.17 und 18).
vgl. BVerwG, Urteil vom 12. November 2009 - 2 C 29.08 -, a.a.O. (zu § 14 a BeamtVG).
Die davon abweichende rechtliche Wertung in dem Gesetzentwurf der Bundesregierung (Entwurf eines Gesetzes zur Neuordnung und Modernisierung des Bundesdienstrechts - Dienstrechtsneuordnungsgesetz -) vom 12. November 2007 (…a. a. O., S. 160: Bei der neu eingefügten Vorschrift des § 50 a Abs. 7 Satz 2 BeamtVG handelt es sich "um eine gesetzliche Klarstellung, dass das amtsabhängige und das amtsunabhängige Mindestruhegehalt nicht durch die Zuschläge nach den §§ 50 a, 50 b, 50 d und 50 e zu erhöhen ist.") und dem Gesetzentwurf der niedersächsischen Landesregierung (Entwurf eines Gesetzes zur Überleitung und Änderung des Beamtenversorgungsrechts sowie zur Änderung dienstrechtlicher Vorschriften) vom 5. Januar 2011 (…a. a. O., S. 112: Die Regelung "dient der Klarstellung, dass der Kindererziehungs- und der Kindererziehungsergänzungszuschlag weder auf das amtsabhängige noch auf das amtsunabhängige Mindestruhegehalt und Mindestunfallruhegehalt anzuwenden ist.") ist demgegenüber unbeachtlich (vgl. ebenso zu § 50 a Abs. 7 Satz 2 BeamtVG OVG NRW…, Urteil vom 12.2.2013, a. a. O., Rn 44 - 45; vgl. ebenso zu der durch Art. 4 Nr. 11. a) DNeuG neu gefassten Vorschrift des § 14 a Abs. 1 BeamtVG BVerwG, Urteil vom 12.11.2009 - BVerwG 2 C 29.08 -, juris Rn 11).
Das Bundesverwaltungsgericht hat vielmehr im Hinblick auf die Regelung in § 14 a Abs. 1 BeamtVG a. F., die eine Erhöhung des "nach den sonstigen Vorschriften berechneten Ruhegehaltssatzes" vorsah, wiederholt entschieden, dass nicht nur das erdiente Ruhegehalt, sondern auch das Mindestruhegehalt nach dieser Vorschrift erhöht werden kann (vgl. BVerwG, Urteil vom 23.6.2005 - BVerwG 2 C 25.04 -, juris Rn 11; Urteil vom 12.11.2009, a. a. O., Rn 8).
Vorschriften, die die gesetzlich vorgesehene Versorgung des Beamten begrenzen oder erhöhen, sind deshalb grundsätzlich einer ausdehnenden Anwendung nicht zugänglich (BVerwG, Urteil vom 2.4.1971 - BVerwG 6 C 82.67 -, juris Rn 25; Urteil vom 27.3.2008 - BVerwG 2 C 30.06 -, juris Rn 25; Urteil vom 12.11.2009, a. a. O., Rn 12).
Weder die Verwaltung noch das Gericht dürfen aber über den der Auslegung zugänglichen Wortlaut hinaus den Gesetzgeber korrigieren (BVerwG…, Urteil vom 27.3.2008, a. a. O., Rn 28; Urteil vom 12.11.2009, a. a. O., Rn 12, jeweils unter Verweis auf BVerfG, Beschluss vom 5.7.1983 - 2 BvR 200/81 -, juris Rn 18 ff.; Urteil vom 1.11.1986 - 1 BvR 713/83 u. a. -, juris Rn 66; Beschluss vom 23.10.1985 - 1 BvR 1053/82 -, juris Rn 24 ff.).
22 Ausgehend davon hat das Verwaltungsgericht in Anwendung dieser Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (…Urt. v. 23. Juni 2005, BVerwGE 124, 19; bestätigt durch Urt. v. 12. November 2009, ZBR 2010, 258) zutreffend entschieden, dass auch der sogenannte amtsbezogene Mindestruhegehaltssatz von 35 v. H. gemäß § 14 Abs. 4 Satz 1 BeamtVG ein "nach sonstigen Vorschriften berechneter Ruhegehaltssatz" im Sinn von § 14a Abs. 1 BeamtVG a. F. ist.
Sich daraus ergebende Unebenheiten, Friktionen und Mängel müssen in Kauf genommen werden, solange sich für die Gesamtregelung ein plausibler und sachlich vertretbarer Grund anführen lässt (vgl. BVerwG, Urt. v. 12. November 2009 a. a. O.).
Dies zeigt sich ferner daran, dass das Bundesverwaltungsgericht im Urteil vom 12. November 2009 (ZBR 2010, 258) an seiner Rechtsauffassung festgehalten und diese nachdrücklich bestätigt hat.
Abgesehen davon, dass dieses Urteil weit nach dem Festsetzungsbescheid, auf dessen Erlasszeitpunkt es für die Beurteilung der evidenten Rechtswidrigkeit ankommt, erging, wurde es vom Bundesverwaltungsgericht mit dem bereits genannten Urteil vom 12. November 2009 (ZBR 2010, 258) aufgehoben.
Berücksichtigung von Zeiten einer besonderen Auslandsverwendung bis zum Doppelten …
§ 51 Abs. 1 VwVfG kann nicht eingreifen, weil gerade keine Änderung der Rechtslage zugunsten des Klägers vorliegt und hier trotz Dauerverwaltungsakt mangels Übergangsregelung das Versorgungsfallprinzip gilt (stRspr; z.B. BVerwG, Urteil vom 12.11.2009 - 2 C 29.08 -, Juris Rn. 9).
Im Hinblick auf die besondere Bedeutung, die dem Wortlaut besoldungsrechtlicher Vorschriften wegen der strikten Gesetzesbindung im Besoldungs- und Versorgungsrecht zukommt (§ 2 Abs. 1 BBesG, § 3 Abs. 1 BeamtVG, stRspr, vgl. Urteile vom 12. November 2009 - BVerwG 2 C 29.08 - juris Rn. 12…, vom 27. März 2008 - BVerwG 2 C 30.06 - BVerwGE 131, 29 Rn. 25 = Buchholz 239.1 § 56 BeamtVG Nr. 6 und vom 2. April 1971 - BVerwG 6 C 82.67 - Buchholz 235 § 48a BBesG Nr. 2;… Beschluss vom 19. Dezember 2007 - BVerwG 2 B 35.07 - juris Rn. 7), verbietet es sich, § 12 Abs. 1 BBesG auch auf Leistungen anzuwenden, die nicht zu den Bezügen zählen, sondern - wie die Bürokostenentschädigung der Gerichtsvollzieher - eine Aufwandsentschädigung darstellen (Urteil vom 19. August 2004 - BVerwG 2 C 41.03 - NVwZ-RR 2005, 214;… Beschluss vom 11. Juni 2009 - BVerwG 2 B 82.08 - juris Rn. 4 ff.).
Auch wenn im Revisionsverfahren das Urteil aufgehoben wurde, BVerwG, Urteil vom 12. November 2009 - 2 C 29.08 -, führte dies nicht zu einer geänderten Verwaltungspraxis.
- BVerwG, Urteile vom 23. Juni 2005 - 2 C 25.04 -, unter: bverwg.de (UA Bl. 7), und vom 12. November 2009 - 2 C 29.08 -, unter bverwg.de (…Rn. 9) - ab und gibt dem Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen zugleich die Gelegenheit, den zeitlichen Anwendungsbereich des Landesbeamtenversorgungsgesetzes für in der Vergangenheit begonnene Versorgungsfälle zu bestimmen; dem kommt grundsätzliche Bedeutung zu, da die Frage - über die Anwendung des § 14a BeamtVG NRW hinaus - eine unbestimmte Anzahl von Fällen trifft und im Urteil des Oberverwaltungsgerichts.
https://dejure.org/2008,77312
BVerwG, 19.03.2008 - 2 C 29.08 (https://dejure.org/2008,77312)
BVerwG, Entscheidung vom 19.03.2008 - 2 C 29.08 (https://dejure.org/2008,77312)
BVerwG, Entscheidung vom 19. März 2008 - 2 C 29.08 (https://dejure.org/2008,77312)
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References: § 14
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 § 14
 § 14
 § 14
 § 55
 § 14
 Art. 1
 § 14
 § 14
 § 50
 § 50
 Art. 4
 § 14
 § 14
 § 14
 § 14

§ 51
 § 3
 § 56
 § 48
 § 12
 § 14