Source: https://www.ein-licht-der-hoffnung.de/ueber-uns/satzung/
Timestamp: 2020-02-24 21:37:10+00:00

Document:
Satzung - Ein Licht der Hoffnung e.V.
Das Wohlergehen von Tieren, ihre Sicherheit und ihr Schutz stehen bei allen Projekten und Aktionen von Ein Licht der Hoffnung e.V. im Vordergrund. Genauso wichtig sind uns aber auch die Menschen, die sich für Tiere – zum Beispiel auf Lebenshöfen – einsetzen und für sie sorgen. Im Sinne des Antispeziesismus setzen wir uns für Empathie, Achtung und Wertschätzung eines jeden Lebewesens ein, unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion oder seiner Ausdrucksform.
§ 1 — Name, Sitz, Geschäftsjahr
(1) Der Verein führt den Namen Ein Licht der Hoffnung. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden und danach den Namen Ein Licht der Hoffnung e.V. führen.
§ 2 — Zweck, Aufgaben, Gemeinnützigkeit des Vereins
(1) Der Verein Ein Licht der Hoffnung e.V. ist selbstlos tätig und verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung (AO).
(2) Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
(4) Zweck des Vereins ist die Förderung des Tierschutzes (§ 52 (2) Nr. 14 AO) und die Förderung mildtätiger Zwecke im Sinne des § 53 AO.
(5) Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch
Öffentlichkeitsarbeit mit dem Ziel, die wichtige und notwendige Gleichstellung sogenannter Nutztiere mit anderen Tieren zu etablieren.
Information und Aufklärung über eine tierleidfreie Lebensweise (Veganismus), Verbreitung von tierrechtsrelevanten Texten auf der eigenen Website, in den sozialen Medien und durch andere öffentlichkeitswirksame Maßnahmen.
Gründung eines Lebenshofes nach erfolgreichem Aufbau des Vereins und ausreichendem Zufluss von Spendengeldern.
Finanzielle Unterstützung nachweislich bedürftiger Betreiber*innen von Lebenshöfen oder ähnlicher Einrichtungen in Form von finanziellen Zuwendungen. Die Bedürftigkeit i.S.d. § 53 AO muss anhand geeigneter Unterlagen nachgewiesen und ggf. dem Finanzamt vorgelegt werden.
Rettung von Tieren in Not, z.B. aus Zuchtbetrieben, vor der Schlachtung oder aus tierquälerischer Haltung sowie Koordination der Suche eines geeigneten Lebenshofes als Pflegestelle oder zur Adoption.
(6) Der Verein wird auch als Förderkörperschaft i.S. des § 58 Nr. 1 AO tätig. Er kann die ideelle und finanzielle Förderung anderer steuerbegünstigter Körperschaften, von Körperschaften des öffentlichen Rechts oder auch von ausländischen Körperschaften zur ideellen und materiellen Förderung und Pflege des Tierschutzes vornehmen. Die Förderung wird insbesondere verwirklicht durch die Beschaffung von Mitteln durch Beiträge, Spenden sowie durch Veranstaltungen, die der ideellen Werbung für den geförderten Zweck dienen.
§ 3 — Erwerb und Beendigung der Mitgliedschaft
(2) Die Mitgliedschaft minderjähriger Personen bedarf der Zustimmung der gesetzlichen Vertreter.
(3) Der Mitgliedsantrag erfolgt schriftlich gegenüber dem Vorstand. Dieser entscheidet hierüber nach freiem Ermessen; eine Mitteilung von Ablehnungsgründen an den Antragsteller ist nicht erforderlich. Eine Anfechtung gegenüber der Mitgliederversammlung ist nicht möglich.
(4) Die Mitgliedschaft wird durch schriftliche Mitteilung des Annahmebeschlusses wirksam (Aufnahme).
(6) Der Austritt ist schriftlich gegenüber dem Vorstand zu erklären. Der Austritt kann nur mit einer Frist von drei Monaten zum Ende des Geschäftsjahres erklärt werden. Ein Mitglied kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es
(a) schuldhaft das Ansehen oder die Interessen des Vereins in schwerwiegender Weise geschädigt hat oder (b) mehr als drei Monate mit der Zahlung seiner Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist und trotz schriftlicher Mahnung unter Setzung einer Zahlungsfrist von wenigstens vier Wochen sowie Androhung des Ausschlusses die rückständigen Beiträge nicht eingezahlt hat. Entsprechendes gilt, wenn das Mitglied mit dem Beitrag nach § 4 Nr. 3 in Verzug gerät.
(7) Dem Mitglied ist Gelegenheit zu geben, in der Mitgliederversammlung zu den Gründen des Ausschlusses Stellung zu nehmen. Diese sind ihm schriftlich nebst Belehrung mindestens zwei Wochen vorher mitzuteilen.
§ 4 — Mitgliedsbeiträge
(1) Jedes Mitglied hat einen jährlich im Voraus fällig werdenden Mitgliedsbeitrag in Höhe von €50,00 zu entrichten; vorgesehen sind auch vergünstigte Mitgliedsbeiträge für Jugendliche in Höhe von €20,00. Dabei ist die Offenheit des Vereins für die Allgemeinheit angemessen zu berücksichtigen. Erforderlichenfalls kann der Vorstand durch Mehrheitsbeschluss einzelne Beitragspflichten ganz oder teilweise erlassen; Ehrenmitglieder sind stets von sämtlichen Beiträgen befreit.
(3) Neue Mitglieder haben binnen zwei Wochen nach Aufnahme den geltenden monatlichen Mitgliedsbeitrag in voller Höhe zu zahlen.
(2) Jedes Mitglied hat die Pflicht, die Interessen des Vereins zu wahren und seinen Mitgliedsbeitrag zu leisten. Soweit es im Rahmen der Möglichkeiten des Mitglieds liegt, ist eine Teilnahme und die Unterstützung bei Veranstaltungen, Projekten und Aktionen erwünscht.
§ 6 — Organe des Vereins
(1) Der Vorstand besteht aus dem/der Vorsitzenden, seinem/ihrem Stellvertreter. Gemeinsam vertretungsberechtigt im Sinne des § 26 BGB ist der/die Vorsitzende/r und der/die stellvertretenden Vorsitzende/r.
(2) Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, insbesondere für
– die Verwaltung des Vereinsvermögens und die Anfertigung des Jahresberichts,
(3) Die Vorstandsmitgliedschaft setzt Vereinsmitgliedschaft voraus. Die Mitgliederversammlung wählt den Vorstand für die Dauer von zwei Jahren (beginnend mit der Feststellung der Wahl). Eine Wiederwahl oder die vorzeitige Abberufung eines Mitglieds durch die Mitgliederversammlung sind zulässig. Ein Mitglied bleibt nach Ablauf der regulären Amtszeit bis zur Wahl seines Nachfolgers im Amt. Scheidet ein Mitglied vorzeitig aus dem Vorstand aus, so sind die verbleibenden Mitglieder berechtigt, ein Mitglied des Vereins bis zur Wahl des Nachfolgers durch die Mitgliederversammlung in den Vorstand zu wählen.
(4) Der Vorstand tritt nach Bedarf zusammen. Die Sitzungen werden vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von seinem Stellvertreter einberufen, eine Frist von wenigstens einer Woche soll eingehalten werden. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Mitglieder anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung die seines Stellvertreters. Die Beschlüsse des Vorstandes sind zeitnah zu protokollieren. Das Protokoll ist von einem der Vorsitzenden, vertretungsweise von einem anderen teilnehmenden Vorstandsmitglied zu unterschreiben.
(2) Mindestens einmal im Jahr findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt. Deren Aufgaben sind:
– die Entgegennahme des Jahresberichts,
– der Ausschluss von Mitgliedern aus dem Verein,
– Bestellung von Rechnungsprüfern,
– Änderungen der Satzung,
– Auflösung des Vereins.
(2) Mindestens einmal im Jahr, möglichst im ersten Quartal, hat der Vorstand eine ordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Die Einberufung erfolgt schriftlich unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen und unter Angabe der Tagesordnung. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung folgenden Tag. Die Einladungsschreiben sind an die letzte dem Verein bekannte Adresse des einzelnen Mitglieds zu richten. Sofern das Mitglied eine Emailadresse angegeben hat, erfolgt der Versand der Einladung per Email.
(3) Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest. Jedes Vereinsmitglied kann bis spätestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen. Über den Antrag entscheidet der Vorstand. Über abgelehnte oder erst in der Versammlung gestellte Anträge zur Tagesordnung entscheidet die Mitgliederversammlung mit der Mehrheit der Stimmen der anwesenden Mitglieder; dies gilt nicht für Anträge, die eine Änderung der Satzung, die Auflösung des Vereins oder Änderungen der Mitgliedsbeiträge zum Gegenstand haben.
(4) Der Vorstand hat eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn es das Interesse des Vereins erfordert oder wenn ein Viertel der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe beantragt. Soweit die Umstände dies zulassen, ist eine Ladungsfrist von zwei Wochen einzuhalten und die Tagesordnung mit der Einladung bekannt zu geben.
(5) Die Mitgliederversammlung wird von dem/der Vorsitzenden, bei dessen/deren Verhinderung von seinem/ihrem Stellvertreter und bei dessen/deren Verhinderung von einem durch die Mitgliederversammlung zu wählenden Versammlungsleiter geleitet. Bei Wahlen kann die Leitung für die Dauer der Wahl einem Wahlausschuss übertragen werden.
(6) Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens ein Viertel aller Vereinsmitglieder anwesend ist. Bei Beschlussunfähigkeit ist der Vorstand verpflichtet, innerhalb von vier Wochen eine zweite Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen. Diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen.
(7) Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die Abstimmung muss schriftlich durchgeführt werden, wenn ein Mitglied dies beantragt. Zur Beschlussfassung erforderlich ist die einfache Mehrheit der gültigen, abgegebenen Stimmen. Enthaltungen bleiben außer Betracht. Zur Satzungsänderung ist eine Drei-Viertel-Mehrheit, zur Vereinsauflösung eine Neun-Zehntel-Mehrheit erforderlich. Änderungen des Ver-einszwecks erfordern die Zustimmung aller Mitglieder; Nichterschienene können diese nur binnen eines Monats gegenüber dem Vorstand erklären. Die Frist beginnt mit dem auf die Mitgliederversammlung folgenden Tag.
(8) Kann bei Wahlen kein Kandidat die Mehrheit der Stimmen der anwesenden Mitglieder auf sich vereinen, ist gewählt, wer die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat; zwischen mehreren Kandidaten ist eine Stichwahl durchzuführen. Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen.
(9) Über den Ablauf der Mitgliederversammlung und die gefassten Beschlüsse ist ein Protokoll zu fertigen. Dieses ist vom Protokollführer und vom Versammlungsleiter zu unterschreiben.
§ 8 — Auflösung, Beendigung aus anderen Gründen, Wegfall steuerbegünstigter Zwecke
(1) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall des steuerbegünstigten Zwecks fällt das Vermögen an den Verein Erdlingshof e.V., der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.
(2) Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend, wenn der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.
Vorstehende Satzung wurde am 6.03.2017 errichtet

References: § 1

§ 2
 § 53
 § 53
 § 58

§ 3
 § 4

§ 4

§ 6
 § 26

§ 8