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Timestamp: 2019-10-15 17:35:37+00:00

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Steuerpflicht - online lernen auf wiwiweb.de
Gewinnermittlungsmethoden > Allgemeiner Betriebsvermögensvergleich > Betriebsvermögensvergleich
... Nutzungen und Leistungen), welche der Steuerpflichtige dem Betrieb für sich, für seinen Haushalt oder für andere betriebsfremde Zwecke im Laufe des Wirtschaftsjahrs entnommen hat (§ 4 I 2 EStG).Gewinnermittlung durch BetriebsvermögensvergleichDas Schema der Gewinnermittlung durch Betriebsvermögensvergleich lautet wie folgt:Betriebsvermögen (= Vermögen abzgl. Schulden) am Schluss des laufenden Wirtschaftsjahrs - Betriebsvermögen (= Vermögen ...
Gewinnermittlungsmethoden > Allgemeiner Betriebsvermögensvergleich > Entnahme aus dem Betriebsvermögen
... man alle Wirtschaftsgüter, die der Steuerpflichtige dem Betrieb für sich, für seinen Haushalt oder für andere betriebsfremde Zwecke im Laufe des Wirtschaftsjahres entnimmt (§ 4 I 2 EStG). Ihre Bewertung erfolgt zum Teilwert (§ 6 I Nr. 4 EStG).Unter dem Teilwert versteht man wiederum jenen Betrag, den ein Erwerber des ganzen Betriebs für das einzelne Wirtschaftsgut ansetzen würde (§ 6 I Nr. 1, S. 3 EStG). Beispiel: Metzgermeister Schwarte entnimmt ...
... gegen das Eigenkapital gebucht werden. Der steuerpflichtige Gewinn sinkt daher um 15.000 €. Beispiel: Carlo Zocker, Inhaber einer Wertpapieragentur, entnimmt zehn Aktien und spendet sie seiner ehemaligen Universität, an der er vor vielen Jahren BWL studiert hatte. Der Buchwert der Aktien liegt bei 100 €, der Tageskurs am Tag der Entnahme bei 250 €. Bisher hatte Carlo nichts gebucht.Einschlägig ist § 6 I Nr. 4 S. 4 EStG. Die Entnahme darf deswegen zum Buchwert ...
Gewinnermittlungsmethoden > Besonderer Betriebsvermögensvergleich > Maßgeblichkeit
Gewerbetreibende bzw. Steuerpflichtige, welche Einkünfte aus Gewerbebetrieb im Sinne des §§ 2 I Nr. 2 und § 15 EStG haben, müssen den Gewinn durch Vergleich ihrer Betriebsvermögen am Ende zweier aufeinanderfolgender Wirtschaftsjahre anstellen.Der Unterschied zwischen dem allgemeinen Betriebsvermögensvergleich und dem besonderen Betriebsvermögensvergleich liegt also darin, dass beim allgemeinen die handelsrechtlichen Grundsätze ordnungsmäßiger ...
Gewinnermittlungsmethoden > Besonderer Betriebsvermögensvergleich > Nicht abzugsfähige Betriebsausgaben
... außerhalb des Orts eines Betriebs des Steuerpflichtigen befinden. Im Wortlaut heißt es, dass es sich um Aufwendungen für Einrichtungen des Steuerpflichtigen, soweit sie der Bewirtung, Beherbung oder Unterhaltung von Personen dienen, soweit sie nicht Arbeitnehmer des Steuerpflichtigen sind, handeln muss (§ 4 V Nr. 3 EStG).Aufwendungen für Jagd und FischereiAufwendungen für Jagd und Fischerei sowie für Segeljachten oder Motorjachten als auch die hiermit zusammenhängenden ...
Gewinnermittlungsmethoden > Besonderer Betriebsvermögensvergleich > Geschenkaufwendungen
... unterliegen jedoch beim Empfänger der Lohnsteuerpflicht, da die Geschenke als Sachbezug zum Arbeitslohn zählen. Beispiel: Der Unternehmer Fritz aus Erkenschwick schenkt seinem Geschäftsfreund Karl zu Weihnachten stets eine Flasche Rotwein im Werte von 20 € und bucht dies einzeln und getrennt von seinen sonstigen Betriebsausgaben.Da die Freigrenze von 35 € unterschritten wird, darf das Geschenk im Werte von 20 € als Betriebsausgabe abgezogen werden. Man beachte ...
... wenn der Steuerpflichtige ein Gastwirt ist, so gilt das Abzugsverbot für Bewirtungsaufwendungen für ihn nicht (§ 4 V 2 EStG).Wieder ein Beispiel dafür, dass man die Paragraphen bis zum Schluss lesen sollte. So ist nach der - sehr langen - Liste der Nr. 1 – 12 des § 4 V EStG schließlich noch der S. 2 zu lesen. Ebenso darf der § 4 VII EStG nicht übersehen werden. Der Teufel steckt – gerade im Steuerrecht – ...
Gewinnermittlungsmethoden > Besonderer Betriebsvermögensvergleich > Verpflegungsmehraufwand
... jeden Kalendertag, an dem der Steuerpflichtige wegen der vorübergehenden Tätigkeit von seiner Wohnung und seinem Tätigkeitsmittelpunkt abwesend ist, sind Mehraufwendungen für die Verpflegung abzugsfähig. Folgende Pauschalen können steuerfrei gezahlt werden für:für eintägige Auswärtstätigkeiten ab einer Abwesenheit von mehr als 8 Stunden $\ \Rightarrow $ ein Pauschbetrag von 12 €für mehrtägige Auswärtstätigkeiten ...
... Steuerpflichtigen, die nicht wegen gesetzlicher Vorschriften zur Buchführung verpflichtet sind und auch freiwillig keine Bücher führen, ermitteln ihren Gewinn nach der sog. Einnahmenüberschussrechnung.Man könnte deshalb meinen, dass das Prinzip der Periodisierung ausschließlich beim Betriebsvermögensvergleich zu beachten ist und die Einnahmenüberschussrechnung lediglich durch Vergleich der Einnahmen und der ...
Beispiel: Der Steuerpflichtige Fritz aus Hamburg erteilt Nachhilfeunterricht und ermittelt seinen Gewinn nach der Einnahmenüberschussrechnung. Am 28.12.2016 erteilt er Nachhilfe in Mathematik und erhält hierfür einen Betrag von 100 €. Der Schüler bezahlt allerdings das Entgelt erst am 15.1.2017.Zwar ist die Leistung im Jahre 2016 erbracht worden, die Einnahme fließt dem Fritz allerdings erst 2017 zu. Nach dem Zuflussprinzip des § 11 EStG hat er deswegen die ...
Gewinnermittlungsmethoden > Schätzung > Vollschätzung und Teilschätzung
... Vollschätzung erfolgt, wenn der Steuerpflichtige überhaupt keine Bücher und Aufzeichnungen führt, obwohl er hierzu gesetzlich verpflichtet ist oder wenn er die vorhandenen Unterlagen insgesamt verworfen hat. Die Schätzung erfolgt dann nach amtlichen Richtsätzen, welche von der Finanzverwaltung je nach Branche und Größe der Unternehmen gegliedert herausgegebenen wurden. TeilschätzungEine Teilschätzung hingegen erfolgt, wenn nur einzelne ...
Positives Wirtschaftsgut
Wirtschaftsgut > Bilanzierungsfähigkeit im Steuerrecht > Positives Wirtschaftsgut
... oder Geschäftswert. Beispiel 19: Der Steuerpflichtige Fritz aus München hat für 200.000 € ein Grundstück erworben.Dieses ist eine Sache im Sinne des bürgerlichen Rechts und durch Aufwendungen erlangt. Nach der Verkehrsauffassung ist das Grundstück selbstständig bewertbar und bringt nicht nur bis zum Ende der Abrechnungsperiode einen Nutzen, sondern auch darüber hinaus. Es ist damit insgesamt ein positives Wirtschaftsgut.Abgrenzung des WirtschaftsgutsPositive ...
Wirtschaftsgut > Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung > Niederstwertprinzip
... zum Niederstwertprinzip Beispiel: Der Steuerpflichtige schafft am 2.1.01 eine Maschine für 80.000 € an, die eine Nutzungsdauer von zehn Jahren hat. Am Ende des zweiten Jahres wird festgestellt, dass der Teilwert bei 23.000 € liegt. Muss am Ende des zweiten Jahres eine außerplanmäßige Abschreibung erfolgen? Erstelle den Abschreibungsplan.Die Maschine ist Teil des Anlagevermögens, denn sie dient dauernd dem Geschäftsbetrieb (§ 247 II HGB). ...
... Bewertung von Verbindlichkeiten Beispiel: Der Steuerpflichtige Franz aus Kassel erhält von seiner Hausbank einen Kredit in Höhe von 1.000 €, wobei ein Disagio von 4 % vereinbart ist. Die Rückzahlung erfolgt nach vier Jahren zu pari, der Nominalzins beträgt 5 %.Franz erhält also nur 960 € von seiner Hausbank ausbezahlt, da er ein Disagio von 4%, also 40 Euro, zahlen muss. Er muss aber 5 % Zinsen auf 1.000 €, also 50 €, jedes Jahr an Zinsaufwand leisten. ...
Wirtschaftsgut > Immobilien > Abbruchkosten - Baumaßnahmen bei Gebäuden
... schon seit längerem im Eigentum des Steuerpflichtigen befindet, handelt es sich bei den Abbruchkosten um sofort abzugsfähige Betriebsausgaben (H 6.4 Abbruchkosten EStH).Erwerb mit oder ohne AbbruchabsichtMöglicherweise anders verhält es sich, wenn das Gebäude erst kurz vor dem Abbruch erworben wurde. Hier ist dann wichtig, ob der Erwerbmit Abbruchabsicht oderohne Abbruchabsichterfolgte. Erfolgte der Erwerb ohne Abbruchabsicht , so handelt sich um sofort abzugsfähige ...
Wirtschaftsgut > Rücklagen > Steuerfreie Rücklagen - Rücklage für Ersatzbeschaffung
... vor. Das Einkommensteuerrecht gibt einem Steuerpflichtigen unter gewissen Voraussetzungen die Möglichkeit, die Versteuerung der aufgedeckten stillen Reserve hinauszuzögern. Diese Voraussetzungen sind (R 6.6 I 2 EStR):das Wirtschaftsgut wegen höherer Gewalt oder wegen behördlicher Eingriffe aus dem Betriebsvermögen ausgeschieden ist,innerhalb einer bestimmten Frist ein funktionsgleiches Wirtschaftsgut (Ersatzwirtschaftsgut) angeschafft oder hergestellt wird, auf dessen ...
... auch für das Steuerrecht. Beispiel: Der Steuerpflichtige Fritz aus Amberg hat einen Schaden im Monat Dezember 2015 zu verzeichnen. Wegen guter Auftragslage unterlässt er es, den Schaden noch im alten Geschäftsjahr zu beheben. Vielmehr ist die Instandhaltung für den Juni (März) 2016 geplant.Die handelsrechtlichen Passivierungswahlrechte wurden aufgehoben, so dass steuerlich nur noch die Rückstellungen nicht passiviert werden dürfen, die in § 5 Absätze ...
Betriebsvermögen > Betriebsvermögen bei Einzelunternehmen > Betriebsvermögen oder Privatvermögen
... betrieblichen und der privaten Sphäre des Steuerpflichtigen zu unterscheiden. Die Positionen auf der betrieblichen Seite heißen Betriebsausgaben und mindern die zu ermittelnde Steuer.Abzugspositionen auf der privaten Seite tun dies grundsätzlich nicht. Es ist daher eine Abgrenzung notwendig bei der betrieblichen Gewinnermittlung.Wirtschaftsgüter sind hierbei entweder demnotwendigen Betriebsvermögen,dem gewillkürten Betriebsvermögen oderdem notwendigen Privatvermögenzuzuordnen.Unter ...
Betriebsvermögen > Betriebsvermögen bei Einzelunternehmen > Gewillkürtes Betriebsvermögen
... bewegliche Wirtschaftsgüter Beispiel: Der Steuerpflichtige Fritz aus Stuttgart nutzt sein Auto zu 70 % beruflich und zu 30 % privat.Das Auto ist ein gemischt genutztes bewegliches Wirtschaftsgut und muss, weil es zu mehr als 50% eigenbetrieblich genutzt wird, komplett dem betrieblichen Bereich zugerechnet werden (R 4.2 I 4 EStR). Es kommt also nicht etwa zu einer Bilanzierung nur in Höhe von 70 %.Zusätzlich hierzu ist die private Mitbenutzung als Entnahme mit den anteiligen Kosten ...
... Mitunternehmerrisiko bedeutet, dass der Steuerpflichtige den Betrieb zumindest teilweise auf seine Rechnung und Gefahr mitführt, am Gewinn und Verlust der Gesellschaft beteiligt ist und regelmäßig auch am Vermögen als auch an den stillen Reserven.Mitunternehmerinitiative hingegen bedeutet, dass der Betrieb durch den Mitunternehmer mitgestaltet wird, so etwa durch Ausübung von Stimmrechten oder der Geschäftsführung.Für die Mitunternehmerschaft ist ...
... für eine Teilwertabschreibung sein.Die Steuerpflichtige Klara aus Elmshorn erwirbt ein baureifes Grundstück. Zeitlich nach dem Erwerb schränkt die Baubehörde die bereits erteilte Baugenehmigung ein.Folgende Gründe sprechen z.B. nicht für eine objektive Fehleinschätzung und können also kein Grund für Teilwertabschreibungen sein:Übergroße und aufwändige Bauweise,Erwerb unter Druck des Veräußerers. Gesunkene Wiederbeschaffungs- ...
Bewertung > Teilwert > Bewertung des Vorratsvermögens nach der Subtraktionsmethode
... auf den noch erzielbaren Verkaufspreis.Der Steuerpflichtige Christian E aus R hat einen Warenbestand einer zu bewertenden Gruppe mit Anschaffungskosten von 30.000 €. Der Rohgewinnaufschlagsatz für eben diese Warengruppe liegt bei 70 %. Erzielbar ist noch ein Verkaufserlös von 80 % des ursprünglichen Verkaufserlöses von 80.000 €. Bezogen auf den noch erzielbaren Verkaufspreis liegt der durchschnittliche Unternehmergewinn bei 20 %. Nach dem Bilanzstichtag fallen, ...
Bewertung > Teilwert > Bewertung des Vorratsvermögens nach der Formelmethode
... vom Rohgewinnaufschlag, um Y2 zu erhalten.Der Steuerpflichtige Christian E aus Recklinghausen hat einen Warenbestand, für den er 50.000 € bei der Anschaffung aufwenden musste. Er verfügt über kein Warenwirtschaftssystem. Bezogen auf die Anschaffungskosten rechnet er mit einem Rohgewinnaufschlagsatz von 180 %. Er ist sicher, noch 80 % des ursprünglichen Verkaufspreises von 60.000 € erzielen zu können. Der durchschnittliche Unternehmergewinn von Christian E beträgt ...
... nicht erst später.Eine Maschine wird vom Steuerpflichtigen am 1.3.2017 angeschafft und zunächst auf Lager gelegt. Erst ab dem 1.7.2017 beginnt die Nutzung der Maschine.Die Maschine wird ab dem 1.3.2017 abgeschrieben, nicht erst ab dem 1.7.2017.Zeitanteilige AbschreibungSchließlich ist eine AfA im Jahr der Anschaffung bzw. Herstellung grundsätzlich zeitanteilig vorzunehmen (§ 7 I 4 EStG). Dies bedeutet, dass zunächst der Abschreibungsbetrag für ein ganzes ...
Bewertung > Absetzung beweglicher Wirtschaftsgüter > Absetzung für Abnutzung - Lineare Abschreibung (AfA)
... auf die Nutzungsdauer bezogen.Der Steuerpflichtige Franz aus Hamburg kauft sich eine Maschine für 1.000 €. Die Nutzungsdauer beträgt fünf Jahre.Die Auszahlung in Höhe von 1000 € wird auf die Nutzungsdauer verteilt durch die Rechnung Anschaffungskosten/Nutzungsdauer = 1.000 €/5 Jahre = 200 €/Jahr.Abschreibung über die NutzungsdauerBei der Abschreibung über die Nutzungsdauer unterscheidet mandie betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer,die ...
Bewertung > Absetzung beweglicher Wirtschaftsgüter > Sonderabschreibungen
... in Anspruch genommen.Der Steuerpflichtige hat hierbei ein Wahlrecht, ob und wie er die Sonderabschreibung auf die einzelnen Perioden des Begünstigungszeitraums verteilt.Wenn der Begünstigungszeitraum abgelaufen ist, so ist der noch vorhandene Restwert gleichmäßig auf die verbleibende Restnutzungsdauer zu verteilen (§ 7a IX EStG).Sonderabschreibungen treten zum Beispiel auf in Form von Sonderabschreibung für kleine und mittlere Betriebe (§ ...
Bewertung > Absetzung beweglicher Wirtschaftsgüter > Erhöhte Absetzung
... möglich, die Verteilung hat wiederum der Steuerpflichtige vorzunehmen.Einschränkend gilt jedoch, dass die Absetzung mindestens in Höhe der gewöhnlichen Abschreibungen, also der linearen AfA oder der Leistungs-AfA nach § 7 I EStG vorgenommen werden müssen (§ 7a III EStG).
... (!) Umsatzsteuer, gleichgültig, ob der Steuerpflichtige zum Vorsteuerabzug berechtigt ist oder nicht (vgl. R 9 b II 1,2 EStR).Der Steuerpflichtige Fritz aus Hamburg kauft für seine Unternehmung Stühle bei einem schwedischen Hersteller zu 100 € pro Stück.Die Stühle dürfen im Jahre der Anschaffung komplett als Aufwand verrechnet werden und müssen nicht über die Laufzeit abgeschrieben werden.Der Steuerpflichtige Fritz aus Berlin kauft zwei Stühle ...
Bewertung > Absetzung beweglicher Wirtschaftsgüter > Abschreibung gebrauchter Wirtschaftsgüter bei Privateinlage und Privatentnahme
... für die weiteren AfA.Der Steuerpflichtige V aus Hamburg besitzt ein Mehrfamilienhaus und vermietet dieses an mehrere Parteien. Am 2.1.2016 kaufte er sich eine Gartensprenkelanlage für 3.000 €. Die Nutzungsdauer beträgt fünf Jahre. Die Anlage schreibt er linear über die Laufzeit ab. Der Teilwert beträgt Ende des Jahres 2017 unstreitig 2.500 €. Am 1.1.2018 legt V die Sprinkleranlage in sein Betriebsvermögen ein, da der Rasen seines Betriebsgeländes ...
Bewertung > Absetzung unbeweglicher Wirtschaftsgüter > Abschreibung von Immobilien bei Privatentnahmen
... in das Privatvermögen des Steuerpflichtigen überführt, also entnommen wird (Privatentnahme), so ist der Teilwert (§ 6 I Nr. 4 EStG ) bzw. der gemeine Wert (§ 16 III 7 EStG) die Bemessungsgrundlage für die weiteren AfA (R 7.3 VI 1 EStR). Es gilt hierbei der Teilwert bzw. der gemeine Wert zum Zeitpunkt der Entnahme. Es ist dann auf diese Bemessungsgrundlageder Prozentsatz des § 7 IV 1 EStG anzuwenden,wenn die tatsächliche künftige Nutzungsdauer ...
Bewertung > Absetzung unbeweglicher Wirtschaftsgüter > Abschreibung von Immobilien bei Privateinlagen
... die weiteren AfA (§ 7 I 5 EStG).Der Steuerpflichtige Hubert aus Frankfurt am Main kaufte am 2.1.2008 ein Gebäude für 3000.000 €. Am 2.1.2017 legt er das Gebäude aus seinem Privatvermögen in sein Betriebsvermögen ein. Der Teilwert des Gebäudes betrug zu diesem Zeitpunkt 3.500.000 €.Die jährliche Absetzung für Abnutzung beträgt in den Jahren, in welchen das Haus noch zum Privatvermögen gehört, 2 % von 3000.000, also 60.000 ...
... aus I.4 2. von dem Bilanzansatz aus II 2.Der Steuerpflichtige Adrian aus Mönchengladbach legt sich am 2.1.2008 ein Betriebsgebäude für 300.000 € zu und schreibt das einheitlich benutzte Gebäude zutreffend mit 2 % pro Jahr ab. An dem Betriebsgebäude lässt er am 1.6.2016 nachträgliche Herstellungsarbeiten durchführen, die mit einem Nettoaufwand von 150.000 € zu Buche schlagen.Die planmäßige Abschreibung des Jahres 2016 berechnet sich ...
Änderungen von Steuerbilanzen > Bilanzberichtigung und Bilanzänderung > Bilanzberichtigung
... wurden, so ist die Berichtigung für den Steuerpflichtigen zwingend (§ 153 I Nr. 1 AO). Zeitlich kann die Bilanz jederzeit berichtigt werden, bis die Veranlagung, welche auf der (fehlerhaften) Bilanz beruht, rechtskräftig ist. Wenn die Bilanzberichtigung eines Jahres nach AO nicht mehr möglich ist, muss der falsche Bilanzansatz in der ersten Schlussbilanz des ersten Jahres, das berichtigt werden kann, erfolgswirksam richtig gestellt werden (R 4.4 I 3 EStR).Unternehmer ...
Steuerrechtliche Bestimmungen > Unternehmensbezogene Steuern > Einkommensteuer und Lohnsteuer
... Sie zählt zu den direkten Steuern, da der Steuerpflichtige zugleich auch Steuerschuldner ist. Da sie an einen Besitzstand, also an Einkommen und Ertrag anknüpft, rechnet man die Einkommensteuer zu den Besitzsteuern. Außerdem fällt sie unter die Gemeinschaftssteuern, da ihr Aufkommen dem Bund, den Ländern und den Gemeinden zusteht. 02. Wer unterliegt der Steuerpflicht nach dem Einkommensteuergesetz?Das Einkommensteuergesetz unterscheidet eine unbeschränkte ...
Steuerrechtliche Bestimmungen > Unternehmensbezogene Steuern > Körperschaftsteuer
... Aufwendungen). 03. Wann beginnt die Steuerpflicht einer GmbH?In der Regel erfolgt die Gründung einer GmbH in drei Schritten:Vorgründergesellschaft (evtl. erst Personengesellschaft – dann § 15 EStG)Vorgesellschaft (Gesellschaftsvertrag); die KSt-Pflicht beginnt bereits mit der Beurkundung des Gesellschaftsvertrages.Juristische Person – Stammkapital 25.000 € (Eintragung ins Handelsregister)Neu: Unternehmergesellschaft ...
Steuerrechtliche Bestimmungen > Unternehmensbezogene Steuern > Gewerbesteuer
... Nebenzweck ist. 03. Wer ist gewerbesteuerpflichtig und wann beginnt die Gewerbesteuerpflicht?Steuergegenstand ist der Gewerbebetrieb als Objekt. Ist dieses Objekt existent, beginnt die sachliche Steuerpflicht. Je nach der Rechtsform der Unternehmung sind zu unterscheiden (Abschn. 21 GewStR): Bei Einzelgewerbetreibenden und bei Personengesellschaften i. S. des § 2 Abs. 2 Nr. 1 GewStG beginnt die Steuerpflicht in dem Zeitli, in dem die maßgebliche ...
Steuerrechtliche Bestimmungen > Unternehmensbezogene Steuern > Kapitalertragsteuer
... bedeutet das Veranlagungswahlrecht?Steuerpflichtige, die aufgrund ihrer Einkünfte einen Grenzsteuersatz von unter 25 % haben, können ihre Einkünfte aus Kapitalvermögen in ihrer Steuererklärung angeben. Die zu viel gezahlte Abgeltungssteuer wird dann vom Finanzamt erstattet oder auf die Einkommensteuerschuld angerechnet.
Steuerrechtliche Bestimmungen > Unternehmensbezogene Steuern > Grunderwerbsteuer
... ist Steuerschuldner?Persönlich steuerpflichtig und damit Steuerschuldner sind die am Erwerbsvorgang als Vertragspartner beteiligten Personen (Erwerber und Veräußerer). In den meisten Fällen wird im Kaufvertrag vereinbart, dass der Erwerber die Grunderwerbsteuer zu tragen hat. 04. Welche Grundstücksübertragungen sind steuerbefreit?Ausnahmen von der Besteuerung sind im § 3 Nr. 1 – 8 GrEStG geregelt:Erwerbsvorgänge ...
Steuerrechtliche Bestimmungen > Unternehmensbezogene Steuern > Erbschaft- und Schenkungsteuer
... werden durch den Staat verfolgt?Eine von den Steuerpflichtigen geforderte gerechte Steuerpolitik erfordert Steuergerechtigkeit im Sinne von Steuerbelastungsgerechtigkeit. Als Maßstab für eine gerechte Steuerpolitik wird auf die steuerliche Leistungsfähigkeit des Vermögens und den aus der Erbschaft bzw. Schenkung heraus entstehenden Zuwachs an Vermögen und damit steuerliche Leistungsfähigkeit beim Erben bzw. Beschenkten abgestellt. Die Erbschaft- und Schenkungsteuer ...
Steuerrechtliche Bestimmungen > Abgabenordnung
... das sog. Steuerschuldrecht (Steuerpflichtiger, Steuerschuldverhältnis, steuerbegünstigte Zwecke, Haftung), allgemeine Verfahrensvorschriften, die Durchführung der Besteuerung, das Erhebungsverfahren, die Vollstreckung, das außergerichtliche Rechtsbehelfsverfahren sowie Straf- und Bußgeldverfahren. 02. Welches Finanzamt ist zuständig?Steuerartzuständiges FinanzamtSteuern vom Einkommen und Vermögennatürliche Personenjuristische ...
... oder Dienstleistungen verkaufen und mehrwertsteuerpflichtige Einnahmen generieren. Bezahlt wiederum wird die Mehrwertsteuer immer vom Endkonsument, da dieser die Mehrwertsteuer nicht absetzen oder verrechnen und somit auch nicht weiterleiten kann. Er ist in diesem Fall also der Kostenträger. Der Endverbraucher generiert somit keinen zusätzlichen Wert, sondern konsumiert den Wertgegenstand, weswegen er quasi als zusätzliche Kosten für den Verbrauch die Mehrwertsteuer ...
... merken ist lediglich, dass diese Entgelte umsatzsteuerpflichtig wären.
... Beispiel zur Verdeutlichung. Die Umsatzsteuerpflicht ist, wie schon bei der Wechseldiskontierung, zu beachten. Betrachten wir die Wechselprolongation beim Aussteller:Besitzwechsel425,35anBesitzwechsel348Diskontertrag30Wechselspesen35Mehrwertsteuer12,35Die Mehrwertsteuer entspricht hier 19% der Summe aus Diskontertrag und Wechselspesen. Und abschließend einen Blick in die Bücher des Bezogenen:Schuldwechsel348anSchuldwechsel425,35Diskontaufwendungen30Wechselspesen35Vorsteue...
... beträgt die Steuerbelastung eines kirchensteuerpflichtigen Arbeitnehmers ca. 749,10 € (24,97 %).
Grundlagen > Einführung > Steuerrechtliche Buchführungspflicht
... keine Buchführungspflicht (aber eine Steuerpflicht), muss der Gewinn gemäß § 4 Abs. 3 S. 1 EStG durch eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) ermittelt werden. Vereinfacht dargestellt kann eine solche EÜR ohne besonders großen Aufwand erstellt werden, indem von den erwirtschafteten Einnahmen ganz einfach die Ausgaben abgezogen werden. Die Differenz ergibt dann den Jahresüberschuss.
Grundlegende Aspekte des Rechnungswesens > Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung (GoB)
... (IKS) des UnternehmersHier ist im Einzelnen vom Steuerpflichtigen anlassbezogen zu prüfen, ob das eingesetzte DV-System tatsächlich dem dokumentierten System entspricht.Diese verschärfte Prüfungspflicht des Unternehmers gilt auch, wenn er die Aufzeichnungsaufgaben an einen Steuerberater oder an ein Rechenzentrum ausgelagert hat. DatensicherheitNachweis durch den Unternehmer, welche Maßnahmen er zur Gewährleistung der Datensicherheit ergriffen und wie er sie im Einzelnen ...
Grundlegende Aspekte des Rechnungswesens > Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
... Bestandteile eines Jahresabschlusses und welche Steuerpflichtigen sind verpflichtet, Bücher zu führen?Bestimmte Steuerpflichtige (gewerbliche Unternehmer und Land- und Forstwirte) sind lt. § 141 AO (Abgabenordnung) verpflichtet Bücher zu führen und aufgrund jährlicher Bestandsaufnahmen Abschlüsse zu machen, wenn sie eine der folgenden Feststellungen erfüllen:1.Umsätze einschließlich der steuerfreien Umsätze, ausgenommen die Umsätze ...
Personalführung > Entgeltformen
... usw.Hinsichtlich der Lohnsteuer ist zwischen steuerpflichtigem und steuerfreiem Einkommen zu unterscheiden. Ebenso ist zwischen sozialversicherungspflichtigem und sozialversicherungsfreiem Einkommen zu differenzieren. Der Arbeitgeber trägt i. d. R. 50 % der SV-Beiträge, ggf. die Entrichtung einer pauschalen Lohnsteuer sowie zu 100 % die Beiträge zur Berufsgenossenschaft. Die Versteuerung geldwerter Vorteile (z. B. Pkw) ist zu beachten.Vom Nettoverdienst ...
Steuern in der Investitionsrechnung > Arten der Abschreibung und der Verlustverrechnung > Arten der Verlustrechnung
... der Verlustverrechnung eine für den Steuerpflichtigen attraktive Möglichkeit, Verluste der Gegenwart in einer anderen Periode zu verrechnen.Verrechnung steuerlicher VerlusteWelche Möglichkeiten existieren allgemein, steuerliche Verluste zu verrechnen? Man kennt:die sofortige Verlustverrechnungden Verlustrücktragden Verlustvortrag.Die sofortige Verlustverrechnung führt zu einer (unterstellten) Steuererstattung.Beim Verlustvortrag zieht man den Verlust des Jahres ...
312 Übungsaufgaben
Steuern > Einkommensunabhängige Steuer
... = Pauschalsteuer = exogene Steuer) zahlt jeder Steuerpflichtige einen festen identischen Betrag, d.h. das Steueraufkommen ist unveränderlich bei einem festen Betrag T. Im fiktiven Land Kleinbrutannien wird eine Kopfsteuer eingeführt. Jeder Einwohner zahlt pro Monat einen Betrag von 1.000₤, unabhängig von seinem Einkommen.Eine Hundesteuer gehört nicht zu den Kopfsteuern, da sie zwar pauschal, aber nicht pro (Menschen-)Kopf anfällt!
...FF0000;">Steuerpflichtige seinen steuerlichen Pflichten nicht nachkommt....
...ondere wird der Ort geprüft), Steuerbefreiungen, Steuerpflicht, Steuersatz, Bemessungsgrundlage, Steuerberechnung, möglicher Vorsteuerabzug, Steuerentstehung, Steuerschuldnerschaft. Insbesondere gehen wir auf immer wieder als schwer empfundene Themen wie Reihengeschäfte, Dreiecksgeschäft und Reverse Charge Verfahren ein. Kurzum wird Ihnen umfangreich prüfungsrelevantes Wissen vermittelt! Vor dem Webinar stellen wir Ihnen die Aufg...
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...ur hat. Weiterhin geht es um die Möglichkeit der Steuerpflichtigen, sich gegen Verwaltungsakte (z.B. Steuerbescheide) zu wenden. Hier geht es besonders auch um die möglichen Konsequenzen eines solchen Einspruchs....
...ält es sich mit der persönlichen und sachlichen Steuerpflicht, wie berechnet man die Bemessungsgrundlage, was sind inner- und außerbilanzielle Korrekturen, wie verhält es sich z.B. mit verdeckten Gewinnausschüttungen? All dies erfahren Sie in diesem Webinar....
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...ält es sich mit der persönlichen und sachlichen Steuerpflicht, wie berechnet man die Bemessungsgrundlage, was sind die inner- und außerbilanziellen Korrekturen, wie verhält es sich z.B. mit verdeckten Gewinnausschüttungen?...

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 § 141