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Timestamp: 2016-10-25 03:20:13+00:00

Document:
2C_789/2011 (22.08.2012)
X.________ (29.5.1984, Algerier) reiste am 2. November 2006 in die Schweiz ein und heiratete am 20. Februar 2007 eine Schweizer B�rgerin (12.4.1959). Diese erstattete ab dem Jahre 2009 mehrmals Anzeige wegen h�uslicher Gewalt, N�tigung und wiederholten T�tlichkeiten (26. Februar 2009, 18. Januar 2010, 21. M�rz 2011); sie ging allerdings bereits am 7. Juli 2007 zur Polizei, erstattete aber noch keine Anzeige. X.________ wurde am 6. Juli 2010 durch das Bezirksgericht Z�rich der Drohung (mehrfach am 26. Februar 2009 sowie einfach am 18. Januar 2010), einfachen K�rperverletzungen (am 26. Februar 2009 und 18. Januar 2010) und T�tlichkeiten (am 7. Juli 2007 sowie mehrfach Ende November 2009) zum Nachteil seiner Ehegattin f�r schuldig befunden. Bereits am 9. April 2010 erliess das Bezirksgericht Z�rich Eheschutzmassnahmen. Am 24. M�rz 2011 wurden gegen�ber X.________ zudem die Wegweisung, ein Konkakt- und ein Rayonverbot ausgesprochen.
Am 14. September 2010 wies das Migrationsamt des Kantons Z�rich das Gesuch von X.________ um Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung ab. Die kantonalen Rechtsmittel blieben erfolglos.
Vor Bundesgericht beantragt X.________, das Urteil des Verwaltungsgerichts vom 24. August 2011 sowie die Verf�gung des Migrationsamtes des Kantons Z�rich vom 14. September 2010 aufzuheben und die Aufenthaltsbewilligung zu verl�ngern. F�r das Verfahren vor Bundesgericht beantragt er zudem aufschiebende Wirkung, die ihr der Pr�sident der II. �ffentlich-rechtlichen Abteilung des Bundesgerichts mit Verf�gung vom 5. Oktober 2011 zuerkannt hatte. Vernehmlassungen wurden keine eingeholt.
Die Beschwerde ist offensichtlich unbegr�ndet, weshalb sie im Verfahren nach Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG mit summarischer Begr�ndung abgewiesen wird, soweit �berhaupt darauf eingetreten werden kann.
2.1 Die Vorinstanz hat festgehalten, dass zum einen die Ehe zwischen den Eheleuten gescheitert sei und zum andern l�nger als drei Jahre gedauert habe. Dieser Sachverhalt ist f�r das Bundesgericht verbindlich (Art. 105 BGG), da der Beschwerdef�hrer lediglich seine Sicht der Dinge darstellt, appellatorische Kritik �bt, auf welche das Bundesgericht nicht eintritt (BGE 136 II 489 E. 2.8 S. 494), und nicht darzulegen vermag, inwiefern die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung offensichtlich unrichtig ist (Art. 97 Abs. 1 BGG; BGE 137 I 58 E. 4.1.2 S. 62).
Soweit sich die Ausf�hrungen auf Beweismittel beziehen, die erst nach dem Erlass des angefochtenen Urteils entstanden sind, fallen diese unter das Novenverbot ("echte Noven"; Art. 99 Abs. 1 BGG). Sie sind nicht zu ber�cksichtigen. Dementsprechend bleibt es dabei, dass die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz f�r das Bundesgericht verbindlich sind. Insbesondere ist f�r das Bundesgericht massgebend, dass die Eheleute nunmehr keine Ehegemeinschaft mehr bilden und deshalb eine Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung nicht auf Art. 42 Abs. 1 AuG (SR 142.20) abgest�tzt werden kann.
2.2 Nach Aufl�sung der Ehe oder der Familiengemeinschaft besteht nach Art. 50 Abs. 1 lit a. AuG Anspruch des Ehegatten auf Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung nach Art. 42 weiter, wenn die Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre bestanden hat und eine erfolgreiche Integration besteht. Im Grundsatz ist unstrittig, dass die Dauer der Ehe drei Jahre �berschritten hat. Die Vorinstanz ist indes - in einer allerdings knappen Begr�ndung - zu Recht davon ausgegangen, dass keine erfolgreiche Integration vorliegt. Nach der Rechtsprechung ist jede Form ehelicher bzw. h�uslicher Gewalt ernst zu nehmen. H�usliche Gewalt bedeutet systematische Misshandlung mit dem Ziel, Macht und Kontrolle auszu�ben; einer einmaligen Ohrfeige oder verbalen Beschimpfung im Verlauf eines eskalierenden Streits kommt nicht diese Qualit�t zu (vgl. BGE 2C_821/2011 vom 22. Juni 2012 E. 3.2.1 m.w.H.). Entgegen der Darstellung des Beschwerdef�hrers handelt es sich hier nicht um eine einmalige Verfehlung, sondern um regelm�ssig wiederholte eheliche Gewalt. Sie begann bereits viereinhalb Monate nach der Hochzeit und dauerte - entsprechend dem f�r das Bundesgericht massgebenden Sachverhalt (Art. 105 Abs. 1 BGG) - bis zum Zeitpunkt des vorinstanzlichen Entscheids. Die Straftaten sind - wie das Strafgerichtsurteil ausf�hrt - keine Bagatelldelikte und auch das Verschulden ist nicht als leicht zu betrachten. Offensichtlich ist der Beschwerdef�hrer nicht gewillt, die hiesigen Gepflogenheiten im Umgang mit Ehepartnern zu respektieren. Dem vom Beschwerdef�hrer aufgef�hrten BGE 136 II 13 ff. E. 4.3 ist nichts f�r die hier zu beurteilende Problematik der Integration nach Massgabe von Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG zu entnehmen.
2.3 Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die bundesgerichtlichen Kosten dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).

References: Art. 109
 BGE 
 Art. 99
 Art. 42
 Art. 50
 Art. 42
 BGE 
 BGE 
 Art. 50