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Timestamp: 2019-09-18 20:54:17+00:00

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Rechtsprechung: BauR 2002, 1847 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BGH, 12.09.2002
https://dejure.org/2002,948
BGH, 12.09.2002 - VII ZR 344/01 (https://dejure.org/2002,948)
BGH, Entscheidung vom 12.09.2002 - VII ZR 344/01 (https://dejure.org/2002,948)
BGH, Entscheidung vom 12. September 2002 - VII ZR 344/01 (https://dejure.org/2002,948)
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Auftraggeber - Werkvertrag - Besteller - Ablehnungsandrohung - Fristsetzung - Schadensersatz - Ablauf - Mängelbeseitigung - Gewährleistung - Offensichtlichkeit - Entbehrlichkeit
Nachfrist, Schadensersatz vor Ablauf der -
Zum Schadensersatzverlangen vor Ablauf einer dem Auftragnehmer mit Ablehnungsandrohung gesetzten Frist
Schadensersatz vor Ablauf der Nachbesserungsfrist?
Mietrecht - Schadensersatz vor Fristablauf?
Leistungsstörungsrecht, Verlangen von Schadensersatz vor Fristablauf
Wirksames Schadensersatzverlangen vor Ablauf der Frist mit Ablehnungsandrohung? (IBR 2002, 601)
NJW-RR 2003, 13
MDR 2003, 24
NZBau 2002, 668
WM 2003, 38
BB 2002, 2409 (Ls.)
BauR 2002, 1847
ZfBR 2003, 30
Erneut weist der Senat darauf hin, dass ein sofortiger Rücktritt dann möglich ist, wenn feststeht, dass der Schuldner die angemessene Nachfrist nicht einhalten wird (vgl. BGH, Urteil vom 12. September 2002 - VII ZR 344/01, BauR 2002, 1847 = NZBau 2002, 668 = ZfBR 2003, 30;… Staudinger/Otto/Schwarze [2009], § 323 Rn. B 122).
BGH, 26.06.2003 - VII ZR 281/02
Begriff des neuen Angriffsmittels in der Berufung; Rechte des Auftragnehmers nach …
Es entspricht allgemeinen Rechtsgrundsätzen, daß eine an sich erforderliche Fristsetzung entbehrlich ist, wenn sie reine Förmelei wäre (vgl. z.B. BGH, Urteil vom 12. September 2002 - VII ZR 344/01, BauR 2002, 1847 = NZBau 2002, 668 = ZfBR 2003, 30).
Eine Fristsetzung ist jedenfalls nach dem Ende des Urlaubs gemäß § 281 Abs. 2 BGB entbehrlich, weil ein Nachholen der Leistung von diesem Zeitpunkt an für den Kläger nicht mehr von Interesse ist (…vgl. dazu BGH, Urteile vom 14. Juni 2012 - VII ZR 148/10, BGHZ 193, 315 Rn. 26; vom 12. September 2002 - VII ZR 344/01, NJW-RR 2003, 13 unter II 2 a).
Wenn feststeht, daß der Auftragnehmer eine Vertragsfrist oder einen vertraglich vereinbarten Termin aus von ihm zu vertretenden Gründen nicht einhalten wird und wenn diese Vertragsverletzung von erheblichem Gewicht ist, kann eine Fortsetzung des Vertrags mit dem Auftragnehmer in diesem Sinn nicht zumutbar sein (…BGH, Urt. v. 4.5.2000 - VII ZR 53/99, NJW 2000, 2988 = BauR 2000, 1182, 1185; insoweit nicht in BGHZ 144, 242 abgedruckt; vgl. BGH, Urt. v.11.9.2002 - VII ZR 344/01, NJW-RR 2003, 13).
Abgesehen davon folgt eine ernsthafte und endgültige Erfüllungsverweigerung jedenfalls aus dem nachfolgenden prozessualen Verhalten der Beklagten, das insoweit im Rahmen einer notwendigen Gesamtschau einzubeziehen ist (vgl. BGH, Urteil vom 05.12.2002, VII ZR 360/01, www.juris.de; BGH, Urteil vom 12.09.2002, VII ZR 344/01, www.juris.de;… Kniffka/Koeble, a.a.O., 6. Teil, Rn 127 mwN), da die Beklagte sowohl im Verfahren AG Nettetal 17 C 291/10 (111 BA) als auch im vorliegenden Verfahren (vgl. 28 GA: "machte die Beklagte den weiteren Fortgang der Leistungen von den weiter geschuldeten Werkvergütungsleistungen der Kläger abhängig") zu Unrecht ernsthaft und endgültig darauf beharrt hat, im Kündigungszeitpunkt sei bereits eine weitere Abschlagszahlung der Kläger (insbesondere die 7. Teilzahlung) fällig gewesen und sie - die Beklagte - sei daher zur Leistungseinstellung berechtigt gewesen.
OLG Frankfurt, 17.06.2014 - 16 U 177/13
Ausschlussfrist gem. Art. 35 MÜ nicht bei Flugannullierungen
https://dejure.org/2002,1675
BGH, 12.09.2002 - VII ZR 81/01 (https://dejure.org/2002,1675)
BGH, Entscheidung vom 12.09.2002 - VII ZR 81/01 (https://dejure.org/2002,1675)
BGH, Entscheidung vom 12. September 2002 - VII ZR 81/01 (https://dejure.org/2002,1675)
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VOB/B § 2 Nr. 5, Nr. 7 Abs. 1 Satz 4
Werkvertrag - Pauschalpreisvertrag - Änderung - Leistungsausführung - VOB/B - Mehrpreis
Pauschalpreisvertrag, Mehrleistung bei -
VOB/B § 2 Nr. 5, 7 Abs. 1 S. 4
Pauschalpreisvertrag: Anwendbarkeit des § 2 Nr. 5 VOB/B
Pauschalpreis ist kein Preispolster für unwesentliche Leistungsänderungen und Zusatzleistungen! (IBR 2002, 655)
NJW-RR 2003, 14
MDR 2003, 83
NZBau 2002, 669
DB 2003, 253
DB 2003, 553 (Ls.)
ZfBR 2003, 31
Diese Fälle werden von § 2 Nr. 7 Abs. 1 Satz 4 VOB/B in Verbindung mit § 2 Nr. 4 bis 6 VOB/B (BGH, Urteil vom 29. Juni 2000 - VII ZR 186/99, BauR 2000, 1754, 1755 = NZBau 2000, 467 = ZfBR 2000, 538; Beschluss vom 12. September 2002 - VII ZR 81/01, BauR 2002, 1847 = NZBau 2002, 669 = ZfBR 2003, 31) und von § 2 Nr. 8 Abs. 2 und 3 VOB/B erfasst.
Danach ist § 2 Nr. 5 und Nr. 6 VOB/B anwendbar ungeachtet der Frage, ob die Mehraufwendungen erheblich sind (BGH, Beschluß vom 12. September 2002 - VII ZR 81/01, BauR 2002, 1847 = NZBau 2002, 669 = ZfBR 2003, 31).
Im Ansatz gestaltete sich die Lage - das war auch dem protokollierten Hinweis des Landgerichts zu entnehmen - wie folgt: Trotz der Pauschalpreisabrede im Vertrag vom 17.06.2009 mussten außerhalb des ursprünglich vereinbarten Leistungskatalogs liegende Arbeiten auch dann, wenn sie preislich nicht wesentlich ins Gewicht fielen, gesondert vergütet werden (arg. § 2 Nr. 7 Abs. 2 VOB/B 2006, vgl. BGH NJW-RR 2003, 14 und Werner/Pastor, Der Bauprozess, 13. Aufl., Rn. 1543).
Das führt zu einer Änderung der Pauschale, und zwar auch ohne dass sich eine wesentliche Abweichung vom Vertragspreis im Sinne von § 2 Nr. 7 Absatz 1 Satz 2 VOB/B ergeben muss (BGH vom 12.9.2002, ZfBR 03, 31).
Die Auffassung der Beklagten, dass nur solche Umstände zu berücksichtigen seien, die sich wegen des Aufwandes oder der Kosten erheblich auswirkten in Relation zum gesamten Auftragswert, ist rechtsirrig (vgl. hierzu: BGH, Beschluss vom 12.09.2002, VII ZR 81/01 = BauR 2002, 1847).
OLG Naumburg, 02.02.2006 - 4 U 56/05
Nach der Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 12.12.2002 (BGH BauR 2002, 1847) setzt § 2 Nr. 5 VOB/B, der nach § 2 Nr. 7 Abs. 1 Satz 4 VOB/B bei einem Pauschalpreisvertrag unberührt bleibt, wegen der geändert ausgeführten Leistung keine wesentliche Abweichung vom vereinbarten Preis voraus.
OLG Hamm, 20.09.2005 - 24 U 152/04
Globalpauschalvertrag: wer trägt Risiko erhöhter Nutzlast?
In einem solchen Fall ist § 2 Nr. 5 VOB/B auch dann anwendbar, wenn die geändert ausgeführte Leistung zu keiner wesentlichen Abweichung vom vereinbarten Preis führt (BGH, Nichtannahmebeschluss vom 12.09.2002, NZBau 2002, 669).

References: § 323
 § 281
 Art. 35
 § 2
 § 2
 § 2
 § 2
 § 2
 § 2
 § 2
 § 2
 BGH 
 § 2
 § 2
 § 2
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