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Timestamp: 2016-10-26 17:33:28+00:00

Document:
4D_21/2015 (18.05.2015)
4D_21/2015 � � Urteil vom 18. Mai 2015
Gerichtsschreiber Th. Widmer
2. C.B.________,
beide vertreten durch F�rsprecher Thomas Zachmann,
Verfassungsbeschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Bern, Zivilabteilung,
2. Zivilkammer, vom 27. M�rz 2015.
dass die Beschwerdef�hrerin am 20. Oktober 2013 beim Regionalgericht Bern-Mittelland eine "Klage im vereinfachten Verfahren nach Art. 244 ZPO" betreffend Eigentum einreichte;
dass die Beschwerdef�hrerin am 27. Januar 2014, nun vertreten durch einen Rechtsanwalt, eine verbesserte Klage einreichte und gleichentags um Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege f�r das Klageverfahren ersuchte;
dass das Regionalgericht das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege am 9. Februar 2015 infolge Aussichtslosigkeit abwies und die Beschwerdef�hrerin mit Verf�gung vom 12. M�rz 2015 aufforderte, einen Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- zu leisten;
dass das Obergericht des Kantons Bern mit Entscheid vom 27. M�rz 2015 eine von der Beschwerdef�hrerin dagegen erhobene Beschwerde abwies, mit der sie beantragt hatte, sie sei von der Leistung eines Kostenvorschusses zu befreien;
dass das Obergericht ausf�hrte, die Erstinstanz habe den Gerichtskostenvorschuss zu Recht erhoben, nachdem das Gesuch der Beschwerdef�hrerin um unentgeltliche Rechtspflege abgewiesen worden sei, und die H�he des Vorschusses, welche die Beschwerdef�hrerin im �brigen nicht kritisiere, erscheine unter Ber�cksichtigung der Kriterien des kantonalen Verfahrenskostendekrets, insbesondere aufgrund des voraussichtlich aufw�ndigen Beweisverfahrens, angemessen;
dass die Beschwerdef�hrerin gegen diesen Entscheid mit Eingabe vom 10. April 2015 beim Bundesgericht Beschwerde erhoben hat;
dass die Beschwerde in Zivilsachen nach Art. 72 ff. BGG angesichts der H�he des Streitwerts im vorliegenden Fall, der nach den unbestrittenen Feststellungen der Vorinstanz Fr. 5'800.-- betr�gt, unzul�ssig ist (Art. 74 Abs. 1 und Art. 51 Abs. 1 lit. c BGG) und nicht geltend gemacht wird, dass die Beschwerde dennoch zul�ssig sei, weil sich eine Rechtsfrage von grunds�tzlicher Bedeutung im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG stellen w�rde (Art. 42 Abs. 2 BGG);
dass die Eingabe der Beschwerdef�hrerin unter diesen Umst�nden als subsidi�re Verfassungsbeschwerde im Sinne der Art. 113 ff. BGG zu behandeln ist;
dass in einer subsidi�ren Verfassungsbeschwerde an das Bundesgericht dargelegt werden muss, welche Grundrechte durch das kantonale Gericht verletzt worden sind, und solche R�gen unter Bezugnahme auf die Erw�gungen des angefochtenen Entscheids detailliert zu begr�nden sind (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 117 BGG);
dass die Eingabe vom 10. April 2015 diesen Begr�ndungsanforderungen offensichtlich nicht gen�gt, indem die Beschwerdef�hrerin darin nicht, jedenfalls nicht hinreichend, darlegt, welche Grundrechte die Vorinstanz mit ihrem Entscheid - in dem es nicht mehr um die Erfolgsaussichten der Klage ging - inwiefern verletzt haben soIl, sondern im Wesentlichen bloss moniert, die Behauptung, sie habe die H�he des Kostenvorschusses nicht beanstandet, sei nicht korrekt und es sei bei der Bemessung des Kostenvorschusses ihre wirtschaftliche Leistungsf�higkeit zu ber�cksichtigen;
dass somit auf die Beschwerde mangels hinreichender Begr�ndung nicht einzutreten ist;
dass die Beschwerdegegner keinen Anspruch auf eine Parteientsch�digung haben, da ihnen aus dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand entstanden ist (Art. 68 Abs. 1 BGG);

References: Art. 244
 Art. 72
 Art. 51
 Art. 74
 Art. 113
 Art. 106
 Art. 117