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Timestamp: 2016-10-25 03:06:59+00:00

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Alphabet. Liste Erweiterte Suche Tipps und Tricks EinzelnormAktuelle GesamtausgabeGesamtausgabenVorherige Fassung Blättern im Gesetz Amtliche Abkürzung:StGBFassung vom:13.11.1998 Gültig ab:01.01.1999Dokumenttyp:GesetzQuelle:FNA:FNA 450-2Strafgesetzbuch § 218a Straflosigkeit des Schwangerschaftsabbruchs(1) Der Tatbestand des § 218 ist nicht verwirklicht, wenn 1.die Schwangere den Schwangerschaftsabbruch verlangt und dem Arzt durch eine Bescheinigung nach § 219 Abs. 2 Satz 2 nachgewiesen hat, daß sie sich mindestens drei Tage vor dem Eingriff hat beraten lassen,2.der Schwangerschaftsabbruch von einem Arzt vorgenommen wird und3.seit der Empfängnis nicht mehr als zwölf Wochen vergangen sind.(2) Der mit Einwilligung der Schwangeren von einem Arzt vorgenommene Schwangerschaftsabbruch ist nicht rechtswidrig, wenn der Abbruch der Schwangerschaft unter Berücksichtigung der gegenwärtigen und zukünftigen Lebensverhältnisse der Schwangeren nach ärztlicher Erkenntnis angezeigt ist, um eine Gefahr für das Leben oder die Gefahr einer schwerwiegenden Beeinträchtigung des körperlichen oder seelischen Gesundheitszustandes der Schwangeren abzuwenden, und die Gefahr nicht auf eine andere für sie zumutbare Weise abgewendet werden kann.(3) Die Voraussetzungen des Absatzes 2 gelten bei einem Schwangerschaftsabbruch, der mit Einwilligung der Schwangeren von einem Arzt vorgenommen wird, auch als erfüllt, wenn nach ärztlicher Erkenntnis an der Schwangeren eine rechtswidrige Tat nach den §§ 176 bis 179 des Strafgesetzbuches begangen worden ist, dringende Gründe für die Annahme sprechen, daß die Schwangerschaft auf der Tat beruht, und seit der Empfängnis nicht mehr als zwölf Wochen vergangen sind.(4) Die Schwangere ist nicht nach § 218 strafbar, wenn der Schwangerschaftsabbruch nach Beratung (§ 219) von einem Arzt vorgenommen worden ist und seit der Empfängnis nicht mehr als zweiundzwanzig Wochen verstrichen sind. Das Gericht kann von Strafe nach § 218 absehen, wenn die Schwangere sich zur Zeit des Eingriffs in besonderer Bedrängnis befunden hat. zum SeitenanfangFußnoten§§ 218 bis 219b (früher §§ 218 bis 219d): IdF d. Art. 13 Nr. 1 G v. 27.7.1992 I 1398 mWv 5.8.1992; Art. 13 Nr. 1 trat einstweilen nicht in Kraft gem. BVerfGE v. 4.8.1992 I 1585 - 2 BvO 16/92 u. a. -; die einstweilige Anordnung v. 4.8.1992 wurde nach BVerfGE v. 25.1.1993 I 270 wiederholt. § 218a Abs. 4: Anwendbar ab 16.6.1993 gem. Abschn. II Nr. 1 nach Maßgabe der Nr. 2 bis 9 der Entscheidungsformel gem. BVerfGE v. 28.5.1993 - 2 BvF 2/90 u. a. -Fassungen, Zitierungen und Änderungen Zu § 218a StGB gibt es vier weitere Fassungen.§ 218a StGB wird von mehr als 51 Entscheidungen zitiert.§ 218a StGB wird von 32 Vorschriften des Bundes zitiert.§ 218a StGB wird von 28 landesrechtlichen Vorschriften zitiert.§ 218a StGB wird von acht Verwaltungsvorschriften des Bundes / von Bundesbehörden zitiert.§ 218a StGB wird von sieben Verwaltungsvorschriften der Länder / von Landesverbänden zitiert.§ 218a StGB wird von 51 Zeitschriftenbeiträgen und Literaturnachweisen zitiert.§ 218a StGB wird von einem Kommentar oder Handbuch zitiert.§ 218a StGB wird von vier Vorschriften des Bundes geändert.

References: § 218
 § 218
 § 219
 § 218
 § 218
 Art. 13
 Art. 13
 § 218
 § 218