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Timestamp: 2020-02-21 09:46:54+00:00

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Die Akzeptanz der Konsequenzen von Lebensentscheidungen in der Geschlechterdebatte | Alles Evolution
27. Dezember 2013 20. Dezember 2013 / Christian - Alles Evolution
Das Baby ist auch kein Maskulist, Das Baby ist kein Feminist, Erzählmirnix, Kooperative Spiele, Stell dir vor es ist Geschlechterkrieg und keiner geht hin
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94 Gedanken zu “Die Akzeptanz der Konsequenzen von Lebensentscheidungen in der Geschlechterdebatte”
27. Dezember 2013 um 8:09 am
„dass einer der Partner im Erwerbsleben zurücksteckt, der muss auch bis zu einem gewissen Grad (über den man sich allerdings streiten kann) mit Unterhalt rechnen“
Das mit dem „gewissen Grad“, ist das vielleicht ein Ansatz zum Umdenken?
Wenn ein Paar Arbeitsteilung vereinbart hatte, also einer arbeiten ging und der andere zu Hause blieb, kann derjenige, der zu Hause bleibt nicht die Ehe oder Familie kündigen, mit dem Argument, der andere Partner würde keine Zeit für Kinder aufbringen.
Wenn dieser Fall eintritt, dann sollte es möglich sein, dass derjenige, der arbeitet, seine Zeit halbieren kann, um sich um die Kinder zu kümmern, während dann der andere Partner auch arbeiten geht.
Dann würde endlich, derjenige der nicht arbeitet bemerken, dass Arbeit = Zeit ist, die dem Arbeitenden nicht zur freien Disposition zur Verfügung steht.
Dann käme vielleicht auch die Erkenntnis zum Tragen, dass jede Entscheidung Konsequenzen hat, und erzaehlmirnix würde sich garantiert darüber freuen.
Da aber heutzutage, derjenige, der die Kinder hat, ohne irgend einen Grund angeben zu müssen, Unterhalt beziehen kann, besteht kein Grund für diese Vertragsbrecher sich um die Konsequenzen einer Entscheidung zu kümmern.
Deswegen bin ich ein Verfechter für das Wechselmodell und die 50/50-Regelung, denn dann könnte der Unterhalt – auf den die Vertragsbrecher scharf sind – entfallen: Ihre Entscheidung die Beziehung als zerrüttet zu erklären, hätte plötzlich die Konsequenz, dass sie arbeiten müssten und kein Unterhalt fliesst!
Das wäre die ganz einfache Forderung: Wer A sagt, muss auch B sagen!
Konsequenzen zu tragen scheint aber weder für Feminist.I.nnen noch für Maskulisten ein anstrebsames Ziel zu sein:
– Die ersten wollen an die tradiert patriarchale Dividende Herdprämie Unterhalt festhalten, denn nur dadurch können sie ihre Macht über die Männer auskosten
– Die anderen möchten unbedingt im Hamsterrad weiter schmoren und Unterhalt zu bezahlen, um ihre Überlegenheit zu beweisen und vergessen, dass masculus eigentlich Männchen bedeutet (http://en.wiktionary.org/wiki/masculus)
Die Mehrheit der Bevölkerung scheint also nach wie vor nach Unterhalt zu lechzen. Da dies als das non-plus-ultra betrachtet wird sich die Erkenntnis nicht durchsetzen, dass einer der Ehepartner nur deswegen nicht soviel betreut, weil er eben arbeitet.
Auch die Erkenntnis, dass Ehe und Partnerschaft nur für Geistesgestörte irgend etwas mit Machtausübung zu tun hat, wird sich nicht durchsetzen.
Tja, Männerrechtler haben es eben schwer auf Erden ;-). Denn sie müssten ja solche Zusammenhänge auch noch den Juristen erklären. Da sich aber selbst Sozialrechtler von der Düsseldorfer Tabelle entsetzt und angewidert abgewandt haben, habe ich keine Hoffnung, dass Familienrechtler solche einfache Zusammenhänge erkennen wollen.
Wie denn? Sie verdienen daran und die Bevölkerung ist in unnötige Grundsatzdiskussionen verwickelt.
Das war schon immer so, in das, was wir als Demokratie bezeichnen (http://www.wissensmanufaktur.net/demokratie-als-religion):
Wie mann sieht, Zeit ist das Schlüsselkonzept!
Wer Zeit hat, kann denken, kann aber auch Strategien entwickeln um die anderen zu manipulieren. Da Feminist.I.nnen kaum in sozialversicherungsverträgliche Beschäftigungsverhältnisse tätig sind, haben sie genügend Zeit um nachzudenken, wie man den Mann und Vater durch Arbeit (also durch Zeitaufwendung, wie die „idios“) von seinen Kindern fernhält und dadurch um Macht über den Mann auszuüben.
Warum manche, die sich Maskulisten nennen, ebenso die Rolle des Unterhalts hoch halten und damit sich in der Rolle der „idios“ wohlfühlen, weiss ich nicht.
Möge das Jahr 2014 ein Paradigmenwechsel bringen.
Die NIVEA-Werbung zeigt uns doch die Konsequenzen dieses Unterhalt-Fetischismus: Der Vater fehlt auch Weihnachten weil er arbeitet um Unterhalt bezahlen zu können!
27. Dezember 2013 um 8:12 am
Das Beispiel von Erzählmirnix ist problematisch, weil sich die Frau eben völlig autonom für mehr Zeit mit den Kindern entscheiden kann und dies auch viele Vorteile und Freuden mit sich bringt.
Der Mann ist in unserer Gesellschaft benachteiligt, weil es Frauen sehr leicht gemacht wird, Männer auszubeuten und um die Kinder zu betrügen.
Ein Mann sagt ja nicht der Frau: Hier, kümmer dich mal um die Kinder. Ich verdiene das Geld.
Die gesamte Geschlechterdebatte krankt daran, daß ein Bias in unserer Gesellschaft zugunsten von Frauen besteht. Deshalb kann man es sich eben nicht so einfach machen wie Erzählmirnix und viele andere, die sagen, Maskulisten und Feministen sind gleich opfernarzißtisch und sollten sich mal einkriegen.
Die Sachlage sieht eben anders aus: Glasklare Fakten auf maskulistischer Seite – Übertreibungen, völlig virtuelle Konstruktionen und bewußte Lügen auf der anderen Seite. Daß es auf beiden Seiten auch Leute mit Opfernarzißmus gibt, ist unbestritten. Nur ist der wohl bei Feministinnen um Lichtjahre stärker ausgeprägt.
27. Dezember 2013 um 8:43 am
Andererseits, wir wollen und können alles und das immer. Wenn das zu Frustrationen führt, muss einer schuld sein, weil eigentlich ginge es ja. Wer schuld ist, ist ja auch schon bekannt.
Kinderdenke eben…welche Entscheidungen? Welche Konsequenzen?
Bewußtsein auf dem Niveau eines vierjährigen Kindes…die Politik appelliert an unsere Kinderdenke und viele können auch gar nicht anders…die Unreife der Persönlichkeit tanzt doch nicht nur vor dem Altar des Kölner Doms…und wohnt zu Hause bei Mama und Papa. Süß, verfemt auf Playmobilniveau….
Bei sich verschärfender Zeitpräferenz gibt es halt bald nur noch letzte Menschen und letzte Bäumchen…ab ins Bett, Kinder….
27. Dezember 2013 um 8:44 am
Das solche Kinder Philosophie „studieren“, ist typisch…Sozialpädagoginnen und Theologinnen denken zwar auch vierjährig, hätten aber nicht die Traute…
27. Dezember 2013 um 9:33 am
Das Gefühl habe ich auch häufig, dass bestimmte Philosophien und soziologische Theorien vor allem dazu dienen, weiterhin beim Weltbild eines vierjährigen verharren zu können, indem sie entsprechende Rechtfertigungen liefern.
Nicht anerkennen zu müssen, dass es eine Welt außerhalb des eingenen Kopfes gibt, die sich nicht nach dem richtet, was in diesem Kopf vorgeht.
27. Dezember 2013 um 11:57 am
*Nicht anerkennen zu müssen, dass es eine Welt außerhalb des eingenen Kopfes gibt, die sich nicht nach dem richtet, was in diesem Kopf vorgeht.*
Beunruhigend, zu denken, dass diese Weltsicht vielleicht zwangsläufig in den Köpfen vieler Menschen entsteht, die zu lange nur Frieden und Wohlstand erlebt haben, die für selbstverständlich zu halten beginnen, für naturwüchsig, was nicht selbstverständlich ist, sondern Kunstprodukt und Folge angestrengten Leistens und Leisten-Wollens.
Vielleicht Folge der „natürlichen Schwerkraftwirkung“ des menschlcihen Egoismus, so zu denken.
Entstanden unter den Bedingungen von lang anhaltendem Frieden und Wohlstand.
27. Dezember 2013 um 12:19 pm
Konsequenz ist dann, wenn die Welt nicht so läuft wie man selber möchte, böse Absichten irgendwelcher Mächte dahinter zu sehen. Je nach Geschmack das Patriarchat, der Kapitalismus, die Weißen Männer, die Abkehr von der Religion oder der Darwinismus.
ist schon schwierig einen klaren Kopf zu behalten.
27. Dezember 2013 um 12:47 pm
Vor allem ist ja auch in einer konsumistischen Kultur jeder daran gewöhnt, dass alles zu einem Convenience Product wird und demzufolge werden kann.
Wenn etwas nicht convenient ist, dann weil sich Männer nicht genug angestrent haben oder böswillig die Convenience verhindern.
„Geld ist doch genug da, man muss es nur richtig verteilen!“
„Natürlich zahlt der Steuerzahler! Was könnte natürlicher sein!“
Als ob Wohlstand und Frieden zur Verblödung führte.
Wenn’s dem Esel zu wohl wird, gehr er auf’s Eis.
27. Dezember 2013 um 11:51 am
*Bewußtsein auf dem Niveau eines vierjährigen Kindes…die Politik appelliert an unsere Kinderdenke und viele können auch gar nicht anders…die Unreife der Persönlichkeit tanzt doch nicht nur vor dem Altar des Kölner Doms…und wohnt zu Hause bei Mama und Papa. Süß, verfemt auf Playmobilniveau….*
Wenn’s ja nur das wäre.
Aber es ist das Niveau eines schlecht erzogenen, verwöhnten 4-jährigen Kindes, das es gewohnt ist, seine Eltern zu tyrannisieren.
Kinder von der Art, die sich an der Kasse vorm Regal mit den Schokoriegeln auf den Boden werfen und plärren, bis sie ihn nehmen dürfen.
Deshalb steht das Regal ja auch da.
Deshalb ist unsere Staatsordnung mehr und mehr auf verwöhnte Kinder in Erwachsenengestalt ausgerichtet.
Solange die Politik das zahlen kann, solange sie damit „Umsatz“ macht und „Gewinn“, kann das so weiter laufen.
doppel s…also „ss“….warum gibts hier keine Korrekturfunktion?
27. Dezember 2013 um 9:01 am
Was ich bei dieser Debatte vermisse ist die Berücksichtigung der Konsequenzen, die eine Entscheidung für indirekt beteiligt hat. Im Falle der Abtreibung sind das z.B. auch die Geschwister des Kindes.
Man tut fast so, als ob man eben mal Einkaufen geht, schnell noch in der Klinik vorbeischaut und am nächsten Tag ist alles eitel Wonne. Diese Entscheidung hat weitreichende Konsequenzen, nicht nur für die Eltern im Hier und Jetzt, sondern besonders auch für später geborene Kinder.
27. Dezember 2013 um 2:07 pm
Das sehe ich ganz genauso, wie Du.
Aber Verantwortlichkeit für Andere, die auf unangenehme Folgen für einen selber hinausläuft, ist einem vierjährigen Kind nicht schmackhaft zu machen (außer durch klare Regeln..REGELN…REPRESSION…MÄNNER…AUTOBAHNEN…)
Ist das vierjährige Kind eigentlich 31, dann nie mehr.
Kinder sind gerade für viele feministische Frauen emotional konnotiert, wie ein fortgeschrittenes Mundbodenkarzinom: stört beim Küssen und geht nicht wieder weg.
27. Dezember 2013 um 2:38 pm
Interessehalber: Schon mal tatsächlich einer Frau begegnet, die „fast so tut, als ob man eben mal Einkaufen geht, schnell noch in der Klinik vorbeischaut und am nächsten Tag ist alles eitel Wonne?“
Und dabei auch ausgeschlossen, dass diese Haltung Selbstschutz sein könnte, damit man an dieser Entscheidung nicht zerbricht?
28. Dezember 2013 um 9:04 am
Auch das ist wieder der Versuch sich aus der vielzitierten Selbst- und Mitverantwortung zu stehlen und sich in seine Infantilität zurück zuziehen und allen anderen Schuld und Last des eigenen Verhaltens aufzubürden.
Selbst- und Mitverantwortung und die damit verbundenen Lasten, ggf. der Verzicht, … etc., eine offenbar kukturell Frauen gänzlich fremde Welt. Der Feminismus ist hier historisch die Möglichkeit zum feigen Ausweg auf Kosten anderer. Geschichtlich gesehen vielleicht mit eine der widerlichsten Ausprägungen solcher dann doch allzu menschlicher schlechtesten Neigungen.
Dumm nur, dass Männer (und Jungen) weltweit anfangen sich das zu betrachten. Hier wird ein hässliches aber vielleicht dann auch verdientes (?) Stigma entstehen.
So ists wenn frau halt lieber …
„Die Frau schiebt ihm Kinder unter, lässt sich scheiden um mit ihrem neuen Macker ein Leben in Saus und Braus von seinen Unterhaltszahlungen zu führen, während sie ihm aus reiner Bosheit die Kinder entzieht“
Die juristische Abtreibung würde diesem Missstand einen Riegel vorschieben und ist deshalb noch immer auffälligstes Indiz verweigerter Gleichberechtigung mit den genannten Folgen.
Insofern ist vielmehr die Frage, warum diese Maßnahme nicht längst Eingang in die Gesetzgebung gefunden hat. Diese wiederum ist leicht zu beantworten, wenn wir feststellen müssen, dass nicht das Kind die erste Stelle in der Hierarchie einnimmt, sondern die Frau/Mutter.
Die weitestgehend entrechtete Position des leiblichen Vaters hingegen hat ja kürzlich Nivea recht eindringlich „vermittelt“.
27. Dezember 2013 um 10:15 am
Einen schönen Kommentar von EMN hast Du da rausgeholt. Auch wenn zu ihrem Beispiel hier schon einiges gesagt worden ist. Der Schlechtmalerei der Feministin kann recht einfach begegnet werden. Sie muß nur einen Mann nehmen, der weniger Geld als sie verdient. Dann findet sie sich schneller im Job wieder als ihr lieb ist, denn sobald Kinder da sind, wird das Geld schnell knapp und da ist es kaum noch eine freie Entscheidung beider, wer arbeitet — und am besten noch ein bisschen mehr.
Die Wehklage der Maskulisten hingegen ist das was manche Strukturell nennen. Es liegt hier einfach in der Macht der Frau, und viele handeln einfach entsprechend. Unterstützt von zb den Ämtern, die dafür sorgen, daß der Vater soviel wie möglich zahlt.
Problematisch ist hier die Liason zwischen Feminismus und Neoliberalismus, der der Kindererziehung den Stempel der unbezahlten Arbeit aufdrückt und somit entwertet. Re_produktionsarbeit ist so ein Giftbegriff. Re_produktionsarbeit ist es aber auch, wenn junge Mütter zur Mittagszeit Wagenburgen in den Cafes bauen, währen die Männer in betrieblichen Meetings stecken. Es sind eben nicht nur finanzielle Folgen, Kinder stellen das Leben ihrer Eltern auf den Kopf und sind eine Bereicherung.
Dabei gäbe mehr oder weniger einfache Möglichkeiten. Ganz oben steht bei mir die Quote für die Elternzeit. Warum sollte man nicht Mutter und Vater je maximal 7 der 14 Monate zugestehen?
Wie ist es mit den behaupteten Nachteilen bei Einstellungsgesprächen von jungen Frauen? Daß man befürchtet, sie werden bald schwanger und liegen dem Arbeitgeber auf der Tasche? Kann man die staatliche Kompensation nicht soweit hochdrehen, bis Arbeitgeber sich freuen, wenn die Mitarbeiterin schwanger wird? Wäre auch ein gangbarer Weg bei der Elternzeit, wo Männer nur 2 der 14 Monate nehmen, unter anderem mit dem Hinweis, daß der Arbeitgeber sonst nicht mitmacht.
Auch bei der ungewollten Schwangerschaft gäbe es Möglichkeiten. Wenn die Frau für sich entscheidet ob sie (zB nach einem ONS) das Kind austrägt, so sollte der Vater doch zumindest die Möglichkeit haben zu wählen. Rechte am Kind und Zahlungspflicht oder keins von beiden.
Es ist für den vorherrschenden Staatsfeminismus bezeichnend, daß solche Wege gar nicht öffentlich diskutiert werden. Stattdessen gibt es DAX-Quoten und die bevorzugte Einstellung und Beförderung von Frauen.
27. Dezember 2013 um 11:00 am
„Problematisch ist hier die Liason zwischen Feminismus und Neoliberalismus, der der Kindererziehung den Stempel der unbezahlten Arbeit aufdrückt und somit entwertet.“
Unbezahlt ist Kindererziehung deshalb, weil sie, außer den Eltern, niemand nachfragt. Wer sollte Kindererziehung bezahlen und warum? Abgesehen davon, dass diejenigen Eltern, die Kinder erziehen, ja bezahlt werden, meistens über das Einkommen des Vaters.
27. Dezember 2013 um 11:13 am
Adrian, Du sagst es ja selbst. Was ich meinte war nicht der Aspekt der Nichtentlohnung, sondern das Erziehung als Arbeit gelabelt wird. Kindern beim Aufwachsen zu helfen ist ja der Grund um Kinder zu bekommen. Wie man das als Arbeit deklarieren kann, erschließt sich mir nicht.
Aber das scheint eine linke Tradition zu sein, alles Arbeit zu nennen.
27. Dezember 2013 um 11:15 am
Das liegt daran, dass viele moderne Linke gar nicht wissen, was Arbeit ist. Und weil ihr ökonomisches Verständnis gen null tendiert.
27. Dezember 2013 um 11:32 am
Adrian, einen ähnlichen bösen Kommentar hatte ich gerade noch gelöscht, bevor ich meine Antwort abgeschickt hatte. 😉
27. Dezember 2013 um 11:44 am
„Unbezahlt ist Kindererziehung deshalb, weil sie, außer den Eltern, niemand nachfragt.“
Das ist kein Argument. Diese Nachfrage lässt sich künstlich erzeugen, indem man Kitas zB zur quasi Pflicht macht.
Dieses Erfinden einer Nachfrage hat doch bei Gender Studies auch prima geklappt. Dafür gibt es eigentlich auch keine Nachfrage oder gar einen Bedarf.
27. Dezember 2013 um 2:09 pm
„Unbezahlt ist Kindererziehung deshalb, weil sie, außer den Eltern, niemand nachfragt. Wer sollte Kindererziehung bezahlen und warum? “
Kinder sind eine gesellschaftliche Wertschöpfung…dies ist eine Facette der Reproduktion und Brutpflege.
Die eigentliche, diejenige, die einen tiefe Liebe erfahren lässt, ist natürlich Menschen, die keine Kinder haben können oder wollen, fremd und nicht erfahrbar.
27. Dezember 2013 um 2:40 pm
„Kinder sind eine gesellschaftliche Wertschöpfung“
Aber noch mal: Wer sollte Kindererziehung bezahlen und warum? Und wieviel? Und wie lange? Und für wen genau?
„ist natürlich Menschen, die keine Kinder haben können oder wollen, fremd und nicht erfahrbar.“
Mag sein. Aber woraus willst Du hinaus?
27. Dezember 2013 um 11:42 pm
…unbezahlt ist Kindererziehung deshalb, weil sie, außer den Eltern, niemand nachfragt. Wer sollte Kindererziehung bezahlen und warum?
Die Kinder sind irgendwann produktive Arbeitskräfte. Die werden dann nachgefragt. Ökonomisch betrachtet sind es die Eltern, die den grössten Teil dieser Investitionen – sprich Zeit und Geld – tätigen.
Natürlich könnte man gänzlich auf diese Investitionen verzichten und Massenimmigration fördern oder zumindest erlauben. Amüsanterweise ist es gerade unser Graf Roslin, der ständig jammert, die Immigration führe zu gesellschaftlichen Spannungen und letztendlich zum Untergang der autochthonen Bevölkerung. Er hätte es gerne gratis, ohne Kosten, da ist er ganz der Hedonist, dem sein Hemd von Hugo Boss näher als alles andere ist. Und ist er mal zu alt, um sich den Hintern selbst abzuwischen, ist es dann selbstverständlich, dass da Jüngere zur Hand gehen. Ick hab ja Steuern jezahlt!!
Also: Adrian und der Graf haben mit Sicherheit keine Kinder. Wer keine Kinder grossgezogen hat, hat kein Anrecht auf Altenpflege. Argumentieren wir mal so rum.
28. Dezember 2013 um 1:54 am
„Wer keine Kinder grossgezogen hat, hat kein Anrecht auf Altenpflege. Argumentieren wir mal so rum“
Erstens hätte dann jemand, der nicht genügend Kinder großgezogen hat (min 2?) auch bestenfalls Anspruch auf Teilzeitpflege.
Zweitens wäre zu zeigen warum gerade Altenpflege zu den Leistungen gehören sollte die man nicht im Ausland einkaufen kann.
Drittens ist das mal eine schöne biologistische Einstellung. Was ist denn mit Menschen die aus körperlichen Gründen unverschuldet keine Kinder bekommen können?
28. Dezember 2013 um 10:45 am
„Adrian und der Graf haben mit Sicherheit keine Kinder. Wer keine Kinder grossgezogen hat, hat kein Anrecht auf Altenpflege.“
Wie willst Du verhindern, dass ich Altenpflege mittels Bezahlung durch anderer Leute Kinder nachfrage? Das ist jetzt ja schon Realität, da die wenigsten Senioren durch ihre eigenen Kinder gepflegt werden.
28. Dezember 2013 um 10:49 am
Im übrigen würde ich durchaus Kinder haben wollen. Vielleicht gibst Du mir mal einen Tipp, wie ich das am Besten anstelle.
28. Dezember 2013 um 10:56 am
*Wer keine Kinder grossgezogen hat, hat kein Anrecht auf Altenpflege. Argumentieren wir mal so rum.*
Sind denn alle Kinder, die der Sozialstaat großzieht, produktiiv?
Mir scheint, dass viele dieser Sozialstaatskinder später nicht Nettobeitragszahler, sondern Nettokonsumenten werden (weil Ausbildungswilligkeit und -fähigkeit fehlen, warum auch immer, aufgrund fehlgeschlagenen sozialen Lernens und/oder fehlendem IQ).
Sie begründen selbst wieder „Sozialhifedynastien“.
Müssen dann also deren Eltern Regress zahlen wg. Produktion schadhafter Ware, das auch noch auf Kosten der Allgemeinheit, u.a. meine?
Nach Deiner Logik könnte ich dann doch mein Geld zurückverlangen, oder?
Zumindest vom Sozialstaat.
Also kann der mich auch pflegen, falls Tippse zu schwach wird.
28. Dezember 2013 um 11:24 am
Um auch diesen Irrtum aufzuklären:
Hugo-Boss-Hemden lässt Tippse mich nicht tragen (ja, sie ist zuständig für mein eindrucksvolles Erscheinungsbild).
http://www.walbusch.de/walbusch-de/pages/categories.jsf;jsessionid=9344C70003666E12A3D
und solche (natürlich nicht die bonbonfarbigen, die vielleicht Adrian gefallen?)
http://www.seidensticker.com/herren/hemden
Dazu italienische Maßschühchen (wenn’s in die Oper geht), Hosen und Jacken auch meist von Walbusch.
Will sie die raueren Seiten meines männlichen Charmes betonen: englischer Tweed, tabakbeduftet (muss Tippse halt einige Tage lang Pfeife rauchen und den Qualm in meinen Kleiderschrank pusten).
Mir persönlich würde ja ein einfaches Habit genügen, weihrauchbeduftet:
Aber wenn man so einen Kranken besucht, womöglich noch mit hochgeschlagener Kapuze – verkraften viele psychisch nicht.
28. Dezember 2013 um 11:54 am
„Aber wenn man so einen Kranken besucht, womöglich noch mit hochgeschlagener Kapuze – verkraften viele psychisch nicht.“
Bei diesem Outfit fehlt nur noch die
Sense um die Botschaft deutlich zu
28. Dezember 2013 um 1:24 pm
Der Sozialstaat zieht keine Kinder gross. Er federt bloss die finanzielle Belastung etwas ab.
Jetzt lästerst Du wieder über den „Sozialstaat“. Nimm zur Kenntnis, dass gemäss einer rein ökonomischen Aufrechnung die Kinderlosen subventioniert werden, wenn man die Aufzucht als notwendige Investition betrachtet (wie gesagt, man könnte gänzlich darauf verzichten und stattdessen Massenimmigration fördern, was aber wohl kaum in deinem Sinne wäre). Das ist ja offensichtlich, denn Kinder verursachen beträchtliche Kosten. Kinder gehen mit einer Verminderung des materiellen Lebensstandards einher, so wie so ziemlich jede Investition anfänglich kaum Rendite bringt sondern erst in Zukunft. Soweit zu den rein ökonomischen Betrachtungen.
Es gibt aber einen wesentlichen Grund für die Kinderarmut, der noch gar nicht angesprochen wurde: Die Unsicherheiten in einer sich rasch wandelnden Berufswelt. Wer kann schon im Alter von 25 Jahren mit Sicherheit davon ausgehen, dass er mit 40 nach wie vor eine existenzsichernde Anstallung findet? Selbst gut Ausgebildete können keineswegs sicher sein.
Das hat dann etwas mit unserer Wirtschaftsweise zu tun, oder? Aber klar, bloss keine Kosten durch den „Sozialstaat“. Sollen die Eltern sich in Armut an ihren Kindern erfreuen. Das muss genügen. Echt jetzt? Hör mir bloss auf über die armen Autochthonen zu jammern. Man erntet, was man sät.
28. Dezember 2013 um 1:38 pm
„Die Unsicherheiten in einer sich rasch wandelnden Berufswelt.“
Die in den USA aber z.B. grösser ist als hierzulande, wo aber dennoch mehr Kinder geboren werden. Es ist eben auch eine Frage von Mentalität und Lebenseinstellung.
28. Dezember 2013 um 3:15 pm
*Der Sozialstaat zieht keine Kinder gross. Er federt bloss die finanzielle Belastung etwas ab.*
In dem Maß wie sich unsere Politik in Kinderkrippen, „Herdprämie“ u.s.w. einmischt beschränkt es sich wohl kaum noch auf Finanzierung. Selbst Finanzierung ist am Ende Erziehung womit gesteuert wird wohin wie viel Geld umverteilt wird. Wie selektiv und bedingt diese Finanzierung ist kann jeder sehen, wenn er will.
*Nimm zur Kenntnis, dass gemäss einer rein ökonomischen Aufrechnung die Kinderlosen subventioniert werden, wenn man die Aufzucht als notwendige Investition betrachtet*
Ich denke es ist andersrum.
Wir haben deswegen so wenig Kinder weil sie, wie du ja sagst, teuer sind.
Die Kinder unserer bestgebildetsten Frauengeneration aller Zeiten haben weltweit den höchsten Herstellungspreis, doch wie sieht es mit dem ROI aus?
Ist die Rendite anderer Kinder da nicht wesentlich besser?
So ein Kind z.B. aus Indien oder Thailand oder einem ähnlichen Schwellenland, eine gewisse Bildung vorausgesetzt, könnte bei uns arbeiten und würde bestimmt 70-100% unseres Lohnniveaus und damit eine ähnliche Lebensleistung erreichen. Das aber zu einem drittel der „Produktionskosten“, bei durchaus respektabler Bildung im Herkunftsland.
So ist im Prinzip jedes Kind bei uns mehr teure Selbstverwirklichung unserer bestgebildetsten Frauengeneration aller Zeiten und damit eine unnötige Belastung für unsere Leistungserbringer also vor allem Kinderlose.
Unsere Kinder sind keine notwendige Investition, sie sind eine Konsumausgabe und unsere bestgebildetsten Frauen aller Zeiten tun sich schwer einen Kostenträger für diese Konsumausgabe zu finden „Vereinbarkeit…“.
*Die Unsicherheiten in einer sich rasch wandelnden Berufswelt.*
Schau dir doch mal die Unsicherheit in Regionen dieser Erde wo die meisten Kinder geboren werden an
*Selbst gut Ausgebildete können keineswegs sicher sein.*
Stimmt, es kommt eben auch auf den Mensch an, um so drastischer wenn diese „gute“ Ausbildung in einem Laber- oder Orchideenfach war.
*Das hat dann etwas mit unserer Wirtschaftsweise zu tun, oder?*
Die muss schuld sein, sonst kannst du ja kein Opfer sein.
*Hör mir bloss auf über die armen Autochthonen zu jammern.*
Aber du machst hier Kapitalismusbashing, Opfernarzissmus und heiligst den Sozialstaat nach dem Motto der Sozialstaat ist nicht gescheitert, wir haben noch viel zu wenig davon! Ja, so werden wir wohl den Bach runter gehen.
28. Dezember 2013 um 3:42 pm
* Das ist ja offensichtlich, denn Kinder verursachen beträchtliche Kosten. Kinder gehen mit einer Verminderung des materiellen Lebensstandards einher, so wie so ziemlich jede Investition anfänglich kaum Rendite bringt sondern erst in Zukunft. Soweit zu den rein ökonomischen Betrachtungen.*
Kinder bringen aber auch eine Menge Spaß. Denen, die sie haben, nicht mir.
Haben Menschen denn Kinder, weil sie müssen oder weil sie wollen?
Wenn ersteres, ist Dein Anspruch gerechtfertigt, wenn letzteres, dann nicht.
Warum soll ich das Vergnügen anderer Leute finanzieren?
Außerdem lästere ich nicht gegenüber dem Sozialstaat, sondern sorge mich um seine dauerhafte Existenzsicherung.
Wenn ein Sozialstaat zu sehr dysgenische Fortpflanzungsmuster begünstigt, ist er dauerhaft nicht überlebensfähig, weil die Nettokonsumenten sich dann dauerhaft besser vermehren als die Nettobeitragszahler.
Am Ende stehen zu viele Nettokonsumenten zu wenigen Nettobeitragszahlern gegenüber – auch hier macht wieder einmal die Dosis das Gift.
Diese Gefahr kann nur der übersehen, der felsenfest daran glaubt (gegen alle empirische Evidenz), dass der IQ nicht wesentlich erblich bestimmt ist und eine Variable darstellt, die keine große Vorhersagekraft hat hinsichtlich Lebenserfolg/wirtschaftlichem Erfolg, der daran glaubt, dass man alle Kinder klug machen kann durch Erziehung.
All das ist erwiesenermaßen falscher Glaube.
Ein Glaube, der dennoch zum Sozialismus gehört wie die Mangelwirtschaft.
28. Dezember 2013 um 3:50 pm
*Es gibt aber einen wesentlichen Grund für die Kinderarmut, der noch gar nicht angesprochen wurde: Die Unsicherheiten in einer sich rasch wandelnden Berufswelt. Wer kann schon im Alter von 25 Jahren mit Sicherheit davon ausgehen, dass er mit 40 nach wie vor eine existenzsichernde Anstallung findet? Selbst gut Ausgebildete können keineswegs sicher sein.
Das hat dann etwas mit unserer Wirtschaftsweise zu tun, oder? Aber klar, bloss keine Kosten durch den “Sozialstaat”. Sollen die Eltern sich in Armut an ihren Kindern erfreuen. Das muss genügen. Echt jetzt? Hör mir bloss auf über die armen Autochthonen zu jammern. Man erntet, was man sät.*
Das, Peter, halte ich für baren Unsinn.
Wann waren denn die Zeiten je sicherer und wohlhabender als in der Gegenwart?
In den 70’er-Jahren vielleicht.
Aber da waren wir längst bei 1,4 Kindern/Frau angelangt.
Deutschland ist eines der reichsten und immer noch stabilsten Länder der Welt.
Unsere Armut (Hartz-IV) bedeutet Wohlstand für gut 2/3 der Weltbevölkerung (wenn nicht mehr).
Und trotz (oder wegen?) dieser Situation haben wir eine der niedrigsten Geburtenraten der Welt.
Wir leben im weltweiten Vergleich immer noch in einem Schlaraffenland, müssten, stimmte Deine Hypothese, eine der höchsten Geburtenraten der Welt haben.
28. Dezember 2013 um 3:54 pm
*Die in den USA aber z.B. grösser ist als hierzulande, wo aber dennoch mehr Kinder geboren werden. Es ist eben auch eine Frage von Mentalität und Lebenseinstellung.*
Aber nicht bei den (linken = liberalen) WASPs, eher schon bei den konservativen.
Oder bei den Hispanics/Farbigen.
Die Nettozahler in den USA vermehren sich ännlich schlecht (bzw. schrumpfen) wie hierzulande.
Auch dort beginnt die Balance zwischen Einzahlern und Ausgehaltenen zu kippen.
28. Dezember 2013 um 4:03 pm
*Aber du machst hier Kapitalismusbashing,*
Das ist das Erstaunliche: die einzige Wirtschaftsordnung, die als Sozialstaat ERWIESENERMASSEN Massenwohlstand und ein Höchstmaß an Sicherheit produzieren konnte, wird munter in Grund und Boden kritisiert und als Heilmittel wird uns SOZIALISMUS angeboten, der außer Ruinen noch nichts geschaffen hat.
Fragt man, wo man denn eine sozialistische Wirtschaftsordnung besichtigen könne, die Massenwohlstand generiert habe – SCHWEIGEN IM WALDE.
28. Dezember 2013 um 4:38 pm
Sozialismus und Feminismus haben so was schön kindliches. Mit blutendem Knie und Tränen im Gesicht oder wenn sie Hunger haben kommen sie immer wieder zum kapitalistisch-patriarchalen Unterdrücker zurück um am nächsten Tag erneut ihre Unabhängigkeit zu Verkünden.
Bei Kindern klappt es ja irgendwann mit der Unabhängigkeit, also zumindest bei denen die Kinder und Kindeskinder haben werden, aber ob es beim Sozialismus oder Feminismus jemals klappen wird?
27. Dezember 2013 um 11:17 am
*Dabei gäbe mehr oder weniger einfache Möglichkeiten. Ganz oben steht bei mir die Quote für die Elternzeit. Warum sollte man nicht Mutter und Vater je maximal 7 der 14 Monate zugestehen?*
Was heißt denn Quote für die Elternzeit?
Dürfen Paare wählen, wie sie die aufteilen oder MÜSSEN beide GLEICHE Elternzeiten nehmen, auch wenn das individuelle Paar vielleicht eine ganz andere Arbeitsteilung in seiner Partnerschaft will?
27. Dezember 2013 um 11:21 am
*Kann man die staatliche Kompensation nicht soweit hochdrehen, bis Arbeitgeber sich freuen, wenn die Mitarbeiterin schwanger wird?*
Wer soll denn dafür zahlen?
Der u.U. gar keine Kinder will?
Der dann auswandert, weil er denkt, er zahle mehr als genug?
Und am Ende hat der Staat dann noch weniger in der Kasse?
Wenn Kinder nur noch als zu kompensierende Last gesehen werden, dann wird es eben bald keine Kinder und keinen Staat mehr geben.
Wenn Kinder nicht auch als Vergnügen gesehen werden, dass Eltern sich gönnen.
27. Dezember 2013 um 11:37 am
Alexander, die Elternzeit ist eine recht junge Errungenschaft. Es ging früher auch mal ohne und ist zum Teil auch nur eine Karnickelprämie für Akademiker. Genausogut kann ich also auch fragen, warum ein Elternteil 12 Monate nehmen kann. Wie Paare sich die Betreuung aufteilen, ist ja keine Vorschrift. Sowieso gibt es zwischen den ersten 14 Monaten und dem Eintritt in den Kindergarten noch eine Lücke. Bei Einführung des Elterngeldes war das frühestens der dritte Geburtstag. Die Lücke wird langsam kleiner.
Und natürlich zahlt der „Steuerzahler“. Genau wie bei so vielen anderen Sachen. Das ist der Sinn des Staates. Im übrigen wird es höchste Zeit, Kinder nicht mehr als Bürger zweiter Klasse zu sehen. Und ihr Wohlergehen vom Einkommen ihrer Eltern abhängig zu machen.
*Und natürlich zahlt der “Steuerzahler”. Genau wie bei so vielen anderen Sachen. Das ist der Sinn des Staates. *
Dass Steuerzahler Steuern zahlen, ist eine Kulturleistung, die nicht allein erzwungen werden kann.
Sonst entziehen sich zu viele.
Auch Steuerzahler brauchen GUTE GRÜNDE, müssen motiviert werden, um Steuern zu zahlen, d.h. FÜR ANDERE etwas zu leisten.
Reicht es, zu sagen, ihr zahlt für die Kinder anderer Leute?
27. Dezember 2013 um 12:49 pm
Ich finde es total korrekt, wenn Steuerzahler heran gezogen werden, um Kinder mitzufinanzieren. Was wird denn aus einem Staat ohne Kinder? Es muss doch jedem Vernünftigen einleuchten, dass man sämtliche Kosten des Kinder-Habens (die heute weit höher sind als früher!) nicht einfach den Eltern bzw. deren Arbeitgebern aufhalsen kann. Schließlich erbringen die Eltern eine wichtige Leistung für den Fortbestand des Staates,. des Rentensystems etc.
Dass Kinder-haben eine Angelegenheit weitgehend isolierter Kleinfamilien ist, ist ja erst eine sehr kurzzeitige, moderne „Errungenschaft“. In den früheren Großfamilien und Dörfern hatten Eltern viel mehr Freiräume bzw. Support der Kinder durch Andere.
27. Dezember 2013 um 1:03 pm
„Es muss doch jedem Vernünftigen einleuchten, dass man sämtliche Kosten des Kinder-Habens (die heute weit höher sind als früher!) nicht einfach den Eltern bzw. deren Arbeitgebern aufhalsen kann.“
Ich zähle mich zu den Vernünftigen, aber dennoch leuchtet es mir nicht ein.
27. Dezember 2013 um 1:04 pm
*Ich finde es total korrekt, wenn Steuerzahler heran gezogen werden, um Kinder mitzufinanzieren.*
Ich fände es auch total korrekt wenn Frauen ab 16 Jahren zum Kinder gebären, erziehen und zu Hausarbeiten herangezogen würden, natürlich zu einem konkurrenzfähigen Preis im globalen Vergleich, damit unser Staat fortbestehen kann.
27. Dezember 2013 um 1:32 pm
*Ich finde es total korrekt, wenn Steuerzahler heran gezogen werden, um Kinder mitzufinanzieren. *
Es ist ja schön, wenn DU das korrekt findest. Nur genügt das leider nicht.
Die, die Du heranziehen willst, musst Du auch entweder überzeugen oder zwingen, das so zu sehen wie Du.
Das gelingt aber weniger und weniger.
Warum soll ich anderen das Vergnügen subventionieren, Kinder in die Welt zu setzen, die nicht meine sind.
Und dafür auf Geld = Vergnügen verzichten, das ich statt dessen haben könnte, wenn ich nicht Geld für anderer Leute Kinder abdrücken müsste.
So könnten die denken und denken viele in unserer SELBStverwirklichenden Konsumentenkultur.
Oder sind Kinder kein Vergnügen?
Schaffen sich Menschen Kinder an, weil sie MÜSSEN?
27. Dezember 2013 um 2:11 pm
„In den früheren Großfamilien und Dörfern hatten Eltern viel mehr Freiräume bzw. Support der Kinder durch Andere.“
So groß kann keine Menschengemeinschaft sein, dass sie für den durchschnittlichen, narzistisch aufgeladenen Erdenbürger des Jahres 2013 bekömmlich wäre.
Im übrigen lebt gesunde Bindungsfähigkeit von Verbindlichkeit und zum Teil auch Exklusivität im Frühkindesalter.
27. Dezember 2013 um 2:32 pm
In diesen Lebensgemeinschaften hatte der
Einfluss der Anderen nicht zuletzt die
Funktion die Hypergamie der Ehefrauen
27. Dezember 2013 um 2:37 pm
Adrian, schon heute werden Kinder von der Allgemeinheit finanziert. Am Kindergeld (und dem entsprechenden steuerlichen Freibetrag) wird doch auch nicht herumdiskutiert. Auch nicht an den tatsächlichen Kosten für Kitaplätze. Kostenlose (zumindest im Grundsatz) Schulen und Unis. Claudia nannte schon den Finanzierungsaspekt durch Rente.
Aber eigentlich geht es hier auch nicht um volkswirtschaftliche Gesamtsummenspiele. Von meinem Benzinverbrauch werden die Straßen auch nicht finanziert. Von den Radwegen ganz zu schweigen.
27. Dezember 2013 um 2:44 pm
„Adrian, schon heute werden Kinder von der Allgemeinheit finanziert.“
Prinzpiell wird hierzulande alles und jeder von der Allgemeinheit finanziert.
„Aber eigentlich geht es hier auch nicht um volkswirtschaftliche Gesamtsummenspiele.“
27. Dezember 2013 um 3:37 pm
Adrian, es geht darum, daß in einer Solidargemeinschaft die Starken für die Schwachen sorgen. Was auch gerecht ist, denn auch der Bankdirektor braucht die Straßenfeger, die den Weg für seinen Dienstwagen freifegen. Es zahlt der kinderreiche Manager für die alleinstehende Oma. Oder was auch immer.
Es geht halt nicht um Kosten-Nutzen, auch wenn Aspekt mit den kleinen zukünftigen Steuerzahlerchen auch irgendwie gegeben ist. Du bist viel zu klug als dass Dir das nicht klar wäre, also worauf willst Du hinaus?
27. Dezember 2013 um 3:47 pm
„Adrian, es geht darum, daß in einer Solidargemeinschaft die Starken für die Schwachen sorgen.“
Auch wenn ich den Begriff „Solidargemeinschaft “ verabscheue weil er Freiwilligkeit impliziert (was Steuern natürgemäß nicht sind), ist es doch hierzulande so, dass Kinder von der Allgemeinheit finanziert werden, einschließlich Mütter, oder etwa nicht? Ob das gerecht ist, ist eine ganz andere Frage. Man sollte aber nicht so tun, als ob es unvernünftig wäre, zu überlegen, die Entscheidung für Kinder zu entstaalichen, was auch den finanziellen Aspekt einschließen würde. Oder zu überlegen, wie sinnvoll die Finanzierung von Eltern und Kindern überhaupt ist.
27. Dezember 2013 um 4:53 pm
Tja, da fehlt mir jedes Verständnis, warum man die Kinderkosten allein den Eltern aufbürden will! Da muss sich dann halt auch niemand wundern, warum es immer weniger Kinder gibt. Das Armutsrisiko, das damit verbunden ist, ist doch quasi dauernd in der Presse präsent und weiß Gott keine bloße ERFINDUNG.
Und viele Paare, die dennoch Kinder wollen, beschränken sich dann eben auf eins.
Ich finde es jedenfalls sehr gerecht, auch Kinderlose zur Finanzierung der Kinder heran zu ziehen. Warum denn auch nicht? Schließlich sind es die Kinder, die das Sozialsystem von morgen aufrecht erhalten – wer denn sonst?
27. Dezember 2013 um 5:39 pm
„Man sollte aber nicht so tun, als ob es unvernünftig wäre, zu überlegen, die Entscheidung für Kinder zu entstaalichen, was auch den finanziellen Aspekt einschließen würde. Oder zu überlegen, wie sinnvoll die Finanzierung von Eltern und Kindern überhaupt ist.“
Als einer, der seine Kinder als Vater und Unterhaltszahler von der „Solidargemeinschaft“ der Juristen und Politiker ausgenommen wurde, bin ich auch dafür, dass die Entscheidung für Kinder entstaatlicht wird.
Die „außergewöhnlichen Belastungen“, die einem durch Gerichtsverfahren hierzulande zugemutet werden, kann mann ja sowieso nicht von der Steuer absetzen.
Dann ist es doch viel sinnvoller, wenn ein jeder soviel Geld zusammenhortet, dass er davon seinen Lebensabend und eine Valiumtablette finanzieren kann.
Diejenigen, die Kinder haben, können hoffen, dass ihre Kinder ihnen – vielleicht – im Alter den Hintern abwischen, alle anderen dürfen hoffen, dass der Pflegeroboter im Altersheim das Toilettenpapier nicht mit Schmiergelpapier verwechselt.
Angesichts soviel „Solidargemeinschaft“ – mann sollte nicht vergessen, dass meine Kinder, die Anwälte auf mich hetzten, Eure Rente bezahlen werden – kann ich einem jeden Mann hierzulande nur empfehlen: Ja keine Kinder zeugen!
Mann ist ja auf dem besten Wege dahin: 68% der Singles wollen keine Kinder mehr haben!
http://www.bib-demografie.de/SharedDocs/Publikationen/DE/Download/Broschueren/keine_lust_auf_kinder_2012.pdf?__blob=publicationFile&v=15
Ist doch ein guter Anfang, oder?
27. Dezember 2013 um 5:49 pm
*Ist doch ein guter Anfang, oder?*
Ein paar Jahrzehnte hält’s ja noch (2-3 vielleicht) einigermaßen, da kommt man noch mit ein bißchen „Heile, Heile Gänschen, Mäusespeck“ über die Runden.
Allerdings werden dann die Schäden schon so irreparabel sein, dass die Bruchbude, der ja bereits jetzt allmählich die Fundamente wegbrechen, nicht mehr zu retten sein wird.
Aber das will kaum jemand hören, also werden durchgreifende Reformen, die mächtigen Gruppen – vor allem Frauen – weh tun könnten, nicht gemacht.
Wenn man bereit sein wird, sie zu machen, weil die Situation so schlimm geworden ist, dass auch die intellektuell herausgeforderste Narzisst.I.n sie nicht mehr schön reden kann, wird es zu spät sein.
Bitter, aber unvermeidlich.
27. Dezember 2013 um 6:18 pm
„Tja, da fehlt mir jedes Verständnis, warum man die Kinderkosten allein den Eltern aufbürden will!“
Wenn man ein Weltbild hat, dass nicht sozialstaatlich ausgerichtet ist, dann ist das gar nicht so kompliziert.
„Das Armutsrisiko, das damit verbunden ist, ist doch quasi dauernd in der Presse präsent und weiß Gott keine bloße ERFINDUNG.“
Ich halte dies sehr wohl für eine Erfindung. Durch Kinder wird hierzulande niemand arm. Armutsrisiko in Deutschland gibt es nur für eine Gruppe: Scheidungsväter.
„Ich finde es jedenfalls sehr gerecht, auch Kinderlose zur Finanzierung der Kinder heran zu ziehen.“
Notwendig vielleicht, aber gerecht? Ich kann damit leben, weil ich nichts gegen Kinder habe und auch ich finanziell durch die Allgemeinheit unterstützt werde.
Aber lohnt sich meine steuerliche Invenstition in die unfruchtbaren deutschen heterosexuellen Paare? Und lohnt sich die steuerliche Investition deutscher Eltern in die Bildung eines schwulen Mannes? Und ist es überhaupt realistisch, Eltern und KInderlose gegeneinander aufzurechnen, zumal wir alle alles und jeden finanzieren?
27. Dezember 2013 um 7:02 pm
Adrian: „Ich halte dies sehr wohl für eine Erfindung. Durch Kinder wird hierzulande niemand arm. Armutsrisiko in Deutschland gibt es nur für eine Gruppe: Scheidungsväter.“
Naja, und Scheidungsmütter. Mit Kind(ern) wieder zurück in den Job ist nicht so einfach wie es sich der ARGE-Berater vorstellt. Und alleinerziehende Mütter sind ja die überwiegende Mehrzahl der Trennungseltern. Im Normalfall ist es ja der Mann der für alles zahlen darf. Das ist schon schwer genug wenn man einen Haushalt finanzieren muß, bei zwei Haushalten im Falle der Trennung geht es dann vollends über die Wupper. Hier direkt wieder die Frage, warum der Elternteil, bei dem die Kinder nicht sind, den Haushalt des anderen Elternteils finanzieren muß.
„Aber lohnt sich meine steuerliche Invenstition in die unfruchtbaren deutschen heterosexuellen Paare?“
Ja, das ist Blödsinn. Sieht man sehr gut daran, daß Unterhaltspflichtige die erwähnten zwei Haushalte finanzieren dürfen, aber dann mit Steuerklasse I. Da stehen einem doch die Haare zu Berge.
„Und lohnt sich die steuerliche Investition deutscher Eltern in die Bildung eines schwulen Mannes? Und ist es überhaupt realistisch, Eltern und KInderlose gegeneinander aufzurechnen, zumal wir alle alles und jeden finanzieren?“
Eben. Sind wir doch einer Meinung.
27. Dezember 2013 um 8:31 pm
Wer Kinder will, soll über genug Geld verfügen. Wer sich das nicht leisten kann, soll darauf verzichten. Gegen die üblichen Leistungen, die der Staat für die Kinder erbringt, habe ich nichts. Auch nicht, dass wir alle für in Not geratene Kinder aufkommen. Aber wenns die Eltern verschissen haben, durch Scheidung, dämliche Partnerwahl, Unfähigkeit, mit den verfügbaren Mitteln umzugehen, dann muss man den Eltern Gegenleistungen für die staatlichen Kinderalimente abverlangen, anstatt Lobeshymnen auf alleinerziehende Sozialhilfeempfänger abzusingen. Wenn Eltern mit abhängigen Kindern sich scheiden lassen, sind sie teilgescheiterte Eltern, keine Helden. Wer Kinder auf die Welt setzt im Wissen, sie wahrscheinlich nicht ernähren zu können, handelt parasitär.
28. Dezember 2013 um 9:39 am
Offenbar möchten Frauen immer der gesamten Umgebung ihre Kinder aufdrücken. Sie empfibden es als Benachteilugung, dad sie es sind die Kind bekommen (müssen). Eine Art narzisstisch-infantile aber für Betroffene (inkl Kinder) bösartige Selbstentfremdungsstörung.
So wird dann die gesamte Gesellschaft zur „Großfamilie“ und mit dem Geiste einer verzogenen vierjährigen vereinnahmt. Das hat übrigens in früheren Gesellschaften offenbar auch zu einer nicht wirklich unberechtigten Entmündigung geführt, da dieses Verhalten das allgemeine Überleben, auch das der Sippe, parasitär gefährdet.
30. Dezember 2013 um 1:51 am
@alle: immerhin, Ihr seid sehr inspirierend! Es ist schier unmöglich, auf all das Vorgetragene in einem „Re“ zu antworten – das Threading Comments erlaubt es hier leider nicht, auf die je Einzelnen zu antworten – mehrheitlich hätte ich dazu ja wirklich Lust!
Ich lese mich erst seit ein paar Wochen in „Maskulismus/Mämnnerbewegung“ ein und finde in einigen Punkten: Ihr habt Recht!
In anderen stehen mir die Haare zu Berge bei alledem, was ich in den Kommentarstrecken hier so lese…
Für jetzt picke ich halt mal raus und kommentiere kurz, ohne Anspruch auf die eigentlich nötige Vertiefiung:
„Ich halte dies sehr wohl für eine Erfindung. Durch Kinder wird hierzulande niemand arm. Armutsrisiko in Deutschland gibt es nur für eine Gruppe: Scheidungsväter.“
Lieber Adrian, frag einfach mal real existierende Eltern! Solche, die nicht im Traum an Trennung denken…
ratloser:
„Im übrigen lebt gesunde Bindungsfähigkeit von Verbindlichkeit und zum Teil auch Exklusivität im Frühkindesalter.“
Ja – gegenüber dem Kind. Ich vermisse in den Klagen der Männerbewegten ein Bemühen um Alternativen, die die Lage der Kinder verbessert und nicht hauptsächlich um die „Rosenkriege“ der Eltern kreist! M.E. sollten wir dahin kommen, ELTERNSCHAFT als etwas von der romatischen Partnerliebe Getrenntes, mit eigenen Rechten und Pflichten versehenes Institut auszuhandeln. Von VORNE HEREIN – nicht erst bei Trennung/Scheidung.
Und ja: jene die das Thema „Kinder haben“ als bloß individuellen „Spass“ betrachten, der es nicht wert ist, über einen von Kinderlosen zu Kinder-Erziehenden sozialen Umverteilungsstaat gefördert zu werden, die kann ich nicht ernst nehmen, Weil sie für mein Empfinden egozentrische Egoisten sind, die nicht sehen, auf welchem Ast auch ihre (spätere) Existenz sitzt. Evtl. sind das dann auch jene, die materiellen Wohlstand immer schon als gegeben erlebten und letztlich alle als „Looser“ und „Minderleister“ verachten, die in dieser Hinsicht Probleme haben.
Manche im Masku-Sektor Kommentierende wirken für mich dann wie Teaparty.de.
30. Dezember 2013 um 8:56 am
es freut mich, dass du einige gedanken des maskulismus teilen kannst. wenn ich gender-feministische texte lese, zweifel ich oft am verstand oder der psychischen verfassung der autor.I.nnen.
kinder kosten geld, aber wir sind wohlhabender denn jehmals zuvor und dennoch sinkt die geburtenrate ins bodenlose. das hat sicher nichts mit armut zu tun.
deine idee einer vertraglichen elternschaft ist meines erachtens zu unkonkret und unausgegoren, als dass man darueber diskutieren koennte. im uebrigen gibt es ja durch die ehe einen vertrag der die elternschaft nach der trennung regelt. dieser vertrag benachteiligt einseitig maenner. wie sollte die neue regelung denn aussehen? fuer die kinder zahlen ist klar, aber bezahlt man nun zusaetzlich die mutter fuers zu hause bleiben, herdpraemie tradionell? klingt wenig attraktiv. wenn man dann doch noch gern eine partnerin haette, koennte es finanziell knapp werden und eigentlich waere ja eine tradionelle familie viel netter, als dein modell. aus dem modell wird nichts.
der rosenkrieg ist eine projektion. frauen betreiben ihn und nutzen kinder als waffe. maenner machen das nicht. wenn man diesem handeln einhalt gebieten koennte, waere bereits viel gewonnen.
du kommst dir vor wie bei der teaparty und ich wie in einem seminar ueber „untermenschen“. die art und weise wie in radikal feministischen kreisen das maennliche wesen verteufelt wird, hemmungslos zu kastration und mord aufgerufen wird, ist abstossend und entzieht jedem gespraech die grundlage. mit dir kann man zumindest ein normales gespraech fuehren. schlimm das, dass bereits eine auszeichnung ist.
27. Dezember 2013 um 11:30 am
“Problematisch ist hier die Liason zwischen Feminismus und Neoliberalismus,“
Dadurch wird vor allem der heutige
überbordende Kunsumerismus befeuert.
Gerade bei den kurzlebigen Konsumgütern
fliesst das meiste Geld, nicht zuletzt
dank massiver Werbung, durch die
Hände der Frauen.
Durch diesen fast zwanghaften Konsum
ist es selbst mit nur 2 Kindern, im
oberen Mittelstand, nicht möglich
mit einem Einkommen durchzukommen.
27. Dezember 2013 um 11:40 am
Red Pill, hast Du Kinder? Der zwanghafte Konsum fängt bei der Notwendigkeit einer größeren Wohnung an. Das macht dann mal locker 300-600 mehr im Monat aus. Ein Auto ist nicht nur für den Großeinkauf nützlich, sondern wichtig wenn Du nachts zur Notambulanz und dann die nächste Nachtapotheke anfährst. Schau Dir mal die Kindergartenbeiträge an, die mit dem Einkommen gekoppelt sind.Und und und.
27. Dezember 2013 um 2:18 pm
Red Pill, hast Du Kinder?
Drei mittlerweile erwachsene Kinder
und 2 Enkel. Ok die jüngste Tochter
ist mit 27 immer noch im Studium
und so bin ich als Vater immer
noch ihr Hauptsponsor.
Dank dem dass wir nahe bei meinem
Kleinunternehmen wohnen, konnte
mich meine Frau tatkräftig unterstützen
und die Kinder selber betreuen.
27. Dezember 2013 um 2:30 pm
Gut Red Pill, und Dein Argument, daß die Kohle durch fast zwanghaften Konsum weggeht, hälst Du trotzdem aufrecht? Konsumiert Deine Tochter im Studium zuviel? Du weißt doch selbst wofür die Kohle weggeht.
27. Dezember 2013 um 4:09 pm
„Konsumiert Deine Tochter im Studium zuviel? Du weißt doch selbst wofür die Kohle weggeht.“
Ich denke meine Tochter kann relativ
gut mit Geld umgehen. Bin manchmal
eher erstaunt was sie sich alles
Sie pendelt zwar öfter zwischen
Zürich und Berlin mit Last-minute
Flügen. In der Stadt hat sie ein
altes Fahrrad, das sie für ein
paar Euro gekauft hat, und wohnen
tut sie in WG`s.
Im übrigen bedeutet es für mich
persönlich keine Einschränkung.
27. Dezember 2013 um 11:08 am
Eigentlich ist es doch äußerst banal: Man kann im Leben nicht alles haben, man muss Preise zahlen.
Wer Karriere und Kind(er) vereinbaren will, muss sich einen Partner suchen, der ihm den Rücken frei hält, der also die Hauptlast der Kinderversorgung/Familienarbeit übernimmt.
Wer immer das tut, hat einen Anspruch darauf, materiell von dem Partner abgesichert zu werden – auch über die Ehe hinaus! – der die Hauptlast der Erwerbsarbeit übernommen hat.
Damit der aber nicht einfach ausbeutbar ist – indem die Ehe ein einfach zu kündigender Vertrag ist, den zu kündigen für eine, heute die weibliche, Partei keinerlei negative Folgen hat (es ist für die Folgen egal, ob sie ihn nach Strich und Faden betrogen hat oder er sie – der Mann wird heute nach dem Zerrüttungsprinzip in der Regel so geschieden wie früher nur, wenn er der Schuldige war, Zerrüttungsprinzip übersetzt sich ganz feministisch in „Der Mann ist immer schuld, die Frau immer Opfer!“ – muss eine schuldhaftes Verletzen des Vertrages (Verletzen der Treueerwartung, Verletzen der Fürsorgepflichten füreinander) für den Schuldigen – Mann oder Frau – wieder negative Folgen haben.
Wer glaubt, darauf verzichten zu können, wird nur erleben, dass die Ehe tot ist, dass immer weniger (heute vor allem Männer) sich auf dieses einseitige Spielchen einlassen werden, dass so gespielt wird, dass Frauen von negativen Folgen von ihnen zu verantwortender dummer Entscheidungen frei gestellt und Männer/der Staat (was ja häufig ein und dasselbe ist, denn vor allem Männer finanzieren den Staat) damit belastet werden.
Wenn Erzählmirnix mehr Verantwortungsübernahme verlangt, müsste sie heute diese Forderung vor allem an Frauen richten, denn wir haben ein System geschaffen, in denen vor allem Frauen beschützt werden vor den negativen Folgen ihrer dummen Entscheidungen, mit denen sie Männer/Staat belasten können.
Die Folgen ihrer klugen Entscheidungen dagegen wollen Frauen, ohne teilen zu müssen, für sich genießen, während Männer die Folgen ihrer klugen Entscheidungen ganz unbedingt, möglichst zum größten Teil, hergeben sollen, wenn sie nicht als egomanische Arschlöcher denunzirert werden wollen.
Umgekehrt werden sie auch für die Folgen ihrer dummen Entscheidungen in viel höherem Maße selbst zur Verantwortung gezogen als Frauen.
Dumme Entscheidung einer Frau > der Mann/Staat zahlt/hilft
Dumme Entscheidung eines Mannes > der Mann zahlt/der Staat straft
Kluge Entscheidung eines Mannes > die Frau/der Staat wollen profitieren, verlangen ihren (Löwen-)anteil.
Kluge Entscheidung einer Frau > DAS HABE I-C-H !!!! verdient !!!!! DAS STEHT M-I-R ZU!
Ein wenig überspitzt und mit überzeichneten Konturen ist das der Grundriss unseres heutigen Frauenpämperungssystem, dem sich Männer zunehmend und verständlicherweise entziehen, z.B. indem sie Dienst nach Vorschrift machen, nicht mehr heiraten, nicht mehr Väter werden wollen.
Was, nebenbei gesagt, diese Zivilisation binnen weniger Generationen zum Einsturz bringen wird.
Denn die ist nur betreibbar bei Hochleistungsrudern der Männer.
Wenn die allmählich die Riemen hochklappen oder nicht mehr voll durchziehen, treibt das Boot zurück und wird Spielball der Strömung.
Bis es im nächsten Strudel kentert.
Und Strudel gibt es immer, wo es Strömung gibt.
Wenn Frauen also Kind und Karriere vereinbaren wollen, müssen sie sich einen Partner suchen, der bereit ist, ihnen den Rücken frei zu halten, müssen dem so gute Angebote machen, dass er sich darauf einlässt, müssen also bereit sein, etwa einem Bauarbeiter Anteil am Lebensstandard einer Akademikerin in guter Position zu gewähren, dann klappt das auch.
Männer, die eine Frau suchen, schaffen das ja auch, finden Partnerinnen, die ihnen den Rücken frei halten, müssen dafür allerdings auch PREISE zahlen, die ihnen kein Staat und kein Maskulismus abnehmen kann und wird.
Während umgekehrt Feminismus nach einer Ordnung strebt, in der Frauen keine adäquaten Preise mehr zahlen/keine Gegenleistungen mehr erbringen müssen für das, was sie anderen (Männern/Staat) an Leistung abverlangen.
Unter Frauen, besonders unter Frauen, hat sich eine Just-for-free-Mentalität ausgebreitet, eine Ich-muss-doch-alles-haben-können-das-steht-mir-doch-zu-Denke, die allein schon die Frage nach Gegenleistungen als ungebührliche Einschränkung der weiblichen Selbstverwirklichung und als Ausdruck patriarchaler Unterdrückungsansprüche begreift.
Ich stimme dir nicht oft zu, aber hier hast du den Nagel auf den Kopf getroffen.
„Unter Frauen, besonders unter Frauen, hat sich eine Just-for-free-Mentalität ausgebreitet, eine Ich-muss-doch-alles-haben-können-das-steht-mir-doch-zu-Denke, die allein schon die Frage nach Gegenleistungen als ungebührliche Einschränkung der weiblichen Selbstverwirklichung und als Ausdruck patriarchaler Unterdrückungsansprüche begreift.“
27. Dezember 2013 um 1:27 pm
Aha, die Menschen sollen also wieder „strukturell gezwungen“ werden, zusammen zu bleiben – auch wenn sie sich gar nichts mehr zu sagen haben oder sich gar hassen?
Zum Glück ist nicht zu befürchten, dass sich ein derartiger juristischer Rollback ereignen wird!
Zum inhaltlichen Anliegen selbst gab es aber durchaus Reformen:
Mir scheint, hier wird durchweg der §1579 BGB überhaupt nicht zur Kenntnis genommen, der sehr wohl ein „schuldhaftes Verhalten“ bei der Berechnung etwaiger Unterhaltsansprüche berücksichtigt:
27. Dezember 2013 um 1:31 pm
„Aha, die Menschen sollen also wieder “strukturell gezwungen” werden, zusammen zu bleiben – auch wenn sie sich gar nichts mehr zu sagen haben oder sich gar hassen?“
Darum geht es nicht. Es geht darum, dass derzeit die Kosten und Risiken einer Trennung ungleich verteilt sind. Zugunsten der Frau, zulasten des Mannes.
27. Dezember 2013 um 2:42 pm
*Zum Glück ist nicht zu befürchten, dass sich ein derartiger juristischer Rollback ereignen wird!*
Ein Glück ist das aber nicht.
Viele Frauen scheinen zu glauben, die Würfel nachhaltig zu ihren Gunsten zinken und Männer trotzdem noch dazu bewegen zu können, auch weiterhin mit ihnen zu spielen.
Löst dann das Problem binnen ca. 3 Generationen auf „darwinistische“ Weise, durch Zusammenbruch der nicht nachhaltig betreibbaren Ordnung.
Möchte nur darauf hingewiesen haben, dass das die denkbar grausamste und brutalste Lösung sein wird.
27. Dezember 2013 um 2:53 pm
Frau Berlin, Väter sind bereits strukturell gezwungen bei der Mutter der gemeinsamen Kinder zu bleiben, denn als Trennungsväter haben sie ganz schlechte Karten:
Fazit des Vorsitzenden des VAfK, 2013:
„Was die bodenlose Destruktivität der Eigentümlichkeiten angeht, die mir begegnen, fällt mir kein „worst-of“ ein. Ich muss feststellen, dass die Varianzen in den individuellen Ausprägungen von Familienzerstörung und Väterentsorgung in Deutschland so vielfältig sind, dass immer wieder neue Ungeheuerlichkeiten zum Vorschein kommen. Es geht um bewusste Diskriminierung und menschenrechtswidrige Behandlung, es geht um in Kauf genommene Zerstörung von aus ideologischem Kalkül ausgegrenzten Mitmenschen in psychischer, physischer, sozialer und wirtschaftlicher Hinsicht, für die sich niemand interessiert. Es geht im Interesse einer falsch verstandenen Frauenförderung um die Pathologisierung ganzer Bereiche unserer Gesellschaft.
Was einzelnen Vätern dabei angetan wird, bedeutet die systemimmanente Umsetzung von Vernichtungsstrukturen.“
Der Hass wächst und wächst – und dass mit jeder neuen Familienministerin, die sich wie einst UvdL in diesem Amt für mittelalte Männer nicht zuständig sieht.
27. Dezember 2013 um 3:36 pm
„Was einzelnen Vätern dabei angetan wird, bedeutet die systemimmanente Umsetzung von Vernichtungsstrukturen.”
Selbst wenn ein entsorgter Vater auf
seiner Einnahmen Seite nicht direkt
abstürzt weil er Job und Lohn halten
kann wird seine Motivation massiv
zerstört. Seine Kreativität und
Produktivität und damit auch sein
Nutzen für die Gesellschaft wird
Damit sägen Frauen am Ast auf dem
27. Dezember 2013 um 4:44 pm
*Damit sägen Frauen am Ast auf dem
sie sitzen.*
Sie erkennen es nicht, sie werden es nicht erkennen.
Darum wird man sie abstürzen lassen müssen.
Wir brauchen den harten Aufschlag, predigen hilft nicht, argumentieren hilft nicht, denn es ist nicht Vernunft, die die Entwicklung treibt.
27. Dezember 2013 um 8:46 pm
„Wir brauchen den harten Aufschlag, predigen hilft nicht, argumentieren hilft nicht, denn es ist nicht Vernunft, die die Entwicklung treibt.“
Deshalb ist es auch sinnlos die einzelnen
Strömungen im Feminismus im Detail zu
analysieren und zu versuchen mit komplexen
Theorien eventuelle Strategien dagegen
Kommt mir vor wie wenn mir jemand sagt,
nachdem wir einen Frontalzusammenstoss
mit den Gesetzen von Newton diskutiert
haben, ja aber auf der Ebene der
Elementarteilchen hat man ja gar noch
nicht begriffen, woher die Trägheit
der Materie wirklich kommt.
30. Dezember 2013 um 9:13 pm
@ M. Baleanu
*Arbeit macht den Vater frei von seinen Kindern! Und dann kommend die Feminist.I.nnen und werfen dem Mann und Vater vor, er würde sich nicht um seine Kindern kümmern.
Ich weiss nicht, ob Dir die Hinterhältigkeit dieser Vorgehensweise bewusst ist: Diese Damen (also die Feminist.I.nnen) fordern lautstark genügend Geld vom Vater, um ein sorgenfreies Leben daheim zu verbringen.*
Für mich ja weniger hinterhältig als Ausdruck eines ganz normalen MENSCHLICHEN Egoismus.
Man kriegt den Hals nicht voll und findet den eigenen Egoismus immer ganz dolle altruistisch und gerechtfertigt.
Viel spannender ist und bleibt für mich die Frage, warum Männer den Egoismus von Frauen so oft nicht sehen und sogar – gegen andere Männer – unterstützen.
Dieser fast unvermeidliche Weichzeichner i beim GEGENWÄRTIGEN Blick auf Frauen.
Lange Zeit hat man die Frau dämonisiert – so wie heute den Mann, durch eine Verzerrungsoptik betrachtet – so wie heute den Mann.
Die Dämonisierung/Abwertung der Frau – ganz nüchtern gesprochen und ohne moralische Wertung – hat der Hochlkultur übrigens keinen Abbruch getan.
Ob klassisches Griechenland oder Renaissance.
Mittelalter (Gotik) und 18. Jhdt. waren wieder etwas anders gelagert.
Das 19. Jhdt., das 1914 endete, wiederum in Reaktion auf das frauenfreundliche 18., ein extrem „männerlastiges“.
Das Dumme ist: Ich kann für unser gegenwärtiges frauenvergottendes Zeitalter KEINERLEI Respekt empfinden – zu vulgär, zu dreist, schlicht zu dumm, verglichen etwa mit der Frauenvergottung der Minne (die haben daneben wenigstens noch Kathedralen gebaut, meist Mariendome übrigens – wir bauen Gender – Studies – Leerstühle und erheben die dreistesten, dümmsten, vulgärsten Frauen zur Ehre unserer Altäre, jämmerliches Schauspiel das.
27. Dezember 2013 um 5:01 pm
Es scheint wenig sinnvoll, hier mit Argumenten und Verweisen auf erfolgte Reformen des Unterhaltsrechts zu kommen.
Das wird einfach ignoriert und statt dessen „herum gehasst“ – für mich wahrlich kein Anreiz, die Diskussion, die gar keine ist, fortzuführen. Da seid Ihr Euch sicher selbst genug!
27. Dezember 2013 um 5:11 pm
Die „erfolgten Reformen des Unterhaltsrechts“ unterliegen noch immer dem Joker „Kindeswohl“. Und dieses wird nach wie vor im mütterlichen Interesse ausgelegt. Zumal Sie, Frau Berlin, die Aussage des Vorsitzenden des VAfK vorsätzlich ignorieren. Da sind Sie ganz in der feministischen Tradition von Bergmann, Schwab bis Schwesig unterwegs. Am Trend der Geburtenrate wird ein solches sich selbst genug sein kaum etwas ändern. Ganz wie Sie wollen.
27. Dezember 2013 um 5:12 pm
In der Gesellschaft läuft derselbe Prozess in größerem Rahmen ab wie hier im Kleinen.
Deshalb wird der Karren an die Wand fahren.
27. Dezember 2013 um 5:23 pm
*Die “erfolgten Reformen des Unterhaltsrechts” unterliegen noch immer dem Joker “Kindeswohl”. Und dieses wird nach wie vor im mütterlichen Interesse ausgelegt. *
Daran wird sich auch in Jahrzehnten nicht viel ändern. Aufgeschlossenes Geschwätz bei realer Intransigenz.
Und immer mehr Appelle an Männer, doch endlich erwachsen zu werden und Verantwortung zu übernehmen – das steht uns bevor.
D.h., an Männer wird appelliert werden, sich doch als ganze Kerle zu erweisen und in die offenen Messer zu laufen.
Ganz wie bereits jetzt in den USA.
Die Mehrheit der Frauen denkt wie ClaudiaBerlin, sie stellen die Mehrheit des Elektorates und werden die nötigen Mehrheiten zusammen mit Weißen Rittern und zynischen Alphaharemsbauern jederzeit in ihrem Sinne zustande bringen.
Männern bleibt nichts, als sich darauf einzustellen und die aufgestellten Fallen, mit denen Frauen ihrem Sicherheitsbedürfnis, ihrem Versorgt-Werden-Wollen-Bedürfnis, ihrem Beschützt-Werden-Wollen-Bedürfnis zu dienen vermeinen, zu meiden.
Das heißt in erster Linie: nicht Vater werden, keine Kinder zeugen, nicht heiraten.
Macht zwar die Gesellschaft kaputt, sollen aber die verantworten, die glauben, Männer für dumm verkaufen und gegenleistungslos ausbeuten zu können.
27. Dezember 2013 um 7:41 pm
„Und immer mehr Appelle an Männer, doch endlich erwachsen zu werden und Verantwortung zu übernehmen – das steht uns bevor.“
Ja, und gleichzeitig sich dem Zwang der Mutterschaft entziehen. Das Selbstbestimmungsrecht des Mannes hingegen passt hierzulande in ein Kondom. Rechtlich praktizierter Zwang zur Vaterschaft firmiert unter ‚Gleichberechtigung‘. Wobei die gewünschte Form von ‚Vaterschaft‘ Kindesunterhalt meint, weshalb bei unseren weiblich dominierten Jugendämtern für gewöhnlich der Begriff ‚Erzeuger‘ Anwendung findet.
Edith Schwab spricht schon geraume Weile vom „Erfolgsmodell Alleinerziehend“. Logisch, trägt sie doch großen Anteil daran.
Allerdings – um nicht zu sagen leider – zieht flächendeckende Väterdiskriminierung eben Skepsis und Verweigerung auf Männerseite nach sich. Um da wieder Vertrauen aufzubauen, bedarf es mehr als jenem aktuellen Urteil des Bundesverfassungsgerichts (Radfem Baer lässt grüßen), demzufolge biologische Väter keinen Anspruch auf Anerkennung der Vaterschaft haben.
http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/verfassungsgericht-biologische-vaeter-haben-das-nachsehen-12721017.html
Mutti geht vor und kann nach Lust und Laune schalten und walten? Okay, ohne mich, sagt Mann sich zurecht.
27. Dezember 2013 um 8:37 pm
„Das wird einfach ignoriert und statt dessen “herum gehasst” – für mich wahrlich kein Anreiz, die Diskussion, die gar keine ist, fortzuführen.“
Wenn man nicht Deiner Meinung ist, hat eine Diskusion also keinen Sinn, ja es ist dann nichtmal eine Diskusion. Sehr sonderbare Sicht. An wen mich dieser „Diskusionsstil“ nur erinnert? … Ich komme sicher noch drauf …
27. Dezember 2013 um 9:00 pm
*An wen mich dieser “Diskusionsstil” nur erinnert? … Ich komme sicher noch drauf …*
Ich denke dabei ein Münchhausen-Stellvertretersyndrom. Sie lieben ihre Kinder, mit unglaublicher Aufopferung und Hingabe und behaupten es ist eine Fälschung wenn man ihnen zeigt wie sie ihr Kind schädigen, das kann nur eine hasserfüllte Verleumdung sein.
30. Dezember 2013 um 7:31 am
„erfolgte Reformen des Unterhaltsrechts“
Die Reformen werden gerade wieder zurückgefahren. Die zeitliche Begrenzung der Unterhaltszahlungen wurden vor Kurzem wieder rückgängig gemacht.
So lange die Herdprämie Unterhalt auf lebenslänglich ausgelegt und die Asymmetrie in den Gesetzen bleiben wird – woran die Feminist.I.nnen maßgeblich verantwortlich zeichnen – so lange wird auch keiner der Betroffenen auch nur eine Sekunde daran glauben, dass die genannten „Reformen“ jemals zum Vorteil der Familie bestehend aus Vater, Mutter, Kind gereichen werden.
Gemäß §1569 BGB
haben wir eine klare Forderung: Nur wenn jemand „außerstande“ ist, für sich selbst zu sorgen, also krank/behindert ist, hat er Anspruch auf Unterhalt.
Die Rechtsprechung sieht Kinder offensichlich als eine Behinderung und vergisst, dass §1569 nach der Behinderung des Pflegenden fragt.
Dieser permanente Rechtsbruch scheint aber niemanden zu interessieren. Dabei müsste es doch jeder Feminist.I.n sauer aufstossen, dass die Rechtsprechung, die Frauen für „außerstande sich selbst zu versorgen“ abstempeln.
Der nun folgende, übliche Einwurf lautet: Ja wovon soll sich die arme Mutti denn ernähren, sie hat sich doch für die Familie aufgeopfert.
Wäre diese Vereinbarung Bestandteil eines Vertrages gewesen, dann müsste man die Vertragsbedingungen heranziehen.
Der Feminismus hat aber die Vertragssicherheit aufgelöst und will sich partout nicht mit den Konsequenzen dieser Vorgehensweise anfreunden:
– Bei Zerrüttung der Ehe gehen beide getrennte Wege, als vollwertige (also nicht behindert) Menschen, ohne sich etwas zu schulden.
Statt dessen wird die sexuelle Selbstbestimmung mit dem Geld des Ehemannes (Unterhalt) – also die Versorgungsehe mit nachfolgendem Abdrücken der „patriarchalen Dividende“ Unterhalt – als größter Erfolg gefeiert.
Traurig ist, dass von diesem Modell nur wenige gut betuchte Damen richtig profitieren, die meisten anderen leiden darunter.
Am Traurigsten ist aber, dass die Kinder für die Begründung von Unterhalt herhalten müssen und ein Lebensmodell vorgelebt bekommen, der ausschliesslich auf das Materielle ausgelegt ist.
Da ist dem Feminismus offensichtlich ein Riesen-Faux-Pas passiert: Auf der einen Seite hört man immer wieder Forderungen, dass sich die Väter mehr um ihre Kindern kümmern sollen, sobald aber der Vater sich um die Kindern kümmern möchte und dadurch seine Arbeitszeit reduzieren möchte, steht der Gerichtsvollzieher vor die Tür.
60h/Woche Geld verdienen (Arbeits-, Anfahrzeit) und 60h/Woche Kind betreuen geht für keinen Menschen.
Mann hört aber aus feministischem Munde keine Forderung zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf für den Vater (schon gar nicht für den Unterhalt zahlenden), sondern nur für die Mutter.
Die Diskussion wird sich sicherlich bei der nächsten Wirtschaftskrise erübrigen. „Der Vater wird’s schon richten!“
30. Dezember 2013 um 9:39 am
„Die Reformen werden gerade wieder zurückgefahren. Die zeitliche Begrenzung der Unterhaltszahlungen wurden vor Kurzem wieder rückgängig gemacht.“
Nein, wurde sie nicht. Sie wird nach wie vor verwendet. Üblicherweise wird der Zeitraum auf 1/3 oder 1/4 der Ehezeit begrenzt, wenn keine ehebedingten Nachteile vorhanden sind. Bei ehebedingten Nachteilen gab es bisher auch noch keine Begrenzung
„So lange die Herdprämie Unterhalt auf lebenslänglich ausgelegt“
Was hat die Herdprämie mit Unterhalt zu tun? Oder meinst du den Umstand, dass eine Hausfrau eher ehebedingte Nachteile hat?
„und die Asymmetrie in den Gesetzen bleiben wird“
Die Gesetze sind was Unterhalt betrifft geschlechtsneutral. Ein Mann kann in der gleichen Situation ebenso unterhalt verlangen
“ – woran die Feminist.I.nnen maßgeblich verantwortlich zeichnen –“
Kannst du diesen maßgeblichen Einfluss des Feminismus näher begründen? Aus meiner Sicht stammt das Unterhaltsrecht maßgeblich aus konservativen Vorstellungen des Mannes als Versorger der Familie und viele weitgehendere Änderungen scheiterten eher an der CDU (zB die 3 Jahres Klausel beim Betreuungsunterhalt)
„so lange wird auch keiner der Betroffenen auch nur eine Sekunde daran glauben, dass die genannten “Reformen” jemals zum Vorteil der Familie bestehend aus Vater, Mutter, Kind gereichen werden.“
Natürlich gibt es deutliche Vorteile. Das sollte man nicht schlecht reden.
„Gemäß §1569 BGB “Nach der Scheidung obliegt es jedem Ehegatten, selbst für seinen Unterhalt zu sorgen. Ist er dazu außerstande, hat er gegen den anderen Ehegatten einen Anspruch auf Unterhalt nur nach den folgenden Vorschriften.” haben wir eine klare Forderung: Nur wenn jemand “außerstande” ist, für sich selbst zu sorgen, also krank/behindert ist, hat er Anspruch auf Unterhalt.“
Das ist falsch. Weil du die gesetzliche Ausgestaltung von „Außerstande“ zu eng fasst, ebenso wie die von „Unterhalt“. Das Spiel wird bereits bei der Definition des Unterhaltsbedarfs gespielt. Dabei geht es darum, dass man nicht nur gerade so für sich sorgen können muss, sondern der Bedarf berechnet sich immer noch nach dem Halbteilungsgrundsatz und den ehelichen Lebensverhältnissen. Eine Frau (oder ein unterhalsbegehrender Mann) versorgt sich also nicht selbst, wenn sie so über die Runden kommt, sondern wenn sie den ehelichen Lebensstandard durch eigene Arbeit erreichen kann.
Was in deiner Definition („krank/behindert“) alles fehlt:
Sie ist außerstande, weil sie ein Kind betreut:
Sie kann sich nicht versorgen, wenn sie zu alt ist (beachte: auch in Anschluss an Kindererziehung)
2.	der Beendigung der Pflege oder Erziehung eines gemeinschaftlichen Kindes oder
3.	des Wegfalls der Voraussetzungen für einen Unterhaltsanspruch nach den §§ 1572 und 1573
Sie kann sich nicht versorgen, weil sie NOCH keine Stelle hat oder weil die Stelle nicht so viel bringt, dass sie den ehelichen Lebensstandard oder zumindest ihre theoretische Stellung ohne ehebedingte Nachteile erreicht
Sie kann sich nicht versorgen, weil sie eine Ausbildung nachholt:
Aus „sonstigen Gründen“
„Die Rechtsprechung sieht Kinder offensichlich als eine Behinderung und vergisst, dass §1569 nach der Behinderung des Pflegenden fragt.“
Die Rechtsprechugn wendet einfach das Gesetz an, indem eben der Betreuungsunterhalt geregelt ist. Aber natürlich behindern einen häufig zu betreuende (Klein-)Kinder in der Erwerbstätigkeit
„Dieser permanente Rechtsbruch scheint aber niemanden zu interessieren“
Weil es kein Rechtsbruch ist. Insofern wäre es besser es auf einer anderen Basis zu kritisieren, was man ja durchaus kann: In der heutigen Zeit ist eben in vielen Ehen der Halbteilungsgrundsatz nicht mehr unbedingt zeitgemäß
„Wäre diese Vereinbarung Bestandteil eines Vertrages gewesen, dann müsste man die Vertragsbedingungen heranziehen“
Und was würde dann rauskommen? Ja wohl der gesetzliche Auslegungsgrundsatz, dass mangels Ehevertrag die gesetzlichen Bestimmungen zum Betreuungsunterhalt gelten
„- Bei Zerrüttung der Ehe gehen beide getrennte Wege, als vollwertige (also nicht behindert) Menschen, ohne sich etwas zu schulden.“
Ein Modell, dass aus meiner Sicht nur schwer zu vermitteln ist, die meisten Eheleute gehen da zu blauäugig ran. Da erscheint mir mein Nachteilsausgleichsmodell eher konsensfähig.
30. Dezember 2013 um 8:04 pm
„“… Die zeitliche Begrenzung der Unterhaltszahlungen wurden vor Kurzem wieder rückgängig gemacht.”
Nein, wurde sie nicht. Sie wird nach wie vor verwendet. Üblicherweise wird der Zeitraum auf 1/3 oder 1/4 der Ehezeit begrenzt, wenn keine ehebedingten Nachteile vorhanden sind.“
Ich weiss nicht ob wir den gleichen Informationsstand haben.
http://www.treffpunkteltern.de/news/neuregelung—dauer-des-nachehelichen-unterhalts-bei-langer-ehedauer_1357.php
dann lese da:
http://www.familien-u-erbrecht.de/befristung-von-unterhalt-nach-scheidung/
Sollst noch immer nicht überzeugt sein, kannst ja mal bei den feministischen Rechtsanwältinnen nachlesen (siehe Info-Kasten zu §1578b BGB):
Wenn mann weiss, dass hinter dieser Gesetzesänderung auch eine Edith Schwab und eine Antje Schrupp steht, dann hat man die gesamte politische Palette zur Verfügung.
ALLE haben sich die VERSORGUNGSEHE (Vater zahlt und arbeitet), Mutter jammert und betreut, zurück gewünscht.
Ich lasse mich gerne eines Besseren belehren, die Nachrichten lassen aber einen des Lesens und Schreibens kundigen Männerrechtler keine andere Deutung zu:
Arbeit macht den Vater frei von seinen Kindern! Und dann kommend die Feminist.I.nnen und werfen dem Mann und Vater vor, er würde sich nicht um seine Kindern kümmern.
Ich weiss nicht, ob Dir die Hinterhältigkeit dieser Vorgehensweise bewusst ist: Diese Damen (also die Feminist.I.nnen) fordern lautstark genügend Geld vom Vater, um ein sorgenfreies Leben daheim zu verbringen.
Dann jammern sie uns allen die Hucke voll, dass sie in ihrem 400-EUR-Job, den sie aus lauter Langeweile annehmen, nicht genug verdienen, dass sie keine Vorstandsposten bekommen, weil sie ihren A.. zum Arbeitsplatz nich hoch kriegen, usw., usf.
Daher möchte ich Dich bitten, mir den Gesetzestext mit Deinen Zahlen (1/3 oder 1/4 ???) zu verlinken. Danke im Voraus.
Die Synopse der Gesetzestexte weist keine solche Zahlen auf: http://www.buzer.de/gesetz/6597/al37440-0.htm
31. Dezember 2013 um 7:48 am
„Was hat die Herdprämie mit Unterhalt zu tun? Oder meinst du den Umstand, dass eine Hausfrau eher ehebedingte Nachteile hat?“
„ehebedingte Nachteile“
Befinden wir uns in einem evolutionstheoretischen Blog?
Fällt da niemand die Groteske auf, an dieser feministischen Gesellschaftslüge?
In allen anderen Lebensbereichen meiden wir doch die Nachteile wie die Pest!
Nur in der Ehe, da werden Nachteile in Kauf genommen?
Am Ende der Evolution stehen die „ehebedingte Nachteile“? Sind „ehebedingte Nachteile“ ein Zeichen für eine hochstehende Zivilisation, oder für eine dem Untergang geweihte?
Da hat doch die deutsche Sprache einen evolutionstechnischen Vorsprung sondergleichen, denn EHE kommt von „errare humanum est“!
Kannst Du mir bitte erklären, worin die „ehebedingte Nachteile“ für eine Hausfrau liegen sollten?
Warum fällt keinem der Männerrechtler oder der Maskulisten auf, dass auch der Alleinernährer „ehebedingte Nachteile“ hat?
Er hat ja keine Zeit, sich um die Kinder zu kümmern.
Ist das kein Nachteil? Warum erwähnt keiner, dass „Arbeit macht den Vater frei von seinen Kindern!“?
Es wundert mich schon, dass noch keiner feministischen Rechtsanwältin folgende Finte eingefallen ist:
Da Madame Mandantin verheiratet und Hausfrau war, konnte sie nicht als Stewardess im Flugzeug mit dem schwedischen König arbeiten! So hat sie ehebedingt ihre Lebenschance verpasst! Sie hätte sich an Stelle von Sylivia Sommerlath, den schwedischen König angeln können. Als Beweis für die „ehebedingte Nachteile“ würden deutsche Gerichte vielleicht eine Horoskopvorhersage nehmen. (Die Qualität der Beweise bei Gustl Mollath waren auf diesem Niveau)
Deshalb hätte Madame Mandantin einen Anspruch auf Ausgleich wegen „ehebedingte Nachteile“ in Höhe von mindestens einem Zehntel des Vermögens der schwedischen Krone.
DAS wären echte „ehebedingte Nachteile“, nicht die Hausfrauen-Existenz, die sie sich ja selber ausgewählt hat, weil sie ja einen Mann ausgewählt hat, der genug verdient, so dass sie zu Hause bleiben kann.
Da Du so schön Paragrafen zitierst, hier auch einer:
„§ 162 Verhinderung oder Herbeiführung des Bedingungseintritts
(2) Wird der Eintritt der Bedingung von der Partei, zu deren Vorteil er gereicht, wider Treu und Glauben herbeigeführt, so gilt der Eintritt als nicht erfolgt.“ (Vielleicht kann mir mal einer erklären, wo ich Anleitungen zur Textformattierung finden kann)
Frau kann arbeiten gehen, es hindert sie niemand daran.
Die Nachteile die sie angeblich „ehebedingt“ hat, hat sie sich selbst zuzuschreiben. Wenn sie keine Nachteile haben will, dann muss sie einfach keine Kinder in die Welt setzen.
Sie kann ja selbst entscheiden, ob sie ein Kind bekommt, selbst wenn ihr Ehemann unfruchtbar ist, darf ja keiner ungestraft nachprüfen, von wem das Kind ist.
Also, wann meinst Du, fangen Maskulisten an, die bestehenden Asymmetrien und Idiotien in der Gesetzgebung anzuprangern?
Sonst passiert uns das, was den Grenzzeichen im BGB passiert: Wir können noch „verrückt“ werden!
„§ 919 Grenzabmarkung
(1) Der Eigentümer eines Grundstücks kann von dem Eigentümer eines Nachbargrundstücks verlangen, dass dieser zur Errichtung fester Grenzzeichen und, wenn ein Grenzzeichen VERRÜCKT oder unkenntlich geworden ist, zur Wiederherstellung mitwirkt.“
31. Dezember 2013 um 8:00 am
„“und die Asymmetrie in den Gesetzen bleiben wird”
Die Gesetze sind was Unterhalt betrifft geschlechtsneutral. Ein Mann kann in der gleichen Situation ebenso unterhalt verlangen“
Die Geschlechtsneutralität bedeutet aber nicht, dass keine Asymmetrie vorhanden ist.
(1) Ein minderjähriges Kind kann von einem Elternteil, mit dem es nicht in einem Haushalt lebt, den Unterhalt als Prozentsatz des jeweiligen Mindestunterhalts verlangen.“
Derjenige, der das Kind hat, kann Unterhalt verlangen, er kann also Macht ausüben, denn er zwingt den anderen zur Arbeit. Zusätzlich zum KIndesunterhalt kann er noch Betreuungsunterhalt erzwingen und sich durch das „ehebedingte Nachteil“ des „am Herd genagelt sein“, durch die tradierte, patriarchale Herdprämie „Unterhalt“ schweren Herzens weiter diskriminieren lassen.
Die Gerichte haben daraus eine klare Asymmetrie gemacht: Zahlende und nicht zahlende Eltern!
Dreimal darfst Du raten, welches Geschlecht die zahlenden Eltern haben, gell? Im Genderzeitalter bei mehr als 400 Geschlechter wird es eine richtige Knobelaufgabe.
Vielleicht könntest Du ein Blogstöckchen daraus machen.
28. Dezember 2013 um 12:22 pm
@ Roslin „hier hast du den Nagel auf den Kopf getroffen“ – ich schließe mich dem Neuen Peter an. Grundsätzlich finde ich die Argumentation von EMN allerdings sehr gut. Wenn wir keine weitgehend verbindlichen Lebensmodelle haben, das Verhalten von Menschen aber trotzdem noch irgendwie kalkulierbar und regulierbar bleiben soll, dann brauchen wir abstraktere Regeln, die für viele unterschiedliche Modelle tauglich sind – beispielsweise den basalen Grundsatz, dass diejenigen, die Entscheidungen treffen, auch diejenigen sein müssen, die die Verantwortung für diese Entscheidungen tragen. Verantwortung ohne Entscheidungsmacht ist sinnlos und lediglich eine Grundlage für Ausbeutung, Entscheidungsmacht ohne Verantwortungszuweisungen züchtet Skrupellosigkeit.
Das Zitat von EMN suggeriert aber auch eine Gleichgewichtigkeit zwischen Männern und Frauen, die es zumindest im Familienrecht nicht gibt. Gerade – @ Claudia Berlin – dem Hinweis, dass Menschen (gemeint sind hier offenkundig vor allem Frauen) nicht mehr „strukturell gewzungen“ sein sollten, in ihren Beziehungen zu bleiben, liegt ja dieses Ungleichgewicht zu Grunde. Schließlich spielt dabei überhaupt keine Rolle, wer eigentlich dafür bezahlt, dass diese „Zwänge“ nicht mehr bestehen – interessant sind allein die Vorteile für die einen, nicht die Kosten für die anderen.
So hat das Zitat von EMN in meinen Augen noch zwei Macken – es übersieht bestehende Einseitigkeiten (die übrigens auch durch die Änderungen im Kindschaftssrecht nicht beseitigt wurden), und es argumentiert moralisierend, wo eine politische Argumentation wesentlich passender wäre.
27. Dezember 2013 um 1:16 pm
Dazu unsere Ikonen der Eigenverantwortungslosigkeit, alleinerziehende Mütter:
Sie zeigten dir bunte Bilder, gegangen bist du allein.
Du bist schuld, an allem.
Konsequenterweise hat ein Mann eigentlich nur die Möglichkeit unsere besten Frauen der Welt zu meiden, ansonsten geht er das statistische Verlustgeschäft ergo Glücksspiel bei dem das Casino verdient ein und sollte bei Verlusten hinterher nicht jammern, denn wir leben im Casinofeminismus.
27. Dezember 2013 um 3:58 pm
Interviewfrage an Karl Lagerfeld: „Wie halten Sie es mit Familie?“ Antwort: „Nein! Nein! Man kann nicht alles haben!“ – Weiterlesen:
http://cuncti.net/streitbar/637-anspruch-und-wirklichkeit-in-der-familien-und-geschlechterpolitik
28. Dezember 2013 um 11:18 am
ich hoffe alle hatten ein frohes weihnachtsfest!
im bereich der einfachen arbeoten ist es bereits gelungen das lohnniveau so weit zu druecken, dass vollzeitarbeit staatlich bezuschusst werden muss und die frau dazuverdienen muss. das steigende angebot an arbeitskraeften hat zum lohnverfall gefuehrt, wie herr @buchholz treffend beschreibt
*Die Tendenz dieser Politik ist, in Übereinstimmung mit privatwirtschaftlichen Interessen, denen es um die Erschließung des weiblichen Arbeitskräftepotenzials geht,*
ist feministinnen bewusst, das in einer marktwirtschaft lohnverfall eine zwingende folge ihrer politik ist? wir dies thematisiert?
27. Dezember 2013 um 8:24 pm
„Das heißt in erster Linie: nicht Vater werden, keine Kinder zeugen, nicht heiraten.“
Selbst eine gemeinsame Wohnung steht zur Disposition.
Stichwort: Gewaltschutzgesetz
– wahrscheinlich wurde es als „Erstschlagwaffe“ entwickelt.
– man kann es einmal in die Welt gesetzt nicht loswerden, weil es dem infantilen Sicherheitsbedürfnis von Frauen entspricht und es keine politischen Mehrheiten geben wird, es abzuschaffen.
Als Mann habe ich aber auch ein Sicherheitsbedürfnis. Ich möchte nicht durch eine hinterlistige Überrumpelungsaktion plötzlich unverschuldet obdachlos werden.
(Wenn man nicht mehr Anfang 20zig ist und seine Eltern mitten in einer kalten Winternacht aus dem Bett klingeln kann, dann ist das echt ein Problem. Ich durfte in diesem Alter schon einmal eine kalte Winternacht auf den nächsten Zug warten – es war ihre Wohnung)
P.S.: welchen Charakter eine Frau tatsächlich hat, merkt man häufig erst, wenn man eine Zeit lang mit ihr zusammenlebt. Vorher gibt es meistens ihre ‚Schokoladenseite‘.
28. Dezember 2013 um 12:08 pm
„ist feministinnen bewusst, das in einer marktwirtschaft lohnverfall eine zwingende folge ihrer politik ist? wir dies thematisiert?“
Feminismus ist ein Projekt der weißen Bildungsbürgerin (mit einem hohen Anteil lesbischer Frauen) in Wohlstandsländern.
Selbst das thematisieren des Problems (also ohne weitere Bewertung – richtig oder falsch) hat Seltenheitswert.
Neoliberalismus und Feminismus: Eine gefährliche Liaison – Nancy Fraser

References: §1579
 §1569
 §1569
 §1569
 §1569
 §1578