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Timestamp: 2019-04-20 03:36:08+00:00

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BVerwG, 18.10.2012 - 3 C 25.11 - dejure.org
AMG § 43 Abs. 1 Satz 1, § 52 Abs. 1 Nr. 2; ApBetrO § 17 Abs. 3, § 20; GG Art. 3 Abs. 1, Art. 12 Abs. 1
Apotheke; apothekenpflichtige Arzneimittel; verschreibungspflichtige Arzneimittel; nichtverschreibungspflichtige apothekenpflichtige Arzneimittel; Selbstbedienung; Selbstbedienungsverbot; Inverkehrbringen von Arzneimitteln im Wege der Selbstbedienung; kontrollierte Arzneimittelabgabe; Versandhandel mit Arzneimitteln; Information und Beratung durch den Apotheker; pharmazeutische Beratung; Beratungsbedarf; Beratungshindernisse; ordnungsgemäße Arzneimittelversorgung der Bevölkerung; Arzneimittelsicherheit; apothekenrechtliche Ordnungsverfügung; Untersagungsverfügung; Beschränkung der Berufsausübung.
AMG § 43 Abs. 1 Satz 1, § 52 Abs. 1 Nr. 2
§ 43 Abs 1 S 1 AMG 1976, § 52 Abs 1 Nr 2 AMG 1976, § 17 Abs 3 ApoBetrO 1987, § 20 ApoBetrO 1987, Art 3 Abs 1 GG
Selbstbedienungsverbot für apothekenpflichtige Arzneimittel; keine Verletzung der Berufsausübungsfreiheit; Erforderlichkeit
AMG § 69 Abs. 1 S. 1
Verbot der Selbstbedienung für apothekenpflichtige Arzneimittel ist verfassungsgemäß
Keine Selbstbedienung in der Apotheke
spiegel.de (Pressemeldung, 18.10.2012)
Medikamente: Keine Selbstbedienung in Apotheken
Selbstbedienungsverbot: Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Apotheker
OTC in der Freiwahl sind verboten
Apothekenpflichtige Arznei nicht in Freiwahl
BVerwG bestätigt OVG Münster: Selbstbedienung in Apotheken bleibt untersagt
Bei Apothekenpflicht keine Selbstbedienung
Keine Selbstbedienung für apothekenpflichtige Arzneimittel - Selbstbedienungsverbot für apothekenpflichtige Medikamente durch hinreichende Gründe des Gemeinwohls gerechtfertigt und verhältnismäßig
deutsche-apotheker-zeitung.de (Pressemeldung zum Verfahren - vor Ergehen der Entscheidung)
Gehören OTC in die Freiwahl?
BVerwGE 144, 355
NVwZ 2013, 598
vgl. BVerwG, Urteile vom 18. Oktober 2012 - 3 C 25.11 -, BVerwGE 144, 355, und vom 19. Oktober 1989 - 3 C 35.87 -, NJW 1990, 2948.
LG Magdeburg, 18.01.2019 - 36 O 48/18
Verkauf von rezeptfreien, apothekenpflichtigen Medikamenten über Amazon kein …
Wie das Bundesverwaltungsgericht (Urteil vom 18.10.2012 - 3 C 25/11 -, Rn. 15, zitiert nach juris) ausführt, dient das Selbstbedienungsverbot dem Schutz der Gesundheit der Bevölkerung, indem es eine unkontrollierte Arzneimittelabgabe verhindert und eine fachkundige Information und Beratung durch den Apotheker und sein pharmazeutisches Personal sicherstellt.
Für die revisionsrechtliche Beurteilung ist somit die Neufassung zugrunde zu legen (BVerwG, Urteil vom 18. Oktober 2012 - 3 C 25.11 - BVerwGE 144, 355 Rn. 10 m.w.N.).
Maßgeblich ist auch insoweit die Rechtslage im Zeitpunkt der revisionsgerichtlichen Entscheidung (BVerwG, Urteile vom 22. Januar 1998 - 3 C 6.97 - BVerwGE 106, 141 und vom 18. Oktober 2012 - 3 C 25.11 - BVerwGE 144, 355 Rn. 10).
Rechtsgrundlage für die dauerhaft wirkende Untersagungsverfügung des Beklagten ist § 69 Abs. 1 Satz 1 des Gesetzes über den Verkehr mit Arzneimitteln (Arzneimittelgesetz - AMG) in der zum maßgeblichen Zeitpunkt der letzten mündlichen Verhandlung (…BVerwG, Urteile vom 16. Mai 2007 - 3 C 34.06 - Buchholz 418.32 AMG Nr. 47 Rn. 19 und vom 18. Oktober 2012 - 3 C 25.11 - BVerwGE 144, 355 Rn. 10) gültigen Fassung der Bekanntmachung vom 12. Dezember 2005 (BGBl. I S. 3394), zuletzt geändert durch Gesetz vom 18. Juli 2017 (BGBl. I S. 2757).
Die Ermächtigung erstreckt sich auch auf die Überwachung des ordnungsgemäßen Betriebs von Apotheken und ordnungsrechtliche Maßnahmen bei Verstößen gegen das Apothekenrecht (stRspr, zuletzt Urteil vom 18. Oktober 2012 - BVerwG 3 C 25.11 - BVerwGE 144, 355 Rn. 8 m.w.N.).
Entsprechend ist auch im Revisionsverfahren die aktuelle Fassung der Apothekenbetriebsordnung maßgeblich (vgl. Urteile vom 22. Januar 1998 - BVerwG 3 C 6.97 - BVerwGE 106, 141 , vom 14. April 2005 - BVerwG 3 C 9.04 - Buchholz 418.21 ApBO Nr. 16 S. 2 und vom 18. Oktober 2012 a.a.O. Rn. 10).
Bei der angegriffenen Untersagungsanordnung handelt es sich um einen Dauerverwaltungsakt (…vgl. BVerwG, Urteile vom 16. Mai 2007 - 3 C 34.06 - Buchholz 418.32 AMG Nr. 47 Rn. 19 und vom 18. Oktober 2012 - 3 C 25.11 - BVerwGE 144, 355 Rn. 10).
In dieser persönlichen Beratung wird der Vorteil gesehen, den Präsenzapotheken gegenüber Versandhandelsapotheken ihren Patienten bieten können, (vgl. grundlegend BVerwG, Urteil vom 18.10.2012 - 3 C 25/11).
Die Grenze seines Beurteilungs- und Gestaltungsspielraums ist (erst) dann erreicht, wenn seine Anschauungen offensichtlich fehlsam oder mit der Wertordnung des Grundgesetzes unvereinbar sind (vgl. BVerfG…, Urteil vom 23. Januar 1990 - 1 BvL 44/86 und 48/87 - juris Rn. 129; Bundesverwaltungsgericht, Urteil vom 18. Oktober 2012 - 3 C 25.11 - juris Rn. 23 m.w.N.).
Die gegen das Urteil des Landesberufsgerichts für Heilberufe Rheinland-Pfalz vom 8. Oktober 2012 a.a.O. u.a. mit der Begründung eingelegte Verfassungsbeschwerde, die standesrechtliche Sanktionierung eines wettbewerbsrechtlich zulässigen Rezept-Bonus von 1 EUR je rezeptpflichtiges Arzneimittel sei mit Art. 12 Abs. 1 GG nicht vereinbar, hat das Bundesverfassungsgericht mit Beschluss vom 20. März 2013 nicht zur Entscheidung angenommen (- 1 BvR 85/13 -).
LG Köln, 06.11.2014 - 31 O 135/14
Aufstellen eines sog. Indikationstisches vor der Bedientheke durch Platzierung …
VG Minden, 07.11.2016 - 7 K 2536/14
Wettbewerbswidrigkeit des Vertriebs von Kundenreisen in den Betriebsräumen einer …

References: § 43
 § 52
 § 17
 § 20
 Art. 3
 Art. 12
 § 43
 § 52

§ 43
 § 52
 § 17
 § 20
 § 69
 § 69
 Art. 12