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Timestamp: 2019-11-15 09:53:36+00:00

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Lüften | Fachbeiträge, Kommentare & Arbeitshilfen | Haufe
Fachbeiträge & Kommentare zu Lüften
Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/P/M), Kommentar zum KStG und ... / 11.3.5.11 Zeitliche Anwendung
Tz. 907 Stand: EL 94 – ET: 10/2018 Nach § 34 Abs 9 Nr 4 KStG idF des EURLUmsG ist § 14 Abs 3 KStG erstmals auf Mehrabführungen von OG anzuwenden, deren Wj nach dem 31.12.2003 endet. Da § 34 Abs 9 Nr 4 KStG idF des EURLUmsG die in vororganschaftlicher Zeit verursachten Minderabführungen nicht anspricht, müsste bei wörtlicher Anwendung des Gesetzes für die erstmalige Anwendung ...mehr
Bertram/Brinkmann/Kessler/Müller, Haufe HGB Bilanz Komme ... / 2.3 Umweltschutzverpflichtungen
Rz. 111 Umweltschutzverpflichtungen sind Verbindlichkeitsrückstellungen. Die dortigen Grundsätze gelten analog (Rz 23 ff.). Soweit es sich um Umweltschutzverpflichtungen (z. B. Sanierungsverpflichtungen) auf privatrechtlicher Grundlage (z. B. Nachbarrecht, Deliktrecht, Umwelthaftungsgesetz) handelt, ergeben sich keine Besonderheiten. Handelt es sich um öffentlich-rechtliche ...mehr
Bertram/Brinkmann/Kessler/Müller, Haufe HGB Bilanz Komme ... / 4.3 Forschung- und Entwicklungsbericht (Abs. 2 Satz 1 Nr. 2)
Rz. 90 Zweck dieser Vorschrift ist es, dem Lageberichtsadressaten weitere Informationen zur Beurteilung der Zukunftsaussichten und somit zur Lage der Ges. zu geben. Insb. bei forschungsintensiven Branchen (bspw. Pharma, Chemie, Luft- und Raumfahrt, Informationstechnologie) kann der Aussagewert der Lageberichterstattung durch diese Vorschrift deutlich erhöht werden. Zugleich ...mehr
Rn. 776 Stand: EL 133 – ET: 01/2019 Das EStG erwähnt das Vorratsvermögen in § 6 Abs 1 Nr 2 S 1 EStG nur indirekt: "Umlaufvermögen". Es bezieht sich auf die im HGB enthaltenen Begriffe. Dieses sieht in der Gliederung von § 266 HGB verschiedene Posten des Vorratsvermögens vor, die sich hinsichtlich der Bewertungssystematik tabellarisch wie folgt darstellen lassen: Rn. 777 Stand:...mehr
Schwarz/Widmann/Radeisen, UStG § 7 Lohnveredelung an Geg ... / 4.10.2 Belegmäßiger Ausfuhrnachweis
Rz. 94 Durch Belege ist nachzuweisen, dass der bearbeitete oder verarbeitete oder der überlassene (Sonderfall der Leistung) Gegenstand in das Drittlandsgebiet gelangt ist (Ausfuhrnachweis). Das BMF hat von der ihm in § 7 Abs. 4 S. 2 UStG erteilten Ermächtigung, durch Rechtsverordnung zu bestimmen, wie der Ausfuhrnachweis zu führen ist, durch die UStDV Gebrauch gemacht. Nach ...mehr
Sommer, SGB V § 92b Durchführung der Förderung von neuen ... / 2.3 Förderbekanntmachungen neuer Versorgungsformen
Rz. 4a Der Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss hat zur themenspezifischen Förderung von neuen Versorgungsformen zur Weiterentwicklung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung eine Förderbekanntmachung herausgegeben. Folgende Förderschwerpunkte sind dabei vorgegeben: Versorgungsformen zur Weiterentwicklung einer sektorenübergreifenden Versorgung...mehr
Stäube / 2 Brand- und Explosionsgefahren
Brennbare Stäube können in aufgewirbeltem Zustand im Gemisch mit Luft explosionsfähig sein. Durch eine Zündquelle mit ausreichender Zündenergie kann es zu einer Staubexplosion kommen. Brennbare Stäube sind organische Materialien wie Holz, Mehl, Cellulose und Metallpulver wie Aluminium- oder Magnesiumpulver. Eine zündfähige Partikelgröße ist eine Korngröße von ca. < 500 µm. W...mehr
Zündquellen / 1.6 Statische Elektrizität
Als Folge von Trennvorgängen, können unter bestimmten Bedingungen zündfähige Entladungen statischer Elektrizität auftreten. Besonders leicht kann die Entladung aufgeladener, isoliert angeordneter leitfähiger Teile zu zündfähigen Funken führen. So können Personen aufgeladen werden, z. B. beim Gehen, beim Aufstehen von einem Sitz oder beim Kleiderwechsel. Berührt eine aufgelade...mehr
Verdichter / 3.1 Prüfung vor Inbetriebnahme
Die Prüfung vor Inbetriebnahme kann z. B. folgende Prüfpunkte beinhalten: Not-Befehlseinrichtungen, Eignung des Aufstellungsortes (Ex-Bereich, Klimaverhältnisse u. a.), elektrische Ausrüstung, Lärm, Schwingungsübertragung, Eignung des Verdichters (z. B. Einhaltung von Oberflächentemperaturen bei der Verdichtung brennbarer Gase), schadstofffreie Ansaugung der Luft, Sicherung von Gefa...mehr
Stäube / Zusammenfassung
Begriff Stäube sind disperse Verteilungen fester Stoffe in Gasen, die durch mechanische Prozesse oder durch Aufwirbelung entstanden sind. Für arbeitsmedizinische Belange ist der im Trägergas Luft dispergierte Staub von Bedeutung. Stäube gehören zusammen mit Rauchen und Nebeln zu den Aerosolen. Sie können aus organischen Bestandteilen, z. B. Kohlenstaub, Holzstaub, Mehlstaub,...mehr
Scaling – Erweiterung des Anwendungsbereichs von Exposit ... / 3.1 Das Tabellen-Kalkulationsblatt "REACH Scale"
Inzwischen gibt es einige Tools, die das Scaling erleichtern sollen. Eine Übersicht hierzu enthält die Scaling-Handlungsanleitung des Umweltbundesamts. Praxis-Tipp Tabellen-Kalkulationsblatt "REACH Scale" verwenden Ein Vergleich der Instrumente zeigt, dass sie unterschiedlich strukturiert sind und außerdem für die gleichen expositionsbestimmenden Größen oft unterschiedliche Be...mehr
Explosionsschutz: Zündquellenbewertung / 2.3 Mechanische Reib-, Schlag- und Abriebvorgänge
Durch Reib-, Schlag- und Abriebvorgänge erzeugte Funken können unter bestimmten Voraussetzungen zündfähig sein. Dabei muss die Energie der Schlagvorgänge bzw. Materialkombinationen von aneinander reibenden Teilen berücksichtigt werden. Besondere Vorsicht ist aufgrund von leichtem Funkenriss geboten bei: Verwendung von Leichtmetallen (Aluminium, Magnesium, Titan, Zirkonium etc....mehr
Explosionsschutz: Zündquellenbewertung / 2.12 Adiabatische Kompression/Stoßwellen/strömende Gase
Da adiabatische Kompression und Stoßwellen eine wirksame Zündquelle darstellen können und schwer zu bewerten sind, ist zu prüfen, ob diese grundsätzlich verhindert werden können. Die o. g. Phänomene treten z. B. in durch Schieber getrennten Rohrleitungen mit hohen Druckdifferenzen auf, wenn diese Differenzen durch das strömende Gas schnell ausgeglichen werden. Dies kann auch ...mehr
Explosionsschutz: Zündquellenbewertung / 2.8 Elektromagnetische Felder
Elektromagnetische Felder im Bereich von 9 × 103 Hz bis 3 x 1011 Hz können durch Induktion leitende (je nach Feldstärke auch nichtleitende) Teile stark erwärmen und diese Teile damit zur Zündquelle machen. Die Felder können durch Funksender oder Hochfrequenzgeneratoren entstehen. Bei Vorhandensein solcher Geräte ist zu ermitteln, ob die Geräte im o. g. Frequenzbereich arbeite...mehr
Schweißen und Schneiden / 2 Gefahren
Gefährdungen beim Schweißen und Schneiden entstehen in Abhängigkeit vom angewendeten Verfahren, den eingesetzten Werkstoffen sowie den spezifischen Bedingungen am Arbeitsplatz. Es müssen Schweiß- und Schneideverfahren ausgewählt werden, bei denen die Gefährdung insgesamt am geringsten ist. Nach § 5 Arbeitsschutzgesetz muss eine Gefährdungsbeurteilung durchgeführt und Maßnahme...mehr
Pulverbeschichtung / 1 Verfahren
Vor dem Beschichten werden Werkstücke i. Allg. chemisch und mechanisch vorbehandelt. Dabei werden Rückstände entfernt, sie werden entfettet, gereinigt und erhalten Konversionsschichten, um die Lackanbindung zu verbessern. Es folgt i. d. R. eine Zwischentrocknung. Das zu beschichtende elektrisch leitfähige Werkstück (i. d .R. Oberflächen aus Stahl, verzinktem Stahl, Aluminium)...mehr
Pulverbeschichtung / 3.2 Organisatorische Schutzmaßnahmen
Organisatorische Schutzmaßnahmen sind z. B.: Betriebsanweisungen erstellen (vgl. Muster-Betriebsanweisung "Elektrostatisches Beschichten mit Beschichtungspulver" Anhang 9 DGUV-I 209-052) und Unterweisungen vor Aufnahme der Tätigkeit und danach mind. jährlich durchführen. Explosionsschutzdokument erstellen und explosionsgefährdete Bereiche festlegen: Zonen werden nach der rechn...mehr
Die ermittelte "SV-Luft" wird über Jahre hinweg im Wertguthabenkonto addiert, bis ein Störfall eintritt. Zur Ermittlung des beitragspflichtigen Teils des Wertguthabens ist das gesammelte Wertguthaben, einschließlich des Wertzuwachses, mit der Summe der "SV-Luft" zu vergleichen. Der geringere Wert stellt das beitragspflichtige Arbeitsentgelt aus dem aufgrund des Störfalls aus...mehr
Das im Rahmen des Störfalls ausgezahlte Wertguthaben wird rückwirkend ab Beginn der Ansparphase der Beitragsberechnung unterzogen. Hierbei gelten zwei Alternativen. Bei beiden Möglichkeiten wird je Kalenderjahr, beginnend mit der erstmaligen Bildung eines Wertguthabens, die "SV-Luft" gebildet und dokumentiert. "SV-Luft" ist die Differenz zwischen dem tatsächlich ausgezahlten ...mehr
Brennbare Flüssigkeiten / 3 Brand- und Explosionsgefahren
Werden brennbare Flüssigkeiten verwendet, muss auf die Durchführung der vorgeschriebenen Brandschutzmaßnahmen geachtet werden. Von brennbaren Flüssigkeiten gehen besondere Gefahren aus, die zusätzliche Maßnahmen erfordern. Beim Verdunsten brennbarer Flüssigkeiten bilden sich Dämpfe, die sich mit Luft mischen. Werden bestimmte, von der Art der verdunsteten Flüssigkeit abhängi...mehr
Flexible Arbeitszeit / 7.1 Form der Guthabenführung
Wertguthaben können nur noch als Arbeitsentgeltguthaben, nicht mehr als Arbeitszeitguthaben geführt werden. Arbeitszeitguthaben sind in Arbeitsentgelt umzurechnen. Die Umrechnung der Stunden erfolgt nach dem aktuellen Stundenlohn im Zeitpunkt der Umrechnung. Darüber hinaus ist auch der Arbeitgeberanteil am Gesamtsozialversicherungsbeitrag in das Wertguthaben einzustellen. Be...mehr
Flexible Arbeitszeit / 3.2.2 Alternativmodell
Hier wird der Vergleich zwischen "SV-Luft" und dem Wertguthabenkonto nicht erst bei Eintritt des Störfalls, sondern jährlich vorgenommen. Der jeweils geringere Wert stellt ebenfalls den beitragspflichtigen Teil des Wertguthabens dar. Die jährlich ermittelten Beträge werden zusätzlich dokumentiert und bei Eintritt eines Störfalls addiert. Dieser Endbetrag ist dann das beitrag...mehr
Brennbare Flüssigkeiten / Zusammenfassung
Begriff Brennbare Flüssigkeiten werden gemäß § 3 GefStoffV der Gefahrenklasse "entzündbare Flüssigkeiten" zugeordnet. Nach CLP-Verordnung werden sie als entzündbar, leicht entzündbar bzw. extrem entzündbar bezeichnet. Gefährliche Eigenschaften nach Stoff- bzw. Zubereitungsrichtlinie waren entzündlich, leichtentzündlich oder hochentzündlich. Die Begriffe brennbar, entzündlich ...mehr
Begriff Ein explosionsgefährdeter Bereich ist ein Bereich, in dem eine gefährliche explosionsfähige Atmosphäre auftreten kann. Als explosionsfähige Atmosphäre gelten explosionsfähige Gas-/Dampf-/Nebel-Luft-Gemische bzw. Staub-Luft-Gemische oder hybride Gemische aus Luft und brennbaren Stoffen. Liegt explosionsfähige Atmosphäre in gefahrdrohender Menge vor, gilt sie als gefä...mehr
Explosionsfähige Atmosphäre / 1 Kriterien für eine explosionsfähige Atmosphäre
Folgende Parameter sind für die Bildung einer explosionsfähigen Atmosphäre zu beachten: Sauerstoffkonzentration: Wesentlich für die Explosion ist der Sauerstoffanteil in der Luft. Der Sauerstoffgehalt in der Luft beträgt 20,9 Vol.-%. Die üblichen Beimengungen der Luft, z. B. Luftfeuchte, sind in die Betrachtung mit einzubeziehen. Verteilungsgrad des brennbaren Stoffs: Der bren...mehr
Benzine / 2.2 Explosionsgefahr
Dämpfe sind schwerer als Luft und bilden mit Luft explosionsfähige Gemische. Wegen der geringen Mindestzündenergie (z. B. Heptan: 0,24 mJ) und bei gleichzeitig niedrigem Flammpunkt besteht bei Funkenbildung erhöhte Brand- und Explosionsgefahr. Da sich Benzine selbst oder das Innere von Behältern elektrostatisch aufladen können und bei Entladung ausreichend Energie frei wird,...mehr
Gerätegruppen / 2 Gerätegruppe II
Für den betrieblichen Explosionsschutz nach GefStoffV ist Gerätegruppe II maßgeblich. Sie ist in 3 Kategorien unterteilt: Kategorie 1 erfüllt sehr hohe Sicherheitsanforderungen. Bei selten auftretenden Gerätestörungen muss sicherer Betrieb gewährleistet bleiben (Zone 0/Zone 20): Fällt eine geräteeigene Schutzmaßnahme aus, muss dies durch mind. eine zweite kompensiert werden k...mehr
Wasserstoff / 3.1 Technische Maßnahmen
Technische Schutzmaßnahmen sind u. a.: sehr gute Be- und Entlüftung des Arbeitsraums, Anlagen auf Dauer technisch dicht ausführen, Deckenabsaugung, ggf. technische Lüftung. Maßnahmen zum Brand- und Explosionsschutz, u. a.: von Zündquellen (auch elektrische Geräte ohne Ex-Schutz) fernhalten, nicht rauchen, offene Flammen vermeiden, nicht auf heiße Flächen spritzen; nur explosionsges...mehr
Explosionstechnische Kenngrößen / 9 Relative Dichte (Gas)
Die relative Dichte eines Gases ist laut DIN 51857 der Quotient aus der Dichte eines Gases und der Dichte von trockener Luft bei gleicher Temperatur und gleichem Druck. Die relative Dichte ist wichtig, um einschätzen zu können, welches Ausbreitungsverhalten ein Gas an den Tag legt. Bei Dämpfen brennbarer Flüssigkeiten gilt die Faustregel, dass diese stets dichter sind als Luft...mehr
Explosionstechnische Kenngrößen / 10 Normspaltweite/MESG (Maximum Experimental Safety Gap)
Die Normspaltweite ist die größte Weite eines 25 mm langen Spaltes, die unter festgelegten Prüfbedingungen sicher verhindert, dass ein im Gerät gezündetes Gas-Luft-Gemisch ein außerhalb des Gerätes befindliches Gas-Luft-Gemisch durch den Spalt hindurch zündet: Flammendurchschlagsicherheit. Die Normspaltweite ist stoffabhängig. Durch sie erfolgt eine Stoffeinteilung in Explosi...mehr
Explosionsschutz / Zusammenfassung
Begriff Unter dem Begriff Explosionsschutz versteht man den Schutz vor Explosionsgefährdungen, die durch explosionsfähige Atmosphäre entstehen. Als explosionsfähige Atmosphäre bezeichnet man explosionsfähige Gas-/Dampf-/Nebel-Luft bzw. Staub-Luft-Gemische oder sog. hybride Gemische, die aus Luft und brennbaren Stoffen in unterschiedlichen Aggregatzuständen bestehen. Gefährlic...mehr
Explosionstechnische Kenngrößen / 8 Zündtemperaturen
Die Zündtemperatur TZ (eines brennbaren Gases oder einer brennbaren Flüssigkeit) ist die unter festgelegten Versuchsbedingungen ermittelte niedrigste Temperatur einer heißen Oberfläche, bei der die Entzündung eines brennbaren Stoffes als Gas/Luft- oder Dampf/Luft-Gemisch eintritt. Die Zündtemperatur führt zur Einteilung brennbarer Stoffe in die Temperaturklassen T1–T6. Diese...mehr
Explosionsschutz / 1.2 Zoneneinteilung
Gem. § 6 Abs. 4 GefStoffV müssen explosionsgefährdete Bereiche nach Anhang I Nr. 1 Abschn. 1.7 GefStoffV in Zonen eingeteilt werden (Tab. 1). Tab. 1: Zoneneinteilung nach Abs...mehr
Wasserstoff / 2.2 Brand- und Explosionsgefahr
Wasserstoff ist leichter als Luft und bildet mit Luft eine explosionsfähige Atmosphäre. Bei schnellem Ausströmen aus der Druckgasflasche besteht die Gefahr elektrostatischer Aufladung und anschließender Selbstentzündung. Achtung Wasserstoff als Nebenprodukt Beim Laden von Fahrzeugbatterien entstehen größere Mengen Wasserstoff sowie Sauerstoff bei zu hoher Ladespannung und beim Ü...mehr
Explosionsschutz / 1.3.1 Auswahl der Arbeitsmittel
Auf Grundlage der Gefährdungsbeurteilung sowie der eingeteilten Zonen sind insbesondere entsprechende Arbeitsmittel auszuwählen. Dies dient der Vermeidung von Zündquellen (sekundärer Explosionsschutz). Dabei ist auf eventuelle Oberflächentemperaturen, elektrostatische Aufladungen (Ableitfähigkeit des Bodens, Erdung von Bauteilen, entsprechende Kleidung etc.), Funkenriss (Ausw...mehr
Sauerstoff / 1 Anwendungsgebiete
Sauerstoff findet v. a. Anwendung: als Oxidationsmittel, für die Erzeugung von Schwefel- und Salpetersäure, Ethylenoxid, Acetylen, Acetaldehyd, Essigsäure, Vinylacetat und Chlor, in der Metallurgie zur Herstellung von Roheisen und Stahl und bei der Kupfer-Raffination, beim Autogenschweißen, -schneiden und -flammstrahlen sowie beim thermischen Trennen, beim Schmelzen in der Glasin...mehr
Explosionstechnische Kenngrößen / 5 Sauerstoffgrenzkonzentration (SGK)
Sauerstoffgrenzkonzentration (SGK) ist die max. Sauerstoffkonzentration (Stoffmengenanteil) in einem Gemisch eines brennbaren Stoffes mit Luft und inertem Gas oder Staub, in dem eine Explosion nicht auftritt. Sie wird unter festgelegten Versuchsbedingungen bestimmt. Die SGK ist sowohl stoff- als auch temperatur- und druckabhängig! Wichtig Inertisierung Unterschreiten der SGK du...mehr
Explosionstechnische Kenngrößen / 7 Mindestzündenergie (MZE)
Mindestzündenergie (MZE) ist die unter festgelegten Versuchsbedingungen ermittelte, kleinste in einem Kondensator gespeicherte elektrische Energie, die bei Entladung ausreicht, das zündwilligste Gemisch einer explosionsfähigen Atmosphäre zu entzünden. Wichtig Zündschutz Das Verhindern elektrischer Entladungen (z. B. durch Erdung oder Einsatz entsprechender Geräte nach 2014/34/...mehr
Explosionstechnische Kenngrößen / 13 KST-Wert
Der KST-Wert ist ein Klassifizierungswert für die Explosion eines Staub-Luft-Gemisches. Er gleicht zahlenmäßig dem maximalen zeitlichen Druckanstieg in einem 1m³ – Behälter. Abhängig vom KST – Wert werden Stäube in Staubexplosionsklassen eingeteilt (Tab. 3). Tab. 3: Staubexplosionsklassen aus VDI 3673 Der KST-Wert ...mehr
Explosionstechnische Kenngrößen / 4 Explosionspunkte
Unterer Explosionspunkt (UEP) bzw. Oberer Explosionspunkt (OEP) einer brennbaren Flüssigkeit ist die Temperatur, bei der die Konzentration (Stoffmengenanteil) des gesättigten Dampfes im Gemisch mit Luft die untere bzw. obere Explosionsgrenze erreicht. Bei reinen Stoffen und azeotropen Gemischen (Zusammensetzung von Flüssigkeit und Gasphase ist gleich) lassen sich mithilfe de...mehr
Ortsfeste Druckanlagen für Gase / 2.3 Betrieb
Wichtig Anforderungen an Beschäftigte Um Fehlbedienungen auszuschließen, dürfen ortsfeste Druckanlagen für Gase nur durch dafür unterwiesene, zuverlässige Beschäftigte bedient werden; die Instandhaltung darf nur durch zuverlässige Personen mit erforderlicher Fachkunde und Erfahrung erfolgen. Der Betrieb von ortsfesten Druckanlagen für Gase umfasst v. a. folgende Aspekte (Absch...mehr
Gaswarneinrichtungen / 1 Arten von Gaswarneinrichtungen
Im Explosionsschutz wird unterschieden zwischen Einrichtungen, die brennbare Gase detektieren und solchen, die die Sauerstoffkonzentration messen. Einrichtungen zur Detektion brennbarer Gase können bei Explosionsgefahr durch Gas/Luft-Gemische verwendet werden. Gaswarneinrichtungen, die die Sauerstoffkonzentration messen, werden überwiegend im Bereich der Inertisierung oder zu...mehr
Sauerstoff / 3.1 Technische Maßnahmen
Anlagen, einschließlich geeigneter Rohrleitungen, Schläuche und Gelenkrohre auf Dauer dicht halten und einer regelmäßigen Prüfung durch eine befähigte Person unterziehen. Geeignete Dichtwerkstoffe verwenden, auf Gleitmittel möglichst verzichten. Einer gefährlichen Sauerstoffanreicherung in geschlossenen Räumen durch eine angemessene Lüftung entgegenwirken, ggf. technische Lüft...mehr
Explosionsfähige Atmosphäre / Zusammenfassung
Begriff Eine explosionsfähige Atmosphäre ist ein Gemisch aus Luft und brennbaren Gasen, Dämpfen, Nebeln oder Stäuben unter atmosphärischen Bedingungen, in dem sich der Verbrennungsvorgang nach erfolgter Entzündung auf das gesamte unverbrannte Gemisch überträgt. Ein plötzlicher Temperatur- und Druckanstieg ist die Folge der Entzündung der explosionsfähigen Atmosphäre. Gesetze...mehr

References: § 34
 § 14
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 § 6
 § 266
 § 7
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 § 92
 § 5
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 § 6