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Timestamp: 2020-04-07 17:26:12+00:00

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Rechtsprechung: GE 2005, 1418 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: BGH, 29.06.2005 | BGH, 25.10.2005
https://dejure.org/2005,1041
BGH, 25.05.2005 - VIII ZR 301/03 (https://dejure.org/2005,1041)
BGH, Entscheidung vom 25.05.2005 - VIII ZR 301/03 (https://dejure.org/2005,1041)
BGH, Entscheidung vom 25. Mai 2005 - VIII ZR 301/03 (https://dejure.org/2005,1041)
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ZPO § 51 Abs. 1, ZVG §§ 152 Abs. 2, 161
Befugnis zur Führung eines Prozesses für einen Zwangsverwalter bei seiner Inanspruchnahme auf Rückgabe einer Mietsicherheit - Prozessführungsbefugnis eines Zwangsverwalters bei Aufhebung einer Zwangsverwaltung vor Rechtshängigkeit einer Streitsache - Zulässigkeit einer ...
Keine Prozessführungsbefugnis des auf Rückgabe einer Mietsicherheit in Anspruch genommenen Zwangsverwalters bei Aufhebung der Zwangsverwaltung vor Rechtshängigkeit
Passivlegitimation des Zwangsverwalters
Unzulässige Klage gegen ehemaligen Zwangsverwalter
ZPO § 51 Abs. 1; ZVG § 152 Abs. 2 § 161
Rückgabe einer Mietsicherheit durch Zwangsverwalter
NJW-RR 2006, 138
ZIP 2005, 1659 (Ls.)
MDR 2005, 1306
NZM 2006, 312
Rpfleger 2005, 559
GE 2005, 1418
b) Diese Sachurteilsvoraussetzungen, die in jeder Lage des Verfahrens, auch in der Revisionsinstanz, von Amts wegen zu prüfen sind (…BGH, Urteile vom 10. November 1999 - VIII ZR 78/98, aaO; vom 25. Mai 2005 - VIII ZR 301/03, aaO unter II 1;… vom 21. September 2011 - VIII ZR 118/10, NZG 2011, 1305 Rn. 13;… vom 11. Mai 2016 - XII ZR 147/14, aaO Rn. 16 mwN), sind im Streitfall nicht erfüllt.
Sie enden grundsätzlich mit dessen Aufhebung (§ 161 ZVG; vgl. BGH-Urteil vom 25. Mai 2005 VIII ZR 301/03, Monatsschrift für Deutsches Recht 2005, 1306).
Der Bundesgerichtshof hat dies ausdrücklich für einen Fall entschieden, in dem die Zwangsverwaltung vor Rechtshängigkeit der Streitsache aufgehoben worden war (BGH, Urteil vom 25. Mai 2005 - VIII ZR 301/03, NZM 2006, 312).
Eine Klage ist mangels Prozessführungsbefugnis des in Anspruch genommenen Zwangsverwalters als unzulässig abzuweisen (BGH, Urteil vom 25. Mai 2005 - VIII ZR 301/03, ZfIR 2006, 484 Rn. 10;… Böttcher/Keller, ZVG, 6. Aufl., § 152 Rn. 60e;… Engels in Hintzen/Engels/Rellermeyer, ZVG, § 152 Rn. 248;… Wedekind/Wedekind, Zwangsverwaltung, Rn. 1842 f).
bb) Ob für die Fortführung eines bei Aufhebung der Zwangsverwaltung bereits rechtshängigen Anfechtungsprozesses oder im Fall der Aufhebung der Zwangsverwaltung wegen Zuschlags in der Zwangsversteigerung anderes zu gelten hat, muss hier nicht entschieden werden (vgl. einerseits BGH, Beschluss vom 7. Februar 1990 - VIII ZR 98/89, WM 1990, 742 unter 2. für während der Zwangsverwaltung entstandene Mietrückstände; Urteil vom 21. Oktober 1992 - XII ZR 125/91, ZIP 1992, 1781, 1782;… vom 11. August 2010 - XII ZR 181/08, BGHZ 187, 10 Rn. 13 ff jeweils zur Aufhebung wegen Zuschlags; kritisch dazu Ganter, ZfIR 2011, 229; andererseits BGH, Urteil vom 8. Mai 2003 - IX ZR 385/00, BGHZ 155, 38 zur Antragsrücknahme durch den betreibenden Gläubiger; offen gelassen in BGH, Urteil vom 25. Mai 2005, aaO), ebenso wenig die Frage, ob ein - wenigstens gewillkürter - Parteiwechsel auf den materiell Berechtigten (Grundstückseigentümer) zulässig ist (vgl. BGH…, Urteil vom 8. Mai 2003, aaO S. 45; BAG, NJW 1980, 2148; KG, NJW-RR 2004, 1457;… Böttcher/Keller, aaO § 152 Rn. 60a).
a) Teilweise wird die Auffassung vertreten, der Zwangsverwalter verliere mit dem Wirksamwerden des Aufhebungsbeschlusses alle materiellrechtlichen und prozessualen Befugnisse (LG Frankfurt am Main Rpfleger 2000, 30; dem zustimmend Haarmeyer Rpfleger 2000, 30 ff.;… vgl. auch Haarmeyer/Wutzke/Förster/Hintzen ZVG 4. Aufl. § 7 ZwVwV Rdn. 9; offen gelassen von BGH Urteil vom 25. Mai 2005 - VIII ZR 301/03 - NJW-RR 2006, 138, 139).
Für den Fall der Antragsrücknahme durch den Vollstreckungsgläubiger hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass der Zwangsverwalter ohne eine entsprechende Ermächtigung im Aufhebungsbeschluss von ihm eingeleitete Zahlungsprozesse wegen beschlagnahmter Ansprüche nicht mehr fortführen könne (BGHZ 155, 38 ff. = NJW-RR 2003, 1419, 1420; ähnlich auch BGH Beschluss vom 10. Januar 2008 - V ZB 31/07 - NJW-RR 2008, 892, Tz. 8 und Urteil vom 25. Mai 2005 - VIII ZR 301/03 - NJW-RR 2006, 138, 139).
Über die im Streitfall entscheidungserhebliche Frage, ob ein Zwangsverwalter nach Aufhebung der Zwangsverwaltung wegen der Zwangsversteigerung des Grundstücks neue Rechtsstreitigkeiten für in seiner Amtszeit entstandene Mietrückstände anhängig machen kann, hat der Bundesgerichtshof bisher noch nicht entschieden (offen gelassen von BGH Urteil vom 25. Mai 2005 - VIII ZR 301/03 - NJW-RR 2006, 138, 139 und BGHZ 155, 38, 44 = NJW-RR 2003, 1419, 1420).
Fehlt es vorliegend an der passiven Prozessführungsbefugnis der Beklagten und damit an einer Prozessvoraussetzung, ist die Klage als unzulässig abzuweisen (…vgl. BGH, Urteile vom 19. Oktober 2017 - IX ZR 289/14, NJW 2018, 706 Rn. 28;… vom 10. September 2015 - IX ZR 304/13, WM 2015, 2248 Rn. 16;… vom 21. Februar 2013 - IX ZR 92/12, WM 2013, 574 Rn. 21;… vom 9. Juni 2010 - VIII ZR 189/09, NJW-RR 2010, 1237 Rn. 11; vom 25. Mai 2005 - VIII ZR 301/03, NJW-RR 2006, 138 unter II [juris Rn. 7]).
Dem steht das Verschlechterungsverbot (reformatio in peius) nicht entgegen (vgl. BGH, Urteile 25. Mai 2005 - VIII ZR 301/03 aaO;… vom 12. Oktober 2000 - III ZR 242/98, BGHZ 145, 316, 331 [juris Rn. 35]; jeweils m.w.N.).
Dabei kommt es nicht auf die Frage an, ob und welche Befugnisse der Verwalter nach der Aufhebung der Zwangsverwaltung wegen Erteilung des Zuschlags hat, etwa, ob er noch neue Prozesse anhängig machen kann (so beiläufig BGHZ 71, 216, 220; BAG AP § 613a BGB Nr. 19 unter I. 3. Buchst. b; ebenso OLG Stuttgart NJW 1975, 265, 266; offen gelassen in BGH, Urt. v. 25. Mai 2005 - VIII ZR 301/03, NJW-RR 2006, 138, 139; a.A. LG Frankfurt am Main Rpfleger 2000, 30 mit zust. Anm. Haarmeyer; Wrobel KTS 1995, 19, 35 ff).
Offene Forderungen kann er weder einziehen noch einklagen (BGH, Urt. v. 25. Mai 2005 - VIII ZR 301/03, NJW-RR 2006, 138, 139).
Anspruch des Mieters gegen den Zwangsverwalter der Mietwohnung auf Rückzahlung …
Der Senat hat entschieden, dass ein Zwangsverwalter, der auf Rückgabe einer Mietsicherheit klageweise in Anspruch genommen wird, zur Führung des Prozesses nicht mehr befugt ist, wenn die Zwangsverwaltung vor Rechtshängigkeit der Streitsache aufgehoben worden ist; in diesem Fall ist die Klage als unzulässig abzuweisen (Senatsurteil vom 25. Mai 2005 - VIII ZR 301/03, WuM 2005, 463, unter II 1 und 2).
Diese Befugnisse enden aber - abgesehen von unaufschiebbaren (vgl. RGZ 53, 263, 264;… Depré/Mayer, Die Praxis der Zwangsverwaltung, 4. Aufl., Rdn. 324) und der notwendigen Abwicklung der Verwaltung dienenden Maßnahmen (vgl. BGH, Urt. v. 25. Mai 2005, VIII ZR 301/03, Rpfleger 2005, 559, 560 sowie zum Ganzen Böttcher, ZVG, 4. Aufl., § 161 Rdn. 32 f;… Haarmeyer/Wutzke/Förster/Hintzen, aaO, § 161 ZVG Rdn. 9, § 12 ZwVwV Rdn. 5, 9 u. 11;… Stöber, aaO, § 161 Rdn. 5.1 u. 2) mit der Zustellung des die Zwangsverwaltung aufhebenden Beschlusses; etwas anders gilt nur dann, wenn das Gericht den Verwalter nach § 12 Abs. 2 Satz 1 ZwVwV zur Vornahme weiterer Handlungen besonders ermächtigt.
Dem entspricht es, dass Ansprüche, die das von ihm verwaltete Vermögen des Schuldners betreffen, gegen ihn zu richten und gegebenenfalls im Klagewege durchzusetzen sind (BGH, Urt. v. 25. Mai 2005 - VIII ZR 301/03, BGH-Report 2005, 1275, 1276).
BGH, 27.06.2019 - V ZB 27/18
Prozessführungsbefugnis des Zwangsverwalters im Kostenfestsetzungsverfahren; …
LG Görlitz, 25.04.2008 - 2 S 89/07
Anspruch eines Zwangsverwalters auf Rückerstattung von Betriebskosten für das …
LG Köln, 05.02.2009 - 2 O 263/08
BGH, 25.10.2005 - VIII ZR 262/04
https://dejure.org/2005,10850
BGH, 25.10.2005 - VIII ZR 262/04 (https://dejure.org/2005,10850)
BGH, Entscheidung vom 25.10.2005 - VIII ZR 262/04 (https://dejure.org/2005,10850)
BGH, Entscheidung vom 25. Januar 2005 - VIII ZR 262/04 (https://dejure.org/2005,10850)
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Vereinbarte Preisbindung
Neubau durch Anpassung an veränderte Wohngewohnheiten
ZPO § 552a § 543 Abs. 2 S. 1
Zurückweisung der zugelassenen Revision mangels Vorliegens der Zulassungsvoraussetzungen
Preisbindung Neubau durch Vereinbarung
Soweit der Senat bei einer Rückforderung von Mieterhöhungen, die auf die Vorschrift des § 10 WoBindG gestützt waren, die Beurteilung durch das dortige Berufungsgericht gebilligt hat, der Rückforderung stehe im Falle der Unanwendbarkeit der Preisvorschriften des öffentlich geforderten Wohnungsbaus jedenfalls das Gebot von Treu und Glauben entgegen (Beschluss vom 25. Oktober 2005 - VIII ZR 262/04, GE 2005, 1418), lag dem ein anderer Sachverhalt zugrunde, als er hier zu beurteilen ist, weil im Mietvertrag auf die Preisvorschriften verwiesen war und auf deren Grundlage über einen längeren Zeitraum - von der zuständigen Stelle bewilligte und durch Übersendung der Wirtschaftlichkeitsberechnung nachgewiesene - Mieterhöhungen vorbehaltlos gezahlt worden waren.

References: § 51
 § 51
 § 152
 § 161
 § 152
 § 152
 § 152
 § 7
 BGH 
 BGH 
 BGH 
 § 613
 § 161
 § 161
 § 12
 § 161
 § 12
 § 552
 § 543
 § 10