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Timestamp: 2020-02-27 09:37:42+00:00

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BGH, 30.11.2009 - AnwZ (B) 11/08 - dejure.org
https://dejure.org/2009,5830
BGH, 30.11.2009 - AnwZ (B) 11/08 (https://dejure.org/2009,5830)
BGH, Entscheidung vom 30.11.2009 - AnwZ (B) 11/08 (https://dejure.org/2009,5830)
BGH, Entscheidung vom 30. November 2009 - AnwZ (B) 11/08 (https://dejure.org/2009,5830)
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Zulässigkeit des Öffentlichen Anbietens von Beschäftigungsverhältnissen für Trainees mit einer knapp über dem Referendarunterhalt angebotenen Vergütung; Abhängigkeit von angemessenen arbeitsvertraglichen Bedingungen für die Beschäftigung angestellter Rechtsanwälte von ...
Sittenwidriges Einstiegsgehalt für Berufsanfänger
Eingabe in der Suchmaske auf der nächsten Seite: Jahrgang 2010, Seite 132
Angestellter Anwalt darf nicht weniger als Reno verdienen
Hinweis auf Stellenanzeige mit unangemessenen Bedingungen
Zu geringe Vergütung für junge Rechtsanwälte
Angemessenheit eines anwaltlichen Einstiegsgehalts
berliner-anwaltsverein.de , S. 35 (Kurzinformation)
Anwaltsgehalt "um die 1.000 Euro" ist sittenwidrig
NJW 2010, 1972
NZA 2010, 595
AnwBl 2010, 439
AnwBl Online 2010, 121
Der BGH hat sogar unter Bezugnahme auf die Entscheidung des Senats vom 22. April 2009 (- 5 AZR 436/08 - BAGE 130, 338) offengelassen, ob bei Unterschreiten der Zwei-Drittel-Grenze die Schwelle zur Unangemessenheit der Vergütung angestellter Rechtsanwälte überhaupt erreicht wird oder nicht nur knapp über der Hälfte des branchenüblichen Gehalts liegende Vergütungen als auffälliges Missverhältnis einzuordnen sind (BGH 30. November 2009 - AnwZ (B) 11/08 - Rn. 19; aA Filges NZA 2011, 234 mwN) .
Lediglich ergänzend stellt der BGH auf die Frage ab, ob die Vergütung eines als Berufsanfänger eingestellten Rechtsanwalts das durchschnittliche Anfangsgehalt von Rechtsanwalts- und RENO-Fachangestellten unterschreitet (vgl. BGH 30. November 2009 - AnwZ (B) 11/08 - Rn. 22) .
d) Die in der Entscheidung des BGH vom 30. November 2009 (- AnwZ (B) 11/08 -) erörterten Beträge können nicht als Vergleichsentgelt zugrunde gelegt werden.
Im dort entschiedenen Beschwerdeverfahren hatte der Beschwerdeführer die Feststellungen des Anwaltsgerichtshofs Hamm (2. November 2007 - 2 ZU 7/07 - vgl. Rn. 74 - 77) und deren Aussagekraft nicht angegriffen (vgl. BGH 30. November 2009 - AnwZ (B) 11/08 - Rn. 22) .
Beides spricht gleichfalls für das Vorliegen von Verwaltungsakten (vgl. etwa BGH, Beschluss vom 30. November 2009 - AnwZ (B) 11/08, NJW 2010, 1972 Rn. 7 m.w.N.; BVerwGE 29, 310, 312 f.; 99, 101, 104; BVerwG, NVwZ-RR 2005, 343; Stelkens, aaO, § 35 Rn. 72 m.w.N.; von Alemann/Scheffczyk, aaO, § 35 Rn. 35 f.).
Beides spricht gleichfalls für das Vorliegen eines Verwaltungsakts (vgl. Senat…, Urteil vom 27. Oktober 2014 aaO; Beschluss vom 30. November 2009 - AnwZ (B) 11/08, NJW 2010, 1972 Rn. 7; jeweils mwN).
Selbst wenn das zutreffen sollte, wäre ein solcher Verfahrensverstoß dadurch geheilt, dass der Betroffene - wie hier der Kläger - spätestens vor dem Senat ausreichend rechtliches Gehör erhält (vgl. Senat, Beschlüsse vom 18. Oktober 1999 - AnwZ (B) 95/98, BRAK-Mitt. 2000, 42 und vom 30. November 2009 - AnwZ (B) 11/08, NJW 2010, 1972 Rn. 8 sowie Beschluss vom 30. Juni 1980 - AnwZ (B) 3/80, BGHZ 77, 327, 329).
Die Angemessenheit einer Vergütung ist nicht abstrakt aufgrund der Höhe eines Geldbetrages, sondern nur auf der Grundlage des Gesamtgefüges von Leistung und Gegenleistung zu beurteilen (BGH vom 30.11.2009, AnwZ (B) 11/08, NZA 2010, 595).
Allerdings ist § 26 BORA zur Ausfüllung des unbestimmten Rechtsbegriffs einer sittenwidrigen Vergütung heranzuziehen (so im Ergebnis auch BGH vom 30.11.2009, aaO., Rdnr. 12;… Feuerich/Weyland, § 26 BORA, aaO., Rdnr. 2).
Die Ermittlung des Einstiegsgehaltes eines angestellten Rechtsanwalts war gestützt auf eine Dokumentation der Bundesrechtsanwaltskammer, ein Gutachten des Instituts für Freie Berufe Nürnberg, eine Studie des Soldan-Instituts für Anwaltsmanagement und weiteres Datenmaterial (BGH vom 30.11.2009, aaO., Rdnr. 18).
Ferner vermag sie ihrerseits Wirkung auf die Reichweite normierter Berufspflichten zu entfalten (vgl. BGH, Beschluss vom 30. November 2009 - AnwZ (B) 11/08, NJW 2010, 1972 Rn. 10), uU auch den Kreis ahndbarer Normverstöße einzugrenzen (…Jähnke, aaO, S. 1889 f.).
Die Rechtsprechung hat allerdings die Bestimmung des § 223 Abs. 1 BRAO aF, die bei den dort genannten Verwaltungsakten den Zugang zum Anwaltsgerichtshof eröffnete, entsprechend angewendet (vgl. Senatsbeschlüsse vom 30. November 2009 - AnwZ (B) 11/08, AnwBl. 2010, 439 Rn. 7;… vom 13. August 2007 - AnwZ (B) 51/06, NJW 2007, 3349 Rn. 4; vom 25. Juli 2005 - AnwZ (B) 42/04, NJW 2005, 2692).
ArbG Hamm, 22.06.2011 - 2 Ca 2007/10
Angestellter Rechtsanwalt, Vergütung, Angemessenheit
Nach der Entscheidung des BGH - Senat für Anwaltssachen - vom 30.11.2009 (AnwZ (B) 11/08, juris, Rdnrn. 12, 13) setze die Abgrenzung angemessener von nicht angemessenen Beschäftigungsbedingungen eine umfassende Würdigung aller für die Beurteilung maßgeblichen Umstände voraus.
Die Rechtsprechung hat allerdings die Bestimmung des § 223 Abs. 1 BRAO a.F., die bei den dort genannten Verwaltungsakten den Zugang zum Anwaltsgerichtshof eröffnete, entsprechend angewendet (vgl. BGH, Beschlüsse vom 30. November 2009 - AnwZ (B) 11/08, AnwBl. 2010, 439 Rn. 7;… vom 13. August 2007 - AnwZ (B) 51/06, NJW 2007, 3349 Rn. 4; vom 25. Juli 2005 - AnwZ (B) 42/04, NJW 2005, 2692; BGH, Beschluss vom 2. März 2011 - AnwZ (B) 50/10 -, Rn. 15, juris).
SG Münster, 05.04.2012 - S 14 R 923/10
Syndikus und Großschadenbetreuung bei einer Versicherung; die vier Merkmale der …
SG Münster, 05.04.2012 - S 14 R 175/11

References: BGH 
 BGH 
 BGH 
 BGH 
 BGH 
 § 35
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 § 26
 BGH 
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 § 223
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