Source: https://www.sankt-aldegund-chor.de/satzung/
Timestamp: 2017-10-17 22:13:39+00:00

Document:
Gesangverein St. Aldegund von 1862 - Satzung
§ 1, Name und Sitz des Vereins
Der Verein, der Mitglied im Sängerbund Rheinland Pfalz ist, führt den Namen "Gesangverein von 1862 St. Aldegund".
Er hat seinen Sitz in St. Aldegund/Mosel
Der Verein verfolgt den Zweck, den Chorgesang als kulturelle Gemeinschaftsaufgabe zu erhalten und zu fördern.
Zur Verwirklichung seines Zieles hält er insbesondere regelmäßig Chorproben ab, veranstaltet öffentliche Konzerte und stellt sich mit seinem Singen in den Dienst der Öffentlichkeit.
Die Tätigkeit des Vereins ist ausschließlich und unmittelbar gemeinnützig im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Sie wird ohne Absicht auf Gewinnerzielung ausschließlich zum Zwecke der Bildung und Kunstpflege ausgeübt.
§ 3, Mitglieder
a) singenden Mitgliedern (aktive Mitglieder)
b) fördernden Mitgliedern (inaktive Mitglieder)
§ 4, Erwerben der Mitgliedschaft
a) Singendes Mitglied kann jede stimmbegabte Sängerin oder stimmbegabter Sänger werden. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand, nachdem der/die Bewerber/in schriftlich oder mündlich einen entsprechenden Antrag gestellt hat.
b) Förderndes Mitglied kann jede Person werden, die die Bestrebungen des Vereins unterstützen will, ohne selbst aktiv mitzusingen. Für die Aufnahme gilt
§ 4a entsprechend.
c) Ehrenmitglied kann eine Person werden, die sich um den Verein oder um das Chorwesen besondere Verdienste erworben hat. Die Ernennung erfolgt
von der Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstandes.
d) Hat der Vorstand die Aufnahme eines singenden oder fördernden Mitgliedes abgelehnt, steht dem/der Bewerber/in die Berufung zur Mitgliederversammlung zu. Diese entscheidet über die Aufnahme endgültig.
§ 5, Pflichten der Mitglieder
Alle Mitglieder haben die Interessen des Vereins zu fördern, die singenden Mitglieder außerdem die Pflicht, regelmäßig an den Chorproben teilzunehmen.
Jedes Mitglied ist verpflichtet, den von der Mitgliederversammlung festgesetzten Beitrag pünktlich zu entrichten. Gleiches gilt für den von der Mitglieder-
versammlung aus besonderem Anlaß beschlossenen Umlagesatz.
Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand unter Einhaltung einer vierteljährlichen Kündigungsfrist zum Schluß
eines Kalenderjahres.
Bis zu diesem Zeitpunkt bleibt das ausscheidende Mitglied zur Bezahlung des Mitgliedsbeitrages verpflichtet.
Vor der Beschlußfassung ist dem Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zur Rechtfertigung zu geben.
Der Beschluß über den Ausschluß ist dem Mitglied mittels eingeschriebenen Briefes bekanntzumachen.
Die Berufung muß innerhalb einer Frist von einem Monat ab Zugang des eingeschriebenen Briefes beim Vorstand eingelegt werden.
Die Mitgliederversammlung, die über die Berufung entscheidet, ist innerhalb von zwei Monaten nach Eingang der Berufungsschrift einzuberufen.
Die Entscheidung der Mitgliederversammlung ist endgültig und bindend.
§ 7, Verwendung der Mittel
Die Mitglieder dürfen bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung des Vereins außer etwaigen Sacheinlagen nichts aus dem Vereinsvermögen erhalten.
Der Verein darf niemanden durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen.
§ 8, Organe des Vereins
§ 9, Die Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung ist mindestens einmal im Laufe eines Jahres durch den Vorstand einzuberufen, im übrigen dann, wenn mindestens 1/4 der Mitglieder dies schriftlich beim Vorstand beantragen.
Eine Mitgliederversammlung ist 14 Tage vorher unter Bekanntgabe der Tagesordnung durch öffentliche Bekanntmachung (Verbandsgemeinde-Blatt) einzuberufen.
Die Mitgliederversammlung wird vom ersten Vorsitzenden oder dessen Vertreter/in geleitet.
Alle Beschlüsse, mit Ausnahme des Beschlusses über die Auflösung des Vereins und Satzungsänderungen, werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefaßt und durch den Schriftführer protokolliert.
Stimmberechtigt sind alle Mitglieder - Stimmengleichheit gilt als Ablehnung.
Diese Anträge sind 8 Tage vor der Mitgliederversammlung schriftlich und begründet beim Vorstand einzureichen.
Unter besonderen Voraussetzungen können auch mündliche Anträge während der Mitgliederversammlung gestellt werden.
b) Feststellung, Änderung und Auslegung der Satzung
c) Entgegennahme der Jahresberichte und der Jahresabrechnung des Vorstandes
d) Wahl von 2 Rechnungsprüfern auf die Dauer von 2 Jahren
h) Entscheidung über die Berufung nach § 4 und § 6 der Satzung
i) Ernennung der Ehrenmitglieder
§ 10, Der Vorstand
d) dem/der stellvertretenden Schriftführer/in
e) dem/ der Kassenführer/in
f) dem/der Notenwart/in
g) 2 Beisitzern/innen
Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist der/die Vorsitzende und der/die stellvertretende Vorsitzende. Sie sind allein vertretungsberechtigt und vertreten den
Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während der Wahlperiode aus, so übernimmt auf Beschluß des Vorstandes eines der übrigen Vorstandsmitglieder die Geschäfte des Ausgeschiedenen bis zur satzungsgemäßen Neuwahl des Vorstandes.
Der Vorstand faßt seine Beschlüsse in den Vorstandssitzungen, die vom Vorsitzenden oder stellvertretenden Vorsitzenden schriftlich oder mündlich einberufen werden, mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.
§ 11, Aufgaben des Vorstandes
Dem Vorstand obliegt die Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Er hat außerdem das Vereinsvermögen treuhänderich zu verwalten.
Größere satzungsgemäße Ausgaben beschließt er mit Mehrheit.
Im übrigen ist er verpflichtet, alles was dem Wohle des Vereins dient zu veranlassen und durchzuführen, soweit nicht die Aufgaben ausdrücklich der Mitgliederversammlung vorbehalten sind.
§ 12, Der Chorleiter
Der musikalische Leiter des Chores wird von dem Vorstand berufen.
Die Anstellung erfolgt auf Grund eines mündlichen Vertrages beim ehrenamtlichen Chorleiter, oder eines schriftlichen Vertrages der auch die Vereinbarung über die zu zahlende Vergütung eines bezahlten Chorleiters enthält.
Der Chorleiter ist für die musikalische Arbeit im Chor verantwortlich. Er kann einzelne Mitglieder, insbesondere vom Vorstand, zu Rate ziehen.
§ 13, Berichterstattung und Entlastung
In der Mitgliederversammlung erstattet der Vorsitzende einen Jahresbericht, der Kassenführer einen Bericht über die Kassenlage und der Chorleiter einen Bericht über die musikalische Arbeit des abgelaufenen Jahres, sowie in Abstimmung mit dem Vorstand, die Planung für das laufende Jahr.
Nach Anhörung der Kassenprüfer erteilt die Mitgliederversammlung dem Vorstand Entlastung.
§ 14, Geschäftsjahr
§ 15, Auflösung des Vereins
Die Auflösung des Vereins kann nur durch eine eigens zu diesem Zweck einberufene Mitgliederversammlung mit Zustimmung von 3/4 der erschienenen Mitglieder beschlossen werden.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Katholische Kirchengemeinde St. Bartholomäus in St. Aldegund, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke verwendet.
§ 16, Inkrafttreten der Satzung
Diese Satzung hat die Mitgliederversammlung vom 12. Januar 1997 beschlossen und tritt am gleichen Tage in Kraft.
St. Aldegund, den 12. Januar 1997

References: § 1

§ 3

§ 4

§ 4

§ 5

§ 7

§ 8

§ 9
 § 4
 § 6

§ 10
 § 26

§ 11

§ 12

§ 13

§ 14

§ 15

§ 16