Source: https://www.jusline.at/gesetz/ooe_lbg/paragraf/108
Timestamp: 2020-05-27 06:45:09+00:00

Document:
§ 108 Oö. LBG (Oö. Landesbeamtengesetz 1993), § 108 - JUSLINE Österreich
§ 108 Oö. LBG § 108
(1) Die Beamtin oder der Beamte kann durch schriftliche Erklärung ihre oder seine Versetzung in den Ruhestand frühestens mit Ablauf des Monats bewirken, in dem sie oder er ihren oder seinen 720. Lebensmonat vollendet, wenn sie oder er zum Zeitpunkt der Wirksamkeit der Versetzung in den Ruhestand eine ruhegenussfähige Gesamtdienstzeit von 300 Monaten aufweist. Die Rechtswirksamkeit der Erklärung richtet sich nach jener Rechtslage, die zu dem Zeitpunkt gilt, zu dem die Beamtin oder der Beamte den für die Wirksamkeit der Erklärung vorgesehenen Lebensmonat vollendet. § 107 Abs. 3 zweiter Satz ist sinngemäß anzuwenden. (Anm: LGBl.Nr. 100/2011)
(2) Eine Beamtin oder ein Beamter, die oder der eine Funktion innehat, die nach dem Oö. Objektivierungsgesetz 1994 auszuschreiben ist, hat die Erklärung spätestens sechs Monate vor dem beabsichtigten Zeitpunkt der Ruhestandsversetzung einzubringen. Eine spätere Erklärung verschiebt den Zeitpunkt entsprechend, soweit nicht die Dienstbehörde einer Verkürzung zustimmt.
(3) Die Versetzung in den Ruhestand wird vorbehaltlich des Abs. 2 mit Ablauf des Monats wirksam, den die Beamtin oder der Beamte bestimmt, frühestens jedoch mit Ablauf des der Abgabe der Erklärung folgenden sechsten Monats. Hat die Beamtin oder der Beamte keinen oder einen früheren Zeitpunkt bestimmt, so wird die Versetzung in den Ruhestand vorbehaltlich des Abs. 2 ebenfalls mit Ablauf des sechsten, der Abgabe der Erklärung folgenden Monats, wirksam (Anm: LGBl.Nr. 100/2011)
(4) Während einer Suspendierung kann eine Erklärung nach Abs. 1 nicht wirksam werden. In diesem Fall wird die Erklärung frühestens mit Ablauf des Monats wirksam, in dem die Suspendierung oder vorläufige Suspendierung geendet hat.
(5) Die Beamtin oder der Beamte kann die Erklärung nach Abs. 1 bis spätestens drei Monate vor dem Wirksamwerden widerrufen. Diese Frist erhöht sich auf sechs Monate, wenn die Beamtin oder der Beamte eine Funktion innehat, die nach dem Oö.Objektivierungsgesetz 1994 auszuschreiben ist. Ein späterer Widerruf wird nur wirksam, wenn die Dienstbehörde ausdrücklich zugestimmt hat.
In Kraft seit 01.12.2011 bis 31.12.9999
0 Kommentare zu § 108 Oö. LBG
Sie können den Inhalt von § 108 Oö. LBG selbst erläutern, also einen kurzen eigenen Fachkommentar verfassen. Klicken Sie einfach einen der nachfolgenden roten Links an!
0 Entscheidungen zu § 108 Oö. LBG
0 Diskussionen zu § 108 Oö. LBG
Sie können zu § 108 Oö. LBG eine Frage stellen oder beantworten. Klicken Sie einfach den nachfolgenden roten Link an!
§ 100 Oö. LBG§ 101 Oö. LBG § 101§ 102 Oö. LBG Festsetzung der Dienstbeurteilung§ 103 Oö. LBG § 103§ 104 Oö. LBG § 104§ 105 Oö. LBG§ 105a Oö. LBG§ 106 Oö. LBG§ 107 Oö. LBG § 107§ 107a Oö. LBG § 107a§ 108 Oö. LBG § 108§ 108a Oö. LBG § 108a§ 109 Oö. LBG§ 110 Oö. LBG Dienstfreistellung und Außerdienststellung wegen Ausübung eines§ 111 Oö. LBG§ 112 Oö. LBG Außerdienststellung der Inhaber höchster Funktionen in der§ 113 Oö. LBG § 113§ 113a Oö. LBG Dienstfreistellung für Gemeindemandatare§ 114 Oö. LBG§ 115 Oö. LBG § 115§ 116 Oö. LBG
§ 107a Oö. LBG
§ 108a Oö. LBG

References: § 108

§ 108
 § 108
 § 107
 § 108
 § 108
 § 108
 § 108
 § 108

§ 100
 § 101
 § 103
 § 104
 § 107
 § 107
 § 108
 § 108
 § 113
 § 115

§ 107

§ 108