Source: https://www.gomopa.net/Finanzforum/private-equity/futura-finanz-ag-iff-ag-p107589.html
Timestamp: 2020-02-21 00:20:16+00:00

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Futura Finanz AG (IFF AG) - Private Equity - Finanznachrichten
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ich weiß, es wurde an andere Stelle schon einiges über die Futura Finanz berichtet.
Ich hatte heute ein Gespräch mit einem Berater, der noch Mitarbeiter sucht.
Er wies darauf hin, dass zum einen die Verbindung zur Frankonia nicht mehr besteht, zum anderen wurde das aktuelle Produkt (Dt. Vermögensbildungsfonds I) gerade geschlossen.
Aus diesem Grunde soll am kommenden Dienstag ein neuer Fonds, hinter dem angeblich eine Bank steht, präsentiert werden. Anlagestrategie wohl wie bisher: Immobilien, Private Equity, Hegdefonds. Auf meine Frage des Risikos hin meinte der Berater, das wäre quasi 0, da eine große deutsche Bank dahinter stünde.
Weiß hier jemand mehr, um was für ein Produkt es sich handelt?
Grundsätzlich finde ich die Idee ja gut, über die LSt-Karte Monat für Monat somit Steuern sparen zu können...
18.05.2005, 14:04
Definition Quasi:
Wortbildungselement mit der Bedeutung "mit der bezeichneten Sache fast gleichzusetzen, im ...
Selbst ein Sparbuch hat einen Risikofaktor, der über Null liegt!
Und da steht auch ein Bank dahinter... :-(
Tipp: Emisionsprospekt lesen und den Vermittler explizit auf die Risiken und die Risikohinweise im Prospekt ansprechen.
Der von Ihnen hergestellt Zusammenhang zwischen Fonds und monatlichen Freibeträgen auf der LSt-Karte leuchtet mir nun gar nicht mehr ein.
Seit 04.04.2005 - Eichel sei Dank :-( - sind diese Art Fonds nicht mehr steuerbegünstigt. Bleibt also nur noch eine Stille Beteiligung und wer die anfasst, sollte S E H R genau recherchieren!!!!
Fazit: Klingt sehr suspekt! Wir haben uns einmal spasseshalber eine "Beraterin" der Futura eingeladen zu einer Produktpräsentation.
Bei der ersten inhaltlich tiefgründigen Frage kam die Antwort:
"Davon habe ich keine Ahnung, aber das Produkt ist Spitze!"
Ich bin mir aber ganz sicher, dass es nicht sehr lange dauern wird, bis wir die neue Erleuchtung der Futura hier diskutieren können.
18.05.2005, 14:47
Ich denke auch, dass es sich nach wie vor um eine Stille Beteilung handeln muss, um einen Eintrag auf der Lohnsteuerkarte zu erhalten.
Und das ist, wie Sie schon sagen, sehr heikel.
Ich werde den Berater am nächste Woche ansprechen, welches "neues" Produkt denn die Futura Finanz an den Mann bringen will.
Wenn ich mehr weiß, stelle ich es hier ins Forum.
28.05.2005, 17:30
über die futura finanz habe ich bisher nur negatives gehört..
kenne eineige ehemalige fleissige mitarbeiter ..
höre auch hier nur negatives..
besser sehr vorsichtig sein.. als ev. mitarbeiter bzw.berater..kunde??
31.05.2005, 17:16
Das neue Produkt der Futura Finanz ist ein GbR Fond. Die Banken sind die Privatbank Reithinger und die Amrun Bank. Zusätzlich noch eine Investmentbank die ebenfalls dem Besitzer der Reithinger Bank gehören soll. Ganz durchschaubar waren die Strukturen bisher nicht.
Die Berater der Futura Finanz können nach wie vor keine konkreten Aussagen zu den Produkten oder Hintergründen machen.
Angeblich soll es aber das einzige Produkt auf dem deutschen Markt sein, dass noch einen Steuervorteil von bis zu 70 % realisieren kann.
Sobald das Emissionsprospekt da ist kann man mehr sagen.
16.07.2005, 01:20
stichwort: reithinger bank
beim stichwort reithinger fällt mir die agilis ag ein, die arbeiten auch mit der reithinger bank zusammen, (wenns die noch gibt?)
die namen frankonia und futura haben jedenfalls einen ruf wie nigeria....
16.07.2005, 01:58
Re: stichwort: reithinger bank
Zitat von »"purplepeopleeater"«
http://www.reithinger-bank.com/
16.07.2005, 23:49
Also man kann doch grundsätzlich nicht alles negativ hinstellen und Banken in Verruf bringen, wenn man keine Ahnung hat, worum es geht. Warum hackt man auf Vertriebsgesellschaften herum, die Produkte anbieten, die andere gemacht haben? Davon lebt doch die gesamte Wirtschaft.
Wie kann man die Privatbank Reithinger angreifen, wenn Produkte derselben von z.B. agilis halt nicht so zufriedenstellend vertrieben wurden? Reithinger hat gute Produkte, ist erfolgreich und lebt selbstverständlich deshalb auch noch lange.
Wie kann man Vertriebsgesellschaften vorverurteilen, weil sie Produkte vertreiben, die ihnen angeboten werden zum Vertrieb? Futura Finanz - heute IFF - ist eine Vertirebsgesellschaft, die keine eigenen Produkte anbietet.
So alles über einen Kamm zu scheren ist schon nicht in Ordnung und jeder sollte sich mal selbst an der Nase nehmen, ob er nicht auch einmal einen Fehler gemacht hat. Ich finde das zum Kotzen, wie seit Jahren der Name von Vertriebsgesellschaften, die vielleicht einmal einen Fehler gemacht haben, in den Dreck gezogen wird.
Und den achsoneunmalklugen sei gesagt, dass das sozusagen "neue" Produkt der IFF wirklich ein Bankenfonds ist. Gründungsgesellschafter des Multi Advisor Fund I sind Privatbank Reithinger und die European Securities Invest SECI Wertpapierhandelsbank.
Und zu einem vorhergehenden Posting: Es ist auch keine Rede von einem 70%-igen Steuervorteil, so ein Quatsch. So kann das mit einer ordentlichen Beratung gewiss nicht stehenbleiben.
Bitte informieren - das notwendige Fachwissen vorausgesetzt - und ansonsten einfach Mund halten.
Es ist doch wirklich so: Ist ein Produkt gut ist's gleich nicht mehr gut, weil's jemand vertreibt, der vielleicht im Jahre .... mal nicht so gut aufgefallen ist. Also kann alles, was dieser jetzt tut nicht in Ordnung sein.
Werdet mal wach und denkt nach!
Vor allem können solche Beiträge, wie von purplepeopleeater nur von Leuten stammen, die nicht mal den 34 c haben. Frage: was macht Ihr, wenn der 34 d kommt?
Stillhalten ist angesagt und eher durch Fragen brillieren, als durch Verurteilung und Schlechtmachen von allem und jedem.
PS: Ich bin neutral und mag es einfach nicht, wenn man urteilt und keine Hintergründe eruiert, sich auf den Meinungen anderer aufhängt, ohne sich selbst ein Bild zu machen - das nötige Wissen vorausgesetzt. Ansonsten herzlich will kommen in der "Plapperbude".
17.07.2005, 15:25
Zitat von »"moonlight"«
Futura Finanz hat unter ihrem Chef Michael Turgut so ziemlich alles vercheckt, Hauptsache es gab dafür ordentlich Provisionen. Egal ob atypisch Stille Beteiligungen der Göttinger Gruppe, Frankonia oder Immobilien. Zuletzt war es eben der Deutsche Vermögensbildungsfond I mit extrem hohen Kosten für Kunden. Wenn es morgen für Großmütter einen Markt gibt, dann wechselt MT sofort in diesen Bereich und fängt mit seiner eigenen an.
Saulus wurde nur in der Bibel zum Paulus. So jemand muss beweisen, dass er jetzt zum ersten Mal nicht nur an sich und seine Vertriebsleute denkt, sondern auch an das Wohl des Kunden. Nur das wird nicht der Fall sein, denn skrupellose Vertriebsleute kriegt man nur für hohe Provisionen.
Cobold33
Ich bin zwar kein Freund der Miesmache auf Grundlage von Gerüchten, aber die MAF-Connection hat es nun wirklich in sich - und da reichen zur Beurteilung durchaus die harten Fakten.
Beim Projekt MAF (Multi Advisor Funds) handelt es sich um eine Coproduktion zweier äußerst illustrer Persönlichkeiten auf dem deutschen Finanzdienstleistunsmarkt:
Michael Turgut:
Chef der IFF AG (vormals Futura Finanz - aber der Name war wohl zwischenzeitlich zu sehr negativ belastet) in Hof.
Alles, was Turguts Mannen in den letzten Jahren unters Volk gebracht haben, hat sich zwischenzeitlich zum Totalschaden entwickelt oder ist auf dem besten Wege dazu:
- Göttinger Gruppe (wohl ausreichend bekannt)
- Frankonia (nimmt gerade den selben Verlauf wie das große Vorbild GG)
- Deutsche vermögensfonds 1 KG der Deutschen Anlagen AG (soeben wurde von der BaFin die Abwicklung wg. unerlaubter Finanzkommisionsgeschäfte verfügt)
- und nun: Turgut proudly presents: MAF !
Klaus Thannhuber:
- Gründer der Deutschen Beamtenvorsorge Immobilienholding AG mit jeder Menge Tochter- und Beteiligungsunternehmen (DBVI-Gruppe);
- starker Mann hinter den Vertriebsfirmen Eureka als (München, insolvent) und Eureka neu (Nürnberg) - offiziell geführt von seinem altem Spezl Frank Fleschenberg - FinAs (insolvent, geführt von Strohmann N. Basigos);
- Inhaber der SECI Wertpapierhandelsbank in München, des Bankhauses Reithinger in Singen sowie der C&H Credit- und Handelsbank (zwischenzeitlich mit Reithinger-Bank fusioniert);
- u.s.w. (diverse Bauträger-, Hausverwaltungs- und sonstigen Gesellschaften, die alle irgendwie in das Gesamtkonstrukt eingebunden sind (bspw. als Mietgaranten etc.)
Die DBVI wackelt bereits seit Monaten beträchtlich - schon in der 2002er Bilanz kommt der Wirtschaftsprüfer zum Ergebnis, daß dringend frisches Kapital ins Unternehmen muß - laufend werden Ausschüttungen gekürzt oder fließen gar nicht mehr ... Weltuntergangsszenario ...
Die DBVI wäre sicherlich schon längst über den Jordan gegangen, ohne massive Schützenhilfe (Bürgschaften) der C&H Bank sowie der Reithinger Bank ... allein das viel zu große Projekt "Schrannenhalle" in München überfordert die finanzielle Leistungsfähigkeit der DBVI bei weitem ...
... bricht aber die DBVI zusammen, reißt sie die Reithinger Bank mit sich in den Abgrund (Stichwort Wertberichtigungsbedarf - exemplarisch vorgeführt von der Dresdner BFI Bank des Dr. Wehner)
... zerlegt es das Bankhaus Reithinger, sind auch die Tage des MAF gezählt (was Herrn Turgut wohl kaum stören dürfte, denn seine Provision hat er dann ja bereits längst verdient und dieser Fonds verlängert dann die lange Liste seiner "Leistungsbilanz").
Parallel ermittelt derzeit die Staatsanwaltschaft München I gegen Thannhuber - u.a. wg. Insolvenzbetrug bei der Eureka (alt).
Auch die Stadt München hat bereits die juristische Keule gezückt, angesichts einiger windig-unsauberer Tricks im Zusammenhang mit dem Projekt Schrannenhalle.
Die Luft wird zusehends dünner für Klaus Thannhuber und sein kleines Imperium - aber den größten Schaden werden wieder einmal die Anleger haben - die der DBVI, des MAF und der Reithinger Bank ...
... eigentlich überflüssig noch hinzuzufügen, daß es sich beim MAF um eine GbR-Konzeption handelt ...
Steuerlich seit der jüngsten Änderung der Rechtslage zu Wertpapierfonds völlig sinnlos - und unter dem Gesichtspunkt der pers. uneingeschränkten Haftung jedes einzelnen Kunden ein wahres Harakiri-Projekt !
04.08.2005, 20:07
vielen Dank für Ihren aufschlußreichen Beitrag. Weiter so !
Axo, herzlich willkommen hier.
13.08.2005, 12:59
ich bin Berater der Firma IFF AG und wenn du Fragen über unser neues Produkt Master Advisor Fund I hast, dann sei so lieb und rufe mich einfach unter folgender Nummer an 0171-5337642 ich denke ich kann dir alle Informationen über unser Produkt geben
Der Fund ist ein reines Banken Produkt !
Er wurde von der BAFIN genehmigt.
Die Initiatorin ist die SECI European Securities Invest GmbH Wertpapierhandelsbank.
Der Geschäftsführende Gesellschafter ins die Privatbank Reithinger GmbH & Co. KG.
Bitte melde dich doch einmal bei mir ich stehe dir gerne für Fragen zur Verfügung.
fcfreiburg
14.08.2005, 12:52
Die Neutralität Ihres Berichtes zweifel ich ernsthaft an. Im Übrigen war er sehr emotionsgeladen und trägt nicht zu einer sachlichen Diskussion bei. Tatsache ist doch, dass unabhängige Institutionen vor Futura Finanz und Herrn Turgut warnen. So zum Beispiel die Zeitschrift Finanztest und wiederum ganz aktuell Stiftung Warentest. Problematisch scheint mir ja nun auch die letzte von FF vermittelte Anlage der Deutsche Vermögensfond I zu sein, der zwischenzeitlich abgewickelt wird. Die Frage stellt sich mir, was bekommen die Anleger dann von ihrem eingezahlten Geld zurück?
Sie verteidigen mehr oder weniger vehement die neue Anlage der IFF (Nachfolgeunternehmen der Futura Finanz FF). Sie widersprechen der in diesem Board veröffentlichten 70% Verlustzuweisung.
Konkrete Fage:
Haben Sie exakte Informationen über mögliche Steuerersparnisse und die Haftung bei dieser Anlageform. Wenn Sie uns diese Informationen geben könnten, so würde zumindest dies für eine Versachlichung dieser Diskussion beitragen.
14.08.2005, 12:56
könnten Sie bitte nähere Angaben über:
Beteiligungsform (stille Gesellschaft, BGB Gesellschaft....)
der neuen Anlageform Multi Advisor Fund I
Welche Unterlagen, Informationsmaterial gibt es und wie kommt man an diese Dokumente?
19.08.2005, 14:38
IFF Futura Finanz/neue Vermögensanlage Muli Advisor Fund I
IFF Futura Finanz mit neuer Vermögensanlage Muli Advisor Fund I – Kritische Stellungnahme
Da ich mich für die neu vermittelte Vermögensanlage der Futura Finanz (neu IFF) interessierte, habe ich versucht entsprechendes Informationsmaterial einzuholen. Es handelt sich dabei um den Multi Advisor Fund I. Als Erstes habe ich mich an einen Berater der IFF gewand, der mir gegenüber folgende Aussagen gemacht hat:
1.) Die Gesellschaftsform der Vermögensanlage Mulit Advisor Fund ist keine BGB Gesellschaft.
Bezüglich der Haftung meinte er, dass wie bei vielen Anlagen im Extremfall das eingesetzte Kapital weg wären.
2.) Auf die Frage nach der bisherigen, von der Futura Finanz vermittelten Vermögensanlage in den ´Deutschen Vermögensfond I ´ und deren Rückabwicklung durch die BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) meinte er, dass zwischenzeitlich die BaFin die Abwicklung dieser Vermögensanlage zurückgenommen hat.
Meine anschliessenden weiteren Recherchen ergaben:
Zu 1.) Glücklicherweise bin ich nun im Besitz des Emissionsprospektes des Multi Advisor Fund I. Eigentlich bekommt man diesen nicht einfach so, beziehungsweise man studiert ihn mit dem Berater der ihn dann in der Regel auch wieder mitnimmt. Ich hatte eben Glück. Beim Studium des Emissionsprospektes ist mir aufgefallen, dass selbst bei einem Minimum an betriebswirtschaftlichem Wissen, eigentlich allein schon durch einen gesunden Menschenverstand, man von dieser Vermögensanlage die Finger lassen muss.
Aus einer ganzen Reihe von negativen Punkten möchte ich exemplarisch, nur ein paar, mir wichtig erscheinende Punkte herausgreifen. Die nachfolgenden Zeilen sind wortgetreu dem Emissionsprospekt entnommen, ohne weitere Interpretation meinerseits.
Gesellschaftsform des Fund: BGB Gesellschaft die Vermögensanlage heisst auch Multi Advisor Fund I GBR
Wichtige hervorgehobene Einschränkung: Die inhaltliche Richtigkeit der in diesem Prospekt gemachten Angaben ist nicht Gegenstand der Prüfung dieses Prospektes durch die Bundesanstalt für Finanzdienstaufsicht (BaFin).
Geschäftsführung: Derzeit bei der Privatbank Reithinger, sobald die Erlaubnis BaFin für die Übernahme Geschäftsführung durch die Gründungsgesellschaft European Securities vorliegt, endet die Geschäftsführung der Privatbank Reithinger.
Risiken: Das maximale Risiko der Beteiligung des Anlegers am Multi Fund I ist der Totalverlust des gezeichneten Kapitals, sowie die persönliche Haftung des Anlegers mit seinem Privatvermögen für Verbindlichkeiten des Multi Advisor Fund I. Der Anleger trägt das Risiko, für Verbindlichkeiten des Multi Advisor Fund I gesamtschuldnerisch mit seinem Privatvermögen haften zu müssen.
Auswahl der Investitionen: im Zeitpunkt der Beteiligungsentscheidung des Anlegers stehen keine konkreten Kapitalanlagen, die von dem Multi Advisor Fund I erworben werden, noch nicht fest.
Risiko der Qualifizierung als Gewerbebetrieb: Es besteht das Risiko, dass die Finanzverwaltung die Tätigkeit des Mulit Advisor Fund I als gewerblich qualifiziert. Das hätte zur Folge, dass die gesamte steuerliche Konzeption in der Form, wie sie im steuerlichen Teil dieses Prospekts dargestellt worden ist, nicht zur Geltung käme, sondern ganz andere steuerlichen Bedingungen anzuwenden wären. Die Qualifizierung als Gewerbebetrieb kann sich in ganz erheblicher Weise negativ auf die Rendite des Anlegers auswirken.
Risiko aus §2b Einkommenssteuergesetz: Es kann aber nicht ausgeschlossen werden, dass der Multi Advisor Fund I von der Finanzverwaltung bzw. den Finanzgerichten trotzdem als Verlustzuweisungsgesellschaft angesehen wird. Dann wären Verluste nicht sofort ausgelichs- oder abzugsfähig, sondern könnten erst mit späteren Gewinnen aus dieser Beteiligung oder mit Gewinnen aus anderen Verlustzuweisungsgesellschaften verrechnet werden.
Gewinnausschüttungen: können bei Vorliegen eines entsprechenden Gesellschafterbeschlusses ab dem Kalenderjahr 2018 erfolgen.
Und nun mein persönliches Fazit – vor dieser Anlage kann nur massiv gewarnt werden. Es ist nur zu hoffen, dass die Fachpresse sich um solche Fehlinvestitonen kümmert und davor warnt, um so mögliche weitere private Konkurse zu verhindern. In diesem Zusammenhang möchte ich auf einen Bericht in der SZ vom Freitag, den 29. Juli 2005 verweisen. Den Zeitungsbericht können sie unter folgender Adresse herunterladen:
http://www.direkteranlegerschutz.de/Aug_05/DA_31A/Thannhuber.pdf
zu 2.) auch die Süddeutsche Zeitung schreibt in Ihrem Bericht ´Gute Geschäfte mit alten Bekannten ´, dass der Deutsche Vermögensanlagefond I von der BaFin geschlossen wurde. Weitere Internetrecherchen meinerseits ergaben keinen Hinweis, dass die BaFin die Abwicklung des Fonds zurückgenommen hat.
19.08.2005, 17:24
IFF Futura Finanz/neue Vermögensabzocke Multi Advisor Fund I
Zitat von »"fcfreiburg"«
@fcfreiburg,
eine sehr respektable Analyse, alle Achtung! Ich kann Ihnen in vollem Umfang zustimmen.
Eine sehr beliebte Aussage früher in Zusammenhang mit der Göttinger Gruppe. Wenn so etwas dem Kunden so richtig überzeugend direkt ins Gesicht gesagt wurde, dann führte das psychologisch dazu, dass sogar sein Mißtrauen eher schwand, als das es stärker wurde.
Glücklicherweise bin ich nun im Besitz des Emissionsprospektes des Multi Advisor Fund I. Eigentlich bekommt man diesen nicht einfach so, beziehungsweise man studiert ihn mit dem Berater der ihn dann in der Regel auch wieder mitnimmt.
Alleine das ist mehr als Grund genug, die Finger von allem zu lassen.
Nochmals herzlichen Dank für diese ausführliche Recherche. Weiter so.
02.09.2005, 12:27
Re: Neues Produkt der Futura Finanz? IHR seid Betrüger!
Zitat von »"siegi"«
ich bin Berater der Firma IFF AG ....
Na, hoffentlich ist Ihre Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung hoch genug!
1. Der Fund ist ein reines Banken Produkt !
2. Er wurde von der BAFIN genehmigt.
3. Die Initiatorin ist die SECI European Securities Invest GmbH Wertpapierhandelsbank.
4. Der Geschäftsführende Gesellschafter ins die Privatbank Reithinger GmbH & Co. KG.
1. Völliger Quatsch! Mit DEM Argument habt ihr früher schon die Leute zur Göttinger Gruppe geködert! Hunderte von Millionen habt ihr vernichtet. Aber wie sagt euer Chef, der wegen Steuerhinterziehung VORBESTRAFTE und zu einem Jahr Knast verurteilte "Herr" Turgut immer so schön: "DAS GELD IST JA NICHT WEG, ES HAT NUR JEMAND ANDERS!"
Turgut und Thannhuber arbeiten schon seit Jahren zusammen! Unter anderem mit der beschi**ensten VWL die es je gab.
"Premium Invest Fund". VERNICHTENDE Kritik der Verbraucherzentralen!
2. NOCH größerer Quatsch. Genehmigt! Das BaFin hat NUR und AUSSCHLIESSLICH den formalen Teil des Emissionsprospektes geprüft!
3. Die wurde erst später ins Boot geholt. ERST mal war die Reithinger Bank der Emissionär!
4. Genau das ist ja das Problem!
Die FUTURA FINANZ steht seit JAHREN auf der Warnliste "Grauer Kapitalmarkt" der Stiftung Warentest! Auch wenn sich euer Schweineverein jetzt anders nennt.
ICH nenne euch Betrüger!
Ich habe hier vor mir SCHRIFTLICH euer "Präsentationsgespräch" liegen:
Was ist Ihnen lieber, über Kosten offen und ehrlich zu reden, oder sie unter den Tisch fallen zu lassen?
Kunde: Offen und ehrlich!
Und zwar fallen auf die Zeichnungssumme 5% Agio an!
Im Emissionssprospekt allerdings sind die Emissionskosten schon mit 14,97% ausgewiesen. Dazu sonstige, nicht spezifizierte Kosten.
Weiterhin "vergesst" ihr immer den Leuten zu erzählen, dass in eurem Mist-Produkt nicht nur ein TOTALVERLUST droht, sondern dass der Kunde obendrein eine Haftung mit seinem GANZEN VERMÖGEN hat!!
Euch sollte man alle wegsperren und den Schlüssel wegschmeißen!
Sven T. Reichelt
Betriebswirt, Versicherungsfachwirt,
02.09.2005, 19:24
fcfreiburg schrieb:
Verwaltungsgericht bestätigt Abwicklung des Deutschen Vermögensfonds I durch die BaFin
'k-mi' warnte Anleger frühzeitig vor drohender Abwicklung
Wie der Düsseldorfer Branchen-Newsletter 'kapital-markt intern' ('k-mi') und die Süddeutsche Zeitung vom 4.8.2005 berichten, hat die Verfügung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) vom 15.6.2005 zur Schließung und Abwicklung der Deutschen Vermögensfonds I AG & Co. KG aufgrund des unerlaubten Betreibens von Finanzkommissionsgeschäften weiterhin Bestand. Dies hat das Verwaltungsgericht Frankfurt/M. am 25.7.2005 beschlossen (1 G 1938/05 (V)). Die Geschäftsführung des Deutschen Vermögensfonds hatte am 16.6.2005 beim Verwaltungsgericht Widerspruch gegen die BaFin-Verfügung eingelegt und einstweiligen Rechtsschutz im Eilverfahren beantragt. Die BaFin-Verfügung sei „rechtswidrig“, weil die Deutscher Vermögensfonds I AG & Co. KG „kein Finanzkommissionsgeschäft betreibe“, so die Antragstellerin. Das Verwaltungsgericht Frankfurt/Main wies den Antrag der Deutschen Vermögensfonds I AG & Co. KG jedoch nun als „unbegründet“ zurück. Zwar ließ die Kammer ausdrücklich offen, ob der Deutsche Vermögensfonds I mit seinem Geschäftsmodell Finanzkom-missionsgeschäfte betreibt. Das Gericht entschied jedoch, die BaFin-Verfügung "erweist sich im Rahmen der im Eilverfahren allein möglichen summarischen Überprüfung als offensichtlich rechtmäßig, so daß nach dem derzeitigen Sach- und Streitstand alles dafür spricht, daß die angefochtene Verfügung letztlich Bestand haben wird und auch eine spätere Anfechtungsklage voraussichtlich erfolglos bleiben wird." Die Entscheidung ist allerdings noch nicht rechtskräftig und wird in der nächsten Instanz vor dem Hessischen Verwaltungsgerichtshof verhandelt.
Finanzkommissionsgeschäfte sind genehmigungspflichtig
Bei dem sogenannten 'Deutschen Vermögensfonds' handelt es sich um ein Anlagemodell in Form einer Kommanditgesellschaft, an der sich im Plazierungszeitraum vom März 2004 bis April 2005 ca. 6.500 Anleger in Form von Einmaleinlagen und/oder Rateneinlagen beteiligt haben. Nach Auskunft der Initiatorin Deutsche Anlagen AG/Berlin wurden bislang ca. 40 Mio. Euro von Anlegern eingezahlt. Der Fonds beabsichtigte in vier Portfolios Immobilien, Private Equity, Wertpapiere und Alternative Investments zu investieren. Insbesondere der Bereich des Wertpapier-Portfolios erwies sich jedoch als problematisch: Nach dem Kreditwesengesetz sind Dienstleistungen mit Wertpapier-Investments bzw. Finanzinstrumenten grundsätzlich erlaubnispflichtig. Nach Auffassung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht betreibt der Deutschen Vermögensfonds gemäß seiner Geschäftsausrichtung das Finanzkommissionsgeschäft ohne eine entsprechende Erlaubnis. Aus diesem Grund erfolgte am 15.6.2005 eine Abwicklungsverfügung durch die Aufsichtsbehörde, die nun vom Verwaltungsgericht Frankfurt/M. als grundsätzlich rechtmäßig bestätigt wurde.
'k-mi' warnte Anleger frühzeitig vor Gefahren
Der Düsseldorfer Brancheninformationsdienst 'kapital-markt intern' hatte bereits im November 2004 auf das Risiko einer Abwicklung durch die BaFin und damit auf die Gefahr für die Anleger hingewiesen. In einer Analyse des Deutschen Vermögensfonds hatte 'k-mi' im November 2004 bei diesem Angebot zur „äußersten Vorsicht“ geraten: „Laut einer schriftlichen Stellungnahme der BaFin vom 21.10.2004 gegenüber 'k-mi' betreiben 'Fonds, die in ihrer Geschäftsausrichtung auch die Anlage in Finanzinstrumenten vorsehen, das Finanzkommissionsgeschäft.‘ Da der Deutsche Vermögensfonds gemäß Unternehmensgegenstand eine Geschäftsausrichtung mit der vorwiegenden Anlage in Finanzinstrumenten zu verfolgen beabsichtigt, wird die Frage aufgeworfen, ob somit eine Gestaltung vorliegt, die den Aussagen des Gesellschaftsvertrages entgegensteht, keine nach KWG genehmigungspflichtigen Dienstleistungen zu erbringen“ ('k-mi'-Prospekt-Check 48/04 von November 2004).
Fondsmanagement sammelte trotz Abwicklungsgefahr weiter Anlegergeld ein
Zu klären bleibt nun vor allem, warum offenbar ohne weitere Vorsichtsmaßnahmen bis zum April 2005 Anlegergelder eingesammelt und auch teilweise für Vertriebskosten ausgegeben wurden, obwohl die Geschäftsführung des Deutschen Vermögensfonds laut eigener Aussage seit Oktober 2004 von der Gefahr einer drohenden Abwicklung des Fonds durch die BaFin wußte. Wie 'kapital-markt intern' in seiner Ausgabe 26/05 vom 30.6.2005 darstellte, „wurden Anleger offenbar bis April 2005 unter fragwürdig dargestellten Risikohinweisen für einen seit Oktober 2004 schon halb abgewickelten Fonds geworben“.
zunächst ein Wort an Matrodix; lesen Sie bitte folgendes (eventuell haben Sie diesen Text beim Registrieren überlesen):
Dann zu dem Emissionsprospekt des Multi Advisor Fund:
Wenn man diese hier wieder gegebenen Infos daraus liest, kann einem wirklich schlecht werden. Jeder normal denkende Mensch würde sich sagen, dass man die Finger davon lassen sollte.
Liest man dann aber den zweiten Teil des Emissionsprospektes, den Gesellschaftervertrag, schaut es schon ganz anders aus und man liest ab Seite 78 die für den Emitenten wirklich bindenden Angaben.
So z.B. auch auf Seite 82 folgendes:
§ 9 Über die Einzahlungsverpflichtung gemäß § 7 Abs 1 und den Aufwendungsersatz gemäß § 7 Abs. 5 und § 19 hinaus übernehmen die Gesellschafter keine weiteren Zahlungs- und Nachschussverpflichtungen. Für die Gründungsgesellschafter besteht keine Nachschusspflicht.
Die Haftung der Gesellschafter wird für rechtsgeschäftlich begründete Verbindlichkeiten auf das Gesellschaftsvermögen der Fondsgesellschaft beschränkt. Die geschäftsführende Gesellschafterin und die Gesellschaft sind verpflichtet, bei jedem Rechtsgeschäft durch entsprechende individualvertragliche Vereinbarungen die [b]persönliche Haftung der jetzigen und künftigen Gesellschafter auszuschließen. und hierauf in geeigneter Form hinzuweisen. Die gleiche Verpflichtung hat die Gesellschaft bzw. der Beirat dem Finanzportfolioverwalter sowie denjenigen Personen aufzuerlegen, denen sie Geschäftsführungsaufgaben übertragen. Zusätzlich ist darauf zu achten, dass auf Briefköpfen, Rechnungen und sonsiten Schreiben der Gesellschaft ein deutlicher Hinweis auf den Haftungsausschluss erfolgt.
Dann desweiteren auf Seite 83 oben:
"Für alle Verbindlichkeiten der Multi Advisor Fund 1 GbR haftet allein das Gesellschaftsvermögen der Multi Advisor Fund 1 GbR. Eine Inanspruchnahme der anderen Gesellschafter bzw. der zukünftigen Gesellschafter der Multi Advisor Fund 1 GbR für rechtsgeschäftliche Verbindlichkeiten der Multi Advisor Fund 1 GbR ist ausdrücklich ausgeschlossen"
Schade, dass bei "normalen" Sparanlagen niemand so engagiert warnt, wie in den verschieden Foren und Medien über die Futura Finanz und deren vertriebenen Produkten gewarnt wird.
Wie sähe es denn aus, wenn ein Banker seinem Kunden erläutert, dass seinem Geld im Bausparer der Totalverlust droht, da dort keine Einlagensicherung besteht?
Ja, oder wenn der Geldanleger schon im "Verkaufsgespräch" auf der Bank über das Inflationsrisiko festverzinslicher Wertpapiere hingewiesen wird?
Besser noch ist eigentlich die Volksverdummung bei kapitalbildenden Lebensversicherungen. Nun hat das BGH reagiert und die Versicherungsgesellschaften müssen so einiges preisgeben.
Im übrigen steht schon in den Lehrbüchern, wo die Lebensversicherer das Geld der Kunden anlegen:
Aktien 30 %
Grundbesitz und Grundstücksfondanteile 25%
Genussscheine, Anteile an Wertpapier- und Beteiligungsfonds etc. 6,25 %
Auslandsinvestitionen 5%
Ach nee, und wo werden die Gelder der Beteiligten vom MAF angelegt? Doch auch in vier verschiedene Wirtschaftsbereiche.
Wieviel bekommt ein Kunde von den ganzen Investitionen (ja sogar auch Beteiligungen) seiner kapitalbildenen Lebensversicherung ausgezahlt? Bei Berechnungen darf man ja sogar die Überschussanteile nicht mit einberechnen, wegen des Kaufkraftverlustes.
Ich habe es irgendwie satt, diese ganze Bambule um Futura Finanz, MAF, Deutscher Vermögensfond etc. Halbwahrheiten ohne richtigen Hintergrund und Wissen werden gerne verteilt.
Wenn die Futura Finanz und Michael Turgut ja gar so kriminell und schlecht sind, kann ich nicht nachvollziehen, dass in erfolgreichen 15 Jahren seit bestehen der IFF es immer noch die IFF und Michael Turgut gibt.
Die Antwort ist ganz einfach. Wo nix is, kann man auch nix machen.
Brägenklöterig[/b]
13.09.2005, 19:18
@ Brägenklöterig:
Halbwahrheiten ohne richtigen Hintergrund und Wissen werden gerne verteilt.
Also wenn man solche Sprüche abläßt, sollte man tunlichst darauf bedacht sein, nicht im Glashaus zu sitzen.
Zu den zitierten Vertragspassagen:
Nicht alles, was in Verträgen geregelt ist, ist auch wirksam. Und genau dies ist auch im vorliegenden Fall zutreffend. Im Innenverhältnis vereinbarte Haftungsbeschränkungen bei BGB-Gesellschaften sind im Aussenverhältnis auf jeden Fall unwirksam.
Dieses Thema wurde bereits Anfang der 90er ausführlich kontrovers diskutiert - bis eine eindeutige BGH-Entscheidung die Frage "Haftungsbeschränkung bei BGB-Gesellschaften" ein für allemal geklärt hat: es gibt sie nämlich nicht.
Danach war das Thema GbR-Fonds über Jahre hinaus erledigt ...
... bis ein paar ganz Vorwitzige - allen voran ein uns wohlbekannter "Vordenker" der Göttinger Gruppe (zufällig guter Spezl von Thannhuber und Turgut) das Thema wieder aus der Mottenkiste gezerrt haben, um es zum "Joker" in der Frage "Finanzkommissionsgeschäfte bei Fonds-KGs" hoch zu stilisieren - frei nach dem Motto: "Tausche Gefahr der Rückabwicklung durch die BaFin mit unbeschränkter pers. Haftung" ...
... irgendwie erinnert mich das stark an die Sache mit dem Teufel und dem Belzebub ...
Und um das Thema abzurunden, hier noch die Quizfrage der Woche:
Was ist noch schöner, als eine unbegrenzte, pers. Haftung ?
Na ganz einfach: Die Beraterhaftung gegenüber mehreren Kunden, welche genau über diese stolpern !
Viel Vergnügen noch mit diesem Angebot.
» Nordcapital Waldfonds 2: Wieder handelbar, steht a ... 07.01.2019

References: §2

§ 9
 § 7
 § 7
 § 19
 BGH