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Timestamp: 2017-09-23 14:29:04+00:00

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Wird MPU angeordnet? [Archiv] - MPU Forum
MPU Forum > MPU Diskussion > Sonstige Anlässe MPU > Wird MPU angeordnet?
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zuerst einmal danke ich für die Aufnahme in diesem Forum und die darin enthaltenden Infos.
Vor etwa 10 Jahren bin ich mehrmals ohne FS gefahren und erwischt worden. Kein Alkohol, kein BTM, keine Punkte, kein zu schnelles Fahren, kein Aggressives Verhalten.
Ich möchte mein Fehlverhalten nicht beschönigen und bin mir bewusst welche Gefahr ich Verkehrsteilnehmer aussetzte.
Es gab sperren in der ich keinen Führerschein machen durfte. Diese sind aber schon lange abgelaufen und ich habe seid dieser Zeit kein Auto oder anderes Verkehrsmittel mehr angefasst.
Heut morgen dann bei StVa habe ich dann einen Antrag auf Erteilung einer Fahrerlaubnis gestellt. Das übliche Prozedere , Lichtbild , Sofort Maßnahmen am Unfallort, Gesundheitsfragebogen etc.
Zudem wollen die einen Bundeszentralregisterauszug. Okay, kann ich auch noch verstehen.
Meine Frage ist nun, werde ich einen MPU machen müssen?
Das ist schlecht zu sagen, wenn wir keine genauen Daten kennen. Wieso hast du heute nicht gleich deinen Sachbearbeiter gefragt?
Habe ich, doch dieser wollte erstmal da BZR abwarten.
Die sperren sind nun schon ca.7 Jahre vorbei.
Das Gesetz sagt dazu Tilgungsfrist 10 Jahre.
29 Tilgung der Eintragungen
(1) Die im Register gespeicherten Eintragungen werden nach Ablauf der in Satz 2 bestimmten Fristen getilgt. Die Tilgungsfristen betragen1.zwei Jahre
2 .fünf Jahre
a)bei Entscheidungen wegen Straftaten mit Ausnahme von Entscheidungen wegen Straftaten nach § 315c Abs. 1 Nr. 1 Buchstabe a, den §§ 316 und 323a des Strafgesetzbuches und Entscheidungen, in denen die Entziehung der Fahrerlaubnis nach den §§ 69 und 69b des Strafgesetzbuchs oder eine Sperre nach § 69a Abs. 1 Satz 3 des Strafgesetzbuchs angeordnet worden ist,
b)bei von der Fahrerlaubnisbehörde verhängten Verboten oder Beschränkungen, ein fahrerlaubnisfreies Fahrzeug zu führen,
c)bei der Teilnahme an einem Aufbauseminar oder einer verkehrspsychologischen Beratung,
3.zehn Jahre
also wird es wohl eine MPU werden.
Wie und was kann ich nun vorab schon mal tun?
Dazu kommt noch die fünfjährige Anlaufhemmung nach §29 V StVG (http://bundesrecht.juris.de/stvg/__29.html).
Bei mehrfachem Fahren ohne Fahrerlaubnis ist eine MPU recht wahrscheinlich, obwohl ich persönlich das nicht immer nachvollziehen kann.
Ich verstehe dies ohne hin nicht so ganz.
Sicher, ich bin ohne Fahrerlaubnis gefahren, man hat mich erwischt und gut ist. Das habe ich mir selbst zu zuschreiben.
Vielleicht sollte ich noch erwähnen das ich noch nie einen FS hatte, aber mein vergehen sicher dadurch nicht beschönigen möchte.
Vielleicht noch dazu, ich bin weder unter Alkohol, oder unter BTM gefahren, war weder zu schnell, noch Aggressiv . Bin halt nur sau blöde gewesen mich hinters Steuer zu setzen.
Aber wie verhält es sich mit den Fristen. ich blick da nicht wirklich durch.
Ich habe damals vom Gericht eine Sperre erhalten in der ich keinen Antrag auf Erteilung stellen kann.
Diese Sperre ist im Verkehrszentralregister eingetragen und wird erst 15 Jahre nach dem Gerichtsurteil, in dem sie verhängt wurde, getilgt.
Bis dahin wird durch diese Eintragung die Tilgung von eingetragenen Straftaten gehemmt.
Du hast geschrieben, daß du mehrfach ohne Fahrerlaubnis gefahren bist, also werden diese Taten noch eingetragen sein und dürfen von der Fahrerlaubnisbehörde herangezogen werden um deine Fahreignung zu beurteilen.
Wie oft bist du denn gefahren? Wie oft bist du verurteilt worden? Was waren das denn für Fahrten? Und warum bist du gefahren?
Wie oft kann ich nicht mehr genau sagen, es waren sicher 5-6-mal.
(Kann man dies irgendwo einsehen?)
Verurteilt bin ich dreimal.
Weil ich so dumm und naiv war zu glauben ich wäre der König
Du kannst bei der Fahrerlaubnisbehörde Einsicht in deine Führerscheinakte nehmen. Dann weißt du auch genau, was da drin steht.
Tolle Erklärung.%)
Spätestens nach dem ersten Mal hätte dir doch klar sein müssen, daß du nicht der König bist.
Mit der Erklärung kannst du bei der MPU gleich wieder gehen.
Nun, dessen bin ich mir auch bewusst.
Aber, um noch mal auf die Frage zurück zu kommen:
Wie und was kann ich jetzt vorab schon tun. Ich denke das der Brief vom StV so gegen ende 02/09 kommen wird.
Dich mit deinen Delikten beschäftigen und dir mal reichlich Gedanken dazu machen ,wieso es dazu gekommen ist.
Das tue ich schon seit Jahren.
Ingelwood ,
Mir brauchst du keine Gesetze zu verlinken .... ich kenne die fast auswendig. Allerdings zitiere ich daraus nur das, was notwendig ist um die aktuelle Situation aufzuklären, alles weiter sorgt nur für unnötige Verwirrung und ändert nichts an der derzeitigen Sachlage. Von dir mag es ja ein Steckenpferd sein, wenn ich deine Beiträge so lese, für den User bedeutet es in den meisten Fällen aber nur Unverständnis.
Wenn du das schon seit Jahren tust, dann dürfte es für dich kein Problem darstellen, aus dem Fragebogen, einen 10 - 15 seitigen Aufsatz zu zaubern. :)
Okay, ich werde es versuchen. Danke erst mal für Deine Hilfe.:)
Wird solch ein Fragenbogen auch bei der MPU verlangt? Ich meine Schriftlich?
Oder sind dies die Fragen die auf mich zu kommen könnten beim Gespräch mit dem GA?
Der Fragebogen wird nicht schriftlich verlangt. Aber in etwa nach diesem Schema, wird dein Gespräch, bei der MPU verlaufen.
Allerdings zitiere ich daraus nur das, was notwendig ist um die aktuelle Situation aufzuklären, alles weiter sorgt nur für unnötige Verwirrung
Das ist deine Meinung. Aber deine unvollständige Nennung der Rechtslage kann für mehr Verwirrung sorgen. Wenn nämlich jemand aufgrund deines Hinweises der Meinung ist, dass er nach bereits vergangenen sieben Jahren nur noch drei zu warten braucht, damit die Eintragung getilgt wird.
Der setzt sich dann gepflegt auf den Allerwertesten wenn er nach zehn Jahren einen Antrag auf Neuerteilung stellt und auf einmal die Aufforderung zur MPU bekommt.
Aber wenns dich stört brauchst du ja meine Beiträge nicht zu lesen.
Ich würde dich bitten die ganzen Beiträge zu lesen und alles mit dem notwendigen Maß zu beantworten. Denn dann hättest du gelesen das
es hier keineswegs um´s warten geht, sondern darum was ihn erwartet.
Hey, ihr müsst euch doch nicht Streiten, ich brauch nur eure Hilfe.
Ihr macht dies hier richtig klasse und ich denke alle denen Ihr hier mit eurer Erfahrung unterstützt, sind dankbar dafür.
zuerst einmal ein herzlicher Dank an euch für Eure tolle Unterstützung.
Heute Morgen habe ich meinen Antrag abgegeben. Die nette Sachbearbeiterin teilte mir dann mit das ich keine Punkte habe und nur zwei Einträge. Die eine aber schon so alt wäre, dass die ältere im September gelöscht werden wird. Auf mein freundliches Fragen bezüglich einer MPU, meinte Sie es kann gut sein das hier auf eine MPU verzichtet werden würde.
Ich weiß, dass die viel erzählen wie der Tag lang ist, doch irgendwie macht man sich ja doch Hoffnungen mit einem blauen Auge davon zu kommen. Realistisch gesehen würde ich Euch gern Fragen wie die Chancen stehen nicht eine MPU machen zu müssen?
Wenn die nette Sachbearbeiterin meint drauf verzichten zu können, dann ist das auch realistisch... ;)
Als ich heute den Auszug aus dem Verkehrsregiester erhielt, traf mich der schlag.
Bei meiner letzen Verurteilung wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, bakamm ich 6 M auf Bewährung.
In diesem Wisch steht auf einmal das ich 18 M sperre hatte.Die ist zwar inzwischen abgegolten aber
ist dies möglich obwohl dies im Urteil nie gesagt worden ist, das eine Sperre dazu kommt?
Du hast doch sicher von deinem Anwalt, eine Kopie bekommen. Da muss das ja drin stehen.
Ja , da steht eben nichts dirn von einer Sperre.Deswegen bin ich etwas verwundert.
Was ist für das StvA relevant. das Führungszeugnis oder die Auskunft aus dem Verkehrszentralregiester?
Muss ja aber irgendwo, sonst wäre das nicht an das VZR weitergeleitet worden. Aber ich kann dich beruhigen, eine Sperre ist obligatorisch, wenn du ohne Lappen fährst.
Was ist für das StvA relevant. das Führungszeugnis oder die Auskunft aus dem Verkehrszentralregister?
Beides, deswegen werden ja die Auskünfte eingeholt.
Okay, im VZR steht nur noch die letzte sache drin, hat dies was zu bedeuten?
Das heißt, alles andere ist getilgt und darf nicht mit an das MPI verschickt werden. Auf Deutsch gesagt, es darf nicht mehr bewertet werten. Auch nicht von der Führerscheinstelle
Okay, dass wäre ja schon mal gut zu wissen. Die vom Verkerhsamt sagte mir nämlich , das bei nur einem eintrag keine MPU verlangt wird. Stimmt dies, wäre ich dann somit aus dem schneider?
Wenn die das sagen wird das so sein, auf alle Fälle es ist so das, das was nicht mehr im VZR steht getilgt ist. Das ist nun mal Fakt.
Das heißt mit anderen Worten, alles andere ist nicht mehr relevant und darf vom StvA nicht mehr gewerten werden?
Okay, dass da die andere sache noch drin ( Führungszeugnis ) steht ist ziemlich sicher,aber welche relevanz hat dies denn?
Das hab ich doch alles schon geschrieben.
Ja, dass habe ich auch so verstanden. Habe mich viell. etwas falsch ausgedrückt.
Okay, Fragen wir mal so:
Für was ist das Führungszeugniss den relevant, wenn im Zentralregiester nur eine Eintragung steht?
Im Führungszeugnis stehen sicher alle Vergehen, aber kann man mir diese dann doch noch negativ auslegen?
Sorry, diese ganze sache macht mich kirre . Mann schwangt zwischen hoffen und bangen.
Im Verkehrszentralregister, werden nur die Dinge eingetragen die auch den Verkehr betreffen. Wie der Name schon sagt.
Im Führungszeugnis stehen alle Schandtaten, die du dir zu Schulden hast kommen lassen. Ab einer gewissen Geldstrafe oder einer gewissen Bewährung bzw. Haftstrafe.
Nun könnten da ja Schlägereien und sonstiges erfasst sein, die auf aggressives Verhalten hindeuten. Dann wird das gleich mit in die Fragestellung einbezogen um sowas im Verkehr zu verhindern.
Sorry, ich bin schwer von kapie.
Ganz langsam für mich.
In der Akte bei der StvA stehen zwei sachen drin. Beim Zentralregister steht nur eine Eintragung.
In meinem fall steht im Führungezeugnis nichst mit Alk, BTM, aggresives Verhalten oder der gleichen. Nun blöde und naive sachen, aber eben nichst mit genanten punkten.
Kann das Starßenverkerhsamt mir dennoch diese dinge vorhalten und zb. sagen, "Hier haben sie mal eine Schokolade gestohlen, deswegen müssen sie zur MPU" ?
http://mpu-forum.mpu-idiotentest.com/showpost.php?p=259612&postcount=28
Nun blöde und naive sachen,
Im Führungszeugnis werden alle relevanten Delikte verzeichnet, welche eine gewisse Deliktschwere aufweisen.
Das abzutun als wenn es nichts wär, ist sicher unklug. Nur weil es nichts mit dem Verkehr zu tun hat, heißt es nicht, daß es nichts mit der MPU zu tun hat.
Also, heute habe ich bescheid bekommen.
Sie wolle von mir eine MPU haben. Ich frage mich nun, ob all die vergangenen Einträge nicht stimmten?
In meinem Zentralregister(habe ich mir schicken lassen) steht nur ein delikt drin.
Im schreiben des Straßenverkehrsamtes(Führerscheinstelle) werfen die mir drei dinge vor. Zwei davon sind schon 15 Jahre her.
Wie und was soll ich nun tun oder vorgehen?
Ich kann euch auch das blatt zusenden, wenn es benötigt wird.
Was nicht mehr im VZR aufgeführt ist darf auch nicht gegen dich verwendet werden. Das heißt die Einträge müssen aus der Akte entfernt werden und dürfen nicht mehr daz heran gezogen werden um zu beurteilen, ob eine MPU durchgeführt wird, oder nicht.
Dazu gibt es auch Gesetze.
http://mpu-forum.mpu-idiotentest.com/showthread.php?t=9232
Was genau sind diese drei Dinge? Und wie lange ist die dritte Sache her?
12.03.2009, 10:09
Also,alle drei dinge sind Fahren ohne Fahrerlaubnis.
Eintrag 1 aus 12/1994 Tat vom 09/94
Eintrag 2 aus 08/1998 Tat vom 04/98
Eintrag 3 aus 04/2005 Tat vom 09/04
Aber, im Auszug des Kraftfahrt- Bundesamt, steht nur die Tat von 2004 drin.
Wurdest du 2004 wegen einer Fahrt verurteilt oder waren es mehrere? Wenn ja, wieviele?
wegen einer Fahrt.
Wegen einer Fahrt zur MPU? Da würd mich die Begründung interessieren.
Was ist steht eigentlich in deinem Führungszeugnis? Du hast doch geschrieben, daß du da einen Eintrag hast.
13.03.2009, 06:14
Da steht weil ich mehrfach Straf-und Verkehrsmäßig vorbestraft bin. Also die drei die die Führerscheinstelle mir vorwirft.
Wenn überhaupt dann stehen dort nur die drei Taten drin.
Wieviel Tagessätze hattest du denn jeweils bei den Strafen?
Also ich denk jetzt mal so, für das dritte mal FoFE hast du mehr als 90 Tagessätze bekommen. Das steht in deinem Zentralregisterauszug, oder?
Seitdem bist du vorbestraft. Die haben aber deine Einträge noch in deiner Führerscheinakte, du hattest spätestens `98 eine Sperre bekommen, also 10 Jahre Tilgungsfrist. Und diese Tat hat die Tilgung der ersten gehemmt. D.h. ab diesem Zeitpunkt dauert es zehn Jahre bis beide Taten getilgt werden. Jetzt bist du innerhalb dieser 10 Jahre wieder in Erscheinung getreten und hast ne saftige Strafe ab 90 Tagessätzen aufwärts bekommen. Deswegen werden dir drei vorgeworfen, und im Zentralregister steht nur einer.
Steht vermutlich auch alles in deiner Führerscheinakte, und wenn das alles so ist befürchte ich auch das das alles rechtmässig ist...
War's so? :?
Nein, es war nicht so.
Tagessätze habe ich nie bekommen, bei allen dreien Haft auf Bewährung ohne Geldstrafe.
Sperre habe ich"nur" 94 und 2004 bekommen.
Okay, MPU wird sicher unumgänglich werden. Fragen wir den anders rum.
Also im ZR steht ja nur der eine Eintrag aus 2004. Werde ich dennoch bei der MPU auf alle drei dinge die die FSST mir vorwirft befragt, oder wird nur der eine Eintrag hinterfragt?
Alles was in der Akte ist, aber das hatten wir doch schon.
nabend Okto
Geh zu deiner Führerscheinstelle und schaue in deine Akte nach was da drinne steht.
Da die komplette Akte zu dem MPI deiner Wahl geht wird auch der GA sehen was da drinne steht.
Sachen die älter sind als 15 Jahre sollten da nicht mehr drinne stehen.
Wie ich gelesen habe war 1994 auch schon was wenn es in die 15 Jahresfrist fällt kommt es darauf an wann es 1994 war.Könnte also noch drinne stehen.
Ob du zu einer MPI gehen musst liegt im ermessen der Führerscheinstelle.
Muss nicht kann aber :D
OKay, Mittwoch habe ich Termin bei der FSST und werde dann berichten.
Aber was ich immer noch nicht begreife, sind einige Aussagen bezüglich des ZR.
Einige sagen, dass man nur das gegen mich verwenden darf, was im ZR steht, andere sagen wieder das alles verwendet wird und der GA alle drei Taten zu lesen bekommt.
Bevor du nun völlig durcheinander geräts weil jeder was anderes schreibt.
Hier hast du es schriftlich:
(8) Ist eine Eintragung über eine gerichtliche Entscheidung im Verkehrszentralregister getilgt, so dürfen die Tat und die Entscheidung dem Betroffenen für die Zwecke des § 28 Abs. 2 nicht mehr vorgehalten und nicht zu seinem Nachteil verwertet werden.
2.für die Prüfung der Berechtigung zum Führen von Fahrzeugen,
Das heißt das die eine Eintragung, die ich im Auszug des ZR erhalten habe, für mich und die MPU relevant ist?
Alles andere nicht?
Werde dann am Mittwoch berichten.
Der Rest muss aus der Akte raus. Sorg also dafür. :)
15.03.2009, 04:23
Nicht unbedingt. Die Auskünfte, welche das VZR erteilt sind unverbindlich. Es ist Aufgabe der Führerscheinstelle, aufgrund der entsprechenden Gesetze zu entscheiden, was verwertet werden darf und was nicht.
Und wenn ich lese, daß es 1994 eine Sperre gab, dann ist diese Eintragung noch verwertbar, da auch hier (obwohl vor Einführung der FeV begangen), die Tilgungsfristen des §29 FeV inklusive der fünfjährigen Anlaufhemmung anzuwenden sind. So hat das Bundesverwaltungsgericht (http://www.bverwg.de/enid/643150673445feb81ad63d1aa809d504,207cde73656172636 85f646973706c6179436f6e7461696e6572092d0935373931/Entscheidungssuche/Entscheidungssuche_8o.html) 2005 entschieden.
Da das erneute Fahren ohne FE zudem die Tilgung der Fahrt aus 1994 hemmt, liegen hier meiner Aufassung nach mindestens zwei verwertbare Eintragungen wegen Fahrens ohne FE vor, welche frühestens 2019 getilgt werden.
Das Urteil kann keineswegs als Grundsatzurteil angesehen werden. Da darin schon die Worte ... in diesem speziellen Fall niedergeschrieben sind. Desweiteren gab es bei bei dieser Rechtssache wiederholt Anträge auf Wiedererteilung, die abgelehnt wurden da eine positive MPU nicht vorlegt wurde. Das bedeutet die Tilgungsfrist beginnt erneut zu laufen von daher waren die Delikte noch als Rechtsverwertbar anzusehen.
Ob eine Eintragung oder drei hat doch im Bezug auf den Ablauf der MPU die gleiche Wirkung wie 18 Punkte zu 25 Punkten.
Wenn er es rausbekommt ist schön, wenn nicht, kein Beinbruch.
Zoff mit dem Sachbearbeiter deswegen anzufangen ist da wesentlich kontraproduktiver, als wenn das drin bleibt.
Es geht mir doch nur darum auf was ich mich vorbereiten muss.
Und hier ist es schon ein Unterschied ob ich mich auf einen Eintrag vorbereiten muss oder auf drei.
Oder sehe ich dies nun wieder falsch?
Der Aufwand (wobei ja nichtmal gesagt ist, das du Erfolg hast) das jetzt aus deiner Akte zu löschen, steht in keinem Verhältnis zu dem was es dir bei der MPU bringen würde.
Dem Gutachter ist auch bei nur einem Eintrag klar, das es höchstwahrscheinlich nicht das erstemal war.
Also bereite dich einfach auf alle drei Einträge vor, dann geht das Ganze am schnellsten und unkompliziertesten über die Bühne.
Die wissen doch, daß Du ein Problem hattest und das Du ein schlimmer Finger warst. Für die MPU ist es wesentlich klüger zu seinen Verfehlungen zu stehen, sofern diese nicht die Fragestellung erweitern, was sie ja bei Dir nicht tun, als künstlich zu versuchen den Grad der eigenen Miesheit künstlich runterzurechnen.
Wenn Du versuchst Dich besser darzustellen, als Du eigentlch warst, dann wird Dir das als Verharmlosung ausgelegt werden. Ob verwertbar oder nicht, das ist ein Teil Deiner Biographie und dazu solltest Du stehen.
Natürlich weiß ich das ich kein Engel war, und mir ist bewusst das ich auch dazu stehe.
Das der GA sicher fragen bezüglich meiner Vergangenheit stellen wird, ist mir auch sehr bewusst.
Verharmlossen will ich meine Vergangeheit auch keinesfals, ich habe mich ja letztendlich nur selbst geschadet, und das soll nicht mehr passieren.
Da fällt mir noch eine Frage ein. Bekommt der GA auch das Führungszeugnis zu lesen?
Bekommt der GA auch das Führungszeugnis zu lesen?
Das was Du auf dem Einwohnermeldeamt selber beantragen kannst, aber das erledigt die Führerscheinstelle für Dich mit, war bei mir jedenfalls so.
Alles ab 90 Tagessätze ist da aufgeführt.
wie ich schon sagte, hatte ich heute Akteneinsicht bei der FSST. Ich dachte mich schlägt ein Pferd. Sowas unfreundliches habe ich noch nicht gesehen.
Das erste was die junge Dame mir sagte,
„ Sie haben 15 Minuten Zeit sich ihre Akte anzuschauen, dann mach ich Feierabend“.
Nun, in 15 Minuten habe ich mir nur das aller nötigste aufschreiben können.
Datum und Uhrzeit der Delikte, Urteil vom und wie oft ich verurteilt bin.
Bei Einsicht der Akten, sah ich nur zufällig, dass da noch ein Eintrag aus 1987 drin war und noch andere Dinge die aus meiner Sicht, überhaupt nichts mit dem Straßenverkehrsamt zu tun haben.
Ich bat die junge Dame sehr freundlich, die alten Einträge aus der Akte nach § 28 (8) entfernen zu lassen.
Diese sah es nicht ein und tat es mit der Begründung ab, da dies im Führungszeugnis steht, könne sie dies auch gegen mich verwenden.
Aus dieser Akte werde ich in keiner weiße schlau, alles unsortiert, nichts chronologisch und wie ich es hier immer gewusst habe, wird gerade in solchen Ämtern Amtsmissbrauch betrieben.
Was kann ich nun machen. Mit den Infos die ich in 15 Minuten abschreiben könnte, besteh ich keine MPU.
Kann ich die Frist zur Abgabe der MPU (2 Monate) , verlängern lassen?
Soll ich einen Anwalt bitten, sich die Akte zukommen zu lassen?
Hat niemand bei Dir eine digitale Kamera?
Geh einfach noch mal hin und nimm einen Strauß Blumen für die Tuss mit.
Anwalt würde auch gehen, aber der machts ja auch nicht für umsonst.
Ich hatte die Dame gefragt ob ich Kopien machen darf, oder mir die Seiten ablichten kann.
Aus Datenschutzrechtlichen gründen, wurde dies abgelehnt.
Das ist blödsinn was dir die Dame erzählt hat. Es handelt sich ja um deine Akte und das was da drinne steht kann zur persönlichen verwendung kopiert werden.
Was hätte sie denn gemacht wenn du die Sachen Origimalgetreu abgeschreiben hättest ?
Ich denke mal das sie nur keine Lust hatte
Die Führerscheinstelle bzw. die Sachbearbeiter sind nicht gezwungen Kopien anzufertigen, wenn dann machen sie das aus freien Stücken.
Mach einen neuen Termin und leg den so das du genügend Zeit hast.
Auch Führerscheinstellenleiter sind meist umgänglicher vielleicht trabst du bei dem mal an und gehst die Sache mit ihm durch, wenn seeine Untergebene keinen Bock darauf hat.
Anwalt wäre dann die nächste und letzte Möglichkeit.
Mit der Führerscheinstelle reden. Gewähren sie dir das ist es gut, tun sie das nicht kannst du es nicht ändern. Dann musst du damit leben. Das entscheiden die.
Samuel Zitat Ende:
Das trift auf mich voll zu. Ich bin seit 5 Jahren Sauber.
Ich versteh nicht was ich unter psychologische Beratung (in dem Text) und positives Gutachten verstehen soll? Iszt dies ein und das selbe? Also das Gutachten als solches?
Im voraus Dakne für Deine Antwort
Der Beitrag bezieht sich auf ein negatives Gutachten mit der Auflage, sich professionelle Hilfe zur Aufarbeitung der Problematik zu holen.
Liegt das in der Akte und Du willst nach 6 Monaten eine neue MPU machen, dann mußt Du alle Auflagen erfüllen. Läßt Du ein paar Jahre verstreichen und hast eine passende Geschichte, kann man versuchen ohne Psychologen die MPU anzugehen.
Dacht zuerst ich könne da anrufen und es würde so gehen.
"Ist zu erwarten, dass die zu untersuchende Person auch zukünftig oder wiederholt gegen verkehrsrechtliche Bestimmungen verstoßen wird?"
In meinem fall finde ich alleine schon die Fragestellung sehr seltsam.Wie soll der GA beurteilen ob wieder gegen was verstoße, wenn ich doch nie einen Lappen hatte?
Ich möchte ja den Führerschein machen, und eben nie wieder ohne Fahren.
Welchen Fragebogen wird empfohlen?
Ich muss bis 12.05.09 das Gutachten abgeschlossen haben.
Die Fragestellung passt schon, du bist ohne Schein gefahren, damit hast du gegen verkehrsrechtliche Bestimmungen verstossen.
Damit hast du eine charakterliche Fehleinstellung gezeigt, mit der du unter Generalverdacht stehst auch andere verkehrsrechtliche Vorschriften zu ignorieren. Im Einzelfall kannst du aber diesen Verdacht mit einer positiven MPU wieder ausräumen. ;)
Welche MPI in Mönchengladbach würdet Ihr empfehlen?
http://www.pima-mpu.de/standorte/duesseldorf
Düdorf 30 Kilometer
Köln 60 Kilometer
http://www.ibbk-gmbh.de/frame.html
Dortmund 100 Kilometer
http://www.avus-mpu.de/dortmund.htm
Die Führerscheinstelle hat Bedenken bezüglich meiner Eignung zum Führen eines KFZ.Auf Grund meiner Verhaltensweisen in den Jahren 1983 bis 2004, kann ich das sehr gut nachvollziehen. Ich bin heute hier um diese Zweifel mit ihrer Hilfe auszuräumen.
Den Führerschein hatte ich noch nie besessen. Während dieser Zeit hatte ich nicht immer einen eigenen PKW, Verstöße werden es wohl so um die 6000 gewesen sein. Aber bestraft wurde ich nur für etwa 5 Prozent.
Das äußerte sich in Jugendarrest, Bewährung, Bußgeld und letztendlich wurde ich auch zu Haftstrafen verurteilt.
Was waren das für Delikte?
Da die Aufarbeitung meiner Vergangenheit eine immense Zeit und Kraft benötigt, kann ich all mein Rücksichtsloses Verhalten meiner Vergangenheit, nicht in einer oder Zwei Stunden erklären. Von daher versuche ich es so gut es geht zu erklären.Wie schon erwähnt waren das die verschiedensten Delikte, es liegt alles schon etwa 5 bis teilweise 20 Jahre zurück. Ich hatte aber nicht nur Verkehrsrechtliche Straftaten begangen. Auf Grund der Vielzahl meiner Vorstrafen, werde ich so weit ich mich daran erinnern kann, die Delikte zu ordnen, nach Gerichtsurteil.
Was hätte passieren können bei den jeweiligen Delikten.
Nicht auszudenken was hätte passieren können. Ich habe nicht nur mein eigenes sondern besonders das Leben anderer Teilnehmer am Verkehr gefährdet. Ich hätte Menschen verletzen oder Familien zerstören können, nur um mein egoistisches Ziel zu erreichen. Zudem hätte großer Sachschaden entstehen können. Das dies alles nicht passiert ist, war nichts anderes als großes Glück und Zufall.
Mein verhalten war damals sehr verantwortungslos, die Fahrten ohne Führerschein, die durch das stoppen der Polizei endete, hätten noch viel schlimmer ausgehen können.
Beispielsweise sind gerade am Wochenende auch viele Jugendliche nachts auf dem Weg nachhause, meist angetrunken, wenn ich dann noch ohne Führerschein fahre, das hätte richtig ins Auge gehen können. Nicht nur für mich, vielmehr auch für die Menschen die sich neben mir im Straßenverkehr bewegen.
Nicht nur der Strafrechtliche Aspekt, sondern auch die Tatsache, dass dann auch kein Versicherungsschutz besteht. Darüber hatte ich damals gar nicht nachgedacht. Wenn ich mir vor Augen halte, es passiert etwas dabei. Es muss ja nicht einmal ein Personenschaden vorliegen. Mein Verhalten damals war sehr Verantwortungslos.
Herausnehmen kann ich da sicher nichts, das Einhalten der Regeln ist Grundlage, sowie die Voraussetzung.
Für besonders wichtig halte ich das Einhalten der Stvo, wie z.B. im Parag. 1 die Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme. Die Beachtung der Vertrauensgrundlage. Mein Fahrlehrer gab mir dazu ein sehr gutes Beispiel. (ich komme an eine Grüne Ampel, ich halte nicht an der Kreuzung an, ich überquere sie… Ich vertraue darauf, dass die anderen Verkehrsteilnehmer, die bei Rot an die Kreuzung kommen anhalten.) Im Straßenverkehr, wie auch im Leben allgemein gibt es Regeln an die ich mich zu halten habe.
Die meisten meiner verkehrsrechtlichen Verstöße waren in den Jahren 1988-1998.
Sie sind auf meine, damals allgemein mangelhafte Einstellung zurück zu führen.
Mein negativer Lebenswandel und die daraus resultierenden Probleme und Situationen haben sich auch auf mein Verhalten im Straßenverkehr reflektiert. Wenn ich gegen das allgemeine Recht verstoße, warum sollte ich dann im Straßenverkehr auf einmal anders reagieren.
Wie gesagt, es lag an meiner damaligen Einstellung.
Nach vernünftigen Lösungen meiner Probleme habe ich nicht gesucht. Wenn Probleme entstanden, suchte ich die Schuld bei anderen anstatt mir einzugestehen, dass ich die Ursache war.
Das war einfacher, als sich mit mir selbst auseinander zu setzen. Ich war zu dieser Zeit viel mit den falschen Leuten zusammen und die hielten es auch nicht anders. Auf die Idee helfende Hände zu suchen, kam ich damals nicht. Ich sagte mir nur immer wieder, wird schon gut gehen, und wenn dann wird es schon nicht so schlimm werden. Damit meine ich nicht nur das Verhalten im Straßenverkehr. Zeit zum Nachdenken hatte ich mir damals nicht genommen, es zählte nur das heute, an die Zukunft hatte ich dabei nicht gedacht.
Wie schon erwähnt, zum damaligen Zeitpunkt dachte ich nicht über folgen und Konsequenzen nach. Bei meinen Fahrten war es mit dem Denken nicht mehr weit her, ansonsten wäre es wohl nicht so weit gekommen. Meine Gefühlslage dabei? Das ist heute gar nicht so einfach zu beantworten. Wie schon erwähnt habe ich nie groß darüber nachgedacht was morgen ist und was morgen kommen mag. Bei den Fahrten ohne Führerschein hatte ich schon bammel gehabt, mir war schon bewusst dass ich den Führerschein nicht besaß.
Nach meiner Haftentlassung 93, lernte ich die Mutter meiner Kinder kennen. Ich wollte schnell Geld verdienen. Wollte meiner damaligen Frau ein angemessenes zuhause bieten. Dass solche Gedankengänge natürlich Irrsinnig sind, habe ich damals nicht erkennen können. So beschaffte ich mir einen VW-Bus und versuchte meiner Familie etwas zu bieten. Dass der Schuss nach hinten losgehen könnte, habe ich nicht gedacht.
Bei dem Vorfall aus 1997 bat mich meine Frau ihren Wagen einzuparken. Auch hier war mir nicht bewusst welche Konsequenzen das für mich hatte. Wie selbstverständlich habe ich den PKW eingeparkt.
Beim Vorfall aus 1998 habe ich instinktiv reagiert. Mein Kollege und ich standen in einer Baugrube. Mein Kollege betätigte mit beiden Händen einen Trennschleifer und verlor das Gleichgewicht. Mit einer Hand versuchte er sich abzustützen und in der anderen hielt er den laufenden Trennschleifer. Da diese aber sehr schwer ist, konnte er diesen mit einer Hand nicht halten und schlug im laufenden Betrieb gegen seinen Oberschenkel. Die scheibe fraß sich quer über den Oberschenkeln bis über die Kniescheibe. Als ich das sah, kam mir nur ein Gedanke, er muss ins Krankenhaus. Ich packte ihn, setzte ich in den Firmenbus und fuhr ihn ins Krankenhaus. Beim einparken auf dem Krankenhausgelände, streifte ich leicht einen PKW. Dies habe ich aber in keiner Weise mitbekommen. Nicht deshalb weil ich es nicht mitbekommen wollte, nein. Neben dem Firmenbus stand ein riesiger alter, dieselangetriebener Baukran, des so laut und wuchtig in seiner Arbeitsweise war, dass ich es nicht gehört oder gemerkt habe, den PKW leicht gesteift zu haben.
Nachdem mein Kollege dann fertig war, durfte er wieder gehe und ich fuhr zurück zur Baustelle. Inzwischen wurde die Polizei verständigt und anhand des KFZ-Zeichens, schnell ausfindig gemacht, wem das Fahrzeug gehörte. Um den Verdacht der Fahrerflucht auszuräumen und um nicht in Gefahr zu laufen bald keinen Arbeitsplatz mehr zu haben, fuhr ich am nächsten Morgen mit dem Firmenbus zur Polizeilichen Vernehmung. Dass dies selbstverständlich nicht so ausgehen konnte wie ich mir das vorgestellt hatte, hatte ich in diesem Moment nicht gedacht.
Zum Vorfall aus 2004 ist es gekommen, weil meine damalige Lebensgefährtin mich betrogen hatte. Nachdem ich 1999 letztmalig von einem Gericht zur Verantwortung gezogen wurde, lernte ich 2002 eine tolle Frau kennen. Alles schien wirklich gut zu laufen. Ich hatte einen guten Arbeitsplatz, verdiente nach Jahren endlich mal ehrliches und gutes Geld. Wir Planten uns eine tolle Zukunft und alles schien sich zum Guten zu wenden. Irgendwann musste ich für meinen Arbeitgeber regelmäßiger für ein bis drei Tage in eine andere Stadt. Ich hatte mit allem gerechnet, aber nicht damit, dass sie mich mit einem anderen betrog. Als dies nach wochenlanger Lügerei ans Tageslicht kam, stand für mich fest, dass ich mich trennen musste. Nach einer Unterredung und meiner darauffolgenden drei tägigen Abwesenheit, schöpfte ich Hoffnung sie würde sich besinnen. Doch als ich nach den drei Tagen wider kam, fand ich nur noch eine leere Wohnung wieder. Sie hatte sich mit allem aus dem Staub gemacht.
Ich war sehr fertig mit den Nerven und ziemlich am ausgepowert. Nicht weil man sich trennt, dass geschieht immer mal im Leben. Nein, ich war deshalb so fertig, weil genau dieses mir schon 2001 auf die gleiche Art und Weise wiederfahren ist.
Danach musste ich mit jemand Reden, ich wollte mit jemand reden. Also lieh ich mir das Fahrzeug meiner Nachbarin und fuhr zu meinen besten Freunden. Was ich da tat, war in diesem Moment nicht erreichbar für mich. Dass meine Freunde natürlich nicht begeistert waren über meine erneute Fahrt ohne Führerschein, muss ich nicht erwähnen.
Ich kann froh sein dass das Gericht mir die Chance einräumte, meine Ausbildung, in der ich mich damals befand, zu Ende machen zu lassen.
Bei den Straftaten die nicht den Straßenverkehr betreffen. Anfangs hatte ich noch ein schlechtes Gewissen, welches ich dann immer häufiger ausblenden konnte.
Nach vielen Gesprächen und während der Aufarbeitung meiner Straftaten in den letzten fünf Jahren, fing ich an mich gegenüber mich zu öffnen und mir alles von der Seele zu reden zu wollen.
Als sich meine Eltern, ich war 2 Jahre alt, hatte mich ziemlich dies sehr mitgenommen, verstanden habe ich das damals, und gerade in diesem Alter, nicht. Alles ging sehr schnell, urplötzlich war ein neuer Mann an meiner Mutters Seite. Rücksicht wurde auf mich und auf meine Geschwister, dabei nicht genommen. Gefragt hat mich auch niemand wie ich darüber denke. Okay, mit 2 Jahren konnte ich mich sicher nicht so ausdrücken, dass es jemand verstanden hatte.
Ich musste dies aber so akzeptieren. Gepasst hatte mir das alles nicht. Irgendwann hab ich dann dicht gemacht, hab niemanden mehr an mich ran gelassen. Meinen Stiefvater haben meine Probleme nie interessiert, er hatte nur Augen für sein eigenes Kind. Meine Mutter war für mich Schuld an allem, und hatte sie deshalb auch nicht mehr an mich ran gelassen.
Letztendlich wollte ich dann von keinem mehr Hilfe annehmen, deshalb lief es in meinen Beziehungen damals auch nicht so gut. Alles lief nicht so wie ich es mir gewünscht hätte, wie es in einer Familie sein sollte. Niemand hatte Zeit, keiner interessierte sich wirklich für meine belange. Ich hatte das Gefühl niemand verstand mich. In Gesprächen mit meiner Familie, hieß es immer: das wird schon irgendwie, du hast es doch auch geschafft ohne deinen Vater..... Nach diesen Aussagen hatte ich das Gefühl hier versteht dich irgendwie keiner mehr. Zum damaligen Zeitpunkt sagte ich mir Okay, das war es jetzt hie hört keiner RICHTIG zu. Letztendlich versuchte ich mich dann von alle dem abzulenken, ich fing an alles zu verdrängen. Und mit 15,5 zog ich von zuhause aus.
Natürlich fingen die ersten Überlegungen darüber nachzudenken was denn alles falsch gelaufen ist in meinem Leben, schon während meiner Haftzeit an und vor allem wie es denn dazu kommen konnte. Zeit hatte ich ja ausreichend dazu. Doch so richtig öffnen konnte ich mich damals noch nicht wirklich. Vorwürfe hatte ich mir selbst gemacht wenn ich nachts vor lautem Nachdenken nicht schlafen konnte. Warum ich nicht die Notbremse ziehe.
Der Grund warum es zu den vielen Straftaten in den Jahren von 1983 bis 2004, kommen konnte waren meine negativen Werteeinstellungen. Konnte nicht verstehen, dass das Leben mich so bestraft.Ich war sauer darüber und traurig, konnte es nicht verstehen.Der mir untersagte Kontakt zu meinem Vater die zunehmende Soziale Isolierung, ich wollte mit keinem mehr etwas zu tun haben, ließen mich in ein tiefes Loch fallen.
Ich hatte kaum noch Kontakt zu meiner Familie. Ich fing an relativ häufig weg zu gehen. Mit den Leuten mit denen ich damals Kontakte pflegte, hatten alle gehörig was auf dem Kerbholz. Jeder von denen hatte seine eigene Geschichte, die in einigen Punkten meiner ähnelte. Ich gehörte auf einmal dazu. Der Rest war wie ein Kreislauf. Arbeit weg, und das Geld wurde dann auch langsam knapper, und mir wurde gezeigt wie ich ohne großen Aufwand an Geld kommen konnte. Schnell und einfach!!! Und schön die Verantwortung weg schieben, endlich mal selber austeilen. Das waren so meine Gedanken damals. So fing es dann mit den Straftaten an.
Wenn ich jetzt auf die Zeit von 1988 bis 2004 zurück Blicke kann ich nicht behaupten ein sehr verantwortungsvoller Fahrer gewesen zu sein. Nicht wegen schnellen Fahrens oder Alkohol, allein die Tatsache ohne Führerschein zu fahren, macht mich schon verantwortungslos. Es hätte noch viel Schlimmeres passieren können.
Anfangs habe ich gesagt, Hmm, das sollte nicht zur Gewohnheit werden, es hatte dann meist auch funktioniert. Ich hatte sehr viel Respekt, ich kannte ja solche Situationen noch nicht. ICH WAR höflich, mir gegenüber war man es ja auch. Später dann als ich dann schon mehrmals erwischt wurde, schimpfte ich innerlich und sagte zu mir, warum Kontrollieren die ausgerechnet hier. Sollen sie sich doch lieber vor Schulen stellen, dort wo es wichtiger wäre…
Wenn ich mir das heute so vor Augen halte muss ich feststellen, dass das Fehlverhalten ja bei mir lag. Wenn ich jemand vorwürfe manchen kann, dann mir selbst, weil ich mich nicht an die Festgelegten Regeln gehalten habe. Die Polizei ist nicht dafür verantwortlich gewesen dass ich ohne Fahrerlaubnis gefahren bin, dass war ich selbst. Hätte ich mein Kopf früher eingesetzt und eingeplant, wär es nicht so weit gekommen.
Ich kann mich wage daran erinnern das ich na super jetzt hat es dich auch erwischt gedacht habe. Zur Gewohnheit darfst du das nicht werden lassen, damals stimmte ja noch die Einstellung, die veränderte sich erst später. Meistens war es ja bei vielen Dingen so, wenn etwas neu ist, bin ich damit sehr sorgsam umgegangen. Aber mit der Zeit wurde es dann zur Gewohnheit und ich achtet nicht mehr so darauf. Das ist auch ein Grund warum ich heute hier bei ihnen sitze und die Führerscheinstelle Bedenken bezüglich der Eignung äußert.
Ich hatte mir oft vorgenommen den Führerschein zu machen und mich an das in der Fahrschule erlernte zu halten, z. B. nicht zu schnell zu fahren mich allgemein an die Regeln zu halten. Ich wollte ein Rücksichtsvoller Fahrer sein.
Weil meine allgemeine Einstellung nicht mehr stimmte, ich mich nicht mit meinen Problemen, die ich schon schilderte, auseinander setzte. Anstatt Hilfe zu suchen und offen zu reden, habe ich alles verdrängt. Ich hätte mich konsequent mit allem auseinander setzen müssen. Natürlich war auch Geldknappheit ein Punkt warum ich es nie schafte den Führerschein zu machen.
Gibt es einen Zusammenhang zwischen bestimmten Ereignissen in ihrem Leben?
Ja den gab es, Beispielsweise den Frust den ich in mir trug, weil ich das Gefühl von niemand verstanden zu werden.
Verantwortung die ich von mir schob, und die Fehler die ich immer nur in den anderen suchte. Mein Leben war Planlos und nicht mehr strukturiert. Das hatte sich damals enorm auf mein gesamtes Verhalten ausgewirkt, auch auf das im Straßenverkehr. Genauso Umgang mit den Leuten damals, die zwar nicht Schuld an meiner Situation waren, die mir aber ein Gefühl der Zugehörigkeit gaben, bei denen war ich durch mein Verhalten anerkannt. Nach heutigem Wissen war es für meine Entwicklung einfach zu früh mit nicht einmal 16 Jahren von zuhause auszuziehen.
Zu meiner Familie hatte ich zu dieser Zeit wenig Kontakt, viele meiner alten Freund, hatten sich auf Grund meines Verhaltens von mir distanziert. Die neuen, Freunde mit denen ich damals Kontakt hatte, waren genauso wie ich. Die hatten nie etwas gesagt, für sie war das alles schon normal.
Mit Ausschlaggebend war unter anderem meine Kinder, meine Ausbildung und eine Bekanntschaft zur einer Psychotherapeutin die ich 2005 kennen lernte, sie schaften es mir die Augen zu öffnen. Sie war so Verständnisvoll und hörte mir zu. Den größten Denkanstoß bekam ich jedoch bei der Verhandlung aus dem Vorfall 2005. Ich steckte mitten in den Zwischenprüfungen und war geschockt das ich mir mit dieser Tat eine Solide Basis einfach weg werfen würde. Zudem wurde damals der Wunsch meiner Tochter geäußert, zu mir ziehen zu wollen, als knackpunkt empfunden. Wie sollte ich für mein Kind Verantwortung übernehmen, wenn ich nicht mal für mich die Verantwortung übernehmen kann.
Ich habe allen Mut zusammen genommen und 2005 eine Therapie bei besagter Psychotherapeutin angefangen. Ich habe gelernt Hilfe anzunehmen und darum zu bitten, über Probleme zu reden, sie nicht mehr zu verdrängen. Und vor allen Dingen, meine Vergangenheit aufzuarbeiten.
Ich plane wichtige Ding im Voraus und wäge schritte ab, hole mir dabei auch den Rat z.B von meiner Lebensgefährtin ein.
Ich lebe nun seit Juli 2005 mit meiner Lebensgefährtin, ihrem 9 jährigen Sohn, meiner jetzt 12 jährigen Tochter in geordneten soliden Verhältnissen. Wir unternehmen in der Freizeit sehr viel, gehen z.B. jetzt in der wärmeren Jahreszeit oft in den Wald und sind oft im Garten bei der Oma.
Ich habe eine geregelte Arbeit als Asset Manager, die mir Spaß macht und mich ausfüllt.
Mit meiner Familie habe ich nicht so großen Kontakt, kann mich aber jeder Zeit an sie wenden. Sie sagen immer wieder zu mir, Hut ab, dass du noch die Kurve bekommen hast. Einfach war der Weg auf keinen Fall, aber letztendlich habe ich es geschafft und bin darüber sehr glücklich und auch Stolz.
Wobei ich nicht außer acht lassen möchte, dass die ganze Aufarbeitung, sicher noch Jahre in Anspruch nehmen wird.
Wir haben einen relativ kleinen Freundeskreis, aber auf jeden Fall sind das die Richtigen Freunde, die immer ein offenes Ohr für mich haben. Sie wissen über meine Vergangenheit bescheid. Auf Grund meines Lebenswandels den ich in den letzten Jahren vollzogen habe, respektieren sie mich sehr. Sie sagen das dass nicht jeder schafft. Das ist für mich schon Anerkennung genug, solche Aussagen zeigen mir, dass es sich lohnt an mir zu arbeiten.
Desweiteren engagiere ich mich in einen Jugendsportverein für Sozial Schwache Kinder und versuche den kleinen da Impulse zugeben wie man seine jungen Jahre nicht vergeuden sollte.
Mit einigen Mittarbeiter der Haftanstalt habe ich heute noch guten Kontakt. Das alles sind Dinge, die mich weiterhin positiv in die Zukunft blicken lassen.
Von meinem früheren Umfeld habe ich mich schon 2002 gelöst und pflege mit den Leuten von damals keinerlei Kontakt mehr.
Den rest gibt es Morgen. Termin ist am 05.05.2009
und 2005 eine Therapie bei besagter Psychotherapeutin angefangen.
Gibt es da einen Bericht?
Anfangs eine gute Freundin, meine Lebensgefährtin, die Psychologin, die Mitarbeiter der JVA und meine neuen Freunde sowie auch mein Umfeld.
Mein Leben hat sich seit etwa 5 Jahren komplett geändert. Ich empfinde es als sehr positiv. Wenn ich zurück schaue und sehe wie ich damals war und es mit dem heute vergleiche, erfüllt es mich ein wenig mit Stolz. Ich bin froh dass ich die Kurve bekommen habe und mein Leben in eine neue, vernünftige Bahn gelenkt habe. Der beste Beweis ist für mich meine Tochter, die nun schon fast 3 Jahre bei mir lebt, die mich jeden Tag aufs neue mit Stolz erfüllt wenn ich sehe wie sie sich entwickelt. Werte die seit meiner letzten Verurteilung aufrichtig geschaffen wurden. Die Eltern meiner Lebensgefährtin, Freunde und ich mir selbst, bringen mir wieder Vertrauen entgegen, darüber Freue ich mich sehr. Auf der Arbeit ist meine Meinung gefragt und meine Erfahrung geschätzt. Ich bin in meiner Person, dank der Hilfe vieler, sehr gefestigt, Probleme wie sie damals entstanden, können nicht mehr eintreten, ich weiß nun wie ich diesen Entgegentreten muss.
Ich habe durch mein damaliges Verhalten vielen Menschen, denen ich etwas bedeutet habe, vor den Kopf gestoßen und sie waren sehr enttäuscht. Sie wussten nicht was sie davon halten sollten. Mir das Vertrauen dann zurück zu verdienen, dauert eine Weile. Ich hatte es aber nicht nur bei Lippenbekenntnissen gelassen und Besserung versprochen. Ich habe Taten folgen lassen und zu meinem Wort gestanden.
Meine Familie pflegt mit mir wieder Kontakt, auch wenn ich weiß das es nie so sein wird wie man es sich als Kind immer wünscht, wie er früher einmal war, empfinde ich dies doch als sehr angenehm. Meine Freunde und Kollegen Respektieren mich und meine Lebensgefährtin sagt sie will nie wieder einen anderen haben.
Meine Lebensgefährtin sagt ab und zu mal zu mir, ich solle mehr auf meine Figur achten, oder ich solle unsere Kinder nicht immer so verwöhnen. Ansonsten gibt es keine negativen Rückmeldungen.
Ich halte es für das aller wichtigste das ich mich an die vorgegebenen Regeln halte. Regeln einzuhalten heißt nicht ein Verlierer zu sein, im Gegenteil.
Solche Situationen werden nie wieder entstehen. Verantwortungsvoll mit sich selbst und anderen Verkehrsteilnehmer umgehen.
Ich besinne mich auf das erlernte und halte mich an die von Gesetzgeber und mir selbst vorgegebenen Regeln. Das funktioniert seit Jahren sehr gut. Ich halte mir immer wieder vor Augen, was alles passiert wenn ich mich nicht daran halten würde. Ich hole mir weiterhin Rückmeldungen, damit ich mich selbst noch besser wahrnehmen kann. Ich plane vernünftig und weitläufig, so kann ich nicht erst in Bedrängnis kommen. Das betrifft alle Situationen, nicht nur den Straßenverkehr.
Auch das schließe ich aus. Sollte ich merken das mir Dinge über den Kopf wachsen, weiß ich heute das ich die Hilfe die man mir anbietet, ohne wenn und aber annehme. Dies mache ich schon Jahre so und ich kann mich in keiner weiße beklagen.
Einen Bericht gibt es noch nicht. Wie ich schon beschrieb, ist das nicht in einzwei Jahren aufzuarbeiten, sondern wird mich sicher ein leben lang begleiten.
Es gibt keine Spezifische Therapiebenennung,meist nennt man es einfach Sozialtherapie.
Therapie ist so ein Reizwort. Da wollen die immer einen Abschluß sehen und dann danch ein Jahr gelebte Änderung.
Nenn es einfach Lebensberatung oder Paarberatung oder Lebenshilfe oder so.
Ansonsten sehr schön, das sollte reichen.
Okay, werd ich ändern.
Welcher Abschnitt wird der wichtigste?
Oder kann man dies nicht generell sagen?
Generell sollte der Bericht über die Änderungen genauso lang sein, wie Taten und deren Gründe. 1+2=3
Du wirst immer nach gelebter Änderung begutachtet.
Dazu kommt, ob Du realistisch einschätzen kannst, was Du getan hast und warum Du es getan hast.
MPU am 05.05.2009 im ersten Anlauf bestanden.
UND IMMER NE HANDVOLL ASPHALT UNTERM REIFEN
scary77
Herzlichen Glückwunsch:respekt:
Gestern das Okay von der F-Stelle bekommen. Nun kanns los gehen.
Mein Gutachten werde ich in den nächsten Tagen mal einscannen und hier zur ansicht bereit stellen.

References: § 315
 § 69
 §29
 § 28
 §29
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