Source: https://revosax.sachsen.de/vorschrift/2908.6
Timestamp: 2020-07-04 20:29:15+00:00

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Rechtsbereinigt mit Stand vom 1. August 2005
Fachprüfungen in den Fächern Musik, Sport und Kunsterziehung
Ausgabe des Kurshalbjahrzeugnisses für das Kurshalbjahr 12/II und Bekanntgabe der Ergebnisse der schriftlichen Prüfungen
(2) Die Verweildauer beträgt mindestens zwei, höchstens drei Jahre. Sie kann um den für die Wiederholung einer nicht bestandenen Abiturprüfung erforderlichen Mindestzeitraum von einem Jahr überschritten werden. In Ausnahmefällen, insbesondere bei längerem Unterrichtsversäumnis infolge nicht vom Schüler zu vertretender Umstände, kann auf Antrag die Dauer des Besuchs der gymnasialen Oberstufe durch das Regionalschulamt angemessen verlängert werden. Schüler, die die vertiefte Ausbildung gemäß § 4 der Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus über allgemein bildende Gymnasien im Freistaat Sachsen (Schulordnung Gymnasien – SOGY) in der Fassung der Bekanntmachung vom 17. Mai 2001 (SächsGVBl. S. 196), geändert durch Artikel 4 der Verordnung vom 8. Oktober 2003 (SächsGVBl. S. 644) in der jeweils geltenden Fassung besuchen, können bei Vorliegen eines wichtigen Grundes, wie zum Beispiel Vorbereitung und Teilnahme an internationalen Wettbewerben, die Dehnung der gymnasialen Oberstufe auf drei Schuljahre beim zuständigen Regionalschulamt beantragen. Wurde die Dehnung für einen Schüler genehmigt, ist eine Wiederholung der Jahrgangsstufe nach § 45 Abs. 1 Satz 2 ausgeschlossen. Die Zulassung zur Abiturprüfung und die Abiturprüfung insgesamt erfolgt im Falle einer Dehnung im dritten Schuljahr der gymnasialen Oberstufe.
(3) Die Klasse 10 des Gymnasiums dient als Vorbereitungsphase. Die Noten in den Fächern, die in Klasse 10 abgeschlossen werden, werden im Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife (§ 43 Abs. 2 Satz 1) ausgewiesen. 2
sprachlich-literarisch-künstlerisches Aufgabenfeld (Deutsch, Musik, Kunst und Fremdsprachen, die spätestens in Klasse 8 im Pflicht- oder Wahlpflichtbereich begonnen wurden),
Die Fächer Sport und Evangelische oder Katholische Religion oder Ethik sind als Pflichtfächer keinem Aufgabenfeld zugeordnet. 5
(1) Im Rahmen ihrer Möglichkeiten kann die Schule im Wahlbereich weitere Grundkurse in Astronomie, Informatik oder Fremdsprachen, die in der Sekundarstufe I als Arbeitsgemeinschaften geführt wurden, und fachübergreifende Grundkurse einrichten. Für Schüler in der vertieften Ausbildung gemäß § 4 der Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus über allgemein bildende Gymnasien im Freistaat Sachsen (Schulordnung Gymnasien – SOGY) in der Fassung der Bekanntmachung vom 17. Mai 2001 (SächsGVBl. S. 196) in der jeweils geltenden Fassung können zusätzlich Grundkurse in der jeweiligen Vertiefungsrichtung nach Genehmigung durch das Staatsministerium für Kultus eingerichtet werden.
(2) Darüber hinaus sind Arbeitsgemeinschaften möglich, zum Beispiel in Darstellendem Spiel, Chor, Orchester, Sport oder Fremdsprachen, in denen der Schüler in der Jahrgangsstufe 11 den Unterricht beginnt, sofern es die Voraussetzungen an der jeweiligen Schule zulassen. 6
(2) Leistungskurse in Kunst und Musik sind nur an Schulen mit künstlerischem Profil oder vertiefter musischer Ausbildung gemäß § 4 Abs. 1 Buchst. a SOGY anzubieten. Sie können nur von Schülern, die dieses Profil in der Sekundarstufe I besucht haben, sowie von Schülern, die gleichwertige Leistungsnachweise erbringen, gewählt werden. Im Falle von Satz 1 ist an den Schulen mit künstlerischem Profil das erste Leistungskursfach Deutsch oder Mathematik.
(4) Im Falle des Absatzes 3 Nr. 1 bis 5 ist auf dem Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife unter dem Feld „Bemerkungen“ folgendes aufzunehmen: „Das Fach ... wurde auf Leistungskursniveau unterrichtet und im Abiturprüfungsbereich als Grundkursfach gewertet und geprüft.“ 7
(4) Die Belegungspflicht gemäß § 10 Abs. 2 Nr. 1 wird hinsichtlich der fortgeführten Fremdsprache nicht durch die Belegung von Grundkursen im Fach Englisch erfüllt.
(5) Die Schüler sind verpflichtet, eine besondere Lernleistung gemäß § 26a Abs. 2 und 3 zu erbringen. 8
Sport und Evangelische oder Katholische Religion oder Ethik.
Schüler, die in den Fächern Sport, Evangelische oder Katholische Religion oder Ethik nicht unterrichtet werden, haben jeweils einen anderen Grundkurs aus dem Pflichtbereich zu belegen. Aus dem Aufgabenfeld nach § 7 Nr. 2 ist in den Kurshalbjahren 11/I und 11/II Geographie und in den Kurshalbjahren 12/I und 12/II Gemeinschaftskunde/Rechtserziehung/Wirtschaft zusätzlich zu belegen.
(4) Mit 0 Punkten bewertete Kurse gelten als nicht belegt. 9
Jedes Fach, das im Abitur als Prüfungsfach gewählt werden soll, muss in der gymnasialen Oberstufe durchgehend belegt sein. Ein Fach kann nicht gleichzeitig als Leistungskurs- und Grundkursfach gewählt werden.
(2) Die Einrichtung kleinerer Kurse darf nur in begründeten Ausnahmefällen nach Genehmigung durch das zuständige Regionalschulamt erfolgen. Dies gilt nicht, wenn es sich um Kurse handelt, die zur Erfüllung der Belegungspflicht für die Zulassung zur Abiturprüfung erforderlich sind.
(4) Der Schüler hat keinen Anspruch auf ein bestimmtes Kursangebot oder die Einrichtung eines bestimmten Kurses. 10
Die Schüler wählen aus den Fächern des Pflicht- oder Wahlbereichs weitere Kurse. Die Summe der Wochenstunden der Jahrgangsstufen 11 und 12 muss mindestens 65 betragen; aus dem Wahlbereich können darauf bis zu fünf Wochenstunden angerechnet werden. Auf die Summe der Wochenstunden werden Kurse, die mit 0 Punkten bewertet wurden, nicht angerechnet. 11
Die Schüler erhalten für jedes Kurshalbjahr ein Zeugnis über die in den Leistungs- und Grundkursen erbrachten Leistungen. Grundkurse im Wahlbereich sind wie die Grundkurse des Pflichtbereichs zu bewerten. Arbeitsgemeinschaften werden nicht bewertet; ihr Besuch wird im Zeugnis jedoch vermerkt. Auf Wunsch des Schülers ist eine von ihm geleistete auf die Schule bezogene ehrenamtliche Tätigkeit auf dem Kurshalbjahreszeugnis im Feld „Bemerkungen“ einzutragen. 12
(2) Die Gewichtung der beiden Teilbewertungen liegt im pädagogischen Ermessen des Kursfachlehrers. Der Teilbewertung der in den Klausuren erbrachten Leistungen kommt gegenüber der Teilbewertung der erbrachten übrigen Leistungen mindestens das gleiche Gewicht zu.
(3) Die Festlegung von Kriterien für die Ermittlung der beiden Teilbewertungen ist Aufgabe der Schul- und Fachkonferenz. Der Kursfachlehrer hat die Gewichtung der beiden Teilbewertungen zu Beginn eines jeden Kurshalbjahres den Schülern bekanntzugeben. 13
(1) Versäumt ein Schüler eine Klausur aus Gründen, die er zu vertreten hat, so ist die Klausur mit 0 Punkten zu bewerten. Versäumt ein Schüler eine Klausur aus Gründen, die er nicht zu vertreten hat, entscheidet der Kursfachlehrer, ob diese nachzuholen ist.
(2) Bei erheblichen Unterrichtsversäumnissen kann zur Bewertung der Leistung für jedes Unterrichtsfach eine Zusatzprüfung angesetzt werden, wenn die Beurteilung auf andere Weise nicht erfolgen kann. Die Entscheidung trifft der Kursfachlehrer. 14
zwei Grundkursen in Evangelische oder Katholische Religion oder Ethik oder aus den gemäß § 10 Abs. 2 Satz 2 statt der Fächer Evangelische oder Katholische Religion oder Ethik jeweils belegten Grundkursen.
(3) Von den vier Pflichtgrundkursen im Fach Sport oder aus den gemäss § 10 Abs. 2 Satz 2 statt des Faches Sport belegten Grundkursen können Leistungen aus höchstens drei Kurshalbjahren eingebracht werden.
(5) Schüler, die nach Abschluss der Mittelschule auf das Gymnasium wechseln und in den Klassen 7 bis 10 nicht in einer zweiten Fremdsprache unterrichtet worden sind, müssen mindestens die Halbjahresleistungen der Grundkurse aus den Kurshalbjahren 12/I und 12/II in der zweiten Fremdsprache in die Gesamtqualifikation einbringen. 15
erreicht sein. 16
(4) Für die Durchführung des Kolloquiums und die Bewertung der besonderen Lernleistung sind die §§ 37 und 38 entsprechend anzuwenden mit der Maßgabe, dass der Vorsitzende des Prüfungsausschusses bis zu zwei weitere Personen zur Begutachtung hinzuziehen kann, wenn die besondere Lernleistung insgesamt oder teilweise außerschulisch erbracht wurde. Bei Arbeiten, an denen mehrere Schüler beteiligt waren, ist die Bewertung der individuellen Schülerleistung erforderlich.
zusammen. 17
(4) Die Abiturprüfung findet im zweiten Halbjahr der Jahrgangsstufe 12 statt. Zu Beginn des Kurshalbjahres 12/II muss sich der Schüler zur Teilnahme an der Abiturprüfung melden.
(6) Unter den vier Abiturprüfungsfächern muss sich aus jedem der drei Aufgabenfelder gemäß § 7 mindestens eines befinden. Aus dem gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeld kann nur ein Fach Prüfungsfach sein. Für Schüler in der vertieften Ausbildung gemäß § 4 SOGY sind Deutsch oder eine fortgeführte Fremdsprache aus dem sprachlich-literarisch-künstlerischen Aufgabenfeld sowie Mathematik oder Physik aus dem mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Aufgabenfeld verbindliche Prüfungsfächer.
(7) Als drittes oder viertes Prüfungsfach kann jeweils eines der in § 9 Abs. 1 Nr. 1 bis 8 genannten Fächer gewählt werden. Gemeinschaftskunde/Rechtserziehung/Wirtschaft, Geographie, Kunsterziehung und Musik können nur viertes Prüfungsfach sein.
mit besonderer Lernleistung: dreifach gewertet gemäß Anlage 1 Nr. 2.
(9) In Gymnasien mit einer vertieften sprachlichen Ausbildung gemäß § 4 SOGY, in denen bis zum Eintritt in die gymnasiale Oberstufe Unterricht in einer der Fremdsprachen Englisch, Französisch, Polnisch oder Tschechisch mit einer erhöhten Wochenstundenzahl vom Prüfungsteilnehmer besucht und mindestens ein weiteres Unterrichtsfach in der jeweiligen Fremdsprache unterrichtet wurde (bilingualer Bildungsgang), kann auf Antrag des Prüfungsteilnehmers die mündliche Prüfung im bilingual unterrichteten Unterrichtsfach in der jeweiligen Fremdsprache durchgeführt werden, wobei Antworten oder Nachfragen in deutscher Sprache zulässig und bei der Bewertung der Leistung des Prüfungsteilnehmers die fachlichen Inhalte zu bewerten sind. 18
die erforderliche Punktzahl der in die Gesamtqualifikation einzubringenden Leistungs- und Grundkurse unter Einschluss der Kursergebnisse aus 12/II erreicht hat oder erreichen kann. 19
Feststellung und Bekanntgabe der Prüfungsergebnisse, der Gesamtqualifikation der Prüfungsteilnehmer und der Zuerkennung der allgemeinen Hochschulreife,
Entscheidung über die zugelassenen Hilfsmittel und die Art und Weise der Durchführung der Prüfung in dem jeweiligen Prüfungsfach und Prüfungsteil bei Schülern, die gemäß § 3 Abs. 1 Nr. 1 oder 2 der Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus über die gemeinsame Unterrichtung von behinderten und nichtbehinderten Schülern in öffentlichen Schulen im Freistaat Sachsen (Schulintegrationsverordnung – SchIVO) vom 3. März 1999 (SächsBVBl. S. 153), die durch Artikel 5 der Verordnung vom 6. Juli 1999 (SächsGVBl. S. 403, 406) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung in das Gymnasium integriert wurden, unter Berücksichtigung der jeweiligen Beeinträchtigung des Schülers.
(6) Lehrkräfte, deren Angehörige gemäß § 20 Abs. 5 des Verwaltungsverfahrensgesetzes (VwVfG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 21. September 1998 (BGBl. I S. 3050), das zuletzt durch Artikel 16 des Gesetzes vom 3. Dezember 2001 (BGBl. I S. 3306, 3308) geändert worden ist, sich der Abiturprüfung an der gleichen Schule unterziehen, können nicht Mitglied des Prüfungsausschusses sein. 20
(3) Lehrkräfte, deren Angehörige gemäß § 20 Abs. 5 VwVfG sich an der gleichen Schule der Abiturprüfung unterziehen, können in den betroffenen Prüfungsfächern nicht Mitglied einer Fachprüfungskommission sein. 21
(3) Gegen Entscheidungen des Prüfungsausschusses und der Fachprüfungskommission kann der Vorsitzende des Prüfungsausschusses das zuständige Regionalschulamt anrufen. 22
(3) Über jede mündliche Prüfung fertigt der Schriftführer eine gesonderte Niederschrift. Sie muss die Namen der Mitglieder der Fachprüfungskommission und des Prüfungsteilnehmers, Beginn und Ende der Prüfung, den wesentlichen Verlauf der Prüfung und die erteilte Punktzahl sowie gegebenenfalls Angaben zu ordnungswidrigem Verhalten, Täuschungen oder Täuschungsversuchen enthalten. Die schriftlich formulierten Aufgaben sind der Niederschrift beizufügen. Diese ist von allen Mitgliedern der Fachprüfungskommission zu unterzeichnen.
(6) Die schriftlichen Arbeiten werden von den aufsichtsführenden Lehrkräften an ein Mitglied des Prüfungsausschusses zur Weiterleitung an den Erstkorrektor übergeben. 23
Fachprüfungen in den Fächern Musik,
Sport und Kunsterziehung
(1) Hat der Prüfungsteilnehmer Musik, Sport oder Kunsterziehung als Leistungskursfach belegt, so tritt an die Stelle der schriftlichen Prüfung eine besondere Fachprüfung, die sich aus einem schriftlichen und einem praktischen Teil zusammensetzt. Hinsichtlich des schriftlichen Teils gilt § 29 entsprechend.
(2) Der Prüfungsausschuss bestimmt in Abstimmung mit den Fachprüfungskommissionen die Termine für den praktischen Teil der Prüfung im Fach Musik und Sport. 24
Praktischer Prüfungsteil in
den neuen Fremdsprachen
(1) Neue Fremdsprachen im Sinne dieser Verordnung sind Englisch, Französisch, Italienisch, Polnisch, Russisch, Spanisch und Tschechisch.
(2) Hat der Prüfungsteilnehmer eine neue Fremdsprache als Leistungskurs belegt, setzt sich die Abiturprüfung in diesem Leistungskursfach abweichend von § 27 Abs. 2 aus einem schriftlichen und einem praktischen Teil mit einer Aufgabe zur mündlichen Sprachkompetenz zusammen. Das Staatsministerium für Kultus legt die Termine für den praktischen Prüfungsteil fest. Die Prüfungszeit für beide Prüfungsteile darf die Prüfungszeit gemäß § 27 Abs. 2 nicht überschreiten. Die Punktzahl für dieses Abiturfach setzt sich zusammen aus der Bewertung für den praktischen Teil und der Bewertung für den schriftlichen Teil.
(3) Für die Durchführung des praktischen Prüfungsteils gilt § 31 mit der Maßgabe, dass die Aufgaben zentral durch das Staatsministerium für Kultus erstellt werden, entsprechend. Der praktische Prüfungsteil ist eine Gruppenprüfung, an der zwei, im Ausnahmefall drei Prüfungsteilnehmer teilnehmen. Der praktische Prüfungsteil dauert bei zwei Teilnehmern 20 Minuten, bei drei Teilnehmern 25 Minuten.
(4) Im Anschluss an jeden praktischen Prüfungsteil einigt sich die Fachprüfungskommission auf die zu erteilende Bewertung für jeden einzelnen Prüfungsteilnehmer.
(5) Für das Protokoll über den praktischen Prüfungsteil gilt § 33 Abs. 3 entsprechend. 25
(5) Das Staatsministerium für Kultus legt die Termine für die Erst-, Zweit- und Drittkorrektur fest. 26
(1) Die mündliche Prüfung im Prüfungsfach P4 gemäß § 27 Abs. 2 Nr. 4 wird frühestens am zweiten Tag nach Ablauf der schriftlichen Prüfung durchgeführt.
(3) Mündliche Prüfungen sind Einzelprüfungen mit einer Dauer von jeweils 30 Minuten. Sie bestehen zu etwa gleichen Teilen aus dem Vortrag des Prüfungsteilnehmers und einem Prüfungsgespräch. Die Aufgaben für den Vortrag werden dem Prüfungsteilnehmer schriftlich zur Vorbereitung 20 Minuten, bei praktischen oder experimentellen Prüfungsanteilen 30 Minuten vor Prüfungsbeginn übergeben.
(6) An der mündlichen Prüfung können Mitglieder des Prüfungsausschusses, weitere Lehrkräfte der Schule und Vertreter der Schulaufsicht als Zuhörer teilnehmen. Mitglieder des Prüfungsausschusses und Vertreter der Schulaufsicht können an der Beratung gemäß Absatz 5 Satz 1 als Zuhörer teilnehmen. 27
Ausgabe des Kurshalbjahreszeugnisses für das Kurshalbjahr 12/II und Bekanntgabe der Ergebnisse der schriftlichen Prüfungen
Spätestens vier Tage vor Beginn der zusätzlichen mündlichen Prüfung gemäß § 27 Abs. 8 sind den Prüfungsteilnehmern das Kurshalbjahreszeugnis für das Kurshalbjahr 12/II auszuhändigen und die Ergebnisse der schriftlichen Prüfungen mitzuteilen. Mit der Bekanntgabe der Ergebnisse der schriftlichen Prüfungen endet der Unterricht der Jahrgangsstufe 12. 28
(6) Tritt ein Prüfungsteilnehmer nach Bekanntgabe der Zulassung gemäß § 28 zurück, so gilt die gesamte Abiturprüfung als nicht bestanden. 29
weder eine der in den drei schriftlichen Prüfungen gemäß § 27 Abs. 2 Nr. 1 bis 3 erbrachten Leistungen noch gegebenenfalls die besondere Lernleistung gemäß § 26a Abs. 1 mit 0 Punkten bewertet wurde; § 27 Abs. 8 bleibt unberührt. 30
(4) Jeder Schüler in der vertieften Ausbildung gemäß § 4 SOGY erhält zusätzlich zum Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife ein vom Regionalschulamt genehmigtes schulisches Zertifikat. Dieses kann neben Anforderungen und Ergebnissen der jeweiligen Vertiefungsrichtung auch herausragende Resultate des Schülers im Rahmen der vertieften Ausbildung bescheinigen. 31
(1) Haben Prüfungsteilnehmer den Unterricht in einem der Fächer Latein, Griechisch oder Hebräisch im erforderlichen Umfang, gemäß Anlage 3 zu dieser Verordnung, erfolgreich besucht, enthält das Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife einen Vermerk darüber, dass das Zeugnis das Latinum, Graecum oder Hebraicum einschließt.
(2) Prüfungsteilnehmer sowie Schulfremde, die die Voraussetzungen nach Absatz 1 nicht erfüllen, können an bestimmten Gymnasien durch Ergänzungsprüfungen diese Abschlüsse erwerben. Die näheren Einzelheiten bestimmen sich nach Anlage 3 zu dieser Verordnung. 32
(2) Nur die nicht bestandene Abiturprüfung kann ein Jahr nach dem ersten Versuch einmal und insgesamt wiederholt werden. § 28 gilt entsprechend. Die in die Gesamtqualifikation einzubringenden Leistungen aus der Jahrgangsstufe 12 müssen insgesamt im Wiederholungsjahr neu erbracht werden. Gleiches gilt, wenn der Schüler zur Abiturprüfung nicht angetreten ist.
(3) Im Wiederholungsjahr ist der Schüler verpflichtet, den Unterricht regelmäßig zu besuchen und sich den Leistungskontrollen zu unterziehen. 33
(3) Die Zulassung zum schriftlichen Prüfungsteil muss vom Bewerber beim Staatsministerium für Kultus beantragt werden, das über den Antrag entscheidet und, falls es ihm stattgibt, den Bewerber einem staatlichen Gymnasium zur Ablegung der Prüfung zuweist.
In zwei Fächern, darunter Deutsch oder Mathematik, müssen vertiefte Kenntnisse auf dem Anforderungsniveau eines Leistungskurses nachgewiesen werden (Leistungskursfächer). Wird eine Fremdsprache auf Leistungskursniveau geprüft, gilt § 36a.
(8) Der mündliche Prüfungsteil ist bestanden, wenn kein Fach mit 0 Punkten bewertet und wenn insgesamt mindestens 80 Punkte erreicht wurden. 34
(3) Nur die nicht bestandene Abiturprüfung für Schulfremde kann frühestens ein Jahr nach dem ersten Versuch einmal und insgesamt wiederholt werden. 35
aufgehoben 36
(zu § 26a Abs. 5 und § 27 Abs. 8) 37
Ermittlung der Gesamtpunktzahl aus mündlicher Prüfung und schriftlicher Prüfung in dreifacher Wertung
(zu § 44) 38
Pflichtunterricht in Latein von Klassenstufe 5 bis 10 oder 7 bis 10, der im Jahreszeugnis der 10. Klassenstufe mit mindestens der Note ausreichend abgeschlossen sein muss, oder
Pflichtunterricht in Latein von Klassenstufe 8 bis 10 und Belegung von zwei Grundkursen Latein in den Kurshalbjahren 11/I und 11/II, wobei im zuletzt belegten Kurshalbjahr mindestens 5 Punkte erreicht sein müssen, oder
Pflichtunterricht in Griechisch von Klassenstufe 8 bis 10 und Belegung von zwei Grundkursen Griechisch in den Kurshalbjahren 11/I und 11/II, wobei im zuletzt belegten Kurshalbjahr mindestens 5 Punkte erreicht sein müssen, oder
Die Ergänzungsprüfung besteht aus einem schriftlichen und mündlichen Prüfungsteil. 2.5.2 bleibt unberührt. Im Rahmen der Durchführung des schriftlichen und mündlichen Prüfungsteiles gelten § 32 Abs. 2, §§ 33, 35, 37, 38 und 41 entsprechend.
Inhaltsübersicht geändert durch Verordnung vom 31. Mai 2002 (SächsGVBl. S. 179), durch Artikel 5 der Verordnung vom 8. Oktober 2003 (SächsGVBl. S. 641, 644) und durch Verordnung vom 3. August 2004 (SächsGVBl. S. 351)
§ 2 geändert durch Artikel 6 der Verordnung vom 6. Juli 1999 (SächsGVBl. S. 403, 406) und durch Artikel 5 der Verordnung vom 8. Oktober 2003 (SächsGVBl. S. 641, 644)
§ 7 geändert durch Verordnung vom 3. August 2004 (SächsGVBl. S. 351)
§ 8 geändert durch Verordnung vom 10. Juli 1998 (SächsGVBl. S. 351), durch Verordnung vom 31. Mai 2002 (SächsGVBl. S. 179) und durch Artikel 5 der Verordnung vom 8. Oktober 2003 (SächsGVBl. S. 641, 644)
§ 9 geändert durch Verordnung vom 10. Juli 1998 (SächsGVBl. S. 351) und durch Verordnung vom 31. Mai 2002 (SächsGVBl. S. 179) und durch Verordnung vom 3. August 2004 (SächsGVBl. S. 351)
§ 9a eingefügt durch Verordnung vom 31. Mai 2002 (SächsGVBl. S. 179), Absatz 5 neu eingefügt durch Verordnung vom 3. August 2004 (SächsGVBl. S. 351)
§ 10 geändert durch Verordnung vom 31. Mai 2002 (SächsGVBl. S. 179) und durch Verordnung vom 3. August 2004 (SächsGVBl. S. 351)
§ 14 geändert durch Artikel 5 der Verordnung vom 8. Oktober 2003 (SächsGVBl. S. 641, 644)
§ 25 geändert durch Verordnung vom 10. Juli 1998 (SächsGVBl. S. 351), durch Verordnung vom 31. Mai 2002 (SächsGVBl. S. 179) und durch Verordnung vom 3. August 2004 (SächsGVBl. S. 351)
§ 26a neu eingefügt durch Verordnung vom 10. Juli 1998 (SächsGVBl. S. 351), geändert durch Verordnung vom 31. Mai 2002 (SächsGVBl. S. 179) und durch Verordnung vom 3. August 2004 (SächsGVBl. S. 351)
§ 27 geändert durch Verordnung vom 10. Juli 1998 (SächsGVBl. S. 351), durch Artikel 5 der Verordnung vom 8. Oktober 2003 (SächsGVBl. S. 641, 644) und durch Verordnung vom 3. August 2004 (SächsGVBl. S. 351)
§ 28 geändert durch Verordnung vom 31. Mai 2002 (SächsGVBl. S. 179) und durch Artikel 5 der Verordnung vom 8. Oktober 2003 (SächsGVBl. S. 641, 644)
§ 30 geändert durch Verordnung vom 31. Mai 2002 (SächsGVBl. S. 179) und durch Artikel 5 der Verordnung vom 8. Oktober 2003 (SächsGVBl. S. 641, 644)
§ 35 geändert durch Artikel 5 der Verordnung vom 8. Oktober 2003 (SächsGVBl. S. 641, 644)
§ 36 geändert durch Artikel 5 der Verordnung vom 8. Oktober 2003 (SächsGVBl. S. 641, 644)
§ 36a neu eingefügt durch Verordnung vom 3. August 2004 (SächsGVBl. S. 351)
§ 38 geändert durch Verordnung vom 31. Mai 2002 (SächsGVBl. S. 179), neu gefasst durch Artikel 5 der Verordnung vom 8. Oktober 2003 (SächsGVBl. S. 641, 644)
§ 39 geändert durch Verordnung vom 31. Mai 2002 (SächsGVBl. S. 179), neu gefasst durch Artikel 5 der Verordnung vom 8. Oktober 2003 (SächsGVBl. S. 641, 644)
§ 43 Absatz 4 eingefügt durch Verordnung vom 10. Juli 1998 (SächsGVBl. S. 351), geändert durch Verordnung vom 31. Mai 2002 (SächsGVBl. S. 179) und durch Verordnung vom 3. August 2004 (SächsGVBl. S. 351)
§ 44 Absatz 1 neu gefasst durch Verordnung vom 3. August 2004 (SächsGVBl. S. 351)
§ 49 geändert durch Verordnung vom 3. August 2004 (SächsGVBl. S. 351)
Anlage 3 geändert durch Verordnung vom 10. Juli 1998 (SächsGVBl. S. 351), durch Verordnung vom 31. Mai 2002 (SächsGVBl. S. 179) und durch Verordnung vom 3. August 2004 (SächsGVBl. S. 351)
Quelle: REVOSax http://revosax.sachsen.de/vorschrift/2908.6 Stand vom 04.07.2020

References: § 4
 § 45
 § 4
 § 4
 § 10
 § 26
 § 7
 § 10
 § 10
 § 7
 § 4
 § 9
 § 4
 § 3
 § 20
 § 20
 § 29
 § 27
 § 27
 § 31
 § 33
 § 27
 § 27
 § 28
 § 27
 § 26
 § 27
 § 4
 § 28
 § 36
 § 26
 § 27
 § 44
 § 32

§ 2

§ 7

§ 8

§ 9

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§ 10

§ 14

§ 25

§ 26

§ 27

§ 28

§ 30

§ 35

§ 36

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§ 38

§ 39

§ 43

§ 44

§ 49