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Timestamp: 2018-08-14 22:59:30+00:00

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ZT0716
Produktiver arbeiten, Gewinne erhöhen – Wie geht das?
Die Steigerung der Produktivität ist und bleibt der Schlüssel für Gewinnverbesserungen im Dentallabor. Digitale Technologien sollen dabei helfen, wirtschaftlicher zu arbeiten. Doch trotz Investitionen in CAD/CAM-Technologien haben sich die Betriebsergebnisse in einigen Fällen nicht immer verbessert. Wie sieht es bei Ihnen aus?
Ästhetik in der Traumatologie – Minimalinvasive Keramikversorgung einer KronenfrakturNeue Trendsportarten können vor allem bei jugendlichen Patienten zu einem Zahntrauma führen.1 Die Fraktur der juvenilen Frontzahnkrone mit ausgeprägter Transluzenz und A
drs. Richard Kleinsman & Ludger Schlütter
Neue Trendsportarten können vor allem bei jugendlichen Patienten zu einem Zahntrauma führen. 1 Die Fraktur der juvenilen Frontzahnkrone mit ausgeprägter Transluzenz und Anatomie gehört dabei zu den häufigsten Ereignissen. 2 Gerade hier wird es schwierig, das ursprüngliche Farb- und Lichtspiel zu rekonstruieren. Im folgenden Patientenbeispiel schildern die Autoren die Vorgehensweise eines solchen Falles
ZAHNTECHNIK ZEITUNG Die Monatszeitung für das zahntechnische Labor I www.zt-aktuell.de A N Z E I G E Nr. 7+8 | Juli/August 2016 | 15. Jahrgang | ISSN: 1610–482X | PVSt: F 59301 | Entgelt bezahlt | Einzelpreis 3,50 e ANZEIGE Patientensicherheit stärken Berliner Zahnärzte und Zahntechniker legen gemeinsames Thesenpapier vor. Nach bayerischem Vorbild haben auch die Kassenzahnärztliche Vereinigung Berlin und die Zahn- techniker-Innung Berlin-Bran- denburg Grundsätze einer quali- tativ hochwertigen zahntechni- schen Versorgung für Patienten aus der Sicht von Zahnärzten und Zahntechnikern auf den Weg ge- bracht. In dem gemeinsamen The- senpapier heißt es unter anderem: „Die zahnärztliche Heilbehand- lung basiert neben der persön- lichen und fachlichen Qualifika- tion des Zahnarztes auf einem leistungsfähigen Zahntechniker- Meisterhandwerk. Zahnärzte und Zahntechniker rechtfertigen das Vertrauen durch ihre persönliche und wohnortnahe Leistung, die einem hohen Qualitätsanspruch unterliegt.“ Das weltweit anerkannte hohe Versorgungsniveau in Deutsch- land bietet Patienten einen er- heblichen Mehrwert bei Mund- gesundheit, Qualität und Ästhe- tik. Deshalb sehen Zahnärzte und Zahntechnikermeister in der „Vermittlung“ von Praxen und Labors durch private und gesetzliche Krankenversicherun- ANZEIGE gen einen Eingriff in das gewach- sene Vertrauensverhältnis zwi- schen Zahnarzt und Patient. Sie fordern insbesondere priva- te Krankenversicherungen auf, ihre sogenannten „Sachkosten- listen“, mit denen Erstattungs- leistungen für die Versicherten beschränkt werden, transparent zu machen. Der Versicherer müsse den Ver sicherten schon vor dem Abschluss des Ver- sicherungsvertrages objektiv und umfassend über mögliche Leistungseinschränkungen auf- klären. 8 Seite 5 ANZEIGE Die STARKE Alternative zu Lithiumdisilikat. www.amanngirrbach.com Aktuell Höchste Auszeichnung Gewinn steigern Wie können langfristig die Produktivität gesteigert und Gewinne maximiert wer- den? Wirtschaft 8 Seite 6 Ästhetik in der Traumatologie Die minimalinvasive Kera- mikversorgung einer Kro- nenfraktur steht im Fokus des Fachbeitrages. Technik 8 Seite 10 Weiterbildung Prof. Dr. Karsten Kamm im Interview zum Bachelor-Stu- diengang Digitale Dentale Technologien. Service 8 Seite 22 ZTM Horst Fehr und ZTM Dietrich Siepermann erhalten die Goldene Ehrennadel des VDZI. VDZI-Präsident Uwe Breuer (Mitte) mit den Preisträgern der Goldenen Ehrennadel Dietrich Siepermann (links) und Horst Fehr. Der Verband Deutscher Zahn- techniker-Innungen (VDZI) hat anlässlich seines 60. Verbands- tages in Bonn die Goldene Eh- rennadel an die Zahntechniker- meister Horst Fehr und Dietrich Siepermann verliehen. Mit sei- ner höchsten Auszeichnung ehrt der VDZI Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise um das Zahntechniker-Handwerk verdient gemacht haben. In sei- ner Laudatio begründete Uwe Breuer die Entscheidung des VDZI-Vorstandes, die Ehren- nadel an Zahntechnikermeister Horst Fehr zu verleihen: „In sei- ner Heimat-Innung Kassel hat Horst Fehr als Vorstandsmit- glied Aufgaben als Schrift- führer, Meisterkurs-Referent, im Prüfungsausschuss und als zahntechnischer Sachverstän- diger übernommen. 8 Seite 2 Antikorruptionsgesetz VDZI strebt in Zusammenarbeit mit zahnärztlichen Organisationen eine Null-Toleranz-Politik an. Das Gesetz zur Bekämpfung von Korruption im Gesundheitswe- sen, das sogenannte Antikor- ruptionsgesetz, ist nach der Ver- öffentlichung im Bundesanzeiger am 4. Juni in Kraft getreten. Aus Sicht des Verbandes Deut- scher Zahntechniker-Innungen (VDZI) fügt das Gesetz den beste- henden Regelungen nichts we- sentlich Neues hinzu, sondern schärft lediglich die juristischen Instrumente bei Regelverletzun- gen. Wo hier im Detail die Grenze zu ziehen ist, bedürfe der Ausfor- mung und der Auslegung durch die Rechtsprechung. Diese wird der VDZI daher entsprechend beobachten und auswerten. Hierzu strebt der VDZI, wie be- reits 2011 mit der Bundeszahn- ärztekammer (BZÄK) begonnen, in dieser Frage auch weiterhin eine enge Zusammenarbeit mit den zahnärztlichen Organisa- tionen an, um einheitliche Aus- sagen für Zahnärzte und gewerb- liche Labore zu konkreten Fra- gen treffen zu können. Das Ziel müsse hierbei eine gemeinsame Null-Toleranz-Politik sein. 8 Seite 2
2 I www.zt-aktuell.de Nr. 7+8 I Juli/August 2016 NEWS ANZEIGE Produkt des Monats Mydental.de/Dental CAD/CAM Rotehausstraße 36 | 58642 Iserlohn Tel.: +49 (0) 23 74 / 9239-350 | E-Mail info@mydental.de MyDental GmbH Moderne Therapie jetzt GKV-Leistung Einigung auf Vergütung bei Adhäsivbrücken mit Metallgerüst als Regelleistung erzielt. Ein- oder zweiflügelige einspan- nige Adhäsivbrücken mit Me- tallgerüst zum Ersatz eines Schneidezahnes stehen seit dem 1. Juli jedem gesetzlich Versi- cherten als Regelversorgung zur Verfügung. Vertragszahnärzte können die Leistung ab dem ge- nannten Zeitpunkt mit gesetz- lichen Krankenkassen abrech- nen, teilte die Kassenzahnärztli- che Bundesvereinigung (KZBV) mit. Bislang war die Verwendung dieser Brücken als GKV-Leis- tung grundsätzlich nur bei Ver- sicherten im Alter zwischen 14 und 20 Jahren möglich. Bereits im Februar hatte der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) der GKV eine entspre- chende Anpassung der Zahnersatz- Richtlinie verabschiedet. Diese war im Mai in Kraft getreten. Nachdem die KZBV als stimm- berechtigte Trägerorganisation an den Beratungen des G-BA mitge- wirkt hatte, musste die Richtlinien- änderung anschließend noch im Einheitlichen Bewertungsmaß- stab für zahnärztliche Leistun- gen (BEMA) nachvollzogen wer- den. Die Umsetzung der Leistung geht auf eine entsprechende Eini- gung von KZBV und GKV-Spit- zenverband (GKV-SV) zurück. Die neuen Bestimmungen sehen vor, dass bei Versicherten, die das 14., noch nicht aber das 21. Le- bensjahr vollendet haben, nun auch der adhäsive Ersatz von zwei nebeneinander fehlenden Schneidezähnen möglich ist. Hierbei können, je nach individu- ellem Befund, zwei einflügelige Adhäsivbrücken mit je einem Brückenglied oder auch eine zweiflügelige Adhäsivbrücke mit zwei Brückengliedern eingesetzt werden. Quelle: KZBV Höchste Auszeichnung Fortsetzung von Seite 1 Mit großem Engagement gab er entscheidende Impulse. Horst Fehr hat mit vielen Maßnahmen seit fast vier Jahrzehnten die beruflichen und wirtschaftli- chen Interessen der zahntech- nischen Meisterbetriebe in sei- nem Innungsbereich nicht nur vertreten, sondern auch voran- gebracht. Bei der Zusammen- arbeit im Landesverband Hes- sen hat er zudem aktiv an den Preisverhandlungen teilge- nommen. Seit 1995 – also im 21. Jahr – ist Horst Fehr als Obermeister der Zahntechniker- Innung Kassel auch auf bundes- politischer Ebene aktiv. Hier trägt er die demokratisch ge- troffenen Ergebnisse der Mit- gliederversammlung des VDZI stets solidarisch mit. Dies ist mit einer festen Überzeugung ver- bunden: Für Horst Fehr ist die Einheit des Berufsstandes eine unabdingbare Voraussetzung. Nur so gelingt die Verteidigung der zahntech nischen Interes- sen in der Region und auf Bundes ebene.“ ZTM Dietrich Siepermann, stell- vertretender Obermeister der Zahntechniker-Innung Düssel- dorf, ist mit seiner zahntechni- schen Fachkompetenz seit mehr als 35 Jahren in verschiedenen Ausschüssen des VDZI tätig. Hierzu führte Präsident Breuer aus: „Dietrich Siepermann hat sich über mehrere Jahrzehnte für die Entwicklung und Fort- entwicklung der Leistungs- und Abrechnungsverzeichnisse des Zahntechniker-Handwerks ein- gesetzt. Ganz gleich ob in den Verhandlungskommissionen zum Bundeseinheitlichen Leis- tungsverzeichnis (BEL) oder bei den Aktualisierungen der Bun- deseinheitlichen Benennungs- liste für zahntechnische Leis- tungen bzw. der Neuauflage der BEB Zahntechnik®. Diese Kärr- nerarbeit für eine leistungsge- rechte Abrechnung kann in seiner Bedeutung gar nicht hoch genug geschätzt werden. Die Arbeitsgruppe Betriebs- wirtschaft und der Fachbereich Betriebswirtschaftliche Anwen- dungen sind seit 1980 eigentlich ohne ihn undenkbar. Sein En- gagement in der Arbeitsgruppe Recht und Verträge oder auch seine Mitwirkung in der Ar- beitsgruppe Neue Techniken und Umweltschutz zeugen dar- über hinaus von einer hohen fachlichen Kompetenz und au- ßerordentlichen Einsatzbereit- schaft. In den vergangenen Jahrzehnten gehörte Dietrich Siepermann zudem zweimal dem Vorstand des VDZI an, von 1984 bis 1987 und von 2005 bis 2009.“ VDZI-Präsident Breuer betonte, dass Horst Fehr und Dietrich Siepermann sich mit ihrem eh- renamtlichen Engagement über Jahrzehnte selbstlos in den Dienst der zahntechnischen Ge- meinschaft gestellt haben und auch noch weiter stellen. Auf re- gionaler wie auch auf Bundes- ebene leben beide das Prinzip „Von Kollegen für Kollegen“ mit ihrem unermüdlichen Einsatz und ihrem stets offenen Ohr für ihre Kollegen. Nicht zuletzt für diesen Einsatz als eine tragende Säule der Selbstverwaltung im Zahntechniker-Handwerk wur- den Fehr und Siepermann mit der Goldenen Ehren nadel aus- gezeichnet. Quelle: VDZI Antikorruptionsgesetz Fortsetzung von Seite 1 „Wir gehen davon aus, dass das Antikorruptionsgesetz die öko- nomischen Fehlanreize und die Instrumente von grauen Märkten auch in der Zahnersatz- versorgung zurück- drängen wird. Dadurch werden die grauen Ränder am Markt kleiner. Dabei kommt es nicht darauf an, dies an der Zahl auf- gedeckter Missbräuche zu be- werten. Wir sind der festen Über- zeugung, dass dieses Gesetz und die Diskussion um dieses Gesetz bei allen Beteiligten schon jetzt zu einer Zurückhaltung geführt hat, die es bis vor einem Jahr noch nicht gegeben hat. Das ist gut für die Mehrheit der Zahnärzte und für die Mehrheit der Labore – es ist gut für die qualitätsorientierte Zusammen- arbeit der beiden Berufe, die keinen Raum für eine unzulässi- ge Vorteilsgewährung oder Vor- teilsannahme lässt. Mit beson- derem Engagement klärt der VDZI seit Jahren die zahntech- nischen Meisterlabore über die zwingende Einhaltung der rechtlichen Regeln für einen lauteren und fairen Wettbewerb auf. Der hierzu erarbeitete ei- gene Leitfaden besitzt weiter Gültigkeit“, so VDZI-Präsident Uwe Breuer. Quelle: VDZI M U S S E R P M I ZAHNTECHNIK ZEITUNG Verlag OEMUS MEDIA AG Holbeinstraße 29 04229 Leipzig Tel.: 0341 48474-0 Fax: 0341 48474-290 kontakt@oemus-media.de Redaktionsleitung Georg Isbaner (gi) Tel.: 0341 48474-123 g.isbaner@oemus-media.de Redaktion Carolin Gersin (cg) Tel.: 0341 48474-129 c.gersin@oemus-media.de Projektleitung Stefan Reichardt (verantwortlich) Tel.: 0341 48474-222 reichardt@oemus-media.de Produktionsleitung Gernot Meyer Tel.: 0341 48474-520 meyer@oemus-media.de Anzeigen Marius Mezger (Anzeigendisposition/-verwaltung) Tel.: 0341 48474-127 Fax: 0341 48474-190 m.mezger@oemus-media.de Abonnement Andreas Grasse (Aboverwaltung) Tel.: 0341 48474-201 grasse@oemus-media.de Herstellung Max Böhme (Layout, Satz) Tel.: 0341 48474-118 m.boehme@oemus-media.de Druck Dierichs Druck+Media GmbH & Co. KG Frankfurter Straße 168 34121 Kassel Die ZT Zahntechnik Zeitung erscheint regelmäßig als Monats zeitung. Bezugspreis: Einzelexemplar: 3,50 L ab Verlag zzgl. gesetzl. MwSt. und Versandkosten. Jahresabonnement im Inland: 55,– L ab Verlag inkl. gesetzl. MwSt. und Versand kosten. Abo-Hotline: 0341 48474-0. Die Beiträge in der „Zahntechnik Zeitung“ sind urheberrechtlich geschützt. Nachdruck, auch auszugsweise, nur nach schriftlicher Genehmigung des Verlages. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit von Verbands-, Unternehmens-, Markt- und Produktinformationen kann keine Gewähr oder Haftung übernommen werden. Alle Rechte, insbesondere das Recht der Vervielfältigung (gleich welcher Art) sowie das Recht der Übersetzung in Fremdsprachen – für alle veröffentlichten Beiträge – vorbehalten. Bei allen redaktio- nellen Einsendungen wird das Einverständnis auf volle und auszugsweise Veröffentlichung vorausgesetzt, sofern kein anders lautender Vermerk vorliegt. Mit Einsendung des Manuskriptes gehen das Recht zur Veröffentlichung als auch die Rechte zur Übersetzung, zur Vergabe von Nachdruckrechten in deutscher oder fremder Sprache, zur elektronischen Speicherung in Datenbanken, zur Herstellung von Sonderdrucken und Fotokopien an den Verlag über. Für unverlangt einge- sandte Manuskripte, Bücher und Bildmaterial übernimmt die Redaktion keine Haftung. Es gelten die AGB und die Autorenrichtlinien. Gerichtsstand ist Leipzig.
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4 I www.zt-aktuell.de NEWS Nr. 7+8 I Juli/August 2016 Antikorruptionsgesetz: Skontogewährung noch gesetzeskonform? Dr. Michael-Peter Henninger, Justiziar der Zahntechniker-Innung Rhein-Main, gibt Einblick in das neue Antikorruptionsgesetz. Das Antikorruptionsgesetz be- wegt die Gemüter. Es besteht Ver- unsicherung, ob die Gewährung eines Barzahlungsnachlasses im Sinne eines „Skontos“ gegen das neue Gesetz zur Bekämpfung von Korruption im Gesundheitswe- sen verstößt und auf welcher Grundlage die Skontierungsfrist berechnet wird. Praxisfern ist die Empfehlung, die Einzelrechnung oder eine Wochenaufstellung zugrunde zu legen. Elegant wäre die Möglichkeit des Bankeinzugs, die jedoch eine Ausnahme dar- stellt. Die nachfolgenden Ausfüh- rungen beziehen sich – praxis- gerecht – auf den Skonto, nicht jedoch auf andere Preisnachlässe und sonstige Vergünstigungen. Rechtsgrundlagen Korruption im Gesundheitswesen beeinträchtigt den Wettbewerb, kann medizinische Leistungen verteuern und untergräbt das Ver- trauen von Patienten in die Inte- grität heilberuflicher Entschei- dungen. Dem soll das „Antikor- ruptionsgesetz“ entgegenwirken. Es ist in das Strafrecht unter den §§ 298 bis 302 Strafgesetzbuch (StGB) eingefügt. Zu beleuchten ist § 299 b – Beste- chung im Gesundheitswesen. Danach gilt: „Wer (Zahntechniker) einem Angehörigen eines Heilberufes (Zahnarzt) im Zusammenhang mit dessen Berufsausübung einen Vorteil als Gegenleistung dafür gewährt, dass er bei dem Bezug von Medizinprodukten, die jeweils zur unmittelbaren Anwendung durch den Heilberufsangehörigen bestimmt sind, ihn (Zahntechni- ker) im Wettbewerb in unlauterer Weise bevorzugt, wird mit Frei- heitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.“ Der Skonto war früher im heute nicht mehr bestehenden Rabatt- gesetz geregelt. Dieses Gesetz wurde zum 25.07.2001 zusam- men mit der Zugabeverordnung aufgehoben. Die Definition des Barzahlungsnachlasses/Skontos gilt indessen inhaltlich fort. Die Definition nach § 2 des Ra- battgesetzes lautete: „Der Preisnachlass für Barzah- lung (Barzahlungsnachlass) darf drei vom Hundert des Preises der Ware oder Leistung nicht über- schreiten. Er darf nur gewährt werden, wenn die Gegenleistung ANZEIGE Unsere seit Jahren dauerhaft günstigen Reparatur-Festpreise. Qualität made in Germany. 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Die Regelung lautet: „Preisnachlässe, Skonti, Rabatte, Umsatzbeteiligungen sowie Bo- nifikationen und sonstige Rück- vergütungen dürfen nicht ge- währt werden; es sei denn, eine Weiterleitung an den Kosten- träger ist gewährleistet.“ In Ansehung der Rechtsent- wicklung ist diese Formulierung teilweise überholt und hinsicht- sitte hat im Handelsrecht eine eigene Regelung erfahren, nach der die im Handelsverkehr gel- tenden Gewohnheiten und Ge- bräuche zu berücksichtigen sind. Entsprechendes muss aufgrund der Verkehrssitte auch für die Zahlung der Monatszusammen- stellung gelten. Für die Ausle- gung von Willenserklärungen und die Würdigung eines Verhal- tens als Willenserklärung sowie für Rechtsfolgen von Willens- erklärungen gilt der aufgezeigte Brauch gleichermaßen. Die Verkehrssitte ist keine Rechtsnorm, sondern ein die Auslegung mitbestimmender kurzfristiger Bezahlung – etwa acht Tage – eingeräumt wird. Erforderlich ist eine entspre- chende Vereinbarung. Sie kann auch konkludent zustande kom- men. Gestattet der Gläubiger den Abzug erst durch eine Klau- sel auf der Rechnung, wird diese regelmäßig Vertragsinhalt. Der Kassenarztsenat des Sozial- gerichts Hamburg hat in einem Rechtsstreit zwischen der Zahn- techniker-Innung und der KZV Hamburg in Übereinstimmung mit der höchstrichterlichen Recht- sprechung 1992 geäußert, dass er die vereinbarte Gewährung und Entgegennahme von Skonti bis zu 3 Prozent für zulässig hält. Die Materie des Preisnachlasses ist heute durch das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) geregelt, § 3 UWG lautet: „Unlautere Wettbewerbshand- lungen, die geeignet sind, den Wettbewerb zum Nachteil der Mitbewerber der Verbraucher oder der sonstigen Marktteilneh- mer nicht nur unerheblich zu be- einträchtigen, sind unzulässig.“ Die neue Strafrechtsregelung und die zuvor schon geltende Wettbewerbsregelung sind – wie der Wortlaut zeigt – gleichlau- fend. Sowohl nach dem Straf- recht als auch nach dem Wett- bewerbsrecht ist zu klären, ob durch die Skontogewährung eine „unlautere Wettbewerbs- handlung“ vorgenommen wird. lich des „Skontos“– wie dar- gestellt – nach aktueller Recht- sprechung nicht mehr aufrecht zu erhalten. Die höchstrichter- liche Rechtsprechung gestattet die Gewährung eines Skontos und weiter dessen Einbehalt durch den Zahnarzt, Letzteres auch geregelt zwischen Zahn- ärzten und Kassen (Bundes- mantelvertrag), allerdings nur bei Einhaltung der vereinbarten Zahlungsfrist. Einzelrechnungen/Monats- zusammenstellungen Die Zulässigkeit des Skontos er- fordert die kurzfristige Bezah- lung. Hierbei ist ständige, lang- jährige Übung, dass im Abrech- nungsverkehr zwischen Zahn- techniker und Zahnarzt nicht die Einzelrechnung gebucht und ausgeglichen wird; die Zahlung erfolgt vielmehr aufgrund der Monatszusammenstellung. Diese seit Langem bestehende tatsäch- liche Handhabung ist zur Ver- kehrssitte erstarkt. Sie dient so- wohl dem Zahntechniker als auch dem Zahnarzt gleicher- maßen zur Erleichterung des Zahlungsverkehrs. Verkehrssitte ist nach höchst- richterlicher Rechtsprechung die im Verkehr beteiligter Kreise herrschende tatsächliche Übung. Die kaufmännische Verkehrs- tatsächlicher Faktor bei der Würdigung der Abrechnungs- modalität einschließlich der Skontogewährung. Daraus ist der Schluss zu ziehen, dass für den Skonto die Zahlung auf- grund der Monatszusammenstel- lung die „Unverzüglichkeit“ be- stimmt. Für den Skonto maßge- bend ist danach die Zahlungsfrist auf der Grundlage der Monats- zusammenstellung und nicht aufgrund der Einzelrechnung. Aus umsatzsteuerrechtlicher Sicht kommt der einfachen Monatszusammenstellung – also ohne Umsatzsteuer-Nennung – kein Rechnungscharakter zu. Dies gilt jedoch nicht buchhalte- risch und ertragsteuerlich (§ 238 HGB, §§ 140 FAO). Die Monats- zusammenstellung ist die Grund- lage der Abrechnung zwischen Zahntechniker und Zahnarzt und wird auch dementsprechend verbucht. In die Buchhaltung gehen nicht die Einzelrechnun- gen ein, sondern die Monatszu- sammenstellung als Grundlage der Gewinnermittlung. Dies ent- spricht allgemeiner Branchen- übung und ist als branchenübli- che allgemeine Verkehrssitte zu bewerten und zu beachten. Hält der Zahnarzt die zulässig vereinbarte Skontoregelung durch Fristüberschreitung nicht ein, so ist der Abzug unberech- tigt und an den Zahntechniker auszukehren. Zahntechnische Einzel- rechnung/Umsatzsteuer Nach § 14 Abs. 4 Ziff. 7 Umsatz- steuergesetz (UStG) ist in der Einzelrechnung an den Zahn- arzt jede „im Voraus vereinbarte Minderung des Entgelts“ auszu- weisen. Dazu gehört auch der Skonto (Barzahlungsrabatt). Das bedeutet jedoch nicht, dass die übliche Formulierung „Zahl- bar innerhalb von … (1 Woche?) mit 3 % Skonto“ zu verwenden ist. Ein solcher Hinweis könnte bei Patienten zu Missverständ- nissen führen, weil sie die Skontogewährung auf sich selbst beziehen, obwohl diese nur im Vertragsverhältnis zwi- schen Zahntechniker und Zahn- arzt vereinbart und gewollt ist. Es empfiehlt sich, dass der Zahntechniker eine Vereinba- rung trifft, dass auf der Einzel- rechnung anstelle des obigen Satzes lediglich ein Verweis auf eine „Konditionenverein- barung“ erfolgt. Die Vereinba- rung – mit neuen oder vorhan- denen Kunden oder etwa am Jahresanfang – muss hinrei- chend bestimmt sein, um eine leichte Nachprüfbarkeit zu er- möglichen. Hierbei reicht die Benennung der Vertragsschlie- ßenden und des Datums der Ver- einbarung aus. Folgender Hin- weis auf der Einzelrechnung wird als ausreichend erachtet: „Hinweis gem. § 14 Abs. 4 Nr. 7 UStG: Zahlbar entspr. Konditio- nenvereinbarung vom …“ oder – wie in der Praxis auch anzutref- fen – „Skonto entsprechend Kon- ditionenvereinbarung vom …“ Ergebnis Skontogewährung gegenüber dem Zahnarzt ist zulässig. Die ver- einbarte und vom Zahnarzt ein- zuhaltende Zahlungsfrist richtet sich nach der Monatszusammen- stellung und nicht nach der Einzel- rechnung (mit Hinweis auf die Konditionenvereinbarung). Würde der hier vertretenen, durch Rechtsprechung noch nicht be- stätigten Auffassung nicht ge- folgt, so könnte von einem Ver- botsirrtum nach § 17 StGB ausge- gangen werden. Dieser lautet: „Fehlt dem Täter bei Begehung der Tat die Einsicht, Unrecht zu tun, so handelt er ohne Schuld, wenn er diesen Irrtum nicht ver- meiden konnte.“ Etwa dann, wenn er der hier vertre- tenen und demnächst veröffent- lichten Auffassung entspricht. Adresse Zahntechniker-Innung Rhein-Main Dr. M.-P. Henninger, Justiziar Kettenhofweg 14–16 60325 Frankfurt am Main Tel.: 069 956799-13 info@zti-rhein-main.de www.zti-rhein-main.de
Nr. 7+8 I Juli/August 2016 NEWS www.zt-aktuell.de I 5 Heinz-Rohde-Preis 2016 Klaus Kanter Preis Die Zahntechniker-Innung für den Regierungs bezirk Düsseldorf (ZID) dankt Lutz Wolf für seine Dienste. Klaus Kanter Stiftung vergibt Preis für die beste Meisterarbeit des Zahntechniker-Handwerks. (VDZI) Anlässlich des 60. Verbands tages des Verbands Deutscher Zahn- techniker-Innungen in Bonn würdigte ZID-Obermeister Dominik Kruchen die Verdienste von Zahntechnikermeister (ZTM) Lutz Wolf, Ehrenpräsident des VDZI, mit der Verleihung des Heinz-Rohde-Preises. Lutz Wolf nahm diesen Preis anlässlich des Die ZID bedankte sich besonders beim Menschen Lutz Wolf. Für seine unvergleichliche Art der Amtsführung, sei es als Präsident des VDZI, als Ober meister der Innung Nieder sachsen oder, für seine Zielstrebigkeit, Beharrlich- keit und Überzeugungskraft, sei- nen Spielwitz, für Kollegialität und Verantwortungsbewusstsein. ZID-Obermeister Dominik Kruchen ehrt ZTM Lutz Wolf. Festabends des VDZI ent gegen. In seiner Laudatio würdigte Dominik Kruchen die besonderen Verdienste von Lutz Wolf für das gesamte Handwerk. Bezeichnend für seine umfangreiche verbands- politische Arbeit war sein Einsatz für die Eigenständigkeit des Berufs standes. Im Rahmen der Gesetzgebungsverfahren zu sie- ben Gesundheitsreformen war Lutz Wolf Verhandlungsführer des Zahntechniker-Handwerks. Im Bundes tag hat der ZTM wäh- rend seiner Zeit als Präsident des VDZI zu den jeweiligen Gesetz- gebungsverfahren Stellung bezo- gen. Seine bundesweite Anerken- nung hat ihm eine hohe Glaubwür- digkeit bei seinen Gesprächspart- nern von Politik, Zahnärzten oder Krankenkassen eingebracht. Der Heinz-Rohde-Preis wird seit 1984 an heraus ragende Persön- lichkeiten des Zahntechniker- Handwerks vergeben. So zählen zu den bisherigen Preisträgern die Zahntech nikermeister Ger- hard Geiger, Horst Gründler, Hu- bert Pfannenstiel, Heinz Polz, VDZI-General sekretär Walter Winkler, aber auch Jürg Stuck und der Zahnarzt Giuseppe Allais. Die Auszeichnung, die nach dem langjährigen Obermeister und Ehrenobermeister der Innung Düsseldorf ZTM Heinz Rohde benannt wurde, erfolgt immer in Form einer durch einen Künstler geschaffenen Plastik. In diesem Jahr gestaltete sie der Bildhauer Dieter von Levetzow. Quelle: ZID Patientensicherheit stärken Fortsetzung von Seite 1 Gemeinsam wollen sich Zahnärz- te wie Zahntechniker auch gegen Billiganbieter zur Wehr setzen: „Hochwertige Dienstleistungen der Heilberufe und Werkleistun- gen des Gesundheitshandwerks können nicht zu Billigpreisen er- bracht werden.“ Von der Politik fordern die Organisationen der Zahnärzte und Zahntechniker, die Rahmenbedingungen für zahn- ärztliche Dienstleistungen und zahntechnische Werkleistungen in Deutschland so zu gestalten, „dass die Patientenbehandlung im eigenen Land nicht durch Überre- gulierung erschwert wird“. Auch in Zukunft müsse es gut ausgebildete Zahnärzte und Zahntechniker- meister in Deutschland geben. Quelle: ZIBB Um die Frage nach der besten deutschen Meisterarbeit des Zahntechniker-Handwerks zu beantworten, kam die Jury der Klaus Kanter Stiftung am 2. Juli 2016 im Zentrum der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (Ca- rolinum) der Universität Frank- furt zusammen, dessen Leiter, Herr Prof. Dr. H.-Ch. Lauer, Ehrenzahntechnikermeister der Klaus Kanter Stiftung, auch zum Kreis der Jury gehört. Nach akribischer Prüfung der neun eingesandten Meisterar- beiten, die aus allen Teilen der Republik eingereicht worden waren, und dem Ausfüllen Hun- derter Bewertungsbogen, konn- ten die zehn Experten aus Zahn- technik und Zahnmedizin das Ergebnis präsentieren. Es geht aufwärts mit der Zahn- technik – erfreut konstatierte die Jury eine generelle Steigerung V.l.n.r.: ZTM Bader, ZTM Arnold, ZTM Wöhrl, ZTM Radenkovic, ZTM Rauh, ZTM Buder, ZTM Klaus Kanter, H. Deusser, ZTM Bär, ZTM Hohmann, ZTM Schuch, Dr. Bornemann. der Qualität aller eingereichten Arbeiten im Vergleich zu den Vorjahren. Dies beweist und unterstreicht eindrucksvoll, wie wichtig das Konzept der meister- lichen Ausbildung in Deutsch- land ist. Und so kamen die Gewinner auch aus allen Teilen Deutschlands, dem Nordosten, dem Südwesten und dem Süden. Die Namen der Preisträger werden im Rahmen einer großen Preisverleihung der Herbstfortbildung der Förder- gemeinschaft der Zahntechniker Meisterschule Berlin-Branden- burg e.V. am 17. September in Berlin bekannt gegeben. Quelle: Klaus Kanter Stiftung ANZEIGE FORTBILDUNGEN MIT KONZEPT Curriculum „Tätigkeitsschwerpunkt zahn- technische Implantatprothetik – DGZI“ Die besonders wertvolle Qualifizierung für Zahntechnische Labore, die sich auf Implantatprothetik spezialisiert haben. Sie haben das Curriculum Implantatprothetik besucht und mit Erfolg abgeschlossen. Dann setzen Sie Ihren Arbeiten im wahrsten Sinne des Wortes jetzt die Krone auf. Mit dem neuen Curriculum „Tätigkeitsschwerpunkt zahntechnische lmplantatprothetik – DGZI“ bietet die Deutsche Gesellschaft für Zahn- ärztliche Implantologie in Zusammenarbeit mit dem Fundamental® Schulungszentrum einen einzigartigen Vorbereitungslehrgang für ambitionierte Zahntechniker an. Step by step werden die Teilnehmer an die Thematik herangeführt und von kompetenten Referenten begleitet. Setzen Sie Ihrem Labor die Krone auf – mit dem offiziellen „Tätigkeitsschwerpunkt Implantatprothetik – DGZI“! Jetzt kostenlos alle Informationen anfordern! Per Fax an: 0211 16970-66 Labor/Firma Name, Vorname Bitte schicken Sie mir unverbindlich und kostenlos Informationsmaterial zu! Straße, Hausnummer Deutsche Gesellschaft für Zahnärztliche Implantologie e.V. Geschäftsstelle: Paulusstraße 1, 40237 Düsseldorf sekretariat@dgzi-info.de www.dgzi.de PLZ, Ort Telefon E-Mail Telefax ZT 7+8/16
6 I www.zt-aktuell.de Nr. 7+8 I Juli/August 2016 WIRTSCHAFT Produktiver arbeiten, Gewinne erhöhen – Wie geht das? Die Steigerung der Produktivität ist und bleibt der Schlüssel für Gewinnverbesserungen im Dentallabor. Digitale Technologien sollen dabei helfen, wirtschaftlicher zu arbeiten. Doch trotz Investitionen in CAD/CAM-Technologien haben sich die Betriebsergebnisse in einigen Fällen nicht immer verbessert. Wie sieht es bei Ihnen aus? Wie überprüfen Sie Ihre Produktivität mithilfe von Kennzahlen? Investitionen in digitale Techno- logien rechnen sich dann, wenn auch die Produktivität steigt. – Mit nur zwei Kennzahlen zur Produktivität prüfen Sie die Situation in Ihrem Dentallabor und leiten Maßnahmen für Ver- besserungen ein: 1. Langfristige Produktivitäts- entwicklung mit Umsatzfak- toren prüfen Umsatzfaktor = Umsatzerlöse ÷ Personalkosten Techniker Sind Sie mit Ihrem Dentallabor insgesamt auf Kurs? Rechnen sich die getätigten Investitio- nen? Für diese Analyse eignet sich die Arbeit mit Umsatzfak- toren über längere Zeiträume. Es zeigt sich, ob Lohnsteigerun- gen durch eine Erhöhung des Umsatzes kompensiert werden konnten. Da weitere Lohnstei- gerungen in den nächsten Jah- ren wahrscheinlich sind, lässt sich so auch prognostizieren, welcher Umsatzzuwachs not- wendig wird, um eine konti- nuierliche Ergebnisentwick- lung zu ermöglichen. Welche ungefähren Richtwerte sind dabei günstig? – Der Umsatz- faktor für das Gesamtlabor soll- te nicht unter 2,5 fallen. Ein Umsatz faktor von 3 und mehr ist ideal. Natürlich wirken sich auch andere Faktoren, wie die Fixkosten, auf das Ergebnis aus – durchaus unterschiedlich für das einzelne Dentallabor. Des- halb werden für die Bemessung einer leistungsbezogenen Ver- gütung von Technikern reine Umsatzfaktoren heute eher sel- ten verwendet. 2. Produktivität über den Faktor Arbeitszeit messen Umsatz je Stunde = Umsatz ÷ Arbeitszeit Der Faktor Arbeitszeit ist und bleibt die wichtigste Stell- schraube im Dentallabor. Die Kennzahl: Umsatz je Stunde ANZEIGE Gold Ankauf/ Verkauf Tagesaktueller Kurs für Ihr Altgold: www.Scheideanstalt.de Barren, Münzen, CombiBars, u.v.m.: www.Edelmetall-Handel.de Besuche bitte im Voraus anmelden! Telefon 0 72 42-55 77 Edelmetall-Service GmbH & Co. KG Gewerbering 29 b · 76287 Rheinstetten © e v e r y t h i n g p o s s i b l e / S h u t t e r s t o c k labore in Deutschland. Hier liegt noch Potenzial. Wie steigern Sie die Mitar- beiterproduktivität durch ein Prämienlohnsystem? Prämienlohnsysteme schaffen Anreize für den Techniker: Dazu messen Sie, ob vereinbarte Ziele erreicht wurden, für die ein hö- herer Lohn über die Prämie ge- zahlt wird. Der Techniker passt sein Arbeitsverhalten an die Auftragslage an. Dieser sparsa- me Umgang mit der Zeit bringt für Sie als Arbeitgeber Vorteile, die Sie extra belohnen. Beide Seiten profitieren. Bevor Sie ein Prämienlohnsys- tem in Ihrem Dentallabor ein- führen, sollten Sie sicherstellen, dass alle Mitarbeiter mit im Boot sind. Prüfen Sie also Ihre indivi- duelle Situation genau. Zu über- legen ist auch, ob die Prämie für die Leistung des einzelnen Mit- arbeiters oder die der Gruppe (Teambetra chtung) gezahlt wird. Letzteres könnte egoistisches Verhalten bei der Auftragsver- teilung verhindern. Auch bei der Höhe des Prämienanteils gibt es natürlich erhebliche Gestal- tungsspielräume. In deutschen Dentallaboren sind in der be- trieblichen Praxis unterschied- lichste Rechenmodelle anzutref- fen. Häufig erfolgt ein Zu- oder Abschlag: Dies hängt beispiels- weise davon ab, welche Art der Arbeit der Techniker ausführt. Auch spielt eine Rolle, welche Umsatzmöglichkeiten grund- sätzlich vorliegen, weil Abrech- nungspositionen für die ausge- führten Arbeiten eher höher oder niedriger sind. Um die Akzeptanz unter den Mitarbeitern zu fördern, be- währt es sich, die Rechenmetho- den nicht zu kompliziert zu ge- stalten. Durch den zunehmen- den Einsatz digitaler Verfahren haben sich in den letzten Jahren Abläufe und Produktionsketten verändert, sodass auch eine Überprüfung bestehender Prä- mienmodelle sinnvoll ist. Für jedes Prämienmodell gilt grundsätzlich: Der einzelne Mit arbeiter möchte seine Be- rechnungsgrößen für die Prä- mie zu Recht leicht nachvollzie- hen können. Damit der Erfolg auch eintritt, darf die Laborlei- tung ein Prämienlohnsystem nie allein als Controlling-Instru- ment sehen. Stattdessen sollte es zusätzlich als ein Baustein zur Team- und Persönlichkeits- entwicklung verstanden wer- den. Dafür ist eine gute und re- gelmäßige Kommunikation mit den Mitarbeiterinnen und Mit- arbeitern notwendig. Modelle zum Prämienlohn sind somit nur in solchen Dental- laboren eine sinnvolle Metho- de, in denen die Laborleitung über Führungskompetenzen verfügt und diese anwendet. Es besteht die Möglichkeit, dass eine Beratung zur Einführung oder Überprüfung von Prä- mienlohnsys temen durch er- fahrene Berater mit einer aus- gewiesenen Zertifizierung durch öffentliche Mittel gefördert wird. Im Zuge der Be ratung kann der Berater die Einfüh- rung des Prämienlohnsystems durch die Moderation im Team aktiv begleiten und so die Laborleitung entlasten. Durch die vertrauensvolle Moderation können Widerstände oder Äng ste im Team zu Beginn geklärt wer- den, damit die gut gemeinte Maßnahme als positiv wahr- genommen wird. sollte regelmäßig über einen längeren Zeitraum betrachtet werden. Für die Ermittlung der Produk tivität werden die Netto- Werte von Umsatz (ohne Material umsatz) und Arbeits- zeit an gesetzt. Die Netto-Ar- beitszeit umfasst die tatsächli- chen Anwesenheitsstunden des Technikers (meist je Monat). Für die Auswertung können die Daten aus unterschiedlichen EDV-Programmen über eine Excel-Tabelle zusammengetra- gen werden. Datext-Anwender haben die Möglichkeit, die Daten direkt aus dem Pro- gramm heraus auszuwerten, was Zeit spart und Übertra- gungsfehler verhindert. Wer noch mehr machen möchte und Zeitwerte für die unterschied- lichen Arbeitsschritte hinter- legt hat, kann sogar die Soll- zeiten mit den Istzeiten der Techniker abgleichen. Gegen- übergestellt wird, was theore- tisch im optimalen Fall geleistet werden hätte können und was tatsäch- lich geleistet wurde. Auf die- sem kaufmännischen Niveau sind – Stand heute – allerdings bisher nur sehr wenige Dental- Arbeitszeit in der
Nr. 7+8 I Juli/August 2016 WIRTSCHAFT www.zt-aktuell.de I 7 denn ansonsten müsste die ab- gesetzte Produktionsmenge stei- gen. Diese Produktivitätsstei- gerung kann gelingen, wenn der vermehrte Einsatz von digitalen Verfahren mit einer guten Pro- duktionsplanung und einem effektiven Arbeitszeitverhalten kombiniert wird. Szenario 2: Die Laborleitung er- wartet steigende Umsatzerlöse Bei dieser Entwicklung bleibt die Zahl der Techniker kon- stant. Dem Dentallabor gelingt es durch die gleichen Maßnah- men zur Produktivitätssteige- rung wie bei Szenario 1, konti- nuierlich mehr Umsatz zu er- wirtschaften. Beide Szenarien sind vereinfacht dargestellt, zeigen aber klar auf, dass nur über diesen Weg auch Lohnerhöhungen möglich sind. Bei beiden Entwicklungsszena- rien kann die Laborleitung durch gute Gewinnentwicklun- gen einen Teil der höheren Wert- schöpfung in Form von Lohn- erhöhungen an die Techniker weitergeben. Im Ergebnis pro- fitieren sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer von der Produktivitätssteigerung. Zur Bindung und Findung von guten Zahntechnikern wird es in den nächsten Jahren immer wichtiger sein, dass ein Dental- labor gute Löhne zahlen kann. Der Wettbewerb der Dental- labore untereinander wird sich vom Preiskampf hin zu einem Wettbewerb um gute Fachkräfte verlagern. – Nicht zuletzt da- durch, dass mit Praxislaboren und der Industrie weitere Marktteilnehmer um die knappe Ressource der gut ausgebildeten Zahntechniker werben. Fazit Die intensive Auseinanderset- zung mit dem Thema Produk- tivität lohnt sich für jedes Dental- labor. Der sorgsame Umgang mit der Arbeitszeit erhöht den Gewinn. Investitionen in digitale Technologien rechnen sich dann, wenn auch die Produktivität steigt. Von einer steigenden Produktivität profitieren sowohl Arbeitgeber als auch Arbeit- nehmer – heute und in der Zu- kunft. Infos zum Autor Adresse Dipl.-Betriebsw. Hans-Gerd Hebinck Metzer Weg 13 59494 Soest Tel.: 0172 2745444 info@godt-hebinck.de www.godt-hebinck.de ANZEIGE Unter welchen Vorausset- zungen sichert Ihr Dental- labor langfristig eine posi- tive Gewinn entwicklung? Für den Weg in eine Zukunft mit guten Gewinnen im Dental- labor sind zwei Szenarien mög- lich: Szenario 1: Die Laborleitung er- wartet konstante oder zurück- gehende Umsatzerlöse Bei dieser Entwicklung sind Ein- sparungen im Personalbereich notwendig. Eine Möglichkeit kann sein, dass die Mit arbeiter, die in den Ruhestand gehen, nicht durch neue Techniker ersetzt werden. Beispielsweise könnte sich ein Dental labor mit heute 15 Technikern auf diese Weise inner- halb von fünf Jahren auf zehn bis zwölf Techniker verkleinern. Ziel muss es sein, dass die verbleiben- den Techniker den gleichen Um- satz erwirtschaften können – kon stante Preise vorausgesetzt, FRISOFT – FÜR EINE PERFEKTE FRIKTION t r e V i e f ung bohren T i t an s u e a nsaufnah m tio ik r F - o r c i M r e d n e b kle Ein Eindrehen de s F ri k t i o n s t e i l s Mit Frisoft haben Sie die Möglichkeit, die Friktion bei Teleskopkro- nen wiederher- und individuell einzustellen. Das stufenlose Ein- und Nachstellen kann auf jeden Pfeiler abgestimmt werden. Mit einem Durchmesser von nur 1,4 mm ist das Friktionselement nicht zu groß, und da es aus abrasionsfestem und rückstellfähigem Kunst- stoff mit einer Aufnahmekappe aus Titan besteht, ist es ausreichend stabil. Die Konstruktion garantiert durch ihre perfekte Abstimmung eine perfekte und dauerhafte Friktion. Frisoft ist geeignet zum nachträglichen Einbau bei friktions- schwachen Teleskopkronen für NEM, Galvano und Edelmetall. Tel.: +49 (0)2331 8081-0 info@microtec-dental.de microtec Rohrstr. 14 Inh. M. Nolte 58093 Hagen Fax: +49 (0)2331 8081-18 www.microtec-dental.de Individuelle Eins t e l l u g n # Bitte senden Sie mir kostenloses Infomaterial Stempel Hiermit bestelle ich das Frisoft Starter-Set zum Preis von 169,95 € * bestehend aus: • 6 Friktionselemente (Kunststoff) + 2 Naturalrabatt • 6 Micro-Friktionsaufnahmekappen (Titan) + Werkzeug (ohne Attachmentkleber) per Fax an +49 (0)2331 8081-18 d n a s r e V d n u . t S w M . l g z z s i e r P *
8 I www.zt-aktuell.de Nr. 7+8 I Juli/August 2016 IT-KOLUMNE Cloud Computing – Was ist das? Der Begriff „Cloud Computing“ wird in der Computerwelt oft verwendet. Viele Anwendungen verwenden die „Cloud“. Was aber steckt genau hinter diesem Begriff? Dieser Artikel klärt die Frage und gibt eine detaillierte Einführung in das Thema „Cloud Computing“ und dessen Nutzung. Geschichte des Cloud Computing ANZEIGE Cloud Computing ist seit einiger Zeit ein Trendbegriff in der IT- Welt. Eine Cloud (deutsch: „Wolke“) soll dem Nutzer ein so- genanntes „Pool“ von IT-Ressour- cen nach Bedarf zur Verfügung stellen. Dabei können Ressour- cen Computer-Hardware oder auch Software darstellen. Wikipedia schreibt dazu: „Unter Cloud versteht man die Ausfüh- rung von Programmen, die nicht auf dem lokalen Rechner instal- liert sind, sondern auf einem anderen Rechner, der aus der Ferne aufgerufen wird (bspw. über das Internet). Technischer formuliert umschreibt das Cloud Computing den Ansatz, IT-Infra- strukturen (z. B. Rechenkapa- zität, Datenspeicher, Netzkapa- zitäten oder auch fertige Soft- © Jiri Perina/Shutterstock ware) über ein Netz zur Verfü- gung zu stellen, ohne dass diese auf dem lokalen Rechner instal- liert sein müssen.“1 Dabei ist die Idee, die hinter Cloud Computing steckt, über- haupt nicht neu. Bereits in den 1960er-Jahren konnten Unter- nehmen, Universitäten und andere Organisationen fremde Rechnerleistung in Form von „zentralen Rechenzentren“ in Anspruch nehmen. Das Pro- blem war zu Beginn die Band- breite beim Zugriff auf das Rechenzentrum. Über Telefon- anschlüsse in der damaligen Zeit reichte die Bandbreite für anspruchsvollere Aufgaben nicht aus. Erst ab den 1980er- und 1990er-Jahren konnte die Bandbreite mittels moderner Netzwerktechnologien deut- lich verbessert werden. Auch die Rechenleistung der zentra- len „Großrechner“ bzw. „Main- frames“ konnte sich seit dieser Zeit permanent verbessern. In den 1980er-Jahren wurde der „Personal Computer (PC)“ und die dazugehörigen Betriebs- systeme massentauglich. Die Computer konnten dann unter- einander vernetzt werden und mittels „Client-Server-Techno- logien“ auch auf zentrale Rech- nersysteme zugreifen. Das Un- ternehmen IBM war hierbei maßgeblich an der Entwicklung der dazugehörigen Technolo- gien beteiligt. Mit der Bereitstellung der Glas- fasertechnologie konnten die Datenraten und die Länge der Übertragungsstrecken noch- mals um ein Vielfaches gestei- gert und somit das Cloud Computing weiter in den Fokus gestellt werden. Erste „As-a-Service“-Lösungen konnten angeboten werden. Hierbei waren die Unterneh- men IBM, SAP, Oracle und Microsoft maßgeblich an der Unterstützung und Bereitstel- lung beteiligt. Ab den 2000er-Jahren kamen dann die cloudbasierten „sozia- len Netzwerke“ wie z. B. Face- book und Twitter hinzu. Es folgte eine nie zuvor dagewe- sene Entwicklung. Cloudbasierte Lösungen wuchsen aus dem Boden wie Pilze. Jegliche Art von IT-Services wie z.B. einfa- che Dateiablagen (z.B. Dropbox) bis hin zu hochkomplexen Un- ternehmensanwendungen kön- nen nun angeboten werden. Die sozialen Netzwerke lassen sich in andere cloudbasierte Anwen- dungen integrieren bzw. kop- peln. Es scheint, keine Grenzen zu geben. Welche Arten von Clouds gibt es? Man unterscheidet zwischen den folgenden Arten von Clouds: • Öffentliche Clouds werden von externen Cloud-Anbie- tern betrieben und verwaltet. • Private Clouds sind Unter- nehmensclouds und werden vom eigenen Unternehmen betrieben und verwaltet. • Hybrid-Clouds sind eine Misch form aus öffentlicher und privater Cloud. Ein Unter nehmen betreibt eine Private Cloud und nutzt eine Public Cloud als Back-up- Lösung oder um Lastspitzen abzufangen. • Bei Community-Clouds betrei- ben mehrere Unternehmen ge- meinsam eine private Cloud. Welche Ebenen in einer Cloud gibt es? Man unterscheidet zwischen drei Cloud-Ebenen: • Iaas  Infrastructure as a Ser- vice Die Infrastruktur für die Da- tenspeicherung (z. B. Daten- banken) kann vom Kunden ge- mietet werden. Zum Beispiel können mit dem Service „Elastic Compute Cloud“ (EC2) vom Unternehmen Amazon „virtuelle Hosts“ erstellt wer- den, die in der Cloud von Amazon betrieben werden. • Paas  Platform as a Service Für seine Softwareentwick- lung kann ein Kunde Entwick- lungsumgebungen (z. B. via Google App Engine oder Micro- soft Windows Azure) mieten. • SaaS  Software as a Service Eine Software bzw. Anwen- dung kann vom Kunden ge- mietet werden (z. B. Google Drive).
Nr. 7+8 I Juli/August 2016 I E G E Z N A Vorteile des Cloud Computing Cloudbasierte Lösungen bieten für Unternehmen u. a. folgende Vorteile: • Kostenreduktion durch An- mieten von Diensten und IT- Infrastruktur; Verwaltungs- kosten fallen ebenfalls weg. • Das Kapital ist nicht langfris- tig gebunden, da die Dienste angemietet werden. • Cloudbasierte Lösungen kön- nen bedarfsorientiert verwen- det werden. • Cloudbasierte Lösungen sind optimal skalierbar (bei Bedarf werden die notwendigen Res- sourcen wie z. B. Hardware für eine Leistungssteigerung vom Cloud-Anbieter dazu ge- nommen bzw. angemietet). • Das Unternehmen ist durch Verwendung von cloudbasier- ten Lösungen immer auf dem aktuellen Stand der Technik. • Die Cloud-Anbieter können Ressourcen (z.B. Server-Hard- ware) günstiger anbieten, da diese Ressourcen meistens geteilt werden, z. B. können Webhosting-Anbieter eigene Rechner-Ressourcen durch virtuelle Server bereitstellen. • Da der Cloud-Anbieter spe- zialisiert ist, benötigen die Kunden kein eigenes hoch spezialisiertes Personal für Bereitstellung, Wartung und Support von IT-Ressourcen. • Durch die bessere Kompetenz der Cloud-Anbieter ist der Betrieb der IT-Infrastruktur deutlich ausfallsicherer. • Der Kunde muss keine eige- nen Back-ups (z. B. Datenban- ken) durchführen. • Updates von gemieteter Soft- ware erfolgen automatisch über den Cloud-Anbieter. • Für die Nutzung von cloudba- sierten Anwendungen reicht oft nur ein einfaches Anmel- den aus. • Cloudbasierte Lösungen ba- sieren oft auf Web-Techno- logien. Für den Kunden be- deutet das, dass die Software einfach mittels Web-Browser bedient wird. Es ist keine Installation von Software auf dem lokalen Rechner not- wendig. • Durch „Green-IT“ können Cloud-Anbieter das Betreiben von IT-Infrastruktur umwelt- schonender anbieten. Große Server-Farmen der Cloud- Anbieter werden immer mehr mit regenerativer Energie be- trieben. • Der Anwender kann zu jeder Zeit auf die Cloud-Anwen- dung zugreifen. • Die Sicherheit der Unterneh- mensdaten ist nicht vollstän- dig gesichert, da Cloud-An- bieter von Hackern angegrif- fen werden. • Der Datenschutz ist proble- matisch, da Unternehmen hierfür viele Dinge beachten müssen (z. B. der Umgang mit personenbezogenen Daten). • Der Zugriff auf Cloud-Dienste erfolgt oft über offen (standardi- sierte) protokollierte Schnittstel- len. Wenn die Daten über diese Schnittstellen nicht verschlüs- selt übertragen werden, ist die Sicherheit sehr infrage gestellt. • Die Unternehmen, die Cloud- Dien ste von externen Anbietern in Anspruch nehmen, machen sich in gewisser Weise von den Cloud-Anbietern abhängig. • Ohne Internetverbindung ist kein Arbeiten mit dem Cloud- Dienst möglich. • Ein Wechsel zu einem anderen Cloud-Anbieter ist nicht mehr so einfach möglich. Automati- sche Umzüge sind dafür nicht vorgesehen. Ausblick Cloud Computing hat die IT-Bran- che nachhaltig stark verändert und wird die Entwicklung auch in Zukunft weiterhin stark be- einflussen. Gerade kleine Unter- nehmen oder Start-ups können ohne große Investitionen eine gewünschte oder erforderliche IT- Infrastruktur in Anspruch nehmen. Außerdem treibt die schnelle Entwicklung bei mobi- len Plattformen die Weiterent- wicklung zusätzlich voran. Nach derzeitiger Einschätzung wird Cloud Computing trotz aktueller Sicherheitsprobleme auf dem Vormarsch sein. Hier sind die Cloud-Anbieter, Industrieunter- nehmen, Universitäten und Be- hörden gefordert, neue Prozesse für eine optimale Sicherheit zu entwickeln. Die Cloud-Anbieter müssen für mehr Transparenz sorgen und sind auch in der Pflicht, neue Verfahren zu ent- wickeln, um rechtskonforme Dienste bereitzustellen. Nur so können die Anbieter das Ver- trauen der Kunden gewinnen. 1 Quelle: Seite „Cloud Computing“. In: Wiki- pedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbei- tungsstand: 20. Juni 2016, 07:02 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?- title=Cloud_Computing&oldid= 155463306 (Abgerufen: 22. Juli 2016, 07:57 UTC). Infos zum Autor Nachteile des Cloud Computing Adresse Beim Cloud Computing gibt es leider nicht nur Vorteile. Es stehen auch einige Nachteile gegenüber: • Unternehmensdaten werden extern beim Cloud-Anbieter gespeichert. Thomas Burgard Dipl.-Ing. (FH) Softwareentwicklung & Webdesign Bavariastraße 18b 80336 München Tel.: 089 540707-10 info@burgardsoft.de www.burgardsoft.de NATÜRLICH GUT BERATEN Besuchen auch Sie die wichtigste Fachmesse für Zahnmedizin und Zahntechnik in Ost- und Mitteldeutschland. Nutzen Sie den Branchentreff zur Weiterbildung und Information. 2016 mit den Top-Themen: • Digitaler Worklow – vom Scan bis zum Zahnersatz • Hygiene in Praxis und Labor • Zahnerhaltung – Prophylaxe, Reinigung und Therapie www.fachdental-leipzig.de 23. – 24. SEPTEMBER 2016 LEIPZIGER MESSE Veranstalter: Die Dental-Depots in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen
10 I www.zt-aktuell.de Nr. 7+8 I Juli/August 2016 TECHNIK Ästhetik in der Traumatologie – Minimalinvasive Keramikversorgung einer Kronenfraktur Neue Trendsportarten können vor allem bei jugendlichen Patienten zu einem Zahntrauma führen.1 Die Fraktur der juvenilen Frontzahnkrone mit ausgeprägter Transluzenz und Anatomie gehört dabei zu den häufigsten Ereignissen.2 Gerade hier wird es schwierig, das ursprüngliche Farb- und Lichtspiel zu rekonstruieren. Im folgenden Patientenbeispiel schildern die Autoren die Vorgehensweise eines solchen Falles. ANZEIGE Patientenfall dental innovators to the world Unsere Fabulous Four ARGEN Dental GmbH · Düsseldorf Telefon 0211 355965-0 · argen.de Die Adhäsivtechnik macht heute eine Repositionierung des Frak- turstücks als Reattachment- Restauration möglich.3 Nichts passt besser als die eigene Zahn- hartsubstanz. Was aber, wenn das Frakturstück nicht mehr auf- zufinden ist oder sich aufgrund von abgesprengten Anteilen nicht mehr repositionieren lässt? Mit Komposit und der Säureätz- technik haben wir zwar die Mög- lichkeit, minimal invasiv zu be- handeln, aber gerade bei juve- nilen Zähnen und größeren De- fekten wird es oft schwierig, detail getreu und natürlich zu rekonstruieren. Eine echte hochästhetische und dauerhafte Alternative bietet gerade hier die vollkeramische Versorgung.4 Eine hauchdünne Restauration aus Feldspatkera- mik kann, wie in diesem Fall, ein minimalinvasives Vorgehen und Ästhetik auf höchstem Niveau ermöglichen. Ausgangssituation Ein 21-jähriger männlicher Pa- tient wurde aufgrund eines Sport- unfalls in der Zahnarztpraxis vor- stellig. Der unliebsame Kontakt mit einem Hockeyschläger hatte eine Schmelz-Dentin-Fraktur ohne Pulpabeteiligung an 21 und eine reine Schmelzfraktur an 22 inzisal zur Folge (Abb. 1). Beide Zähne zeigten Vitalität auf Kälte, die Perkussion war negativ. Ein Lockerungsgrad beziehungswei- se Verlagerungen konnten nicht diagnostiziert werden, die rönt- genologische Kontrolle zeigte sich unauffällig. Das Fraktur- stück von 21 konnte nicht mehr repositioniert werden. Um die V italität des Zahns zu erhal ten, wurde die Dentinwunde an 21 provisorisch ad häsiv abgedeckt. Vorgehensweise Da eine langfristige und hoch- ästhetische Versorgung vom Pa- tienten gewünscht wurde, fiel die Entscheidung auf eine minimal- invasive Versorgung von 21 mit einer Feldspatkeramik. Der inzi- sale Schmelzdefekt an 22 sollte abschließend direkt mit Kompo- sit versorgt werden. Eine Situa- tionsabformung wurde von der frakturierten Ist-Situation ge- nommen, um am Modell ein idealisiertes Wax-up erstellen zu können. Mit Knetsilikon wurde ein palatinaler Schlüssel dieser Rekonstruktion hergestellt, um eine lagestabile und formorien- tierte Keramikschichtung auf dem feuerfesten Stumpf zu er- möglichen. Farbraumbestimmung In einem Folgetermin wurde zu- erst die Grundzahnfarbe mit dem Abb. 5 Abb. 6 Abb. 5: Vorsichtige Anprobe der Restauration am Patienten. – Abb. 6: Die hauchdünne und grazile Restauration. Abb. 1 Abb. 2 Abb. 3 Abb. 4 Abb. 1: Ausgangssituation mit Kronenfraktur an 21. – Abb. 2: Bestimmung der Grundzahnfarbe mit dem VITA Toothguide 3D-MASTER®. – Abb. 3: Bestimmung der Schmelzmasse ... – Abb. 4: ... und der Mamelonmasse mit dem Farbindikator. VITA Toothguide 3D-MASTER (VITA Zahnfabrik) bestimmt (Abb. 2). Gerade im hochästheti- schen Bereich lässt sich damit in nur drei systematischen Schrit- ten der komplette Farbraum na- türlicher Zähne bestimmen. Im ersten Schritt wird die Helligkeit ermittelt. Im zweiten Schritt wird die richtige Farbintensität ausgewählt. Abschließend wird der Farbton abgeglichen. Die Wahl fiel in diesem Fall auf ein wärmeres 1M2 im apikaleren Anteil und ein 1M1 im zentralen, helleren Kern. Mit dem Zusatz- massen-Farbindikator wurde für die inzisale Schichtung VITA VM 13 EFFECT ENAMEL 11 (EE11) und für die Schichtung der Mamelonstruktur VITA VM 13 MAMELON 1 (MM1) ausgewählt (Abb. 3 und 4). Um einen fließen- den und unsichtbaren Übergang zwischen der keramischen Ver- sorgung und Zahn 21 zu gewähr- leisten, wurde der vestibuläre Anteil mit einem feinkörnigen diamantierten Torpedo unruhig und girlandenförmig gestaltet. Der palatinale Anteil wurde lediglich leicht angeschrägt, der adhäsive Wundverband im Zuge der Präparation entfernt. Auf- grund der deutlich supragingi- valen Präparation gestaltete sich die Abformung mit Aquasil Ultra (DENTSPLY) sehr einfach. Ein Modell mit feuerfestem Stumpf an 21 aus der phosphatgebun- denen Einbettmasse Cosmotech VEST (GC) wurde anhand dieser Arbeitsgrundlage hergestellt. Ein zweifacher Konnektorbrand mit dünn aufgetragenem Ducera Lay (DeguDent) sorgte für eine Versiegelung des Stumpfs und einen sicheren Verbund zur fol- genden Keramikschichtung. Keramikschichtung Um höchsten ästhetischen An- sprüchen gerecht zu werden und ein naturgetreues Ergebnis zu erzielen, wurde die grazile Restau ra tion mit der Feinstruk- tur-Feldspatkeramik VITA VM 13 (VITA Zahn fabrik) geschichtet. Die Kernbasis wurde aus BASE DENTINE 1M2 und 1M1 ge- schichtet. Um die sehr ausgepräg- ten, juvenilen Mamelonstruktu- ren zu kreieren wurde BASE DENTINE 1M2 mit stark fluores- zierendem, beigem MAMELON 1 und 2 (MM1/2) abgemischt. Im Rahmen des ersten und zweiten Dentinbrands wurde so der Den- tinkörper sukzessive gestaltet und die Länge des Facings festge- legt. Im inzisalen Bereich wurde eine Wechselschichtung durch- geführt. Als Basis diente hier das gräulich-trans luzente EFFECT ENAMEL 11 (EE11) kombiniert mit EE3 (rosa-transluzent), EE7 (orange-transluzent), EE9 (bläu- lich- transluzent) und EE10 (blau). Komplettiert wurde die Schich- tung mit EFFECT OPAL 1 (EO1), um die Opaleszenz und Trans- luzenz eines jugendlichen Zahns zu verwirklichen. Nach dem Schmelzbrand wurden mit einer kegelförmigen Diamant- spitze grobe Formkorrekturen vorgenommen. Defi zite wurden mit einer erneuten Schichtung ausgeglichen und mit einem Kor-
Nr. 7+8 I Juli/August 2016 TECHNIK www.zt-aktuell.de I 11 entsprechend an die natürliche Bezahnung anpassen und sorgt damit für einen nachhaltigen Restaurationserfolg. Literaturliste drs. Richard Kleinsman Infos zum Autor Ludger Schlütter Infos zum Autor Abb. 7 Abb. 8 Abb. 7: Das hochästhetische Ergebnis im Schlussbiss. – Abb. 8: Die transluzente Schneide mit Kontrastor. rekturbrand fixiert. Die Oberflä- che konnte nun mit einer feinkör- nigen diamantierten Flamme aus- gearbeitet werden. In diesem Zug wurden auch die Leisten akzentu- iert. Es folgte die abschließende Gummierung. Mit einer abge- nutzten Flamme konnten Periky- matien angelegt werden. Die Res- tauration wurde nun mit dem sonnengelben VITA AKZENT Plus EFFECT STAINS 04 (ES04) punktuell noch leicht charakteri- siert und durch den Glasurbrand fixiert. Die abschließende Politur wurde mit Ziegenhaarbürste und Bims durchgeführt. Fertiges Ergebnis Die Anprobe der Restauration am Patienten zeigt die hauch- dünnen Randbereiche, die gegen Null laufen (Abb. 5). Der gir- landenförmige Restaurations- rand entspricht dabei der unru- higen Präparation, die mit ihren Der dualhärtende und niedrig - viskose Kompositzement Vario- link (Ivoclar Vivadent) in der Farbe Neutral wurde auf die Res- taurationsunterseite appliziert und die Zementierung vorsichtig und ohne Druck durchgeführt. Der Überschuss wurde zunächst nur mit der Polymerisationslam- pe angehärtet, um ein elegantes Abschälen zu ermöglichen. Es folgte die abschließende Licht- härtung von allen Seiten. Die restlichen Überschüsse wurden mit einem neuen, scharfen Skal- pell entfernt. Rotierende Instru- mente kamen konsequent nicht mehr zum Einsatz, um die Ober- flächentextur der Restauration nicht zu beschädigen. Die abgesplitterte Inzisalkante von 22 wurde abschließend direkt mit Komposit versorgt. Abbildungen 7, 8 und 9 zeigen das finale Ergebnis und den zu- friedenen Patienten. bietet die keramische Schich- tung ästhetische Spielräume, die mit Komposit kaum erreicht werden können. Die ausschließliche Präparation im Schmelz sorgt für einen op timalen adhäsiven Verbund. Eine Anschrägung und die unru- hige vestibuläre Gestaltung des Randbereichs werden zu dem auch bei einer Kompo sitver- sorgung im Frontzahnbereich empfohlen, um die Übergänge zwischen Zahn und Füllung zu kaschieren. Gerade bei juveni- len und transluzenten Zähnen wie in diesem Fall ist eine direkte Kompositschichtung allerdings sehr technikintensiv. Komposite neigen zudem zur Verfärbung, Wasseraufnahme und Plaque- anlagerung. Die Keramik kann dagegen mit mehr Stabilität und einer zahnähnlichen Abrasion punkten, die eine harmonische Abnutzung mit der Restzahn- substanz ermöglicht. So kann sich die Restauration alters- Adresse drs. Richard Kleinsman & Ludger Schlütter Kleinsman/Varzideh Dental Center Casinowall 1–3 46399 Bocholt Tel.: 02871 236800 info@kleinsman.de www.kleinsman.de Das Beste für Sie – Made in Germany CAD/CAM Werkstoffe in Top-Qualität vom Legierungsspezialisten. ANZEIGE KERA® -DISC CoCr (cid:149) Top-Qualität durch innovativen HIP-Prozess (cid:149) Typ 4 Legierung für weitspannige Restaurationen (cid:149) Für alle hochschmelzenden Keramiken KERA® Ti5-DISC Titan (Grade 5) (cid:149) Ideal für implantatgetragene Restaurationen (cid:149) Sehr gute Zerspanungseigenschaften (cid:149) Absolut biokompatibel und korrosionsbeständig I n K ü r z e i c h ! e r h ä l t l Abb. 9 Abb. 9: Der zufriedene Patient. angelegten Rillen auch eine si- chere intraorale Positionierung der filigranen keramischen Ar- beit ermöglicht (Abb. 6). Die Feldspatkeramik wurde nun für das volladhäsive Prozedere mit 5%iger Flusssäure konditio- niert und anschließend silani- siert. Entsprechend wurde der adhäsive Verbund an der Prä- paration mittels Säure-Ätztech- nik bewerkstelligt. Fazit Mit der Feldspatkeramik VITA VM 13 lassen sich sehr grazile und naturgetreue Restauratio- nen kreieren. Deswegen eignet sich dieser Werkstoff hervorra- gend für eine minimalinvasive Versorgung von Kronenfrak- turen. Gerade bei der heiklen Einzelzahnversorgung im hoch- ästhetischen Frontzahnbereich KERA® starPEEK CAD/CAM Hochleistungspolymer (cid:149) 100% biokompatibel (cid:149) Vielseitige Indikationen (cid:149) Zwei Farben und verschiedene Größen Eisenbacher Dentalwaren ED GmbH Dr.-Konrad-Wiegand-Straße 9 63939 Woerth/Main GERMANY Telefon +49/9372/9404-0 Telefax +49/9372/9404-29 info@eisenbacher.de www.eisenbacher.de
12 I www.zt-aktuell.de Nr. 7+8 I Juli/August 2016 PRODUKTE Goldene Zeiten für „Outsourcer“ Eines vorweg: Nein, in diesem Beitrag geht es ausnahmsweise nicht um Fräszentren. Aber es war wohl die CAD/CAM-Welle, die Outsourcing in der Zahntechnik salonfähig gemacht hat. Das Gabler Wirtschaftslexikon charakterisiert „Outsourcing“ als Verlagerung von Wertschöp- fungsaktivitäten auf Zulieferer. Durch die Inanspruchnahme qualifizierter und spezialisierter Vorlieferanten seien Kosten re- duzierbar.1 Das macht bei CAD/ CAM Sinn, lässt sich aber durch- aus auch auf andere Bereiche der Zahntechnik übertragen – z. B. Galvano. „Do what you can do best – outsource the rest“ Das Thema Wirtschaftlichkeit hat in den Dentallaboren suk zessive an Bedeutung gewonnen. Schon lange dürfen sich Laborinhaber nicht mehr als Vollblut-Zahntech- niker mit Künstlerseele verstehen – unternehmerisches Denken und Handeln ist gefragt. Wie ein Damoklesschwert schwebt über dem Arbeits alltag von so manchem Betrieb die quälende Frage: „Wie können Kosten ge- senkt und trotzdem die Qua lität der Arbeiten verbessert werden?“ Dass Outsourcing die Lösung sein soll, schmeckt dem einge- fleischten Zahntech- niker auf Anhieb i.d.R. gar nicht. Das hieße ja, etwas aus der Hand zu geben. Neu ist das Konzept aller dings nicht – wie so oft hat es bloß etwas länger gedau- ert, bis der Trend in unserer Branche angekommen ist. In großem Umfang erstmals in den 1960er-Jahren aufgetreten, nutzt man das Konzept des Outsour- ANZEIGE cings – Ableitung aus den engli- schen Begriffen out und source („von außerhalb beziehen“) – heute quer durch alle Wirt- schaftsbereiche. Produktions- verhältnisse und Geschäftsmo- delle haben sich speziell in den letzten zwanzig Jahren sehr ver- ändert, sodass immer mehr bis- lang intern erbrachte Leistun- gen – sowohl die Produktion von Teilen bzw. Komponenten als auch Dienstleistungen – ausge- gliedert werden. Win-win-Situation Neben der Reduktion von Kos- ten und der Verringerung der Kapitalbindung sollen durch die Auslagerung ebenso Risiken minimiert und eine stärkere Fo- kussierung auf das eigene Kern- geschäft ermöglicht werden. Während durch den Wegfall zeitintensi- ver Arbeitsabläufe Ressourcen für die internen Abb. 1 Haupt aufgaben frei werden, kann durch die Nutzung des Fachwissens des Fremdanbie- ters gleichzeitig die Qualität erhöht werden. Und inwiefern trifft dies alles auf die Galvano- technik zu? Fakt ist, dass fast alle Argumente, die hier z. B. im Zusammenhang mit CAD/CAM gebracht werden, sich auch auf Galvanoforming übertra- gen lassen – von Investiti- onskosten über Fachwissen und Erfahrung bis hin zum Liquiditätsverlust. Beispielhafter Leistungsumfang Weck Dental Technik (So- lingen) als Beispiel auf der Seite der Dienstleister hat sich mit Auf- tragsarbeiten für zahntechni- sche Kollegen ein wichtiges zu- sätzliches Standbein für den ei- genen Betrieb aufgebaut. Ange- boten werden Galvanoteleskope und -stege auf Primärteilen aus Zirkoniumdioxid, Titan oder Ko- G u t s chein c o d e ISSN 1617-5077 · www.oemus.com · Preis: 6,50 EUR | sFr 10,– zzgl. MwSt. · 22. Jahrgang · Juni 2016 6 / 16 : 30 % S O M MER 3 0 WIRTSCHAFT – SEITE 22 Warum Perfektionismus eine Illusion ist PRAXIS – SEITE 56 Erfolg versprechend: Der frühe Verweis vom Kinderarzt zum Zahnarzt ABRECHNUNG – SEITE 68 Fissurenversiegelung und plastische Füllung – nebeneinander oder nicht? AB SEITE 46 Abb. 2 Abb. 3 Abb. 4 Abb. 5 Abb. 1: Galvanoforming – ein Kandidat für Outsourcing. – Abb. 2: Als Auftragsarbeiten erhältlich: Galvanokronen, ... – Abb. 3: ... Galvanostege, ... – Abb. 4: ... Frik- tionserneuerungen und ... – Abb. 5: ... Hartvergoldungen von Modellgusskonstruktionen. vanoarbeiten zu schaffen. Gege- benenfalls noch aus früheren Zeiten vorhandene Systeme ent- sprechen de facto nicht dem aktu- ellen Stand der Technik. Außer- dem fehlt den meisten Mitarbei- tern in Dentallaboren wenn nicht Erfahrung, so doch Routine. In Kombination kann das nur zu minderwertigen Resultaten füh- ren. Die Investition in ein moder- nes Galvanisierungssystem, der Liquiditätsverlust durch Vorhal- tung der Goldlösung, der Mehr- aufwand aufgrund mangelnder Praxis, etwaige Nacharbeiten zur Fehlerbehebung … all das macht die Galvanotechnik für die meis- ten Betriebe in wirtschaftlicher Hinsicht unvernünftig. Und doch erwarten zahnärztliche Kunden, dass sie zum Standardrepertoire ihres zahntechnischen Partners gehört. Outsourcing ist da eine adäquate Lösung. 1 Springer Gabler Verlag (Herausgeber), Gabler Wirtschaftslexikon, Stichwort: Outsourcing, online im Internet: http:// wirtschaftslexikon.gabler.de/Defini- tion/outsourcing.html Infos zur Autorin balt-Chrom ebenso wie Frik- tionserneuerungen und die Hart- vergoldung von Modellgussar- beiten. Gearbeitet wird mit dem leistungsstarken GAMMAT® optimo2 (Gramm Technik, Dit- zingen). Auch wenn der einstige Hype um Galvanoforming vorbei ist, für die Doppelkronentechnik ist es nach wie vor eine sehr gute Alternative. Die sehr hohe Pass- genauigkeit und damit verbun- dene einfache Handhabung beim Zahnarzt sowie im täglichen Ge- brauch, die kurze Herstellungs- dauer, die kosteneffi ziente Do- sierbarkeit der Gold menge etc. sprechen für sich. Die Wiederher- stellung der Haftung von getra- genen teleskopierenden Versor- gungen durch gezieltes, partielles Eingalvani sieren in das Sekun- därteil stellt eine konkrete Kos- ten- und Zeitersparnis da. Und die dichte, deckende, optimal haftende Goldschicht über Modellguss- arbeiten verhindert erfolgreich Abplatzungen und Korrosions- erscheinungen an Modellguss- arbeiten. Durch die Verwendung von 24-karätigem Galvanogold ohne Zusätze von Nickel oder Palladium erhalten die Restaura- tionen das Prädikat „bioästhe- tisch“. Die Vergoldungen können jederzeit, auch nach längerer Tragezeit erfolgen. Jetzt bequem online bestellen www.oemus-shop.de * 30% Rabatt auf alle Produkte unseres Onlineshops. Nur bis 31. August 2016. www.oemus-shop.de Warum nicht inhouse? Insbesondere für kleinere und auch hoch spezialisierte Labore ist es angesichts der heute doch überschaubaren Nachfrage schwierig, optimale Vorausset- zungen für hochwertige Gal- Adresse ZTM Sabine Weck Weck Dental Technik Lindgesfeld 29 42653 Solingen-Gräfrath Tel.: 0212 1394013 info@weckdental.de www.weckdental.de ZT 7+8/16
„Kennen Sie einen sicheren Schutz vor Forderungs- ausfällen?“ Im Haiﬁschbecken der Marktwirtschaft lauert eine verborgene Gefahr, der man als Inhaber eines Dentallabors immer ausgesetzt ist – der Forderungsausfall! Eine Leistung wurde erbracht und vorﬁnanziert. Aber dann gibt es kein Geld. Ein Horrorszenario? Davor können Sie sich zuverlässig schützen – mit LVG-Factoring! Die LVG ist der älteste und einer der größten Factoring-Anbieter für Dentallabore am deutschen Markt. Über 30 Jahre erfolg- reiche Finanzdienstleistung und mehr als 30.000 zufriedene Zahnärzte, deren Dentallabore mit LVG kooperieren, stehen für ein seriöses Unternehmen. L.V.G. Labor-Verrechnungs-Gesellschaft mbH Hauptstraße 20 / 70563 Stuttgart / T 0711 66 67 10 / F 0711 61 77 62 / kontakt@lvg.de / www.lvg.de
14 I www.zt-aktuell.de 14 I www.zt-aktuell.de PRODUKTE Nr. 7+8 I Juli/August 2016 Hochleistungskunststoff nun auch tissue- und dentinfarben Mit Tecno Med Mineral bietet Zirkonzahn eine metallfreie Alternative zu herkömmlichem Zahnersatz an. Zweistufiges Polier- system für Keramik Die diamantdurchsetzten Polierer von BUSCH & CO. schaffen Glanz in nur zwei Schritten. Mit Tecno Med Mineral bietet Zirkonzahn eine metallfreie Alternative zu herkömmlichem Zahnersatz an. Der thermoplas- tische Hochleistungskunststoff eignet sich aufgrund seiner erst- klassigen Materialeigenschaf- ten besonders gut zur Herstel- lung von permanentem Zahn- ersatz. Die hohe Plaqueresistenz und vor allem die optimale Bio- kompatibilität machen Tecno Med Mineral zu einem idealen Werkstoff für die Behandlung von Allergiepatienten. Tecno Med Mineral ist nicht abrasiv und absolut verfärbungsfrei. Die teilkristalline Anordnung der Molekülketten resultiert in hoher Festigkeit sowie in her- vorragender chemischer Bestän- digkeit. Außerdem ist der Kunststoff ähnlich elastisch wie das menschliche Knochenge webe und uneingeschränkt ste ri li- sierbar. Durch die spezielle Keramikverstärkung ist Tecno ANZEIGE Friktionserneuerung von getragenen teleskopierenden Arbeiten Hartvergoldung von Modellgussarbeiten Galvanoforming G e rn e ga lvan i s i e ren w i r au ch fü r Si e ! Sp re ch en S i e un s an . WECK Dental Technik Lindgesfeld 29 (cid:149) Solingen Fon (0212) 1 39 40 13 www.weckdental.de Med Mineral sehr bruch- und biegefest. Mit den zwei neuen Farben Tissue und Dentine werden diese Vor- teile nun auch noch im Hinblick auf Ästhetik verfeinert. Tecno Med Mineral Tissue eignet sich durch seine zahnfleischähnliche Färbung besonders für Unter- kon struktionen mit hohem Zahnfleischanteil. Tecno Med Mineral Dentine bildet die Kno- chen- und Dentinfarbe bereits nach und erleichtert damit eine natürliche Nachbildung. Mit dem Kunststoff können eine Vielzahl von Primärstrukturen sowie reduzierte Kronen und Brücken realisiert werden. Adresse Zirkonzahn Worldwide An der Ahr 7 39030 Gais-Südtirol, Italien Tel.: +39 0474 066660 info@zirkonzahn.com www.zirkonzahn.com Neue Präzisionseinbettmasse Mit der Neuentwicklung picovest® royal stellt picodent® die nächste Generation phosphatgebundener Einbettmassen vor. An keramischen Arbeiten wer- den auch nach dem Glanzbrand oftmals abschließende Korrektu- ren notwendig. Um einen erneu- ten Glanzbrand zu vermeiden, bietet BUSCH für alle im Dental- labor gängigen Keramiken ein zweistufiges, diamantdurchsetz- tes Poliersystem an. Für die Politur und die Endpolitur stehen mit großer Linse, Spitze und Rad je drei anwendungsspe- zifische Formen zur Verfügung. Besonders zu erwähnen sind die großen Linsen in beiden Polier- stufen. Mit den feinen Kanten sind auch enge, tief liegende In- terdentalräume leicht zu bear- beiten. In zwei Schritten lässt sich der gewünschte Hochglanz einfach erreichen. Zur besseren Identifizierung sind die dia- mantdurchsetzten Polierer an einer Zweifarbigkeit zu erken- nen. In diesem Fall sind die Ar- beitsteile für die Politur rot und für die Endpolitur grün. Die zu- sätzliche Farbcodierung ist bei diamantdurchsetzten Polierern generell gelb. Adresse BUSCH & CO. GmbH & Co. KG Unterkaltenbach 17–27 51766 Engelskirchen Tel.: 02263 86-0 Fax: 02263 20741 mail@busch.eu www.busch.eu Klare Scanergebnisse Neu ist die DiVario® Ultrascan Sockelplatte. picovest® royal ist eine graphit- freie, phosphatgebundene Präzi - sions ein bettmasse für Kronen- und Brücken technik. Sie ist sowohl für das Schnellguss- verfahren als auch für das kon ventionelle Vorwärmen ge- eignet. Durch ein spezielles Mischverfahren hat diese neu entwickelte Rezeptur einen wei- teren Vorteil: die Reduzierung der Ober flächen- spannung, die zu einer aktiven Benetzung beim Einbetten der Modellation führt. Darüber hin- aus vernetzen feinstverteilte Additive das Korngefüge zu einer Dispersion. So werden Staubpartikel gebunden und gelangen nicht in die Atemluft. Die Entwicklungsphase wurde von ZTM Rainer Semsch be- gleitet, der sich wie folgt zur Qualität von picovest® royal äußert: „Die Messlatte für den traditionellen, dentalen Guss liegt sehr hoch, da uns die digi- tale Technik einen enormen Zu- wachs an Präzision beschert hat. Mit der neu entwickelten pico- vest® royal ist selbst der schwieri- gere, edel metallfreie Guss für mich beherrschbar. Hervorra- gende Verarbeitbarkeit, glatte Oberflächen und beste Passun- gen begeistern mich total.“ Als Testpaket bietet picodent® eine Starterbox mit 12 Beuteln à 150 g Pulver, 500 ml Liquid, 50 ml Messzylinder und ausführliche Verarbeitungstipps mit detail- lierten Konzentrationsempfeh- lungen an. Adresse picodent Dental- Produktions- und Vertriebs-GmbH Lüdenscheider Straße 24–26 51688 Wipperfürth Tel.: 02267 6580-0 Fax: 02267 6580-30 picodent@picodent.de www.picodent.de Abb. 1 Abb. 2 Abb. 1: Ultrascan vorher. – Abb. 2: Ultrascan nachher. Kein Spray und kein Puder sind mehr nötig, die neue DiVario® Ultrascan Sockelplatte liefert absolut klare und saubere Scanergebnisse ohne Vorbe- handlung. Herkömmliche Sockelplatten liefern unscharfe Oberflächen- ergebnisse nach dem Scan- vorgang, wenn sie nicht vorher bearbeitet worden sind. Das Licht wird in der Tiefe der her- kömmlichen Platten gestreut und zum Teil diffus auf das eigentliche Gipsmodell reflek- tiert, was zu Ungenauigkeiten auf der Oberfläche führen kann. Aus dem Grund sind Scanspray oder Puder notwendig, um Spiegelungen vorzubeugen und scharfe Scanergebnisse zu er- zielen. Solche Ungenauigkeiten gehö- ren mit der DiVario® Ultrascan Sockel platte der Vergangenheit an und mit ihr zwei komplette Arbeitsschritte: die Vorbehand- lung mit Scanspray oder Puder und die Reinigung nach dem Scanvorgang. Die Oberfläche der DiVario® Ultra scan Sockelplatte ist licht un durchlässig und matt – eine ideale Scanbeschaffenheit für beste Scanergebnisse. Adresse Mälzer Dental Schlesierweg 27 31515 Wunstorf Tel.: 05033 963099-0 Fax: 05033 963099-99 info@maelzer-dental.de www.maelzer-dental.de
Nr. 7+8 I Juli/August 2016 PRODUKTE www.zt-aktuell.de I 15 www.zt-aktuell.de I 15 Keramikanmischplatte – klein und fein Die Keramikanmischplatte ist neu im Hause BRIEGELDENTAL. Prima Temperaturen für Einbettmassen Beliebt bei der Anfertigung von Presskeramik arbeiten ist die neue stabile Dreibettmasse® von Klasse 4. Keramikanmischplatten gibt es viele, in zahlreichen Varianten: klein, groß, aus Glas oder auch mit Neopreneinsatz. Zusammen mit Zahntechnikermeister Ale- xander Fink hat das Unterneh- men BRIEGELDENTAL eine eigene Anmischplatte entwi- ckelt. Diese zeichnet sich u. a. durch ihre kompakte Größe aus. Mit einer Länge von 23,7 Zentimetern und 4,2 Zentime- tern Breite passt sie auf jeden Arbeitsplatz und ist sehr flexi- bel einsetzbar. Anwender haben so die Möglichkeit, auf zwei Platten arbeiten zu können und effektiv Keramikmasse zu spa- ren. Die Platte aus abriebfestem Plexiglas ist mit einem außer- gewöhnlich saugfähigen Fließ ausgestattet und lässt sich auch auf andere Platten adaptieren. Alle Teile der Keramikanmisch- platte sind zudem einzeln nach- bestellbar. Interessenten kön- nen sich auf der Homepage von BRIEGELDENTAL unter der Rubrik BriegelTV ein interes- santes Video zum Produkt an- schauen. Adresse BRIEGELDENTAL David C. Briegel Tegernseer Landstraße 2 82054 Sauerlach Tel.: 08104 889690 Fax: 08104 6287733 info@briegeldental.de www.briegeldental.de der Vergangenheit an. Der Klima schrank von Klasse 4 kühlt im Bereich von + 4 °C bis + 18 °C und erlaubt so eine kons- tante Lagerung. Die Grafik zeigt die Abbinde- expansion bei unterschiedlicher Lager-/Verarbeitungstempera- tur. Bei 29 °C gehen bis zu 30 % der Abbindeexpansion verlo- ren, bei 7 °C verzögert das Ab- binden der EBM so stark, dass sie nach einer Aufsetzzeit von etwa 20 Minuten keine aus reichende Festigkeit besitzt. Das Risiko von Rissbil- dung steigt enorm. Deshalb wird eine konstante Lagerung von Pulver und Liquid von 18 bis 20 °C empfohlen. gut passende Arbeiten. Momen- tan kann die Dreibettmasse® auch im Paket mit einem Klimaschrank gekauft werden. Damit gehören temperaturbe- dingte Passungsschwankungen Adresse Klasse 4 Dental GmbH Bismarckstraße 21 86159 Augsburg Tel.: 0821 608914-0 Fax: 0821 608914-10 info@klasse4.de www.klasse4.de Die Dreibettmasse® ist stabil und beugt damit der Bildung von Rissen und Pressfahnen vor. Zudem ist die Inhibitionsschicht geringer als bei vielen anderen Massen. Natürlich leistet die Dreibettmasse auch gute Dienste beim Gießen von NEM oder Gold und ist damit eine gute Alter na tive zum Einkauf von verschiedenen Einbettmassen und der damit verbundenen großen Lagerhaltung. Eine spe- zielle neue Gebrauchsanleitung für Presskeramik erleichtert den Einstieg und ermöglicht sofort Konzept für Monolithen Die effiziente Erarbeitung einer hochwertigen Zirkonoxid-Oberfläche gelingt mit dem „2 in 1“-System von Komet Dental. Die monolithische Herstellung von Zirkonoxid-Restaurationen sollte in Effizienz und Wirtschaft- lichkeit münden. Mit den „richti- gen“ Mitteln und Werkzeugen kann diese Forderung unterstützt werden. Komet Dental (Lemgo) empfiehlt hierfür seit circa einem Jahr eine durchdachte Vorge- hensweise, die sich zunehmend hoher Beliebtheit erfreut. Der „2 in 1“-Weißlings polierer und CeraFusion, das transpa- rente Lithium silikat zum Sprü- hen sind die beiden Hauptak- teure, die Komet Zahntechnikern für monolithische Zirkonoxid- Abb. 1 Abb. 1: CeraFusion – das transparente Lithiumsilikat zum Sprühen. Abb. 2 Abb. 3 Abb. 2: Vor dem Sintern: Verschleifen der Haltestege mit dem Weißlingspolierer. – Abb. 3: Nach dem Sintern: Aufsprühen des transparenten Lithiumsilikats CeraFusion. Restaurationen an die Hand gibt. Eine echte Bereicherung für La- bore, die auf effizientem Weg eine hochwer tige Oberfläche für monolithische Versorgungen er- reichen möchten. Infos zum Unternehmen Eins und eins gesellt sich gern Eine sachgemäße Bearbeitung von Zirkonoxid sollte schon vor dem Sinterprozess beginnen. Um einen Rohling im Weißlings- zustand materialschonend für das Sintern vorzubereiten, hat Komet einen Weißlingspolierer entwickelt. Dank des 2-Zonen- Arbeitsteils können die Vorteile der Weißlingsbearbeitung (z. B. geringer Werkzeugverschleiß) ohne zusätzlichen Werkzeug- wechsel genutzt werden. Die graue Zone des Polierers hat ein grobes Poliermedium und dient dem schnellen, kontrollierten Reduzieren der Haltestege. Die weiße, feine Arbeitsteilspitze verwendet der Zahntechniker für okklusale, interdentale oder zervikale Bereiche. Durch das Glätten der Weißlingsoberfläche reduziert sich die Nacharbeit nach dem Sintern signifikant. Der Erarbeitung einer perfekten Krone steht mit dem Weißlings- polierer nichts mehr im Weg. Sprühen, brennen, fertig! Nach dem Sintern kommt Cera- Fusion zum Einsatz. Das transpa- rente Lithiumsilikat wird dünn auf die gesinterte Krone aufge- sprüht. Die Anwendung ist durch die handliche Sprayflasche ein- fach und sicher. Während des fol- genden Brennvorgangs (920 °C) diffundiert das Material in die Oberfläche und geht eine un- lösbare Einheit mit dem ZrO2 ein. Ergebnis ist eine dichte, hochglänzende Oberfläche, die keine Wünsche offenlässt. Die Krone muss nicht mehr poliert oder glasiert werden, sondern ist nach diesen wenigen Arbeits- schritten zum Einsetzen vorbe- reitet. Auf einfachem und schnellem Weg lässt sich eine hochwertige Oberfläche für den Monolithen erzielen. Der Balanceakt zwi- schen Perfektion und Ökonomie wird mit diesem Konzept und den Produkten von Komet sicher bewältigt. Adresse Komet Dental Gebr. Brasseler GmbH & Co. KG Trophagener Weg 25 32657 Lemgo Tel.: 05261 701-0 Fax: 05261 701-289 info@kometdental.de www.kometdental.de
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Nr. 7+8 I Juli/August 2016 www.zt-aktuell.de I 17 SERVICE Relaunch In 6 Monaten zum Meister Seit dem Frühjahr ist die Lukadent GmbH mit einer neu Seit 21 Jahren ist die Meisterschule für Zahntechnik in Ronneburg mit 40 Meisterkursen gestalteten Homepage online. und 450 Absolventen erfolgreich am Weiterbildungsmarkt vertreten. Der nächste Meisterkurs M41 findet vom 21. November 2016 bis 24. Mai 2017 in Vollzeit (sechs Monate) und Teilzeit (Splitting) statt. Die Anmeldun- gen hierfür laufen. In Vorbereitung des Meisterkur- ses veranstaltet die Meisterschule den nächsten Tag der offenen Tür am Sonnabend, dem 10. Septem- ber 2016, in der Zeit von 10 bis 15 Uhr. Hier geht es um die In- halte und die Finanzierung der Meisterausbil dung. Deutliche Ver- besserungen gibt es beim Meister- BAföG für Weiterbildungen seit 1. August 2016. So erhöhen sich die Zuschüsse sowie die Förder- sätze und Freibeträge für die Bildungsmaßnahme. Besuchster- mine auch außerhalb des Tages der offenen Tür sind nach vor- heriger Absprache jederzeit möglich. Nähere Infor mationen erhalten Sie unter 036602 92170 oder online. Adresse Meisterschule für Zahntechnik Bahnhofstraße 2 07580 Ronneburg Tel.: 036602 92170 Fax: 036602 92172 info@zahntechnik-meisterschule.de www.zahntechnik-meisterschule.de Herzstück dieser Homepage ist ein Onlineshop, der den Kunden den Bestellvorgang deutlich er- leichtern soll. Jeder Kunde kann sich wahlweise mit E-Mail- Adresse und Passwort registrie- ren lassen oder eine Bestellung über einen Gastzugang ohne Re- gistrierung einmalig absenden. Selbstverständlich erhält der Kunde sofort per Mail eine Be- stellbestätigung mit allen wich- tigen Angaben. Alle Artikel sind mit Produktbil- dern versehen. Weitere Informa- tionen können bei vielen Artikeln durch Flyer, Videos, Anleitungen etc. abgerufen werden. Auch ähn- liche Artikel oder zum Beispiel Zubehörartikel zu Geräten wer- den angezeigt. Die Rubrik „Über uns“ informiert über die Produk- tion, Firmenhistorie, Zertifizie- rung, verfügbare Jobs und Prä- senz auf Messen. Als kleines Dankeschön für Kun- den, die ihre Bestellungen online abgeben, gewährt Lukadent bis Ende des Jahres auf jede On- line-Bestellung 5% Rabatt. Adresse Lukadent GmbH Felsenbergweg 2 71701 Schwieberdingen Tel.: 07150 32955 Fax: 07150 34113 info@lukadent.de www.lukadent.de Informieren, Aus- tauschen und Gewinnen Der 500. Newsletter-Abonnent gewinnt einen 5 g-Goldbarren. Edelmetalle werden in den unter- schiedlichen Bereichen von Schmuck über Technik bis hin zur Dentaltechnologie eingesetzt. In jahrhundertelanger Erfahrung im Umgang mit Edelmetallen hat C.HAFNER, als eine Gold- und Silberscheideanstalt, viel Wissen über edle Metalle aufgebaut und teilt dieses nun mit allen Interes- senten im Edelmetall Blog. Aktuelle Marktberichte, Fach- wissen über einzelne Edelme- talle, unterschiedliche Praxis- beispiele, Messescouting usw. erwartet die Leser im Blog. Die Beiträge schreiben sowohl Mit- arbeiter von C.HAFNER als auch externe Fachexperten. Per Anmeldung zum Newsletter können Sie sich über aktuelle Themen im Edelmetall Blog informieren und nebenbei mit etwas Glück einen Goldbarren gewinnen. Als 100. Newsletter- Abonnent freute sich Herr Siegfried Lanzendörfer über sei- nen ersten 5 g-Goldbarren von C.HAFNER. Den zweiten Gold- barren gewann Herr Martin Steiner als 250. Abonnent. Der letzte 5 g Goldbarren für den 500. Abonnenten ist noch zu vergeben. Anmeldungen unter https://blog.c-hafner.de/ Adresse C.HAFNER GmbH + Co. KG Gold- und Silberscheideanstalt Maybachstraße 4 71299 Wimsheim Tel.: 07044 90333-0 Fax: 07044 90334-0 info@c-hafner.de www.c-hafner.de Umzug in Potsdam Dental Balance setzt auf neue Räume und ein größeres Team bei einer bewährten Philosophie. Zahnärzte und Zahntechniker sind Individualisten. Und so in- dividuell wie ihre Arbeit, so speziell sind ihre Bedürfnisse. Dental Balance aus Potsdam hat sich darauf eingestellt. Das Ver- triebsunternehmen für Dental- produkte setzt auf Kundennähe, Produktberatung und persön- liche Präsenz. Helge Vollbrecht, Geschäftsführer Dental Balance, sagte: „Wir verstehen uns nicht nur als Lieferant für Produkte, sondern als kompetenten Partner für Zahnmediziner und Zahn- techniker.“ Mit seiner interdiszi- plinären Ausrichtung entspricht die Unternehmensphilosophie dem Zeitgeist, „dahinter stehen ten überzeugen lassen möchten, steht Dental Balance mit Rat und Tat zur Seite. Neue Räumlichkeiten, vergrößertes Team Ab 1. August 2016 agiert Dental Balance von einem neuen Stand- ort aus in zentraler Lage Pots- dams (Behlertstraße 33a, 14467 Potsdam). In den neuen Räum- lichkeiten steht dem Unterneh- men die doppelte Fläche zur Verfügung. Mit einem geräumige- ren Lager können Kundenwün- sche noch flexibler erfüllt werden. Seit einigen Wochen verstärken wir mit Leiden- schaft und unse- ren Produkten, so Vollbrecht. Kunden schätzen Dental Balance auch für das anwendergerechte und abge- stimmte Produktport folio. Seit April 2016 kooperiert Dental Balance mit dem Unternehmen Merz Dental. Zahnarztpraxen und Labore, die sich erstmals von den Merz-Qualitätsproduk- vier zusätzliche Vertriebsmitarbei- ter das Team. Der neue Außendienst ist in Baden-Würt- temberg, Niedersachsen, Nord- rhein Westfalen und der Region Nord-Ost aktiv. Dieser Entwick- lung folgend ist der Innendienst seit Juli ebenfalls um eine Mit- arbeiterin erweitert worden. Zusätzlich zum Produktportfolio sind die Fortbildungsaktivitäten ANZEIGE Gold Ankauf/ Verkauf Tagesaktueller Kurs für Ihr Altgold: www.Scheideanstalt.de Barren, Münzen, CombiBars, u.v.m.: www.Edelmetall-Handel.de Besuche bitte im Voraus anmelden! Telefon 0 72 42-55 77 Edelmetall-Service GmbH & Co. KG Gewerbering 29 b · 76287 Rheinstetten beliebt. Der Dental-Gipfel in Warnemünde läutet alljährlich am zweiten Januarwochenende das dentale Fortbildungsjahr ein. In regel mäßigen Abständen fin- den die „Funktionstage Interdiszi- plinär“ statt, so wie am 16./17. Sep- tember 2016 in Eisenach (Wart- burg). Dental Balance vergrößert sich, bleibt aber seiner Devise treu: Nah am Kunden, persönlich und individuell für Praxis und Labor. Adresse Dental Balance Behlertstraße 33a 14467 Potsdam Tel.: 0331 99714070 Fax: 0331 99714072 Info@dental-balance.eu www.dental-balance.eu
18 I www.zt-aktuell.de SERVICE Nr. 7+8 I Juli/August 2016 Frischer Wind bei Deutschlands persönlichstem Legierungshersteller Jörg Brüschke, Geschäftsführer der Ahlden Edelmetalle, spricht über die aktuellen Entwicklungen des Unternehmens. „Nachdem ich vor drei Jahren das Unternehmen Manfred Ahlden Edelmetalle GmbH ge- kauft habe, habe ich nun auch die Gebäude, in denen sich unsere Büros, das Juwelierge- schäft, der Goldankauf, das Pfandhaus und die Schmelzerei befinden, erworben. Wie da- mals versprochen, ist intern viel passiert und wir haben uns für Sie kunden- und zukunfts- orientiert neu strukturiert. Jetzt ist es an der Zeit, diesen frischen Wind auch nach außen zu tra- gen. Der Sommer 2016 steht deshalb im Zeichen der Moder- nisierung und Renovierung der Gebäude. Aber auch während dieser Zeit werden Sie natürlich weiterhin, wie gewohnt, von meinem Team in Walsrode und mir persönlich betreut. Getreu meinem Motto, dass es bei jedem guten Geschäft immer zwei Gewinner gibt, möchte ich auch in den nächsten Jahren stets offen für Neues sein und Bewährtes bewahren, denn die Welt um uns herum verändert sich ständig und somit auch die Rahmenbedingungen einer vertrauensvollen Zusammen- arbeit. Um dies zu gewährleis- ten, ist mir der persönliche Kontakt zu meinen Kunden und potenziellen Neukunden sehr wichtig und ich werde weiter- hin den aktiven Dialog mit Ihnen suchen und freue mich über jedes Gespräch, jede An- merkung und jeden Kommen- tar von Ihnen. Mein Team und ich freuen uns, von Ihnen zu hören und zu lesen.“ Adresse Ahlden Edelmetalle Hanns-Hoerbiger-Straße 11 29664 Walsrode Tel.: 05161 98589 Fax: 05161 985859 kontakt@ahlden-edelmetalle.de www.ahlden-edelmetalle.de Dentale Kobalt-Chrom-Legierungen: Herstellprozesse im Vergleich Friedrich Kullmann zeigt im zweiten Teil der Reihe zum Thema Kobalt-Chrom-Legierungen auf, in welcher Art und Weise Arbeiten mit diesem Werkstoff gefertigt werden können. Offe n e r d i g i t K OLU M NE w o Dentale Kobalt-Chrom-Legie- rungen werden schon seit Be- ginn des 20. Jahrhunderts erfolg- reich für dentale Zahnversor- gungen eingesetzt, allerdings konnte der Werkstoff zunächst nur durch Gießverfahren mit verlorenen Formen (Investment Casting) hergestellt werden. Problematisch erwies sich die Herstellung mehrgliedriger Ar- beiten, da aufgrund der thermi- schen Kontraktion der Metalle mitunter ein erheblicher Verzug nach dem Gießen vorliegt, was zu Passungsproblemen und er- heblichem Ausschuss führen kann. Darüber hinaus ist der Arbeitsablauf zur Erstellung des Zahnersatzes weitestgehend handwerklich geprägt. Heutige Herstellungs- möglichkeiten Moderne CAD/CAM-Technolo- gie macht es seit etwa 15 Jahren möglich, Kobalt-Chrom-Legie- rungen auch direkt aus gegosse- nem oder pulvermetallurgisch hergestelltem gehipptem (heiß- isostatisch nachverdichtetem) Material zu fertigen. Eine solche Bearbeitung erfordert allerdings erhebliche Investitionen in Ma- schinen und Infrastruktur, auch übersteigt der zeitliche Bedarf zur Generierung von Brücken oder Unterkonstruktionen die zeitli- che Akzeptanz der Zahntechni- ker und Zahnärzte. Verschiedene Entwicklungsansätze wurden und werden heute verfolgt, um diese zeit- und kostenintensiven Fertigungsprozesse wirtschaftli- cher zu gestalten. Innovative An- sätze sind hierbei insbesondere in additiven Fertigungsverfahren zu sehen, die teilweise schon indus- triell umgesetzt oder noch in der Ideenumsetzung sind. Das Lasersintern ist bereits ein etabliertes Fertigungsverfahren. Allerdings ist auch hierbei die Investition in die Anlagentech- nik sehr hoch, so steht diese Technologie nur großen Ferti- gungszentren zur Verfügung. Darüber hinaus ist die Qualität der gelaserten metallischen Bau- teile aufgrund von Restporösitä- ten, erheblichem händischen Nachbear beitungsaufwand und Verblendungsproblemen um- stritten. Das Drucken von pulvermetal- lurgischen Bauteilen befindet sich noch in der Umsetzungs- phase und ist aufgrund einer noch zeitlich inakzeptablen Pro- zesstechnik – mitunter dauert das lagenförmige Drucken von einer Einzelkrone bis zu 24 Stun- den – so noch nicht industriell oder im Dentallabor einsetzbar. Darüber hinaus müssen solche gedruckten Strukturen dann auch sintertechnisch umgesetzt werden, was wiederum mit Ver- zug und Nacharbeit verbunden ist. Hierbei fehlt noch die gezielte Umsetzung für den dentalen Anwendungsbereich. Eine Alternative stellt die sub- traktive Bearbeitung pulver- metallurgisch hergestellter Aus- gangskörper dar. Ausgehend von einem schmelzverdüsten Legie- rungspulver auf Basis von Ko- Möglichkeiten zur Herstellung von CoCr-Ronden Startmaterial CrCoMo-Pulver Die Pulver-Chargen werden vermessen und zur Nachverfolgung registriert. Herstellungsverfahren Granulation Bindersystem Umformprozess Uniaxiales Pressen Uniaxiales Pressen Isostatisches Pressen Normale Qualität Isostatisches Pressen Höchste Qualität Bearbeitungsprozess Grünbearbeitung Grünbearbeitung Qualitätsprüfung Toleranzen Pressdichte Schrumpfung Registrierung Die Ronden werden vermessen, auf Dichte geprüft, die Schrumpfung berechnet und für jede Charge gemessen und zur Nachverfolgung registriert. balt-Chrom-Metall wird durch Zusatz eines organischen Binde- mittelsystems ein Rohling durch Pressen oder Gießverfahren her- gestellt. Gießverfahren besitzen allerdings signifikante Nachteile in den nachfolgenden thermi- schen Umsetzungsprozessen, da mitunter Anisotropien durch Gießtexturen in den Blanks vor- liegen. Diese Texturierungen füh- ren zu einem ungleichen Schwin- dungsprozess beim dem nach- folgenden Sinterprozess, was wiederum mit Verzügen und Passungenauigkeiten verbun- den ist. Auch führt ein übermä- ßig ho her Bindemittelanteil in diesen Blanks zu Carbidbildun- gen während des Sinterprozes- ses, was zu einer Veränderung des Materialverhaltens führt. Gepresste Rohlinge besitzen hin- gegen – wenn sie presstechnisch richtig hergestellt werden – eine isotrope Struktur (homogene Dichte und keine Textu rierung) sowie bei geringstem Bindemit- telgehalt eine hohe Festigkeit, die eine weitere Bearbeitung als Grünkörper (Presskörper) er- möglicht. Soweit das Bindemit- telsystem optimiert eingestellt ist, kann von einem kosteninten- siven Vorbrand der metallischen Rohlinge darüber hinaus auch abgesehen werden. Die Vorteile dieser Grünbear beitung sind hierbei in der Rea lisierung klei- ner, filigraner und kantenstabiler Bauteilgeometrien zu sehen. Diese einzigar tigen Bearbei- tungsmöglichkeiten in Kombina- tion mit kurzen Fräszeiten und vergleichsweise hohen Werk- zeugstandzeiten auf bereits für andere CAD/CAM- Produkte ge- nutzten dentalen Klein- oder Tischmaschinen eröffnen ein breites Anwendungsspektrum. Eine relativ kurze Sinterzeit (thermische Behandlung) in La- borschutzgassinteröfen bietet dem Anwender deutlich kürzere Produktionszeiten. a l er denta l e r W orkfl Wie bei allen subtraktiven (abtra- genden) Bearbeitungsverfahren fällt allerdings ein nicht unerheb- licher Anteil an so nicht verwert- baren Reststoffes an. Werkstoff- bilanzen haben ergeben, dass die Rückstände die in Form von aus- gefrästen Blankrückständen und Fräspulvern nach der Bearbei- tung resultieren, bis zu 50 Prozent des eingesetzten Blankmaterials aus machen können. Aufgrund des nicht unerheblichen Aus- gangspulverpreises sind hier Recyclingkonzepte gefordert. Precis Glashütte GmbH setzt diese ganzheitliche pulvermetal- lurgische Konzeptionierung in- klusive des Recyclingkonzeptes erfolgreich um und bietet den Dentallaboren die Möglichkeit, technisch durchdachten, werk- stoffkundlich optimierten und hochwertigen Kobalt-Chrom-Sin- termetall-Zahnersatz zu attrakti- ven Preisen zu fertigen. Darüber hinaus können ausgefräste Rest- blanks zurückgegeben und ge- gen neue Blankmaterialien ein- getauscht werden. Dieses Sys- tem setzt neue Maßstäbe in der Dentalindustrie und zeigt auf, dass auch mittelständische Un- ternehmen innovative Gesamt- konzepte mit nachhaltiger Res- sourcenschonung und Kostenop- timierung umsetzen können. Friedrich Kullmann – dentalworx solution GmbH joDENTAL GmbH & Co. KGaA Rotehausstraße 36 58642 Iserlohn office@jodental.com www.jodental.com
Nr. 7+8 I Juli/August 2016 SERVICE www.zt-aktuell.de I 19 Hygiene im Dentallabor Der VDZI hat innerhalb der Arbeitsgruppe „Hygiene- und Desinfektionskosten im gewerblichen Dentallabor“ eine umfangreiche Informationsschrift veröffentlicht. Faszinierend, spannend, ab- wechslungsreich – diese Attri- bute stehen nicht an primärer Stelle, wenn es um die „Hygiene im Dentallabor“ geht. Aber: Das Thema ist hochbrisant und betrifft jeden Zahntechniker. betrifft jeden Zahntechniker. Zahntechnik gilt nicht ohne Grund als gefah- rengeneigtes Gesund- heitshandwerk, das Me- dizinprodukte als Son- deranfertigungen für Pa- tienten herstellt. Der professionelle Gesund- heitsschutz für Mitarbei- ter im Dentallabor und bei der Schnittstelle zu den Mitarbeitern der Zahnarzt- praxis hat daher große Be- deutung. Hygienemaßnahmen – Kompakt und übersicht- Kompakt und übersicht- lich Hochwertige prothetische Res- Hochwertige prothetische Res- taurationen gehen einher mit gehen einher mit dem Einhalten von Hygiene- dem Einhalten von Hygiene- standards. Zur Produktqualität gesellt sich die Sicherheit: Si- cherheit während der gesamten Prozesskette im Labor. Sicher- heit an der Schnittstelle zur Zahnarztpraxis. Die gesetzli- chen Vorschriften und Verord- nungen – insbesondere zum Schutz vor Infektionsgefahren – sind vielfältig und anspruchs- voll. Zahntechnische Labore sollten sich regelmäßig einen aktuellen Überblick über die Gesetzeslage verschaffen. In einer aktuellen Informations- schrift hat eine Arbeitsgruppe des VDZI geltende Vorschriften und Gesetze in übersichtlicher Form zusammengefasst. Die Broschüre Broschüre mit dem Titel „Gesundheits- schutz durch Hygiene im zahn- technischen Labor“ stellt detail- lierte Richtlinien, Verordnungen und Hygienemaßnahmen vor. Die exemplarische Beschrei- bung des Desinfektionsablaufes und Beispiele dazu, welche Ma- terialien und Werkstücke wie desinfiziert werden, geben einen hohen Bezug zum Laboralltag – von der Bruchreparatur, über die Teleskopprothese bis zur Im- plantatbrücke. Zusätzlich sind Berechnungen zu den anfallen- den Hygienekosten im Labor dargestellt. Unterteilt in den Investi tionsbedarf, die Sach- kosten und Personalkosten eines kleinen Dentallabors ma- eines kleinen Dentallabors ma- chen die Beispielrechnungen chen die deutlich: Gesundheitsschutz ist deutlich: auch ein Kostenfaktor. auch ein Kostenfaktor. Die Broschüre ist mit ihrer kla- Die Broschüre ist mit ihrer kla- ren Struktur und dem hochwer- ren Struktur und dem hochwer- tigen, aktuellen Inhalt eine tigen, aktuellen Inhalt eine wertvolle Hilfe und Ergän- wertvolle Hilfe und Ergän- zung im Laboralltag. Mitglie- zung im Laboralltag. Mitglie- der der Innungen im VDZI der der Innungen im VDZI erhalten die Hygiene- Bro- erhalten die Hygiene- Bro- schüre kostenfrei von ihrer schüre kostenfrei von ihrer Zahntechniker-Innung zur Zahntechniker-Innung zur Verfügung gestellt. Der re- Verfügung gestellt. Der re- guläre Preis für alle weite- guläre Preis für alle weite- ren Interessenten beträgt ren Interessenten beträgt 14,95 € zzgl. gesetzl. MwSt. und Versandkosten. Die 52 Seiten umfassende Bro- schüre kann bei der Wirt- schaftsgesellschaft des VDZI gerne telefonisch über 069 6655860 oder per über 069 6655860 oder per E-Mail an service@vdzi.de unter E-Mail an service@vdzi.de unter Angabe der Bestellnummer 301 angefordert werden. Adresse VDZI – Verband Deutscher Zahntechniker-Innungen Große Präsidentenstraße 10 10178 Berlin Tel.: 030 8471087-0 Fax: 030 8471087-29 info@vdzi.de www.vdzi.de Auch unterwegs online Bösing Dental präsentiert sich mit neuer Website. Der neue Internetauftritt von Bösing Dental ist online. Im at- traktiven Webdesign präsentiert sich das Bingener Dentallabor mit seinem umfangreichen Leis- tungsangebot auf übersichtlich gestalteten Seiten. Neue Web- inhalte wie z.B. ein Imagefilm des Labors und die Darstellung der gesamten Laborpersönlichkeit stellen sich unter www.boesing- dental.de dar. Noch dazu finden sowohl Zahnärzte als auch Pati- enten das gesamte zahntechni- sche Spektrum sowie die Service- leistungen des Labors. Benutzer- freundlich, strukturiert und in übersichtlicher Optik – dank Res- ponsive Webdesign ist die Seite auch unterwegs auf Smartpho- nes und Tablets aufrufbar. Im ge- sonderten Newsbereich berich- tet Bösing Dental über Neuigkei- ten wie z. B. den erfolgreichen Auftritt beim 1. 3-D-Med-Con- gress in Mainz, die 9. AIDA Fort- bildungsreise und den Vor-Ort- Besuch der stellvertretenden Ministerpräsidentin Rheinland- Pfalz Eveline Lemke. „Auf unse- rer neuen Website legen wir einen stärkeren Fokus auf unser Team, unseren großartigen Beruf als Zahntechniker als auch unsere vielschichtigen Serviceleistun- gen für unsere Kunden“, berich- tet Christoph Bösing (Geschäfts- führer der Bösing Dental GmbH) stolz. Als inhabergeführtes Meis- terlabor arbeitet Bösing Dental mit modernen CAD/CAM-Tech- nologien. Die ständige Fortbil- dung aller Mitarbeiter fördert das Know-how der neuesten Ent- wicklungen in der Zahnmedizin und -technik. Das 42-köpfige Team um Christoph Bösing legt höchsten Wert auf hochwertige Fertigungsprozesse und Pro- duktqualität – Zahntechnik aus Meisterhand „made in Bingen“. Adresse Bösing Dental GmbH & Co. KG Franz-Kirsten-Straße 1 55411 Bingen Tel.: 06721 4009960 Fax: 06721 4009963 info@boesing-dental.de www.boesing-dental.de „Die Mitarbeiter haben moderne Arbeitsplätze verdient“ Ruppin-Zahntechnik baut einen neuen Laborstandort. Abb. 1 Quelle: Peter Geisler Abb. 2 Abb. 1: Geschäftsführer Hans-Joachim Steinberg (rechts) und Junior-Chef Tillmann Schütz. – Abb. 2: Auch eine Kapsel mit Dokumenten für die Nachwelt wurde versenkt. Das Dentallabor Ruppin-Zahn- technik GmbH, das seit über 20 Jahren in Neuruppin hochwerti- gen Zahnersatz herstellt, inves- tiert in einen neuen Firmensitz. Die Grundsteinlegung für das Projekt fand am 1. Oktober 2015 statt. Neuruppin ist die Zentrale für sechs weitere Standorte in Berlin, Rostock, Neubranden- burg, Waren, Eberswalde und Dessau. Der Neuruppiner Bürger- meister Jens Golde ließ es sich nicht nehmen, bei der Grundstein- legung zu mörteln. Weil die derzeit genutzten Räume an der Alt Rup- piner Allee nicht mehr zeitgemäß und zudem zu klein sind, lässt sich die Firma Ruppin-Zahntechnik im Neuruppiner Gewerbegebiet Treskow einen neuen Firmensitz errichten. Bis zum Herbst 2016 sollen auf einem circa 10.000 m2 großen Grundstück das „Dentale Kompetenzzentrum der Dental Guilds Deutschland“ und gleich- zeitig die Firmenzentrale der Rup- pin-Zahntechnik GmbH entste- hen. Der 1.500 m2 große Bau wird künftig Arbeitsplätze für etwa 80 Mitarbeiter bieten. In einer groß- zügigen Halle entsteht ein moder- ner Laborbereich mit angeglie- derten Sozialräumen. Ein zwei- stöckiges Verwaltungsgebäude bietet Komfort mit Fußbodenhei- zung, Klimaanlage und moderner Arbeitsplatzgestaltung. Geschäftsführer Hans-Joachim Steinberg und Junior-Chef Till- mann Schütz hatten am 9. März 2016 Bauarbeiter, Belegschaft und Partner zum Richtfest einge- laden. Das 1991 als Einzelfirma gegründete Unternehmen be- schäftigt inzwischen rund 100 Mitarbeiter an den Standorten im Osten Deutschlands. „Es ist eine bewusste Entscheidung für Neu- ruppin, an diesem Standort die Firmenzentrale zu errichten“, be- tonte Hans-Joachim Steinberg, seit 2006 alleiniger Geschäfts- führer von Ruppin-Zahntechnik. „Wir sind hier seit mehr als 20 Jah- ren zu Hause. Die meisten Mitar- beiter kommen aus der Region Neuruppin.“ ANZEIGE Ihr gesunder Internetshop www.gesundezahntechnik.de „Die Mitarbeiter haben moderne Arbeitsplätze unbedingt ver- dient“, betonte der Neuruppiner Zahnarzt Jörg Klugow. Er gehört mit seinem Kollegen Matthias Richter zu den Kunden von Rup- pin-Zahntechnik, die seit Jahren dort Zahnersatz in allen Variatio- nen anfertigen lassen. Adresse Ruppin-Zahntechnik Alt Ruppiner Allee 57a 16816 Neuruppin Tel.: 03391 6009 Fax: 03391 655829 info@ruppin-zahntechnik.de www.ruppin-zahntechnik.de
20 I www.zt-aktuell.de SERVICE Nr. 7+8 I Juli/August 2016 EXPERTENTIPP FÜR DEN VERTRIEB neue Mitarbei- ter nicht die Ergebnisse bringt, die er bringen soll, bzw. irgend- wann verbrannt ist, weil er ohne ausreichende Befähigung blind in diese Aufgabe geschickt wurde. Ist die Entscheidung für einen professionellen Au- ßendienst gefallen, liegt es nahe, als nächstes eine Stellen- beschreibung zu erstellen, aus der sich dann auch leicht eine Stellenausschreibung ableiten lässt. Insbesondere ist es wichtig festzulegen, welche Qualifikati- onen der neue Mitarbeiter mit- bringen soll. Hier gibt es zwei Standpunkte: Die eine Partei legt großen Wert auf den fachlichen Hintergrund, d. h. der neue Mitarbeiter sollte aus der Branche kommen, die andere legt größeren Wert auf die vertriebliche Komponente. Beide Standpunkte sind mög- lich, sie haben ihre Konsequen- zen. Ein vertrieblich versierter Mitarbeiter braucht eine längere Einarbeitungszeit in das Pro- dukt, kann jedoch möglicher- weise sein Vertriebswissen auf die Branche übertragen, wäh- rend der fachlich versierte Mitar- beiter stärker in den vertriebli- chen Kontext eingearbeitet wer- den muss, jedoch ein gutes Ver- ständnis zu ihrem zahntech - nischen Produkt mitbringt. In jedem Fall benötigen beide Vari- anten einen Mitarbeiter, der über ein hohes Maß an emotionaler Intelligenz, Empathie und Bin- dungsfähigkeit verfügt. Bei der Installation dieser Position gilt es, darauf zu achten, dass eine Struktur geschaffen wird, die es ermöglicht, den neuen Mitarbeiter nicht nur effektiv zu steuern, sondern auch gewinn- bringend zu controllen. Doku- mentations- und Planungsunter- lagen sowie strukturierte, regel- mäßige Vertriebsmeetings bilden hier die Basis, realistische Ziel- vorgaben, die bis auf Kontakte pro Woche bzw. pro Monat und festgelegte Besuchsfrequenzen heruntergebrochen werden, die Struktur. Die Frage nach einem unterstützenden CRM-Tool sind professionelle Feinheiten, die den Arbeits- und Führungsalltag erleichtern können, letztlich aber nicht kriegsentscheidend für den Erfolg sein müssen. Ist die Struktur geschaffen und der neue Mitarbeiter gefunden, gilt es die Einarbeitungs- und Ausbildungsphase zu definieren. Abhängig vom gewählten Stand- punkt liegt der Fokus stärker auf der fachlichen bzw. der vertrieb- lichen Kompetenz. Legen Sie wochenweise fest, was der neue Mitarbeiter bis wann gelernt haben soll. Inhaltlich gehören mindestens ein guter Überblick über die Produkte Ihres Unter- nehmens sowie Ihr Selbstver- ständnis hierzu. Bei der vertrieb- lichen Einarbeitung können sie zwischen Vertriebsseminaren und Coaching-on-the-Job-Vor- gehensweisen entscheiden. Se- minare bieten Ihrem Mitarbei- ter einen schnellen Überblick, Coaching-on-the-Job-Einheiten gehen individuell sofort in die Tiefe und können dabei jedwede Spezialität Ihres Unternehmens berücksichtigen. Fazit: Die Entscheidung für einen Außendienstmitarbeiter ist le- diglich der erste Schritt in einem wohldurchdachten und -ge- planten Prozess. Wenn Sie die Entscheidung treffen, dann tun Sie sich und Ihrem neuen Mitar- beiter den Gefallen, Ihnen bei- den die bestmöglichen Chan- cen auf größtmöglichen Erfolg zu verschaffen, indem Sie eine gute Basis für eine erfolgreiche Arbeit schaffen. Versuch und Fehler ist die denkbar schlech- teste Vorgehensweise, nicht nur, weil er im schlimmsten Fall ihre Akquiseregion kaputt- macht, einen Menschen ver- brennt, sondern vor allem, weil er im schlimmsten Fall der teu- erste Weg ist. Die Schaffung einer solchen Stelle, mit allen dazugehörenden Schritten, ist kein Hexenwerk. Vielmehr ist dies unser täglich Brot. Spre- chen Sie uns an, wir unterstüt- zen Sie gerne bei der Auswahl, der Integrierung und der Aus- bildung. C&T Huhn – coaching & training GbR Tel.: 02739 891082 Fax: 02739 891081 claudia.huhn@ct-huhn.de oder thorsten.huhn@ct-huhn.de www.ct-huhn.de Frage: Ich habe mich ent- schieden, einen Außendienst- mitarbeiter in meinem Labor einzusetzen. Worauf muss ich bei der Suche, Einstellung und Ausbildung achten? Thorsten Huhn: Eine wichtige Frage, die viele auf die leichte Schulter nehmen. Häufig wird eine Person für diesen Bereich eingestellt und der Inhaber ist schlichtweg nur froh, dieses lästige Thema vom Tisch zu haben. Es gibt weder Struk- turen noch Vorgaben, weder Controllinginstrumente noch die notwendige Ausbildung. Oft scheitert ein solches Pro- jekt dann kläglich, weil der Branchentreff in Südtirol Das 17. Zahntechnische Fortbildungsseminar findet vom 28. September bis 1. Oktober in Sand in Taufers statt. Krebsrisiko senken Studie belegt, dass regelmäßige Mundhygiene das Tumorrisiko senken kann. Am 28. September treffen sich Zahntechniker aus ganz Deutsch- land in Südtirol zum 17. Zahn- technischen Fortbildungssemi- nar. Im Mittelpunkt stehen die wissenschaftliche Seite der Zahn technik und ihre praktische Umsetzung in der täglichen La- borarbeit. Die Referenten haben ausreichend Zeit, die Thematik nicht tendenziös oder gar „werb- lich“, sondern abwägend, kon- struktiv-kritisch, hinterfragend, beispielhaft und zukunftswei- send darzustellen – und die Teil- nehmer, intensiv den Bezug zum Labor- und Praxisalltag nach- zufragen und zu diskutieren. Am zweiten Kongresstag geht es um funktionale Zusammenhän- ge und ihre Wechselwirkungen: „Bewegungsabläufe und Auf- stellung“, „Ebenen und Asymme- trien“, „Intraorale Realität und virtuelle Reproduktion“, „Funk- tion und Neurophysiologie“ „Funktion und Weichgewebe- management“, „Funktion und Provisorien“, „Funktion und Kau- kräfte“. Mit Dr. Guiseppe „Pepe“ Allais, Prof. Daniel Edelhoff, Dr. Martin Gollner, Prof. Dr. Bernd Kordaß, Udo Plaster, Stephan Picha und Priv.-Doz. Dr. Dietmar Weng erläutern hochkompetente Referenten verständlich und nachvollziehbar auch sehr kom- plexe Zusammenhänge. Am Freitag informieren die Zahntechniker Joseph Schwei- © VectorEps10/Shutterstock ger und Vincent Fehmer zusam- men mit Prof. Dr. Dipl.-Ing. (FH) Martin Rosentritt über Aktuelles aus ihren Universitätslaboren. Innovative Versorgungsoptio- nen, materialspezifische Indi- kationsoptionen, werkstoffliche Untersuchungen, Studienergeb- nisse, Einblicke in Testverfahren und Materialtrends stehen auf der Tagesordnung. „Junge Wilde treffen alte Säcke“: Am 1. Oktober diskutieren vor- mittags Rainer Semsch, Nico Langner, Uwe Gehringer und Fechmi Housein an Fallbeispie- len Fragen wie: Gibt es in den Herangehensweisen und Lösun- gen Generationsunterschiede? Wie viel analoges Können ver- langt digitale Kompetenz? Braucht es „wissenschaftliche Kennt- nisse“ für eine langzeitstabile Versorgung? Moderiert wird die Podiumsdiskussion von En rico Steger und Jürgen Mehlert. Am Samstagnachmittag runden der Paläontologe Prof. Thomas Kai- ser, der Kieferorthopäde Dr. Lo- thar Huck und der Physiothe- rapeut Ralf Hergenroether die Themen aus „interdisziplinären“ Blickwinkeln ab. Wissenschaft- lich begleitet wird die Veranstal- tung von Prof. Bernd Kordaß. Alle Informationen finden sich auf der Homepage: www.sand. konzept-zahntechnik.de Quelle: Konzept-Zahntechnik Tägliches Zähneputzen und ein regel mäßiger Zahncheck durch einen Fachmann, den Zahnarzt, senke laut einer neuen retrospek- tiven Studie, die jetzt im Fachblatt Annals of Oncology erschienen ist, nachweislich das Ri siko für Tu- morerkrankungen im Hals-/Kopf- bereich. Dafür ana lysierten die Studien autoren die Daten aus 13 Studien mit insgesamt 9.000 Pati- enten aus Nord- und Südamerika, Europa und Japan, die an Rachen- bzw. Mundkrebs erkrankten. Dem wurden die Daten von mehr als 12.000 Vergleichspersonen ohne Krebserkrankung gegen- übergestellt. Untersuchten Pro- banden, die weniger als fünf feh- lende Zähne aufwiesen, regel- mäßig Zahnarztbesuche absol- vierten, fleißig Zähne putzten und keine Parodontose vorwiesen, konnte innerhalb der Studie ein geringeres Krebsrikio beschei- nigt werden. Das Tragen von Pro- thesen habe laut der Autoren in diesem Kontext keinen Einfluss auf das Risiko, an Kopf- und/oder Halskrebs zu erkranken. Die Un- tersuchung ist die bisher größte und umfassendste epidemiologi- sche Studie ihrer Art, die eine mangelnde Mundhygiene in den Zusammenhang mit Kopf- bzw. Halskrebs setzt. Quelle: ZWP online V.l.n.r.: ZTM Vincent Fehmer, ZT Josef Schweiger und Prof. Dr. Dipl.-Ing. (FH) Martin Rosentritt.
Nr. 7+8 I Juli/August 2016 SERVICE www.zt-aktuell.de I 21 Momentaufnahme 30 Prozent auf alles Am 28. Oktober 2016 lädt CANDULOR zum Prothetik Day 2016 nach Zürich. Bis 31. August bares Geld sparen. Entdecken Sie persönliche Mo- mentaufnahmen mit CANDULOR. Aus der Vergangenheit, in der Gegenwart oder sogar für die Zukunft: Der Prothetik Day in Zürich am 28. Oktober öffnet dafür die Möglichkeit. Dabei sind renommierte Profes- soren und Fachleute, die zum Austausch bitten. Zu Beginn wird ZTM Jürg Stuck einige per- sönliche Erinnerungen teilen. Nachfolgend widmet sich Prof. Dr. Martin Schimmel, MAS Oral. Biol., Universität Bern, dem Pati- enten der Zukunft. Prof. inv. Dr. Jürgen Wahlmann setzt sich mit der Thematik „Smile Design – Nur bei Veneers?“ auseinander. Er zeigt auf, dass es auch in der herausnehmbaren Prothetik fan- tastische ästhetische Möglich- keiten gibt. Danach beschreibt ZTM Jan Langner anhand einer Freiendsituation, wie man Zähne, Kieferkamm und Implantate in der kombinierten Prothetik er- halten kann. ZTM Damiano Frigerio beschäftigt sich mit Implantatversorgungen. Kann der heutige Patientenkreis mit erschwinglichen und ästhetisch anspruchsvollen Implantatarbei- ten versorgt werden? Über das Prinzip eines genialen und un- verzichtbaren Lösungsansatzes der autonomen Kaustabilität spricht anschließend Martin J. Hauck. Univ.-Prof. Dr. Florian Beuer, MME, Charité Berlin, gibt einen Überblick über verfüg- bare digitale Systeme, vergleicht diese mit konventionellen Work- flows, arbeitet Gemeinsamkei- ten sowie Unterschiede heraus und hinterfragt diese kritisch. Im Bonusvortrag geht es um Mo- mentaufnahmen des Fotografen und Buchautors Robert Bösch zum Thema Extremfotografie. Als Moderator führt Dr. Felix Blankenstein durch den Kon- gress. Tagsüber können wahre Schätze aus der Vergangenheit betrachtet werden: alte leder- gebundene Zahnformkarten, Zahnlinien mit Charakter, Farb- schlüssel und viele spannende Einzelheiten. Abends wird im AURA 80 Jahre Leidenschaft für die Prothetik gefeiert. Anmeldungen sind unter www. candulor.com/prothetik-day mög- lich. Adresse CANDULOR AG Boulevard Lilienthal 8 8152 Glattpark (Opfikon), Schweiz Tel.: +41 44 8059000 Fax: +41 44 8059090 candulor@candulor.ch www.candulor.com r ü f e l i F - L T S l s a h c u A ! r a b g ü f r e v k n h c e T - M A C i / D A C zum Onlineshop Jetzt heißt es für alle Onlineshopper: zugrei- fen! Wer noch Lesestoff für die bevorstehenden Spätsommertage benö- tigt, ist im Onlineshop der OEMUS MEDIA AG unter www.oemus-shop.de ge- nau richtig. Derzeit wartet der beliebte Praxisshop mit einer tollen Sommeraktion auf: Wer bis 31. August bestellt, kann bares Geld sparen. Der Onlineshop erstrahlt nicht nur seit Kurzem in neuer Optik – nach einem umfangreichen Frühjahrs- putz lockt er nun neben optimier- ter Bedienbarkeit und frischerem Design mit einer großen Rabatt- aktion für alle Produkte. Über die Eingabe eines Gutscheincodes zum Abschluss der Bestellung er- halten alle Besteller für den Zeit- raum bis 31. August 30 Prozent Rabatt auf die Produkte im Warenkorb. Dafür ein- fach den Gutscheincode Sommer30 eingeben und schon werden 30 Prozent vom gesamten Waren- korbwert abgezogen. Neben den Jahrbüchern und den Publikationen der OEMUS MEDIA AG können auch die ver- lagseigenen E-Books, DVDs, Pos- ter und Patientenflyer im Online- shop schnell und unkompliziert bestellt werden. Adresse OEMUS MEDIA AG Holbeinstraße 29 04229 Leipzig Tel.: 0341 48474-201 Fax: 0341 48474-290 grasse@oemus-media.de www.oemus-shop.de ANZEIGE
22 I www.zt-aktuell.de SERVICE Nr. 7+8 I Juli/August 2016 „Wettbewerbsfähig bleibt nur, wer sich den Herausforderungen stellt“ Prof. Dr. Karsten Kamm, Studiengangsleiter praxisHochschule Köln, spricht im Interview über den Bachelor-Studiengang Digitale Dentale Technologien. ANZEIGE Acry Lux V Der echt preiswerte 3-Schicht-Zahn www.logo-dent.de Tel. 07663 3094 Herr Prof. Dr. Kamm, welche Gründe haben die praxisHoch- schule Köln dazu bewogen, den Studiengang „Digitale Dentale Techno logien“ ins Leben zu rufen? Prof. Dr. Kamm: Die digitalen Technologien revolutionieren die Arbeitsprozesse in Praxis, Klinik, Industrie und Labor. Es ist absehbar, dass in den kom- menden Jahren der vernetzte „digitale Workflow“ alle Dental- bereiche erfasst. Die technische Entwicklung im Bereich der dentalen Technologie führt zu einem stark erweiterten Quali- fizierungsbedarf, welchem sich die praxisHochschule mit dem neuen, staatlich anerkannten Studiengang Digitale Dentale Technologie (B.Sc.) annimmt. Exzellente Kenntnisse über die neuesten Fertigungstechnologien und Materialien, detaillierter Einblick und Umgang mit den heutigen Systemen in die CAD/ CAM-Technologie, Navigations- systeme zur Unterstützung in der Implantologie, bildgebende Verfahren sowie Umsetzungs- möglichkeiten von Daten in eine CAD/CAM-Sprache sind ein Muss für den wissenschaftlich qualifizierten Dentaltechnolo- gen und bilden sein zukunftsfä- higes Profil. Schwerpunkt des Studiums sind die derzeitigen und zukünftigen Anforderungen an die digitale Zahntechnik. Die Zahntechniker und Labore ste- hen in der nahen Zukunft vor einer großen Herausforderung. Sie müssen ihr Wissen und ihre Fähigkeiten für die neuen digi- talen Fertigungsabläufe weiter- entwickeln. Gleichzeitig müssen sie einen Weg finden, um mit die- sen neuen digitalen Wegen in Partnerschaft mit den Zahnarzt- praxen wirtschaftlich erfolg- reich zu sein. Dazu braucht es neben technischem Wissen ebenso betriebswirtschaftliche und unternehmerische Qualitä- ten und vor allem ein fundiertes Fachwissen im Bereich der digi- talen Dentaltechnologie. Wer kann sich für ein Studium bewerben und welche Voraus- setzungen muss ein Bewerber mitbringen? Zugangsvoraussetzung ist der Zahntechniker-Gesellenbrief oder der Nachweis einer ver- gleichbaren Qualifikation. Wei- terhin benötigen die Bewer- berinnen und Bewerber drei Jahre Berufs erfahrung als Zahn- techniker. Die dreijährige Be- rufserfahrung entfällt, wenn die Fachhochschulreife vorliegt. Alle Bewerberinnen und Bewer- ber, die die formalen Vorausset- zungen erfüllen, werden zu un- seren Eignungs gesprächen ein- geladen. Bei diesem Gespräch wollen wir gemeinsam mit den Studierenden über das Studium und die zeit lichen Anforderun- gen sprechen. Zusätzlich wird in einer Koopera tion mit den Be- rufskollegs Troisdorf und Düs- seldorf eine ausbildungsinte- grierende Variante angeboten (in tegriertes Kooperationsmo- dell für Abi turienten; Ausbil- dung und Studium). Speziell für Abiturienten gibt es diese verkürzte Variante der Ausbildung. Ausbildung und Studium sind optimal aufeinan- der ausgerichtet, um einen naht- losen Übergang in das verkürzte Studium zu gewährleisten. Die beiden Berufskollegs in Trois- dorf und Düsseldorf werden spe- zielle Bildungsgänge für Zahn- technik-Auszubildende anbie- ten, die in spezieller Weise auf ein anschließendes Studium an der praxisHochschule vorbereiten. Welche Inhalte werden ver- mittelt? Schwerpunkt des Studiums sind die Kenntnisse über die neues- ten Fertigungstechnologien und Materialien, detaillierter Ein- blick und Umgang mit den heu- tigen Systemen in die CAD/ CAM-Technologie. Die Kompe- tenzen fokussieren sich dabei auf ingenieurorientierte, tech- nologische, betriebswirtschaft- liche und informatische The- Abb. 1 Abb. 1: Die aktuelle Studiengruppe. mengebiete. Die Studierenden lernen den kompletten digita- len Workflow kennen. Alle be- kannten und zukünftigen digi- talen Fertigungsverfahren wer- den ver mittelt. Neben diesem technischen Wissen werden be- triebswirtschaftliche und unter- nehmerische Themen (Prozess- management, Qualitätsmanage- ment) unterrichtet. Wie lange dauert das Studium? Der Studiengang wird in einer praxisintegrierenden Variante angeboten und schließt mit dem international anerkannten aka- demischen Grad Bachelor of Science (B.Sc.) ab. Die Studie- renden arbeiten im Schnitt drei Wochen pro Monat bei einem praxisPartner – in der Regel ein Abb. 2 Abb. 2: Prof. Dr. Karsten Kamm, Studiengangsleiter an der praxisHochschule Köln. zahntechnisches Labor oder ein Unternehmen im Zahntechnik- bereich mit Zugang zur Labor- frässtruktur. Bei diesem werden berufspraktische Grundlagen und handwerkliche Kenntnisse eingeübt. Durchschnittlich eine Woche pro Monat finden die Präsenzphasen an der praxis- Hochschule in Köln sowie bei deren bundesweiten praxisPart- nern statt. Die Regelstudienzeit beträgt in der praxisintegrie- renden Variante (abgeschlosse- ne Ausbildung zum Zahntechni- ker) 4,6 Semester (28 Monate). Welchen Mehrwert hat ein Stu- dium für den Zahntechniker? Die Absolventen des Bachelor- Studiengangs Digitale Dentale Technologie (B.Sc.) sind nicht nur nach, sondern bereits wäh- rend ihres Studiums eine echte Stütze und Ideengeber ihrer Ar- beitgeber: • Erhöhte Praxisbindung durch optimierte Abläufe und kom- petente Betreuung auf aktu- ellem wissenschaftlichem Ni- veau • Zugang zum aktuellen digita- len Workflow und zu neuesten Fertigungstechnologien • Hochmotivierte Mitarbeiter mit Kenntnissen in den Berei- chen CAD/CAM, F&E, Pro- duktion und Qualitätsma- nagement sowie Kommuni- kation • Kombination von handwerk- licher Fertigung mit moder- nen computergestützten Pla- nungs- und Fertigungsme- thoden • Unterstützung im Bereich Personal, Finanzen und Mar- keting • Betriebswirtschaftliche Kom- petenz bei der Entscheidungs- findung bei Investitionen in die Zukunft • Optimierung des digitalen Workflows • Troubleshooting im Bereich Konstruktion und Fertigung für das Unternehmen: Der Mitarbeiter ist der Support der digitalen Dentaltechnologie Wettbewerbsfähig bleibt nur, wer sich den Herausforderun- gen stellt und innovative Ver- sorgungsarten und -methoden anbieten kann. Wer sein Labor- konzept im Hinblick auf digi- tale Prozesse frühzeitig syste- matisch auf- und ausgebaut hat, genießt bereits heute das volle Vertrauen seiner Patien- ten und Praxen, gewinnt durch die Empfehlung beständig neue hinzu und optimiert so die Auslastung seines Labors. Das Wissen aus den unterschied- lichen Modulen wird sofort in ihre Arbeitsabläufe trans- feriert. Infos zum Unternehmen Adresse praxisHochschule Neusser Straße 99 50670 Köln Tel.: 0800 7238781 Fax: 0800 7240436 studienservice@praxishochschule.de www.praxishochschule.de
Nr. 7+8 I Juli/August 2016 SERVICE www.zt-aktuell.de I 23 Open Day: Strategien für den langfristigen Erfolg Die millhouse GmbH lud Anfang Juni wieder zum Tag der offenen Tür. Das zahntechnische Handwerk verändert sich aufgrund des Struk turwandels derzeit grund- legend. Laborinhaber stehen vor der Frage, welche Maßnahmen zu ergreifen sind, um unter den vorherrschenden Bedingungen langfristig erfolgreich zu blei- ben. Konkrete Hinweise, welche Veränderungen im kommenden Jahrzehnt zu erwarten sind und wie diesen zu begegnen ist, er- hielten mehr als 100 Besucher des Technologiezentrums millhouse am 11. Juni 2016. Soft- und Hardware im Fokus In die Vortragssession am Vor- mittag startete ZTM Andreas Höflsauer (3Shape) mit einer Präsen tation über die neuen Funktionen des 3Shape Dental System 2016. Dabei gab der Re- ferent einen Ausblick auf kom- mende Trends, zu denen ihm zu- folge der lang erwartete Einzug der Intraoralscanner in die Pra- xis gehört. Zudem ist zu beo b- achten, dass die Anwendung von CAD-Software zur Kon- struktion von Zahnersatz auf- grund intuitiver Bedienung sowie eines hohen Automatisie- rungsgrades immer einfacher wird. Dies wird es Zahnärzten ermöglichen, wenig komplexe Versorgungen in Zukunft selbst zu designen, während Zahn- techniker für aufwen digere Kon struktionen verantwortlich sein werden. Zu einer verbes- serten Organisation kann laut ZTM Rolf Herrmann die Or gani- sationssoftware HydraWin (Hydra Dental) beitragen. Diese wurde speziell für zahntechnische La- bore entwickelt, um Arbeitsauf- träge zu erfassen und deren Bearbeitung zu planen. Nach Eingabe eines Auftrags gene- riert die Software automatisch sowohl ein Arbeitsblatt mit Abb. 1 Abb. 2 Abb. 1: (V.l.n.r.) millhouse-Geschäftsführer ZTM Sören Hohlbein mit den Referenten Axel Thüne, Dipl.-Betriebswirt Werner Weidhüner, ZTM Rolf Herrmann und ZTM Andreas Höflsauer sowie CTO Yohannes Woldegergis. – Abb. 2: Die 80 Teil nehmer freuten sich über Tipps zur Positionierung im Markt, Unternehmensoptimierung und Neukundengewinnung. einer Auflistung der zu erledi- genden Aufgaben inklusive zeit licher Planung als auch einen Kosten voranschlag sowie schließlich eine Rechnung. Zu den weiteren Funktionen zählen die übersichtliche Arbeitsein- teilung und -zuweisung, die Ma- terialverwaltung und eine detail- lierte statistische Auswertung der erzielten Erlöse. ANZEIGE Gold Ankauf/ Verkauf Tagesaktueller Kurs für Ihr Altgold: www.Scheideanstalt.de Barren, Münzen, CombiBars, u.v.m.: www.Edelmetall-Handel.de Besuche bitte im Voraus anmelden! Telefon 0 72 42-55 77 Edelmetall-Service GmbH & Co. KG Gewerbering 29 b · 76287 Rheinstetten Auslaufmodell Dentallabor? Mit diesem Thema beschäftigte sich Dipl.-Betriebswirt Werner Weidhüner, der sicher ist, dass auch in 30 Jahren noch Bedarf an qualifizierten Zahntechni- kern besteht. Allerdings steht das Handwerk vor der Heraus- forderung, dass die Inlandspro- duktion von Zahnersatz stag- niert. Wer Wachstum erzielen will, tut dies demnach auf Kosten anderer Anbieter. Zu diesen gehören in Deutschland Praxis- labore (Marktanteil: 30 Prozent) sowie aus ländische Anbieter. Von vielen gewerblichen Labo- ren unbemerkt steigt deren Markt anteil stetig – er liegt der- zeit ebenfalls bei rund 30 Pro- zent. Wer diesem Trend entge- gensteuern und Anteile zurück- gewinnen möchte, sollte eine differenzierte Preisgestaltung in Erwägung ziehen. Dabei ist es möglich, be stimmte Leistungen auf dem Preis niveau von Aus- landszahnersatz anzubieten, so- fern diese von den bestehenden höherpreisigen Leistungen klar abzugrenzen sind. Die Spielräume zur differenzier- ten Preisgestaltung ergeben sich unter anderem durch Einsatz von CAD/CAM-Technologien. Sie er- möglichen eine Senkung der Pro duktions kosten, sofern die rich tige Investitionsentscheidung getroffen wird. Für viele kleinere Labore bedeutet dies das Outsourcing des Produktions- schritts anstelle der Anschaffung einer kostenintensiven Maschine, deren Auslastung nicht sicher- gestellt werden kann. Zusätzlich ist die Produktivität im Unter- nehmen durch die Opti mierung der Arbeitsorganisation etc. zu fördern. Als Orientierung für die Positionierung im Markt kann ein Benchmarking dienen. Lust statt Frust Eine positive Arbeitseinstellung ist für Axel Thüne Grundlage zum Erfolg, der seiner Ansicht nach durch Kreativität und die Differenzierung des eigenen Betriebs von der Masse und nicht durch Benchmarking erzielt wird. Der Kommunikationstrai- ner und Coach rief die Teilnehmer dazu auf, sich anziehend zu machen. Dies gelingt nur dann, wenn ein Unternehmer hinter- fragt, was ihn antreibt und was er ausstrahlt. Mit diesem Wissen kann er qualifizierte Mitarbeiter finden und Kunden ansprechen, die zu ihm passen. Bei der Neu- kundengewinnung ist es wichtig, die Besonderheiten des Unter- nehmens vorzustellen. Mit beste- henden Kunden sollte regelmäßig ein Gespräch über die gemein- same Zukunft geführt werden, in dem Optimierungsbedarf zu identifizieren ist und neue Ziele zu setzen sind. Neben der intensi- ven Kommunikation sind für den Referenten insbesondere ein po- sitives Bild von den eigenen Kun- den und gegenseitiges Vertrauen wichtig für die gemeinsame Basis, die eine langfristig erfolgreiche Zusammenarbeit ermöglicht. Im Anschluss an die Vorträge nutz- ten Referenten, Teilnehmer und Vertreter der Industrie die Gele- genheit des fachlichen Austauschs. Dieser fand sowohl bei Speisen und Getränken im Freien als auch im Rahmen der begleitenden In- dustrieausstellung statt. Infos zum Unternehmen Adresse millhouse GmbH Johannes-Gutenberg-Straße 7 65719 Hofheim am Taunus Tel.: 06122 6004 Fax: 06122 2146 info@millhouse.de www.millhouse.de Veranstaltungen August/September 2016 Kleinanzeigen Datum Ort Veranstaltung Info 26.08.2016 – 02.09.2017 Dresden Meistervorbereitungskurs im Zahntechniker-Handwerk (Teil II) Handwerkskammer Dresden Referent: N.N. 29./30.08.2016 Neuler The Prettau® Bridge Art Referent: N.N. 01.09.2016 Langen VITA VM Konzept: Power-Kurs Verblendkeramik Referent: Axel Appel Tel.: 0351 8087-528 claudia.loesche@hwk-dresden.de Zirkonzahn Tel.: +39 0474 066650 education@zirkonzahn.com VITA Zahnfabrik Tel.: 07761 562-235 u.schmidt@vita-zahnfabrik.com 03.09.2016 Erfurt Herstellung einer edelmetallfreien Teleskopkrone aus remanium® star DENTAURUM Referent: ZTM Volker Wetzel 09.09.2016 Hagen Patientenorientierte Frontzahnästhetik mit Signum composite Referent: ZTM Björn Maier 16./17.09.2016 Bad Hersfeld Creation Basic/Advanced CC/ZI-CT Referent: ZTM Peter Biekert 16./17.09.2016 Eisenach Funktionstage Interdisziplinär Referenten: diverse Tel.: 07231 803-470 kurse@dentaurum.com Heraeus Kulzer Tel.: 06181 9689-2583 silvia.budecker@kulzer-dental.com Amann Girrbach Tel.: 07231 957-224 germany@amanngirrbach.com Dental Balance Tel.: 0331 887140-70 info@dental-balance.eu G N U T L A T S N A R E V Das ScanCafé richtet sich an Zahntechniker/-innen und gibt Raum zu Ge- sprächen rund um das Thema CAD im Dentallabor. Auf Wunsch scannen die Teilnehmer gemeinsam Patientenmodelle und konstruieren diese, um die Praxis mit dem 4D-Millhouse-Fräszentrum kennenzulernen. Termine Duisburg: jeden 1. Donnerstag von 11.00 bis 15.00 Uhr Köln: jeden 2. und 4. Donnerstag von 11.00 bis 15.00 Uhr Ostwestfalen-Lippe: jeden 3. Donnerstag von 11.00 bis 15.00 Uhr Referentin ZTM Candy Faust millhouse GmbH • candy.faust@millhouse.de Weitere Informationen unter www.millhouse.de/events-details/scan-cafe.html ZAHNTECHNIK ZEITUNG Fakten auf den Punktgebracht.
Referenten aus Labor, Praxis und Universität Prof. Dr. med. dent. Carlo P. Marinello Dr. Alexander Vuck Rainer Janousch (ZTM) und Clemens Schwerin (ZTM) Wilfried Tratter (ZTM) Enrico Steger mit seinen Schülern aus Dentallabor und Ranger School 15.10.2016, Berlin, Kosmos www.zirkonzahn.com/heldentag Zirkonzahn Worldwide – Südtirol – T +39 0474 066 680 – info@zirkonzahn.com – www.zirkonzahn.com Zirkonzahn Deutschland – 73491 Neuler – T +49 7961 933990 – info@zirkonzahn.de – www.zirkonzahn.com

References: § 299
 § 2
 § 3
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 § 17