Source: https://issuu.com/oranienburg/docs/osm_2019-03_mit-amtsblatt
Timestamp: 2019-03-22 05:16:22+00:00

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Oranienburger Stadtmagazin (März-April 2019) by Stadt Oranienburg - Issuu
stadtmagazin O R A N I E N B U R G E R
M Ä R Z /A P R I L
BEILAG E ZUM : H ERAUSN EHM EN
FÜ R DIE STADT ORAN IEN BU RG
EINE NEUE UMFRAGE ZEIGT, WIE DIE BERNAUER STRASSE NOCH ATTRAKTIVER WERDEN KANN.
ORANIENBURGER BÜRGERHAUSHALT 2020
Das integrative Wohnhaus in der Gartenstraße 4 wird zum Forschungsobjekt.
Oranienburgs Bahnhofsplatz wird aufwendig umgestaltet.
Neue Ideen und Vorschläge sind wieder gefragt!
oranienburger stadtmagazin Âˇ mĂ¤rz/april 2019 Anzeige
E D I T O R I A L | I N H A LT | I M P R E S S U M
oranienburger stadtmagazin · märz/april 2019
IN DIESER AUSGABE TITELTHEMA 4	Oranienburgs Innenstadt PORTRAIT 6	Susanne und Kathrin Koczessa
Demokratie lebt von der Aus­ einandersetzung. Das ist ein Privileg unserer freien Gesellschaft. Während in Diktaturen die Linie vorgegeben und ein Abweichen nicht geduldet wird, müssen in Deutschland nicht nur Politiker Kritik aushalten. Gut so, denn das spornt uns alle an, immer noch etwas besser zu werden. Auch wenn viele Menschen auf unserem Planeten unsere Probleme gerne hätten, haben wir nämlich noch lange keinen Grund, uns auf dem bisher Erreichten auszuruhen. Es gibt noch sehr viel zu tun. Leider beherrscht dabei aber nicht jeder die hohe Kunst der sach­ lichen Kritik, mit der man andere erreicht, ohne beleidigend zu werden. Die allermeisten Mitbürgerinnen und Mitbürger haben zwar eine gute Kinderstube genossen, doch in einer freien Gesell­ schaft können eben auch sehr wenige sehr laut und ungerecht auftreten. Schnell wird man dann dazu verleitet, aus der Polemik Einzelner eine allgemeine Stimmung abzuleiten. Obwohl es unse­ rer Gesellschaft insgesamt noch nie so gut ging, scheint die all­ gemeine Stimmung jedenfalls selten so schlecht gewesen zu sein. Besonders die sozialen Netzwerke im Internet haben in ­meinen Augen dazu beigetragen, dass Beleidigungen, Polemik, Hysterie und von Halbwissen geprägte Unterstellungen in unserer Wahr­ nehmung zum normalen Umgangston geworden sind. Auch wenn sich die wenigsten daran beteiligen, werden wir doch immer mehr damit konfrontiert. Gibt es aber wirklich die viel beklagte Verrohung unserer Gesellschaft? Ich glaube das nicht. Persönliche Gespräche empfinde ich nach wie vor als sehr freundlich und konstruktiv und sowieso als sehr viel sachlicher als Debatten in sozialen Netzwerken. Deswegen habe ich mich bei allem Respekt schon vor längerer Zeit dazu entschieden, mich wieder mehr auf die „echte“ Welt zu konzentrieren und den sogenannten Hatern, also hasserfüllten und für Argumente völlig unzugängliche Menschen in der virtuellen Welt, den Rücken zu kehren. Ich wünsche uns allen, dass wir besser darauf achten, die ruhigen und gehaltvollen Stimmen nicht von den lauten und aggressiven Stimmen übertönen zu lassen. Auseinandersetzung in einer freien Gesellschaft heißt ganz besonders auch die Achtung voreinander zu pflegen.
US STADT UND VERWALTUNG A 7	Richtfest Kita Bäkestrolche 8	Radwegenetz wird weiter ausgebaut 10	Neues Wohnen in der Gartenstraße 4 12	Veranstaltungsbroschüre da 12	Anmelden fürs Osterfeuer 13	Oranienburgs Stadtwappen 14	Kinder an die Macht 15	Vorschläge für den Ehrenpreis 15	Gesundheitstag 2019 im TURM 16	Fit vorm Schloss geht wieder los 16	Kita Fröbel wird 35 Jahre alt 17	Neugestaltung Bahnhofsplatz 18	Ab jetzt: Tonies in der Stadtbibliothek 18	Fotoprojekt im KiC Inn 19	Fotowettbewerb: LaGa 21	Wohnquartier in Lehnitz-Ost 21	Erste Nacht des Scheiterns 22	Aktuelles zum Bürgerhaushalt 23	Geld für den ländlichen Raum 25	Anmelden für den Frühjahrsputz 26	„Makerspace“ in der Stadtbibliothek 23	25	28	29
SITZUNGSKALENDER GEBURTEN RÄTSELSEITE VERANSTALTUNGEN UND TERMINE
KONTAKT ZUR REDAKTION Stadt Oranienburg – Stadtmagazin – Schloßplatz 1, 16515 Oranienburg Tel. (03301) 600-6014 (Frau Fehlauer) Fax (03301) 600-99-6014 stadtmagazin@oranienburg.de www.stadtmagazin.oranienburg.de Die nächste Ausgabe des Oranienburger Stadtmagazins erscheint voraussichtlich am 18. Mai 2019.
IMPRESSUM oranienburger stadtmagazin · märz/april 2019 HERAUSGEBER Der Bürgermeister der Stadt Oranienburg, Schloßplatz 1, 16515 Oranienburg REDAKTION Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit und Wirtschaftsförderung der Stadt Oranienburg LAYOUT/SATZ Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit und Wirtschaftsförderung der Stadt Oranienburg und Heimatblatt Brandenburg Verlag GmbH FOTO-NACHWEISE Für nicht namentlich gekennzeichnete Bilder liegen alle Rechte bei der Stadt Oranienburg VERLAG (ANZEIGEN/DRUCK) Heimatblatt Brandenburg Verlag GmbH, Panoramastr. 1, 10178 Berlin, Tel. (030) 28 09 93 45, Fax (030) 28 09 94 06 ABONNEMENT Das Oranienburger Stadtmagazin mit dem Amtsblatt für die Stadt Oranienburg kann mit einem Jahresabonnement in Höhe von 29,81 EUR direkt vom Verlag (s. o.) bezogen werden AUFLAGE 23 000 Stück NACHDRUCK – auch auszugsweise – nur mit Genehmigung des Herausgebers gestattet
I N N E NSTADT
oranienburger stadtmagazin · märz 2019
Bummeln, Einkaufen und Verweilen foto: frank sperling
ORANIENBURGS INNENSTADT funktioniert, wenn alle mitmachen
inzelhandel, Dienstleistung, Arbeit, Leben und Wohnen: Zwischen Bahnhof und Schloss treffen all diese Funktionen aufeinander. Der Wert einer attraktiven Innenstadt geht damit weit über die reine Versorgung hinaus. Eine lebendige Innenstadt ist prägend für die Stadtidentität, sie zu stärken lohnt sich deshalb für die gesamte Stadt.
Die Bernauer Straße ist die Hauptschlagader der Oranienburger Innenstadt.
von dem die meisten Oranienburger Einzelhändler bisher nur mäßig profitieren. Viertens ist die Bernauer Straße als Hauptverkehrsstraße geprägt Als eine von 37 Städten in ihrer von Verkehr und Lärm – entspanntes Größenklasse hat Oranienburg an der Bummeln geht anders. bundesweiten Untersuchung „Vitale Zur Stärkung der Innenstadt, hat sich Innenstädte 2018“ teilgenommen. In die Stadt Oranienburg bereits 2010 116 deutschen Städten wurden im Sepein Einzelhandelskonzept gegeben – tember 2018 zeitgleich Passanten zu darin ist unter anderem eine Entwickihren Einkaufsgewohnheiten und der lungsfläche für großflächigen EinzelAttraktivität der Innenstadt befragt, handel, einem Magnetbetrieb, in der um herauszufinden, Rungestraße vorgeseWir brauchen hen. Außerdem nimmt welche Anforderungen Besucherinnen und Bedie Stadt über den Beeinen langen sucher an die Innenstadt bauungsplan 95 darauf Atem. haben. Die Ergebnisse Einfluss, welche Sortifür Oranienburg sind mente überhaupt auStefan Wiesjahn nicht ganz unerwartet ßerhalb der Innenstadt und auch typisch für Städte der Gröangeboten werden dürfen. Parallel ßenklasse: Unsere Innenstadt ist lewird derzeit an der Optimierung der diglich mittelmäßig attraktiv. Parkraumbewirtschaftung gearbeitet. Die wichtigsten vier Gründe dafür So elementar diese Maßnahmen und sind schnell aufgezählt: Die erste ist auch die wichtigen städtebaulichen die Berlin-Nähe. Die große Auswahl Investitionen mit vielen Fördermilund die komfortablen Öffnungszeiten lionen in die historische Mitte waren in der Metropole ziehen viel Kaufund sind – die Ergebnisse der Befrakraft aus Oranienburg ab. Die zweite gung spiegeln derzeit die langfristen Herausforderung ist der wachsende Auswirkungen der oben genannten Leerstand: 15 Ladengeschäfte betrifft Problemlage wieder. So erhielt die Sores aktuell in der Bernauer Straße. timentsvielfalt in der Befragung die Dazu kommt, drittens, der größer Note 3, es fehlt insbesondere, neben werdende Anteil des Internethandels, der Bekleidung, die Unterhaltungs-
elektronik. Einzig Drogeriewaren sind gut vertreten. Gebäude und Fassaden sowie die Lebendigkeit im Allgemeinen erhielten ebenfalls die Note 3. Vor allem Letzteres, die Lebendigkeit, ist jedoch laut der Untersuchung einer der wichtigsten Faktoren für Flair und Atmosphäre – und damit für die Attraktivität der Innenstadt. Richtig gut bewertet wurden von den 400 Befragten hingegen die Grünflächen, die Sauberkeit, die Sicherheit sowie das Zurechtfinden in der Innenstadt. Positiv überraschend war zudem, dass der Anteil der Besucher, die mit dem ÖPNV oder dem Rad in die Stadt kommen, vergleichsweise hoch ist. In der Befragung zeigte sich insgesamt, dass die Erreichbarkeit für alle Verkehrsmittel sehr gut bewertet wurde, wohingegen das Thema Parken schlechter bewertet wurde.
stellschrauben komfort, service und erlebnis Städte, die bei Ambiente und Einzelhandelsangebot nicht punkten können, verlieren gemäß der Untersuchung auch maßgeblich an Gesamtattraktivität. Es gibt jedoch weitere Einflussfaktoren, die auf das Gesamtbild einzahlen – und hier zei-
I M FO K US gen sich auch die Stellschrauben, die Oranienburg hat, solange das große Warenhaus noch auf sich warten lässt: Kunden wünschen sich Komfort, Service und Erlebnis. Gerade für kleinere Städte können demnach beispielsweise Events ein Hebel zur Erhöhung der Besuchsfrequenz sein. „Klar ist, dass wir diese Themen nur mit allen Beteiligten gemeinsam angehen können“, sagt Geschäfts­straßenmanager Stefan Wiesjahn. Seit August 2015 arbeitet er daran, Gewerbetreibende, Eigentümer und Verwaltung zusammenzubringen. Unter anderem hat der 62-Jährige einen regelmäßigen Innenstadttreff etabliert, in dem sich alle Beteiligten austauschen. Außerdem unterstützt er die Citygemeinschaft Oranienburg (CGO) bei ihrer Arbeit und organisiert
die wichtigen beiden Events „koofen & schwoofen“ sowie „Lichternacht“, mit denen die Stadt bei Besucherinnen und Besuchern punkten kann. Auch der Verfügungsfond läuft über seinen Tisch – hierbei werden jährlich bis zu 15 000 Euro an Projekte vergeben, die zur Belebung und Verbesserung der Aufenthaltsqualität der Innenstadt beitragen. Stefan Wiesjahn ist viel unterwegs und spricht mit Einzelhändlerinnen über Möglichkeiten im OnlineHandel, mit Eigentümern über einen guten Branchenmix, Mietpreise oder den Zustand von Immobilien, er berät bei Neuansiedlungen und agiert als Vermittler und Problemlöser. Baustellen gibt es aus seiner Sicht noch einige: „Die sichtbarsten sind die noch
Drei Fragen an Christian Kielczynski, Leiter des Stadtplanungsamtes  Was ist aus Ihrer Sicht die größte Herausforderung für die Oranienburger Innenstadt?  Christian Kielczynski: Die Herausforderung besteht aus meiner Sicht für unseren Einzelhandel vor allem darin, ein wirklich spannendes, besonderes Einkaufserlebnis mit vielfältigem Angebot und gutem Service zu schaffen und damit auch gegen den Online-Handel zu bestehen. Besucher sollten sich wohlfühlen und spüren, dass sie in Oranienburg sind.
netbetriebs in der Runge-Straße zu unterstützen, der sich auch auf die Frequenz in der Bernauer Straße auswirken wird.
 Wie begegnet die Stadt diesen Herausforderungen?  Wir stecken über verschiedene Städtebaufördermaßnahmen  Sie sind selbst Oranienburger. schon seit Jahrzehnten viel Geld in Welche Entwicklung in der die Innenstadt und unterstützen Innenstadt wäre Ihnen persönlich damit nicht nur bauliche Verbesbesonders wichtig? serungen, sondern mit dem Ge Ich persönlich würde mir längere schäftsstraßenmanagement seit Öffnungszeiten wünschen und ein 2015 auch ganz gezielt die City Gebisschen mehr Kundenorientierung. meinschaft und Selbst wenn Besucher sollten alle anderen nicht die geEinzelhändler. wünschte Ware sich wohlfühlen und Ein sehr wichtiim Angebot ist, ges Instrument könnte man spüren, dass sie in ist auch das z. B. den SerOranienburg sind. Einzelhandelsvice anbieten, konzept, dass das Produkt zu die Bündelung bestimmter Sortibesorgen. Mir würde das oft weimente in der Innenstadt fördert. terhelfen, denn ich habe wenig Zeit Außerdem arbeiten wir intensiv und bestelle ungern online, weil ich daran, die Entwicklung eines Maglieber mit Menschen zu tun habe.
nicht sanierten Fassaden, für mich gehört jedoch auch die weitere Unterstützung des Wochenmarktes und Verbesserung der Verweilmöglichkeiten dazu. Ich denke, wir sollten zudem über die Größe der Ladenflächen sprechen, die viel zu klein sind. Das geht natürlich nicht alles von heute auf morgen. Wir brauchen dafür einen langen Atem.“ Aktuell unterstützt er die künstlerische Zwischennutzung von Leerständen und intensiviert die Arbeit mit den Eigentümern. Geplant sind 2019 Stadtspaziergänge mit einzelnen Zielgruppen mit dem Ziel herauszufinden, welche kleinen Maßnahmen die einzelnen Beteiligten – also auch die Verwaltung – noch umsetzen könnten. Einige erste Hinweise gibt bereits die Befragung. Geschäftsstraßenmanager und Wirtschaftsförderung werden deshalb die Erkenntnisse gemeinsam mit der IHK Potsdam noch weiter in der Tiefe auswerten und sich mit anderen Kommunen austauschen, um weitere Schlüsse ziehen und sinnvolle Vorschläge für Verbesserungen machen zu können. „Letztlich trägt auch jeder Besucher und jede Besucherin dazu bei, dass die Innenstadt noch lebendiger wird und ein möglichst großes Angebot vorhalten kann“, wirbt Stefan Wiesjahn für einen Bewusstseinswandel und für den lokalen Einkauf. „Es gibt zum Beispiel schon heute keinen Grund, ein Buch bei Amazon zu bestellen, da es genauso bequem und schnell über das Online-Portal der lokalen Buchhandlung funktioniert.“ 
Die IFH-Befragung Die Datenerhebung der IFH erfolgte an zwei ausgewählten Tagen (Donnerstag und Samstag) im September 2018 anhand eines einheitlichen Fragebogens. Insgesamt sind so fast 60 000 Interviews zusammengekommen. Unterstützt wurde die Untersuchung von der Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e. V. (bcsd), dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK), dem Handelsverband Deutschland (HDE) und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB). Weitere Ergebnisse der Befragung finden Interessierte im Internet auf www.oranienburg.de/einzelhandel
P ORT R ÄT
Unternehmerinnen mit Herz SUSAN N E U N D haben bei viel Unternehmergeist auch den guten Zweck im Blick KATH RIN KOCZESSA
ie sind ein eingespieltes Team, die eine fängt einen Satz an, die andere führt ihn fort. Ein Blick reicht, um sich zu verständigen. Das ist auch wichtig, denn Susanne und Kathrin Koczessa sind nicht nur Mutter und Tochter, sondern zusammen mit Vater Günter Koczessa auch Geschäftsführer der Güterkraftverkehr und Spedition GmbH, ansässig in der Lehnitzstraße. Seit 1992 gibt es das Unternehmen, spezialisiert ist es auf den Transport von Pharmaprodukten, Medikamenten und Gefahrgut. Schon Tochter Kathrin hat hier in jungen Jahren mit dem Säubern von Fahrzeugen und Büroräumen ihr Taschengeld aufgebessert. Sie hat miterlebt, wie sich das Unternehmen mit den Jahren erfolgreich am Markt etabliert hat, aber auch, wie viel Zeit und Nerven dafür nötig waren. „Meine Eltern haben sich geradezu aufgeopfert, Urlaub und echtes Wochenende gab es kaum“, erinnert sich die heute 42-Jährige. Susanne und Kathrin Koczessa: In jeder Hinsicht ein eingespieltes Team. Fasziniert hat sie die Branche trotzdem. ausstrahlt. Eine Unternehmerin eben, Also wurde sie Speditionskauffrau und de der Laufgemeinschaft Oberhavel. Kein die einen international ausgerichteten Verkehrsfachwirtin, arbeitete zunächst Wunder, dass sie deshalb auch mit Feuer Betrieb zusammenzuhalten hat. Ihre aber in Berlin und Bremen. „Bewusst wound Flamme beim Silvesterlauf dabei ist, ganz andere Seite zeigt sich spätestens, anders, in den elterlichen Betrieb wollte der zum Jahreswechsel 2018/2019 zum 11. wenn sie von den Kindersportgruppen ich damals nicht mit einsteigen“, erklärt Mal Frauen und Männer von überall her berichtet, die sie seit Jahren ehrenamtKathrin Koczessa. 2007, als es Mutter Suzum Lauf um den Lehnitzsee anlockte. lich betreut, wie zum Beispiel die Sportsanne gesundheitlich nicht gut ging, war Neben Sport und Spaß steht der soziale AG an der Comeniusschule. „Es geht hier die Zeit dann aber doch gekommen und Gedanke im Mittelpunkt: Die beim Lauf weniger um den Leistungsgedanken, sie kehrte zurück. Erst einmal nur um gesammelten Spendengelder kommen sondern vielmehr um das Miteinander, auszuhelfen, inzwischen ist sie neben hilfsbedürftigen Menschen zugute. „Der die Gemeinschaft, Vater und Mutter Teil erste Lauf mit rund 30 Teilnehmern darum, sich nicht der Geschäftsleitung. brachte damals 150 Euro ein, durch die Das Leben ist viel auszulachen, wenn „Wir wollten immer, ein an Krebs erkrankter Junge aus Oradass Kathrin selbst schöner, wenn man nett einer was nicht kann, nienburg mit seinen Eltern ins Tropical sondern sich zu unentscheidet, wie sie Islands fahren konnte“, erinnert sich zueinander ist. terstützen“, schwärmt ihr Leben gestaltet, Susanne Koczessa. Inzwischen kommen Kathrin Koczessa mit haben sie nie zu etmehrere hundert Teilnehmer, die beim Kathrin Koczessa leuchtenden Augen was gedrängt, aber letzten Mal eingesammelten 3 770 Euro und viel Stolz in der Stimme. Als sie von natürlich waren wir sehr glücklich, als sie gingen unter anderem an das Oraniendem Abenteuer-Sportcamp berichtet, sich für das Unternehmen entschieden burger Hospiz „Lebensklänge“. „Allein das sie ins Leben gerufen hat, ist sie dabei hat“, sagt Susanne Koczessa. könnten wir dieses Event nicht stemso gerührt, dass sie mit Tränen in den AuAls Familie gemeinsam Verantwortung men, das klappt nur, weil viele treue Helgen weiterspricht. „Das Projekt liegt mir für eine Firma übernehmen – bereut hat fer und Sponsoren aus Oranienburg mit besonders am Herzen“, gesteht sie. Das das bis heute keiner der drei. Man zieht anpacken, ob am Grill, in der Küche oder Sportcamp ist ein Angebot für Grundan einem Strang, kennt sich in- und ausbeim Aufräumen hinterher“, so Susanne schüler, gemeinsam geht es für fünf Tage wendig, weiß sich zu nehmen. „Es ist das Koczessa. „Das ist ein Gemeinschaftsin die Sportschule nach Lindow. „Die KinBeste, das uns passieren konnte, es gibt werk von Menschen, die sich für eine der wachsen hier eng zusammen und keinen Neid, keine Konkurrenz, keine gute Sache stark machen.“ Es sind die gulernen, dass das Leben viel schöner ist, eigenen Interessen, wie es vielleicht in ten Seelen in unserer Stadt, die sie so lewenn man nett zueinander ist“, so KaUnternehmen der Fall ist, wo keine fabenswert machen. Ohne Zweifel: Susanthrin Koczessa. Sie selbst ist eine absomiliäre Bindung besteht“, sagt Kathrin ne und Kathrin Koczessa sind zwei davon lute Sportskanone, gewann als Läuferin Koczessa, die trotz ihrer zierlichen Statur und beim jährlichen Silvesterlauf komschon dutzende Pokale und ist Vorsitzenviel Kraft und Durchsetzungsvermögen men stets noch viele weitere dazu.
Neue Kita nimmt Gestalt an SCHMACHTEN HAG EN Richtfest für die Kita „Bäkestrolche“
Freut sich mit den Kitakindern über den Baufortschritt: Bürgermeister Alexander Laesicke beim Richtfest der neuen Kita „Bäkestrolche“, die immer weiter Form annimmt. Die bunten Bänder an der Richtkrone weisen den Weg: 2020 sollen die Schmachtenhagener KitaKinder ihren Neubau beziehen können. 125 Kinder, davon 45 im Alter von null bis zwei Jahren, werden dann ebenfalls auf dem sogenannten Schulcampus neben Grundschule, Hort und Jugendclub ihren neuen Platz zum Spielen, Toben und Lernen finden. Ende Januar war ein wichtiges Etappenziel erreicht: Es wurde Richtfest für die neue Kita „Bäkestrolche“ gefeiert.
der Dorfstraße 33 übrigens als kunterbunte Kindereinrichtung zu erkennen sein: Die Fassade wird, ähnlich wie die Schule, in einem knalligen Rot erstrahlen. Ein neuer Spielplatz für den Nachwuchs ist ebenso im Zuge des KitaNeubaus vorgesehen wie ein Parkplatz mit 32 Stellplätzen für die Eltern und Erzieher. Der Neubau wird die Stadt Oranienburg rund 3,8 Millionen Euro kosten. Davon steuert das Land rund 1,8 Millionen Euro aus dem Leader-Programm des Europäischen Landwirtschafts-
fonds für die Entwicklung des Ländlichen Raumes bei. Sobald die Kita, vorrausichtlich im Januar 2020, fertig ist, befinden sich alle Schmachtenhagener Kinder- und Jugendeinrichtungen an einem Ort, so dass die Kinder keine öffentlichen Straßen beim Wechsel zwischen den Einrichtungen überqueren müssen. „Ich freue mich schon darauf, in einem Jahr hier die Eröffnung der neuen Kita feiern zu können“, sagte Bürgermeister Alexander Laesicke, der beim Richtfest anwesend war.
grafik: skp kuntze architekten
Die Stadt Oranienburg lässt einen kompakten zweigeschossigen Flachdach-­ Bau an der Stelle des abgerissenen alten Heizhauses errichten. Die barrierefreie Kita wird aus vier Kuben bestehen, die in der Mitte ein zentra­les Atrium bilden. Beheizt wird die Einrichtung über die Fernwärme der nahen Biogasanlage in Schmachtenhagen. Auch eine Photovoltaikanlage auf dem Dach ist für den eigenen Strombedarf der Kita vorgesehen. Produziert die Anlage einmal Überschüsse, werden diese ins Netz eingespeist. Optisch dem Schulgebäude angepasst: So wird die neue Kita „Bäkestrolche“ in Schon von Weitem wird das Haus in Schmachtenhagen eines Tages aussehen.
Komfortabel mit dem Radel RADWEG EN ETZ wird modernisiert und weiter ausgebaut
Ob auf dem Weg zur Arbeit, für den kurzen Wochenendausflug oder aber für den Radurlaub: Oranienburg besitzt zahlreiche idyllische Strecken durch Wald, Feld und Flur. Eigentlich ist es so naheliegend: Wo viel Wasser, da viel Ufer – wo viel Ufer, da viel Platz für komfortable Radwege. Es hat lange gebraucht, bis Oranienburg sein Potential als Stadt am Wasser erkannt hat. Doch mit der Landesgartenschau 2009 waren sie plötzlich sichtbar: Die idyllischen Strecken entlang der Havel, die nicht nur für Radtouristen reizvoll sind. Sie machen auch den Alltag der radelnden Oranienburger schöner, sicherer und verkürzen so manchen Weg ins Stadtzentrum. Nun wird das Radwegenetz weiter ausgebaut und Lücken werden geschlossen. HAVELUFERRADWEG: LÜCKENSCHLUSS Keine Ampel, kein Stau, keine Autofahrer stören beim Radeln entlang des Havel­uferradweges fernab der Hauptverkehrsstraßen. Doch Radler, die bisher vom Schloss Richtung Lehnitz unterwegs sind, werden auf der Havel­ promenade auf Höhe der WaltherBothe-­ Straße jäh ausgebremst: Hier
endet der asphaltierte Radweg. Nun soll aber voraussichtlich Ende Jahres auch das noch unbefestigte 950 Meter lange Teilstück des Uferweges von der Walther-Bothe-Straße bis zur Dropebrücke mit Hilfe von Fördermitteln aus dem Programm „Modernisierung von touristischen Radwegen“ ausgebaut werden. Damit entsteht ein attraktives und durchgängiges Touren-Stück quer durch die Innenstadt bis hin zum Schlosshafen. Nicht nur für Radtouristen, sondern auch für Alltagsradler aus Lehnitz und Oranienburg Süd wird mit diesem Lückenschluss eine direkte Verbindung zur Stadtmitte geschaffen, die auch dazu beiträgt, den innerstädtischen Verkehr zu entlasten. Damit der von der Quelle bis zur Mündung in die Elbe ausgeschilderte Havelradweg seinem Namen auch in Oranienburg endlich alle Ehre macht, soll dieser nach Abschluss der Bauarbeiten dann auch offiziell am Havelufer entlangführen. Derzeit verläuft der Radfernweg noch am Ufer des Lehnitzsees
entlang. Beim Bau des Radweges werden die Anforderungen vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) an einen Radfernweg berücksichtigt: Drei Meter breit und beleuchtet wird dieser sein. Am Feuchtbiotop werden Radler übrigens auf einen Bohlenweg geleitet. Mittelfristig ist auch vorgesehen, den Havelradweg am Wasser entlang bis nach Sachsenhausen zu verlängern. Deshalb wurde bei der Planung für die Wiedererrichtung der Friedenthaler Schleuse auch an die Radfahrer gedacht. Wenn die Schleuse voraussichtlich 2021 in Betrieb geht, wird der Havelradweg auf einer separaten Radwegebrücke über die Schleuse geführt. Anschließend geht es weiter auf dem derzeit noch mit Spurplatten versehenen „Weg zur Biberfarm“, der ebenfalls fahrradfreundlich ausgebaut wird. Von Sachsenhausen aus erreichen Radler dann über die Friedrichsthaler- und Malzer Chaussee auf Höhe der Grabowseebrücke in Friedrichsthal wieder den ausgewiesen Havelradweg.
RADFERNWEG BERLIN–KOPENHAGEN: VERLEGUNG UND AUSBAU Der Verlauf des beliebten Radfernweges Berlin-Kopenhagen im Oranienburger Ortsteil Lehnitz wird sich leicht ändern, um einerseits schönere Strecken zu nutzen und andererseits die Verkehrssicherheit insbesondere für die Radfahrer zu erhöhen. Die neue Route verläuft dann über die Straßen Drosselweg – Falkenweg – Forstring – Havelkorso. Die dafür notwendige neue Ausschilderung soll im Zuge des Ausbaus des Haveluferradwegs erfolgen. Nicht nur Radler, auch Skater auf dem Kopenhagen-Radfernweg können sich darüber hinaus freuen: Die Stadt wird, sobald die Zustimmung der Wasserschifffahrtsbehörde vorliegt, das bisher unbefestigte Teilstück auf Höhe der Lehnitzschleuse asphaltieren, damit es auch dort dann richtig rund läuft. FONTANE-RADFERNWEG: NEUE BESCHILDERUNG Zum Fontanejahr 2019 wird die neue rund 520 Kilometer lange RadfernRoute beschildert, die an vielen bran-
denburgischen Fontane-Orten entlang führt. In Oberhavel startet die Strecke in Oranienburg, denn der Dichter und Denker machte auf seinen Wanderungen durch die Mark auch hier Station. Unter anderem kehrte er 1861 im damaligen Hotel Eilers gegenüber dem Schloss ein. Weiter geht’s nach Liebenberg bis nach Rheinsberg bzw. von dort bis nach Potsdam. In Oranienburg fahren Touristen auf dem Fontane-Radweg ab Bahnhof über den Louise-HenriettenSteg zum Schloss, von dort über den August-Wilhelm-Steg zur Bernauer Straße und von dort wiederrum weiter Richtung Lehnitzschleuse. Neue Infotafeln auf Höhe der Stadtbibliothek, am Schlosshafen und am Bahnhof werden zudem Fontanes Spuren in Oranienburg beleuchten. WENSICKENDORF: NEUER RADWEG NACH WANDLITZ Für Radfahrer ist die Strecke zwischen Wensickendorf und Wandlitz mangels Radweg zurzeit noch ein gefährliches Pflaster. Dies soll sich ändern: Ein beleuchteter Radweg wird künftig den Oranienburger Ortsteil mit Wandlitz verbinden. Nach Abschluss
Neubürger-Radtour: Mit dem Bürgermeister durch die Stadt um 10 Uhr lädt er wieder gemeinsam mit dem ADFC zur Neubürger-Radtour ein. Treffpunkt ist auf dem Schlossplatz. Die Tour dauert rund zwei Stunden und ist kostenfrei. Anmeldungen bitte per E-Mail an: gilz@oranienburg.de
Alle Neubürgerinnen und Neubürger, sowie natürlich auch alle interessierten Alt-Oranienburgerinnen und Oranien­burger, können ihre neue Heimat­stadt gemeinsam mit dem Bürger­meister Alexander Laesicke erkun­den. Am Samstag, 13. April,
Mit dem Rad lassen sich in kurzer Zeit viele interessante Ecken im Stadt­ gebiet erkunden, zu denen Bürgermeister Alexander Laesicke Wissenswertes auf der Neubürger-Tour zu erzählen hat.
Jeder Radler zählt: Lehnitz ist spitze Der Radtourismus boomt. Der Rekordsommer 2018 hat mehr passionierte Radler denn je im Landkreis Oberhavel auf die Strecke gebracht. Am Messpunkt zwischen Borgsdorf und Lehnitz, wo die Radwege BerlinKopenhagen, Havelradweg sowie der Seen-Kultur-Radweg entlang führen, wurde erstmals die 100 000erMarke geknackt. Damit liegt die am stärksten frequentierte Zählstelle im Landkreis Oberhavel auf Oranienburger Gebiet. Pro Tag radelten dort im Jahresdurchschnitt 280 Personen entlang. Das waren satte 35 Prozent mehr als im Vorjahr. Am häufigsten zog es Radler an Himmelfahrt hinaus ins Freie: 1 293 Personen wurden auf dieser Strecke gezählt. der Bauarbeiten in rund anderthalb Jahren können Radler die Wiesen, Felder und Märkischen Kiefern an der B  273 gefahrlos beim Vorbeifahren genießen. Momentan laufen an der rund fünf Kilometer langen Strecke die Vorbereitungen für den Radwege-Bau. Daher kann es bis Mitte März zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen. Die Bundestraße wird halbseitig gesperrt, der Verkehr mit einer Ampelanlage geregelt. Der konkrete Baubeginn für den Radweg ist für das dritte Quartal 2019 geplant. Da auch drei Durchlässe unter der Straße erneuert werden und eine kleine Radwegebrücke über die Briese gebaut wird, muss die Bundesstraße voll gesperrt werden. Eine Umleitung wird ausgeschildert. Nach Abschluss der Bauarbeiten rollt der Verkehr aber nicht nur auf dem neuen Radweg gut. Auch die Straßen-Deckschicht vom Knotenpunkt B 273/Basdorfer Straße bis zum Bahnübergang in Wensickendorf ist dann saniert. Insgesamt kostet der lang ersehnte Radweg nach Wandlitz rund 2,5 Millionen Euro, die sich das Land Brandenburg, die Stadt Oranienburg und die Gemeinde Wandlitz teilen. Oranienburg investiert dabei 250 000 Euro in die Aufwertung des Radwegenetzes. GERMENDORF: AMPEL GEPLANT Eine insbesondere für Radler gefährliche Stelle wird in diesem Jahr in Germendorf entschärft: Die Kreuzung an der Straße Am Globus/Germendorfer Dorfstraße wird mit einer Ampelanlage ausgestattet.
„Wir üben hier Integration“ EINZIGARTIG IN DEUTSCHLAND Wohnen und Leben im Forschungsobjekt Gartenstraße 4
Oft sind es kirchliche oder private Träger, die Integrationshäuser initiieren. In Oranienburg aber ist es die städtische Wohnungsbaugesellschaft WOBA, die aktiv geworden ist. Nicht reden, einfach machen: In Fachkreisen könnte die Oranienburger Adresse „Gartenstraße 4“ zum geflügelten Wort werden – dafür, wie Integration durch gemeinsames Wohnen und Leben zu einem Erfolgskonzept werden kann. Die städtische Wohnungsbaugesellschaft Oranienburg (WOBA) hat in der Altstadt mit einem auffälligen Neubau sowohl architektonisch als auch konzeptionell Mut zur Lücke bewiesen. „Bundesweit gibt es kein vergleichbares Projekt“, sagt Prof. Dr. Christine Hannemann. Sie muss es wissen. Die Soziologin erforscht an der Universität Stuttgart integrative Wohnkonzepte mit Zuwanderern. Ein eigens errichtetes Haus, in dem sich sowohl einheimische Geringverdiener als auch Flüchtlinge mit anerkannter Aufenthaltserlaubnis wohlfühlen können, wo es einen großen gemütlichen Gemeinschaftsbereich samt Küche und kleinem Garten gibt und ein Sozialarbeiter täglich vor Ort ist – das alles passt perfekt in das vom Bund geförderte Forschungsprojekt „Zusammenhalt braucht Räume“.
Deutschlandweit untersucht die Wissenschaftlerin mit ihrem Team sechs unterschiedliche integrative Pionierprojekte, fragt danach, was gut funktioniert und was eben nicht. Oranienburg ist eines der Forschungsobjekte – das einzige in Ostdeutschland und das einzige in ganz Deutschland, wo eine kommunale Wohnungsbaugesellschaft selbst als Bauherr eines integrativen Hauses auftritt. Prof. Dr. Christine Hannemann hat lange nach solch einem Fall gesucht. Nun sitzt sie im Büro von WOBA-Geschäftsführer Bernd Jarczewski und hat viele Fragen. Etwa: Wie kommt eine Wohnungsbaugesellschaft auf die Idee, so ein Modellprojekt selbst zu stemmen? Hier ist Bernd Jarczewski in seinem Element. Einerseits treibt es ihn, der Herr über rund 3 700 Wohnungen im Stadtgebiet ist, seit Jahren um, warum es heutzutage so schwer ist, ein Gemeinschaftsgefühl unter den Mietparteien wachsen zu lassen: „Früher ging das doch auch.“ Andererseits weiß er auch, dass Einraum-Wohnungen aufgrund steigender Mieten immer gefragter werden: „Wir haben
eben nicht nur gut situierte Menschen.“ Da wäre dann wieder sein Dilemma. Doch: „Wer alleine wohnt, der lebt ja nicht allein“, sagt Prof. Dr. Christine Hannemann. Es braucht lediglich Orte, an denen Begegnung möglich wird, an denen aus Einsamkeit Gemeinsamkeit werden kann. Bernd Jarczewski nickt eifrig. Zahlreiche Wohnmodelle unter dem Motto „Gemeinsam wohnen – gemeinsam leben“ hat er sich angesehen, vor
Viel Wir hilft viel: Im Gemeinschaftsraum finden sich zahlreiche Flyer mit Hilfsangeboten.
Sozialarbeiter Guido Allert und Nancy Hanke von der WOBA freuen sich über den langsam wachsenden Zusammenhalt unter den Bewohnern. allem in Wien und in den Niederlanden. Mit dem Zustrom der Flüchtlinge, dem fehlenden Wohnraum für diese überwiegend allein ins Land gereisten jungen Männer war für ihn die Stunde gekommen, ein integratives Wohnprojekt in die Tat umzusetzen – ganz ohne Fördermittel vom Land oder Bund. Dann ging alles ganz schnell: Um möglichst kostengünstig zu bleiben, wurde in der Gartenstraße innerhalb eines Jahres ein Haus mit sogenannten Laubengängen errichtet. Alle Haustüren sind als Außentüren konzipiert. Das Gebäude ist damit auch ein architektonisches Experiment für die WOBA, denn bis dato gab es diese Bauweise bei der Gesellschaft nicht. Im April 2018 zogen die ersten Bewohner in die 22 Ein- bis Dreiraum-Wohnungen in günstiger Modulbauweise ein. Mehr als 200 Interessierte hatten im Vorfeld die Gartenstraße 4 besichtigt. Das Haus ist heute vollvermietet, die Fluktuation gleich null. Ein Drittel der insgesamt 50 Bewohner sind geflüchtete Zuwanderer vor allem aus Syrien. Die restliche Mieterschaft setzt sich aus Familien, Alleinerziehenden, Alleinstehenden, jungen wie alten Oranienburgern mit geringem Einkommen zusammen. Dass dieses Konzept kein Selbstläufer wird, war allen Beteiligten klar. Natürlich gibt es mitunter auch Reibungspunkte: verdreckte Gemeinschaftswaschmaschinen, nächtlicher Lärm oder zu laute Musik. Wo Klingelschilder mit Namen wie Müller, Mohammed und Märkischer Sozialverein auf eine kulturell vielfältige Mieterschaft schließen lassen, braucht es aber auch Menschen, die bereit sind, fremde Gepflogenheiten nicht nur zu tolerieren,
Im gemütlichen Gemeinschaftsraum können die Kinder spielen, während die Erwachsenen kreativ sind, gemeinsam kochen oder klönen. sondern sich dafür zu interessieren. „Wir üben hier Integration mit allen Parteien“, betont der WOBA-Chef und ist überzeugt: Um tatsächlich ein WirGefühl zu entwickeln, „braucht es jemanden, der das in die Hand nimmt.“ Wo sein Zuständigkeitsbereich endet, beginnt deshalb die Arbeit für Guido Allert. Der Sozialarbeiter vom Märkischen Sozialverein will Hilfe zur Selbsthilfe leisten: „Jeder bringt hier sein Päckchen mit.“ Er kümmert sich um die Hausaufgabenbetreuung genauso wie um Deutschkurse, Ämtergänge und Stricknachmittage. Vor allem aber redet er: „Durch Gespräche haben wir schon ganz viel erreichen können und Druck rausgenommen. Zudem erziehen sich die Bewohner gegenseitig.“ Ramona Ladewig lebt in der Gartenstraße 4 und kann aus eige-
ner Erfahrung bestätigen: „Ich erfahre viel Hilfe. Und was ich geben kann, das gebe ich auch. Das ist schon das richtige Konzept.“ So näht sie etwa einer Nachbarin die Gardine, ein anderer Bewohner fährt sie dafür zum Arzt. 70 bis 80 Prozent der Bewohnerschaft trifft Guido Allert mittlerweile regelmäßig im Gemeinschaftsraum, der eher einem Wohnzimmer gleicht. Alles blitzt und blinkt hier vor Sauberkeit. Es gibt eine Kinderecke, Gitarren liegen auf der Couch, ein halb fertiges Puzzle wartet auf dem Tisch auf seine Vollendung. Nur einige Broschüren zeugen davon, dass dies keine normale Wohnung ist. Der Treffpunkt zahlt sich bereits aus: „Wer mehr Zeit im Gemeinschaftsraum als in der eigenen Wohnung verbringt, vereinsamt nicht. Die Alternative ist sonst oft nur der Fernseher, der Tag und Nacht läuft“, weiß Allert. Ramona Ladewig pflichtet ihm bei: „Ich habe hier nach 30 Jahren endlich ein Zuhause gefunden, nicht nur eine Wohnung. Früher hatte ich kaum Kontakte.“ Dies ist Wasser auf die Mühlen von Bernd Jarczewski. Der von der WOBA finanzierte Sozialarbeiter sollte zunächst lediglich ein Jahr lang Impulse setzen, bis sich eine gut funktionierende Haus-Gemeinschaft gebildet hat. Nun wird Guido Allert wohl noch ein, vielleicht zwei Jahre Ansprechpartner für alle Fragen und Nöte der Mieter bleiben, schätzt der WOBA-Chef. Die Professorin hält fünf Jahre für realistisch. Ramona Ladewig sagt: „Wenn Guido nicht da ist, entsteht ein Loch.“ Prof. Dr. Christine Hannemann steht nun erstmals mit Bernd Jarczewski vor dem grauen Sichtbeton-Flachbau mit seinen roten Geländern. „Das ist wirklich toll!“, sagt sie beindruckt und meint sowohl das Konzept als auch die Architektur des Hauses. „Wat is toll? Nee, dat is nich toll! Wenn wenigstens Farbe an der Wand wäre“, schallt es missmutig aus dem ersten Stock. Ja, die Optik des Hauses ist besonders. So wie das Wohnprojekt auch, in dem zwar alle in ihren eigenen vier Wänden, aber eben doch unter einem Dach gemeinsam leben sollen. Ob dieses Konzept tatsächlich zu einem langfristigen Erfolg wird? Die Wohnsoziologin ist zuversichtlich. Sie wird wiederkommen, die Bewohner befragen und auch dafür werben, dass es keine Farbe an der Fassade braucht. Denn das Bunte, die Vielfalt – das machen genau die Menschen aus, die hinter den 22 Türen leben. www.zusammenhaltbrauchtraeume.de
Dem Winter so richtig einheizen
OSTERFEUER Anmeldungen noch bis 29. März möglich
Neuer Veranstaltungskalender in der Tourist-Info Die begehrte Broschüre „Veranstaltungen in Oranienburg“ für das erste Halbjahr 2019 ist nun in der Tourist-Info, Schloßplatz 2, zu haben. Gregor Meyle oder Gregor Gysi? Frauentagsfrühstück oder Herrentagsfeier? Häkeln in der Stadtbibliothek oder Nähen im Eltern-KindTreff? Die Vielfalt der kulturellen Angebote in Oranienburg ist groß und findet sich in der neuesten Ausgabe des städtischen Veranstaltungskalenders wieder. Weit mehr als 300 Termine versammelt das 52 Seiten starke Druckwerk: neben Ausstellungen, Lesungen, Konzerten und Theater-Aufführungen auch Sport- und Handarbeitsangebote sowie natürlich jede Menge Veranstaltungen speziell für Kinder. Im Fontanejahr 2019 spielt der märkische Dichter auch in Oranienburg eine Rolle und wird unter anderem mit Führungen, Lese- und TheaterAbenden gewürdigt. Und selbstverständlich dürfen die großen städtischen Höhepunkte nicht fehlen: Orangefest und Stadtfest etwa oder das Picknick in Weiß im Schlosspark. Der Veranstaltungskalender deckt den Zeitraum Februar bis Juli 2019 ab, beinhaltet aber auch schon eine umfangreiche Vorschau auf das zweite Halbjahr 2019. Die Broschüre kann kostenlos in der Tourist-Information, Schloßplatz 2, mitgenommen werden.
foto: m_photofranz56/fotolia
Das Abbrennen eines Osterfeuers ist ein uralter Brauch in ganz Deutschland. Bald lodern sie wieder überall: Die beliebten Osterfeuer. Um den jahrhundertealten Brauch ungetrübt, ohne Gefahr für Mensch und Umwelt feiern zu können, sollte einiges beachtet werden. Auch wenn der Frühling zum Osterfest kalendarisch längst Einzug gehalten hat, freuen sich viele auf die Osterfeuer, mit denen traditionell der Winter zwischen Gründonnerstag, 18. April, und Ostersamstag, 20. April, vertrieben wird. Wer selbst solch ein Feuer entzünden möchte, muss dies bei der Stadtverwaltung Oranienburg anmelden. Osterfeuer sind – übrigens unabhängig von ihrer Größe – genehmigungs- und gebührenpflichtig. Damit die schriftliche Erlaubnis pünktlich und fristgerecht im eigenen Briefkasten liegt, muss der Antrag bis Freitag, 29. März, beim Ordnungsamt der Stadt Oranienburg eingereicht werden. Der Antrag kann einerseits formlos per Brief oder E-Mail gestellt werden. Wichtig ist hierbei die Nennung des Tages, die Uhrzeit und die Größe des geplanten Feuers sowie eine Lageskizze der Örtlichkeit. Anderseits geht es noch einfacher über das Antragsformular auf der Internetseite der Stadt Oranienburg. Dort finden sich auch alle wichtigen Informationen
und Hinweise rund um das Entzünden eines Oster- bzw. Lagerfeuers. www.oranienburg.de/osterfeuer
Auf einen Blick Tipps fürs Osterfeuer Um das Feuer sollte ein kleiner Wall aus Steinen und Sand gebildet werden. Zu Gebäuden und brandgefährdeten Materialien ist ausreichend Abstand zu halten. Bei starker Rauchentwicklung oder Funkenflug ist das Feuer unverzüglich zu löschen. Um Igel, Mäuse und andere Kleintiere zu schützen, sollte ein bereits angehäufter Baum- und Strauchabschnitt vor dem Entzünden noch einmal umgesetzt werden. Bis zum vollständigen Abbrennen des Feuers sollte es gut im Auge behalten werden. Sie haben noch Fragen? Dann sind Sie hier richtig:  Stadt Oranienburg Ordnungsamt  Tina Eichelmann  (03301) 600 691 @ eichelbaum@oranienburg.de
Vom Schilfrohr bis hin zu Eicheln DAS ORAN I EN BURG ER STADTWAPPEN reicht zurück bis ins 16. Jahrhundert
Schon gewusst? Wer Oranienburgs Wurzeln sucht, findet sie auch auf Fahnen, Wimpeln, an Hauswänden, auf Stadtplänen, mitunter sogar auf Tassen. Das Stadtwappen mit Eichen­ baum und Fisch erzählt noch immer viel von den Menschen, die im 16. Jahrhundert im damaligen Bötzow lebten. Es waren demnach vor allem hart arbeitende Einwohner, die Landwirtschaft betrieben, Handwerker oder Fischer waren und in reetgedeckten Häusern lebten. Die Motive des Stadtwappens gehen auf die Mitte des 16. Jahrhunderts zurück und waren nicht willkürlich gewählt. Ein Wappen war damals weit mehr als eine sozusagen frühneuzeitliche StadtmarketingMaßnahme. Die dargestellten Motive zeigten, dass der Kurfürst Joachim II. den hier beheimateten Menschen freien Zugang zu vielen Dingen gewährte, die ihre Lebensgrundlage bildeten. Und diese Dinge prägen zum großen Teil noch heute das Aussehen des Oranienburger Stadtwappens. Die Eiche im Wappen symbolisierte die Erlaubnis des Kurfürsten, im kurfürstlichen Wald Holz zum Bauen und Brennen schlagen zu dürfen. Der grüne Rasen wiederum zeugte davon, dass es den Einwohnern gestattet war, ihre Haustiere im kurfürstlichen Forst weiden zu lassen. Der Fisch im Wappen stand für das Recht, in der Havel zwischen der Ruppiner und Lehnitzer Dosse zu fischen. Und noch etwas war auf fast allen Varianten des Oranienburger Wappens zu sehen: Sieben Rohrkolben standen für die freie Rohrnutzung zum Decken der Hausdächer. Doch immer wieder wurde das Wappen im Laufe der Jahrhunderte umgearbeitet. Insbesondere das Schilfrohr durchlebte eine interessante Wandlung. Seit dem 19. Jahrhundert wurde es mitunter – wahrscheinlich aufgrund von Fehlinterpretationen oder einer großen Fantasie des Stempelschneiders – zu Kornähren umgedeutet. Seit der Neugestaltung des Wappens durch den berühmten Heraldiker Ottfried Neubecker im Jahre 1937 fehlen die Kolben gänzlich im Stadtwappen. Dafür finden sich im Hoheitszeichen der Stadt vier stilisierte goldene Eicheln am Baum wieder. Allerdings war der Heraldiker 1937 mit dem Verzicht der Rohrkolben auf der historisch sicheren Seite: Er griff
Das aktuelle Stadtwappen wurde 1980 auf Wunsch der Stadtverordneten vom Grafiker Dieter Schumann entworfen. bei seinem Entwurf auf das älteste ihm bekannte Stadtsiegel aus dem Jahr 1599 zurück, auf dem diese noch nicht zu sehen waren. Dieses Wappen war zufällig auf einem Dokument im Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz in Berlin entdeckt worden. Heute gilt es jedoch leider als verschollen: „Ich habe im Geheimen Staatsarchiv recherchiert, doch dieses Wappen war nicht aufzufinden. Da es sich um einen ‚Zufallsfund‘ handelte, kann es in irgendeiner Akte sein, in der man ein Oranienburger Siegelwappen gar nicht vermutet. Vielleicht taucht es also irgendwann wieder auf“, hofft Manuela Vehma, Leiterin des Regionalmuseums Oberhavel, die sich intensiv mit dem Oranienburger Wappen beschäftigt hat. 1980 entschlossen sich die Oranienburger Stadtverordneten abermals dazu, das Stadtwappen, dessen Gestaltung 1937 mitten in die Zeit des Nationalsozialismus fiel, ändern zu lassen. Der Grafiker Dieter Schumann schuf daraufhin ein stilisiertes Stadtwappen, das heute noch gültig ist und vor allem für wichtige, hoheitliche DokuZur 800-Jahr-Feier Oranienburgs 2016 erstrahlte das überlieferte Stadtsiegel von 1653 nochmals in neuem Glanz. Der Berliner Bildhauer Heiner Hoyer hat für den Tourismusverein Oranienburg und Umland e. V. eine Medaille gestaltet, auf der das Siegel mit Rohrkolben zu sehen ist. Die Medaille gibt es übrigens noch in der TouristInformation, Schloßplatz 2, zu kaufen.
Stadtwappen von Oranienburg, um 1925, vermutl. Max Rehberg, kol. Zeichnung, Regionalmuseum Oberhavel.
Stadtsiegel von Bötzow, 1618, unbez., Zeichnung, 1932, Regionalmuseum Oberhavel. mente der Stadtverwaltung verwendet wird. So findet es sich auf rot-weißem Grund auch auf der Stadtfahne wieder, die zu besonderen Anlässen vor dem Schloss Oranienburg gehisst wird. Die Ortsteile von Oranienburg – Friedrichsthal, Germendorf, Lehnitz, Malz, Sachsenhausen, Schmachtenhagen, Wensickendorf und Zehlendorf – haben übrigens keine eigenen offiziellen Wappen.
BETEI LIGUNGSSATZUNG: Kinder und Jugendliche entscheiden nun mit Schule können bis zu sieben Delegierte teilnehmen, die für die Workshop-Zeit von der Schule freigestellt werden (Teilnehmerzahlen sind begrenzt). Sollten sich mehr als sieben Schülerinnen und Schüler dafür interessieren, entscheidet das Los. Eltern von Kindern bis zu fünf Jahren werden zudem über die Kitaleitungen per E-Mail informiert.
Die Zeit läuft: Bis Anfang Mai können Oranienburger Kinder aller ­Altersgruppen, wie hier die Kinder der Kita Friedrich Fröbel, mitentscheiden, bei welchen ­Themen sie künftig in der Stadt ein Wort mitreden wollen. Kinder und Jugendliche sind auch in Oranienburg durchaus eine Macht: Nun bekommen die insgesamt 7 183 aktuell in der Stadt lebenden Kinder bis 18 Jahre mehr Mitsprachemöglichkeiten im öffentlichen Leben zugesprochen. Fühlen sich Kinder und Jugendliche in Oranienburg wohl? Werden ihre Bedürfnisse beachtet und ihre Wünsche gehört? Was könnte noch verbessert werden, um dem Nachwuchs eine glückliche Kindheit in seiner Heimatstadt zu ermöglichen? Diesen und vielen weiteren Fragen will die Stadt Oranienburg gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen in verschiedenen Workshops bis Mai 2019 auf den Grund gehen. Hintergrund ist die sogenannte Beteiligungssatzung, zu deren Einführung die Kommunen aufgrund einer Änderung der Kommunalverfassung des
Landes Brandenburg seit vorigem Jahr verpflichtet sind. Kindern und Jugendlichen soll es so ermöglicht werden, bei allen sie berührenden Gemeindeangelegenheiten aktiv und eigenständig mitzuwirken. Unter dem Motto „Ich entscheide mit!“ soll nun zunächst herausgefunden werden, an welcher Stelle und in welcher Form Kinder und Jugendliche künftig in Entscheidungen der Stadt einbezogen werden können. Das Themenfeld ist dabei weit gesteckt: öffentlicher Verkehr, Freizeitangebote, Spielplätze und vieles mehr … Ideen, Anregungen und Hinweise sind gefragt! Dafür wird es je nach Alter der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zielgruppengerechte Workshops geben, die vom Amt für Bildung und Soziales sowie vom Oranienburger Jugendbeirat organisiert werden. Wer mitmachen möchte, findet in seiner Schule die Anmeldeformulare vor. Aus jeder
Eltern von Kita-Kindern haben am Samstag, 30. März, ab 10 Uhr in der Stadtbibliothek, Schloßplatz 2, die Möglichkeit, über die Beteiligung ihrer Kinder ins Gespräch zu kommen. Es wird einen Infostand geben. Der Workshop für die Grundschüler findet am Donnerstag, 28. März, im Eltern-Kind-Treff, Kitzbüheler Straße 1 A, von 8.30 bis 14.30 Uhr statt. Das Format für die Zwölf- bis 18-Jährigen ist für Mittwoch, 20. März, von 8.30 bis 14.30 Uhr im Bürgerzentrum, Albert-Buchmann-Straße 17, geplant. Die Ergebnisse dieser Workshops fließen letztlich in die neue Oranienburger Beteiligungssatzung ein und werden vom 15. April bis 5. Mai auch auf der Internet-Plattform unter www. opin.me (Suche: „Oranienburg Beteiligung verankern“) zur Diskussion und Abstimmung eingestellt.
Wo erfahre ich mehr? 	Stadt Oranienburg Gemeinwesen 	Angela Mattner 	(03301) 600 705 @	mattner@oranienburg.de
Engagement sichtbar machen EH REN PREIS DER STADT Kandidaten können vorschlagen werden
Oft sind es die stillen Helfer, die dafür sorgen, dass es anderen Menschen gut oder besser geht. Die nicht viel Aufsehens darum machen, dass sie sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich und aufopferungsvoll zum Wohle anderer einsetzen. Genau diesen engagierten Mitmenschen soll mit dem Ehrenpreis der Stadt Oranienburg einmal im Jahr gedankt werden. Kennen Sie jemanden, der sich in seiner Freizeit ehrenamtlich um ältere Nachbarn kümmert oder schon seit Jahren mit viel Herzblut einen lokalen Verein leitet? Auch in diesem Jahr wird die Auszeichnung im Rahmen des Oranienburger Stadtempfangs am 2. Oktober wieder durch Bürgermeister Alexander Laesicke verliehen, ab sofort können Vorschläge eingereicht werden. Der Ehrenpreis wird in drei Kategorien vergeben: Vereine bzw. Organisationen, Projekte bzw. Initiativen (zum Beispiel eine Bürgerinitiative oder eine Selbsthilfegruppe) sowie Einzelpersonen. Einzelpersonen dürfen sich jedoch nicht selbst vorschlagen. Außerdem müssen sich Einzelpersonen seit mindestens fünf Jahren ununterbrochen, regelmäßig und ohne Entgelt in der Freizeit engagieren. Als Bewerbungskriterien werden die Dauer des Engagements, der Zeitaufwand sowie der
Wer viel gibt, bekommt auch viel zurück: Mit dem Ehrenpreis der Stadt Oranienburg würdigt der Bürgermeister bürgerschaftliches Engagement und selbstlosen Einsatz.
Im vorigen Jahr nahm u. a. Dagmar Jurat vom „Netzwerk Schule 2015“ den Ehrenpreis der Stadt Oranienburg von Bürgermeister Alexander Laesicke entgegen Nutzen für die Allgemeinheit herangezogen. Voraussetzung für eine mögliche Auszeichnung ist das Engagement innerhalb des Stadtgebietes von Oranienburg (einschließlich Ortsteile). Im vorigen Jahr wurden der Verein Glüxritter e. V., Ingrid Hennicke sowie das „Netzwerk Schule 2015“ mit dem Ehrenpreis ausgezeichnet. Um eine Einheitlichkeit und Vergleichbarkeit sicherzustellen, sollten die Vorschläge ausschließlich auf dem dafür vorgesehenen Formular eingereicht werden (siehe Infokasten). Einsendeschluss ist der 11. Mai.
Wo erfahre ich mehr? 	Stadt Oranienburg Büro des Bürgermeisters 	Gilbert Collé 	(03301) 600 6012 @	colle@oranienburg.de 	www. oranienburg.de/ehrenpreis (Nähere Infos und Bewerbungs­ formular) Auf Wunsch können Sie sich das ­Formular auch per Post zusenden ­lassen. Einfach anrufen!
Rund um das Thema Gesundheit dreht sich alles am 9. November beim „Gesund­heitstag Ober­ havel“ in der MBS ARENA der TURM Erlebnis­ City. Nach der erfolgreichen Premiere 2017 und einer sehr gut besuchten Messe im vorigen Jahr soll der Gesundheitstag 2019 die Leistungs­ fähigkeit der Gesundheitsbetreuung in der Region weiter voranbringen. Die Vorbereitungen dafür haben bereits begonnen. Aussteller haben die Möglichkeit, ihre Anmeldungen für einen Messestand schon jetzt einzureichen. Auch die diesjährigen Besucherinnen und Besucher freuen sich über Hinweise und Tipps zu Therapieformen von Erkrankungen, Mitmachangebote oder spannende Referate.
Gesundheitstag Oberhavel 2019 im TURM
Fit vorm Schloss 6.0
SPORT FÜR ALLE Knapp 1 000 Teilnehmer machten 2018 mit
In Gemeinschaft macht Sport mehr Spaß. Im vorigen Jahr machten rund 1 000 Sportbegeisterte bei „Fit vorm Schloss“ mit. Sport im Freien tut gut: Das städtische Familiensportangebot „Fit vorm Schloss“ geht in diesem Jahr in die nächste, nun schon sechste Runde. Immer wieder sonntags ab 5. Mai bis zum 29. September (außer am 16. Juni) können Sportbegeisterte gemeinsam unter fachlicher Anleitung zu Musik trainieren. Für viele ist diese sonntägliche Sportstunde ein fester Termin im Kalender. Stolze 952 Menschen im Alter von 7 bis 77 Jahren haben das Angebot im vorigen Jahr genutzt, um fit zu werden oder es zu bleiben – unter ihnen waren vor allem Besucher*innen aus Oranienburg sowie aus den umliegenden Orten wie Leegebruch, Krem-
men, Borgsdorf, Velten, Nassenheide, aber sogar aus Berlin, Templin und Schönefeld kamen einige Sportenthusiasten. Von diesen knapp 1 000 Sportler*innen haben 594 an einer Umfrage teilgenommen. Diese ergab, dass „Fit vorm Schloss“ 2018 überwiegend von Frauen genutzt wurde: Deren Anteil lag bei 90 Prozent und einem Durchschnittsalter von 51 Jahren. Dies heißt jedoch nicht, dass Männer, Kinder sowie Jugendliche nicht auch gern gesehen sind! 92 Prozent der Befragten gaben an, mit dem Sportangebot zufrieden zu sein und dieses öfter zu nutzen. Kein Wunder: „Denn wer im Freien trainiert, wird schneller fit und tut seiner Gesundheit viel Gutes. Beim Outdoor-
Training verbrennt der Körper 30 Prozent mehr Kalorien“, erklärt Pierre Schwering, der in der Stadt unter anderem für das Gemeinwohl zuständig ist. Ein weiterer Vorteil ist, dass bei Sonnenlicht das lebenswichtige Vitamin D gebildet wird, das eine wichtige Rolle bei der Knochenstärkung spielt. Ebenso ist die Atmung bei der körperlichen Anstrengung im Freien intensiver, so dass mehr Sauerstoff in das Blut befördert wird. „Bewegung an der frischen Luft wirkt spürbar wohltuend auf den Organismus“, so Schwering. Mit diesem Sportangebot möchte die als familiengerechte Kommune anerkannte Stadt ihre Einwohner motivieren, weitere Angebote in Oranienburg oder in Vereinen zu nutzen.
Auf einen Blick Fit vorm Schloss Das Training ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich. Wichtig ist, dass jeder Teilnehmer selbst einschätzen kann, ob sein Gesundheitszustand Bewegung und Anstrengung zulässt. Start ist jeweils 10.30 Uhr auf dem Schlossplatz. Bei schlechtem Wetter, insbesondere bei Regen, findet das Training nicht statt. Es braucht übrigens auch nicht den perfekten Sportdress: Einfach Wohlfühlsachen und Turnschuhe überstreifen und los geht’s zum Schlossplatz! Das Training dauert rund 45 Minuten.
Kita „Friedrich Fröbel“ feiert Geburtstag 35 Jahre alt wird Oranienburgs größte Kita „Friedrich Fröbel“. Tausende Kinder wurden in all diesen Jahren in der Einrichtung in der Kitzbüheler Straße 1 betreut. Unzählige Male haben Erzieherinnen mit den Kindern gelacht, Tränen getrocknet, Streit geschlichtet, Windeln gewechselt, Schnürsenkel gebunden, Lieder gesungen. Am Samstag, 25. Mai, wird mit einem großen bunten Familienfest der besondere Geburtstag der Kindertagesstätte gefeiert. Von 10 bis 14 Uhr warten auf die jungen wie älteren, die heutigen und die ehemaligen KitaBesucher viele Überraschungen. Es wird etwa eine Tombola, eine Hüpfburg und einen Clown geben. Auch diese Kita wird übrigens durch die Stadt Oranienburg in den kommenden Jahren umfangreich saniert werden. So ist eine neue Raumaufteilung für 250 Kinder genauso geplant wie der Einbau ­eines Aufzuges und die Neugestaltung der Außenanlagen.
Abschiedskuss am Bahnhofsplatz N EUG ESTALTUNG Schöner Reisen von und nach Oranienburg
Der Bahnhofsplatz wird täglich von tausenden Pendlerinnen und Pendlern genutzt. Für viele Oranienburger Gäste verbindet sich mit dem Bahnhofsumfeld auch der erste Eindruck der Stadt. Nun wird der Bereich rund um das Bahnhofsgebäude bis Frühjahr 2021 repräsentativ, einladend, sicher und barrierefrei umgestaltet. Am Oranienburger Bahnhof herrscht ein reges Kommen und Gehen. Auf Dauer lassen sich jedoch die unterschiedlichen Bedürfnisse der immer zahlreicher werdenden Bahn- oder Busfahrenden nur noch schwer erfüllen: Während Radfahrer dank des neuen Fahrradparkhauses mittlerweile ausreichend komfortable Abstellmöglichkeiten finden und auch motorisierte Pendler durch die Erweiterung der Park & Ride-Anlage an der Lehnitzstraße leichter ihr Auto abstellen können, fehlen für Kurzzeitparker derzeit noch geeignete Flächen. Auch das An- und Abfahren der Busse gestaltet sich zu Stoßzeiten angesichts der vielen wartenden Menschen oftmals noch problematisch, weshalb vor allem Touristen Schwierigkeiten haben, sich zu orientieren. Deshalb werden der Bahnhofsplatz und sein Umfeld nun aufwendig umgestaltet. Kaum ein Stein wird auf dem anderen bleiben: Selbst die Pflasterung werden sich die Bauarbeiter vornehmen. Damit hat Oranienburg bis voraussichtlich zum Frühjahr 2021 eine Großbaustelle mehr. Pendler müssen zwar mit einigen Einschränkungen leben, aber der direkte Bus- und Bahnverkehr wird von den Bauarbeiten unberührt bleiben. Bald schon wird – wenn alles nach Plan verläuft – am neuen zentralen Standort der Busse gewerkelt. Um den Reisenden die Wartezeiten angenehmer zu gestalten, soll der barrierefreie Neubau des Bushaltestellenbereichs nach Norden Richtung Schulstraße verschoben und mit einem großen Dach versehen werden, das Wartende vor Regen genauso schützt wie vor intensiver Sonnenein-
Auch die Sitzgelegenheiten vor dem Gebäude der Post sowie dem Runge-Gymnasium werden eine Verjüngungskur erhalten.
Etwas unübersichtlich und wenig attraktiv: Noch empfängt das Bahnhofsumfeld nicht gerade einladend Oranienburgs Gäste. Ab 2021 soll sich hier ein neues Bild bieten, das Besuchern und Pendlern den Aufenthalt angenehm macht. strahlung. Dafür wurde ein altes Gebäude abgerissen. Die alte Fahrradabstellanlage musste ebenfalls weichen. Das Baugrundstück ist mit einem Zaun gesichert. Auf den befestigten blickdichten Planen können sich Passanten über das gesamte Bauvorhaben „Bahnhofsplatz“ informieren. Auf dieser Fläche sind übrigens 13 sogenannte „Kiss-and-Ride“-Parkplätze vorgesehen. Sie sind für all jene Autofahrer gedacht, die nur schnell jemanden zum Bahnhof bringen: Aussteigen, Gepäck ausladen, ein Abschiedskuss – und schon geht die Reise los bzw. startet der Fahrer seinen Wagen wieder und macht Platz für die nächsten Autofahrer, die Reisende zum Zug oder Bus bringen wollen. Die Stadtplaner haben selbstverständlich auch an eine gesonderte Haltestelle für den Schienenersatzverkehr sowie an elf TaxiStellflächen gedacht. „All dies macht Reisenden das schnelle und bequeme Umsteigen zwischen Buslinien und den gefahrlosen Übergang zum Bahnverkehr möglich“, ist Tiefbauamtsleiter Stefan Gebhard überzeugt. Auch der unübersichtliche Schilderwald auf dem Platz soll bald der Vergangenheit angehören: Ein klares Informationssystem vor dem Bahnhofsgebäude wird Ortsunkundigen eine leichtere
ft planen landscha grafik:
Orientierung ermöglichen. Neue Parkbänke und Sitzflächen vor der Post und dem Runge-­ Gymnasium laden künftig zum Verweilen ein. Im Rahmen der Umgestaltung des Bahnhofsplatzes ist ebenfalls eine neue WC-Anlage in der Nähe des Bushaltebereiches vorgesehen. Bis diese in Betrieb genommen werden kann, finden Reisende im Fahrradparkhaus, 24 Stunden – sieben Tage die Woche, eine öffentliche Toilette mit Münzautomat vor. Durch die Ausweisung einer Tempo 20-Zone (verkehrsberuhigter Geschäftsbereich) soll zudem der Verkehr am Bahnhofsplatz beruhigt und damit die Sicherheit für die Passanten erhöht werden. Mit Abschluss all dieser Bauarbeiten wird Oranienburg seine Besucher künftig auf einem deutlich attraktiveren Bahnhofsplatz willkommen heißen können.
Wo erfahre ich mehr? Auf der Internetseite der Stadt ­Oranienburg finden sich umfang­ reiche Informationen zur Umgestaltung des Bahnhofsplatzes. 	www.oranienburg.de/ Bahnhofsplatz
+ bauen berl
„Kiek mal hier, so leben wir“ KIC I N N Fotoausstellung zur Stadt Oranienburg
Neuzugänge Neugierig auf Neues aus der Welt der Literatur und Medien? Hier finden Sie eine Auswahl an neu erworbenen Büchern, Konsolenspielen und DVDs, die Sie in Oranienburgs Stadtbibliothek ausleihen können. Belletristik  `` Arendt, Judith: Helle und der Tote
im Tivoli `` Brown, Sandra: Stachel im Herzen `` Crichton, Michael: Dragon Teeth `` Gattis, Ryan: Safe `` Jasmund, Birgit: Das Geheimnis
der Zuckerbäckerin `` Lawrence, Mark: Waffenschwestern `` Lennox, Judith: Das Haus der Malerin
Auf Augenhöhe von Kindern sieht die Welt manchmal ganz anders aus. Wie genau, das zeigt eine Fotoausstellung des offenen Kindertreffs KiC Inn in der JuliusLeber-Straße 26, die Mitte Mai dort zu sehen ist. In den Osterferien Mitte April werden sich die jungen Gäste des offenen Kindertreffs eine Digitalkamera schnappen, durch die Stadt Oranienburg ziehen, Fotos machen und den Erwachsenen zeigen: „Kiek mal hier, so leben wir“. So entsteht eine Sozialraumanalyse in Form einer Fotoausstellung, die für Kinder wichtige Orte in ihrem Lebensraum Oranienburg dokumentiert: Was mag ich an mei-
nem Stadtteil? Was brauche ich in meiner Stadt? Was ist mein Lieblingsplatz? Welche Plätze in meiner Stadt vermeide ich und warum? Die Vernissage zur Ausstellung findet am Freitag, 17. Mai, 15 Uhr, statt. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich dazu eingeladen. „Diese Vernissage soll einen festlichen Auftakt für die Stadtteilgalerie geben“, erläutern Wiebke Müller und Janice Kaschke vom KiC Inn. Diese öffnen dann vom 21. Mai bis zum 24. Mai jeweils von 14 bis 18 Uhr die Türen vom KiC Inn für all jene Gäste, die Oranienburg durch Kinderaugen sehen möchten. www.emk-oranienburg.de
`` Nothomb, Amélie: Happy End `` Osang, Alexanderr: Darf man um seine
Katze trauern, wenn Deutschland Weltmeister wird? `` Reeve, Philip: Jagd durchs Eis `` Vargas, Fred: Der Zorn der Einsiedlerin
 Sachliteratur `` Burk, Peter: Kauf eines gebrauchten
Hauses `` Dittmann, Willi: Einkommensteuer­
erklärung 2018/2019 `` Elgquist, Therese: Salate mal anders `` Engler, Wolfgang: Wer wir sind `` Friedrichs, Emma: Motivtorten backen `` Kiefer, Philip: Das iPad für Senioren `` Laux, Reiner: Seele auf Eis `` Nichols, Caroline: Porridge – genau
richtig frühstücken `` Schoon, Julia: Kulinarisches
­Brandenburg `` Urban, Mark: Die Akte Skripal `` Wehrle, Martin: Sei einzig! Nicht artig
 Nintendo-Switch Spiele: `` Captain Toad `` Donkey Kong Country Tropical Freeze `` Fifa 19 `` Go Vacation `` Kirby Star Allies `` Little Dragons Café `` Mario + Rabbids Kingdom Battle `` Moto GP 18 `` Scribblenauts Showdown `` State of Mind `` Super Mario Odyssey `` The Legend of Zelda: Breath oft he Wild
Was in vielen Kinderzimmern bereits für großen Hörspielspaß sorgt, ist nun auch in Oranienburgs Stadtbibliothek zu haben: Tonieboxen und -figuren. Das Audiosystem besteht aus einem 12 × 12 Zentimeter großen, gepolsterten Würfel, der mit einem Audioplayer, Lautsprecher und WLAN ausgestattet ist sowie den Tonies (Hörspielfiguren). Wird die Tonie-Figur auf die Box gestellt, beginnt die Wiedergabe des Hörspiels. Tonieboxen sind (fast) unverwüstlich und auch schon von den jüngsten Hörern intuitiv bedienbar. Rund 50 bekannte Kinderbuch-Figuren in Form von Tonies und dazugehöriger Box können in der Stadtbibliothek, Schloßplatz 2, ausgeliehen werden. Darunter Lieblinge wie der Grüffelo, Bibi Blocksberg, die Olchis, die Bilderbuchkuh Lieselotte oder auch Rabe Socke.
F Ü R D I E STA DT Oranienburg, den 16. März 2019
ORANIENBURG 28. Jahrgang · Nummer 2
INHALTSVERZEICHNIS NUMMER 2/2019 Amtlicher Teil 1.	Beschlüsse der Stadtverordnetenversammlung vom 25.02.2019.............................................................................................Seite 2 2.	Änderung der Verordnung über das Naturschutzgebiet „Schnelle Havel“ (Bekanntmachung des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft vom 31. Januar 2019).......................................................................Seite 3 3.	Amtliche Bekanntmachung einer öffentlichen Zustellung – Benachrichtigung über eine öffentliche Zustellung gemäß § 10 Verwaltungszustellungsgesetz (VwZG).................................................................................................................Seite 4 4.	Einladung zur Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft Schmachtenhagen am 26.04.2019....................................Seite 4 5.	Einladung zur Mitgliederversammlung der Jagdgenossenschaft Wensickendorf am 26.04.2019.............................................Seite 4 6.	Bebauungsplan Nr. 43.2 „Gewerbepark Süd – Nordteil“ mit gleichzeitiger 9. Änderung des Flächennutzungsplanes gemäß § 8 Abs. 3 BauGB (im Parallelverfahren) – Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Abs. 1 BauGB.............................Seite 5 7.	Einladung zur 1. Öffentlichen Sitzung des Wahlausschusses der Stadt Oranienburg für die Wahl der Stadtverordnetenversammlung und der Ortsbeiräte der Ortsteile Friedrichsthal, Germendorf, Lehnitz, Malz, Sachsenhausen, Schmachtenhagen, Wensickendorf und Zehlendorf am 26.05.2019...............................................................Seite 6 8.	Bekanntmachung: Inkrafttreten des Bebauungsplanes Nr. 119 „Wohnbebauung am Kanal“....................................................Seite 6 9.	Bekanntmachung: Bebauungsplan Nr. 59.3 „Nordwestliche Schmalkaldener Straße“: Beteiligung der Öffentlichkeit an der Bauleitplanung gemäß § 3 (2) BauGB............................................................................Seite 7 10.	Einladung an alle Grundeigentümer bejagbarer Flächen in Germendorf und Leegebruch zur Hauptversammlung am 20.05.2019...................................................................................................................................Seite 8 11.	Ordnungsbehördliche Verordnung über die Öffnung von Verkaufsstellen aus Anlass von besonderen Ereignissen an Sonn- und Feiertagen in der Stadt Oranienburg..................................................................................................................Seite 9 12.	Satzung über die Gewährung von Aufwandsentschädigungen und die Zuwendungen an Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Oranienburg (Feuerwehrentschädigungssatzung).................................Seite 9 13.	Satzung zum Bürgerhaushalt der Stadt Oranienburg..............................................................................................................Seite 11 Nichtamtlicher Teil 14.	Information des Tiefbauamtes: Erschließungsbeiträge Hildburghausener Straße ..................................................................Seite 12 15.	Optische Inaugenscheinnahme der Grundstücksentwässerungsanlagen für die mobile Schmutzwasserbeseitigung............Seite 12
IM PRESSUM Das AMTSBLATT FÜR DIE STADT ORANIENBURG erscheint in der Regel elfmal im Jahr (Änderungen vorbehalten) und wird einzeln oder als Beilage des „Oranienburger Stadtmagazins“ in der Stadt Oranienburg und deren Ortsteilen verteilt sowie in der Stadtverwaltung ausgelegt. Das Amtsblatt wird außerdem im Internet unter www.oranienburg.de (Menüpunkt Bürgerservice) veröffentlicht. ABONNEMENT Das Amtsblatt kann zudem gemeinsam mit dem „Oranienburger Stadtmagazin“ direkt beim Heimatblatt Brandenburg Verlag (s. unten) mit einem Jahresabonnement in Höhe von EUR 29,81 bezogen werden. HERAUSGEBER des Amtsblattes und verantwortlich für den amtlichen Teil: Stadt Oranienburg, Der Bürgermeister, Schloßplatz 1, 16515 Oranienburg VERLAG (PRODUKTION/ANZEIGEN) Heimatblatt Brandenburg Verlag GmbH, Panoramastr. 1, 10178 Berlin, Tel. (030) 28 09 93 45, www.heimatblatt.de FOTONACHWEIS Alle Fotos, sofern nicht anders verzeichnet: Stadt Oranienburg KONTAKT Stadt Oranienburg, Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit, Frau Steinicke-Kreutzer, Tel. (03301) 600-6018, Fax (03301) 600-99-6018, Informationen bitte an: rabe@oranienburg.de NÄCHSTE AUSGABE Die nächste Ausgabe des Amtsblattes erscheint voraussichtlich am Samstag, 6. April 2019. Redaktionsschluss ist der 22. März 2019.
Nummer 1 • 16. März 2019
Folgende Beschlüsse (Kurzform) wurden in der Stadtverordnetenversammlung am 25.02.19 gefasst: Beschluss-Nr: 0485/27/19 Ordnungsbehördliche Verordnung über die Öffnung von Verkaufsstellen aus Anlass von besonderen Ereignissen an Sonn- und Feiertagen in der Stadt Oranienburg im Jahr 2019 Beschluss-Nr: 0486/27/19 Satzung zum Bürgerhaushalt der Stadt Oranienburg Beschluss-Nr: 0487/27/19 Satzung über die Gewährung von Aufwandsentschädigungen und die Zuwendungen an Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Oranienburg (Feuerwehrentschädigungssatzung) Beschluss-Nr: 0488/27/19 Der Gefahrenabwehrbedarfsplan wird zur Kenntnis genommen. Das Schutzziel für städtische Strukturen wird dahingehend definiert, dass die Feuerwehr bei einem kritischen Wohnungsbrand im Bereich der Gefahrenklassen 3–4 innerhalb von 10 Minuten nach der Alarmierung mit 10 Funktionen und nach weiteren 5 Minuten mit weiteren 6 Funktionen am Einsatzort eintrifft. Das Schutzziel für ländliche Strukturen wird dahingehend definiert, dass die Feuerwehr beim kritischen Wohnungsbrand im Bereich der Gefahrenklassen 1–2 innerhalb von 10 Minuten nach der Alarmierung mit 6 Funktionen und nach weiteren 5 Minuten mit weiteren 10 Funktionen den Einsatzort erreicht. Aufgrund der Anzahl der Alarmierungen zu einem kritischen Wohnungsbrand erfolgt die Überprüfung der Schutzziele einsatzbezogen. Der Bürgermeister wird beauftragt zu prüfen, wie die Mitgliederzahlen in den Reihen der Ortsfeuerwehren erhöht werden können. Dazu werden der Stadtverordnetenversammlung entsprechende Vorschläge unterbreitet. Nach Maßgabe des Haushalts ist die Realisierung der vorgeschlagenen investiven Maßnahmen hinsichtlich der Standorte Friedrichsthal und Zehlendorf einzuplanen. Das vorliegende Fahrzeugkonzept ist nach Maßgabe des Haushalts die Grundlage für die weiteren Planungen.
Beschluss-Nr: 0500/27/19 Die Stadtverordnetenversammlung beschließt die Umgemarkung der Flurstücke 465/4, 466/4, 467/4, 468/4, 469/4, 470/4, 471/4, 472/4, 473/4, 474/4, 475/4, 476/4, 477/4, 478/4, 479/4, 480/4, 481/4, 482/4, 483/4, 484/4, 485/4, 486/4, 487/4, 488/4, 489/4, 490/4, 491/4, 492/4, 493/4, 494/4, 495/4, 496/4, 497/4, 498/4, 499/4, 500/4, 501/4, 502/4, 503/4, 504/4, 507/4, 630, 631, 632, 633, 634, 635 der Flur 4 von Wensickendorf in die Flur 2 der Gemarkung Schmachtenhagen. Beschluss-Nr: 0501/27/19 Einleitung des Verfahrens zur Aufhebung der „Klarstellungssatzung mit Abrundungen ‚Ortsteil Schmachtenhagen Ost‘ der Stadt Oranienburg OT Schmachtenhagen“ Beschluss-Nr: 0502/27/19 Die Stadtverordnetenversammlung nimmt die Hinweise zum Sachstand bzgl. der Förderung der umweltfreundlichen Wassertourismus in Oranienburg zur Kenntnis und bestätigt die Vorgehensweise, zunächst die Ergebnisse des für den RWK zu erstellenden Wassertourismuskonzeptes abzuwarten, um darauf aufbauend die weitere Festlegungen zu treffen. Beschluss-Nr: 0503/27/19 Die Stadtverordnetenversammlung nimmt den Vorentwurf des „Fachplans für wasserrechtlich zu genehmigende Bauten an Gewässern“ als einen im wasserrechtlichen Genehmigungsverfahren (§ 87 Abs. 1 S. 1 BbgWG i .V. m. § 36 des Wasserhaushaltsgesetzes) seitens der Stadt Oranienburg zu benennenden öffentlichen Belang nach § 35 (3) BauGB zur Kenntnis. Der Bürgermeister wird beauftragt, folgende Verfahrensschritte durchzuführen: die ortsübliche Bekanntmachung des Fachplans; die Beteiligung der Öffentlichkeit; die Beteiligung der Behörden
Beschluss-Nr: 0489/27/19 – Antrag der Fraktionen Die Linke und SPD Einstellung von Mitteln für ein Kinder- und Jugendzentrum
Beschluss-Nr: 0504/27/19 4. Änderung des Flächennutzungsplanes im Parallelverfahren zur Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 100 „Weiße Stadt“, hier: 1. Abwägungsbeschluss; 2. Feststellungsbeschluss
Beschluss-Nr: 0490/27/19 – Antrag der Fraktion Die Linke Die Verwaltung wird beauftragt, eine Machbarkeitsstudie für den Ersatzneubau der Treidelwegbrücke 1 über den großen Wehrarm Sachsenhausen, unter Beachtung der Stellungnahme der WSV vom 19.02.2019 und erster konzeptioneller Überlegungen einer möglichen touristischen Wegeeinbindung bis Ende 2019, zu erstellen.
Beschluss-Nr: 0505/27/19 Abwägungs- und Satzungsbeschluss B-Plan Nr. 119 „Wohnbebauung am Kanal“ gemäß § 13b i. V. m. § 10 (1) BauGB; 1. Abwägungsbeschluss gemäß § 1 (7) BauGB; 2. Satzungsbeschluss gemäß § 13b i.V.m. § 10 (1) BauGB; 3. Berichtigung des Flächennutzungsplanes gemäß 13b i.V.m. § 13a (2) Nr. 2 BauGB; 4. Inkrafttreten des Bebauungsplanes gemäß § 10 (3) BauGB
Beschuss-Nr: 0491/27/19 – Antrag der Fraktion B90/Die Grünen Prüfauftrag zum Radweg von der Dropebrücke bis Havelhausen
Beschluss-Nr: 0506/27/19 Billigungs- und Offenlegungsbeschluss B-Plan Nr. 59.3 „Nordwestliche Schmalkaldener Straße“ 1. Billigungsbeschluss; 2. Offenlegungsbeschluss gemäß § 3 (2) BauGB; 3. Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 (2) BauGB
Beschluss-Nr: 0495/27/19 – Antrag des Ortsbeirates Friedrichsthal Einstellung von Planungskosten für den Neubau der Ortsfeuerwehren Friedrichsthal und Zehlendorf Beschluss-Nr: 0496/27/19 – Antrag der Fraktion Die Linke Prüfauftrag zur Sicherung der Friedrich-Wolf-Gedenkstätte Beschluss-Nr: 0497/27/19 – Antrag der Fraktion Die Linke Prüfauftrag zur Verhinderung von illegaler Müllentsorgung Beschluss-Nr: 0498/27/19 – Antrag von Frau Wendt (FWO) Prüfauftrag Personalsituation der Hauptamtlichen Kräfte der Feuerwehr Beschluss-Nr: 0499/27/19 – Antrag der SPD Fraktion Prüfauftrag Personalkonzept
Beschluss-Nr: 0507/27/19 Aufstellungsbeschluss für den B-Plan Nr. 133 „Wohnquartier am Mühlenbecker Weg (Ehemalige Kaserne Lehnitz)“; 1. Aufstellungsbeschluss; 2. Planungsziel; 3. Änderung des Flächennutzungsplanes gemäß § 8 (3) BauGB; 4. Einstellung Planverfahren B-Plan Nr. 90 „Ehemalige Märkische Kaserne Lehnitz“; 5. Bekanntmachung des Aufstellungsbeschlusses Beschluss-Nr: 0508/27/19 Der Beschluss der Stvv 0333/19/2017 vom 11.12.2017 wird aufgehoben. Das BPlanverfahren Nr. 124 „Seniorenzentrum an der Walter-Bothe-Straße“ wird eingestellt. Die städtische Fläche des ursprünglichen Plangebietes wird im Rahmen des sozialen Infrastrukturprogramms (Grundschul- und Kitabedarf) gesichert.
Amtlicher Teil Beschluss-Nr: 0509/27/19 Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 132 „Mobilitätspark B 96/Germendorfer Dorfstraße“ und 12. Änderung des Flächennutzungsplanes 1. Aufstellungsbeschluss VB-Plan; 2. Einleitungsbeschluss Beschluss-Nr: 0510/27/19 Bebauungsplan Nr. 134 „Technisches Ausbildungszentrum Germendorfer Allee/Tiergartenstraße“ und 14. Änderung des Flächennutzungsplanes im Parallelverfahren 1. Aufstellungsbeschluss; 2. Änderung des Flächennutzungsplanes Beschluss-Nr: 511/27/19 – Antrag des OBR Lehnitz Der Bürgermeister wird beauftragt, die Anordnung einer Einbahnstraße im Bereich Ecke Thomas-Münzer-Straße bis Höhe Parkplatz Grundschule Lehnitz bei der Straßenverkehrsbehörde zu beantragen. Beschluss-Nr: 512/27/19 – Antrag des Ortsbeirates Lehnitz Der Bürgermeister wird beauftragt, Tempo 50 auf der Verbindung zur B273 Lehnitz verlängerte Magnus-Hirschfeld-Straße bei der Straßenverkehrsbehörde zu beantragen. Beschluss-Nr: 513/27/19 – Antrag der Fraktion Die Linke Der Bürgermeister wird beauftragt: – das Straßenbauprogramm der Stadt Oranienburg und Ihrer Ortsteile zu überarbeiten und zu aktualisieren – ein Register der Straßen von Oranienburg, einschließlich der Ortsteile, vorzulegen mit: Zuständigkeiten (Baulastträger) und Kategorisierung jeder Straße auf der Basis ihrer Bedeutung für den Verkehr (Hauptverkehrsstraße, Sammelstraße, Erschließungsstraße, Anliegerstraße) – eine Zustandsbeschreibung jeder Straße vorzunehmen (Ausbau- bzw. Erhaltungszustand und Erschließung) – technische Varianten des möglichen Straßenausbaus vorzustellen und deren Kostenaus­wirkung auf die Stadt und die Anwohner aufzuzeigen. Hierzu ist ggf. technischer oder/und gutachterlicher Sachverstand heranzuziehen. – ausgehend von Funktion und Zustand der Straße eine Prioritätenliste für das Straßenbauprogramm bzw. der Straßeninstanthaltung zu erstellen. Diese Prioritätenliste ist jährlich im Rahmen der Haushaltsberatungen zu überarbeiten und in diesem Zusammenhang die Festlegungen der Straßenausbaugebührensatzung der Stadt Oranienburg zu überprüfen und zu aktualisieren. – das Verfahren der Beteiligung der Anwohner in Abhängigkeit von der Bedeutung der Straße für den allgemeinen Verkehr zu überprüfen und Vorschläge für eine Bürgerbeteiligung vorzulegen. – Vorschläge zu erarbeiten, wie der Straßenausbau unabhängig von der Notwendigkeit der Beseitigung der Folgen der Bombensuche beschleunigt und die Anzahl der Sandstraßen reduziert werden kann. Zur Unterstützung während des Prozesses der Erarbeitung sind die Ergebnisse der einzelnen Teilbereiche in einer Arbeitsgruppe des Bauausschusses unter Einbeziehung der Ortsbeiräte zu beraten und der Stadtverordnetenversammlung zur Bestätigung und Beschlussfassung vorzulegen.
Beschluss-Nr: 514/27/19 – Antrag der SPD Fraktion Der Bürgermeister wird beauftragt, sich beim RBB (Rundfunk Berlin-Brandenburg) dafür einzusetzen, dass Oranienburg künftig auf der Wetterkarte erscheint. Bis Ende April 2019 ist der Stadtverordnetenversammlung über den Erfolg Bericht zu erstatten. Beschluss-Nr: 515/27/19 – Antrag der SPD-Fraktion Bei der künftigen Benennungen von Straßen, Plätzen oder Wegen im Stadtgebiet Oranienburg sollen Frauen prioritär berücksichtigt werden. Beschluss-Nr: 516/27/19 – Antrag der Fraktionen B90/Die Grünen und CDU 1. Die Stadtverordnetenversammlung spricht sich dafür aus, dass zukünftig auf Oranienburger Friedhöfen nur noch diejenigen Grabsteine und Grabeinfassungen aus Naturstein aufgestellt werden dürfen, die nachweislich ohne den Einsatz von Kinderarbeit hergestellt worden sind. 2. Der Bürgermeister wird beauftragt, bis zum 3. Quartal 2019 einen Vorschlag zu unterbreiten, wie eine entsprechende Regelung im Ortsrecht umgesetzt werden kann. Diese Regelung soll die entsprechenden Vorschriften in § 34 des Brandenburgischen Bestattungsgesetzes in seiner Änderung vom 19.09.2018 aufgreifen. Der Vorschlag soll auch Übergangsfristen enthalten, sodass Steinmetze vorhandenes Material verarbeiten können Beschluss-Nr: 0517/27/19 Abschluss von Gewinn und Beherrschungsverträgen; Geschäftsführerbestellung und Harmonisierung der Gesellschaftsverträge Beschluss-Nr: 0518/27/19 Teilerlass Stundungszinsen Beschluss-Nr: 0519/27/19 Bestellung eines Erbbaurechts an einem Grundstück in Oranienburg Beschluss-Nr: 0520/27/19 Bestellung eines Erbbaurechts an einem Grundstück in Oranienburg Beschluss-Nr: 0521/27/19 Bestellung eines Erbbaurechts an einem Grundstück in Oranienburg Beschluss-Nr: 0522/27/19 Bestellung eines Erbbaurechts an einem Grundstück in Oranienburg Beschluss-Nr: 0523/27/19 Bestellung eines Erbbaurechts an einem Grundstück in Oranienburg Beschluss-Nr: 0524/27/19 Ankauf eines Grundstückes in der Gemarkung Oranienburg Beschluss-Nr: 0525/27/19 Verkauf eines Grundstücks in Oranienburg
Änderung der Verordnung über das Naturschutzgebiet „Schnelle Havel“ Bekanntmachung des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft vom 31. Januar 2019 Die Verordnung über das Naturschutzgebiet „Schnelle Havel“ vom 28. Oktober 2014 (GVBl. II Nr. 82) wurde durch Artikel 8 der Siebten Verordnung zur Änderung von Verordnungen über Naturschutzgebiete vom 11. Dezember 2018 (GVBl. 2019 II Nr. 5) geändert, um gemäß § 9 Absatz 6 Satz 1 Nummer 6 des Brandenburgischen Naturschutzausführungsgesetzes (BbgNatSchAG) vom 21. Januar 2013 (GVBl. I Nr. 3) den Schutzzweck an die Anforderungen zum Schutz des Europäischen ökologischen Netzes „Natura 2000“ anzupassen. Gemäß § 9 Absatz 6 Satz 2 des BbgNatSchAG wird die Änderung wie folgt ortsüblich bekannt gemacht:
„In § 3 Absatz 2 Nummer 2 Buchstabe c werden nach den Wörtern „(Rhodeus amarus)“ ein Komma und die Wörter „Hellem Wiesenknopf-Ameisenbläuling (Maculinea teleius)“ eingefügt.“ Die geänderte Verordnung kann bei dem für Naturschutz und Landschaftspflege zuständigen Fachministerium des Landes Brandenburg, oberste Naturschutzbehörde, in Potsdam sowie bei den Landkreisen Oberhavel und Barnim, untere Naturschutzbehörden, von jedermann während der Dienstzeiten kostenlos eingesehen werden. Darüber hinaus kann die geänderte Verordnung auch auf der Internetseite des Landes Brandenburg www.bravors.brandenburg.de eingesehen werden.
Amtliche Bekanntmachung einer öffentlichen Zustellung Benachrichtigung über eine öffentliche Zustellung gemäß § 10 Verwaltungszustellungsgesetz (VwZG) Name, Vorname
Meixner, Nicole
Heininger Str. 55, 94036 Passau
Die Anschrift der vorgenannten Person ist unbekannt. Zustellversuche durch die Post und Ermittlungen über die aktuelle Anschrift sind ergebnislos verlaufen. Der vorgenannten natürlichen Person ist folgendes Dokument zuzustellen:
während der Sprechzeiten: Dienstag	09:00 – 12:00 und 13:30 – 17:00 Uhr oder Donnerstag	09:00 – 12:00 und 13:30 – 16:00 Uhr abgeholt oder eingesehen werden. Vor der Abholung des Bescheides ist mit der Sachbearbeiterin: Frau Wasserka – Telefon 03301/600675 – Kontakt aufzunehmen.
Grundsteuerbescheid vom 18.02.2019 – Personenkonto 00151554
Durch die öffentliche Zustellung können gemäß § 10 Abs. 2 Satz VwZG Fristen (z. B. Rechtsbehelfsfrist) in Gang gesetzt werden, nach deren Ablauf Rechtsverluste drohen.
Der vorbezeichnete Bescheid wird nach § 10 Abs. 1 VwZG öffentlich zugestellt und kann gegen Vorlage eines gültigen Lichtbildausweises durch die o. g. Person oder durch eine(n) bevollmächtigte(n) VertreterIn bei:
Der vorbezeichnete Bescheid gilt nach § 10 Abs. 2 Satz 5 VwZG als öffentlich zugestellt, wenn seit dem Tag der Bekanntmachung der Benachrichtigung zwei Wochen vergangen sind.
Stadt Oranienburg, Steueramt, Schloßplatz 1, 16515 Oranienburg, Zimmer 2.135
Alexander Laesicke Bürgermeister
Einladung zur Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft Schmachtenhagen Am Freitag, dem 26.4.2019, 18.00 Uhr, im Gasthof Niegisch, 16515 Oranienburg, Oranienburger Chaussee 9, findet die Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft Schmachtenhagen statt. Tagesordnung: Rechenschaftsbericht des Vorstandes und der Kassenbericht Bericht der Jagdpächter
Wahl des Vorstandes Anträge für die Pachtauszahlung und Eigentumsnachweise sind mitzubringen. Der Jagdvorstand
Mitgliederversammlung der Jagdgenossenschaft Wensickendorf Die Jagdgenossenschaft Wensickendorf lädt alle Eigentümer von bejagbaren Flächen zur diesjährigen Mitglieder-Hauptversammlung
am Freitag, 26. April 2019, um 18:00 Uhr in das Schlemmerkörbchen in Wensickendorf Hauptstr. 6 gegenüber der Kirche
ein. Tagesordnung: Rechenschaftsbericht des Vorstandes Kassenbericht Entlastung des Vorstandes Bericht der Pächter
Haushaltsplan 2019/20 aktuelle Informationen eventuelle Beschlussfassungen Auszahlung der Pachtanteile Es wird wiederholt darauf hingewiesen, dass Pachtanteile nur an die Mitglieder ausgezahlt werden können, deren Grundbuchauszüge zum Eigentumsnachweis bereits vorgelegt wurden. Erbengemeinschaften haben eine aktuelle Vollmacht zur Auszahlung vorzulegen. Bernd-Uwe Ludwig Jagdvorsteher
Bebauungsplan Nr. 43.2 „Gewerbepark Süd – Nordteil“ mit gleichzeitiger 9. Änderung des Flächennutzungsplanes gemäß § 8 Abs. 3 BauGB (im Parallelverfahren) Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Abs. 1 BauGB Ziel und Zweck der Planung Die Stadtverordnetenversammlung hat in ihrer Sitzung am 24.02.2014 die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 43.2 „Gewerbepark Süd – Nordteil“ beschlossen. Das ca. 60 ha große Plangebiet (siehe beiliegenden Lageplan) grenzt nördlich an die Walther-Bothe-Straße und Freiflächen, nördlich der stillgelegten Bahnstrecke Oranienburg – Kremmen gelegen, an. Im Nordwesten grenzt das Plangebiet an die Bundesstraße 96 bis auf Höhe der Einfliegehalle an. Ab der Einfliegehalle verläuft die Grenze des Plangebietes etwas nach Westen versetzt entlang der ehemaligen Erschließungsstraße des Flugplatzes bis zum Kreisverkehr Bärenklauer Weg/Walter-Bothe-Straße (Annahof). Im Westen grenzt das Plangebiet an die Bundesstraße 96 und im Osten an den Fahrradweg entlang des Oranienburger Kanals an. Ziel des Bebauungsplanes ist die Weiterentwicklung des bestehenden Gewerbeparks Süd mit einer hochwertigen gewerblichen Nutzung entsprechend dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung aus dem Jahre 1996 zum „Gesamtleitkonzept Flugplatz Oranienburg“ (Beschluss-Nr. 602/24/96) sowie dem städtebaulichen Rahmenplan für den Teilbereich Nord des ehemaligen Flugplatzes Nord (aus dem Jahre 1999). Besondere Berücksichtigung soll hierbei die Schutzbedürftigkeit angrenzender Siedlungsbereiche, insbesondere vor Immissionen aller Art, sowohl in der Stadt Oranienburg als auch in der Nachbargemeinde Leegebruch, finden.
Montag, Mittwoch, Donnerstag	8.00 bis 12.00 und 13.00 bis 16.00 Uhr Dienstag	8.00 bis 12.00 und 13.00 bis 17.00 Uhr Freitag	8.00 bis 13.00 Uhr. Gelegenheit der Äußerung zu den Inhalten Während der Offenlegung können Hinweise und Anregungen zum Bebauungsplanvorentwurf sowie zur Flächennutzungsplanänderung schriftlich oder während der Dienstzeiten zur Niederschrift vorgebracht werden. Es wird darauf hingewiesen, dass nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben und dass ein Antrag nach § 47 der Verwaltungsgerichtsordnung unzulässig ist, soweit Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können. Die vorgebrachten Hinweise und Anregungen werden in die anschließende Abwägung der öffentlichen und privaten Belange gegeneinander und untereinander einbezogen. Oranienburg, den 13.02.2019 Alexander Laesicke	 Bürgermeister
Aufbauend auf den bereits vorhandenen Planungen sollen nachstehende allgemeine Planungsgrundsätze berücksichtigt werden: •	Entwicklung eines Gewerbegebietes mit einer Abstufung/Zonierung unterschiedlicher gewerblicher Nutzungen (vom GI bis GEe) abhängig vom Störungsgrad zur Wohnbebauung, •	Schaffung planungsrechtlicher Voraussetzungen zum Bau einer Erschließungsstraße (Verlängerung der Flugpionierstraße bis zum Kreisverkehr Bärenklauer Weg/Walther-Bothe-Straße), •	Sicherung von Grün- und Waldflächen, insbesondere auch Flächen, die als Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen für den Eingriff genutzt werden können, •	Sicherung einer umweltverträglichen Nutzung, vor allem hinsichtlich des Immissionsschutzes Änderung des Flächennutzungsplanes im Parallelverfahren Mit der Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 43.2 „Gewerbepark Süd – Nordteil“ ergeben sich Abweichungen zum Flächennutzungsplan. Der Flächennutzungsplan wird daher in Teilbereichen, nördlich und westlich der Einfliegehalle, im Parallelverfahren gemäß § 8 Abs. 3 BauGB geändert. Im rechtswirksamen Flächennutzungsplan ist der Änderungsbereich als Landwirtschaftsfläche dargestellt, die nun in eine gewerbliche Baufläche geändert werden soll. Offenlegung der Planunterlagen, Ort, Dauer und Öffnungszeiten Im Rahmen der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung liegt der Bebauungsplanvorentwurf Nr. 43.2 „Gewerbepark Süd – Nordteil“ mit Begründung sowie der Flächennutzungsplanvorentwurf zur 9. Änderung gemäß § 3 Abs. 1 BauGB in der Zeit vom 25. März 2019 bis 25. April 2019 im Stadtplanungsamt der Stadt Oranienburg, Schloss, Gebäude II. 1. Obergeschoss, Foyer zu folgenden Zeiten aus:
Geltungsbereich Bebauungsplan Nr. 43.2 „Gewerbepark Süd – Nordteil“ (schwarz-straffiert) mit 9. Änderung des Flächennutzungsplanes (blau)
Einladung zur 1. Öffentlichen Sitzung des Wahlausschusses der Stadt Oranienburg für die Wahl der Stadtverordnetenversammlung und der Ortsbeiräte der Ortsteile Friedrichsthal, Germendorf, Lehnitz, Malz, Sachsenhausen, Schmachtenhagen, Wensickendorf und Zehlendorf am 26.05.2019 Öffentliche Bekanntmachung der Stadtwahlleiterin vom 20. Februar 2019 Die 1. öffentliche Sitzung des Wahlausschusses der Stadt Oranienburg findet am Dienstag, 26.03.2019, 18.00 Uhr, im Saal des Bürgerzentrums, Albert-Buchmann-Straße 17, 16515 Oranienburg, statt. Tagesordnung: 1. Feststellung der Beschlussfähigkeit und Bestimmung der Schriftführerin 2. Verpflichtung der anwesenden Beisitzer/-innen zur unparteiischen Wahrnehmung ihres Amtes und zur Verschwiegenheit über die ihnen bei ihrer amtlichen Tätigkeit bekannt gewordenen Angelegenheiten 3. Prüfung der eingereichten Wahlvorschläge und Beschluss über die Zulassung bzw. Zurückweisung der eingereichten Wahlvorschläge 4. Übertragung von Aufgaben auf die Wahlleiterin 5. Sonstiges
Es wird darauf hingewiesen, dass der Wahlausschuss beschlussfähig ist, wenn außer der Wahlleiterin mindestens 2 Mitglieder anwesend sind. Die Sitzung ist öffentlich, d. h. jedermann hat Zutritt zu der Sitzung. Die Wahlleiterin ist befugt, Personen, die die Ruhe und Ordnung stören, aus dem Sitzungsraum zu verweisen.
Sylvia Holm	 Stadtwahlleiterin
Inkrafttreten des Bebauungsplanes Nr. 119 „Wohnbebauung am Kanal“ Die Stadtverordnetenversammlung hat in ihrer Sitzung am 25.02.2019 den Bebauungsplan Nr. 119 „Wohnbebauung am Kanal“, bestehend aus der Planzeichnung mit den textlichen Festsetzungen, als Satzung beschlossen. Die Begründung zum Bebauungsplan wurde gebilligt. Der Geltungsbereich des Bebauungsplanes hat eine Größe von 1,0 ha, umfasst die Flurstücke 258/82 der Flur 3 in der Gemarkung Oranienburg. Das Grundstück ist im Norden und Süden umgeben von bestehender Einfamilienhausbebauung. Im Westen grenzt es an die Straße „Am Kanal“, im Osten an eine unbebaute Fläche. Der Bebauungsplan, in der Fassung von 12/2018, tritt mit dieser Bekanntmachung gemäß §10 (3) BauGB in Kraft. Der Bebauungsplan kann einschließlich seiner Begründung vom Tag der Veröffentlichung dieser Be-
kanntmachung an in der Stadtverwaltung Oranienburg, Stadtplanungsamt, Schlossplatz 1, 16515 Oranienburg, Haus II, 1. Obergeschoss, Zimmer 2.231 während der üblichen Dienststunden eingesehen werden. Jedermann kann über den Inhalt des Bebauungsplans und seine Begründung Auskunft verlangen. Hinweise: 1. Auf die Vorschriften des § 44 (3) Satz 1 und 2 BauGB über die Fälligkeit etwaiger Entschädigungsansprüche im Falle der in den §§ 39–42 BauGB bezeichneten Vermögensnachteile, deren Leistung schriftlich beim Entschädigungspflichtigen zu beantragen ist, und des § 44 (4) BauGB über das Erlöschen von Entschädigungsansprüchen, wenn der Antrag nicht in-
Amtlicher Teil nerhalb der Frist von drei Jahren gestellt ist, wird gemäß § 44 (5) BauGB hingewiesen. 2. Eine Verletzung der in § 214 (1) Nr. 1–3 und (2) BauGB bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften, Fehler nach § 214 (2a) BauGB (Verhältnis des Bebauungsplanes zum Flächennutzungsplan) sowie Mängel in der Abwägung nach § 214 (3) Satz 2 BauGB sind gemäß § 215 (1) Nr. 1–3 BauGB unbeachtlich, wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit dieser Bekanntmachung schriftlich gegenüber der Gemeinde geltend gemacht worden sind. Bei der Geltendmachung ist der Sachverhalt, der die Verletzung oder den Mangel begründen soll, darzulegen. 3. Eine Verletzung von Verfahrens- oder Formvorschriften gemäß Kommunalverfassung des Landes Brandenburg (BbgKVerf), in der zur Zeit gültigen
Fassung, beim Zustandekommen dieser Satzung kann gemäß § 3 (4) BbgKVerf nach Ablauf eines Jahres seit dieser Bekanntmachung nicht mehr geltend gemacht werden, es sei denn, Vorschriften über die Genehmigung oder die öffentliche Bekanntmachung der Satzung sind verletzt worden. Oranienburg, 26.02.2019 Alexander Laesicke	 Bürgermeister
Bebauungsplan Nr. 59.3 „Nordwestliche Schmalkaldener Straße“: Beteiligung der Öffentlichkeit an der Bauleitplanung gemäß § 3 (2) BauGB Ziel und Zweck der Planung Die Stadtverordnetenversammlung hat in ihrer Sitzung am 07.05.2018 die Aufstellung des Bebauungsplanes mit der Bezeichnung Nr. 59.3 „Nordwestliche Schmalkaldener Straße“ beschlossen. Der Geltungsbereich des Bebauungsplanes umfasst folgende Flurstücke der Flur 4, Gemarkung Oranienburg: 178/1, 178/2, 178/3, 178/4, 178/5, 181/1, 182/2, 266/178, 267/178, 268/178, 269/178, 270/178, 271/178, 272/178, 274/178, 275/178, 276/178, 277/178, 279/178, 280/178, 731, 732, 733, 872, 881, 1063/180, 1064/180, 1065/181, 2792/178, 2796/178, 2797/178 sowie 3067/181, 3068/181, 3848, 3849, 3850, 3851 und 3852. Der Geltungsbereich des Bebauungsplanes grenzt im Norden an eine Kleingartenanlage, östlich an die Geltungsbereiche der Bebauungspläne Nr. 59.1 und 59.2, im Süden schließt sich ab der Erfurter Straße ein Wohngebiet an und die Straße „Am Kanal“ bildet die westliche Grenze. Anzustrebendes Planungsziel ist die Weiterentwicklung des Plangebietes zu einem allgemeinen Wohngebiet. Der Bebauungsplan Nr. 59.3 „Nordwestliche Schmalkaldener Straße“ soll im Rahmen der Innenentwicklung Planungsrecht für Wohnbaugrundstücke für den westlichen Teil des Rahmenplans „Nördliche Schmalkaldener Straße“ schaffen. Die östlichen Flächen des Rahmenplans wurden bereits durch die Bebauungspläne Nr. 59.1 und 59.2 entwickelt und weitgehend realisiert. Umweltprüfung Für den Bebauungsplan ist gemäß § 2 (4) BauGB eine Umweltprüfung durchzuführen, ein Umweltbericht gemäß § 2 (4) und § 2a Satz 2 Nr. 2 BauGB ist Bestandteil der Begründung des Bebauungsplanes. Umweltrelevante Informationen sind der Begründung zum Bebauungsplanentwurf zu entnehmen. Offenlegung der Planunterlagen (Ort, Dauer und Öffnungszeiten) Im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung liegt der Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 59.3 „Nordwestliche Schmalkaldener Straße“ mit Begründung inkl. Umweltbericht und den umweltrelevanten Informationen gemäß § 3 (2) BauGB in der Zeit vom 25.03.2019 – 29.04.2019 im Stadtplanungsamt der Stadt Oranienburg, Schloss, Gebäude II, 1. Obergeschoss, Foyer zu folgenden Zeiten aus: Montag, Mittwoch, Donnerstag	8.00 bis 12.00 und 13.00 bis 16.00 Uhr Dienstag	8.00 bis 12.00 und 13.00 bis 17.00 Uhr Freitag	8.00 bis 13.00 Uhr. Gemäß § 4a Absatz 4 BauGB werden die Bekanntmachung und die o. g. Unterlagen zusätzlich über das Internetportal der Stadt zugänglich gemacht und können unter https://oranienburg.de/Politik-Beteiligung/Buergerbeteiligung/Offenlegungen/Bauleitplanung eingesehen werden.
Neben den o. g. Planunterlagen sind folgende umweltbezogene Informationen verfügbar: Zum Schutzgut Biotope und Arten Im Umweltbericht und in den fachbehördlichen Stellungnahmen liegen Informationen zu folgenden Themen vor: –	Biotoptypenkartierung und Biotopbeschreibung –	Faunistischer Fachbeitrag zum B-Plan Nr. 59.3 vom November 2018 (Jens Scharon, Berlin) –	Beschreibung und Prognose der Artengruppengruppen und deren Auswirkungen durch die Planung –	Darstellung von Vermeidungs-/Minimierungsmaßnahmen zum Biotopund Artenschutz –	Fachbehördliche Stellungnahme des Landkreises Oberhavel, untere Naturschutzbehörde vom 06.07.2018 zu Anforderungen des Biotop- und Artenschutzes Zum Schutzgut Boden Im Umweltbericht und in den fachbehördlichen Stellungnahmen liegen Informationen zu folgenden Themen vor: –	zu den Bodeneigenschaften im Plangebiet –	zum Umfang der Bodenversiegelung –	zu Kompensationsmaßnahmen –	fachbehördliche Stellungnahme des Zentraldienstes der Polizei/Kampfmittelbeseitigungsdienstes vom 11.06.2018 zu den Kampfmittelverdachtsflächen und Hinweise zur Munitionsfreigabebescheinigung für die Grundstückseigentümer Zum Schutzgut Wasser Im Umweltbericht und in den fachbehördlichen Stellungnahmen liegen Informationen zu folgenden Themen vor: –	Untersuchung Grundwasserschutz- und Grundwasserneubildungsfunktion zu Kompensationsmaßnahmen –	Fachbehördliche Stellungnahme des Landkreises Oberhavel, untere Wasserschutzbehörde vom 06.07.2018 zu Anforderungen und Bestimmungen des Gesetzes zur Ordnung des Wasserhaushalts (Wasserhaushaltsgesetz – WHG) und des Brandenburgischen Wassergesetzes (BbgWG) Zum Schutzgut Luft/Klima Im Umweltbericht liegen Informationen zu folgenden Themen vor: –	zu den besonderen Funktionsausprägungen für das Schutzgut Klima/Luft –	Beschreibung der Auswirkungen durch die Planung –	Darstellung von Vermeidung bzw. Verbesserung der Klima- und Luftbedingungen im Plangebiet
Amtlicher Teil Zum Schutzgut Landschafts- und Ortsbild Im Umweltbericht liegen Informationen zu folgenden Themen vor: –	Beschreibung des Landschafts- und Ortsbildes und deren Auswirkungen durch die Planung –	Darstellung von Vermeidung bzw. Verbesserung des Landschafts- und Ortsbildes im Plangebiet Zum Schutzgut Mensch und Gesundheit Im Umweltbericht und in den fachbehördlichen Stellungnahmen liegen Informationen zu folgenden Themen vor: –	Beschreiung und Auswirkungen der Planung auf Mensch und Gesundheit –	Darstellung von Vermeidung bzw. Verbesserung der Bedingungen für Mensch und Gesundheit im Plangebiet –	Verkehrsuntersuchung zum B-Plan Nr. 59.3 vom 22.03.2018 (Büro LK Argus GmbH Berlin), welche die Auswirkungen der zukünftigen Wohnnutzungen
und der sich daraus ableitende Verkehr auf das Umfeld sowie die Verträglichkeit mit den umliegend vorhandenen Verkehrsmengen untersucht Gelegenheit der Äußerung zu den Inhalten Während der Offenlegung können Hinweise und Anregungen zum Planentwurf schriftlich oder während der Dienstzeiten zur Niederschrift vorgebracht werden. Die vorgebrachten Hinweise und Anregungen werden in die anschließende Abwägung der öffentlichen und privaten Belange gegeneinander und untereinander einbezogen. Oranienburg, 20.02.2019 Alexander Laesicke	 Bürgermeister
Einladung an alle Grundeigentümer bejagbarer Flächen in Germendorf und Leegebruch zur Hauptversammlung am Montag, den 20.05.2019, um 18:00 Uhr in den Räumen der Baustoffwerke Havelland GmbH & Co. KG, Veltener Str. 12-13 in 16515 Oranienburg OT Germendorf Tagesordnung: Begrüßung und Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung Genehmigung des Protokolls der letzten Sitzung vom 28.05.2018 Bericht des Vorstandes Beschluss zum Haushalt und zur Pachtzahlung a) Bericht über das Haushaltsjahr 2018/2019 – Kassenbericht b) Vorstellung des Haushaltplanes zum Haushaltsjahr 2019/2020 c) Beschlussfassung über das Haushaltsjahr 2019/2020 d) Beschlussfassung zur Jagdpachtauszahlung Jagdjahr 2019/2020 5. Entlastung des Vorstandes 6. Veränderung im Jagdpachtvertrag 7. Satzungsänderung 1. 2. 3. 4.
8. Bericht der Jäger 9. Verschiedenes Bei Benennung eines Vertreters ist eine entsprechende Vollmacht des Grundeigentümers vorzulegen.
Germendorf, 22.02.2019	Der Vorsitzende Gez. Christian Bertmaring
Ordnungsbehördliche Verordnung über die Öffnung von Verkaufsstellen aus Anlass von besonderen Ereignissen an Sonn- und Feiertagen in der Stadt Oranienburg Auf der Grundlage des § 5 des Gesetzes zur Neuregelung der Ladenöffnungszeiten im Land Brandenburg (BbgLöG) vom 27. November 2006 (GVBl. I Nr. 15) in Verbindung mit § 26 des Gesetzes über Aufbau und Befugnisse der Ordnungsbehörden (OBG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 21.08.1996 (GVBl. I S. 266) in der zur Zeit gültigen Fassung, erlässt der Bürgermeister der Stadt Oranienburg als örtliche Ordnungsbehörde mit Zustimmung der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Oranienburg durch Beschluss vom 25.02.2019 folgende ordnungsbehördliche Verordnung: §1 Verkaufsoffene Sonntage (1) Abweichend von § 3 Abs.2 Nr. 1 BbgLöG können Verkaufsstellen der Stadt Oranienburg, mit Ausnahme der Ortsteile Germendorf, Lehnitz, Schmachtenhagen, Wensickendorf, Zehlendorf, Malz, Friedrichthal und Sachsenhausen, aus Anlass von besonderen Ereignissen im Jahr 2019 in der Zeit von 13.00 bis 20.00 Uhr geöffnet sein:
(2) Die Ordnungswidrigkeit kann gemäß § 12 des Gesetzes zur Neuregelung der Ladenöffnungszeiten im Land Brandenburg mit einer Geldbuße bis zu 5.000,00 Euro geahndet werden. §3 Bei der Beschäftigung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern auf Grund dieser Verordnung sind der § 10 BbgLöG sowie die Vorschriften des Arbeitszeitgesetzes, des Mutterschutzgesetzes und des Jugendschutzgesetztes zu beachten. §4 Inkrafttreten Diese ordnungsbehördliche Verordnung tritt eine Woche nach Verkündung in Kraft. Gleichzeitig tritt die Ordnungsbehördlicher Verordnung über die Festsetzung der verkaufsoffenen Sonntage aus besonderen Anlass vom 05.03.2018 (Beschluss-Nummer: 0346/20/18) außer Kraft.
1. am 28.04.2019 anlässlich des Orangefestes, 2. am 16.06.2019 anlässlich des Oranienburger Stadtfestes, 3. am 29.09.2019 anlässlich des Regionalmarktes/Herbstfestes und 4. am 15.12.2019 anlässlich des Weihnachtmarktes „Weihnachtsgans-­ Auguste-Markt“. §2 Ordnungswidrigkeiten (1) Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig im Rahmen des § 1 dieser Verordnung außerhalb der dort zugelassenen Geschäftszeiten Verkaufsstellen offen hält.
Oranienburg, den 26.02.2019 Alexander Laesicke	 Bürgermeister der Stadt Oranienburg
Satzung über die Gewährung von Aufwandsentschädigungen und die Zuwendungen an Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Oranienburg (Feuerwehrentschädigungssatzung) Auf der Grundlage der §§ 3 Abs. 1 und 28 Abs. 2 Ziff. 9 der Kommunalverfassung des Landes Brandenburg (BbgKVerf) in der Fassung der Bekanntmachung vom 18. Dezember 2007 (GVBl. I S. 286), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 15. Oktober 2018 (GVBl. I Nr. 23) in Verbindung mit § 2 Absatz 1 Ziff. 1, § 3, § 27 Absatz 4 des Gesetzes über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz des Landes Brandenburg (Brandenburgisches Brand- und Katastrophenschutzgesetz – BbgBKG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 24. Mai 2004 (GVBI. I S. 197), zuletzt geändert durch Gesetz vom 18. Juni 2018 (GVBl. I Nr. 12) hat die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Oranienburg in ihrer Sitzung am 25.02.2019 folgende Satzung beschlossen: §1 Allgemeines Die Leistungen der ehrenamtlichen Tätigkeit der Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr Oranienburg sind grundsätzlich unentgeltlich. Es werden Aufwandsentschädigungen und Zuwendungen auf Grundlage dieser Satzung gewährt. §2 Anspruchsberechtigte (1) Anspruchsberechtigte für den Erhalt der Aufwandsentschädigung im Sinne der Satzung sind: 1.	die Stadtwehrführung 2.	die Stellvertretung der Stadtwehrführung
3.	die Ortsfeuerwehrführung 4.	die Stellvertretung der Ortsfeuerwehrführung 5.	die Leitung der Stadtjugendfeuerwehr 6.	die Stellvertretung der Leitung der Stadtjugendfeuerwehr 7.	die Leitung der Ortsjugendfeuerwehr 8.	die Gerätewarte der Ortsfeuerwehr 9.	die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr 10.	die Leitungen der Kinderfeuerwehren in den Ortsfeuerwehren und 11.	die Verantwortlichen für Logistik und Versorgung der Ortsfeuerwehren (2) Die Voraussetzungen für Zahlungen in Würdigung langjähriger Dienste, besonderer Leistungen und für die Arbeit der Jugendfeuerwehr sind in § 5 und § 6 dieser Satzung geregelt. §3 Voraussetzungen und Fälligkeit (1) Voraussetzung für die Zahlung einer Aufwandsentschädigung ist die dauernde ehrenamtliche Ausübung der unter § 2 Absatz 1 Ziffer 1–11 ausgewiesenen Funktion innerhalb der Freiwilligen Feuerwehr Oranienburg. Soweit die Tätigkeit, für die eine Aufwandsentschädigung entsprechend § 2 Absatz 1 Ziffer 1–11 gezahlt wird, nicht während des gesamten Zeitraums ausgeübt wird, wird die Aufwandsentschädigung anteilig für die Monate gezahlt, in der die Tätigkeit während des gesamten Monats ausgeübt wurde. Angaben zur Unterbrechung sind durch die jeweilige Ortswehrführung der Stadtwehrführung umgehend
Amtlicher Teil schriftlich mitzuteilen. Die Zahlung erfolgt vierteljährlich zum Ende des Quartals. (2) Soweit durch die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr zwei der im § 2 Absatz 1 Ziffer 1–11 aufgeführten Funktionen ausgeübt werden, werden die entsprechenden Aufwandsentschädigungen in der Summe gewährt. (3) Die Zahlung der Aufwandsentschädigung nach § 2 Absatz 1 Ziffer 9 erfolgt jährlich. §4 Aufwandsentschädigungssätze (1) Die pauschale Aufwandsentschädigung wird an folgende Funktionsträger unabhängig vom zeitlichen Aufwand für die Erfüllung der Aufgabe gezahlt: Lfd. Nr.	Anspruchsberechtigte	monatl. Aufwandsentschädigung 1	Stadtwehrführung	100 2	Stellvertretung der Stadtwehrführung	80 3	Ortsfeuerwehrführung	65 4	Stellvertretung der Ortsfeuerwehrführung	45 5	Leitung der Stadtjugendfeuerwehr	50 6	Stellvertretung der Leitung der Stadtjugendfeuerwehr	35 7	Leitung der Ortsjugendfeuerwehr	35 8	Leitungen der Kinderfeuerwehren in den Ortsfeuerwehren	35 9	Gerätewarte der Ortsfeuerwehr	45 10	Verantwortliche für Logistik und Versorgung der Ortsfeuerwehren	25 (2) Die Zahlung einer einsatzbezogenen Aufwandsentschädigung an aktive Angehörige erfolgt anhand folgender Kriterien: 1. Aktive Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr erhalten eine pauschale Aufwandsentschädigung in Höhe von 10 €/Monat, wenn die in der Feuerwehr-Dienstvorschrift 2 festgelegte Mindest-Stundenzahl pro Jahr erbracht worden ist. Zusätzlich erhalten aktive Angehörige mit der Qualifikation als Atemschutzgeräteträger bei ununterbrochenem Vorliegen der Voraussetzungen nach Feuerwehrdienstvorschrift 7 eine pauschale Aufwandsentschädigung von 5 €/Monat. 2. Darüber hinaus erhalten aktive Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr eine einsatzbezogene Aufwandsentschädigung nach geleisteten Einsätzen 2.1.	bei aktiver Beteiligung 10 €/Einsatz. 2.2.	bei Bereitstellung auf der Wache 2 €/Einsatz. 2.3.	bei aktiver Beteiligung an einem Einsatz über fünf Stunden Einsatzdauer 15 €/Einsatz. Als Einsatz gilt jede Alarmierung durch die Regionalleitstelle oder ein durch den Gesamteinsatzleiter zugeordneter Einsatz. Der Einsatz beginnt mit der Alarmierung oder Zuordnung und gilt nach der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft im Feuerwehrgerätehaus als beendet. Folgeeinsätze, die sich unmittelbar an Einsätze anschließen, werden als separate Einsätze gewertet und bedingen, wie unter 2.1. definiert, eine neue aktive Beteiligung mit entsprechender Vergütung. Bei solchen Folgeeinsätzen wird die Gesamtzeit aller Einsätze gewertet und bei Überschreiten von fünf Stunden Einsatzdauer die Entschädigung einmalig für einen der Einsätze auf 15 Euro festgelegt. Für besondere Einsatzlagen, wie z. B. länger andauernde Einsatzstellen oder eine Vielzahl von Hilfeersuchen, die eine zeitnahe Auftragserledigung nicht mehr möglich machen (sog. Ausnahmezustand), ist nach Maßgabe der Stadtwehrführung in Abstimmung mit dem Träger des Brandschutzes eine pauschale Aufwandsentschädigung in Höhe von 50 € pro Tag des Ausnahmezustandes für
jeden am Einsatz beteiligten Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr Oranienburg zu zahlen. Die einsatzbezogene Zahlung nach den Punkten 2.1. bis 2.3. entfällt gleichzeitig. Die Nachweisführung hat durch Anwesenheitsnachweis mit eigenhändiger Unterschrift durch die jeweiligen Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr zu erfolgen, die Dokumentation führt die Ortswehrführung bzw. dessen Vertretung stichtagsbezogen. (3) Bei durchgeführten Ausbildungsmaßnahmen nach Feuerwehr-Dienstvorschriften oder durch die Stadtwehrführung vorgegebenen Inhalten, außerhalb der regulären Ausbildungsveranstaltungen nach Dienstplan, insbesondere Grundausbildungen, erhalten die Ausbildenden für die jeweilige Ausbildung eine Ausbildungspauschale. Die Höhe der Pauschale wird aus der vorgegebenen jeweiligen Mindeststundenzahl multipliziert mit 10 € ermittelt. Diese Entschädigung wird auch gezahlt, wenn die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr eine der im § 2 aufgeführten Funktionen ausübt und dafür eine Aufwandsentschädigung erhalten. (4) Nimmt ein Angehöriger der Freiwilligen Feuerwehr an einer Schulung oder sonstigen durch die Stadtwehrführung angeordneten oder genehmigten Veranstaltung teil, welche mehr als 5 Stunden andauert, oder die Abwesenheit vom Wohnort bedeutet, erhält er eine Entschädigung von 10 €/Tag. (5) Mit den gezahlten Aufwandsentschädigungen sind grundsätzlich alle mit der Funktion verbundenen Auslagen (insbesondere Fahrt- und Reisekosten, Telefon- und Portokosten) abgegolten. §5 Würdigung langjähriger Dienste/Ehrungen/Besondere Leistungen (1) In Würdigung langjähriger treuer Dienste in der Freiwilligen Feuerwehr erhalten die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr auf Antrag der Ortswehrführung zur Aushändigung der Treuemedaille in Abstimmung mit der Stadtwehrführung eine Anerkennung wie folgt:
für 10 Jahre treue Dienste	für 20 Jahre treue Dienste	für 30 Jahre treue Dienste	für 40 Jahre treue Dienste	für 50 Jahre treue Dienste	für 60 Jahre treue Dienste
100 € 200 € 300 € 400 € 500 € 500 €.
Für jedes weitere Jahrzehnt wird der Betrag auf 500 € festgesetzt.
(2) Für die Anerkennung hervorragender Leistungen wie hoher persönlicher Einsatz für die Rettung von Leben oder Sicherung großer Vermögenswerte erfolgt nach Maßgabe der Beantragung der Ortswehrführung in Abstimmung mit der Stadtwehrführung die Zahlung einer Prämie in Höhe von max. 100 €. §6 Zuschuss für die Kinder- und Jugendfeuerwehr (1) Jede Kinderfeuerwehr erhält jährlich einen Zuschuss von mindestens 500 €. Stichtag ist der Abgabetermin der Statistik an den Landkreis Oberhavel. (2) Für die Arbeit der Jugendfeuerwehr wird jeder Ortsjugendfeuerwehr ein jährlicher Zuschuss gewährt, der sich aus einem Sockelbetrag in Höhe von 200 € und einem stichtagsbezogenen Pro-Kopf-Anteil in Höhe von 20 € zusammensetzt. Stichtag ist der Abgabetermin der Statistik an den Landkreis Oberhavel. §7 Steuern und Sozialabgaben Die steuer- und sozialversicherungsrechtliche Behandlung der gezahlten Beträge ist Sache des Empfängers.
Amtlicher Teil §8 Inkrafttreten Diese Satzung tritt am 1. Januar 2019 in Kraft. Mit Inkrafttreten dieser Satzung verliert die Satzung über die Gewährung von Aufwandsentschädigungen und die Zuwendungen an Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Oranienburg (Feuerwehrentschädigungssatzung), beschlossen am 28.09.2015, ihre Gültigkeit.
Oranienburg, den 26.02.2019 Alexander Laesicke	 Bürgermeister
Satzung zum Bürgerhaushalt der Stadt Oranienburg Auf der Grundlage der §§ 3 Abs. 1, 13 Satz 3 und 28 Abs. 2 Ziff. 9 der Kommunalverfassung des Landes Brandenburg (BbgKVerf) vom 18. Dezember 2007 (GVBl. I S. 286), zuletzt geändert durch Artikel 4 des Gesetzes vom 10. Juli 2014 (GVBl. I Nr. 32) hat die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Oranienburg in ihrer Sitzung am 25.02.2019 die folgende Satzung beschlossen: §1 Bürgerhaushalt Die Stadt Oranienburg beteiligt ihre Einwohnerinnen und Einwohner jährlich nach Maßgabe des Haushaltes an der Gestaltung des Haushaltes über die gesetzlichen Beteiligungsmöglichkeiten hinaus, durch Bereitstellung eines gesonderten Budgets, für das die Möglichkeit zur Einreichung von Vorschlägen besteht. Über die Vorschläge erfolgt eine direkte Abstimmung durch die Einwohnerinnen und Einwohner. Sollte die Stadt Oranienburg ein Haushaltssicherungskonzept erstellen müssen, ist die Stadt Oranienburg im Rahmen der Konsolidierung gehalten, das Bürgerbudget auf „0“ zu setzen. §2 Bürgerbudget (1) Die Höhe des gesonderten Budgets für Vorschläge der Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Oranienburg beträgt nach Maßgabe des Haushaltes jährlich 100.000,00 €. (2) Die Festsetzung über die Höhe erfolgt mit der mittelfristigen Finanzplanung der Haushaltssatzung. §3 Vorschlagsrecht (1) Alle Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Oranienburg, die das 14. Lebensjahr vollendet haben, sind berechtigt, Vorschläge für den Bürgerhaushalt einzureichen und über die Vorschläge abzustimmen. Die Vorschläge sind an die Stadt Oranienburg – Kämmerei – zu richten. (2) Die Vorschläge können schriftlich, mündlich und elektronisch eingereicht werden. (3) Auf dem Vorschlag ist der vollständige Name, die Anschrift und das Geburtsdatum anzugeben. §4 Vorschlagsfrist (1) Vorschläge können ganzjährig eingereicht werden. (2) Vorschläge zum Bürgerhaushalt des Folgejahres können nur berücksichtigt werden, soweit sie bis zum Stichtag eingereicht wurden. Später eingereichte Vorschläge gehen in den nachfolgenden Bürgerhaushalt ein. (3) Stichtag ist der 30. Juni eines Jahres. §5 Behandlung der Vorschläge (1) Die eingegangenen Vorschläge werden durch die Stadt Oranienburg bis vier Wochen nach Ablauf der Einreichungsfrist lediglich auf Zuständigkeit und Kosten und Durchführbarkeit geprüft. Bei nicht eindeutigen Angaben ist Rücksprache mit dem Einbringenden vorzunehmen. Für die
Prüfung der eingereichten Vorschläge wird eine Arbeitsgruppe des Bildungsausschusses gegründet, die über die Zulässigkeit der eingereichten Vorschläge entscheidet. (2) Die abzustimmenden Vorschläge können während der Dienstzeiten der Stadt Oranienburg, Kämmerei, Schloßplatz 1, 16515 Oranienburg, eingesehen werden. Sie werden aber auch bereits im Vorfeld der Abstimmung auf gängige Art und Weise (Amtsblatt für die Stadt Oranienburg/ Website der Stadt) öffentlich gemacht. (3) Der Vorschlag ist gültig und wird gemäß § 6 zur Abstimmung gestellt, wenn a) er innerhalb der Einreichungsfrist eingegangen ist, b) der Vorschlagsträger gemäß § 3 Abs. 1 zur Teilnahme berechtigt ist, c) die Zuständigkeit für die Umsetzung des Vorschlages bei der Stadt Oranienburg liegt, d) er umsetzbar ist und die Höhe von 20.000,00 € je Einzelmaßnahme nicht überschreitet, e)	der begünstigte Vorschlag bzw. die begünstigte Einrichtung innerhalb der letzten zwei Bürgerhaushalte keine finanziellen Mittel aus dem Bürgerhaushalt erhalten hat. Einzelne Abteilungen einer juristischen Person sind der juristischen Person zuzurechnen. f) es sich um Maßnahmen handelt, die nicht auf Dauer angelegt sind und keine kontinuierlichen Folgekosten nach sich ziehen, g) der Vorschlag der Allgemeinheit dient, h) Vorschläge zugunsten von Vereinen, Trägern, Organisationen und Institutionen von natürlichen Personen, die die Voraussetzungen gemäß § 3 erfüllen, eingereicht werden. Vorschläge, die im Rahmen der Förderrichtlinie der Stadt zugeordnet werden können, werden im Rahmen des Bürgerhaushaltes nicht berücksichtigt. §6 Abstimmung (1) Die Abstimmung über die eingereichten Vorschläge zum Bürgerhaushalt der Stadt Oranienburg erfolgt –	durch Aufstellung von Wahlurnen über einen Zeitraum von mindestens 21 Tagen im Bürgeramt der Stadt Oranienburg –	durch Abstimmung per Brief nach Anforderung der Abstimmungsunterlagen (Briefwahl) –	durch Online-Abstimmung –	im Rahmen einer öffentlichen Abstimmungsveranstaltung. Diese wird im III. Quartal stattfinden. (2) Zur Abstimmung über die eingereichten Vorschläge im Rahmen des Bürgerbudgets sind alle Einwohnerinnen und Einwohner gemäß § 3 Abs. 1 dieser Satzung berechtigt. Sie entscheiden direkt durch Abstimmung, welche Vorschläge innerhalb des zur Verfügung stehenden Budgets realisiert werden. (3) Die Auszählung der Stimmen erfolgt unverzüglich im Anschluss an die Abstimmung zum Ende der öffentlichen Abstimmungsveranstaltung unter Leitung der Kämmerei. Das Stimmergebnis wird zeitnah auf der Website und im Amtsblatt der Stadt Oranienburg bekannt gegeben. Das Ergebnis der Abstimmung ist grundsätzlich bindend.
Amtlicher Teil Vorschläge werden in der Reihenfolge der auf sie entfallenen Anzahl der Stimmen realisiert. Können Vorschläge aufgrund des finanziellen Umfanges nicht mehr berücksichtigt werden, rücken die Vorschläge auf, die vom finanziellen Umfang noch in das Restbudget passen bis das zur Verfügung stehende Budget aufgebraucht ist. Soweit Vorschläge aufgrund einer Überschreitung des Budgets nicht berücksichtigt werden konnten, können diese im Rahmen der folgenden Bürgerhaushalte wieder eingereicht werden. §7 Information der Einwohnerinnen und Einwohner Die Stadt Oranienburg informiert umfassend in den öffentlich zugänglichen Medien – insbesondere in dem Amtsblatt für die Stadt Oranienburg und auf der städtischen Website – über den Bürgerhaushalt, die Termine, die Vorschläge, die Abstimmung und die Realisierung der Vorschläge. §8 Umsetzung (1) Die Vorschläge, die in das Bürgerbudget aufgenommen wurden, sollen zeitnah umgesetzt werden. (2) Die Umsetzung setzt die Rechtskraft des Haushaltes voraus.
§9 Jahresabschluss (1)	Über den Stand der Realisierung der Vorschläge wird im Rechenschaftsbericht zum Jahresabschluss berichtet. (2)	Nicht verbrauchte Mittel des Bürgerbudgets durch Minderausgaben werden an den Haushalt zurückgeführt. § 10 Inkrafttreten Diese Satzung tritt mit dem Tage nach der öffentlichen Bekanntmachung in Kraft. Mit Inkrafttreten dieser Satzung verliert die Satzung zum Bürgerhaushalt der Stadt Oranienburg, beschlossen am 11.12.2017, ihre Gültigkeit.
Oranienburg, den 26.02.2019 Alexander Laesicke BürgermeisterSiegel
Information des Tiefbauamtes Erschließungsbeiträge Hildburghausener Straße Die Hildburghausener Straße befindet sich derzeit in der Prüfung zur Abrechnung der Beiträge für den Straßenausbau. Dabei wurde entgegen der Auffassung zur Beitragsschätzung aus 2013/14 festgestellt, dass für den Straßenausbau auf dem Abschnitt der Hildburghausener Straße von Hildburghausener Straße 16 bis zur Jenaer Straße Erschließungsbeiträge nach §§ 127 Baugesetzbuch in Verbindung mit der
Erschließungsbeitragssatzung der Stadt Oranienburg zu erheben sind. Deshalb ist damit zu rechnen, dass die Beiträge höher ausfallen, als seinerzeit veranschlagt wurde. Die einzelnen Beträge sind noch nicht ermittelt. Vor der Erhebung der Beiträge wird im Amtsblatt erneut informiert. Ansprechpartner für Ihre Anfragen ist Frau Jaqueline Päthe Tel. 600778, E-Mail: paethe@oranienburg.de.
Optische Inaugenscheinnahme der Grundstücksentwässerungsanlagen für die mobile Schmutzwasserbeseitigung Der Entwässerungsbetrieb Oranienburg (EBO) informiert, dass auf Grundlage der „Satzung für die mobile Schmutzwasserbeseitigung aus Grundstücksentwässerungsanlagen“ sowie der „Gebührensatzung für die mobile Schmutzwasserbeseitigung aus Grundstücksentwässerungsanlagen“ der Stadt Oranienburg ab April dieses Jahres die Besichtigung entsprechender Anlagen fortgeführt wird. Insbesondere betrifft dies Grundstücke im Bereich Sachsenhausen, Thaerstr. und An den Eichen. Bei dem Vor-Ort-Termin werden die Anlagen besichtigt sowie satzungsrelevante Daten zur Anlage und zum Grundstück abgefragt. Der Termin findet in der Regel an einem Samstag, Sonn- oder Feiertag, gegebenenfalls auch an
einem Werktag statt und dauert im Normalfall etwa 15 Minuten. Der von der Stadt Oranienburg (EBO) beauftragte Mitarbeiter der Stadtwerke Oranienburg GmbH wird sich beim Termin ausweisen. Die betroffenen Bürger werden rechtzeitig schriftlich informiert. Wir bitten die Betreiber der Grundstücksentwässerungsanlagen um Mithilfe und Unterstützung bei der Besichtigung und Datenaufnahme, um einen reibungslosen Ablauf gewährleisten zu können. Als Ansprechpartnerin für Rückfragen steht Ihnen Frau Stoepel (Mitarbeiterin der Stadt Oranienburg, Entwässerungsbetrieb) telefonisch unter 03301/608563 sowie per E-Mail abwasser@stadtwerke-oranienburg.de zur Verfügung.
Zehn Jahre Landesgartenschau 2009 UN D 2019 Wir wollen Ihre Fotos – von damals und heute
Viel Erde musste auf der ehemaligen Militärbrache für die Neugestaltung des Schlossparks bewegt werden. Nun findet sich an eben dieser Stelle eine Spiellandschaft mit Wasserspielplatz.
Unzählige Erinnerungen an diese aufregende Zeit, in der Oranienburgs größter Garten wieder erblüht ist, gibt es nicht nur in den Köpfen von Besuchern und Mitarbeitern, sondern auch in Form vieler Tausend Fotos. Genau diese möchten wir nun von Ihnen haben: Ihre Schnappschüsse und Impressionen von der LaGa – sei es ein Familienfoto, entstanden im Gartenzimmer „Traum“, ein Bild, das Sie gemeinsam mit den Artistokraten oder den LaGa-Maskottchen zeigt, oder eine Aufnahme vom historischen Portal und den Moonlights im alten Park. Wichtig ist nur: Das Foto muss bei der Landesgartenschau 2009 im Schlosspark entstanden sein. Wenn Sie möchten, dürfen Sie auch noch einen, oder besser eines draufsetzen: ein aktuelles Foto von derselben Stelle, an der Sie bzw. von demselben Motiv im Schlosspark, das Sie bereits 2009 fotografiert haben. Vo-
raussetzung: Beide Fotos müssen im Schlosspark entstanden sein, während der LaGa 2009 und zehn Jahre später, also 2019. Die schönsten Aufnahmen werden im Rahmen eines Fotowettbewerbs „Mein schönstes LaGa-Foto“ prämiert und veröffentlicht. Teilnahme am Fotowettbewerb Die Teilnahme ist einfach: Senden Sie ein Motiv und/oder ein Bildpaar vom selben Motiv, entstanden bei der LaGa 2009 bzw. bei der LaGa 2009 und 2019 im Schlosspark, mit einer kurzen Beschreibung per Post an die  Stadt Oranienburg, Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit und Wirtschaftsförderung  Schloßplatz 1, 16515 Oranienburg oder per E-Mail an @ stadtmagazin@oranienburg.de Betreff: „Mein schönstes LaGa-Foto“. Einsendeschluss ist der 4. Oktober 2019. Wichtig: Anschrift und Telefonnummer müssen angegeben werden, damit die Gewinner benachrichtigt werden können. Alle, die am Fotowettbewerb teilnehmen, stimmen der Veröffentlichung des Bildes, ihres Namens und Wohnorts im Falle eines Gewinnes zu. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Alle Informationen rund um den Schlosspark gibt es auf www.oranienburg-erleben.de
Auf einen Blick Saisonstart im Park Die Landesgartenschau Oranienburg startete am 25. April 2009. Anläss­lich des 10. Jahrestages heißt es im Schlosspark, der das zentrale LaGa-Gelände bildete, am Donnerstag, 25. April 2019, „EINTRITT FREI FÜR ALLE!“. Die große Spiellandschaft hat dann übrigens wieder ein paar tolle Geräte mehr zu bieten: drei in den Boden eingelassene Trampoline und zusätzlich zu dem schon vorhandenen riesigen Hüpfkissen ein weiteres, etwas flacheres für die ganz Kleinen. Am 1. April beginnt die Hauptsaison in Oranienburgs größtem Garten. Bis einschließlich 31. Oktober ist die Schlosspark-Kasse zudem von 9 bis 20 Uhr (letzter Einlass) geöffnet. Verweilen dürfen die Gäste wie gewohnt bis zum Einbruch der Dunkelheit. Ab 5. April ist auch das SchlossparkCafé wieder geöffnet.
foto: katja wojak
Sie hat die ganze Stadt umgekrempelt und ein „Wir-Gefühl“ geschaffen, das es bis dahin so wohl nicht gegeben hatte: die Landesgartenschau Oranienburg (LaGa) 2009. Vom 25. April bis zum 18. Oktober 2009 waren rund 580 000 Besucherinnen und Besucher aus nah und fern in den „Traumlandschaften einer Kurfürstin“ zu Gast – im Schlosspark Oranienburg, der das zentrale LaGaGelände bildete. Viele Menschen aus der Region haben ihre Arbeitskraft in dieses Großereignis gesteckt, an den unterschiedlichsten Stellen.
SCHIEDSSTELLEN Außergerichtliche Hilfe bei Streitfällen
treitigkeiten müssen nicht immer mit einem Anwalt oder vor einem Gericht ausgetragen werden, es geht auch anders: Schiedsstellen vermitteln in Streitigkeiten und hel-
fen Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen oder sonstigen Einrichtungen dabei, Auswege und verbindliche Kompromisse zu finden, bevor der juristische Weg eingeschlagen werden muss.
Diese Aufgabe wird ehrenamtlich von sogenannten Schiedsfrauen und Schiedsmännern wahrgenommen. Die Schiedspersonen treffen keine Entscheidung und fällen kein Urteil. Vielmehr vermitteln sie zwischen den streitenden Parteien nach dem Prinzip „Schlichten statt Richten“.
Die Schiedsstellen können in bürgerlichen Rechtsstreitigkeiten sowie in Strafsachen konsultiert werden. Gebühren werden von den Schiedspersonen je nach Fall festgesetzt. In Oranienburg gibt es eine Schiedsstelle für die Innenstadt inkl. OranienburgSüd sowie eine für die Ortsteile. 
schiedsstelle i zuständigkeitsbereich Innenstadt inkl. Oranienburg-Süd (ohne Ortsteile) schiedsperson Herr R. Graßnick sprechzeiten jeden 1. Montag im ­Monat von 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr
schiedsstelle ii zuständigkeitsbereich Alle Ortsteile schiedsperson Herr S. Neubauer sprechzeiten jeden 1. Dienstag im Monat von 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr  Stadtbibliothek, Schloßplatz 2
(Zugang seitlich über Neringstraße) 2. Obergeschoss, Büro 39 	(03301) 600 8156 	erreichbar zu o. g. Sprechzeiten
Alle Informationen auch online unter www.oranienburg.de/schiedsstellen
Erste Nacht des Scheiterns
foto: meiko herrmann/privat
Hinfallen, aufstehen, weitergehen: Die Stadt Oranienburg organisiert gemeinsam mit der Kreisvolkshochschule, der IHK Oberhavel sowie den Stadtwerken Oranienburg ein neues Veranstaltungsformat für die Wirtschaft und Öffentlichkeit, die sogenannte „FK Up N8“ (Dt.: „Nacht des Scheiterns“). Die Botschaft: Scheitern ist auch immer eine Chance. Im lockeren Kneipenformat erzählen am Donnerstag, 4. April, im Oranienwerk mehrere Referentinnen und Referenten von ihren größeren oder kleineren Fehlern und Krisen, von der Insolvenz bis hin zu zwischenmenschlichen Themen. „Hintergrund ist der Versuch, weg vom gesellschaftlichen Stigma des Scheiterns zu kommen, denn Scheitern ist ja eigentlich normal. Gerade wenn kreative Ideen, Mut und Unternehmertum gefragt sind, sollte man die Angst vor Fehlern ablegen können“, sagt Wirtschaftsförderin Susanne Zamecki. Ihre Lektion teilen an diesem lockeren Abend neben Wikileaks-Mitbegründer Daniel-Domscheit-Berg, Bürgermeister Alexander Laesicke, die D-Jane Annie O. und der Unternehmer Benjamin Körber. Los geht es um 18.30 Uhr im Tanzsaal des Oranienwerks. Der Eintritt ist frei.
Wikileaks-Mitbegründer Daniel Domscheit-Berg kommt nach Oranienburg.
Kaserne soll zum Quartier für Familien werden LEH N ITZ Landkreis und Stadt planen Wohnungen
Noch erinnert vieles an die einstige Bestimmung des Geländes. Doch schon in weni­gen Jahren soll die ehemalige Kaserne in Lehnitz ein attraktives Wohn­ umfeld bieten. Die beiden bereits sanierten Blöcke mit ihrer auffälligen Fassadengestaltung in Blau und Gelb waren dabei erst der Anfang. Wo einst die Soldaten der Bundeswehr sowie der DDR stationiert waren, entsteht nach und nach ein ganz neues Wohnquartier für Oranienburg. Das Gelände der Märkischen Kaserne in Lehnitz bietet in Zeiten von Wohnraummangel viel Platz für neue Wohnungen und viel Potential für die Stadtentwicklung. In S-Bahn-Nähe und doch mitten im Grünen gelegen, könnte das Areal am Mühlenbecker Weg künftig zum begehrten Wohnort für viele (Neu-)Oranienburger werden. Deshalb hat die Oberhavel Holding Besitz- und Verwaltungsgesellschaft mbH, eine Gesellschaft des Landkreises Oberhavel, als Eigentümerin der teilweise brachliegenden ehemaligen
Kasernenfläche bereits einige der alten Blöcke saniert und zu Wohnungen umgebaut. Nun sollen weitere Flächen zu einem attraktiven Wohngebiet umgestaltet werden. Die Stadtverordneten stimmten in ihrer jüngsten Sitzung Ende Februar dem Antrag der Oberhavel Holding zu, dieses Gebiet weiterentwickeln zu können. Vorgesehen sind laut den Planungen der Gesellschaft verschiedene Wohnformen wie Mehrgenerationshäuser und sogenannte Townhouses. Auch eine Kita und Nahversorger könnten dort in den nächsten Jahren entstehen. Derzeit wird an einem Entwurf des Bebauungsplanes gearbeitet, der selbstverständlich zu gegebener Zeit auch öffentlich ausliegen wird.
Ihre Ideen für unsere Stadt
BÜRG ERHAUSHALT Siegerprojekte werden umgesetzt / neue Ideen willkommen
Oranienburgs Stadtverordnete haben den Doppelhaushalt 2019/2020 verabschiedet. Damit kann in Kürze auch die Umsetzung der Vorschläge beginnen, die beim Bürgerhaushalt 2019 gewonnen haben. Gleichzeitig können ab sofort wieder Ideen für den Bürgerhaushalt 2020 der Stadt Oranienburg eingereicht werden Die Verwaltung steht in den Startlöchern: Sobald der Haushalt 2019/2020 freigegeben ist, werden die Projekte auf den Weg gebracht, die sich beim Bürgerhaushalt 2019 durchgesetzt haben. Und das sind eine ganze Menge. Von den insgesamt 98 Vorschlägen, die im vergangenen Jahr bei der Stadtverwaltung eingereicht wurden, können ganze zehn Projekte in diesem Jahr umgesetzt werden. Die mit Abstand meisten Stimmen (223) bekam der Vorschlag, in Zehlendorf einen Verkehrsspiegel gegenüber der Einmündung Scharrenstraße in die Alte Dorfstraße aufzustellen, damit Autos, die von der Schmachtenhagener Straße und dem Friedrichsthaler Feldweg kommen, besser gesehen werden können. Auf dem zweiten Platz landete die Idee, wissenschaftliche Spielgeräte wie Wasserstrudel, Prismensäule oder Balancierscheibe entlang der Havel, zwischen dem Schloss und dem Blauen Wunder aufzustellen. „So kann der Spaziergang für Jung und Alt interessant gestaltet werden und man kann noch das ein oder andere dazulernen“, heißt es in der Begründung des Ideen-
Ein Platz zum Treffen, Spielen, Feiern und Reden: So könnte der Bürgertreff am Gutsplatz in Lehnitz künftig aussehen. gebers. Große Zustimmung fand auch der gleich mehrfach eingereichte Vorschlag, im gesamten Stadtgebiet noch mehr Bänke aufzustellen. Die Lehnitzer dürften sich besonders über den Bürgertreff freuen, der am Gutsplatz entstehen und – ausgestattet mit Tischtennisplatte und Sandplatz für Kugelspiele – künftig zum Treffen, Spielen, Feiern und Reden einladen soll. Bei allen Projekten sind auch diejenigen gefragt, von denen der Vorschlag ursprünglich stammt. „Wir stehen mit den Ideengebern in Kontakt, denn wenn es losgehen kann, möchten wir die Umsetzung der Ideen natürlich auch nach den Vorstellungen der Einreicher gestalten“, sagt Alexandra Cichon, Mitarbeiterin in der Kämmerei der Stadtverwaltung.
Auch in diesem Jahr stehen, im Rahmen des dritten Bürgerhaushalts, wieder 100 000 Euro für die Wünsche und Ideen der Oranienburgerinnen und Oranienburger zur Verfügung, pro Einzelvorschlag bis zu 20 000 Euro. Vorschläge können ab sofort per EMail oder per Post eingereicht werden, das Formular dafür finden Sie zum Beispiel auf der städtischen Internetseite (siehe Infokasten). Alle Einwohner, die älter als 14 Jahre sind, sind aufgerufen, mitzuentscheiden, wofür städtisches Geld ausgegeben werden soll.
Wo erfahre ich mehr? 	Stadt Oranienburg, Kämmerei 	Alexandra Cichon 	(03301) 600 8260 @	buergerhaushalt@oranienburg.de 	www.oranienburg.de/ buergerhaushalt
Geldsegen für den ländlichen Raum FÖRDERPROG RAMM »LEADER« Bewerbungen der Oranienburger Ortsteile möglich
Wensickendorfer, Zehlendorfer und Schmachtenhagener aufgepasst! Noch bis zum Stichtag Freitag, 17. Mai 2019, können sich Einwohner, Unternehmen, Vereine und Kommunen wieder um einen warmen Geldsegen aus dem europäischen Förderprogramm »­LEADER« bewerben. Damit der ländliche Raum nicht aufs Abstellgleis gerät, unterstützt die Europäische Union diesen schon seit den 90er-Jahren mit einem millionenschweren Förderprogramm namens »­LEADER«. Das Geld aus Brüssel soll helfen, die ländlichen Regionen Europas bei ihrer Entwicklung zu begleiten. Von Investitionen in Gastronomie, Handwerk, Kultur über bessere Angebote für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort bis hin zum Ausbau von Spielplätzen oder Sportanlagen und vielem mehr: Die Möglichkeiten der Förderung sind vielfältig. Gefragt sind kreative Ideen, die eine gute Entwicklung auf dem Lande stärkt. So hat die Stadt Oranienburg etwa Gelder über »­LEADER« für die Errichtung
eines neuen Sportfunktionsgebäudes in Zehlendorf beantragt. In Oranienburg können sich jedoch ausschließlich Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen sowie Vereine aus den Ortsteilen Schmachtenhagen, Zehlendorf und Wensickendorf um eine finanzielle Förderung bewerben – denn nur sie liegen im Fördergebiet Obere Havel. Und das sollte nicht ungenutzt bleiben! Für diesen mittlerweile zehnten Projektaufruf sind in der Region 1,5 Millionen Euro vorgesehen. Es sind noch weitere Aufrufe geplant, momentan stehen dafür öffentliche Mittel in Höhe von ca. 0,5 Millionen Euro bis Ende 2020 bereit. In der Regel ruft die Lokale Aktionsgruppe Obere Havel e. V. zweimal jährlich dazu auf, sich zu bewerben. Dafür steht auf der Internetseite des Vereins (siehe Infokasten) ein Formular zur Verfügung. Im Juni 2019 entscheidet er dann darüber, welche Projekte besonders geeignet sind für eine Leader-Förderung. Für Projekte, die eine solche Empfehlung erhalten, kann anschließend innerhalb von acht Wochen ein Antrag
auf Förderung beim Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung in Neuruppin gestellt werden. Dort wird die endgültige Entscheidung gefällt. Voraussetzung für eine Förderung sind u. a. die Sicherung der Finanzierung und bei Bauvorhaben die gegebenenfalls erforderliche Baugenehmigung.
Auf einen Blick: „LEADER“ Das EU-Förderprogramm »LEADER« unterstützt Projekte im ländlichen Raum. Für die Umsetzung des Programms sind in Deutschland die Bundes­ länder zuständig. Im Bundesland Brandenburg gibt es 14 so genannte Leader-Regionen. Zur Leader-Region »Obere Havel« gehören unter anderem Oranienburgs Ortsteile Schmachtenhagen, Zehlendorf und Wensickendorf sowie Städte wie Zehdenick, Kremmen und Liebenwalde. Weitere Informationen zum LeaderProgramm oder zur Antragsstellung gibt es hier: 	Lokale Aktionsgruppe Obere Havel e.V. 	www.ile-oberhavel3.de
Insgesamt 1,5 Millionen Euro können in der zehnten Auswahlrunde des »LEADER«Förderprogramms vergeben werden. Diese Chance sollten die drei Oranienburger Ortsteile, die von diesem Programm profitieren können, nicht entgehen lassen.
	Leader-Regionalmanagement c/o Landkreis Oberhavel Adolf-Dechert-Straße 1, Oranienburg, Haus 1, Zimmer 1.82 	Susanne Schäfer 	Dr. Reiner Erdmann 	(03301) 601 672 (Mi. + Do.) @	ile-treff-oberhavel@web.de
Das Oranienburger Stadtmagazin mit Amtsblatt erscheint in einer Auflage von 23.000 Exemplaren. Darüber hinaus gibt der Heimatblatt Brandenburg Verlag viele weitere Ortszeitungen heraus. In Ihrer Nähe: •	Fürstenberger Anzeiger mit Amtsblatt	4.100 Exemplare •	Granseer Nachrichten mit Amtsblatt	4.900 Exemplare •	Amtsblatt Löwenberger Land	4.000 Exemplare • Neue Zehdenicker Zeitung mit Amtsblatt	7.200 Exemplare Alle weiteren Informationen unter www.heimatblatt.de
sitzungstermine In den Fachaus­ schüssen, Ortsbeiräten und der Stadtverordnet e nve r s a m m lung wird über Themen beraten und entschieden, die alle Oranienburgerinnen und Oranienburger betreffen. Alle Sitzungen sind grundsätzlich öffentlich. Sie sind herzlich ein­ geladen, teilzunehmen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bitte beachten Sie, dass sich in seltenen Fällen der Ort kurzfristig ändern kann. Auf www.oranienburg.de (>Politik) finden Sie jederzeit eine aktuelle Ortsangabe.
Mo 18.03. | 18:00 Uhr Werksausschuss  Orangerie im Schlosspark, Kanalstr. 26 a Di 19.03. | 18:00 Uhr Ausschuss für Stadtplanung und Bauen, Wohnungswirtschaft, Ökologie und die Feuerwehr  Orangerie im Schlosspark, Kanalstr. 26 a Mi 20.03. | 18:00 Uhr Ausschuss für Bildung, Jugend und Bürgerbeteiligung  Orangerie im Schlosspark, Kanalstr. 26 a
Do 21.03. | 18:00 Uhr Ausschuss für Soziales, Kultur, Sport, Tourismus, Senioren und Migration  Orangerie im Schlosspark, Kanalstr. 26 a Mo 25.03. | 19:00 Uhr Ortsbeirat Friedrichsthal  Feuerwehrdepot, Keithstr. 1, Beratungsraum
19:00 Uhr Ortsbeirat Lehnitz  Kulturhaus, Friedrich-Wolf-Str. 31 Do 28.03. | 19:00 Uhr Ortsbeirat Wensickendorf  Seniorenclub, Hauptstr. 56 19:00 Uhr Ortsbeirat Germendorf  Aula der Grundschule, Wiesenweg 4a
19:00 Uhr Ortsbeirat Zehlendorf  Bürgerhaus, Alte Dorfstr. 23 19:00 Uhr Ortsbeirat Schmachtenhagen  Gutshaus, Versammlungsraum, Schmachtenhagener Dorfstr. 33
Mo 01.04.19 | 10:00 Uhr Seniorenbeirat  Regine-Hildebrand-Haus, Sachsenhausener Straße 1 Mo 08.04.19 | 17:00 Uhr Hauptausschuss  Schloss Oranienburg, im Konferenz­ saal Haus 1, Zi. 1201, Schloßplatz 1
Di 26.03. | 18:00 Uhr Wahlausschuss  Bürgerzentrum Oranienburg Alfred-Buchmann-Straße 17
Mo 29.04.19 | 17:00 Uhr Stadtverordnetenversammlung  Orangerie im Schlosspark, Kanalstr. 26 a
19:00 Uhr Ortsbeirat Sachsenhausen  Feuerwehrgebäude, Granseer Str. 27, Büro des Ortsbeirates
Mo 06.05.19 | 10:00 Uhr Seniorenbeirat  Regine-Hildebrand-Haus, Sachsenhausener Straße 1
Mi 27.03. | 19:00 Uhr Ortsbeirat Malz  Dorfclub, Malzer Dorfstr. 15
Di 14.05.19 | 18:00 Uhr Ausschuss für Rechnungsprüfung und Vergaben  Schloss Oranienburg, im Konferenz­ saal Haus 1, Zi. 1201, Schloßplatz 1
Informationen zu Sitzungen unter www.oranienburg.de (>Politik)
Es grünt so grün ... und bald ist Ostern! Grüßen Sie Ihre Kunden und Partner. Wir bieten Ihnen den passenden Rahmen! Heimatblatt Brandenburg Verlag GmbH und Wolfgang Beck Tel.: (033 37) 45 10 20 E-Mail: amtsblatt@gmx.net
Mit der Harke durch die Stadt FRÜHJAH RSPUTZ Fleißige Hände für den 6. April gesucht
Deshalb ist es wieder an der Zeit, gemeinsam zu Schippe, Harke und Besen zu greifen und Oranienburg ein Stück lebenswerter zu machen. Unter dem Motto „Oranienburg putzt sich“ ist am Samstag, 6. April, wieder traditioneller Frühjahrsputz. Schon seit mehr als zehn Jahren ist es für viele Oranienburgerinnen und Oranienburger eine Selbstverständlichkeit, die Arbeitshandschuhe überzustreifen und an diesem Tag tatkräftig im Einsatz zu sein. Die dafür benötigten Müllsäcke stellt die Stadt natürlich wieder kostenfrei zur Verfügung. Im vergangenen Jahr meldeten sich rekordverdächtige 1 300 Personen zum Frühjahrsputz an – unter ihnen Vertreter von Gartensparten, Vereinen, Verbänden, Schulen, Kindereinrichtungen, Institutionen sowie Gewerbetreibende. An sie wurden insgesamt 432 Müllsäcke ausgegeben, um diese mit Unrat aus Grünanlagen, Verkehrsflächen sowie von Gewässerufern zu füllen. „Ich wünsche mir, dass auch in diesem Jahr möglichst viele Oranienburgerinnen und Oranienburger, ob als Einzelperson, Hausgemeinschaft, Initiative, Verein, Einrichtung, Behörde oder Firma, unser Anliegen unterstützen und sich für eine saubere Stadt engagie-
Der Frühling naht, Schneeglöckchen, Krokusse und Tulpen schauen schon aus dem Boden heraus. Doch leider gibt es nicht nur Schönes auf den Spaziergängen im Stadtgebiet zu entdecken. Über die Wintermonate hat sich an vielen Ecken Schmutz und Unrat angesammelt.
Nun wird der Winter ausgefegt: Putzen kann durchaus Freude bereiten – vor allem, wenn alle gemeinsam anpacken. ren“, sagt Oranienburgs Bürgermeister Alexander Laesicke. Die noch leeren Müllsäcke können am Samstag, 6. April, ab 9 Uhr kostenlos im Bürgerzentrum in der AlbertBuchmann Straße 17 oder bereits eine Woche vorher bei den jeweiligen Ortsvorstehern bzw. in der Stadtverwaltung, Haus 2, im Zimmer 2.209 abgeholt werden. Wichtig zu beachten: Zur besseren Planung des Frühjahrsputzes sowie der Entsorgung der vollen Müllsäcke wird darum gebeten, sich mit dem entsprechenden Formular (siehe Infokasten) anzumelden. Hungrig muss nach solch einem Arbeitseinsatz übrigens niemand nach Hause gehen: „Im Anschluss an den Frühjahrsputz möchte ich mich bei den hoffentlich vielen freiwilligen
Helferinnen und Helfern herzlich bedanken. Dazu treffen wir uns zu einem kleinen Imbiss am Bürgerzentrum in der Zeit von 12 bis 14 Uhr“, so der Bürgermeister.
Wo erfahre ich mehr? 	Stadt Oranienburg, Sachgebiet Gemeinwesen, Jugend und Sport 	Andrea Fünfhaus 	(03301) 600 709 	fruehjahrsputz@oranienburg.de Das Formular, mit dem Sie sich für den Frühjahrsputz anmelden können, finden Sie auf www.oranienburg.de/ fruehjahrsputz.
G EBURTEN I N ORAN I EN BURG – 15.1.2019 BIS ZUM 24.2.2019 15.01.2019 Doro Neumann 15.01.2019 Mara Neumann 19.01.2019 Luisa Putriyati Martin 19.01.2019 Eduard Angelmi 22.01.2019	Emily Sofie Thunig 23.01.2019 Lias Oskar Jokiel 27.01.2019 Louisa Friederici 30.01.2019 Irma Schwidder 04.02.2019 Hannah Bordt 04.02.2019 Laura Schmidt 06.02.2019 Jonas Papenfuß 06.02.2019	Lea Schwartzkopff 11.02.2019 Marie Bugdahl 12.02.2019	Lucienne Hanke
Raum für ganz viel Kreativität STADTBI BLIOTH EK Neues Format „Makerspace“ bietet Talenten eine Plattform
Dies war einmal ein Buch – nun ist es ein richtiges Designobjekt. Aus alten, ausgelesenen Büchern und Zeitschriften lassen sich beim neuen Kreativ-Format „Makerspace“ in der Oranienburger Stadt­bibliothek tolle Objekte basteln. Eine Bibliothek ist gemeinhin ein Hort der Bücher und ein Ort der Ruhe. Doch was passiert, wenn der Raum einmal ganz neu gedacht wird? Wenn die Stadtbibliothek Oranienburg als offenes Haus der Kreativität verstanden wird? Dann wird aus ihr ein sogenannter „Makerspace“ – ein Forum zum aktiven und eigenständigen Gestalten für alle Oranienburger und Gäste der Stadtbibliothek. Seit Dezember vorigen Jahres bietet die Stadtbibliothek verschiedene Aktionen unter dem Titel „Makerspace“ an. Damit möchte sich die Einrichtung künftig als Verweilort in der Stadt etablieren, an dem jeder seinen eigenen kreativen Fähigkeiten Raum
geben kann. Es soll ein ganz ungezwungener Austausch, ein Geben und Nehmen, unter den Besucher*innen entstehen: Wer möchte, zeigt anderen Menschen, welche kreativen Talente in ihm schlummern. „Besitzen Sie selbst ein Talent, das auch für andere interessant sein könnte? Dann melden Sie sich einfach in der Stadtbibliothek!“, bietet der Leiter der Stadtbibliothek Oranienburg, Daniel Fehlauer, an. Zwei kostenlose, rund zweistündige „Makerspace“-Angebote gibt es dazu bisher in der Stadtbibliothek, weitere sollen folgen. Zum einen finden sich einmal im Monat Mitarbeiterinnen der Bibliothek sowie eine Nutzerin der Einrichtung an einem runden Tisch im Benutzerbereich zusammen, um
verschiedene Handarbeitstechniken vorzustellen und auszuprobieren. Dabei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Momentan steht Häkeln ganz hoch im Kurs. „Ein schöner Nebeneffekt ist, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer untereinander in Kontakt kommen und sich über das gemeinsame Interesse austauschen können“, erklärt Daniel Fehlauer, der die Stadtbibliothek Oranienburg leitet. In einem weiteren angebotenen „Makerspace“-Format möchten die Mitar­ beiter*innen der Stadtbibliothek zudem zeigen, wie aus vermeintlichem Papiermüll Kunst werden kann. „Durch die stetige Aktualisierung des Medienbestands fällt in der Bibliothek viel Altpapier in Form von Zeitschriften oder Büchern an“, berichtet der Leiter der Einrichtung. Und auch Zuhause landet bekanntlich viel Gelesenes und auch Ungelesenes in der Papiertonne. Doch daraus lassen sich wunderbare Kunstwerke falten – man muss im wahrsten Sinne des Wortes nur einmal um die Ecke denken! Upcycling heißt diese Weiterverwertung alter oder ausrangierter Materialen. So entstehen ohne viel Aufwand, dafür aber in echter Handarbeit, beeindruckende Dekoraktionsobjekte.
Wo erfahre ich mehr? Wer selbst einmal seiner Kreativität im Rahmen dieser „Makerspace“Formate freien Lauf lassen will, findet alle notwenigen Informationen auf der Internetseite der Stadtbibliothek: 	www.oranienburg.de/ stadtbibliothek Um Anmeldung wird direkt in der Biblio­thek gebeten oder unter: 	(03301) 600 86 60 @	stadtbibliothek@oranienburg.de
Das preisgünstige Bestattungsinstitut
(ehemals Erwin Bethke)
16548 Glienicke, Hubertusallee 108, Tel. 033056 / 80752 16515 Oranienburg, Sauerbruchstr. 1, Tel. 03301 / 56618 16767 Leegebruch, Eichenallee 15, Tel. 03304 / 252425
• Erd-, Feuer- und Seebestattungen • Erledigung aller Formalitäten • bei Trauerfall genügt ein Anruf • auf Wunsch Hausbesuch • Abschluss von Vorsorgeverträgen und Sterbegeldversicherungen • Tag- und Nachtbereitschaft
Das Oranienburger Bilderrätsel RATEN SIE MIT und gewinnen Sie eine Festschrift „Oranienburg 800“
DIE AUFGABE Diese beiden Damen halten schon sehr lange das Oranien­ burger Stadtwappen in ihren Händen. Wo wurde das Foto aufgenommen? Wenn Sie wissen, wo sich dieser dekorative Fassadenschmuck befindet, schreiben Sie uns ­unter Angabe Ihrer Anschrift und Telefonnummer an:
DER GEWINN stadtmagazin@ oranienburg.de
Stadt Oranienburg – Stadtmagazin – Schloßplatz 1 16515 Oranienburg
Einsendeschluss: 31.03.2019 Mitarbeiter/innen der Stadtverwaltung sind von der Teilnahme ausgeschlossen.
V IE L G LÜ CK !
Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir eine Festschrift „Oranienburg 800“, die zur 800-Jahr-Feier 2016 erschienen ist und einen detaillierten sowie fundierten Überblick zur Stadtgeschichte bietet – natürlich auch zum historischen Oranienburger Wappen.
Hier galt es, eine knifflige Schätzfrage zur Anzahl der Orangerie-Gäste zu lösen. Beeindruckende 12 500 Besucher haben im vorigen Jahr die Orangerie im Schlosspark Oranienburg im Rahmen von Veranstaltungen, Ausstellungen, Sitzungen, Hochzeiten, Privatfeiern oder Seminaren von innen gesehen. Pro Veranstaltung bietet die O ­ rangerie Platz für bis zu 200 Gäste. Über zwei Karten für die Lesung „Matula, hau mich raus“ konnte sich ­Thorsten Kempcke freuen. Diese Zuschrift wurde unter allen richtigen Einsendungen ausgelost.
STADT KALENDER AUSGEWÄHLTE VERANSTALTUNGSTIPPS UND TERMINE IN DER STADT ORANIENBURG Weitere Veranstaltungen und ausführlichere Infos dazu finden Sie im OnlineKalender der Stadt. Dort können Veranstalter ihre Termine auch selbst eintragen (Freischaltung durch unsere Internet-Redaktion erforderlich):
Informationen und Tickets zu vielen Veranstaltungen erhalten Sie hier: Tourist-Information Schloßplatz 2 · 16515 Oranienburg Telefon: (03301) 600 8110 Tickethotline: (03301) 600 8111 E-Mail: info@tourismus-or.de Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 10–18 Uhr | Sa. 9–18 Uhr | So. 10–16 Uhr
Dienstags, 15:00–17:00 Büchertauschbörse. Kosten­loser Tausch gut erhaltener Bücher im Ortsteil Lehnitz – insbesondere auch die jüngste und jüngere Leser­schaft findet ein vielfältiges Angebot. Gut erhaltene Kinderbücher können gern gespendet werden.  Kulturhaus „Friedrich Wolf“, Friedrich-Wolf-Str. 31 Freitags, 8:00–16:00 Wochenmarkt mit Frische, Vielfalt, Exklusivität und Regio­nalität – ein Treffpunkt für Menschen, die gern unverpackte und ­frische Lebensmittel genießen möchten.  Bernauer Straße, vor dem „Boulevard“ Samstags, 8:00–14:00 Flohmarkt neben Möbel Boss (Stand für 4,– € je lfd. Meter, Aufbau ab 6 Uhr).  Friedensstr. 10 |  0178523 65 45 (keine Reserv. nötig)
Letzter Sonntag im Monat, 16:00 | Oranienburger Turmbläser. Blasmusik zwischen 16:00 und 16:40 Uhr (31.03./28.04.) vom Turm der evangelischen  St. NicolaiKirche, Havelstr. 28
TAGESTIPPS 16.03. | SAMSTAG 10:00–15:00 | Schulranzenmesse von Nani‘s Kinderparadies mit Begleitprogramm, Expertenwissen und -tipps und vor allem Ranzen ...  Sachsenhausener Str. 19 (neben Raab Karcher)
18:00 | St. Patrick‘s Day-­ Party mit den „Stout Scouts“ – Irish Folk at its best. Die Stout Scouts spielen zum irischen Nationalfeiertag stimmungsvollen irischen und schottischen Folk mit ansteckendem Enthusiasmus. Diesmal wird der „Paddy-Day“ an zwei Tagen im Oranienwerk gefeiert – siehe Sonntag.  Oranienwerk, Kremmener Str. 43 | (03301) 5796340 | € 10,– /erm. 5,– (Schüler/Azubis) 20:00 | Sattmann & Schöne – „Kennen Sie den ...?“. Die beiden gestandenen Schauspieler und Entertainer Peter Sattmann und Reiner Schöne erzählen ihre Lieblingswitze, ungeachtet der sprichwört­ lichen Gürtellinie. Natürlich greift Schöne auch zur Gitarre.  Orangerie, Kanalstr. 26a | (03301) 600-8111 [ausverkauft, evtl. noch Restkarten]
17.03. | SONNTAG 14:00 | Zauberhaftes aus Wolle und Seide. Führung und Museumswerkstatt. Für Familien mit Kindern ab 6 Jahren.  Schlossmuseum, Schloßplatz 1 | (03301) 537437 15:00 | „Buenos Días, Kuba“. Lesung und Gespräch mit Landolf Scherzer. Das jüngste Buch des Autors bewegt sich wieder in einem Land des Umbruchs entlang der Grenze
zwischen Hoffen und Scheitern, wie sie vielen Lesern im Osten noch in den Knochen steckt. Ein Buch voller Sympathie und Melancholie.  Friedrich-Wolf-Gedenkstätte, Alter Kiefernweg 5, Lehnitz | (03301) 52 44 80 16:00 | „Paddys Day Party“ mit den Stout Scouts. Nach dem Konzert am Samstag geht es etwas gediegener weiter – mit Sitzplätzen, irischem Essen und Bier sowie ebenfalls mit Live-Musik.  Orani­ enwerk, Kremmener Str. 43
Dienstags, 12:15 | Orgelmusik in der Nicolai-­Kirche. Interessierte ­Zuhörer/innen sind ein­ge­ laden, an der Orgel­empore zu ­sitzen, um Orgelmusik zu hören ...  St.-Nicolai-Kirche, Havelstr. 28 | € frei | Eingang rechts vom Hauptportal
Freitags, 20:30 | Stadtmusik zum Wochenausklang – Klaviermusik im Kerzenschein. Musik verschiedenster Komponisten, dargeboten auf einem Flügel der Marke Schulz.  St.-Nicolai-Kirche, Havelstr. 28 | € frei (um Spenden für neuen Flügel wird gebeten)
 www.oranienburg.de/veranstaltungen
17:00 | Cellokozert mit ­Ludwig Frankmar und ­Lesungen. Der aus dem schwedischen Malmö stammende Cellist Ludwig Frankmar spielt auf seinem fünf­ saitigen Barockcello von Louis Guersan (Paris, 1756) vorwiegend Solomusik aus Renaissance und Barock. Im Konzert wird er unter anderem die ­Suite Nr. 5 BWB 1011 von ­Johann Sebastian Bach und drei Phantasien von Georg Philipp Telemann spielen. Die Musik wird durch Lesungen ergänzt.  St. Nicolai-Kirche, Havelstr. 28 | € frei
21.03. | DONNERSTAG 15:30 | Bilderbuchkino „Ein Geburtstagsfest für ­Lieselotte“ für Kinder ab 4 Jahren.  Stadtbibliothek, Schloßplatz 2 | Anm.: (03301) 600 8660
22.03. | FREITAG 19:00 | Benefizkonzert der Bürgerstiftung Oranienburg. Verena Schluß (Violoncello) und Manfred Schmidt (Klavier) musizieren zu Gunsten des Projekts „Kinder­ träume“. Erklingen werden Robert Schumanns Fantasiestücke Op. 73, die Arpeggionesonate D 821 von Franz ­Schubert sowie die Sonate in D-Dur BWV 1028 von Johann Sebastian Bach. Außerdem wird Johannes Brahms’ Sonate Nr. 2 Op. 99 zu hören sein.  Orangerie, Kanalstr. 26a | (03301) 600-8111 19:00 | Kulturfreitag: „Duo Inuso“. Harmonische Coversongs und Lieder aus eigener Feder, begleitet mit Gitarre, Akkordeon, Flöte, Ukulele und Kalimba.  Oranienwerk, Kremmener Str. 43
23.03. | SAMSTAG 14:00–18:00 | 6. Familienfest zum Welt-Down-SyndromTag. Neben Informationen der „Glüxritter“ zum DownSyndrom gibt es ein buntes Programm mit Tanz, Gesang, Kinderschminken, Kreativ­ angeboten, süßen und herzhaften Leckereien sowie ­weiteren Überraschungen.  Eltern-Kind-Treff, Kitzbühe­ ler Str. 1a | Tel. Anmeldung ­unter (03303) 5 79 28 86 | € frei 16:00–18:00 | Festliches Frühlingskonzert mit den Ensembles der Kreismusikschule in der  Mehrzweck­ halle des Louise-HenrietteGymnasiums, Dr.-Kurt-­ Schumacher-Str. 8 | € 4,– 20:00 | 12. Oranienburger Kneipenfest: Live-Musik in acht Lokalen! Die lange Nacht
der Livemusik macht wieder Station in Oranienburg: Unter dem Motto „Nur einmal bezahlen, überall dabei sein“ spielen u. a. „No Age“ in der Cocktailbar Manjana der TURM ErlebnisCity, die „Derailed Queens“ (Kultur­ saal) und „Stampede“ (Kellerkind) im Oranienwerk und viele mehr. Die Besucher/innen können mit einem Shuttle-Bus jederzeit (zwischen 20 und 2 Uhr) zwischen den Veranstaltungsorten wechseln. Das Programm finden Sie ­unter www.kneipenfest.info (Änderungen vorbehalten).  Versch. Lokale in Oranien­ burg | € 12,– (Tickets inkl. Shuttle-­Bus, erhältlich in allen beteiligten Lokalen)
24.03. | SONNTAG 15:00 | „Beste Freunde – Schwan Heinrich und sein Prinz Friedrich“. Familienführung durchs Schloss für Kinder ab 6 Jahren.  Schloss­ museum, Schloßplatz 1 | An­ meldung unter (03301) 53 74 37 17:00 | „Orpheus in der Unter­welt“. Ein Gastspiel der Operettenbühne Berlin.  Orangerie, Kanalstr. 26a | Info­telefon (030) 2016 59 68
28.03. | DONNERSTAG 17:00 | Workshop für Eltern: „Emotionale Intelligenz – Warum Gefühle wichtig sind“. Workshop mit Solveig Reinisch zur Förderung einer emotional gesunden Entwicklung von Kindern.  ElternKind-Treff, Kitzbüheler Str. 1a | Tel. Anmeldung unter (03303) 5 79 28 86 | € frei
30.03. | SAMSTAG 14:00 | Projektarbeit: „Das Leben ist das schönste Märchen“ ... denn darin kommen wir selber vor! Anlässlich des Internationalen Kinderbuch-
V E R A N S TA LT U N G E N & T E R M I N E tages am 2. April ist Hans Christian Andersen das ­Thema: Seine Märchen begeistern Jung und Alt, seine Scherenschnitte sind kleine Meisterwerke – und mit den Marionetten lässt es sich wunderbar Theater spielen ...  Eltern-Kind-Treff, Kitzbühe­ ler Str. 1a | Anmeldung unter (03303) 5 79 28 86 | € 2,–
amerikanische Stummfilm­ komödie von 1924. Der kürzeste Langfilm Keatons gilt vielen Filmkritikern als eine der besten Komödien aller Zeiten. Die rekonstruierte Fassung des Meisterwerks wird live durch Jack Day, ehem. Kantor der Ev. Gemeinde, auf dem Klavier begleitet.  Musikschule Klang-Farbe Orange, Straße der Einheit 37 | (03301) 7070021 | € 10,– (Kinder 5,–) 18:30 | „Sherlock Jr.“. Die anderthalbstündige Erwachsenenvorstellung des von Jack Day live am Piano begleiteten Stummfilm-Meisterwerkes (s. oben).  Musikschule KlangFarbe Orange, Str. der Einheit 37 | (03301) 7070021 | € 10,–
20:00 | „L‘art de passage“ – auf Jubiläumstour mit dem Streichquartett. Sie reizen ihr Können und ihre Spielfreude bis an die Grenzen aus. Respektlos und gekonnt gehen sie mit bekannten und eigenen Kompositionen um. Überraschende Improvisationen ­enden in minimalistischen Motiven – das Trio L‘art de Passage macht aus klassischer Musik Jazz. Gemeinsam mit dem Streichquartett lassen sie nun „weltmusikalische Kom­ po­sitionen zwischen Europa und Südamerika“ erklingen – ­traditionell, frei interpretiert, ­virtuos.  Orangerie, Kanal­ str. 26a | (03301) 600-8111
31.03. | SONNTAG
01.04. | MONTAG 10:00–16:00 | Beginn der Podiumswoche in der Musikwerkstatt Eden. ­Schüler/innen aller Instrumentalklassen präsentieren ihr Können von heute an täglich bis zum 12. April, außer am Wochenende.  Musik­ werkstatt Eden, Struveweg 502 | (03301) 5 73 31 90 Beginn der Hauptsaison im Schlosspark. In Oranien­ burgs größtem Garten beginnt die Hauptsaison, die bis einschließlich 31.10. dauert – bis dahin ist die Schlosspark-­ Kasse von 9 bis 20 Uhr (letzter Einlass) geöffnet. Verweilen dürfen die Gäste wie gewohnt bis zum Einbruch der Dunkelheit. Ab 5. April ist auch das Schlosspark-Café wieder geöffnet.  Schlosspark
04.04. | DONNERSTAG foto: promo
16:00–17:00 | „Sherlock Jr.“ – Stummfilm-Klassiker mit Live-Klavierbegleitung von Jack Day (Familienvorstellung). Nach dem Erfolg von „Nosferatu“ geht es weiter: Diesmal „Sherlock, jr.“, eine
18:30 | FCKUP N8 – Die Nacht des Scheiterns: Hinfallen, Aufstehen, Weitergehen. Zur ersten „FCKUP-Nacht“ werden spannende Gäste wie
05.04. | FREITAG 16:00 | Stadtführung: „Von der Bibel zum Amtsbuch“. Jennifer Bernard macht in dieser Führung den Einfluss Louise Henriettes und ihres Glaubens auf die Entwicklung der Stadt Oranienburg sichtbar.  Treffpunkt: Tourist-­ Information, Schloßplatz 2 | (03301) 600 8110 19:00 | Freies Vorspiel der Schüler/innen der  Kreismu­ sikschule Oberhavel, Waldstr. 38 | (03301) 601-7400 | € frei
06.04. | SAMSTAG ab 09:00 | Frühjahrsputz. Bürgermeister Alexander ­Laesicke ruft wieder alle Bürger/innen dazu auf, die Stadt von Schmutz und Unrat zu befreien (siehe Artikel im redaktionellen Teil).  Gesamtes Stadtgebiet inkl. Ortsteile 10:00 | Gesprächscafé „Regenbogenfamilien ­stärken“. Hier können Sie mehr über das Werden und Sein von Regen­bogenfamilien erfahren – Kinder werden in der Spielecke betreut.  Eltern-Kind-Treff, Kitzbühe­ ler Str. 1a | Anm. (03303) 5 79 28 86 | € frei 10:00–13:00 | Basar für Baby- und Kindersachen im  Kulturhaus Friedrich Wolf, Friedrich-Wolf-Str. 31 19:00 | 80er-Jahre-Party mit DJ Moonlight im  Oranien­ werk, Kremmener Str. 43
passende Musik für alle Tanzrichtungen.  Restaurant „­Mythos“ (Saal), Germendorfer Dorfstr. 8 | siehe 03.02.
19:30 | Schwarze Grütze lädt in die „Notaufnahme“. Im nagelneuen Programm des Kabarett-Duos werden keine Hals- und Beinbrüche diagnostiziert, hier geht es eher um das Ungesunde ­unseres Miteinanders, unsere mentalen Schonhaltungen und geistigen Blutergüsse. Rasant, schräg und äußerst musikantisch präsentieren die beiden bösen Barden eine Momentaufnahme unseres ganz alltäglichen Wahnsinns.  Orangerie, Kanalstr. 26a | (03301) 600-8111
07.04. | SONNTAG 11:00 | Museumswerkstatt: „Vergoldete Ostern“. Kurzführung durch das Schloss, anschließend kann jeder/r ein eigenes Osterei vergolden. Für Familien mit Kindern ab 8 Jahren.  Schlossmuseum, Schloßplatz 1 | (03301) 537437 15:00 | Frühlingskonzert der „Oranienburger Schloßmusik“. Ob Walzer oder Operetten- und Musicalmelodien – die „Schloßmusik“, unter der Leitung von Ronny Heinrich, trifft stets den richtigen Ton.  Orangerie, Kanalstr. 26a | (03301) 600-8111 15:00 | „Nenn mich November“. Lehnitzer Lesung und Gespräch mit Roman-Autorin Kathrin Gerlof über die Halbwertzeit der Liebe und den Eigen­sinn der Hoffnung.  Friedrich-Wolf-Gedenkstätte, Alter Kiefernweg 5, Lehnitz | (03301) 52 44 80 18:00–21:00 | „Tanzen und Mehr“. Drei Stunden lang kann vom Standard über Latein und Salsa bis hin zum Discofox alles getanzt werden. Es sind sowohl Anfänger als auch alte Hasen willkommen. DJ Sven sorgt für die
Thema Beauty und Entspannung.  Eltern-Kind-Treff, ­Kitzbüheler Str. 1a | (03303) 5 79 28 86 | € 2,–
11.04. | DONNERSTAG 19:00 | Vortrag: Ralf Blauermel – „Oranienburg“. Der Zweite Weltkrieg und der Kalte Krieg haben Oranienburg geprägt. Wie, darüber informiert der Buchautor Ralf Blauermel in seinem Buch „Geheime Reichssache! Vom Forschungsstandort zum Gelegen­heitsziel – Auf den Spuren der bewegten Vergangenheit Oranienburgs“, e ­ rschienen in der ­Edition ­Berliner Unterwelten.  Stadtbibliothek, Schloßplatz 2 | (03301) 600 8660
12.04. | FREITAG 20:00 | Bowling Strike Night mit DJ und Moderation in der Sportsbar TimeOut der  TURM ErlebnisCity, AndréPican-Str. 42 | € frei
13.04. | SAMSTAG 10:00–15:00 | NeubürgerRadtour mit dem Bürgermeister. Bürgermeister ­Alexander Laesicke und die ADFC-Ortsgruppe laden interessierte Bürger/innen (Neubürger, Altbürger, aber auch Gäste) zu einer informativen und unterhaltsamen Radtour durch Oranienburg ein. Während der ca. vierstündigen Tour erleben Sie sehens- und wissenswerte Stadtspuren aus Geschichte und Gegenwart mit sachkundigen Informationen des Oranienburger „Stadtchefs“.  Treffpunkt: Schlossplatz 13:00–16:00 | 21. Kinder­ sachenbasar. Interessierte Verkäufer können sich tele­ fonisch unter (03301) 533775 anmelden. Die Standgebühr beträgt 5,– € und ein selbst gebackener Kuchen.  TakedaSaal, Dr.-Heinrich-Byk-Str. 1 14:00 | Projektarbeit: „It‘s a beautiful day!“ rund um das
Internetaktivist Daniel Domscheit-Berg, Ex-Bankerin und DJane Annie O, Bürgermeister Alexander Laesicke und Unter­nehmer Benjamin ­Körber erwartet. Sie berichten über eigene Misserfolge, Geschichten des Scheiterns und des Aufstehens. Das neue ­Veranstaltungsformat soll zeigen: Scheitern ist normal. Fehler und Krisen können auch immer eine Chance sein.  Oranienwerk, Kremmener Str. 43
19:00 | „Tenöre4you“. Ein atemberaubendes Erlebnis mit legendären Welthits aus Pop, Klassik, Musical und Filmmusik mit den Tenören Toni Di Napoli und Pietro Pato, zwei Stimmwundern, die Herzen mit ihrem grandiosen Gesang in italienischem Stil zum Schmelzen bringen. Fantas­tische Musik und eine beeidnruckende Licht-Show sorgen für einen unvergesslichen Abend.  Orangerie, Ka­ nalstr. 26a | (03301) 600-8111
14.04. | SONNTAG 11:00 | Museumswerkstatt: „Vergoldete Ostern“. Kurzführung durch das Schloss, anschließend kann jeder/r ein eigenes Osterei vergolden. Für Familien mit Kindern ab 8 Jahren.  Schlossmuseum, Schloßplatz 1 | (03301) 537437 11:00 | 74. Jahrestag der Befreiung der Häftlinge des KZ Sachsenhausen. Am 22./23. April 1945 befreiten sowjetische und polnische Soldaten das Konzentrationslager Sachsenhausen – die meisten ­Insassen waren bereits auf Todes­märsche geschickt und nicht mehr im Lager. Mit mehreren Gedenkformaten soll auch in diesem Jahr den Opfern des nationalsozialistischen Terrors im KZ Sachsenhausen und seinen zahlreichen Außenlagern gedacht werden: Um 11:00 Uhr gibt es ein Generationengespräch in der Gedenkstätte, um 14:00 Uhr beginnen dezentrale Gedenkveranstaltungen und um 15:30 Uhr die zentrale Gedenkveranstaltung.  Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen, Straße der Nationen 22
11:00 | „Jazz and more“ – Erste Sonntags-Matinée im Oranienwerk. Lukas Natschinski und Band spielen live Funk, Jazz und klassische Adaptionen auf Klavier und Gitarre.  Oranienwerk, Krem­ mener Str. 43, Galerie Werk­ zeugbau und Außenbereich | € 10,– € / erm. 8,– 17:00 | „Land des Lächelns“. Ein Gastspiel der Operettenbühne Berlin.  Orangerie, Kanal­str. 26a | Infotelefon (030) 2016 59 68
15.04. | MONTAG 9:00 | „Ostern im Möwenweg“ – Österliche Geschichte von Kirsten Boie, dazu wird für Ostern gebastelt (Kinder ab 7 Jahre).  Stadtbibliothek, Schloßplatz 2 | Anm. (03301) 600 8660 10:00 | 74. Jahrestag der Befreiung der Häftlinge des KZ Sachsenhausen – Gedenkveranstaltung  am ehemaligen KZ-Außenlager Klinkerwerk.
17.04. | MITTWOCH 19:00 | Stand-up-Comedy mit Tim Whelan im „Kellerkind“ im  Oranienwerk, Kremmener Str. 43
20.04. | SAMSTAG 17:00–22:00 | Osterfeuer in Lehnitz  am weißen Strand des Lehnitzsees 19:00 | „Dorfbums“ – Livemusik mit regionalen Bands im „Kellerkind“ im  Oranienwerk, Kremmener Str. 43 | (03301) 5796339
21.04. | SONNTAG 10:00 | „Oster­ spaziergang im Schlosspark“. Der Osterhase hoppelt am Ostersonntag
durch den Schlosspark und verteilt an die kleinen Gäste bunte Eier. Zwischen in voller Blüte stehenden Frühblühern lässt sich der Frühling beim Osterspaziergang in Oranienburgs größtem Garten so richtig genießen. Doch auch der Osterhase selbst ist ein echter Hingucker, denn mit seinem weiß-pinken Fell ist er kaum zu übersehen! Im historischen Teil des Parks unter großen ­alten Bäumen gibt es das traditionelle Eiertrudeln, außerdem können in der Orangerie Eier ausgepustet, bemalt und verziert werden. Wer will, kann selbstverständlich eigene Osternester für seine ­Lieben im Park verstecken.  Schlosspark, Schloßplatz 1 11:00 | „Tulpen aus Amsterdam“. Führung mit Vivienne Netzeband alias Louise ­Henriette von Oranien: 37 verschiedene Arten der zauberhaften Frühlings­ blüher verstecken sich im  Schlosspark, Schloßplatz 1
23.04. | DIENSTAG 09:00 | Welttag des Buches. Zum Welttag des Buches feiert das Bibliotheks-Team das Lesen. Passend zum Tag gibt es ein buntes Programm rund um das Buch„Ich schenk dir eine Geschichte“ für Kinder von 9 bis 10 Jahren.  Stadt­ bibliothek, Schloßplatz 2 | (03301) 600 8660
25.04. | DONNERSTAG 09:00 | „10 Jahre LaGa“ – Eintritt frei! Sie hat vor 10 Jahren die Stadt umgekrempelt, hat ein neues „Wir-Gefühl“ geschaffen und über fünfeinhalb Monate rund 580.000 Gäste aus nah und fern begeistert – die Landesgartenschau Oranienburg 2009. Anlässlich des 10. Jahrestages ihrer Eröffnung heißt es im Schlosspark, der das zentrale LaGa-Gelände bildete, heute „Eintritt frei für alle!“. Die große Spiellandschaft hat dann übrigens wieder ein paar tolle Geräte
V E R A N S TA LT U N G E N & T E R M I N E mehr zu bieten: drei in den Boden eingelassene Trampoline und zusätzlich zu dem schon vorhandenen riesigen Hüpfkissen ein weiteres für die ganz Kleinen.  Schloss­ park, Schloßplatz 1
26.04. | FREITAG 17:00–22:00 | „Koofen & Schwoofen“. Die lange ­Shoppingnacht der City­ gemeinschaft. „Boulevard„, Bernauer Straße 50 20:00 | KulturFreitag: „Duo Jazztage“. Ausnahmevocalist Rudi Neuwirth und Gitarrenkünstler Andreas Willers entführen in die geheimnisvolle Welt des Jazz.  Oranienwerk, Kremmener Str. 43 | € 10,–
27.04. | SAMSTAG 10:00 | Anradeln in Ober­ havel: Radtour zum Liebenberger Radlertreff. Sternfahrt des ADFC zum Schloss Liebenberg (ca. 50 km).  Treffpunkt: Schlossplatz 17:00 | Osterkonzert des ökumenischen Chores. Es erklingen eine der frühen Bachkantaten „Christ lag in Todesbanden“ sowie „Erfreut euch ihr Herzen“, eine Kantate neuen Stils bestehend aus Chören, Rezitativen, Arien und Chorälen – mit Orchester und Solisten unter der Leitung von Markus Pfeiffer.  St. Nicolai-Kirche, Havel­ str. 28 | € 14,– / erm. 8,–
Prinzessin von Oranien und Namensgeberin der Stadt. Parallel gibt es auf dem Schlossplatz eine „Europameile“.  Rund ums Schloss und im Schlosspark (siehe Artikel) 11:00 | Live-Musik mit Sabine Oberhavel Bauern­ Brand.  markt, Bauernmarktchaussee 10, Schmachtenhagen
01.05. | MITTWOCH 11:00 | Frühlingskonzert mit dem Oranienburger Blasmusikorchester im  Schloss­ park, Schloßplatz 1 | (03301) 600-8111
03.05. | FREITAG 20:00 | 13. FreiSingen im Oranienwerk. Unter dem Motto „Nicht unter der Dusche und allein, sondern mit vielen singen – Wir haben die Texte und die Begleitband & ihr eure vielen Stimmen ...“.  Oranienwerk, Kremmener Str. 43 | € 8,– / erm. 5,–
04.05. | SAMSTAG 10:00 | ADFC-Radtour: Oranienburgs Westen. Über Leegebruch, Bärenklau, Sommerswalde, Schwante, Vehlefanz (Einkehr), Pinnow zurück nach Oranienburg.  Treffpunkt: Bahnhof, Bahn­ hofsplatz 1 | € 4,– / 2,–
05.05. | SONNTAG
28.04. | SONNTAG
10:00 | Radtour am Tag des offenen Ateliers. Kulturelle Rundreise per Rad zu teils unbekannten Orten des kreativen Schaffens in und um Oranienburg.  Treffpunkt: Schlossplatz
10:00 | Orangefest – Oranien­ burgs Tag in Orange mit Europa­meile. Oranienburg feiert seine niederländischen Wurzeln – seinen Tag in Orange mit buntem Programm, Musik und Tanz. Erinnert wird damit an Kurfürstin Louise Henriette, geborene
11:00 | Konzert-Matinée. Einige der großen Nachwuchstalente der Orchesterakademie der Staatskapelle Berlin stellt sich mit einer Konzert-Matinee in der Orangerie im Schlosspark vor. Sie lassen unter anderem das Klavierquintett A-Dur, op. 81
17:00 | Reisebericht: „8 000 Kilometer Rallye BerlinGambia“.  Oranienwerk, Kremmener Str. 43
V E R A N S TA LT U N G E N & T E R M I N E von Antonín Dvořák erklingen.  Orangerie, Kanalstr. 26a 17:00 | „Der Zigeunerbaron“. Ein Gastspiel der ­Operettenbühne Berlin.  Orangerie, Kanalstr. 26a | Info­telefon (030) 2016 59 68 18:00–21:00 | „Tanzen und Mehr“.  Restaurant „Mythos“ (Saal), Germendorfer Dorfstr. 8 | siehe 07.04.
10.05. | FREITAG 16:00 | „Gerade dadurch sind sie mir lieb“ – Theodor Fontanes Frauen. Lesung mit Christine von Brühl im Orangesaal des  Schlossmuseums, Schloßplatz 1 | (03301) 537437 20:00 | Bowling Strike Night mit DJ und Moderation in der Sportsbar TimeOut der  TURM ErlebnisCity, André-­ Pican-Str. 42 | € frei
11.05. | SAMSTAG 10:00 | „Nicht helfen geht nicht“ – Erste-Hilfe-Kurs (am Kind). Erste-Hilfe-Maßnahmen mit Nicole Oudes in einem drei- bis vierstündigen Fresh-Up-Kurs – kompakt und für jeden.  Eltern-Kind-Treff, Kitzbüheler Str. 1a | Anm. (03303) 5 79 28 86 | € 5,– (spät. 2 Wochen vorher im EKT zu bezahlen) 10:00 | Mit dem Rennrad zum Ziegeleipark Mildenberg. Rennradtour mit dem ADFC über den Berlin-Kopenhagener Radweg und abgelegene Strecken für trainierte Rennradler (95 km).  Treff­ punkt: Bahnhof Lehnitz, Birken­werderweg | € 4,– / 2,– 14:00–17:00 | Trödel in der Kita „Flax und Krümel“. Baby­basar mit Kinderfest des Fördervereins auf dem Außen­gelände der  Kita „Flax und Krümel“, Rüdes­heimer Str. 6–8 | Standgebühr: € 5,– plus selbstgebackener Kuchen | Tel. 0151/ 41490530
AUSSTELLUNGEN Open-Air-Ausstellung Stadtgeschichtliche Ausstellung am Amtshauptmannshaus. Auf 16 großflächigen Tafeln wird hier die Entwicklung der Stadt Oranienburg veranschaulicht.  Breite ­Straße, Höhe Amtshaupt­ mannshaus Täglich | 8:30–18:00 Uhr Ausstellungen in der Gedenkstätte Sachsenhausen. Zehn Dauerausstellungen thema­tisieren eindrucksvoll einzelne Aspekte der Geschichte von Sachsenhausen, die mit dem Ort ihrer Präsentation verknüpft sind, darunter die Ausstellung „Arbeits­ teilige Täterschaft im KZ Sachsenhausen“ im ehemaligen Haus des KZ-Kommandanten. Daneben beschäftigen sich mehrere Sonderaus­ stellungen mit besonderen Themen.  Gedenkstätte und ­Museum Sachsenhausen, ­Straße der Nationen 22 | € frei Bis 30. April | werktäglich Dr. Anne Kleiber – „Zwei Jahrzehnte Malerei und Zeichnung“. Die Medizinerin stellt über 20 ihrer Werke in der Kreisverwaltung Ober­ havel (Haus 1) aus.  Landkreis Oberhavel, Adolf-Dechert-Str. 1 | Haus 1 10. bis 24.03. 7. Artroom: „Lebens(T)räume“. Künstler/innen und Gäste des Kunstraum-Oranienwerk e. V. stellen Bilder und Skulpturen aus.  Oranien­ werk, Kremmener Str. 43
09.04. bis 06.06. | täglich Gerhard Neugebauer – ­Ausstellung zum 100. Geburtstag eines Oranien­ burger Künstlers. Aquarelle, Ölgemälde und Skulpturen. Tourist-Information, Schloß­ platz 2 | (03301) 600 8110
VE RANSTALTU NGE N & TE RM I N E
TERMINE T ERM I N E , A N G E BOTE U N D NACH R ICHTE N VO N KIRCHEN, VEREINEN UND EINRICHTUNGEN
Kirchen /religiöse Gemeinschaften EVANGELISCHE KIRCHENGEMEINDE ORANIENBURG Gemeindebüro: Lehnitzstr. 32, Tel.: 34 16 Öffnungszeiten Di. 16–18 Uhr, Do. 9–12 Uhr Internet: www.st-nicolai.info GOTTESDIENSTE
 Sankt Nicolai-Kirche Jeden So. 9:30 Uhr (18.04. Gründonnerstag, 19.04. Karfreitag, 22.04. Ostermontag, 30.05.Himmelfahrt 10 Uhr kath. Kirche)  Bethlehem­kapelleSüd So. 9:00 Uhr (17./31.03., Karfreitag, Ostersonntag, 5./19.05.)  Lehnitz, Flora­str. 35  So. 11:00 Uhr (24.03./07.04., Gründonnerstag 19:30 Uhr)  Schmachtenhagen  So. 11:00 Uhr (21.04., 26.05.; Karfreitag 19.04.)  Germendorf  So. 11:00 Uhr (17.03., 05./19.05.; zusätzl. 12.04. 14:30 Uhr Gold. Hochzeit, Karfreitag 19.04., OsternachtAndacht mit Osterfeuer 20.04. um 18 Uhr)  Seniorenheim, Villacher Str. 4  Mo. 10:30 Uhr (8.04., 6.05.) REGELM. ANGEBOTE  Bibelstunde: St. Nicolai Kirche Mo., 19:00 Uhr (18.03., 8./15.04., 13./27.05.)  Bibel­stunde: Lehnitz, Florastr. 35 Di., 14:00 Uhr (26.03., 07./21.05.)  Christenlehre: St. Nicolai Kirche 1.-4. Klasse: Di., 15:30 Uhr (26.03., 9.04., 7./21.05.)  Christenlehre: Lehnitz, Florastr. 35 1.-4. Klasse: Do., 15:00 Uhr (28.03., 11.04., 9./23.05.)  Teamertreffen (ab 5. Kl.): St. Nicolai Kirche Di., 16:00 Uhr  Konfirmandenunterricht: St. Nicolai Kirche 7. Klasse: Mi., 16:45 Uhr 8. Klasse: Do., 16:30 Uhr 6. Klasse, neuer Kurs – Infoabend für Schüler und Eltern: Di., 28.05, 19:00 Uhr  Bläserchor: Mi., 17:45 Uhr, St. Nicolai Kirche  Ökumenischer Chor: Mi., 19:30 Uhr, St. Nicolai  Kinderchor: Di., 15:00 Uhr, St. Nicolai  Jugendchor: Do., 17:30 Uhr, St. Nicolai  Eltern-Kind-Kreis: Fr., 9:30 Uhr, St. Nicolai  JUKS: Sa., 10:00 Uhr, St. Nicolai Kirche (16.03., 11.05.)  Junge Gemeinde: Do., 19:00 Uhr, St. Nicolai Kirche KIRCHENMUSIK  Orgelmusik, Sankt Nicolai, Havelstr. 28 Di., 12:15 Uhr (ca. 20 Minuten), Eintritt frei  Klaviermusik im Kerzenschein zum Wochenausklang; St. Nicolai-Kirche, Havelstr. Jeden Fr., 20:30 Uhr  Turmblasen – Blasmusik vom Turm der Nicolai-Kirche So., 16:00 Uhr (31.03., 28.04., 26.05.)  Cello-Konzert – Ludwig Frankmar spielt Telemann und Bach auf histor. Instrument von 1756 So., 17.03., 17:00 Uhr, St. Nicolai-Kirche  Osterkonzert Sa., 27.04., 17:00 Uhr, St. Nicolai-Kirche VERSCHIEDENES  Offene Kirche in Sankt Nicolai, Havelstr. 28 täglich 10–17 Uhr, So. ab 11 Uhr  Lesenacht (1.–6. Kl.) in Sankt Nicolai, Havelstr. 28 Fr., 29.03., ab 16:00 Uhr  Passionsandacht Di., 9.04., 14:00 Uhr im Gemeindehaus Lehnitz, Florastr. 35
KATHOLISCHE KIRCHENGEMEINDE „HERZ JESU“ Kath. Pfarramt: Augustin-Sandtner-Str. 3, Tel.: 31 49 | www.herzjesu-oranienburg.de GOTTESDIENSTE  Pfarrkirche Herz Jesu, Augustin-Sandtner-Str. 3 So., 10:00 Uhr: Heilige Messe (1. So./Monat Fam. gottesdienst; 3. So./Monat Kleinkindergottesdienst – s. Aushänge Di., 8:30 Uhr: Rosenkranzgebet; 9 Uhr: Hlg. Messe Fr., 19:00 Uhr: Hlg. Messe  Kapelle St. Johannesberg, Berliner Str. 91 Sa., 19:00 Uhr: Hlg. Messe REGELM. ANGEBOTE  Chor: 1., 2. u. 4. Di. im Monat, 19:30 Uhr, Gemeindehaus, Augustin-Sandtner-Str. 3  Familienkreis: jeden 2. Di. im Monat (außer Schulferien) um 20:00 Uhr im Gemeindehaus; Info: Tel. (03301) 53 00 64  Jugendstunden (ab 15 J.): 14-tägig freitags im Jugendraum  KirchenCafé: So., 11 Uhr in der Pfarrkirche Herz Jesu (17.03., 28.04., 19.05., 30.05., 16.06.)
LANDESKIRCHLICHE GEMEINSCHAFT (LKG) Landeskirchliche Gemeinschaft in Oranienburg-Eden, Baltzerweg 70, Tel.: 52 88 25 Internet: www.lkg-oranienburg-eden.de GOTTESDIENSTE
 Baltzerweg 70 Sonntag 10:00 Uhr REGELM. ANGEBOTE
 Bibelgespräch: Di., 18:30 Uhr (Ev. Gem., Lehnitzstr. 32)
EVANG.-FREIKIRCHLICHE GEMEINDE (BAPTISTEN) Mittelstraße 13/14 (Eingang Schulstraße) Tel.: 53 19 00 | www.efg-oranienburg.de GOTTESDIENSTE
Sonntag, 10 Uhr – Gottesdienst und Kinderstunde in drei Altersgruppen REGELM. ANGEBOTE
 Faszination Bibel: Do., 19 Uhr  Jugendtreff (ab 14 J.): Fr.,18 Uhr
CHRISTLICHE VERSAMMLUNG ORANIENBURG E. V. Lehnitzstr. 8 | www.cv-oranienburg.de GOTTESDIENSTE
 Sonntag, 8:45 Uhr Mahlfeier, 10:00 Uhr Predigt, 11:15 Uhr Kinderstunde REGELM. ANGEBOTE
 KidsTreff: Mo., 17 Uhr  Bibel- und Gebetsstunde: Mi., 19:30 Uhr  Teenkreis: Do.,17 Uhr  Jugend: Sa.,19 Uhr
NEUAPOSTOLISCHE KIRCHE ORANIENBURG Erzbergerstr. 43 | www.nak-bbrb.de GOTTESDIENSTE  Sonntag, 10:00 Uhr und Mittwoch, 19:30 Uhr.
EVANG.-METHODISTISCHE KIRCHE – KiC Gemeindehaus: Julius-Leber-Str. 26 Tel.: 70 60 29 | www.emk-oranienburg.de GOTTESDIENSTE
 in der Regel Sonntag 10:30 Uhr (s. Internet) „KIC INN“  Offener Kindertreff: Di.–Fr. 13–18 Uhr geöffnet (s. Internetseite)
SIEBENTEN-TAGS-ADVENTISTEN IN ORANIENBURG Gemeinde der ev. Freikirche der SiebentenTags-Adventisten, Martin-Luther-Str. 34, Tel. 573166 | adventgemeinde-oranienburg.de GOTTESDIENSTE  Sa., 9:30–10:30 Uhr: Bibelgespräch und Kindergottesdienst  Sa., 10:30–11:30 Uhr: Predigtgottesdienst LEBENSSCHULE  Do., 19:00 Uhr (14.03./4.04./9.05.): „Depressionen vermeiden – Kompetenzen entwickeln“.
ZEUGEN JEHOVAS Königreichssaal der Zeugen Jehovas: Clara-Zetkin-Str. 34 (Ortsteil Sachsenhausen) So., 10:00 Uhr VERSAMMLUNG 
Einrichtungen/ Vereine STADTBIBLIOTHEK ORANIENBURG Schloßplatz 2, Tel.: (03301) 600-86 60 www.stadtbibliothek-oranienburg.de
 Die Stadtbibliothek bietet wieder zahlreiche Angebote für Kinder und Familien während der Ferien; eine Übersicht finden Sie auf der Website und im Oranienburger Ferienprogramm auf www.oranienburg.de/ferien
ELTERN-KIND-TREFF DER STADT ORANIENBURG Kitzbüheler Straße 1a, Tel. 03301 - 5792887 Geöffnet: Di./Do./Fr./Sa. 9-17:30 Uhr Mi. 9-18:30 Uhr | Mo. geschlossen Telefonische Präsenz: Di.–Sa. 9:00 bis 12:00 und von 14:30 bis 17:30 Uhr. Schließzeiten: 19.4.–20.4., 30.4.–1.5. www.oranienburg.de/ekt REGELM. ANGEBOTE
 Krabbelgruppen/Eltern-Kind-Gruppen: Dienstags bis donnerstags, vormittags (s. Internet)  Eltern-Café: Mi. bis Fr. (14:30– 17:30 Uhr), Sa. (14:00–17:30 Uhr)  Hausaufgabenbetreuung/Nachhilfe: Di. und Mi. (15:00–16:00 Uhr)  Nähwerkstatt: Do. (10:30–12:00 Uhr)  Projektarbeit: Sa., 14:00–17:00 Uhr (einmal monatlich)  Kindertanzen: Di. 17:00–18:00 Uhr (7- bis 12-Jährige) / Do. 16:00–16:30 Uhr (3- bis 6-Jährige) sowie 17:00–18:00 Uhr (7- bis 12-Jährige)  KinderTrauerGruppe »Igelkinder« (6–10 Jahre): alle 4 bis 6 Wochen montags, 16:00–18:00 Uhr  Koch- und Backangebote: Kochprojekt für Kinder von 8–13 Jahre, Familien-Back-Kurs »Naschkatze«, »Babybrei kochen ist ganz einfach«, Familienkochen, Familienfrühstück »Mein Lieblingsbuch« und mehr ... – alle Infos online.  Weitere Seminar-, Veranstaltungsund Kursangebote auf der Website FERIENPROGRAMM DES EKT
 Die zahlreichen Ferienangebote des EKT finden Sie auf www.oranienburg.de/ferien
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Oranienburger Stadtmagazin (März-April 2019)
Das »Oranienburger Stadtmagazin« mit dem »Amtsblatt für die Stadt Oranienburg« erscheint sechs- bis siebenmal jährlich und enthält neben Nac...

References: EUG 
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