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Timestamp: 2020-08-13 08:35:13+00:00

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Arzthonorar | Rechtslupe
Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat die Ver­fas­sungs­be­schwer­de eines Kar­dio­lo­gen mit Zusatz­wei­terbil­dung „MRT – fach­ge­bun­den“ nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men, mit der er sich gegen die Ver­sa­gung einer Geneh­mi­gung zur Erbrin­gung und Abrech­nung magnet­re­so­nanz­to­mo­gra­phi­scher Leis­tun­gen (MRT-Leis­­tun­­­gen) auf dem Gebiet der Kar­dio­lo­gie für gesetz­lich Kran­ken­ver­si­cher­te wen­det, da eine etwai­ge Ungleich­be­hand­lung jeden­falls aus Grün­den der Siche­rung
Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs liegt die Pri­mär­schä­di­gung bei feh­ler­haf­ter Auf­klä­rung bei einer Ope­ra­ti­on bereits in dem man­gels wirk­sa­mer Ein­wil­li­gung per se rechts­wid­ri­gen Ein­griff als sol­chem . Die Kau­sa­li­tät für den behaup­te­ten Gesund­heits­scha­den muss daher nach dem Beweis­maß­stab des § 287 Abs. 1 ZPO und nicht nach dem Beweis­maß des $
Hono­rar­rück­for­de­rung der Kran­ken­kas­sen – und die Rück­stel­lung des Arz­tes
Ärz­te, die die vor­ge­ge­be­nen Richt­grö­ßen für die Ver­schrei­bung von Arz­nei, Ver­­­band- und Heil­mit­teln um mehr als 25 % über­schrei­ten, dür­fen Rück­stel­lun­gen für Hono­rar­rück­for­de­run­gen der Kran­ken­kas­sen bil­den. Über­schrei­ten Ärz­te in ihrer Ver­ord­nungs­pra­xis die dafür bestehen­den Richt­grö­ßen­vo­lu­men um mehr als 25 %, so sind sie schon auf­grund des sich aus § 106 Abs. 5a
Nach § 4 Nr. 14 Satz 1 UStG 1999 sind u.a. die Umsät­ze aus der Tätig­keit als Arzt steu­er­frei. Die Steu­er­be­frei­ung betrifft nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs nur Tätig­kei­ten, die zum Zweck der Vor­beu­gung, der Dia­gno­se, der Behand­lung und, soweit mög­lich, der Hei­lung von Krank­hei­ten oder Gesund­heits­stö­run­gen für bestimm­te Pati­en­ten aus­ge­führt wer­den
Die quo­tier­te Ver­gü­tung von frei­en Leis­tun­gen der Ver­trags­ärz­te
Die auf­grund des Beschlus­ses des Bewer­tungs­aus­schus­ses vom 22. Sep­tem­ber 2009 und der Hono­­r­ar­­ver­­­tei­­lungs- und Ver­gü­tungs­ver­ein­ba­rung für den Bereich der KV Baden-Wür­t­­te­m­­berg für das Jahr 2010 fest­ge­leg­te Quo­tie­rung der Ver­gü­tung frei­er Leis­tun­gen im Sin­ne des § 87b Abs. 2 Satz 7 SGB V ist mit höher­ran­gi­gem Recht ver­ein­bar. So die Ent­schei­dung des Sozi­al­ge­richts
Mit Rechts­fra­gen zum Abrech­nungs­be­trug eines pri­vat­li­qui­die­ren­den Arz­tes für nicht per­sön­lich erbrach­te Leis­tun­gen hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen: Nach Ansicht des Bun­des­ge­richts­hof täusch­te der ange­klag­te Arzt die Pati­en­ten über das Vor­lie­gen der den gel­tend gemach­ten Zah­lungs­an­spruch begrün­den­den Tat­sa­chen. Eine damit zugleich behaup­te­te Zah­lungs­pflicht bestand indes nicht. Die Pati­en­ten irr­ten
Ist zivil­ge­richt­lich fest­ge­stellt, dass ein Arzt ohne Begrün­dung sei­ne Leis­tung mit dem 2,3fachen Gebüh­ren­wert abrech­nen darf, wenn die Behand­lung mit durch­schnitt­li­chen Schwie­rig­kei­ten und durch­schnitt­li­chem Zeit­auf­wand ohne Erschwer­nis­se ver­bun­den war , folgt dar­aus, dass der Arzt den Schwel­len­wert des 2,3fachen Gebüh­ren­wer­tes dann über­schrei­ten kann, wenn er über­durch­schnitt­li­che Schwie­rig­kei­ten und einen über­durch­schnitt­li­chen
Ärzt­li­che Behand­lung eines Beam­ten im grenz­na­hen Aus­land
Sofern eine kos­ten­güns­ti­ge­re Behand­lung für den Beam­ten tat­säch­lich nicht erreich­bar ist, darf die Bei­hil­fe für not­wen­di­ge medi­zi­ni­sche Leis­tun­gen nicht nach einer fik­ti­ven Ver­gleichs­be­rech­nung begrenzt wer­den. Nach § 13 Abs. 1 Satz 1 der baden­würt­tem­ber­gi­schen Bei­hil­fe­ver­ord­nung vom 28.07.1995 in der hier maß­geb­li­chen Fas­sung vom 20.02.2003 sind außer­halb der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land ent­stan­de­ne Auf­wen­dun­gen nur
Arztab­rech­nung bei Dop­pel­zu­las­sung
Einem Arzt mit Dop­pel­zu­las­sung muss es gestat­tet sein, in allen Fach­ge­bie­ten, für die er die Zulas­sung erlangt hat, sei­ne ver­trags­ärzt­li­che Tätig­keit aus­zu­üben. Die ent­ge­gen­ste­hen­de Rege­lung in Abschnitt 6.1 der All­ge­mei­nen Bestim­mun­gen des EBM‑Ä (Fas­sung seit 1.4.2005) ist daher rechts­wid­rig. Im hier vom Bun­des­so­zi­al­ge­richt ent­schie­de­nen Fall geht es um die Abre­chen­bar­keit
Pra­xis­ver­le­gung eines Ver­trags­arz­tes als Neu­nie­der­las­sung?
Die Pra­xis­ver­le­gung eines Ver­trags­arz­tes steht einer Neu­nie­der­las­sung nicht gleich. Die Ver­le­gung einer Arzt­pra­xis inner­halb des­sel­ben Pla­nungs­be­reichs und inner­halb der­sel­ben Stadt recht­fer­tigt nicht die hono­rar­recht­li­che Gleich­stel­lung mit einer Neu­nie­der­las­sung im Sin­ne des anzu­wen­den­den Hono­rar­ver­tei­lungs­maß­stabs (HVM). In dem jetzt vom Lan­des­so­zi­al­ge­richt Rhein­­land-Pfalz ent­schie­de­nen Fall hat­te die auf höhe­re Ver­gü­tung kla­gen­de Ärz­tin ein­ge­wandt,
Zahn­arzt ohne Ver­gü­tung
Bei einem (zahn-)ärztlichen Behand­lungs­ver­trag setzt der Ver­lust des Ver­gü­tungs­an­spruchs wegen ver­trags­wid­ri­gen Ver­hal­tens nach § 628 Abs. 1 Satz 2 Fall 2 BGB nicht vor­aus, dass das ver­trags­wid­ri­ge Ver­hal­ten als schwer­wie­gend oder als wich­ti­ger Grund im Sin­ne des § 626 BGB anzu­se­hen ist. Ein gering­fü­gi­ges ver­trags­wid­ri­ges Ver­hal­ten lässt die Pflicht, die bis zur Kün­di­gung
Ärzt­li­che Hono­rar­ver­ein­ba­rung mit Kas­sen­pa­ti­en­ten
Eine Ver­gü­tungs­ver­ein­ba­rung mit einem gesetz­lich Ver­si­cher­ten ist nur dann wirk­sam, wenn die­ser vor der Behand­lung aus­drück­lich ver­langt, auf eige­ne Kos­ten behan­delt zu wer­den und dies dem Arzt schrift­lich bestä­tigt. In einem jetzt vom Amts­ge­richt Mün­chen ent­schie­de­nen Fall begab sich ein gesetz­lich kran­ken­ver­si­cher­ter Pati­ent im März 2008 wegen eines Nabel­bru­ches bei
Ver­jäh­rung einer ver­spä­tet gestell­ten Arzt­rech­nung
Der Ver­gü­tungs­an­spruch eines Arz­tes wird erst mit Ertei­lung einer Gebüh­ren­rech­nung nach den Vor­schrif­ten der ärzt­li­chen Gebüh­ren­ord­nung fäl­lig. Erst dann beginnt auch die Ver­jäh­rungs­frist zu lau­fen, meint zumin­dest das Amts­ge­richt Mün­chen. In dem dort ent­schie­de­nen Fall befand sich ein Mann vom Juni 2003 bis Sep­tem­ber 2004 in fach­ärzt­li­cher uro­lo­gi­scher Behand­lung. Über die­se
Zum Anspruch des exter­nen Arz­tes gegen einen Wahl­leis­tungs­pa­ti­en­ten auf Ersatz von Aus­la­gen für auf­ge­wen­de­te Sach­kos­ten hat sich jetzt der Bun­des­ge­richts­hof geäu­ßert: Exter­ne Arzt­leis­tun­gen als sta­tio­nä­re Kran­ken­haus­leis­tun­gen Für die nähe­re recht­li­che Ein­ord­nung geht der Bun­des­ge­richts­hof zunächst davon aus, dass die Ärz­te auf­grund der Ver­ein­ba­rung wahl­ärzt­li­cher Leis­tun­gen nach Maß­ga­be des § 17
Einem Arzt steht gegen sei­nen Pri­vat­pa­ti­en­ten ein Hono­rar­an­spruch nur für medi­zi­nisch indi­zier­te Behand­lun­gen zu. Die­sen Grund­satz wen­det der Bun­des­ge­richts­hof jetzt zum Schutz der Pati­en­ten auch gegen­über Labor­ärz­ten an, die jeweils von den behan­deln­den Ärz­ten beauf­tragt wor­den waren. Der Umfang einer Innen­voll­macht, die der Pati­ent dem ihn behan­deln­den Arzt zum Zwe­cke
Ver­ein­ba­run­gen zwi­schen Kran­ken­haus­trä­gern und nie­der­ge­las­se­nen Ärz­ten über deren Zuzie­hung im Rah­men all­ge­mei­ner Kran­ken­haus­leis­tun­gen unter­lie­gen nicht den Vor­schrif­ten der Gebüh­ren­ord­nung für Ärz­te, wie jetzt der Bun­des­ge­richts­hof ent­schied. Inhalts­über­sichtGOÄ nur bei Pri­vat­pa­ti­en­ten und bestimm­ten öffen­t­­lich-rech­t­­li­chen Leis­tungs­trä­gernHis­to­ri­sche Aus­le­gung der GOÄZuläs­sig­keit von Pau­scha­len Ver­gü­tungs­ver­ein­ba­run­gen zwi­schen Arzt und Kran­ken­haus Nach § 1 Abs. 1 GOÄ bestim­men sich

References: § 287
 § 106
 § 4
 § 87
 § 13
 § 628
 § 626
 § 17
 § 1