Source: http://www.bzb-online.de/eplus02072018/
Timestamp: 2018-07-18 03:09:48+00:00

Document:
BZBplus 1-2018
Editorial: Berufsausübung erleichtern
Puffertage sind passé
Widerspruch der Kieferorthopäden
Können 97 Prozent irren?
Recall datenschutzsicher
4 Punkte zum Datenschutz
Neue Assistentenrichtlinien
Abrechnung transparent
eazf Fortbildungen
plus Ausgabe 1/2018 Eine Publikation der BLZK und KZVB PLANBAR UND INDIVIDUELL Honorarverteilung wird neu geregelt
Berufsausübung erleichtern Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege, alles neu macht ausnahmsweise nicht der Mai, sondern der Juli. Sie halten die erste Ausgabe des neuen Mediums „BZBplus“ in Händen, das künftig das BZB ergänzen wird. Damit stellen wir sicher, dass Sie immer aktuell und umfassend über für Sie relevante Themen informiert sind. BLZK und KZVB verstehen sich als Dienstleister der bayerischen Zahnärzte. Das BZBplus wird folglich einen Schwerpunkt auf praxisrelevante Informationen legen und Ihnen damit die Berufsausübung erleichtern. Wissenschaftliche und standes- politische Beiträge finden Sie weiterhin im BZB. Ein konkretes Beispiel für die inhaltliche Ausrichtung des BZBplus ist die Bericht- erstattung über die Neuregelung der Honorarverteilung im Bereich KCH zum 1. Ja- nuar 2019. Sie betrifft jeden in Bayern tätigen Vertragszahnarzt unmittelbar. Doch mit einem Artikel lassen sich sicher nicht alle Fragen beantworten. Deshalb bieten wir nach der Sommerpause bayernweite Informationsveranstaltungen an. Die Termine finden Sie zeitnah auf kzvb.de sowie in der nächsten Ausgabe des BZBplus. Bitte nutzen Sie die Gelegenheit, Informationen aus erster Hand zu erhalten und mit dem Vorstand über den neuen Honorarverteilungsmaßstab zu diskutieren. Ihr Christian Berger Vorsitzender der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Bayerns Ausgabe 1/2018 Inhalt Puffertage sind passé Widerspruch der Kieferorthopäden Kommentar Recall datenschutzsicher 4 Punkte zum Datenschutz Neue Assistentenrichtlinien Golfen für den guten Zweck Abrechnung transparent Impressum Termine eazf Fortbildungen Bayerischer Zahnärztetag Seite 4 Seite 6 Seite 8 Seite 9 Seite 10 Seite 12 Seite 14 Seite 16 Seite 18 Seite 19 Seite 20 Seite 22 BZBplus | 3
Puffertage sind passé Honorarverteilung im Bereich KCH wird neu geregelt Der Wechsel im Vorstand der KZVB zum 1. Januar 2017 wirkt sich positiv auf die bayerischen Vertragszahnärzte aus. Seit- dem hat es keine „Puffertage“ mehr gegeben. Und dabei wird es auch in Zukunft bleiben. messen an den Ist-Ausgaben des Jahres 2017 wird sich der finanzielle Puffer bei der AOK Bayern im nächsten Jahr sogar auf 60 Millionen Euro erhöhen. Ähnlich positiv sieht es bei den weiteren in Bayern tätigen Krankenkassen aus. Der Hauptgrund für diese erfolgreiche Entwicklung ist die auf dem Verhand- lungsweg erreichte Erhöhung der Ge- samtvergütung. Allein für die Versorgung der AOK-versicherten Patienten stehen heuer im Vergleich zum Jahr 2016 42 Mil- lionen Euro mehr zur Verfügung. Ge- Einstimmiger VV-Beschluss „Puffertage wird es aber auch deshalb nicht mehr geben, weil wir ab 1. Janu- ar 2019 einen neuen Honorarverteilungs- maßstab (HVM) haben werden, der gegen- über den alten Regeln viele Vorteile und Im Jahr 2019 stehen bei der AOK Bayern 60 Millionen Euro mehr für die Patientenversorgung zur Verfügung als 2017 abgerufen wurden. Entwicklungspotenziale mit sich bringt“, betont der KZVB-Vorsitzende Christian Berger. Der Vorstand setzt damit einen einstimmigen Beschluss der Vertreter- versammlung (VV) aus dem Jahr 2017 um. Darin forderten die Delegierten neben dem Verzicht auf die Puffertage ein Höchstmaß an Planungssicherheit sowie das Aufzeigen des Mangels an Finanzmitteln bei einzelnen Kranken- kassen. Alle diese Vorgaben wurden mit dem neuen HVM umgesetzt. Es bleibt bei der Einzelleistungsvergütung Wichtig für die bayerischen Vertragszahn- ärzte ist, dass es bei der Einzelleistungs- vergütung bleibt. Jede abgerechnete Bema-Position wird mit dem vertraglich vereinbarten Punktwert vergütet. An die KZVB wurde aber immer wieder der Wunsch nach mehr Transparenz bei der Honorarverteilung herangetragen. Dem haben Vorstand und Vertreterversamm- lung mit dem neuen HVM Rechnung getragen. An die Stelle der mit den Puffertagen ein- hergehenden Ungewissheit treten mehr Planungssicherheit und individueller Gestaltungsspielraum. Jeder Vertrags- zahnarzt weiß künftig vor Beginn der Behandlung eines Patienten, welcher Betrag ihm je Fall und damit auch ins- gesamt garantiert zur Verfügung steht. 4 | BZBplus Ausgabe 1/2018
Ein Blick in die Patientenakte zeigt, wie weit der garantierte Fallbetrag bereits ausgeschöpft ist und wann der Bereich der „Mehrleistungen“ erreicht ist. Doch auch bei Mehrleistungen kommt es nicht automatisch zu Kürzungen. Dies wäre nur der Fall, wenn die mit der Krankenkasse vereinbarte Gesamtvergütungsobergren- ze überschritten wird. Das ist durch die aktuellen Vergütungsvereinbarungen für 2018 und 2019 ausgeschlossen. Folgende KCH-Fallgruppen gibt es ab dem 1. Januar 2019: U (Untersuchungs- und Diagnoseleistungen), B (Basisleis- tungen wie Füllungen oder Anästhesie) und K (Kieferchirurgie). Das Ziel: kontinuierliche, optimale Budgetausschöpfung Jeder dieser Fallgruppen ist ein garantier- ter Fallbetrag zugeordnet, der vor Beginn des jeweiligen Abrechnungsquartals festgelegt wird. Diese Beträge sind kassen- bzw. kassenverbandsbezogen. Basis dafür sind die aktuellen Abrechnungszahlen sowie die Hochrechnungen. Das Ziel ist eine kontinuierliche, optimale Budget- ausschöpfung, die sich am tatsächlichen Behandlungsbedarf orientiert und weder Zahnärzte noch Patienten „ausbremst“. Ein großer Vorteil des neuen HVM ist, dass die von der KZVB garantierten Fallbeträge Eines der Ziele des neuen HVM ist eine optimale und gleichmäßige Ausschöpfung der zur Verfügung stehenden Gesamtvergütung. Das war in der Vergangenheit erkennbar nicht der Fall. innerhalb der Kasse/des Kassenverban- des gegenseitig deckungsfähig sind. Eine Überschreitung in der Fallgruppe „U“ kann also mit einer Unterschreitung in der Fallgruppe „K“ verrechnet werden. Dieser gegenseitige Deckungsausgleich ist auch innerhalb des Jahres quartals- übergreifend möglich! Es gibt für die Praxen also keine starre Vergütungsober- grenze mehr. Das Abrechnungspoten- zial orientiert sich auch nicht mehr am Verhalten der Kollegen. Die Fallbeträge summieren sich durch die Zahl der Be- handlungen und ermöglichen somit der Praxis in jeder Weise Wachstum. „Der neue HVM sorgt für eine Gleichbe- handlung aller Praxen – von der kleinen Einzelpraxis bis zur großen Berufsaus- übungsgemeinschaft. Das verstehen wir unter Honorargerechtigkeit“, betont Vorstandsmitglied Dr. Manfred Kinner. In den nächsten Wochen und Monaten wird der Vorstand den Mitgliedern per- sönlich bei bayernweiten Veranstaltungen eingehend erläutern, wie der neue HVM funktioniert und worauf man achten sollte. Die Termine werden zeitnah auf kzvb.de und in im BZBplus veröffentlicht. Leo Hofmeier
Gesetzentwurf in der Schublade? Kieferorthopäden widersprechen Bundesrechnungshof Die vom Bundesrechnungshof angestoßene Diskussion um den Nutzen kieferorthopädischer Behandlungen geht in eine neue Runde. Während das Bundesgesundheitsministerium in die Evaluation einsteigen will, äußern die Kieferorthopäden ethische Bedenken – und weisen die Kritik der Finanzaufsicht erneut zurück. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesminis- terium für Gesundheit, Dr. Thomas Gebhart, kündigte die Vergabe eines wissenschaftlichen Gutachtens an, um eine „evidenzorientierte Einschätzung des aktuellen medizinischen Wissensstandes über die langfristigen Auswirkungen der wichtigsten kieferorthopädischen Behandlungsarten“ zu erhalten. „Das Gutachten soll eine Darstellung des weiteren Forschungsbedarfs und eine Abschätzung des voraussichtlichen Zeithorizonts für weitere Schritte umfassen, um die Evidenz und den Nutzen kieferorthopädischer Behandlungen festzustel- len“, schrieb der CDU-Politiker in seiner Antwort auf eine schriftliche Anfrage der Bundestagsabge- ordneten Dr. Kirsten Kappert-Gonther (Bündnis 90/Die Grünen). Besserer Überblick Nach Ansicht der Bundes- regierung ist im Bereich der Kieferorthopädie mehr Transparenz erfor- derlich – „sowohl über den Leistungs- umfang der gesetz- lichen Krankenver- sicherung als auch über die von Zahn- ärzten angebotenen Selbstzahlerleistun- gen“, so Gebhart weiter. Vor diesem Hintergrund prüfe das Ministerium die „Schaffung gesetzli- cher Regelungen“. Ausgabe 1/2018 m o c . e b o d a . k c o t s - t r a s r e n g i s e d 4 : o t o F Das Bundesgesundheits- ministerium prüft nach eigenen Angaben die „Schaffung gesetzlicher Regelungen“ für die Kiefer- orthopädie. Hintergrund ist die ungewohnt deutli- che Kritik des Bundesrech- nungshofes. Kieferortho- päden weisen diese jedoch entschieden zurück. 6 | BZBplus
Sie sollen den Versicherten einen besse- ren Überblick über kieferorthopädische Leistungen und die damit verbundenen Kosten für Selbstzahler ermöglichen. Hintergrund ist die ungewohnt deutliche Kritik des Bundesrechnungshofes. In ihrem aktuellen Bericht hatte die Finanz- aufsicht kritisiert, dass die Krankenkassen jährlich 1,1 Milliarden Euro für kiefer- orthopädische Leistungen ausgeben, obwohl bundesweite Versorgungsdaten – zum Beispiel über Art, Dauer und Erfolg der Behandlung, behandelte Altersgrup- pen, zugrundeliegende Diagnosen sowie die Zahl der abgeschlossenen Fälle und Behandlungsabbrüche – fehlen. Schreiben an Spahn Die Deutsche Gesellschaft für Kieferortho- pädie (DGKFO) und der Berufsverband der Deutschen Kieferorthopäden (BDK) widerlegten die Beanstandungen des Bundesrechnungshofes jetzt in einem 23 Seiten umfassenden Schreiben an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Zuvor hatten DGKFO und BDK ein Positionspapier erarbeitet, das den Wert der Kieferorthopädie als präventives und kuratives Fachgebiet der (Zahn-)Medizin bestätigt. Nach Angaben des Online-Portals zm online bezeichnete der BDK den Vorwurf des Bundesrechnungshofes, dass sich die Kosten pro kieferortho- pädischem Behandlungsfall von 2008 bis 2016 ungefähr verdoppelt hätten, als „nicht nachvollziehbar“ und verwies auf entsprechende Statistiken des Bundes. Demnach seien die Gesamtkosten in diesem Zeitraum nur um etwa 32 Pro- zent gestiegen. Gesetzlicher Anspruch Mit Unverständnis reagierte auch der Vorsitzende des BDK-Landesverban- „Wir haben ein funktionie- rendes und transparentes System zur Patientenauf- klärung.“ Dr. Jochen Waurig des Bayern, Dr. Jochen Waurig (siehe Stellungnahme auf Seite 8). „Wir haben ein funktionierendes und transparentes System zur Patientenaufklärung. Jeder gesetzlich versicherte Patient hat An- spruch auf eine zuzahlungsfreie kiefer- orthopädische Therapie – das ist seit Langem geregelt. Verstöße gegen diese vertragszahnärztlichen Pflichten können von den Kassenzahnärztlichen Vereini- gungen geahndet werden“, stellte er klar. Ethische Probleme Die von den Finanzprüfern ins Spiel gebrachten Untersuchungen zur Ver- sorgungslage begrüßte der BDK zwar grundsätzlich, verwies aber zugleich auf ethische Probleme: „Aus zahnmedizini- scher Sicht ist es nicht vertretbar, ein repräsentatives Kollektiv von Minder- jährigen unbehandelt zu lassen, um zu beweisen, dass diese langfristig Nachteile in der Mundgesundheit erleiden.“ Thomas A. Seehuber F Kommentar auf Seite 8
Können 97 Prozent irren? Dr. Jochen Waurig kommentiert die Kritik des Bundesrechnungshofes Der Bericht des Bundesrechnungshofes hat eine Welle von Stellungnahmen und Interviews ausgelöst – trotz unklarer Datengrundlage, da die Zahlen des BRH den veröffentlichten Zahlen des BMG widersprechen. Diese Berichterstattung hat dennoch in den Praxen kaum Fragen seitens der Patienten oder ihrer Eltern ausgelöst – wie die DAK schon 2015 in einer Studie herausfand, sind 97 Prozent aller Patienten mit ihrer kieferorthopädischen Therapie bei uns zufrieden. vor, da auch Beginn und Abschluss sowie jeder Abbruch der Krankenkasse mitgeteilt werden muss, unter Angabe aller Patientendaten. Wer unterstellt uns also dann die „fehlende Transparenz“, wenn es nicht die Patienten sind und den Krankenkassen Daten dazu vorliegen? Vor welches politische Pferd soll hier die Zahnärzteschaft gespannt und mittels medialer Entrüstung angetrieben werden? In Gesprächen mit Eltern wird sehr deutlich, dass eine Aus- lagerung oder Einschränkung der KFO aus der GKV als sozial ungerecht empfunden würde und zur Zwei-Klassen-Medizin führen wird: Kinder aus sozial schwachen Familien hätten dann keinen Zugang zu KFO-Behand- lungen mehr, wir würden die soziale Herkunft doch wieder an den Zähnen erkennen. Also nun auf zu britischen Verhältnissen!? Das mag gesundheitsökonomisch interessant sein, aber als Arzt kann ich den Weg dem Patienten nicht empfehlen: eine optimale, regelrechte Zahnstellung ist die beste Pro- phylaxe für langfristige Zahngesundheit. Dr. Jochen Waurig ist Vorsit- zender des Bundesverbandes Deutscher Kieferorthopäden, Landesverband Bayern Wirksamkeit erwiesen Auf wissenschaftlicher Ebene der DGKFO und der American Association of Orthodontics ist die Wirksamkeit kieferortho- pädischer Therapien unumstritten. Es ist eine ethische und politische Entscheidung, über GBA und KIG (Kieferortho- pädische Indikationsgruppen) die Notwendigkeit für eine Leistungspflicht der GKV zu definieren. Die Frage nach der mangelnden Transparenz bei unserer Arbeit ist bei einem Umfrageergebnis von 97 Prozent zu- friedener Patienten seltsam (laut DAK Studie 2015) – wer bemängelt die „fehlende Transparenz“? Die Patienten mit ihren selbstgewählten, schriftlichen Privatvereinbarungen nicht laut dieser Studie. Jeder kieferorthopädische GKV-Plan muss im Vorfeld ge- nehmigt werden. Das heißt, die Kassen haben einen exakten Einblick. Erbrachte Leistungen, Therapieart, Dauer, Alters- gruppen, Diagnosen – das alles liegt den Krankenkassen „Vor welches politi- sche Pferd soll hier die Zahnärzteschaft gespannt und mit- tels medialer Ent- rüstung angetrie- ben werden?“ Zu Zwecken der Versorgungsforschung Selbstzahlerleis- tungen zu erfassen und in ihrem Nutzen zu untersuchen, scheint uns problematisch, liegt doch der Schwerpunkt vieler Leistungen in Komfort und Ästhetik. Damit wird das Selbstbestimmungsrecht des Patienten, seine Wahlfreiheit und Mündigkeit dem Argument der Schutz- bedürftigkeit und vor allem der Gesundheits- ökonomie untergeord- net. Und auch ange- sichts der DSGVO wäre die zentrale Erfassung und Auswertung pri- vater Entscheidungen zu außervertraglichen Leistungen schwer nachvollziehbar: Wer möchte zum Beispiel seine fertilisationsfördernden, reproduktions- medizinischen, privat gezahlten Maßnahmen unter dem Argument der Versorgungsforschung regelhaft der Erfassung unterwerfen? Wir leisten alle in Bayern hervorragende Zahnheilkunde. Wir haben ein funktionierendes und transparentes System zur Patientenaufklärung und -versorgung und jeder von uns arbeitet täglich für zufriedene Patienten. Jeder gesetzlich versicherte Patient hat bei Vorliegen der entsprechenden Indikation Anspruch auf eine zuzahlungsfreie kieferorthopä- dische Therapie – das ist seit Langem geregelt und Verstöße gegen diese vertragszahnärztlichen Pflichten können von den Kassenzahnärztlichen Vereinigungen geahndet werden. Anscheinend soll hier ein Problem geregelt werden, das der Patient gar nicht hat. Öffentlichkeitswirksame operative Hektik aus ökonomischen und medialen Motiven statt Wahlfreiheit für mündige Bürger: Das kann nicht unser Weg sein. Die freie Wahl des Patienten muss als Basis der Freiheit unseres Berufsstandes erhalten bleiben. 8 | BZBplus Ausgabe 1/2018
m o c . e b o d a . k c o t s - c n s a v i s i v : o t o F Recall-System datenschutzsicher QM Online der BLZK Die datenschutzrechtliche Dokumentation betrifft auch das Recall-System der Zahnarztpraxis. Zum einen ist es seit 25. Mai unbedingt erforderlich, von jedem Patienten eine aus- drückliche Einwilligung zur Teilnahme am Recall-System zu haben. Da der Zahnarzt nachweisen können muss, dass eine Einwilligung des Patienten zur Teilnahme am Recall vorliegt, ist es empfehlenswert, eine schriftliche Erklärung einzuholen. Zum anderen muss ein entsprechendes Verzeichnis von Ver- arbeitungstätigkeiten angelegt werden. Im QM Online der BLZK ist detailliert beschrieben, was Zahn- ärzte in Bayern tun können, um ihr Recall-System rechtssicher zu gestalten. Muster und Formulare helfen Schritt für Schritt bei der Umsetzung. Im Kapitel 6.3.4. werden die Fragen beant- wortet: In welchen Fällen muss eine Einwilligungserklärung in die Datenverarbeitung eingeholt werden? Und: Wie muss die QM ONLINE Zum Login-Bereich des QM Online kommen Internet- Nutzer auf qm.blzk.de. Der Benutzername setzt sich aus der fünfstelligen BLZK-Nummer zusammen. Bei der ersten Anmeldung muss das achtstellige Geburtsdatum als Pass- wort verwendet werden: TTMMJJJJ. Anschließend haben Nutzer die Möglichkeit, das Passwort zu ändern. Der QM Online-Bereich beinhaltet die Themen Arbeitssicher- heit, Qualitätsmanagement und das Handbuch der BLZK inklusive Downloads, News und Informationen. Ausgabe 1/2018 Einwilligungserklärung ausgestaltet sein? Für die Teilnahme am Recall-System ist die Einwilligung erforderlich. Das Muster „Einwilligung“ im Kapitel 6.3.5. zeigt, wie kurz die Einwilligungserklärung gehalten werden kann: Sie enthält den Namen und die Adresse mit Straße, Postleitzahl und Wohn- ort, den Zweck für den die Einwilligung erteilt wird, einen Satz zur Zustimmung der Datenspeicherung sowie einen Hinweis, dass eine Zustimmung jederzeit widerrufen werden kann. Das direkt ausfüllbare Formular „Datenschutzrechtliche Einwilligungserklärung“ steht im Kapitel Q.6.3.6. bereit. Die Einwilligungserklärung des Patienten kann zum Beispiel in der Patientenakte aufbewahrt werden. Gemäß neuer Gesetzeslage muss für die Verarbeitung von Patientendaten im Zusammenhang mit einem Recall-System ein sogenanntes Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten angelegt werden (siehe Kapitel Q.6.3.1). Das Verzeichnis wird schriftlich geführt. Die elektronische Form, z.B. als Word- oder Excel-Datei, ist zulässig. Ein Musterverzeichnis von Verarbei- tungstätigkeiten finden Sie im Kapitel 6.3.2. Als Zweck der Verarbeitung wird in diesem Fall das Recall-System angegeben. Die betroffenen Personen (Personengruppe) sind die Patienten. Kategorien personenbezogener Daten sind im Fall des Recall Name sowie Adresse mit Straße, Postleitzahl und Wohnort. Hier werden jedoch nicht die Daten konkret für jeden Einzelnen angegeben, sondern Name und Adresse als Datenkategorie. Das Verzeichnis hält nicht die Daten der einzelnen Patienten fest, sondern nur die Systematik, nach der die Daten erhoben wurden. Redaktion BZBplus | 9
m o c . e b o d a . k c o t s - y i r u Y : o t o F Punkte zum Datenschutz DSGVO: KZVB-Experte Herbert Thiel gibt praktische Tipps Am 25. Mai 2018 ist die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Kraft getreten. Gehörige Verunsicherung in den bayerischen Zahnarztpraxen ist die Folge. Kein Wunder, dass der Vortrag, den Herbert Thiel im Rahmen des Fortbil- dungskonzepts der KZVB anbietet, auf große Resonanz stößt. In ganz Bayern ist der Datenschutzbeauftragte der KZVB derzeit unterwegs und hält Vorträge zu dem Thema. Zu den vier folgenden Punkten gibt es bei den Veranstaltungen den größten Informationsbedarf: Zahnärzte haben gegenüber ihren Patienten eine Informationspflicht. Das heißt: Wenn sie einen Patienten einen Anamnesebogen ausfüllen lassen, dann müssen Zahnärzte zeitnah darüber informieren, was sie mit den Patientendaten machen. Das Gleiche gilt für das Internet: Auch auf der Praxis-Website muss darüber infor- miert werden, was mit den Daten passiert. Was genau enthalten sein muss, das steht im gemeinsamen Rundschreiben von BLZK und KZVB vom 19. März 2018, das im internen Bereich der BLZK unter qm.blzk.de abgerufen werden kann. Soweit Daten zur weiteren Verarbeitung, zum Beispiel an ein Factoring-Unterneh- men, gegeben werden, muss im Vorfeld eine Vereinbarung zur Auftrags(daten)- verarbeitung abgeschlossen werden. Darin muss sich der Zahnarzt bestätigen lassen, dass der externe Dienstleister das gleiche Schutzniveau der personen- bezogenen Daten gewährleistet wie die Praxis. Mit der KZVB müssen Zahnärzte keine derartige Vereinbarung abschließen. Das Rechtsverhältnis ist im Sozial- gesetzbuch geregelt. Demnach sind Vertragszahnärzte gesetzlich verpflichtet, Daten über die zahnärztliche Behandlung an die KZVB zu übermitteln. Eine weitere Ausnahme stellt die Zusammenarbeit mit dem Steuerberater und dem externen Labor dar. Ausgabe 1/2018 Herbert Thiel ist Daten- schutz-Beauftragter der KZVB und hält bayernweit Vorträge zum Thema. 10 | BZBplus
Beim Austausch von Patientendaten sind Mail und Fax grundsätzlich verboten, wenn dabei personenbezogene Daten unverschlüsselt übermittelt werden. Bei der Ver- schlüsselung wiederum gibt es unterschiedliche Pro- gramme, die häufig nicht kompatibel sind. Der Postweg gilt nach wie vor als sicher. Die KZVB hat das Problem, wie Zahnärzte miteinander rechtssicher kommunizieren können, erkannt und arbeitet an einer Lösung. Diese wird noch vor dem Herbst allen bayerischen Zahnärzten un- entgeltlich von der KZVB zur Verfügung gestellt. Zahnarztpraxen müssen ein Verzeichnis von Verarbei- tungstätigkeiten erstellen, und zwar für jedes in der Praxis eingesetzte Programm, das personenbezogene Daten speichert und verarbeitet. Dabei handelt es sich wohlgemerkt um eine einmalige Tätigkeit, bei der das be- treuende Softwarehaus behilflich sein kann. Auch hierfür ist auf kzvb.de ein Muster hinterlegt. Wie sich die DSGVO in der Praxis auswirken wird und mit welchen Sanktionen für Zahnärzten zu rechnen ist, muss abgewartet werden. Aber mit den oben aufgeführten vier Punkten zeigen Zahnarztpraxen, dass sie sich mit dem Daten- schutz auseinandergesetzt haben. Aus Sicht der KZVB ist das ein deutliches Indiz für die Einhaltung des Datenschutzes. Ausführlichere Informationen enthält das bereits erwähnte gemeinsame Rundschreiben von BLZK und KZVB. VORTRAG BEIM BAYERISCHEN ZAHNÄRZTETAG Auch beim Bayerischen Zahnärztetag (18. bis 20. Ok- tober) geht Herbert Thiel im Rahmen seines Vortrags „Speed-Dating mit dem Datenschutz“ auf die neue Datenschutz-Grundverordnung ein. Anmeldung und weitere Informationen unter bayerischer-zahnaerztetag. de. Eine Anzeige zum Bayerischen Zahnärztetag finden Sie in diesem Heft auf den Seiten 22 und 23. Auch im Rahmen des Fortbildungskonzepts der KZVB hält Thiel Vorträge zum Thema. Die Termine stehen unter kzvb.de/veranstaltungen-termine. Falls Sie auch einen KZVB-Referenten in Ihre Region holen wollen, dann besuchen Sie die Seite kzvb.de/zahnarztpraxis/ fortbildung. Dort finden Sie alle weiteren Informationen. 59. Bayerischer Zahnärztetag Jetzt anmelden! Digitale Zahnmedizin und deren Anwendungen in der Praxis stehen im Mittelpunkt des 59. Bayerischen Zahnärztetages vom 18. bis 20. Oktober in München. Kooperationspartner für das wissenschaftliche Programm ist die Deutsche Gesellschaft für Computergestützte Zahnheilkunde. Die Fortbildungsver- anstaltung wird von der BLZK veranstaltet, die KZVB bringt vertragszahnärztliche Themen ein. „Gewusst wie: Kompetenz zeigen!“ „Gewusst wie: Kompetenz zeigen!“ – ist dieses Jahr das Motto der Fortbildungsveranstaltung für das zahnärztliche Personal. Es geht zum Beispiel um Endodontie, Biofilm, Beurteilung der Zunge, Antibiotika- und Fluorideinsatz, aber auch um Zeitmanagement und Stressbewältigung. Weitere Informationen zum Kongress und ein Anmel- decoupon stehen auf den Seiten 22 und 23 sowie auf bayerischer-zahnaerztetag.de. Der 59. Bayerische Zahnärztetag findet wie gewohnt im Hotel Westin Grand in München statt. 59. Bayerischer Zahnärztetag g r o . z c g d w w w . | München, 18. bis 20. Oktober 2018 The Westin Grand München . e d b v z k w w w . | e d . f z a e w w w . | l . e d k z b w w w . . e d g a t e t z r e a n h a z - r e h c s i r e y a b w w w . Praxisreife digitale Zahnmedizin: Aufwand – Einsatz – Ergebnis KONGRESSPROGRAMM Informationen: OEMUS MEDIA AG Telefon: 0341 48474-308 · Fax: 0341 48474-290 · E-Mail: zaet2018@oemus-media.de · www.bayerischer-zahnaerztetag.de Ausgabe 1/2018 BZBplus | 11
Erleichterungen und mehr Klarheit KZVB: Neue Assistentenrichtlinien Wesentliche Änderungen an den As- sistentenrichtlinien hat die Vertreter- versammlung der KZVB am 28. April beschlossen. Mit dem KZVB-Rundschrei- ben 3/2018 haben die bayerischen Zahn- arztpraxen die seit 1. Juli geltende neue Fassung erhalten (online unter kzvb.de > Die KZVB > Recht & Verträge > Blaue Vertragsmappe). Hier die wesentlichen Änderungen. Erweiterte Anstellungsmög- lichkeiten für niedergelassene Vertragszahnärzte Bislang konnten niedergelassene Zahn- ärzte nicht mehr als zwei vollzeitbeschäf- tigte Zahnärzte anstellen. Gleich, ob es sich um angestellte Zahnärzte oder Vorbereitungsassistenten handelte. Dies hat sich zum 1. Juli geändert. Seitdem können neben zwei vollzeitig angestellten Zahnärzten bis zu zwei vollzeitbeschäf- tigte bzw. vier halbtags beschäftigte Vorbereitungsassistenten tätig werden. Diese Neuerung ist vor allem für solche Zahnarztpraxen von Relevanz, die bei der Anstellung von Zahnärzten an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen und bislang mit der Frage konfrontiert waren, ob dieser Engpass durch Aufnahme eines oft nur schwer zu findenden Mitgesell- schafters oder aber durch alternative vertragszahnärztliche Versorgungsfor- men, zum Beispiel die Gründung eines MVZ, zu lösen ist. Die Anzahl der als an- gestellte Zahnärzte pro Vertragszahnarzt Beschäftigten hat nunmehr keine Aus- wirkung auf die daneben bestehenden Assistentengenehmigungen, vgl. Ziff. 5 der Assistentenrichtlinien. Teilzulassung und Vorbereitungsassistent Änderungen ergeben sich bei der Be- schäftigung von Vorbereitungsassisten- ten, wenn der niedergelassene Zahnarzt nur über eine Teilzulassung verfügt. Bisher konnte ein Teilzugelassener ent- weder einen Vollzeitassistenten haben oder aber zwei Halbtagsassistenten. Seit 1. Juli ist zur hinreichenden Sicher- stellung des Vorbereitungszwecks zu be- 12 | BZBplus Ausgabe 1/2018
Die KZVB hat ihre Assistentenrichtlinien überarbeitet und sorgt damit für einen klaren Durchblick: Bislang konnten nieder- gelassene Zahnärzte nicht mehr als zwei vollzeitbeschäftigte Zahnärzte anstellen. Seit dem 1. Juli können neben zwei vollzeitig angestellten Zahnärzten bis zu zwei vollzeit- beschäftigte bzw. vier halbtags beschäftigte Vorbereitungsassistenten tätig werden. m o c . e b o d a . k c o t s - n o s k c a J n a i r B : o t o F rücksichtigen, dass ein teilzugelassener Zahnarzt nur noch einen halbtags tätigen Assistenten oder zwei gleichzeitig tätige Halbtagsassistenten beschäftigen darf. Weiterhin darf die Beschäftigung nur zu Zeiten erfolgen, in denen der ausbildende Zahnarzt auch selbst am Ort ist. Ein zeit- versetztes Arbeiten, an Tagen, an denen der Ausbilder selbst nicht am Standort der Teilzulassung ist, ist nicht möglich. Dies dient auch dem Schutz des Ausbil- ders für etwaige durch den Assistenten verursachte Berufshaftpflichtschäden, vgl. Ziffer 2.6 der Assistentenrichtlinien. Diese Regelung findet für alle nach dem 1. Juli bei den zuständigen Bezirksstellen neu eingehenden Anträge oder Verlän- gerungsanträge Anwendung. Eindeutige Definition der Ganz- tags- bzw. Halbtagstätigkeit Klarheit wurde auch hinsichtlich der Stundenzahlen geschaffen, vgl. Ziffer 1.2. Bislang herrschte Unsicherheit, wann von einer ganztägigen Beschäf- tigung als Vorbereitungsassistent aus- zugehen ist. Nun wurde eine eindeutige Stundenregelung aufgenommen. Von einer Vollzeitstelle wird bei Vorberei- tungsassistenten mit einer Tätigkeit von mehr als 30 Stunden ausgegangen. Von einer halbtägigen Beschäftigung bei einer Tätigkeit von über 15 Stunden. Die halbtägige Beschäftigung wird eher selten gewählt, da mit dieser eine Ver- doppelung der Vorbereitungsassistenz- zeit von zwei auf vier Jahre einhergeht, vgl. 2.5 der Assistentenrichtlinien. Nie ohne Genehmigung Wie bereits bisher ist unabdingbare Voraussetzung jeder Assistentenbe- schäftigung, dass eine vorherige Ge- nehmigung bei der zuständigen Be- zirksstelle eingeholt wird. Andernfalls drohen Regressansprüche, da bei un- genehmigter Beschäftigung für den Teil der durch den Assistenten erbrachten Vergütungen kein Vergütungsanspruch besteht. Auch sind disziplinarrechtliche Konsequenzen nicht ausgeschlossen. Mehr Schutz für Zahnärzte mit bestehendem Beschäftigungs- verbot Bekanntermaßen dürfen angestellte Zahnärztinnen bei wegen Schwanger- schaft bestehendem Beschäftigungsver- bot nicht mehr in der Praxis beschäftigt werden. Folglich mussten Zahnärztinnen ab Bestehen eines Beschäftigungsverbo- tes abgemeldet werden, da die Vorberei- tungszeit in der Zwischenzeit nicht erfüllt werden konnte. Dies zog nicht selten Streitigkeiten zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmerin nach sich. Hintergrund war eine häufig in den Arbeitsverträgen bestehende Regelung, wonach eine Abmeldung des Assistenten auch das Ende des Arbeitsverhältnisses zur Fol- ge hat. Auch, wenn derartige Klauseln vor dem Hintergrund des allumfassend geltenden Mutterschutzes unwirksam sein dürften, war eine derartige Klausel oft mit Unannehmlichkeiten in Form von Arbeitsrechtsstreitigkeiten oder zumin- dest Unsicherheiten für die Arbeitneh- merin verbunden. Klarstellend ist nun in den Assistentenrichtlinien geregelt, dass die Assistenzzeit durch ein bestehendes Beschäftigungsverbot nur unterbrochen wird. Das Beschäftigungsverbot muss der KZVB-Bezirksstelle, wie bislang die Abmeldung, unmittelbar nach Kenntnis des Beschäftigungsverbots mitgeteilt werden, um die Assistentengenehmigung gleichsam ruhend zu stellen bzw. zu unterbrechen. Um nach Wiederaufnahme der Assistententätigkeit die Anrechnung der Assistenzzeit wieder zu erlangen, ist auch diese vor Aufnahme der Tätigkeit mitzuteilen. Andernfalls ist die Vorberei- tungszeit nicht gesichert. Solange die Stelle der Assistentin durch Unterbrechung nicht aktiv in der Praxis besetzt ist, kann auf diese ein ande- rer Vorbereitungsassistent beschäftigt werden. Dieser bedarf vorab eine Ge- nehmigung durch die Bezirksstelle. Das vorgenannte Procedere gilt für sonstige gesetzliche Freistellungsansprüche (z.B. Elternzeit) gleichermaßen. Erleichterungen auch für Praxisabgeber Auch für Praxisabgeber sind Erleich- terungen vorgesehen. Diese können nun bis zu sechs Monate in der Praxis des Übernehmers als sogenannte Ent- lastungsassistenten mitarbeiten, um so einen geordneten Übergang zu ermög- lichen. In diesen Fällen muss der Praxis- übernehmer den Entlastungsassistenten vorab durch die zuständige Bezirksstelle genehmigen lassen. Antragsgebühren fallen hierfür nicht an. Ein entscheidender Vorteil, denn bisher konnte der Praxisab- geber nur als angestellter Zahnarzt über den Zulassungsausschuss genehmigt werden. Dies war mit hohen Antrags- gebühren (920 Euro) verbunden. Auch war das Genehmigungsverfahren mit dem Einreichen umfangreicher Unter- lagen verbunden, was gerade für Über- gangslösungen nicht attraktiv war. Die Entlastungsassistentengenehmigung benötigt hierzu im Gegensatz nur das Ausfüllen eines Antrags bei der zustän- digen Bezirksstelle. Claudia Rein Rechtsanwältin (Syndikusrechts- anwältin) Rechtsabteilung KZVB Ausgabe 1/2018 BZBplus | 13
r e n s s e S o t o F / r e l h ö K . A : o t o F wird seit gut zehn Jahren der Rudolf Pichlmayr Stiftung, die sich unter Lei- tung ihres Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr. mult. Eckhard Nagel für organtrans- plantierte Kinder und Jugendliche und deren Familien einsetzt, der Reinerlös gespendet. Gutes tun und Spaß haben Teilnehmen können am Turnier in erster Linie Zahnärzte, aber gerne auch Ange- hörige anderer Berufe, die für den guten Zweck an den Start gehen möchten. So spielen traditionell auch Zahntechniker, Ärzte, Rechtsanwälte, Steuerberater oder Vertreter anderer Freier Berufe mit. Das Turnier ist offen für alle Handicap-Klas- sen. In diesem Jahr wird mit geändertem Spielmodus gespielt: Vierer Auswahl- drive, nicht vorgabewirksam. Die Teilneh- mer erwartet eine Rundum-Betreuung, vom Willkommensdrink am Start, einem anspruchsvollen Platz in herrlicher Land- schaft vor den Toren Münchens, über Halfway-Verpflegung und bei großer Hitze Verteilung von Getränken auf der Runde, bis hin zu einem geselligen Abend mit Live-Musik auf der Clubterrasse, Sie- gerehrung, Tombola und Versteigerung von wertvollen gestifteten Preisen. Das Abendessen steht in diesem Jahr unter dem Motto: „Argentinischer Grillabend“. Um auch diejenigen anzusprechen, die sich für den Golfsport interessieren, aber noch keine Erfahrung damit haben, wird als Begleitprogramm zum Turnier ein Schnupperkurs – durchgeführt vom clubeigenen Golflehrer – angeboten. Wer abends dazustoßen und nur am Gesell- schaftsprogramm teilnehmen möchte, ist ebenso herzlich willkommen. Anmelden können sich Interessenten bis zum 19. Juli mit dem Ausschreibungs- coupon auf der rechten Seite oder im Internet unter blzk.de/golf. Dort finden sich auch Rückblicke und Bildergalerien früherer Turniere. Ulrike Nover Leiterin Fachbereich Patienten/ Soziales Engagement der BLZK Am 25. Juli findet im Golfclub Erding-Grünbach das 25. Benefiz-Golfturnier der BLZK statt. Golfen für den guten Zweck Ein Vierteljahrhundert Benefiz-Golfturnier der BLZK Aus der Idee des ehemaligen Kammer- präsidenten, Prof. Dr. Dr. Joseph Kas- tenbauer, eine Sport-Charity-Veranstal- tung ins Leben zu rufen, ist inzwischen eine schöne Tradition geworden. Als vor 25 Jahren die BLZK zum ersten Mal ein Benefiz-Golfturnier veranstaltete – damals zugunsten der Franz-Becken- bauer-Stiftung mit dem „Kaiser“ höchst- persönlich am Start–, war sie Pionier unter den zahnärztlichen Körperschaften mit dieser Idee. Zwischenzeitlich fand diese zahlreiche Nachahmer. Am 25. Juli findet das Jubiläumsturnier zugunsten der Rudolf Pichlmayr Stiftung im Golfclub Erding-Grünbach statt. Mit dem Benefiz-Golfturnier gelang es, eine Win-Win-Situation zu schaffen: Zum einen unterstützt die BLZK mit dem ein- gespielten Reinerlös eine gemeinnützige Initiative, zum anderen sorgt das soziale Engagement der Zahnärzte für Menschen in schwierigen Lebenslagen für eine positive Außendarstellung. Nach der Franz-Beckenbauer-Stiftung, der Eltern- initiative „intern 3“ an der Haunerschen Kinderklinik in München, der Heckscher Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie in München und der Lippen-Kiefer-Gau- menspaltenabteilung an der Klinik für Zahn-Mund- und Kieferheilkunde der Ludwig-Maximilians-Universität München 14 | BZBplus Ausgabe 1/2018
Pauschalen erhöht Telematik-Infrastruktur: Wieder Planungssicherheit für die Zahnarztpraxen Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) hat sich mit dem Spitzenverband Bund der Krankenkassen (GKV-SV) auf die Anpassung der Erstattungsspauschalen für die An- bindung der Zahnarztpraxen an die Telematik-Infrastruktur (TI) geeinigt. Statt der bisher vereinbarten 720 Euro steigt die Bruttopauschale für das dritte Quartal auf 1.719 Euro, für das vierte Quartal auf 1.547 Euro. Hinzukommen wie bisher jeweils 435 Euro für ein stationäres Kartenterminal sowie 900 Euro für die Installations- und Integrationsaufwände in das Praxisverwaltungssystem. „Durch die neuen Erstattungspauschalen besteht jetzt endlich wieder Planungssicherheit für die Praxen bei der Anbindung an die TI. Wir hoffen allerdings sehr, dass nun auch endlich seitens der Industrie eine Marktvielfalt geschaf- fen wird, damit alle Praxen das passende Angebot wählen und entsprechende Verträge eingehen können, um an das Kommunikationsnetzwerk angeschlossen zu werden“, sagte Dr. Karl-Georg Pochhammer, stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der KZBV. Zum jetzigen Zeitpunkt ist lediglich ein Anbieter für die Konnek- toren, die für die Anbindung der Praxen an die TI erforderlich sind, auf dem Markt verfügbar. Diese Situation und die aus der Preislage resultierende Unterfinanzierung ab dem dritten Quar- tal hatten eine Nachverhandlung der Erstattungspauschalen erforderlich gemacht. Die KZBV geht davon aus, dass innerhalb der kommenden Monate Konnektoren weiterer Hersteller von der gematik zugelassen werden. KZBV und GKV-SV werden sich vor dem Hintergrund der dann vorliegenden Marktsitu- ation über die geltende Vereinbarung verständigen und die Pauschalen ab dem Folgequartal anpassen. Die Möglichkeit der Anpassung der Pauschalen an die Marktsituation ist fester Bestandteil der Vereinbarung zwischen KZBV und GKV-SV. Die Kassenzahnärztliche Vereinigung Bayerns forderte den Gesetzgeber indessen auf, die Fristen für den Online-Rollout der eGK zu verlängern. „Es kann nicht sein, dass die Zahnärzte nur bis Ende des Jahres Zeit haben, die nötigen Voraussetzungen für den Online-Rollout zu schaffen, wenn es noch keinen Markt für Konnektoren gibt“, betonte KZVB-Vorsitzender Christian Berger. J u Letzte Chance: Jetzt anmelden! u m b il ä s t u r n i e r Mittwoch, 25. Juli 2018 Zahnärzte golfen zugunsten der Rudolf Pichlmayr Stiftung e.V. (Die Stiftung unterstützt Kinder und Jugendliche sowie deren Familien vor und nach Organtransplantation.) Teilnehmerkreis: Spielmodus: Begleitprogramm: Abendprogramm: Anmeldung: Teilnahmegebühr: Bankverbindung: Für Fragen: Golfclub Erding-Grünbach (www.golf-erding.de) Zahnärztinnen und Zahnärzte, Angehörige anderer (Freier) Berufe und Gäste Vierer Auswahldrive Nicht vorgabewirksames 18-Loch-Turnier Zugelassen sind alle HCP-Klassen Höchstvorgabe HCP 54 Schnupperkurs für Interessierte (circa zwei Stunden) und ein Puttingturnier Siegerehrung, anschließend gemeinsames Abendessen mit attraktivem Rahmenprogramm (u.a. Tombola mit wertvollen Preisen) Bis 19. Juli 2018per Fax: 089 230211-161 oder online: www.blzk.de/golf 125 Euro pro Person (inklusive Green fee, Rundenverpflegung, Abendessen und Spende) 90 Euro für Mitglieder des GC Erding-Grünbach 65 Euro für Teilnahme nur am Abendprogramm Deutsche Apotheker- und Ärztebank IBAN: DE27 3006 0601 0001 1258 42, BIC: DAAEDEDDXXX, Stichwort: Benefiz-Golfturnier 2018 der BLZK Telefon 089 230211-160 (Ulrike Nover) Anmeldung per Post/Fax an: Bayerische Landeszahnärztekammer Soziales Engagement Ulrike Nover Flößergasse 1 81369 München Fax: 089 230211-161 Ich melde mich für das Jubiläums-Benefiz-Golfturnier der BLZK (125 Euro) den Schnupperkurs für Interessierte (40 Euro) das Puttingturnier (10 Euro) nur das Abendprogramm (65 Euro) am 25. Juli 2018 im Golfclub Erding-Grünbach an. Name/Vorname (Praxis-)Adresse Telefon Fax/E-Mail Heimat-Golfclub Spielvorgabe Bemerkungen
m o c . e b o d a . k c o t s - r e l ß ä H . U - . K : o t o F Abrechnung transparent PAR-Versorgungskonzept / Teil 1 Von der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV), der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) sowie der Deutschen Gesell- schaft für Parodontologie (DG PARO) wurde ein Konzept für die Behandlung von Parodontalerkrankungen bei Versicherten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) erarbeitet. Die Publikation steht zum Download bereit unter: kzbv.de/par-ver- sorgungskonzept und bzaek.de/paro Ziel des PAR-Versorgungskonzepts ist es, die immer noch hohe Häufigkeit an Parodontitiserkrankungen zu senken und die Mundgesundheit zu verbessern. Durch das ärztliche Gespräch (ÄG) mit dem Patienten über seine parodontale Gesundheit, einschließlich deren Therapie, sowie die Bedeutung der Vor- beugung soll dieser zu mehr Eigenverantwortung bzw. Mitarbeit befähigt werden. Nach dem geschlossenen Vorgehen (AIT) folgt die Reevulation 1 mit einem weiteren ärztlichen Gespräch zur Qualitätssicherung und zur Abklärung, ob eine weiterführende chirurgische Parodontitistherapie (CPT) erforderlich ist. Eine strukturierte Nachsorge, die sogenannte unterstützende Pa- rodonitistherapie (UPT), ergänzt die Therapie. Mit diesen drei Bestandteilen soll der Behandlungserfolg langfristig gesichert werden. Das PAR-Versorgungskonzept wurde auf Grundlage der international anerkannten wissenschaftlichen Erkenntnissen erarbeitet und berücksichtigt den medizinischen Fortschritt. Die empfohlene „Behandlungsstrecke“ sieht folgende The- rapieschritte vor: Erstkontakt (PSI-Befund, 01-Befund, Akutbefund) ausführlicher parodontaler Basisbefund, Diagnose, Pro- gnose, Therapieplanung Ärztliches Gespräch (ÄG) Antiinfektiöse Therapie (AlT) Reevaluation 1 und ärztliches Gespräch (ÄG) evtl. weiterführende chirurgische Parodontitistherapie (CPT) mit anschl. Reevaluation 2 und Ärztliches Gespräch (ÄG) Unterstützende Parodontitistherapie (UPT) Das im PAR-Versorgungskonzept empfohlene ärztliche Gespräch, welches im Anschluss an Befundhebung, Diagnose, Prognose und Therapieplanung erfolgt, ist ein eigener Therapieschritt und beinhaltet die Information über: ■ ■ ■ ■ ■ Befund, Diagnose, Therapiealternativen und deren Be- deutung die gemeinsame Entscheidungsfindung für die daraus folgende Therapie die gegebenenfalls anfallenden Kosten die Bedeutung von gesundheitsbewusstem Verhalten Wechselwirkungen mit anderen Erkrankungen Aktuell ist das ärztliche Gespräch in der Behandlungsrichtlinie und den bestehenden Leistungsbeschreibungen nicht ab- gebildet. (Vgl. PAR-Versorgungskonzept, Herausgeber: KZBV, BZÄK und DG PARO, November 2017 Seite 20) Das ÄG basiert auf den erhobenen parodontalen Befunden und wird in aller Regel nicht als einzige Leistung erbracht. Aufgrund dessen ist hierfür die Berechnung der Ä3 (Einge- hende Beratung, mind. 10 Min. als einzige Leistung oder im Zusammenhang einer Untersuchung nach Ä5, Ä6 oder Ziffer 0010 GOZ) nicht gegeben. Das ÄG wird gemäß § 6 Abs. 1 GOZ analog berechnet. Die im PAR-Versorgungskonzept empfohlene Reevaluation (erneute Bewertung der parodontalen Befunde) und das daraus resultierende ärztliche Gespräch umfasst folgende zahnärztliche Leistungen: Etwa drei bis sechs Monate nach der AIT bzw. der CPT erfolgt eine Reevaluation der parodontalen Befunde. Dazu sind die auf dem Formular „Parodontalstatus“ aufgeführten Befunde erneut zu erheben und zu dokumentieren. Der Vergleich mit den Befunddaten vor der AIT erlaubt die zielgenaue Planung des weiteren Vorgehens. 16 | BZBplus Ausgabe 1/2018
Das anschließend zu führende ärztliche Gespräch umfasst die Information des Patienten über die Ergebnisse der Reevalua- tion und das weitere Vorgehen inklusive der ggf. anstehenden chirurgischen Therapie. Soweit kein chirurgischer Eingriff notwendig ist, erfolgt eine ■ Aufklärung über die UPT ■ Aufklärung über die dadurch entstehenden Kosten ■ Remotivierung des Patienten durch Krankheitsaufklärung und Verhaltensinstruktion Aktuell sind die Reevaluation und das daraus resultierende ärztliche Gespräch in der Behandlungsrichtlinie und den bestehenden Leistungsbeschreibungen nicht abgebildet. (Vgl. PAR-Versorgungskonzept, Herausgeber: KZBV, BZÄK und DG PARO, November 2017 Seite 21) Die im PAR-Versorgungskonzept empfohlene unterstützende Parodontitistherapie (UPT) umfasst folgende zahnärztliche Leistungen: ■ ■ ■ ■ ■ Kontrolle der individuellen Mundhygiene (Plaque- und Entzündungsindex) Mundhygienemotivation und -instruktion mindestens einmal pro Jahr Parodontalstatus erneute vollständige supra- und subgingivale Reinigung aller Zähne von anhaftenden Biofilmen und Belägen subgingivale Instrumentierung an Zähnen mit ST (Sondie- rungstiefe) = 4 mm und BOP (Bluten auf Sondieren, engl. bleeding on probing) und allen Stellen mit ST ≥ 5 mm Die UPT erfolgt regelhaft im Abstand eines halben Jahres, mithin zweimal pro Kalenderjahr. Bei der UPT-Sitzung sind grundsätzlich alle oben aufgeführten Maßnahmen angezeigt. Abweichend davon kann die halbjährliche Erhebung des Pa- rodontalstatus entfallen. Ein Parodontalstatus mit Angaben zum Attachmentverlust bzw. zu Rezessionen und zur Sondie- rungstiefe soll jedoch mindestens einmal jährlich erhoben werden, um Vergleiche mit dem Ausgangsbefund und dem Behandlungsergebnis nach AlT (und evtl. CPT) zu ermöglichen. (Vgl. PAR-Versorgungskonzept, Herausgeber: KZBV, BZÄK und DG PARO, November 2017 Seite 21) Der zweite und letzte Teil zum PAR-Versorgungskonzept folgt im BZBplus 2/2018, das am 3. August erscheint. Barbara Zehetmeier (ZMV, Betriebswirtin) KZVB-Geschäftsbereich Abrechnung und Honorarverteilung Dr. Christian Öttl Referent der BLZK für Honorierungssysteme KONTAKT Barbara Zehetmeier KZVB-Geschäftsbereich Abrechnung und Honorarverteilung Fallstraße 34 81369 München b.zehetmeier@kzvb.de F Schema eines empfohlenen Handlungskonzepts auf Seite 18 Stellenanzeigen direkt bei Google schalten! Wie funkti oniert praxismatch? Bewerberproﬁ l auswählen: Legen Sie fest, welche Stelle Sie besetzen möchten und in welchem Radius die Anzeige geschaltet werden soll Stellenanzeige schalten: Schritt für Schritt legen Sie alle Informati onen für die Stellenanzeige fest, geschaltet und mit Google AdWords be- worben Bewerbungen bekommen: Ihre Stellenanzeige wird innerhalb weniger Minuten bei Google gefunden und Sie erhalten Bewerbungen direkt online per E-Mail Jetzt informieren: praxismatch | Telefon 0160 7891176 info@ praxismatch.de | www.praxismatch.de
Folgendes Behandlungskonzept wird empfohlen und kann derzeit nach Bema und GOZ berechnet werden: Erstkontakt/ Befund PAR Basisbefund Diagnose Prognose TP-Planung Ärztliches Gespräch (ÄG) Berechnung nach GOZ Antiinfektiöse Therapie (AIT) Bema-Nrn. 04, 01, Ä1, Rö-Bild Bema-Nr. 4 (PAR-Status) Das ärztliche Ge- spräch im Anschluss an Befunderhe- bung, Diagnose, Prognose und TP-Planung ist ein eigener Therapie- schritt Berech- nung nach § 6 Abs. 1 GOZ Die Abbildung wurde in Anlehnung an das Schema „Behandlungsstrecke“ aus der Publikation PAR-Versorgungskonzept (Seite 19) erstellt. = Leistungen im Bema ent- halten = außervertragliche Leistun- gen, basierend auf dem PAR-Versorgungskonzept Bema-Nrn. P200, P201 und 111 sowie 108 ggfs. Chirurgische PAR-Therapie (CPT) Bema-Nrn. P202, P203 und 111 Unterstützende PAR-Therapie (UPT) Berechnung nach GOZ ca. 3 bis 6 Monate nach der AIT bzw. CPT (nachdem stabile Verhältnisse festgestellt worden sind) beginnt die UPT Die UPT erfolgt regelhaft im Ab- stand eines halben Jahres mithin zwei- mal pro Kalender- jahr Reevulation 1 plus ärztliches Gespräch (ÄG) Berechnung nach GOZ ca. 3 bis 6 Monate nach AIT ist der auf dem PAR-Status erhobene Befund erneut zu erheben und zu dokumen- tieren (Ziffer 4000 GOZ) Grundlage für das ärztliche Gespräch nach § 6 Abs. 1 GOZ Reevulation 2 plus ärztliches Gespräch (ÄG) Berechnung nach GOZ 3 bis 6 Monate nach der CPT (Inhalt siehe Reevu- lation 1 plus ÄG) IMPRESSUM BZB PLUS Eine Publikation der Bayerischen Landeszahnärztekammer (BLZK) und der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Bayerns (KZVB) HERAUSGEBER Christian Berger (V. i. S. d. P.), Vorsitzender des Vorstands der KZVB und Präsident der BLZK Fallstraße 34/Flößergasse 1, 81369 München REDAKTION Isolde M. Th. Kohl, Linda Quadflieg-Kraft, Thomas A. Seehuber/ Leo Hofmeier, Tobias Horner, Ilka Helemann Tel.: 089 72401-161, Fax: -276, E-Mail: presse@kzvb.de VERLAG UND ANZEIGENDISPOSITION teamwork media GmbH Hauptstraße 1, 86925 Fuchstal Geschäftsführer: Uwe Gösling Inhaber: Deutscher Ärzteverlag GmbH, Köln (100 %) VERBREITETE AUFLAGE 10.600 (einmal pro Monat) DRUCK Gotteswinter und Aumaier GmbH Joseph-Dollinger-Bogen 22 80807 München BEILAGEN DIESER AUSGABE Zahnärztlicher Arbeitskreis Kempten Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (Teilbeilage) REDAKTIONSSCHLUSS FÜR DIE NÄCHSTE AUSGABE Mittwoch, 18. Juli 2018 ERSCHEINUNGSTERMIN DER NÄCHSTEN AUSGABE Freitag, 3. August 2018 TITELBILD UND SEITE 4 © cassis - stock.adobe.com 18 | BZBplus Ausgabe 1/2018
Termine VERANSTALTER THEMA/REFERENT DATUM, UHRZEIT, ORT Landesverband Bayern des Berufs- verbandes Deutscher Oral- chirurgen KZVB KZVB KZVB KZVB-Bezirksstelle Niederbayern Jahrestagung Oralchirurgie 2018 Fr und Sa, 13./14. Juli Zahnärztehaus München Tops und Flops in der zahn- ärztlichen Abrechnung Dr. Christian Öttl Kerstin Salhoff Barbara Zehetmeier Mi, 18. Juli, 14 Uhr Kongresszentrum, Bamberg Mußstraße 1 96047 Bamberg Tops und Flops in der zahn- ärztlichen Abrechnung Dr. Christian Öttl Kerstin Salhoff Barbara Zehetmeier Mi, 25. Juli, 14 Uhr marinaforum Johanna-Dachs-Str. 46 93055 Regensburg Fr, 3. August, 14 Uhr Zahnärztehaus München Mi, 10. Oktober, 16 Uhr Firma Max Frank Mitterweg 1 94337 Leiblfing Tops und Flops in der zahn- ärztlichen Abrechnung Dr. Christian Öttl Kerstin Salhoff Barbara Zehetmeier Tücken des Arbeitsrechts – Praktische Tipps zur Fehler- vermeidung und Impulse für erfolgreiche Personalarbeit Thomas Kroth und Stephan Grüner KURS- GEBÜHR WEITERE INFOS/ ANMELDUNG 65 € für Fr 150 € für Sa Flyer mit weiteren Infos (Refe- renten, Kosten) unter kzvb.de/zahnarztpraxis/ veranstaltungen-termine PUNKTE 3 für Fr 8 für Sa eazf Kurs-Nr. 18703-6 Fax-Nr.: 089 72480-188 E-Mail: info@eazf.de eazf Kurs-Nr. 18703-7 Fax-Nr.: 089 72480-188 E-Mail: info@eazf.de eazf Kurs-Nr. 18703-8 Fax-Nr.: 089 72480-188 E-Mail: info@eazf.de 70 € inkl. Unter- lagen, Snacks und Ge- tränken 70 € inkl. Unter- lagen, Snacks und Ge- tränken 70 € inkl. Unter- lagen, Snacks und Ge- tränken Kostenfrei Fax: 09421 / 568 688-88 6 6 6 4 Jhre Patienten wünschen sich gerade Zähne! Die HarmonieSchiene® von ORTHOS stellt Zähne gerade Machen Sie Ihre Praxis fit für die Zukunft - mit Frontzahnkosmetik für Erwachsene! elegant einfach unsichtbar und diskret keine Zertifizierung, keine Software Gleich anmelden für unser halbtägiges Seminar oder Infopaket bestellen! Seminare 2018 05.10.18 D-Nürnberg 06.10.18 D-Würzburg 19.10.18 D-Wiesbaden 20.10.18 D-Frankfurt 16.11.18 D-Hannover 17.11.18 D-Braunschweig 07.12.18 D-Leipzig 08.12.18 D-Dresden Infos + Anmeldung auf harmonieschiene.de/downloads oder Tel. 03643-80 80 0
eazf Fortbildungen THEMA/REFERENT DATUM, ORT KOSTEN PUNKTE Allgemeinerkrankungen und Ernährung in PZR und Parodontitistherapie Tatjana Bejta Basiskurs Festzuschüsse - Berechnung von zahntechnischen Leistungen nach BEL II oder Nicht-BEL Evelin Steigenberger Allgemeinerkrankungen und Ernährung in PZR und Parodontitistherapie Tatjana Bejta Betriebswirtschaft für Praxispersonal: Lohnbuchhaltung - Grundlagen und Optimierungsansätze Dr. Marc Elstner U18304 BEMA und GOZ 2018 - News von A bis Z Kerstin Salhoff U78650 U78640 Niederlassungsseminar verschiedene Dozenten Der Weg zur erfolgreichen Praxisübergabe - Langfristig planen, gemeinsam umsetzen verschiedene Dozenten Fr, 6. Juli, 9 Uhr München Flößergasse Fr, 6. Juli, 9 Uhr München Flößergasse 320 € 320 € Fr, 6. Juli, 9 Uhr München Flößergasse 320,00 € Sa, 7. Juli, 9 Uhr München Flößergasse Sa, 7. Juli, 9 Uhr Würzburg CCW Maritim Hotel Sa, 7. Juli, 9 Uhr Nürnberg Akademie Sa, 7. Juli, 9:30 Uhr Nürnberg Akademie 320 € 190 € 150,00 € 150,00 € 8 0 8 0 8 8 8 U78288 Digitale Objekt- und Oralfotografie in der Zahnarztpraxis Wolfgang Weisser Sa, 14. Juli, 9 Uhr Nürnberg Akademie 320,00 € 11 KURS- NR. U68772 U68773 U68772 U68774 U78775 U78774 U78776 U58777 U78298 ZIEL- GRUPPE ZAH/ZFA, ZMF, ZMP, DH ZAH/ZFA, ZMV, PM ZA ZMV, PM ZAH/ZFA, ZMV, PM ZA ZA ZA ZA ZAH/ZFA ZAH/ZFA, ZMF, ZMP, DH ZAH/ZFA, ZMV, PM ZAH/ZFA, ZMV, PM ZAH/ZFA, ZMV, PM, ZMF, ZMP, DH ZAH/ZFA, ZMF, ZMP, DH ZAH/ZFA, ZMV, PM ZMP ZMP ZAH/ZFA ZMP ZAH/ZFA U58285-2 Jahrestagung Oralchirurgie 2018 verschiedene Dozenten Intensiv-Kurs Verwaltung Susanne Eßer Beauftragte/-r für Medizinproduktesicherheit Marina Nörr-Müller Sa, 14. Juli, 9:30 Uhr München Akademie Mo/Di, 16./17. Juli, 9 Uhr Nürnberg Akademie Mi, 18. Juli, 14 Uhr Nürnberg Akademie Abrechnung Compact - Modul 2: Implantologische Leistungen Irmgard Marischler Do, 19. Juli, 9 Uhr Nürnberg Akademie Abrechnung Compact - Modul 2: Implantologische Leistungen Irmgard Marischler Fr, 20. Juli, 9 Uhr Würzburg Seminarzentrum Schmerz lass nach! Prävention und Selbsttherapie für das Praxisteam Manfred Just Sa, 21. Juli, 9 Uhr Nürnberg Akademie 150,00 € 400 € 220 € 320 € 320 € 320 € 8 0 0 0 0 7 U68005-3 Ganzheitliche Zahnmedizin: Umwelteinflüsse, interne und externe Faktoren Stefan Duschl, Dr. Alexandra Fasold M.Sc. U58305 Datenschutz in der Zahnarztpraxis - Neue Gesetzeslage Regina Kraus U78794-1 Intensivierungstag für ZMP-Prüflinge Kerstin Kaufmann U78794 U68795 U78793 U78792 Intensivierungstag für ZMP-Prüflinge Kerstin Kaufmann Röntgenkurs für ZFA zur Erlangung der Kenntnisse im Strahlenschutz Dr. Christian Öttl Workshop Bleaching Tatjana Bejta Röntgenkurs für ZFA - Erwerb Kenntnisnachweis gem. § 18a (3) RöV Dr. Moritz Kipping Fr/Sa, 27./28. Juli, 9 Uhr München Flößergasse 570 € 15 Fr, 27. Juli, 9 Uhr Straubing Seminarraum ZBV Sa, 1. September, 9 Uhr Nürnberg Akademie Sa, 8. September, 9 Uhr Nürnberg Akademie Mi, 12. September, 9 Uhr München Akademie Mi, 12. September, 13 Uhr Nürnberg Akademie Mo-Mi, 17.-19. September, 9 Uhr Nürnberg Akademie 250 € 225 € 225 € 125 € 250 € 450 € 4 0 0 0 0 0 20 | BZBplus Ausgabe 1/2018
THEMA/REFERENT DATUM, ORT KOSTEN PUNKTE Grundlagen der Mikrobiologie und Hygiene im Rahmen eines Qualitätsmanagements Marina Nörr-Müller ZMF/DH News - Up to date Sabine Deutsch Basics & more - Reparaturen und Wiederherstellungen von Zahnersatz Irmgard Marischler Di, 18. September, 9 Uhr Nürnberg Akademie Di, 18. September, 9 Uhr München Flößergasse Mi, 19. September, 9 Uhr Nürnberg Akademie Aktualisierung der Kenntnisse im Strahlenschutz für ZFA Dr. Christian Öttl Mi, 19. September, 14 Uhr München Akademie Abrechnung Compact - Modul 3: Prothetische Leistungen Irmgard Marischler Fr, 21. September, 9 Uhr Nürnberg Akademie 320 € 320 € 250 € 95 € 320 € 570 € 450 € 350 € 320 € 775 € 0 0 8 0 0 15 19 0 0 0 ZIEL- GRUPPE ZAH/ZFA, ZMV, PM, ZMF, ZMP, DH ZMF, ZMP ZAH/ZFA, ZMV, PM ZAH/ZFA ZAH/ZFA, ZMV, PM ZAH/ZFA, ZMF, ZMP, DH ZMV, PM, QMB ZAH/ZFA ZAH/ZFA, ZMV, PM ZAH/ZFA KURS- NR. U78796 U68796 U78383 U68797 U78798 U78795 U58797 U78799 U68005-4 Ganzheitliche Zahnmedizin: Psychische Zusammenhänge und Wechselwirkungen Heidemarie Hörwick U68385 Datenschutzbeauftragte/-r in Zahnarztpraxen Regina Kraus Fr/Sa, 21./22. September, 9 Uhr München Flößergasse Fr/Sa, 21./22. September, 9 Uhr München Flößergasse Sa, 22. September, 9 Uhr Nürnberg Akademie Das Provisorium - Eine wichtige Rolle im interdisziplinären Behandlungskonzept Konrad Uhl Abrechnung Compact - Modul 3: Prothetische Leistungen Irmgard Marischler Sa, 22. September, 9 Uhr Würzburg Seminarzentrum Aufbereitung von Medizinprodukten - Erwerb der Sach- kenntnisse § 8 Abs. 4 in Verbindung mit § 5 Nr. 1 MPBetreibV Marina Nörr-Müller Mo-Mi, 24.-26. September, 9 Uhr Nürnberg Akademie Curriculum Gerichts- und Privatgutachten Kursbeginn: Februar 2019 Anmeldung über www.eazf.de e r f ü l l t d i e V o r a u s s e t z u n g e n d e r G u t a c h t e r o r d n u n g d e r B L Z K
59. Bayerischer Zahnärztetag München, 18. bis 20. Oktober 2018 The Westin Grand München Praxisreife digitale Zahnmedizin: Aufwand – Einsatz – Ergebnis www.blzk.de | www.eazf.de | www.kzvb.de | www.dgcz.org | www.bayerischer-zahnaerztetag.de | www.twitter.com/BayZaet DONNERSTAG, 18. OKTOBER 2018 FESTAKT ZUR ERÖFFNUNG Beginn: 19.00 Uhr (Einlass und Einstimmung ab 18.30 Uhr) Ende: ca. 22.00 Uhr Begrüßung und Ansprachen aus Politik und Standespolitik FREITAG, 19. OKTOBER 2018 KONGRESS ZAHNÄRZTE Festvortrag: Der autonome Mensch in einer automatisierten Gesellschaft Prof. Dr. Christiane Woopen, Direktorin des Cologne Center for Ethics, Rights, Economics, and Social Sciences of Health (ceres), Universität zu Köln Vorsitzende des Europäischen Ethikrates (EGE) Praxisreife digitale Zahnmedizin: Aufwand – Einsatz – Ergebnis 09.00 – 09.15 Uhr Christian Berger/BLZK Prof. Dr. Dr. Mark Farmand/KZVB Dr. Bernd Reiss/DGCZ Begrüßung 18.00 – 18.15 Uhr im Anschluss Diskussion und Zusammenfassung Aktualisierung der Röntgenfachkunde für Zahnärzte* * Nur für angemeldete Teilnehmer. Anmeldeschluss: 2. Oktober. 18.15 – 18.45 Uhr Dr. Michael Rottner/Regensburg Aktualisierung der Röntgenfachkunde für Zahnärzte 09.15 – 10.00 Uhr 10.00 – 10.45 Uhr Prof. Dr. Florian Beuer/Berlin Digitale Zahnmedizin in der Implantologie: Was ist machbar und was ist sinnvoll? Dr. Marko Knauf/Freiburg Vorteile der digitalen Planung für das Hart- und Weichgewebsmanagement 10.45 – 11.00 Uhr Diskussion 11.00 – 11.30 Uhr Pause/Besuch der Dentalausstellung 11.30 – 12.15 Uhr Nikolai Schediwy/München Qualitätsprüfung in der vertragszahnärztlichen Versorgung 12.15 – 13.00 Uhr Matthias Benkert/München Online-Rollout in der Umsetzung 13.00 – 13.15 Uhr Diskussion 13.15 – 14.00 Uhr Mittagspause/Besuch der Dentalausstellung 14.00 – 14.45 Uhr Woo-Ttum Bittner/Berlin Zahnspange 4.0 – Digitale Kieferorthopädie im interdisziplinären Kontext 14.45 – 15.00 Uhr Preisverleihung VFwZ 15.00 – 15.45 Uhr PD Dr. Jan-Frederik Güth/München, Dr. Marko Knauf/Freiburg, Prof. Dr. Sven Reich/Aachen, Dr. Bernd Reiss/Malsch, PD Dr. Dr. Lutz Ritter/ Hennef, ZTM Josef Schweiger/München Der komplexe Fall interdisziplinär – Befund und Planung 15.45 – 16.00 Uhr Diskussion 16.00 – 16.30 Uhr Pause/Besuch der Dentalausstellung 16.30 – 17.15 Uhr PD Dr. Jan-Frederik Güth/München, Dr. Marko Knauf/Freiburg, Prof. Dr. Sven Reich/Aachen, Dr. Bernd Reiss/Malsch, PD Dr. Dr. Lutz Ritter/ Hennef, ZTM Josef Schweiger/München Der komplexe Fall interdisziplinär – Therapie, Prognose und Erhalt 17.15 – 18.00 Uhr PD Dr. Jan-Frederik Güth/München 3D-Druck in der Zahnheilkunde: Ist Fräsen out? KONGRESS ZAHNÄRZTLICHES PERSONAL Gewusst wie: Kompetenz zeigen! 09.00 – 09.15 Uhr Dr. Silvia Morneburg, Dr. Peter Maier/BLZK Begrüßung 09.15 – 10.45 Uhr Dr. Christoph Kaaden/München Die endodontische Assistenz 10.45 – 11.15 Uhr Pause/Besuch der Dentalausstellung 11.15 – 12.45 Uhr Prof. Dr. Johannes Bogner/München Bakterien und Antibiotika 12.45 – 13.45 Uhr Mittagspause/Besuch der Dentalausstellung 13.45 – 15.30 Uhr Dr. Rudolf Meierhöfer/Schwabach Die Zunge als Spiegel der Gesundheit 15.30 – 16.00 Uhr Pause/Besuch der Dentalausstellung 16.00 – 17.45 Uhr Dr. Peter Wöhrl/München Fluoride: Eine Gefahr für die Gesundheit? SAMSTAG, 20. OKTOBER 2018 KONGRESS ZAHNÄRZE 09.00 – 09.15 Uhr Christian Berger/BLZK Prof. Dr. Dr. Mark Farmand/KZVB Dr. Bernd Reiss/DGCZ Begrüßung 09.15 – 10.00 Uhr PD Dr. Jörg Neugebauer/Landsberg am Lech Digitale Vorgehensweise in der Implantatchirurgie 10.00 – 10.45 Uhr Prof. Dr. Gabriel Krastl/Würzburg Komplexe ästhetische Fälle in einer Sitzung lösen – Vorhersagbar und efﬁzient 10.45 – 11.00 Uhr Diskussion 11.00 – 11.30 Uhr Pause/Besuch der Dentalausstellung
SAMSTAG, 20. OKTOBER 2018 KONGRESS ZAHNÄRZTE 11.30 – 12.15 Uhr 12.15 – 13.00 Uhr PD Dr. Dr. Lutz Ritter/Hennef Digitale Bildgebung in der chirurgischen Zahnheilkunde: Von 2D nach 3D? Dr. Günter Fritzsche/Hamburg Prof. Dr. Sven Reich/Aachen Von der Abformung bis zur Zirkonbrücke – Alles digital in der Praxis 13.00 – 13.15 Uhr Diskussion 13.15 – 14.00 Uhr Mittagspause/Besuch der Dentalausstellung 14.00 – 14.45 Uhr 14.45 – 15.30 Uhr Prof. Dr. Daniel Edelhoff/München Digitale Optionen von A wie „Analyse“ bis Z wie „Zirkonoxid“: Was macht Sinn? Dr. Josef Diemer/Meckenbeuren KFO mit Alignern – Alles digital! Neue Therapiemöglichkeiten für Zahnärzte 15.30 – 15.45 Uhr Diskussion 15.45 – 16.15 Uhr Pause/Besuch der Dentalausstellung 16.15 – 17.00 Uhr 17.00 – 17.45 Uhr Andreas Mayer/München Der neue Bundesmantelvertrag: Was ändert sich für die Zahnarztpraxis? Herbert Thiel/München Speed-Dating mit dem Datenschutz – Neue Datenschutz-Grundverordnung 17.45 – 18.00 Uhr Abschlussdiskussion KONGRESS ZAHNÄRZTLICHES PERSONAL 09.00 – 09.15 Uhr Dr. Silvia Morneburg, Dr. Peter Maier/BLZK Begrüßung 09.15 – 10.45 Uhr Prof. Dr. Nicole Arweiler/Marburg Modernes Bioﬁlmmanagement mit antibakteriellen Mundhygieneprodukten 10.45 – 11.15 Uhr Pause/Besuch der Dentalausstellung 11.15 – 12.45 Uhr Joachim Brandes/München Zeitmanagement 12.45 – 13.45 Uhr Mittagspause/Besuch der Dentalausstellung 13.45 – 15.30 Uhr Prof. Dr. Dr. Wolfgang J. Spitzer/Fürth Der polymorbide Patient 15.30 – 16.00 Uhr Pause/Besuch der Dentalausstellung 16.00 – 17.45 Uhr Sebastian Pﬂügler/Neufahrn Erfolgsfaktor Stressresistenz – Gesund und leistungsfähig bleiben Die Organisation des Programms für Zahnärzte und für das Zahnärztliche Personal wurde unterstützt von der eazf. KONGRESSGEBÜHREN/ORGANISATORISCHES KONGRESS Zahnärzte (Freitag und Samstag) 59. Bayerischer Zahnärztetag Zahnarzt Mitglied (BLZK/KZVB/DGCZ) Zahnarzt Nichtmitglied ASS, Student, Ruheständler (mit Nachweis) Tagungspauschale* (inkl. MwSt.) Tageskarten Zahnarzt Mitglied (BLZK/KZVB/DGCZ) Zahnarzt Nichtmitglied ASS, Student, Ruheständler (mit Nachweis) Tagungspauschale* (inkl. MwSt.) Buchung bis 17.09.18 290,– h 340,– h 155,– h 95,– h Buchung bis 17.09.18 200,– h 230,– h 120,– h 50,– h Aktualisierung der Röntgenfachkunde für Zahnärzte Gebühr (inkl. Skript, Anmeldung erforderlich bis 2. Oktober) KONGRESS Zahnärztliches Personal (Freitag und Samstag) 59. Bayerischer Zahnärztetag Zahnärztliches Personal Tagungspauschale* (inkl. MwSt.) Buchung bis 17.09.18 125,– h 95,– h Buchung ab 18.09.18 315,– h 365,– h 155,– h 95,– h Buchung ab 18.09.18 225,– h 255,– h 120,– h 50,– h 50,– h Buchung ab 18.09.18 145,– h 95,– h Tageskarten (kein Frühbucherrabatt) Zahnärztliches Personal (Freitag) Tagungspauschale* (inkl. MwSt.) Zahnärztliches Personal (Samstag) Tagungspauschale* (inkl. MwSt.) Auf die Kongressgebühr wird keine MwSt. erhoben. * Die Tagungspauschale beinhaltet Imbiss bzw. Mittagessen, Kaffeepausen, Tagungsgetränke und ist für 85,– h 50,– h 85,– h 50,– h jeden Teilnehmer zu entrichten. ORGANISATION/ANMELDUNG OEMUS MEDIA AG | Holbeinstraße 29 | 04229 Leipzig Tel.: 0341 48474-308 | Fax: 0341 48474-290 E-Mail: zaet2018@oemus-media.de | www.bayerischer-zahnaerztetag.de FORTBILDUNGSBEWERTUNG Der Bayerische Zahnärztetag entspricht den Leitsätzen zur zahnärzt lichen Fort- bildung der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und wird nach der Bewertungs- tabelle der BZÄK/DGZMK mit 16 Punkten bewertet. VERANSTALTUNGSORT The Westin Grand München | Arabellastraße 6 | 81925 München Tel.: 089 9264-0 | Fax: 089 9264-8699 | www.westin.com/muenchen VERANSTALTER BLZK – Bayerische Landeszahnärztekammer, www.blzk.de In Kooperation mit: KZVB – Kassenzahnärztliche Vereinigung Bayerns, www.kzvb.de DGCZ – Deutsche Gesellschaft für Computergestützte Zahnheilkunde, www.dgcz.org Hinweis: Nähere Informationen zum Programm, den Veranstaltern und den Allgemeinen Geschäfts bedingungen ﬁnden Sie unter www.bayerischer-zahnaerztetag.de Für den 59. Bayerischen Zahnärztetag vom 18. bis 20. Oktober 2018 in München melde ich folgende Personen verbindlich an: Anmeldeformular per Fax an 0341 48474-290 oder per Post an OEMUS MEDIA AG Holbeinstraße 29 04229 Leipzig Name, Vorname, Tätigkeit Mitglied  BLZK/KZVB  DGCZ  Nichtmitglied Programm Kongress- Zahnärztliches teilnahme am  Freitag Personal  Samstag  Freitag  Röntgenfachkunde*  Samstag Name, Vorname, Tätigkeit Mitglied  BLZK/KZVB  DGCZ  Nichtmitglied Programm Kongress- Zahnärztliches teilnahme am  Freitag Personal  Samstag  Freitag  Röntgenfachkunde*  Samstag * Anmeldeschluss: 2. Oktober. Voraussetzung ist die Kongressteilnahme am Freitag und Samstag. Praxisstempel Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen zum 59. Bayerischen Zahnärztetag erkenne ich an. Datum/Unterschrift BZB E-Mail (Bitte angeben, Sie erhalten Ihr Zertiﬁkat per E-Mail.)
Vorschau auf die nächste Ausgabe des BZB Schlichten statt Richten Außergerichtliches Schlichtungsverfahren der Bayerischen Landeszahnärztekammer r h e w s e d n u B : o t o F Der Natur auf der Spur Hybridwerkstoffe bieten zahnähnliche Eigenschaften Zünglein an der Waage Beisitzer der Schlichtungsstelle ziehen positive Bilanz „Wir dienen Deutschland“ Beim Sanitätsdienst der Bundeswehr h c i r ü Z , s u g i v e D . A . r D : o t o F

References: § 6
 § 6
 § 6
 § 18
 § 8
 § 5