Source: https://www.byc.at/der-club/regelwerk/statuten/
Timestamp: 2019-06-25 12:33:06+00:00

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Statuten Burgenländischer Yacht-Club (BYC)
Der Verein führt den Namen: BURGENLÄNDISCHER YACHT-CLUB (BYC). Er hat seinen Sitz und seine Clubanlagen in Rust am Neusiedler See. Die Errichtung von Zweigstellen ist nicht beabsichtigt.
§2: Clubstander, Clubabzeichen, Ehrenzeichen
(1) Clubstander: Der Clubstander entspricht – in dem Anwendungszweck entsprechender Vergrößerung – dem Muster der Anlage A.
(2) Clubabzeichen: Das Clubabzeichen ist eine verkleinerte Nachbildung des Clubstanders.
(3) Klebezeichen: Diese sind selbstklebende Clubzeichen jedweder Größe in Form des Clubstanders.
(4) Ehrenzeichen:
a) Das Silberne Ehrenzeichen ist ein von silbernem Lorbeer umkränztes Clubabzeichen.
b) Das Goldene Ehrenzeichen ist ein von goldenem Lorbeer umkränztes Clubabzeichen. Die Ehrenzeichen können vom Vorstand an Mitglieder nach den von ihm dafür beschlossenen Richtlinien verliehen werden.
(1) Der Verein ist gemeinnützig im Sinne des Vereinsgesetzes, bzw. der Bundesabgabenordnung. Seine Tätigkeit ist nicht auf Gewinn ausgerichtet. Zweck des Vereins ist es, den Segelsport zu pflegen.
(2) Diesen Zweck verfolgt der Verein, indem er:
(a) Einrichtungen schafft und erhält, die den Mitgliedern die Ausübung des Segelsports ermöglichen, erleichtern oder der Sicherheit dabei dienen.
(b) Wettfahrten abhält und Rennpreise dafür aussetzt,
(c) die Beteiligung seiner Mitglieder an Wettfahrten und Trainingsveranstaltungen fördert,
(d) seine Mitglieder, insbesondere Jugendmitglieder, in segelsportlichen Belangen ausbildet,
(e) Mitglieder, die Segeln als Leistungssport anstreben oder bereits betreiben, unterstützt,
(f) den Kontakt seiner Mitglieder untereinander fördert, insbesondere durch gesellige Veranstaltungen,
(g) Mitglied im Österreichischen Dachverband des Segelsports – Österreichischer Segelverband (kurz OeSV) ist. Der Burgenländische Yacht-Club erkennt die Grundsätze des nationalen und internationalen Regelwerkes, wie es vom OeSV national und international vertreten wird, ausdrücklich als verbindlich an.
(3) Bei Verfolgung dieser Ziele sind
(a) die Anti-Doping-Regelungen des §17 dieser Statuten einzuhalten;
(b) jegliche Bevorzugungen bzw. Diskriminierungen aufgrund ethnischer Zugehörigkeit, Religion, Weltanschauung, Geschlecht, sexueller Orientierung, Alter oder Behinderung sowie sexuelle Belästigung oder geschlechtsbezogene Belästigung, worunter einer sexuellen Sphäre zugehöriges Verhalten, welches die Würde einer Person beeinträchtigt oder dies bezweckt und für die betroffene Person unerwünscht, unangebracht, entwürdigend, beleidigend oder anstößig ist, verstanden wird, zu unterlassen;
(c) unzulässige Einflussnahme auf den sportlichen Ausgang eines Wettbewerbes durch Wettkampfmanipulation, Bestechung oder unzulässige Sportwetten – wozu auch die Anstiftung dritter Personen zu derartigen Handlungen zu verstehen ist – zu unterlassen.
(d) Verstöße gegen diese Grundsätze werden vom Burgenländischen Yacht-Club nicht toleriert
§4: Mittel des Vereins
Die Mittel zu Erreichung des Vereinszwecks sind:
(1) Investitionsbeitrag
Ausübende Mitglieder leisten einen einmaligen Investitionsbeitrag. Dieser Investitionsbeitrag wird mit dem Beschluss des Vorstandes über die probeweise Aufnahme fällig. Es besteht auch die Möglichkeit auf die Bezahlung dieses Investitionsbeitrages zu verzichten und dafür einen erhöhten Mitgliedsbeitrag zu bezahlen.
(2) Jahresmitgliedsbeitrag
Alle Mitglieder, ausgenommen Ehrenmitglieder, zahlen einen jährlichen Mitgliedsbeitrag. Es ist der Mitgliederversammlung vorbehalten, für bestimmte Gruppen von Mitgliedern verschiedene Jahresbeiträge festzusetzen bzw. für bestimmte Personengruppen (z. B. Studenten/Studentinnen, Präsenzdiener) generelle Beitragsermäßigungen festzulegen.
(3) Beiträge für die Benützung von Vereinsanlagen
Für die Benützung von Vereinsanlagen (Liegeplätze) werden von der Mitgliederversammlung Beiträge festgelegt, die nach Art und Umfang der Inanspruchnahme der Anlage zu differenzieren sind.
(4) Beiträge für Superädifikate
Für die auf dem Pachtgrund des Vereins errichteten vereinsfremden Bauwerke sind Benützungsverträge abzuschließen und Nutzungsbeiträge, die der Vorstand nach ortsüblichen Werten festlegt, zu entrichten.
Die Beiträge nach Abs.(2) bis (4) werden zu Beginn des Vereinsjahres vorgeschrieben und sind bis 1. Februar fällig. Die Mitgliederversammlung kann Säumniszuschläge bei Zahlungsverzug festsetzen.
Mitglieder, die mit Beitragszahlungen im Rückstand sind, haben kein Stimmrecht und kein passives Wahlrecht in der Mitgliederversammlung.
(5) Beiträge für die Benutzung von Segelbooten, bzw. Yachten
(6) Förderungsmittel jeder Art
(7) Geld und Sachspenden jeder Art
(8) Einnahmen aus sportlichen und anderen Veranstaltungen
(9) Einnahmen aus Ausbildung
(10) Einnahmen aus Werbung und Sponsoring
(11) Einnahmen aus der Vermarktung von Rechten aller Art, insbesondere Radio- und Fernsehrechte, sowie Merchandising
(12) Einnahmen aus Vermögensverwaltung
(13) Vermächtnisse, Geschenke und sonstige Zuwendungen aller Art
Die von den Mitgliedern zu leistenden Beiträge werden von der Mitgliederversammlung jeweils für ein Vereinsjahr festgesetzt
(1) Ehrenmitglieder
(2) Ausübende Mitglieder
(3) Anschlussmitglieder
(4) Jugendmitglieder, und zwar
a) angeschlossene Jugendmitglieder
b) selbstständige Jugendmitglieder
(5) Saisonmitglieder
(6) Regattamitglieder
(7) Fördernde Mitglieder
Zu Ehrenmitgliedern können Personen ernannt werden, die sich besondere Verdienste um den Segelsport oder um den Verein erworben haben. Die Ernennung von Ehrenmitgliedern bedarf eines einstimmig beschlossenen Vorschlages des Vorstandes an die Mitgliederversammlung, die mit 2/3 Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen in geheimer Abstimmung über den Vorschlag entscheidet. Ehrenmitglieder haben alle Rechte ausübender Mitglieder, sind aber jedes Mitgliedsbeitrages enthoben.
Für den Erwerb der Mitgliedschaft als ausübendes Mitglied ist erforderlich, dass der Bewerber/die Bewerberin dem Vorstand von zwei ausübenden Mitgliedern (Proponenten) zur Aufnahme vorgeschlagen wird. Die Proponenten haben dem Vorstand gegenüber die Erklärung abzugeben, dass ihnen der Bewerber/die Bewerberin persönlich bekannt ist und sie bereit sind, seine/ihre Eingliederung in die Clubgemeinschaft zu unterstützen.
Der Bewerber/Die Bewerberin, der/die das 18. Lebensjahr vollendet haben muss, kann vom Vorstand zunächst auf die Dauer von rund einem Jahr als Probemitglied aufgenommen werden. Während der Probezeit hat das Probemitglied kein Stimmrecht in der Mitgliederversammlung, ansonsten aber die gleichen Rechte und Pflichten wie ein ausübendes Mitglied. Nach Ablauf der Probezeit (bei Vorliegen von Ausschlussgründen schon früher) hat der Vorstand über die endgültige Aufnahme zu entscheiden. Diese kann ohne Angabe von Gründen versagt werden, womit eine Vereinszugehörigkeit des Probemitglieds nicht zustande kommt. Im Falle der Nichtaufnahme wird dem abgelehnten Probemitglied der Investitionsbeitrag rückerstattet, nicht jedoch der Mitgliedsbeitrag und sonstige in der Probezeit eingehobene Nebengebühren.(3) Anschlussmitglieder
Als Anschlussmitglieder können vom Vorstand Lebenspartner/Lebenspartnerinnen ausübender Mitglieder aufgenommen werden.
Die Bestimmungen des Abs.(2) über die Probezeit gelten auch für die Aufnahme von Anschlussmitgliedern.
Nach der endgültigen Aufnahme haben Anschlussmitglieder die gleichen Rechte und Pflichten wie ausübende Mitglieder mit der Einschränkung, dass die Anschlussmitgliedschaft mit dem Ende der Mitgliedschaft des zugehörigen ausübenden Mitgliedes ebenfalls endet.
Anschlussmitglieder, die durch mindestens drei Jahre dem Verein angehörten, haben jedoch das Recht, auf Antrag innerhalb von zwölf Monaten nach Erlöschen der Mitgliedschaft in den Stand von ausübenden Mitgliedern übernommen zu werden. Die Verpflichtung zur Leistung eines Investitionsbeitrages entsteht dabei nicht.
Die Mitgliedschaft endet sofort nach einem formlosen Antrag des ausübenden Mitgliedes. Eine Rückerstattung des Mitgliedsbeitrages erfolgt nicht.
(4) Jugendmitglieder
Der Vorstand kann Jugendliche, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und des Schwimmens kundig sind, als Jugendmitglieder aufnehmen. Jugendmitglieder haben bei der Benützung der Vereinsanlagen die gleichen Rechte und Pflichten wie ausübende Mitglieder, jedoch kein Stimmrecht in der Mitgliederversammlung. Jugendmitglieder, die vor der Vollendung des 18. Lebensjahres mindestens zwei volle Jahre dem Verein angehört haben, gehen mit dem Erreichen der Altersgrenze automatisch und ohne Investitionsbeitrag in die Gruppe der ausübenden Mitglieder über. In anderen Fällen hat der Vorstand über die Aufnahme in den Stand der ausübenden Mitglieder zu beschließen. Die Gesamtheit der Jugendmitglieder bildet die Jugendabteilung des Vereins.
Jugendliche, von denen mindestens ein Elternteil als ausübendes, oder förderndes Mitglied dem Verein angehört, können vom diesem dem Vorstand zur Aufnahme als angeschlossene Jugendmitglieder vorgeschlagen werden. Die Bestimmungen des Abs.(2) über die Probezeit gelten auch für die Aufnahme angeschlossener Jugendmitglieder.
Die Bestimmungen des Abs. 2) über Proponenten und Probezeit gelten auch für die Aufnahme von selbstständigen Jugendmitgliedern. Die Proponenten haben zusätzlich schriftlich die Erklärung abzugeben, dass sie die sonst den Eltern zukommende Aufsichtspflicht übernehmen.
Im Falle des Ausscheidens oder Erklärungswiderrufes eines der Proponenten hat sich das selbstständige Jugendmitglied, dessen Erziehungsberechtigter/Erziehungsberechtigte oder der andere Proponent darum zu bemühen, dass ein anderes volljähriges Mitglied in diese Verpflichtung eintritt. Die Mitgliedschaft eines selbstständigen Jugendmitgliedes erlischt jedoch unverzüglich, wenn auch der andere Proponent aus dem Verein ausscheidet oder die abgegebene Erklärung widerruft, sofern nicht ein anderes volljähriges Mitglied übergangslos diese Verpflichtung übernimmt.
Der Vorstand kann Personen, die an der Ausübung des Segelsports interessiert sind, ohne eine Vereinszugehörigkeit anzustreben, befristet auf die Dauer eines Jahres, als Saisonmitglieder aufnehmen. Saisonmitglieder haben bei der Benützung der Vereinsanlagen die gleichen Rechte und Pflichten wie ausübende Mitglieder, jedoch kein Sitz- und Stimmrecht in der Mitgliederversammlung. Eine Saisonmitgliedschaft kann vom Vorstand höchstens um ein Jahr verlängert werden. Die Verpflichtung zur Leistung eines Investitionsbeitrages im Zuge einer Saisonmitgliedschaft entsteht nicht. Die Zeit einer Saisonmitgliedschaft kann bei Bewerbung um Aufnahme in den Verein als Probezeit angerechnet werden.
Der Vorstand kann auf Antrag Mitglieder aufnehmen, die für den Burgenländischen Yacht-Club an Regatten teilnehmen wollen. Diese Mitglieder werden als ordentliche Mitglieder den Dachverbänden gemeldet und sind daher berechtigt, an Regatten unter der Schirmherrschaft des Österreichischen Segelverbandes oder eines anderen ISAF Mitgliedes, teilzunehmen. Mit dieser Mitgliedschaft sind keinerlei weiteren Rechte verbunden. Insbesondere gelten für diese Mitglieder keine im §8 (1) definierten Rechte. Es besteht kein Anspruch auf Förderungen. Diese Mitgliedschaft berechtigt auch nicht zur Führung des Clubstanders und zur Ausübung des Gastrechts in anderen Clubs. Die Verpflichtung zur Leistung eines Investitionsbeitrages entsteht dabei nicht.
Der Vorstand kann auf Antrag fördernde Mitglieder aufnehmen. Fördernde Mitglieder sind dem Burgenländischen Yacht – Club verbunden, üben aber keinen Segelsport im Rahmen des Yacht Clubs aus. Fördernde Mitglieder haben das Recht, nach Maßgabe der dafür erlassenen Bestimmungen (Clubordnung) alle nicht mit dem Segelsport in Verbindung stehenden Clubeinrichtungen zu benutzen, in begrenztem Umfang Gäste mitzubringen und an seinen Veranstaltungen teilzunehmen. Die Benützung der Vereinseinrichtungen durch Mitglieder und Gäste erfolgt auf eigene Gefahr. Mit dieser Mitgliedschaft sind keinerlei weiteren Rechte verbunden. Insbesondere gelten für diese Mitglieder keine im §8 (1) definierten Rechte. Es besteht kein Anspruch auf Förderungen. Diese Mitgliedschaft berechtigt auch nicht zur Führung des Clubstanders und zur Ausübung des Gastrechts in anderen Clubs. Die Verpflichtung zur Leistung eines Investitionsbeitrages entsteht dabei nicht.
§7: Ende der Mitgliedschaft
Der Austritt aus dem Verein ist dem Vorstand vor dem Ende des Vereinsjahres schriftlich anzuzeigen, widrigenfalls ist der Mitgliedsbeitrag auch für das nächste Vereinsjahr zu zahlen.
Anschlussmitglieder und angeschlossene Jugendmitglieder können vom zugehörigen ausübenden Mitglied aus dem Mitgliederstand des Vereines abgemeldet werden. Diese Abmeldung ist dem Vorstand schriftlich anzuzeigen und führt zum sofortigen Erlöschen der betreffenden Mitgliedschaften. Für allfällige Beitragsrückstände abgemeldeter Anschluss- bzw. Jugendmitglieder haftet das ausübende Mitglied.
Ein Mitglied kann vom Vorstand aus dem Mitgliederstand gestrichen werden, wenn die fälligen Beiträge (oder Teile davon) trotz zweimaliger Mahnung nicht entrichtet wurden. Die Streichung ist vorher unter Einmahnung der offenen Beiträge mit eingeschriebenem Brief anzudrohen und enthebt das Mitglied nicht seiner Verbindlichkeiten gegenüber dem Verein. Über verfügte Streichungen hat der Vorstand der Mitgliederversammlung zu berichten.
Der Ausschluss eines Mitgliedes aus dem Verein kann erfolgen wegen:
a) gesetzwidriger Unternehmungen auf dem Wasser oder grober Fahrlässigkeit dabei
b) grob fahrlässigen Zuwiderhandelns gegen umweltschutzrechtliche Bestimmungen
c) offenbaren Zuwiderhandelns gegen diese Statuten
d) eines das Ansehen des Vereins schädigenden Benehmens
In solchen Fällen hat der Vorstand die Untersuchungen zu führen, das Mitglied zur Rechenschaft zu ziehen und gegebenenfalls mangels einer ausreichenden Rechtfertigung den Ausschluss zu beantragen. Über den Ausschluss entscheidet die Mitgliederversammlung, nötigenfalls in einer außerordentlichen Sitzung, in geheimer Abstimmung mit absoluter Stimmenmehrheit. Mitglieder, die aus dem Verein ausscheiden, haben keinerlei Anspruch auf Rückerstattung geleisteter Beiträge oder Spenden. Mit dem Ende der Mitgliedschaft eines ausübenden Mitgliedes erlöschen auch die zugehörigen Mitgliedschaften von Anschlussmitgliedern und angeschlossenen Jugendmitgliedern. §6 Abs.(3) letzter Absatz gilt sinngemäß.
Die Mitglieder haben das Recht, nach Maßgabe der dafür erlassenen Bestimmungen (Clubordnung) alle Einrichtungen des Vereines zu benützen, in begrenztem Umfang Gäste mitzubringen und an seinen Veranstaltungen teilzunehmen. Die Benützung der Vereinseinrichtungen durch Mitglieder und Gäste erfolgt auf eigene Gefahr.
Sie haben Sitz und Stimmrecht in der Mitgliederversammlung, Anrecht auf die Veröffentlichungen des Vereins und das Recht, die Clubabzeichen nach §2 zu tragen. Mitglieder haben das Recht, auf ihren Yachten, Booten, Segelschlitten und anderen Segelfahrzeugen, sofern diese im Yachtregister des Vereins eingetragen sind, den Clubstander zu führen. Jedes Mitglied ist berechtigt vom Vorstand die Ausfolgung der Statuten zu verlangen. Die Mitglieder sind in jeder ordentlichen Mitgliederversammlung vom Vorstand über die Tätigkeit und finanzielle Gebarung des Vereines zu informieren. Wenn mindestens ein Zehntel der Mitglieder dies unter Angabe von Gründen verlangt, hat der Vorstand den betreffenden Mitgliedern eine solche Information auch sonst binnen vier Wochen zu geben.
Die Mitglieder haben die Pflicht, die von der Mitgliederversammlung festgesetzten Beiträge fristgerecht zu bezahlen, die Vereinsstatuten zu beachten, sowie die für die Benützung der Vereinsanlagen erlassenen Bestimmungen (Clubordnung) einzuhalten.
Mitglieder haften bei der Benützung von Vereinseigentum für alle daraus entstandenen Schäden.
Mitglieder haben die Pflicht, ihre Boote im Yachtregister des OeSV sowie des Vereins eintragen zu lassen und dazu dem Vorstand alle erforderlichen Angaben über die Boote zu machen.
§9: Organe des Vereins
Die Vereinsangelegenheiten werden besorgt durch:
(2) den Vorstand
(4) den Ehrenpräsidenten/die Ehrenpräsidentin
(5) die Rechnungsprüfer/Rechnungsprüferinnen
(6) die Delegierten in Dach- und Fachverbände
Die ordentliche Mitgliederversammlung aller stimmberechtigten Mitglieder ist vom Vorstand mindestens einmal im Jahr einzuberufen. Das Vereinsjahr ist der Zeitraum vom 1. November bis zum 31. Oktober des Folgejahres.
Außerordentliche Mitgliederversammlungen können vom Vorstand in dringenden Fällen einberufen werden und müssen einberufen werden, wenn es eine Mitgliederversammlung oder mindestens ein Zehntel der stimmberechtigten Mitglieder verlangt. Zeitpunkt, Ort und Tagesordnung einer ordentlichen Mitgliederversammlung sind mindestens zwei Wochen, einer außerordentlichen Mitgliederversammlung mindestens acht Tage vorher allen stimmberechtigten Mitgliedern bekannt zu geben.
Jedes der im §6 Abs.(1) bis (3) angeführten Mitglieder hat in der Mitgliederversammlung eine Stimme. Eine Delegierung des Stimmrechts ist mittels schriftlicher Vollmacht zulässig, jedoch kann kein Mitglied mehr als die ihm selbst zustehenden Stimmen vertreten.
Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens ein Drittel aller Stimmen präsent ist. Sie beschließt, soweit diese Statuten keine qualifizierte Mehrheit festsetzen, mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden/der Vorsitzenden.
Bei Beschlussunfähigkeit einer Mitgliederversammlung ist innerhalb von 14 Tagen eine neuerliche Mitgliederversammlung mit gleicher Tagesordnung einzuberufen, die dann ohne Rücksicht auf die Zahl der präsenten Stimmen beschlussfähig ist. Der Zeitpunkt dieser zweiten Mitgliederversammlung kann bereits in der Einladung zu einer Mitgliederversammlung festgesetzt werden.
Jedes stimmberechtigte Mitglied hat das Recht, Anträge an die Mitgliederversammlung zu stellen. Diese sind mindestens 8 Tage – bei außerordentlichen Mitgliederversammlungen 4 Tage – vorher schriftlich dem Vorstand zu übermitteln und von diesem zur Behandlung auf die Tagesordnung zu setzen. Später einlangende oder während einer Mitgliederversammlung gestellte Anträge, deren Gegenstand nicht auf der Tagesordnung steht, werden nur dann in Behandlung genommen, wenn sich die Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen dafür entscheidet, den Antrag in Beratung zu ziehen. Ausgenommen ist ein Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung, der stets zur Beratung und Abstimmung kommen muss. Anträge, für deren Annahme diese Statuten eine qualifizierte Mehrheit festsetzen, dürfen nur dann zur Verhandlung kommen, wenn ihr Gegenstand auf der Tagesordnung steht.
b) den Jahresbericht des Präsidenten/der Präsidentin und der anderen Vorstandsmitglieder entgegenzunehmen.
c) den Rechnungsabschluss zu genehmigen und nach dem Bericht der Rechnungsprüfer/Rechnungsprüferinnen dem Vorstand die Entlastung zu erteilen.
d) die Mitglieder des Vorstandes und die Rechnungsprüfer/Rechnungsprüferinnen zu wählen
e) den Haushaltsvoranschlag für das nächste Vereinsjahr zu genehmigen
f) den Investitionsbeitrag und die Jahresbeiträge festzusetzen
g) einen Ehrenpräsidenten/eine Ehrenpräsidentin zu wählen, Ehrenmitglieder zu ernennen und Mitglieder auszuschließen
h) diese Statuten mit 2/3 Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen im Rahmen der vereinsgesetzlichen Regelungen abzuändern
i) eine Geschäftsordnung des Vorstandes sowie Regelungen für die Benützung der Vereinsanlagen (Clubordnung) zu genehmigen
j) für bestimmte Personengruppen (z. B. Studenten/Studentinnen, Präsenzdiener) generelle Beitragsermäßigungen festzulegen (vgl. § 4(2))
k) den Verein aufzulösen.
Der Vorstand besteht aus dem Präsidenten/der Präsidentin, dem Vizepräsidenten/der Vizepräsidentin, dem Oberbootsmann/der Oberbootsfrau, dem Schriftführer/der Schriftführerin, dem Finanzreferenten/der Finanzreferentin, dem Anlagenverwalter/der Anlagenverwalterin und dem Jugendwart/der Jugendwartin. Wenn es die Führung der Vereinsgeschäfte tunlich erscheinen lässt, können weitere Stellvertreter/Stellvertreterinnen und Vorstandsmitglieder gewählt werden. Alle Vorstandsmitglieder werden aus dem Kreis der stimmberechtigten Mitglieder von der Mitgliederversammlung gewählt und sind wieder wählbar. Sie bekleiden ihr Amt als Ehrenamt.
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für höchstens vier Vereinsjahre gewählt. Er führt jedoch jedenfalls die Geschäfte bis zur Wahl eines neuen Vorstandes.
Der Präsident/Die Präsidentin vertritt den Verein dritten Personen gegenüber und unterzeichnet mit dem Schriftführer/der Schriftführerin alle Schriftstücke, die den Verein verpflichten oder an Behörden gerichtet sind. Der Präsident/die Präsidentin beruft den Vorstand ein, bestimmt die Gegenstände seiner/ihrer Beratung, führt in den Sitzungen des Vorstandes und der Mitgliederversammlung den Vorsitz und sorgt für die Ausführung der gefassten Beschlüsse.
Im Falle seiner/ihrer Verhinderung wird der Präsident/die Präsidentin vom Vizepräsidenten/von der Vizepräsidentin, in weiterer Folge vom jeweils ältesten Vorstandsmitglied vertreten.
Die Tätigkeitsbereiche der Vorstandsmitglieder können durch eine Geschäftsordnung geregelt werden, die vom Vorstand zu beschließen und der nächstfolgenden Mitgliederversammlung zur Genehmigung vorzulegen ist.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 4 Vorstandsmitglieder anwesend sind. Er fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit, bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden/der Vorsitzenden.
Der Vorstand hat die Interessen des Vereines unter Bedachtnahme auf den Vereinszweck nach jeder Richtung hin wahrzunehmen. Er fasst im Namen des Vereins rechtsverbindliche Beschlüsse über alle Angelegenheiten, die nicht ausdrücklich anderen Organen des Vereins vorbehalten sind.
a) Mitglieder aufzunehmen
b) das Vereinsvermögen zu verwalten
c) im Rahmen der Budgetsumme die aus Vereinsmitteln zu Vereinszwecken erforderlichen Ausgaben zu bestimmen
d) die Mitgliederversammlung einzuberufen, ihre Tagesordnung festzulegen und ihre Beschlüsse zu vollziehen
e) der Mitgliederversammlung Rechnungsabschluss und Voranschlag vorzulegen
f) fällige Beiträge einzelner Mitglieder zu stunden, zu ermäßigen oder zu erlassen. Über solche Beschlüsse sind die Rechnungsprüfer/Rechnungsprüferinnen zu informieren
g) Wettfahrten und Segelfahrten zu organisieren sowie die Beteiligung von Mitgliedern an auswärtigen Wettfahrten zu veranlassen
h) Ausbildungs- und gesellige Veranstaltungen im Sinne des §3 Abs.4 und 5 zu veranstalten
i) die Streichung von Mitgliedern zu verfügen
j) die Delegierten in den OeSV und andere Dachverbände zu bestimmen und abzuberufen
k) Ehrenzeichen an Mitglieder zu verleihen
(6) Außer durch den Tod und Ablauf der Funktionsperiode erlischt die Funktion eines Vorstandsmitglieds durch Enthebung oder Rücktritt.
(7) Die Mitgliederversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne seiner Mitglieder entheben. Die Enthebung tritt mit Bestellung des neuen Vorstandes bzw. Vorstandsmitglieds in Kraft.
(8) Die Vorstandsmitglieder können jederzeit ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktritts des gesamten Vorstandes an die Mitgliederversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit Wahl bzw. Kooptierung eines Nachfolgers wirksam.
§12: Fachausschüsse
(1) Zur Unterstützung der Vorstandsmitglieder, sowie der Bearbeitung von Fachfragen können vom Vorstand Fachausschüsse für einzelne Fachgebiete berufen werden:
(2) Die Vorsitzenden der Fachausschüsse müssen gemäß §11 Abs 1 Vorstandsmitglieder sein. Sie bestellen die Mitglieder ihres Ausschusses selbst im Einvernehmen mit dem Vorstand für die Dauer der Vorstandsperiode. Sie sind jedoch berechtigt, während der Vorstandsperiode im Einvernehmen mit dem Vorstand Mitglieder neu zu berufen oder auszuwechseln.
(3) Fachausschüsse beschließen über die ihnen vom Vorstand zugewiesenen Angelegenheiten selbständig. Diese Beschlüsse bedürfen der Bestätigung durch den Vorstand.
(4) Fachausschüsse werden von ihrem Vorsitzenden (Fachreferenten) bei Bedarf einberufen, sind bei Anwesenheit von mindestens der Hälfte ihrer Mitglieder beschlussfähig und beschließen mit einfacher Mehrheit.
(5) Einladungen zu Fachausschusssitzungen sind allen Vorstandsmitgliedern zuzustellen; diese sind berechtigt, an allen Fachausschusssitzungen teilzunehmen.
§13: Ehrenpräsident/Ehrenpräsidentin
Die Mitgliederversammlung kann ein Mitglied mit besonderen Verdiensten um den Verein zum Ehrenpräsidenten/zur Ehrenpräsidentin wählen. Die Wahl erfolgt in geheimer Abstimmung mit 2/3 Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.
Während der Amtszeit eines Ehrenpräsidenten/einer Ehrenpräsidentin ist die Wahl eines/einer weiteren Ehrenpräsidenten/Ehrenpräsidentin unzulässig.
Der Ehrenpräsident/Die Ehrenpräsidentin kann an Vorstandssitzungen mit beratender Stimme teilnehmen. Er/Sie kann im Einvernehmen mit dem Vorstand den Verein anderen Vereinen und Behörden gegenüber vertreten.
Bei Mitgliederversammlungen leitet der Ehrenpräsident/die Ehrenpräsidentin die Ausgabe der Stimmzettel durch von ihm/ihr bestimmte Mitglieder, bestimmt die für die Feststellung der Beschlussfähigkeit und für Stimmenauszählungen notwendigen Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen und führt als Wahlobmann/Wahlobfrau den Vorsitz bei der Wahl der Vorstandsmitglieder.
Im Falle seiner/ihrer Verhinderung kommen diese Agenden dem Präsident/der Präsidentin zu und bestimmt dieser/diese den Wahlobmann/die Wahlobfrau.
(3) Ende der Ehrenpräsidentschaft
Die Ehrenpräsidentschaft endet durch
(a) Ausscheiden des Ehrenpräsidenten/der Ehrenpräsidentin aus dem Verein
(b) Amtsverzicht des Ehrenpräsidenten/der Ehrenpräsidentin. Dieser wird mit der Abgabe einer entsprechenden schriftlichen Erklärung an den Vorstand wirksam.
(c) Abwahl. Ein Ehrenpräsident/Eine Ehrenpräsidentin kann von der Mitgliederversammlung in geheimer Abstimmung mit 2/3 Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen aus dieser Funktion abgewählt werden.
§14: Rechnungsprüfer / Rechnungsprüferinnen
Zwei Rechnungsprüfer/Rechnungsprüferinnen werden von der Mitgliederversammlung aus dem Kreis der stimmberechtigten Mitglieder auf ein Jahr gewählt und sind wieder wählbar. Die Rechnungsprüfer/Rechnungsprüferinnen dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Mitgliederversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist.
Den Rechnungsprüfern/Den Rechnungsprüferinnen obliegt die Kontrolle der finanziellen Gebarung des Vereins und die Überprüfung des Rechnungsabschlusses. Sie sind berechtigt, dafür in die Geschäftsbücher und sonstigen Belege Einsicht zu nehmen und Aufklärung zu verlangen.
Sie haben über ihre Feststellungen der Mitgliederversammlung zu berichten und bei Vorliegen eines positiven Prüfungsergebnisses den Antrag auf Entlastung des Vorstandes zu stellen.
(3) Rechtsgeschäfte zwischen Rechnungsprüfern/Rechnungsprüferinnen und Verein bedürfen der Genehmigung durch die Mitgliederversammlung. Im Übrigen gelten für die Rechnungsprüfer/Rechnungsprüferinnen die Bestimmungen des §11 sinngemäß.
§15: Delegierte in Dach- und Fachverbände
Die in die Gremien des Österreichischen Segelverbandes bzw. anderer Dach- und Fachverbände zu entsendenden Delegierten werden vom Vorstand bestellt und können vom Vorstand jederzeit abberufen werden.
Die Delegierten haben die Aufgabe, in den Gremien, in die sie entsendet werden, die Interessen des Vereins nach den vom Vorstand gegebenen Richtlinien nach Kräften wahrzunehmen und den Vorstand über die Tätigkeit dieser Gremien laufend zu informieren.
Streitigkeiten aus dem Vereinsverhältnis zwischen Mitgliedern oder zwischen dem Vorstand und Mitgliedern werden unter Ausschluss des ordentlichen Rechtsweges durch ein Schiedsgericht entschieden.
Die rechtswegige Einbringung finanzieller Forderungen des Vereins an Mitglieder ist von dieser Regelung ausgenommen. Das Schiedsgericht ist eine „Schlichtungseinrichtung“ im Sinne des Vereinsgesetzes und kein Schiedsgericht nach den §§577 ff ZPO.
(2) Konstituierung
Jede Streitpartei kann aus dem Kreis der stimmberechtigten Mitglieder einen Schiedsrichter/eine Schiedsrichterin wählen. Die beiden Schiedsrichter/Schiedsrichterinnen wählen einen Vorsitzenden/eine Vorsitzende, der/die ebenfalls stimmberechtigtes Mitglied sein muss. Sollte eine Partei ihren Schiedsrichter/ihre Schiedsrichterin nicht binnen 14 Tagen nach Aufforderung nominieren oder sollten sich die Schiedsrichter/Schiedsrichterinnen nicht binnen 14 Tagen nach Nominierung auf einen Schiedsgerichtsvorsitzenden/eine Schiedsgerichtsvorsitzende einigen, so wird der Schiedsrichter/die Schiedsrichterin bzw. der/die Vorsitzende vom Vorstand bestimmt.
Ist der Vorstand in den Streit involviert, so fällt diese Aufgabe dem Ehrenpräsidenten/der Ehrenpräsidentin, in weiterer Folge dem ältesten nicht am Streit beteiligten ausübenden Mitglied zu.
Das Schiedsgericht entscheidet mit einfacher Stimmenmehrheit. Seine Entscheidung ist inappellabel und den Streitparteien schriftlich mitzuteilen.
§ 17: Anti Doping – Regelungen
(1) Für den Burgenländischen Yacht-Club, dessen Mitglieder, Mitarbeiter und Betreuungspersonen gemäß §1a Z 3 ADBG 2007 (insbesondere Ärzte, Trainer, Physiotherapeuten, Masseure, Funktionäre, Familienangehörige und Manager) gelten die Anti-Dopingregelungen der World Sailing (etwa laut Racing Rules of Sailing, Rule 5, und Regulation 21) sowie anderer einschlägiger internationaler Fachverbände und die Anti-Doping-Regelungen des Anti-Doping-Bundesgesetzes 2007 (ADBG 2007) idgF.
(2) Insbesondere sind die Bestimmungen des § 18 Anti-Doping-Bundesgesetzes 2007 für das Handeln der Organe, Mitarbeiter und Betreuungspersonen gemäß §1a Z 3 ADBG 2007 (insbesondere Ärzte, Trainer, Physiotherapeuten, Masseure, Funktionäre, Familienangehörige und Manager) des Burgenländischen Yacht-Clubs verbindlich.
(3) Über die Verhängung von Sicherungs- und Disziplinarmaßnahmen auf Grund des Verdachts von Verstößen gegen Anti-Doping-Regelungen sowie über das Vorliegen von Verstößen gegen Anti-Doping-Regelungen, die zu einem Verbot der Teilnahme an Wettkämpfen führen können, entscheidet im Auftrag des Burgenländischen Yacht – Clubs, der Österreichischen Segelverband, die gemäß §4a ADBG 2007 eingerichtete unabhängige Österreichische Anti-Doping Rechtskommission unter Zugrundelegung der geltenden Anti-Doping-Regelungen des zuständigen internationalen Sportfachverbandes gemäß §15 ADBG.
(4) Die Entscheidungen der unabhängigen Österreichischen Anti-Doping Rechtskommission (ÖADR) können bei der Unabhängigen Schiedskommission (USK; §4b ADBG) angefochten werden, wobei die Regelungen gemäß §17 ADBG zur Anwendung kommen.
(5) Internationale Sportlerinnen und Sportler (International-Level Athletes laut ISAF Regulation 21 (Anti-Doping) unterliegen jedenfalls der Gerichtsbarkeit des Court of Arbitration for Sport (CAS) und dürfen jede nationale, österreichische Entscheidung sogleich und auch in jeder Phase eines nationalen, österreichischen Instanzenzuges beim Court of Arbitration for Sport (CAS) bekämpfen; möglicherweise sind Rechtsmittel gar exklusiv an den CAS (ISAF Regulation 21.13.2) zu richten. Internationale Sportlerinnen/Sportler und der Österreichische Segelverband haben zusätzlich eine entsprechende Schiedsvereinbarung auf den CAS abzuschließen. ISAF Regulation 21.8.3.a ermöglicht es bei entsprechender
Zustimmung, Fälle sogleich und unmittelbar an den CAS heranzutragen, also nicht nur die Unabhängige Schiedskommission, sondern auch die ÖADR zu umgehen.
(1) Beschluss
Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.
Ist die Auflösung beschlossen, so hat die Mitgliederversammlung auch die Art der Liquidation und die Abwickler zu bestimmen. Sie hat auch zu bestimmen, wem das nach Abzug der Passiva vorhandene Vermögen zu übertragen ist, wobei das Vermögen, soweit dies möglich und erlaubt ist, wieder gemeinnützigen sportlichen Zwecken oder Zwecken der Sozialhilfe unter Bedachtnahme auf die einschlägigen Bestimmungen der §§34 ff BAO zuzuführen ist.
(3) Im Falle einer behördlichen Auflösung des Vereines gelten diese Bestimmungen sinngemäß unter Beachtung der einschlägigen gesetzlichen Vorschriften.
(4) Der letzte Vorstand, bzw. die Abwickler haben darüber hinaus gesetzliche Bestimmungen aus eigenem zu befolgen.
(5) Dies trifft auch bei Wegfall des begünstigten Verbandszweckes zu.
Für Verbindlichkeiten, die nach der Liquidation nicht gedeckt werden können, haften die stimmberechtigten Mitglieder. Ausgetretene Mitglieder bleiben durch ein Jahr vom Tag des Austritts an in Haftung. Ihre Haftung ist jedoch auf das Dreifache des letzten Jahresbeitrages beschränkt.
Beschlossen in der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 7. April 2017

References: §2
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