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Timestamp: 2020-01-26 11:18:23+00:00

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OJ/S 594829-2019 | Germany-Waghäusel: Architectural and related..
Germany-Waghäusel: Architectural and related services
Tile Germany-Waghäusel: Architectural and related services
OJEU (High Value) 594829-2019
Official name: Große Kreisstadt Waghäusel
Postal address: Gymnasiumstr. 1
Postal code: 68753
Contact person: Melanie Heißler
Telephone: +49 7254/2072318
E-mail: melanie.heissler@waghaeusel.de
Main address (URL): www.waghaeusel.de
(URL):https://www.subreport.de/E84625364
https://www.subreport.de/E84625364
Ausschreibung von Planungsleistungen zum Neubau einer Kindertagesstätte „Oberspeyerer Feld II“
Die Große Kreisstadt Waghäusel plant den Neubau einer Kindertagesstätte mit insgesamt 5 Gruppen für ca. 95 Kinder an der Hannah-Arendt-Straße in Waghäusel-Wiesental unter Einbezug von öffentlichen Fördermitteln. Das Projekt ist auf 2 Kleinkindgruppen (Kinderkrippe) mit jeweils 10 Kindern und 3 Kindergartengruppen mit jeweils 25 Kinder auszurichten. Die Kinderkrippe und der Kindergarten stellen unterschiedliche Nutzungseinheiten dar und sind daher sowohl gebäudetechnisch als auch in der Freianlagenplanung baulich zu trennen. Die Kindertagesstätte soll als nicht unterkellertes Gebäude mit mittlerem Standard geplant und realisiert werden.
Der Auftraggeber regt hierbei insbesondere Empfehlungen zur Anwendung von Nachhaltigkeitskriterien sowie Anregungen zur Materialität an und steht einer konventionellen oder modularen Bauweise offen gegenüber.
Bei den zu vergebenden Dienstleistungen handelt es sich um folgende Planungsleistungen:
— Neubau einer Kindertagesstätte: Leistungsbild Objektplanung, Gebäude und Innenräume nach § 34 HOAI 2013, Lph. 1 bis 9 in Verbindung mit Anlage 10,
— Freianlagenplanung gem. § 38 ff. HOAI 2013 mit Anlage 11,
— Erstellung des Brandschutznachweises (laut Leistungsbild AHO, Heft Nr. 17, Leistungen für Brandschutz),
— Erstellung Nachweis Wärmeschutz und der Energiebilanzierung (laut HOAI Anlage 1.2.3).
Die Stadt Waghäusel sieht eine stufenweise Beauftragung der Planungsleistungen vor:
Stufe 1: LPH 1-3 Stufe 2: LPH 4-9 Die Stufen-Aufteilung kann sich gegebenenfalls noch ändern. Ein Rechtsanspruch auf eine vollständige Beauftragung der HOAI-Leistungsphasen besteht nicht. Aus der stufenweisen Beauftragung können keine zusätzlichen Honoraransprüche abgeleitet werden.
Criteria: Projektorganisation, Zusammensetzung und Erfahrung des Projektteams
Criteria: Projektkommunikation
Criteria: Kosten-, Qualitäts-, Termin- und Nachtragsmanagement
Criteria: Nachhaltigkeit
Criteria: Baustellenorganisation und Bauabwicklung
II.2.7) Start 2020-04-13
II.2.7) End 2026-12-31
Alle Auswahlkriterien sind in den Beschaffungsunterlagen „Bewertungsbogen Auswahl“ aufgeführt.
Die Bildung von Bietergemeinschaften ist möglich, wobei jedes Mitglied seine Eignung für die Leistung nachweisen muss, die es übernehmen soll, die Aufteilung ist anzugeben.
Die Eignung ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft gesondert nachzuweisen. Soweit nachfolgend nichts Abweichendes geregelt wird, sind alle Eignungsnachweise von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Ein Bewerber kann sich zum Nachweis seiner Eignung auf andere Unternehmen stützen. In diesem Fall ist der Vergabestelle z. B. durch Vorlage einer Verpflichtungserklärung nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden.
Die Unternehmen, auf die sich ein Bewerber zum Nachweis seiner Eignung stützt, müssen die Eignung nach Ziffer III.1.1) bis III.1.3) für jene Kriterien erfüllen, zu deren Nachweis sich der Bewerber auf die Eignung des Unternehmens stützt. Zudem sind für dieses Unternehmen die Erklärungen über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 123, 124 GWB vorzulegen.
(2) Eigenerklärung, dass die Ausschlussgründen des § 124 GWB nicht vorliegen;
(3) Eigenerklärung gemäß § 73 Abs. 3 VgV;
(4) Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 Mindestlohngesetz (MiLoG) Vorzulegende Nachweise der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung:
Nachweis über die Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung des Bewerbers durch Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister bzw. zur Berufsqualifikation nach § 44 Abs. 1 i. V. m. § 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV bzw. § 75 Abs. 1 VgV
(1) Aktueller Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung in Höhe von mindestens 3 Mio. EUR für Personenschäden und mindestens 2 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden oder Vorlage einer Eigenerklärung, dass im Auftragsfall ein Versicherungsschutz in der geforderten Höhe abgeschlossen wird;
(2) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den Umsatz mit Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
(1) Erklärung über das jährliche Mittel der bei dem Unternehmen Beschäftigten, die Anzahl der Führungskräfte und deren Qualifikation in den letzten 3 Geschäftsjahren;
(2) Nachweis von Erfahrungen im Bereich der Objektplanung (Gebäude und Innenräume) in den letzten 10 Geschäftsjahren. 3 Der Vorlage von 3 Referenzen mit Projektbeschreibung in Wort und Bild (je Projekt max. 2 DIN A4 Seiten in Form von Text, Fotos oder Skizzen). Für die Prüfung der Referenzprojekte sind jeweils folgende Nachweise bzw. Angaben zwingend erforderlich:
I) Mindestanforderungen der Referenzprojekte:
1) Objektplanungsleistungen gem. §34 HOAI, Leistungsphasen 2-8 vollständig erbracht;
2) Mindesthonorarzone III;
3) Projektfertigstellung/Inbetriebnahme innerhalb der letzten 10 Jahre;
4) Angabe des Auftraggebers, Ansprechpartner, Telefonnummer.
II) Vergleichbarkeit der Referenzprojekte Nennung des Auftraggebers, Art der Nutzung des Planungsobjektes, Projektspezifische Angaben (z. B. zum Umfang von integrierten Freianlagenplanung oder Planungen bzgl. Möglichkeiten der Gemeinschaftsverpflegung, z. B. Verteilerküche, Cook&Chill, etc.);
III) Baukosten der Referenzprojekte Angaben zu den Baukosten (Kostengruppen 300-400, netto) der Referenzen;
IV) Projektfertigstellung/Inbetriebnahme der Referenzprojekte Angaben zum Zeitpunkt der Projektfertigstellung/Inbetriebnahme der Referenzen.
Verweis auf die einschlägige Rechts- und Verwaltungsvorschrift: siehe Abschnitt III.1.1)
2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen(GWB) durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schadenentstanden ist oder zu entstehen droht.
d) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind;
e) Bieter, deren Angebot nicht berücksichtigt werden soll, werden vor Zuschlag gemäß § 134 Abs. 2 GWB informiert.

References: § 34
 § 38
 § 123
 § 124
 § 73
 § 19
 § 44
 § 46
 § 75
 §34
 § 97
 § 134