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Timestamp: 2019-01-20 04:00:44+00:00

Document:
Was meint ihr, wird es innerhalb der nächsten 10 Jahre eine Art vom Bedingungslosen Grundeinkommen geben?Seite 2 | Erwerbslosenforum Deutschland
Wenn Du dann auch Die Arbeitgeber von Heimarbeit überzeugst.....
Die meisten machen den großen Fehler und gehen von der aktuellen Situation aus. In 10 Jahren haben wir ganz andere Vorraussetzungen und die ganzen da erst gerade an.
Keiner weiss, was in 10 Jahren ist.
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Und dies ist wohl auch ganz gut.
Zu unterstellen, dass sich junge und gesunde Menschen freiwillig für zu geringe Löhne oder Teilzeit entscheiden, gehört nun mal zu den genannten Kalauern.
Wo steht dort, dass sie jung und gesund sind? Menschen ohne Ausbildung haben eine schwierige Biographie und oft große Defizite auch in anderen Bereichen. Die benötigen Hilfe und keine lebenslangen Almosen in Form von Alg oder BGE.
Wenn wir ohnehin eine - recht überschaubare - Gruppe alimentieren müssen, dann ist die Art, wie wir das tun wohl zweitrangig. Menschlicher wäre es dann allerdings einen sozialen Arbeitsmarkt zu schaffen, anstatt die verschiedenen Gruppen gegeneinander auszuspielen und das Tarifgefüge immer weiter zu zerstören.
Was die weitere Aufspaltung in krank, gesund etc. bringen soll außer weitere Diskriminierung, weiß ich nicht. Entweder kann man seine Arbeitskraft erfolgreich zu Markte tragen oder nicht. Dieses Geschwafel von Lebensleistung und Ansprüchen ist einfach nur pervers. Entscheidend ist dabei nicht was jemand geleistet hat, sondern wo und unter welchen Umständen er auf die Welt gekommen ist.
stattdessen ihr Geld für sich arbeiten lassem. Warum soll das im kleinen Maßstab nicht auch nicht so betuchten Bürgern mittels BGE ermöglicht werden?
Da sind wir wieder beim ökonomischen Sachverstand, der in der Debatte um das BGE leider allzu oft nicht zum Zuge kommt. Mal abgesehen davon, würde diese genannte Gruppe sich sicher nicht ihre Privilegien und Gewinnoptionen aus der Hand nehmen lassen.
Verdrehe doch bitte nicht die Argumente.
Menschen ohne jegliche Ausbildung, teilweise ohne Schulabschluss (kann man auch in der Statistik lesen), haben nun einmal keine Chance einen Lohn signifikant oberhalb Mindestlohn zu erreichen.
Dass manche dann lieber im Alg2 verweilen, ist nun mal so.
Dass die vor allem jungen, zum Großteil krank sein sollen, ist eine kuriose Behauptung.
Das gibt es vermehrt natürlich mit steigendem Alter und auch bei jungen, aber eben dort weniger.
Dass im Alg2 viele mit Handicap sind, ist ja unbestritten.
Fehlende Ausbildung gehört dazu.
Die Sachlage der fehlenden Ausbildung ist eindeutig, wer das negiert, scheint blind im Alg2 sein.
Ich bestreite auch nicht, dass speziell gesundheitliche Handicaps ein Problem im Alg2 darstellen.
Hier gibt es einige, die im Alg2 eigentlich nicht reingehören. (Thema Definition EMR/ allgemeiner Arbeitsmarkt)
Aber so zu tun, als ob das alle betrifft?
Auch im Ausland kommt man übrigens ohne Ausbildung nicht weit.
Wenn wir ohnehin eine - recht überschaubare - Gruppe alimentieren müssen, dann ist die Art, wie wir das tun wohl zweitrangig.
Kann man so sehen, spricht aber gegen ein BGE!
Menschen ohne jegliche Ausbildung, teilweise ohne Schulbildung (kann man auch in der Statistik lesen), haben nun einmal keine Chance einen Lohn signifikant oberhalb Mindestlohn zu erreichen.
Dann müssen sie halt eine Ausbildung machen, sie sind doch jung und gesund. Natürlich können auch ungelernte auskömmliche Tariflöhne verdienen. Das war jahrzehntelang so. Es spräche auch nichts dagegen, die Lohnquote wieder auf ein gesundes Maß anwachsen zu lassen. Man hat halt entschieden, die Tarifpolitik zugunsten der Unternehmensgewinne zu gestalten. Das kann man auch wieder ändern.
Kalauer! Wenn du eine jungen gesunden Menschen eine berufliche Perspektive anbietest, wird er sich nichmals mit Alg-II und den damit verbundenen Schikanen zufriedengeben. Das Gehalt ist dabei gar nicht so entscheidend, denke ich, solange man davon leben und sich weiterentwickeln kann.
Wer sagt das? Allerdings sind vor allem die Langzeiterwerbslosen nicht überwiegend jung und gesund. Wer jung und gesund ist, arbeitet in der Regel.
wer das negier
Darum ging es nicht. Ich stimme dir da voll und ganz zu, dass fehlende oder geringe Qualifikationen eine Hauptursache für Erwerbslosigkeit sind. In so eine Situation gerät man aber nun nicht völlig willkürlich.
Dann müssen sie halt eine Ausbildung machen, sie sind doch jung und gesund.
- JC will sofort in Arbeit vermitteln
- manch einer will keine Ausbildung
- manche sind schlicht nicht ausbildungsfähig (hier kann ich mitreden!)
Darum ging es nicht. Ich stimme dir da voll und ganz zu, dass fehlende oder geringe Qualifikationen eine Hauptursache für Erwerbslosigkeit sind.
Das Gehalt ist dabei gar nicht so entscheidend, denke ich, solange man davon leben und sich weiterentwickeln kann.
Da haben wir anscheinend verschiedene Lebenserfahrungen.
Wobei ich nicht behaupte, dass ich das nicht verstehe, wenn einer lieber für das gleiche Geld Zuhause bleibt, statt bei einer Zeitbude für Mindestlohn zu schuften.
Das Problem ist aber, dass es abseits der Zaf und Co. für Ungelernte kaum Arbeit gibt.
Im Tarifbereich haben die Gewerkschaften vollkommen versagt.
Na ja, mancher Mensch mit Ausbildung und Berufserfahrung ist auch nicht leistungsfähig. Die Erfahrung habe ich aktuell gemacht.
Ich denke wir sind uns aber einig, dass ein BGE für all diese Probleme nicht die Lösung bietet.
- manche sind schlicht nicht ausbildungsfähig (hier kann ich mitreden! .
Das JC will IMMER nur in Arbeit vermitteln. Alles andere ist denen ÜBERWIEGEND egal. Das geht meistens schief, weil die Elos meistens schon von Anfang -aufgrund Ihrer Herkunft und fehlenden Chancen in Deutschland chancenlos sind, weil das Bildungssystem in Deutschland seit ewigen Zeiten für diese Klientel versagt. Das ist NICHT die Schuld der Betroffenen. Wie man auch nachlesen kann:
Das noch zu negieren, den schon Benachteiligten noch selbst die Schuld an dem Versagen des Bildungssystems in Deutschland zu geben oder das in der Debatte ganz einfach zu negieren und unter den Teppich zu kehren, da ist das Jobcenter ganz vorn dabei. Wenn solche Benachteiligten dann ansonsten sich selbst überlassen bleiben oder gar deswegen noch diskriminiert und sanktioniert werden , dann spiegelt sich darin das Versagen einer ganzen Gesellschaft.
Übrigens finde dahingehend auch Deine einseitige Zuordnung und Bewertung der ALG II Empfänger unter aller Kanone , weil auch du das Grundproblem ausblendest und keinerlei Alternativen aufzeigst. Wenn du schon keine Alternativen siehst und ALG II Empfänger überwiegend auf der Höhe des BLÖD Niveau verortest, dann musst du dich nicht wundern -wenn alles so bleibt , wie es ist bzw. nur noch schlechter wird. UND dem Jobcenter seine Klientel niemals ausgehen wird. Ich sehe das Forum eigentlich nicht als Steigbügelhalter der Jobcenter. Bei Deiner Argumentation könnte man aber den Eindruck gewinnen ,das dies Deine vorrangige Intention ist.
So ändert man für die Betroffenen gar nichts. Der Markt gibt das für solche Benachteiligten -in der Größenordnung -nicht mehr her. Da werden ganze Biographien weiter durch die Jobcenter verhunzt, damit der Staat sich ansonsten in Unschuld wiegen kann. Das ist zutiefst menschenverachtend.
Ich fände es mal eher angemessen, sich Gedanken zu machen, inwieweit ein BGE das abfedern könnte oder welche Alternativen es stattdessen gäbe.
Ich sehe das Forum eigentlich nicht als Steigbügelhalter der Jobcenter. Bei Deiner Argumentation könnte man aber den Eindruck gewinnen ,das dies Deine vorrangige Intention ist
Nein, das siehst Du vollkommen falsch.
Es liegt wohl eher daran, dass ich das Ganze sachlich und nüchtern als Außenstehender sehe, der weder Elo, noch JC-SB ist oder damit zu tun hat.
Weder privat, noch jemals beruflich.
Mit Menschen und Mitarbeitern und Azubis etc. allerdings schon.
Ich war lange genug berufstätig bis vor kurzem, in den unterschiedlichsten Positionen, ich erlaube mir manche Dinge hier anders zu sehen.
Wenn Du es vorziehst Diskussionen quasi im eigenen, betroffenen Raum zu führen und sich gegenseitig auf die Schulter zu klopfen, ist das wenig zielführend für andere Sichtweisen.
Das Argument „Blöd“ (Zeitung) ist so abgehalftert, da mag ich gar nicht mehr drauf antworten.
Ist mir zu Blöd ;-) ...
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- eine gerechte Tarifpolitik, sprich flächendeckende Tarife in allen Branchen
- ein sozialer Arbeitsmarkt mit Tariflöhnen
- gerechtere Verteilung der Arbeit, ergo Arbeitszeitverkürzung, Überstundenabbau
- Stärkung der eigentlich gut funktionierenden und bewährten Solidarsysteme
- Stärkung der Mitbestimmung
- gemeinwohlorientiertes Wirtschaften
- Investitionen in Bildung und soziale Infrastrukturen
Man sieht schon, dass Arbeitsbedingungen, -zeiten und Entlohnung dort schlechter sind wo es keine oder wenige Tarifverträge gibt. Das lässt sich sowohl geographisch als auch nach Branchen differenziert beobachten. Ich denke viele dieser Problem, würde ein BGE alleine nicht lösen. Die Menschen würden nur eher mit dem Status Quo zufrieden sein, wenn sie ein einigermaßen gesichertes Einkommen hätten.
Der Markt für Selbstständige ist auch begrenzt und nicht jeder kann sowas auf die Beine stellen, selbst mit finanziellem Polster.
ich erlaube mir manche Dinge hier anders zu sehen. Wenn Du es vorziehst Diskussionen quasi im eigenen, betroffenen Raum zu führen.. ist das wenig zielführend für andere Sichtweisen.
Das Forum soll für Betroffene sein -und für Menschen, die denen Hilfestellungen anbieten können oder zumindest Verständnis dafür aufbringen können . Sachlichkeit kann ich bislang bei Dir auch nicht entdecken. Andere Sichtweisen -von Nichtbetroffenen solcher Art und Weise findet man zu Hauf in der Argumentation der Jobcenter. Und die waren und sind genauso so wenig hilfreich wie Deine den Betroffenen dienlich sein kann.
Ist meine Meinung dazu. Da kann ich stattdessen auch Weisungen der Jobcenter lesen . Übrigens: ich war auch SEHR lang berufstätig -in unterschiedlichsten Positionen und Rangstufen -mit AZUBIS. Deshalb bin ich noch lange nicht Deiner Meinung, auch im Hinblick auf das BGE . Wen oder was ich vorziehe ist hier übrigens überhaupt nicht das Thema. Schulterklopfen? -darüber musst Du dir doch keinen Kopf machen.
Diese Aussage ist völlig konträr zu deiner Argumentation, dass man erst einmal einen Bullshitjob annehmen und sich daraus etwas Besseres suchen soll. Du widersprichst dir andauernd.
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Bei der ganze Diskussion würde mich wirklich mal brennend interessieren, ob hier auch nur eine Foristin/ein Forist, die/der Pro BGE stimmt dabei ist, die/der zu den "Finanzierern" des BGE gehören würden.
Also ich oute mich jetzt dann mal. Bin 49 Jahre alt, beziehe seit gut 4 Jahren eine Rente wegen voller Erwerbsminderung. Die Höhe liegt bei ca. 1.400,00 Euro brutto.
Ich bin zu 100% gegen ein BGE und hoffe aus wirklich tiefstem Herzen, dass es nie nie nie kommen wird!
Ihr sprecht alle von Möglichkeiten, die man doch (angeblich) hat und natürlich vollumfänglich ausschöpfen kann - egal in welcher Situation man sich befindet. Solange man jung und gesund ist, kann man hier in D alles erreichen...
Tja... gebt mir mal eine Adresse, zu der man sich hinwenden kann, wenn man Hilfe braucht. Oder wo kann man sich Informieren und dann Hilfe erhalten? Anfang 2018 war ich optimistisch - jetzt bin ich diesbezüglich komplett desillusioniert.
Hier muss man folgende Fragen stellen:
Warum sollte Erwerbsarbeit, die einzige Arbeit sein, die Sinnstiftend ist? (Ich halte das für Humbug. Aber jeder (SPD) Politiker sabbelt diese Story herunter und erzählt die Geschichte von dem "im Schweiße seines Angesichts" arbeitenden Menschen, der ohne diese Arbeit, völlig hilflos und leer wäre.)
Es gibt Menschen, die keiner Erwerbsarbeit nachgehen. WARUM AUCH IMMER! Es gibt verschiedene Gründe! Natürlich gibt es auch jene, die schlich nicht arbeiten wollen (auch hierfür gibt es wieder mannigfaltige Gründe). Warum solle auch nur ein Mensch, am Rande der Gesellschaft leben müssen?
Eine gesunde Gesellschaft muss einiges aushalten: anti-demokratische Strömungen, Querulanten, Egoisten, Schwache ... warum nicht auch aktive Arbeitsverweigerer?
Natürlich sollte die Gesellschaft Chancengleichheit bieten und jedem auch dann noch eine Chance geben, der diese nutzen will. Aber das kann eine Gesellschaft auch dann noch tun, wenn ihre Mitglieder grundlegend Versorgt sind. Im Übrigen sehe ich diese offenheit und diese Chancengleichheit in der aktuellen Zeit einfach nicht.
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Welche Gründe hast du denn um so emotional dagegen zu sein? Du würdest für die Finanzierung doch definitiv nicht herangezogen werden.
Wenn das BGE alle bekommen (unabhängig und zusätzlich zum Lohn), sollte keiner ein Problem haben auch weiterhin morgens aufzustehen und Steuern zu zahlen um den Sozialstaat zu finanzieren.
Das wäre dazu sogar gerechter als bisher, da dann alle, zu jeder Zeit etwas davon hätten.
Weil ich das menschlich nachvollziehen kann, mir aber aus beruflicher Erfahrung einleuchtet, dass es besser ist schnell irgendwas anzunehmen.
Das ist doch das große Problem im Alg1:
Da haben gerade langjährig Beschäftigte, ein relativ hohes Alg1 im Vergleich zum neu zu erzielendem Einkommen.
Dann wird immer weiter abgewartet auf den besten Job.
Am Ende landet man im Alg2 oder muss Ersparnisse aufbrauchen.
Im Alg2 stellen Arbeitgeber aber nicht mehr so gerne ein, weil der AG sich fragt, warum der keinen Job gefunden hat.
Leider bereuen die meisten ihr Handeln zu spät.
Ich bin der festen Überzeugung, dass man sich aus einem Job heraus bessere Chancen eröffnet.
Zumindest ab Facharbeiterebene halte ich das für zwingend.
warum nicht auch aktive Arbeitsverweigerer?
Weil ein BGE auch andere dazu animieren könnte.
Gerade im Bereich xxxxJobs oder niedrige Bezahlung.
Das ich dagegen bin hat mit der Tatsache, ob ich für die Finanzierung herangezogen werde oder nicht herangezogen werde nichts zu tun. Das ich dagegen bin liegt einzig und alleine daran, daß ich es unter für die Allgemeinheit gerechten Bedingungen für unfinanzierbar und für zutiefst ungerecht halte.
Warum um Himmelswillen sollte die Allgemeinheit hingehen und Sorge dafür tragen, das aber auch wirklich jeder, ohne jegliche Rücksicht auf seine persönliche Situation, mindestens xxx Euro monatlich zur Verfügung hat? Auf der Gegenseite aber nicht, aber auch wirklich gar nichts von dem Zahlungsempfänger einfordern dürfen?
Sozial ist ein Staat im übrigen nicht nur, wenn er gerecht verteilt. Sozial bedeutet in meinen Augen auch, demjenigen der die Werte erschafft, erarbeitet, wesentlich mehr davon zu belassen als er der Allgemeinheit abzugeben hat.
demjenigen der die Werte erschafft, erarbeitet, wesentlich mehr davon zu belassen als er der Allgemeinheit abzugeben hat.
Der Begriff Leistungsträger ist ja mittlerweile negativ behaftet in manchen Kreisen.
Man muss sich das mal vor Augen führen, wieviele (wenige) Nettosteuerzahler am Ende das alles am Laufen halten.
Ich weiss jetzt zwar nicht welche Kreise das sind, gehöre dann aber offensichtlich dazu. Ich finde den Begriff absolut schrecklich. Bin da aber wohl sehr von meinem ersten Chef, einem damals ca. 55 Jahre alten Japaner, geprägt. Der konnte mit dem Begriff nämlich so gar nichts anfangen und hatte wenig bis gar keine Hemmungen, bei Bedarf den „Leistungsträgern“ mal zu erklären, was ein „Leistungsträger“ ist.
Ich bin dem Herrn tatsächlich heute noch dankbar dafür, daß er mich in Teilen für mein Leben geprägt hat.
Was alle oder zumindest die meisten Befürworter eines BGE scheinbar vergessen, ist, dass sich mit dem BGE auch direkt die Preise erhöhen werden, und zwar über alle Produkt- und Dienstleistungsgruppen, besonders jedoch im lebensnotwendigen Bereich. Warum sollte sich ein Vermieter die Chance nehmen lassen, die Miete zu erhöhen, wenn doch mehr Geld im Kreislauf ist?
Es wird ja immer gesagt, dass die Arbeit im LEH, egal ob Einzelunternehmen oder Supermärkte/Discounter, so schwer sei und dort kaum einer arbeiten möchte. Die Folge wird bei einem BGE sein, dass die AG logischerweise die Löhne erhöhen müssen, damit dort noch AN arbeiten wollen. So ähnlich sieht es auch im Dienstleistungsbereich aus, z.B. Müllabfuhr, Reinigungsdienste usw. Höhere Ausgaben seitens des AG führen aber auch zu höheren Preisen für dessen Produkte und Dienstleistungen.
Was hat man also nun mit einem BGE gewonnen, wenn gleichzeitig die Preise steigen? Wird man dann wirklich frei davon sein, zusätzlich in jedem möglichem Job arbeiten zu müssen oder wird es die gleiche Situation wie jetzt sein, nur mit dem Unterschied, dass man ein BGE hat, was nicht zu leben reicht, da die Preise sich ebenfalls erhöht haben?
So lange die Mittelschicht weiterhin nutzlosen Müll konsumieren kann, werden sie die Füße still halten, da sie zu beschäftigt mit sich selbst sind. Die wirklichen Leistungsträger können bei Bedarf einfach auswandern. Bei der nächsten größeren Rezession wird es mit diesen BGE-Hirngespinsten recht rasch vorbei sein, spätestens aber wenn der Euro implodiert.
Weil ich das menschlich nachvollziehen kann, mir aber aus beruflicher Erfahrung einleuchtet, dass es besser ist schnell irgendwas anzunehmen.Das ist doch das große Problem im Alg1: Dann wird immer weiter abgewartet auf den besten Job.
MIR;MIR;MIR . Sehr unterhaltsam, aber nicht die Regel, denn Deine Erfahrungen im Hinblick darauf nicht die meinigen Zum Beispiel. Es gibt mehr Gründe, warum man auch gezwungen sein kann -einen niedriger bezahlten Job dann nicht annehmen zu können. ..Deine Weisheiten sind nicht auf Einzelfälle übertragbar oder der Weisheit letzter Ratschluss. Wenn übrigens jeder AG sein Engagement nur mit der Nachfrage warum oder wieso belässt -dann ist das schon die Begründung an sich -wieso man noch arbeitslos geblieben ist. Übrigens ist das -nach meiner Erfahrung -nur eine Phrase, die übertünchen soll, dass dem AG etwas anderes an dem Kandidaten nicht passt oder der ganz einfach Vorurteile gegen Langzeitarbeitslose hat und es dabei belassen will. Das merkt man dann auch daran, dass man bei Bewerbungsgesprächen inquisitorisch ausgefragt wird, anstatt man Infos zur Stelle erhält.. Viele AG wollen auch keinen AN haben , der seine Rechte kennt oder sich zu wehren weiß, was bei den meisten ALG II Beziehern mittlerweile der Fall ist. Kein Wunder, denn die Industrie bzw. die AG machen wohl zusätzlich aktuell insgesamt eine
ROLLE rückwaärts, was die Arbeitnehmerrechte anbetrifft. Siehe:
Haben oder nicht haben. Gegenüber Arbeitsrechten besteht ein weltweites Rollback » LabourNet Germany
Insofern werden wohl bald alle Jobs -mehr oder minder schnell -Bullshitjobs werden, aus denen es keine Wahlmöglichkeit zu "besseren " Jobs mehr geben wird.
Da ist ein zusätzlicher Frust in der Gesellschaft schon absehbar . Mit einem BGE würden sich das die AG nicht so frech trauen. Bin ich von überzeugt.
Aber eines ist auch zu befürchten: Solange die Politik Arbeitnehmer und Arbeitslose gegeneinander ausspielt -wird sich nichts ändern können . Es gibt keisere Töne . Bei näherem Hinsehen ist die Polemik gegen Arbeitslose sowieso nur ein Ablenken vom Versagen der Politik und Beschneidung von Rechten für die Arbeitslosen -seit Einführung von Hartz iV, wie aus deisem Artikel mithin hervorgeht:
Jeder Arbeitehmer kann der Arbeitsloe von morgen sein. Dafür kann aber der jetzt schon Arbeitslose überhaupt nichts. Offenischtlich ist das in vielen religiös geprägten Lankreisen und Gemeinden aber noch nie zur Kenntnis genommen worden, was zu verschärften Maßnahmen -aber dann auch zu mehr Verweiger dessen führt. Wohin soll das noch führen ?? Ganz sicher in eine Fortsetzung der gesellschaftlichen Spaltung -mit unabsehbaren Folgen für alle Bürger -so meine Befürchtung.. Nur die Auflösung von Hartz iV oder ein BGE halte ich da für den richtigen Weg.
Nachfolgend -gegen die pessimistische Sicht eineiger User -eine Artikel , mit Erfahrungenswerten aus dem Erhalt eines BGE -1 Jahr lang:
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So wünscht sich der gemeine AG das: Lohnzurückhaltung und selbstaufopfernde Bescheidenheit
Im Juli habe ich als Aushilfe auf 450-Euro-Basis angefangen. Dann wurde sehr schnell eine Vollzeitstelle frei und ich verdiene jetzt 1.300 Euro netto. Das reicht für mich zum Leben.
aus obigem Zeitartikel
1300 netto für Vollzeit soll wohl ein schlechter Witz sein?
Diese Einstellung der AG muss sich ändern. Heute lernt man im Bewerbungstraining, wie man sich die Lücken im Lebenslauf "zudichtet". Ehrlichkeit könnte da nicht schaden und vor so mancher Überaschung bewahren. Alternativ müssten hochwertige Qualifizierungsmaßnahme rasch einsetzen, wenn keine Arbeit gefunden wird. Heute ist der Tenor im JC: Arbeiten Sie erstmal fünf Jahre, dann haben sie vielleicht Anspruch auf eine Weiterbildung.
Letztlich wird es ohne eine Verknappung der Arbeitskraft durch tarifliche Regelungen niemals Vollbeschäftigung geben. Das ist auch nicht gewollt.
1300 netto für Vollzeit soll wohl ein Witz sein?
Das Geld wird ihr/ihm vermutlich reichen um Miete, Essen und Kleidung zu zahlen. So lange RTL 2 läuft und ab und zu ein neues Smartphone gekauft werden kann, sind erstaunlich viele Menschen sogar mit weitaus weniger zufrieden. Jeder zusätzliche Euro wird sowieso nur für Müll verwendet. Willenlose Konsum-Zombies, seelenlose Systemknechte.
Brot und Spiele. Huch, bloß nicht hinterfragen das Ganze. Hehehehe.
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So lange RTL 2 läuft und ab und zu ein neues Smartphone gekauft werden kann, sind erstaunlich viele Menschen sogar mit weitaus weniger zufrieden.
Das glaube ich nicht unbedingt. Diese Medien wecken doch eher künstliche Konsumbedürfnisse. Viele Menschen, die mit wenig zu Recht kommen, verzichten eher bewusst auf Konsum, haben dafür dann aber mehr Freizeit.
Es ging mir auch nicht darum, ob jemand mit wenige Geld auskommt, sondern, dass offensichtlich ein eklatantes Missverhältnis zwischen Arbeit und Entlohnung besteht. Das BGE könnte zu Trägheit bei Lohnverhandlungen führen.
Ich glaube nicht daran, dass jemals ein Bedingungsloses Grundeinkommen eingeführt wird. Wieso sollte man das auch tun? Das macht doch keinen Sinn und würde die Schere zwischen Arm und Reich nur vergrößern.
OssyReynolds sagte :
Wie soll sich denn die Schere dadurch vergrößern? Grade Leute mit wenig Geld würden doch laut Aussage hier im Forum massiv davon profitieren.
Wer ist für dich reich?
Naja die Armen von heute werden durch ein BGE nicht reicher, weil sie dann ja keine Sozialleistungen in Form von Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld bekommen. Und gerade die Leute die sich heute für wenig Geld abschuften und unzufrieden sind werden sich überlegen ihren Job aufzugeben, wenn sie stattdessen mit dem BGE genauso viel Geld, aber mehr Freizeit haben.
Profitieren werden daher die Mittelständler die dann noch mehr Geld haben werden.
Reich ist für mich die obere Mittelschicht.
Die Mittelschicht, meinst du? Die wird nicht profitieren, die wird zahlen, wie bisher auch. Es gibt ein Buch und auch eine Vorlesung von U. Herrmann zu dem Thema: - Hurra wir dürfen zahlen
Bei einem BGE müssten sie mehr zahlen, jedenfalls dann, wenn es höher wäre als heutige Sozialleistungen und wenn die Sozialversicherungen parallel bestehen bleiben.
Die Vermögenden werden nicht zahlen. Sie würden einen Versuch, die Verhältnisse grundlegend zu ändern, vermutlich mit Waffengewalt niederschlagen lassen. Man darf sich nichts vormachen, unser Wirtschaftssystem ist ein feudales und lässt sich durch demokratische Institutionen nur scheinbar kontrollieren. Vergl. die Ausage der Kanzleuse zur "marktkonformen Demokratie"
Die Vermögenden werden nicht zahlen. Sie würden einen Versuch, die Verhältnisse grundlegend zu ändern, vermutlich mit Waffengewalt niederschlagen lassen.
Der soziale Aspekt ist künftig der entscheidende Aspekt bei der Ansiedlung von Unternehmenn und daher als Wirtschaftsfaktor zu betrachten.
Ein Land, eine Region, die hier nicht mithält, hat wirtschaftlich so peu a peu nix mehr zu melden.
@RobbiRob: Fragt sich nur, ob man überhaupt noch die Zeit besitzt, sich auf etwas Besseres zu bewerben, falls man einen Bullshitjob hat. Prekäre Beschäftigung ist ja häufig auch dadurch gekennzeichnet, dass man lange Arbeitswege in Kauf nehmen muss. 100 Kilometer und mehr sind bei Leihbuden keine Seltenheit. Und das ist dann manchmal nur die einfache Strecke. Folglich ist man mehr oder weniger gezwungen, am Wochenende Bewerbungen zu schreiben. Irgendwann muss man sich dann wegen eines Vorstellungsgesprächs frei nehmen. Wenn die ZAF davon Wind bekommt, gibt es in der Regel die Kündigung. Dann hat man wieder ganz viel Zeit zum Bewerbungen schreiben. Die allermeisten Arbeitslosen sind nach Auslaufen des ALG1-Anspruches sowieso schon bedürftig. Die fallen recht weich. Wenn es absolut keinen Ausweg gibt, würde ich mir aber einen mies bezahlten Job auf dem "regulären" Weg suchen. Bei Zeitarbeit ist in der Regel ganz schnell Sense und man ist genauso weit wie vorher.
Die Leute, die ein BGE ablehnen, weil dann andere Sozialleistungen wegfallen, sollten aber mal berücksichtigen, was denn überhaupt noch gezahlt wird. Etliches ist doch in der Vergangenheit bereits zusammengestrichen worden. Vieles bekommt man auch erst, wenn man bedürftig ist. Kindergeld wird bei Hartz4 voll angerechnet. Im Gesundheitswesen hat es auch schon drastische Einsparungen gegeben. Die meisten Leute werden mit einem BGE von 1.000 Euro im Monat auch nicht auskommen. Die werden weiterhin arbeiten gehen müssen. Aufgrund dessen zieht die Aussage, dass ein BGE die Lizenz zum Faulenzen ist, meiner Meinung nach nicht.
Vieles bekommt man auch erst, wenn man bedürftig ist.
Genau das ist doch der Sinn von Sozialleistungen.
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Nee, denn ein bedingungsloses Grundeinkommen kann der Millionär doch gar nicht gebrauchen.. Die Frage ist nur, ob Wir Sanktionen abschaffen wollen und Alg2 einen anderen Namen geben sollten, es umformen wollen, oder ob wir die Ausbreitung der "Modern-Day Slavery" in guter deutscher Tradition über uns ergehen lassen, um dann in ein paar Jahren so zu tun, als wäre es nie anders gewesen.. Der Arbeitgeber hat doch so oder so, was er wollte.. Minimal Lohn, ohne jegliche lästige Arbeitsvertragsverpflichtungen über größere Zeiträume..
Die Frage ist nur, darf ich mir was für die 3-6 Monate selbstbestimmend aussuchen, wenn ich "Bock hab" und Kohle brauche für eine neue Waschmaschine, oder werd' ich obdachlos, wenn der SB oder Sklavenhändler grad' mal wieder Kneifen in der Hose hat..
Genau meine Meinung der Post:
Der soziale Aspekt ist
Und wo kannst du derzeit eine Entwicklung hin zu sozialeren Gesellschaftssystemen beobachten? Wie kommst du zu diese Einschätzung?
Sozialleistungen werden allenorts gekürzt, Arbeitnehmerrechte beschnitten und das mit dem Verweis auf globale Wettbewerbsfähigkeit oder notwendige Austerität. Wir erleben gerade den Niedergang der sogenannten sozialen Marktwirtschaft und ich sehe derzeit keine Formation, die dem etwas entgegensetzen könnte.
Betrachte mal die Aussagen des Siemens-Chefs, weswegen er in Berlin neu bauen läßt und nicht im Sillicon Valley.
Wir brauchen doch darüber gar nicht zu diskutieren, daß die Arbeitsleistung des Einzelnen dann am höchsten ist, wenn er sich keine Gedanken darum machen muß, wie es am nächsten Tag weitergeht.
Hab' letztens jetzt erst einen Bericht gelesen, wonach ein japanischer Produzent, (könnte Toyota sein), so peu a peu die Automaten wieder gegen Menschen austauscht, weil Automaten eben doch nicht alles können und die Fehlerquote schlicht zu hoch war.
Früher oder später zieht die übrige Wirtschaft nach.
Woraus sollten die dann nötigen Leute rekrutiert werden?
Bei realistischer Betrachtung kommen dafür weder evtl. massenhaft produzierte Millionäre in Frage, noch jene, denen von der Gesellschaft keine Chance gelassen worden ist.
Ergänzende Anmerkung aus dem Gelbwestenprogramm von N. Häring, Stichwort Alternativen zum BGE:
Es geht weiter mit Sozialpolitik im sehr weiten Sinne, wobei auf Ausgleich bedachte Bildungs-, Arbeitsmarkt und Abgabenpolitik als erste und wichtigste Teile der Sozialpolitik verstanden werden. Denn es ist immer besser, die Menschen das Geld selbst verdienen zu lassen, das sie brauchen, als sie erst auf unfaire Weise knapp zu halten und ihnen dann einen Teil des vorenthaltenen Geldes unter Auflagen als Almosen zurückzugeben.
Das ist keine Antwort auf meine Frage! Sicher gibt es einzelne Unternehmen, die auch soziale Verantwortung zu ihrer Firmenphilosophie zählen. Das ändert nichts an der Entwicklung insgesamt.
Doch; ließ den Rest.
Du solltest das im Beitrag kenntlich machen, wenn du nachträglich etwas ergänzt. Meine erste Frage ist damit aber immer noch nicht beantwortet. Das ist eine fromme Hoffnung, während weiter die AN-Rechte eingeschränkt und die Daseinsgrundversorgung privatisiert werden.
Siemens wird ganz genau durchgerechnet haben, welcher Standort profitabler ist. Dass es nun Berlin geworden ist, eignet sich natürlich hervorragend für das "socialwashing" in Sonntagsreden. Dafür haben Unternehmen eigene Propagandaabteilungen.
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Ja, ich wollte damit nur zum Ausdruck bringen, dass man eben erst Anspruch auf bestimmte Dinge hat, wenn man schon in gewisser Weise arm ist. Mir ist ein BGE in einer Höhe etwas unterhalb der gesamten Hartz4-Leistung lieber als ein ALG2, in dessen "Genuss" ich erst komme, wenn meine eigenen Mittel so gut wie aufgezehrt sind. In einer Diskussion Anfang Dezember hatte selbst Rürup kritisiert, dass das größte Problem bei ALG2 ist, dass "man erst Hartz4-Unterstützung kriegt, wenn man arm geworden ist." Das ist beim BGE ja eben nicht der Fall. In der Debatte ging es dabei speziell um ältere Arbeitslose, die aufgrund ihrer langen Beschäftigungsdauer schon ein gewisses Vermögen aufgebaut haben. Rürup sah darin sogar einen noch gravierenden Missstand als die Sanktionen. Da gebe ich ihm recht. Die Missachtung der Lebensleistung ist meines Erachtens sehr viel fataler als eine Sanktion von 30 %. Von den anderen Umständen (Gleichstellung nach einem Jahr mit Menschen, die nie gearbeitet haben) ganz zu schweigen.
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Aber Sozialleistungen für alle mit der Giesskanne, egal ob sie die brauchen oder nicht, das kann dann wohl auch nicht Sinn der Sache sein. Dann bekommt der Millionär genauso viel Unterstützung wie jemand, der seine Arbeit verloren hat und ohne Unterstützung nicht mal mehr Wohnung, Kleidung, Essen zahlen könnte?
Ich denke, eine Gewisse bedürftigkeitsprüfung muss es immer geben, es stellt sich nur die Frage, wo man da die Grenzen setzt.
Ich sehe keinen Sinn darin, wohlhabenden Leuten Geld auszuzahlen. Man müsste es ihnen über Steuern doch wieder abziehen. Das wäre derselbe Irrsinn wie beim Aufstocken: Erstmal Abgaben und Steuern abziehen und dann die Leute zum Amt zum betteln schicken und noch tausend Auflagen unterwerfen.
Zudem sind Belastungen durch indirekte Steuern für Gering- und Normalverdiener viel zu hoch. Auch daran würde das BGE nichts ändern. Warum verkauft man es eigentlich als die Lösung, wenn es doch so viele Ungerechtigkeiten gar nicht beseitigt?
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Dann bekommt der Millionär genauso viel Unterstützung wie jemand, der seine Arbeit verloren hat und ohne Unterstützung nicht mal mehr Wohnung, Kleidung, Essen zahlen könnte?
Das ist das klassische Gegenargument der SPD... und jedes Mal frag ich mich "warum nur?"
Wie viele Millionäre/Milliardäre hat das Land? Nehmen wir doch mal eine Zahl von 1000 Menschen an. Jetzt geh in dich, und Frag dich wo hier die Verhältnismäßigkeit liegt und ob der nutzen die Nachteile vielleicht nicht doch Überwiegen. Und natürlich tragen diese Menschen einen ganz anderen Beitrag für die Gesellschaft und das ist auch gut so, jeder der von dieser Gesellschaft gewinne generiert, muss anteilig auch wieder etwas zurück geben. Am Ende hat der Millionär/Milliardär mehr abgaben an den Staat zu entrichten - als das er vom Staat bekommt.
Und ob jetzt die wenigen Menschen, die darauf nicht angewiesen sind, ein BGE bekommen, wo soll mich das berühren? Wo geht es mir Schlecht?
Da überwiegen die Vorteile:
Kein Überwachungs- und Kontrollorgan - also kein Bürokratiemonster.
Alle bekommen das BGE - so kann es zu keiner Diskriminierung kommen.
Es schafft Sicherheit.
Und nochmal als Extrapunkt: es ist Bedingungslos. Keiner muss sich gegenüber irgendwem rechtfertigen.
Also mir würden ein konsensbasierter und gut aufgestellter Sozialstaat und ein gerechter Arbeitsmarkt mehr Sicherheit geben, zumal dann die Einflussmöglichkeiten der Politik auch kleiner wären. Ein BGE ändert nichts an der Erpressbarkeit der AN und ließe sich leicht als Machtinstrument missbrauchen.
Letztlich ist es müßig, ein Konsens für ein BDG wäre nur für ein neoliberales Modell möglich und das wollen wir alle nicht, denke ich.
Dann ersetze mal den Millionär durch den sehr gut Verdienen, sagen oberhalb von 60.000 EUR imj Jahr.
Ich denke einfach, wenn jeder das Geld bekommt, muß es niedriger sein, damit es fuer alle reicht. Ist es dann nicht besser, das Geld da einzusetzen, wo es wirklich gebraucht wird?
In der Debatte ging es dabei speziell um ältere Arbeitslose, die aufgrund ihrer langen Beschäftigungsdauer schon ein gewisses Vermögen aufgebaut haben. Rürup sah darin sogar einen noch gravierenden Missstand als die Sanktionen.
Ältere Arbeitslose haben kein "Vermögen aufgebaut". Das wäre genauso wie: Ältere Steuerzahler haben Anspruch auf irgendwas, weil sie schon - im Gegensatz zu jüngeren Steuerzahlern - soviel "einbezahlt" haben. Das mag bei ALG 1 noch gelten. Bei ALG 2 ist dies jedoch nicht der Fall.
Hast du die Kosten schon durch gerechnet oder woher nimmst du an, das es nicht reicht? 🙂
Spoiler: ich hab auch nix durch gerechnet.
Das überlässt man jenen, die das Thema besser durchdrungen haben. Wir können nur Milchmädchenrechnungen aufstellen und die meisten sind dem Thema BGE gegenüber zudem verschlossen. Es müssten grundlegende Änderungen gemacht werden. Finanztransaktionssteuer wird in Verbindung mit dem BGE oft genannt... ebenso wie Konsumsteuer, CO2-Steuer, Roboter-Steuer.
Dann muss man sicher auch die Erbschaft neu Definieren. Wenn jemand sich zu Lebzeiten ein Vermögen erwirtschaftet, dann ist das so. Aber sollten die Nachkommen tatsächlich mit diesem Vermögen voreile erlangen, die andere nicht haben? Wo ist da die Chancengerechtigkeit? So schaff man sich höchstens ein Geldadel. Man muss eben die Ressourcen neu verteilen.
Dann muss man sicher auch die Erbschaft neu Definieren. Wenn jemand sich zu Lebzeiten ein Vermögen erwirtschaftet, dann ist das so. Aber sollten die Nachkommen tatsächlich mit diesem Vermögen voreile erlangen, die andere nicht haben? Wo ist da die Chancengerechtigkeit? Sch schoff man sich höchstens ein Geldadel. Man muss eben die Ressourcen neu verteilen.
Aus den von dir genannten Gründen wird die Pflegeversicherung von manchen Sachverständigen auch nicht ganz zu unrecht auch als „Erbschaftssicherungsfond“ bzw. „Erbenschutzverein“ bezeichnet.
Wie jetzt? Weil die alten Menschen dann weniger fuer die Pflege selber zahlen und mehr vererben können? Das ist ja perfide. Pflege ist so immens teuer, das kann kaum jemand selber zahlen. Ausserdem reichen die Leistungen der Pflegeversicherung oft sowieso nicht aus. Und es gibt auch viele junge pflegebedürftige.
Wenn jemand sich zu Lebzeiten ein Vermögen erwirtschaftet, dann ist das so. Aber sollten die Nachkommen tatsächlich mit diesem Vermögen voreile erlangen, die andere nicht haben? Wo ist da die Chancengerechtigkeit? So schaff man sich höchstens ein Geldadel. Man muss eben die Ressourcen neu verteilen.
Weil das Leben kein Spiel ist, bei dem nach jeder Runde jeder Spieler neue Chancen hat. Das blendest Du scheinbar aus. Es ist kein Spiel, und selbstverständlich wird es auch zukünftig glückliche Erben geben. Nach Verteilung rufen immer die, die nichts haben.
@ckl1969
Naja, ich wollt jetzt eher auf die Menschen anspielen, die gleich mehrere Immobilen zu vererben haben oder Firmen oder absurde Geldbeträge... keine Ahnung, was sich die "Eliten" da vererben...
Am Familienhäuschen, -besitz würde ich nicht ran gehen.
Firmen sollte man, falls noch nicht durch den Unternehmer geschehen, spätestens nach dem Tod Vergesellschaften.
Familienhäuschen, wie definieren? In Deutschland wird jetzt mehr vererbt als je zuvor, weil es lange keinen Krieg gab. Das heißt, es kann das Haus der Großeltern und das Haus der Eltern, sofern vorhanden, vererbt werden. Aber das ist hier alles eine müßige Diskussion, es denkt niemand dran, Firmen nach dem Tod des Inhabers zu vergesellschaften etc. und es wird nach wie vor vererbt.
Das ist Deine Meinung. Die aber nicht mehrheitsfähig ist. So einfach ist das.
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alles eine müßige Diskussion
So was muss von Leuten diskutiert werden, die möglichst objektiv darüber Reden können.
Im Kern will ich nur sagen, das es meinem Verständnis von Gerechtigkeit widerspricht - wenn die reichsten 1 Prozent mehr als 50 Prozent des globalen Vermögens besitzen.
Du hast ja schon den verdacht geäußert, das die Ressourcen nicht für alle reichen. Im lichte dieser Erkenntnis kann man doch mal überlegen, wie wir diesen Umstand lösen wollen, unter der Beachtung des oben genannten Faktes...
Und was würde sich denn ändern, wenn man deren Vermögen gleichmässig auf den Rest der Weltbevölkerung aufteilen würde? Wieviel mehr Vermögen hätte dann jeder einzelne Weltenbürger? Zumal diese Vermögensaufteilung im Fall der Fälle ja mal. so es denn aus Sachvermögen besteht, gar nicht so leicht umzusetzen wäre.
Und im übrigen. wieviel Vermögen gibt denn dann jeder Deutsche ab, um Vermögensgleichheit mit Afghanen, Afrikanern, Asiaten etc. herzustellen? Wenn schon Gerechtigkeit schaffen, dann nicht nur von ganz oben nach unten sondern auch von der Mitte, dem letzten 10tel etc. etc. nach unten.
Also, wenn konsequent dann konsequent konsequent, alles „Weltvermögen“ in einen Pott und dann geteilt durch x Milliarden Weltenbürger!
Ich wäre gespannt drauf dein Gesicht und deine Reaktionen zu sehen, wenn morgen der „Abholdienst zum Einsammeln“ bei dir vor der Türe steht!
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Jup, warum denn nicht. Warum sollen Menschen in der "westlichen Welt" privilegiert sein? Wobei zu klären wäre, welchen Lebensstandart man für jeden Menschen erreichen könnte, wären alle Ressourcen ansatzweise gleich verteilt. Wenn ein Rest übrig bleibt (nachdem der angestrebte Lebensstandart für alle erreicht ist) können die Leistungsträger durchaus mehr verdienen.
Gibt es zu viele Menschen? Es gibt genügen Möglichkeiten, die Bevölkerung schrumpfen zu lassen. Die Phantasieloseste ist sicher die Geburtenkontrolle. Wobei sich das Problem mit steigender Bildung sogar meist von alleine klärt...
Zumal diese Vermögensaufteilung im Fall der Fälle ja mal. so es denn aus Sachvermögen besteht, gar nicht so leicht umzusetzen wäre.
In der Vergangenheit wurde durch Kriege und Katastrophen immer wieder der Resetknopf gedrückt. Auch ist die Vorstellung der Schuld, also das was wir heute buchhalterisch darunter verstehn, relativ neu.
Nichts ist in Stein gemeiselt - wenn es darum geht, wie eine Gesellschaftsortung auszusehen hat.
Die Gewährung von Sozialleistungen ist wohl eher nicht mit einem Krieg oder einer Katastrophe vergleichbar. Auch wenn Einzelne das als solche empfinden. In diesem satten, reichen Land wird gar nichts passieren.
Aber sollten die Nachkommen tatsächlich mit diesem Vermögen voreile erlangen, die andere nicht haben?
Ja, eindeutig, wenn es sich um Erbschaften handelt, die letztlich aus unternehmerischem Handeln resultieren und als Firmenvermögen im Unternehmen gebunden sind, und auch dort zur Erhaltung des Unternehmens nötig sind.
Sorry, aber den Wohlfahrtsstaat hat es nur mit intakter Wirtschaft und solventen Unternehmen, denn nur solvente Unternehmen lassen sich einerseits auch vom Staat nachhaltig besteuern und sind andererseits fähig, aus sich selbst heraus zu wachsen und dadurch u. U. neue Mitarbeiter/innen zu beschäftigen, die dem Wohlfahrtsstaat wiederum nicht zur Last fallen.
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Was für ei schXX Wort! Wer sind denn die Leistungsträger? Ich kenne offen gesagt keine bzw. keinen.
Auch ist die Vorstellung der Schuld, also das was wir heute buchhalterisch darunter verstehn, relativ neu.
Naja, also Zinsen gibt es, ziemlich gesichert seit spätestens 1000 vor Christus. Buchhaltung bzw. Bilanzen wie wir sie kennen, spätestens seit den Fugger. Heißt Anfang 15. Jahrhundert. Wenn du das als relativ neu bezeichnen willst.
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Und alle anderen Erbschaften willst Du einlassoeren und in den grossen Topf werfen? Das, was der Familienvater zusammengetragen hat und seiner Frau, seinen Kindern und Enkeln hinterlässt, damit sie nach seinem Tod davon Leben, Ausbildungen finanzieren können usw.? Finde ich nicht in Ordnung. Niemand weiss, wan das leben endet und das würde jede Form der Vorsorge unterbinden, weil man ja nicht weiss, ob man das agesparte noch verbrauchen kann.
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Ich sehe keinen Sinn darin, wohlhabenden Leuten Geld auszuzahlen.
Diese Sichtweise ist sehr kurzsichtig. Denn dann hätten die keinen Grund mehr Dumpinglöhne zu zahlen, wenn sie vorher auf mit der wieder Masse vergesellschaftet worden wären. Noblesse Oblige -auch umgekehrt. Ansonsten :
Quelle: Vermögen: In Deutschland leben 1.365.000 Millionäre - WELT
Man muss auch gönnen können. Genauso sollte es andersherum sein. Insofern könnte man Unternehmer so auch dazu bewegen, dem willigen BGE Empfänger eine Anstellung mit entsprechenden Salär wieder schmackhaft zu machen.
Es hält doch niemanden davon ab -sich ebenfalls zum Millionär zu entwickeln. Auch mit dem Erhalt eines BGE ist das nicht unmöglich, weil Menschen viel kreativer werden, wenn sie nicht andauernd der Ausbeutung ausgesetzt werden und sich das Leben auf einen ständigen Überlebenskampf reduziert. Leben hat auch etwas mit Lebensqualität zu tun.
Zuidem werden die niedrigen und einfachen Arbeiten immer mehr von den Machinen verdrängt. Der Trend ist nicht mehr aufzuhalten . Insofern muss sich die Gesellschaft andere Formen der Bezahlung und Arbeit finden. So oder so wird das umungänglich werden, in Zeiten der Globalisierung. Das bedeutet auch, dass vielle Arbeiten für das Land nicht unbedingt im Land selbst erledigt werden müssen.
Bislang erinnert mich die Diskussion als Vergleich eher an diesen Test:
Gerechtigkeitssinn: Affen wollen nicht mit Gurken handeln - SPIEGEL ONLINE - Wissenschaft
Immer denken die anderen, sie wären im Nachteil -nur weil der andere nicht das Gleiche bekommt . Das es aber am Ende den gleichen Zweck erfüllt -das kommt denen auch nicht in den Sinn .
Ich jedenfalls würde mich nicht daran stören -und glauben der andere hätte etwas Besseres. zumal es beim nächsten Mal auch wieder anders sein kann . Letztlich ist alles immer eine Frage der Intelligenz UND der Evolution.
Auch die menschliche Evolution ist noch nicht abgeschlossen. Sich daran zu erinnern, kann zwischenzeitlich auch zu mehr Demut, Respekt und Selbstgenügsamtkeit in der Denkweise führen -was die eigenen Besitztümer und die Beurteilung und Bewertung von denen seiner Mitmenschen betrifft.
Was dachtest du wo das Geld herkommt, welches der Staat ausgibt? Nur weil du keinen netto-Steuerzahler kennst, heißt das nicht, dass es keine gibt.
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...Insofern könnte man Unternehmer so auch dazu bewegen, dem willigen BGE Empfänger eine Anstellung mit entsprechenden Salär wieder schmackhaft zu machen-
Erst wenn auch der Beruf des Bankkaufmanns von Lord ZAF erobert wird, fangen die Leute an zu verstehen, in welche Richtung in den oberen Etagen geplant wurde.. Ausschließlich Managergehälter und Ähnliches werden in Zukunft ein sorgenloses Leben ermöglichen und alle anderen werden sich für die 40 StdWo., sich quasi einen "abhartzen" am Existenzniveau, jeweils für 3-4 Monate.. Wir sollen uns nämlich alle gegenseitig den Lohn über Steuern auszahlen, während die Bundesregierung sich gleichzeitig kräftig auf die Schulter klopft auf Grund der massennhaften Kreierung von Arbeitsstellen aka ZAF Budden und Bewerbungstrainingsträumzonen mit dem Emil, welcher sich sein Angebot von Karrierebibel.de abgeschrieben hat et cetera..
Das hat alles Hand und Fuß, was die da anstellen.. Und eine Vermittlungsanweisung "Vermittlungsvorschlag" zu nennen, passt da halt genau ins Bild..
Und alle anderen Erbschaften willst Du einlassoeren und in den grossen Topf werfen?
Nö, schrieb ich das? Es geht aber sicherlich um die Erbschaftssteuer, oder irre ich da?
Erbe ist überhaupt nicht einzuziehen oder sonstwie, wäre ja auch Unfug und stünde den Gepflogenheiten völlig entgegen.
Nur war und bin ich weiterhin der Ansicht, daß in Unternehmen eingebrachte Finanzwerte im Erbfall ausdrücklich geschützt gehören, wenn diese Finanzwerte im Unternehmen für die Dauer, bspw. von 10 Jahren ab Erbfall, gebunden bleiben.
Über alle anderen Erbvermögen wird doch da gar keine Aussage von mir getroffen?
Ältere Arbeitslose haben kein "Vermögen aufgebaut".
Nein, haben sie nicht? Es gibt auch Leute, die der Aufforderung unserer politischen Elite Folge leisten und sich etwas für ihre Altersvorsorge zurücklegen. Die Politik hat ja fleißig dafür gesorgt, dass die gesetzliche Rente alleine nicht mehr ausreicht. Falls jemand etliche Jahre monatlich einen Betrag X spart, kann daraus nach 20 oder 25 Jahren schon ein stattliches Sümmchen werden. Dumm nur, wenn man mit 50+ arbeitslos wird und aufgrund des hohen Alters keine neue Arbeit mehr findet. Dann darf man das, was für den Lebensabend gedacht war, erst einmal verfrühstücken. Das kommt natürlich nicht so häufig vor, aber wen es trifft, für den ist es doppelt und dreifach bitter. Ein 25- oder 30-jähriger wird dieses Problem nicht haben, weil er aufgrund seiner noch recht kurzen Erwerbsbiographie schlichtweg nicht die Zeit hatte, großes Vermögen zu bilden.
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Was ist denn ein "Netto-Steuerzahler"? Du meinst sicherlich Personen, die mehr an Abgaben zahlen als sie an staatlichen Leistungen zurück erhalten?
Gut, was das angeht, ich habe bis zu meiner Erwerbsunfähigkeit ca. 20 Jahre immer Einkommenssteuer und Sozialabgaben gezahlt und während dieser Zeit keine direkten Leistungen vom Staat empfangen. Der Grosskotzigkeit, mich deshalb als Leistungsträger anzusehen, bin ich glücklicherweise nie erlegen.
Und ja, ich kenne sehr viele Menschen deren Abgaben (Steuern/Sozial) jährlich weit über dem liegen, was sie vom Staat zurück bekommen. Ich würde trotzdem nicht eine oder einen davon als Leistungsträgerin/Leistungsträger bezeichnen.
In diesem Staat finanzieren die Steuerzahler zuerst und VOLLKOMMEN AUSUFERND die Personal und Sachkosten der Jobcenter , vom dem Gesamtbudget , welches der Bund zur Verfügung stellt. Warum regt sich über solche Wahrheiten , wie diese -eigentlich niemand auf -oder begreift mal die wahren Relationen.? wann das mal aufhören würde, was ich für dringend geboten erachte:
Die nötigen finanziellen Mittel stehen zur Verfügung. Das Gesamtbudget, welches vom Bund zugeteilt wird, beläuft sich für 2019 voraussichtlich auf 4,16 Millionen Euro. Hiervon sind 3,29 Millionen Euro für die Finanzierung der Personal- und Sachkosten vorgesehen.
Quelle: ED-live: Maßnahmen 2019 des Jobcenters ARUSO Erding (Landkreis Erding)
Lieber stattdessen den Menschen BGE zahlen -anstatt dass die Mitarbeiter dieses Jobcenters Träger auch noch für angeblich solch TOLLE Eingliederungen glauben feiern zu müssen:
Trägern gelingen immer wieder tolle Erfolge, so z.B. die Arbeitsaufnahme eines 55-Jährigen Schwerbehinderten mit vielen persönlichen Problemen nach 10-jähriger Arbeitslosigkeit,
Mal im Ernst: Nicht mal mal die Mitarbeiter allein sondern dann auch noch ein Träger dazu haben erst hier erst nach 10 Jahren eine Eingliederung hinbekommen?? bzw. ein Träger?. Für eine solche Leistungi m Schneckentempo braucht es keine so teuren Mitarbeiter -meines Erachtens nach . Auf jeden leisten die Mitarbeiter -nach meiner Meinung - damit augenscheinlich weniger, als einem ELo immer so gerne unterstellt wird. Und beim Lesen von deren Arbeitsmarktprogramm ist auch zwischen den Zeilen der Grund dessen ersichtlich -warum das hier der Fall sein könnte.
Solange die Politik die Jobcenter Elos nach "Einschätzung" ins Träger - Nirwana bis OPEN END weiter verfrachten und das dann auch erst nach Jahren noch als TOLLEN Erfolg sehen dürfen -solange ist hier das Beklagen der angeblichen Mehrkosten für den Steuerzahler durch eine BGE ein schlechter Witz und ein Zeichen von Unwissenheit oder Ignoranz . Anstatt die wahren Schuldigen an der Langzeitmisere des Elos ins Visier zu nehmen -sucht man den Sündenbock eher da -wo er leichter zu "bestrafen" wäre.
Solch eine Denke im alten Trott des Hartz iV System ist Öl auf die Mühlen derer, die alles so lassen wollen wie es ist. Und da ist nun mal das Jobcenter der größte Kostenfaktor für den Steuerzahler und nicht der Elo.
Wie ist es denn augenblicklich um den Arbeitsmarkt bestellt.? Lest das Programm dieses Jobcenters für 2019 -dann müsste jedem ein Licht aufgehen -wie das Jobcenter den Fokus nun anders gesetzt sieht, nämlich darauf, dass der Arbeitsmarkt bzw. deren AG nunmehr einen erhöhten Bedarf nach EU-Ausländern und Flüchtlingen hätten, was den Helferbereich betrifft. Warum -das kann sich jeder selbst ausrechnen.
Trotzdem meint dieses Jobcenter doch glatt ganz einfach , dass deshalb die sonstigen Elos da nicht marktnah wären -und verorten die dann auch gleich in die Kategorie marktfern.
Das ist eine Entgleisung in Richtung einer Abwärtsspirale erkenntlich, wo der Wunsch des AG oberste Prorität hat -und alles andere offensichtlich dann das Etikett -nur deshalb -arbeitsmakrtfern bekommt. Komischerweise auch gleich noch mit den üblichen Einschätzungen von Hemmnissen aller Art dazu bedacht .
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Nein, Du hast Keine Aussage dazu getroffen. Aber ich habe daraus, dassDu eben nur vom Schutz von Betriebsvermögen schriebst, geschlossen, dass Du andere Erbschaften zur Verteilung freibegen willst und eben nicht schützen. An Erbschaftssteuer habe ich dabei gar nicht gedacht, weil die Freibeträge bei nahen Angehörigen doch recht hoch sind.
Aber wenn das so nicht gemeint war, dann um so besser, dann sind wir uns einig.
Natürlich kann man die"Spielregeln"n ändern. Wir stellen sie ja auf.
Die Unternehmer würden noch extremere Dumpinglöhne ansetzen und das BGE als Wettbewerbsvorteil nutzen. Die Realität ist bitter, ich weiß.
Deine angebliche Realtität ist nicht haltbar. Denn sie stimmen mit den Prognosen zum BGE mehrheitlich nicht überein:
Quelle: Mindestlohn kommt voran - gut für das Grundeinkommen
Laut dem Schaubild ist der Mindestlohn schon jetzt in Europa da höher -wo die Einkommenssteuerbelastung am niedrigsten ist. Das ist der Faktor, der Arbeit attraktiv macht und Mindestlöhne höher ausfallen lässt. Und genau dort war in den letzten 10 Jahren das höchste Witschaftswachstum zu verzeichnen. Denn nur zufriedene Mitarbeiter schaffen auch nachhaltige Werte.
Der Grosskotzigkeit, mich deshalb als Leistungsträger anzusehen, bin ich glücklicherweise nie erlegen.
Ich weiss wirklich nicht was dein Problem mit diesem Begriff ist. Die Leistungen, welche der Staat erbringt für allerlei Dinge, sowohl im In- als auch im Ausland, müssen nun mal erwirtschaftet werden.
Und die, die diese Leistungen erwirtschaften bzw möglich machen sind nun mal die, welche mehr abgeben als sie bekommen.
Leistungsträger im wirtschaftlichen Sinn (wobei der Begriff natürlich auch in anderen Gebieten eingesetzt wird).
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Die Prognosen stammen nicht unbedingt von Menschen mit ökonomischem Sachverstand. Die Höhe des Minestlohns ist eine politische Entscheidung. Soso Steuerdumping soll es nun auch sein und dann am besten noch höhere Verbrauchssteuern, weil die die Armen ja so entlasten.
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Soso Steuerdumping soll es nun auch sein und dann am besten noch höhere Verbrauchssteuern, weil die die Armen ja so entlasten.
Steuerentlastung ist schon aktuell notwendig und wäre auch ein Zeichen von ökonomischen Sachverstand . Deine Sicht der Dinge ist -nach meiner Meinung -weltfremd, weil Du damit die Chance auf eine Stärkung der Binnenkonjunktur offensichtlich ignorierst, Andere -mit entsprechendem Sachverstand - sind da in der Denkweise wesentlich flexibler:
Eine Steuersenkung sei auch ein Beitrag zur Stärkung der Binnenkonjunktur, deswegen werde sie sich zum Teil selbst finanzieren. Zur weiteren Gegenfinanzierung schlug Holznagel aber auch Sparmaßnahmen im Bundesetat vor sowie Kürzungen bei Subventionen. "Der Staat muss endlich sparen und Prioritäten setzen.
Quelle: Steuerentlastungen für Bürger: Bund der Steuerzahler: Versprechen müssen eingehalten werden - Lahrer Zeitung
Der Staat als solches sollte auch mehr in Richtung Steuerverschwendung unternehmen -auch präventiv. Falls eine BGE eingeführt würde, müsste das dann verpflichtend für den Staat werden. Das wäre dann iauch m Sinne aller Bürger.
Die Ausgangsfrage war ja, ob ein BGE binnen 10 Jahren eingeführt wird.
Wenn ich sehe wie lange es hierzulande dauert einen Flughafen oder einen Bahnhof zu bauen, wenn ich sehe wie lange es dauert bis selbst kleinere Gesetzesentwürfe implementiert werden; dann komme ich zu dem Ergebnis dass ein Projekt wie dieses niemals binnen 10 Jahren umgesetzt werden kann.
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Falls eine BGE eingeführt würde, müsste das dann verpflichtend für den Staat werden. Das wäre dann iauch m Sinne aller Bürger.
Wäre es das tatsächlich? So, so... Ich habe da meine Zweifel...
Mit einem BGE wäre nichts gewonnen. Die, die jetzt schon nichts haben, kommen auch mit einem BGE nicht über die Runden, sofern sie alleine leben.
Profiteure sind Großfamilien und Clans und überhaupt größere Verbände von Menschengruppen, die (teilweise) gemeinsam wirtschaften.
Ich bin mir nicht sicher, ob das tatsächlich wünschenswert ist.
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Wäre es das tatsächlich? Die, die jetzt schon nichts haben, kommen auch mit einem BGE nicht über die Runden, sofern sie alleine leben.Profiteure sind Großfamilien und Clans und überhaupt größere Verbände von Menschengruppen, die (teilweise) gemeinsam wirtschaften..
Ach was. Seit der Einführung von ALG II müssen Miilionen Singles von noch weniger als nichts leben, um bei Deinem Zerrbild zu bleiben. Und letzteres konnte auch ALG II bihser nicht verhindern, was deshalb als Begründung gegen das BGE ungeeignet und zudem lächerlich ist.
Und letzteres konnte auch ALG II bihser nicht verhindern, was deshalb als Begründung gegen das BGE ungeeignet und zudem lächerlich ist.
Denkst Du wirklich, durch eine BGE wird sich die Finanzlage von armen/arbeitslosen Singles verbessern? Wirklich?
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Nö, sicherlich nicht; es würde allerdings u. U. die Schikane seitens des Amtes wegfallen, was sich letztlich sicher bei dem einen oder anderen positiv auf die Psyche auswirken könnte und darüber dann die finanzielle Lage verbessern könnte.
Wir brauchen uns alle gar nix vormachen; auch mit einem BGE wird es kein Leben in Saus und Braus geben.
Andere -mit entsprechendem Sachverstand -
Dem Bund der Steuerzahler würde ich gerade den nicht zugestehen. Das ist doch der ideologische Misthaufen, auf dem die Angeda gewachsen ist. Wo soll das Geld für das BGE denn herkommen, wenn nicht durch massive Steuerer- und Abgabenerhöhungen? Der BdSt ist ein durch und durch neoliberaler Verein, der einen schlanken Staat möchte und dazu gehört auch eine Senkung der Ausgaben.
Was weltfremd ist, da können wir uns in zehn Jahren gerne noch einmal drüber unterhalten. Ich schätze, das bestehnde System wird es dann immer noch geben, mit einigen Modifikationen. Wobei ich bei der jetztigen politischen Großwetterlage eher dazu tendiere, dass es unsozialer wird.
Ein 25- oder 30-jähriger wird dieses Problem nicht haben,
Es wird das Problem aber bekommen, wenn er aufgrund von unfreiwilliger Teilzeitarbeit oder Dumpinglöhnen keine Rücklagen bilden darf, weil er aufstocken muss. Ich würde gerne etwas zurücklegen, vielleicht dann auch mit der Option, der Altersgrundsicherung zu entgehen, aber ich darf es nicht, weil ich keinen Tariflohn bekomme und demzufolge aufstocken muss.
Grundsätzlich halte ich nichts davon, irgendwelche Gruppen gesondert zu betrachten. Der Soziallstaat muss alle zur Teilhabe und befähigen und gesunde Lebensumstände für alle schaffen. Das Unwort Lebensleistung ist ein Hohn für diejenigen, die krank sind oder keinen Zugang zu Bildung hatten. Natürlich sind die Vermögensfreibeträge im Alg-II ein Witz.
Wo soll das Geld für das BGE denn herkommen, wenn nicht durch massive Steuerer- und Abgabenerhöhungen?
Welche Steuern und Abgaben soll das denn betreffen?
Darin unterscheiden sich die verschiedenen BGE-Modelle. Da musst du die Befürworter fragen. Wer heute für ein BGE ist, kauft die Katze im Sack.
Der DM-Besitzer meint z.Bsp., die Umsatzsteuer solle auf 50% steigen. Zur (Un)Gerechtigkeit von indirekten Steuern und Abgaben hatte ich weiter oben etwas kommentiert.
Da musst du die Befürworter fragen.
Es war aber deine Aussage und von daher frage ich auch dich.
ICH halte ein BGE für undurchführbar weil die, die es nach dem derzeitigen Steuersystem finanzieren müssten, sich dieser Last schnellstens entledigen werden.
Die Diskussion muss dahingehend geführt werden dass wirklich alle gleiche Bildungschancen bekommen und die haben wir erst wenn kein besser situierter mehr seinen Nachwuchs auf nicht staatliche Schulen schicken will.
Solange es hier in Deutschland allerdings wie vorliegend abgeht, dass wer arm geboren ist auch nur minderwertige Bildung erhält wird sich nichts ändern weil placebogebildete Kinder von heute, placeboerziehende Sozialfälle von morgen sind.
Mit HartzIV wurde der Reigen sogar noch verstärkt. Solange dieses System nicht geändert wird, wird ein BGE auch daran scheitern dass Stimmen recht behalten die sagen dass dieses dann zur sozialen Hängematte verkommen würde....
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]Wieso sollten sie das tun,z umal ja jeder dann einen Anspruch darauf hätte. und bisher hat auch niemand wegen Hartz iV auf das Zalhen der Steuern verzichtet, obwohl er damit nur eine Drittel dafür löhnt, was die Jobcenter mitsamt dazu kosten.
Das halte ich persönlich für eines der Argmente , die BGE sogar notwendig erscheinen lassen. Vererbte Armut hat immer zuerst etwas mit der politik und nicht zuerst mit den Menschen zu tun. Wer nicht andauernd unter fremdbestimmt wird und nur wegen Geldmangels und mangelnden Chancen inkl. Glück von den Behörden aus Eigennutz lebenslang ohne perspektive diskriminierend und erniedrigend wie ein unartiges Kleinkind behandelt wird, der verliert auch damit seine Fähigkeit zur Selbstbestimmung und zu einem Leben , wo ihm Lebensqualität zugestanden wird. Eine verschwindend geringe Menge sieht seinen Traum darin -sich 30 oder gar 45 Jahre Jahre in die Hängematte zu legen. Und wenn ein Jobcenter erst nach 10 Jahren eine Eingliederung melden kann -sofern es -nach heutiger Sicht -überhaupt dazu kommt, dann frage ich mich eher -wer hier die die wahren Verweigerer sind bzw. ob es nicht eher die Förderer einer Vermittlungs-Scheinwelt sind. Das kostet schon jetzt mehr -als alles andere.
Wenn dem so wäre , dann nicht als eine Ursache, die auf dem Verhalten oder mutmaßendem Verhalten von Elos beruht -sondern eher der Tatsache geschuldet ist, dass die Mehrheit der Bevölkerung (genau 70 prozent ) in Deutschland in Städten mit unter 100.000 Einwohnern lebt . Diese Bürger sind meist von Vorurteilen und Nichtwissen geprägt und von Mißgunst sowie engstiirniger Auslegung. und Standesdünkel. Denn wie kommt es eigentlich -dass der reiche Emprokömmling, der nur von den Erträgen der Zinsen seiner Eltern lebt und auch noch nie gearbeitet hat sondern auch alimentiert wird nicht kritisiert wird oder im Fokus der Aufmerkssamkeit steht? Übrigens: Ich lese kaum davon -dass solche Leute dann nur in der Hängematte lägen. Aber trotz erstklassiger Ausbildung eben nicht arbeiten. Und andere wiederum arbeiten. Trotzdem. Arbeit ist heute übrigens für diese Leute und auch sonst nicht mehr unbedingt an das Herkunftsland gebunden.
Es ist auch immer eine Frage der Gene und der prsönlichkeit und Veranlagung an sich -was ein Mensch daraus macht. Das gibt dem Staat aber deshalb noch lange nicht das Recht diese Mesnchen ein Leben lang auszuforschen und der öffentlichkeit und den Behörden dann zum Verwursten auszuliefern , eben weil eine solche Verfolgungsindustrie mehr kostet als die 5 prozent Verweigerer auf Dauer den Staat und die Steuerzahler kosten würde. Das ist Fakt. Und noch was: Selbst wenn mir jemand jetzt ein Leben in "Faulheit" verordnen oder garantieren würde, dann würde ich den sofort verklagen . Leider hat der Staat das so eingerichtet -bislang -das sich faule Jobcenter bequem hinter getürkten Statistiken verstecken können, genauso wie die BA.
Das ist es -was mich an Hartz iV am meisten aufregt. Nicht die Elos, die das erstragen müssen, wenn sie wieder durch "Scheinmaßnahmen" erneut mehr oder minder gefoltert werden -anstatt das irgendeine sinnvolle Wirkung für die Mehrheit der Betroffenen hätte.
Aber wer ohnehin die Welt in schwarz und weiss einteilt -was die Mehrzahl der Bürger mangels Einsicht machen -solange ist und bleibt Deutschland dem Klleinbürger verhaftet -mit entsprechenden Verwerfungen weiterhin. und natürlich auch ohne BGE , Vorerst.
Das ist meine Meinung und aktuelle Einschätzung dazu.
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Es war keine Aussage, sondern eine Frage, die ich selbst nicht beantworten kann, da es in der Frage der Finanzierung in der BGE-Bewegung keinen Konsens gibt.
wenn sie wieder durch "Scheinmaßnahmen" erneut mehr oder minder gefoltert werden
Das müsste wohl eher heißen, wenn sie wieder zu träge sind, sich gegen rechtliche Willkür zu wehren. Die würde es auch mit BGE weiter geben, wenn die Machtverhältnisse nicht angetaste werden. Es gibt kein einfaches Allheilmittel dagegen.
Das müsste wohl eher heißen, wenn sie wieder zu träge sind, sich gegen rechtliche Willkür zu wehren.
Wenn man selbst Betroffener solcher Willkür war kommen derlei Ansagen besonders höhnisch aus dem Munde von Hilfeempfängern.
Du solltest deinen Horizont erweitern und eruieren was es bedeutet vor der Wahl zu stehen entweder in ein paar Jahren einen Pyrrussieg zu erzielen, weil der Sieg dann zu spät kommt, oder sofort deine Familie zu verlieren, insbesonders das Wohl kleiner Kinder aufs Spiel zu setzen.
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Ich glaube nicht an die Einführung. Deutschland, Japan und Südkorea sind die Länder in denen das als letztes passieren würde - Arbeit ist dort heilig.
Die meisten Leute haben allenfalls eine Ahnung vom sozialen Elend im ALG2 und grenzen sich aus Angst ab. Es gibt viele Mythen über ALG2-Bezieher (mittlerweile kriege ich das nicht mehr so mit weil viele in meiner Gegenwart vorsichtiger geworden sind, aber wer von den Nichtbetroffenen hat die vielen Entwicklungen im SGB2-Bereich schon nachvollzogen/verfolgt?).
Erinnert mich an die 60er Jahre. Da gab es wenig Leute die Zukunftsängste hatten, Vollbeschäftigung, Arbeitszeitverkürzungen (s.u.a.o.). Keine Ausbildung machen wollen, Prekärlöhne wo man um die Rente bangen mußte, Faulheitsdebatten - alles kein Thema.
Die Argumente für und gegen das BGE sind zumeist bekannt. Ich glaube man könnte ohne auskommen. Das Roboterisierung und Digitalisierung für deutlich steigende Arbeitslosigkeit sorgen wird halte ich nicht für gesichert.
Effezienz-Schübe gab es in der Vergangenheit auch. Beispiel: heute gibt es Callcenter-Outbound-Jobs. Früher war keine Reserve für so ein Käse. Also so leicht ist das nicht.
Das müsste wohl eher heißen, wenn sie wieder zu träge sind, sich gegen rechtliche Willkür zu wehren. Die würde es auch mit BGE weiter geben
Wer ist denn hier wirklich zu träge? Die Gerichte ersticken in Zeugnissen aktiver Gegenwehr und tausender Verfahren Viele sogar noch aus 2012!!! ,die noch zur Entscheidung anstehen. Zum Beispiel beim BSG . Auf den Seiten des Bundessozialgerichts kannst du das mithin bestätigt finden. Wenn sich also der Elo wehrt -dann ist das immer eine Frage des Tempos von Entscheidungsträgern und deren zum Teil unseliger Verbindungen zu diversen Richtern usw. , was mithin zu der Verschleppung von Verfahren führen kann. Übrigens steigen in der Materie Jobcenter und SGB II auch sehr viele RA inzwischen nicht mehr durch, weil es jährlich bis zu 240 änderungen im SGB dazu gibt und die Jobcenter für sich genommen ein sehr unberechnenbares Verhalten an den Tag legen und auch das Recht unterschiedlich anwenden, argumentieren und interpretieren.
Deine Sicht der Dinge erachte ich als schlichtweg verpeilt, weil ein BEDINGUNGSLOSES Grundeinkommen überhaupt gar keine Anlässe zu einer Gegenwehr wegen Willkür liefern könnte, wie es durch Hartz iV erforderlich geworden ist. Zudem ist es seit Jahren bekannt, dass die Gerichte überlastet sind, was mithin die aktive und zahlreiche Gegenwehr der Elo permanent bezeugt.
Ganz ehrlich frage ich mich deshalb, ob du ansonsten Langeweile hast und dabei mal eben meinst, Deine offensichtlich vorhandenen Ressentiments gegen Elos in in provkanten Zuschreibungen nach Art der Jobcenter gegen die Betroffenen vom Stapel zu lassen.
Die Gerichte ersticken in Zeugnissen aktiver Gegenwehr und tausender Verfahren Viele sogar noch aus 2012!!!
leider ist das nur ein kleiner Tropfen auf dem heißen Stein.
Nur in den seltensten Fällen wehren sich Betroffene gegen fehlerhafte Bescheide und Sanktionen, obwohl die Erfolgsquote bei den Gerichten bei über 40% liegt. Würden das fast alle machen, würde das Hartz4-System in sich kollabieren. Dann bedürfte es noch nicht einmal der Überprüfung der Verfassungsmäßigkeit von Sanktionen vor dem BGH oder einer politischen Entscheidung für ein BGE, um dem Schrecken ein Ende zu bereiten. Leider sehe ich momentan weder beim BGH und noch weniger in der Politik den Willen zu Änderungen.
der Sieg dann zu spät kommt, oder sofort deine Familie zu verlieren, insbesonders das Wohl kleiner Kinder aufs Spiel zu setzen.
Pathetischer geht es nicht?
Ganz ehrlich frage i
Solche Provokationen sind überflüssig. Schau dir meine Beiträge an und denke bitte noch einmal darüber nach. Des Weiteteren wurde hier überhaupt nicht gesagt, was ein BGE überhaupt sein soll, daher ist die Diskussion immer ergebnisoffen.
und denke bitte noch einmal darüber nach.
In diesem Sinne fällt mir auf -dass Deine nachfolgende Einlassung:
..wurde hier überhaupt nicht gesagt, was ein BGE überhaupt sein soll, daher ist die Diskussion immer ergebnisoffen.
Vorher durchaus auch besagte Wirkungen der Willkür weiter entfalten soll:
...gegen rechtliche Willkür zu wehren. Die würde es auch mit BGE weiter geben,
Was soll ich nun davon halten? Du weißt nicht , was ein BGE sein soll? oder meinst Du -es wurde hier nicht gesagt= wobei letzteres auch innerhalb der Links und in der presse an sich erschöpfend erklärt wurde und dazu gehören auch vielfältige wissenschaftliche Statemenst, was du wohl übersehen hast .
Hier nicht gesagt muss ja wohl den Thread betrefffen -also auch Dich. Für mich ergibt das keinen Sinn -wie kann jemand behaupten -es würde weiter Willkür mit einem BGE geben . Worauf fusst diese Annanhme oder soll gar belagt sein, wenn du dann hier zuletzt plötzlich sagst , es gäbe keine Aussage, was ein BGE sein soll. Wenn ich nicht weiß, was es ist oder sein soll, dann kann ich auch keine Bewertungen oder Wirkungen ernsthaft behaupten wollen.
Ich will damit sagen. Di leiferst heir keie klare Linie, was Deine persönliche Meinung dazu ist und widersprichst Dir auch selbst. Nur Deine permanente Meinung dazu ist offensiv ablehnend. Ohne dafür klare und eindeutige Argumente zu benennen und zu belegen, wieso das so sein soll oder sein wird.
Mit ist es auch ein Rätsel, warum du bei Anfragen nicht darauf eingehst oder wieder andere Argumente dazu packst, wo das Ganze noch verwirrender wird. So mein bisheriger Eindruck. Weiß nicht, wie es anderen User dabei geht. Abschließend noch ein Hinweis: Ich zeige Dir nur auf -wie Deine bisherigen Statements auf mich und auch schon auf andere wirkten . Das hat nichts mit provokation zu tun . Ich kenne dich nicht und bleibe daher objektiv und sehe mich nur dem Thema BGE verpflichtet und auf Deine Statements entsprechend zu antworten. da bin ich auch nicht die einzige.
Ich habe übrigens auch schon erschöpfend gesagt was ein BGE ist und wozu es beitragen wird und inwieweit das dann endlich die Befreiung von staatlichem Bürokratiewahnsinn bedeuten wird -was die Abschaffung von Hartz iV auf jeden Fall dann bedeuten wird.
Arbeit ist nirgendwo heilig.
Aber das BGE gibt es nur in den wirren Köpfen linker Phantasten.
Nö. nicht ganz: Bei einigen "Organisationen" -mit historischer Vorbelastung -schon:
Die Arbeit ist heilig und Ausdruck der Würde des Menschen
Ansosnten gilt: Was wer in den Köpfen hat oder welchen Wert das sonst noch hat -das bleibt abzuwarten. Jeder soll und kann nach seiner Fasson glücklich werden.
In diesem Sinne auch mal ein weitieres Beisspiel heiliger Arbeit andeer r Art -aus Afrika:
Mouriden: Weltweites Netzwerk
Das ist falsch. Viele Linke sind dagegen, viele Wirtschaftsliberale hingegen wünschen sich sowas, u.a. hatte die FDP das schon vor Jahren ins Gespräch gebracht.
bleibe daher objektiv
Jau, deshalb unterstellst du mir, ich würde aus Langeweile schreiben. Gut dass andere immer wissen, was mich antreibt.
was du wohl übersehen hast .
Nein, aber gefühlt tausendmal erklärt: Es gibt nicht das BGE. Es gibt mehr oder weniger soziale und vor allem wirtschaftsliberale Vorstellungen davon, was das sein könnte. Der geradezu fetischhafte Fokus auf das Individuum ist zutiefst neoklassisch und mir zuwider.
Leute es geht doch nicht beim BGE um Arbeit oder Arbeitsmoral.
Es geht darum wie man am besten die staatliche Ordnung einigermaßen aufrecht halten kann nichts anderes.
Ich weiß ja nicht, wo Du lebst. Ich lebe in Hessen. Daß die "staatliche Ordnung" in eine Schieflage gerät, kann ich nicht erkennen.
Übrigens finde ich die Ausgangsfrage ein wenig merkwürdig. Möchte da jemand seine Zukunft auf die vage Voraussage aufbauen, daß es ein BGE geben wird?
Wie soll das passieren? Ich kann nicht wirklich erkennen, dass sie überhaupt ins Wanken geraten ist. Erkläre das doch mal bitte ein wenige genauer.
Ich glaube @Sery sagt, dass man in D-land eher sowas wie ein BGE einführen würde, als sich hinterher noch mit Gelbwesten rumschlagen zu müssen.. Das würde nämlich die Abzocke den "Frieden" im Land stören..
So nach dem Motto : "Opium fürs Volk"? Das Problem ist halt nur, dass wir hier in Deutschland und nicht Frankreich sind, weswegen ein Grundeinkommen sowieso nicht möglich ist.. Was nicht heißen soll, dass das in F Thema wäre, aber dass man in D mit Sicherheit nicht wie in F sich ganz traditionell gegen die Obrigkeit stellt und schonmal gar nicht akzeptiert, dass Menschen auch ohne Arbeit Erfüllung finden könnten im Leben..
Die "oben buckeln, unten treten" Mentalität der Deutschen ist da einfach zu weit im Endstadium, leider..
Organismus sagte :
Die "ich will alles - und zwar kostenlos vom Amt!"-Mentalität einer glücklicherweise geringen Gruppe von Deutschen ist ebenfalls im Endstadium angelangt.
Jetzt wollen sie noch das BGE. Kriegen sie aber nicht. Ätsch!
Gefällt mir: jaykay19, RobbiRob und Kerstin_K

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