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Timestamp: 2017-09-26 00:07:57+00:00

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Rechnung | Bigware – Open Source Shopsoftware
Übergangsregelung bei neuen Rechnungsanforderungen
November 01, 2013 FredK
Am 30.06.2013 sind Änderungen an die umsatzsteuerliche Rechnungsstellung (§§ 14, 14a UStG) in Kraft getreten. Das betrifft u.a. die zwingende Angabe „Gutschrift“ auf einer Rechnung, wenn der Leistungsempfänger über einen Umsatz abrechnet (§ 14 Abs. 4 Satz 1 Nr. 10 UStG). Zu einigen Zweifelsfragen bei der Anwendung der neuen Vorgaben an eine ordnungsgemäße Rechnung äußert sich die Finanzverwaltung nun in einem flankierenden Anwendungsschreiben und passt den Umsatzsteuer-Anwendungserlass (UStAE) entsprechend an. So erkennt die Finanzverwaltung neben der Angabe „Gutschrift“ Formulierungen an, die in anderen Amtssprachen für den Begriff „Gutschrift“ in Art. 226 Nr. 10a MwStSystRL der jeweiligen Sprachfassung verwendet werden (z.B. die englische Formulierung „self-billing“). Die Begriffe sind in einer Anlage dem Anwendungsschreiben beigefügt. Die Verwendung anderer Begriffe entspricht nach Auffassung der Finanzverwaltung dagegen nicht den Vorgaben des § 14 Abs. 4 Satz 1 Nr. 10 UStG. Allerdings will die Finanzverwaltung den Vorsteuerabzug des Leistungsempfängers nicht allein wegen begrifflicher Unschärfen versagen, wenn die gewählte Bezeichnung hinreichend eindeutig ist, die Gutschrift sonst ordnungsgemäß erteilt wurde und keine Zweifel an ihrer inhaltlichen Richtigkeit bestehen.
Im Rahmen einer Übergangsregelung beanstandet es die Finanzverwaltung für bis einschließlich 31.12.2013 ausgestellte Rechnungen nicht, wenn Angaben in der Rechnung oder Gutschrift nicht den neuen Vorgaben nach § 14a Abs. 1, 5 und 6 UStG entsprechen. Ebenso wird die fehlende Angabe „Gutschrift“ bis zum 31.12.2013 nicht beanstandet (BMF-Schreiben vom 25.10.2013).
Der Volltext des Schreibens steht Ihnen auf der Internetseite des BMF zur Verfügung.
Direkt zum BMF-Schreiben kommen Sie hier.
Juli 06, 2012 FredK
Das BMF hat zur Vereinfachung der elektronischen Rechnungsstellung zum 1.7.2011 durch das Steuervereinfachungsgesetz 2011 Stellung genommen (BMF, Schreiben v. 2.7.2012 – IV D 2 – S 7287-a/09/10004 :003). Durch die Neufassung des § 14 Abs. 1 und 3 UStG durch Art. 5 Nr. 1 des Steuervereinfachungsgesetzes 2011 (BGBl. I S. 2131) sind die umsatzsteuerrechtlichen Regelungen für elektronische Rechnungen zum 1.7.2011 neu gefasst worden. Eine elektronische Rechnung ist nach § 14 Abs. 1 Satz 8 UStG neue Fassung (n.F.) eine Rechnung, die in einem elektronischen Format ausgestellt und empfangen wird. Die Anforderungen an die Übermittlung elektronischer Rechnungen sind gegenüber der bisherigen Rechtslage deutlich reduziert. Nunmehr können u.a. auch Rechnungen, die per E-Mail (ggf. mit Bilddatei- oder Textdokumentanhang) übermittelt werden, zum Vorsteuerabzug berechtigen.

References: Art. 226
 § 14
 § 14
 § 14
 Art. 5
 § 14