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Timestamp: 2020-02-20 21:02:37+00:00

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AGB — All­ge­mei­ne Geschäfts­be­din­gun­gen Alexander Jost GmbH — 01.01.2020
§1 Ver­trags­grund­la­ge
Ver­trags­grund­la­ge für von uns (Auf­trag­neh­mer) über­nom­me­ne Auf­trä­ge ist das Bür­ger­li­che Gesetz­buch und die nach­ste­hen­den All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen (AGB´s) . Die­se AGB‘s gel­ten für Ver­trä­ge mit pri­va­ten und gewerb­li­che Kun­den. Sie fin­den kei­ne Anwen­dung bei einer ver­trag­li­chen Ver­ein­ba­rung der VOB/B oder bei einer Ver­ga­be durch die öffent­li­che Hand nach VOB/A. Die Leis­tung ist so kal­ku­liert, dass bei der Aus­füh­rung Bau­f­rei­heit besteht und dass die Leis­tung zusam­men­hän­gend ohne Unter­bre­chung erbracht wer­den kann. Bei Ein­schrän­kun­gen der Bau­f­rei­heit (z.B. bei Behin­de­run­gen, nicht fer­tig­ge­stell­ten Arbei­ten von Vor­ge­wer­ke und ande­ren Leis­tungs­stö­run­gen) besteht ein Anspruch auf Erstat­tung der Mehr­kos­ten.
§2 Ange­bot – Prei­se
Ange­bo­te haben eine Gül­tig­keit von 6 Wochen ab dem Ange­bots­da­tum. Mit der Ange­bots­an­nah­me gel­ten die Ange­bots­prei­se wei­te­re vier Mona­te als Ver­trags­prei­se, wenn bei Ange­bots­ab­ga­be noch nicht fest­steht, wann die Maß­nah­me begon­nen und abge­schlos­sen sein soll. Tritt danach eine wesent­li­che Ver­än­de­rung (grö­ßer oder klei­ner 0,75 %) der Preis­er­mitt­lungs­grund­la­ge im Bereich Lohn­kos­ten ein, erhöht bzw. ver­rin­gert sich der Ange­bots­preis in ange­mes­se­nem Umfang. Vor­be­halt­lich eines jeder Par­tei zuste­hen­den Ein­zel­fall­nach­wei­ses beträgt die Preis­än­de­rung 0,85% je 1% Lohn­kos­ten­än­de­rung. Steht bei Ange­bots­ab­ga­be fest, bis wann die Maß­nah­men abge­schlos­sen sein sol­len, gel­ten die Ange­bots­prei­se bis zu die­sem Zeit­punkt und erhö­hen sich nach­wei­te­ren zwei Mona­ten nach dem vor­ge­nann­ten Para­me­ter. Eine Umsatz­steu­er­erhö­hung kann an den Auf­trag­ge­ber wei­ter­be­rech­net wer­den, wenn die Leis­tung nach Ablauf von vier Mona­ten seit Ver­trags­schluss erbracht wird. Zusätz­lich beauf­trag­te Leis­tun­gen wer­den geson­dert auf Stun­den­lohn­ba­sis, zuzüg­lich Mate­ri­al abge­rech­net, sofern nichts ande­res ver­ein­bart ist. Das Ange­bot bleibt mit allen Tei­len geis­ti­ges Eigen­tum des Auf­trag­neh­mers. Die Wei­ter­ga­be oder sons­ti­ge Ver­wen­dung kann im Ein­zel­fall gestat­tet wer­den.
§3 Wit­te­rungs­be­din­gun­gen
Bei unge­eig­ne­ten Wit­te­rungs- und Trock­nungs­be­din­gun­gen kann der Auf­trag­neh­mer die Arbei­ten unter­bre­chen. Eine wit­te­rungs-beding­te Unter­bre­chung ver­län­gert die Aus­füh­rungs­frist um die Dau­er der Unter­bre­chung. Die Arbei­ten sind bei geeig­ne­ten Wit­te­rungs­be­din­gun­gen unter Berück­sich­ti­gung ange­mes­se­ner Orga­ni­sa­ti­ons- und Rüst­zei­ten fort­zu­füh­ren.
§4 Ver­gü­tung
Gemäß § 632a BGB kön­nen Abschlags­rech­nun­gen jeder­zeit gestellt wer­den und sind sofort fäl­lig und sofort zahl­bar. Dies gilt auch für die Bereit­stel­lung von Mate­ria­li­en, Stof­fen oder Bau­tei­len an der Bau­stel­le. Die Schluss­zah­lung ist 10 Tage nach Rech­nungs-zugang fäl­lig. Skon­to muss ver­ein­bart sein und wird ins­ge­samt nur dann gewährt, wenn alle Abschlags­zah­lun­gen und die Schluss-zah­lung inner­halb der ver­ein­bar­ten Frist auf dem Kon­to des Auf­trag­neh­mers gut­ge­schrie­ben sind.
Die Gewährleistungsfrist/Verjährungsfrist beginnt mit der Abnah­me des fer­ti­gen Gewerks (spä­tes­tens mit der Schluss­zah­lung) und bezeich­net die Frist, inner­halb derer Män­gel an der Leis­tung gel­tend gemacht wer­den kön­nen. Die Leis­tun­gen wer­den vom Auf­trag­neh­mer nach den all­ge­mein aner­kann­ten Regeln der Tech­nik aus­ge­führt. Hier­für über­nimmt er die Gewähr. Ver­schleiß und Abnut­zungs­er­schei­nun­gen, die auf ver­trags­ge­rech­tem Gebrauch und/oder natür­li­cher, ins­be­son­de­re wit­te­rungs­be­ding­ter Abnut­zung beru­hen, sind kei­ne Män­gel. Sie kön­nen durch­aus bereits vor Ablauf der Gewähr­leis­tungs­frist ein­tre­ten. Dies kann beson­ders für alle Beschich­tun­gen von Holz im Außen­be­reich zutref­fen, sowie für Beschich­tun­gen, die star­ken ört­li­chen Kli­ma­be­an­spru­chun­gen aus­ge­setzt sind. Im Übri­gen gilt die Ver­jäh­rungs­frist gem. § 634a BGB wie folgt:
– 2 Jah­re für Wartungs‑, Reno­vie­rungs- und Instand­hal­tungs­ar­bei­ten (Arbei­ten, die nicht die Gebäu­de­sub­stanz betref­fen)
– 5 Jah­re bei Neu­bau­ar­bei­ten und Arbei­ten, die nach Umfang und Bedeu­tung mit Neu­bau­ar­bei­ten ver­gleich­bar sind (z. B. Grund-sanie­rung) oder Arbei­ten, wel­che die Gebäu­de­sub­stanz betref­fen
§6 Auf­rech­nungs­ver­bot
Der Auf­trag­ge­ber kann die Zah­lungs­an­sprü­che des Auf­trag­neh­mers nicht mit For­de­run­gen aus ande­ren ver­trag­li­chen Bezie­hun­gen auf­rech­nen, es sei denn, die For­de­rung ist unbe­strit­ten oder rechts­kräf­tig fest­ge­stellt.
Soweit der Auf­trag­neh­mer im Rah­men sei­ner Leis­tun­gen auch Lie­fe­run­gen erbringt, behält er sich hier­an das Eigen­tum bis zur voll-stän­di­gen Zah­lung der erbrach­ten Leis­tun­gen vor. Wird ein Lie­fer­ge­gen­stand mit einem Bau­werk fest ver­bun­den, so tritt der Auf­trag­ge­ber etwai­ge damit zusam­men­hän­gen­de eige­ne For­de­run­gen (z.B. bei Wei­ter­ver­kauf des Objek­tes) in Höhe der For­de­rung des Auf­trag­neh­mers an die­sen ab.
§8 Abnah­me
Der Auf­trag­ge­ber hat die Leis­tung nach Fer­tig­stel­lung abzu­neh­men. Wenn nichts ande­res­ver­ein­bart wird (zum Bei­spiel eine förm­li­che Abnah­me durch Abnah­me­pro­to­koll), erfolgt die Abnah­me auch durch Inge­brauch­nah­me des Gewerks oder, wenn der Auf­trag­neh­mer dem Auf­trag­ge­ber eine Frist zur Abnah­me gesetzt hat, mit Ablauf die­ser Frist. Der Auf­rag­neh­mer hat vor der (Schluss-)Abnahme einen Anspruch auf Teil­ab­nah­me für in sich abge­schlos­se­ne Tei­le der Leis­tung. Im Übri­gen erfolgt die Abnah­me nach § 640 BGB. Wegen unwe­sent­li­cher Män­gel kann die Abnah­me nicht ver­wei­gert wer­den.
§ 9 Leis­tungs­er­mitt­lung, Auf­maß und Abrech­nung
Bei einem Pau­schal­preis­ver­trag erfolgt die Abrech­nung ohne Auf­maß nach dem ver­ein­bar­ten Pau­schal­preis. Ist ein Ein­heits-preis­ver­trag ver­ein­bart, erfolgt die Abre­chung auf Basis einer Leis­tungs­er­mitt­lung durch Auf­maß. Falls im Ver­trag kei­ne ande­ren Rege­lun­gen ver­ein­bart wur­den, gel­ten die nach­fol­gen­den Auf­maß­re­geln. Dabei wird die Leis­tung vor­zugs­wei­se nach den Maßen der Bau­zeich­nung, not­falls die der fer­ti­gen Ober­flä­che berech­net. Als Aus­gleich für den nicht berech­ne­ten Bear­bei­tungs­auf­wand zur Anar­bei­tung an nicht behan­del­te Teil­flä­chen (so genann­te Aus­spa­run­gen), wie z.B. Fens­ter- und Tür­öff­nun­gen, Licht­schal­ter, Steck­do­sen, Lüf­tungs­öff­nun­gen, Flie­sen-spie­gel, Ein­bau­schrän­ke wer­den die­se Flä­chen bis zu einer Ein­zel­grö­ße von 2,5 qm (bei Boden­flä­chen von 0,5 qm) über­mes­sen, Fuß­leis­ten und Flie­sen­so­ckel bis 10 cm Höhe. Bei Län­gen­ma­ßen blei­ben Unter­brech-ungen bis 1 m Ein­zel­grö­ße unbe­rück­sich­tigt. Lei­bungs­flä­chen wer­den grund­sätz­lich — auch bei Abzugs- oder Über­mes­sungs­flä­chen — zusätz­lich sepa­rat erfasst. Bei Unklar­hei­ten gel­ten die Auf­maß­re­geln der zum Ver­trags­ab­schluss gül­ti­gen VOB/C ATV-Norm.
§10 Sons­ti­ges
Der Auf­trag­neh­mer ist weder gesetz­lich ver­pflich­tet noch betei­ligt er sich frei­wil­lig an Ver­brau­cher­schlich­tungs­ver­fah­ren nach dem Ver­brau­cher­streit­bei­le­gungs­ge­setz (VSBG). Bei Strei­tig­kei­ten über den geschlos­se­nen Ver­trag und des­sen Aus­füh­rung kön­nen Sie sich an die Ver­mitt­lungs­stel­le der Hand­werks­kam­mer Lübeck, Brei­te Stra­ße 10–12, 23552 Lübeck, E‑Mail: vermittlungsstelle@hwk-luebeck.de wen­den. Ist der Auf­trag­ge­ber Ver­brau­cher, so gilt der gesetz­li­che Gerichts­stand. Ansons­ten ist Erfül­lungs­ort und aus­schließ­li­cher Gerichts­stand für alle Strei­tig­kei­ten der Geschäfts­sitz des Auf­trag­neh­mers, sofern sich aus der Auf­trags­be­stä­ti­gung nichts ande­res ergibt. Soll­te eine der vor­ste­hen­den Rege­lun­gen – gleich aus wel­chem Rechts­grund – unwirk­sam sein, so wird dadurch die Wirk­sam­keit und Ver­bind­lich­keit der übri­gen Bestim­mun­gen nicht berührt.
Aus­zug aus der VOB DIN 18363 / Ver­si­on 2016 (Maler­ar­bei­ten)
Aus­zug aus der VOB DIN 18363 / Ver­si­on 2016
(Maler­ar­bei­ten)
4 Neben­leis­tun­gen, Beson­de­re Leis­tun­gen
4.1 Neben­leis­tun­gen sind ergän­zend zur ATVDIN 18299, Abschnitt 4.1, ins­be­son­de­re:
4.1.1 Auf‑, Um- und Abbau­en sowie Vor­hal­ten von Gerüs­ten für eige­ne Leis­tun­gen, sofern die zu bear­bei­ten­de oder zu beklei­den­de Flä­che nicht höher als 3,50 m über der Stand­flä­che des hier­für erfor­der­li­chen Gerüs­tes liegt.
4.1.2 Aus­glei­chen abge­stuf­ter oder geneig­ter Stand­flä­chen von Gerüs­ten bis zu 40 cm Höhen­un­ter­schied, z.B. über Trep­pen oder Ram­pen.
4.1.3 Schutz von Bau- und Anla­gen­tei­len, z.B. von Ein­rich­tungs­ge­gen­stän­den, Fuß­bö­den, Gelän­dern, Türen, Fens­tern vor Ver­un­rei­ni­gun­gen und Beschä­di­gun­gen wäh­rend der Arbei­ten durch loses Abde­cken, Abhän­gen oder Umwi­ckeln, ein­schließ­lich anschlie­ßen­der Besei­ti­gung der Schutz­maß­nah­men, aus­ge­nom­men Leis­tun­gen nach bschnitt 4.2.11.
4.1.4 Ent­fer­nen und Wie­der­an­brin­gen von bis zu fünf Schalter‑, Steck­do­sen­ab­de­ckun­gen und der­glei­chen ein­fa­cher Bau­art (geklemmt oder mit einer Schrau­be gesi­chert) je Raum.
4.1.5 Aus- und Ein­hän­gen von Türen, Fens­tern, Fens­ter­lä­den und der­glei­chen in ein­fa­cher Bau­art zur Bear­bei­tung sowie Kenn­zeich­nung die­ser Bau­tei­le.
4.1.6 Rei­ni­gen des Unter­grun­des, aus­ge­nom­men Leis­tun­gen nach Abb­schnitt 4.2.10.
4.1.7 Aus­bes­sern von ein­zel­nen klei­nen Schä­den in der Alt­be­schich­tung und im Unter­grund, z. B. ver­ein­zel­te Ver­tie­fun­gen, die durch Stoß ent­stan­den sind, aus­ge­nom­men Leis­tun­gen nach Abschnitt
4.1.8 Schlei­fen von Holz­flä­chen, mine­ra­li­schen Unter­grün­den und Meta­lii­flä­chen zwi­schen den ein­zel­nen Beschich­tun­gen sowie Fein­rei­ni­gen der zu beschich­ten­den Flä­chen.
4.1.9 Vor­le­gen vor­ge­fer­tig­ter Ober­flä­chen- und Farb­mus­ter.
4.1.10 Fer­tig­stel­len von Bau­tei­len in meh­re­ren Arbeits­gän­gen zur Ermög­li­chung von Arbei­ten ande­rer Unter­neh­mer, soweit die eige­nen Leis­tun­gen im Zuge gleich­ar­ti­ger Maler- und Lackier­ar­bei­ten kon­ti­nu­ier­lich erbracht wer­den kön­nen. Sind die­se Vor­aus­set­zun­gen nicht gege­ben, han­delt es sich um Beson­de­re Leis­tun­gen nach Abschnitt 4.2.28.
4.2 Beson­de­re Leis­tun­gen sind ergän­zend zur ATV DIN 18299, Abb­schnitt 4.2, z.B.:
4.2.1 Aus­bes­sern von umfang­rei­chen Schä­den in der Alt­be­schich­tung und im Unter­grund. Vor­be­han­deln unge­eig­ne­ter Unter­grün­de, z B. durch Hoch­druck-Rei­ni­gen, Auf­rau­en und Anlau­gen, Ent­fer­nen von Algen- und Pilz­be­fall, Auf­brin­gen von Grun­die­run­gen, Bio­zi­den und der­glei­chen.
4.2.2 Vor­hal­ten von Auf­ent­halts- und Lager­räu­men, wenn der Auf­trag­ge­ber Räu­me, die leicht ver­schließ­bar gemacht wer­den kön­nen, nicht zur Ver­fü­gung stellt.
4.2.3 Leis­tun­gen zum Schutz vor unge­eig­ne­ten Bedin­gun­gen nach Abschnitt 3.1.11, z. B. Ein­hau­sung, Behei­zung.
4.2.4 Auf‑, Um- und Abbau­en sowie Vor­hal­ten von Gerüs­ten für Leis­tun­gen ande­rer Unter­neh­mer.
4.2.5 Auf‑, Um- und Abbau­en sowie Vor­hal­ten von Gerüs­ten für eige­ne Leis­tun­gen, sofern die zu bear­bei­ten­de oder zu beklei­den­de Flä­che höher als 3,50 m über der Stand­flä­che des hier­für erfor­der­li­chen Gerüs­tes liegt.
4.2.6 Auf‑, Um- und Abbau­en sowie Vor­hal­ten von Gerüs­ten mit abge­stuf­ter oder geneig­ter Stand­flä­che, z. B. über Trep­pen oder Ram­pen, sofern ein Aus­gleich von mehr als 40 cm erfor­der­lich ist.
4.2.7 Auf‑, Um- und Abbau­en sowie Vor­hal­ten von Gerüs­ten für eige­ne Leis­tun­gen, sofern bei Arbei­ten auf der Dach­flä­che die­se eine Dach­nei­gung grö­ßer 22,5° auf­weist.
4.2.8 Auf‑, Um- und Abbau­en sowie Vor­hal­ten von Gerüs­ten für eige­ne Leis­tun­gen, sofern die Greif­raum­tie­fe mehr als 60 cm beträgt, z. B. bei Glas­dä­chern, Gelän­dern.
4.2.9 Aus- und Ein­bau­en von Türen, Fens­tern, Fens­ter­lä­den und der­glei­chen, soweit dies über die Leis­tun­gen nach Abschnitt 4.1.5 hin­aus­geht.
4.2.10 Rei­ni­gen des Unter­grun­des von gro­ber Ver­schmut­zung, z. B. Gips­res­te, Mör­tel­res­te, Farb­res­te, Öl, anhaf­ten­der Schleif­staub, soweit die Ver­schmut­zung nicht durch den Auf­trag­neh­mer ver­ur­sacht wur­de.
4.2.11 Beson­de­rer Schutz von Bau- und Anla­gen­tei­len sowie Ein­rich­tungs­ge­gen­stän­den, z. B. durch Abkle­ben von Fens­tern, Türen, Böden, Belä­gen, Trep­pen, Höl­zern, Dach­flä­chen, Schal­ter- und Steck­do­sen­ab­de­ckun­gen, ober­flä­chen­fer­ti­gen Tei­len, staub­dich­tes Abkle­ben von emp­find­li­chen Ein­rich­tun­gen und tech­ni­schen Gerä­ten, Staub­schutz­wän­de, Gerüst­be­klei­dun­gen, Schutz­an­stri­che, Not­dä­cher, Aus­le­gen von Hart­fa­ser­plat­ten und Bau­ten­schutz­fo­li­en ab 0,2 mm Dicke, Abdeck­vlies.
4.2.12 Ent­fer­nen von Beschich­tun­gen sowie vor­han­de­nen Wand- und Decken­be­klei­dun­gen.
4.2.13 Ent­fet­ten und Ent­ros­ten sowie Ent­fer­nen von Walz­haut und Zun­der.
4.2.14 Matt­schlei­fen von Unter­grün­den und Alt­be­schich­tun­gen.
4.2.15 Über­brü­cken von Putz- und Beton­ris­sen mit Armie­rungs­ge­we­ben.
4.2.16 Zie­hen von Abschluss­stri­chen, Scha­blo­nie­ren und Anbrin­gen von Abschluss­bor­ten und der­glei­chen.
4.2.17 Abset­zen von Beschlag­tei­len in einem ande­ren Farb­ton an Türen, Fens­tern, Fens­ter­lä­den und der­glei­chen.
4.2.18 Far­bi­ges Abset­zen in der Beschich­tung oder Beschich­tungs­stof­fes inner­halb zu beschich­ten­der Bau­tei­le.
4.2.19 Anpas­sen der Beschich­tung (Beschnei­den) an stark pro­fi­lier­te Bau­teil­ober­flä­chen, z.B. an Dach­ge­sim­se mit sicht­ba­ren Spar­ren, Eck­ver­bän­de, Bruch­stei­ne, Tra­pez­ble­che, Trep­pen, Stuck­pro­fi­lie­run­gen.
4.2.20 Abschnei­den des Über­stan­des von Rand­dämm­strei­fen.
4.2.21 Aus- und Ein­bau­en sowie Abkle­ben von Dicht­pro­fi­len und Beschlagg­tei­len.
4.2.22 Trans­por­tie­ren von Türen, Fens­ter­flü­geln und Fens­ter­lä­den, Heiz­kör­pern und der­glei­chen.
4.2.23 Fül­len von Ver­an­ke­rungs­öff­nun­gen und Anglei­chen an die Ober­flä­chen­be­schich­tung.
4.2.24 Bio­zi­des Vor­be­han­deln von mikro­bio­lo­gi­schem Bewuchs sowie Leis­tun­gen zum Schutz der Ober­flä­chen gegen Algen‑, Pilz- und Insek­ten­be­fall.
4.2.25 Her­stel­len und Anbrin­gen von Ober­flä­chen- und Farb­mus­tern sowie Mus­ter­flä­chen für Wand- und Farb­ge­stal­tun­gen, soweit die­se Leis­tun­gen über die Leis­tun­gen nach Abschnitt 4.1.9 hin­aus­ge­hen.
4.2.26 Ver­fül­len von Fugen und Anschlüs­sen an angren­zen­de Bau­tei­le, Ein­bau von Pro­fi­len und der­glei­chen.
4.2.27 Ent­fer­nen von bau­seits vor­han­de­nen Schutz­fo­li­en und der­glei­chen, z.B. an Fens­ter­bän­ken, Leicht­me­tall­pro­fi­len.
4.2.28 Beschich­ten von Bau­tei­len in Teil­flä­chen zur Ermög­li­chung von Arbei­ten ande­rer Unter­neh­mer, soweit die eige­nen Leis­tun­gen nicht im Zuge gleich­ar­ti­ger Beschich­tungs­ar­bei­ten kon­ti­nu­ier­lich erbracht wer­den kön­nen (sie­he Abschnitt 4.1.10).
4.2.29 Besei­ti­gen von Hin­der­nis­sen im Unter­grund, z. B. Ent­fer­nen von Betongra­ten, Schaum­rück­stän­den.
4.2.30 Ent­fer­nen und Wie­der­an­brin­gen von Schalter‑, Steck­do­sen­ab­de­ckun­gen und der­glei­chen, soweit sie über die Leis­tun­gen nach Abschnitt 4.1.4 hin­aus­ge­hen.
5 Abrech­nung
Ergän­zend zur ATV DIN 18299, Abschnitt 5, gilt:
5.1 All­ge­mei­nes
5.1.1 Der Ermitt­lung der Leis­tung — gleich­gül­tig, ob sie nach Zeich­nung oder nach Auf­maß erfolgt — sind die Maße
‑der behan­del­ten Flä­chen
‑der beschich­te­ten Flä­chen
zugrun­de zu legen.
Zur Leis­tungs­er­mitt­lung sind die ver­ein­fa­chen­den Regeln, wie Über­mes­sungssre­geln und Ein­zel­re­ge­lun­gen anzu­wen­den.
5.2 Ermitt­lung der Maße/Mengen
5.2.1 Für das Vor­be­rei­ten von Unter­grün­den, Beschich­ten und Behan­deln sind…
‑auf Innen­flä­chen ohne begren­zen­de Bau­tei­le die Maße der unge­putz­ten, unge­dämm­ten, nicht beklei­de­ten Flä­chen,
‑auf Innen­flä­chen mit begren­zen­den Bau­tei­len die Maße der zu behan­deln­den Flä­chen bis zu den sie begren­zen­den, unge­putz­ten, unge­dämm­ten, nicht beklei­de­ten Bau­tei­len, z.B. Roh­fuß­bo­den, Roh­de­cke,
‑bei Innen­ar­bei­ten die behan­del­ten Flä­chen, wenn die Roh­bau­ma­ße nicht ermit­telt wer­den kön­nen,
‑bei Fas­sa­den die behan­del­ten Flä­chen
Raum­bil­den­de Sys­tem­bö­den, Tro­cken­un­ter­bö­den, Vor­satz­scha­len sowie Unter­de­cken und abge­häng­te Decken gel­ten als begren­zen­de Bau­tei­le.
5.2.2 Bei der Abrech­nung von belie­big geform­ten Ein­zel­flä­chen, z.B. Aus­bes­se­rungs­stel­len, ist zur Ermitt­lung der Maße das kleins­te umschrie­be­ne Recht­eck zugrun­de zu legen. Aus­ge­nom­men von die­ser Regel sind Krei­se, Drei­ecke, Tra­pe­ze und Rau­ten.
5.2.3 Für Flä­chen, die sich nicht durch Auf­tei­lung in ein­fa­che geo­me­tri­sche For­men, z.B. Recht­ecke, Drei­ecke, Tra­pe­ze, Rau­ten, ermit­teln las­sen, ist das kleins­te umschrie­be­ne Recht­eck zugrun­de zu legen.
5.2.4 Beschich­te­te Rück­flä­chen von Nischen sowie Lei­bun­gen wer­den unab­hän­gig von ihrer Ein­zei­grö­ße mit ihren Maßen geson­dert gerech­net.
5.2.5 Bei Beschich­tungs­ar­bei­ten wer­den unmit­tel­bar zusam­men­hän­gen­de, ver­schie­den­ar­ti­ge Aus­spa­run­gen getrennt gerech­net, z.B. Öff­nung mit angren­zen­der Nische.
5.2.6 Bin­det eine Aus­spa­rung antei­lig in angren­zen­de, getrennt zu rech­nen­de Flä­chen ein, wird zur Ermitt­lung der Über­mes­sungs­grö­ße die jeweils antei­li­ge Aus­spa­rungs­flä­che gerech­net.
5.2.7 Fens­ter, Türen, Trenn­wän­de, Beklei­dun­gen und der­glei­chen wer­den je beschich­te­te Sei­te nach Flä­che gerech­net.
5.2.8 Rohr­ge­län­der wer­den nach Län­ge der Roh­re getrennt nach Dimen­sio­nen gerech­net.
5.2.9 Pro­fi­le, Heiz­kör­per, Tra­pez­pro­fi­le, Well­ble­che und der­glei­chen wer­den nach abge­wi­ckel­ter Flä­che oder, soweit vor­han­den, nach Tabel­len gerech­net.
5.2.10 Bei der Ermitt­lung der Maße wird jeweils das größ­te, gege­be­nen­falls abge­wi­ckel­te Bau­teil­maß zugrun­de gelegt, z.B. bei Gesim­sen, Umrah­mun­gen, Wand­an­schlüs­sen, umlau­fen­den Frie­sen, Faschen. Dach­rin­nen wer­den am Wulst, Fall­roh­re im Außen­bo­gen gemes­sen.
5.2.11 Sili­con-Imprä­gnie­run­gen und Kie­sel­säu­re­es­ter-Imprä­gnie­run­gen wer­den nach ver­brauch­ter Men­ge gerech­net.
5.3 Über­mes­sungs­re­geln
Über­mes­sen wer­den:
5.3.1 Bei Abrech­nung nach Flä­chen­maß
Aus­spa­run­gen mit einer Ein­zel­grö­ße < 2,5 m², z.B. Öff­nun­gen (auch raum­hoch), Nischen; Aus­spa­run­gen in Böden mit einer Ein­zel­grö­ße < 0,5 m².
Bei der Ermitt­lung der Maße für die Über­mes­sung, sind die kleins­ten Maße der Aus­spa­rung zugrun­de zu legen.
‑Fugen,
‑Flä­chen­ab­schlie­ßen­de Gesim­se, Frie­se, Lise­nen, Eck­ver­bän­de, Umrah­mun­gen und Faschen und der­glei­chen < 30 cm Ein­zel­brei­te, unab­hän­gig davon, ob sie behan­delt wer­den,
‑Leis­ten, Sockel­flie­sen und der­glei­chen < 10 cm Höhe,
‑Unter­bre­chun­gen in der zu bear­bei­ten­den Flä­che, z. B. durch Fach­werk­tei­le, Stüt­zen, Unter­zü­ge, Bal­kon­plat­ten, Podes­te, Wand­vor­la­gen, Gesim­se, Frie­se, Lise­nen, mit einer Ein­zel­brei­te < 30 cm, unab­hän­gig davon, ob sie behan­delt wer­den,
‑Ver­gla­sun­gen, Fül­lun­gen und der­glei­chen bei Fens­tern, Türen,
Trenn­wän­den, Beklei­dun­gen und der­glei­chen.
5.3.2 Bei Abrech­nung nach Län­gen­maß Unter­bre­chun­gen mit einer Ein­zel­län­ge < 1 m,
Schie­ber, Flan­sche und der­glei­chen bei Rohr­lei­tun­gen. Sie wer­den geson­dert gerech­net.
5.4 Ein­zel­re­ge­lun­gen
5.4.1 Bei Türen > 60 mm Dicke, bei Block­zar­gen > 60 mm Tie­fe, bei Fut­ter und Beklei­dun­gen von Türen und Fens­tern sowie bei Stahltürz­ar­gen und der­glei­chen wird die abge­wi­ckel­te Flä­che gerech­net.
Fens­ter­git­ter, Sche­ren­git­ter, Roll­git­ter, Ros­te, Zäu­ne, Ein­frie­dun­gen und Stab­ge­län­der wer­den ein­sei­tig gerech­net.
5.4.2 Wer­den Türen, Fens­ter, Roll­lä­den und der­glei­chen nach Anzahl geerech­net, blei­ben Abwei­chun­gen von den vor­ge­schrie­be­nen Maßen bis jeweils 5 cm in der Höhe und Brei­te sowie bis 3 cm in der Tie­fe unbe­rück­sich­tigt.
5.4.3 Bei pro­zen­tu­al vor­ge­ge­be­ner Behand­lung von Flä­chen in nicht zusam­men­hän­gen­den Teil­flä­chen ist die Gesamt­flä­che des Bau­teils zugrun­de zu legen.
Aus­zug aus der VOB DIN 18345 / Ver­si­on 2016 (Wär­me­dämm­ar­bei­ten)
Aus­zug aus der VOB DIN 18345 / Ver­si­on 2016
(Wär­me­dämm­ar­bei­ten)
Aus­zug aus der VOB DIN 18345
4.1 Neben­leis­tun­gen sind ergän­zend zur ATV DI N 18299, Abschnitt 4.1 , beson­de­re:
4.1.1 Auf‑, Um- und Abbau­en sowie Vor­hal­ten von Gerüs­ten für eige­ne Leis­tun­gen, sofern die zu bear­bei­ten­de Flä­che nicht höher als 3,50 m über der Stand­flä­che des hier­für erfor­der­li­chen Gerüs­tes liegt.
4.1.2 Aus­glei­chen abge­stuf­ter oder geneig­ter Stand­flä­chen von Gerüs­ten bis 40 cm Höhen­un­ter­schied, z.B. über Trep­pen oder Ram­pen.
4.1.3 Rei­ni­gen des Unter­grun­des, aus­ge­nom­men Leis­tun­gen nach Abschnitt 4.2.9.
4.1.4 Vor­le­gen vor­ge­fer­tig­ter Ober­flä­chen- und Farb­mus­ter.
4.1.5 An- und Bei­putz­ar­bei­ten, aus­ge­nom­men Leis­tun­gen nach Abschnitt 4.2.26.
4.1.6 Schutz von Bau­tei­len vor Ver­un­rei­ni­gun­gen und Beschä­di­gun­gen wäh­rend der Arbei­ten durch loses Abde­cken, Abhän­gen oder Umwi­ckeln,
Aus­ge­nom­men Schutz­maß­nah­men nach Abschnitt 4.2.7.
4.2 Beson­de­re Leis­tun­gen sind ergän­zend zur ATV DIN 18299,
4.2.1 Vor­hal­ten von Auf­ent­halts- und Lager­räu­men, wenn der Auf­trag­ge­ber Räu­me, die leicht ver­schließ­bar gemacht wer­den kön­nen, nicht zur Ver­fü­gung stellt.
4.2.2 Auf‑, Um- und Abbau­en sowie Vor­hal­ten von Gerüs­ten für Leis­tun­gen ande­rer Unter­neh­mer.
4.2.3 Auf‑, Um- und Abbau­en sowie Vor­hal­ten von Gerüs­ten für eige­ne Leis­tun­gen, sofern die zu bear­bei­ten­de oder zu beklei­den­de Flä­che höher als 3,50 m über der Stand­flä­che des hier­für erfor­der­li­chen Gerüs­tes liegt.
4.2.4 Auf‑, Um- und Abbau­en sowie Vor­hal­ten von Gerüs­ten mit abge­stuf­ter oder geneig­ter Stand­flä­che, z.B. über Trep­pen oder Ram­pen, sofern ein Aus­gleich von mehr als 40 cm erfor­der­lich ist.
4.2.5 Schlie­ßen von Anker­lö­chern für die Gerüst­ver­an­ke­rung.
4.2.6 Maß­nah­men zum Schutz vor unge­eig­ne­ten kli­ma­ti­schen Bedin­gun­gen nach Abschnitt 3.1.3, z.B. fein­ma­schi­ges Gerüst­netz, Ein­hau­sung, Behei­zung.
4.2.7 Beson­de­rer Schutz von Bau- und Anla­gen­tei­len, z.B. Abkle­ben von Fens­tern, Türen, Böden, Belä­gen, Trep­pen, Höl­zern, Dach­flä­chen und ober­flä­chen­fer­ti­gen Tei­len, staub­dich­tes Abkle­ben von emp­find­li­chen Ein­rich­tun­gen und tech­ni­schen Gerä­ten, Aus­le­gen von Hart­fa­ser­plat­ten oder Bau­ten­schutz­fo­li­en ab 0,2 mm Dicke.
4.2.8 Ent­fer­nen von vor­han­de­nen Schutz­fo­li­en und der­glei­chen, z.B. an Fens­ter­bän­ken, Leicht­me­tall­pro­fi­len.
4.2.9 Rei­ni­gen des Unter­grun­des von gro­ber Ver­schmut­zung, z.B. Mör­tel­res­te, Farb­res­te, Öl, soweit die­se nicht vom Auf­trag­neh­mer ver­ur­sacht wur­den.
4.2.10 Vor­be­han­deln des Unter­grun­des, z.B. durch Abschla­gen, Auf­pi­cken, Auf­rau­en, Hoch­druck­rei­ni­gen. Auf­brin­gen von Grun­die­run­gen, Ver­fes­ti­gern, Haft­brü­cken, Ent­fer­nen von Algen und Pilz­be­fall, bio­zi­des Vor­be­han­deln und der­glei­chen.
4.2.11 Besei­ti­gen von Hin­der­nis­sen im Unter­grund, z.B. Ent­fer­nen von Betongra­ten, Schaum rück­stän­den, nicht mehr benö­tig­ten Ver­an­ke­rungs­bü­geln für Kon­sol­ge­rüs­te.
4.2.12 Her­stel­len und Anbrin­gen von Mus­ter­flä­chen, Mus­ter­kon­struk­tio­nen und Model­len.
4.2.13 Lie­fern bau­phy­si­ka­li­scher Nach­wei­se.
4.2.14 Erstel­len von Ver­le­ge- und Mon­ta­ge­plä­nen.
4.2.15 Aus­glei­chen von grö­ße­ren Uneben­hei­ten des Unter­grun­des als nach DIN 18202 zuläs­sig.
4.2.16 Erfül­len erhöh­ter Anfor­de­run­gen an die Eben­heit oder Maß­hal­tig­keit (sie­he Abschnitt 3.1.2).
4.2.17 Her­stel­len von Ober­put­zen abwei­chend von der Aus­füh­rung nach Abschnitt 3.2.7.1.
4.2.18 Aus­füh­rung far­bi­ger Put­ze. Beschich­tung des Ober­put­zes.
4.2.19 Leis­tun­gen zum Schutz gegen Algen- und Pilz­be­fall.
4.2.20 Anpas­sen und Anschlie­ßen an Bau­tei­le und Durch­drin­gun­gen, z.B. an Ver­an­ke­run­gen, Dachspar­ren, Fens­ter­bank­hal­te­run­gen, Abde­ckun­gen.
4.2.21 Her­stel­len von Aus­spa­run­gen.
4.2.22 Schlie­ßen und Ver­put­zen von Schlit­zen und Aus­spa­run­gen.
4.2.23 Ein­bau­en von Fens­ter­bän­ken, deren Hal­te­run­gen, Abde­ckun­gen, Pro­fi­len und Dekor­pro­fi­len sowie Her­stel­len von Fens­ter- und Tür­um­rah­mun­gen, Faschen, Putz­bän­dern, Schat­ten­fu­gen, Bos­sie­run­gen und der­glei­chen.
4.2.24 Her­stel­len von Ecken, Geh­run­gen, Kreu­zun­gen, Ver­kröp­fun­gen und Endun­gen an Dekor­pro­fi­len und der­glei­chen.
4.2.25 Ein­bau von Sturz­eck­win­keln, Sockel­pro­fi­len, Lüf­tungs­pro­fi­len, Bos­sen­pro­fi­len und der­glei­chen.
4.2.26 An- und Bei­putz­ar­bei­ten, soweit sie nicht im Zuge mit den übri­gen Dämm­ar­bei­ten an der Fas­sa­de je Fas­sa­den­sei­te aus­ge­führt wer­den kön­nen.
4.2.27 Zuschnit­te zur Anpas­sung an Schrä­gen und gebo­ge­ne oder anders­ar­tig geform­te Bau­tei­le sowie Aus­schnei­den von Dämm­stoff­plat­ten für auf dem Unter­grund ver­leg­te Lei­tun­gen.
4.2.28 Her­stel­len von Hilfs­kon­struk­tio­nen zur Befes­ti­gung von Mar­ki­sen, Wer­be­trä­gern und der­glei­chen, z.B. mit Mon­ta­ge­zy­lin­dern sowie Her­stel­len von im Bau­werk ver­blei­ben­den Ver­an­ke­run­gen, z.B. für Gerüs­te und der­glei­chen.
4.2.29 Her­stel­len von Abschot­tun­gen, Schür­zen und Schein­un­ter­zü­gen, Abla­gen, Abde­ckun­gen, Lise­nen und der­glei­chen.
4.2.30 Her­stel­len von Bewe­gungs- und Schein­fu­gen sowie Fugen­dich­tun­gen. 4.2.31 Her­stel­len von Brand­bar­rie­ren, Bran­d­rie­geln und der­glei­chen.
4.2.32 Leis­tun­gen für den Brand‑, Schall‑, Wärme‑, Feuch­te- und Strah­len­schutz, soweit die­se über die Leis­tung nach Abschnitt 3 hin­aus­ge­hen.
4.2.33 Zusätz­li­ches Dübeln oder mecha­ni­sches Befes­ti­gen von Dämm­stoff­plat­ten (sie­he Abschnitt 3.2.3 und 3.2.4).
4.2.34 Abdich­ten des Put­zes gegen Feuch­tig­keit im erd­be­rühr­ten Bereich, im Spritz­was­ser­be­reich, Ein­bau von Abdich­tun­gen unter­halb von Fens­ter­bän­ken und der­glei­chen.
4.2.35 Aus- und Ein­bau­en von z.B. Beschlag­tei­len, Schal­tern, Steck­do­senn­ab­de­ckun­gen und der­glei­chen sowie Auf­kle­ben von Dicht­pro­fi­len.
Ergän­zend zu ATV DIN 18299, Abschnitt 5, gilt:
5.1.1 Der Ermitt­lung der Leis­tung — gleich­gül­tig, ob sie nach Zeich­nung oder nach Auf­maß erfolgt — sind für Wär­me­dämm-Ver­bund­sys­te­me und ver­putz­te Außen­wär­me­däm­mun­gen die Maße der fer­tig…
–ver­putz­ten Ober­flä­chen,
–beleg­ten Ober­flä­chen zugrun­de zu legen.
Zur Leis­tungs­er­mitt­lung sind die ver­ein­fa­chen­den Regeln, wie Über­mes­sungs­re­geln und Ein­zel­re­ge­lun­gen anzu­wen­den.
5.2.1 Für Wär­me­dämm-Ver­bund­sys­te­me und ver­putz­te Außen­wär­me­e­däm­mun­gen, Auf­füt­te­run­gen, Dübelun­gen sowie Vor­be­han­deln von Unter­grün­den gel­ten die Maße der fer­tig ver­putz­ten oder beleg­ten Ober­flä­che.
5.2.2 Bei der Ermitt­lung der Maße wird jeweils das größ­te, gege­be­nen­falls abge­wi­ckel­te Bau­teil­maß zugrun­de gelegt, z.B. bei Wand­an­schlüs­sen, umlau­fen­den Frie­sen, Faschen, Dachspar­ren und der­glei­chen.
5.2.3 Rück­flä­chen von Nischen, auch wenn sie durch gerin­ge­re Dämm­stoff­di­cken gebil­det wer­den, sowie Lei­bun­gen wer­den unab­hän­gig von ihrer Ein­zel­grö­ße mit ihren Maßen geson­dert gerech­net.
5.2.4 Unmit­tel­bar zusam­men­hän­gen­de, ver­schie­den­ar­ti­ge Aus­spa­run­gen, z.B. Öff­nung mit angren­zen­der Nische, wer­den getrennt gerech­net.
5.2.5 Bin­det eine Aus­spa­rung antei­lig in angren­zen­de, getrennt zu rech­nen­de Flä­chen ein, wird zur Ermitt­lung der Über­mes­sungs­grö­ße die jeweils antei­li­ge Aus­spa­rungs­flä­che gerech­net.
5.2.6 Flä­chen, die sich nicht durch die Anwen­dung ein­fa­cher mathe­ma­ti­scher For­meln, z.B. für Recht­ecke, Drei­ecke, Tra­pe­ze, Rau­ten ermit­teln las­sen, wer­den durch Auf­tei­lung in umschrie­be­ne Recht­ecke mit einer jewei­li­gen Brei­te von 1 m ermit­telt.
Bei der Ermitt­lung der Maße für die Über­mes­sung sind die kleins­ten Maße der Aus­spa­rung zugrun­de zu legen.
Aus­spa­run­gen, z.B. Öff­nun­gen, Nischen, Brand­bar­rie­ren mit einer Ein­zei­grö­ße bis 2,5 m²,
–Unter­bre­chun­gen in der zu bear­bei­ten­den Flä­che, z.B. durch Stüt­zen, Unter­zü­ge, Vor­la­gen, Bal­kon­plat­ten, Podes­te, Pro­fi­le, Gur­te, Frie­se, Umrah­mun­gen, Nuten, Ver­tie­fun­gen, Putz­bän­der, Bran­d­rie­gel mit einer Ein­zel­brei­te bis 30 cm,
–Fugen, Dekor­pro­fi­le und Dekor­ele­men­te. 5.3.2 Bei Abrech­nung nach Län­gen­maß — Unter­bre­chung von Ein­zel­län­gen bis 1 m.
5.4.1 Dekor­pro­fi­le und Dekor­ele­men­te wer­den geson­dert gerech­net.
5.4.2 Geh­run­gen, Kreu­zun­gen, Ver­kröp­fun­gen und Endun­gen sowie Dekor­ge­sim­se wer­den geson­dert gerech­net.
Aus­zug aus der VOB DIN 18366 / Ver­si­on 2016 (Tape­zier­ar­bei­ten)
Aus­zug aus der VOB DIN 18366 / Ver­si­on 2016
(Tape­zier­ar­bei­ten)
4.1.3 Schutz von Bau- und Anla­ge­tei­len, z.B. von Ein­rich­tungs­ge­gen­stän­den, Roh­fuß­bö­den, Gelän­dern, Türen, Fens­tern vor Ver­un­rei­ni­gun­gen und Beschä­di­gun­gen wäh­rend der Tape­zier­ar­bei­ten durch loses Abde­cken, Abhän­gen oder Umwi­ckeln, ein­schließ­lich anschlie­ßen­der Besei­ti­gung der Schutz­maß­nah­men, aus­ge­nom­men Leis­tun­gen nach Abschnitt 4.2.10.
4.1.4 Rei­ni­gen des Unter­grun­des, aus­ge­nom­men Leis­tun­gen nach Abb­schnitt 4.2.8.
4.1.5 Aus­hän­di­gen der Res­te der Wand­be­klei­dun­gen, die nach Abschnitt 5.2.7 als ver­braucht gel­ten, sich aber noch für Instand­set­zun­gen nut­zen las­sen, mit Bezeich­nung der Ver­wen­dungs­stel­le, z.B. Gebäu­de, Stock­werk, Raum­num­mer.
4.1.6 Ent­fer­nen und Wie­der­an­brin­gen von bis zu fünf ein­fa­chen Schalter‑, Steck­do­sen­ab­de­ckun­gen und der­glei­chen ein­fa­cher Bau­art (geklemmt oder mit einer Schrau­be gesi­chert) je Raum.
4.1.7 Vor­le­gen vor­ge­fer­tig­ter Mus­ter.
4.1.8 Fer­tig­ste­lI­en von Bau­tei­len in meh­re­ren Arbeits­gän­gen zur Ermög­li­chung von Arbei­ten ande­rer Unter­neh­mer, soweit die eige­nen Leis­tun­gen im Zuge gleich­ar­ti­ger Tape­zier­ar­bei­ten im sel­ben Geschoss kon­ti­nu­ier­lich erbracht wer­den kön­nen. Sind die­se Vor­aus­set­zun­gen nicht gege­ben, han­delt es sich um Beson­de­re Leis­tun­gen nach Abschnitt 4.2.25.
4.2.1 Leis­tun­gen nach den Abschnit­ten 3.2.1 und 3.3.1.3.
4.2.3 Leis­tun­gen zum Schutz vor unge­eig­ne­ten Bedin­gun­gen nach Abschnitt 3.1.2, z.B. Abschot­tung, Behei­zung.
4.2.6 Auf‑, Um- und Abbau­en sowie Vor­hal­ten von Gerüs­ten mit abge­stuf­ter oder geneig­ter Stand­flä­che, ‑z.B. über Trep­pen oder Ram­pen, sofern ein Aus­gleich von mehr als 40 cm erfor­der­lich ist.
4.2.7 Auf‑, Um- und Abbau­en sowie Vor­hal­ten von Gerüs­ten für eige­ne Leis­tun­gen, sofern die Greif­raum­tie­fe mehr als 60 cm beträgt, z.B. bei Gelän­dern.
4.2.8 Rei­ni­gen des Unter­grun­des von gro­ber Ver­schmut­zung, z.B. Gips­res­te, Mör­tel­res­te, Farb­res­te, Öl, anhaf­ten­dem Schleif­staub, soweit die­se nicht durch den Auf­trag­neh­mer ver­ur­sacht wur­de.
4.2.9 Aus- und Ein­räu­men oder Zusam­men­stel­len von Möbeln und der­glei­chen, Auf­neh­men von Tep­pi­chen, Abneh­men von Vor­hang­schie­nen, Lam­pen und Gar­di­nen.
4.2.10 Beson­de­rer Schutz von Bau- und Anla­gen­tei­len sowie Ein­rich­tungs­ge­gen­stän­den, z.B. durch Abkle­ben von Fens­tern, Türen, Böden, Belä­gen, Trep­pen, Höl­zern, Schal­ter- und Steck­do­sen­ab­de­ckun­gen, ober­flä­chen­fer­ti­gen Tei­len, staub­dich­tes Abkle­ben von emp­find­li­chen Ein­rich­tun­gen und tech­ni­schen Gerä­ten, Staub­schutz­wän­de, Gerüst­be­klei­dun­gen, Schutz­an­stri­che, Aus­le­gen von Hart­fa­ser­plat­ten und Bau­ten­schutz­fo­li­en ab 0,2 mm Dicke, Abdeck­vlies.
4.2.11 Aus­bes­sern umfang­rei­cher Schä­den im Unter­grund.
4.2.12 Über­brü­cken von Putz- und Beton­ris­sen mit Armie­rungs­ge­we­be.
4.2.13 Ent­fer­nen von Beschich­tun­gen sowie von Wand- und Deckenn­be­klei­dun­gen .
4.2.14 Flua­tie­ren und Schlei­fen von Put­zen, Schlie­ßen von Lun­kern, Ent­fer­nen von Scha­lungs­gra­ten.
4.2.15 Spach­teln von Flä­chen und Leis­tun­gen zum Erfül­len höhe­rer Ober­flä­chen­qua­li­täts­stu­fen des zu tape­zie­ren­den Unter­grun­des.
4.2.16 Bei­s­pach­teln von Über­gän­gen und Nach­s­pach­teln von Fugen, Stö­ßen und der­glei­chen.
4.2.17 Her­stel­len von An- und Abschlüs­sen mit Dicht­stof­fen, z.B. bei Tür- und Fens­ter­be­klei­dun­gen.
4.2.18 Ein­bau von Kan­ten­schutz­pro­fi­len, Anschluss­leis­ten, Dekor­pro­fi­len, Kor­deln, Bor­dü­ren und der­glei­chen.
4.2.19 Ent­fer­nen von mikro­bio­lo­gi­schem Bewuchs.
4.2.20 Behan­deln mit Absperr­mit­teln, Grund­be­schich­tungs­stof­fen, Korrosionssschutzbesch!0tungsstoffen und der­glei­chen.
4.2.21 Tape­zie­ren von Gesim­sen und Hohl­keh­len.
4.2.22 Demon­tie­ren und Wie­der­an­brin­gen von Fuß­leis­ten und der­glei­chen.
4.2.23 Geson­der­tes Tape­zie­ren von Deckeln, z.B. auf Ver­teil­er­do­sen.
4.2.24 Her­stel­len und Anbrin­gen von Ober­flä­chen- und Farb­mus­tern sowie Mus­ter­flä­chen für Wand- und Farb­ge­stal­tun­gen, soweit die­se Leis­tun­gen über die Leis­tun­gen nach Abschnitt 4.1.7 hin­aus­ge­hen.
4.2.25 Tape­zie­ren in Teil­flä­chen zur Ermög­li­chung von Arbei­ten ande­rer Unter­neh­mer, soweit die eige­nen Leis­tun­gen nicht im Zuge gleich­ar­ti­ger Tape­zier­ar­bei­ten kon­ti­nu­ier­lich erbracht wer­den kön­nen (sie­he Abschnitt 4.1.8).
4.2.26 Ent­fer­nen von bau­seits vor­han­de­nen Schutz­fo­li­en und der­glei­chen, z.B. an Fens­ter­bän­ken, Leicht­me­tall­pro­fi­len.
4.2.27 Besei­ti­gen von Hin­der­nis­sen im Unter­grund, z.B. Ent­fer­nen von Betongra­ten, Schaum­rück­stän­den.
4.2.28 Anpas­sen an Schrä­gen und gebo­ge­ne Bau­tei­le, stark pro­fi­lier­te Bau­teil­ober­flä­chen, z. B an sicht­ba­re Spar­ren, Eck­ver­bän­de, Bruch­stei­ne, Trep­pen, Stuck­pro­fi­lie­run­gen.
4.2.29 Wech­sel des Werk­stof­fes inner­halb der zu tape­zie­ren­den Flä­che.
4.2.30 Her­stel­lung von Ecken, Geh­run­gen, Kreu­zun­gen, Ver­kröp­fun­gen und Endun­gen an Dekor­pro­fi­len und Bor­dü­ren.
4.2.31 Abschnei­den des Über­stan­des von Rand­dämm­strei­fen.
5.1.1 Der Ermitt­lung der Leis­tung — gleich­gül­tig, ob sie nach Zeich­nung oder Auf­maß erfolgt — sind die Maße der behan­del­ten Flä­che zugrun­de zu legen.
Zur Leis­tungs­er­mitt­lung sind die ver­ein­fa­chen­den Regeln wie Über­mes­sungs­re­geln und Ein­zel­re­ge­lun­gen anzu­wen­den.
5.2.1 Für das Vor­be­rei­ten von Unter­grün­den und das Tape­zie­ren sind…
‑bei Innen­ar­bei­ten die behan­del­ten Flä­chen, wenn die Roh­bau­ma­ße nicht ermit­telt wer­den kön­nen, .
Raum­bil­den­de Sys­tem­bö­den, Tro­cken­un­ter­bö­den, Vor­satz­scha­len sowie Unter­de­cken und abge­häng­te Decken gel­ten als begren­zen­de Bau­tei­le,
5.2.3 Beklei­de­te Rück­flä­chen von Nischen sowie Lei­bun­gen wer­den unab­hän­gig von ihrer Ein­zei­grö­ße mit ihren Maßen geson­dert gerech­net.
5.2.4 Bei Tape­zier­ar­bei­ten wer­den unmit­tel­bar zusam­men­hän­gen­de, ver­schie­den­ar­ti­ge Aus­spa­run­gen getrennt gerech­net, z.B. Öff­nung mit angren­zen­der Nische.
5.2.6 Türen, Trenn­wän­de, Beklei­dun­gen und der­glei­chen wer­den je tape­zier­te Sei­te nach Flä­che gerech­net.
5.2.7 Bei der Ermitt­lung der Maße wird jeweils das größ­te, gege­be­nen­falls abge­wi­ckel­te Bau­teil­maß zugrun­de gelegt, z.B. bei Gesim­sen, Umrah­mun­gen, Wand­an­schlüs­sen, umlau­fen­den Frie­sen, Faschen.
5.2.8 Wird die Lie­fe­rung von Tape­ten, Wand- und Decken­be­klei­dun­gen, Unter­lags­stof­fen, Unter­ta­pe­ten, Spann­stof­fen und der­glei­chen nach ver­brauchh­ter Men­ge gerech­net, ist die tat­säch­lich ver­brauch­te Men­ge bei wirt­schaft­li­cher Aus­nut­zung der Stof­fe zugrun­de zu legen. Unver­meid­ba­re Res­te und Ver­schnitt­te sowie ange­schnit­te­ne Rol­len gel­ten als ver­braucht.
‑Aus­spa­run­gen mit einer Ein­zei­grö­ße bis 2,5 m², z.B. Öff­nun­gen (auch raumho.eh), Nischen.
Bei der Ermitt­lung der Maße für die Über­mes­sung, sind die kleins­ten Maße der Aus­spa­rung zugrun­de zu legen,
‑flä­chen­ab­schlie­ßen­de Gesim­se, Frie­se, Lise­nen, Eck­ver­bän­de, Umrah­mun­gen und Faschen und der­glei­chen bis 30 cm Ein­zel­brei­te, unab­hän­gig davon, ob sie behan­delt wer­den,
‑Leis­ten, Sockel­flie­sen und der­glei­chen bis 10 cm Höhe,
‑Unter­bre­chun­gen in der zu bear­bei­ten­den Flä­che, z.B. durch Fach­werk­tei­le, Stüt­zen, Unter­zü­ge, Wand­vor­la­gen, Podes­te, Gesim­se, Frie­se und Lise­nen mit einer Ein­zel­brei­te bis 30 cm, unab­hän­gig davon, ob sie behan­delt wer­den.
5.3.2 Bei Abrech­nung nach Län­gen­maß
— Unter­bre­chun­gen von Ein­zel­län­gen bis 1 m.
5.4.1 Geh­run­gen, Kreu­zun­gen, Ver­kröp­fun­gen und Endun­gen von Dekor­pro­fi­len und Bor­dü­ren, Roset­ten wer­den geson­dert gerech­net.
5.4.2 Wer­den Türen, Roll­la­den­käs­ten und der­glei­chen nach Anzahl gerech­net, blei­ben Abwei­chun­gen von den vor­ge­schrie­be­nen Maßen bis jeweils 5 cm in der Höhe und Brei­te unbe­rück­sich­tigt.
Auf­maß und Abrech­nung — Alexander Jost GmbH — 01.01.2019
Das Auf­maß und die Abrech­nung unse­rer Leis­tun­gen erfolgt gemäß VOB/C – Aus­ga­be 2016 — (ATV) — Maler- und Lackier­ar­bei­ten — DIN 18363 bzw. 18366 (Tape­zier­ar­bei­ten), 18345 (WDVS), im Abschnitt Abrech­nung.
Die Ermitt­lung der Leis­tun­gen wer­den zugrun­de gelegt:
• auf Innen­flä­chen ohne begren­zen­de Bau­tei­le die Maße der unge­putz­ten, unge­dämm­ten, nicht beklei­de­ten Flä­chen,
• auf Innen­flä­chen mit begren­zen­den Bau­tei­len die Maße der zu behan­deln­den Flä­chen bis zu den sie begren­zen-den, unge­putz­ten, unge­dämm­ten, nicht beklei­de­ten Bau­tei­len, z. B. Roh­fuß­bo­den, Roh­de­cke
• bei Innen­ar­bei­ten die behan­del­ten Flä­chen, wenn Roh­bau­ma­ße nicht ermit­telt wer­den kön­nen.
• bei Außen­ar­bei­ten erfolgt die Abrech­nung grund­sätz­lich nach dem Maß der fer­ti­gen, behan­del­ten Flä­chen
1. Die Wand­hö­hen über­wölb­ter Räu­me wer­den bis zum Gewöl­be­an­schnitt, die Wand­hö­he der Schild­wän­de bis zu 2/3 des Gewöl­be­stichs gerech­net. Bei der Flä­chen­er­mitt­lung von gewölb­ten Decken mit einer Stich­hö­he unter 1/6 der Spann­wei­te wird die Flä­che des über­deck­ten Rau­mes berech­net. Gewöl­be mit grö­ße­rer Stich­hö­he wer­den nach der Flä­che der abge­wi­ckel­ten Unter­sicht gerech­net.
2. In Decken, Wän­den, Decken- und Wand­be­klei­dun­gen, Vor­satz­scha­len, Däm­mun­gen, Dächern und Außen­wand­be­klei­dun­gen wer­den Öff­nun­gen, Aus­spa­run­gen und Nischen bis zu 2,5 m² Ein­zel­grö­ße über­mes­sen.
3. Fuß­leis­ten, Sockel­flie­sen und der­glei­chen bis 10 cm Höhe wer­den über­mes­sen.
4. Gesim­se, Umrah­mun­gen und Faschen von Fül­lun­gen oder Öff­nun­gen wer­den beim Ermit­teln der Flä­che unab­hän­gig von deren Bear­bei­tung über­mes­sen. Gesim­se und Umrah­mun­gen wer­den unter Anga­be der Höhe und Aus­la­dung, bei Faschen der Abwick­lung, zusätz­lich gerech­net. Sie wer­den in ihrer größ­ten Län­ge gemes­sen.
5. Ganz oder teil­wei­se behan­del­te Lei­bun­gen von Öff­nun­gen, Aus­spa­run­gen und Nischen wer­den unab­hän­gig von der jewei­li­gen Grö­ße der Aus­spa­rung (z.B. Öff­nung, Nische) geson­dert gerech­net. Lei­bun­gen, die bei bün­dig ver­setz­ten Fens­tern, Türen und der­glei­chen durch Dämm­plat­ten ent­ste­hen, wer­den eben­so gerech­net. Öff­nun­gen, Nischen und Aus­spa­run­gen wer­den, auch falls sie unmit­tel­bar zusam­men­hän­gen, getrennt gerech­net.
6. Rah­men, Rie­gel, Stän­der, Decken­bal­ken, Vor­la­gen und Fach­werks­tei­le aus Holz, Beton oder Metall bis zu 30 cm Ein­zel­brei­te wer­den über­mes­sen; deren Beschich­tung in ande­rem Farb­ton oder ande­rer Tech­nik wird zusätz­lich gerech­net.
7. Fens­ter, Türen, Trenn­wän­de, Beklei­dun­gen und der­glei­chen wer­den je beschich­te­te Sei­te nach Flä­che gerech­net; Glas­fül­lun­gen, kunst­stoff­be­schich­te­te Fül­lun­gen oder Fül­lun­gen aus Holz und der­glei­chen wer­den über­mes­sen.
8. Bei Türen und Block­zar­gen über 60 mm Dicke sowie Fut­ter und Beklei­dun­gen von Türen und Fens­tern, Stahltürz­ar­gen und der­glei­chen wird die abge­wi­ckel­te Flä­che gerech­net.
9. Trep­pen­wan­gen wer­den in der größ­ten Brei­te gerech­net.
10. Bei viel­ecki­gen Ein­zel­flä­chen wie z.B. bei Trep­pen­wan­gen und Eck­ver­bän­den, ist zur Ermitt­lung der Maße das kleins­te umschrie­be­ne Recht­eck zugrun­de zu legen.
11. Die Unter­sich­ten von Dächern und Dach­über­stän­den mit sicht­ba­ren Spar­ren wer­den in der Abwick­lung gerech­net. Bei Abrech­nung nach Metern gilt das Außen­maß.
12. Fens­ter­git­ter, Sche­ren­git­ter, Roll­git­ter, Ros­te, Zäu­ne, Ein­frie­dun­gen und Stab­ge­län­der wer­den ein­sei­tig gerech­net.
13. Rohr­ge­län­der wer­den nach Län­ge der Roh­re und deren Durch­mes­ser gerech­net.
14. Flä­chen von Pro­fi­len, Heiz­kör­pern, Tra­pez­ble­chen, Well­ble­chen und der­glei­chen wer­den, soweit Tabel­len vor­han­den sind, nach die­sen gerech­net. Sind Tabel­len nicht vor­han­den, wird nach abge­wi­ckel­ter Flä­che gerech­net.
15. Bei Rohr­lei­tun­gen wer­den Schie­ber, Flan­sche und der­glei­chen über­mes­sen; sie wer­den dar­über hin­aus geson­dert gerech­net.
16. Wer­den Türen, Fens­ter, Roll­lä­den und der­glei­chen nach Anzahl (Stück) gerech­net, blei­ben Abwei­chun­gen von den vor­ge­schrie­be­nen Maßen bis jeweils 5 cm in der Höhe und Brei­te sowie bis 3 cm in der Tie­fe unbe­rück­sich­tigt.
17. Dach­rin­nen wer­den am Wulst, Fall­roh­re unab­hän­gig von ihrer Abwick­lung im Außen­bo­gen gemes­sen.
18. Sili­con-Imprä­gnie­run­gen und Kie­sel­säu­re­es­ter-Imprä­gnie­run­gen wer­den nach ver­brauch­ter Men­ge gerech­net.
Es wer­den abge­zo­gen: Bei Abrech­nung nach Flä­chen­maß (m²): Öff­nun­gen, Aus­spa­run­gen und Nischen über 2,5 m² Ein­zel­grö­ße, in Böden über 0,5 m² Ein­zel­grö­ße. Bei Abrech­nung nach Län­gen­maß (m): Unter­bre­chun­gen über 1 m Ein­zel­län­ge
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References: §1

§2

§3

§4
 § 632
 § 634

§6

§8
 § 640

§ 9

§10