Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/sprach-und-kulturwissensc-12284
Timestamp: 2020-01-24 07:45:13+00:00

Document:
Ergebnis: Sprach- und Kulturwissenschaften der Goethe-Universität
Sprach- und Kulturwissenschaften der Goethe-Universität	, Frankfurt am Main/ Deutschland
06/2015 S. 41 - 52
wa-2013883
Das Land Hessen beabsichtigt die Errichtung eines Neubaus für Sprach- und Kulturwissenschaften als 3. Ausbaustufe des Campus Westend. Diesen Wettbewerb haben BLK2 Böge · Lindner K2 Architekten aus Hamburg im April 2015 gewonnen. Nach erfolgreichem Abschluss des VOF-Verfahrens haben sie den Planungsauftrag erhalten. Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Der Baubeginn soll 2018 erfolgen, die Fertigstellung und Übergabe 2021. Gegenüber dem Wettbewerb wird es folgende Änderungen geben: Das bisher in zwei Baustufen geplante Projekt kann nun in einem Abschnitt errichtet werden. Zugleich wurden Funktionen im Raumprogramm ergänzt, weshalb nun auch ein Hörsaal für 700 Personen zu dem Entwurf geplant wird. Das erweiterte Raumprogramm bedingte geänderte Geschossigkeiten.
Jürgen Böge · Ingeborg Lindner-Böge
Mitarbeit: Josep Vilardaga · Stefan Wälder
Yskert Schindel
Modellbau: wup Wiens und Partner GmbH,
Mitarbeit: Petra Wäldle · Sarah Ruoss
Roberto Zitelli · Jule Kuhn-Weidler
Ing.: WBP Ingenieure für Haustechnik, Münster
Mitarbeit: Christian Stürmer · Yunus Coskun
Katharina Port · Anika Schmidt
Eva Sophie Bisdorf
Mitarbeit: Hasan Tosun · Vojtech Bast
Energie: TEB, Vaihingen-Enz
TGA: Ing. Büro Heimann, Berlin
Tragwerk: Engelsmann · Peters Ing., Stuttgart
Brandschutz: Planungsgruppe Kuhn,
Mitarbeiter: Jochen Soydan · Björn Werner
Miguel de Castro · Karin Weber-Mank
Alexander Bonte · Simona Capaul
Hye Kwang Shin
Haustechnik: ZWP Ingenieur-AG, Berlin
Tragwerk: LAP Leonhardt · Andrä und Partner,
Kosten: Ing.-Büro Widell, Berlin
Modell: Modellbau Milden, Berlin
Mitarbeit: Kai Canver · Julia Heilmeier
Patrick Lau · Jürgen Ochernal · Michal Plonczak
Mitarbeit: Martin Reuter · Michael Reiß
Mehmet Congara
Green building/TGA: Drees und Sommer
Advanced Building Technologies, Stuttgart
Mitarbeit: Dr. Michael Bauer · Kai Babetzki
Tragwerk: Werner Sobek Stuttgart GmbH,
Stuttgart, Roland Bechmann
Brandschutz: BPK Fire Safety Consultants
GmbH & Co. KG, Düsseldorf
Statik: Krebs + Kiefer GmbH, Darmstadt
Nicht offener einphasiger Wettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren zur Auswahl von 25 Teilnehmern und anschliessendem Verhandlungsverfahren
Das Land Hessen beabsichtigt die Errichtung eines Neubaus für Sprach- und Kulturwissenschaften als 3. Ausbaustufe des Campus Westend mit einer gemeinsamen Bereichsbibliothek, dem Zentrum für Weiterbildung, der Lehrerfortbildung und einer Verpflegungsstation, Verwaltungsräumlichkeiten des Studentenwerkes sowie einer Tiefgarage für 250 Stellplätze (siehe auch wa 6/2003).
Das Vorhaben umfasst rund 12.000 m2 NF (1-7). Nicht Bestandteil des Raumprogrammes ist der Bereich der Kunstpädagogik mit rund 4.450 m2 (BGF), der zu einem späteren Zeitpunkt realisiert werden soll. Die hierfür notwendige bauliche Erweiterung des Gebäudes der Sprach- und Kulturwissenschaften ist als Anbau vorzusehen und als Footprint im Plan darzustellen. Sämtliche Büroflächen (Instituts- und Verwaltungsbereiche) sollen in sogenannten modularen Grundeinheiten (ca. 285 - 300 m2 NGF) organisiert werden. An die Stelle der traditionellen Konzepte treten damit frei zu gestaltende und vollflexible Büro- und Arbeitsstrukturen.
- Bibliothek 3.456 m2 NF
- Sprachliche Institute 2.359 m2 NF
- Verwaltung Studentenwerk 1.280 m2 NF
- Cafeteria 661 m2 NF
- Hauswerkstätten u. Büroflächen 1.160 m2 NF
- weitere Bürobereiche 1.681 m2 NF
- Personalvertr./Arbeitssicherheit 433 m2 NF
The 3rd extension for the Campus Westend comprises 12.000 m2 for a new building for linguistics and cultural studies and a jointly used library, a centre for further education, teacher training, catering, administration and an underground car park for 250 cars (wa 6/2003). The future extension for art education shall be shown as footprint.
All administrative areas shall be organised in units of 285-300 m2.
Sabina Freienstein, Frankfurt am Main
Thorsten Dettmer, Bauaufsicht, Frankfurt/Main
Thomas Platte, hbm, Frankfurt/Main
Prof. Birgitta Wolff, Präsidentin Goethe-Universität
Das Preisgericht empfiehlt, die Verfasser der mit dem ersten Preis ausgezeichneten Arbeit mit der weiteren Bearbeitung zu beauftragen.
Land Hessen, vertreten durch das Hessiche Ministerium für Wissenschaft undKunst, Wiesbaden, vertreten durch das Hessische Baumanagement,Regionalniederlassung Mitte, CC Vergabe und Vertragswesen FriedbergSchützenrain 5-761169 Friedberg/HessenDEUTSCHLANDTelefon: +49 60311670E-Mail: Info.vof-fbg@hbm.hessen.deFax: +49 6031167126Weitere Auskünfte erteilen: Land Hessen vertreten durch HessischesBaumanagement, Regionalniederlassung Mitte, CC Vergabe und VertragswesenFriedbergSchützenrain 5-761169 Friedberg/HessenDEUTSCHLANDTelefon: +49 60311670E-Mail: Info.vof-fbg@hbm.hessen.deFax: +49 6031167126Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen fürden wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem)verschicken: Land Hessen vertreten durch Hessisches Baumanagement,Regionalniederlassung Mitte, CC Vergabe und Vertragswesen FriedbergSchützenrain 5-761169 Friedberg/HessenDEUTSCHLANDTelefon: +49 60311670E-Mail: Info.vof-fbg@hbm.hessen.deFax: +49 6031167126Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: Land Hessen vertretendurch Hessisches Baumanagement, Regionalniederlassung Mitte, CC Vergabeund Vertragswesen FriedbergSchützenrain 5-761169 Friedberg/HessenDEUTSCHLANDTelefon: +49 60311670E-Mail: Info.vof-fbg@hbm.hessen.deFax: +49 6031167126
Neubau für Sprach- und Kulturwissenschaften auf dem Campus Westend derGoethe-Universität Frankfurt am Main, 3. Bauabschnitt.
Das Land Hessen beabsichtigt die Errichtung eines Neubaus für dieaußereuropäischen Sprachen, Kunst und Musik mit einer gemeinsamenBereichsbibliothek, dem Zentrum für Weiterbildung, der Lehrerfortbildungund einer Verpflegungsstation, Verwaltungsräumlichkeiten desStudentenwerkes sowie einer Tiefgarage für 250 Stellplätze. Die Maßnahmestellt mit weiteren, sich bereits in der Umsetzung befindlichen Projektenden vorläufigen Abschluss der Entwicklung der universitären Kernzone desCampus Westend der Goethe-Universität Frankfurt dar. Das Vorhaben umfasstrund 12 000 m² NF (1-7). Für das Projekt ist ein nicht-offenerRealisierungswettbewerb nach RPW 2013 im Rahmen eines VOF-Verfahrens mitvorangestelltem Teilnahmewettbewerb vorgesehen.
Zur Bewerbung um die Teilnahme am Wettbewerb aufgefordert sind Architekten(s. III.2).Mit Erfüllung der formalen und fachlichen Mindestkriterien belegt derBewerber seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit. DieAuswahl der Teilnehmer erfolgt bei Erfüllung der Mindestkriterien, soferndie Zahl der Bewerber die Zahl der zum Wettbewerb aufzuforderndenTeilnehmer überschreitet, ausschließlich auf Basis qualitativer Kriterien(Auswahlkriterien). Der Auslober behält sich das Recht vor, für den Fallgleichwertiger Bewerbungen per Los zu entscheiden. Für dasBewerbungsverfahren bezieht sich der Auslober auf Eigenerklärungen. Solltesich im Verlauf des Verfahrens herausstellen, dass die Erklärungen nichtder Wahrheit entsprechen, wird der Bewerber aus dem Verfahren – unabhängigvom Verfahrensstand – ausgeschlossen. Der Auslober behält sich das Rechtvor, in Zweifelsfällen Nachweise zu verlangen oder nähere Informationeneinzuholen. Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist der Bewerbungsbogenvon jedem Bewerber auszufüllen; die geforderten Referenzen (III.1.2.k)können kumuliert werden.
a) Die Bewerbungsfrist ist beachtet;b) Die Bewerbungsunterlagen sind vollständig;c) Die Richtigkeit der geforderten Eigenerklärungen ist durch eigenhändigeUnterschrift bestätigt;d) Die Bewerbung erfolgt in deutscher Sprache;e) Teilnahmehindernisse gemäß § 4 Abs. 6 und 9 VOF liegen nicht vor;f) Teilnahmehindernisse gemäß § 4 (2) RPW 2013 liegen nicht vor;g) Nachweis nach VOF § 5 Abs. 4 a) Berufshaftpflichtversicherung (511 290EUR Personen-/1 022 580 EUR Sachschäden);h) Nachweis nach VOF § 5 Abs. 4 c) Erklärung über den Gesamtumsatz desBewerbers und seinen Umsatz für entsprechende Leistungen in den letzten 3Jahren;i) Verbindliche Erklärung des Bewerbers nach § 4 Abs. 2 VOF bezüglichVerknüpfung oder Zusammenarbeit mit Anderen;
j) Der Bewerber erfüllt die Anforderungen an die fachliche Qualifikation(s. u. III.2);k) Der Bewerber ist verantwortlich für die Planung und Realisierung vonzwei Referenzprojekten (Referenzprojekt A und B), bei denen folgendeAnforderungen erfüllt sein müssen:— Die Referenzprojekte sind vertraglich mind. der Honorarzone III der HOAIzugeordnet,— Das Referenzprojekt A umfasst mind. 4 000 m² NF, das Referenzprojekt Bumfasst mind. 1 500 m² NF,— Bei beiden Referenzprojekten ist der Bewerber verantwortlich mind. fürdie LPH 2 bis 4 und Teilen von 5 (Leitdetails) sowie 8 (künstlerischeOberleitung) § 15 (alt) bzw. § 33 (2009) HOAI in den letzten 5 Jahren(seit 2008),— Die Referenzprojekte müssen fertig gestellt und im fertig gestelltenZustand auf den beizufügenden Referenzblättern dargestellt sein.l) Ausnahmeregelung: „Junge Büros“ (Diplom im Jahre 2003 und später)können sich mit bis zu 2 entsprechenden Referenzprojekten(„Fremdprojekt/e“) bewerben, die sie in verantwortlicher Position imAngestelltenverhältnis bearbeitet haben. Voraussetzung ist, dass dervormalige Arbeitgeber die verantwortliche Position bestätigt und seinEinverständnis zur Bewerbung mit seinem/seinen Projekt/en gibt. Die„Fremdprojekte“ müssen die o. g. Anforderungen erfüllen. Erfolgt dieBewerbung mit 2 „Fremdprojekten“, muss zusätzlich ein eigenes Projekt(Referenzprojekt C) eingereicht werden, das zur Beurteilung der eigenen„Handschrift“ des Bewerbers in Bezug auf diestädtebaulich-architektonischen Qualität dient. Für dieses Projekt gibt eskeine Anforderung an die Mindestgröße, im Übrigen gelten dieselbenAnforderungen wie oben unter III.1.2 k).
Erfüllen mehr Bewerber die Mindestkriterien, als zum Wettbewerb zugelassenwerden sollen, entscheidet der Auslober anhand folgender Auswahlkriterienund mithilfe eines Punktesystems über die Zulassung zur Teilnahme:m) Bei den 2 Referenzprojekten handelt es sich um den Neubau einesInstitutsgebäudes für Lehre und Forschung oder eine Bibliothek (max. 2Nennungen je 5 Punkte = max. 10 Punkte);n) Kenntnisse und Qualifikationen im energetischen Bauen. Anerkannt werdenGebäude mit besonderem energetischen Standart oder Fortbildungsnachweise(nicht älter als von 2008). Die Fortbildungsnachweise müssen vonunabhängiger Stelle anerkannt sein, von Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen desBewerbers absolviert worden sein und der Aneignung von Kenntnissen deraktuellen Technikstandarts und Normen dienen (max. 2 Nennungen je 5 Punkte= max. 10 Punkte);o) Wettbewerbserfolge (= 3. Preis und besser) (seit 2008) (max. 3Nennungen je 1 Punkt plus 2 x je 1 Punkt, falls es sich bei dem/denWettbewerbserfolg/en um ein Institutsgebäude für Lehre und Forschunghandelt = max. 5 Punkte);p) Architektonisch-städtebauliche Qualität der Referenzprojekte (bis zu 75Punkte). Die architektonisch-städtebauliche Qualität wird anhand derbeigefügten Referenzblätter beurteilt. Die Referenzblätter müssenaussagekräftig sein und einen Eindruck der inneren und äußerenarchitektonischen Gestaltung der Gebäude und ihrer Einfügung in denstädtebaulichen Kontext zeigen sowie die funktionale Organisationnachvollziehbar machen. Ergänzend können Pläne oder andere grafischeDarstellungen beigefügt werden. Die Beurteilung erfolgt in einerGesamtschau aller eingereichten Referenzprojekte ausschließlich aufGrundlage der eingereichten Unterlagen dahingehend, ob die anhand derReferenzen erkennbare architektonische Qualität einen Beitrag zurgestellten Wettbewerbsaufgabe erwarten lässt.Die Bewertung erfolgt anhand von (max. 75) Punkten in 4 Kategorien:— zu erwarten ist kein Beitrag = 0 Punkte,— zu erwarten ist ein durchschnittlicher Beitrag = bis zu 25 Punkte,— zu erwarten ist ein überdurchschnittlicher Beitrag = bis zu 50 Punkte,— zu erwarten ist ein herausragender Beitrag = bis zu 75 Punkte.Die Bewertung erfolgt durch ein Auswahlgremium, bestehend aus Vertreterndes Auslobers und der Goethe-Universität Frankfurt sowie bis zu dreiunabhängigen Fachleuten als Berater, die die Qualifikation derWettbewerbsteilnehmer haben. Der Auslober wird sich die Empfehlung desAuswahlgremiums zu Eigen machen. Jede Stimme, auch die der Berater, zähltgleichwertig, in die Bewertung fließt der Mittelwert der Bewertungen deran der Auswahl Beteiligten ein.
Die Bewerbungsunterlagen umfassena) Der ausgefüllte Bewerbungsbogen mit den Eigenerklärungen; hier sindalle Angaben einzutragen. Der Bewerbungsbogen ist kostenlos herunter zuladen von der Website des Wettbewerbs der HAD. Es erfolgt kein Versand perEmail,b) Maximal 3 DIN A4-Blätter (Querformat) (Referenzblätter) zur Darstellungder Referenzprojekte (mind. je eines für die als Mindestkriteriumgeforderten Referenzprojekte gemäß III.1.2 k) und ggf. III.1.2 l). DieReferenzblätter dienen zur Beurteilung der städtebaulich-architektonischenQualität. Die Darstellung umfasst Pläne und Fotos und ggf. zusätzlichRenderings, die die städtebauliche Einbindung ebenso erkennen lassen wiedie Fassadengestaltung,c) Bei Inanspruchnahme der Ausnahmeregelung für junge Büros:Bestätigung/Einverständniserklärung des vormaligen Auftraggebers,d) Die Bewerbungsunterlagen sind zweifach einzureichen – einmal alsAusdruck/in Papierform im Original unterschrieben und einmal inelektronischer Form (Adressen siehe I.1) – Anträge auf Teilnahme).e) Andere als die verlangten Erklärungen und Informationen und weitereReferenzblätter werden nicht zur Kenntnis genommen. Für den Fall, dassüber das zulässige Maximum hinausgehende Referenzprojekte und/oderReferenzblätter eingereicht werden, wird die Auswahl der zu wertendenUnterlagen vom Auftraggeber getroffen. Hierbei hat der Bewerber keinenAnspruch auf die Wertung einer bestimmten Unterlage.
Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: jaTeilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die diegeforderten fachlichen Anforderungen erfüllen.Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wennsie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tageder Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Architektin / Architekt zuführen. Ist in dem Heimatstaat des Bewerbers die Berufsbezeichnunggesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen alsArchitektin/Architekt, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigenBefähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie2005/36/EG – Berufsanerkennungsrichtlinie – gewährleistet ist und denVorgaben des Rates vom 7.9.2005 über die Anerkennung vonBerufsqualifikationen (ABI. EU Nr. L 255 S. 22) entspricht.Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wennzu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, dieder anstehenden Planungsaufgabe entsprechen, und wenn ein bevollmächtigterVertreter der juristischen Person und der Verfasser der Wettbewerbsarbeitdie fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestelltwerden. Bewerbergemeinschaften natürlicher und juristischer Personen sindebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied derBewerbergemeinschaft teilnahmeberechtigt ist.Jeder Teilnehmer hat seine Teilnahmeberechtigung eigenverantwortlich zuprüfen. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Verantwortung.Mehrfachbewerbungen, d. h. parallele Bewerbungen als Einzelbewerber undgleichzeitig als Gesellschafter einer Bewerbergemeinschaft, werdenausgeschlossen. Den Teilnehmern ist freigestellt, Fachberater bei derEntwurfserstellung hinzuzuziehen. Für diese gelten dieTeilnahmebedingungen nicht. Bei der Abgabe der Wettbewerbsarbeiten sind inder Verfassererklärung sämtliche am Wettbewerb beteiligtenMitarbeiter/Mitarbeiterinnen mit Vor- und Zuname zu benennen.
Bewertung der Eignungskriterien zur Teilnahme am Wettbewerb gem. III.1.1),III.1.2) und III.1.3).Die Kriterien zur Beurteilung der Wettbewerbsarbeiten werden in derAuslobung genannt.Die Zuschlagskriterien des Verhandlungsverfahrens werden den zurVerhandlung eingeladenen Teilnehmern gemäß § 11 Abs. 2 VOF mit derEinladung zur Verhandlung genannt.
UnterlagenSchlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme:29.8.2014 - 10:00
Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: jaAnzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Die Preissumme wird nach RPW2013 bestimmt.
Der Auslober wird gemäß Ziff. 8.2 RPW mit der Umsetzung des Projekts einender Preisträger unter Berücksichtigung der Empfehlung des Preisgerichtsmit den weiteren Planungsleistungen gemäß § 34 HOAI 2013 mit denLeistungsphasen 2-8 beauftragen, sofern kein wichtiger Grund derBeauftragung entgegensteht. Die Beauftragung der einzelnen Leistungsphasenerfolgt gemäß RBBau stufenweise. Es wird darauf hingewiesen, dass imAnschluss an den Wettbewerb ein Verhandlungsverfahren gemäß VOF 2009durchgeführt wird, in das alle Preisträger einbezogen werden. Die denVerhandlungen zugrunde gelegten Zuschlagskriterien werden den Preisträgernmit Einladung zum Verhandlungsgespräch mitgeteilt. Das Wettbewerbsergebnisbzw. die Empfehlung des Preisgerichts wird dabei angemessen berücksichtigtwerden.Der Auslober behält sich in Abhängigkeit vom Ergebnis des Wettbewerbesvor, die Preisträgerentwürfe zur Konkretisierung des Auftragsgegenstandesweiterentwickeln/optimieren zu lassen. DieseWeiterentwicklungs-/Optimierungsphase wird – ggfs. abweichend von der RPW2013 nicht anonym – im Rahmen des Verhandlungsverfahrens durchgeführtwerden.Eventuell auftretende Fragen sind spätestens bis zum 25.8.2014, 12:00 Uhr,schriftlich per E-Mail an die im Anhang A I genannte Kontaktadresse zurichten.Auf die Rügepflichten gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wirdausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 107 Abs. 3 Satz1 Nr. 4 GWB: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nachEingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zuwollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.Kostenfreier Download der Unterlagen auf :www.had.de/onlinesuche_langfassung.html?showpub=5ZQJ613Q4SK7FNHTnachr. HAD-Ref. : 39/5305nachr. V-Nr/AKZ : A.0416.095142

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