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Timestamp: 2019-08-20 07:13:19+00:00

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Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 202 Betriebse ... / c) Einmalige Veräußerungsverluste
Rz. 42 Die Hinzurechnung von Veräußerungsverlusten setzt die Einmaligkeit des Verlustes voraus. Das bedeutet, der Verlust muss auf einen Geschäftsvorfall zurückzuführen sein, der sich typischerweise nur einmalig ereignet. Resultiert der Verlust aus dem regulären Geschäftsbetrieb des Unternehmens, unterbleibt die Hinzurechnung.mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 11 Wertpapier ... / ii) Rückstellungen
Rz. 358 Rückstellung können in der Vermögensaufstellung abgezogen werden.mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 11 Wertpapier ... / gg) Hypothek
Rz. 355 Hypotheken, die mit einem Betriebsgrundstück in wirtschaftlichem Zusammenhang stehen, sind abzuziehen, soweit sie bei der steuerlichen Gewinnermittlung zum Betriebsvermögen gehören.mehr
Rz. 363 Der Substanzwert ist auch bei nicht bilanzierenden Gewerbetreibenden und freiberuflich Tätigen als Mindestwert anzusetzen. Die Bewertung von einzelnen Wirtschaftsgütern war bei nicht bilanzierenden Gewerbetreibenden und freiberuflich Tätigen bereits bei Bewertungsstichtagen vor dem 1.1.2009 erforderlich. aa) Wirtschaftsgüter und sonstige Ansätze Rz. 364 Der Umfang de...mehr
a) Anteile ohne Einfluss auf die Geschäftsführung aa) R 101 Abs. 8 ErbStR 2003 Rz. 640 Die Regelbewertung führt zu einem Anteilswert, der einer Beteiligung zukommt, die Einfluss auf die Geschäftsführung der Gesellschaft vermittelt. Dies folgt daraus, dass die Ertragsaussichten aus den künftigen ausschüttungsfähigen Erträgen abgeleitet werden, so dass thesaurierte Erlöse nicht...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 199 Anwendung ... / aa) Komplexe Strukturen
Rz. 105 Bei der Konzeption des vereinfachten Ertragswertverfahrens ist eine grundsätzliche Orientierung an dem von den Oberfinanzdirektionen Nordrhein-Westfalens entwickelten Leitfaden erkennbar, der in der Praxis im Wesentlichen in Betriebsprüfungsfällen relevant war. Der Leitfaden und auch das vereinfachte Ertragswertverfahren eignen sich grundsätzlich lediglich für klein...mehr
Rz. 365 Die Zugehörigkeit von Schulden und sonstigen Abzüge zum Betriebsvermögen richtet sich bei nicht bilanzierenden Gewerbetreibenden und freiberuflich Tätigen nach R B 103.2 ErbStR 2011: „(1) 1Bei nicht bilanzierenden Gewerbetreibenden und freiberuflich Tätigen sind Schulden und sonstige Abzüge nur zu berücksichtigen, wenn sie in wirtschaftlichem Zusammenhang mit der Ges...mehr
Rz. 99 Die Finanzverwaltung hat Anhaltspunkte formuliert, in welchen Fällen vom Vorliegen begründeter Zweifel auszugehen ist. Die beispielhafte Aufzählung der maßgebenden Anhaltspunkte wirft zwar weitere Fragen auf. Dennoch wird erkennbar, wie die Finanzverwaltung grundsätzlich mit dieser Frage umgehen will. Rz. 100 R B 199.1 Abs. 6 ErbStR 2011 hat folgenden Wortlaut: 1Insbes...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 203 Kapitalis ... / III. Bedeutung des Kapitalisierungsfaktors
Rz. 27 Soweit der Kapitalisierungsfaktor im Einzelfall hoch erscheint, ergeben sich für den Steuerzahler Chancen einer niedrigeren Steuerlast, weil das Bewertungsergebnis des vereinfachten Ertragswertverfahrens nicht nur als Bemessungsgrundlage für die Erbschaft-/Schenkungsteuer von Bedeutung ist. Auch die Frage, ob der Steuerzahler von der Regelverschonung (§ 13a, § 13b Er...mehr
Rz. 135 Wenn aufgrund besonderer Umstände der künftige Jahresertrag nicht aus den Vergangenheitserträgen abgeleitet werden kann, will sich die Finanzverwaltung nicht an die im vereinfachten Ertragswertverfahren ermittelten Werte binden lassen. Derartige Fallgestaltungen sind beispielsweise bei Wachstumsunternehmen ebenso zu erwarten, wie bei branchenbezogenen oder auch allg...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 11 Wertpapier ... / 4. Ableitung des gemeinen Werts aus mehreren Verkäufen oder auch aus einem einzigen Verkauf
Rz. 158 Die Frage, ob das Verfahren zur Ableitung des gemeinen Werts von Aktien und Anteilen an Kapitalgesellschaften auch dann angewandt werden darf, wenn nicht mehrere Verkäufe, sondern nur ein einziger Verkauf in der maßgebenden Zeit vorliegt, war bis zum Ergehen des BFH-Urteils vom 5.3.1986 nicht eindeutig geklärt. Der RFH hat die Auffassung vertreten, dass sich der gem...mehr
Rz. 88 Aktien mit gleichen Rechten bilden eine Gattung (§ 11 Satz 2 AktG). Aktiengattungen werden durch die Satzung begründet (§ 23 Abs. 3 Nr. 4 AktG). Aktien verschiedener Gattungen entstehen durch unterschiedliche Ausgestaltung der Mitgliedschaftsrechte. Vorzugsaktien sind im Verhältnis zu Stammaktien eine besondere Gattung. Die Vorrechte der Vorzugsaktien können sich auf...mehr
Rz. 697 Die Anweisungen für Holdinggesellschaften gelten auch für andere Gesellschaften, deren Rohvermögen zu mehr als 75 % aus Aktien und anderen Anteilen besteht. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um Anteilsbesitz von inländischen oder ausländischen Gesellschaften handelt und ob die Anteile unmittelbar oder mittelbar, z.B. über eine Personengesellschaft oder über einen...mehr
Rz. 83 Die Regelung des § 200 Abs. 4 BewG ist auf eine Überlegung zurückzuführen, nach der Wirtschaftsgüter, die innerhalb von zwei Jahren vor dem Bewertungsstichtag in das zu bewertende Unternehmen eingelegt worden sind, nur während eines kurzen Zeitraums dazu beitragen konnten, die Erträge der vergangenen Jahre zu erhöhen. Somit könnte wegen der grundsätzlich vergangenhei...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, ErbStG § 25 Besteuer ... / IV. Absatz 1 Satz 3
Rz. 17 Nach § 25 Abs. 1 Satz 3 ErbStG kann die gestundete Steuer jederzeit auf Antrag des Erwerbers mit ihrem Barwert nach § 12 Abs. 3 BewG abgelöst werden. Aus Sicht des Gesetzgebers handelt es sich bei der Stundung nach § 25 Abs. 1 Satz 2 ErbStG um eine Steuervergünstigung. Theoretisch könnte der Erwerber natürlich auch einfach auf die Stundung verzichten. Regelmäßig dürf...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 11 Wertpapier ... / ee) Zusammenrechnung bei einer Unterbeteiligung
Rz. 671 Eine atypische Unterbeteiligung an dem Stammanteil einer GmbH ist nicht deshalb ohne Einfluss auf die Geschäftsführung der GmbH, weil nach dem Unterbeteiligungsverhältnis nur der Hauptbeteiligte die Gesellschaftsrechte gegenüber der GmbH ausüben kann. Im Streitfall war gegenüber der Gesellschaft der Hauptbeteiligte allein berechtigt und verpflichtet. Im Innenverhält...mehr
Rz. 285 Die Ergebnisse der Wertermittlung weisen bei der Unternehmensbewertung grundsätzlich regelmäßig eine große Streubreite auf, weil das jeweilige Unternehmen hinsichtlich der Chancen und Risiken prognostizierend eingeschätzt werden muss. Diese sich aus der Natur der Sache her ergebende Schwierigkeit besteht erst recht bei jeder vereinfachten Wertermittlungsmethode. Den...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 11 Wertpapier ... / cc) Kaskadeneffekt
Rz. 707 Zum Begriff "Kaskadeneffekt" vgl. Troll Folgendes aus: "Der sog. ‚Kaskadeneffekt‘ ergibt sich bei der Bewertung von GmbH-Anteilen zwangsläufig aus dem System des Stuttgarter Verfahrens, würde sich aber mehr oder weniger bei jeder anderen Bewertungsmethode zeigen, die vom Vermögen und Ertrag der GmbH ausgeht. Dabei handelt es sich um den Fall, daß zum Vermögen der Gmb...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 11 Wertpapier ... / 4. Berechnungsverfahren
Rz. 530 Die jeweilige Fassung der zu den unterschiedlichen Bewertungsstichtagen maßgebenden Regelungen zur Bewertung nicht notierter Aktien und Anteile an Kapitalgesellschaften nach dem Stuttgarter Verfahren bildete ein System von Anordnungen, die im Einzelnen aufeinander abgestimmt, voneinander abhängig sind und in ihrer Gesamtheit ein einheitliches Berechnungsverfahren bi...mehr
Rz. 732 Die Gesellschafter sind im Allgemeinen nach dem Verhältnis ihrer Anteile am Stammkapital am Vermögen und am Gewinn beteiligt. Die Anteile sind dann mit gleichen Rechten ausgestattet. Durch Gesellschaftsvertrag kann jedoch auch ein anderes Beteiligungsverhältnis vereinbart werden. Die anderweitige Beteiligung kann sich sowohl auf das Vermögen als auch auf den Gewinn ...mehr
Rz. 21 Nach der Konzeption des vereinfachten Ertragswertverfahrens wird bei allen Branchen ein einheitliches Unternehmerrisiko unterstellt. Diese Annahme ist stark typisierend. Sie wird einer individuellen Unternehmensbewertung nicht gerecht, weil die Risiken in den verschiedenen Branchen äußerst unterschiedlich gestreut sind. Handelt es sich bei dem zu bewertenden Betrieb ...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 202 Betriebse ... / Inhalt der Erläuterungen
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 11 Wertpapier ... / e) Komplementär-GmbH
Rz. 730 Bei der Bewertung der Anteile an einer GmbH, die Komplementärin einer GmbH & Co. KG oder an einer KGaA ist, dürfen die Ertragsaussichten der GmbH aus ihrer Beteiligung an der KG nicht außer Betracht bleiben. Erhält die GmbH neben der Kostenerstattung für die Geschäftsführung der KG nur ein Entgelt für die Übernahme des Haftungsrisikos, so ist der gemeine Wert der An...mehr
Rz. 26 Zum nicht betriebsnotwendigen Vermögen gehören solche Wirtschaftsgüter, die aus dem zu bewertenden Unternehmen herausgelöst werden können, ohne die eigentliche Unternehmenstätigkeit zu beeinträchtigen. Sofern Schulden mit diesen Wirtschaftsgütern in wirtschaftlichem Zusammenhang stehen, gehören diese ebenfalls zum nicht betriebsnotwendigen Vermögen. Der Begriff des n...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 11 Wertpapier ... / d) Behandlung der Körperschaftsteuer
Rz. 591 Bis zur Körperschaftsteuer-Reform 1977 wurde die nach dem jeweiligen körperschaftsteuerrechtlichen Einkommen veranlagte Körperschaftsteuer zur Ermittlung des Ertragshundertsatzes von dem jeweiligen Einkommen abgezogen (Abschn. 78 Abs. 1 Nr. 2c VStR 1977 und 1980). Rz. 592 Ab 2001 wird diese Anweisung wegen des Übergangs vom Vollanrechnungsverfahren zum Halbeinkünfte...mehr
Rz. 410 Abschn. 18 Abs. 3 Nr. 2 BV-Erlass vom 25.6.2009 enthielt anders als Abschn. 5 Abs. 3 Nr. 1 BV-Erlass vom 25.6.2009 keinen Hinweis, dass die Aufwendungen auf betrieblichen Grundbesitz (Grund und Boden, Betriebsgebäude, Außenanlagen, sonstige wesentliche Bestandteile und Zubehör) hinzuzurechnen sind. Dies dürfte dennoch nichts an der Notwendigkeit einer entsprechenden...mehr
Rz. 579 Dem Steuerbilanzgewinn sind insbesondere zuzurechnen Sonderabschreibungen, erhöhte Absetzungen für Abnutzung – AfA – (vgl. hierzu z.B. die erhöhten AfA nach dem Einkommensteuerrecht – § 7a ff. EStG i.V.m. § 8 KStG), Bewertungsabschläge, Zuführungen zu steuerfreien Rücklagen sowie Teilwertabschreibungen. Zu berücksichtigen sind nur die normalen AfA (R 99 Abs. 1 Nr. 1...mehr
Rz. 415 In diesem Zusammenhang ergeben sich zum Teil offene Fragen bei der zeitanteiligen Berücksichtigung der Korrekturbeträge. Beispiel Ein Gewerbebetrieb ist zum 1.7.2017 zu bewerten. Das Wirtschaftsjahr entspricht im Kalenderjahr. Eine Zwischenbilanz zum 1.7.2017 liegt nicht vor. Der Gewinn für das Wirtschaftsjahr 2017 beträgt 1 000 000 EUR. In dem Gewinn sind für die Mo...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 11 Wertpapier ... / i) Anteile an gemeinnützigen Kapitalgesellschaften
Rz. 741 Für Anteile an gemeinnützigen Gesellschaften – mit Ausnahme der Wohnungsbaugesellschaften, für die nach dem BMF seit 1989 die Regelbewertung anzuwenden ist – wird der gemeine Wert in der Weise ermittelt, dass der Vermögenswert um einen Abschlag gemindert wird. Dieser Abschlag wird nach Abschn. 82 Abs. 1 VStR 1989 mit 50 % bemessen und nach Abschn. 16 Abs. 1 VStR 199...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 200 Vereinfac ... / 4. Umfang des nicht betriebsnotwendigen Vermögens
Rz. 41 In der Praxis können zum nicht betriebsnotwendigen Vermögen verschiedene Arten von Wirtschaftsgütern gehören. Dies ist in Abhängigkeit vom jeweiligen Unternehmenszweck unterschiedlich. R B 200 Abs. 2 ErbStR 2011 enthält eine beispielhafte Aufzählung von Wirtschaftsgütern, die zum nicht betriebsnotwendigen Vermögen gehören können. Danach sind insbesondere Grundstücke, G...mehr
Rz. 335 Nach Abschn. 4 Abs. 3 Satz 4 BV-Erlass vom 25.6.2009 gehören auch selbst geschaffene oder entgeltlich erworbene immaterielle Wirtschaftsgüter (z.B. Patente, Lizenzen, Warenzeichen, Markenrechte, Konzessionen, Bierlieferrechte) ausdrücklich zum Betriebsvermögen. Nach Satz 5 war allerdings der Geschäfts- oder Firmenwert oder der Praxiswert bei der Ermittlung des Subst...mehr

References: § 202
 § 11
 § 11
 § 199
 § 203
 § 13
 § 11
 § 200
 § 25
 § 25
 § 12
 § 25
 § 11
 § 11
 § 11
 § 202
 § 11
 § 11
 § 7
 § 8
 § 11
 § 200