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Timestamp: 2019-08-23 20:01:52+00:00

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Pilotenausbildung | Rechtslupe
Wer­bungs­kos­ten­ab­zug für Berufs­aus­bil­dungs­kos­ten
Der Bun­des­fi­nanz­hof hat dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt die Fra­ge vor­ge­legt, ob es mit dem Grund­ge­setz ver­ein­bar ist, dass nach § 9 Abs. 6 EStG Auf­wen­dun­gen des Steu­er­pflich­ti­gen für sei­ne erst­ma­li­ge Berufs­aus­bil­dung oder für ein Erst­stu­di­um, das zugleich eine Erst­aus­bil­dung ver­mit­telt, kei­ne Wer­bungs­kos­ten sind, wenn die­se Berufs­aus­bil­dung oder die­ses Erst­stu­di­um nicht im Rah­men eines Dienst­ver­hält­nis­ses
Eine Frau die wegen einer zu gerin­gen Kör­per­grö­ße nicht zur Pilo­ten­aus­bil­dung zuge­las­sen wor­den ist, kann mög­li­che Ansprü­che nach dem AGG nur gegen­über der poten­ti­el­len Arbeit­ge­be­rin gel­tend machen. Gegen die das Bewer­bungs­ver­fah­ren durch­füh­ren­de Gesell­schaft besteht kein Schmer­zens­geld­an­spruch, wenn es an der not­wen­di­gen schwer­wie­gen­den Ver­let­zung des all­ge­mei­nen Per­sön­lich­keits­rechts fehlt. So das Lan­des­ar­beits­ge­richt
Der Abzug der Auf­wen­dun­gen für eine erst­ma­li­ge Berufs­aus­bil­dung als Wer­bungs­kos­ten ist gemäß § 9 Abs. 6, § 12 Nr. 5 EStG n.F. aus­ge­schlos­sen. Maß­geb­lich sind im Streit­fall § 9 Abs. 6 und § 12 Nr. 5 EStG in der Fas­sung des Bei­­trei­bungs­­­rich­t­­li­­ni­en-Umset­zungs­­ge­­se­t­­zes (EStG n.F.). Die Neu­reg­lung wur­de im Bun­des­ge­setz­blatt vom 13.12.2011 verkündet.Gemäß Arti­kel 25
Eine Zweit­aus­bil­dung setzt den Abschluss der ers­ten Aus­bil­dung vor­aus. Vor die­sem Abschluss – etwa bei par­al­lel betrie­be­nen Aus­bil­dun­gen – kann ein­kom­men­steu­er­lich kei­ne Zweit­aus­bil­dung vor­lie­gen. Nach §§ 9 Abs. 6 i.V.m. 12 Nr. 5 EStG (in der Fas­sung des Bei­­trei­bungs­­­rich­t­­li­­nie-Umset­zungs­­ge­­se­t­­zes vom 7. Dezem­ber 2011) dür­fen Auf­wen­dun­gen eines Steu­er­pflich­ti­gen für sei­ne erst­ma­li­ge Berufs­aus­bil­dung oder
Für Auf­wen­dun­gen, die für den Erwerb der Pri­vat­pi­lo­ten­li­zenz (PPLA) getä­tigt wer­den, ist nach einer Ent­schei­dung des Finanz­ge­richts Baden-Wür­t­­te­m­berg kein Vor­steu­er­ab­zug mög­lich. Der Vor­steu­er­ab­zug ist bereits des­halb nicht mög­lich, weil die ihm zugrun­de lie­gen­den Leis­tun­gen nach Über­zeu­gung des Senats nicht für das Unter­neh­men des Klä­gers, son­dern für Belan­ge sei­ner pri­va­ten Lebens­füh­rung
Auf­wen­dun­gen einer erst­ma­li­gen Berufs­aus­bil­dung kön­nen als vor­ab ent­stan­de­ne Wer­bungs­kos­ten anzu­er­ken­nen sein. § 12 Nr. 5 EStG lässt eben­so wie § 10 Abs. 1 Nr. 7 EStG den Vor­rang des Wer­bungs­kos­ten­ab­zugs und Betriebs­aus­ga­ben­ab­zugs unbe­rührt. Allein die Mög­lich­keit, dass die­se Berufs­tä­tig­keit spä­ter auch im Aus­land aus­ge­übt wer­den könn­te, begrün­det noch kei­nen unmit­tel­ba­ren wirt­schaft­li­chen Zusam­men­hang i.S.

References: § 9
 § 9
 § 12
 § 9
 § 12
 § 12
 § 10