Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=III%20ZR%203/05
Timestamp: 2016-10-01 12:07:34+00:00

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BGH, 28.07.2005 - III ZR 3/2005 - dejure.org
Rechtsprechung BGH, 28.07.2005 - III ZR 3/2005 Volltextver�ffentlichungen (15)
BGB � 145, � 611 Abs. 1, TKV � 15, Abs. 1 Satz 1
BGB � 145, � 611 Abs. 1, TKV � 15, Abs. 1 Satz 1Vertragsverh�ltnisse bei Inanspruchnahme von Mehrwertdiensten
Mehrwertdienste, Voraussetzungen f�r Zustandekommen eines Vertrag �ber die Erbringung von Verbindungsleistungen
Vertrag �ber die Erbringung von Verbindungsleistungen zwischen dem Inhaber eines Telefonanschlusses und dem Verbindungsnetzbetreiber sowie dem Plattformbetreiber; Vertragsschluss durch Bereithalten einer Leistung des Anbieters im Wege der sogenannten Realofferte und eine Annahme des Angebots mit deren Inanspruchnahme durch den Nutzer
Kein Vertrag �ber die Erbringung von Verbindungsleistungen
BGB � 145, � 611 Abs. 1; TKV � 15, � 15 Abs. 1 Satz 1
Zum Verg�tungsanspruch bei Nutzung eines Mehrwertdienstes
Vertragsschlu� bei Inanspruchnahme von "Mehrwertdiensten" (0190-Nummer)
Anspr�che eines Verbindungsnetzbetreibers
Entgeltanspruch von Verbindungsnetz- und Plattformbetreibern gegen�ber Telefonkunden
Zu den Vertragsverh�ltnissen bei Mehrwertdiensten: Der Verbindungsnetz- und Plattformbetreiber kann bei Mehrwertdienste-Anrufen grunds�tzlich nicht erfolgreich vom Anschlu�nutzer verlangen, dass er an ihn zahlt
heise.de (Pressebericht, 19.08.2005)
Forderungen von Verbindungsnetzbetreibern an Telefonkunden hinf�llig
� 145, � 611 Abs. 1BGB; � 15, Abs. 1 Satz 1 TKVVertragsverh�ltnisse bei Inanspruchnahme von Mehrwertdiensten; Internetrecht
"Verbindungsnetzbetreiber" geht leer aus - Grundsatzurteil des BGH zum Entgeltanspruch gegen�ber Telefonkunden
Entscheidung �ber Entgeltanspruch von Verbindungsnetz- und Plattformbetreibern gegen�ber Telefonkunden
Vertragsverh�ltnisse bei Mehrwertdiensten
Kein Vertragsschluss mit Verbindungsnetzbetreiber bei 0190-Nummern
Keine Forderungen von Verbindungsnetzbetreibern gg�. Telefonkunden
Anbieter von 0190 und 0900er Rufnummern m�ssen Geb�hren zur�ckzahlen.
Abrechnung von 0190er-Nummern durch den Verbindungsnetzbetreiber
Forderungseinzugsberechtigung des Verbindungsnetzbetreibers f�r Mehrwertdienste
Kein Entgeltanspruch des Verbindungsnetzbetreibers / Plattformbetreibers
Betreiber von 0190 und 0900er Rufnummern m�ssen Geb�hren zahlen
Schuldrecht - Mehrwertdienste: Vertragsschluss nur bei klarem Hinweis auf Mitwirkung des Betreibers
Betreiber von 0190 und 0900er Rufnummern m�ssen Geb�hren zur�ckzahlen
LG Potsdam, 09.12.2004 - 7 S 132/04
BGH, 28.07.2005 - III ZR 3/2005
NJW 2005, 3636
WM 2005, 2054
K&R 2005, 462
Wird zitiert von ... (23) BGH, 16.03.2006 - III ZR 152/05 Zu Vertr�gen �ber R-Gespr�chea) Ein Vertrag �ber die Erbringung von Telekommunikationsdienstleistungen, durch den neben den als Dauerschuldverh�ltnis zu qualifizierenden Telefondienstvertrag mit dem Teilnehmernetzbetreiber - hier mit der D. T. AG - ein weiteres Rechtsverh�ltnis mit einem anderen Anbieter hinzutritt (vgl. Senatsurteil BGHZ 158, 201, 203 f; Senatsurteile vom 22. November 2001 - III ZR 5/01 - NJW 2002, 361, 362 und vom 28. Juli 2005 - III ZR 3/05 - NJW 2005, 3636, 3637, mit zustimmenden Besprechungen von Mankowski NJW 2005, 3614 ff und Tiedemann BGHReport 2005, 1362 f sowie ablehnender Anmerkung von Ditscheid MMR 2005, 599 f), kommt von Seiten des Nutzers regelm��ig �ber die Anwahl einer bestimmten Nummer am Telefonger�t oder am Computer zustande (Senatsurteil vom 28. Juli 2005 aaO).Die in den Senatsurteilen vom 28. Juli 2005 (aaO) und vom 20. Oktober 2005 (III ZR 37/05 - WM 2005, 2333, 2334 f) angestellten Erw�gungen sind auf die vorliegende Fallgestaltung nicht �bertragbar.
BGH, 16.11.2006 - III ZR 58/06 Geltendmachung von Verg�tungen f�r die Nutzung von Mehrwertdienstangeboten durch …a) Zum einen besteht der als Dauerschuldverh�ltnis zu qualifizierende Telefondienstvertrag, durch den sich der Teilnehmernetzbetreiber - hier die Kl�gerin - verpflichtet, dem Kunden den Zugang zum �ffentlichen Telekommunikationsnetz zu er�ffnen und zu erm�glichen, unter Aufbau abgehender und Entgegennahme ankommender Telefonverbindungen mit anderen Teilnehmern eines Telefonfest- oder Mobilfunknetzes Sprache oder sonstige Daten auszutauschen (vgl. Senatsurteil BGHZ 158, 201, 203; Senatsurteile vom 22. November 2001 - III ZR 5/01 - NJW 2002, 361, 362, vom 28. Juli 2005 - III ZR 3/05 - NJW 2005, 3636, 3637 …und vom 16. M�rz 2006 - III 152/05 - NJW 2006, 1971, Rn. 10 mit Besprechung von Zagouras NJW 2006, 2368).Die Begr�ndung eines eigenen Forderungsrechts des Teilnehmernetzbetreibers stellt deshalb - im Unterschied zur Situation bei einem Verbindungsnetzbetreiber, dessen Mitwirkung am Zustandekommen der Verbindung nach au�en nicht deutlich wird (vgl. Senatsurteile vom 28. Juli 2005 - III ZR 3/05 - NJW 2005, 3636, 3637 f und vom 20. Oktober 2005 - III ZR 37/05 - NJW 2006, 286, 287) - trotz des m�glichen Hinzutretens des Teilnehmernetzbetreibers als zus�tzlichen Gl�ubigers nur eine geringf�gige Verschlechterung der Rechtsposition des Anschlussnehmers dar.
BGH, 20.10.2005 - III ZR 37/05 Rechte eines Telefonkunden bei Anspr�chen auf Zahlung von Entgelt f�r …a) Zum R�ckforderungsanspruch eines Telefonanschlussinhabers gegen einen Verbindungsnetz- und Plattformbetreiber wegen unter Vorbehalt gezahlten Entgelts f�r die Herstellung einer Verbindung zu einem Mehrwertdienst (Fortf�hrung des Senatsurteils vom 28. Juli 2005 - III ZR 3/05 - MMR 2005, 597 ff).Wie der Senat in seinem Urteil vom 28. Juli 2005 - III ZR 3/05 (MMR 2005, 597 ff) bereits entschieden hat, kommt in diesen F�llen zwischen dem Inhaber eines Telefonanschlusses, von dem aus ein Mehrwertdienst angew�hlt wird, und dem Verbindungsnetz- sowie dem Plattformbetreiber kein Vertrag �ber die Erbringung von Verbindungsleistungen zustande.
BGH, 02.07.2014 - VIII ZR 316/13 Zum stillschweigenden Vertragsschluss durch EnergieverbrauchWeichen der vom Erkl�renden beabsichtigte Inhalt der Erkl�rung und das Verst�ndnis des objektiven Empf�ngers voneinander ab, hat die - dem Erkl�renden zurechenbare - objektive Bedeutung des Verhaltens aus der Sicht des Erkl�rungsgegners Vorrang vor dem subjektiven Willen des Erkl�renden (Senatsurteile vom 27. April 2005 - VIII ZR 140/04, WM 2005, 1717 unter II 1 a;… vom 26. Januar 2005 - VIII ZR 66/04, aaO unter II 1 b bb (1), und VIII ZR 1/04, aaO unter II 1 b aa; jeweils mwN; vgl. auch BGH, Urteil vom 28. Juli 2005 - III ZR 3/05, NJW 2005, 3636 unter II 1 b; Staudinger/Singer, BGB, Neubearb.
BGH, 22.07.2014 - VIII ZR 313/13 Zum stillschweigenden Vertragsschluss durch EnergieverbrauchWeichen der vom Erkl�renden beabsichtigte Inhalt der Erkl�rung und das Verst�ndnis des objektiven Empf�ngers voneinander ab, hat die - dem Erkl�renden zurechenbare - objektive Bedeutung des Verhaltens aus der Sicht des Erkl�rungsgegners Vorrang vor dem subjektiven Willen des Erkl�renden (…Senatsurteile vom 2. Juli 2014 - VIII ZR 316/13, aaO unter II 1 a; vom 27. April 2005 - VIII ZR 140/04, WM 2005, 1717 unter II 1 a;… vom 26. Januar 2005 - VIII ZR 66/04, aaO unter II 1 b bb (1), und VIII ZR 1/04, aaO unter II 1 b aa; jeweils mwN; vgl. auch BGH, Urteil vom 28. Juli 2005 - III ZR 3/05, NJW 2005, 3636 unter II 1 b; Staudinger/Singer, BGB, Neubearb.
OLG Koblenz, 09.02.2006 - 2 U 42/05 B�rgerliches RechtIn einer Entscheidung vom 28. Juli 2005 (WM 2005, 2054 ff.) spricht der Bundesgerichtshof zwar in Zusammenhang mit der Anwahl eines Mehrwertdiensteanbieters davon, dass der Anschlussinhaber f�r ein und dieselbe Leistung dem Mehrwertdiensteanbieter und dem Teilnehmernetzbetreiber verpflichtet sei - wenn er auch nur einmal zu zahlen habe -, ohne aber darauf einzugehen, aufgrund welcher Rechtsinstitute dies der Fall ist.
FG K�ln, 10.03.2016 - 13 K 1602/11 Nach gefestigter Rechtsprechung des BGH (Urteil vom 28.07.2005, III ZR 3/05, fortgef�hrt durch Urteil vom 20.10.2005, III ZR 30/05), die vorliegend entgegen der Auffassung des Beklagten relevant bzw. zu beachten sei, trete bei der Erbringung derartiger Mehrwertdienste der Inhaber des Telefonanschlusses (neben der vertraglichen Beziehungen mit dem jeweiligen TNB, also z.B. A, in ein direktes Vertragsverh�ltnis mit dem DA. Ein Vertrag zwischen dem VNB (also der Kl�gerin) und dem Anschlussnutzer komme hingegen nicht zu Stande.Gem�� � 45 Buchst. h Abs. 1 TKG sei in der Telefonrechnung des TNB lediglich der VNB verpflichtend als Leistungserbringer auszuweisen (vgl. Ditscheid in Multimedia und Recht 2005, 597, Anm. zum BGH-Urteil vom 28. Juli 2005 III ZR 3/05).In seiner Entscheidung vom 28. Juli 2005 (III ZR 3/05, NJW 2005, 3636; fortgef�hrt im Urteil vom 20. Oktober 2005 III ZR 37/05, NJW 2006, 286) hat das oberste Zivilgericht entschieden, dass unabh�ngig von der Leistungskette zivilrechtlich regelm��ig keine Vertr�ge zwischen den Endkunden und den VNB �ber Vermittlungsleistungen zustande k�men, sondern vielmehr die Endkunden neben der Vertragsbeziehung zu den TNB (nur) eine solche zu den DA aufbauen w�rden.
BGH, 14.06.2012 - III ZR 227/11 Befugnis zur Verwendung von Verkehrsdaten eines Telefonanschlussinhabers: …Vielmehr sind sie auf eine Leistung gerichtet, die �ber den Telekommunikationsdienst hinaus erbracht wird (vgl. z.B. Senatsurteile vom 28. Juli 2005 - III ZR 3/05, NJW 2005, 3636, 3637; vom 4. M�rz 2004 - III ZR 96/03, BGHZ 158, 201, 203 f und vom 22. November 2001 - III ZR 5/01, NJW 2002, 361, 362).
BGH, 08.03.2007 - III ZR 128/06 Formularm��ige �berb�rdung des Risikos der Einbringlichkeit einer zum Inkasso …aa) Zwischen dem Anbieter eines Mehrwertdienstes und dem Nutzer (Anrufer) kommt regelm��ig ein Vertrag �ber die Erbringung des Dienstes zustande (…st�ndige Rechtsprechung des Senats: BGHZ 166, 369, 371 Rn. 10; 158, 201, 203 f;… Urteil vom 16. November 2006 - III ZR 58/06 - EBE/BGH 2007, 11; Urteil vom 28. Juli 2005 - III ZR 3/05 - NJW 2005, 3636, 3637; Vers�umnisurteil vom 22. November 2001 - III ZR 5/01 - NJW 2002, 361, 362; siehe ferner auch Urteil vom 20. Oktober 2005 - III ZR 37/05 - NJW 2006, 286, 287), aufgrund dessen der Anbieter einen Verg�tungsanspruch erlangt.
LG Saarbr�cken, 28.04.2009 - 9 O 312/08 Verg�tung f�r die Inanspruchnahme einer Mehrwertdienstenummer betreffend die …Seit der Entscheidung des BGH im Jahre 2005 (BGH NJW 2005, 3636) ist klargestellt, dass ein gesonderter Verg�tungsanspruch des Verbindungsnetzbetreibers nur unter besonderen Bedingungen eintritt, n�mlich wenn die Mitwirkung des Verbindungsnetzbetreibers deutlich zum Ausdruck kommt.Deshalb kann ein Vertrag auch dadurch zustande kommen, dass ein Anbieter im Wege der so genannten Realofferte seine Leistung bereit h�lt und ein Nutzer das Angebot mit deren Inanspruchnahme konkludent annimmt (BGH NJW-RR 2004, 928 m.w.N.; BGH NJW 2005, 3636).Aus diesem Grund tritt neben den als Dauerschuldverh�ltnis zu qualifizierenden Telefondienstvertrag mit dem Teilnehmernetzbetreiber ein weiteres Rechtsverh�ltnis mit dem Anbieter eines Mehrwertdienstes hinzu, wenn der Nutzer einen solchen Dienst anw�hlt (BGHZ 158, 201; BGH NJW 2002, 361; BGH NJW 2005, 3636; BGH NJW 2006, 1971).
LG Saarbr�cken, 22.06.2011 - 10 S 60/10 Vertrieb von Zusatzleistungen zu einem Internetspiel
LG Saarbr�cken, 22.06.2011 - 10 S 99/10 Telekommunikationsvertrag - Internetspiel, kostenpflichtiges - …
LG Saarbr�cken, 27.01.2012 - 10 S 80/11 Online-Spiel - Nutzung durch Minderj�hrige - Vertragsschluss
AG Wetter, 13.12.2005 - 3 C 207/05 AG Offenbach, 17.07.2008 - 30 C 116/07 Telekommunikationsdienstleistung: Inhaberschaft der Entgeltforderung aus einem …
FG D�sseldorf, 22.09.2009 - 5 K 4568/05 Umsatzsteuerliche Behandlung von uneinheitlichen …
LG Deggendorf, 08.10.2008 - 2 O 617/07 Formularm��iger Mobilfunknetzvertrag: Einwendungen gegen einen Verg�tungsanspruch …
AG Aachen, 03.01.2007 - 10 C 482/06 LG D�sseldorf, 21.12.2007 - 10 O 34/07 VG K�ln, 28.11.2013 - 1 K 6230/11 AG L�beck, 22.05.2012 - 33 C 477/12 Informationspflicht bzw. Erkundigungspflicht des Nutzers eines …
AG Remscheid, 31.05.2011 - 7 C 7/11 Informationspflicht des Anbieters von sog. Call-by-Call-Tarifen hinsichtlich des …
AG Wolfsburg, 24.06.2009 - 22 C 85/09 Zwischenschaltung eines Bezahlsystems beim Kauf virtueller W�hrung f�r ein …

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