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Timestamp: 2017-11-22 01:40:18+00:00

Document:
Recevabilité du recours en réforme (consid. I).
Danger de confusion, principes généraux (consid. II/1 et 2).
Il n'y a pas danger de confusion entre la marque "Tobler Mint", qui est une marque combinée, à la fois verbale et figurative, et le produit "Polar Menthe" qui est pourvu d'un conditionnement semblable, car l'impression d'ensemble de chacune de ces marques présente une différence suffisante (consid. II/3 et 4).
Rapport, quant au risque de confusion, entre le droit des marques et celui de la concurrence déloyale (consid. III/1).
Le fait de conformer peu à peu et méthodiquement le conditionnement d'une marchandise à celui d'un produit concurrent constituet-il un acte de concurrence déloyale? (consid. III/2).
Marke der Klägerin deutlich ab und bleibt darum in der Erinnerung haften.
d) Die Verschiedenheit des Gesamteindrucks wird schliesslich noch entscheidend dadurch verstärkt, dass bei der Packung der Beklagten das in der Marke der Klägerin enthaltene Bild der drei Schokoladetäfelchen fehlt und an der entsprechenden Stelle in grossen, unregelmässigen, schwerfällig wirkenden Buchstaben die Phantasiebezeichnung "Polar" steht. Dieser Bestandteil entspricht blickfangmässig der Bezeichnung "Mint"
in der klägerischen Marke, von der er sich deutlich unterscheidet. Er beeinflusst den Gesamteindruck massgebend.
Durch die Hinterlegung der Marke unter Beanspruchung der Farben grün, weiss, golden und braun konnte sich die
Klägerin jedoch nicht einen Andere ausschliessenden Anspruch auf die Verwendung dieser Farben verschaffen. Sie kann sich nur dagegen wehren, dass die Beklagte eine Packung verwende, die nach dem Ton der vorherrschenden grünen Farbe in Verbindung mit der übrigen Aufmachung zu Verwechslungen führen könnte. Das ist jedoch, wie bereits dargelegt wurde, nicht der Fall. Im übrigen ist kein Grund ersichtlich, bei Waren, die in Selbstbedienungsläden feilgehalten werden, an die Unterscheidbarkeit der Zeichen einen besonderen Massstab anzulegen.
Die Vorinstanz hat jedoch eine Nachahmung verneint. Darin ist auch die Verneinung einer Nachahmungsabsicht eingeschlossen,
was als tatsächliche Feststellung das Bundesgericht bindet. Damit ist diesem Argument der Klägerin der Boden entzogen.
b) Planmässiges Heranschleichen an eine fremde Ausstattung wird jedoch auch nach der von der Klägerin angerufenen deutschen Lehre und Rechtsprechung nur dort angenommen,
wo ein Wettbewerber eine ursprünglich deutlich abweichende Ausstattung durch Änderung einzelner Merkmale schrittweise der Ausstattung eines Konkurrenten annähert und durch dieses Verhalten zu erkennen gibt, dass er sich von der Absicht leiten lässt, den guten Ruf des Konkurrenzerzeugnisses in schmarotzerischer Weise auszunützen (ULMER/REIMER, Unlauterer Wettbewerb, München/Köln 1969, Bd. III S. 184 f.; BGH in GRUR 1965 S. 605, 1966 S. 33 und 42).
ATF: 86 II 277, 93 II 426, 92 II 275, 93 II 427 suite... , 87 II 37, 83 II 222, 90 IV 175, 90 II 50, 88 II 379, 92 II 264, 83 II 223, 92 II 265
Article: Art. 24 lit. a MSchG, Art. 45 lit. a OG, Art. 5 Abs. 2 UWG, Art. 1 Abs. 2 lit. d UWG suite... , Art. 2 Abs. 1 lit. d UWG, Art. 1 Abs. 1 UWG

References: BGH 
 Art. 24
 Art. 45
 Art. 5
 Art. 1
 Art. 2
 Art. 1