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Timestamp: 2016-10-22 02:00:56+00:00

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I 302/01 (16.04.2002)
Ferrari und nebenamtlicher Richter B�hler; Gerichtsschreiberin
Hochschule X.________, Beschwerdegegnerin, vertreten durch Rechtsanw�ltin Dr. Isabelle H�ner, Bahnhofstrasse 106, 8023 Z�rich,
A.- Der 1949 geborene B.________, Chemiker, wurde 1981 zum Dr. sc. nat. promoviert und schloss 1991 ein Nachdiplomstudium in Umweltlehre ab. Von 1983 bis 1992 war er bei der Firma Z.________ als Chemiker und von 1992 bis 1994 als Lehrbeauftragter am Berufsbildungszentrum des Kantons Y.________ t�tig. Dieses Arbeitsverh�ltnis wurde auf den
31. Juli 1994 aufgel�st.
Auf Grund der psychischen und somatischen Folgen eines im Jahre 1981 erlittenen, schweren Verkehrsunfalls meldete sich B.________ am 10. Oktober 1995 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Im Wesentlichen gest�tzt auf den Arbeitgeberbericht des Berufsbildungszentrums des Kantons Y.________ vom 31. Oktober 1995, die Berichte des Hausarztes Dr. med. A.________ vom 7. November 1995 und des Dr. med. S.________, Spezialarzt FMH f�r Psychiatrie und Psychotherapie, vom 20. November 1995 sowie das Ergebnis eines Abkl�rungsaufenthalts im Atelier C.________ vom 9. September bis 6. Dezember 1996, sprach ihm die IV-Stelle des Kantons Schaffhausen folgende berufliche Eingliederungsmassnahmen zu: Ein sechsmonatiges Arbeitstraining im Laboratorium f�r Verfahrenstechnik der Hochschule X.________, eine einj�hrige Umschulung im Rahmen einer Spezialisierung in Trennverfahren in den Bereichen Bio- und Umwelttechnik ebenfalls an der Hochschule X.________ und schliesslich eine knapp neunmonatige Umschulung zum WEB Publisher mit Hauptbereich wissenschaftliche Recherchen und Publikationen im Internet an der Hochschule X.________ sowie (berufsbegleitend) am Institut D.________ f�r Informatik-Ausbildung.
Im Anschluss an diese im Zeitraum vom 1. April 1997 bis 31. Juli 1999 durchgef�hrten Eingliederungsmassnahmen wurde B.________ von der Hochschule X.________ ab 1. August 1999 als WEB Publisher angestellt.
Am 6. Juli 1999 stellte die Hochschule X.________ der IV-Stelle Schaffhausen f�r ihre beruflichen Eingliederungsbem�hungen eine Forderung von Fr. 45'625.- (365 Std. � Fr. 125.-) sowie f�r den Besuch einer Fachmesse die Unkosten von Fr. 633.-, gesamthaft Fr. 46'258.- in Rechnung. Mit Verf�gung vom 9. Juni 2000 lehnte die IV-Stelle die Ausrichtung einer Verg�tung mit der Begr�ndung ab, es sei keine Vereinbarung zwischen der IV-Stelle und der Hochschule X.________ �ber die Entsch�digung ihrer Dienstleistungen abgeschlossen worden.
B.- In teilweiser Gutheissung der dagegen erhobenen Beschwerde hob das Obergericht des Kantons Schaffhausen die angefochtene Verf�gung mit Entscheid vom 12. April 2001 auf und wies die Sache zur erg�nzenden Abkl�rung und zu neuem Entscheid an die Verwaltung zur�ck.
Die Hochschule X.________ beantragt, auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht einzutreten; eventualiter sei sie abzuweisen. Der Mitbeteiligte B.________ und das Bundesamt f�r Sozialversicherung verzichten auf eine Vernehmlassung.
1.- a) aa) Die Beschwerdegegnerin beantragt Nichteintreten auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde gest�tzt auf Art. 129 Abs. 1 OG, nach dessen lit. c die Verwaltungsgerichtsbeschwerde unzul�ssig ist gegen Verf�gungen �ber die Bewilligung oder Verweigerung verm�gensrechtlicher Zuwendungen, auf die das Bundesrecht keinen Anspruch einr�umt, ausser Stundung oder Erlass von Versicherungsbeitr�gen. Da die Vorinstanz den grunds�tzlichen Anspruch auf die streitige Verg�tung der Umschulungskosten aus dem verfassungsrechtlichen Prinzip von Treu und Glauben (Art. 9 BV) abgeleitet habe, liege die "Schutzw�rdigkeit" der fraglichen Geldforderungen im Ermessen der rechtsanwendenden Beh�rden.
bb) Nach der Rechtsprechung ist ein bundesrechtlicher Anspruch auf einen Beitrag zu bejahen, wenn das Bundesrecht selber die Bedingungen umschreibt, unter welchen Leistungen zu gew�hren sind, ohne dass es im Ermessen der gesetzesanwendenden Beh�rde l�ge, ob sie einen Beitrag gew�hren will oder nicht. Das Eidgen�ssische Versicherungsgericht hat einen bundesrechtlichen Anspruch auf Leistungen wiederholt auch dann bejaht, wenn die betreffende Rechtsnorm als Kann-Vorschrift formuliert ist (BGE 118 V 19 Erw. 3a mit Hinweisen).
Anfechtungs- und Streitgegenstand ist im vorliegenden Fall die Frage, ob der Beschwerdegegnerin als Durchf�hrungsstelle der zu Gunsten von B.________ angeordneten beruflichen Eingliederungsmassnahmen ein bundesrechtlicher Anspruch auf Verg�tung und Kostenersatz zusteht. Da das Eidgen�ssische Versicherungsgericht das Bundesrecht von Amtes wegen anzuwenden hat, ist es bei der Beurteilung dieser Frage weder an die von den Parteien vorgetragene Begr�ndung ihrer Begehren (Art. 114 Abs. 1 OG) noch an die im angefochtenen Entscheid angef�hrten Motive gebunden. Es hat vielmehr unabh�ngig davon zu pr�fen, ob eine Bundesrechtsverletzung vorliegt oder nicht (BGE 122 V 36 Erw. 2b mit Hinweisen). Wie nachfolgend darzulegen ist (Erw. 3), liegt es nicht im Ermessen von Verwaltung und Sozialversicherungsgerichten, ob einer Durchf�hrungsstelle von beruflichen Eingliederungsmassnahmen entsprechende Leistungen zu gew�hren sind oder nicht. Der in Art. 129 Abs. 1 lit. c OG statuierte Ausschluss der Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�llt daher ausser Betracht.
b) aa) Nach der Rechtsprechung stellt der R�ckweisungsentscheid einer kantonalen Rekursinstanz eine im Sinne von Art. 128 in Verbindung mit Art. 97 Abs. 1 OG und Art. 5 VwVG mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Eidgen�ssische Versicherungsgericht anfechtbare Endverf�gung dar. Anfechtbar ist grunds�tzlich nur das Dispositiv, nicht aber die Begr�ndung eines Entscheides. Verweist indessen das Dispositiv eines R�ckweisungsentscheides ausdr�cklich auf die Erw�gungen, werden diese zu dessen Bestandteil und haben, soweit sie zum Streitgegenstand geh�ren, an der formellen Rechtskraft teil. Dementsprechend sind die Motive, auf die das Dispositiv verweist, f�r die Beh�rde, an die die Sache zur�ckgewiesen wird, bei Nichtanfechtung verbindlich.
Beziehen sich diese Erw�gungen auf den Streitgegenstand, ist somit auch deren Anfechtbarkeit zu bejahen (BGE 120 V 237 Erw. 1a mit Hinweis; AHI 2001 S. 127 Erw. 1).
bb) Die Erw�gungen, auf welche in Dispositiv-Ziffer 1 des vorinstanzlichen R�ckweisungsentscheides verwiesen wird, betreffen den Anspruch der Beschwerdegegnerin auf Verg�tung ihrer Eingliederungsaufwendungen und beziehen sich damit auf den Streitgegenstand des kantonalen Beschwerdeverfahrens.
Demgem�ss ist auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde einzutreten.
2.- a) Soweit es im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen (einschliesslich deren R�ckforderung) geht, erstreckt sich die �berpr�fungsbefugnis des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts nicht nur auf die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich �berschreitung oder Missbrauch des Ermessens sowie darauf, ob die vorinstanzliche Feststellung des Sachverhalts offensichtlich unrichtig unvollst�ndig ist oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen erfolgte (Art. 104 lit. a und b in Verbindung mit Art. 105 Abs. 2 OG), sondern auch auf die Angemessenheit der angefochtenen Verf�gung; das Gericht ist dabei nicht an die vorinstanzliche Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gebunden und kann �ber die Begehren der Parteien zu deren Gunsten oder Ungunsten hinausgehen (Art. 132 OG; erweiterte Kognition; BGE 121 V 366 Erw. 1c, 120 V 448 Erw. 2a/aa, je mit Hinweisen).
b) Unter dem Begriff der Versicherungsleistungen im Sinne von Art. 132 OG sind Leistungen zu verstehen, �ber deren Rechtm�ssigkeit bei Eintritt des Versicherungsfalles befunden wird (BGE 122 V 136 Erw. 1, 120 V 448 Erw. 2a/bb).
Es handelt sich dabei um Anspr�che der Versicherten. Die mit der Durchf�hrung von beruflichen Eingliederungsmassnahmen betrauten Leistungserbringer sind keine Versicherten und k�nnen auch keinen Versicherungsfall im erw�hnten Sinn ausl�sen. Die Beurteilung des streitigen Verg�tungs- und Kostenersatzanspruchs der Beschwerdegegnerin unterliegt daher der eingeschr�nkten Kognition gem�ss Art. 104 lit. a OG in Verbindung mit Art. 105 Abs. 2 OG.
3.- a) Gem�ss Art. 17 Abs. 1 IVG hat der Versicherte Anspruch auf Umschulung auf eine neue Erwerbst�tigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidit�t notwendig ist und dadurch die Erwerbsf�higkeit voraussichtlich erhalten oder wesentlich verbessert werden kann. Nach der Rechtsprechung ist unter Umschulung grunds�tzlich die Summe der Eingliederungsmassnahmen berufsbildender Art zu verstehen, die notwendig und geeignet sind, dem vor Eintritt der Invalidit�t bereits erwerbst�tig gewesenen Versicherten eine seiner fr�heren ann�hernd gleichwertige Erwerbsm�glichkeit zu vermitteln (BGE 124 V 110 Erw. 2a mit Hinweisen).
Zu den notwendigen und geeigneten Eingliederungsmassnahmen berufsbildender Art z�hlen alle zur Eingliederung ins Erwerbsleben unmittelbar erforderlichen Vorkehren. Der Versicherte, der infolge Invalidit�t zu einer Umschulung berechtigt ist, hat Anspruch auf die gesamte Ausbildung, die in seinem Fall notwendig ist, damit die Erwerbsf�higkeit voraussichtlich erhalten oder wesentlich verbessert werden kann (BGE 124 V 110 Erw. 2a; AHI 1997 S. 85 Erw. 1 mit Hinweis). Das zur Vorbereitung auf eine bestimmte berufliche Umschulungsmassnahme notwendige Arbeitstraining stellt nach der Verwaltungspraxis dann Bestandteil der Umschulung dar, wenn es sich um gezielte Vorkehren im Rahmen eines konkreten Eingliederungsplanes handelt (Kreisschreiben des Bundesamts f�r Sozialversicherung �ber die Eingliederungsmassnahmen beruflicher Art [KSBE] in der seit
1. Januar 2000 g�ltigen Fassung, Rz. 4021).
b) Hat ein Versicherter Anspruch auf Umschulung, so �bernimmt die Invalidenversicherung gem�ss Art. 6 Abs. 3 IVV die Kosten f�r die Ausbildung sowie f�r die Unterkunft und Verpflegung in der Ausbildungsst�tte. Nach dieser Bestimmung ist die Umschulung eine Sachleistung der Invalidenversicherung, deren Kosten den Leistungserbringern von der Invalidenversicherung direkt zu bezahlen sind. Die Versicherung und nicht der Versicherte ist Schuldner des Leistungserbringers. Im Bereich der Umschulungsmassnahmen ist demgem�ss das sogenannte Naturalleistungsprinzip oder Prinzip des "tiers payant" verwirklicht, welches im Gegensatz zum Kostenverg�tungsprinzip oder zum System des "tiers garant" steht, bei welchem die Versicherung eine Sachleistung zwar ebenfalls nicht in natura selbst erbringt, aber deren Kosten dem Versicherten ganz oder teilweise ersetzt (Locher, Grundriss des Sozialversicherungsrechts, 2. Auflage, Bern 1997, S. 157 f., Rz 4; Maurer, Bundessozialversicherungsrecht,
c) Nach Art. 26bis Abs. 1 IVG steht dem Versicherten die Wahl unter den Anstalten und Werkst�tten (und anderen Leistungserbringern), die Eingliederungsmassnahmen durchf�hren, frei, wenn sie den kantonalen Vorschriften und den Anforderungen der Versicherung gen�gen. Der Bundesrat ist gest�tzt auf die ihm in Art. 26bis Abs. 2 IVG einger�umte Delegationskompetenz befugt, Vorschriften �ber die Zulassung von Anstalten und Werkst�tten (sowie anderer Leistungserbringer), die Eingliederungsmassnahmen durchf�hren, zu erlassen. Von dieser Befugnis hat er mit Bezug auf Ausbildungsst�tten, die Umschulungsmassnahmen durchf�hren, keinen Gebrauch gemacht, weshalb der Vorbehalt der bundesrechtlichen Zulassungsvorschriften gem�ss Art. 26bis Abs. 2 IVG in diesem Leistungsbereich ausser Betracht f�llt.
d) aa) Gem�ss Art. 27 Abs. 1 IVG ist der Bundesrat befugt, mit den Anstalten und Werkst�tten (sowie anderen Leistungserbringern), die Eingliederungsmassnahmen durchf�hren, Vertr�ge zu schliessen, um die Zusammenarbeit mit den Organen der Versicherung zu regeln und die Tarife festzulegen.
Die Kompetenz zum Abschluss von Vertr�gen delegierte der Bundesrat in Art. 24 Abs. 2 IVV an das Bundesamt f�r Sozialversicherung. Ausserdem legte er in Art. 24 Abs. 3 IVV fest, dass die vertraglich festgelegten beruflichen Bedingungen f�r Stellen (und Personen), die Eingliederungsmassnahmen durchf�hren, ohne einem bestehenden Vertrag beizutreten, als Mindestanforderung der Versicherung im Sinne von Art. 26bis Abs. 1 IVG gelten. Mit dieser Bestimmung hat der Bundesrat "die Anforderungen der Versicherung" im Sinne von Art. 26bis Abs. 1 IVG n�her ausgef�hrt (ZAK 1988 S. 90 Erw. 2b). Das in Art. 26bis Abs. 1 IVG statuierte freie Wahlrecht der Versicherten unter den Anstalten und Werkst�tten (sowie anderen Leistungserbringern), die Eingliederungsmassnahmen durchf�hren, steht somit unter dem Vorbehalt der in einem Vertrag festgelegten beruflichen Bedingungen.
bb) Soweit kein Vertrag besteht, kann der Bundesrat die H�chstbetr�ge festsetzen, bis zu denen den Versicherten die Kosten von Eingliederungsmassnahmen verg�tet werden (Art. 27 Abs. 3 IVG). Bereits aus dem Wortlaut dieser Bestimmung geht hervor, dass sie Eingliederungsmassnahmen zum Gegenstand hat, die vom Versicherten selbst bezahlt und deren Kosten ihm nach dem System der Kostenverg�tung ("tiers garant") ganz oder teilweise ersetzt werden (Erw. 3b hievor).
cc) Besteht f�r die Durchf�hrung von Eingliederungsmassnahmen, deren Kosten wie diejenigen von Umschulungsvorkehren nach dem Naturalleistungsprinzip von der Versicherung direkt dem Leistungserbringer zu verg�ten sind, weder ein unmittelbar (im Sinne von Art. 27 Abs. 1 IVG) noch ein mittelbar (im Sinne von Art. 26bis Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 24 Abs. 3 IVV) anwendbarer Vertrag, so besteht dennoch ein Vertragsverh�ltnis zwischen der Versicherung und dem Leistungserbringer, das dessen T�tigkeit im Rahmen der angeordneten Eingliederungsvorkehren zum Gegenstand hat. Dieses Vertragsverh�ltnis beinhaltet einen unechten Vertrag zu Gunsten eines Dritten (Art. 112 Abs. 1 OR) in der Form eines Auftrages im Sinne von Art. 394 ff. OR sowie einen allenfalls damit verbundenen Innominatkontrakt f�r Unterkunft, Verpflegung und Pflege (bei medizinischen Eingliederungsmassnahmen).
Er kommt in der Praxis dadurch zustande, dass der Leistungserbringer mit einer Kopie der dem Versicherten zugestellten Mitteilung der (faktischen) Leistungszusprechung (im Sinne von Art. 58 Satz 1 IVG in Verbindung mit Art. 74ter IVV) �ber die Auftragserteilung in Kenntnis gesetzt wird und den Auftrag konkludent annimmt, indem er im Sinne der zugesprochenen Eingliederungsmassnahme t�tig wird (vgl. BGE 100 V 180 f. Erw. 2; EVGE 1965 S. 166 Erw. 2 und S. 172 Erw. 2). Wird beim Abschluss eines solchen Vertrages (zu Gunsten des Versicherten) zwischen den Organen der Invalidenversicherung und dem Leistungserbringer die Verg�tung der von diesem zu erbringenden Leistungen nicht geregelt, so ist die entsprechende Vertragsl�cke prim�r durch die gesetzliche Regel des anwendbaren Vertragstypenrechts und, wo auch eine solche fehlt, auf dem Wege der Vertragserg�nzung nach Massgabe des hypothetischen Parteiwillens zu schliessen (vgl. Gauch/Schluep/ Schmid/Rey, Schweizerisches Obligationenrecht Allgemeiner Teil, 7. Auflage, Z�rich 1998, Rz 1254 und 1256 ff.).
4.- a) Das in der Zeit vom 1. April - 30. September 1997 im Laboratorium f�r Verfahrenstechnik der Beschwerdegegnerin durchgef�hrte Arbeitstraining diente der Abkl�rung der Arbeits- und Leistungsf�higkeit des Versicherten und war gezielt auf seine Wiedereingliederung im angestammten beruflichen T�tigkeitsgebiet in der chemischen Verfahrenstechnik ausgerichtet. Es bildet daher Bestandteil der daran anschliessenden, in der Zeit vom 1. Oktober 1997 - 31. Juli 1999 durchgef�hrten konkreten Umschulungsmassnahmen (vgl.
Erw. 3a hievor). Es ist demgem�ss f�r die gesamte Dauer der von der Beschwerdegegnerin durchgef�hrten beruflichen Eingliederungsmassnahmen, d.h. f�r die Zeit vom 1. April 1997 bis 31. Juli 1999 zu pr�fen, ob ihr und wenn ja, in welcher H�he ein Honorar- und Kostenersatzanspruch zusteht.
b) F�r die B.________ zugesprochenen Umschulungsmassnahmen hat das Bundesamt f�r Sozialversicherung keine Vertr�ge abgeschlossen, die - als Mindestanforderungen der Versicherung im Sinne von Art. 26bis Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 24 Abs. 3 IVV - zur Anwendung gelangen k�nnten (vgl. Erw. 3d/aa hievor).
Der Beschwerdegegnerin als "Durchf�hrungsstelle" sind jeweils eine Kopie der an den Versicherten gerichteten Mitteilungen vom 18. April und 21. November 1997 sowie vom 26. M�rz 1999 �ber die drei von der IV-Stelle gew�hrten Umschulungsmassnahmen zugestellt worden, worauf sie im Sinne der angeordneten beruflichen Massnahmen t�tig wurde. Damit ist zwischen ihr und der IV-Stelle ein (unechter) Vertrag zu Gunsten von B.________ in der Form eines Auftrags zustande gekommen (Erw. 3d/cc hievor). Welche Art von Leistungen die Beschwerdegegnerin im Rahmen dieses Auftragsverh�ltnisses im Einzelnen erbracht hat, geht aus den Akten nicht hervor. Es ist daraus lediglich ersichtlich, dass das zuerst zugesprochene und in der Zeit vom 1. April bis
30. September 1997 durchgef�hrte Arbeitstraining auch der Abkl�rung des erforderlichen Betreuungsaufwandes diente.
Ausser dem in der Rechnung der Beschwerdegegnerin vom 6. Juli 1999 aufgef�hrten Aufwand von insgesamt 365 Stunden enthalten die Akten auch keinerlei zeitliche Angaben �ber den von der Beschwerdegegnerin get�tigten Aufwand. Die IV-Stelle hat daher sowohl die Art der von der Beschwerdegegnerin geleisteten Umschulungsbem�hungen als auch deren zeitlichen Umfang abzukl�ren, indem sie hiezu vorab von der Beschwerdegegnerin, aber auch vom Versicherten, detaillierte Angaben einholt.
c) aa) Haben die Parteien eines Auftragsverh�ltnisses - wie im vorliegenden Fall - keine Verg�tung vereinbart, ist eine solche gem�ss Art. 394 Abs. 3 OR immer dann geschuldet, wenn ein Honorar f�r die in Frage stehende Leistung des Beauftragten �blich ist. Erbringt ein Beauftragter berufsm�ssig Dienstleistungen, ist deren Verg�tung regelm�ssig �blich (BGE 120 V 520 Erw. 4b/bb; Fellmann, Berner Kommentar, N 380 zu Art. 394 OR; Weber, Basler Kommentar, Rz 35 zu Art. 394 OR; Honsell, Schweizerisches Obligationenrecht Besonderer Teil, 6. Auflage, Bern 2001, S. 312).
Die Beschwerdegegnerin hat bei der Umschulung von B.________ die bei ihr vorhandenen professionellen Fachkompetenzen eingesetzt. Solche Dienstleistungen werden auch von �ffentlichen Bildungseinrichtungen in aller Regel nicht als unentgeltliche Gef�lligkeit erbracht. Der Beschwerdegegnerin steht daher ein Verg�tungsanspruch zu.
bb) In der Literatur ist umstritten, ob das Kriterium der �blichkeit im Sinne von Art. 394 Abs. 3 OR nicht nur f�r den Grundsatz der Verg�tungspflicht, sondern auch f�r die H�he der geschuldeten Verg�tung massgebend ist (bejahend:
9. Auflage, Z�rich 2000, S. 547, Rz. 5; tendenziell auch Hofstetter, Der Auftrag und die Gesch�ftsf�hrung ohne Auftrag, in: Schweizerisches Privatrecht, Bd. VII/2, Basel/ Stuttgart 1979, S. 61). Besteht �ber das Mass der zu leistenden Verg�tung weder eine Vereinbarung noch eine Verkehrssitte, ist sie nach der Rechtsprechung so festzusetzen, dass sie den geleisteten Diensten objektiv angemessen ist, wobei entsprechend den Umst�nden des Einzelfalles als Bemessungskriterien namentlich die Art und Dauer des Auftrages, die �bernommene Verantwortung sowie die berufliche T�tigkeit und Stellung des Beauftragten zu ber�cksichtigen ist (BGE 101 II 111 Erw. 2). Zus�tzlich zur so bemessenen Verg�tung hat der Auftraggeber dem Beauftragten stets die Auslagen und Verwendungen samt Zinsen zu ersetzen, die er in richtiger Ausf�hrung des Auftrages get�tigt hat (Art. 402 Abs. 1 OR).
cc) Da es im vorliegenden Fall an einem Tarif fehlt, der f�r die von der Beschwerdegegnerin get�tigten Umschulungsbem�hungen als Ausdruck der Verkehrssitte gelten k�nnte, hat die IV-Stelle die geschuldete Verg�tung nach den erw�hnten Bemessungskriterien festzusetzen und zu pr�fen, ob der Beschwerdegegnerin auch ein Anspruch auf Auslagen- und Verwendungsersatz zusteht. Weisungsgem�ss hat sie zu diesem Zweck die Akten dem Bundesamt f�r Sozialversicherung vorzulegen (Rz 1015 KSBE).
d) Zusammenfassend ergibt sich, dass das kantonale Gericht die Streitsache zu Recht an die IV-Stelle zur erg�nzenden Abkl�rung betreffend Art und zeitlichen Umfang der von der Beschwerdegegnerin geleisteten Umschulungsbem�hungen sowie zur Festsetzung der H�he der hief�r geschuldeten Verg�tung und des der Beschwerdegegnerin zustehenden Auslagen- und Verwendungsersatzes zur�ckgewiesen hat.
5.- a) Da es vorliegend nicht um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht (vgl. Erw. 2 hievor), ist das Verfahren kostenpflichtig (Art. 134 OG e contrario). Dem Prozessausgang entsprechend gehen die Gerichtskosten zu Lasten der Beschwerdef�hrerin (Art. 135 OG in Verbindung mit Art. 156 Abs. 1) und es ist der Beschwerdegegnerin eine Parteientsch�digung zuzusprechen (Art. 135 in Verbindung mit Art. 159 OG).
b) Die IV-Stelle r�gt eventualiter, dass die Vorinstanz bei der Bemessung der der Beschwerdegegnerin zugesprochenen Parteientsch�digung auch den Aufwand von 0,8 Stunden f�r die Einholung der kantonalen Berufsaus�bungsbewilligung ber�cksichtigt hat.
Die Regelung der Bemessung der Parteientsch�digung, auf welche der im kantonalen Beschwerdeverfahren obsiegende Versicherte gem�ss Art. 85 Abs. 2 lit. f Satz 3 AHVG in Verbindung mit Art. 69 IVG Anspruch hat, ist mangels bundesrechtlicher Bestimmung dem kantonalen Recht �berlassen, mit welchem sich das Eidgen�ssische Versicherungsgericht grunds�tzlich nicht zu befassen hat (Art. 128 OG in Verbindung mit Art. 97 Abs. 1 OG und Art. 5 Abs. 1 VwVG). Es darf die H�he der Parteientsch�digung nur daraufhin �berpr�fen, ob die Anwendung der f�r ihre Bemessung einschl�gigen kantonalen Bestimmungen, sei es bereits auf Grund ihrer Ausgestaltung oder aber auf Grund des Ergebnisses im konkreten Fall zu einer Verletzung von Bundesrecht gef�hrt hat (Art. 104 lit. a OG). Dabei f�llt praktisch nur das in Art. 9 BV verankerte Willk�rverbot in Betracht. Nach der Rechtsprechung ist eine Entsch�digung dann willk�rlich, wenn sie eine Norm oder einen klaren und unumstrittenen Rechtsgrundsatz offensichtlich schwer verletzt, sich mit sachlichen Gr�nden schlechthin nicht vertreten l�sst oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft.
Indessen hat das Eidgen�ssische Versicherungsgericht andere Formen von Bundesrechtsverletzungen im Bereich der Bemessung von Parteientsch�digungen nicht ausgeschlossen (SVR 2001 AHV Nr. 4 S. 11 Erw. 2; zu Art. 4 Abs. 1 aBV ergangene, weiterhin geltende Rechtsprechung: BGE 125 V 408 Erw. 3a, 114 V 86 Erw. 4a, je mit Hinweisen).
Die Mitber�cksichtigung des anwaltlichen Zeitaufwandes f�r die Einholung der - f�r das vorinstanzliche Verfahren nicht notwendigen (vgl. Art. 85 Abs. 1 lit. f Satz 1 AHVG) - kantonalen Berufsaus�bungsbewilligung verletzt weder einen klaren und unumstrittenen Rechtsgrundsatz noch erscheint sie mangels sachlicher Rechtfertigung als willk�rlich.
Die damalige Rechtsvertreterin der Beschwerdegegnerin hat mit rund 20 Stunden Zeitaufwand und einem Stundenansatz von Fr. 150.- weder in zeitlicher noch in quantitativer Hinsicht eine offensichtlich �bersetzte Parteientsch�digung geltend gemacht, sodass die Vorinstanz mit der Zusprechung der verlangten Entsch�digung von Fr. 3'363. 35 nicht in Willk�r verfallen ist.
II. Die Gerichtskosten von Fr. 3'000.- werden der Beschwerdef�hrerin auferlegt.
IV. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Obergericht des Kantons Schaffhausen, der Ausgleichskasse des Kantons Schaffhausen, dem Bundesamt f�r Sozialversicherung und

References: Art. 129
 Art. 129
 Art. 128
 Art. 97
 Art. 5
 Art. 105
 BGE 
 Art. 132
 Art. 104
 Art. 105
 Art. 17
 Art. 6
 Art. 26
 Art. 26
 Art. 26
 Art. 27
 Art. 24
 Art. 24
 Art. 26
 Art. 26
 Art. 26
 Art. 27
 Art. 26
 Art. 24
 Art. 394
 Art. 58
 Art. 74
 BGE 
 Art. 26
 Art. 24
 Art. 394
 Art. 394
 Art. 394
 Art. 394
e contrario
 Art. 156
 Art. 159
 Art. 85
 Art. 69
 Art. 97
 Art. 5
 Art. 9
 Art. 4
 BGE 
 Art. 85