Source: https://www.ris.bka.gv.at/JustizEntscheidung.wxe?Abfrage=Justiz&Dokumentnummer=JJT_19910410_OGH0002_0010OB00002_9100000_000&IncludeSelf=False
Timestamp: 2019-12-06 23:37:41+00:00

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RIS - Rechtssätze für 1Ob2/91 - Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)
Rechtssatz für 5Ob171/75 2Ob27/77 8Ob2...
RS0041059
5Ob171/75; 2Ob27/77; 8Ob271/81 (8Ob66/81); 1Ob2/91; 2Ob53/06t; 7Ob213/08m; 4Ob188/13w; 4Ob91/18p; 4Ob9/19f
ZPO §405 DIV
Auch im Rechtsmittelverfahren ist das Gericht an den Sachantrag der Partei gebunden.
2 Ob 27/77
Entscheidungstext OGH 05.05.1977 2 Ob 27/77
8 Ob 271/81
Entscheidungstext OGH 12.03.1981 8 Ob 271/81
7 Ob 213/08m
Entscheidungstext OGH 05.11.2008 7 Ob 213/08m
ECLI:AT:OGH0002:1975:RS0041059
JJR_19751007_OGH0002_0050OB00171_7500000_001
Rechtssatz für 4Ob142/85 14Ob127/86 (14...
RS0039321
4Ob142/85; 14Ob127/86 (14Ob128/86)/; 14Ob110/86 (14Ob111/86); 14Ob172/86 (14Ob173/86); 4Ob594/88; 7Ob712/89; 1Ob2/91; 9ObA220/92; 10Ob510/93; 5Ob143/03w
Die Änderung der Unternehmensbezeichnung auf den Eigentümer des Unternehmens ist gerade der typische Fall einer bloßen Richtigstellung der Parteibezeichnung im Sinne des § 235 Abs 5 ZPO.
4 Ob 142/85
Entscheidungstext OGH 28.10.1985 4 Ob 142/85
14 Ob 110/86
Entscheidungstext OGH 21.10.1986 14 Ob 110/86
Vgl auch; Beis wie T1; Veröff: HS XVI/XVII/14
14 Ob 127/86
Entscheidungstext OGH 21.10.1986 14 Ob 127/86
Vgl auch; Beisatz: Hier: "Unechte" Vorgesellschaft einer KG. (T1) Veröff: WBl 1987,41
14 Ob 172/86
Entscheidungstext OGH 04.11.1986 14 Ob 172/86
4 Ob 594/88
Entscheidungstext OGH 11.10.1988 4 Ob 594/88
7 Ob 712/89
Entscheidungstext OGH 30.11.1989 7 Ob 712/89
Vgl auch; Beisatz: Hier: Titel einer periodischen Druckschrift anstelle des Medieninhabers. (T2)
9 ObA 220/92
Entscheidungstext OGH 30.09.1992 9 ObA 220/92
10 Ob 510/93
Entscheidungstext OGH 21.12.1993 10 Ob 510/93
Auch; Beisatz: Hier: Für eine Scheingesellschaft Handelnder, dessen persönliche Haftung bei Nichteintragung der Gesellschaft feststeht. (T3)
Vgl auch; Beisatz: Ist anzunehmen, dass es sich bei Bezeichnung der urspünglichen Antragstellerin bloß um eine Fehlbezeichnung einer tatsächlich existierenden Gesellschaft handelte, die kein eigenes Rechtssubjekt darstellte, ist die Richtigstellung der Parteienbezeichnung nach §235 Abs5 ZPO ohnedies stets zulässig. (T4)
ECLI:AT:OGH0002:1985:RS0039321
JJR_19851028_OGH0002_0040OB00142_8500000_002
Rechtssatz für 4Ob9/90 1Ob2/91 4Ob84/9...
RS0031804
4Ob9/90; 1Ob2/91; 4Ob84/92; 3Ob34/95; 6Ob97/06t; 1Ob96/15x
Trotz der Überschrift des § 1330 ABGB "(Verletzungen) an der Ehre" ist es für die Verwirklichung des Tatbestandes des § 1330 Abs 2 ABGB (ebenso wie nach § 7 UWG; ÖBl 1984,102) nicht erforderlich, dass die verbreiteten Tatsachen ehrenrührig sind; es kommt ausschließlich darauf an, dass sie den Kredit, den Erwerb oder das Fortkommen (irgend) eines anderen gefährden. Das darf nicht eng verstanden werden; vielmehr fällt jede Gefährdung wirtschaftlich bedeutsamer Beziehungen oder Verhältnisse unter diese Bestimmung.
Veröff: MR 1990,57 = RdW 1990,250 = SZ 63/1 = ÖBl 1990,258 = EvBl 1990/110 S 527 = JBl 1990,660
nur: Trotz der Überschrift des § 1330 ABGB "(Verletzungen) an der Ehre" ist es für die Verwirklichung des Tatbestandes des § 1330 Abs 2 ABGB (ebenso wie nach § 7 UWG; ÖBl 1984,102) nicht erforderlich, dass die verbreiteten Tatsachen ehrenrührig sind. (T1): Veröff: ÖBl 1992,278 = WBl 1993,97
Auch; nur: Es kommt ausschließlich darauf an, dass sie den Kredit, den Erwerb oder das Fortkommen (irgend) eines anderen gefährden. Das darf nicht eng verstanden werden; vielmehr fällt jede Gefährdung wirtschaftlich bedeutsamer Beziehungen oder Verhältnisse unter diese Bestimmung. (T2)
Vgl auch; Beisatz: Ob der Geschädigte über eine Gewerbeberechtigung verfügt, spielt dabei keine Rolle. (T3)
ECLI:AT:OGH0002:1990:RS0031804
JJR_19900109_OGH0002_0040OB00009_9000000_002
Rechtssatz für 1Ob2/91
RS0031919
Der Absatz einer österreichischen Massenzeitung kann sehr wohl gefährdet werden, wenn man ihr zu Unrecht auf Grund bestimmter unwahrer Tatsachen antisemitische Schreibweise vorwirft.
ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0031919
JJR_19910410_OGH0002_0010OB00002_9100000_001
RS0040906
ZPO §397a
ZPO §477 Abs1 Z3 D3
Hat das Berufungsgericht über einen unbekämpft gebliebenen Teil des erstinstanzlichen Versäumungsurteils - gegen den aber Widerspruch erhoben wurde - entschieden, liegt keine Nichtigkeit wegen eines Verstoßes gegen die Rechtskraft, sondern ein Verfahrensmangel im Sinne des § 405 ZPO vor. Lag ein Sachantrag der beklagten Parteien auf Abänderung des Versäumungsurteiles im Umfang eines Teilbegehrens nicht vor, ist die dennoch ergangene Entscheidung des Berufungsgerichtes über diesen Teil des Versäumungsurteiles ersatzlos aufzuheben.
ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0040906
JJR_19910410_OGH0002_0010OB00002_9100000_003

References: §405
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 § 235
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 §235
 § 1330
 § 1330
 § 7
 § 1330
 § 1330
 § 7
 §397
 §477
 § 405