Source: http://johannisbruderschaft.de/index.php?id=86
Timestamp: 2019-08-20 11:53:37+00:00

Document:
Leitfaden - Johannesbruderschaft Sendenhorst
Ein Leitfaden für die Mitglieder im Vorstand der Johannisbruderschaft
Festfolge und Aufgabenverteilung beim Schützenfest
Freitag, den .....
Aufbauen des Schießstandes einschließlich Fahnenhalterung
verantwortlich: Schießwarte
Teilnehmer: Fahnennebengänger, Königskorporale (der gesamte Vorstand)
Samstag, den ...
evtl. Fertigstellung des Schießstandes und Vorbereitung der Saaldekoration.
Treffen beim Oberst
Kommando: Leutnant
Fahrzeug stellt: _______________________________________________
Anhänger stellt: _______________________________________________
weitere Teilnehmer: ____________________________________________
je zwei Sträucher werden gebraucht:
König, Oberst, Fähnrich, Eingang Festsaal, neuer König.
Für den Festsaal sind ca. 15 Sträucher vorzusehen.
An den jeweiligen Häusern sollten möglichst zwei mit Sand gefüllte Eimer zum Aufstellen der Sträucher bereitstehen.
20.00 Uhr Kommersabend im Festsaal mit Freibier
Sonntag, den…
Treffen im Foyer des Festsaals zum Damenkaffee
Der gesamte Vorstand im schwarzen Anzug mit Damen. Orden und Ehrenzeichen sind anzulegen.
Montag, den…
6:00 Uhr Heraushängen der Fahnen
7:30 Uhr Messe
8:15 Uhr Frühstück (Töttchen, Korn) und Ausgabe der Gewehre. Die Schießwarte übernehmen das Verteilen.
8:45 Uhr Abmarsch zum Haus des Fähnrichs. Marsch zum Oberst. Danach wird der König abgeholt.
10:30 Uhr bis 13:30 Uhr Königs- und Preisschießen; Freibier, der Geschäftsführer gibt das Ende bekannt. Kurz vor dem Eintreffen der Schützen im Bürgerhaus erfolgt endgültige Vorbereitung (Gewehre und Munition, Zielscheiben) des Schießstandes für das Königs- und Preisschießen durch die Schießwarte.
Vor Beginn des Schießens melden sich die beiden Fahnennebengänger bei den Schießwarten zum Aufschreiben beim Königs- und Preisschießen.
13:30 Uhr Gemeinsames Mittagessen (Erbsensuppe); Proklamation des neuen Königs; Antreten und Abmarsch zum Haus des neuen Königs.
19:30 Uhr Polonaise (Treffen vor der Pfarrkirche St. Martinus); Abholen des Königspaares
Abbau und lagern des Schießstandes (der gesamte Vorstand)
Kehraus und Resümee des Schützenfestes. Die Teilnahme ist freiwillig.
Schützenfest: Montagmorgen
Schwarzer Anzug mit grauer Vereinskrawatte und Zylinder, drei Rosen. Eine Rose gehört an die linke Seite des Zylinders mit der Blüte nach vorn. Die zweite Rose wird am linken Revers befestigt. Die dritte Rose wird in den Gewehrlauf gesteckt.
Schützenfestball und Winterkränzchen
Schwarzer Anzug mit beliebiger Krawatte
Schwarzer Anzug, Zylinder und graue Vereinskrawatte
Kommers und Versammlungen
Oberst (Funktionen: siehe § 11 (1) der Satzung)
Neben den in § 11 (1) der Satzung genannten Funktionen sammelt er mit dem Leutnant nach Absprache bei den Frauen verstorbener Mitglieder den Beitrag für den Damenkaffee ein. Er sorgt für Ausgewogenheit im Vorstand.
Nach der Wahl zum Oberst spendet er in der Frühjahrsversammlung eine Runde Bier.
Samstag vor dem Schützenfestmontag:
Der Oberst stellt Getränke zum Grünholen; als Abschluss kleiner Umtrunk beim Oberst.
Kommers am Samstagabend:
Der Oberst leitet die Versammlung. Er überreicht den Königsorden und nimmt neue Mitglieder auf.
Eine Woche vorher wird beim Oberst das Marschieren geübt.
Sonntag vor dem Schützenfestmontag:
Damenkaffee: Einmarsch vom Oberst mit dem Vorstand in Begleitung der Damen in den Saal. Der Oberst spendiert eine Runde Korn für die Damen.
Schützenfestmontag:
Der Festumzug trifft beim Oberst ein. Die Schützen sind angetreten und das Gewehr wird präsentiert. Der Oberst tritt aus dem Haus.
Leutnant kommandiert:
Augen rechts (Augen links)
Der Leutnant zieht den Degen und meldet dem Oberst die Anzahl der angetretenen Johannisbrüder. Der Oberst bedankt sich durch das Anlegen der rechten Hand an den Zylinder. Anschließend nehmen der Oberst und der Leutnant gemeinsam die Front ab. Der Oberst geht immer an der Schützenseite, Ehrenbekundung vor der Fahne.
Nach der Abnahme der Front kommandiert der Oberst:
Der Oberst begrüßt die Schützen:
Morgen, Johannisbrüder!
Johannisbrüder:
Morgen, Herr Oberst!
Der Oberst lädt zu Hartgebäck und Schnaps ein. Die Damen des erweiterten Vorstandes helfen bei der Bewirtung.
Nach dem gemeinsamen Frühstück lässt der Oberst die Schützen antreten und gibt folgende Kommandos:
In Linie zu zwei Gliedern antreten
Rechts um (links um)
Der Festzug begibt sich zum Haus des Königs. Vorher gehen König u. Königskorporale zum Haus des Königs und helfen beim Anlegen der Königskette. Oberst kommandiert bei der Ankunft beim König:
Abteilung halt
Achtung präsentiert d. Gewehr
König und Oberst schreiten die Front ab, der Oberst mit gezogenem Degen. Ehrenbekundung vor der Fahne. Oberst kommandiert:
Der Festzug marschiert zum Festsaal. Angekommen, gibt der Oberst folgende Kommandos:
Helm ab zum Totengedenken
(Die Musikkapelle spielt das Lied „Ich hatte einen Kameraden“)
Zum Schießen weggetreten
Jetzt nimmt der Oberst seine Aufgabe wahr, Ehrengäste zu begrüßen. Wenn der neue König ermittelt ist, lässt der Oberst die Schützenbrüder antreten. Oberst kommandiert:
Geschäftsführer und alter König überreichen dem neuen König die Prunkkette. Nachdem die Vorgängerin der neuen Königin die Krone aufgesetzt hat, gratuliert der Oberst dem neuen Königspaar. Nach den folgenden Kommandos des Obersts:
Präsentiert das Gewehr
schreitet der Oberst mit dem Königspaar die Front ab (Ehrenbekundung vor der Fahne). Der König reiht sich ein, wird von den zwei besten Schützen flankiert zu seinem Haus geleitet. Dort steht zwischen den beiden Königskorporalen die Königin. Der König marschiert mit den Schützenbrüdern zum Festsaal zurück.
Der Oberst führt die Polonaise zum Haus des Königs und der Festumzug hält. Königspaar und Hofstaat stehen bereit. Der Oberst begrüßt das Königspaar und schreitet mit ihm den Festzug ab. Königspaar und Hofstaat reihen sich hinter der Fahne ein. Marsch zum Bürgerhaus. Nach dem Ehrentanz des Königspaares begrüßt der Oberst die Anwesenden und eröffnet den Festball. Nach dem Festball begleiten Oberst, Fähnrich und weitere Festeilnehmer üblicherweise das Königspaar nach Haus.
Der Oberst leitet die Versammlung. Er gibt eine Runde Bier.
Winterkränzchen:
Der Oberst zieht mit dem Vorstand ein. Im Verlauf des Festes gestaltet – das ist freiwillig - der Oberst mit dem Vorstand eine Einlage, als „Ehrung“ für das Königspaar. Nach dem Winterkränzchen kann der König vom Oberst, dem Fähnrich und weiteren Festteilnehmern nach Hause begleitet werden.
Der Oberst spendiert der Versammlung eine Runde Bier und leitet die Versammlung bis zur Übergabe an den neu gewählten Obersten.
Leutnant (Funktion siehe § 14 der Satzung)
Außerdem sammelt er nach Absprache mit dem Oberst bei den Frauen verstorbener Mitglieder den Beitrag für den Damenkaffee ein.
Nach der Wahl in der Frühjahrsversammlung spendet er der Versammlung eine Runde Bier. Eine seiner Aufgaben ist es, beim potentiellen Festwirt anzufragen, ob dieser das Fest übernimmt. Die Runde Bier des Festwirtes wird entgegengenommen.
Vorbereitung für das Schützenfest:
Schulterklappen vom Geschäftsführer holen und auf die Anzugjacke nähen, Knopf zum Ohr, Säbel und Schärpe anlegen.
Samstag beim Kommers
Betreuung von Eintrittswilligen. Der Leutnant verlässt für die Zeit der Abstimmung mit den Kandidaten den Saal und versorgt sie mit (geistigen) Getränken.
Sonntag beim Damenkaffee
Einmarsch des Leutnants mit dem Vorstand in Begleitung der Damen in den Saal. Der Leutnant spendiert eine Runde Korn für die Damen.
In der Messe am Montagmorgen kollektiert der Leutnant. Der Leutnant führt den Festumzug an bis zum Haus des Obersts, der dann das Kommando übernimmt. Nach dem Schützenfest bringt der Leutnant die Schulterstücke, Schärpen, Säbel und Zubehör zum Geschäftsführer zurück.
Die Kommandos, die der Leutnant zu geben hat, in der Reihenfolge beginnend beim Antreten der Schützen vor dem Pastorat bis zum Erreichen des Festsaals:
Rechts um (links - um)
Rühr- Euch
Kommandos nach der Ausgabe der Gewehre an die Schützenbrüder:
Kommandos vor dem Haus des Fähnrichs:
Achtung präsentiert das Gewehr
Der Fähnrich erscheint nicht eher, bis alles ausgerichtet ist und das Gewehr präsentiert wird.
Kommandos Leutnant:
Augen rechts (Blick auf die Fahne)
Fahne einschwenken (Fähnrich und Fahnennebengänger reihen sich ein)
Kommandos bei der Ankunft am Haus des Obersts
Der Oberst erscheint und der Leutnant gibt folgende Kommandos:
Augen - rechts (links)
Der Leutnant zieht den Degen und meldet dem Oberst die genaue Anzahl der angetretenen Johannisbrüder. Der Oberst bedankt sich durch das Anlegen der rechten Hand an den Zylinder. Anschließend nehmen Oberst und Leutnant die Front ab, Ehrenbekundung vor der Fahne. Der Oberst geht immer an der Schützenseite. Nach der Abnahme der Front übernimmt der Oberst.
Fähnrich (Funktion siehe § 11 (c))
Nach der Wahl in der Frühjahrsversammlung spendet er der Versammlung eine Runde Bier. Er holt die Fahne vom Vorgänger oder Geschäftsführer ab und nimmt sie mit ins eigene Haus. Bei vorhersehbarer Abwesenheit (z. B. Urlaub) ist die Fahne beim Geschäftsführer(Stellvertreter) abzuliefern. Zur Fahne gehören: Festschärpe, Trauerschärpe, Trauerflor, so wie die Freundschaftsbänder. Die Schärpen werden auf der linken, die Fahne auf der rechten Schulter getragen.
Bei der Beerdigung trägt der Fähnrich (schwarzer Anzug, mit grauer Vereinskrawatte und Zylinder) die Fahne mit Trauerflor und schwarzer Schärpe. Der Fähnrich erkundigt sich, wo die Grabstelle ist und führt den Trauerzug an.
Einsegnung in der Kirche:
Fahne, Fähnrich und Fahnennebengänger gehen vor dem Gottesdienst in die Kirche. Vor dem Sarg wird die Fahne gesenkt und einige Augenblicke stehen geblieben. Dann geht man zum zugeteilten Platz in der Kirche (meistens in den Bänken direkt neben dem Eingang, über den der Priester mit seinen Messdienern die Kirche zum Gottesdienst betritt). Nach Abschluss des Gottesdienstes verlässt man die Kirche vor den Trauergästen. Dabei bleibt man wieder einen Augenblick vor dem Sarg stehen und senkt die Fahne vor dem Sarg. Anschließend dreht man sich um und geht über den Mittelgang zum Ausgang am Hauptportal. Dort verbleibt man so lange, bis der Sarg in den Leichenwagen getragen worden ist und zur Abfahrt bereit ist. Bei allen Gängen wird er von den Fahnennebengängern begleitet.
Einsegnung in der Friedhofskapelle:
Fahne, Fähnrich und Fahnennebengänger befinden sich neben den Sargträgern. Nach dem Herablassen des Sarges nehmen die Sargträger den Zylinder in die Hand.
Schulterklappen und Festschärpe vom Geschäftsführer holen. Schulterklappen auf die Anzugjacke nähen, Knopf zum Ohr. Die Schießwarte stellen beim Fähnrich Grün auf; kleiner Umtrunk.
Die Fahne im Saal steckt in der Halterung neben dem Vorstandstisch.
Sonntags beim Damenkaffee:
Einmarsch des Fähnrichs mit dem Vorstand in den Saal. Der Fähnrich spendiert eine Runde Korn für die Damen. Die Fahne im Saal steckt in der Halterung neben dem Vorstandstisch. Nach dem Schützenfest bringt der Fähnrich die Schulterstücke zum Geschäftsführer zurück, ebenfalls die Säbel, alle Festschärpen und Schulterstücke der Fahnennebengänger.
Fähnrich und Fahnennebengänger gehen zum Haus des Fähnrichs nach dem Frühstück. Dort werden sie vom Festumzug abgeholt. Marsch zum Oberst, von dort zum König und anschließend zum Festsaal. Dort wird die Fahne in der Halterung aufgestellt. Ist der König ermittelt, nimmt der Festumzug mit Fahne den Weg zum Haus des Königs. Nach dem Defilee vor der Königin mit den Königskorporalen, geht es zurück zum Festsaal. Bis zum Abend verbleibt die Fahne beim Fähnrich. Der König wird zur Polonaise mit der Fahne vom Königshaus zum Festsaal abgeholt. Die Fahnennebengänger begleiten bei der Polonaise den Fähnrich nicht. Nach dem Fest wird der König mit der Fahne bis zu seinem Haus gebracht. Der Fähnrich nimmt die Fahne mit zu sich ins Haus. Bei Jubiläen anderer Vereine (Einladung) wird die Fahne nach Abstimmung mit dem Vorstand getragen.
Der Fähnrich gibt eine Runde Bier.
Der Fähnrich zieht mit dem Vorstand ein. Die Fahne steht in der Halterung. Nach dem Winterkränzchen wird üblicher Weise der König mit Fahne nach Hause gebracht.
Der Fähnrich erscheint ohne Fahne. Er gibt eine Runde für die Versammlung.
Fahnennebengänger
Sie teilen sich bei jeder Veranstaltung ein Runde Bier für die Versammlung, auch beim Damenkaffee (Korn). Die Fahnennebengänger nehmen an allen Veranstaltungen teil, an denen der Fähnrich teilnimmt. Zu jedem Festumzug gehören Schulterstücke, Säbel und Schärpen zur Ausstattung. Bei den Schulterstücken zeigt der Knopf zum Hals. Die Schärpen werden über die linke Schulter gehängt.
Handhabung des Säbels am Schützenfestmontag
Verlassen sie das Haus des Fähnrichs, so haben die Fahnennebengänger den Säbel schon gezogen. Bei jedem Kommando „präsentiert das Gewehr“ wird der Säbel gezogen und mit gestrecktem Arm schräg nach unten gehalten. Beim Kommando „Gewehr über “ wird der Säbel auf der rechten Schulter getragen. So wird auch beim Marschieren verfahren.
Die Fahnennebengänger begleiten den Fähnrich bei Beerdigungen. Im Verhinderungsfall sorgen sie für Ersatz.
König (siehe § 13 der Satzung)
Nach dem Königsschuss spendiert der König eine Runde Bier für die Johannisbrüder. Bis zur Proklamation kann der neue König eventuell die Zeit nutzen, die Bewirtung in seinem Hause zu organisieren (vor dem Fest für den Vorstand und nach dem Fest für die Teilnehmer, die ihn auf dem Weg nach zu Haus begleiten hält der König kalte Getränke und Schnittchen bereit)
Schützenfest (nach dem Erringen der Königswürde)
Anschließend werden er und seine Königin vom Oberst und den beiden besten Schützen zu den bereits angetretenen Schützenbrüdern geleitet. Vom alten König bekommt er die große Königskette umgehängt und erhält den Glückwunsch des alten Königs. Die neue Königin erhält von ihrer Vorgängerin das Krönchen und traditionsgemäß einen kleinen Blumenstrauß. Danach wird mit dem Oberst gemeinsam die Front der Schützenbrüder abgeschritten (Ehrenbekundung vor der Fahne). Nachdem der König sich hinter der Fahne eingereiht hat, wird er zu seinem Haus gebracht. In der Zwischenzeit hatten die Königskorporale die Königin nach Hause gebracht und bezogen vor dem Königshaus Position. Das Grün wurde aufgestellt. Der Festzug mit dem König begrüßt die Königin. Kurzer Halt, bei dem der König sich neben Königin und Königskorporalen einreiht. Die Johannisschützenbrüder marschieren mit dem König zum Festsaal zurück. Zur Polonaise werden Königspaar und Vorstand vom Haus des Königs für den Marsch durch die Stadt zum Festsaal abgeholt.
Nach den Worten des Obersts kann der König sich an die Festteilnehmer wenden und seiner Freude über die errungene Königswürde Ausdruck verleihen verbunden mit den Wünschen für einen harmonischen Festverlauf. Die Königskette wird für den weiteren Abend durch die Festkette ersetzt.
Der König gibt eine Runde Bier. Als Zeichen seiner Königswürde trägt er die Königsplakette.
Bis zum Winterkränzchen muss der König eine Silberplakette nach seiner Vorstellung und einer persönlichen Inschrift anfertigen lassen. Diese wird unten an der kleineren Festkette befestigt. Der König zieht mit dem Vorstand in den Festsaal ein. Nach dem Winterkränzchen wird der König mit Fahne nach Hause gebracht
Der König gibt eine weitere Runde Bier für die Versammlung. Als Zeichen seiner Königswürde trägt er die Königsplakette.
Als Zeichen seiner Königswürde trägt er die Königsplakette. Vom Oberst erhält er den Königsorden.
Damenkaffee:
Der König (kleinere Festkette) gibt eine Runde Korn.
König und Königin werden zuerst geweckt. Sie erfragen die Anzahl der Musiker auf dem Wagen. Dieses Team kommt nach dem Ende der Weckrunde zum Haus des Königspaares und wird mit einem Frühstück bewirtet. Nach dem Umtrunk beim Oberst wird der König von zu Hause abgeholt. Der Geschäftsführer hat die Schützenkette bereits zum König gebracht. Im Festsaal angekommen, wird die Kette bis zur Ermittlung des neuen Königs vom Geschäftsführer in Verwahrung genommen. Anstelle der Schützenkette trägt der König jetzt die Königsplakette, die er abnimmt, wenn der neue König feststeht und überreicht sie dem neuen Könignach dem Königsschuss. Im Gegensatz zur Schützen- und kleineren Festkette, verbleibt die Königsplakette das ganze Jahr über im Hause des Königs. Zu offiziellen Anlässen- Jubiläen, Geburtstage etc. - trägt der er die Königsplakette.
Nach dem Fest wird der König mit der Fahne und einigen Festteilnehmern zu seinem Haus begleitet. Dort bewirtet er seine Gäste mit Getränken und Schnittchen.
Die Frau des neuen Königs wird von den Königskorporalen über ihr neues Amt informiert und zur Krönungszeremonie geführt. Von der scheidenden Königin wird ihr das Krönchen aufgesetzt. Zusätzlich erhält sie von der alten Königin einen kleinen Blumenstrauß. Mit dem König und dem Oberst schreitet sie die Front der Schützenbrüder ab. Danach wird sie von den Königskorporalen zu ihrem Haus gebracht. Während des Vorbeimarsches vom Festumzug mit dem König begrüßt die Königin durch Winken, flankiert von den Königskorporalen, die Schützenbrüder.
Zur Polonaise werden Königspaar und Vorstand vom Haus des Königs für den Marsch durch die Stadt zum Festsaal abgeholt. Im Königshaus werden die Vorstandsmitglieder und ihre Frauen mit einem Gläschen Sekt bewirtet. Nach Eröffnung des Festballs durch den Oberst tanzt sie mit dem König den Eröffnungswalzer.
Die Königin lädt die Frauen des Vorstandes zu Kaffee und Kuchen zu sich ins Haus ein. Nach Absprache (durchweg üblich) werden Kuchen von einigen der Frauen mitgebracht.
Damenkaffee im Folgejahr
Treffen im Foyer des Festsaals. Die Königin zieht mit dem Vorstand in den Festsaal ein. Die Leitung liegt beim Oberst.
Freiwillige Veranstaltung:
Frühstück für die Frauen verstorbener Johannisbrüder
Die Königin organisiert unter Mithilfe der Frauen des Vorstandes und weiterer freiwilliger Helferinnen im Haus Siekmann (oder auch andernorts) ein gemeinsames Frühstück. Als günstig hat sich der letzte Sonntag im März bewährt. Oberst, König und Geschäftsführer übermitteln Grußworte der Johannisbruderschaft.
Königskorporale
Nach der Wahl spenden sie gemeinsam der Versammlung eine Runde Bier. Sie übermitteln der neuen Königin die entsprechende Nachricht. Sie bleiben am Haus der Königin und übernehmen die Wachfunktion. Während des Vorbeimarsches vom Festumzug mit dem König flankieren sie die Königin und präsentieren das Gewehr. Sie stehen für weitere Aufgaben, die die Königin zur Erfüllung ihrer Pflichten hat (z. B. Garderobe), zur Verfügung und überprüfen, ob der Grünschmuck vorhanden ist.
Freitag vor dem Schützenfest
Die Schießwarte sind verantwortlich für den Aufbau des Schießstandes.
Für das Holen des Grüns sind ebenfalls die Schießwarte verantwortlich. Verpflichtende Teilnahme für den Leutnant, die Fahnennebengänger und die Königskorporale. Sie treffen sich beim Oberst. Das Kommando dabei hat der Leutnant.
Verteilung der Birken:
Für den Festsaal sind ca. 15 Sträucher vorzusehen. Für die Saaldekoration sind ebenfalls die Schießwarte verantwortlich. An den jeweiligen Häusern sollten möglichst zwei mit Sand gefüllte Eimer zum Aufstellen der Sträucher bereitstehen.
Die Schießwarte mit dem Geschäftsführer regeln den Ablauf für das Preis- und das Königsschießen und überwachen die sachgerechte Handhabung der Gewehre (das Laden). Vor Beginn des Schießens melden sich die beiden Fahnennebengänger bei den Schießwarten zum Aufschreiben des Königs- und Preisschießens. Nachdem der neue König ermittelt wurde, beginnen die Schießwarte mit der Demontage des vorderen Teils des Schießstandes. Der komplette Schießstand wird am Dienstagabend abgebaut.
Vorstand der Johannisbruderschaft (siehe § 7, 8, 10 und 11 der Satzung)
Fähnrich und zwei Fahnennebengänger
Nach § 11 (e) der gültigen Satzung ist der Geschäftsführer im Sinne des Gesetzes Vorstand (Vorsitzender der Johannisbruderschaft). Demgemäß nimmt er für die Johannisbruderschaft die rechtsverbindlichen Geschäfte wahr. Der Geschäftsführer (sein Stellvertreter) verfügt über die einkommenden Beiträge und erledigt die laufenden Geschäfte des Vereins; siehe § 10 (3) der Satzung. Er unterstützt die gewählten Funktionsträger bei der Ausübung ihrer Aufgaben
Er hat die gleichen Rechte wie der Geschäftsführer (Vorstand). Wenn dieser verhindert ist (siehe § 11 (e) der Satzung) sollte der Stellvertreter in der Lage sein, die Vereinsführung in Zusammenarbeit mit dem Oberst zu leisten.
Erläuterungen zu den Kommandos der Johannisbrüder
Jedem Kommando muss eine Ankündigung vorausgehen, damit sich die Schützen darauf einstellen können. Die Ankündigung eines Kommandos muss langsam, deutlich und gedehnt erfolgen; das Ausführungskommando dagegen kurz und abgehackt. Zwischen Ankündigung und Ausführung des Kommandos muss eine kleine Pause von ca. 2 Sekunden eingelegt werden. Die Pause muss immer gleichmäßig sein, damit die Ausführung des Kommandos exakt durchgeführt werden kann.
Will der Kommandogebende antreten lassen, so ruft er
A..ch. - tung!
Bei Achtung (die Schützen sind beim gemütlichen Zusammensein) hat jeder Schütze sofort aufzustehen, sich in Richtung des Kommandogebenden zu begeben, mit dem Trinken aufzuhören, eine stramme Haltung einzunehmen und zu horchen, was befohlen wird. Der Kommandierende nimmt eine stramme Haltung ein und stellt sich vor die sich noch formierende Linie bzw. Front hin und kommandiert:
R i cht – Euch
Bei Richt – Euch erfolgt die Verbesserung der Ausrichtung. Der Kommandogebende korrigiert die Aufstellung der Schützen, z. B.: Der linke Flügel vor, die Mitte zurück, der dritte Mann den Bauch einziehen. Die Fußspitzen müssen einen nicht ganz rechten Winkel bilden. Nachdem die Front ausgerichtet ist, wird kommandiert:
Augen gerade - Aus
Rührt - Euch
Nur der Zählende nimmt eine stramme Haltung an. Abzählen erfolgt nach dem Kommando "Rührt Euch". Kommando zur Beendigung des Marschierens:

References: § 11
 § 11
 § 14
 § 11
 § 13
 § 7
 § 11
 § 10
 § 11