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Besteuerung der Vermögensebene | springerprofessional.de
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3. Besteuerung der Vermögensebene
Autoren: Ellen Ashauer-Moll, Sonja Schwerdtner
Erschienen in: Abgeltungsteuer
Veräußerungs- und Einlösungsgewinne aus Kapitalanlagen, die nach 2008 erworben werden, und Gewinne aus Termingeschäften, deren Rechtserwerb nach 2008 erfolgt, gehören seit 2009 zu den Einkünften aus Kapitalvermögen. Das System der strikten Trennung von Ertrags- und Vermögensebene wird durch diese Umqualifizierung unterbrochen. Vermögenswertsteigerungen werden durch die Abgeltungsteuer – unter Aufhebung der Jahresfrist – bei Realisierung steuerlich immer erfasst. Unter der Abgeltungsteuer spielt es keine Rolle mehr, wie lange der Anleger die ab 2009 erworbenen Wertpapiere in seinem Depot hält. Deshalb liegt der Fokus des Handels mit Wertpapieren verstärkt auf der wirtschaftlichen Entwicklung. Die Abhängigkeit der Transaktionen von steuerlichen Fristen verliert an Bedeutung.
Da die Veräußerungs- und Einlösungsgewinne seit 2009 Einkünfte aus Kapitalvermögen darstellen, gelten bezüglich der Zurechnung der Erträge die Ausführungen unter Abschn. 2.1.1 entsprechend.
Zu den Anwendungsvorschriften siehe Abschn. 9.​1.
§ 23 Abs. 1 Nr. 1 EStG.
Werden Wirtschaftsgüter zumindest in einem Kalenderjahr zur Erzielung von Einnahmen genutzt, so verlängert sich die Haltefrist auf 10 Jahre, § 23 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 S. 3 EStG.
§ 52 a Abs. 10 S. 9 EStG.
Diese Gewinne gehören zu den Einkünften aus Gewerbebetrieb und unterliegen dem persönlichen Steuersatz des Anlegers.
§ 52 a Abs. 10 S. 1 EStG.
§ 52 a Abs. 11 S. 4 ESG, siehe Abschn. 9.​1.
BMF vom 9.10.2012, IV C 1 S 2252/10/10013, a. a. O., Rn. 109; BFH vom 22.05.2003, IX R 9/00, BStBl II 2003, 712.
§ 52 a Abs. 3 S. 2 i. V. m. § 3 Nr. 40 S. 2 EStG.
§ 20 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 EStG a. F.
§ 20 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 EStG, zur Berechnung des Veräußerungsgewinns siehe Abschn. 3.3.
§ 52 a Abs. 10 S. 2 EStG.
BMF vom 27.11.2001, IV C 3 – S 2256 – 265/01, BStBl. 2001 I, 986.
Unternehmensteuerreformgesetz 2008, Begründung zum Gesetzesentwurf, Besonderer Teil, a. a. O., zu § 20 Abs. 2 S. 1 Nr. 3 EStG.
BMF vom 09.10.2012, IV C 1 S 2252/10/10013, a. a. O., Rn. 9.
Unternehmensteuerreformgesetz 2008, Begründung zum Gesetzesentwurf, Besonderer Teil, a. a. O., zu § 20 Abs. 2 S. 1 Nr. 3 EStG; BMF vom 09.10.2012, IV C 1 S 2252/10/10013, a. a. O., Rn. 9.
§ 52 a Abs. 10 S. 3 EStG.
Unter www.​springer-gabler.​de finden Sie auf der Seite zum Buch zusätzliche Informationen (z. B. zahlreiche, seit Einführung der Abgeltungsteuer ergangene BMF-Schreiben sowie die aktuelle Rechtsprechung).
BMF vom 09.10.2012, IV C 1 S 2252/10/10013, a. a. O., Rn. 59, 60 und 63.
BMF vom 09.10.2012, IV C 1 S 2252/10/10013, a. a. O., Rn. 59.
BFH vom 26.09.2012, IX R 50/09, BStBl 2013 II, 231 sowie BFH vom 26.09.2012, IX R 12/11, BFH/NV 2013, 28.
BMF vom 27.03.2013, IV C 1 S 2256/07/10005, BStBl. 2013 I, 403.
BHF vom 13.02.2008, IX R 68/07, BStBl. 2008 II, 522.
§ 20 Abs. 2 S. 1 Nr. 4 sowie S. 2 Halbsatz 2 EStG.
§ 52 a Abs. 10 S. 4 EStG.
In der Anlage 2 befindet sich eine Übersicht über die Besteuerung von Versicherungsleistungen unter der Abgeltungsteuer.
§ 20 Abs. 2 S. 1 Nr. 6 S. 2 EStG.
§ 20 Abs. 4 S. 1 EStG, zur Gewinnermittlung siehe Abschn. 3.3.4.
§ 52 a Abs. 10 S. 5 Halbsatz 2 EStG.
Siehe Abschn. 2.​2.​2.​1.
Pflicht zur Veranlagung mangels Steuerabzug an der Quelle, § 32 d Abs. 3 EStG.
Unternehmenssteuerreformgesetz 2008, Begründung zum Gesetzesentwurf, Besonderer Teil, a. a. O., zu § 20 Abs. 2 S. 1 Nr. 7 EStG.
§ 52 a Abs. 10 S. 6 EStG, zu den Anwendungsvorschriften siehe Abschn. 9.​1.
JStG 2010 vom 08.12.2010, BGBl. 2010, Teil 1, Nr. 6.
§ 52a Abs. 10 S. 7 1. Hs. EStG.
BMF vom 22.12.2009, IV C 1 S 2252/08/1000, a. a. O., Rn. 50.
§ 52a Abs. 10 S. 7 2. Hs. EStG.
FG Münster vom 02.08.2012, 2 K 3644/10, a. a. O.
BMF vom 16.12.2010, IV C 1 S 2401/10/10005, BStBl. 2011 I, 78.
BMF vom 09.10.2012, a. a. O., Rz. 105.
§ 20 Abs. 2 S. 1 Nr. 4 EStG a. F.; BFH vom 04.12.2007, VIII R 53/05, BStBl. 2008 II, 563.
Siehe Abschn. 9.​1.​1.
BMF vom 14.12.2007, IV B 8 S 2000/07/0001, Abschn. 6. a).
Rechtsfolge des § 42 Abs. 1 S. 2 AO.
BMF vom 14.12.2007, a. a. O., Abschn. 6. b).
BMF vom 09.10.2012, IV C 1 S 2252/10/10013, a. a. O., Rn. 57.
FG Münster vom 14.03.2014, Az. 12 K 3284/13 E, Revision zugelassen.
§ 52a Abs. 10 S. 8 EStG; BMF vom 09.10.2012, IV C 1 S 2252/10/10013, a. a. O., Rn. 104 f.
BMF vom 09.10.2012, IV C 1 S 2252/10/10013, a. a. O., Rn. 8a.
Zur Disagio-Staffel vgl. BMF-Schreiben vom 24.11.1986, BStBl. I 1986 S. 539.
§ 20 Abs. 2 S. 1 Nr. 4 a EStG a. F.
§ 52 a Abs. 10 S. 6 und 7 EStG.
BMF vom 09.10.2012, IV C 1 S 2252/10/10013, a. a. O., Rn. 319.
BFH vom 12.12.2012, I R 27/12, BStBl. 2013 II, 682.
Koordinierter Ländererlass vom 12.09.2013, IV C – S 2252/07/2010, BStBl. 2013 I, 1167.
§ 43a Abs. 3 S. 7 EStG.
BMF vom 09.10.2012, IV C 1 S 2252/10/10013, a. a. O., Rn. 241a.
Siehe Abschn. 3.2.3.
BMF vom 09.10.2012, IV C 1 S 2252/10/10013a.a.O., Rn. 324.
Siehe jedoch BFH vom 26.09.2012, IX R 50/09, a. a. O., siehe auch Abschn. 3.2.3.
Zu der Frage, ob unter den Begriff der Veräußerung auch die entschädigungslose zwangsweise Einziehung von Aktien im Rahmen eines Insolvenzverfahrens fällt, ist beim BFH ein Verfahren anhängig unter VIII R 69/13.
§ 23 Abs. 1 S. 5 Nr. 2 EStG a. F.
§ 20 Abs. 2 S. 2 EStG.
§ 52 a Abs. 10 S. 10 EStG, zu den Anwendungsvorschriften, insbesondere zur Relevanz des Erwerbszeitpunktes der eingelegten Wertpapiere, siehe Abschn. 9.​1.
§ 20 Abs. 2 S. 3 EStG.
Das BMF-Schreiben vom 09.10.2012, IV C 1 S 2252/10/10013, a. a. O., enthält in den Rn. 72 – 82 ausführliche Beispiele zu diesem Themenbereich.
BMF vom 09.10.2012, IV C 1 S 2252/10/10013, a. a. O., Rn. 73.
Siehe Abschn. 8.​5.
Zur Anwendung einer Ersatzbemessungsgrundlage bei fehlenden Anschaffungskosten siehe Abschn. 8.​4.​5.
Siehe Kap. 5.
Zur Verlustverrechnung siehe Kap. 6.
Rendite, die bei der Emission des Wertpapiers zugesagt wurde; die Emissionsrendite ist immer positiv.
OFD Frankfurt vom 23.10.2003, S 2252 A – 42 St II 3.04; siehe auch FG Köln vom 15.07.2004, 13 K 6946/01, EFG 2004, 1598.
Zu Gestaltungsmöglichkeiten/Handlungsempfehlungen für Finanzinnovationen siehe Abschn. 9.​1.​2.
§ 52 a Abs. 10 S. 6 EStG.
Analog der Behandlung von Kursentwicklungen bei privaten Veräußerungsgeschäften gem. § 23 Abs. 1 Nr. 2 EStG a. F.
§ 20 Abs. 4 S. 1 Halbsatz 2 EStG, zur Gewinnermittlung siehe Abschn. 3.3.
BMF vom 09.10.2012, IV C 1 S 2252/10/10013, a. a. O., Rn. 56.
BFH vom 08.10.1991, VIII R 48/88, BStBl 1992 II, 174.
Siehe auch BMF vom 09.10.2012, IV C 1 S 2252/10/10013, a. a. O., Rn. 55.
Vorrang des § 20 Abs. 2 S. 2 EStG vor § 6 Abs. 2 Nr. 5 EStG.
§ 23 Abs. 3 S. 3 i. V. m. Abs. 1 S. 2 EStG a. F.
§ 20 Abs. 4 S. 3 EStG, Ermittlung des Werts nach § 6 Abs. 1 Nr. 4 oder § 16 Abs. 3 EStG.
§ 20 Abs. 4 S. 4 Halbsatz 2 EStG.
www.​cashlife.​de.
BMF vom 27.11.2001, IV C 3, S. 2256, a. a. O.
Gleiches gilt bei der Streifbandverwahrung, BMF vom 13.06.2008, IV C 1 – S 2000/07/0009, DStR 2008, 1236 ff., I 3.
BMF vom 14.12.2007, a. a. O., Abschn. 4. b).
JStG 2009 vom 19.12.2008, a. a. O.
Amtshilferichtlinie-Umsetzungsgesetz vom 26.06.2013, BGBl. I, 1809, § 20 Abs. 4 a S. 7 EStG.
Begründung des Kabinettsentwurfs zum Jahressteuergesetz 2009 vom 18.06.2008, a. a. O.
Andere Auffassung siehe BHF vom 11.07.2006, VIII R 67/04, BStBl. 2007 II, 553.
BMF vom 25.10.2004, IV C 3 S 2256 – 238/04, BStBl. 2004 I, 1034.
Begründung des Kabinettsentwurfs zum Jahressteuergesetz 2009 vom 18.06.2008.
Kabinettsentwurf zum Jahressteuergesetz 2009 vom 18.06.2008, § 20 Abs. 4 a EStG.
§ 52 a Abs. 10 S. 10 EStG.
BMF vom 25.10.2004, IV C 3 S 2256 – 238/04, a. a. O.
§ 20 Abs. 4 a S. 4 EStG, BMF vom 09.10.2012, IV C 1 S 2252/10/10013, a. a. O., Rn. 108.
Begründung des Kabinettsentwurfs zum Jahressteuergesetz 2009 vom 18.06.2008, so auch von den Kreditinstituten gefordert im BMF-Schreiben vom 14.12.2007, a. a. O., Abschn. 4. i).
BMF vom 09.10.2012, IV C 1 S 2252/10/10013, a. a. O., Rn. 110.
BFH vom 10.08.2005, VIII R 26/03, BStBl. 2006 II, 22, m. w. N.
BFH vom 21.09.2004, IX R 36/01, BStBl. 2006 II, 12.
BMF vom 09.10.2012, a. a. O., Rz. 113 f.
§ 20 Abs. 4a S. 7 i. V. m. S. 1 und 2 EStG.
BMF vom 09.10.2012, IV C 1 S 2252/10/10013, a. a. O., Rn. 115, geändert mit Schreiben des BMF vom 03.01.2014, IV C 1 S 2252/09/10004:005, BStBl. 2014 I, 58.
BMF vom 11.11.2011, BStBl. 2011 I. 1314.
BMF vom 24.12.1999, BStBl. I, 1076.
§ 23 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 EStG a. F.
§ 23 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 EStG a. F.
§ 23 Abs. 1 S. 1 Nr. 4 EStG a. F.
BFH vom 02.05.2000, IX R 73/98, BStBl. 2000 II, 614.
§ 23 Abs. 1 S. 1 Nr. 3 EStG a. F.
§ 23 Abs. 2 EStG.
§ 23 Abs. 1 Nr. 2 S. 2 EStG.
§ 52 a Abs. 11 S. 3 EStG.
Z. B. als sonstige Erträge gem. § 22 Abs. 3 EStG.
§ 23 Abs. 1 Nr. 2 EStG.
Im Gegensatz zu den Einkünften aus Kapitalvermögen: der Sparer-Pauschbetrag ist ein Freibetrag und mindert die steuerpflichtigen Kapitaleinkünfte unabhängig von deren Höhe.
Zurück zum Zitat Lindmayer, Karl H. 2007. Geldanlage und Steuern. Wiesbaden: Gabler Verlag. Lindmayer, Karl H. 2007. Geldanlage und Steuern. Wiesbaden: Gabler Verlag.
Besteuerung der Vermögensebene
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Sonja Schwerdtner

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