Source: http://www.kargl-pc.de/lsv/index.php?PID=010400
Timestamp: 2019-02-15 22:05:52+00:00

Document:
Abteilung Jungschäfer im Landesschafzuchtverband Baden-Württemberg e.V. gegründet
Am 03. September 2016 wurde die Abteilung Jungschäfer des Landesschafzuchtverbandes Baden - Württemberg e.V. gegründet.
13 von 21 Mitgliedern waren bei der Gründungsversammlung anwesend.
Mitglied in der Abteilung können Kinder und Jugendliche von 6 bis 25 Jahren werden. Dabei ist es nicht notwendig aus einem Schäfereibetrieb zu kommen bzw. eigene Schafe zu besitzen. Allein das Interesse an der Schäferei und an der Schafhaltung reicht aus, um die Mitgliedschaft zu erwerben. Die Abteilung Jungschäfer hat sich zum Ziel gesetzt, den Kontakt und den Austausch zu fördern sowie den Zusammenhalt unter den Jungschäfern zu stärken. Oberstes Ziel soll es sein, die Schäferei im Land zu erhalten und zu fördern.
Die Abteilung möchte altersgerechte Veranstaltungen rund um die Schafhaltung und Schäferei anbieten.
Zum 1. Abteilungssprecher wurde Kerstin Wiedenmann-Rieck aus Nattheim gewählt Stellvertreter ist Daniel Erhardt aus Stödlen.
Alfons Gimber, 1. Vorsitzender des Landesschafzuchtverbandes zeigte sich hoch erfreut über das Interesse und das Engagement welches bei der Gründungsversammlung von den Anwesenden gezeigt wurde. Als nächstes stehen die Erstellung eines Flyers, das Erstellen einer Homepage, die Akquise von Sponsoren und das Planen von Veranstaltungen an. Die Geschäftsstelle des Landesschafzuchtverbandes wird die Abteilung tatkräftig unterstützen.
Weitere Interessierte aus Baden-Württemberg sind als Mitglieder der Abteilung herzlich willkommen.
Jungschaefer Beitrittserklärung
Land wappnet sich gegen Blauzungenkrankheit und unterstützt Schutzimpfungen von Rindern, Schafen und Ziegen.
Bonde: „Land und Tierseuchenkasse stellen gemeinsam über 1 Million Euro im Kampf gegen die Blauzungenkrankheit zur Verfügung“
Impfungen können voraussichtlich ab Mitte April beginnen
Seit dem 1. Januar 2015 gilt ein gesetzlicher Mindestlohn von 8,50 Euro. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat eine Broschüre mit den wichtigsten Fragen und Antworten erstellt.
Broschüre Mindestlohn als PDF
Weidepraemie scheitert am EU-Recht
Heidelberg - Die von Schäfern geforderte Weideprämie scheitert nach Angaben des zuständigen Ministers Alexander Bonde (Grüne) am europarechtlichen Rahmen.
«Die EU lässt Weideprämien aus europäischen Geldern nur dort zu, wo Tiere bisher nicht auf der Weide sind», sagte er der «Rhein-Neckar-Zeitung» (Donnerstag/Heidelberg).
Daher sei zwar eine Weideprämie für Milchkühe als Teil des Pakets zur Förderung der Höhenlandwirtschaft von 2015 an möglich. «Aber für die Schafhaltung wären die Auflagen so massiv, dass es nicht auf die Strukturen in unseren Schäfereien passt», erklärte der Minister weiter.
«Das wäre mit so vielen bürokratischen Hindernissen verbunden - das wäre die Schäfervariante der Dobrindt'schen Maut.»
Der Landesschafzuchtverbands und der Naturschutzbund Nabu hatten von der Landesregierung eine Weideprämie von 220 Euro pro Hektar beweideter Fläche im Jahr gefordert. Sie sähen darin eine Anerkennung für den Beitrag der Schäfer zum Naturschutz.
Bonde versprach: «Wir verbessern die notwendige Unterstützung für die Schäfer deutlich - über andere Förderprogramme und mit weniger Bürokratie.» (dpa/lsw)
Quelle: http://www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Tier/Weidepraemie-fuer-Schafhaltung-scheitert-am-EU-Recht_article1409823512.html
Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg informiert:
Landesschafzuchtverband und NABU unterzeichnen Kooperationsvertrag und stellen landespolitisches Forderungspapier vor
Pressemitteilung des NABU Baden-Württemberg und Landesschafzuchtverband Baden-Württemberg
Stuttgart – Verbunden mit einem dringenden Apell an die Landesregierung, die Schäferei zu stärken, haben NABU und Landesschafzuchtverband Baden-Württemberg am heutigen Donnerstag in Stuttgart einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Die beiden Verbände wollen sich gemeinsam für bessere Rahmenbedingungen für die traditionelle Schäferei einsetzen – auch um damit bedrohte Kulturlandschaften zu erhalten. Sie stellten hierzu ein gemeinsames Forderungspapier vor, mit dem sie sich an die Landesregierung wenden. Entscheidende Stellschrauben, an denen das Land drehen müsse, sind vor allem die bessere Bezahlung der Schäferinnen und Schäfer für ihre Leistungen sowie die Verfügbarkeit von Weideflächen.
... weiter > Pressemitteilung Nabu und LSV ansehen
1. Kooperationsvertrag
2. Aktionsprogramm
Urteil im Rechtsstreit gegen die verpflichtende Einzeltierkennzeichnung mit elektronischen Ohrmarken.
Heute wurde vom EuGH in Luxemburg das Urteil im Rechtsstreit zur verpflichtenden elektronischen Kennzeichnung von Schafen und Ziegen gesprochen.
Leider haben die Schaf- und Ziegenhalter verloren.
Anbei die Pressemeldung des Europäischen Gerichtshofes.
Das vollständige Urteil wurde unter folgendem Link veröffentlicht:
http://curia.europa.eu/juris/document/document_print.jsf?doclang=DE&text=&pageIndex=0
∂=1&mode=req&docid=143192&occ=first&dir=&cid=109906
Pressemitteilung Nr 131/13 des EuGH vom 17.10.2013
Pressemitteilung der Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände e. V. (VDL) u. Bundesverband Deutscher Ziegenzüchter e.V. (BDZ)
Wie gestern bekannt wurde, wird am Donnerstag, dem 17.10.2013 um 9:30 Uhr beim EuGH in Luxemburg die abschließende Entscheidung zum Prozess zur Einzeltierkennzeichnung etc. von Schafen und Ziegen verlesen. Damit wird auch die mündliche Verhandlung nicht mehr erneut aufgegriffen. Das Urteil mit Begründung wird wenig später auch im Internet einzusehen sein. Der Urteilstermin wurde auf der Homepage des Gerichtshofes der Europäischen Union veröffentlicht.
Leitbild der Schäferei in Baden-Württemberg.
Als erster Verband hat der Landesschafzuchtverband Baden-Württemberg e.V. ein Leitbild für die Schäferei entwickelt.
Um die Zukunft der Schäferei gestalten zu können, muss eine Zielrichtung vorliegen.
Nur dann können Strategien auch von den Verantwortlichen entwickelt und getragen werden.
Lesen Sie hier das Leitbild
Liquiditätshilfedarlehen für durch Schmallenberg-Virus betroffene Betriebe
Die Landwirtschaftliche Rentenbank hat ab sofort das Förderprogramm Liquiditätssicherung für landwirtschaftliche Betriebe geöffnet, die von der Ausbreitung des Schmallenberg-Virus betroffen sind.
Bundesrat beschließt amtliche Meldepflicht für das ''Schmallenberg-Virus''
Der Bundesrat hat heute eine Änderung der Verordnung über die meldepflichtigen Tierkrankheiten beschlossen und damit die amtliche Meldepflicht für das so genannte ''Schmallenberg-Virus'' eingeführt. Damit hat die Meldepraxis der Veterinärverwaltung ab sofort die entsprechende Rechtsgrundlage. Die nunmehr amtliche Meldepflicht verpflichtet insbesondere Leiter von Untersuchungseinrichtungen, alle diagnostizierten Fälle des ''Schmallenberg-Virus'' zu melden. So können sich die Veterinärbehörden einen umfassenden Überblick über das Krankheitsgeschehen verschaffen und die Verbreitung beobachten.
Rechtsstreit zur Kennzeichnung und Registrierung von Schafen und Ziegen
Am 09. Februar 2012 sind wir dem Rechtsstreit ein ganz wichtiges Stück weitergekommen!
Ihre Spenden haben sich bisher gelohnt
Das Verwaltungsgericht Stuttgart hat am 09. Februar 2012 zusammenfassend beschlossen, dass dem Europäischen Gerichtshof die folgenden Fragen vorgelegt werden:
Ist die Einzeltierkennzeichnung rechtmäßig?
Ist die elektronische Kennzeichnung rechtmäßig?
Ist das Bestandsregister Teil C rechtmäßig?
lesen Sie hier das vollständige Schreiben
Information zum Schmallenberg-Virus
Im Sommer und Herbst 2011 waren in Nordrhein-Westfalen bei Milchrindern Krankheitssymptome beobachtet worden, die sich in Fieber, reduziertem Allgemeinbefinden, Apetitlosigkeit, starkem Milchrückgang und gelegentlichem Durchfall äußerten. Die Symptome klangen nach einigen Tagen ab.
Der Landesschafzuchtverband Baden-Württemberg gibt hier die Information des Schafherdengesundheitsdienstes / der Tierseuchenkasse weiter.
Schmallenberg-Virus – Melden sie jeden Verdacht ihrem SHGD oder Tierarzt.
Schmallenberg-Virus Info
Detailierte Information finden Sie anliegend.
Nachhaltigkeitstage BW 2012 - Informationspapier
Alt trifft Jung - Gemeinsam aktiv für die Natur
So lautet das Motto des 16. Landesnaturschutzpreises.
Der Landesnaturschutzpreis wird alle zwei Jahre von der Stiftung Naturschutzfonds für Leistungen verliehen, die entscheidend und in vorbildlicher Weise zum Schutz und zur Erhaltung der natürlichen Umwelt beigetragen haben bzw. in Zukunft dazu beitragen werden. Er ist mit 15.000 € dotiert und wird in der Regel an mehrere Preisträger verliehen.
Auschreibung Flyer Teil 1
Auschreibung Flyer Teil 2
Der Schafreport ist fertig
Der Schafreport 2011 ist ein Gemeinschaftswerk des Beratungsservice Schafhaltung Dr. Wagner, des Landesschafzuchtverbands Baden-Württemberg und der LEL Schwäbisch Gmünd. Durch die großzügige finanzielle Unterstützung des MLR konnte diese Auswertung erstmalig durchgeführt werden, um Haupterwerbs-Schäfereien in Baden-Württemberg hinsichtlich ihrer ökonomischen und produktionstechnischen Leistungsfähigkeit zu untersuchen.
Dioxin- und PCB-Einträge in Lebensmitteln vermeiden
so lautet der Titel des Leitfadens für Geflügel-, Rinder-, Schaf- und Schweinehalter, herausgegeben vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
Grundsätzliche Forderung des gesundheitlichen Verbraucherschutzes ist es, besonders toxisch wirkende Stoffe wie Dioxine und polychlorierte Biphenyle (PCB) in der Umwelt bzw. in der Nahrungskette so weit wie möglich zu minimieren. In Deutschland gelten bereits seit 1988 Höchstmengen für sechs einzelne und den Gesamt-PCB-Gehalt repräsentierende nicht dioxinähnliche PCB-Kongenere in Lebensmitteln. Die Werte sind heute in der nationalen Kontaminanten-Verordnung festgelegt. Seit 1990 richtet sich der Schwerpunkt der Umweltschutzmaßnahmen erfolgreich auf das „Verstopfen“ der PCB- und Dioxinquellen. Die nationalen Maßnahmen zur Lebensmittelsicherheit werden ergänzt durch eine seit dem 1. Juli 2002 europaweit geltende Höchstgehaltregelung für Dioxine und eine seit dem 4. November 2006 ebenfalls europaweit geltende Höchstgehaltregelung für die Summe von Dioxinen und dioxinähnlichen PCB in Futtermitteln und in zahlreichen Lebensmitteln überwiegend tierischer Herkunft. Ab dem 1. Januar 2012 werden die nationalen Höchstmengen für nicht dioxinähnliche PCB
in Lebensmitteln durch europaweit geltende Höchstgehalte abgelöst. Für den gesundheitlichen Verbraucherschutz europaweit ist es jedoch nach wie vor unerlässlich, die lebensmittelbedingte Dioxin- und PCB-Belastung des Menschen weiter zu senken.
Leitfaden ansehen (1,7 MB PDF)
Elektronische Einzeltierkennzeichnung
Eil- und Klageverfahren gegen die elektronische Einzeltierkennzeichnung von Schafen und Ziegen
Alle Anstrengungen, die Einführung der elektronischen Einzeltierkennzeichnung zu verschieben oder zu verhindern waren erfolglos.
Damit bleibt der Schafwirtschaft in Deutschland nur noch ein Klageverfahren gegen die elektronische Einzeltierkennzeichnung vorzunehmen.
Katalog Ohrmarken für Schafe und Ziegen 2010
Der neue Katalog Ohrmarken für Schafe und Ziegen 2010 des LKV Baden-Württemberg liegt nun vor und ist unter der Rubrik Information/Download als PDF Datei (3,175 MB) zu finden.
Entschließung des Präsidiums des Deutschen Bauernverbandes zur verpflichtenden Einführung der elektronischen Kennzeichnung bei Schafen und Ziegen vom 19.05.2009
Das Präsidium des Deutschen Bauernverbandes e. V. (DBV) stellt gemeinsam mit der Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände e. V. (VDL) sowie dem Bundesverband Deutscher Ziegenzüchter e. V. (BDZ) als Spitzenverbände der deutschen Schaf- und Ziegenwirtschaft fest, dass die Schaf- und Ziegenhaltung in Deutschland bislang hervorragende und unerlässliche Leistungen in der Landschaftspflege erbringt, hochwertige Nahrungsmittel sicherstellt und vielen landwirtschaftlichen Betrieben ein wenn auch bescheidenes Einkommen in den ländlichen Regionen ermöglicht.
VDL-Fragebogen zur Erhebung von Erfahrungen mit BT
Der Landesschafzuchtverband Baden - Württemberg sammelt derzeit Erfahrungen mit der Blauzungenkrankheit (Bluetongue Disease, BT).
Insbesondere unsere Mitglieder werden gebeten, den nachstehenden Fragebogen herunterzuladen, auszufüllen und an unsere Geschäftsstelle zu senden.
Landesschafzuchtverband Baden-Würtemberg e.V.
Fragebogen BT
Blauzungenkrankheit – Umgang mit Impfverweigerern
Schreiben des Ministerium für Ernährung und ländlichen Raum Baden-Württemberg
Es wird darauf hingewiesen, dass derjenige ordnungswidrig im Sinne des § 76 Abs. 2 Nr. 2 des Tierseuchengesetzes in Verbindung mit § 4 Abs. 1a Satz 1 der EG – Blauzungen-bekämpfung – Durchführungsverordnung handelt, der ein Rind, ein Schaf oder eine Ziege nicht gegen die Blauzungenkrankheit impfen lässt.
Tiere dringend gegen Blauzungenkrankheit impfen lassen
Blauzungenkrankheit bei Schafen im Ortenaukreis amtlich festgestellt / Erste
Fälle 2008 in Baden-Württemberg / Tierseuche für Menschen ungefährlich
"Besitzer von Rindern, Schafen und Ziegen sollen sich bei den Veterinärämtern melden und ihre Tiere gegen die Blauzungenkrankheit impfen lassen. Der erste Fall eines erkrankten Schafes zeigt, dass das Risiko einer Ansteckung der Tiere mit der Seuche nach wie vor besteht", sagte der baden-württembergische Minister für Ernährung und Ländlichen Raum, Peter Hauk MdL, am Montag (21. Juli) in Stuttgart.
Impfaktion gegen Blauzungenkrankheit beginnt demnächst
Das Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum informiert.
Die Infektion mit dem Virus der Blauzungenkrankheit hat sich im vergangenen Jahr bei Rindern, Schafen und Ziegen in Deutschland sehr stark ausgebreitet. Betroffen waren insbesondere Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Hessen, dies zusammen ca. 3.000 tote Rinder und 13.000 Schafe und Ziegen zu beklagen hatten.
ganzen Bericht als PDF anzeigen
Blauzungenkrankheit, Presseinformation
Das Ministerium für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz in Hessen teilt mit, das die Ausschreibung der Impfdosen gegen die Blauzungenkrankheit federführend für alle Bundesländer abgeschlossen sei. Damit sei die Impfstoffversorgung für Rinder, Schafe und Ziegen in Deutschland gesichert.
lesen Sie hier die Presseinformation als PDF-Datei
Einführung der Schaf- und Ziegendatenbank
Der LKV informiert im Auftrag des Ministerium für Ernährung und ländlichen Raum Baden-Württemberg.
Der LKV hat zu diesem Zweck ein Merkblatt erstellt, in dem Sie die derzeit gültigen Bestimmungen zum Thema Tierkennzeichnung nachlesen können.
Den Katalog der Ohrmarken des LKV finden Sie unter der Rubrik Information / Download.
01 Merkblatt Schaf- und Ziegendatenbank (PDF)
02 Begleitpapier Schafe und Ziegen (PDF)
03 Bestandsregister Schafe und Ziegen (PDF)
Umsetzung der Verordnung (EG) Nr. 1266/2007
Bei der letzten Bund-Länder-Beratung zur Umsetzung des neuen Gemeinschaftsrechtes zur Bekämpfung der Blauzungenkrankheit wurde die Abschaffung der 20-km-Zone als verbringungsrelevantes Gebiet im Sinne der BT-VerschleppungsVO mehrheitlich befürwortet. Die dort vorgesehenen Reglementierungen der 20-km-Zone entfallen somit ab sofort, die Verordnung wird entsprechend angepasst. Es gelten lediglich die Vorschriften nach § 5 Abs. 3 der BT-SchutzVO.
Die Blauzungenseuche grassiert seit Anfang August vor allem in den Schafbetrieben in einem kaum vorstellbaren Ausmaß. Nachstehend finden sie wichtige Informationen.
1. Bericht zur Blauzungenkrankheit
2. Interview mit Herrn Dr. Bätza (BMVEL)
3. Entschliessung des Deutschen Bauernverbandes
Norbert Kienle geehrt
Bei der Mitgliederversammlung des Landesschafzuchtverbandes Baden-Württemberg am 7. März 2007 in Leonberg-Glemseck ehrte der Vorsitzende Karl Bauer sein Mitglied Norbert Kienle. 1937 in Iggenhausen bei Neresheim geboren, erlernte Kienle zunächst den Beruf des Zimmermanns. In Schäferkreisen wurde Kienle durch seine Tätigkeit als Schafbademeister des Verbandes bekannt.
Unser Verband - am 13.02.1906 als "Verband süddeutscher Schäfereibesitzer" gegründet - feierte sein 100-jähriges Bestehen in diesem Jahr mit der Veröffentlichung eines Films und mit einem Festakt.
Am Abend des Schaftags beim Landwirtschaftlichen Hauptfest wurde der Film in Halle 1 uraufgeführt. Der Vorsitzende Karl Bauer konnte Vertreter aus der Politik und den Schäfereiverbänden der Nachbarländer begrüßen. Landwirtschaftsminister Peter Hauk würdigte die Geschichte des Verbandes, aber auch seine aktuelle Arbeit.
100 Jahre Landesschafzuchtverband Baden-Württemberg e.V. 1906 – 2006
wurde ein Film mit dem Titel Die Schäferei im Wandel der Zeit gedreht.
Dieser Film kann als DVD oder VHS-Video zum Preis von € 20,-- zzgl. Porto beim
Landesschafzuchtverband B.-W.,
Heinrich-Baumann-Str. 1-3,
Tel. 0711/1665504, Fax 0711/1665541,
per mail: info@lsv-bw.de,
100 Jahre Landesschafzuchtverband Baden-Württemberg
Auf ein 100 jähriges Bestehen können nur wenige Schafzuchtverbände zurückblicken. 100 Jahre Landesschafzuchtverband bedeuten nicht nur 100 Jahre erfolgreiche Zuchtarbeit sondern auch 100 Jahre Selbsthilfe zur Förderung der Schafhaltung. Schon im Jahre 1906 haben sich die Schafzüchter und Schafhalter in einem Verband zusammengeschlossen, um die gemeinsamen Interessen der gesamten Schafhaltung im süddeutschen Raum zu vertreten und wahrzunehmen. Diesem Zusammenschluss ist es hauptsächlich zu verdanken, dass sich die Schafhaltung trotz ungünstiger Umstände bis zum heutigen Tag behaupten konnte.
Geschichte der Schafzucht von Dr. Franz Werkmeister
Mit dem Landesschafzuchtverband ist im Februar dieses Jahres ein weiterer Verband der baden-württembergischen Tierzucht 100 Jahre alt geworden. Dies bedeutet aber nicht, dass die Schafzucht in unserem Lande nur 100 Jahre alt ist. Deren Geschichte reicht weit in das 18. Jahrhundert zurück; allerdings war sie sehr wechselhaft und ist dies bis heute geblieben.
Die Bekämpfung der Traberkrankheit
Erklärtes Ziel der Europäischen Gemeinschaft ist es, die Transmissiblen Spongiformen Enzephalopathien (TSE, übertragbare schwammartige Gehirnerkrankungen) in ganz Europa zu tilgen. Hierzu gehört neben der BSE bei Rindern auch die Traberkrankheit oder Scrapie bei Schafen und Ziegen. Zum Erreichen dieses Zieles gibt es beim Schaf neben der klassischen Methode der Seuchentilgung durch Tötung der betroffenen Herden, die Sanierung mit Hilfe der Resistenzzüchtung. Schafe mit zwei ARR-Allelen werden als weitgehend resistent gegen Scrapie angesehen, Schafe mit einem ARR-Allel zeigen erhöhte Widerstandskraft gegen die Krankheit. Schafe mit VRQ-Allelen haben die geringste Widerstandskraft. Bei Ziegen konnte dies nicht nachgewiesen werden, deshalb ist bei Ihnen keine züchterische Tilgung der Krankheit möglich.
ganzes Merkblatt Scrapie ansehen

References: EuGH 
 EuGH 
 EuGH 
 § 76
 § 4
 § 5