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Timestamp: 2019-12-12 23:31:01+00:00

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Rechtsprechung: 8 U 106/04 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: KG, 18.08.2005
https://dejure.org/2004,2716
OLG Koblenz, 09.07.2004 - 8 U 106/04 (https://dejure.org/2004,2716)
OLG Koblenz, Entscheidung vom 09.07.2004 - 8 U 106/04 (https://dejure.org/2004,2716)
OLG Koblenz, Entscheidung vom 09. Juli 2004 - 8 U 106/04 (https://dejure.org/2004,2716)
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BGB §§ 355, 495, 631
Widerrufsrecht bei Teilzahlungsgeschäft über Ausbauhaus
Anspruch auf Zahlung des um ersparte Aufwendungen verminderten Werklohns; Wirksamer Widerruf eines Werkvertrages; Widerrufsrecht bei Ratenlieferungsvertrag und Teilzahlungsgeschäft
Verbraucherwiderrufsrecht bei Fertigbauverträgen?
Ratenzahlung bei Fertighaus?
Widerrufsrecht bei Fertighausvertrag und Ratenzahlung
Widerrufsrecht bei Ratenzahlung für schlüsselfertige Ausbauhäuser II (IBR 2004, 1111)
BauR 2004, 1951
Das Berufungsgericht, dessen Entscheidung in BauR 2004, 1951 abgedruckt ist, führt aus, der Vertrag sei durch den von den Beklagten erklärten Widerruf gegenstandslos geworden.
Der Argumentation des OLG Koblenz (BauR 2004, 1951 das Urteil ist nicht rechtskräftig, AZ des BGH VII ZR 183/04), vermag der Senat aus den vorstehenden Gründen nicht zu folgen.
Entgegen der Ansicht des OLG Koblenz (BauR 2004, 1951) rechtfertigt sich auch aus § 502 Abs. 1 Satz 2 BGB nicht die Annahme, es handele sich um ein entgeltliches Teilzahlungsgeschäft.
(Mit Urteil vom 22.12.2005 - VII ZR 183/04 - hat der BGH ein Urteil des OLG Koblenz vom 09.07.2004 (Az.: 8 U 106/04) aufgehoben, welches die gleiche Rechtsauffassung beinhaltete, wie dieser Beschluss des OLG Koblenz).
Ein derartiger Werkvertrag über die Lieferung eines Ausbauhauses mit Zahlungsverpflichtung in Teilbeträgen ist als Ratenlieferungsvertrag gemäß § 505 BGB anzusehen; das bedeutet, dass dem Verbraucher - hier dem Beklagten - ein Widerrufsrecht gemäß § 355 BGB zusteht (vgl. OLG Koblenz BauR 2004, 1951 ff).
https://dejure.org/2005,3810
KG, 18.08.2005 - 8 U 106/04 (https://dejure.org/2005,3810)
KG, Entscheidung vom 18.08.2005 - 8 U 106/04 (https://dejure.org/2005,3810)
KG, Entscheidung vom 18. August 2005 - 8 U 106/04 (https://dejure.org/2005,3810)
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§ 550 BGB, § 125 BGB, § 35 Abs 2 S 2 GmbHG, § 397 Abs 1 BGB, § 346 HGB
Zulässigkeit der Vereinbarung einer qualifizierten Schriftformklausel; Wirksamkeit einer mündlichen Vereinbarung über die Reduzierung des Mietzinses beim Bestehen einer Schriftformklausel; Voraussetzungen für die Annahme eines Erlassvertrages; Wirksamkeit einer ...
Was erfasst qualifizierte Schriftformklausel?
Schriftformklausel bei nachträglichem Verzicht auf Miete
Gespräch über die Miethöhe bleibt unverbindlich, wenn der Vertrag eine "doppelte Schriftformklausel" enthält
LG Berlin, 09.02.2004 - 12 O 294/03
NZM 2005, 908
NJ 2006, 34
Letzteres kann nicht formlos oder stillschweigend aufgehoben werden, weil andernfalls die Vereinbarung der Einhaltung der Schriftform für die Änderung des Schriftformerfordernisses ihren Sinn verliert (vgl. BGH NJW-RR 1991, 1289 ; BGH NJW 2006, 138 [139] unter Hinweis auf BGHZ 66, 378 [381 f.] = NJW 1976, 1395; Senat mit Urteil vom 29. Juni 2009 - 22 U 222/08 - zu II.1.a)aa), bestätigt durch Zurückweisung der Nichtzulassungsbeschwerde durch Beschluss des BGH vom 30. September 2010 - III ZR 212/09; KG mit Urteil vom 18. August 2005 - 8 U 106/04 - NZM 2005, 908, 909; Ellenberger in: Palandt, BGB , 73. Aufl., § 125 Rn. 19; Arnold in: Erman, BGB , 13. Aufl., § 125 Rn. 26).
Der Verzicht auf bereits entstandene Rechte stellt keine Vertragsänderung dar, die der Schriftformklausel unterfällt (vgl. KG, KG-Report 2006, 86 für den Verzicht auf rückständigen Mietzins).
OLG Brandenburg, 13.01.2010 - 3 U 155/08
Mangelnde Erfüllung durch Banküberweisung auf ein von der vertraglichen, nicht …
(vgl. m.w.N. KG NZM 2005, 908 f.).

References: BGH 
 § 502
 BGH 
 § 505
 § 355

§ 550
 § 125
 § 35
 § 397
 § 346
 BGH 
 BGH 
 BGH 
 § 125
 § 125