Source: http://publikationen.windindustrie-in-deutschland.de/studie-direkte-vermarktung-von-windstrom-und-anderen-ee-strom-im-b2b-bereich/60010048/8
Timestamp: 2018-11-18 04:12:20+00:00

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Oktober 2017 | SEITE 1/70
Oktober 2017 | SEITE 1/70 Teil A | Studie | Direkte Vermarktung von Windstrom und anderem erneuerbaren Strom im B2B-Bereich I. Zusammenfassung der Ergebnisse Vorschlag Schaffung einer neuen Form der sonstigen Direktvermarktung im Erneuerbare-Energien- Gesetz zur Weitergabe der „grünen“ Eigenschaft der erneuerbaren elektrischen Energie – Marktentwicklungsmodell (MEM) Ermöglichung eines flexiblen Wechsels zwischen der neuen Vermarktungsform und der Direktvermarktung mit Marktprämie EEG-Konto-neutraler Anreiz für die Lieferung von EE-Strom, der keine EEG-Förderung in Anspruch nimmt und über das neue Marktentwicklungsmodell vermarktet wird Zu ändernde oder neu zu schaffende Paragraphen Definition des Marktentwicklungsmodells – § 79b EEG 2017 – neu – Marktentwicklungsmodell als Fall der sonstigen Direktvermarktung – § 21a Abs. 2 EEG 2017 – neu – Marktentwicklungsmodell schließt Nutzung der Herkunftsnachweise aus – § 79 Abs. 3 EEG 2017 – neu – BNetzA überwacht das Marktentwicklungsmodell –§ 85 Abs. 1 Nr. 3 e) EEG 2017 – neu – Flexibler Wechsel in und aus dem Marktentwicklungsmodell – § 21b Abs. 1 EEG 2017 Verfahren für den flexiblen Wechsel – § 21c Abs. 1 EEG 2017 EEG-Konto-neutraler Anreiz für das Marktentwicklungsmodell – § 61l EEG 2017 – neu – Nachvollziehbarkeit des EEG-Konto-neutralen Anreizes – § 74 Abs. 2 S. 4 EEG 2017 – neu –
Oktober 2017 | SEITE 2/70 Teil A | Studie | Direkte Vermarktung von Windstrom und anderem erneuerbaren Strom im B2B-Bereich II. Motivation und Ziele der Studie Auf einen Blick EE-Anlagenbetreiber bzw. deren Direktvermarkter müssen sich zunehmend dem Markt stellen und benötigen alternative Vermarktungsoptionen für Bestands- und Neuanlagen – unabhängig vom EEG-Zahlungsanspruch. Mit Blick auf die Klima- und Ausbauziele (§ 1 EEG 2017) 1 besteht ein Bedürfnis werthaltiger Vermarktungsoptionen für EE-Strom über den EEG-Zahlungs-anspruch hinaus, da sonst ein verstärkter Rückbau von EE-Anlagen droht. Unternehmer sind an der Nutzung der „grünen“ Eigenschaft des EE-Stromes auf dem Verwertungspfad interessiert, können diese aber nicht über den Erwerb von Herkunftsnachweise oder sonstigen Zertifikaten ausweisen. Ein Transfer der „grünen“ Eigenschaft von Strom über das Stromnetz in die Sektoren Gebäude (Wärme/Kälte), Verkehr und Industrie ist somit derzeit nicht ohne Weiteres möglich. Diese Lücke kann über das Marktentwicklungsmodell geschlossen werden und damit „grünem“ Strom einen Mehrwert verleihen. Digital vernetzte EE-Erzeugungsanlagen können durch Datentransfer in quasi Echtzeit und flexible Steuerung gepoolt werden und ein virtuelles Kraftwerk bilden. Eine digitale Vernetzung mit Verbrauchern, die flexibel über das Netz der allgemeinen Versorgung zugeschaltet werden, ist möglich. Diese Vernetzung von EE-Erzeugern und Verbrauchern ermöglicht ein die Stromhandelskette verkürzendes Vertriebssystem abseits des EEG-Zahlungsanspruches. Die einem solchen Vertriebssystem zugrundeliegenden Vertragsverhältnisse bieten sich besonders zwischen EE-Erzeugern und gewerblichen Abnehmern an (B2B), die langfristige Verträge abschließen und größere Strommengen abnehmen können. 1 Die Studie nimmt stets Bezug auf die zum Erscheinungsdatum der Studie geltenden Fassung der genannten Gesetze, Verordnungen und Richtlinien. Im Falle des EEG ist die aktuelle Fassung des EEG 2017 (zuletzt durch Artikel 1 des Gesetzes vom 17. Juli 2017 (BGBl. I S. 2532) geändert) gemeint.
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References: § 79
 § 21
 § 79
 § 21
 § 21
 § 61
 § 74