Source: https://www.dtad.de/details/Begleitung_und_Bearbeitung_von_Massnahmen_im_Rahmen_des_Foerderprogramms_60311_Frankfurt_am_Main-6061938_1
Timestamp: 2018-03-19 13:05:57+00:00

Document:
Ausschreibung - Begleitung und Bearbeitung von Maßnahmen im Rahmen des Förderprogramms in Frankfurt am Main (ID:6061938)
> DTAD-ID: 6061938
Begleitung und Bearbeitung von Maßnahmen im Rahmen des Förderprogramms
Ziel ist es, zentrale Versorgungsbereiche, die von Funktionsverlusten -insbesondere gewerblichen Leerstand- bedroht oder betroffen sind, als Standorte für Wirtschaft und Kultur sowie als Orte zum Wohnen, Arbeiten und Leben zu erhalten und zu entwickeln.
Projektmanagement, Sonstige Dienstleistungen für Unternehmen
HAD-Referenz-Nr.: 11/1624
Offizielle Bezeichnung: Magistrat der Stadt Frankfurt am Main - Stadtplanungsamt
Postanschrift Kurt-Schumacher-Str. 10
Bearbeiter: Herr Jürgen Bäuerle
Telefon: 069 / 212-33751
Fax: 069 / 21240566
E-Mail: juergen.baeuerle@stadt-frankfurt.de
Die Stadt Frankfurt am Main sucht ein Quartiersmanagement, dessen Aufgabe die Initiierung, Begleitung und Bearbeitung von Maßnahmen im Rahmen des Förderprogramms Innenstadt Höchst sein wird.
Die Stadt Frankfurt hat 2006 den Rahmenplan Höchst und das Förderprogramm Innenstadt Höchst beschlossen. Dieses beinhaltet die Förderung der Modernisierung von Wohngebäuden und darüber hinaus die Beauftragung einer Projektsteuerung, Öffentlichkeitsarbeit zur Imageverbesserung und die Aufwertung des öffentlichen Raums. Sie verfolgt damit auf kommunaler Ebene die gleichen Ziele wie in dem Hessischen Städtebauförderprogramm "Aktive Kernbereiche in Hessen". Das Förderprogramm ist dem Klimaschutzziel der Stadt Frankfurt zur CO2-Reduzierung verpflichtet.
Ziel ist es, zentrale Versorgungsbereiche, die von Funktionsverlusten -insbesondere gewerblichen Leerstand- bedroht oder betroffen sind, als Standorte für Wirtschaft und Kultur sowie als Orte zum Wohnen, Arbeiten und Leben zu erhalten und zu entwickeln. Aufgabe des Quartiersmanagement ist die Programmvorbereitung und -umsetzung. Dabei soll insbesondere das städtebauliche Potenzial von Höchst, die baugeschichtlichen Besonderheiten, die Lage am Fluss sowie die Rolle des Stadtteils in der Region berücksichtigt werden. Ein Schwerpunkt ist es, Impulsprojekte für eine nachhaltige Entwicklung von Höchst anzustoßen bzw. zu unterstützen und eine breite Mitwirkungsbereitschaft vor allem der privaten Akteure -auch im Hinblick auf Folgeinvestitionen- auszulösen. Für Höchst bedeutet das insbesondere: Die Sicherung und Aufwertung der zentralen Versorgungsbereiche und der Nahversorgungsbereiche, die Verbesserung der Grundversorgung und Schaffung neuer Wohnangebote, die Aktivierung und Vernetzung von Akteuren und Initiativen, die städtebauliche Aufwertung durch Entwicklung der Eingangsbereiche, Aufwertung des Straßenbildes und Schaffung neuer Treffpunkte im Freiraum. Das Quartiersmanagement soll im Kern folgende Aufgaben bearbeiten.
-Projektmanagement für Umbaumaßnahmen im öffentlichen Raum,
-Aktivierende Beratung von Grundstückseigentümern, Gewerbetreibende und Nutzer zu Entwicklungsmöglichkeiten bei Mängel an Gebäuden, Mindernutzungen und Leerständen. Dabei ggf. auch Hinweis auf die Förderrichtlinien Höchst und Verweis auf die Modernisierungsberatung Höchst.
-Citymanagement
-Steuerungs- und Managementaufgaben zu allen vom Planungsamt vorgesehenen Erneuerungsaufgaben in der Innenstadt Höchst,
-Erstellung von städtebaulichen Studien.
Für das Fördergebiet Höchst gibt es Förderrichtlinien sowie eine entsprechende Modernisierungsberatung. Diese Modernisierungsberatung soll längerfristig weitergeführt werden und gehört somit nicht zu den Aufgaben des Quartiersmanagement. Quartiersmanagement und Modernisierungsberatung sind verpflichtet, vertrauensvoll zusammenzuarbeiten.
Spanne von 500.000,00 bis 600.000,00 Euro
geschätzter Wert ohne MwSt.(in Zahlen):600.000,00 Währung :EUR
Optionale Vertragsverlängerung um weitere drei Jahre
Eine allgemeine Haftpflichtversicherung für Personen- und Sachschäden in Höhe von mindestens 2,0 Mio. EUR ist für den Fall der Auftragserteilung nachzuweisen.
Der Nachweis für eine Vermögensschadensversicherung ist für eine Deckungssumme von 2 Mio. EUR auf der Grundlage der Allgemeinen Versicherungsbedingungen zur Haftpflichtversicherung für Vermögensschäden für den Fall der Auftragserteilung zu erbringen.
Eine Bietergemeinschaft muss einen Handlungs-/Vertretungsbevollmächtigten benennen. Sie muss bei der Auftragsvergabe gesamtschuldnerisch haften. Eine entsprechende Erklärung ist vorzulegen.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung: (X) Ja ( ) Nein
Ein Vorortbüro ist in Ffm.-Höchst vorhanden und muss für die Leistungserbringung genutzt werden.
Die nachstehend genannten Angaben sind ausschließlich auf Formblättern zu erbringen, die bei der Kontaktstelle angefordert werden können. Darüber hinausgehend verlangte Nachweise müssen dem Formblatt als Anlage beigefügt werden.Folgende Erklärungen sind unter Verwendung der Formblätter einzureichen:Bewerber/Bewerbergemeinschaften können zur Ausführung der Leistung auf die Ressourcen/Mittel von Nachunternehmern verweisen, ungeachtet des rechtlichen Charakers der mit den Nachunternehmern bestehenden Verbindungen. Soweit Bewerber/Bewerbergemeinschaften zum Nachweis der eigenen Eignung auf Nachunternehmer verweisen, müssen Bewerber/Bewerbergemeinschaften bereits mit dem Teilnahmeantrag den/die Nachunternehmer benennen und deren Eignung nachweisen. Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft muss zusätzlich nachweisen, dass er/sie auf die Mittel der/des Nachunternehmer im Fall der Auftragserteilung tatsächlich zugreifen kann. Der Nachweis der tatsächlichen Zugriffsmöglichkeit kann insbesondere durch Vorlage einer Eigenerklärung (Verpflichtungserklärung) des Nachunternehmers erfolgen, in welcher sich dieser für den Fall der Beauftragung des Bewerbers /der Bewerbergemeinschaft gegenüber diesem/dieser unwiderruflich verpflichtet, die Ressourcen/Mittel während der Auftragsabwicklung zur Verfügung zu stellen. Die Verpflichtungserklärung muss vor Zuschlagserteilung vorgelegt werden:Folgende Nachweise sind unter Verwendung der Formblätter einzureichen:Erklärung, dass der Bewerber-nicht wegen einer der in § 4 Abs. 6 VOF genannten Vorschriften verurteilt worden ist,-sich nicht im Insolvenzverfahren oder in Liquidation befindet oder seine Tätigkeit eingestellt hat oder sich aufgrund eines in den einzelstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehnen gleichartigen Verfahrens in einer entsprechenden Lage befindet,-nicht aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft worden ist, die seine berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellt,-im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit keine schwere Verfehlung begangen hat,-seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie zu Entrichtung der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung nach den Vorschriften des Mitgliedsstaates des Auftraggebers ordnungsgemäß erfüllt hat,-Nachweis über die Eintragung in das einschlägige Handelsregister durch Vorlage eines Auszugs dieses Registers oder, falls ein solcher nicht erlangt werden kann, durch Vorlage einer gleichwertigen Bescheinigung oder Erklärung unter Eid.
-Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft und seinen/ihren Umsatz für entsprechende Dienstleistungen in den letzten drei Geschäftsjahren (Nettojahresumsätze für 2008, 2009, 2010),
-Erklärung über die Anzahl des Gesamtpersonals der letzten drei Geschäftsjahre (2008, 2009, 2010) und die Anzahl des Personals, das in den letzten drei Geschäftsjahren für entsprechende Dienstleistungen eingesetzt worden ist.
1.Darstellung des Unternehmens mit Beschreibung des Leistungsprofils und eventuell beteiligter Partner,
2.Fachliche Qualifikation des Personals:
- Nachweis der Kenntnisse und Erfahrungen des vorgesehenen Personals durch Vorlage des Lebenslaufs mit Angaben zu folgenden Bereichen:
-Architektur/Stadtplanung/Landschaftsplanung
-Projektmanagament/-Steuerung
-Moderations-und Kommunikationskenntnisse, Informations-, Presse-, Öffentlichkeitsarbeit und Mediation
-Kenntnisse im Vertrags-und öffentlichem Vergaberecht, Planungs-, Bau-, Wohnungs-und Mietrecht
-Verwaltungserfahrung
3.Aussagekräftige Darstellung der Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft durch Benennung von maximal drei Referenzen in folgenden Bereichen:
- Referenzen zu vergleichbaren Projekten mit öffentlicher Förderung,
-Referenzen zur Zusammenarbeit mit der öffentlichen Verwaltung, zur Akquisition von staatlichen und privaten Fördermitteln vorrangig in der Städtebauförderung,
-Referenzen zu Moderations- und Kommunikationskenntnissen, Informations-, Presse-, Öffentlichkeitsarbeit und Mediation,
-Referenzen zu Kenntnissen in Vertrags- und öffentlichem Vergaberecht, Planungs-, Bau-, Wohnungs und Mietrecht
Die Referenzprojekte sollten mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar und möglichst nicht älter als drei Jahre sein.
Der für die Leistungserbringung vorgesehene Mitarbeiter muss berechtigt sein, nach den Architekten- und Ingenieurgesetzen der Herkunftsländer die Berufsbezeichnung Architekt oder Ingenieur zu tragen.
Ist in dem jeweiligen Herkunfstland die Berufsbezeichnung nicht gesetzlich geregelt, so erfüllt die Anforderung, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, desse Anerkennung gemäß Art. 46 bis 49 bei Architekten bzw. Art. 13 bei Ingenieuren der europäischen Richtlinie 2005/36/EG (Berufsanerkennungsrichtlinie) gewährleistet ist und der die entsprechende Tätigkeit gemäß der Richtlinie nachweisen kann.
Eine Kopie der Zulassungsurkunde als Architekt oder des entsprechendes Befähigungsnachweises ist zu erbringen.
- Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit (III.2.2):10%,
- fachliche Qualifikation des Personals (III.2.3 Nr. 2): 30%,
- Qualität der Referenzen (III.2.3 Nr. 3 ): 60%
20-2011-00091
19.05.2011 Uhrzeit 24:00
Tag: 20.06.2011
Die Frist gemäß § 107, Abs. 3 Satz 1 GWB beträgt 14 Kalendertage
nachr. HAD-Ref. : 11/1624
nachr. V-Nr/AKZ : 20-2011-00091
Wir weisen auf § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB (15-Tagesfrist) hin.
Der Auftraggeber weist auf die Rechtsfolge des § 107 Abs. 3 N. 4 GBW hin, wonach ein Nachprürfungsantrag unzulässig ist, wenn die Nachpürfung vom Bewerber/Bieter nicht innerhalb von 15 Tagen nach Zurückweisung einer Rüge durch den Auftraggeber beantragt wird. Ferner wird darauf hingewiesen, dass eine Rüge im Sinne des § 107 Abs. 3 Nr.1 GWB unverzüglich, spätestens jedoch 14 Tage nach Erkennen des Verstoßes zu erheben ist.

References: § 4
 Art. 46
 Art. 13
 § 107
 § 107
 § 107
 § 107