Source: https://geschaeftsbericht.sparda-n.de/sparda-bank-in-zahlen-2018/anhang.html
Timestamp: 2019-11-12 10:28:23+00:00

Document:
Anhang - Sparda-Bank Nürnberg eG - Geschäftsbericht 2016
Die Sparda Bank Nürnberg eG, Nürnberg, ist beim Amtsgericht Nürnberg unter der Genossenschaftsregister-Nummer 50 eingetragen.
Der Jahresabschluss wurde nach den für Kreditinstitute geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn­- und Verlustrechnung richtet sich nach den vorgeschriebenen Formblättern.
B. Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden
Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden entspricht den allgemeinen Bewertungsvorschriften der §§ 252 ff. HGB unter Berücksichtigung der für Kreditinstitute geltenden Sonderregelungen (§§ 340 ff. HGB).
Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden im Einzelnen folgende Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden angewandt:
Die Forderungen an Kreditinstitute wurden mit dem Nennwert angesetzt, wobei ein eventueller Unterschiedsbetrag zwischen Nennbetrag und Auszahlungsbetrag/Anlagebetrag als Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt und zeitanteilig aufgelöst wurde.
Die Forderungen an Kunden wurden mit dem Nennwert angesetzt, wobei der Unterschiedsbetrag zwischen dem höheren Nennwert und dem niedrigeren Auszahlungsbetrag im passiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten ist. Der Unterschiedsbetrag wird zinsanteilig aufgelöst.
Die in den Forderungen an Kunden enthaltenen Bonitätsrisiken haben wir durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen und unversteuerten Pauschalwertberichtigungen in ausreichender Höhe abgedeckt.
Die Ermittlung der unversteuerten Pauschalwertberichtigungen erfolgte in Anlehnung an den Erlass der Finanzverwaltung auf Grundlage der Ausfallmethode.
Zur Sicherung gegen die besonderen Risiken des Geschäftszweiges haben wir ferner Vorsorgereserven gemäß § 340f HGB im Bestand.
Die Bewertung des gesamten Wertpapierbestandes erfolgte nach den Grundsätzen des strengen Niederstwertprinzips. Zur Sicherung gegen
die besonderen Risiken des Geschäftszweigs haben wir ferner Vorsorgereserven gemäß § 340f HGB im Bestand.
Die Bewertung der AT-1-Eigenemissionen der DZ BANK AG erfolgte unter Verwendung klassischer am Kapitalmarkt beobachtbarer Parameter
(z. B. das aktuelle Zinsniveau) sowie Einflussgrößen, die in der individuellen Situation der Emittentin bzw. der Transaktion begründet sind
(Bewertungsspread).
Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften sowie Anteile an verbundenen Unternehmen
Die Beteiligungen und die Geschäftsguthaben bei Genossenschaftsbanken sowie die Anteile an verbundenen Unternehmen wurden zu Anschaffungskosten bilanziert.
Die Bewertung des Treuhandvermögens erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. zum Nennwert.
Die Bewertung der immateriellen Anlagewerte und Sachanlagen erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Die Abschreibungen wurden grundsätzlich linear pro rata temporis vorgenommen. Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen, bei denen steuerrechtlich die degressive Abschreibungsmethode aus Altbeständen noch anerkannt wird, werden degressiv abgeschrieben.
Den planmäßigen Abschreibungen liegen die der geschätzten wirtschaftlichen Nutzungsdauer entsprechenden Abschreibungssätze zugrunde, die sich grundsätzlich an den von der Finanzverwaltung veröffentlichten Abschreibungstabellen orientieren.
Geringwertige Wirtschaftsgüter bis 800 EUR (Netto Einzelwert) werden als sofort abziehbare Betriebsausgaben behandelt.
Sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert oder zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet.
Bestände an physischem Gold wurden unter Berücksichtigung der von der Deutschen Bundesbank zum Jahresende hin veröffentlichten Tageskursen nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet.
Zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen bestehen zeitliche oder quasi permanente Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen.
Wegen des Aktivüberhangs unserer Steuerlatenzen wurde vom Nichtaktivierungswahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht. Aktive Steuerlatenzen bestehen insbesondere bei den Kundenforderungen, den Wertpapieren, den sonstigen Vermögensgegenständen sowie
den Rückstellungen.
Die Passivierung der Verbindlichkeiten erfolgte zum jeweiligen Erfüllungsbetrag.
Rückstellungen wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden gemäß § 253 Abs. 2 HGB mit dem Rechnungszins der Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV) abgezinst.
Der Belastung aus Einlagen mit steigender Verzinsung und für Zuschläge sowie sonstige, über den Zins hinausgehende Vorteile für Einlagen wurde durch Rückstellungsbildung in angemessenem Umfang Rechnung getragen.
Die Rückstellungen für Pensionen wurden nach dem modifizierten Teilwertverfahren mit statischer Prämie berechnet. Hierbei wurden die „Richttafeln 2018 G“ (Prof. Dr. Klaus Heubeck) zugrunde gelegt. Als Gehaltstrend wurde teilweise 5 % und teilweise 0 % und als Rententrend 2 % angenommen.
Die Abzinsung der Pensionsrückstellungen erfolgte unter Annahme einer Restlaufzeit von 15 Jahren (Vereinfachungsregel) mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre auf Basis des von der Deutschen Bundesbank per Dezember 2018 ermittelten Zinssatzes mit 3,21 %. Im Vergleich zu einer Abzinsung mit einem entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ergibt sich ein Unterschieds-betrag von 4.126.161 EUR.
Erfolgswirkungen aus einer Änderung des Diskontierungssatzes im Zusammenhang mit den Pensionsrückstellungen werden, abweichend zum Ab-/Aufzinsungseffekt, nicht im sonstigen betrieblichen Ergebnis, sondern im Personalaufwand gezeigt.
Bei Altersversorgungsverpflichtungen und vergleichbaren langfristigen Verpflichtungen, die die Voraussetzungen des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB erfüllen, haben wir die Verpflichtungen mit den ihnen zuzurechnenden Vermögensgegenständen verrechnet.
Die historischen Anschaffungskosten bzw. der beizulegende Zeitwert wurden in Höhe von 12.955.907 EUR mit dem Erfüllungsbetrag der Alters-vorsorgeverpflichtung verrechnet.
Erträge aus dem Deckungsvermögen (Wertsteigerungen, Zinsen, Dividenden) entstanden in 2018 keine; somit entfiel eine Verrechnung mit den korrespondierenden Aufzinsungsaufwendungen.
Im Übrigen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten Rückstellungen in angemessener Höhe gebildet.
Vom Beibehaltungswahlrecht des Artikels 67 Abs. 1 Satz 2 EGHGB wurde Gebrauch gemacht. Der Betrag der Überdeckung betrug zum 31. Dezember 2018 283.644 EUR.
Verlustfreie Bewertung der zinsbezogenen Geschäfte des Bankbuchs
Die Finanzinstrumente des Zinsbuchs (einschließlich derivativer Steuerungsinstrumente der Aktiv-/Passivsteuerung) werden im Rahmen einer Gesamt-betrachtung aller zinstragenden bilanziellen und außerbilanziellen Positionen des Bankbuchs nach Maßgabe von IDW RS BFA 3 n. F. verlustfrei bewertet. Hierbei werden die zinsinduzierten Barwerte den Buchwerten gegenübergestellt und von dem positiven Überschuss die Risiko- und Bestandsverwaltungskosten abgezogen. Für einen danach eventuell verbleibenden Verlustüberhang wird eine Drohverlustrückstellung gebildet, die unter den anderen Rückstellungen ausgewiesen wird. Nach dem Ergebnis der Berechnungen zum 31.12.2018 war keine Rückstellung zu bilden.
Vermerke unter dem Bilanzstrich
Im Rahmen der üblichen Geschäftstätigkeit übernehmen wir regelmäßig Bürgschaften.
Dabei ist es für uns erforderlich, Zahlungen an den Begünstigten zu leisten, wenn ein anderer seinen Verpflichtungen nicht nachkommt oder Leistungen nicht vertragsgemäß erfüllt. Der Umfang der übernommenen Verpflichtungen ist aus den Angaben unter dem Bilanzstrich ersichtlich.
Die dargestellten Beträge zeigen nicht die künftig aus diesen Verträgen zu erwartenden Zahlungsströme, da die Mehrzahl der Eventualverbindlichkeiten ohne Inanspruchnahme auslaufen.
Von den unwiderruflichen Kreditzusagen zum 31. Dezember 2018 in Höhe von 392.150.683 EUR betreffen 392.150.683 EUR Zusagen von Buch-krediten an Nichtbanken.
Im Wesentlichen gewähren wir unwiderrufliche Kreditzusagen, um den Finanzierungsbedürfnissen unserer Kunden zu entsprechen. Daneben werden unwiderrufliche Kreditzusagen für die Zeichnung von Anteilen im Bereich von Immobilienfondsvermögen gewährt. Unwiderrufliche Kreditzusagen umfassen die nicht in Anspruch genommenen Anteile der gewährten Zusagen, welche nicht durch uns widerrufen werden können.
Die Kreditzusagen werden mit dem Nominalbetrag gezeigt.
Die unwiderruflichen Kreditzusagen werden bei der Überwachung der Kreditrisiken berücksichtigt.
Die zur Absicherung des allgemeinen Zinsänderungsrisikos abgeschlossenen derivativen Geschäfte wurden in die Gesamtbetrachtung des Zinsbuchs einbezogen und waren somit nicht gesondert zu bewerten.
Zinserträge/Zinsaufwendungen
Negative Zinsen aus Aktivgeschäften werden im Zinsertrag erfasst (Reduktion des Zinsertrags). Negative Zinsen aus Passivgeschäften werden im Zinsaufwand erfasst (Reduktion des Zinsaufwands). Im Falle von Zins-Swaps werden die Zahlungsströme je Swapvertrag verrechnet und der verblei-bende Saldo vorzeichengerecht als Zinsertrag bzw. -aufwand ausgewiesen. Entsteht im Falle negativer Zinsen saldiert bzw. aufsummiert Zinsaufwand, so wird dieser, andernfalls ein Zinsertrag ausgewiesen. Ein gesonderter Ausweis dieser negativen Zinsen wird nicht vorgenommen.
C. Entwicklung des Anlagevermögens (volle EUR)
D. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn­- und Verlustrechnung
In den Forderungen an Kreditinstitute sind 207.160.815 EUR Forderungen an die zuständige genossenschaftliche Zentralbank enthalten.
In den Forderungen an Kunden sind 10.346.812 EUR Forderungen mit unbestimmter Laufzeit enthalten.
Die Zinsabgrenzung wurde aus Vereinfachungsgründen dem ersten Restlaufzeitenband zugeordnet.
Von den in der Bilanz ausgewiesenen Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren werden im auf den Bilanzstichtag folgenden Geschäftsjahr 84.647.710 EUR fällig.
In den Forderungen an Kreditinstitute, den Forderungen an Kunden sowie den anderen festverzinslichen Wertpapieren sind folgende Beträge enthalten, die auch Forderungen an verbundene Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen sind:
Wir halten Anteile an Sondervermögen (§ 1 Abs. 10 KAGB) oder Anlageaktien an Investmentaktiengesellschaften mit veränderlichem Kapital (§§ 108 bis 123 KAGB) oder vergleichbarem EU­-Investmentvermögen oder vergleichbaren ausländischen Investmentvermögen von mehr als 10 %:
Die Genossenschaft besitzt folgende Beteiligungen an anderen Unternehmen mit denen ein Konzernverhältnis besteht:
Ein Konzernabschluss wurde nicht aufgestellt, weil aufgrund untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage (§ 290 Abs. 5 HGB i. V. m. § 296 Abs. 2 HGB) auf die Aufstellung verzichtet werden konnte.
Daneben besitzt die Genossenschaft folgende Beteiligungen an anderen Unternehmen, die nicht von untergeordneter Bedeutung sind:
Die in der Bilanz ausgewiesenen Treuhandgeschäfte betreffen ausschließlich Treuhandkredite.
In den Sachanlagen sind enthalten:
Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind 1.262.401 EUR Agiobeträge auf Forderungen (Vorjahr: 1.452.254 EUR) enthalten.
In folgenden Posten und Unterposten der Aktivseite sind Vermögensgegenstände, für die eine Nachrangklausel besteht, enthalten:
In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind 90.707.912 EUR Verbindlichkeiten gegenüber der zuständigen genossenschaftlichenZentralbank enthalten.
Sämtliche begebene Schuldverschreibungen (P 3 a) sind bereits fällig.
Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Disagiobeträge, die bei der Ausreichung von Forderungen in Abzug gebracht wurden, im Gesamtbetrag von 10.751 EUR (Vorjahr: 65.854 EUR) enthalten.
Angaben zum Posten Nachrangige Verbindlichkeiten: Im Geschäftsjahr fielen Aufwendungen in Höhe von 104.000 EUR an.
Mittelaufnahmen, die 10 % des Gesamtbetrages der nachrangigen Verbindlichkeiten übersteigen, erfolgten zu folgenden Bedingungen:
Eine vorzeitige Rückzahlungsverpflichtung ist ausgeschlossen. Die Nachrangigkeit der Verbindlichkeit ist wie folgt geregelt:
Die aufgeführten Verbindlichkeiten sind im Falle des Insolvenzverfahrens oder der Liquidation der Bank erst nach Befriedigung aller nicht nachrangigen Gläubiger zurückzuzahlen.
Die Laufzeit der nachrangigen Verbindlichkeiten beträgt 10 Jahre. Die nachrangigen Verbindlichkeiten erfüllen die Anforderungen an das Ergänzungskapital (Art. 62 ff. CRR). Eine Umwandlung in andere Eigenkapitalformen ist nicht möglich.
Die unter Passivposten Gezeichnetes Kapital ausgewiesenen Geschäftsguthaben gliedern sich wie folgt:
Die Ergebnisrücklagen haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:
Der Vorstand schlägt vor, den Jahresüberschuss (Bilanzgewinn), wie folgt zu verwenden:
Aus der Neuregelung zur Bewertung von Altersversorgungsverpflichtungen nach § 253 Abs. 6 HGB ergeben sich keine ausschüttungsgesperrten Beträge.
Zum Bilanzstichtag bestanden noch nicht abgewickelte Termingeschäfte (§ 36 RechKredV) folgender Art:
Volumen der nicht zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten Derivategeschäfte des Nichthandelsbestands
In der nachfolgenden Tabelle sind die am Bilanzstichtag noch nicht abgewickelten Derivategeschäfte (inklusive Stückzinsen), die nicht zum beizulegenden Zeitwert bilanziert wurden (Nichthandelsbestand), zusammengefasst (§ 36 RechKredV bzw. § 285 Nr. 19 HGB).
Die Zins-Swaps wurden anhand der aktuellen Zinsstrukturkurve zum Bilanzstichtag nach der Barwertmethode bewertet und zur Steuerung des Zinsbuches im Rahmen der Aktiv-/Passivsteuerung eingesetzt.
Die Adressenausfallrisiken sind als ungewichtete Kreditrisikoäquivalente entsprechend den aufsichtsrechtlichen Eigenkapitalvorschriften nach der Ursprungsrisikomethode angegeben.
In den Zinserträgen sind 888.693 EUR negative Zinsen aus täglich fälligen Einlagen bei der EZB und aus täglich fälligen Guthaben bei der DZ BANK AG enthalten.
Eine Negativverzinsung aus dem Bereich der Privatkundeneinlagen haben wir in unserem Haus nicht generiert.
Die für das Geschäftsjahr ermittelten Auf- und Abzinsungseffekte für Zinsrückstellungen aus Zinsprodukten wurden unter den Zinserträgen und den Zinsaufwendungen erfasst.
Dienstleistungen für Verwaltung und Vermittlung, die für die Gesamttätigkeit von wesentlicher Bedeutung sind, wurden erbracht:
- für die Vermittlung von Bausparverträgen
- für die Vermittlung von Versicherungsverträgen
Wichtige Einzelbeträge, die für die Beurteilung des Jahresabschlusses bzw. der Ertragslage nicht unwesentlich sind, sind enthalten in den Posten:
In den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind – soweit nicht vorstehend erläutert – folgende periodenfremde Erträge und Aufwendungen enthalten:
Im Geschäftsjahr beliefen sich die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats auf 229.912 EUR und der früheren Vorstandsmitglieder und deren Hinterbliebene auf 731.263 EUR.
Im Bereich der aktiven Vorstände wurde von der Möglichkeit des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.
Für frühere Mitglieder des Vorstandes und deren Hinterbliebene bestehen zum 31.12.2018 Pensionsrückstellungen in Höhe von 3.020.581 EUR.
Am Bilanzstichtag betrugen die gewährten Vorschüsse und Kredite sowie die eingegangenen Haftungsverhältnisse für
Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen wurden im Rahmen des üblichen Kredit-, Einlagen- und Girogeschäfts vorgenommen.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten und nicht als Haftungsverhältnisse angegeben, jedoch für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen in Form von Garantieverpflichtungen gegenüber der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e. V. (Garantieverbund) in Höhe von 4.828 TEUR.
Ferner besteht gemäß § 7 der Beitritts- und Verpflichtungserklärung zum institutsbezogenen Sicherungssystem der BVR Institutssicherung GmbH (BVR-ISG) eine Beitragsgarantie gegenüber der BVR-ISG. Diese betrifft Jahresbeiträge zum Erreichen der Zielausstattung bzw. Zahlungsverpflich-tungen, Sonderbeiträge und Sonderzahlungen, falls die verfügbaren Finanzmittel nicht ausreichen, um die Einleger eines dem institutsbezogenen Sicherungssystem angehörigen CRR-Kreditinstituts im Entschädigungsfall zu entschädigen, sowie Auffüllungspflichten nach Deckungsmaßnahmen.
Gemäß Teil 8 der CRR (Art. 435 bis 455) offenzulegende Inhalte sind zum Teil im Lagebericht enthalten. Wir beabsichtigen die weiteren Angaben in einem separaten Offenlegungsbericht zu machen und auf unserer Homepage zu veröffentlichen.
Die Zahl der im Jahr 2018 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
Außerdem wurden durchschnittlich 38 Auszubildende beschäftigt.
Stefan Schindler (Vorstandsvorsitzender)
Thomas Lang (Stellvertretender Vorstandsvorsitzender)
Markus Lehnemann (Vorstandsmitglied)
Franz Rackl (Aufsichtsratsvorsitzender, Betriebsratsvorsitzender DB Netz Nürnberg, Bundesbahnoberamtsrat)
Alois Frank (Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender, Betriebsratsvorsitzender DB Cargo AG Nürnberg, Bundesbahnoberamtsrat)
Matthias Birkmann (Geschäftsstellenleiter/Gewerkschaftssekretär der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft in Nürnberg / Aufsichtsratsmitglied ab dem 19.06.2018)
Frank Hauenstein (Geschäftsstellenleiter der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft in Nürnberg / Aufsichtsratsmitglied bis 19.06.2018)
Rainer Nachtigall (Polizeidirektor, Vorsitzender des Hauptpersonalrates beim Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr)
Silvia Neubauer (Eisenbahnerin im Betriebsdienst)
Jürgen Pauli (Sachgebietsleiter beim Bundeseisenbahnvermögen (BEV) Dienststelle Süd in München, Regierungsdirektor)
Sandra Schäfer (Rektorin, Personalratsvorsitzende, Aufsichtsratsmitglied ab 21.06.201)
Thomas Scheb (Betriebsratsvorsitzender DB JobService Bayern)
Susanne Tauber (Industriefachwirtin, Betriebsratsvorsitzende, Aufsichtsratsmitglied ab 21.06.2016 )
Nürnberg, den 23. Januar 2019

References: § 340
 § 340
 § 274
 § 253
 § 246
 § 296
 § 253
 § 285
 § 286
 § 7