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Timestamp: 2018-03-17 12:47:22+00:00

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forum.oeffentlicher-dienst.info • Thema anzeigen - Eingruppierung in besonderen Fällen § 23 BAT bzw. § 13 TVÖD
Eingruppierung in besonderen Fällen § 23 BAT bzw. § 13 TVÖD
von KatS01 am 09.03.2018, 08:00
vielleicht kann mir ja irgendwer hier weiterhelfen.
Mir geht es hier um das Thema "Eingruppierung in besonderen Fällen" nach § 23 BAT bzw. neu § 13 TVÖD (VKA).
Nach dem Weggang meines Bereichsleiters (A12) wurden seine Aufgaben zusätzlich zu den auf meiner Stelle (EG 9b) liegenden Aufgaben von mir in dem Zeitraum 01.01.2016 - 31.07.2016 mit wahrgenommen. Eine offizielle Übertragung dieser Aufgaben per Verwaltungsverfügung hat es allerdings nie gegeben.
Auf Antrag von mir, wurde mir dann allerdings eine Zulage nach EG 11 für den o.g. Zeitraum gewährt.
Eine Überprüfung meiner Eingruppierung ab dem 01.08.2016 (Zuordnung meines Aufgabenbereiches zu einem neuen Bereich und neuem Bereichsleiter) ergab allerdings nichts, obwohl die Aufgaben weiterhin von mir wahrgenommen werden. Die Aufgaben meiner Stelle wurden einfach entsprechend neu benannt und ganz neu mit dem Wörtchen "Mitwirkung" versehen, obwohl, ich nenne es mal die maßgebliche geistige Leistung weiterhin von mir erbracht wird. Die Eingruppierung ist also nach wie vor EG 9b.
Aber darum geht es mir nicht in erste Linie. Vielmehr geht es mir darum, das wenn ich den Text der §§ 23 BAT bzw. neu 13 TVÖD (VKA) lese (bin ich übrigens zufälligerweise drauf gestoßen), mir der Gedanke kommt, das ich mit Wirkung vom 01.07.2016 bereits in EG 11 TVÖD hätte eingruppiert werden müssen, oder als Eingruppiert hätte gelten müssen, da die höherwertigen Aufgaben ja (von der Behörde mit der Zulagengewährung schriftlich bestätigt) länger als 6 Monate ununterbrochen von mir wahrgenommen wurden.
Liege ich damit richtig ? Oder, wo ist mein Denkfehler ?
Wenn ich jedoch wider erwarten damit richtig liegen sollte, könnte ich damit noch einen rückwirkenden Anspruch auf Höhergruppierung zum 01.07.2016 haben ?
Ich hoffe man kann mir hier ein wenig Licht ins Dunkle bringen.
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Re: Eingruppierung in besonderen Fällen § 23 BAT bzw. § 13 T
von Spid am 09.03.2018, 08:26
Die genannten tariflichen Normen zielen darauf ab, daß sich die Tätigkeit an sich ändert, z.B. durch technischen Fortschritt (Datenbank statt Karteikarten, Kopierer statt Matritzen...). Es geht nicht darum, daß ohne den Willen des AG von der auszuübenden Tätigkeit abgewichen wird.
von KatS01 am 09.03.2018, 08:58
Aber der Wille des Arbeitgebers ist mir letztlich mit der Zulagengewährung bestätigt worden..........oder ?
von Spid am 09.03.2018, 09:00
Dadurch hat er eher deutlich gemacht, daß er Dir eine solche Tätigkeit nur vorübergehend übertragen wollte.
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