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Timestamp: 2016-10-25 13:53:49+00:00

Document:
K 141/01 (18.06.2003)
K 141/01
K 146/01
Pr�sident Sch�n, Bundesrichter Borella, Bundesrichterin Leuzinger, Bundesrichter R�edi und Bundesrichterin Widmer; Gerichtsschreiberin Hofer
Helsana Versicherungen AG, Birmensdorferstrasse 94, 8003 Z�rich, Beschwerdef�hrerin,
V.________, Beschwerdegegnerin, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Ueli Kieser, Ulrichstrasse 14, 8032 Z�rich,
V.________, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Ueli Kieser, Ulrichstrasse 14, 8032 Z�rich,
Helsana Versicherungen AG, Birmensdorferstrasse 94, 8003 Z�rich, Beschwerdegegnerin
(Entscheid vom 21. September 2001)
Die 1932 geborene V.________ ist bei der Helsana Versicherungen AG (nachfolgend: Helsana) unter anderem obligatorisch f�r Krankenpflege versichert. Seit einer mehrmonatigen station�ren psychiatrischen Behandlung im Fr�hling 1999 wird sie regelm�ssig von lic. phil H.________ psychotherapeutisch betreut. Im Dezember 1999 schickte der Verband Z�rcher Krankenversicherer den �rzten, welche delegierte Psychotherapie in Rechnung stellten, einen Fragebogen, um abzukl�ren, ob die Voraussetzungen f�r die Anerkennung der delegierten Behandlung als Pflichtleistung erf�llt sind. Ein solcher Fragebogen ging auch an den Ehemann der Therapeutin, Dr. med. G.________, Spezialarzt f�r Psychiatrie und Psychotherapie. Am 17. Dezember 1999 nahm dieser Stellung, ohne indessen den Fragebogen zur�ckzusenden. Mit Schreiben vom 28. August 2000 teilte ihm die Helsana unter Bezugnahme auf eine von V.________ eingereichte Rechnung mit, ihres Wissens seien die Voraussetzungen f�r eine R�ckerstattungspflicht nicht gegeben. Am 31. August 2000 hielt Dr. med. G.________ dem entgegen, die Rechnungen der von ihm delegierten und bei seiner Ehefrau behandelten Patienten seien �ber die Grundversicherung zu verg�ten. Mit Verf�gung vom 21. September 2000 teilte die Krankenkasse V.________ mit, die Zahlungen f�r die delegierte Psychotherapie blieben sistiert, da die einverlangten Unterlagen nicht eingereicht worden seien und eine �berpr�fung der Leistungspflicht somit nicht m�glich sei. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 25. Januar 2001 fest.
Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich hiess die dagegen erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 21. September 2001 teilweise gut und wies die Sache zur Durchf�hrung erg�nzender Abkl�rungen im Sinne der Erw�gungen an die Kasse zur�ck.
Sowohl V.________ wie auch die Krankenkasse f�hren Verwaltungsgerichtsbeschwerde. W�hrend die Versicherte beantragen l�sst, es sei die Helsana zu verpflichten, die Kosten der von lic. phil H.________ durchgef�hrten Psychotherapie zu �bernehmen, schliesst die Kasse auf Aufhebung der Erw�gungen Ziffer 5 bis 7 des vorinstanzlichen Entscheids.
Beide Parteien verlangen in ihren Vernehmlassungen Abweisung der von der jeweiligen Gegenpartei erhobenen Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Das Bundesamt f�r Sozialversicherung beantragt Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde von V.________.
Mit Schreiben vom 27. Januar 2003 hat das Eidgen�ssische Versicherungsgericht die Helsana aufgefordert mitzuteilen, ab wann Rechnungen f�r die Bem�hungen von lic. phil H.________ beglichen worden sind. Die Kasse nahm am 10. Februar 2003 Stellung und reichte erg�nzende Unterlagen ein. V.________ �usserte sich dazu am 27. Februar 2003.
Da den beiden Verwaltungsgerichtsbeschwerden derselbe Sachverhalt zu Grunde liegt, sich die gleichen Rechtsfragen stellen und die Rechtsmittel den n�mlichen vorinstanzlichen Entscheid betreffen, rechtfertigt es sich, die beiden Verfahren zu vereinigen und in einem einzigen Urteil zu erledigen (BGE 128 V 126 Erw. 1 mit Hinweisen; vgl. auch BGE 128 V 194 Erw. 1).
Am 1. Januar 2003 ist das Bundesgesetz �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 in Kraft getreten. Mit ihm sind zahlreiche Bestimmungen im Krankenversicherungsbereich ge�ndert worden. Weil in zeitlicher Hinsicht grunds�tzlich diejenigen Rechtss�tze massgebend sind, die bei der Erf�llung des zu Rechtsfolgen f�hrenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 127 V 467 Erw. 1), und weil ferner das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung eines Falles grunds�tzlich auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses des streitigen Einspracheentscheids (hier: 25. Januar 2001) eingetretenen Sachverhalt abstellt (BGE 121 V 366 Erw. 1b), sind im vorliegenden Fall die bis zum 31. Dezember 2002 geltenden Bestimmungen anwendbar.
Nach der Rechtsprechung zu dem bis Ende 1995 g�ltig gewesenen Art. 12 Abs. 2 Ziff. 1 lit. a KUVG geh�rten die an unselbstst�ndige nicht�rztliche Psychologen oder Psychotherapeuten des behandelnden Arztes delegierten medizinischen Vorkehren zu den Pflichtleistungen der Krankenkassen, sofern die Massnahmen in den Praxisr�umen des Arztes und unter dessen Aufsicht und Verantwortlichkeit vorgenommen wurden und es sich um eine Vorkehr handelte, die nach den Geboten der �rztlichen Wissenschaft und Berufsethik sowie nach den Umst�nden des konkreten Falles grunds�tzlich delegierbar war (BGE 114 V 270 Erw. 2a mit Hinweisen). Diese Regeln gelten in gleicher Weise unter der Herrschaft des KVG. Gest�tzt auf Art. 25 Abs. 2 lit. a Ziff. 1 und 3 KVG geht die �rztlich delegierte Psychotherapie zu Lasten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung, sofern die gem�ss Rechtsprechung zum KUVG erforderlichen Voraussetzungen (T�tigkeit in den Praxisr�umen des Arztes und unter dessen Aufsicht und Verantwortlichkeit) erf�llt sind (BGE 125 V 444 Erw. 2c und d). Das KVG hat auch daran nichts ge�ndert, dass selbstst�ndige nicht�rztliche Psychotherapeuten nicht als Leistungserbringer zugelassen sind (Art. 46 Abs. 1 KVV; BGE 125 V 284; RKUV 2001 Nr. KV 166 S. 242 Erw. 2a).
4.1 Das kantonale Gericht hat erwogen, delegierte psychotherapeutische Behandlung habe nur dann Pflichtleistungscharakter, wenn sie der �rztlichen Behandlung nach Art. 25 Abs. 2 lit. a Ziff. 1 KVG zugerechnet werde. Darin unterscheide sich die Rechtsstellung dieser Therapeuten klar von derjenigen der Leistungserbringer gem�ss Art. 25 Abs. 2 lit. a Ziff. 3 KVG und Art. 46 Abs. 1 KVV. Die T�tigkeit der nicht�rztlichen Psychotherapeuten m�sse sich innerhalb des Behandlungsgesamtkomplexes im Rahmen einer Hilfsfunktion halten, wobei der Arzt die Behandlung zu beaufsichtigen habe. Zwischen Arzt und delegiert arbeitender nicht�rztlicher Fachperson m�sse demnach neben der r�umlichen N�he (Behandlung in den Praxisr�umen des Arztes) ein klares Subordinationsverh�ltnis bestehen, welches umfassend zu gelten habe und nicht f�r den jeweiligen Behandlungsfall vereinbart werden k�nne. Des Weitern sei eine wirtschaftliche Abh�ngigkeit vom Arzt erforderlich, indem die delegierte Fachperson - im Gegensatz zur nicht�rztlichen Fachpersonen im Sinne von Art. 25 Abs. 2 lit. a Ziff. 3 KVG und Art. 46 Abs. 1 KVV - ihre T�tigkeit nicht auf eigene Rechnung aus�ben d�rfe. Wenn die Psychologin, wie vorliegend lic. phil H.________, das Risiko der Einbringlichkeit der in Rechnung gestellten Leistungen trage, komme dies einem Arbeiten auf eigene Rechnung nahe. Aufgrund der Angaben des Dr. med. G.________ vom 17. Dezember 1999 und 31. August 2000 sowie der Darlegungen im Beschwerdeverfahren hat die Vorinstanz erkannt, dass nicht auf eine Anstellung im Sinne der Rechtsprechung geschlossen werden k�nne. Wegen ihrer wirtschaftlichen Selbstst�ndigkeit stehe lic. phil H.________ zu Dr. med. G.________ nicht in einem Subordinationsverh�ltnis. Die Voraussetzungen, unter denen eine psychotherapeutische Behandlung durch eine nicht�rztliche Fachperson der �rztlichen Behandlung nach Art. 25 Abs. 2 lit. a Ziff. 1 KVG zugerechnet werden k�nne, seien somit nicht erf�llt.
4.2 Die Versicherte h�lt dem entgegen, in krankenversicherungsrechtlicher Hinsicht habe ein weites Spektrum von T�tigkeitsformen als Anstellungsverh�ltnis im Sinne der Rechtsprechung zur delegierten Psychotherapie zu gelten, welches zwischen der klar definierten Gruppe der selbstst�ndigen medizinischen Hilfspersonen und derjenigen der gew�hnlichen medizinischen Hilfspersonen zu situieren sei. Eine Leistungspflicht der Krankenpflegeversicherung sei immer dann zu verneinen, wenn eine selbstst�ndige Erwerbst�tigkeit ausgewiesen sei. Andernfalls gen�ge eine arbeitnehmer�hnliche Position, welche Voraussetzung mit Bezug auf lic. phil H.________ erf�llt sei. Sie habe mit dem delegierenden Arzt einen Vertrag abgeschlossen, der sie verpflichte, Therapieauftr�ge zu �bernehmen, was faktisch einem Dauerschuldverh�ltnis gleichkomme. F�r ihre Arbeitsleistung erhalte sie ein Honorar. Der Arzt erteile ihr in fachlicher und organisatorischer Hinsicht Weisungen und nehme die Aufsichtspflicht wahr. Sie sei in die Betriebsorganisation des Arztes eingebunden, m�sse in dessen Praxisr�umen t�tig sein und erhalte die Patienten von ihm zugewiesen. Dass sie sich nicht in v�llige wirtschaftliche Abh�ngigkeit begeben habe, verm�ge nichts zu �ndern. Entgegen der Auffassung des kantonalen Gerichts sei kein �ber das einzelne Verh�ltnis hinausgehendes umfassendes Subordinationsverh�ltnis erforderlich. Ein solches w�rde zudem der Zielsetzung der Psychotherapie zuwiderlaufen.
4.3 Nach dem klaren Wortlaut von Art. 46 KVV - dessen Gesetzeskonformit�t das Eidgen�ssische Versicherungsgericht in BGE 125 V 288 Erw. 4 best�tigt hat - geh�ren freiberufliche (selbstst�ndig und auf eigene Rechnung t�tige) Psychotherapeuten nicht zu jenen medizinischen Hilfspersonen, die berechtigt sind, Leistungen zu Lasten der sozialen Krankenversicherung zu erbringen. Ihnen stehen die unselbstst�ndigen (angestellten) nicht�rztlichen Psychotherapeuten gegen�ber. Nach dem Willen des Gesetzgebers soll bis zum Vorliegen einer bundesr�tlichen Regelung die Behandlung durch nicht�rztliche Psychotherapeuten als delegierte �rztliche Psychotherapie zu Lasten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung m�glich sein. Bis zum Inkrafttreten entsprechender Vorschriften ist diese daher von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung zu �bernehmen, sofern die gem�ss Rechtsprechung zum KUVG erforderlichen Voraussetzungen (T�tigkeit in den Praxisr�umen des Arztes und unter dessen Aufsicht und Verantwortlichkeit) erf�llt sind (BGE 125 V 445 Erw. 2d). In BGE 107 V 51 Erw. 4b hat das Eidgen�ssische Versicherungsgericht erwogen, nicht�rztliche Psychotherapeuten erbr�chten eine gewisse eigenst�ndige geistige Leistung und st�nden dabei �hnlich wie ein Arzt als Vertrauensperson mit dem Patienten in Verbindung, so dass gegebenenfalls ihr Anteil an der Behandlung insgesamt quantitativ und qualitativ bedeutsamer sein k�nne, als dies bei der Mehrzahl anderer medizinischer Hilfspersonen der Fall sei. Ein grunds�tzlicher Unterschied zu bescheideneren Hilfst�tigkeiten bestehe jedoch nicht, sofern die T�tigkeit des nicht�rztlichen Psychotherapeuten innerhalb des Behandlungsgesamtkomplexes im Rahmen einer Hilfsfunktion bleibe und die therapeutischen Verrichtungen delegationsf�hig seien.
4.4 Der Arzt kann somit einen Teil seiner T�tigkeit an Personen delegieren, die von ihm angestellt sind und in seiner Praxis unter seiner Anleitung, Aufsicht und Verantwortung arbeiten. Unter diesen Voraussetzungen wird die Behandlung durch eine nicht�rztliche Hilfsperson der �rztlichen Behandlung nach Art. 25 Abs. 2 lit. a Ziff. 1 KVG zugerechnet. Mit dem von der Rechtsprechung verwendeten, weit gefassten Kriterium des Anstellungsverh�ltnisses kommt zum Ausdruck, dass ein Arbeitsvertrag im Sinne von Art. 319 ff. OR nicht erforderlich ist. Ebenso wenig kann die AHV-rechtliche Qualifikation als selbstst�ndig- oder als unselbstst�ndigerwerbend ausschlaggebend sein. Aus der Begriffsumschreibung der (unselbstst�ndigen) delegierten psychotherapeutischen Behandlung erhellt indessen - namentlich mit Blick auf deren Abgrenzung zur freiberuflichen psychotherapeutischen T�tigkeit - dass ein wesentliches rechtliches oder tats�chliches Subordinationsverh�ltnis vorliegen muss, damit sie als Pflichtleistung anerkannt werden kann. Dieses Merkmal definiert sich nicht nur durch eine mehr oder weniger ausgepr�gte organisatorische, sondern auch durch eine wirtschaftliche Abh�ngigkeit vom delegierenden Arzt. In diesem Lichte ist zu pr�fen, wie es sich bez�glich der T�tigkeit von lic. phil H.________ verh�lt.
4.5 Gem�ss Zeugnis des Hausarztes Dr. med. B.________ vom 22. Januar 2001 steht die Versicherte seit einer mehrmonatigen psychiatrischen Hospitalisation im Fr�hling 1999 in regelm�ssiger psychotherapeutischer Betreuung bei lic. phil H.________. Dr. med. G.________ f�hrte in seiner Stellungnahme vom 17. Dezember 1999 aus, seine Ehefrau �be ihre T�tigkeit in seinen, beziehungsweise in den gemeinsamen Praxisr�umen aus, wobei die gegenseitige finanzielle Beteiligung Bestandteil des Anstellungsvertrages bilde. Ein solches Vertragsverh�ltnis ist aufgrund der Akten indessen nicht ausgewiesen. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist denn auch lediglich von einem arbeitnehmer�hnlichen Vertragsverh�ltnis im Sinne einer fortlaufenden Verpflichtung, Therapieauftr�ge zu �bernehmen, die Rede. Die �berweisung der versicherten Person durch einen Arzt bedeutet noch nicht, dass die Leistungen zu Lasten der sozialen Krankenversicherung gehen (BGE 125 V 286 Erw. 2a). Auch die Umst�nde, dass die Behandlung rein �rtlich im Rahmen einer Praxisgemeinschaft erfolgt, jeder Patient offenbar von Dr. med. G.________ pers�nlich gesehen wird und zudem regelm�ssig Fallbesprechungen zwischen dem Arzt und der Psychotherapeutin stattfinden, deuten nicht zwingend auf ein Anstellungsverh�ltnis hin, zumal es im medizinischen Bereich nicht un�blich ist, dass selbstst�ndige Spezialisten in gemeinsamen Praxisr�umen eng zusammen arbeiten und sich je nach Krankheitsfall die Patienten gegenseitig zuweisen. Auf die Einreichung einer Best�tigung �ber die erfolgte Abrechnung mit der Ausgleichskasse verzichtete Dr. med. G.________, da es seiner Ansicht nach gen�gt, dass die Rechnungsstellung �ber seine Praxisadresse und auf seinen Namen erfolgt. In der vorinstanzlichen Beschwerdeschrift wurde alsdann ausgef�hrt, die Psychotherapeutin habe erhebliche Investitionen f�r die Praxiseinrichtung und Fachliteratur selber zu t�tigen, und sie trage ein Verlustrisiko in dem Sinne, als sie gegen�ber dem delegierenden Arzt kein Forderungsrecht habe und eine Weigerung der Kostenverg�tung zu ihren Lasten gehe. Zudem habe sie alle Unkosten zu tragen. Wie die von der Krankenkasse aufgelegten Honorarrechnungen zeigen, lauteten jene vom 27. Juli und 31. August 2000 auf Dr. med. G.________, w�hrend ab Januar 2001 lic. phil H.________ die Rechnungen im eigenen Namen ausstellte. Dass sich in der rechtlichen Beziehung zwischen der Psychotherapeutin und dem delegierenden Arzt in der Zwischenzeit etwas ge�ndert hat, ist nicht wahrscheinlich und wird auch nicht geltend gemacht.
Daraus erhellt, dass lic. phil H.________ in wirtschaftlicher Hinsicht v�llig unabh�ngig ist. Auch die weiteren den Akten zu entnehmenden Anhaltspunkte lassen die Annahme eines Subordinationsverh�ltnisses nicht zu. Der Vorinstanz ist daher beizupflichten, dass sie krankenversicherungsrechtlich als selbstst�ndige Psychotherapeutin zu gelten hat, weshalb die Kasse f�r die in Frage stehende Behandlung aus der obligatorischen Krankenpflegeversicherung grunds�tzlich nicht leistungspflichtig ist.
5.1 Das kantonale Gericht hat sodann gepr�ft, ob allenfalls gest�tzt auf den Grundsatz von Treu und Glauben ein Leistungsanspruch gegeben sei. In den Erw�gungen, auf welche das Dispositiv verweist (zur Anfechtbarkeit der Motive eines R�ckweisungsentscheides vgl. BGE 120 V 237 Erw. 1 mit Hinweis), hat es erwogen, unklar und daher von der Krankenkasse n�her zu pr�fen sei, ob die Unrichtigkeit ihrer Zahlungen f�r Dr. med. G.________ und gest�tzt auf dessen Aufkl�rungspflicht somit auch f�r die Versicherte erkennbar gewesen sei. Der n�heren Abkl�rung bed�rfe zudem die Frage, ob die Versicherte im Vertrauen auf die Richtigkeit der geleisteten Zahlungen Dispositionen getroffen habe, die nicht ohne Nachteil r�ckg�ngig gemacht werden konnten. Aus diesem Grund hat es den Einspracheentscheid vom 25. Januar 2001 aufgehoben und die Sache an die Helsana zur�ckgewiesen, damit sie im Sinne der Erw�gungen verfahre.
5.2 In der dagegen erhobenen Verwaltungsgerichtsbeschwerde macht die Helsana geltend, sp�testens ab dem Zeitpunkt der Mitteilung, dass die Voraussetzungen f�r eine Kosten�bernahme der Behandlung unter Umst�nden nicht erf�llt seien, sei der gute Glaube dahingefallen. Des Weitern sei kein nicht wieder gutzumachender Nachteil ersichtlich. Sodann weist die Krankenkasse darauf hin, dass die geleisteten Zahlungen nicht im Rahmen der obligatorischen Krankenversicherung, sondern aufgrund der Krankenpflege-Zusatzversicherung TOP erfolgt seien, was eine Berufung auf den guten Glauben zum Vornherein ausschliesse.
6.1 Nach der Rechtsprechung kann im Verhalten der Krankenkasse, welche w�hrend l�ngerer Zeit Leistungen erbringt, zu denen sie nicht verpflichtet w�re, eine Zusicherung erblickt werden, diese werde auch weiterhin diese Leistungen erbringen. Die Kasse darf in einem solchen Fall ihre Leistungspraxis so lange nicht �ndern, als die versicherte Person, welche den Fehler nicht kannte und ihn auch nicht kennen musste, ihre Dispositionen nicht entsprechend anpassen konnte (RKUV 1999 Nr. KV 97 S. 526 Erw. 5b).
6.2 Auf R�ckfrage des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts hin pr�zisierte die Helsana am 10. Februar 2003, sie habe Rechnungen f�r von lic. phil H.________ durchgef�hrte Psychotherapie erstmals im August 1999 �bernommen. Der entsprechende Rechnungsbeleg sowie die bis und mit Juni 2000 bezahlten Rechnungen seien zwar nicht mehr vorhanden, doch k�nne dies aufgrund des eingereichten Computerauszugs nachvollzogen werden. Eine Kostenverg�tung f�r die Rechnungen vom 27. Juli und 31. August 2000 sei mit Schreiben vom 28. August und 19. September 2000 abgelehnt worden.
Im Schreiben an Dr. med. G.________ vom 28. August 2000 nahm die Kasse auf die von V.________ eingereichte Rechnung vom 27. Juli 2000 Bezug und forderte den Arzt auf, ihr die f�r die �berpr�fung der Leistungspflicht erforderlichen Unterlagen zuzustellen. Wie die Helsana am 17. April 2001 gegen�ber der Vorinstanz best�tigte, handelte es sich dabei um ein Standardschreiben mit allgemein gefassten Ausf�hrungen, ohne Bezug auf den konkreten Fall. Es war daher nicht geeignet, das von der Kasse durch die seit August 1999 erfolgten Zahlungen geschaffene Vertrauensverh�ltnis zu ersch�ttern. Am 19. September 2000 erging mit Bezug auf die Rechnung vom 31. August 2000 ein Schreiben mit identischem Inhalt. Den Computerausz�gen vom 30. Januar 2003 ist sodann zu entnehmen, dass offenbar in der Folge bis Ende 2000 keine Rechnungen f�r psychotherapeutische Behandlungen mehr zur Zahlung vorgelegt wurden; die n�chste Rechnung betrifft den Januar 2001. Ob die Zahlungen aus der obligatorischen oder der Zusatzversicherung erfolgten, l�sst sich den Ausdrucken nicht zweifelsfrei entnehmen. W�hrend der Auszug vom 24. Oktober 2001 auf Leistungen aus der Zusatzversicherung Top 97 hinweist, l�sst jener vom 30. Januar 2003 eher auf Leistungen aus der Krankenpflegeversicherung Basis schliessen. Offensichtlich ging die Krankenkasse selber von Leistungen gest�tzt auf die obligatorische Krankenpflegeversicherung aus, als sie die Verf�gung vom 21. September 2000 erliess. Denn diese bezieht sich vom Wortlaut her ausschliesslich auf das KVG und die dazu ergangene Rechtsprechung des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts. Zudem w�re der Kasse bez�glich Leistungen aus Zusatzversicherungen gar keine Verf�gungsbefugnis zugestanden (vgl. BGE 123 V 330 Erw. 3d). Auch der Einspracheentscheid vom 25. Januar 2001 l�sst keine Zweifel daran aufkommen, dass die Kasse von Leistungen aus der sozialen Krankenversicherung ausging, nimmt sie doch im Sachverhalt ausdr�cklich auf die obligatorische Krankenpflegeversicherung BASIS Bezug, welche die Versicherte bei ihr abgeschlossen hatte. Ebenso beziehen sich die Erw�gungen ausschliesslich auf die Versicherungsdeckung nach KVG. Sp�testens mit der Zustellung der Verf�gung vom 21. September 2000 gab die Kasse unmissverst�ndlich zu verstehen, dass Zahlungen f�r die delegierte Psychotherapie nicht mehr vorbehaltlos erfolgen w�rden. Ab diesem Zeitpunkt durfte die Versicherte nach Treu und Glauben nicht mehr mit der unver�nderten Fortsetzung der Leistungen rechnen (vgl. RSKV 1980 Nr. 414 S. 147). Wollte sie sich auch nachher psychotherapeutisch behandeln lassen, lag es in ihrem Interesse, entweder �rztliche Psychotherapie oder delegierte nicht�rztliche Psychotherapie, bez�glich welcher die Anspruchsvoraussetzungen erf�llt waren, in Anspruch zu nehmen. Nicht massgebend und entgegen der Auffassung der Vorinstanz auch nicht weiter abzukl�ren ist die Frage, ob sich ein Wechsel der Therapeutin ung�nstig auf den Gesundheitszustand der Versicherten auswirken w�rde, da zum einen von keiner Seite daf�r gehalten wird, eine Behandlung durch lic. phil H.________ habe sich zwingend aufgedr�ngt und zum andern mit dem Dahinfallen der Gutgl�ubigkeit die mangelhafte Psychotherapie ohnehin nicht mehr auf Kosten der sozialen Krankenversicherung weitergef�hrt werden k�nnte. Ob allenfalls Leistungen gest�tzt auf die Zusatzversicherung geschuldet sind, bildet nicht Gegenstand dieses Verfahrens und m�sste in einem Zivilprozess geltend gemacht werden.
Das Verfahren ist kostenfrei (Art. 134 OG). V.________ unterliegt mit ihrer Verwaltungsgerichtsbeschwerde, so dass sie diesbez�glich keinen Anspruch auf Parteientsch�digung hat. Hingegen obsiegt sie teilweise als beschwerdegegnerische Partei in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde der Helsana, weshalb ihr daf�r - entgegen der Auffassung der Kasse - eine reduzierte Parteientsch�digung zusteht, zumal die Helsana bis zur Einreichung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 31. Oktober 2001 selber davon ausging, es gehe um Leistungen aus der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (Art. 159 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 135 OG).
Die Verfahren K 141/01 und K 146/01 werden vereinigt.
In teilweiser Gutheissung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde der Helsana Versicherungen AG werden der Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 21. September 2001 und der Einspracheentscheid der Helsana Versicherungen AG vom 25. Januar 2001 insoweit abge�ndert, als festgestellt wird, dass V.________ bis zum Zeitpunkt der Zustellung der Verf�gung vom 21. September 2000 f�r die psychotherapeutische Behandlung Leistungen aus der obligatorischen Krankenpflegeversicherung beanspruchen kann. Im �brigen wird die Verwaltungsgerichtsbeschwerde abgewiesen.
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde der V.________ wird abgewiesen.
Die Helsana Versicherungen AG hat V.________ f�r das Verfahren vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht eine Parteientsch�digung von Fr. 1000.- zu bezahlen.

References: BGE 
 Art. 12
 Art. 25
 BGE 
 Art. 25
 Art. 25
 Art. 46
 Art. 25
 Art. 46
 Art. 25
 Art. 46
 BGE 
 BGE 
 Art. 25
 Art. 319
 BGE 
 BGE 
 Art. 135