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Timestamp: 2016-10-27 13:09:52+00:00

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I 567/06 (05.03.2007)
A.________, 1992, Beschwerdef�hrer, vertreten durch seine Eltern,
A.a Der am 27. April 1992 geborene A.________ leidet gem�ss Bericht von Frau Dr. med. G.________ vom 18. April 2000 an einer schweren psychomotorischen und mentalen Entwicklungsst�rung auf dem Hintergrund eines fr�hkindlichen Autismus. Seit Sommer 1999 besucht er die Sonderschule X.________, wobei er die Wochenenden und Ferien jeweils bei seinen Eltern verbringt. Mit Verf�gung vom 8. Juni 2000 sprach ihm die IV-Stelle des Kantons Solothurn medizinische Massnahmen f�r die Behandlung des Geburtsgebrechens Ziff. 401 GgV-Anhang zu. Des Weitern gew�hrte sie ihm mit Verf�gung vom 18. April 2000 mit Wirkung ab 1. November 1998 einen Pflegebeitrag bei einer Hilflosigkeit schweren Grades und einen Kostgeldbeitrag.
A.b Mit Verf�gung vom 27. November 2003 teilte die IV-Stelle den Eltern des Versicherten mit, dass die Entsch�digung wegen schwerer Hilflosigkeit infolge Gesetzes�nderung (4. IV-Revision) nur bis zum 31. Dezember 2003 gew�hrt und die Verh�ltnisse im Jahre 2004 neu gepr�ft w�rden. In der Folge holte sie den Abkl�rungsbericht vom 23. Juni 2004 ein, der im Schulheim X.________ in Anwesenheit von A.________ und seinem damaligen Betreuer erhoben wurde. Gest�tzt darauf sprach die IV-Stelle dem Versicherten mit Verf�gung vom 29. Juni 2004 mit Wirkung ab 1. Januar 2004 eine Entsch�digung wegen schwerer Hilflosigkeit zu. Mit einer weiteren Verf�gung gleichen Datums gew�hrte sie ihm erg�nzend w�hrend des Aufenthaltes zu Hause einen Intensivpflegezuschlag zufolge eines mindestens vier Stunden pro Tag dauernden invalidit�tsbedingten Betreuungsaufwandes. Die Eltern von A.________ teilten mit Schreiben vom 13. September 2004 mit, sie seien mit der H�he des Intensivpflegezuschlages nicht einverstanden. Mit Verf�gung vom 28. Oktober 2004 hielt die IV-Stelle - unter Aufhebung der beiden Verf�gungen vom 29. Juni 2004 - an der Entsch�digung wegen schwerer Hilflosigkeit und bei Aufenthalt zu Hause, in Erg�nzung dazu, eines Intensivpflegezuschlages aufgrund von mindestens vier Stunden invalidit�tsbedingtem Betreuungsaufwand fest. Die Eltern des Versicherten erhoben dagegen Einsprache und beantragten eine Erh�hung des Intensivpflegezuschlages mit der Begr�ndung, der Gesundheitszustand ihres Sohnes habe sich verschlechtert, so dass er noch mehr Pflege und eine sehr engmaschige �berwachung ben�tige. Zudem sei der massgebende Sachverhalt von der Abkl�rungsperson nicht korrekt erhoben worden. Zusammen mit der Betreuerin errechneten sie einen behinderungsbedingten zeitlichen Mehraufwand von 11 Stunden und 18 Minuten. Die IV-Stelle nahm daraufhin erg�nzende Abkl�rungen vor, indem sie unter anderem die Schulberichte der letzten Jahre einforderte und eine Stellungnahme der Abkl�rungsperson zu den in der Einsprache vorgebrachten Einwendungen einholte. Diese ermittelte gem�ss Zusatzbericht vom 17. Dezember 2004 einen behinderungsbedingten zeitlichen Mehraufwand von 4 Stunden 33 Minuten. Mit Einspracheentscheid vom 1. April 2005 hielt die IV-Stelle an ihrer Verf�gung vom 28. Oktober 2004 fest, da ein t�glicher invalidit�tsbedingter Betreuungsaufwand von mehr als 4 Stunden, nicht aber ein solcher von mehr als 6 Stunden ausgewiesen sei.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde machen die Eltern von A.________ geltend, es sei der Intensivpflegezuschlag aufgrund eines h�heren zeitlichen Aufwandes festzusetzen. Zudem legen sie ein Zeugnis der Heim�rztin vom 20. Juni 2006 sowie Stellungnahmen der Betreuer im Heim vom 20. Juni 2006 ins Recht.
Die IV-Stelle schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Das Bundesamt f�r Sozialversicherungen (BSV) verzichtet auf eine Vernehmlassung.
Am 1. Januar 2007 ist das Bundesgesetz �ber das Bundesgericht vom 17. Juni 2005 (BGG; SR 173.110) in Kraft getreten (AS 2006 1205, 1243). Damit wurde das Eidgen�ssische Versicherungsgericht und das Bundesgericht in Lausanne zu einem einheitlichen Bundesgericht (an zwei Standorten) zusammengef�gt (Seiler/von Werdt/G�ngerich, Bundesgerichtsgesetz [BGG], Bern 2007, S. 10 Rz 75) und es wurde die Organisation und das Verfahren des obersten Gerichts umfassend neu geregelt. Dieses Gesetz ist auf die nach seinem Inkrafttreten eingeleiteten Verfahren des Bundesgerichts anwendbar, auf ein Beschwerdeverfahren jedoch nur dann, wenn auch der angefochtene Entscheid nach dem Inkrafttreten dieses Gesetzes ergangen ist (Art. 132 Abs. 1 BGG). Da der kantonale Gerichtsentscheid vor dem 1. Januar 2007 erlassen wurde, richtet sich das Verfahren nach dem bis 31. Dezember 2006 in Kraft gestandenen Bundesgesetz �ber die Organisation der Bundesrechtspflege (OG) vom 16. Dezember 1943 (vgl. BGE 132 V 393 E. 1.2 S. 395).
Das kantonale Gericht hat die rechtlichen Grundlagen zur Bemessung des Anspruchs auf einen Intensivpflegezuschlag f�r Minderj�hrige (Art. 42ter Abs. 3 IVG in Verbindung mit Art. 39 IVV, je in der seit 1. Januar 2004 in Kraft stehenden Fassung) und die Rechtsprechung in Bezug auf den Beweiswert eines Abkl�rungsberichts der IV-Stelle f�r die Bemessung der Hilflosigkeit (BGE 130 V 61) richtig dargelegt. Darauf wird verwiesen.
Unbestritten ist der Anspruch auf Entsch�digung einer Hilflosigkeit schweren Grades. Streitig und zu pr�fen ist dagegen, ob der Versicherte Anspruch auf einen Intensivpflegezuschlag entsprechend einem behinderungsbedingten Betreuungsaufwand von mindestens 6 Stunden hat.
Beschwerdegegnerin und kantonales Gericht haben dies verneint und dabei entscheidwesentlich auf den Abkl�rungsbericht der IV-Stelle vom 23. Juni 2004 und den Zusatzbericht vom 17. Dezember 2004 abgestellt. Dabei hat die Vorinstanz erwogen, gem�ss Rz 8077 des vom BSV herausgegebenen Kreisschreibens �ber Invalidit�t und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung (KSIH) liege eine besonders intensive �berwachung vor, wenn von der Betreuungsperson �berdurchschnittlich hohe Aufmerksamkeit und st�ndige Interventionsbereitschaft gefordert werde. Zu ber�cksichtigen sei ferner, dass gem�ss Rz 8037 KSIH in Verbindung mit Rz 8076 KSIH bei schwerer Hilflosigkeit der dauernden pers�nlichen �berwachung ein nur minimes Gewicht beizumessen sei. Aufgrund der medizinischen Unterlagen, der Berichte des Schulheims und der Abkl�rungsberichte der IV-Stelle sei nicht von einer schweren Form von Autismus auszugehen, die eine st�ndige und intensive �berwachung erforderlich mache. Der Versicherte k�nne durchaus einige Zeit auf dem Stuhl sitzen bleiben und sich gelegentlich durch Zeichnen eine Viertelstunde lang besch�ftigen. Auch laufe er nicht mehr aus einer Gruppe weg und reagiere normalerweise auf Anruf. Eine Betreuung im Kollektiv von f�nf Kindern sei m�glich. Aufgrund dieser Umst�nde und unter Ber�cksichtigung der Tatsache, dass eine schwere Hilflosigkeit vorliege, k�nnten somit nicht zus�tzlich vier Stunden Betreuung angerechnet werden.
In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird demgegen�ber geltend gemacht, die Abkl�rungsberichte beruhten auf realit�tsfremden Grundlagen.
5.1 Mit Bezug auf die Frage, unter welchen Umst�nden einem Abkl�rungsbericht an Ort und Stelle (vgl. Art. 69 Abs. 2 IVV) im Hinblick auf die Beurteilung der Hilflosigkeit (im Sinne des bis 31. Dezember 2003 in Kraft gestandenen Art. 36 IVV) voller Beweiswert zukommt, hat das Gericht in BGE 130 V 61 E. 6.2 S. 63 erwogen, als Berichterstatterin m�sse eine qualifizierte Person wirken, welche Kenntnis der �rtlichen und r�umlichen Verh�ltnisse sowie der aus den seitens der Mediziner gestellten Diagnosen sich ergebenden Beeintr�chtigungen und Hilfsbed�rftigkeiten habe. Bei Unklarheiten �ber physische oder psychische St�rungen und/oder deren Auswirkungen auf allt�gliche Lebensverrichtungen seien R�ckfragen an die medizinischen Fachpersonen nicht nur zul�ssig, sondern notwendig. Weiter seien die Angaben der Hilfe leistenden Personen, regelm�ssig der Eltern, zu ber�cksichtigen, wobei divergierende Meinungen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen seien. Der Berichtstext m�sse plausibel, begr�ndet und detailliert bez�glich der einzelnen allt�glichen Lebensverrichtungen sowie den tatbestandsm�ssigen Erfordernissen der dauernden pers�nlichen �berwachung und der Pflege sein. Zudem habe er in �bereinstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben zu stehen. Das Gericht greife, sofern der Bericht eine zuverl�ssige Entscheidungsgrundlage in diesem umschriebenen Sinne darstelle, in das Ermessen der die Abkl�rung t�tigenden Person nur ein, wenn klar feststellbare Fehleinsch�tzungen vorl�gen. Das gebiete insbesondere der Umstand, dass die fachlich kompetente Abkl�rungsperson n�her am konkreten Sachverhalt sei als das im Beschwerdefall zust�ndige Gericht.
5.2 Obwohl bei der schweren Hilflosigkeit, wie sie beim Versicherten unbestrittenermassen vorliegt, dauernde Pflege oder pers�nliche �berwachung zur Anspruchsvoraussetzung geh�rt (vgl. Art. 37 Abs. 1 IVV in der seit 1. Januar 2004 in Kraft stehenden Fassung), gilt es zu ber�cksichtigen, dass bei Minderj�hrigen eine dauernde �berwachung auch einen Anspruch auf einen Intensivpflegezuschlag begr�nden kann, weshalb in diesem Fall dem Aspekt der �berwachungsbed�rftigkeit nicht bloss eine untergeordnete Bedeutung zukommt. Indessen darf die n�tige �berwachung bei einzelnen Lebensverrichtungen nicht doppelt - einmal konkret und einmal als Pauschalzuschlag gem�ss Art. 39 Abs. 3 IVV - gez�hlt werden (Urteil des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts I 67/05 vom 6. Oktober 2005, E. 4.2). Nach Art. 42ter Abs. 3 IVG wird die Hilflosenentsch�digung f�r Minderj�hrige, die sich nicht in einem Heim aufhalten, unter bestimmten Voraussetzungen um einen Intensivpflegezuschlag erh�ht. Daf�r muss ein invalidit�tsbedingter Betreuungsaufwand von mindestens vier, sechs oder acht Stunden pro Tag ausgewiesen sein. Der dreistufige Zuschlag wird als Pauschale pro Tag verg�tet. Damit wollte der Gesetzgeber eine durch den Wegfall der bisherigen Hauspflegebeitr�ge eintretende Leistungsverschlechterung abfangen (vgl. Botschaft �ber die 4. Revision des IVG vom 21. Februar 2001, BBl 2001 III 3244). Bedarf die minderj�hrige Person infolge Beeintr�chtigung der Gesundheit zus�tzlich einer dauernden �berwachung, so kann diese gem�ss Art. 39 Abs. 3 IVV als Betreuung von zwei Stunden angerechnet werden; eine besonders intensive behinderungsbedingte �berwachung ist als Betreuung von vier Stunden anrechenbar. Das BSV h�lt in den Erl�uterungen zu den �nderungen der IVV vom 21. Mai 2003 zu Art. 39 Abs. 3 IVV fest, wenn ein Kind nicht bloss w�hrend bestimmter Stunden am Tag pflegerische Unterst�tzung ben�tige, sondern dar�ber hinaus rund um die Uhr invalidit�tsbedingt �berwacht werden m�sse - sei es aus medizinischen Gr�nden (z.B. Gefahr epileptischer Anf�lle), sei es infolge spezifischer geistiger Behinderung oder bei Autismus -, solle diese f�r die Eltern extrem belastende Tatsache f�r den Anspruch auf einen Intensivpflegezuschlag anrechenbar sein. Dabei sei der "gew�hnliche" �berwachungsbedarf, wie er f�r den Anspruch auf eine leichte Hilflosenentsch�digung definiert sei, wie zwei Stunden Pflege zu gewichten, bei besonders grosser �berwachungsintensit�t wie vier Stunden Pflege (AHI 2003 S. 330).
5.3 Unter dem Titel "Bemessung des Betreuungsaufwandes bei Minderj�hrigen f�r den Intensivpflegezuschlag" wird im KSIH in der seit 1. Januar 2004 g�ltigen Fassung unter Rz 8089 festgehalten, bei der Ermittlung des t�glichen Mehraufwandes sei von der Annahme auszugehen, dass sich die betreute Person dauernd zu Hause aufhalte. Massgebend sei die Betreuungsbed�rftigkeit, welche eine objektive Gr�sse darstelle und nicht vom Aufenthaltsort der zu betreuenden Person abh�ngig sei. Darauf wird unter Ziff. 4.1 auch im Formular "Abkl�rung f�r eine Hilflosigkeit f�r Minderj�hrige (inkl. Intensivpflegezuschlag)" hingewiesen. Als Beispiel wird in Rz 8089 KSIH ein schwer pflegebed�rftiges Kind erw�hnt, das w�hrend f�nf Tagen in der Woche die Sonderschule im Externat besucht, und zu Hause betreut wird. Betrage der durchschnittliche invalidit�tsbedingte Mehraufwand f�r die Betreuung an Schultagen sechs Stunden und bei ganzt�gigem Aufenthalt zu Hause neun Stunden, sei von einem Betreuungsaufwand von neun Stunden pro Tag auszugehen.
5.4 Verwaltungsweisungen richten sich an die Durchf�hrungsstellen und sind f�r das Sozialversicherungsgericht nicht verbindlich. Dieses soll sie bei seiner Entscheidung aber ber�cksichtigen, sofern sie eine dem Einzelfall angepasste und gerecht werdende Auslegung der anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen zulassen. Das Gericht weicht also nicht ohne triftigen Grund von Verwaltungsweisungen ab, wenn diese eine �berzeugende Konkretisierung der rechtlichen Vorgaben darstellen. Insofern wird dem Bestreben der Verwaltung, durch interne Weisungen eine rechtsgleiche Gesetzesanwendung zu gew�hrleisten, Rechnung getragen (BGE 132 V 121 E. 4.4 S. 125 mit Hinweisen).
6.1 Der Abkl�rungsbericht vom 23. Juni 2004 geht von einem zeitlichen Mehraufwand f�r die Grundpflege von insgesamt 123 Minuten und einer zus�tzlichen pers�nlichen �berwachung im Sinne von Art. 39 Abs. 3 IVV von 120 Minuten und somit von einem behinderungsbedingten zeitlichen Mehraufwand von 4 Stunden und 3 Minuten pro Tag und damit von der Ausrichtung einer Hilflosenentsch�digung schweren Grades und eines Intensivpflegezuschlages entsprechend einem t�glichen Mehraufwand von mindestens 4 Stunden aus. Er wurde von der Abkl�rungsperson der IV-Stelle in Anwesenheit des Versicherten und seines damaligen Betreuers im Schulheim erstellt. Die Eltern, welche bisher nicht ins Abkl�rungsverfahren miteinbezogen worden waren, �usserten sich im Einspracheverfahren detailliert zum Abkl�rungsbericht und ermittelten zusammen mit der neu f�r den Versicherten zust�ndigen Betreuerin der Sonderschule einen t�glichen Mehraufwand f�r die Grundpflege von 7 Stunden und 18 Minuten und f�r die pers�nliche �berwachung 4 Stunden, insgesamt somit 11 Stunden und 18 Minuten. Der Zustand des Versicherten habe sich seit einem Jahr drastisch verschlechtert. Er ben�tige noch mehr Pflege und eine sehr engmaschige �berwachung. Insbesondere gef�hrde er sich und andere, reisse fremde Personen und Kinder an den Haaren, schneide sich selber immer wieder die Haare, zerst�re M�bel und Gegenst�nde und sei sehr unruhig. Selbst wenn er mit Zeichnen besch�ftigt sei, m�sse stets jemand dabei sein, da er sonst den Tisch beschreibe und die W�nde "dekoriere". Die IV-Stelle hat diese Stellungnahme der Abkl�rungsperson zugestellt, welche nach telefonischer R�cksprache mit der Betreuerin des Versichterten im Zusatzbericht vom 17. Dezember 2004 zu den bem�ngelten Punkten Stellung nahm. Neu berechnete sie f�r die Grundpflege einen zeitlichen Mehraufwand von insgesamt 143 Minuten, indem sie beim Verrichten der Notdurft (Ziff. 4.1.5) zus�tzlich 20 Minuten ber�cksichtigte. Zudem setzte sie weitere 10 Minuten f�r die Behandlungspflege (Ziff. 4.2.2) ein, was bei einem �berwachungsbedarf von 120 Minuten einen behinderungsbedingten Mehraufwand von insgesamt 4 Stunden und 33 Minuten ergab.
6.2 Einleitend hielt die Abkl�rungsperson im Zusatzbericht fest, den Aussagen der ersten Stunde des Betreuers sei mehr Gewicht beizumessen als den Angaben in einem nachtr�glich angefertigten Bericht. Dies ist insofern zu relativieren, als bei der Bemessung des Mehraufwandes f�r den Intensivpflegezuschlag Minderj�hriger der durchschnittliche objektive Betreuungsaufwand und nicht allein die Betreuung in der Sonderschule massgebend ist (vgl. E. 5.3 hievor), weshalb es entscheidwesentlich auch auf die Angaben der den Versicherten zu Hause betreuenden Eltern ankommt. Diese wurden indessen bei der Abkl�rung an Ort und Stelle nicht beigezogen. �berdies hat sich der Zustand des Versicherten seit dem Wechsel der Betreuungsperson im August 2004 offenbar stark verschlechtert. Diesen Umstand gilt es ebenfalls mitzuber�cksichtigen, da das Gericht nach st�ndiger Rechtsprechung die Gesetzm�ssigkeit nach dem Sachverhalt beurteilt, wie er zur Zeit des Erlasses des Einspracheentscheids gegeben war (BGE 121 V 362 E. 1b S. 366 mit Hinweisen). So muss der Versicherte wieder Tag und Nacht Windeln tragen. Sein Verhalten gegen�ber anderen Kindern ist aggressiver geworden. In unbeaufsichtigten Augenblicken zerst�rt er �fters Sachen. Dem hat die Abkl�rungsperson im zweiten Bericht insofern Rechnung getragen, als sie den zeitlichen Mehraufwand f�r die Grundpflege um insgesamt 30 Minuten erh�ht hat. Von einer besonders intensiven �berwachung kann ihrer Ansicht nach indessen nicht ausgegangen werden, da sich der Versicherte zeitweise auch allein besch�ftigen k�nne und nicht mehr aus der Gruppe weglaufe. Er reagiere auf Anruf und es m�sse nicht st�ndig interveniert werden. Obwohl er seit Sommer 2004 offenbar M�he bekunde, sich in der neuen Wohngruppe zurecht zu finden, werde er zusammen mit anderen Kindern betreut und �berwacht. Es habe keine zus�tzliche Betreuungsperson angestellt werden m�ssen. Weiterhin w�rden die f�nf Kinder der Gruppe von vier Angestellten in Tag- und Nachtschichten betreut.
6.3 Die Abkl�rungen in der Sonderschule stellen insofern keine zuverl�ssige Entscheidungsgrundlage dar, als sehr einseitig auf die dortige Situation abgestellt und den Verh�ltnissen zu Hause, insbesondere was die pers�nliche �berwachung betrifft, kaum Rechnung getragen wird. Aus dem Bericht der Klassenlehrerin vom 16. April 2005 ergibt sich �berdies, dass der Versicherte nach wie vor Hilfestellungen beim Essen braucht, damit seine Manieren akzeptabel sind und er nicht alles verschlingt, schmiert oder auf dem Tisch ein Chaos anrichtet. Zudem sei der Versicherte stark gewachsen und kr�ftig geworden. Es sei f�r ihn m�hsam, sich zu bewegen, so dass er am liebsten im Bett liegen bleiben w�rde. Anderseits k�nne er hinterr�cks blitzschnell aufstehen, eine Schere nehmen und damit ein Elektrokabel, Haare oder Kleider zerschneiden, ein Papier in die Kerze halten oder einen Blumentopf zerst�ren. Es komme auch immer wieder vor, dass er kleinere Kinder die Treppe hinunter stossen wolle, Gegenst�nde aus dem zweiten Stock werfe und andere an den Haaren reisse. W�hrend er in den Alltagsverrichtungen stets auf eine helfende Person angewiesen sei, brauche er in der �ffentlichkeit eine enge, konsequente Begleitung, damit er nicht andere Menschen attackiere. Vor diesem Hintergrund ist nicht auszuschliessen, dass nicht doch ein schwerer Fall von Autismus vorliegt, welcher einer besonders intensiven dauernden pers�nlichen �berwachung bedarf, welche im Sinne von Art. 39 Abs. 3 Satz 2 IVV als Betreuung von vier Stunden anzurechnen ist. In diese Richtung deutet auch die Diagnose einer schweren psychomotorischen und mentalen Entwicklungsst�rung auf dem Hintergrund eines fr�hkindlichen Autismus im Bericht von Frau Dr. med. G.________ vom 18. April 2000. Da die autistische St�rung eine grosse Variationsbreite aufweist, kann bei Vorliegen der Diagnose gem�ss GgV-Anhang Ziff. 401 jedoch nicht automatisch von einer besonders intensiven �berwachungsbed�rftigkeit ausgegangen werden. Wie es sich diesbez�glich beim Versicherten verh�lt, ist unklar, da sich die �rztin im obigen Bericht nicht detailliert dazu ge�ussert hat und auch der Bericht der Heim�rztin vom 20. Juni 2006 keine abschliessende Beurteilung der Einschr�nkung der k�rperlichen und geistigen Funktionen zul�sst.
6.4 Zusammenfassend ergibt sich, dass sich der rechtserhebliche Sachverhalt f�r die massliche Festsetzung des Anspruchs auf einen Intensivpflegezuschlag aufgrund der zur Verf�gung stehenden Akten nicht erh�rten l�sst. Insbesondere kann nicht ohne weiteres auf die beiden Abkl�rungsberichte der Verwaltung abgestellt werden, da sie die Situation zu Hause nicht geb�hrend ber�cksichtigen und insbesondere die Eltern nicht in die Abkl�rung an Ort und Stelle miteinbezogen haben. Zudem fehlt es an einer direkten Zusammenarbeit zwischen Arzt und IV-Stelle, welche sich als notwendig erweist, wenn - wie im vorliegenden Fall - Unklarheiten �ber die Auswirkungen der Behinderung auf die Behandlungs- und �berwachungsbed�rftigkeit bestehen. Die Sache ist daher an die Verwaltung zur�ckzuweisen, damit sie nach erg�nzenden Abkl�rungen �ber das Leistungsbegehren neu befinde.
Das Verfahren ist kostenfrei (Art. 134 OG). Die nicht anwaltlich oder sonst wie qualifiziert vertretene obsiegende Partei hat nur ausnahmsweise Anspruch auf Parteientsch�digung (sog. Umtriebsentsch�digung). Voraussetzung ist namentlich, dass die Interessenwahrung einen hohen Arbeitsaufwand notwendig macht, welcher den Rahmen dessen �berschreitet, was der Einzelne �blicher- und zumutbarerweise auf sich zu nehmen hat (BGE 110 V 72 E. 7 S. 82). Diese Voraussetzung ist hier nicht gegeben, weshalb eine Umtriebsentsch�digung nicht zugesprochen werden kann.
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass der Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn vom 24. Mai 2006 und der Einspracheentscheid der IV-Stelle vom 1. April 2005 aufgehoben und die Sache an die Verwaltung zur�ckgewiesen wird, damit sie im Sinne der Erw�gungen verfahre und �ber den Anspruch auf Intensivpflegezuschlag neu verf�ge.

References: BGE 
 Art. 39
 Art. 69
 Art. 36
 BGE 
 Art. 37
 Art. 39
 Art. 42
 Art. 39
 Art. 39
 Art. 39
 Art. 39