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Timestamp: 2016-10-27 01:21:27+00:00

Document:
9C_625/2007 (18.10.2007)
9C_625/2007
Z.________, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Rechtsanwalt Bernhard Zollinger, R�mistrasse 5, 8001 Z�rich,
Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 3. Juli 2007.
Die 1956 geborene Z.________ meldete sich am 1. Februar 2006 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Nach medizinischen und erwerbsbezogenen Abkl�rungen lehnte die IV-Stelle des Kantons Aargau den Rentenanspruch mangels Invalidit�t ab (Verf�gung vom 4. April 2007).
Das Versicherungsgericht des Kantons Aargau wies die gegen diese Verf�gung eingereichte Beschwerde ab (Entscheid vom 3. Juli 2007).
Z.________ l�sst Beschwerde einreichen und beantragen, in Aufhebung des angefochtenen Entscheides sei ihr eine ganze Invalidenrente zuzusprechen; eventuell sei die Sache zur Einholung eines Gutachtens und neuen Beurteilung zur�ckzuweisen.
Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz nur berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG).
Streitig und zu pr�fen ist als Voraussetzung des Rentenanspruchs (Art. 28 IVG) der Invalidit�tsgrad und in diesem Rahmen die Frage, ob und in welchem Ausmass die Beschwerdef�hrerin aufgrund eines versicherten Gesundheitsschadens arbeitsunf�hig ist (Art. 6 ATSG). Das kantonale Gericht hat die zur Beurteilung des Leistungsanspruchs einschl�gigen Rechtsgrundlagen zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.
2.1 Die Vorinstanz hat in einl�sslicher W�rdigung der medizinischen Akten festgestellt, dass die Beschwerdef�hrerin seit Jahren zwar an gesundheitlichen Beschwerden (mittelgradige depressive Episode mit �ngstlich und wahnhaft anmutenden Symptomen, chronische R�cken- und Kopfschmerzen mit somatoformer Komponente im Rahmen der Depression) leidet; sie sei deswegen aber in ihrer Arbeitsf�higkeit nicht eingeschr�nkt, weil einerseits die Leistungseinschr�nkung in erheblichem Ausmass durch invalidit�tsfremde Faktoren bedingt sei und anderseits die depressive St�rung kein invalidisierendes Ausmass annehme. Diese Feststellungen tats�chlicher Natur sind f�r das Bundesgericht grunds�tzlich verbindlich (E. 1; vgl. BGE 132 V 393). Auf die insoweit zutreffende Begr�ndung wird verwiesen (Art. 109 Abs. 3 BGG).
2.2 Das im Wesentlichen psychische Leiden entspricht nach Feststellung der Vorinstanz einer unmittelbaren Reaktion auf psychosoziale Belastungsfaktoren (namentlich �berforderung durch Ver�nderungen am Arbeitsplatz), denen kein Krankheitswert zukommt. �rzte der Klinik T.________ f�hrten nach einem gut einmonatigen Spitalaufenthalt aus, dem mittel- bis langfristig anzustrebenden Ausbau der Arbeitsf�higkeit st�nden Rehabilitationshindernisse wie schlechte Sprachkenntnisse, geringe Bildung und fehlende Ausbildung sowie ein sekund�rer Krankheitsgewinn entgegen (Bericht vom 18. Oktober 2006). Die Beeintr�chtigungen r�hren insoweit nicht von einer Sch�digung der (allein versicherten) psychischen Integrit�t her, sondern sind im Wesentlichen direkt auf die oben erw�hnten psychosozialen Belastungen zur�ckzuf�hren. Es ist nicht erstellt, dass diese Faktoren zur Entstehung eines verselbst�ndigten Gesundheitsschadens gef�hrt h�tten (dazu BGE 127 V 294 E. 5a S. 299). Ein anderes Bild ergibt sich auch nicht aufgrund der - nach eigenen Angaben - "groben Sch�tzung" der Klinik T.________, die Arbeitsunf�higkeit sei ungef�hr zur H�lfte durch ein psychiatrisches Leiden und zur anderen H�lfte durch psychosoziale und soziokulturelle Umst�nde verursacht (Bericht vom 10. Januar 2007): Zun�chst wird an dieser Stelle einschr�nkend festgehalten, dabei handle es sich eigentlich um eine gutachtliche Fragestellung, die im Rahmen eines therapeutischen Aufenthalts gar nicht abschliessend beantwortet werden k�nne. Sodann steht einerseits fest, dass die Versicherte mit dem diagnostizierten Krankheitsbild im Jahr 2004 ohne Einschr�nkungen gearbeitet hat (Arbeitgeberbericht der Firma A.________ vom 14. Februar 2006); anderseits stehen die entsprechenden Befunde der Perspektive, die Arbeit sp�ter wieder aufnehmen zu k�nnen, nicht entgegen (Bericht der Klinik T.________ vom 18. Oktober 2006).
2.3 Ist die Arbeitsf�higkeit der Beschwerdef�hrerin nach dem Gesagten nicht wesentlich beeintr�chtigt, entf�llt von vornherein eine rentenbegr�ndende Einschr�nkung der Erwerbsf�higkeit.
Angesichts der schl�ssigen medizinischen Aktenlage bedarf es keiner weiteren medizinischen Abkl�rungen, weshalb von der eventualiter beantragten medizinischen Untersuchung abzusehen ist (antizipierte Beweisw�rdigung; BGE 124 V 90 E. 4b S. 94). Namentlich gibt der letztinstanzlich (prozessual an sich unzul�ssigerweise; vgl. Art. 99 Abs. 1 BGG) nachgereichte Bericht der behandelnden Psychiaterin Dr. Y.________, Ambulatorium Klinik X.________, vom 7. September 2007 keinen Grund zur Annahme, weitere Abkl�rungen k�nnten die bisherigen Erkenntnisse massgeblich korrigieren.
Die Beschwerde ist offensichtlich unbegr�ndet, weshalb sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 109 BGG erledigt wird.

References: Art. 95
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 99
 Art. 109