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Timestamp: 2016-10-25 10:19:05+00:00

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U 322/05 (11.01.2007)
U 322/05
N.________, 1978, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt David Husmann, Unterm�li 6, 6300 Zug,
Der 1978 geborene N.________ war seit 1. September 1995 bei der Q._______ AG als Betriebsmitarbeiter angestellt und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Unfall versichert. In einem nicht mehr n�her zu erstellenden Zeitpunkt im Jahre 2002 - in der Unfallmeldung vom 31. Oktober 2002 gab die Arbeitgeberin als Unfalldatum "ca. M�rz/Juni 2002" an - erlitt N.________ einen Arbeitsunfall, als beim Einf�llen der Hackfleischmaschine ein gefrorener Fleischblock herausschoss und ihn an der rechten Schulter traf. Im Notfallbericht vom 4. Dezember 2002 betreffend die Erstbehandlung vom 26. Mai 2002 im Spital X.________ wurde als Diagnose eine muskul�re Verspannung des Musculus Deltoideus rechts sowie als Differentialdiagnose eine Rotatorenmanschettenl�sion angegeben. Am 7. M�rz 2003 wurde in der Klinik Y.________ eine Schulterarthroskopie (modifizierte Operation nach Bankart; Bericht vom 10. M�rz 2003) rechts durchgef�hrt. Ab diesem Zeitpunkt war N.________ nicht mehr arbeitst�tig. Die SUVA erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggelder). Sie nahm einen Augenschein am Arbeitsplatz vor und holte verschiedene Arztberichte ein (des Dr. med. L.________, Facharzt FMH f�r Chirurgie, vom 14. August 2002 und der Orthop�dischen Klinik Y.________ vom 20. September sowie 4. und 18. November 2002, 13. Februar, 30. April, 23. Juni, 18. August, 20. Oktober und 17. November 2003 sowie 29. Januar 2004). Im Weiteren veranlasste sie einen station�ren, nach einer Woche abgebrochenen Aufenthalt in der Rehaklinik Z.________ vom 24. bis 31. M�rz 2004 (Austrittsbericht vom 21. April 2004), eine sp�ter dort durchgef�hrte ambulante psychiatrische Untersuchung (Bericht vom 23. April 2004) sowie kreis�rztliche Untersuchungen (Bericht vom 17. Februar 2004 und Abschlussbericht vom 3. Juni 2004).
Mit Schreiben vom 29. April 2004 stellte die SUVA die Taggeldleistungen auf den 1. August 2004 ein und sprach N.________ mit Verf�gung vom 20. Juli 2004 f�r die Folgen des Unfalles mit Wirkung ab 1. August 2004 eine Invalidenrente basierend auf einer Erwerbsunf�higkeit von 11 % sowie eine Integrit�tsentsch�digung basierend auf einer Integrit�tseinbusse von 7.5 % zu. Die dagegen erhobene Einsprache wies die SUVA mit Entscheid vom 29. November 2004 ab.
Am 28. Februar 2005 liess N.________ beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz dagegen Beschwerde erheben und am 22. M�rz 2005 einen Bericht des Dr. med. U.________, Facharzt FMH f�r Orthop�dische Chirurgie, vom 8. M�rz 2005 einreichen. Dieser Bericht ging auch der SUVA zu, ebenso zwei auf Veranlassung von Dr. med. U.________ erstellte Berichte der Klinik A.________ vom 29. M�rz und 11. April 2005. Mit Entscheid vom 21. Juni 2005 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz die Beschwerde ab.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst N.________ beantragen, unter Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides seien ihm die gesetzlichen Leistungen aus UVG auszurichten. Es seien ihm weiterhin Taggelder auszurichten; allenfalls sei er zu berenten, wobei der Invalidit�tsgrad auf mindestens 50 % festzusetzen sei. Es sei eine angemessene Integrit�tsentsch�digung von mindestens 20 % zuzusprechen. Eventualiter sei er unabh�ngig zu begutachten. Die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, die Kosten der bisherigen zus�tzlichen medizinischen Abkl�rungen zu �bernehmen. Zudem l�sst der Beschwerdef�hrer um unentgeltliche Verbeist�ndung ersuchen.
Das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz und die SUVA schliessen auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, w�hrend das Bundesamt f�r Gesundheit auf eine Vernehmlassung verzichtet.
2.1 Am 1. Januar 2003 sind das Bundesgesetz �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 und die Verordnung �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV) vom 11. September 2002 in Kraft getreten. Mit ihnen sind unter anderem auch in der obligatorischen Unfallversicherung verschiedene materiellrechtliche Bestimmungen ge�ndert worden. Weil der streitige Einspracheentscheid vom 29. November 2004 datiert, finden die neuen Bestimmungen auf den vorliegenden Fall Anwendung (BGE 129 V 4 Erw 1.2). Soweit Dauerleistungen f�r die Zeit vor dem 1. Januar 2003 streitig sind, ist der Anspruch f�r die Zeit bis 31. Dezember 2002 auf Grund der bisherigen und ab diesem Zeitpunkt nach den neuen Normen zu pr�fen (BGE 130 V 445 ff.).
2.2 Die Vorinstanz hat die Rechtsprechung zu dem f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzten nat�rlichen (BGE 129 V 181 Erw. 3.1, 119 V 337 Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b, 117 V 376 Erw. 3a je mit Hinweisen) und ad�quaten Kausalzusammenhang (BGE 129 V 181 Erw. 3.2, 405 Erw. 2.2, 127 V 102 f. Erw. 5b, 125 V 461 Erw. 5a, 119 V 406 Erw. 4a, 117 V 382 Erw. 4a je mit Hinweisen) zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden zutreffend dargelegt. Richtig sind auch die Hinweise auf die unfallbezogenen Kriterien, nach welchen sich praxisgem�ss (BGE 115 V 138 ff. Erw. 6) beurteilt, ob es sich bei einer psychischen Fehlentwicklung um eine ad�quate Unfallfolge handelt, f�r welche der Unfallversicherer einzustehen hat. Darauf wird ebenso verwiesen, wie auf die vorinstanzlichen Erw�gungen zu den massgebenden Bestimmungen und Grunds�tzen �ber den Anspruch auf eine Invalidenrente gegen�ber der Unfallversicherung (Art. 18 Abs. 1 UVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG), �ber die Invalidit�tsbemessung bei Erwerbst�tigen nach der Einkommensvergleichsmethode (Art. 16 ATSG), einschliesslich der dazu zwar noch unter der Herrschaft der bis 31. Dezember 2002 g�ltig gewesenen Art. 28 Abs. 2 IVG und Art. 18 Abs. 2 Satz 2 UVG ergangenen, nach dem Inkrafttreten des ATSG indessen weiterhin massgeblichen Rechtsprechung (vgl. BGE 130 V 348 f. Erw. 3.4 mit Hinweisen, BGE 114 V 313 Erw. 3a) sowie �ber den f�r die Berechnung des Invalidit�tsgrades massgebenden Rentenbeginn (BGE 129 V 222, 128 V 174 Erw. 4a).
Gleiches gilt mit Bezug auf den Anspruch auf Integrit�tsentsch�digung (Art. 24 Abs. 1 UVG und Art. 36 Abs. 1 UVV), deren Abstufung nach der Schwere des Integrit�tsschadens (Art. 25 Abs. 1 UVG und Anhang 3 zur UVV gest�tzt auf Art. 36 Abs. 2 UVV) und zur Bedeutung der von der medizinischen Abteilung der SUVA erarbeiteten weiteren Bemessungsgrundlagen in tabellarischer Form (sog. Feinraster; BGE 124 V 32 Erw. 1c) sowie hinsichtlich der anwendbaren Beweisgrunds�tze (vgl. auch BGE 126 V 360 Erw. 5b, 125 V 195 Erw. 2, je mit Hinweisen, SVR 2003 IV Nr. 11 S. 32 Erw. 1 [Urteil L. vom 18. Oktober 2002, I 761/01]) und der f�r den Beweiswert �rztlicher Berichte und Gutachten geltenden Regeln (BGE 125 V 352 Erw. 3a, 122 V 160 Erw. 1c).
Zu erg�nzen ist schliesslich, dass im Rahmen der Unfallversicherung psychische Gesundheitsbeeintr�chtigungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsf�higkeit bei der Invalidit�tsbemessung nur insoweit zu ber�cksichtigen sind, als sie Ausdruck einer psychischen Fehlentwicklung sind, welche in nat�rlichem und ad�quatem Kausalzusammenhang zum Unfallereignis steht (siehe BGE 115 V 133). Bestehen Anhaltspunkte f�r eine die Leistungsf�higkeit beeintr�chtigende psychische �berlagerung des Beschwerdebildes, sind deren Ausmass sowie die f�r die Frage nach der Unfallkausalit�t relevanten medizinischen Fakten grunds�tzlich mittels eines psychiatrischen Gutachtens fach�rztlich abzukl�ren (vgl. AHI 2000 S. 159 Erw. 4b mit Hinweisen; siehe auch Urteile I. vom 26. November 2002, I 491/01, Erw. 1.2, L. vom 6. Mai 2002, I 275/01, Erw. 3a/bb und b sowie Q. vom 8. August 2002, I 783/01, Erw. 3a).
Die SUVA hat anerkannt, dass die m�ssige Einschr�nkung der Schulterfunktion auf den fraglichen Unfall im Jahr 2002 zur�ckzuf�hren ist und hat deshalb nebst einer Integrit�tsentsch�digung von 7.5 % eine Invalidenrente auf der Basis einer Erwerbsunf�higkeit von 11 % zugesprochen. Gegenstand des Verfahrens bildet zun�chst die Frage, in welchem Ausmass unfallfremde psychische Faktoren das Beschwerdebild mitbestimmen und den Grad der Restarbeitsf�higkeit beeinflussen.
Die Vorinstanz hat dazu erwogen, trotz umfassendsten Untersuchungen habe kein organisches Substrat f�r die noch bestehenden Beschwerden, insbesondere die invalidisierenden Schmerzen und die seit Februar 2004 eingetretene Symptomausweitung festgestellt werden k�nnen, weshalb hinsichtlich der organischen Unfallfolgen keine �ber die von der SUVA anerkannte Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit hinausgehende Arbeitsunf�higkeit nachgewiesen sei. Der Beschwerdef�hrer wendet dagegen ein, das myofasziale Schmerzsyndrom sei den organischen Unfallfolgen zuzurechnen und entsprechend bei der Einsch�tzung der Restarbeitsf�higkeit zu ber�cksichtigen.
3.1 Im Rahmen der sozialversicherungsrechtlichen Leistungspr�fung wird verlangt, dass Schmerzangaben durch damit korrelierende, fach�rztlich schl�ssig feststellbare Befunde hinreichend erkl�rbar sind (BGE 130 V 399 Erw. 5.3.2). Das kantonale Gericht hat in einl�sslicher Wiedergabe der medizinischen Beurteilungen schl�ssig dargetan, dass sich beim Beschwerdef�hrer eine objektivierbare Erkl�rung f�r die Schmerzproblematik der Schulter trotz eingehender klinischer und bildgebender Abkl�rungen nicht finden liess. So stellten die �rzte der Klinik Y.________, an welcher am 7. M�rz 2003 die Schulterarthroskopie und modifizierte Bankart-Operation bei Teilabriss der anteroinferioren Kapsel durchgef�hrt wurde, anl�sslich der regelm�ssigen Verlaufskontrollen wie auch bei der letzten Untersuchung am 7. Januar 2004 kein strukturelles Korrelat f�r die angegebene Symptomatik fest, insbesondere bei fehlendem Ansprechen von glenohumeraler und subakromealer Infiltration sowie Infektausschluss. Ebenso kamen die �rzte der Rehaklinik Z.________ in einl�sslicher Begr�ndung und unter Hinweis auf die Befunde der Klinik Y.________ zum Schluss, auch f�r sie seien die Beschwerden nicht erkl�rbar (Bericht vom 21. April 2004). Schliesslich liessen sich im kreis�rztlichen Abschlussbericht vom 8. M�rz 2005 ebenfalls keine relevanten somatischen Ursachen f�r das Beschwerdebild finden.
3.2 Eine andere Beurteilung ergibt sich auch nicht daraus, dass die Klinik A._______ in ihrem Bericht vom 11. April 2005 ein myofasziales Schmerzsyndrom diagnostizierte. Entgegen den Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist hier das myofasziale Schmerzsyndrom gerade nicht den organischen Unfallfolgen zuzurechnen, zumal entgegen den Behauptungen des Beschwerdef�hrers auch keine objektivierbaren myofaszialen Hinweise (vgl. Urteil S. vom 27. April 2006, U 393/05) wie Muskelverk�rzungen oder Muskelhartspann festgestellt werden konnten (im Gegenteil war nicht einmal eine bedeutende Muskelatrophie ersichtlich). Schliesslich ist v�llig spekulativ, dass das myofasziale Schmerzsyndrom beim Versicherten auf Grund einer �berlastung des l�dierten Schultergelenks entstanden ist, wie dieser vorbringt; eine Fehlbelastung ist in den Akten nirgends ausgewiesen. Vielmehr deutet die Diagnose des myofaszialen Schmerzsyndroms auf eine funktionelle St�rung hin (Urteil B. vom 10. April 2006, U 398/04), wof�r auch der Umstand spricht, dass sich die Beschwerden ausgeweitet haben und durch zahlreiche Therapiemassnahmen nicht beeinflusst werden konnten (vgl. Urteil K. vom 16. August 2006, U 361/05). Es werden damit die fr�heren Beurteilungen best�tigt, wonach die Beschwerden organisch nicht erkl�rbar sind, sondern als psychisch bedingt anzusehen sind.
Damit besteht auch kein Anspruch auf �bernahme der Kosten der Privatgutachten. Nach der zu Art. 108 Abs. 1 lit. g UVG (g�ltig ge wesen bis 31. Dezember 2002) ergangenen, unter der Herrschaft von Art. 61 lit. g ATSG weiterhin als massgebend zu betrachtenden Rechtsprechung (vgl. RKUV 2005 Nr. U 547 S. 221 [Urteil N. vom 14. M�rz 2005, U 85/04]) hat der Unfallversicherer die Kosten eines vom Versicherten selbst veranlassten Privatgutachtens zu �bernehmen, wenn sich der medizinische Sachverhalt erst auf Grund des im kantonalen Beschwerdeverfahren beigebrachten Untersuchungsergebnisses schl�ssig feststellen l�sst und dem Unfallversicherer insoweit eine Verletzung der ihm nach dem Untersuchungsgrundsatz obliegenden Pflicht zur rechtsgen�glichen Sachverhaltsabkl�rung vorzuwerfen ist. So verh�lt es sich hier nicht. Es ergeben sich aus den im kantonalen Beschwerdeverfahren eingereichten weiteren Beurteilungen des Dr. med. U.________ vom 8. M�rz 2005 und der Klinik A.________ vom 29. M�rz und 11. April 2005 keine entscheidwesentlichen neuen Tatsachen, welche eine Kostenersatzpflicht der Beschwerdegegnerin zu begr�nden verm�chten.
3.3 Mit der Vorinstanz ist unter diesen Umst�nden davon auszugehen, dass sich im Zeitpunkt der auf den 1. August 2004 erfolgten Leistungseinstellung unter den in somatischer Hinsicht erhobenen Befunden mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit kein vom Unfall herr�hrendes organisches Substrat mehr fand, welches f�r die angegebene Schmerzproblematik und eine allenfalls daraus resultierende Arbeits- und Erwerbsunf�higkeit verantwortlich h�tte sein k�nnen.
Das Unfallereignis ist mit der Vorinstanz dem mittleren Bereich im Grenzbereich zu den leichten Unf�llen zuzuordnen. Mit Blick auf die Kasuistik zu Unf�llen dieser Kategorie (vgl. dazu RKUV 2005 Nr. U 549 S. 237 Erw. 5.1.2 [Urteil C. vom 15. M�rz 2005, U 380/04] mit Hinweisen; Urteil E. vom 30. November 2004, U 300/03, Erw. 3.3) ist nicht ersichtlich, weshalb angesichts der Unfallmechanik und des - im �brigen nicht genauer spezifizierten - Gewichts des gefrorenen Fleischblocks von einem mittelschweren Ereignis im engeren Sinne ausgegangen werden sollte, zumal, wie die Vorinstanz zutreffend ausgef�hrt hat, das Ereignis erst mehrere Tage oder sogar Wochen sp�ter eine erste �rztliche Konsultation erforderte und sich der Versicherte anl�sslich dieser nicht einmal mehr an eine m�gliche Unfallursache f�r die dort geklagten Schulterbeschwerden erinnern konnte.
Hinsichtlich der einzelnen Ad�quanzkriterien ergibt sich Folgendes:
4.1 Unbestrittenermassen liegt keine schwere Verletzung oder eine solche von einer besonderen Art vor. Eine Schulterverletzung ist entgegen den Vorbringen des Beschwerdef�hrers nicht schon per se eine schwere Verletzung, nur weil die Schulter bei vielen Verrichtungen gebraucht wird. Daran �ndert nichts, dass die Seite des dominanten Armes betroffen ist. Ebenso sind besonders dramatische Begleitumst�nde oder eine besondere Eindr�cklichkeit des Unfalls zu verneinen, zumal sich der Versicherte, wie bereits ausgef�hrt, angesichts der ersten �rztlichen Konsultation nicht mehr an eine m�gliche Unfallursache f�r die dort geklagten Schulterbeschwerden erinnern konnte. Es kann auch in keiner Weise von einer �rztlichen Fehlbehandlung im Zusammenhang mit der vom Beschwerdef�hrer ins Feld gef�hrten "z�gerlichen Diagnosestellung" die Rede sein. Schliesslich kann bei einer drei Jahre nach dem Unfallereignis aufgetretenen - notabene schmerzlosen - Schwellung im Handbereich nicht ernsthaft von erheblichen Komplikationen gesprochen werden. Die diesbez�glichen Einw�nde des Beschwerdef�hrers erweisen sich als unbehelflich.
4.2 Hinsichtlich der langdauernden Arbeitsunf�higkeit ist mit der Vorinstanz darauf hinzuweisen, dass nur die physisch bedingte Arbeitsf�higkeit ber�cksichtigt werden kann, w�hrend beim Versicherten schon im November 2003, mithin rund eineinhalb Jahre nach dem Unfallereignis, die Schmerzen als nicht mehr erkl�rbar beurteilt wurden (Bericht der Klinik Y.________ vom 17. November 2003) und ihm erst ab dem Zeitpunkt der Arthroskopie am 7. M�rz 2003 eine volle Arbeitsf�higkeit attestiert wurde. Aus demselben Grund sind auch k�rperliche Dauerbeschwerden nicht ausgewiesen.
4.3 Mit der Vorinstanz ist eine ungew�hnlich lange Dauer der �rztlichen Behandlung der physischen Beschwerden nicht anzunehmen, nachdem bis zur Arthroskopie am 7. M�rz 2003 mit einem Spitalaufenthalt von drei Tagen, also rund ein Jahr nach dem mutmasslichen Zeitpunkt des Unfalles, abgesehen von Infiltrationen keine eigentlichen Behandlungen durchgef�hrt wurden. Zu ber�cksichtigen ist ebenfalls, dass der Versicherte den station�ren Aufenthalt in der Rehaklinik Z.________ nach einer Woche selbst abbrach und auch sonst jegliche Kooperation im Sinne der minimalen Erf�llung der ihm obliegenden Schadenminderungspflicht vermissen liess.
4.4 Zusammenfassend hat die Vorinstanz mit der SUVA die Ad�quanz der psychischen Beschwerden zu Recht verneint, weshalb diese bei der Beurteilung der Restarbeitsf�higkeit nicht zu ber�cksichtigen sind.
Ausgehend von einer vollen Arbeitsf�higkeit f�r Arbeiten mit regelm�ssigem Heben von Gewichten von 10-15 kg ohne Arbeiten �ber Kopf und ohne repetitiv weit ausreichende Arbeiten mit der rechten oberen Extremit�t und an h�mmernden oder vibrierenden Maschinen hatte die SUVA im Rahmen des Einkommensvergleichs zun�chst das Invalideneinkommen auf Grund von DAP-Profilen festgesetzt. Auf Einsprache hin ber�cksichtigte sie Tabellenl�hne der vom Bundesamt f�r Statistik herausgegebenen Lohnstrukturerhebung (LSE) und ermittelte aus dem Vergleich von Validen- (Fr. 52'520.-) und Invalideneinkommen (Fr. 47'160.-) unter Ber�cksichtigung eines leidensbedingten Abzuges von 10 % einen Invalidit�tsgrad, was die Vorinstanz im Ergebnis best�tigte. Der Beschwerdef�hrer bringt einzig vor, der Abzug sei mit 20 % zu veranschlagen. Angesichts der vollen Arbeitsf�higkeit in einer angepassten T�tigkeit dieses im Zeitpunkt des Einspracheentscheides 25-j�hrigen Versicherten erscheint ein Abzug in dieser H�he indes nicht gerechtfertigt. Daran �ndert nichts, dass die Seite seines dominanten Armes betroffen war. Es ist deshalb nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz den von der SUVA ermittelten Invalidit�tsgrad von 11 % im Ergebnis als richtig erachtet hat.
Schliesslich hat die Vorinstanz einl�sslich dargelegt, weshalb auf Grund der durch den Kreisarzt festgestellten Bewegungseinschr�nkungen anhand der Tabelle 1.2 der SUVA von einer Integrit�tsentsch�digung von 7.5 % auszugehen ist. Der Beschwerdef�hrer bringt mit dem pauschalen Hinweis auf ein hartn�ckiges Schmerzsyndrom nichts vor, was zu einer anderen Beurteilungen zu f�hren verm�chte.
Das Verfahren ist kostenlos (Art. 134 OG). Die unentgeltliche Verbeist�ndung kann gew�hrt werden (Art. 152 in Verbindung mit Art. 135 OG; BGE 125 V 202 Erw. 4a und 372 Erw. 5b, je mit Hinweisen), auch wenn bei der Bed�rftigkeitsberechnung entgegen den Ausf�hrungen der Vorinstanz und den Vorbringen des Beschwerdef�hrers der ihm anzurechnende Mietzinsanteil bei der von f�nf erwachsenen Personen benutzten Wohnung zu Fr. 1970.- nur mit rund Fr. 400.- statt Fr. 500.-zu veranschlagen und bei den Krankenkassenpr�mien nur diejenigen nach KVG und nicht auch nach VVG (Fr. 224.50 statt Fr. 257.20) zu ber�cksichtigen sind. Es wird indessen ausdr�cklich auf Art. 152 Abs. 3 OG aufmerksam gemacht, wonach die beg�nstigte Partei der Gerichtskasse Ersatz zu leisten haben wird, wenn sie sp�ter dazu im Stande ist.
Zufolge Gew�hrung der unentgeltlichen Verbeist�ndung wird Rechtsanwalt David Husmann, Zug, f�r das Verfahren vor dem Bundesgericht aus der Gerichtskasse eine Entsch�digung von Fr. 2'500.- (einschliesslich Mehrwertsteuer) ausgerichtet.

References: Art. 8
 Art. 28
 Art. 18
 BGE 
 BGE 
 Art. 36
 Art. 36
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 108
 Art. 61
 Art. 135
 BGE 
 Art. 152