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Timestamp: 2018-07-20 02:52:48+00:00

Document:
Rendite / Risiken
Unser Ziel = Ihr Nutzen!
Der Anspruch unserer eG ist es, ihren Mitgliedern qualifizierte Möglichkeiten zur Verbesserung ihrer Alterssituation zu bieten und auf die eingezahlten Geschäftsguthaben regelmäßig einen überdurchschnittlichen Mitgliedernutzen zu erarbeiten.
Wie wird dies praktisch erreicht?
Die AVG ist unabhängig von Banken und Versicherungen, damit nicht an einen Großkonzern gebunden und investiert nicht selbst an der Börse. Sie fördert das Prinzip der börsenbasierten Altersvorsorge und kann daher auch neue Wege gehen.
1. Die AVG investiert weitgehend eigenkapitalorientiert, also ohne Aufnahme von Krediten. Dies gilt auch bei langfristigen Anlagen wie einem möglichen Erwerb geeigneter Wohnungsbestände für ihre Mitglieder oder bei Erwerb von Firmenbeteiligungen, die dem langfristigen Vorsorgeziel ihrer Mitglieder dienen. Sie trägt daher kein Schuldenrisiko und ist unabhängig vom jeweiligen Zinsniveau. Dies zeigt die nachfolgende Übersicht:
Bilanzsumme und Eigenkapital
2. Zur aktiven Verwaltung ihrer Liquidität vergibt die Genossenschaft u.a. festverzinsliche Darlehen, die zum Einsatz ihrer Börsensysteme verwendet werden.
3. Die AVG besitzt und erwirbt computergestützte Börsenhandelssysteme, die nachstehend näher erläutert werden. Diese kann sie an Dritte verkaufen oder aber daran Nutzungslizenzen vergeben und erhält entsprechend dafür Lizenzgebühren.
AVG-Börsenhandelssysteme für eine bessere Altersversorgung
Von der Börse partizipieren, ohne von ihrem Verlauf abhängig zu sein!
Allein in Deutschland werden zusätzlich zur staatlichen und betrieblichen Rente viele Möglichkeiten der privaten Altersvorsorge von Millionen Menschen genutzt. Der zukünftige Bedarf steigt trotz evtl. zurückgehender Bevölkerungszahlen, da die Rentenlücke (Differenz zwischen tatsächlichen Rentenansprüchen und der zur Erhaltung des Lebensstandards im Alter gewünschten Renteneinkünfte) nach vorliegenden Prognosen immer größer wird.
Der Zufluss alleine in Investmentfonds in Deutschland beträgt zurzeit über 10 Milliarden €/Monat, der Gesamtbestand in Publikumsfonds beläuft sich auf 900 Milliarden €. Trotz dieser gewaltigen Nachfrage nach geeigneten Altersvorsorgeprodukten blieb bisher in Deutschland die Investition in aktienbasierte Produkte relativ gering. Nur 7% der Bevölkerung besitzen Aktien, und nur weitere 7% besitzen Anteile an Investmentfonds, obwohl die Aktienindices seit Menschengedenken – nicht nur in Deutschland – entsprechend der Wirtschaftsentwicklung langfristig gestiegen sind, der Dow Jones im Durchschnitt der letzten 120 Jahre um fast 5% und seit Einführung des DAX 1987 haben der deutsche wie der amerikanische Index jährlich um mehr als 8% zugelegt.
Diese langfristige Rendite von 5-8% p.a. konnte in den vergangenen 100 Jahren mit keinem anderen Finanzprodukt erreicht werden. Trotzdem gilt eine Investition in den Aktienmarkt als risikoreich, da niemals korrekt prognostiziert werden kann, wann ein Index einen bestimmten Stand erreicht haben wird und ob der gewählte Einstiegszeitpunkt günstig ist oder nicht. Zwischenzeitliche Rückschläge konnten dabei sehr tief sein und sehr lange dauern: Beim Dow Jones bis zu 25 Jahren (1929-1954), beim DAX bis zu 13 Jahren (2000-2013). Jeder Höchststand seit Bestehen des Dow Jones Industrial Index, dem bedeutendsten Index, also seit 120 Jahren, wurde dabei immer wieder überboten. Die Frage war nur, wann.
Erkenntnisse der Finanzwissenschaft
Das Risikoempfinden gegenüber dem Aktienmarkt wird von der Finanzwissenschaft als rational nachvollziehbar gestützt. Die für die Messung des Ausgleichs von Ertragschancen und Risiken entwickelte Kennzahl (Sharpe-Ratio) zeigt, dass auch bei den Indices die Risiken im Verhältnis größer sind als die Ertragschancen.
Alle großen Aktien-Investmentfonds weisen eine hohe Korrelation zu ihren Benchmarks, den Indices, auf und daher liegt deren Sharpe-Ratio ebenfalls in der Nähe der Index-Werte. Damit kann festgehalten werden: Kein einziges aktienbasiertes Finanzinstrument, das derzeit breiten Anlegerschichten angeboten wird, weist entsprechend finanz-wissenschaftlicher Kriterien langfristig höhere Ertragschancen als Risiken auf.
Deshalb gibt es jetzt die AVG-Börsenhandelssysteme. Das Besondere daran: Sie verbinden die Dynamik der Märkte der Wirtschaft verbinden mit der relativen Sicherheit von Anlagen, die diese starken Rückschläge nicht kennen: Systeme, die sowohl bei steigenden als auch bei fallenden Märkten Gewinne erzielen können.
AVG-Systeme:
Keine Angst mehr vor Kurseinbrüchen!
Systemergebnis AVG (rote Linie) - 8er Kombi (H1)
Index DAX (blaue Linie) und Index Dow Jones (grüne Linie)
Wie zu erkennen ist, entwickelte sich der Wert dieser AVG-Systemkombination nicht nur überdurchschnittlich gut, sondern auch viel gleichmäßiger als die Börsenkurse. Dies bedeutet, dass diese Börsenhandelssysteme auch besser geeignet sind für eine langfristige Altersvorsorge als die direkte Investition in Aktien oder Indices.
AVG-Börsenhandelssysteme:
Neues Produkt mit mehr Chancen als Risiken
Aufgrund der außerordentlichen Marktchancen, die ein renditestarkes und relativ sicheres und für die Altersvorsorge damit geeignetes aktienbasiertes Finanzprodukt hätte, gibt es mannigfaltige Versuche, dieses Ziel zu erreichen.
Wertsicherungsfonds: Diese Fonds bilden ihre Risikoklassen nach dem Aktienanteil, den ein Portfolio beinhaltet: Je geringer der Aktienanteil und je höher der Anleihenanteil, desto geringer sind die möglichen Rückschläge und desto sicherer das Produkt. Allerdings werden im gleichen Umfang die Ertragschancen minimiert, sodass diese Fonds das Anleihenzinsniveau nur unwesentlich übersteigen.
Pantoffel-Portfolios, die ebenfalls auf einer Mischung von Aktien und Anleihen basieren, aber die Anteile zyklisch nach dem Mehr- oder Minderanteil von Aktien wieder ausgleichen: Nachteil z.B. bei einem 50%/50%-Mix: Die Ertragschancen der Aktien werden durch ihren 50%-Anteil halbiert, das Rückschlagspotenzial bleibt aber dennoch aktientypisch hoch.
ETFs: Da es beim Fondsmanagement so schwer ist, zumindest den Verlauf eines großen Index zu erreichen, (über 90% aller Fonds haben dieses Ziel in der Vergangenheit langfristig nicht erreicht) haben sich in den letzten Jahren sogenannte „passiv gemanagte Fonds“ etabliert, die von vorn-herein nur einen bestimmten Index abbilden, also darauf verzichten, durch geschickte Aktienauswahl ein besseres Ergebnis zu erzielen als der Durchschnitt aller Aktien. Nachteil: Kurseinbrüche werden in voller Höhe mitgenommen.
Die AVG eG hat stattdessen eine neue Möglichkeit entwickelt - und beteiligt ihre Mitglieder seit 10 Jahren daran - die sicherer ist als viele öffentlich angebotenen börsenbasierten Finanzprodukte und der AVG eG und ihren Mitgliedern aber trotzdem alle Ertragschancen belässt.
Diese Möglichkeit basiert auf der Tatsache, dass eine Genossenschaft ein Zusammenschluss von Mitgliedern ist, die gemeinsam ein Ziel besser erreichen können als jeder einzelne für sich. Die Maßnahmen, die ein Mitglied für sich privat ergreifen darf, kann auch der Zusammenschluss der Mitglieder, ihre Genossenschaft, durchführen. Daher haben wir Börsenhandelssysteme entwickelt, die in die großen Indices wie dem deutschen DAX mit den 30 größten deutschen Unternehmen und dem amerikanischen Dow Jones mit den 30 bedeutendsten amerikanischen Firmen investieren und nicht darauf hoffen müssen, dass die Kurse steigen, sondern auch bei fallenden Kursen Gewinne erzielen können.
Unsere Ergebnisse der Vergangenheit:
Ruhige Börse
2013 – 2016 Dividende 4,5% - 6,0%
Aufgeregte Börse
2009 – 2012 Dividende 10,5% - 13,0%
Katastrophenbörse
2007 – 2008 (Finanzkrise) Dividende 18,5% – 20,0%
Fazit: Je höher die Volatilität, desto besser das Ergebnis!
Dieses Produkt ist nunmehr seit über 10 Jahren im Einsatz. Seit über 8 Jahren können sich Mitglieder an unserer eG beteiligen. Der Grundgedanke unserer Arbeit, dass es für die Altersvorsorge langfristig nicht nur darauf ankommt, Erträge zu erzielen, sondern vor allem, Kurs- und Werteinbrüche zu vermeiden, hat sich voll bewährt.
Die AVG eG hat sich deshalb alle Rechte an diesen Börsenhandelssystemen gesichert und wird auch die Rechte an allen Systemen erwerben, die in ihrem Auftrag weiter erarbeitet werden, um die Ergebnisse für ihre Mitglieder auch in Zukunft abzusichern.
Unsere Politik für die Zukunft:
Seit der Generalversammlung in 2017 planen wir, Lizenzen zum Einsatz unserer Börsenhandelssysteme auch an andere Institutionen zu vergeben. Dies dient einerseits der Verbreitung unserer neuen Idee für die Altersvorsorge, andererseits bildet es für die AVG eine Quelle zusätzlichen Ertrags zum Wohle ihrer Mitglieder. Unseren Mitgliedern geht dabei nichts verloren: Unsere Börsenhandelssysteme sind sehr vielfältig. Bei bisher 20 Subsystemen, die gleichzeitig im Einsatz sein können und der Möglichkeit, diese Systeme nach 10 unterschiedlichen Risikoklassen (Hebel) einzusetzen, je nach individueller Zielsetzung, ergeben sich sehr viele unterschiedliche Möglichkeiten. Kleinere Firmen werden wohl eher danach trachten, mit größeren Hebeln größere Risiken einzugehen, während es sich ganz große Institutionen leisten können, durchweg mit dem geringsten Risiko zu arbeiten. (Unser obiges Chart zeigt eine solche Möglichkeit). Je größer ein institutioneller Anleger ist, desto geringer werden auch seine Transaktionskosten sein. Damit wird sein Handelsergebnis größer und desto größer auch die Aussichten der AVG, entsprechend hohe Lizenzgebühren oder Verkaufspreise zu erzielen.
Unser Partner für die Zukunft:
Seit Jahren arbeitet die AVG eG bei der Entwicklung von Börsenhandelssystemen und Wohnimmobilien 1) zur Altersversorgung breiter Bevölkerungsschichten mit der KARRIERE AG zusammen. Die AVG eG und die KARRIERE AG sind gesellschaftsrechtlich selbständige Gesellschaften, die verschiedene Verträge miteinander abgeschlossen haben und in gemeinsamer Zielsetzung verbunden sind. Aufgaben und Verantwortung sind wie folgt getrennt:
Die AVG eG ist die Besitzgesellschaft für:
Kapital (Darlehensgeber)
Rechte an Börsenhandelssystemen (immaterielle Wirtschaftsgüter)
Die KARRIERE AG führt das operative Geschäft:
Anwerbung von Kapital
Erarbeitung und Einsatz von Börsenhandelssystemen
Verkauf von Lizenzen und Börsenhandelssystemen
1) Gemäß Satzung ist Zweck der Genossenschaft die wirtschaftliche Förderung und Betreuung der Mitglieder durch Altersvorsorgeleistungen jeder Art. Die AVG kann daher auch im Bereich der Wohnungswirtschaft tätig werden, wann immer die Mitglieder dies wünschen. In diesem Fall würde die AVG die Immobilien erwerben und die KARRIERE AG die Planung, Erstellung und den Verkauf sowie die Mieterverwaltung übernehmen.
AVG – Wohnungsmanagement
Sobald die AVG, die erst seit 2009 neue Mitglieder anwirbt, ausreichende Geschäftsguthaben angesammelt hat, die langfristige Investitionen ohne Kreditaufnahme zulassen, wird sie neben ihrem Rentenmanagement auch moderne Möglichkeiten beim altersgerechten Wohnen umsetzen, wenn die Mitglieder dies wünschen.
Die Genossenschaft kann entsprechend ihrer Satzung alle im Bereich der Wohnungswirtschaft, des Städtebaus und der Infrastruktur anfallenden Aufgaben übernehmen sowie altersgerechte Wohnungen für Mitglieder erstellen und erwerben, denen unwiderruflich das vererbliche Recht auf Erwerb des Eigentums an der von ihnen zu Wohnzwecken genutzten Wohnung eingeräumt wird für den Fall, dass die Mehrheit der in einem Objekt wohnenden Genossenschaftsmitglieder der Begründung von Wohneigentum und Veräußerung der Wohnungen schriftlich zugestimmt hat. Der Kaufpreis wird durch die Genossenschaft unter Berücksichtigung des Verkehrswerts festgesetzt.
Wenn die Genossenschaft selbst Wohnanlagen, Wohnungen oder Häuser baut oder erwirbt, wird sie ihren Mitgliedern daran den Erwerb von Eigentum anbieten. Dieser Erwerb wird von der Genossenschaft nicht subventioniert, sodass diejenigen Mitglieder keine Einbußen befürchten müssen, für die das Rentenmanagement im Vordergrund steht. Die Wohnungen, die die eG verkauft oder vermietet, werden deshalb zum normalen Verkehrswert verkauft oder vermietet. Die eG erstellt also keine subventionierten Sozialwohnungen.
Die eG orientiert sich stattdessen an einer qualitativen Verbesserung der Lebensmöglichkeiten im Alter.
Dazu könnten beispielsweise an Hotels angegliederte Residenzwohnungen gehören, die den Mitgliedern mehr Service und mehr Sicherheit bieten können als individuelle Wohnungen abseits angemessener Versorgungsleistungen.
Die Genossenschaft wird schwerpunktmäßig auch Mehrgenerationenanlagen erstellen, die das Zusammenleben der verschiedenen Generationen fördern und den Mitgliedern Vorteile bieten, die andere Anlagen nicht haben.
Die Mitglieder entscheiden letztlich, welche Strategie beim Wohnungsmanagement umgesetzt wird
Die Genossenschaft achtet darauf, dass alle Mitglieder möglichst den gleichen Nutzen aus ihrer Mitgliedschaft ziehen können, unabhängig davon, ob für sie das Rentenmanagement oder das Wohnungsmanagement von größerer individueller Bedeutung ist.
Die AVG-Immobilien-Konzeption der Zukunft
Hotel-Residenz-Wohnungen
mit dem Service eines Voll-Hotels
Für alle, die sich Lebensqualität leisten wollen.
Hotel-Residenz-Wohnungen sind eine Produkt-Innovation im Immobilienbereich. Nach Marktstudien besteht ein großer Bedarf an „Betreutem Wohnen“ in freier Selbstverantwortung, also ohne feste und bindende Regeln, wie sie beispielsweise für ein Seniorenheim gelten. Für das Seniorenheim sind die Verpflichtungen der dort Wohnenden, also anteilige Bezahlung der allgemeinen Einrichtungen wie Aufenthaltsräume und Speisesaal sowie die Bezahlung der Bereitstellung von Personal betriebswirtschaftlich wichtig. Im Allgemeinen sind die fixen Kosten eines Seniorenheims daher so hoch, dass sich alle Anwohner an diesen Kosten anteilig beteiligen müssen, ohne eine Wahl zu haben.
Diese Zwangsabgaben sprechen gegen ein Seniorenheim genauso wie die Ausschließlichkeit des Alters aller Anwohner von 65 Jahren an aufwärts.
Somit besteht zwar ein großer Bedarf an „Betreutem Wohnen“ aber kein entsprechendes Angebot. Diese Marktlücke kann durch Hotel-Residenz-Wohnungen erschlossen werden: Eigentumswohnungen in direkter Anbindung an ein großes Hotel.
Ein solches Hotel hat alles das bereits, das die Kosten der Erstellung und des Betriebs eines Seniorenheims belastet: Allgemeinräume, Frühstücksraum, Restaurant, Café, Freizeitanlagen wie Schwimmbad, Sauna, Solarium, Kegelbahn, Pinte. Dazu ist ein solches Hotel aber auch ein 24-Stunden-Betrieb: Die Rezeption ist immer besetzt, ein Duty-Manager steht bereit.
Die betriebswirtschaftliche Seite wird hierdurch abgedeckt: Ein Hotel hat sowieso keinen garantierten Umsatz, und jeder Anwohner der Hotel-Residenz bringt dem Hotel somit zusätzlichen Umsatz! Es entfällt somit die Verpflichtung der Residenz-Eigentümer zur Teilnahme am gemeinschaftlichen Essen und dessen Kostenteilung.
Hotel-Residenz-Wohnungen sind aber auch für andere Zielgruppen interessant: Beispielsweise für Doppelverdiener mit wenig Zeit für den Haushalt und alle anderen, die es sich einfach leisten können, die Sicherheit der eigenen Wohnung mit den Annehmlichkeiten des Hotels nebenan zu verbinden:
lm Hotel kann gefrühstückt und gegessen werden, die Wäsche kann an der Rezeption abgegeben oder zur Reinigung gebracht werden, die Putzfrau kann bestellt und die Gäste können zum Vorzugspreis im benachbarten Hotel untergebracht werden.
mit dem Service eines Voll-Hotels –
Das sind Hotel-Residenz-Wohnungen!
Eigentümer einer AVG-Hotel-Residenz-Wohnung können mit dem angeschlossenen Hotel einen Dienstvertrag nach folgendem Muster abschließen:
- nachstehend Hotel genannt -
- nachstehend Erwerber genannt -
Der Erwerber hat Eigentum erworben an der Hotel-Residenz-Wohnung Nr. …………… am ………………………………………………………………………… - Hotel. Zwischen dem Hotel und dem Erwerber wird nachfolgender Dienstleistungsvertrag geschlossen, dessen wesentlicher Gegenstand es ist, dass die erworbene Eigentumswohnung als Hotel-Residenz-Wohnung genutzt wird.
Der Dienstleistungsvertrag bietet die gesamten Service-Leistungen des benachbarten Hotelbetriebs an. Dem Erwerber bleibt es freigestellt, zu entscheiden, welche Service-Leistungen er tatsächlich in Anspruch nehmen will.
lm Verkaufsfall ist die Eigentumswohnung in der ………………………………………………………………………… - Residenz unter der Auflage zu verkaufen, dass ein Dienstleistungsvertrag zwischen dem Hotel und dem Erwerber geschlossen wird.
Dies vorausgeschickt schließen beide Parteien folgenden
§ 1 Sicherheit
Das Hotel hat ein Sicherheitssystem installiert gemäß beiliegender Beschreibung (Anlage 1), das die Hotel-Residenz-Wohnungen vor unbefugtem Zugang schützt. Das Hotel ist für die vertragsgemäße Wartung der Anlage verantwortlich.
§ 2 Rund-um-die-Uhr-Service
Das Hotel ist verpflichtet, die Rezeption 24 Stunden am Tag besetzt zu halten. Die Hotel-Residenz-Wohnungen der Erwerber sind mit dieser Zentrale des Hotels über eine eigene telefonische Amtsleitung verbunden (Notruf).
§3 Wohnungsreinigung
Erwerber erteilt dem Hotel den Auftrag zur regelmäßigen Wohnungsreinigung. Die Reinigung erfolgt ……… mal die Woche. Der Preis pro qm Wohnung beträgt pro Reinigung …………… EURO gemäß Preisangebot des Hotels oder eines Hotel-Vertragsunternehmens.
§ 4 Wäscheausstattung
Erwerber erhält vom Hotel Bett- und Frotteewäsche gestellt gemäß beiliegender Aufstellung der einzelnen Artikel und der vereinbarten Preise (Anlage 2). Ein turnusmäßiger Wechsel bei vorheriger Absprache ist möglich. Wäsche bzw. Reinigung erfolgt gegen Weitergabe der Fremdkosten des Hotels sowie einer Erledigungspauschale von …………… EURO.
§ 5 Reinigungs- u. Wäscheservice
Erwerber kann den Reinigungs- und Wäscheservice des Hotels in Anspruch nehmen. Die entsprechende Wäsche ist bis 12.00 Uhr an der Rezeption abzugeben und am nächsten bzw. übernächsten Tag ab 17.00 Uhr abzuholen.
Das Hotel stellt Erwerber die Fremdkosten in Rechnung sowie eine pauschale Erledigungsgebühr von …………… EURO pro Auftrag.
Für Preise und Lieferzeiten sind die Bedingungen des Vertragsunternehmens maßgebend. Das Hotel behält sich den jederzeitigen Wechsel eines Vertragsunternehmens vor.
Die derzeit gültige Preisliste ist diesem Vertrag als Anlage 3 beigefügt.
§ 6 Gastronomischer Service
Erwerber nimmt das Frühstück im Hotel ein. Es umfasst das gesamte Angebot des Frühstücksbuffets. Der Preis beträgt …………… EURO pro Person und Tag. Dieser Preis gilt sowohl für Erwerber als auch für Familienangehörige und Gäste des Erwerbers.
2. Mittag- und Abendessen
Erwerber nimmt das Mittag- und Abendessen im Hotel ein. Es umfasst das gesamte Mittag- und Abendessenbuffet. Der Preis beträgt …………… EURO pro Person und Essen. Dieser Preis gilt sowohl für Erwerber als auch für Familienangehörige und Gäste des Erwerbers.
Sollte das Hotel kein Mittag- oder Abendessenbuffet bereitstellen, so gilt die Regelung, dass stattdessen eine Bestellung von der regulären Speisenkarte bis zu einem Betrag von …………… EURO pro Person und Essen mit der Pauschale abgegolten ist. Ein evtl. darüber hinausgehender Bestellbetrag ist extra zu entrichten. Getränke sind grundsätzlich extra zu bezahlen.
3. Getränkedienst
Erwerber nimmt am Getränkedienst des Hotels teil. Er erhält 1 x wöchentlich die spätestens am Vortag beim Hotel bestellten Getränke in die Wohnung geliefert. Maßgeblich sind die Listenpreise des Hotels zuzüglich einer Erledigungspauschale von …………… EURO pro Lieferung.
§ 7 Freizeitangebote
Erwerber ist berechtigt, - das Schwimmbad
täglich während der vom Hotel bekanntgegebenen Öffnungszeiten zu benutzen. Das Hotel behält sich vor, die Öffnungszeiten von Schwimmbad und Sauna zu ändern und betrieblichen Erfordernissen anzupassen
das Schwimmbad kann in dieser Zeit ohne Einschränkungen besucht werden
die Nutzung des Solariums kann durch den Erwerb von Solarium-Münzen an der Rezeption erfolgen
die Benutzung der Kegelbahn ist nach vorheriger Absprache mit der Reservierungs-Abteilung des Hotels möglich. Für die Kegelbahn-Benutzung ist die jeweils gültige Preisliste des Hotels maßgebend. Getränke und Speisen sind extra nach Verbrauch zu bezahlen.
§ 8 Zusätzliche Service-Leistungen
1. Brötchen- u. Zeitungsservice
Erwerber nimmt am Brötchen- und Zeitungsservice des Hotels teil. Er erhält täglich Brötchen und Zeitung (die spätestens am Vortag beim Hotel bestellt werden müssen) direkt an die Wohnungstür gegen Weitergabe der Fremdkosten und einer Erledigungspauschale von …………… EURO pro Lieferung.
2. Party-Service
Erwerber nimmt am Party-Service des Hotels teil. Er erhält den Party-Service nach rechtzeitiger Vorbestellung laut Preisliste abzüglich eines Erwerberrabatts von …………… % auf den Listenpreis.
§ 9 Übernachtungs-Service
Erwerber erhält vom Hotel einen Vorzugsübernachtungspreis zur Übernachtung von Gästen. Die Vergünstigung beträgt …………… EURO pro Nacht und Person gegenüber der jeweils gültigen Hotel-Preisliste. Die gegenwärtig gültige Preisliste ist diesem Vertrag als Anlage 4 beigefügt.
§ 10 Individuelle Service-Leistungen
lm Rahmen seiner Möglichkeiten wird das Hotel auch individuelle Service-Wünsche berücksichtigen wie z.B. Besorgung von Arzneimitteln in Apotheken oder Einkäufen in nahegelegenen Verbrauchermärkten.
Diese zusätzlichen individuellen Wünsche bedürfen jedoch einer individuellen Absprache mit der Hotelleitung sowohl über Umfang als auch über deren Preisgestaltung. Das Hotel ist nicht verpflichtet, individuelle Service-Leistungen zu erbringen, die über die in diesem Vertrag extra bezeichneten Service-Leistungen hinausgehen.
§ 11 Auswahl von Dienstleistungen
Die Gemeinschaftsdienstleistungen gemäß §§ 1 und 2 dieses Vertrags sind obligatorischer Bestandteil dieses Dienstleistungsvertrags und sind nicht individuell abwählbar. Die Kosten hierfür betragen pro Monat und Wohnung …………… EURO. Die Kosten werden jährlich einmal per 1.1. überprüft und angepasst. Maßgeblich hierfür ist die Veränderung des vom Hotel jeweils ausgewiesenen Übernachtungspreises für ein Standard-Einzelzimmer, höchstens jedoch die Änderungsrate des Lebenshaltungskostenindex für einen mittleren 4-Personen-Haushalt. Weist das Hotel nach, dass die tatsächlich entstehenden Kosten höher sind als die vereinbarte Vergütung, so kann es den Erwerbern im Sinne der Aufrechterhaltung des von allen Eigentümern gewünschten Sicherheitsstandards die tatsächlich entstandenen Kosten in Rechnung stellen. Alle anderen Dienstleistungen gemäß §§ 3 bis 10 sind wahlweise in Anspruch zu nehmen. Erwerber nimmt folgende Dienstleistungsangebote nicht in Anspruch:
§ 12 Anpassung des Service-Umfangs
Erwerber ist berechtigt, den Leistungsumfang jederzeit an seine persönlichen Erfordernisse anzupassen. Abweichungen von den Vereinbarungen dieses Vertrags sind somit zulässig. Das Hotel behält sich die Vergabe einer Anpassungszeit vor.
§ 13 Leistungsumfang, Haftung
Das Hotel ist in allen Fällen der Leistungserfüllung durch Dritte jeweils nur als Vermittler tätig und übernimmt insofern keine Haftung für die Leistung von Fremdunternehmen.
Das Hotel ist in der Gestaltung seiner Listenpreise frei. Ändern sich diese Preise gegenüber dem Tag des Abschlusses dieses Vertrags, so ändern sich die Preise für die in diesem Vertrag vereinbarten Leistungen des Hotels ebenfalls. Das Hotel teilt dem Erwerber schriftlich die jeweils neuen Preise mindestens 1 Woche im Voraus mit.
§ 14 Kreditierung
Das Hotel erstellt dem Erwerber grundsätzlich eine Monatsrechnung. Die während eines laufenden Monats in Anspruch genommenen Leistungen werden bis dahin kreditiert.
Voraussetzung hierfür ist die Erteilung folgender Einzugsermächtigung: Erwerber ist einverstanden, dass die in Rechnung gestellten Service- Leistungen des Hotels einmal monatlich von seinem Konto
IBAN ………………………………………………
BIC ………………………………………………
bei ………………………………………………
abgebucht werden. Das Bankinstitut ist zur Einlösung des Rechnungsbetrags nicht verpflichtet. Bei einer Nichteinlösung ist das Hotel berechtigt, von der Kreditierungsvereinbarung mit sofortiger Wirkung zurückzutreten. Der rückständige Betrag ist sofort fällig.
§ 15 Schriftlichkeit, Lückenhaftigkeit
Von diesem Vertrag abweichende Vereinbarungen müssen schriftlich erfolgen. Evtl. unwirksame Bestimmungen dieses Vertrages sind durch wirtschaftlich gleichwertige oder möglichst ähnliche Bestimmungen zu ersetzen.
………………………………………………………………, den …………………………………
Hotel Erwerber

References: § 1

§ 2

§3

§ 4

§ 5

§ 6

§ 7

§ 8

§ 9

§ 10

§ 11

§ 12

§ 13

§ 14

§ 15