Source: https://www.wien.gv.at/recht/landesrecht-wien/rechtsvorschriften/html/b0050300.htm
Timestamp: 2019-11-12 19:18:39+00:00

Document:
B 005-030 - Vereinbarung Art. 15a B-VG; Kleinfeuerungen, Feuerungsanlagen und Blockheizkraftwerken
2012/82
Anlage 1	Datenblatt Feuerungsanlage
Anlage 2	Prüfbericht für Feuerungsanlagen/Blockheizkraftwerke
1.	Abgase: die in der Feuerung bei der Verbrennung entstehenden gasförmigen Verbrennungsprodukte einschließlich der in ihnen schwebenden festen oder flüssigen Stoffe sowie die sich aus der Verbrennungsluft und dem Luftüberschuss oder aus einer allfälligen Abgasreinigung ergebenden Gaskomponenten;
2.	Abgasverlust: jene auf den Heizwert des Brennstoffes bezogene Wärmemenge, die mit den Verbrennungsgasen ungenutzt abgeführt wird;
3.	benannte Stelle: eine von einem EU-Mitgliedstaat oder sonstigen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum der Europäischen Kommission gemeldete Stelle, die autorisiert ist, ein EG-Konformitätsverfahren gemäß einer EU-Richtlinie durchzuführen;
4.	bestimmungsgemäßer Betrieb der Kleinfeuerung: jener Betrieb, der gemäß technischer Dokumentation für den Betrieb der Kleinfeuerung vorgesehen ist;
5.	Blockheizkraftwerk (BHKW): eine stationäre Verbrennungskraftmaschine zur Bereitstellung von elektrischem Strom mit Wärmenutzung für die Raumheizung oder zur Warmwasserbereitung;
6.	Boschzahl: der Grad der Schwärzung eines Filterpapiers, verursacht durch die aus der Verbrennung in Verbrennungskraftmaschinen stammenden und emittierten Feststoffteilchen (qualitative Beurteilung);
7.	Brennstoffwärmeleistung: die mit dem Brennstoff zugeführte, auf den Heizwert Hi des zulässigen Brennstoffes bezogene durchschnittliche stündliche Wärmemenge;
8.	Brennwertgeräte: Feuerungsanlagen mit teilweiser Nutzung der Kondensationswärme;
9.	CO-Emission: die Emission von Kohlenstoffmonoxid;
10.	feste fossile Brennstoffe: Brennstoffe, die aus erdgeschichtlichen Lagerstätten gewonnen werden; dazu zählen:
a)	alle Arten von Braunkohle,
b)	alle Arten von Steinkohle,
c)	Braunkohlebriketts, Steinkohlebriketts, Koks,
d)	Torf;
11.	Feuerungsanlagen: technische Einrichtungen, in denen zum Zweck der Gewinnung von Nutzwärme für die Raumheizung oder zur Warmwasserbereitung Brennstoffe verbrannt und deren Abgase ins Freie abgeleitet werden, einschließlich allfälliger Verbindungsstücke und angeschlossener oder nachgeschalteter Abgasreinigungsanlagen;
12.	flüssige fossile Brennstoffe: flüssige Mineralölprodukte, die dazu bestimmt sind, als Brennstoffe verwendet zu werden;
13.	gasförmige fossile Brennstoffe: Erdgas und Flüssiggas;
14.	Heizwert (Hi): Wärmemenge, die bei der vollständigen Verbrennung von 1 kg festem oder flüssigem Brennstoff oder 1 m³ gasförmigem Brennstoff im Normzustand frei wird, wenn das bei der Verbrennung gebildete Wasser dampfförmig vorhanden ist und die Verbrennungsprodukte auf 25 °C zurückgeführt werden;
15.	Inverkehrbringen: das erstmalige Abgeben oder Versenden einer Kleinfeuerung oder eines Bauteils davon zum Zweck des Anschlusses; das Herstellen, Zusammenfügen oder Einführen einer Kleinfeuerung oder eines Bauteils davon für den Eigengebrauch. Als Inverkehrbringen gilt nicht das Überlassen von Kleinfeuerungen oder Bauteilen davon zum Zweck der Prüfung, Lagerung, Verschrottung, Abänderung oder Instandsetzung sowie das Rückliefern von zur Prüfung, Lagerung, Abänderung oder Instandsetzung übernommenen Kleinfeuerungen oder Bauteilen davon an den Auftraggeber;
16.	Kleinfeuerungen: technische Einrichtungen bis zu einer Nennwärmeleistung von 400 kW, die dazu bestimmt sind, zum Zweck der Gewinnung von Nutzwärme für die Raumheizung oder zur Warmwasserbereitung (allenfalls auch gleichzeitig für die Zubereitung von Speisen) Brennstoffe in einer Feuerstätte zu verbrennen, und bei denen die Verbrennungsgase über eine Abgasführung abgeleitet werden; das Verbindungsstück zwischen Feuerstätte und Fang ist, soweit es nicht Einbauten enthält, die für den bestimmungsgemäßen Betrieb der Kleinfeuerung notwendig sind, nicht Teil der Kleinfeuerung; bei Außenwandgeräten sind jedoch die Abgasleitung und der Mauerkasten Teil der Kleinfeuerung;
17.	Nennlast: der Betrieb der Feuerungsanlage bei Nennwärmeleistung;
18.	Nennwärmeleistung (Pn): die höchste für den Betrieb der Feuerungsanlage (Nennlast) vorgesehene Wärmeleistung (Höchstleistung des Wärmeerzeugers bei Dauerbetrieb);
19.	nicht standardisierte biogene Brennstoffe: Brennstoffe, die ausschließlich oder überwiegend naturbelassene erneuerbare Materie als Ausgangsmaterial haben, für die aber keine Normierung besteht (zB Biogas, Pflanzenöle, Stroh);
20.	NMHC-Emissionen: die Summe der Emissionen gasförmiger organischer Verbindungen, berechnet und angegeben als elementarer Kohlenstoff, abzüglich des Anteils an Methan;
21.	NOx-Emissionen: die Summe der Emissionen von Stickstoffmonoxid und Stickstoffdioxid, berechnet und angegeben als Stickstoffdioxid (NO2);
22.	OGC-Emissionen: die Summe der Emissionen gasförmiger organischer Verbindungen, berechnet und angegeben als elementarer Kohlenstoff;
23.	Raumheizgerät: Feuerungsanlage zur unmittelbaren Beheizung des Aufstellungsraumes (zB Kaminöfen, Kachelöfen, Öl- oder Gasraumheizgeräte, Küchenherde);
24.	Rußzahl: der Grad der Schwärzung eines Filterpapiers, verursacht durch die aus der Verbrennung in Feuerungsanlagen stammenden und emittierten Feststoffteilchen (qualitative Beurteilung);
25.	Serie: eine Menge von in allen Merkmalen baugleich hergestellten Produkten;
26.	SO2-Emission: die Emission von Schwefeldioxid;
27.	standardisierte biogene Brennstoffe: Brennstoffe, die ausschließlich oder überwiegend naturbelassene erneuerbare Materie als Ausgangsmaterial haben und deren wesentliche verbrennungstechnische Qualitätsmerkmale (zB Wassergehalt, Stickstoffgehalt) in Normen geregelt sind (zB Stückholz, Holzpellets, biogene Heizöle);
28.	Staub-Emission: die Emission von im Abgas dispergierten Partikeln unabhängig von Form, Struktur und Dichte, welche auf Basis eines gravimetrischen Messverfahrens quantitativ beurteilt werden;
29.	Teillast: der Betrieb der Feuerungsanlage bei einer Wärmeleistung, die kleiner ist als die Nennwärmeleistung;
30.	Überwachungsstelle: derjenige Rauchfangkehrerbetrieb, der vom Verfügungsberechtigten für das Reinigen, Kehren und Überprüfen von Rauch- und Abgasfängen, von Rauch- und Abgasleitungen sowie von den dazugehörigen Feuerungsanlagen beauftragt ist, soweit das Land nicht eine andere Stelle oder Einrichtung als Überwachungsstelle festlegt;
31.	Wärmeleistung: die je Zeiteinheit von der Feuerungsanlage nutzbar abgegebene durchschnittliche Wärmemenge;
32.	Wärmeleistungsbereich: der vom Hersteller der Feuerungsanlage festgelegte Bereich, in dem diese bestimmungsgemäß betrieben werden darf;
33.	Warmwasserbereiter: eine Anlage, die der direkten Erwärmung von Nutz- bzw. Trinkwasser dient (Vorratswasserheizer und Durchlauferhitzer);
34.	Wirkungsgrad in %: Verhältnis von Nutzenergie zur Aufwandenergie;
35.	Zentralheizgerät: Feuerungsanlage zur Beheizung mehrerer Räume mittels kontrollierter Wärmeverteilung;
36.	zugelassene Stelle: eine akkreditierte Anstalt, Stelle oder Einrichtung einer Vertragspartei des Europäischen Wirtschaftsraumes im Rahmen des fachlichen Umfangs der Akkreditierung.
1.	Kleinfeuerungen für feste Brennstoffe mit händischer Beschickung:
*	ab 1. 1. 2015 geltende Werte
2.	Kleinfeuerungen für feste Brennstoffe mit automatischer Beschickung:
*	Bei Teillastbetrieb mit 30 % der Nennwärmeleistung kann der Grenzwert um 50 % überschritten werden.
**	ab 1. 1. 2015 geltende Werte
3.	Kleinfeuerungen für flüssige Brennstoffe:
4.	Kleinfeuerungen für gasförmige Brennstoffe:
*	Der NOx-Grenzwert darf für Durchlauferhitzer, Vorratswasserheizer und Raumheizgeräte mit atmosphärischem Brenner um höchstens 100 % überschritten werden.
1.	Raumheizgeräte für feste Brennstoffe:
2.	Raumheizgeräte für flüssige und gasförmige Brennstoffe:
a)	Herde
b)	sonstige Raumheizgeräte je nach Höhe der Nennwärmeleistung:
3.	Warmwasserbereiter:
a)	Durchlauferhitzer je nach Höhe der Nennwärmeleistung
b)	Vorratswasserheizer
4.	Zentralheizgeräte für feste fossile und standardisierte biogene Brennstoffe je nach Höhe der Nennwärmeleistung:
a)	mit händischer Beschickung
b)	mit automatischer Beschickung
5.	Zentralheizgeräte, Niedertemperatur-Zentralheizgeräte und Brennwertgeräte für flüssige und gasförmige Brennstoffe:
*	Einschließlich Brennwertgeräte für flüssige Brennstoffe
**	Kessel-Eintrittstemperatur (Rücklauftemperatur)
1.	Der Nachweis bei kleinster vom Hersteller angegebener Teillast ist bei händisch beschickten Kleinfeuerungen bei höchstens 50 % der Nennwärmeleistung, bei automatisch beschickten Kleinfeuerungen bei höchstens 30 % der Nennwärmeleistung und bei Raum- und Zentralheizgeräten für Holzpellets mit einer Nennwärmeleistung unter 8 kW bei einer Wärmeleistung von 2,5 kW zu erbringen.
2.	Bei händisch beschickten Kleinfeuerungen:
a)	Die Emissionen sind bei Nennlast durch Beobachtung von zwei aufeinander folgenden Abbrandperioden zu beurteilen. Dabei sind die Emissionswerte für CO, OGC und NOx als arithmetische Mittelwerte, bei ungleichförmigem Verbrennungsverlauf als energetisch gewichtete Mittelwerte, über die Versuchszeit anzugeben. Der Emissionswert für Staub ist der aus jeweils drei Halbstundenmittelwerten einer Abbrandperiode gebildete arithmetische Mittelwert. Dauert die Abbrandperiode weniger als 1,5 Stunden, genügen jeweils zwei Halbstundenmittelwerte. Keiner der gebildeten Emissionswerte darf die Emissionsgrenzwerte gemäß Art. 4 überschreiten. Messbeginn ist spätestens 5 Minuten nach Aufgabe des Brennstoffs auf den Glutstock.
b)	Für die Beurteilung der Emissionen bei kleinster Teillast des Wärmeleistungsbereiches genügt die Beobachtung einer Abbrandperiode. Dabei ist lediglich der Nachweis des Einhaltens der Emissionsgrenzwerte für CO und OGC zu erbringen. Das Erreichen des Teillastbetriebs muss durch eine vorhandene selbsttätige Regelung erfolgen. Falls der Nachweis bei der kleinsten vom Hersteller angegeben Teillast nicht erbracht werden kann, ist auf dem Typenschild als auch in der technischen Dokumentation der Einbau eines entsprechenden Pufferspeichers vorzuschreiben.
3.	Bei automatisch beschickten Kleinfeuerungen: Die Emissionsgrenzwerte für CO, NOx und OGC sind als arithmetische Mittelwerte der Emission während der gesamten Versuchszeit (zumindest drei Stunden) anzugeben. Der Emissionswert für Staub ist der aus zumindest drei Halbstundenmittelwerten der Versuchszeit gebildete arithmetische Mittelwert. Bei kleinster Teillast des Wärmeleistungsbereiches ist lediglich der Nachweis des Einhaltens der Emissionsgrenzwerte für CO und OGC zu erbringen. Das Erreichen des Teillastbetriebs muss durch eine vorhandene selbsttätige Regelung erfolgen. Für Zentralheizgeräte unter 10 kW Nennwärmeleistung in Kombination mit einem Pufferspeicher ist der Nachweis zur Einhaltung der Emissionsgrenzwerte und der Wirkungsgrade nur bei Nennlast zu erbringen. Dies ist auf dem Typenschild und in der technischen Dokumentation durch den Hersteller anzugeben.
1.	Angaben über den bestimmungsgemäßen Betrieb der Kleinfeuerung oder des wesentlichen Bauteils (Betriebs- und Wartungsanleitung);
2.	Namen und Anschrift der zugelassenen Stelle, die den Prüfbericht erstellt hat, Nummer und Datum des Prüfberichtes oder bei ortsfest gesetzten Öfen eine Bestätigung im Sinne des Art. 7 Abs. 3 oder 4;
3.	Namen und Anschrift der benannten Stelle, Nummer und Datum des Konformitätsnachweises des Herstellers bei Kleinfeuerungen gemäß Art. 7 Abs. 2;
4.	Angabe der Emissionswerte laut Prüfbericht;
5.	Angabe der Wirkungsgrade laut Prüfbericht oder Konformitätsnachweis;
6.	bei händisch beschickten Kleinfeuerungen und bei automatisch beschickten Kleinfeuerungen unter 50 kW Nennwärmeleistung, wenn dies zur Einhaltung der Emissionsgrenzwerte gemäß Art. 4 erforderlich ist, den Hinweis, dass die Feuerungsanlage nur mit einem Pufferspeicher betrieben werden darf.
1.	Namen und Firmensitz des Herstellers;
2.	Type und Handelsbezeichnung, unter der die Feuerungsanlage oder der wesentliche Bauteil vertrieben wird;
3.	Herstellnummer und Baujahr;
4.	Nennwärmeleistung und Wärmeleistungsbereich;
5.	Brennstoffwärmeleistung der Feuerungsanlage oder des wesentlichen Bauteils bei Nennlast;
6.	zulässige Brennstoffe;
7.	zulässiger Betriebsdruck (des Wärmeträgers) in bar;
8.	höchstzulässige Betriebstemperatur (des Wärmeträgers) in Grad Celsius;
9.	Elektroanschluss (V, Hz, A) und Leistungsaufnahme (W);
10.	bei händisch beschickten Feuerungsanlagen und bei automatisch beschickten Kleinfeuerungen unter 50 kW Nennwärmeleistung, wenn dies zur Einhaltbarkeit der Emissionsgrenzwerte gemäß Art. 4 erforderlich ist, den Hinweis, dass die Feuerungsanlage nur mit einem Pufferspeicher betrieben werden darf.
1.	Bei Neuanlagen: Kleinfeuerungsanlagen dürfen nur errichtet oder eingebaut werden, wenn sie die Voraussetzungen des Abschnittes II erfüllen; wesentliche Bauteile dürfen nur kombiniert werden, wenn dafür ein entsprechender Nachweis (Typenprüfung) vorliegt.
2.	Bei bestehenden Anlagen: Bei einem Austausch eines wesentlichen Bauteils von Kleinfeuerungen ist sicherzustellen, dass die jeweils zutreffenden Anforderungen des Abschnittes IV eingehalten werden können.
3.	Die Dimensionierung der Feuerungsanlage hat entsprechend den Regeln der Technik zu erfolgen.
4.	Das Erfordernis eines Pufferspeichers ist unter Berücksichtigung des Teillastverhaltens der Anlage zu prüfen.
5.	Soweit händisch beschickte Feststofffeuerungen zur Einhaltung der Emissionsgrenzwerte mit einem Pufferspeicher ausgestattet sein müssen (Art. 9 Abs. 1 Z 10), hat die Dimensionierung des Pufferspeichers ebenfalls entsprechend den Regeln der Technik zu erfolgen.
6.	Für die Anlage, ausgenommen für Raumheizgeräte, ist ein Datenblatt gemäß der Anlage 1 zu erstellen, das auf die Dauer des Bestandes der Anlage bei dieser aufzubewahren ist. Änderungen an der Anlage, die für die Verbrennungsgüte von Bedeutung sind, sind im Datenblatt zu vermerken.
1.	Feuerungsanlagen für feste Brennstoffe:
2.	Feuerungsanlagen für flüssige Brennstoffe:
3.	Feuerungsanlagen für gasförmige Brennstoffe:
1.	Feste biogene Brennstoffe:
*	Bei Teillastbetrieb kleiner 50 % der Nennwärmeleistung darf der Grenzwert um bis zu 50 % überschritten werden.
2.	Flüssige biogene Brennstoffe:
3.	Gasförmige biogene Brennstoffe:
1.	Die Grenzwerte gemäß Art. 13 Abs. 2 gelten auch für umfassende wiederkehrende Überprüfungen.
2.	Der Grenzwert für Kohlenmonoxid gemäß Art. 13 Abs. 2 Z 1 darf nur für Feuerungsanlagen bis 100 kW Nennwärmeleistung bei Teillastbetrieb kleiner 50 % der Nennwärmeleistung um bis zu 50 % überschritten werden.
3.	Der höchstzulässige Abgasverlust von 10 % gemäß Art. 13 Abs. 2 Z 2 gilt nur für Feuerungsanlagen für flüssige Brennstoffe bis 2 MW Brennstoffwärmeleistung.
4.	Für Feuerungsanlagen für flüssige biogene Brennstoffe über 3 MW Brennstoffwärmeleistung gelten anstelle der Grenzwerte gemäß Art. 13 Abs. 2 Z 2 folgende Grenzwerte:
1.	Heizöl Extra Leicht, Dieselkraftstoff, Biodiesel, Pflanzenöle:
2.	Erdgas, Flüssiggas:
3.	Biogas, Klärgas, Holzgas, Deponiegas:
*	Für mit Holzgas betriebene Blockheizkraftwerke gilt ein Wert von 1.500 mg/m³.
1.	Blockheizkraftwerke in Objekten, die an keine öffentliche Stromversorgung angeschlossen sind und nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand an eine öffentliche Stromversorgung angeschlossen werden könnten;
2.	Blockheizkraftwerke, die nur als Ausfallreserve dienen oder nachweislich nicht mehr als 250 Stunden pro Jahr in Betrieb sind.
*	Gasöl gemäß Richtlinie 1999/32/EG des Rates vom 26. April 1999
**	Schweröl gemäß Richtlinie 1999/32/EG des Rates vom 26. April 1999
1.	Anlagen, die nur als Ausfallreserve dienen oder nicht mehr als 250 Stunden pro Jahr betrieben werden (Betriebsstunden der Verbrennungseinrichtung); das Vorliegen dieser Voraussetzung ist alle zwei Jahre zu kontrollieren;
2.	Anlagen in Objekten, die an keine öffentliche Stromversorgung angeschlossen sind und nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand an eine öffentliche Stromversorgung angeschlossen werden könnten (isolierte Lagen);
3.	Raumheizgeräte, soweit die Länder nicht anderes vorsehen;
4.	bestehende Anlagen, bei denen eine Messöffnung nur mit einem unverhältnismäßig großen Aufwand eingebaut werden kann.
1.	bei der erstmaligen und wiederkehrenden Überprüfung von Kleinfeuerungen:
–	ob sie das erforderliche Typenschild und die erforderliche CE-Kennzeichnung tragen,
–	ob ihnen die technische Dokumentation beigegeben ist,
–	ob technische Veränderungen an der Feuerungsanlage vorgenommen worden sind und
–	bei Feuerungsanlagen für feste Brennstoffe, ob ein allenfalls erforderlicher Pufferspeicher (Art. 9 Abs. 1 Z 10) ausreichend dimensioniert ist;
2.	bei der wiederkehrenden Überprüfung von Feuerungsanlagen und Blockheizkraftwerken (soweit bei den Anlagen zutreffend):
–	die Funktion der Abgasklappe,
–	die Dichtheit des Heizkessels einschließlich der Verschlüsse,
–	die Verbrennungsluft (ausreichende Luftzufuhr, Ventilator im Verbrennungsluftraum usw.),
–	die Funktion des Zugreglers bzw der Explosionsklappe,
–	der Förderdruck im Fang,
–	die Heizflächen und Rostfunktion (bei Festbrennstoffheizungen),
–	die Brennstoffe (Sichtprüfung, erforderlichenfalls Probeentnahme),
–	ob technische Veränderungen an der Feuerungsanlage vorgenommen worden sind,
–	Feuerungsanlagen und Blockheizkraftwerken, die weniger als 250 h/a betrieben werden, sind alle zwei Jahre hinsichtlich der tatsächlichen Nutzung, des technischen Zustandes und einer möglichen Änderung zu überprüfen.
1.	mindestens alle vier Jahre: bei Gasfeuerungsanlagen mit einer Nennwärmeleistung unter 26 kW;
2.	alle zwei Jahre: bei Feuerungsanlagen mit einer Nennwärmeleistung unter 50 kW und Warmwasserbereitern mit einer Nennwärmeleistung ab 26 kW, soweit diese mit standardisierten biogenen oder fossilen Brennstoffen betrieben werden;
3.	jährlich:
–	bei Feuerungsanlagen mit einer Nennwärmeleistung unter 50 kW und Warmwasserbereitern mit einer Nennwärmeleistung ab 26 kW, soweit diese mit nicht standardisierten biogenen Brennstoffen betrieben werden,
–	bei Feuerungsanlagen mit einer Nennwärmeleistung ab 50 kW und
–	bei Blockheizkraftwerken.
1.	spätestens innerhalb von vier Wochen nach Inbetriebnahme für:
–	Kleinfeuerungen, die mit nicht standardisierten biogenen Brennstoffen betrieben werden,
–	Feuerungsanlagen mit einer Nennwärmeleistung über 400 kW und
–	Blockheizkraftwerke;
2.	alle fünf Jahre: für Feuerungsanlagen und Blockheizkraftwerke mit einer Brennstoffwärmeleistung von 1 MW bis 2 MW;
3.	alle drei Jahre: für Feuerungsanlagen und Blockheizkraftwerke mit einer Brennstoffwärmeleistung über 2 MW.
1.	auf höchstens zwei Jahre, wenn für die Sanierung die Anlage ganz oder ein wesentlicher Bauteil davon erneuert werden muss;
2.	auf höchstens fünf Jahre, wenn
a)	die Emissionsgrenzwerte um nicht mehr als 100 % und die Abgasverluste um nicht mehr als 20 % überschritten werden und
b)	für die Sanierung die Anlage ganz oder ein wesentlicher Bauteil davon erneuert werden muss.
1.	Gewerbetreibende, die im Rahmen ihrer Gewerbeberechtigung zur Errichtung, Änderung oder Instandsetzung der Feuerungsanlagen oder zur Durchführung von Wartungen, Untersuchungen, Überprüfungen oder Messungen an den Feuerungsanlagen befugt sind;
2.	Ziviltechniker mit einschlägiger Befugnis;
3.	akkreditierte Überwachungs- und/oder Prüfstellen.
–	die Durchführung von Emissions- und Abgasmessungen sowie Prüfungen entsprechend den einschlägigen technischen Richtlinien einschließlich die Funktion und die Wartungserfordernisse von Messgeräten;
–	Feuerungstechnik und Emissionsfragen (Grundkenntnisse);
–	über die einschlägigen Rechtsvorschriften (Grundkenntnisse).
Im Ausland erworbene fachliche Qualifikationen (Ausbildungsnachweise, Befähigungsnachweise, Berufserfahrungen u dgl) sind nach Maßgabe europarechtlicher Vorschriften, insbesondere der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 7. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen, anzuerkennen.
Feuerungsanlage/
Heizkessel/BHKW:
(Fabrikat/Type)
Art der Feuerungsanlage
o	Standardkessel	o	Niedertemperatur	o	Brennwert
o	Wechselbrand	o	Zweikammer	o	sonstiges
o	atmosphärisch	o	Gebläse
Brennstoffwärmeleistung
Herstellnummer und Baujahr
Zulässige Brenn-/Kraftstoffe
Aufstellungsortes
Anlagennummer (optional)
Beheizbare Nutzfläche
Feuerungsanlage/BHKW wurde eingebaut durch:
Änderungen an der Feuerungsanlage/BHKW:
Sonstige Anlage zur Wärmeversorgung/Warmwasserbereitung
¨ Reserveanlage
¨ Kamin- oder Kachelofen
¨ Solaranlage
¨ Sonstiges
Gasförmige und flüssige Brennstoffe
o	HEL	o	HEL-schwefelarm	o	HL	o	Erdgas	o	Flüssiggas	o	................
Anlagennummer*
Letztkalibrierung am
Anlass der Überprüfung
o	erstmalige einfache Überprüfung	o	wiederkehrende einfache Überprüfung
o	Mängelbehebung	o	außerordentliche Überprüfung
Abgasklappe funktionstüchtig
¨	ja	¨	nein
Zugregler/Explosionsklappe ord.
Verbindungsstück in Ordnung
Luftzufuhr ausreichend
¨	CO2-Gehalt	¨	O2-Gehalt
3 % O2
Förderdruck Fang
o	ja	o	nein
Behebung bis
Art der Mängel/Bemerkung
Unterschrift des Prüforgans
Unterschrift des Verfügungsberechtigten
Flüssiggas (kg)
o	Stückholz	o	Pellets	o	Hackgut	o	Kohle/Koks	o	......................
Anlagennummer *
Rostfunktion in Ordnung
Zugregler/Explosionsklappe in Ordnung
zulässige Brennstofflagerung
o	11 % O2
o	6 % O2
Unterschrift des Verfügungsberechtigen:
Stückholz (rm)
Pellets, Hackgut (srm)
Kohle, Koks (kg)
PRÜFBERICHT FÜR BLOCKHEIZKRAFTWERKE (BHKW)
o	HEL	o	Dieselkraftstoff	o	Biodiesel	o	Pflanzenöl	o	Erdgas	o	Flüssiggas
o	Biogas	o	Klärgas	o	Holzgas	o	Deponiegas
o	einfache Überprüfung
Abgasführung ordnungsgemäß
zulässiger Kraftstoff
NOx-Gehalt
(bei 5 % O2)
Kraftstoffverbrauch pro Jahr
Biodiesel (l)
Biogas (m3)
Pflanzenöl (l)
Klärgas (m3)
Holzgas (m3)
Deponiegas (m3)
Folgende Vorbehalte wurden zu der Vereinbarung abgegeben:
Für das Land Kärnten:
Das Land Kärnten behält sich das Recht vor, Abschnitt VI der Vereinbarung nur für Anlagen und Bauteile von Anlagen umzusetzen, die nach Inkrafttreten der landesrechtlichen Umsetzungsvorschriften (Art. 28) erstmals errichtet oder eingebaut werden.
Für das Land Niederösterreich:
Mit dem Vorbehalt gemäß Art. 27 Abs. 4, dass die Abschnitte V bis VII in Niederösterreich nicht umgesetzt werden müssen.
Für das Land Wien:
Mit dem Vorbehalt gemäß Art. 27 Abs. 4, dass von den Bestimmungen des Abschnittes VI abgewichen werden kann.

References: Art. 15
 Art. 4
 Art. 7
 Art. 7
 Art. 4
 Art. 4
 Art. 13
 Art. 13
 Art. 13
 Art. 13
 Art. 27
 Art. 27