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Timestamp: 2016-10-22 07:21:35+00:00

Document:
2C_859/2012 (11.12.2012)
und Konsorten (Beschwerdef�hrer 2 - 57),
Grosser Rat des Kantons Graub�nden.
Beschwerde gegen das Gesetz f�r die Volksschulen des Kantons Graub�nden vom 21. M�rz 2012.
in die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten von X.________ und Konsorten gegen das vom Grossen Rat des Kantons Graub�nden am 21. M�rz 2012 beschlossene Gesetz �ber die Volksschulen des Kantons Graub�nden, womit im Wesentlichen die Aufhebung von dessen Artikel 32 beantragt wird,
in das in der Beschwerdeschrift gestellte Gesuch, das Beschwerdeverfahren sei - eventuell - bis zum Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Graub�nden �ber die bei diesem eingereichte Beschwerde gegen dasselbe Gesetz zu sistieren,
in die Vernehmlassungen der Regierung sowie des Grossen Rates des Kantons Graub�nden, welche �bereinstimmend Nichteintreten auf die Beschwerde beantragen,
in die Stellungnahme der Beschwerdef�hrer zu den Vernehmlassungen, womit sie - nun vorbehaltlos - um Sistierung des bundesgerichtlichen Verfahrens ersuchen,
dass die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unmittelbar gegen kantonale Erlasse zul�ssig ist, sofern kein kantonales Rechtsmittel ergriffen werden kann (Art. 87 Abs. 1 BGG), hingegen Art. 86 BGG Anwendung findet, wenn das kantonale Recht ein Rechtsmittel gegen Erlasse vorsieht (Art. 87 Abs. 2 BGG),
dass das b�ndnerische Recht ein gerichtliches Normenkontrollverfahren vorsieht, wobei das Verwaltungsgericht als Verfassungsgericht t�tig ist und im verfassungsgerichtlichen Verfahren bei ihm nicht nur Verordnungen, sondern auch Gesetze unmittelbar angefochten werden k�nnen (Art. 55 Abs. 2 und 3 KV/GR; Art. 57 Abs. 1 lit. a des B�ndner Gesetzes vom 31. August 2006 �ber die Verwaltungsrechtspflege [VRG/GR]),
dass mithin ein vom Kanton Graub�nden beschlossenes Gesetz nicht direkt beim Bundesgericht angefochten werden kann, sondern die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nur zul�ssig ist gegen den Normenkontrollentscheid des kantonalen Verwaltungsgerichts (Art. 86 Abs. 1 lit. d und Abs. 2 BGG),
dass dabei der Hinweis der Beschwerdef�hrer auf einen m�glichen Nichteintretensentscheid des Verwaltungsgerichts wegen fehlender Legitimation (Art. 58 Abs. 1 VRG/GR) unerheblich ist, �ndert dies doch nichts an der Notwendigkeit, den Instanzenzug einzuhalten, und st�nde den Beschwerdef�hrern gegen einen solchen Nichteintretensentscheid die Beschwerde ans Bundesgericht offen, wobei zu beachten ist, dass das Verwaltungsgericht die Legitimationsvoraussetzungen nicht enger handhaben kann als das Bundesgericht (vgl. Art. 111 Abs. 1 und 3 BGG),
dass sich die Beschwerde als offensichtlich unzul�ssig erweist (Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG), sodass es nicht zweckm�ssig erscheint (vgl. Art. 6 Abs. 1 BZP in Verbindung mit Art. 71 BGG), das Verfahren noch formell zu sistieren,
dass vielmehr darauf mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten ist,
dass die Gerichtskosten (Art. 65 BGG) entsprechend dem Verfahrensausgang den Beschwerdef�hrern nach Massgabe von Art. 66 Abs. 1, 3 und 5 BGG aufzuerlegen sind,
Diese Verf�gung wird den Verfahrensbeteiligten sowie, zur Kenntnisnahme, dem Verwaltungsgericht des Kantons Graub�nden schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 86
 Art. 57
 Art. 111
 Art. 6
 Art. 71
 Art. 108
 Art. 66