Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BAG&Datum=20.01.2015&Aktenzeichen=9%20AZR%20735/13
Timestamp: 2019-07-24 06:03:50+00:00

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BAG, 20.01.2015 - 9 AZR 735/13 - dejure.org
https://dejure.org/2015,12183
BAG, 20.01.2015 - 9 AZR 735/13 (https://dejure.org/2015,12183)
BAG, Entscheidung vom 20.01.2015 - 9 AZR 735/13 (https://dejure.org/2015,12183)
BAG, Entscheidung vom 20. Januar 2015 - 9 AZR 735/13 (https://dejure.org/2015,12183)
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§ 8 Abs. 1 TzBfG, § ... 8 Abs. 7 TzBfG, § 8 Abs. 5 Satz 2 TzBfG, § 311a Abs. 1 BGB, § 8 Abs. 4 Satz 1 TzBfG, § 8 Abs. 4 Satz 2 TzBfG, § 1 Abs. 1 Satz 2 AÜG, § 8 Abs. 4 Satz 1 und Satz 2 TzBfG, § 1 Abs. 3 Nr. 2 AÜG, § 77 Abs. 4 Satz 1 BetrVG, § 22 Abs. 1 TzBfG, § 8 TzBfG, § 8 Abs. 2 Satz 1 TzBfG, § 1 TzBfG, § 97 Abs. 1 ZPO
§ 77 Abs 4 BetrVG, § 8 Abs 4 S 2 TzBfG, § 8 Abs 1 TzBfG, § 22 Abs 1 TzBfG, § 8 Abs 4 S 1 TzBfG
Arbeitszeitverringerung, Sabbatical, Teilzeit, Freistellung, Blockmodell
Reduzierung der jährlichen Arbeitszeit um 23,01 %
ArbG Frankfurt/Main, 30.10.2012 - 24 Ca 3062/12
LAG Hessen, 03.06.2013 - 17 Sa 1734/12
NJW 2015, 2208
NZA 2015, 816
BB 2015, 1460
BB 2015, 1533
Seit Inkrafttreten des § 311a Abs. 1 BGB idF des Gesetzes zur Modernisierung des Schuldrechts vom 26. November 2001 (BGBl. I S. 3138) am 1. Januar 2002 kommt auch die Verurteilung zur Abgabe einer Willenserklärung in Betracht, die auf eine Vertragsänderung zu einem in der Vergangenheit liegenden Zeitpunkt gerichtet ist (BAG 20. Januar 2015 - 9 AZR 735/13 - Rn. 15; 12. April 2011 - 9 AZR 19/10 - Rn. 15, BAGE 137, 319; 9. Februar 2011 - 7 AZR 91/10 - Rn. 26 mwN) .
c) Die in der Literatur (…z.B. ErfK/Wank 16. Aufl. § 1 AÜG Rn. 57 mwN) aufgeworfene Frage nach der Vereinbarkeit des Konzernprivilegs mit dem Gemeinschaftsrecht kann hier dahingestellt bleiben (ebenfalls offen gelassen von BAG 20. Januar 2015 - 9 AZR 735/13 - AP TzBfG § 8 Nr. 32 = EzA TzBfG § 8 Nr. 31).
Dies gilt selbst in den Fällen, in denen der Vertrag hinsichtlich der Vergangenheit tatsächlich nicht durchgeführt werden kann (BAG v. 20.01.2015 - 9 AZR 735/13, Rz. 15).
Maßgeblich für das Vorliegen der betrieblichen Gründe ist der Zeitpunkt der Ablehnung des Arbeitszeitwunschs durch den Arbeitgeber, der die Darlegungs- und Beweislast für das Vorliegen entgegenstehender betrieblicher Gründe trägt (BAG v. 20.01.2015 - 9 AZR 735/13, Rz. 17 f.).
Insoweit genügt es, wenn der Arbeitgeber rational nachvollziehbare, hinreichend gewichtige Gründe hat, der Verringerung der Arbeitszeit nicht zuzustimmen (vgl. BAG 20. Januar 2015 / 9 AZR 735/13 / Rn. 17, NZA 2015, 816 [BAG 20.01.2015 - 9 AZR 735/13] ).
Maßgeblich für das Vorliegen der betrieblichen Gründe ist der Zeitpunkt der Ablehnung des Arbeitszeitwunschs durch den Arbeitgeber, der die Darlegungs- und Beweislast für das Vorliegen entgegenstehender betrieblicher Gründe trägt (vgl. BAG 20. Januar 2015 / 9 AZR 735/13 / Rn. 18, NZA 2015, 816 [BAG 20.01.2015 - 9 AZR 735/13] ).
Dieser trägt die Darlegungs- und Beweislast für das Vorliegen entgegenstehender betrieblicher Gründe (BAG 20.11.2015 - 9 AZR 735/13 - Rn. 18 mwN, NZA 2015, 816 -819).
Anderenfalls würde die in § 1 TzBfG enthaltene Zielsetzung des Gesetzes, Teilzeitarbeit zu fördern, verfehlt (vgl. BAG 20.01.2015 - 9 AZR 735/13 - a.a.O. Rn. 36 mwN).
Insoweit genügt es, wenn der Arbeitgeber rational nachvollziehbare, hinreichend gewichtige Gründe hat, der Verringerung der Arbeitszeit nicht zuzustimmen ( BAG Urteil vom 20. Januar 2015 - 9 AZR 735/13 - Rn. 17, AP Nr. 32 zu § 8 TzBfG mwN. ).
Insoweit genügt es, wenn der Arbeitgeber rational nachvollziehbare, hinreichend gewichtige Gründe hat, der Verringerung der Arbeitszeit nicht zuzustimmen (BAG, Urteil vom 20.01.2015 - 9 AZR 735/13, EzA § 8 TzBfG Nr. 31; BAG, Urteil vom 13.11.2012 - 9 AZR 259/11, EzA § 8 TzBfG Nr. 27).
Maßgeblich für das Vorliegen der betrieblichen Gründe ist der Zeitpunkt der Ablehnung des Arbeitszeitvolumens durch den Arbeitgeber, der die Darlegungs- und Beweislast für das Vorliegen entgegenstehender betrieblicher Gründe trägt (BAG, Urteil vom 20.01.2015 - 9 AZR 735/13, EzA § 8 TzBfG Nr. 31 m.w.N. aus der Rechtsprechung).
Der Arbeitgeber kann die Ablehnung nämlich nicht allein mit seiner abweichenden unternehmerischen Vorstellung von einer "richtigen" Arbeitszeitverteilung begründen (z. B. BAG vom 20.01.2015, 9 AZR 735/13; BAG vom 24.06.2008, 9 AZR 313/07 m. w. N.).
Auch § 8 Abs. 4 Satz 3 TzBfG enthält eine tarifvertragliche Öffnungsklausel nur für die Festlegung bestimmter Arten von betrieblichen Ablehnungsgründen, nicht aber eine Ermächtigung, durch Tarifvertrag selbständige Ablehnungsgründe zu schaffen, die es sonst nicht gäbe (entsprechend für die Abweichung in Betriebsvereinbarungen: BAG vom 20.01.2015, 9 AZR 735/13).
LAG Köln, 08.06.2016 - 11 Sa 43/16
Teilzeitanspruch; Einzelfall
Die Klägerin hat ihr Verlangen, die regelmäßige Arbeitszeit zu verringern, mit dem Begehren, unter Verteilung der Arbeitszeit in geraden Monaten auf die jeweils letzten 5 Tage des jeweiligen Monats und in den ungeraden Monaten auf die jeweils ersten 5 Tage des jeweiligen Monats eingesetzt zu werden, in zulässiger Weise verknüpft (vgl.: BAG, Urt. v. 20.01.2015 - 9 AZR 735/13 - m.w.N.).
Die Besonderheiten von Luftfahrtunternehmen reduzieren nicht die Darlegungslast des Arbeitgebers (BAG, Urt. v. 20.01.2015- 9 AZR 735/13 - m.w.N.).
Zwar folgt aus § 311a BGB, dass ein Arbeitsverhältnis auch rückwirkend begründet werden kann (Bundesarbeitsgericht 20. Januar 2015-9 AZR 735/13 - Rn. 15).
LAG Rheinland-Pfalz, 07.07.2016 - 2 Sa 558/15
Anspruch auf Verringerung der Arbeitszeit - betriebliche Gründe - …

References: § 8
 § 8
 § 311
 § 8
 § 8
 § 1
 § 8
 § 1
 § 77
 § 22
 § 8
 § 8
 § 1
 § 97

§ 77
 § 8
 § 8
 § 22
 § 8
 § 311
 § 1
 § 8
 § 8
 § 1
 § 8
 § 8
 § 8
 § 8
 § 8
 § 311