Source: http://ruderclub-dresdenia.de/satzung.html
Timestamp: 2019-05-21 00:25:15+00:00

Document:
Ruder-Club Dresdenia - Satzung
§ 1 Name, Farben, Sitz und Zweck des Clubs
Der Club führt den Namen Ruder-Club DRESDENIA e. V. Er ist hervorgegangen aus dem Ruderinnen Club DRESDENIA, davor Frauen-Ruderverein Hamburg, vormals DRESDENIA, der seinerseits auf die Sportvereinigung DRESDENIA Frauen-Ruderabteilung, zurückgeht. Er ist dem Deutschen Ruderverband angeschlossen.
Seine Farben sind grün und weiß.
Der Club hat seinen Sitz in Hamburg und ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht in Hamburg eingetragen.
Der Club verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Gemeinnützigkeits-Verordnung vom 24. April 1953. Der Zweck des Clubs ist die sportliche Aktivität seiner Mitglieder insbesondere durch den Rudersport.
Mitglied des Clubs kann jede gut beleumdete Person werden.
Mit der Mitgliedschaft zum Club unterliegt jedes Mitglied automatisch dem Grundgesetz und den Amateurbestimmungen des Deutschen Ruderverbandes.
Die Aufnahme ist schriftlich mittels Formblatt zu beantragen; sie erfolgt durch den geschäftsführenden Vorstand.
Mit dem Beitritt erklärt sich das Mitglied einverstanden, dass die im Zusammenhang mit der Mitgliedschaft benötigten personenbezogenen Daten, unter Berücksichtigung der Vorgaben des Bundesdatenschutzgesetzes, per EDV für den Verein erhoben, verarbeitet und genutzt werden. Dabei handelt es sich um folgende Angaben: Name, Geburtsdatum, Anschrift, Mail-Adresse, Familienstand, Beruf, Telefon privat u./od. geschäftlich und Bankverbindung. Ohne Einverständnis kann eine Mitgliedschaft nicht begründet werden.
Die überlassenen personenbezogenen Daten dürfen ausschließlich für Vereinszwecke verwendet werden. Hierzu zählen insbesondere die Mitgliederverwaltung, die Durchführung des Sportbetriebes, die Veröffentlichung in der Vereinszeitung sowie interne Aushänge am „Schwarzen Brett“. Eine anderweitige Verarbeitung oder Nutzung (z.B. Übermittlung an Dritte) ist – mit Ausnahme der erforderlichen Weitergabe zur Erlangung von Startberechtigungen an entsprechende Sportverbände oder Vereine – nicht gestattet.
§ 3 Art der Mitgliedschaft
a) Ehrenvorsitzende
e) Auswärtige Mitglieder
f) Passive Mitglieder
Zu a) und b) Ehrenvorsitzende und Ehrenmitglieder sind solche, die vom geschäftsführenden Vorstand und der Mitgliederversammlung dazu ernannt wurden. Sie haben die gleichen Rechte wie ordentliche Mitglieder.
Zu c) Ordentliche Mitglieder sind Mitglieder nach Vollendung des 18. Lebensjahres, die weder Ehren- auswärtige, passive noch fördernde Mitglieder sind.
Zu d) Jugendliche Mitglieder sind Mitglieder bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres. Sie besitzen kein aktives und passives Wahlrecht, mit Ausnahme innerhalb der Jugendversammlung.
Zu e) Auswärtige Mitglieder sind diejenigen, welche über 50 km vom Bootshaus entfernt wohnen. Auswärtige Mitglieder nehmen bis auf Ausnahmen grundsätzlich am Ruderbetrieb nicht teil. Sie besitzen kein aktives und passives Wahlrecht.
Zu f) und g) Passive und fördernde Mitglieder nehmen am Sportbetrieb nicht teil. Sie besitzen kein aktives und passives Wahlrecht.
Das Stimmrecht darf nur persönlich ausgeübt werden.
§ 4 Aufnahmegebühr, Mitgliedsbeiträge und Clubdienst
Die Höhe der Aufnahmegebühr, der Mitgliedsbeiträge, Umfang des Clubdienstes sowie deren Fälligkeit bestimmt die von der Mitgliederversammlung zu beschließende Beitragsordnung. Auf Antrag des Vorstandes beschließt die Mitgliederversammlung über Umfang und Fälligkeit eventuell erforderlicher Sonderbeiträge.
Die beschlossenen Mitgliedsbeiträge gelten rückwirkend zum Beginn des laufenden Geschäftsjahres und werden mittels Lastschriftverfahren eingezogen.
Der Vorstand ist berechtigt, Mitgliedern aus sozialen oder besonderen Gründen Beiträge zu ermäßigen.
Jedes Mitglied kann durch Kündigung seinen Austritt aus dem Club erklären. Die Kündigung und der Wechsel von ‚Aktiv’ auf ‚Passiv’ können nur zum Ende des Kalenderjahres erfolgen und muss bis zum 30. September schriftlich dem Vorstand erklärt werden. Ein ausscheidendes Mitglied hat keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen.
Der Vorstand kann ein Mitglied aus folgenden Gründen aus dem Club ausschließen:
a) Bei schuldhafter Schädigung des Clubs
b) Bei grobem Verstoß gegen die Interessen des Clubs oder deren Leitung
c) Bei Nichtzahlung der Beiträge trotz wiederholter Mahnungen
Dem betreffenden Mitglied ist vor dem Ausschluss Gelegenheit zu geben, sich zu den Gründen, des Ausschlusses zu äußern. Von dem Ausschluss ist das Mitglied durch den Vorstand schriftlich zu benachrichtigen. Der/die Ausgeschlossene kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe des Ausschlusses Berufung einlegen. Über die Berufung entscheidet die nächste Mitgliederversammlung.
Die Beendigung der Mitgliedschaft befreit nicht von der Erfüllung etwa noch bestehender Verpflichtungen gegenüber dem Club.
Der Vorstand besteht aus dem geschäftsführenden Vorstand und dem Beirat.
Der geschäftsführende Vorstand besteht aus dem/der Vorsitzenden und vier Mitgliedern für die Bereiche:
Der geschäftsführende Vorstand wählt aus seiner Mitte den/die Stellvertreter/in des/der Vorsitzenden.
Der geschäftsführende Vorstand wird von der ordentlichen Mitgliederversammlung für zwei Jahre gewählt und zwar:
Im geraden Jahr Leiter/in Sport – Leiter/in Finanzen
Im ungeraden Jahr Vorsitzende/r – Leiter/in Verwaltung – Jugendleiter
Der alte Vorstand bleibt bis zur Wahl des neuen Vorstandes im Amt.
Alle Abstimmungen und Vorstandsbeschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst.
Der erweiterte, stimmberechtigte Vorstand besteht aus bis zu 10 Mitgliedern, die vom geschäftsführenden Vorstand vorgeschlagen und von der Mitgliederversammlung gewählt werden. Der erweiterte Vorstand wird jährlich gewählt.
Im Bedarfsfall beruft der geschäftsführende Vorstand Ausschüsse zur Unterstützung einzelner Vorstandsmitglieder.
Der/die von der Dresdenia-Jugend gewählte volljährige Jugendleiter/-in und deren Vertreter erfüllt/erfüllen seine/ihre Aufgaben im Rahmen der von der Jugendversammlung beschlossenen und von der Mitgliederversammlung bestätigten Jugendordnung.
§ 9 Funktionen des Vorstandes
Der geschäftsführende Vorstand vertritt den Club nach außen. Die Vertretung wird wahrgenommen durch die/den Vorsitzende/n in Gemeinschaft mit einem Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes. Bei Verhinderung des/der Vorsitzenden wird die Vertretung durch zwei Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes vorgenommen.
Der Vorstand verfügt über die finanziellen Mittel, die im Rahmen des Haushaltsplanes und durch nicht geplante, zusätzliche Einnahmen – insbesondere nicht zweckgebundene Spenden – zur Verfügung stehen. Beabsichtigt er darüber hinausgehende finanzielle Verpflichtungen einzugehen, hat er die Zustimmung der Mitgliederversammlung einzuholen.
§ 10 Haftung des Clubs
Der Club ist nur für denjenigen Schaden verantwortlich, den der Vorstand, ein Mitglied des Vorstandes oder ein anderer verfassungsmäßig berufener Vertreter durch eine in Ausführung der ihm obliegenden Tätigkeiten grob fahrlässig oder vorsätzlich begangene zum Schadenersatz verpflichtende Handlung einem Dritten zufügt.
Ungeachtet dessen verzichtet jedes Mitglied auf sämtliche Ansprüche, die ihm gegenüber dem Club daraus entstehen können, dass es anlässlich seiner Teilnahme am Clubbetrieb oder in Ausübung von Funktionen innerhalb des Clubs Unfälle oder sonstige Nachteile erleidet. Dieser Verzicht gilt, gleich aus welchem Rechtsgrund Ansprüche gestellt werden können.
Dieser Verzicht gilt nicht, soweit vorsätzliches Handeln zum Unfall bzw. zum Nachteil geführt hat. Dieser Verzicht gilt auch insoweit und in dem Umfang nicht, als der Club Versicherungen für das jeweilige Risiko abgeschlossen hat und/oder über die Sportversicherung des Hamburger Sportbundes abgedeckt worden sind.
Auf der im ersten Quartal des Geschäftsjahres abzuhaltenden ordentlichen Mitgliederversammlung hat der Vorstand Rechenschaft über das abgelaufene Geschäftsjahres zu geben.
Die Einberufung muss mindestens zwei Wochen vorher schriftlich – unter Beifügung der Tagesordnung – an die Mitglieder erfolgen. Außerdem erfolgt ein Aushang am ‚schwarzen Brett’ im Clubhaus. Die Einbringung von Anträgen auf der Mitgliederversammlung ist statthaft. Über ihre Aufnahme in die Tagesordnung entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit.
Anträge auf Satzungsänderung und Auflösung des Clubs müssen in der Tagesordnung enthalten sein, die mit der Einladung zur Mitgliederversammlung verschickt wird.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung wird nach Bedarf einberufen. Sie ist einzuberufen, wenn mindestens der zehnte Teil der ordentlichen Mitglieder oder der geschäftsführende Vorstand einen entsprechenden Antrag stellen. Die Einladung der Mitglieder erfolgt in derselben Art wie zur ordentlichen Mitgliederversammlung.
Den Vorsitz der Mitgliederversammlung führt der/die Vorsitzende oder der/die Vertreter/in.
§ 12 Rechte der Mitgliederversammlung
Der Beschlussfassung der ordentlichen oder außerordentlichen Mitgliederversammlung obliegt insbesondere:
1. Entlastung des Vorstandes und Neuwahl der zur Wahl stehenden Vorstandsmitglieder, Wahl des durch den Vorstand vorgeschlagenen erweiterten Vorstands, Bestätigung der durch die Jugendversammlung gewählten Jugendleiter/-in sowie deren/dessen Stellvertreter, Wahl der Kassenprüfer
3. Auflösung des Clubs
Beschlüsse zu Ziffer 2 und 3 sind nur gültig, wenn mindestens ¾ aller anwesenden stimmberechtigten Mitglieder zustimmen.
Die Vorstandsmitglieder werden in der ordentlichen Mitgliederversammlung auf Vorschlag in getrennten Wahlgängen mit einfacher Stimmenmehrheit grundsätzlich in geheimer Wahl gewählt. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Versammlungsleiters. Unbeschriebene Stimmzettel und Stimmenenthaltungen gelten nicht.
Liegt nur ein Wahlvorschlag vor, kann durch Akklamation abgestimmt werden. Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes vor Ablauf der Wahlperiode kann sich der Vorstand bis zur nächsten Jahresmitgliederversammlung ergänzen.
Alle Protokolle werden durch den/die Versammlungsleiter/in und den/die Leiter/in Verwaltung unterzeichnet. Das Protokoll wird spätestens 14 Tage nach der Mitgliederversammlung am ‚schwarzen Brett’ im Clubhaus veröffentlicht.
§ 14 Verwendung von Gewinn
Mittel des Clubs und etwaige Gewinne dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Clubs.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Der Verein darf für ehrenamtliche Tätigkeiten eine angemessene, pauschale Entschädigung zahlen.
Im Falle der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall des bisherigen Zwecks fällt das Vereinsvermögen an den ‚Allgemeiner Alsterclub / Norddeutscher Ruderer-Bund’. Die Auszahlung des Vermögens soll nicht vor Ablauf eines Jahres nach Auflösungsbeschluss erfolgen und muss unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke verwendet werden.
Kaemmererufer 26
info@ruderclub-dresdenia.de
+49 40 2792864
DE05 2008 0000
0943 5177 00
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References: § 1

§ 3

§ 4

§ 9

§ 10

§ 12

§ 14