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Timestamp: 2016-10-21 00:40:56+00:00

Document:
Beschwerdegegnerin, vertreten durch Rechtsanwalt Lorenzo Marazzotta, M�hlebachstrasse 32, Postfach 769, 8024 Z�rich,
Baubewilligung (�nderung und Erweiterung einer Mobilfunkantenne),
Am 20. Juni 2000 bewilligte der Gemeinderat St�fa der diAx mobile (heute: TDC Switzerland AG; im Folgenden: TDC AG) die �nderung und Erweiterung der bestehenden Mobilfunk-Basisstation auf dem Gewerbegeb�ude Industriestrasse 9 in St�fa (Industriezone). Die drei bisherigen Mobilfunkantennen der TDC AG sollen durch sechs Antennen ersetzt werden. Drei weitere, auf demselben Geb�ude befindliche Mobilfunkantennen der Orange Communications SA (im Folgenden: Orange SA) sollen unver�ndert bestehen bleiben.
Gegen die Baubewilligung rekurrierten unter anderem X.________, Y1.________ und Y2.________ sowie Z.________ an die Baurekurskommission II des Kantons Z�rich. Diese hiess den Rekurs am 25. September 2001 gut, weil zu erwarten sei, dass die von der erweiterten Anlage verursachte nichtionisierende Strahlung den Anlagegrenzwert an zwei Orten mit empfindlicher Nutzung �berschreiten werde.
Dagegen erhob die TDC AG Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich. Am 24. September 2002 hiess das Verwaltungsgericht die Beschwerde teilweise gut und best�tigte die Baubewilligung mit folgender Erg�nzung:
"Die Bewilligung steht unter dem Vorbehalt, dass bei einer Messung der Immissionen in den Dachgeschossen der Geb�ude Weidstrasse 1 und 3, welche die Baubeh�rde innert eines Jahres ab Rechtskraft dieses Entscheids auf Kosten der Bauherrschaft unangemeldet vornehmen l�sst, keine �berschreitung der massgeblichen Grenzwerte festgestellt wird."
Dagegen erhoben X.________, Y1.________ und Y2.________ sowie Z.________ am 4. November 2002 Verwaltungsgerichtsbeschwerde ans Bundesgericht. Sie beantragen, der Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 24. Septemer 2002 und die Baubewilligung des Gemeinderats St�fa vom 20. Juni 2000 seien aufzuheben. Eventualiter sei die Angelegenheit zur Neubeurteilung im Sinne der Erw�gungen an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Die TDC AG beantragt, die Beschwerde sei abzuweisen und der Beschluss des Gemeinderates St�fa vom 20. Juni 2000 sei zu best�tigen. Eventualiter sei die Baubewilligung mit der Auflage zu erg�nzen, dass die Einhaltung des Anlagegrenzwerts am Tag der Inbetriebnahme an allen m�glichen Orten mit empfindlicher Nutzung durch eine von unabh�ngiger Seite durchgef�hrte Messung nachgewiesen werde. Subeventualiter sei die Inbetriebnahme der erweiterten Mobilfunkantennenanlage nach beh�rdlichem Ermessen unter erg�nzenden Nebenbestimmungen zu gestatten. Das Verwaltungsgericht schliesst auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei. Die Gemeinde St�fa hat sich nicht vernehmen lassen.
Das BUWAL legt in seiner Vernehmlassung dar, dass eine abschliessende Beurteilung nicht m�glich sei, solange die exakte H�he der Antennen und der Orte mit empfindlicher Nutzung nicht feststehe. Die TDC AG reichte daraufhin ein neues Standortdatenblatt mit einem begleitenden Bericht der auf dem Gebiet der NIS-Berechnungen spezialisierten tm.concept.ag ein, um die exakte Lage der Antennen und der Orte mit empfindlicher Nutzung klarzustellen und die Einhaltung der Grenzwerte nachzuweisen.
Das neue Standortdatenblatt wurde dem BUWAL und dem Bausekretariat der Gemeinde St�fa zur Pr�fung unterbreitet. Diese beauftragte das B�ro "Osterwalder, Lehmann - Ingenieure und Geometer AG" (im Folgenden: Osterwalder/Lehmann) mit der geographischen �berpr�fung der Situation. Den Parteien wurde Gelegenheit gegeben, sich zum neuen Standortdatenblatt, der Stellungnahme des BUWALs und dem Bericht von Osterwalder/Lehmann zu �ussern.
In ihrer Stellungnahme vom 11. September 2003 reichte die TDC AG weitere Berechnungen ein, diesmal auf der Grundlage der Koordinatenangaben von Osterwalder/Lehmann. In ihrer Stellungnahme vom 12. November 2003 hielten die Beschwerdef�hrer an ihren Antr�gen fest.
Mit Verf�gung vom 6. Dezember 2002 erteilte der Pr�sident der I. �ffentlichrechtlichen Abteilung der Beschwerde insoweit die aufschiebende Wirkung, als die Inbetriebnahme und Sendet�tigkeit der ge�nderten Mobilfunkanlage w�hrend des bundesgerichtlichen Verfahrens zu unterbleiben habe. Dagegen wurde der Beschwerdegegnerin gestattet, die Anlage bereits auf eigenes Risiko zu �ndern bzw. zu erweitern.
Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid des Verwaltungsgerichts, der sich auf Bundesumweltrecht, insbesondere die Verordnung vom 23. Dezember 1999 �ber den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV; SR 814.710), st�tzt. Hiergegen steht die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ans Bundesgericht offen (Art. 97 Abs. 1 OG i.V.m. Art. 5 VwVG). Da auch die �brigen Sachurteilsvoraussetzungen vorliegen, ist auf die Beschwerde einzutreten.
Mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde k�nnen die Verletzung von Bundesrecht und die unrichtige oder unvollst�ndige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts ger�gt werden (Art. 104 lit. a und b OG). Hat allerdings - wie im vorliegenden Fall - eine richterliche Beh�rde als Vorinstanz entschieden, ist das Bundesgericht an den festgestellten Sachverhalt gebunden, es sei denn, dieser sei offensichtlich unrichtig, unvollst�ndig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen festgestellt worden (Art. 105 Abs. 2 OG).
Zu beurteilen ist eine Baubewilligung f�r die Erweiterung und �nderung einer bestehenden Mobilfunkanlage; diese soll - nach der geplanten Erweiterung - drei Antennen der Orange SA und sechs Antennen der TDC AG im Frequenzbereich 900 und 1800 MHz umfassen. Die ge�nderte Anlage muss im massgebenden Betriebszustand an allen Orten mit empfindlicher Nutzung (OMEN) den Anlagegrenzwert von 5 V/m (Ziff. 64 lit. c Anh. 1 NISV) einhalten (Art. 9 Abs. 1 lit. b NISV bzw., sofern schon die urspr�ngliche Anlage den Anlagegrenzwert �berschritten haben sollte, Art. 18 Abs. 1 USG i.V.m. Art. 7 und 4 NISV). Ausserdem muss sie - alleine und zusammen mit anderen Anlagen - den Immissionsgrenzwert nach Anh. 2 NISV einhalten (Art. 5 NISV).
Die Baurekurskommission nahm an, dass die erweiterte Anlage den Anlagegrenzwert von 5 V/m im Dachgeschoss der Wohngeb�ude Weidmannstrasse 1 und 3 (OMEN Nrn. 4 und 5) �berschreiten werde. Dagegen kam das Verwaltungsgericht zum Ergebnis, dass der Anlagegrenzwert an allen Orten mit empfindlicher Nutzung eingehalten werde.
2.1 Die Beschwerdef�hrer r�gen, der angefochtene Entscheid beruhe auf einer offensichtlich fehlerhaften Sachverhaltsfeststellung: �ber die Anlagegrenzwerte an den OMEN Nr. 4 (Weidstrasse 1) und Nr. 5 (Weidstrasse 3) l�gen insgesamt f�nf verschiedene Berechnungen mit f�nf verschiedenen Resultaten vor. Grund f�r die Abweichung seien jeweils unterschiedliche Annahmen �ber die vertikale Abweichung der OMEN von den Hauptstrahlrichtungen der Antennen Nrn. 2 und 8. Die Abweichung h�nge u.a. von der H�he der OMEN und derjenigen der Antennen sowie vom horizontalen Abstand zwischen ihnen ab. Diese H�hen bzw. Abst�nde seien jedoch bislang von keiner Beh�rde ermittelt worden.
2.2 Diese R�ge der Beschwerdef�hrer ist begr�ndet: Wie das BUWAL in seiner Vernehmlassung dargelegt hat, weichen die Angaben der Beschwerdegegnerin im Standortdatenblatt vom 6. April 2000 �ber die H�he der Antennen �ber Boden (Zusatzblatt 1) von den Angaben im Situationsplan ab, und stimmen mit den im Zusatzblatt 3 (Berechnung der NIS-Belastung) zugrunde gelegten H�henangaben nicht �berein. Die Angaben im Standortdatenblatt sind somit in sich inkonsistent und die Ergebnisse der Berechnung nicht nachvollziehbar. Auch zur H�he der OMEN Nrn. 4 und 5 liegen drei verschiedene Angaben der Beschwerdegegnerin vor. Diese H�henangaben wurden weder von der Baurekurskommission noch vom Verwaltungsgericht �berpr�ft. Ohne Feststellungen zur exakten Lage der Antennen und der OMEN kann jedoch keine Prognose �ber die Einhaltung der Anlagegrenzwerte getroffen werden.
2.3 Erweist sich somit der vom Verwaltungsgericht zugrunde gelegte Sachverhalt als unvollst�ndig, ist das Bundesgericht befugt, den Sachverhalt von Amtes wegen abzukl�ren (Art. 105 Abs. 1 und 2 OG). Entgegen der Auffassung der Beschwerdef�hrer bedingt dies keine Neuer�ffnung des Baubewilligungsverfahrens: Zu beurteilen bleibt dieselbe Mobilfunkanlage mit denselben technischen Daten, die Gegenstand des Baubewilligungs- und der anschliessenden Rechtsmittelverfahren war. Das neue, erst im bundesgerichtlichen Verfahren eingereichte Standortdatenblatt vom 7. M�rz 2003 enth�lt lediglich eine neue Prognose der Strahlung an den Orten mit empfindlicher Nutzung unter Zugrundelegung der korrigierten Werte zur H�he der Antennen und der Orte mit empfindlicher Nutzung. Diese Prognose wurde von der Gemeinde St�fa als zust�ndige Baubeh�rde wie auch vom BUWAL als Umweltschutzfachbeh�rde des Bundes �berpr�ft. Die Beschwerdef�hrer hatten Gelegenheit, zur neuen Berechnung wie auch zu den Berichten der Gemeinde (bzw. des von ihr beauftragten Ingenieurb�ros) und des BUWALs Stellung zu nehmen. Insofern entsteht ihnen kein Nachteil, wenn das Bundesgericht in der Sache selbst entscheidet, anstatt die Sache zu neuer Beurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
2.4 F�r das neue Standortdatenblatt vom 7. M�rz 2003 wurden die Positionen der Antennen und der OMEN nicht den Baupl�nen entnommen, sondern sie wurden vermessen. Auf der Grundlage der so bestimmten Positionen und Abst�nde wurden neue Berechnungen vorgenommen. Diese ergeben, dass der Anlagegrenzwert von 5 V/m an allen Orten mit empfindlicher Nutzung in der Umgebung, insbesondere auch an den Punkten 4 und 5 (Weidmannstrasse 1 und 3), eingehalten wird. Die h�chste Belastung wird mit 3,68 V/m f�r OMEN Nr. 13 prognostiziert, der auf einem un�berbauten Grundst�ck �stlich des Antennenstandorts liegt.
2.4.1 Das BUWAL kritisiert in seiner Vernehmlassung die Angaben zur horizontalen Senderichtung als widerspr�chlich: Die Angaben im neuen Standortdatenblatt stimmten zwar mit denjenigen auf dem Katasterplan 1:500 �berein, nicht jedoch mit denjenigen im Grundriss 1:100 vom 12. Mai 2000. Die Senderichtungen der Antenne A9 von 290� und der Antenne A8 von 180� seien im Grundriss nicht eingezeichnet; daf�r sei eine Antenne mit einer Senderichtung von ca. 250� eingezeichnet ("diAx TRX A AZ 260 Grad bestehend"), die im Standortdatenblatt nicht vorkomme.
Die Beschwerdegegnerin h�lt diese Kritik f�r unberechtigt: Der Grundriss 1:100 vom 12. Mai 2000 gebe die aktuelle Betriebssituation der Mobilfunkanlage wieder, wie sie am 11. August 1998 von der Gemeinde St�fa bewilligt worden sei. Der Katasterplan 1:500 stelle hingegen die Situation nach der Erweiterung der Anlage dar. Die Antenne, die im Grundriss 1:100 mit "diAx TRX A AZ 260 Grad bestehend" bezeichnet werde, solle durch die Antenne "diAx TRX B neu AZ 300 Grad" ersetzt werden, die der Antenne A6 im Grundriss 1:500 entspreche. Die Antenne "diAx TRX B AZ 90 Grad bestehend" solle mit der Antenne "diAx TRX neu AZ 70 Grad" ersetzt werden, die der Antenne A4 im Grundriss 1:500 entspreche. Dagegen entspreche die Antenne "diAx TRX B AZ 90 Grad bestehend" nicht der Antenne A7 im Grundriss 1:500.
Die Beschwerdef�hrer bestreiten, dass der Grundriss 1:100 vom 12. Mai 2000 die derzeitige Betriebssituation der Mobilfunkantennen wiedergebe, wie sie von der Gemeinde am 11. August 1998 bewilligt worden sei. Ansonsten h�tte die Beschwerdegegnerin nicht bei den einen Antennen den Zusatz "bestehend" und bei den anderen Antennen den Zusatz "neu" verwendet.
Die Frage kann jedoch offen bleiben: Entscheidend ist, ob die im neuen Standortdatenblatt zugrunde gelegten Angaben zur horizontalen Senderichtung mit den Senderichtungen �bereinstimmen, die von der Gemeinde St�fa bewilligt worden sind. Im baurechtlichen Entscheid vom 20. Juni 2000 werden folgende Unterlagen als massgebend bezeichnet: "Situation 1:500 vom 6.4.2000; Grundriss 1:150 vom 6.4.2000; Ansicht 1:150 vom 6.4.2000; Standortdatenblatt vom 6.4.2000; Ausbreitungsdiagramm vom 16.4.1999". Die horizontale Senderichtung der Antennen ergibt sich insbesondere aus der "Situation 1:500 vom 6.4.2000". Diese stimmt mit dem Situationsplan 1:500 �berein, der dem neuen Standortdatenblatt vom 7. M�rz 2003 beigelegt ist. In beiden Pl�nen ist f�r die Antenne A9 eine Senderichtung von 290� und f�r die Antenne A8 eine Senderichtung von 180� eingezeichnet; dagegen ist keine Antenne mit einer Senderichtung von 250� vorgesehen. Die in den Pl�nen eingezeichneten Senderichtungen liegen auch den Berechnungen in den Standortdatenbl�ttern vom 6. April 2000 und vom 7. M�rz 2003 zugrunde. Dann aber kommt es auf die Richtigkeit der Darstellung im Grundriss 1:100 vom 12. Mai 2000, der nicht Bestandteil der Baugesuchsakten ist, nicht an.
2.4.2 Die Gemeinde St�fa hat die im neuen Standortdatenblatt zugrunde gelegten Messungen durch die "Osterwalder, Lehmann - Ingenieure und Geometer AG" �berpr�fen lassen. Diese kommen zum Teil zu anderen Messergebnissen als die von der Beschwerdegegnerin beauftragte tm.concept.ag. Die Differenzen bei den horizontalen Entfernungen der Antennen zu den OMEN und den Orten f�r kurzfristigen Aufenthalt (OKA) schwanken zwischen 0,3 m und 4,3 m. Bei den H�henunterschieden ergeben die Kontrollmessungen Abweichungen von 0,0 m bis 0,6 m. Die Azimute der Antennen zu den OMEN/OKA weisen Abweichungen von 1,5� bis 6,8� auf.
Allerdings wirken sich diese Abweichungen nur geringf�gig auf die Immissionsprognose aus. Die Beschwerdegegnerin hat hierzu neue Berechnungen vom 30. Juli 2003 auf der Grundlage der Messungen von Osterwalder/Lehmann eingereicht. Danach bleibt die Immissionsprognose am h�chstbelasteten Ort f�r den kurzfristigen Aufenthalt mit 21.2 V/m (statt 21.19 V/m) praktisch unver�ndert. Auch bei den meisten Orten mit empfindlicher Nutzung ergeben sich nur minimale �nderungen; dies gilt namentlich f�r die OMEN Nrn. 4 und 5 (2,85 V/m statt 2,83 V/m), die im Mittelpunkt des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens standen. Gr�ssere Abweichungen sind nur bei den OMEN Nr. 11 und Nr. 14, die sich beide auf un�berbauten Grundst�cken befinden, zu verzeichnen (elektrische Feldst�rken von 3,47 statt 3,13 V/m und 3,96 V/m statt 3,44 V/m). In allen F�llen wird der Anlagegrenzwert von 5 V/m eingehalten. Allerdings wird dieser am OMEN Nr. 14 um fast 80 % ausgesch�pft. Sollte das betreffende Grundst�ck einmal �berbaut werden, m�sste die Einhaltung des Anlagegrenzwerts an diesem Ort neu berechnet und durch eine Messung �berpr�ft werden.
2.4.3 Die Beschwerdef�hrer wenden ein, dass auch die neuen Berechnungen Abweichungen zu denjenigen von Osterwalder/Lehmann aufwiesen und haben hierzu eine Zusammenstellung eingereicht. Diese Abweichungen sind jedoch minim und bewirken keine wesentliche Verringerung der elektrischen Feldst�rke. Dies gilt auch f�r die von den Beschwerdef�hrern bem�ngelten gr�sseren Abweichungen von knapp 6� beim Azimut von OKA 1 und OMEN Nr. 2 gegen�ber Antenne Nr. 7 (die Abweichungen beim Azimut gegen�ber den anderen Antennen wirken sich zu Lasten der Beschwerdegegnerin aus und k�nnen daher vernachl�ssigt werden): Da als Summe der horizontalen und der vertikalen Richtungsabschw�chung maximal nur 15 dB eingetragen werden darf (vgl. Vollzugsempfehlung Ziff. 3.5 S. 37), wirkt sich diese Abweichung im Ergebnis nicht aus.
2.4.4 Die Beschwerdef�hrer machen ferner geltend, die Messungen von Osterwalder/Lehmann d�rften nicht als Grundlage f�r die Beurteilung der Einhaltung der Anlagegrenzwerte herangezogen werden, weil sie unter Verletzung des rechtlichen Geh�rs zustande gekommen seien: Bei der Feldbegehung vom 6. Juni 2003 zur Bestimmung der massgebenden OMEN und OKA sei nur eine Mitarbeiterin der Beschwerdegegnerin zugezogen worden, nicht aber die Beschwerdef�hrer.
Diese Haltung ist insofern widerspr�chlich, als sich die Beschwerdef�hrer selbst auf den Bericht Osterwalder/Lehmann st�tzen, um die Unrichtigkeit des nachgereichten Standortdatenblatts vom 7. M�rz 2003 zu belegen.
Hinzu kommt, dass es sich dabei nicht um eine gerichtliche Expertise handelt, die unter Wahrung des rechtlichen Geh�rs beider Parteien h�tte erstellt werden m�ssen. Aufgabe von Osterwalder/Lehmann war es vielmehr, die Stellungnahme der Gemeinde zum neuen Standortdatenblatt der Beschwerdegegnerin vorzubereiten. Hierzu waren die von der Beschwerdegegnerin zugrunde gelegten H�hen-, Abstands- und Winkelangaben durch Messungen zu kontrollieren. Bei diesen Messungen waren weder die Beschwerdegegnerin noch die Beschwerdef�hrer anwesend.
Die vorg�ngige Feldbegehung mit der Vertreterin der Beschwerdegegnerin diente nur dazu, die im neuen Standortdatenblatt ber�cksichtigten OMEN und OKA im Gel�nde zu identifizieren. Es w�re sicher sinnvoll gewesen, auch die Beschwerdef�hrer an dieser Begehung zu beteiligen. Dieses Vers�umnis f�hrt jedoch nicht zur Unverwertbarkeit der Messergebnisse: Deren Zuverl�ssigkeit wird auch von den Beschwerdef�hrern nicht in Zweifel gezogen. Streitig ist lediglich die Auswahl der OMEN und OKA im neuen Standortdatenblatt der Beschwerdegegnerin. Die Positionierung der OMEN und OKA kann jedoch vom Bundesgericht frei �berpr�ft werden (vgl. unten. E. 3). F�r diese Frage ist das Gutachten Osterwalder/Lehmann irrelevant.
2.4.5 Schliesslich wenden die Beschwerdef�hrer ein, dass die dem Standortdatenblatt vom 7. M�rz 2003 beigelegten Antennendiagramme zum Teil erheblich von denjenigen im Standortdatenblatt vom 6. April 2000 abweichen w�rden; dies treffe insbesondere auf die relativen Amplituden der von Orange betriebenen Antennen SPA 1800/ 85/17/2/DS zu. Aufgrund der widerspr�chlichen Antennendiagramme k�nnten die konkreten Auswirkungen der Strahlungen auf die OMEN und OKA nicht rechtsgen�gend beurteilt werden.
Auf den ersten Blick unterscheiden sich die Antennendiagramme, die alle von der Herstellerfirma Huber+Suhner AG stammen, tats�chlich. Bei n�herer Betrachtung handelt es sich jedoch lediglich um Unterschiede in der Darstellungsweise und nicht im Inhalt: W�hrend die ersten, dem Standortdatenblatt vom 6. April 2000 beigelegten Diagramme die Abschw�chung von der Hauptstrahlrichtung von 0 bis -30 dB angeben, beschr�nken sich die neuen Antennendiagramme auf die Richtungsabschw�chung im Bereich 0 bis -20 dB, stellen aber den Bereich von 0 bis -10 dB pr�ziser, mit einer zus�tzlichen Unterteilung f�r -6 dB, dar. Vergleicht man einzelne Punkte der Diagramme, ergeben sich dieselben Werte f�r die Richtungsabschw�chung in horizontaler und vertikaler Richtung.
Die Beschwerdef�hrer erheben mehrere R�gen zur Auswahl der Orte mit empfindlicher Nutzung.
3.1 Zum einen machen sie geltend, die Dachterrasse des Standortgeb�udes Industriestrasse 9 h�tte als OMEN ber�cksichtigt werden m�ssen, weil sie vom Beschwerdef�hrer 1 und seinen Mitarbeitern mindestens zweieinhalb Tage pro Woche als Arbeitsort benutzt werde.
Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung sind Dachterrassen keine Orte mit empfindlicher Nutzung i.S.v. Art. 3 Abs. 3 lit. a NISV (BGE 128 II 378 E. 6 S. 382; best�tigt in Entscheid 1A.201/2002 vom 19. Mai 2003 E. 2 und 3). Das entspricht grunds�tzlich auch der Vollzugsempfehlung des BUWALs (Ziff. 2.1.3 S. 13). Darin findet sich jedoch der Klammerzusatz: "mit dem Vorbehalt, dass dort keine st�ndigen Arbeitspl�tze vorhanden sind". In seiner Vernehmlassung erl�utert das BUWAL, dass sich dieser Vorbehalt nur auf st�ndige Arbeitspl�tze in Geb�uden beziehe, nicht aber auf Aussenr�ume wie Dachterrassen. Die Frage braucht jedoch nicht vertieft zu werden: Das Verwaltungsgericht hat festgestellt, dass sich auf der zum Gewerbebetrieb des Beschwerdef�hrers 1 geh�renden Dachterrasse gew�hnlich keine Personen regelm�ssig w�hrend l�ngerer Zeit aufhalten. Diese Feststellung ist weder offensichtlich unrichtig noch beruht sie auf einer Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen; sie ist damit f�r das Bundesgericht verbindlich (Art. 105 Abs. 2 OG).
3.2 Die Beschwerdef�hrer kritisieren die Auswahl der OMEN im neuen Standortdatenblatt vom 7. M�rz 2003 als willk�rlich. Die von der erweiterten Mobilfunkanlage ausgehende nichtionisierende Strahlung sei weder fl�chendeckend berechnet worden noch sei offengelegt worden, wie die relevanten OMEN ausgew�hlt worden seien. Das widerspreche Ziff. 2.1.3 (S. 14) der Vollzugsempfehlungen des BUWALs.
Diese Empfehlung des BUWALs bezieht sich jedoch auf die Auswahl der drei h�chstbelasteten OMEN nach Art. 11 Abs. 2 lit. c Ziff. 2 NISV. Im vorliegenden Fall hat die Beschwerdegegnerin weit mehr OMEN untersucht (insgesamt 14); neben den schon im ersten Standortdatenblatt vom 6. April 2000 ber�cksichtigten Wohn- und Arbeitsr�umen (OMEN 1-5) wurden zus�tzliche Wohn- und Arbeitsr�ume (OMEN Nrn. 6-10) und erstmals auch alle un�berbauten Grundst�cke in der Umgebung (OMEN Nrn. 11-14) in die Berechnung miteinbezogen. Damit wurden grunds�tzlich alle in Betracht fallenden Standorte innerhalb des Anlageradius von 73 m erfasst, d.h. innerhalb des Perimeters, in dem die in eine Richtung kumulierte Sendeleistung (ohne Ber�cksichtigung von Richtungsabschw�chungen) den Anlagegrenzwert erreichen kann. Standorte ausserhalb dieses Perimeters, wie z.B. die Liegenschaft Heidenm�sliweg 29, mussten nicht berechnet werden, weil der Anlagegrenzwert dort von vornherein nicht erreicht werden kann. Die Liegenschaft Eichstrasse 49 liegt zwar mit der nord�stlichen Geb�udeecke noch im Anlageperimeter; das Verwaltungsgericht hat jedoch zu Recht festgehalten (E. 5 S. 13), dass dieser Standort deutlich weiter von den Sendeantennen entfernt ist als die Wohnh�user Weidstrasse 1 und 3 (OMEN Nrn. 4 und 5) und zudem eher weiter ausserhalb der Hauptstrahlrichtung der Antennen liegt, weshalb dort keine h�here elektrische Feldst�rke zu erwarten ist als an den im Standortdatenblatt berechneten Orten.
3.3 Die Beschwerdef�hrer kritisieren sodann die Auswahl der OMEN auf den un�berbauten Grundst�cken: Die am h�chsten belasteten Punkte bef�nden sich nicht am Rand der Parzellen, sondern weiter im Innern, in den Ebenen, die sich mit der Hauptstrahlrichtung der Antennen schneiden. Die Berechnung der Beschwerdegegnerin entspricht jedoch der Vollzugsrichtlinie des BUWALs (Ziff. 2.1.3 S. 13), wonach bei un�berbauten Grundst�cken auf die Baulinie bzw. den Grenzabstand einerseits und die nach Zonenplan und Baureglement maximal zul�ssige Geb�udeh�he andererseits abzustellen ist. Die Beschwerdef�hrer verkennen bei ihrer Argumentation, dass zwar die vertikale Richtungsabschw�chung im Grundst�cksinnern geringer sein kann, dies jedoch durch die gr�ssere Entfernung zur Antenne wettgemacht wird.
3.4 Nach dem Gesagten ist anzunehmen, dass die geplante Anlage die Anlagegrenzwerte der NISV an allen Orten mit empfindlicher Nutzung in der Umgebung einhalten wird. Dies wird f�r die OMEN Nrn. 4 und 5 durch eine Abnahmemessung zu verifizieren sein.
4.1 Schliesslich machen die Beschwerdef�hrer geltend, dass die Installation von zwei Schaltschr�nken auf dem Dach des Standortgeb�udes von keiner Beh�rde gepr�ft worden sei. Bereits die bestehende Transformatorenanlage f�hre im Dachgeschoss, das vom Beschwerdef�hrer 1 als B�roraum genutzt werde, zu einer magnetischen Flussdichte von 850 nano-Tesla; werde diese Anlage durch die geplanten Schaltschr�nke erweitert, so werde der Anlagegrenzwert von 1 mikro-Tesla (Art. 24 Anh. 1 NISV) vermutlich massiv �berschritten.
4.2 Die Beschwerdegegnerin wendet ein, dass die Schaltschr�nke zwar als ortsfeste Anlagen unter Art. 2 Abs. 1 lit. a NISV fielen; dagegen unterl�gen sie keiner der in Anhang 1 NISV erw�hnten Anlagekategorien. Sie m�ssten daher lediglich den in Anh. 2 NISV vorgesehenen Immissionsgrenzwert einhalten, der bei einer Frequenz von 50 MHz 100 mikro-Tesla betrage. Selbst wenn die Messung der Beschwerdef�hrer von gegenw�rtig 850 nano-Tesla (d.h. 0,85 mikro-Tesla) richtig sein sollte, k�nne dieser Immissionsgrenzwert ohne Weiteres eingehalten werden.
4.3 Anh. 1 der NISV enth�lt Anlagegrenzwerte f�r die vorsorgliche Emissionsbegrenzung bei Transformatorenstationen (Ziff. 2) sowie Unterwerken und Schaltanlagen (Ziff. 3). Diese Bestimmungen gelten nur f�r Anlagen zur Transformation von Hoch- auf Niederspannung (Ziff. 21 Anh. 1 NISV) oder zur Transformation zwischen zwei verschiedenen Hochspannungsebenen sowie f�r Hochspannungsschaltanlagen (Ziff. 31 Anh. 1 NISV). Aus den Baugesuchsakten l�sst sich nicht entnehmen, welche Funktion die zwei bewilligten Schaltschr�nke haben. Auch die Baurekurskommission und das Verwaltungsgericht haben sich nicht mit dieser Frage befasst. Die Beschwerdegegnerin hat in ihren Vernehmlassungen im Rekursverfahren und im bundesgerichtlichen Verfahren versichert, dass es sich nicht um eine Anlage gem�ss Ziff. 21 und 31 Anh. 1 NISV handle. Auf diese Zusicherung ist sie zu behaften. Bei der vom Verwaltungsgericht angeordneten Abnahmemessung wird die Baubeh�rde pr�fen m�ssen, ob diese Zusicherung eingehalten worden ist; andernfalls w�re die Baubewilligung in Wiedererw�gung zu ziehen und der Nachweis der Einhaltung des Anlagegrenzwerts nach Ziff. 24 bzw. Ziff. 34 Anh. 1 NISV zu verlangen.
Nach dem Gesagten ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde teilweise gutzuheissen, soweit der Baubeh�rde die Auflage gemacht wird, bei der Abnahmemessung die Einhaltung der Zusicherung hinsichtlich der Schaltschr�nke zu �berpr�fen. Weil das der Baubewilligung zugrunde liegende Standortdatenblatt vom 6. April 2000 widerspr�chliche Angaben �ber die Antennenh�he enth�lt, ist die Beschwerdegegnerin zudem auf die Angaben im nachgereichten Standortdatenblatt vom 7. M�rz 2003 zu verpflichten. Ansonsten ist die Beschwerde abzuweisen.
Damit unterliegen die Beschwerdef�hrer im Wesentlichen. Allerdings hatten sie Anlass zur Beschwerde, nachdem die widerspr�chlichen Angaben der Beschwerdegegnerin zur H�he der Antennen und der OMEN Nrn. 4 und 5 nicht �berpr�ft worden waren. Diese Pr�fung erfolgte erst im bundesgerichtlichen Verfahren. In diesem Verfahren wurde auch erstmals die Strahlung auf den un�berbauten Grundst�cken in der Umgebung des Antennenstandorts berechnet (OMEN i.S.v. Art. 3 Abs. 3 lit. c NISV); diese Berechnung h�tte an sich schon im Baubewilligungsverfahren erfolgen m�ssen, z�hlen die OMEN Nrn. 13 und 14 doch zu den drei am h�chsten belasteten Orten mit empfindlicher Nutzung.
Insgesamt rechtfertigt es sich daher, die Gerichtskosten den Parteien je zur H�lfte aufzuerlegen und die Parteikosten wettzuschlagen. Die Kosten des Rekursverfahrens und des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens sind nach demselben Schl�ssel neu zu verlegen.
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird teilweise gutgeheissen. Der Entscheid des Verwaltungsgerichts Z�rich, 1. Abteilung, 1. Kammer, vom 24. September 2002 wird in Disp.-Ziff. 1, 2. Absatz wie folgt erg�nzt:
Die Bewilligung steht unter dem Vorbehalt, dass bei einer Messung der Immissionen in den Dachgeschossen der Geb�ude Weidstrasse 1 und 3, welche die Baubeh�rde innert eines Jahres ab Rechtskraft dieses Entscheids auf Kosten der Bauherrschaft unangemeldet vornehmen l�sst, keine �berschreitung der massgeblichen Grenzwerte festgestellt wird. Dabei �berpr�ft die Baubeh�rde auch, ob die Zusicherung hinsichtlich der beiden Schaltschr�nke eingehalten worden ist. F�r die H�he der Antennen sind die technischen Angaben zur Anlage im Standortdatenblatt vom 7. M�rz 2003 verbindlich.
Die Gerichtsgeb�hr von Fr. 4'000.-- wird den Parteien je zu H�lfte (Fr. 2'000.--) auferlegt.
Die Kosten des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens (Fr. 2'710.--) und des Rekursverfahrens (Fr. 5'067.--), d.h. insgesamt Fr. 7'777.--, werden den Parteien je zu H�lfte (Fr. 3'888.50.--) auferlegt und die Parteikosten f�r das kantonale Rekurs- und Beschwerdeverfahren werden wettgeschlagen.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Gemeinderat St�fa und dem Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich sowie dem Bundesamt f�r Umwelt, Wald und Landschaft schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 5
 Art. 18
 Art. 7
 Art. 3
 Art. 11
 Art. 2
 Art. 3