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Timestamp: 2017-06-27 00:18:39+00:00

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klassifizierte Straße, - Urteile kostenlos online lesen - JuraForum.de
klassifizierte Straße, – Urteile kostenlos online findenEntscheidungen und Beschlüsse der Gerichte zum Schlagwort „klassifizierte Straße,“.VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 2 S 185/12 vom 11.10.20121. Grundstücke in Gewerbegebieten werden in der Regel bebauungsrechtlich und in der Folge auch erschließungsbeitragsrechtlich ausschließlich durch eine Anbaustraße erschlossen, die ihnen eine uneingeschränkte Möglichkeit des Herauffahrens eröffnet (vgl. BVerwG, Urteil vom 03.11.1987 - 8 C 77.86 - BVerwGE 78, 237 zum Erschließungsbeitragsrecht nach dem BauGB).
2. Für die Beantwortung der Frage nach dem Erschlossensein durch Anbaustraßen i.S.d. § 39 Abs. 1 Satz 1 KAG (juris: KAG BW) ist im Einzelfall ausnahmsweise über das Bebauungsrecht hinausgehend darauf abzustellen, ob die Eigentümer der übrigen Grundstücke nach den bestehenden tatsächlichen Verhältnissen schutzwürdig erwarten können, dass auch Grundstücke, deren Erschlossensein auf der Grundlage der bebauungsrechtlichen Situation zu verneinen ist, in den Kreis der erschlossenen Grundstücke einbezogen werden müssen, und sich so die Beitragsbelastung dieser übrigen Grundstücke vermindert (vgl. BVerwG, Urteil vom 17.06.1994 - 8 C 24.92 - BVerwGE 96, 116 zum Erschließungsbeitragsrecht nach dem BauGB). Ein Ausnahmefall in diesem Sinne liegt vor, wenn zu erwarten ist, dass von einem bebauungsrechtlich nicht erschlossenen Grundstück aus die Straße (dauerhaft) in etwa in gleichem Umfang in Anspruch genommen wird, wie von den übrigen Anliegergrundstücken aus und damit auch dem Eigentümer des bebauungsrechtlich nicht erschlossenen Grundstücks ein auf dieser Inanspruchnahme beruhender Vorteil zuwächst.VG-GELSENKIRCHEN – Urteil, 5 K 5183/11 vom 26.09.20121. Voraussetzung für eine Verkehrsgefährdung ist die Erwartung, dass ein durchschnittlicher Verkehrsteilnehmer durch die geplante Werbeanlage abgelenkt wird, wobei auf die jeweiligen örtlichen Verhältnisse abzustellen ist. Ausgehend von diesen Grundsätzen entspricht es gefestigter Rechtsprechung, dass mit Rücksicht auf die Fülle der Eindrücke, denen ein Verkehrsteilnehmer im modernen Stadtverkehr ständig, insbesondere durch Werbung aller Art ausgesetzt ist, von herkömmlichen Werbeanlagen ohne Bildwechsel in der Regel keine Ablenkung und damit keine verkehrsgefährdende Wirkung ausgeht.
2. Abweichend hiervon kann ausnahmsweise dann etwas anderes gelten, wenn die Werbeanlage in ihrer konkreten Ausgestaltung besonders auffällig ist oder sie vom Óblichen stark abweicht, insbesondere wenn von ihr eine Blendwirkung ausgeht oder wenn wegen ihres Anbringungsortes z.B. Verkehrszeichen verdeckt oder überlagert werden, der Verkehrsraum eingeengt wird, mit greller Beleuchtung oder mit Lichteffekten Aufmerksamkeit erregt wird oder die verkehrliche Situation in der Nähe der vorgesehenen Anbringungsstelle unübersichtlich oder sonst außergewöhnlich schwierig ist.
3. Verkehrsgefährdend ist es insofern, wenn etwa die Sicht auf ein Verkehrszeichen, eine Signalanlage oder einen Fußgängerüberweg wegen der Werbeanlage für den Verkehrsteilnehmer nicht mehr uneingeschränkt gewährleistet ist oder wenn die Werbeanlage neben oder hinter einer solchen Verkehrseinrichtung in Erscheinung tritt, mit dieser gleichzeitig wahrgenommen werden kann und dabei z.B. aufgrund ihrer Farbgestaltung oder Beleuchtung geeignet ist, das Erkennen der jeweiligen Verkehrseinrichtung für den Verkehrsteilnehmer zu erschweren. Soweit die Beklagte der Ansicht ist, dass generell in einem Bereich von 40 m vor einer Signalanlage die Errichtung von statischen Werbeanlagen am Straßenrand wegen einer Verkehrsgefährdung unzulässig ist, vermag die Kammer dem nicht zu folgen.
4. Eine konkrete Verkehrsgefährdung unter dem Aspekt der außergewöhnlich schwierigen verkehrlichen Situation setzt voraus, dass nach den örtlichen Verhältnissen der Verkehr von solcher Komplexität ist, dass er die volle Konzentration des Kraftfahrzeugführers erfordert, um Unfälle, insbesondere Auffahrunfälle, zu vermeiden. Angesprochen sind damit "unfallträchtige" Verkehrsstellen, an denen - etwa bei mehrspurigen Fahrbahnen und Kreuzungsbereichen - mehrere Verkehrsvorgänge zeitgleich auf engem Raum bei nicht unerheblichen Geschwindigkeiten stattfinden oder die Gesamtsituation für die Verkehrsteilnehmer aus anderen Gründen - etwa in Kurven oder bei schwer einsehbaren Abbiegungen - äußerst unübersichtlich ist oder aber die Werbeanlage erst kurz vor dem Passieren sichtbar wird und daher für die Verkehrsteilnehmer einen Óberraschungseffekt birgt. Dabei kommt vor allem einer - bereits ohne Einwirkung der geplanten Werbeanlage - festzustellenden Unfallhäufigkeit eine Indizzwirkung dafür zu, dass eine besonders schwierige Verkehrssituation besteht (sog. Unfallschwerpunkt).
VG-GELSENKIRCHEN – Urteil, 9 K 365/09 vom 20.03.2012Erschließung eines museal genutzten IndustriedenkmalsVG-STUTTGART – Urteil, 2 K 2399/08 vom 13.05.2009Soweit nach württembergischen Recht eine Ortsstraße (lediglich) durch zwei gegenüberliegende Baulinien festgesetzt wurde, erschöpft sich deren Weitergeltung nach Inkrafttreten des BBauG im Anwendungsbereich von § 242 Abs. 1 BauGB; also bei der Frage, ob aufgrund eines früheren planentsprechenden Ausbaus von einer bei Inkrafttreten des BBauG beitragsfreien vorhandenen Straße auszugehen ist. Eine Überleitung der Baulinien kommt nur in bauplanungsrechtlicher Hinsicht als Festsetzung der überbaubaren Grundstücksfläche in Betracht. Dagegen kann einer Gemeinde nicht erschließungsbeitragsrechtlich die Überleitung der Baulinien als Straßenfestsetzung im Rahmen von § 125 BauGB entgegengehalten werden.VG-OLDENBURG – Urteil, 5 A 4059/99 vom 11.12.2003Zu den Voraussetzungen eines Folgenbeseitigungsanspruches im Zusammenhang mit der Errichtung und Nutzung einer Kreisstraße.VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 5 S 2344/94 vom 26.10.19941. Die aufschiebende Wirkung des Widerspruchs gegen ein Verkehrszeichen darf nur dann ausnahmsweise angeordnet werden, wenn es dem Widersprechenden unzumutbar ist, die Verkehrsregelung auch nur vorläufig hinzunehmen.
2. Es ist den Anwohnern einer Straße, die von ca 10.000 Kfz/Tag befahren wurde, nicht unzumutbar, eine Erhöhung der Verkehrsstärke auf ca 14.000 Kfz/Tag als Folge der Sperrung einer innerstädtischen Durchgangsstraße hinzunehmen, die zur Erforschung des Verkehrsverhaltens vorübergehend (hier für insgesamt 9 1/2 Monate) erfolgt.
3. Die Vorschrift des § 45 Abs 1 S 2 Nr 6 Alt 2 StVO ermächtigt nur zur probeweisen Durchführung solcher verkehrsregelnder Maßnahmen, die als endgültige Regelungen ausschließlich mit Mitteln des Straßenverkehrsrechts zu treffen sind.
4. Zur Erforschung des Verkehrsverhaltens oder der Verkehrsabläufe dürfen gemäß § 45 Abs 1 S 2 Nr 6 Alt 1 StVO auch solche Verkehrsregelungen getroffen werden, deren dauerhafte Anordnung die straßenwegerechtliche (Teil-)Einziehung voraussetzt.
5. Die zulässige Dauer von Erforschungs- oder Erprobungsmaßnahmen gemäß § 45 Abs 1 S 2 Nr 6 StVO ist abhängig von der gestellten Aufgabe. Sie darf zur Erforschung der Folgen, welche die Sperrung einer innerstädtischen Durchgangsstraße auf das Verkehrsverhalten und die Verkehrsabläufe hat, durchaus 9 1/2 Monate betragen.VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 2 S 2794/91 vom 29.04.19931. Eine satzungsrechtliche Verteilungsregelung, die zur Ermittlung der sog Nutzungsfläche im nicht beplanten Innenbereich bei bebauten Grundstücken auf die Zahl der tatsächlich vorhandenen Geschosse und bei unbebauten, aber bebaubaren Grundstücken auf die Zahl der auf den Grundstücken der näheren Umgebung überwiegend vorhandenen Geschosse abstellt, ist mit dem Vorteilsprinzip vereinbar und gültig.
2. Eine insgesamt (einschließlich Wendehammer) ca 120 m lange Stichstraße, durch die nur wenige Grundstücke zusätzlich erschlossen werden, kann nach dem Gesamteindruck, den die tatsächlichen Verhältnisse einem unbefangenen Betrachter vermitteln, unselbständiger Bestandteil des Hauptzuges der Anbaustraße sein, in die sie einmündet und auf die sie ausschließlich angewiesen ist.VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 2 S 554/90 vom 12.03.19921. Macht der Antragsteller von einer von seinem Antrag abweichenden Entwässerungsgenehmigung Gebrauch, so kann darin eine konkludente Zustimmung zu der erteilten modifizierenden Genehmigung liegen, die auch zu einer Erledigung der Hauptsache eines die ursprünglich beantragte Genehmigung betreffenden Verwaltungsrechtsstreits führen kann.
2. Die Aufrechterhaltung des Klageabweisungsantrags trotz Erledigung der Hauptsache ist nur dann zulässig, wenn der Beklagte daran ein dem Fortsetzungsfeststellungsinteresse entsprechendes berechtigtes Interesse hat. Dafür genügt die abstrakte Möglichkeit nicht, daß eine zwischen den Beteiligten streitige Rechtsfrage auch künftig eine Rolle spielen kann.OVG-RHEINLAND-PFALZ – Urteil, 6 A 10310/03.OVG vom 10.06.2003Vor dem In-Kraft-Treten des Flurbereinigungsgesetzes konnten im Rahmen eines Verfahrens nach der Reichsumlegungsordnung Wege für den öffentlichen Verkehr ausgewiesen und damit gewidmet werden (im Anschluss an Urteil des 1. Senats vom 18. Juni 1970 (AS 11, 386 [388]).
Weitere Begriffeklassifizierte Straße UrteileKlassenstärke UrteileKlassenrichtwert UrteileKlassenkonferenz UrteileKlassenfahrt Urteileklassifizierte Straße,Klassifizierung der Straßen nach DDR-Straßenrecht UrteileKlassifizierung eines Gewässers als Triebwerkskanal UrteileKlauselerteilung UrteileKlauselkontrolle UrteileKlauselverfahren UrteileNachrichten zum Thema20 Jahre "Straße der Romanik“: Wissenschaftler und Touristiker diskutieren Kulturstraßen als Konzept (06.11.2013, 12:10)20 Jahre besteht die „Straße der Romanik“ in Sachsen-Anhalt. Zum Abschluss des Jubiläumsjahres findet vom 14. bis 17. November im Ständehaus Merseburg die internationale Tagung „Kulturstraßen als Konzept“ statt. Vertreter aus Wissenschaft und...Von der Berger Straße über die Buchmesse nach Indien: Veranstaltungsreihe Campus+ der FH Frankfurt (08.10.2013, 11:10)Musik, Theater und Kunst bei der Veranstaltungsreihe Campus+ der FH FrankfurtVon Oktober 2013 bis Januar 2014 lädt die Initiative Campus+ der Fachhochschule Frankfurt am Main (FH FFM) wieder in der Regel mittwochs in der Mittagszeit bei freiem...NEU e.V. und DBFZ eröffnen Innovationszentrum für Bioenergie an der Torgauer Straße (16.09.2013, 19:10)Mit der Enthüllung des offiziellen Logos haben das Netzwerk Energie & Umwelt e.V. und das Deutsche Biomasseforschungszentrum (DBFZ) am 16. September die Einweihung des Innovationszentrums für Bioenergie vorgenommen. Damit wurde der Grundstein für...Nicht jede Straße muss gestreut werden (21.12.2012, 10:42)Coburg/Berlin (DAV). Landkreise müssen nicht jede Straße streuen. Daher müssen Autofahrer etwa auf nächtlichen Kreisstraßen außerhalb geschlossener Ortschaften besondere Vorsicht walten lassen. Darüber informiert die Arbeitsgemeinschaft...Neue Scheinwerfer für mehr Sicherheit auf der Straße (09.08.2012, 10:10)Forschungsprojekt bringt Laserdioden in FahrzeugscheinwerferAutounfälle sind in der Dunkelheit und bei schlechten Sichtverhältnissen besonders häufig und oft fatal. Eine Forschergruppe am Institut für Produktentwicklung und Gerätebau (IPeG) der..."Richtungsweisendes Projekt" ausgezeichnet: Forschen für weniger Verkehr auf Straße und Schiene (22.02.2012, 01:10)Erfolg auch für Forschungspartner BIBA: OHB Teledata erhält "preis umwelt unternehmen: Nordwest" für gemeinsames Projekt "INWEST – Intelligente Wechselbrückensteuerung".Fahrzeuge noch besser auslasten, die Routen im Güterverkehr optimieren und...Wenn Facebook-Nutzer auf die Straße gehen… (13.07.2011, 13:10)Griechischer Gastwissenschaftler erforscht wie Soziale Netzwerke Normalbürger zu politischen Aktivisten machen – virtuell und in der realen WeltOb ein Button mit der Aufschrift „Atomkraft – Nein, Danke!“ auf dem eigenen Profilbild oder eine rote...Mehr Komfort, Sicherheit und Energieeffizienz – im Auto und auf der Straße (26.05.2011, 15:10)Das Automobil von morgen ist leicht und sicher, geräuscharm, emissionsneutral, energieeffizient und bezahlbar; es lässt sich leicht bedienen und findet einen schnellen Weg zum Ziel. Diese Vision zu verwirklichen, daran arbeiten Forscher am...Vom Pfannkuchenverkauf auf der Straße zum eigenen Unternehmen in der Metallindustrie (24.05.2011, 15:10)Mit acht Jahren verkaufte Min He gemeinsam mit ihrer Großmutter auf den Straßen ihrer chinesischen Heimatstadt Zhenjiang Pfannkuchen. Im Mai 2011 war sie Gast beim Entrepreneurs Talk an der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften. Hier...Autos schneller auf die Straße bringen (01.02.2011, 15:00)Kürzere Bearbeitungszeiten, beschleunigte Logistikprozesse und neue Technologien stehen auf der Agenda der Autohersteller. Eine neuartige Software soll Unternehmen beim Umsetzen der Aufgaben unterstützen und helfen, Entwicklungszeiten und -kosten...
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 § 242
 § 125
 § 45
 § 45
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