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Timestamp: 2019-01-17 07:39:08+00:00

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Aktuelle Fassung des Erlasses: gestützt auf Artikel 8 Buchstabe g des Gesundheitsgesetzes vom 20. Oktober - PDF
Aktuelle Fassung des Erlasses: gestützt auf Artikel 8 Buchstabe g des Gesundheitsgesetzes vom 20. Oktober
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1 Taxordnung des Kantonsspitals 1 vom 6. November Aktuelle Fassung des Erlasses: Der Regierungsrat des Kantons Obwalden, gestützt auf Artikel 8 Buchstabe g des Gesundheitsgesetzes vom 20. Oktober , genehmigt folgende Taxordnung: 4 I. Allgemeine Bestimmungen Art. 1 Geltungsbereich Diese Taxordnung gilt für das Kantonsspital. 5 Art. 2 Vereinbarungen 1 Die Taxen für stationäre Patienten der allgemeinen Abteilung und für ambulante Patienten, die bei einer der folgenden Versicherungen versichert sind, werden durch Vertrag geregelt: a. anerkannte Krankenkassen 6 ; d. Eidgenössische Invalidenversicherung 10. b. Schweizerische Unfallversicherungsanstalt 7 und andere durch das Bundesgesetz über die Unfallversicherung zugelassene Versicherer 8, c. Eidgenössische Militärversicherung 9 ; 2 Nichtversicherte Patienten, für welche eine Fürsorgebehörde für die Kosten aufkommt, werden den Patienten anerkannter Krankenkassen nach Absatz 1 Buchstabe a gleichgestellt. Art. 3 Patienten a. Steuerlicher Wohnsitz Für die Taxen werden unterschieden: a. Personen mit steuerlichem Wohnsitz im Kanton Obwalden (Kantonseinwohner); b. Personen mit steuerlichem Wohnsitz in andern Kantonen und Schweizer Bürger mit steuerlichem Wohnsitz im Ausland (Nichtkantonseinwohner); c. übrige Personen mit steuerlichem Wohnsitz im Ausland (Ausländer). Art b. Säuglinge Die Abgeltung der Kosten für gesunde Säuglinge ist in der Taxe der Mutter inbegriffen. Art. 5 c. Stationäre und ambulante Patienten Als stationärer Patient gilt, wer sich länger als 24 Stunden im Spital aufhält. Patienten, die sich weniger als 24 Stunden im Spital aufhalten, gelten als ambulante Patienten.
2 Art. 6 d. Privatpatienten 1 Patienten, welche die Behandlung durch einen Chefarzt, einen leitenden Arzt oder deren Stellvertreter verlangen, gelten als Privatpatienten. 2 Stationäre Privatpatienten werden in einem Einerzimmer (privat) oder in einem Zweierzimmer (halbprivat) untergebracht. Art. 7 Zahlung 1 Die Rechnung ist innert 30 Tagen zu begleichen. Nach Ablauf dieser Frist wird ein marktüblicher Verzugszins und der Ersatz der Selbstkosten für die Zahlungsaufforderung verlangt. 2 Wird die Rechnung trotz zweimaliger Aufforderung nicht beglichen, so wird die Forderung durch die Spitalverwaltung auf dem Rechtsweg geltend gemacht. 3 Mangelhafte oder fehlerhafte Rechnungen sind innert 30 Tagen an die Spitalverwaltung zurückzusenden. 4 Bei unverschuldeten Zahlungsschwierigkeiten kann die Spitalverwaltung Zahlungserleichterungen gewähren. II. Kostengutsprache und Kostenvorschuss Art. 8 Stationäre Patienten a. Kostengutsprache 2 Wird die Kostengutsprache nicht rechtzeitig beigebracht oder lehnt der 1 Stationäre Patienten, für deren Kosten eine Krankenkasse, eine andere Versicherung oder eine Fürsorgebehörde aufkommt, haben beim Eintritt, spätestens aber bis zum fünften Aufenthaltstag eine Kostengutsprache beizubringen. Kostenträger nachträglich eine volle Übernahme der Kosten ab, so gilt der Patient als Selbstzahler. Art. 9 b. Kostenvorschuss 1 Selbstzahler haben den von der Spitalverwaltung festgesetzten Kostenvorschuss zu leisten, der die voraussichtlichen Kosten deckt, in der Regel aber für wenigstens zehn Tage Aufenthalt ausreicht. 2 Bei Wahleintritt ist der Kostenvorschuss spätestens am Eintrittstag zu leisten. Art. 10 Ambulante Patienten Ambulante Patienten haben auf Verlangen der Spitalverwaltung eine Kostengutsprache beizubringen oder einen Kostenvorschuss zu leisten. III. Taxen Art Grundsatz 1 Für stationäre Patienten erhebt das Spital: a. Tagestaxen oder Fallpreispauschalen, b. Taxen für besondere Leistungen.
3 2 Die Tagestaxen oder Fallpreispauschalen werden nach den im Anhang zu dieser Taxordnung festgesetzten Ansätzen erhoben. Art. 12 Ein- und Austritt Für den Ein- und den Austrittstag ist die volle Tagestaxe zu entrichten. Art. 13 Urlaub Wird dem Patienten vom Arzt ein Urlaub bewilligt, so wird für den Tag des Weggangs und den Tag der Rückkehr die volle Tagestaxe erhoben. Art. 14 Taxen für besondere Leistungen a. allgemeine Abteilung 1 Die in den Tagestaxen oder Fallpreispauschalen nicht inbegriffenen Leistungen bei der allgemeinen Abteilung werden vertraglich mit den Krankenversicherern geregelt Den Ausländern werden die Honorare von Beleg- und Konsiliarärzten, Implantate sowie die externen Untersuchungen und Behandlungen zusätzlich in Rechnung gestellt. 14 Art b. Privatabteilung 1 Die Taxen für die Leistungen in der Privat- und Halbprivatabteilung setzen sich zusammen aus der Grundtaxe, dem Entgelt für die Spitalleistungen und den Honoraren für die ärztlichen Leistungen (Einzelleistungstarifierung). 2 Die Leistungen für persönliche Bedürfnisse, Verrichtungen bei Sterbefällen sowie bei besondern administrativen Umtrieben werden zusätzlich in Rechnung gestellt. 3 Mit den Krankenversicherern können Fallpreispauschalen vereinbart werden. 4 Die zusätzlichen Leistungen werden nach vereinbarten Tarifen verrechnet; für die ärztlichen Leistungen gelten die vertraglichen Zuschlagssätze. Sind keine Tarife vorhanden, so kommen die spitalintern festgesetzten Ansätze zur Anwendung. Art. 16 c. Übertritte Patienten der allgemeinen Abteilung, die in die Privatabteilung übertreten, haben für die Zeit des Aufenthalts in der allgemeinen Abteilung die Taxen für besondere Leistungen gemäss Art. 15 dieser Taxordnung zu entrichten Art. 17 d. Ambulante Patienten 1 Für ambulante Patienten gilt die Einzelleistungsverrechnung. 2 Die Ansätze und Tarife für Kantonseinwohner von anerkannten Krankenkassen richten sich nach dem Vertrag mit den Krankenversicherern Art. 18 Selbstkosten Für Leistungen, die nicht tarifiert sind, werden die Selbstkosten in Rechnung gestellt. Diese können nach pauschalierten Ansätzen erhoben werden.
4 IV. Übergangs- und Schlussbestimmungen Art. 19 Aufhebung bisherigen Rechts Die dieser Taxordnung widersprechenden Bestimmungen werden aufgehoben, insbesondere: a. der Regierungsratsbeschluss über die Verpflegungskosten und Nebenleistungen im Kantonsspital vom 20. Dezember , b. der Regierungsratsbeschluss über die Festsetzung der Kostgelder für die Insassen des kantonalen Bürgerheimes (Pflege- und Altersheim) vom 29. September , c. der Regierungsratsbeschluss über die Taxen für das Kantonsspital sowie das kantonale Pflege- und Altersheim vom 14. November Art. 20 Inkrafttreten Diese Taxordnung tritt ab 1. Januar 1991 in Kraft. Anhang A 21 Taxordnung 2005 des Kantonsspitals 0 Ambulante Leistungen* Fr. Die Taxen im Kantonsspital und der Psychiatrie betragen je nach Abteilung und Tarifgruppe: 00 Krankenkassen Wohnsitz Kanton Obwalden und übrige Schweiz 0.89 * Einzelleistungsverrechnung Taxpunktwert nach TARMED 1 Akutsomatische Klinik 11 Allgemeine Abteilung Fr. 111 Krankenkassen Wohnsitz Kanton Obwalden Wohnsitz übrige Schweiz UV/IV/MV Selbstzahlerinnen/Selbstzahler Fallpauschale Zusätzlich werden verrechnet: Medikamente und Verbandstoffe und übrige Materialien, die nach Hause mitgegeben werden; Primärkrankentransporte. 2 Zusätzlich werden verrechnet: Implantate, Medikamente, Verbandstoffe und übrige Materialien, die nach Hause mitgegeben werden; Primärkrankentransporte; Tagestaxen IPS. 3 Fallpauschale AP-DRG Basispreis bei Fallgewicht 1,0. Zusätzliche Verrechnungen gemäss Vertrag MTK.
5 12 Halbprivate Abteilung* Fr. 121 Krankenkassen Wohnsitz Kanton Obwalden 392. Wohnsitz übrige Schweiz Selbstzahlerinnen/Selbstzahler mit Wohnsitz Schweiz Selbstzahlerinnen/Selbstzahler mit Wohnsitz Ausland 600. * Der Kantonsanteil (Sockelbeitrag) beträgt maximal Fr Private Abteilung* Fr. 131 Krankenkassen Wohnsitz Kanton Obwalden 507. Wohnsitz übrige Schweiz Selbstzahlerinnen/Selbstzahler mit Wohnsitz Schweiz Selbstzahlerinnen/Selbstzahler mit Wohnsitz Ausland 650. * 21 Allgemeine Abteilung Fr. Der Kantonsanteil (Sockelbeitrag) beträgt maximal Fr Psychiatrische Klinik Obwalden und Nidwalden (PONS) 211 Krankenkassen Wohnsitz Kanton Obwalden und Nidwalden Wohnsitz übrige Schweiz UV/IV/MV Selbstzahlerinnen/Selbstzahler mit Wohnsitz Schweiz Selbstzahlerinnen/Selbstzahler mit Wohnsitz Ausland Zusätzlich werden verrechnet: Medikamente, Verbandstoffe und übrige Materialien, die nach Hause mitgegeben werden; Primärkrankentransporte. 2 Zusätzlich werden verrechnet: Primärkrankentransporte. 3 Zusätzlich werden verrechnet: Sämtliche Behandlungskosten, Nebenleistungen und Arzthonorare. Als Selbstzahler gelten Patienten, deren Behandlung nicht einer Pflichtleistung gemäss KVG entspricht. 4 Zusätzlich werden verrechnet: Sämtliche Behandlungskosten, Nebenleistungen und Arzthonorare. 22 Halbprivate Abteilung* Fr. 221 Krankenkassen Wohnsitz Kanton Obwalden 392. Wohnsitz übrige Schweiz Selbstzahlerinnen/Selbstzahler mit Wohnsitz Schweiz Selbstzahlerinnen/Selbstzahler mit Wohnsitz Ausland 600.
6 * Der Kantonsanteil (Sockelbeitrag) beträgt Fr (100 % von Fr ). 23 Private Abteilung* Fr. 231 Krankenkassen Wohnsitz Kanton Obwalden 507. Wohnsitz übrige Schweiz Selbstzahlerinnen/Selbstzahler mit Wohnsitz Schweiz Selbstzahlerinnen/Selbstzahler mit Wohnsitz Ausland 650. * Der Kantonsanteil (Sockelbeitrag) beträgt Fr (100 % von Fr ). 1 Geändert durch Nachtrag vom 18. Dezember LB XXI, 131; geändert durch Nachtrag vom 12. November 1991, in Kraft seit 1. Januar 1992 (LB XXI, 329), Nachtrag vom 22. Dezember 1992, in Kraft seit 1. Januar 1993 (LB XXII, 176), Nachtrag vom 18. Oktober 1993, in Kraft seit 1. Januar 1994 (LB XXII, 346), Nachtrag vom 15. November 1994, in Kraft seit 1. Januar 1995 (LB XXIII, 288), Nachtrag vom 18. Dezember 1995, in Kraft seit 1. Januar 1996 (LB XXIII, 453), Nachtrag vom 25. Juni 1996, in Kraft seit 1. Januar 1997 (LB XXIV, 49), Nachtrag vom 9. Dezember 1997, in Kraft seit 1. Januar 1998 (LB XXIV, 439), Nachtrag vom 1. Dezember 1998, in Kraft seit 1. Januar 1999 (LB XXV, 161), Nachtrag vom 29. Juni 1999, in Kraft seit 1. Juli 1999 (LB XXV, 313), Nachtrag vom 16. November 1999, in Kraft seit 1. Januar 2000 (LB XXV, 360), Nachtrag vom 11. November 2003, in Kraft rückwirkend seit 1. Januar 2003 (ABl 2003, 1340), Nachtrag vom 6. Januar 2004, in Kraft rückwirkend seit 1. Januar 2004 (ABl 2004, 43), Nachtrag vom 17. Februar 2004, in Kraft rückwirkend seit 1. Januar 2004 (ABl 2004, 199), und Nachtrag vom 28. Juni 2005, in Kraft seit 1. Juli 2005 (ABl 2005, 877) Ingress geändert durch Nachtrag vom 11. November Geändert durch Nachtrag vom 18. Dezember vgl. Art. 3 und 4 KVG, SR Art. 58 und 61 ff. UVG, SR Art. 58 und 68 ff. UVG, SR vgl. MVG, SR vgl. IVG, SR Fassung gemäss Nachtrag vom 11. November Fassung gemäss Nachtrag vom 11. November Geändert durch Nachtrag vom 11. November Geändert durch Nachtrag vom 29. Juni Fassung gemäss Nachtrag vom 29. Juni Geändert durch Nachtrag vom 11. November Aufgehoben durch Nachtrag vom 28. Juni LB XI, 284, XIV, 7, sowie XIX, 274 und LB XII, 255, XIV, 10, sowie XIX, 274 und LB XX, Fassung gemäss Nachtrag vom 28. Juni 2005

References: Art. 1
 Art. 2
 Art. 3
 Art. 5
 Art. 6
 Art. 7
 Art. 8
 Art. 9
 Art. 10
 Art. 12
 Art. 13
 Art. 14
 Art. 16
 Art. 15
 Art. 17
 Art. 18
 Art. 19
 Art. 20
 Art. 3
 Art. 58
 Art. 58