Source: http://fh-ottersberg.de/studium/theaterpaedagogik/bewerbung/zulassungsordnung_ts.php
Timestamp: 2017-09-26 12:56:58+00:00

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zulassungsordnung_ts
§ 1 Zulassung zum Studium
1.1 Zulassungsausschuss
Zuständig für Vorauswahl, Zulassungsverfahren und die Entscheidung über den Zulassungsantrag ist der Zulassungsausschuss. Die Mitglieder des Zulassungsausschusses werden von der Studiengangsleitung vorgeschlagen und vom Senat für die Dauer von zwei Jahren bestätigt. Dem Ausschuss gehören mindestens drei nach § 7 der Bachelor-Prüfungsordnung prüfungsberechtigte Lehrende sowie, mit beratender Stimme, ein_e Vertreter_in der Studierendengruppe des Studiengangs TS an. Zur Ausführung seiner Aufgaben kann der Zulassungsausschuss Prüfungsteams hinzuziehen, denen jeweils mindestens zwei nach § 7 der Prüfungsordnung prüfungsberechtigte und fachlich zuständige Lehrende angehören.
Gesetzliche Grundlage der Zulassung zum Studium an der HKS Ottersberg ist § 18 des Niedersächsischen Hochschulgesetz (NHG) in der Fassung vom 15. 12. 2015.
Die Allgemeine Hochschulreife, die fachgebundene Hochschulreife, die Fachhochschulreife oder eine von dem für die Schulen zuständigen Ministerium allgemein oder für bestimmte Studiengänge als gleichwertig anerkannte Vorbildung, eine berufliche Vorbildung nach § 18 Absatz 4 (NHG);
Die Hochschule für Künste im Sozialen, Ottersberg, hält besonders Bewerberinnen und Bewerber aus den Berufsgruppen Gestaltung, Kunsthandwerk, Darstellung, Pflege und Soziales für geeignet.
Bewerberinnen und Bewerber mit nichtdeutschen Bildungsnachweisen müssen eine gleichwertige Qualifikation sowie den Nachweis ausreichender Deutschkenntnisse gemäß § 18, Absatz 10 (NHG) vorweisen.
Bewerberinnen und Bewerber mit nichtdeutschen Bildungsnachweisen müssen eine gem. § 18 NHG gleichwertige Qualifikation sowie den Nachweis ausreichender Deutschkenntnisse gemäß Ziffer 7. vorweisen.
§ 2 Künstlerische Begabung
Die Künstlerische Begabung wird durch Bestehen der Aufnahmeprüfung (siehe § 6.2) nachgewiesen.
§ 3 Persönliche und soziale Kompetenzen
Neben der künstlerischen Befähigung prüft der Zulassungsausschuss auch die persönliche und soziale Eignung.
§ 4 Nachweis überragender künstlerischer Befähigung
Bei Nachweis überragender künstlerischer Befähigung im Sinne des NHG § 18 kann von den Voraussetzungen unter § 1. abgesehen werden. Die überragend künstlerische Befähigung muss im Rahmen der Aufnahmeprüfung (siehe § 6) nachgewiesen werden. Die bestandene Prüfung ersetzt dann die Hochschulzugangsberechtigung für den Studiengang “Theater im Sozialen. Theaterpädagogik B.A. (TS)”.
Nachweis von Grunderfahrungen im sozialen Bereich von in der Regel 160 Stunden Dauer oder einer entsprechenden Berufsausbildung.
6.1 Feststellung der Zugangsvoraussetzungen
Das Immatrikulationsamt prüft die eingegangenen Bewerbungsunterlagen und sorgt für die die technische Abwicklung des Verfahrens. Der Zulassungsausschuss stellt für jede Bewerberin/jeden Bewerber fest, ob die Zugangsvoraussetzungen erfüllt sind.
6.2 Aufnahmeprüfung und Aufnahmegespräch
Das Zulassungsverfahren besteht im Weiteren aus:
· einer Aufnahmeprüfung,die ein Vorsprechen, darstellerische Übungen und Regieaufgaben umfasst
· einem abschliessenden Aufnahmegesprächzu Motivation und Eignung.
Über die Ergebnisse der Aufnahmeprüfung und des Aufnahmegesprächs wird Protokoll geführt. In dem Protokoll müssen die Namen der Mitglieder der Zulassungsausschusses, der Prüfenden sowie der Name der Bewerberin/ des Bewerbers; Ort, Datum und Uhrzeit der Prüfung, die Beurteilungen, das Abstimmungsergebnis sowie ggf. die Begründung für eine Ablehnung enthalten sein. Das Protokoll ist von der Vorsitzenden/ dem Vorsitzenden desPrüfungsteams und von der Protokollführerin/ dem Protokollführer zu unterzeichnen.
§ 7 Weitere Voraussetzungen
Sofern ein Sprachnachweis in der erwünschten Form nicht vorgelegt werden kann, entscheidet das Prüfungsteam nach einem persönlichen Gespräch mit der Bewerberin/dem Bewerber über die Aufnahme. In diesem Fall muss von der Bewerberin/dem Bewerber der entsprechende Nachweis innerhalb eines Semesters nachgereicht werden.
§ 8 Nichtbestehen / Wiederholen der Aufnahmeprüfung
8.1 Bei Nichtbestehen kann die Prüfung zweimal wiederholt werden, es sei denn, dasPrüfungsteam befürwortet eine Wiederholung nicht.
8.2 Wenn der Zulassungsausschuss eine mangelnde künstlerische, persönliche oder soziale Eignung feststellt, gilt ein Zulassungsantrag als abgelehnt und der/die Bewerber_in erhalten einen entsprechenden schriftlichen Bescheid.
8.3 Sollte die Bewerberin/der Bewerber weiterhin Interesse an einem Studium an der HKS Ottersberg haben, so muss sie/er sich mit den vollständigen Unterlagen erneut bewerben. In diesem Fall muss das gesamte Zulassungsverfahren wiederholt werden.
8.4 Eine Aufnahme unter Vorbehalt darf nur erteilt werden, wenn Zulassungsvoraussetzungen fehlen (z. B. Arbeits-/ Praktikanachweise, Beglaubigungsvermerke, Nachweis der Deutschkenntnisse bei ausländischen Berwerberinnen/ Bewerbern). Es muss gewährleistet sein, dass die Formalien zum Studienbeginn eingereicht werden können.
8.5. Beim Fehlen der Hochschulzugangsberechtigung und dem Fehlen der überragenden künstlerischen Befähigungkann kein Studienplatz vergeben werden.
§ 9 Auswahl- und Nachrückverfahren
9.1 Übersteigt die Zahl der Bewerberinnen/Bewerber, die die Zulassungsvoraussetzungen nach § 1,2 erfüllen, die vorhandenen Kapazitäten, entscheidet ein hochschuleigenes Auswahlverfahren.
9.2 Bewerberinnen und Bewerber, die aufgrund dieses Verfahren nicht zugelassen werden können, erhalten einen diesbezüglichen Bescheid mit der Aufforderung einer schriftlichen Erklärung, ob derZulassungsantrag im Falle eines Nachrückverfahrens aufrecht erhalten wird.
Diese Zulassungsordnung tritt am 11.07.2017 in Kraft und löst die bisherige (01.01.2012) ab (gemäß Beschluss des Senats vom 05.07.2017).

References: § 1
 § 7
 § 7
 § 18
 § 18
 § 18
 § 18

§ 2
 § 6

§ 3

§ 4
 § 18
 § 1
 § 6

§ 7

§ 8

§ 9
 § 1