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Timestamp: 2018-02-21 11:17:06+00:00

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8. Baulärm als Beeinträchtigung des Wohlbefindens? : Baulärm und Sozialadäquanz
8. Baulärm als Beeintr...
Die Autorin beschäftigt sich mit der Problematik Baulärm. Sie stellt übersichtlich die Probleme dar, die sich aus der momentanen Gesetzes- und Rechtsprechungslage ergeben, und arbeitet heraus, wie willkürlich Gerichte gleiche Sachverhalte unterschiedlich behandeln. Auf Basis Ihrer Untersuchung unterbreitet sie einen Gesetzesvorschlag, der für dauerhafte Klarheit bei der Behandlung von Baulärm sorgen soll und somit für alle Beteiligten Rechtssicherheit schafft.
9783653960624
http://dx.doi.org/10.3726/978-3-653-06590-9
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2016. XXVIII, 282 S., 6 s/w Abb., 4 Tab.
8. Baulärm als Beeinträchtigung des Wohlbefindens?
Durch die politische wie die juristische und auch die psychoakustische Diskussion zieht sich wie ein roter Faden eine Kernbegründung für Abwehrmaßnahmen, Miet- oder Pachtminderungs- bzw. sonstige Entschädigungsansprüche: Durch den zu erduldenden Baulärm werde in unzumutbarer Weise das Ruhe- und Erholungsbedürfnis der Betroffenen gestört. Dies drücke sich aus in körperlichen Beeinträchtigungen, die von Schlaf- über Herz-Rhythmus-Störungen, von Angst- zu Migränezuständen oder auch Konzentrationsverlust bis hin zu einer reinen Belästigung reichen. Zudem liege im Rahmen von Miet- oder Pachtverhältnissen oftmals durch Baulärm-Einwirkung ein Mangel der Mietsache vor, der gem. § 536 BGB zu einem Mietminderungsrecht führe368.
In der Debatte um die Auswirkungen von Baulärm auf die Gesundheit und das Wohlbefinden von Menschen369 wird dabei als Faustregel ein Schwellenwert für den Übergang zu einer Gefährdung der Gesundheit von etwa 70 dB (A) bei Tag angenommen370. Dieser Wert korrespondiert allerdings nicht mit den Vorgaben der Sachverständigen im Rahmen der Beschlussfassung zur Novellierung des § 325 StGB a.F., wonach eine Lärmschwerhörigkeit erst bei Dauerschallpegeln von 80 dB (A) und mehr auftreten könne371 – wobei die Betonung auf „Dauer“ liegt, während Bauarbeiten jeweils nur relativ kurze Zeitintervalle – auch bei länger dauernden Baustellen – höherer Lärmbelastung ausfüllen. Ebenso kann es nur bei Lärm, dem Menschen auf längere Dauer ausgesetzt sind, zu psycho-physiologischen Gesundheitsst...
2. Baulärm und Bauwirklichkeit
2.1 Prognose-Problem
2.2 Grundwissen: Bauarbeiten sind mit Geräuschentwicklung verbunden
2.3 Behörden- und Gerichtsbefassung mit Baulärm
2.4 Hauptstreitgebiete: Entschädigungen – Mietminderungen – Baueinstellungen
2.5 Problembereich: „Tatrichterliche Wertung“ – fehlende Objektivierbarkeit
2.6 Problem: Lärmsummationen – Lärmkumulationen
2.7 Lösungsweg: Sozialadäquanz?
2.8 Keine Berücksichtigung von Reisemängeln durch Baulärm
3. Die Sozialadäquanz als Rechtskorrektiv
3.1 § 22 Abs. 1a BImSchG: Ein Ansatz zur Lösung?
3.2 Sonstige Ansatzmöglichkeiten: Bauen als conditio sine qua non für Kultur?
3.3 Ansatz: §§ 536 Abs. 1a i.V.m. 555 b) Nr. 1 BGB? (Energetische Modernisierung)
4. Ausgangsüberlegungen: Lärm und dessen Regelung
4.1 Lärm: Definitionen
4.2 Lärm hat viele Erscheinungsformen
4.3 Kläger, Richter, Rechtssicherheit
4.4 Differenzierung: Permanente bzw. temporäre Belastung
4.5 Unterschiedliche Lärm-Beurteilung und Lärm-Frei-Zeiten?
4.6 Herausforderung für die Wissenschaft
5. Baulärm-Betroffene und Örtlichkeit
5.1 Baulärm-Betroffenheit
5.2 Bau-Nachbarschaft, Baulärm-Örtlichkeit und Bau-Zeit
5.2.1 Bau-Nachbarschaft
5.2.2 Baulärm-Örtlichkeit
5.2.3 Bau-Zeit
6. Baulärm-Schnittmengen
6.1 Streitbeispiele
6.1.1 Der Ausgangsfall: „Wer baut ist laut!“
6.1.2 „Hör“ – Beispiele aus der Baupraxis und Befassung im Bauvertragsrecht
6.2 Baulärm und die Geschichte des „Lärm-Rechts“
6.2.1 Herkunft und Bedeutung des Wortes „Baulärm“
6.2.1.1 Der Wortteil „Bau“
6.2.1.2 Der Wortteil „Lärm“
6.2.1.3 Übersicht zu den wesentlichen Lärm-Einwirkungszeiten
6.2.1.4 Die Sonderstellung des Baulärms
6.2.1.5 Abgrenzung des Begriffs „Baulärm“ vom „Arbeitslärm“
6.2.2 Verwendung des Begriffs in der Baupraxis
6.2.3 Der Begriff im gerichtlichen Sprachgebrauch
6.3 Übersicht zu den wesentlichen „Baulärm-Quellen“
7. Grundlagen zur Regelung des Baulärms
7.1 „Baustelle“ als „nicht genehmigungsbedürftige Anlage“
7.2 Gesetzliche und untergesetzliche Regelungen zum Baulärm
7.2.1 Das Bundes-Immissionsschutzgesetz
7.2.2 Die Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Schutz gegen Baulärm – Geräuschimmissionen – (AVV Baulärm)
7.2.2.1 Rechtliche Bedeutung der AVV Baulärm
7.2.2.2 Der wesentliche Text-Teil der AVV Baulärm
7.2.2.3 Rechtliche Einordnung der AVV Baulärm
7.2.3 Geräte- und Produktsicherheitsgesetz
7.2.4 Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung – 32.BImSchV
7.2.5 § 906 BGB Zuführung unwägbarer Stoffe
7.2.6 § 325a StGB Verursachen von Lärm, Erschütterungen, etc.
7.2.7 § 117 OWiG Unzulässiger Lärm
7.2.8 Arbeitsschutzrechtliche Regelungen
7.3 Sonstige Baulärm-Regelungen
7.3.1 Regelungen der BG BAU
7.3.2 Lärmschutz-Merkblätter
7.4 Am Rande: Bau-Ordnungs- und Baunutzungsrecht
7.4.1 Die Muster-Bauordnung der Bauministerkonferenz (MBO)
7.4.2 Die Bau-Nutzungsverordnung (BauNVO)
7.5 Zusammenfassung und Überblick: Baulärm-Regelungen
9. Unvermeidbarkeit von Baulärm
9.1 Tatsächliche Unvermeidbarkeit
9.2 Wirtschaftliche Unzumutbarkeit (weiterer) Lärmvermeidung
10. Bedeutung der Dauer, Art und Örtlichkeit einer Baustelle
10.1 Kurzzeit-Baustelle
10.2 Langzeit-Baustelle
10.2.1 Linien-Baustelle (Wanderbaustelle)
10.2.2 Groß-Baustelle
11. Baulärm in der Gerichtspraxis
11.1 Hauptstreitbereiche: Mietminderungen, Entschädigungen, Lärmbegrenzung
11.2 Verwaltungsgerichte
11.2.1 Bundesverwaltungsgericht
11.2.1.1 BVerwG Beschluss vom 12.03.1999 – 4 BN 6.99 Langjährige Bauzeit
11.2.1.2 BVerwG Urteil vom 10.07.2012 – 7 A 11/11 U-Bahnbau-Friedrichstraße
11.2.2 Oberverwaltungsgerichte / Verwaltungsgerichtshöfe
11.2.2.1 VGH Baden-Württemberg Urteil vom 07.06.1989 – 5 S 3040/87 Pflegeheim
11.2.2.2 OVG Berlin Beschluss vom 27.03.1996 – 2 S 5/96 Nachtarbeit Potsdamer Platz
11.2.2.3 OVG Sachsen-Anhalt Beschluss vom 13.06.2006 – 2 M 211/06 Abbruch
11.2.2.4 VGH Baden-Württemberg Urteil vom 08.02.2007 – 5 S 2257/05 Stuttgart 21
11.2.2.5 VGH Bayern Urteil vom 24.01.2011 – 22 A 09.40045 u.a. S-Bahn-Strecke
11.2.2.6 VGH München Urteil vom 17.02.2011 – 22 A 09.40060 Stammstrecke 2
11.2.2.7 VGH Hessen Beschluss vom 31.05.2011 – 9 B 1111/11 AVV-Werte
11.2.2.8 VGH Bayern Urteil vom 12.07.2012 – 2 B 12.1211 Rücksichtnahme-Gebot
11.2.2.9 VGH Baden-Württemberg Beschluss vom 05.02.2015 – 10 S 2471/14 AVV
11.2.3 Verwaltungsgerichte
11.2.3.1 VG München Beschluss vom 27.03.2013 – M 8 SN 13.623 Baugenehmigung
11.2.3.2 VG Gelsenkirchen Urteil vom 02.02.2012 – 5 K 3830/08 Abbrucharbeiten
11.3 Zivilgerichte
11.3.1 Bundesgerichtshof
11.3.1.1 BGH Urteil vom 22.11.1979 – III ZR 100/78 Straßenbaulärm
11.3.1.2 BGH Urteil vom 10.07.1987 – V ZR 236 / 85 Lastwagenlärm
11.3.1.3 BGH Urteil vom 08.07.1988 – V ZR 45/87 Zumutbarkeitsbestimmung
11.3.1.4 BGH Urteil vom 23.03.1990 – V ZR 58/89 Volksfestlärm
11.3.1.5 BGH Urteil vom 20.11.1992 – V ZR 82/91 Froschteichurteil
11.3.1.6 BGH Urteil vom 05.02.1993 – V ZR 62/91 Jugendzeltplatz
11.3.1.7 BGH Urteil vom 05.03.1993 – V ZR 87/91 Kurzzeit-Beeinträchtigung
11.3.1.8 BGH Urteil vom 06.07.2001 – V ZR 246/00 Priorität Hammerschlagwerk
11.3.1.9 BGH Urteil vom 16.05.2005 – XII ZR 268/01 Nachbarbaumaßnahme
11.3.1.10 BGH Urteil vom 27.10.2006 – V ZR 2/06 Zugverkehrslärm
11.3.1.11 BGH Urteil vom 30.10.2009 – V ZR 17/09 City-Tunnel Leipzig
11.3.1.12 BGH Urteil vom 10.02.2010 – VIII ZR 343/08 Zeugenaussage
11.3.1.13 BGH Urteil vom 19.12.2012 – VIII ZR 152/12 Straßenumleitung
11.3.1.14 BGH Urteil vom 29.04.2015 – VIII ZR 197/14 Bolzplatz Schule
11.3.2 Bayer. Oberstes Landesgericht Rechtsentsch. v. 04.02.1987 – RE-Miet 2/86
11.3.3 Oberlandesgerichte / Kammergericht Berlin
11.3.3.1 OLG München Urteil vom 26.03.1993 – 21 U 6002/92 Umsatzeinbuße
11.3.3.2 KG Berlin Urteil vom 08.04.1999 – 8 U 5397/97 Gewerbemietminderung
11.3.3.3 OLG Karlsruhe Urteil vom 19.10.2000 – 19 U 24/00 Umsatzausfall
11.3.3.4 OLG Frankfurt a.M. Urteil vom 17.05.2002 – 25 U 311/98 Beweis für Lärm
11.3.3.5 KG Berlin Urteil vom 03.06.2002 – 8 U 74/01 Baulärm-Kenntnis / Minderung
11.3.3.6 OLG Düsseldorf Urteil vom 11.03.2008 – 24 U 152/07 Temporärer Baulärm
11.3.3.7 OLG München Urteil vom 18.09.2008 – 23 U 2648/08 Bahnbaulärm
11.3.4 Landgerichte
11.3.4.1 LG Kassel Urteil vom 24.05.1989 – 1 S 805/88 Mietminderung Gleisbauarbeit
11.3.4.2 LG Konstanz Urteil vom 22.06.1990 – 1 S 72/90 Bauarbeit-Unterlassung Hotel
11.3.4.3 LG Hamburg Urteil vom 03.12.1998 – 327 S 97/98 Ersatzanspruch Vermieter
11.3.4.4 LG Hamburg Urteil vom 05.07.2001 – 333 S 13/01 Elbtunnel Zeugenangaben
11.3.4.5 LG Lüneburg Beschluss vom 20.01.2003 – 6 S 114/02 Kenntnis Bauarbeiten
11.3.4.6 LG Leipzig Urteil vom 08.06.2005 – 03 O 4016/04 Seniorenheim Innenstadt
11.3.4.7 LG München I Urteil vom 21.04.2006 – 27 O 22999/04 Entfernung
11.3.4.8 LG Frankfurt a.M. Urteil vom 06.03.2007 – 2–17 S 113/06 Mietminderung
11.3.4.9 LG Potsdam Urteil vom 19.04.2007 – 3 S 108/06 Zeugen statt Messung
11.3.4.10 LG Heidelberg Urteil vom 26.02.2010 – 5 S 95/09 Umgebungsänderung
11.3.4.11 LG Gießen Urteil vom 15.12.2010 – 1 S 210/10 Baulücke / Zukunft
11.3.4.12 LG Berlin Urteil vom 27.09.2011 – 63 S 641/10 Baulärm-Kenntnis
11.3.4.13 LG Berlin Urteil vom 10.02.2012 – 63 S 206/11 Nacht- / Sonntagarbeit
11.3.4.14 LG Berlin Urteil vom 11.03.2013 – 67 S 465/12 Nachteilige Veränderung
11.3.4.15 LG Berlin Urteil vom 26.09.2013 – 67 S 251/13 Entkernungsarbeiten
11.3.4.16 LG Berlin Beschluss vom 27.02.2014 – 67 S 476/13 Bau-Lärm = Miet-Mangel
11.3.5 Amtsgerichte
11.3.5.1 AG Regensburg Urteil vom 16.04.1991 – 4 C 275/91 Abwesenheit
11.3.5.2 AG Frankfurt / Oder Urteil vom 19.11.2002 – 2.7 C 568/02 Sozialadäquanz
11.3.5.3 AG Bad Homburg Urteil vom 07.01.2003 – 2 C 3155/02 Reise-Minderung
11.3.5.4 AG Hamburg-Blankenese Urteil vom 26.02.2003 – 517 C 175/02 Lärmpause
11.3.5.5 AG Berlin-Mitte Urteil vom 19.07.2004 – 20 C 106/04 Mietminderung
11.3.5.6 AG Neuruppin Urteil vom 12.11.2004 – 42 C 263/04 Mietminderung
11.3.5.7 AG Hamburg Urteil vom 06.04.2005 – 46 C 5/04 Mietminderung
11.3.5.8 AG Hamburg Urteil vom 21.12.2005 – 46 C 81/05 Mietminderung
11.3.5.9 AG Charlottenburg Urteil vom 30.08.2007 – 223 C 320/06 Großbaustelle
11.3.5.10 AG Frankfurt a.M. Urteil vom 02.11.2011 – 33 C 2424/11 Großbaustelle
11.4 Kritik an der Baulärm-Rechtsprechung
11.5 Übersicht zu Rechtskonsequenzen de lege lata
12. Technische Nachvollziehbarkeit von Baulärm
12.1 Grundlegendes „Schall-Wissen“
12.2 dB (A) = Dezibel (A) als Maßstab für Messwerte
12.2.1 Herkunft, Bedeutung und Verständnis der Einheit „Dezibel“
12.2.2 Die Bedeutung des „A“ bei der Formel: dB (A)
12.2.3 Energieäquivalenz bei Dauer- und Kurzzeitlärm
12.3 Immissionsgrenzwerte und Immissionsrichtwerte nach der AVV Baulärm
12.4 Unmöglichkeit sicherer „Lärmwert-Bestimmung“ bei Bauarbeiten
12.4.1 Das Verständnis der Rechtsprechung von der Verifizierung des Baulärms
12.4.2 Das Verständnis der Literatur zur Wesentlichkeit von Baulärm
13. Baulärm und Sozialadäquanz
13.1 Die Sozialadäquanz als Rechtskorrektiv
13.1.1 Begriff der Sozialadäquanz
13.1.2 Bedeutung der Sozialadäquanz im Zivil- und Verwaltungsrecht
13.1.2.1 Wortsinn und Definitionen der „Sozialadäquanz“
13.1.2.2 Beispiele für Sozialadäquanz
13.1.2.2.1 Kinderlärm, Sozialadäquanz und § 22 Abs. 1a BImSchG
13.1.2.2.2 Kirchenglocken
13.1.2.2.3 Wertstoff-Container
13.1.2.2.4 Jahrmärkte, Volks- und Stadtfeste (Traditionsveranstaltungen)
13.1.2.2.5 Sportverletzungen
13.1.2.2.6 Landwirtschaftliche Arbeiten
13.1.2.2.7 Feuerwehrsirenen
13.2 Bauen als sozialadäquates Handeln
13.3 Bauen als Befriedigung menschlicher Grundbedürfnisse
13.3.1 Wirtschaftliche Bedeutung des Bauens
13.3.2 Bauvertragliche Regelungen des Baulärms in der VOB
13.3.3 Bauunternehmer ist nicht „Nutzer“ des Baugrundstücks
13.4 „Bauen folgt Bauen!“
13.5 Einschränkungen der Sozialadäquanz
13.5.1 Vermeidbare Baulärm-Erzeugung
13.5.1.1 Abstimmungs- und Rücksichtnahmepflichten
13.5.1.2 Zwischenergebnis
14. Umsetzung der Erkenntnisse aus der Bau- und Rechtspraxis
14.1 Prüfungsmaßstab Grundgesetz
14.1.1 Verfassungsrechte des Bauherrn
14.1.2 Verfassungsrechte der Baulärm-Betroffenen
14.2 Prüfungsmaßstab § 906 BGB
14.2.1 Ortsüblichkeit von Bau- und Rückbauarbeiten?
14.2.1.1 Die Auffassung der Rechtsprechung
14.2.1.2 Die Auffassung der Literatur
14.2.1.3 Eigene Wertung: Bauen ist immer ortsüblich
14.2.2 Zumutbarkeit und Unzumutbarkeit von Baulärm
14.3 Mietminderungsrecht wegen Baulärm-Betroffenheit?
15. Exkurs: Baulärm-Regelungen im Ausland
15.1 Schweiz
15.3 Dänemark und Schweden
15.4 Vereinigtes Königreich Großbritannien
15.5 Niederlande
16. Die „Unregelbarkeit“ des Baulärms
17. Gesetzliche Normierung sozialadäquaten Baulärms?
17.1 Die Abwägung zwischen dem Bau- und Lärmschutzinteresse
17.1.1 Gesicherte Argumente
17.1.1.1 Baulärm-Betroffenheit: Anwesenheit und Zeitraum
17.1.1.2 Keine gesundheitlichen Auswirkungen von Baulärm
17.1.1.3 Keine exakte Messbarkeit von Baulärm möglich
17.1.1.4 Dezibelwerte der AVV Baulärm nicht realistisch
17.1.2 Zwischenergebnis
17.2 Notwendigkeit zur Normierung?
17.3 Erforderlichkeit einer Baulärm-Sozialadäquanz-Regelung?
17.3.1 Baulärm-Duldung wegen Verwirklichung des „Allgemeinen Lebensrisikos“?
17.3.2 Lösung der Problematik über die Rechtsfigur des „Seltenen Ereignisses“?
17.3.3 Baulärm-Duldung aufgrund der Gesetze?
17.3.3.1 Grundsatz: Erlaubtheit von Baulärm
17.3.3.1.1 Voraussetzung: Einhaltung der Ruhezeiten / Erläuterung von Ausnahmen
17.3.3.1.2 Voraussetzung: Einhaltung berufsgenossenschaftlicher Regelungen
17.3.3.1.3 Voraussetzung: Einhaltung Informations- und Kommunikationspflichten
17.3.3.1.4 Voraussetzung: Verwendung von „Stand der Technik“-Maschinen / Geräte
17.3.3.1.5 Voraussetzung: Einräumung von Kontroll-Rechten für Behörden
17.3.3.2 Ausnahme: Einschränkung der Baulärm-Erzeugung
17.3.3.3 Ausnahme: Verbot von Baulärm
17.4 Zwischenergebnis: Neuregelung des Baulärm-Rechts erforderlich
18. Entwicklung von Gesetzes-Vorschlägen
18.1 Privilegierung des Baulärms durch Einfügung eines § 22 Abs. 1 b) BImSchG
18.2 Konkretisierung der Privilegierung durch eine AVV gem. § 48 BImSchG
18.3 Aufhebung des § 66 Abs. 2 BImSchG sowie der AVV Baulärm von 1970
18.4 Neufassung des § 536 BGB: Baulärm stellt keinen Mietmangel dar
19. Zusammenfassung: Realität und Revolution

References: § 536
 § 325
 § 22
 § 906
 § 325
 § 117
 BGH 
 BGH 
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 BGH 
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de lege lata
 § 22
 § 906
 § 22
 § 48
 § 66
 § 536