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Timestamp: 2020-07-04 12:07:41+00:00

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Jugendgerichtsgesetz, §105 JGG, §106 JGG | mit Referenzen
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Jugendgerichtsgesetz (JGG) : Anwendung des sachlichen Strafrechts
(1) Begeht ein Heranwachsender eine Verfehlung, die nach den allgemeinen Vorschriften mit Strafe bedroht ist, so wendet der Richter die für einen Jugendlichen geltenden Vorschriften der §§ 4 bis 8
, 9 Nr. 1
§ 9 Arten § 9 Arten
, §§ 10
und 13 bis 32
§13-§32 §13-§32
entsprechend an, wenn
(2) § 31 Abs. 2 Satz 1, Abs. 3
§ 31 Mehrere Straftaten eines Jugendlichen § 31 Mehrere Straftaten eines Jugendlichen , Abs. 2
ist auch dann anzuwenden, wenn der Heranwachsende wegen eines Teils der Straftaten bereits rechtskräftig nach allgemeinem Strafrecht verurteilt worden ist.
(2) Das Gericht kann anordnen, daß der Verlust der Fähigkeit, öffentliche Ämter zu bekleiden und Rechte aus öffentlichen Wahlen zu erlangen (§ 45 Abs. 1
§ 45 Absehen von der Verfolgung § 45 Absehen von der Verfolgung , Abs. 1
des Strafgesetzbuches), nicht eintritt.
die übrigen Voraussetzungen des § 66
§ 66 Ergänzung rechtskräftiger Entscheidungen bei mehrfacher Verurteilung § 66 Ergänzung rechtskräftiger Entscheidungen bei mehrfacher Verurteilung
Absatz 3 des Strafgesetzbuches erfüllt sind, soweit dieser nicht auf § 66 Absatz 1 Satz 1 Nummer 4
§ 66 Ergänzung rechtskräftiger Entscheidungen bei mehrfacher Verurteilung § 66 Ergänzung rechtskräftiger Entscheidungen bei mehrfacher Verurteilung , Abs. 1
des Strafgesetzbuches verweist, und
(5) Wird neben der Strafe die Anordnung der Sicherungsverwahrung vorbehalten und hat der Verurteilte das siebenundzwanzigste Lebensjahr noch nicht vollendet, so ordnet das Gericht an, dass bereits die Strafe in einer sozialtherapeutischen Einrichtung zu vollziehen ist, es sei denn, dass die Resozialisierung des Täters dadurch nicht besser gefördert werden kann. Diese Anordnung kann auch nachträglich erfolgen. Solange der Vollzug in einer sozialtherapeutischen Einrichtung noch nicht angeordnet oder der Gefangene noch nicht in eine sozialtherapeutische Einrichtung verlegt worden ist, ist darüber jeweils nach sechs Monaten neu zu entscheiden. Für die nachträgliche Anordnung nach Satz 2 ist die Strafvollstreckungskammer zuständig. § 66c Absatz 2 und § 67a Absatz 2 bis 4
§ 67a Unterrichtung bei Freiheitsentzug § 67a Unterrichtung bei Freiheitsentzug , Abs. 2
des Strafgesetzbuches bleiben unberührt.
die Unterbringung des Betroffenen nach § 63
§ 63 Anfechtung § 63 Anfechtung
des Strafgesetzbuches wegen mehrerer solcher Taten angeordnet wurde oder wenn der Betroffene wegen einer oder mehrerer solcher Taten, die er vor der zur Unterbringung nach § 63
des Strafgesetzbuches führenden Tat begangen hat, schon einmal zu einer Freiheitsstrafe von mindestens drei Jahren verurteilt oder in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht worden war und
§ 9 Arten§ 9 Arten
§13-§32§13-§32
§ 31 Mehrere Straftaten eines Jugendlichen§ 31 Mehrere Straftaten eines Jugendlichen, Abs. 2
§ 45 Absehen von der Verfolgung§ 45 Absehen von der Verfolgung, Abs. 1
§ 66 Ergänzung rechtskräftiger Entscheidungen bei mehrfacher Verurteilung§ 66 Ergänzung rechtskräftiger Entscheidungen bei mehrfacher Verurteilung
§ 66 Ergänzung rechtskräftiger Entscheidungen bei mehrfacher Verurteilung§ 66 Ergänzung rechtskräftiger Entscheidungen bei mehrfacher Verurteilung, Abs. 1
§ 67a Unterrichtung bei Freiheitsentzug§ 67a Unterrichtung bei Freiheitsentzug, Abs. 2
§ 63 Anfechtung§ 63 Anfechtung

References: §105
 §106

§ 9
 § 9

§13
 §13
 § 31

§ 31
 § 31

§ 45
 § 45
 § 66

§ 66
 § 66
 § 66

§ 66
 § 66
 § 66
 § 67

§ 67
 § 67
 § 63

§ 63
 § 63
 § 63

§ 9

§13

§ 31

§ 45

§ 66

§ 66

§ 67

§ 63