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Timestamp: 2016-10-27 09:12:47+00:00

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2C_952/2014 (09.07.2015)
2C_952/2014 � � Urteil vom 9. Juli 2015
�Dr. iur. A.________ ist selbst�ndiger Anwalt mit eigener Kanzlei in���Aarau und im Anwaltsregister eingetragen. Lic. iur. B.________ ist���sein angestellter Rechtsanwalt und ebenfalls im Anwaltsregister eingetragen. Von August 2009 bis April 2011 war Rechtsanwalt B.________ als unentgeltlicher Rechtsvertreter von C.________ im Eheschutzverfahren vor dem Gerichtspr�sidium Aarau und dem Obergericht des Kantons Aargau eingesetzt. Mit Verf�gung vom 28. April 2011 gew�hrte ihm das Obergericht ein Honorar in der H�he von Fr. 13'873.65. Ferner sprach ihm das Bezirksamt Aarau mit Verf�gung vom 6. Januar 2011 eine Parteientsch�digung von Fr. 2'501.55 f�r ein Verfahren betreffend Beistandschaft zu.
�C.________ meldete sich mit Schreiben vom 3. Juli 2012 bei der Anwaltskommission des Kantons Aargau und teilte dieser mit, dass ihr Rechtsanwalt A.________ Aufwendungen von Fr. 31'000.-- in Rechnung gestellt habe. Aufgrund ihrer finanziellen Verh�ltnisse sei sie aber auf die unentgeltliche Prozessf�hrung angewiesen. Die Anwaltskommission leitete daraufhin ein Aufsichtsverfahren ein. Mit Entscheid vom 21. Februar 2014 h�lt sie fest, dass Rechtsanwalt A.________ eine Berufsregelverletzung im Sinne von Art. 12 lit. g des Bundesgesetzes �ber die Freiz�gigkeit der Anw�ltinnen und Anw�lte vom 23. Juni 2000 (Anwaltsgesetz, BGFA; SR 935.61) begangen hat und belegte ihn mit einer Busse in der H�he von Fr. 1'200.--. Die dagegen erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Aargau mit Urteil vom 21. August 2014 ab.
�A.________ legt mit Eingabe vom 16. Oktober 2014 Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht ein. Er beantragt, der Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau sei aufzuheben.
�Das Verwaltungsgericht des Kantons Aargau verzichtet auf eine Vernehmlassung und verweist auf die Erw�gungen im angefochtenen Entscheid. Die Anwaltskommission des Kantons Aargau nimmt keine Stellung.
1.2.�Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist zul�ssig gegen einen (End-) Entscheid einer letzten oberen kantonalen Instanz in einer Angelegenheit des �ffentlichen Rechts, soweit kein Ausschlussgrund vorliegt (Art. 82 lit. a, Art. 83, Art. 86 Abs. 1 lit. d und Abs. 2, Art. 90 BGG). Auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde ist einzutreten (Art. 42 Abs. 2 und Art. 100 Abs. 1 BGG).
1.3.�Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann eine Rechtsverletzung nach Art. 95 und 96 BGG geltend gemacht werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG), doch pr�ft es unter Ber�cksichtigung der allgemeinen Begr�ndungspflicht der Beschwerde (Art. 42 BGG), grunds�tzlich nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind (BGE 135 II 384 E. 2.2.1 S. 389; 134 III 102 E. 1.1 S. 104; 133 II E. 1.4.1 S. 254). Die Verletzung von Grundrechten (Art. 7-34 BV, nebst den �brigen verfassungsm�ssigen Rechten der BV [BGE 134 I 23 E. 6.1 S. 31; 133 III 638 E. 2 S. 640] und den Rechtsanspr�chen der EMRK [BGE 138 I 97 E. 4.3 S. 106]) untersucht das Bundesgericht in jedem Fall nur, soweit eine R�ge in der Beschwerde vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG). Solche R�gen sind klar und detailliert anhand der Erw�gungen des angefochtenen Entscheids darzulegen. Auf bloss allgemein gehaltene, appellatorische Kritik am vorinstanzlichen Entscheid tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 139 I 138 E. 3.8 S. 144; 138 I 171 E. 1.4 S. 176; 137 IV 1 E. 4.2.3 S. 5; 137 V 57 E. 1.3 S. 60; Urteil 2C_170/2013 vom 20. Juni 2013 E. 1.2).
1.4.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann diesen bloss berichtigen oder erg�nzen, wenn er offensichtlich unrichtig oder in Verletzung wesentlicher Verfahrensrechte ermittelt worden ist (Art. 105 Abs. 2 BGG). Die beschwerdef�hrende Person muss rechtsgen�gend dartun, dass und inwiefern der festgestellte Sachverhalt bzw. die beanstandete Beweisw�rdigung klar und eindeutig mangelhaft, mit anderen Worten willk�rlich erscheint (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG; vgl. BGE 137 I 58 E. 4.1.2 S. 62; 133 II 249 E. 1.4.3; 133 III 350 E. 1.3). Zudem hat die beschwerdef�hrende Partei aufzuzeigen, dass die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG; BGE 137 III 226 E. 4.2 S. 234).
�Der Beschwerdef�hrer wirft der Vorinstanz eine Verletzung seines Anspruchs auf einen unparteiischen, unbefangenen und unvoreingenommenen Richter (Art. 30 Abs. 1 BV) vor.
2.1.�Der Beschwerdef�hrer beanstandet, dass der Spruchk�rper der Anwaltskommission nicht korrekt zusammengesetzt gewesen sei. Frau Dr. iur. D.________ h�tte als Mitglied der Anwaltskommission in Ausstand treten m�ssen, weil sie in einem sehr umstrittenen Scheidungsverfahren, in welchem Rechtsanwalt B.________ als unentgeltlicher Rechtsvertreter eingesetzt gewesen sei, die Gegenpartei vertreten habe. Aufgrund dieses intensiven Rechtsstreites habe sie ein schlechtes Bild von der Kanzlei des Beschwerdef�hrers, zumal sie in diesem Verfahren die Interessen ihrer Klientin nicht habe durchsetzen k�nnen und unterlegen sei. Es w�rden deshalb Umst�nde vorliegen, welche geeignet seien, die Unparteilichkeit des Beh�rdenmitglieds zu erwecken. Stehe eine solche Voreingenommenheit im Raum, sei das betroffene Mitglied verpflichtet, in den Ausstand zu treten.
2.2.�Nach Art. 30 Abs. 1 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK hat jede Person, deren Sache in einem gerichtlichen Verfahren beurteilt werden muss, Anspruch darauf, dass ihre Streitsache von einem unbefangenen, unvoreingenommenen und unparteiischen Richter beurteilt wird. Es soll garantiert werden, dass keine sachfremden Umst�nde, die ausserhalb des Prozesses liegen, in sachwidriger Weise zugunsten oder zulasten einer Partei auf das gerichtliche Urteil einwirken. Art. 30 Abs. 1 BV soll zu der f�r einen korrekten und fairen Prozess erforderlichen Offenheit des Verfahrens im Einzelfall beitragen und damit ein gerechtes Urteil erm�glichen. Die Garantie des verfassungsm�ssigen Richters wird bereits verletzt, wenn bei objektiver Betrachtung Gegebenheiten vorliegen, die den Anschein der Befangenheit oder die Gefahr der Voreingenommenheit zu begr�nden verm�gen. Voreingenommenheit und Befangenheit in diesem Sinne werden nach der Rechtsprechung angenommen, wenn im Einzelfall anhand aller tats�chlichen und verfahrensrechtlichen Umst�nde Gegebenheiten aufscheinen, die geeignet sind, Misstrauen in die Unparteilichkeit des Richters zu erwecken. Dabei ist nicht auf das subjektive Empfinden einer Partei abzustellen. Das Misstrauen in die Unvoreingenommenheit muss vielmehr in objektiver Weise begr�ndet erscheinen. Es gen�gt, wenn Umst�nde vorliegen, die bei objektiver Betrachtung den Anschein der Befangenheit und Voreingenommenheit hervorrufen. F�r die Ablehnung wird nicht verlangt, dass der Richter tats�chlich befangen ist (BGE 139 III 433 E. 2.1.2 S. 436 mit Hinweisen). F�r verwaltungsinterne Verfahren gilt hingegen nicht der gleich strenge Massstab wie gem�ss Art. 30 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK f�r unabh�ngige richterliche Beh�rden. Im Interesse einer bef�rderlichen Rechtspflege sind Ablehnungs- und Ausstandsbegehren gegen nicht richterliche Justizpersonen bzw. gegen Personen, die an einem Verwaltungsentscheid in irgendeiner Form beratend oder instruierend mitwirken, nicht leichthin gutzuheissen. Die f�r den Anschein der Befangenheit sprechenden Umst�nde m�ssen jeweils im Einzelfall unter Ber�cksichtigung der Funktion und der Organisation der betroffenen Verwaltungsbeh�rde gewichtet werden (BGE 140 I 326 E. 5.2; 137 II 431 E. 5.2 S. 451 f., mit Hinweisen).
2.3.�Die Anwaltskommission des Kantons Aargau setzt sich zusammen aus zwei Oberrichterinnen oder Oberrichtern, zwei in einem kantonalen Anwaltsregister eingetragenen Anw�ltinnen oder Anw�lten und einer weiteren Person mit F�higkeitsausweis als Anw�ltin oder Anwalt sowie einer gleichen Zahl von Ersatzmitgliedern mit entsprechender beruflicher T�tigkeit beziehungsweise F�higkeitsausweis. Die Justizleitung des Kantons Aargau w�hlt die Mitglieder der Anwaltskommission und �bt auch die Aufsicht aus (� 6 Abs. 1-3 des Einf�hrungsgesetzes [des Kantons Aargau] vom 2. November 2004 zum Bundesgesetz �ber die Freiz�gigkeit der Anw�ltinnen und Anw�lte [EG BGFA/AG; SAR 290.100]). Ihr obliegen generelle und umfassende Aufsichtsbefugnisse. Unter anderem sanktioniert sie unmittelbar Verst�sse gegen die dem Rechtsanwalt durch das BGFA auferlegten Pflichten (� 7 Abs. 1 lit. a EG BGFA/AG). Dabei wird sie nicht nur auf Anzeige hin t�tig, sondern auch "von Amtes wegen" (� 11 Abs. 1 EG BGFA/AG). Die Anwaltskommission wahrt damit in einem umfassenden Sinn das �ffentliche Interesse an der ordnungsgem�ssen Aus�bung des Anwaltsberufs. Wenn sie einen Anwalt disziplinarisch bestraft, verfolgt sie selber dieses Ziel. Sie steht dem Rechtsanwalt, der die Rechtm�ssigkeit dieser Aufgabenwahrnehmung bestreitet, deshalb als Gegenpartei und nicht als "rechter Mittler" gegen�ber. Eine solchermassen konstruierte Beh�rde erf�llt die Anforderungen an ein unabh�ngiges Gericht nicht. Diese Konstellation ist allerdings unbedenklich, soweit gegen die Entscheide der Anwaltskommission ein Rechtsmittel an eine gerichtliche Instanz offensteht, die ihrerseits den Anforderungen von Art. 6 EMRK gen�gt (BGE 126 I 228 E. 2c S. 231; Urteil 2A.98/2004 vom 7. Juli 2004 E. 3.5.2). Die Mitglieder der Anwaltskommission sind somit nicht als Richter zu betrachten und es d�rfte ein weniger strenger Massstab zur Beurteilung der Unabh�ngigkeit angewendet werden. Eine weitere Differenzierung ist dennoch unn�tig, weil der vorliegende Sachverhalt auch keinen Ausstand eines ordentlichen Richters rechtfertigen w�rde.
2.4.�Die Unvoreingenommenheit von (nebenamtlichen) Richtern steht infrage, wenn sie in einem anderen Verfahren als Rechtsvertreter mit einer Prozesspartei besonders verbunden sind. Ein als Richter amtender Anwalt erscheint nach st�ndiger Rechtsprechung als befangen, wenn zu einer Partei ein noch offenes Mandatsverh�ltnis besteht oder er f�r eine Partei mehrmals oder kurze Zeit vorher anwaltlich t�tig geworden ist. Dies gilt unabh�ngig davon, ob das Mandat in einem Sachzusammenhang mit dem zu beurteilenden Streitgegenstand steht oder nicht (BGE 138 I 406 E. 5.3 und 5.4; BGE 135 I 14 E. 4.1 S. 15 f.; BGE 116 Ia 485 E. 3b S. 489 f.; je mit Hinweisen). In seiner neusten Rechtsprechung ging das Bundesgericht nach Auseinandersetzung mit Lehre und Rechtsprechung, einschliesslich jener des Europ�ischen Gerichtshofs f�r Menschenrechte (EGMR), noch einen Schritt weiter: Es erkannte, dass ein als Richter bzw. Schiedsrichter amtierender Anwalt nicht nur dann als befangen erscheint, wenn er in einem anderen Verfahren eine der Prozessparteien vertritt oder kurz vorher vertreten hat, sondern auch dann, wenn im anderen Verfahren ein solches Vertretungsverh�ltnis zur Gegenpartei einer der Prozessparteien besteht bzw. bestanden hat (BGE 135 I 14 E. 4.1-4.3; best�tigt in BGE 138 I 406 E. 5.3 und 5.4; vgl. auch BGE 139 III 120 E. 3.2.1 S. 124). Ein Anschein der Befangenheit kann sich auch daraus ergeben, dass nicht ein nebenamtlicher Richter, sondern ein anderer Anwalt seiner Kanzlei ein Mandat mit einer Prozesspartei unterh�lt (BGE 140 III 221 E. 4.3 S. 223 f.).
2.5.�Aus der zitierten Rechtsprechung des Bundesgerichts vermag der Beschwerdef�hrer nichts zu seinen Gunsten abzuleiten. Vorliegend stand das fragliche Mitglied der Anwaltskommission nicht in einem Vertretungsverh�ltnis zu einer Gegenpartei des Beschwerdef�hrers in einem Prozess. Nur der Kanzleikollege des Beschwerdef�hrers vertrat in einem Verfahren die Gegenpartei einer Klientin der nebenamtlichen Richterin. Bei objektiver Betrachtung ist eine solch weit entfernte Beziehung zwischen dem Beschwerdef�hrer und einem Mitglied der Anwaltskommission nicht geeignet, den Anschein der Befangenheit und Voreingenommenheit hervorzurufen. Im Gegensatz zu den �blichen Prozessparteien (vgl. dazu BGE 138 I 406 E. 5.3 S. 407 f.) kann von einem Rechtsanwalt, der seinen Klienten vor Gericht vertritt, erwartet werden, dass er in seinem Berufskollegen, welcher die Gegenpartei seines Klienten ber�t, keinen pers�nlichen Gegner sieht. Dies gilt umso mehr, wenn die Vertretung des Klienten durch einen Kanzleikollegen wahrgenommen wurde, ungeachtet davon, ob dieser in einem Anstellungsverh�ltnis steht oder Partner der Kanzlei ist. Wollte man dies anders sehen, so w�re es zumindest in den kleinen Kantonen faktisch unm�glich, die Anwaltskommission mit forensisch t�tigen Anw�lten zu besetzen, da sich vermutlich alle schon einmal vor Gericht als Vertreter verschiedener Prozessparteien gegen�berstanden (oder zumindest ein Kanzleikollege von ihnen). Dabei sollten gerade diese Anw�lte wichtige Hinweise auf die Praxis und den Rechtsalltag der praktizierenden Anw�lte geben.
2.6.�Der Beschwerdef�hrer bringt vor, er sei davon ausgegangen, dass das Beh�rdenmitglied von sich aus in den Ausstand treten w�rde, wenn gesetzlich geregelte Ausstandsgr�nde bestehen oder eingetreten sind. Wie soeben erl�utert, bestehen vorliegend aber keine Ausstandsgr�nde. Die Vorinstanz hat es dementsprechend offengelassen, ob der Beschwerdef�hrer das Ausstandsbegehren bereits vor der Anwaltskommission h�tte stellen m�ssen oder ob die erstmalige Erw�hnung im Rechtsmittelverfahren ausreichend ist.
2.6.1.�Wer einen Ablehnungsgrund nicht unverz�glich nach dessen Kenntnisnahme geltend macht, verwirkt den Anspruch auf seine sp�tere Anrufung. Denn es verst�sst gegen den Grundsatz von Treu und Glauben, Einwendungen dieser Art erst im Rechtsmittelverfahren vorzubringen, wenn der Mangel schon vorher h�tte festgestellt werden k�nnen (BGE 138 I 1 E. 2.2 S. 4; 136 I 207 E. 3.4 S. 211; 134 I 20 E. 4.3.1 S. 21; 130 III 66 E. 4.3 S. 75; 116 Ia 485 E. 2c S. 487). Solange der Betroffene nicht weiss, welche Personen am Entscheid mitwirken, kann er nicht beurteilen, ob sein verfassungsm�ssiger Anspruch auf richtige Besetzung des Gerichts und eine unparteiische Beurteilung seiner Sache gewahrt worden ist. Vor allem ist es ihm ohne Kenntnis der personellen Zusammensetzung des Gerichts nicht m�glich, Ausstandsgr�nde zu erkennen und gegebenenfalls geltend zu machen. K�nnen die Namen der entscheidenden Richter einer allgemein zug�nglichen Publikation entnommen werden und ist die Partei durch einen Anwalt vertreten, hat sie allerdings auf jeden Fall die ordentliche Besetzung eines Gerichts zu kennen (BGE 117 Ia 322 E. 1c S. 323).
2.6.2.�Die ordentliche Besetzung der Anwaltskommission ist gem�ss unbestrittener Feststellung aus dem Staatskalender und dem Internet ersichtlich. Dr. iur. D.________ ist dort als festes Mitglied der Kommission festgehalten. Dem Beschwerdef�hrer als Rechtsanwalt war es zumutbar, schon w�hrend des erstinstanzlichen Verfahrens die ordentliche Zusammensetzung des Spruchk�rpers in Erfahrung zu bringen und dementsprechend ein Ausstandsbegehren zu stellen. Anders w�rde sich die Situation pr�sentieren, wenn er einen Ablehnungsgrund gegen ein Ersatzmitglied geltend gemacht h�tte, ist doch nur schwer vorhersehbar, ob und welches Ersatzmitglied in den Spruchk�rper berufen wird (BGE 139 III 120 E. 3.2.1 S. 124 f.).
2.6.3.�Die R�ge des Beschwerdef�hrers, sein Anspruch auf einen unabh�ngigen und unparteiischen Richter (Art. 30 Abs. 1 BV) sei verletzt worden, erweist sich somit als unbegr�ndet und w�re ohnehin versp�tet gestellt worden.
�Der Beschwerdef�hrer beanstandet, die Vorinstanz habe seinen Anspruch auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK) verletzt.
3.1.�Zum Anspruch auf rechtliches Geh�r geh�rt das Recht der betroffenen Person, sich vor Erlass eines in ihre Rechtsstellung eingreifenden Entscheides zur Sache zu �ussern sowie das Recht auf Abnahme der rechtzeitig und formrichtig angebotenen rechtserheblichen Beweismittel (BGE 127 I 54 E. 2b S. 56). Indessen r�umt Art. 29 Abs. 2 BV keinen Anspruch auf eine m�ndliche Anh�rung ein (BGE 140 I 68 E. 9.6.1 S. 76). Auch steht die Verfassungsgarantie einer vorweggenommenen Beweisw�rdigung nicht entgegen. Das Gericht kann auf die Abnahme von Beweisen verzichten, wenn es aufgrund bereits abgenommener Beweise seine �berzeugung gebildet hat und ohne Willk�r annehmen kann, seine �berzeugung werde durch weitere Beweiserhebungen nicht ge�ndert (BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236; 134 I 140 E. 5.3 S. 148; 131 I 153 E. 3 S. 157; Urteil 2C_545/2012 vom 22. Februar 2013 E. 2.2). Die Beweisw�rdigung, selbst wenn sie auf Indizien beruht, und die sich daraus ergebenden tats�chlichen Schlussfolgerungen stellen Tatfragen dar (BGE 133 V 477 E. 6.1 S. 485, 504 E. 3.2 S. 507; 132 V 393 E. 3.3 S. 399; Urteil 2C_353/2013 vom 23. Oktober 2013 E. 3.3). Solche sind unter dem beschr�nkten Gesichtswinkel der Willk�r zu pr�fen (vorne E. 1.5).
3.2.�Der Beschwerdef�hrer bem�ngelt unter anderem, dass sich die Vorinstanz nicht mit seiner ausf�hrlichen Rechnungslegung auseinandergesetzt habe, welche seine Leistungen im Rahmen der unentgeltlichen Rechtspflege und die dar�ber hinausgehenden Sonderleistungen detailliert festhalte. Weiter habe ihm die Vorinstanz f�lschlicherweise unterstellt, er habe Inkassomassnahmen gegen�ber seiner Klientin get�tigt. Zudem sei nicht ber�cksichtigt geworden, dass seine Klientin ihm die Bezahlung des Honorars versprochen habe, sobald sie ihre Liegenschaft in U.________ verkaufen k�nne, und sich so Leistungen erschlichen habe.
3.2.1.�Das fragliche Urteil ist ausf�hrlich begr�ndet und setzt sich entgegen den Behauptungen des Beschwerdef�hrers auch eingehend mit seiner Rechnungslegung auseinander. Die Vorinstanz kam darin zum Schluss, dass der Beschwerdef�hrer seiner Klientin Aufwendungen in Rechnung stellte, f�r welche er bereits Entsch�digungen aufgrund der unentgeltlichen Rechtspflege erhalten hat. Der Beschwerdef�hrer begn�gt sich mit rein appellatorischer Kritik am Entscheid der Vorinstanz und vermag nicht darzulegen, dass diese den Sachverhalt in willk�rlicher Weise festgestellt hat. Ebenfalls nicht zutreffend ist sein Vorwurf, die Vorinstanz habe ihm zu Unrecht Inkassomassnahmen gegen�ber seiner Klientin unterstellt. Im angefochtenen Entscheid (E. 3.4 f.) wird ausdr�cklich die Stellung der Rechnung an die Klientin ger�gt, weil bei einer gew�hrten unentgeltlichen Rechtspflege bereits diese Handlung als Berufspflichtverletzung gilt. Zudem hat der Beschwerdef�hrer eine Betreibung gegen seine Klientin eingeleitet (E. 3.6). Inwiefern der Hinweis auf den angeblichen Verkauf eines Grundst�cks der Klientin in U.________ f�r den Ausgang des Verfahrens relevant sein soll, vermag der Beschwerdef�hrer nicht zu begr�nden und kann deshalb ohne weitere Folgen unber�cksichtigt bleiben.
3.2.2.�Weiter beanstandet der Beschwerdef�hrer, er habe der Anwaltskommission angeboten, die ganze Angelegenheit im Beisein der Anwaltskommission mit der Anzeigestellerin zu besprechen, seine���Beweisofferte sei aber abgelehnt worden. Bei der Abweisung von Beweisantr�gen in antizipierter Beweisw�rdigung ist Zur�ckhaltung geboten, wird damit doch der Anspruch auf das rechtliche Geh�r eingeschr�nkt. Es darf nicht leichthin angenommen werden, dass das Beweisergebnis aufgrund der bereits abgenommenen Beweise feststeht. Lehnt die Beh�rde den Beweisantrag ab, hat sie nicht nur darzulegen, weshalb sie aufgrund der bereits abgenommenen Beweise eine bestimmte �berzeugung gewonnen hat, sondern auch, weshalb die beantragte Beweismassnahme aus ihrer Sicht nichts an ihrer �berzeugung zu �ndern vermag (Urteil 6B_358/2013 vom 20. Juni 2013 E. 3.4). Die Vorinstanz hat auf die Befragung der Anzeigerin verzichtet, weil es gem�ss ihrer Auffassung f�r die Sorgfaltspflichtverletzung irrelevant ist, ob die Klientin des Beschwerdef�hrers auf eine unentgeltliche Rechtsvertretung tats�chlich angewiesen war und von ihm auf die Honorierung zus�tzlicher Leistungen ausdr�cklich hingewiesen wurde (E. 4). Die blosse Rechnungsstellung an eine Partei, welcher die unentgeltliche Rechtspflege gew�hrt wurde, reicht aus und eine solche Fakturierung belegt die Vorinstanz ausf�hrlich sowie in nachvollziehbarer Weise (E. 3). Der Beschwerdef�hrer legt nicht dar, aus welchen Gr�nden die vorweggenommene Beweisw�rdigung der Vorinstanz unter diesen Umst�nden willk�rlich erfolgte.
3.3.�Der Beschwerdef�hrer bem�ngelt, dass er sowohl im Verfahren vor der Anwaltskommission als auch von der Vorinstanz nicht m�ndlich angeh�rt worden sei.
3.3.1.�Nach der - nicht ganz konsistenten - Praxis des EGMR kann auch eine Disziplinarbusse in den Geltungsbereich von Art. 6 Ziff. 1 EMRK fallen, welcher eine �ffentliche Gerichtsverhandlung vorschreibt (vgl. Urteile des EGMR�
Hurter gegen Schweiz�vom 15. Dezember 2005 [Nr. 53246/99]; anders freilich�
Kubli gegen Schweiz�vom 21. Februar 2002 [Nr. 50364/99]). Die Durchf�hrung einer �ffentlichen Gerichtsverhandlung setzt jedoch in jenen Verfahren, f�r die das anwendbare Prozessrecht eine solche nicht zwingend vorschreibt, einen dahingehenden Verfahrensantrag voraus; blosse Beweisabnahmeantr�ge, wie die Durchf�hrung einer pers�nlichen Befragung, reichen nicht aus (BGE 134 I 140 E. 5.2 S. 148 f., 331 E. 2.3, je mit Hinweisen). Ein Antrag auf "pers�nliche Anh�rung" schliesst den Antrag auf eine m�ndliche (�ffentliche) Verhandlung im Sinne von Art. 6 Ziff. 1 EMRK mit ein, sofern es der gesuchstellenden Person nicht um eine Befragung im Sinne einer Beweisabnahme, sondern um die Darlegung ihres pers�nlichen Standpunkts zum Beweisergebnis vor einem unabh�ngigen Gericht geht (Urteile 2C_100/2011 vom 10. Juni 2011 E. 2.5; 8C_63/2015 vom 20. Mai 2015 E. 1.1).
3.3.2.�Der Beschwerdef�hrer beantragte in seiner Stellungnahme vom 18. Juli 2013 an die Anwaltskommission: "...die Anzeigestellerin und die Beanzeigten seien zu einer Befragung bzw. einem Schlichtungsversuch durch die Anwaltskommission einzuladen". Die Vorinstanzen h�tten in der Folge diese Verhandlungs- und Beweisofferte abgelehnt. In seiner Eingabe an das Verwaltungsgericht stellt der Beschwerdef�hrer jedoch keinen solchen Antrag mehr. Ein rechtsgen�glicher Antrag m�sste aber im gerichtlichen Verfahren eingebracht werden, um in diesem Ber�cksichtigung finden zu k�nnen. Es spielt deshalb keine Rolle, ob der Antrag des Beschwerdef�hrers nun tats�chlich eine m�ndliche Verhandlung gefordert hat oder bloss als Beweismassnahme zu qualifizieren ist. Der Anspruch des Beschwerdef�hrers auf rechtliches Geh�r ist nicht verletzt worden.
�Die Beschwerde erweist sich damit als unbegr�ndet. Der Beschwerdef�hrer tr�gt die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens (Art. 66 Abs. 1 BGG). Es sind keine Parteientsch�digungen geschuldet (Art. 68 Abs. 3 BGG).

References: Art. 12
 Art. 83
 Art. 86
 Art. 90
 Art. 100
 Art. 95
 Art. 106
 BGE 
 BGE 
 Art. 30
 Art. 6
 Art. 30
 Art. 30
 Art. 6
 Art. 6
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 6
 Art. 29
 EGMR 
 Art. 6
 Art. 6