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Timestamp: 2018-01-22 06:36:34+00:00

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Finanzierungsmöglichkeiten deutscher Fußballvereine aus Sicht der Kapitalnehmer und Kapitalgeber: Darstellung und kritische Beurteilung
Kevin Müllerke April 10, 2015
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich BWL - Investition und Finanzierung, Note: 3,0, Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg in Sankt Augustin, Veranstaltung: Finanzwirtschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Arbeit werden verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten für deutsche Fußballvereine aufgezeigt und im Hinblick auf ihre Vor- bzw. Nachteile sowohl für die Kapitalnehmer als auch für die Kapitalgeber kritisch beurteilt. Bereits in dem Exposé „Darstellung ökonomischer Eckdaten des Wirtschaftsfaktors Fußball in Deutschland“ wurden die klassischen Finanzierungswege von deutschen Fußballvereinen, die größtenteils als Fußballunternehmen anzusehen sind, durch Spieltagseinnahmen, die Verwertung medialer Übertragungsrechte sowie über das Sponsoring dargelegt. Da auch Fußballunternehmen vermehrt Kapitalbedarf haben, müssen neue Finanzierungswege beschritten werden, um profitabel wirtschaften zu können und im Gegenzug die Wettbewerbsfähigkeit aufrecht zu erhalten. Speziell mit diesen alternativen Finanzierungswegen setzt sich die vorliegende Bachelorarbeit auseinander, um diese innovativen Finanzierungspotenziale zu analysieren und zu bewerten. Zunächst wird ein Einblick in den spezifischen Kapitalmarkt vorgenommen. Es werden Differenzen zu anderen Märkten erläutert und die Akteure, die Aufgaben und die Beeinflussungen des Kapitalmarktes kurz analysiert. Im Anschluss daran werden Argumente für eine Börseneinführung genannt sowie die Vorund Nachteile für ein Unternehmen skizziert, wenn dieses den Börsengang wagt. Anschließend werden die Rechtsformen der verschiedenen Bundesligisten in Deutschland betrachtet, um aufzuzeigen, für welches Fußballunternehmen, welche Finanzierungsoptionen opportun sind. Auch das Thema Ausgliederung aus den Fußballvereinen in eine Kapitalgesellschaft wird näher reflektiert sowie ein kurzer Vergleich zu Rechtsformen anderer europäischer Fußballvereine gezogen. Der Unternehmenswert dieser Fußballvereine entsteht aus den sportlichen und den wirtschaftlichen Erfolgen, die interaktiv agieren. Diese Erfolge sind dafür relevant, inwiefern sich Fußballvereine finanzieren können sofern sie Bedarf haben oder sich eventuell finanzieren müssen aufgrund der wirtschaftlichen Lage. Neben einer kurzen Skizzierung der klassischen Finanzierungsmöglichkeiten, werden im Anschluss dessen mögliche, alternative Finanzierungsmöglichkeiten betrachtet. Diese erstrecken sich über die Refinanzierung von Genussscheinen, Anleihen bis zu dem Verkauf von Gesellschaftsanteilen. Es wird speziell bei den Anleihen und dem Verkauf von Gesellschaftsanteilen noch einmal in den außerbörslichen und börslichen Verkauf unterschieden. [...]
Veränderung durch das Honoraranlageberatungsgesetz in Deutschland. Einführung individueller Depotpreismodelle
Kevin Müllerke April 17, 2015
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung, Social Media, Note: 1,3, FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Köln, Veranstaltung: Master of Science - Sales Management, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit beinhaltet die Thematik der Einführung des Honoraranlageberatungsgesetzes und deren Umsetzung in Deutschland sowie die Einführung individueller Depotpreismodelle als Alternative zur Honoraranlageberatung. Nach der sogenannten Eurokrise, die unter anderem die Staaten-, Wirtschafts- und Bankenkrise beinhaltete, mussten Politiker und Verbraucherschützer im Sinne der Anleger etwas verändern. Eine Vielzahl von Anlegern haben durch die Insolvenz der US-amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers im Jahr 2008, während der Finanz- und Bankenkrise, einen Großteil ihres Vermögens durch Falschberatung verloren. Auch die europäische Staatenkrise 2011, mit der Beinahe-Insolvenz einiger Länder (u.a. Irland, Griechenland, Portugal), trug zum Grundgedanken bei, das investierte Vermögen von Anlegern am Kapitalmarkt besser zu schützen. Aufgrund dieser Ereignisse führte die Bundesrepublik Deutschland zum 01.08.2014 die Honoraranlageberatung ein, damit der Anleger, dass für ihn passendste Finanzinstrument (Anlageprodukt) erwerben kann und nicht das provisionsreichste aus Berater- bzw. Bankensicht. Eine Umsetzung dieses Gesetzes würde aus Bankenperspektive aber eine Vielzahl von Veränderungen erfordern, da bei Anwendung der Honoraranlageberatung die Gesamtstruktur für diesen Geschäftsbereich des jeweiligen Bankhauses sich ändern müsste. Dies ist für viele kleinere Bankhäuser nicht zu leisten, da in der Gesetzgebung nicht zwischen Klein- oder Großbank unterschieden wird.
Darstellung ökonomischer Eckdaten des Wirtschaftsfaktor Fußball in Deutschland: Exposé
Kevin Müllerke April 15, 2015
Fachbuch aus dem Jahr 2015 im Fachbereich BWL - Investition und Finanzierung, Note: 3,0, Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg in Sankt Augustin, Veranstaltung: Finanzwirtschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Finanzmarkt „Wirtschaftsfaktor Fußball" ist eine expandierende Branche, deren Potenzial noch nicht vollständig ausgeschöpft wurde. Dieses Exposé soll einen relativ kurzen, aber prägnanten Eindruck darüber vermitteln, wie und wodurch der Fußball ein Wirtschaftsfaktor werden konnte und welchen Einfluss das Produkt „Fußball" auf die deutsche Wirtschaft hat. Des Weiteren wird ein Einblick in die Finanzstrukturen der Vereine, speziell der Erstligavereine, vorgenommen. Wie setzen sich die Einnahmen der Vereine zusammen und inwiefern basieren diese auf einem gesunden Fundament? Welche Ausgaben haben die Vereine und welcher ist der größte Kostenfaktor? Es wird aufgezeigt, dass die Umsatzerlöse nicht stagnieren, dies gleichzeitig aber kein Indiz dafür ist, dass die Vereine automatisch profitabel wirtschaften. Im weiteren Verlauf der Arbeit wird auch ein kurzer Vergleich zu anderen internationalen Fußballligen und anderen Sportarten gezogen, um eine Auskunft darüber zu geben, inwiefern sich Deutschlands 1. Fußballbundesliga gegen Konkurrenten behaupten kann und wie nachhaltig dies für den Wirtschaftsfaktor Fußball in Deutschland ist. Aufgrund dieser Zahlen und Informationen können weitere Trends prognostiziert werden. Um diese Potenziale zu bewerten, werden nachfolgend verschiedene Thesen analysiert, die Aufschluss über die zukünftige Entwicklung des Sports, respektive des Produktes Fußball, geben könnten. Zuletzt wird die These „Neue Finanzierungswege“ angeschnitten, um eine Überleitung zur Bachelorthesis „Finanzierungsmöglichkeiten deutscher Fußballvereine aus Sicht der Kapitalnehmer und der Kapitalgeber - Darstellung und kritische Beurteilung“ zu realisieren.
Marc Friedrich May 16, 2014
Es stellt sich längst nicht mehr die Frage, ob der Crash kommen wird - sondern lediglich wann. Denn alle Maßnahmen zur Banken-, Länder- und Eurorettung laufen auf volkswirtschaftliche Schadensmaximierung und den Staatsbankrott Deutschlands hinaus. Die Enteignung der Bürger für diesen Fall wird längst vorbereitet. Staatsanleihen, Renten- und Lebensversicherungen, Konten - das sind die großen Verlierer im Falle eines Crashs, der lieber früher als später kommen soll, denn nur dann sind Politik und Wirtschaft bereit, radikal etwas zu verändern.
Die Wirtschaftsexperten Matthias Weik und Marc Friedrich beschreiben in ihrem E-Book ausführlich und verständlich, was die Krise verursacht und wer die Nutznießer sind. Doch allzu pessimistisch ist ihre Voraussage nicht, wenn es darum geht, die eigenen Vermögenswerte zu sichern. Wie man sein Geld rechtzeitig in Sachwerte umschichtet, um sein Erspartes nicht zu verlieren, erklären die Finanzstrategen für jeden verständlich.
Prognose deutscher Aktienrenditen mit einem Multifaktormodell
Viktor Papst November 29, 2005
Inhaltsangabe:Problemstellung: In dieser Arbeit wird untersucht, wie sich makroökonomische Variablen auf die Überschussrenditen von deutschen Aktien auswirken und ob man diese Überschussrenditen mit einem Multifaktormodell, welches auf diesen makroökonomischen Variablen aufgebaut ist, auch prognostizieren kann. Zu diesem Zweck werden fünf Variablen ausgesucht. Es sind die ifo-Geschäftserwartungen, die Industrieproduktion, der deutsche Beitrag zu der Geldmenge M3, die Rendite des S&P500 und der TERM-Spread. Es wird die Auswirkung dieser Variablen auf 15 Large Caps und 15 Small Caps untersucht. Zusätzlich wird auch das Verhalten von DAX, SDAX und der 18 Branchenindices des Prime Standard Segments im Bezug auf diese Variablen betrachtet. Da grundsätzlich die Wirkung der makroökonomischen Determinanten sich verzögert auf dem Kapitalmarkt verbreitet, wird mittels einer Kreuzkorrelationsanalyse die Länge dieser Verzögerungen bestimmt, mir der sich die ausgesuchten Determinanten auf die Überschussrenditen auswirken. Durch Anwendung der OLS-Methode werden Faktorsensitivitäten bzw. die Koeffizienten geschätzt. Die Schätzung erfolgt sowohl in der gesamten Untersuchungsperiode 1992-2003 als auch in den drei Unterperioden 1992-1995, 1996-1999 und 2000-2003. Aufgrund der Datenverfügbarkeit kann ein Vergleich zwischen den Large und Small Caps nur in der letzten Unterperiode erfolgen. Anschließend erfolgt eine Prognose der Überschussrenditen in der „out of sample“-Periode, wofür das gesamte Jahr 2004 verwendet wird. Die mittels einer linearen Regression bestimmten Koeffizienten werden für die Prognose eingesetzt und bleiben im gesamten Prognosezeitraum konstant. Mit dieser Prognose soll vor allem untersucht werden, ob man aufbauend auf den fünf ausgesuchten Variablen die Überschussrenditen prognostizieren kann. Gang der Untersuchung: Die Arbeit gliedert sich in zwei Teile. Im ersten theoretischen Teil werden die für diese Arbeit notwendigen kapitalmarkttheoretischen Zusammenhänge hergeleitet. Hier werden neben den bekannten neoklassischen Modellen der Kapitalmarkttheorie wie CAPM und APT auch die Weiterentwicklungen dieser Modelle, wie unter anderem Multi-Beta-CAPM, Consumption-based CAPM und intertemporales CAPM sowie die intertemporale Version der APT, angesprochen. Im zweiten empirischen Teil wird die eigentliche empirische Untersuchung durchgeführt. Zunächst wird die Untersuchungsmethodik erklärt. Dann erfolgt eine Besprechung der ausgesuchten [...]
Mathias Paulokat February 6, 2005
Veronika Weigand July 21, 2009
Matthias Weik May 13, 2016
Finanzkapitalismus ist schlicht und einfach schlechter Kapitalismus.
In Kapitalfehler erklärt das Bestsellerduo Weick/Friedrich allgemein verständlich, wie ein vernünftiger Kapitalismus wirklich funktionieren kann, und es scheut sich nicht, Fehlentwicklungen, die verbrecherischen Banken sowie die wahren Abzocker klar zu benennen. Denn nur wenn sich jetzt etwas ändert, können wir unser Geld retten.
Kursprognose mittels nichtlinearer Regression (MLP) vs. linearer Regression (OLS) am Beispiel der wöchentlichen Rendite des Dow Jones EURO STOXX 50
Christoph Obenhuber December 16, 2003
Inhaltsangabe:Zusammenfassung: Die vorliegende Arbeit soll einerseits einen kurzen Überblick über Konzepte der quantitativ orientierten Finanzanalyse geben, andererseits im Speziellen die Möglichkeiten der nichtlinearen Regression zur Kursprognose im Vergleich zur linearen Regression behandeln. Quantitative Verfahren zur Vorhersage von Aktienkursen, Wechselkursen oder anderer Kapitalmarktgrößen haben in den letzten Jahren vor allem vor dem Hintergrund fallender Kurse an den internationalen Kapitalmärkten und dem abnehmenden Vertrauen der Anleger in Analystenmeinungen an Bedeutung gewonnen. Nachdem in den Jahren des Internethypes in blindem Vertrauen auf die euphorischen Einschätzungen der großen Investmenthäuser in die Firmen der New Economy investiert wurde, folgten mit dem Platzen der Spekulationsblase für einen Großteil der Kleinanleger, aber auch für institutionelle Investoren massive Vermögensverluste. Als Folge dessen wurde der Ruf nach quantitativen Verfahren der Finanzanalyse, mit denen sich unabhängig von subjektiven Einschätzungen zukünftige Kursentwicklungen prognostizieren lassen, wieder laut. Im Folgenden soll gezeigt werden, welche Verfahren der quantitativen Finanzanalyse zur Verfügung stehen und welchen Beitrag zur Kursprognose die nichtlineare Regression bzw. die lineare Regression, beide in der Praxis verwendete Vertreter quantitativer Analyseverfahren, leisten können. Schwerpunktmäßig wird in dieser Arbeit Erstere behandelt, da das bisher in der Finanzanalyse dominierende und am häufigsten eingesetzte Verfahren, nämlich die lineare Regression, meist wenig zufriedenstellende Ergebnisse geliefert hat und folglich die Vermutung nahe legt, dass bei der Kursprognose die Aufdeckung nichtlinearer Zusammenhänge von großer Bedeutung ist. Ein „neuerer Ansatz“ zur Modellierung nichtlinearer Abhängigkeiten stellt in diesem Zusammenhang die Anwendung Künstlicher Neuronaler Netze dar, wobei in der vorliegenden Arbeit die Perceptrons, eine Familie der Neuronalen Netze, näher behandelt werden. Neben der theoretischen Abhandlung der wichtigsten Methoden soll an Hand einer Fallstudie die praktische Anwendbarkeit untersucht werden. Sowohl mittels nichtlinearer als auch mittels linearer Regression wird versucht, die wöchentlichen Renditen des europäischen Aktienindexes Dow Jones EURO STOXX 50 zu prognostizieren bzw. die Güte der erhaltenen Prognosen gegenüberzustellen. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: 1.Einleitung und [...]
Jörgen Hofmann October 15, 2005
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich BWL - Investition und Finanzierung, Note: 1,3, FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule, 16 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit einigen Jahren gewinnen Schlagworte wie Globalisierung, internationaler Wettbewerb, Liberalisierung und Wachstum in der deutschen Wirtschaft stetig an Bedeutung. Diese Umbruchstimmung spiegelt sich letztendlich an den nationalen und internationalen Kapital- und Finanzmärkten wieder, da diese veränderten Rahmenbedingungen, aus finanzwirtschaftlicher Perspektive, viele Unternehmen vor neue Herausforderungen stellen. Unter anderem trägt die Diskussion um die geänderte Richtlinie für die Eigenkapitalunterlegung von Krediten, kurz Basel II genannt, dazu bei, dass die Bedeutung von alternativen Finanzierungsinstrumenten und einer soliden Kapitalstruktur in den Vordergrund der Überlegungen rücken. Insbesondere die kleinen und mittleren Unternehmen werden mit Basel II auf eine harte Bewährungsprobe gestellt, da diese Unternehmensschicht die geringste durchschnittliche Eigenkapitalquote aufweist. Im Zuge dieses Wandels bekommt das traditionelle Hausbankenprinzip, das das Kreditgeschäft und den Mittelstand über Jahrzehnte vereinte, eine ganz neue Qualität. „24 Prozent der [kleinen und mittleren] Unternehmen berichten zu Jahresbeginn 2004 von einer weiteren Verschlechterung ihrer Kreditkonditionen seitens der Hausbank“. Die Unternehmen die den Bonitätsparameter Eigenkapitalausstattung nicht nachhaltig verbessern und stärken können, müssen zukünftig tiefer in die Taschen greifen, oder sogar mit abgelehnten Kreditanträgen rechnen. Das wirtschaftliche Eigenkapital wird in Zukunft der Schlüsselfaktor für die Beschaffung von Fremdkapital sein. Aus diesem Grund ist es erforderlich nach möglichen Alternativen zum Bankkredit zu suchen, um Bonität, Rating, Kapitalstruktur und Kreditkonditionen zu verbessern und um weiter Wettbewerbsfähig zu bleiben. Ziel dieser Arbeit ist es, Aussagen darüber zu erhalten, für welche Unternehmen und in welcher Unternehmensphase eine Mezzanine-Finanzierung sinnvoll erscheint und was unter Berücksichtigung von Vor- und Nachteilen, dann die geeigneten Finanzierungsinstrumente sind.
Kundenberatung: Erfolgreich durch die mündliche Prüfung Herausgegeben von Josef Ullinger, Ausgabe 7
Achim Schütz June 28, 2012
Nur wer weiß, was in der mündlichen Prüfung verlangt wird, kann mit dem Prüfungsfall und den Fragen der Prüfer richtig umgehen. Das Buch zeigt, worauf sie achten müssen und bietet mit seinen Übungsfällen eine optimale Vorbereitung auf das gefürchtete mündlichen Prüfungsgespräch. Die 7. Auflage wurde in wichtigen Themenbereichen aktualisiert.
Die fair value-Bilanzierung von Finanzinstrumenten in der aktuellen Finanzmarktkrise: Eine empirische Analyse von Bankenbilanzen
Paulus Gelen April 5, 2010
Inhaltsangabe:Einleitung: Die aktuelle Finanzmarktkrise hat einen recht harmlosen Ursprung in den faulen Krediten der privaten Immobilienfinanzierung in den USA. Dennoch entwickelte sich die lokale Krise einzelner Branchen zu einer multinationalen Krise der Finanzwirtschaft und schließlich zu einer internationalen Krise der gesamten Wirtschaft. Seit ihrem Ausbruch in 2007 ist sie zu einem Flächenbrand herangewachsen, von dem kaum ein Staat verschont geblieben ist. Besonders befallen sind die Kreditinstitute, die in strukturierte Finanzprodukte aus dem US-amerikanischen Hypothekenmarkt investieren, sowie ihre Herkunftsstaaten. Angesichts der Verflechtung des weltweiten Finanzsystems trifft es mittelbar Bankkunden in aller Welt. Wie aus der US-amerikanischen Hypothekenkrise eine globale Wirtschaftskrise entstanden ist, wird mit einem Bündel von Ursachen begründet. Dabei wird oftmals die Meinung vertreten, die internationale Rechnungslegung habe zu einer Übertragung der Krise insbesondere auf das weltweite Bankensystem geführt. Diese Ansicht richtet sich gegen die fair value-Bewertung von Finanzinstrumenten, da sie durch die Berücksichtigung jeder Marktschwankung zu erheblichen Volatilitäten in den Bilanzen führt. In Aufschwungsphasen führt die fair value-Bewertung zu erhöhten Gewinnausweisungen und -ausschüttungen, die den Wünschen von Aktionären und Managern entgegenkommen. In Krisenzeiten aber wird das fair value-Prinzip zu einem Motor einer sich selbst verstärkenden Abwärtsspirale, da die vielfältig miteinander verbundenen Unternehmen zu zeitnahen Abwertungen ihrer Vermögenswerte gezwungen sind. Die vorliegende Diplomarbeit geht dem Vorwurf nach, dass die Bewertungsvorschriften der internationalen Rechnungslegung zum Ausbruch und der Übertragung der Krise beigetragen hätten. Es wird untersucht, inwieweit die fair value-Bewertung an den enormen Verlusten der Banken im Krisenjahr 2008 verantwortlich ist. Hierfür werden exemplarisch die Konzernabschlüsse von fünf der bedeutendsten deutschen Banken hinsichtlich des Einflusses der fair value-Bewertung von Finanzinstrumenten auf die Bankenbilanzen analysiert. Gang der Untersuchung: Zum Einstieg in die Problematik werden die Hintergründe der Kritik an der internationalen Rechnungslegung insbesondere für Kreditinstitute dargelegt. Um diese zu verdeutlichen, werden die Entstehung und der Verlauf der Krise in wesentlichen Zügen erläutert, sowie die gesetzliche Rahmengestaltung im Bankensektor [...]
VVG Reform und die Veränderungen in der Leistungspraxis der PKV unter besonderer Berücksichtigung der vorvertraglichen Obliegenheiten
Mathias Hufschmidt August 22, 2010
Inhaltsangabe:Einleitung: Zum 01.01.2008 ist ein vollständig überarbeitetes Versicherungsvertraggesetz (VVG) in Kraft getreten und hat unser bekanntes VVG ersetzt. Der Umfang der Reform ist sehr weit gefasst, schließlich stammte das VVG noch im Essentiellen aus dem Jahre 1908 und war somit fast 100 Jahre gültig. Die Reform soll den Entwicklungen der letzten 100 Jahre Rechnung tragen. Darüber hinaus soll der Verbraucherschutz gestärkt werden. Viele Regeln zum Versicherungsvertragsrecht entsprachen nicht mehr den heutigen Vorstellungen eines adäquaten Verbraucherschutzes. Die Versicherungsbedingungen sollten zudem verständlicher formuliert werden. Auch ist ein Plus von Informationspflichten vorgesehen. Dies nicht zuletzt in der Sparte der Lebensversicherung sollen die Rechte des Versicherungsnehmers bei Vereinbarungen mit Überschussbeteiligungen gestärkt werden. Das ursprüngliche VVG vom 30.05.1908 strebte seinerzeit vor allem die Herstellung einer bundesweiten Rechtsauflistung und somit die Ablösung unterschiedlicher landesrechtlicher Regelungen an. Den Änderungen des rechtlichen und wirtschaftlichen Umfelds und den Bedürfnissen eines modernen Verbraucherschutzes wurde dieses Gesetz nicht mehr vollständig gerecht. Laut Beschlussempfehlung des Rechtsausschusses soll die VVG Neuerung den Versicherungsnehmer gegenüber dem Versicherer besser stellen und für Transparenz im Versicherungsgewerbe sorgen. Des Weiteren sollte das VVG an die Strukturen des BGB nach der Schuldrechtsreform angepasst werden. Grundsatzurteile aus der Rechtssprechung sind mit eingeflossen. Eine besondere Berücksichtigung im Bereich der LV findet die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 26. Juli 2005 zur Überschussbeteiligung sowie die Entscheidung des BGH vom 12. Oktober 2005 zur Berechnung von Mindestrückkaufswerten. Für die Sparte der Berufsunfähigkeitsversicherungen wurden ebenso maßgebliche Standards gesetzt. Generell soll der VN im Regelfall einen Teilanspruch auf Überschussbeteiligung und stillen Reserven haben. Sei es in Form einer direkten Beitragsverrechnung oder dem Ansammeln der Beträge. Dem VN soll zudem eine Modellrechnung über die möglichen Leistungen übergeben werden; außerdem soll er jährlich über die tatsächliche Entwicklung unterrichtet werden. Hieraus soll eine bessere Beteiligung der Versicherten an den Werten des jeweiligen Unternehmens entstehen. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: 1.Einleitung1 2.Allgemeines2 2.1Das [...]
Thomas Struck May 2, 2001
Die Bewertung von nachhaltigen Immobilien: Ein kapitalmarkttheoretischer Ansatz basierend auf dem Realoptionsgedanken
Christian Gromer October 2, 2012
In Zeiten des Klimawandels und der Ressourcenverknappung rücken Immobilien zunehmend in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung. Neben den wirtschaftlichen Vorteilen nachhaltiger im Vergleich zu konventionellen Immobilien untersucht Christian Gromer die wesentlichen Investoren und deren Motive. Aufbauend auf diesen Ergebnissen sowie basierend auf dem Realoptionsgedanken entwickelt er ein Kapitalmarktmodell zur Berücksichtigung einer energetischen Modernisierung im Immobilienwert.
The Failed Acquisition of Graincorp by ADM
Matthias Störk June 5, 2015
Masterarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich BWL - Investition und Finanzierung, Note: 1,3, Universität Mannheim, Sprache: Deutsch, Abstract: At the top of a merger wave in the agriculture industry, Archer Daniels Midland (ADM) made an unsolicited offer to the board of GrainCorp, an Australian grain handling and processing company. The rejection of this first offer by GrainCorp’s board induced ADM to make a second bid, which also got rejected. Six months later, on 26 April 2013, the two companies entered into an implementation deed and GrainCorp’s board backed ADM’s third offer, which included a 49% premium over the last closing price before the bid announcement (ADM 2013a). However, seven months later, the Foreign Investment Revision Board (FIRB), under the leadership of Treasury Secretary Joe Hockey, rejected the takeover on national interest grounds (Hockey 2013). This master thesis aims to give a comprehensive analysis of this rejected transaction with a focus on three research questions. The first question is whether the strategic rationale behind the takeover did make sense economically. The second question concerns the fairness of the offer price that GrainCorp shareholders would have received, while the third question examines the stock market reaction of GrainCorp, ADM, and their competitors. To determine the strategic fit of GrainCorp for ADM, this thesis analyzes both companies and the industry in which they operate, using publicly available information provided by the companies themselves and other sources such as analyst reports. The fairness of the offer is determined both via a multiple valuation and via a discounted cash flow (DCF) valuation. Both valuation methods are conducted from an ex ante view and the valuation date is the 19 October 2012, which is the last trading day before the offer announcement. The multiple valuation can be divided into trading multiples and transaction multiples. All required data about share prices as well as income statement and balance sheet items for the trading multiples is retrieved from Bloomberg and cross-checked with data from published annual reports. For the calculation of the forward multiples, Bloom-berg’s “BEst” median consensus of broker estimates is used. The calculated multiples are all adjusted for the value of management options, operating leases, extraordinary items, and cross-holdings to ensure the comparability between firms. The data on historical transactions in the agricultural sector is taken from Thomson Reuter’s SDC Platinum database. [...]
Industrieanleihen zweitklassiger Investmentqualität als Anlagealternative unter Risk/Return Gesichtspunkten
Holger Mertens November 14, 1999
Inhaltsangabe:Einleitung: Seit der Unterzeichnung des Maastrichter Vertrages im Februar 1992 und seinem Inkrafttreten im November 1993 hat es zwischen den Mitgliedsländern der EU einen starken Konvergenzprozeß der Zinsniveaus gegeben. Für Investoren bedeutet die Angleichung der Zinsniveaus, daß durch den Kauf von hochverzinslichen Staatsanleihen (wie die von Italien oder Spanien) nicht länger hohe Erträge erzielt werden können. Sie sind nun gezwungen, sich nach Anlagealternativen umzuschauen. Am amerikanischen Rentenmarkt ist seit vielen Jahren das Segment der Industrieanleihen eine solche Alternative zu Staatsanleihen. Da die Kreditqualität eines Industrieunternehmens beispielsweise niedriger ist als die der Bundesrepublik Deutschland, wird den Investoren eine höhere Verzinsung als bei Staatsanleihen gewährt. Wenn europäische Investoren in der Vergangenheit Industrieanleihen kauften, dann nur solche mit erstklassiger Investmentqualität (d.h. Anleihen mit einem Rating von Triple A und Double A), deren Risiken und Erträge (englisch: Risk und Return) sich nicht deutlich von denen der Staatsanleihen unterschieden. Im Rahmen dieser Arbeit soll untersucht werden, ob es für Investoren rentabel ist, Papiere zweitklassiger Investmentqualität zu kaufen (d.h. Anleihen mit einem Rating von Single A und Triple B). Der Kauf eines solchen Papiers bringt einerseits höhere Risiken mit sich, andererseits aber auch höhere Erträge. Die zentrale Fragestellung in der vorliegenden Arbeit ist, ob Industrieanleihen zweitklassiger Investmentqualität unter Risk/Return Gesichtspunkten eine Anlagealternative zu Staats- und Industrieanleihen erstklassiger Investmentqualität darstellen. Obwohl es in der Fragestellung nicht explizit erwähnt wird, handelt es sich in der Untersuchung um europäische Industrieanleihen. Da über diese bisher erst wenig Risk/Return Daten verfügbar sind, werden die Ergebnisse aus dem Zahlenmaterial amerikanischer Industrieanleihen abgeleitet. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: Abbildungsverzeichnis 1.Einleitung1 2.Festverzinsliche Wertpapiere3 2.1Definition und Merkmale3 2.2Bestimmung des Preises, der Verzinsung und des Gesamtertrages4 2.3Märkte festverzinslicher Wertpapiere6 2.4Entwicklung am "European corporate bond market"7 3.Ertragsmessung mit Indizes10 3.1Definition und Unterscheidungsmerkmale von Indizes10 3.2Anforderungen an Rentenindizes13 3.3Auswahl und beispielhafte Konstruktion eines Index zur [...]
Hedging von Credit Risk: Kreditrisiken und Absicherungsmöglichkeiten mit Hilfe von Kreditderivaten
Katrin Tamm February 21, 2002
Inhaltsangabe:Einleitung: Das Kreditgeschäft ist neben dem Einlagegeschäft die wichtigste klassische Dienstleistung eines Kreditinstitutes. Während die Einlagen in der gesamten Branche aufgrund des sinkenden Zinsniveaus in den letzten Jahren in höher verzinsliche Anlagen (u.a. Investmentfonds, Lebensversicherungen, direkte Wertpapieranlage und Immobilien) umgeschichtet wurden, erhöhte sich das vergebene Kreditvolumen kontinuierlich. Von 1990 bis 1999 erhöhten sich die Kredite an Unternehmen im Schnitt um 6,8% p.a. Der stetige Anstieg von Unternehmensinsolvenzen in Verbindung mit der eben aufgeführten Marktsituation führten zu hohen Verlusten im traditionellen Kreditgeschäft und damit zu einer Verknappung des Mindest-Eigenkapitals. Die gesamten Faktoren führten letztendlich seit Anfang der 90er Jahre zu einem Umbruch im Kreditrisikomanagement der Gesamtbankbranche. Einen erneuten Einbruch im Geschäftserfolg lösten die Asienkrise und die Russlandkrise Ende der 90er Jahre aus, so dass ein wirksames Risk Management unerlässlich geworden ist. Für dieses ist nicht nur die Identifizierung der Risiken, sondern insbesondere die Steuerung in Form einer vom Management verfolgten institutsspezifischen Risikostrategie von zentraler Bedeutung. Während sich für Marktpreisrisiken (z.B. Zins- und Währungsrisiken) schon seit dem Zweiten Weltkrieg in den Vereinigten Staaten von Amerika und später auch in Deutschland Finanzinnovationen als adäquate Absicherungsinstrumente in Form verschiedener Derivate entwickelten, kamen zur Steuerung von Ausfallrisiken erst in den letzten Jahren in Deutschland die schon seit den 70er Jahren in den USA bekannte Verbriefung und Veräußerung von Kreditforderungen (Securitization) und später der von der Forderung getrennte Verkauf des Risikos (Kreditderivate) hinzu. Die isolierte einzelfallbezogene Betrachtung der Kreditrisiken wird zunehmend durch die Gesamtbetrachtung eines Segmentes abgelöst, um eine Konzentration von Risiken und damit verbundene Großausfälle zu vermeiden. Vor diesem Hintergrund ist es das Ziel der vorliegenden Arbeit, ein theoretisches Fundament zur Lokalisation, Messung und den weiteren Umgang mit Risiken und Derivaten im Kreditgeschäft anhand verschiedener Beispiele zu erstellen. Weiterhin wird das aktuelle Absicherungsinstrument Kreditderivat auf eventuelle Problemfelder untersucht und analysiert, ob deren Einsatz eine positive Auswirkung auf die zukünftige Performance der Risiko-Aktiva erwarten lässt. Die [...]
Die Relevanz des Klimawandels für die Versicherungswirtschaft: Betrachtung ausgewählter Elementarrisiken sowie potenzieller Handlungsoptionen für Erstversicherungsunternehmen
Judith Pusch November 15, 2009
Inhaltsangabe:Einleitung: Der Klimawandel findet statt und kann nicht mehr gestoppt werden . Die Versicherungswirtschaft macht sich seit etwa zwei Jahrzehnten verstärkt Sorgen, angesichts der Erderwärmung und der folgenden signifikant zunehmenden Schadensbelastung aus Naturkatastrophen. Eine Vielzahl von Versicherungsunternehmen warnt seit Jahren vor den unterschätzten Folgen des Klimawandels, da dieser mit seinen Auswirkungen für die Versicherungswirtschaft eines der eklatantesten Risiken darstellt. Ein Großteil der Schäden wird von Extremereignissen wie Stürmen, Überschwemmungen sowie Hagelunwettern verursacht. Solche Elementarrisiken können, mit lediglich einem Schadenereignis, gleichzeitig bei sämtlichen Versicherungsnehmern Schäden verursachen. Dieses so genannte Kumulrisiko stellt die Versicherer folglich vor schwierige Aufgaben. Schäden, welche infolge von Elementarrisiken entstehen, dominieren zunehmend die Katastrophenstatistiken der Versicherungsunternehmen. Die erste Jahreshälfte 2008 war, ebenso wie die Vorjahre, von einer enormen Zahl von Naturkatastrophen geprägt. Damit passt das Jahr bislang zu dem langfristigen Trend einer steigenden Zahl von Wetterkatastrophen, der durch den Klimawandel beeinflusst wird. Bis Ende Juni 2008 ereigneten sich bereits weltweit 400 Naturkatastrophen. Im Rekordjahr 2007 waren es insgesamt 960 Ereignisse. Anlässlich dieser ungünstigen Schadentrends müssen sich die Versicherer anpassen und verändern, um langfristig erfolgreich zu sein. Durch Anpassung an die Folgen des Klimawandels lassen sich viele Schäden begrenzen. Versicherungsgesellschaften sollten sich auf die wachsenden Herausforderungen einstellen sowie bereits heute richtig positionieren. Der Klimawandel muss demnach adäquat in die Geschäftsstrategie integriert werden. Gang der Untersuchung: Im Vordergrund der Betrachtung dieser Arbeit stehen Handlungsoptionen der Versicherer (VR), die ergriffen werden können, um auf steigende Schäden, infolge von Elementarrisiken, zu reagieren. Sind diese Schäden künftig versicherbar oder stellt der Klimawandel für die Versicherungswirtschaft eine Existenzbedrohung dar? Zudem stellt sich die Frage, ob die Versicherungsunternehmen (VU) mittels Strategien den Klimawandel zukünftig sinnvoll in den Entscheidungsprozessen berücksichtigen können. Zur Erarbeitung dieser Fragestellungen werden einerseits Anpassungsstrategien, mit welchen den unvermeidbaren Folgen des Klimawandels sinnvoll und effektiv [...]
IKB: Eine politökonomische Analyse
Dominik Schöneberger August 20, 2008
Inhaltsangabe:Problemstellung: Die vorliegende Bachelorarbeit mit dem Titel ‘Die IKB- eine politökonomische Analyse’ betrachtet die Konsequenzen der Immobilienkrise des Jahres 2007 für die Deutsche Industriebank (IKB) und bietet eine mögliche Erklärung der Umstände, die dazu führten. Die IKB galt Anfang dieses Jahrzehnts noch als Mittelstandsfinanzierer mit geringem Risiko. Seitdem entwickelte sie sich zu einem der größten deutschen Spekulanten auf dem Hypothekenmarkt. Die bisher geschnürten Rettungspakete belaufen sich auf mehr als 8,5 Mrd. Euro, von denen die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und damit der Staat mehr als 6 Mrd. Euro trägt. Weitere Ausfälle sind nach wie vor nicht ausgeschlossen. Neben den Kosten für die Kreditgeber entstanden auch enorme Verluste für die Aktionäre der IKB. Die Aktie fiel von ihrem Jahreshoch 2007 bei 33,06 Euro je Aktie auf einen Rekordtiefstand von 3,10 Euro im Juni dieses Jahres. Der Verlust von 90% des Aktienwertes ist im deutschen Bankenmarkt einzigartig und steht in keiner Relation zu den allgemeinen Verlusten des Finanzsektors im gleichen Zeitraum. Die KfW hatte als Großaktionärin damit einen zusätzlichen Verlust durch den Aktienkurseinsturz. Bevor untersucht werden kann, wodurch diese Krise verursacht wurde, muss zunächst eine fachliche Grundlage geschaffen werden. Dazu wird die Situation auf dem Finanzmarkt seit dem Sommer 2007 analysiert. Die Subprimekrise beeinflusste den gesamten Bankenmarkt und wurde auch für die IKB zum Verhängnis. Es wird gezeigt, über welche Beteiligungen am Hypothekenmarkt die Mittelstandsbank in die Krise verwickelt war und wie ihre Rettung verlief. Dabei wird auch ihre Sonderstellung im System der deutschen Banken analysiert. Die IKB ist zwar im rechtlichen Sinne eine Privatbank, die Staatsbank KfW besitzt aber als Großaktionär einen beträchtlichen Einfluss. Die daraus resultierende Rückabsicherung durch den Staat änderte die Risikoeinstellung der Bank. So wurde hierdurch möglicherweise eine implizite Versicherung für die IKB geschaffen. Es wird betrachtet, ob ihre Rettung ökonomisch und politisch überhaupt sinnvoll war oder ob sie vielmehr falsche Anreize für andere Banken setzte. Den Rahmen bildet diesbezüglich die Theorie in der Wissenschaft, die unter dem Begriff ‘too big to fail’ verwendet wird. Darauf bezogen wird die Bank mit internationalen Fällen verglichen und die Reaktion der Verantwortungsträger jeweils kritisch hinterfragt. Weiterhin wird erläutert, wie das [...]
Nachhaltige Geldanlagen: Investments im Zeichen der Clean Technology
Mario Rothenbücher October 31, 2010
Inhaltsangabe:Einleitung: ‘Die Wüsten der Erde empfangen in sechs Stunden mehr Energie von der Sonne, als die Menschheit in einem ganzen Jahr verbraucht’. Schmelzende Pole und Gletscher, steigende Meeresspiegel, zunehmende Wetterextreme mit Jahrhundertfluten und monatelangen Dürreperioden. Die Folgen des Klimawandels sind im Jahr 2010 bereits unverkennbar. Schafft es die Menschheit nicht, die oft nur nationalen Bestrebungen einiger Länder zu bündeln und möglichst rasch in global verpflichtende Abkommen umzusetzen, sehen die Prognosen für die Zukunft düster aus: Bis zum Jahr 2100 dürfte die Erdtemperatur um bis zu 4 Grad Celsius steigen, was ein vollständiges Verschwinden der Gletscher und Eismeere zur Folge hätte. Der Meeresspiegel würde um sechs Meter steigen, viele Küstenregionen auf der ganzen Welt wären dann nicht mehr bewohnbar. Mittlerweile lassen viele Regierungen ihren jahrelangen Ankündigungen endlich konkrete Taten folgen, allen voran die dt. Bundesregierung: Energie aus Sonne, Wind, Wasser, Biomasse und Geothermie soll bis 2020 deutschlandweit ungefähr die Hälfte des allgemeinen Strombedarfs decken und somit das prägende Element der künftigen Stromversorgung bilden. Prognosen zur Entwicklung der Zahl der Arbeitsplätze in diesem Bereich erwarten eine Steigerung von aktuell 300.000 auf bis zu einer halben Million. Auch andere große Nationen haben den Trend im Bereich der Erneuerbaren Energien (EE) längst erkannt: Mit einem Investitionsvolumen von mehr als 150 Mrd. Euro in alternative Energien in den kommenden zehn Jahren zeigt der ‚Obama-Effekt‘ in den USA allmählich Wirkung. Auch China holt auf und fördert nachhaltige Projekte mit aktuell ca. 40% seines rund 580 Mrd. USD schweren Konjunkturprogramms in. Länder wie Japan, Brasilien oder Südkorea- um nur einige zu nennen- befinden sich auf dem Vormarsch und fördern bereits in großem Stil umweltschonende Verfahren zur Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen und im Bereich Wasserwirtschaft. Experten der Internationalen Energieagentur taxieren das weltweite Investitionsvolumen in den nächsten 20 Jahren im Bereich der EE auf fast 5.000 Mrd. Euro. Das enorme Potential im Segment der nachhaltigen Technologien haben die großen Konzerne längst erkannt und richten ihre Geschäftsmodelle konsequent auf den Mega-Trend aus. ‘Hier tun sich gigantische Wachstumschancen für grüne Technologien auf’, verteidigte Siemens-CEO Peter Löscher kürzlich die Milliarden-Investitionen des Konzerns in [...]
Anlageverhalten von Jungakademikern bei Aktien und Aktienfonds: Eine empirische Analyse unter Berücksichtigung der Theorie des geplanten Verhaltens
Uwe Makosch August 10, 2003
Inhaltsangabe:Zusammenfassung: Trotz hoher Kursverluste an den internationalen Kapitalmärkten seit März 2000, verunsichert handelnden Anlegern und damit verbundenen Umsatzrückgängen nimmt aktuell das Anlagegeschäft mit Aktien und Aktienfonds bei Finanzdienstleistern wieder eine bedeutende Stellung ein. Die Geldvermögensanlagen werden in Deutschland bis zum Jahr 2010 auf über 6,4 Billionen Euro anwachsen und damit in etwa 10 Jahren um fast 80% expandieren. Das stärkste Wachstum werden dabei Anlagen in Aktien mit 150% und Aktienfonds mit 200% erzielen. Für das Marketing von Finanzdienstleistern eröffnet sich damit eine faszinierende Perspektive vor allem bei der attraktiven Zielgruppe der Jungakademiker. Marktanteile werden aber nur diejenigen Finanzdienstleister erobern können, die diesen Anforderungen des Marktes und ihrer Kunden in Bezug auf Beratungskapazität, Produktpalette und Vertriebswege gerecht werden. Zahlreiche Studien haben in den vergangenen Jahren zu einer intensiven Beschäftigung mit dem Anlageverhalten von privaten Anlegern geführt. Speziell über das Anlageverhalten von Jungakademikern ist bisher noch wenig bekannt. Die vorliegende Arbeit setzt sich demnach zum Ziel, die Kenntnisse über die „Black Box“ von Jungakademikern zu erweitern, um deren Anlageverhalten in Hinsicht auf Aktien und Aktienfonds transparenter zu machen. Dies geschieht unter Rückgriff auf die „Theorie des geplanten Verhaltens“ (TOPB) im Wege einer eigens durchgeführten empirischen Erhebung. Die Ergebnisse dieser Pilotstudie sollen die Möglichkeit schaffen, systematische Ansatzpunkte für nachfrageorientierte Marketingmaßnahmen speziell bei Jungakademikern abzuleiten. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: Abbildungsverzeichnis4 Tabellenverzeichnis5 Abkürzungsverzeichnis6 1Einleitung9 1.1Problemstellung9 1.2Aufbau der Arbeit11 2.Aktien, Aktienfonds, Aktienkultur und Anlageverhalten12 2.1Aktien12 2.1.1Begriffliche Grundlagen12 2.1.2Merkmale13 2.1.3Arten15 2.2Aktienfonds17 2.2.1Begriffliche Grundlagen17 2.2.2Merkmale19 2.2.3Arten21 2.3Aktienkultur in Deutschland23 2.3.1Begriffliche Grundlagen23 2.3.2Entwicklung und aktueller Stand24 2.3.3Maßnahmen zur Förderung28 2.4Anlageverhalten30 2.4.1Begriffliche Grundlagen30 2.4.2Anlageentscheidungsprozess31 2.4.3Einflussfaktoren auf das Anlageverhalten33 2.4.3.1Person des Anlegers34 2.4.3.2Umwelt des Anlegers37 2.4.3.3Situation des Anlegers38 3.Die Theorie des überlegten Handelns und die Theorie [...]
Abschlussprüfungen: Bankwirtschaft, Rechnungswesen und Steuerung, Wirtschafts- und Sozialkunde, Ausgabe 10
Wolfgang Grundmann August 22, 2016
Um für auszubildende Bankkaufleute den größtmöglichen Lerneffekt zu erzielen, haben die Autoren Originalprüfungsaufgaben zugrunde gelegt, umgearbeitet und der aktuellen Rechtslage angepasst. Denn zum erfolgreichen Bestehen der Prüfung gehört nicht „nur“ das Lernen des umfangreichen und schwierigen Lernstoffes - ebenso wichtig ist es, in der konkreten Prüfungssituation mit der vorgegebenen Zeit und den Aufgabenstellungen zurechtzukommen.
Investition und Finanzierung: Grundlagen der betrieblichen Finanzwirtschaft, Ausgabe 4
Hans Paul Becker November 19, 2010
Das Lehrbuch definiert die Ziele der betrieblichen Investitions- und Finanzpolitik in Unternehmen und erklärt einfach und verständlich die Grundlagen und Methoden der Investitionsrechnung und Finanzierung. Systematisch werden klassische und neue Instrumente vorgestellt, analysiert und bewertet. Beispiele und Aufgaben mit Lösungsvorschlägen ergänzen die Ausführungen.
- Integrierte Investitions- und Finanzplanung, um die Vorteilhaftigkeit einer Investition zu bestimmen.
- Investitionen unter Berücksichtigung von Ertragsteuern, wobei die Auswirkungen der Unternehmenssteuerreform im Mittelpunkt stehen
- Analyse der dynamischen Endwertverfahren
Ralf Clashinrichs November 11, 2003
Inhaltsangabe:Zusammenfassung: Im Frühjahr 2000 erreichten der Deutsche Aktienindex (DAX) und der Dow Jones ihre historischen Höchststände. Seit seinem Höchststand bei über 8.000 Punkten hat der DAX bis zu seinem Tiefstand im Frühjahr 2003 über 70% an Wert verloren. Aufgrund der Baisse an den internationalen Aktienmärkten konnte man in den vergangenen Jahren mit traditionellen Aktienfonds nur in seltenen Fällen Geld verdienen. Auch an den Anleihemärkten sind die Renditen derzeit gering. Die Renditen für 10- jährige Staatsanleihen aus Deutschland liegen derzeit bei 4,19% und aus den USA bei 4,51%. Aus diesem Grunde ist die Nachfrage nach Anlageformen, die unabhängig von der Entwicklung an den Aktien- und Rentenmärkten Renditen oberhalb der Renditen von Staatsanleihen erzielen, gestiegen. So genannte alternative Investments, zu denen man unter anderem Private Equity, Venture Capital und Hedge Funds zählt, scheinen auch im aktuellen Marktumfeld solch zufrieden stellende Renditen zu erwirtschaften. Im Folgenden soll die Anlageform der Hedge Funds dargestellt werden. Aus zwei Gründen sollen Hedge Funds in dieser Literaturarbeit näher untersucht werden. Einerseits ist die Nachfrage nach alternativen Investments stark gestiegen, zweitens möchte die Bundesregierung mit dem Entwurf zum Investmentmodernisierungsgesetz auch Privatanlegern den Zugang zu Hedge Funds ermöglichen. Zu Beginn soll der Begriff „Hedge Fund“ definiert werden. Diese Definition ist notwendig, da der Begriff oftmals irreführend ist. Daran anschließend soll ein Überblick über die Entstehung, Entwicklung und Größe des Hedge Fund „Universums“ gegeben werden. Dargestellt werden die wichtigsten Eckpunkte aber auch die größten Krisen und Ausfälle in der Geschichte der Hedge Funds. Das folgende zweite Kapitel skizziert die verschiedenen Strategien die ein Hedge Fund verfolgen kann. Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die gesamte Breite und Tiefe der Hedge Fund-Industrie. Durch einzelne Beispiele und typische Geschäfte soll dieser Überblick vertieft werden. Die Aufgaben und Funktionen eines Dachfonds, eines Fund of Funds, sind Inhalt des dritten Kapitels. Hier soll geklärt werden, wie ein Fund of Funds aufgebaut und gemanagt werden muss. Diskutiert wird, wie der erfolgreiche Anlageprozess in einem Fund of Funds aussieht. Wichtige Bestandteile in diesem Zusammenhang sind die qualitative und quantitative Analyse der einzelnen Hedge Funds. Fragen nach dem Nutzen eines Dachfonds [...]
TARGET2-Securities aus Bankensicht
Sven Lilienthal April 4, 2008
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich BWL - Investition und Finanzierung, Note: 1,7, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main (Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insb. e-Finance), Veranstaltung: E-Finance, 36 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Ziel der Arbeit ist, in dem aktuellen Projekt TARGET2-Securities (T2S) eine Lösungsmöglichkeit für den aktuell national und somit fragmentierten Bereich von Wertpapierabwicklung zu analysieren. So wird die Arbeit den aktuellen Stand des Projektes T2S und wesentliche Merkmale näherbringen. Weiteres Ziel der Arbeit ist, das Projekt aus Sicht der Banken zu erläutern. Im Verlauf wird aufgezeigt, dass es verschiedene Arten von Banken, die sich auf unterschiedliche Geschäftsmodelle spezialisiert haben und somit T2S unter verschiedenen Gesichtspunkten betrachten. Um die Ziele der Arbeit zu erreichen, werden in Kapitel 2 zunächst die Voraussetzungen geschaffen, um den Hintergrund einer möglichen Implementierung von T2S zu verstehen. Zum einen werden die wichtigen Begriffe aus dem Nachhandelsbereich erläutert und in Zusammenhang gebracht. Des Weiteren wird die aktuelle Situation in der Branche beschrieben und auf hohe Ineffizienzen hingewiesen. Zudem wird mit dem Code of Conduct for Clearing and Settlement (CoC) kurz eine marktgetriebe Lösung zur Beseitigung einiger Barrieren adressiert. In Kapitel 3 rückt schließlich die Entwicklung der technischen Plattform T2S in den Fokus. Neben einer genaueren Beschreibung und Darstellung der geschichtlichen Vorentwicklungen des Projekts werden auch ungeklärte Fragen diskutiert. Zudem wird die vom Eurosystem recherchierte Machbarkeitsstudie über das Projekt vom März 2007 genauer erläutert. Hier wird deutlich, dass T2S durchaus kosteneffizient arbeitet, wenn sich alle europäischen Zentralverwahrer dem Projekt anschließen. Das Kapitel 4 beschäftigt sich mit den Reaktionen einiger Banken und Bankorganisationen. Dazu gehört unter anderem ein veröffentlichter Brief, einige beantworte Fragebögen im Rahmen einer von Eurosystem durchgeführten Konsultation und mehrere Interviews in der Presse. Der Schlussteil fasst die Ergebnisse zusammen. Die Rolle der europäischen Kapitalmärkte hat in den vergangenen Jahren drastisch an Bedeutung gewonnen (vgl. Schaper 2007). All diese Wertpapiergeschäfte müssen nach Zustandekomme, verrechnet und abgewickelt werden, so dass der Eigentumsübertrag an den Wertpapiere vollständig und geordnet stattfinden kann (vgl. Lattemann 2002, S.2). Die Wertpapiere müssen letztlich auch verwahrt und verwaltet werden und ziehen somit weitere Aktionen nach sich.
Paul Chromik October 22, 2008
Inhaltsangabe:Einleitung: Klimawandel und Klimaschutz haben sich zu den bedeutendsten Themen unserer Zeit entwickelt und dominieren nicht nur die politische Debatte, sondern zunehmend auch die internationalen Finanz- und Kapitalmärkte. International hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass der Klimawandel und seine Folgen, enorme Risiken für den Wohlstand von Gesellschaften, die internationale politische Stabilität und auch den Wert von Unternehmen darstellen. Mit der Annahme des Kyoto-Protokolls hat sich die internationale Gemeinschaft auf feste Reduktionsziele von klimaschädlichen Treibhausgasen, von denen Kohlenstoffdioxid (CO2) das bedeutendste ist, festgelegt und zu deren Erreichung vorwiegend auf den Einsatz ökonomischer Instrumente, die Flexiblen Mechanismen, gesetzt. Diese Instrumente, die den Emissionshandel, Clean Development Mechanism und Joint Implementation umfassen, sollen eine kosteneffiziente Zielerreichung gewährleisten. Parallel dazu haben einzelne Staaten und Staatengemeinschaften Emissionshandelssysteme eingeführt, von denen das Emissionshandelsystem der Europäischen Union das umfassendste ist, und in denen Rechte für die Emission von Treibhausgasen gehandelt werden können. Zusammen bilden diese institutionellen Regelungen den globalen Kohlenstoffmarkt. Obwohl die Regulierung von Treibhausgasemissionen für die globale Energieversorgung und für viele Unternehmen eine kostspielige Herausforderung darstellt, ergeben sich auch vielfältige Chancen für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung. Die ökonomischen Chancen können durch den Term Carbon Finance beschrieben werden, der alle Finanz- und Ressourcenströme erfasst, die auf Marktlösungen abzielen, welche einen Beitrag zur Reduktion von Treibhausgasemissionen leisten. Diese Arbeit bezieht sich speziell auf die Investitionsmöglichkeiten auf dem globalen Kohlenstoffmarkt und soll die Frage beantworten, inwieweit es sich bei Emissionsrechten und Emissionsgutschriften, die auf dem Kohlenstoffmarkt gehandelt werden, um eine separate Anlageklasse handelt. In Form einer deskriptiven Analyse sollen zuerst die rechtlichen Rahmenbedingungen und die institutionelle Gestaltung, die das Fundament des Kohlenstoffmarktes bilden, erläutert werden. Anschließend erfolgt eine Auseinandersetzung mit den Funktionsweisen und wesentlichen Aspekten des Europäischen Emissionshandelssystems, des Clean Development Mechanism, Joint Implementation und des freiwilligen Emissionsmarktes, [...]
Rating und Kreditzinsen: Chancen und Risiken für ein Kreditinstitut bei der Gestaltung und Einführung eines bankinternen Ratingsystems im Rahmen von Basel II
Christian Hose December 10, 2001
Inhaltsangabe:Gang der Untersuchung: Die Arbeit behandelt das Thema strukturiert nach den Kriterien 1. Darstellung, 2. Analyse und 3. Reflexion. Ausgehend von dargestellten nachvollziehbaren größeren Faktenbereichen, soll über eine tiefergehende Analyse der übergreifenden Thematik versucht werden, zu einer signifikanten Reflexion und zu einem plausiblen problemorientierten Fazit zu kommen. Dieser Themenkomplex wurde von mir bewusst als Diplomarbeitsthema gewählt, da es sich hierbei aufsichtsrechtlich um eines der bedeutendsten Aufgabengebiete der nächsten Jahre im Rahmen der deutschen bzw. internationalen Bankenlandschaft per se handelt. Nach seiner Einführung 1962 blieb das Grundgerüst von (insbesondere) quantitativen Eigenkapitalbelastungsregeln der deutschen Bankenaufsicht, kodifiziert in der zentralen Vorschrift des Grundsatzes I, im Kern 20 Jahre unverändert. Erst Anfang der 1980er Jahre wurde zunehmend deutlich, dass es dringend einer Harmonisierung der durch erhebliche Unterschiede gekennzeichneten Aufsichtsnormen zumindest in den bedeutenden Wirtschaftsnationen bedurfte, um Regulierungsarbitragen - Geschäfte wurden dort abgewickelt, wo sie den schwächsten Kontrollvorschriften unterlagen - einzudämmen. Das Baseler Konsultationspapier in seiner vorliegenden Fassung ist der Versuch bzw. das Resultat einer seit Jahren auf EU-Ebene angestrebten Harmonisierungspolitik, um über den Bankensektor und die dazugehörigen Steuerungs- und Bewertungsmöglichkeiten dauerhaft einen hinsichtlich des Risikos von Kreditinstituten transparent strukturierten und an allen bedeutenden Wirtschaftszentren miteinander vergleichbaren EURO-Wirtschaftsraum zu schaffen, der in der Welt mit der Asienregion bzw. dem amerikanischen Wirtschaftskontinent anhand gleicher oder ähnlicher Kriterien verglichen werden kann. So sieht Heintzeler zukünftig die Bedeutung der kleineren nationalen Kapitalmärkte zugunsten der großen regionalen oder internationalen Kapitalmärkte zurückgedrängt, oder ganz verschwinden. Hinzu kommt, dass Unternehmen bisher in Europa bis auf wenige Ausnahmen, durch externe Ratingagenturen vergleichsweise selten analysiert worden sind. Das Ratingverfahren ist in Europa in der Vergangenheit eher zur Beurteilung von Länderrisiken oder zur standardisierten Beurteilung von Wertpapieremittenten eingesetzt worden. Welche Bedeutung Eigenkapital und Ratingverfahren, bzw. deren Ergebnis zukünftig für Banken haben werden, zeigt sich in der Diskussion der [...]
Bewertung von Bonuszertifikaten mittels Monte-Carlo-Simulation: Programmierung mit R
Josef Gilgen June 17, 2014
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich VWL - Finanzwissenschaft, Note: 1.0, Georg-August-Universität Göttingen (Department of Statistics), Sprache: Deutsch, Abstract: Ein bei Privatanlegern beliebtes Zertifikat stellt das Bonus-Zertifikat dar, bei dem Anleger sowohl bei steigenden, stagnierenden aber auch bei leicht fallenden Kursen profitieren können. Nach einer Einleitung zur Zertifikatslandschaft und einer genaueren Betrachtung des Auszahlungsprofils von Bonuszertifikaten, wird anschließend ein kurzer theoretischer Überblick über die Bewertungsmöglichkeiten von Derivaten gegeben. Im Anschluss daran wird das für Zertifikate oft genutzte Bewertungsmodell der Mote-Carlo-Simulation (MCS) im Detail beschrieben. Für Replikationszwecke sowie der praktischen Veranschaulichung wurde eigens ein R-Paket zur Preisbestimmung entwickelt.
Direct Banking: Wie virtuelle Institute das Bankgeschäft revolutionieren
Uwe Swoboda July 1, 2013
Was macht Direktbanken so erfolgreich? Ausgehend von der Marktforschung über die Struktur des Marketingmix und der grundlegenden IT-Architektur werden die Besonderheiten erfolgreicher Marktauftritte präsentiert.
Traditionelle und moderne finanzwirtschaftliche Ziele: Gewinn, Rentabilität, ... vs. Shareholder Value
Mark Berger February 2, 2010
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich BWL - Investition und Finanzierung, Note: 1,7, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Sprache: Deutsch, Abstract: Eine der zentralen Fragen der Betriebswirtschaft ist es, wie es möglich ist, in Unternehmen die Entscheidungen der einzelnen Organisationsmitglieder zielorientiert zu steuern und zu koordinieren. Dazu muss das Management den unterschiedlichen Aktivitäten durch langfristige Zielvorgaben und –vereinbarungen eine eindeutige Grundausrichtung geben. Die Steuerung eines Unternehmens geschieht durch die Zuteilung von Ressourcen, um am Markt erfolgreich zu sein und eine gezielte, systematische und konsistente Auswahl zwischen den verschiedenen Investitions- und Deinvestitionsalternativen zu treffen. Für den Erfolg eines Unternehmens sind einerseits die Qualität der zur Verfügung stehenden Informationen, aufgrund derer Entscheidungen getroffen werden. Andererseits ist eine sinnvolle Wahl zwischen verschiedenen Optionen nur möglich, wenn die Ziele der Unternehmung klar definiert sind. Das erfolgreiche Auftreten am Markt ist der zwar ein grundsätzliches Ziel, das die Mehrheit der Unternehmungen verfolgen dürfte. Doch schon die Definition von Zielgrößen, die den Erfolg eines Unternehmens messen, ist problematisch: „Zum einen existiert eine Vielzahl von Auffassungen darüber, was den tatsächlichen „Erfolg“ der unternehmerischen Tätigkeit ausmacht. Zum anderen impliziert ein Erfolgsmaßstab immer auch einen Grad an Quantifizierbarkeit, damit er für die operative Steuerung nutzbar gemacht werden kann.“1 So haben sich aus Sicht der Finanzwirtschaft unterschiedlichste Kennzahlen herausgebildet, die man in klassische (z.B. Gewinn, Rentabilität) und moderne (z.B. Shareholder Value) unterteilen kann. Ziel dieser Arbeit ist es, diese Ziele miteinander zu vergleichen und ihre Vor- und Nachteile
Stephanie Eder December 21, 2008
Inhaltsangabe:Einleitung: Die Ratingagenturen sind fester Bestandteil der internationalen Finanzmärkte und ihre veröffentlichten Bewertungen über das Kreditrisiko eines Emittenten bzw. eines Finanztitels, wie z.B. das bekannte AAA Rating (Triple-A), entscheiden heute über den erfolgreichen Zugang von Unternehmen und Staaten zum Kapitalmarkt. Mit Hilfe von standardisierten Analysen über die Kreditqualität von Finanzanlagen generieren die Ratingagenturen Informationen über Ausfallswahrscheinlichkeiten, die unerlässlich sind für die Preisbildung und das Hedging von Fixed-Income Wertpapieren. Durch ihre Mittlerfunktion zwischen Emittenten und Anlegern werden Ratingagenturen als Intermediäre bezeichnet. Durch die geschaffene positive Externalität in Form einer kostenlosen öffentlichen Information, tragen die Ratingagenturen zu einer Reduzierung der im Kapitalmarkt vorhandenen Informationsasymmetrie bei. Durch die Internationalisierung der Kapitalmärkte, dem Trend der Disintermediation und der laufenden Innovation von neuen Finanzprodukten hat sich das Geschäftsfeld der Ratingunternehmen in den letzten zwei Jahrzehnten wesentlich verändert und erweitert. Die innovativen Verbriefungen von Forderungen bereichern die Finanzmärkte mit neuen Produkten und sorgen auf den Kreditmärkten für ein außergewöhnliches Wachstum. Eine dieser Innovationen stellen die Collateralized Debt Obligations (CDOs) forderungsbesicherte Schuldverschreibungen dar. Diese Finanztitel ermöglichen den Transfer von Kreditrisiken vom Gläubiger zum Investor. Für Bankinstitute ist dies eine attraktive Form zur Reduzierung des Haftungskapitals. CDOs sind nicht nur innovativ sondern auch komplex in ihrer Funktionsweise. Die Ratingagenturen werden sehr intensiv bei der Strukturierung dieser Produkte mit eingebunden. Für das Rating von CDOs wird die gleiche Basis wie für die Bewertung von Anleihen verwendet. Durch die entstehende Vergleichbarkeit ist der Wunsch der Emittenten, den Investoren den Kauf von CDOs attraktiver zu präsentieren, erfüllt. Ratings gelten natürlich nicht als einziges Entscheidungskriterium für eine Investition. Die Bewertung durch die Ratingagenturen wird jedoch als Bezugspunkt für die Risikobeurteilung von CDOs herangezogen. Durch die Involvierung der Ratingagenturen in den Prozess der Ausgestaltung dieser Finanzierungsform, ergibt sich folgende für diese Arbeit forschungsrelevante Fragestellung: Welche Auswirkungen auf die Marktteilnehmer haben die strukturellen [...]
Der kommunale Finanzausgleich in Nordrhein-Westfalen: Unter besonderer Berücksichtigung des GFG NRW 2010
Clemens Mindt March 9, 2011
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich VWL - Finanzwissenschaft, Note: 15,0, Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer (ehem. Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer) (Lehrstuhl für Wirtschaftliche Staatswissenschaften, insb. Allg. Volkswirtschaftslehre und Finanzwissenschaft), Veranstaltung: S 302 Grundlagen des kommunalen Finanzsystems in Deutschland, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Werk behandelt den kommunalen Finanzausgleich in Nordrhein-Westfalen anhand des Gemeindefinanzierungsgesetzes NRW (GFG NRW) 2010. Die Darstellung erfolgt sowohl in textlicher als auch in graphischer Form mit Berechnungsbeispielen.
Kapitalanlage mit Immobilien: Produkte - Märkte - Strategien
Marlies Brunner February 23, 2010
Spezialisten aus den unterschiedlichen Bereichen rund um die Immobilie vermitteln dem Anleger das notwendige Faktenwissen hinsichtlich der Finanzierung, der Bewertung und der Wertentwicklung von Immobilien. Im Fokus stehen Direktanlagen - selbstgenutzes Wohneigentum, Ferienimmobilie, Seniorenimmobilie, Auslandsimmobilie, Mehrfamilienhäuser, denkmalgeschützte Immobilien - sowie indirekte Anlagen - offene und geschlossene Immobilienfonds und Immobilienaktien.
Ad-hoc-Publizität nach dem Wertpapierhandelsgesetz
Sabine Rohde March 5, 1998
Inhaltsangabe:Einleitung: Die mit dem Zweiten Finanzmarktförderungsgesetz neu installierten Regelungen zur Ad-hoc-Publizität sind jetzt zweieinhalb Jahre gültig. Im Rahmen der Diplomarbeit soll untersucht werden, ob die gesetzlichen Regelungen die ihr zugedachten Ziele erreicht haben. Daneben ist zu klären, mit welchem Aufwand für die betroffenen Unternehmen die Erfüllung der Norm möglich ist. Auch rechtliche Auslegungsprobleme werden dargestellt und mögliche Lösungswege aufgezeigt. Besonders interessant ist dieses Thema, da es sich nicht nur um rein rechtliche Probleme handelt, haben die Existenz, die Anwendung und die Durchsetzung der Regelungen zur Ad-hoc-Publizität in der Bundesrepublik Deutschland unmittelbaren Einfluß auf den Finanzmarkt. Es wird also auch zu untersuchen sein, ob die Regelungen zur Ad-hoc-Publizität die Wettbewerbsfähigkeit und Funktionsfähigkeit des Finanzmarktes in der Bundesrepublik Deutschland positiv beeinflussen. Auch wird in dieser Diplomarbeit ein Ausblick auf die geplanten gesetzlichen Änderungen gegeben. Nicht Gegenstand der Arbeit ist eine spezifische Darstellung des Insiderhandelsverbotes. Hierzu erfolgte ebenfalls eine grundlegende rechtliche Änderung durch das Zweite Finanzmarktförderungsgesetz. Dieser Bereich ist zwar inhaltlich eng mit der Fragestellung der Diplomarbeit verbunden, es handelt sich jedoch um eine so umfangreiche Thematik, daß die aktuellen Entwicklungen in diesem Bereich in einer eigenen Diplomarbeit analysiert werden könnten. Dennoch wird bei einzelnen Detailfragen am Rande auch auf diese Problematik eingegangen, wenn nur so eine richtige Einordnung der Regelungen zur Ad-hoc-Publizität möglich ist. Gang der Untersuchung: Die Diplomarbeit beruht weitestgehend auf der Auswertung der aktuellen Literatur zu der bearbeiteten Thematik. Lediglich im Kapitel 7 soll eine komprimierte Darstellung und Bewertung der bisher zu diesem Themenkreis veröffentlichten Daten erfolgen. Nur am Rande werden in der Arbeit die Erfahrungen einzelner betroffener Unternehmen zu den Regelungen der Ad-hoc-Publizität ausgewertet. Im Anschluß an die Einleitung wird zunächst das Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) kurz vorgestellt. Die Ad-hoc-Publizität stellt einen Schwerpunkt dieses Gesetzes dar. Das Thema der Diplomarbeit kann nur richtig im Zusammenhang mit den anderen Schwerpunkten des WpHG dargestellt werden. Die anderen Regelungen des Gesetzes werden jedoch nur am Rande erläutert. In diesem Zusammenhang darf [...]
Die Hohe Schule des Total Quality Management
Gerd F. Kamiske March 8, 2013
Langfristiger Unternehmenserfolg durch Kundenzufriedenheit ist das Ziel der Qualitätsoptimierung mit Total Quality Management. Hochkarätige Autoren machen deutlich, welche Anforderungen diese Managementmethode an die Führungskompetenz der Verantwortlichen stellt. Sie vermitteln den aktuellen Wissensstand und interpretieren das weltweite Qualitätsgeschehen. Concise text: TQM verspricht Produktivitätsschübe und Rentabilitätsverbesserungen wie kein anderes Führungsmodell. Die Autoren zeigen, welche Anforderungen TQM an die Führungskompetenz stellt und interpretieren das weltweite Qualitätsgeschehen.
Balanced Scorecard bei Banken
Andreas Landvogt September 30, 2003
Inhaltsangabe:Einleitung: Seit einiger Zeit wird der Balanced Scorecard sehr viel Aufmerksamkeit und Beachtung in der Öffentlichkeit und erst recht in den Unternehmen selbst geschenkt. Im Kern handelt es sich bei der Balanced Scorecard um ein strategiegeleitetes Kennzahlensystem, das sowohl finanzielle als auch nicht-finanzielle Größen zu einer Gesamtsicht integriert. Das Stadium einer Managementmodeerscheinung hat das Konzept der Balanced Scorecard längst überschritten. Die vorliegende Arbeit untersucht nun genauer die Entwicklungen und Tendenzen in der deutschen Bankenlandschaft bezüglich der Balanced Scorecard. Die Finanzinstitute sind zunehmend einem sehr intensiven Wettbewerb ausgesetzt und unterscheiden sich zusätzlich durch Besonderheiten im Rechnungswesen und im Risiko-management (Basel II) essentiell von anderen Branchen. Des weiteren wird der Implementierungsprozess einer Balanced Scorecard in einer Bank simuliert, um auf diesem Weg Besonderheiten bezüglich der detaillierten Ausgestaltung einer Bank-BSC aufzuzeigen. Zusammenfassung: Die vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel, sowohl Unterschiede als auch Gemeinsamkeiten von Balanced Scorecards bei Kredit- und Finanzinstituten zu der Basis-Scorecard von Kaplan / Norton herauszuarbeiten. Besonderheiten und Differenzen sollten sich schon allein aus der Natur der BSC ergeben, die unternehmensindividuell erstellt werden muss und somit zumindest branchenspezifische Unterschiede aufweisen sollte. Die durchgeführte Umfrage untersucht neben der Verbreitung der Balanced Scorecard auch die Akzeptanz des neuartigen Managementansatzes bei den zuständigen Stellen (v.a. Unternehmensführung und Controllingabteilung) der befragten Banken. Gang der Untersuchung: Kapitel 1 beschreibt Problemstellung, Zielsetzung und methodisches Vorgehen der vorliegenden Arbeit. Im darauffolgenden Kapitel wird zunächst Aufbau und Wirkungsweise der Balanced Scorecard beschrieben bevor auf die spezifischen Eigenheiten der verschiedenen Perspektiven eingegangen wird. Kapitel 2 schließt mit der Vorstellung weiterer denkbarer BSC-Perspektiven und der Präsentation verschiedener BSC-Implementierungsverfahren, die sich in der Praxis schon vielfach bewährt haben. Zu Anfang von Kapitel 3 werden zunächst die aktuellen Probleme der Bankenlandschaft vorgestellt. Anschließend wird auf die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage eingegangen, in der verschiedene Banken zur Balanced Scorecard befragt wurden. Kapitel 4 simuliert den [...]
Währungsmanagement mit Devisentermingeschäften und Devisenoptionen
Katja Lindenlaub November 14, 2005
Inhaltsangabe:Problemstellung: Zielsetzung dieser Arbeit ist es, das Währungsmanagement sowie die Absicherungsinstrumente Devisentermingeschäft und Devisenoption vorzustellen und deren Einsatzmöglichkeiten zu thematisieren. In der vorliegenden Arbeit wird zunächst auf das Währungsmanagement, das Währungsrisiko sowie auf die Relevanz der Wechselkurse für die Unternehmen eingegangen. Um zu verdeutlichen, wie offene Währungspositionen abgesichert werden können, werden die Absicherungsinstrumente Devisentermingeschäft und Devisenoption sowie verschiedene Absicherungsstrategien vorgestellt. Im Anschluss daran erfolgen Ausführungen über Anwendungsbeispiele und Anwendungsprobleme sowie deren Lösungsmöglichkeiten. Danach wird auf die Bilanzierung von Finanzinstrumenten nach IAS 39 eingegangen, sowie eine Schlussbetrachtung vollzogen. Das Thema dieser Arbeit ist von großer Aktualität. Der Export sowie der Import haben für Deutschland eine große Bedeutung. Es existieren viele international tätige Unternehmen, deren wirtschaftlicher Erfolg von den Wechselkursveränderungen beeinflusst wird. Um das daraus resultierende Risiko rational steuern zu können, ist ein effektives Währungsmanagement unumgänglich geworden. Dennoch sichern viele Unternehmen ihre Währungsrisiken nicht bzw. nicht in genügendem Ausmaß ab und haben aufgrund der starken Wechselkursschwankungen der letzten Jahre erhebliche Verluste zu tragen. Es kann jedoch keine generelle Empfehlung zur Anwendung der einzelnen Absicherungsinstrumente und Absicherungsstrategien gegeben werden, da die Wahl von vielen Faktoren beeinflusst wird. Welche Risiken abgesichert werden können, wann sich welche Instrumente eignen, welche Probleme bei einer gewünschten Absicherung entstehen und wie diese gelöst werden können bzw. wo die Grenzen der jeweiligen Strategien liegen, wird im Rahmen dieser Arbeit thematisiert. Einleitung: Deutschland war im Jahr 2003 weltweit der größte Warenexporteur mit Ausfuhren in Höhe von 746,74 Mrd. USD und der zweitgrößte Warenimporteur mit Einfuhren in Höhe von 600,42 Mrd. USD. Auch nahmen in den letzten Jahren in Deutschland sowohl die Exporte als auch die Importe kontinuierlich zu. Durch die Steigerung des globalen Warenaustausches sowie durch die Dominanz des USD im internationalen Wettbewerb werden Verträge zwischen Unternehmen aus unterschiedlichen Währungsgebieten in der Regel in USD geschlossen. Dies erhöht die dem Währungsrisiko unterliegenden Positionen eines Unternehmens. [...]
Untersuchung betriebswirtschaftlicher Kennzahlensysteme zur Analyse und Feststellung der Bonität von Firmenkunden
Sven Holland July 13, 2000
Inhaltsangabe:Einleitung: In den letzten Jahren ist die Zahl der insolvent gewordenen kleinen und mittelständischen Unternehmen stets gestiegen. Da sich besonders die kleinen Kreditinstitute aus dem Sparkassen- und Genossenschaftswesen gegen die umliegenden größeren Häuser behaupten müssen, spielt die Analyse und Feststellung der Bonität von Firmenkunden eine zunehmend wichtigere Rolle. Schon ein einziger Firmenkunde, der "außerplanmäßig" abgewickelt werden muß, kann die Ertrags- und Vermögenslage des kreditgebenden Institutes nachhaltig beeinflussen. Aus diesem Grund muß der Beurteilung der Kreditwürdigkeit von Firmenkunden eine besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden. Bei der Bonitätsbeurteilung von Firmenkunden spielt die Jahresabschlußanalyse eine wesentliche Rolle. Diese wird bei der Sparkasse Möhnesee, eine der kleinen Sparkassen im Gebiet des Westfälisch-Lippischen Sparkassen- und Giroverbandes e. V., momentan mit Hilfe der EBIL-STATBIL Auswertungen durchgeführt. Um die Qualität der Bilanzauswertung im Hause der Sparkasse weiter zu erhöhen, wird ein neues Kennzahlensystem auf Basis der vorhandenen Auswertungen entwickelt. Hier werden die für die Bonitätsbeurteilung wesentlichen Analysebereiche abgebildet. Dadurch wird eine Ursachenforschung für Unternehmenskrisen möglich, was die Beratungskompetenz des Kreditinstitutes erhöht. Gang der Untersuchung: Zunächst wird im zweiten Kapitel eine Einführung in die Analyse und Feststellung der Bonität von Firmenkunden gegeben. Dabei wird der Begriff "Risiko" unter ausgewählten Aspekten, die das Kreditgeschäft unmittelbar betreffen, untersucht. Andere bankbetriebliche Risiken, wie bspw. Zinsänderungs-, Währungs- oder Betriebsrisiken finden daher keine Berücksichtigung. Weiterhin werden ausgewählte qualitative und quantitative Verfahren der Kreditwürdigkeitsprüfung vorgestellt, wobei ein Schwerpunkt auf der Problematik der Jahresabschlußanalyse liegt. Darüber hinaus werden grundsätzliche Aussagen zu Kennzahlen und deren Verknüpfung in Kennzahlensysteme getroffen. Um ein Bonitätsbewertungssystem zu entwickeln, ist es notwendig, die in der Literatur und Praxis bereits genutzten Methoden zu untersuchen. Im dritten Kapitel wird dazu eine Unterteilung in logisch-deduktive und empirisch-induktive Kennzahlensysteme vorgenommen und durch das Kennzahlensystem des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes e. V. ergänzt. Diese Systeme werden zunächst theoretisch untersucht. Obgleich sich die logisch-deduktiven [...]
Matthias Schindler February 2, 2004
Inhaltsangabe:Zusammenfassung: Das Thema dieser Diplomarbeit lautet „Financial Planning und Portfolio Management Theorie“. Der Inhalt ist sowohl für Anbieter von Financial-Planning-Beratung als auch für Anleger bzw. potentielle Kunden oder Interessierte, die die Freiheit der finanziellen Unabhängigkeit erreichen wollen, sehr aufschlussreich. In der Arbeit wird als erstes das Thema eingegrenzt und Financial Planning definiert. Außerdem befasst sich das erste Kapitel mit sozial- und finanzpolitischen Fragen (Altersvorsorge) in Verbindung mit dem privaten Vermögensaufbau der Bevölkerung in Deutschland. Zudem soll der Vermögensverwaltungsmarkt in Deutschland im Vergleich zu den USA dargestellt werden. Im Anschluss werden die Marktteilnehmer: die Anleger, die Anbieter und die Überwachungsgremien angesprochen. Im Einzelnen beschäftigt sich dieses zweite Kapitel u.a. mit den Nutzen, den Zielen, dem Angebot, den verschiedenen Typen und den Funktionen der Marktteilnehmer. Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit der eigentlichen Dienstleistung „Financial Planning“, es beschreibt den Prozess der Beratung, den Aufbau und den Inhalt des Beratungsergebnisses, dem sog. „Finanzkonzept“. Im folgenden Teil wird der Inhalt des Finanzkonzeptes mit der modernen Portfoliomanagement-Theorie in Verbindung gebracht. Und untersucht, in wie weit die Theorie in der Praxis angewendet bzw. die Praxis der Theorie gerecht wird. Das vorletzte Kapitel, für Interessenten einer Beratung empfehlenswert, wirft einen kurzen Blick auf den Financial Planning Angebotsmarkt. Hier sollen wesentliche qualitative Unterschiede in der Beratung der drei Hauptanbietergruppen (Banken, private Finanzdienstleister, Versicherungen) des Financial Planning angesprochen werden und hervor gehoben werden, welche Sparte am ehesten in der Lage ist, ein sauberes Financial Planning im Sinne dieser Arbeit anzubieten. Vor allem Beratern liefert diese Qualitätsanalyse zur Steigerung des Nutzens ihrer Dienstleistung und folglich der Zufriedenheit ihrer Kunden nützliche Anhaltspunkte. Zuletzt erfolgt noch ein kurzer Ausblick in die Zukunft des Financial Planning. Der Begriff „Financial Planning“ stammt aus dem angelsächsischen Raum und ist in Deutschland noch relativ jung. Darunter versteht man die finanzielle Beratung von Privatpersonen, die darauf abzielt, die Interessenten bei der Erfüllung ihrer finanziellen und wirtschaftlichen Wünsche zu unterstützen. Diese Arbeit macht keinen Unterschied zwischen [...]
Geschlossene Immobilienfonds als Kapitalanlageform
Marina Böhm October 22, 1997
Inhaltsangabe:Einleitung: Diese Arbeit, im Rahmen des Abschlußexamens entstanden, soll eine konkrete und praktische Entscheidungshilfe für den Privatinvestor darstellen, der sich auf das Immobilienfondsterrain wagt, jedoch nicht genug Fachwissen besitzt, um zu erkennen, wobei es bei einer Immobilienfonds-Anlageentscheidung im wesentlichen ankommt. Eine möglichst objektive Analyse geschlossener Immobilienfonds ist nicht zuletzt deswegen von entscheidender Bedeutung, da es sich hierbei nicht um Kapitalmarktprodukte für Sparer oder Durchschnittsanleger handelt, sondern um Unter-nehmensbeteiligungen für risikobewußte Vermögende mit hohem Steuersatz. Die Investition in geschlossene Immobilienfonds ist viel stärker als die Direktanlage in Immobilien gekennzeichnet durch eine Rechnung mit vielen Unbekannten: Immobilienobjekt, Vermietbarkeit, fachliche und finanzielle Seriosität des Projekt-initiators, künftige Mietverträge, Renditen, wirtschaftliches und politisches Umfeld, Steuergesetzgebung in naher und ferner Zukunft, Entwicklung der persönlichen Ver-hältnisse des Anlegers über einen langen Zeitraum hinweg sind nur einige wenige Unsicherheitsfaktoren. Ziel dieser Arbeit ist es, die bedeutsamsten Elemente für die Investitionsentschei-dung eines privaten Kapitalanlegers für die Kapitalanlageform des geschlossenen Immobilienfonds darzustellen und somit diese Unbekannten in einem möglichst hohem Maße zu reduzieren und berechenbar zu machen. Gang der Untersuchung: Nach einer Einführung in das Thema und einer kurzen Immobilienmarktanalyse für geschlossene Immobilienfonds, erfolgt eine anlegerbezogene systematische Be-handlung der drei Hauptbestandteile der Arbeit: dem rechtlichen, steuerlichen und wirtschaftlichen Teil. Die gesellschaftsrechtlichen und steuerrechtlichen Aspekte werden in einer erklärenden Kurzcharakteristika abgehandelt, ohne sich dabei einer Problematisierung einzelner spezieller Rechts- und Steuerfragen anzunehmen. Schwerpunkt der Arbeit liegt auf dem wirtschaftlichen Teil, in dem die Anlegerziele Rendite, Sicherheit und Liquidität betrachtet werden. Insbesondere der Aspekt der Sicherheit wird näher erläutert, da wegen des fehlenden Anlegerschutzes und wegen vieler unseriöser Immobilienfondsanbieter, so manche Risiken auf den Gebieten Recht, Steuern und Wirtschaft bestehen, die ein Anleger ohne Vorkenntnisse nicht ohne Hilfe einschätzen kann. Abschließend wird eine kurze Empfehlung gegeben werden, für welche Anleger-zielgruppe der [...]
Riba als besonderes Merkmal des islamischen Bankwesens:: Welche Rolle kann dem islamischen Zinsverbot zugesprochen werden?
Katharina Pfannkuch November 20, 2008
Inhaltsangabe:Einleitung: Im Jahre 2006 veröffentlichte Charles Tripp seine Studie Islam and the moral economy , in der er sich im Zusammenhang mit der Frage der Vereinbarkeit der islamischen Religion mit dem vom Westen geprägten Kapitalismus auch mit Banken beschäftigt, die laut eigener Auskunft unter Beachtung islamischer Gebote arbeiten. In einer Passage dieses Werkes heißt es: Islamic Banking, far from challenging global capitalism, has become an integral part of the global financial system. ( ) Those who deal with these banks act from a variety of motives . Ausgehend von diesen Aussagen stellen sich die Fragen, was unter dem Begriff Islamic Banking zu verstehen ist, was eine islamische Bank auszeichnet und welche Motive potentielle Kunden dazu bewegen, die Dienste einer solchen Bank in Anspruch zu nehmen. Der zentrale Aspekt der vorliegenden Arbeit liegt in der Rolle, die dabei das in Koran und Sunna ausgesprochene Wucher- bzw. Zinsverbot einnimmt. Dieser Aspekt ist insofern bedeutsam für die westliche Finanzwelt, als er sowohl die Wirtschaftsbeziehungen zwischen den zunehmend wohlhabenden islamisch geprägten Staaten und den übrigen Teilen der Welt als auch die Finanzgeschäfte muslimischer Migranten in der Diaspora an einem entscheidenden Punkt tangiert: Das konventionelle Bankwesen, das grundsätzlich auf dem Prinzip des Zinsnehmens unddes Zinszahlens basiert, muss auf das offenbar immer stärker ausgeprägte Bedürfnis muslimischer Kunden bzw. Geschäftspartner nach Einhaltung des islamischen Verbotes der Bereicherung durch Zinsen reagieren. Dies geschieht daher nicht nur im Zuge der Expansion großer Bankunternehmen in die entsprechenden Regionen, sondern auch zunehmend in Europa und in den Vereinigten Staaten von Amerika. Um im Zuge der wirtschaftlichen Globalisierung auf dieses besondere Merkmal des islamischen Bankwesens reagieren zu können, ist also ein fundiertes Wissen um die Existenz dieses Verbotes, seiner Bedeutung für Muslime sowie um die lebendigen innerislamischen Diskussionen über die seine Reichweite und um mögliche Instrumentarien zur Umsetzung erforderlich. Zaid El-Mogaddedi, Gründer des Institute for Islamic Banking in Frankfurt am Main, formuliert dies folgendermaßen: Wurde das Islamic Banking vor noch nicht allzu langer Zeit in der westlichen Finanzwelt eher als exotische Randerscheinung wahrgenommen, so hat sich die Einschätzung inzwischen grundlegend geändert. Denn das Sharia-konforme Geldgeschäft wächst in [...]
Martin Seufert July 26, 2011
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich VWL - Finanzwissenschaft, Note: 1,7, Fachhochschule Düsseldorf (Wirtschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Ziel der vorliegenden Arbeit ist die Auseinandersetzung mit dem Thema nachhaltige Geldanlagen und den sich daraus ergebenden Möglichkeiten einer alternativen Kapitalanlage für den privaten Investor auf dem Finanzmarkt Spanien. Zunächst wird das Konzept des „Sustainable and Responsible Investment“ definiert und beleuchtet, um Klarheit in die unterschiedlichen Begrifflichkeiten zu bringen. Es folgt ein Rückblick in die Entstehungsgeschichte nachhaltiger Investments. Welche Anlageformen im SRI-Bereich auf dem Markt verfügbar sind, wird im folgenden Abschnitt behandelt, dem sich eine kritische Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Investmentstrategien und Auswahlmethoden für nachhaltige Geldanlagen anschließt. Der größte Anteil dieser Arbeit widmet sich dem Finanzmarkt Spanien. Nach einem Rückblick in die Historie nachhaltiger Geldanlagen in Spanien folgt ein aktueller Marktüberblick über die Entwicklungen von SRI, die in Spanien angewendeten Investmentstrategien und das Verhältnis von institutionellen zu privaten Investoren. Ein gewichtiger Teil beschäftigt sich schließlich mit der Frage, welche Motive, Möglichkeiten und Hindernisse es für den privaten Investor in Spanien gibt, der Interesse an einem nachhaltigen Investment hat. Dabei fließt sowohl die Sicht der Anbieter als auch die Sicht der Nachfrager in die Betrachtung mit ein. Darüber hinaus werden insbesondere potentielle Lösungsansätze für die Marktteilnehmer diskutiert. Im abschließenden Kapitel werden die Markttreiber identifiziert und Möglichkeiten der Förderung von SRI als Kapitalanlagealternative für Privatanleger in Spanien beleuchtet.
Möglichkeiten und Probleme der Diversifikation im Rahmen einer Finanzierungskonstruktion mit Hilfe von Fremdwährungsdarlehen für Kreditkunden im gehobenen Privatkundengeschäft: Dargestellt am Beispiel der Dresdner Bank AG
Griseldis Burger May 1, 2006
Inhaltsangabe:Einleitung: Anpassungsfähig, günstig und vollkommen risikolos soll eine Finanzierung sein, das jedoch ist in der Praxis nicht möglich. Daher ergibt sich die Notwendigkeit für die Gesamtsumme ein Konzept aus vielen Bausteinen zu entwickeln und auf die Kundensituation abzustimmen. So kann der Kunde, sobald sich seine Lebenssituation unerwartet ändert, mit einer Anpassung seiner Finanzierung reagieren. Wird eine Finanzierung mit lang- oder kurzfristiger Zinsbindung ausgestattet, ergeben sich aus beiden Alternativen Vor- und Nachteile: Bei einer langfristig festgelegten Zinsvereinbarung, die den Vorteil von planbaren Zinsbelastungen hat, kann der Kunde während der Laufzeit weder eine Sondertilgung leisten, noch auf aktuell günstigere Konditionen umsteigen. Hat der Kunde am Kapitalmarkt angelehnte flexible Konditionen, besteht die Gefahr einen Zinsanstieg voll-ständig mittragen zu müssen. Reißerisch bezeichnet „Discount-Banking“, was schon in vielen anderen Lebensbereichen Einzug gehalten hat. Kunden wollen hohe Qualität zu erstklassigen Preisen. Konditionen sind verhandelbar und Geiz ist in Mode gekommen. Derzeit sind die Finanzierungskonditionen für Darlehen mit zehnjähriger Zinsbindung mit etwa 4,50% p.a., für Zinsvereinbarungen von einem Jahr bei 3,30% p.a. auf sehr niedrigem Niveau. Einem Angebot von 1,80% p.a. unterstellt man daher automatisch Unseriosität. Diese Kondition kann aber eine österreichische Großbank mit Hilfe eines Schweizer-Franken-Darlehens offerieren. Für deutsche Privatpersonen ist eine Finanzierung über ein Fremdwährungs-Darlehen (auch FX-Darlehen genannt) noch exotisch, doch die Österreicher sind damit schon gut vertraut: 40% aller in der EU vergebenen Yen-Kredite entfallen auf Österreich. Yen- oder Schweizer-Franken-Darlehen sind dort im Standardproduktsegment vertreten; jeder vierte Immobilienbesitzer hat sich in einer Fremdwährung verschuldet und jeder fünfte Privatkredit ist ein Währungsdarlehen (hauptsächlich in Schweizer Franken, US-Dollar oder Japanischem Yen). Insgesamt beträgt der Anteil der Währungskredite in Österreich 24% des gesamten Kreditvolumens. Bislang ist die Nachfrage in Deutschland nicht annähernd so groß, sie wächst aber stetig. Aufgrund der Konkurrenzsituation aus dem Nachbarland sind deshalb auch zunehmend deutsche Kreditinstitute – vorwiegend in Bayern und Baden-Württemberg – bereit Fremdwährungskredite zu vergeben. Aktiv werden Finanzierungskonstruktionen mit Fremdwährungen [...]
Möglichkeiten und Grenzen des Risk-Managements von Tsunami-Risiken in Südostasien, insbesondere ihre Versicherbarkeit
Anjana Buchholz September 18, 2005
Inhaltsangabe:Problemstellung: Am 26. Dezember 2004 ereignete sich im Indischen Ozean vor der Westküste Sumatras ein Seebeben der Stärke 9,0 auf der Richterskala. Das Hypozentrum lag 3,307° nördlicher Breite und 95,947° östlicher Länge in ca. 30 km Tiefe. Das Meer ist hier rund 1.000 m tief. Es war das heftigste Beben seit 40 Jahren und das viertstärkste seit 1900. Die Kontinentalplatten wurden entlang der etwa 1.200 km langen Bruchzone um bis zu 30 m verrückt und stellenweise um mehr als 20 m angehoben. Der Meeresboden hob sich durch das ruckartige Abtauchen der Indischen unter die Eurasische Platte um bis zu zehn Meter an. Dies löste den Tsunami aus. Innerhalb von weniger als 30 Minuten erreichten die ersten Wellen gemäß Abb. 1 die Nordspitze Sumatras und die Inselgruppen der Andamanen und Nikobaren. In den folgenden 30 bis 60 Minuten wurden Bangladesch, Myanmar und Thailand, dann auch Indien, Sri Lanka, Malaysia und die Malediven von den Tsunami-Wellen getroffen sowie in den nachfolgenden Stunden die Tausende von Kilometern entfernten Küsten Somalias, Kenias, Tansanias und der Seychellen. Noch nie waren so viele Nationen gleichzeitig von einem Elementarschaden betroffen. Zusätzlich waren als Konsequenz der Globalisierung Menschen aus über 50 Ländern unter den Opfern. Die grausame Bilanz der Naturkatastrophe: ca. 280.000 Tote, unzählige Verletzte, Millionen Obdachlose, kilometerlange Trümmerfelder und akute Seuchengefahr. Die Höhe der volkswirtschaftlichen Schäden wird auf 10 Mrd. USD geschätzt, davon waren nur ca. 1 Mrd. USD versichert. Auch ohne die Flutwelle in Südostasien war 2004 mit rund 40 Milliarden USD das schadenreichste und teuerste Jahr in der Geschichte der internationalen Versicherungswirtschaft. Es lässt sich ein eindeutiger Trend erkennen: in den vergangenen 40 Jahren vervielfachten sich die volkswirtschaftlichen Schäden um den Faktor 5,3, die versicherten Schäden sogar um den Faktor 9,6. Es sind vor allem die großen wetterbedingten Naturkatastrophen, wie Stürme und Überschwemmungen, die in den letzten 60 Jahren massiv zugenommen haben. Zu diesem Themenkreis gibt es daher in der Literatur zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen. Ein Tsunami als Folge einer Ursache-Wirkungskette wurde jedoch bislang unterschätzt. Unabhängig vom oft diskutierten Klimawandel, der für die Häufung von Wind- und Wetterereignissen verantwortlich gemacht wird, treten Tsunamis selten auf und sind gerade aufgrund des Datenmangels über solche [...]
Unentdeckte Asset Klasse „Trade Finance“ als alternatives Investment für institutionelle Investoren
Binjamin Sancar February 13, 2014
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich BWL - Investition und Finanzierung, Note: 1,7, Hochschule Aschaffenburg (Federated Asset Management GmbH), Veranstaltung: Investment Management, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit wird überprüft, ob „Trade Finance“ als alternatives Investment die Voraussetzungen und Anforderungen einer Asset Klasse für institutionelle Investoren erfüllt. Die wichtigsten Kriterien sind hierbei Charakter und Typus der Anlageform. Neben der Konformität mit den regulatorischen und gesetzlichen Mindestanforderungen der Anlageformen an institutionelle Investoren, stellt sich die Frage, ob Trade Finance auch als eine sichere Asset Klasse unter Risikomanagement-Aspekten gilt und in einem Portfolio diversifizierbar ist. Diese neue Asset Klasse entstand aus dem Bedürfnis der potentiellen Anleger, die sich aktuell in einer unzufriedenen Marktsituation befinden. Aufgrund meiner Tätigkeit bei einem Investment Manager, der dieser Asset Klasse besonderes Engagement widmet, konnte ich mich mit dieser Anlageform auseinandersetzen. Folglich nutze ich die Gelegenheit, meine Abschlussarbeit über dieses Thema zu verfassen und gleichzeitig meiner Neugier analysierend nachzugehen. Mein Ziel ist es, die Thematik zu strukturieren und somit auch einen weitreichenden Einblick in die Materie zu verschaffen. Das sich ergebende Potential und meine zukünftigen Erwartungen an diese Anlageform sind sehr hoch und deshalb freut es mich umso mehr, mich in einer frühen Entwicklungsphase mit dem Thema befassen zu dürfen. An dieser Stelle möchte ich mich ganz besonders bei Federated Asset Management GmbH bedanken, die meine Arbeit begleitete und Informationszugänge zu diesem recht frischen und bisher nicht publizierten Thema zur Verfügung stellte. Da es zu der Asset Klasse Trade Finance an Literatur mangelt, sammelte ich die vorliegenden Informationen aus Interviews und meist englischen Präsentationen/Recherchen/Reports. Dies stellte sich, gerade für eine Bachelor-Arbeit, als eine große Herausforderung dar. Letztlich verhalf mir die Nähe am realen Markt die notwendigen Eindrücke durch Expertenmeinungen zu gewinnen. Nichts desto trotz habe ich nicht alle Experten zitiert, um die Arbeit damit nicht zu überschwemmen. Ich stellte mit Freuden fest, dass ich ausschließlich positive Statements zu dem Thema Trade Finance als alternatives Investment erhalten habe, auch wenn viele Unternehmungen noch auf der Suche nach der optimalen Umsetzungslösung für institutionelle Investoren sind.
Commodity Investments: Handlungsfelder deutscher institutioneller Investoren
Pierre Gliesche February 16, 2011
Inhaltsangabe:Einleitung: Eine neue Hausse ist im Gang und sie findet bei den Rohstoffen statt, den Commoditys, Materialien, harten Vermögensgegenständen und greifbaren Dingen. Was noch vor einigen Jahren nur auf Gold und Öl beschränkt war, hat sich in letzter Zeit vollkommen gewandelt. Rohstoffe spielen in unser aller Leben eine große und wesentliche Rolle. Überall begegnen uns Rohstoffe, beim Einkaufen im Supermarkt oder auch im Auto sind wir von Rohstoffen umgeben. Ohne den Futures- Märkten wären die Dinge, die wir alle zum Leben brauchen, rar und oft auch zu teuer. Zu diesen wesentlichen Dingen gehören Öl, Erdgas, Weizen, Mais, Baumwolle, Sojabohnen, Aluminium, Kupfer, Silber, Gold, Rinder, Schweine, Schweinebäuche, Zucker, Kaffee, Kakao, Reis, Wolle, Gummi, Bauholz und noch etwa 80 andere Rohstoffe, die in der Bibel der Trader (Commodity Research Yearbook) aufgelistet sind. Wenn ein Investor in Aktien, Anleihen oder Devisen investieren will, sollte er auch die Rohstoffmärkte verstehen. Rohstoffe gehören in jedes gut diversifizierte Depot, denn Rohstoffinvestments können gegen eine Aktienbaisse, der Inflation und sogar einer Wirtschaftskrise absichern. Rohstoffgeschäfte werden oft als riskante Geschäfte bezeichnet, was sie aber nicht sind. Im Gegenteil, aus Rohstoffinvestments gehen enorme Chancen hervor. Bringt ein Investor sie in sein Portfolio ein, trägt dies zu einer günstigeren Risikostreuung bei. Gerade im Hinblick auf die Finanzkrise und der folgenden Schwächung der Märkte, wächst bei vielen Investoren der Wunsch nach einer breiteren Streuung ihrer Anlagerisiken. Rohstoffe bieten ein breites Spektrum an Investitionsmöglichkeiten, zum einen dienen sie zur Absicherung des Depots, zur Spekulation oder auch zur langfristigen Investition. Dabei haben Investoren die Möglichkeit, einen Barren Gold zu erwerben oder auch in Aktien bis hin zu Derivaten zu investieren, die Rohstoffe als Basis haben. Investments können in Form von Aktien, Fonds, ETF ́s, Futures, Optionen, Optionsscheine sowie Zertifikate erfolgen. Eine physische Anlage steht dabei meist im Hintergrund und erfolgt für gewöhnlich nur bei Edelmetallen. Wenn ein Investor vor Rohstoffen zurückschreckt, verpasst er unglaubliche Möglichkeiten. Investoren sollten nicht einen kompletten Marktsektor ignorieren, jedenfalls nicht, wenn dieser wirklich als intelligenter Investor gelten will. Das Geldvolumen, das an den Rohstoffbörsen gehandelt wird, ist um ein vielfaches höher als an [...]
Währungskrisen: Ursachen, Folgen, Gegenmaßnahmen
Nasiha Bibih March 24, 2009
Inhaltsangabe:Einleitung: In den letzten Jahrzehnten häuften sich Nachrichten über Währungskrisen in unterschiedlichen Ländern. Insbesondere die Krise des argentinischen Pesos (2001), des russischen Rubels (1998), der asiatischen Währungen (1997), des mexikanischen Pesos (1994/1995) sowie die Krisen des EWS-Systems (1992/1993) sind nur die bekanntesten einer Vielzahl von Währungskrisen. Zudem sind solche Krisen mit gravierenden politischen und wirtschaftlichen Problemen verbunden. In Indonesien und Argentinien beispielsweise kam es aufgrund von Währungskrisen sogar zu sozialen Unruhen. Solche Krisen verschlechtern nicht nur die Wirtschaft der betroffenen Länder, sondern in den meisten Fällen auch die gesamte Weltwirtschaft. Grund dafür trägt die Globalisierung, welche verstärkt dazu beiträgt, dass Ansteckungsgefahren einer Währungskrise nicht nur die nationale Wirtschaft, sondern häufig auch die gesamte Weltwirtschaft belasten. Währungskrisen beschränken sich auf keinen bestimmten Typus von Ländern. In Emerging Markets ist die Häufigkeit und Stärke von Währungskrisen jedoch besonders hoch. Die Währungskrisen in jüngerer Vergangenheit lösten verheerende wirtschaftliche, soziale und politische Folgen sowohl für die betroffenen Staaten, als auch für die Weltwirtschaft aus. Die Konsequenzen solcher Krisen lösten mehrere Debatten über eine Neugestaltung der internationalen Finanzarchitektur aus. Um potentielle Krisen möglichst vermeiden zu können, sollte es im Interesse der Ökonomen und der Politik liegen, geeignete Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Ex post betrachtet verschlechtern sich vor Ausbruch der Krise ökonomische Aggregate. Hierbei ist es besonders ratsam, notwendige Maßnahmen zu ergreifen, um einem Krisenausbruch noch entgegensteuern zu können. Gang der Untersuchung: Die Darstellung von Ursachen, Folgen und Gegenmaßnahmen von Währungskrisen ist Gegenstand dieser Arbeit. Die Arbeit gliedert sich wie folgt: Im zweiten Kapitel werden der Begriff und die Historie von Währungskrisen vorgestellt. Im dritten Kapitel werden die Ursachen von Währungskrisen erster und zweiter Generation und im vierten Kapitel neuere Währungskrisenmodellansätze dargestellt. Hieran schließt sich das fünfte Kapitel mit der Darstellung möglicher Auswirkungen von Währungskrisen, an. Im sechsten Kapitel werden schließlich adäquate Maßnahmen zur Vermeidung von Währungskrisen aufgelistet. Das siebte Kapital bildet letztlich mit einem Resümee den [...]
Haushaltssicherungskonzepte - Notwendigkeit, Ziel und Funktionsweise
Sebastian Fidyka September 20, 2006
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich VWL - Finanzwissenschaft, Note: 2,0, Universität Leipzig (Institut für Finanzen / Finanzwissenschaften), Veranstaltung: Aktuelle Problem der Gemeindefinanzierung, 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung Die Kommunen sind durch den Gesetzgeber zu Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit verpflichtet, die Summe der Einnahmen und Ausgaben soll ausgeglichen sein. Dieses ist heute jedoch nur noch in wenigen Gemeinden möglich. Immer öfter führen steigende finanzielle Belastungen und stagnierende Einnahmen zu Defiziten in den öffentlichen Haushalten. Unausgeglichene Haushalte sind zum kommunalpolitischen Alltag geworden. Gemeinden, die den vom Gesetzgeber, geforderten Haushaltausgleich nicht nachkommen können, sind verpflichtet ein Konzept zu erarbeiten in den beschrieben wird, wie das bestehende Defizit wieder ausgeglichen werden kann. Das umfassendste Instrument zur Umsetzung von Konsolidierungsmaßnahmen ist das Haushaltssicherungskonzept (HSK).(1) Im Rahmen dieser Arbeit soll zuerst auf die Notwendigkeit der Erstellung eines Haushaltssicherungskonzepts eingegangen werden. Darauf aufbauend soll anschließend die Ziele erläutert werden, die mit der Aufstellung eines Haushaltssicherungskonzepts verfolgt werden sollen. Der Hauptteil der Arbeit wird sich mit der konkreten Aufstellung, Ausgestaltung und den Konsolidierungsmaßnahmen eines Haushaltssicherungskonzeptes beschäftigen. Im abschließenden Fazit soll darauf eingegangen werden, in wie fern die beabsichtigten Ziele mit Hilfe des Haushaltssicherungskonzepts erreicht werden können. [...] _____ (1) Schwarting (2003), S. 83
IPO: Eine Gesamtbetrachtung von Initial Public Offering
Thomas Ilk June 6, 2012
Diplomarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich BWL - Investition und Finanzierung, Note: 1,0, Johannes Kepler Universität Linz (Betriebliche Finanzwirtschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Aufgabenstellung dieser Diplomarbeit ist es, eine zusammenfassende Gesamtbetrachtung rund um das Thema „Initial Public Offering“ zu bieten und aktuelle Forschungsergebnisse einfließen zu lassen. Neuere Beiträge aus einschlägiger Literatur der letzten Jahre werden dazu analysiert, ausgewertet und verglichen, um in weiterer Folge in komprimierter Fassung in diese Arbeit aufgenommen zu werden. Der Fokus liegt dabei vorrangig auf dem heimischen bzw. zentraleuropäischen Markt.
Mobile Portale - Lösungsvorschlag im Bankensektor: Exemplarisch diskutiert am Beispiel einer Bank
Bernd Dietrich January 31, 2002
Inhaltsangabe:Einleitung: Das Thema M-Business ist zur Zeit in aller Munde. Der große Vorteil dieses Bereiches ist u.a. das orts- und zeitunabhängige Angebot von Anwendungen und Informationen. Der Weg zum Kunden wird durch die Darstellung dieser Angebote auf mobilen Endgeräten realisiert. Im Endgerät ist dafür ein Browser notwendig, der die Angebote darstellen kann. Für die Sammlung dieser Angebote hat sich der Begriff mobiles Portal etabliert. Dieser neuen Technologie wird die Chance gegeben, in vielen erdenklichen Bereichen zum Einsatz zu kommen. Diese Arbeit gibt einen Lösungsvorschlag eines mobilen Portals im Bankensektor für den B2C-Bereich wieder und deckt mögliche Chancen, wie auch Risiken, in diesem Bereich auf. Dadurch ergeben sich Handlungsmöglichkeiten, die für einen Erfolg des M-Business in dieser Branche notwendig sind. Um einen solchen Lösungsvorschlag sowie Handlungsalternativen aufzeigen zu können, müssen die Möglichkeiten in diesem Business bekannt sein. Auch ist die Entwicklung des Marktes zu verfolgen, um adäquate Anwendungen und Inhalte für den Kunden zu finden. Dazu werden Ideen und Visionen gesammelt, mögliche bzw. verfügbare Inhalte zusammengestellt und bestehende mobile Portale analysiert. Im Besonderen werden die speziellen und fachlichen Anforderungen des Bankwesens fokussiert und technologische Möglichkeiten sowie deren Grenzen werden aufgezeigt. Die technische Umsetzung schließlich erfolgt auf Basis von Open-Source-Software. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: Kurzfassung3 Inhaltsverzeichnis4 Abbildungsverzeichnis6 Tabellenverzeichnis7 Abkürzungsverzeichnis8 1.Einleitung10 1.1Einführung10 1.2Problematik11 1.3Zielsetzung11 1.4Aufbau12 2.Mobile Business13 2.1Was ist Mobile Business?13 2.1.1Definition: M-Business13 2.1.2Definition: M-Commerce13 2.1.3Abgrenzung zu E-Commerce13 2.1.4Charakteristische Merkmale des M-Business14 2.2.Grundvoraussetzungen im M-Business15 2.2.1Sicherheit16 2.2.2Mobile-Payment18 2.2.3Mobile Portale22 2.3.Geschäftsmöglichkeiten im M-Business22 2.3.1Unternehmen und Kunden (B2C)22 2.3.2Unternehmen und Unternehmen (B2B)25 2.3.3Unternehmen und Professionals (B2P)27 2.3.4Geschäfte mit Geräten28 3.Entwicklungstendenzen im M-Business Markt29 3.1Marktvolumen29 3.1.1Entwicklung der Anzahl der Mobilfunkkunden29 3.1.2Preisgestaltung30 3.2Markttreiber Technologie31 3.2.1Mobilfunknetze31 3.2.2Anwendungstechnologien33 3.3Globale Marktdynamik34 3.3.1Unterschiede der [...]
Viktor Stoller April 14, 2009
Verbriefungstransaktionen im Bankensektor Auslöser oder Ursache der Finanzmarktkrise
Alexander Noßmann July 19, 2011
Inhaltsangabe:Einleitung: Motivation: Teufelszeug oder sinnvolles Instrument für eine Volkswirtschaft? : Nach Ausbruch der globalen Finanzmarktkrise im Jahre 2007 haben sich Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Presse und Weltöffentlichkeit genau diese Frage gestellt, als es um verbriefte Wertpapiere ging. Für viele war das Urteil schnell gefällt. Die Verbriefung ist an allem Schuld . Zugegebenermaßen ist es angenehm und beruhigend, wenn sich der Beschuldigte als Täter entpuppt. Die Suche nach weiteren Verdächtigen kann eingestellt werden, man kann sich zurücklehnen und die Lehren aus den Missetaten noch lange Zeit nach der Verurteilung als Mahnmal des Schlechten diskutieren. Doch ist es wirklich so einfach, und bedarf es nicht einer umfassenden Analyse der Ereignisse auch im Vorfeld der Krise, um die Frage nach der Ursache oder dem Auslöser adäquat beantworten zu können? Genau dieser Versuch wird in der vorliegenden Bachelorarbeit mit dem Titel: Verbriefungstransaktionen im Bankensektor - Auslöser oder Ursache der Finanzmarktkrise unternommen. Aufgrund ihres globalen Ausmaßes und der anhaltenden Aktualität gehört die jüngste Finanzmarktkrise vermutlich zu einer der bestdokumentierten überhaupt. Es existieren bereits knapp vier Jahre nach ihrer Entstehung zahlreiche Arbeiten, die sich der Aufarbeitung selbiger gewidmet haben. Diese und weitere empirische Studien zu Implikationen von Verbriefungen vor allem im Bankensektor auch vor 2007 bilden die Grundlage der vorliegenden Arbeit. Begleitende Fragestellungen, die in diesem Kontext untersucht werden, sind: Wie und weshalb werden Verbriefungen im Risikomanagement von Banken eingesetzt? Welche empirisch nachgewiesenen Auswirkungen hat der Einsatz von Verbriefungen bei Banken u.a. auf Ausfallraten, das systematische Risiko oder die Kapitalstruktur? Inwieweit entstehen systemische Risiken? Wie hat sich der Verbriefungsmarkt im Laufe der Zeit und insbesondere vor dem Hintergrund der Finanzmarktkrise entwickelt? Wie hoch waren die Krisenverluste, und welche Ausfälle stammen wirklich aus Verbriefungen? Existieren sektorale oder geografische Unterschiede? Wie und aus welchem Grund haben ausgewählte Kreditinstitute in der Finanzmarktkrise performed? Gang der Arbeit: Die Arbeit besteht aus zwei Teilen. Der erste liefert die definitorischen Grundlagen, die zum Verständnis der Funktionsweise von Verbriefungstransaktionen i.A. und spezifischen Wertpapieren dienen. Im Kapitel 2 werden die zwei [...]
Susanne Weidenkaff August 27, 2009
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich BWL - Investition und Finanzierung, Note: 1,3, Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig, Sprache: Deutsch, Abstract: Cash is a fact, profit is an opinion. Diese Losung gilt im 21. Jahrhundert mehr denn je. Nicht nur vor dem Hintergrund von Basel II und einer sich abzeichnenden Kreditklemme gilt es, die Liquidität zu jedem Zeitpunkt im Unternehmen zu sichern. Doch gerade im Bereich von mittelgroßen Unternehmen zeichnet sich ein Engpass und somit eine Problemsituation ab. Ein probates, aber bisher wenig genutztes Mittel zur Liquiditätssicherung stellt das Factoring dar. Im Folgenden wird dieses alternative Finanzierungsinstrument näher vorgestellt. Dazu erfolgt in einem ersten Schritt die begriffliche Definition, gefolgt von einer Analyse der einzelnen Entwicklungsstufen. Um die vielschichtigen Einsatzmöglichkeiten aufzuzeigen, werden im Anschluss daran die Formen und Funktionen des Factoring vorgestellt. Die gesamtwirtschaftliche Bedeutung wird durch das Heranziehen eines internationalen Rankings verdeutlicht. In Ergänzung dazu geht die Autorin auf die breite Bekanntheit, bei gleichzeitig geringer Anwendung insbesondere im Segment der kleinen und mittelgroßen Unternehmen (KMU), ein. Abschließend werden die Vor- und Nachteile gegenübergestellt und anhand eines Fallbeispiels illustriert. Im Fazit erfolgt die Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse dieser Arbeit.
Die ertragsteuerrechtliche Behandlung von Options- und Finanztermingeschäften im Privatvermögen - ausgenommen Swaps -
Stephanie Bromm May 20, 2003
Inhaltsangabe:Zusammenfassung: Ab dem Veranlagungszeitraum 1999 ist die Besteuerung von Termingeschäften durch die Neufassung des § 23 EStG durch das StEntlG 1999/2000/2002 geregelt. Die Arbeit klärt was unter dem Begriff des Termingeschäftes nach Meinung des Gesetzgebers zu verstehen ist und wie solche Geschäfte allgemein einkommensteuerlich einzuordnen sind. Weiterhin werden ausgewählte Termingeschäfte – Optionen, Optionsscheine, Futures, Forwards, Devisentermingeschäfte und Zertifikate, die Aktien vertreten - unter finanzwirtschaftlichen Gesichtspunkten vorgestellt. Die im Einzelnen vorzunehmende ertragsteuerliche Einordnung der vorgestellten Termingeschäfte erfolgt nachfolgend. Abschließend wird die aktuelle Diskussion über die Verfassungsmäßigkeit der Besteuerung privater Wertpapierveräußerungsgeschäfte aufgegriffen und mögliche Folgen für die Besteuerung von Termingeschäften erörtert. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: AbbildungsverzeichnisV AnlagenverzeichnisV AbkürzungsverzeichnisVII Einleitung und Gang der Arbeit1 Kapitel 1:Grundlagen zu privaten Veräußerungsgeschäften2 A.Der Einkommenstatbestand des Einkommensteuergesetzes im Überblick2 B.Private Veräußerungsgeschäfte4 1.Einordnung und Abgrenzung zu anderen Einkunftsarten, insbes. §§ 15, 17, 20 EstG4 1.1Abgrenzung gewerblicher Einkünfte (§ 15 EStG) von privater Vermögensverwaltung (§ 14 Satz 3 AO)4 1.2Abgrenzung von Einkünften aus Kapitalvermögen (§ 20 EStG) und sonstigen Einkünften aus privaten Veräußerungsgeschäften (§ 22 Nr. 2 i.V.m. § 23 EStG)5 2.Gründe für die Neufassung des § 23 EstG7 3.Private Veräußerungsgeschäfte im Sinne des § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 bis Nr. 4 EstG9 3.1Private Veräußerungsgeschäfte im Sinne des § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 und Nr. 3 EstG9 3.2Private Veräußerungsgeschäfte im Sinne des § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 EstG11 4.Rechtsfolgen der Erfassung unter den privaten Veräußerungsgeschäften14 Kapitel 2:Finanzwirtschaftliche Grundlagen zu den Options- und Finanztermingeschäften17 A.Einordnung von Termingeschäften17 B.Bedingte Termingeschäfte – Optionen und Optionsscheine18 I.Grundlagen18 II.Optionen20 1.Ausstattungsmerkmale von Optionen20 2.Auflösung einer Option22 3.Grundpositionen bei Optionen23 3.1Kaufoptionen – Long Call und Short Call23 3.2Verkaufsoptionen – Long Put und Short Put25 4.Kombinationsstrategien bei Optionen26 4.1Straddle26 4.2Strangles27 4.3Spreads28 III.Optionsscheine29 1.Call- und Put-Optionsscheine29 2.Arten von [...]
Kritische Würdigung des Core-Satellite-Ansatzes aus kapitalmarkttheoretischer Perspektive
Tobias Hintelmann July 2, 2008
Inhaltsangabe:Einleitung: Die Gestaltung der Strategischen Asset Allocation stellt eine umfangreiche und komplexe Aufgabe dar, zu der die Literatur zahlreiche Lösungsansätze bereitstellt. Eine davon ist der Core-Satellite-Ansatz (CSA). Die Wurzeln des CSA liegen im Treynor-Black-Modell und dem Specialist-Approach, wodurch sich die Aufteilung eines Portfolios in zwei Teilportfolios mit einem Multi-Manager-Ansatz erklärt. Durch diese Portfolio-Separation in ein (eher) passiv verwaltetes Core-Portfolio und ein aktiv verwaltetes Satellite-Portfolio wird den verschiedenen Aufgaben eines institutionellen Portfolios - der Bereitstellung von Zahlungsströmen zur Bedienung von Verbindlichkeiten bei gleichzeitiger Vermögensmehrung - Rechnung getragen. Es soll zudem ein effizienter Einsatz von Managementgebühren und ein präziser Überblick über das mit den Anlagen verbundene Risiko erreicht werden. Auf diesem Weg wird für das Core-Satellite-Portfolio insgesamt eine Netto-Rendite angestrebt, die dauerhaft risikoadjustiert über der Marktrendite des jeweiligen Anlageuniversums liegt. Eine Fundierung der Separation eines Portfolios in ein Core- und ein Satellite-Portfolio aus kapitalmarkttheoretischer Sicht liegt dabei bislang jedoch noch nicht explizit vor. Ziel dieser Arbeit ist es, den Core-Satellite-Ansatz kritisch zu beurteilen und festzustellen, ob dieser dauerhaft erfolgreich sein kann oder nur eine marketingwirksame Modeerscheinung darstellt. Hierzu wird nach einer kurzen Beschreibung der Idee und Konzeption des CSA sowie einer ersten Beurteilung (Kapitel 2), die Aufteilung von verschiedenen Märkten auf das Core- und das Satellite-Portfolio aufgrund der Vermutung differierender Effizienz-grade anhand von Ergebnissen aus der empirischen Forschung geprüft (Kapitel 3). Die gewonnenen Erkenntnisse werden dann theoretisch interpretiert, wobei insbesondere auf die Theorie segmentierter Märkte eingegangen wird und einige Schlüsselfaktoren für die Effizienz eines Marktes abgeleitet werden. Nachdem die Bedeutung dieser Einsichten für den CSA herausgearbeitet wurde, wird anschließend deren Konformität mit einer Kapitalmarkttheorie (APT) geprüft (Kapitel 4), wodurch eine kritische Beurteilung möglich wird (Kapitel 5). Ein kurzes Fazit schließt die Arbeit ab (Kapitel 6). Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: I.INHALTSVERZEICHNISII II.TABELLEN- UND ABBILDUNGSVERZEICHNISIII III.ABKÜRZUNGS- UND SYMBOLVERZEICHNISIV 1.EINLEITUNG1 2.DER [...]
Jugendmarketing im Sparkassensektor: Marketingansätze unter besonderer Berücksichtigung des Sparkassen-SchulService
Janine Iversen October 12, 2009
Inhaltsangabe:Einleitung: Vor der inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem Thema Jugendmarketing im Sparkassensektor - Marketingansätze unter besonderer Berücksichtigung des Sparkassen-SchulService , soll Kapitel 1 dazu genutzt werden, den Rahmen der Arbeit zu beschreiben. Aufbauend auf Ausführungen zur Aktualität des Themas wird das Ziel der Arbeit definiert. Die Darstellung der Vorgehensweise bildet anschließend den Abschluss der Einführung. Aktualität: Die Wettbewerbssituation auf dem deutschen Bankenmarkt wird zunehmend härter. Traditionelle Kreditinstitute stehen mittlerweile nicht nur untereinander im Wettbewerb. Sie erfahren auch Konkurrenz durch Non- und Nearbanks wie z.B. Versicherungsgesellschaften, Automobilhersteller oder Kreditkartengesellschaften sowie durch Direktbanken. Daneben haben auch ausländische Mitbewerber Deutschland als interessanten Markt für sich entdeckt. Während Sparkassen noch bis vor einigen Jahren derartigen Verschärfungen im Wettbewerbsumfeld durch die Gewährträgerhaftung nicht im gleichen Maße ausgesetzt waren wie Kreditinstitute anderer Institutsgruppen, stellt sich die Situation inzwischen anders dar. Durch den Wegfall der Gewährträgerhaftung im Jahr 2005, stehen auch Sparkassen dem gleichen Wettbewerbsdruck gegenüber wir ihre Konkurrenten. In Zeiten verstärkten Wettbewerbs, in denen der Kampf um Kunden wächst, erlangen in Anbetracht dessen, dass die Gewinnung von Neukunden höhere Kosten verursacht als der Ausbau bestehender Kundenbeziehungen, besonders Maßnahmen der Kundenbindung an Bedeutung. Im Bankensektor ist in diesem Zusammenhang eine Entwicklung weg vom Transaction Banking hin zum Relationship Banking festzustellen, bei dem der Fokus neben der Kundenakquisition vor allem auf dem Aufbau langfristiger Kundenbeziehungen liegt. Auf diese Weise soll die Gefahr der Abwanderung von Kunden zu Konkurrenzinstituten verringert werden. Da die Chance, eine Abwanderung zu verhindern, mit zunehmender Dauer der Geschäftsbeziehung steigt, liegen besonders große Chancen des Relationship Bankings in der Bearbeitung der Zielgruppe Jugendliche . Aufgrund der Wettbewerbssituation im Bankensektor sollten Sparkassen daher besonderes Augenmerk auf die junge Zielgruppe legen, um sie frühzeitig zu binden und um auf diese Weise von der zukünftigen wirtschaftlichen Kraft, die Jugendliche nach dem Eintritt in das Berufsleben entwickeln, profitieren zu können. Nicht unerwähnt bleiben dürfen an dieser Stelle die jüngsten [...]
Investitionsentscheidung Biogasanlage: Fallstudie „international investment decisions“
Anne-Cathrin Schöler February 1, 2012
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich BWL - Investition und Finanzierung, Note: 1,0, BA Hessische Berufsakademie, Veranstaltung: International Investment Decisions, Sprache: Deutsch, Abstract: Die gesellschaftlichen und politischen Bestrebungen zu einer nachhaltigen Energieversorgung wurden in den letzten Jahren immer stärker. Grund dafür sind die nachteiligen Umweltauswirkungen des Klimawandels und die zur Neige gehenden fossilen Rohstoffe. „Erneuerbare Energien“ ist das Schlagwort – sie sollen zukünftig die konventionellen Energieträger ersetzen. Eine besondere Rolle nimmt dabei die Energiegewinnung aus Biomasse ein, die insbesondere durch die Biogasproduktion eine vielversprechende Form der Energiegewinnung darstellt. Dabei liegen die ökonomischen und ökologischen Vorteile der Biogasproduktion auf der Hand: Für Planer, Produzenten, Errichter und Betreiber von Biogasanlagen bietet sich ein breites Betätigungsfeld. Insbesondere für die Landwirtschaft erschließen sich neue Einkommensquellen als „Energiewirt“ oder als Erzeuger von Energiepflanzen. Dabei trägt die Biogasproduktion zur Schonung der Rohstoffressourcen und einer dezentralen Energieversorgung bei. Ziel dieser Fallstudie ist die Vorbereitung einer Investitionsentscheidung zwischen zwei sich gegenseitig ausschließenden Investitionsalternativen hinsichtlich landwirtschaftlicher Biogasanlagen. Der Landwirt als Investor steht dabei vor der Entscheidung, eine kleine 150 kW-Anlage zur ausschließlichen Vergärung von Gülle und Festmist aus der betriebseigenen Milchviehhaltung zu errichten, oder in eine größere 500 kW-Anlage, die zusätzlich den nachwachsenden Rohstoff (NawaRo) „Silomais“ mitvergärt, zu in-vestieren. Die Entscheidung im Sinne einer ökonomischen Bewertung soll mittels ausgewählter monetärer Investitionsrechenverfahren sowie einer nicht monetären Nutz-wertanalyse erfolgen. Dem entsprechend soll im 2. Kapitel der Einstieg in das Thema durch eine allgemeine Erläuterung des Investitionsbegriffes und der Investitionsentscheidung erfolgen. Im 3. Kapitel sollen wichtige Grundkenntnisse über die Biogasentstehung und Funktionsweise einer Biogasanlage vermittelt werden. Darauf aufbauend sollen im 4. Kapitel die konkreten Biogas-Investitionsalternativen, die zur Biogasherstellung benötigten Substratmengen und die Anlagenplanungen auf der Basis von Herstellerangaben aufgezeigt werden. Dem sollen sich im 5. Kapitel Ertrags- und Erlösberechnungen und im 6. Kapitel Kostenschätzungen für die Errichtung und Betreibung der Biogasanlagen anschließen. Als Kern der Fallstudie sollen im 7. Kapitel statische und dynamische Investitions-rechnungen unter Sicherheit durchgeführt werden.

References: BGH 
 § 23
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