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Timestamp: 2017-05-22 15:19:26+00:00

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5A_944/2014 (17.12.2014)
5A_944/2014 Urteil vom 17. Dezember 2014
Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 10. November 2014 des Obergerichts des Kantons Aargau (Zivilgericht, 5. Kammer).
in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 10. November 2014 des Obergerichts des Kantons Aargau, das eine Berufung des (im erstinstanzlichen Verfahren anwaltlich vertretenen) Beschwerdeführers gegen einen Eheschutzentscheid (Zuweisung der ehelichen Wohnung sowie Zuteilung der Obhut über die beiden 2009 und 2012 geborenen Kinder an die Beschwerdegegnerin, wöchentliches Besuchsrecht des Beschwerdeführers an zwei Halbtagen, Beistandschaft nach Art. 308 Abs. 1 ZGB, keine Frauen- und Kinderunterhaltsbeiträge) abgewiesen hat, soweit es darauf eingetreten ist,
dass das Obergericht erwog, die erstinstanzliche Obhutszuteilung an die (sich in den letzten Jahren hauptsächlich um die Kinder kümmernde, im Gegensatz zum Beschwerdeführer weiterhin in der ehelichen Liegenschaft wohnende) Beschwerdegegnerin liege im Interesse der Stabilität der örtlichen und familiären Verhältnisse, diesbezüglich erhebe der Beschwerdeführer keine die Rechtmässigkeit des Eheschutzentscheids in Frage stellenden Rügen, hinsichtlich der vom Beschwerdeführer geforderten Ausdehnung des Besuchsrechts enthalte die Berufung überhaupt keine Begründung, mangels Verpflichtung zu Unterhaltsbeiträgen sei der Beschwerdeführer durch die (erstinstanzlich im Zusammenhang mit der unentgeltlichen Rechtspflege der Beschwerdegegnerin gemachten) Feststellungen über den Bedarf der Beschwerdegegnerin nicht beschwert, auf die neuen Begehren, Tatsachenbehauptungen und Beweisanträge sei ebenso wenig einzutreten wie auf die Schadenersatz- und Genugtuungsansprüche des Beschwerdeführers, dessen Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege sei wegen Aussichtslosigkeit abzuweisen,
dass die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG von vornherein unzulässig ist, soweit der Beschwerdeführer Anträge stellt und Rügen erhebt, die über den Gegenstand des obergerichtlichen Entscheids vom 10. November 2014 hinausgehen oder damit in keinem Zusammenhang stehen,
dass sodann die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG nebst einem Antrag eine Begründung zu enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG),
dass ferner in einem Fall wie dem vorliegenden, wo sich die Beschwerde gegen einen Entscheid betreffend vorsorgliche Massnahmen richtet, nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden kann (Art. 98 BGG; BGE 133 III 393 E. 5 S. 396 f.),
dass er zwar die EMRK und die UNO-Kinderrechtskonvention anruft,
dass er jedoch nicht anhand der obergerichtlichen Erwägungen nach den gesetzlichen Anforderungen, d.h. klar und detailliert aufzeigt, inwiefern der Entscheid des Obergerichts vom 10. November 2014 verfassungs- bzw. konventionswidrig sein soll,
dass somit auf die - offensichtlich unzulässige bzw. keine hinreichende Begründung enthaltende - Beschwerde ohne Parteiverhandlung in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG nicht einzutreten ist,
5. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 17. Dezember 2014

References: Art. 72
 Art. 72
 Art. 308
 Art. 72
 Art. 72
 BGE 
 Art. 108