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Timestamp: 2013-05-19 05:56:26+00:00

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Einrichtung eines zentralen, interdisziplinären Notfall- und ... 57540 | competitionline - Wettbewerbe und Architektur	EnglishFrançaisEspañol	Bitte geben Sie die gewünschte ID in diesem Format ein: „1-54321“. Sie finden die IDs im Magazin sowie auf den jeweiligen Wettbewerbs-, Projekt- und Büroseiten.
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(ID 57540)
ANGELIS & PARTNER Architekten, Oldenburg (DE), Wismar (DE), Berlin (DE), Herzberg (DE) Beitrag ansehen
Architekten	Gewünschte Teilnehmerzahl: 15Tatsächliche Teilnehmer: 15	Gebäudetyp
DE-21339 Lüneburg	Preisgelder/Honorare
Andreas Baum [Stellvertreter], Prof. Carlo Baumschlager , Wolfgang Bergstermann , Dr. Dietrich Kappler [Vorsitz], Volker Merker [Stellvertreter], Elisabeth Meyer-Pfeffermann, Prof. Manfred Schomers , Guido von den Benken	Aufgabe
Das Medizinkonzept des Klinikums ist durch einen hohen Grad an Interdisziplinarität und Interprofessionalität gekennzeichnet.
Charakteristisch für das Klinikum ist die für ein Krankenhaus der Schwerpunktversorgung hohe Anzahl von zertifizierten, fachübergreifend organisierten medizinischen Zentren. Im Darmkrebszentrum werden durch die Gastroenterologen und Visceralchirurgen mit modernster Technik Tumore des Magen-Darm Traktes diagnostiziert und anschließend – wenn möglich minimalinvasiv – entfernt. Im Brustkrebszentrum und im gynäkologischen Krebszentrum bilden die Gynäkologen, Chirurgen und die Strahlentherapeuten ein interdisziplinäres Behandlungsteam. Sowohl das Darmkrebszentrum als auch das Brustkrebszentrum und das für ein Krankenhaus dieser Größe einzigartige gynäkologische Krebszentrum sind von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert. Die Gründung eines Prostatakrebszentrums ist in Vorbereitung.
In allen Zentren arbeiten Chirurgen, Urologen, Gynäkologen, Internisten, Pathologen, Radiologen und Strahlentherapeuten eng zusammen und besprechen in wöchentlich stattfindenden Tumorkonferenzen die optimale Behandlungsstrategie für die Patienten. Darüber hinaus befindet sich auf dem Gelände des SKL eine große hämatologisch-onkologische Gemeinschaftspraxis, die ebenfalls Mitglied dieser Tumorzentren ist. Die Onkologen und andere zuweisende niedergelassene Ärzte nehmen regelmäßig an den Tumorkonferenzen teil, um eine optimale Verzahnung zwischen stationärer und ambulanter Therapie zu erreichen.
Neben den onkologischen Zentren verfügt das SKL über eine überregionale Stroke Unit sowie ein überregionales Traumazentrum. Mit der kürzlich eröffneten Station für Geriatrie (derzeit 7 Betten) ist ein weiterer Meilenstein in der interdisziplinären Zusammenarbeit unterschiedlicher Fachrichtungen erreicht worden. Langfristig soll die Geriatrie weiter ausgebaut werden, da die Altersmedizin einen großen Stellenwert in der älter werdenden Gesellschaft haben wird.
Die Kardiologie des Klinikums schließlich bildet den Nucleus des Kompetenznetzwerkes Herz/Lunge, das in Lüneburg und Umgebung die Kliniker und die niedergelassenen Ärzte verbindet. Die Kardiologie verfügt über 2 Linksherz-Kathetermessplätze, an denen sowohl Erkrankungen der Herzkranzgefäße als auch Herz-Rhytmus-Störungen behandelt werden.
Die medizinischen Schwerpunkte des Klinikums sollen zukünftig weiter ausgebaut werden. So wird zukünftig durch eine engere Verzahnung zwischen der Neurologie und der Unfallchirurgie/Orthopädie die Behandlung der degenerativen Wirbelsäulenerkrankungen einen neuen Behandlungsschwerpunkt darstellen. Die im Hause verfügbare Abteilung für Physiotherapie wird Bestandteil eines solchen Kompetenzzentrums sein. Dieser im Grenzgebiet zwischen Chirurgie und Neurochirurgie liegende Behandlungsschwerpunkt bildet eine sinnvolle Ergänzung zur Geriatrie. Darüber hinaus hat das Klinikum einen Antrag auf die Aufnahme einer Klinik für Psychosomatik in den Krankenhausplan gestellt, die in enger Zusammenarbeit mit der Psychiatrischen Klinik Lüneburgs neu etabliert werden soll.
Der Realisierungsteil des Wettbewerbes beinhaltet nach derzeitigem Stand einen ersten Bauabschnitt mit insbesondere: — dem zusammenhängenden (benachbarten) Bau einer internistisch-neurologischen (konservativen) Notfall-Untersuchungs- und Behandlungseinheit, — einer zentralen, interdisziplinären Aufnahmeeinheit für stationäre, geplante Patienten sowie einer interdisziplinären Aufnahmepflege.
Der Betrieb dieser neu zu schaffenden Einheiten soll in Verbindung mit dem vorhandenen Bereich der operativen Not-/Unfallbehandlungsstelle funktionieren, um eine interdisziplinäre Notaufnahme mit hohen Synergiepotenzialen zu bilden: — Zentralisierung der Neurologischen Funktionsdiagnostik, — Flächenergänzung der stationären OP-Abteilung mit Nebenräumen zur Optimierung der Abläufe (Wechselzeiten), — Flächenergänzung der Zentralsterilisation und Optimierung der Materialwege zur OP-Abteilung, — Schaffung von 12 zusätzlichen Betten für IMC und Stroke-Unit, in Zusammenhang mit einer künftigen baulichen Neuordnung der gesamten Intensivmedizin (ggf. im Ideenteil – siehe unten), — Ersatz für Raumgruppen aus der Altbausubstanz zur Vorbereitung weiterer Bauabschnitte.
kurzfristiger Anlagegüter) KHG-Fördermittel in Aussicht gestellt; diese Summe ist nach heutigem Kenntnisstand nicht erweiterbar. Der Umfang der in den Entwurfsplanungen für den ersten Bauabschnitt vorgesehenen baulichen Maßnahmen muss sich deshalb zwingend an dieser Summe orientieren, da Finanzierungszusagen für weitere Bauabschnitte nicht gesichert sind. Die Reihenfolge der oben genannten, für die Weiterentwicklung des Klinikums erforderlichen Maßnahmen ist dabei als Wertung bezüglich ihrer Relevanz zu betrachten.
Im Ideenteil des Wettbewerbs soll ein Masterplan für die mittel- bis langfristige bauliche Entwicklung des Klinikums konzipiert werden, die sich in das städtebauliche Umfeld einfügt und dieses positiv weiterentwickelt. Diese Konzeption beinhaltet die schrittweise Ablösung von nicht funktionalen Betriebseinheiten in Altbauten (z. B.
Pflegestationen B3 und B4), eine Neuordnung der internen und externen Wegebeziehungen und die Erfüllung des Gesamtflächenbedarfs.
Als Basis für die Planungskonzeptionen wurde eine Bedarfsermittlung für die bauliche Weiterentwicklung mit einem Funktions- und Raumprogramm erstellt. Die für die Zielplanung ermittelte rechnerische Gesamt-Fehlfläche im Klinikum beträgt rund 2 170 m² Nutzfläche. Diese erhöht sich um den Ersatzbedarf für abgängige Bauteile in Abhängigkeit von der Planungslösung sowie um die Fläche für perspektivisch angedachte neue Abteilungen (Psychosomatik und Neurochirurgie). Des Weiteren muss in der baulichen Zielplanung der zusätzliche Flächenbedarf von 500-600 m² Nutzfläche für die Vermietung an krankenhausergänzende Einrichtungen, hier gewünscht: Radiologische Praxis, KV-Notfallpraxis (Erwachsene und Kinder) und öffentliche Apotheke (Verkaufsstelle) berücksichtigt werden.
Die Ausloberin erwartet ein in Bauabschnitten umsetzbares Gesamtkonzept, das eine modulare, additive Weiterentwicklung des Klinikums ermöglicht.
Die Entwurfsvorschläge sollen spezifische, ortsabhängige Rahmenbedingungen ebenso wie allgemeine Anforderungen an den modernen Krankenhausbetrieb bestmöglich berücksichtigen und gleichzeitig flexibel auf eine in Zukunft mögliche Änderung der Nachfragesituation reagieren können. Während der Baumaßnahmen ist der laufende Betrieb zu gewährleisten.
Die Architektenkammer Niedersachsen hat Kenntnis von dem Inhalt der Bekanntgabe sowie der Art des Verfahrens und der Wettbewerbssumme erhalten und bei diesen Punkten beratend mitgewirkt. Das Verfahren wird bei der Architektenkammer registriert. Die Bekanntgabe sowie die Inhalte des Verfahrens sind abgestimmt bzw. sind in Abstimmung mit der Leitung der Beratungs- und Prüfstelle Krankenhausbau bei der Oberfinanzdirektion Niedersachsen.
Gerlach Schneider + Partner GbR mit Angelis & Partner, Bremen
Plischke Lühring Architekten GbR, Aachen
Schröder Architekten, München
woerner und partner GmbH, Frankfurt a. M.
Beeg Geiselbrecht Lemke Arch. GmbH, München
RDS Partner Rauh Damm Stiller Partner GmbH, Hattingen
Planungsring Mumm + Partner GbR, Hamburg
Freudenfeld + Krausen + Will Architekten GmbH, München
1.000.000 Euro	Angaben zur Mitarbeiteranzahl
WETTBEWERBSBEKANNTMACHUNGDieser Wettbewerb fällt unter Richtlinie 2004/18/EGABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER/AUFTRAGGEBERI.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)Städtisches Klinikum Lüneburg gemeinnützige GmbHBögelstraße 1z. H. Herrn Christoph Behrends, Leiter Technik und Einkauf21339 LüneburgDEUTSCHLANDTel. +49 413177-2995E-Mail: Christoph.Behrends@klinikum-lueneburg.deFax +49 413177-3290Internet-Adresse(n) http://www.klinikum-lueneburg.deWeitere Auskünfte erteilen: D&K drost consult GmbHKajen 10z. H. Frau Anniki Stuhr20459 HamburgDEUTSCHLANDTel. +49 40360984-28E-Mail: skl@drost-consult.deFax +49 40360984-11Internet: www.drost-consult.deVerdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlichUnterlagen für ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei:D&K drost consult GmbHKajen 10z. H. Frau Anniki Stuhr20459 HamburgDEUTSCHLANDTel. +49 40360984-28E-Mail: skl@drost-consult.deFax +49 40360984-11Internet: www.drost-consult.deAngebote, Anträge auf Teilnahme oder Interessenbekundungen sind zu richtenan: D&K drost consult GmbHKajen 10z. H. Frau Anniki Stuhr20459 HamburgDEUTSCHLANDTel. +49 40360984-28E-Mail: skl@drost-consult.deFax +49 40360984-11Internet: www.drost-consult.deI.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)Sonstiges gemeinnützige GmbHGesundheitABSCHNITT II: GEGENSTAND DES WETTBEWERBS/BESCHREIBUNG DES PROJEKTSII.1) BESCHREIBUNGII.1.1) Bezeichnung des Wettbewerbs/Projekts durch den öffentlichenAuftraggeber/den AuftraggeberNicht offener, hochbaulicher Wettbewerb mit Masterplan als Ideenteil"Einrichtung eines zentralen, interdisziplinären Notfall- undAufnahmebereichs, Ergänzung und Neustrukturierung desIntensivpflegebereichs, Strukturverbesserungen von Leistungsbereichen" imstädtebaulichen Kontext des Standorts.II.1.2) Kurze BeschreibungDas Städtische Klinikum Lüneburg (SKL) ist ein Krankenhaus derSchwerpunktversorgung mit 472 Planbetten. Es verfügt über 11Hauptabteilungen – Allgemein- und Visceralchirurgie, Unfallchirurgie,Urologie, Gynäkologie, Innere Medizin, Kardiologie, Neurologie,Strahlentherapie, Radiologie, Pathologie, Anaesthesiologie – sowie überBelegabteilungen für Hals-Nasen-Ohren Heilkunde, Mund-Kiefer-Chirurgie,Nuklearmedizin, Hautkrankheiten und Augenheilkunde.Das Medizinkonzept des Klinikums ist durch einen hohen Grad anInterdisziplinarität und Interprofessionalität gekennzeichnet.Charakteristisch für das Klinikum ist die für ein Krankenhaus derSchwerpunktversorgung hohe Anzahl von zertifizierten, fachübergreifendorganisierten medizinischen Zentren. Im Darmkrebszentrum werden durch dieGastroenterologen und Visceralchirurgen mit modernster Technik Tumore desMagen-Darm Traktes diagnostiziert und anschließend – wenn möglichminimalinvasiv – entfernt. Im Brustkrebszentrum und im gynäkologischenKrebszentrum bilden die Gynäkologen, Chirurgen und die Strahlentherapeutenein interdisziplinäres Behandlungsteam. Sowohl das Darmkrebszentrum alsauch das Brustkrebszentrum und das für ein Krankenhaus dieser Größeeinzigartige gynäkologische Krebszentrum sind von der DeutschenKrebsgesellschaft zertifiziert. Die Gründung eines Prostatakrebszentrumsist in Vorbereitung.In allen Zentren arbeiten Chirurgen, Urologen, Gynäkologen, Internisten,Pathologen, Radiologen und Strahlentherapeuten eng zusammen und besprechenin wöchentlich stattfindenden Tumorkonferenzen die optimaleBehandlungsstrategie für die Patienten. Darüber hinaus befindet sich aufdem Gelände des SKL eine große hämatologisch-onkologischeGemeinschaftspraxis, die ebenfalls Mitglied dieser Tumorzentren ist. DieOnkologen und andere zuweisende niedergelassene Ärzte nehmen regelmäßig anden Tumorkonferenzen teil, um eine optimale Verzahnung zwischenstationärer und ambulanter Therapie zu erreichen.Neben den onkologischen Zentren verfügt das SKL über eine überregionaleStroke Unit sowie ein überregionales Traumazentrum. Mit der kürzlicheröffneten Station für Geriatrie (derzeit 7 Betten) ist ein weitererMeilenstein in der interdisziplinären Zusammenarbeit unterschiedlicherFachrichtungen erreicht worden. Langfristig soll die Geriatrie weiterausgebaut werden, da die Altersmedizin einen großen Stellenwert in derälter werdenden Gesellschaft haben wird.Die Kardiologie des Klinikums schließlich bildet den Nucleus desKompetenznetzwerkes Herz/Lunge, das in Lüneburg und Umgebung die Klinikerund die niedergelassenen Ärzte verbindet. Die Kardiologie verfügt über 2Linksherz-Kathetermessplätze, an denen sowohl Erkrankungen derHerzkranzgefäße als auch Herz-Rhytmus-Störungen behandelt werden.Die medizinischen Schwerpunkte des Klinikums sollen zukünftig weiterausgebaut werden. So wird zukünftig durch eine engere Verzahnung zwischender Neurologie und der Unfallchirurgie/Orthopädie die Behandlung derdegenerativen Wirbelsäulenerkrankungen einen neuen Behandlungsschwerpunktdarstellen. Die im Hause verfügbare Abteilung für Physiotherapie wirdBestandteil eines solchen Kompetenzzentrums sein. Dieser im Grenzgebietzwischen Chirurgie und Neurochirurgie liegende Behandlungsschwerpunktbildet eine sinnvolle Ergänzung zur Geriatrie. Darüber hinaus hat dasKlinikum einen Antrag auf die Aufnahme einer Klinik für Psychosomatik inden Krankenhausplan gestellt, die in enger Zusammenarbeit mit derPsychiatrischen Klinik Lüneburgs neu etabliert werden soll.Das Städtische Klinikum Lüneburg hat sich seit seiner Eröffnung im Jahr1900 additiv entwickelt und mit seinen Fachdisziplinen den jeweiligenAnforderungen der Zeit angepasst. Der baulich-räumliche Zustand desKlinikums entspricht jedoch teilweise nicht mehr den aktuellenbetrieblichen Notwendigkeiten und Entwicklungstendenzen. Insbesonderezeigt sich, dass die Integration der Klinik für Neurologie in dasStädtische Klinikum zu räumlichen Kapazitätsengpässen geführt hat. Um dieProzesse im Klinikum effektiver gestalten zu können, ist einegrundsätzliche Neustrukturierung einzelner Klinikbereiche erforderlich.Gleichzeitig ist ein erheblicher baulicher Erweiterungs- undModernisierungsbedarf festzustellen; dieses beinhaltet auch den Ersatzdurch Neubauten von nicht sanierungswürdiger oder für Krankenhauzweckenicht mehr geeigneter Altbausubstanz.Der Realisierungsteil des Wettbewerbes beinhaltet nach derzeitigem Standeinen ersten Bauabschnitt mit insbesondere:— dem zusammenhängenden (benachbarten) Bau einerinternistisch-neurologischen (konservativen) Notfall-Untersuchungs- undBehandlungseinheit,— einer zentralen, interdisziplinären Aufnahmeeinheit für stationäre,geplante Patienten sowie einer interdisziplinären Aufnahmepflege.Der Betrieb dieser neu zu schaffenden Einheiten soll in Verbindung mit demvorhandenen Bereich der operativen Not-/Unfallbehandlungsstellefunktionieren, um eine interdisziplinäre Notaufnahme mit hohenSynergiepotenzialen zu bilden:— Zentralisierung der Neurologischen Funktionsdiagnostik,— Flächenergänzung der stationären OP-Abteilung mit Nebenräumen zurOptimierung der Abläufe (Wechselzeiten),— Flächenergänzung der Zentralsterilisation und Optimierung derMaterialwege zur OP-Abteilung,— Schaffung von 12 zusätzlichen Betten für IMC und Stroke-Unit, inZusammenhang mit einer künftigen baulichen Neuordnung der gesamtenIntensivmedizin (ggf. im Ideenteil – siehe unten),— Ersatz für Raumgruppen aus der Altbausubstanz zur Vorbereitung weitererBauabschnitte.Für den förderfähigen Anteil des ersten Bauabschnitts wurden vomSozialministerium des Landes Niedersachsen 14 000 000 EUR (brutto, inkl.kurzfristiger Anlagegüter) KHG-Fördermittel in Aussicht gestellt; dieseSumme ist nach heutigem Kenntnisstand nicht erweiterbar. Der Umfang der inden Entwurfsplanungen für den ersten Bauabschnitt vorgesehenen baulichenMaßnahmen muss sich deshalb zwingend an dieser Summe orientieren, daFinanzierungszusagen für weitere Bauabschnitte nicht gesichert sind. DieReihenfolge der oben genannten, für die Weiterentwicklung des Klinikumserforderlichen Maßnahmen ist dabei als Wertung bezüglich ihrer Relevanz zubetrachten.Im Ideenteil des Wettbewerbs soll ein Masterplan für die mittel- bislangfristige bauliche Entwicklung des Klinikums konzipiert werden, diesich in das städtebauliche Umfeld einfügt und dieses positivweiterentwickelt. Diese Konzeption beinhaltet die schrittweise Ablösungvon nicht funktionalen Betriebseinheiten in Altbauten (z. B.Pflegestationen B3 und B4), eine Neuordnung der internen und externenWegebeziehungen und die Erfüllung des Gesamtflächenbedarfs.Als Basis für die Planungskonzeptionen wurde eine Bedarfsermittlung fürdie bauliche Weiterentwicklung mit einem Funktions- und Raumprogrammerstellt. Die für die Zielplanung ermittelte rechnerischeGesamt-Fehlfläche im Klinikum beträgt rund 2 170 m² Nutzfläche. Dieseerhöht sich um den Ersatzbedarf für abgängige Bauteile in Abhängigkeit vonder Planungslösung sowie um die Fläche für perspektivisch angedachte neueAbteilungen (Psychosomatik und Neurochirurgie). Des Weiteren muss in derbaulichen Zielplanung der zusätzliche Flächenbedarf von 500-600 m²Nutzfläche für die Vermietung an krankenhausergänzende Einrichtungen, hiergewünscht: Radiologische Praxis, KV-Notfallpraxis (Erwachsene und Kinder)und öffentliche Apotheke (Verkaufsstelle) berücksichtigt werden.Die Ausloberin erwartet ein in Bauabschnitten umsetzbares Gesamtkonzept,das eine modulare, additive Weiterentwicklung des Klinikums ermöglicht.Die Entwurfsvorschläge sollen spezifische, ortsabhängige Rahmenbedingungenebenso wie allgemeine Anforderungen an den modernen Krankenhausbetriebbestmöglich berücksichtigen und gleichzeitig flexibel auf eine in Zukunftmögliche Änderung der Nachfragesituation reagieren können. Während derBaumaßnahmen ist der laufende Betrieb zu gewährleisten.Die Architektenkammer Niedersachsen hat Kenntnis von dem Inhalt derBekanntgabe sowie der Art des Verfahrens und der Wettbewerbssumme erhaltenund bei diesen Punkten beratend mitgewirkt. Das Verfahren wird bei derArchitektenkammer registriert. Die Bekanntgabe sowie die Inhalte desVerfahrens sind abgestimmt bzw. sind in Abstimmung mit der Leitung derBeratungs- und Prüfstelle Krankenhausbau bei der OberfinanzdirektionNiedersachsen.II.1.3) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)71221000ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHEINFORMATIONENIII.1) KRITERIEN FÜR DIE AUSWAHL DER TEILNEHMERDer Zulassungsbereich umfasst die Mitgliedsstaaten des EuropäischenWirtschaftsraumes (EWR) sowie Staaten der Vertragsparteien desWTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen (GPA).Teilnahmeberechtigt sind Architekten/Architektinnen. Es werden bis zu 15Teilnehmer ausgewählt.Für die Teilnahme ist ein Bewerbungsbogen auszufüllen, zu unterschreibenund die darin geforderten Anlagen mit abzugeben. Der Bewerbungsbogen stehtals Download unter www.drost-consult.de zur Verfügung. Die Unterlagenmüssen bis zum 18.1.2011 um 12:00 Uhr bei folgender Adresse in einemverschlossenen Umschlag eingereicht werden: D&K drost consult GmbH, Kajen10, 20459 Hamburg, DEUTSCHLAND. Der Umschlag ist deutlich mit derAufschrift "Städtisches Klinikum Lüneburg" zu kennzeichnen. Einentsprechender Vordruck wird als Anlage zum Bewerbungsbogen zur Verfügunggestellt.Es sind folgende Angaben/Nachweise zu erbringen, Nichterfüllung kann zumAusschluss führen:(1.1) Name und Adresse des Bewerbers;(1.2) Nachweis der beruflichen Qualifikation des Bewerbers, insbesonderedurch die Vorlage der Eintragung in einem zuständigen Berufsregister(Mitgliedschaft in einer Architektenkammer – Anlage 3A);(1.3) Nachweis der Unterschriftenberechtigung im Falle einerKapitalgesellschaft, z.B. durch die Vorlage eines aktuellenHandelsregisterauszuges – Anlage 3B;(1.4) Eidesstattliche Erklärung über das Nichtvorliegen vonVerurteilungen/möglichen Ausschlussgründen gemäß VOF i.d.F. 2009 undTeilnahmehindernissen gemäß RPW 2008 §4 (2).Folgende Mindestanforderungen an die Leistungsfähigkeit sind zu erbringen:(1.5) Eine Erklärung über die Beschäftigtenanzahl, Mindestanforderung:fünf fachlich geeignete Personen im jährlichen Mittel der letzten 3 Jahre;(1.6) eine Erklärung aus der hervorgeht, über welche Ausstattung, welcheGeräte und welche technische Ausrüstung der Dienstleistungserbringerverfügt, Mindestanforderung: Der elektronische Datenaustausch grafischerund sonstiger Dateien in digitaler Form (GAEB-Schnittstelle, dxf.- bzw.dwg.-Dateien) sowie die kurzfristige Herstellung großformatiger Pläne(DIN-A0-Plotter) muss gewährleistet sein;(1.7) Angaben zum Honorar-Gesamtumsatz und zum Teilumsatz imKrankenhausbau (Objektplanung für Gebäude, netto ohne MwSt.) innerhalb derletzten 3 Jahre (es ist ein durchschnittlicher Gesamtumsatz der letzten 3Jahre von mindestens 1 000 000 EUR sowie ein Teilumsatz im Krankenhausbaunachzuweisen);(1.8) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung von mind. 1 500 000 EURpro Schadensfall – Anlage 3D (der Nachweis kann auch über eine Erklärungdurch den Versicherer über eine entsprechende Erhöhung im Auftragsfallerfolgen).Darüber hinaus ist die Leistungsfähigkeit des Bewerbers durchvergleichbare Referenzprojekte nachzuweisen (2.0). Es sind maximal 10bereits durchgeführte Projekte, die nicht älter als 8 Jahre sind, unterAngabe der Projektbezeichnung, des Auftraggebers, des Projektleiters, derArt der Nutzung, des Leistungsbilds des Bewerbers (Angabe derLeistungsphasen nach HOAI), der Leistungszeit, des Auftragswertes und derProjektgröße (BGF und Baukosten/brutto KG 200 bis 700) zu benennen.Erfahrung im Krankenhausbau ist nachzuweisen. Dabei sind 3 Referenzengemäß den Vorgaben im Bewerbungsbogen detailliert auf jeweils einerDIN-A3-Seite vorzustellen (Bewerbungsbogen – Anlage 3C).Arbeitsgemeinschaften sind zugelassen und müssen als solche im Anschreibenbzw. im Bewerbungsbogen kenntlich gemacht werden. Ein federführenderAnsprechpartner muss dabei benannt werden. Im Falle einerArbeitsgemeinschaft ist der Bewerbungsbogen gemeinsam auszufüllen. Zudemist im Falle einer Arbeitsgemeinschaft eine gemeinsame Erklärung derBewerber zu unterzeichnen (Bewerbungsbogen – Punkt 4B). Nichtvorliegenkann zum Ausschluss der Bewerbung der Arbeitsgemeinschaft führen.Die Ausloberin wählt anhand der im Bewerbungsbogen und der in dendazugehörigen Anlagen erteilten Auskünfte unter den Bewerbern, die nichtaufgrund der formalen Kriterien, der möglichenAusschlusskriterien/Teilnahmehindernisse oder der Nichterfüllung derMindestanforderungen ausgeschlossen wurden, diejenigen aus, die zurTeilnahme am Wettbewerb aufgefordert werden.Dabei erfolgt die Auswahl anhand folgender Kriterien:— (0-4 Punkte) Allgemeine Erfahrung im Krankenhausbau,— (0-2 Punkte) Erfahrung der Bewerberin/des Bewerbers hinsichtlichöffentlicher Bauaufgaben, Bauen im innerstädtischen Kontext,— (0-10 Punkte) Vergleichbarkeit des detailliert dargestelltenReferenzprojektes 1, insbesondere vergleichbare Projektgröße, Bauaufgabe,Leistungsbild und erwartete Qualität,— (0-10 Punkte) Vergleichbarkeit des detailliert dargestelltenReferenzprojektes 2, insbesondere vergleichbare Projektgröße, Bauaufgabe,Leistungsbild und erwartete Qualität,— (0-10 Punkte) Vergleichbarkeit des detailliert dargestelltenReferenzprojektes 3, insbesondere vergleichbare Projektgröße, Bauaufgabe,Leistungsbild und erwartete Qualität.Bei gleicher Eignung entscheidet das Los.Jede Bewerberin, jeder Bewerber, jedes Büro oder jede Arbeitsgemeinschaftdarf nur eine Bewerbung einreichen. Mehrfachbewerbungen führen zumAusschluss.III.2) TEILNAHME IST EINEM BESTIMMTEN BERUFSSTAND VORBEHALTENJaAls Berufsqualifikation wird der Beruf der Architektin/des Architektengefordert. Teilnahmeberechtigt ist jeder, der nach den Gesetzen der Länderberechtigt ist, die Berufsbezeichnung Architekt bzw. Architektin zu tragenoder nach den EG-Richtlinien, insbesondere der Richtlinie für diegegenseitige Anerkennung der Diplome auf dem Gebiete der Architektur,berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland alsArchitekt/Architektin tätig zu werden.Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung derAufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen gemäß vorangegangenemSatz benennen.ABSCHNITT IV: VERFAHRENIV.1) ART DES WETTBEWERBSNichtoffenGewünschte Teilnehmerzahl: 15IV.3) KRITERIEN FÜR DIE BEWERTUNG DER PROJEKTEDie Beurteilung erfolgt nach den Kriterien:Formale Leistungen.Städtebauliches Konzept.Hochbauliches Konzept.Funktionales Konzept.Wirtschaftlichkeit.Eine detaillierte Aufstellung der Unterkriterien wird im Verfahrensteilder Auslobung bekannt gegeben. Die dargestellte Reihenfolge der Aspekteist nicht als Wertung oder Gewichtung zu betrachten.IV.4) VERWALTUNGSINFORMATIONENIV.4.2) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- undergänzenden UnterlagenSchlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen17.1.2011 - 12:00Die Unterlagen sind kostenpflichtig NeinIV.4.3) Schlusstermin für den Eingang der Projekte bzw. Anträge aufTeilnahme18.1.2011 - 12:00IV.4.4) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an dieausgewählten Bewerber11.2.2011IV.4.5) Sprache(n), in der (denen) Projekte oder Anträge auf Teilnahmeverfasst werden könnenDeutsch.IV.5) PREISE UND PREISGERICHTIV.5.1) Es werden Preise vergebenJaZahl und Wert der zu vergebenden Preise Die Ausloberin stellt dieWettbewerbssumme von 100 000 EUR (netto) bereit. Die Summe von insgesamt45 000 EUR (netto) wird in Form von Bearbeitungshonoraren ausgeschüttet(siehe IV.5.2). Es sollen 4 Preise und zudem Anerkennungen vergebenwerden:1. Preis: 18 000 EUR (netto);2. Preis: 12 000 EUR (netto);3. Preis: 8 000 EUR (netto);4. Preis: 5 000 EUR (netto).Anerkennungen: 12 000 EUR (netto).Das Preisgericht ist berechtigt, durch einstimmigen Beschluss eine andereVerteilung der Preisgelder vorzunehmen.IV.5.2) Angaben zu den Zahlungen an alle TeilnehmerDie ausgewählten Teilnehmer, die zum Wettbewerbsverfahren aufgefordertwerden und teilnehmen, erhalten ein Bearbeitungshonorar von jeweils 3 000EUR (netto), sofern Sie eine vollständige Wettbewerbsarbeit fristgerechteinreichen.IV.5.3) Folgeaufträge:Ja. Jeder Dienstleistungsauftrag im Anschluss an den Wettbewerb wird anden bzw. an einen der Gewinner des Wettbewerbs vergebenIV.5.4) Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichenAuftraggeber/den Auftraggeber bindendNeinABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONENVI.1) WETTBEWERB IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DASAUS GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRDNeinVI.2) SONSTIGE INFORMATIONENDie vollständige Liste der Preisrichter wird spätestens in derAuslobungsbroschüre bekannt gegeben.Alle mit Preisen und Anerkennungen ausgezeichneten Arbeiten werden gem. §8 Abs. 3 RPW 2008 Eigentum der Ausloberin. Das Urheberrecht einschließlichdes Schutzes gegen Nachbauen und das Recht auf Veröffentlichung derEntwürfe bleibt jeder Teilnehmerin und jedem Teilnehmer erhalten. DieAusloberin erwirbt gem. § 8 Abs. 3 RPW 2008 das uneingeschränkteNutzungsrecht an der gesamten Arbeit (oder in Auszügen) des mit derweiteren Bearbeitung beauftragten Architekten. Die Ausloberin istberechtigt, das Nutzungsrecht zu übertragen. Die Nutzung einer Arbeit ohneweitere Beauftragung regelt sich nach § 8 Abs. 3 RPW 2008.Voraussichtliche geforderte Leistungen (vorläufig):1. Masterplan für den städtebaulich-funktionalen Ideenteil (Grundrisse,Ansichten und Schnitte, M.: 1:500);2. Realisierungsteil (Grundrisse, Ansichten und Schnitte, M.: 1:200);3. Zwei Planausschnitte für entwurfsabhängig zu wählende Teilbereiche (M.:1:100);4. Liberoblatt;5. Integrales Haustechnisches und energetisches Gesamtkonzept;6. Erläuterungsbericht;7. Flächenberechnungen;8. Kostenschätzung zum Realisierungsteil;9. Darstellung der prozessorientierten betrieblichen Abläufe;10. Einsatzmodell (M.: 1:500);11. Prüfpläne;12. Verfassererklärung;13. Verpflichtungserklärung zur Nutzung digitaler Daten;14. Liste der eingereichten Unterlagen;15. Digitale Unterlagen.Voraussichtliche Termine des Wettbewerbs:Versendung der Auslobung an die ausgewählten Teilnehmer: 7. KW 2011;Einreichung von Rückfragen zur Aufgabenstellung bis: 8. KW 2010;Pflichtkolloquium: 9. KW 2011; Abgabe der Wettbewerbsarbeiten: 21. KW2011; Abgabe der Modelle: 22. KW 2011; Preisgerichtssitzung: 27. KW 2011.VI.3) RECHTSBEHELFSVERFAHREN/NACHPRÜFUNGSVERFAHRENVI.3.1) Zuständige Stelle für NachprüfungsverfahrenVergabekammer Niedersachsen beim Niedersächsischen Ministerium fürWirtschaft, Arbeit und Verkehr, Regierungsvertretung LüneburgAuf der Hude 221339 LüneburgDEUTSCHLANDE-Mail: Manuela.Heise-Kardinahl@rv-lg.niedersachsen.deTel. +49 413115-1334/1335Internet: http://www.mi.niedersachsen.deVI.4) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:13.12.2010	Anzeigentext Ergebnis
Bekanntmachung vergebener AufträgeDienstleistungenRichtlinie 2004/18/EGAbschnitt I: Öffentlicher AuftraggeberI.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)Städtisches Klinikum Lüneburg gemeinnützige GmbHBögelstraße 1Zu Händen von: Herrn Christoph Behrends21339 LüneburgDEUTSCHLANDTelefon: +49 413177-2995E-Mail: christoph.behrends@klinikum-lueneburg.deFax: +49 413177-3290Internet-Adresse(n): Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers:http://www.klinikum-lueneburg.deI.2) Art des öffentlichen AuftraggebersSonstige: gemeinnützige GmbHI.3) Haupttätigkeit(en)GesundheitI.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher AuftraggeberDer öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicherAuftraggeber: neinAbschnitt II: AuftragsgegenstandII.1) BeschreibungII.1.1) Bezeichnung des AuftragsEinrichtung eines zentralen, interdisziplinären Notfall- undAufnahmebereichs, Ergänzung und Neustrukturierung desIntensivpflegebereichs,Strukturverbesserungen von Leistungsbereichen.II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.DienstleistungDienstleistungenDienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung undPlanung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung,zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versucheund AnalysenHauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: D 21339Lüneburg.NUTS-Code DE93II.1.4) Kurze Beschreibung des Auftrags oder BeschaffungsvorhabensGegenstand der Aufgabe ist die hochbauliche Umsetzung einerinternistisch-neurologischen (konservativen) Notfall-Untersuchungs- undBehandlungseinheit, der Schaffung einer zentralen, interdisziplinärenAufnahmeeinheit für stationäre, geplante Patienten sowie einerinterdisziplinären Aufnahmepflege.Der Betrieb der neu zu schaffenden Einheiten soll in Verbindung mit demvor-handenen Bereich der operativen Not-/Unfallbehandlungsstellefunktionieren, um eine interdisziplinäre Notaufnahme mit hohenSynergiepotenzialen zu bilden.Weitere Bestandteile der Aufgabe sind:— die Zentralisierung der Neurologischen Funktionsdiagnostik,— die Flächenergänzung der stationären OP-Abteilung mit Nebenräumen zurOptimierung der Abläufe (Wechselzeiten),— die Flächenergänzung der Zentralsterilisation und die Optimierung derMaterialwege zur OP-Abteilung,— die Schaffung von 12 zusätzlichen Betten für IMC und Stroke-Unit, imZusammenhang mit einer künftigen baulichen Neuordnung der gesamtenIntensivmedizin,— die Schaffung von Dienstzimmern für Ober- und Assistenzärzte, diezurzeit übergangsweise in Pflegebetriebs- und Nebenräumen der Stationenunter gebracht worden sind,— der entwurfsabhängige Ersatz für Raumgruppen aus der Altbausubstanz zurVorbereitung weiterer Bauabschnitte,— die Einrichtung einer Server-Sicherheitszelle.Für die Realisierungsmaßnahme sind Fördermittel vorgesehen. Die baulicheUmsetzung der Maßnahmen steht unter dem Vorbehalt der Bewilligung derFördermittel, ggf. weiteren Förderungen sowie den Möglichkeiten desStädti-schen Klinikums Lüneburg. Die Leistungen sollen daher im Rahmen dergesicherten Finanzierung stufenweise vergeben werden. Vergeben werden dieLeistungen gem. § 33 HOAI.II.1.5) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)71200000II.2) Endgültiger GesamtauftragswertII.2.1) Endgültiger GesamtauftragswertNiedrigstes Angebot 936 530,00 und höchstes Angebot 1 009 688,15 EURmit MwSt. MwSt.-Satz (%) 19,00Abschnitt IV: VerfahrenIV.1) VerfahrensartIV.1.1) VerfahrensartVerhandlungsverfahren ohne Aufruf zum WettbewerbBegründung der Auftragsvergabe ohne vorherige Auftragsbekanntmachung imAmtsblatt der Europäischen Union (ABl.):Richtlinie 2004/18/EG1) Begründung der Wahl des Verhandlungsverfahrens ohne vorherigeAuftragsbekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union gemäß derRichtlinie 2004/18/EGDienstleistungsauftrag, der an den erfolgreichen Bewerber oder an einender Gewinner eines Wettbewerbs vergeben wird.IV.2) ZuschlagskriterienIV.2.1) Zuschlagskriteriendas wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf1. Fachlicher Wert. Gewichtung 102. Qualität. Gewichtung 203. Wettbewerbsbeitrag. Gewichtung 354. Ausführungszeitraum. Gewichtung 105. Kundendienst. Gewichtung 106. Preis/Honorar. Gewichtung 15IV.2.2) Angaben zur elektronischen AuktionEine elektronische Auktion wurde durchgeführt: neinIV.3) VerwaltungsangabenIV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben AuftragsBekanntmachung eines BeschafferprofilsBekanntmachungsnummer im ABl: 2010/S 243-371697 vom 15.12.2010Abschnitt V: AuftragsvergabeBezeichnung: Objektplanung gem. § 33 HAOI.V.1) Tag der Zuschlagsentscheidung:2.12.2011V.2) Angaben zu den AngebotenAnzahl der eingegangenen Angebote: 3V.3) Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten derZuschlag erteilt wurdesander.hofrichter architektenKapellengasse 1167071 LudwigshafenDEUTSCHLANDTelefon: +49 62158632-0Fax: +49 62158632-22V.4) Angaben zum AuftragswertUrsprünglich veranschlagter Gesamtauftragswert: Wert: 987 302,92 EURmit MwSt. MwSt.-Satz (%) 19,00Endgültiger Gesamtauftragswert: Niedrigstes Angebot 936 530,00 und höchstes Angebot 1 009 688,15 EURmit MwSt. MwSt.-Satz (%) 19,00V.5) Angaben zur Vergabe von UnteraufträgenEs können Unteraufträge vergeben werden: neinAbschnitt VI: Weitere AngabenVI.1) Angaben zu Mitteln der Europäischen UnionAuftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das ausMitteln der Europäischen Union finanziert wird: neinVI.3) Rechtsbehelfsverfahren/NachprüfungsverfahrenVI.3.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/NachprüfungsverfahrenVergabekammer beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeitund Verkehr - Regierungsvertretung Lüneburg -Auf der Hude 221339 LüneburgDEUTSCHLANDTelefon: +49 413115-1334Internet-Adresse: www.mi.niedersachsen.deFax: +49 413115-2943VI.3.2) Einlegung von RechtsbehelfenGenaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:Erkannte oder erkennbare Vergabefehler sind unverzüglich bei derVErgabestelle zu rügen. Nachprüfungsantrag gem. aktuell gültigen Gesetzgegen Wettbewerbsbeschränkung (GWB) vor der zuständigen Vergabekammerinnerhalb einer Frist von 15 Tagen nach erfolgloser Rüge.VI.3.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von RechtsbehelfenerteiltVergabekammer beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeitund Verkehr - Regierungsvertretung Lüneburg -Auf der Hude 221339 LüneburgDEUTSCHLANDTelefon: +49 413115-1334Internet-Adresse: www.mi.niedersachsen.deFax: +49 413115-2943VI.4) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:30.3.2012
Zu Händen von: Herrn Behrends
Telefon: +49 413177-2995
E-Mail: Christoph.Behrends@klinikum-lueneburg.de
Fax: +49 413177-3290
Internet-Adresse(n) http://www.klinikum-lueneburg.de
Nicht offener, hochbaulicher Wettbewerb mit Masterplan als Ideenteil
"Einrichtung eines zentralen,interdisziplinären Notfall- und
Aufnahmebereichs, Ergänzung und Neustrukturierung des
Intensivpflegebereichs,Strukturverbesserungen von Leistungsbereichen" im
städtebaulichen Kontext des Standorts.
Das Städtische Klinikum Lüneburg (SKL) ist ein Krankenhaus der
Schwerpunktversorgung mit 472 Planbetten.Es verfügt über 11
Hauptabteilungen – Allgemein- und Visceralchirurgie, Unfallchirurgie,
Urologie, Gynäkologie,Innere Medizin, Kardiologie, Neurologie,
Strahlentherapie, Radiologie, Pathologie, Anaesthesiologie –sowie über
Belegabteilungen für Hals-Nasen-Ohren Heilkunde, Mund-Kiefer-Chirurgie,
Nuklearmedizin,Hautkrankheiten und Augenheilkunde.
Das Medizinkonzept des Klinikums ist durch einen hohen Grad an
Interdisziplinarität und Interprofessionalitätgekennzeichnet.
Charakteristisch für das Klinikum ist die für ein Krankenhaus der
Schwerpunktversorgunghohe Anzahl von zertifizierten, fachübergreifend
organisierten medizinischen Zentren. Im Darmkrebszentrumwerden durch die
Gastroenterologen und Visceralchirurgen mit modernster Technik Tumore des
Magen-DarmTraktes diagnostiziert und anschließend – wenn möglich
minimalinvasiv – entfernt. Im Brustkrebszentrumund im gynäkologischen
Krebszentrum bilden die Gynäkologen, Chirurgen und die Strahlentherapeuten
eininterdisziplinäres Behandlungsteam. Sowohl das Darmkrebszentrum als
auch das Brustkrebszentrum unddas für ein Krankenhaus dieser Größe
einzigartige gynäkologische Krebszentrum sind von der
DeutschenKrebsgesellschaft zertifiziert. Die Gründung eines
Prostatakrebszentrums ist in Vorbereitung.
In allen Zentren arbeiten Chirurgen, Urologen, Gynäkologen, Internisten,
Pathologen, Radiologen undStrahlentherapeuten eng zusammen und besprechen
in wöchentlich stattfindenden Tumorkonferenzen dieoptimale
Behandlungsstrategie für die Patienten. Darüber hinaus befindet sich auf
dem Gelände des SKL einegroße hämatologisch-onkologische
Gemeinschaftspraxis, die ebenfalls Mitglied dieser Tumorzentren ist.
DieOnkologen und andere zuweisende niedergelassene Ärzte nehmen regelmäßig
an den Tumorkonferenzen teil,um eine optimale Verzahnung zwischen
stationärer und ambulanter Therapie zu erreichen.
Neben den onkologischen Zentren verfügt das SKL über eine überregionale
Stroke Unit sowie einüberregionales Traumazentrum. Mit der kürzlich
eröffneten Station für Geriatrie (derzeit 7 Betten) ist ein
weitererMeilenstein in der interdisziplinären Zusammenarbeit
unterschiedlicher Fachrichtungen erreicht worden.Langfristig soll die
Geriatrie weiter ausgebaut werden, da die Altersmedizin einen großen
Stellenwert in der älterwerdenden Gesellschaft haben wird.
Die Kardiologie des Klinikums schließlich bildet den Nucleus des
Kompetenznetzwerkes Herz/Lunge, das inLüneburg und Umgebung die Kliniker
und die niedergelassenen Ärzte verbindet. Die Kardiologie verfügt über 2
Linksherz-Kathetermessplätze, an denen sowohl Erkrankungen der
Herzkranzgefäße als auch Herz-Rhytmus-Störungen behandelt werden.
Die medizinischen Schwerpunkte des Klinikums sollen zukünftig weiter
ausgebaut werden. So wird zukünftigdurch eine engere Verzahnung zwischen
der Neurologie und der Unfallchirurgie/Orthopädie die Behandlungder
degenerativen Wirbelsäulenerkrankungen einen neuen Behandlungsschwerpunkt
darstellen. Die im Hauseverfügbare Abteilung für Physiotherapie wird
Bestandteil eines solchen Kompetenzzentrums sein. Dieser imGrenzgebiet
zwischen Chirurgie und Neurochirurgie liegende Behandlungsschwerpunkt
bildet eine sinnvolleErgänzung zur Geriatrie. Darüber hinaus hat das
Klinikum einen Antrag auf die Aufnahme einer Klinik fürPsychosomatik in
den Krankenhausplan gestellt, die in enger Zusammenarbeit mit der
Psychiatrischen KlinikLüneburgs neu etabliert werden soll.
Das Städtische Klinikum Lüneburg hat sich seit seiner Eröffnung im Jahr
1900 additiv entwickelt und mit seinenFachdisziplinen den jeweiligen
Anforderungen der Zeit angepasst. Der baulich-räumliche Zustand des
Klinikumsentspricht jedoch teilweise nicht mehr den aktuellen
betrieblichen Notwendigkeiten und Entwicklungstendenzen.Insbesondere zeigt
sich, dass die Integration der Klinik für Neurologie in das Städtische
Klinikum zu räumlichenKapazitätsengpässen geführt hat. Um die Prozesse im
Klinikum effektiver gestalten zu können, ist einegrundsätzliche
Neustrukturierung einzelner Klinikbereiche erforderlich. Gleichzeitig ist
ein erheblicher baulicherErweiterungs- und Modernisierungsbedarf
festzustellen; dieses beinhaltet auch den Ersatz durch Neubautenvon nicht
sanierungswürdiger oder für Krankenhauzwecke nicht mehr geeigneter
Altbausubstanz.
Der Realisierungsteil des Wettbewerbes beinhaltet nach derzeitigem Stand
einen ersten Bauabschnitt mitinsbesondere:
— dem zusammenhängenden (benachbarten) Bau einer
internistisch-neurologischen (konservativen) Notfall-Untersuchungs- und
— einer zentralen, interdisziplinären Aufnahmeeinheit für stationäre,
geplante Patienten sowie einerinterdisziplinären Aufnahmepflege.
Der Betrieb dieser neu zu schaffenden Einheiten soll in Verbindung mit dem
vorhandenen Bereich deroperativen Not-/Unfallbehandlungsstelle
funktionieren, um eine interdisziplinäre Notaufnahme mit
hohenSynergiepotenzialen zu bilden:
— Zentralisierung der Neurologischen Funktionsdiagnostik,
— Flächenergänzung der stationären OP-Abteilung mit Nebenräumen zur
Optimierung der Abläufe(Wechselzeiten),
— Flächenergänzung der Zentralsterilisation und Optimierung der
Materialwege zur OP-Abteilung,
— Schaffung von 12 zusätzlichen Betten für IMC und Stroke-Unit, in
Zusammenhang mit einer künftigenbaulichen Neuordnung der gesamten
Intensivmedizin (ggf. im Ideenteil – siehe unten),
— Ersatz für Raumgruppen aus der Altbausubstanz zur Vorbereitung weiterer
Für den förderfähigen Anteil des ersten Bauabschnitts wurden vom
Sozialministerium des LandesNiedersachsen 14 000 000 EUR (brutto, inkl.
kurzfristiger Anlagegüter) KHG-Fördermittel in Aussicht gestellt;diese
Summe ist nach heutigem Kenntnisstand nicht erweiterbar. Der Umfang der in
den Entwurfsplanungen fürden ersten Bauabschnitt vorgesehenen baulichen
Maßnahmen muss sich deshalb zwingend an dieser Summeorientieren, da
Finanzierungszusagen für weitere Bauabschnitte nicht gesichert sind. Die
Reihenfolge der obengenannten, für die Weiterentwicklung des Klinikums
erforderlichen Maßnahmen ist dabei als Wertung bezüglichihrer Relevanz zu
Im Ideenteil des Wettbewerbs soll ein Masterplan für die mittel- bis
langfristige bauliche Entwicklung desKlinikums konzipiert werden, die sich
in das städtebauliche Umfeld einfügt und dieses positiv
weiterentwickelt.Diese Konzeption beinhaltet die schrittweise Ablösung von
nicht funktionalen Betriebseinheiten in Altbauten (z.B. Pflegestationen B3
und B4), eine Neuordnung der internen und externen Wegebeziehungen und
dieErfüllung des Gesamtflächenbedarfs.
Als Basis für die Planungskonzeptionen wurde eine Bedarfsermittlung für
die bauliche Weiterentwicklungmit einem Funktions- und Raumprogramm
erstellt. Die für die Zielplanung ermittelte rechnerische
Gesamt-Fehlfläche im Klinikum beträgt rund 2 170 m² Nutzfläche. Diese
erhöht sich um den Ersatzbedarf für abgängigeBauteile in Abhängigkeit von
der Planungslösung sowie um die Fläche für perspektivisch angedachte
neueAbteilungen (Psychosomatik und Neurochirurgie). Des Weiteren muss in
der baulichen Zielplanung derzusätzliche Flächenbedarf von 500-600 m²
Nutzfläche für die Vermietung an krankenhausergänzendeEinrichtungen, hier
gewünscht: Radiologische Praxis, KV-Notfallpraxis (Erwachsene und Kinder)
und öffentlicheApotheke (Verkaufsstelle) berücksichtigt werden.
Die Ausloberin erwartet ein in Bauabschnitten umsetzbares Gesamtkonzept,
das eine modulare, additiveWeiterentwicklung des Klinikums ermöglicht. Die
Entwurfsvorschläge sollen spezifische, ortsabhängigeRahmenbedingungen
ebenso wie allgemeine Anforderungen an den modernen
Krankenhausbetriebbestmöglich berücksichtigen und gleichzeitig flexibel
auf eine in Zukunft mögliche Änderung derNachfragesituation reagieren
können. Während der Baumaßnahmen ist der laufende Betrieb zu
Die Architektenkammer Niedersachsen hat Kenntnis von dem Inhalt der
Bekanntgabe sowie der Artdes Verfahrens und der Wettbewerbssumme erhalten
und bei diesen Punkten beratend mitgewirkt. DasVerfahren wird bei der
Verfahrens sindabgestimmt bzw. sind in Abstimmung mit der Leitung der
Beratungs- und Prüfstelle Krankenhausbau bei derOberfinanzdirektion
Bekanntmachungsnummer im ABl: 2010/S 243-371697 vom 15.12.2010
Abschnitt V: Wettbewerbsergebnisse Bezeichnung 1. Preis
Höhe der vergebenen Preise ohne MwSt: 18 000,00 EUR Bezeichnung 2. Preis.
Telefon: +49 23249200-0
Höhe der vergebenen Preise ohne MwSt: 12 000,00 EUR Bezeichnung 4. Preis.
woernerundpartner GmbH
Telefon: +49 699591000
Höhe der vergebenen Preise ohne MwSt: 6 500,00 EUR Bezeichnung 4. Preis.
Telefon: +49 893605140
Höhe der vergebenen Preise ohne MwSt: 6 500,00 EUR Bezeichnung Anerkennung.
Gerlach | Schneider+Partner mit Angelis & Partner
Am Speicher XI/6
Höhe der vergebenen Preise ohne MwSt: 6 000,00 EUR Bezeichnung Anerkennung.
Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Regierungsvertretung Lüneburg
21.10.2011 Ergebnis veröffentlicht
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