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Timestamp: 2017-07-22 12:33:49+00:00

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Sind die Begrifflichkeiten der Finanzwelt ein Buch mit sieben Siegeln für Sie? Das Vexcash Glossar ist Ihr Schlüssel. Es erklärt leicht und verständlich die gängigsten Begriffe, die im Zusammenhang mit Vexcash und Krediten allgemein verwendet werden. Von A, wie Anleihe, bis Z, wie Zins. Ist Ihnen ein Begriff im Antrag unklar? Einfach in unserem Glossar stöbern und Bescheid wissen.
Unter „Ablösung“ ist in der Finanzbranche die vor Ablauf der vereinbarten Rückzahlungslaufzeit erfolgte Tilgung der kompletten Kreditsumme zu verstehen. Für den Kreditnehmer ergibt sich aus diesem Umstand der große Vorteil der Einsparung vereinbarter und eingeplanter, aber durch die vorzeitige Ablösung nicht mehr anfallender Zinsen. Laut Konditionen sind diese in Relation zur vertraglichen Laufzeit exakt festgeschrieben und sichern der Bank eine feste Gewinnsumme.
Für den Kreditnehmer wiederum bedeuten sie eine langfristige finanzielle Belastung. Je eher der Kreditnehmer die Ablösung bewirkt, desto höher fällt die Summe der eingesparten Zinsen aus. Der Effekt eingesparter Zinsen durch eine vorzeitige Ablösung ist vor allem deshalb attraktiv, da der Rückzahlungsmodus im Vergleich zu ähnlichen Finanzierungsmodellen keiner dynamischen Entwicklung unterliegt – die Vereinbarung über Einmal- oder Sonderzahlungen außen vorgelassen. Konkret bedeutet das: Die Höhe der Rate variiert nicht mit der Laufzeit, die letzte Rate ist demnach identisch mit der ersten – auch ein jahrelanger Kontrakt ändert an dieser Statik nichts. In den meisten Fällen erfolgt die Ablösung eines Kredits durch den Kreditnehmer aus einer strategischen Erwägung heraus.
In diesem Fall tilgt der Kreditnehmer die bestehenden Verbindlichkeiten mit einer wiederum geliehenen Summe. Ziel einer solchen Ablösung ist die anschließende Aufnahme eines weiteren Kredits zu besseren Konditionen. Eine andere Möglichkeit ist mit dem – statistisch gesehen eher unwahrscheinlichen – Eintritt einer unvorhergesehenen Liquidität gegeben, der die Notwendigkeit des geliehenen Betrags obsolet werden lässt und dem Kreditnehmer die sofortige Rückzahlung erlaubt.aufklappenzuklappen
Die Folgen einer Abmahnung sind über diesen rein finanziellen Aspekt hinaus auch auf anderer Ebene gravierend. Nicht außer Acht gelassen werden darf nämlich, dass die Banken bereits ab der zweiten Abmahnung verpflichtet sind, ihre Beanstandung der Bonität der Schufa mitzuteilen. Was zunächst harmlos erscheinen mag, hat auf längere Sicht einen umso deutlicheren Effekt. Denn: Diese Meldung wirkt sich automatisch negativ auf die persönliche Kreditwürdigkeit aus und erschwert die zukünftige Kreditaufnahme mitunter erheblich bzw. verhindert sie von vornherein. Gemeinhin geht eine nicht optimale Bonität mit schlechteren Konditionen für den gewünschten und beantragten Kredit einher, sofern dieser überhaupt gewährt wird.
Eine Ausnahme stellen in diesem Zusammenhang die sogenannten Kurzzeitkredite oder Sofortkredite in geringer Höhe und mit überschaubarer Laufzeit dar, bei denen das Ausfallrisiko abweichend kalkuliert wird. Das Mahnverfahren ist gesetzlich geregelt und sieht für den Fall des Zahlungsausfalls im Extremfall ebenfalls juristische Konsequenzen vor. Des Weiteren steht den Banken bei Einleitung eines Mahnverfahrens die sofortige Kündigung des Kredits frei, was weitere große Probleme nach sich ziehen kann. Eine Abmahnung muss dabei grundsätzlich in schriftlicher Form vorliegen, um rechtsgültig zu sein. aufklappenzuklappen
Der Begriff der Abtretung bezeichnet die Übertragung von Forderungen gemäß § 398 Satz 1 BGB: Der bisherige Gläubiger, in diesem Zusammenhang als Zedent benannt, tritt seine Forderungen an einen Vertragspartner, den Zessionar, ab.
Nach vollzogener Abtretung hat der Zessionar nunmehr das Recht, die vertraglich festgehaltene Forderung beim Schuldner zu beanspruchen. Etwaige Sicherheiten in Form von Pfandrechten, Bürgschaften oder auch Hypotheken fallen im Rahmen des Vertragsabschlusses ebenfalls an den Zessionar. Während vor dem Gesetz die unterschiedlichsten Ansprüche abgetreten werden dürfen, sind diverse Ausnahmen in § 399 sowie § 400 BGB verankert. Hierzu zählen höchstpersönliche Ansprüche wie etwa Urlaubsansprüche oder Renten- und Unterhaltsansprüche, darüber hinaus Ansprüche, die eine besondere Vertrauensbeziehung als Grundlage haben. Ebenfalls nicht abgetreten werden können Forderungen, bei denen eine Abtretung zuvor vertraglich ausgeschlossen wurde, unpfändbare Forderungen sowie Forderungen, deren Abtretung nicht mit dem Gesetz in Einklang steht.
Vereinbarungen über derlei Abtretungen sind als unwirksam zu betrachten. Generell handelt es sich beim Abtretungsvertrag um ein formfreies Dokument. Der Schuldner der abgetretenen Forderung muss hierbei weder mitwirken noch informiert werden; man spricht hierbei von der sogenannten stillen Zession, zu der wiederum eine Ausnahme in § 42 Absatz 2 Abgabenordnung (AO) besteht. Ein anderer Fall ist der gesetzliche Forderungsübergang respektive cessio legis, der angewendet wird, wenn gesetzliche Bestimmungen einen zwingenden Forderungsübergang notwendig werden lassen. Hier sind die in § 412 BGB erwähnten Richtlinien exklusive § 405 und § 411 BGB anzuwenden.aufklappenzuklappen
Allgemeinen Darlehensbedingungen
Die Allgemeinen Darlehensbedingungen als solche legen die Grundlage für einen zu schließenden Vertrag zwischen dem Darlehensgeber und dem Darlehensnehmer und fixieren diese Eckpunkte in verpflichtender Schriftform. Durch den Zusatz des Adjektivs „allgemein“ wird dabei bereits im Namen selbst auf den universellen Charakter der zu treffenden Vereinbarung hingewiesen.
Ähnlich wie bei den Allgemeinen Geschäftsbedingungen in Zusammenhang mit der Vergabe von Krediten, die ebenfalls an anderer Stelle in diesem Glossar behandelt und erläutert werden, handelt es sich auch bei den Allgemeinen Darlehensbedingungen fast immer um einen standardisierten Text. Dies bedeutet, dass dieser im Regelfall auch anbieterübergreifend nicht individualisiert angewandt wird. Demnach unterscheidet er sich nicht zuletzt auch vom weiter gefassten Begriff der Kreditkonditionen. Diese geben wiederum nicht nur über die Höhe des Darlehens an sich, sondern auch über alle weiteren auftretenden Facetten der individuellen Vereinbarung zwischen dem Kreditgeber und dem Kreditnehmer Auskunft und werden für jeden Einzelfall eigens festgelegt.
Als zwei besonders wichtige Beispiele sind hier die exakte Laufzeit des Kredits sowie der ausschlaggebende Zinssatz zu nennen – beide Punkte sind elementare Bestandteile des gesamten Kreditvertrags, nicht aber der Allgemeinen Darlehensbedingungen. Deren einzelne Punkte wiederum sind zumeist schematisch in allen Darlehensvereinbarungen gleich gehalten und setzen sich wie folgt zusammen: Sie umfassen: die Vertragslaufzeit, das Kündigungsrecht, die Konsequenzen bei Zahlungsverzug, sowie darüber hinaus auch die Möglichkeiten des Rechtsbehelfs, bzw. einer eventuellen außergerichtlichen Einigung. Abgesehen davon definieren sie: den Ersatz und das Aussetzen der Ratentilgung, den Umgang mit der Schufa, die Aspekte der Sicherheit, und die etwaigen Ansprüche auf Schadensersatz. Für die Formulierung der Allgemeinen Darlehensbedingungen hat das EU-Recht in seiner aktuellen Fassung zu gelten.
Die Kreditgeber sind sehr darauf bedacht, dass ihre Allgemeinen Darlehensbedingungen mit den gesetzlichen Vorschriften konform gehen, denn bei einer fehlerhaften Auslegung seitens des Darlehensgebers ist der Vertrag in der Folge zu jeder Zeit anfechtbar. Ungeachtet dessen empfiehlt es sich für den potenziellen Kreditnehmer in jedem Falle, im Zuge der Antragstellung die Allgemeinen Darlehensbedingungen, ebenso wie auch die AGB, eingehend zu studieren und die einzelnen Formulierungen entsprechend zu prüfen. Selbst wenn die Beantragung des Kredits unter großer Eile geschehen soll bzw. muss, ist dies unbedingt anzuraten, um spätere, an und für sich vermeidbare Probleme und Schwierigkeiten von Vornherein auf bestmögliche Art und Weise auszuschließen. Solche Bedingungen gelten im Übrigen auch für die Darlehensvergabe auf privater Ebene bzw. zwischen einem Darlehens-Interessierten und bankähnlichen Darlehensgebern wie etwa Dienstleistungsfirmen mit Sitz in der Europäischen Union.aufklappenzuklappen
Die Allgemeinen Geschäftsbedinungen sind in Zusammenhang mit Verträgen der unterschiedlichsten Art flächendeckend bekannt. Beispiele hierfür gibt es in Hülle und Fülle, sei es im Hinblick auf den Abschluss eines Mobilfunkvertrags oder den Kauf von allen Arten von Waren bei einem lokalen oder online agierenden Anbieter. So ist es nicht verwunderlich und nur folgerichtig, dass auch im Kontext der Kreditvergabe entsprechende AGB existieren. Dies gestaltet sich wie folgt: Mit den Allgemeinen Geschäftsbedingungen werden nach geltendem EU-Recht sämtliche Angelegenheiten der Kreditvergabe klar und unmissverständlich geregelt.
Das Vorhandensein eines solchen mit „AGB“ abgekürzten Dokuments ist bei der Vergabe von Krediten somit gesetzlich vorgeschrieben und dient in erster Linie der grundsätzlichen Information des potenziellen Kunden einer Bank, eines Kreditvermittlers oder eines anderen gewerblichen Kreditgebers. Das Ziel einer solchen Vereinheitlichung ist sowohl die Beschleunigung der andernfalls in der Regel langwierigen Kreditvergabe als auch das Schaffen einer weitreichenden Transparenz. Auf diese Weise soll es den im Regelfall juristisch weniger bewanderten Antragstellern ermöglicht werden, die oftmals komplexen Rahmenbedingungen einer zu schließenden oder bereits geschlossenen geschäftlichen Vereinbarung – etwa der Abschluss eines Kreditvertrags – ohne Mühen eigenständig nachvollziehen zu können.
Weitere Vereinbarungen Über die Allgemeinen Geschäftsbedingungen hinaus treffen der Kreditgeber und der Kreditnehmer ebenfalls eine Reihe von individuell ausgehandelten Vereinbarungen. Hierzu zählt unter anderem die genaue Höhe des Zinssatzes, den der Kreditnehmer künftig in Form von Zahlungen an den Kreditgeber zu leisten hat. Die AGB hingegen sind standardisierte und stets auf dem aktuellen Stand der Rechtsprechung gehaltene Formulierungen, die als ein notwendiger Zusatz die üblichen Vertragsunterlagen ergänzen. Eine Standardisierung führt mitunter soweit, dass nicht nur einzelne Kreditinstitute, sondern tatsächlich ganze Bankengruppen über die bis in den Wortlaut identischen Vorlagen verfügen. Wie es auch im restlichen Wirtschaftsleben üblich ist, so greifen Kreditgeber ebenfalls häufig auf überprüfte Grundlagen-AGB zurück.
Bei aller Vorformulierung und inhaltlichen Ähnlichkeit ist es für den Kunden jedoch dennoch äußerst ratsam, vor Abschluss eines neuen Kreditvertrags die AGB eingehend zu lesen und auf Richtigkeit bzw. Unklarheiten zu prüfen. Auch wenn dies im Augenblick des nicht selten dringenden Kreditantrags nachrangig erscheinen mag, sollte dieser Aspekt nicht vernachlässigt werden, denn die AGB stellen im Zweifelsfall die gültige Grundlage einer gerichtlichen Auseinandersetzung dar. Aus diesem Grund muss Vertragswerken immer eine entsprechend aktuelle AGB beigefügt sein, zugleich ersetzen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen keinesfalls die individuellen Eckpunkte eines Kreditvertrags wie etwa die Laufzeit oder eventuell auszuhandelnde Sonderkonditionen.aufklappenzuklappen
Jede Anlageform untersteht bestimmten Bedingungen, die sich in unterschiedlichen Laufzeiten, Risiken und Renditen ausdrücken. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal findet sich in der Verfügbarkeit einer Anlage – je nach wirtschaftlicher Situation sind einige Varianten der Anlage deutlich gefragter als andere bzw. deutlich lohnenswerter. Im Bereich der Geldanlage als einer Einlage bei einem Geldinstitut unterscheiden sich die einzelnen Möglichkeiten vor allem in den Punkten Laufzeit und Zinsertrag. Festgeldkonto: Bei einem Festgeldkonto legt die Bank eine feste Laufzeit inklusive festem Zinssatz vor. Nach Ablauf dieser erhält der Anleger seinen Betrag plus Zinsen zurück. Ein vorzeitiges Beenden einer Festgeldanlage ist mit der Zahlung von mitunter empfindlich hohen Gebühren verbunden. Tagesgeldkonto: Deutlich flexibler gestaltet sich die Anlage im Rahmen eines Tagesgeldkontos.
Hierbei sind die Zinssätze zwar täglichen Schwankungen ausgesetzt, der angelegte Betrag lässt sich jedoch kurzfristig wieder zurückziehen. Sparbuch: Das traditionelle Sparbuch verfährt ähnlich, mit allerdings deutlich weniger schwankenden Zinsen. Der Vorzug liegt hierbei in einer fehlenden Mindestsumme der Anlage. Wertpapiere: Wertpapiere sind eine Anlagevariante, die auf der Beteiligung an einem Unternehmen basiert. Der Anleger erwirbt durch den Kauf von meist mehreren Wertpapieren einen bestimmten Anteil am Unternehmen, das heißt konkret: am Gewinn des Unternehmens. Je mehr Umsatz erwirtschaftet wird, umso höher fällt die Dividende für den Anleger aus. Der Begriff Wertpapier ist wörtlich zu verstehen und meint eine Urkunde, die den Anteilserwerb dokumentiert.
Die häufigsten Versionen von Wertpapieren sind Aktien, gefolgt von Anleihen und Investmentanteilen. Letztere beziehen sich auf einen Pool von Anlegern, die ihrerseits eine Investmentgesellschaft mit dem Erwerb von Wertpapieren beauftragen. Alternativ spielt der Kauf von Immobilien eine tragende Rolle bei der Kapitalvermehrung durch Investmentfonds. Unterschiede Anleihe zwischen und Aktie: Von einer Aktie unterscheidet sich die Anleihe, auch wenn sie ein gleichrangiges Mittel der Anlage darstellt. Zwar wirft sie wie die Aktie eine bestimmte Rendite ab, sichert dem Käufer allerdings keinen Anteil an einem Unternehmen. Stattdessen tritt der Käufer einer oder mehrerer Anleihen dem Verkäufer von Anleihen gegenüber als Gläubiger auf, dessen Anspruch auf einen Zinsertrag sich aus zuvor festgelegten Konditionen herleitet. Der Schwerpunkt liegt bei einer Anleihe auf einer kurz- bis mittelfristigen Anlage, während der Erwerb von Aktien ein Interesse am gesamten Unternehmen bzw. dessen langfristiger Entwicklung voraussetzt.aufklappenzuklappen
Unter einer Anleihe versteht die Finanzbranche die Möglichkeit eines Unternehmers, im bestimmten Maße sogenanntes Fremdkapital zu akquirieren. Das dem Unternehmer zur Verfügung gestellte Kapital wird verzinst, so dass der Kapitalgeber nach einer bestimmten Laufzeit mit der Ausschüttung von Zinsbeträgen als Entgelt zu rechnen hat. Darüber hinaus werden bei Abschluss einer Anleihe die Modalitäten der Rückzahlung des gesamten Kapitalbetrags vereinbart. Gleiches gilt für die Rahmenbedingungen wie Laufzeit und Zinshöhe, die beide ebenfalls vor Ausgabe der Anleihen individuell festgelegt werden.
Die Besitzer von Anleihen gelten rechtlich als Gläubiger, sie unterscheiden sich damit von einer benachbarten Form der Anleger, nämlich von einer durch den Erwerb von Aktien zu Miteigentümern des Unternehmens gewordenen Klientel. Die Ausgabe einer Anleihe bezeichnet die Branche als „Emission“, der Ausgeber wird demnach „Emittent“ genannt. Der durch den Erwerb einer Anleihe entstehende Zinsanspruch heißt „Kupon“ und rührt von den früher an der Börse tatsächlich ausgestellten „Coupons“ her. Da die Anleihe ein an der Börse gehandeltes Wertpapier darstellt, richten sich die unterschiedlichen Varianten nach den Gesetzmäßigkeiten des Wertpapierhandels. Anleiheformen Die mit Abstand populärste Ausführung einer Anleihe ist das festverzinsliche Wertpapier. Dabei werden die zu einem festgelegten Termin fälligen Zinsen jeweils auf Basis eines Nominalwerts errechnet und entsprechend ausgezahlt. Anders als bei Aktien wird der Nominalwert nicht in einem Geldbetrag ausgedrückt, sondern mit einem Prozentsatz berechnet. Steigt der Wert des Unternehmens, erhöht sich folgerichtig auch die Höhe dieses Prozentsatzes und damit die Höhe der Ausschüttung. Die variable Variante einer Anleihe stellt der sogenannte „Floater“ dar. Hierbei fallen die Laufzeiten deutlich geringer aus und liegen in der Regel bei drei, sechs oder zwölf Monaten. Die dritte Version einer Anleihe ist das strukturierte Wertpapier.
Die Zinszahlung orientiert sich in diesem Fall am Verlauf des Börsenkurses des Unternehmens, was ein gewisses Risiko mit sich bringt. Andererseits hat der Gläubiger die Option, sich jederzeit von seinen Anleihen oder einem Teil davon zu trennen. Neben Unternehmen geben auch Staaten oder Kommunen Anleihen aus. Der Wert dieser Anleihen gilt gemeinhin als relativ konstant, da im Gegensatz zum Unternehmen eine Kommune bzw. ein Staat mit im Voraus zu berechnenden Steuereinnahmen über eine gewisse Planungssicherheit verfügt. Traditionell geben Staaten ihre Anleihen zu möglichst langen Laufzeiten heraus, um so eine langfristige Finanzierung ihrer Ausgaben zu gewährleisten. Dabei kann es sich um einige Jahre oder gar Jahrzehnte handeln. Die Bonität von Staatsanleihen bzw. der sie ausgebenden Staaten wird von Ratingagenturen eingeordnet. Treten finanzielle Schwierigkeiten auf oder steigt die Verschuldung eines Staates durch Misswirtschaft und Fehlplanung, schmälert dies dessen Solvenz an den internationalen Finanzmärkten und damit auch die Attraktivität bei potenziellen Käufern von Anleihen.aufklappenzuklappen
Auskunfteien sind Unternehmen wie z. B. die Schufa oder Creditreform. Es gibt neben diesen zwei Großen und Bekannten Auskunfteien auch noch viele andere kleinere Auskunfteien in Deutschland. Auskunfteien sammeln Daten über Verbraucher. Zu diesen Daten gehören hauptsächlich Kreditgeschäfte. Wenn sich ein Konsument z. B. ein Auto finanzieren lässt, dann holt sich der Kreditgeber oder auch Gläubiger vorher Informationen über den Antragsteller ein. Diese Informationen sind beispielsweise wie viele Kredite der Antragsteller in der Vergangenheit erfolgreich oder auch mit Verzug zurückgezahlt hat. Aus der Summe der in der Vergangenheit getätigten Kreditgeschäfte errechnet die Auskunftei einen sogenannten Bonitätsscore. Je höher der Score ist umso höher ist auch die Erwartung, dass der Antragsteller den Onlinekredit fristgerecht zurückzahlen wird.
In den meisten Fällen errechnen Auskunfteien den Bonitätsscore auf Basis von 12 bis 36 Monaten. Wenn also ein Kreditnehmer nach 36 Monaten seinen Kredit vollständig zurückgezahlt hat, dann übermittelt der Kreditgeber an die Auskunftei diese Information. Somit wachsen die Datenbanken der Auskunfteien stetig weiter. Es ist also ein stetiger Austausch von Daten zwischen Auskunfteien und Kreditgebern, welcher dazu beiträgt, dass Bonitätsdaten über Konsumenten gesammelt und ausgewertet werden. Vexcash ermittelt anhand eigener Bonitätskriterien und der Schufaauskunft die Bonität seiner Antragsteller unter anderen Gesichtspunkten wie zum Beispiel weit kürzeren Laufzeiten und dementsprechend geringerem Ausfallrisiko. Dies ist vor allem bei kleineren Beträgen von weniger als 1000 Euro der Fall, wie sie bei Vexcash geliehen werden können.aufklappenzuklappen
Als Bagatellkredit werden Kredite mit einem Volumen von bis zu maximal 200 Euro bezeichnet. Sie werden dem Kreditnehmer meist zu Zwecken einer kurzfristigen Finanzierung eingeräumt, die entsprechenden Sicherheiten fallen gemessen an der geringen Höhe der Summe gering aus. Manche Kreditgeber verlangen gar keine. Ein Bagatellkredit stellt eine Art Vorstufe des Kleinkredits dar.
Dieser zeichnet sich wiederum durch eine Mindesthöhe von 500 Euro und ein grundsätzlich größeres Volumen aus. Mit der Höhe der bereitgestellten Summe steigt auch der Wert der zu hinterlegenden Sicherheiten. Wichtige Voraussetzung zur Erlangung eines Bagatellkredits ist die Verwendung des zur Verfügung gestellten Betrags zu ausschließlich privaten Zwecken. Für gewerbliche oder unternehmerische Finanzierungsmodelle kommt diese Version des Kredits nicht infrage.
Die naturgemäß kleine Summe lässt den Bagatellkredit für Interessenten, die sich nicht am kurzfristigen Konsum orientieren, unattraktiv erscheinen. Zur Vorlage beim Kreditgeber reicht diesbezüglich der Nachweis über ein regelmäßiges Einkommen in der Regel aus. Hinzu tritt bei den meisten Anbietern eine Überprüfung der Bonität mittels Schufa-Auskunft. Manche Kreditgeber verlangen keinerlei Nachweise. Unabhängig vom Umfang der nachzuweisenden Sicherheiten wird bei beiden Varianten in Anbetracht der verhältnismäßig niedrigen Summe der Bagatellkredit relativ unkompliziert und zeitnah erteilt. Ebenfalls gleich verhält sich die Gestaltung der Rückzahlung: Der Modus der Tilgung spielt beim Bagatellkredit eine untergeordnete Rolle und obliegt der Aushandlung beider Parteien.aufklappenzuklappen
Der Begriff „Barkredit“ bezeichnet eine spezielle Unterart des Kredits, die besonders schnell ausgezahlt wird. In der Regel geht dies, im Vergleich zu einem herkömmlichen Ratenkredit, mit abgewandelten Verfahren der Bonitätsprüfung einher. Insbesondere, weil der Barkredit zumeist vergleichsweise geringe Kreditsummen umfasst und die Rückzahlung bereits nach wenigen Wochen oder Monaten ansteht, werden andere, i. d. R. weniger rigide Anforderungen an die Bonität des Kreditnehmers gestellt.
Diese Form der Kredite wird nicht selten durch sogenannte Kreditvermittler und/oder im Internet angeboten. Die Bezeichnung „Barkredit“ ist auch aus diesem Grund häufig irreführend: In der heutigen Zeit sind Kredite, bei denen das Geld tatsächlich in bar ausgezahlt wird, in zunehmendem Maße rar gesät. War diese Vorgehensweise in der Zeit nach der Jahrtausendwende noch gang und gäbe, so sind nach der flächendeckenden Verbreitung des Internets und dem Siegeszug des Online-Bankings andere Verfahren der Kreditvergabe an deren Stelle getreten.
Heutzutage erfolgt die Auszahlung der Barkredite in der überwiegenden Anzahl der Fälle auf das Girokonto des Antragstellers. Darüber hinaus gängig ist die Option einer Expressüberweisung, bei der die gewünschte Kreditsumme bereits nach wenigen Tagen oder gar Stunden beim Kreditnehmer eintrifft. Auch deshalb spricht man im Zusammenhang mit Barkrediten ebenfalls von einem Schnellkredit oder einem Expresskredit.aufklappenzuklappen
Der sogenannte Basiszins bzw. Basiszinssatz wird in der Bundesrepublik Deutschland von der Deutschen Bundesbank kontinuierlich auf Grundlage der in § 247 Absatz 1 BGB verankerten, diesbezüglichen Gesetzesvorgaben berechnet. Es handelt sich um einen veränderlichen Zinssatz. Eine Veränderung erfolgt in diesem Zusammenhang immer und ausnahmslos zum 1. Januar eines neuen Jahres sowie ebenfalls zum 1. Juli, also in halbjährlichem Turnus. Die jeweilige Abweichung beträgt jeweils die Prozentpunkte, um die die Bezugsgröße des Basiszinssatzes in der Zeitspanne seit der letzten Basiszinsveränderung gestiegen oder auch gefallen ist.
Als diese Bezugsgröße fungiert hierbei der Zinssatz für die jüngste EZB-Hauptrefinanzierungsoperation, festgehalten vor dem jeweiligen ersten Kalendertag des entsprechenden Halbjahres. Das aktuelle Niveau des Basiszinssatzes wird in der Folge nach § 247 Abs. 2 BGB im Bundesanzeiger bekanntgegeben. Eine sehr wichtige Funktion hat der Basiszins des BGB unter anderem im Hinblick auf die Kalkulation von Verzugszinsen gemäß § 288 Absatz 1 Satz 2 BGB. Die erstmalige Berechnung des Basiszinses erfolgte am 1. Januar 2002. Eine Besonderheit aus der jüngeren Vergangenheit: Zum 1. Juli des Jahres 2013 erreichte der Basiszins zum ersten Mal in seiner Geschichte ein negatives Niveau und lag bei -0,13 Prozent, woraufhin am 1. Januar 2014 eine weitere Absenkung auf -0,63 Prozent folgte.aufklappenzuklappen
Mit dem Begriff „Bausparkredit“ wird die Bereitstellung eines bei Vertragsabschluss festgelegten Betrags benannt, der dem Kreditnehmer zur Investition im Immobilienbereich zur Verfügung steht. Zusammen mit der selbst erbrachten Bausparsumme bildet der Bausparkredit den Gesamtbetrag. Zur Bereitstellung des Bausparkredits wird der Eintritt der so genannten „Zuteilungsreife“ festgestellt. Ab diesem Zeitpunkt ist der Kredit anwendbar, gleichzeitig beginnt die vertragsmäßig vereinbarte Rückzahlung.
Deren Laufzeit ist ebenso wie die Höhe der Summe individuell von Kreditgeber und Kreditnehmer vor Abschluss des Vertrags festzusetzen. Als Rahmen dient hierbei der Bausparvertrag, aus dessen Konditionen sich wiederum die konkrete und als Bausparkredit gewährte Summe herleiten lässt. Insgesamt steckt der Bausparvertrag einen weiten Rahmen ab und hat weitere wichtige Modalitäten zum Inhalt – wie etwa die Mindestsumme, die in einem gewissen Zeitraum auf dem Bausparkonto eingegangen sein muss und als Eigenleistung des Kreditnehmers die Voraussetzung für die spätere Ergänzung durch Zuteilung des Kredits darstellt.
Erst nach Erreichen einer bestimmten Höhe der Eigenleistung gibt die Bank den Kredit frei. Zusätzlich zur eigenen Sparanstrengung bieten sich staatlicherseits Fördermöglichkeiten, hinzu tritt das Einbringen von vermögenswirksamen Leistungen wie etwa bereits vorhandene Grundstücke als zusätzliche Absicherung der Finanzierung. Ein großer Vorteil des Bausparens liegt zudem im über die gesamte Laufzeit geltenden Zins, der in Anbetracht der langen Laufzeit traditionell niedrig ausfällt. Auch bei zwischenzeitlich eintretenden Hochzinsperioden hat der Niedrigzins aufgrund der immer langfristig geschlossenen Bausparverträge weiterhin Bestand und gewährt dem Bausparer auf diesem Wege eine kontinuierliche und überschaubare Rückzahlungshöhe.
Die Höhe des Bausparkredits wird im Voraus festgelegt und richtet sich dabei exakt nach dem zum Hausbau oder Wohnungskauf benötigten Betrag. Sich nach der Bonität des Kreditnehmers richtend, fällt der Eigenanteil größer bzw. kleiner aus: Je mehr Guthaben auf das Bausparkonto eingezahlt wird bzw. je mehr Sicherheiten vorliegen, desto eher erfolgt die Zuteilung durch die Bank. Dabei muss es sich nicht zwingend um ein Verhältnis von 50 zu 50 handeln; auch deutlich über die Hälfte hinausgehende oder deutlich darunter bleibende Kreditsummen sind möglich.
Unabänderlich ist hingegen die Verwendung für tatsächlich den Immobilienbereich betreffende Ausgaben. Die Fachwelt spricht in diesem Fall von zwingend gegebenen „wohnwirtschaftlichen Zwecken“. Eingeschlossen ist in diese Regelung eine Ausnahme: Die angedachte Modernisierung einer bereits vorhandenen Immobilie bzw. deren Erweiterung in Form eines Anbaus ist laut Statuten ausdrücklich vorgesehen. Ebenfalls eine Ausnahme stellt die Option der Umschuldung dar, mit der es dem Kreditnehmer ermöglicht wird, mit der Kreditsumme die aus anderen Immobilienfinanzierungen stammenden Verbindlichkeiten zu tilgen.aufklappenzuklappen
Dass Kredite nicht bis zu einem unbegrenzten Geldbetrag hin verfügbar sind und die Geldinstitute in der Regel Sicherheiten in bestimmter Mindesthöhe verlangen, ist allgemein bekannt. Das zugehörige Fachvokabular nebst seiner Bedeutung hingegen ist deutlich weniger weit verbreitet und daher den meisten Menschen nicht komplett geläufig. Ein Beispiel hierfür ist der Begriff der „Beleihungsgrenze“. Mit der besagten Beleihungsgrenze wird in der Kredit- und Finanzbranche, wie der Name bereits andeutet, das Limit einer individuellen Beleihung festgesetzt. Darunter fallen unter anderem diejenigen Objekte, die im Falle des Zustandekommens eines Kreditvertrags vom jeweiligen Kreditnehmer als entsprechendes Pfand angegeben werden. Der Kreditgeber seinerseits prüft in der Regel bereits zu einem frühen Zeitpunkt des Vergabeverfahrens die verschiedenen Möglichkeiten einer Beleihung und lässt das Resultat in das Vertragswerk einfließen. Hierbei gilt gemeinhin folgende Regel: Je wertvoller die zu beleihenden Objekte sind – im Regelfall handelt es sich dabei um Immobilien bzw. Grundstücke von beträchtlichem Wert – desto positiver wirkt sich deren Vorhandensein auch auf die Höhe der Kreditsumme aus. Ebenfalls wichtig zu wissen: Die Beleihungsgrenze als solche ist dabei keiner gesetzlichen Regelung unterworfen, sondern wird stattdessen intern von den Banken bestimmt. Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass sie also zumindest in der Therorie beträchtlich voneinander abweichen kann. Im Normalfall bewegt sie sich jedoch im Bereich von 40 bis 80 Prozent des von der Bank festgestellten Wertes. Neben oben genanntem Eigentum in Form von Häusern oder Grundbesitz können auch vorhandene Versicherungen oder Wertpapiere vom Antragsteller als Sicherheiten angegeben werden. Fällt die Kreditsumme in den Bereich der Beleihungsgrenze, sprechen Banken in diesem Zusammenhang von einer erstklassigen Bonität. Im Optimalfall ändert sich über die gesamte Kreditlaufzeit nichts an dieser Einschätzung. Ereignet sich im weiteren Verlauf hingegen ein Zahlungsausfall, so machen die Geldinstitute von ihrem Grundpfandrecht Gebrauch und greifen zur Verwertung auf die zuvor vom Kreditnehmer angegebenen Objekte zurück. In diesem Zusammenhang bleibt zu beachten: Die Banken erteilen niemals den vollen Wert des Pfandobjektes als Kredit, sondern sorgen bewusst für eine Differenz zwischen errechnetem Vermögenswert und genehmigtem Kreditbetrag. Das Einbringen von Eigenkapital bleibt somit eine unverzichtbare Größe bei Abschluss eines Kreditvertrags. Alternativ bietet eine Vielzahl von Geldinstituten bei günstigen Voraussetzungen sogenannte 1b-Hypothekendarlehen an, bei denen die komplette Kreditsumme als Realkredit bereitgestellt wird. Hierbei greifen allerdings besonders hohe Zinssätze sowie ein Eintrag ins Grundbuch der belasteten Immobilie mit dem Vermerk des zweitrangigen Grundpfandrechts. Wie bei der Beantragung von Darlehen üblich, sollte der zukünftige Kreditnehmer an dieser Stelle gut und ausgiebig überlegen, welche Variante für ihn auf lange Sicht die geeignetste darstellt.aufklappenzuklappen
Der Begriff Bonität bezeichnet die jeweilige Kreditwürdigkeit bzw. Zahlungsfähigkeit einer natürlichen Person oder auch eines Unternehmens. An der Bonität bemisst sich also die voraussichtliche Fähigkeit sowie natürlich auch Bereitschaft des Schuldners, seine Verpflichtungen gegenüber dem Gläubiger in voller Höhe und im Rahmen der vorgegebenen Fristen zu erfüllen. Für die Prüfung der individuellen Bonität werden sowohl Ereignisse der Vergangenheit als auch aktuelle Indikatoren von den entsprechenden Institutionen, den sogenannten Auskunfteien, hinzugezogen. Die wohl bekannteste in Deutschland ist die SCHUFA. Deren Sinn besteht darin, Vertragspartner über die Bonität von Antragsstellern zu informieren. In der Praxis bedeutet dies, dass die persönliche Situation im Vorfeld jedes Kreditantrags eingehend analysiert wird. In diesem Zusammenhang kann sich auch abweichendes, sprich nicht optimales Zahlungsverhalten, das Jahre zurückliegt, oder selbst der Wohnsitz negativ auswirken. Insbesondere bei Banken, die herkömmliche Ratenkredite mit vielen Monaten Laufzeit vergeben, kann eine schlechtere Bonität von Privatpersonen schnell zu ungünstigen Konditionen bis hin zur finalen Ablehnung des Kreditantrags führen. Auch bei Vexcash wird die Bonität des Kreditantragstellers geprüft. Allerdings nach anderen Kriterien als bei herkömmlichen Banken, da der Vexcash Kurzzeitkredit nur eine Laufzeit von 30 Tagen hat und die Kredite eine relativ geringe Höhe haben. Dadurch ist das Ausfallrisiko für den Kreditgeber, was durch Bonitätskriterien minimiert werden soll, ein anderes. Der vorherige Erwerb eines speziellen Bonitätszertifikats von Vexcash erhöht Ihre Chancen auf einen Minikredit, auch wenn Sie eher im Mittelfeld des Schufarankings eingestuft wurden und andere Kreditanbieter Ihnen infolge dessen vielleicht keinen Kredit mehr anbieten würden.aufklappenzuklappen
Ist die Bonität, sprich die persönliche Kreditwürdigkeit, für die Erlangung eines üblichen Ratenkredits nicht in ausreichender Form gegeben, stellt das sogenannte Bonitätszertifikat von Vexcash eine Möglichkeit dar, dennoch an Geld zu gelangen. Die Herangehensweise ist folgende: Antragssteller mit weniger guter Bonität, zum Beispiel mit Schufa-Score D, können bei Vexcash ein spezielles Zertifikat beantragen, das ihre Chancen auf den Kredit erhöht. Hierbei handelt es um das Resultat einer individuellen Analyse der gegenwärtigen Finanzsituation des potenziellen Kreditnehmers. Da bei den Kurzzeitkrediten von Vexcash kürzere Laufzeiten bestehen als bei Ratenkrediten herkömmlicher Art, werden im Umkehrschluss auch die Ausfallrisiken in weitreichendem Maße anders beurteilt. Der bei positivem Ergebnis im Bonitätszertifikat angeführte Kurzzeitkredit-Score kann aus diesem Grund gänzlich anders ausfallen als etwa der Schufa-Score. Somit kann der Erwerb des Bonitätszertifikats auch solchen Antragsstellern, die bereits zahlreiche Absagen von der Hausbank und/oder anderen Kreditinstituten hinnehmen mussten, zu der gewünschen Kreditsumme verhelfen. Natürlich sollten auch im Hinblick auf das Bonitätszertifikat die entsprechenden Konditionen und Klauseln exakt geprüft und mit den individuellen Bedürfnissen abgeglichen werden, um Unannehmlichkeiten zu vermeiden.aufklappenzuklappen
Bei der Bürgschaft handelt es sich z. B. um eine Kreditabsicherung eines Gläubigers. Dabei haftet der Bürge für einen Kredit im Falle eines Zahlungsausfalls des eigentlichen Schuldners gegenüber dem Gläubiger – in diesem Falle eine Bank. In dem Fall, dass der Schuldner seiner Zahlungsverpflichtung gegenüber der Bank nicht mehr nachkommen kann, muss also der Bürge für die Zahlungen aufkommen. Jedoch wird hierbei in verschiedene Fälle unterschieden. Es ist zu beachten, dass es immer der Schriftform benötigt um eine Bürgschaft rechtskräftig wirksam zu machen. Es muss immer ein Vertrag zwischen Bürge, Schuldner und Gläubiger aufgesetzt werden. Ausnahmen bestehen bei Kaufmännern, hier reichen auch mündliche Verträge. Wichtig ist zu beachten, dass ein Bürge erst dann zur Rechenschaft gezogen werden kann, wenn der Gläubiger versucht hat eine Zwangsvollstreckung gegen den eigentlichen Schuldner einzuleiten. Diese Regel gilt bei der regulären Ausfallbürgschaft. Anders sieht es wiederum bei der selbstschuldnerischen Bürgschaft aus. Hier kann der Bürge sofort vom Gläubiger belangt werden. Der Bürge muss im Falle des Zahlungsverzugs einspringen und dann später das Geld beim Schuldner einklagen. Die härteste Form der Bürgschaft aber wahrscheinlich auch die am meisten Angewandte ist der sogenannte Einredeverzicht. Hiermit sichern sich die meisten Banken ab. Wurde ein Einredeverzicht vereinbart, verfallen sogar Verjährungsfristen für den Bürgen. Da Vexcash nur Kurzzeitkredite mit relativ geringen Beträgen anbietet, ist eine Bürgschaft in der Regel nicht von Nöten und wird deswegen auch nicht als Option angeboten. Dank unserer Bonitätskriterien bieten wir unseren Kunden auch nur Kredite in an ihre Verhältnisse angepasster Höhe an.aufklappenzuklappen
Der Terminus „Darlehen“ ist dem häufig synonym verwendeten Begriff „Kredit“ verwandt, unterscheidet sich aber in einigen wesentlichen Punkten. Vor allem handelt es sich bei einem Kredit um einen deutlich größeren Rahmen inklusive weitreichender Verpflichtungen wie etwa Bürgschaften oder Garantien. Das Darlehen hingegen beschränkt sich auf die Überlassung eines Geldbetrags oder einer Sache zu bestimmten Konditionen. In den meisten Fällen vereinbaren Darlehensgeber und Darlehensnehmer eine bestimmte Laufzeit, nach deren Ablauf eine bestimmte Geldsumme oder ein Sachgegenstand an den Darlehensgeber zurückgezahlt bzw. zurückgegeben werden muss. Der Gesetzgeber unterscheidet diesbezüglich zwischen den beiden Arten „Gelddarlehen“ und „Sachdarlehen“. Bei der Rückgabe bzw. der Rückzahlung muss die Summe bzw. der Zustand der zur Nutzung überlassenen Sache identisch mit der Ausgangssumme bzw. dem Ausgangszustand sein. Hinzu kommen Gebühren, deren Höhe von den jeweils gültigen Darlehensbedingungen der Geldinstitute abhängig ist. Darunter fallen neben dem Zinssatz auf die Darlehenssumme zusätzliche Kosten wie eine Bearbeitungsgebühr und Bereitstellungszinsen an. Auch unter Privatpersonen sind Darlehen ein gängiges Mittel, die entsprechenden Konditionen werden von beiden Parteien fallweise ausgehandelt und unterliegen keinen gesetzlichen Vorgaben. Bei Abschluss eines Darlehensvertrags auf privater Ebene ist das Hinzuziehen einer juristischen Beratung empfehlenswert. Eine Notariatspflicht – wie sie etwa bei Immobilienkäufen in Deutschland verpflichtend ist – besteht bei Darlehen grundsätzlich nicht. Die Varianten eines Darlehens unterscheiden sich primär zwischen den Vorgaben ihrer Tilgung. So spricht die Finanzwelt von einem „Festdarlehen“, wenn die vereinbarte Summe nach Ablauf eines bestimmten Zeitraums in einem Betrag zur Zahlung fällig wird. Dem steht die weitaus seltener anzutreffende Version eines sogenannten „Annuitätendarlehens“ zur Seite. Dabei handelt es sich um einen Modus, der dem Darlehensgeber die monatliche Rückzahlung einer festen Summe plus Zinsen garantiert. Mit dem Fortschreiten der Laufzeit verringert sich der Zinssatz kontinuierlich bei einer geleichzeitig zunehmenden Tilgung der Gesamtsumme. Mit Ablauf der Laufzeit ist die komplette Summe beglichen. Ähnlich verhält es sich bei der dritten Variante eines Darlehens, dem sogenannten „Tilgungsdarlehen“. Den Unterschied macht hier ein gleichbleibender Tilgungssatz, der sich entsprechend zur abnehmenden Summe variabel verhält. Je niedriger der noch verbleibende Betrag, desto niedriger auch der Zinssatz. Hinzu tritt eine vierte Option, das sogenannte „Ratendarlehen“. Bei diesem wiederum werden sämtliche anfallenden Zinsen bereits bei Abschluss des Vertrags auf die Gesamtsumme angerechnet. Im Folgenden tilgt der Darlehensnehmer diese sich nicht mehr verändernden Raten. Das Aushandeln eines Darlehens geschieht im Regelfall bei mittleren oder größeren Summen, während der Kredit vor allem bei kleineren Geldbeträgen Anwendung findet.aufklappenzuklappen
Unter „Darlehensbedingungen“ versteht der Finanzsektor eine Ansammlung von detailliert festgelegten Abmachungen bei Abschluss eines Darlehensvertrags. Die beiden Parteien – Darlehensgeber und Darlehensnehmer – erklären sich durch ihre Unterschriften mit den niedergeschriebenen Konditionen einverstanden. Dabei muss zwischen den einfachen Darlehensbedingungen und den erweiterten Darlehensbedingungen unterschieden werden. Letztere sind auch unter ihrem weitaus populäreren Begriff der „Allgemeinen Geschäftsbedingungen“ bekannt. Diese setzen den vertraglichen Rahmen, während die eigentlichen Darlehensbedingungen sich immer auf den konkreten Vertrag zwischen beiden Seiten beziehen. Diesbezüglich werden Laufzeit und Tilgungsmodalitäten fallweise ausgehandelt und entsprechend fixiert. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen – meist unter dem Kürzel „AGB“ aufgeführt – geben in erster Linie Auskunft über die rechtlichen Rahmenbedingungen, die bei Abschluss eines Darlehensvertrags ihre Gültigkeit haben. Erst die spezifischen Darlehensbedingungen geben Auskunft über die Höhe der Verbindlichkeiten und die sich daraus ergebenden Zahlungsverpflichtungen des Darlehensnehmers. Die am häufigsten vorkommende Art der Rückzahlung ist die monatliche Tilgung der Summe in Raten. Diese können je nach Absprache mit dem Geldinstitut schwanken bzw. sich an der Entwicklung eines variablen Zinssatzes orientieren. Auch Einmalzahlungen oder die komplette Rückzahlung sind möglich, sofern dies in den Darlehensbedingungen festgelegt worden ist. Nachträgliche Änderungen, weder zu Gunsten des Darlehensgebers noch zu denen des Darlehensnehmers, sind nicht möglich. Des Weiteren stellen Banken ihren Kunden eine Reihe von zusätzlichen Kosten in Rechnung. Diese bei Abschluss eines Darlehensvertrags zusätzlich zur Tilgung des eigentlichen Darlehensbetrags anfallenden Kosten sind mitunter umfangreich. Auch diese sind Bestandteil der umfangreichen Darlehensbedingungen und müssen dort ihre Erwähnung finden. Ein Blick in die Darlehensbedingungen offenbart demzufolge nicht alleine Informationen über Laufzeit und Zinssatz der Tilgung, sondern ebenso sämtliche Details über weitere Gebühren, die das Geldinstitut erhebt. Dabei handelt es sich im Regelfall um Bearbeitungsgebühren bzw. Bearbeitungszinsen. Hinzu tritt bei bestimmten Instituten eine bei vorzeitiger Rückzahlung des Darlehens wirksam werdende Entschädigungszahlung ein, die sogenannte „Vorfälligkeitsentscheidung“. Die Bank gleicht dadurch die ihr durch das vorzeitige Begleichen der geliehenen Summe entgangenen Zinszahlungen aus. Neben den finanziellen Aspekten gehören auch persönliche Angaben zur Vollständigkeit der Darlehensbedingungen. So verlangen die Banken im Vorfeld genaue Informationen über Alter und Berufstätigkeit eines Interessenten. Die Höhe der monatlichen Einkünfte ist ausschlaggebend für die Höhe des Darlehens bzw. für die grundsätzliche Möglichkeit, ein Darlehen erfolgreich beantragen zu können. Allgemeine Voraussetzungen wie ein Wohnsitz und eine Bankverbindung in der Bundesrepublik gehören ebenfalls zu den Darlehensbedingungen, gleiches gilt für die positiv verlaufende Überprüfung des Kunden auf Kreditwürdigkeit.aufklappenzuklappen
Unter dem Begriff „Dingliche Sicherheiten“ versteht die Bank einen Nachweis über im Zweifelsfall verwertbares Eigentum des Kreditnehmers. Bei eintretender Zahlungsunfähigkeit und Kündigung des Kreditvertrags greift die Bank auf die zuvor schriftlich festgelegten Sachwerte des Schuldners zu und begleicht mit diesen den entstandenen Schaden. Die sogenannten „Dinglichen Sicherheiten“ stellen neben dem Nachweis über ein regelmäßiges Einkommen des Kreditnehmers eine zusätzliche Sicherheitsmaßnahme dar. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um Immobilien bzw. Grundstücke. Darüber hinaus greift eine solche Vereinbarung auch auf noch zu erwartendes Einkommen über, mit Abschluss des Kreditvertrags ist die Bank bei Verzug der Ratenzahlung berechtigt, von ihrem Pfandrecht Gebrauch zu machen und eingehende Zahlungen auf das Konto des Schuldners entsprechend zu verrechnen. Gerade bei Konsumkrediten findet diese umfangreiche Absicherung seitens der Geldinstitute in der Regel ihre Anwendung. Kann ein Autokäufer seine Raten nicht mehr fristgerecht bedienen, kündigt die Bank nach einer gewissen Zeitspanne den Vertrag und fordert den kompletten Betrag zurück. Bei nicht vorhandener Zahlungsfähigkeit des Kreditnehmers ist die Bank berechtigt, das Auto zu pfänden und den Gewinn aus einem Verkauf zur Begleichung der angehäuften Kreditsumme zu verwenden. Gleiches gilt zum Beispiel auch für klassische Konsumartikel aus der hochpreisigen Unterhaltungselektronik, bei denen ein gewisser Erlös realistisch ist. Am weitaus häufigsten greift die vertragliche Fixierung Dinglicher Sicherheiten allerdings bei Immobilienkäufen. Hierbei ist die Bank an die gesetzlich festgeschriebene maximale Höhe von 80 % des Verkehrswerts der Immobilie gebunden. Dabei muss es sich nicht zwingend um das eigene Haus oder Grundstück handeln, ebenso können Immobilien anderer Personen hinzugezogen werden. Nach Abzug der Dinglichen Sicherheit bleibt ein Restbetrag übrig, der sogenannte „Blankoanteil“. Dieser Teil der Kreditsumme unterliegt nicht der Absicherung durch einen Sachwert und kann im Zweifelsfall nicht ohne Weiteres durch eine Pfändung beglichen werden. Die Höhe dieses Blankoanteils richtet sich wiederum nach dem Jahresnettoverdienst des Kreditnehmers; fällt dieser zu niedrig aus, bleiben die Dinglichen Sicherheiten ohne Relevanz und der Kreditvertrag kommt nicht zustande. Als Ersatz für ein zu niedriges Einkommen kann der Kunde allerdings weitere Sicherheiten ins Spiel bringen, etwa eine Restschuldversicherung oder ähnliche Modelle wie Lebens- oder Arbeitsunfähigkeitsversicherungen. In jedem Fall fungieren die Dinglichen Sicherheiten als Kernbestandteil vor allem bei einer Baufinanzierung und können nicht komplett ersetzt werden. Je höher das eingebrachte Eigenkapital bzw. eine andere Sicherheit zusätzlich zu den Dinglichen Sicherheiten ausfällt, desto eher willigt die Bank in die Kreditvergabe ein.aufklappenzuklappen
Ein „Dispokredit“ bezeichnet den von einem Geldinstitut gewährten Rahmen der Kontoüberziehung. Bis zu einer bestimmten Höhe ermöglicht der Dispokredit dem Kunden einen zusätzlich zum Guthaben in Anspruch zu nehmenden Betrag. Dieser variiert je nach Bank bzw. Vermögensverhältnissen des Kunden. Bei regelmäßig eingehenden größeren Beträgen erweitert sich der finanzielle Spielraum entsprechend, bei konstant niedrigen fällt auch der eingeräumte Rahmen kleiner aus bzw. wird von vornherein nicht gewährt. Einen Vorzug gegenüber anderen Kreditvarianten stellt der Dispokredit vor allem mit seiner Variabilität dar. Bei ansteigendem Geldeingang passen Banken die Höhe des gewährten Überziehungsbetrags dementsprechend an. Ebenfalls zu Gunsten des Kreditnehmers wirkt sich der Aspekt der Sicherheit aus, die bei einem derartigen Kredit eine deutlich geringere Rolle spielt.
Negative Schufa-Einträge sind nicht per se ein Ausschlussgrund, stattdessen steht die Höhe des monatlichen Geldeingangs im Fokus. Über die Möglichkeit eines Dispokredits entscheidet allerdings jede Bank anders, grundsätzlich ist ein beim betreffenden Bankhaus zu führendes Girokonto die Voraussetzung für eine spätere Erteilung. Ein Antrag muss gesondert gestellt werden, alternativ dazu bieten einige Banken ihren Kunden bereits bei Eröffnung eines Girokontos die Option des Dispokredits an. Eine weitere Verfahrensweise ist mit der automatisch eintretenden Kreditwürdigkeit gegeben. Die Bank räumt in einem solchen Fall nach Ablauf einer gewissen Phase dem Kunden auch ohne Antragsstellung einen bestimmten Rahmen der Überziehung ein. Allerdings verpflichtet sich der Kontoinhaber keinesfalls zur Nutzung des Dispokredits, die Bank profitiert demnach nur bei tatsächlichem Bedarf ihrer Kunden von den dann anfallenden Dispozinsen. Diese liegen allerdings deutlich über dem Zinsdurchschnitt und werden quartalsweise fällig.
In der Theorie wird die Inanspruchnahme eines Dispokredits primär für Kunden mit einem kurzfristigen finanziellen Engpass ausgelegt, für die Anschaffung preisintensiver Güter wie etwa Autos oder Einrichtungsgegenstände sind Dispokredite eher ungeeignet. Auch die kontinuierliche Überziehung wirkt sich wegen der unattraktiven Zinsgestaltung äußerst negativ auf den Kontostand aus. Grundsätzlich legen die Banken ihre Zinssätze für einen langen Zeitraum fest, um entsprechende Gewinne besser kalkulieren zu können. Ein in anderen Bereichen übliches Zinsgefälle, das von der schwankenden Wirtschaftslage abhängig ist und für flexible Zinsen sorgt, entfaltet bei der Gestaltung der Dispozinsen keine Wirkung. Eine Besonderheit in Sachen Bonität bedeutet das Vorhandensein eines zweiten oder dritten Kontos beim gleichen Bankinstitut. Vor diesem Hintergrund ist ein Dispokredit auch trotz geringen Geldeingangs eine mögliche Option. Im Regelfall vom Dispokredit ausgeschlossen sind Empfänger von Transferleistungen, Studenten, Schüler und Kunden ohne den Nachweis eines regelmäßigen Einkommens. Die Eröffnung eines regulären Guthabenkontos ohne Kreditrahmen bleibt von dieser Verfahrensweise unberührt.aufklappenzuklappen
Mit dem Begriff „Effektiver Jahreszins“ werden die nominalen Kosten bzw. Gesamtkosten für einen Ratenkredit bezeichnet – wie der Name schon sagt, bezogen auf einen Zeitraum von zwölf Monaten. Neben dem eigentlichen Zinssatz des Gläubigers, dem sogenannten Nominalzinssatz, fließen so auch sämtliche anderen Kosten für den Kredit in den effektiven Zinssatz ein. Konkrete Beispiele hierfür sind unter anderem die anfallenden Bearbeitungsgebühren, der jeweilige Auszahlungskurs und einige weitere mehr. Die Darstellung des effektiven Jahreszinses erfolgt immer im prozentualen Verhältnis zur auszuzahlenden Kreditsumme.
Seine Angabe ist für den Gläubiger gesetzlich verpflichtend, nicht zuletzt, um dem Interessenten einen objektiven Vergleich der einzelnen Kreditangebote zu ermöglichen. Ein sehr wichtiger Faktor für die Berechnung der Höhe des effektiven Jahreszinses im Vorfeld der Kreditvergabe besteht in der individuellen Bonitätsstufe des Antragstellers. So wird etwa solchen Kunden, die in der Vergangenheit kein abweichendes bzw. negatives Zahlungsverhalten gezeigt haben und über entsprechende finanzielle Sicherheiten verfügen, häufig ein relativ günstiger effektiver Jahreszins gewährt.
Neben dem Nominalzins der Bank kommen somit nur vergleichsweise geringe Kosten zu der eigentlichen Kreditsumme hinzu. Verfügt der potenzielle Kreditnehmer jedoch über eine weniger gute Bonität, wird ein Zahlungsausfall als wahrscheinlicher angesehen – und der effektive Jahreszins entsprechend höher angesetzt. In diesem Fall steigen die Gesamtkosten für den Ratenkredit deutlich an. Auch Vexcash zeigt seinen effektiven Jahreszins transparent direkt auf der Startseite aus. Da der Kurzzeitkredit von Vexcash aber nur 30 Tage lang geliehen wird, ist der monatliche Zinssatz für unsere Kunden relevanter, denn zurückgezahlt wird nicht der effektive Jahreszins, sondern der Monatszins. Bei Vexcash leiht man sich keine Beträge für ein Jahr.aufklappenzuklappen
Der Begriff „Eigentum“ beschreibt das Besitzverhältnis einer Person zu einer Sache. Der Eigentümer beansprucht dabei nicht eine zeitweise, sondern eine allgemeine und exklusive Verfügungsgewalt. Diese Ausschließlichkeit steht in der Bundesrepublik unter einem besonderen Schutz und wird jedem Bürger ohne Einschränkung garantiert. Der hierfür zuständige Artikel 14 des Grundgesetzes sieht einen unbedingten und umfangreichen Schutz des Eigentums vor.
Beiden Fällen geht der Erwerb voran, am häufigsten in Form eines Kaufs, einer Vermietung bzw. Verleihung oder eines Erbes, in selteneren Fällen einer Schenkung. Entscheidend ist der gravierende Unterschied zwischen Eigentümer und Besitzer: Während der Eigentümer – nach Abschluss des Kaufs, der Schenkung oder nach Erhalt des Erbes – der rechtmäßige Besitzer einer Sache ist, handelt es sich beim einfachen Besitzer immer um eine Person mit einem zeitlich begrenzten Zugriff auf das Eigentum eines anderen. Der Eigentümer vermietet oder verleiht sein Eigentum an eine Person und versetzt diese in den Zustand des Besitzens. Eine etwa bei Mietverhältnissen übliche Vorgehensweise. Der Eigentümer verleiht ein Auto und kann eine bestimmte Zeitspanne nicht auf sein Eigentum, eben jenes Auto, zugreifen. Er bleibt aber der Eigentümer, während der Fahrer und Mieter des Autos vorübergehend der Besitzer ist. Nachdem der Verleiher sein Eigentum zurückerhalten hat, fallen Eigentum und Besitz wieder in einer Person, nämlich der des Verleihers, zusammen.aufklappenzuklappen
Besteht ein dringender finanzieller Bedarf, etwa wenn eine unerwartet hohe Rechnungssumme oder Nachzahlung zu begleichen ist, sieht sich eine Vielzahl von Menschen mit beträchtlichen Problemen konfrontiert. Ein Grund hierfür besteht darin: Selbst wenn man bei der Hausbank Kredit hat, kommt die Beantragung eines regulären Ratenkredits schon allein aufgrund der relativ langen Bearbeitungszeit häufig nicht in Betracht – denn Ziel ist es ja, durch eine schnelle Auszahlung und Verfügbarkeit der Kreditsumme kostenintensive Mahngebühren oder Ähnliches zu umgehen. Der Eilkredit ist eine relativ neue Form des Kredits, der exakt auf diese Situation hin zugeschnitten ist und dessen Beantragung, Bewilligung wie auch Auszahlung in der Regel online erfolgt. Zum Beispiel auf den Websites entsprechender spezialisierter Kreditvermittler können die Interessenten ihren jeweiligen Wunschkredit festlegen, sich über die damit verbundenen Konditionen informieren und die benötigte Kreditsumme schließlich auch beantragen. Im überwiegenden Teil der Fälle geschieht die Übermittlung der erforderlichen Dokumente und Schriftstücke, sowie die Auskunft über den aktuellen Status des Kreditantrags ebenfalls auf elektronischem Weg. Die Rückzahlung des Eilkredits ist zumeist sehr zeitnah terminiert, sodass er sich lediglich für die Kompensation kurzfristiger finanzieller Engpässe und nicht als gewöhnlicher Konsumentenkredit eignet. Andere gebräuchliche Bezeichnungen für den Eilkredit sind unter anderem „Schnellkredit“ oder, wenngleich aufgrund der Online-Abwicklung auch etwas irreführend, „Barkredit“.aufklappenzuklappen
„Einkommensnachweise“ sind essenzieller Bestandteil im Laufe einer Kreditvergabe. Erst wenn das Einkommen bzw. die Vermögensverhältnisse des potenziellen Kreditnehmers restlos geklärt sind, bewilligt der Kreditgeber die Bereitstellung einer entsprechenden Summe. Die Rahmenbedingungen variieren dabei zwischen den Geldinstituten, je nach Höhe der Kreditsumme sind unterschiedliche Verdienstgrenzen erforderlich. Unterschreitet der Interessierte diese, verlangt die Bank in der Regel einen höheren Anteil an Eigenkapital. Im ungünstigsten Fall verweigert sie den Kredit. Da Einkommensnachweise eine zentrale Rolle bei der Kreditvergabe spielen, kommt ihnen eine besondere Aufmerksamkeit zu. Keinesfalls handelt es sich dabei um freiformulierte Schriftstücke, die Auskunft über die Höhe der monatlichen Bezüge geben. Vielmehr verlangen Kreditgeber von den jeweiligen Arbeitgebern des Interessierten ausgestellte Dokumente, die zweifelsfrei Auskunft über den konkreten Verdienst erteilen. Der Gehaltsnachweis muss in der Regel über einen Zeitraum von drei Monaten erfolgen, veraltete Nachweise werden nicht akzeptiert. Für Kreditnehmer, die über kein in der Höhe geregeltes monatliches Einkommen verfügen – etwa Freiberufler bzw. Selbstständige – gelten besondere Bedingungen. Aus Ermangelung eines Einkommensnachweises dient die jährliche Einkommenssteuerbescheinigung als gleichwertiger Ersatz. Diese muss vom Freiberufler jährlich beim zuständigen Finanzamt eingereicht werden. Der daraufhin erstellte Bescheid fasst den Jahresverdienst sowie den zu zahlenden Steuerbetrag zusammen. Auch in diesem Fall reicht den meisten Kreditgebern ein einzelner Nachweis nicht aus, üblich sind die letzten drei Jahresbescheide. Alternativ akzeptieren viele Banken das Einreichen einer sogenannten „Einnahmenüberschussrechnung“. Dabei handelt es sich um eine vom Freiberufler selber verfasste Prognose über das zu erwartende Einkommen. Eine weitere Option stellt das Vorlegen der Jahresabschlüsse inklusive einer Gewinn- und Verlustrechnung dar. Als Absicherung setzen einige Geldinstitute zudem auf den Nachweis einer von Dritten erstellten betriebswirtschaftlichen Überprüfung. Diese Option spielt besonders im Vorfeld der Kreditvergabe bei kleineren Unternehmen eine tragende Rolle. Grundsätzlich erschwert die freiberufliche bzw. selbstständige Tätigkeit eine Kreditvergabe, da im Gegensatz zum Angestelltenverhältnis eine deutlich weniger aussagekräftige Einschätzung der Einkommenshöhe möglich ist. Pensionäre und Rentner wiederum verfahren im Grunde wie Arbeitnehmer, indem sie ihre Rentenbescheide der letzten drei Monate einreichen. Auch wenn die Höhe der zu erwartenden Einkünfte – in diesem Fall die Renten- bzw. Pensionszahlungen – im Verhältnis zu Gehalt und Ertrag aus selbständiger oder freiberuflicher Arbeit relativ stabil bleiben, mindert die tendenziell niedrige Höhe die Chance auf einen größeren Kredit. Schwierig verhält sich die Situation des Einkommensnachweises bei Studenten, Auszubildenden oder Empfängern von Transferleistungen. Da die zu erwartenden monatlichen Geldbeträge niedrig ausfallen, wirkt sich auch die Kontinuität der Bezüge nicht positiv auf die Kreditvergabe aus. Banken vergeben bis auf wenige Ausnahmen Kredite ausschließlich an Personen mit eigenem Einkommen.aufklappenzuklappen
Der Begriff der „Expressüberweisung“ im generellen Kontext benennt die spezielle Art von Transaktion, bei der ein zu überweisender Betrag bereits binnen eines Tages auf dem Konto des jeweiligen Empfängers eintrifft. Eine weitere geläufige Bezeichnung für diesen Vorgang ist „Blitzüberweisung“. Die Entscheidung für eine Expressüberweisung hat besonders dann ihre Berechtigung, wenn eine bestimmte Zahlungsfrist annähernd verstrichen ist und bei nicht fristgerechter Zahlung hohe Mahngebühren drohen. In einem solchen Fall wiegt die mögliche Ersparnis die eventuell seitens des Kreditinstituts erhobene Gebühr für die Expressüberweisung schnell mehr als auf. Im Hinblick auf die Vergabe von Krediten existiert ebenfalls die Möglichkeit einer Expressüberweisung. Es bieten in erster Linie Anbieter moderner Sofortkredite eine optionale Expressüberweisung an, bei der die gewünschte Kreditsumme ebenfalls in Tagesfrist, darüber hinaus jedoch nicht selten auch deutlich früher auf dem Konto des Kreditnehmers zur Verfügung steht. Vexcash bietet zusätzlich eine Expressoption an, die Bearbeitung und Überweisung besonders schnell organisiert. Sie vereint also Expressbearbeitung und Expressüberweisung. Die Gründe für das Zubuchen der Expressoption sind im Regelfall ähnlich gelagert wie bei der gewöhnlichen Expressüberweisung: Es besteht akuter Geldbedarf und Strafzahlungen oder Ähnliches sollen vermieden werden. Auch hier ist die Erhebung einer zusätzlichen Gebühr für die Expressüberweisung gang und gebe, sodass vom Kunden sorgfältig abgewogen werden sollte, inwiefern eine Zahlung Aufschub duldet oder nicht. Insbesondere bei in Prozent der Ausgangssumme berechneten Mahnaufschlägen kann sich die Investition für die Expressüberweisung ebenfalls schnell rechnen.aufklappenzuklappen
Unter dem Begriff der sogenannten Fälligkeiten werden im Kreditwesen die Zeitpunkte subsumiert, ab denen eine einzelne Rate eines Kredits zur Rückzahlung ansteht. Ein gängiges Beispiel hierfür sind die Monatsraten; hier ist also von monatlichen Fälligkeiten zu sprechen. An einem bestimmten Datum jedes Monats, nicht selten zum Monatsanfang, ist also eine Rate fällig. Diese muss durch den entsprechenden Schuldner, in diesem Fall der Kreditnehmer, erbracht werden. Anspruch darauf hat wiederum der Gläubiger, der hier als Kreditgeber fungiert. Diese monetären Ansprüche des Kreditgebers werden auch Forderungen genannt. Die einzelnen Fälligkeiten sind in der Regel im jeweiligen Kreditvertrag unmissverständlich fixiert, sodass sich sowohl der Kreditnehmer als auch der Kreditgeber nach fest vereinbarten Terminen richten müssen. Für den Schuldner kann sich dies auch als ein Vorteil darstellen, denn so ist zum Beispiel ein vorzeitiges Einfordern einer Rate durch den Kreditgeber nicht möglich, was die persönliche Finanzplanung erleichtert. Für den Antragsteller empfiehlt es sich in diesem Zusammenhang aber dennoch, die exakten Bedingungen bzgl. der einzelnen Zahlungstermine vor Abschluss des Vertrags exakt zu prüfen, um Komplikationen aus dem Weg zu gehen. Es ist sicherzustellen, dass die Raten fristgerecht bedient werden können, denn: Mit der Rückzahlung der Raten in Rückstand zu kommen, zieht beinahe zwangsläufig Probleme nach sich, die sich bis hin zu juristischen Schritten seitens des Gläubigers erstrecken können. Im Umkehrschluss hat der Schuldner aber grundsätzlich die Möglichkeit, eine Ablösung der Fälligkeiten vor dem ursprünglich festgesetzten Datum vorzunehmen. Jedoch kann dies mit zusätzlichen finanziellen Aufwendungen verbunden sein, sodass auch hier eine sorgfältige Prüfung der Kriterien und ein entsprechendes Abwägen der Verhältnismäßigkeit ratsam sind. Werden die Fälligkeiten nicht beachtet, ist der Kreditgeber dazu berechtigt, den Kreditnehmer in Verzug zu setzen. Dies geschieht durch die Zustellung einer Mahnung, die dem Empfänger oftmals per Einschreiben zugeht. Auch hier entstehen dem Schuldner zusätzliche Kosten, da eine solche Mahnung in der überwiegenden Anzahl der Fälle mit der Festsetzung von Säumnis- oder Mahngebühren einhergeht. Zwar existieren auch in diesem Zusammenhang begründete Ausnahmefälle, zum Beispiel in Gestalt unverschuldeter Begebenheiten, die eine Verzugsetzung abwenden können. Diese müssen für gewöhnlich jedoch juristisch nachgewiesen werden. Auch eine teilweise Rückzahlung zum Fälligkeitsdatum ist keine realistische Option. Auch wenn der Kreditgeber dazu verpflichtet ist, die entsprechende Summe anzunehmen, kann er jedoch den noch ausstehenden Betrag unverändert und unter Einsatz sämtlicher ihm zur Verfügung stehender rechtlicher Mittel einfordern. Insofern sollten die entsprechenden Fälligkeiten eines Kredits unter allen Umständen und in voller Höhe eingehalten werden.aufklappenzuklappen
Fairplay ist ein Begriff, der allgemein bekannt ist und in erster Linie auf die Welt des Sports zurückgeführt wird. Beim Fußball spricht man beispielsweise von Fairplay, wenn Spieler dem Schiedsrichter ein irregulär erzieltes Tor der eigenen Mannschaft anzeigen und so Nachteile vom Gegner abwenden. Im Hinblick auf die 1. Fußball-Bundesliga wird darüber hinaus eine separate Fairplay-Tabelle geführt, die anhand der erhaltenen Verwarnungen und Platzverweise über das sportliche Verhalten der einzelnen Mannschaften Aufschluss gibt. In den vergangenen Jahren zunehmend ins Bewusstsein gerückt ist darüber hinaus das „Financial Fairplay (FFP)“, mit dem der europäische Fußballverband UEFA der Verschuldung von Spitzenklubs entgegenwirken möchte. In der Welt der Kredite ist die Bezeichnung Fairplay ähnlich konnotiert. Verpflichtet sich zum Beispiel ein Kreditgeber zum Fairplay, so bedeutet dies zumeist unter anderem, dass faire Konditionen angeboten und die finanziellen Verhältnisse des Kunden gewissenhaft geprüft werden. Des Weiteren sollte die Gewährung der jeweiligen beantragten Kreditsumme an die Bedingung geknüpft sein, dass der Kreditnehmer diese innerhalb der vereinbarten Frist sicher zurückzahlen kann und Unannehmlichkeiten in Form von negativen Schufa-Einträgen oder Ähnlichem vermieden werden. Das Ziel Fairplay praktizierender Kreditgeber sollte folglich darin bestehen, lediglich geeigneten Antragsstellern Kredite zu gewähren und nicht einer weiteren Verschuldung Vorschub zu leisten.aufklappenzuklappen
Mit dem Begriff „Festzins“ wird die festgelegte Höhe der vertraglich fixierten Zinsen beschrieben. Dieser Variante der Zinsfestlegung steht alternativ die Option eines variablen Zinssatzes gegenüber. Beim Festzins einigen sich Kreditgeber und Kreditnehmer auf einen verbindlichen Satz, der keinerlei Schwankungen unterliegt. Der Vorteil für beide Parteien besteht primär in der sich durch einen solchen Vertragsabschluss ergebenden Planungssicherheit: Unabhängig von wirtschaftlichen Einflüssen verpflichtet sich der Kreditgeber auf die Gewährung eines Geldbetrags unter der Bedingung eines bestimmten Zinssatzes. Er erhält dadurch eine gewisse Planungssicherheit, was die Weite seiner Verdienstspanne anbelangt. Der Kreditnehmer profitiert wiederum von dieser Festschreibung, da er auf diesem Wege gegen für ihn ungünstige Entwicklungen an den Finanzmärkten abgesichert ist. Grundsätzlich wägt der Kreditgeber zwischen einem Festzins und einem variablen Zins ab. Des Weiteren gilt, dass je geringer die Kreditsumme beziffert wird, desto größer der Spielraum bei Festlegung der Konditionen ausfällt. Das gleiche Prinzip gilt im Falle der Geldanlage. Der Kunde vertraut der Bank eine Summe zu einem festgeschriebenen Zinssatz an, nach Jahresfrist wird der sich daraus ergebende Gewinn der ursprünglich angelegten Summe zugeschlagen. Festzins-Verträge werden in den meisten Fällen langfristig abgeschlossen, mindestens jedoch ein Jahr. Sie sind primär im Anlagebereich üblich, als Mischformen treten sie hingegen häufig im Kreditgeschäft auf. In einem solchen Fall gilt der vereinbarte Festzins nur für ein bestimmtes Zeitfenster, zum Beispiel zwei Drittel der gesamten Laufzeit. Im letzten Drittel greift dann ein variabler Zinssatz.aufklappenzuklappen
Generell handelt es sich bei der Garantie um eine zu treffende Absprache, im Zuge derer der Verkäufer einer Sache bzw. eine dritte Partei versichert, dass sich diese Sache zum Zeitpunkt des Verkaufs – man spricht hier vom sogenannten Gefahrübergang – in einem bestimmten Zustand befindet oder diese Beschaffenheit für einen bestimmten Zeitraum beibehält. Man bezeichnet diese Art der Garantie, die in einem entsprechenden Kaufvertrag festgehalten wird, somit auch als Haltbarkeits- oder Beschaffenheitsgarantie. Detailreichere Ausführungen hierzu sind im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) unter § 443 zu finden. Über den Kaufvertrag sowie die Beschreibung der zu verkaufenden Sache ist darüber hinaus eine Garantieerklärung von Seiten des Verkäufers bzw. eines Dritten Voraussetzung für eine wirksame Garantie.
Unter Umständen kann sich eine Garantie unter anderem auch aus dem Inhalt eines Werbeprospekts, eines TV-Spots ableiten lassen. In jedem Falle ist die Garantie von der gesetzlichen Gewährleistung zu unterscheiden und gesondert zu betrachten. Abgesehen davon existiert auch im Finanzwesen eine besondere Art von Garantie. Die sogenannte Kreditgarantie ist eine spezielle Unterart der Bankgarantie, deren Sinn und Zweck es ist, den Kreditgeber, auch als Garantiebegünstigter bezeichnet, zu schützen. Die Kreditgarantie bewahrt ihn vor negativen Implikationen, wenn ein Schuldner seinen Rückzahlungsverpflichtungen nicht oder nicht fristgerecht nachkommen kann.aufklappenzuklappen
Die für einen in Anspruch genommenen Kredit tatsächlich anfallenden Kosten und Gebühren setzen sich unter anderem aus der reinen beantragten und gewährten Kreditsumme sowie den dafür erhobenen Zinsen zusammen. Hierbei ist zwischen dem grundlegenden Zinssatz, als Sollzins oder Nominalzins bezeichnet, und dem tatsächlichen, dem sogenannten effektiven Jahreszins, zu unterscheiden. Letzerer fußt auf dem eigentlichen Soll- oder Nominalzins sowie der jeweiligen Dauer der Laufzeit, den im Vorfeld festgelegten Verrechnungs- bzw. Zinszahlungsterminen und weiteren Elementen. Bei diesen individuell zu berechnenden Kosten spricht man somit von den sogenannten preisbestimmenden Faktoren. Bis vor kurzer Zeit war es darüber hinaus gemeinhin üblich, dass die Antragsteller für ihre Kredite neben dem anfallenden effektiven Jahreszins ebenfalls Gebühren für die Bearbeitung an die Bank entrichten mussten. Bei einem gewöhnlichen Ratenkredit kam somit neben der Laufzeit über viele Monate noch eine Bearbeitungsgebühr in oftmals beträchtlicher dreistelliger Höhe hinzu. Jedoch hat diese Praxis nach Entwicklungen in der jüngeren Vergangenheit keinen Bestand mehr. Nach dem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 13. Mai 2014 sind Gebühren dieser Art bei Verbraucherkrediten nicht zulässig. Dieses Urteil hat rückwirkend Gültigkeit, sodass Verbraucher bis zu einem bestimmten Grad ebenfalls die Rückerstattung der Bearbeitungsgebühren für in der Vergangenheit in Anspruch genommene Kredite beantragen können.aufklappenzuklappen
Der Gläubiger ist jemand, der darauf vertraut, dass das von ihm geliehene Geld oder der Kredit vom Schuldner wie versprochen zurückgezahlt wird. Der Gläubiger erhebt eine feste Forderung an den Schuldner. Das dadurch entstandene Verhältnis nennt man Schuldverhältnis. Wenn es dazu kommen sollte, dass der Schuldner den Forderungen nicht entsprechen kann, muss der Zwangsvollstrecker eingeschaltet werden. Das muss vorher eingeklagt werden.
Es muss jedoch darauf geachtet werden, dass bei der Übertragung kein Abtretungsverbot vorliegt. Man sollte die Gesetzeslage nach § 399 BGB und § 400 BGB prüfen. Weiterhin muss es sich bei der zu übertragenen Forderung auch um eine bestimmbare Forderung handeln. Vexcash vertraut seinen Kunden und arbeitet mit ihnen nach dem Fair Deal Prinzip zusammen. Fair Deal bedeutet, dass Vexcash darauf vertraut, dass seine Kunden nur leihen, was sie auch zurückzahlen können, deshalb ist der Erstkredit auf 500 Euro maximal limitiert. Findet die Rückzahlung erfolgreich statt, bietet Vexcash in Folge die Möglichkeit den Kreditrahmen in einem, für den Kunden, angemessenen Rahmen zu erhöhenaufklappenzuklappen
Der Begriff „Habenzins“ ist allgemein bekannt und der überwiegenden Anzahl der Menschen bereits begegnet – sei es im Zusammenhang mit dem eigenen Girokonto oder auch im Rahmen einer Kreditaufnahme bei der Hausbank oder einem anderen Geldinstititut. Es muss jedoch beachtet werden, dass es nicht nur eine Art von Zins gibt, sondern verschiedene Formen existieren. Eine davon ist der sogenannte Habenzins. Beim Habenzins handelt es sich um den gewinnbringenden Zins, der auf ein vorhandenes Guthaben ausgezahlt wird. Die jeweilige Höhe des Habenzinses richtet sich nach den im Vorfeld vereinbarten Konditionen.
Je nach Art der Kontoführung kann die Höhe des Zinssatzes zum Teil erheblich variieren. Dies ist nicht zuletzt auch deshalb der Fall, weil die gesamtwirtschaftliche Entwicklung hierbei eine maßgebliche Rolle spielt. Die klassische sowie nach wie vor recht beliebte und weit verbreitete Form eines Anlagekontos, das sogenannte Festgeldkonto, wirft in der Regel die höchsten Habenzinsen ab. Eine bestimmte Summe wird nach Absprache mit der Bank zu einer genau festgelegten Laufzeit mit einem entsprechenden Zins in einer bestimmten, zuvor definierten Höhe belegt. Der entsprechende Zins ändert sich während der Laufzeit nicht, die jährlich auf das Konto ausgezahlte Zinssumme ist der Habenzins. Tagesgeldkonto Und Habenzins Ganz ähnlich, wenn auch nicht auf die komplett gleiche Art und Weise, verhält es sich bei einem Tagesgeldkonto. Hier ist es so, dass sich der Zinssatz und damit auch der ausbezahlte Habenzins als deutlich flexibler erweist. Die damit verbundenen Schwankungen sind mitunter erheblich, da der Zinssatz, anders als beim Festgeld, beim Tagesgeldkonto von der Bank täglich geändert werden kann. Je nach Geldinstitut besteht auch die Möglichkeit, ein normales Girokonto zu einem bestimmten Habenzins zu führen.
Wie bereits erwähnt, existieren darüber hinaus noch weitere Zinsformen, die sich vom Habenzins unterscheiden. Eine davon stellt der sogenannte Sollzins dar. Dieser steht im Gegensatz zum gewinnbringenden Habenzins. Er wird fällig bei geliehenen Beträgen, so auch bei den verschiedenartigsten Krediten, beginnend bei den Dispokrediten in Verbindung mit dem Girokonto. Die Bank berechnet diesbezüglich einen festen Satz, der zur Gänze auf den geliehenen Betrag angerechnet wird. Nicht zuletzt beim Girokonto fallen hierfür in der Regel horrende Kosten an, was die dauerhafte Überziehung im Vergleich zu Kurzzeitkrediten und ähnlichen modernen Darlehensformen unattraktiv werden lässt. Allgemein bleibt festzuhalten: Auch beim Sollzins gilt eine starke Abhängigkeit vom wirtschaftlichen Umfeld, zudem variiert auch hier die Höhe des Prozentsatzes mitunter stark. Darüber hinaus ist zu beachten: Mit der Inanspruchnahme eines Kredits erklärt sich der Kreditnehmer mit allen weiteren folgenden Zinsanpassungen seitens der Bank einverstanden.aufklappenzuklappen
Der Hausfrauenkredit stammt aus der Zeit als Frauen ohne die Zustimmung ihrer Männer keine Rechtsgeschäfte durchführen durften. Ein Hausfrauenkredit kommt heutzutage kaum noch vor. Bei einem Hausfrauenkredit ging es darum, dass die Hausfrau einen Kredit bekommt ohne selber wirklich ein Einkommen zu besitzen. Als Sicherheit galt der Bank die Tatsache, dass der Ehemann über ein regelmäßiges Einkommen verfügt. Da in den letzten Jahren aber die Scheidungsrate in die Höhe ging, blieben die Hausfrauen auf ihren Krediten sitzen und die Banken fuhren große Verluste ein. Mittlerweile muss der Ehemann, der über ein regelmäßiges Einkommen verfügt, den Kredit auf sich nehmen. Sogenannte Hausfrauenkredite bringen heutzutage vereinzelt sehr hohe Zinsen mit sich, da bei einigen Anbietern von Hausfrauenkrediten keine Schufaabfragen gemacht werden und auch kein Einkommensnachweis verlangt wird. Somit entsteht für den Kreditgeber ein sehr hohes Ausfallrisiko bzw. die Gefahr, dass der Kreditnehmer den geliehenen Betrag nicht fristgerecht zurückzahlen kann. Um sich hohe Zinsen zu ersparen, sollte man nach einem Kreditanbieter Ausschau halten, welcher auf die Schufa setzt und auch einen Einkommensnachweis verlangt. In der Regel sind solche Anbieter auch seriöser, jedoch ist die Ablehnungsrate dementsprechend höher, was aber dem Kreditnehmer auch zugutekommt, da mehr Verschuldungen ausgeschlossen werden. Der Vexcash Kurzzeitkredit ist definitiv kein Hausfrauenkredit, weil der Antragsteller nur selbst für seinen Kredit einstehen kann. In der Regel ist das aber auch kein Problem, weil der Vexcash Kurzzeitkredit einfach mit dem nächsten Gehalt oder Geldeingang zurückgezahlt wird. Es also nicht zu Ausfällen kommen sollte.aufklappenzuklappen
Ein „Hypothekenkredit“ ist eine speziell abgesicherte Variante eines Darlehens und findet insbesondere bei der Vergabe relativ hoher Kreditsummen Verwendung. Die kreditgebenden Banken erzielen durch die Vorgabe des Hinterlegens einer Sicherheit, der Hypothek, einen hohen Grad an Stabilität. Im Gegenzug profitieren Darlehensnehmer von relativ günstig zur Verfügung gestellten Krediten mit langen Laufzeiten. Insbesondere die Rückzahlungsverpflichtungen nehmen sich im Verhältnis zur Summe im Regelfall attraktiv aus. Vertragliche Grundlage zur Erteilung eines Hypothekenkredits ist das Vorhandensein einer Immobilie, die zum Zwecke der Besicherung in den Prozess der Kreditvergabe einbezogen wird. Dabei wird für ein Haus oder eine Wohnung ein sogenanntes „Grundpfandrecht“ eingetragen. Zuständig dafür ist ausschließlich das zuständige Grundbuchamt, grundsätzlich unterliegen derartige Immobilienangelegenheiten einer strengen staatlichen Aufsicht. Auch der Erwerb einer Immobilie oder eines Grundstücks mit der Absicht, es später als Hypothek anzugeben, muss zwingend notariell beglaubigt werden. Ein alternatives Vorgehen schließt der Gesetzgeber kategorisch aus. Die Version des Hypothekenkredits ist äußerst populär, in Deutschland kommt die überwiegende Mehrzahl aller im Bereich des Immobilienerwerbs bzw. der Immobilienfinanzierung abgeschlossenen Darlehensverträge in dieser Form zustande. Neben den traditionellen Banken fungieren dabei vor allem Bausparkassen und Lebensversicherungsgesellschaften als Darlehensgeber. Unabhängig davon ist die Art oder der Umfang der Immobilie, zudem ist der Abschluss eines Hypothekenkredits für juristische wie natürliche Personen möglich. Den Hauptgrund für die Aufnahme einer Immobilie in die Kreditkonditionen stellt die verhältnismäßig unkomplizierte Variante der Absicherung dar: Bei einem Zahlungsausfall verfügt der Kreditgeber über ein gesetzlich geregeltes Verwertungsrecht die Immobilie betreffend. Diese wird von der Bank verkauft, mit dem Erlös werden die bestehenden Verpflichtungen des zahlungsunfähigen Schuldners beglichen. Gesetzliche Grundlagen Den Hintergrund für ein derartiges Vorgehen bildet wiederum die Gesetzeslage, die neben einer bestimmten Schonfrist für den in finanzielle Schieflage geratenen Kreditnehmer weitere umfangreiche Punkte für verbindlich erklärt. Dazu zählen primär die anfallenden und klar geregelten Kosten. Hypothekenkredite unterliegen der notariellen Beurkundung. Der zuständige Notar erhebt im Zuge seiner Beglaubigungstätigkeit nach der Gebührenordnung festgelegte Sätze. Dabei muss die als Sicherheit dienende Immobilie ins Grundbuch eingetragen werden, diesbezüglich fallen ebenso Kosten an wie für die Feststellung der Grundschuld, also des sachgerecht ermittelten Grundstückwerts bzw. Werts der Immobilie. Neben diesen speziellen Gebühren entstehen die üblichen Kosten für allgemeine Notariatsangelegenheiten wie Terminvereinbarung und Beratung. Mit der notariellen Beurkundung als Information errechnet die Bank anschließend die Höhe des effektiven Jahreszinses exklusive Kontoführungsgebühr und der einmalig anfallenden Abschlussgebühr. Die Zinshöhe bedeutet eine langfristige Belastung für den Kreditnehmer und sollte daher im Fokus der vertraglichen Aushandlung mit dem Kreditgeber stehen. Unterschieden wird hier grundsätzlich zwischen einem Kredit mit flexiblen bzw. gebundenen Zinssätzen.aufklappenzuklappen
Die Insolvenz (aus dem Lateinischen: insolvens‚ von solvere, zahlen) ist eine Zahlungsunfähigkeit des Schuldners gegenüber dem Gläubiger. Gekennzeichnet ist die Insolvenz auch durch mangelnde Liquidität oder Überschuldung durch drohende Zahlungsunfähigkeit oder akute Zahlungsunfähigkeit. In anderen deutschsprachigen Räumen spricht man auch von Konkurs. Es wird allgemein zwischen zwei Formen der Insolvenz unterschieden. Die materielle und die formelle Insolvenz. Die materielle Insolvenz liegt vor, wenn der Schuldner nicht mehr in der Lage ist, seine Rechnungen zu zahlen. Bei der formellen Insolvenz wird ein Insolvenzverfahren durch ein Insolvenzgericht eingeleitet. Die Beteiligten sind zum einen der Insolvenzverwalter und der Insolvenzgläubiger. Der Insolvenzverwalter vertritt den Schuldner und handelt zum einen für, zum anderen gegen den Schuldner. Zur Eröffnung der Insolvenz wird vom Insolvenzgericht der Insolvenzverwalter ernannt. Die Insolvenzgläubiger sind die Gläubiger, welche noch Geld aus ausstehenden Zahlungen erwarten. Alle Insolvenzgläubiger müssen gleich beteiligt werden, wobei Insolvenzverwalter und Gerichte an oberster Priorität stehen. Erst nach Ihnen erhalten private Gläubiger Geld aus der sogenannten Insolvenzmasse. Bis es zum Insolvenzverfahren kommt, muss geprüft werden, ob der Schuldner wirklich nicht in der Lage ist, die geforderten Schulden zu begleichen. Ein kurzer finanzieller Engpass ist kein Grund für ein Insolvenzverfahren. Insolvenzen können durch Schuldenerlass, eine Ratenzahlung oder auch eine Stundung abgewendet werden. Eine Bürgschaft eines solventen (zahlungsfähigen) Dritten, etwa eines Verwandten oder eines Kreditinstituts, ist auch möglich, um einer Insolvenz zu entgehen. Anders sieht es aus wenn der Schuldner selbst die Insolvenz beantragt. Hier ist das Ziel schnellstmöglich Zahlungsausfälle zu vermeiden, vor allem wenn der Schuldner weiß, dass er in Zukunft anfallende Rechnungen nicht mehr tilgen kann. Wer eine Privatinsolvenz angemeldet und oder sich in diesem Status befindet, kann bei Vexcash keinen Kurzzeitkredit beantragen. Erst mit Ablauf der Frist und der daraus resultierenden Schuldenfreiheit, ist ein Kredit bei Vexcash wieder möglich.aufklappenzuklappen
Wie der Name schon sagt, handelt es sich beim Internetkredit um eine online angebotene Form des Darlehens. Vor dem Hintergrund, dass eine überwiegende Zahl der deutschen Bundesbürger mittlerweile über einen Internetanschluss bzw. Zugang zum Internet verfügt, hat sich der Internetkredit auch hierzulande als vielfach genutzte Alternative zum „analog“ offerierten Ratenkredit bei der jeweiligen Hausbank etabliert. In gleichem Maße, wie annähernd das gesamte Informationskompendium der Banken auf den entsprechenden Unternehmenswebsites im World Wide Web abrufbar ist, können auch entsprechende Produkte online eingesehen und beantragt werden. Neben den zuvor genannten Ratenkrediten mit ausgedehnter Laufzeit sind in den vergangenen Jahren ebenfalls spezielle Klein- oder Mikrokredite auf den Plan getreten, die die Auszahlung vergleichsweise kleiner Kreditsummen zum kurzzeitigen Ausgleich finanzieller Defizite zum Thema haben und sich somit im Gegensatz zu den althergebrachten Raten- bzw. Konsumentenkrediten positioniert haben. Diese Kleinkredite werden in überwiegender Zahl dezidiert online angeboten, wobei die gesamte Kommunikation von der Beantragung bis zur Auszahlung der Kredite auf elektronischem Wege erfolgt. Wie bei allen Transaktionen im Internet ist auch bei online offerierten Krediten eine besonnene Herangehensweise essenziell. Ein Anbieter- und Kreditvergleich auf entsprechenden Fachportalen und die Einsicht in online zur Verfügung gestellte Zertifikate und Bescheinigungen kann helfen, Kredite mit vorteilhaften Konditionen von seriösen Kreditvermittlern zu finden.aufklappenzuklappen
Unter „Konditionen“ versteht die Rechtsprechung eine vertraglich geregelte Rahmenbedingung. Diese besteht aus zahlreichen Punkten und Unterpunkten, deren Gestaltung vom Kreditgeber auf der Grundlage bestehenden Rechts besorgt wird. Sie betrifft Kreditverträge jeglicher Art und hat das Ziel, im Zweifelsfall oder bei auftretendem Dissens zwischen beiden Parteien verbindlich Klarheit zu schaffen. Mit Abschluss eines Vertrags erkennen beide Seiten die jeweils gültigen Konditionen an – diese sind bindend und können nachträglich nicht widerrufen oder geändert werden. Art und Umfang der Konditionen richten sich aus an den folgenden Punkten: terminierter Tilgungsbeginn und ebenfalls zeitlich festgelegtes Tilgungsende der vereinbarten Summe, Festschreibung des Zinssatzes bzw. des Effektivzinses, Nennung der Höhe der Kreditrate und einer Bearbeitungsgebühr sowie der Vermerk von eventuell eingebrachtem Eigenkapital.
Letzteres wirkt sich grundsätzlich positiv auf die Gestaltung der Konditionen aus: Je höher das Maß an Sicherheit auf Seiten des Kreditnehmers, desto eher führt dieser Umstand auf Seiten des Kreditgebers zu einer erhöhten Bereitschaft zur Bereitstellung größerer Beträge. Grundsätzlich obliegt es dem Kreditgeber, über die Konditionen eines Kredits fallweise zu entscheiden. Ein gesetzlicher Anspruch auf bestimmte Konditionen besteht demnach nicht. Allerdings: Je höher der Wert der nachgewiesenen Sicherheiten ausfällt, umso kulanter erweist sich der Kreditgeber bei der Festlegung der Konditionen. Insbesondere die Laufzeit kann bei günstigen Voraussetzungen einer relativen Flexibilität unterliegen. Das Einräumen möglicher Zahlpausen ist diesbezüglich ein weiteres und häufig eingesetztes Instrument der Kreditgeber.aufklappenzuklappen
Mit Konditionsanpassung ist die nach Abschluss eines Kreditvertrags vorgenommene Änderung der vereinbarten Modalitäten gemeint. Diese Änderung betrifft in den meisten Fällen die Höhe der Kreditsumme oder die Laufzeit bzw. Tilgungsrate der geliehenen Summe. Für eine derartige Nachjustierung der zu Kreditbeginn festgelegten Konditionen bedarf es der Einwilligung beider Seiten, ein Recht des Kreditnehmers auf eine einseitige Änderung des Vertragswerks zu seinen Gunsten besteht nicht. Die meisten Kreditgeber räumen die Option der Konditionsanpassung ein, legen den Umfang und den Zeitpunkt derselben allerdings vertraglich fest.
Der Kreditnehmer stimmt diesen Modalitäten mit Unterzeichnung der Dokumente zu. Der klassische Fall der Konditionsanpassung betrifft in erster Linie die Anpassung der Zinshöhe. Nach einer vereinbarten Laufzeit läuft die Festschreibung der ursprünglichen Höhe aus und wird durch Verhandlung neu festgelegt. Auch die Einigung auf Fortbestand der alten Konditionen ist möglich. Für den Kreditgeber ergibt sich aus der Nachverhandlung die Möglichkeit, zu seinen Gunsten auf ein verändertes Zinsniveau an den Finanzmärkten zu reagieren und die Kreditsumme entsprechend neu verzinst dem Kreditnehmer zur Verfügung zu stellen. Dieser profitiert wiederum von einer derartigen Neuverhandlung vor allem durch den umfassenden Charakter einer Konditionsanpassung: Neben dem Zinssatz sind auch die Laufzeit und die Höhe der Rückzahlung einer Überarbeitung ausgesetzt. Dem Kreditnehmer werden diesbezüglich durch den Kreditgeber in der Regel mehrere Angebote unterbreitet. Ebenfalls möglich ist die einseitige Kündigung durch den Kreditnehmer, bei diesem Vorgang wird allerdings die komplette Summe zur sofortigen Rückzahlung fällig.aufklappenzuklappen
Bei einem Kreditantrag handelt es sich zum einen um den in schriftlicher oder auch mündlicher Form geäußerten Wunsch auf Gewährung eines Kredits von Seiten eines Kreditinstituts. Bei dem entsprechenden Antragsteller kann es sich um eine Privatperson, jedoch darüber hinaus ebenfalls um eine Einrichtung oder ein Unternehmen handeln. Bei Letzteren ist in jedem Falle eine gesonderte exakte Formulierung des jeweiligen Finanzierungswunsches notwendig. Bei Vexcash handelt es sich beim Antragsteller immer um eine Privatperson, welche einen Kreditantrag für einen Kurzzeitkredit stellt.
Die Einreichung der entsprechenden Kreditunterlagen erfolgt in der Regel in Kurzform und hat zum Beispiel die Art der geplanten Investition und deren zu erwartende Rentabilität, den jeweiligen Betriebsmittelbedarf vor dem Hintergrund des Inanspruchnehmens von Skonto und andere Faktoren zum Inhalt. Weiterhin subsumiert man unter dem Oberbegriff des Kreditantrags im Hinblick auf den Privatkundenbereich auch das von den Kreditinstituten an den potenziellen Kreditnehmer ausgehändigte Formular. Dieses dient dem Zweck der Abfrage sämtlicher persönlicher Daten und weiterführender Informationen. Hierzu zählen somit unter anderem auch der Kreditverwendungszweck, die finanziellen Verhältnisse des Antragstellers inkl. aller entsprechenden Ein- und Ausgaben sowie seiner Vermögenswerte bzw. Schuldverpflichtungen. Ein solcher Kreditantrag kann, abhängig von der persönlichen Bonität bzw. Kreditwürdigkeit des individuellen Antragstellers, entweder positiv oder auch negativ beschieden werden. In der Regel sinkt mit dem Bonitätsniveau ebenfalls die Chance auf einen erfolgreichen Kreditantrag.aufklappenzuklappen
Ebenso individuell wie die verschiedenen Kreditnehmer präsentiert sich auch die Fülle am Markt verfügbarer Kredite. Während eine Darstellung aller unterschiedlichen Kredite daher nicht möglich ist, so kann man doch anhand einer Kategorisierung eine grundlegende Einteilung vornehmen. Hier stellen wir drei sehr verbreitete Kreditarten vor. Erste erwähnte und sehr bekannte Kreditart ist der Dispositionskredit, kurz „Dispo“. Dieser wird von den Banken in Verbindung mit dem Girokonto in einer bestimmten monatlichen Höhe eingeräumt, die sich in der Regel wiederum an der Bonität (Schufa-Score) des Kunden sowie dessen monatlichen Zahlungseingängen bemisst.
Die Konditionen für den Dispositionskredit fallen bei dauerhafter Nutzung oder gar geduldeter Überziehung zuweilen sehr unvorteilhaft bis horrend aus, sodass dies gründlich abzuwägen ist. Ebenfalls weit verbreitet sind die Ratenkredite mit vielen Monaten Laufzeit und einem effektiven Jahreszins. Bei entsprechender Bonität kann dieser durchaus moderat ausfallen, sodass sich Ratenkredite zur Finanzierung größerer und großer Anschaffungen wie ein Automobil oder Wohneigentum bewährt haben. Vergleichsweise neu ist darüber hinaus die dritte Kreditart, die sogenannten Kurzzeitkredite oder auch Kleinkredite.
Sie sind eine Option für all diejenigen, die lediglich eine kurze Zeitspanne bis zum nächsten sicheren Geldeingang überbrücken möchten. Dadurch, dass hier in der Regel kleinere Kreditsummen zur Verfügung gestellt werden sowie Aus- und Rückzahlung relativ nah beieinander liegen, erfolgt auch die Kalkulation des Ausfallrisikos abweichend. Resultat: Auch Personen mit nicht optimalem Schufa-Score haben eine Chance auf Kredite dieser Art.aufklappenzuklappen
Der Begriff „Kreditlimit“ bezeichnet die maximale Höhe der Kreditsumme, die dem einzelnen Kunden seitens des Kreditgebers bewilligt wird. Man spricht in diesem Zusammenhang darüber hinaus auch vom „Verfügungsrahmen“. Sowohl beim klassischen Ratenkredit der Hausbank als auch beim Dispositionskredit des Girokontos ist ein Kreditlimit gang und gebe; ebenso bei der Kreditkartennutzung. Maßgeblich für die Festlegung des Kreditlimits durch den Kreditgeber ist die jeweilige personenbezogene Kreditwürdigkeit bzw. Bonität des Kreditnehmers, die auf Grundlage der individuellen Vermögens- und Einkommensverhältnisse definiert wird. Hierbei gehen neben den aktuellen finanziellen Begebenheiten auch bereits länger zurückliegende Vorkommnisse in die Berechnung ein. Dies bedeutet konkret: Hat sich der potenzielle Kreditnehmer in der Vergangenheit keine relevanten Zahlungsausfälle zuschulden kommen lassen, sind Banken eher geneigt, Kredite auch in größerer Höhe zu vergeben. Ist jedoch ein- oder mehrfach abweichendes Zahlungsverhalten vermerkt, besteht für die Banken eine ungleich höhere Eintrittswahrscheinlichkeit erneuter Zahlungsausfälle. Somit ist der Weg zum gewünschten Ratenkredit in größerer Höhe, zur Kreditkarte mit weitreichendem Limit oder auch zum hohen Dispositionskredit in den meisten Fällen von vornherein verbaut. Das Kreditlimit als solches ist in der Regel flexibel, sodass signifikante Veränderungen der finanziellen Situation und Bonität des Kreditnehmers entsprechende, bidirektionale Anpassungen des Verfügungsrahmens zur Folge haben können.aufklappenzuklappen
Wer einen Kredit benötigt, leiht sich eine bestimmte Summe Geld von einem Kreditinstitut, Kreditvermittler etc. und entrichtet hierfür im Rahmen der Rückzahlung auch Zinsen in einer zuvor festgelegten Höhe. Neben dem reinen Zins existieren darüber hinaus jedoch auch die sogenannten Kreditnebenkosten, die es bei der Auswahl des persönlichen Kredits ebenso in die eigenen Überlegungen einzubeziehen gilt. Die besagten Kreditnebenkosten als solche entstehen im Zusammenhang mit dem Abschluss eines entsprechenden Kreditvertrags und setzen sich aus verschiedenen bestimmten Posten zusammen. In der Hauptsache handelt es sich bei diesen Kosten um den von der Bank festgelegten Normalzins, der über die gesamte Laufzeit hinweg anfällt. Hinzu kommen zusätzliche Kostenpunkte wie Bearbeitungsgebühren. Hierbei berechnet jedes Institut seine eigenen Konditionen, weshalb die Höhe der tatsächlichen Summe von Fall zu Fall divergiert. Es gibt jedoch eine Höchstgrenze, denn gesetzlich darf eine maximale Belastung von 3,5 % der gesamten Kreditsumme nicht überschritten werden. Darüber hinaus ist zu nennen, dass einzelne Banken aus Wettbewerbsgründen gezielt unter diesem Höchstbetrag bleiben, um ihr Angebot im Vergleich zu dem der Konkurrenten attraktiver zu gestalten. Grundlage der Kreditnebenkosten ist der effektive Jahreszins Die Rechengrundlage der Kreditnebenkosten stellt immer der effektive Jahreszins dar, was darüber hinaus bedeutet, dass quartalsweise Berechnungen unüblich sind. Am Jahreswert lassen sich zudem die verschiedenen Konditionsrahmen der einzelnen Banken auseinanderhalten und vor dem Hintergrund des Preis-Leistungs-Verhältnisses individuell vom Kunden vergleichen. Somit kann der Antragsteller das von den finanziellen Konditionen her attraktivste sowie für seine persönlichen Bedürfnisse ideale Angebot finden und sich dafür entscheiden. Als weiterer relevanter Posten taucht zusätzlich die sogenannte Kontoführungsgebühr auf. Sie wird in der Regel nur von wenigen Banken erhoben und spielt sich, wenn überhaupt, gemeinhin in einem eher niedrigen Bereich ab. Sie ist in etwa vergleichbar mit den auf einem geringen Niveau angesiedelten Gebühren bei der Führung eines gewöhnlichen Girokontos. Einen entscheidenden Kostenfaktor können allerdings andere anfallende Gebühren darstellen, nämlich solche aus dem Abschluss einer Restschuldversicherung. Um sich entsprechend bestmöglich vor möglichen Zahlungsausfällen zu schützen, steht es dem Kreditnehmer frei, eine entsprechende vertragliche Vereinbarung mit dem Kreditgeber zu treffen. Diese sorgt bei finanziellen Engpässen für ein relativ hohes Maß an Sicherheit, zieht jedoch andererseits Kosten in nicht unerheblicher Höhe nach sich. Die Höhe richtet sich diesbezüglich ausschließlich nach der festgelegten Kreditsumme, kann also je nach Kreditsumme deutlich voneinander abweichen. In welchem individuellen Umfang Kreditnebenkosten anfallen, bedarf der detaillierten Auflistung im Kreditvertrag selbst. Die Grundlage hierfür stellt die Preisangabeverordnung (PangV) dar, die für alle Kreditgeber verpflichtend ist und diese zu einer lückenlosen sowie allgemeinverständlichen Erläuterung der Konditionen anhält.aufklappenzuklappen
Nach dem endgültigen Abschluss eines Kreditvertrags wird der bis dato als Antragsteller bezeichnete Interessent zum Kreditnehmer. Folglich versteht man unter dem Begriff des „Kreditnehmers“ diejenige natürliche oder auch juristische Person, die einen bestimmten Geld- oder Sachwert seitens eines entsprechenden Kreditgebers erhält. Ein sehr weit verbreitetes Beispiel für einen Kreditnehmer ist eine natürliche Person – sprich: ein Mensch – die bei ihrer Hausbank einen Ratenkredit für eine geplante größere Anschaffung beantragt. Im Anschluss an die obligatorische Bonitätsprüfung, also die eingehende Analyse der aktuellen sowie auch vergangenen finanziellen Situationen des Antragstellers, wird bei positivem Ausgang des Verfahrens der Kredit gewährt und die Person somit vom Antragsteller zum Kreditnehmer. Dies geschieht inklusive aller damit verbundenen, beidseitigen Rechte und Pflichten. In jedem Falle wird dem Kreditnehmer die Kreditsumme oder sonstige Sache nur unter der Prämisse gewährt, dass ebendiese im Rahmen des vereinbarten Zeitraums vom Kreditnehmer zurückzuzahlen ist, zuzüglich des zuvor festgelegten effektiven Jahreszinses und sämtlicher sonstiger Gebühren. Die entsprechenden Modalitäten und Konditionen sind im Kreditvertrag exakt festgehalten, an den sowohl Kreditnehmer als auch Kreditgeber gebunden sind. Je nach Bonität des späteren Kreditnehmers können sich diese im individuellen Fall stark voneinander unterscheiden, sodass viele Antragsteller im Vorfeld einen Kreditvergleich durchführen. Bei Vexcash können sich potentielle Kreditnehmer sofort auf der Startseite unter Zuhilfenahme des Kreditrechners über alle Kosten informieren.aufklappenzuklappen
Der Kreditrechner von Vexcash wurde entwickelt, um zum einen volle Kostentransparenz zu schaffen, zum anderen um die Kreditsumme schnell und einfach festlegen zu können. Mit Hilfe der Schieberegler können Sie einfach die gewünschte Kreditsumme sowie die Laufzeit einstellen. Die Kreditsumme inklusive der Zinsen werden Ihnen übersichtlich angezeigt. Somit sind sie jederzeit darüber informiert, welche Kosten auf Sie zukommen. Der Kreditrechner zeigt Ihnen die Gesamtkosten für den Kredit an. Sollten Sie eine unserer freiwilligen Zusatzoptionen buchen wollen, werden diese in den nächsten Schritten am rechten Rand des Antragsprozesses angezeigt. Seien Sie sich im klaren darüber, dass der Kreditrechner nur anzeigt, welche Kreditsumme und Gebühren auf Sie zukommen, wenn Sie alle Unterlagen vollständig eingereicht haben. Sollten Sie eine mittlere Bonität bei der Schufa haben, können im Laufe des Antragsprozesses weitere Kosten entstehen, welche Ihnen immer in der Gesamtsumme mit angezeigt werden. Dazu können z. B. Kosten für die freiwillige Zusatzoption des Boni+ Zertifikats zählen. Weiterhin können Sie mit dem Kreditrechner nur eine maximale Laufzeit von 30 Tagen für Ihren Kurzzeitkredit einstellen. Die 2 – Raten – Option und somit Verlängerung auf 60 Tage, können Sie nur freiwillig und zusätzlich durch Auswahl des Häkchens im ersten Antragsformular hinzufügen.aufklappenzuklappen
Unter der „Kreditsumme“ verstehen Banken den Betrag, der einem Kreditnehmer im Rahmen eines zwischen ihm und der Bank abgeschlossenen Kreditvertrags als Zahlungsverpflichtung auferlegt wird. Die Kreditsumme betrifft dabei ausschließlich den tatsächlich geliehenen Betrag. Weitere Kosten, die bei Vertragsabschluss fällig werden, bleiben davon unberührt bzw. werden hinzuaddiert. Zu diesen weiteren Kosten zählt eine – unter Umständen – einmalig anfallende Abschlussgebühr, die je nach Laufzeit des Kredits unterschiedlich hoch ausfällt. Die im Zeitraum der Tilgung entstehenden Zinsen gehören ebenso wenig zur Kreditsumme wie zum Bruttobetrag. Da sie vom tatsächlichen Rückzahlungszeitraum abhängig sind, werden sie nicht im Voraus, sondern jeweils quartalsweise fällig und entsprechend aufgeschlagen. Dem Kreditnehmer steht es frei, die Kreditsumme plus weiterer Kosten in einer Zahlung zu begleichen. Davon bleiben die Zinsen bzw. deren Ausfall unberührt. Zu den zusätzlichen Kosten zählt des Weiteren die für den Kreditnehmer gegebene Möglichkeit, eine Restschuldversicherung abzuschließen. Hieraus resultieren wiederum einmalige Kosten, die der eigentlichen Kreditsumme aufgeschlagen werden. Grundsätzlich unterscheidet die Finanzbranche zwischen dem Netto-Kreditbetrag, also der auf das Konto des Kreditnehmers ausgezahlten Summe, eben jene Kreditsumme, und dem Brutto-Kreditbetrag, der sämtliche anfallenden Kosten beinhaltet. Immer gesondert berechnet werden die in vertraglich vereinbarter Höhe anfallenden Zinsen. Diese werden dem für die Tilgung entscheidenden Bruttobetrag bei Kreditbeginn nicht hinzugerechnet, da Zinsen grundsätzlich erst im Verlauf der Rückzahlung berechnet werden. Dementsprechend wird auch bei einem Zahlungsausfall der Bruttobetrag – Kreditsumme plus Kosten – als maßgeblich angesehen, zumal sich Banken bei der Berechnung der Zinshöhe an der zu Beginn der Laufzeit vorhandenen Kreditsumme orientieren. Der Netto-Kreditbetrag meint explizit die dem Kunden zur Verfügung gestellte Geldsumme, während die Höhe der Rückzahlungsverpflichtungen durch die addierten weiteren Kosten und mit der Zeit anfallenden Zinsen stets über der Höhe der Nettosumme liegt. Eine besondere Rolle spielt die Kreditsumme im Rahmen eines Vertragsabschlusses. Die Summe muss in den Unterlagen gesondert erwähnt werden und für den Kreditnehmer nachvollziehbar von der endgültig anfallenden Bruttosumme unterschieden werden können. Für den Abschluss eines Kreditvertrags bestimmend ist das geltende Schuldrecht. Bei einer vorzeitigen Kündigung des Vertrags durch den Kreditnehmer entsteht diesem unter Umständen die Zahlungsverpflichtung einer sogenannten Vorfälligkeitsentschädigung. Dabei handelt es sich um eine in den Konditionen festgehaltene Klausel, die den Kreditgeber bei vorzeitiger Rückzahlung der Kreditsumme durch den Kreditnehmer für die entgangenen Zinszahlungen entschädigt. Der Umfang dieser Entschädigungszahlung obliegt der Verhandlung zwischen der Bank und ihrem Kunden und fällt je nach Geldinstitut höchst unterschiedlich aus. Immer verpflichtend ist jedoch die Rückzahlung des Bruttokredits, von dem die eigentliche Kreditsumme der größte Teil ist.aufklappenzuklappen
Die individuelle Kreditwürdigkeit oder auch Bonität eines Antragstellers fungiert als der entscheidende Indikator dafür, ob dieser als späterer Kreditnehmer in der Lage und auch willens sein wird, für einen ihm gewährten Kredit vertragsgemäß und unter Einhaltung der erforderlichen Fristen Zins- sowie Tilgungszahlungen zu leisten. Es kann sich in diesem Zusammenhang sowohl um einen privaten als auch um einen institutionellen Antragsteller handeln. Die Kreditwürdigkeit als solche ist verstärkt an die persönlichen Lebensumstände und darüber hinaus an die derzeitigen und in der Zukunft zu erwartenden Einkommens- sowie Vermögensverhältnisse des potenziellen Kreditnehmers geknüpft. Um die damit verbundenen Ausfallrisiken für die Kreditinstitute realistisch zu berechnen und zur gleichen Zeit so gering wie möglich zu halten, wird die persönliche Bonität des Antragstellers im Rahmen der sogenannten Kreditwürdigkeitsprüfung im Vorfeld einer jeden Kreditvergabe sehr gründlich durchleuchtet. In den meisten Fällen bedienen sich die Kreditgeber dabei der Hilfe von Datensätzen entsprechend spezialisierter Wirtschaftsauskunfteien, von denen in der Bundesrepublik Deutschland die Wiesbadener Schufa Holding AG die wohl bekannteste ist. Weist der jeweilige Antragsteller eine weniger gute oder gar schlechte Kreditwürdigkeit auf, so gestaltet es sich ihm deutlich schwieriger, den Wunschkredit zu guten Konditionen zu erhalten – hier reicht das Spektrum möglicher Verfahrensausgänge bis hin zur kategorischen Ablehnung der Kreditanträge.aufklappenzuklappen
Unter dem Begriff der Kündigung wird sehr häufig die Erklärung, dass ein gemäß Arbeitsvertrag bestehendes Beschäftigungsverhältnis beendet werden soll, verstanden; die Verwendung des Begriffs geschieht in diesem Zusammenhang annähernd synonym. Diese Erklärung erfolgt in der Regel einseitig, wird also vonseiten des Arbeitgebers oder auch Arbeitnehmers eingereicht und bedarf nach § 623 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) der signierten Schriftform. Hierbei spricht man von der sogenannten Kündigungserklärung. Damit die Kündigungserklärung wirksam wird, muss diese dem Adressaten ebenfalls zugehen. Darüber hinaus hat sie hinreichend bestimmt zu sein, sprich die Beendigung eines bestehenden Arbeitsverhältnisses zum Inhalt haben.
Darüber hinaus kann auch ein Darlehen bzw. ein Kredit gekündigt werden, was gemeinhin ebenfalls einseitig sowie unter Einhaltung der oben genannten Formalia vonstatten geht. Der Kreditgeber oder der Kreditnehmer geben in diesem Falle eine Willenserklärung über die Beendigung des Kreditverhältnisses ab. Ist kein Kündigungsrecht vorhanden, so besteht nach wie vor die Möglichkeit einer Auflösung in beiderseitigem Einvernehmen. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass eine Kündigung die Erhebung einer sogenannten Vorfälligkeitsentschädigung nach sich ziehen kann und in der Regel auch wird. Diese wird seitens des Kreditinstituts für die außerplanmäßige Rückführung des Kredits erhoben und kann von Fall zu Fall eine beträchtliche Höhe aufweisen, was eventuelle Zinsvorteile anderer Kredite minimieren oder sogar ins Gegenteil verkehren kann.aufklappenzuklappen
Beim Kurzzeitkredit handelt es sich, wie der Name bereits sagt, um einen Kredit mit kurzer oder kürzerer Laufzeit. Der Kurzzeitkredit steht somit im Gegensatz zum althergebrachten Ratenkredit von der Hausbank, der auch heute noch synonym zum Begriff „Kredit“ verwendet wird. Zumeist werden beim Kurzzeitkredit eher niedrige Kreditsummen zwischen 100 und 1.000 Euro ausgezahlt, weswegen er in vielen Fällen auch als Kleinkredit bezeichnet wird. Der Kurzzeitkredit oder Kleinkredit hat zum Ziel, Privatpersonen eine überschaubare Menge an Geld zur Überbrückung eines finanziellen Engpasses zur Verfügung zu stellen, damit diese eine Reparaturrechnung begleichen, ein Haushaltsgerät anschaffen oder sonstige kleine Ausgaben tätigen können. Die Rückzahlung ist zumeist für den nächsten größeren Gehalts- oder ähnlich gelagerten Zahlungseingang avisiert; eine übliche Laufzeit für einen Kurzzeitkredit beträgt 30 Tage respektive einen Monat. Ebenfalls gängig ist die Option, die Rückzahlung des Kurzzeitkredits auf zwei monatliche Raten zu erweitern. Auch bei Kurzzeitkrediten wird Vexcash, als seriöser Anbieter, eine Schufa-Auskunft über den Antragssteller einholen. Personen mit weniger gutem Bonitätsscore haben beim Kurzzeitkredit jedoch eher Chancen auf Genehmigung, als bei gängigen Krediten. Grund hierfür ist, dass die Ausfallrisiken bei Krediten mit kurzer Laufzeit abweichend kalkuliert werden und sich den Kreditgebern somit andere Möglichkeiten eröffnen.aufklappenzuklappen
Unter der Laufzeit versteht man die Dauer, für die ein individuelles Kreditverhältnis besteht. Die Laufzeit wird im Zuge des Vertragsabschlusses genau festgelegt und ist für Kreditnehmer wie Kreditgeber verbindlich, vorbehaltlich eventueller Sondertilgungen oder sonstiger darüber hinaus vertraglich definierter Regelungen. Ganz entscheidende Bedeutung besitzt die Laufzeit in vielen Fällen im Hinblick auf die Konditionen des Kredits. In der Regel steigt der effektive Jahreszins analog zur Laufzeit an. Denn: Die Kreditinstitute gehen davon aus, dass bei einem langfristigen Ratenkredit das Risiko eines abweichenden Kreditverhaltens, respektive der nicht fristgerechten Rückzahlung einzelner Raten, bis hin zum Verlust der kompletten Kreditsumme, ungleich höher ist als bei Krediten mit kürzerer Laufzeit. Die Folge ist, dass Kunden, die aus verschiedenen Gründen auf einen Kredit mit vielen Monaten Laufzeit zurückgreifen möchten, in den meisten Fällen schlechtere Konditionen eingeräumt werden als solchen, die die gewünschte Kreditsumme lediglich über einen kurzen Zeitraum in Anspruch nehmen. Auch deshalb kann sich die Entscheidung für eine kürzere Laufzeit unter dem Strich als vorteilhaft erweisen. Eine vergleichsweise neue Art des Kredits mit kurzer Laufzeit ist der Kurzzeitkredit von Vexcash, bei dem gemeinhin vergleichsweise geringe Kreditsummen im Rahmen eines Onlinekredits zur Auszahlung gelangen und sich die Laufzeit auf nur 30 Tage begrenzt.aufklappenzuklappen
Der Begriff der Liquidität bezeichnet das Ausmaß der vorhandenen flüssigen Mittel einer Person, eines Unternehmens oder auch einer Einrichtung. In der Regel gibt man diese flüssigen Mittel in Euro an, wobei Zahlungsmittel sowie auch Zahlungsmitteläquivalente unter einer Gesamtsumme zusammengefasst werden. Genauer definiert, tragen der Kassenbestand, die Guthaben bei Banken und Kreditinstituten, die Bundesbankguthaben sowie auch Schecks als sogenannte Bilanzposten zur Berechnung der jeweiligen Liquidität bei. Zusammengefasst zu finden ist dies in § 266 Absatz 2 B. IV. des Handelsgesetzbuchs (HGB). Teilweise ebenfalls in die Liquidität einbezogen werden die sogenannten kurzfristig verwertbaren Wertpapiere gemäß § 266 Absatz 2 B. III. 2. des HGB.
Im Alltag hingegen spricht man von der Liquidität jedoch in erster Linie im Zusammenhang mit der jeweiligen Zahlungsfähigkeit einer Privatperson, einer Institution oder auch einer Firma. Liquide bzw. zahlungsfähig zu sein bedeutet, aufgrund vorhandener flüssiger finanzieller Mittel zu jeder Zeit seinen fälligen Verpflichtungen nachkommen zu können. Bei Privatleuten kann es sich hierbei zum Beispiel um Miet-, Raten- oder Rechnungszahlungen handeln, bei Firmen um Mitarbeitergehälter, Energiekosten und anderes mehr. Können diese Ausgaben nicht mehr aufgewendet werden, so spricht man von der Illiquidität bzw. Zahlungsunfähigkeit. Bei anhaltender Zahlungsunfähigkeit droht der Gang in die Insolvenz.aufklappenzuklappen
Bei der Mahnung handelt es sich um eine bestimmte und eindeutige Aufforderung von Seiten des Gläubigers an die Stelle des Schuldners, eine fällige Leistung zu erbringen. In der Regel wird der Schuldner mit dem Eingang der Mahnung gleichzeitig in Verzug gesetzt. Er ist somit in Schuldnerverzug gemäß § 286 BGB. Auch wenn die Mahnung per se formlosen Charakter hat, wird sie in der Regel in Schriftform, per Einschreiben und unter Zuhilfenahme sukzessive gesteigerter Mahnstufen bis hin zum Engagement entsprechender Inkassodienstleister zugestellt. Je länger sich der jeweilige Schuldner bereits in Zahlungsverzug befindet, um so höher sind gemeinhin die zusätzlich zum eigentlichen Rechnungsbetrag von ihm zu entrichtenden Mahngebühren. Eine Mahnung kann dem Schuldner neben der Übersendung in klassischer Briefform ebenfalls abweichend im Rahmen konkludenten Handelns zugehen. Ein konkludentes Handeln, auch als stillschweigende Willenserklärung oder schlüssiges Verhalten bezeichnet, kann in diesem Zusammenhang unter anderem sowie vor allem in Form der Zustellung eines Mahnbescheids, mittels Schicken einer Zahlkarte oder quittierten Rechnung sowie ultimativ auch durch das Einreichen einer Klage bei Gericht auftreten. Ein Sonderfall: Die Übersendung einer unquittierten Rechnung wird hierbei jedoch in der Regel nicht als Mahnung angesehen – es sei denn, die Zustellung erfolgt mehrfach und in kurz aufeinanderfolgenden Abständen. Ein anderer gebräuchlicher Begriff für die Mahnung besteht in der Zahlungserinnerung.aufklappenzuklappen
Die Rendite als solche bezeichnet den Wertzuwachs einer spezifischen Kapitalanlage, im Laufe einer zuvor festgelegten Zeitspanne; die Angabe der jeweiligen Rendite erfolgt in den meisten Fällen in Prozent sowie für einen Zeitraum von 12 Monaten. Die Nettorendite gibt in diesem Zusammenhang den realen Wertzuwachs an, der durch eine Geldanlage entsteht. Vergleichbar ist dies etwa mit dem Beispiel des effektiven Jahreszinses, der auf die Gesamtkosten zum Beispiel für einen Ratenkredit verweist. „Real“ bezieht sich in Verbindung mit der Nettorendite also darauf, dass diese neben den Steuern, die auf die Kapitalerträge anfallen, ebenfalls die Auswirkungen der Inflation sowie sonstige Faktoren einbezieht. Soll hingegen nicht der Gesamtgewinn einer Kapitalanlage, sondern stattdessen der Ertrag vor Steuern und Inflation angegeben werden, so spricht man folglich von der Bruttorendite. Diese fällt je nach Grad der Steuerbelastung und der Inflationsrate unter dem Strich deutlich höher aus, sodass die ausschließliche Betrachtung der Bruttorendite fast zwangsläufig irreführende Aufschlüsse über die Konditionen liefern wird. Die Anleger sind aus diesem Grund gehalten, beim Vergleich mehrerer infragekommender Kapitalanlagen die Nettorendite anstelle der Bruttorendite als Auswahlkriterium heranzuziehen, um eine objektive Vergleichsmöglichkeit zu erlangen. Hier ist eine Berechnung der individuellen Nettorendite, auch unter Berücksichtigung des entsprechenden Sparerpauschbetrags, entscheidend.aufklappenzuklappen
Ein Notar bekleidet ein öffentliches Amt und überwacht sämtliche Beurkundungsangelegenheiten schwerpunktmäßig im Bereich des Immobilienerwerbs bzw. Immobilienverkaufs. Zusätzlich führt er eine Reihe von administrativen Tätigkeiten durch. Dazu gehört in erster Linie das Verlesen des Kaufvertrags inklusive der Beantwortung entstehender Fragen wie auch die notwendige Korrespondenz mit der für einen Kaufvorgang zuständigen Behörde. Bei dieser handelt es sich um das Grundbuchamt, in dessen Register alle Immobilienkäufe in Deutschland verzeichnet werden. Für jede Immobilie, die den Besitzer wechselt, wird ein Eintrag vorgenommen und entsprechend vom Notar beurkundet. Der Notar ist bei allen Vorgängen an das Beurkundungsgesetz gebunden und nimmt im Verhältnis zu den beiden Parteien Käufer und Verkäufer eine beratende wie kontrollierende Funktion ein. Notare arbeiten in festgelegten Amtsbereichen, wobei zum Abschluss eines Haus- oder Wohnungskaufs nicht zwingend der zum Grundstück nächstgelegene Notar eingeschaltet werden muss. Die notarielle Beglaubigung des Vorgangs ist allerdings verpflichtend, Immobiliengeschäfte ohne ein solches Procedere sind grundsätzlich unwirksam. Der Ablauf einer notariellen Beurkundung ist nicht nur strikt vorgegeben, sondern auch minutiös geregelt. Zu Beginn des Termins nimmt der Notar die von beiden Seiten vorgebrachten Erklärungen entgegen, besagte Immobilie tatsächlich erwerben bzw. veräußern zu wollen. Im zweiten Schritt werden die Äußerungen protokolliert und die Unterschriften aller Beteiligten eingeholt. Anschließend erfolgt die Beurkundung der schriftlichen Fassung durch das Aufsetzen des notariellen Prägesiegels. Käufer wie Verkäufer erhalten entsprechende Anfertigungen des Kaufvertrags, auf Wunsch erklärt sich auch der Notar zur Archivierung des Dokuments bereit – gesetzlich vorgeschrieben ist dieser Punkt aber nicht, Notare fungieren in erster Linie als überwachende Instanz. Für den dauerhaften Vermerk des Immobiliengeschäfts ist vielmehr das zuständige Grundbuchamt verantwortlich. Gebühren Die Tätigkeit der notariellen Arbeit unterliegt nicht nur der Gesetzbarkeit, sondern verursacht auch Kosten. Diese sind exklusiv vom Immobilienkäufer zu tragen, in anderen Fällen der Beurkundung teilen sich mitunter beide Parteien die Kosten. Notarielle Tätigkeiten gleichwelcher Art erfolgen niemals kostenfrei. Je nach Bundesland unterscheidet sich allerdings hierbei die Berechnungsgrundlage. In einigen Ländern wird eine Pauschale erhoben, die anschließend von der Landeskasse unter den Notaren aufgeschlüsselt wird. Das alternative Modell sieht eine direkte Zahlung an den jeweils tätig gewordenen Notar vor. Die Basis der Berechnung bildet in jedem Fall das Gerichts- und Notarkostengesetz. Über den Zuständigkeitsbereich in Sachen Erwerb von Immobilien hinaus begutachtet der Notar auch offiziell durchgeführte Schenkungen. Das Geschäftsfeld eines Notars Ebenso zählen Eheverträge und Adoptions-Anträge zum Geschäftsfeld eines Notars. Das Hauptaugenmerk liegt allerdings auf der notariellen Begleitung von Immobiliengeschäften. Notare durchlaufen vor Aufnahme ihrer Tätigkeit eine umfassende juristische Ausbildung, sie treten schließlich als sogenannte „Volljuristen“ ihr Amt an.aufklappenzuklappen
Ein Peer to Peer Kredit ist ein Kredit von Privatpersonen zu Privatpersonen. Dies bedeutet, dass sich Kreditnehmer nicht von einer Bank Geld leihen, sondern von fremden Menschen. Dies wird über eine Onlineplattform abgewickelt. Menschen können sich dort entweder als Kreditnehmer oder Kreditgeber registrieren. Die Kreditnehmer registrieren sich zusätzlich mit dem Postidentverfahren und beweisen somit ihre Identität. Nun kann der Kreditsuchende seine Anfrage in dem Portal stellen. Dazu kann er zusätzlich Einkommensnachweise hochladen oder Bonitätszertifikate erwerben, welche die Chance auf eine Genehmigung des Kredits erhöhen. Nun können Kreditgeber Beträge zwischen fünfzig bis mehreren hundert Euro in Kreditprojekte anlegen. Wenn sich genügend Anleger gefunden haben, wird der Kredit von der Partnerbank des Kreditportals ausgezahlt. Meist ist das Einstellen der Kreditgesuche kostenlos. Kosten fallen erst nach erfolgreicher Auszahlung des Kredits an, welche der Kreditnehmer zu tragen hat. So ganz ohne Banken funktioniert das Geld leihen auch im Peer to Peer Bereich nicht. Eine Partnerbank muss gesetzlich immer daran beteiligt sein, da Geldeinzahlungen oder Geldverwaltungen, welche Zinsgeschäfte beinhalten gesetzlich nur durch Banken in Deutschland abgewickelt werden dürfen und nach dem Geldwäschegesetz durch die BaFin reguliert werden. Der Vexcash Kurzzeitkredit ist kein Peer to Peer Kredit, sondern ein Kurzzeitkredit. Das wiederum bedeutet, dass der Vexcash Kredit als eine Art Vorschuss auf das nächste Gehalt als Zwischenfinanzierung zu betrachten ist.aufklappenzuklappen
Ein Pfand ist nach Definition ein Gegenstand, eine Forderung oder auch ein Recht, welches sich im Eigentum einer ersten Person befindet, jedoch im Besitz einer zweiten Person steht. Die erste Person ist hierbei Schuldner einer Forderung, die zweite Person Gläubiger. Sinn und Zweck des Pfandes ist, die Forderung des Gläubigers gegenüber dem Schuldner abzusichern. Während das Pfand etwa in Form von Flaschen- und Dosenpfand Bestandteil des alltäglichen Lebens ist, nennt man es im Kreditwesen in der Regel in Zusammenhang mit dem Pfandleiher bzw. dem Pfandhaus. Hier wird dem Kunden ein monetäres Darlehen in zuvor genannter Höhe im Austausch gegen ein festgeschriebenes Pfandrecht an den unterschiedlichsten, sogenannten beweglichen Sachen gewährt. Gebräuchliche Beispiele hierfür sind unter anderem Automobile und Motorräder, Gemälde, Wert- bzw. Inhaberpapiere oder auch wertvolle Uhren. Die Auszahlung erfolgt in Form der sogenannten Beleihungsrate, die bei Fahrzeugen etwa 80 Prozent, bei sonstigen Gegenständen jedoch oftmals lediglich 25 bis 50 Prozent des tatsächlichen Wertes beträgt. In der Regel gestaltet sich die Kreditvergabe unkomplizierter als etwa bei Ratenkrediten; auf eine Bonitätsprüfung und zusätzliche Sicherheiten wird in den meisten Fällen verzichtet. Nach Ablauf einer im Vorfeld vereinbarten Fälligkeit ist das Pfand durch Zahlung des Kreditbetrags sowie der erhobenen Zinsen und Gebühren auszulösen, andernfalls werden die entsprechenden Gegenstände nach einer bestimmten Zeit versteigert bzw. verkauft. Bei dieser Unterart des Pfandes wird ebenfalls vom Faustpfand gesprochen.aufklappenzuklappen
Postident ist ein etabliertes Legitimationsverfahren, das jedoch mehr und mehr durch zeitgemäßere digitale Abläufe ersetzt wird. Grundsätzlich gilt: Bei einer neuen Kontoeröffnung sind die Banken gesetzlich dazu verpflichtet, die Identität des Kunden festzustellen und zu -halten. Zu diesem Zweck wurde als praktikable, leicht zugängliche Lösung das Postident-Verfahren eingeführt. Um den Auflagen des Geldwäschegesetzes möglichst komfortabel zu entsprechen, wird durch die Mitarbeiter der Deutschen Post AG diese Methode vorgenommen, die eine sichere Identifikation auf persönlicher Basis darstellt. Aufgrund der Vorlage von Personalausweis bzw. Reisepass mit Meldebescheinigung wird gewährleistet, dass eine reelle Person die Daten des Antragstellers verifiziert, die dann an das Kreditinstitut o. Ä. weitergeleitet werden. Zunächst erwies es sich insbesondere auch als besonders hilfreich für Direktbanken, die hauptsächlich online operieren und keine direkte Filiale für ihre Kunden anbieten. Kreditverträge konnten somit fortan online abgeschlossen werden und als letzte Instanz per Postident verifiziert werden. Alle Unterlagen, wie z. B. der Kreditvertrag, sind im Rahmen des Postident zu unterschreiben und kostenlos mitzusenden. Durch digitales Scannen und Senden lässt sich die Bearbeitungszeit darüber hinaus erheblich verkürzen. Ein weiterer Verwendungsbereich von Postident besteht in der Übersendung von wichtigen Unterlagen an Geschäftspartner. Die Deutsche Post AG bietet mehrere Formen des Postident an: Je nach Kategorie kann der Kunde unterschiedliche Leistungen in Anspruch nehmen. Oft arbeiten auch Mobilfunkbetreiber mit diesem Verfahren. Dazu müssen die Banken oder auch die Mobilfunkbetreiber ein Vertragsverhältnis mit der Deutschen Post AG eingehen. Eine diesbezügliche Änderung mit immensem Innovationspotenzial besteht im sogenannten WebID®- bzw. Videoident-Verfahren. Hier entfällt der Weg zur Postfiliale sowie die analoge Übermittlung der jeweiligen Dokumente in Gänze. An deren Stelle tritt die nochmals komfortablere Legitimation des Antragstellers auf elektronischem Wege, die mithilfe einer Webcam und der kostenlos verfügbaren IP-Telefonie-Software Skype durchgeführt wird. Die Vexcash AG als Anbieter von Kurzzeitkrediten kooperiert zum Beispiel mit der WebID Solutions GmbH. Der Antragsteller weist sich gegenüber dem Mitarbeiter des Dienstleisters ebenfalls mit seinem Personalausweis oder Reisepass, in Verbindung mit einer aktuellen Meldebestätigung, aus und nennt ihm seine sogenannte Vorgangs-ID. Dies geschieht jedoch direkt über die Videofunktion von Skype – daher auch der Alternativname Videoident. Der Mitarbeiter von WebID Solutions kann nun den Antrag zuordnen und nennt eine individuelle TAN-Nummer. Der Antragsteller kann diese nun in ein entsprechendes Feld auf der Website eintragen und das nunmehr vollständige Onlineformular übermitteln. Auf diese Weise ist WebID® bzw. Videoident in der Lage, Postident auf gleichem Sicherheitsniveau zu ersetzen. Die Bearbeitungsdauer hingegen wird durch die Nutzung der Onlinetechnologie signifikant reduziert.aufklappenzuklappen
Der Rahmenkredit ist ähnlich wie ein Dispokredit. Dem Kreditnehmer wird ein zuvor festgesetzter Kreditrahmen eingeräumt über den dieser dann frei verfügen kann. Der Kreditnehmer kann sich dann eine Summe aussuchen, welche den Kreditrahmen nicht übersteigt und kann frei über diesen Betrag verfügen. Somit werden die Zinsen nicht für den ganzen Betrag fällig wie es bei einem Ratenkredit der Fall ist, sondern man kann sich einteilen wieviel Geld man zu einem gewissen Zeitraum benötigt. Allerdings sind die Zinsen beim Rahmenkredit bedeutend höher als beim Ratenkredit. Die Zinsen belaufen sich beim Rahmenkredit in etwa wie bei einem Dispokredit. In der Regel werden die Zinsen monatlich oder vierteljährlich berechnet. Der Kreditnehmer kann selbst entscheiden, wann er den Betrag zurückzahlt, jedoch gibt es in der Regel einen Mindestbetrag der zwischen 30 bis 50 Euro pro Monat, unabhängig vom geliehenen Betrag, liegt. Bei anderen Rahmenkrediten werden fällige Raten prozentual zur Leihsumme z. B. zwei bis drei Prozent angesetzt. Wenn ein Teil des Kredites wieder getilgt wurde, steht dieser dem Kreditnehmer wieder im jeweiligen Umfang zur Verfügung. Nicht jede Bank bietet einen Rahmenkredit an. Der Kreditnehmer kann den Rahmenkredit bei seiner Hausbank beantragen.aufklappenzuklappen
Der Ratenkredit ist ein in einer gesamten Kreditsumme zur Verfügung gestelltes finanzielles Darlehen, dessen Tilgung durch entsprechende Raten, sprich Teilbeträge erfolgt. Die jeweilige Rate hat hierbei den Status einer gleichbleibenden Monatsleistung und setzt sich als solche aus dem Zinsanteil und Kostenanteil – Letzterer enthält u. a. Kreditgebühr, Vermittlungsgebühr und Restschuldversicherung – sowie dem Tilgungsanteil zusammen. Gebräuchliche Beispiele für Ratenkredite sind etwa Konsumentenkredite, Teilzahlungsdarlehen oder auch die sogenannten Verbraucherdarlehen, die Privathaushalten zur individuellen Konsumgüterfinanzierung dienen. Eine darüber hinaus weitverbreitete Form des Ratenkredites ist der Produktivkredit für Selbstständige und Gewerbetreibende mit dem Zweck der Investitionsfinanzierung. Die Ratenkredite sind standardisierte Darlehen; sie werden seitens der Banken bzw. Kreditinstitute entweder zur freien Verfügung oder auch zweckgebunden gewährt. Abgewickelt werden sie über entsprechende, eigens eingerichtete Darlehenskonten. Ratenkredite an Privatpersonen haben i. d. R. ein gesichertes Monatseinkommen sowie eine einwandfreie persönliche Bonität des Antragstellers als Voraussetzung. Bei Gewerbetreibenden wird in den meisten Fällen vor Abschluss des Kreditvertrages eine Kreditwürdigkeitsanalyse durchgeführt. Gemeinhin üblich werden bei der Kreditvergabe Sicherheiten in Gestalt des pfändbaren Einkommensanteils, von Bürgschaften Dritter, einer Mitverpflichtung des Ehegatten, Risikolebensversicherungen oder anderen mehr erhoben. Die übliche Laufzeit eines Ratenkredits beträgt zwischen zwölf und zweiundsiebzig Monate, respektive ein bis sechs Jahre. Vexcash bietet eine 2 Ratenoption für seinen Kurzzeitkredit an, wodurch sich die Laufzeit von 30 Tagen auf 60 erhöhen lässt.aufklappenzuklappen
„Ratenrückstand“ ist ein Begriff aus dem Finanzwesen und bezeichnet allgemein das Zahlungsversäumnis des Kreditnehmers gegenüber dem Kreditgeber. Geschäftsmäßige Grundlage zwischen beiden Parteien ist ein zuvor abgeschlossener Kreditvertrag, dessen Konditionen die Höhe des Kreditbetrags und die der monatlichen Rückzahlung sowie die Laufzeit und den entsprechenden Zinssatz festlegen. Auch dem möglicherweise eintretenden Zahlungsverzug wird mit Abschluss des Vertrags ein Handlungsrahmen gesetzt. Im Detail regelt er die anfallenden Verzugszinsen und die maximale Höchstdauer der ausbleibenden Ratenzahlung. Bei einem anhaltenden Ausbleiben der vereinbarten Ratenbeträge steht der Bank schließlich ein vertragliches Kündigungsrecht zu. Von diesem machen die Banken nach Ablauf des gesetzlich vorgeschriebenen mehrstufigen Mahnprozesses Gebrauch: Dem säumigen Kreditnehmer werden in Form von Mahnungen konkrete Fristen zur Nachzahlung der offenen Beträge gesetzt. Die Zustellung dieser Mahnungen geschieht dabei immer auf schriftlichem Weg und kann bis zu zweimal erfolgen. Bleiben beide Mahnbescheide wirkungslos und tritt der Kreditnehmer weiterhin als säumiger Schuldner auf, kommt es zur Aufkündigung des Kreditvertrags seitens der Bank. Die Folgen für den Kreditnehmer sind – neben den angefallenen zusätzlichen Kosten aus Mahngebühren und Verzugszinsen – mit weitreichenden Konsequenzen verbunden. Mit der Kündigung des Vertrags wird die komplette Kreditsumme unverzüglich fällig. Fortan beschreitet die Bank den gerichtlichen Weg; zusätzlich schlägt sich ein derartiger Vorfall in einer negativen Schufa-Auskunft nieder, was erneute Kreditvergaben erschwert.aufklappenzuklappen
Bei der Ratenzahlung wir die fällige Gesamtforderung in kleinen Teilbeträgen über einen vereinbarten Zeitraum abbezahlt. So können entweder Anschaffungen im privaten Gebrauch wir z. B. Fernseher, Auto oder Waschmaschine über eine Ratenzahlung finanziert werden. Zum anderen können für den geschäftlichen Gebrauch Maschinen bzw. Arbeitsmittel finanziert werden, oder aber auch Schulden getilgt werden, um z. B. einer Insolvenz vorzubeugen. Bei einer Ratenzahlung kommen fast immer Zinsen auf die anstehende Summe hinzu. Ausnahmen sind bei Privatkrediten sogenannte Nullprozentfinanzierungen. Dort wird der geliehene Betrag einfach durch die monatliche Laufzeit geteilt und meist ohne weitere Zusatzkosten zurückgezahlt. Bei Ratenzahlungen für Firmen oder Unternehmen, kommen fast ausschließlich immer Zinsen hinzu. Die Höhe der Zinsen hängt von der Laufzeit und der Sache ab um die es sich bei der Ratenzahlung handelt. Dennoch sollte man bei sogenannten Nullprozentfinanzierungen genau überprüfen, ob es sich tatsächlich um ein günstiges Angebot handelt. In besonderen Fällen haben Anbieter von Nullprozentfinanzierungen schon kalkulatorisch einen Aufpreis auf das Angebot draufgeschlagen. Somit hätten Käufer per Barzahlung bei anderen Anbietern bedeutend weniger gezahlt. Jedoch ist eine Ratenzahlung sinnvoll und hilfreich, wenn man entweder das Geld aus wirtschaftlicher Sicht nicht ausgeben möchte und sich gerne noch ein Notpolster zurücklegen möchte. Weiterhin macht eine Ratenzahlung Sinn, wenn man weiß, dass man sich zwar die monatlichen Raten leisten kann aber man nicht solange warten will oder kann, bis man die gesamte Summe zusammengespart hat. Vexcash bietet eine 2 Ratenoption an, die die reguläre Laufzeit von 30 Tagen auf 60 erhöht. Durch diese Mehrwertoption ist es auch möglich den zu leihenden Betrag zu erhöhen.aufklappenzuklappen
Der Begriff Rating steht für die Bewertungspraxis von Kreditgebern. Hinter dem vor allem aus dem Wertpapierhandel bekannten Vorgang verbirgt sich die Überprüfung eines potenziellen Kreditnehmers anhand diverser Faktoren. Ziel einer solchen Bewertung ist die möglichst konkrete Einschätzung der Bonität des Kredit-Interessenten. Ein solcher Vorgang wird von manchen Geldinstituten intern durchgeführt oder einem der zahlreichen externen Dienstleister übergeben. Wesentliche Punkte eines Rating-Vorgangs sind zum einen das Verifizieren von Vermögen wie Immobilien, Wertgegenständen oder Aktien. Zum anderen das Erbringen eines Nachweises über ein geregeltes Einkommen. Bei letzterem spielt neben der Höhe die arbeitsrechtliche Regelmäßigkeit eine entscheidende Rolle. Dabei wird zwischen den Varianten eines unbefristeten und eines befristeten Arbeitsverhältnisses unterschieden. Rating-Agenturen fungieren in der Finanzbranche als private Unternehmen und unterliegen keinem staatlichen Einfluss. Sie gelten als Instanzen und Orientierungspunkt zahlreicher Kreditgeber. Der Vorzug einer Rating-Agentur liegt in deren lückenloser Überprüfung von Interessenten über einen langen Zeitraum. Indem Banken oder andere Kreditgeber auf extern erbrachte Rating-Analysen zurückgreifen, schaffen sie damit eine gewisse Neutralität. Grundlage für die jeweiligen Rating-Vorgänge bildet dabei immer die Rechtslage. Keinesfalls verfügen Rating-Agenturen über Zugänge zu Informationen, deren Inhalt durch das Gesetz geschützt ist. Die für das Rating zusammengetragenen Daten sind in der Art der Beschaffung stets nachweisbar und damit grundsätzlich innerhalb des legalen Rahmens.aufklappenzuklappen
Nicht jeder Antragsteller erhält bei jeder Bank den gewünschten Kredit. Ein Grund für diese Tatsache liegt in der sogenannten Ratingnote begründet, die in der Kreditbranche flächendeckend verbreitet ist. Auch wenn die Bedingungen für ihre Berechnung unterschiedlich sind und zum Beispiel vor dem Hintergrund der Höhe der Kreditsumme variieren, so ist doch ein Aspekt in der Regel immer gleich: die Ermittlung der Ratingnote. Dies hat den folgenden Hintergrund: Zur Bestimmung der individuellen Kreditwürdigkeit eines potenziellen Kunden ermitteln die Banken anhand einer sogenannten Ratingnote die Möglichkeiten eines Vertragsabschlusses, sprich: ob der entsprechende Kredit gewährt werden soll oder nicht.
Mit dieser Überprüfung sichern sich die Kreditgeber pro forma gegen zu erwartende etwaige zukünftige Unregelmäßigkeiten bzw. Zahlungsausfälle ab. Die Ratingnote reflektiert also die Wahrscheinlichkeit, zu welcher der einzelne Antragsteller ein Ausfallrisiko mit sich bringt. Die Grundlagen zur Erstellung einer Ratingnote sind gesetzlich nicht festgeschrieben. Dies bedeutet, dass es sich hierbei um einen Service verschiedener Ratingagenturen auf privatwirtschaftlicher Ebene handelt. Sie unterliegen keiner einheitlichen Vorgehensweise. Zur Einordnung der Kreditwürdigkeit eines Kunden hat sich im Laufe der Zeit die Verwendung bestimmter Buchstabenfolgen durchgesetzt. Ein dreifaches A, auch „Triple A“ genannt, stellt hierbei die Höchstbenotung dar. Alternativ operieren einige Ratingagenturen mit eigenen Zahlencodes, am häufigsten finden sich jedoch die aus der Börsenwelt bekannten Buchstabenkombinationen. Im Gegensatz zum dreifachen A stellt ein dreifaches D die schlechteste Benotung dar. Je positiver die Ratingnote ausfällt, desto eher zeigt sich die Bank mit einer höheren Kreditsumme einverstanden.
Im Falle einer negativen Ratingnote verweigert die Bank in der Regel den Kredit bzw. passt ihn in Summe und Laufzeit an die tatsächliche Bonität des potenziellen Kreditnehmers an. Auch schlechtere Konditionen gehen in der Regel mit der Bereitstellung eines Kredits trotz unvorteilhafter Ratingnote einher. Generell bleibt zu beachten: Einen gesetzlichen Anspruch auf Erteilung eines Kredits hat der Interessierte ebenso wenig wie auf die Ausstellung einer Ratingnote bzw. deren Anfechtung. Den Kreditinstituten steht es frei, selbst über die Bonität des jeweiligen Antragstellers zu befinden und ein Darlehen nach eigenem Belieben entweder zu gewähren oder auch zu verweigern. Dabei bedeutet die Ausstellung einer schlechten Ratingnote nicht, dass diese auch im Zuge von Berechnungen anderer Kreditinstitute Bestand haben muss, denn: Theoretisch können zu einem Kreditnehmer von unterschiedlichen Agenturen unterschiedliche Ratingnoten ausgestellt werden. In wenigen Fällen führen die Geldinstitute die mitunter umfangreichen Prozesse zur Erstellung einer Ratingnote auch selbst durch und greifen nicht auf die Hilfe auf diesen Bereich spezialisierter Dienstleister zurück. aufklappenzuklappen
Mit dem Begriff der „Rendite“ bezeichnet man den jeweiligen Ertrag einer individuellen Anlage, zum Beispiel Wertpapiere, auf Grundlage der Verzinsung des investierten Kapitals. Also: Je höher die Rendite, umso stärker ist auch das Kapitalwachstum. Bei einem Fonds beispielsweise bezieht sich die Rendite auf die Ertragseinnahmen in Gestalt von Zinsen, realisierten Kursgewinnen, Dividenden und anderes mehr sowie darüber hinaus auch die jeweiligen Kursveränderungen. Auf genereller Ebene wird zwischen der Bruttorendite und der Nettorendite differenziert. Während die Bruttorendite den Ertrag vor Steuern und Inflation darstellt, werden im Rahmen der Nettorendite ebenfalls die steuerlichen Abgaben, die Auswirkungen der Inflation sowie ggf. anfallende Ausgabeaufschläge und Depotgebühren berücksichtigt. Somit zeigt die Nettorendite den tatsächlichen Ertrag an und liegt folglich immer, in zahlreichen Fällen darüber hinaus auch deutlich, niedriger als die Bruttorendite. Die Angabe der Rendite erfolgt in den meisten Fällen in Prozent im Rahmen eines Zinssatzes. Sie kann entweder für den Zeitraum eines Jahres oder mit Blick auf die gesamte Laufzeit des Investments berechnet werden. Während ein Vergleich der Nettorenditen vor dem Vertragsabschluss für Anleger gemeinhin als sehr sinnvoll und potenziell gewinnbringend erachtet wird, attestiert man Finanzprodukten mit unnatürlich hohen Renditen i. d. R. ein deutlich gesteigertes Anlage- bzw. Verlustrisiko.aufklappenzuklappen
Die Restschuld gibt Auskunft über die jeweilige Höhe der Schulden, die der individuelle Darlehens- bzw. Kreditnehmer nach dem Ablauf der vertraglich vereinbarten Zinsbindung nach wie vor hat. Ein gängiges Beispiel hierfür ist der Bereich der Immobilienfinanzierungen, bei denen gemeinhin eine Zinsfestschreibung über den Zeitraum von 10-15 Jahren besteht. Vom Kreditnehmer zu zahlen sind hier jeweils die im Darlehensvertrag festgelegten Zinsen sowie darüber hinaus ein entsprechender Tilgungssatz. Die Crux: In vielen Fällen ist am Ende der Zinsbindung noch ein beträchtlich großer, mithin der überwiegende Darlehensteil zurückzuzahlen – die sogenannte Restschuld. Für die Begleichung der individuellen Restschuld des Darlehensnehmers ist nun eine entsprechende Anschlussfinanzierung mit dem jeweiligen Kreditinstitut zu verhandeln. Abhilfe gegen eine überhohe Restschuld bietet unter anderem ein Tilgungssatz in größerem Ausmaß. So lässt sich die zu erwartende Restschuld verringern; im Gegenzug steigen selbstredend die laufenden Monatsraten ebenfalls an. Daher existieren darüber hinaus häufig spezielle Angebote zur Sondertilgung. Mit den sogenannten Sondertilgungsoptionen haben Kreditnehmer in der Regel einmalig pro Jahr wahlweise die Möglichkeit, bei entsprechender Liquidität einen bestimmten Teil der bestehenden Schulden außerplanmäßig zu tilgen und so ihre Gesamtschulden zu verringern. Auf diese Weise sinkt natürlich auch die Restschuld, während einem Anstieg der monatlichen Raten entgegengewirkt wird.aufklappenzuklappen
Der Begriff Saldo ist von einer elementaren Bedeutung für das gesamte Bankwesen, und zwar im Hinblick auf den kompletten Bereich der Buchführung. Gemeinhin wird mit diesem Ausdruck der jeweilige Unterschiedsbetrag zwischen Soll und Haben, also zwischen dem Guthaben und den Verbindlichkeiten, auf einem individuellen Konto tituliert. Der Ausdruck Saldo ist von dem italienischen Adjektiv „saldo/salda“ abgeleitet, das in seiner Urform sinngemäß „festmachen“ bedeutet. Im deutschen Sprachschatz handelt es sich bei dem „Saldo“ hingegen um ein maskulines Substantiv. Die Mehrzahl von „Saldo“ wird als „Salden“ bezeichnet. Neben den „Salden“ sind auch die beiden Pluralformen „Saldos“ und „Saldi“ durchaus gebräuchlich. Der Saldo existiert zudem auch im Kreditwesen und wird dort als Kreditsaldo bezeichnet. In diesem Ressort weist er verschiedene Bedeutungen auf, die im Umkehrschluss klar und deutlich unterschieden werden müssen. Einerseits bezeichnet der Kreditsaldo einen bestimmten Geldbetrag, der im Vorhinein entrichtet und über einen bestimmten Folgezeitraum hinweg vom Kunden aufgebraucht werden kann. Hierbei handelt es sich um das allseits bekannte und sehr populäre Prepaid-Prinzip. Ein sehr bekanntes Beispiel hierfür ist der Einkauf in speziellen Online-Verkaufsportalen für Smartphones, Tablets und ähnliche Geräte. Hier kann ein bestimmtes Guthaben für die Bestellung von verschiedenen Anwendungen bzw. Apps, Musikdateien etc. in entsprechenden Stores verwendet werden. Dieses bestimmte Guthaben läuft häufig unter der Bezeichnung Kreditsaldo. Bei Prepaid-Karten für Mobiltelefone ist diese Art und Weise der Abwicklung ebenso Usus, weshalb auch hier von Kreditsalden gesprochen wird. Im klassischen Darlehenskontext hingegen handelt es sich beim Kreditsaldo um denjenigen Betrag, der im Rahmen eines Kredits nach Abzug der bereits geleisteten Raten noch zurückzuzahlen ist. Dies weicht von den oben genannten Varianten des Kreditsaldos deutlich ab, da hier kein Geld eingezahlt und verbraucht werden kann. Stattdessen wird eine bestimmte Kreditsumme ausgezahlt, die dem Kreditnehmer zur Verfügung steht. Das Prinzip hierbei ist klar: Es wird eine Kreditsumme beantragt, bewilligt und auch aufgenommen, womit sich der Schuldner gleichzeitig verpflichtet, den Gesamtbetrag über einen bestimmten Zeitraum hinweg in Raten an den sogenannten Gläubiger zurückzuzahlen. Darüber hinaus ist der Kredit in der Regel innerhalb einer bestimmten Frist zu tilgen, und auch die einzelnen Fälligkeiten sind klar und deutlich im zugehörigen Kreditvertrag niedergeschrieben. Zu einem festgelegten Zeitpunkt im Jahr –gemeinhin zu dessen Ende, als Jahresabschluss – wird dem Kreditnehmer eine Aufstellung über den Status seines Kredits ausgehändigt bzw. zugesandt. Diesem Kontoauszug – für das Kreditkonto – kann der Darlehensnehmer den Betrag entnehmen, der noch offen ist. Ein weiterer, auch hierzulande mittlerweile nicht unüblicher Begriff für den Kreditsaldo ist der aus dem englischen Sprachraum stammende Ausdruck „Balance“.aufklappenzuklappen
SCHUFA ist eine Abkürzung für „Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung“. Im Jahre 1927 gegründet, soll sie nach wie vor die Kreditgeber vor zukünftigen finanziellen Ausfällen sowie die Kreditnehmer vor einer persönlichen Überschuldung schützen. In diesem Zusammenhang speichert die SCHUFA eine Vielzahl personenbezogener Daten, wie zum Beispiel den Namen und die Adresse, das Geburtsdatum, verschiedene Kontoinformationen sowie auch das Vorhandensein von Leasingverträgen, Kreditkarten, Bürgschaften und anderes mehr. Neben diesen Informationen, die die SCHUFA von ihren jeweiligen Vertragspartnern erhält, fließen ebenso Details zu bestehenden Eidesstattlichen Versicherungen sowie Einträge in amtsgerichtlichen Schuldnerverzeichnissen in die Kalkulation ein.
Schufaauskunft und Bonität Aus all diesen Informationen ermittelt die SCHUFA nach festgelegten Verfahren die individuelle Kreditwürdigkeit, auch bezeichnet als Bonität. Die Bonität bemisst sich anhand verschiedener Kategorien, den sogenannten Scores, die eine Vergleichbarkeit und Einordnung der Kreditwürdigkeit des einzelnen Antragstellers gewährleisten. Nach bestimmten Ablauffristen werden diese gespeicherten Informationen seitens der SCHUFA jedoch ebenfalls wieder gelöscht: Details zu Kreditkarten und Girokonten beispielsweise schon im Anschluss an die entsprechende Kontoauflösung, Kreditinformationen hingegen haben drei Jahre, gerechnet ab dem Jahr der jeweiligen Rückzahlung, Bestand. Schufaauskünfte verschaffen Seriosität Täglich werden etwa 300.000 Auskünfte durch die SCHUFA erteilt. Ein gängiger Vorgang ist die sogenannte Schufaauskuft unter anderem im Vorfeld der Kreditvergabe. Während unverändert Kreditvermittler existieren, die mit Darlehen „ohne SCHUFA“ werben, greifen seriöse Anbieter zumindest bis zu einem gewissen Grad auf die Daten der SCHUFA zurück, um sich selbst vor wirtschaftlichen Risiken und den Antragsteller vor einer weiteren Verschlimmerung seiner finanziellen Situation zu bewahren.
Hierbei gibt es durchaus Abstufungen, so werden gemeinhin bei Haus- und Grundstücksfinanzierungen deutlich höhere Ansprüche an die Bonität des potenziellen Kreditnehmers gestellt als dies zum Beispiel bei sogenannten Mikrokrediten mit vergleichsweise geringer Kreditsumme der Fall ist. Die Logik hinter dieser Vorgehensweise: Während größere Summen in der überwiegenden Anzahl der Fälle über viele Jahre hinweg zurückgezahlt werden, werden Kurzzeitkredite in geringerer Höhe normalerweise bereits nach wenigen Wochen oder Monaten fällig. Je kürzer die Laufzeit und je geringer die Kreditsumme, desto niedriger wird auch das Ausfallrisiko kalkuliert. Schufaauskunft kann jeder beantragen Die Schufaauskunft wird in den Kreditverträgen üblicherweise im Rahmen der sogenannten SCHUFA-Klausel geregelt. Wird diese akzeptiert, erhält der Vertragspartner die Erlaubnis, eine Schufaauskunft über den Antragsteller einzuholen. Diese Möglichkeit steht neben Kreditinstituten auch weiteren Unternehmen, die andernfalls ein wirtschaftliches Risiko zu tragen hätten, offen – zum Beispiel Telekommunikationsdienstleistern. Hierfür muss eine Vertragspartnerschaft zwischen dem anfragenden Unternehmen und der SCHUFA bestehen. Es können jedoch nicht nur Unternehmen eine Anfrage bei der SCHUFA stellen, sondern auch Privatpersonen erhalten im Rahmen einer Selbstauskunft Informationen. Diese SCHUFA-Bonitätsauskunft ist kostenpflichtig und direkt bei der SCHUFA zu beantragen.aufklappenzuklappen
Der Sollzins bezeichnet die Höhe der Verzinsung eines individuellen Darlehens bzw. Kredits und gibt daher Aufschluss über die dauerhafte Zinsrate, die vom Kreditnehmer im Rahmen der Tilgung an den Kreditgeber zu zahlen ist. Im Regelfall geschieht die Angabe des Sollzinses in Prozent sowie für den Zeitraum von einem Jahr bzw. 12 Monaten. Bei kurzfristigeren Darlehen mit wenigen Monaten Laufzeit, wie sie von Vexcash angeboten werden, wird im Umkehrschluss auch der Sollzins in entsprechend abgewandelter Form ausgewiesen. Da bei der Berechnung des Sollzinssatzes keinerlei Nebenkosten berücksichtigt werden, kann er sich vom Effektivzins zuweilen ganz erheblich unterscheiden. Letzterer zeigt seinerseits die tatsächlichen Gesamtkosten für den entsprechenden Kredit an und enthält neben dem grundlegenden Sollzins ebenfalls Angaben über den Auszahlungskurs, die vom Kreditgeber erhobenen Bearbeitungsgebühren, evtl. anfallende Provisionszahlungen und anderes mehr. Aus diesem Grund eignet sich der reine Sollzins nur sehr bedingt als Entscheidungskriterium für oder gegen einen infragekommenden Kredit, denn auch ein augenscheinlich sehr niedrig angesetzter Sollzins kann durch die Addition von o. g. Kosten zu einem vergleichsweise teuren Darlehen werden. Zielführender ist hier der effektive Jahreszins, bei dem die Faktoren des errechneten Effektivzinses auf die vertraglich festgelegte Zinsfestschreibungszeit aufgeteilt werden. Eine identische Zinsfestschreibungszeit vorausgesetzt, eröffnet sich somit eine objektive Möglichkeit des Kreditvergleichs für den künftigen Kreditnehmer. Für langlaufende Ratenkredite ist der Vergleich des effektiven Jahreszinses also umso empfehlenswerter. Für den nur 30 Tage laufenden Kurzzeitkredit von Vexcash empfiehlt es sich den nur auf die Laufzeit berechneten Zins zu konzentrieren, weil das Darlehen nicht für 12 Monate geliehen wird, sondern nur für 30 Tage. Diese Zinsen werden durch den Kreditrechner auf der Startseite sofort angezeigt.aufklappenzuklappen
Überziehungzins
Anders als der an anderer Stelle bereits besprochene Habenzins, der dem Kunden zugutekommt, stellt der sogenannte Überziehungzins ein Ärgernis für den Kreditnehmer dar, das sich bei Nichtbeachtung oder Zahlungsunfähigkeit zu einem handfesten Problem auswachsen kann. Denn: Der Überziehungszins wird bei Überschreitung des zuvor eingeräumten Kreditrahmens fällig und unterliegt in seiner Höhe den vertraglich festgelegten Konditionen der Kontoführung. In diesem Zusammenhang haben bereits viele Kunden von Kreditinstituten eine Kontoüberziehung in Anspruch genommen und den damit verbundenen Überziehungszins entrichtet. Überziehungszins beim Dispo Ein sehr verbreitetes Beispiel hierfür ist der sogenannte Dispositionskredit, gemeinhin unter seiner Kurzform Dispokredit bekannt. Üblicherweise bieten Banken für ihre Girokonten entsprechende Kreditrahmen an, eben diese Dispokredite, die dem Kunden einen gewissen Überzug ermöglichen. Die Höhe des Überziehungszinses wird seitens der Bank bestimmt und unterliegt dabei gesetzlichen Höchstgrenzen. Innerhalb dieser steht es der Bank gänzlich frei, einen endgültigen Betrag ihrem eigenen Belieben nach festzulegen. Da die Kunden die Wahl einer Bank nicht selten anhand der Höhe des Überziehungszinses ausrichten, stellt dieser Faktor einen wichtigen Aspekt im Wettbewerb zwischen den Geldinstituten dar. Bedingt durch den gesetzlichen Druck einer Deckelung des Zinssatzes verzichten zwar einige Institute inzwischen auf überhöhte Überziehungszinssätze oder gar komplett auf die Berechnung eines Überziehungszinses, jedoch fallen bei vielen Banken nach wie vor hohe bis horrende Zinsen auf Überziehungen an. Überziehungszins oft höher als Sollzins Ganz gleich, wie hoch die Zinsen ausfallen, eines ist immer gleich: Im Falle einer Überziehung wird immer die tatsächliche Überziehung angerechnet, dies kann auch bei bereits erfolgter Inanspruchnahme eines Kredits der Fall sein. Beispiel: Der Kunde nutzt bereits einen Kredit und überzieht zusätzlich sein Konto. Der Überziehungszins wird dann ausschließlich für den zusätzlich entstandenen Minusbetrag berechnet bzw. er wird zum regulären Kreditzins addiert. Ein Überziehungszins fällt in der Regel deutlich höher aus als der fällige Sollzins, der sich aus den Konditionen eines geschlossenen Kreditvertrags ergibt. Ein wesentliches Merkmal: Der Überziehungszins variiert in seiner Höhe, wird aber stets exakt auf den Tag genau berechnet. Ein Tag im Minus wirkt sich demnach deutlich bescheidener aus als die Überziehung des Kreditrahmens über einen ganzen Monat. Der Bank steht es frei, bei einer unverhältnismäßigen Überziehung den Verfügungsrahmen zu beschneiden bzw. diese Option ganz zu entfernen. Kunden sollten daher insbesondere bei absehbar längerfristigen Überziehungen Alternativen prüfen und ggf. zu Kurzzeitkrediten oder ähnlichen Lösungen greifen. Auf diese Weise lassen sich zusätzliche Kosten in immenser Höhe durch Überziehungszinsen oder auch weitergehende Schwierigkeiten im Umgang mit dem Kreditinstitut in vielen Fällen vermeiden.aufklappenzuklappen
Unter einem „Urlaubskredit“ ist die Aufnahme eines Kredits zur Finanzierung einer Urlaubsreise zu verstehen. Zu diesem Zweck bieten sich traditionelle Konsumkredite ebenso an wie die Variante des Dispokredits. Beide Möglichkeiten hängen stark von der finanziellen Ausstattung des Kreditnehmers ab. Dispokredit Grundsätzlich erfolgt die Erteilung eines Dispokredits seitens der Bank deutlich einfacher als die eines Ratenkredits. Bei einem Dispokredit genehmigt das Geldinstitut die Überziehung des Girokontos um einen bestimmten Betrag. Die Höhe fällt je nach Bank und Vermögenssituation des Kunden unterschiedlich aus. Ein Rahmen von 1000 Euro wird dabei jedoch selten überschritten – und dürfte damit lediglich für die Finanzierung kürzerer Urlaube ausreichend sein. Eine deutlich größere Kreditsumme würde sich im Rahmen eines Dispokredits ungünstig auf die Folgekosten auswirken, da die Höhe der Dispozinsen in der Regel deutlich oberhalb der von Konsumkrediten liegt. Ihr Vorzug – zumal im Hinblick auf die einmalig zu buchende und entsprechend einmalig zu zahlende Urlaubsreise – liegt in einer relativ kurzfristigen Verfügbarkeit. Lediglich im Falle schwerwiegender Bonitätsprobleme wie angehäufter Schulden oder bereits laufender Kredite verwehren Banken den Dispokredit. Ratenkredit Bei größer angelegten Urlausreisen werden auch Kredite in anderen Dimensionen erforderlich. Die häufigste Version eines Kredits stellt in derartigen Fällen der Ratenkredit bzw. Konsumkredit dar. Seine Beantragung erfordert ein deutlich höheres Maß an Sicherheiten und wird im Regelfall nur bei einwandfreier Schufa-Auskunft genehmigt. Die Höhe eines Ratenkredits liegt deutlich über dem Rahmen eines Dispokredits und wirkt sich auch bezüglich der Zinshöhe deutlich attraktiver auf den Kreditnehmer aus. Andererseits veranschlagen Banken einen erheblich längeren Zeitraum der Rückzahlung, was wiederum die Abhängigkeit des Kunden gegenüber seinem Bankinstitut vergrößert. Allerdings werden im Zuge eines Ratenkredits auch höhere Summen bewilligt; eine Grenze nach oben existiert nicht. Bei einem Urlaubskredit ist jedoch davon auszugehen, dass sich die Gesamtsumme im Rahmen einiger Tausend Euro bewegt. Ein entscheidendes Moment stellt hierbei nicht nur die nachzuweisende Bonität dar, sondern auch deren Qualität: Fällt diese hoch aus, hat das unmittelbare Auswirkungen auf den Zinssatz. Im Prinzip gilt, dass je höher die Kreditwürdigkeit seitens der Bank eingestuft wird, desto niedriger auch der Zinssatz ausfällt. Einen gesetzlichen Anspruch darauf hat der Kreditnehmer allerdings nicht. Einen weiteren Vorteil bildet die Flexibilität in puncto Rückzahlungsmodalitäten, die sich aus einer erstklassigen Bonität in Kombination mit einer niedrigen Kreditsumme ergibt. Hierbei kann eine kurzfristige Rückzahlung, zum Beispiel wenige Wochen nach dem erfolgten Urlaub, im Gegensatz zu anderen Kreditmodellen im Zuge eines Ratenkredits abschlagsfrei erfolgen. Schließlich verzichten die kreditgebenden Banken in den meisten Angelegenheiten dieser Art auf die Wirksamkeit einer Vorfälligkeitsentscheidung. Unabhängig davon sind bei vorzeitiger Tilgung neben der Kreditsumme immer auch die bei Abschluss angefallenen weiteren Gebühren zu entrichten.aufklappenzuklappen
Die „Verzinsung“ einer Geldanlage beschreibt die Entlohnung des einer Bank Geld zur Verfügung stellenden Kunden durch die Ausschüttung der Zinsen. Der Kunde eines Geldinstituts stellt einen Betrag in bestimmter Höhe bereit, den die Bank gewinnbringend anlegen kann. Für einen klar geregelten Zeitraum fallen auf diesen Betrag Zinsen an, deren Höhe auf unterschiedliche Art festgelegt wird. Gebräuchlich sind hierbei variable Zinssätze ebenso wie statische. Nach Ablauf dieses Zeitraums erhält der Kunde seinen ursprünglichen Betrag plus Zinsen zurück. Häufig erstreckt sich die Anlage über eine längere Zeit, der Anleger erhält – ja nach Vereinbarung – eine regelmäßige Zinsausschüttung. Neben der Laufzeit fällt auch die Höhe des Zinssatzes von Bank zu Bank unterschiedlich aus. Gleiches gilt bei variablen Zinssätzen, deren Veränderungen ebenfalls bankentypisch zu erklären sind und speziellen Kursen bzw. Gesetzmäßigkeiten folgen. Besteuerung Grundsätzlich gelten Zinsen als Gewinne, die der Besteuerung unterliegen. Der Gesetzgeber sieht hierfür den sogenannten „Sparerpauschbetrag“ vor, der Zinsgewinne bis 801 Euro ohne Besteuerung versieht, für alle darüber liegenden Beträge die Kapitalertragssteuer berechnet. Diese ist weder gestaffelt noch in der Höhe dynamisch, sondern mit festgelegten 25 % plus 5,5 % Solidaritätszuschlag ein statischer Prozentsatz. Diese Regelung gilt allerdings nur für Erträge aus Guthaben, die nach dem 31.12.2008 angelegt wurden. Vor diesem Stichtag verzinstes Vermögen unterliegt der alten Methode eines stufenweise greifenden Steuersatzes und wird entsprechend mit einem Prozentsatz zwischen 10 und 35 % besteuert. Festgeldanlage Die ertragreichste Verzinsung erzielen Anleger mit einer Festgeldanlage. Nach diesem Modell überlässt der Sparer der Bank einen Betrag in bestimmter Höhe und über einen festen Zeitraum und zu einem unveränderlichen Zinssatz. Nach Ablauf fließen Kapital und Zinsen zurück zum Bankkunden. Festgeldkonten können jederzeit neu verzinst werden, auch jahrelange Abschlüsse sind üblich. Während dieser Phase ist es dem Sparer allerdings nicht möglich, über sein Vermögen zu verfügen. Lediglich gegen eine hohe Gebühr besteht die Option der vorzeitigen Auflösung des Festgeldkontos. Die durch lange Laufzeiten entstehende Planungssicherheit honorieren die Banken mit deutlich attraktiveren Zinsen als bei vergleichbaren Anlageformen. Giro- Tagesgeldkonten Zu diesen gehören etwa Giro- und Tagesgeldkonten. Beide ermöglichen den spontanen Zugriff auf das Ersparte, der ohne Abschlagszahlungen oder Zinsentschädigungen vonstatten geht. Im Gegenzug setzen Banken einen niedrigen Zinssatz an, schütten den daraus erzielten Gewinn allerdings monatlich bzw. quartalsweise aus. Um den plötzlichen Kapitalverlust durch eine Niedrigzinsphase zu verhindern, gewähren zahlreiche Banken ihren Kunden einen Mindestzinssatz. Für jede Variante der Kontoführung ist ein gesonderter Antrag zu stellen, Zinsgewinne werden von den Banken grundsätzlich dem Finanzamt gemeldet.aufklappenzuklappen
Mit Videoident wird Ihr Sofortkredit noch „sofortiger“ – probieren Sie es aus!
Wenn Sie keine Webcam besitzen oder sich aus anderen Gründen nicht online für Ihren Kredit legitimieren möchten, können Sie natürlich weiterhin auf Postident zurückgreifen – wir bieten es als Service für unsere Kunden unverändert parallel zum Videoident-Verfahren an. Sie sollten WebID® aber auf jeden Fall in Betracht ziehen, vor allem dann, wenn es schnell gehen muss – denn mit dem Videoident-Verfahren haben Sie Ihre Kreditsumme im Idealfall schon nach 30 Minuten auf dem Konto!aufklappenzuklappen
Bei der Zahlungsunfähigkeit handelt es sich um das Unvermögen einer Person, sei sie privat oder juristisch, fällige Rechnungen zu begleichen. Die Folgen der Zahlungsunfähigkeit durch den Schuldner können für den Gläubiger erheblich sein. Im Falle einer Insolvenz muss ein privater Schuldner mit seinem gesamten Privatvermögen für den Gläubiger haften. Bei juristischen Personen als Schuldner ist die Firmeneinlage als beschränkte Haftungssumme deckend. Es wird unterschieden zwischen vorübergehender und anhaltender Zahlungsunfähigkeit. Erst die anhaltende Zahlungsunfähigkeit führt in die Insolvenz. Wenn der Schuldner innerhalb von 3 Wochen 90% der offenen Rechnungen wieder begleichen bzw. belegen kann, dass er wieder Einkünfte durch eventuelle Außenstände bekommen wird, so ist eine Insolvenz abzuwenden. Bei vorübergehender Zahlungsunfähigkeit handelt es sich nur um ein Problem mangelnder finanzieller Rücklagen. Wenn es sich bei dem Schuldner um eine Privatperson handelt kann können Schuldner und Gläubiger versuchen sich zu einigen. Dies können Sie beim Verbraucherinsolvenzverfahren vor Gericht tun. Handelt es sich um eine juristische Person muss ein Insolvenzverfahren beim Insolvenzgericht beantragt werden. Eine Zahlungsunfähigkeit kann auch sein, dass die plötzliche, aber dringende Reparatur des eigenen Kfz nicht sofort bezahlt werden kann und der Wagen somit nicht zur Verfügung steht. Vexcash bietet eine Zwischenfinanzierung für genau solche Situationen, wenn der Kurzzeitkredit mit dem nächsten Einkommen innerhalb von 30 Tagen wieder beglichen werden kann.aufklappenzuklappen
ZinsenWenn ein Schuldner sich bei einem Gläubiger Geld leiht, dann muss er dem Gläubiger in der Regel Zinsen auf den geliehenen Betrag zahlen. Die Zinsen werden normalerweise auf ein Jahr (per annum oder auch p.a.) berechnet. Wenn sich der Schuldner zum Beispiel einen Kredit nimmt und die Zinsen 10% betragen dann müsste er bei einem Betrag von 500 Euro am Jahresende 550 Euro zurückzahlen. Der Zinsbetrag liegt dann also bei 50 Euro. Es gibt unterschiedliche Formen von Zinsen.
mehr dazu hier: Zinsen
Wenn der Schuldner seiner Schuld beim Gläubiger nicht mehr nachkommen kann, hat der Gläubiger das Recht über eine Zwangsversteigerung, auch Subhastation genannt, sein Recht einzufordern. Ein Haus oder ein Grundstück, die sich „unbewegliche Besitztümer“ nennen, können versteigert werden, um die Schuld beim Gläubiger auszugleichen. Aber auch bewegliche Sachen wie Autos, Elektroartikel oder Schmuck können Zwangsversteigert werden. Bevor es zur Zwangsversteigerung kommt, muss der Gläubige einen Antrag beim Amtsgericht stellen. Das Amtsgericht entscheidet dann über den weiteren Verlauf.
Über den Verlauf der Versteigerung werden dann der Schuldner und der Gläubiger ausführlich in Kenntnis gesetzt. Dabei hängt es davon ob es sich um bewegliche oder unbewegliche Sachen handelt. Bei unbeweglichen wie z. B. Grundstücken ist das Amtsgericht zuständig, wo sich das Grundstück befindet, nicht wo der Schuldner seinen Wohnsitz gemeldet hat. Nach dem der Termin den beiden Parteien mitgeteilt wird, kann der Schuldner innerhalb von zwei Wochen Einspruch erheben. Der Schuldner muss innerhalb von sechs Monaten die Schuld begleichen, da sonst der Einspruch keinen Sinn ergibt. Der Gläubiger hat auch die Möglichkeit Zwangsversteigerung aufzuhalten. Im Grunde genommen ist eine Zwangsversteigerung ein Vollstreckungsverfahren. Soweit Flugzeuge oder Schiffe in ein Register eingetragen sind, gelten sie auch als „unbewegliche Besitztümer“ und können dementsprechend zwangsversteigert werden.
Vexcash rät allen seinen Kunden und Kreditnehmern im Allgemeinen sich sehr genau über den gewünschten Kredit zu informieren und sich mit Bedacht und Verantwortung nur so viel zu leihen, wie man auch in der Lage sein sollte zurück zu zahlen. Dass es immer wieder Situationen gibt, die man nicht vorhersehen kann, die aber zu einem Ausfall und dann eventuell zu einer Zwangsversteigerung führen, sollte mit einkalkuliert werden. Für solche Fälle bieten Banken auch Versicherungen an. Bei einem 30 Tage Kredit von Vexcash ist plötzliche Zahlungsunfähigkeit in der Regel unwahrscheinlicher als bei einem 36 Monatekredit.aufklappenzuklappen

References: § 398
 § 399
 § 400
 § 42
 § 412
 § 405
 § 411
 § 247
 § 247
 § 288
 § 443
 § 399
 § 400
 § 623
 § 266
 § 266
 § 286