Source: http://wakala.de/stationaere-dezentrale-wohngruppen.html
Timestamp: 2020-02-22 19:37:39+00:00

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Vorsicht, hier wird’s theoretisch!
Im folgenden finden sich Auszüge aus den Leistungsbeschreibungen der einzelnen Hilfeformen.
§ 1 Art des Leistungsangebotes
Es handelt sich um ein ambulantes Angebot der Hilfe zur Erziehung nach § 27 Abs. 2 SGB VIII bzw. für junge Volljährige nach § 41 SGB VIII sowie Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche nach § 35a Abs. 2 Nr. 1 SGB VIII.
§ 5	Auftrag / Zielsetzung
Durch die Verbindung von Alltagserleben, pädagogischer Arbeit und therapeutischen Angeboten wird der gesetzliche Auftrag umgesetzt und die im Hilfeplan nach § 36 SGB VIII vereinbarten Zielsetzungen verfolgt. Die Zielsetzungen des Leistungsangebotes sind insbesondere eine Verbindung von:
pädagogischer Arbeit
Die Entwicklung der jungen Menschen soll auf der Grundlage eines beschriebenen und fortgeschriebenen Hilfeplans gefördert werden, bis
a.) zur Verselbständigung des jungen Menschen hin zum eigenverantwortlichen Leben,
b.) zum Übergang in weiterführende Hilfeformen.
c.) zur Rückführung in die Familie
Dieser gesetzliche Auftrag konkretisiert sich im Hilfeplan. Dort werden die individuellen Zielsetzungen und Hilfeangebote entsprechend dem Bedarf im Einzelfall vereinbart. Im Rahmen der Betreuung in den Betreuten Wohngruppen werden mit dem jungen Menschen insbesondere folgende Ziele verfolgt:
Identitätsfindung – Entwicklung von Normen und Werten
Erlernen des Lebens in einer Gruppe
Erleben von Selbst- und Fremdreflexion
Erlernen von hauswirtschaftlichen Fähigkeiten (Kochen, Putzen, Waschen, etc.)
Begleitung während der Ausbildung/Schule
Aufarbeitung der Familiengeschichte mit dem Jugendlichen
Erlernen lösungsorientierter Verhaltensweisen
Einfügen in eine Hausgemeinschaft
§ 6	Zu betreuender Personenkreis (Zielgruppen)
Zielgruppen des Leistungsangebotes sind weibliche und männliche Jugendliche ab 16 Jahren und junge Volljährige, bei denen eine dem Wohl des Jugendlichen und jungen Volljährigen entsprechende Erziehung nicht mehr gewährleistet ist und für welche die Hilfe in einer betreuten Wohngruppe geeignet bzw. notwendig erscheint. Im Besonderen also an Jugendliche und junge Volljährige, die Unterstützung und Hilfe in allen lebenspraktischen, sowie in Arbeits- und schulischen Bereichen benötigen, bzw. Defizite im sozialen Bereich aufweisen und/oder unter großen familiären Belastungen stehen.
Das Leistungsangebot richtet sich an junge Menschen mit folgender Indikation:
Störungen in der kognitiven Entwicklung, dem Sozial-, Arbeits-, und Leistungs­verhalten
Störungen im Umfeld jugendpsychiatrischer Krankheitsbilder und/oder seelischer Behinderung, wenn eine ambulante Behandlung/Therapie als ausreichend angesehen wird und erfolgt
Selbstüberschätzungstendenzen im Hinblick auf ihre Selbständigkeit
Die jungen Menschen sollen mit der Unterstützung der BetreuerInnen ihr Leben zunehmend eigenverantwortlich führen. Die Hilfe ist angezeigt für junge Menschen, die eine bedarfsorientierte Betreuung in einer Wohngruppe benötigen und diese auch annehmen können und für die eine tägliche, aber nur stundenweise Betreuung notwendig und hinreichend ist. Eine Rufbereitschaft plus regelmäßige Nachtkontrollen sind eingerichtet und notwendig, um die Tages- und Nachtstrukturierung zu gewährleisten.
Die jungen Menschen müssen:
die Grundvoraussetzungen für das angeleitete Alleinleben in einer Wohngruppe aufweisen
kooperationsbereit sein
Regeln, Absprachen und Ordnung einhalten können
Hilfebedarf selbst erkennen und anmelden können
Nicht aufgenommen werden können junge Menschen mit:
geistigen oder schweren körperlichen Behinderungen
Drogen- und Alkoholabhängigkeiten
chronisch psychischen Erkrankungen
massiver Selbst- oder Fremdgefährdung
sowie schwangere Mädchen und Mütter mit ihren Kindern
§ 7	Inhalte und Umfang des Leistungsangebote
Die Grundbetreuung umfasst die geeigneten und notwendigen Leistungen im Bereich der Versorgung, Erziehung, Betreuung und Unterstützung für die Gesamtgruppe, die in Einfachbetreuung erbracht werden. Dazu gehören insbesondere:
Notwendige Betreuungsleistungen in der Nacht in Form einer gruppenübergreifenden Rufbereitschaft
Alltagsgestaltung und Alltagsbewältigung:
Versorgung, Erziehung und Unterstützung der jungen Menschen
Gewährleistung der existenziellen Grundbedürfnisse
Strukturierung des Tages-, Wochen- und Jahresablaufs
Allgemeine Freizeitgestaltung mit der Gesamtgruppe
Feste und Feiern im Jahresablauf in der Gesamtgruppe
Beziehungsaufbau, Hilfe zur Eingewöhnung
Begleitung bei der Ablösephase von der Herkunftsfamilie bei Einzug in die Wohngruppe
Hilfe bei Umgang mit Behörden, Vermietern, Nachbarn, Institutionen
Begleitung des jungen Menschen um Leistungen nach Arge, BAB oder Bafög zu beantragen
regelmäßige Reflexions- und Planungsgespräche
pädagogische Interventionen in besonderen Situationen (z.B. Schwangerschaft, Trennung, Schul- und Ausbildungsprobleme, Arbeitslosigkeit)
Motivation zum Aufbau eines eigenen Lebensumfeldes
Hilfestellung bei Berufsfindung, Ausbildungsplatzsuche, Arbeitsplatzsuche
Unterstützung bei berufliche Eingliederungshilfe (z.B. Arbeitstraining in kooperierenden Betrieben)
Unterstützung bei der Freizeitgestaltung und bei Freizeitaktivitäten
Vermittlung von externen Hilfen (z.B. Beratung, Therapie, Ärzte, Kliniken, etc.)
Vermittlung von geschlechtsspezifischen Angeboten (z.B. Selbstverteidigungskurse für Frauen, etc.)
Integrationshilfe innerhalb der Gruppe von Betreuten (Kontakt- und Anlaufstelle)
begleitende Ablösephase und Schaffung des Übergangs in das Betreute Einzelwohnen oder die Selbständigkeit
pädagogische Grundleistungen und allgemeine Förderung im alltäglichen Zusammenleben der Gesamtgruppe:
In die Situation der Gesamtgruppe rückgebundene Bearbeitung der Erziehungs- und Hilfebedarfe
Schaffung von Lern- und Übungsfeldern für die Gestaltung einer eigenständigen und eigenverantwortlichen Lebensführung
allgemeine Förderung im sportlichen, musischen und praktisch-handwerklichen Bereich (z.B. im Rahmen von Gruppenaktivitäten)
Unterstützung bei der praktischen Lebensbewältigung z.B. beim Einkaufen
Gesundheits- und Hygieneerziehung (z.B. Körperpflege Vorsorge, ggfs. Arztbesuche)
Erzieherische Auseinandersetzung mit den Jugendlichen
Aufgreifen von Impulsen, Stimmungen, Bedürfnissen und Interessen der jungen Menschen
Anleitung bei Haushaltsorganisation
Hilfe bei Umgang mit Geld, Finanzplanung, Kontoführung
Die Zielsetzungen des Leistungsangebotes sind insbesondere eine Verbindung von:
Die Entwicklung des jungen Menschen soll auf Grundlage eines beschriebenen und fortgeschriebenen Hilfeplans gefördert werden, bis
a) zur Verselbständigung des jungen Menschen hin zum eigenverantwortlichen Leben,
b) zum Übergang in weiterführende Hilfeformen,
c) zur Rückführung in die Familie.
Der gesetzliche Auftrag konkretisiert sich im Hilfeplan. Dort werden die individuellen Zielsetzungen und Hilfeangebote entsprechend dem Bedarf im Einzelfall vereinbart.
Im Rahmen der Betreuung werden mit dem jungen Menschen insbesondere folgende Ziele verfolgt:
Erlernen hauswirtschaftlicher Fähigkeiten (Kochen, Putzen, Waschen, etc.)
Leben in einem eigenverantwortlichen Lebensbereich erlernen
Begleitung und Unterstützung bei der schulischen und beruflichen Orientierung
Begleitung während Ausbildung/Schule
Zielgruppen des Leistungsangebotes sind weibliche und männliche Jugendliche ab 16 Jahren und junge Volljährige bei denen eine dem Wohl des Jugendlichen und Volljährigen entsprechende Erziehung nicht mehr gewährleistet ist und für welche die Hilfe in dieser Betreuungsform geeignet bzw. notwendig erscheint.
Im Besonderen an Jugendliche und junge Volljährige, die bisher in den Wohngruppen betreut wurden, diesen aber nun entwachsen sind, die aber noch einer intensiven Phase im betreute Einzelwohnen bedürfen.
Störungen in der kognitiven Entwicklung, dem Sozial-, Arbeits-, und Leistungs­verhalten.
Störungen im Umfeld jugendpsychiatrischer Krankheitsbilder und/oder seelischer Behinderung, wenn eine ambulante Behandlung/Therapie als ausreichend angesehen wird und erfolgt.
Die jungen Menschen sollen mit der Unterstützung der BetreuerInnen ihr Leben zunehmend eigenverantwortlich führen.
Die Hilfe ist als Übergangsphase für junge Menschen angezeigt, die nach der Hilfe in den Wohngruppen schon selbständig genug sind, jedoch weiterhin eine bedarfsorientierte Betreuung und die Absicherung und Angebote der Wohngruppe benötigen.
die Grundvoraussetzungen für das Alleinleben in einer Wohnung im oben beschriebenen Rahmen aufweisen
§ 7	Inhalte und Umfang des Leistungsangebotes
Die Grundbetreuung umfasst die geeigneten und notwendigen Leistungen im Bereich der Versorgung, Erziehung, Betreuung und Unterstützung, die in Einzelbetreuung erbracht werden.
Die Angebote der Wohngruppe können in Anspruch genommen werden. Ein enger Kontakt zur Wohngruppe besteht.
Versorgung, Erziehung und Unterstützung des jungen Menschen
Hilfe und Begleitung beim Einzug in die Wohnung
praktische Hilfen bei der Umgestaltung der Wohnung
Festgelegte Betreuungszeiten
Unterstützung bei Berufsfindung, Ausbildungsplatzsuche, Arbeitsplatzsuche
Vermittlung zu geschlechtsspezifischen Angeboten (z.B. Selbstverteidigungs-kurse für Frauen, etc.)
begleitende Ablösephase und Schaffung des Übergangs in eine weniger intensive Hilfeform oder in die Selbständigkeit
Begleitung und Unterstützung bei der Wohnungssuche und -vermittlung, beim planmäßigen Auszug
Hilfe im Umgang mit Geld/Finanzplanung, Kontoführung
Aufgreifen von Impulsen, Stimmungen, Bedürfnissen und Interessen des jungen Menschen
Es handelt sich um eine Hilfe zur Erziehung in einer sonstigen betreuten Wohnform nach § 34 SGB VIII, Hilfen für junge Volljährige nach § 41 SGB VIII mit Ausnahme der §§ 29, 30 und 33 SGB VIII, Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche in stationären Einrichtungen nach § 35a SGB VIII sowie Hilfen in gemeinsamen Wohnformen für Mütter/Väter und Kinder nach § 19 SGB VIII.
Die Entwicklung der jungen Menschen soll auf der Grundlage eines beschriebenen und fortgeschriebenen Hilfeplans gefördert werden, bis zur
a) Verselbständigung des jungen Menschen hin zum eigenverantwortlichen Leben
b) Vermittlung in weiterführende Hilfeformen, wenn notwendig.
Dieser gesetzliche Auftrag konkretisiert sich im Hilfeplan. Dort werden die individuellen Zielsetzungen und Hilfeangebote entsprechend dem Bedarf im Einzelfall vereinbart.
Im Rahmen des Betreuten Einzelwohnens werden mit dem jungen Menschen insbesondere folgende Ziele verfolgt:
Aufarbeitung der Familiengeschichte mit dem jungen Menschen
Leben im eigenverantwortlichen Lebensbereich erlernen
Zielgruppen des Leistungsangebotes sind weibliche und männliche Jugendliche ab 16 Jahren und junge Volljährige, bei denen eine dem Wohl des Jugendlichen und jungen Erwachsenen entsprechende Erziehung nicht mehr gewährleistet ist und für welche die Hilfe im Betreuten Einzelwohnen geeignet und notwendig erscheint. Im Besonderen also an Jugendliche und junge Volljährige die Unterstützung und Hilfe in allen lebenspraktischen Bereichen sowie in Arbeits- und schulischen Bereichen benötigen, bzw. Defizite im sozialen Bereich aufweisen und/oder unter großen familiären Belastungen stehen.
reaktiven Störungen z.B. auf Grund familiärer Belastungen
Voraussetzungen für die Aufnahme in das Betreute Einzelwohnen:
Grundvoraussetzung ist eine realistische Selbsteinschätzung der jungen Menschen, die es erlaubt, im Rahmen des Betreuten Einzelwohnens ihr Leben weitgehend eigenverantwortlich zu führen und die Verantwortung für sich selbst zu übernehmen.
Die Hilfe ist angezeigt für junge Menschen, die keine Wohngruppe mit täglicher Versorgung und Betreuung benötigen oder annehmen können, und für die eine regelmäßige und verbindliche (ambulante) Betreuung notwendig und hinreichend ist, um den erzieherischen Bedarf abzudecken.
die Grundvoraussetzungen für das Alleinleben in einer Wohnung aufweisen.
kooperationsbereit sein.
Regeln und Absprachen einhalten können.
Hilfebedarf selbst erkennen und anmelden können.
Nach §19 SGB VIII aufgenommene junge Mütter/Väter müssen bereit und in der Lage sein, die Verantwortung für ihr Kind zu übernehmen
Drogen- oder Alkoholabhängigkeiten
Die Grundbetreuung umfasst die geeigneten und notwendigen Leistungen im Bereich der Versorgung, Erziehung, Betreuung und Unterstützung die in Einzelbetreuung erbracht werden.
Erziehung und Unterstützung des jungen Menschen
Begleitung und Unterstützung bei der Wohnungssuche und -vermittlung
Begleitung und Hilfe bei der Alltagsstrukturierung und -gestaltung
Anleitung bei Haushaltsorganisation und Hilfe im Umgang mit Geld
pädagogische Unterstützung bei der Lebensplanung
festgelegte, mit dem jungen Menschen abgestimmte Betreuungszeiten
Unterstützung bei der beruflichen Eingliederung (z.B. Arbeitstraining in kooperierenden Betrieben)
Bei Aufnahmen unter §19 werden zusätzlich folgende Leistungen erbracht:
Hilfe bei der Existenzsicherung für die Mutter/Vater und das Kind
Gesundheits- und Hygieneerziehung in Bezug auf das Kind
Hilfe beim Einüben der Alltagskompetenzen auch im Bezug auf das Kind (Ernährung, Freizeitgestaltung, Kleidung, adäquate Spiel- und Bewegungsräume)
Vermittlung von und Anbindung an spezifischen Angeboten für junge Mütter (z.B. Müttercafe, Krabbelgruppe, Kochkurse, etc.)
Unterstützung und Hilfestellung für die/den junge Mutter/Vater im Umgang mit der Umstellung mit dem Tages- und Nachtrhythmus des Kindes
Unterstützung und Begleitung bei der Suche nach Kinderbetreuungsangeboten
Unterstützung bei der Suche einer familiengerechten Wohnung und einem kindgerechten Umfeld
Diese Hilfeform kann nur in Anspruch genommen werden, wenn ein Leistungsanspruch beim zuständigen Jobcenter besteht, da dieses dann die Leistungen für Lebensunterhalt und Miete für die vom jungen Menschen selbst angemietete Wohnung übernimmt.
§ 2	Zu betreuender Personenkreis (Zielgruppen)
weibliche und männliche junge Menschen ab 16 Jahren, die eine individuelle, lebensfeldorientierte Hilfeform benötigen und die nötigen Ressourcen für diese Hilfe mitbringen.
Jugendliche und junge Volljährige, die Unterstützung in lebenspraktischen Bereichen, der Wohnungssuche und –erhaltung sowie in Arbeits- und schulischen Bereichen benötigen, bzw. Probleme in sozialen Bereichen aufweisen und/oder unter großen familiären Belastungen stehen.
Indikation für eine ambulante Hilfe nach § 27 Abs.2 bzw. § 41 SGB VIII ist z. B. angezeigt
für Jugendliche und junge Volljährige mit:
Unterstützungsbedarf in lebenspraktischen Bereichen
Unterstützungsbedarf im Sozial-, Arbeits- und Leistungsverhalten
Einem hohen Maß an Eigenproblematik, z.B. bei familiären Belastungen, schwierigen Paarbeziehungen oder Suchtgefährdung
Voraussetzungen für die Aufnahme in das ambulante Betreuungsangebot:
Die Hilfe ist angezeigt für junge Menschen, die:
keine Wohngruppe mit täglicher Versorgung und Betreuung benötigen oder annehmen können
sich im Rahmen des einzelbetreuten Wohnens nach §34 SGB VIII soweit verselbständigt haben, dass kein vollständig über Jugendhilfe finanziertes Angebot mehr notwendig ist
deren Hilfebedarf ein einzelbetreutes Wohnen nach § 34 SGB VIII nicht erfordert
und für die ein regelmäßiges, verbindliches ambulantes Betreuungsangebot notwendig und hinreichend ist, um den erzieherischen Bedarf und/oder den Bedarf zum Erreichen einer eigenverantwortlichen Lebensführung abzudecken.
mit Hilfe dieser Betreuung in der Lage sein, alleine und selbstverantwortlich für sich zu sorgen sowie alleine zu wohnen. Dazu gehört unter anderem ein Mindestalter von 16 Jahren.
zur Kooperation bereit und fähig sein
in der Lage sein eine Ausbildung bzw. Schule verbindlich fort zu führen bzw. zu beginnen.
über eine psychische Stabilität verfügen
über eine geeignete Alltagsstruktur verfügen
Grundsätzlich nicht aufgenommen werden junge Menschen mit:
behandlungsbedürftigen Suchterkrankungen
Im Rahmen der ambulanten Betreuung umfasst die Regelbetreuung folgende Leistungen:
a) Grundbetreuung:
Unterstützung des Jugendlichen / jungen Volljährigen, um notwendige Sozialleistungen zu beantragen sowie Unterhalt geltend zu machen
Unterstützung bei der Gestaltung des eigenen Wohnumfeldes
Unterstützung beim Umgang mit Behörden, Vermietern, Nachbarn, Institutionen
Unterstützung bei dem sicheren Umgang mit Geld
festgelegte, mit dem Jugendlichen / jungen Volljährigen abgestimmte Betreuungszeiten
pädagogische Interventionen in besonderen Situationen (z.B. Konflikte, Krisen, Schwangerschaft, Trennung, Schul- und Ausbildungsprobleme, Arbeitslosigkeit)
Unterstützung beim sicheren Umgang in der Gesundheits- und Hygieneerziehung (z.B. Körperpflege ,Vorsorge, ggfs. Arztbesuche)
b) Zusammenarbeit und Kontakte
regelmäßige Kontakte mit den Sorgeberechtigten (bei unter 18 jährigen)
Kontaktpflege mit der Herkunftsfamilie, zur Schule, Ausbildungsbetrieben ggf. zu Vereinen etc. (bei über 18-jährigen nur mit deren Zustimmung)
regelmäßige Zusammenarbeit mit den Behörden (Jobcenter, Jugendamt, Sozialer Dienst)
c) Leistungen der Hilfeplanung
Management der Aufnahmeanfragen und der Aufnahme in das Leistungsangebot
Vermittlung der Ergebnisse in Hilfeplangesprächen und Fallbesprechungen
Regelmäßige und situationsbezogene Abstimmung des Erziehungs- bzw. Verselbständigungsprozesses
Absprachen und Informationen im Rahmen der Hilfeplanung
Koordination und Umsetzung des vereinbarten Hilfekonzeptes, wobei nach §36 SGB VIII die Fallführung insbesondere in Abgrenzung zu anderen Sozialgesetzbüchern die hoheitliche Aufgabe des Jugendamtes ist
Koordination der Schnittstelle zwischen SGB VIII und SGB II obliegt dem Jugendamt.

References: § 1
 § 27
 § 41
 § 35

§ 5
 § 36

§ 6

§ 7

§ 7
 § 34
 § 41
 § 35
 § 19
 §19
 §19

§ 2
 § 27
 § 41
 §34
 § 34
 §36