Source: https://issuu.com/az-anzeiger/docs/20171116_woz_lbaanz
Timestamp: 2019-08-18 12:26:58+00:00

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20171116 woz lbaanz by AZ-Anzeiger - Issuu
INHALT Amtliche Stadt Lenzburg Kirchenzettel Immobilien Stellen
2–5 6/7 8/9 9 10
Im Gespräch 13 Region 14/15 Seetal 17/19 Agenda 21 Szene/Hinweise 21/23
PP 5600 Lenzburg 1, Nummer 46, 118. Jahrgang, Post CH AG Amtliches Publikationsorgan für den Bezirk Lenzburg und angrenzenden Gemeinden
Etliche Neuerungen prägen die Opernproduktion im Schloss Hallwyl im nächsten Sommer. Am augenfälligsten ist die neue Bühne mit «Orchestergraben».
Wie vielerorts entscheidet auch die Rupperswiler «Gmeind» über Tagesstrukturen. Für 315 000 Franken soll dafür das «Frickerhaus» ausgebaut werden.
NeuesbeiSchlossoper
Salzkorn 10 000
Starten bald in ihre letzte Saison: Das Kerzenziehen-OK-Team des Elternvereins Lenzburg. Oben: Kathy Hunziker, Patrizia Scholtysik, Monika Pfister, Simone Degelo. Unten: Nelly Bachmann und Brigitte Sandmeier. Foto: Melanie Solloso
Abschied vom OK-Team Das Organisations-Team vom Kerzenziehen des Elternvereins Lenzburg organisiert den Anlass 2017 zum letzten Mal. Die Nachfolge ist noch offen. Melanie Solloso
as Kerzenziehen des Elternvereins Lenzburg im Tommasini hat Tradition. Seit 35 Jahren tauchen Erwachsene und Kinder im November und Dezember in Lenzburg die Dochte ins Wachs. Vergangenes Jahr verbrauchten die Kerzenzieher rund 600 Kilogramm Wachs. Um die Kundschaft muss sich der Elternverein keine Sorgen machen, wohl aber um die Zukunft des Organisations-Teams. Das sechsköpfige Kerzenzieh-Team rund um Patrizia Scholtysik, welche bereits seit zehn Jahren das Zepter in der Hand hat, zieht sich geschlossen zurück. «Es ist Zeit für frischen Wind beim Kerzenziehen, neue Ideen und ein neues Netzwerk», sagt
Scholtysik, deren Kinder mittlerweile fast erwachsen sind. Seit zwei Jahren versuchen sie und ihre Crew, das Zepter fliessend in junge Hände zu geben, doch das klappt nicht. «Wir hätten schon letztes Jahr gerne den Event mit den Nachfolgern durchgeführt.» Das Problem: Die Suche nach Nachfolgern blieb erfolglos. Schwerer Stand für unbefristete Ämter Woran liegt das? Josephina Vogelsang, Präsidentin vom Elternverein, erklärt sich den Mangel an Freiwilligen für gewisse Ämter beim Elternverein mit gesellschaftlichen Veränderungen. «Heute sind die meisten Mütter, neben der Familienarbeit, auch noch berufstätig. Die Leute haben immer weniger Zeit, folglich muss ein freiwilliges Engagement im ganzen Gefüge Sinn machen.» Der Elternverein spüre diese Veränderung besonders, da die meisten ehrenamtlich Tätigen im Verein Mütter sind. An Freiwilligen fehlt es aber nicht generell, im Gegenteil. Einsätze, die einen Nutzen mitbringen, wie etwa für die Aktivnachmittage, und zeitlich begrenzt sind, sind laut Vogelsang beliebt. Einen schwe-
ren Stand hätten hingegen unbefristete Ämter wie die Vorstandsarbeit. Attraktivitätssteigernd sei, wenn die Mütter die eigenen Kinder mitnehmen könnten, weiss Vogelsang. Dies wäre für den Einsatz beim Kerzenzieh-Team der Fall. «Die Kinder sollten aber älter sein und sich selber beschäftigen können», rät Scholtysik. Auch die Anforderungs-Hürde an künftige Mitglieder des OKs sind meisterbar: «Jemand sollte offen auf Menschen zugehen können und jeweils im November und Dezember zwei bis drei Wochen Zeit mitbringen.» Die Nachfolger können auf ein grosses Netzwerk an freiwilligen Helfern und auf bewährte Abläufe zurückgreifen. Für das scheidende Team haben sich die vielen Freiwilligeneinsätze gelohnt. Die sechs Frauen blicken «auf eine tolle Zeit mit vielen wertvollen Kontakten» zurück. Etwas wehmütig fasst Scholtysik zusammen: «Es war eine schöne Zeit.» Ab dem 22. November startet das Team in seine letzte Kerzenzieh-Saison. Hoffentlich nicht die letzte für die Teilnehmer. Informationen und Daten unter www.elternverein-lenzburg.ch
Ein Ärgernis: Telekom-Anbieter, Kabel-TV-Firmen, Zeitungen usw. locken Neukunden mit vorteilhaften Angeboten, Rabatten, Willkommensgeschenken – während die treue Stammkundschaft, die jahrelang brav ihre Peter Buri Rechnungen bezahlt, leer ausgeht. Nicht so bei der Stadt Lenzburg: Sie lädt am 24. November die eingesessene Bevölkerung zu einem «Volksapéro» ein, um gemeinsam einen exklusiven «Neukunden» (des Steueramtes) willkommen zu heissen – den oder die 10 000. Lenzburger(in). Damit wird Lenzburg nun auch formell zur Stadt. Aber ist das wirklich ein Grund zum Feiern!? Ja und Nein. Ja, weil es sicher angezeigt ist, eine solch historische Zäsur zu würdigen und dabei Alteingesessene und Neuzugezogene miteinander in Kontakt zu bringen. Allerdings, und dies führt zur Kehrseite der Medaille, sollte eher bescheiden mit Goffersberger und Salznüssli gefeiert werden als überschwänglich mit Champagner und Lachsbrötchen. Denn Lenzburg wird künftig den Gürtel noch enger schnallen müssen – trotz beziehungs- und paradoxerweise vor allem auch wegen des Wachstums. Die Stadt ist in den letzten 7 Jahren um 20 Prozent gewachsen. Eingeleitet wurde dieser Schub Mitte der 90er-Jahre, als rundum noch der Glaube vorherrschte, dass die Gleichung «Viele Neubauten = viele Neuzuzüger = viel mehr Geld in der Stadtkasse» per se aufgehe. Nun droht Lenzburg das Szenario, dass die Mehreinnahmen an Steuern die (insbesondere auch wachstumsbedingten) Kostensteigerungen nicht zu decken vermögen. Neudeutsch heisst eine solche Entwicklung «bad growth» – «schlechtes Wachstum». Ein unschöner Begriff, gewiss. Aber leider halt auch eine Tatsache, der es ins Auge zu blicken gilt. Und eine Herausforderung, die vom neu gewählten Stadtrat nun mit neuem Schwung angepackt werden muss – vor allem auch mit neuer politischer Führungsstärke und Prioritätensetzung. Denn fürs Stadtverwalten haben wir ja eine Stadtverwaltung und einen Stadtverwalter. Peter Buri, Lenzburg
Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 16. November 2017 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................
Anspruch auf Prämienverbilligung Der Kanton Aargau gewährt Einwohnerinnen und Einwohnern in bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen Verbilligungsbeiträge für die obligatorische Krankenpflegeversicherung. Im Mai 2017 wurde für das Anspruchsjahr 2018 ein neues Online-Verfahren lanciert, womit das Anspruchsverfahren insgesamt stark vereinfacht wurde.
Die Beitragsberechtigten wurden von der SVA Aargau (SVA) automatisiert ermittelt und angeschrieben. Nach Erhalt eines Codes kann der Antrag auf Prämienverbilligung online unter www.sva-ag.ch/pv-online gestellt werden. Das Verfahren ist einfach, schnell und unkompliziert. Das persönliche Vorsprechen auf der Gemeinde und das Einreichen von Unterlagen wie Krankenkassenpolice oder Steuerunterlagen fallen weg. Weil das Online-Verfahren in diesem Jahr zum ersten Mal durchgeführt wurde, findet ausnahmsweise ein zweiter Codeversand statt. Angeschrieben werden Personen, die bereits einen Code erhalten haben, ihren Anspruch auf Prämienverbilligung aber nicht geltend gemacht haben. Wichtig: Die Prämienverbilligung muss nach Erhalt des Codes bis spätestens Sonntag, 31. Dezember 2017 beantragt werden. Ansonsten ist der Anspruch für das Prämienverbilligungsjahr 2018 verwirkt, das heisst, kann nicht mehr geltend gemacht werden! Haben Sie keinen Code erhalten, sind aber der Ansicht, dass Ihnen im Jahr 2018 ein Anspruch auf Prämienverbilligung zukommt? Bestellen Sie auf der Webseite der SVA (www.svaag.ch/praemienverbilligung) einen Code. Bestellungen sind bis am Freitag, 15. Dezember 2017 möglich.
Steht kein Internetzugang zur Verfügung, kann der Antrag via Gemeinde oder SVA gestellt werden. Für weitergehende Fragen zur Prämienverbilligung stehen Ihnen die Fachpersonen der SVA zur Verfügung (direkte Tel.-Nr. 062 836 81 64). Weiterführende Informationen finden Sie ebenfalls auf der Homepage der SVA.
Lenzburg 10 000: Freitag, 24. November 2017, 18.30 Uhr Einladung zur öffentlichen Feier
Die Stadt Lenzburg zählt 10 000 Einwohnerinnen bzw. Einwohner. Diesen Anlass der «statistischen Stadtwerdung» möchte der Stadtrat mit der Bevölkerung feiern und lädt diese zum öffentlichen Apéro ein am:
Freitag, 24. November 2017, um 18.30 Uhr in der Brasserie «Barracuda», Ateliergasse 3, Lenzburg
Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung von Beata Bereuter, Gesang, und Martin Dürrenmatt, Perkussion. Ebenfalls auftreten wird Simon Libsig, Wortspieler, -fechter und Scharfdichter. Der Stadtrat freut sich, die Lenzburgerinnen und Lenzburger in einem ungezwungenen Rahmen im neuen Quartier «Im Lenz» zu begrüssen. Lenzburg, im November 2017 STADTRAT LENZBURG
Beitragsplan «Kanalisation Seetalstrasse Süd» Öffentliche Auflage Die Gemeindeversammlung vom 7. Juni 2017 hat für das Baugebiet WG2 in Alliswil, welches zwischen der Seetalbahnlinie und der Kantonsstrasse K249, Seetalstrasse, liegt, das Entwässerungsprojekt «Kanalisation Seetalstrasse Süd» beschlossen. Der Gemeinderat hat gestützt auf § 35 des kantonalen Baugesetzes vom 19. Januar 1993 und § 9 des Reglements über die Finanzierung von Erschliessungsanlagen vom 16. Mai 2003 einen Beitragsplan für die Erschliessungsbeiträge der betroffenen Grundeigentümer beschlossen. Der Beitragsplan liegt während 30 Tagen, vom 17. November 2017 bis und mit 18. Dezember 2017, auf der Gemeindeverwaltung Boniswil öffentlich auf. Einsprachen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat Boniswil, 5706 Boniswil, schriftlich einzureichen, versehen mit einem Antrag und einer Begründung. Boniswil, 14. November 2017 Gemeinderat Boniswil
Baugesuch Bauherrschaft: Swiss Architektur und Project AG, Salinenstr. 61, 4133 Pratteln Strasse/Parz.: In den Reben / 184 Bauvorhaben: Fünf Terrassenhäuser Dieses Baugesuch liegt vom 20. November bis 19. Dezember 2017 während den ordentlichen Bürostunden in der Gemeindeverwaltung Auenstein öffentlich zur Einsichtnahme auf. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich mit Antrag und Begründung an den Gemeinderat Auenstein, 5105 Auenstein, zu richten. Auenstein, 14. November 2017 Gemeinderat
Die Lehrstelle mit Zukunft! 3 Du möchtest einen spannenden und anspruchsvollen Beruf erlernen? ✓ Du bist handwerklich begabt und zuverlässig? 3 Du hast Freude an praktischer Arbeit und hast technisches Verständnis? ✓ Du hast die obligatorische Schulausbildung abgeschlossen? Auf Lehrbeginn August 2018 kann in unserem Betrieb die
Lehrstelle als Fachfrau/-mann Betriebsunterhalt EFZ Fachrichtung Hausdienst vergeben werden. Die Ausbildung beinhaltet als Schwerpunkt Reinigungsarbeiten, Unterhaltsund Wartungsarbeiten an Gebäuden, Technik und Infrastruktur sowie Pflege und Unterhalt der Grünanlagen. Die Lehrzeit beträgt 3 Jahre.  Interessiert? Dann bewirb dich noch heute! Nähere Informationen erteilt Dir gerne unser Hauswart Michael Meier, 076 572 20 70. Deine schriftliche Bewerbung inkl. Foto schickst Du bitte an den Gemeinderat Dintikon, Altweg 8, 5606 Dintikon. 7. November 2017
Ab 20. November 2017 werden die Stromableserinnen resp. der Bauamtsmitarbeiter wieder unterwegs sein, um in den Haushalten den Stromund Wasserstand abzulesen. Die Einwohnerinnen und Einwohner von Dintikon werden höflich gebeten, den Mitarbeitenden den freien Zugang zu den Zählern zu gewähren. Besten Dank. Gemeindekanzlei
Gemeindeversammlung Freitag, 24. November 2017, 20.15 Uhr, in der Turnhalle Die Einladung mit Traktandenliste, Berichten und Anträgen wurde allen Stimmberechtigten fristgerecht zugestellt. Der Stimmrechtsausweis befindet sich auf der hinteren Umschlagseite der Einladungsbroschüre. Er ist abzutrennen und beim Betreten des Versammlungslokals abzugeben. Dürrenäsch, 14. November 2017 GEMEINDERAT
Gloor Beat, Dorfstrasse 26, 5725 Leutwil Bauobjekt Bienenhaus auf Parzelle Nr. 144 am Buchhaldenweg Auflage Baugesuch und Pläne liegen bis zum 18. Dezember 2017 in der Gemeindekanzlei öffentlich auf. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich und im Doppel an den Gemeinderat zu richten. 5704 Egliswil, 14. November 2017 Der Gemeinderat
Feuerwehr-Rekrutierung Zur Ergänzung unseres Mannschaftsbestandes suchen wir einsatzfreudige Frauen und Männer zwischen 20 und 42 Jahren. Sie sind herzlich eingeladen, an der Rekrutierung teilzunehmen. Dienstag, 21.11. 2017 um 19.30 Uhr im Feuerwehrmagazin Hunzenschwil Wir stellen Ihnen die vielseitigen Aufgaben der Feuerwehr vor und beantworten gerne Ihre Fragen. FEUERWEHRKOMMANDO HUNZENSCHWIL-SCHAFISHEIM
Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 16. November 2017 3 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................
Baugesuch Bauherrschaft: Fleischer Thomas, Flückenstrasse 37, 5616 Meisterschwanden Neupert Gabriella, Buchholzweg 4, 5616 Meisterschwanden Bauobjekt: Abbruch Gebäude Nr. 137 und 138, Bachmattweg 3, Parzellen Nrn. 2114, 804 Zus. Bew.: ––– Das Baugesuch liegt gemäss § 60 Abs. 2 BauG vom 17. November bis 18. Dezember 2017 auf der Gemeindekanzlei, Hauptstrasse 10, 5616 Meisterschwanden, zur Einsichtnahme auf. Einwendungen sind innert der Auflagefrist schriftlich mit Antrag und Begründung dem Gemeinderat Meisterschwanden einzureichen.
Gemeindeversammlungsbeschlüsse Gestützt auf § 26 Abs. 2 des Gemeindegesetzes und § 15 des Gesetzes über die Ortsbürgergemeinden werden die nachfolgenden Beschlüsse der Einwohner- und Ortsbürgergemeindeversammlung vom 9. November 2017 veröffentlicht: Ortsbürgergemeindeversammlung 1. Genehmigung des Protokolls der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 14. Juni 2017 2. Genehmigung des Budgets 2018 der Ortsbürgergemeinde Meisterschwanden Einwohnergemeindeversammlung 1. Genehmigung des Protokolls der Einwohnergemeindeversammlung vom 21. Juni 2017 2. Genehmigung Verpflichtungskredit über CHF 1.40 Mio. für die Sanierung der Werkleitungen Moosgasse / Steinmüri 3. Genehmigung Verpflichtungskredit über CHF 850 000 für Umlegung Abwassersammelkanal Seehaldenstrasse 4. Genehmigung Kinderbetreuungsreglement 5. Genehmigung des Budgets 2018 der Einwohnergemeinde Meisterschwanden mit einem neuen Steuerfuss von 65% (bisher 68%) 6. Einbürgerungen; Zusicherung des Gemeindebürgerrechts Einwohnergemeinde Meisterschwanden an: a) Segers geb. Höniger Claudia b) Weissenberger geb. Kaiser, Jutta 7. Verschiedenes: Überweisungsantrag André Afentoulidis: Prüfung einer Erhöhung der Mitglieder der Schulpflege von 3 auf 5 Die Beschlüsse Nr. 1 und 2 der Ortsbürgergemeindeversammlung und die Beschlüsse Nr. 1 bis 5 und 7 der Einwohnergemeindeversammlung unterstehenden dem fakultativen Referendum. Die Zusicherungen des Gemeindebürgerrechts sind abschliessend gefasst worden und unterstehen nicht dem Referendum. Positive und negative Beschlüsse der Gemeindeversammlung sind der Urnenabstimmung zu unterstellen, wenn dies von einem Zehntel der Stimmberechtigten innert 30 Tagen, gerechnet ab Veröffentlichung, schriftlich verlangt wird. Die entsprechenden Unterschriftenbögen können bei der Gemeindekanzlei unentgeltlich bezogen werden. Vor Beginn der Unterschriftensammlung kann die Liste der Gemeindekanzlei zwecks Vorprüfung des Begehrens eingereicht werden. Ablauf der Referendumsfrist: 18. Dezember 2017 Gemeinderat
H A L L WI L
Baugesuch-Planauflage Bauherrschaft: Balkan Onur und Hülya, Bänelimatte 1, 5722 Gränichen Grundeigent.: Bösch Ursula Steinmüri 13, 5617 Tennwil Bauvorhaben: Aufstellen eines Imbiss-Wagens Bauplatz: Dürrenäscherstrasse 107 Parzelle Nr. 1405 Zone: Gewerbezone (G) Auflagefrist: 17. November bis 18. Dezember 2017 Die Baupläne können während der Auflagefrist bei der Gemeindekanzlei eingesehen werden. Einwendungen gegen das Bauvorhaben sind dem Gemeinderat während der Auflagefrist schriftlich und begründet einzureichen. 15. November 2017 GEMEINDERAT HALLWIL
Einwohnergemeinde Hendschiken Schulweg 3 5604 Hendschiken Bauobjekt: Sicherheitsvorkehrung zum Schutz der Fussgänger mit Markierung und 3 Signalpfosten Objektadresse: Eichhofstrasse vor Bünzübergang Parzelle 718 Weit. Bewill.: Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung für Baubewilligungen Öffentliche Auflage des Baugesuchs von Montag, 20. November, bis Dienstag, 19. Dezember 2017, bei der Gemeindeverwaltung. Einwendungen sind schriftlich, mit Antrag und Begründung, innert der Auflagefrist zu richten an den Gemeinderat, 5604 Hendschiken.
Baugesuche Bauherr
Projektverfasser Bauobjekt Ortslage
Zeughaus Immobilien AG Promenade 7, 5600 Lenzburg Urs Müller Architekten & Planer SIA Bärengässli 9, 5610 Wohlen Neubau 2 MFH mit Tiefgarage Bahnhofstrasse 3 A / B Parzellen Nr. 198
Stefan und Tanja Käser Weiherweg 16, 5502 Hunzenschwil ProjektOtt Gartenbau AG verfasser Aarauerstrasse 52, 5102 Rupperswil Bauobjekt Erneuerung Sitzplatz und Einbau Pool Ortslage Weiherweg 16 Parzellen-Nr. 139 Öffentliche Auflage der Baugesuche in der Zeit vom 16. November bis 18. Dezember 2017 auf der Gemeindekanzlei Hunzenschwil. Einwendungen sind als solche zu bezeichnen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Sie sind innert der Auflagefrist schriftlich an den Gemeinderat Hunzenschwil zu richten. Gemeinderat Hunzenschwil
Papiersammlung Am Mittwoch, 22. November 2017, findet wiederum eine Papiersammlung statt. Wir bitten Sie, das Papier bis spätestens 7.00 Uhr korrekt gebündelt bereitzustellen. Bitte trennen Sie Altpapier von Karton, letzterer wird nicht mitgenommen. Sammeldaten und Details zur Papiersammlung finden Sie im Entsorgungskalender. Falls korrekt gebündeltes Papier nicht abgeholt wurde, lassen Sie es bitte liegen und melden Sie Ihre Adresse auf Telefon 062 889 03 90 oder per E-Mail an sekretariat@schule-hunzenschwil.ch. Schule Hunzenschwil
Beschlüsse der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 13. November 2017 Gestützt auf § 26 Abs. 2 des Gemeindegesetzes werden die Beschlüsse der Ortsbürgergemeindeversammlung veröffentlicht. Sämtliche Beschlüsse sind endgültig und unterliegen nicht dem fakultativen Referendum: 1. Genehmigung des Protokolls der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 12. Juni 2017 2. Genehmigung des Voranschlages 2018 3. Einbürgerung der Familie Yves Guido und Alexandra Nelly Nater-Fluri mit dem minderjährigen Sohn Nahuel Jeremias, Postwegli 2, Niederlenz 4. Wahl von drei Mitgliedern der Finanzkommission für die Amtsperiode 2018–2021. Gewählt sind: Appl-Meier Roland, bisher Randon Thomas, bisher Seipelt Dominik, bisher 5. Wahl von zwei Mitgliedern des Wahlbüros für die Amtsperiode 2018–2021 Gewählt sind: Kull Meyer, Claudia, bisher Gloor-Geissmann, Edith, neu 6. Genehmigung des Bruttokredits von CHF 300 000.–, Anteil Niederlenz CHF 150 000.–, exkl. MWST, zuzüglich Teuerung nach dem Landesindex der Konsumentenpreise, Basis Dezember 2015, Stand August 2017, mit 100.6 Punkten, für die Planung der künftigen Rohstoffversorgung der Kieswerke Niederlenz und Lenzburg 14. November 2017 Der Gemeinderat
Datum/Zeit: Dienstag, 21. November 2017 , 11.30 Uhr Ort/Restaurant: Niederlenz, Restaurant Sonne Abmeldungen an: Frau Yvonne Lerjen, Tel. 062 891 68 31 Pro Senectute
der Musikschule Möriken-Wildegg Mittwoch, 22. Nov. 2017, 19.00 Uhr in der ref. Kirche, Möriken Alle Musikinteressierten sind herzlich zu dieser Veranstaltung eingeladen. Musikschulleitung
am 3. Dezember 2017, nach der Operette, auf dem Yul-Brynner-Platz An diesen Sonntagabenden haben aktive Chlausklöpferinnen und Chlausklöpfer ab ca. 18.30 bis 20.00 Uhr die Gelegenheit, unter kundiger Anleitung auf dem Yul-Brynner-Platz das Chlausklöpfen zu üben und zu trainieren. Es besteht die Möglichkeit am Feuer eine Cervelat am Stecken zu bräteln. Möriken, 2. November 2017 OK Chlausklöpfen Möriken-Wildegg
Altpapiersammlung Dienstag, 21. November 2017 – vormittags Gebiet westlich der ehemaligen Bahnlinie ab 8.00 Uhr – nachmittags Gebiet östlich der ehemaligen Bahnlinie ab 13.00 Uhr Papier und Karton müssen wie folgt an den Kehrichtsammelplätzen bereitgestellt werden: – Papier mit starker Schnur auf Zeitungsformat übers Kreuz gebündelt – Karton ungefähr auf Zeitungsformat geschnitten oder gefaltet und übers Kreuz verschnürt – handliche, nicht zu schwere Bündel Sowohl gefüllte Kartonschachteln, Säcke und Papiertragtaschen als auch loses oder unsorgfältig gebündeltes Papier und grossformatige Kartonbündel werden stehen gelassen. Wir nehmen jedoch Ihren grossformatigen Karton zwischen 13.30 und 15.00 Uhr bei der Mulde Rössligasse entgegen. Wir danken für Ihr Verständnis. Lehrpersonen der Schule Niederlenz
Baugesuch Bauherrschaft: Berger Claudia und Roland, Gartenweg 5, 5614 Sarmenstorf ProjektBerger & Monteleone GmbH, verfasser: Oberdorfstrasse 24b, 5623 Boswil Bauobjekt: Um-/Anbau EFH Bauplatz: Blumenweg 5 Zone: EF Parzelle: 709 Öffentliche Auflage vom 17. November bis 18. Dezember 2017 auf der Gemeindekanzlei. Einwendungen sind innert dieser Frist schriftlich mit Begründung und Antrag dem Gemeinderat einzureichen. Auf eine Einwendung, die den Anforderungen nicht entspricht, kann nicht eingetreten werden. Der Gemeinderat
Baugesuch Bauherrschaft: Rickenbacher Ruedi und Françoise Schlüsselackerstrasse 24 5614 Sarmenstorf Projektverf.: m2a2 Mareischen Marus Bahnhofstrasse 46, 5400 Baden Bauobjekt: Neubau Carport Bauplatz: Schlüsselackerstrasse 24 Zone: Einfamilienhauszone Parzelle: 960 Öffentliche Auflage vom 17. November bis 18. Dezember 2017 auf der Gemeindekanzlei. Einwendungen sind innert dieser Frist schriftlich mit Begründung und Antrag dem Gemeinderat einzureichen. Auf eine Einwendung, die den Anforderungen nicht entspricht, kann nicht eingetreten werden. Gemeinderat
Am Freitag, 24. November 2017, findet um 20 Uhr im Mehrzweckgebäude die Einwohner- und Ortsbürgergemeindeversammlung statt. Der Gemeinderat lädt die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger zur Versammlung ein. Anschliessend an die Versammlung offeriert die Gemeinde einen Apéro. Gemeinderat
Öffentliche Auflage Erschliessungsplan Feldegg im Gebiet Feldegg, Koordinatenschwerpunkt gemäss Landeskarte: X: 661 595.000 / Y: 239 910.000
Nach Abschluss der kantonalen Vorprüfung werden die Entwürfe gemäss § 24 Abs. 1 BauG öffentlich aufgelegt. Gleichzeitig wird das Mitwirkungsverfahren durchgeführt (§ 3 BauG). Die Entwürfe mit Erläuterungen und der Vorprüfungsbericht liegen vom 18. November bis 18. Dezember 2017 bei der Gemeindeverwaltung auf und können während der Bürozeit eingesehen werden. Hinweise und Vorschläge zu den Entwürfen können im Mitwirkungsverfahren von jeder interessierten Person innert der Auflagefrist schriftlich beim Gemeinderat eingereicht werden und sind ausdrücklich als solche zu bezeichnen (§ 3 BauG). Wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse hat, kann innerhalb der Auflagefrist Einwendungen erheben. Organisationen gemäss § 4 Abs. 3 und 4 BauG sind ebenfalls berechtigt, Einwendungen zu erheben. Einwendungen sind schriftlich beim Gemeinderat einzureichen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Mit der Genehmigung des Erschliessungsplans Feldegg wird für die im Plan festgelegten, im öffentlichen Interesse liegenden Werke das Enteignungsrecht erteilt (§ 132 Abs. 1 BauG). Sarmenstorf, 13. November 2017 Gemeinderat Sarmenstorf
Reduzierter Winterdienst In den vergangenen Tagen wurden durch das Bauamt an den Ortseingängen die Hinweistafeln «Reduzierter Winterdienst» montiert. Diese Tafeln weisen darauf hin, dass die Gemeindestrassen weiterhin vom Schnee befreit werden, aber keine durchgängige Schwarzräumung erfolgt. Eine Schwarzräumung wird nur dort durchgeführt, wo es aus der Situation heraus notwendig beziehungsweise sonst für Verkehr und Fussgänger und Fussgängerinnen gefährlich ist. Gemeinderat Sarmenstorf
Verkehrsanordnungen Gestützt auf das Bundesgesetz über den Strassenverkehr vom 19. Dezember 1958, Art. 3 Abs. 2–4 SVG, § 1 des Gesetzes über den Vollzug des Strassenverkehrsrechts vom 6. März 1984 und die dazugehörige Verordnung über die Strassensignalisation vom 5. September 1979 werden folgende Verkehrsanordnungen neu verfügt. Sarmenstorf: Alpinitstrasse, Teilstück westlich der Liegenschaften Nr. 5–3, «Parkieren verboten» Signal-Nr. 2.50 mit Zusatztext: «Beidseitig». Alpinitstrasse, Teilstück westlich der Liegenschaften Nr. 5–3, «Sackgasse». Einsprachen Gegen diese Verkehrsanordnungen kann jeder Betroffene innert 30 Tagen nach der Veröffentlichung im kantonalen Amtsblatt vom 17. November 2017 beim Gemeinderat Sarmenstorf schriftlich Einsprache erheben. Die Einsprache muss einen Antrag und eine Begründung enthalten. Sarmenstorf, 14. November 2017 Gemeinderat Sarmenstorf
Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 16. November 2017 5 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................
Baugesuch Bauherrschaft: Immovesta AG, Zürcherstrasse 27, 5630 Muri Vorhaben: Projektänderung zu Baugesuch 2015-0052, Arealüberbauung «Bündtli»: Schwedenofen H50 und Cheminée H48 im 2. Obergeschoss Ortslage: Parzelle Nr. 2390, Hinterdorfstrasse 48 + 50 Öffentliche Auflage vom 17. November bis 18. Dezember 2017 bei der Bauverwaltung und Gemeindekanzlei Seengen. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat, 5707 Seengen, zu richten.
Bauherrschaft: Werner Bruder, Gysperg 1, 5707 Seengen Vorhaben: Vorplatz betonieren (bereits erstellt) Ortslage: Parzelle Nr. 782, Gysperg 1 Bauherrschaft: Thomas Tholey, ob. Sonnenbergstrasse 14a, 5707 Seengen Vorhaben: Gartengestaltung mit Stützmauer Ortslage: Parzelle Nr. 3520, ob. Sonnenbergstrasse 14a Bauherrschaft: Seniorenzentrum Hubpünt AG, unt. Gerbiweg 6, 5707 Seengen Vorhaben: Projektänderung zu BG 2015–23 (Seniorenzentrum), neue Lage Fahrradunterstand Ortslage: Parzelle Nr. 1304/3659, Generationenweg 2 Öffentliche Auflage vom 17. November bis 18. Dezember 2017 bei der Bauverwaltung und Gemeindekanzlei Seengen. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat, 5707 Seengen, zu richten.
Projektauflage Gemeinde: Seon Strecke: Knoten Seetalstrasse/ Unterdorfstrasse Die Projektpläne, der Landerwerbsplan und die Landerwerbstabelle liegen gemäss § 95 Abs. 2 und 3 des Gesetzes über Raumentwicklung und Bauwesen (Baugesetz, BauG) während 30 Tagen, vom 20. November bis 19. Dezember 2017, in der Gemeindeverwaltung Seon öffentlich auf und sind während der Öffnungszeiten einsehbar. Einwendungen gegen das Bauprojekt sind während der Auflagefrist schriftlich an das Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung Tiefbau, Unterabteilung Realisierung, Entfelderstrasse 22, 5001 Aarau, einzureichen. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Im Einwendungsverfahren wird keine Parteientschädigung ausgerichtet. Allfällige Verkehrsanordnungen werden separat nach Strassenverkehrsrecht verfügt. Der Entscheid über das Bauprojekt (§ 95 BauG) gilt als Enteignungstitel. Dieser berechtigt zur Enteignung für Massnahmen, die darin mit genügender Bestimmtheit festgelegt sind. Rechte, die in der Landerwerbstabelle nicht aufgeführt sind und durch das Bauprojekt betroffen werden, sind ebenfalls innert der Auflagefrist schriftlich anzumelden. Über den Erwerb der in der Landerwerbstabelle aufgeführten Rechte wird in einem späteren Verfahren entschieden (§ 151 BauG). Anträge, die bereits jetzt mit Einwendung gegen das Bauprojekt hätten gestellt werden können, sind dann unzulässig (§ 152 BauG). Aarau, 16. November 2017 Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung Tiefbau, Sektion Strassen 1
Bauherrschaft: Urs Jäger AG Birren 10 5703 Seon Bauobjekt: Bürozubau, Wohnung, Lagerhalle Ortslage: Birren 10 Parz.-Nr. 3323 Öffentliche Auflage bei der Gemeindekanzlei Seon vom 17. November bis 18. Dezember 2017. Einwendungen sind innert der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat Seon einzureichen. Der Gemeinderat
Veröffentlichung der Ortsbürgergemeindeversammlungsbeschlüsse vom 10. November 2017 Gestützt auf § 15 des Gesetzes über die Ortsbürgergemeinden in Verbindung mit § 26 Abs. 2 des Gemeindegesetzes werden die Beschlüsse der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 10. November 2017 veröffentlicht. Hinsichtlich der dem fakultativen Referendum unterstehenden Beschlüsse kann zwecks Einreichung eines Referendumsbegehrens bei der Gemeindekanzlei eine Unterschriftenliste unentgeltlich bezogen werden. Vor Beginn der Unterschriftensammlung kann die Liste der Gemeindekanzlei zwecks Vorprüfung des Wortlautes des Begehrens eingereicht werden. Sämtliche Beschlüsse der Ortsbürgergemeinde wurden positiv und endgültig gefasst. Es handelt sich um folgende Traktanden: 1. Protokoll der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 16. Juni 2017 2. Beratung und Genehmigung des Budgets 2018 3. Wahl von drei Mitgliedern der Finanzkommission für die Amtsdauer 2018/2021 4. Wahl von zwei Stimmenzählern für die Amtsdauer 2018/2021 Staufen, 16. November 2017
50-Jahr-Jubiläum: Anlass der FDP Frauen Aarau-Lenzburg-Zofingen.
FDP Frauen feiern 50 Jahre Mit Alt-Bundesrätin Elisabeth Kopp blickten die FDP Frauen Region Aarau-Lenzburg auf 50 Jahre bewegte Politik- und Frauengeschichte zurück.
or 50 Jahren wurde die Freisinnige Frauengruppe Aarau gegründet. Heute vereinen die FDP Frauen Region Aarau rund 160 politikinteressierte Frauen aus den Bezirken Aarau, Lenzburg und Zofingen. Ein Rückblick auf die vergangenen fünf Jahrzehnte unter Anwesenheit der ersten Bundesrätin, Elisabeth Kopp, und der Präsidentin der FDP Frauen Schweiz, Nationalrätin Doris Fiala, fand sogar Niederschrift in einem Buch von Jeanine Glarner. Die FDP Frauen als Macherinnen zu positionieren, ist eines der Ziele der Präsidentin der FDP Frauen Schweiz, Doris Fiala. Die Co-Präsidentinnen Maja Riniker und Andrea-Ursina Bieri konnten zusammen mit 80 Zuhörerinnen auf ver-
schiedene FDP-Politik-Macherinnen zurückblicken. In einer würdigen Jubiläumsfeier betonten die ehemaligen und noch aktiven Amtsträgerinnen, welche Herausforderungen in jeder Dekade es zu meistern galt. Waren die Abgrenzungen gegenüber den Männern und das Kämpfen für die Anerkennung im vergangenen Jahrhundert noch ein grosses Thema, fokussieren sich die aktiven und noch jüngeren Frauen mehr auf die Notwendigkeit der Frauengruppe für ihr Netzwerk, die Meinungsbildung und Nachwuchsförderung.
100 Seiten für 50 Jahre Jeanine Glarner, Grossrätin und Historikerin aus Wildegg, fand an der Jubiläumsfeier nicht nur als Moderatorin die richtigen Worte, sondern hat eine umfassende Vergangenheitsaufbereitung gemacht. Allen Mitgliedern konnte als Geschenk ein 100-seitiges Jubiläumsbuch mit nach Hause gegeben werden, das die 50-jährige Geschichte auf eindrückliche Art und Weise beleuchtet. (mri)
Schützengesellschaft kürte Hosenmannen und Sieger Nach vorhergehendem festlichem Nachtessen und Absenden in der «Krone» startete mit dem letzten mitternächtlichen Schlag des Rathaus-Glöckleins der traditionelle «Joggeli-Umzug» der Lenzburger Schützengesellschaft zum «Chrüzgang» durch die (fast) verdunkelte Altstadt. Am Absenden hielt Präsidentin Madeleine C. Baumann kurz Rückblick auf die Ereignisse im Schützenjahr. Nach dem Hauptgang ging es dann flott zu den Ranglisten und der Proklamation der diesjährigen «Hosenmannen». Leider waren einige Preisträger an diesem Abend infolge Arbeit oder beeinträchtigter Gesundheit am Teilnehmen gehindert. Gerade zwei Damen kletterten freiwillig auf den Redstuhl und hielten launige Hosenmannenreden, dies sehr zum Gaudium der Anwesenden. Die verteilten Maien prangten am Ende auf allen Tischen. INSERATE
Die ausgezeichneten Schützen: Gesellschaftsmeisterschaften, Gewehr 300 Meter: Ueli Brühlmann; Pistole: Denise Glarner; Combat: Marc Walter; Schwarzpulver-Sektion: Hans-Peter Rüfenacht; DLW 10 Meter: Denise Glarner. – Kleine Meisterschaften, Gewehr 300 Meter: Thomas Haller; Combat: Martin Frey. – Cup-Sieger, Gewehr 300 Meter: Ueli Brühlmann; Pistole: Thomas Glarner. – Hosenmannen, Gewehr 300 Meter: Madeleine C. Baumann; Pistole: Werner Bösch; Combat: René Schuhmacher; Schwarzpulver-Sektion: Heinz Feller; DLW 10 Meter: Denise Glarner.
Gegen 23.15 Uhr hüllten sich die Joggeli-Gänger in die sattsam bekannten weissen Leintücher. So angetan mit geknoteten weissen Servietten auf den Köpfen, probten sie den Joggeli-Schritt und die Litanei mit Vorsängern. (mcb)
Einwohnerbürgerrecht Der Stadtrat genehmigte folgende Gesuche um Aufnahme in das Bürgerrecht der Einwohnergemeinde: Oliver Herbert und Nadia Rita Flury geborene Wyrsch zusammen mit den Kindern Gian Oliver und Nina Nadia sowie Daniel und Sonal Zingg geborene Kotnis zusammen mir ihrer Tochter Parul Vivien. Museum Burghalde Gestützt auf den Antrag der Museumsleiterin konnte für die Ortsbürgergemeinde Sarah Wicki als Museumsführerin mit sofortigem Stellenantritt verpflichtet werden. Abweisung von Umnutzungsgesuch Das Umnutzungsgesuch für die Disco «Hamam Club» an der Industriestrasse 40 wurde abgewiesen. (skl)
Satus-Pétanque-Riege feierte 10-Jahr-Jubiläum Im Winter 2006 entstand bei einem geselligen Hock die Idee, innerhalb des Satus Lenzburg eine neue Riege zu gründen: Nun feierte die Pétanque-Sektion ihr 10-JahrJubiläum.
ie Anfrage beim Satus-Vorstand für die Gründung einer Pétanqueriege wurde wohlwollend aufgenommen. Somit ging es darum, wo und wie das Pétanquespielen stattfinden sollte. Die Idee, eine eigene Anlage in der Wilmatten zu erstellen, wurde bald einmal schubladisiert. Der Einstieg in das Pétanque-Abenteuer begann im April 2007 mit dem geselligen Spielen auf dem Kiesparkplatz in der Schützenmatte. Zum ersten Spielen fanden sich 3 Frauen und 8 Männer ein. Spielkugeln wurden freundlicherweise vom Pétanque-Club Oberentfelden zur Verfügung gestellt. Zum vergnüglichen Spielen donnerstags und sonntags gesellten sich nach und nach weitere Frauen und Männer. Es war und ist bis heute Usus, dass die Teilnehmer ohne An- und Abmelden am Spielen teilnehmen dürfen. Wer kommt, der kommt. Gemütlichkeit ist wichtig So tummeln sich jeweils donnerstags etwa 8 bis 10, an Sonntagen 16 bis 20 Spieler auf der Schützenmatte. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Gemütlichkeit nach dem Spielen. Schon bald nach der Riegengründung erhielten die Pétanque-Spieler von der Stadt Lenzburg die Erlaubnis, die alte Schützenstube als INSERATE
10-Jahr-Jubiläum: des Satus Lenzburg.
Pétanque-Riege
Gesellschaftsraum benützen zu dürfen. Dies in Absprache mit den Lenzburger Pétanque-Spielern, welche ebenfalls Mitbenutzer sind und zudem ihren eigenen Spielplatz hinter der alten Schützenanlage besitzen. Seither gibt es nach dem Spielen die Möglichkeit, am halbrunden Stammtisch in der Schützenstube über die ge- und verworfenen Kugeln zu diskutieren und im gemütlichen Rahmen den Abend oder Mittag ausklingen zu lassen. Das 10-Jahr-Jubiläum wurde mit einem festlichen Anlass gefeiert. Total 33 ehemalige und aktuell spielende Personen nahmen daran teil. Alle erhielten ein spezielles 10-Jahre-Satus-Pétanque-Leibchen sowie ein kleines Bilderbuch ausgehändigt. Interessierte können jederzeit mitspielen und sind willkommen. Gespielt wird jeweils donnerstags von 18.30 bis 20.30 Uhr und sonntags von 10 bis 12 Uhr. Kugeln zum Spielen sind vorhanden. (abi)
Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 16. November 2017 7 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................
Über hundert Eschen müssen fallen
115 kranke Eschen am Lenzburger- und Othmarsinger-Berg sind derzeit markiert für den Schlag. Die Bäume fallen zur Sicherheit der Waldbesucher. Melanie Solloso
erzeit trifft man im Forstrevier Lenzia auf Bäume, die mitsamt den Wurzeln umgefallen sind – das sind Eschen und Opfer des Eschensterbens; eine Krankheit, die die Forstdienste Lenzia seit 2015 gezielt beobachten. Denn man weiss noch wenig über den Ablauf des Eschensterben. Erst 2008 trat die Eschenwelke erstmals in der Schweiz auf, nachdem sie Anfang der 90er-Jahre in Polen entdeckt wurde. Der Erreger der Eschenwelke ist ein Pilz aus der Gruppe der Schlauchpilze, er verbreitet sich mithilfe von Pilzsporen, die sich mit dem Wind über grosse Distanzen rasant verbreiten. Ein Aufhalten der Krankheit gibt es nicht. Im Anfangsstadium erkranken die Blätter der Bäume. Der Erreger dringt via Blattstiel in die Zweige und später in den Stamm über. Im letzten Stadium verliert die Esche die Verankerung im Boden und fällt um. «Bis jetzt haben wir vor allem beobachtet und dokumentiert», sagt Frank Hämmerli, Leiter Forstdienste Lenzia. Jetzt dränge sich die Nutzung auf. Ge-
Der umgefallene Baum war von der Eschenwelke befallen: Marcel Zurbuchen, Revierleiter Lenzia, zeigt die Auswirkungen der Krankheit an einem Beispiel im Lenzburger Wald. Foto: zvg zielt werden in den kommenden Wochen vor Wintereinbruch 115 Eschen gefällt, das sind rund 350 m³ Eschenholz. Nicht das Ende vom Eschenwald Geholzt wird vor allem entlang von Gehwegen, beispielsweise dem Aabach entlang in Richtung Seon, für die Sicherheit der Waldbesucher. Neben Sicherheitsaspekten ist auch der Wertverlust ausschlaggebend für die Eschenfäll-Aktion. Denn ein fortgeschrittener Pilzbefall
führt zu einer starken Holzentwertung. «Es schmerzt, solche Bäume im besten Alter nutzen zu müssen», sagt Hämmerli. Auch wegen dem nahenden Winter müssen die Forstdienste handeln. Denn mit dem Schnee sind die kranken Bäume noch einer zusätzlichen Belastung ausgesetzt. Gefällt werden nicht alle erkrankten Bäume, denn es gebe auch solche, die sich nach einem Befall wieder erholen, sagt Hämmerli. Der mit Bildmaterial dokumentierte Verlauf der Erkrankung
hilft den Mitarbeitern der Forstdienste, einzuschätzen, wo Handeln angesagt ist und wo man noch zuwarten kann. Obwohl der Befall zugenommen hat, könne nicht von einem Aussterben der Esche gesprochen werden, beschwichtigt Hämmerli. «Der Bestand an Eschen ist nach wie vor ansehnlich.» Hoffnung machen ihm auch die Überlebenden des Eschensterbens. «Es gibt Bäume, die die Krankheit überstanden haben. Das sind unsere Leuchttürme für den künftigen Eschenwald.»
Der Schützenmeisterweiher ist bereit für Leben D
er Weiher beim Grillplatz am Waldrand Richtung Ammerswil ist saniert. Vergangene Woche wurde der Schützenmeisterweiher offiziell wiedereröffnet. Das Ziel sei erreicht, meinte Markus Dietiker von den Forstdiensten Lenzia an der offiziellen Wiedereröffnung des Schützenmeisterweihers vergangene Woche. «Der Weiher sieht wieder aus wie einer.» Vor den Unterhaltsarbeiten waren grosse Teile des Weihers verlandet gewesen, es floss mehr Wasser zu als ab, und der viele Schlamm und das wenige Wasser machten den Biotopbewohnern das Leben schwer. Anfang August wurde der Weiher entwässert, ausgebaggert und mit einer Schicht Lehm wieder abgedichtet. Das Abflussgerinne wurde aufgewertet. Es soll attraktiver Lebensraum für die gefährdeten heimischen Steinkrebse werden. Ende Oktober wurde der Weiher wieder aufgefüllt. Dank dem Beitrag der SWL Energie
AG fliesst nun mehr Wasser zum Teich. Statt drei Liter pro Minute sprudeln nun zehn Liter aus dem Zufluss. Bald werden die umgesiedelten Karpfen ihre alte Heimat wieder beziehen können. An der Unterhalts-Aktion haben sich, neben den Forstdiensten Lenzia, auch das Tiefbauamt, die SWL und die Ortsbürgergemeinde beteiligt. Letztere unterstützten die Wiederaufwertung finanziell und übernahmen die Gesamtprojektkosten von rund 30 000 Franken. «Die Ortsbürgergemeinde engagiert sich für Angebote, die den Bezug zur Natur fördern», sagte Stadtrat und Ressortvorsteher der Ortsbürgergemeinde, Martin Stücheli, an der Wiedereröffnung. Spätestens im Frühling 2018 wird die Natur die Umgebung des Weihers mitgestaltet haben und der umwachsene Weiher vielen Naturfreunden wieder Freude bereiten. (MS)
Wiedereröffnung des Schützenmeisterweihers: Dank ihnen ist der Weiher wieder ansehnlich. Foto: Melanie Solloso
Wird gefällt: Kranke Linde am Seetalplatz mit Peter Ulmann und Christian Brenner. Foto: Fritz Thut
4 Linden müssen weg Am 23. November werden aus Sicherheitsgründen entlang der Bahnhofstrasse vier Lindenbäume gefällt. Jährlich wird etwa ein Prozent der 1450 im städtischen Kataster registrierten Bäume wegen Gefährdung von Umwelt und Personen gefällt; heuer sind es genau deren 14. Besonders exponiert sind vier gut 100-jährige Linden entlang der Bahnhofstrasse. Extrem auffällig ist die erste Linde am Seetalplatz, direkt vor dem Einkaufszentrum Müli-Märt. Christian Brenner, Abteilungsleiter Tiefbau im Stadtbauamt, und Peter Ulmann, stellvertretender Leiter des Werkhofs, zeigen, wie die Linde geschädigt und damit geschwächt ist: Schwarze Flächen zeugen vom sogenannten Schleimfluss und bei der Rinde fehlen ganze Stücke. Als Ersatz werden im Dezember neue Linden gepflanzt. (tf)
Boniswil, 10. November 2017 Die Blätter fallen, fallen wie von weit, als welkten in den Himmeln ferne Gärten; sie fallen mit verneinender Gebärde. Und in den Nächten fällt die schwere Erde aus allen Sternen in die Einsamkeit. Wir alle fallen. Diese Hand da fällt. Und sieh dir andre an: es ist in allen. Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen unendlich sanft in seinen Händen hält. Rainer Maria Rilke
Wie draussen in der Natur hat sich auch für
Elisabeth Holliger-Frutiger 22. März 1920 – 10. November 2017 der Lebenskreis nach fast 98 Jahren geschlossen. Wir sind traurig über ihren Tod. Sie hat uns mit ihrer Lebensfreude und ihrem Humor stets fürsorglich begleitet. Wir sind auch dankbar, dass sie unter der hingebungsvollen Betreuung im Alters- und Pflegeheim in Seon sanft einschlafen durfte.
Christoph Holliger und Elisabeth Schnellmann Irène, Katrin, Tobias; Nick, Micha, Leon, Tim, Sebastian Herbert und Katrin Holliger Anne-Sophie, Jeremias, Christian; Linus, Gian-Andrin, Theo Elisabeth und Ulrich Bosshard-Holliger Kaspar, Balz und Johanna Die Trauerfeier findet in der Kirche Seengen am Freitag, 17. November 2017, um 14.30 Uhr statt. Statt Blumen gedenke man Médecins Sans Frontières Schweiz, IBAN CH18 0024 0240 3760 6600 Q (Vermerk: Elisabeth Holliger-Frutiger). Traueradresse: Christoph Holliger, Altweg 1, 5706 Boniswil
Bereitschaftsdienst vom 18. bis 24. November 2017 Pfrn. Annemarie Kirchhofer, Tel. 056 249 03 43
Sonntag, 19. November – 10.00 Gottesdienst anschliessend Kirchgemeindeversammlung • Pfarrer: Arnold Bilinski • Predigttext: Lukas 16, 1–8 • Thema: Für die Zukunft planen • Lieder: 159, 1–3; 853, 1–2; 3–4; 694, 1–2 • Orgel: Philippe Tschopp • Kollekte: Lebensgemeinschaft Linde – ca. 11.00 Kirchgemeindeversammlung • Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 25. Juni 2017 • Voranschlag 2018 und Kirchensteuer 18% wie bisher • Ersatzwahl von Pfarrer Andreas Pauli mit einem Stellenpensum von 80% als Nachfolger von Pfarrerin Mária Dóka für den Rest der Amtsperiode • Ergänzungswahl von Brigitte ZiehlerFischer für den vakanten sechsten Sitz in der Kirchenpflege für den Rest der Amtsperiode • Verpflichtungskredit für das Pfarrhaus • Informationen aus unseren Ressorts und der Synode • Verschiedenes und Abschluss • Anschliessend Wähenzmittag Montag, 20. November – 20.00 Singkreisprobe im Unterrichtszimmer Mittwoch, 22. November – 10.00 Mini-Gottesdienst mit Sozialdiakonin Andrea Kwiring-Suter und Mini-Gottesdienst-Team im Chorraum der Kirche Morgenbesinnung im Dankensberg Freitag, 24. November – 18.30 Workshop Drogenprävention PH3/PH4 im Unterrichtsraum mit Sozialdiakonin Andrea Kwiring-Suter Sonntag, 26. November – 10.00 Gottesdienst zum Ewigkeitssonntag • Pfarrer Arnold Bilinski • Mitwirkung Singkreis unter der Leitung von Tetyana Wismer • Orgel Elisabeth Müller • Kollekte Spitex Beinwil am See • Anschliessend Kirchenkaffee Gastgeberin ist die Kirchenpflege • Sonntagsschule mit Sozialdiakonin Andrea Kwiring-Suter im Unterrichtszimmer Amtswoche Pfrn. Mária Dóka Chiletaxi Wenn Sie ein Chiletaxi benötigen, bitten wir Sie, sich vor dem gewünschten Sonntag bis am Samstagabend, 19.00 Uhr bei Kurt Lüscher anzumelden. Telefon-Nr. 079 155 06 56 www.ref-beinwil.ch
Freitag, 17. November 2017 – 6.45–7.15 Uhr Morgengebet im Kirchgemeindehaus Samstag, 18. November 2017 – 19.00 Uhr Taizé-Feier mit anschliessender Teilete in der Stadtkirche, Pfrn. Susanne Ziegler und Taizé-Team; alle Jugendlichen sind herzlich zum Mitfeiern eingeladen Sonntag, 19. November 2017 – 10.00 Uhr Gottesdienst in der Stadtkirche Pfrn. Annemarie Kirchhofer; Predigt: Apostelgeschichte 3, 1–10; Lieder: 50 / 59 / 819 / 342; Musik: Andreas Jud, Orgel Kollekte: Epilepsie-Stiftung; mit Kinderhüte – 17.30 Uhr Lenzburg United Jugendgottesdienst in der FCG Lenzburg, A. Bachmann und Team – 17.00 Uhr Esterhàzy Ensemble Wien «Musik am Hofe des Fürsten Esterhàzy» in der Stadtkirche – organisiert durch das ökumenische Forum Kultur Montag, 20. November 2017 – 6.45–7.15 Uhr Morgengebet in der Stadtkirche Dienstag, 21. November 2017 – 10 Uhr Gottesdienst im Alterszentrum Obere Mühle, Pfr. Martin Domann
Samstag, 18. November 2017 – 10.00 Uhr ökumenischer KiK-Treff im Kirchenzentrum Sonntag, 19. November 2017 – 9.00 Uhr Gottesdienst im Kirchenzentrum Pfrn. Annemarie Kirchhofer; Predigt: Apostelgeschichte 3, 1–10; Lieder: 50 / 59 / 819 / 342; Musik: Andreas Jud, Orgel Kollekte: Epilepsie-Stiftung Dienstag, 21. November 2017 – 14.00 Uhr Seniorennachmittag im Kirchenzentrum Vladimir Poperetschenko hält den Dia-Vortrag «Wolgareise von Moskau bis St. Petersburg»
Lenzburg Samstag, 18. November 2017 – 16.30 Uhr Gelegenheit zur Beichte – 17.15 Uhr Hl. Messe Sonntag, 19. November 2017 – 8.45 Uhr Gelegenheit zur Beichte – 9.30 Uhr Feierliches Amt Mittwoch, 22. November 2017 – 16.15 Uhr Rosenkranzgebet – 19.30 Uhr Adventsfeier für Menschen mit Behinderung Donnerstag, 23. November 2017 – 9.00 Uhr Hl. Messe
Wildegg Sonntag, 19. November – 11.00 Uhr Heilige Messe Dienstag, 21. November – 9.00 Uhr Heilige Messe Anschliessend Kaffee
Seon Freitag, 17. November 2017 – 18.00 Beten des Friedens-Rosenkranzes – 18.30 Eucharistiefeier Sonntag, 19. November 2017 – 9.45 Eucharistiefeier
A M M E R S WI L Amtswoche für Abdankungen Pfarrer Michael Lo Sardo, Tel. 062 891 24 30 Donnerstag, 16. November 2017 Jass-Nachmittag – 14.00 Uhr in der Remise, Ammerswil Sonntag, 19. November 2017 – 9.30 Uhr Kirche Ammerswil: Liedergottesdienst; Gestaltung: Pfarrer Michael Lo Sardo und Mirjam Schmid, Katechetin Musik: Christina Ischi (Orgel); Mitwirkung der PH-Schüler im «Auf Kurs»-Projekt Kollekte: Unterstützungsfonds für Kirchgemeindemitglieder Dienstag, 21. November 2017 Kirchgemeindeversammlung – 20.00 Uhr im Ökumeneraum, Dottikon
A U E N S TE I N Donnerstag, 16. November – 20.00 Uhr Treffpunkt am Abend Sonntag, 19. November – 9.45 Uhr Gottesdienst Pfr. Árpád Ferencz, Sonntagsschule Dienstag, 21. November – 20.00 Uhr Missionsarbeitsverein Mittwoch, 22. November – 6.45 Uhr Morgengebet in der Kirche Donnerstag, 23. November – 19.30 Uhr Informationsabend zur Kultur- und Begegnungsreise nach Ungarn
Birr/Lupfig Donnerstag, 16. November 2017 – 9.00 Treffpunkt Kleiderkarussell Freitag, 17. November 2017 – 14.00 Trauertreff – 19.30 Filmabend «Katharina Luther», Pfrundhaus Samstag, 18. November 2017 – 19.00 Open Sports, Turnhalle Lupfig Sonntag, 19. November 2017 Kein Gottesdienst in Birr, siehe Brunegg Montag, 20. November 2017 – 9.00 Chrabbel-Treff Dienstag, 21. November 2017 – 18.30 Streetdance Mittwoch, 22. November 2017 – 9.30 S Wopfi-Singe – 14.00 Treffpunkt Kleiderkarussell – 19.30 GOoD TIME Donnerstag, 23. November 2017 – 9.00 Treffpunkt Kleiderkarussell – 10.00 Andacht, Haus Eigenamt – 14.15 Seniorennachmittag, Pfrundhaus
Brunegg Sonntag, 19. November 2017 – 10.10 Gottesdienst, Pfr. J. Luchsinger, anschl. 11. 11
Schinznach-Bad Donnerstag, 16. November 2017 – 14.00 Senioren-Café, Kirchgemeindehaus Dienstag, 21. November 2017 – 14.00 Lismi-Treff Amtswoche alle Gemeinden bis 19. 11.: Pfrn. E. Graf, 056 443 10 11 Amtswoche alle Gemeinden ab 20. 11.: Pfr. J. Luchsinger, 056 444 81 59 Weitere Infos siehe www.ref-kirche-birr.ch
R U P P E R S WI L Amtswochen: 16. November bis 1. Dezember 2017 Pfr. Timothy Cooke, Telefon 062 897 11 57 Donnerstag, 16. November – 20.00 Uhr Kirchgemeindeversammlung im Kirchgemeindehaus Freitag, 17. November – 10.00 Uhr Gesprächskreis Sonntag, 19. November – 10.00 Uhr Gottesdienst mit Taufe von Stella Beck und Amelie Hunkeler Pfr. Christian Bühler Kollekte: Diaconia Armenien Dienstag, 21. November 2017 – 11.00–14.00 Uhr Beginn Vorverkauf Kinderprogramm des Bazars – 19.30 Uhr Tanzkreis – Kreistanz Donnerstag, 23. November – 10.00 Uhr Andacht im Länzerthus Pfr. Marc Nussbaumer
H U N Z E N S C H WI L Samstag, 18. November – 9–16 Uhr Ökumenischer Missionsbasar, Länzihuus Suhr. Kommen Sie vorbei, lassen Sie sich kulinarisch verwöhnen und finden Sie jetzt schon ein Weihnachtsgeschenk Sonntag, 19. November – 17 Uhr Liturgisch-meditativer Abendmahlsgottesdienst mit Liedern aus Taizé, Pfr. U. Bauer. Mitwirkung: Kirchenchor Kollekte: Aktueller Anlass. Kirchenkaffee www.ref-suhr-hunzenschwil.ch
HOLDERBANK - MÖRIKEN WI L D E G G Bereitschaft 19. bis 25. November: Pfr. Martin Kuse, Telefon 062 893 34 62 Samstag 18. November – 10.00–11.30 KiK im Kirchgemeindehaus Sonntag 19. November – 11.00!! Möriken, 10 Jahre eSPRIT: Jubiläumsgottesdienst und Finissage, Pfr. Martin Kuse, Pfrn Ursula Vock und Team, Musik: PoP-Band, Kinderprogramm, Neuzuzüger-Apéro. Wünschen Sie eine Fahrgelegenheit? Telefon 062 892 15 15 (1A-Chestenberg-Taxi) Anmeldung bis Samstagabend Der Fahrdienst ist kostenlos Montag 20. November Kirche Möriken, Beginn Wanderausstellung «Reformiertsein», Dauer bis 10. Dezember Mittwoch 22. November – 19.00 Kirche Möriken, Konzert der Musikschule Möriken-Wildegg, Leitung: Hans Binder Spendenkonto Kirchenerneuerung Möriken: Hypothekarbank Lenzburg, 5103 Wildegg IBAN CH85 0830 7000 0460 4337 3 www.ref.ch/holderbank-moeriken-wildegg
NIEDERLENZ Samstag, 18. November – 19.00 Uhr Konzert mit dem KosakenVokalensemble «Russische Seele» aus St. Petersburg. Eintritt frei – Kollekte Sonntag, 19. November – 9.45 Uhr Gottesdienst mit Pfrn. Eva Maria Hess Predigtthema: Zeichen der Hoffnung Predigttext: Johannes, 3, 12–21; Numeri 21, 4–9 Lektorin: Christine Hasler Organistin: Christina Heuking Kollekte: Dargebotene Hand Neu: Autoabholdienst! Falls Sie zu Hause abgeholt werden möchten, melden Sie sich bis Samstag um 20 Uhr bei Pfrn. Eva Maria Hess (Tel. 062 897 11 30) – 19.00 Uhr Offenes Singen in der Kirche Dienstag, 21. November – 9.30 Uhr Shibashi im Seitenschiff der Kirche Donnerstag, 23. November – 9.30 Uhr Zwärgeträff im Seitenschiff der Kirche Amtswoche: Pfr. Claudius Jäggi Telefon 062 891 30 32
REFORMIERTE KIRCHE BONISWIL EGLISWIL HALLWIL SEENGEN Donnerstag, 16. November Evangelische Allianz Aargauer Seetal Vortrag von Nina Ariely Zaugg: «Israel und Palästina – Juden, Moslems und Christen zwischen Identität, Loyalität und Nationalismus» – 19.45 Uhr Kirchgemeindehaus Meisterschwanden, ab 19.30 Uhr Apéro Freitag, 17. November Jugendtreff – 19.30 Uhr bis 23.00 Uhr, Kirchgemeindehaus Sonntag, 19. November Gottesdienst – 10.00 Uhr, Gemeindesaal Boniswil Pfarrer Jan Niemeier Bandura-Konzert mit Zoriana Grybowska, Krakau – 17.00 Uhr, Kirchgemeindehaus Seengen Mittwoch, 22. November Laudes – 7.00 Uhr, Kirche Seengen café theophilos – 20.00 Uhr, Kirchgemeindehaus Donnerstag, 23. November Kirchgemeindesammlung – 20.00 Uhr, Kirchgemeindehaus www.kirche-seengen.ch
Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 16. November 2017 9 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................
R E F O R M I E R TE KIRCHGEMEINDE M E I S TE R S C H WA N D E N F A H R WA N G E N Reformierte Kirchgemeinde Meisterschwanden-Fahrwangen
Einladung zur Kirchgemeindeversammlung vom Sonntag, 3. Dezember 2017 im Kirchgemeindehaus im Anschluss an den Gottesdienst Traktanden: 1. Begrüssung 2. Wahl des Stimmenzählers, der Stimmenzählerin 3. Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 11. Juni 2017 4. Genehmigung des Voranschlags 2018 mit Steuerfuss von 16% Kurze Information zum Finanzplan 5. Wahl einer neuen Kirchenpflegerin und einer neuen Präsidentin 6. Verschiedenes Eingeladen sind alle stimmberechtigten Frauen und Männer unserer Kirchgemeinde. Die Kirchenpflege Freitag, 17. November – 18.30 Jugendtreff Zündschnur Sonntag, 19. November Kein Morgengottesdienst – 17.00 Abend-Gottesdienst im KGH: Anbetungszeit, Soap, Input, anschliessend Nachtessen (Teilete) Mittwoch, 22. November – 10.00 Andacht im Altersheim in Sarmenstorf Donnerstag, 23. November – 14.30 Erzählcafé im KGH www.kirchweg5.ch
KATHOLISCHE PFARREI F A H R WA N G E N – M E I S TE R S C H WA N D E N – S E E N G E N Samstag, 18. November 2017 – 17.00 Chile mit Chind – Kinderfeier mit Susanne Löpfe in der Pfarrkirche Sonntag, 19. November 2017 – 10.00 Gottesdienst mit Pater Jorge Töppel Donnerstag, 23. November 2017 – 19.00 Rosenkranzgebet pfarreibruderklaus.ch
R E F O R M I E RT E KIRCHGEMEINDE SEON Freitag, 17. November – 19.30 Uhr: Bibelgesprächskreis Pfr. Hans-Ulrich Müller Sonntag, 19. November – 19.00 Uhr: Abendgottesdienst Pfr. Dieter Kemmler Thema: Das Wort für uns: Reformation Kollekte: Verfolgte Kirche: HMK Hilfe für Mensch und Kirche Anschliessend Express-Kafi Montag, 20. November – 20.00 Uhr: GOSPEL-ON.ch: Chorprobe Dienstag, 21. November – 7.00 Uhr: Frühgebet Donnerstag, 23. November – 9.00 Uhr: Wochengebet – 10.00 Uhr: Morgenbesinnung im APH Pfr. Hans Maurer Publikation Kirchgemeindeversammlung Reformierte Kirchgemeinde Seon Gemäss §§ 144ff., § 152 Kirchenordnung (KO, SRLA 151.100) werden hiermit folgende Beschlüsse der Kirchgemeindeversammlung vom 12. November 2017 bekannt gegeben: 1. Genehmigung der Protokolle der Kirchgemeindeversammlungen vom 21. Mai 2017 und 13. August 2017 2. Genehmigung des Voranschlages 2018 3. Die Kirchgemeindeversammlung vom 12. November 2017 hat gewählt: Jürgen Will als Gemeindepfarrer mit einem Pensum von 100% für den Rest der Amtsperiode 2015–2018 Gegen Beschlüsse der Kirchgemeindeversammlung kann das Referendum ergriffen werden (§ 152 Kirchenordnung). Erlasse, Beschlüsse, Wahlen und Abstimmungen können mit Beschwerde beim Kirchenrat angefochten werden (§§ 146, 147 Abs. 1 Kirchenordnung). Namens der Reformierten Kirchgemeinde Seon Die Präsidentin: Eva Savoy-Bertschi Die Aktuarin: Andrea Gloor www.ref-kirche-seon.ch
KATHOLISCHE K I R C H G E M E I N D E B E T TW I L Donnerstag, 16. November – 9.00 Eucharistiefeier Samstag, 18. November 33. Sonntag im Jahreskreis – 19.00 Eucharistiefeier Kollekte für die gesamtschweizerischen Verpflichtungen des Bischofs Donnerstag, 23. November – 9.00 Eucharistiefeier
L E U TW I L / D Ü R R E N Ä S C H
Sonntag, 19. November 2017 – 9.45 Gottesdienst in Leutwil mit Pfr. Michael Freiburghaus. «Ringkampf mit Gott!» Vorstellung des Bazar-Projektes Kinderheim Selam
OTHMARSINGEN Sonntag, 19. November 2017 – 9.30 Uhr: Gottesdienst mit Rolf Friderich, Sozialdiakon Amtswoche: Pfarrerin Christine Friderich Mehr Infos: www.kirche5504.ch
Donnerstag, 23. November 2017 – 8.45 Uhr Kurzandacht im Schlössli
Freitag, 17. November 2017 – 16.15 Uhr KiK-Träff im Zopfhuus Samstag, 18. November 2017 – 10.00 Uhr Flohmarkt im Zopfhuus mit Jugendlichen und Pfr. Astrid Köning (bis 14.00 Uhr). Der Reinerlös fliesst in das Projekt «Gib e Geiss». Näheres darüber erfahren Sie am Stand Sonntag, 19. November 2017 – 9.30 Uhr Gottesdienst im Zopfhuus Pfr. Astrid Köning, anschliessend – 10.30 Uhr Kirchgemeindeversammlung mit folgenden Traktanden: 1. Wahl der Stimmenzähler Präsenz 2. Protokoll der KGV vom 18. Juni 2017 3. Voranschlag 2018 mit Genehmigung des Steuerfusses 4. Mitteilungen 5. Verschiedenes und Umfrage
Fahrdienst nach Staufen: Falls Sie eine Mitfahrgelegenheit benötigen, melden Sie sich zwischen 8.30 und 9.00 Uhr unter der Telefon-Nr. 062 891 51 36 Donnerstag, 23. November 2017 – 9.00 Uhr Kurzandacht im Zopfhuus – 12.00 Uhr 65+ – Mittagessen im Zopfhuus Anmeldung: Telefon 062 891 51 36 sekretariat@ref-staufberg.ch Weitere Anlässe: Sonntag, 19. November 2017 – 17.30 Uhr Regionaler Jugendgottesdienst «Lenzburg united» (Jugendallianz); Freie Christengemeinde Lenzburg Hauptstrasse 12, Staufen www.ref-staufberg.ch
Donnerstag, 16. November – 17.15 Rosenkranz für den Frieden – 18.00 Eucharistiefeier, anschl. Beichtgelegenheit Samstag, 18. November – 19.00 Jugendgottesdienst, anschl. Apéro Sonntag, 19. November 33. Sonntag im Jahreskreis – 10.15 Pfarreigottesdienst, Eucharistiefeier (Reiner Krieger) Donnerstag, 23. November – 14.00 Gottesdienst mit Krankensalbung, anschl. Seniorennachmittag. – ca. 17.00 Rosenkranz für den Frieden –18.00 kein Gottesdienst
Samstag, 18. November –17.30 Pfarreigottesdienst, Eucharistiefeier (Reiner Krieger) Mittwoch, 22. November – 18.00 Eucharistiefeier, anschl. Beichtgelegenheit
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Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 16. November 2017 11 .........................................................................................................................................................................................................................................
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Abschluss Apéro Gässli/Hargarten
Zum Abschluss der über einjährigen Sanierungsphase der Werkleitungen und der Strassenbeläge im Quartier Gässli/Hargarten in Seon luden die Verantwortlichen die Anwohnerschaft zum Apéro. Dieser stiess auf reges Interesse. Nach 1¼ Jahren Bauzeit konnten Ende Oktober die Hauptsanierungsarbeiten der Werkleitungen und der Strassenbeläge im Quartier Gässli / Hargarten abgeschlossen werden. Die Bauarbeiten umfassten die Schmutz- und Sauberabwasserleitungen, die Infrastrukturen der Wasser- und Elektrizitätsversorgung sowie den Strassenoberbau. Zudem erweiterte die Swisscom punktuell ihre Kabelschutzrohranlagen.
Ein Apéro zum Dank «Solche Bauvorhaben sind immer mit gewissen Umständen für die Anwohnerschaft verbunden. Mit dem kleinen Apéro möchten wir uns bei den Anstössern für ihre Geduld und ihr Verständnis während der Bauzeit bedanken», sagt Max Urech, Leiter der Technischen Betriebe. «Es freut uns, dass so viele unserer Einladung gefolgt sind». Erfreut sind die Verantwortlichen aber nicht nur über die grosse Apéro-Teilnehmerschaft, sondern auch über die vielen positiven Rückmeldungen. «Für uns ist auch immer wichtig, dass die Bauarbeiten mit möglichst wenig Beeinträchtigung für die Betroffenen geschehen», hält Urech in diesem Zusammenhang fest. Bis zum endgültigen Projektabschluss verbleiben nun noch die grabenlosen Instandsetzungen bestehender Kanalisationen.
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Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 16. November 2017 13 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................
DIE GROSSRATSDEBATTE AUS SICHT VON ROLF JÄGGI
Quote statt Kompetenz Der Grosse Rat tagte am Dienstag nur am Nachmittag. Der Morgen war für die Fraktionssitzungen reserviert. An den Fraktionssitzungen werden jeweils die Traktanden der kommenden Sitzung besprochen und beraten, zum Teil auch sehr kontrovers. An der Fraktionssitzung vom vergangenen Dienstag richtete sich der SchwerRolf Jäggi punkt der Beratungen auf den Aufgaben- und Finanzplan (AFP), denn in den kommenden Grossratssitzungen steht das Budget 2018 auf der Traktandenliste. In diesen Sitzungen wird das Parlament über Sanierungsmassnahmen beraten und debattieren, wie der Finanz-
haushalt des Kantons in den nächsten Jahren aussehen soll. Nach dem Mittagessen, pünktlich um 14 Uhr, eröffnete der Grossratspräsident Benjamin Giezendanner die 19. Grossratssitzung mit der «präsidialen» Glocke. Auf der Besuchertribüne des Grossen Rats hatte bereits eine stattliche Zahl von Schülerinnen und Schülern Platz genommen, welche die Grossratsdebatte live miterleben wollte. Schulklassen, aber auch andere interessierte Gäste besuchen die Grossratssitzungen regelmässig und sind immer herzlich willkommen. Das Schöne in unserer Demokratie ist ja, dass die parlamentarischen Debatten immer öffentlich sind. SVP bot Auswahl Beim ersten Traktandum wurden ein Mitglied der Justizleitung sowie ein Ersatzmitglied der Justizleitung in die Pflicht genommen.
Für die Ergänzungswahl eines Mitgliedes in den Bankrat der Aargauischen Kantonalbank (AKB) gab es dank der SVP eine Kandidatenauswahl. Der Regierungsrat vermochte die Stelle bewusst nicht öffentlich ausschreiben. Der SVPFraktion war es jedoch wichtig, dass die Stelle öffentlich ausgeschrieben wird, was sie auch tat. Sie hat dem Parlament einen bestens qualifizierten Sprengkandidaten zur Wahl vorgeschlagen. Denn für die SVP ist nicht die Frauenquote das entscheidende Kriterium, sondern die
richtigen Kompetenzen der zu wählenden Personen für dieses Amt. Das Kantonsparlament hat mit 71 zu 57 Stimmen die offizielle Kandidatin, Frau Prof. Dr. Andréa Belliger, in den Bankrat der AKB gewählt, das heisst Quote vor Kompetenz. Der Veräusserung der kantonseigenen Liegenschaft «Wohn- und Beschäftigungsheim Sternbild» in Windisch an die Psychiatrischen Dienste Aargau AG zu einem Preis von 9 728 164 Franken wurde kommentarlos zugestimmt. Ich freue mich auf die künftigen Grossratssitzungen, bei welchen über den Aufgaben- und Finanzplan (AFP) beziehungsweise über das Budget 2018 debattiert wird. Es wird sich zeigen, wie der Grosse Rat die Verantwortung der Kantonsfinanzen wahrnehmen wird. Sicher ist bereits heute, dass es sachliche, aber auch hitzige Auseinandersetzungen geben wird. Rolf Jäggi, SVP, Egliswil
ufrichtebaum: Am neuen Sitz der Stiftung Stapferhaus beim Lenzburger Bahnhof wird wacker gearbeitet. Im Dezember 2016 begannen die Bauarbeiten mit dem Abbruch des Wohnhauses Kieser. Nun grüsst seit vorgestern Dienstag vom Flachdach bereits das Aufrichtebäumchen. Während im Zeughaus Lenzburg weiterhin erfolgAufrichtebaum reich die Ausstelam Stapferhaus lung «Heimat» stattfindet und das Riesenrad seine Runden dreht, feiert das Stapferhaus die Aufrichte seiner neuen Heimat. Es wird gemunkelt, dass der künftige Name des bisher unter dem Arbeitstitel «Haus der Gegenwart» segelnden Projekts bekannt wird. Jedenfalls ist die ganze Bevölkerung zur Aufrichte eingeladen, und zwar am Samstag, 25. November, von 18 bis 22 Uhr. Ermöglicht wird ein Blick hinter die Kulissen. Die Baustelle wird musikalisch bespielt. «Seien Sie unter den ersten Gästen, die den Rohbau betreten, unser Wirken hinter den Kulissen entdecken und mit uns auf die Zukunft anstossen.» Der Aufruf könnte nicht einladender formuliert werden. Zum Besuch auf der Baustelle mit Barbetrieb, Suppe und Marroni werden festes Schuhwerk und warme Kleidung empfohlen. (AG)
Das künstlerische Team von «La Cenerentola» bei einer Sitzung im Schloss Hallwyl: Manuel Kolip (Bühnenbild), Janina Ammon (Kostüme), Johannes Pölzgutter (Regie) und Douglas Bostock (musikalische Leitung). Foto: zvg
Bei der nächsten Schloss-Oper erhält das Orchester einen neuen Platz Die Vorarbeiten für die Oper «La Cenerentola» im Hof von Schloss Hallwyl laufen auf Hochtouren. Neu sitzt die argovia philharmonic in einem Kubus. Premiere ist am 27. Juli 2018.
ereits zum sechsten Mal verwandelt sich Schloss Hallwyl im nächsten Sommer in eine Freiluft-Opern-Arena. In einer Abstimmung hat die Öffentlichkeit entschieden, dass diesmal Gioachino Rossinis «La Cenerentola» gespielt wird. «Wir haben eine sehr intensive Zeit hinter uns», hält Esther Egger, die Präsidentin des Trägervereins, fest. Viele Entscheide wurden in den letzten Wochen gefällt; personelle und bauliche. Für das Publikum am augenfälligsten ist die andere Anlage von Bühne und Orchestergraben. Während den ersten fünf Produktionen, die sich im Abstand von jeweils drei Jahren folgen, hatte die argovia philharmonic jeweils auf einem Podest über der Eingangspassage des Schlosses gespielt. Nächstes Jahr spielt das Orchester in einem gegenüber der Tribüne offenen Kubus von zwölf Meter Breite und sechs Meter Tiefe. «Experiment und Kostenfaktor» Von der neuen Anordnung verspricht man sich eine akustische Verbesserung. Die Fläche vor dem Orchester und das Dach der Konstruktion bilden die Spielbühne. «Für uns war dies eine grosse Herausforderung, doch sind wir überzeugt, dass wir mit der Neuerung qualita-
Bühne ist auch Dach des Orchestergrabens: Modell der neuen Anlage der Oper Schloss Hallwyl für die nächsten Produktionen. Foto: zvg tiv viel herausholen», so Präsidentin Egger. Künstlerisch – für diesen Bereich ist neu argovia philharmonic verantwortlich – erlaubt der Orchester-Kubus, der die Sicht auf die Spielfläche nicht beeinträchtigen soll, ein «ganz anderes Zusammenspiel». Egger bezeichnet die Neugestaltung als «Experiment, aber auch als Kostenfaktor», ist aber überzeugt: «Das lohnt sich.» Beim Thema Finanzen runzelt die Vereinspräsidentin die Stirn: «Kultur finanzieren ist nicht einfacher geworden», hält sie fest und verweist auf die Wetterempfindlichkeit von Open-Air-Anlässen: «Freiluft ist immer eine Herausforderung.» Doch ganz generell sitzen die Sponsorenfranken nicht mehr so locker wie in Hochkonjunkturphasen: «Die Wirt-
schaft operiert eher zurückhaltend», stellt Esther Egger fest. Die Präsidentin lässt offen, ob die Pleite der gänzlich anders organisierten Oper Schenkenberg einen Einfluss bei der Finanzierung hat. Noch werden für die Oper Schloss Hallwyl 2018 weitere Sponsoren gesucht. Neuer Regisseur Bereits gefunden respektive bestimmt haben die Verantwortlichen das künstlerische Team. Während die musikalische Leitung wiederum bei Douglas Bostock, dem Dirigenten der argovia philharmic, liegt, sind Johannes Pölzgutter (Regie), Manuel Kolip (Bühnenbild) und Janina Ammon (Kostüme) erstmals auf der «Hallwyl» in verantwortlicher Position tätig, wobei Ammon schon als Assistentin hier wirkte.
Opern-Diner und Vorverkaufsstart am 27. November Mit einer Reihe von Pop-up-Konzerten wird auf die neue Produktion der Oper Schloss Hallwyl aufmerksam gemacht. Bevor Auftritte in einem Bus oder in Aargauer Städten folgen, macht am übernächsten Montag, 27. November, ein Opern-Diner im Restaurant La Deliziosa in Boniswil den Auftakt. Der Caterer der Schloss-Opern-Produktion bietet ein mediterranes Vier-Gang-Menü. Dazu singen Koloratursopran Leonor Amaral und Tenor Mark Serdjuk Arien aus «La Cenerentola» und andern Opern. Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr; Türöffnung um 18 Uhr. Kosten ohne Getränke: 75 Franken; Reservationen: 062 777 12 17 oder info@ladeliziosa.ch. Am gleichen Datum startet der offizielle Vorverkauf für die Oper 2018. (tf) «Jung, frisch und hoch motiviert», so beschreibt Esther Egger den neuen Regisseur. Pölzgutter hat in Wien studiert und konnte mit verschiedenen Inszenierungen, unter anderem in Luzern, bereits grosse Erfolge feiern. Auch Dirigent Bostock schätzt die Blutauffrischung: «Ein neues Regieteam mit spannenden, kreativen und amüsanten Einfällen», charakterisiert der Brite im «Magazin» der argovia philharmonic die Kollegen. Ebenfalls wurden die ersten Solisten verpflichtet. Nicht weniger als fünf Teilnehmer des Gesangswettbewerbs im Frühling haben ein Engagement erhalten: Mark Sediuk (Tenor, Don Ramiro), Yoshiaki Kimura (Bass, Don Mangifico), Soo Yeon Lim (Sopran, Clorinda), Anna Nero (Mezzosopran, Thisbe), Josevan de Jesus Santos (Mezzosopran, Angelina).
andwechsel: Harry Naef und Pasquale Ferrara vom «Alten Landgericht» in Lenzburg haben den «Bären» in Schinznach-Dorf erworben. Ende März schrieben Fritz und Ursula Amsler ihr Restaurant zum Verkauf aus. Nun haben sie – «eigentlich schneller als erwartet», so Fritz Amsler – einen Käufer gefunden: Die Nomcom AG in Wildegg, die gemeinsame Firma von Harry Naef und Pasquale Ferrara. Neben der Trattoria zum alten Landgericht in Lenzburg und der Vineria Ferrara in Niederlenz betreiben sie demnächst also auch den Schinznacher «Bären». Die Gastronutzung und der Hotelbetrieb sollen erhalten bleiben. «Der grosse Saal, die Bühne und der schöne Garten bergen einiges Potenzial», erläutert Harry Naef den «ziemlich spontan» erfolgten und letzten Donnerstag schliesslich besiegelten Erwerb. «Es dürfte mediterran werden», meinte er zur künftigen Speisekarte. Dem bisherigen Wirtepaar war es eine echte Herzensangelegenheit, dass es im «Bären» mit Restaurant und Hotel weitergeht, schliesslich befindet sich dieser seit 1876 in Familienbesitz und wird von Fritz Amsler in vierter Generation selber seit nunmehr über 37 Jahren geführt. «Am 28. Januar 2018 werden wir letztmals geöffnet haben», sagt Fritz Amsler (67), sich auf den sich jetzt abzeichnenden Ruhestand freuend. (lba)
Besitzerwechsel: Ursula und Fritz Amsler verkauften den «Bären» in Schinznach an Harry Naef (Mitte) vom «Alten Landgericht», Lenzburg. Foto: zvg INSERATE
«Gmeind» entscheidet über neue Tagesstrukturen Neben einer Erhöhung des Steuerfusses beantragt der Gemeinderat Rupperswil an der Einwohnergemeindeversammlung vom 24. November auch einen Verpflichtungskredit von 315 000 Franken für die Sanierung und den Umbau des «Frickerhauses».
werden. Dies gewährleistet, dass die neuen Betreuungsstrukturen termingerecht per Beginn des Schuljahres 2018/2019 angeboten werden können. Ab dann nämlich müssen die Aargauer Gemeinden den Zugang zu einem bedarfsgerechten Angebot an familienergänzender Betreuung von Kindern bis zum Abschluss der Primarschule sicherstellen. Dies schreibt das neue Kinderbetreuungsgesetz vor, das das Aargauer Stimmvolk an der Volksabstimmung vom Juni 2016 angenommen hatte.
n der Einwohnergemeindeversammlung entscheiden die Rupperswiler Stimmbürger unter anderem über das Budget 2018 und damit auch über eine Erhöhung des Steuerfusses von 95 auf 99 Prozent. Nach Berücksichtigung der Erhöhung der Kantonssteuer um 3 Steuerfussprozente per 1. Januar 2018 entspricht das einer Steuererhöhung von 7 Steuerfussprozenten. Hauptgrund sind gebundene Mehrausgaben in verschiedenen Bereichen. Des Weiteren entscheiden die Teilnehmenden der Wintergmeind über drei Anträge zum Thema familienergänzende Kinderbetreuung: das neue Reglement über die familienergänzende Kinderbetreuung, eine Starthilfe für die neuen Tagesstrukturen in Form eines Darlehens durch die Gemeinde in der Höhe von 60 000 Franken
Sind für den Aufbau und den Betrieb der neuen Tagesstrukturen in Rupperswil zuständig: Max Schärer, Sandra Parolini, Alexandra Wohlfahrt und Sascha Schärer vom Verein «Tagesstrukturen Rupperswil» vor dem «Frickerhaus». Foto: zvg
Nähatelier ist eröffnet
Holderbank sorgt vor
und einen Verpflichtungskredit in der Höhe von 315 000 Franken für die Sanierung und den Umbau des leer stehenden «Frickerhauses» an der Jurastrasse 14. Befristete Standortlösung Die Liegenschaft soll vorübergehend per Beginn des Schuljahres 2018/2019 die neuen Tagesstrukturen beheimaten und Platz für bis zu 33 Kinder bieten. Der Platzbedarf wurde anhand einer repräsentativen Umfrage Anfang dieses Jahres erhoben. Anhand der Umfrage wurde der schulergänzende Platzbedarf im Tagesund Wochenverlauf berechnet. Rund 500 Fragebogen wurden an Haushalte ver-
schickt, die Rücklaufquote betrug 56 Prozent. Abklärungen ergaben, dass an der Jurastrasse 14 ohne bauliche Erweiterungen lediglich 21 Betreuungsplätze eingerichtet werden können. Die anschliessende Prüfung möglicher Ausbauvarianten durch ein zugezogenes Architekturbüro zeigte, dass für eine längerfristige Unterbringung des Betreuungsangebots im Frickerhaus unverhältnismässig kostspielige Sanierungsund Erweiterungsmassnahmen nötig wären. Aus diesem Grund soll nun die Liegenschaft nur vorübergehend Standort der Tagesstrukturen sein und diese mit einfachen Massnahmen saniert und umgebaut
Stand heute: nicht ausreichend Derzeit steht Primarschülern in Rupperswil vor und nach der Schule kein ganztägiges Betreuungsangebot zur Verfügung. Die private Kinderkrippe, Kita Zaubergarten, betreut Kinder bis zum Ende der Kindergartenzeit und der privat geführte Mittagstisch im Chäsi-Treff bietet keine explizite Betreuung und wird nicht an allen Wochentagen angeboten. Zudem ist er während allen schulfreien Tagen geschlossen. Für den Aufbau und den Betrieb der neuen Tagesstrukturen mit integriertem Mittagstisch ist der Verein «Tagesstrukturen Rupperswil» zuständig. Langfristig soll das Rupperswiler Angebot für Tagesstrukturen in einem künftigen öffentlichen Gebäude, beispielsweise einem Kindergarten-Neubau, untergebracht werden. Die Elternmitwirkung Rupperswil (EMW) organisiert zeitgleich zur Gemeindeversammlung, ab 19.30 Uhr, einen betreuten Kino- und Spielabend in der benachbarten Jurahalle.
Die vier Geschäftsfrauen: Pashke Mehmeti, Nathalie Fischer, Trix Merz und Barbara Knechtli.
athalie Fischer von «SternenPunkt», Trix Merz und Pashke Mehmeti vom «Nähchäschtli Schofise» sowie Barbara Knechtli vom «Atelier Prezioso» haben am vergangenen Freitag und Samstag ihr eigenes Geschäft an der Seetalstrasse 107 in Schafisheim eröffnet. Dort gibt es nun ein offenes Nähatelier und Themennähkurse. Ein grosse Anzahl Besucher aus nah und fern folgte der Einladung und nutzte die Gelegenheit, an den Eröffnungstagen Informationen und Beratungen aus erster Hand zu erhalten. Die Ladenöffnungszeiten sind: Montag und Freitag, 14–18 Uhr, Dienstag, 9.30–12 Uhr und immer am 1. und 3. Samstag im Monat von 10–15 Uhr. Am Adventsmarkt in Schafisheim vom 2. Dezember ist der Laden ebenfalls geöffnet. Homepage für Bio-Stoffe und Nähzubehör: sternenpunkt.ch, für Nähkurse: naehchaeschtli-schofise.ch
ie Gemeinde Holderbank führt im laufenden Schuljahr 17/18 infolge Rückgang der Kinder nur noch eine Kindergartenabteilung. Dies im Gegensatz zum vorigen Jahr, als zwei Abteilungen geführt wurden. Die 21 Kindergärtler belegen den Neubau im Schachen, der im vergangenen August bezogen werden konnte. Der Gemeinderat rechnet, dass nach zwei schwachen Jahrgängen in zwei bis drei Jahren ein zweiter Kindergarten notwendig wird. Er verweist auf die Bautätigkeit: Im 2018 können 67 neue Wohnungen bezogen werden, weitere 40 Wohnungen sind geplant. Der Altbau stammt aus dem Jahre 1967, wurde als Provisorium errichtet und gilt als sanierungsbedürftig. Das Provisorium muss durch einen Neubau ersetzt werden. Der Gemeinderat sorgt vor und beantragt der Einwohnergemeindeversammlung vom 22. November einen Projektierungskredit von 350 000 Franken für einen späteren Neubau. In diesem Betrag sind alle planerischen Leistungen für den neuen Kindergarten bis hin zur Umgebungsgestaltung enthalten. (AG)
Zu planen ist ein Ersatzbau: Der Kindergarten hat 50 Jahre auf dem Buckel. Foto: Simon Läuchli
LESERBRIEF Lesermeinung zum geplanten «Sunnepark» in Schafisheim (Ausgabe vom 9. November 2017) In Schafisheim sollen 30 neue Alterswohnungen gebaut werden. Aus demografischer Sicht mag es in Zukunft mehr Wohnraum für ältere Menschen brauchen, doch zum dafür geplanten Projekt «Sunnepark» gibt es einige Fragezeichen: ■ Müssen es gleich 30 Wohnungen an der Zahl sein? ■ Müssen die Wohnungen in einem Kubus verpackt sein, der optisch überhaupt nicht ins Ortsbild passt? Schliesslich werden die Ortsdurchfahrten in den nächsten Jahren für mehrere Millionen Franken saniert und mit Plätzen, Bäumen und Brunnen aufgewertet, sodass der ursprüngliche Dorfcharakter wiederhergestellt wird. ■ Müssen sie unbedingt auf der «grünen Wiese» gebaut werden? Schliesslich wurde vor ein paar Jahren für über eine Million Franken Land neben der Mehrzweckhalle gekauft mit der Möglichkeit, auf diesem Areal Alterswohnungen zu bauen. Und zu guter Letzt zwei Fragezeichen zum Vorgehen seitens des Gemeinderats: Wie objektiv fällt wohl eine ortsbauliche Studie aus, die von der Gemeinde finanziert wird? Und: Warum wird die Ausschreibung wieder auf Ende Jahr geplant, einem Zeitraum, wo die meisten Menschen anderes im Kopf haben, als Baugesuche und Pläne zu sichten. Ich rufe alle Schafisheimerinnen und Schafisheimer auf, sich – trotz allem – die Zeit zu nehmen und dieses Baugesuch und dessen Pläne zu sichten und allenfalls ihre Bedenken anzubringen respektive eine Einsprache zu machen. Denn wenn dieser Block mal steht, dann steht er – egal, ob er als unschön, unpassend oder nicht erforderlich erachtet wird – und nimmt unserem Dorf den Charakter auf immer! Melanie Bucheli, Schafisheim
Der Männerturnverein Othmarsingen unterwegs im Seetal D ie Aussicht auf einen schönen Herbstwandertag war hervorragend und so trafen sich die wanderfreudigen Seniorinnen und Senioren beim Bahnhof Othmarsingen zur Herbstwanderung des Männerturnvereins Othmarsingen.
Der Wanderleiter Ueli Hunziker begrüsste die Wandergruppe. Zuerst galt es, eine steil ansteigende Strecke zu bewältigen. Die Wanderfreudigen konnten sich an der farbenprächtigen Natur erfreuen und die Füsse bahnten sich den Weg durch das raschelnde Laub. Allmählich erreichte man den «Sod», einen den Einheimischen bestens bekannten Punkt. Nach einer Stärkung ging es auf gut markierten und gepflegten Wanderwegen durch den herbstlichen Wald via Boll in Richtung Leutwil. Die Sicht über das Seetal war sehr gut – die Stimmung nicht weniger. Man passierte die ersten Häuser von Leutwil und weiter ging es bergab INSERATE
Durchs raschelnde Herbstlaub: Herbstwanderung des Männerturnvereins Othmarsingen. Foto: zvg nach Boniswil zur Bahnstation. Die Seetalbahn brachte die Reisefreudigen in der Folge nach Lenzburg. Mit dem Bus erreichte man anschliessend wieder den
Ausgangsort Othmarsingen. Man ist schon jetzt auf die nächste Wanderung gespannt, die, wenn das Wetter mitspielt, am 4. Januar 2018, vorgesehen ist. (abi)
Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 16. November 2017 15 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................
Moderne Melioration beschlussreif Der Gemeinderat Othmarsingen beantragt der Einwohnergemeindeversammlung vom 17. November, das Vorhaben Moderne Melioration einzuleiten und durchzuführen. Das Traktandum wurde minutiös vorbereitet. Auf Ende 2020 ist im Turnzentrum Niederlenz Lichterlöschen: Im Bild die Schweizer Mannschaftsmeisterschaften 2006 in Niederlenz.
Projektierungskredit für «Niederlenz»-Folgelösung D er Aargauer Turnverband (ATV) hat die Zukunft des Spitzensportes im Kanton lanciert. Die Delegiertenversammlung in Niederlenz bewilligte einen Projektierungskredit von 150 000 Franken für ein neues Turnzentrum. Dem Mutigen gehört die Welt: Nach diesem Motto eröffnete die Aargauer Turnfamilie 1998 das regionale Leistungszentrum in Niederlenz. Seither brachte der Aargau in Serie Spitzenathleten heraus. Jetzt hat der Vermieter den Vertrag auf Ende 2020 gekündigt. Der ATV steht unter Druck und stellte nun die Weichen. Damit der Aargau ein neues Turnzentrum erhält. Die Delegierten hiessen den Antrag des Zentralvorstandes ohne Diskussion und Opposition gut. Ein Team unter der Leitung von Peter Fischer, Präsident der Genossenschaft Aargauer Turnzentrum, hat drei Projekte ausgearbeitet. Noch ist offen, ob das neue grössere Turnmekka selber gebaut wird oder ob der ATV eine Halle mietet. In Niederlenz hiessen die Delegierten am Samstag 150 000 Franken zur vertieften Planung gut, damit der Turnverband
die beste Lösung ermittelt und umsetzt. Der ATV erhielt ausserdem grünes Licht, bei Bedarf für Bau und Betrieb eine Aktiengesellschaft zu gründen. Peter Fischer freute sich über das klare Votum: «Das war ein klares Bekenntnis für ein neues Turnzentrum.» Begeistert reagierte auch der Lenzburger Oliver Hegi, Reck-Silbermedaillengewinner an der Europameisterschaft: «Im Turnzentrum in Niederlenz legte ich den Grundstein für meine Erfolge. Die Entwicklung im Kunstturnen zeigt, dass wir ein neues Turnzentrum im Aargau brauchen.» Auch regional wichtig ATV-Präsident Jörg Sennrich atmete nach der Zustimmung durch: «Unsere Turnerinnen und Turner dürfen jetzt Träume haben. Wir sagten heute Ja zu unserer Zukunft.» Ein neues Turnzentrum beflügelt den ganzen Kanton. Stellvertretend erklärte Reto Widrig, der Präsident des Badener Kreisturnverbandes: «Dieser Entscheid ist für alle Regionen im Kanton wichtig. Unsere beispielhafte Jugendförderung bleibt erhalten. Davon profitieren der Spitzen- und der Breitensport.» (pd)
n der Einwohnergemeindeversammlung entscheiden die Teilnehmenden über die Frage, ob in Othmarsingen eine Moderne Melioration eingeleitet und durchgeführt werden soll. Die Rede ist gar von einem Jahrhundertprojekt. Im August 2013 erteilte der Gemeinderat der Flury Planer + Ingenieure AG den Auftrag, die Vorplanung für eine Moderne Melioration zu erarbeiten. Die Vorplanung wurde gemeinsam mit der breit abgestützten Begleitgruppe durchgeführt und vom 6. Juni bis zum 5. Juli diesen Sommer öffentlich aufgelegt. Einerseits wurde die Möglichkeit geboten, Einwendungen zum Perimeter zu erheben, anderseits konnte sich jedermann im Sinne einer Mitwirkung zur Vorplanung schriftlich äussern. Eingetroffen sind 18 Einwendungen und sieben Mitwirkungen. Diese Eingaben sind zwischenzeitlich behandelt worden. Sieben Einwendungen konnten gutgeheissen werden, will bedeuten, sieben Parzellen wurden begründet aus dem Perimeter entlassen. Acht Einwendungen wurden abgewiesen oder
Wird 10 bis 15 Jahre dauern: Othmarsingen will Moderne Melioration als Gemeinschaftswerk anpacken. Foto: Alfred Gassmann anders gesagt, die Parzellen der Einwender verbleiben im Perimeter. Auf drei Einwendungen konnte aus diversen Gründen nicht eingetreten werden. Die sieben Mitwirkungen bleiben aufrecht und werden in den weiteren Verfahrensschritten behandelt. Mit allen Einwendern und Mitwirkenden wurden Gespräche geführt und damit Vertrauen geschaffen. Unersetzliches Angebot von Bund und Kanton Eine Moderne Melioration ist ein bewährtes, gesamtheitliches Grossprojekt, um den ländlichen Raum zu gestalten, zu fördern und zu entwickeln. Der Othmarsinger Perimeter umfasst eine Fläche von
über 140 Hektaren. Angestrebt werden optimierte Parzellen, ein zweckmässiges Wegnetz, instandgestellte Entwässerungsanlagen, Massnahmen für den Hochwasserschutz sowie ökologische Elemente, um die Landschaft und die Natur aufzuwerten. Die Gesamtkosten sind mit von 3,77 Millionen Franken ermittelt. Bund und Kanton werden je 34 % mittragen. Die Grundeigentümer müssten durchschnittlich 1700 Franken pro Hektare übernehmen und der Gemeinde verbleibt ein Anteil von 900 000 Franken. Ohne die Melioration müssen viele der nötigen Massnahmen einzeln projektiert und ohne Subventionen von Bund und Kanton umgesetzt werden. Packt das Dorf die Chance?
50-Jahr-Jubiläum des Frauenturnvereins Schafisheim
Der Frauenturnverein (FTV) Schafisheim feierte mit einem Apéro in der Mehrzweckhalle sein 50-jähriges Bestehen.
Alter Name, neue Pächterin Das Restaurant La Bussola in Othmarsingen geht in junge Hände. Das BetreiberEhepaar Maria und Ermanno Melillo hören nach 23 Jahren auf, um mehr Zeit mit der Familie verbringen zu können. Neu übernimmt Tania Conzuegra (links). Sie bleibt dem Konzept der Melillos, qualitativ gute italienische Küche mit passendem Preis-Leistungs-Verhältnis, treu. Es war den Melillos wichtig, dass das Konzept und der Name auch in Zukunft für die vielen Stammkunden erhalten bleiben. Tanja Conzuegra bringt 20 Jahre Erfahrung im Gastro-Bereich mit. Zuletzt hat sie das Restaurant Tapeo in Teufenthal selbstständig geführt.
Während beim Konzept alles beim Alten bleibt, erhält das Bussola-GastroTeam frischen Wind: Conzuegra bringt eine neue Pizzaola und einen Koch aus Italien mit ins Team. Austrinkete mit Maria und Ermanno Melillo ist am Sonntag, 17. Dezember, 11–15 Uhr. Anmeldungen unter othmarsingen@la-bussola.ch Am Samstag, 6. Januar, 15–23 Uhr ist Wiedereröffnung unter der neuen Pächterin mit Apéro und normalem Restaurantbetrieb. Öffnungszeiten ab 8. Januar 2018: Mo bis Fr, 11 bis 14 Uhr, Di bis Sa, 17.30 bis 23 Uhr. Sonntag: Ruhetag. Foto: Melanie Solloso
lle aktiv turnenden Frauen zeigten gemeinsam einen Tanz, bevor Trix Merz die Gäste begrüsste und Roland Treier die Führung durch das Programm übernahm. Von den acht anwesenden Gründungsmitgliedern wurden deren sieben mit einem Blumenstrauss geehrt. In einem Interview erzählte darauf Josy Bär, welche seit 50 Jahren noch immer aktiv turnendes Gründungsmitglied ist, einiges von früheren Zeiten. Man stelle sich vor, dass die Abwesenheit von den Turnstunden oder zu spätes Erscheinen eine Busse zur Folge hatte. Am 5. Oktober 1967 wurde der Frauenturnverein in Anwesenheit von 28 Frauen, initiiert von Rosmarie Rüetschi und Alfred Holzreuter, gegründet. Weiter wurden die Ehrenmitglieder, ehemalige und gegenwärtige Präsidentinnen und Leiterinnen, geehrt. Auch dem Hausfrauenturnen, das vor über dreissig Jahren vom FTV gegründet wurde, kam ei-
Haben sich für den Verein eingesetzt: Die Gründungs- und Ehrenmitglieder Foto: zvg des Frauenturnvereins Schafisheim. ne Ehrung zuteil. Eine der beiden langjährigen Leiterinnen, Vreni Hauser, darf 20 Jahre Leitung feiern. Grussworte vom Kreisturnverband Lenzburg, dem Aargauer Turnverband und dem Schweizerischen Turnverband überbrachte Manuela Riner. Die Aktivmitglieder des FTV zeigten anschliessend einen Reigen mit den Smovey-Ringen und eine Ballgymnastik. Mit einigen aktiven Turnern des Männerturnvereins wurde ein gemischter Line-Dance dargeboten und anschliessend tanzte der Männerturnverein eine Step-Aerobic.
Grussworte und Glückwünsche der Turnenden Vereine durch Marc Näf und der Dorfvereine durch Carmen Zinner fehlten ebenso wenig wie eine Grussbotschaft des Gemeinderates durch Adolf Egli. Zum Schluss des Nachmittages wurde eine Jubiläumsbroschüre mit vielen Fotos von früher und heute verteilt. Der Festakt fand seine Fortsetzung abends mit einem Essen, einer Powerpoint-Präsentation über die letzten 50 Jahre Vereinsgeschehen und dem Duo Gottfried und Elise. (Beatrice Baumann)
GEMEINDENOTIZEN Auenstein: Informationsabend Die Reformierte Kirchgemeinde plant vom 4. bis 13. Mai 2018 eine Kultur- und Begegnungsreise nach Ungarn. Der Informationsabend findet am 23. November um 19.30 Uhr im Gysulasaal statt. (gkb)
über offenem Feuer gibt es ein beheiztes Festzelt mit Festwirtschaft und Live-Musik mit dem Schwyzerörgeli Quartett Schenkenberg. Ab 21 Uhr ist die Bar geöffnet. Armeeblachen sorgen für einen wetterfesten Anlass. (gkb)
Auenstein: Fondue-Plausch Zum fünften Mal findet am Samstag, 25. November, ab 18 Uhr der Fondue-Plausch vom Verein Bunker Auenstein statt. Nebst dem traditionellen Waldfondue
Veltheim: Baubewilligungen Der Gemeinderat hat folgende Baubewilligungen erteilt: Sunrise Communications AG, Hübelweg 2 (Hochhaus), Antennenaustausch für best. Mobilfunkanlage. Salt
Mobile SA, Hübelweg 2 (Hochhaus), Antennenaustausch für bestehende Mobilfunkanlage. (gkb Veltheim: Weihnachtsbaumverkauf Samstag, 16. Dezember, 10 Uhr bis 11.30 Uhr, beim Gemeindewerkhof (Holzschopf) an der Pfalzstrasse. Der Gemeinderat lädt zu einem warmen Getränk mit Speckzopf und Adventsschnitten. Die Bläsergruppe der Musikschule Schenkenbergertal sorgt für Stimmung. (gkb)
Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 16. November 2017
Bäche helfen Kehricht-Deponie sanieren Die ehemalige Kehrichtdeponie Wangenhölzli in Fahrwangen ist ohne Verzug zu sanieren. Der Gemeinderat unterbreitet der Einwohnergemeindeversammlung vom 21. November einen Verpflichtungskredit von 616 600 Franken. Alfred Gassmann
ie älteren Einwohner von Fahrwangen mögen sich noch gut erinnern an die Deponie im Wangenhölzli. Womöglich sind sie selber ab den 1960erJahren bis 1973 mit dem Leiterwägeli hingefahren und haben im kleinen Wäldchen sorglos den Kehricht und nach 1973 überwiegend Grünabfälle entsorgt. Da überrascht nicht, dass die ehemalige Deponie im kantonalen Kataster der belasteten Standorte zu finden ist. Sorgen bereiten die in rund elf Meter Tiefe vorhandenen zwei eingedolten Bäche, nämlich der Dubelacher- sowie der Altholzbach. Die Leitungen sind stark beschädigt. Die vor zwei Jahren durchgeführten Kamerauntersuchungen dokumentieren die Schäden.
Kommt hinzu, dass Sickerwasser aus dem Deponiekörper in die Röhren eindringt und somit eine Verschmutzung der beiden Bäche nicht ausgeschlossen werden kann. Bund und Kanton helfen Die Altlasten-Verordnung zwingt zu einer Sanierung, die bis Ende 2017 angepackt werden muss. Aus drei Varianten hat sich die Umleitung der Bäche mit einer offenen Führung als die zweckmässigste und sinnvollste Lösung herauskristallisiert. Bei einem offenen Graben müsste ein gespriesster Aushub bis in eine Tiefe von 11 Meter erfolgen und das ausgehobene Deponiematerial mit erheblichen Kosten abgeführt und fachgerecht entsorgt werden. Aufgrund der teilweise starken Deformation der Röhren ist eine innere Sanierung mittels InlinerVerfahren nicht möglich. Die Kosten für die gewählte Variante werden mit 616 600 Franken veranschlagt. Der Bund hat einen Beitrag von 40 Prozent in Aussicht gestellt, die kantonale Abteilung für Umwelt eine Mitfinanzierung von 30 Prozent. Mit der geplanten Sanierungsvariante können das lokale Ökosystem und die Landschaft aufgewertet sowie die Fischgängigkeit wiederhergestellt werden. Eine Deponiesanierung mit vielen Gewinnern. Und Bäche helfen mit.
Erstrahlt in neuem Glanz: Die renovierte St.-Anna-Kapelle in Sarmenstorf.
St.-Anna-Kapelle eingesegnet In Sarmenstorf ist die St.-Anna-Kapelle am Dienstagabend nach einer sanften, aber notwendigen Renovation von Pfarrer Marco Vonarburg wieder eingesegnet worden. Alfred Gassmann
m vergangenen September wurden die Renovationsarbeiten aufgenommen. Am Vortag der Einsegnung montierte Max Kündig als Schlussarbeit das Weihwassergeschirr und seine Frau Martha wischte noch die ganze Kapelle. Alles war für die Einsegnung liebevoll gerüstet. Die ersten 20 von geschätzten 70 Besuchern fanden eine Sitzgelegenheit. Ein ungewohntes Bild für Pfarrer Marco Von-
arburg: in Tuchfühlung mit den Gläubigen auf engstem Raum. Die Anwesenden beteten innig mit in der von Taschenlampen erhellten Kapelle. «Ein Haus voll Glorie schauet», kein Lied hätte besser zur Einsegnung gepasst. Pfarrer Marco Vonarburg segnete den Raum und begab sich mit dem Weihwasser auch rund um die Kapelle. In den Fürbitten wurde für all jene gebetet, die mit ihren Anliegen in diese Kapelle kommen, und für all jene, die mit einem Zustupf die Restauration ermöglicht haben. Anstossen mit Handschuhen Ausgebessert wurde der Fassadenverputz und aussen wurde die Kapelle neu gemalt. Ebenso wurde innen ein neuer Farbanstrich aufgetragen. Zu renovieren galt es die Eingangstüre und neu vergoldet wurden die Bilderrahmen. Das Turm-
Auflösung des Gemischten Chores Fahrwangen-Meisterschwanden
Schutt ablagern seit langem verboten: Die ehemalige Kehrichtdeponie WanFoto: Alfred Gassmann genhölzli in Fahrwangen. INSERATE
n Fahrwangen wurde 1916, mitten im 1. Weltkrieg, ein «Gemischter Chor» gegründet. In Meisterschwanden entstand ein solcher erst 1933. Dieser fusionierte 1947 mit dem Männerchor zum «Sängerbund». Wohl schon damals unter dem Druck schwindender Mitgliederzahlen schlossen sich die Chöre der beiden Gemeinden 1973 zusammen und nannten sich ab 1976 «Gemischter Chor Fahrwangen-Meisterschwanden». Unter dieser Bezeichnung war der Chor die letzten 40 Jahre in den beiden Dörfern bekannt und beteiligte sich, als Beitrag zum Gemeindeleben, regelmässig an der Gestaltung von Gottesdiensten und organisierte kulinarische Anlässe. Aber: Alles hat seine Zeit. Eine Standortbestimmung Anfang Jahr zeigte, dass der Chor infolge absehbarer alters- und arbeitsbedingter Austritte nicht weiter bestehen kann, zumal die Neumitglieder-
Werbeversuche der letzten Jahre erfolglos blieben. So sagte der Vorstand den jährlichen Brunch ab und beendete die Aktivitäten mit der Mitwirkung im Gottesdienst des Suppentages in der reformierten Kirche Meisterschwanden. Ein letztes Mal konnte Franziska Lieder, die Dirigentin der letzten fünf Jahre, ein dem kleinen Chor angepasstes Liedgut vortragen lassen und Freude bereiten. Mit der Generalversammlung vom 26. Oktober wurde der Verein nun endgültig aufgelöst. Zum Ende ging ein Dank an Mägi Melliger, die den Verein während 20 Jahren mit viel Engagement im Vorstand vertrat und während 10 Jahren präsidierte. Ebenfalls 20 Jahre Vorstandsarbeit leistete Heidi Ming. Sie hat zudem den beliebten Risotto und den Brunch ins Leben gerufen und jedes Jahr, mit grossem Einsatz, hauptverantwortlich organisiert. (mab)
Gärtnerhaus neu mit «Eigenwerk» am Fahrwanger Bärenplatz
Die zentrale Verkaufslokalität der Stiftung Gärtnerhaus am Fahrwanger Bärenplatz wird wiederbelebt.
napp zwei Jahre nach der Schliessung der «Gourmet-Oase» kommt wieder Leben in den Verkaufsladen am Bärenplatz. Die beiden Geschäfte der Stiftung Gärtnerhaus, Wohnaccessoires und Blumenladen, werden am zentralen Standort in Fahrwangen unter dem Namen «Eigenwerk» fusioniert. Das «Eigenwerk» öffnet seine Türen nach fünfmonatiger Bauphase rechtzeitig zur diesjährigen Adventsausstellung am 24. November um 17 Uhr. «Unsere Kundschaft findet künftig alle Eigenprodukte aus Kreativatelier und Schreinerei sowie attraktive Floristik unter einem Dach. Professionelle Beratung ist während den
Öffnungszeiten gewährleistet», so Manuela Schaufelberger. Auch Anna Käser freut sich auf den Start: «Für unsere Klienten bedeutet der Umzug eine Vergrösserung des Arbeitsspektrums, die Aufgaben werden noch abwechslungsreicher.» Die beiden jungen Mitarbeiterinnen, die bisher Blumenladen und Wohnaccessoires geleitet haben, führen das «Eigenwerk» in Co-Leitung. Die Ladenfläche wird ergänzt mit einem idyllischen Vorplatz und dem benachbarten Showroom der Schreinerei am Schmidgässli 2. Hier erhalten Interessenten fachmännische Beratung für Möbel auf Mass und Restaurationen. Die Lokalität am neuen Standort soll zu einer Begegnungszone werden, wo die bis zu 14 beschäftigten und betreuten Klienten persönlichen Kontakt zur Kundschaft pflegen und sich freuen, wenn ihre Eigenwerke gekauft werden. (mlä)
gebälk erwies sich als morsch. Neu ist der Turm mit Kupfer eingekleidet. Vizeammann Meinrad Baur erwähnte, dass im Spieltruckenwinkel ursprünglich eine kleine Kapelle stand. Gefundene Dokumente im Turm belegen diese Tatsache. Einst ausserhalb des Dorfes erbaut, steht sie heute an der Schlüsselackerstrasse inmitten des Quartiers von modernen Wohnbauten. Den Bauplatz an sonniger Lage hatte ein Sarmenstorfer Bürger der Ortsbürgergemeinde geschenkt. Wiederholt mussten Reparaturen an der Kapelle vorgenommen werden, die aus Opferstockerträgen sowie Spenden finanziert werden konnten. Eine letzte Renovation erfolgte 1958. Vizeammann Meinrad Baur dankte nach allen Seiten und lud alle Teilnehmenden, davon rund 50 stehend auf der Schlüsselackerstrasse, zu einem Apéro ein.
«Freie Wähler Leutwil» unterstützen Monika Müller In einer Mitteilung unterstützen «Freie Wählerinnen und Wähler aus Leutwil» Monika Müller im zweiten Wahlgang der Gemeindeammannwahl: «Sie ist in Leutwil geboren und aufgewachsen. Eine unbeschwerte Jugendzeit ermöglichte ihr schon früh, sich mit der Bevölkerung und deren Problemen auseinanderzusetzen. Die Ausbildung zur Hauswirtschaftslehrerin bot ihr die gewünschte Vielseitigkeit. Aktuell unterrichtet sie Schüler von Rupperswil in Französisch und betreut Pädagogikstudenten. Monika Müller legt grossen Wert auf einen freundlichen und aufrichtigen Umgang mit Menschen. Arbeiten, die zum Wohle der Gemeinde ausgeführt wurden, egal welcher Art auch immer, werden von ihr estimiert und wertgeschätzt. Die grossen und schwierigen Aufgaben, die es in nächster Zeit anzupacken gilt, wird Monika Müller als Frau Gemeindeammann mit viel Herzblut, Engagement und Ehrfurcht anpacken, in die richtigen Wege leiten und zur Vollendung bringen.» (lba) INSERATE
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Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 16. November 2017 19 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................
SP Seengen befürwortet alle Gmeinds-Geschäfte
Gemeinderatswahlen Seengen Hannes Bopp mit Erfahrungsschatz Das Gemeinderatsamt erfordert einige Qualitäten und Fähigkeiten. Hannes Bopp bringt einen grossen Erfahrungsschatz aus seiner umfangreichen Ausbildung für das öffentliche Gemeinwesen und seiner aktuellen Tätigkeit mit. Es ist ein Glücksfall, dass in Seengen ein Kandidat zur Verfügung steht, der bereit ist, sein Pensum an der Arbeitsstelle zu reduzieren, um sich in den Dienst der Gemeinde zu stellen, wo er sich nicht einem bestimmten Kreise, sondern allen verpflichtet fühlt. Peter Steigmeier, Seengen Peter Sandmeier kann motivieren Peter Sandmeier ist aus meiner Sicht sehr kompetent für das Amt als Gemeinderat. Eine seiner Stärken ist das Zusammenführen und Motivieren von Menschen, um gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen und Lösungen zu erarbeiten. Matthias Fischer, Seengen Hannes Bopp ist kein Hardliner Ich wähle Hannes Bopp mit voller Überzeugung in den Gemeinderat, weil er Pragmatiker ist. Hannes Bopp setzt sich für eine Sache ein und ist kein politischer Hardliner. Wissen, ein gesunder Menschenverstand und Humor lassen ihn gute Entscheidungen treffen, Parteiprogramme spielen dabei keine Rolle. Er vertritt alle. Hannes Bopp wird keine Eigeninteressen verfolgen, sondern sich im Gemeinderat für alle einsetzen, die eine starke Stimme brauchen. Sabine Häusermann, Seengen Sandmeier steht für Vereine ein Mit Peter («Busi») Sandmeier stellt sich eine Seenger Persönlichkeit zur Wahl, welche als Ortsbürger und selbstständiger Gartenbau-Unternehmer tief im Dorf verwurzelt ist. Besonders erwähnenswert ist, dass er immer wieder ein offenes Ohr für die Seenger Dorfvereine hat, welche er gerne unterstützt. Durch dieses Engagement können die Vereine auch ihre wichtigen Nachwuchsaufgaben besser wahrnehmen und unserer Jugend eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung bieten. Dieter Böhm, Seengen Bopp kennt Gemeindematerie Ich wähle Hannes Bopp als profunden Kenner der Gemeindematerie. Ich durfte ihn als Profi und Public-Manager viele Jahre an der Spitze im kantonalen Verband der Steuerfachleute Aargauer Gemeinden sowie in vielen Fachgremien im Steuer- und Gemeindebereich begleiten. Hannes Bopp hat dabei als langjähriger Präsident in allen Gremien von Kanton und Gemeinden hohe Akzeptanz und Respekt genossen. Mit Hannes Bopp fliesst Gemeindeerfahrung verbunden mit ausgeprägter Seenger Dorfverbundenheit in den Rat. Roger Stofer, ehemaliger Finanzverwalter, Seengen INSERATE
So soll der neue «Bären» schon bald aussehen: Visualisierung des renovierten Hotels im Seenger Dorfzentrum mit dem Durchgang links unten. Foto: zvg
Wie soll der neue Durchgang beim Seenger «Bären» heissen? Mit dem Umbau des Seenger «Bären» entsteht neu ein Fussgänger-Durchgang. Mit einem Wettbewerb soll der Name bestimmt werden.
An der Herbstversammlung der SP Seengen wurden nebst anderem auch die Geschäfte der Gemeindeversammlung von morgen Freitag intensiv diskutiert und der Seenger Bevölkerung zur Annahme empfohlen. Ein Lob gebührt der Behörde für ihre aktive Kommunikation mit den beiden Informationsveranstaltungen zu den Traktanden Strassensanierung Post- und Schulstrasse sowie Kinderbetreuungsund Elternbeitragsreglement. Bezüglich der Strassensanierungen Post- und Schulstrasse anerkennt die SP die Bemühungen im Rahmen des vorhandenen Spielraums um mehr Sicherheit für den Langsam-Verkehr und eine attraktive Dorfgestaltung. Wenn auch mit den geplanten Sanierungs- und Gestaltungsarbeiten nicht alle Probleme gelöst und Bedürfnisse gedeckt werden können, so erachtet die SP die geplanten Massnahmen als richtigen Schritt. Das ausgearbeitete Reglement zu der ergänzenden Kinderbetreuung und die geplanten Angebote dazu werden sehr begrüsst und die Kostenbeteiligung der Gemeinde als sehr vernünftig angesehen. Inwiefern sich die angedachte räumliche Lösung im Lernpavillon als sinnvoll und genügend erweist, wird die Zukunft zeigen müssen. Die übrigen Traktanden sind aus Sicht der SP unbestritten. (pst)
SP Seengen fürchtet Gewerbe- statt Gemeinderat
ange war er geschlossen, seit einiger Zeit wird fleissig gearbeitet am Seenger Traditionslokal Bären. Die Arbeiten befinden sich bald auf der Zielgeraden und nach mehreren Verschiebungen soll nun Anfang 2018 endlich Eröffnung gefeiert werden. Bis dahin ist auf der Seite Richtung «Burgturm» der neu angelegte Durchgang ebenfalls fertiggestellt. Dank diesem «Tunnel» können künftig Fussgänger auf der Ostseite der Egliswilerstrasse sicher, das heisst vom Strassenverkehr getrennt, vom Kreuzplatz bis zur Eichbergstrasse verkehren.
Name gesucht: Der neue Fussgänger-Durchgang beim renovierten «Bären» in Seengen während der Bauzeit. Foto: Fritz Thut
Vorschläge für Namen gefragt Die «Bären»-Bauherrschaft will in Kooperation mit der Gemeinde Seengen dem Durchgang einen eigenen Namen gegeben. Sie führt aus diesem Grund einen kleinen Wettbewerb durch. Vorschläge können bis am 4. Dezember eingegeben werden an: Realit Treuhand AG, Bären-Wettbewerb, Bahnhofstrasse
41, 5600 Lenzburg, oder via E-Mail an Peter.Steffen@realit.ch. Denkbar sind nicht nur Namen mit Bezug zu «Bären», sondern auch Originelleres. «Die Leute sollen ihrer Fantasie freien Lauf lassen», lautet die Aufforderung der Veranstalter. Eine Jury, bestehend aus Vertretern der Bauherrschaft (Rolf Kaspar und Phi-
Erich Lüdi als Seoner Gemeindeammann Erich Lüdi ist seit 8 Jahren im Gemeinderat und hat in dieser Zeit die Bevölkerung von Seon sehr gut und konsequent vertreten. In einem höchst anspruchsvollen Ressort ist es ihm in dieser Zeit gelungen, loyal und mit viel Sachverständnis die Interessen aller Beteiligten abzuwägen und überlegt und fundiert zu handeln. Mit seiner umsichtigen Art hat er sich den Respekt der Bevölkerung und des Behördenkollegiums erarbeitet. Lüdi bringt alle Voraussetzungen und das nötige Rüstzeug mit, um dieses verantwortungsvolle Amt erfolgreich auszuüben. Er ist vor allem unabhängig und kann unvoreingenommen an die anstehenden grossen Aufgaben herangehen. Darum wähle ich am 26. November aus Überzeugung Erich Lüdi als Gemeindeammann. Werner Frischknecht, Seon
GEMEINDENOTIZEN Dürrenäsch: Jungbürgerfeier Die alle zwei Jahre stattfindende Jungbürgerfeier Dürrenäsch/Leutwil wird alternierend organisiert. 2018 ist Dürrenäsch an der Reihe. Die Feier wurde auf Freitag, 21. September 2018, terminiert. Dazu eingeladen werden die Jahrgänge 1999 und 2000. (gkd) Dürrenäsch: Gmeindstermine Die beiden ordentlichen Gemeindeversammlungen wurden auf Freitag, 29. Juni 2018, und Freitag, 30. November 2018, anberaumt. (gkd)
lipp Gloor), der Gemeinde Seengen (Jörg Bruder und Hans Schlatter) sowie der früheren «Bären»-Wirtin Lotti Hechler, wird die Vorschläge beurteilen und den Sieger erküren. Der Name wird mit einer offiziellen Strassentafel im Durchgang verewigt. Der Einsender des gewählten Namens erhält einen Preis. INSERAT
«Besteht der Gemeinderat Seengen bald aus einer Mehrheit von Vertretern des Gewerbevereins?» Die Frage stellt die SP Seengen in einer Mitteilung. «Obwohl das innovative und engagierte einheimische Gewerbe allseits sehr geschätzt wird», erachte die SP Seengen «eine Dominanz des Gewerbevereins wie auch eines rein bürgerlichen Seenger Rats nicht als förderlich». Dies sei ungesund, da so ein wichtiger Bevölkerungsteil von der Zukunftsgestaltung und der Verantwortung ausgeschlossen würde, so die SP-Ortssektion: «Es ist ein Schweizer Erfolgsrezept, alle politischen Kräfte einzubinden. So können gemeinsam gute Lösungen gefunden werden.» Wer also eine breite und vielfältige Bevölkerungsvertretung im Gemeinderat Seengen wünsche, wähle Hannes Bopp als fünften Gemeinderat, so die SP-Mitteilung. «Hannes Bopp ist in Seengen verwurzelt und bestens vernetzt, er ist ein ausgezeichneter Vermittler und zudem ein Kenner aller sozialen Fragen durch seine langjährige berufliche Tätigkeit in der öffentlichen Verwaltung», hält die SP in ihrer Mitteilung weiter fest. (lba)
HIMMELWÄRTS – Motetten zum Totensonntag Vokalensemble Cantemus Judith Flury, Leitung Freitag, 24. November, 20.00, Sebastianskapelle Baden Eintritt: Fr. 25.– / Fr. 15.– Samstag, 25. November, 20.00, Kapuzinerkirche Bremgarten Eintritt: Fr. 25.– / Fr. 15.– Sonntag, 26. November, 17.00, reformierte Kirche Lenzburg Eintritt: Fr. 25.– / Fr. 15.– Vorverkauf und Infos: www.vokalensemble-cantemus.ch
Donnerstag, 16. November 2017, 19.00 Uhr im winterkalten Schloss Hallwyl Galgenlieder, Moritaten sowie schauerliche Gesänge aus dem klassischen Repertoire mit Chiara Kräuchi, Sopran, Gaudenz W. Wigger, Bass, und Emanuel Steffen, Klavier/Gitarre. Dazwischen Suppe, Brot und Wein zum Aufwärmen. Alle Anlässe sind für Mitglieder der Gesellschaft zum Falken und Fisch – und solche, die es werden wollen – gratis. Nichtmitglieder bezahlen einen Unkostenbeitrag von Fr. 25.–/Fr. 20.– KeineAnmeldung nötig, Auskunft: falkundfisch@ag.ch
Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 16. November 2017 21 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................
Agenda vom 17. bis 23. November
18.30 Uhr. Schnuppern bei der Männerriege Niederlenz. Nach dem Turn-Fitprogramm gibt es einen Apéro. Senioren 65+: ab 18.30 Uhr; «Jüngere» 40+: ab 20 Uhr.
Freitag, 17. November Möriken-Wildegg: Gemeindesaal 19.30 Uhr. Operette Möriken-Wildegg: «Gräfin Mariza». Operette in 3 Akten von Emmerich Kálmán.
3×3 Halle, Stationsweg 6, Kunstwerke von elf Kunstschaffenden. Vernissage: Freitag, 17. November, 9–22 Uhr. Weitere Öffnungszeiten Samstag, 18. November, 10 bis 20 Uhr. Sonntag, 19. November, 10 bis 15 Uhr. Informationen zur Ausstellung findet man unter www. 3x3emk.ch
Möriken-Wildegg: Gemeindesaal 19.30 Uhr. Operette Möriken-Wildegg: «Gräfin Mariza».
Sonntag, 19. November Möriken-Wildegg: Gemeindesaal 15 Uhr. Operette Möriken-Wildegg: «Gräfin Mariza».
Dienstag, 21. November Rupperswil: Kirchgemeindehaus 19.30–21 Uhr. Tanzkreis. Leitung: Brigitte Frey, Tanzleiterin für Tanzfolklore und Meditativen Tanz, Vordemwald.
Sonntag, 19. November Lenzburg: Stadtkirche 17 Uhr. «Musik am Hofe des Fürsten Esterházy». Mit Werken von Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart und Luigi Tomasini. Abendkasse. Seengen: Kirchgemeindehaus 17 Uhr. Bandura-Konzert. Mit Zoriana Grzybowska, Krakau. Das Konzert wird moderiert von ihrem Mann Artur. Anschliessend Apéro. Eintritt frei, Kollekte.
Ist am Sonntag, 19. November, in der Stadtkirche zu hören: Das Esterházy Ensemble Wien. Foto: zvg Schafisheim: Mehrzweckhalle 20 Uhr. Konzert der Musikgesellschaften Hunzenschwil/Schafisheim. Ab 18.30 Uhr Abendessen.
Mittwoch, 22. November Lenzburg: Taverne Leopold 20.30 Uhr. «Live im Leopold»: Muulwurf & Tongrueb. Konzert. Möriken: Ref. Kirche 19 Uhr. Konzert der Musikschule Möriken-Wildegg.
Beinwil am See: Chalet Elim 19.30 Uhr. «Time after Time». PopStubete & Live-Songs zum Mitsingen.
Möriken-Wildegg: Bezirksschule (Foyer) 11–16 Uhr. Kerzenziehen. Kerzenziehen der Ludothek Möriken-Wildegg.
Lenzburg: Baronessa 21 Uhr. Konzert von Nilsa. Afro, Rap, Hip-Hop. Abendkasse ab 20 Uhr.
Ammerswil: Gemeindesaal 19 Uhr. 9. Jassturnier in Ammerswil. Mit Eintritt. Organisator: Ammerswil Kultur. Lenzburg: Schulhaus Lenzhard 20.15 Uhr. Ch-Dok-Film: «Rue de Blamage». Der Film beleuchtet die berühmt-berüchtigte Baselstrasse in Luzern. Der Regisseur Aldo Gugolz und Protagonisten sind vor Ort. Abendkasse und CinéBar ab 19 Uhr. Lenzburg: Spittelbrunne 9–18 Uhr. Wir stehen mit dem Buscafé in der Altstadt von Lenzburg und laden auf einen Kaffee mit Kuchen ein. Veranstalter: Freie Christengemeinde Lenzburg. Lenzburg: Rathausgasse 13–17 Uhr. Wochenmarkt. Fahrwangen: Läsihuus 14 oder 19.30 Uhr. Spielplausch für Erwachsene, organisiert von den Landfrauen Oberes Seetal.
Niederlenz: Cholechäller 20.15 Uhr. Konzert von Cobario. «Zehn Welten»-Tour.
Dürrenäsch: Dorfzentrum 11–16 Uhr. Tag der offenen Tür – «Kunst am Holz meets Kunst mit Keramik». Ka-
Beinwil am See: Löwensaal 19.30 Uhr. Löwenkonzert: «Träume – Sogni – Sueños». Programm: Werke von Piazzolla, Wettstein und Dvorák. Mit Sebastian Bohren (Violine) und den Chaarts Chamber Artists. Lenzburg: Schulhaus Lenzhard 19.30 Uhr. Autobiografische Musik. Hört man die Lebensgeschichte eines Komponisten in seinem Werk?
rin Schmied und Jürg Hintermann zeigen im alten Sagerareal ihre Kunstobjekte. Lenzburg: Familie+ 9.30–11 Uhr. «Schenk mir eine Geschichte»: Tamilische Kindergeschichten. Interkulturelle Leseanimation. Kostenlos. Lenzburg: Spittelbrunne 9–16 Uhr. Wir stehen mit dem Buscafé in der Altstadt von Lenzburg und laden herzlich auf einen Kaffee mit Kuchen ein. Veranstalter: Freie Christengemeinde Lenzburg. Möriken-Wildegg: Bezirksschule (Foyer) 11–18 Uhr. Kerzenziehen. Kerzenziehen der Ludothek Möriken-Wildegg.
Lenzburg: Familie+ 9–11.30 Uhr. «Walki». Flexible Kinderbetreuung für Kinder ab 6 Monaten, je nach Kapazität auch ab 3 Monaten. Lenzburg: Familie+ 9.30–11.15 Uhr. Sprachtreff «Türen öffnen». Integrationsförderung für fremdsprachige Frauen im Bezirk Lenzburg. Telefon 062 891 52 32.
Dienstag, 21. November Lenzburg: Rathausgasse 7.30–11 Uhr. Wochenmarkt. Rupperswil: Bibliothek 17–17.30 Uhr Geschichtenstunde mit Frau Gaby Siotis. Für 5- bis 8-jährige Kinder.
Geistliche und weltliche Programme Jährlich werden abwechslungsweise ein geistliches und ein weltliches Programm erarbeitet, meistens mit musikalischer Be-
Museum Burghalde «Do it yourself – Werken wie in der Steinzeit». Das Museum lädt in der Erlebniswerkstatt zum Mitmachen ein. Bis am 15. Juli 2018. Öffnungszeiten: Freitag und Samstag 14–17 Uhr, Sonntag 11–17 Uhr.
Meisterschwanden Galerie Del Mese-Fischer Ausstellung der Werke von Kurt Hediger. Kurt Hediger, Reinach, zeigt über hundert Bilder. Öffnungszeiten: Mittwoch–Sonntag 14–17 Uhr. Finissage: 3. Dezember.
Dienstag, 21. November Dintikon: Gemeindesäli 11.45 Uhr. Senioren-Mittagstisch der Pro Senectute. Telefon 056 62439 11. Hallwil: Vereinszimmer Schulhaus Hallwil 12 Uhr. Senioren-Mittagstisch der Pro Senectute. Telefon 062 777 37 06. Lenzburg: Hotel Restaurant Lenzburg 11.30 Uhr. Senioren-Mittagstisch der Pro Senectute. Telefon 062 888 87 87. Niederlenz: Restaurant Sonne 11.30 Uhr. Senioren-Mittagstisch der Pro Senectute. Telefon 062 89168 31.
Mittwoch, 22. November Lenzburg: Kulturhaus und Jugendwerkhof Tommasini 14–17 Uhr. Lenzburger Kerzenziehen.
Donnerstag, 23. November Niederlenz: Turnhalle Rössligasse (rotes Schulhaus)
Unter der Leitung einer Lenzburgerin: Das Vokalensembel Cantemus. Judith Flury (Mitte) leitet den Chor seit 5 Jahren. Foto: zvg wobei neben erfahrenen Chormitgliedern auch immer wieder Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule Wohlen mitsingen. Der Chor ist bekannt für einen frischen, ausgewogenen und klaren Wohlklang und hat Ende Oktober auch am Schweizerischen Chorwettbewerb teilgenommen, wo er sich das Prädikat «Sehr gut» verdient hat.
Zeughaus Dienstag–Sonntag 9–17 Uhr, Donnerstag 9–20 Uhr. «Heimat. Eine Grenzerfahrung». Das Stapferhaus nimmt mit auf eine Entdeckungsreise: Von der ersten Heimat bis in die Weiten des Weltraums. Dazwischen erfährt man Angst, Sehnsucht und Zuversicht.
«Himmelwärts» mit dem Vokalensemble Cantemus D as Vokalensemble Cantemus aus Wohlen, unter der Leitung von Judith Flury, konzertiert am Totensonntagswochenende unter anderem in der Stadtkirche Lenzburg mit dem Programm «Himmelwärts», in dem die zentralen Themen des liturgisch bedeutsamen Tages im Fokus stehen. Neben dem Tod sind das auch Hoffnung auf Vergebung, Erlösung und Auferstehung. Berührende Vokalwerke deutscher Komponisten aus verschiedenen Epochen ergänzen sich zu einem vielfältigen A-cappella-Programm. Im Wechsel mit den aussagekräftigen und expressiven Motetten von Schütz erklingen ergreifende Trauermotetten von Mendelssohn, Brahms, Mauersberger und Distler. Einen liturgischen Rahmen im Programm bilden zwei klangschöne, achtstimmige Chorwerke des zeitgenössischen norwegischen Komponisten Ola Gjeilo: Sein «Kyrie» erfüllt das Himmelgewölbe mit Sphärenklängen, während im «Agnus Dei» der himmelwärts strebende Phoenix als Symbol für den Zyklus von Leben und Tod steht. Das Vokalensemble Cantemus aus Wohlen wurde 1995 gegründet und setzt sich aus rund 30 begeisterungsfähigen Sängerinnen und Sängern zusammen,
gleitung von Solistinnen und Solisten oder kleineren Formationen. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf Werken der Renaissance und des 20. und 21. Jahrhunderts. Nun wagt sich das Ensemble an ein reines Acappella-Programm. Geleitet wird der Chor von der Lenzburger Musikerin Judith Flury. Infos und Vorverkauf unter www.vokalensemble-cantemus.ch Freitag, 24. November, 20 Uhr, Sebastianskapelle Baden. Samstag, 25. November, 20 Uhr, Kapuzinerkirche Bremgarten, Sonntag, 26. November, 17, reformierte Kirche Lenzburg
Oberes Seetal Landfrauen Oberes Seetal: Anmelden bis Mittwoch, 22. November, für den Chlaushock am Freitag, 1. Dezember, um 19.30 Uhr im Restaurant Seetal Fahrwangen unter 056 66731 67.
Filmtipp Justice League 3/2D Gemeinsam machen sich Batman und Wonder Woman an die Arbeit, ein Team von Metamenschen zu rekrutieren und sich der neu erwachten Gefahr zu stellen. Kino Urban D/12 Jahre. 3D: Do/Sa/Mo/Mi je 20 Uhr 2D: Fr und Di je 20 Uhr, So 17.45 und 20.15 Uhr.
Fack Ju Göthe 3 An der Goethe-Gesamtschule herrscht Stress: Zeki Müller (Elyas M’Barek) will Chantal (Jella Haase), Danger (Max von der Groeben), Zeynep (Gizem Emre) und die anderen Schüler zum Abitur peitschen, doch die Chaosklasse ist wenig kooperativ, denn die nette Dame vom Berufsinformationszentrum hat ihnen die Zukunftsaussichten ordentlich vermiest. Kino Urban D/12 Jahre. Sa 17 Uhr und So 15.15 Uhr.
Hexe Lilli rettet Weihnachten Lilli ist genervt: Immer muss sie auf ihren kleinen Bruder Leon Rücksicht nehmen. Dessen Allergie verhindert, dass sie ein Kaninchen als Haustier bekommt, und als er dann auch noch ihr neues Teleskop zerstört, reicht es Lilli endgültig. Trotz der Warnungen ihres kleinen grünen Drachen Hektor verwendet sie einen Spruch aus ihrem Hexenbuch und zaubert Knecht Ruprecht aus dem Mittelalter in ihre Welt, damit er Leon eine kleine Lektion erteilt. Kino Urban D/6 Jahre. Fr 17.30 Uhr, Sa 14.30 und So 13 Uhr.
Mord im Orient-Express Was als luxuriöse Zugfahrt durch Europa beginnt, entwickelt sich schnell zu einer der stilvollsten, spannendsten und aufregendsten Mysterien, die je erzählt wurden. Basierend auf dem Buch der Bestsellerautorin Agatha Christie. Kino Löwen: ab 12 Jahren. Deutsch: Do–Sa, Mo und Mi je 20 Uhr, Englisch mit deutschem Untertitel: Di 20 Uhr.
Die letzte Pointe Für ihre 89 Lenze ist Gertrud Forster beneidenswert vital und selbstständig. Ihre grösste Angst ist es, dement im Altersheim zu enden. Umso schockierter ist sie, als ein eleganter Engländer bei ihr auftaucht, weil sie ihn auf einer DatingPlattform für Senioren angeschrieben hat. Da Gertrud sich an nichts dergleichen erinnern kann, möchte sie nur noch eins: ihr möglichst selbstbestimmtes Ende, bevor sie auf der Demenzstation landet. Die Familie hat keine Ahnung von Gertruds finalem Vorhaben. Doch alle glauben, besser zu wissen, was für Gertrud richtig ist. Kino Löwen: CH: ab 10 Jahren Do, Mo, Di je 17.30 Uhr, Fr, Sa, Mi je 17 Uhr, So 14 und 20 Uhr.
Frauenchor trifft Musikgesellschaft
emeinsam gestalten der Frauenchor piCanti aus Niederlenz und die Musikgesellschaft Möriken-Wildegg ihren musikalischen Höhepunkt 2017 mit «Orchestra & Voice». Unter der fachkundigen Leitung von Markus Fankhauser und Christoph Prendl sorgen die rund 50 Musikantinnen und Musikanten des Blasorchesters und 20 Sängerinnen des Chores für eine überaus vielversprechende musikalische Konstellation. Das Konzertprogramm ist gespickt mit viel wunderbarer Musik, zum Beispiel mit der klanggewaltigen «Alphamonic Overture» des japanischen Komponisten Satoshi Yagisawa oder der Komposition «Voice of the Vikings» von Michael
Geisler, welche die Geschichte der Wikinger musikalisch auferstehen lässt. Aber auch bekanntere Musik wie «Skyfall» aus dem gleichnamigen James-Bond-Film oder das emotionale «Scharlachrot» von Patent Ochsner werden vorgetragen werden. Und dann natürlich die Werke, welche von Blasorchester und Chor gemeinsam bestritten werden: Das zarte «Caresse sur l’océan» aus «Les Choristes» oder die Grammy-prämierte Komposition «Baba Yetu» von Christopher Tin aus dem Computerspiel Sid Meier’s Civilization IV. Der Eintritt ist frei. Samstag, 25. November, 19 Uhr und Sonntag, 26. November, 17 Uhr, katholische Kirche Wildegg
Autobiografische Musik – ein Vortrag
elche Rolle spielt die Biografie eines Komponisten in seiner Arbeit? Und hört man die Lebensgeschichte eines Komponisten in seinem Werk? Mit dem Referenten Edy Binggeli, Schulmusiker, gehen die Besucher auf Tuchfühlung mit den grossen Musikern von einst, besuchen Frédéric Chopin auf Mallorca, teilen das Fernweh des Monsieur Camille Saint-Saëns, tauchen kurz
ein ins Leben von Bedrich Smetana und schauen dem Ornithologen Olivier Messiaen über die Schulter. Eine kurzweilige Musikstunde mit vielen Hörbeispielen. Ein Anlass organisiert von der Volkshochschule Lenzburg. Informationen und Anmeldung unter www.vhlenzburg.ch Donnerstag, 23. November 19.30 Uhr, Aula Lenzhard, Lenzburg
Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 16. November 2017 23 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................
Eine Prise Afrika «Nilsa» bringt am Freitag, 17. November, einen Mix aus Reggae, Pop und Hip-Hop mit der nötigen Prise afrikanischer Sounds und Grooves in die Baronessa Lenzburg. «Ich bin farbig!», sagt Nilsa, und das darf man wörtlich nehmen, denn Schwarz ist nur eine von vielen Facetten in der Musik der Sängerin aus Moçambique. Der ebenso homogene wie eigenwillige Stilmix aus Reggae, Pop und Hip-Hop mit afrikanischem Vibe kommt derart entspannt und leichtfüssig daher, dass das Tanzbein automatisch zu zucken beginnt. Nilsa zeigt, dass musikalische Verspieltheit und Lockerheit problemlos mit inhaltlicher Eindringlichkeit kombinierbar sind. Wie ein Chamäleon wechselt sie zwischen portugiesisch, englisch, spanisch oder cena, ihrer afrikanischen Sprache aus Moçambique. Tickets sind an der Abendkasse oder auf Starticket.ch erhältlich. Freitag, 17. November, 21 Uhr, Baronessa Lenzburg, Türöffnung 20 Uhr
Bandura-Konzert mit Zoriana Grzybowska Zoriana spielt nicht nur traditionelle ukrainische Lieder, sondern auch Musik des 20. Jahrhunderts und von zeitgenössischen ukrainischen Komponisten. Ihr Repertoire umfasst auch Opernarien und Lieder. Sie hat viele Auftritte in Kulturzentren und Festivals in Polen, Deutschland und Italien. Das Konzert wird moderiert von ihrem Mann Artur. Anschliessend Apéro. Eintritt frei, Kollekte. Sonntag, 19. November, 17 Uhr, Kirchgemeindehaus Seengen
Kunstwerke von 11 Kunstschaffenden
lf Kunstschaffende zeigen ihre Kunstwerke während drei Tagen in der 3×3 Halle in Hunzenschwil. An der Vernissage diesen Freitag geben sie ihren Werken eine Stimme. Sie erzählen von ihrer Motivation, von ihrem Weg und ihrer Leidenschaft. Die Besucher haben Gelegenheit, mit den Kunstschaffenden in Dialog zu treten. Ausstellende sind Corinne Hasler «buchbindedeine-Agenda», Frank M. Studer (Fotografie) mit «Hallwylersee», Andy Baumann mit «Holzkunst», Susanne Marbacher (Keramik) mit «Der Engelzeit», Rosmarie Saurenmann mit «Kalligraphie», Fototreff Westblick (Fotografie) mit «Kontraste», Sabrina Peterhans (Malerei) mit «tierisch kreativ», Carola Proschwitz (Malerei) mit «Art by heart», Georges Tobler (Malerei) mit «Augen-Blicke der Ewigkeit», Manuel Soutullo (Malerei) mit «etapas» und 3×3 Kids (Fotografie) mit «Die Schöpfung». Vernissage: Freitag, 17. November, 9–22 Uhr. Weitere Öffnungszeiten: Samstag, 18. November, 10 bis 20 Uhr. Sonntag, 19. November, 10 bis 15 Uhr. 3×3 Halle, Stationsweg 6, Hunzenschwil, www.3x3emk.ch
Adventszeit in Basel
Konzertieren gemeinsam: Die Musikgesellschaften Hunzenschwil und Schafisheim.
Musikalischer Schlusspunkt Den musikalischen Schlusspunkt im Vereinsjahr der Musikgesellschaften Hunzenschwil/Schafisheim bilden traditionell die Unterhaltungskonzerte in Schafisheim und Hunzenschwil.
ereits vor den Sommerferien hat die Musikkommission das Notenprogramm zusammengestellt. Mit dem Dirigenten Antonio Gallego Planelles sind die Musikantinnen und Musikanten seit drei
Monaten intensiv am Üben. Freuen darf man sich auf ein abwechslungsreiches Programm mit Stücken wie beispielsweise «Nerva», komponiert von Manuel Rojas, oder «Concierto de Aranjuez», mit dem das Publikum in den träumerisch-lieblichen Süden von Spanien versetzt wird, dem böhmischen «Märchenwalzer oder dem Popsong «Flashdance». Aber auch Chart-Hits muss man nicht missen, mit «Viva la Vida» und «Up in the Sky» der Schweizer Rockband 77 Bombay Street ist auch etwas für das junge Publikum dabei. Intensive Klänge verspricht «Djembé Funk» mit afrikanischen Trommelklängen.
Die Aufführungen finden am Samstag, 18. November, in der Mehrzweckhalle in Schafisheim und eine Woche später, am Samstag, 25. November, in der Turnhalle 1 in Hunzenschwil statt. Konzertbeginn ist jeweils um 20 Uhr. Ab 18.30 Uhr Abendessen. Wie jedes Jahr fehlt auch die reichhaltige Tombola nicht. Für jene, die nicht so viel Losglück haben, findet an beiden Abenden um Mitternacht die Nietenverlosung mit schönen Preisen statt. Nach dem Konzert ist die Bühne frei für den Tanz zu musikalischen Klängen. Die Bar lädt zum Verweilen mit verschiedenen Drinks, Cüpli und Spezial-Bieren ein.
er Frauenverein Meisterschwanden lädt in die Stadt am Rhein zum Weihnachtsmarkt-Besuch. Basel entfaltet in der Adventszeit einen ganz besonderen Charme. Mitten in der Innenstadt, eingebettet in die vorweihnachtlich geschmückte historische Altstadt, befindet sich der malerische Weihnachtsmarkt auf dem Barfüsserplatz und auf dem Münsterplatz. Rund 180 Händler und Kunsthandwerker bieten in kleinen, rustikalen Holz-Chalets ihre Waren an. Wer noch nach Geschenkideen sucht, lässt sich am besten vom grossen Angebot und der märchenhaften Stimmung inspirieren. Aber auch für Gaumenfreuden ist gesorgt, sei es mit Waffeln, einer Tasse Glühwein oder den echten Basler Läckerli. Es bleibt sicher noch genügend Zeit, um auch im ganzjährig geöffneten Weihnachtsladen Wanner am Spalenberg vorbeizuschauen. Dort findet man eine unzählige Auswahl an Christbaumschmuck von traditionell bis sehr ausgefallen. Wann: Dienstag, 5. Dezember. Die Fahrkosten richten sich nach Anzahl der Teilnehmer (zirka 40 Franken). Abfahrt ist um 13 Uhr bei der ehemaligen Post oder 13.10 Uhr beim Schuelhüsli Tennwil. Rückkehr zirka 20 Uhr. Anmeldung bis 20. November an Lucile Wipf, Telefon 056 667 22 16 oder wipf.lucile@ gmx.ch
Stapferhaus «under construction»
ährend im Zeughaus Lenzburg «Heimat» erfolgreiche Runden dreht, wird am Bahnhof Lenzburg die Aufrichte der neuen Heimat gefeiert: Das Stapferhaus und pool Architekten laden ein, einen ersten Blick in das neue Haus und hinter die Kulissen zu werfen. Noch ist alles «under construction» – und doch wurden bereits erste Nägel eingeschlagen und wichtige Entscheide gefällt: Der Name des neuen Hauses, die Farbe der Fassade und ob im Innern auf «White Cube»
oder «Black Box» gesetzt wird. Begleitet wird der Blick hinter die Kulissen durch Musik. Das neue Stapferhaus am Bahnnof Lenzburg (Gleis 7) ist noch eine Baustelle. Festes Schuhwerk und warme Kleidung werden empfohlen. Eintritt frei. Samstag, 25. November, 18–22 Uhr. Programmstart: 18.15 und 19.45 Uhr. Barbetrieb, Suppe und Maroni: 18–22 Uhr. Bahnhof Lenzburg Gleis 7, Bahnhofstrasse 50, Lenzburg
n der heutigen Gespensternacht im winterlichen Schloss Hallwyl erwartet das Publikum Galgenlieder, Moritaten sowie schauerliche Gesänge aus dem klassischen Repertoire mit Chiara Kräuchi, Sopran, Gaudenz W. Wigger am Bass und Emanuel Steffen am Klavier und an der Gitarre. Dazwischen gibt es Suppe, Brot und Wein
zum Aufwärmen. Die Gespensternacht ist für Mitglieder der Gesellschaft zum Falken und Fisch — und solche, die es werden wollen — gratis. Nicht-Mitglieder bezahlen einen Unkostenbeitrag von 25 Franken. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Donnerstag, 16. November, 19 Uhr, Schloss Hallwyl
Das Esterházy Ensemble spielt in der Stadtkirche
as Ökumenische Forum Kultur Lenzburg präsentiert das Esterházy Ensemble Wien – ein ausserordentliches Streichtrio. Die Mitglieder des Esterházy Ensembles, Michael Brüssing am Baryton, András Bolyki an der Viola und Mária Andrásfálvy am Violoncello, beschäftigen sich intensiv mit der historischen Aufführungs-
praxis. Baryton – auch Viola di bordone genannt – ist eine Art Gambe mit zusätzlichen Resonanzsaiten. Das Trio hat Werke von Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart und Luigi Tomasini im Repertoire. Sonntag, 19. November, 17 Uhr, reformierte Stadtkirche Lenzburg
Ungewöhnliche Einblicke: Ausschnitt aus dem Dokumentarfilm «Rue de BlaFoto: zvg mage» von Aldo Gugolz.
Vom Alltag im Schattendasein A
m Freitag zeigt die Kulturkommission Lenzburg im Rahmen der Veranstaltungsreiche «CH-Dok-Film» den Dokumentarfilm «Rue de Blamage» von Aldo Gugolz in voller Länge. Jeder in Luzern glaubt, die berühmtberüchtigte Baselstrasse zu kennen. Hier leben über 70 Nationen, darunter viele Geflüchtete, soziale Härtefalle, Heimatund Mittellose. Wer seine Bleibe an der Baselstrasse hat, steht nicht im Rampenlicht der Gesellschaft – aber sie alle finden an der «Rue de Blamage» ihr Stück vom Glück. Der Luzerner Regisseur Aldo Gugolz ver-
brachte einen Teil seiner Kindheit an der Baselstrasse. Jahrzehnte später kehrt er zurück. Sein Film nähert sich behutsam Menschen, die im Alltag ein Schattendasein führen. Er erzählt leise Geschichten, die von den grossen Verwerfungen unserer Zeit handeln. Der Regisseur und Protagonisten des Films sind am Filmabend anwesend und stehen dem Publikum für Fragen zur Verfügung. Freitag, 17. November, 20.15 Uhr, Türöffnung und CinéBar mit Getränken und Snacks ab 19 Uhr, Aula Schulhaus Lenzhard.
3D: DO/SA/MO/MI täglich 20 Uhr 2D: FR/DI 20 Uhr, SO 17.45 + 20.15 Uhr D, ab 12 Jahren:
JUSTICE LEAGUE 3/2D Fr 17.30 Uhr / SA 14.30 Uhr/ SO 13 Uhr D, ab 6 Jahren:
HEXE LILLI RETTET WEIHNACHTEN SA 17 Uhr/SO 15.15 Uhr D, ab12 Jahren:
Deutsch: SO 17 Uhr + DO bis SA / MO + MI je 20 Uhr Engl./d: DI 20 Uhr ab 12 Jahren:
MORD IM ORIENT EXPRESS DO/MO/DI je 17.30 Uhr FR/SA/MI je 17 Uhr SA + SO je 14 Uhr, SO auch 20 Uhr CH, ab 10 Jahren:
DIE LETZTE POINTE www.kinolenzburg.ch wüsse, was lauft!
November Monatsaktion ab 14.00 Uhr Schweinsschnitzel paniert mit Pommes frites Fr. 24.00 statt Fr. 29.00 www.maxundmoritz-hausen.ch
20171116 woz lbaanz

References: § 35
 § 9
 § 60
 § 26
 § 15
 § 26
 § 24
 § 4
 Art. 3
 § 1
 § 95
 § 15
 § 26
 § 152