Source: http://www.mund.at/archiv/juli2/aussendung030702.htm
Timestamp: 2017-09-23 21:57:40+00:00

Document:
widerst@nd! - MUND vom 2. Juli 2002
So 7.7., So 21.7. (dabei bleibt's sicher nicht...)
01 Kommt alle zum Prozess von Sabinus am 4.Juli !!
von: "piquetero luchamos" <piquetero_resistencia@hotmail.com>
02 Judenbengel
03 Salzburg: Demo - Nazis stoppen!
von: "Sozialistischer Widerstand International" <swi@slp.at>
04 Que(e)r-Beisl geht in die Sommerpause-Fest
von: Rosa Antifa Wien <raw@raw.at>
05 7*STERN im Sommer
06 Watch for news!
von: "Abraham J. Bonowitz" <abe@cuadp.org>
07 § 209: VfGH-Urteil ist rechtsstaatlicher Krisenfall
von: Kurt Krickler <office@hosiwien.at>
08 Steht Argentinien vor dem Militärputsch?
09 Bundesheer/Abfangjäger/Reaktionen/KPÖ
von: <zach@kpoe.at>
10 Bilddatenbank LATEINAMERIKA
von: "contact@latinphoto.org" <contact@latinphoto.org>
11 PT-intern - 15. Jg. - Nr.42 - 2001 - wieder am Netz
von: "Manfred Büttner" <mbuettner@netcomcity.de>
12 Fountainhead e-letter
von: KulturGrafik@t-online.de (KulturGrafik)
6 Spams
To whom it may concern ... kommt alle zum Prozess von Sabinus am 4.Juli !
"Justice delayed is justice denied" - Hinausgeschobene Gerechtigkeit
ist verweigerte Gerechtigkeit, die Worte eines Gefangenen der
Operation Spring, der nun seit mehr als drei Jahren in Untersuchungshaft
sitzt. Nachdem der Oberste Gerichtshof seine Verurteilung im November
2000 bereits wegen grober Verfahrensfehler aufgehoben hat, steht
Sabinus am 4.Juli 2002 wieder vor Gericht.
Die Umstände seiner Verhaftung und Aburteilung sind ähnlich denen
der anderen Gefangenen der Operation Spring: Belastung durch
widersprüchliche Zeugenaussagen; belanglose Video- und
Tonbandaufnahmen von angeblichen Drogengeschäften; die
Unterstellung, eine andere Sprache zu sprechen und aus einem
anderen Land zu kommen, als Sabinus selbst sagt; die Ablehnung
oder endlose Hinauszögerung von Beweisanträgen der Verteidigung usw.
All diese Widersprüche machen einmal mehr deutlich, dass die
Gerechtigkeit der österreichischen Justiz eine gewaltige Heuchelei ist,
die nur verdeckt, dass in diesem Staat Menschen aufgrund ihrer
Hautfarbe oder Sprache von jedem Recht ausgeschlossen werden.
Das rassistische Konstrukt einer "afrikanischen Drogenmafia" ist mit
der Operation Spring durchgesetzt worden. Die österreichische
Dealerparanoia braucht heute nicht mehr tägliche Erfolgsmeldungen
in der Medienberichterstattung des Innenministeriums, um die
polizeiliche Verfolgung und Repression gegen MigrantInnen aus
afrikanischen und anderen Ländern gutzuheissen. Im Gegenteil,
jetzt ergreifen betrunkene Autofahrer und andere FPÖ-WählerInnen
schon Eigeninitiative und drohen mit einer Paramilitarisierung
("BürgerInnenwehr") scheinbar nach dem Vorbild des sogenannten
"Antidrogenkampfes" in Kolumbien. Was dort der Vorwand für die
systematische Auslöschung der politischen Oppositionsbewegungen
und damit die Schaffung von "angemessenen" Bedingungen der
Kapitalverwertung ist, dient hier als derselbe Vorwand für die
Durchsetzung der rassistischen Abschottungspolitik der Festung
Aber niemand sagt, dass wir die Suppe auslöffeln müssen, die
uns von den Abschiebe-SchreibtischtäterInnen und ihren
öffentlichen wie privaten Milizen vorgesetzt wird! Der rassistischen
"Normalität" in Österreich setzen wir unsere Solidarität mit den
Gefangenen der Operation Spring und aller nachfolgenden
repressiven Angriffe des Staates auf MigrantInnen entgegen!
Deshalb kommt alle am 4.Juli zum Prozess von Sabinus im
Landesgericht! Sabinus möchte an diesem Ort versuchen,
durchzusetzen, auch eine politische Stellungnahme zu seiner
Situation und zur rassistischen Verfolgung in Österreich abgeben
zu können - schon deshalb braucht er eine möglichst große
Öffentlichkeit und Solidarität bei seinem Prozess!
ORT: Landesgericht Wien, Saal 201
ZEIT: 4.Juli, 10 Uhr
FREIHEIT FÜR DIE GEFANGENEN DER OPERATION SPRING!
ZERBRÖSELN WIR DIE FESTUNG EUROPA - FÜR FREIES FLUTEN!
http://www.no-racism.net/gemmi/gemmi_index.htm
"Ist "Judenbengel" eine einklagbare Beschimpfung?"
Wer gewisse Gastkommentare der Wiener "Die Presse" liest, bekommt
einen tiefen Einblick in die Seele der Konsumenten dieser Tageszeitung,
die sich im Eigentum des katholischen Preßvereines befindet.
Wolfgang Georg Fischer, Ehrenpräsident des Österreichischen Pen-Clubs,
weiß genau, was sich die Presse-Leser wünschen, was ihnen fehlt und er
liefert es: "Ist "Judenbengel" eine einklagbare Beschimpfung?" (2.7.02)
fragt er und beantwortet auch seine Frage. Wir erfahren, was das
wichtigste Problem der Österreicher ist: "Darf heute ein jüdischer Witz
nur noch von einem Juden erzählt werden?"
Fischer Originalton: "Seit ich nach dem Anschluß am 12. März 1938
im Alter von fünf Jahren meinen ersten eigenen Kindervers über meine
nichtarische Herkunft machte: "Ich bin gemischter Rass' und bohr mir
in der Nas'", ist viel Blut geflossen und die Auschwitz-Morde von
Familienmitgliedern konnten sich weder der Fünfjährige noch die Mitglieder
meiner jüdischen als auch nichtjüdischen Familie vorstellen. Die
Unbekümmertheit ist mir und ihnen im Laufe der ostmärkischen und der
Emigrationsgeschichte vergangen, aber ich bemühe mich - oft mit Erfolg -,
mir das Lachen auch über jüdische Eigenschaften und Mängel nicht von
Hitler, Eichmanns Erben und der Rieder Aschermittwochsriege um Jörg
Haider vergraulen zu lassen."
Nicht alle Juden, die nur wie durch ein Wunder das "Dritte Reich" überlebt
haben, entwickelten den goldigen Humor des Herrn Fischer. Wenn zum
Beispiel Marcel Reich-Ranicki, der das Ghetto Warschau erlebt hat, in
zwei Romanen wenn auch nur fiktiv umgebracht wird, und man argumentiert,
das sei ja lediglich als Witz gedacht, so ist das auch für die bürgerliche
"Frankfurter Allgemeine Zeitung" nicht mehr nachvollziehbar. Aber die
Deutschen kommen bei Fischer sowieso nicht gut weg.
Doch hören wir, was Herr Fischer über seine Familie zu berichten hat:
"Als ich in pubertärer Aufsässigkeit einmal meinen "arischen" Onkel bis
aufs Blut gereizt hatte und mich dieser als "Judenbengel" bezeichnete,
wandte ich mich weder an meine jüdischen Verwandten in London und
in New York um alliierten Schutz vor urösterreichischer Antisemitismus-
Tradition, noch trug ich meinem Onkel die von ihm ausgesprochene
Beschimpfung nach.
Ich nahm es sportlich; ähnlich wie ein allzu frommer Mitschüler, der von
seinen Kameraden als "Kerzlschlicker" verspottet wird; wie ein
Bauernbundfunktionär, der nach der Hitze des Gefechtes vom
Gewerkschafter vielleicht als "Bauerndepp" verunsichert wird; oder wie
ein aufrechter Kommunist, dem man den revolutionären Elan mit der
Bezeichnung "Kummerl" zu nehmen versucht. Mit einem Wort: ich nahm
den "Judenbengel" wie einen Nasenstüber - nicht mehr und nicht weniger."
Hier mit Verlaub besteht ein riesiger Unterschied, denn Juden waren -
unabhängig von ihrer politischen Anschauung, ihrer sozialen Stellung,
Alter und Geschlecht zum Tode verurteilt. Die anderen nicht.
Wenn Fischer dann den "bundesdeutschen hypokritischen und
hysterischen Philosemitismus" beklagt, dann meint er, in Österreich -
in dem seit 1945 und bis heute der implizite und manchmal auch der
explizite Antisemitismus sowohl in Politik als auch in Medien salonfähig
ist, würde man es besser machen. Und er fordert damit direkt auf, nur
so weiter auf diesem Weg. Was macht es schon, wenn in fast jeder
Ausgabe der von der österreichischen Bundesregierung subventionierten
Wochenzeitung "Zur Zeit" antisemitische Karikaturen und Texte
erscheinen. Man hat das mit Humor zu ertragen.
"Sind wir schon so weit gekommen unter der Fuchtel der amerikanischen
absoluten "political and racial correctness", daß nur mehr Juden einen
jüdischen Witz erzählen dürfen, und auch das nur mit Vorbehalt?! "
Natürlich sind wir nicht so weit gekommen. Man horche nur in manchem
Wirtshaus zu, wenn Witze erzählt werden über vergaste Juden und
ähnliche Geschichten. Aber das ist nicht alles, ein befreundeter
ausländischer Diplomat aus einem nördlichen Land erzählte mir, wie
schockiert er war, als er in bester Wiener Gesellschaft antisemitische
Bemerkungen hören mußte.
Und hier schließt sich der Kreis, "Die Presse" ist das Leibblatt dieser
besten Wiener Gesellschaft.
02/07/2002 - 13:03
Salzburg: Demo - Nazis stoppen!
Salzburg - Die Kameradschaft Germania, die schon am 13. April "Sieg Heil"
schreiend durch die Wiener Innenstadt gezogen ist, hat für 20. oder 27. Juli
eine neuerliche Kundgebung, diesmal für Salzburg, angekündigt. Den
endgültigen Termin will sie erst bekanntgeben. Das Dokumentationsarchiv des
österreichischen Widerstands schreibt dazu dass "sich österreichische und
deutsche Neonazis, mehrheitlich aus dem Milieu gewalttätiger Skinheads, um
12 Uhr am Hauptbahnhof treffen [wollen]. Die KSG in Person von Robert Faller
bittet im Aufruf, dabei "auf ordentliches Auftreten zu achten".
(www.doew.at)
Sozialistischer Widerstand International, u.a. auch wichtige Kraft im
"Bündnis Verhindert den Naziaufmarsch", das die Antifaschistischen
Demonstrationen am 13. April und 8. Mai in Wien organistiert hat, hat für
beide Termine am 10:00 Uhr am Salzburger Bahnhofsplatz Demonstrationen
angemeldet und wird nicht nur aus Salzburg, sondern auch aus anderen Städten
zu einer Antifaschistischen Demonstration mobilisieren.
www.swi.at.tf
0699 120 44 002
swi@slp.at
Mittwoch, 3. Juli:
Das Que(e)r-Beisl geht in die Sommerpause, zum Abschied lassen
wir uns alle noch mal so richtig gut gehen, mit feinen Grillereien inklusive
totem Getier und Gemüse und natuerlich auch guten Getraenken.
Wers versaeumt ist selber schuld ;-)
Zeit: Beislbetrieb von 18:30-24 Uhr
liebe freundinnen und freude des 7*,
eigentlich gibt es im juli und august kein programm, aber einige
sommerlich aktive wollen doch gerne veranstalten. daher haben sich
doch ein paar veranstaltungen angesammelt.
im 7*, im urlaub, wo auch immer: ich wünsche einen schönen sommer.
im september geht es mit einem vollen programmkalender weiter.7* IM SOMMER:
MONTAG, 8. Juli, 20 Uhr
UNGEHÖRT? UNERHÖRT!
Erhebe Deine Stimme:
Chorprobe der Roter Stern Singer
am 8.7.2002 um 20 Uhr im 7Stern.
Arbeiterlieder.
Rückfragen: Ute 0676-522 77 64DIENSTAG, 9. Juli, 19 Uhr
Ohne bestimmtes Thema; tratschen, entspannen, Neuigkeiten austauschen.
Bei Schönwetter im Schanigarten.
Bei Schönwetter im Schanigarten.*******
El Awadalla, E-Mail: 7stern@action.at oder el@awadalla.at
Greetings from the Fast & Vigil! Just a brief note to ask your
assistance. Yesterday we held a rally which was rather well covered by the
media. I suspect that photos may appear in newspapers as an illustration
to the below story about the Federal death penalty being ruled
unconstitutional. IF you see such photos or any mention of the Fast &
Vigil in your local newspaper, PLEASE help us by getting 3 or 4 additional
copies of the paper today and mailing the full page upon which the photo or
mention appears to:
PMB 297
177 US Highway #1
THIS JUST IN - We are in the New York Times!
Please send those clippings.
We are doing well at the court - here is a report from yesterday's
solidarity action by the Terre Haute (Indiana) Abolition
Network.... Gainesville Citizens for Alternatives to the Death Penalty and
others hold their solidarity actions today!
--abe*****
Just a quick note to let you know that yesterday was tough on us, but we
achieved our modest goal of having at least 6 people out there throughout the
afternoon, with a total of 17 people participating all together. We did
start at 8 a.m., with 3 of us during the morning "shift." It was brutally hot
for most of the day. The bank clock across the street (which someone said
was off by about 8 degrees) at one point said 105.
Cheri wound up spending two hours in the ER with a bad cut on her hand (she
was making a doggy water bowl out of a plastic water bottle, and slipped with
a box cutter--owwwwwch!) and I started feeling rather rocky and went home for
a couple of hours late afternoon to rest and cool off. Most people came for
just a couple of hours and we were certainly grateful for that.
It was an excellent spot for car traffic and hundreds of people saw us. We
were videotaped by some outoftown people who drove by several times. A guy
who goes around photographing courthouses got a bonus with our presence (he
also invited us to do his brother's radio talk show in Indy in the future).
Finally, we got a very nice tv spot which was the lead on the 6, 10 and 11
news, and I just opened today's paper to the front page headline, "Starvin'
for Justice" with a great picture of RobfromIndianapolis holding one of the
coroplast signs, with CUADP website and number prominently displayed. I'm
also excited about the article because I'm not in it at all (except as a
little tiny figure in the photo background). I was leaving for my break just
as the newspaper people arrived. The folks who were there did a great job of
carrying the media ball. I'll send you the article.
Please send greetings to all the Washington F&V people from the abolitionists
in Terre Haute!!
Suzanne*****
The Abolitionist Action Committee is an ad-hoc group
of individuals committed to highly visible and effective public
education for alternatives to the death penalty through
nonviolent direct action.
AAC c/o CUADP
177 U.S. Hwy #1
800-973-6548
<aac@abolition.org>
http://www.abolition.org
For financial & legal purposes only, the AAC is a project of CUADP
Medienaussendung der Homosexuellen Initiative (HOSI) Wien vom 2. Juli 2002:
>> Paragraph 209/Homosexualität/Justiz/VfGH
>> § 209: Angeblich neues Bedenken war gar nicht neu!
>> HOSI Wien wendet sich an Bundespräsident Klestil um Hilfe
"Der VfGH hat sich geirrt - ob absichtlich oder nicht, sei dahingestellt -,
wenn er behauptet, er habe § 209 StGB unter einem neuen Bedenken
geprüft", erklärt HOSI-Wien-Obfrau Helga Pankratz. "Wir haben das
nachgeprüft: Dieses angeblich neue Bedenken - Wechsel ein und
derselben Beziehung von Straffreiheit zu Strafbarkeit und zurück zu
Straffreiheit bei entsprechendem Altersunterschied zweier Jugendlicher -,
mit dem der VfGH sein Erkenntnis begründet, ist gar nicht neu! In der
von der HOSI Wien unterstützten und 1989 vom VfGH entschiedenen
Beschwerde wurde dieser Aspekt bereits auf knapp einer Seite ausführlich
vorgetragen. Das bedeutet jedoch, daß der VfGH jetzt selbst bestätigt
hat, daß sein Spruch aus 1989 ein Fehlurteil war."
> In der 2. Republik wohl einmalig
"Das heißt aber logischerweise auch", erläutert Obmann Christian Högl
weiter, "daß alle seit 1989 nach § 209 verurteilten Personen nicht nur
menschenrechtswidrig, sondern auch wegen einer - erst heute
offenkundig gewordenen - Fehlentscheidung des VfGH im Gefängnis
gesessen sind. Denn der VfGH hätte natürlich bereits 1989 aufgrund
dieses Bedenkens den 209er als verfassungswidrig aufheben müssen!
Für uns stellt dies eine schwerwiegende Krise des Rechtsstaates dar,
die unser Vertrauen in den VfGH massiv erschüttert: Man muß sich
das einmal vorstellen: Der VfGH ignoriert ein Bedenken, das später
die Grundlage für die Aufhebung eines Gesetzes ist, und daraufhin
werden 250 Personen rechtswidrig verurteilt und ins Gefängnis gesperrt!
Es gibt wohl keinen annähernd ähnlich gravierenden Fall in der 2.
Republik."
> Dramatischer Appell an Bundespräsident Klestil
"Die HOSI Wien hat daher in ihrer gestrigen Vorstandssitzung
beschlossen", ergänzt Pankratz, "sich an Bundespräsident Thomas
Klestil zu wenden. Wir haben ihn heute früh um einen dringenden
Gesprächstermin ersucht, um ihm unsere Vorstellungen über
Sofortmaßnahmen zum Schutz der noch akut von § 209 Betroffenen
und über eine umfassende Rehabilitierung der rund 250 seit dem
Fehlurteil aus 1989 rechtswidrig verurteilten Personen zu präsentieren.
Wir hoffen, daß dieses Gespräch noch diese Woche oder spätestens
nächste Woche zustande kommen wird, denn hier handelt es sich in
der Tat um einen rechtsstaatlichen Not- und Ausnahmefall. Wir
erwarten von Bundespräsident Klestil entsprechende Maßnahmen,
um das Vertrauen in den Rechtsstaat wiederherzustellen."
> Mißglückte Exit-Strategie?  Verfassungsrichter rücktrittsreif
"Dieser in der 2. Republik einmalige Justiz-Skandal muß auch
Konsequenzen im VfGH haben", meint HOSI-Wien-Generalsekretär
Kurt Krickler, "zumindest jene fünf Richter, die an beiden
Entscheidungen mitgewirkt haben, müßten eigentlich zurücktreten
 egal, ob es sich um einen Irrtum, Schlamperei oder um eine
mißglückte Exit-Strategie handelt, bei der nach einer Möglichkeit
gesucht wurde, § 209 trotz der 1989 vom VfGH festgestellten
Verfassungskonformität ohne größeren Gesichtsverlust für die
HöchstrichterInnen jetzt doch aufzuheben. Aufgrund des massiven
Drucks internationaler Menschenrechtsorgane war ja § 209
einfach nicht mehr länger zu rechtfertigen und zu halten."
> Volle Rehabilitierung aller Opfer
"Insbesondere die seit 1989 verurteilten Personen müssen voll
rehabilitiert werden", fordert Högl. "Es kann nicht angehen, daß
sie wegen der schlechten Arbeit des VfGH unentschädigt Nachteile
in Kauf nehmen mußten und eventuell auch heute noch müssen.
Auch für die akut Betroffenen, die noch im Gefängnis sitzen bzw.
denen noch Gerichtsverfahren oder der Antritt von Haftstrafen
bevorsteht, muß dieses Unrecht sofort beseitigt werden."
> HOSI Wien will Geld zurück
"Die HOSI Wien fordert außerdem die Rückerstattung ihrer
Kosten in der Höhe von 25.000 Euro", so Krickler weiter. "Wir
hatten das damalige Verfahren für den inzwischen verstorbenen
Beschwerdeführer Walter Z. finanziert  eine Individualbeschwerde
kann nämlich nur von einer Einzelperson, nicht aber von einem
Verein eingebracht werden. Da sich nun herausgestellt hat, daß
unsere damaligen Argumente zu einem Erfolg unserer Beschwerde
führen hätten müssen und dieser Erfolg uns nur durch die
willkürliche und mittlerweile geänderte Begründung des VfGH
versagt blieb, haben wir wohl ein Anrecht auf Ersatz unserer
Kosten. Vielleicht könnte man ja den Betrag den
VerfassungsrichterInnen von ihrem nächsten Gehalt abziehen!"
WEB-HINWEIS: Der Brief an Bundespräsident Klestil (mit den
genauen Zitaten zum Nachweis des Fehlurteils) ist auf unserem
Website abrufbar, ebenso die Zusammenstellung der Blauen
Briefe internationaler Gremien an Österreich, § 209 abzuschaffen,
und die "Chronik der Schande", eine ausführliche Übersicht
darüber, wie durch das massive Lobbying der HOSI Wien in den
letzten Jahren und Jahrzehnten der Druck aufgebaut und der
Boden dafür aufbereitet worden ist, daß dem VfGH letztlich
nichts anderes übrigblieb, als § 209 aufzuheben, offenbar sogar
um den Preis der Selbstbeschädigung.
Gezeichnet: Homosexuelle Initiative (HOSI) Wien - 1. Lesben-
und Schwulenverband Österreichs.
Rückfragehinweise: Helga Pankratz: Tel. 893 75 70;
Christian Högl: 06691-18 11 038; Kurt Krickler: 545 13 10 oder
0664-57 67 466; office@hosiwien.at; www.hosiwien.at
Die Morde der argentinischen Polizei beschwören das Gespenst der Diktatur
von Rafael Azul - 2.7.2002 (world socialist web site)
Die nach Art einer Exekution verübten Morde an zwei arbeitslosen Jugendlichen bei den Arbeitslosen-Protesten in Buenos Aires letzten Mittwoch markieren eine neue Stufe des Klassenkampfes in Argentinien - sie beschwören einmal mehr den Geist der Militärdiktatur.
Fotos und Videomaterial belegen eindeutig, dass der Tod von Dario Santillan und Maximiliano Kosteki keine zufälligen Ereignisse waren. Im besonderen Dario könnte aus vorhergehenden Konfrontationen herausgepickt worden sein. Als ein Polizeibeamter in Begleitung des Polizeichefs von Avellaneda, Franchiotti, erneut auf ihn zukam, kniete er am Boden der Bahnstation von Avellaneda und half dem verwundeten Maximiliano.
Auf einem Foto ist zu erkennen, wie Dario sich den Beamten zuwendet, seinen rechten Arm hebt und schreit `Schiesst nicht, schiesst nicht!´ Dann drehte er sich um, um zu fliehen. Ein Polizist schoss ihm aus nächster Nähe in den Rücken. Die Beamten zerrten den sterbenden Dario auf den Gehsteig ausserhalb der Bahnstation und lehnten die Leiche von Maximiliano mit dem Kopf nach unten an einen Tisch, als eine groteske Trophäe. Die Autopsien haben ergeben, dass beide Männer durch von Polizisten abgefeuerte 9mm-Projektile getötet wurden. Keiner von ihnen war bewaffnet. Die Beamten machten zu keinem Zeitpunkt Anstalten, die Rettung für die beiden zu rufen.
An den Morden waren sowohl Zivilbeamte der Provinzpolizei von Buenos Aires beteiligt, wie auch der Prefectura Naval, eine halb-militärische Einheit, die für die Bewachung von Häfen und Wasserwegen in Argentinien zuständig ist. Ein Film der Demonstrationen und der Schüsse zeigt auch Zivilbeamte, die die Reihen der DemonstrantInnen infiltriert hatten. Diese agents provocateurs warfen Scheiben ein und begingen andere Gewalttaten, bevor sie sich gegen die DemonstrantInnen richteten, indem sie ihre Waffen abfeuerten und Leute verhafteten.
Im Verlauf der vergangenen Wochen haben Regierungsvertreter die politische Stimmung für diese Angriffe vorbereitet, indem sie davor warnten, dass radikale Elemente unter den DemonstrantInnen einen bewaffneten Aufstand organisieren würden. Dabei griffen sie auf die Sprache der Militärjuntas zwischen 1976-83 zurück, wie der Generalstabchef von Präsident Eduardo Duhalde, Alfredo Atanasof, der wiederholt den die Proteste tragenden Organisationen vorwarf, sie würden `Chaos´ in Argentinien verbreiten.
Diese Vorwürfe waren nicht vollkommen neu. Schon im Januar versuchten die Autoritäten, die Repression gegen Proteste der arbeitslosen ArbeiterInnen im Norden Argentiniens damit zu rechtfertigen, dass sie unterstellten, Guerrillas aus Kolumbien hätten Agenten unter die ArbeiterInnen geschleust.
Seither veröffentlichten Regierungsvertreter immer häufiger Erklärungen, in denen die Notwendigkeit einer Verstärkung der Provinzpolizei durch Bundesbeamte behauptet wurde. Mehr als einmal gab der Armee-Generalstabchef Lt.Gen. Ricardo Brinzoni Hinweise darauf, dass das Militär bereit sei, gegen soziale Rebellion oder Unordnung vorzugehen. Im Februar hielt Brinzoni Gespräche mit argentinischen Wirtschaftsvertretern ab, wo er diesen mitteilte: `Wir werden tun, was auch immer notwendig ist´, um die Ordnung aufrechtzuerhalten.
Es gibt Berichte, dass jetzt führende Mitglieder des peronistischen Partido Justicialista das Militär zu einem Putsch drängen, entweder um ein Militärregime zu errichten oder um Duhalde in einen `argentinischen Fujimori´ zu verwandeln, was sich auf den peruanischen [Ex-] Präsidenten bezieht, der 1993 den Kongress aufgelöst und diktatorische Vollmachten übernommen hatte. Jede dieser Varianten würde dazu dienen, der argentinischen Gesellschaft die Politik des IWF aufzuzwingen.
Einer von denjenigen, die eine `harte Linie´ als Antwort auf die sozialen Proteste fordern, ist der Aussenminister Argentiniens, Carlos Ruckauf, ein Veteran des rechten Flügels der PeronistInnen. Er hatte 1975 ein Dekret erlassen, mit dem es der Armee ermöglicht wurde, zur `Vernichtung der Subversion´ an der Repression innerhalb des Landes teilzunehmen. Dieses Dekret war ein Schlüssel, der den Weg zur Militärdiktatur ebnete.
Verhängnisvollerweise gehörte zur Repression vom Mittwoch das Eintreten der Türen in den Lokalen der Kommunistischen Partei/ Vereinigten Linken in Avellaneda, wo die Polizei mehrere Salven von Gummigeschossen aus nächster Nähe abfeuerte und dabei drinnen zahlreiche Menschen verletzte. Eine Anzahl von Parteimitgliedern wurde verhaftet. Diese Stürmung wurde ohne irgendeine legale Deckung durchgeführt und erinnert an die brutalen Taktiken der Repression durch das Militär.
Beamte der Duhalde-Regierung scheinen eine direkte Rolle bei der Vorbereitung der Morde durch die Polizei gespielt zu haben. Drei Tage vor dem Angriff teilte ein Bundesrichter dem Reporter Miguel Bonaso von Pagina 12 mit, dass gegen die Proteste auf der Puente Pueyrredon eine gewaltsame Repression vorbereitet und dass die Polizei scharfe Munition einsetzen würde. Das deutet darauf hin, dass die Regierung dem Massaker schon vorher zugestimmt hatte.
Als am letzten Mittwoch die ersten DemonstrantInnen die Brücke von Pueyrredon erreichten, wurden sie bei der vordersten Absperrung von Provinz- und BundespolizistInnen durchgelassen; so wurden die DemonstrantInnen wirksam in Richtung der Polizeiabsperrung geschleust, von der aus sie dann attackiert wurden. In diesem Hinterhalt ließ die Polizei die piqueter@s zwischen aus nächster Nähe abgefeuerten Tränengaspatronen und Gummigeschossen Spießruten laufen.
Diese Katz-und-Maus-Taktik war entworfen worden, um die Arbeitslosen zu provozieren, wütend zu machen und in Panik zu versetzen. Gestürzte oder taumelnde DemonstrantInnen wurden verprügelt und mit scharfer Munition beschossen. Bis zum Samstag gab es noch keine vollständigen Zahlenangaben der Verletzten; eine vorläufige Schätzung geht von 90 Verletzten aus. Von den verwundeten piqueter@s sind zwei in ernster gesundheitlicher Verfassung. Zwei weitere piqueter@s werden vermisst, sie sind nicht mehr von der Puente Pueyrredon nach Hause zurückgekehrt.
Zumindest 170 DemonstrantInnen wurden verhaftet, unter ihnen sind mehrere von den Verletzten. Sie wurden zur Polizeiwache von Avellaneda verschleppt, wo sie laut ZeugInnen geschlagen und einige von ihnen gefoltert wurden. Zu den Gefangenen gehören 52 Frauen, sieben von ihnen sind schwanger, und 43 Kinder.
Im ersten Moment übernahmen Regierungsvertreter und die Provinzpolizei von Buenos Aires keine Verantwortung für die Ermordeten. Sie erklärten, nur Gummigeschosse eingesetzt zu haben. Für kurze Zeit beharrte die Polizei auch weiterhin darauf, dass sie einen bewaffneten Aufstand vereitelt habe. Dieser Version zufolge seien es die piqueter@s selbst gewesen, die mit scharfer Munition einen mörderischen Streit ausgetragen hätten. Doch die Fotos in der Tagespresse von Buenos Aires zeigen eindeutig, wie Dario Santillan hingerichtet worden war.
Nachdem sich die erste `offizielle Geschichte´ als Lüge herausgestellt hatte, erklärte die Regierung, dass eine Gruppe von schurkischen Polizisten die Jugendlichen im Zuge eines Rachefeldzuges für ihren Chef Alberto Franchiotti getötet hätten. Franchiotti und drei weitere Beamte unter seinem Kommando wurden für das Verbrechen verhaftet. Am Sonntag hat sich nun auch diese Behauptung in Luft aufgelöst, denn die Berichte von AugenzeugInnen und PressefotographInnen belegen, dass die Kugeln, die Maximiliano getötet haben, von Einheiten der Bundespolizei und nicht von der Franchiotti unterstehenden Einheit der Provinzpolizei abgefeuert wurden. Ausserdem ist auf Videos zu sehen, wie Zivilpolizisten auf DemonstrantInnen schiessen.
Diese Zivi-Einheiten - in Argentinien bei der einheimischen Polizei `patotas´, Strassen-Rowdys, genannt - sind die direkten Nachkommen der sogenannten `Spezialeinheiten´, die in den 70er Jahren Oppositionelle zur Militärdiktatur kidnappten, folterten, ermordeten und `verschwinden´ ließen. Auf Filmen der Konfrontationen erkennt mensch auch, wie Zivilpolizisten die Patronenhülsen nach dem Abfeuern wieder aufsammeln, um jeden Hinweis auf den Einsatz von scharfer Munition zu verschleiern.
Maximiliano Kosteki war 23 Jahre alt, er war Künstler und Schriftsteller. Er studierte Keramik, Bildhauerei und Graphik. Er wurde von den Kugeln unterhalb des Herzes getroffen und starb an seinen Verletzungen. Er hatte sich vor zwei Monaten der Arbeitslosen-Bewegung angeschlossen.
Dario Santillan war 21 Jahre alt, er unterstützte das koordinierende Komitee der Arbeitslosen (CTD Anibal Verón). Er war auch aktiv in seiner Nachbarschaft, er beteiligte sich an einer Kampagne für den Aufbau einer Ziegel-Kooperative, welche die Hütten in der Nachbarschaft durch Baustrukturen aus Ziegel ersetzen sollte. Seine Freundin Claudia wird demnächst ihr gemeinsames Kind zur Welt bringen. Dario wurde im unteren Teil des Rückens getroffen, die Kugeln haben eine Arterie durchlöchert. Er ist wie Maximiliano verblutet.
Die Wendung der Duhalde-Regierung zu einer neuen harten Linie gegen sozialen Protest hängt mit den Verhandlungen mit dem IWF zusammen. Die Regierung hat bereits signalisiert, dass sie keine Demonstrationen mehr dulden würde, bei denen Strassen und Brücken blockiert werden. Es ist die Absicht der Regierung, dem IWF zu beweisen, dass sie die Opposition der Bevölkerung zu ihrer Wirtschaftspolitik unter Kontrolle kriegen kann.
Die Depression in Argentinien verschlimmert sich; im ersten Vierteljahr von 2002 ist das Bruttoinlandsprodukt bei einer Jahresrate von über 16% gefallen. Letzte Woche ist der Vorsitzende der Zentralbank, Mario Blejer, plötzlich zurückgetreten, mit der Begründung, er werde keiner weiteren Runde der Hyperinflation vorstehen - inmitten von Vorhersagen, dass der Wert des Peso kurz davor steht, von einem Peso pro Dollar im Januar auf 7 oder 8 pro Dollar abzustürzen.
Es lässt sich kaum übertreiben, was dieses ökonomische Debakel für die ArbeiterInnenklasse in Argentinien bedeutet. In wenig mehr als einem Jahr hat sich die Zahl der ArgentinierInnen, die in Armut leben, verdoppelt. Mehr als 63 Bilionen Pesos auf Sparkonten der Mittelklasse sind verloren gegangen. Grosse Banken stehen kurz vor dem Kollaps und es ist kein Ende der wirtschaftlichen Depression in Sicht.
Angeekelt von den Morden marschierten zwischen 27.-29.Juni Tausende von Arbeitslosen zum Amtssitz des Präsidenten und forderten das Ende der Duhalde-Regierung.
Letzten Freitag kamen Reihen von DemonstrantInnen aus den Industrievororten rund um die Hauptstadt von 6 Mio. EinwohnerInnen zum Plaza de Mayo, in Herausforderung einer massiven Polizeipräsenz. Die Polizei verhaftete 30 DemonstrantInnen, mit der Behauptung, sie hätten Stöcke, Steine und Molotov cocktails dabei gehabt.
http://www.wsws.org/articles/2002/jul2002/arg-j02_prn.shtml
Die Demos krönten einen 24-stündigen, landesweiten Streik der staatlichen Beschäftigten, organisiert von der ArbeiterInnen-Zentrale Argentiniens (CTA), die kleinere der zwei Gewerkschaftsverbände.
Baier (KPÖ): "1,8 Mrd. Euro sind zum Fenster hinausgeworfen".
Utl.: Werde mich an das Versprechen der Grünen erinnern
02.07.02 - Wien, (KPÖ-PD): Die heutige Ministerratsentscheidung zum
Ankauf neuer Abfangjäger kommentiert KPÖ-Vorsitzender Walter Baier
mit den Worten: "1,8 Mrd. Euro sind zum Fenster hinausgeworfen".
Der Ankauf neuer Abfangjäger ist laut KPÖ "sinnlos, da Österreich
niemand bedroht. Zu Recht ist eine große Mehrheit der ÖsterreicherInnen
gegen die Anschaffung, aber das interessiert Schüssel und Riess-Passer
ja nicht".
Die KPÖ wird das Anti-Abfangjäger-Volksbegehren, das von 29. Juli
bis 5. August zur Eintrag aufliegt, unterstützen. Der von der SPÖ
erhobenen Forderung nach einer Volksabstimmung schließt sich
Baier an. Grundsätzlich meint Baier aber zur Kritik von SPÖ und
Grünen: "Ich werde mich an das Versprechen der Grünen, dass
eine grüne Regierungsbeteiligung die Stornierung des Abfangjägerkaufs
zur Folge hat, erinnern. Fragt sich nur ob der potentielle Koalitionspartner
SPÖ da nicht noch `kalte Füße' bekommen wird."
Rückfragen an: 0676/6969002
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und Englisch)
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Die erste Online-Ausgabe von PT-intern ist wieder am Netz und erreichbar über
http://www.frankreich-haus.de/Inhalt.cfm?id=1
oder ganz normal unter http://www.frankreich-haus.de + Archiv.
Besonders hingewiesen sei nochmals auf den Artikel:
9.7 Presse aktuell - Pressemitteilungen
Journalismus oder Scharlatanerie ? Burkhard Schröder geistert durch die Antifa
http://www.frankreich-haus.de/Artikel_aktuell.cfm?id=18
Entgegen anderlautenden Gerüchten wird vollinhaltlich an dem Artikel festgehalten, alle Quellen sind belegt, kein Inhalt muß zurückgenommen werden.
Weiter besonders interessant und aktuell sind auch:
4 15 Jahre PT-intern: http://www.frankreich-haus.de/Artikel_aktuell.cfm?id=5
6 Manfred Büttner - mit 52 - seit 1.1.99 im Ruhestand
http://www.frankreich-haus.de/Artikel_aktuell.cfm?id=7
Nicht freiwillig und mitten aus der Arbeit heraus: Es war unglaubliches Mobbing.X. X. *)
7 Elchtest für Schulräte: http://www.frankreich-haus.de/Artikel_aktuell.cfm?id=10
*) Name der Redaktion bekannt, aber die Kollegin ist noch im Schuldienst
9.4 Die HNG eine wahrhaft kriminelle Vereinigung
http://www.frankreich-haus.de/Artikel_aktuell.cfm?id=17
Betreuung jugendlicher Straftäter vor und nach der Tat - ideologische Schulung zu NationalsozialistenSchule aktuell - Schule aktuell
9.5 Schule im Banne der NPD - M. Büttner
http://www.frankreich-haus.de/Artikel_aktuell.cfm?id=20
steht LehrerInnen, Pädagogen, HochschullehrerInnen, SchülerInnen, Eltern offen
Und natürlich nicht zu vergessen die neue PT-intern
http://www.frankreich-haus.de/intern.cfm
Grundzüge restaurativer Bildungspolitik - am Beispiel hessischer CDU-FDP-Bildungspolitik
http://www.frankreich-haus.de/Artikel_aktuell.cfm?id=25
Konsequenzen aus PISABilder http://www.frankreich-haus.de/Artikel_aktuell.cfm?id=37Manfred Büttner
Gewalt hat vielfältige Ausdrucksformen - Herausforderung für Schule und
Erfurt - Israel/Palästina - Rechtsgewalt
http://www.frankreich-haus.de/Artikel_aktuell.cfm?id=26Uri Avnery
Das wahre Ziel der
Beitrag 2: Brief israelischer High-School-Schüler an Ariel Sharon
http://www.frankreich-haus.de/Artikel_aktuell.cfm?id=27Manfred Büttner
Rechtsextreme Gewaltaten - überwiegend durch jugendliche Täter
Eine nicht vollständige Liste des Jahres 2001
http://www.frankreich-haus.de/Artikel_aktuell.cfm?id=35Manfred Büttner
SCHULE GEGEN RECHTE GEWALT
AM BEISPIEL NAZISZENE NORDHESSEN
http://www.frankreich-haus.de/Artikel_aktuell.cfm?id=36
Martin Fislake
Thema Überflutung/Hochwasser im Unterricht
http://www.frankreich-haus.de/Artikel_aktuell.cfm?id=28
Fortsetzung: Teil 2
http://www.frankreich-haus.de/Artikel_aktuell.cfm?id=29
NS-Aussteiger N.
Mit Hilfe von EXIT heraus aus der Nazi-Szene
http://www.frankreich-haus.de/Artikel_aktuell.cfm?id=31Hanna Ackermann
Friedensforum Duisburg: Warum jeden Samstag auf die Straße gehen?
Das Friedensforum stellt sich vor
http://www.frankreich-haus.de/Artikel_aktuell.cfm?id=32
CDU-Millionen in Braune Kassen ? Gib es einen begründeten Verdacht ?
Altgelder: Grau - Rechtsextremisten als Spendensammler
http://www.frankreich-haus.de/Artikel_aktuell.cfm?id=33
Antifaschist im Visier von Staatsanwalt Padberg
Kleinst-Genua in Kassel
http://www.frankreich-haus.de/Artikel_aktuell.cfm?id=34
Wilfried Wulfers
http://www.frankreich-haus.de/Artikel_aktuell.cfm?id=38
Ralph Giordano appelliert an Westerwelle
In diesem und im nächsten Beitrag zwei Quellen, die besonders für den Unterricht geeignet sind von Ralph Giordano und Henryk M. Broder
http://www.frankreich-haus.de/Artikel_aktuell.cfm?id=39
Das Letzte - Eine Torte namens Jürgen!
Eine weiterer hervorragender Quellentext für den Unterricht
http://www.frankreich-haus.de/Artikel_aktuell.cfm?id=40
FOUNTAINHEAD(r) TANZ THEATRE
July 2002Fountainhead(r) Tanz Theatre
Black International CinemaThe Collegium - Forum & Television Program
Berlin/Munichin association with
...are an international, inter-cultural community of persons engaged in
achieving increasing understanding and cooperation between individuals and
groups in support of democratic procedures and the elimination of violence,
religious, ethnic and gender persecution, youth exploitation, homophobia and
racial hatred through the process of art, education, culture and dialogue....sind eine internationale, interkulturelle Gemeinschaft von Personen mit
dem Engagement für ein besseres Verständnis und wachsende Kooperation
zwischen Individuen und Gruppen, mit Unterstützung des demokratischen
Prozesses und der Beseitigung von Gewalt, Verfolgung aufgrund religiöser,
ethnischer und geschlechtlicher Zugehörigkeit, Kindes- und Jugendmißbrauch,
Homosexuellen-Feindlichkeit und Rassenhass durch die Mittel der Kunst, der
Bildung, der Kultur und des Dialogs....sont une communauté internationale et interculturelle de personnes qui
s'engagent pour une meilleure compréhension, pour une coopération croissante
entre les individus et les groupes, dans le but d'affirmer les aspirations
démocratiques et de contribuer ainsi à éliminer la violence,
l'antisémitisme, la discrimination des homosexuels et le racisme par le
véhicule de l'art, de l'éducation, de la culture et du dialogue....kültürler ve uluslar arasi bir topluluk olarak, bireyler ve gruplar
arasinda daha iyi bir anlayis ve is birlikteligi için angaje olmaktayiz,
bununla demokratik bir sürecin destegiyle sanat, egitim, kültür ve dialog
araciligi ile siddet, antisemitizm, homoseksüel düsmanligi ve irklar arasi
kin ve nefret duzgusuna bir çözüm getirmek istiyoruz....é uma comunidade international e intercultural de pessoas empenhádas em
melhorar a compreensão e aumentar a cooperação entre indivíduos e grupos,
apoiando o processo democrãtico e a eliminação da violência, anti-semitismo,
discriminação homossexual e racismo, a trave's da arte, educação, cultura e
diálogo....sono una communità internazionale e interculturale di persone impegnate
per una migliore comprensione e cooperazione tra gl'individui e i gruppi,
con la meta di dare un impulso al processo democratico, eliminando cosi la
violenza, l'antisemitismo, il rassismo e la discriminazione degli
omosessuali - per questa realisazione ci sono gl'instrumenti dell'arte
dell'educazione, della cultura e dello dialogo....son una comunidad internacional e intercultural de personas empenadas
para una mejor comprensión y cooperación entre los individuos y grupos, con
la meta de dar fuerza al impulso democrático y asi de eliminar también la
violencia como el antisemitismo, el racismo y la discriminación de los
homosexuales. Por eso se usan los medios del arte, de la educación, de la
cultura y del diálogo.
XVII. BLACK INTERNATIONAL CINEMA
1. Best film/video by a Black filmmakerRALPH BUNCHE: AN AMERICAN ODYSSEY
Director: William Greaves, U.S.A. 2001, DocumentarySpecial Acknowledgement:
BYERACE
Directors: Tony Agnew & Steven Foley, U.S.A. 2000, Narrative
THE PROCESS AND MRS RIGHT NOW
Director: Falko - The Bird of Prey, U.S.A. 2001, Narrative
Director: Geretta/Geretta, Switzerland 2001, Narrative2. Best film/video on matters relating to the Black Experience/Marginalized
People12 MINUTES
Director: Raymond A. Thomas, U.S.A. 2001, Narrative
CINQ SIECLES DE SOLITUDE/FIVE CENTURIES OF SOLITUDE
Directors: Sidiki Bakaba & Blaise Ndjehoya, France 2000, DocumentarySpecial Acknowledgement:
Director:Dan Wolman, Israel 2000, Narrative
IKKE BARE SLA AV OG PA/DO NOT SWITCH IT OFF AND ON
Director: Cliff A. Moustache, Norway 2002, Narrative
TOUS LES DEUX/BOTH OF THEM
Director: Marc Beurteaux, Canada 2001, Animation
COMPLETE ABANDON (...FUCK THE POLICE)
Director: Kirk Shannon-Butts, U.S.A. 2000, Narrative3. Best film/video by a German filmmaker or a filmmaker residing in GermanySpecial Acknowledgement:
Director: Darnell S. Summers, U.S.A./Germany 1993, Documentary5. Best film/video in the Fine Arts DisciplineAME NOIRE/BLACK SOUL
Director: Martine Chartrand, Canada 2001, Animation
EL TROMBÓN DE BOMBA, WILLIAM CEPEDA´S JAZZ
Director: Louise Ernst, 65 min., France 2001, DocumentarySpecial Acknowledgement:
STYLE OF MY SOUL
Director: Kai Soremekun, U.S.A. 1999, Experimental
6. Best film/video documentary productionDENIS A. CHARLES: AN INTERRUPTED CONVERSATION
Director: Véronique N. Doumbé, U.S.A. 2001, DocumentaryMARCUS GARVEY: LOOK FOR ME IN THE WHIRLWIND
Director: Stanley Nelson, U.S.A. 2001, DocumentarySpecial Acknowledgement:
Director: Laurent Chevallier, France/Guinea 2000, Documentary
Director: Lorna Lowe Streeter, U.S.A. 2001, Documentary
Director: Rakesh Sharma, India 2002, Documentary
FOUNTAINHEAD(r) DISTRIBUTION
FILM - VIDEO - BOOK
Sales & Rental ServiceWe are in the process of forming a film/video and book distribution service
and would be interested in knowing if this service would be of interest to
you and your associates?
We are also interested in your providing us with a price structure that
would be suitable for your venue, budget and any information regarding this
service that you may consider pertinent.Publications & Distribution
The Black International Cinema Anthologies, consist of topics in which
film-video, artistic, dance, cultural, socio-political and other issues are
These articles are written by an intercultural and international group of
authors and are available to our public through the Fountainhead(r)
Distribution support service.Please forward this information to interested parties.
Sales & Rental ServiceWir befinden uns im Prozess der Gründung eines Film-/Video- und
Buch-Vertriebservice und möchten gern erfahren, ob dieser Service für Sie
oder Ihre Partner von Interesse sein könnte.
Interessiert sind wir an einer Preisstruktur, die Ihrer Vorstellung nach
Ihrem Veranstaltungsort und Ihrem Budget entspricht.
Für Anregungen, Hinweise und Informationen, die Sie für unseren Service für
wichtig erachten, wären wir Ihnen dankbar.Publikationen & Distribution
Die Black International Cinema Anthologien beinhalten Artikel, die sich mit
Film/Video, Kunst, Tanz, Kultur, Sozialpolitik und anderen Themen befassen.
Diese Artikel sind von einer Gruppe von interkulturellen und internationalen
Autoren verfasst und durch unseren Fountainhead(r) Distribution Service
erhältlich.Wir würden uns freuen, wenn Sie diese Informationen an interessierte
Gruppen und Einzelpersonen weiterleiten.
Vielen Dank und herzliche GrüsseProf. Donald M. Griffith
co-founder/directorMarion Kramer
Berlin/Munichproduced & directed by
Fountainhead Tanz Theatre/Black International Cinema/
Cultural Zephyr e.V.Every Sunday
jeden Sonntag21.00 - 22.00 UhrOffener Kanal Berlin
Berlin-Weddingpresenting / präsentiert wird
Cinema / Discussion / Arts Calendar
Filme / Diskussion / Kunstkalenderfor program information, please contact:
Programminformationen bitte unter:030-782 16 21
030-75 46 09 46
LIVE - LIVE - LIVE - LIVE - LIVE - LIVE - LIVE - LIVE - LIVE - LIVE - LIVEJuly 21, 2002 at 9 p.m. / 21.00 Uhr
Abdel Rahman Satti and colleagues present
cyberNomads, an online data bank and other guests
Interdisciplinary / Intercultural
Film-Video, Dance, Theatre, Music & Seminar Presentations
Berlin - Düsseldorf - Rio de Janeiro
The Collegium - Forum & Television Program Berlin/Munich
Anmeldung für FilmemacherInnenPlease see the
XVIII. Black International Cinema 2003
Entry Form / Anmeldunghttp://members.aol.com/bicdance/entry.html
"I may not make it if I try, but I damn sure won't if I don't..."
- C.P. Snow
- Joseph Louis Turner
(c) Fountainhead(r) July 2002
http://members.aol.com/bicdance
Redaktionsschluss: 2. Juli 2002, 22:00 Uhr
Diese Ausgabe hat Edgar Ernstbrunner <hx65@dial.pipex.com>

References: § 209
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