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Timestamp: 2019-08-24 12:36:31+00:00

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BVerfG, 27.05.1970 - 2 BvR 578/69 - dejure.org
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BVerfG, 27.05.1970 - 2 BvR 578/69 (https://dejure.org/1970,13)
BVerfG, Entscheidung vom 27.05.1970 - 2 BvR 578/69 (https://dejure.org/1970,13)
BVerfG, Entscheidung vom 27. Mai 1970 - 2 BvR 578/69 (https://dejure.org/1970,13)
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GG Art. 3 Abs. 1; ZPO § 945
LG Darmstadt, 17.09.1969 - 5 S 76/69
BVerfGE 28, 378
MDR 1970, 825
Auch wenn die schriftlichen Entscheidungsgründe zu einem bestimmten Beteiligtenvortrag nichts enthalten, ist in der Regel davon auszugehen, dass die Gerichte dieses Vorbringen pflichtgemäß zur Kenntnis genommen und bei der Entscheidung berücksichtigt haben (vgl. BVerfGE 28, 378 ; 51, 126 ; 86, 133 ; 96, 205 ).
Der Anspruch auf rechtliches Gehör ist allerdings nicht schon dann verletzt, wenn der Richter zu einer unrichtigen Tatsachenfeststellung in Zusammenhang mit der ihm obliegenden Tätigkeit der Sammlung, Feststellung und Bewertung der von den Parteien vorgetragenen Tatsachen gekommen ist (vgl. BVerfGE 22, 267 ; 28, 378 ).
Auch die bloße Behauptung, das Gericht habe einem tatsächlichen Umstand nicht die richtige Bedeutung für weitere tatsächliche oder rechtliche Folgerungen beigemessen oder das Gericht habe es versäumt, Beweis zu erheben, vermag einen Verstoß gegen Art. 103 Abs. 1 GG nicht zu begründen (vgl. BVerfGE 11, 343 ; 18, 85 ; 22, 267 , 25, 137 ; 28, 378 ).
Nach der Rechtsprechung des BVerfG ist das Gericht nach Art. 103 Abs. 1 des Grundgesetzes nicht verpflichtet, sich mit jedem Vorbringen in der Begründung seiner Entscheidung ausdrücklich zu befassen (Entscheidungen des BVerfG vom 27. Mai 1970 2 BvR 578/69, BVerfGE 28, 378; vom 15. April 1980 2 BvR 827/79, BVerfGE 54, 86).
Diese Behauptung allein vermag einen Verstoß gegen Art. 103 Abs. 1 GG nicht zu begründen (vgl. BVerfGE 28, 378 (384)).
Dem entspricht die Pflicht des Gerichts, die Ausführungen der Verfahrensbeteiligten zur Kenntnis zu nehmen und bei seiner Entscheidung in Erwägung zu ziehen, sofern das Vorbringen nicht nach den Prozessvorschriften ausnahmsweise unberücksichtigt bleiben muss oder bleiben kann (ständige Rechtsprechung, vgl. z.B. Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts --BVerfG-- vom 14. Juni 1960 2 BvR 96/60, BVerfGE 11, 218, 220; vom 27. Mai 1970 2 BvR 578/69, BVerfGE 28, 378, 384, und vom 5. Oktober 1976 2 BvR 558/75, BVerfGE 42, 364, 367 f.).
Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass das Gericht das von ihm entgegengenommene Vorbringen eines Beteiligten auch zur Kenntnis genommen und in Erwägung gezogen hat (BVerfG-Beschluss vom 15. April 1980 1 BvR 1365/78, BVerfGE 54, 43), zumal es nach Art. 103 Abs. 1 GG nicht verpflichtet ist, sich mit jedem Vorbringen in der Begründung seiner Entscheidung ausdrücklich zu befassen (Entscheidungen des BVerfG in BVerfGE 28, 378, 384; vom 10. Juni 1975 2 BvR 1086/74, BVerfGE 40, 101, 104 f.; in BVerfGE 42, 364, 368, und vom 15. April 1980 2 BvR 827/79, BVerfGE 54, 86).
Eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör liegt nur dann vor, wenn sich aus den besonderen Umständen des einzelnen Falles deutlich ergibt, dass das Gericht ein tatsächliches Vorbringen entweder überhaupt nicht zur Kenntnis genommen oder doch bei seiner Entscheidung ersichtlich nicht in Erwägung gezogen hat (Entscheidungen des BVerfG vom 2. Dezember 1969 2 BvR 320/69, BVerfGE 27, 248, 252; in BVerfGE 28, 378, 384 f., und vom 1. Februar 1978 1 BvR 426/77, BVerfGE 47, 182, 187 f.).
BVerfG, 15.04.1980 - 2 BvR 827/79
Dem entspricht die Pflicht des Gerichts, die Ausführungen der Verfahrensbeteiligten zur Kenntnis zu nehmen und bei seiner Entscheidung in Erwägung zu ziehen, sofern das Vorbringen nicht nach den Prozeßvorschriften ausnahmsweise unberücksichtigt bleiben muß oder bleiben kann (ständige Rechtsprechung, vgl zB BVerfGE 11, 218 (220); 28, 378, (384); 42, 364 (367f)).
Grundsätzlich ist davon auszugehen, daß das Gericht das von ihm entgegengenommene Vorbringen eines Beteiligten auch zur Kenntnis genommen und in Erwägung gezogen hat, zumal es nach Art. 103 Abs. 1 GG nicht verpflichtet ist, sich mit jedem Vorbringen in der Begründung seiner Entscheidung ausdrücklich zu befassen (vgl etwa BVerfGE 28, 378 (384); 40, 101 (104f); 42, 364 (368)).
Das Bundesverfassungsgericht kann eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör nur dann feststellen, wenn sich aus den besonderen Umständen des einzelnen Falles deutlich ergibt, daß das Gericht ein tatsächliches Vorbringen entweder überhaupt nicht zur Kenntnis genommen oder doch bei seiner Entscheidung ersichtlich nicht in Erwägung gezogen hat (BVerfGE 27, 248 (252); 28, 378 (384f); 47, 182 (187f)).
Dem entspricht die Pflicht des Gerichts, die Ausführungen der Verfahrensbeteiligten zur Kenntnis zu nehmen und bei seiner Entscheidung in Erwägung zu ziehen, sofern das Vorbringen nicht nach den Prozessvorschriften ausnahmsweise unberücksichtigt bleiben muss oder bleiben kann (Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts --BVerfG-- vom 14. Juni 1960 2 BvR 96/60, BVerfGE 11, 218; vom 27. Mai 1970 2 BvR 578/69, BVerfGE 28, 378; BVerfG-Beschluss vom 5. Oktober 1976 2 BvR 558/75, BVerfGE 42, 364).
BVerwG, 24.01.1985 - 2 C 4.83
Rechtsnatur und Voraussetzungen der Wiedereinberufung eines in den einstweiligen …
Zwar ist grundsätzlich davon auszugehen, daß die Gerichte das Vorbringen der Beteiligten zur Kenntnis genommen und in Erwägung gezogen haben (vgl. u.a. BVerfGE 27, 248 [251]; 28, 378 [384]; 54, 43 [46]).
Eine Verletzung des Anspruches auf rechtliches Gehör kann deshalb - ausnahmsweise - nur dann festgestellt werden, wenn sich aus den besonderen Umständen des Einzelfalles deutlich ergibt, daß das Gericht tatsächliches Vorbringen eines Beteiligten überhaupt nicht zur Kenntnis genommen oder doch bei seiner Entscheidung ersichtlich nicht in Erwägung gezogen hat (BVerfGE 27, 248 [252]; 28, 378 [384]; 47, 182 [187 f.]).
BVerwG, 21.10.1982 - 2 B 85.82
Anwendung der Verjährung des § 197 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) auf …
BVerwG, 27.10.1982 - 2 B 95.81
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BVerwG, 16.01.1973 - II B 33.71
Aussprechen einer vorsorglichen zweiten Entlassung gegenüber einem schon …
BVerwG, 16.09.1986 - 2 B 92.86
Entlassung eines Beamten wegen mangelnder gesundheitlicher Eignung - Erfordernis …
BVerwG, 04.11.1976 - 5 C 1.75
Rechtliches Gehör - Beiordnung eines Anwalts - Armenrecht
BVerwG, 20.12.1982 - 2 B 90.82
Anspruch eines Beamten auf Übertragung eines seinem statusrechtlichen Amt …
BVerwG, 01.10.1986 - 2 B 102.86
Rückforderungsbescheid von Dienstbezügen von Beamten bzw. bei ehemaligen Beamten …
BSG, 09.02.2011 - B 13 R 360/10 B
BVerwG, 06.09.1982 - 2 B 68.80
Versagung des rechtlichen Gehörs - Notwendigkeit einer Beförderungsauswahl - …
BVerwG, 03.11.1971 - I B 68.71
BVerwG, 07.10.1985 - 2 B 80.85
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BSG, 23.05.2012 - B 5 R 66/12 B
BVerwG, 24.08.1983 - 3 CB 44.82
Anspruch auf Ausgleich eines Entziehungsschadens an Betriebsvermögen in Polen - …
BVerwG, 22.07.1994 - 2 B 16.94
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BSG, 16.12.2010 - B 5 RS 34/10 B
BVerwG, 15.09.1994 - 2 B 113.94
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BVerwG, 14.11.1991 - 2 B 124.91
Anforderungen an die Ladung eines Klägers und seines Prozessbevollmächtigten - …
BVerwG, 14.03.1988 - 2 B 86.87
BVerwG, 31.08.1987 - 6 B 7.87
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BVerwG, 20.01.1987 - 2 B 5.87
Anspruch auf rechtliches Gehör - Voraussetzungen einer Überraschungsentscheidung …
BVerwG, 17.02.1986 - 2 B 52.85
Beihilfefähigkeit der Kosten für die Unterbringung in einem Einbettzimmer - Rüge …
BVerwG, 23.10.1972 - II B 55.72
Zulassungsgrund der grundsätzlichen Bedeutung einer Rechtssache im Fall …
BVerwG, 19.10.1971 - I B 57.71
Nichtzulassung der Revision mangels grundsätzlicher Bedeutung - Überprüfung des …
BSG, 04.06.2012 - B 5 R 78/12 B
BVerwG, 30.01.1991 - 2 CB 42.89
Rückgängigmachung einer Umsetzung und Schutz vor Tabakrauch auf dem wieder …
BVerwG, 28.10.1987 - 2 B 67.87
BVerwG, 17.07.1987 - 6 PB 6.87
Anforderungen an einen personellen Fragebogen im Sinne des …
BVerwG, 18.12.1986 - 2 CB 46.86
BVerwG, 29.07.1986 - 4 CB 21.86
Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision - Beeinträchtigung öffentlicher …
BVerwG, 11.02.1983 - 2 B 123.81
BVerwG, 01.10.1982 - 2 B 48.81
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BVerwG, 11.05.1982 - 6 B 20.82
BVerwG, 23.01.1975 - III C 14.74
BVerwG, 03.12.1971 - II CB 15.71
Nichtzulassung der Revision - Versorgungsbezüge eines Beamten
BSG, 16.09.2010 - B 5 R 66/10 B
BVerwG, 04.07.1995 - 6 B 33.95
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BVerwG, 07.10.1985 - 2 B 25.85
BVerwG, 07.02.1983 - 2 B 7.83
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BVerwG, 10.01.1983 - 8 B 133.82
Verstoß gegen das Recht auf körperliche Unversehrtheit durch die Verpflichtung …
BVerwG, 22.04.1976 - III C 94.74
Anspruch auf Kriegslastenausgleich - Feststellung eines Schadens
BVerwG, 26.02.1976 - 7 B 49.75
Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Ablehnung einer Zulassung zu …
BVerwG, 14.08.1975 - III B 121.72
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BVerwG, 14.12.1994 - 2 B 70.94
BVerwG, 01.12.1982 - 8 B 85.82
Begriff der vorhandenen Erschließungsanlage - Prüfung der Rechtmäßigkeit eines …
BVerwG, 23.03.1972 - VII B 1.72
Gleichbehandlungsgrundsatz im Prüfungsrecht - Beurteilungsspielraum des …
BVerwG, 11.03.1971 - II C 3.71
Ordnungsgemäße Bezeichnung eines Verfahrensmangels - Erforderlicher Umfang einer …
BFH, 15.12.1989 - VIII R 285/84
BVerwG, 18.01.1973 - I B 92.72

References: Art. 3
 § 945
 Art. 103
 Art. 103
 Art. 103
 Art. 103
 Art. 103
 § 197
 § 12