Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/neustrukturierung-sanierung-gesamtschule-giessen-ost-18280
Timestamp: 2019-04-25 08:06:37+00:00

Document:
Ergebnis: Neustrukturierung, Sanierung und Erweiterung der Gesamtschule Giessen-Ost
2. Preis: hkr.architekten GmbH, Gelnhausen
Neustrukturierung, Sanierung und Erweiterung der Gesamtschule	, Gießen-Ost/ Deutschland
wa-2021652
Mitarbeit: Lukas Kaufmann · Julius Winklhofer
Fachberater: Schreiber Ingenieure Stuttgart
Dr. Volker Schreiber
Visualisierung: Chris Menzel
Modellbau: Philipp Villwock
Mitarbeit: Yasin Ugur · Nicola Violano · Melanie Stefke · Juliane Quessel · Maria Haas
Fachberater: Balck+Partner Facility Engineering, Heidelberg
Gerhard Kuder
Visualisierung: AN STUDIO, Frankfurt
hkr.architekten GmbH, Gelnhausen
Mitarbeit: Sina Berkel · Anika Emge-Ketteniss
Jochen Weber · Judith Lochner
Matthias Foitzik · Prof. Philipp Krebs
Mitarbeit: Lisa-Marie Schmidt · Karoline Neumeyer · Finn Cawalla
Brandschutz: Gerd Reuter
TGA: Joachim Otte, Innovatec
Mitarbeit: Max Blume · Patrick Fromme · Anna Schulte · Lisa-Marie Sawall
Modellbau Max Matthes
Die Universitätsstadt Gießen plant eine grundlegende Sanierung der Gesamtschule Gießen-Ost, die zusammen mit der Abendschule und der Korczak-Schule einen Schulcampus in direkter Nachbarschaft zum Campusbereich Philosphikum 1 der Justus von Liebig Universität im Osten der Stadt bildet.
Anlass für die Sanierung ist u.a. die Förderung des Projektes aus Mitteln des Kommunalinvestitions-programmes des Bundes. Die Gesamtschule Gießen-Ost ist eine integrierte Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe, die 1968 erbaut wurde. Cirka 1500 Schüler werden dort von cirka 135 Lehrkräften unterrichtet. Die Bruttogrundfläche der zu erweiternden Fläche liegt bei ca. 3500 m² Nutzfläche und der neu zu strukturierenden Fläche bei ca. 9000 m² Nutzfläche. Die voraussichtlichen Baukosten KG 300-400 liegen bei 15 Mio. Euro netto. Die Maßnahme soll in Bauabschnitten ausgeführt werden.
Die Aufgabenstellung beinhaltet:
- eine energetischer Sanierung der Gebäudehülle mit gestalterischem Gesamtkonzept für Fassade und Dach
- eine Neustrukturierung der zentralen Erschließung und Funktionen: Mediothek und Räume für Darstellendes Spiel
- einen Neubau mit Integration von Mensa, Aula und 16 Klassenräumen
- Umsetzung eines offenes Lernraumkonzeptes in den Klassentrakten der Sekundarstufe 1 und 2
2017/S 244-510326
Universitätstadt Gießen, Der Magistrat, Hochbauamt
Hauptadresse: www.giessen.de/
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: www.had.de/onlinesuche_freeeu.html?SHOWPUB=5638-31
E-Mail: ggo@grueningerarchitekten.de
Nicht offener Realisierungswettbewerb Neustrukturierung, Sanierung und Erweiterung der Gesamtschule Gießen-Ost.
Referenznummer der Bekanntmachung: 2017/5638/31
Die Universitätsstadt Gießen plant eine grundlegende Sanierung der Gesamtschule Gießen-Ost, die zusammen mit der Abendschule und der Korczak-Schule einen Schulcampus in direkter Nachbarschaft zum Campusbereich Philosphikum 1 der Justus von Liebig Universität im Osten der Stadt bildet. Anlass für die Sanierung ist u.a. die Förderung des Projektes aus Mitteln des Kommunalinvestitions-programmes des Bundes. Die Gesamtschule Gießen-Ost ist eine integrierte Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe, die 1968 erbaut wurde. Cirka 1500 Schüler werden dort von cirka 135 Lehrkräften unterrichtet. Die Bruttogrundfläche der zu erweiternden Fläche liegt bei ca. 3500 m² Nutzfläche und der neu zu strukturierenden Fläche bei ca. 9000 m² Nutzfläche. Die voraussichtlichen Baukosten KG 300-400 liegen bei 15 Mio. Euro netto. Die Maßnahme soll in Bauabschnitten ausgeführt werden. Die Aufgabenstellung beinhaltet: — eine energetischer Sanierung der Gebäudehülle mit gestalterischem Gesamtkonzept für Fassade und Dach, — eine Neustrukturierung der zentralen Erschließung und Funktionen: Mediothek und Räume für Darstellendes Spiel, — einen Neubau mit Integration von Mensa, Aula und 16 Klassenräumen, — Umsetzung eines offenes Lernraumkonzeptes in den Klassentrakten der Sekundarstufe 1 und 2.
III.1.10) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer: 1. Bewerbung zum Auswahlverfahren Auslobung als nicht offener hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit qualifiziertem, vorgeschaltetem Auswahlverfahren gemäß VgV/RPW. 2. Anzahl und Auswahl der Teilnehmer Gesamtzahl der Teilnehmer ist auf max. 25 beschränkt, erfüllen mehr gleichermaßen die Anfordrungen, behält sich der Auslober die Auswahl durch Los vor. 3. Auswahl der Bewerber Es sind nur schriftliche Bewerbungen unter Verwendung des formalisierten Bewerbungsbogens zulässig. Die Unterlagen sind zusätzlich zur Papierform auch als CD-Rom mit allen Unterlagen als pdf-Dateien abzugeben. Zum Auswahlverfahren werden nur vollständige und fristgerecht eingegangene Bewerbungsunterlagen zugelassen. 4. Geforderte Nachweise Vollständig ausgefüllter und rechtsverbindlich unterschriebener Teilnahmeantrag, bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied. Geforderte Erklärungen und Nachweise, bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied. Das Formblatt zur Bewerbergemeinschaftserklärung bei Bewerbergemeinschaften. Nachunternehmer, die im Falle der Beauftragung bei der Leistungserbringung mitwirken werden, sind mit der Bewerbung unter Angabe der Leistung zu nennen und von diesen ist eine unterschriebene Verpflichtungserklärung vorzulegen aus der hervorgeht, dass der Bewerber im Falle der Auftragserteilung deren Dienstleistungen beanspruchen kann. Die Bewerbung muss folgende Angaben enthalten: — Angaben zum Bewerber, Kontaktdaten, Ansprechpartner, Vertretungsberechtigter, — Angabe zur Rechtsform - Nachweis eines aktuellen Auszugs des Handelregisters bzw. des Partnersachaftsregisters bei juristischen Personen. Mindestanforderungen. — Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §42(1) VgV in Verbindung §123 und §124 GWB, — Nachweis der Berufszulassung und Berufsausübungsberechtigung als Architekt, — Nachweis von 2 Referenzen. Referenz 1: Vergleichbare Planungsleistung (Um- / Neubau- oder Sanierung). — für einen öffentlichen Auftaggeber. Referenz 2: Vergleichbare Planungsleistung (Um- / Neubau- oder Sanierung). — für einen öffentlichen / privaten Auftaggeber. Referenz 1 und 2 mit folgenden Voraussetzungen: — mindestens Honorarzone IV für Gebäudeplanung gemäß HOAI 2013, — Referenzprojekte müssen fertiggestellt sein, Abschluß Leistungsphase 8 nach dem 01.12.2009, — erbrachter Leistungsumfang mindestens LPH 2-5 gemäß §34 HOAI 2013. Folgende Angaben sind zu den Referenzen auf dem Formblatt einzureichen: — Projektbezeichnung, — Auftraggeber mit Ansprechpartner (Anschrift, Telefonnummer, E-Mail), — Kurzbeschreibung der Maßnahme, — Bruttogrundfläche, — Planungszeitraum, Fertigstellungsdatum, — Beauftragte und erbrachte Leistungsphasen nach HOAI, — Bauwerkskosten KG 300 + 400 DIN 276 netto, — Honorarzone. Zuätzlich einzureichen: bildliche Darstellung mit Projektdaten auf jeweils maximal einer DIN A3 Seite je Referenz (einseitig bedruckt, gefaltet und ungebunden) mit Lageplan, typischem Grundriss (Erd- und Obergeschoss), Schnitt und Fotos (vom fertiggestellten Zustand) im Umfeld. Referenzen, die als verantwortliche/r Projektleiter/in in einem frühreren Arbeitsverhältnis erbracht wurden, werden gewertet, falls eine entsprechende schriftliche Bestätigung des ehemaligen Arbeitgebers vorliegt. Zwei Bewerbungen, die sich entsprechend dem vorstehend formulierten Sachverhalt bewerben, sind zulässig.
Beruf angeben: Nachweis der Berufsqualifikation als Architekt des Auftragnehmers, genaue Definition siehe VI) Wetere Angaben
IV.1.9) Kriterien für die Bewertung der Projekte: Die Kriterien für die Bewertung der von den ausgewählten Teilnehmern eingereichten. Wettbewerbsarbeiten sind: — formale Bedingungen, — städtebauliche Einbindung, — architektonische Qualität, — Erschließung, — räumliche Organisation, — funktionale Anforderungen, — energetisches Konzept, — Wirtschaftlichkeit in Erstellung und Betrieb. Die Reihenfolge stellt keine Gewichtung dar.
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Im Rahmen des Verfahrens werden Preisgelder und Honorare in Höhe von mind. 124.000 Euro (zzgl. MwSt.) ausgelobt, im Falle eine Neuberechnung der anrechenbaren Kosten höher. Die Wettbewerbssumme ist ermittelt auf der Basis §34 HOAI. 1. Preis 41.000 Euro 2. Preis 27.000 Euro 3. Preis 18.500 Euro 4. Preis 12.500 Euro Anerkennungen: 25.000 Euro. Die Aufteilung der Wettbewerbssumme kann durch einstimmigen Beschluss des Preisgerichts neu festgelegt werden. Preise werden Arbeiten zuerkannt, auf deren Grundlage die Aufgabe realisiert werden kann. Die mit Preisen ausgezeichneten Arbeiten werden Eigentum des Auslobers.
Kristin Dirschl, Architektin, Frankfurt
Prof. Ulrich Hamann, Architekt, Kaiserslautern / Darmstadt
Christian Nasedy, Architekt, Darmstadt
Katja Buß, Abteilungsleiterin Hochbauamt
Astrid Eibelshäuser, Dezernentin
Uta Hinkelbein, Amtsleiterin Schulverwaltungsamt
Dr. Frank Reuber, Schulleiter Gesamtschule Gießen-Ost
: Angaben zu einem besonderen Berufstand: Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, welche die in der Auslobung geforderten fachlichen Anforderungen sowie die sonstigen Zulassungsvoraussetzungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Architekt führen. Weitere Beauftragung: Bei der Umsetzung des Projekts ist einer der Preisträger, unter Berücksichtigung der Empfehlung des Preisgerichts mit den weiteren Planungsleistungen (HOAI § 34 LPH 1-9) zu beauftragen, sofern kein wichtiger Grund der Beauftragung entgegensteht. Bei Bewerbergemeinschaften, z. B. interdisziplinären Wettbewerben, sind die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zu beauftragen. Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen des Preisträgers bis zur Höhe des zuerkannten Preises nicht erneut vergütet, wenn und soweit der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird. Die Auswahl erfolgt im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens nach VgV. Im Falle einer weiteren Beauftragung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen des Preisträgers bis zur Höhe des zuerkannten Preises nicht erneut vergütet, soweit der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird. Art und Umfang der Beauftragung müssen sicherstellen, dass die Qualität des Wettbewerbsentwurfs umgesetztwird. Die Beauftragung steht unter haushaltsrechtlichem Vorbehalt. Verhandlungsverfahren: Folgende Eignungskriterien werden von den zu den Verhandlungen aufgeforderten Preisträgern gefordert, es besteht die Möglichkeit der Eignungsleihe gemäß § 47 VgV: — Nachweis der Bürogröße des Bewerbers, neben dem Büroinhaber bzw. den Büroinhabern beschäftigt das Büro aktuell mind. 4 festangestellte Dipl.-Ing. Architektur / M. Arch als Mitarbeiter gem. § 46 (3) Nr. 2 VgV, — Nachweis über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung gemäß §45(1), deren Deckungssumme für Personenschäden mind. 3.000.000 EUR und für Sach- und Vermögensschäden mind. 3.000.000 EUR beträgt oder unterschriebene Erklärung des Versicherungsträgers, dass im Falle einer Beauftragung eine Deckung in erforderliche Höhe vorgelegt werden kann, — Verpflichtungserklärung gemäß Hessischem Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG), — Angabe über den Gesamtumsatz für Planungsleistungen (netto) in den letzten 3 Geschäftsjahren (2014-2016) gemäß §45(1) VgV. Nachzuweisender Mindestumsatz im Mittel 450.000 Euro, — Nachweis über die erfolgreiche Abwicklung eines Projektes für einen öffentlichen Auftraggeber gem. § 75 Abs. 5 VgV in Verbindung mit § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV in der Honorarzone IV, erbrachter Leistungsumfang mindestens Leistungsphasen 2-8 gemäß §34 HOAI 2013, Abschluss Leistungsphase 8 nach dem 01.12.2009. Die Vergabeunterlagen einschließlich der Zuschlagskriterien werden den Preisträgern mit der Angebotsaufforderung im Rahmen des Verhandlungsverfahrens bekanntgegeben. Der Auslober behält sich vor, den Auftrag auf Grundlage der Erstangebote gemäß § 17(11) VgV zu vergeben. Das Wettbewerbsergebnis der Preise wird in den Zuschlagskriterien im Verhandlungsverfahren wie folgt gewertet: 1. Preis 50 %, 2. Preis 40 %, 3. Preis 30 %, 4. Preis 20 %. Voraussichtliche Termine: Bewerbungsschluss Auswahlverfahren: 18.01.2017 – 17:00 Uhr. Versand der Auslobungsunterlagen: 19.02.2018. Kolloquium: 07.03.2018. Abgabe Wettbewerbsarbeiten: 02.05.2018. Abgabe Modell: 09.05.2018. Preisgerichtssitzung: 05.06.2018.

References: §42
 §123
 §124
 §34
 §34
 § 34
 § 47
 § 46
 §45
 §45
 § 75
 § 46
 §34
 § 17