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Timestamp: 2020-01-17 12:47:05+00:00

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Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 160 Betrieb d ... / h) Besamungsstation
Rz. 152 Eine Besamungsstation dient der Vatertierhaltung zur Gewinnung von Sperma für die künstliche Besamung. Zur Besamungsstation gehört auch der Embryotransfer bei landwirtschaftlichen Nutztieren, soweit damit eine landwirtschaftliche Tierhaltung verbunden ist. Eine Besamungsstation bildet nur dann einen Betrieb der Land- und Forstwirtschaft, wenn der nach dem Futterbeda...mehr
Rz. 226 Das Geringstland gehört ebenso wie das Abbauland zum Wirtschaftsteil eines Betriebs der Land- und Forstwirtschaft (§ 160 Abs. 2 Nr. 3 Buchst. b BewG). Eine Begriffsbestimmung enthält die Vorschrift nicht. Rz. 227 Nach R B 160.20 ErbStR 2011 sind Geringstland unkultivierte, jedoch kulturfähige Flächen, deren Ertragsfähigkeit so gering ist, dass sie in ihrem derzeitig...mehr
Rz. 80 Für die Ermittlung des Erbbaurechts werden zwei Ausgangsgrößen benötigt. Zunächst ist der Gesamtwert zu ermitteln, der sich bei einer Bewertung ohne Berücksichtigung der Belastung durch das Erbbaurecht ergibt. Von diesem Gesamtwert ist das 18,6fache der zu zahlenden jährlichen Erbbauzinsen abzuziehen (§ 148 Abs. 1 Satz 2 BewG [bis 2006]). Der Saldo ergibt nach Abrund...mehr
Rz. 22 Grundsätzlich gehören die fest mit dem Grund und Boden verbundenen Gebäude und sonstigen baulichen Anlagen sowie der Aufwuchs als wesentliche Bestandteile (§§ 93, 94 BGB) zum Grundstück. Grund und Boden sowie die damit fest verbundenen Gebäude und baulichen Anlagen bilden zivilrechtlich also eine sachliche und rechtliche Einheit, so dass diese grundsätzlich keine unt...mehr
Rz. 163 Ein Nebenbetrieb der Land- und Forstwirtschaft liegt vor, wenn überwiegend im eigenen Hauptbetrieb erzeugte Rohstoffe be- oder verarbeitet werden und die dabei gewonnenen Erzeugnisse überwiegend für den Verkauf bestimmt sind oder ein Land- und Forstwirt Umsätze aus der Übernahme von Rohstoffen (z.B. organische Abfälle) erzielt, diese be- oder verarbeitet und die dab...mehr
Rz. 29 Unter Landwirtschaft in weiterem Sinne ist die Bearbeitung und Ausnutzung des Grund und Bodens zur Gewinnung pflanzlicher Erzeugnisse, deren unmittelbare Verwertung durch den Verkauf oder Selbstverbrauch sowie ihre mittelbare Verwertung zur Zucht und Haltung von Vieh zu verstehen. Die landwirtschaftliche Nutzung umfasst neben den Betriebsformen Ackerbau, Futterbau un...mehr
Rz. 235 Stückländereien bilden eine selbständige wirtschaftliche Einheit und damit einen Betrieb der Land- und Forstwirtschaft, wobei mehrere Stückländereien in der Hand eines Eigentümers zu einer wirtschaftlichen Einheit zusammengefasst werden können. Eine Stückländerei liegt vor, wenn es sich um eine einzelne Fläche handelt, die land- und forstwirtschaftlich genutzt wird ...mehr
Rz. 20 Die zweite Voraussetzung für die Anwendung des § 94 BewG ist, dass das Gebäude einem anderen zuzurechnen ist als demjenigen, dem der Grund und Boden zuzurechnen ist. Dieser Fall ist aufgrund bürgerlichen Rechts gegeben, wenn ein anderer als der bürgerlich-rechtliche Eigentümer des Grund und Bodens das Gebäude zu einem vorübergehenden Zweck (z.B. für die Pachtdauer) o...mehr
Rz. 88 Zum Gemüsebau zählen Flächen, auf denen Kopfkohl, Pflückerbsen und Pflückbohnen in gärtnerischer Kultur angebaut werden. Soweit es sich dagegen um den Anbau von Kopfkohl, Pflückerbsen und Pflückbohnen im Rahmen der landwirtschaftlichen Fruchtfolge sowie um Obstbau der extensiven Anbauform handelt, scheiden diese Nutzungen bei der gärtnerischen aus und sind der landwi...mehr
Rz. 200 Wegen der Abgrenzung der Tierzucht- und Tierhaltungsbetriebe als Betriebe der Land- und Forstwirtschaft oder als Gewerbebetriebe wird im Wesentlichen auf die Erläuterungen zu § 51 BewG verwiesen. Dort ist auch ausgeführt, dass eine Abgrenzung des land- und forstwirtschaftlichen Vermögens zum Betriebsvermögen nur bei solchen Tierbeständen in Betracht kommt, die nicht...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 160 Betrieb d ... / c) Obstbau
Rz. 103 Zum Nutzungsteil Obstbau gehören die obstbaulich genutzten Flächen, insbesondere des Baumobstes, des Strauchbeerenobstes und der Erdbeeren, einschließlich derjenigen Flächenanteile, die den Pflanzenbeständen nicht unmittelbar als Standraum dienen, wie Zwischenflächen und Vorgewende. Extensiver Obstbau ist hingegen der landwirtschaftlichen Nutzung zuzuordnen (s. dazu...mehr
Rz. 51 Ist die Ermittlung des Gesamtwerts ohne Berücksichtigung der Belastung durch das Erbbaurecht erfolgt und wurde dieser Wert in den Gebäudewert und den Wert des Grund und Bodens aufgeteilt, so müssen diese auf die wirtschaftlichen Einheiten des Erbbaurechts und des belasteten Grundstücks verteilt werden. 1. Verteilung von Gebäudewert und Wert des Grund und Bodens Rz. 52...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 148 (bis 2006 ... / II. Begriff des belasteten Grundstücks
Rz. 28 Das Grundstück, an dem das Erbbaurecht bestellt ist, wird als belastetes Grundstück bezeichnet. Trotz Bestellung mit dem Erbbaurecht bleibt das belastete Grundstück zivilrechtlich weiterhin als solches bestehen. Bewertungsrechtlich wird hierfür ein Grundstückswert ermittelt (vgl. Anm. 7).mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 160 Betrieb d ... / e) Pilzanbau
Rz. 139 Gegenstand der Bewertung ist der Anbau von Speisepilzen. Als Speisepilze gelten dabei die Fruchtkörper verschiedener Pilzarten, die genießbar und wohlschmeckend sind. Zum Pilzanbau gehören alle Wirtschaftsgüter, die der Erzeugung von Speisepilzen dienen, insbesondere die Wirtschaftsgebäude mit den Beetflächen, Pasteurisierungs-, Anwachs- und Anspinnräumen sowie Kons...mehr

References: § 160
 § 94
 § 51
 § 160
 § 148
 § 160