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Timestamp: 2016-10-21 16:43:36+00:00

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2C_257/2011 (25.10.2011)
2C_257/2011
Finanzdirektion des Kantons Z�rich, Generalsekretariat.
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich, I. Zivilkammer, vom 4. Februar 2011.
X.________ war als Vertriebsvermittler f�r die A.________ Ltd. und die B.________ GmbH t�tig. Beide Gesellschaften wurden von Z.________ kontrolliert. Am 25. August 2003 erhoben X.________ und weitere Personen Strafanzeige gegen Z.________, den sie verd�chtigten, Kundengelder in erheblichem Umfang veruntreut zu haben. Am 2. September 2003 wurde X.________ als Auskunftsperson einvernommen.
Am 27. August 2004 erliess die Bezirksanwaltschaft Z�rich Vorf�hrungsbefehl gegen X.________, der mittlerweile ebenfalls der Veruntreuung verd�chtigt wurde. Die Kantonspolizei Z�rich vollzog diesen Vorf�hrungsbefehl am 2. September 2004 am Arbeitsplatz von X.________. Er wurde auf den Polizeiposten gef�hrt, dort befragt, erkennungsdienstlich behandelt und am gleichen Tag wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen.
Im Zusammenhang mit der Verhaftung vom 2. September 2004 machte X.________ am 14. September 2004 gegen�ber dem Regierungsrat des Kantons Z�rich Haftungsanspr�che geltend, da er seine Pers�nlichkeitsrechte verletzt sah.
Am 10. Dezember 2004 lehnte die Finanzdirektion des Kantons Z�rich die von X.________ geltend gemachten Anspr�che ab.
Darauf erhob X.________ am 17. Dezember 2004 beim Bezirksgericht Z�rich Klage gegen den Kanton Z�rich mit dem Rechtsbegehren, es sei festzustellen, dass der Kanton Z�rich durch die Verhaftung und (einzeln aufgef�hrte) n�here Umst�nde derselben seine Pers�nlichkeitsrechte verletzt habe. Nachdem in einem ersten Umgang das Bezirksgericht und das Obergericht auf die Klage nicht eingetreten waren und daraufhin das Kassationsgericht die Sache zur materiellen Beurteilung zur�ckgewiesen hatte, wies das Bezirksgericht Z�rich die Klage von X.________ mit Urteil vom 8. Oktober 2009 ab.
Hiergegen erhob X.________ Berufung beim Obergericht des Kantons Z�rich. Dieses wies die Klage von X.________ mit Urteil vom 4. Februar 2011 ab, soweit es darauf eintrat.
Mit Eingabe vom 22. M�rz 2011 f�hrt X.________ Beschwerde in Zivilsachen beim Bundesgericht und stellt den Antrag, das Urteil des Obergerichts sei aufzuheben, es sei auf die Klage auf Feststellung einer widerrechtlichen Pers�nlichkeitsverletzung einzutreten und es sei unter Gutheissung der Klage festzustellen, dass der Kanton Z�rich durch die Verhaftung und (einzeln aufgef�hrte) n�here Umst�nde derselben seine Pers�nlichkeitsrechte verletzt habe.
Die Finanzdirektion des Kantons Z�rich schliesst auf Abweisung der Beschwerde; das Obergericht des Kantons Z�rich verzichtet auf Vernehmlassung.
1.1 Anspr�che aus Staatshaftung gelten - mit Ausnahme der F�lle der Haftung f�r medizinische T�tigkeit (Art. 31 Abs. 1 lit. d des Reglements vom 20. November 2006 f�r das Bundesgericht [BgerR; SR 173.110.131]; BGE 133 III 462 E. 2.1 S. 465 f.) - als �ffentlich-rechtlich und sind vor Bundesgericht daher nicht mit Beschwerde in Zivilsachen (Art. 72 ff. BGG), sondern mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (Art. 82 ff. BGG) geltend zu machen. Zust�ndig ist innerhalb des Bundesgerichts die II. �ffentlich-rechtliche Abteilung, ausser f�r Anspr�che nach strafprozessualen Normen �ber Entsch�digungen, wof�r die strafrechtliche Abteilung zust�ndig ist (Art. 30 Abs. 1 lit. c Ziff. 1 BGerR; BGE 135 IV 43 E. 1.1.2 S. 46), und Anspr�che gest�tzt auf Sozialversicherungsrecht, welche in der Zust�ndigkeit der sozialrechtlichen Abteilungen liegen (BGE 136 II 187; 135 V 98; 134 V 138).
1.2 Der Beschwerdef�hrer macht im Zusammenhang mit seiner Behandlung durch die Polizei eine Verletzung der Pers�nlichkeit und der EMRK geltend und beantragt eine entsprechende Feststellung. Er erhebt somit nicht Anspr�che nach strafprozessualen Normen �ber Entsch�digungen. Die Vorinstanz hat die Klage nach dem Haftungsgesetz des Kantons Z�rich vom 14. September 1969 (HG/ZH; LS 170.1) beurteilt, welches aufgrund des Vorbehalts in Art. 61 Abs. 1 OR erlassen wurde. Im Raum steht demnach ein Anspruch aus �ffentlich-rechtlicher Staatshaftung. Gegen den kantonal letztinstanzlichen Endentscheid (Art. 86 Abs. 1 lit. d und Art. 90 BGG) ist daher die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten grunds�tzlich zul�ssig (unter Vorbehalt von E. 1.3 hiernach). Die falsche Bezeichnung des Rechtsmittels schadet nicht.
1.3 Die Beschwerde ist in verm�gensrechtlichen Angelegenheiten auf dem Gebiet der Staatshaftung unzul�ssig, wenn der Streitwert weniger als Fr. 30'000.-- betr�gt (Art. 85 Abs. 1 lit. a BGG). Im vorliegenden Fall stellt der Beschwerdef�hrer ein Feststellungsbegehren aus Pers�nlichkeitsverletzung; dabei handelt es sich um eine nicht verm�gensrechtliche Streitigkeit (Urteil 5C.1/2006 vom 22. Mai 2006 E. 1.1, nicht publ. in: BGE 132 III 641; BGE 127 III 481 E. 1a S. 483). Die Beschwerde bleibt mithin zul�ssig.
2.1 Mit freier Kognition �berpr�ft das Bundesgericht u.a. die richtige Anwendung von Bundesrecht und V�lkerrecht (Art. 95 lit. a und lit. b BGG), aber - abgesehen von hier nicht in Betracht kommenden F�llen (Art. 95 lit. c - lit. e BGG) - nicht diejenige des kantonalen Rechts; hier beschr�nkt sich die �berpr�fungsbefugnis des Bundesgerichts darauf, ob durch die Anwendung kantonalen Rechts Bundesrecht oder V�lkerrecht verletzt wird (Art. 95 lit. a und lit. b BGG), wobei namentlich die willk�rliche Anwendung kantonalen Rechts in Betracht f�llt. Das Bundesgericht pr�ft zudem die Verletzung von Grundrechten und von kantonalem Recht nur insofern, als eine solche R�ge in der Beschwerde vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG). Der Beschwerdef�hrer hat anhand der Erw�gungen des angefochtenen Entscheids klar und detailliert darzulegen, inwiefern verfassungsm�ssige Rechte verletzt worden sein sollen (BGE 133 III 393 E. 6 S. 397). Als Grundrechte im Sinne dieser Bestimmung gelten auch die in internationalen Menschenrechtskonventionen gew�hrleisteten Rechtsanspr�che (VON WERDT, in: Seiler/von Werdt/G�ngerich [Hrsg.], Bundesgerichtsgesetz, 2007, N 9 zu Art. 106; Urteil 9C_722/ 2007 vom 11. April 2008 E. 3.1).
2.2 Das Bundesgericht stellt grunds�tzlich auf den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt ab (Art. 105 Abs. 1 BGG). Diese Sachverhaltsfeststellungen k�nnen vor Bundesgericht nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig - d.h. willk�rlich - sind oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhen (Art. 97 Abs. 1 und Art. 105 Abs. 2 BGG). Die R�ge, der Sachverhalt sei offensichtlich unrichtig festgestellt worden, ist gleichbedeutend mit der Willk�rr�ge und muss daher gem�ss den Anforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG in der Beschwerdeschrift begr�ndet werden (BGE 133 II 249 E. 1.2.2 und E. 1.4.3 S. 252 ff.; 134 II 349 E. 3 S. 351 f.).
3.1 Die Vorinstanz hat die Klage abgewiesen, soweit sie darauf eintrat. In den Erw�gungen hat sie ausgef�hrt, gem�ss � 11 HG/ZH habe, wer in seiner Pers�nlichkeit widerrechtlich verletzt werde, Anspruch auf Feststellung dieser Verletzung. Es sei daher in Bezug auf die Umst�nde der Verhaftung ein Rechtsschutzinteresse an der Feststellungsklage zu bejahen. In Bezug auf die Tatsache der Verhaftung an sich sei zu unterscheiden zwischen einer rechtswidrigen (ungesetzlichen) und einer ungerechtfertigten (unschuldig erlittenen) Haft. Ob die Haft rechtswidrig sei, k�nne heute beurteilt werden. Ob sie ungerechtfertigt erfolgt sei, k�nne aber erst mit dem Abschluss des Strafverfahrens beurteilt werden, da dies von dessen Ausgang abh�ngig sei. Soweit der Kl�ger von ungerechtfertigter Haft ausgehe und seine Pers�nlichkeitsrechte dadurch verletzt sehe, sei die Beurteilung im heutigen Zeitpunkt nicht m�glich; auf das entsprechende Rechtsbegehren sei daher nicht einzutreten (E. II/ 2.3 des angefochtenen Entscheids). Von dieser Ausnahme abgesehen, bestehe aber ein Rechtsschutzinteresse an der Klage (E. II/2.4 des angefochtenen Entscheids). Indessen bestehe ein Feststellungsinteresse gem�ss � 11 HG/ZH in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 Ziff. 3 ZGB nur, wenn die Pers�nlichkeitsverletzung als Handlung zwar abgeschlossen sei, sich aber weiterhin oder erneut st�rend auswirke. Dies habe grunds�tzlich der Kl�ger zu beweisen; bei nach objektivierten Massst�ben schweren Eingriffen in die Pers�nlichkeit k�nne das Gericht auf den Nachweis verzichten, weil die Vermutung einer fortw�hrenden St�rungswirkung bestehe. Vorliegend k�nne nicht von schweren Eingriffen ausgegangen werden und der Kl�ger habe auch nicht bewiesen, dass eine fortdauernde St�rungswirkung bestehe. Auf die Klage sei daher mangels eines Feststellungsinteresses an sich nicht einzutreten (E. II/3 des angefochtenen Entscheids). Erg�nzend sei aber dennoch zu pr�fen, ob die n�heren Umst�nde der Festnahme den Tatbestand einer Pers�nlichkeitsverletzung erf�llten (E. III/1 des angefochtenen Entscheids). In der Folge pr�fte die Vorinstanz die einzelnen vom Kl�ger geltend gemachten Aspekte und verneinte das Vorliegen einer Pers�nlichkeitsverletzung.
3.2 Der Beschwerdef�hrer beanstandet nicht, dass die Vorinstanz zur Zeit noch nicht gepr�ft hat, ob die Verhaftung als Folge seiner behaupteten Unschuld ungerechtfertigt war. Er f�hrt im Gegenteil aus, die Vorinstanz habe das Rechtsschutzinteresse zu Recht mit einer Ausnahme bejaht; damit anerkennt der Beschwerdef�hrer ausdr�cklich, dass die Vorinstanz auf die Klage nicht eingetreten ist, soweit damit beanstandet wurde, die Verhaftung sei ungerechtfertigt erfolgt. Diese Frage ist daher auch im vorliegenden Verfahren nicht zu �berpr�fen. Zu pr�fen bleibt demgegen�ber, ob die Verhaftung angesichts der Verdachtslage und der weiteren Umst�nde angebracht war.
3.3 In erster Linie r�gt der Beschwerdef�hrer, die Vorinstanz habe Art. 29a BV und Art. 13 EMRK verletzt, indem sie das Feststellungsinteresse verneint und daher auf die Klage nicht eingetreten sei. Sie habe auch Art. 6 EMRK verletzt, indem sie ohne faires Verfahren und ohne Beweisabnahme eine Fortdauer der Pers�nlichkeitsst�rung verneint habe. Diese R�gen sind offensichtlich unbegr�ndet. Die Vorinstanz hat zwar prim�r das Feststellungsinteresse verneint, aber im Rahmen einer Eventualbegr�ndung trotzdem die geltend gemachten Pers�nlichkeitsverletzungen materiell gepr�ft. Sie ist somit auf die Klage nicht bloss nicht eingetreten, sondern hat sie abgewiesen, soweit sie eingetreten ist.
4.1 Der Beschwerdef�hrer beanstandet die materielle Beurteilung der geltend gemachten Pers�nlichkeitsverletzung durch die Vorinstanz. Er zitiert in diesem Zusammenhang an einigen Stellen kantonale Rechtsnormen, r�gt aber nicht oder jedenfalls nicht in rechtsgen�glicher Weise (vgl. E. 2.1 hiervor) eine willk�rliche Anwendung dieser Bestimmungen, sondern beruft sich in erster Linie darauf, seine Behandlung verletze Art. 8 und Art. 10 BV sowie Art. 3, 5, 8 und 14 EMRK. Ob diese Einwendungen den Anforderungen an eine Grundrechtsr�ge gen�gen, ist fraglich, kann aber offen bleiben, da die R�gen in jedem Fall unbegr�ndet sind, wie die nachfolgenden Erw�gungen zeigen (vgl. E. 6 hiernach).
4.2 Der Beschwerdef�hrer r�gt zudem eine Verletzung von Art. 29 Abs. 1 und Abs. 2 BV sowie von Art. 6 EMRK, indem er beanstandet, dass die Vorinstanz kein Beweisverfahren durchgef�hrt habe, was die Fairness des Verfahrens verletze.
4.2.1 Der Anspruch auf faires Verfahren bzw. rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 1 und Abs. 2 BV, Art. 6 Ziff. 1 EMRK) beinhaltet auch den Anspruch, zum Beweis �ber bestrittene rechtserhebliche Sachverhalte zugelassen zu werden. Nicht beweisbed�rftig sind demgegen�ber Sachfragen, die nicht rechtserheblich oder nicht umstritten sind. Der Anspruch auf ein faires Verfahren schliesst zudem nicht aus, dass das Verfahren f�r die Feststellung des massgebenden Sachverhalts bestimmten Formvorschriften unterstellt wird und dass das Gericht aufgrund einer antizipierten Beweisw�rdigung beantragte Beweise nicht abnimmt, wenn es zum Ergebnis kommt, dass der Sachverhalt gen�gend gekl�rt ist oder das beantragte Beweismittel zu seiner Erhellung nichts beitr�gt (Urteil 5A_798/2009 vom 4. M�rz 2010 E. 3, nicht publ. in: BGE 136 I 178; BGE 134 I 140 E. 5.3 S. 148).
4.2.2 In seinen Rechtsschriften vor den kantonalen Instanzen hatte der Beschwerdef�hrer verschiedene Beweisantr�ge gestellt (Edition von Akten, Einvernahme von Zeugen, pers�nliche Befragung des Kl�gers). Die Vorinstanz stellte ohne die beantragten Beweismassnahmen den Sachverhalt aufgrund der vorhandenen Akten fest. Dies stellt insoweit keine Verletzung von Verfahrensgrundrechten dar, als nach dem soeben Gesagten ein Beweisverfahren unn�tig war. Die bloss allgemein gehaltene R�ge des Beschwerdef�hrers, die Verfahrensfairness sei verletzt, weil die konkreten Umst�nde der Verhaftung nicht im Rahmen eines Beweisverfahrens gekl�rt worden seien, ist in dieser allgemeinen Form nicht zu h�ren. Entscheidend ist vielmehr, ob bez�glich der einzelnen Punkte, die der Beschwerdef�hrer als Pers�nlichkeitsverletzung betrachtet, die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz unvollst�ndig oder offensichtlich unrichtig sind. Dies ist jeweils im Zusammenhang mit den einzelnen Punkten zu pr�fen, soweit denn dazu rechtsgen�gliche Sachverhaltsr�gen (vgl. E. 2.1 hiervor) vorgebracht werden.
5.1 Nach Art. 10 Abs. 2 BV und Art. 5 EMRK hat jeder Mensch das Recht auf pers�nliche Freiheit, insbesondere auf Bewegungsfreiheit, die nur in besonderen F�llen (u.a. bei rechtm�ssiger Festnahme, wenn hinreichender Verdacht auf eine strafbare Handlung besteht) und in gesetzlich vorgeschriebener Weise entzogen werden darf. Jede festgenommene Person muss innerhalb einer m�glichst kurzen Frist in einer ihr verst�ndlichen Sprache �ber die Gr�nde ihrer Festnahme informiert werden (Art. 5 Abs. 2 EMRK) und sie muss im Falle einer Festnahme wegen Verdachts auf strafbare Handlungen unverz�glich einer richterlichen Beh�rde vorgef�hrt werden (Art. 5 Abs. 3 EMRK).
5.2 Nach Art. 10 Abs. 3 BV und Art. 3 EMRK ist Folter und jede andere Art grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Bestrafung verboten. Als unmenschliche oder erniedrigende Behandlung im Sinne dieser Bestimmungen gilt nicht jede Behandlung, die vom Betroffenen als unangenehm oder l�stig empfunden wird, sondern nur eine Misshandlung, die ein bestimmtes Mass an Schwere erreicht und k�rperliche Verletzungen oder intensive physische oder psychische Leiden mit sich bringt. Zu ber�cksichtigen sind auch die Umst�nde und die Motivation der Behandlung (Urteil des EGMR 22978/05 vom 1. Juni 2010 i.S. G�fgen gegen Deutschland, Rz. 88 ff.; Urteil 5A_335/2010 vom 6. Juli 2010 E. 3.4; MEYER-LADEWIG, EMRK-Handkommentar, 3. Aufl. 2011, N 19 ff. zu Art. 3). Als Verletzung von Art. 10 Abs. 3 BV oder Art. 3 EMRK gilt namentlich die Anwendung ungerechtfertigter Gewalt gegen Verhaftete durch Polizeibeamte (BGE 131 I 455 E. 1.2.6 S. 463 f.). Hingegen fallen Einschr�nkungen im Wohlbefinden, die durch den legitimen Zweck einer staatlichen Massnahme zwangsl�ufig bedingt werden, nicht unter diese Bestimmungen (Urteil 2C_169/2008 vom 18. M�rz 2008, publ. in: ZBl 109/2008 S. 551 E. 4; Urteil des EGMR 70204/01 vom 12. Juni 2007 i.S. Fr�rot gegen Frankreich, Rz. 37).
5.3 Nach Art. 13 Abs. 1 BV und Art. 8 Abs. 1 EMRK hat jede Person Anspruch auf Achtung ihres Privatlebens. Dieses Recht kann eingeschr�nkt werden, wenn der Eingriff gesetzlich vorgesehen und in einer demokratischen Gesellschaft u.a. f�r die �ffentliche Sicherheit oder zur Verh�tung von Straftaten notwendig ist (Art. 8 Abs. 2 EMRK). Zul�ssig sind namentlich auch Einschr�nkungen, die sich durch verh�ltnism�ssige Massnahmen der Strafverfolgung ergeben (Urteil des EGMR 41199/06 vom 26. April 2011 i.S. M. gegen die Schweiz Rz. 63 ff.).
5.4 Nach Art. 14 EMRK ist der Genuss der in dieser Konvention anerkannten Rechte und Freiheiten ohne Diskriminierung insbesondere wegen des Geschlechts, der Rasse, der Hautfarbe, der Sprache, der Religion, sozialen Herkunft, der Zugeh�rigkeit zu einer nationalen Minderheit, des Verm�gens, der Geburt oder eines sonstigen Status zu gew�hrleisten. Vorausgesetzt wird indes, das Personen in vergleichbarer oder rechtserheblich �hnlicher Lage unterschiedlich behandelt worden sind und daf�r keine sachlichen oder vern�nftigen Gr�nde bestehen (FROWEIN/PEUKERT, EMRK-Kommentar, 3. Aufl. 2009, N 7 ff. zu Art. 14; MEYER-LADEWIG, a.a.O., N 9 zu Art. 14, mit Hinweisen).
Der Beschwerdef�hrer kritisiert einzelne angebliche Pers�nlichkeitsverletzungen, auf die im Folgenden einzugehen ist.
6.1 Er r�gt zun�chst die Anordnung der Verhaftung als solche.
6.1.1 Soweit der Beschwerdef�hrer von Verhaftung spricht, ist zu korrigieren, dass es sich bei seiner Vorf�hrung nicht um eine Verhaftung, sondern um eine polizeiliche Vorf�hrung auf Anordnung der Staatsanwaltschaft im Sinne von � 49 der damals anwendbaren Strafprozessordnung des Kantons Z�rich handelt (entspricht Art. 207 der heutigen StPO). Eine solche kann u.a. angeordnet werden, wenn der Angeschuldigte eines Verbrechens oder Vergehens dringend verd�chtigt wird und ein Haftgrund gem�ss � 58 Abs. 1 oder Abs. 2 besteht (� 49 Abs. 1 Ziff. 2 aStPO/ZH).
6.1.2 Die Vorinstanz hat einen hinreichend konkreten Tatverdacht darin erblickt, dass der Beschwerdef�hrer und eine weitere Person am 18. und 19. August 2003 �berweisungen von Fr. 370'000.-- bzw. EUR 135'500.-- f�r ausstehende Vermittlerkommissionen zugunsten ihrer Firma get�tigt h�tten. Diese Dispositionen seien den Untersuchungsbeh�rden weder durch die Aktennotiz des Beschwerdef�hrers vom 22. August 2003 noch anl�sslich dessen Einvernahme vom September 2003, sondern erst sp�ter bei der Durchsicht edierter Bankunterlagen bekannt geworden. Angesichts der bestehenden wirtschaftlichen Verkn�pfungen des Beschwerdef�hrers und der weiteren beteiligten Person habe eine gewisse Wahrscheinlichkeit bestanden, dass sich diese miteinander absprechen k�nnten, was die Sachaufkl�rung h�tte gef�hrden k�nnen. Schriftliche Vorladungen h�tten Argwohn erwecken k�nnen; daher sei auch der Haftgrund der Kollusionsgefahr (� 58 Abs. 1 Ziff. 2 aStPO/ZH) vorgelegen. Es sei daher unerl�sslich gewesen, die beiden Personen unabh�ngig und unbeeinflusst voneinander anh�ren zu k�nnen, was durch die gemeinsame Vorf�hrung habe bewerkstelligt werden k�nnen.
6.1.3 Der Beschwerdef�hrer bestreitet nicht das Vorliegen einer gesetzlichen Grundlage, erachtet die Vorf�hrung aber als ungesetzlich und unverh�ltnism�ssig: Die Anordnung sei mit einer Blankettbegr�ndung versehen gewesen und gen�ge den gesetzlichen Anforderungen nicht. Insbesondere fehlten Angaben zur konkreten kollusiven T�tigkeit. Zudem seien s�mtliche angeblichen Tathandlungen bereits im August/September 2003 aktenkundig gewesen, so dass im Zeitpunkt der Verhaftung keine Kollusionsgefahr bestanden habe. Auch sei die Verh�ltnism�ssigkeit der Verhaftung nicht gegeben, da der angestrebte Zweck mit einer milderen Massnahme h�tte erreicht werden k�nnen. Zudem erblickt er eine gegen Art. 14 EMRK verstossende Diskriminierung darin, dass er und eine weitere Person als italienische Staatsangeh�rige polizeilich vorgef�hrt wurden, wogegen ein anderer, ebenfalls ins Strafverfahren involvierter Schweizer B�rger nicht polizeilich vorgef�hrt, sondern schriftlich vorgeladen worden sei.
6.1.4 Soweit der Beschwerdef�hrer mit seinen Vorbringen sinngem�ss r�gt, die Vorf�hrung sei zufolge seiner Unschuld ungerechtfertigt gewesen, ist dies nach dem hiervor Gesagten nicht im vorliegenden Verfahren zu pr�fen (vgl. E. 3.2). Soweit er geltend macht, die Angaben zur kollusiven T�tigkeit h�tten gefehlt, r�gt er nicht in einer gesetzlich vorgeschriebenen Weise (vgl. E. 2.1 hiervor), dass eine solche Angabe nach dem anzuwendenden kantonalen Prozessrecht oder unmittelbar kraft Bundesverfassung vorgeschrieben gewesen w�re. Der von ihm zur Begr�ndung einzig zitierte BGE 123 I 35 �ussert sich nur zu den Voraussetzungen einer Untersuchungshaft, aber nicht zur Begr�ndung eines Vorf�hrungsbefehls.
6.1.5 Zudem ist die R�ge, die angeblichen Tathandlungen seien den Strafverfolgungsbeh�rden im August/September 2003 bereits bekannt gewesen, unbegr�ndet: Aus der vom Beschwerdef�hrer angerufenen, von ihm erstellten und nach seinen Angaben am 25. August 2003 der Staatsanwaltschaft �bergebenen Aktennotiz vom 22. August 2003, ergab sich entgegen seiner Darstellung nicht, dass er am 18. (recte: 19.) August 2003 eine �berweisung von Fr. 135'000.-- (recte: EUR 135'500.--) zugunsten seiner Firma ausgef�hrt habe. Es geht daraus nur hervor, dass Z.________ dem Beschwerdef�hrer den Auftrag gegeben habe "die noch ausstehenden Vermittlerkommissionen der E.________ GmbH und eine ausstehende Kundenauszahlung zu t�tigen", was am folgenden Montag ausgef�hrt worden sei. Der den Tatverdacht der Veruntreuung erweckende Umstand, dass diese Kommissionen an die eigene Firma des Beschwerdef�hrers bezahlt wurden und �berdies insgesamt mehr als eine halbe Million Franken betrugen, war aus dieser Aktennotiz nicht ersichtlich.
6.1.6 Eine Diskriminierung ergibt sich nicht schon daraus, dass Personen mit einer bestimmten Staatsangeh�rigkeit in einem konkreten Fall anders behandelt werden als Personen mit anderer Staatsangeh�rigkeit in einem anderen Fall (vgl. E. 5.4 hiervor). Zum Vorwurf des Beschwerdef�hrers, die Vorinstanz habe zur Frage der Diskriminierung kein Beweisverfahren durchgef�hrt, ist zu bemerken, dass derjenige, der eine Diskriminierung geltend macht, zumindest Anhaltspunkte anf�hren muss, welche die Vermutung einer Diskriminierung begr�nden; alsdann ist es Sache der Beh�rden, diese Vermutung zu entkr�ften (vgl. BGE 129 I 217 E. 2.2.4 S. 226 f.). Der Beschwerdef�hrer hat aber im ganzen Verfahren nicht geltend gemacht, dass und inwiefern beim nicht polizeilich vorgef�hrten Schweizer B�rger vergleichbare Umst�nde vorgelegen h�tten wie bei ihm selbst und einem weiteren italienischen Staatsangeh�rigen. Der blosse Umstand, dass der besagte Schweizer auch an der Strafanzeige vom 25. August 2003 beteiligt war, ist jedenfalls kein Anhaltspunkt f�r eine Diskriminierung. Der Beschwerdef�hrer behauptet insbesondere auch nicht, dass jener schweizerische Staatsangeh�rige Geld�berweisungen empfangen habe, welche den Verdacht der Veruntreuung zur Folge hatten. Bei dieser Sachlage liegt kein hinreichender Verdacht auf eine Diskriminierung vor, welcher die Vorinstanz verpflichtet h�tte, von sich aus weitere Abkl�rungen zu treffen.
6.2 Der Beschwerdef�hrer kritisiert, er sei vor den Augen aller Mitarbeiter an seinem Arbeitsplatz verhaftet worden. Es w�re schonender gewesen, ihn an seinem Wohnort zu verhaften.
6.2.1 Die Vorinstanz hat sachverhaltlich festgestellt, dass im Empfangsbereich ein Mitarbeiter pr�sent gewesen sei, welcher unmittelbar mitbekommen habe, wie sich der Beschwerdef�hrer mit zwei neutral gekleideten Besuchern in sein B�ro begeben habe. Der Beschwerdef�hrer r�gt nicht in rechtsgen�glicher Weise (vgl. E. 2.2 hiervor), dass diese Sachverhaltsdarstellung offensichtlich unrichtig sei. Unzutreffend ist jedenfalls seine Aussage, die Vorinstanz habe sich auf nicht belegte Behauptungen der Finanzdirektion des Kantons Z�rich gest�tzt. Vielmehr hat sich die Vorinstanz insbesondere auf die vom Beschwerdef�hrer selber unmittelbar nach der Vorf�hrung erstellte Aktennotiz gest�tzt. Die allgemeine Kritik des Beschwerdef�hrers, die Umst�nde der Verhaftung h�tten in einem Beweisverfahren gekl�rt werden m�ssen, ist keine hinreichend substantiierte Sachverhaltsr�ge.
6.2.2 Abgesehen von der unbegr�ndeten R�ge des unterlassenen Beweisverfahrens bringt der Beschwerdef�hrer nicht vor, gegen welche Verfassungs- oder Konventionsbestimmung die Festnahme am Arbeitsplatz verstossen soll. Soweit in der Beschwerde eine hinreichende Berufung auf Art. 3 EMRK erblickt wird, ist diese unbegr�ndet: Im Zusammenhang mit Verhaftungen ist Art. 3 EMRK verletzt, wenn gegen�ber einem Verhafteten unn�tigerweise Gewalt angewendet oder ihm Verletzungen zugef�gt werden (vgl. BGE 131 I 455 E. 1.2.6 S. 463 f. mit Hinweisen; FROWEIN/PEUKERT, a.a.O., N 2 ff. zu Art. 3; MEYER-LADEWIG, a.a.O., N 23 ff. zu Art. 3). Vorliegend kann von einer solchen Behandlung keine Rede sein. Der blosse Hinweis des Beschwerdef�hrers, die "Verhaftung" am Wohnort w�re schonender gewesen, �ndert daran nichts, zumal auch dort nicht auszuschliessen ist, dass Nachbarn oder weitere Personen davon Kenntnis erhalten h�tten.
6.3 Der Beschwerdef�hrer kritisiert, er habe den Vorf�hrbefehl nicht durchlesen k�nnen und sei damit nicht gesetzes- und konventionskonform �ber den Grund der Vorf�hrung orientiert worden, was gegen Art. 5 Abs. 2 EMRK verstosse.
6.3.1 Die Vorinstanz hat festgestellt, die Polizeibeamten h�tten dem Beschwerdef�hrer den Vorf�hrbefehl gezeigt, weshalb dieser gewusst habe, dass es um den Vorwurf der Veruntreuung gehe. Selbst wenn er den Vorf�hrbefehl m�glicherweise im B�ro nicht vollumf�nglich habe lesen k�nnen, sei er doch anl�sslich der unmittelbar darauf folgenden Einvernahme in der Polizeikaserne �ber den Grund der Vorf�hrung informiert worden. Bei diesen Sachverhaltsfeststellungen hat sich die Vorinstanz auf eigene Angaben des Beschwerdef�hrers gest�tzt. Dessen blosse Kritik, die Vorinstanz habe den Sachverhalt nicht im Rahmen eines Beweisverfahrens festgestellt, ist nicht geeignet, die Feststellungen der Vorinstanz als offensichtlich unrichtig erscheinen zu lassen. Diese sind daher f�r das Bundesgericht verbindlich.
6.3.2 Die Unterrichtung gem�ss Art. 5 Abs. 2 EMRK muss nach der Praxis des EGMR nicht notwendig bei der Verhaftung selber erfolgen, wohl aber bei der ersten Vernehmung (FROWEIN/PEUKERT, a.a.O., Rz. 99 zu Art. 5; MEYER-LADEWIG, a.a.O., N 61 zu Art. 5). Diese Anforderungen sind nach dem Dargelegten erf�llt, weshalb Art. 5 EMRK nicht verletzt wurde.
6.4 Der Beschwerdef�hrer r�gt eine Verletzung von Art. 8 BV und Art. 3 EMRK, indem er einer Leibesvisitation unterzogen worden sei.
6.4.1 Sachverhaltlich ist die Vorinstanz davon ausgegangen, dass beim Beschwerdef�hrer in seinem pers�nlichen B�ro eine K�rperdurchsuchung durch Abtasten erfolgt sei; dies wird vom Beschwerdef�hrer nicht beanstandet, weshalb im Folgenden davon auszugehen ist. Insbesondere macht der Beschwerdef�hrer nicht geltend, er habe sich dazu entkleiden m�ssen. Nach Auffassung der Vorinstanz handelt es sich dabei um eine Massnahme, die bei Festnahmen aus Sicherheitsgr�nden regelm�ssig vorgenommen werde.
6.4.2 Eine Leibesvisitation im entkleideten Zustand stellt einen Eingriff in den Intimbereich dar, der nur durch besonders geschultes Personal und bei besonderem Anlass durchgef�hrt werden darf (BGE 123 I 221 E. II./2b S. 235 f.; 109 Ia 146 E. 8b S. 158 f.; Urteil des EGMR 70204/01 vom 12. Juni 2007 i.S. Fr�rot gegen Frankreich � 38 ff.). Eine �ber den Kleidern vorgenommene Leibesvisitation durch Abtasten in einem Raum, in dem sich ausser dem Untersuchten und den untersuchenden Polizeibeamten keine weitere Person befindet, kann demgegen�ber weder als erniedrigende Behandlung noch als unzul�ssige Einschr�nkung des Rechts auf Privatleben betrachtet werden. Die Massnahme ist vielmehr gerechtfertigt um zu verhindern, dass Personen, die ohne ihren Willen auf einen Polizeiposten verbracht werden, dorthin Waffen oder andere gef�hrliche Gegenst�nde einbringen, mit denen sie Polizeibeamte oder andere Personen bedrohen k�nnten (vgl. BGE 109 Ia 146 E. 8a S. 158; Urteil des EGMR 37104/06 vom 23. November 2010 i.S. Moulin gegen Frankreich � 76).
6.5 Der Beschwerdef�hrer kritisiert die Dauer seiner Festhaltung.
6.5.1 Die Vorinstanz hat sachverhaltlich aufgrund der eigenen Aktennotiz des Beschwerdef�hrers festgestellt, dieser habe sich w�hrend weniger als sieben Stunden in Polizeigewahrsam befunden. Nach Abschluss der Befragung und der in rascher zeitlicher Abfolge stattfindenden erkennungsdienstlichen Untersuchungshandlungen sei der Beschwerdef�hrer unverz�glich wieder freigelassen worden. Diese Sachverhaltsfeststellungen werden vom Beschwerdef�hrer nicht als offensichtlich unrichtig ger�gt. Die blosse Kritik, es h�tte im Rahmen eines Beweisverfahrens gekl�rt werden m�ssen, ob der Freiheitsentzug siebeneinhalb Stunden oder weniger als sieben Stunden betragen habe, ist keine rechtsgen�gliche Sachverhaltsr�ge.
6.5.2 Ebenso wenig ist der blosse Hinweis des Beschwerdef�hrers, eine Festhaltung von vier Stunden sei gem�ss Praxis des Bundesgerichts und des EGMR bereits "rechtlich relevant", eine hinreichende Verfassungsr�ge im Sinne von Art. 106 Abs. 2 BGG. Es ist unbestritten, dass die Vorf�hrung und Festhaltung auf dem Polizeiposten eine Einschr�nkung der pers�nlichen Freiheit darstellt (BGE 113 Ia 177 E. 1 S. 180). Diese hatte aber eine gesetzliche Grundlage und war gerechtfertigt durch den Zweck, eine vermutete Straftat abzukl�ren (vgl. E. 5.3 hiervor). Sie ist auch nicht von einer solchen Dauer, dass daf�r bereits eine richterliche Genehmigung im Sinne von Art. 5 Abs. 3 EMRK erforderlich gewesen w�re, kann doch als "unverz�glich" im Sinne dieser Bestimmung im Normalfall ein Zeitraum von bis zu vier Tagen hingenommen werden (BGE 137 IV 92 E. 3.1 und E. 3.2 S. 96; FROWEIN/PEUKERT, a.a.O., Rz. 102 ff. zu Art. 5; MEYER-LADEWIG, a.a.O., Rz. 65 zu Art. 5); eine Vorf�hrung vor das Gericht er�brigt sich, wenn der Betroffene nach wenigen Stunden aus dem Polizeigewahrsam entlassen wird (FROWEIN/PEUKERT, a.a.O., Rz. 105 zu Art. 5). Vorliegend wurde der Beschwerdef�hrer w�hrend der Dauer des Freiheitsentzugs einvernommen, zul�ssigerweise erkennungsdienstlich behandelt (vgl. E. 6.7 hiernach) und anschliessend freigelassen. Der Freiheitsentzug war damit durch einen legitimen Zweck gerechtfertigt und dauerte nicht l�nger als notwendig. Wenn der Beschwerdef�hrer die Dauer u.a. deshalb als unverh�ltnism�ssig lange kritisiert, weil eine Mittagspause von zwei Stunden angesetzt worden sei, widerspricht er seinen eigenen Angaben in der Berufungsbegr�ndung vom 1. Februar 2010, wonach die Befragung von 09:30 bis 13:44 Uhr gedauert habe mit einem Unterbruch von 11:30 bis 12:00 Uhr, also von lediglich 30 Minuten.
6.6 Der Beschwerdef�hrer kritisiert, er sei in der Mittagspause w�hrend 20 Minuten in eine sehr kleine Zelle ohne Fenster gesperrt worden. Es sei dadurch beabsichtigt worden, ihn zu erniedrigen und einzusch�chtern, um ihn so zu einem Gest�ndnis zu bewegen. Auch zu diesem Punkt h�tte die Vorinstanz ein Beweisverfahren durchf�hren m�ssen.
6.6.1 Die Vorinstanz hat festgestellt, der Beschwerdef�hrer habe sich �ber Mittag w�hrend 20 Minuten in einer fensterlosen Abstandszelle befunden, da f�r kurzfristige Aufenthalte kein anderer Aufenthaltsort zur Verf�gung gestanden habe. Er h�tte bei Unwohlsein mit einem Alarmknopf den Sachbearbeiter verst�ndigen k�nnen und sei dar�ber entsprechend instruiert worden. Er h�tte damit die M�glichkeit gehabt, sofern n�tig Hilfe anzufordern und im Extremfall - etwa bei Platzangst - die Zelle auch vorzeitig wieder verlassen zu k�nnen. Er habe sich w�hrend dieser Zeit wunschgem�ss verpflegen und auch rauchen k�nnen. Dieser Sachverhalt ist sowohl vor der Vorinstanz als auch vor Bundesgericht unbestritten geblieben. Es ist nicht ersichtlich, wozu noch ein Beweisverfahren h�tte durchgef�hrt werden m�ssen. Insbesondere bestreitet der Beschwerdef�hrer nicht, dass er bei Bedarf Kontakt zum Sachbearbeiter h�tte herstellen k�nnen. Offensichtlich hat er davon keinen Gebrauch gemacht.
6.6.2 Der Beschwerdef�hrer r�gt nicht in einer Art. 106 Abs. 2 BGG gen�genden Weise, gegen welche Verfassungs- oder Konventionsbestimmung die Einschliessung verstossen haben soll. Von einer unmenschlichen oder erniedrigenden Behandlung im Sinne von Art. 3 EMRK oder Art. 10 Abs. 3 BV kann jedenfalls nicht ernstlich die Rede sein. Vielmehr ist es eine unsachgem�sse Banalisierung des Menschenrechtsschutzes, wenn Einschr�nkungen mit Bagatellcharakter wie ein zwanzigmin�tiger Aufenthalt in einer fensterlosen Zelle, mit der M�glichkeit, sich zu verpflegen, zu rauchen und bei Bedarf einen Alarmknopf zu bet�tigen, als unmenschliche oder erniedrigende Behandlung qualifiziert werden.
6.7 Der Beschwerdef�hrer erblickt eine Pers�nlichkeitsverletzung auch im Umstand, dass bei ihm Fingerabdr�cke, eine DNA-Analyse mittels Wangenschleimhautabstrich sowie Fotografien seiner T�towierungen vorgenommen worden seien.
6.7.1 Soweit der Beschwerdef�hrer auch in diesem Zusammenhang das Fehlen eines Beweisverfahrens beanstandet, ist dies unbegr�ndet, da es unbestritten ist, dass die genannten Massnahmen vorgenommen wurden.
6.7.2 Die Vorinstanz ist davon ausgegangen, dass die genannten Massnahmen eine gesetzliche Grundlage in der bis Ende 2004 in Kraft gewesenen kantonalen Verordnung �ber die erkennungsdienstliche Behandlung von Personen gehabt h�tten. Der Beschwerdef�hrer bringt nicht in einer Art. 106 Abs. 2 BGG gen�genden Weise vor, dass diese Auslegung der kantonalen Verordnung willk�rlich sei. Er macht lediglich geltend, es habe keinen Anlass gegeben, ihn erkennungsdienstlich zu behandeln. Zudem w�rden Fingerabdr�cke heute digital erfasst; dass sie bei ihm mittels blauer Tinte erfasst worden seien, sei erniedrigend. Die Abnahme von DNA sei nur mit einer gesetzlichen Grundlage im formellen Sinn zul�ssig und im konkreten Fall unverh�ltnism�ssig gewesen. Sodann seien K�rpert�towierungen besonders gesch�tzte Personendaten gem�ss � 2 lit. d Ziff. 4 des Datenschutzgesetzes des Kantons Z�rich vom 6. Juni 1993 (in Kraft gewesen bis zum 30. September 2008; aDSG/ZH), welche nur aufgrund einer klaren gesetzlichen Grundlage fotografiert werden d�rften. Eine solche Grundlage fehle. Zudem habe er sich f�r die Aufnahme der Fotografien vor den Polizeibeamten ausziehen m�ssen, was erniedrigend sei.
6.7.3 Identit�tsfeststellungen durch Polizeiorgane und die Aufbewahrung entsprechender Daten ber�hren die Garantien von Art. 10 Abs. 2 sowie Art. 13 Abs. 2 BV und von Art. 8 Ziff. 1 EMRK (BGE 136 I 87 E. 5.1 S. 101; 128 II 259 E. 3.2 S. 268; jeweils mit Hinweisen). Der Eingriff ist jedoch leichter Natur, namentlich auch der Wangenschleimhautabstrich zwecks Erstellen eines DNA-Profils (BGE 128 II 259 E. 3.3 S. 270 und E. 3.6 S. 277 mit Hinweisen; Urteil 6B_251/2008 vom 14. August 2008 E. 4). Eine kompetenzgem�ss erlassene Verordnung gen�gt daher als gesetzliche Grundlage f�r die Massnahmen (Art. 36 Abs. 1 Satz 2 BV e contrario; BIAGGINI, Kommentar BV, 2007, Rz. 10 und Rz. 13 ff. zu Art. 36 mit Hinweisen).
6.7.4 Erkennungsdienstliche Massnahmen wie namentlich auch DNA-Analysen k�nnen gerechtfertigt sein, um eine T�terschaft ausfindig zu machen sowie um Delikte pr�ventiv zu vermeiden und so Rechte und Freiheiten Dritter zu sch�tzen (BGE 128 II 259 E. 3.4.1 S. 270 ff.; 120 Ia 147 E. 2d S. 151; Urteile des EGMR 30562/04 und 30566/04 vom 4. Dezember 2008 i.S. S. und Marper gegen Vereinigtes K�nigreich � 100 und � 104 f.). Zudem besteht in einem Strafverfahren ein besonderes Interesse daran, Personenverwechslungen zu vermeiden und dadurch letztlich auch zu verhindern, dass allenfalls die falschen Personen verurteilt werden (vgl. BGE 128 II 259 E. 3.6 S. 275 ff.). Dieser Zweck bedingt, dass nicht nur solche Daten erhoben werden, die relativ leicht durch kosmetische Massnahmen ver�ndert werden k�nnen, wie etwa die fotografisch erfassbare �ussere Erscheinung des Gesichts, sondern auch Daten, welche die Identifikation mit hoher Zuverl�ssigkeit erm�glichen, wie namentlich die DNA (BGE 128 II 258 E. 3.2 und E. 3.6 S. 268 ff.), so dass deren Erfassung als verh�ltnism�ssig zu betrachten ist. Dieser Zweck besteht auch bei Wirtschaftsdelikten, weshalb die erkennungsdienstliche Erfassung des Beschwerdef�hrers nicht zu beanstanden ist.
6.7.5 In diesem Sinne besteht auch ein Interesse an der fotografischen Erfassung von K�rpert�towierungen, sind diese doch ein nicht unbedeutendes Identifikationsmerkmal. Der Beschwerdef�hrer bringt nicht vor, gegen welche Verfassungsbestimmung diese Aufnahme verstossen soll. Er macht auch nicht geltend, die konkrete T�towierung habe sich an einer intimen K�rperstelle befunden. Offensichtlich unbegr�ndet ist sein Argument, die Aufnahme verstosse gegen das inzwischen aufgehobene kantonale Datenschutzgesetz, weil dieses gem�ss seinem � 3 Abs. 2 lit. b in h�ngigen Verfahren der Strafrechtspflege keine Anwendung findet. Zudem ist das Argument des Beschwerdef�hrers unzutreffend, K�rpertattoos seien besonders sch�tzenswerte Personendaten im Sinne von � 2 lit. d Ziff. 4 aDSG/ZH, spricht doch diese Bestimmung von Daten �ber strafrechtliche Verfolgungen und Sanktionen.
6.7.6 G�nzlich unerfindlich ist schliesslich, weshalb die Abnahme der Fingerabdr�cke mittels blauer Tinte erniedrigend sein soll.
6.8 Die dargelegten einzelnen Eingriffe sind nach dem Ausgef�hrten gesetzm�ssig, im �ffentlichen Interesse begr�ndet und verh�ltnism�ssig. Auch in ihrer Gesamtheit kann die Behandlung des Beschwerdef�hrers nicht als Verfassungs- oder Konventionsverletzung qualifiziert werden: Sie diente dem legitimen Zweck der Strafverfolgung und war nicht einschneidender, als zu diesem Zweck gerechtfertigt war.
Der Beschwerdef�hrer r�gt schliesslich eine Rechtsverz�gerung im Sinne von Art. 6 Ziff. 1 EMRK.
7.1 Soweit er in diesem Zusammenhang vorbringt, bisher sei es nicht gelungen, ein Gericht dazu zu bringen, sich materiell mit den geltend gemachten Pers�nlichkeitsverletzungen auseinanderzusetzen, ist dies offensichtlich unbegr�ndet, hat sich doch die Vorinstanz wie schon vorher das Bezirksgericht in seinem Urteil vom 8. Oktober 2009 materiell mit den R�gen des Beschwerdef�hrers auseinandergesetzt (vgl. E. 3.3 hiervor).
7.2 Zutreffend ist, dass das Verfahren insgesamt mehrere Jahre gedauert hat: Von der Einreichung der Klage bis zum heutigen Urteil des Bundesgerichts sind insgesamt fast 6 3/4 Jahre verstrichen. Diese Verfahrensdauer ergibt sich daraus, dass das Bezirksgericht (Urteil vom 18. Juli 2005) und das Obergericht (Beschluss vom 15. Mai 2006) zun�chst auf die Klage nicht eingetreten sind und in der Folge das Kassationsgericht mit Urteil vom 9. M�rz 2007 diesen Nichteintretensbeschluss aufhob und die Sache an das Obergericht zur�ckwies. Zur Wahrung des Instanzenzugs wies das Obergericht in der Folge seinerseits die Sache mit Beschluss vom 18. Januar 2008 wieder an das Bezirksgericht zur�ck, welches daraufhin am 8. Oktober 2009 �ber die Klage materiell entschied, worauf das Obergericht auf Berufung hin am 4. Februar 2011 urteilte. Insgesamt sind also mit dem heutigen Urteil des Bundesgerichts in dieser Sache sieben Urteile ergangen. Eine solche H�ufung von Instanzen ist - wenn der gesetzliche Instanzenzug eingehalten werden soll - nicht zu vermeiden, wenn eine obere Instanz im Gegensatz zu den unteren Instanzen einen Nichteintretensgrund verneint und demzufolge eine Sache zur materiellen Beurteilung zur�ckweist. Der Umstand an sich, dass Bezirks- und Obergericht im ersten Umgang infolge einer anderen Rechtsauffassung auf die Klage nicht eingetreten sind, kann nicht als Rechtsverz�gerung betrachtet werden, zumal die Rechtsauffassung der beiden Instanzen sich zwar als unbegr�ndet erwies, aber nicht als abwegig erschien. Wie sich aus der dargelegten Chronologie ergibt, haben die einzelnen Instanzen f�r ihre Urteile jeweils nicht �berm�ssig lange Zeit ben�tigt. Die l�ngste Dauer war diejenige des zweiten Umgangs vor dem Bezirksgericht, welcher nach der R�ckweisung durch das Obergericht rund 20 Monate in Anspruch nahm. Dabei ist zu ber�cksichtigen, dass das Bezirksgericht einen mehrfachen Schriftenwechsel durchf�hrte, der infolge von Fristverl�ngerungsgesuchen beider Parteien bis Mitte Dezember 2008 dauerte. Anschliessend vergingen knapp zehn Monate bis zum Urteil. Die Verfahrensdauer kann weder bez�glich der einzelnen Instanzen noch in ihrer Gesamtheit als �berm�ssig bezeichnet werden.
Die Beschwerde erweist sich somit als unbegr�ndet, soweit darauf einzutreten ist. Bei diesem Ausgang des Verfahrens tr�gt der Beschwerdef�hrer die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens (Art. 66 Abs. 1 BGG). Der obsiegende Kanton Z�rich hat keinen Anspruch auf Parteientsch�digung (Art. 68 Abs. 3 BGG).
Dieses Urteil wird dem Beschwerdef�hrer, der Finanzdirektion des Kantons Z�rich sowie dem Obergericht des Kantons Z�rich, I. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

References: BGE 
 BGE 
 Art. 61
 Art. 90
 BGE 
 BGE 
 Art. 106
 Art. 95
 Art. 105
 Art. 106
 Art. 28
 Art. 29
 Art. 13
 Art. 6
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 Art. 10
 Art. 3
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 Art. 6
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 BGE 
 BGE 
 Art. 10
 Art. 5
 Art. 10
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 EGMR 
 Art. 3
 Art. 10
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 EGMR 
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 Art. 14
 Art. 207
 Art. 14
 BGE 
 BGE 
 Art. 3
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 BGE 
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 EGMR 
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 Art. 8
 Art. 3
 EGMR 
 BGE 
 EGMR 
 EGMR 
 Art. 106
 Art. 5
 Art. 5
 Art. 5
 Art. 5
 Art. 106
 Art. 3
 Art. 10
 Art. 106
 Art. 10
 Art. 13
 Art. 8
e contrario
 Art. 36
 EGMR 
 BGE 
 Art. 6