Source: http://www.tus-ostenholz.de/seite/155320/satzung.html
Timestamp: 2020-07-02 16:40:44+00:00

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Turn- und Sportverein „Eintracht Ostenholz e.V.
Der Verein führt den Namen Turn- und Sportverein „Eintracht“ Ostenholz e.V. und hat den Sitz in Ostenholz. Er ist entstanden durch den Zusammenschluss sportbegeisterter Gemeindemitglieder. Gründungstag ist der 16. März 1955.
Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch das Betreiben verschiedener Sportarten und durch die Förderung des Sports in seiner Gesamtheit.
Der Verein ist Mitglied des Landessportbundes Niedersachsen e.V. mit seinen Gliederungen sowie der entsprechenden Fachverbände und regelt im Einklang mit deren Satzung seine Angelegenheiten selbständig.
Die Rechte und Pflichten der Mitglieder sowie aller Organe des Vereins werden durch die vorliegende Satzung sowie die Satzungen der in § 4 genannten Organisationen ausschließlich geregelt.
Für Streitigkeiten, die aus der Mitgliedschaft zum Verein und aller damit im Zusammenhang stehenden Fragen entstehen, ist der ordentliche Rechtsweg ausgeschlossen; soweit nicht von den satzungsgemäß hierfür zuständigen Stellen eine Sondergenehmigung erteilt wird.
2. Der Verein gliedert sich in Abteilungen, welche die ausschließliche Pflege einer bestimmten Sportart betreiben. Die Abteilungen regeln ihre innere Gliederung selbst. Aus der Abteilung ist mindestens ein Abteilungsleiter zu bestimmen, der durch die Mitgliederversammlung zu bestätigen ist.
Ordentliches Mitglied kann jede natürliche Person werden. Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Der Aufnahmeantrag Jugendlicher unter 18 Jahren bedarf der Unterschriften einer/eines gesetzlichen Vertreterin/Vertreters. Gegen eine Ablehnung des Aufnahmeantrages durch den Vorstand, die keiner Begründung bedarf, kann die Antragstellerin/der Antragsteller die Mitgliederversammlung anrufen. Diese entscheidet endgültig mit einfacher Mehrheit.
Förderndes Mitglied kann jede natürliche und juristische Person werden, die das 18. Lebensjahr vollendet hat und die dem Verein angehören will, ohne sich in ihm sportlich zu betätigen. Für die Aufnahme gelten die Regeln über die Aufnahme ordentlicher Mitglieder entsprechend.
Mit der Aufnahme erkennt das Mitglied die Bestimmungen dieser Satzung nebst Ordnung an.
§ 8 Ehrenmitglieder und Ehrenvorsitzende
Personen, die sich besonders um die Förderung des Sportes innerhalb des Vereines verdient gemacht haben, können auf Antrag des Vorstandes durch Beschluss der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.
Verdiente 1. Vorsitzende können durch die Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstandes zu Ehrenvorsitzenden ernannt werden. Ehrenvorsitzende und Ehrenmitglieder haben die gleichen Rechte wie ordentliche Mitglieder, sind jedoch von der Beitragszahlung befreit. Die Ernennung erfolgt auf Lebenszeit.
Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Vor der Entscheidung hat er dem Mitglied Gelegenheit zu geben, sich mündlich oder schriftlich zu äußern; hierzu ist das Mitglied unter Einhaltung einer Mindestfrist von zehn Tagen schriftlich aufzufordern. Die Entscheidung über den Ausschluss ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied durch eingeschriebenen Brief zuzustellen. Gegen die Entscheidung ist die Berufung an die Mitgliederversammlung zulässig; der Widerspruch muss schriftlich und binnen drei Wochen nach Zugang der Entscheidung beim Vorstand erfolgen. Die Mitgliederversammlung entscheidet endgültig mit einfacher Mehrheit.
Durch das Erlöschen der Mitgliedschaft bleiben die aufgrund der bisherigen Mitgliedschaft zur Entstehung gelangter Verbindlichkeiten gegenüber dem Verein unberührt.
Durch Ausübung des Stimmrechtes an den Beratungen und Beschlussfassungen der Mitgliederversammlung teilzunehmen; zur Ausübung des Stimmrechtes sind nur Mitglieder über 18 Jahre berechtigt,
Die Satzung des Vereins, die des Landessportbundes Niedersachsen e.V., der ihm angeschlossenen Fachverbände, soweit deren Sportart ausgeübt wird, und die Beschlüsse der genannten Organisationen zu befolgen,
die durch Beschluss der Mitgliederversammlung festgelegten Beiträge und Umlagen nach der Beitragsordnung zu entrichten,
an allen sportlichen Veranstaltungen ihrer Sportart nach Kräften mitzuwirken,
sich der Sportgerichtsbarkeit zu unterwerfen,
zur gegenseitiger Rücksichtnahme und zur Einhaltung gemeinsamer Wertvorstellungen.
Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe des Jahresbeitrages und dessen Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung bestimmt und in der Beitragsordnung aufgenommen.
Die Mitgliederversammlung kann in besonderen Fällen eine Umlage in Form von Geldleistungen (max. EUR 100,-) oder Sachleistungen (Handdienste max. 15 Stunden) bestimmen.
Die Mitgliederversammlung kann den Kreis der zahlungs- oder leistungspflichtigen Mitglieder festlegen.
Diese wird in der Beitragsordnung aufgenommen.
Die ordentliche Mitgliederversammlung soll jährlich bis zum 30. März als so genannte Jahreshauptversammlung zur Beschlussfassung der in § 17 genannten Aufgabe einberufen und abgehalten werden.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet statt, wenn das Interesse des Vereins es erfordert, wenn ¼ der Mitglieder es schriftlich unter Angabe der Gründe beim Vorstand beantragen oder der Vorstand dies für erforderlich hält.
Die Mitgliederversammlung wird von der Vorsitzenden/dem Vorsitzenden des Vorstandes, bei deren/dessen Verhinderung von ihrer Stellvertreterin/seinem Stellvertreter geleitet. Ist keines dieser Vorstandsmitglieder anwesend, so bestimmt die Versammlung die Leiterin/den Leiter mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Das Verfahren der Beschlussfassung richtet sich nach den §§ 23 und 24 dieser Satzung.
Die Vorsitzende/der Vorsitzende in seinem Verhinderungsfalle die zweite Vorsitzende/der zweite Vorsitzende beruft durch Aushang am Sportheim in Ostenholz, mit einer Einberufungsfrist von mindestens 8 Tagen die Jahreshauptversammlung ein. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest.
Sonstige Mitgliederversammlungen sind bei Bedarf nach den obigen Bestimmungen einzuberufen.
Anträge zur Jahreshauptversammlung können vom Vorstand und von den Mitgliedern eingebracht werden. Sie müssen der Vorsitzenden/dem Vorsitzenden vor Einberufung der Versammlung, spätestens bis zum 30. Januar, schriftlich mit Begründung vorliegen.
Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die nach Einladung bzw. während der Mitgliederversammlung gestellt werden, sind nicht zulässig. Es kann lediglich über die Reihenfolge der Tagesordnungspunkte entschieden werden.
Anträge auf Satzungsänderungen müssen unter Benennung des abzuändernden bzw. neu zu fassenden Paragraphen im genauen Wortlaut mit der Einberufung zur Mitgliederversammlung mitgeteilt werden.
Stimmrecht besitzen alle Mitglieder und Ehrenmitglieder/ Ehrenvorsitzende über 16 Jahre. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden, eine Übertragung ist unzulässig. Mitglieder, denen kein Stimmrecht zusteht, können an der Mitgliederversammlung als Gäste teilnehmen.
Der Mitgliederversammlung steht die Entscheidung in allen Vereinsangelegenheiten zu, soweit sie nicht satzungsgemäß anderen Organen übertragen ist.
Wahl von Kassenprüferinnen/Kassenprüfern
der stellvertretenden Vorsitzenden/dem stellvertretenden Vorsitzenden (zweiter)
der stellvertretenden Vorsitzenden/dem stellvertretenden Vorsitzenden (dritter)
Schriftführerin/dem Schriftführer
der Pressewartin/dem Pressewart
der Freizeitwartin/dem Freizeitwart
Dem erweiterten Vorstand gehören zusätzlich die Abteilungsleiterinnen/Abteilungsleiter (im Verhinderungsfall deren Vertreter) an.
Geschäftsführender Vorstand sind die Vorstandsmitglieder nach § 18 a bis f.
Der geschäftsführende Vorstand führt die Geschäfte des Vereins nach Maßgabe der Satzung und der Beschlüsse der Mitgliederversammlung.
Beratung über Vereinsangelegenheiten von grundsätzlicher Bedeutung,
die Beratung über die Grundsätze des Haushaltsvoranschlages
die Erstellung von Ordnungen
Ordnen und Überwachen der Tätigkeit der Abteilungen
Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme der Vorsitzenden/des Vorsitzenden, bei deren/dessen Abwesenheit die ihrer Vertreterin/seines Vertreters. Über seine Tätigkeit hat der Vorstand der Mitgliederversammlung zu berichten.
Die Vorstandssitzung leitet die 1. Vorsitzende/der 1. Vorsitzende, bei dessen Abwesenheit die 2. Vorsitzende/der 2. Vorsitzende. Die Beschlüsse des Vorstands sind zu protokollieren. Ein Vorstandsbeschluss kann ggf. auf schriftlichem Wege oder fernmündlich gefasst werden.
Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist die erste Vorsitzende/der erste Vorsitzende allein oder eine/einer ihrer/seiner Stellvertreterinnen/Stellvertreter gemeinsam mit der/dem Kassenwartin/ Kassenwart oder der/dem Schriftführerin/Schriftführer.
§ 19 Amtsdauer des Vorstandes
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Jahren gewählt. Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl im Amt. Wiederwahl ist unbegrenzt zulässig.
Der Vorstand ist ermächtigt, beim Ausscheiden oder sonstiger dauernder Verhinderung von Mitgliedern deren verwaistes Amt bis zur nächsten Jahreshauptversammlung durch geeignete Mitglieder des Vereins zu besetzen.
§ 20 Ehrenamt und Vergütung für Vereinstätigkeiten
Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit nach Abs. (2) trifft die Mitgliederversammlung. Gleiches gilt für die Vertragsinhalte und der Vertragsbeendigung.
Der Anspruch auf Aufwendungsersatz kann nur nach vorheriger Genehmigung des Vorstandes und nur innerhalb einer Frist von drei Monaten nach seiner Entstehung geltend gemacht werden. Erstattungen werden nur gewährt, wenn die Aufwendungen mit Belegen und Aufstellungen, die prüffähig sein müssen, nachgewiesen werden.
Vom Vorstand können per Beschluss im Rahmen der steuerlichen Möglichkeiten Grenzen über die Höhe des Aufwendungsersatzes nach § 670 BGB festgesetzt werden.
Die ordentliche Mitgliederversammlung wählt 2 Mitglieder für die Dauer von einem Jahr zur Kassenprüfung. Diese dürfen nicht Mitglied des Vorstandes oder eines von ihm eingesetzten Ausschusses sein. Wiederwahl ist zulässig.
Die Kassenprüferinnen/die Kassenprüfer haben die Kasse des Vereins einschließlich der Bücher und Belege bis zur Jahreshauptversammlung eines jeden Jahres, mindestens einmal im Geschäftsjahr, sachlich und rechnerisch zu prüfen. Die Kassenprüferinnen/die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfungsbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des Vorstandes für die berichteten Tätigkeiten.
§ 22 Verfahren der Beschlussfassung der Organe
Jahreshaupt- und Mitgliederversammlungen sowie Vorstandssitzungen sind ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienene Mitglieder beschlussfähig, wenn ordnungsgemäß einberufen worden ist. Sämtliche Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der erschienen Stimmberechtigten gefasst. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Stimmenthaltungen zählen nicht.
Über die Beschlüsse sämtlicher Versammlungen ist ein Protokoll zu führen das von der jeweiligen Versammlungsleiterin/vom jeweiligen Versammlungsleiter und der Protokollführerin/dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.
die Tagesordnung und Anträge
die einzelnen Beschlüsse mit dem Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung
Zur Beschlussfassung der Auflösung und Satzungsänderungen ist eine Mehrheit von ¾ der erschienen stimmberechtigten Mitgliedern erforderlich. Die zu ändernde Bestimmung ist zu protokollieren.
Zur Auflösung des Vereins ist eine Mitgliederversammlung erforderlich, in der mindestens 75% sämtlicher stimmberechtigter Mitglieder anwesend sein müssen. Andernfalls muss binnen 6 Wochen eine neue Mitgliederversammlung einberufen werden, die ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig ist. Die Auflösung muss mit 75% der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.
Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind die 1. Vorsitzende/der 1. Vorsitzende und die 2. Vorsitzende/der 2. Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatorinnen/Liquidatoren bei der Vereinsauflösung (Abwicklung der Vereinsauflösung).
Die Überschüsse der Vereinskasse und die sonst vorhandenen Vermögensgegenstände sind Eigentum des Vereins. Ausgeschiedenen Mitgliedern steht ein Anspruch hieran nicht zu.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den Gemeindefreien Bezirk Osterheide, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinne des Sportes zu verwenden hat.
Diese Satzung ist in der vorliegenden Form von der Mitgliederversammlung des Vereins am 26.02.2016 beschlossen worden.
Inkrafttreten mit der Eintragung im Vereinsregister am
Gez. Axel Reckleben

References: § 4

§ 8
 § 17
 § 18
 § 26

§ 19

§ 20
 § 670

§ 22