Source: https://www.elo-forum.org/zeitarbeit-firmen/sanktionsandrohung-aufgrund-bewerbung-zaf-136518/index3.html
Timestamp: 2018-02-20 00:53:40+00:00

Document:
Sanktionsandrohung aufgrund Bewerbung bei ZAF - Seite 3 - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
16.08.2014, 03:55 #51
@Neudenkender...
Hattest du denn schon mal irgendwelche Rückmeldungen seitens der ZAF,die nicht der Tatsache entsprachen,die du entkräften mußtest gegenüber dem JC ?
16.08.2014, 04:20 #52
Steht im SGB2 :
(1) [...]Die Feststellung der Minderung ist nur innerhalb von sechs Monaten ab dem Zeitpunkt der Pflichtverletzung zulässig.
16.08.2014, 07:49 #53
Du hattest Dir doch die Antwort schon gegeben: SB ist sanktionsgeil und zieht ohne Sinn und ein Minimum an Verstand irgendwas an den Haaren herbei. Schon im ersten Anschreiben wird er deutlich. Da erklärt er doch, daß es ihm völlig egal ist, ob die Nichteinstellung personen- (bspw. gesundheitliche Gründe, mangelnde Fachkenntnisse) oder verhaltensbedingt waren.
Ich vermute dagegen, daß die Nichteinstellung darauf zurückzuführen ist, daß die Leihklitsche gar keinen Auftrag hat. Das Gegenteil zu behaupten, ist den SBchens bundesweit vorgeschrieben.
Obwohl ein recht aktiver Mensch nicht zu Unrecht in seinem Profil stehen hat "Wer redet oder telefoniert, der verliert" ist das ein Punkt, den ich vor der Bewerbung meist telefonisch abkläre. Oft kommt dann schon die Aussage, daß man nur diese eine, meist (gelinde gesagt) nicht total unpassende Stelle in petto hat. So nach dem Motto: "Sie suchen einen Lokführer, ich habe aber einen Kranführerschein. Haben sie auch was in der Richtung? Da das dann meistens verneint wird, ist klar, daß der Laden nichts hat, auf das ich mich bewerben könnte. Sobald sich das mal ändern sollte, wird man das ja dann in der Jokebörse sehen.
Man könnte sich in solchen Fällen sogar überlegen, in die Rückmeldung des Vorschlagsformulars zu schreiben:
"Der Vermittlungsvorschlag beruht auf einer Verletzung der Nutzungsbedingungen der Jobbörse (Anm.: das Ding ist gerade planmäßig offline, den Punkt müssen wir also später raussuchen) durch den Anzeigenden. Nach dessen Aussage ist keine einschlägige Vakanz abzusehen, die Anzeige erfolgte demnach lediglich zu Werbezwecken."
Freilich wird ein SB auch nach dieser Formulierung behaupten wollen, es hätte sich tatsächlich um einen Arbeitgeber gehandelt. Schließlich machen die sich oft gar nicht die Mühe, bei den Verfassern der Stellenanzeigen anzurufen, sondern erfinden einfach irgendwas, was diese erklärt haben sollen. Wenn Ihr nichts weiter gemacht habt, als diese Bewerbungsschreiben hinzuschicken, dann käme in Eurem Fall auch noch eine Strafanzeige gegen die Leihklitsche wegen Verleumdung und übler Nachrede in Betracht. Der SB hat Euch ja schriftlich bestätigt, daß die über Euch hergezogen sind. Soll sich doch die Leihklitsche verteidigen und die Lügen des SB's richtigstellen.
Er muß einmal am Tag auf's Klo gehen und ab und zu etwas essen, sonst nichts. Für die JC existieren Gesetze nur, soweit sie selber daraus Honig saugen können. Der Mann ist schlichtweg zu faul, für die beantragte Akteneinsicht eine aus seiner Sicht einsichtsfähige Akte anzulegen.
16.08.2014, 09:56 #54
Da hast du natürlich Recht - ich hatte das in den Text eingeflochten, da der TE schon selbst von einer Beschwerde sprach. So schlägt man 2 Fliegen mit 1 Klappe: den Text an den SB in Kopie an TL oder Geschäftsführung - dann kann man weite Ausführung kurz halten und lediglich schreiben: Ich übersende Ihnen den letzten Schriftverkehr mit Ihrem Mitarbeiter, Herrn XX. Der Vorgang gibt Anlass zur BESCHWERDE - daher ersuche ich Sie, im Rahmen der Dienstaufsicht/Fachaufsicht meinem berechtigten Anliegen nachzugehen.
Und auch immer mein Satz unter dem Text: Natürlich musst DU wissen, ob du ein wie auch immer geartetes "Echo" auf so eine Antwort verträgst - mir erscheint es aus gemachten Erfahrungen der einzige Weg, hier mal "Tacheles" zu sprechen.
16.08.2014, 10:59 #55
Zur Information (Stand 16.08.2014, 11:00 Uhr):
(1) Die JOBBÖRSE der Bundesagentur für Arbeit ist ein internetgestütztes Vermittlungsverfahren der Bundesagentur für Arbeit, welches Arbeitgebern, Anbieter selbständiger Tätigkeiten, privaten Arbeitsvermittlern, Arbeitsuchenden und Ausbildungsuchenden ermöglicht, Stellenangebote sowie Angebote zur Aufnahme einer Ausbildung, eines Praktikums, einer Traineetätigkeit oder einer selbständigen Tätigkeit sowie Bewerberangebote einzusehen bzw. eigene Angebote einzustellen. Zur Vereinfachung der Einstiegsebene in das Portal wurde eine Einteilung in die Kategorien „Helfer“, „Fachkraft“ und „Führungskraft“ vorgenommen, die zu einer besseren Navigierbarkeit im Portal beiträgt. Angebote dürfen nicht gelöscht und gleich wieder neu eingestellt werden. Eine tägliche Aktualisierung der Angebote ohne inhaltliche Änderung ist nicht gestattet. Sofern sich inhaltliche Änderungen ergeben, sind diese im bestehenden Angebot zu aktualisieren.
(2) Aktivitäten, die nicht dem vorgesehenen Nutzen des Portals dienen und zu einer hohen Belastung der Infrastruktur führen können, sind zu unterlassen. Es ist nicht zulässig, Robots, Webspider oder ähnliche Technologien einzusetzen und so Inhalte des Portals zum Zweck der Datensammlung und -auswertung auszulesen. Ohne Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit ist es nicht gestattet, auf das Portal mittels Hyperlinks oder Framed Links zu verweisen. Des Weiteren ist es nicht zulässig zu versuchen, die Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen oder zu durchbrechen, zum Beispiel durch Scans oder Tests zu Passwörtern von Benutzerkonten. Bei Zuwiderhandlungen nach § 7 Abs. 2 behält sich die Bundesagentur für Arbeit vor, den Verursacher zu ermitteln und dessen Zugang zum Portal zu sperren sowie eventuelle zum Verstoß verwendete Benutzerkonten zu löschen. Schwerwiegende Verstöße können zu einer zivil- oder strafrechtlichen Verfolgung führen.
(3) Veranstaltungsanbieter registrieren sich als Arbeitgeber im Portal der Bundesagentur für Arbeit. Demzufolge gelten für Veranstaltungsanbieter alle Regelungen wie für Arbeitgeber im Portal der Bundesagentur für Arbeit.
(4) Arbeitgeber, dazu gehören auch Veranstaltungsanbieter, dürfen sich entsprechend ihrer vorrangig in der JOBBÖRSE genutzten Branche nur einmal im Portal der Bundesagentur für Arbeit registrieren.
(5) Jeder Nutzer, dessen Profil sich nicht in Betreuung durch die Agentur für Arbeit befindet, kann seine Registrierung jederzeit durch Löschung des Benutzerkontos zurücknehmen.
§ 8 Unterstützung des Nutzers
(1) Registrierte Nutzer können beim Einstellen ihrer Angebote und Veranstaltungen im Portal jederzeit die Unterstützung durch Mitarbeiter der Bundesagentur für Arbeit oder der Träger der Grundsicherung in Anspruch nehmen (betreute Kunden). Bei betreuten Kunden haben die Mitarbeiter der Bundesagentur für Arbeit oder der Grundsicherungsträger lesende und schreibende Zugriffsrechte auf die Angebote und alle weiteren Daten der Kunden. Bei betreuten Benutzerkonten haben die Kunden eingeschränkte Schreibrechte.
(2) Änderungen an den Angeboten und Daten erfolgen in Absprache mit den betreuten Kunden.
(3) Sämtliche Angebote dürfen von der Bundesagentur für Arbeit zu Vermittlungszwecken verwendet werden. Dies schließt die Weitergabe von bewerberbezogenen Informationen und Kontaktdaten zu Zwecken der Begründung von Ausbildungs- und Beschäftigungsverhältnissen im Rahmen von Vermittlungsvorschlägen ein.
(3) Für Arbeitgeber mit einem Betriebssitz im Ausland gelten die Absätze (1) und (2) entsprechend.
(4) Bei Stellenangeboten, die in das Portal eingestellt werden sollen, muss die vom System zur Verfügung gestellte Berufsbezeichnung mit der zu erstellenden Stellenbeschreibung inhaltlich übereinstimmen. Für den Bewerber müssen die Konditionen, Anforderungen, Tätigkeiten und Arbeitsbedingungen der Stelle eindeutig erkennbar sein. Alle Angebote dürfen ausschließlich mit der dazugehörigen „Art der Nachfrage“ eingestellt werden. Angebote dürfen immer nur einmalig in das Portal eingestellt werden. Bezieht sich ein Angebot mit mehreren zu besetzenden Stellen auf unterschiedliche Arbeitsorte, müssen diese in einem Stellenangebot zusammengefasst und konkret angegeben werden. Inhaltsgleiche Angebote, welche sich hinsichtlich des Auftraggebers (bei Zeitarbeitsfirmen und private Arbeitsvermittlungen) unterscheiden, sind zusammenzufassen. Bei mehr als 10 potenziellen Arbeitsorten in einem Angebot sollen nur die maßgeblichen Bundesländer/Regionen erfasst werden. Eine Stadt mit mehreren Postleitzahlenbereichen ist als ein Arbeitsort zu behandeln. Als Arbeitsort muss der Ort bzw. die Region oder das Land angegeben werden, in dem die Tätigkeit zukünftig tatsächlich ausgeübt werden soll. Bei Tätigkeiten, bei denen zum Zeitpunkt der Stellenausschreibung der Arbeitsort noch nicht feststeht oder dessen Arbeitsort sich nach dem Wohnort der potenziellen Bewerber richtet, ist nur das entsprechende Land oder die Region auszuwählen, in der sich die potenziellen Ausübungsorte befinden. Selbständige, überregional auszuübende Tätigkeiten bzw. selbständige Tätigkeiten die im gesamten Bundesgebiet angeboten werden, sind nicht mehrfach, sondern als ein Angebot mit „regionalem“ Arbeitsort bzw. Arbeitsort „Deutschland“ mit zusätzlichen Angaben zur Reise-/Montagebereitschaft einzustellen. Die Veröffentlichung inhaltlich identischer Angebote, die in mehreren Benutzerkonten eingestellt wurden, ist unzulässig.
Bei Nichtbeachtung gilt § 13 der Nutzungsbedingungen.
2. Angebote/Veranstaltungen, die erotische Dienstleistungen bewerben, Mitarbeiter für Stellen im erotischen/erotiknahen/pornografischen/Prostitutions- und prostitutionsnahem Gewerbe suchen, gegen die guten Sitten oder die Menschenwürde verstoßen (z. B. Angebote für Telefonerotik, …),
3. Angebote/Veranstaltungen, die ganz oder teilweise bloßen Werbe- oder Geschäftszwecken dienen bzw. Produkte oder Dienstleistungen anpreisen (Anpreisung von Kursen, Büchern, Versicherungs- oder Finanzdienstleistungen o. ä.),
5. Angebote, die Geld- oder Prämienzahlungen für den Fall versprechen, dass ein Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein nach dem Dritten Buch Sozialgesetzbuch vorgelegt wird,
6. Angebote, die den Abschluss eines Vermittlungsvertrages, der gegen § 296 Drittes Buch Sozialgesetzbuch verstößt, voraussetzen,
9. Angebote/Veranstaltungen, die Weiterbildungen oder schulische Ausbildungen beinhalten (diese sind in KURSNET zu veröffentlichen),
10. Veranstaltungen, die im Wesentlichen der Stellenbesetzung und Personalgewinnung im eigenen Unternehmen oder im Rahmen der privaten Arbeitsvermittlung dienen. Hierfür können Stellenangebote aufgenommen werden. Veranstaltungen, die über die Aufnahme einer Selbständigkeit oder einer freiberuflichen Tätigkeit orientieren, dürfen ebenfalls nicht erfasst werden.
(1) Bei Verstößen gegen die Nutzungsbedingungen ist die Bundesagentur für Arbeit berechtigt, entsprechende Angebote bzw. Veranstaltungen ohne Benachrichtigung des Nutzers sofort zu löschen, den Zugang zum Portal vorübergehend oder dauerhaft zu sperren und die aktive Sitzung zu unterbrechen.
(2) Angebote, die offensichtlich nicht mehr aktuell sind, können von der Bundesagentur für Arbeit ohne vorherige Benachrichtigung der Anbieter gelöscht werden. Eine Archivierung der Veranstaltungsdaten erfolgt für die Dauer von 25 Monaten und beginnt mit dem Tag nach dem Veranstaltungsbeginn.
(4) Die Bundesagentur für Arbeit ist berechtigt, gegenüber Anbietern, die unzulässige Angebote bzw. Veranstaltungen in das Portal eingestellt haben, im Hinblick auf den ihr dadurch entstehenden Personal- und Sachkostenaufwand Schadensersatzansprüche geltend zu machen.
§ 14 Veröffentlichungsqualität von Veranstaltungen
(5) Veranstaltungsangebote dürfen nur einmalig erfasst und veröffentlicht werden.
(6) Die Bundesagentur für Arbeit behält sich vor, Veranstaltungsangebote auf die Einhaltung dieser Qualitätsanforderungen zu überprüfen und bei Verstößen eine Überarbeitung einzufordern. Erfolgt eine Überarbeitung nicht innerhalb der geforderten Frist, kann die Veranstaltung durch die Bundesagentur für Arbeit aus der Veröffentlichung in der Veranstaltungsdatenbank genommen werden.
Die Punkte, auf Grund derer man Stellenangebote oder als solche getarnte Anzeigen als Verstöße gegen die Nutzungsbedingungen anprangern kann, wurden mit deren Überarbeitung ausgeweitet. Das bietet neuerdings auch Argumente, sich nicht mehr bei sämtlichen PAV, die der Arbeitgeber mit der Suche beauftragt hat, auf ein und dieselbe Stelle(nbeschreibung) zu bewerben. Es sollte demnach genügen, auf diejenige Anzeige zu reagieren, die der eigentliche Arbeitgeber selbst eingestellt hat.
Anzeigen, die zur Eigenwerbung der Unternehmen (legendär waren die Daueranzeigen einer bundesweit tätigen Pizzakette) oder zum Sammeln von Adressdaten dienten, waren auch früher schon verboten. Das wird jetzt nur noch deutlicher als bisher ausgeführt. Insofern geht das Argument gänzlich fehl, man vereitele mit der Nichtaufnahme in einen Datenpool auf jeden Fall eine Anstellung, weil die die Anzeige schaltende PAV ja irgendwann mal einen Auftrag an Land ziehen oder Pleite gehen muß, sofern sie nicht als Geldwäscheanlage gegründet wurde.
16.08.2014, 11:13 #56
Du bist noch nicht lange dabei oder hast einen recht phantasielosen SB.
16.08.2014, 12:05 #57
@P123...
Erst einmal bin ich schon sehr lange dabei um mich gut mit dem ganzen JC,ZAF Theater auszukennen.
Und zweitens gibt es wohl den Ärger mit den ZAF und den SB vom JC.
Die ZAF sind nämlich sehr erfinderisch was das zurückmelden an das JC angeht,alles schon selber erlebt.
16.08.2014, 12:57 #58
Stimmt. Es signalisiert dem Disponenten: Hier kommt ein Bewerber, der sich sein Zeitguthaben nicht klauen läßt.
Einfach mal in deren Lage hineinversetzen. Zwar ist die verweigerte Zustimmung der Aufnahme in einem Bewerberpool jedermanns Recht, aber dies sollte man erst nachträglich zum Ausdruck bringen, z.B. nachdem eine Absage kommt, dass eine Berücksichtigung Ihrer Person für die ausgeschriebene Stelle nicht erfolgen konnte.
Die kommt aber nicht. Die Lage des in dder Anzeige genannten Ansprechpartners bzw. des Interviewenden ist die des Auffüllers des Datenpools. Dafür wurde er eingestellt, dafür wird er bezahlt. Wenn er dabei seine Vorgaben nicht erfüllt, bekommt er gezeigt, wo der Zimmermann das Loch gelassen hat.
Ich sehe nicht, wie sich die hier völlig gegensätzlichen Interessenlagen in Einklang bringen ließen.
Schaun wir mal. De Widerspruchsstellen legen nicht in jedem einzelnen Fall gesteigerten Wert darauf, sich ein Urteil einzufangen. Gibt das JC auf richterlichen Hinweis hin nach, so wird das in sachlich unzulässiger Umkehrung der veröffentlichen Statistiken in der Öffentlichkeit als vom JC gewonnener Prozeß gefeiert.
16.08.2014, 13:04 #59
Die SB brauchen per se keine Rückmeldung vom Arbeitgeber. Wenn sie keine kriegen, denken sich einfach was aus, was der über den Bewerber gesagt haben soll und schmeißen das dem Elo an den Kopf, um ihn in Erklärungsnot zu bringen. Grade in so einem Fall, wo Bewerber und ZAF sich nie gesehen, geschweige denn miteinander gesprochen haben.
Daß die PAV und ZAF, die ohne die JC binnen Wochenfrist samt und sonders zusperren könnten, wunschgemäß alles bestätigen, was das JC nur hören will, ist hinlänglich bekannt.
16.08.2014, 14:03 #60
Die eigentlichen "Tatsachen" erfährst du in der Regel sowieso nicht, was Inhalte betrifft. Die tauscht die Bande informell aus, das Amt kommt dann fast immer mit dem bloß allgemein gehaltenen Vorwurf "durch ihr Verhalten ...". Lächerlich. Immer abbiegbar.
Die ganz konkreten Vorwürfe waren zum Beispiel:
- "hat sich nicht gemeldet"
(ja, wie auch, keinen Brief erhalten .. die müssten nachweisen)
- "hat keine Kontaktinformation angegeben"
(sie meinten Tel. und E-Mail, natürlich hatten sie ne Postadresse)
- "hat bei Anruf aufgelegt und sich trotz Nachricht auf AB nicht rückgemeldet"
(ja, richtig, und weiter - Beweise?)
- "ist nicht zum Vorstellungstermin erschienen"
(ja, richtig, AU war beim Amt nachweissicher eingereicht worden,
Drecksbude sogar nachweissicher informiert worden, nur nicht " in time", weil das postalisch zeitlich nicht ging)
- "hat sich geweigert, den Arbeitsvertrag zu unterzeichnen"
(ja, richtig, ich zeichne generell keinen mich ggf. ruinierenden Müll - zu Recht!)
- "hat sich im Gespräch aggressiv gegeben"
(Ich??? Rein subjektive Behauptung, nicht beweisbar, habe nur verdeutlicht, wie das ggf. weitergeht ...)
Usw. Alles sinnloses Geschreibsel. Weil ich alles belegen oder begründen kann. Und stets nachweissicher mit dem Gesocks kommuniziere. Eingetütet und aufgegeben wird zudem immer mit verlässlichen Zeugen.
Und ich auch stets verdeutliche, dass mir sehr daran gelegen wäre, auch im Sinne der Allgemeinheit, die Sache auf dem Gerichtsweg verbindlich klären zu lassen ...
Alteneinsichten, Fristen, Rechtsberater, Unterstützer usw. Machen die mir Stress, mache ich ihnen welchen. Neuer Newton: reactio = 3x actio.
NULL Sanktionen.
Inzwischen kriege ich fast gar keine Anhörungen mehr deswegen. Aalglatter, kampfbereiter Granit. Auch dank dieses Forums, gepaart mit eigenen Ideen. Ich werde mich NIEMALS versklaven lassen von dem menschenverachtenden, asozialen ZAF-Geschmeiß! Eher soll mich - und die - der Teufel holen!
Manchmal überkommt mich so das Gefühl, ich mag die nicht. Ist wohl aber nur ein Gefühl ... flüchtig ...
16.08.2014, 15:14 #61
Ist einem SB danach, einen Streit vom Zaun zu reißen, weil die letzte Nacht nicht so lief, wie er sich das gedacht hat oder er grade wieder vom TL den turnusmäßigen Arschtritt bekommen hat, dann wird ihn nichts in der Welt daran hindern.
Hatte erst letztens wieder so 'nen Fall:
Ein von mir Begleiteter beging den Fehler, einen ihm wichtigen Arbeitgeber auf die Bewerbungsliste zu setzen. Es hat aus seiner Sicht alles gepaßt, er wollte den Job wirklich haben, man war von ihn auch sehr angetan, nur war er eben nicht ganz der einzige Bewerber auf die Stelle.
Gerade mal eine Woche später, beim nächsten Termin, hat sich seine Trulla gebärdet, als hätte er diesem Unternehmen die Werkhalle in Brand gesteckt. Ob die tatsächlich telefoniert hat, wurde uns nicht ganz klar. Wenn, dann wird sie sich sicherlich bemüht haben, ihm den Job nach Kräften einzusalzen. Entgegen fester Zusagen hat er von den Leuten nie wieder etwas gehört ...
16.08.2014, 16:23 #62
Zu deiner Frage an Neudenkender kann ich nur sagen das ich gerade eine Anhörung des JC hatte(ZAF mal ganz schlau) bei dem man sich da auf ein Telefonat stützte in dem die ZAF angeblich dies und jenes mitgeteilt hätte, als ich dann mal Akteneinsicht beim JC und Auskunftsverlangen nach § 34 BDSG bei der ZAF stellt sah das alles schon gar nicht mehr so aus, die Info vom Amt unterschied sich da deutlich von der Aussage der ZAF auf mein Auskunftsverlangen, man hatte hier ganz absichtlich scheinbar mehr hinein "interpretiert" als wirklich da war.
Für solche Anhörungen werden sich eben die Rosinen herausgepickt, so schmeckt die ganze Suppe bestimmt nicht und das wissen die auch, aber die werden sie eben auslöffeln wenn sie es darauf anlegen, ich habe seit 2 Wochen jedenfalls nichts mehr gehört.
Siehe auch die Post #61 von Neudenkender der das mal schön aufzählt.
Danke das ja mal ne sch....öne Frist, 6 Monate soll ich hier also auf "glühenden Kohlen" sitzen.
16.08.2014, 16:50 #63
Ein von mir Begleiteter beging den Fehler, einen ihm wichtigen Arbeitgeber auf die Bewerbungsliste zu setzen.
Und genau deshalb habe ich niemals dem Amt mitgeteilt, wenn ich wirklich an einer Firma bzw. einem "richtigen" Job dran war.
Ich hatte immer den berechtigten Verdacht, dass die vom Amt sich teilweise einmischen und dir den Deal - möglicherweise zum Teil sogar voll beabsichtigt - verhauen. Weil sie da irgendwie nicht selbst dran partizipieren können.
Konnte ich jedoch nie belegen, die Vermutung, war aber stets vorsichtig, defensiv in der Hinsicht. Mütter und Porzellankisten ...
16.08.2014, 17:31 #64
@Bobelche: um noch etwa zu klären, was du nachgefragt hattest:
Thema Beschwerde: natürlich bleibt es dir überlassen, ob du vorgehst wie vorgeschlagen inkl. Beschwerde, an TL oder auch andere - oder ob du (vorerst) nur damit "drohst", wenn jetzt nicht Feierabend ist mit dem Hickhack, dass du DANN in Beschwerde gehst.
Thema Fristverlängerung: hier hast du wohl was falsch verstanden.
Die ist NICHT abgelehnt worden.
Ich hab nachgelesen, es steht im Schreiben des SB: Die ursprüngliche Anhörungsfrist verlängert sich ab Zugang dieses Schreibens um 14 Tage.
Also: die Frist ist ab Tag, wo jenes Schreiben bei dir war, um 14 Tage verlängert worden!
Heißt für mich: wenn das Drama mit der Akteneinsicht noch andauert, verlängert das die Frist nicht NOCH weiter.
"Die nach § 24 Abs. 1 durchzuführende Anhörung stellt kein besonderes Verfahren innerhalb des Verwaltungsverfahrens dar.
Die Vorschrift sieht nicht vor, dass dem Beteiligten für seine Äußerung eine Frist zu setzen ist.
Eine vom Sozialleistungsträger zur Äußerung gesetzte Frist stellt deshalb keine gesetzliche Verfahrensfrist dar, sondern ist eine behördliche Frist, die jederzeit – auch rückwirkend – verlängert werden kann (BSG vom 30.3.1982, 2 RU 73/81, SozR 1300 § 24 Nr. 4).
Hoffe, alle Klarheiten sind beseitigt
16.08.2014, 18:10 #65
Schon in der Bewerbung einem Arbeitgeber §§ entgegen zu schmeißen wirkt halt abschreckend. Einfach mal in deren Lage hineinversetzen. [...]
Zusätzlich zu dem bisher Geschriebenen: Bitte nicht vergessen, dass in dieser Branche der Zeitarbeit der Ausschluss der Übernahme der Kosten für das Vorstellungsgespräch nach § 670 BGB üblicherweise vorgenommen wird.
In anderen, seriöseren Branchen ist so ein Vorgehen unüblich.
Da fragt sich schon, wer für wen abschreckend ist.
16.08.2014, 18:26 #66
Eben. Die Akteneinsicht ist aber entscheidend. Mit der Versagung einer entsprechenden Frist, sich NACH der Akteneinsicht mit den Ergebnissen selbiger auseinandersetzen zu können, auch ggf. mit seiner Rechtsberatung, werden die Rechte des TE in unzulässiger Weise und willkürlich beschnitten. Entgegen dem eindeutigen Antrag.
ICH würde Widerspruch einlegen, auch, um weitere zu erwartende Fehler zu evozieren...
16.08.2014, 19:51 #67
Soweit ich erinnere, ist hier aber noch immer die Phase der ANHÖRUNG -
da geht noch kein Widerspruch.
Wenn er nun wie vorgeschlagen antwortet - dann antwortet er ja im Rahmen dieser Anhörung - wofür (wenn er sich für diesen Weg entscheidet) dann eigentlich eine Akteneinsicht nicht unmittelbar "kriegsentscheidend" ist, wenn man die Strategie verfolgt: Ich hab nix falsch gemacht, was du sagst ist Bullshit - schick halt den Sanktionsbescheid wenn du dich traust - dann gehen wir in medias res ...
Die Akteneinsicht kann parallel immer noch weiter verfolgt werden, um die Ernsthaftigkeit der Gegenwehr zu unterstreichen - es bestünde jedoch die Chance, dass der SB vorher aufsteckt, wenn er sieht, dass der Gegenwind schärfer ist, als er glaubte, und seine Argumente zu wackeln beginnen.
Wie gesagt: wäre meine gefühlte Vorgehensweise bei den Fakten, die hier genannt wurden.
16.08.2014, 19:58 #68
"Sanktionsandrohung aufgrund Bewerbung bei ZAF"
Wieder ein eindeutiger Grund sich nicht bei einer ZAF zu bewerben.
Hat eigentlich schon einmal jemand eine Sanktionsandrohung wegen einer Bewerbung bei einer regulären Firma bekommen?
16.08.2014, 20:02 #69
https://twitter.com/eloforum
Tweet vom 10. Aug.
16.08.2014, 20:25 #70
Soweit ich erinnere, ist hier aber noch immer die Phase der ANHÖRUNG - da geht noch kein Widerspruch.
Da könnte ja so sein - bloß hat er im Rahmen der Anhörung AUSDRÜCKLICH im Kontext des Akteneinsichtsverlangens einen ANTRAG auf genau diese Fristverlängerung gestellt. Und dieser ist abschlägig beschieden worden.
Es könnte nun sein, dass sich hier Verwaltungs- und Sozialrechtsfachjuristen darum streiten werden, was hier überhaupt für ein Verfahren vorliegt. Ob das ein de jure formgerechter Antrag war. Ob der de jure per VA (aus Sicht des Begehrenden) beschieden wurde. Ob da eine RFB fehlte. Usw.
Je komplizierter man das hier macht, desto besser für den TE. Weil desto mehr Fehler seitens des Amtes können gemacht werden, die wiederum neue Ansatzpunkte zu weiteren Eingaben, Widersprüchen usw. bieten würden.
Bis die ihr gesamtes Sanktionsvorhaben einfach aufgeben.
ICH würde demnächst a) Widerspruch einlegen, b) eine Dienstaufsichtsbeschwerde lostreten und c) einen förmlichen ANTRAG bei der GF auf Wechsel des SB stellen (u. a. mit der Begründung, dass dieser offenbar unlogisch argumentiert, seinen Informations- und Beratungspflichten nicht richtig nachkommt und rechtswidrig handelt). Und das alles nachweissicher einzeln, mit jeweils ein, zwei Tagen Abstand und eben an verschiedene Empfänger.
(Zangen-)Angriff(e) erscheinen mir hier die beste Verteidigung.
Ansonsten kommt bei diesem offenbar sanktionsnotgeilen SB bald der Sanktionsbescheid und dann muss der TE wegen des Antrags auf aufschiebende Wirkung zum SG - und dann kommt seine (zu) knappe Bewerbung beim SG auf den Tisch ... das würde ICH vermeiden wollen.
Alles nur meine Meinung, keine Rechtsberatung.
16.08.2014, 20:25 #71
Krasse Story. Aber noch krasser finde ich, dass es diese Wäscherei und das Individuum von dem Jobcenter noch auf dieser Erde gibt.
17.08.2014, 00:33 #72
Man muß nicht jede Erfahrung selber machen. Es genügt, die derjenigen zu nutzen, denen vom Arbeitgeber auf die Lohnzahlungsklage erwidert wurde, daß er nach Auskunft des JC nichts zu zahlen brauche: Das JC würde ihm den bereits abgeschlossenen SV-pflichtigen Arbeitsvertrag in eine "Maßnahme beim Arbeitgeber" umwandeln.
17.08.2014, 00:52 #73
Nicht wirklich. In den neunzigern, als das noch lange kein Thema war, haben etliche Unternehmen nur dann Bewerber von außerhalb eingeladen, wenn es um entsprechend hoch qualifizierte und dotierte Stellen ging. Alles andere wurde von denen ausschließlich aus der näheren Umgebung rekrutiert, freilich ohne das offen zuzugeben. Ich habe damals einen Job nur bekommen, weil ich - aus einer Entfernung von 400 Kilometern - einfach da aufschlug. Schon wegen der Reisekosten wäre ich dort nie zum Vorstellungsgespräch eingeladen worden.
Heute ist das anders, da schreibt man offen in die Anzeigen, daß man nur Bewerber aus dem Umkreis von 20 bis maximal 50 Kilometern akzeptiere. Und da überlegt sich dann der eine oder andere, ob er sich im Bewerbungsverfahren die Blöße gibt, Kosten im niedrigen zweistelligen Eurobereich erstattet zu verlangen.
17.08.2014, 00:58 #74
Ansonsten kommt bei diesem offenbar sanktionsnotgeilen SB bald der Sanktionsbescheid ...
Der kommt sowieso, völlig egal, was auf die Anhörung geschrieben wird.
... und dann muss der TE wegen des Antrags auf aufschiebende Wirkung zum SG - ...
Ja, und? Wer nicht zu jeder Zeit bereit ist zu klagen, hat als LE früher oder später das erste Problem. Und dann in immer kürzeren Abständen weitere ...
17.08.2014, 01:28 #75
Ja, und? Wer nicht zu jeder Zeit bereit ist zu klagen, hat als LE früher oder später das erste Problem.
1) Nö. Nicht in meiner Erfahrung.
2) Bereit sein, ja. Aber wenn ich durch taktisches Geschick bei einer schwierigen Ausgangslage (Bewerbung ist nicht über jeden Zweifel erhaben, auf hoher See und vor Gericht, ...) den Klageweg verhindern kann, dann werde ICH das tun.
Kann und muss aber der TE, wie jeder andere, selbst entscheiden.

References: § 7

§ 8
 § 13
 § 296

§ 14
 § 34
 § 24
 § 24
 § 670