Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/556053_Nahwaermenetz_Kaltennordheim_-_Objektplanung_Gebaeude_Planung_Technische_Anlagen_und_Planung_2019_Kaltennordheim
Timestamp: 2019-11-15 20:39:01+00:00

Document:
Öffentliche Ausschreibung 2019 Nahwärmenetz Kaltennordheim - Objektplanung Gebäude, Planung Technische Anlagen und Planung Ingenieurbauwerke Referenznummer der Bekanntmachung: 2019-07-KNH_Nahwärme 2019-07-05
Ausschreibungen Kaltennordheim
Nahwärmenetz Kaltennordheim - Objektplanung Gebäude, Planung Technische Anlagen und Planung ...
Nahwärmenetz Kaltennordheim - Objektplanung Gebäude, Planung Technische Anlagen und Planung Ingenieurbauwerke Referenznummer der Bekanntmachung: 2019-07-KNH_Nahwärme
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y9UY1P4/documents
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y9UY1P4
Nahwärmenetz Kaltennordheim - Objektplanung Gebäude, Planung Technische Anlagen und Planung Ingenieurbauwerke
- Ertüchtigung der ehemaligen Turnhalle und Ausbau als Heizzentrale,
- Konzipierung einer Zufahrt zur neuen Heizzentrale,
- Neubau eines kommunalen Nahwärmenetzes.
- Berichtswesen: Quartalsberichte; Kostenstandsübersicht bei Bedarf (Fortschreibung tagesaktuell); Berichte zu Erfolgskontrollen,
- Ansätze für eine Weiterentwicklung der vorliegenden Planung.
Qualitätskriterium - Name: Arbeitsweise bei einem vergleichbaren Projekt / Gewichtung: 15
Qualitätskriterium - Name: Projekt- und Qualitätsmanagement / Gewichtung: 15
Qualitätskriterium - Name: Auseinandersetzung mit der vorliegenden Planung / Gewichtung: 30
Die Auswahl erfolgt anhand von Angaben zum Umsatz, zur Mitarbeiterzahl, zur Berufserfahrung und zu Referenzen. Dabei werden über die unter III.1.2 und III.1.3 genannten Vorgaben hinaus folgende Aspekte positiv bewertet:
- Stufenweise höherer durchschnittlicher, jährlicher Umsatz der letzten 3 Geschäftsjahre für Objektplanung nach § 34 HOAI,
- Stufenweise größere durchschnittliche Mitarbeiteranzahl/ Jahr in den letzten 3 Geschäftsjahren 2016-2018 (bei mehreren Standorten jeweils nur auf das verantwortliche Büro bezogen) und zwar Anzahl der festangestellten Ingenieure (inkl. Führungskräfte) im Leistungsbild für Objektplanung gem. § 34 HOAI,
- größere Berufserfahrung des Projektteams, und zwar des vorgesehenen Projektleiters (Planung Gebäude) und des Bauleiters für das Gesamtvorhaben,
- Bewertung der Referenz A mit mehreren Bewertungspunkten, über die Mindestanforderungen hinausgehend; komplexe Referenzen mit einer Konzentration mehrerer Bewertungspunkte führen zu einer höheren Bewertung (Eine Referenz kann umso besser bewertet werden, je mehr Bewertungskriterien in ihr abgebildet werden (Bündelung der Bewertungskriterien).
Die Angaben zur Bewertung sind in den Bewerbungsunterlagen enthalten.
Die maximale erreichbare Punktzahl beträgt 300 Punkte davon:
- Umsatz: 30,
- Mitarbeiterzahl: 30,
- Berufserfahrung: 60,
- Referenzen: 180.
Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend; erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, erfolgt die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los (§ 75 Abs. 6 VgV).
Nahwärmenetz Mühlwehr, Neumarkt, Kleine Gasse,
Goldbachsweg, Hardtweg
Wert ohne MwSt.: 71 000.00 EUR
- Stufenweise höherer durchschnittlicher, jährlicher Umsatz der letzten 3 Geschäftsjahre für Ingenieurbauwerke nach § 43 HOAI,
- Stufenweise größere durchschnittliche Mitarbeiteranzahl/ Jahr in den letzten 3 Geschäftsjahren 2016-2018 (bei mehreren Standorten jeweils nur auf das verantwortliche Büro bezogen) und zwar Anzahl der festangestellten Ingenieure (inkl. Führungskräfte) im Leistungsbild Ingenieurbauwerke gem. § 43 HOAI,
- größere Berufserfahrung des Projektteams, und zwar des vorgesehenen Projektleiters (Planung Leitungsnetz) und des Bauleiters für das Gesamtvorhaben,
- Bewertung der Referenz B mit mehreren Bewertungspunkten, über die Mindestanforderungen hinausgehend; komplexe Referenzen mit einer Konzentration mehrerer Bewertungspunkte führen zu einer höheren Bewertung (Eine Referenz kann umso besser bewertet werden, je mehr Bewertungskriterien in ihr abgebildet werden (Bündelung der Bewertungskriterien).
- Berufserfahrung: 90,
- Referenzen: 150.
Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend; Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, erfolgt die Auswahl unter den
Verbleibenden Bewerbern durch Los (§ 75 Abs. 6 VgV).
Es sollen die Leistungsphasen (LP) 1-9 gem. HOAI §§ 53 bis 56 vergeben werden für die Planung Technische Ausrüstung (Heizzentrale inkl. Steuerung etc.).
- Stufenweise höherer durchschnittlicher, jährlicher Umsatz der letzten 3 Geschäftsjahre für Fachplanung Technische Ausrüstung Anlagengruppe 2 nach § 55 HOAI,
- Stufenweise größere durchschnittliche Mitarbeiteranzahl/ Jahr in den letzten 3 Geschäftsjahren 2016-2018 (bei mehreren Standorten jeweils nur auf das verantwortliche Büro bezogen) und zwar Anzahl der festangestellten Ingenieure (inkl. Führungskräfte) im Leistungsbild Planung Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI,
- größere Berufserfahrung des Projektteams, und zwar des vorgesehenen Projektleiters (Planung Technische Ausrüstung) und des Bauleiters für das Gesamtvorhaben,
- Bewertung der Referenz C mit mehreren Bewertungspunkten, über die Mindestanforderungen hinausgehend; komplexe Referenzen mit einer Konzentration mehrerer Bewertungspunkte führen zu einer höheren Bewertung (Eine Referenz kann umso besser bewertet werden, je mehr Bewertungskriterien in ihr abgebildet werden (Bündelung der Bewertungskriterien).
Bescheinigungen über die Erlaubnis zur Berufsausübung für die verantwortlichen Mitarbeiter:
- Eintragungsnachweise im Berufs- oder Handelsregister oder gleichwertige Bescheinigung des Niederlassungsstaates oder gleichwertiger Nachweis der Erlaubnis der Berufsausübung (Los 1-3),
- Nachweis der Bauvorlagenberechtigung (Architekt/ Ingenieur) (Los 1),
- Nachweis der Berechtigung, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen für den Planungsbereich Ingenieurbauwerke oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zuwerden (Los 2),
- Nachweis der Berechtigung, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen für den Planungsbereich Technische Ausrüstung oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zuwerden (Los 3).
- Eigenerklärung zu Bestehen und Höhe einer Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung sowie ggf. Erklärung zur erforderlichen Anpassung. Die vereinbarten Deckungssummen sind anzugeben,
- Angabe des durchschnittlichen Umsatzes der letzten 3 Geschäftsjahre (2016 - 2018) (Los 1-3)
Angaben s. Bewerbungsunterlagen
Spätestens vor Zuschlagserteilung ist der Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung mit den geforderten Deckungssummen durch Vorlage des Versicherungsscheines beizubringen. Der Nachweis gilt auch als erbracht, wenn eine unwiderrufliche Erklärung des Versicherungsunternehmens vorgelegt wird, mit der sie den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Nach Erteilung des Auftrages muss der gültige Versicherungsschein vorgelegt werden. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
Im Falle einer Arbeitsgemeinschaft haften die beauftragten Mitglieder gesamtschuldnerisch.
1) Angabe der Mitarbeiterzahl (festangestellte Architekten/Ingenieure) inkl. Führungskräfte in den letzten 3 Geschäftsjahren (2016-2018, Durchschnitt) gem. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV in den o. g. Bereichen:
- Objektplanung gem. § 34 (Los 1),
- Fachplanung Ingenieurbauwerke (Los 2),
- Fachplanung Technische Ausrüstung (Los 3).
Bei mehreren Niederlassungen/Standorten Angaben nur für die verantwortliche Niederlassung/Standort!
2) Angabe gem. § 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV, welche Teile des Auftrags das Unternehmen unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt (inkl. Angabe zum Anteil dieser Leistungen).
3) Vorlage einer Referenzliste von seit dem 1.1.2012 abgeschlossenen, vergleichbaren Leistungen inkl. Angaben zu mind. je einer Referenz nach § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV entsprechend Bewerbungsbogen.
mind. je ein realisiertes, fertig gestelltes Projekt, bei dem die Planung durch den Bewerber erfolgte, aus den Bereichen:
- Referenz A - Umnutzung eines Gebäudes - nach Möglichkeit für Technikzentralen etc. - gem. § 34 HOAI, fertig gestellt nach dem 1.1.2012, anrechenbare Kosten min. 200 TEUR (Los 1)
- Referenz B - Ingenieurbauwerke (z. B. Leitungen inkl. Rohrgräben) für Ver- und Entsorgungsnetze gem. § 43 HOAI, fertig gestellt nach dem 1.1.2012, anrechenbare Kosten min. 500 TEUR (Los 2)
- Referenz C - Heizungszentrale für ein Versorgungsnetz incl. Steuerung/ELT - gem. § 56 HOAI, fertig gestellt nach dem 1.1.2012, anrechenbare Kosten min. 500 TEUR (Los 3)
Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung "Architekt" und/ oder "Ingenieur" gem. landesrechtlichen Regelungen o. glw.
Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Architekten, Ingenieur o. glw. benennen. Der Nachweis ist den Bewerbungsunterlagen beizulegen. Ausländische Bewerber mit der Zugehörigkeit eines Mitgliedstaates der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachlichen Voraussetzungen für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung der o. g. Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist.
Geforderte Berufsqualifikation gem. § 75, Abs. 1 und 2 VgV.
Bekanntmachungs-ID: CXP4Y9UY1P4
1) Der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach §134 Absatz 2 GWB (Informations- und Wartepflicht) bleibt unberührt (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB),
Gemäß §135 (2) GWB kann eine Unwirksamkeit eines Vertrages nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist.

References: § 34
 § 34
 § 43
 § 43
 § 55
 § 55
 § 46
 § 34
 § 46
 § 46
 § 34
 § 43
 § 56
 § 75
 §134
 §135