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Timestamp: 2020-01-17 18:25:44+00:00

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§ 115 ZPO: Einsatz von Einkommen und Vermögen
a)die in § 82 Abs. 2 des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch bezeichneten Beträge;
b)bei Parteien, die ein Einkommen aus Erwerbstätigkeit erzielen, ein Betrag in Höhe von 50 vom Hundert des höchsten Regelsatzes, der für den alleinstehenden oder alleinerziehenden Leistungsberechtigten gemäß der Regelbedarfsstufe 1 nach der Anlage zu § 28 des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch festgesetzt oder fortgeschrieben worden ist;
a)für die Partei und ihren Ehegatten oder ihren Lebenspartner jeweils ein Betrag in Höhe des um 10 vom Hundert erhöhten höchsten Regelsatzes, der für den alleinstehenden oder alleinerziehenden Leistungsberechtigten gemäß der Regelbedarfsstufe 1 nach der Anlage zu § 28 des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch festgesetzt oder fortgeschrieben worden ist;
b)bei weiteren Unterhaltsleistungen auf Grund gesetzlicher Unterhaltspflicht für jede unterhaltsberechtigte Person jeweils ein Betrag in Höhe des um 10 vom Hundert erhöhten höchsten Regelsatzes, der für eine Person ihres Alters gemäß den Regelbedarfsstufen 3 bis 6 nach der Anlage zu § 28 des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch festgesetzt oder fortgeschrieben worden ist;
4.Mehrbedarfe nach § 21 des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch und nach § 30 des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch;
5.weitere Beträge, soweit dies mit Rücksicht auf besondere Belastungen angemessen ist; § 1610a des Bürgerlichen Gesetzbuchs gilt entsprechend.Maßgeblich sind die Beträge, die zum Zeitpunkt der Bewilligung der Prozesskostenhilfe gelten. Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz gibt bei jeder Neufestsetzung oder jeder Fortschreibung die maßgebenden Beträge nach Satz 3 Nummer 1 Buchstabe b und Nummer 2 im Bundesgesetzblatt bekannt. Diese Beträge sind, soweit sie nicht volle Euro ergeben, bis zu 0,49 Euro abzurunden und von 0,50 Euro an aufzurunden. Die Unterhaltsfreibeträge nach Satz 3 Nr. 2 vermindern sich um eigenes Einkommen der unterhaltsberechtigten Person. Wird eine Geldrente gezahlt, so ist sie an Stelle des Freibetrages abzusetzen, soweit dies angemessen ist.
VGH München, Beschluss vom 5.7.2015, Az. 7 C 15.1689 Ob der Einsatz von Geldvermögen zu demutbar ist oder gemäß § 115 Abs.3 ZPO i.V.m.§ 90 Abs.3 SGB XII eine Härte darstellt, ist jeweils anhand der Umstände des konkreten Einzelfalls zu beantworten (BGH, B. v. 9.6.2010 - XII ZB 120/08 - juris).
VGH München, Beschluss vom 4.7.2015, Az. 7 C 15.1270 Ob der Einsatz von Geldvermögen zu demutbar ist oder gemäß § 115 Abs.3 ZPO i.V.m.§ 90 Abs.3 SGB XII eine Härte darstellt, ist jeweils anhand der Umstände des konkreten Einzelfalls zu beantworten (BGH, B.v. 9.6.2010 - XII ZB 120/08 - juris).
OLG Nürnberg, Beschluss vom 5.4.2015, Az. 11 WF 511/15 Während etwa das Oberlandesgericht Karlsruhe (FamRZ 2004, 645, diesem folgend: Fischer, in Musielak/Voit, ZPO, 13. Aufl., § 115 ZPO Rn. 3) ähnlich wie im Unterhaltsrecht pauschaliert ein Drittel des monatlichen Durchschnittsbetrages als Einkommen im Sinne des § 115 Abs. 1 ZPO anrechnet, weil insoweit eine Ersparnis häuslicher Kosten angenommen werden könne, geht das LAG Schleswig-Holstein (Beschluss vom 15.11.2012, Az.: 5 Ta 189/12) davon aus, dass in den Abrechnungen ausgewiesene variable und steuerfreie Verpflegungszuschüsse nicht zu dem anrechnungsfähigen Einkommens zählen würden.
VG Augsburg, Beschluss vom 3.1.2015, Az. 3 S 15.50060 Die aus § 115 ZPO folgenden wirtschaftlichen Voraussetzungen der Prozesskostenhilfe sind beim Antragsteller, der nur Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) erhält, vorliegend gegeben.
OLG Nürnberg, Beschluss vom 3.0.2015, Az. 11 WF 1716/14 Sofern auch durch die Zurechnung fiktiver Einkünfte die Bedürftigkeit nicht voll entfällt, ist gegebenenfalls nach § 115 Abs. 2 ZPO Ratenzahlung anzuordnen (BVerfG NJW-RR 2005, 1725, 1726).
OLG Bamberg, Beschluss vom 5.1.2014, Az. 2 WF 158/13 Demzufolge wird Kindergeld, das die um Verfahrenskostenhilfe nachsuchende Partei bezieht, als deren Einkommen im Sinne des § 115 Abs. 1 Satz 2 ZPO berücksichtigt, soweit es nicht zur Bestreitung des notwendigen Lebensunterhalts eines minderjährigen Kindes zu verwenden ist, § 82 Abs. 1 Satz 3 SGB XII (BGH, Beschluss vom 26.1.2005 - XII ZB 234/03 - FamRZ 2005, 605).
LAG Hamm, Beschluss vom 2.2.2012, Az. 14 Ta 48/12 Die Durchführungsverordnung als Verwaltungsvorschrift vermag § 115 Abs.1 Satz 3 Nr.4 ZPO deshalb nicht zu verdrängen (vgl. OLG Karlsruhe, 29.Januar 2009, 2 UF 102/08, NJW-RR 2009, 1233 <1235>).
LAG Hamm, Beschluss vom 2.2.2012, Az. 14 Ta 629/11 Die Frage, wer Mitmieter der Wohnung ist, ob der Ehegatte oder ein Lebensgefährte bzw. ein Kind mit eigenem Einkommen, spielt ebenfalls keine Rolle (vgl. LAG Düsseldorf, 18. März 2008, 3 Ta 93/08, juris; LAG Sachsen-Anhalt, 23. August 2011, 2Ta 104/11, juris; a. A. LAG Rheinland-Pfalz, 26.Februar 2008, 11 Ta 16/08, juris; Kalthoener/Büttner/Wrobel-Sachs, Rn. 274; Zöller/Geimer, § 115 ZPO Rn. 35).
LAG Köln, Beschluss vom 3.7.2011, Az. 1 Ta 101/11 6a) Für die Beendigung des Arbeitsverhältnisses gezahlte Abfindungen zählen nach ganz überwiegender Meinung, der sich das Gericht anschließt, zu dem Vermögen im Sinne des § 115 Abs.3 ZPO (BAG v. 24.04.2006 – 3 AZB 12/05 – NZA 2006, 751; LAG Köln v. 23.04.2010 – 11 Ta 409/09 – bei juris; a. M.Zöller-Geimer, ZPO, 28. Aufl. 2010, § 115 Rz. 5 m. w. N. – 'Einkommen' -).
LAG Hamm, Beschluss vom 3.5.2011, Az. 4 Ta 632/10 Daraus folgt zugleich, dass es unbeachtlich ist, dass und aus welchen Gründen derartige Kosten im Einzelfall nicht anfallen (LAG Hamm, Beschl. v. 13.12.2007 – a. a. O.; im Ergebnis ebenso Zöller/Geimer, a. a. O., § 115 ZPO Rn. 14; MünchKommZPO/Motzer, 3. Aufl. 2008, § 115 Rn. 8).
BGH, BESCHLUSS vom 3.0.2011, Az. XII ZB 181/10 11	bb) Demgegenüber lehnt die wohl überwiegende Meinung eine Berücksichtigung von Geldstrafen im Rahmen des § 115 ZPO ab (OLG Karlsruhe FamRZ 2008, 1541; OLG München FamRZ 2007, 1340; KG FamRZ 2006, 871; OLG Koblenz JurBüro 1997, 30, 31; AG Ludwigslust FamRZ 2003, 1934 f.; LAG
BGH, BESCHLUSS vom 3.0.2011, Az. XII ZB 181/10 Demnach sei auch im Rahmen der Bewilligung von Prozesskostenhilfe davon auszugehen, dass Ratenzahlungen auf eine Geldstrafe von dem der Partei gemäß § 115 Abs. 1 Satz 3 Nr. 2 ZPO zugebilligten Selbstbehalt mit abgedeckt seien (KG FamRZ 2006, 871; AG Ludwigslust FamRZ 2003, 1934).
LAG Köln, Beschluss vom 4.11.2010, Az. 1 Ta 341/10 19Es ist zwar anerkannt, dass auch notwendige krankheitsbedingte Aufwendungen eine besondere Belastung i.S. v. § 115 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 ZPO darstellen können (VGH München v. 16.07.2010 – 16 b DS 10.1120 – bei juris; OLG Saarbrücken v. 21.03.2005 – 8 W 70/05 – OLGR Saarbrücken 2005, 505 f; Schwab/Weth-Vollstädt, ArbGG, 2. Aufl. § 11 a Rn. 62; Musielak-Fischer, ZPO, 7. Aufl., § 115 Rn. 30; Kalthoener/Büttner/Wrobel-Sachs, Prozess- und Verfahrenskostenhilfe, 5. Aufl. Rn. 289).
LAG Köln, Beschluss vom 2.8.2010, Az. 7 Ta 84/10 16(1) Dies wird von der herrschenden Meinung für arbeitsrechtliche Streitigkeiten grundsätzlich verneint (Zöller/Philippi, § 115 ZPO, Rdnr. 68; LAG Rheinland-Pfalz NZA 88, 177; LAG Düsseldorf, LAGE § 115 ZPO Rn. 18 f.; LAG Hamm NDR 82, 436; LAG Köln LAGE § 115 ZPO Nr. 12, Nr. 15 und Nr. 35; LAG Baden-Württemberg BB 84, 1810; LAG Hamburg LAGE § 115 ZPO Nr. 36).
BGH, BESCHLUSS vom 3.4.2010, Az. XII ZB 65/10 10	a) Die Frage, ob SGB Il-Leistungen Einkommen im Sinne des § 115 ZPO darstellen, ist in Rechtsprechung und Literatur streitig (BGH Beschluss vom 8. Januar 2008 - VIII ZB 18/06 - FamRZ 2008, 781 m.w.N.) und bislang höchstrichterlich nicht abschließend entschieden.
BGH, BESCHLUSS vom 3.4.2010, Az. XII ZB 65/10 13	b) Nach Auffassung des Senats stellen SGB Il-Leistungen Einkommen i.S. des § 115 ZPO dar (ebenso etwa OLG Stuttgart FamRZ 2008, 1261, 1262; siehe auch die weiteren Nachweise in BGFI Beschluss vom 8. Januar 2008 - VIII ZB 18/06 - FamRZ 2008, 781).
BGH, BESCHLUSS vom 3.4.2010, Az. XII ZB 65/10 Da die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse im Zeitpunkt der Beschlussfassung maßgeblich sind (BGH Beschluss vom 10. Januar 2006 -VI ZB 26/05 FamRZ 2006, 548, 549; Zöller/Geimer aaO § 114 Rdn. 16 und § 119 Rdn. 44), im Beschwerdeverfahren also diejenigen im Zeitpunkt der Beschwerdeentscheidung (OLG Bamberg JurBüro 1990, 1644; Zimmermann Prozesskostenhilfe 3. Aufl. Rdn. 724) und - wie sich der nachstehenden Berechnung entnehmen lässt - danach die Anordnung einer Ratenzahlung nach § 115 Abs. 2 ZPO nicht mehr in Betracht kommt, hat der Senat abschließend in der Sache selbst zu entscheiden (§ 577 Abs. 5 Satz 1 ZPO).
LAG Düsseldorf, Beschluss vom 1.2.2010, Az. 3 Ta 139/10 nicht vorzeitig tilgen, sondern muss mit dem vorhandenen Geld unter Berücksichtigung des ihr verbleibenden Schonvermögens zunächst die Prozesskosten bezahlen (BGH, Beschluss v. 25.11.1998, FamRZ 1999, 644; OLG Karlsruhe, FamRZ 2002, 1196; LAG Düsseldorf v. 12.11.2009 - 3 Ta 689/09; LAG Hamm v. 20.06.2006 - 5 Ta 195/06; Zöller/Philippi, § 115 ZPO Rz. 46).
BGH, BESCHLUSS vom 3.10.2009, Az. XII ZB 152/09 27	Es kann dahin stehen, ob der prozessuale Kostenerstattungsanspruch, der daraus resultiert, dass das Gericht dem Gegner der Prozesskostenhilfe begehrenden Partei die Kosten des Rechtsstreits auferlegt hat, ersetzbares Vermögen im Sinne von § 115 ZPO darstellt (so OLG Celle OLGR 2009, 532; OLG Köln FamRZ 1990, 642; Zöller/Philippi aaO § 115 Rdn. 49 b; a.A. LG Siegen MDR 1993, 1116).
BGH, BESCHLUSS vom 3.8.2009, Az. XII ZB 135/07 Sofern auch durch die Zurechnung fiktiver Einkünfte die Bedürftigkeit nicht voll entfällt, ist gegebenenfalls nach §115 Abs. 2 ZPO Ratenzahlung anzuordnen (BVerfG NJW-RR 2005, 1725, 1726).
BGH, BESCHLUSS vom 2.5.2008, Az. VI ZB 56/07 Dagegen befürwortet die Rechtsprechung teilweise eine Anpassung der Sätze der in § 115 Abs. 2 ZPO normierten Tabelle an die Verhältnisse im Aufenthaltsstaat der um Prozesskostenhilfe nachsuchenden Partei, wenn dies zur Vermeidung unsachgemäßer Ergebnisse erforderlich sei (OLG Düsseldorf, MDR 1994, 301, 302).
BGH, BESCHLUSS vom 2.0.2008, Az. VIII ZB 18/06 Dies entspricht der herrschenden Auffassung in Rechtsprechung und Schrifttum (unter anderem OLG Nürnberg, FamRZ 1997, 1542; OLG Karlsruhe, FamRZ 2005, 465; OLG Bamberg, FamRZ 2005, 1183; ebenso Musielak/Fischer, ZPO, 5. Aufl., §115 Rdnr. 22; Schoreit/Groß, Beratungshilfe und Prozesskostenhilfe, 9. Aufl., §115 ZPO Rdnr. 58; Kalthoener/Büttner/Wrobel-Sachs, aaO, Rdnr. 273; MünchKomm ZPO/Motzer, 3. Aufl., § 115 Rdnr. 37; Saenger/Pukall, aaO, § 115 Rdnr. 22; nur für Strom: Zöller/Philippi, ZPO, 26. Aufl., § 115 Rdnr. 34).
BGH, BESCHLUSS vom 2.0.2008, Az. VIII ZB 18/06 Die Gegenmeinung (unter anderem OLG Koblenz, MDR 1995, 1165; OLG Karlsruhe, FamRZ 1999, 599; Thomas/Putzo/Reichold, ZPO, 28. Aufl., §115 Rdnr. 11) verkennt, dass § 115 Abs. 1 Satz 3 ZPO, wie sich bereits aus Nr. 1 Buchst, a ergibt, an das System der Sozialhilfe anknüpft (vgl. die amtliche Begründung in BT-Drs. 12/6963, S. 1, 7, 12) und danach die Kosten für Strom und Wasser nicht unter die Leistungen für Unterkunft und Heizung fallen, sondern bereits durch die Leistungen für den Regelbedarf abgedeckt werden (Atzler, FamRZ 1997, 1018; ferner LSG BW, Urteil vom 30. August 2005 - L 12 AS 2023/05, juris; Oestrei-cher/Schmidt, SGB XII/SGB II, Stand September 2006, § 22 SGB II Rdnr. 28).
BGH, BESCHLUSS vom 4.8.2006, Az. IX ZB 305/05 Von diesem Ausnahmefall abgesehen, hat es jedoch bei dem Grundsatz zu bleiben, dass das nach § 115 Abs. 2 ZPO einzusetzende Vermögen unter Abzug der vorhandenen Verbindlichkeiten zu ermitteln ist (vgl. auch OLG Bamberg aaO).
LAG Hamm, Beschluss vom 1.0.2006, Az. 4 Ta 675/05 Etwas anderes gilt nur dann, wenn im Einzelfall 26– der Klagepartei die Inanspruchnahme gewerkschaftlichen Rechtsschutzes unzu demutbar ist (LAG Köln v. 16.02.1983 – 5 Ta 185/82, EzA § 115 ZPO Nr.7; LAG Hamm v. 25.02.1987 – 14 Ta 357/86, NJW 1987, 1358) oder
LAG Hamm, Beschluss vom 5.0.2006, Az. 4 Ta 745/05 Etwas anderes gilt nur dann, wenn im Einzelfall 17– der Klagepartei die Inanspruchnahme gewerkschaftlichen Rechtsschutzes unzu demutbar ist (LAG Köln v. 16.02.1983 – 5 Ta 185/82, EzA § 115 ZPO Nr.7; LAG Hamm v. 25.02.1987 – 14 Ta 357/86, NJW 1987, 1358) oder
LAG Hamm, Beschluss vom 1.3.2005, Az. 18 Ta 129/05 Zum Vermögen im Sinne des § 115 Abs. 2 ZPO zählen alle beweglichen und un-beweglichen Sachen sowie geldwerte Forderungen und sonstige Rechte (Stein/Jonas/Bork, ZPO, 22. Aufl., § 115 Rdnr. 86), so auch der Rückkaufswert einer Kapitallebensversiche-rung, sofern er das sogenannte Schonvermögen im Sinne des § 88 BSHG übersteigt (so auch ArbG Regensburg vom 14.10.1993 – 6 Ca 1806/03, Rpfleger 1994, 70; FG Hessen vom 24.11.1995 – 6 K 3080/88, EFG 1996, 199; BVerfG v. 19.12.1997 – 5 C 7/96, NJW 1998, 1879; OLG Stuttgart v. 30.09.1998 – 18 WF 283/98, FamRZ 1999, 598; VGH Baden-Württemberg v. 30.04.2002 – 14 S 2542/01, Justiz 2003, 38; LAG Hamm v. 25.09.2003 - 4 Ta 670/02 -; OLG Köln, FamRZ 2004, 382; verneinend OLG Bamberg v. 28.03.1991 – 7 WF 41/91, JurBüro 1991, 977; OLG Hamburg v. 19.10.2000 – 12 WF 168/00, FamRZ 2001, 925).
LAG Hamm, Beschluss vom 4.8.2004, Az. 4 Ta 827/03 So wird ange-nommen, dass Bausparguthaben aus Bausparverträgen, die nicht zuteilungsreif sind, nicht zu dem einsatzfähigen Vermögen im Sinne des § 115 Abs. 2 ZPO gehören (LAG Baden-Württemberg v. 11.08.1987 - 13/7 Ta 18/86, JurBüro 1989, 670); eine vorzeitige Kündigung soll in diesen Fällen nicht angezeigt sein (OLG Naumburg v. 31.01.2003 - 14 WF 172/02 JurBüro 2003, 649).
BGH, BESCHLUSS vom 3.7.2004, Az. XII ZA 6/04 Überwiegend wird inzwischen allerdings vertreten, daß bei eingeschränkter Leistungsfähigkeit des unterhaltspflichtigen Elternteils nach unterhaltsrechtlichen Maßstäben zu prüfen ist, ob er den Prozeßkostenvorschuß ohne Gefährdung seines eigenen Selbstbehalts ratenweise leisten kann (OLG Dresden FamRZ 2002, 1412; OLG Köln FamRZ 2003, 102; OLG Naumburg Beschluß vom 2. Januar 2001 - 3 WF 156/00 - veröffentlicht bei Juris; OLG Nürnberg FamRZ 2001, 233; OLG München (1. Zivilsenat) OLGR München 1999, 321; OLG Zweibrücken FamRZ 1997, 757; OLG Koblenz FamRZ 1991, 346; KG FamRZ 1990, 183; OLG Bamberg JurBüro 1994, 45; OLG Celle (21. Zivilsenat) JurBüro 2002, 540; Schwab/ Borth Handbuch des Scheidungsrechts 4. Aufl. Rdn. IV 78; Johannsen/Henrich/Thalmann § 115 ZPO Rdn. 67; Kühner in Scholz/Stein <Stand Januar 2004> Teil K Rdn. 124).
BGH, BESCHLUSS vom 4.6.1988, Az. I ZB 9/88 Der Kläger kann sich demgegenüber auch nicht mit Erfolg darauf berufen, daß regelmäßig der Rechtsmittelkläger, dem für den ersten Rechtszug Prozeßkostenhilfe bewilligt worden ist, bei im wesentlichen gleichen Angaben zu den Vermögens-Verhältnissen erwarten kann, daß auch das Gericht des zweiten Rechtszugs ihn als bedürftig im Sinne des § 115 ZPO ansieht; die Partei braucht nicht damit zu rechnen, daß das Rechtsmittelgericht strengere Anforderungen an den Nachweis der Bedürftigkeit stellt (BGH, Beschl. v. 25.2.1987 - IVb ZB 157/86, BGHR ZPO § 233 Prozeßkostenhilfe 2).
BGH, vom 2.5.1953, Az. V-ZR-42/53 Eine solche erweiternde Auslegung des § 1'5 Afcs 2 ZPO wird von der einen Seite bejaht (Stein-Jonas-Schönke, 17. Aufl,Anm VI, 5 zu § 115 ZPO; OLG Köln NJW 19*9, 513; OLG Bamberg BayerJMBl 1951, 96)» von der anderen Seite verneint (Rosenberg, Zivilprozeßrecht 5. Aufl, § 82 III 1 e; Gaedeke in JW 1936, 701^ ff und in DR 1940, 1615 ff; KG in früher ständiger Rechtspre--chung, so JW 1935, 1704; 1936, 614 und 738; neuerdings KG in JR 1950, 759).

References: § 82
 § 28
 § 28
 § 28
 § 21
 § 30
 § 1610
 § 115
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 § 11
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 § 114
 § 119
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 §115
 § 115
 § 22
 § 115
 § 115
 § 115
 § 115
 § 115
 § 88
 § 115
 § 115
 § 115
 § 233
 § 1
 § 115
 § 82