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Timestamp: 2018-08-16 16:31:51+00:00

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Berufsunfähigkeitsversicherung im Test - Der feelix Versicherungscheck
IN DEINER BERUFSUNFÄHIGKEITSVERSICHERUNG
Berufsunfähigkeitsversicherung im Test – finde aus einer Vielzahl von Anbietern
1x1 der Berufsunfähigkeitsversicherung
Weshalb sollte man eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen?
Wie Berufsunfähigkeitsversicherungen gegen eine niedrige Erwerbsminderungsrente vorbeugen können
Was Unterscheidet Berufsunfähigkeitsversicherungen von Unfallversicherungen?
Was beim Abschluss von Berufsunfähigkeitsversicherungen zu beachten gilt
Berufsunfähigkeitsversicherungen Lexikon
BEWERTUNGSKRITERIEN BERUFSUNFÄHIGKEITSVERSICHERUNG
Mit Hilfe von unabhängigen Gutachtern und Finanzexperten haben wir 30 verbraucherfreundliche Bewertungskriterien für Berufsunfähigkeitsversicherungen entwickelt und bereits 1436 Alt- und Neutarife von 105 Anbietern für Berufsunfähigkeitsversicherungen analysiert.
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Für Personen, die täglich körperlich tätig sind, sind die Versicherungsgesellschaften mit einem Einheitstarif meistens erschwinglich. Für kaufmännische berufe sind hingegen die Versicherungsgesellschaften mit mehr als drei Berufsgruppen kostengünstiger. Wenn man hierbei auch noch eine Differenzierung der Berufe in unterschiedlichen Gruppen vornimmt, kann der Preis für Einzelne attraktiver sein. Insbesondere die kaufmännische Berufe, die zu der riskanten Berufe zählen, können von einem preiswerteren Beitrag vorteil erzielen, währenddessen die Risikoreicheren Berufe (z.B. Dachdecker, Maurer) einen höheren Beitrag zu erbringen haben.
Da bei einem Einheitstarif nur eine Berufsgruppe gibt, sind die Beiträge für alle Berufsgruppen gleich. Von diesen Einheitstarif können vor allem die Risikoreicheren Berufe in Hinblick auf die Preisgestaltung vorteil erzielen. Die Versicherungen werden wahrscheinlich in Zukunft hier auch die Erweiterung der Berufsgruppen vornehmen.
Die Berufsunfähigkeitsversicherer (BU) verzichten in der Regel auf die abstrakte Verweisung. Jeder Berufsunfähigkeitsversicherte darf keine andere Tätigkeit ausüber, die aufgrund der Kenntnisse und Fähigkeiten ausgeübt werden kann.Die künstlerische Berufe ist aber eine Ausnahme. Bei “abstrakte Vereisung” kann der Versicherer den versicherten, der Berufsunfähig geworden ist, auf einen anderen Beruf als den bei Eintritt der Berufsunfähigkeit ausgeübten Beruf verweisen. Diese abstrakte Verweisung ist bestimmend in der jeweiligen Versicherungsbedingungen festgelegt.
Folgender Auszug aus den Versicherungsbedingungen eines Berufsunfähigkeitsversicherer zeigt, dass dieser Versicherer einen hohen Verweisungsspielraum zulässt.
Wie man aus dem Beispiel entnehmen kann, wird nicht die Wichtigkeit eines andersartigen Berufes für die versicherte Person aufgrund seiner Fähigkeiten und Kenntnisse in Betracht gezogen. Außerdem ist die tatsächliche Verfügbarkeit einer vergleichbaren Arbeitsstelle unbedeutsam. Mit anderen Worten: Der Versicherer bestimmt hier eine abstrakte Verweisung ohne darauf Rücksicht zu nehmen, ob der Versicherte dieser Tätigkeit unverzüglich bei dem bisherigen Arbeitgeber oder einem neuen beginnen kann.
Man sollte vor dem Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung unbedingt darauf achten, dass eine bessere Regelung in diesem Bereich “Verweisung” vorliegt. Die Verweisbarkeit ist mittlerweile bei vielen Versicherungsgesellschaften aus Wettbewersgrunden erheblich verbessert und eingeschränkt. Durch die Einschränkung erfolgt der Verzicht auf eine abstrakte Verweisung.
Beispiel für den Verzicht auf abstrakte Verweisung:
Ein Abteilungsleiter, 41 Jahre, wird in folge einer Krankheit dauerhaft Berufsunfähig und kann seine Tätigkeit als Geschäftsführer nicht mehr weiterführen. Wenn der Versicherer hier auf die abstrakte Verweisung verzichtet, wird der Abteilungsleiter während der Dauer seiner Krankheit die im Versicherungsvertrag vereinbarte Berufsunfähigkeitsrente erhalten. Verzichtet aber der Versicherer nicht auf die abstrakte Verweisung, besteht seitens der Versicherer keine Leistungspflicht.
Bei einem gestiegenen Leistungsbedarf, droht unter bestimmten Voraussetzungen und eine spätere Nachkalkulation eine Erhöhung der Beiträge.
Bei einer Lebensversicherung unterscheidet man zwischen Netto- und Bruttobeitrag, wobei der Bruttobeitrag die Prämie des Versicherungsbeitrages ausmacht. Der Nettobeitrag ist der Differenz zwischen Bruttobeitrag und der erwirtschafteten Überschüsse. Der Versicherungsnehmer muss den Nettobeitrag an Versicherer zahlen. Der Versicherer garantiert nicht die Überschüsse über die gesamte Laufzeit der Versicherung, somit kann sich
der Zahlbetrag, Nettobetrag bis zu der Höhe des Bruttobetrages erhöhen,.
Eine Anpassung des vereinbarten Brutto-Beitrages an die neue Verhältnisse, ist seitens der Versicherer nach dem Gesetz, §163 VVG, möglich. Einen Schutz vor einer Anpassung des Beitrages ist ein Verzicht auf das Recht zur Beitragserhöhung. Der angegebene Bruttobeitrag im Antrag ist somit eine konkrete Obergrenze des maximal zu zahlenden Beitrages.
Laut dem o.g. Paragraf, wenn die versicherte Person die Anzeigepflichtverletzung nicht zu vertreten hat, verzichtet der Versicherer auf sein Kündigungsrecht. Der Versicherungsunternehmen kann nach dem o.g. Paragraf den Vertrag bei vorvertraglicher Anzeigepflichverletzung kündigen oder anpassen.
Der Gesetzgeber hat hier eine gesetzliche Möglichkeit gewährt, sofern bei Vertragsabschluss Vorerkrankungen seitens des Versicherten verschwiegen wurde. Wenn aber der Antragsteller zu dem Zeitpunkt noch nicht wusste, dass eine Krankheit vorlag, kann trotzdem in solchen Fällen der Versicherer von seiner gesetzlichen Option nach dem o.g. Paragraf Gebrauch machen und rückwirkend ab Versicherungsbeginn kündigen oder durch einen Beitragszuschlag eine Anpassung des Vertrages an die neuen Gegebenheiten vornehmen. Ein Schutz für den Versicherungsnehmer könnte durch ein Verzicht des §19 VVG dargestellt werden, da im Leistungsfall für den Versicherungsnehmer nicht zu bösen Überraschungen führen kann.
Eine BU-Rente sollte bei einem Vertragsabschluss möglich sein, da hierdurch der künftige Beruf abgesichert werden kann. Die Hausfrauen und Hausmännern haben täglich vielseitige und nicht ungefährliche Aufgaben in verschiedenen Bereichen des Haushaltes, “kochen, waschen, putzen, aufräumen, Kinder beaufsichtigen …” und nicht immer ungefährlich und unentgeltlich, “Vorlesungen, Übungen, Hausarbeiten, Gruppenarbeiten, Klausuren, Referate,….”. Hierbei sind die Lernsituation der Studenten und Auszubildenden nicht zu unterschätzen, da sie erst nach der Beendigung ihrer Ausbildung, Studium als vollwertige Arbeitskräfte anerkannt werden.
Da die Tätigkeiten der o.g. Personen nicht als einen eigenständigen Beruf angesehen werden, weil die Tätigkeiten entweder unentgeltlich oder mit Zahlung einer Ausbildungsförderung angegangen werden, werden oft in der Gesellschaft nicht als vollwertig anerkannt. Auch viele Versicherer sehen solche Tätigkeiten nicht als einen eigenständigen Beruf an.
Es ist aus unserer Sicht nachlässig, dass diese Gruppe nur gegen Erwerbsunfähigkeit abgesichert werden. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt dann vor, wenn jemand täglich nicht mehr als zwei bis drei Stunden arbeiten kann.Bei Erwerbsunfähigkeit gelten strengere Regeln als bei der Berufsunfähigkeit. Der Beruf als Hausfrau/-man sollte von der Versicherung anerkannt und ebenfalls der künftige Beruf der Auszubildenden und Studenten abgesichert werden.
Volle Leistung ab mindestens 50 % Berufsunfähigkeit
Eine Leistungsanerkennung aus einer Berufsunfähigkeitsverichung ist in der Regel ab 50% gegeben außerdem sind alternativ Leistungsstaffeln z.B.: 20/80 %, 25/75%, 49/51 % usw. möglich. Bei medizinischen Berufen (Zahnärzte, Chirurgen, etc.) ist von vorteil eine vergleichbare Leistungsstaffel festzulegen.
Die Zahlungshöhe bei einer alternativen Staffelregung ist anders. Hierbei ist zu beachten, wenn die Standardregelung ab 50% Berufsunfähigkeit abgeschlossen wurde, wird die Auszahlung der vereinbarte Berufsunfähigkeitsrente ab Bestehen einer 50% Berufsunfähigkeit erfolgen. Genauso nach diesem Prinzip bei 25/75 % wird ab Bestehen einer 75% Berufsunfähigkeit die volle vereinbarte Berufsunfähigkeitsrente ausgezahlt. Bei 25% Berufsunfähigkeit erfolgt die Auszahlung einer anteiligen Berufsunfähigkeitsrente von 25% von der vereinbarten Berufsunfähigkeitsrente.
Es kann vereinbart werden, dass unabhängig von Beitragsdynamik, nach Eintritt des Leistungsfalles, die vereinbarte Rente jährlich um einen festen Prozentsatz erhöht wird.
Neben der üblichen Beitragsdynamik bildet die Leistungsdynamik einen unabhängigen Baustein.
Die vereinbarte Berufsunfähigkeitsrente erhöht sich im Leistungsfall um einen gewählten Prozentsatz und im Falle einer eventuellen Inflation kann hiermit vorgebeugt werden.
Die anhaltende Erhöhung der Berufsunfähigkeitsrente ist ein weiterer Vorzug.
Eine Reaktivierung nach dem Leistungsfall sollte ebenfalls möglich sein, soweit eine Leistungsdynamik vereinbart ist.
Bei der Berufsunfähigkeitsversicherung besteht die Möglichkeit einer Nachversicherung ohne eine erneute Gesundheitsprüfung bei folgenden Ereignissen, z.B.:
Abschluss der Ausbildung, Einkommenssteigerung, Heirat, Geburt eines Kindes, sowie alle 5 Jahre ohne weitere Begründung, da die Absicherung im Falle einer Berufsunfähigkeit ein langfristiges Vertragsverhältnis beansprucht.
Eine Erhöhung der vertraglich vereinbarten Berufsunfähigkeisrente ist entscheidend, um den laufenden Wandel im beruflichen leben zu entsprechen. Hierbei erfolgt keine Gesundheitsprüfung. Nachdem zahlreiche Ereignisse eingetreten sind, z.B. abgeschlossene Ausbildung, Einkommenssteigerung, Heirat, Scheidung etc. kann der geänderte Absicherungsbedarf an die vertraglichen Leistungen angeglichen werden. Eine Erhöhung kann auch nach einem bestimmten Zeitraum, z.B. alle fünf Jahre auch möglich sein. Da jeder Versicherer unterschiedliche Regelungen in den Versicherungsbedingungen abgesteckt hat, sollte man hierauf bei einer Beantragung der Erhöhung der Berufunfähigkeitsrente unbedingt achten.
Karrenzeit
Die Karenzzeiten sind nach Möglichkeit additiv: 6, 12, 18, 24
Wenn z.B. ein privates Krankengeld für 12 Monate gezahlt wird und anschließend die Berufsunfähigkeitsrente, dann kann der Anspruch auf BUZ- Rente durch eine Karenzzeit entsprechend später beginnen. Hierdurch lässt sich der Beitrag leicht reduzieren. Die Karenzzeit bedeutet, bis die Zahlung der Berufsunfähigkeitsrente beginnt, sollte auf ein gewählter Zeitraum abgewartet werden.
Für die Karenzzeit wird oftmals 6,12,18, 24 Monate als Auswahlmöglichkeit angeboten. Der zu zahlenden Betrag kann hiermit verringert werden. Wenn durch Erhalt von Krankengeld eine Wartezeit zu erwarten ist, gibt es ein positiver Effekt einer Einsparung bei der Zahlung der Beiträgen.
Eine 6 – monatige Arbeitsunfähigkeit gilt als Berufsunfähigkeit
Die Inhaltlichen Unterschiede der Begriffe “Arbeitsunfähigkeit und “Berufsunfähigkeit” sind sehr oft nicht deutlich, obwohl die Arbeitsunfähigkeit (“gelbe Zettel”) führt leichter und Schneller zu einer Leistung. Die nachfolgenden Definitionen zeigen die Unterschiede näher.
Hier ein Auszug aus den GDV-Bedingungen (GDV- Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. ), der in der Regel verwendet wird:
„Berufsunfähigkeit im Sinne der Bedingungen liegt vor, wenn die versicherte Person infolge Krankheit, Körperverletzung oder Kräfteverfalls, die […]“
Eine Prüfung ist immer notwendig, bevor eine Leistung erfolgt. Für diese Prüfung sind umfangreiche Nachweise über den beruflichen Entwicklungsang und dem Gesundheitszustand notwendig. Der Versicherte trägt für diese Nachweise die Kosten. Eine Prognose für die voraussichtlichen Dauer der Berufsunfähigkeit ist hier möglich.
Krankheitsbedingt kann die Arbeit nicht in der gewohnten Art und Weise fortgesetzt werden, daher bescheinigt der Arzt für die Dauer der Arbeitsunfähigkeit. Hierbei ist eine Prognose der voraussichtlichen Dauer der Arbeitsunfähigkeit nicht möglich.
“ Die Voraussetzungen einer Berufsunfähigkeit i.S. von §2 Abs. 3 der Musterbedingungen liegen bisher ebenfalls nicht vor. Entgegen der Ansicht der Revision genügt es hierfür nicht, dass der Kl. mindestens sechs Monate ununterbrochen wegen Arbeitsunfähigkeit krankgeschrieben war und Krankengeld bezogen hat.
Der Maurer Max Mustermann wird wegen einer Beinverletzung von seinem Arzt für 3 Monate krankgeschrieben. Da seine Beschwerden angehalten haben, wird die Arbeitsunfähigkeit von seinem Arzt um weitere 3 Monate verlängert. Folglich besteht eine 6-monatige Arbeitsunfähigkeit- jedoch keine Berufsunfähigkeit. Herr Mustermann wurde bei Beteiligung des Kriteriums die vertraglich vereinbarte Leistung erhalten, auch wenn er laut Bedingungen den BU-Grad nicht erreicht hat.
Voller Versicherungsschutz bei vorübergehendem Ausscheiden
Bei Mutterschutz oder Erziehungsurlaub und … bleibt der Versicherungsschutz berufsbezogen vollkommen erhalten. Im Falle einer privaten Berufsunfähigkeit ist eine Absicherung über einen langfristig bestehenden Versicherungsvertrag geregelt. Der Versicherungsschutz bleibt dadurch bei jeglichen Änderungen im vollen Umfang erhalten. Vor allem in Anlehnung an die Familienplanung wird ein vorübergehendes Ausscheiden eines Mitgliedes nicht negativ bewertet.
Es ist hiernach wichtig, dass z.B. die gleichen Voraussetzungen z.B. bei Mutterschutz und Erziehungsurlaub bestehen und der zuletzt ausgeübte Beruf vor dem vorübergehenden Ausscheiden bei der Beurteilung der Berufsunfähigkeit ihre Beachtung bekommen.
Weiterhin sollte auf eine abstrakte Verweisung verzichtet werden.
Bei vielen Berufsunfähigkeitsversicherer wird ein Zeitraum von drei Jahren als vorübergehend respektiert.
Muss auch gewährleistet sein, wenn der Wohnsitz (ohne zeitliche Begrenzung) ins Ausland verlegt wird. Infolge der Globalisierung ist eine Verlegung des Wohnsitzes ins Ausland nicht mehr unüblich. Ob nun als Student ein Auslandssemester zum Bestehen des Studiums notwendig ist oder der Arbeitgeber seinen Angestellten in einer Niederlassung außerhalb Deutschland benötigt.
In den meisten Fällen handelt es sich um einen befristeten Aufenthalt, jedoch ist die Dauer nicht immer im Vorfeld eindeutig zu erkennen. Um einen modernen Versicherungsschutz genießen zu können, ist ein weltweiter Berufsunfähigkeitsschutz ohne jegliche zeitliche Begrenzung notwendig.
Bei Aufnahme eines gefährlichen Hobbys oder bei späteren Wechsel in einen anderen bzw. gefährlicheren Beruf, ist keine Anzeigepflicht notwendig. Man kann sonst den Versicherungsschutz verlieren. Der ausgeübte Beruf wird nur innerhalb von 12 Monaten nach einem Berufswechsel, um einen Missbrauch abzuwehren, in betracht gezogen. Das bedeutet wenn eine Gesundheitsstörung, die ihre Ursache beim Berufswechsel bekannt oder absehbar war, kann für die Berufsunfähigkeit in frage kommen. Auch gilt es hier, wenn der Berufswechsel auf ärztliche Empfehlung oder wegen unfreiwilligen Wegfall der früheren Tätigkeit ereignete.
Durch Globalisierung hat sich der Arbeitsmarkt in den letzten Jahren sehr verändert. Hierbei erkennt man das Phenomen “Jobhopping” sehr oft. Man wechselt nicht nur der Arbeitgeber, sondern viele steigen in einem komplett neues Berufsfeld um. Aufgrund der lange Laufzeit einer Berufsunfähigkeitsversicherung, müsste alle Möglichkeiten einkalkuliert sein.
Die Möglichkeiten sind ein Arbeitgeberwechsel oder auch ein Berufswechsel. Daher sollte der Versicherungsnehmer in seinen Rechten der beruflichen Freiheit geschützt sein und sollte jederzeit einen Wechsel in der genannten Art und Weise möglich und eine zwingende Anzeigepflicht seitens des Versicherungsgebers ausgeschlossen sein.
Der Versicherungsgeber sollte im Leistungsfall nur dann eine Prüfung vornehmen, wenn der Versicherungsnehmer ein Berufswechsel innerhalb der der letzten 12 Monate erfolgt war.
Als Hinhaltetaktik und Leistungerweigerung bezeichnet man hier, wenn der Versicherer eine noch längere Vorschau in die Vergangenheit vornimmt.
Kündigung der BUZ, bei Fortführung der Hauptversicherung
Man kann die Kündigung der Lebens- oder Rentenversicherungen bis 5 Jahre vor Versicherungsablauf durchführen. Zusatzversicherungen können jederzeit zu einer Kapitallebens- oder Rentenversicherung abgeschlossen werden. Man wählt üblicherweise eine Hinterbliebenen-Zusatzversicherung oder Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung und diese Zusatzversicherungen könnten unabhängig von der Hauptversicherung in Anfangsjahren gekündigt werden.
Eine Allgemeine Regelung zeigt in den letzten 10 Jahren, dass der Versicherungsvertrag mit allen seinen Zusatzversicherungen eine Einheit bilden und demzufolge kann hier nur der gesamte Vertrag gekündigt werden. Bei Eintritt einer Erbe wird normalerweise der Versicherungsvertrag in seiner gewöhnten Form nicht mehr notwendig und eine private Berufsunfähigkeitsversicherung wird auch hinfällig. Aus diesem Grund ist die Möglichkeit einer vorzeitige Kündigung bis 5 Jahre vor Versicherungsablauf sehr wichtig.
Kein Leistungsausschluss durch „ fahrlässige Verstöße“
z.B. Verkehrsdelikte
Der Begriff Fahrlässigkeit kommt aus dem Bürgerlichen -und Strafrecht und sie ist eine Form des Verschuldens. Zwischen leichter und grober Fahrlässigkeit wird unterschieden. Eine leichte Fahrlässigkeit bedeutet, wenn man die verkehrsübliche Sorgfalt außer Acht lässt. Hierbei ist zu unterscheiden, dass entweder die Handlung bewusst geschehen ist, das bedeutet, der Handelnde hat mit einer möglichen Schaden bereits gerechnet, aber hat sich davon versprechen lassen, dass ein Schaden nicht stattfindet. Anderseits könnte die Handlung unbewusst unternommen wurden, das bedeutet, der Handelnde hat einen möglichen Beginn des Schadens zwar nicht wahrgenommen, hätte ihn aber bei einem Sorgfaltpflicht erahnen können und zu verhindern wissen.
Es liegt eine grobe Fahrlässigkeit vor, wenn die verkehrsübliche Sorgfalt im besonders schweren Maße missachtet worden ist. Es ist sehr schwer zwischen der fahrlässigen und grob fahrlässigen eine genaue Differenzierung zu finden.Es sollte in den Leistungsausschlüssen ebenfalls ein Verzicht auf farhrlässige Verstöße gelten, um hier eine mögliche Leistungsverweigerung zu verhindern.
– Verkehrsdelikte unter Alkoholeinfluss im Straßenverkehr
Beitragsfreie Dynamik für die Hauptversicherung im Leistungsfall
Der Vertrag, der dynamisch abgeschlossen ist, muss auch dann die Dynamik weitergeführt werden, wenn der Haupttarif, Leben- oder Rentenversicherung, durch einen BU- Leistungsfall beitragsfrei gestellt wurde. Es kann eine dynamische Erhöhung des Beitrages und der Leistungen vereinbart werden, um die die vertraglich vereinbarten Leistungen zu erhöhen.
Der Beitrag und demsprechend die Leistungen erhöhen sich, wenn ein bestimmter Prozentsatz hierfür gewählt wird. Im Leistungsfall kommt es zur Beitragsbefreiung der Haupt- und Zusatzversicherung. Die Leistungen in der Hauptversicherung bleiben auf dem bis zum aufsteigenden Stand. Nachdem der Leistungsfall endet, wird der Vertrag zu den bis dahin erwirtschafteten Konditionen weitergeführt. Die Vereinbarung einer beitragsfreien Dynamik ist während Phase des Leistungsbezuges ratsam, denn hierdurch kann der Vertrag, insbesondere in der Hauptversicherung, zu verbesserten Leistungen wieder aufgenommen werden.
Das Leistungsniveau bleibt durch die erreichte Leistungsdynamik erhalten und das bedeutet, dass die Versicherung auf dem erreichten Leistungsniveau fortgesetzt wird. Wenn eine Leistungsdynamik vereinbart wurde, ist die Reaktivierung kein zu unterschätzender Baustein in der Berufsunfähigkeitsversicherung. Die Berufsunfähigkeitsrente erhöht sich kontinuierlich durch eine Leistungsdynamik im Leistungsfall.
Eine Reaktivierung bedeutet, dass die Berufsunfähigkeitsrente sich durch die Leistungsdynamik erhöht hat. Bis zur Beendigung des Leistungsfall bleibt das bis dahin erreichte Niveau erhalten.
Herr F. ist seit März 2009 Berufsunfähig und erhält monatlich eine Berufsunfähigkeitsrente in Höhe von 1.000 Euro. Mit der Versicherung ist eine Leistungsdynamik von 5% vereinbart. Im März 2012 endete der Leistungsbezug, da die Berufsunfähigkeit aufgrund von gesundheitlichen Verbesserungen nicht mehr vorliegt. Am Ende seiner Krankheit erhielt Herr F. , aufgrund der vereinbarte Leistungsdynamik, eine monatliche Berufsunfähigkeitsrente in Höhe von 1102,50 Euro. Durch die Mitwirkung einer Reaktivierung, erhält Herr F. seine erreichte Niveau auf eine erhöhte Berufsunfähigkeitsrente. Als vereinbarte Leistung wird die zuletzt erhaltene Höhe der Berufsunfähigkeitsrente im Vertrag festgelegt.
Die Leistungen nach Eintritt der Berufsunfähigkeit sollen nicht erst nach Klärung des Anspruchs statt finden, sondern ggf. rückwirkend gezahlt werden. Ein Antrag auf Leistungen wird beim Versicherer eingereicht, da die Berufsunfähigkeit stattgefunden hat. Im besten Fall können die Bearbeitung und eine endgültige Beurteilung einer vorliegenden Berufsunfähigkeit können in einer gewollten Schnelligkeit erfolgen.
Die Erfahrung zeigt aber, dass die Prüfungen in vielen Fällen mehrere Wochen und meistens Monate hinziehen können. Dabei werden die behandelten Ärzte angefragt oder ein medizinisches Gutachten benötigt. Daher ist sehr wichtig, dass die Leistungspflicht ab Beginn der Berufsunfähigkeit vereinbart wird und ggf. auch rückwirkend gezahlt werden. Ein verspäteter Leistungsbeginn ist für die betroffenen Versicherten nicht zumutbar.
Keine Meldepflichten/Meldefristen
Für den Kunden ist es Vorteilhaft, wenn er sich an keine Fristen halten muss, da bei Eintritt der Berufsunfähigkeit die Fristen schnell verstrichen sind und die Leistung bei Bedarf rückwirkend gezahlt wird. Insbesondere wird die Berufsunfähigkeit bei Selbstständigen nicht immer sofort erkannt, da sie ohne die Unterstützung von anderen Personen ihren beruflichen Lebensweg geregelt bekommen, um die eigene Firma zu bewahren.
Die finanzielle Situation wird bei meisten Selbstständigen bei weitem nicht verbessert, da aufgrund des gesundheitlichen Zustandes die Arbeitskraft stark beeinträchtigt wird. Bei Selbstständigen sollte ein solcher Tat hoch angerechnet erden, aber nicht zu Verlusten gelangen. In der Versicherungsbedingungen die Nichtbeachtung der Fristen können zur Leistungsverweigerung kommen, wenn auf jegliche Meldepflichten verzichtet wird.
Die Ausstellung eines unbefristeter Rentenbescheid aufgrund einer vorliegenden Erwerbsunfähigkeit, der durch einen gesetzlichen Sozialversicherungsträger ausgestellt wird, hat in der Regel mit einer vollständigen Erwerbsunfähigkeit zu tun. Daher sollten die Anforderungen hieraus für den Versicherer erfüllt sein und die Leistungspflicht an Versicherten erfolgen. Die Einbindung dieses Kriteriums vereinfacht die Prüfung der Leistung beachtlich.
Die Nutzen des generellen Verzichts auf die abstrakte Verweisung bei der Erstprüfung, sollte auch bei der Nachprüfung gelten. Die Versicherer prüfen bei einer Berufsunfähigkeit in regelmäßigen Intervallen, ob eine Berufsunfähigkeit weiterhin vorhanden ist. Bei dieser Prüfungen sollte nach wie vor auf eine abstrakte Verweisung verzichtet werden
Bei Beamten findet der Begriff “Berufsunfähigkeit” keine Anwendung, da bei einer Beamte eine “Dienstunfähigkeit” eintritt. Beamte auf Lebenszeit können von Ihrem Dienstherren nur aufgrund einer bestehenden Dienstunfähigkeit in den Ruhestand entlassen werden.
Um eine “Dienstunfähigkeit” bei einen Beamten zu besiegeln, ist der Einbindung einer Dienstunfähigkeitsklausel unaufhörlich. Durch bereits vorhandenen ärztlichen Unterlagen ist ebenfalls eine langwierige Leistungsprüfung nicht benötigt. Daher wird ohne Veranlassung von weiteren Untersuchungen ein Entlassungsbescheid des Dienstherren, ein amtsärztliches Gutachten, woraus erläutert wird, dass die Entlasssung aus gesudheitlichen Gründen erfolgte, beschlossen.
Bei verkürztem Punktekatalog gibt es volle Leistung bereits ab 1 Pflegepunk.
Viele Berufsunfähigkeitsversicherer bieten wohl eine Passage “Berufsunfähigkeit bei Pfelegebedürftigkeit” an, aber mit erschwerten Voraussetzungen. Aus einem verkürzten Punktekatalog besteht erst bei 3 Pflegepunkten öfters eine Leistungspflicht infolge Pflegebedürftigkeit aus der Berufsunfähigkeitsversicherung.
Wir sind der Ansicht, dass eine Leistung schon ab 1 Pflegepunkt aus einem verkürzten Punktekatalog geschehen sollte.
Aufgrund einer schwerwiegenden Infektion besteht eine Harninkontinenz. Somit ist lediglich 1 Pflegepunkt erfüllt. Berufliche Tätigkeiten mit direkten Kundenkontakt, langen Autofahrten können nur noch eingeschränkt ausgeübt werden. (z.B. Verkäuferin, Handelsvertreter, LKW-Fahrer)
Infolge von Kräfteverfall liegt abweichend von §172 VVG eine vollständige Berufsunfähigkeit vor, wird aber auf den Zusatz “mehr als altersentsprechend” verzichtet und bis heute gibt es kaum eine konkrete Aussage hierüber..
Die private Berufsunfähigkeitsversicherung ist ein langfristiges Versicherungsverhältnis. Somit ist der Versicherte in der Regel langfristig mit dem Versicherer verbunden. Daher ist sehr wichtig, dass die Vertragsbedingungen auf diese lange Beziehung aufgebaut sind.
Um den bestehenden Vertrag weiterhin aufrecht zu erhalten und ein Versicherungswechsel mit unnötigen finanziellen Aufwendungen zu lösen, sollte aus unserer Sicht von Vorteil sein, wenn die Versicherungsbedingungen einen Verzicht auf ”mehr als altersentsprechenden” Kräfteverfall beinhaltet.
Bei Eintritt der Berufsunfähigkeit gehen die Versicherer bei der Leistungsprüfung von der Beurteilung der behandelten Ärzte aus und nicht von der Untersuchung der Ärzte der Gesellschaft. Wenn ein fachärztliches Zusatz-Gutachten für eine ergänzende Untersuchung benötigt wird, kann die Gesellschaft lediglich auf eigene Kosten diese Untersuchung durchführen lassen.
Für die Beantragung der Leistungen verlangt der Versicherer das ausfühlen eines Fragebogens, der detaillierte Fragen hinsichtlich der Gesundheitszustandes und beruflichen Tätigkeit des Versicherungsnehmers beinhaltet. Normalerweise reichen diese Angaben für ein abschließendes Ergebnis nicht aus und der Versicherer verlangt weitere ärztliche Unterlagen, die mit weiteren Kosten für Versicherungsnehmer verbunden sind.
Da die behandelte Ärzte ihre Patienten besser kennen als die anderen Ärzte, können sie bereits Versicherer ausführlichere Ergebnisse über das Gesundheitsbild des Antragstellers vorlegen. Weitere Ärzte missdeuten das Bild, da sie den Patienten nicht kennen. Die Untersuchung dieser Ärzte dauern meistens ein paar Stunde und hierüber wird ein Gutachten erstellt. Wenn vom Versicherungsnehmer ein weiteres Gutachten verlangt wird, sollte dieses Gutachten unabhängig sein und der Versicherer die Kosten tragen.
Eine Berufsunfähigkeit ist in meisten fällen ein schleppender Prozess. Daher können die Ärzte kein konkreter Zeitraum über die Dauer der Berufsunfähigkeit abgeben. Die behandelnde Ärzte sagen meistens einen möglichen Zeitraum der Berufsunfähigkeit voraus. Eine Leistung kann erbracht werden, wenn die angezeigte Berufsunfähigkeit mindestens 6 Monate besteht.
Dieser Zeitraum wird in gleichmäßigen Abständen geprüft. in vielen fällen verschiebt sich die vorausgesagte Zeit um weitere Monate. Eine vorausgesagte Zeit ist in der Bedingungen der Versicherungsunternehmen vorgegeben.
In alten Versicherungsbedingungen heißt es:
„Vollständige Berufsunfähigkeit liegt vor, wenn der Versicherte infolge Krankheit, Körperverletzung oder Kräfteverfalls, die ärztlich nachzuweisen sind, voraussichtlich dauernd
außer Stande ist, seinen Beruf oder eine andere Tätigkeit auszuüben, die auf Grund seiner Kenntnisse und Fähigkeiten ausgeübt werden kann und seiner bisherigen Lebensstellung entspricht.“ Als „dauernd außer Stande“ wird ein Zeitraum von drei Jahren angenommen.
Für eine ärztliche Diagnose ist diese Aussage sehr unwahrscheinlich, daher wir haben die Ansicht, dass ein wesentlich kürzerer Voraussagezeitraum in den Versicherungsbedingungen abgesichert sein sollte. Wir meinen, dass ein ärztlicher Nachweis der Berufsunfähigkeit, die möglicherweise 6 Monate dauert, angemessen ist.
Eine Verpflichtung sollte zur Umschulung nicht bestehen, wobei bei einer freiwilligen Umschulung / Reaktivierung wird eine Unterstützung finanziert, um den Wiedereinstieg z.B. im Berufsleben zu erleichtern. Eine Umschulung ist eine gute Möglichkeit, um eine Berufsunfähigkeit zu entgehen. Es ist besonders wichtig, dass keine Umschulung angefordert wird. Außerdem sollte der Versicherer keine Umschulung verlangen.
Viele Berufsunfähigkeitsversicherer halten sich an folgende Regelung, dass ein Einstieg in einem neuen Berufsleben sehr kostspielig ist. Es werden Lehrmittel und evtl. Arbeitskleidung notwendig, weiterhin werden Reisekosten vom Wohnort zu der neuen Arbeitsstätte hinzukommen. Der Versicherungsnehmer kann ein Angebot seitens der Versicherer für den ersten Anlauf zum neuen Arbeitsleben annehmen. Damit könnte der Versicherer mit Unterstützung den Ablauf der Berufsunfähigkeit fördern und hierdurch weitere Leistungen ersparen.
Die Beiträge werden auf Antrag der Versicherungsnehmer bis zur Entscheidung einer Leistung seitens der Versicherer aufgeschoben. Die Beiträge müssen aber bis eine Leistungsprüfung abgeschlossen ist, weiter gezahlt werden. Die Erfahrung zeigt, dass erst nach einigen Wochen sogar Monaten eine Entscheidung der Leistungspflicht erfolgen wird.
Die Lange Wartezeit beruht auf die medizinische Anfragen bei den behandelten Ärzten oder
Aushändigung eines Gutachtens. Hierbei vermindert sich die finanzielle Situation der Betroffene bei Bestehen eine Berufsunfähigkeit.
Bei Nichtselbsständigen fällt das regelmäßige Einkommen weg und bei Selbstständigen vermindert sich der Umsatz. Eine zinslose Beitragsstundung sollte möglichst bestehen, bevor der Versicherungsvertrag aufgrund eines Beitragsrückstandes gekündigt wird. Die rückständigen Beiträge werden rückwirkend ab Beginn gezahlten Berufsunfähigkeitsrente mit der bereits eingezahlten Beiträge ausgeglichen.
Nur sehr wenige Versicherer bieten eine automatische zinslose Beitragsstundung bis die endgültige Entscheidung für die Leistungserbringung erfolgt ist.
Eine Verpflichtung für Versicherte während des Leitstungsbezuges besteht nicht, um die Gesellschaft über gesundheitliche Verbesseungen zu informieren. Da kein subjektives Befinden mit der Wirklichkeit übereinstimmt, stellt sich die Frage wer kann dieses Befinden einschätzen. Die Frage kann mit “Niemand” beantwortet werden. Daher sollten die Versicherer keine unverzügliche Meldung von Betroffenen verlangen. Die Beweislast wird hiermit dem Versicherungsnehmer auferlegt. Um die Gefahr einer Pflichtverletzung zu umgehen, sollte auf eine Meldung verzichtet werden.Empfehlenswert ist es, dass nachgeprüft wird, ob eine Berufsunfähigkeit weiterhin besteht.
Infektionsklausel für alle Berufsgruppen
Es liegt Berufsunfähigkeit vor, wenn der versicherten Person nach §31 Infektionsschutzgesetz ein berufliches Tätigkeitsverbot aufgezwungen wird.
Laut §31 des Bundesinfektionsschutzgesetzes kann ein berufliches Tätigkeitsverbot ausgesprochen werden:
Ein Berufsverbot aufgrund einer Infektion fällt nicht unter dem Begriff der Berufsunfähigkeit. Somit besteht keine Leistungspflicht seitens des Versicherers, obwohl aufgrund eines Berufsverbotes kein Einkommen mehr erzielt werden kann.
Viele Versicherer bieten eine Infektionsklausel nur für Ärzte und Zahnärzte an. Jedoch können weitere Berufsgruppen genauso von einem möglichen Berufsverbote betroffen sein.
Berufsgruppen, die u.a. von einem Tätigkeitsverbot aufgrund einer Infektion betroffen sein können:
– Personen aus der Lebensmittelbranche
– Erzieher / Pädagogen
VERSICHERUNGSCHECK AN FREUNDE EMPFEHLFEN
„Vorschaltgesetz zur Rentenreform“ ist ein neues Gesetz für die Berufsunfähigkeitsrente. Dieses Gesetz wurde seit dem 01. Januar 2001 verabschiedet und wurde dadurch für alle Personen, die ab 01. Januar 1961 geboren sind und bis zu diesem Zeitpunkt die gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente bekommen konnten gestrichen und durch die neue Erwerbsminderungsrenten ersetzt. Hier bedeutet wer junger als 40 Jahre ist und seinen Beruf aus einer schweren Krankheit oder einem Unfall nicht mehr ausüben kann, bekommt keine Berufsunfähigkeitsrente, sondern wird ohne eine Einschränkung auf eine andere Tätigkeit verwiesen. Wer weniger als drei Stunden arbeiten kann, bekommt die volle Rente und diejenigen, die weniger als sechs Stunden arbeiten können, bekommen die halbe Rente.
Für betroffene Personen, die vor dem 01.01.1961 geboren und Berufsunfähig sind, gilt eine reduzierte Regelung. Sie erhalten die Erwerbsminderungsrente wegen Berufsunfähigkeit, aber dieser Rente wird im Vergleich zur ursprünglichen Berufsunfähigkeitsrente merklich niedriger ausfallen. Um ein Anspruch auf Erwerbsminderungsrente zu bekommen, müssen junge Berufseinsteiger vorher mindestens fünf Jahre Versicherungspflichtig gearbeitet haben.
Das Gesetzt trifft Selbstständiger und Freiberufler noch härter, die früher selten oder gar keine Angestelltentätigkeiten hatten und dadurch nur sehr geringe Ansprüche gegenüber der gesetzlichen Rentenversicherung geltend machen können. Laut einer Statistik der gesetzlichen Rentenversicherungsträger müsste jeder fünfte Arbeitnehmer, überwiegend im Alter zwischen 50 und 55, vorzeitig aus dem Berufsleben ausscheiden, da hier der Körper oder Seele nicht mehr mitmachen. Die Statistik gibt uns noch weitere Infos, dass nahezu 10 Prozent der neuen Berufsunfähigkeitsfälle jünger als 40 Jahre sind.
Unfälle sind nicht hier, die vermutet werden, sondern maßgeblich für eine Berufsunfähigkeit, sind Erkrankungen die wichtigsten Uhrsachen für Arbeitverlust bringen. Durch Abschluss einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung kann man die gesetzlichen Lücken ausgleichen und Leistung beziehen, ob man in Folge einer Krankheit oder eines Unfalls Berufsunfähig wurde.
Berufsunfähigkeitsverischerung, was wirklich wichtig ist – Quelle: Youtube
als Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung (BUZ)
Hierbei, wie der Name sagt, handelt es sich um eine Zusatzversicherung, die zusätzlich zu der vorhandenen:
Risikolebensversicherung oder (fondsgebundenen) Kapitallebensversicherung oder
(fondsgebundenen) privaten Rentenversicherungabgeschlossen wird.
Um den versicherten bei Berufsunfähigkeit von der weiteren Zahlung der Beiträge für die Hauptversicherung und für die Zusatzversicherung zu entlasten, wird eine private Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung abgeschlossen. Weiterhin wird häufig zusätzlich noch eine Berufsunfähigkeitsrente abgeschlossen.
Wenn hier eine BU (Berufsunfähigkeits)-Absicherung vorhanden ist, kann der Schutz der Lebens oder Rentenversicherung gewährleistet sein. Es ist sichergestellt, dass die vereinbarten Leistungen zum Ablauf des Versicherungsvertrages ausgezahlt werden, da der Versicherer für die Beitragszahlung aufkommt. Bei einer vereinbarten, hohen BU-Rentenzahlung bleibt den bisherigen Lenbensstandard des Versicherten weitgehend erhalten. Eine Verrechnung der Berufsunfähigkeitsrente mit den Kapitalauszahlungen aus der Hauptversicherung, Lebens- oder Rentenversicherung wird nicht stattfinden.
Diese Versicherung wird separat abgeschlossen und ist nicht an eine:
(fondsgebundene) Kapitallebensversicherung
(fondsgebundene) Rentenversicherung gekoppelt.
Für die selbstständigen, die über eine ausreichende Alters- und Hinterbliebenenversorgung verfügen, aber Ihre monatlichen Einkommen absichern möchten oder müssen, ist der Abschluss eine selbstständigen Berufsunfähigkeitsversicherung unvermeidlich.
Die vereinbarte Höhe der Rente wird vielmals ab 50-prozentiger Berufsunfähigkeit gezahlt, ohne hier weitere Beiträge für die Berufsunfähigkeitsversicherung gezahlt werden. Die BU-Rente wird für die Dauer der Berufsunfähihkeit, maximal bis zum Ende des Vertrages erbracht.
Diese Versicherung wird als eigenständiger Vertrag und als Zusatz zur Kapital- und Risikolebensversicherung abgeschlossen und ist eine reduzierte Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung. Die Erwerbsmiderungsklausel wurde früher für einen bessonders gefährlichen Beruf vereinbart. In diesen Fällen konnte man dann keine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen. Diese Versicherung leistet ausschließlich dann, wenn der Versicherte keine berufliche Tätigkeit ausüben kann und kostet 40 bis 60 Prozent günstiger als eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Diese Versicherung unterscheidet nicht, dass der betroffene seine Arbeit nicht oder teilweise nachgehen kann.
Eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung ist für diejenigen gedacht, die wegen Vorerkrankung und ihre Einkommenssituation keine teure Versicherung abschließen können. Hierbei wird, Beruf, Kenntnisse, Einkommen usw. nicht beachtet. Bei Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung sollte man unbedingt darauf achten, dass die Vereinbarung einer ausreichend hohen Berufsunfähikeitsrente beinhaltet. Diese wichtige Entscheidung sollte reiflich und mit Hilfe eines fachkündigen Beraters besprochen und ermittelt werden. Hierbei sollte man beachten, dass solche Versicherungsverträge für längere Zeiten abgeschlossen werden und der Versicherte die Prämien für diese lange Zeit bereitstellen kann.
Es sollte darauf geachtet werden, dass die Höhe der gewünschten Berufsunfähigkeitsrente und dem Alter des Antragstellers unterschiedliche Gesundheitsfragen mit sich bringen, die genau beantwortet werden müssen. Hierbei kann auch ein Arztbesuch notwendig werden oder der Hausarzt benannt werden, der sich mit dem Gesundheitszustand des Antragsstellers besser auskennt.
Die Unterstützung eines Beraters beim Ausfüllen der Berufsunfähigkeitsantrages ist sehr wichtig, dabei wird der Berater alle die in Schriftform zum Antrag gestellten Gesundheitsfragen und die genaue Angabe von Vorerkrankungen korrekt und umfassend beantworten. Die Beitragshöhe wird aufgrund dieser Angaben vom Versicherer kalkuliert und über einen eventuellen Zuschlag entschieden. Weiterhin ist darauf zu achten, dass alle erforderlichen Informationen vor dem Ausfüllen des Antrages vorhanden sind. Wichtig ist der Schriftwerk des “Kleingedruckten”, das über Vertragsbedingungen informiert und auch alle weiteren Informationen, die bei Antragstellung von der Berufsunfähigkeitsversicherung bereitgestellt werden.
Mit den ersten Schritten in das Arbeitsleben, ist das letzte woran man denkt, dass einem die Berufsunfähigkeit bevorstehen könnte. Leider aber zeigen Statistiken in Deutschland eine andere Tendenz. Zwar sind die gemeldeten Arbeitsunfälle seit den 90er Jahren drastisch gesunken, was vor allem der Weiterentwicklung des Arbeitsschutzes zu verdanken ist, doch sind immer mehr Arbeitnehmer in einem jüngeren Alter von der Berufsunfähigkeit betroffen. Mit 27 Prozent nimmt die Personengruppe von 56 bis 60 Jahren den größten Anteil an der Berufsunfähigkeit ein.
Morgen & Morgen (http://www.bu-versicherung-test.de/zahlen-fakten-berufsunfaehigkeitsversicherung/)
Gefolgt von den Personengruppen zwischen dem 36. und 45. Lebensjahr, welche einen Wert von 20 Prozent einnehmen. Selbst zwischen dem 20. und 35. Lebensjahr befindet sich die Berufsunfähigkeit bei 6 Prozent. Was sind aber die Gründe, warum die jüngeren Arbeitnehmer immer früher von der Berufsunfähigkeit betroffen sind? Um mögliche Ursprünge zu finden, muss man sich die Ursachen für die Berufsunfähigkeit genauer betrachten.
Es ist allgemein bekannt, dass seit 2013 jeder zweite Bundesbürger starke oder leichte Anzeichen von Übergewicht aufzeigt. In den letzten Jahren wurde jedoch verstärkt diagnostiziert, dass fast 40 Prozent der Berufssunfähigkeit durch Herz- und Kreislauferkrankungen sowie Problemen im Skelett- und Bewegungsapparat entstehen. Die größte Ursache sind in den letzten Jahren aber leider durch Psychische- oder Nervenerkrankungen aufgetreten. Da sich leider niemand vor psychischen oder Nervererkrankung schützen kann, lohnt sich der Abschluss von Berufsunfähigkeitsversicherungen
WESHALB SOLLTE MAN JETZT EINE BERUFSUNFÄHIGKEITSVERSICHERUNG ABSCHLIEßEN?
Auf unserer Seite zur Rechtsschutzversicherung gehen wir darauf ein, dass der demografische Wandel immer mehr dafür verantwortlich ist, dass die Bundesbürger immer geringere Rentenbeiträge in der Zukunft erhalten werden. Auch die Deutsche Rentenversicherung merkte an, dass jeder fünfte Deutsche eine Erwerbsminderung in der Altersrente vorzuweisen hat. Die zuvor genannten Zahlen weisen darauf hin, dass in der Zukunft mehr Bundesbürger berufsunfähig sein werden.
Addiert man die Fakten, dass die Bundesbürger immer schneller berufsunfähig werden und jeder fünfte Bundesbürger bereits eine Erwerbsminderungrente besitzt, dann kommt man zu dem Ergebnis, dass der Abschluss von Berufsunfähigkeitsversicherungen für jeden notwendig ist
Der Erwerb von Berfusunfähigkeitsversicherungen ist deshalb notwendig, weil sie für alle Erwerbstätigen gedacht ist, die nicht auf ihr Einkommen verzichten können. Des Weiteren ist sie für Selbstständige und Berufsanfänger sehr bedeutsam, weil diese meist nicht einmal gesetzlich versichert sind. Sollten Sie bereits genug Vermögen gesammelt haben oder durch Ihre Familie ausreichend versorgt werden, besteht natürlich kein Anspruch auf eine Absicherung Ihrer Arbeitskraft.
Im Text nannten wir bereits, dass jeder fünfte Bundesbürger eine Erwerbsminderungsrente besitzt.
All diejenigen, die in den letzten fünf Jahren mindestens 36 Monate in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben, erhalten Anspruch auf eine Erwerbminderungsrente. Durchschnittlich lag im Jahr 2014 der Beitrag der Erwerbminderungsrente bei 719 Euro pro Monat, was aber wiederum vom Alter abhängig gemacht wurde. Es ist also stark davon auszugehen, dass die gesetzliche Erwerbsminderungsrente als einziger Bezug im Monat zu wenig ist.
Berufsunfähigkeitsversicherungen vs. Unfallversicherungen
Im Gegensatz zur Unfallversicherungen decken Berufsunfähigkeitsversicherungen zahlreiche Schäden ab und zahlt nicht wie bei der Unfallversicherung, für ein bestimmten Sachverhalt. Allerdings sind die Anforderungen bei Berufsunfähigkeitsversicherungen strenger und die monatlichen Beitragszahlungen unterscheidet sich drastisch je nach Berufsgruppe. Handwerker wie z.B. Maurer oder Schlosser zahlen in der Regel das dreifache an monatlichen Beiträgen als Bürokaufleute. Wer aufgrund seiner beruflichen Qualifikationen hohe Berufsunfähigkeitsbeiträge zahlen muss, sollte genau abwägen, ob er sich solch eine Police wirklich leisten kann.
Vor dem Vertragsabschluss gibt eis einige Dinge zu beachten
Die Berufsunfähigkeitsversicherungen sichern immer den zuletzt ausgeübten Beruf ab.
Dabei spielt es keine Rolle, welche Ursache es für die Berufsunfähigkeit gibt, damit die Versicherung zahlt.
Voraussetzung jedoch ist, dass keine Mutwilligkeit bei der Verletzung auf Arbeit bestand und der Versicherte, mindestens zu 50 Prozent berufsunfähig sein muss, damit er Anspruch auf seine versicherte Rente erhält.
Es besteht bei der Berufsunfähigkeitsversicherung die Möglichkeit zwischen drei Formen zu wählen:
• Selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherung
• Zusatzversicherung zu einer Risikolebeversicherung
• Zusatzversicherung zu einer Kapitallebens- oder Rentenversicherung
Es lohnt sich generell selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherungen abzuschließen, weil in den seltensten Fällen eine Kombination mit einer Risikolebensversicherung möglich ist, die günstiger als die Selbstständige ist.
Der Vorteil von zwei getrennten Verträgen ist, dass Sie jederzeit fexibel bleiben und Sie die Risikolebensversicherung nicht mehr wünschen, diese kündigen können. Deshalb rechnet es sich nicht eine Berufsunfähigkeitsversicherung in Kombination mit einer Kapitallbens- oder Rentenversicherung abzuschließen, da hier in der Regel die Vertragsmodalitäten zu teuer und zu unflexibel sind.
Neben den allgemeinen Informationen zur Berufsunfähigkeitsversicherung gibt es weitere Punkte, die Sie vor Vertragsabschluss beachten sollten. Oftmals ist es nicht immer eindeutig, ob eine Berufsunfähigkeit von 50 Prozent vorliegt.
Dies führt dazu, dass zahlreiche Anträge auf eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgelehnt werden.
Dementsprechend kommt es immer wieder zu Gerichtsverfahren, weshalb es sich lohnt drei Monate vor der BU-Versicherung eine Rechtsschutzversicherung abzuschließen. Im Durchschnitt ziehen die Versicherungen anschließend zu 3 Prozent vor Gericht; bei anderen Versicherungen beträgt es 8 Prozent. Um im Notfall gute Aussichten bei einem möglichem Gerichtsurteil zu haben, bietet es sich an, die Rechtsschutzversicherung nicht bei der selben BU-Versicherung abzuschließen.
Wichtig ist es auch, seine BU-Versicherung so früh wie möglich abzuschließen. Dies ist damit begründet, dass umso gesünder Sie sind, die Beiträge niedrig bleiben. Gleichzeitig erhöht sich durch einen frühen Abschluss die Chance nicht abgelehnt zu werden.
Denn bereits bei kleinen Vorerkrankungen oder Leiden kann es zu Leistungsausschlüssen oder Risikozuschlägen kommen.
Anschließend daran ist es wichtig zu erwähnen, dass eine BU-Versicherung abgeschlossen werden sollte, sobald man sein ersten regelmäßiges Gehalt bezieht, weil umso früher man berufsunfähig wird, umso höher wird auch im jungen Alter die finanzielle Lücke.
Bei vielen Versicherungen ist auch auf die Berechnung des Kalenderjahres zu achten, denn viele Policen werden auf den 31.12 verrechnet und nicht zu Ihrem tatsächlichen Geburtstag.
Auch ist es wichtig, dass Sie Ihre künftige Berufsunfähigkeitsrente hoch genug anrechnen lassen. Denn viele Versicherte haben bei ihrer BU-Versicherung das Problem, dass sie unzureichend abgesichert sind. Damit dieses Problem nicht auftaucht, gibt es zwei
80% des Nettoeinkommens im Haushalt werden versichert.
Jährliche Ausgaben werden genau protokolliert und analysiert, ob sie weiterhin benötigt werden.
Diese Ausgaben werden dann durch die zwölf Kalendermonate geteilt.
Geht man von der Situation aus, dass eine BU-Versicherung einen gewissen Betrag zahlen muss, wenn man offiziel als berufsunfähig eingestuft wird, macht man sich natürlich Gedanken, ob die Versicherung überhaupt tragfähig ist, solch Beiträge monatlich zu zahlen. Achten Sie deshalb darauf, ob ihre BU-Versicherung eine hohe Finanzkraft besitzt. Zum Vergleichen der Finanzkraft benutzen Sie am besten die drei Portale von Standard & Poor’s, Moody’s und Fitch. Es ist ratsam keine Versicherungen zu nehmen, die eine Bewertung niedriger als A- und A3 aufzeigt.
Stellen Sie die einzelnen Tarife der BU-Versicherung nebeneinander, wird Ihnen auffallen, dass immer eine Netto- und Bruttoprämie angezeigt werden. Die Nettoprämie oder auch Zahlbetrag genannt, ist der Betrag, den Sie beim Start einer BU-Versicherung zahlen müssen hingegen die Bruttoprämie der Betrag ist, den die Versicherung maximal erhöhen kann, wenn sie Risiken oder ihre Anlagegewinne nicht richtig kalkuliert hat. Um hohe zusätzliche Beiträge zu sparen, sollte die Spanne zwischen Nettoprämie und Bruttoprämie so gering wie möglich sein. Für Personen, die bereits unter gesundheitlichen Vorbelastungen leiden und trotzdem eine BU-Versicherung abschließen möchten, gibt es die Möglichkeit der anonyme Risikovoranfrage. Für diese Situation bietet es sich eine anonyme Risikovoranfrage an. Dadurch ist gewährleistet, dass Ihre Versicherung den Antrag nicht ablehnt und einen Eintrag in der Wagnisdatei vornimmt. In der Wagnisdatei werden sämtliche Informationen über Versicherte und eingegangen Anträge protokuliert.
Unfähigkeitsquote
Stukkateure 38,12%
Ist der Versichrungsnehmer, der den Antrag unterschreibt.
Für eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist die Gesundheitsprüfung eine Voraussetzung und es genügt die gestellten Gesundheitsfragen richtig zu beantworten. Es wird ab bestimmten Rentenhöhen oder höherem Eintrittsalten eine ärztliche Untersuchung verlang.
Diese Garantie verpflichtet, dass Berufsunfähigkeitsversicherer bei bestimmten Veränderungen im Leben des Versicherungsnehmers, eine Erhöhung der Berufsunfähigkeitsrente, ohne erneute Gesundheitsprüfung zu veranlassen. Anlass für eine Veränderung kann eine Heirat oder die Geburt eines Kindes sein
Die Police, der Versicherungsschein, ist die Urkunde über den Vertrag zwischen Versicherer und Versicherungsnehmer.
Überschüsse entstehen bei Berufsunfähigkeitsversicherungen durch eine rentable Anlage der erhaltenen Beiträge. Es handelt sich hierbei um eine rationelle Verwaltung bei der Versicherungsgesellschaften und dadurch, dass wenige Fälle von Berufsunfähigkeit eintreten als bei der vorsichtigen Beitragskalkulation angenommen wurde. Nahezu der gesamte Überschuss wird als Überschussbeteiligung an die Versicherungsnehmer weitergegeben.
Man sollte BU-Anbieter wählen, dass die Möglichkeit für die Versicherten bietet, selbst die Form der Überschussbeteiligung im Vertrag festzulegen. Wir empfehlen hier die Beitragsverrechnung zu wählen, da Sie bei der nächsten fälligen Prämienzahlung von Überschüssen Gewinn erzielen können.
Der Versicherer Prüft, wenn ein Anspruch auf die Zahlung einer Berufsunfähigkeitsrente erhoben wird, weiterhin wird geprüft, ob für den Versicherten die Möglichkeit gegen ist, in einem anderen Beruf weiter arbeiten zu können. Dabei muss die berufliche Stellung, sowie die Kenntnisse und Fähigkeiten bzw. Ausbildung und Erfahrung des Antragstellers im neuen Beruf berücksichtigt werden. Eine Verweisung auf einen anderen Beruf ist daher nicht einfach durchführbar.
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References: §163
 §19
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