Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:73028-2017:TEXT:DE:HTML
Timestamp: 2018-12-19 13:58:34+00:00

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Dienstleistungen - 73028-2017 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 73028-2017
25/02/2017 S40 - - Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren (competitive procedure with negotiation)
Deutschland-Bonn: Durchführbarkeitsstudie, Beratung, Analyse
2017/S 040-073028
Kontaktstelle(n): Z30, Servicestelle Vergabe; evergabe-online.de
Fax: +49 228-3008073779
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=151710
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=151710
1687/LA15 Machbarkeitsstudie zum Projekt Zukunft Bahn (ETCS/ NeuPro).
Referenznummer der Bekanntmachung: 1687/LA15
In Europa hat fast jedes Land sein eigenes nationales Zugsicherungssystem entwickelt, wodurch der grenzüberschreitende Eisenbahnverkehr erschwert wird. Ziel der EU-Kommission ist daher die Schaffung einer europaweit einheitlichen Zugleit-/Zugsicherungstechnik – ETCS (European Train Control System), um den europaweiten Fahrzeugeinsatz zu erleichtern und damit die Wettbewerbsfähigkeit der Schiene zu erhöhen. Das Konzern-Programm „Zukunft Bahn“ der DB hat Ende 2015 auf Konzept-Ebene untersucht, inwieweit durch die Kombination von NeuPro und ETCS – beide mit flächenhaftem Ansatz und Bezug zum Stellwerk – eine Verbesserung der Wirtschaftlichkeit möglich ist.
Die vom AN zu erstellende Machbarkeitsstudie soll unabhängig von der DB Netz AG die getroffenen Annahmen und Feststellungen validieren.
Ein erster Bericht zur Validierung ist bis Ende September 2017 zu erstellen.
Weitere Angaben siehe Vergabeunterlagen Teilnahmewettbewerb.
Bonn bzw. Sitz des AN und weitere gem.LB.
Es soll eine Technologiestrategie für die deutsche Leit- und Sicherungstechnik (Infrastruktur und Fahrzeuge, einschl. automatisiertem Betrieb (ATO: Automatic Train Operation)) der nächsten 20 Jahre entwickelt werden, die auf standardisierten (z. B. ETCS, NeuPro) oder noch zu standardisierenden Komponenten (z. B. ATO) basiert.
Bei der Einführung von ETCS müssen technische und zeitliche Vorgaben der EU berücksichtigt werden.
ETCS und NeuPro sollen in einer möglichst kurzen Migrationsphase eingeführt werden, um die Dauer des aufwendigen Parallelbetriebs (ETCS, LZB und PZB) gering zu halten.
Sowohl bei der Einführung (Rollout) als auch beim späteren Betrieb sollen die eingesetzten Finanzmittel wirtschaftlich und sparsam verwendet werden.
Die Untersuchung der Machbarkeit einer ETCS-Ausrüstung in Verbindung mit NeuPro für das Gesamtnetz der DB Netz AG soll in 2 Schritten erfolgen: 1. Vorbereitung der Grundsatzentscheidung; 2. Vorbereitung der Umsetzung; weitere Angaben siehe Vergabeunterlagen Teilnahmewettbewerb.
Die 3-5 Bewerber mit der höchsten Gesamtpunktzahl in der Wertung nach den Eignungskriterien Teil II werden im weiteren Verhandlungsverfahren berücksichtigt.
Nachweis der Eignung gem. § 42 VgV i. V. m. § 48 VgV.
Abgabe einer entsprechenden Eigenerklärung pro Teilnehmer i. S. d. Bewerberstruktur (auch von Unterauftragnehmern oder den einzelnen Mitgliedern einer Bew./Bietergemeinschaft).
1. Der AN darf während der Leistungserfüllung keine Beratungs- oder Dienstleistungen erbringen: – für andere Unternehmen;- für Unternehmen, die mit diesen verflochtenen sind;- für Unternehmen die mit dem AN selbst verflochtenen sind,sobald diese Leistungen im Zusammenhang mit den in der Leistungsbeschreibung (LB) aufgeführten Leistungen stehen.
Aus diesem Grund hat der Bieter eine Eigenerklärung (s. Formblatt F2.1) abzugeben, die erklärt, das während der Laufzeit des Vertrages, entsprechende Beratungs- oder Dienstleistungen erbracht werden oder erbracht werden sollen und wie in diesem Fall eine Interessenskonflikt ausgeschlossen werden soll. Abgabe einer entsprechenden Eigenerklärung pro Wirtschaftsteilnehmer (auch Unterauftragnehmer) oder einzelnen Mitgliedern einer Bewerber-/ Bietergemeinschaft;
2. Gem. § 43 Abs. 3 VgV wird die Rechtsform der Bewerber-/Bietergemeinschaft wie folgt festgelegt:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigter Vertretung.
Die Fristen für den Teilnahmewettbewerb und die Erstellung der Erstangebote werden gem. §17 Abs. 3 und 8 VgV verkürzt. Begründung:
Eine frühere Ausschreibung war nicht möglich, weil erst am 5.1.2017 im Amtsblatt der EU der neue ERTMS-Bereitstellungsplan veröffentlicht wurde. Mit der Leistungserbringung muss schnellstmöglich begonnen werden, weil ein Gesamtkonzept Voraussetzung ist, dass gemäß ERTMS-Bereitstellungsplan die ersten Strecken bereits 2020 fertiggestellt werden können.
1) Die Vergabe erfolgt als Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb gemäß § 17 VgV. Im Rahmen dieser Bekanntmachung wird zunächst zur Abgabe eines Teilnahmeantrages aufgefordert. Es ist kein Angebot abzugeben.
2) Die Teilnahme- und Vergabeunterlagen stehen uneingeschränkt und kostenfrei zur Verfügung. Das Vergabeverfahren wird elektronisch über die Vergabeplattform des Bundes (s. unter www.evergabe-online.de) durchgeführt. Die Kommunikation zwischen Bewerbern/Bietern und der Vergabestelle erfolgen grundsätzlich über die E-Vergabe-Plattform des BMI. Eine Registrierung ist nicht erforderlich wird aber empfohlen. Informationen über die E-Vergabe und die technischen Voraussetzungen für deren Nutzung erhalten Sie unter www.evergabe-online.info
Telefonischen Support zur E-Vergabe-Plattform des BMI leistet die Hotline des BMI, die telefonisch unter der Rufnummer +49(0)228-99610-1234 zu erreichen ist.
3) Fragen der Bewerber sind über den Angebotsassistenten (ANA) der eVergabe-Plattform des BMI (als registrierter Nutzer der eVergabe) rechtzeitig vor Ablauf der Bewerbungsfrist zu stellen. Es werden ausschließlich Fragen beantwortet, die für die Erstellung des Teilnahmeantrages erforderlich sind. Es erfolgt keine Beantwortung von inhaltlichen Fragen zur Leistungsbeschreibung, die nicht unmittelbar im Zusammenhang mit den Eignungsanforderungen stehen. Die Antworten werden zeitnah erarbeitet und über die E-Vergabe-Plattform an alle Bewerber versendet.
4) Die gemäß Ziffer II.2.9 ausgewählten Bewerber werden anschließend zur mündlichen Verhandlung in Einzelgesprächen eingeladen. Die Verhandlungsgespräche finden voraussichtlich in der 21./22. KW 2017 statt.(Angabe ohne Gewähr).
5) Bei der unter Ziffer IV.2.2) angegebenen Frist handelt es sich um die Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge. Nicht fristgerecht eingegangene Teilnahmeanträge werden vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung und/oder den Teilnahme-/Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind gem. § 160 Abs. 3 Nr. 2 bzw. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Bewerbungs- bzw. Angebotsfrist gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
Gem. § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, wenn nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

References: § 42
 § 48
 § 43
 §17
 § 17
 § 160
 § 160