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Timestamp: 2019-10-17 18:16:07+00:00

Document:
Umfang zulässiger Abänderung einer nach altem Recht ergagenen Entscheidung über den Versorgungsausgleich
OLG Thüringen - Beschluss vom 18.12.2012
1 UF 324/12
VersAusglG § 51 Abs. 1 ; VersAusglG § 52 Abs. 1 i.V.m. FamFG § 226 Abs. 2 ; VersAusglG § 2 Abs. 2 Nr. 3 Hs. 2;
AG Mühlhausen, - Vorinstanzaktenzeichen 3 F 287/11
OLG Thüringen, Beschluss vom 18.12.2012 - Aktenzeichen 1 UF 324/12
DRsp Nr. 2013/1099
1. Im Abänderungsverfahren sind nur diejenigen Rechte von Bedeutung, die im Erstverfahren "in den Ausgleich einbezogen" worden sind (§ 51 Abs. 1 VersAusglG ), d. h., die auch Gegenstand der abzuändernden Entscheidung über den Versorgungsausgleich waren (BT -Drucks. 16/10144, S. 89). 2. Anrechte, deren Einbeziehung erst das neue Recht ermöglicht, wie etwa Kapitalleistungen aus der betrieblichen Altersversorgung (siehe § 2 Abs. 2 Nr. 3 VersAusglG ), bleiben außer Betracht.
VersAusglG § 51 Abs. 1 ; VersAusglG § 52 Abs. 1 i.V.m. FamFG § 226 Abs. 2 ;

References: § 51
 § 52
 § 226
 § 2
 § 2
 § 51
 § 52
 § 226