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Timestamp: 2019-06-16 11:51:53+00:00

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Uns gibt es fast im gesamten Bundesgebiet. Wenn du von Rechten oder Rassisten angegriffen wurdest, dann kannst du bei uns Unterstützung bekommen. Das ist ein Angebot. Das heißt, du bestimmst die Schritte, die du mit uns gehen willst!
Bist du von Rechten oder Rassisten angegriffen worden ? Dann solltest du dir zunächst überlegen, wer dich jetzt am besten unterstützen kann. Ist jemand anders betroffen, oder hast du von einem Vorfall gehört? Dann solltest du überlegen, wie man dieser Person helfen kann. Manchmal muss man erst einmal herausfinden, wer angegriffen wurde. Wenn du das weißt, dann solltest du den Betroffenen erst einmal besuchen, um gemeinsam zu überlegen, was der Person jetzt hilft und was ihr tun wollt. Wichtig ist in jedem Fall, nicht alleine zu bleiben. Wichtig ist auch, den Angriff nicht einfach hinzunehmen!
Nach einer Anzeige ist die Polizei verpflichtet zu ermitteln. In den meisten Fällen kommt es auch zu einem Gerichtsverfahren. Die Angreifer werden für das, was sie mit dir gemacht haben, angeklagt und bestenfalls verurteilt. Ohne Anzeige wird der Vorfall vielleicht nicht bekannt und hat somit für die Rechten keine Folgen.
Wenn du nach einem rechten Angriff willst, dass die Täter vor Gericht gestellt werden, dann solltest du eine Anzeige stellen. Eine Anzeige bedeutet, einen Vorfall bei einer Polizeidienststelle oder der Staatsanwaltschaft bekannt zu geben. Es ist am besten, die Anzeige möglichst bald nach der Tat zu stellen. Dann ist die Chance größer, dass die Täter von der Polizei ermittelt werden. Wenn du dich erst später für eine Anzeige entscheidest, ist diese aber immer noch möglich..
Als Betroffener bist du der wichtigste Zeuge. Oft wirst du direkt nach der Anzeige zu dem Tatgeschehen befragt. Die Polizei will genau wissen, was passiert ist. Dabei hilft dir, wenn du das, was passiert ist, in einem Gedächtnisprotokoll aufgeschrieben hast. Mit der Anzeige solltest du auch einen Strafantrag stellen. Einige Straftatbestände werden nur verfolgt, wenn du als Geschädigte mit einem Strafantrag erklärst, dass du das willst. Das geht aber nur bis drei Monate nach der Tat..
Für deine Zeugenaussage wirst du auf einem Stuhl, hinter einem kleinen Tisch, in der Mitte des Gerichtsaals Platz nehmen müssen. Das ist etwas unangenehm, aber nicht zu vermeiden. Versuche, dich von den Rechten schräg neben dir nicht irritieren zu lassen. Konzentriere dich am besten auf die Richterinnen. Nachdem du deine Aussage gemacht hast, kannst du dich entweder ins Publikum oder neben deinen Anwalt setzen.
Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt e.V..
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Zudem hat die betroffene Person das Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, gegen die sie betreffende Verarbeitung personenbezogener Daten, die bei dem Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt e.V.. zu wissenschaftlichen oder historischen Forschungszwecken oder zu statistischen Zwecken gemäß Art. 89 Abs. 1 DS-GVO erfolgen, Widerspruch einzulegen, es sei denn, eine solche Verarbeitung ist zur Erfüllung einer im öffentlichen Interesse liegenden Aufgabe erforderlich.
Ist die Entscheidung (1) für den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags zwischen der betroffenen Person und dem Verantwortlichen erforderlich oder (2) erfolgt sie mit ausdrücklicher Einwilligung der betroffenen Person, trifft der Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt e.V.. angemessene Maßnahmen, um die Rechte und Freiheiten sowie die berechtigten Interessen der betroffenen Person zu wahren, wozu mindestens das Recht auf Erwirkung des Eingreifens einer Person seitens des Verantwortlichen, auf Darlegung des eigenen Standpunkts und auf Anfechtung der Entscheidung gehört.
Art. 6 I lit. a DS-GVO dient dem Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt e.V.. als Rechtsgrundlage für Verarbeitungsvorgänge, bei denen wir eine Einwilligung für einen bestimmten Verarbeitungszweck einholen. Ist die Verarbeitung personenbezogener Daten zur Erfüllung eines Vertrags, dessen Vertragspartei die betroffene Person ist, erforderlich, wie dies beispielsweise bei Verarbeitungsvorgängen der Fall ist, die für eine Lieferung von Waren oder die Erbringung einer sonstigen Leistung oder Gegenleistung notwendig sind, so beruht die Verarbeitung auf Art. 6 I lit. b DS-GVO. Gleiches gilt für solche Verarbeitungsvorgänge, die zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich sind, etwa in Fällen von Anfragen zur unseren Publikationen oder Leistungen. Unterliegt der VBRG e.V. einer rechtlichen Verpflichtung, durch welche eine Verarbeitung von personenbezogenen Daten erforderlich wird, wie beispielsweise zur Erfüllung steuerlicher Pflichten, so basiert die Verarbeitung auf Art. 6 I lit. c DS-GVO. In seltenen Fällen könnte die Verarbeitung von personenbezogenen Daten erforderlich werden, um lebenswichtige Interessen der betroffenen Person oder einer anderen natürlichen Person zu schützen. Dies wäre beispielsweise der Fall, wenn ein*e Besucher*in der Geschäftsstelle des VBRG e.V. verletzt werden würde und daraufhin sein/ihr Name, Alter, Krankenkassendaten oder sonstige lebenswichtige Informationen an einen Arzt, ein Krankenhaus oder sonstige Dritte weitergegeben werden müssten. Dann würde die Verarbeitung auf Art. 6 I lit. d DS-GVO beruhen. Letztlich könnten Verarbeitungsvorgänge auf Art. 6 I lit. f DS-GVO beruhen. Auf dieser Rechtsgrundlage basieren Verarbeitungsvorgänge, die von keiner der vorgenannten Rechtsgrundlagen erfasst werden, wenn die Verarbeitung zur Wahrung eines berechtigten Interesses des VBRG e.V. oder eines Dritten erforderlich ist, sofern die Interessen, Grundrechte und Grundfreiheiten des Betroffenen nicht überwiegen. Solche Verarbeitungsvorgänge sind uns insbesondere deshalb gestattet, weil sie durch den Europäischen Gesetzgeber besonders erwähnt wurden. Er vertrat insoweit die Auffassung, dass ein berechtigtes Interesse anzunehmen sein könnte, wenn die betroffene Person ein Kunde des Verantwortlichen ist (Erwägungsgrund 47 Satz 2 DS-GVO).

References: Art. 17
 Art. 89

Art. 6
 Art. 6
 Art. 6
 Art. 6
 Art. 6