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Timestamp: 2019-01-16 18:34:00+00:00

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show Content Aufnahmeformular Juristische Studiengesellschaft Jena e.V.
Sollten Sie sich für eine Aufnahme in die Juritische Studiengesellschaft Jena e.V. interessieren dient Ihnen folgendes Formular zur Anmeldung.
show Content Veranstaltungen 2018
„Das deutsche Berufsbeamtentum – ein alter Zopf oder wertvoller denn je?“
Mittwoch, 31.01.2018, 18 Uhr (s.t.)
Vortrag von Herrn Dr. Klaus von der Weiden, Richter am Bundesverwaltungsgericht
Der Vortrag ist vor dem Hintergrund der am 17. 01.2018 stattfindenden mündlichen Verhandlung des Bundesverfassungsgerichts von besonderem Interesse. Bei dieser geht es um Verfassungsbeschwerden gegen Entscheidungen von Fachgerichten, die ein Streikrecht von Beamten verneint haben. Die Ausführungen des Vortrags schließen aber auch allgemeine Aspekte des Beamtenstatus wie Versorgungslasten und Beamtenethos ein.
Herr Dr. Klaus von der Weiden ist seit 2011 Richter am Bundesverwaltungsgericht und dort regelmäßig mit Fragen des Beamtenrechts befasst. Zuvor war er unter anderem als Richter am Thüringer Oberverwaltungsgericht in Weimar sowie als Abteilungsleiter im Thüringer Justizministerium und der Thüringer Staatskanzlei tätig.
„Das Verbot der Folter - Zur unverminderten Aktualität eines absoluten Menschenrechts“.
Mittwoch, 30.05.2018, 18 Uhr (s.t.)
Vortrag von Prof. Dr. Robert Esser (Universität Passau)
Die Folter ist völkerrechtlich in Art. 1 der UN-Anti-Folter-Konvention geächtet. Zudem verbietet Art. 3 der Europäischen Menschenrechtskonvention die Folter sowie unmenschliche und erniedrigende Strafen. Es handelt sich dabei um die einzige Konventionsgarantie, die absolut gewährleistet ist, mithin keine Ausnahmen zulässt. Zahlreiche Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte beschäftigen sich mit der Verletzung dieses zentralen Menschenrechts. Der Vortrag von Robert Esser beschäftigt sich mit dem Rang und der unverminderten Aktualität des Folterverbots im Internationalen Strafrecht.
Robert Esser ist Inhaber des Lehrstuhls für Deutsches, Europäisches und Internationales Strafrecht und Strafprozessrecht sowie Wirtschaftsstrafrecht an der Universität Passau. Außerdem gründete Esser 2010 die Forschungsstelle "Menschenrechte im Strafverfahren – Human Rights in Criminal Proceedings (HCRP)", eine Forschungs-, Fortbildungs- und Beratungsstelle für alle Fragen des internationalen Menschenrechtsschutzes im Strafverfahren. Zu den Aufgaben von HRCP zählt die Auswertung und Systematisierung der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte in Straßburg sowie der Spruchpraxis des Human Rights Committee und des Committee Against Torture der Vereinten Nationen.
„Auf zu neuen Ufern – Neue Initiativen zum Schutz der Verbraucher und Unternehmer in der EU“
Mittwoch, 24.10.2018, 18 Uhr (s.t.)
Vortrag von Prof. Dr. Monika Namyslowska
Die Europäische Kommission hat in jüngerer Zeit verschiedene Vorschläge zum Ausbau des Schutzes von Verbrauchern und Unternehmern vorgestellt. Im Fokus steht dabei die digitale Wirtschaft, insbesondere die Plattform-Ökonomie. Ein wichtiges Schlagwort ist der „New Deal for Consumers“. Aber auch im Bereich „supply chain“ gibt es Regelungsprojekte. Der Vortrag stellt einige dieser Vorhaben näher vor und ordnet diese in die vorhandenen Regelungsstrukturen des Unionsrechts und des nationalen Rechts ein.
Prof. Dr. Monika Namyslowska ist Leiterin des Lehrstuhls für Europäisches Privatrecht an der Universität Łódź.
Die Veranstaltung findet im Saal 8 des Thüringer Oberlandesgerichts statt.
Gäste sind herzlich willkommen. Im Anschluss an den Vortrag laden wir Sie zu einem Glas Wein ein.
show Content Veranstaltungen 2017
"Rehabilitierung der nach § 175 StGB verurteilten Männer - Verfassungsrechtlicher Rahmen und politische Optionen"
Mittwoch, 8. Februar 2017, 18 Uhr (s.t.)
Vortrag von Herrn Prof. Dr. Martin Burgi (Lidwig-Maximilian-Universität)
Homosexuelle Handlungen zwischen Männern waren – unter wechselnden Tatbestandsvoraussetzungen – bis 1994 strafbar. Die junge Bundesrepublik hatte den 1935 durch die Nationalsozialisten verschärften § 175 des Strafgesetzbuchs übernommen. Erst 1994 wurde die Strafvorschrift durch den Bundestag vollständig aufgehoben. Die Opfer der Strafverfolgung nach 1945 bis zur Aufhebung der Strafvorschrift im Jahr 1994 wurden bis heute nicht rehabilitiert, die sie kriminalisierenden Urteile nicht aufgehoben. Die Auffassung des Referenten, die er in seinem Vortrag begründet: Der Gesetzgeber ist zum Handeln und zur Rehabilitierung verpflichtet.
Die Veranstaltung findet wie gewohnt im Saal 8, Haus 2 des Justizzentrums Jena statt. Bitte werben Sie für diese Veranstaltung, vor allem auch unter den Studierenden.
„Brexit und Unternehmensrecht - Was wird geschehen?“
Mittwoch, 21.6.2017, 18.00 Uhr (s.t.)
Vortrag von Herr Prof. Dr. Jan Lieder, LL.M. (Harvard) – Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Mit Herrn Prof. Dr. Lieder können wir einen ausgewiesenen Experten des Unternehmensrechts begrüßen, der vielen noch aus seiner Zeit an der hiesigen Universität bekannt ist. In seinem Vortrag beschäftigt er sich mit den Auswirkungen des anstehenden Brexit auf das Unternehmensrecht. Seine Ausführungen wollen beispielsweise plastisch machen, was mit existierenden Unternehmen in Rechtsformen wie der Ltd. oder der SE geschehen wird.
„Von Parkettstäben, Spülmaschinen und Bodenfliesen – Neues Kaufrecht zum
1. Januar 2018.“
Mittwoch, 29.11. 2017, 18 Uhr (s.t.)
Vortrag von Herr Prof. Dr. Florian Faust- Bucerius Law School Hamburg
Der Vortrag findet vor dem Hintergrund der aktuellen Reform des Kaufrechts statt und ist deshalb für Praktiker wie für Studierende gleichermaßen von großem Interesse. Prof. Dr. Faust ist Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Deutsches, Europäisches und Internationales Handels- und Wirtschaftsrecht sowie Rechtsvergleichung an der Bucerius Law School Hamburg. Er wird die am 1. Januar 2018 in Kraft tretenden Änderungen des deutschen Kaufrechts vorstellen, Probleme bei der Anwendung der neuen Normen aufzeigen und die Reform kritisch bewerten.
Die Veranstaltung findet wie gewohnt im Saal 8, Haus 2 des Justizzentrums Jena statt.
show Content Veranstaltungen 2016
"Profit oder Menschrechtsschutz? Die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte und ihre Transformation in Deutschland"
Mittwoch, 7. Dezember 2016, 18 Uhr (s.t.)
Vortrag von Herrn Prof. Dr. Matthias Knauff (Friedrich-Schiller-Universität)
Die UN hat im Jahr 2011 Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte angenommen. Diese zielen auf eine Beachtung menschenrechtlicher Standards in Produktionsprozessen ab, die insbesondere in Entwicklungsstaaten nicht stets gewährleistet sind. Menschunwürdige Arbeitsbedingungen, Kinderarbeit und Ausbeutung sollen überwunden werden. Die UN-Leitprinzipien richten sich zu diesem Zweck auch unmittelbar an Unternehmen, inbesondere die Importwirtschaft. Die Bundesrepublik Deutschland hat sich politisch zu den UN-Leitprinzipien bekannt. Der Prozess ihrer Übernahme in nationales Recht erweist sich jedoch als mühsam. Der Vortrag stellt die Prinzipien sowie ihre Hintergründe vor und beleuchtet die Frage ihrer Umsetzung in deutsches Recht aus öffentlich-rechtlicher Perspektive.
Friedrich-Schiller-Universität Jena, Campus Carl-Zeiss-Str. 3, Hörsaal 2
Veranstaltung: Filmvorlesung "Der Staat gegen Fritz Bauer"
Mittwoch, 15. Juni 2016, 18 Uhr (s.t.)
mit Herrn Werner Renz (Fritz Bauer Institut, Frankfurt am Main)
Herr Renz wird das Filmwerk zunächst einleitend vorstellen. Das Hörsaalkino unterstützt die Veranstaltung mit geeigneter Technik, so dass selbstverständlich auch der Film selbst vorgeführt wird. Dank PARAlegal e.V. wird dafür kein Eintrittsgeld erhoben. Im Anschluss an die Filmvorführung wird der Referent für eine Frage- und Gesprächsrunde zur Verfügung stehen.
"Herrenreiter - Caroline - Peter Alexander - Die Geldentschädigung als Sanktion bei Verletzungen des Persönlichkeitsrechts"
Mittwoch, 18. Mai 2016, 18 Uhr (s.t.)
Vortrag von Herr Prof. Dr. Christian Alexander (Friedrich-Schiller-Universität)
Schwerwiegende Verletzungen des Persönlichkeitsrechts können Anspruch auf Geldentschädigungen auslösen. Dieser Anspruch ist zwar seit langem von der Rechtsprechung anerkannt. Gleichwohl wirft der Anspruch Fragen auf, etwa nach der dogmatischen Einordnung und nach den maßgeblichen Beurteilungskriterien. Der Vortrag zeichnet wichtige Entwicklungslinien der Rechtsprechung nach. Zugleich soll gezeigt werden, dass dem Anspruch eine spezifisch medienrechtliche Funktion zukommt.
Justizzentrum Jena, Saal 8, Haus 2
"Die neuere Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes zum dolus eventualis bei Tötungsdelikten"
Mittwoch, 20. Januar 2016, 18 Uhr (s.t.)
Vortrag von Frau Prof. Dr. Ingeborg Puppe (Rheinisch-Westfälische Universität Bonn)
Der Strafrechtsprofessor Karsten Gaede schreibt im Rahmen seiner Kommentierung in Matt/Renzikowski zu § 15 StGB: "Der Schluss von den Indizien auf den Vorsatz stellt (...) eine Tatfrage dar. Die hierzu im Kontext der "erweiterten Revision" entwickelten einschränkenden normativen Bewertungs- und Darstellungsvorgaben stellen eine Leistung des BGH dar. (...) Dass den Tatrichtern im Rahmen der erweiterten Revision gemäß § 261 StPO so keine vollständige Vorhersehbarkeit für vorsatzbejahende Urteile garantiert wird, ist bei alledem rechtspraktisch jedenfalls nicht unerträglich zu nennen. Vielmehr ist es vorzugswürdig, die heute allgemein akzeptierte und praktizierte erweiterte Revision über § 261 StPO auch hier anzuerkennen."
Es soll anhand der neuesten Rechtsprechung untersucht werden, ob die Einordnung der Vorsatzfrage als Tatfrage mit den Bewertungs- und Darstellungsvorgaben des BGH vereinbar ist, wie sich die sog. erweiterte Revision in diesen Zusammenhang auswirkt und ob die Unvorhersehbarkeit der Revisionsentscheidungen wirklich nicht unerträglich zu nennen ist.
show Content Veranstaltungen 2015
"Rechtswissenschaft studieren!"
Mitwwoch, 02.12.2015
Vortrag von Herrn Prof. Nils Jansen (Westfälische Wilhelms-Universität Münster)
Der Vortrag fragt, vor dem Hintergrund der aktuellen vom Wissenschaftsrat angestoßenen Diskussion, ob ein wissenschaftlioches Studium zur Vorbereitung auf die juristischen Berufe auch weiterhin sinnvoll ist, wie ein wissenschaftliches Studium der Jurisprudenz aussehen sollte und an welchen Punkten das Jura-Studium reformbedürftig ist.
"Informationspflichten bei Buttonlösung des § 312j II BGB - Unionsrechtliche Antworten zu deutschen Abmahnungen"
Mittwoch, 3. Juni 2015, 18 Uhr (s.t.)
Vortrag von Herrn Prof. Martin Schmidt-Kessel (Universität Bayreuth)
Das Thema behandelt aktuelle Aspekte der Websitegestaltung und berührt dabei ganz grundsätzliche Fragen des Verbraucherrechts. In Einzelnen geht es um das richtige Verständnis der Informationspflichten bei Internetkäufen, die unmittelbar vor dem Bestellbutton "Zahlungspflichtig bestellen" vorzusehen sind.
im Justizzentrum Jena Saal 8, Haus 2
"Die Transformation des Privatrechts durch die Europäische Integration"
Dienstag, 28. April 2015, 18 Uhr (s.t.)
Vortrag von Herrn Prof. Dr. Hans-Wolfgang Micklitz (European University Institute Florenz)
Die These lautet, dass die EU ein eigenes Privatrecht entwickelt, das sich zunehmend von den klassischen nationalen Kodifikationen entfernt. Der Vortrag zielt darauf, die
Gründe für diesen Prozeß offenzulegen, die Konturen des neuen europäischen Privatrechts nachzuzeichnen und den verbleibenden Stellenwert des nationalen
Rechts zu bestimmen.
Bitte beachten Sie, dass der Vortrag ausnahmweise an einem Dienstag und ausnahmsweise nicht im Oberlandesgericht stattfindet, sondern
im historischen Auditorium "Zur Rosen", Johannisstraße 13 (1. OG), 07743 Jena
"Goethe im Wahnsinn der Liebe"
Mittwoch, 15. April, 18 Uhr (s.t.)
Vortrag von Rechtsanwalt Veit Noll
"Vom Schöppenstuhl zum Thüringischen Oberlandesgericht - Rechtsfindung in Jena"
Mittwoch, 28. Januar 2015, 18 Uhr (s.t.)
Vortrag von Herrn Prof. Dr. Gerhard Lingelbach (Friedrich-Schiller-Universität Jena)
Jena ist seit der Mitte des 16. Jahrhunderts stets auch der Sitz bedeutender Gerichte. Fast zeitgleich neben dem mit der Universitätsgründung an der Juristenfakultät entstandenen Schöppenstuhl wurde das Gemeinschaftliche Hofgericht der Ernestischen Staaten errichtet. Auch das Gemeinschaftliche Oberappellationsgericht und seit 1879 das Thüringische Oberlandesgericht waren in Jena ansässig. Der Vortrag versucht einen Einblick in das Entstehen und Wirken dieser Gerichte zu geben sowie zugleich das Zusammenwirken von Justizpraxis und Rechtsunterricht - auch an Hand einiger Personen der Rechtswissenschaft - sichtbar zu machen.
show Content Veranstaltungen 2014
Im Jahr 2014 lädt die Juristische Studiengesellschaft Jena zu den folgenden Veranstaltungen ein:
"Dienstleistungen für Bürger und Gerichte - Das Bundesamt für Justiz"
Mittwoch, 3. Dezember 2014, 18 Uhr (s.t.)
Vortrag von Herrn Heinz-Josef Friehe (Präsident des Bundesamtes für Justiz)
Saal 8, Haus 2 des Justizzentrums Jena
Das 2007 in Bonn errichtete Bundesamt für Justiz betreibt als "Kerngeschäft" das Bundeszentralregister, das Gewerbezentralregister und das Zentrale Staatsanwaltschaftliche Verfahrensregister. Allein durch arbeitstäglich 47.000 Auskünfte aus dem Bundeszentralregister ist es ständiger Dienstleister für Gerichte, Staatsanwaltschaften und eine Vielzahl weiterer Behörden. Darüber hinaus ist das Bundesamt für Justiz Anlaufstelle und Ansprechpartner der Bundesrepublik Deutschland im internationalen Rechtsverkehr, so insbesondere bei grenzüberschreitenden Unterhaltsangelegenheiten, bei Auslandsadoptionen, bei Sorgerechts- und Kindesentführungsfällen, bei der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen, Mit diesen und weiteren Aufgaben wird das Bundesamt für Justiz im Vortrag vorgestellt.
"Behandlungsfehler und Offenbarungspflicht"
Mittwoch, 25. Juni 2014, 18 Uhr (s.t.)
Vortrag von Herrn Prof. Dr. Andreas Spickhoff (Georg-August-Universität Göttingen)
Dieser Vortrag des ausgewiesenen Medizinrechtlers behandelt Gründe und Grenzen einer Offenbarungspflicht von Behandelnden. Er berührt den verfassungsrechtlichen Ausgangspunkt genauso wie strafprozessuale Aspekte, daneben natürlich aber vor allem die - zivilrechtliche - Reichweite, die Schutzrichtung und den Inhalt einer Pflicht zur Offenbarung von Behandlungsfehlern.
"Europäische und mitgliedstaatliche Verfassungsgerichtsbarkeit am Vorabend der Europawahl"
Mittwoch, 21. Mai 2014, 18 (s.t.)
Vortrag von Herrn Prof. Dr. Christoph Degenhart (Universität Leipzig)
Im Zusammenhang mit der Prüfung von Maßnahmen gegen die Eurokrise (OMT-Programm der Europäischen Zentralbank) hat das Bundesverfassungsgericht erstmals in seiner Geschichte den Europäischen Gerichtshof angerufen. Das Verfahren ist von entscheidender Bedeutung für das oft beschworene "Kooperationsverhältnis" zwischen diesen Gerichten. Es berührt darüber hinaus nicht nur Fragen der Europäischen Währungsunion, sondern es geht um die Grundlagen der Europäischen Union als Rechtsgemeinschaft.
Aufnahmeformular Juristische Studiengesellschaft Jena e.V.
Update: 2018-01-13 15:09:18

References: Art. 1
 Art. 3
 § 175
 § 175
 § 15
 BGH 
 § 261
 § 261
 BGH 
 § 312