Source: http://asg-elbe.de/unser-asg/satzung/
Timestamp: 2019-12-15 02:14:09+00:00

Document:
ASG: Satzung
Vereinssatzung der Artlenburger Segelgemeinschaft e.V.
Der Verein führt den Namen "'Artlenburger Segelgemeinschaft e.V." (ASG) und hat seinen Sitz in Artlenburg.
Der Zweck des Vereins besteht in der Förderung und sinnvollen Ausübung des Segelsports auf der Oberelbe.
Die Aufnahme als Mitglied erfolgt auf schriftlichen Antrag des Aufzunehmenden durch Beschluss der Mitgliederversammlung. Die Aufnahme setzt voraus, dass der Aufzunehmende volljährig ist.
Mitglieder die aus Alters- oder anderen Gründen den Segel­sport auf der Oberelbe nicht mehr ausüben, können mit Zu­stimmung der Mitgliederversammlung als passive Mitglieder im Ver­ein verbleiben.
b) durch Austritt (§5 Abs. 1)
c) durch Ausschluss (§5 Abs. 2 )
§5 Austritt, Ausschluss
Der Austritt aus dem Verein ist nur schriftlich mit drei­monatiger Frist zum Jahresende möglich.
Ein Mitglied kann, wenn es gröblich und schuldhaft den Ver­einsinteressen zuwidergehandelt hat, durch den Vorstand mit sofortiger Wirkung ausgeschlossen werden. Vor der Beschlussfassung durch den Vorstand ist dem Mitglied unter Setzung einer angemes­senen Frist Gelegenheit zur Rechtfertigung zu geben. Der Beschluss über den Ausschluss ist mit Gründen zu versehen und dem Mitglied mittels eingeschriebenen Briefs bekannt zu machen. Gegen den Beschluss steht dem Mitglied das Recht der Berufung an die Mitgliederversammlung zu. Dabei. gilt der Ausschlussbeschluss am dritten Tag nach der Aufgabe zur Post als zugegangen, es sei denn, dass der Beschluss nachweisbar zu einem späteren Zeitpunkt zugegangen ist. Die Mitgliederversammlung, die über die Berufung entschei­det, ist innerhalb von 2 Monaten nach Eingang der Berufungsschrift einzuberufen. Macht das Mitglied von dem Recht der Berufung gegen den Ausschlussbeschluss keinen Gebrauch, so wird der Ausschlussbeschluss rechtsverbindlich mit der Folge, dass er gerichtlich nicht angefochten werden kann.
Mitglieder, die ausschließlich den Motorbootsport ausüben, sind in der Regel durch den Vorstand zum Jahresende auszuschließen. Für das dabei einzuhaltende Verfahren sowie die Berufung gegen den Beschluss des Vorstandes gilt Absatz 2 entsprechend.
Organe des Vereins sind der Verstand und die Mitgliederversammlung.
Der Vorstand des Vereins besteht aus dem Vorsitzenden, dem Stell­vertretenden Vorsitzenden, dem Kassenwart und dem Schriftführer.
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung in geheimer Wahl auf die Dauer von 2 Jahren, vom Tage der Wahl an gerechnet, gewählt; er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt.
Die Vereinigung mehrerer Vorstandsämter in einer Person ist un­zulässig.
Scheidet ein Vorstandsmitglied aus dem Verein aus oder legt ein Vorstandsmitglied sein Vorstandsamt nieder, so kann der Vorstand da­für ein Mitglied den Vereines bis zur nächsten Mitgliederversammlung einsetzen. Diese hat alsdann für den Rest der Wahlperiode des Verstandes ein neues Vorstandsmitglied zu wählen.
Der Vorstand oder einzelne seiner Mitglieder können jederzeit durch Beschluss der Mitgliederversammlung einberufen werden. Bei Ab­berufung des gesamten Vorstandes ist ein neuer Vorstand für zwei Jahre zu wählen. Bei Abberufung einzelner Vorstandsmitglieder sind neue Vorstandsmitglieder für den Rest der Wahlperiode des Vorstandes zu wählen.
Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Mitglieder des Vorstandes, darunter der Vorsitzende oder der stell­vertretende Vorsitzende, vertreten.
Der Vorstand fasst alle Beschlüsse in Vorstandssitzungen die vom Vorsitzenden oder stellvertretenden Vorsitzenden einberufen werden. Die Bekanntgabe der Tagesordnung ist bei der Einberufung nicht erforderlich.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder, darunter der Vorsitzende oder der stellvertretende Vor­sitzende, anwesend sind.
Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der Stimmen der Erschienenen; bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Leiters der Vorstandssitzung.
Jedes Mitglied hat in der Mitgliederversammlung eine Stimme. Ausgenommen sind die in §3 Absatz 2 aufgeführten Mitglieder. Diese haben kein Stimmrecht.
In den ersten drei Monaten eines neuen Kalenderjahren hat eine ordentliche Mitgliederversammlung stattzufinden. Ihr obliegt vor allem
Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder die Einberufung von einem Drittel der stimmberechtigten Vereinsmitglieder schriftlich unter Angabe der Gründe vom Vorstand verlangt wird.
Die Mitgliederversammlungen sind vom Vorstand schriftlich unter Angabe der Tagesordnung und unter einer Frist von mindestens zwei Wochen einzuberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einberufungsschreibens folgenden Tag.
Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens ein Drittel der stimmberechtigten Mitglieder anwesend ist. Bei Beschlussunfähigkeit ist der Vorstand verpflichtet, eine zweite Mitgliederversammlung binnen drei Wochen mit derselben Tagesordnung einzuberufen. Diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen beschlussfähig; darauf ist in der Einladung hinzuweisen.
Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der Stimmen der Erschienenen. Zu Satzungsänderungen ist jedoch eine Stimmenmehrheit von 3/4 der Erschienenen, zur Auflösung des Vereins eine solche von 4/5 der Erschienenen erforderlich. Zur Änderung des Zwecks des Vereins ist die Zustimmung aller stimmberechtigten Mitglieder erforderlich; die Zustimmung der in der Mitgliederversammlung nicht erschienenen stimmberechtigten Mitglieder muss schriftlich erfolgen.
§10 Beiträge, Umlagen
ein einmaliger Aufnahmebeitrag
einmalige Beiträge für Liegeplätze
Außer den in Absatz 1 genannten Beiträgen und Umlagen sind von jedem Mitglied in jedem Jahr Arbeitsstunden zu leisten.
Die Höhe der Beiträge sowie Zahl der zu leistenden Arbeitsstunden werden von der Mitgliederversammlung zu Beginn des Jahres festgesetzt. Umlagen werden von der Mitgliederversammlung festgesetzt, wenn es erforderlich ist.
Ist es einem Mitglied nicht möglich, Arbeitsstunden zu leisten, so müssen die nicht geleisteten Stunden durch Zahlung eines entsprechenden Geldbetrages ersetzt werden. Die Höhe des für eine nicht geleistete Arbeitsstunden zu zahlenden Geldbetrages wird eben­falls für jedes Jahr durch die Mitgliederversammlung festgesetzt.
Die vorstehenden Beitragsregelungen gelten nicht für die in §3 Absatz 2 aufgeführten Mitglieder. Von diesen Mitgliedern wird ein ermäßigter Beitrag erhoben, der sich jeweils auf ein Drittel des in Abs. 1, Buchst. b) genannten Jahresbeitrages beläuft.
Die Beiträge nach Abs. 1 sind nach der zu Beginn des Jahres stattfindenden Mitgliederversammlung fällig; die Zahlung nach Abs. 4 wird am Jahresende fällig. Umlagen werden fällig, wenn sie die Mitgliederversammlung festgesetzt hat.
Der einmalige Beitrag für einen Liegeplatz am Steg wird einem Mitglied beim Ausscheiden aus dem Verein erstattet. Der zu er­stattende Betrag ermäßigt sich jedoch sobald die Mitgliedschaft ein volles Kalenderjahr bestanden hat. Die Ermäßigung des Erstat­tungsbetrages beträgt für das 1. volle Kalenderjahr 40 % und für jedes weitere volle Kalenderjahr 20 % des einmaligen Liegeplatz­beitrages.
Ist ein Mitglied mit seinen Zahlungsverpflichtungen gegenüber dem Verein im Rückstand, so kann es durch eingeschriebenen Brief gemahnt werden. Kommt es zwei solcher Mahnungen, zwischen denen eine Frist von mindestens 14 Tagen liegen muss, nicht nach, so gilt dies als schuldhafte und gröbliche Zuwiderhandlung gegen die Vereins­interessen im Sinne des § 5 Abs. 2
§ 12 Liegeplätze
Die zur Verfügung stehenden Liegeplätze werden durch den Vorstand zugeteilt.
Die Beschlüsse der Vereinsorgane sind schriftlich niederzulegen und von dem jeweiligen Versammlungsleiter und dem Verfasser der Niederschrift zu unterschreiben.
§ 15 Verwendung der Einnahmen
Die Beiträge und sonstigen Einnahmen des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Mitglieder dürfen keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten. Der Vorstand arbei­tet ehrenamtlich.
Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind im Falle der Auflösung des Vereins der Vorsitzende und der stell­vertretende Vorsitzende die gemeinsamen vertretungsberechtigten Liquidatoren.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für gemeinnützige Aufgaben, die den Sport betreffen.
Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden“.
§17 Aufhebung der alten Satzung
Durch diese Satzung wird die Satzung vom 09.10.2004 aufgehoben.
Lüneburg, den 12.02.2006
gez. Zeyn, 1. Vorsitzender

References: §5
 §3

§10
 §3
 § 5

§ 12

§ 15

§17