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Timestamp: 2016-10-25 17:18:57+00:00

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2C_65/2014 � � Urteil vom 27. Januar 2015
Beschwerdef�hrer, vertreten durch lic. iur. Felice Grella,
Der t�rkische Staatsangeh�rige A.________ (geb. 1969) reiste im Jahre 2003 in die Schweiz ein und stellte erfolglos ein Asylgesuch. W�hrend der H�ngigkeit des entsprechenden Rechtsmittelverfahrens heiratete er am 5. Januar 2005 die aus Thailand stammende Schweizer B�rgerin B.________ (geb.1959), worauf er eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei seiner Ehefrau erhielt. Bereits wenige Monate sp�ter erteilte das Zivilgericht Basel-Stadt den Eheleuten die Bewilligung zum Getrennntleben (Verf�gung vom 22. November 2005).
Am 2. Juni 2006 setzte die Ehefrau die Migrationsdienste davon in Kenntnis, dass sie das Zusammenleben mit ihrem Ehemann wieder aufgenommen habe, worauf die kantonalen Beh�rden A.________ die Aufenthaltsbewilligung mehrmals verl�ngerten, letztmals im Januar 2009. Im Rahmen der Pr�fung zur Erteilung einer Niederlassungsbewilligung kl�rte das Migrationsamt in der Folge die eheliche Situation erneut ab und ordnete - zumal A.________ im April 2010 im Kanton Z�rich eine Drei-Zimmer-Wohnung gemietet hatte und angab, nur noch an den Wochenenden nach Basel zur�ckzukehren - unter Verweis auf das Vorliegen einer Scheinehe die Nichtverl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung von A.________ an und wies diesen aus der Schweiz weg (Verf�gung vom 21. Oktober 2010).
Gegen diese Verf�gung erhob A.________ Rekurs beim Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt. Dieses kam in seinem Entscheid vom 30. November 2012 zum Ergebnis, es k�nne aufgrund der Beweisw�rdigung "nicht rechtsgen�glich auf eine Scheinehe geschlossen werden", hielt dann aber daf�r, die eheliche Gemeinschaft sei aufgel�st und wies den Rekurs ab.
Den gegen den Departementsentscheid an den Regierungsrat gerichteten Rekurs wies das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt (als Verwaltungsgericht) mit Urteil vom 22. Oktober 2013 ebenfalls ab, nachdem es ihn zust�ndigkeitshalber zur Beurteilung �bernommen hatte.
A.________ f�hrt mit Eingabe vom 21. Januar 2014 "Einheitsbeschwerde und Verfassungsbeschwerde" beim Bundesgericht mit den Antr�gen, in Aufhebung des letztgenannten Urteils ihm - dem Beschwerdef�hrer - die Niederlassungsbewilligung, eventuell eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen (recte: zu verl�ngern); eventualiter sei die Sache zur rechtskonformen Abkl�rung des Sachverhalts und anschliessendem Neuentscheid an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt beantragt Abweisung der Beschwerde, ebenso das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt und das Bundesamt f�r Migration (BFM, heute Staatssekretariat f�r Migration [SEM]).
Mit Verf�gung vom 24. Januar 2014 hat der Abteilungspr�sident der Beschwerde - antragsgem�ss - aufschiebende Wirkung zuerkannt.
1.1.�Der Beschwerdef�hrer beruft sich in vertretbarer Weise auf einen Aufenthaltsanspruch gem�ss Art. 42 bzw. Art. 50 AuG (SR 142.20), weshalb die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten zul�ssig ist (Art. 82 lit. a, Art. 83 lit. c Ziff. 2 [e contrario], Art. 86 Abs. 1 lit. d und Art. 90 BGG); der Beschwerdef�hrer ist dazu legitimiert (Art. 89 Abs. 1 BGG). Die ebenfalls eingereichte Verfassungsbeschwerde ist damit unzul�ssig, da diese subsidi�rer Natur ist (Art. 113 BGG).
1.2.�Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann eine Rechtsverletzung nach Art. 95 und 96 BGG geltend gemacht werden. Neue Begehren sind unzul�ssig (Art. 99 Abs. 2 BGG). Der Beschwerdef�hrer hatte zwar urspr�nglich die Erteilung der Niederlassungsbewilligung beantragt, aber im Rekurs an das Justiz- und Sicherheitsdepartement vom 29. November 2010 und auch in demjenigen an den Regierungsrat (vom 7. Dezember 2012 [Anmeldung] und 18. Februar 2013 [Begr�ndung]) wurde bloss die Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung verlangt. Damit ist der Antrag auf Erteilung der Niederlassungsbewilligung vor Bundesgericht unzul�ssig, und gleichzeitig ist die R�ge der Geh�rsverletzung in diesem Zusammenhang (Beschwerde Rz. 41) unbegr�ndet.
1.3.�Das Bundesgericht pr�ft frei und von Amtes wegen die richtige Anwendung von Bundes- und V�lkerrecht (Art. 95 lit. a und b, Art. 106 Abs. 1 BGG). Es legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, wie die Vorinstanz ihn festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Die Feststellung des Sachverhalts kann nur ger�gt bzw. vom Bundesgericht von Amtes wegen berichtigt oder erg�nzt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 97 Abs. 1 BGG bzw. Art. 105 Abs. 2 BGG). Eine entsprechende R�ge, welche rechtsgen�glich substanziert vorzubringen ist (vgl. Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 136 II 304 E. 2.5 S. 314 mit Hinweisen), setzt zudem voraus, dass die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Das Bundesgericht kann allerdings auch den Sachverhalt von Amtes wegen berichtigen (Art. 105 Abs. 2 BGG), vor allem wenn die Vorinstanz einen rechtserheblichen Sachverhalt nicht oder nicht vollst�ndig festgestellt hat, sich dieser aber aus den Akten ergibt.
Zur Sachverhaltsfeststellung geh�rt auch die auf Indizien gest�tzte Beweisw�rdigung (BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 265 ff.; Urteile 2C_678/2013 vom 28. April 2014 E. 3.3; 2C_1273/2012 vom 13. Juni 2013 E. 1.7, ASA 82 S. 72; in Bezug auf Scheinehe: Urteile 2C_389/2014 vom 19. Mai 2014 E. 2.1; 2C_217/2014 vom 20. M�rz 2014 E. 2.1; 2C_244/2010 vom 15. November 2010 E. 3.3).
1.4.�Neue Tatsachen und Beweismittel d�rfen vor Bundesgericht nur soweit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Echte Noven k�nnen von vornherein nicht ber�cksichtigt werden (BGE 133 IV 342 E. 2.1 S. 343 f.; 135 I 221 E. 5.2.4 S. 229). Das gilt hier auch f�r den vom Justiz- und Sicherheitsdepartement vernehmlassungsweise eingebrachten Verdacht, es liege eine Mehrfachehe vor.
Ausl�ndische Ehegatten und ledige Kinder unter 18 Jahren von Schweizerinnen und Schweizern haben Anspruch auf Erteilung und Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen (Art. 42 Abs. 1 AuG).
Die Vorinstanz hat nach ausf�hrlicher W�rdigung des Sachverhalts festgestellt (E. 2.6.1 - 2.6.3 des angefochtenen Entscheides), es fehle - im Zeitpunkt ihres Urteils - bei den Eheleuten sowohl an einer Wohn- , als auch an einer Ehegemeinschaft. Der Beschwerdef�hrer erhebt gegen diese Sachverhaltsfeststellung und der ihr zugrunde liegenden Beweisw�rdigung keine hinreichenden R�gen. Die Sachverhaltsfeststellung ist damit f�r das Bundesgericht verbindlich (vorne E. 1.2), und der Beschwerdef�hrer hat entsprechend aus Art. 42 Abs. 1 AuG keinen Anspruch auf Verl�ngerung seiner Aufenthaltsbewilligung.
3.1.�Gem�ss Art. 50 Abs. 1 AuG besteht nach Aufl�sung der Ehe oder der Familiengemeinschaft der Anspruch des Ehegatten auf Erteilung und Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung nach den Artikeln 42 und 43 weiter, wenn die Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre bestanden hat und eine erfolgreiche Integration besteht (lit. a); oder wenn wichtige pers�nliche Gr�nde einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machen (lit. b).
Das Appellationsgericht hat zwar nicht ausdr�cklich festgestellt, in welchem Zeitpunkt im vorliegenden Fall die Ehegemeinschaft aufgel�st worden ist, geht aber - indem es die Feststellung seiner Vorinstanz, es habe eine solche jedenfalls vom 1. Oktober 2006 bis Ende Dezember 2009/Januar 2010 bestanden, nicht in Zweifel zieht - vom Erreichen der in Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG gesetzlich verlangten Dreijahresfrist aus. Der Beschwerdef�hrer hat damit Anspruch auf Verl�ngerung seiner Aufenthaltsbewilligung, wenn er erfolgreich integriert ist, was die Vorinstanz verneint hat und was hier einzig noch zu pr�fen ist.
3.2.�Die Integration soll l�ngerfristig und rechtm�ssig anwesenden Ausl�nderinnen und Ausl�ndern erm�glichen, am wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Leben der Gesellschaft teilzuhaben (Art. 4 Abs. 2 AuG; vgl. BGE 134 II 1 E. 4.1 S. 4 f.). Dazu ist erforderlich, dass sich Ausl�nderinnen und Ausl�nder mit den gesellschaftlichen Verh�ltnissen und Lebensbedingungen in der Schweiz auseinandersetzen und insbesondere eine Landessprache erlernen (Art. 2 Abs. 4 AuG). Nach Art. 77 Abs. 4 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 �ber Zulassung, Aufenthalt und Erwerbst�tigkeit (VZAE, SR 142.201) liegt eine erfolgreiche Integration nach Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG vor, wenn die Ausl�nderin oder der Ausl�nder namentlich die rechtsstaatliche Ordnung und die Werte der Bundesverfassung respektiert (lit. a) sowie den Willen zur Teilnahme am Wirtschaftsleben und zum Erwerb der am Wohnort gesprochenen Landessprache bekundet (lit. b, vgl. Urteile 2C_930/2012 vom 10. Januar 2013 E. 3.1, 2C_14/2014 vom 27. August 2014 E. 4.6.1). Nach Art. 4 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 �ber die Integration von Ausl�nderinnen und Ausl�ndern (VintA; SR 142.205) zeigt sich der Beitrag der Ausl�nderinnen und Ausl�nder zu ihrer Integration namentlich in der Respektierung der rechtsstaatlichen Ordnung und der Werte der Bundesverfassung (lit. a), im Erlernen der am Wohnort gesprochenen Landessprache (lit. b), in der Auseinandersetzung mit den Lebensbedingungen in der Schweiz (lit. c) sowie im Willen zur Teilnahme am Wirtschaftsleben und zum Erwerb von Bildung (lit. d). Das Bundesgericht hat festgehalten, dass das Adverb "namentlich", welches sowohl in Art. 77 Abs. 4 VZAE wie auch in Art. 4 VintA verwendet wird, auf den nicht ausschliesslichen Charakter der in diesen Bestimmungen aufgez�hlten Kriterien hinweist. Bei der Pr�fung der Integrationskriterien verf�gen die zust�ndigen Beh�rden �ber einen grossen Ermessensspielraum, in welchen das Bundesgericht nur zur�ckhaltend eingreift (vgl. Art. 54 Abs. 2 und Art. 96 Abs. 1 AuG; vgl. Urteil 2C_668/2011 vom 23. Juli 2012 E. 3.2.1).
Bei einem Ausl�nder, der in der Schweiz beruflich integriert ist und eine feste Anstellung hat, immer finanziell unabh�ngig war, sich korrekt verh�lt und die �rtliche Sprache beherrscht, bedarf es ernsthafter besonderer Umst�nde, um eine erfolgreiche Integration zu verneinen (Urteile 2C_749/2011 vom 20. Januar 2012 E. 3.3; 2C_839/2010 vom 25. Februar 2011 E. 7.1.2). Nicht erforderlich ist eine besonders qualifizierte berufliche Karriere (Urteil 2C_430/2011 vom 11. Oktober 2011 E. 4.2). Auch das Fehlen besonders enger sozialer Beziehungen schliesst f�r sich allein eine erfolgreiche Integration nicht aus (Urteil 2C_839/2010 vom 25. Februar 2011 E. 7.1.2), ebenso wenig das Fehlen von Vereinsmitgliedschaften (Urteil 2C_427/2011 vom 26. Oktober 2011 E. 5.3). Keine erfolgreiche Integration liegt vor, wenn eine Person kein Erwerbseinkommen erwirtschaften kann, welches ihren Konsum zu decken vermag, und w�hrend einer substantiellen Zeitdauer von Sozialleistungen abh�ngig ist (Urteile 2C_857/2010 vom 22. August 2011 E. 2.3.1; 2C_546/2010 vom 30. November 2010 E. 5.2.3 f.).
Geringf�gige Strafen schliessen eine Integration nicht aus (Urteil 2C_749/2011 vom 20. Januar 2012 E. 4.3). Umgekehrt ergibt sich aus dem Umstand, dass die ausl�ndische Person sich strafrechtlich nichts zuschulden hat kommen lassen und ihr Unterhalt ohne Sozialhilfe gew�hrleistet erscheint, f�r sich allein noch keine erfolgreiche Integration (Urteil 2C_830/2010 vom 10. Juni 2011 E. 2.2.2). Ein Indiz gegen eine erfolgreiche Integration ist der Umstand, dass das gesellschaftliche Leben einer ausl�ndischen Person prim�r mit Angeh�rigen des eigenen Landes erfolgt (Urteil 2C_749/2011 vom 20. Januar 2012 E. 3.3; 2C_546/2010 vom 30. November 2010 E. 5.2.4).
3.3.�Es wird von keiner Seite in Zweifel gezogen, dass der Beschwerdef�hrer als selbst�ndiger Lebensmittelh�ndler f�r "Halal-Fleisch, Frisch-Poulet, Cevapcici, Hamburger und Wurstwaren" beruflich integriert erscheint, und er hat auch nie Sozialhilfe bezogen. Die Vorinstanz hat dessen fehlende Integration mit seinen mangelnden Sprachkenntnissen, der Straff�lligkeit und seinen Schulden begr�ndet. Der Beschwerdef�hrer r�gt auch in diesem Zusammenhang, der Sachverhalt sei von der Vorinstanz offensichtlich unrichtig bzw. unvollst�ndig festgestellt worden (dazu hinten E. 3.5 und 3.6).
3.4.�Vorab r�gt er allerdings eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Geh�r, da das Migrationsamt die Voraussetzungen von Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG gar nie gepr�ft habe, die Rechtsmittelinstanzen jedoch schon. Diese R�ge ist unbegr�ndet: Sowohl die erste Rechtsmittelbeh�rde (das Justiz- und Sicherheitsdepartement) wie auch die Vorinstanz haben aufgrund des Grundsatzes der Rechtsanwendung von Amtes wegen die Regelung von Art. 50 AuG zul�ssigerweise gepr�ft, auch wenn das Migrationsamt den von ihm festgestellten Sachverhalt urspr�nglich bloss auf das Vorliegen einer Scheinehe untersucht hat. Ausserdem hat die Vorinstanz den Sachverhalt und die Rechtsanwendung frei gepr�ft (vgl. Ziff. 1 des angefochtenen Entscheides). Aus denselben Gr�nden ist auch die R�ge unbegr�ndet, wonach die Voraussetzungen von Art. 50 AuG nicht retrospektiv h�tten gepr�ft werden d�rfen (Rz. 31, 35 und 40 der Beschwerdeschrift).
Allerdings hat das Appellationsgericht im angefochtenen Entscheid den Sachverhalt zwar umfassend und ausf�hrlich zum Thema "Scheinehe" untersucht, dann aber, nachdem es die Erw�gungen seiner Vorinstanz zur erreichten Dreijahresfrist der Ehegemeinschaft von Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG nicht in Zweifel gezogen hat (vorne E. 3.1), das dort kumulativ verlangte Kriterium der "erfolgreichen Integration" eher summarisch beurteilt und verschiedene relevante Aspekte nicht oder nicht vollst�ndig festgestellt. Dies kann - zumal sich die noch fehlenden Sachverhaltselemente ohne Weiteres aus den Akten ergeben - das Bundesgericht hier nachholen (Art. 105 Abs. 2 BGG; vorne E. 1.3), was den sonst bestehenden Ermessensspielraum der vorinstanzlichen kantonalen Beh�rden indessen relativiert (vorne E. 3.2).
3.5.�Was die deutschen Sprachkenntnisse des Beschwerdef�hrers betrifft, hat die Vorinstanz diesen in m�ndlicher Verhandlung pers�nlich angeh�rt und festgehalten, ohne Dolmetscher w�re keine Kommunikation m�glich gewesen (S. 10 des angefochtenen Urteils). Insbesondere daraus schliesst das Gericht auf ungen�gende Sprachkenntnisse. Der Beschwerdef�hrer selber macht - gem�ss g�ngiger Globalskala - ein Sprachniveau A2 geltend (sich auf einfache Weise in typischen allt�glichen Situationen verst�ndigen und kurze Gespr�che f�hren), was er vor Bundesgericht auch belegt. Die diesbez�glichen Dokumente, die er einreicht, sind zwar Noven. Diese k�nnen aber einerseits durch den angefochtenen Entscheid veranlasst gelten (vorne E. 1.4); zudem best�tigen sie bloss, was bereits aus den Akten hervorgeht, n�mlich dass der Beschwerdef�hrer gem�ss Protokollen der Kantonspolizei "gebrochen deutsch", nach anderen Quellen "eigentlich recht gut Deutsch" (Protokoll der Sicherheitsdienste vom 15. Dezember 2005) bzw. "ziemlich gut Deutsch" (Protokoll der Dienste Basel-Stadt vom 1. Dezember 2005) spricht und sich jedenfalls auf einfache Weise in allt�glichen Situationen verst�ndigen kann. Eine solche einfache Verst�ndigung im Alltag ist wohl vereinbar mit der vorinstanzlichen Feststellung, dass in einer Gerichtsverhandlung eine Kommunikation ohne Dolmetscher nicht m�glich gewesen w�re, doch durfte das Appellationsgericht dadurch - bei der Pr�fung der Integrationsvoraussetzungen - nicht unbesehen auf mangelnde Sprachkenntnisse des Beschwerdef�hrers schliessen: Gem�ss Art. 62 Abs. 1 lit. b VZAE wird das Sprachniveau A2 f�r eine Erteilung der Niederlassungsbewilligung nach Art. 34 Abs. 4 AuG verlangt (um die es hier gerade nicht geht); dieses Niveau gilt somit als erfolgreiche Integration. F�r eine Integration im Sinne von Art. 31 Abs. 1 lit. a VZAE verlangt das Staatsekretariat bloss das Niveau A1 (Weisungen AuG Ziff. 5.6.4.1.2); ein Niveau B1 ist nur erforderlich f�r Personen mit einer Lehr- oder Betreuungsaufgabe (Weisungen Integration Ziff. 2.3.3, 2.3.5), die hier ebenfalls nicht zur Diskussion steht.
Der Beschwerdef�hrer erscheint damit in sprachlicher Hinsicht hinreichend integriert.
3.6.�Sodann liegen gegen ihn zwei rechtskr�ftige strafrechtliche Verurteilungen vor: Am 2. Februar 2011 wurde er von der Eidgen�ssischen Zolldirektion wegen mehrfacher illegaler Einfuhr von Fleischwaren und anderen Lebensmitteln mit Fr. 6'600.-- geb�sst; ebenso erhielt er im selben Jahr eine unbedingte Geldstrafe von 120 Tagess�tzen � Fr. 50.-- . Grund daf�r war das Besch�ftigen von Ausl�ndern ohne Bewilligung in seinem Ladengesch�ft am 8. August 2011.
Diese Delikte sind nicht zu bagatellisieren, haben aber - zumal der Beschwerdef�hrer kooperierte, sich jeweils einsichtig zeigte und sich bis zum angefochtenen Urteil nichts mehr zu Schulden kommen liess - nicht gen�gend Gewicht, um ihm eine erfolgreiche Integration im Sinne von Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG abzusprechen.
Gleiches gilt unter Ber�cksichtigung seiner wirtschaftlichen Situation: Aus dem angefochtenen Entscheid (S. 15) ergibt sich, dass zwar f�r eine Forderung der Profond Vorsorgestiftung von Fr. 8'217.20 noch ein Verlustschein besteht. Anderseits erscheint gem�ss der Vorinstanz eine (offenbar �ltere) Steuerforderung von Fr. 6'872.50 nicht mehr im Betreibungsregisterauszug und belegt der Beschwerdef�hrer mit neuen Unterlagen - die aufgrund des dort erhobenen Steuerschuldenvorwurfs wiederum als durch den angefochtenen Entscheid veranlasst gelten k�nnen -, dass die Steuersaldi f�r die Jahre 2010-2012 ausgeglichen sind bzw. "alle bis heute f�lligen Steuern f�r Kanton und Bund bezahlt worden sind". Es kann damit von einer allm�hlichen Beruhigung der wirtschaftlichen Lage ausgegangen werden.
3.7.�Die Voraussetzungen von Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG sind im Falle des Beschwerdef�hrers damit allesamt zu bejahen; entgegen der Auffassung der Vorinstanz auch seine "erfolgreiche Integration" im Sinne dieser Gesetzesbestimmung. Der Beschwerdef�hrer hat damit einen Anspruch auf Verl�ngerung seiner Aufenthaltsbewilligung; und seine Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist gutzuheissen, soweit darauf einzutreten ist. Der letztgenannte Nichteintretenspunkt (vgl. dazu vorne E. 1.2) ist im bereits versandten Urteilsdipositiv nicht enthalten. Dieses wird daher gem�ss Art. 129 Abs. 1 BGG von Amtes wegen berichtigt.
Heisst das Bundesgericht die Beschwerde gut, so entscheidet es in der Sache selbst oder weist diese zu neuer Beurteilung an die Vorinstanz zur�ck. Es kann die Sache auch an die Beh�rde zur�ckweisen, die als erste Instanz entschieden hat (Art. 107 Abs. 2 BGG).
Vorliegend erscheint es angezeigt, das angefochtene Urteil aufzuheben und das Migrationsamt des Kantons Basel-Stadt anzuweisen, dem Beschwerdef�hrer die Aufenthaltsbewilligung zu verl�ngern.
Bei diesem Ausgang sind keine Kosten zu erheben (Art. 66 Abs. 4 BGG). Hingegen hat der Kanton Basel-Stadt den Beschwerdef�hrer f�r das bundesgerichtliche Verfahren angemessen zu entsch�digen (Art. 68 Abs. 2 BGG). Das Appellationsgericht wird �ber die Kostenverlegung im kantonalen Verfahren neu zu entscheiden haben.
Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten wird gutgeheissen, soweit darauf einzutreten ist, und das Urteil des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt (als Verwaltungsgericht) vom 22. Oktober 2013 aufgehoben.
Das Migrationsamt des Kantons Basel-Stadt wird angewiesen, dem Beschwerdef�hrer die Aufenthaltsbewilligung zu verl�ngern.
Das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt (als Verwaltungsgericht) hat �ber die Kostenverlegung im kantonalen Verfahren neu zu entscheiden.

References: Art. 42
 Art. 50
 Art. 83
e contrario
 Art. 86
 Art. 90
 Art. 95
 Art. 106
 Art. 95
 Art. 105
 Art. 42
 Art. 106
 BGE 
 Art. 42
 Art. 50
 Art. 50
 BGE 
 Art. 77
 Art. 50
 Art. 4
 Art. 77
 Art. 4
 Art. 54
 Art. 96
 Art. 50
 Art. 50
 Art. 50
 Art. 50
 Art. 62
 Art. 34
 Art. 31
 Art. 50
 Art. 50
 Art. 129