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Timestamp: 2016-10-25 05:04:00+00:00

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115 Ib 47263. Auszug aus dem Urteil der I. �ffentlichrechtlichen Abteilung vom 7. Dezember 1989 i.S. Rheinaubund gegen Gemeinde Ossingen, Gemeinde Thalheim an der Thur, Regierungsrat und Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich (Verwaltungsgerichtsbeschwerde)
Projet d'entretien d'un cours d'eau (assainissement de la Thur, deuxi�me �tape de Steinegg � G�tighausen); recevabilit� du recours de droit administratif; qualit� pour recourir (art. 103 lit. c OJ en liaison avec l'art. 12 LPN et l'art. 55 al. 1 LPE); droit des constructions en milieu aquatique, art. 24 LAT, art. 5-7 LPN, droit de la protection de l'environnement (art. 9 LPE, OEIE). 1. L'octroi de l'autorisation, fond� sur le droit des constructions en milieu aquatique, l'art. 24 LAT, la LPN et l'art. 9 LPE, pour le projet d'entretien en question doit �tre consid�r� comme une t�che de la Conf�d�ration et constitue une d�cision au sens de l'art. 5 PA contre laquelle le recours de droit administratif est recevable (consid. 1c). 2. En tant qu'organisation d'importance nationale, le Rheinaubund a qualit� pour recourir sur la base de l'art. 103 lit. c OJ en liaison avec l'art. 12 LPN, dans la mesure o� il soul�ve des objections qui sont en relation directe avec les int�r�ts de la protection de la nature et du paysage. De plus, il a �galement qualit� pour recourir en vertu de l'art. 55 al. 1 LPE (consid. 1d). 3. La question de savoir si le projet requiert une autorisation exceptionnelle selon l'art. 24 LAT peut rester ind�cise; les conditions en sont de toute fa�on remplies (consid. 2a-e). Large pes�e des int�r�ts au regard de l'art 6 LPN (consid. 2e/dd). 4. Expertise obligatoire selon l'art. 7 LPN. Cette disposition n'exige pas que la Commission f�d�rale pour la protection de la nature et du paysage consigne son point de vue sur son propre papier; l'exigence l�gale est tenue pour suffisamment respect�e si la commission se rallie � une autre expertise ou fait conna�tre clairement son opinion de quelqu'autre fa�on (consid. 2e/cc). 5. Soumission � l'EIE. Le point de savoir s'il �tait d'embl�e exclu d'envisager une �ventuelle atteinte sensible � l'environnement du fait des importants travaux d'assainissement envisag�s est incertain. Toutefois, les �claircissements approfondis qui ont �t� apport�s doivent �tre consid�r�s comme �quivalant mat�riellement � une EIE, de sorte qu'il n'y a pas lieu de se demander si le projet �tait soumis � une EIE �galement au regard de la limite de 10 millions de francs fix�e au ch. 30.2 de l'Annexe � l'OEIE (consid. 3). Faits � partir de page 474
Der Kantonsrat des Kantons Z�rich trat am 27. Oktober 1986 auf den Antrag des Regierungsrates, ein Gesamtprojekt zur Sanierung der Thur zu genehmigen und die entsprechenden Mittel unter Vorbehalt des obligatorischen Referendums zu genehmigen, nicht ein.
Am 8. April 1987 genehmigte der Regierungsrat des Kantons Z�rich ein Detailprojekt f�r die Sanierung der Thur zwischen der T�fenau und der Steinegg, wof�r er gleichzeitig einen Kredit von Fr. 4,68 Mio. sprach. Ziel des Projektes war, die Gefahr der �berflutung f�r die an den Fluss angrenzenden Gebiete mittels Erh�hung der Abflusskapazit�t der Thur auf 1400 m3/s zu reduzieren. Der Regierungsrat f�hrte aus, diese Abflusskapazit�t entspreche den Grundlagen der Korrektion des letzten Jahrhunderts. Zwei gegen diesen Genehmigungsentscheid erhobene staatsrechtliche Beschwerden wegen Verletzung des Stimmrechts wies das Bundesgericht am 9. Juni 1988 ab (s. ZBl 89/1988 S. 539 ff.).
Nach Abschluss der ersten Unterhaltsetappe genehmigte der Regierungsrat mit Beschluss Nr. 2330 vom 27. Juli 1988 das Projekt der Direktion der �ffentlichen Bauten �ber die zweite Unterhaltsetappe von der Steinegg bis G�tighausen und bewilligte f�r dessen Ausf�hrung einen Bruttokredit von Fr. 3,8 Mio. Wie jenes der ersten Unterhaltsetappe, so basiert auch dieses Projekt f�r die zweite Etappe auf dem die Thursanierung betreffenden Auflageprojekt 1983 mit einer Abflusskapazit�t von 1400 m3/s. Neben der weitgehenden Wiederherstellung des urspr�nglichen Flussprofils sieht das Detailprojekt auch verschiedene Revitalisierungsmassnahmen vor. Die Arbeiten sollen im wesentlichen die folgenden Vorkehren umfassen:
- Abgetiefte und differenzierte Vorlandgestaltung am linken Ufer oberhalb der Steineggkurve mit �berschwemmungs- und Sukzessionsfl�chen
- Ausbau einer Strecke mit Flachb�schungen und niedrigen Buhnen am gegen�berliegenden Ufer
- Entfernung der linksufrigen Pfl�sterung im Beton unterhalb der Br�cke G�tighausen und Ersatz durch Blocksatz und Weidenstecklinge
- Revitalisierung des Gruebh�lzlibachs im Auenwald der Steinegg
F�r die Erweiterung des Engpasses in der Kurve Steinegg ist gem�ss Regierungsratsbeschluss eine Dauerrodung von rund 3600 m2 und eine vor�bergehende Rodung von rund 4200 m2 erforderlich. Von den voraussichtlichen Kosten von Fr. 3,8 Mio. sollen rund Fr. 1,05 Mio. der Revitalisierung der Thur dienen. Die vorgesehene Verl�ngerung der Thurbr�cke G�tighausen wurde durch den Regierungsrat in eine separate Vorlage verwiesen.
Am 9. August 1988 stellte die Staatskanzlei des Kantons Z�rich den Regierungsratsbeschluss auf Ersuchen hin dem Rheinaubund zu. Gem�ss dessen Statuten handelt es sich hierbei um einen Verein im Sinne von Art. 60 ff. ZGB mit Sitz in Schaffhausen. Nach � 2 der Statuten bezweckt der Rheinaubund "die F�rderung des Natur- und Heimatschutzes in allen Bereichen �ffentlicher T�tigkeit und den Schutz des Menschen vor Zivilisationssch�den. Zur Verfolgung dieser Ziele kann er alle geeigneten Massnahmen ergreifen und mit anderen Organisationen zusammenarbeiten."
Mit Eingabe vom 31. August 1988 erhob der Rheinaubund Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, mit der er beantragte, der Beschluss vom 27. Juli 1988 sei aufzuheben und BGE 115 Ib 472 S. 476der Regierungsrat anzuweisen, vorg�ngig der Projektgenehmigung eine Umweltvertr�glichkeitspr�fung durchzuf�hren und die Voraussetzungen f�r die Erteilung einer Ausnahmebewilligung im Sinne von Art. 24 des Bundesgesetzes �ber die Raumplanung vom 22. Juni 1979 (RPG, SR 700) zu pr�fen.
Am 14. September 1988 erhob der Rheinaubund ebenfalls gegen den in ein gesondertes Verfahren gewiesenen. am 10. August 1988 ergangenen Regierungsratsbeschluss betreffend die Verl�ngerung der Thurbr�cke G�tighausen Beschwerde an das kantonale Verwaltungsgericht. Er beantragte, dieser Beschluss sei aufzuheben und der Regierungsrat anzuweisen, den f�r diese Verl�ngerung erforderlichen Kredit erst und nur dann zu bewilligen, wenn das Projekt f�r den Thurunterhalt zwischen der Steinegg und G�tighausen definitiv genehmigt sei und eine Verl�ngerung der Br�cke sich dennoch als unumg�nglich erweisen sollte.
Mit Entscheid vom 16. Dezember 1988 vereinigte das Verwaltungsgericht die beiden Verfahren und wies die Beschwerden ab. Es bejahte die Beschwerdebefugnis des Rheinaubundes und erwog zu den materiellen R�gen im wesentlichen, die Thur sei keiner Bauzone zugewiesen, weshalb die dort projektierten baulichen Vorkehren entgegen der Meinung des Regierungsrates nur nach Massgabe von Art. 24 RPG bewilligt werden k�nnten. Im weiteren f�hrte es aus, die projektierten Massnahmen ersch�pften sich darin, im Sinne von Art. 24 Abs. 2 RPG Bauten und Anlagen zu erneuern, teilweise zu �ndern oder wiederaufzubauen. Anwendbar sei damit � 357 Abs. 3 des Planungs- und Baugesetzes des Kantons Z�rich vom 7. September 1975 (PBG). Obwohl der Regierungsrat zwar weder Art. 24 Abs. 2 RPG noch � 375 Abs. 3 PBG ausdr�cklich erw�hnt habe, habe er sich doch materiell mit diesen Bestimmungen auseinandergesetzt: � 4 des kantonalen Gesetzes �ber die Gew�sser vom 15. Dezember 1901 in der Fassung vom 2. Juli 1967 (Wassergesetz, WG) entspreche den Planungszielen und -grunds�tzen von Art. 1 Abs. 2 lit. a bzw. Art. 3 Abs. 2 lit. c/d und Abs. 4 lit. c RPG, welche den Schutz der nat�rlichen Lebensgrundlagen wie Boden, Luft, Wasser, Wald und Landschaft, die Freihaltung von See- und Flussufern, die Bewahrung naturnaher Landschaften und Erholungsr�ume sowie eine Gestaltung �ffentlicher oder im �ffentlichen Interesse liegender Bauten und Anlagen verlangten. Das federf�hrende Amt f�r Gew�sserschutz und Wasserbau habe die Mitberichte des Amtes f�r Raumplanung, des Oberforstamtes, der kantonalen Fischerei- und Jagdverwaltung sowie des BGE 115 Ib 472 S. 477Meliorations- und Vermessungsamtes einl�sslich gew�rdigt und sei deren Forderungen soweit gefolgt, wie dies in sorgf�ltiger Abw�gung gegen�ber den wasserbaupolizeilichen Interessen zu vertreten gewesen sei. Gesamthaft betrachtet erschienen die umstrittenen Erneuerungs- und �nderungsvorhaben zum Thurunterhalt als mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung im Sinne von Art. 24 Abs. 2 RPG durchaus vereinbar. Dem Regierungsrat k�nne nicht vorgeworfen werden, er habe die durch � 238 Abs. 2 PBG gebotene besondere R�cksicht auf Objekte des Natur- und Heimatschutzes vermissen lassen. Dass der Regierungsrat Art. 16 Abs. 2 der Verordnung zum RPG (RPV, in der Fassung vom 26. M�rz 1986 (SR 700.1)) unbeachtet gelassen habe, wonach die Kantone die gem�ss Art. 24 RPG erteilten Ausnahmebewilligungen im kantonalen Publikationsorgan gesondert anzuzeigen h�tten, habe den Rheinaubund nicht gehindert, rechtzeitig Beschwerde zu erheben. Dieser sei somit durch den Verfahrensmangel nicht beschwert worden.
In bezug auf die Frage, ob f�r das vorliegende Projekt eine Umweltvertr�glichkeitspr�fung (UVP) durchzuf�hren sei, gelangte das Verwaltungsgericht zum Schluss, Ziff. 30.2 des Anhangs zur Verordnung �ber die Umweltvertr�glichkeitspr�fung (UVPV, SR 814.011) vom 19. Oktober 1988 erfasse entsprechend der im Wasserbau gebr�uchlichen Unterscheidung zwischen Gew�sserkorrektionen und -unterhalt offenkundig nur erstmalige bauliche Massnahmen, nicht aber blosse Unterhaltsarbeiten an bestehenden Anlagen. Bei den vorgesehenen Massnahmen an der Thur handle es sich indessen teils um normalen Unterhalt, teils um gr�ssere Wiederherstellungsarbeiten, wie sie als "ausserordentlicher Unterhalt" insbesondere nach Unwettern - hier dem Hochwasser mit �berschwemmungen im Jahre 1978 - notwendig seien. Unterliege das Projekt bereits aus diesem Grunde nicht einer UVP, so k�nne die Frage offenbleiben, ob der gem�ss Ziff. 30.2 des Anhangs zur UVPV geforderte Kostenvoranschlag von mehr als 10 Mio. Franken allein auf die in Frage stehende Etappe oder auf das umfassende Gesamtprojekt der Thursanierung zu beziehen sei. Schliesslich lasse sich auch in unmittelbarer Anwendung von Art. 9 Abs. 1 des Bundesgesetzes �ber den Umweltschutz vom 7. Oktober 1983 (USG, SR-814.01) nicht sagen, das streitige Flussbauprojekt und die Verl�ngerung der bestehenden Br�cke k�nnten "die Umwelt erheblich belasten".
Hiergegen f�hrt der Rheinaubund mit Eingabe vom 6. Februar 1989 Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht. Dieses weist die Beschwerde ab.
1. c) Der angefochtene Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich st�tzt sich u.a. auf Art. 24 RPG und in diesem Zusammenhang auf das NHG, zudem auf Art. 9 USG; er hat ein Vorhaben zum Gegenstand, das einerseits der Wasserbaupolizeigesetzgebung untersteht und anderseits ein gem�ss Bundesinventar der Landschaften und Denkm�ler (BLN) zu sch�tzendes Objekt betrifft. Daher gilt die Erteilung der Bewilligung f�r das fragliche Vorhaben als Bundesaufgabe (s. Art. 24bis Abs. 2 lit. b BV und Bundesgesetz �ber die Wasserbaupolizei vom 22. Juni 1877, SR 721.10, ferner Art. 24sexies Abs. 2 BV und Art. 2 lit. c NHG ("Gew�sserkorrektionen"), zudem mit Bezug auf Art. 24 RPG BGE 112 Ib 70 ff. und nachf. lit. d/bb). Insoweit ist der Entscheid der letzten kantonalen Instanz somit in Anwendung �ffentlichen Rechtes des Bundes ergangen und handelt es sich dabei um eine Verf�gung im Sinne von Art. 5 VwVG bzw. Art. 97 OG. Soweit die Anwendung der vom Beschwerdef�hrer als verletzt ger�gten Bestimmung des Art. 24 RPG in Frage steht, ergibt sich die Zul�ssigkeit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht aus Art. 34 Abs. 1 RPG (BGE 114 Ib 132 E. 2 und 268 ff. (nicht publ. E. 1), BGE 112 Ib 96 und 156 E. 1a), dies unabh�ngig davon, ob das Verwaltungsgericht seinen Entscheid zu Recht auf Art. 24 RPG abgest�tzt hat oder nicht. Soweit die �brige genannte Bundesgesetzgebung und dabei insbesondere auch Art. 9 USG in Frage steht, ist eine Weiterziehungsm�glichkeit an eine eidgen�ssische Verwaltungsinstanz nicht vorgesehen (Art. 98 lit. b-f OG), wie auch ein Ausschlussgrund gem�ss Art. 99-102 OG nicht vorliegt. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist somit darauf bezogen gem�ss Art. 98 lit. g OG zul�ssig (s. in diesem Zusammenhang - namentlich betreffend die Zul�ssigkeit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, soweit eine Verletzung des Umweltschutzrechtes des Bundes zu beurteilen ist - BGE 115 Ib 344 E. 1, 350 ff. E. 1 und 385 ff. E. 1, zudem BGE 114 Ib 216 E. 1b und 347 ff. E. 1, BGE 113 Ib 381 f. E. 2 und 397 f. E. 1b, je mit Hinweisen).
d) Der Beschwerdef�hrer r�gt einerseits Art. 24 RPG und damit einhergehend Bestimmungen des NHG und anderseits Art. 9 BGE 115 Ib 472 S. 479USG als verletzt. Ob er zu diesen R�gen legitimiert ist, ist f�r beide Vorbringen gesondert zu pr�fen (vgl. etwa das soeben erw�hnte Urteil BGE 115 Ib 350 ff. E. 1, zudem BGE 115 Ib 335 ff. und BGE 99 Ib 98; FRITZ GYGI, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Aufl., Bern 1983, S. 153).
aa) Die Legitimationsvoraussetzungen f�r eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde gem�ss Art. 34 RPG richten sich nach Art. 103 OG. Demzufolge ist zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde u.a. berechtigt, wer durch die angefochtene Verf�gung ber�hrt ist und ein schutzw�rdiges Interesse an deren Aufhebung oder �nderung hat (Art. 103 lit. a OG). Der Beschwerdef�hrer legt diese besondere Betroffenheit nicht dar, und sie ist auch nicht ersichtlich. Seine Beschwerdebefugnis allein gest�tzt auf Art. 34 RPG in Verbindung mit Art. 103 lit. a OG ist somit zu verneinen.
bb) Indessen steht gem�ss Art. 103 lit. c OG in Verbindung mit Art. 12 NHG - soweit gegen kantonale Verf�gungen die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht zul�ssig ist - das Beschwerderecht auch den gesamtschweizerischen Vereinigungen zu, die sich statutengem�ss dem Natur- und Heimatschutz oder verwandten, rein ideellen Zwecken widmen. Die Legitimation ist jedoch auf den Schutz der Interessen des Natur- und Heimatschutzes begrenzt und erfasst nicht auch die Wahrung anderer �ffentlicher Interessen (BGE 109 Ib 342 f.). Das Bundesgericht hat wiederholt erkannt, dass der Rheinaubund als gesamtschweizerische Vereinigung im Sinne von Art. 12 NHG anzuerkennen ist (vgl. BGE (Teilurteil) vom 16. September 1987 in ZBl 89/1988 S. 273 ff., 110 Ib 161 E. 2, BGE 98 Ib 125). Voraussetzung zur Beschwerdebefugnis gesamtschweizerischer Organisationen gem�ss Art. 12 NHG ist indessen, dass die in Frage stehende kantonale Verf�gung im Sinne von Art. 24sexies Abs. 2 BV und Art. 2 NHG in Erf�llung einer Bundesaufgabe ergangen ist. Das Bundesgericht hat im Entscheid BGE 112 Ib 70 ff. festgestellt, zwar sei die Raumplanung als solche in ihrem Wesen Sache der Kantone und k�nne daher nicht als Bundesaufgabe im Sinne von Art. 2 NHG angesehen werden. Eine besondere Betrachtung dr�nge sich jedoch hinsichtlich der Anwendung von Art. 24 RPG auf: In der Handhabung dieser Bestimmung sei dann die Erf�llung einer Bundesaufgabe zu erblicken, wenn geltend gemacht werde, eine auf sie gest�tzte Baubewilligung verstosse gegen die nach Art. 24sexies BV und nach den Vorschriften des NHG notwendige R�cksichtnahme auf Natur und Heimat. Diese Betrachtungsweise dr�nge sich namentlich dann auf, wenn BGE 115 Ib 472 S. 480das streitige Bauvorhaben ausserhalb des Baugebietes in einer Landschaft verwirklicht werden solle, die in einem Inventar des Bundes aufgef�hrt sei und unter dem Schutz von Art. 5 und 6 NHG stehe. In derartigen F�llen handle es sich nach dem Zweck und dem Wortlaut von Art. 12 NHG bei der Bewilligung gem�ss Art. 24 RPG um eine solche im Sinne von Art. 2 lit. b NHG. Die Beschwerdebefugnis der gesamtschweizerischen Vereinigungen des Natur- und Heimatschutzes sei daher in diesen F�llen zu bejahen (BGE 112 Ib 72 ff. E. 3 und 4). Diesen Kriterien entspricht die vorliegende Sache. Hinzu kommt, dass das zur Diskussion stehende Vorhaben - wie erw�hnt - auch aus der Sicht der Wasserbaupolizeigesetzgebung eine Bundesaufgabe betrifft (Art. 2 lit. c NHG). Dieses Vorhaben k�nnte ein gem�ss BLN zu sch�tzendes Objekt beeintr�chtigen; der Thurlauf zwischen der Steinegg und G�tighausen geh�rt zum Gebiet gem�ss BLN-Objekt Nr. 1403 ("Glaziallandschaft zwischen Thur und Rhein mit Nussbaumer Seen und Andelfinger Seenplatte", s. Verordnung �ber das BLN und Anhang dazu (VBLN, SR 451.11)), womit es unter dem Schutz von Art. 5 und 6 NHG steht. Der Rheinaubund ist demnach insoweit beschwerdebefugt, als er Einwendungen erhebt, die mit den Interessen des Natur- und Heimatschutzes in unmittelbarem Zusammenhang stehen (s. BGE 114 Ib 84 E. 1b, 268 ff. E. 2b sowie nicht publ. E. 1b von BGE 114 Ib 312 ff., BGE 112 Ib 76, BGE vom 29. September 1978 in ZBl 80/1979 S. 27, BGE 100 Ib 452).
cc) Dar�ber hinaus ist der Beschwerdef�hrer auch gem�ss Art. 55 Abs. 1 USG zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde legitimiert, sind doch die Voraussetzungen im Sinne dieser Bestimmung beim Rheinaubund fraglos erf�llt (vgl. in diesem Zusammenhang BGE 112 Ib 548 E. 1b, zudem BGE 115 Ib 335 ff.). Unbeachtlich ist, dass der Bundesrat eine Liste der gem�ss Art. 55 Abs. 2 USG beschwerdeberechtigten Organisationen noch nicht erstellt hat. Dieser Liste kommt keine konstitutive, sondern lediglich deklaratorische Wirkung zu (BGE 112 Ib 548 E. 1b mit Hinweisen).
dd) Dagegen ist der Beschwerdef�hrer durch die im bisherigen Verfahren angeblich vers�umte Publikation der Ausnahmebewilligung im Sinne von Art. 16 Abs. 2 RPV nicht beschwert, hat er doch daraus keinen Rechtsnachteil erlitten. Er hat rechtzeitig von der bewilligten Ausnahme Kenntnis erhalten und die zul�ssigen Rechtsmittel eingereicht.
2. a) Der Beschwerdef�hrer macht geltend, das Verwaltungsgericht sei f�lschlicherweise davon ausgegangen, die geplanten BGE 115 Ib 472 S. 481Vorkehren seien unter dem Titel von Art. 24 Abs. 2 RPG bewilligungsf�hig. Die Erstellung eines neuen Hartverbaus entlang dem linken Thurufer, die Erstellung von Buhnen, der Vorlandabtrag und die geplanten Aufsch�ttungen k�nnten weder als Erneuerung noch als Wiederaufbau qualifiziert werden, sondern seien gesamthaft nach Art. 24 Abs. 1 RPG zu beurteilen. Da einer Gef�hrdung von Menschen durch Objektschutzmassnahmen begegnet werden k�nne, seien die geplanten Massnahmen indessen nicht erforderlich und damit nicht absolut standortgebunden. Damit macht der Beschwerdef�hrer sinngem�ss geltend, die geplanten Bauten k�nnten weder gest�tzt auf Art. 24 Abs. 1 noch gest�tzt auf Art. 24 Abs. 2 RPG bewilligt werden.
b) Das Verwaltungsgericht hat festgestellt, die Thur selber sei im betroffenen Abschnitt keiner Nutzungszone zugewiesen, und die beidseitigen Ufergebiete bef�nden sich, soweit nicht mit Wald bestockt, je zu einem schmalen Uferstreifen in der kantonalen Freihaltezone im Sinne von � 39 PBG und anschliessend in der Landwirtschaftszone gem�ss � 36 PBG. Im �brigen hat das Verwaltungsgericht darauf hingewiesen, dass die geplanten Massnahmen bereits bei einer Einzelbetrachtung kaum als zonenkonform anerkannt werden k�nnten, dass sie indessen aufgrund ihres engen sachlichen und �rtlichen Zusammenhanges ohnehin einheitlich unter dem Gesichtswinkel vom Art. 24 RPG zu pr�fen seien (EJPD/BRP, Erl�uterungen RPG, N. 7 zu Art. 22). Insgesamt sei festzustellen, dass Art. 24 Abs. 2 RPG den vorgesehenen Thurunterhalt erlaube.
Demgegen�ber erachten das Bundesamt f�r Wasserwirtschaft (BWW) und die kantonale Baudirektion das eidgen�ssische RPG als nicht anwendbar; sie halten daf�r, beim Bundesgesetz �ber die Wasserbaupolizei und beim kantonalen Wassergesetz handle es sich um Sonderordnungen.
Damit stellt sich die Frage nach dem Verh�ltnis zwischen den gesetzlichen Bestimmungen betreffend die Wasserbaupolizei, welche raumwirksame T�tigkeiten ordnen, und dem eidgen�ssischen RPG. Wie das Bundesgericht schon wiederholt erkannt hat, m�ssen die verschiedenen Gesetzgebungen miteinander koordiniert angewendet werden (s. BGE 114 Ib 227 E. 5, BGE 112 Ib 424 ff., mit weiteren Hinweisen). Das RPG hat nicht einfach zu weichen. Die Frage lautet vielmehr, ob das wasserbauliche Sonderrecht eine entsprechende besondere Regelung enthalte.
L�ngs des betreffenden Flusslaufes erstreckt sich teilweise eine kantonale Freihaltezone und teilweise eine kantonale Landwirtschaftszone.
Ob Flussverbauungen hier zonengem�ss sind, ist fraglich. Doch kann dies und die Notwendigkeit der Anwendung von Art. 24 RPG offengelassen werden.
Aus den nachfolgenden Erw�gungen ergibt sich, dass die Voraussetzungen gem�ss dieser Bestimmung jedenfalls erf�llt sind, der Bewilligung des Vorhabens insbesondere auch eine - ebenfalls nach � 4 WG n�tige - umfassende Interessenabw�gung zugrunde liegt, bei der alle wesentlichen Gesichtspunkte, namentlich diejenigen des NHG und der Forst- und Fischereigesetzgebung, koordiniert ber�cksichtigt wurden und die damit auch die Frage einbezog, ob der gem�ss dem beh�rdenverbindlichen kantonalen Gesamtplan mit Bezug auf das betroffene Landwirtschaftsgebiet vorgesehenen Erholungsattraktivit�t Rechnung getragen werde.
c) Gem�ss Art. 24 Abs. 2 RPG kann das kantonale Recht gestatten, Bauten und Anlagen zu erneuern, teilweise zu �ndern oder wiederaufzubauen, wenn dies mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vereinbar ist. Der Kanton Z�rich hat von dieser Kompetenz mit Erlass des im Wortlaut mit Art. 24 Abs. 2 RPG identischen � 357 Abs. 3 PBG Gebrauch gemacht und damit den ihm durch das Bundesrecht einger�umten Gesetzgebungsspielraum voll ausgesch�pft. Mit dem Beschwerdef�hrer ist festzustellen, dass die geplanten Bauten weder dem Tatbestand des Wiederaufbaus noch demjenigen der blossen Erneuerung Zugeordnet werden k�nnen, sondern h�chstens vom Tatbestand der teilweisen �nderung erfasst werden. In Anbetracht der w�rtlichen �bereinstimmung von Art. 24 Abs. 2 RPG und � 357 Abs. 3 PBG kann im folgenden auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung zum Begriff der teilweisen �nderung abgestellt werden, der bundesrechtlicher Natur ist (vgl. BGE 113 Ib 224 E. 5 und 305 f. E. 3b, BGE 112 Ib 97 E. 3, mit weiteren Hinweisen). Als teilweise �nderung werden sowohl Umbauten, Anbauten und Erweiterungen wie auch teilweise Zweck�nderungen verstanden. Letztere scheiden hier zum vornherein aus, da Flussverbauungen grunds�tzlich bezwecken, �berschwemmungen zu verhindern. Dieser Zweck soll durch die geplanten Bauten nicht ge�ndert, sondern vielmehr best�tigt werden. Bauliche �nderungen gelten dann als teilweise, wenn sie Umfang und Erscheinung, also die Identit�t des Bauwerkes, in den wesentlichen Z�gen wahren. Verlangt wird nicht eine v�llige �bereinstimmung der neuen mit der vorbestehenden Anlage; vielmehr l�sst das Bundesgericht eine Wesensgleichheit gen�gen (BGE 113 Ib 306, BGE 108 Ib 55). Ob die geplanten Vorkehren die so verstandene BGE 115 Ib 472 S. 483Identit�t der Thur wahren, ist an deren heutigem und f�r die Zeit nach Durchf�hrung der Arbeiten zu erwartendem Erscheinungsbild zu werten. Ein Fluss wird vorab durch seine Breite und sein Gef�lle, durch die topographische Lage sowie durch Art, Befestigung und Bewuchs der Ufer charakterisiert. Die Thur wurde vor ungef�hr 100 Jahren korrigiert. Seither weisen die Ufer gem�ss den unwidersprochenen Ausf�hrungen der Direktion der �ffentlichen Bauten gr�sstenteils einen sogenannten Mischverbau auf, der aus Betonplatten und -bl�cken sowie aus Weiden besteht. Ein Grossteil dieser Platten und Bl�cke soll nun entfernt und durch Natursteine ersetzt werden. Die um einen Meter abgesenkten Vorl�nder sollen als Sukzessionsfl�chen und Naturwiesen ausgebildet und die neuen Ufersicherungen wiederum von einem Weidensaum begleitet werden. Mit dem beim Vorlandabtrag gewonnenen Material sollen Flachsch�ttungen errichtet werden. Ferner sollen Buhnen erstellt werden, und schliesslich ist eine Revitalisierung des Gruebh�lzlibaches vorgesehen. Diese geplanten Arbeiten werden im dadurch betroffenen Abschnitt zumindest vor�bergehend zu einem ver�nderten Erscheinungsbild der Thur f�hren. Dies allein reicht jedoch nicht aus, der Anlage nach Vollendung der Sanierungsmassnahmen die Identit�t mit dem heutigen Zustand abzusprechen. Von Bedeutung ist, dass vorab zwar der Bauvorgang, nicht aber der "Betrieb" der gesamten Anlage nach Abschluss der Bauarbeiten zu einem erheblichen Eingriff in die Natur f�hren d�rfte (s. in diesem Zusammenhang nachf. lit. e/dd); gest�tzt auf die Mitberichte der verschiedenen Fachstellen kann angenommen werden, dass die Eingriffe in die Uferlandschaft innert k�rzerer Zeit vernarben werden. Nach wie vor wird die Thur als korrigiertes Gew�sser mit k�nstlich angelegten Ufern und einer bewachsenen bzw. bewaldeten Uferlandschaft in Erscheinung treten. Hieran werden auch die geplanten Buhnen nichts Wesentliches �ndern. Es ist sogar zu erwarten, dass das Gebiet durch die geplante Revitalisierung des Gruebh�lzlibaches und durch die durch die Buhnen entstehenden Widerwasser an �kologischem Wert gewinnen wird. Die Thur wird nach Vollendung der Arbeiten auch nicht grunds�tzlich mehr Wasser f�hren als heute. Vielmehr wird sie durch die vorgesehenen Bauten lediglich in der Lage sein, die zugef�hrten Wassermengen auch in Ausnahmesituationen abzuleiten. Von einem Wechsel der Identit�t kann deshalb nicht gesprochen werden. Demnach kann die Gegenstand des Verfahrens bildende Sanierung - vorbeh�ltlich einer g�nstigen Interessenabw�gung (s. nachf.
BGE 115 Ib 472 S. 484lit. e) - unter dem Titel von Art. 24 Abs. 2 RPG bzw. � 357 Abs. 3 PBG als bewilligungsf�hig erachtet werden. Dieses Ergebnis steht auch in Einklang mit den Bestimmungen des Wassergesetzes des Kantons Z�rich: Aus � 6 WG ergibt sich, dass die Thur als "korrigiertes Gew�sser" gilt. Arbeiten an der Thur werden daher vom Wassergesetz grunds�tzlich als Unterhaltsarbeiten betrachtet (� 14 WG), dies zumindest so lange, als nicht das Flussbett wesentlich ver�ndert oder gar umgelegt wird. Derart massive Eingriffe sind jedoch klarerweise nicht vorgesehen.
d) Aber auch wenn Art. 24 Abs. 2 RPG angesichts des Umfangs der vorzunehmenden baulichen Vorkehren nicht Anwendung finden k�nnte, so k�nnte eine Beurteilung nach Massgabe von Art. 24 Abs. 1 RPG (wiederum vorbeh�ltlich einer g�nstigen Interessenabw�gung, nachf. lit. e) nicht zur Bewilligungsunf�higkeit der geplanten Sanierungsmassnahmen f�hren, falls Art. 24 RPG �berhaupt ber�cksichtigt werden m�sste (oben lit. b). Entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers ist die Standortgebundenheit des Vorhabens zu bejahen. Er �bersieht, dass die bundesgerichtliche Rechtsprechung eine absolute Standortgebundenheit in dem Sinne, dass eine Baute oder Anlage ausserhalb der Bauzone nur zul�ssig sein soll, wenn �berhaupt kein anderer Standort in Betracht f�llt, nicht verlangt. Vielmehr gen�gt es, dass besonders gewichtige Gr�nde vorliegen, die den Standort als durch Zweckbestimmung der Baute oder Anlage objektiv bedingt und gegen�ber andern Standorten als erheblich vorteilhafter erscheinen lassen (BGE 112 Ib 48 f. E. 5a). Als solcher gewichtiger Grund ist die sich aus dem kantonalen Wassergesetz ergebende Pflicht der zust�ndigen Z�rcher Beh�rden zu verstehen, Massnahmen gegen drohende Hochwasser zu ergreifen. Das kantonale Wassergesetz stammt aus dem Jahre 1901. Zwar sind in � 4 WG (in der Fassung vom 2. Juli 1967) Grunds�tze enthalten, wonach bei der Ausf�hrung von Gew�sserkorrektionen und anderen Bauten in und an Gew�ssern u.a. dem Schutze der Natur und der Landschaft Rechnung zu tragen ist. Diese Grunds�tze verm�gen indessen nicht zu verbergen, dass das kantonale Wassergesetz nach wie vor dem traditionellen Gedanken der Wasserbaupolizei verbunden ist, der in erster Linie den Schutz vor �berschwemmungen, Uferbr�chen und Versumpfung beinhaltet (vgl. � 17 WG; s. auch FRITZ GYGI, Verwaltungsrecht, Bern 1986, S. 245). Nach der Grundkonzeption des Wassergesetzes soll dies vorab durch bauliche Massnahmen in und an Gew�ssern geschehen. Es unterscheidet sich damit wesentlich BGE 115 Ib 472 S. 485von neueren Wasserbaupolizeierlassen, welche vermehrt auf die Belange der Natur R�cksicht nehmen und unter Umst�nden im Interesse einer unverbauten Landschaft selbst die �berschwemmung von Kulturland in Kauf nehmen (vgl. etwa das Wasserbaugesetz des Kantons Bern vom 14. Februar 1989, das in Art. 7 ausdr�cklich die M�glichkeit begr�ndet, die Gef�hrdung von Sachwerten in Kauf zu nehmen). Das Z�rcher Wassergesetz bietet demgegen�ber keine gesetzliche Grundlage, an Fliessgew�sser angrenzendes Kulturland mittels der vom Beschwerdef�hrer geforderten Beschr�nkung der Gefahrenabwehr auf bestimmte Objekte bewusst der �berschwemmungsgefahr preiszugeben. Vielmehr sind Bauten und Anlagen, die vor �berschwemmungen sch�tzen sollen, aufgrund des geltenden Wassergesetzes im bzw. unmittelbar am entsprechenden Flusslauf zu errichten. Diese Pflicht l�sst die geplanten Anlagen gegen�ber andern denkbaren Standorten nicht nur als erheblich vorteilhafter, sondern als gesetzlich geboten erscheinen. Diese sind daher als positiv standortgebunden zu erachten. Was Fragen anbelangt, welche die Standortwahl eines grunds�tzlich standortgebundenen Werkes an sich betreffen, so sind diese - was der Beschwerdef�hrer �bersieht - im Rahmen der Interessenabw�gung nach Art. 24 Abs. 1 lit. b RPG und nicht in Anwendung von lit. a dieser Bestimmung zu beurteilen (s. BGE 112 Ib 30 ff. und 121 ff. E. 4, zudem nicht publ. E. 4b des auszugsweise im Infoheft RP 4/88 wiedergegebenen Urteils vom 29. Juni 1987).
e) Der Beschwerdef�hrer macht geltend, das Verwaltungsgericht sei f�lschlicherweise davon ausgegangen, der Regierungsrat habe der Sache nach die nach Art. 24 RPG erforderliche Interessenabw�gung vorgenommen, indem das federf�hrende Amt f�r Gew�sserschutz und Wasserbau die Mitberichte der verschiedenen kantonalen �mter einl�sslich gew�rdigt habe. Diese Feststellung des Verwaltungsgerichtes sei insofern offensichtlich unrichtig (Art. 105 Abs. 2 OG), als nicht ber�cksichtigt worden sei, dass der fragliche Thurabschnitt in einem in das BLN aufgenommenen Gebiet liege und zu Unrecht keine obligatorische Begutachtung durch die Eidg. Natur- und Heimatschutzkommission (ENHK; Art. 7 NHG) erfolgt sei. Zudem sei ausser acht gelassen worden, dass weite Teile des betroffenen Gebietes gem�ss Richtplan des Kantons Z�rich im sogenannten "Landwirtschaftsgebiet mit erh�hter Erholungsattraktivit�t" l�gen. Gem�ss der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtes entfalte diese richtplanerische BGE 115 Ib 472 S. 486Bezeichnung eines Gebietes ihre Wirkungen unmittelbar und ohne dass es dazu noch einer entsprechenden Festsetzung in der Nutzungsplanung bed�rfte (ZBl 86/1985 S. 269 f.).
aa) Eine Ausnahmebewilligung gem�ss Art. 24 Abs. 2 RPG kann nur erteilt werden, wenn dies mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vereinbar ist. Es sind all jene Anliegen der Raumplanung zu ber�cksichtigen, die f�r den Fall eine Aussage enthalten (EJPD/BRP, Erl�uterungen RPG, N. 47 zu Art. 24). Dabei ist mithin zu pr�fen, ob dem Projekt, das auf der staatlichen Pflicht zur polizeilichen Gefahrenabwehr beruht, Interessen des Natur- und Heimatschutzes entgegenstehen. Hierbei handelt es sich um wichtige Anliegen im Sinne von Art. 24 Abs. 2 RPG, sollen doch mit Massnahmen der Raumplanung die nat�rlichen Lebensgrundlagen wie Boden, Luft, Wasser, Wald und die Landschaft gesch�tzt werden (Art. 1 Abs. 2 lit. a RPG), wie auch naturnahe Landschaften geschont werden und erhalten bleiben sollen (Art. 3 Abs. 2 lit. d RPG). Wie bei Art. 24 Abs. 2 RPG, so sind diese Anliegen ebenfalls im Rahmen der umfassenden Interessenabw�gung zu ber�cksichtigen, die nach Art. 24 Abs. 1 lit. b RPG (s. BGE 112 Ib 120 ff. und EJPD/BRP, Erl�uterungen RPG, N. 26 f. zu Art. 24), aber auch nach � 4 WG zu erfolgen hat. Nach heute ausdr�cklicher Vorschrift (Art. 3 Abs. 1 RPV in der Fassung vom 2. Oktober 1989, AS 1989 S. 1985 ff.) haben die Beh�rden, denen bei Erf�llung und Abstimmung raumwirksamer Aufgaben Handlungsspielr�ume zustehen, alle ber�hrten Interessen zu ermitteln, diese einzeln zu beurteilen und dabei besonders die Vereinbarkeit mit der anzustrebenden r�umlichen Entwicklung und die m�glichen Auswirkungen zu ber�cksichtigen sowie den Interessen aufgrund der Beurteilung im Entscheid m�glichst umfassend Rechnung zu tragen; diese Interessenabw�gung ist in der Begr�ndung darzulegen (Art. 3 Abs. 2 RPV 1989).
Lenkenden Massstab der vorzunehmenden umfassenden Interessenabw�gung bilden nach den vorstehenden Ausf�hrungen haupts�chlich die Anforderungen des NHG sowie die Planungsziele und Grunds�tze des eidgen�ssischen RPG (Art. 1 und 3 RPG, s. etwa BGE 112 Ib 33 f. und 123 ff.). Soweit das positive Verfassungs- und Gesetzesrecht einzelne Aspekte der allgemeinen Interessenabw�gung konkret regelt, sind die Bauvorhaben im Bewilligungsvorhaben vorweg nach diesen Sondernormen zu pr�fen (BGE 112 Ib 123 f. E. 4b). Dementsprechend sind die Vorschriften BGE 115 Ib 472 S. 487des Wasserbaurechtes wie auch des NHG anzuwenden (BGE 114 Ib 268 ff. E. 3b und 4).
bb) Die vorgesehenen Massnahmen zur Sanierung der Thur basieren im wesentlichen auf dem Auflageprojekt 1983. Eigentliche Grundlage f�r die Projektgenehmigung durch den Regierungsrat bildet indessen der technische Bericht der Direktion f�r �ffentliche Bauten vom April 1988. Das Verwaltungsgericht hat ausgef�hrt, die Mitberichte des kantonalen Amtes f�r Raumplanung, des Oberforstamtes, der kantonalen Fischerei- und Jagdverwaltung sowie des Meliorations- und Vermessungsamtes seien durch das Amt f�r Gew�sserschutz und Wasserbau einl�sslich gew�rdigt und in ihren Forderungen soweit befolgt worden, als dies in sorgf�ltiger Abw�gung gegen�ber den wasserbaupolizeilichen Interessen zu vertreten gewesen sei. Der Beschwerdef�hrer macht nicht im einzelnen geltend, inwiefern diese Berichte unkorrekt verwertet oder gew�rdigt worden seien. Jedoch h�lt er mit Blick auf Art. 105 Abs. 2 OG daf�r, die erfolgte Interessenabw�gung sei offensichtlich unvollst�ndig durchgef�hrt worden.
Richtig ist, dass aus dem Regierungsratsentscheid nicht ersichtlich ist, wie weit die Abw�gung ging. Dies ist aber verst�ndlich, war er doch nicht als Rechtsmittelentscheid gedacht (der Regierungsrat ging davon aus, dass sein Entscheid nicht weiterziehbar sei). Immerhin lagen dem Regierungsrat aber die eingeholten Mitberichte der verschiedenen Fachstellen vor. Er ordnete auch ausdr�cklich an, dass deren Schlussfolgerungen bei der Ausf�hrung des Projektes mitzuber�cksichtigen seien.
Vor Verwaltungsgericht verlangte der Beschwerdef�hrer Akteneinsicht. In seiner Replik vom 17. Oktober 1986 best�tigte er ausdr�cklich, dass er die entsprechenden Unterlagen "nun zur Verf�gung" gehabt habe. Das Verwaltungsgericht hat aufgrund dieser Unterlagen und der ihm eingereichten Schriften offensichtlich eine umfassende Pr�fung vorgenommmen. Wenn dies im Urteil nicht so zum Ausdruck kommen mag, so hat der Beschwerdef�hrer dies sich selber zuzuschreiben, hat er sich doch mit seinen Vorbringen auf eine grunds�tzliche Kritik am Konzept der kantonalen Beh�rden beschr�nkt.
In der Sache geht es dem Beschwerdef�hrer um ein grunds�tzlich anderes Konzept, um dasjenige des sogenannten Objektschutzes. Er verlangt, dass die periodischen kleineren und gr�sseren, etwa alle 30 bis 70 Jahre vorkommenden �berschwemmungen als nat�rlicher Vorgang in Kauf genommen werden, dies auch deswegen BGE 115 Ib 472 S. 488um dadurch Chancen f�r besondere Biotope und Lebensformen zu schaffen. Schutzmassnahmen will er nur soweit zulassen, als sie f�r die Menschen im potentiellen �berschwemmungsgebiet unerl�sslich sind. In diesem Sinne schl�gt er dann Bauten und Sickerpumpen um die H�fe und bewohnten Geb�ude sowie Entsch�digungen der Beeintr�chtigungen der landwirtschaftlichen Bewirtschaftung vor.
Vor Bundesgericht wiederholt der Beschwerdef�hrer im wesentlichen auch nur diese grunds�tzliche, konzeptionelle Kritik. Er r�gt lediglich, die Aspekte der R�cksichtnahme auf das durch das Vorhaben betroffene BLN-Objekt sowie des Landschaftsschutzes im allgemeinen, wie er im Richtplan zum Ausdruck komme, seien zu wenig beachtet worden. Auch hier findet sich aber keinerlei detaillierte Kritik an einzelnen Projektteilen.
Die W�rdigung dieser grunds�tzlichen Vorbringen hat f�r den Richter bei den gesetzlichen Bestimmungen zu beginnen. Das kantonale wie auch das eidgen�ssische Wasserbaugesetz gehen von einem anderen Konzept aus als der Beschwerdef�hrer. Sie wollen das Hochwasser im Wasserlauf selber eind�mmen, das Gew�sser also auf einen r�umlich mehr oder weniger eng begrenzten Lauf beschr�nken, weshalb sie nur oder in erster Linie von baulichen Massnahmen in und am Gew�sser sprechen. Gemessen an diesem gesetzlichen Rahmen ist das Konzept der Z�rcher Beh�rden als solches nicht als rechtswidrig zu erachten.
cc) Die gesetzlichen Grundlagen des BLN finden sich in Art. 5 ff. NHG und in der bereits genannten Verordnung �ber das BLN (VBLN). Unter Ziff. 1403 im Anhang zur VBLN wurde im Jahre 1977 die "Glaziallandschaft zwischen Thur und Rhein mit Nussbaumer Seen und Andelfinger Seenplatte" in das BLN aufgenommen. Das durch das Sanierungsvorhaben betroffene Gebiet wird von dieser geographischen Umschreibung unbestrittenermassen erfasst.
Art. 7 NHG h�lt unter dem Marginale "Obligatorische Begutachtung" fest, dass die zust�ndige Stelle bei der M�glichkeit einer Beeintr�chtigung eines BLN-Objektes ein Gutachten bei der ENHK einzuholen hat. Der Beschwerdef�hrer macht geltend, ein solches Gutachten sei nicht erstattet worden. Zun�chst ist fraglich, ob im vorliegenden Fall die M�glichkeit einer Beeintr�chtigung des Objektes trotz des Umstandes zu bejahen ist, dass das Gebiet durch die geplante Revitalisierung und durch die durch die Buhnen entstehenden Widerwasser an �kologischem Wert gewinnen wird.
Wird diese Frage bejaht, da eine m�gliche Beeintr�chtigung jedenfalls in Anbetracht des Umfanges der vorzunehmenden Bauarbeiten auch bei den Zu erwartenden Verbesserungen nicht zum vornherein ausgeschlossen werden kann (s. oben lit. c und nachf. lit. dd), so stellt sich die weitere Frage, ob Art. 7 NHG lediglich der Charakter einer Ordnungsvorschrift beizumessen ist, von deren Einhaltung allenfalls ohne weitere Rechtsfolgen abgesehen werden darf (vgl. BGE 99 V 182). Die letztgenannte Frage muss gest�tzt auf das unmissverst�ndliche Marginale und die Materialien verneint werden (vgl. Botschaft zum NHG, BBl 1965 III S. 103 f.). Die Begutachtung durch die ENHK ist mithin, sofern die Voraussetzungen erf�llt sind, vorgeschrieben. Die Direktion f�r �ffentliche Bauten vertritt die Ansicht, es w�re Sache der zust�ndigen Bundesstelle und nicht des Kantons gewesen, diese Begutachtung anzuordnen. Dieser Auffassung kann nicht gefolgt werden. Soweit der Bund die Erf�llung gewisser Bundesaufgaben an die Kantone �bertr�gt, sind auch die zust�ndigen kantonalen Instanzen bei Erf�llung dieser Aufgaben an das NHG gebunden (vgl. BGE 98 Ib 131). Dies ergibt sich ebenfalls aus Art. 2 Abs. 2 lit. c der Vollziehungsverordnung vom 27. Dezember 1966 zum NHG (SR 451.1), wonach in den T�tigkeitsbereich der Kommission ausdr�cklich die Begutachtung von Fragen des Natur- und Heimatschutzes zuhanden der Beh�rden des Bundes und der Kantone f�llt. Die ENHK f�hrt allerdings mit Schreiben vom 18. Oktober 1989 aus, sie sei angesichts der beachtlichen Zahl von in Bundesinventaren gem�ss Art. 5 NHG enthaltenen Objekten sowie in W�rdigung der zeitlichen und personellen M�glichkeiten gehalten, Schwerpunkte bei der Anhandnahme von Begutachtungen zu setzen. Ob sich diese Auffassung, wonach die ENHK selber auf die obligatorische Begutachtung verzichten k�nne, mit dem Wortlaut, Sinn und Zweck von Art. 7 NHG vereinbaren l�sst, ist fraglich, braucht aber im vorliegenden Fall nicht abschliessend entschieden zu werden. Denn wie aus der Einleitung der vom 26. Januar 1989 datierten Stellungnahme des BUWAL entnommen werden kann, ist diese Stellungnahme auch im Auftrag der ENHK erstattet worden, was diese im genannten Schreiben vom 18. Oktober 1989 selber best�tigt hat. Art. 7 NHG verlangt nicht, dass die Kommission ihre Auffassung in einem eigenen Papier festh�lt, sondern es muss gen�gen, dass sie sich einer andern Begutachtung materiell anschliesst oder ihre Auffassung anderweitig eindeutig zum Ausdruck bringt. Dies ist im vorliegenden Fall BGE 115 Ib 472 S. 490geschehen (w�re auch dies unterblieben, so h�tte das Bundesgericht selber ein entsprechendes Gutachten einholen k�nnen (Art. 113 i.V.m. Art. 95 Abs. 1 OG), anstatt die Sache in Anwendung von Art. 114 Abs. 2 OG an die Vorinstanz zur�ckweisen zu m�ssen, s. BGE 114 Ib 268 ff., E. 2c). Die R�ge, es fehle die obligatorische Begutachtung im Sinne von Art. 7 NHG, ist demnach unbegr�ndet.
Beigef�gt sei immerhin, dass es im Lichte von Art. 6 und 7 NHG trotz allem nicht v�llig befriedigend ist, nicht auf einen von der ENHK selber erstatteten Bericht abstellen zu k�nnen. Indes ist hier zur Kenntnis zu nehmen, dass die ENHK sich - wie ausgef�hrt - beim heutigen Stand der Dinge, in Anbetracht der Gr�sse der verschiedenen BLN-Gebiete und der Vielzahl der in solchen Gebieten projektierten Bauten sowie in W�rdigung der zeitlichen und personellen M�glichkeiten, offenbar nicht in der Lage sieht, noch in jedem Fall ein eigenes Gutachten zu erstatten. Es w�re w�nschenswert, wenn diesen Vollzugsschwierigkeiten Einhalt geboten w�rde, zun�chst durch organisatorische Massnahmen und durch Richtlinien, die klarstellen sollten, wann eine f�rmliche, schutzzielbezogene Begutachtung durch die ENHK selber n�tig ist und wann eine Erkl�rung wie im vorliegenden Fall gen�gt, zudem allenfalls durch eine angemessene, einerseits den heutigen Problemen und anderseits weiterhin auch den bedeutungsvollen Anliegen der Natur- und Heimatschutzgesetzgebung Nachachtung verschaffende Revision der Art. 6 und 7 NHG.
dd) Gem�ss Art. 6 NHG bedeutet die Aufnahme eines Objektes in das BLN, dass es in besonderem Masse die ungeschm�lerte Erhaltung oder jedenfalls gr�sstm�gliche Schonung verdient. Ein Abweichen von der ungeschm�lerten Erhaltung im Sinne der Inventare darf bei Erf�llung einer Bundesaufgabe nur in Erw�gung gezogen werden, wenn ihr bestimmte, gleich- oder h�herwertige Interessen von ebenfalls nationaler Bedeutung entgegenstehen (Art. 6 Abs. 2 NHG). Die Forderung nach ungeschm�lerter Erhaltung bedeutet zwar nicht, dass am bestehenden Zustand �berhaupt nichts mehr ge�ndert werden darf; die Einweisung eines Gebietes in das BLN hat nicht einen absoluten Schutz dieses Gebietes zur Folge, sondern vielmehr ist die m�gliche Beeintr�chtigung an den verschiedenen Schutzzielen zu messen (s. BGE 115 Ib 136 ff. E. 5, 315 ff. E. 4 und 5, zudem BGE 114 Ib 84 ff. E. 2 und 268 ff., BGE 113 Ib 347 ff. E. 4c und 5), die im Inventar selber im einzelnen umschrieben sein m�ssten, dem heutigen Inventartext allerdings nicht immer ohne BGE 115 Ib 472 S. 491weiteres klar entnommen werden k�nnen. Im vorliegenden Fall lauten diese Schutzziele unter Ziff. 1403 des BLN wie folgt:
"Glaziallandschaft mit reichem Formenschatz: Molasse gr�sstenteils von Ablagerungen der W�rmeiszeit bedeckt (Grund- und Deckmor�nen, Drumlins, Vorstoss- und R�ckzugsschotter, Wallmor�nen der R�ckzugsphasen).
Gletscherzungenbecken von Nussbaumen hinter Wallmor�nen des Z�rcher-Stadiums mit Nussbaumer-, H�ttwiler- und Hasensee mit r�ckl�ufiger Entw�sserung. Zahlreiche typische, auf abgeschmolzenes Toteis zur�ckf�hrende S�llenseen, vor allem in der Andelfinger Seenplatte.
Flachmoore und verlandete Seen. Sphagnum-Hochmoore westlich der R�ubrichseen bei Kleinandelfingen.
Schwimmende Schwingrasen des Barchetsees. Moore mit sp�tglazialen Bimsstaublagen des Laachersee-Vulkanismus (Eifel).
Postglazialer Thurlauf zwischen G�tighausen und Andelfingen mit weitausgreifenden, streckenweise eingesenkten M�andern.
Biotope f�r Lurche und Reptilien. Brut- und Lebensraum einer vielf�ltigen Vogelwelt. Biberreservat (Nussbaumer Seen).
Bevorzugtes Siedlungsgebiet der pr�historischen Menschen.
Jungsteinzeitliche und sp�tbronzezeitliche Seeufersiedlungen, r�mischer Gutshof Stutteien bei H�ttwilen. Durch b�uerliche Lebensart und Wirtschaft gepr�gte Kulturlandschaft: Ackerbau und Viehzucht, Hopfen und Rebbau. Sch�nste Riegelbau-D�rfer der Schweiz. Barocke Klosteranlage der Kartause Ittingen."
Diesen Schutzzielen sind die dargelegten Interessen an einem wirksamen Hochwasserschutz gegen�berzustellen, der - wie ausgef�hrt - eine Bundesaufgabe darstellt (oben E. 1c). Es stellt sich also die Frage, ob das umstrittene Werk den Thurlauf mit seinen weitausgreifenden, streckenweise eingesenkten M�andern, wie er im BLN umschrieben ist, �berm�ssig beeintr�chtige. Dabei sind alle inventarisierten Kriterien von der Oberfl�chenform ("Glaziallandschaft mit reichem Formenschatz") bis zu den Biotopen zu beachten. Der Zustand des betroffenen Objektes soll aber gesamthaft betrachtet unter dem Gesichtspunkt des Natur- und Heimatschutzes nicht verschlechtert werden, und allf�llige geringf�gige Nachteile m�ssen durch anderweitige Vorteile mindestens ausgeglichen werden (vgl. die zuletzt zitierten Urteile und Botschaft zum NHG, a.a.O., S. 103). Aus Art. 6 Abs. 1 NHG ergibt sich somit klar die erh�hte Schutzw�rdigkeit inventarisierter Landschaften. Diese Schutzw�rdigkeit wird in Art. 6 Abs. 2 NHG nochmals verst�rkt, indem zum vornherein nur gleich- oder h�herwertige Interessen von ebenfalls nationaler Bedeutung ein Abweichen von der grunds�tzlich geforderten ungeschm�lerten Erhaltung einer BGE 115 Ib 472 S. 492inventarisierten Landschaft rechtfertigen k�nnen (vgl. wiederum BGE 115 Ib 136 ff. E. 5 und 315 ff. E. 4/5, BGE 114 Ib 84 ff. E. 2 und 268 ff., BGE 113 Ib 348 E. 4c und 5). Beim Schutz von Mensch, Tier und Sachen vor Beeintr�chtigungen durch Hochwasser handelt es sich um Interessen, welche in ihrem Kerngehalt dem Landschaftsschutz vorgehen und ihm im �brigen jedenfalls gleichgeordnet sind. Im weiteren hat das Verwaltungsgericht im angefochtenen Entscheid gest�tzt auf die zahlreichen Mitberichte aller irgendwie durch das Vorhaben ber�hrten kantonalen Fachstellen (s. vorstehende lit. bb) eine sorgf�ltige Interessenabw�gung vorgenommen und abschliessend festgestellt, dem Regierungsrat k�nne nicht vorgeworfen werden, er habe die gebotene R�cksicht auf Objekte des Natur- und Heimatschutzes vermissen lassen. Der Regierungsrat seinerseits legte der Projektgenehmigung s�mtliche diese Mitberichte zugrunde und machte die Vielzahl der darin zum Schutze der Natur eingebrachten Vorbehalte, Bedingungen und Anregungen zu seinen eigenen, womit sie - auch gem�ss dem Verwaltungsgerichtsurteil - im Rahmen der vorzunehmenden Sanierungsarbeiten befolgt werden m�ssen. Die vom Bundesgericht eingeholten Stellungnahmen der interessierten Bundesstellen best�tigen die Ausf�hrungen des Verwaltungsgerichtes. Das Eidgen�ssische Departement des Innern f�hrt in seiner Vernehmlassung vom 9. Juni 1989 aus, gegen die Baggerung der Flusssohle und das Unterfangen des bestehenden Uferschutzes in der Aussenkurve Steinegg, gegen die Erweiterung der Engp�sse an der Innenkurve Steinegg, gegen die Vorlandgestaltung links oberhalb der Steineggkurve und gegen den Ausbau einer Strecke mit Flachb�schungen und niedrigen Buhnen rechts oberhalb der Steineggkurve best�nden keine Einw�nde, sofern - wie vorgesehen - gewisse Randbedingungen eingehalten w�rden. Die Entfernung der linksufrigen Pfl�sterung in Beton unterhalb der Br�cke und der Ersatz durch Blocksatz und Weidenstecklinge sowie die Revitalisierung des Gruebh�lzlibaches im Auenwald an der Steineggkurve werde begr�sst. Das Departement erachtet deshalb die Beschwerde als unbegr�ndet. Ebensowenig hat das BRP aus seiner Sicht Einwendungen vorzutragen. Das BWW begr�sst das Vorhaben und erachtet eine rasche Sanierung als unumg�nglich; das Projekt enthalte neben notwendigen Schutzmassnahmen auch solche, die zu einer �kologischen Verbesserung f�hrten. Das Bundesamt f�r Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL), welches seine Eingabe - wie erw�hnt - auch im Auftrag der ENHK erstattete, gelangt BGE 115 Ib 472 S. 493ebenfalls zum Schluss, dass dem Projekt unter verschiedenen Auflagen und Bedingungen zugestimmt werden k�nne. Die Direktion der �ffentlichen Bauten des Kantons Z�rich hat insbesondere zu den im Bericht des BUWAL und der ENHK enthaltenen Bedingungen Stellung genommen. Sie f�hrt aus, die vorbehaltene Rodungsbewilligung sei mit Regierungsratsbeschluss vom 10. August 1988 erteilt worden, und die zum Bereich Natur- und Heimatschutz formulierten Bedingungen entspr�chen denjenigen des kantonalen Amtes f�r Raumplanung und der kantonalen Fischerei- und Jagdverwaltung, welche im angefochtenen Entscheid vorbehalten worden seien und denn auch ber�cksichtigt w�rden. Anstelle der vom BUWAL verlangten - nach Auffassung der kantonalen Beh�rde aber wegen starker Erosionsgefahr ungeeigneten - k�nstlichen Steilwand aus Wandkies (Eisvogelwand) seien am rechten Ufer zahlreiche sandige Steilufer f�r den Eisvogel geschaffen worden. Die vom BUWAL geforderte R�ckf�hrung des Steineggwaldes zu einem reinen Laubmischwald werde begr�sst, stehe aber nicht in einem direkten Zusammenhang mit dem Thurprojekt. Die Baudirektion werde sich jedoch darum bem�hen, die entsprechenden Rechte oder das Grundeigentum zu erwerben, um die Pflanzungen anlegen zu k�nnen. Hinsichtlich des Bereichs Fuss- und Wanderwege sei festzuhalten, dass die Wanderwege, wie vom BUWAL und von der ENHK verlangt, nicht asphaltiert w�rden und stets begehbar seien. Man werde zudem versuchen, einen ufernahen Trampelpfad ohne F�llen von B�umen zu erstellen, womit dem Anliegen des BUWAL entsprochen werden k�nne. Die Direktion der �ffentlichen Bauten stellt daher mit Recht fest, dass die genannten Bedingungen zum gr�ssten Teil bereits im angefochtenen Entscheid enthalten sind, und soweit es sich um fachliche Anregungen handle, welche �ber den Entscheid hinausgingen, k�nnten diese vom Bund im Rahmen von Subventionszusicherungen noch in rechtlich bindender Weise verf�gt werden. Das Bundesgericht geht davon aus, dass die Direktion der �ffentlichen Bauten sich gest�tzt auf ihre Stellungnahme diesen zus�tzlichen Anregungen im Rahmen der Subventionszusicherung nicht verschliessen wird. Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass nicht nur die kantonalen Fachstellen und urteilenden Instanzen, sondern auch s�mtliche eidgen�ssischen Fachstellen das Vorhaben begr�ssen und es als mit den massgebenden Bestimmungen des NHG vereinbar halten. Das Bundesgericht hat nach den vorstehenden Ausf�hrungen keinen Anlass, von diesen einhelligen und begr�ndeten BGE 115 Ib 472 S. 494Fachmeinungen abzuweichen. Auch wenn die erforderlichen Arbeiten zumindest vor�bergehend Eingriffe in die Uferlandschaft mit sich bringen, ist mit den Fachstellen festzuhalten, dass das durch das Vorhaben betroffene BLN-Objekt bei Ber�cksichtigung aller genannten Auflagen, Bedingungen und Anregungen insgesamt keine wesentliche Beeintr�chtigung erleiden wird.
ee) Schliesslich r�gt der Beschwerdef�hrer, die Interessenabw�gung sei insoweit mangelhaft vorgenommen worden, als weite Teile des von der zweiten Etappe betroffenen Gebietes gem�ss Richtplan des Kantons Z�rich im Landwirtschaftsgebiet mit erh�hter Erholungsattraktivit�t l�gen; nach der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtes des Kantons Z�rich entfalte diese Bezeichnung ihre Wirkungen unmittelbar und ohne entsprechende Nutzungsplanung (s. ZBl 86/1985 S. 269 f.). Auch diese R�ge ist indes unbegr�ndet.
3. Der Beschwerdef�hrer macht geltend, das Vorhaben h�tte einer UVP im Sinne von Art. 9 USG unterzogen werden m�ssen. Das Verwaltungsgericht hat diese Pflicht verneint mit der Begr�ndung, Ziff. 30.2 des Anhangs zur UVPV erfasse nur Korrektionen, nicht aber Unterhaltsarbeiten.
a) Gem�ss Art. 9 USG sind jene Anlagen einer UVP zu unterziehen, "welche die Umwelt erheblich belasten k�nnen". Im Bereiche des Wasserbaus sind nach Ziff. 30.2 des Anhangs zur UVPV "wasserbauliche Massnahmen wie Verbauungen, Eind�mmungen, Korrektionen, Geschiebe und Hochwasserr�ckhalteanlagen im Kostenvoranschlag von mehr als 10 Mio. Franken" UVP-pflichtig. Aus dieser Aufz�hlung l�sst sich nicht ableiten, nur erstmalige Bauten unterl�gen der Pr�fungspflicht. Vielmehr ergibt sich die Art der pr�fungspflichtigen Massnahmen aus dem zitierten Anhang in Verbindung mit Art. 1 und 2 UVPV. Demzufolge unterliegt die Errichtung von Neuanlagen (Art. 1 UVPV) bzw. die �nderung bestehender Anlagen (Art. 2 Abs. 1 UVPV) der im Anhang aufgef�hrten Werke der UVP-Pflicht.
Vorliegend geht es nicht um die Errichtung einer Neuanlage, so dass zu pr�fen bleibt, ob es sich bei den geplanten Massnahmen um eine �nderung einer bestehenden Anlage im Sinne von Art. 2 UVPV handelt. Eine solche liegt vor, wenn die �nderung wesentliche Umbauten, Erweiterungen oder Betriebs�nderungen betrifft und �ber die �nderung im Verfahren entschieden wird, das bei neuen Anlagen f�r die Pr�fung massgeblich ist. Ob die �nderung "wesentlich" ist (Art. 2 Abs. 1 lit. a UVPV), bestimmt sich nach BGE 115 Ib 472 S. 495dem Zweck der UVP. Diese will eine vorg�ngige Kontrolle sicherstellen. Die Pr�fung soll nach ausdr�cklicher Vorschrift eingreifen, "bevor" die Beh�rde entscheidet und bevor die Umwelt belastet ist; es gen�gt, dass Errichtung oder �nderung von Anlagen die Umwelt erheblich belasten "k�nnen" (Art. 9 Abs. 1 USG). Von einer wesentlichen �nderung ist somit schon dann zu sprechen, wenn die Umweltbelastungen eine ins Gewicht fallende Ver�nderung erfahren k�nnen (HERIBERT RAUSCH, Kommentar zum USG, N. 43 zu Art. 9). Wie das Bundesgericht schon wiederholt entschieden hat, spielt es keine Rolle, ob das allenfalls UVP-pflichtige Werk keine Umweltbelastung mit sich bringt oder die Umweltlage sogar verbessert. Massgebend ist die m�gliche Umweltbelastung der betreffenden Anlage, ohne Ber�cksichtigung eines allf�lligen Entlastungseffektes. Andernfalls w�rde ein Teil der materiellen Umweltvertr�glichkeitspr�fung vorweggenommen. In diesem Sinne hat das Bundesgericht namentlich das sogenannte "Netto-Prinzip" beim Entscheid �ber die UVP-Pflicht von Parkh�usern verworfen (s. BGE 115 Ib 344 ff. und BGE 114 Ib 344 ff.).
Im vorliegenden Fall l�sst sich - entgegen der Auffassung des Verwaltungsgerichtes - nicht sagen, eine m�glicherweise ins Gewicht fallende Umweltbelastung durch die vorzunehmenden umfangreichen Sanierungsarbeiten sei zum vornherein ausgeschlossen gewesen (s. oben E. 2c und e/dd). Hieran vermag nach dem Gesagten der Umstand nichts zu �ndern, dass aus heutiger Sicht, gest�tzt auf die Mitberichte der verschiedenen Fachstellen, zu erwarten ist, dass die Eingriffe in die Natur nach Abschluss der Bauarbeiten vernarben werden und sich wohl innert k�rzerer Zeit ein Zustand einstellen wird, der dem heutigen nahekommt oder diesen - durch die erw�hnte Revitalisierung oder die Erstellung von Buhnen - sogar verbessert.
b) Bei Anlagen, deren Gesuch bei Inkrafttreten der UVPV bereits h�ngig, jedoch noch nicht rechtskr�ftig beurteilt war, gelten die Abkl�rungen des Sachverhaltes als Bericht, sofern sie ausreichen, um das Projekt auf seine �bereinstimmung mit den Vorschriften �ber den Schutz der Umwelt (Art. 3 UVPV) pr�fen zu k�nnen (Art. 24 UVPV; s. BGE 115 Ib 344 ff. und 354 ff., BGE 114 Ib 355 E. 5b, mit Hinweisen). Im vorliegenden Fall sind diese Voraussetzungen erf�llt, wie sich gem�ss den dem Beschluss des Regierungsrates vom 27. Juli 1988 zugrundeliegenden Akten sowie gem�ss den vom BUWAL erstatteten Eingaben ergibt. Schon im kantonalen Verfahren wurden in Anlehnung an die Bestimmung BGE 115 Ib 472 S. 496des � 4 WG, die f�r sich alleine betrachtet der Sache nach wenigstens in materieller Hinsicht mit einer UVP durchaus vergleichbare Abkl�rungen verlangt, bei allen irgendwie am Vorhaben interessierten bzw. durch dieses ber�hrten Fachstellen Mitberichte eingeholt, auf welche der Regierungsrat - wie erw�hnt - seine Projektgenehmigung abgest�tzt hat (oben E. 2e/bb).
L�sst sich somit feststellen, dass jedenfalls materiell die n�tigen Abkl�rungen vorgenommen wurden und den gesetzlichen Anforderungen entsprochen worden ist, so kann die Frage offenbleiben, ob f�r die in Ziff. 30.2 des Anhangs zur UVPV festgelegte Kostengrenze von 10 Mio. Franken allein auf die Kosten der zweiten Sanierungsetappe oder auf diejenigen des Gesamtprojektes oder allenfalls auf den einschliesslich der Kosten der zweiten Etappe verbleibenden restlichen Aufwand f�r die Sanierung abzustellen ist.
115 IB 344,
115 IB 335 suite... ,
112 IB 548,
113 IB 381,
99 IB 98,
109 IB 342,
98 IB 125,
112 IB 76,
113 IB 224,
113 IB 306,
112 IB 33,
112 IB 123,
99 V 182,
98 IB 131,
113 IB 347,
114 IB 344,
114 IB 355
art. 5-7 LPN,
art. 9 LPE suite... ,
art 6 LPN,
� 4 WG,
art. 55 al. 1 LPE,
� 357 Abs. 3 PBG,
Art. 9 Abs. 1 des Bundesgesetzes �ber den Umweltschutz vom 7. Oktober 1983 (USG, SR-814.01),
Art. 2 lit. c NHG,
Art. 5 ff. NHG,
Art. 1 und 2 UVPV,
� 375 Abs. 3 PBG,
� 238 Abs. 2 PBG,
Art. 55 Abs. 2 USG,
Art. 16 Abs. 2 RPV,
� 39 PBG,
� 36 PBG,
� 6 WG,
� 14 WG,
� 17 WG,
Art. 1 Abs. 2 lit. a RPG,
Art. 3 Abs. 1 RPV,
Art. 95 Abs. 1 OG,
Art. 24 UVPV

References: art. 24
 art. 5
 Art. 60
 BGE 
 Art. 24
 Art. 24
 Art. 24
 Art. 24
 Art. 1
 Art. 3
 BGE 
 Art. 24
 Art. 16
 Art. 24
 Art. 9
 Art. 24
 Art. 9
 Art. 24
 Art. 24
 Art. 2
 Art. 24
 BGE 
 Art. 5
 Art. 97
 Art. 24
 Art. 34
 BGE 
 Art. 24
 Art. 9
 Art. 99
 Art. 98
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 24
 Art. 9
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 34
 Art. 103
 Art. 34
 Art. 103
 Art. 103
 Art. 12
 Art. 12
 BGE 
 BGE 
 Art. 12
 Art. 24
 Art. 2
 BGE 
 Art. 2
 Art. 24
 Art. 24
 BGE 
 Art. 5
 Art. 12
 Art. 24
 Art. 2
 Art. 5
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 55
 BGE 
 BGE 
 Art. 55
 Art. 16
 BGE 
 Art. 24
 Art. 24
 Art. 24
 Art. 24
 Art. 24
 Art. 22
 Art. 24
 BGE 
 BGE 
 Art. 24
 Art. 24
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 BGE 
 BGE 
 BGE 

BGE 
 Art. 24
 Art. 24
 Art. 24
 Art. 24
 BGE 
 Art. 7
 Art. 24
 BGE 
 Art. 24
 Art. 7
 BGE 
 Art. 24
 Art. 24
 Art. 24
 Art. 24
 Art. 24
 BGE 
 Art. 24
 BGE 
 BGE 
 Art. 105
 BGE 
 Art. 5

Art. 7
 Art. 7
 BGE 
 BGE 
 Art. 2
 Art. 5
 Art. 7
 Art. 7
 BGE 
 Art. 95
 Art. 114
 BGE 
 Art. 7
 Art. 6
 Art. 6
 Art. 6
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 6
 Art. 6
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 9
 Art. 9
 Art. 1
 Art. 2
 BGE 
 Art. 9
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 

art. 5

art. 9

art. 55

Art. 9

Art. 2

Art. 5

Art. 1

Art. 55

Art. 16

Art. 1

Art. 3

Art. 95

Art. 24