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Timestamp: 2016-10-28 14:23:19+00:00

Document:
100 III 33
100 III 3310. Auszug aus dem Entscheid vom 16. April 1974 i.S. Novima AG.
Avance de frais pour garantir la r�mun�ration du commissaire dans la proc�dure de sursis concordataire. L'autorit� de concordat peut, sans violer le droit f�d�ral, imposer au d�biteur l'obligation de faire une avance pour couvrir les frais du commissaire, dans le cadre de sa d�cision relative au sursis concordataire. Le commissaire ne viole pas non plus le droit f�d�ral si, fond� sur cette d�cision, il exige une avance de frais. Faits � partir de page 34
BGE 100 III 33 S. 34
Im Nachlassverfahren �ber die Novima AG forderte der Sachwalter die Schuldnerin mit Schreiben vom 24. Dezember 1973 auf, ihm bis zum 4. Januar 1974 einen Kostenvorschuss in der H�he von Fr. 1000.-- zu �berweisen. Hiegegen f�hrte die Schuldnerin am 7. Januar 1974 Beschwerde bei der Aufsichtsbeh�rde f�r Schuldbetreibung und Konkurs des Kantons St. Gallen. Die Aufsichtsbeh�rde wies die Beschwerde mit Entscheid vom 16. Januar 1974 ab. Gegen diesen Entscheid rekurriert die Schuldnerin an die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Bundesgerichts.
2. Sodann macht die Rekurrentin geltend, der SachWalter d�rfe den Kostenvorschuss nicht selbst einverlangen, sondern er m�sse mit seinem Kostenvorschussbegehren an die Nachlassbeh�rde gelangen; es sei dann deren Sache, die Nachlasspetentin zur Leistung des Vorschusses zu veranlassen.
Das bei der Nachlassstundung anzuwendende Verfahren wird vom kantonalen Recht geregelt, soweit nicht bundesrechtliche Bestimmungen eingreifen (BGE 95 I 163; FRITZSCHE, Schuldbetreibung und Konkurs, 2. Aufl., II, S. 314; FAVRE, Droit des poursuites, 3. Aufl., S. 85, 397; JAEGER, N. 4 zu Art. 23 SchKG). Die Kantone sind insbesondere berechtigt, das Honorar des Sachwalters sicherstellen zu lassen (FRITZSCHE, a.a.O.; JAEGER, N. 5 zu Art. 295 SchKG; CORADI, Der Sachwalter im gerichtlichen Nachlassverfahren BGE 100 III 33 S. 35nach Art. 293 ff. SchKG, Diss. Z�rich 1973 S. 98). Es muss daher auch ihnen �berlassen sein, die f�r die Festsetzung des vom Schuldner zu leistenden Vorschusses zust�ndige Beh�rde zu bezeichnen. Wohl ist es gem�ss Art. 61 Abs. 1 des Geb�hrentarifs zum SchKG vom 7. Juli 1971 Sache der Nachlassbeh�rde, das Entgelt des Sachwalters festzusetzen, wobei die Weiterziehung an eine obere kantonale Nachlassbeh�rde vorbehalten bleibt. Aus dieser Bestimmung l�sst sich jedoch nicht ableiten, der Nachlassbeh�rde obliege von Bundesrechts wegen auch die Festsetzung des vom Schuldner zu leistenden Kostenvorschusses. Denn der Entscheid �ber die H�he des Vorschusses pr�judiziert denjenigen �ber die H�he des Honorars nicht. Es verst�sst jedenfalls nicht gegen Bundesrecht, wenn eine Nachlassbeh�rde, wie im vorliegenden Fall, in ihrem Entscheid �ber die Nachlassstundung den Schuldner "f�r die weiteren Kosten des Sachwalters" vorschusspflichtig erkl�rt und der Sachwalter gest�tzt darauf einen Kostenvorschuss einfordert. Ob allenfalls eine Verletzung kantonalen Rechts vorliege, hat das Bundesgericht nicht zu pr�fen (Art. 43 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 81 OG). Der Rekurs ist daher abzuweisen.
95 I 163
Art. 23 SchKG,

References: BGE 
 Art. 23
 Art. 295
 BGE 
 Art. 293
 Art. 61
 Art. 81

Art. 23