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Timestamp: 2019-11-20 20:42:58+00:00

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Rechtsprechung: NJW-RR 1996, 986 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: OLG Nürnberg, 07.03.1996
https://dejure.org/1995,2567
OLG Köln, 26.04.1995 - 2 U 161/94 (https://dejure.org/1995,2567)
OLG Köln, Entscheidung vom 26.04.1995 - 2 U 161/94 (https://dejure.org/1995,2567)
OLG Köln, Entscheidung vom 26. April 1995 - 2 U 161/94 (https://dejure.org/1995,2567)
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Zerbrechen einer Familie; Unfallfolge; Schmerzensgeldbemessung; Eheprobleme; Erziehungsprobleme; Allgemeines Zerrüttungsrisiko; Auslösendes Unfallgeschehen
LG Köln, 20.10.1994 - 8 O 19/92
UV-Beitragsfestsetzung für das Friseurgewerbe - Schätzverfahren gem. § 743 RVO
Das SG zog die Urteile des SG Frankfurt/M. vom 27.08.1996 (S 8 U 2704/94) und des SG Mainz vom 29.08.1996 (S 2 U 161/94) bei und erörterte im Termin vom 11.04.1996 die Sach- und Rechtslage mit den Beteiligten.
Die Beklagte hat die klagabweisenden Urteile des Sozialgerichts Mainz vom 29.08.1996 (S 2 U 161/94), des Sozialgerichts München vom 13.03.1997 (S 24 U 479/94), des Sozialgerichts Gotha vom 11.12.1996 (S 1 U 17/93), des Sozialgerichts Neubrandenburg vom 26.03.1997 (S 2 U 23/94) und des Sozialgerichts Nürnberg vom 04.06.1997 (S 13 U 188/94) vorgelegt und mit Schriftsatz vom 03.11.1998 das die Berufung zurückweisende Urteil des Bayerischen Landessozialgerichts vom 22.07.1998 (L 2 U 144/97) übersandt, das den Klägern mit Verfügung vom 05.11.1998 bekanntgegeben worden ist.
OLG Köln, 05.06.2002 - 5 U 226/01
Die Spannbreite des Schmerzensgeldes liegt in Fällen der vorliegenden Art zwischen 25.000,- DM und 40.000,- DM (…vgl. LG München I, Urt. v. 26. Januar 1993, Hacks-Ring-Böhm, Schmerzensgeldtabelle, 19. Aufl., Nr. 1628; OLG Düsseldorf, VersR 1992, 1412; OLG Köln NZV 1995, 399), so dass der vom Landgericht ausgeurteilte Betrag von 20.000,- DM zu niedrig gegriffen erscheint.
c) Negative familiäre Auswirkungen können bei der Schmerzensgeldbemessung berücksichtigt werden, wenn sich feststellen lässt, dass diese ihren wesentlichen Grund in den Folgen der Unfallverletzungen haben (Greger, Haftungsrecht des Straßenverkehrs, 3. Aufl., § 16 StVG, Rdnr. 38 mit Hinweis auf OLG Köln NZV 1995, 399).
Dabei ist es dem Geschädigten, obwohl Mietwagenunternehmen von sich aus häufig nur sogenannte Unfallersatztarife anbieten und bei Pauschaltarifen teilweise Sicherheit oder Vorauszahlung verlangen, auch möglich und zumutbar, sich nach anderen Tarifen zu erkundigen, weil solche Angebote weiterhin bekannt sind (OLG Karlsruhe, r + s 1992, 341, OLG Hamm, r + s 1996, 23 f).
https://dejure.org/1996,4347
OLG Nürnberg, 07.03.1996 - 8 U 2564/95 (https://dejure.org/1996,4347)
OLG Nürnberg, Entscheidung vom 07.03.1996 - 8 U 2564/95 (https://dejure.org/1996,4347)
OLG Nürnberg, Entscheidung vom 07. März 1996 - 8 U 2564/95 (https://dejure.org/1996,4347)
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StVO § 37; VVG § 61
OLG Nürnberg, 22.02.1996 - 8 U 2564/95
Dies kann der Fall sein, wenn die Ampel nur schwer zu erkennen oder verdeckt ist und bei besonders schwierigen, insbesondere überraschend eintretenden Verkehrssituationen (vgl. OLG Hamm VersR 2002, 603 f.; OLG Köln NVersZ 1999, 331 f.; OLG Nürnberg NJW-RR 1996, 986 f.; OLG Köln r+s 1991, 82 f.).
Dies kann der Fall sein, wenn die Ampel nur schwer zu erkennen oder verdeckt ist und bei besonders schwierigen, insbesondere überraschend eintretenden Verkehrssituationen (vgl. OLG Hamm, NJW-RR 2001, 395 = VersR 2002, 603; OLG Köln, NVersZ 1999, 331; OLG Nürnberg, NJW-RR 1996, 986; OLG Köln, r+s 1991, 82).
Soweit teilweise von der Rechtsprechung (vgl. OLG Nürnberg NJW-RR 1996, 986; OLG Düsseldorf VersR 1992, 1086) bei einem Rotlichtverstoß grobe Fahrlässigkeit verneint wurde, beruhte dies jedenfalls nicht allein auf der Ortsunkundigkeit des Fahrers, vielmehr kamen weitere, das Erkennen der Ampelanlage erschwerende, Umstände hinzu, die in ihrer Gesamtschau die gesteigerte subjektive Vorwerfbarkeit entfallen ließen.
Grob fahrlässig handelt, wer die im Verkehr erforderliche Sorgfalt nach den gesamten Umständen in ungewöhnlich hohem Maße verletzt und wer dass unbeachtet lässt, was im gegebenen Fall jedem hätte einleuchten müssen (vgl. OLG München, NJW-RR 1996, 407, OLG Nürnberg, NJW-RR 1996, 986, BGH NJW 1989, 1354).
Das Überfahren einer roten Ampel stellt objektiv in jedem Fall einen schweren Verstoß gegen die gebotene Sorgfalt dar, dies auch gerade dann, wenn es sich um eine Ampelanlage an einer Kreuzung handelt, da dort immer mit Unfällen zu rechnen und besondere Aufmerksamkeit erforderlich ist (vgl. BGH NJW 1992, 2418 (2419), OLG Hamm, NJW-RR 1996, 987, OLG Nürnberg, NJW-RR 1996, 986 (987), Prölls/Martin, Kommentar zum VVG, 26. Auflage, § 61 Rdnr. 12).

References: § 743
 § 16
 § 37
 § 61
 BGH 
 BGH 
 § 61