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Timestamp: 2016-10-24 16:12:05+00:00

Document:
II. �FFENTLICHRECHTLICHE ABTEILUNG ***********************************
Hungerb�hler, Ersatzrichter Rohner und Gerichtsschreiber H�berli.
A.Z.________, X.________ Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Rechtsanw�ltin Dr. Isabelle H�ner, Bahnhofstrasse 106, Z�rich,
Schulpflege X.________, Bezirksschulpflege Meilen, Schulrekurskommission des Kantons Z�rich, Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, 4. Kammer,
(Kosten�bernahme f�r Privatschulung, Willk�rvebot), hat sich ergeben:
A.- Der 1984 geborene C.Z.________ besuchte bis zum Abschluss der sechsten Primarklasse im Sommer 1996 die �ffentliche Volksschule in X.________ (ZH). Im Zwischenzeugnis vom 13. April 1996 erreichte er einen Notendurchschnitt von 4,75, womit er die Voraussetzungen f�r einen pr�fungsfreien �bertritt in die Sekundarschule erf�llte.
Am 18. Juni 1996 erstellte der Schulpsychologische Beratungsdienst im Bezirk Meilen einen Bericht, zu welchem C.'s Schwierigkeiten mit der Rechtschreibung, graphomotorische Probleme, derentwegen er Anleitung durch eine Psychomotorik-Therapeutin erhalte, sowie Pr�fungs�ngste Anlass gaben. Die beurteilende Beraterin bescheinigt C. eine gute intellektuelle Begabung, aber eine konstitutionell bedingte geringe Belastbarkeit. Er sei relativ jung eingeschult worden und den erh�hten Anforderungen im Zusammenhang mit den graphomotorischen Schwierigkeiten reifem�ssig nur knapp gewachsen gewesen. Er zeige wenig Interesse f�r die Rechtschreibung, und es fehle ihm die Grundlage, um die n�tige Eigenkontrolle durchf�hren zu k�nnen, was mit mangelnden Regelkenntnissen erkl�rt wird; Anzeichen f�r eine Legasthenie fehlten indessen. Da C. ehrgeizig sei, komme er zunehmend unter Leistungsdruck, dem er physisch und psychisch nicht mehr ganz gewachsen sei. Der Bericht erw�hnt unter dem Titel "Vorgeschlagene schulische Massnahmen", dass C.Z.________ ab Sommer 1996 auf Wunsch der Eltern die Privatschule IWW (Institut f�r Weiterbildung) in Wetzikon besuchen werde, wo er die Sekundarschule in einer kleinen Gruppe absolvieren k�nne. Als "weitere Massnahme" wird die Fortsetzung der Graphomotorik-Therapie, wenn m�glich unter Einschluss eines gezielten Rechtschreibetrainings, empfohlen.
In den Jahren 1996 bis 1999 besuchte C.Z.________ am IWW die Sekundarschule und einen Jahreskurs f�r die Mittelschulvorbereitung.
Die Eltern wendeten daf�r nach ihren Angaben insgesamt Fr. 60'620.-- auf. Im Sommer 1999 trat C.
in die Mittelschule der privaten "Neuen Schule Z�rich" �ber, wo er die Maturit�t Typus C anstrebt. Die Kosten hierf�r betragen Fr. 1'400.-- pro Monat.
Am 7. Januar 1999 stellte H.________, Konsiliar f�r P�daudiologie und Logop�die, bei C.Z.________ eine "Schwere Sprachst�rung IVG" fest. Es handle sich um eine in der Primarschule nicht rechtzeitig erfasste, im Schweregrad nicht erkannte und auch nicht rechtzeitig therapierte St�rung. Der Gutachter empfahl die unverz�gliche Anmeldung bei der Invalidenversicherung zwecks �bernahme der Kosten f�r eine intensive Sprachtherapie/Legasthenietherapie. Die weitere Schulung C.Z.________'s sollte seines Erachtens
und intensiver Einzelbetreuung erfolgen. Ein �bertritt
m�sste evtl. an ein Zwischenjahr gedacht werden".
Mit Verf�gung vom 27. Mai 1999 sprach die IV-Stelle Z�rich C.Z.________ "Sonderschulmassnahmen vom 1. Januar 1999 bis 31. Januar 2001" zu in der Form von Legastheniebehandlung gem�ss Therapieplan der Abkl�rungsstelle f�r Sprachgebrechen.
B.- Am 11. Juni 1999 ersuchten B. und A.Z.________ die Schulpflege X.________ um �bernahme der Kosten f�r die letzten drei Schuljahre ihres Sohnes am Institut f�r Weiterbildung in Wetzikon (IWW) und um �bernahme der weiteren Schulungskosten an der Neuen Schule Z�rich, mindestens im Rahmen der Kosten, welche f�r ein 10. Schuljahr durch die Schulgemeinde �bernommen w�rden. Dabei sei zu pr�fen, ob die Schulungskosten nicht mindestens bis zum 18. Altersjahr �bernommen werden m�ssten.
Sie begr�ndeten ihr Gesuch im Wesentlichen wie folgt: Sie h�tten sich entschlossen, C. in einer Privatschule mit Kleinklassen zu plazieren, weil sie aufgrund ihrer eigenen Einsch�tzung h�tten annehmen m�ssen, dass seine Probleme in der ersten Sekundarschulklasse der �ffentlichen Schule in X.________ sehr gross sein w�rden.
Sie seien in ihrem Entschluss von der Schulpsychologin best�rkt worden. Als sich die Probleme trotz Besuchs der Kleinklasse wieder versch�rften, h�tten sie die Abkl�rung durch H.________ mit dem bekannten Ergebnis durchf�hren lassen. Nachdem sich nun die Feststellungen des Schulpsychologischen Beratungsdienstes im Bezirk Meilen als Fehldiagnose herausgestellt h�tten, erweise sich die damals in Unkenntnis der Sprachst�rung in eigener Kompetenz getroffene L�sung als die einzig m�gliche und richtige. Dass die Sprachst�rung zu sp�t erkannt worden sei, sei auf die passive, verharmlosende Haltung des damaligen Lehrers und die Fehldiagnose im Bericht des Schulpsychologischen Beratungsdienstes zur�ckzuf�hren. Beides sei durch die Beh�rde zu vertreten. Die Voraussetzungen f�r eine �bernahme der Schulungskosten am IWW seien daher gegeben. F�r die weitere Schulung habe der Gutachter H.________ klare Empfehlungen abgegeben, denen das Angebot der Neuen Schule Z�rich entspreche.
Es werde deshalb um Gew�hrung eines Mindestbeitrags im Sinne der Antr�ge ersucht, vorl�ufig f�r das Schuljahr 1999/2000.
Die Schulpflege X.________ wies das Gesuch am 30. Juni 1999 ab. Der Schulpflege sei keine M�glichkeit gegeben worden, die Notwendigkeit einer Sonderschulmassnahme und die Richtigkeit der Schulung zu �berpr�fen. Ein Vers�umnis der Schulpflege liege nicht vor. F�r Mittelschulen sei die Schulpflege weder organisatorisch noch finanziell zust�ndig.
C.- Daraufhin gelangten B. und A.Z.________ an die Bezirksschulpflege Meilen. Sie erneuerten sinngem�ss ihre vor der Schulpflege gestellten Antr�ge. Die Bezirksschulpflege wies den Rekurs gest�tzt auf die Vernehmlassung der Schulpflege vom 14. Juli 1999 ab (Entscheid vom 6. September 1999).
D.- Die Schulrekurskommission des Kantons Z�rich wies den hiergegen eingereichten Rekurs am 21. Februar 2000 ab nach Einholung von Vernehmlassungen der Vorinstanzen, eines weiteren Berichts von H.________ und eines Berichts des Schulpsychologischen Beratungsdienstes �ber die Grundlagen der Begutachtung vom 18. Juni 1996.
E.- Am 30. August 2000 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, 4. Kammer, eine gegen diesen Entscheid gerichtete Beschwerde A.Z.________'s seinerseits ab, soweit es darauf eintrat.
die Kosten der letzten drei Schuljahre f�r die
Schulung von C.Z.________ am Institut f�r Weiterbildung
�bernehmen und der Beschwerdef�hrerin zu bezahlen.
Schule f�r das Schuljahr 1999/2000 im Betrag von
Fr. 16'800.-- zu �bernehmen und festzustellen,
Z�rich bis zum 18. Altersjahr zu �bernehmen hat.
4. Alles unter Kosten- und Entsch�digungsfolgen
G.- Die Schulpflege X.________ und die Schulrekurskommission des Kantons Z�rich schliessen auf Abweisung der Beschwerde. Die Bezirksschulpflege Meilen verzichtet auf Stellungnahme. Das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich beantragt, die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei.
1.- a) Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet ein kantonal letztinstanzlicher Endentscheid, der sich auf kantonales Recht st�tzt und gegen den im Bund nur die staatsrechtliche Beschwerde offen steht (Art. 86 Abs. 1 und Art. 87 in Verbindung mit Art. 84 Abs. 2 OG).
b) Die staatsrechtliche Beschwerde ist grunds�tzlich ein rein kassatorisches Rechtsmittel (BGE 127 II 1 E. 2c S. 5, mit Hinweis). Eine Ausnahme hievon rechtfertigt sich nur, wenn der verfassungsm�ssige Zustand anders nicht wiederhergestellt werden kann. In den �brigen F�llen gen�gt die Kassation den Interessen der Rechtsuchenden. Die Aufhebung eines kantonalen Entscheids zufolge Gutheissung einer staatsrechtlichen Beschwerde versetzt das Verfahren wieder in denjenigen Zustand zur�ck, den es vor Ergehen des angefochtenen Entscheids hatte. Die kantonale Instanz hat demnach erneut �ber das bei ihr erhobene Rechtsmittel zu entscheiden und dabei den Erw�gungen des Bundesgerichts Rechnung zu tragen (BGE 104 Ia 377 E. 1 S. 378). Bei Geldforderungen, bei denen verz�gerte Erf�llung normalerweise durch den Zinsenlauf wettgemacht wird, gen�gt eine Kassation regelm�ssig. Gleiches gilt, wenn sich ergibt, dass die letzte kantonale Instanz in weitergehendem Umfang auf das bei ihm eingereichte Rechtsmittel h�tte eintreten sollen.
2.- Die Beschwerdef�hrerin beruft sich in erster Linie auf Art. 19 BV und dessen Konkretisierung in der Z�rcher Schulgesetzgebung. Art. 19 BV ist im Zusammenhang mit Art. 62 BV zu lesen; diese Bestimmung umschreibt den bereits in Art. 27 Abs. 2 aBV enthaltenen Anspruch auf gen�genden und unentgeltlichen Primarschulunterricht. W�hrend nach dem bis Ende 1999 geltenden Rechtszustand die Oberaufsicht �ber die Umsetzung dieses Verfassungsanspruchs dem Bundesrat oblag, bildet die Umsetzung dieser Bestimmung seit dem Inkrafttreten der neuen Bundesverfassung Gegenstand der Staatsrechtspflege des Bundesgerichts.
Schon in der Praxis zu Art. 27 Abs. 2 aBV war anerkannt, dass Behinderten ein Anspruch auf geeignete Sonderschulung zukommt (VPB 56/1992 Nr. 38 S. 291; Tobias Jaag, Rechtsfragen der Volksschule, insbesondere im Kanton Z�rich, in: ZBl 98/1997 S. 543; C. Borghi, in: Kommentar zur Bundesverfassung, N 47 zu Art. 27). Diese Rechtsprechung gilt unter der Herrschaft der neuen Bundesverfassung uneingeschr�nkt fort. Der verfassungsrechtlich garantierte Anspruch erstreckt sich jedoch nur auf ein angemessenes, nach der Erfahrung objektiv ausreichendes Angebot, in der Regel an �ffentlichen Schulen; das absolute Maximum an individueller Betreuung, das theoretisch m�glich w�re, kann nicht gefordert werden. Dem staatlichen Leistungsverm�gen sind hier - wie �berall - Grenzen gesetzt. Aus dem Internationalen Pakt vom 16. Dezember 1966 �ber wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (UNO-Pakt I; SR 0.103. 1) lassen sich nach konstanter Praxis des Bundesgerichts grunds�tzlich keine justiziablen Rechte Einzelner ableiten (BGE 126 I 240 E. 2c S. 242 f., mit Hinweisen). Dies hindert nicht, ihn bei der Anwendung des staatlichen Rechts mitzuber�cksichtigen. Indes ergeben sich aus den angerufenen Art. 13 Abs. 1 und Abs. 2 lit. a und lit. b des UNO-Pakts I keine zus�tzlichen Gesichtspunkte, welche f�r die Beurteilung des vorliegenden Falles von Bedeutung w�ren; den Vorbringen der Beschwerdef�hrerin l�sst sich nichts anderes entnehmen.
Art. 19 und 62 BV werden durch die Z�rcher Schulgesetzgebung konkretisiert. Deren Auslegung wird vom Bundesgericht nur unter dem Gesichtspunkt der Willk�r �berpr�ft.
Frei pr�ft das Bundesgericht jedoch - wie schon der Bundesrat im Rahmen von Art. 27 Abs. 2 aBV -, ob das kantonale Recht und seine Anwendung der verfassungsrechtlichen Garantie gen�gen.
3.- Nach Art. 12 Abs. 1 des Z�rcher Gesetzes vom 11. Juni 1899 �ber die Volksschule und die Vorschulstufe (Volksschulgesetz) sind Sch�ler, die dem Unterricht in einer Normalklasse nicht zu folgen verm�gen, einer Sonderklasse zuzuweisen. Gem�ss �� 29 ff. und �� 48 ff. des Reglements vom 3. Mai 1984 �ber die Sonderklassen, die Sonderschulung und St�tz- und F�rdermassnahmen (Sonderklassenreglement) haben Kinder, die aufgrund einer Behinderung in einer Normal- oder Sonderklasse nicht ihren F�higkeiten entsprechend gef�rdert werden k�nnen, Anspruch auf eine dem Grad ihrer Behinderung entsprechende Sonderschulung. Eine solche umfasst nicht nur die Zuweisung zu einer Sonderschule im eigentlichen Sinn, sondern auch St�tz- und F�rdermassnahmen, die den Unterricht in der Normal- oder Sonderklasse erg�nzen (� 48 des Sonderklassenreglements; vgl. auch � 33 lit. g), so z.B. eine Legasthenietherapie (� 53 lit. b des Sonderklassenreglements). Kinder mit behandelbaren St�rungen sind daher nach der Darstellung des Verwaltungsgerichts nur dann einer Sonderschule zuzuweisen, wenn sie trotz St�tz- und F�rdermassnahmen in der Normalklasse nicht ihren intellektuellen F�higkeiten entsprechend gef�rdert werden k�nnen.
Die in der Z�rcher Regelung enthaltene Stufenfolge von Massnahmen setzt Art. 19 und Art. 62 BV grunds�tzlich verfassungskonform um.
4.- Die Frage, ob aus fachkundiger Sicht Sonderschulmassnahmen indiziert sind und gegebenenfalls welcher Art diese zu sein h�tten, ist eine Frage der tats�chlichen W�rdigung, die vom Bundesgericht nur unter dem Gesichtspunkt der Willk�r (Art. 9 BV) �berpr�ft werden kann. Ein Verstoss gegen dieses verfassungsm�ssige Recht liegt vor, wenn die Beh�rde ihrem Entscheid Tatsachenfeststellungen zugrunde legt, die mit den Akten in klarem Widerspruch stehen, oder wenn die Beweisw�rdigung offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, auf einem offensichtlichen Versehen beruht oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft (vgl. BGE 118 Ia 28 E. 1b S. 30; 124 I 208 E. 4a, je mit Hinweisen).
a) Die Parteien stimmen �berein, dass nach dem Wissensstand, wie er aufgrund des Berichts des Schulpsychologischen Beratungsdienstes vom 18. Juni 1996 bestand, die Einteilung C.Z.________'s in eine Sonderklasse oder Sonderschule nicht zwingend geboten war. Die Beschwerdef�hrerin hat indes in allen Stufen des kantonalen Verfahrens gest�tzt auf das von ihr veranlasste Gutachten H.________ vom 7. Januar 1999 geltend gemacht, dass das Ergebnis der beim Schulpsychologischen Beratungsdienst veranlassten Abkl�rung fehlerhaft war, weil es die von H.________ relevierte "Schwere Sprachst�rung IVG" nicht diagnostiziert hatte. Im Verfahren vor den Verwaltungsbeh�rden ist die Richtigkeit der Diagnose H.________ zwar nicht ausdr�cklich anerkannt, aber auch nicht explizit bestritten worden. Die IV-Stelle Z�rich hat sie offensichtlich als schl�ssig erachtet, wie sich aus ihrer Verf�gung vom 27. Mai 1999 ergibt, mit der sie C.Z.________ Sprachtherapiemassnahmen gew�hrt hat. Somit ist davon auszugehen, dass die diagnostizierte St�rung vorliegt.
b) Nach Auffassung der Beschwerdef�hrerin h�tte C.Z.________, w�re der Schulpsychologische Beratungsdienst 1996 zu den richtigen Schlussfolgerungen (d.h. denjenigen des Gutachtens H.________) gelangt, nach Art. 19 BV Anspruch auf Besuch einer Sonderschule mit Kleinklassen gehabt. Nach der dargestellten Rechtslage (vgl. E. 3) w�re jedoch - wie das Verwaltungsgericht zu Recht dartut - in jenem Zeitpunkt eine Sonderschulung in Form von St�tz- und F�rderunterricht, etwa eine ambulante Legasthenietherapie, im Vordergrund gestanden.
Auch im Lichte von Art. 19 BV w�re die Anordnung des Besuchs einer Sonderschule (selbst bei richtiger Diagnose) nur in Frage gekommen, wenn anzunehmen gewesen w�re, dass C.Z.________ durch ambulante Massnahmen nicht gen�gend h�tte gef�rdert werden k�nnen. Dass diese Voraussetzung erf�llt sei, sich n�mlich im Juni 1996 - das Erkennen der Sprachst�rung vorausgesetzt - die entsprechende Schlussfolgerung zwingend aufgedr�ngt h�tte, l�sst sich der Beschwerde jedoch nicht schl�ssig entnehmen.
c) Zun�chst steht fest, dass C.Z.________ dem Primarschulunterricht in der Normalklasse zu folgen vermochte und mit einem Notendurchschnitt von 4,75 vor dem pr�fungsfreien �bertritt in die Sekundarschule stand. Die von den Eltern erwartete grosse Sch�lerzahl in der ersten Sekundarklasse h�tte eine individuelle Betreuung zwar erschwert. Die Annahme, dass dies gegebenenfalls einer ambulanten Therapie nicht als absolutes Hindernis entgegengestanden w�re, ist aber nicht willk�rlich, zumal nach den Akten in X.________ bereits seit 1995 gewisse Sonderangebote (ISF) innerhalb des ordentlichen Sekundarschulunterrichts bestanden und ab einer bestimmten Klassengr�sse mit Entlastungsvikariaten zu rechnen war. Der - wie anzunehmen ist - auf einer Fehldiagnose beruhende Bericht des Schulpsychologischen Beratungsdienstes steht zwar dem Eintritt in das Institut f�r Weiterbildung (IWW) positiv gegen�ber, erachtet diesen aber nicht f�r zwingend (angesichts der Fehlerhaftigkeit der ihm zugrunde liegenden Erkenntnisse k�me einer entsprechenden Empfehlung auch kein Gewicht zu). Dem Gutachten H.________ vom 7. Januar 1999 ist jedoch ebensowenig zu entnehmen, dass 1996 richtigerweise nur der Eintritt in das IWW (oder allenfalls eine �hnliche Institution) in Frage gekommen w�re. Entsprechendes folgt auch weder aus der von der Schulrekurskommission eingeholten weiteren Stellungnahme H.________'s vom 17. Januar 2000 und noch aus dessen an die Eltern gerichteter Erg�nzung vom 29. M�rz 2000, deren Ausf�hrungen zur w�nschbaren Schulung allgemeiner Natur und nicht spezifisch auf C.Z.________ zugeschnitten sind. Glaubhaft ist aber, dass dessen Sprachst�rung besser behandelt werden kann, wenn der ganze Schulunterricht in Kleinklassen erfolgt. Wenn das Verwaltungsgericht die vorhandenen - der tats�chlichen Ebene zuzurechnenden - fachlichen �usserungen und die weiteren Umst�nde dahingehend gew�rdigt hat, dass die Notwendigkeit von Sonderunterricht in einer Kleinklasse im Jahre 1996 (auch in Kenntnis der Sprachst�rung) nicht als zwingend nachgewiesen gelten kann, hat es keine willk�rliche Feststellung der Tatsachen getroffen.
d) Auch bez�glich der Frage, ob sich f�r C.Z.________, falls er in der �ffentlichen Schule geblieben w�re und dort eine ambulante Legasthenietherapie erhalten h�tte, zu irgendeinem sp�teren Zeitpunkt die Zuweisung in eine Sonderschule aufgedr�ngt h�tte, hat das Verwaltungsgericht weder Willk�rverbot noch Art. 19 BV verletzt. Wie sich die Dinge unter den entsprechenden Gegebenheiten entwickelt h�tten, l�sst sich letztlich nicht beantworten. Dem Gutachten H.________ vom 7. Januar 1999 ist zwar zu entnehmen, dass die Schulsituation im IWW g�nstig war, aber nicht, dass sie (oder eine vergleichbare) im damaligen Zeitpunkt die einzig vertretbare war. Die sp�teren �usserungen H.________'s bringen zwar in allgemeiner Weise zum Ausdruck, dass bei schweren Sprachst�rungen Kleinklassen vorzuziehen seien; sie belegen aber - wie gesagt - nicht gutachtlich und bezogen auf den konkreten Fall (bez�glich C.Z.________, einen bestimmten Zeitpunkt und ein bestimmtes Schulinstitut) eine solche Notwendigkeit.
Daraus kann zwar - entgegen der Auffassung des Verwaltungsgerichts - nicht positiv gefolgert werden, dass eine solche Massnahme "in keinem Zeitpunkt gerechtfertigt" war. Aber es ist andererseits auch nicht willk�rlich, wenn das Verwaltungsgericht aus den Berichten H.________ nicht geschlossen hat, dass in einem bestimmten Zeitpunkt zwingend allein eine Schulung in Kleinklassen in Frage kam. Deshalb kann die in diesem Zusammenhang zu weit gehende Tatsachenfeststellung des Verwaltungsgerichts nicht zur Aufhebung des angefochtenen Urteils f�hren.
5.-Nach Auffassung der Beschwerdef�hrerin hat sich das Verwaltungsgericht mit seiner Schlussfolgerung, der Grad der Behinderung C.Z.________'s habe eine Sonderschulung ab Sommer 1996 nicht gerechtfertigt, "ohne weiteres �ber die �usserungen von H.________ hinweggesetzt" und sei daher in Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV auf rechtserhebliche Vorbringen nicht eingetreten.
Der in Art. 29 Abs. 2 BV verankerte Anspruch auf rechtliches Geh�r gibt dem Betroffenen als pers�nlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht den Anspruch, sich vor Erlass eines in seine Rechtsstellung eingreifenden Entscheids zu �ussern, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erheblichen Beweisantr�gen geh�rt zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu �ussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen. Dem Mitwirkungsrecht der Partei entspricht die Pflicht der Beh�rde, wesentliche Argumente der Partei entgegenzunehmen und die rechtzeitig und formrichtig angebotenen erheblichen Beweismittel abzunehmen (BGE 124 I 241 E. 2 S. 242, mit Hinweisen).
Die Gewichtung fachlicher �usserungen ist - wie bereits dargelegt (vgl. E. 4c) - in erster Linie eine Frage der Beweisw�rdigung, die sich vorliegend, soweit relevant, nicht als willk�rlich erwiesen hat. Die Frage einer Verweigerung des rechtlichen Geh�rs k�nnte sich im Ernst nur stellen, wenn in einer Art. 90 Abs. 1 lit. b OG gen�genden Weise dargetan w�re, dass sich das Verwaltungsgericht eine unfundierte eigene Beurteilung von (nichtjuristischen) Fachfragen angemasst h�tte. Dies ist jedoch nicht der Fall: Bevor die Streitsache beim Verwaltungsgericht h�ngig war, hatten sich Schulbeh�rden dreier Stufen mit ihr befasst. Aufgrund der Erfahrung und Sachkunde, welche den fraglichen Beh�rden in diesen Fragen zukommt, musste und durfte das Verwaltungsgericht nicht ohne gen�gende Gr�nde von deren Entscheid abweichen.
Die Beschwerdef�hrerin macht im �brigen nicht geltend, das Verwaltungsgericht habe gegen Art. 29 Abs. 2 BV verstossen, weil es kein Obergutachten eingeholt habe; sie hat denn vor Verwaltungsgericht auch keinen solchen Antrag gestellt.
6.- a) Nicht zu beanstanden ist der Entscheid des Verwaltungsgerichts auch insofern, als er den Antrag auf �bernahme der Kosten f�r die private Mittelschule - gleichsam als Folgekosten des Besuchs des IWW - abweist, soweit er sich sinngem�ss auf Art. 19 BV st�tzt. Nach dem Ende der obligatorischen Schulpflicht kann sich der Betroffene nicht mehr unmittelbar auf Art. 19 BV berufen (vgl. VPB 57/1993 Nr. 42 S. 348 f.; Borghi, a.a.O., N 29 zu Art. 27 BV).
b) Schliesslich ist das Verwaltungsgericht auf die Eingabe der Beschwerdef�hrerin nicht eingetreten, soweit diese ihre Forderung nicht unmittelbar auf Art. 19 Bv st�tzte, sondern die Schulungskosten als - zufolge Verletzung beh�rdlicher Sorgfaltspflichten - ersatzpflichtigen Schaden darstellte; es hat die Beschwerdef�hrerin hierf�r an die kantonalen Zivilgerichte verwiesen. Nachdem in der staatsrechtlichen Beschwerde diesbez�glich keine R�gen erhoben werden, ist darauf nicht weiter einzugehen.
7.- Nach dem Gesagten ist die staatsrechtliche Beschwerde unbegr�ndet, soweit auf sie einzutreten ist.
Mithin wird die Beschwerdef�hrerin kostenpflichtig. Es ist keine Parteientsch�digung auszurichten.
3.- Dieses Urteil wird der Beschwerdef�hrerin, der Schulpflege X.________, der Bezirksschulpflege Meilen sowie der Schulrekurskommission und dem Verwaltungsgericht (4. Kammer) des Kantons Z�rich schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 87
 Art. 84
 Art. 19
 Art. 19
 Art. 62
 Art. 27
 Art. 27
 Art. 27
 Art. 13

Art. 19
 Art. 27
 Art. 12
 Art. 19
 Art. 62
 BGE 
 Art. 19
 Art. 19
 Art. 19
 Art. 29
 Art. 29
 Art. 90
 Art. 29
 Art. 19
 Art. 19
 Art. 27
 Art. 19