Source: http://www.philprom.de/ordnungen/griechische-philologie-hf-bachelor-ab-ws-2011-12/
Timestamp: 2019-09-23 17:26:18+00:00

Document:
Griechische Philologie HF, Bachelor (ab WS 2011/12) – Philosophische Promotionskommission an der Goethe Universität Frankfurt/Main
Griechische philologie hf, bachelor (ab ws 2011/12)
Prüfungsordnung Bachelorstudiengang Griechische Philologie HF
Ordnung für den Teilstudiengang Griechische Philologie mit dem Abschluss Bachelor of Arts (B.A.) im Hauptfach an der Johann Wolfgang-Goethe Universität Frankfurt am Main vom 6. Juli 2011
§ 25 Bewertung der Modulabschlussprüfungen und Gesamtnote für das Hauptfach Griechische Philologie
Modul XV: B.A.-Arbeit
(1) Diese Ordnung regelt unter Beachtung der Allgemeinen Bestimmungen für die Bachelor- und Masterstudiengänge der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main das Studium und die Modulprüfungen des vom Fachbereich Sprach- und Kulturwissenschaften angebotenen Bachelorstudiengangs Griechische Philologie im Hauptfach.
(2) Der Bachelorstudiengang Griechische Philologie umfasst das Hauptfach Griechische Philologie und ein Nebenfach, das nach Abs. 3 als Nebenfach zugelassen ist.
(3) Als Nebenfächer zum Bachelorstudiengang Griechische Philologie sind alle Magisternebenfächer (nicht-modularisierte sowie modularisierte) sowie alle Bachelornebenfächer bzw. modularisierte Nebenfächer mit einem Umfang von 60 CP ohne gesonderte Beantragung zugelassen. Ein anderes Fach kann der Prüfungsausschuss des Fachbereichs Sprach- und Kulturwissenschaften auf Antrag des oder der Studierenden im Einvernehmen mit dem Dekan oder der Dekanin des für dieses Fach zuständigen Fachbereichs als Nebenfach zulassen, wenn dieses Fach das Hauptfach Griechische Philologie im Hinblick auf die Qualifikation in sinnvoller Weise ergänzt. Das Nebenfach ist mit der Zulassung zur Bachelorprüfung (§ 13) zu benennen bezeihungsweise zu beantragen. Das Nebenfach kann zweimal gewechselt werden.
(4) Diese Ordnung regelt das Studium und die Bachelorprüfung im Hauptfach Griechische Philologie. Das Studium und die Modulabschlussprüfungen im Nebenfach sind nach Maßgabe der für das Nebenfach massgeblichen Ordnung zu absolvieren. Die in dieser Ordnung enthaltenen allgemeinen Bestimmungen zum Nebenfach haben unmittelbare Geltung.
(1) Der Bachelorstudiengang vermittelt eine Ausbildung in Griechischer Philologie, die allgemein altertumswissenschaftlich orientiert ist und so als wissenschaftliche Grundausbildung für unterschiedliche Berufe dienen kann. Sie soll die Studierenden befähigen, den besonderen Charakter der antiken Kultur zu verstehen und darüber hinaus durch die Kenntnis kulturgeschichtlicher Beziehungen zwischen der griechisch-römischen Antike und nachfolgenden Epochen der europäischen Kultur und durch konfrontierenden Vergleich zu einem historisch fundierten kritischen Verständnis beizutragen. Das Fach steht in enger Beziehung zu den anderen altertumswissenschaftlichen Disziplinen, unterscheidet sich von ihnen jedoch durch die primär sprach- und literaturwissenschaftliche Betrachtungsweise und ihre besonderen Methoden, die es andererseits mit den sprach- und literaturwissenschaftlichen Disziplinen verbinden.
Im Verlauf des Studiums sollen die Studierenden
– ihre Kenntnis der Griechischen Sprache nach den Methoden der historisch-diachronen und der systematisch-synchronen Sprachwissenschaft festigen und vertiefen,
– die Methoden der Sicherung und kritischen Prüfung der Texte, die die Grundlagen der wissenschaftlichen Arbeit bilden, erlernen: Kodikologie, Paläographie und Textkritik (wissenschaftlich fundierte Erschließung der originalen Fassung eines Textes aus den mehr oder weniger fehlerhaften überlieferten Fassungen)
– die Methoden der Interpretation von Texten nach verschiedenen Gesichtspunkten erarbeiten und praktizieren, z. B.: literaturgeschichtliche Bezüge des Textes; Strukturen und Intentionen des Textes; poetologische und rhetorische Aspekte; Theorien und Modelle der Sprach- und Literaturwissenschaft; philosophiegeschichtliche Bezüge; kulturhistorische Bezüge; Zusammenhang des Textes mit der sozialen Wirklichkeit seiner Entstehungszeit.
– Methoden der rezeptionsgeschichtlichen Forschung (Erforschung der Wirkungsgeschichte bzw. des im Lauf der Zeit sich wandelnden Verständnisses bestimmter Texte) und der Komparatistik kennenlernen (der vergleichenden Betrachtung von Texten verschiedener historischer und nationaler einschließlich zeitgeschichtlicher Literaturen).
Der B.A.-Studiengang Griechische Philologie vermittelt den Studierenden wissenschaftliche Kompetenzen, die auf eine Tätigkeit in folgenden beruflichen Tätigkeitsfeldern vorbereiten:
– Lehre und Forschung an einer Hochschule (Hierfür ist die Absolvierung eines weiterführenden M.A.-Studiengangs erforderlich.)
– Tätigkeit in Bibliotheken, Archiven, Verlagen
– Tätigkeit am Theater, in Publizistik, Presse, Rundfunk, Fernsehen, Öffentlichkeitsarbeit
– Tätigkeit in kulturellen Institutionen und Weiterbildungseinrichtungen
Schlüsselqualifikationen liegen in den Bereichen: Fähigkeiten im Umgang mit Texten, insbesondere fremdsprachlichen Texten; kritische Reflexionsfähigkeit bezüglich sprachlicher und allgemein kultureller Sachverhalte; Fähigkeiten zur Recherche in unterschiedlichen Medien; Fähigkeiten zur Analyse von Texten und anderen komplexen Zusammenhängen; schriftliche und mündliche Präsentationsverfahren.
(2) Das Studium des Hauptfaches Griechische Philologie und des gewählten Nebenfaches wird mit dem Bachelorgrad als erstem berufsqualifizierenden Abschluss abgeschlossen.
(3) Durch die kumulative Bachelorprüfung im Hauptfach Griechische Philologie soll festgestellt werden, ob die oder der Studierende die Zusammenhänge des Faches Griechische Philologie überblickt und die Fähigkeit besitzt, wissenschaftliche Methoden und Erkenntnisse des Faches selbstständig anzuwenden; in der Lage ist, aufgrund seines breiten Grundlagenwissens und seiner Wissenschaftsorientierung die Entwicklungen des Hauptfaches Griechische Philologie zu verstehen sowie die für den Übergang in die Berufspraxis notwendigen gründlichen Fachkenntnisse erworben hat. Den Zweck der Bachelorprüfung im Nebenfach regelt die Ordnung für das Nebenfach.
(4) Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudienganges Griechische Philologie steht der Masterstudiengang Griechische Philologie offen. Näheres regelt die Prüfungsordnung für den Masterstudiengang Griechische Philologie.
(1) Die Regelstudienzeit für den Bachelorstudiengang Griechische Philologie beträgt einschließlich sämtlicher Prüfungen im Haupt- und im Nebenfach acht Semester. Das Bachelorstudium kann in kürzerer Zeit abgeschlossen werden.
(1) In den Bachelorstudiengang Griechische Philologie als Hauptfach kann nur eingeschrieben werden, wer die gesetzlich geregelte Hochschulzugangsberechtigung besitzt und nicht nach § 57 HHG an der Immatrikulation gehindert ist.
(2) Studienbewerber und Studienbewerberinnen mit ausländischer Hochschulzugangs¬berechtigung müssen einen Sprachnachweis entsprechend der Ordnung der Johann Wolfgang Goethe-Universität über die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH) mit mindestens dem Ergebnis DSH-2 nachweisen.
(3) Für das Studium im Hauptfach Griechische Philologie sind das Graecum und das Latinum erforderlich. Das Graecum ist bei Aufnahme des Studiums nachzuweisen, der Nachweis des Latinums beim Zugang zur Lehrveranstaltung 2 des Moduls M VII zu erbringen.
(4) Das Studium im Fach Griechische Philologie kann zum Winter- und zum Sommersemester aufgenommen werden. Empfohlen wird ein Beginn im Wintersemester.
(5) Das Studium im Hauptfach Griechische Philologie ist modular aufgebaut. Ein Modul ist eine in sich abgeschlossene Lehreinheit mit definierten Zielen, Inhalten sowie Lehr- und Lernformen, die nach Maßgabe des Anhangs 2 mit einer Prüfung abgeschlossen wird. Im Hauptfach Griechische Philologie sind 13 Pflichtmodule sowie zwei Wahlpflichtmodule zu absolvieren.
Das Grundstudium (1.-4. Fachsemester) besteht aus sieben Modulen, einem Modul „Grundlagenwissen“, zwei literaturwissenschaftlich ausgerichteten Modulen, davon je einem zur griechischen Poesie und zur griechischen Prosa (Erwerb von Grundwissen/Grundfertigkeiten, Vertiefung), einem sprachwissenschaftlichen Modul, einem interdisziplinär ausgerichteten Modul „Nachbarwissenschaften“, das den Studierenden die Möglichkeit bietet, die Ausbildung im Hinblick auf ein angestrebtes Berufsfeld zu erweitern (WPF), einem Modul „Griechische Literatur“ sowie einem Modul „Lektürekanon“, in dem selbständig ein vorgegebenes Textcorpus zu erarbeiten ist. Ziele des Grundstudiums sind:
– die wissenschaftliche Vertiefung der Kenntnis der Griechischen Sprache
– der Erwerb von Grundkenntnissen und grundlegenden Fähigkeiten im Bereich der Literaturgeschichte und Literaturwissenschaft
– der Erwerb von Grundkenntnissen und grundlegenden Fähigkeiten im Bereich der Sicherung und kritischen Prüfung der Texte
– einfachere Interpretationsübungen an leichteren Texten
Das Hauptstudium (5.-8. Fachsemester) setzt sich aus acht Modulen zusammen, je einem zur griechischen Prosa und Poesie, einem zur Griechischen Sprache, einem Exkursionsmodul, einem Modul „Nachbarwissenschaften“ (WPF), einem Modul „Lektürekanon“, einem Examensmodul sowie dem Modul „B.A.-Arbeit“. Ziele des Hauptstudiums sind:
– die Erarbeitung von zwei Schwerpunkten, je einem in der Prosa und in der Poesie
– die Vertiefung methodischer Kenntnisse und Fähigkeiten
– die Vertiefung sprachwissenschaftlicher und textanalytischer Kenntnisse und Fähigkeiten
– schwierigere Interpretationsübungen im Hinblick auf größere Zusammenhänge
– selbstständiges wissenschaftliches Arbeiten
Das Selbststudium mit erheblichem zeitlichem Aufwand ist von Anfang an ein essentieller Bestandteil des Philologie-studiums. Es dient nicht nur der Vor- und Nachbereitung der Veranstaltungen und der Anfertigung der Hausarbeiten, sondern ist für den Erwerb einer zuverlässigen Kenntnis der griechischen Literatur, von der nur ein kleiner Teil durch die in den Veranstaltungen behandelten Werke abgedeckt werden kann, unerlässlich. Dem wird durch die sowohl für Grund- als auch für das Hauptstudium vorgesehenen Module „Lektürekanon“ Rechnung getragen.
Die Lerninhalte und -ziele der Pflicht- und Wahlpflichtmodule sowie ihre Dauer ergeben sich aus den Modulbeschreibungen im Anhang 2.
(6) Jedem Modul sind in der Modulbeschreibung (Anhang 2) CP zugeordnet. CP kennzeichnen den studentischen Arbeitsaufwand für ein Modul, der in der Regel tatsächlich notwendig ist, um die jeweiligen Anforderungen zu erfüllen und das Lernziel zu erreichen. Der Arbeitsaufwand in Zeitstunden umfasst neben der Teilnahme an den verpflichtenden Lehrveranstaltungen des Moduls (Kontaktzeit), die Vor- und Nachbereitung des Lehrstoffes (Selbststudium) sowie die Vorbereitung auf und die Teilnahme an Leistungskontrollen zu den einzelnen Lehrveranstaltungen des Moduls und – soweit im Modul vorgesehen – an der Modulabschlussprüfung. Ein CP entspricht einem studentischen Arbeitsaufwand von 30 Stunden. Für ein Vollzeitstudium sind pro Semester 30 CP vorgesehen. Voraussetzung für die Vergabe der CP für ein Modul ist die regelmäßige Teilnahme oder die regelmäßige und erfolgreiche Teilnahme an den Lehrveranstaltungen des Moduls sowie – soweit vorgesehen – der erfolgreiche Abschluss der Modulabschlussprüfung. Näheres regeln die §§ 6, 8, und 14 in Verbindung mit den Modulbeschreibungen im Anhang 2. Das Modul ist abgeschlossen, wenn alle notwendigen Leistungen erfolgreich absolviert wurden.
(7) Für den Bachelorstudiengang sind insgesamt 240 CP zu erbringen. Dabei entfallen 180 CP auf das Studium des Hauptfaches Griechische Philologie und 60 CP auf das gewählte Nebenfach. Die Bachelorprüfung ist bestanden, wenn die Modulabschlussprüfungen im Haupt- und im Nebenfach erfolgreich abgeschlossen sind.
2. Übungen (Ü)
3. Proseminare (PS),
4. Hauptseminare (HS),
5. Exkursionen (Exk),
6. Tutorien (T),
7. Forschungscolloquien (Coll),
– Vorlesungen bieten eine zusammenhängende Behandlung von Themen durch die Lehrende oder den Lehrenden und vermitteln einen Überblick über einen bestimmten Forschungsbereich.
– In den Übungen werden unter der beratenden und korrigierenden Mitwirkung der oder des Lehrenden bestimmte Fähigkeiten wie das Übersetzen aus dem Griechischen und ins Griechische und wissenschaftliche Methoden wie Text- und Stilanalyse eingeübt.
– In den Pro- und Hauptseminaren werden unter Leitung der oder des Lehrenden ausgehend von der Übersetzung und Analyse antiker griechischer Quellen wissenschaftliche Probleme diskutiert und die Interpretation antiker griechischer Texte eingeübt. Die unterschiedlichen Seminarstufen ergeben sich aus dem unter § 5, Abs. 5 zu den unterschiedlichen Anforderungen in Grund- und Hauptstudium Gesagten.
– Auf den Exkursionen besichtigen die Teilnehmenden unter Leitung der oder des Lehrenden erhaltene Monumente des klassischen Altertums wie Bauten oder Kunstwerke. Den Exkursionen geht jeweils eine vorbereitende Übung voraus.
– Die Tutorien dienen der Vertiefung und Ergänzung der Lehrinhalte der Veranstaltungen, denen sie zugeordnet sind.
– In den Forschungscolloquien diskutieren die Studierenden gemeinsam mit den Lehrenden wissenschaftliche Probleme, neue Forschungsergebnisse und aktuelle Neufunde.
– Das Selbststudium dient der selbstständigen Erarbeitung eines vorgegebenen Lektürekanons zur vertieften Aneignung wesentlicher Werke der griechischen Literatur.
(1) Sofern der Zugang zu Modulen den erfolgreichen Abschluss anderer Module voraussetzt, ergibt sich dies aus den Modulbeschreibungen (Anhang 2). Die Überprüfung der Zugangsberechtigung zu Modulen erfolgt durch die oder den Modulbeauftragten, der die Zuständigkeit der jeweiligen Veranstaltungsleiterin oder dem jeweiligen Veranstaltungsleiter übertragen kann.
(2) Ist zu erwarten, dass die Zahl der teilnahmewilligen Studierenden zu einer Lehrveranstaltung die Aufnahmefähigkeit der Lehrveranstaltung übersteigt, kann die Lehrveranstaltungsleitung ein Anmeldeverfahren durchführen. Das Anmeldeerfordernis und die Anmeldefrist werden auf der Netzseite des Instituts oder eine andere geeignete Weise bekannt gegeben. Übersteigt die Zahl der angemeldeten Studierenden die Aufnahmefähigkeit der Lehrveranstaltung, prüft das Dekanat zunächst, ob eine zusätzliche Lehrveranstaltung eingerichtet werden kann. Ist dies aus Kapazitätsgründen nicht möglich, ist es zur Gewährleistung der ordnungsgemäßen Durchführung der Lehrveranstaltung zulässig, nur eine begrenzte Anzahl der angemeldeten Studierenden aufzunehmen. Hierfür ist durch die Veranstaltungsleitung nach den Richtlinien des Fachbereichs ein geeignetes Auswahlverfahren durchzuführen. Bei der Durchführung des Auswahlverfahrens ist sicherzustellen, dass diejenigen Studierenden bei der Aufnahme in die Lehrveranstaltung Priorität genießen, für die die Lehrveranstaltung verpflichtend ist und die ein besonderes Interesse an der Aufnahme haben. Dieses ist gegeben, wenn der oder die Studierende nach dem Studienverlaufsplan bereits im vorangegangenen Semester bzw. Akademischen Jahr einen Anspruch auf einen Platz hatte und trotz Anmeldung keinen Platz erhielt. Bei Pflichtveranstaltungen muss angemeldeten, aber nicht in die Lehrveranstaltung aufgenommenen Studierenden auf Verlangen hierüber eine Bescheinigung ausgestellt werden.
(1) Soweit die Modulbeschreibungen (Anhang 2) für die einzelnen Lehrveranstaltungen eines Moduls die Vergabe von CP vorsehen und dass Leistungs- oder Teilnahmenachweise entsprechend der Regelungen zu den Lehr- und Lernformen (§ 6) zu erbringen sind, gelten die nachfolgenden Regelungen. Bei Vorlesungen gibt es keine Teilnahmepflicht.
(3) Studienleistungen für den Erwerb eines Leistungsnachweises werden veranstaltungs¬begleitend erbracht und gehen nicht in die Modulprüfungsnote ein.
(5) Die regelmäßige Teilnahme ist gegeben, wenn die oder der Studierende in allen von der Veranstaltungsleiterin oder dem Veranstaltungsleiter im Verlauf eines Semesters angesetzten Einzelveranstaltungen anwesend war. Die regelmäßige Teilnahme soll noch attestiert werden, wenn die oder der Studierende bis zu 20% der Veranstaltungszeit versäumt hat. Im Übrigen kann die oder der Lehrende die Erteilung des Teilnahmenachweises von der Erfüllung von Pflichten abhängig machen. Bei Versäumnis von bis zu vier Einzelveranstaltungen wegen Krankheit oder der Betreuung eines Kindes oder einer oder eines pflegebedürftigen Angehörigen oder bei Mitwirkung als ernannte oder gewählte Vertreterin oder ernannter oder gewählter Vertreter in der akademischen oder studentischen Selbstverwaltung ist der oder dem Studierenden die Möglichkeit einzuräumen, den Teilnahmenachweis durch Erfüllung von Pflichten zu erwerben.
(6) Die erfolgreiche Teilnahme liegt vor, wenn eine durch die Veranstaltungsleitung positiv bewertete, individuelle Leistung erbracht wurde. Die Veranstaltungsleitung kann die Bestätigung der erfolgreichen Teilnahme an einer Lehrveranstaltung auch von der Erbringung mehrerer Leistungen abhängig machen. Werden Studienleistungen nach Maßgabe der Modulbeschreibung benotet, gilt § 25 Abs. 2. Bei Gruppenarbeiten muss die individuelle Leistung deutlich abgrenzbar und bewertbar sein. Studienleistungen können insbesondere sein: Protokolle, Tests, Literaturberichte, Übungsaufgaben, Referate (mit und ohne Ausarbeitung), Fachgespräche, Hausarbeiten, Forschungsberichte. Werden Studienleistungen schriftlich, aber nicht als Aufsichtsarbeit erbracht, ist eine schriftliche Erklärung abzugeben, dass die oder der Studierende die Arbeit selbstständig verfasst und keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt hat. Im Übrigen gilt für die Studienleistungen § 16 entsprechend. Die Veranstaltungsleitung gibt die genauen Kriterien für die Vergabe des Leistungsnachweises, insbesondere die Anzahl und die Art der hierfür zu erbringenden Leistungen sowie die Frist, innerhalb derer diese erbracht sein müssen, zu Beginn der Lehrveranstaltung schriftlich bekannt. Die Kriterien dürfen während des laufenden Semesters nicht zum Nachteil der Studierenden geändert werden. Bestandene Studienleistungen können nicht wiederholt werden. Nicht bestandene Studienleistungen sind unbeschränkt wiederholbar.
(1) Der Studienverlaufsplan (Anhang 3) und die Übersicht über die im Hauptfach erforderlichen Studien- und Prüfungsleistungen (in Anhang 2) geben den Studierenden Hinweise für eine zielgerichtete Gestaltung ihres Studiums. Sie berücksichtigen inhaltliche Bezüge zwischen Modulen und organisatorische Bedingungen des Studienangebots.
(2) Das Institut für Klassische Philologie erstellt für das Hauptfach Griechische Philologie auf der Basis der Modulbeschreibungen und des Studienverlaufsplans ein semesteraktuelles Veranstaltungsverzeichnis mit einer inhaltlichen und organisatorischen Beschreibung des Lehrangebots. Dieses wird spätestens sechs Wochen vor Vorlesungsbeginn – im Internet und per Aushang – veröffentlicht.
(3) Die Studienfachberatung im Hauptfach Griechische Philologie erfolgt durch die hierzu durch die akademische Leitung beauftragten Lehrkräfte. Im Rahmen der Studienfachberatung erhalten die Studierenden Unterstützung insbesondere in Fragen der Studiengestaltung, der Studientechnik und der Wahl der Lehrveranstaltungen. Die Studienfachberatung sollte insbesondere in Anspruch genommen werden:
(6) Der Prüfungsausschuss tagt nicht öffentlich. Er ist beschlussfähig, wenn mindestens sechs Mitglieder, darunter der oder die Vorsitzende oder der oder die stellvertretende Vorsitzende und mindestens zwei weitere Mitglieder der Professorengruppe anwesend sind. Für Beschlüsse ist die Zustimmung der Mehrheit der Anwesenden erforderlich. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des oder der Vorsitzenden. Die Beschlüsse des Prüfungsausschusses sind zu protokollieren. Im Übrigen richtet sich das Verfahren nach der Ge-schäftsordnung für die Gremien der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
(1) Der Fachbereichsrat bestellt einen Professor oder eine Professorin, der oder die das Fach Griechische Philologie in der Lehre vertritt, als akademischen Leiter oder Leiterin des Bachelorstudienganges. Im Regelfall ist dies die Geschäftsführende Direktorin oder der Geschäftsführende Direktor des Instituts für Klassische Philologie. Die Verantwortung des Dekanats für die Sicherstellung des Lehrangebots bleibt hiervon unberührt. Aufgaben der Akademischen Leitung sind insbesondere:
– Bestellung der Modulkoordinatorinnen und Modulkoordinatoren
(2) Für jedes Modul des Hauptfaches Griechische Philologie ernennt die akademische Leitung des Studiengangs aus dem Kreis der prüfungsbefugt Lehrenden des Moduls einen Modulkoordinator oder eine Modulkoordinatorin. Dieser oder diese muss Professor oder Professorin oder ein dauerhaft beschäftigtes wissenschaftliches Mitglied des Instituts sein. Dieser oder diese ist für alle das Modul betreffenden inhaltlichen Abstimmungen und organisatorischen Aufgaben zuständig. Hierzu gehören insbesondere Vorschläge für die Ernennung der Prüfer und Prüferinnen der Modulabschlussprüfungen. Ist kein Modulkoordinator oder keine Modulkoordinatorin ernannt oder ist dieser oder diese längerfristig verhindert, ist für diese Aufgaben die akademische Leitung des Studiengangs zuständig bzw. vertritt diese den Modulkoordinator oder die Modulkoordinatorin.
(1) Zur Abnahme von Modulprüfungen sind befugt: Mitglieder der Professorengruppe, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts für Klassische Philologie, die mit der selbständigen Wahrnehmung von Lehraufgaben beauftragt worden sind, sowie Lehrbeauftragte und Lehrkräfte für besondere Aufgaben. Prüfungsleistungen dürfen nur von Personen bewertet werden, die selbst mindestens die durch die Prüfung festzustellende oder eine gleichwertige Qualifikation besitzen (§ 18 Abs. 2 HHG). Honorarprofessorinnen und Honorarprofessoren, Privatdozentinnen und Privatdozenten, außerplanmäßige Professorinnen oder Professoren, entpflichtete und in Ruhestand getretene Professorinnen oder Professoren, die in den Prüfungsfächern eine Lehrtätigkeit ausüben, können mit ihrer Einwilligung als Prüferinnen oder Prüfer bestellt werden.
(4) Schriftliche Prüfungsleistungen, die nicht mehr wiederholt werden können, sind von zwei Prüfenden zu bewerten. Mündliche Prüfungen sind von einer oder einem Prüfenden in Gegenwart einer oder eines Beisitzenden abzunehmen.
(1) Die Zulassung zur Bachelorprüfung im Hauptfach Griechische Philologie ist spätestens mit der Meldung zur ersten Modulabschlussprüfung im ersten Fachsemester nach Maßgabe des Abs. 2 zu beantragen. Zur Bachelorprüfung kann nur zugelassen werden, wer zum Zeitpunkt der Antragstellung
1. im Bachelorstudiengang Griechische Philologie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität immatrikuliert ist;
2. gegebenenfalls die Zahlung der ersten Rate der nach § 32 zu entrichtenden Prüfungsgebühr nachweist.
1. Nachweis des Graecums;
2. Eine Erklärung darüber, ob der oder die Studierende bereits die Bachelorprüfung in Griechischer Philologie oder eine Zwischen- oder Magisterprüfung in Griechischer Philologie endgültig nicht bestanden oder seinen Prüfungsanspruch in einem solchen oder inhaltlich eng verwandten Studiengang verloren hat oder sich in einem solchen Studiengang in einem Prüfungsverfahren befindet;
(3) Über die Zulassung zur Bachelorprüfung im Hauptfach Griechische Philologie entscheidet der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses. In Zweifelsfällen ist der oder die Studierende zu hören.
(4) Die Zulassung zur Bachelorprüfung wird abgelehnt, wenn die in Abs. 1 genannten Voraussetzungen nicht erfüllt oder die Unterlagen nach Abs. 2 unvollständig sind oder der oder die Studierende die Bachelorprüfung in Griechischer Philologie oder die Zwischenprüfung oder Magisterprüfung im Haupt- oder Nebenfach Griechische Philologie oder in einem eng verwandten Studiengang an einer Hochschule in Deutschland endgültig nicht bestanden hat oder seinen Prüfungsanspruch in einem solchen Studiengang durch Überschreiten der Fristen für die Meldung zu der jeweiligen Prüfung oder deren Ablegung verloren hat. Als eng verwandte Studiengänge gelten Studiengänge, die in ihrem wesentlichen Teil mit den in dieser Ordnung geforderten Studien- und Prüfungsleistungen oder Modulen übereinstimmen.
(2) Die modulabschliessenden Klausuren und mündlichen Prüfungen sollen innerhalb der vom Prüfungsausschuss festzulegenden Prüfungszeiträume durchgeführt werden. Die exakten Termine, inklusive Wiederholungstermine und Rücktrittsfristen, Orte und Prüfer werden im Einvernehmen mit den Prüfern und der Akademischen Leitung des Studiengangs festgelegt und frühzeitig, spätestens vier Wochen vor den Prüfungen, in geeigneter Weise bekanntgegeben. Muss aus zwingenden Gründen von diesem Prüfungsplan abgewichen werden, so ist die Neufestsetzung des Termins nur mit Genehmigung des Prüfungsausschusses im Einvernehmen mit den Prüfern und Prüferinnen möglich.
(4) Die oder der Studierende kann sich zu einer Modulprüfung nur anmelden beziehungsweise die Modulprüfung nur ablegen, sofern sie oder er an der Johann Wolfgang Goethe-Universität immatrikuliert ist, zur Bachelor- oder Masterprüfung zugelassen ist, die entsprechende Modulabschlussprüfung noch nicht endgültig nicht bestanden hat und sofern sie oder er die nach Maßgabe der Modulbeschreibung für das Modul erforderlichen Leistungs- und Teilnahmenachweise erbracht hat. Hängt die Zulassung zu einer Modulprüfung vom Vorliegen von Studienleistungen ab und sind diese noch nicht vollständig erbracht worden, ist eine Zulassung zu einer Modulprüfung unter Vorbehalt möglich. Das Modul ist erst dann bestanden, wenn sämtliche Studienleistungen sowie Modulprüfungen bestanden sind. Über Ausnahmen entscheidet der für den Studiengang zuständige Prüfungsausschuss. Beurlaubte Studierende können keine Prüfungen ablegen oder Leis-tungsnachweise erwerben Zulässig ist aber die Wiederholung nicht bestandener Prüfungen während der Beurlaubung. Studierende sind auch berechtigt, Studien- und Prüfungsleistungen während einer Beurlaubung zu erbringen, wenn die Beurlaubung wegen Mutterschutz oder der Inanspruchnahme von Elternzeit oder wegen Pflege von nach ärztlichem Zeugnis pflegebedürftigen Angehörigen oder wegen der Erfüllung einer Dienstpflicht nach Art. 12a des Grundgesetzes oder wegen Mitwirkung als ernannte oder gewählte Vertreterin oder ernannter oder gewählter Vertreter in der akademischen Selbstverwaltung erfolgt ist.
(6) Wiederholungstermine für nicht fristgemäß zurückgetretene, zum regulären Prüfungstermin gescheiterte oder zu diesem Termin angemeldete, jedoch nach § 15 entschuldigte Studierende werden in der Regel jeweils zu Beginn der Vorlesungszeit des folgenden Semesters angesetzt. Die Prüfungszeiträume werden vom Prüfungsausschuss jährlich festgelegt.
(2) Die Gründe für Versäumnis oder Rücktritt müssen dem Prüfungsamt unverzüglich nach Bekanntwerden der Gründe schriftlich angezeigt und glaubhaft gemacht werden. Bei Rücktritt oder Versäumnis wegen Krankheit ist unverzüglich ein ärztliches Attest vorzulegen. In Zweifelsfällen oder bei langanhaltender oder wiederholter Krankheit kann ein amtsärztliches Attest verlangt werden. Eine während einer Prüfungsleistung eintretende Prüfungsunfähigkeit muss unverzüglich bei der Prüferin oder dem Prüfer oder der Prüfungsaufsicht geltend gemacht werden. Die Verpflichtung zur Anzeige und Glaubhaftmachung der Gründe gegenüber dem Prüfungsausschuss bleibt unberührt. Bei der Einhaltung von Fristen für die Meldung zu Prüfungen, die Wiederholung von Prüfungen, die Gründe für das Versäumnis von Prüfungen und die Einhaltung von Bearbeitungszeiten für Prüfungsarbeiten, gelten diejenigen Regelungen, die bei Krankheit des oder der Studierenden gelten, auch bei Krankheit eines Kindes, das von ihm oder ihr überwiegend allein versorgt werden muss, und auch bei Krankheit einer oder eines nahen Angehörigen (Eltern, Großeltern, Ehe- oder Lebenspartner/-in), die bzw. der von der oder dem Studierenden notwendigerweise allein betreut werden muss.
(1) Versucht die oder der Studierende, das Ergebnis ihrer oder seiner Prüfungsleistung oder Studienleistung durch Täuschung oder Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel zu beeinflussen, wird die Prüfungsleistung oder Studienleistung mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet. Der Versuch einer Täuschung liegt auch dann vor, wenn der oder die Studierende nicht zugelassene Hilfsmittel in den Prüfungsraum mitführt oder eine falsche Erklärung nach § 8 Abs. 6, § 22 Abs. 6, 23 Abs. 7 abgegeben hat. Beim Vorliegen einer besonders schweren Täuschung (z. B. Wiederholungsfall oder einer Täuschung unter Beifügung einer schriftlichen Erklärung der oder des Studierenden über die selbständige Anfertigung einer Arbeit ohne unerlaubte Hilfsmittel) muss der Prüfungsausschuss die oder den Studierenden von der Erbringung weiterer Prüfungsleistungen oder Studienleistungen ausschließen, so dass der Prüfungsanspruch im Studiengang erlischt. Die Schwere der Täuschung ist insbesondere anhand der hierfür aufgewendeten Energie wie organisierten Zusammenwirkens und Verwendung technischer Hilfsmittel wie Funkgeräte und Mobiltelefone zu werten.
(3) Hat ein Studierender oder eine Studierende durch schuldhaftes Verhalten die Teilnahme an einer Prüfung zu Unrecht herbeigeführt, kann der Prüfungsausschuss entscheiden, dass die Prüfungsleistung als nicht bestanden („nicht ausreichend“ (5,0)) gilt. (4) Wird eine Prüfung gemäß Abs. 1, 2 oder 3 mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet, kann der oder die Studierende innerhalb von zwei Wochen beim Prüfungsausschuss einen begründeten Einspruch einlegen. Belastende Entscheidungen des Prüfungsausschusses sind dem oder der Studierenden schriftlich mitzuteilen, zu begründen und mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen.
Die Bachelorprüfung im Hauptfach Griechische Philologie setzt sich zusammen aus allen vorgesehenen Modulprüfungen und der Bachelorarbeit, wobei die folgenden Modulprüfungen in die Gesamtnote eingehen:
Modulprüfungen zu den Pflichtmodulen „Prosa II“ (PF VIII), „Poesie II“ (PF IX), „Griechische Sprache II“ (PF X); „Examensmodul“ (PF XIV) sowie die bessere Note aus den Modulprüfungen zu den Pflichtmodulen Prosa I (PF II) oder Poesie I (PF III)
(2) Die Modulabschlussprüfung zu den Pflichtmodulen I, IV, V, VII, X, XII und XIV besteht aus einer Klausur, zu den Pflichtmodulen II, III, VIII und IX aus einer Hausarbeit und zum Pflichtmodul XI aus einem Referat. Die Modulabschlussprüfungen zu den Wahlpflichtmodulen VI und XIII bestehen jeweils entweder aus einer Klausur oder einer Hausarbeit nach Maßgabe der Studienordnung des Faches, aus dem das jeweilige Modul gewählt wird.
(3) Das Ergebnis der Modulabschlussprüfung wird durch den Prüfer oder die Prüferin in einem Prüfungsprotokoll festgehalten, das sie oder er dem Prüfungsamt zusammen mit der Prüfungsarbeit unverzüglich zuleitet. In das Protokoll zu einer schriftlichen Prüfung sind das Prüfungsdatum, die Prüfungsdauer und die dazugehörige Bezeichnung des Moduls aufzunehmen. Weiterhin sind alle Vorkommnisse, insbesondere Vorkommnisse nach § 16 Abs. 1, 2, 3 aufzunehmen, welche für die Feststellung des Prüfungsergebnisses von Belang sind.
Macht ein Studierender oder eine Studierende durch ein ärztliches Attest glaubhaft, dass sie oder er wegen lang andauernder oder ständiger körperlicher Behinderung nicht in der Lage ist, die Prüfungsleistung ganz oder teilweise in der vorgesehenen Form abzulegen, so ist dieser Nachteil durch entsprechende Maßnahmen, wie z.B. eine Verlängerung der Bearbeitungszeit oder eine andere Gestaltung des Prüfungsverfahrens, auszugleichen. Entsprechendes gilt für Studienleistungen. Nachteilsausgleich ist schriftlich zu beantragen. Der Antrag soll spätestens mit der Meldung zur Prüfung gestellt werden.
(2) Entscheidungen nach Abs. 1 trifft der Prüfungsausschuss im Einvernehmen mit der Prüferin oder dem Prüfer.
(1) Mündliche Prüfungen werden von einem Prüfer oder einer Prüferin in Gegenwart eines oder einer Beisitzenden als Einzelprüfung abgehalten.
(5) Studierende, die sich zu einem späteren Prüfungstermin der gleichen Modulabschlussprüfung unterziehen wollen, sollen nach Maßgabe der räumlichen Verhältnisse als Zuhörerinnen und Zuhörer zugelassen werden, es sei denn, der oder die zu prüfende Studierende widerspricht. Die Zulassung erstreckt sich nicht auf die Beratung und Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses. Sie kann darüberhinaus aus Kapazitätsgründen begrenzt werden.
(1) Klausurarbeiten beinhalten die Beantwortung einer Aufgabenstellung oder mehrerer Fragen. In einer Klausurarbeit soll die oder der Studierende nachweisen, dass sie oder er eigenständig in begrenzter Zeit und unter Aufsicht Aufgaben lösen und auf Basis des notwendigen Grundlagenwissens beziehungsweise unter Anwendung der geläufigen Methoden des Faches ein Problem erkennen und Wege zu einer Lösung finden kann.
(3) Der Bearbeitungszeitraum für eine Hausarbeit beträgt mindestens fünf Wochen. Die genaue Bearbeitungsdauer wird von der oder dem Prüfenden festgelegt.
(5) Das Bewertungsverfahren von Hausarbeiten, die als Modulabschlussprüfungen gewertet werden, soll in der Regel sechs Wochen nicht überschreiten; die Beurteilung ist schriftlich zu begründen. Im Falle des Nichtbestehens ihrer letztmaligen Wiederholung ist sie von einer zweiten Prüferin oder einem zweiten Prüfer zu bewerten. Bei Abweichung der Noten errechnet sich die Note aus dem Durchschnitt der beiden Noten.
(1) Die Bachelorarbeit soll zeigen, dass der oder die Studierende in der Lage ist, in der vorgegebenen Frist ein Problem aus einem Fachgebiet der Griechischen Philologie selbstständig nach wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten.
(2) Die Bachelorarbeit kann nach erfolgreichem Abschluss der Module II, III, VIII und IX begonnen werden.
(3) Die Ausgabe des Themas für die Bachelorarbeit erfolgt durch einen Lehrenden oder eine Lehrende, der oder die über die Habilitation oder eine gleichwertige Qualifikation im Fach Griechische Philologie verfügt. Der oder die Lehrende ist gleichzeitig Betreuer oder Betreuerin der Bachelorarbeit. Das Thema sowie der Ausgabezeitpunkt der Bachelorarbeit sind beim Prüfungsamt aktenkundig zu machen. Dem oder der Studierenden ist Gelegenheit zu geben, ein Thema für die Bachelorarbeit sowie den Betreuer oder die Betreuerin der Bachelorarbeit vorzuschlagen. Es besteht jedoch kein Rechtsanspruch auf einen bestimmten Betreuer oder eine bestimmte Betreuerin.
(4) Im Falle der Wiederholung der Bachelorarbeit sorgt die Akademische Leitung innerhalb eines Monats dafür, dass der oder die Studierende ein Thema und die erforderliche Betreuung erhält.
(5) Der Bearbeitungszeitraum der Bachelorarbeit beträgt neun Wochen (12 CP). Dazu ist das Thema entsprechend einzugrenzen. Die Bearbeitungsfrist beginnt mit dem der Ausgabe des Themas folgenden Werktag. Das gestellte Thema kann nur innerhalb der ersten zwei Wochen der Bearbeitungszeit zurückgegeben werden. Die Rückgabe eines neu gestellten Themas ist ausgeschlossen.
(6) Kann der Abgabetermin aus von der oder dem Studierenden nicht zu vertretenden Gründen (z.B. Erkrankung der oder des Studierenden oder eines von ihr oder ihm allein zu versorgenden Kindes) nicht eingehalten werden, so verlängert das Prüfungsamt einmal die Bearbeitungszeit, wenn die oder der Studierende dies vor dem Abgabetermin beantragt. Maximal kann eine Verlängerung um 50% der Bearbeitungszeit eingeräumt werden. Dauert die Verhinderung länger, so kann die oder der Studierende von der Prüfungsleistung zu-rücktreten. Abs. 5 Satz 4 bleibt unberührt.
(7) Alle Stellen, Bilder und Zeichnungen in der Arbeit, die wörtlich oder sinngemäß aus Veröffentlichungen oder aus anderen fremden Texten entnommen wurden, sind als solche kenntlich zu machen. Die Bachelorarbeit ist mit einer Erklärung der oder des Studierenden zu versehen, dass sie oder er die Arbeit selbstständig und ohne Benutzung anderer als der angegebenen Hilfsmittel oder Quellen verfasst hat. Ferner ist zu erklären, dass die Arbeit noch nicht, auch nicht auszugsweise, in einem anderen Studiengang als Prüfungsleistung verwendet wurde.
(9) Die Bachelorarbeit ist von dem Betreuer oder der Betreuerin der Bachelorarbeit und einem weiteren Prüfer oder einer weiteren Prüferin, der oder die über die Habilitation oder eine gleichwertige Qualifikation im Fach Griechische Philologie verfügt, schriftlich zu beurteilen. Der zweite Prüfer oder die zweite Prüferin wird auf Vorschlag des Betreuers oder der Betreuerin von der Akademischen Leitung bestellt. Der Zweitgutachter oder die die Zweitgutachterin kann sich bei Übereinstimmung der Bewertung auf die Mitzeichnung des Erstgutachtens beschränken. Bei unterschiedlicher Bewertung ist die Note das arithmetische Mittel.
(11) Wird die Bachelorarbeit von einem der beiden Prüfenden mit „nicht ausreichend“ (5,0) beurteilt, während der oder die andere Prüfende eine bessere Note vergibt, bestellt die Akademische Leitung einen dritten Prüfer oder eine dritte Prüferin. Abs. 9 Satz 4 gilt entsprechend.
(2) Abs. 1 findet entsprechende Anwendung auf die Anrechnung von Modulen aus modularisierten sowie einzelnen Leistungsnachweisen aus nicht-modularisierten Studiengängen an ausländischen Hochschulen. Dabei sind die von der Kultusministerkonferenz gebilligten Äquivalenzvereinbarungen sowie Absprachen im Rahmen von Hochschulpartner¬schaftsverträgen zu beachten. Soweit Äquivalenzvereinbarungen nicht vorliegen, entscheidet der Prüfungsausschuss. Bei Zweifeln an der Gleichwertigkeit ist die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen zu hören.
(3) Es wird empfohlen, im Verlauf des Studiums ein Semester an einer Universität des Auslands zu studieren. Studienleistungen und Prüfungen sowie Kreditpunkte, die in Studiengängen von ausländischen Universitäten, die über Erasmus/Socrates-Abkommen Austauschbeziehungen mit dem Institut für Klassische Philologie unterhalten, erbracht wurden, werden in vollem Umfang auf das Hauptfach Griechische Philologie angerechnet, sofern sie gleichwertig nach Absatz 2 sind. Studien- und Prüfungsleistungen, die während eines studienbedingten Auslandsaufenthaltes erworben wurden, können auch dann angerechnet werden, wenn für den Auslandsaufenthalt ein Urlaubssemester gewährt worden ist.
(4) Als Voraussetzung für die Anrechnung kann eine ergänzende Leistung gefordert werden, insbesondere wenn die bisher erworbenen Kompetenzen in wichtigen Teilbereichen unvollständig sind oder für das Modul im früheren Studiengang eine geringere Anzahl von CP vergeben wurde als im Studiengang der Johann Wolfgang Goethe-Universität anzurechnen sind. Es werden Module im Umfang von maximal 90 CP angerechnet; die Anrechnung einer Bachelorarbeit kann nicht erfolgen.
(6) Werden Prüfungsleistungen angerechnet, sind die Noten – soweit die Notensysteme vergleichbar sind – zu übernehmen und in die Berechnung der Gesamtnote einzubeziehen. Bei unvergleichbaren Notensystemen wird der Vermerk „bestanden“ aufgenommen. Angerech-nete Leistungen werden im Zeugnis gekennzeichnet.
(8) Entscheidungen mit Allgemeingültigkeit zu Fragen der Anrechnung trifft der Prüfungsausschuss, die Anrechnung im Einzelfall erfolgt durch dessen vorsitzendes Mitglied, falls erforderlich unter Heranziehung einer Fachprüferin oder eines Fachprüfers.
(2) Für die Bewertung der Prüfungsleistungen zu den Modulen und der Bachelorarbeit sowie die Benotung von Studienleistungen sind folgende Noten zu verwenden:
(3) Bei der Bewertung der Modulprüfungen durch mehrere Prüfende errechnet sich die Modulnote aus dem Durchschnitt der Noten der Prüfenden. Bei der Bildung der Modulnote wird nur die erste Dezimalstelle hinter dem Komma berücksichtigt.
(4) Für das Hauptfach Griechische Philologie wird eine Gesamtnote gebildet. Die Gesamtnote ist das arithmetische Mittel aus den Noten der Modulabschlussprüfungen gemäß § 17 und der doppelt gewichteten Bachelorarbeit. Von den Pflichtmodulen II und III geht nur die bessere Note in die Gesamtnote ein. Für die Bildung der Gesamtnote gilt Abs. 3 entsprechend.
(1) Ist die Bachelorprüfung im Hauptfach Griechische Philologie und im gewählten Nebenfach bestanden, wird durch das Prüfungsamt eine Gesamtnote gebildet. Das Hauptfach Griechische Philologie wird bei der Bildung der Gesamtnote dreifach gewichtet.
(3) Die Bachelor-Prüfung ist bestanden, wenn sämtliche in der Ordnung für den Bachelorstudiengang vorgeschriebenen Module bestanden und die Bachelorarbeit mit mindestens „ausreichend“ bewertet worden ist.
(4) Bei einem Wechsel in ein alternatives Wahlpflichtmodul werden nicht bestandene Prüfungsversuche im ursprünglichen Wahlpflichtmodul angerechnet. Bei Hochschulwechsel werden nicht bestandene Prüfungsversuche auf die Wiederholungsmöglichkeiten angerechnet.
(5) Mit der Meldung zur Modulprüfung gilt die oder der Studierende auch für die erstmalige Wiederholung der Prüfung als angemeldet. Die erstmalige Wiederholung einer nicht bestandenen Modulprüfung soll zu Beginn des auf den erfolglosen Prüfungsversuch folgenden Semesters stattfinden. In besonders begründeten Ausnahmefällen kann der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses auf unverzüglich nach Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses gestellten Antrag der oder des Studierenden eine spätere Wiederholung der Modulprüfung gestatten und hierfür einen Termin festsetzen. Bei der Bekanntgabe der Noten für die Modulprüfungen sind die Wiederholungstermine ebenfalls bekannt zu geben. Die Frist für die zweite Wiederholung einer Modulprüfung wird durch den Prüfungsausschuss festgelegt.
a) eine Modulabschlussprüfung im Hauptfach Griechische Philologie auch in ihrer letztmaligen Wiederholung mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet wurde oder nach § 16 als mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet gilt;
(1) Sofern das Präsidium der Johann Wolfgang Goethe-Universität die Erhebung von Prüfungsgebühren aussetzt, finden Abs. 2 und 3 keine Anwendung.
(2) Die Prüfungsgebühren für die Bachelorprüfung (Haupt- und Nebenfach) betragen insgesamt 200,- €.
(3) Die Prüfungsgebühren werden in zwei Raten zu jeweils 100,- € fällig, und zwar die erste Rate bei der Beantragung der Zulassung zur Bachelorprüfung, die zweite Rate bei der Zulassung der Bachelorarbeit.
(1) Hat der oder die Studierende bei einer Prüfungsleistung getäuscht und wird diese Tatsache erst nach Aushändigung der Bescheinigung bekannt, so kann der Prüfungsausschuss nachträglich die Prüfung für „nicht ausreichend“ (5,0) und gegebenenfalls die Bachelorprüfung für „nicht bestanden“ erklären.
(2) Waren die Voraussetzungen für die Abnahme einer Modulprüfung nicht erfüllt, ohne dass der oder die Studierende hierüber täuschen wollte, und wurde diese Tatsache erst nach Aushändigung der Bescheinigung bekannt, so wird dieser Mangel durch das Bestehen der Modulprüfung geheilt. Hat der oder die Studierende durch Täuschung erwirkt, dass er oder sie die Modulprüfung ablegen konnte, so kann die Modulprüfung für „nicht ausreichend“ (5,0) und die Bachelorprüfung insgesamt für „nicht bestanden“ erklärt werden.
(1) Diese Ordnung tritt zum Wintersemester 2011/12 in Kraft. Zugleich werden im bestehenden Magisterstudiengang keine Neueinschreibungen mehr vorgenommen. Die Magisterprüfung kann bis zum Ende des Sommersemesters 2017 abgelegt werden. Dementsprechend werden bis zu diesem Zeitpunkt die Lehrveranstaltungen des Magisterstudiengangs vorgehalten. Studierende, die von einer anderen Universität an die Johann Wolfgang Goethe-Universität wechseln, können in diesem Zeitraum noch in höhere Fachsemester des Magisterstudiengangs aufgenommen werden.
Anhang 1: Modulbeschreibungen Bachelorstudiengang Griechische Philologie HF
PF-GR-BA-HF-M1 – Modul I: Grundlagenwissen
Intensive Lektüre einzelner Werke der griechischen Prosa, Vertiefung der griechischen Grammatik, Wortschatzarbeit (Propädeutikum); Textkritik, Metrik, Literaturgeschichte (Einführungsübung).
Das Modul vermittelt die für ein erfolgreiches Studium notwendige Lesefähigkeit in griechischer Prosa (Propädeutikum). Darüber hinaus lernen die Studienanfänger/-innen Gegenstände, Fragestellungen und grundlegende Arbeitstechniken der Klassischen Philologie sowie den Umgang mit den wichtigsten Hilfsmitteln kennen (Einführungsübung). Begleitende Tutorien dienen der Einübung und Vertiefung des gelernten Stoffes.
Arbeitsaufwand/h (Kontaktzeit/h : Selbststudium/h)
330h (150h : 180h)
Veranstaltung 1: GraecumVeranstaltung 2: M I/ V 1
Veranstaltung 3: Graecum
Veranstaltung 4: M I/ V 1
Veranstaltung 1: LN (Klausur)Veranstaltung 2: TN
Klausur in V 2 (2 Zeitstunden)
Bestandene Klausur aus V 1 (LN) und bestandene Klausur aus V 2 (MAP)
Die Klausur in V 1 kann zu Beginn oder zum Ende des jeweiligen Semesters geschrieben werden.
B.A. – Studiengang Griechische Philologie NF;V 1 + 2: Lehramtsstudiengang Griechisch;
V 2: B.A. – Studiengang Lateinische Philologie HF + NF,
Lehramtsstudiengang Latein
Lehrveranstaltungen Typ SWS Semester / CP
1 Propädeutikum Ü 4 X 4
2 Einführung in die Klassische Philologie Ü 2 X 5
3 Tutorium zum Propädeutikum Tut. 2 X 1
4 Tutorium zur Einführung Tut. 2 X 1
PF-GR-BA-HF-M2 – Modul II: Prosa I
Intensive Lektüre einzelner Werke der griechischen Prosa; Behandlung literaturwissenschaftlicher Zusammenhänge und Positionen der Sekundärliteratur.
Qualifikationsziele und Kompetenzen: Das Modul vermittelt den Studierenden grundlegende Kenntnisse im Bereich eines Autors, einer Gattung oder einer Epoche der griechischen Prosa sowie philologische Grundfertigkeiten. Die Studierenden werden mit Struktur und Konzepten der Interpretation griechischer Prosa bekannt gemacht und mit der Fähigkeit versehen, fachliche Fragen selbst zu entwickeln, Forschungsmethoden zu beschreiben, anzuwenden und zu bewerten. Anhand einzelner Beiträge aus der Sekundärliteratur werden die Studierenden dazu angeleitet, Forschungsergebnisse angemessen darzustellen und in ihrer fachlichen und überfachlichen Bedeutung einzuschätzen.
360h (90h : 270h)
Veranstaltung 2: M I/ V 1Veranstaltung 3: M I
Veranstaltung 2: LN (Klausur)Veranstaltung 3: TN
Bestandene Klausur aus V 2 (LN) und bestandene Hausarbeit aus V 3 (MAP)
B.A. – Studiengang Griechische Philologie NF,Lehramtsstudiengang Griechisch
1 Vorlesung V 2 X 2
2 Lektüreübung Grundstudium Ü 2 X 4
3 Proseminar PS 2 X 6
PF-GR-BA-HF-M3 – Modul III: Poesie I
Intensive Lektüre einzelner Werke der griechischen Poesie; Behandlung literaturwissenschaftlicher Zusammenhänge und Positionen der Sekundärliteratur; Einübung einschlägiger Versmaße griechischer Poesie und Gewinn der Vortragspraxis.
Das Modul vermittelt den Studierenden grundlegende Kenntnisse im Bereich eines Autors, einer Gattung oder einer Epoche der griechischen Poesie sowie philologische, insbesondere metrische Grundfertigkeiten. Die Studierenden werden mit Struktur und Konzepten der Interpretation griechischer Poesie bekannt gemacht und mit der Fähigkeit versehen, fachliche Fragen selbst zu entwickeln, Forschungsmethoden zu beschreiben, anzuwenden und zu bewerten. Anhand einzelner Beiträge aus der Sekundärliteratur werden die Studierenden dazu angeleitet, Forschungsergebnisse angemessen darzustellen und in ihrer fachlichen und überfachlichen Bedeutung einzuschätzen.
420h (120h : 300h)
Veranstaltung 4: M I
Veranstaltung 4: TN
außer V 4: B.A. – Studiengang Griechische Philologie NF,Lehramtsstudiengang Griechisch;
V 4: B.A. – Studiengang Lateinische Philologie HF
4 Übung zur antiken Metrik Ü 2 X 2
PF-GR-BA-HF-M4 – Griechische Sprache I
Intensive Lektüre einzelner Werke der griechischen Prosa; Behandlung der griechischen Grammatik anhand von Einzelsätzen und kürzeren zusammenhängenden Texten; Übersetzung einfacherer deutscher Texte ins Griechische.
Das Modul dient der Schulung und wissenschaftlichen Vertiefung des aktiven und passiven Gebrauchs der griechischen Sprache. Die grammatischen Kompetenzen und das Stilverständnis der Studierenden werden anhand der Übersetzung deutscher Texte ins Griechische gestärkt. Komplementär dazu werden den Studierenden grundlegende Methoden und Techniken für eine präzise Übersetzung griechischer Originaltexte ins Deutsche vermittelt. Durch systematische Reflexion und wiederholtes Üben erlangen die Studierenden ein geschärftes Problembewußtsein für die vom Deutschen verschiedenen strukturellen Eigentümlichkeiten der griechischen Sprache.
450h (90h : 360h)
Veranstaltung 1: M I/ V 1Veranstaltung 2: M I/ V 1
Veranstaltung 3: M IV/ V 2
Veranstaltung 1: LN (mündliche Prüfung)Veranstaltung 2: LN (Klausur)
Veranstaltung 3: TN
Klausur aus V 3 (2 Zeitstunden)
Bestandene mündliche Prüfung aus V 1 (LN) und bestandene Klausur aus V 2 (LN) und bestandene Klausur aus V 3 (MAP)
Lehramtsstudiengang Griechisch; V 1:B.A. – Studiengang Griechische Philologie NF
1 Lektüreübung Prosa Ü 2 X 4
2 Sprach- und Stilübungen I Ü 2 X 5
3 Sprach- und Stilübungen II Ü 2 X 6
PF-GR-BA-HF-M5 – Lektürekanon I
Intensive eigenständige Lektüre einer Auswahl verschiedener Werke und Autoren der griechischen Prosa und Poesie in etwa gleichem Umfang.
Das Modul dient der vertieften, eigenständigen Vorbereitung eines vorgegebenen Lektürekanons. Zu Beginn des Semesters, in dem mit der Erarbeitung des Kanons begonnen werden soll, findet mit dem/-r jeweiligen Übungsleiter/-in eine Vorbesprechung mit verbindlicher Anmeldung zur Klausur am Ende des folgenden Semesters statt. Der Klausurtext stammt dabei aus dem festgelegten Textcorpus.
360h (0h : 360h)
Klausur (2 Zeitstunden)
Individuelle Betreuung der Studierenden durch regelmäßige Sprechstundentermine bei dem/-r Übungsleiter/-in X X 12
WPF-GR-BA-HF-M6 – Modul VI: Nachbarwissenschaften I
Basiswissen des jeweils ausgewählten Nachbarfaches, d.h. historische, archäologische, philosophische Kenntnisse oder Kenntnisse aus dem Bereich der Vergleichenden Sprachwissenschaft.
Das Modul vermittelt den Studierenden grundlegende Kenntnisse über Struktur, Konzepte und Inhalte eines Nachbarfaches der Griechischen Philologie. Die Studierenden lernen, interdisziplinäre Verbindungen zu einer wichtigen Nachbarwissenschaft der Klassischen Philologie aufzuzeigen und werden in die Lage versetzt, fachliche Fragen selbst zu entwickeln und Forschungsmethoden der jeweiligen Nachbarwissenschaft zu beschreiben, anzuwenden und zu bewerten.
240h (60h : 180h)
Veranstaltung 2: M I
Bestandene MAP aus V 2
Alte Geschichte; Archäologie und Geschichte der römischen Provinzen; Hilfswissenschaften der Altertumskunde; Klassische Archäologie; Philosophie; Vergleichende Sprachwissenschaft
In der Alten Geschichte kann für V 2 nur ein Proseminar (keine Übung) besucht werden.
Lehramtsstudiengang Griechisch,B.A. – Studiengang Lateinische Philologie HF,
2 Proseminar oder Übung PS/ Ü 2 X 6
PF-GR-BA-HF-M7 – Modul VII: Lateinische Literatur
Intensive Lektüre eines Autors/ Werkes der lateinischen Prosa oder Poesie; Vertiefung der Kenntnisse der lateinischen Grammatik und des Wortschatzes (Lektüreübung); Kenntnisse der lateinischen Literaturgeschichte (Vorlesung)
Das Modul vermittelt eine geläufige Lesefähigkeit im Lateinischen und führt die Studierenden in grundlegende Zusammenhänge der lateinischen Literaturgeschichte ein.
Veranstaltung 2: Latinum
Veranstaltung 2: TN
Bestandene Klausur aus V 2
Lehramtsstudiengang Griechisch
2 Lektüreübung Ü 2 X 6
PF-GR-BA-HF-M8 – Modul VIII: Prosa II
Intensive Lektüre ausgewählter Autoren/ Werke der griechischen Prosa, die in einem übergeordneten thematischen oder gattungsgeschichtlichen Zusammenhang zueinander stehen; Behandlung literaturwissenschaftlicher Zusammenhänge und Positionen der Sekundärliteratur.
Das Modul dient der Vertiefung und Erweiterung der durch das Modul II erworbenen Grundkenntnisse und Fähigkeiten. Dadurch werden die Studierenden mit Struktur und Konzepten der Interpretation griechischer Prosa weiter bekannt gemacht. Sie erlernen anhand der Lektüre ausgewählter Werke der griechischen Prosa und schwierigerer Interpretationsübungen Methoden der Sicherung und kritischen Prüfung der Texte, der Interpretation von Texten unter Berücksichtigung literaturgeschichtlicher und intertextueller, struktureller und intentionaler, poetologischer und rhetorischer, kulturhistorischer und sozialer Zusammenhänge sowie der rezeptionsgeschichtlichen Forschung und der Komparatistik.
Erfolgreicher Abschluß von M II
2 Lektüreübung Hauptstudium Ü 2 X 5
3 Hauptseminar HS 2 X 8
PF-GR-BA-HF-M9 – Modul IX: Poesie II
Intensive Lektüre ausgewählter Autoren/ Werke der griechischen Poesie, die in einem übergeordneten thematischen oder gattungsgeschichtlichen Zusammenhang zueinander stehen; Behandlung literaturwissenschaftlicher Zusammenhänge und Positionen der Sekundärliteratur.
Das Modul dient der Vertiefung und Erweiterung der durch das Modul III erworbenen Grundkenntnisse und Fähigkeiten. Dadurch werden die Studierenden mit Struktur und Konzepten der Interpretation griechischer Poesie weiter bekannt gemacht. Sie erlernen anhand der Lektüre ausgewählter Werke der griechischen Poesie und schwierigerer Interpretationsübungen Methoden der Sicherung und kritischen Prüfung der Texte, der Interpretation von Texten unter Berücksichtigung literaturgeschichtlicher und intertextueller, struktureller und intentionaler, poetologischer und rhetorischer, kulturhistorischer und sozialer Zusammenhänge sowie der rezeptionsgeschichtlichen Forschung und der Komparatistik.
Erfolgreicher Abschluß von Modul III
Veranstaltung 2: LN (Klausur) Veranstaltung 3: TN
B.A. – Studiengang Griechische Philologie NF, Lehramtsstudiengang Griechisch
PF-GR-BA-HF-M10 – Modul X: Griechische Sprache II
Intensive Lektüre ausgewählter Autoren/ Werke der griechischen Poesie, die in einem übergeordneten thematischen oder gattungsgeschichtlichen Zusammenhang zueinander stehen; Rückübersetzung von Originaltexten ins Griechische.
Das Modul dient der Vertiefung und Erweiterung der durch das Modul III erworbenen Grundkenntnisse und Fähigkeiten auf dem Gebiet der griechischen Poesie. Die Sprach- und Stilübungen III, aufbauend auf dem Modul IV, dienen der weiteren Vertiefung der grammatischen Kompetenzen und des Stilverständnisses. Das Sprachgefühl, insbesondere die morphologischen, aber auch syntaktische und stilistische Fähigkeiten, werden durch das Rückübersetzen von Originaltexten ins Griechische gestärkt und verbessert. Das Übersetzen vom Griechischen ins Deutsche wird dadurch erheblich erleichtert.
390h (60h : 330h)
Erfolgreicher Abschluß von Modul IV
Veranstaltung 1: LN (mündliche Prüfung) Veranstaltung 2: TN
Bestandene mündliche Prüfung aus V 1 (LN) und bestandene Klausur aus V 2 (MAP)
1 Lektüreübung Poesie Ü 2 X 5
2 Sprach- und Stilübungen III Ü 2 X 8
PF-GR-BA-HF-M11 – Modul XI: Exkursion
Kenntnisse aus dem Bereich der antiken Kultur durch theoretische Vorbereitung und Autopsie
Die Exkursion führt zu einem wichtigen Zentrum de antiken Kultur, noch vorhandene Kulturgüter werden besichtigt und mit Hilfe der erarbeiteten Referate von den Studierenden selbst vorgestellt. In der zugehörigen Übung wird auf das Reiseziel theoretisch vorbereitet und Umfang und Themen der Referate festgelegt. Die Referate werden vorzugsweise am Zielort vorgestellt. Die Exkursion soll dem lebhaften Kennenlernen der griechischen bzw. römischen Antike dienen und die Vortragsfähigkeiten der Studierenden verbessern. Auch sollen sie mit der heutigen Kultur in den einst griechisch besiedelten Gebieten bekannt gemacht werden.
1 Semester (Exkursion in den Semesterferien)
300h (60h : 240h)
Veranstaltung 1: M IVeranstaltung 2: M XI, V 1
Veranstaltung 1: TN Veranstaltung 2: TN
Referat (45 min.)
1 Vorbereitungsveranstaltung Ü 2 X 4
2 Exkursion E 2 X 6
PF-GR-BA-HF-M12 – Modul XII: Lektürekanon II
Erfolgreicher Abschluß von Modul V
WPF-GR-BA-HF-M13 – Modul XIII: Nachbarwissenschaften II
Das Modul vermittelt den Studierenden grundlegende Kenntnisse über Struktur, Konzepte und Inhalte eines Nachbarfaches der Griechischen Philologie. Die Studierenden lernen, interdisziplinäre Verbindungen zu einer wichtigen Nachbarwissenschaft der Klassischen Philologie aufzuzeigen und werden in die Lage versetzt, fachliche Fragen selbst zu entwickeln und Forschungsmethoden der jeweiligen Nachbarwissenschaft zu beschreiben, anzuwenden und zu bewerten. In Modul XIII lernen die Studierenden nach Modul VI (Nachbarwissenschaften I) eine zweite Nachbarwissenschaft kennen.
Erfolgreicher Abschluß von Modul VI
In der Alten Geschichte soll für V 2 nur eine Übung (kein Proseminar) besucht werden.
PF-GR-BA-HF-M14 – Modul XIV: Examensmodul
Intensive Lektüre verschiedener Autoren/ Texte der griechischen Prosa, Vertiefung literaturwissenschaftlicher Kenntnisse, Auseinandersetzung mit aktuellen Forschungsgegenständen.
Ziel des Moduls ist die Hinführung der Studierenden zu selbstständigem wissenschaftlichen Arbeiten. Im Wissenschaftlichen Übersetzen Prosa schulen die Studierenden ihre Fähigkeit, unbekannte Prosatexte ohne Hilfsmittel zu übersetzen und sie aufgrund ihrer sprachlichen, stilistischen und inhaltlichen Besonderheiten einer bestimmten Epoche und Gattung, im Idealfall sogar einem bestimmten Autor und Werk zuzuordnen. Die Übung schließt mit einer Klausur im Umfang von drei Zeitstunden ab, in der ein unbekannter Prosatext übersetzt und literaturgeschichtlich eingeordnet werden muß. Im Forschungskolloquium diskutieren die Studierenden gemeinsam mit Lehrenden wissenschaftliche Probleme, aktuelle Neufunde und Forschungsergebnisse im Detail und in komplexen, auch fachübergreifenden Zusammenhängen.
450h (60h : 390h)
Veranstaltung 1: Erfolgreicher Abschluß von Modul VIII und IX Veranstaltung 2: Modul I
Veranstaltung 1: TNVeranstaltung 2: TN
Klausur (3 Zeitstunden)
Bestandene Klausur aus V 1 (MAP)
V 1: B.A. – Studiengang Griechische Philologie NF,V 2: B.A. – Studiengang Lateinische Philologie HF
1 Wissenschaftliches Übersetzen Prosa Ü 2 X 9
2 Forschungskolloquium Ü 2 X 6
PF-GR-BA-HF-M15 – Modul XV: B.A.-Arbeit
Selbstständige wissenschaftliche Arbeit auf der Grundlage einer umfangreichen Kenntnis der griechischen Prosa und Poesie, unter Nutzbarmachung der erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten in den Bereichen der Interpretation, Literaturgeschichte, Metrik und Textkritik sowie ggf. unter Berücksichtigung fachübergreifender Zusammenhänge.
In diesem Modul werden die Studierenden die im Studium erworbenen Fähigkeiten bei der selbstständigen Erstellung einer wissenschaftlichen Arbeit an. Die Arbeit an einem individuellen Thema ermöglicht eine persönliche Schwerpunktsetzung innerhalb der Griechischen Philologie.
Erfolgreicher Abschluß von Modul VIII und IX
Mindestens ausreichende Bewertung der B.A.-Arbeit
1 Abfassung der B.A.-Arbeit X 12
Anhang 2: Studienverlaufsplan Bachelorstudiengang Griechische Philologie HF
Griechische Philologie (HF), Bachelor (ab WS 2011/12)*

References: § 25
 § 57
 § 5
 § 25
 § 16
 § 32
 Art. 12
 § 15
 § 8
 § 22
 § 16
 § 17
 § 16