Source: http://www.schulrecht-rlp.de/index.php/Landesgesetz_zur_St%C3%A4rkung_der_inklusiven_Kompetenz_und_der_Fort-_und_Weiterbildung_von_Lehrkr%C3%A4ften_(IKFWLehrG_vom_27._November_2015)
Timestamp: 2017-08-21 00:44:32+00:00

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Landesgesetz zur Stärkung der inklusiven Kompetenz und der Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften (IKFWLehrG vom 27. November 2015) – Schulrecht Rheinland-Pfalz
1 § 1 Zweck
2 § 2 Ziele der Lehrkräftebildung
3 § 3 Inhalte der Lehrkräftebildung
4 § 4 Gliederung der Lehrkräftebildung
5 § 5 Studium
6 § 6 Vorbereitungsdienst, pädagogische Zusatzausbildung und pädagogische Ausbildungen
7 § 7 Fortbildung und Personalentwicklung
8 § 8 Berufseinstieg
9 § 9 Verpflichtung zur Fortbildung
10 § 10 Fortbildungsportfolio
11 § 11 Fortbildungsplanung der Schule
12 § 12 Fortbildungsbudgets
13 § 13 Weiterbildung
14 § 14 Träger und Zuständigkeiten
15 § 15 Verwaltungsvorschriften
16 § 16 Änderung der Landesverordnung über die Anerkennung von Hochschulprüfungen - lehramtsbezogener Bachelor- und Musterstudiengänge als Erste Staatsprüfung für Lehrämter
17 § 17 Änderung der Landesverordnung über die Ausbildung und Zweite Staatsprüfung für das Lehramt an Grundschulen, an Realschulen plus, an Gymnasien, an berufsbildenden Schulen und an Förderschulen
18 § 18 Änderung der Landesverordnung über die Ausbildung und Zweite Staatsprüfung für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen
19 § 19 Änderung der Landesverordnung über die Ausbildung und Zweite Staatsprüfung für das Lehramt an Realschulen
20 § 20 Änderung der Lehrkräfte-Seiteneinstiegsverordnung
21 § 21 Änderung der Landesverordnung über die pädagogische Ausbildung und Prüfung für das Lehramt der Lehrerin oder des Lehrers für Fachpraxis und der Fachlehrerin oder des Fachlehrers an berufsbildenden Schulen
22 § 22 Inkrafttreten
1. die Lehrkräfteausbildung mit a) dem lehramtsbezogenen Studium, b) dem Vorbereitungsdienst oder der pädagogischen Zusatzausbildung oder den pädagogischen Ausbildungen und
2. die Lehrkräftefort- und -weiterbildung.
(3) Die Bestimmungen des Landesbeamtengesetzes und der Schullaufbahnverordnung, die den Zugang zur Laufbahn der Fachrichtung Bildung und Wissenschaft für das entsprechende Lehramt abweichend von der in Absatz 1 Nr. 1 geregelten Lehrkräfteausbildung eröffnen, bleiben unberührt.
(7) § 22 des Landesbeamtengesetzes und § 25 Abs. 9 des Schulgesetzes bleiben von den Regelungen dieses Gesetzes zur Fortbildung (§§ 7 bis 12) unberührt.
(1) Die Schule richtet ihre Fortbildungsplanung an den schulbezogenen Entwicklungsbedarfen aus und berücksichtigt auch Möglichkeiten der einzelnen Lehrkraft in ihrer beruflichen Entwicklung. Die Schulleiterin oder der Schulleiter ist verpflichtet, die berufliche Entwicklung der Lehrkräfte zu fördern und zu unterstützen. Diese Maßnahmen sind eingebunden in den Prozess von Schulentwicklung und Qualitätssicherung (§ 28 Abs. 1, § 40 Abs. 5 Nr. 1, § 48 Abs. 4 Satz 1 Nr. 1 und Satz 2 SchulG).
(2) Die Schulleiterin oder der Schulleiter steuert und koordiniert im Rahmen der Gesamtverantwortung für die Personalentwicklung die Fortbildung der Lehrkräfte unter Berücksichtigung der Fortbildungsplanung der Schule. Sie oder er wird hierbei unterstützt durch Angebote des Pädagogischen Landesinstituts, anderer Träger gemäß § 14, der Schulbehörde und weiterer schulischer und außerschulischer Kooperationspartnerinnen und -partner für die Lehrkräftequalifizierung.
§ 16 Änderung der Landesverordnung über die Anerkennung von Hochschulprüfungen - lehramtsbezogener Bachelor- und Musterstudiengänge als Erste Staatsprüfung für Lehrämter
a) Dem Absatz 1 Satz 1 Nr. 3 werden folgende Worte angefügt: „wobei bei Fächerkombinationen mit einem beruflichen Fach im Einvernehmen mit dem fachlich zuständigen Ministerium besondere Schwerpunkte gesetzt werden können,“.
b) Absatz 2 Satz 2 wird gestrichen.
a) In der Einleitung wird dem Absatz 3 folgender Satz 2 angefügt: „Im Studium der Bildungswissenschaften und insbesondere der Fachdidaktiken kommt den pädagogischen und didaktischen Basisqualifikationen in den Themenbereichen Umgang mit Heterogenität und Inklusion sowie Grundlagen der Förderdiagnostik eine besondere Bedeutung zu.“
b) Nummer 3 (Bildungswissenschaften) wird wie folgt geändert: aa) Der Titel von Modul 3 erhält folgende Fassung: „Diagnostik, Heterogenität, Differenzierung und Inklusion“. bb) Folgende Anmerkung wird angefügt: „Anmerkung: Die Prüfungsordnungen der Universitäten können bei Fächerkombinationen mit einem beruflichen Fach in Abstimmung mit dem fachlich zuständigen Ministerium eine abweichende Verteilung der Module zwischen Bachelor- und Masterstudiengang sowie besondere, für den Unterricht an berufsbildenden Schulen relevante Schwerpunktsetzungen vorsehen.“
a) In Nummer 2 Abs. 2 Nr. 1 wird folgender neue Satz 3 eingefügt: „Eines der Orientierenden Praktika findet in der Regel an einer Schwerpunktschule statt.“
b) Nummer 3 Abs. 2 erhält folgende Fassung: „(2) Ziele der Orientierenden Praktika sind: 1. Kenntnis der Institution Schule, einschließlich der Schwerpunktschule, und ihrer Tätigkeitsfelder aus der Perspektive einer Lehrperson, 2. Einblicke in schulische, erzieherische und unterrichtliche Prozesse, insbesondere in inklusiven Unterricht, 3. Kenntnis von Rahmenbedingungen des Lehrerinnen- oder Lehrerberufs, 4. Fähigkeit zur Analyse von Lehr- und Lernprozessen, insbesondere im inklusiven Unterricht, und 5. Reflexion der persönlichen Eignung und Neigung für den Lehrerinnen- oder Lehrerberuf.“
a) Folgender neue Satz 2 wird eingefügt: „Zur Vorbereitung auf einen inklusiven Unterricht sind Kompetenzen zu erwerben, die zu grundlegendem inklusionspädagogischen Handeln und zu einer wirkungsvollen Zusammenarbeit in multiprofessionellen Teams befähigen.“
b) In dem bisherigen Satz 2 werden die Worte „dieses Ziel“ durch die Worte „diese Ziele“ ersetzt.
2. In § 10 Abs. 1 Satz 2 werden nach der Angabe „Anlage 1“ die Worte „sowie den inklusionspädagogischen Kompetenzen in der Curricularen Struktur der Lehrerinnen- und Lehrerausbildung im Vorbereitungsdienst gemäß Anlage 2“ angefügt.
3. In § 22 Abs. 2 Satz 2 wird die Angabe „Anlage 2“ durch die Angabe „Anlage 3“ ersetzt.
4. Nach Anlage 1 wird die aus der Anlage zu diesem Gesetz ersichtliche neue Anlage 2 eingefügt.
5. Die bisherige Anlage 2 wird Anlage 3.
6. Die Inhaltsübersicht wird entsprechend den vorstehenden Nummern 4 und 5 geändert.
a) Nach Absatz 4 wird folgender neue Absatz 5 eingefügt: „(5) In den Ausbildungsveranstaltungen des Studienseminars kommt dem Erwerb inklusionspädagogischer Kompetenzen eine besondere Bedeutung zu.“
1. Dem § 1 Abs. 1 wird folgender Satz angefügt: „Zur Vorbereitung auf einen inklusiven Unterricht sind Kompetenzen zu erwerben, die zu grundlegendem inklusionspädagogischen Handeln und zu einer wirkungsvollen Zusammenarbeit in multiprofessionellen Teams befähigen.“
2. In § 3 Abs. 2 wird folgender neue Satz 2 eingefügt: „In den Ausbildungsveranstaltungen des Studienseminars kommt dem Erwerb inklusionspädagogischer Kompetenzen eine besondere Bedeutung zu.“
2. In § 3 Abs. 3 wird folgender neue Satz 2 eingefügt: „In den Ausbildungsveranstaltungen des Studienseminars kommt dem Erwerb inklusionspädagogischer Kompetenzen eine besondere Bedeutung zu.“
Mainz, den 27. November 2015 Die Ministerpräsidentin Malu Dreyer
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 § 4
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 § 6
 § 7
 § 8
 § 9
 § 10
 § 11
 § 12
 § 13
 § 14
 § 15
 § 16
 § 17
 § 18
 § 19
 § 20
 § 21
 § 22
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 § 25
 § 40
 § 48
 § 14

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 § 3
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