Source: http://www.ltplus.de/energie-pass-online/neues.htm
Timestamp: 2017-04-28 16:02:55+00:00

Document:
Unser LTplus-Energiepass ist ein MS-Excel-Arbeitsblatt.xls, mit dem eine
praxisorientierte Abschätzung bzw. Vorbemessung in Anlehnung an die EnEV
ermöglicht wird. Dabei werden an die EnEV angelehnte Algorithmen verwendet, d.h. das hier verwendete Verfahren ist aufgrund seiner Vereinfachungen nicht DENA/EnEV/KfW konform. Der Ausdruck des Energiepasses wird deshalb auch als "Vorbemessung - Muster" gekennzeichnet: Vorbemessung - Muster Energieausweis Wohngebäude. Das verwendete Rechenmodell dient der schnellen praxisorientierten Abschätzung bzw. Vorbemessung in Anlehnung an die EnEV 2009/2014. Soll der Energieausweis verwendet werden, ist dieser bzw. sind dessen Ergebnisse zumindest mit einem zweiten zugelassenen Programm zu prüfen und zu belegen, weil bekanntermassen alle Programme aufgrund der Auslegungsfragen untereinander abweichende Ergebnisse liefern...
Die nach der Energieeinsparverordnung errechneten Werte liegen oft geringer als der spätere tatsächliche Verbrauch. Nach dem dena-Verfahren für die Bedarfskennwerte liegen die Verbrauchswerte häufig unter den Bedarfswerten, begründet durch unrealistische Randbedingungen für die Bedarfsrechnung. "Hoffentlich wird man nicht erst dann auf dieses Ergebnis aufmerksam, wenn sich aus den reinen Bedarfsrechnungen für eine Modernisierung Einsparungen ergeben, die höher als der vorher gemessene Verbrauch sind", schließt der Beitrag von Jagnow/Wolff. Die Gefahr von Bedarfskennwerten besteht in der Erweckung von teilweise unrealistisch hohen Erwartungen an Einsparungen. Die Baubranche könnte ein Interesse daran haben, die Randbedingungen des Rechenverfahrens entsprechend zu verhandeln. Quelle: Bund der Energieverbraucher -
http://www.energieverbraucher.de/de/Zuhause/Renovieren/Energiepass__650/ContentDetail__3796/
Energiewende : Wärmedämmung kann Heizkosten in Höhe treiben - Nachrichten Geld - Immobilien - DIE WELT - http://www.welt.de/finanzen/immobilien/article109699115/Waermedaemmung-kann-Heizkosten-in-Hoehe-treiben.html
Trotz inhaltlicher Mängel sollen die Formulare nach dem Willen des Gesetzgebers dem Muster nun sogar nach Inhalt und Aufbau entsprechen. Ein Gestaltungsspielraum, z.B. zur Erklärung von tatsächlichen Zusammenhängen, wurde uns damit genommen. Es soll wohl mit dieser Marketingkampagne nur weiterhin verschleiert und Umsatz-/"Mehrwert-Steuer" erzeugt werden (s.u. den Artikel in
DIE WELT vom 7.4.2014).
Ab 1. Mai 2014 ist die
Veröffentlichung bestimmter
Angaben aus dem Energieausweis Pflicht. Darauf weist die Deutsche Energie-Agentur (Dena) hin. Die Regelung ist Teil der neuen Energieeinsparverordnung (EnEV 2014), die ab 1. Mai in Kraft tritt. Das DIBt wird ab 1. Mai 2014 alle Energieausweise und Inspektionsberichte für Klimaanlagen registrieren und Stichprobenkontrollen von Energieausweisen vorerst auf der Stufe 1 (vgl. § 26d Abs. 4 EnEV) vornehmen.
Für Gebäude für die nach dem 1. Januar 2016 eine Genehmigung beantragt wird, bzw. die danach begonnen werden, gelten geänderte Anforderungen. Der spezifische Transmissions-wärmebedarf wird um ca. 15-20% abgesenkt. Dabei werden bei Wohngebäuden (EnEV, Anl.1, Tab.2) die Tafelwerte nicht verändert, sondern im Text wird darauf hingewiesen, dass ab 2016 der ermittelte Referenzwert des Transmissionswärmebedarfs (HT) nicht mehr überschritten werden darf. Im Prinzip übernimmt man hier die bereits seit langem bekannten Bedingungen der KfW, die besagen, dass der Referenzwert hinsichtlich der baulichen Hülle die maximale Anforderung beschreibt. Der Primärenergiebedarf wird ab 2016 um 25% reduziert. Dabei werden auch hier die Referenzanforderungen in der Tabelle 1 (EnEV, Anl.1 und 2) gegenüber der EnEV 09 nicht verändert. In Zeile 1 der Tabelle 1 erfolgt lediglich der Hinweis, dass ab dem 1. Januar 2016 der errechnete Primärenergiebedarf mit dem Faktor 0,75 zu multiplizieren ist. Diese Vorgehensweise wird sicherlich anfangs zu fehlerhaften Berechnungen führen, denn Anwender, die nur die Referenzanforderungen umsetzen wollen, erreichen ab 2016 nicht mehr die verpflichtende Nachweisgrenze. Quelle:
Dipl.-Ing. Rainer Dirk
Deutsches Architektenblatt 01/2014
Interessieren dürfte auch ein Artikel in der WELT vom 7.4.2014 "Steuern und Abgaben -
So ungeniert kassiert der Staat Wohneigentümer ab": Neue Aufträge für Handwerk und Wirtschaft durch ENEV 2014, Kontrollen durch Kaminkehrer, Trinkwasserverordnung, Prüfung von privaten Abwasserkanälen, Heizölauffangwannen und Tanks,...
Die aktuelle Fassung der kurz EnEV genannten Bundesrechtsverordnung zwang alle Eigentümer, den Dachboden zu dämmen. "Das kostete die Besitzer ein paar Tausend Euro", sagt Happ. Jetzt dürfen viele Eigentümer erneut ihr Konto plündern: Die am 1. Mai dieses Jahres in Kraft tretende neue EnEV 2014 verpflichtet Hausbesitzer, bis zum nächsten Jahr alle Gas- oder Ölheizkessel, die älter als 30 Jahre sind, durch moderne Brennwertkessel zu ersetzen. "Damit kommen Ausgaben von 6000 bis 9000 Euro auf die betroffenen Eigentümer zu", sagt VPB-Chefin Merzyn. Der Großteil der alten Kessel steht in Häusern, die Rentnern gehören. "Viele von ihnen haben nicht die nötigen finanziellen Rücklagen für die Umrüstung ihrer Heizung", sagt Merzyn. Hinzu komme, dass Banken wegen des fortgeschrittenen Alters der Besitzer an diese keine Kredite mehr ausreichen. "Etliche Eigentümer werden gezwungen sein, Darlehen bei ihren Kindern aufzunehmen oder diese als Bürgen für ein Bankdarlehen heranzuziehen", sagt die VPB-Chefin. Dabei laufen viele alte Kessel mit ihrer simplen Technik problemlos. Zwar ist ihr Energieverbrauch höher als der moderner Anlagen. "Die älteren Eigentümer wissen aber, dass sich die Modernisierung zu ihren Lebzeiten nicht mehr amortisieren wird", sagt Merzyn.
Es soll hier nicht der Eindruck entstehen, daß wir generell gegen Energiespar-maßnahmen oder notwendigen Schutz unserer Umwelt wären - im Gegenteil. Der Verbraucher sollte nur nicht hinsichtlich Effizienz und Amortisation vorsätzlich getäuscht werden. Auch eine sinnvoll dimensionierte und für unsere Umwelt unbedingt wünschenswerte Solaranlage amortisiert sich im Schnitt erst nach 14 Jahren, d.h. der Verbraucher hat seine Investitionskosten gerade noch vor dem zu erwartenden Anlagenersatz zurückbekommen - die Entsorgungskosten nicht eingerechnet... Beispiel: Fenstertausch in einem Einfamilienhaus (EFH)
Energiepass - KOMPAKT
Unser LTplus-Energiepass ist ein MS-Excel-Arbeitsblatt.xls, mit dem eine schnelle praxisorientierte Abschätzung bzw. Vorbemessung in Anlehnung an die EnEV 2009/2014
ermöglicht wird. Ein Vergleich von nutzergeprägten Verbrauchs- mit den auf Idealannahmen beruhenden Bedarfs-ausweisen erscheint nicht sinnvoll. Richtiger wäre es auch für Neubauten erst nach der ersten Heizperiode (mit bestimmungs-gemässer Nutzung) aus den ermittelten Verbrauchswerten einen Energiepass zu erstellen. Die im Bedarfsausweis verwendeten Berechnungsmethoden der EnEV sollten hingegen vom Planer schon vorab eingesetzt werden um Schwachstellen des Entwurfs zu erkennen. Bekanntermaßen liegen typische Verbrauchskennwerte von Bestandsgebäuden um 30 bis 50% niedriger als die nach EnEV berechneten. Die Gruppe "Durchschnitt Wohngebäude“ wird bei ca. 270 kWh/(m²a) angegeben, reale Verbrauchswerte liegen im Durchschnitt dagegen unter 200 kWh/(m²a) - (vgl. verschiedene Verbrauchsstatistiken z.B. von Abrechnungsunternehmen). Auch wir empfehlen, das Konzept des Energieausweises zu überdenken und statt eines separaten Ausweises eine Integration in die bestehenden Mechanismen der Energie- bzw. Heizkostenabrechnung anzugehen, die dann auch allen Verbrauchern zu Gute kommen würde. Da die in der EnEV zur Erstellung des Energieausweises vorgeschriebenen Methoden eine differenzierte Betrachtung nur vorgaukeln, wird hier ein wirtschaftlicheres und dennoch vergleichbares Rechenverfahren angewandt. Dabei werden an die EnEV angelehnte Algorithmen verwendet, d.h. das hier verwendete Verfahren ist aufgrund seiner Vereinfachungen nicht DENA/EnEV/KfW konform. Der Ausdruck des Energiepasses wird deshalb auch als "Vorbemessung - Muster" gekennzeichnet: Vorbemessung - Muster Energieausweis Wohngebäude. Das verwendete Rechenmodell dient der schnellen praxisorientierten Abschätzung bzw. Vorbemessung in Anlehnung an die EnEV 2009/2014. Soll der Energieausweis verwendet werden, ist dieser bzw. sind dessen Ergebnisse zumindest mit einem zweiten zugelassenen Programm zu prüfen und zu belegen, weil bekanntermassen alle Programme aufgrund der Auslegungsfragen untereinander abweichende Ergebnisse liefern...
Support für das Excel-Arbeitsblatt LTplus Energiepass 2014.xls bieten wir nur in
Ausnahmefällen. Sie können uns aber gerne Ihre Fragen und Anregungen schicken.
Wir werden ggf. an dieser Stelle darauf eingehen. Beratungen in technischen Auslegungsfragen zur ENEV können wir leider nicht anbieten. Mehr Hilfe gibt es nur noch in
der Dokumentation zu Excel, in unserem E-Book "ENEV-Kompakt". Als fundierten
Einstieg in die Berechnungen der ENEV empfehlen wir das ENEV-Buch von "Volland/Volland". Andernfalls macht die Nutzung wenig Sinn, weil sich das Arbeitsblatt weder für Excel-Laien noch für ENEV-Unkundige eignet - es bietet lediglich dem Fachmann die Möglichkeit der schnellen Vorbemessung. LTplus
Energiepass 2014 - KOMPAKT
Das Handbuch zu Programm und EnEV 2007/2009/2014, zeigt auf ca. 60 Seiten die komplette Erstellung eines
Energieausweises. Anhand eines Beispielprojektes wird die EnEV auch kommentiert.
Anhand des Beispielprojektes wird das Erstellen eines Energiepasses demonstriert. Da
bekanntermassen alle EnEV-Programme aufgrund der aktuellen Auslegungsfragen untereinander abweichende Ergebnisse liefern, sollten Energieausweise zumindest mit einem zweiten Programm, wie unserem LTplus-Energiepass, einer schnellen Plausibilitätsprüfung unterzogen werden.
Bei Nicht-Wohngebäuden kann das
Excel-Arbeitsblatt nur zur überschlägigen Vorbemessung verwendet werden, weil es nur die Gebäudehülle berücksichtigt. Beim erheblich aufwändigeren Nachweis-Nicht-Wohngebäude werden z.B. auch Zonierungen, Belüftung und Klimatisierung berücksichtigt - siehe auch:
Antwort der Projektgruppe EnEV der Fachkommission "Bautechnik" der Bauministerkonferenz vom 9. Dezember 2009, veröffentlicht am 17. Dezember 2009: Die Vorschriften der EnEV beziehen sich im Allgemeinen entweder auf Wohngebäude oder auf Nichtwohngebäude. Wie mit Gebäuden zu verfahren ist, die sowohl Wohnanteile als auch Nichtwohnnutzungen aufweisen, regelt § 22 EnEV. Der Regelung liegt der Grundsatz zugrunde, dass unter bestimmten Voraussetzungen die unterschiedlich genutzten Teile von Gebäuden wie eigenständige Gebäude behandelt werden müssen. § 22 EnEV betrifft hingegen nicht die Behandlung von Nichtwohngebäuden ohne jegliche Wohnnutzung.
Behandlung gemischt genutzter Wohngebäude (§ 22 Absatz 1 EnEV) Gemischt genutzte Wohngebäude sind grundsätzlich als Wohngebäude zu behandeln; zum Begriff des Wohngebäudes vgl. die Begriffsbestimmung in § 2 Nummer 1 EnEV. Nicht dem Wohnen dienende Teile eines Wohngebäudes müssen jedoch getrennt als Nichtwohngebäude behandelt werden, soweit sie sich hinsichtlich der Art ihrer Nutzung und der gebäudetechnischen Ausstattung wesentlich von der Wohnnutzung unterscheiden und einen nicht unerheblichen Teil der Gebäudenutzfläche umfassen. Mit dem Kriterium des wesentlichen Unterschieds hinsichtlich der Art ihrer Nutzung soll sichergestellt werden, dass wohnähnliche Nutzungen nicht zu einer getrennten Behandlung führen. Typische Fälle wohnähnlicher Nutzungen sind z. B. freiberufliche und freiberufsähnliche gewerbliche sowie sonstige Nutzungen, die üblicherweise in Wohnungen stattfinden können. Darüber hinaus muss sich die Nichtwohnnutzung auch hinsichtlich der gebäudetechnischen Ausstattung wesentlich von der Wohnnutzung unterscheiden (z. B. Belüftung, Klimatisierung). Keine Bedeutung kommt insoweit z. B. baulichen Gegebenheiten wie dem Fensterflächenanteil zu. Eine getrennte Behandlung als Nichtwohngebäude setzt schließlich voraus, dass ihr Anteil an der Gebäudenutzfläche nicht nur unerheblich ist. Mit diesem Flächenkriterium soll eine gesonderte Behandlung kleinerer Flächen vermieden werden. Ein bestimmter Prozentsatz der Fläche ist bewusst nicht vorgegeben worden, um den Anwendern genügend Flexibilität im Einzelfall zu geben. Die Untergrenze für die Anwendung des § 22 Absatz 1 EnEV ist also im Einzelfall zu konkretisieren. Als grobe Orientierung und Faustregel kann gelten, dass im Allgemeinen Flächenanteile bis zu 10 % der Gebäudenutzfläche (bei § 22 Absatz 2 der Nettogrundfläche) des Gebäudes noch unerheblich sind (so die Bundesregierung in der amtlichen Begründung der EnEV 2007). Behandlung gemischt genutzter Nichtwohngebäude (§ 22 Absatz 2 EnEV)
Quelle: http://www.enev-online.org/enev_2009_praxisdialog/091212_dibt_gemischt_genutzte_gebaeude.htm
NDR zur Energieberatung
http://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/haushalt_wohnen/waermedaemmung115.html
DIE WELT zu "unbilliger Härte" http://www.welt.de/welt_print/article1820196/Teure-Daemmung-lohnt-oft-nicht.html
ENEV/EEG-Kritik
Architektenblatt 06/13 "Dämmungslos, hemmungslos" Deutsches Architektenblatt 01/2014 Dipl.-Ing. Rainer Dirk
http://www.LTplus.de/ finden Sie weitere Informationen zu: 2000, 2001, 2002, 2003, 2004, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009, 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, LT+, LT +, 3d, 3d cad, 4m intellicad, acceliarch, accelicad, arch, architect, architecture, architekt , architekteninitiative, architektur, ausschreibung, autocad, autocad lt, autodesk, ava, bauantrag, baybo, bricscad, caad, cad, cadopia, cms intellicad, demo, demoversion, deutsch, download, dwg, dxf, energieausweis, energiepass, enev, engine, english, free, freecad, freeware, google sketchup, gratis, herunterladen, icad, icad 2000, intellicad, intellicad arch, intellicad free, itc, kostenlos, lisp, low-budget, lt, lt+, ltplus, microsoft, modeller, ms, plugin, plugin openfx, progearch, progecad, progecad arch, progecad smart, progesmart, search, shareware, sketchup, software, symbol, test, testversion, tip, tool, trial, trialversion, tricky sexy lisp routines, vector, visio, vista, windows, zwcad, Apple® MacOS® X, Brandschutz, Brandschutznachweis ...

References: § 26
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