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Timestamp: 2019-01-18 23:15:29+00:00

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084 2016 by AZ-Anzeiger - Issuu
aus dem bezirk affoltern I Nr. 84 I 170. Jahrgang I Freitag, 21. Oktober 2016
Obfelden legt den Gestaltungsplan für sein Dorfzentrum öffentlich auf. > Seite 3
Hedingen rechnet für 2017 mit einem Aufwandüberschuss von 596 400 Franken. > Seite 5
Verbot beflügelt Ämtler Stillstandsprotokolle enthalten Spannendes über Tabak. > Seite 5
«Antiprovinzmusik» Wahl-New-Yorker Daniel Schnyder kommt für ein Konzert ins «LaMarotte», Affoltern. > Seite 7
Letzte Ausstellung Bilder von Maria Moser und Skulpturen von Stefan Gort in Bonstetten. > Seite 9
Alles spricht für die eigene Kanti von thomas stöckli
ber 700 Jugendliche aus dem Knonauer Amt besuchen aktuell eine Mittelschule – fast gleich viele wie im Limmattal, das mit Urdorf über eine eigene Kanti (mit 750 Schülern) verfügt. Dabei könnten es aus dem Knonauer Amt noch deutlich mehr sein. Denn der weite Schulweg nach Urdorf, Zürich oder Zug dürfte momentan so manch potenziellen Mittelschüler abschrecken. Wenn nur jeder zweite Gymnasiast aus dem Bezirk Affoltern der regionalen Kanti den Vorzug geben würde, wären das bereits 350 Schülerinnen und Schüler. Tatsächlich dürfte der Anteil höchstens im nach Zürich orientierten Unteramt unter diesen 50 % liegen, im Rest des Bezirks allerdings deutlich darüber. Schliesslich wirkt sich das Pendeln nicht nur auf die Freizeit der Jugendlichen, sondern auch auf das Portemonnaie der Eltern aus und zumindest für Affoltern und die angrenzenden Gemeinden dürfte auch die Möglichkeit locken, die Mittagspause zu Hause verbringen zu können. So scheinen mittelfristig Schülerzahlen von 450 bis 550 weitaus realistischer als die 330 Schülerinnen und Schüler, mit denen die Bildungsdirektion rechnet. Die für den effizienten Betrieb einer Kantonsschule benötigte Mindestzahl von 500 Schülerinnen und Schülern dürfte in der Wachstumsregion Knonauer Amt also mittel- bis langfristig keine grosse Hürde darstellen. Eine eigene Kanti im Säuliamt wäre nicht nur für die betroffenen Schülerinnen und Schüler von Vorteil, würden doch auch die Pendlerströme im Stossverkehr spürbar entlastet und interessante Arbeitsplätze geschaffen. Um die Option für eine eigene Mittelschule aufrechtzuerhalten ist nun allerdings die Ämtler Bevölkerung gefordert. Mit ihren Unterschriften kann sie ein Umdenken anregen. Denn eins ist klar: Wird die Kanti Limmattal ausgebaut, hat ein Projekt in Affoltern keine Chance mehr.
Petition für Ämtler Mittelschule lanciert Unterschriftensammlung startet morgen Samstag in Affoltern Das Knonauer Amt will eine Kantonsschule. Eine entsprechende Petition ist lanciert. Unterstützen kann man sie unter anderem am Wochenmarkt Affoltern vom 22. Oktober, am Wettswiler Adventsmäärt vom 27. November und am Affoltemer Chlausmarkt vom 4. Dezember. Alle wollen sie. Fast alle. Aber wenn sich die Bevölkerung im Knonauer Amt jetzt nicht klar für eine Mittelschule im Bezirkshauptort ausspricht, wird es in den nächsten Jahrzehnten sicher keine geben. Denn weil sich einige Schulraum-Strategen für den Mega-Ausbau der bestehenden Mittelschule im Limmattal ausgesprochen haben, soll die Säuliämtler-Jugend auf ein Gymnasium in ihrer Wohngegend verzichten. Dem will die Petition entgegenwirken und deutlich machen: Das Säuliamt will ein Gymnasium im Bezirkshauptort Affoltern am Albis! In erster Linie ist vom Entscheid natürlich die Jugend von heute und morgen betroffen. Aber wie wichtig eine Mittelschule im Bezirkshauptort des Knonauer Amts ist, zeigt auch die breite Unterstützung der Petition: Parteien, Kantonsräte, der Gemeindepräsidentenverband und viele wichtige
Mit Kantons- statt Kommunalpolizei? Die Gemeindeversammlung Obfelden entscheidet am 7. Dezember über die vom Gewerbe Obfelden und 125 Mitunterzeichnenden eingereichte Initiative «Abschaffung Kommunalpolizei». Der Gemeinderat empfiehlt allerdings eine Ablehnung: Die Zusammenarbeit mit der Kommunalpolizei sei äusserst lösungsorientiert und die Wege zwischen Polizei und Behörden kurz und direkt. ................................................... > Verhandlungsbericht auf Seite 3
Ein Trainer für Ämtler Streethockeyaner
Idealer Standort für eine Kantonsschule: die Wiese neben dem Oberstufenschulhaus Ennetgraben in Affoltern. (Archivbild) Organisationen, Vereine und Persönlichkeiten setzen sich dafür ein. Für die Region bieten sich interessante Chancen und Entwicklungsperspektiven. Eine Mittelschule mit über 700 Schülerinnen und Schülern schafft viele neue Arbeitsplätze für Personal und Lehrkörper. Auch werden die Schulanlage und ihre Räumlichkeiten Kunden des ansässigen Gewerbes sein und so dem Arbeitsplatzerhalt dienen. Für Affoltern und die Ämtler Gemeinden bietet sich die Chance, gute Steu-
erzahler anzuziehen. Mit dieser Petition wird das viel zitierte «Wir-Gefühl» und der Gemeinsinn in der Region gefördert und gestärkt im Bewusstsein, dass ein Grossteil der Lebensqualität von ausserhalb der eigenen Gemeinde beeinflusst wird bzw. nicht alleine bewerkstelligt werden kann. Am Wochenmarkt vom Samstag, 22. Oktober, in Affoltern startet die Unterschriftensammlung. (pd./tst.) ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 3
Das Fanionenteam des SHC Bonstetten-Wettswil, das ohne Trainer in die NLA-Saison gestartet war, steckt in der Krise. Die Vereinsleitung hat die schwierige Situation erkannt und reagiert: In der Person von Ex-NLB-Eishockey-Torhüter Kevin Walter steht nun ein erfahrener Mann an der Bande. Erstmals bewähren muss er sich am Sonntag gegen den Tabellenzweiten. ................................................... > Bericht auf Seite 21 anzeigen
Zirkus zum Mitmachen Einhundert Kinder tauchen vier Tage lang ins Artistenleben ein Alle zwei Jahre gastiert der Mitmach-Zirkus «Circolino Pipistrello» für die letzten Vorstellungen der Saison in Bonstetten. Neben den Vorstellungen der «Pipistrelli», bereiten sich von Dienstag bis Freitag einhundert Kinder in
verschiedenen zirzensischen Disziplinen auf eine eigene Galavorstellung vor. Das Angebot ist sehr beliebt. Auch in diesem Jahr musste rund ein Dutzend Kinder abgewiesen werden. Seit Dienstag üben die Kinder in der Sporthalle Schachen auf dem Fass zu laufen, auf dem Seil zu tanzen oder sich an weissen Bändern kunstvoll in
die Höhe zu schwingen. Das Pantomimenspiel wird aber ebenso gepflegt und lustige Clown- und spannende Zaubernummern dürfen auch nicht fehlen. Der «Anzeiger» hat die jungen Artistinnen und Artisten bei einer Probe besucht. (ab) ................................................... > Bericht auf Seite 23
500 42 Die Kinderschar vor dem Zelt des Circolino Pipistrello, auf der Bonstetter Sportanlage. (Bild zvg.)
Evangelisch–reformierte Kirchgemeinde Hausen am Albis Politische Gemeinde Hausen am Albis
Gemeindeversammlungen Die Stimmberechtigten der Gemeinde Hausen am Albis werden auf Dienstag, 29. November 2016, in den Gemeindesaal im Schulhaus Weid eingeladen zur Behandlung folgender Geschäfte: 19.30 Uhr: Reformierte Kirchgemeinde 1. Projekt- und Kreditantrag: Revision und Instandstellung Kirchenorgel 2. Genehmigung des Voranschlages für das Jahr 2017 und Festsetzung des Steuersatzes auf 14 % 3. Informationen der Kirchenpflege: KirchgemeindePlus (keine Beschlussfassung) 20.00 Uhr: Politische Gemeinde 1. Genehmigung des Voranschlages 2017 und Festsetzung des Steuerfusses auf 90 % 2. Verzicht auf eine Neubewertung des Verwaltungsvermögens im Übergang zu HRM2 (Eröffnungsbilanz vom 1. Januar 2019) 3. Bewilligung eines Kredites von Fr. 1 485 000.– für die Umgestaltung des Postplatzes 4. Genehmigung der Bauabrechnung für das Projekt «Vollenweid, Wasserleitung- und Strassensanierung», mit Gesamtkosten von Fr. 586 763.05 5. Austritt aus dem Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern auf den 31. Dezember 2017 Die Anträge der reformierten Kirchgemeinde sowie der politischen Gemeinde liegen den Stimmberechtigten mit dem Stimmregister und den dazugehörenden Akten im Gemeindehaus Hausen am Albis, Zugerstrasse 10, Einwohnerkontrolle (1. Obergeschoss, links), ab Dienstag, 1. November 2016, zur Einsicht auf. Die Anträge der Kirchgemeinde können auch im Kirchensekretariat eingesehen werden. Die Anträge der politischen Gemeinde können auf der Website www.hausen.ch abgerufen werden. Im Anschluss an die Gemeindeversammlung der politischen Gemeinde wird ein Apéro offeriert. Die Gemeindevorsteherschaften
Notariatskreis Schlieren (Gemeinden Aesch, Birmensdorf, Bonstetten, Schlieren, Stallikon, Uitikon, Urdorf, Wettswil
Ersatzwahl des Notars für den Rest der Amtsdauer 2014 - 2018 Wahlanordnung Per 30. April 2017 hat der Notar Beat Saner beim Obergericht des Kantons Zürich seinen Altersrücktritt eingereicht. Das Obergericht hat die Kreiswahlvorsteherschaft des Notariatskreises Schlieren ersucht, die Ersatzwahl für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2018 durchzuführen. Der Stadtrat Schlieren hat den 1. Wahlgang für die Ersatzwahl des Notars für die Amtsdauer 2014 bis 2018, gestützt auf die massgeblichen Bestimmungen des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) und der dazugehörigen Verordnung (VPR), auf Sonntag, 12. Februar 2017, angeordnet. Wahlvorschläge sind in Anwendung von § 48 ff. des Gesetzes über die politischen Rechte innert 40 Tagen ab Publikation der Wahlanordnung, d. h. bis 30. November 2016, beim Stadtrat Schlieren, Freiestrasse 6, 8952 Schlieren, einzureichen. Als Notar ist nur wählbar, wer stimmberechtigt ist und seinen politischen Wohnsitz im Kanton Zürich hat sowie im Besitze eines Wahlfähigkeitszeugnisses des Obergerichtes des Kantons Zürich ist. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen und Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich können der Rufname, die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei und der Hinweis, ob die Kandidatin oder der Kandidat schon bisher in diesem Amt war, angegeben werden. Wahlvorschläge müssen von mindestens 15 Stimmberechtigten des Notariatskreises Schlieren unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Vorschlag unterzeichnen. Die provisorischen Wahlvorschläge werden nach Ablauf der Frist von 40 Tagen veröffentlicht. Innert einer zweiten Frist von 7 Tagen, von der Publikation an gerechnet, können die Vorschläge geändert, zurückgezogen oder es können auch neue Vorschläge eingereicht werden. Wahlvorschlagsformulare sind bei der Stadtkanzlei Schlieren, Freiestr. 6, 8952 Schlieren (Telefon 044 738 15 76; stadtkanzlei@schlieren.zh.ch) erhältlich. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Dietikon, Bahnhofplatz 10, 8953 Dietikon, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Stadtrat Schlieren 8952 Schlieren, 21. Oktober 2016
Einbürgerungen Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 11. Oktober 2016 in das Bürgerrecht der Gemeinde Mettmenstetten aufgenommen:
Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt Einladung zur Delegiertenversammlung ZPK auf Mittwoch, 16. November 2016, 19.30 Uhr, Kasinosaal, Gemeindezentrum, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis (Parkierung: Tiefgarage Marktplatz) Traktanden: 1. 1.1 1.2 2.
Eröffnung Wahl der Stimmenzähler Traktandenliste Gesamtrevision Regionaler Richtplan Knonaueramt, Antrag an den Regierungsrat zur Festsetzung Verschiedenes
Die Versammlung ist öffentlich. Affoltern am Albis, 21. Oktober 2016 Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt Präsident Kurt Weber
Denkmalschutz Definitive Unterschutzstellung gemäss § 205 lit. d PBG Vertragsgenehmigung Mettmenstetten. Der Gemeinderat hat am 27. September 2016, gestützt auf § 203 Abs. 1 lit. c) und § 213 Planungs- und Baugesetz (PBG), den verwaltungsrechtlichen Vertrag genehmigt, mit dem das Wohnhaus Rossauerstrasse 2, Mettmenstetten, Vers.-Nr. 559, Kat.-Nr. 2993, als kommunales Schutzobjekt festgesetzt wird. Der verwaltungsrechtliche Vertrag kann während der Rekursfrist bei der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten, Albisstrasse 2, 8932 Mettmenstetten, eingesehen werden. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Zustellung (Eigentümer) bzw. Publikation (Dritte) an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen.
Abfallbeseitigungsgebühren Römisch-katholische Kirchgemeinde Hausen-Mettmenstetten Einladung zur Kirchgemeindeversammlung Sonntag, 20. November 2016, ca. 12.00 Uhr, anschliessend an den 11.00-Uhr-Gottesdienst, Pfarrsaal, Bifangstrasse 4, Hausen am Albis Geschäfte: 1) Begrüssung und Wahl der Stimmenzähler 2) Genehmigung des Voranschlags 2017 der Kirchgemeinde und Festlegung des Steuerfusses 3) Genehmigung der Bauabrechnung der Sanierung und Umgestaltung des Mettmenstetter Pfarreizentrums 4) Ersatzwahl zweier Mitglieder der Kirchenpflege für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2018 5) Ersatzwahl der Präsidentin/ des Präsidenten der Kirchenpflege für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2018 6) Bericht der Kirchenpflege Die Unterlagen zu den Geschäften 2) und 3) können zwei Wochen vor der Versammlung auf den Gemeindeverwaltungen Mettmenstetten und Hausen am Albis, sowie bei den Sekretariaten der beiden Pfarreien während der üblichen Öffnungszeiten eingesehen werden. Zudem werden sie auf der Webseite der Kirchgemeinde aufgeschaltet. Stimm- und wahlberechtigt sind alle Mitglieder der Kirchgemeinde, welche das 18. Altersjahr zurückgelegt haben und im Besitze des Schweizer Bürgerrechts oder der Niederlassungs- oder Aufenthaltsbewilligung mit Ausweis B, C oder Ci sind. Nicht Stimmberechtige sind als Gäste herzlich willkommen. Anschliessend an die Versammlung wird ein Apéro offeriert. Die Mitglieder der Kirchenpflege und die Seelsorger stehen dann für Fragen zur Verfügung. Wir freuen uns auf eine gut besuchte Versammlung.
In Anwendung von Art. 11 der Abfallverordnung vom 4. November 1997 sowie Art. 2 des Gebührenreglementes vom 23. November 1992 hat der Gemeinderat Mettmenstetten die Abfallbeseitigungsgebühren für das Jahr 2017 wie folgt festgesetzt: Fr. 130.– (unverändert) inkl. MwSt. pro Haushalt, Gewerbe-, Industrie- und Landwirtschaftsbetrieb. Für die Abfallsackgebühren und Sperrgutmarken gelten die Ansätze des Dienstleistungsverbands Amt (DILECA). Gegen die Gebührenfestsetzung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in zweifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Mettmenstetten, 21. Oktober 2016 Der Gemeinderat
Hundesteuer In Anwendung von § 23 des kant. Hundegesetzes vom 14. April 2008 hat der Gemeinderat die Hundeabgabe für das Jahr 2017 wie folgt festgesetzt: Fr. 120.– (unverändert) inkl. Einschreibe-, Melde- und auf Kantonsgebühr. Für verspätete Meldungen wird eine Gebühr von Fr. 20.– erhoben. Muss die Gemeindeverwaltung anstelle des Hundehalters die Meldung bei ANIS vornehmen, wird eine Gebühr von maximal Fr. 150.– erhoben. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in zweifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Mettmenstetten, 21. Oktober 2016 Der Gemeinderat
Kirchenpflege Hausen- Mettmenstetten Hausen-Mettmenstetten, 19. Oktober 2016
Mettmenstetten, 21. Oktober 2016
Siedlungsentwässerungsgebühren
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Pfarrwahlen Am Sonntag, 27. November 2016, findet eine Urnenwahl betreffend Wahl der Pfarrerinnen auf der ordentlichen Pfarrstelle Ottenbach für den Rest der Amtsdauer 2016 bis 2020 statt. Pfarrerin E. Armingeon und Pfarrerin S. Weisenhorn sind von der Kirchgemeindeversammlung zuhanden der Urnenwahl vorgeschlagen, die Kirchenpflege beantragt den Stimmberechtigten, die Vorschläge zu bestätigen. Der Wahlzettel wird den wahlberechtigten Personen mit den üblichen Abstimmungsunterlagen zugestellt.
In Anwendung von Art. 9 der Verordnung über die Gebühren für Siedlungsentwässerungsanlagen (Gebührenverordnung) vom 10. Mai 1999 hat der Gemeinderat Mettmenstetten die Siedlungsentwässerungsgebühren für das Jahr 2017 wie folgt festgesetzt: 1. • Grundgebühr: pauschal Fr. 60.– (bisher Fr. 70.–) inkl. MwSt. pro Gewerbe-, Industrie-, Landwirtschaftsbetrieb und Haushaltung • Mengenpreis: Fr. 1.50/m³ (bisher Fr. 1.90/m³) inkl. MwSt. (Basis laufender Wasserbezug gemäss Meldung Wasserversorgungsgenossenschaften) 2. Für Haushaltungen ohne Wasseruhr wird ein Verbrauch nach pflichtgemässem Ermessen zugrunde gelegt. 3. Eine allfällige Gebührendifferenz zu der im Voranschlag eingestellten Einnahmeposition geht zulasten/zugunsten des Kontos Spezialfinanzierung.
– Brown Aning Albert Nti, geb. 1986, ghanesischer Staatsangehöriger, wohnhaft in Mettmenstetten – Özkoçak Aynur, geb. 2001, türkische Staatsangehörige, wohnhaft in Mettmenstetten
Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtsachen beim Präsidenten der Bezirkskirchenpflege, Herrn Martin Billeter, Püntenstr. 16, 8932 Mettmenstetten, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.
Ottenbach, 21. Oktober 2016
Ref. Kirchenpflege Ottenbach
Gegen die Gebührenfestsetzung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in zweifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.
Mittelschule: jetzt aktiv werden Das Knonauer Amt soll eine eigene Kantonsschule bekommen. Der Regierungsrat soll im Rahmen der aktuellen Schulraumstrategie umgehend alle dazu notwendigen Schritte einleiten, damit diese Mittelschule in fünf Jahren eröffnet werden kann. So die Forderung der Petition. Neben dem Wochenmarkt vom 22. Oktober werden auch am Wettswiler Adventsmäärt vom 27. November und am Chlausmarkt Affoltern vom 4. Dezember Unterschriften für dieses Anliegen gesammelt. Petitionsbögen können beim Komitee «Ja zur Mittelschule Knonauer Amt» bezogen werden. Die Unterschriftensammlung endet am 5. Dezember und die Unterschriftenbögen werden noch vor Weihnachten an Regierungsrätin Dr. Silvia Steiner übergeben. Wer dem Komitee «Ja zur Mittelschule Knonauer Amt» beitreten will, kann sich unter Angabe von Firma/ Verein/Institution, Vorname, Name, Adresse, Telefonnummer und E-Mail bei der Standortförderung Knonauer Amt, melden. Kontakt: Standortförderung Knonauer Amt, Postfach 704, 8910 Affoltern a. A., info@knonauer-amt.ch, Telefon 043 333 55 66.
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Ein neuer Gemeinderat und sinkender Steuerfuss in Aussicht Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Obfelden Für den aus dem Gemeinderat zurückgetretenen Bauvorstand Ernst Portmann wurde in stiller Ersatzwahl Stephan Hinners, Bauprojektleiter, Obfelden, für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2018 als gewählt erklärt. Der Amtsantritt wurde auf den 15. Oktober 2016 festgelegt. Gemeinderat und Mitarbeitende der Gemeindeverwaltung sowie Gemeindewerke danken Ernst Portmann herzlich für seine geleistete Arbeit und sein Engagement in den letzten 6½ Jahren und freuen sich auf die Zusammenarbeit mit dem neugewählten Bauvorstand Stephan Hinners.
Voranschlag 2017 Die Laufende Rechnung des Voranschlages 2017 rechnet bei einem Aufwand von 26 266 050 und einem Ertrag von 26 306 600 Franken mit einem Ertragsüberschuss von 40 550 Franken. Die Nettoabschreibungen betragen 2,703 Mio. Franken. Die Investitionsrechnung zeigt bei Ausgaben von 6,752 Mio. und Einnahmen von 634 000 Franken Nettoinvestitionen von 6,118 Mio. Franken. Der Voranschlag rechnet mit einem 100-prozentigen Steuerertrag von 10,5 Mio Franken und einem Steuerfuss von 45 % (minus 2 % gegenüber Vorjahr) für die Politische Gemeinde. Die Primarschulgemeinde sieht einen Steuerfuss von 50 % (unverändert gegenüber Vorjahr) und die Sekundarschulgemeinde Obfelden-Ottenbach einen Steuerfuss von 26 % (unverändert gegenüber Vorjahr) vor. Der Gesamtsteuerfuss reduziert sich gegenüber dem Jahr 2016 von 123 % auf 121 % (-2 %). Der Gemeindeversammlung vom 7. Dezember 2016 wird beantragt, den Voranschlag 2017 zu genehmigen und den Steuerfuss auf 45 % festzusetzen.
Initiative Abschaffung Kommunalpolizei Die vom Gewerbe Obfelden und 125 Mitunterzeichnenden eingereichte Initiative «Abschaffung Kommunalpolizei und übertragen der Aufgaben an die Kantonspolizei auf den nächsten möglichen Termin» wurde für gültig erklärt und wird der Gemeindeversammlung vom 7. Dezember 2016 zur Beschlussfassung unterbreitet. Der Gemeinderat beantragt der Gemeindeversammlung aus folgenden Gründen die Ablehnung der Initiative: Die durch die Initianten beantragte Auflö-
Der Gestaltungsplan für den Postplatz liegt öffentlich auf. (Bilder tst./Archiv) sung des Dienstleistungsvertrages mit der Gemeinde über die polizeiliche Zusammenarbeit würde die Situation bezüglich Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit, Ruhe und Ordnung massiv verschlechtern. Die Kantonspolizei Zürich ist gemäss eigener Aussage nicht in der Lage, die gesamten Aufgaben der Ortspolizei zu übernehmen. Nach Ansicht des Gemeinderates Obfelden können somit die gesetzlichen Vorgaben bezüglich der öffentlichen Sicherheit und Ordnung nicht mehr genügend gewährleistet werden. Die Kommunalpolizei Affoltern leistete im letzten Jahr insgesamt ca. 20 160 Arbeitsstunden, wovon 385 Stunden für Geschwindigkeitskontrollen aufgewendet und 2271 Ordnungsbussen ausgestellt wurden. Davon entfielen auf Obfelden ca. 4100 Stunden. Der Anteil für Geschwindigkeitskontrollen betrug in Obfelden 112 Stunden und es wurden 174 Ordnungsbussen ausgestellt. Der Aufwand für solche Kontrollen beträgt also entgegen der Meinung der Initianten nur rund 2.7 % der für Obfelden aufgewendeten Arbeitsstunden. Weit mehr Zeit wendet die Kommunalpolizei für weitere polizeiliche Aufgaben auf: Aufrechterhaltung von Ruhe und Ordnung; Patrouillenfahrten (Tag- und Nachtpatrouillen); Fusspatrouillen; Überwachung der kommunalen Polizeiverordnung; Pikettdienst via Einsatzzentrale Kantonspolizei; Überwachung der Nebengesetze (z.B. Lärmschutz, Hundegesetz, Gastgewerbegesetz, usw.); Rechtshilfe anderer kommunaler Organe; Verkehrsanordnungen (nur Sofortmassnahmen). Die Kommunalpolizei Affoltern leistet sieben Tage in der Woche rund um die Uhr, mit sehr guter Fachkompetenz hervorragende Arbeit und trägt massgeblich zur öffentlichen Sicherheit, Ordnung und Ruhe in Obfelden bei. Die Zusammenarbeit
mit der Kommunalpolizei Affoltern a/A hat sich nicht zuletzt auch deshalb bewährt, weil ihre Mitarbeiter über lokale Personen- und Ortskenntnisse verfügen und im regelmässigen Kontakt mit den Behörden und Vernetzungspartnern stehen. Die hohe Präsenz in Obfelden erlaubt eine rasche Intervention und schnelle Reaktion in Problemsituationen. Der Gemeinderat nimmt die Zusammenarbeit mit der Kommunalpolizei als äusserst lösungsorientiert wahr und schätzt die kurzen und direkten Wege zwischen Polizei und Behörden. Dabei werden die Anliegen und speziellen Bedürfnisse der Gemeinde Obfelden von der Kommunalpolizei Affoltern berücksichtigt. Zudem hat sich gezeigt, dass die Ressourcen kostenbewusst und zielgerichtet eingesetzt werden. So fielen für Obfelden 2015 Kosten von 140 460 Franken an (2008: 213 604 Franken, erstes Jahr der Zusammenarbeit). Kurzum: Mit der Kommunalpolizei Affoltern a/A verfügt die Gemeinde Obfelden über eine massgeschneiderte polizeiliche Versorgung.
Gestaltungsplan Postareal Die Gemeindeversammlung stimmte mit Beschluss vom 4. Juni 2012 einer Teilrevision der kommunalen Nutzungsplanung zu und setzte für das Gebiet «Postareal» eine Gestaltungsplanpflicht fest. Nachdem ein privater Gestaltungsplan nicht zustande kam, beauftragte der Gemeinderat das Planungsbüro Daniel Christoffel, Gattikon, mit der Ausarbeitung eines öffentlichen Gestaltungsplans für das Postareal. In der Folge wurde im Rahmen eines durch die Gemeinde initiierten Testplanungsverfahrens Antworten auf Fragen über die anzustrebende ortsbauliche und architektonische Ausprägung der Bauten, die
Neuer Bauvorstand: Stephan Hinners. zweckmässige Erschliessung des Gebietes und die Lage bzw. Verteilung der einzelnen Nutzweisen ermittelt. Dabei wurde auch den unterschiedlichen Absichten der jeweiligen Grundeigentümern Rechnung getragen. Das Ergebnis der Testplanung soll nun mittels eines öffentlichen Gestaltungsplanes planungsrechtlich gesichert werden. Der entsprechende Gestaltungsplan wurde ausgearbeitet und den Grundeigentümern zur informellen Vernehmlassung unterbreitet sowie der Baudirektion des Kantons Zürich zur Vorprüfung überwiesen. Die Baudirektion nahm mit Schreiben vom 25. Juli 2016 in grundsätzlich zustimmendem Sinne Stellung zum Entwurf des öffentlichen Gestaltungsplanes Postareal. Die gesamthaft oder teilweise berücksichtigten Begehren aus der informellen Vernehmlassung wurden zusammen mit den Anpassungen aufgrund der Vorprüfung in den öffentlichen Gestaltungsplan Postareal eingearbeitet. Der Gemeinderat hat den öffentlichen Gestaltungsplan Postareal, bestehend aus Übersichtsplan, Vorschriften, erläuterndem Bericht nach Art. 47 RPV und Lärmgutachten, zuhanden der öffentlichen Auflage gemäss § 7 PBG und zur Anhörung an die Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt (ZPK) verabschiedet. Der Gestaltungsplan mit den zugehörigen Unterlagen liegt seit 30. September bis 29. November 2016 öffentlich auf. Innert der Auflagefrist kann sich jedermann zum Planinhalt schriftlich äussern (§7 Abs. 2 PBG). Eveline Meier, Gemeindeschreiberin
Leistung gewürdigt zum Dritten Claude Wuillemin (Gemeinderat Bonstetten, Ressort Sport und Vereine) unternahm letzte Woche eine kleine Reise um erfolgreiche Jugendliche aus Bonstetten zu besuchen und um im Namen des Gemeinderates ihre tolle Leistung mit einem Gutschein zu würdigen. Nebst Schützin Doreen Elsener («Anzeiger» vom 14. Oktober) und Hürdenläuferin Melanie Eisenring («Anzeiger» vom 18. Oktober) bekam auch Telesforo Kübler Besuch. Er hat Anfang September an der Ostschweizer Jugendwettspielen in Horgen den hervorragenden 7. Rang in seiner Kategorie erreicht und wurde mit einem Kranz ausgezeichnet. Der «Töffmech» Lehrling ist von seinem Hobby begeistert. Er möchte das Drummen (technisch sehr anspruchsvoll) weiter ausüben und mit dem Team Erfolg haben. Warum? «Auftreten im Team verlangt volle
Konzentration und die Abstimmung muss einfach super klappen.» Die nächste Ehrung findet am Mittwoch, 9. November, ab 19.30 Uhr auf dem Dorfplatz statt. Die Behörde und die Bevölkerung von Bonstetten werden der Weltmeisterin Petra Klingler einen würdigen Empfang bereiten. Alle sind herzlich eingeladen, teilzunehmen. Details folgen im «Anzeiger» vom 8. No- Tele – wie ihn die Kollegen nennen – in seinem Element. vember 2016. (Bild zvg.)
Giuseppa und Vincenzo GuttaianoGerardi feiern morgen Samstag, 22. Oktober, in Affoltern die goldene Hochzeit. Zum 50-jährigen Ehebund gratulieren wir ganz herzlich. In Obfelden feiern Charlotte und Heinz Kummer-Vonwyl am Montag, 24. Oktober, die goldene Hochzeit. Wir wünschen alles Gute.
Zum 85. Geburtstag Morgen Samstag, 22. Oktober, darf in Affoltern Alfred Rudolf Huber seinen 85. Geburtstag feiern. Wir wünschen einen schönen Festtag. Am Sonntag, 23. Oktober, feiert in Affoltern Heinrich Krause seinen 85. Geburtstag. Wir wünschen ihm alles Gute.
Zum 80. Geburtstag Am Montag, 24. Oktober, feiert Albert Schneebeli in Affoltern den 80. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich und wünschen ein frohes Wiegenfest.
Wegen Personalausflug bleiben die Gemeindeverwaltung und die Gemeindewerke am Freitag, 21. Oktober 2016, den ganzen Tag geschlossen. Das Bestattungsamt kann in dringenden Fällen über Telefon 078 656 11 31 erreicht werden. Wir danken für Ihr Verständnis. Gemeindeverwaltung und Gemeindewerke
Hans Suter-Hutmacher 13. Februar 1941 – 27. September 2016
Danke, dass es dich gab und in unseren Gedanken immer noch gibt. Danke, dass du unser Leben geprägt hast und noch immer prägst. Danke, dass wir teilhaben durften an deinem einzigartigen Leben. Wir vermissen dich sehr.
Herzlichen Dank Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).
Bauherrschaft: Petra Schmidweber, Baarerstrasse 56g, Rossau, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Erstellung Sichtschutzwand beim best. Wohnhaus Vers.-Nr. 1788, Kat.-Nr. 3975, Baarerstrasse 56g, Rossau (Kernzone KB)
Mettmenstetten Bauherrschaft: Gordon Millar, Aentlerweg 5a, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Erstellung Carport inkl. Zufahrt auf Kat.-Nr. 3901, Aentlerweg 5a, (Wohnzone W2a)
Obfelden Gesuchsteller: Rittmeyer David, Dorfstrasse 71, 8912 Obfelden Baurechtliches Vorhaben: Ausbau bestehende Dachzinne auf dem Wohnhaus Vers.-Nr. 185 auf Kat.-Nr. 3580 an der Dorfstrasse 71 (Kernzone K2/Wohnzone W2 und ist im provisorischen Inventar der Natur- und Heimatschutzobjekte der Gemeinde Obfelden verzeichnet)
TO D E S A N Z E I G E Tieftraurig nehmen wir Abschied von unserem geliebten Mami, Omi, Schwiegermami, Uromi und unserer Cousine
Anny Schafflützel-Häberling 13. Dezember 1933 – 17. Oktober 2016
sagen wir allen, die uns in unserer Trauer um Hans verbunden waren, für einen Händedruck, wenn Worte fehlten, für alle Zeichen der Liebe und Freundschaft, für die vielen Karten mit tröstenden und einfühlenden Worten, für die schönen Blumen, Kerzen und grosszügigen Spenden, Herrn Pfarrer Andreas Fritz für die würdevolle Gestaltung des Abschiedsgottesdienstes.
Ganz plötzlich und unerwartet mussten wir Dich gehen lassen. Wir danken Dir für all Deine Liebe und Deine uneingeschränkte Herzensgüte. Wir vermissen Dich Claudia Gerwig mit Nicola Alexandra Schafflützel und Jean-Jacques Ryser Marco und Tanja Zumsteg mit Liam Nicole Zumsteg und Ivan Vega Gilbert und Esther Zumsteg Rosmarie und Arthur Ebnöther-Häberling Verwandte und Freunde und euisi Tierli: Max, Nicky, Happy und Kitty
Die vielen Beweise der Anteilnahme trösten uns in der schweren Zeit. Die Trauerfamilie Mettmenstetten, im Oktober 2016
Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Claudia Gerwig, Gugelrebenstrasse 15, 8912 Obfelden
Und dann ist einer, welcher dieses Fallen unendlich sanft in seinen Händen hält. Rainer Maria Rilke
Hildegard Haltiner-Neukom 1. August 1932 – 17. Oktober 2016
An einem Herbsttag, wie du ihn geliebt hast, bist du gegangen. Du hast uns vorgelebt, die Menschen so zu lieben, wie sie sind. Deine grosszügige Wesensart und deine zutiefste Dankbarkeit gegenüber dem Leben werden wir nie vergessen. Danke für deine Liebe. Unseren ganz herzlichen Dank an das Team im Alterszentrum am Bach, Birmensdorf. Die liebevolle und einfühlsame Betreuung bis zuletzt hat uns sehr beeindruckt. In Liebe Lilly und Kurt Künzli Rohner Ueli Haltiner mit Sarah, Marco und Alexandra Susi Origoni mit Gina, Gianni und Loredana Jakob und Ursi Rohner Brunner Gina und Markus Schüpfer mit Kyra und Gaven Verwandte und Freunde Die Abdankung findet statt am Freitag, 21. Oktober 2016, um 14.30 Uhr in der reformierten Kirche, Wettswil am Albis. Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis um 14.00 Uhr.
Du hast immer offen davon gesprochen uns einbezogen, uns mitgenommen. Wie du ohne zu hadern das Schicksal annahmst und deinen Weg bis zum Ende in Frieden gegangen bist beeindruckte uns und ist uns Beispiel. ...und nun bleiben wir da, ohne Worte, in tiefer Demut.
Regula Schwemmer Primarlehrerin an der Schule Hedingen 5. Juli 1964 – 7. Oktober 2016
hat uns nach schwerer Krankheit verlassen. Wir verabschieden uns von einer Lehrerin, die sich während sechs Jahren für unsere Schule engagierte und im Sinne hatte, als Logopädin sich weiterhin für unsere Schülerinnen und Schüler einzusetzen. Doch es kam anders. Wir sind dankbar für die gemeinsame Zeit und achten deren Spuren würdevoll. Der Familie sowie den Angehörigen und Freunden sprechen wir unser tief empfundenes Beileid aus. Die Schulleitung, die Lehrerinnen und Lehrer sowie Therapeutinnen Die Schülerinnen und Schüler und Eltern Die Schulverwaltung, die Schulsozialarbeit, das Hauswartpaar Die Schulpflege der Schule Hedingen
Traueradresse: Lilly Künzli, Zügnisstrasse 24c, 8143 Stallikon
Am Dienstag, 25. Oktober 2016, nehmen wir mit einem Ritual Abschied.
Ottenbach Bauherrschaft: Bertschinger Julian und Murielle, Am Tobelbach 17, 8913 Ottenbach Vertreten durch: Grünau AG Generalunternehmung, Bremgartenstrasse 4, 5628 Birri-Aristau Bauvorhaben: Abbruch bestehende Scheune und Neubau Gartenhaus mit Einbau einer 2-Zimmer-Wohnung, Jonentalstrasse 4, Vers-Nr. 329, Kat.-Nr. 18, Zone W2b
Stallikon Bauherrschaft: Swisscom (Schweiz) AG, Förrlibuckstrasse 60/62, 8005 Zürich, Bauvorhaben: Antennentausch Salt und Swisscom, Reppischtalstrasse/Tennisanlage, Kat.-Nr. 1526, Zone: Erholungszone Sport
WIR DANKEN HERZLICH für die vielen Zeichen liebevoller Anteilnahme anlässlich der Abschiedsfeier von
Georg Karl Ries-Kaiser «Schorsch» Unser ausdrücklicher Dank geht an: – Pfarrer Otto Kuttler, Stallikon – Musikgesellschaft Stallikon – Lieni Betschart und Hugo Feuz – Sibylle Longhini und Frank Brüderli – Gemeindeverwaltung, 8143 Stallikon – Senevita Obstgarten, 8910 Affoltern am Albis – Dr. med. Felix Kuhn, Hausen, und Dr. med. Jürg Graf, Stallikon – Spitex Knonaueramt, Zentrum Bonstetten-Wettswil
In dankbarer Erinnerung Josy Ries-Kaiser Beat und Jayne Ries-Levy mit Peter und Billy Markus Ries Bernadette und Francis Doerr-Ries mit Laurent Philipp und Simone Ries-Lehner mit Ayleen
TO D E S A N Z E I G E Tief betroffen müssen wir Ihnen mitteilen, dass unser langjähriger Mitarbeiter
Roland Grossen geb. 12. Juli 1955
an den Folgen einer schweren Krankheit am 11. Oktober 2016 viel zu früh verstorben ist. Wir trauern mit seinen Angehörigen um einen loyalen, hilfsbereiten und kompetenten Mitarbeiter sowie einen allseits geschätzten Kameraden, dem wir ein ehrendes Andenken bewahren werden. Der Polizeikommandant Thomas Würgler Die Abdankung findet im engeren Familien- und Freundeskreis statt.
Der Steuerfuss soll bei 105 % bleiben Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Hedingen Der Voranschlag der Politischen Gemeinde Hedingen für das Jahr 2017 sieht bei einem Aufwand von knapp 20 Mio. Franken einen Aufwandüberschuss von 596 400 Franken vor. Der Steuerfuss soll unverändert bleiben. Der Gemeinderat hat in einem mehrstufigen Verfahren das Budget 2017 erarbeitet. Bei einem Aufwand von 19 357 100 Franken und einem Ertrag von 18 760 700 Franken wird im Voranschlag 2017 mit einem Aufwandüberschuss von 596 400 Franken gerechnet. Gegenüber dem Vorjahresbudget sinken sowohl Aufwand wie auch Ertrag und liegen somit sehr nahe bei den Zahlen von 2015. Die Beiträge an kantonale Schulen, an die Sonderschulung und an die Kosten für Pflegefinanzierung sind gegenüber den Vorjahren stark gestiegen. Diese Mehrkosten konnten durch rigorose Sparanstrengungen in allen Bereichen weitgehend kompensiert werden. Auf der Ertragsseite muss ein um 628 500 Franken kleinerer Beitrag des Steuerkraft- und Ressourcenausgleichs verkraftet werden.
Insgesamt sind Nettoinvestitionen von lediglich 373 000 Franken geplant. Zu den grössten Investitionsvorhaben 2017 zählen die Umlegung der Kanalisation Riedenbächli (200 000 Franken), der Ersatz des Personentransporters der Feuerwehr (80 000 Franken) und die Sanierung des Naturkundezimmers im Schulhaus Güpf (80 000 Franken). Mit dem budgetierten Cash flow von 680 600 Franken sind nicht nur der laufende Aufwand, sondern auch die vergleichsweise tiefen Nettoinvestitionen gedeckt. Per 1. September 2016 verfügte das Gemeindeamt die Neubewertung der Liegenschaften des Finanzvermögens per 1. Januar 2016. Das Grundeigentum im Finanzvermögen weist nach Abschluss der Bewertung einen um 1 341 752 Franken höheren Wert aus. Dieser Gewinn wird dem Eigenkapital gutgeschrieben, welches sich dadurch auf 21 610 422 Franken erhöht. Letztes Jahr wurde der Steuerfuss um 7 Prozent erhöht. Der Gemeinderat beantragt der Gemeindeversammlung vom 8. Dezember 2016, den Steuerfuss bei 105 % zu belassen. Neben der Genehmigung des Voranschlages und Steuerfusses 2017 wird an der
kommenden Gemeindeversammlung über die Kündigung der Mitgliedschaft im Zweckverband Sozialdienst beschlossen. Zudem wird die Gründung der interkommunalen Anstalt Sozialdienst, über die am 12. Februar 2017 an der Urne abgestimmt wird, vorberaten.
Veränderungen in der Verwaltungsorganisation Die langjährige Leiterin Hochbau, Margot Fischer, hat ihre Stelle auf 31. Januar 2017 gekündigt. Sie plant einen längeren Auslandaufenthalt und orientiert sich danach neu. Der Gemeinderat dankt ihr für ihre ausgezeichnete Arbeit für Hedingen und wünscht ihr für die Zukunft alles Gute. Die Bereiche Hochbau und Tiefbau und Sicherheit werden auf den 1. Januar 2017 zum Bereich Bau und Sicherheit zusammengefasst. Die Leitung wird neu Franz Wipfli übernehmen. Franz Wipfli ist 46 Jahre alt und erwarb erfolgreich das Diplom als Fachmann für öffentliches Planungsund Bauwesen am Institut für Verwaltungsmanagement. Er arbeitete je fünf Jahre als Bausekretär in Hausen am Al-
bis und als Leiter Liegenschaften und technische Betriebe in Urdorf. 2016 half Franz Wipfli bereits stundenweise in den (ehemaligen) Bereichen Tiefbau und Hochbau bei der Gemeinde Hedingen aus. Der Gemeinderat heisst Franz Wipfli herzlich willkommen und freut sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.
Baugesuche Der Gemeinderat erteilte folgende baurechtlichen Bewilligungen: – Doris und Alfred Scheidegger, für den Abbruch des Einfamilienhauses und den Ersatzneubau eines Mehrfamilienhauses an der Unterdorfstr. 1. – Dr. W. Kolb AG, für einen Anbau Ausgang Süd mit geschlossenem Windschutz und Aussentreppe an der Maienbrunnenstrasse 1. – Iris und Lorenz Meng, für den Neubau eines offenen Carports an der Gäudernstrasse 10. – Ernst Schweizer AG, für einen Büroneubau auf dem bestehenden Vordach von Werk 1 am Bahnhofplatz. – Ruedi Stähli, für einen Anbau am bestehenden Wagenschopf mit
Franz Wipfli, neuer Leiter des Bereichs Bau und Sicherheit. (Bild zvg.) nordseitiger Vergrösserung des Vordaches im Dürrenbach. – Andriana und Christian Faoro, für einen Anbau eines Witterungsschutzes mit Lamellendach im Zelgliacher 8. – Gabriela Krauer und Stefan Berger, für eine energetische Fassadensanierung mit Balkonvergrösserung sowie einen Dachaufbau inkl. Solarkollektoren und Erweiterung des Parkplatzes an der Kaltackerstrasse 30. (dk)
Tim kam im Trainer Die Erstklässler haben nun ein paar Wochen Schule hinter sich, und als ich neulich einem kleinen Mädchen beim Buchstabenschreiben zusah, fiel mir Tim ein, ein ehemaliger Schüler von mir. Tim wurde vorzeitig eingeschult, obwohl seine Kindergärtnerin Bedenken anmeldete. – Er könne sich nicht alleine anziehen, keine Schuhe binden, wolle nicht aufräumen, habe zwei linke Hände und null Ausdauer. In der ersten Turnstunde merkte ich gar nicht, dass Tim fehlte. Bis fünf Minuten vor Schluss die Tür aufging und Tim erschien. «Bisschen länger gebraucht zum Umziehen.» So kam die erste Sonderregelung zustande: Tim kam an den Turntagen bereits im Trainer zur Schule. Buchstaben und Zahlen schreiben fiel ihm sehr schwer, Sitzen sowieso, Arbeitsblätter wurden zu Hause fertig gestellt. Seine Mitschüler halfen ihm, wenn er oft nicht wusste, was, wo, wie und wer.
«I want to be a bird-expert» Aber – Tim lernte leicht Lesen und Rechnen, und wenn ich nach einem Synonym suchte, fragte ich ihn. Bei englischen Ausdrücken ebenfalls. Tim war zweisprachig. Als die Kinder bei einer Aufnahme fürs Radio Berufswünsche äussern sollten, erzählte er, er wolle Vogelforscher werden. «Sag das noch auf Englisch», bat ich ihn. «I want to be a bird-expert.» Einmal machte ich der Mutter gegenüber eine Bemerkung, die ich bereuen sollte: «Ihr Sohn ist ein schlaues Kerlchen. Nähme mich wunder, was für einen IQ er hat.» Sie liess ihn testen. Er war hochbegabt. Nun besuchte er an den Mittwochmorgen einen naturwissenschaftlichen Kurs und verpasste ausgerechnet das Turnen und Schreiben. Es sei zu überlegen, ob er nicht eine Klasse überspringen sollte, stand im Bericht. Was auch noch darin stand: Tims Lehrerin lege offensichtlich grossen Wert auf das Schreiben, was langweilig sei für ein hochbegabtes Kind. Ute Ruf
Bald wieder unter Strafe gestellt, wie im 17. Jahrhundert?
Ruhige Woche für die Polizei im Knonauer Amt
Spannendes über Tabak aus Stillstandsprotokollen des Säuliamtes
Ein Einbruchdiebstahl in Obfelden und drei Fälle von Sachbeschädigung übers vergangene Wochenende.
Im 17. Jahrhundert mischte sich die Obrigkeit in alle Belange der Bevölkerung ein. Rauchen stand damals genauso unter Strafe wie Jauchzen oder heute Marihuana. ................................................... von salomon schneider Im Jahr 1661 führte die Obrigkeit der Stadt Bern ein elftes Gebot ein: «Du sollst nicht rauchen.» Die einzigen zehn Sätze, die laut christlichem und jüdischem Glauben je von Gott direkt an die Menschheit gerichtet worden waren, wurden damit um einen elften ergänzt.
Todesstrafe, Verstümmelung und Bussen für Tabakkonsum Das Rauchen von Tabak – es wurde im 17. Jahrhundert «tabakräücken», «tabakschmäüken» oder auch «tabaktrinkhen» genannt– war damals auch im Knonauer Amt verpönt und wurde von der Obrigkeit ähnlich bestraft wie Diebstahl und Jauchzen. Tabak wurde in Europa erst einige Zeit nach der Entdeckung des amerikanischen Kontinents, 1492, bekannt. Im 16. Jahrhundert verbreitete sich Tabak als Kolonialware in Europa und erreichte langsam auch die Schweiz. Von der katholischen und der reformierten Kirche wurde Tabak als Genussdroge und heidnische Sitte verteufelt und wurde im 17. Jahrhundert praktisch in ganz Europa verboten und der Konsum wurde unter Strafe gestellt. Im Osmanischen Reich wurde Tabak als europäisches Kolonialgut, das es zurückzudrängen galt, verboten. Rauchen wurde, je nach Gegend und Herrscher, mit Busse, Zwangsarbeit, Verstümmelung und bis zum Tod bestraft.
Verbot beflügelt Konsum Egal wie hart die Strafen und wie aufwändig die Kontrollversuche: Der Siegeszug des Tabaks konnte dadurch
Verboten, glorifiziert und erneut verboten: Tabak hat eine bewegte Geschichte hinter sich. (Symbolbild Salomon Schneider) nicht verhindert werden. Es kann sogar davon ausgegangen werden, dass der Tabakkonsum vom Verbot sogar noch beflügelt wurde, wie der Alkoholkonsum durch die Prohibition von 1920 bis 1933 in den USA. 1681 hielt der Stillstand von Stallikon fest, dass das «tabak-trinkhen» immer mehr zum Problem werde und «nicht nur in hüsren sonder auch in scheüren und stehlen, ja auf dem kirchweg selbst mit gefahr und ärgernis getrieben» werde. Zudem wurde notiert, dass der Tabakkonsum sogar an Hochzeiten bereits dazugehöre. Dieser Protokolleintrag zeigt gut, wie tief der Tabakkonsum Ende des 17. Jahrhunderts bereits in der Gesellschaft verankert war. Das augenscheinlichste Indiz dafür ist die Erwähnung des Rauchens auf dem Weg zur Kirche. Tabak wurde also nicht nur im Verborgenen geraucht, sondern auch dort, wo es jeder sehen konnte.
17. Jahrhundert so stark verfolgt wurde, lag sicher darin, dass primär die Unterschicht Tabak konsumierte – was sich bis heute durchzieht. Eine Studie der Weltgesundheitsorganisation aus dem Jahr 2012 zeigte, dass der durchschnittliche Tabakkonsum der Bevölkerung je tiefer der Wohlstand desto höher ist. In der Schweiz scheint die Erhöhung der Tabaksteuern, in Kombination mit gestiegenem Gesundheitsbewusstsein und dem Rauchverbot in Bars und Zügen die Attraktivität des Rauchens vermindert zu haben. 2014 rauchten 25 Prozent der Schweizer Bevölkerung über 15 Jahren – 2001 waren es noch 33 Prozent gewesen. Da der Raucheranteil der Bevölkerung weiter abnimmt, könnte es sein, dass die Rauchergesetze weiter verschärft werden. Wenn die konservative Wende in Europa auch in der Schweiz anhält, ist es möglich, dass Rauchen in Zukunft wieder unter Strafe gestellt wird?
Empfindliche Bussen Wenn dem Stillstand jedoch Namen zugetragen wurden, griff er durch. 1686 wurden beispielsweise in Bonstetten fünf junge Männer aus dem Dorf gemeldet, die regelmässig «tabakschmäüken». Sie wurden deshalb für den kommenden Donnerstag ins Pfarrhaus berufen und mit einer Anzeige beim Landvogt bedroht, wenn sie das Rauchen nicht unterliessen. Der Landvogt verhängte gemeinhin für Rauchen empfindliche Bussen. Ein Grund dafür, dass Rauchen im
Der Stillstand Im 17. Jahrhundert nahm der sogenannte Stillstand die Aufgaben der heutigen Kirchenpflege, Schulpflege und des Gemeinderates wahr, soweit sie in der Kompetenz der Untertanengebiete lagen. Hunderte vom Zürcher Staatsarchiv transkribierte Stillstandsprotokolle zeigen ein vielschichtiges Bild vom Leben im damaligen Knonauer Amt.
Auf einer Baustelle in Obfelden wurde übers Wochenende zwischen dem 14. und 17. Oktober ein Magazin aufgebrochen. Die unbekannte Täterschaft entwendete vier Maschinen im Gesamtwert von mehreren tausend Franken. Der Sachschaden beschränkt sich aufs Vorhängeschloss. Ansonsten wurden drei Fälle von Sachbeschädigungen angezeigt. Sprayer richteten übers Wochenende auf einem Fabrikareal in Wettswil Sachschaden von rund 500 Franken an. Ebenfalls gesprüht wurde im gleichen Zeitraum auf der Sportanlage in Mettmenstetten. Hier beträgt der Sachschaden gegen 300 Franken. An einem Einfamilienhaus in Mettmenstetten wurde am Montag eine eingeschlagene Scheibe festgestellt. Hier geht der angerichtete Schaden gegen 500 Franken. (tst.) anzeige
Alice Huber-Schwarzenbach 7. Februar 1933 – 24. September 2016
Besonders danken wir – Pfarrerin Irene Girardet Fischer für die einfühlsame und würdevolle Gestaltung der Trauerfeier, – der Praxis Dr. Berli und dem Spitex-Team Oberamt für die liebevolle Betreuung. Danke für die zahlreichen Karten und die Spenden für den späteren Grabschmuck und für die Spitex Knonaueramt.
Todesfälle Mängisch muess mer en gliebte Mänsch gah lah und loslah, damit er sin Friede finde chan.
Affoltern am Albis Am 17. Oktober 2016 ist in Birmensdorf ZH gestorben:
Hildegard Haltiner geb. Neukom
Dölf Humm
geb. 1. August 1932, gesetzlicher Wohnsitz war in Affoltern am Albis ZH.
18. September 1955 – 14. Oktober 2016
ist am Freitagabend friedlich eingeschlafen. Die letzten Monate, Deine geschenkte Zeit, waren geprägt von Deiner Krankheit. Dein offener Umgang damit, hat es Dir und Deinem Umfeld ermöglicht, Dich in dieser schweren Zeit zu begleiten und sich von Dir zu verabschieden. Diese Zeit hat uns auch die Möglichkeit gegeben, intensive Gespräche zu führen und Deine Wünsche zu erfüllen. Ich werde Dich nie vergessen Beatrice Oetiker Humm Roman Humm Semira Sommese
Sabrina und Stefan Bartholdi Humm mit Nina
Annemarie Mäder Humm Hanna Humm Max Baltensperger
Yolanda Kuhn Humm
Die Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, 26. Oktober 2016, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof in Hedingen statt. Ein grosser Wunsch von Dölf war, dass keine Trauerkleidung getragen werden soll. Da er in der Palliativstation in Affoltern liebevoll gepflegt wurde und gut aufgehoben war, gedenke man bitte dieser Institution (Postkonto 85-391373-1). Traueradresse: Beatrice Oetiker Humm, Lettenackerstrasse 7, 8908 Hedingen
Hausen am Albis Am 11. Oktober 2016 ist in Hausen am Albis gestorben:
Grossen Roland Werner geb. 12. Juli 1955, von Kandersteg BE, wohnhaft gewesen in 8915 Hausen am Albis. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Hausen am Albis
Hedingen In Affoltern am Albis ist am 12. Oktober 2016 gestorben:
Notter, Adrian Peter geboren am 5. September 1969, von Niederrohrdorf AG, Ehemann der Notter geb. Seiler Monika, wohnhaft gewesen in Hedingen, Fliederstrasse 8. Abschied und Beisetzung finden im engsten Familienkreis statt.
Hedingen In Affoltern am Albis ist am 14. Oktober 2016 gestorben:
Humm, Adolf
TO D E S A N Z E I G E Traurig und betroffen nehmen wir Abschied von unserem Mitarbeiter und Arbeitskollegen
Dölf (Adolf) Humm 18. September 1955 – 14. Oktober 2016
Er ist nach Monaten schwerer Krankheit verstorben. Wir verlieren mit Dölf Humm einen sehr geschätzten Mitarbeiter, der sich während Jahren als Chauffeur zuverlässig und mit hohem Engagement für unser Unternehmen eingesetzt hat. Wir vermissen Dölf aber auch als hilfsbereiten Freund und Arbeitskollegen und werden ihn in guter Erinnerung behalten. Seiner Ehefrau, seinen Kindern wie auch den übrigen Angehörigen und Freunden sprechen wir unser herzliches Beileid und Mitgefühl aus. Agir-Gruppe, Affoltern am Albis Geschäftsleitung und Mitarbeitende Die Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, 26. Oktober 2016, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof in Hedingen statt.
geboren am 18. September 1955, von Hedingen ZH, Ehemann der Oetiker Humm geb. Oetiker Beatrice, wohnhaft gewesen in Hedingen, Lettenackerstrasse 7. Abschied und Urnenbeisetzung in Hedingen am Mittwoch, 26. Oktober 2016, 14.00 Uhr.
Obfelden Am 17. Oktober 2016 ist in Schlieren ZH gestorben:
Marek-Kotschi Ludvik geb. 14. Mai 1935, von Obfelden ZH, wohnhaft gewesen in Obfelden, Haltenstrasse 14; Ehemann der MarekKotschi Rosa Elisabeth. Urnenbeisetzung am Mittwoch, 26. Oktober 2016, 14.00 Uhr, in Obfelden, anschliessend Abdankung in der reformierten Kirche. Die Friedhofvorsteherin
Obfelden Am 17. Oktober 2016 ist in Zürich ZH gestorben:
Schafflützel-Häberling Anna geb. 13. Dezember 1933, von Zürich ZH, wohnhaft gewesen in Obfelden, Gugelrebenstrasse 15; Witwe des Schafflützel Silvio. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Die Friedhofvorsteherin
Sekundarschulgemeinde Obfelden-Ottenbach Urnenabstimmung vom 27. November 2016 Neben der eidgenössischen und den kantonalen Vorlagen kommt am 27. November 2016 in unserer Kreisschulgemeinde folgendes Geschäft zur Abstimmung: Erweiterung der Schulanlage Chilefeld Obfelden Die Abstimmungsvorlage und der beleuchtende Bericht werden den Stimmberechtigten zugestellt und können auf der Homepage der Sekundarschule Obfelden-Ottenbach (www.sek-obfelden.ch) eingesehen werden. Gegen diese Anordnungen kann wegen Verletzung der Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis schriftlich Rekurs in Stimmrechtsangelegenheiten erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Obfelden, 11. Oktober 2016 Sekundarschulpflege Obfelden-Ottenbach
Verwaltungsrechtlicher Vertrag, Unterschutzstellung Liegenschaft Assek.-Nr. 135, Kat.-Nr. 989, Loomattstrasse 20, Stallikon – Genehmigung Der Gemeinderat Stallikon hat am 11. Oktober 2016 beschlossen: Der verwaltungsrechtliche Vertrag zwischen der Grundeigentümerin und dem Gemeinderat Stallikon über die Unterschutzstellung der Liegenschaft Assek.-Nr. 135, Kat.-Nr. 989, Loomattstrasse 20 in Stallikon (Inventar Nr. 29) wird genehmigt. Die Unterlagen liegen während der Rekursfrist auf der Gemeindeverwaltung (Schalter Einwohnerkontrolle), Reppischtalstrasse 53, Stallikon, während den ordentlichen Schalteröffnungszeiten zur Einsicht auf. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Stallikon, 21. Oktober 2016 Gemeinderat
«New York ist ein Vulkan» Musiker Daniel Schnyder über die Entwicklung der Musik und seine Wahlheimat New York Der in New York lebende Schweizer Musiker und Komponist Daniel Schnyder erwartet von der Kunstszene mehr Inhalt statt Hüllen. Für ein Konzert im «LaMarotte» kommt er nach Affoltern. Der Journalist, Buchhändler, Kulturagent und Moderator Urs Heinz Aerni – im «LaMarotte» schon oft zu Gast – hat den Musiker Daniel Schnyder interviewt. Urs Heinz Aerni: Sie leben für die und von der Musik als Komponist, Saxofonist und Flötist aber nicht in Ihrem Geburtsort Zürich, sondern in New York. Was hat diese Stadt, was Zürich nicht hat? Daniel Schnyder: Zürich ist eine wunderbare Stadt; vielleicht eine der schönsten der Welt. Was macht es denn aus? Man kann in der Limmat und im See baden. Das kann man im East River sicher nicht, da geht man einmal baden; mit einem Betonklotz am Fuss. Aha, die alten Mafiafilme Ja, aber New York hat eine unglaubliche Anziehungskraft und eine Ästhetik, die jeden fasziniert. Alles ist gross, gewaltig und klotzig, aber auch wunderschön im Detail. Die Stadt hat eine babylonische Qualität. Man sieht alle Arten von Menschen, arm, reich, alle Mischungen, die man sich nur denken kann, man hört alle Sprachen und man findet in allen Bereichen tolle Künstler, die hier ausharren und arbeiten. Die Stadt hat eine andere Dynamik als Zürich. Ist es der Grössenunterschied? Zürich ist saturiert, aufgeräumt, schön, sauber und gemütlich - das ist New York nicht. Aber die Stadt fasziniert, immer wieder neu. New York ist ein Vulkan, der seine Kulturbimssteine weit in alle Länder ausspuckt, wo sie dann viele Jahre später fruchtbare Kulturlandschaften bilden. Wie eben der Jazz? Genau. Jazz ist da ein tolles Beispiel. Überspitzt gesagt: New York ist die Sonne, Zürich ist Trabant. Wenn es in New York schneit, ist das auf der Titelseite des Tages-Anzeigers und der NZZ mit Bild. Wenn es in Zürich schneit, wird das in der New York Times gar nicht wahrgenommen. ...............................................................
«An Jazz ist nichts Provinzielles dran. Jazz ist Antiprovinzmusik» ............................................................... Und doch finden Sie durch ihre Tour und «Residence»-Einladungen immer wieder zurück in die Schweiz. Wie erleben Sie die hiesige Musikszene und deren Entwicklung? Die Schweiz hat viele tolle junge Musiker. Das Potenzial ist gross. Leider gibt es zu wenig Selbstvertrauen und
persönlich Seit 1992 in New York zu Hause Der Musiker wurde 1961 in Zürich geboren und lebt seit 1992 als erfolgreicher Komponist, Saxofonist und Flötist in New York. Seine Musik findet sich in verschiedensten Bereichen wie Neue Musik, Klassik oder Jazz. Er spielt auf Konzertbühnen in der ganzen Welt und wurde mit diversen Preisen ausgezeichnet. Mehr Infos unter www.danielschnyder.com.
Daniel Schnyder tritt am 26. Oktober im Affoltemer «LaMarotte» auf. (Bild zvg.) leider kaum Vertrauen der Gesellschaft und deren öffentlichen Institutionen in die eigenen Künstlerinnen und Künstler. Die Schweiz ist ein extremes Kulturimportland.
nen Versuch wert. Zuhause bleiben geht wegen der Grösse des Landes und der Mentalität nicht. Verstehen sie mich richtig: Ich liebe die Schweiz und ich bin Schweizer.
Haben wir Hemmungen? Hier herrscht in weiten Kreisen noch ein recht romantisches Künstlerverständnis.
Sie spielen in der Tonhalle Zürich aber auch im «LaMarotte» in Affoltern. Gibt es eigentlich eine Provinz? Wenn ja, was macht sie aus? Es gibt im Sinne des Jazz keine Provinz. Das ist eine internationale Musik mit einer klitzekleinen Hörerschaft; aber das weltweit. An Jazz ist nichts Provinzielles dran. Jazz ist Antiprovinzmusik per definitionem.
Wie meinen Sie das? Man muss Velo fahren – am besten ein altes rostiges – und arm sein, sonst ist die Kunst gleich anbiedernd, kommerziell und nicht randständig und revolutionär genug. Das ist natürlich absurd. Ist das eine Mentalitätsfrage? Ja, vielleicht liegt das ja auch in der Natur des Schweizers, dass er das Eidgenössische, also das Kollektiv fördert und dem Individuum kritisch gegenübersteht. Das hat politisch gesehen seine Vorteile, kulturell ist das aber nicht gut. Das heisst dann, man investiert alles Geld in Musikschulen und andere Hüllen, aber nicht in die Menschen, die den Inhalt machen. Also schlussendlich hat man 10 000 Hüllen und keinen Inhalt; dann muss man den Inhalt importieren. Was raten Sie denn dem hiesigen Nachwuchs? Ich rate allen jungen Schweizer Künstlerinnen und Künstlern, die nicht in jungen Jahren schon institutionalisiert werden wollen – in Schulen oder Orchestern, wie der «Grüne Heinrich» von Gottfried Keller nach Deutschland zu ziehen. Auch wenn nichts draus wird, ist es trotzdem ei-
Unsere Gesellschaft wird von Musik überflutet. Hat der Umgang mit der Musik eine Veränderung erfahren? Ja, das Problem ist, dass die Musik nun omnipräsent und gratis ist. Niemand in der jungen Generation will überhaupt noch was zahlen für einen Tonträger. Das kann man alles direkt streamen. Und alle Musik ist vorhanden, alles auf Knopfdruck da. Das führt dazu, dass eine Entwertung der Musik stattgefunden hat. Das wiederum hat mittelfristig gewaltige Konsequenzen für die Platten-Industrie. Ich denke, dass die professionelle Kunst der Tonaufnahme – also in einem guten Tonstudio – ein Auslaufmodell ist; niemand will das bezahlen. Und was bedeutet das? Wir werden viele Duo- und Triosachen haben, aber immer weniger neue Orchester- oder Kammermusikwerke. Die Aufnahmen werden Liveaufnahmen sein und die Qualität wird einfach Dokumentation sein. Das sieht man schon jetzt bei den Besten
der Besten, wie bei den Berliner Philharmonikern als Beispiel. ...............................................................
«Das Problem ist, dass die Musik nun omnipräsent und gratis ist.» ............................................................... Was erwartet das Publikum am 26. Oktober in Affoltern, wenn Sie zusammen mit Marcin Grochowina, Graziella Rossi und Helmut Vogel auftreten? Wir werden Bernstein ausleuchten. «Lenny» war einer der charismatischsten und universellsten Musiker des zwanzigsten Jahrhunderts und ein typischer New Yorker. Er ist ein Produkt New Yorks. Sein Leben ist so schillernd und verblüffend, dass sich die Gäste garantiert bestens unterhalten. Musikalisch werden wir Stücke von Bernstein spielen – auch die Knüller. Gustav Mahler, aber auch Cole Porter und andere sind mit dabei. Wenn ich ein Gemälde malen müsste, mit einem Menschen, der Ihre Musik hört, wie müsste es aussehen? Interessante Frage. Ich schreibe natürlich viele Arten von Musik. Es gibt den meditierenden Menschen, der da sitzt und die Musik wahrnimmt, dann aber auch den denkenden Menschen, der konzentriert, mit geschlossenen Augen zuhört, aber auch den tanzenden und den spielenden Menschen, also den homo ludens, dann natürlich auch den Narren. Wie es von Buddha ganz verschiedene Buddhas gibt, je nach Wochentag, so ist das auch bei meiner Musik und meinen Hörern. Interview Urs Heinz Aerni
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Vermietungen Zu vermieten per sofort oder nach Vereinbarung in Affoltern am Albis
4½-Zimmer-Bauernhaus Diverse Nebenräume, kinderfreundlich, grosszügiger Umschwung, Nähe Bahnhof und Einkaufsmöglichkeiten. Mietzins Fr. 1800.– exkl. NK. Telefon 079 679 60 65
Diagonalen in die Zukunft Ausstellung mit Bildern von Maria Moser und Skulpturen von Stefan Gort in Bonstetten Wer die Galerie für Gegenwartskunst in Bonstetten betritt, ist inmitten von Diagonalen, die «irgendwohin» führen. Sie sind fast symbolisch, denn die Ausstellung ist die letzte, die von Elfi Bohrer in ihrer Galerie kuratiert wurde. Maria Moser und Stefan Gort waren hier immer wieder zu Gast. ................................................... von regula zellweger «Ich bin glücklich, dass meine letzte Ausstellung diese fantastische Ausstrahlung hat und mein 26-jähriges Schaffen optimal präsentiert», erklärt Galeristin Elfi Bohrer. Typisch für sie sind respektvolle, über viele Jahre dauernde Beziehungen zu «ihren» Kunstschaffenden. Beispielsweise reicht die stete Zusammenarbeit mit der österreichischen Malerin Maria Moser in die 90er-Jahre zurück. Elfi Bohrer kaufte bereits ein Bild von ihr, bevor sie sie persönlich kennen lernte. Seit 1994 besteht eine fruchtbare Zusammenarbeit, ein Geben und Nehmen – beruflich und zwischenmenschlich.
Maria Moser Maria Mosers Vater war Schmied. Die kleine Maria erlebte Feuer, Rauch und
glühendes Eisen. Inspiration bekommt die Künstlerin also aus ihrer Vergangenheit. Seit dem Tod ihres Vaters in den 90er-Jahren drückt sie sich mit Rot bis zum Exzess und mit Schwarz und dunklem Grau aus. Und mit Energie. Die Bilder strahlen eine Energie aus, die man ertragen, oder wie Galeristin Elfi Bohrer meint, lieben muss. Die Farben sind pastos, teilweise dick verkrustet. Helles Grau im Hintergrund lässt das Rot und das Schwarz dreidimensional scheinen. Mit zunehmendem Alter bringt Maria Moser mehr Räumlichkeit in ihre Bilder. Es sind immer mehr zwar nicht sichtbare Aspekte von Natur, von Landschaften zu spüren. «Die Bilder wurden malerischer», erklärt die Künstlerin, die früher riesige Eisenskulpturen geschaffen hat. Es scheint, als würden grosse, rote Quader mit grösster Energie aus den Bildern herausgeschleudert. Die Diagonale ist dominant und wird in der Anordnung der Skulpturen von Stefan Gort aufgenommen.
Ein stimmiges Ganzes gestalten Maria Moser und Stefan Gort haben mehrfach in unterschiedlichen Kombinationen mit anderen Künstlern in Bonstetten ausgestellt. Sie sind sich einig: «Elfi Bohrer liest mit sicherer Hand Künstler für gemeinsame Ausstellungen aus.» Stefan Gort zögerte keinen Moment, seine Statuen in Dia-
Stefan Gort in einer seiner Diagonalen mit Frauen-Holzskulpturen. gonalen aufzustellen. Damit wird die Dynamik der Bilder verstärkt. Diagonalen erzeugen Tiefe und implizieren Unendlichkeit. Die Diagonalen in der Galerie wirken aber auch eigenwillig.
Eine Linie durch den Raum machen. Und schon lachen die beiden Künstler, denken nicht daran, einzelne Werke noch herumzuschieben – es stimmt so, Punkt. Sie tauschen ihre informativen Broschüren aus und stossen auf die gelungen kuratierte Ausstellung an, bevor anlässlich der Vernissage am vergangenen Samstag die Besucher bereits im Treppenhaus einen Stau verursachten und dort vor Bildern von Maria Moser verweilten. Denn Zeit muss man sich nehmen für diese Ausstellung.
Stefan Gort Stefan Gort ist extravertiert, kommunikativ. Er liebt seine schlanken, weiblichen Skulpturen und vermittelt dies auch gern. Er inspiriert sich an lebenden Vorbildern, Tänzerinnen, Models – in Begegnungen oder von Fotos. Wichtig sind für ihn die Gesichter und deren Ausdruck. Sie genügen ihm, um dem Körper dann eine stimmige Bewegung zu geben. Die Figuren sind unterschiedlich ausgearbeitet. Da ist die statisch wirkende Frau mit klobigen Füssen und klotzigen Händen, dort scheint eine Figur auf graziösen Füssen zu schweben. Immer ist ein Moment fest-
Maria Moser mit einem ihrer Ölgemälde. (Bilder Arthur Bohrer)
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Sicherheit Der Auftrag, für die Sicherheit der Bevölkerung zu sorgen, ist wohl eine der unbestrittensten Aufgaben des Staates. Auf allen drei Ebenen – Gemeinden, Kantone und Bund – obliegt es den Behörden, mit geeigneten Einrichtungen diese Aufgabe wahrzunehmen. Auch in allen unseren 14 Bezirksgemeinden ist ein Gemeinderat für das Ressort Sicherheit zuständig. Kürzlich hat sich auch unser «Anzeiger» mit dem Gemeinde-Rating befasst, welches die «Weltwoche» alle Jahre veröffentlicht und das die Sicherheit als Teil enthält. Von den beurteilten 919 Gemeinden mit über 2000 Einwohnern sind auch zehn aus unserem Bezirk aufgeführt. Immerhin haben es deren vier in die Top 100 geschafft. In der Reihenfolge Bonstetten, Wettswil, Knonau und Stallikon. Neben Wohnen, Arbeitsmarkt, Steuern, Erreichbarkeit und Versorgung, wurde auch die Sicherheit besonders beurteilt.
An der Spitze dieser speziellen Wertung liegen zwei Emmentaler Gemeinden. Dort gibt es offenbar am wenigsten Gesetzesübertretungen. Am anderen Ende der Skala mit den meisten kleineren oder grösseren Missetaten liegen Lausanne und Städte wie Biel, Yverdon, Solothurn usw. Aus unserem Bezirk hat es nur Hedingen mit Rang 69 unter die sichersten 100 geschafft. Über dem Durchschnitt liegen im Rang 480 und 566 die Gemeinden Hausen am Albis und Wettswil. Die aber mit Abstand unsicherste Gemeinde auf diesem Ranking der Sicherheit ist unser Bezirkshauptort Affoltern mit dem Rang 836. Tröstlich daran mag nur der Umstand sein, dass die nahe liegenden Städte Zürich und Zug noch schlechter platziert sind. Was kann man daraus schliessen? Auf unseren Bezirk bezogen lebt es sich zweifellos im Bezirkshauptort am unsichersten. Man könnte auch behaupten, der wesentliche Teil der
«Glünggi» im Bezirk sei in Affoltern zu finden. Gut, vielleicht kommen sie auch von ausserhalb, z.B. von Hedingen. Dafür ist die Gemeinde Hedingen dann die sicherste im Bezirk. Erstaunlich an diesem Ranking ist nur, dass offenbar gerade dort, wo am meisten Gesetzeshüter stationiert sind, am häufigsten Gesetzesübertretungen registriert werden. Es macht den Anschein, dass die Gemeindepolizei keinen Sicherheitsgewinn darstelle, oder liegt es nur daran, dass am Ort der Polizei am meisten Bussenzettel verteilt werden, die dann im Rating Aufnahme finden? Das berührt die Einwohner der Gemeinden Aeugst, Rifferswil, Kappel und Maschwanden kaum, weil diese im Ranking keine Aufnahme gefunden haben. Ihr Oberamtmann* * Der Oberamtmann ist kein offizielles Amt, sondern ein Pseudonym für diese Kolumne.
gehalten – und die Betrachter fantasieren den Kontext. Und schon haben einen die Figuren gepackt – vor Verlieben wird gewarnt. «Früher ging ich an die Grenzen des Erträglichen, des Abstossenden», erzählt Stefan Gort. Heute ist es Ästhetik pur. Alle Figuren sind rund 60 Zentimeter hoch und bilden so eine Gerade, wenn sie als Diagonale aufgestellt sind. Sie stehen, gehen, tanzen, kommen in Beziehung untereinander. Manchmal wirken die gemalten Augen wie den alten Ägyptern entliehen. Auch die Vertikale hat Bedeutung. Horizontale, Vertikale, Diagonale, Bewegung, Emotionen . . . man kann nicht unberührt bleiben. Ausstellung mit Werken von Maria Moser und Stefan Gort vom 15. Oktober bis 4. Dezember in der Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2 in Bonstetten. Donnerstag und Freitag, 14 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag, 13 bis 17 Uhr. Apéro: 23. Oktober, sowie 20. und 27. November, Finissage: 4. Dezember. Im Kunstfenster an der Dorfstrasse 13: Fortsetzung der Ausstellung mit Maria Moser und dem GalerieProgramm. Sonntag von 14 bis 17 Uhr und nach Absprache. Infos: Galerie für Gegenwartskunst, Elfi Bohrer, Telefon: 044 700 32 10, www.ggbohrer.ch. Elfi Bohrer ist auch an der Kunst 16 Zürich, 27. bis 30. Okt., ABB-Halle 550, Zürich Oerlikon, Stand E3.
SVP-Nationalräte Steinemann und Zanetti in Wettswil Kaum ein Bereich des Staates wächst derart rasant wie die Ausgaben für «Soziales». Gaben alle Gemeinden im Kanton Zürich 1989 durchschnittlich 383 Franken pro Einwohner für Soziales aus, so waren es 25 Jahre später, im Jahre 2014, bereits 1074 Franken pro Einwohner. Dazu kommen wohl noch einige versteckte Sozialkosten, die in diese Statistik nicht eingehen. Dennoch blieb die Sozialindustrie bisher ein Tabuthema. Wie schlimm es in diesem Sektor tatsächlich zugeht, darüber wird Nationalrätin Barbara Steinemann aus Watt-Regensdorf am Montag, 31. Oktober, um 20 Uhr im Schulhaus Mettlen, Wettswil, referieren. Als Mitglied der
Sozialbehörde Regensdorf kann sie aus der Praxis schöpfen. Sie ist seit 2915 Nationalrätin und Mitglied der staatspolitischen Kommission.
Antidemokratischer Wind Im Bundeshaus weht zusehends ein antidemokratischer Wind. Die Linken und die bürgerlichen Gutmenschen weigern sich, Volksinitiativen umzusetzen und kriechen vor den Drohungen der EU. Nationalrat Claudio Zanetti aus Gossau ist seit 2015 im Nationalrat und in der Kommission für Rechtsfragen tätig. Er kennt die kantonale und schweizerische Politik wie kaum ein anderer, denn er war
früher Geschäftsführer der SVP des Kantons Zürich und jahrelang Kantonsrat. Er wird am gleichen Anlass über das «Aktuellste aus dem Bundeshaus» berichten. Die SVP Wettswil freut sich auf einen regen Besuch. Dieser Anlass steht allen, nicht nur den SVP-Sympathisanten offen, denn gerade die ausufernde Finanzierung des Sozialbereiches betrifft uns alle. Es versteht sich von selbst, dass am Schluss der Veranstaltung ein kleiner Umtrunk mit den Nationalräten stattfindet, denn gleichzeitig feiert die SVP Wettswil ihr 50-jähriges Bestehen. Im Namen der SVP Wettswil Hans Kaufmann, alt Nationalrat
A- oder B-Post? Mit der A-Post (Priority) garantiert die Post innerhalb eines Tages die Ankunft. Wie sieht es aber mit dieser teuren A-Post ins Ausland aus? Fragt man am Schalter der Post, so soll diese Post Brief/Päckli auch im Ausland mit einer Priority weitertransportiert werden. Dem muss ich aber vehement widersprechen: Viele Länder in Europa und der restlichen Welt haben ihre eigenen Express-Vorschriften und es gibt skandinavische Gemeinden, wo die Post einmal in der Woche kommt. Da ich fast 20 Jahre in Australien gelebt habe, kann ich ein Lied davon singen und genau sagen wie es mit der Post läuft: A-Priority (Ausland) läuft bis zum nächsten Airport in der Schweiz publireportage
und wird nach Platzangebot mitgenommen. Beispiel: Zürich-Australien. Dort angekommen läuft alle Post in nur wenige Poststellen der sieben verschiedenen Staaten. Alles wird durch die Australian Quarantine und Inspection Service (Aqis) untersucht. Sämtliche Briefe/Päckli werden gescannt und mit Suchhunden auf Drogen/Samen etc. abgesucht. Dem Zoll werden dann spezielle Funde gemeldet. Nach 10 bis 15 Tagen sind die Sendungen am Ziel. Schickt man grössere Briefe Päckli jedoch von Australien weg, wird auf jeder Poststelle ein Kleber aufgetragen mit Angaben des Inhalts, der Absender muss seinen Führerschein vorzeigen, die Nummer wird eingetragen. Gewis-
se Päckli werden aber auch so durch die Aqis gescannt, aber im Normalfall geht es schneller. Da sollte sich die Schweiz, einmal ein Stück Kuchen abschneiden. Es könnten dann auch hier nicht Drogen Munition, Waffen, etc. ganz regulär versendet werden. Bitte fragen Sie deshalb am Postschalter und lassen Sie im Besonderen ins Ausland gehende in B-Post senden, da der hohe Mehrpreis für A-Post dann wegfällt. An den Schaltern wird häufig gar nicht gefragt, welche Variante man will und sendet das mit A-Post. Da die Post schon länger eine eigene Rendit-Gesellschaft bildet, ist der Reingewinn der Einnahmen wichtig. Georg Faoro, Hedingen
Unterwegs auf dem Oberalbis. (Bild Vreni Huber, Hedingen)
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Unsere Öffnungszeiten Montag geschlossen Di - Fr 08.30-14.00, 17.00-23.30 Sa 09.00-14.00, 17.00-23.30 So 10.00-14.00, 17.00-22.00 Familie Schoch freut sich auf Ihren Besuch
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Schweigende Prinzessin Auslandkorrespondent Silber und Bronze -
Aemtler Bühne: Knapp die Hälfte der Vorstellungen sind bereits Geschichte. > Seite 17
Fett weg mit Kälte Wenn Sport und Diät nicht weiterhelfen
Caspar Selg referiert an der Volkshochschule im Knonauer Amt. > Seite 19
Ämtler Vierkämpfer brillierten an den Schweizer Meisterschaften in Frauenfeld. > Seite 21
Der interaktive Briefkasten von Schweizer Metallbau
Viele Frauen und auch immer mehr Männer stören sich an Problemzonen, die sich trotz Diät und Sport nur schwer reduzieren lassen. Kryolipolyse ist eine sehr geeignete Methode, um gezielt gegen Fettpölsterchen vorzugehen.
Empfängt Pakete, wenn der Adressat abwesend ist
Studien der Harvard Universität haben gezeigt, dass Fettzellen von Natur aus sehr empfindlich auf Kältereize reagieren und so zerstört werden können. Das Prinzip der Kryolipolyse basiert genau auf dieser Beobachtung. Kryolipolyse ist ein Verfahren, dass ohne operativen Eingriff eine Reduktion von Fettpolstern ermöglicht. Die Methode arbeitet durch lokale Kälteeinwirkung an den Körperstellen, an welchen die Fettpolster reduziert werden sollen. Im Kosmetikstudio «beauty by fabienne jaques» an der Oberen Bahnhofstrasse 3 in Affoltern, wird Kryolipolyse seit 2015 bei Frauen wie auch Männern angewendet. Kryolipolyse ist nicht gleich Kryolipolyse, das hat auch Fabienne Jaques feststellen müssen. Bei der Gerätewahl sind die Unterschiede und somit die Resultate markant. Viele KryolipolyseGeräte im günstigen Preissegment können nur eine begrenzt wirksame Kälte um die 0°C produzieren. Darum arbeitet Fabienne Jaques seit Oktober ganz neu mit dem zuverlässigen Kryolipolyse-System «Cool Shaping», welches sicher in der Anwendung und technisch in der Lage ist -10°C konstante Kälte zu produzieren. Durch eine Nachbehandlung mittels Stosswellenmassage wird das Gewebe opti-
Die Ernst Schweizer AG, Metallbau hat mit der innovativen Paketbox eine zukunftsorientierte Lösung für Paketzustellung und -versand entwickelt. Immer mehr Nutzerinnen und Nutzer können sich so den Weg zur Post ersparen. Der Online-Versandhandel wächst auch in der Schweiz stark an. Studien gehen davon aus, dass spätestens 2019 20 Prozent der Non-FoodEinkäufe übers Internet erfolgen. Der schnelle, bequeme sowie zeit- und
Die Ernst Schweizer AG, Metallbau, Hedingen, hat mit der innovativen Paketbox eine zukunftsorientierte Lösung für Paketzustellung und -versand entwickelt.
Fabienne Jaques bei der Behandlung. (Bild zvg.)
mal unterstützt, sodass die ersten Ergebnisse innerhalb der ersten 30 bis 40 Tage sichtbar und nachweislich messbar sind. Die besten Ergebnisse erzielen Personen mit gesundem Ess- und Bewegungsverhalten, ohne Übergewicht aber mit lokalen resistenten Fettpolstern, die mit herkömmlichen Mitteln nicht reduziert werden können. Die Behandlung ist absolut schmerzlos und dauert ungefähr eine Stunde pro Mal. In nur drei Behandlungen im Abstand von vier Wochen, können bis zu 60 % der messbaren Fettzellenhöhe gezielt und permanent abgebaut werden. (pd.) Termine bei «beauty by fabienne jaques», Telefon 079 679 51 86.
Dirndl und Bierhumpen Oktoberfest der Leuthard-Gruppe Am 23. September konnten aktive und pensionierte Mitarbeitende der Leuthard-Gruppe zum ersten Oktoberfest auf dem Leuthard-Gruppen-Areal in Merenschwand begrüsst werden. CEO Dieter Greber eröffnete die Festlichkeiten mit dem Anzapfen des Bierfasses. Bei bayrischen Köstlichkei-
ten, gezapftem Bier und typischer Oktoberfestmusik wurde gelacht und gefeiert. Selbstverständlich durften Oktoberfestspiele wie Bierhumpenstossen, Baumstammsägen oder Bierkrugstemmen nicht fehlen. Im späteren Verlauf des Abends wurden die drei besten Bierkrugstemmer ausgezeichnet. Es war ein rundum gelungener Anlass. (pd.)
Bayrische Stimmung am Oktoberfest. (Bild zvg.)
ortsunabhängige Einkauf über das Internet ist gegenwärtig ein Bedürfnis von Kundinnen und Kunden, das immer noch starken Zuwachs erfährt. Die Paketbox von Schweizer erfüllt das einfache Prinzip, dass Lieferungen zu jeder Uhrzeit, von jedem Überbringer und unabhängig von der Anwesenheit des Empfängers an der Zieladresse platziert werden können.
Pakete empfangen und versenden Als temporäre und sichere Aufbewahrungs- und Übergabestelle für Warensendungen sorgt sie für deren prompte Verfügbarkeit. Der Lieferant deponiert die Ware in einem freien Paketfach. Gleichzeitig wird der Empfänger
über die Zustellung per SMS oder EMail informiert. Mit seiner PIN-Eingabe öffnet er das entsprechende Fach und nimmt seine Sendung in Empfang, jederzeit und direkt vor der Haustür. Mit der pick@home-Funktion können zudem Pakete einfach, sicher und bequem von zu Hause aus verschickt werden. Layout, Farbe und Grösse sowie die Menge der Paketfächer lassen sich individuell an die Gegebenheiten der Liegenschaft und an die Anzahl Benutzer anpassen. Via Touchscreen werden die Sonnerie bedient und auch die Funktionen der Paketbox gesteuert – intuitiv und einfach. (pd.) Weitere Infos unter www.paketbox.ch.
Ernährung und Vitamine: Warum? Wozu? Wieviel? Ein Vortrag in Bonstetten liefert die Antworten auf diese Fragen Am Dienstag, 1. November, halten Apothekerin Doris Küttel und Ernährungsberaterin Michèle Gambarini in Bonstetten einen Vortrag über Vitamine und gesunde Ernährung. Vorbeugen und die Abwehr stärken oder zuwarten und dann die Erkältung auskurieren? Ob eine GrippeImpfung genügt, um den ganzen Winter über gesund zu bleiben? Oder ob etwa doch eine mangelnde Vitaminversorgung vorliegt, das ein geschwächtes Immunsystem zur Folge hat? Was kann die Ernährung sonst noch alles ausser satt machen? Im Vortrag der Apothekerin Doris Küttel aus Bonstetten wird kurz erklärt, wofür die verschiedenen Nahrungsbausteine im Körper verwendet werden. Dazu gehören auch die Vitamine, Spurenelemente und Mineralien. Die Zusammenhänge zwischen Ernährung und Gesundheit sind ziemlich komplex, und vermutlich gibt es anzeige
nach diesem Abend keine Ausreden mehr, dass «es doch gar nicht so schlimm sei, wegen dem bisschen ungesunder Ernährung». Gesundheitsund Ernährungsberaterin in der Frauenpraxis Affoltern Michèle Gambarini zeigt auf, wie dieses Wissen eigentlich problemlos im Alltag Halten die Vorträge: Apothekerin Doris Küttel (links) und umgesetzt werden Ernährungsberaterin Michèle Gambarini (rechts). (Bild zvg.) und damit bei Bedarf erst noch Gewicht reduziert wer- Weiterbildung im Themenbereich den kann. Ohne Verzicht, dafür aber vorgestellt. (pd.) mit vielen neuen Möglichkeiten. Ein weiteres Augenmerk liegt auf Kostenloser Fachvortrag zum Thema: Dienstag, den Vitaminpräparaten: Welche die 1. November, um 19.30 Uhr, Dorfstrasse 9 besten sind, und worin sich diese in Bonstetten, 1. OG. Anmelden erwünscht: auszeichnen. Abschliessend wird noch Apotheke Heumoos, Bonstetten, Tel. 044 700 21 21 die Möglichkeit der persönlichen oder bonstetten@apotheken-sigrist.ch.
Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 23. Oktober 9.30 Regionalgottesdienst in Kappel Pfr. Christoph Hürlimann Fahrdienst: 9.10 Uhr ab Volg Montag, 24. Oktober 15.45 Kolibri
Sonntag, 23. Oktober 10.00 Regionalgottesdienst in Hedingen Pfarrer Walter Hauser Donnerstag, 27. Oktober 14.00 Generation 60+: Bitte Programmänderung(!) beachten – Wir zeigen den sehr besonderen, leichtfüssig ernsten, traurig heiteren, kleinen grossen Film: «Mr. May und das Flüstern der Ewigkeit» (GB, 2013, 87 Min.). Alle Interessierten sind dazu herzlich in die Chilestube eingeladen!
Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Sonntag, 23. Oktober 9.30 Regionalgottesdienst in Kappel mit Pfr. Christoph Menzi Mittwoch, 26. Oktober 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 27. Oktober 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny
Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 22. Oktober 10.00 Ökumenische Trauergruppe «Liechtblick» im katholischen Pfarreizentrum Leitung: U. Jarvis Sonntag, 23. Oktober 10.00 Regional-Gottesdienst in Hedingen, Pfrn. R. Hauser 9.30 Mitfahrgelegenheit vor der Post, der Kirche und dem Volg in Zwillikon Mittwoch, 26. Oktober 12.15 Oase: Besinnung über Mittag Pfrn. B. Bartels
Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 23. Oktober 10.00 Regionalgottesdienst in Wettswil mit Pfr. Matthias Ruff Mittwoch, 26. Oktober 11.30 Gemeinsamer Mittagstisch 70+ 14.00 Anschliessend «Fotohöck Seniorenferien» im Kirchgemeindehaus Anmeldung: Doris Utz Telefon 078 755 40 67
Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 23. Oktober 9.30 Oberämtler Gottesdienst in Kappel mit Pfarrer Christoph Hürlimann Montag, 24. Oktober 19.00 bis 20 Uhr Meditation am Abend in der katholischen Kirche Freitag, 28. Oktober 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche 12.00 Zäme Zmittag in der Zwinglistube Anmeldung bis Mittwochabend an sonja_billeter@datazug.ch oder 044 764 02 15 (Pfarramt)
Ref. Kirche Hedingen Samstag, 22. Oktober 14.00 Trauung Daniel Jelk und Laila Grandi Bonbonato Sonntag, 23. Oktober 10.00 Gottesdienst mit Taufe Pfarrerin Renate Hauser Anette Bodenhöfer, Orgel Getauft wird Laura Brito Polanco, Riedstrasse 8 Anschliessend Chilekafi
Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 23. Oktober 9.30 Regionalgottesdienst in Kappel mit Pfr. Ch. Hürlimann Schicksal oder Vorsehung, was regiert unser Leben? Eine Predigt zur Josefsgeschichte Mittwoch, 26. Oktober 13.30 minichile, in Rifferswil
Ref. Kirche Knonau Freitag, 21. Oktober Abflug der Reisegruppe Gemeindereise nach Jordanien und Israel Sonntag, 23. Oktober 10.00 Regionaler Gottesdienst in Mettmenstetten Pfr. Fritz, Erntedankfeier Donnerstag, 27. Oktober Seniorennachmittag
Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 23. Oktober 10.00 Gottesdienst in Maschwanden mit Pfrn. C. Mehl Musik: Marianne Rutscho Wir verabschieden Ruedi Kuenzi, der fast 30 Jahre treues Mitglied unserer Kirchenpflege war. Anschliessend Apéro im Pfarrhaus Mittwoch, 26. Oktober 14.00 Frauencafé im Pfarrhaus mit Pfrn. C. Mehl und Birgit Heiligenthaler Freitag, 28. Oktober 20.00 Taizégottesdienst in Maschwanden mit Pfrn. C. Mehl Musik: Angela Bozzola
Ref. Kirche Mettmenstetten Freitag, 21. Oktober Ab 20.00 Uhr NAchtsamkeit Leitung Andreas Fritz Sonntag, 23. Oktober 10.00 Regionalgottesdienst zum Erntedankfest Pfarrer Andreas Fritz Orgel Ursula Hauser Taufe Leo Steiger und Elias Liam Isoz Mit Apéro und Vernissage von Margrit Aschmann www.ref-mettmenstetten.ch
Sonntag, 23. Oktober 10.00 Kirche Wettswil: Regionalgottesdienst für Stallikon-Wettswil und Bonstetten mit Pfr. Matthias Ruff Anschliessend Chilekafi Fahdienst, Anmeldung 22. Oktober, Tel. 044 700 45 45 11.15 Kirche Wettswil: Jugendgottesdienst Dienstag, 25. Oktober 9.00 bis 11 Uhr Café Mama im Kirchgemeindesaal Wettswil 19.00 bis 19.30 Uhr Stille in der Kirche Wettswil Leitung Rita Kaelin-Rota Wädenswil, Meditations- und Kreistanzlehrerin 19.45 bis 20.45 Uhr Anschliessend gemeinsamer Kreistanz im Kirchgemeindesaal Mittwoch, 26. Oktober 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon 15.00 Kirche Wettswil: Konzert Silberbüx «KNALL UF FALL» Türöffnung: 14.30 Uhr 19.30 Bildersturm im Kirchgemeindesaal Wettswil 20.00 bis 21.30 Uhr Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 27. Oktober 9.15 bis 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 12.30 Wettswiler Senioren: Mittagessen im Restaurant Hirschen 14.00 Senioren-Nachmittag im Kirchgemeindesaal Wettswil Lotto mit Otto Öffnungszeiten Jugendtreff siehe Homepage
Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 22. Oktober 17.30 Eucharistiefeier mit Segnung der Ehe-Jubilare Musik: Marina Wehrli, Klavier und Regula Brawand, Flöte (auch Kurzentschlossene ohne Anmeldung sind herzlich willkommen) Sonntag, 23. Oktober 9.00 Eucharistiefeier Anschliessend Chilekafi 11.00 Santa Messa mit Taufe
Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Sonntag, 23. Oktober 10.00 Gottesdienst «Einander ermutigen und danken lernen» Pfr. Ueli Baltensperger Kinderprogramm 18.30 ALL IN: Jugendgodi Montag, 24. Oktober 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 26. Oktober 12.15 Suppen-Zmittag Senioren 19.00 Teenie-Eltern-Kurs 19.00 Teens: peech in der EMK Mehr Infos: www.sunntig.ch
Samstag, 22. Oktober 9.30 Probe Familien-Chor Reformierte Kirche Sonntag, 23. Oktober 10.00 Regional-Gottesdienst in Hedingen mit Pfrn. Renate Hauser Dienstag, 25. Oktober 14.00 Frauen-Treff Aufenthaltsraum Alte Landstrasse 33 Donnerstag, 27. Oktober 12.00 Club 4 Reformiertes Kirchgemeindehaus 13.30 Seniorenwandergruppe Parkplatz Zendenfrei
Sonntag, 23. Oktober 10.00 Eucharistiefeier Dienstag, 25. Oktober 19.30 Abendmesse Anschliessend Gebetsgruppe Mittwoch, 26. Oktober 9.15 Ökumenisches Morgengebet Donnerstag, 27. Oktober 19.00 Rosenkranz
Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 22. Oktober 17.00 Wortgottesfeier 18.30 Santa messa Sonntag, 23. Oktober 11.00 Wortgottesfeier Donnerstag, 27. Oktober 8.15 Wortgottesfeier
Sonntag, 23. Oktober 9.30 Wortgottesdienst mit Matthias Kühle-Lemanski
Sonntag, 23. Oktober 10.00 Regionaler Gottesdienst in Hedingen Fahrdienst: Käthi Kurtz Telefon 044 761 23 47 Wandern zum Regionalgottesdienst mit Käthy Bättig Treffpunkt beim Chilehus 8.30 Uhr. Wird ein Rückfahrdienst gewünscht, melden Sie sich bitte unter Telefon 076 561 34 09 Bei sehr zweifelhafter Witterung gibt Telefon 076 561 34 09 ab 7 Uhr Auskunft über die Durchführung www.kircheottenbach.ch
Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 23. Oktober 10.30 Eucharistiefeier
2. Huus-Metzgete Mittwoch, 26. Okt. 16 ab 18 Uhr! Donnerstag, 27. Okt. 16 ab 11 Uhr! Freitag, 28. Okt. 16 ab 11 Uhr! Freitag ab 19 Uhr musik. Unterhaltung mit em «Duo Blue Moon»! Auf Ihren Besuch freuen sich M. + J. Korpar und Personal! Telefon 044 737 35 50
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Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 23. Oktober 9.45 Liturgischer Gottesdienst Kinderhort mehr unter: emk-affoltern.ch
Samstag, 22. Oktober 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Sonntag, 23. Oktober 10.00 Gottesdienst (Predigt: Doris Habegger) Hüeti und KingsKids 20.00 Gemeinsamer Start in die Gebetswoche Ganze Woche 24/7-Gebetswoche Anmeldung: http://2016-43.24-7ch.ch mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch
Sonntag, 23. Oktober 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch
Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 23. Oktober 10.30 Gottesdienst Thema: Glaube und Werke Jakobusbrief 2, 14–26 Kinderhort/Sonntagsschulen/ Unterricht Donnerstag, 27. Oktober 20.00 Bibelabend www.etg-mettmenstetten.ch
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Veranstaltungen Turnen für Jedermann/Jedefrau
Fit mit Geni Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern! Jeden Mittwoch in der Sporthalle Stigeli, Affoltern a. A., von 19 bis 20 Uhr. Wiederbeginn: Mittwoch, 26. Oktober 2016, 19 Uhr. Eine für Frau und Mann geeignete Turnlektion, gespickt mit ganz einfachen Aerobicund Kickboxkombinationen. Kommen Sie einfach vorbei, turnen Sie mit und lassen Sie sich überraschen! Der Eintritt beträgt Fr. 3.–
Strickler Reisen Neuheim, Carreisen, Einsteigen und geniessen! Telefon 041 756 07 66, Fax 041 756 07 60 Steigen Sie bei uns ein! Wir freuen uns, Sie an Bord begrüssen zu dürfen. Von Samstag, 22., bis Sonntag, 30. Oktober, finden Sie uns an der Zuger Messe vor dem Eingang. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Crazy Ladies Shopping Day in Stuttgart Samstag, 5. November 2016 Carfahrt inkl. Verwöhn-Programm Fr. 55.– Shopping-Fahrt nach Mailand Samstag, 26. November 2016 Carfahrt Fr. 55.– Zibelemärit Bern Montag, 28. November 2016 Carfahrt Fr. 38.– Weihnachtsmarkt in Konstanz Mittwoch, 30. November 2016 Carfahrt Fr. 45.– Weihnachtsmarkt in Montreux Montag, 5. Dezember 2016 Carfahrt Fr. 45.– Weihnachtsmarkt in Freiburg im Breisgau Dienstag, 13. Dezember 2016 Carfahrt Fr. 55.– 2 Tage Weihnachtsmarkt Innsbruck Freitag, 2., bis Samstag, 3. Dezember 2016 Preis ab Fr. 215.– 2 Tage Weihnachtsmarkt München Donnerstag, 8., bis Freitag, 9. Dezember 2016 Preis ab Fr. 195.– ACHTUNG! das Jahr 2017 naht! Besuchen Sie mit uns . . . St. Moritz, Ski-WM 2017 – Herrenabfahrt Basel-Tattoo Freitag, 21. Juli 2017, Nachtvorstellung Kat. 3, Preis Fr. 154.– Samstag, 22. Juli 2017, Frühvorstellung Kat. 2 Preis Fr. 140.– Sonntag, 23. Juli 2017, Nachtvorstellung Kat. 2 Preis Fr. 164.– Jass- und Ausflugsferien! Auch für Nichtjasser eine Reise wert. 7 Tage Kufstein Tirol Sonntag, 23., bis Samstag, 29. April 2017 Preis ab Fr. 1150.– 7 Tage Velden am Wörthersee Sonntag, 7., bis Samstag, 13. Mai 2017 Preis ab Fr. 1280.– 7 Tage Wernigerode im Harzgebirge Sonntag, 4., bis Samstag, 10. Juni 2017 Preis ab Fr. 1280.– 7 Tage Cham im Bayerischen Wald Sonntag, 27. August, bis Samstag, 2. September 2017 Preis ab Fr. 1280.– 7 Tage Perugia, Umbrien Sonntag, 24., bis Samstag, 30. September 2017 Preis ab Fr. 1280.– Profitieren Sie von unserem Frühbucherrabatt auf alle Mehrtagesreisen 2017. Buchen Sie bis zum 31. Dezember 2016 und Sie erhalten 5 % geschenkt! Direkte Anmeldung für Carreisen und weitere Informationen auf unserer Webseite www.strickler-reisen.ch Für die sichere Hin- und Rückfahrt an Ihrem Firmen-/Vereinsanlass bieten wir Ihnen das richtige Fahrzeug an. Unsere zuverlässigen und gut ausgebildeten Chauffeure sowie die modernen und sicheren Reisecars mit 6 bis 78 Plätzen sorgen für eine komfortable Reise.
Das Alte stirbt, Neues entsteht Frauen feiern und tanzen im Jahreskreis Das letzte Jahreskreisfest im Kreislauf der Natur ist das Dunkelheitsfest, «Samhain». Frauen sind eingeladen dieses zu feiern und zu ertanzen. Die Kräfte der Natur ziehen sich zurück, um sich auf das neue Leben vorzubereiten. Jren Omlin, dipl. Fachfrau Ritualgestaltung und Tanzleiterin TGG, bietet wiederum an, mit Frauen das letzte Jahreskreisfest im keltischen Jahreslauf, «Samhain», am Montag, 31. Oktober, zu feiern und am Dienstag, 1. November, zu «ertanzen». Im keltischen Jahresrad gab es zwei Jahreszeiten, Sommer und Winter. Da der Sommer am Abend des 31. Oktober endete und der Winter am Morgen des 1. November begann, wurde dieses Fest «Samhain» genannt, Sam, vom irischen Wort für «Sommer», hain kommt von huin und heisst «Ende», Die Nacht dazwischen, diese 12 Stunden, ist eine ungewisse, eine unbestimmte Zeit. Es ist eine Zeit zwischen den Welten, die Zeit der Ewigkeit, der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft – alles in einem. Aber nicht nur die zeitliche Abgrenzung fällt in dieser Nacht weg, auch die Trennung der Lebenden und der Verstorbenen löst sich auf.
Jahreskreisfest feiern Viele christliche Feste im Kirchenjahr entspringen den Inhalten und Handlungen der Jahreskreisfeste. Leider ist die Entstehung und das Wissen über
die Wurzeln der christlichen Feste vielfach verloren gegangen. Vor allem Frauen, die durch ihren monatlichen Zyklus besonders eng mit dem Werden und Vergehen der Natur verbunden sind, können die wesentlichsten Naturvorgänge zutiefst wahrnehmen und ihre Sehnsucht, eingebunden zu sein in einen grösseren Zusammenhang von Natur und Kosmos, verwoben in den Rhythmus des Lebens. Draussen in der Natur kann ihre jeweilige Stimmung und Beschaffenheit hautnah wahrgenommen und empfunden werden. Aus den zyklischen Naturvorgängen können wunderbar spirituelle Kräfte, Visionen und Impulse für die persönliche, alltägliche Lebensgestaltung geschöpft werden. Im miteinander Unterwegs-Sein in der Natur, mit Impulstexten, Stille, Meditation, Märchen, rituellen Elementen und einem abschliessenden kleinen «Festessen» sollen das Wirken der Kraft der Natur und der einzelnen Frau widerspiegeln und in ihr und durch sie lebendig werden.
Ritueller Kreistanz Gemeinsam tanzen Frauen in einem Kreis Tänze aus den verschiedensten Kulturen. Es sind Tänze, die Frauen zu den Jahreskreisfesten, Jahreszeiten und den Elementen getanzt haben und heute wieder tanzen. Kreistänze sind eine wunderbare Möglichkeit, den menschlichen Lebensweg zu begleiten. Tanzend und im Frauenkreis lässt es sich leichter über Lebens-
Vitto Laubscher, begnadeter Koch und seit einem Jahr Gastgeber im Pöschtli Rifferswil, verwöhnt an diesem Abend Gaumen und Sinne der Gäste mit zur Musik des «Duo Carouge» passendem Viergangmenü.
Herr de Luca, was war der Grund für die Implantattherapie? Romeo de Luca: Ein Zahn, der Teil einer Brückenversorgung war. Nach etwa 15 Jahren hatte ich ziemliche Schmerzen und es stellte sich heraus, dass der Zahn nicht mehr zu halten war. Nach Beratung, Überlegung und Abwägen der Gebühren habe ich mich als langfristig bessere Lösung, für zwei Implantate entschieden. Eine neue Brücke nebst Techniklabor und Behandlung wäre sogar etwas teuerer gekommen. Und wenn es wieder Probleme mit einem der Ankerzähne gäbe, stünde ich vor dem gleichen Kostenfaktor. So bin ich langfristig flexibler und besser aufgestellt. Haben sie irgendwelche Befürchtungen bezüglich der Therapielösung Implantat? Nein, da habe ich gar keine Bedenken. Ich fühle mich gut beraten und aufgeklärt, gehöre zu keiner Risikogruppe wie Raucher und Diabetiker. Auch leide ich nicht an einer «aktiven Parodontitis». Und zu meinem Zahnanzeige
Ist ihnen die Therapie mittels Implantatversorgung nicht zu teuer? Ich habe mich auch anderweitig umgehört und Informationen eingeholt. Teilweise scheinen Implantate sogar günstiger zu sein als eine Krone oder Brücke. Natürlich darf man nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Das gilt auch für den Qualitätsstandard der Behandlung in der Schweiz, für die Materialien und die Nachsorge durch meinen Hauszahnarzt. Haben sie denn eine Therapie im Ausland nicht in Erwägung gezogen? Man hört immer wieder, das soll viel günstiger sein. Selbst wenn ich ein paar Franken sparen könnte, würde ich allein deshalb die Behandlung durch einen fremden Zahnarzt scheuen. Die Anfahrtswege sind deutlich weiter, allein das schmälert einen etwaigen Preisvorteil. Garantie-Gewährleistungssorgen hätte ich auch und was ist, wenn es Probleme bei Wundheilung oder ähnlichem gibt? Wie haben sie Vorbereitung, Ablauf und OP-Nachsorge empfunden? Wenn ich ganz ehrlich sein soll, bin ich beim Implantieren sogar ein-
Reihe «Riferschwiler Hèrdöpfel» von der Kunst-und Kulturkommission der Genossenschaft Restaurant Post organisiert. (k&k) Freitag 28. Oktober 19.30 Uhr. Restaurant Schwiizer Pöschtli Rifferswil, bitte reservieren unter f.zeller@poestli-rifferswil oder Telefon 079 378 62 03
Die Natur zieht ihre Lebenskräfte zurück. (Bild zvg.) schwellen gehen und wichtige Lebensund Alltagsgeschehnisse ausdrücken. Durch eine sich wiederholende Schrittabfolge, die die Kreistänze charakterisieren, entwickelt sich ein meditatives Körpergefühl; es entsteht ein Gefühl der Zeitlosigkeit. Dieselben Bewegungen und Schritte der Frauen im gleichen Rhythmus wirken verbindend und stärkend. (pd.) Montag, 31. Oktober, Treffpunkt: 19 Uhr, Kiosk
An diesem Abend begegnen sich Musik und Kochkunst auf Augenhöhe. So wie das Menü ganz verschiedene Töne anschlägt, werden die Chansons von zart bis kräftig gewürzt sein. Die Pianistin Lena Schmidt und die Sängerin Larissa Bretscher erzählen frisch, frech und verträumt von den Tiefen und Untiefen des menschlichen Daseins. Mit Musik von Georg Kreisler, Friedrich Holländer, Edith Piaf, Jacques Brel bis zu Nina Simone und Mani Matter. Dieser Anlass wird in der
Das «Duo Carouge». (Bild zvg.)
Knigge-Kurs für Kinder Ein Workshop mit serviertem Dreigänger
Bahnhof Hedingen bis zirka 22.15 Uhr. Dem Wetter angepasste Kleidung. Freiwilliger Unkostenbeitrag. Dienstag, 1. November, 19.15 – 21.15 Uhr, Kirche Ottenbach, in bequemen Schuhen zum Tanzen. Freiwilliger Unkostenbeitrag. Anmeldung: Jren Omlin, Telefon 043 466 80 84 oder 079 733 40 29; Mail: jren.omlin@lebensdichte.ch; www.lebensdichte.ch. Kurzentschlossene sind willkommen.
Zahn-Implantat-Versorgung aus Patientensicht arzt habe ich volles Vertrauen, er hat mir schon aus so mancher für mich schmerzlichen und schwierigen Lage geholfen.
Herz und Gaumen verwöhnen «Duo Carouge» im «Schwiizer Pöschtli»
«Beim Implantieren bin ich sogar eingeschlafen» Romeo de Luca (46) wurden ihm im Rahmen einer Therapie zwei Implantate im linken Oberkiefer gesetzt. Während einer der üblichen Nachkontrollen schilderte er seine Eindrücke rund um die Implantatbehandlung.
geschlafen. Ich habe mich sehr gut betreut gefühlt. Auch das ganze Drumherum lief völlig ruhig, sauber und professionell ab. Da kann man sich in Anbetracht der Umstände nur wohl fühlen. Die Zahnentfernung ist im direkten Vergleich zur Implantation unangenehmer. Allen ist ja schon mal ein Zahn «genommen» worden und wenn es nur ein Milchzahn war, das ist keine schöne Angelegenheit. Als ich die Implantate bekommen habe, ist mir aber etwas gegeben worden und dies ist ein wesentlich besseres Gefühl auch in dem Moment. Zur Nachsorge gibt es nicht viel zu sagen. Ich wurde über Ablauf und Terminführung informiert. Anhand nach der OP gemachter Röntgenbilder wurde ich über Details aufgeklärt und wusste stets, was zu machen ist, falls Beschwerden auftreten würden. Letzteres war aber nicht der Fall – alles tip top. Wie geht es nun weiter – nach der Implantation? Dr. Herzog meinte, die Implantate sitzen in Halt und Lage sehr gut, demnach könnte man sie schon früher mit Einzelkronen versorgen als es die Regel ist. Nach Implantation würde man sonst etwa drei bis sechs Monate abwarten. Interview Zahnarztpraxis Herzog, Affoltern.
In diesem Kurs werden Kinder von 6 bis 10 Jahren von der Knigge-Trainerin spielerisch in das Thema Benimmregeln eingeführt und lernen gute Tischmanieren kennen. Wie ist das genau mit diesen «Benimm-Regeln»? Warum «Danke», «Bitte» und «Entschuldigung» so wichtig sind. Wie man sich bei Husten und Schnupfen richtig verhält. Welche Regeln es beim Begrüssen und Verabschieden gibt. Sich richtig und angemessen zu benehmen, ist gar nicht so einfach. In diesem Workshop für Kinder zwischen 6 und 10 Jahren lernen Kinder genau diese Benimmregeln. Zudem werden während eines 3-GangMenüs gute Tischmanieren gezeigt
und geübt. Hierbei stellt sich die Frage, wie man eine Gabel und ein Messer richtig hält und wohin die Serviette kommt. Nach dem Kurs erhalten die Kinder ein Knigge-Kids-Büchlein und ein Diplom. Katrin Künzle ist Trainerin für gute Umgangsformen und führt spielerisch durch diesen Kurs. Anhand von lustigen, abwechslungsreichen Rollenspielen werden die Kinder mit Witz und Spass an das Thema herangeführt. Der Anlass wird am Samstag, 29. Oktober, von 10 bis 13 Uhr im Familienzentrum Bezirk Affoltern, Zürcherstrasse 136, Affoltern durchgeführt. Anmeldung unter kurse@familienzentrum-bezirkaffoltern.ch oder Telefon Nummer 044 760 21 13. Infos www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.
Produkte aus lokaler Landwirtschaft Bis Samstag, 29. Oktober, ist Herbst-Lokalmarkt im Emmen Center. Zahlreiche regionale Lieferanten geben einen Einblick in die Produktion ihrer Erzeugnisse für die zertifizierte Eigenmarke «lokal» von Manor und präsentieren ihre saisonalen Produkte. Nebst Kürbissen, Bienenhonig, Wollschwein-Fleisch, Stocker Kartoffeln und frisch gepresstem Most steht in diesem Jahr neu das Soorser Bier im Fokus. «Wir bieten unseren Kundinnen und Kunden eine vielfältige Auswahl an lokalen Frischprodukten. Der grösste Vorteil liegt hierbei in den kurzen Transportwegen. Die optimale Reife sieht, riecht und schmeckt man», so Peter Gees, Leiter des Manor Food Marktes im Emmen Center. Von der Qualität, dem grossen und saisongerechten Angebot und der täglichen Frische können sich die Besucher bei dieser Sonderausstellung selber überzeugen. Rund zehn Lokal-Lieferanten werden regelmässig vor Ort sein und ihre Produkte zur Degustation anbieten.
Hohe Anforderungen für einwandfreie Produkte An die lokalen Lieferbetriebe stellt Manor hohe Anforderungen. Die strengen Auswahlkriterien garantieren eine einwandfreie Qualität und absolute Frische. Die Manor-Eigenmarke «lokal» fördert die lokalen Verarbeitungs- und Handelsbetriebe und setzt auf soziale, ökologische und damit wirtschaftlich nachhaltige Partnerschaften. Ein Grossteil der Artikel sind Frischprodukte. Bei den verarbeiteten Lebensmitteln wird auf naturbelassene Zutaten und ein schonendes Herstellungsverfahren Wert gelegt. Die zirka 50 lokalen Betriebe, die den Manor Food Markt im Emmen Center beliefern, wurden von der unabhängigen Zertifizierungsstelle «q.inspecta» auf die Einhaltung der Lokalrichtlinien hin überprüft. Das Lokaleinzugsgebiet pro Filiale ist genau definiert (30 Kilometer Luftlinie). 60 % der Wertschöpfung muss im lokalen Umkreis erzielt werden. (pd.) Weitere Infos unter www.emmencenter.ch.
«Zapjevala» Musik aus Osteuropa und von nebenan Ein warmes Konzert gegen Herbst- und Sonntagsblues Mit mitreissenden Klängen mischt das Berner Sextett die Schweizer Folkszene auf. Am Sonntag, 30. Oktober, gastieren Zapjevala im «Pöschtli» Aeugstertal.
Stumm blickt Yvonne auf den runden Tisch. (Bild zvg.)
Halbzeit: Die Prinzessin schweigt weiter Aemtler Bühne spielt in Mettmenstetten Knapp die Hälfte der Vorstellungen um die schweigende Burgunderprinzessin Yvonne sind bereits Geschichte. Aber es gibt noch Tickets für die restlichen zehn Aufführungen. Der junge Prinz Philipp kann die frisch angekommene Prinzessin nicht leiden. Sie schweigt beharrlich, ist seltsam, unnahbar, ja abweisend. Zum Spiel beschliesst Philipp, sie zu heiraten. Dies löst unter den Adligen gröss-
te Verwirrung und Nervosität aus. Die bitterböse Komödie, inszeniert von Nico Jacomet, gefällt dank ihrer Farbigkeit, ihrer Ironie und vor allem wegen der tollen schauspielerischen Leistung der Akteure. Das Theaterstück wird im Saal des «weissen Rössli» in Mettmenstetten aufgeführt. (pd.) Vorstellungen: 21., 22., 23., 26., 28., 29. und 30. Oktober sowie am 2., 4. und 5. November. Beginn 20:15 Uhr, sonntags 17 Uhr. Vorverkauf www.aemtlerbuehne.ch, Drogerie Rütimann in Hausen und Buchhandlung Scheidegger, Affoltern.
Olgica, die endlich ein Enkelkind liebkosen möchte, vom tanzenden alten Mann oder vom «Herrn Schicksal», der sich plötzlich an den Tisch setzt, ohne zu sagen, was er vorhat. Die Gruppe widmet sich der Musik aus Ost und West, oder eben der Musik die im Spunten gespielt wird, egal, wo der ist. Die meisten der Stücke sind tanzbar, zwischendurch wirds auch mal melancholisch und romantisch. Inspiriert von den traurigen Melodien und feurigen Rhythmen von Liedern aus dem Balkan, Klezmer und der Musik der Roma verbindet «Zapjevala» die Ferne mit der Heimat. Da kommt es vor, dass einem rumänischen Volkslied die Sennenkappe angezogen wird oder ein Schweizer
Lied mit einem guten Schluck Šlivovic in die Nacht hinauswankt. Mit der Zeit sind auch viele eigene Songs und Chansons entstanden, die in ihrer Einfachheit und Feinheit mitten ins Herz zielen und berühren. Fünf Frauen, ein Mann, zwölf Instrumente und vier Stimmen, vielsprachig von Berndeutsch über Französisch bis Romanes und vielsaitig von Bass bis Bouzouki: «Zapjevala» spielen «Chansons de l’est et du coin» - Musik aus Osteuropa und von nebenan, mit Herzblut, Schweiss und berstenden Saiten. (pd.)
Die Wirtsleute vom Pöschtli haben «Zapjevala» letzten Sommer am Ma-lanser Weinfest auf dem Weingut von Georg Fromm gehört. Sie waren von der Energie, der Spielfreude und dem spielerischen Umgang mit verschiedenen Musikstilen begeistert. «Man wähnte sich in südlichen Gefilden an einem ausgelassenen HochKonzert am Sonntag, 30. Oktober, 19 Uhr zeitsfest», schwärmen sie. Da war es im Pöschtli Aeugstertal. Essen um 18 Uhr. naheliegend, die Gruppe zum «EinläuReservieren Telefon 044 761 61 38. ten» der diesjährigen Novemberferien ins Pöschtli einzuladen. Zapjevala entführt das Publikum in eine rumänische Kaschemme oder in die Quartierbeiz um die Ecke zu skurrilen Gestalten und trunkenen Gemütern mit ihren Geschichten von verglühender Liebe, langen Abschieden und augenzwinkernden Scherzen. Erzählt wird von der ungeduldigen Die Musiker von links: Regula Künzi, Syle Kürsteiner, Karin Widmer, Jenny Bachmann, Schwiegermutter Claudius Domeyer und Daniela Meier. (Bild zvg.)
Schaurig schöne Melodien
Tod auf Knopfdruck
Angela Pina Ganzoni tritt im Kasino Affoltern auf
Ein Film über ein ethisches Dilemma
Die vielseitige Zürcher Künstlerin Angela Pina Ganzoni tritt im Rahmen der Ausstellung «Aemtler Künstler», am Sonntag um 17 Uhr, im Foyer des Kasinos Affoltern auf.
Das Kinofoyer Lux zeigt am Freitag, 28. Oktober, in der Aula Ennetgraben «The Farewell Party». Der Film umkreist grosse Fragen zum Lebensende mit oft tiefschwarzem Humor und bietet Stoff für brisante Diskussionen.
Am Akkordeon singt sich Angela Pina Ganzoni durch alle (un)möglichen Gefühle und verzaubert das Publikum mit ihrem Multitalent und Charme. Die Zürcherin ist eine sehr vielseitige Künstlerin, ihre Texte handeln von Utopien, Alltäglichem, Freiheit und dem Mut zur Verletzlichkeit. Die Absolventin der Dimitri-Schule wird im Kasino mit ihrem Akkordeon auftreten. Ihre Auftritte sind voller Energie aber auch Melancholie. Erlebtes wird
schamlos seziert und Geheimes furchtlos enthüllt. Angela Pina Ganzonis Musik berührt, konzentriert sich auf das Wesentliche, fordert heraus und versöhnt zugleich. In ihrer Stimme vereinen sich Wehmut, Hoffnung und eine entzückende Freude am Leben. Angela Pina Ganzoni wird am 23. Oktober ab 17 Uhr im Foyer des Kasinosaals in Affoltern zwei Sets spielen, in der Pause und nach der Aufführung besteht die Möglichkeit, die Ausstellung zu besuchen. Der Eintritt ist frei, Kollekte. Offene Ausstellung «Aemtler Künstler» vom 21. bis 24. Oktober, Freitag 19 bis 22 Uhr; Samstag 10
Angela Pia Ganzoni verzaubert mit Stimme und Akkordeon. (Bild zvg.)
bis 19 Uhr; Sonntag 14 bis 19 Uhr; Montag 18 bis 20 Uhr. Infos: www.ggaffoltern.ch.
Sonntags-Matinée im Kino Dreiteilige Diashow mit Annemarie Kölliker und Roberto Saibene Am Sonntag startet eine Serie von drei Sonntags-Matinées. Im ersten Teil erzählen Annemarie Kölliker und Roberto Saibene von ihrer Pilgerreise nach Santiago de Compostela. Am kommenden Sonntag startet mit der Tonbildschau «Jakobsweg – Camino de Santiago» von Annemarie Kölliker und Roberto Saibene eine Serie von drei Sonntags-Matinéen mit der Reiseerzählung vom Camino de Santiago, gefolgt von «Antarktis – Im Reich der Pinguine» am 20. November. Zum Abschluss der Serie am 11. Dezember ist «Neuseeland – Das Land der langen, weissen Wolke» zu sehen. Bei allen Veranstaltungen sind die Autoren anwesend und beantworten wie am kommenden Sonntag nach der 75-minütigen Show die Fragen aus
dem Publikum. Der Jakobsweg ist heute ein viel begangener Weg nach Santiago de Compostela. Jeder Pilger macht seinen eigenen Weg mit all seinen Freuden, Leiden und Entbehrungen. Annemarie Koelliker und Roberto Saibene haben ihren Weg als Inspiration, als Aufruf «Schau in dich hinein» aber auch «Schau um dich herum» angenommen. Den französischen Teil haben sie mit dem Fahrrad, den spanischen Teil zu Fuss in Angriff genommen. Die vielen Sehenswürdigkeiten, ihre Erlebnisse und Erfahrungen sind in einer aussagekräftigen Multivisions-Show zusammengefasst. Diese vermittelt einen Eindruck darüber, was so eine Reise im Menschen auslösen und bewirken kann.
Unterwegs nach Santiago de Compostela. (Bild zvg.) Bahnhofstrasse 28, Sins. Tickets unter www.cinepol.ch, Telefon 041 787 36 00 oder an der Kinokasse. Sonntag, 20. November, 11 Uhr: Antarktis-Im
Jakobsweg – Camino de Santiago. Diashow am
Land der Pinguine. Sonntag, 11. Dezember, 11 Uhr:
Sonntag, 23. Oktober, 11 Uhr, im Kino Cinepol,
Neuseeland - Das Land der langen, weissen Wolke.
Duo hier gelingt, das Publikum zum Lachen zu bringen und gleich darauf sich vor Rührung Tränen abzutrocknen. Was lakonisch-leicht erzählt und von einem formidablen Ensemble getragen wird, ist auch Kritik an Israels Gesundheits- und Sozialsystem, in dem pflegebedürftige Senioren aus dem Altersheim abgeschoben und dann im Krankenhaus manchmal qualvoll am Leben gehalten werden. In der Schweiz ist Beihilfe zur Selbsttötung unter gewissen Bedingungen erlaubt. In den Niederlanden, Belgien und Luxemburg ist sogar aktive Sterbehilfe möglich. Der Film nimmt nicht Stellung zur «richtigen» Lösung. Sein lustig-luftiger Ton kann helfen, die Scheu vor den grossen Fragen zum Lebensende zu überwinden und spannende Diskussionen zu führen. (pk)
Max wohnt in einem Altersheim in Jerusalem und liegt sterbenskrank im Bett. Er hat nur noch einen grossen Wunsch: Er möchte sein Leben beenden. Er bittet seinen Bruder und seine Freunde im Heim um Hilfe. Die verschworene Senioren-Gang macht sich ans Tüfteln und entwickelt eine Maschine, mit der man sich selbst töten kann. Auf Knopfdruck durch den Sterbewilligen spritzt sie zuerst ein Betäubungsmittel, kurz darauf ein tödliches Gift. Jetzt kann Max sein Leben wie gewünscht schmerzlos und würdevoll beenden. Die Kunde von Freitag 28. Oktober, 20.15 Uhr: «The Farewell Party», dieser Euthanasie-Maschine macht Film von Sharon Maymon & Tal Granit, Israel/ schnell die Runde und immer mehr Deutschland 2014, 95 Min., deutsch/hebräisch. Sterbewillige möchten ihre Hilfe in Kinofoyer Lux, Aula Ennetgraben, Affoltern. Kasse Anspruch nehmen. Die Gewissens- und Lux-Bar ab 19.30 Uhr. Eintritt 14 Franken (unter bisse in der Gruppe nehmen zu, der 20 J.: 7 Franken). Vorfilm: «Das Leben ist hart» – Freundeskreis gerät in ein ethisches von Simon Schnellmann, 3 Min. www.kinolux.ch. Dilemma. Der Film erzählt mit viel und oft tiefschwarzem Humor von todernsten Themen wie wem das eigene Leben gehört oder ob der Freitod mit religiösen Geboten vereinbar ist. In Israel ist der Einfluss von jüdischer und muslimischer Religion ausgeprägt, was sich auch auf die Gesetzgebung auswirkt. Erstaunlich, wie es dem Regie- «Der Maschinenbauer». (Bild zvg.)
Lebensmittel im Abfall - ist das wurst?
Freitag, 21. Oktober Affoltern am Albis 10.00-18.00: Jaaa: Der «Girlsfriday» und die «Jungs» gehen auf einen Ausflug. Treffpunkt Hirtschüür. Bauspielplatz Oetlistal. 14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen mit der Physiotherapeutin des Hauses. Tel. Anmeldung erwünscht: 043 322 74 74, kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 20.15: «Max Lässer und das kleine Überlandorchester». Eine Veranstaltung von «KulturAffoltern». Märtkafi und Abendkasse ab 19.30 Uhr. Galerie Märtplatz. Obere Bahnhofstrasse 7. 20.15: Polit-Talk und Kultur mit der EVP Bezirk Affoltern. «Eine Mittelschule in Affoltern - Chance für die Region». Musikalische Zwischentöne mit dem Trio Sax mit Bass. Apéro ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.
Mettmenstetten 20.15: Aemtler Bühne: «Yvonne, die Burgunderprinzessin». Eine bitterböse Komödie von Witold Gombrowicz, Regie: Nico Jacomet. Tickets und Infos: www.aemtlerbuehne.ch. Gasthaus zum weissen Rössli (Saal), Albisstr. 1.
Ein Drittel aller produzierten Nahrungsmittel wird nie gegessen, weil diese verderben, den Qualitätsansprüchen nicht genügen oder sie in zu grossen Mengen eingekauft und dann weggeworfen werden. Die Umweltkommission der Gemeinde Hausen und die Gruppe Welt Oberamt wollen gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern von Hausen wissen, wie die Abfallsituation in Hausen aussieht und welches die Möglichkeiten und Einschränkungen der Bauern sind, um die Verschwendung von Nahrungsmitteln möglichst klein zu hal-
20.15: Aemtler Bühne: «Yvonne, die Burgunderprinzessin». Eine bitterböse Komödie von Witold Gombrowicz, Regie: Nico Jacomet. Tickets und Infos: www.aemtlerbuehne.ch Gasthaus zum weissen Rössli (Saal), Albisstr. 1.
Wettswil 20.00: Jazzkonzert «Happy Lakers», Abendessen ab 18.30, Reservieren 044 700 01 28. Restaurant Hirschen. Stationsstrasse 38.
Sonntag, 23. Oktober Bonstetten
21.00: «Reggae-Night and more Sommerfeeling und Lebensfreude» mit DJ Rosti. Bar ab 20 Uhr offen. Güggel Bar. Rickenbach 3.
13.00-17.00: Apéro: «Die letzte Ausstellung». Maria Moser, Stefan Gort - Malerei und Frauen-Skulpturen in Holz. Galerie für Gegenwartskunst. Burgwies 2.
Affoltern am Albis 8.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, Brot, Gebäck, Pasta, Handwerk und Geschenke, Honig, Käse, Konfitüren, griechische, persische und sizilianische Köstlichkeiten, exotische Früchte aus Kamerun. Marktplatz. 14.00: Tag der offenen Werkstatt. Ab 14.30 Uhr Yoga, Taiji, Qigong und anderes. Alle 30 Min. Vorstellung einer Bewegungsform zum Mitmachen, je 20 Minuten mit 10 Minuten Pause. «Die Werkstatt - Golden River». Im Winkel 5. 20.00: Hauskonzert «Andi Allenbach mit ND Turn». Platzzahl beschränkt. Trommelgarage/Schlagzeugschule Roli Elmer. Lindenmoosstrasse 19.
Dachlissen (Mettmenstetten) 14.00-17.00: «Mättmi fiiret 900 Jahr». Dachlisser Kafi am MättmiWäg offen mit Kaffee und Kuchen. Bed & Breakfast, Elsbeth und Heiri Müller. Dachlissen 20.
Hausen am Albis 09.00-11.00: «Dezalé-Spezialitätenkaffee, offene Rösterei» Degustation, Rösten und mehr über das Projekt erfahren. Weisbrod Areal.
Ein Kübel voll Lebensmittel (Bild zvg.) ten. Es soll beleuchtet werden, was im Detailhandel über den Ladentisch geht und was mit dem Rest geschieht. Welchen Einfluss hat die Verschwendung von Fleisch auf Menschen im Soja-An-
Infos 044 767 17 35. Hotel Holiday Inn. Obstgartenstr. 7.
Knonau 17.00: Corona Panflöten-Konzert «Filmmelodien». Eintritt frei/ Kollekte. Reformierte Kirche.
06.15: Anspruchsvolle Wanderung: Von Mastrils auf den Pizalun hoch über dem Rheintal und weiter ans Tagesziel Bad Ragaz. Wanderzeit 5¼ Std. Anmeldung und Auskunft: Doris Jetzler, 044 700 00 06. Bahnhof (Treffpunkt).
09.00-10.00: Everdance: Grundtanzschritte zu bekannten Tänzen für Männer und Frauen ab 50+. Weder Vorkenntnisse noch Partner nötig. Schnupperstunde jederzeit möglich. Leitung und Auskunft Margrit Flumini 043 535 06 96 oder 076 396 32 46. Mehrzwecksaal. Bifangstrasse 1.
Stallikon 18.30-19.30: Stalliker Wintersporttraining: Kraft und Kondition, Ignaz Geissmann und Marcel Kaister trainieren Formaufbau mit Fitness für Wintersport und Unfallprofilaxe. Für jedefrau/jedermann jeden Alters. Schulhaus Loomatt (Turnhalle).
10.30-12.00: «Farbenprächtiger Herbst». Öffentliche Führung durch den Park zum Saisonabschluss mit Silvan Fluder. Park Seleger Moor.
Affoltern am Albis 19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Mit Aerobic- und Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli. 19.30: Volkshochschule Knonauer Amt: Vortrag «Perspektiven eines Auslandkorrespondenten», Casper Selg über seine Arbeit, seine Erfahrungen. Spital Affoltern (Mehrzweckraum Haus Rigi, 1. Stock). Melchior-Hirzel-Weg 40. 20.15: Eine amerikanische Chronik:
Affoltern am Albis 18.30-19.30: «Moderne Sehkorrekturen mit Augenlaser und Implantaten». Informationsveranstaltung mit Dr. med. Murat Kus, Oberarzt Refraktive Chirurgie und Augenheilkunde. Info/Anmelden: 058 335 00 00. Pallas Zentrum. Obstgartenstrasse 3. 19.00: Bridge. Eine Gruppe (12 Personen) spielt seit 2½ Jahren Bridge. Weitere Teilnehmer willkommen.
der Feuerwehrgarage, Bifangstrasse 1, Hausen.
«Leonard Bernstein, Musiker zwischen Lebensgier und Depression». Bar & Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.
20.00: Umweltkommission und Gruppe Welt Oberamt: «Lebensmittel im Abfall - ist uns das wurst?» Informationsabend und Imbiss. Mehrzwecksaal (bei der Feuerwehrgarage). Bifangstrasse 1.
Kappel am Albis 17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche Kappel. Kappelerhof 5.
Mettmenstetten 20.15: Aemtler Bühne: «Yvonne, die Burgunderprinzessin». Eine bitterböse Komödie von Witold Gombrowicz, Regie: Nico Jacomet. Tickets und Infos: www.aemtlerbuehne.ch Gasthaus zum weissen Rössli (Saal), Albisstr. 1.
Donnerstag, 27. Oktober Affoltern am Albis 20.15: Jazz am Donnerstag mit «LaMarotte Swingtett». Bar ab 18.30 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.
Mittwoch, 26. Oktober, 20 Uhr. Mehrzwecksaal bei
Mettmenstetten 17.00: Aemtler Bühne: «Yvonne, die Burgunderprinzessin». Eine bitterböse Komödie von Witold Gombrowicz, Regie: Nico Jacomet. Tickets und Infos: www.aemtlerbuehne.ch Gasthaus zum weissen Rössli (Saal), Albisstr. 1.
bau-Gebiet in Brasilien und wie geht die Schweiz mit der «Sojaproblematik» um? Spannende Referate und ein Gespräch mit Fachleuten aus dem Detailhandel geben Einblicke und Informationen, zeigen globale und lokale Zusammenhänge auf, regen zum Mitdiskutieren und Nachdenken an. Ein zum Thema passender Imbiss rundet den Abend ab. Ein vielseitiges Buffet aus Lebensmittelüberschüssen wird überraschen. Die Umweltkommission der Gemeinde Hausen und die Gruppe Welt Oberamt laden zu dieser öffentlichen Veranstaltung ein. (vs)
07.45: Mittelschwere Wanderung, gemächliche Gruppe: Hämikon Stockmatt-Horben-Hitzkirch. ca. 3½ Std. Anmelden/Auskunft: Rosmarie Baumann 044 700 08 06. Bahnhof (Treffpunkt).
Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus. Kappelerhof 5.
Stallikon 15.00-19.00: Vernissage Kunstforum Stallikon: Keramik und Bilder von Mireille Vetterli und Doris Nydegger. Schulhaus Loomatt, Kunstforum.
Ausstellungen Aeugstertal Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: «Quartettspiel als Zeitspiegel» Vielfältige Sammlung von den ersten Spielen bis heute, Quartettkarten mit farbigen Darstellungen von teils bekannten Bilderbuchillustratoren. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis März 2017.
Affoltern am Albis Galerie 100, Zürichstrasse 100: Pari Ravan, Cat-Skulpturen. Bis 22. Oktober. Kasinosaal, Marktplatz 1: Aemtler Künstler, Ausstellung der Kunstkommission GGA. Ein Überblick über das Kunstschaffen im Amt und eine Plattform für Künstler, um ihre Werke dem Publikum zu präsentieren. Vernissage offene Ausstellung: Freitag, 21. Oktober 19-22 Uhr. Offen Sa, 10-19; So, 14-19 Uhr mit Musik von Angela Pina Ganzoni ab 17 Uhr im Foyer; Mo, 18-20 Uhr. Barbetrieb.
Bonstetten Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: «Die letzte Ausstellung». Maria Moser, Stefan Gort - Malerei und Frauen-Skulpturen in Holz. Do und Fr, 14-18, Sa/So, 13-17 Uhr oder nach Vereinbarung. Bis 4. Dezember. Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13, So, 14-17 Uhr.
Kappel am Albis Kloster Kappel (Klosterkeller/Klostercafé/Gänge), Kappelerhof 5: «Kappeler Inspirationen» Aquarelle und Zeichnungen von Helena Aeschbacher-Sinecká. Bis 21. November.
Stallikon Schulhaus Loomatt: Kunstforum Stallikon: «Wesen» von Katharina Forster, Mettmenstetten. Di, 15-20 Uhr. Bis 22. Oktober.
agenda-einträge Veranstaltungshinweise für die Agenda bis Dienstag, 12 Uhr, an agenda@affolteranzeiger.ch.
Konflikte mit Kindern konstruktiv lösen
Casper Selg erzählt aus seinen Jahren als Auslandkorrespondent
Kurs im Familienzentrum Bezirk Affoltern
Neuer Vorlesungszyklus an der Volkshochschule im Knonauer Amt
Harmonie und Frieden – das wünschen sich viele Eltern für ihre Familie. Aber die Wirklichkeit sieht oft anders aus.
Am Mittwoch, 26. Oktober, startet der Vorlesungszyklus des Wintersemesters mit dem langjährigen Redaktionsleiter vom «Echo der Zeit». Casper Selg war als Auslandkorrespondent zweimal in den USA und zuletzt in Deutschland.
Unstimmigkeiten, Konflikte, Raufereien – Streit gehört zum Alltag. Auch unter Geschwistern, die sich sonst lieb haben. Und weil Konflikte einfach zum Leben dazugehören, müssen Kinder einen konstruktiven Umgang lernen. Mütter und Väter sind dabei wichtige Vorbilder. In diesem zweiteiligen Kurs, der sich vor allem an Erziehende von Kindern im Alter zwischen 3 und 6 Jahren richtet, setzen sich die Teilnehmer mit ihren eigenen Strategien im Umgang mit «Wut» auseinander. Zudem lernen sie verschiedene
Möglichkeiten kennen, die für das Stärken der Konfliktlösefähigkeit des Kindes hilfreich sind. Der Austausch mit anderen Eltern über konkrete Situationen aus dem Alltag bringt zudem neue Ideen und Perspektiven in das Thema ein. Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit der Suchtprävention der Bezirke Affoltern und Dietikon durchgeführt. Gabriela Hofer, (Fachperson Suchtprävention) wird diesen Vortrag leiten. (pd.) Kurs Mittwoch, 26. Oktober und 9. November, jeweils 19.30 bis 21.30 Uhr im Familienzentrum Bezirk Affoltern, Zürichstrasse 136, 8910 Affoltern. Anmeldung Telefon 044 760 21 13, kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch Infos: www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.
Pflegearbeiten in den Naturschutzgebieten Naturschutzgruppe sucht helfende Hände Am 29. Oktober und am 5. November veranstaltet die Naturschutzgruppe Mettmenstetten zwei Arbeitstage, um die Naturschutzgebiete in der Gemeinde zu pflegen. Übers Jahr wächst und wuchert es tüchtig in den Naturschutzgebieten der Gemeinde Mettmenstetten. Im Herbst treffen sich an den fünf Standorten Forain-, Schützen- und Schürenweiher, im Galgenfeld und bei der Hecke Forain jeweils viele freiwillige Helferinnen und Helfer, um die nötigen Pflegearbeiten durchzuführen. Am Samstag, 29. Oktober, wird morgens von 9 bis 12 Uhr im Galgenfeld und nachmittags von 13.30 bis 16.30 Uhr im Naturschutzgebiet Schürenweiher gearbeitet. Eine Woche später, am 5. November finden die Arbeitseinsätze von 9 bis 12 Uhr am Forainweiher und von 13.30 bis 16.30 Uhr am Schützenweiher und an der Forainhecke statt. Für die vorgesehenen Arbeiten sind Stiefel oder feste Schuhe und gegen Dornen schützende Handschuhe hilfreich. Die Arbeitsgeräte werden von
Casper Selg ist Jurist und war Anwalt in Basel. Viele Jahre verkörperte Casper Selgs Stimme das «Echo der Zeit». Als Redaktor für internationale Politik von Radio SRF übernahm er 1983 die Leitung der Sendung. Von 1987 bis 1991 war er Korrespondent und berichtete über das politische Geschehen in den USA. Er verfolgte den Präsidentschaftswechsel von Ronald Reagan zu George Bush. Zurück in der Schweiz wurde er stellvertretender Chefredaktor von Schweizer Radio DRS. 1997 übernahm er erneut für vier Jahre die Berichterstattung für das Schweizer Radio und Fernsehen aus den USA. Mit seinen profunden Kenntnissen der amerikanischen Poli-
Casper Selg. (Bild zvg.) tik vermittelte er dem schweizerischen Publikum spannende Einblicke in das Leben der Amerikaner in der Ära Bill Clinton. Dann zog es Selg aber doch wieder zurück in die Schweiz und zum Radio. 2003 übernahm er erneut die Leitung des «Echo der Zeit». Viele kennen Casper Selg aber auch als Berichterstatter in Deutschland, wo er seit 2010 als Korrespondent arbeitete. Im Juni 2016 ging der langjährige Journalist in Pension. An der Volkshochschule im Knonauer
ber, 19.30 bis zirka 21 Uhr. Mehrzweckraum des Spitals Affoltern, Haus Rigi, 1. Stock, MelchiorHirzel-Weg 40 (Wegweiser: Langzeitpflege Sonnenberg), Affoltern. Eintritt: 25 Franken, U-30 15 Franken, mit KulturLegi gratis. Abendkasse. Infos: www.orientiert.ch.
Konzert von «Los Amigos del Ecuador» in Hedingen Freiwillige im Einsatz. (Archivbild) der Naturschutzgruppe bereitgestellt. Auch Nichtmitglieder und Familien mit Kindern sind herzlich eingeladen dabei zu sein, um tatkräftig die anfallenden Arbeiten zu bewältigen. Als Dankeschön für alle Helferinnen und Helfer gibt es jeweils einen Znüni oder Zvieri vor Ort und traditionsgemäss am Samstagabend, 5. November, um 18 Uhr einen reichhaltigen Znacht im Pfarrhauskeller Mettmenstetten. Helfende Hände sind gefragt, um die Naturschutzgruppe Mettmenstetten beim Schneiden, Sensen, Jäten oder Hacken zu unterstützen. (pd.) 29. Oktober und 5. November. Anmeldung für einen oder mehrere Einsätze Telefon 044 767 19 02 oder ruth@roe.ch. Infos: www.nsg-mettmenstetten.ch
Am Samstagabend, 29. Oktober, spielt die Musikgruppe «Los Amigos del Ecuador» im Hedinger Kultur-Kubus. Nicht zum ersten Mal bezaubern «Los Amigos del Von links: Jorge Gualpa, Renato Santacruz, Camilo Gomez Ecuador» ihre Zu- und Oscar Mena. (Bild zvg.) hörer mit traditioneller Musik aus Ecuador und angren- Dieser Musik zu folgen bedeutet, sich zenden Ländern. Gespielt wird auf den auf eine Reise zu begeben – eine Reise für die Anden typischen Instrumenten musikalischer Art – auf der vielleicht wie Bambusflöten (Camilo Gomez), Gi- Erinnerungen an einen selber erlebten tarre, Saiteninstrumente (Jorge Gual- Südamerikatrip auftauchen oder bei pa, Oscar Mena), Perkussion (Renato der man tief durchatmen kann und etSantacruz) und immer wieder werden was von dieser einzigartigen Andendie Musikstücke von Gesang begleitet. welt erlebt. Alle Musiker stammen aus
triebes zu durchbrechen und die Gesten von Komposition und Improvisation sinnvoll miteinander zu verbinden. Mittwoch, 26. Oktober, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40 / 30 Franken / mit KulturLegi 20 Franken.
Jazz am Donnerstag mit dem «LaMarotte Swingtett» Manche Lieder leben von der Melodie, andere von spannenden Arrangements oder von der raffinierten Harmonik, wieder andere haben besonders witzige oder eindrückliche Texte. In der Regel legt die Marotte-Hausband eher Wert auf stimmiges Zusammenspiel und weniger auf solistische Eskapaden. Heute Abend jedoch sollen die Musiker Duke Seidmann, Marcello Rosenberger, Thomas Gütermann, Arno Calonder, Christoph Häfeli und Enrico Buzzi einmal so richtig Raum bekommen, um ihre Soli entwickeln zu können: Abwechslungsreiche Tunes wie «Perdido», «Night and Day», «I Want to Be Happy» garantieren, dass es dabei immer spannend bleibt.
Donnerstag, 27. Oktober, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei – Kollekte. Kleines Essen 15 Franken.
Jazz Extra mit «Bon Bones meets TwoBones» Paul Haag, Danilo Moccia, Yuu Uesugi, Itsumi Komano: Posaune, Peter Madsen: Piano, Lorenz Beyeler: Bass, Daniel Aebi: Schlagzeug. Im Januar 2015 meldeten sich überraschend zwei japanische Posaunistinnen bei Paul Haag und «outeten» sich als erklärte TwoBones-Fans. Yuu Uesugi und Itsumi Komano spielen ebenfalls in einem Jazzquintett und dies auf höchstem Niveau. Die japanische Band nennt sich «Bon Bones». Das nahende Jubiläum «30 Jahre TwoBones» – die Tatsache, dass Danilo und Paul bereits früher Arrangements für vier Posaunen, also «FourBones» geschrieben hatten – der unverhoffte Kontakt zu den zwei jungen Posaunistinnen – plötzlich schien sich alles zusammenzufügen. Das Resultat: eine kleine, feine Jubiläumstournee mit Swing, Bebop, Modern und Mainstream durch die Schweiz. Das Septett mit den zwei
Ecuador oder einem benachbarten Andenland und sind ihrer Heimat sehr verbunden, obwohl sie schon viele Jahre in der Schweiz leben. Ihr Musizieren wird als sehr authentisch wahrgenommen und ist aus diesem Grund so berührend. Die Musik wird nicht nur nachgespielt, sondern erlebt. Einige Stücke sind sogar Eigenkompositionen von Camilo Gomez. Das südamerikanische Ambiente wird durch die farbenprächtige traditionelle Kleidung und vieles mehr unterstrichen. Ein Ohrenschmaus und gleichzeitig eine Augenweide. Ein Eintauchen in eine andere Welt ist deshalb sowohl auf der akustischen als auch auf der optischen Ebene möglich. (pd.) Samstag, 29. Oktober, 20 Uhr, Kultur-Kubus, Zwillikerstrasse 40, Hedingen. Eintritt: 30 Franken pro Person/Paar. Infos unter www.kultur-kubus.ch.
Wortstreichler Am 28. Oktober, 20.15 Uhr, tritt Dänu Wisler im «Chilehus», in Hedingen auf.
Die nächsten zehn Tage im «Kellertheater LaMarotte»
Eine amerikanische Chronik über Bernstein, einen Musiker zwischen exzessiver Lebensgier und tiefer Depression – mit Musik von Leonard Bernstein, Cole Porter, Georges Gershwin und Daniel Schnyder. Den Anlass textete und gestaltete Armin Brunner, Helmut Vogel wirkt als Chronist, Graziella Rossi als Erzählerin. Zwei ganz grosse Musiker der Weltklasse spielen Musik auf höchstem Niveau. Der Schweizer Saxofonist Daniel Schnyder aus New York und sein DuoPartner Marcin Grochowina am Piano werden den Marotte-Keller zum Kochen bringen. Marcin Grochowina, ist in Polen geboren und studierte bis zum Diplom an der Musikhochschule Freiburg im Breisgau. Seit 2009 unterrichtet er Klavier an der Musikschule Konservatorium Bern. Marcin Grochowina gehört zu den wenigen Konzertpianisten, die neben dem klassischen Repertoire auch den Jazz und die Improvisation auf hoher professioneller Ebene beherrschen. Mit ungewöhnlichen Programmen versucht Grochowina, die Spezialisierung des Konzertbe-
Mittwoch, 26. Oktober, und Donnerstag, 3. Novem-
Eine Jazzwoche und dann ein Literatursonntag «Leonard Bernstein»
Amt gibt er Einblick ins Leben eines Auslandkorrespondenten. Bestimmt erfahren die Hörerinnen und Hörer Selgs Kommentare zur Politik in Deutschland und zu den Wahlen in den USA. Am Donnerstag, 3. November, folgt bereits die zweite Vorlesung des Semesters. Prof. Dr. Konrad Steffen, seit 2011 Direktor der eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL in Birmensdorf, berichtet von seinen Forschungsarbeiten zu den Abschmelzvorgängen der Gletscher in Grönland. Der Glaziologe, der auch ordentlicher Professor an der ETH Zürich ist, zeigt auf, welche drastischen Veränderungen das Abschmelzen der Eismassen für das globale Klima bewirken. Urs Bregenzer
«young ladies» und den zwei «elderly gentlemen», sowie der TwoBonesRhythmusgruppe, verspricht ein spezielles Konzerterlebnis. Freitag, 28. Oktober, Bar und Abendkasse ab 19.15
Seine Songs sind poetisch und voller Bilder, sein Gitarrenspiel virtuos und ideenreich und seine Geschichten sind witzig und kauzig. In Hedingen tritt Dänu Wisler mit seinen Söhnen und seinem Neffen als Wisler-Gang auf.
Uhr. Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40 / 30 Franken, mit KulturLegi 20 Franken.
Freitag, 28. Oktober, 20.15 Uhr, «Chilehuus» Hedingen. Eintritt frei, Kollekte.
Zwei Schweizer Autoren im Gespräch Urs Heinz Aerni unterhält sich mit Beat Hüppin und Heinz Lüthi über ihre historischen Romane «Talwasser» beziehungsweise «Gion da Farglix» und deren Entstehung. Nebst dem Inhalt der Romane interessiert auch die Herangehensweise: Auf welche Dokumente, geschichtlichen Quellen und Zeugnisse stützten sich die Autoren bei ihrer Recherche? Wie fühlen sie sich in Milieus vergangener Epochen ein? (pz) Sonntag, 30. Oktober, Bar und Kasse ab 16.30 Uhr. Beginn 17 Uhr. Eintritt 25/15 Franken, mit KulturLegi 12 Franken. Ab 19 Uhr Kürbissuppe, Brot und Chäs
Lorenz Stäger erzählt Der Schriftsteller liest am 27. Oktober um 14 Uhr, in Knonau aus «Der Kammerdiener», seinem neuen Roman. Die Pro Senectute und die Bibliothek Knonau laden ein. Anschliessend gemütliches Beisammensein bei Kaffee und Kuchen. Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.
für 15 Franken. Reservierung erwünscht über www.lamarotte.ch
Donnerstag, 27.Oktober, 14 Uhr. Giebel Gemeinde-
oder Telefon 044 760 52 62
haus, Stampfistrasse 1, Knonau.
Dieser Bergmolch ist auf dem Weg in sein Winterquartier. Er wird von Ende Oktober bis Februar in Winterstarre verfallen und auf dem Grund eines Gewässers auf den Frühling warten. (Bild Salomon Schneider)
Wir sind ein führendes Unternehmen in Herstellung, Handel und Montage von Luftverteilsystemen und Komponenten in der modernen Gebäudetechnik. Unsere Logistiker brauchen Verstärkung. Deshalb suchen wir Sie, unseren zukünftigen
Mitarbeiter Spedition mit Fahrausweis Kat. B Sie stellen die fertig produzierten Aufträge bereit und sind verantwortlich für das sorgfältige und selbstständige Beladen der Fahrzeuge mit unseren Produkten. Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Selbstständigkeit, gute Deutschkenntnisse und ein angenehmes Auftreten sind wichtige Voraussetzungen, die Sie für diese Stelle mitbringen sollten. Wenn Sie zudem über Erfahrungen in einer ähnlichen Aufgabe oder sogar über eine Ausbildung als Logistikassistent verfügen, könnten Sie schon bald zu unserem Logistik-äTeam gehören. Von Vorteil ist zudem eine Staplerprüfung.
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Zwei Tage intensive Wettkämpfe
Tore auf der anderen Seite des Üetlibergs?
Schweizer Meisterschaft im Vierkampf
Der FC Wettswil-Bonstetten spielt am Samstag gegen die Red Stars Im «Tunnel-Derby» trifft der FC Wettswil-Bonstetten am Samstag auf den FC Red Star. Mit einem Sieg gegen den Aufsteiger könnten die Ämtler diesen überholen.
Die Aktiven des Kavallerievereins Affoltern gewannen Silbermedaillen. (Bild zvg.)
Eine emotionale Siegerehrung beendete zwei Tage intensiver Wettkämpfe im Laufen, Schwimmen, Dressur- und Springreiten. Die Silber- und die Bronzemedaillen für die Aktive Mannschaft Säuliamt und das B-Team Birkenhof Albis fanden den Weg ins Knonauer Amt. Ein Rückblick auf die Vierkampfsaison mit mehreren Qualifikationsturnieren zeigt die Leistungen des Säuliämtler Teams. Seit Jahren wird die Kategorie der Aktiven für die über 21-Jährigen gefördert, um jetzt mit dieser ersten Schweizer Meisterschaft einen Höhepunkt zu erreichen. An allen Turnieren belegten die Mitglieder der Equipe vom KV Affoltern Säuliamt mit Nathalie Oliveri, Simone Suter, Michèle Schwarzenbach und Nicolas Kuster die Ränge eins und zwei.
Kein Hallenbad zum Trainieren Der Wettkampf begann mit der Equipen-Dressur. Die Aktiven mit ihren vier eigenen Pferden stellten sich zuerst den drei Dressurrichtern, gefolgt von den A- und B-Teams. Hier, wie immer mit zwei eigenen und zwei zugelosten Pferden. Über den zweiten Rang bei den Aktiven konnte sich Nathalie Oliveri mit dem Pferd It’s Rosalie freuen. Mit dem dritten Rang legte das Säuliamt den Grundstock für das Endresultat. Obwohl Albis wieder die für sie schwierigen Ponys zugelost bekam, gelang es ihnen, diese Teilprüfung zu gewinnen. Anschliessend absolvierten
die Wettkämpfer den Geländelauf. Hier waren Pascal Holenstein und Luc Kern bei den schnellsten und holten wertvolle Punkte für ihre Teams. Beim 50 Meter Freistil im Hallenbad hielten sich die Ämtler Teilnehmer zurück, ein Grund ist bestimmt, dass sie in Affoltern über kein Hallenbad verfügen und deshalb die Trainingsmöglichkeiten nicht optimal sind. Bei böigen Winden und Sonnenschein wartete ein anspruchsvoller Parcours auf Reiter und Pferde. Die Bewertung, wie immer mit Fehlern und Punkten für den Stil. Hier zeigte sich Rabin, ein Birkenhofpferd, mit Luc Kern von der besten Seite. Hier wurden sie sogar Zweite. Denise Gallmann mit «Space Taxi» belegte den dritten Rang, das Pferd der Familie Gallman wurde mit der Teilnehmerin aus Egnach Zweites und bekam die Auszeichnung bestes Springpferd. Eine harmonische, gelungene Schweizer Meisterschaft endete mit vielen Auszeichnungen, die Medaillen wurden den Siegern und Klassierten von Myriam Landtwing, der Disziplinenleiterin Vierkampf SVPS, zu wunderschönem Livegesang von Michelle Benz umgehängt. Damit fand der Anlass einen würdigen Abschluss. (pd.) Resultate: Aktive: Silbermedaille KVA Säuliamt mit Nathalie Oliveri, Simone Suter, Michèle Schwarzenbach und Nicolas Kuster, B Bronzemedaille Birkenhof Albis mit Audrenn Anneix, Nicole Bregenzer, Luc Kern und Vivienne Lips. A 6. Rang mit Nadine Baur, Denise Gallmann, Jamie Lipp und Eva Plüss. 7. Rang Aktive Birkenhof mit Noelle Jehli, Géraldine Jehli, Kim Steiner und Pascal Holenstein. Detaillierte Resultate unter www.vierkampf.ch.
Taktik und Strategie sind gefordert
Natürlich freut man sich in den Reihen der Ämtler über die kurze Anreise und die hoffentlich zahlreiche und lautstarke Unterstützung durch die WB-Fans. Gleichzeitig gilt es aber, die volle Konzentration auf das Spiel zu legen, denn ein Sieg gegen die Stadtzürcher würde wichtige Punkte bringen, um den Anschluss ans Mittelfeld nicht zu verlieren. Die Rotsterne ihrerseits streben aber auch den Vollerfolg an und wollen den Schwung in der Meisterschaft – nach zuletzt zwei Siegen gegen Bellinzona und Seefeld – nutzen. Vor Wochenfrist kämpften die WB-Akteure äusserst unglücklich. Den Tessinern aus Locarno war man weitgehend
Zehn Spiele, erst acht Tore: WB möchte dafür sorgen, dass gegnerische Torhüter wieder vermehrt das Nachsehen haben. (Bild kakö) überlegen und erspielte sich auch gute Möglichkeiten. Gleich mehrfach scheiterten die Wettswil-Bonstetter aber am Aluminium und am hervorragenden Gäste-Keeper. Gegen die Elf von Trainer Gargiulo wollen die Ämtler das Wettkampfglück auf ihre Seite bringen. Oliver Hedinger
Samstag, 22. Oktober, 16 Uhr, Allmend Brunau, Zürich. Weitere Spiele : Freitag, 21. Oktober, 20.15 Uhr Rapperswil-Jona – Sen. 40+; Samstag, 22. Oktober, 12 Uhr, Bassersdorf – Jun. Ca (CCJL); Sonntag. 23. Oktober, 10 Uhr, Galatasaray 2 – FCWB 3; 13 Uhr, Jun. B1 – Unterstrass; 14 Uhr, Witikon/Seefeld – Jun. B2; 15 Uhr, Jun. A (CCJL) – YF Juventus.
Herbe Niederlage und ein neuer Trainer für die NLA-Mannschaft Neues vom Streethockey-Club Bonstetten-Wettswil Noch immer ohne Punkte befindet sich die NLA-Truppe des SHC Bonstetten-Wettswil auf dem zweitletzten Tabellenrang. Der 2. Mannschaft läuft es besser. Geplagt von vielen Verletzungen reisten die Streethockeyaner mit einem Rumpfkader am vergangenen Samstag nach Bettlach. Trotz einer passablen Leistung reichte es für nichts Zählbares. Nach der 5:7-Niederlage nahm man sich für das zweite Spiel innert 24 Stunden gegen die Lions aus Sierre so einiges vor. Die Ernüchterung war jedoch nicht nur bei den Spielern, sondern auch bei den zahlreich erschienenen Fans gross, als man bereits nach 20 gespielten Minuten mit 0:7 im Rückstand lag. Am Ende entführten die stark aufspielenden Walliser die drei Punkte mit einem 12:0 Kantersieg. Nicht einmal ein Ehrentreffer war den Zürchern vergönnt. Positiv zu erwähnen ist der erste Saisontreffer des slowakischen Verstärkungsspielers Richard Zrnik, der nun definitiv auf Schweizer Asphalt angekommen scheint. Die Vereinsleitung hat die schwierige Situation des Fanionteams,
welches bis dato ohne Trainer den Spielbetrieb bestreiten musste, erkannt und hat reagiert. Mit Kevin Walter als Ex-NLB Eishockey-Torhüter, steht per sofort ein erfahrener Neuer Trainer: Kevin Walter. (zvg.) Mann an der Bande. Bereits am kommenden Wochenende steht dem SHC Bonstetten-Wettswil mit dem Spiel gegen den Tabellenzweiten aus Grenchen eine weitere grosse Herausforderung bevor .
Zweite Mannschaft: Sieg erkämpft Am vergangenen Samstag empfing die zweite Mannschaft des SHC Bonstetten-Wettswil zu Hause den SHC Steckholz und wollte trotz schmalen Kaders den guten Saisonstart bestätigen. Von Beginn weg, nahm man das Spielgeschehen in die Hand und liess sich von der harten Spielweise des Gegners wenig beirren. Es war Sven Bürki, welcher das Heimteam mit zwei schnellen Treffern früh 2:0 in Führung
brachte. Danach folgte die grosse Show von Andreas Florin. Mit zwei sehenswerten Treffern und einer herrlichen Vorlage von Hürlimann und Tschudin belohnte er sich selber für die gute Leistung an diesem Nachmittag. Jens Bürki scorte zum ersten Drittels-Resultat von 5:0 zugunsten des Heimteams. Im zweiten Drittel schaltete das Heimteam zwei Gänge zurück und liess dem Gegner mehr Platz, sodass dieser zu seinen ersten Treffern kam. Mit dem Stand von 9:4 ging es ins letzte Drittel. Nun nahmen die Reserven des SHC BW das Zepter wieder in die Hand und bauten die Führung zum Endstand von 13:8 aus. Wiederum war es eine geschlossene Mannschaftsleistung des Aufsteigers, welcher den klaren Sieg hervorbrachte. Speziell die erste, sogenannte «junge» Linie wusste in diesem Spiel zu gefallen. Mit diesem Schwung wird sicherlich noch der eine oder andere Gegner seine Mühe haben und Punkte liegen lassen. A. Lustenberger und J. Bürki Sonntag, 23.Oktober, 14 Uhr, SHC Grenchen Limpachtal – SHC BW 1, in Grenchen.
Beginn Jugendschach 2016/17 in Hausen Der erste freie Spielabend in der Zwinglistube neben der reformierten Kirche in Hausen findet am 27. Oktober statt. Das eigentliche Jugendschach-Turnier beginnt am 3. November und dauert bis April 2017. Gespielt wird an verschiedenen Tagen, jeweils von 19 bis 20 Uhr. Die Mädchen und Knaben sollten 5 bis 15 Jahre alt sein. Die Teilnahme ist kostenlos.
Schach ist nach wie vor eines der interessantesten Brettspiele, besonders für Junge, daher sind auch Anfänger willkommen. Es wird in zwei Stärkeklassen gespielt. So entdeckt man auch die Liebe zu diesem Spiel möglichst früh. (pd.) Anmelden möglich am ersten Spielabend, 27. Oktober, besser aber, per Telefon oder Mail bis spätestens 25. Oktober, bei Andy Tandler: 079 615 67 22 oder andy.tandler@bluewin.ch.
Schach fördert bei Jugendlichen vorausschauendes Denken. (Bild zvg.)
Rote Laterne abgegeben Unihockey: Erster Saisonsieg für die Buccaneers Sellenbüren Nach einem offenen Schlagabtausch inklusive spektakulärer Schlussphase, fuhren die Buccs die ersten Punkte der Saison ein. Benjamin Schiller und Nicola Grass sorgten mit ihren Toren für die erste Führung der Saison. Wie gewonnen so zerronnen. Innerhalb von knapp einer Minute kassierte man den Ausgleich. Etienne Wuillemin und Sven Eckert stellten aber noch vor der ersten Pause den alten Vorsprung wieder her. Die Innerschweizer vergaben etliche Chancen und ermöglichten somit dem Heimteam, den Vorsprung auszubauen. Die Begegnung wurde je länger je hitziger, Fouls und Provokationen nahmen zu. Beim Stand von 7:5, rund fünf Minuten vor Schluss, geriet Verteidiger Sven Eckert nach einem überharten Zweikampf mit einem Gegen-
spieler aneinander. Den Provokationen folgte ein Rempler, welchen das Schiedsrichterduo als Tätlichkeit taxierte und Eckert mittels Roter Karte und dazugehöriger fünf Minuten Strafe unter die Dusche schickte. Besonders bitter war, dass eine 5-MinutenStrafe auch bei einem allfälligen Gegentor nicht aufgehoben wird, was bedeutete, dass die Buccs nun bis zur Schlusssirene in Unterzahl agieren mussten.
zu erzielen. Noch war der Sieg aber nicht im Trockenen. Zweimal wurde die heldenhaft kämpfende Defensive der Buccaneers noch bezwungen, doch schliesslich hielt das Bollwerk stand und der erste Saisonsieg war gesichert. Damit konnte auch die rote Laterne an Mendrisio abgegeben werden, welches man am kommenden Samstag zum Direktduell empfängt. Buccaneers – HC Weggis 8:7 (4:2, 2:1, 2:4).
Entscheidung in doppelter Unterzahl Dann passierte das Unglaubliche: Ein Befreiungsschlag von Christian Grass erreichte tatsächlich Captain Nicola Grass im gegnerischen Slot und dieser hatte die Nerven, den Ball unkonventionell mit der Hüfte am Torhüter vorbeizuheben und das siegbringende 8:5
Schachenarena, Bonstetten – 34 Zuschauer (Saisonrekord). 4. Schiller (N. Grass) 1:0. 4. N. Grass (C. Grass) 2:0. 5. 2:1. 5. 2:2. 18. E. Wuillemin (Schweiger) 3:2. 20. Eckert (Engel) 4:2. 25. 4:3. 25. J. Wuillemin (Achermann) 5:3. 30. E. Wuillemin (Fuchs) 6:3. 42. 6:4. 46. Fuchs (E. Wuillemin) 7:4. 46. 7:5. 58. N. Grass (C. Grass) 8:5. 58. 8:6. 60. 8:7. Nächstes Spiel: Samstag, 22. Oktober, 13 Uhr, in Bonstetten: Buccaneers – Mendrisio.
Proben für die Galavorstellung Im «Circolino Pipistrello» werden Kinderträume war – aber sie müssen erarbeitet werden Eine elegante Trapeznummer zeigen oder über ein Seil tanzen. Einhundert Kinder studieren seit Dienstag Zirkusnummern in verschiedenen Dispziplinen ein. Heute Abend zeigen sie diese in der grossen Galavorstellung beim Circolino Pipistrello. ................................................... von andrea bolliger Der Circolino Pipistrello gastiert während der Saison im Wochenrythmus an einem anderen Ort und entführt in dieser Zeit hunderte von Kindern und auch Erwachsene in das Zirkus- und Akrobatenleben. Was 1981 als Abschlussarbeit von Rolf Corver für die Schule für Soziale Arbeit begann, entwickelte sich zu einem fortdauernden beliebten Projekt. Das Team der 17 «Pipistrelli» besteht zwar nicht aus an Zirkusschulen ausgebildeten Artisten aber das Herzblut und die Freude an der Sache ist spürbar. Weil am bisherigen Standort beim Schulhaus Mettlen gebaut wird, musste der organisierende Familienclub Wettswil-Bonstetten einen neuen Standort suchen. Mit dem Areal um die Sporthalle wurde eine ideale Alternative gefunden. Das Angebot ist so beliebt, dass auch heuer wieder rund ein Dutzend Kinder abgelehnt werden mussten. Nach vier Tagen Probe zeigen die jungen Artistinnen und Artisten heute Abend ihre einstudierten Nummern in der grossen Galavorstellung. Am Montag war Aufbautag, bei dem auch schon einige Kinder freiwillig mit anpackten. Am Dienstagmorgen dürfen die Kinder zuerst eine Stunde lang die verschiedenen Disziplinen ausprobieren. Zur Auswahl stehen Luftakrobatik, Balance, Akrobatik, Clownerie und Zauberei. Jeweils vor den Proben am Morgen und am Nachmittag zeigen die Artisten im BlauWeissen Zirkuszelt ein Theaterstück. Dieses soll die Kinder auf die nachfolgenden Probestunden einstimmen. Dieses wird jede Woche neu einstudiert und ist darum auch für die anderen Teammitglieder immer wieder eine Überraschung. In Bonstetten haben sich 30 Kinder für die Akrobatik angemeldet. Das seien aussergewöhnlich viele, sagt Madeleine Ochsner. Sie kümmert sich in dieser Woche um die Medien. Die Ämter tauschen die Pipistrelli jede Woche. In Bonstetten wollen nur zwei Mädchen tanzen. Das
Am Ring sind helfende Hände gefragt.
Zu zweit auf dem Trapez. Der Instruktor gibt Ratschläge wie es klappt. (Bilder Andrea Bolliger)
ergibt keine ganze Nummer. Es wurde ihnen deshalb angeboten, bei den Akrobaten mitzumachen. Jetzt bitten die beiden Mädchen aber darum, in die «Direktorengruppe» wechseln zu dürfen. Zauberei und Clownerie sind hier die Disziplinen. «Wollt ihr das wirklich», fragt Hannes, der diese Woche den Zirkusdirektor gibt. Die zwei Mädchen nicken entschlossen.
Es will geübt werden Die Nummern dürfen in der modernen Dreifachturnhalle, wo es für jede Gruppe genug Platz zum Üben hat, einstudiert werden. Im Foyer ist ein niedriger Schwebebalken aufgebaut und ein ebenso niedriges Seil gespannt. Die Kinder balancieren mit Hilfe von Stangen und Ringen darüber. In der riesigen Halle springen die Kinder auf die silbernen Fässer und laufen mit diesen einige Meter vor – und zurück. Manche so geschickt, als würden sie dies täglich tun. An den Ringen sind zwei Trapeze montiert – auf der anderen Seite der Trennwand hängen weisse Tücher. Hier bereiten die Luftakrobatinnen und –akrobaten ihre Kunststücke vor. Eine Gruppe Mädchen übt eine Pyramide. Sie sitzt noch nicht und fällt
Die Pyramide sieht schon ganz professionell aus. just zusammen, als das letzte Mädchen aufsteigt. Andere üben Purzelbäume zu zweit oder versuchen mithilfe der Instruktorin einen Handstand zu stehen. Bei der PantomimenGruppe im oberen Stock ist Konzentration und Ruhe angesagt. Die
Diese Galavorstellung ist für die Eltern und Verwandten der Kinder bestimmt. Das Zelt ist bereits voll. Samstag, 22. Oktober, 18 Uhr, Derniere des Pipistrello-Teams. Kein Vorverkauf. Kassenöffnung 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn.
Fleischvögel mit DörrbohnenChnoblibrot-Füllung
4 Schweinsplätzli 1 Knoblauchbrot 180 g Dörrbohnen, gekocht 2 EL Sauerrahm 1 EL Mehl 1 EL Bratbutter Salz, Pfeffer
«Lacht Ursula mit Sonnenschein, wird wenig Schnee vorm Christfest sein.»
zukünftigen Zauberer haben sich bereits in schicke Anzüge geworfen. Die Kinder treten am Freitagabend an der grossen Gala der Kinder nicht in Jeans und Pullover auf. Jedes Kind darf sich ein passendes Kostüm aus dem grossen Garderobenwagen aussuchen.
Die «Pipistrelli» stimmen szenisch auf die nächste Probe ein.
Plätzli ach klopfen, mit Salz und Pfeffer würzen. Knoblauchbrot gemäss Packungsangabe zubereiten, etwas abkühlen lassen, fein hacken und in eine Schüssel geben. Dörrbohnen fein hacken und dazugeben. Sauerrahm
unter die Bohnen-Brot-Masse mischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Masse auf dem Fleisch verteilen, einrollen, mit einer Küchenschnur binden, im Mehl wenden und in der heissen Bratbutter rundum gut anbraten. 10 Min. bei 160 °C in den Ofen stellen, kurz stehen lassen und tranchieren. Zubereitung: 50 Minuten.
Ich gehe fast täglich mit Dylan spazieren. Nein – nicht mit Bob, dem noblen Literaturpreisträger aus Amerika, sondern mit Dylan, unserem fünfjährigen Familienjagdhund aus dem Toggenburg. Im Gegensatz zu seinem Namensvetter hat er bisher noch keinen Preis gewonnen. Immerhin bekommt er regelmässig Komplimente, wenn er jemanden mit seinem Hundeblick treu anschaut. Dylan und Dylan haben trotz unterschiedlicher Herkunft dennoch einiges gemeinsam. Einen grossen Freiheitsdrang und eine gewisse Eigensinnigkeit kann man sowohl beim preisgekrönten Poeten wie bei unserem Hund feststellen. Die grösste Übereinstimmung liegt aber zweifellos im musikalischen Bereich. Wenn Dylan (der Hund) zu einem lauten Jaulen ansetzt, klingt das nämlich genauso schön, wie wenn Dylan (der Sänger) sein weltberühmtes «Like A Rolling Stone» anstimmt. Mir persönlich gefällt übrigens beides. Martin Gut
Bickwiler Art & Market Kunst und handgemachte Besonderheiten im Herzen von Bickwil
Samstag, 29. Oktober 2016 ab 11 Uhr – open End mit Pizzaplausch und Barbetrieb
Galerie openArt
Brunnenstrasse 4, 8912 Obfelden/Bickwil
Infos unter: Michèle Brüllhardt 079 634 13 94 Katrin Zuzáková 078 775 03 72 Claudia Hinners 079 443 29 49
Vorankündigung Seniorennachmittag in Obfelden Die Kommission für Seniorennachmittage lädt alle Seniorinnen und Senioren ein Mittwoch, 23. November 2016, 14.00 Uhr, Mehrzweckgebäude Brunnmatt
Der Klubschwinget findet am Sonntag, 30. Oktober 2016, ab 9.00 Uhr im Schwingkeller Ottenbach statt.
Einladung zur vom Schwingklub am Albis am Samstag, 12. November 2016, 19.30 Uhr im Restaurant Krone, Hedingen. Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen.
Vortrag Heil- und Alpenkräuter
Die kleinen Wunder, die oft helfen. Wir freuen uns, Sie zahlreich in der Brunnmatt begrüssen zu dürfen
Ernährung, Vitamine & Gesundheit Kostenloser Fachvortrag: «Warum? Wozu? Wieviel?» Datum: Dienstag, 1. November 2016 Ort: Dorfstrasse 9, 1. OG, 8906 Bonstetten Zeit: 19.30 bis 20.30 Uhr, Anmeldung erwünscht bei Doris Küttel, Apotheke Heumoos, Bonstetten, Telefon 044 700 21 21, bonstetten@apotheken-sigrist.ch und Michèle Gambarini, Ernährungsberaterin, Frauenpraxis Affoltern
084 2016

References: § 48
 § 205
 § 203
 § 213
 Art. 11
 Art. 2
 § 23
 Art. 9
 Art. 47
 § 7