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Timestamp: 2020-04-02 14:06:07+00:00

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079 2014 by AZ-Anzeiger - Issuu
aus dem bezirk affoltern I Nr. 79 I 168. Jahrgang I Freitag, 10. Oktober 2014
«Päckli» vom Bund
Priester-Jubiläum
Ab Ende dieses Monats erhalten alle Einwohner des Bezirks Affoltern Jodtabletten. > Seite 3
Angelo Saporiti, katholischer Pfarrer in Mettmenstetten, ist seit 25 Jahren Priester. > Seite 7
Millionen-Projekt Der Bau der bezirksübergreifenden Kläranlage in Birmensdorf schreitet voran. > Seite 9
Tierisch schön Die Hausemer Viehschau zog viele Zuschauer und Bauern an. > Seite 10
50 Aussteller aus allen Branchen Gewerbeschau Unteramt: In einer Woche geht es los im Sportzentrum Schachen Etwas für das Gewerbe und für die Region tun – das hat das OK um Marcel R. Streiff motiviert, auch 2014 wieder eine Gewerbeschau Unteramt zu organisieren. Nach 2011 findet der Anlass bereits zum zweiten Mal im Sportzentrum Schachen statt. ................................................... von thomas stöckli Auf rund 1000 m² Ausstellungsfläche werden sich in Bonstetten nächste Woche von Freitag bis Sonntag 50 Aussteller präsentieren – «quer durch alle Branchen», wie OK-Präsident Marcel Streiff betont. Bereits im Sommer 2013 hat das siebenköpfige Team die Planungsarbeit begonnen. In den letzten Tagen ging und geht es nun noch um den Feinschliff, kommenden Dienstag beginnt der Aufbau der Infrastruktur. Die feierliche Eröffnung mit Ernst Stocker wird dann auch fürs OK ein spannender Moment sein: «Wir haben von keinem Aussteller ein StandKonzept gesehen», so Marcel Streiff.
Engagierte Gewerbler und ein vielseitiges Rahmenprogramm Eine Ausstellung bedeutet für alle Mitwirkenden zusätzlichen Aufwand nebst dem Tagesgeschäft. Entsprechend waren die Gewerbler zu Beginn zwar interessiert, aber nicht euphorisch. «Es sind immer die Gleichen, die sofort dabei sind, für Andere muss
Baustart am MauritiusPark Am 30. November entscheiden die Katholiken im Unteramt an der Urne über die Finanzierung ihrer neuen Kirche beim Bahnhof in Bonstetten. Der geplante Abbruch und die bereits bewilligte Versetzung des Glockenturms sind so lange auf Eis gelegt, doch die Bauarbeiten für die beiden Wohnhäuser im hinteren Bereich des Areals haben diese Woche begonnen. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 5
Zwei Kräne umgekippt Auf der Spital-Baustelle des neuen Verpflegungs- und Energiezentrums am Melchior-Hirzel-Weg in Affoltern sind am Mittwochmorgen, 8. Oktober, ein Baukran und ein Pneukran gekippt. Dabei wurden zwei Bauarbeiter mittelschwer, zwei weitere leicht verletzt. Es entstand ein Gesamtschaden von über zwei Millionen Franken. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 7
Sieben Köpfe decken im OK die neun Ressorts ab. Von links: Markus Trösch (Gastronomie), Emil Schnider (Infrastruktur), Marcel R. Streiff (OK-Präsident, Kommunikation, Unterhaltung), Astrid Romy Diener (Sponsoring), Marco Fetz (Verkehr und Sicherheit), Primus Kaiser (OK-Vizepräsident, Sekretariat) und Thomas Käser (Finanzen). (Bild zvg.) man grossen Aufwand betreiben», so Streiff. Nichtsdestotrotz ist er zuversichtlich, dass sich die Aussteller ins Zeug legen werden. Mit einem vielseitigen Rahmenprogramm trägt das OK seinen Teil dazu bei, das Publikum ins Sportzentrum Schachen zu locken. Musikalisch reicht das Angebot von Ländler am Freitagabend im Gastrozelt bis Pop/Rock Freitag und Samstagnacht in
der «Gwerbler-Bar». Action und Spannung versprechen die Demonstrationen der Feuerwehr Unteramt. Weitere Attraktionen sind am Samstag und Sonntag die Torwand des FCWB und die Oldtimer-Rundfahrten. Die Jugendlichen dürfen am Samstag im Breakdance-Workshop mit den «Dirty Hands» mitwirken, die kleinsten Gäste kommen beim Ponyreiten und auf der Hüpfburg zum Zug.
Zeit und Geld Der Lionsclub Knonaueramt und Kiwanisclub Höngg unterstützen die Kispi-Reha. > Seite 11
Saisonbedingt mehr Arbeitslose Die Arbeitslosigkeit im Kanton Zürich hat gegenüber dem Vormonat etwas zugenommen. Neu waren im September 25 093 Personen arbeitslos gemeldet, was einer Arbeitslosenquote von 3,2 Prozent entspricht. Der leichte Anstieg ist mehrheitlich saisonbedingt und auf das Bau- und Gastgewerbe zurückzuführen. Eine generelle Verschlechterung der Arbeitsmarktsituation über viele Branchen und Berufe hinweg ist allerdings nicht festzustellen. Besserung verspricht allenfalls das nächste Jahr. Im Bezirk Affoltern waren Ende September 647 Personen beim RAV arbeitslos gemeldet. Zum Vergleich: Im Vormonat waren es deren 616. Die Ämtler Arbeitslosenquote stieg entsprechend von 2,2 auf 2,3 % an. Im kantonalen Vergleich steht die Region allerdings nach wie vor gut da. Eine tiefere Quote weist derzeit nur Andelfingen (1,4 Prozent) auf. Am stärksten von der Arbeitslosigkeit betroffen ist nach wie vor der Bezirk Dietikon, wo 4,5 Prozent der arbeitsfähigen Bevölkerung arbeitslos sind. (tst.)
Hoffnung auf Wetterglück «Zufriedene Aussteller und zufriedene Besucher», nennt Streiff als Ziel. Und was braucht es, um dieses Ziel zu erreichen? Nebst tollen Ständen und motivierten Ausstellern wünscht sich der OK-Präsident viele interessierte Besucher, einen reibungslosen und unfallfreien Ablauf sowie ein Quäntchen Wetterglück.
Der Ehrgeiz ist geweckt Fussball-Trainingscamp diese Woche auf dem Sportplatz Moos Fussball ist der populärste Breitensport der Schweiz. Allein beim FC Affoltern spielen über 200 Kinder zwischen sechs und 14 Jahren – nach dem Trainingscamp mit Alain Sutter werden es vielleicht noch mehr sein. ................................................... von salomon schneider Der Einstieg ins «Fussball-Total-Trainingscamp» war bereits ein Highlight. Alain Sutter trainierte als Camp-Götti mit den Kindern. Bis am Donnerstag haben die Kinder an ihren Fähigkeiten gearbeitet. Heute findet von 10 bis 15 Uhr ein Abschlussturnier statt. Für die Eltern gibt es ab 13.30 Uhr zudem einen Apéro. Rekordverdächtige 104 Kinder sind am Montag ins Trainingscamp eingerückt und Fussball erfreut sich auch bei den Klubs konstanter Beliebtheit. Allein der FC Affoltern hat in den letzten zwei Jahren vier neue Jugendteams gegründet. ................................................... > Bericht auf Seite 25
500 41 Alain Sutter mit einer Auswahl an Fussball-Talenten. (Bild Salomon Schneider)
Gemeinde Ottenbach Grundpfandverwertung Schuldner De Pretto Guido Walter, Meiholzstrasse 3b, 8913 Ottenbach, und De Pretto Alexandra Martina, Winkelstrasse 39, 8912 Obfelden, je solidarisch haftend Pfandeigentümer De Pretto Guido Walter, Meiholzstrasse 3b, 8913 Ottenbach, und De Pretto Alexandra Martina, Winkelstrasse 39, 8912 Obfelden, Miteigentümer je zur Hälfte Tag und Zeit der Steigerung
Auflage des Kollokationsplanes Im Konkurs über den Nachlass der Frau Susanne Wolter, geb. 8. Juli 1983, vom Bichelsee-Balterswil TG und Unterägeri ZG, gest. 24. Februar 2014, wohnhaft gewesen Niederfeldstrasse 47, 8932 Mettmenstetten, liegen der Kollokationsplan und das Inventar des beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf. Klagen auf Anfechtung des Kollokationsplanes sind innert 20 Tagen nach der Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 10. Oktober 2014 beim Einzelrichter im beschleunigten Verfahren des Bezirksgerichtes Affoltern rechtshängig zu machen. Noch nicht rechtskräftige Forderungen aus öffentlichem Recht, zu deren Beurteilung im Bestreitungsfall besondere Instanzen zuständig sind, können jedoch nur nach den besonderen Verfahrensvorschriften angefochten werden. Soweit keine Anfechtung erfolgt, wird der Plan rechtskräftig. Innert 10 Tagen nach der Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt ist schriftlich beim Konkursamt Affoltern das Begehren um Abtretung der Rechte im Sinne des Art. 260 SchKG zur Bestreitung der noch nicht rechtskräftigen Forderungen aus öffentlichem Recht, auf deren Anfechtung die Konkursverwaltung verzichtet, einzureichen.
Freitag, 17. Oktober 2014, 13.30 Uhr Steigerungslokal Besprechungszimmer K21, Kopfbau Kasino, Obere Bahnhofstrasse 7, 8910 Affoltern am Albis Grundstück In der Gemeinde Ottenbach laut Grundregister Blatt 748, Plan Nr. 2, Kataster-Nr. 1376: Wohnhaus, für Fr. 1 324 000.– versichert (Schätzung der Kantonalen Gebäudeversicherung vom 11. März 2009, Gebäude Nr. 318) sowie separates Garagengebäude, für Fr. 71 800.– versichert (Schätzung der Kantonalen Gebäudeversicherung vom 1. Juli 2003, Gebäude Nr. 1042), mit folgender Aufteilung: Gebäude Wohnen 121 m², Nebengebäude 69 m², Bodenbedeckungsarten: befestigte Fläche 162 m², Gebäude 190 m², Trottoir 2 m², Gartenanlage 752 m², Jonenstrasse 29, 8913 Ottenbach. Grenzen laut Grundbuchplan. Anmerkungen, Vormerkungen und Dienstbarkeiten laut Grundbuchauszug. Rechtskräftige betreibungsamtliche Schätzung Fr. 1 580 000.– Die Verwertung erfolgt auf Verlangen der Grundpfandgläubigerin an 1. Pfandstelle. Der Erwerber hat an der Steigerung unmittelbar vor dem Zuschlag, auf Abrechnung am Zuschlagspreis, Fr. 50 000.– in bar oder mit einem auf eine Bank mit Sitz in der Schweiz an die Order des Betreibungsamtes Affoltern am Albis ausgestellten Bankscheck (kein Privatscheck) zu bezahlen. Personen, die als Stellvertreter in fremdem Namen, als Mitglied einer Rechtsgemeinschaft oder als Organ einer juristischen Person bieten, haben sich unmittelbar vor dem Zuschlag über ihre Vertretereigenschaft auszuweisen. Vertreter von Vereinen und Stiftungen haben sich zusätzlich über ihre Vertretungsbefugnis auszuweisen. Handelsgesellschaften und Genossenschaften haben zudem unmittelbar vor dem Zuschlag einen Handelsregisterauszug vorzulegen.
Betreibungsamt Affoltern am Albis R. Günthardt, Betreibungsbeamter
Klagen auf Anfechtung des Kollokationsplanes sind innert 20 Tagen nach der Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsblatt vom 10. Oktober 2014 beim Einzelrichter im beschleunigten Verfahren des Bezirksgerichtes Affoltern rechtshängig zu machen. Noch nicht rechtskräftige Forderungen aus öffentlichem Recht, zu deren Beurteilung im Bestreitungsfall besondere Instanzen zuständig sind, können jedoch nur nach den zutreffenden besonderen Verfahrensvorschriften angefochten werden. Sowseit keine Anfechtung erfolgt, wird der Plan rechtskräftig. Innert 10 Tagen nach der Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt ist schriftlich beim Konkursamt Affoltern das Begehren um Abtretung der Rechte im Sinne des Art. 260 SchKG zur Bestreitung der noch nicht rechtskräftigen Forderungen aus öffentlichem Recht, auf deren Anfechtung die Konkursverwaltung verzichtet, einzureichen. Affoltern am Albis, 10. Oktober 2014 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach Affoltern am Albis
Gestützt auf die Wahlausschreibung vom 22. August 2014 sind für die Ersatzwahl innert der festgesetzten Frist folgende Wahlvorschläge eingereicht worden: 1. Apter Joëlle 1977 Unternehmerin und Mutter Fuchsmatt 1 parteilos 2. Ineichen-Wolf Melanie 1984 Kundendienst Ebertswilerstrasse 2 parteilos 3. Sidler-Föllmi Andrea 1966 Lehrerin HWM Houenmattstrasse 18, Ebertswil parteilos In Anwendung von Art. 6 der Hauser Gemeindeordnung und § 53 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) wird eine neue Frist von 7 Tagen, bis spätestens am 17. Oktober 2014, angesetzt, innert welcher die Wahlvorschläge zurückgezogen, geändert oder auch neue Wahlvorschläge bei der Wahlvorsteherschaft, c/o Daniela Bommer, Gemeindeschreiberin, Zugerstrasse 10, 8915 Hausen am Albis, eingereicht werden können. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen und Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich können der Rufname und die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei angegeben werden. Jeder neue Wahlvorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Da die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt sind, wird am 8. März 2015 eine Urnenwahl mit einem leeren Wahlzettel durchgeführt werden. Formulare für die Wahlvorschläge sind bei der Gemeindekanzlei Hausen am Albis, per E-Mail: jacqueline.kauer@hausen.zh.ch, via Homepage www.hausen.ch oder Telefon 044 764 80 20, erhältlich. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Hausen am Albis, 10. Oktober 2014
Im Übrigen wird auf die Steigerungsbedingungen verwiesen. Affoltern am Albis, 10. Oktober 2014
Im Konkurs über den Nachlass der Frau Margrit Egli, geb. 1. November 1946, von Männedorf ZH und Egolzwil LU, wohnhaft gewesen Schuelweidweg 4, 8914 Aeugstertal, gestorben am 13. Februar 2014, liegen der Kollokationsplan und das Inventar den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf.
Wahlvorschlag für die Ersatzwahl eines Mitglieds der Primarschulpflege für den Rest der Amtsdauer 2014/2018
Affoltern am Albis, 10. Oktober 2014
Auflage des Kollokationsplanes
Gemeindeammannamt Bonstetten
Schluss der konkursamtlichen Nachlassliquidation Die konkursamtliche Liquidation über den Nachlass von Hans Küng, geb. 14. Juni 1934, von Aristau AG, gest. 9. Juni 2011, wohnhaft gewesen Grossmatt 9, 8910 Affoltern am Albis, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 1. Oktober 2014 als geschlossen erklärt worden. Affoltern am Albis, 10. Oktober 2014 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis
Einstellung des Konkurses Über Pius Estermann, geb. 12. September 1966, von Römerswil LU, Hochdorf LU, Hofackerstrasse 2, 8908 Hedingen, Inhaber des im Handelsregister des Kantons Zürich ehemals eingetragenen Einzelunternehmens Speedy-Kurier Estermann, mit Sitz in Hedingen, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 22. Mai 2014 der Konkurs eröffnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Gerichtes vom 30. September 2014 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger innert 20 Tagen die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 4000.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Affoltern am Albis, 10. Oktober 2014 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis
Delegiertenversammlung Donnerstag, 13. November 2014, 19.00 Uhr Mehrzweckgebäude Stampfi, Stampfistrasse 8, 8934 Knonau A. Statutarische Geschäfte 1. Begrüssung, Wahl der Stimmenzähler 2. Kenntnisnahme des Protokolls der Delegiertenversammlung vom 22. Mai 2014 3. Sitzungsgelder Vorstand: Bericht und Antrag des Vorstandes 4. Stellenplan 2015: Bericht und Antrag des Vorstandes 5. Voranschlag 2015: Bericht und Antrag des Vorstandes 6. Abschluss des statutarischen Teils B. Informationen aus dem Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern • Projekt «Konsens 2016» • Abschluss Projekt «Kommunikationskonzept» Die Unterlagen liegen ab 30. Oktober 2014 beim Sozialdienst Bezirk Affoltern, Obfelderstrasse 41b (3. Stock), 8910 Affoltern am Albis, während den Büroöffnungszeiten zur Einsicht auf. Affoltern am Albis, 10. Oktober 2014 Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern Margareta Wildhaber, Präsidentin
Das Einzelgericht im summarischen Verfahren des Bezirksgerichtes Affoltern am Albis hat am 4. August 2014 nach Einsicht in das Begehren der gesuchstellenden Partei, Wohnbaugenossenschaft «Lueg is Land» Buchs, Postfach 535, 8107 Buchs, in Anwendung von § 258 ZPO, verfügt: Unberechtigten ist das Parkieren und Abstellen von Fahrzeugen aller Art auf der Liegenschaft Friedhofstrasse 51 bis 75, 8906 Bonstetten, Grundbuch Blatt 569 und 188, Kat.Nr. 2113, untersagt. Widerhandlungen werden mit einer Busse von bis zu Fr. 500.– bestraft. Berechtigt sind nur Besucher während der Dauer ihres Besuches, bis maximal 6 Stunden. Durch die richterlichen Behörden ist das vorstehende gerichtliche Verbot in Anwendung von Artikeln 258 bis 260 der Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO) verfügt worden. Für den Fristenlauf ist die Publikation im Amtsblatt des Kantons Zürich massgebend. Wer dieses Verbot nicht anerkennen will, hat innert 30 Tagen seit dessen Bekanntmachung und Anbringung auf dem Grundstück beim Gericht Einsprache zu erheben. Die Einsprache bedarf keiner Begründung. Die Einsprache macht das Verbot gegenüber der einsprechenden Person unwirksam. Zur Durchsetzung des Verbots ist beim Gericht Klage einzureichen. (§ 260 ZPO) 8906 Bonstetten, 10. Oktober 2014 Gemeindeammannamt Bonstetten lic. iur. T. Michel Burri, Gemeindeammann
Auflage des Kollokationsplanes und des Inventars Im Konkurs über den Nachlass von Luciano Spino, geb. 12. Dezember 1965, von Zürich, gest. 20. September 2013, wohnhaft gewesen in 8914 Aeugst am Albis, liegen der Kollokationsplan und das Inventar den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 10. Oktober 2014 verwiesen. Affoltern am Albis, 10. Oktober 2014 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis
Bestattungen Stallikon Am Freitag, 3. Oktober 2014, ist in Stallikon ZH gestorben:
Bohli Konrad geboren am 23. April 1965, von Stallikon ZH, ledig, wohnhaft gewesen Dorfstrasse 12, 8143 Stallikon. Die Abdankungsfeier findet am Mittwoch, 15. Oktober 2014, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Stallikon statt. Die Urnenbeisetzung erfolgt im engsten Familienkreis. Bestattungsamt Stallikon
Aufwandüberschuss budgetiert Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Hausen (Sitzungen vom 2./9./16./30. September) Die nächste Gemeindeversammlung findet am Mittwoch, 3. Dezember 2014, statt. Folgende Geschäfte werden traktandiert: Genehmigung des Voranschlages für das Jahr 2015 und Festsetzung des Steueransatzes auf 90 %; Projekt «Vollenweid / Wasserleitungund Strassensanierung» (2011.002), Projekt- und Kreditbewilligung; Projekt «Huebersberg Brunnenstube 1 und 2» (2014.001), Projekt- und Kreditbewilligung und Legislaturschwerpunkte 2014/2018: Information des Gemeinderates über die Legislaturziele (keine Beschlussfassung).
Voranschlag 2015 Der Voranschlag für das Jahr 2015 sieht einen Aufwandüberschuss von Fr. 44 000 vor. Das Budget basiert auf einem Steuerfuss von 90 % und einem Steuerertrag (100 %) von 7 200 000 und einem Grundsteuerertrag von 1 000 000 Franken. Der Gesamtaufwand liegt bei rund 20,5 Mio. Franken. Die Nettoinvestitionen im Verwaltungsvermögen betragen 5 298 000 Franken. Davon fallen Fr. 4 060 000
auf die gebührenfinanzierten Bereiche. Es resultiert ein Finanzierungsfehlbetrag von 3 711 000 Franken. Es handelt sich bei diesem Betrag zum grossen Teil um die hohen Investitionsausgaben in den gebührenfinanzierten Bereichen. Der Voranschlag wurde genehmigt und der nächsten Gemeindeversammlung wird beantragt, diesen ebenfalls zu genehmigen und den Gemeindesteuerfuss auf 90 % festzusetzen.
Erneuerungswahlen Friedensrichter Der Bezirk Affoltern hat die Erneuerungswahlen der Friedensrichter für die Amtsdauer 2015 bis 2021 auf den 8. März 2015 festgelegt. Gemäss Art. 6 der Gemeindeordnung Hausen am Albis finden die Erneuerungswahlen mit leeren Wahlzetteln statt. Der Friedensrichter wird gemäss Art. 5 der Gemeindeordnung an der Urne gewählt. Der Gemeinderat hat als ersten Wahltag den Sonntag, 8. März 2015, und den 2. Wahlgang auf Sonntag, 14. Juni 2015, festgelegt.
Liegenschaften Im Rahmen des Sicherheitskonzeptes fand im Frühling 2014 die Sicherheitsüberprüfung sämtlicher Spielplätze statt. Die Spielplätze Kindergarten Gomweg und Strandbad Campingplatz müssen saniert werden. Der Gemeinderat erteilte der Firma Murimoos, Muri, den Auftrag zur Sanierung der beiden Spielplätze beim Kindergarten Gomweg und Strandbad Campingplatz. Je nach Witterung werden die Arbeiten bei den beiden Spielplätzen noch bis Ende Jahr 2014 ausgeführt.
Sihlwald als überkommunales Natur- und Landschaftsschutzgebiet Der Gemeinderat Hausen am Albis hat vom vorliegenden Entwurf der Verordnung über den Schutz des Sihlwaldes als Natur- und Landschaftsschutzgebiet mit überkommunaler Bedeutung in den Gemeinden Hausen a.A., Hirzel, Horgen, Langnau a.A., Oberrieden und Thalwil Kenntnis genommen. Der Entwurf der Verordnungsänderung lag vom 1. bis 30. September 2014 öffent-
lich auf. Zudem fand am 8. September 2014 eine öffentliche Informationsveranstaltung in Langnau a.A. statt. Die vom Gemeinderat Hausen am Albis beantragten Änderungen vom April 2014 sind teilweise in den Entwurf eingeflossen. Einzelne Punkte sollen jedoch noch präzisiert werden. Der Gemeinderat beantragte den zuständigen kantonalen Stellen die entsprechenden Änderungen.
Jugendarbeit Der Gemeinderat bewilligte im Sommer 2013 das Pilotprojekt «Aufsuchende Jugendarbeit» für die Zeit von September 2013 bis Dezember 2014. Ende August 2014 wurde ein Zwischenbericht über die ersten zwölf Monate der Aufsuchenden Jugendarbeit erstellt. Der Gemeinderat hat den Bericht positiv zur Kenntnis genommen und bewilligte eine feste und integrierte aufsuchende Jugendarbeit in der Jugendarbeit Oberamt ab 1. Januar 2015 mit 20 Stellenprozenten. Daniela Bommer, Gemeindeschreiberin
Ein «Päckli» vom Bund für alle Säuliämtler Die Verteilung von Jodtabletten startet Ende Oktober
Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Chefredaktor: Werner Schneiter Thomas Stöckli, Redaktor Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 280 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch
Ab Ende dieses Monats dürfen alle Einwohner im Bezirk Affoltern Paketpost von der Logistikbasis Armee/Sanität erwarten. Der Inhalt: Jodtabletten Kaliumiodid 65 AApot. Diese werden vorsorglich neu im Umkreis von 50 Kilometern um die fünf Schweizer Kernkraftwerke an die Bevölkerung verteilt.
Am Montag, 13. Oktober, feiert Klara Auberson-Strasser in Affoltern den 85. Geburtstag. Wir gratulieren der Jubilarin herzlich und wünschen ihr einen schönen Festtag.
755 Millionen für Prämienverbilligungen Der Regierungsrat hat die Beiträge an die individuelle Prämienverbilligung der obligatorischen Krankenversicherung für das kommende Jahr festgelegt. Im kommenden Jahr wird der Bund dem Kanton Zürich für die Prämienverbilligung 409,4 Millionen Franken auszahlen; der Kanton seinerseits wird 341,8 Millionen Franken beisteuern. Der Regierungsrat hat den Kantonsbeitrag auf dieser Höhe festgesetzt. 2015 werden damit im Kanton Zürich rund 755 Millionen Franken für Prämienverbilligungen aufgewendet; im Vorjahr waren es rund 725 Millionen Franken. Die Prämienverbilligung wird im Kanton Zürich auf zwei verschiedene Arten ausgerichtet: Zum einen durch individuelle Beiträge an Personen in bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen; dafür stehen 2015 gut 393 Millionen Franken zur Verfügung (2014: knapp 397 Millionen Franken). Zum andern durch die Übernahme der Prämien von Zusatzleistungs- und Sozialhilfebezügerinnen und -bezügern sowie die Übernahme von Verlustscheinen von Personen, die ihre Krankenkassenprämien nicht bezahlen konnten. (ki.)
Mit Vornote an die Gymiprüfung Die Kommission für Bildung und Kultur beantragt dem Kantonsrat, die Vorleistungen der Schüler künftig auch bei der Aufnahme ins Kurzzeitgymnasium wieder zu berücksichtigen.
................................................... von urs e. kneubühl Wer bis zu zwanzig Kilometer von einem Schweizerischen Kernkraftwerk entfernt wohnt, hat schon heute für den Katastrophenfall Jodtabletten im Haus. Im Januar dieses Jahres hat der Bundesrat entschieden, dass Kaliumiodid 65 AApot ab diesem Herbst nun der Bevölkerung im Umkreis von 50 Kilometern um ein AKW verteilt werden. Ab Ende Oktober und bis in den Monat November hinein geht die Päcklipost daher als vorsorgliche Schutzmassnahme für den Fall eines Kernkraft-Störfalls in einem der Kernkraftwerke Beznau 1, Beznau 2, Gösgen, Leibstadt und Mühleberg auch in der Bezirk Affoltern. Sämtliche Bewohnerinnen und Bewohner werden so, direkt per Post in die Haushaltungen, je eine Packung Jodtabletten erhalten, wobei jede Schachtel zwei Durchdrückpackungen enthält. «Im Katastrophenfall», erklärt Karin Jordi von der Geschäftsstelle Kaliumiodid-Versorgung, «benötigt jede erwachsene Person eine Durchdrückpackung, die damit für drei Tage ausreicht. Die zweite Durchdrückpackung dient als Reserve, womit auch direkte Nachbarschaftshilfe möglich ist.» Die Einnahme von Kaliumiodid 65 AApot wird bei einem Störfall, bei dem radioaktive Stoffe freigesetzt werden, von den Behörden über Radio und andere Medien angeordnet.
Solche Packungen mit Kaliumiodid-65-AApot-Tabletten werden ab Ende dieses Monats auch an jeden Haushalt im Bezirk Affoltern verschickt. (Bild zvg.) triebetriebe und Unternehmen, ebenso an öffentliche Einrichtungen wie Schulen, Kindertagesstätten, Krankenhäuser, Behörden etc. Bereits vor der Verteilung erhalten alle betroffenen Haushalte ein Informationsblatt, das sie über die Verteilung ins Bild setzt; zudem werden alle Empfängerinnen und Empfänger direkt mit detaillierten Informationen rund um die Jodtabletten bedient. Jodtabletten für neu Zugezogene, die erst nach der Verteilung 2014 in eine der Ämtler Gemeinden ziehen, erhalten ebenfalls Jodtabletten. Bei der Anmeldung in der neuen Gemeinde bekommen sie von ihrer Gemeinde automatisch Bezugscheine. Damit können sie ihre Kaliumiodid-65-AApot-Ration kostenlos in der Apotheke oder Drogerie beziehen. Die Kaliumiodid-Tabletten müssen in der verschlossenen Originalpackung bei Raumtemperatur (15 bis 25 °C), an einem Ort, wo diese sicher wieder gefunden werden können, aufbewahrt und ausserhalb der Reichweite von Kindern gelagert werden.
Bei Raumtemperatur verschlossen aufbewahren
Die Kaliumiodid-Packungen gehen an private Haushalte, an Gewerbe-, Indus-
Die Verteilung der Jodtabletten erfolgt alle zehn Jahre. Bis dato, nach der al-
ten Regelung mit dem Zwanzig-Kilometer-Radius, wurden die Tabletten für die Ämtler Bevölkerung im Spital Affoltern zentral gelagert. Parallel zur Neuverteilung kommt es nun auch zur Rücknahme der 2004 verteilten Jodtabletten, denn diese nähern sich dem Ablaufdatum und werden nach der Rücknahme fachgerecht entsorgt. Die Rückgabe ist einfach und kostenlos. Die Verteilung der Jodtabletten ist Teil der Massnahmen zum Schutz, die der Bund vorbereitet hat, um im Falle eines Kernkraft-Störfalls die Sicherheit der Bevölkerung weitgehend zu gewährleisten. Die im Katastrophenfall durch den Bund angeordnete Einnahme von Jodtabletten verhindert, dass sich radioaktives Jod, das über die Atemwege aufgenommen wird, in der Schilddrüse anreichert. Der Schutz der Schilddrüse mit Kaliumiodid gilt als sichere und ungefährliche Massnahme. Jodtabletten schützen allerdings nicht vor einer Gefährdung durch direkte radioaktive Strahlung. In diesem Fall muss deshalb auf Anweisung der Behörden das Hausinnere bzw. ein Keller oder Schutzraum aufgesucht werden. Weitere Infos unter www.kaliumiodid.ch.
Zur Vorbereitung auf das Gymnasium gehört heute oftmals der Besuch teils kostspieliger privater Vorbereitungskurse. Deren Erfolgswirkung für die Aufnahmeprüfungen ist unbestritten und statistisch nachweisbar. Eine parlamentarische Initiative forderte daraufhin mit Blick auf Chancengerechtigkeit die Abschaffung der Gymiprüfung. Über den Zugang entscheide, ob Eltern bereit und finanziell stark genug sind, die Kosten für private Vorbereitungskurse zu tragen.
Gegen Abschaffung der Aufnahmeprüfungen Die Abschaffung der Aufnahmeprüfungen an die Mittelschulen fand in der Kommission für Bildung und Kultur (Kbik) keine Mehrheit. Hingegen stiess die Forderung auf Zustimmung, die Vorleistungen der Schüler beim Übertritt von der Sekundarschule ins Kurzzeitgymnasium künftig wieder zu berücksichtigen. Die Vornoten wurden wegen der starken Gliederung der Sekundarstufe (neu auch mit Berücksichtigung der Sek B) auf das kommende Schuljahr hin für das Kurzzeitgymnasium abgeschafft, während sie für das Langzeitgymnasium nach wie vor gelten. Nach Ansicht der Mehrheit führt die Neuordnung des Aufnahmeverfahrens unweigerlich zu vermehrten Fehlzuteilungen. Die Kommissionsmehrheit beantragt daher eine Änderung des Mittelschulgesetzes. (pd)
Grundgebühren für das Jahr 2015 und Verbrauchsgebühren für die Zeit vom 1. Oktober 2014 bis 30. September 2015 Der Gemeinderat setzte am 30. September 2014 die Grundgebühren für das Jahr 2015 und die Verbrauchsgebühren für die Zeit vom 1. Oktober 2014 bis 30. September 2015 wie folgt fest: 1. Wasser Grundgebühr pro Wohnung (Haushalt) Fr. 160.— Grundgebühr LandwirtschaftsFr. 224.— betrieb Grundgebühr Gewerbe Fr. 224.— resp. individueller Ansatz Verbrauchsgebühr pro m³ Fr. 1.66 2. Abwasser Grundgebühr pro Wohnung (Haushalt) Fr. 51.— Grundgebühr Landwirtschaftsbetriebe und Gewerbe Fr. 51.— Versiegelte Flächen (Dächer, Plätze, Strassen) pro m² Fr. —.33 Klärgebühr pro m³ Wasserverbrauch Fr. —.65 3. Abfallbeseitigung Grundgebühr pro Wohnung (Haushalt) Fr. 161.— Grundgebühr Landwirtschaftsbetriebe und Gewerbe Fr. 161.— Gewerbepauschale Nach geschätztem Aufwand 4. Kabelnetzgebühren Grundgebühr pro Wohnung (Haushalt) inkl. Urheberrechtsgebühren Fr. 150.— 5. Mehrwertsteuer Die Grund- und VerbrauchsgebührAnsätze verstehen sich exkl. Mehrwertsteuer. Für die Wassergebühren werden 2,5 %, für die Abwasser-, Abfall- und Kabelnetzgebühren 8,0 % Mehrwertsteuer in Rechnung gestellt. Gegen diese Gebührenfestsetzung kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, mit schriftlich begründeter Eingabe beim Bezirksrat 8910 Affoltern am Albis Rekurs erhoben werden. Obfelden, 10. Oktober 2014 Gemeinderat Obfelden
Gesuchsteller: Piliero Antonia und Giovanni, Widenacherstrasse 22, 8908 Hedingen Projektverfasser: G&M Wintergarten AG, Zürichstrasse 178, 8910 Affoltern am Albis Bauprojekt: Anbau unbeheizter Wintergarten und Ersatz Wohnzimmerfenster, Widenacherstrasse 22, Kat.-Nr. 1492, Vers.-Nr. 816; Wohnzone W2.5
Bauherrschaft: Felder Urs und Gertrud, Baareggstrasse 51, 8934 Knonau Projektverfasser/in: roosarchitekten gmbh, Zürichstrasse 84, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Ersatzneubau Wohnhaus mit Solaranlage und Neubau Carport, Baaregg 26, Kat.-Nr. 1066, Zone Kernzone Weiler
Bauherrschaft: Eigenümer Im Loo, vertreten durch Peter Ott Ingenieurbüro für Hoch- und Tiefbau AG, Albisstrasse 2a, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Ausbau der bestehenden Gemeindestrasse Im Loo ab Leigrüppenstrasse bis Parzellengrenze (Länge 200 m, Breite 4 m) inkl. LKW-Kehrplatz, Kat-Nrn. 3026, 3027 + 1799, Im Loo (Kernzone KB)
Hausen am Albis Gesuchsteller und Projektverfasser: Karin Böbner, In der Rüti 13, 8915 Hausen am Albis Bauprojekt: Seiteneingang für das Einstellen von Fahrrädern (bereits erstellt) auf Kat.-Nr. 2752, In der Rüti 13
23. April 1965 – 3. Oktober 2014
Unerwartet ist er für immer eingeschlafen. Er hatte noch so viele Pläne und Wünsche. Sie bleiben nun unerfüllt. Hanny und Heiri Bohli-Crescionini Ueli Bohli, Susi Bohli, Ruedi Bohli Rosmarie und Marino Crescionini-Schneebeli Rina und Peter Schlumpf-Crescionini Anverwandte Die Abdankung findet am Mittwoch, 15. Oktober 2014, 14.00 Uhr, in der Kirche Stallikon statt. Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Anstelle von Blumenspenden und Grabschmuck gedenke man der Stiftung RGZ, Wohnheim Loomatt, Stallikon, Postkonto 80-7555-7. Traueradresse: Susi Bohli, Dorfstrasse 11, 8143 Stallikon
Bauherrschaft: M. Schumacher, GLOW Hair & Make Up, Zürichstr. 6, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Anbringen von 2 Reklametafeln «GLOW Hair & Make Up» am best. Gebäude, Vers.-Nr. 496, Kat.-Nr. 3939, Zürichstrasse 6/Albisstrasse 1 (Kernzone KA)
Feuerwehrverband des Bezirkes Affoltern
Mettmenstetten Bauherrschaft: Rudolf + Susanne Wey, Oberdorfstrasse 3, 8932 Mettmenstetten Vertreter: REDAB AG, Architektur & Planung, Lindauring 2, 6023 Rothenburg Bauprojekt: Neubau Einfamilienhaus mit Carport auf Kat.-Nr. 4235, Albisstrasse 55 (Kernzone KB)
Obfelden Gesuchsteller: Frischherz Monika und Burgener Jörg, Pilatusstrasse 3, 8912 Obfelden Projektverfasser: Frego AG, Isenbergstrasse 8, 8913 Ottenbach Baurechtliches Vorhaben: Teilüberdachung bestehender Pergola am Wohnhaus Vers.-Nr. 285 auf Kat.-Nr. 2040 an der Pilatusstrasse 3, 8912 Obfelden (Zone W 1)
Bauherrschaft: Stadelmann Peter, Lüttenbergstrasse 13, 8906 Bonstetten Projektverfasser: Widmer Bedachungen, Kronenstrasse 16, 8134 Adliswil Bauvorhaben: Neubau Schlepplukarne an Stelle von zwei Dachfenstern, Lüttenbergstrasse 13, Kat.-Nr. 568, (Landwirtschaftszone)
Koni (Konrad) Bohli
Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.
De Plättlileger
Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG).
Ich bin so gern gewesen in Feldern, Wald und Flur nun bin ich heimgegangen zum Schöpfer der Natur.
TODESANZEIGE Tief bewegt müssen wir Abschied nehmen von unserem Verbandsmitglied und aktiven Feuerwehrmann
Koni Bohli Ein Herz für die Feuerwehr, welches der Sache viele Jahre diente, schlägt nicht mehr. Ganz unerwartet hat uns ein treuer Kamerad, ein verdienter und wertvoller Feuerwehrmann für immer verlassen. Wir trauern um einen engagierten und zuverlässigen Feuerwehrmann. Seine Verdienste als Unteroffizier für die Feuerwehr Unteramt für die Feuerwehr im Allgemeinen werden uns immer in Erinnerung bleiben. Seinen Angehörigen, seinen Freunden und Kameraden sprechen wir unser tiefes Beileid aus. Der Vorstand Feuerwehrverband des Bezirkes Affoltern Die Abdankung findet am Mittwoch, 15. Oktober 2014, 14.00 Uhr, in der reformierten Kirche in Stallikon statt.
walter-staehli@bluewin.ch 079 696 89 21, 8909 Zwillikon
Feuerwehr Unteramt
Holzkorporation Ziegelhau-Wettswil
Der plötzliche Tod unseres lieben Feuerwehrkameraden
Koni Bohli
Plötzlich, unerwartet und viel zu früh ist unser Vorstandsmitglied und Freund
Zug Üetliberg
macht uns traurig und fassungslos. Seit Jahrzehnten konnten wir auf dein Engagement und dein Fachwissen als Feuerwehrkamerad und Freund zählen. Deine sympathische und hilfsbereite Art wird uns sehr fehlen. In unseren Reihen hinterlässt du eine grosse Lücke. Der Trauerfamilie sprechen wir unsere tiefste Anteilnahme aus. Koni, wir werden dich stets in dankbarer Erinnerung behalten. Deine Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Unteramt Die Abdankungsfeier findet am Mittwoch, 15. Oktober 2014, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Stallikon statt. Die Urnenbeisetzung erfolgt im engsten Familienkreis.
Konrad Bohli von uns gegangen. In Koni verlieren wir einen gewissenhaften und engagierten Kassier, vor allem aber einen lieben Freund. Bestürzt und traurig, aber auch dankbar für die gemeinsame Zeit, werden wir ihn in bester Erinnerung behalten. Den Angehörigen entbieten wir unsere herzliche Anteilnahme. Holzkorporation Ziegelhau-Wettswil Die Abdankung findet am Mittwoch, 15. Oktober 2014, 14.00 Uhr, in der Kirche Stallikon statt.
MauritiusPark: Bagger sind aufgefahren Kirchenpflege und Kirchenstiftung orientieren am 11. November über den Kirchen-Bau in Bonstetten Der Kirchen-Abbruch und die Versetzung des Glockenturms sind bis zur Urnenabstimmung am 30. November auf Eis gelegt, doch die Bauarbeiten für die beiden Wohnhäuser im hinteren Bereich des Areals haben diese Woche begonnen.
Klartext. Die Sonntags-Gottesdienste müssten dann im Singsaal des Schulhauses Mettlen 2 abgehalten werden. Die kleineren Anlässe fänden in einem Container statt.
Informationen zum Bauprojekt am 11. November
................................................... von thomas stöckli In der Überbauung MauritiusPark in Bonstetten entstehen 45 neue Eigentums- und Mietwohnungen mit 2½ bis 4½ Zimmern. Im Winter 2015/16 sollen diese bezugsbereit sei. Dahin ist es allerdings noch ein langer Weg. Vergangene Woche begann der Rückbau. Das Kirchgemeindehaus und der Anbau ans bestehende Kirchen-Gebäude müssen weichen, sie liegen auf dem Grundstückteil, welcher für den Wohnungsbau vorgesehen ist. Bis Baufortschritte über dem Boden zu sehen sein werden, braucht es allerdings noch etwas Geduld. Mindestens vier Monate noch. «Der Baugrund ist eine Herausforderung», sagt Ivo Bracher, VR-Präsident der Bauherrin bonainvest AG. Fast 45 Meter lang sind die Pfähle, die den Bauten Stabilität verleihen sollen. Um das Umfeld zu schonen, werden sie aber nicht in die Tiefe gerammt, sondern voraussichtlich geschraubt. An der Bauherrin bonainvest AG sind übrigens auch mehr als 40 Pensionskassen beteiligt, darunter jene anzeige
So sollen die beiden Wohnhäuser im MauritiusPark Bonstetten aussehen. Das Projekt basiert auf den Plänen von Ramser Schmid Architekten, die sich in einem Wettbewerb durchgesetzt haben. (Visualisierung zvg.) der Migros mit 12 % und jene von Coop mit 18 %. «Wir sind hinreichend finanziert», versichert Ivo Bracher.
Versetzung des Glockenturms gestoppt Wie es auf dem Kirchen-Teil der Überbauung weitergeht, darüber entscheiden die Katholiken aus dem Unteramt am 30. November an der Urne. Zur Erinnerung: Die Kirchgemeindever-
sammlung hatte die Finanzierung des Neubaus vor einem Monat mit deutlichem Mehr gutgeheissen – und dann doch noch beschlossen, das Geschäft an die Urne zu schicken. Als Konsequenz hat die Kirchenpflege die Bauarbeiten auf dem Kirchengrundstück gestoppt – sogar die bereits zuvor bewilligte Versetzung des Glockenturms an die Ecke Stationsstrasse/Stallikerstrasse. Einzig das Fundament und das zusätzliche Ele-
ment für den künftig vier Meter höheren Glockenturm wurden dort erstellt. Die bisherige Kirche bleibt also vorerst noch stehen. Weil sie punkto Erdbebensicherheit, Brandschutz, Elektro-Installationen und Statik den heutigen Anforderungen nicht mehr entspricht, muss die Stiftung demnächst entscheiden, ob sie weiter genutzt werden kann. «Jeder investierte Franken wäre verloren», spricht Liegenschaftsverwalter Roland Gächter
«Die Kirche ist eine Notwendigkeit», hatte Toni Gasser schon an der Kirchgemeindeversammlung gesagt. Und das untermauerte er jetzt mit Zahlen: Rund 3600 Katholiken leben aktuell im Unteramt. Angesichts der prognostizierten Bevölkerungszunahme und dem heute schon steigenden Anteil an Katholiken könnten es in zehn, zwölf Jahren deren 5000 sein. Vor dem Abstimmungstag möchten die Kirchgemeinde und die Kirchenstiftung der Bevölkerung noch einmal Gelegenheit geben, Fragen zu stellen. Zu diesem Zweck laden sie am Dienstag, 11. November, ins Pfarreiheim. Bereits diese Woche wurde allen Katholiken im Unteramt ein Flyer mit den wichtigsten Informationen zugestellt. Im Winter 2015/16 sollen die altersgerechten Wohnungen bezugsbereit sein. Mit einer geschätzten Bauzeit von zwölf Monaten könnte die Kirche gleichzeitig fertig werden. Dazu braucht es aber am 30. November ein Ja. Denn wenn die neue Kirche über die Stiftung finanziert werden muss, käme es zu weiteren Verzögerungen – und Mehrkosten von rund einer halben Million Franken.
Viehwirtschaftsverein Stallikon Bauernverein Stallikon-Sellenbüren
TODESANZEIGE Traurig und betroffen nehmen wir Abschied von
Koni Bohli 23. April 1965 – 3. Oktober 2014
Mit Koni verlieren wir einen lieben, hilfsbereiten und stets fröhlichen Kameraden, der sich jederzeit für seine Vereine und die Landwirtschaft eingesetzt hat. Wir behalten Koni in bester Erinnerung und entbieten den Angehörigen unser Beileid. Viehwirtschaftsverein Stallikon Bauernverein Stallikon-Sellenbüren Die Trauerfeier findet am Mittwoch, 15. Oktober 2014, 14.00 Uhr, in der Kirche Stallikon statt.
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Ganz überraschend und viel zu früh bist Du von uns gegangen.
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Er war ein langjähriges Mitglied der Trachtengruppe Knonaueramt. Viele Jahre hat Koni sich für unseren Verein eingesetzt. Mit ihm verlieren wir unseren Vereinspräsidenten und geschätzten Kameraden. Den Angehörigen entbieten wir unsere herzliche Anteilnahme. Trachtengruppe Knonaueramt
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Vier Verletzte auf Spital-Baustelle Affoltern: Am Melchior-Hirzel-Weg sind am Mittwoch zwei Kräne umgekippt Von Peter Burkhard, alt Gesamtleiter «Die Alternative», Ottenbach
Krieg Warren E. Buffett – mit einem geschätzten Privatvermögen von 66 Milliarden US-Dollar einer der reichsten US-Bürger – spricht von Krieg. Zumindest auf die Frage nach den grossen gesellschaftlichen Themen unserer Zeit antwortete er: «Es herrscht Klassenkrieg. Meine Klasse, die Klasse der Reichen hat diesen Krieg angezettelt, und sie wird diesen Krieg gewinnen!» Zum gleichen Resultat kommt Thomas Piketty, der französische Starökonom. Er sagt es in seinem Bestseller «Das Kapital des 21. Jahrhunderts» einfach mit anderen Worten: «Ich sehe die Gefahr einer oligarchischen Gesellschaft, der Herrschaft weniger Reicher.» Und ich frage mich, wo bleibt da die Demokratie? Diese Sorge um unsere Demokratie treibt ganz offensichtlich auch Janet Yellen, die neue US-Notenbankchefin um, gab sie doch im Rahmen einer Anhörung zu Protokoll: «All diese Statistiken über die Ungleichheit beunruhigen mich sehr. Die Ungleichheit könnte dazu beitragen, dass unterschiedliche Gruppen nicht in gleichem Masse an der Demokratie partizipierten und die soziale Stabilität beeinträchtigten.» Exakt diese Angst beschäftigt auch den Milliardär Nick Hanauer. In einem Aufruf an seine ebenso vermögenden «Zillionäre» warnt er vor einem Aufstand der Massen und spricht von der Kluft zwischen den Habenden und Nicht-Habenden, die immer grösser wird. Hanauer bangt um den sozialen Frieden und sieht ganz reale Anzeichen, die einen «Arabischen Frühling» auch in unseren Breitengraden wahrscheinlich erscheinen lassen. Er mahnt mehr Fairness an und meint, es müsse alles unternommen werden, damit der Mittelstand nicht weiter in die Verarmung getrieben werde. Die unersättliche Gier einzelner Individuen begrenzen und dem gegenüber der Ruf nach sozialer Verantwortung des Kapitals kommen mir irgendwie bekannt vor. Hatten wir das nicht schon mal? Das kann man sich heute fast nicht mehr vorstellen; ein gesellschaftspolitisches Konzept, das auch noch «das schwächste Mitglied» fair behandeln wollte und die sozial-ökonomische Gerechtigkeit ins Zentrum stellte. Utopisch, typisch Gutmenschentum! Gut, die älteren Mitbürger erinnern sich vielleicht noch an die sozial-liberale Regierung unter Brandt und Scheel. Das muss in grauer Vorzeit gewesen sein – mein Gott, bin ich alt geworden – da wurden in ganz Europa ähnlich lautende Konzepte diskutiert. Hier unterbreche ich mal kurz, damit die Älteren unter uns den Jüngeren von der Zeit erzählen können, in der soziale Gerechtigkeit noch kein «Schimpfwort» war.
Immerhin waren damals nicht irgendwelche Extremisten oder politische Spinner am Werk, ganz im Gegenteil, es waren arrivierte Politiker, die unter dem Titel der «sozialen Wohlfahrt für alle» Wahlen gewannen und erfolgreiche Regierungen bildeten. In unseren Tagen nicht – noch nicht – denkbar?
Auf der Baustelle des neuen Verpflegungs- und Energiezentrums am Melchior-Hirzel-Weg sind am Mittwochmorgen ein Baukran und ein Pneukran gekippt. ................................................... von thomas stöckli Auf dem Spital-Areal entsteht zwischen den Häusern Rigi und Pilatus der Langzeitpflege Sonnenberg aktuell das neue Verpflegungs- und Energiezentrum. Die Bauarbeiten sind so weit fortgeschritten, dass am Mittwoch, 8. Oktober, der Baukran abgebaut werden sollte. Zu diesem Zweck war ein Pneukran auf Platz. Aus bisher noch unbekannten Gründen kippten um 7.45 Uhr beide Kräne um. Dabei wurden vier Bauarbeiter verletzt, «zwei leicht und zwei mittelschwer», präzisiert Stefan Oberlin, Mediensprecher von der Kantonspolizei Zürich. Das Gegengewicht des abzubauenden Krans zermalmte einen parkierten Lieferwagen, weiter wurde ein Lastwagen massiv beschädigt. Vermutlich ein Seilzug hinterliess auf dem
Zwei Kräne am Boden: Das Luftbild zeigt das ganze Ausmass der Zerstörung. (Bild Kapo Zürich) Flachdach des angrenzenden Wohnhauses an der Alten Hedingerstrasse deutliche Spuren. Verschiedene Anwohner berichteten denn auch übereinstimmend von einem lauten Knall: «Es war wie ein Erdbeben.» Aus Sicherheitsgründen mussten 24 Bewohner der Langzeitpflege vorübergehend in
einen anderen Hausteil verlegt werden. Sie konnten noch am Mittwochmorgen in ihre Zimmer zurück. Der entstandene Gesamtschaden wird auf über zwei Millionen Franken geschätzt. Über die Ursache des Unfalls konnte die Kapo noch keine Angaben machen. Nebst der Kantonspoli-
zei Zürich standen Schutz & Rettung Zürich mit einem Notarzt, vier Ambulanzfahrzeugen und dem Rettungsgrossraumwagen sowie die Stützpunktfeuerwehr Affoltern, das Forensische Institut Zürich, ein Spezialist des Awel und die Kommunalpolizei Affoltern im Einsatz.
«Gott hat meine Fragen nie direkt beantwortet» Pfarrei Mettmenstetten feiert das 25-Jahre-Priesterjubiläum von Angelo Saporiti Angelo Saporiti, Pfarrer in Mettmenstetten, feierte am 7. Oktober sein 25-jähriges Priesterjubiläum. Zu diesem Anlass lädt der Pfarreirat am Sonntag, 26. Oktober, um 9.30 Uhr zu einem Gottesdienst mit anschliessendem Apéro. Angelo Saporiti kam 1962 in Mailand zur Welt, wurde 1989 zum Priester geweiht und arbeitete anschliessend in verschiedenen Gemeinden in Italien. 1996 doktorierte er in FundamentalTheologie an der Gregoriana Universität in Rom. Seit 2000 ist Herr Saporiti im Bistum Chur in verschiedenen Funktionen als Priester und seit dem 1. Juli 2012 in der Pfarrei St. Burkard in Mettmenstetten als Pfarrer tätig. Zudem nimmt er in der Pfarrei Herz Jesu in Hausen die priesterlichen Dienste wahr. Herr Pfarrer Saporiti, wollten Sie immer Priester werden? Angelo Saporiti: Nein, als Kind wollte ich Pilot werden. Warum sind Sie schliesslich Priester geworden? Weil ich als Priester dem Himmel noch näher bin (lacht)... Nach der Matura begann ich zuerst ein Jurastudium an der Universität Mailand, was mich aber nicht begeisterte. Mit grossem Interesse besuchte ich in dieser Zeit jedoch die Lectio divina (lat. göttliche Lesung) unter der Leitung von Kardinal Carlo Maria Martini. Dabei handelt es sich um eine Methode der betenden Meditation über Bibeltexte. Der Kardinal, aber auch die Geschichten von Franz von Assisi haben mich persönlich berührt, was mich bewog 1983 in den Franziskanerkonvent von Assisi einzutreten. 1989 wurde ich zum Priester geweiht. Aus dem Konvent bin ich später wieder ausgetreten, weil ich näher bei den Menschen sein wollte und mich zum Gemeindepfarrer berufen fühlte. Was schätzen Sie an der Arbeit in der Pfarrei St. Burkard? Ich schätze besonders das Pfarreiteam und die Wertschätzung, die ich bei meiner Tätigkeit erfahre. Ich fühle mich hier zu Hause.
Was macht Ihnen besonders Freude? Ich erteile sehr gerne Religionsunterricht. Es macht mir Freude Jugendliche auf dem Weg zur Firmung zu begleiten.
an Jesus heilsame Orientierung finden und dadurch neue und weite Horizonte aufgehen.
Verraten Sie uns ihren persönlichen «Schlüsseltext» in der Bibel? «Der Herr ist mein Hirte» (Psalm 23). Ich lasse mich von Gott führen wie ein Kind. Vertrauen ist der Schlüssel zu Gott. Ich vertraue, dass Gott mich ans Ziel führen wird. Ich fühle mich sinnbildlich wie ein Stück Holz auf einem Fluss. Ich vertraue dem Strom, dass er mich ans Ziel bringen wird, auch wenn ich das Meer nicht zu sehen vermag. ...............................................................
«Die Stelle als Journalist und Moderator beim Radio Vatikan hat mir viel Freude bereitet» ............................................................... Ausser dem Buch der Bücher – haben Sie einen Lektüretipp? Die Erzählung Narziss und Goldmund von Hermann Hesse kann ich sehr empfehlen. Die Geschichte handelt von der Freundschaft zwischen Narziss und Goldmund, die sich im Mittelalter in einer Klosterschule kennenlernen. Sie sind sehr verschieden, aber jeder auf seine Art auf der Suche nach Vollkommenheit und Erfüllung im Leben. Goldmund zieht als Wanderer und Künstler in die Welt hinaus, während Narziss als Lehrer und Abt im Kloster bleibt. Die Freundschaft zwischen den beiden bleibt aber bestehen. Am Ende steht die Erkenntnis, dass sich beide entsprechend ihrer Berufung im Leben verwirklicht haben. Welchen Spielfilm mögen Sie besonders? «Jenseits von Afrika» von Sydney Pollack mit Meryl Streep und Robert Redford. Der Film erzählt die wahre Geschichte von Karen Blixen, die 1913 nach Kenia auswanderte. In diesem sehr gefühlsvollen Film geht es um die Vergänglichkeit des Lebens und Abschied nehmen. Was ist für Sie das grösste Unglück? Zwischenmenschliche Konflikte, die aus Missverständnissen resultieren,
Pfarrer Angelo Saporiti. (Bild zvg.) sind für mich im Alltag das grösste Unglück. Was war der beste Ratschlag, den Sie je erhalten haben? An einem Weiterbildungskurs hat mir ein Kommunikationsexperte den Rat erteilt, mich beim Radio Vatikan als Journalist und Moderator zu bewerben. Dies habe ich getan und prompt die Stelle bekommen, die mir dann sehr viel Freude bereitete. Wie sieht für Sie ein perfekter Tag aus? Ein Tag ist gelungen, wenn ich etwas gelernt habe und anderen Menschen Freude geschenkt habe. Was bedeutet Ihnen das Zölibat? Zölibat? Was ist das? (lacht)... Nach 25 Jahren als katholischer Priester finde ich das Zölibat auf der einen Seite etwas Unmenschliches, auf der anderen Seite eine besondere Möglichkeit sich ungeteilt den Menschen, Gott und seiner Kirche zu widmen. Auf welche Fragen haben Sie von Gott nie eine Antwort erhalten? Gott hat meine Fragen nie direkt beantwortet. Die Antworten liegen in mir selber, die Stimme Gottes nehme ich in meinem Innern wahr. Auf diese Weise hat mir Gott immer gezeigt, auf welchem Weg ich gehen soll. Warum ist es vernünftig an Christus zu glauben? Es ist vernünftig an Jesus zu glauben, weil die Menschen im Glauben
Welche Bedeutung hat die Kirche in 50 Jahren? Die Kirche wird in 50 Jahren weiterhin den Glauben verkünden und die Gläubigen auf ihrem Lebensweg unterstützen. Eine meiner Firmandinnen stellte dem Bischof einmal die Frage, ob man auch ohne Kirche an Gott glauben könne. Dieser gab zur Antwort, dass man selbstverständlich auch ohne Kirche gläubig sein könne. Er wies jedoch darauf hin, dass es für einen Christen schwierig sei, ohne Beziehung mit anderen Gläubigen den Glauben zu behalten und zu pflegen und im Glauben zu wachsen. Ohne Halt der Gemeinschaft entfernen wir uns vom Glauben und werden in Krisenzeiten wie lose Steine eines Hauses zu Boden stürzen. Haben Sie Angst vor dem Tod? Ich bin ein Mensch und die Ängste der Menschen sind auch meine Ängste. Der Tod ist unheimlich, er ist uns fremd und unbekannt. Wenn ich da bin, ist der Tod nicht hier und wenn der Tod kommt, bin ich nicht mehr da. Ich kann nicht beweisen, dass es ein Jenseits gibt. Als Seelsorger habe ich aber viele Menschen beim Sterben begleitet und habe dabei vieles gelernt. Gestützt auf diese Erfahrungen vertraue ich, dass der Mensch nicht im Tod endet. Was wünschen Sie sich für die Zukunft? Ich möchte mit meiner Pfarrei gemeinsam auf dem Weg sein. Ich möchte Menschen auf ihrem Lebensweg unterstützen und gemeinsam mit allen Pfarreiangehörigen einen Lebensstil pflegen, der zu mehr Friede, Vergebung und Lebensfreude führt. Am Ende des Lebens zählen die Zeichen der Liebe, die wir hinterlassen haben. In meinem Büro habe ich ein Zitat von Albert Schweitzer aufgehängt, welches lautet: «Das einzig Wichtige im Leben sind Spuren der Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir ungefragt weggehen und Abschied nehmen müssen.» Mattias Tschannen, Pfarreirat kath. Pfarrei Mettmenstetten
Stellenanzeiger Lust auf eine neue Herausforderung? Wir sind ein modernes Holzbau- und Bedachungsunternehmen, tätig im Bereich Neubau, Umbau- und Sanierungen. Für unsere mehrheitlich private Kundschaft realisieren wir Projekte von der Planung bis zur Ausführung. Wir suchen für unsere Zimmerei einen
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Das 25-Millionen-Projekt ist auf Kurs Baufortschritt der bezirksübergreifenden Kläranlage für sechs Gemeinden in Birmensdorf Nach acht Monaten Bauzeit befinden sich die Arbeiten der neuen Kläranlage Birmensdorf im vorgesehenen Baufahrplan. Ab 2019 wird die ARA Birmensdorf das Abwasser der Gemeinden Aesch, Birmensdorf und Uitikon sowie auch der Unterämtler Gemeinden Bonstetten, Stallikon und Wettswil reinigen. ................................................... von martin mullis Das Einzugsgebiet der ARA Birmensdorf ist mit den sechs Gemeinden Aesch, Birmensdorf, Uitikon, Bonstetten, Stallikon und Wettswil bezirksübergreifend. Das Bauprojekt vom August 2012 sieht eine Leistungssteigerung und Werterhaltung der Anlage vor. Die Baukosten wurden dabei auf 25.6 Millionen Franken veranschlagt. Das Ausbauziel mit einer Auslegung für 33 000 Einwohner ist auf das Jahr 2035 festgelegt. Bei einer Bauzeit von fünf Jahren soll die neue ARA Birmensdorf im Jahre 2019 eingeweiht werden können. Der Präsident des Zweckverbandes Kläranlage, Hans-Rudolf Keller, bestätigt, dass die Bauarbeiten nach dem Spatenstich am 25. Februar 2014 planmässig vorangingen. Zwar hätten sich infolge von vorgefundenen Altlasten einige kleine Verzögerungen ergeben, doch befinde sich der Neubau im Baufahrplan. Im Sitzungs-
Das Bauprogramm ist auf Kurs: Projektleiter Samuel Twerenbold und der Präsident des Zweckverbandes Hans-Rudolf Keller (rechts). (Bild Martin Mullis) zimmer des Verwaltungsgebäudes diskutieren denn am Dienstagmorgen der Projektleiter, der Klärmeister und verschiedenen Handwerker, die Köpfe über die umfangreichen Baupläne ge-
beugt. Dass beim Projekt auch das einheimische Baugewerbe berücksichtigt wird, beweisen die auf dem Areal stehenden Lieferwagen mit Firmenlogos aus den beiden Bezirken.
Pro Sekunde 440 Liter Abwasser Der ausführende Projektleiter, Samuel Twerenbold, von der Firma Hunziker Betatech aus Zürich, blickt auf die rie-
sige Baustelle. Das Fundament ist fertiggestellt und die neuen Nachklärbecken sind betoniert. In den weiteren Bauschritten werden nun die neuen Regenklärbecken gebaut und die alten Becken saniert. Im Zusammenhang mit dem Neubau nennt der Dipl. Umweltingenieur ETH, Samuel Twerenbold, auch noch eine fast unglaubliche Zahl: Die neue ARA Birmensdorf ist auf eine Spitzenleistung von 440 Liter Abwasser pro Sekunde ausgelegt. Erst mit einer groben Berechnung und einem einfachen Beispiel kann diese Leistung so richtig erfasst werden. Ein normales Schwimmbad mit den Massen 25 x 12,5 Meter und durchschnittlicher Tiefe von drei Metern fasst etwa eine Million Liter Wasser. Grob gerechnet würde also ein solches Becken innert 35 Minuten mit Abwasser gefüllt und auch gereinigt. Der gesamte Neu- und Umbau der Kläranlage ist in vier Bauetappen unterteilt, wobei der vierte Bauabschnitt im Kredit noch nicht enthalten ist. Diese Bauetappe soll die Rahmenbedingungen zur Erstellung einer weitergehenden Reinigungsstufe zur Elimination von Mikroverunreinigungen schaffen. Diese Massnahmen sind zurzeit noch Gegenstand politischer Abklärungen. In diesem Bauprojekt wird lediglich der Platzbedarf für die geplante Reinigungsstufe ausgeschieden. Die Planung der Ausführungen ist jedoch nicht Projektbestandteil und erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.
Vom nachhaltigen Zuchtanlass zum traditionellen Volksfest Die Hausemer Viehschau, organisiert vom Braunviehzüchterverein Oberamt, zog viele Zuschauer und Bauern an Die Zuchtviehgenossenschaft gibt es seit 119 Jahren und fast genauso lang organisiert sie eine Viehschau. Am vergangenen Mittwoch wurden in Hausen rund 300 Kühe aus 17 Betrieben besichtigt und bewertet. ................................................... von salomon schneider Lokale Viehschauen sind Traditionsanlässe. Früher primär zuchtrelevant sind sie heute gesellige Anlässe, die sowohl Bauern als auch Einwohner anziehen. An der Hausemer Viehschau wurde nur Braunvieh gezeigt. «Es ist hier die traditionelle Rasse und solange so viele Bauern mit so vielen Kühen teilnehmen, beschränken wir uns auf Braunvieh», erklärte Hans Stettler, Präsident des Braunviehzuchtvereins Oberamt. Er freute sich zudem, dass wieder mehr junge Landwirte Interesse an der traditionellen Viehschau zeigten. Drei Juroren inspizierten die Kühe aus den verschiedenen Kategorien und prämierten die Besten. Martin Haab, Kantonsrat und Landwirt war für das Jurieren der Rinder zuständig. «Bei den Rindern schaue ich primär auf den Entwicklungsstand, aber auch Beine, Wuchs, Rücken und Gang sind wichtig», erläuterte Martin Haab.
Kühe haben einen starken Willen. Diese liess sich nur mit vereinten Kräften zur Prämierung bringen. (Bilder Salomon Schneider)
Traditionen erhalten und Kontakte pflegen Ein Landwirt freue sich zwar über eine Prämierung, die lokalen Viehschauen seien aber bei Weitem nicht mehr so wichtig wie früher. «Das ist bei den nationalen Viehschauen anders. Dort entscheiden sich immer noch viele zuchtrelevante Fragen», stellte Martin Haab fest. Stiere waren an der Viehschau in Hausen gar keine zu sehen. Die Eignung zum Zuchtstier wird heute per Gentest ermittelt. Zudem kommt der Braunvieh-Samen heute oft aus den USA, wo Schweizer Braunvieh schon viel länger auf Milchleistung anstatt auf Robustheit und Genügsamkeit gezüchtet wird. Weit über 90 Prozent der Kühe werden heute künstlich befruchtet – auch um die Verbreitung von Deckseuchen zu verhindern. Weitere Viehschau im Knonauer Amt: Morgen Samstag in Maschwanden.
Eine junge Bäuerin steht stolz bei ihrer Kuh – dieses Jahr nahmen auffallend viele Jungbauern teil.
Juror Martin Haab begutachtet ein Rind.
Geschichte der Viehschau Erste Viehschauen fanden bereits ab Mitte des 19. Jahrhunderts statt. Traditionell wurden Kühe, aber auch Schafe und Ziegen ausgestellt und prämiert. Gegen Ende des 19. Jahr-
hunderts gewann der Zuchtgedanke immer stärker an Bedeutung. Gerade die Wichtigkeit von leistungsfähigen Zuchtbullen führte zur Gründung vieler Zuchtviehgenossenschaften.
Diese waren für die Stiere verantwortlich und organisierten die Viehschauen, die primär zuchtrelevant waren. Jeder konnte sehen, aus welchen Deckungen sich welche Jungtiere ent-
wickelten. Mit der Einführung von Milchleistungsprüfungen und künstlicher Besamung verloren die Viehschauen und Zuchtviehgenossenschaften an Bedeutung.
Einen Dienst an der Gesellschaft leisten Ämtler Lionsclub gestaltete einen Nachmittag im Kinderspital
Walter Altherr, Chef der Sozialkommission des Kiwanisclub Zürich-Höngg (rechts), übergibt Ruth Meierhofer, Leiterin Ökonomie, und Dr. Andreas Meyer, leitender Arzt des Kispi, die Stallplakette als Symbol für ihre Spende. (sas)
Ein Therapiepferd für das Kinderspital Grosszügiger Kiwanisclub Zürich-Höngg Das Reha-Zentrum des Kinderspitals in Affoltern konnte eine Plakette vom Kiwanisclub in Empfang nehmen. Er übernimmt die Unterhaltskosten für ein Therapiepferd für ein Jahr. Die Gesundheitsversorgung in der Schweiz gehört zu den weltweit umfangreichsten. Trotzdem fehlt es im Rehabilitationszentrum des Kinderspitals Zürich immer wieder an Geld und Arbeitskräften. Die Zeit, welche die Therapierenden investieren wird beispielsweise übernommen. Das Therapiepferd und die damit verbundenen Haltungskosten muss das Reha-Zentrum aber vollumfänglich selber tra-
gen. «Da das Kinderspital auf Drittmittel angewiesen ist, haben wir die 7000 Franken für das Therapiepferd übernommen, für ein Jahr», erklärt Walter Altherr, Chef der Sozialkommission des Kiwanisclub Zürich-Höngg. Der Kiwanisclub ist eine internationale Organisation, die dezentral organisiert ist und sich für das Kinderwohl einsetzt. Allein in der Schweiz gibt es 200 einzelne Clubs. Das Kinderspital ist auf Zeit und Spenden solcher Clubs angewiesen, da Kinder-Rehabilitation speziellen Bedürfnissen gerecht werden muss. In der Schweiz gibt es 52 Reha-Kliniken und nur eine für Kinder und Jugendliche – diese befindet sich in Affoltern. (sas)
Das Rehabilitations Zentrum des Kinderspitals Zürich in Affoltern bietet knapp 50 Kindern Platz. Die Mitglieder des Lionsclub Knonaueramt nahmen sich einen Nachmittag Zeit, um mit den Kindern zu basteln, backen und spielen. ................................................... von salomon schneider
Während Erwachsenen meist logisch klar gemacht werden kann, weshalb sie die Rehabilitationsanstrengungen auf sich nehmen sollen, ist dies bei Kindern und Jugendlichen nicht immer einfach. Da sich das Fremd- und Selbstbewusstsein noch in der Entwicklung befindet, müssen Kinder stärker emotional motiviert werden. Im Reha-Zentrum des Kinderspitals wird konsequent auf emotionale Motivation gesetzt. Dafür geht es Partnerschaften mit verschiedenen Institutionen ein – wie der ETH Zürich und der Zürcher Hochschule der Künste. Bewegungstraining kann so beispielsweise mit einem Computerspiel unterstützt werden.
Zeit ist ein kostbares Gut Trotz der zahlreichen Innovationen kehrt bei den Kindern aber schnell ein Alltagsgefühl ein. Um den Kindern Abwechslung bieten zu können, freut
Mitglieder des Lionsclubs Knonaueramt spielen und backen mit Kindern im Rehabilitationszentrum des Kinderspitals Zürich. (Bild Salomon Schneider) sich das Kinderspital immer über Organisationen, die ein Spezialprogramm durchführen. Am vergangenen Mittwochnachmittag nahmen sich 14 Mitglieder des Lionsclubs Knonaueramt Zeit, um mit den Kindern zu basteln, backen und spielen. Es war immerhin ein Drittel der gesamten Mitglieder, die sich trotz Berufstätigkeit Zeit nahmen. «Wir haben einige langjährige Engagements. Trotzdem konnten wir unsere Aktivitäten etwas aus-
bauen und sind deshalb zum ersten Mal hier. Die Freude der Kinder ist riesig. Sie geniessen die Kontakte und machen super mit», meint Reto Studer von Lionsclub strahlend. Der Lionsclub ist im Säuliamt seit Jahren verankert. Vor 38 Jahren gegründet, sind einige der 43 Mitglieder seit den Anfängen dabei. Ziel des Lionsclubs ist es, sich für die Gesellschaft, die Mitmenschen und die Umwelt zu engagieren.
Versammlung der CVP zur Ecopop-lnitiative
Die heimlichen Sieger – zur Abstimmung über die Einheitskasse
An der Herbstversammlung vom Montag, 20. September, im Türmlihus Wettswil ging es um die Ecopop-lnitiative «Stopp der Überbevölkerung – Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen». Im Eingangs-Referat sprach Cornelia Keller, Vizepräsidentin des Vereins Ecopop für die Initiative. Sie erwähnte die Natur, die Vielfalt der Pflanzen und Kleintiere, welche täglich durch Bautätigkeit zerstört wird. Je massloser das Wachstum, desto schmerzvoller der Absturz. Ecopop will nicht, dass sich die Schweiz wie beispielsweise Singapur innert 70 Jahren verfünffacht. Kantonsrat Hans Läubli, Gegner der Initiative, hielt entgegen, dass nicht das Bevölkerungswachstum das Problem sei, sondern der Verbrauch pro Kopf. Die globale Bevölkerung wächst heute praktisch nur noch wegen der höheren Lebenserwartung. Als Lösungen nennt er: Kulturland schützen, Raumplanung stärken und mehr grüne Urbanität, Verkehr reduzieren und verlagern, ökologischer Umbau der Wirtschaft, mehr Zeit statt mehr Geld. In mehreren Punkten sind sich beide Parteien einig: Sorge tragen zu den Ressourcen, Bildung und Aufklärung, Global denken und lokal handeln. Corinne Stutz, Wettswil, moderierte den Abend und gab das Wort auch an die Anwesenden. Einer sagte: Unser Wohlstand zieht Ausländer an, wir sollten das Wissen weitergeben und die Ausländer nicht fernhalten. Die Initiative sei der falsche Weg. Die Abstimmung findet am 30. November statt.
Zum dritten Mal innert weniger Jahre wurde dem Versuch, in der obligatorischen Grundversicherung eine Einheitskasse einzurichten, von den Stimmbürgern eine klare Absage erteilt. Mit über 60 % Ablehnung fiel der Entscheid deutlich aus. Daran vermögen die Ja-Mehrheiten in vier Kantonen der Westschweiz nichts zu ändern. Ein Debakel für die zum dritten Mal eine Abfuhr erleidenden Initianten der politischen Linken der SP und der Grünen, würde man meinen. Dass dem nicht so ist, dafür hat das Parlament mit Unterstützung der Bundesverwaltung längst gesorgt. Wie schon so oft wurde einer im Volk an sich chancenlosen Initiative der Linken, mit Gesetzesänderungen weitgehend entgegengekommen. Im Eiltempo wurde in der vergangenen Herbstsession ein neues KrankenversicherungsAufsichtsgesetz mit nicht weniger als 60 Artikeln verabschiedet. Bereits zu einem früheren Zeitpunkt hat das Par-
Julius Schnider, Affoltern
lament beschlossen, einen erweiterten Risikoausgleich zwischen den Krankenkassen einzuführen. Statt den gesetzlich verankerten Zugang zu den zugelassenen Versicherungen im Interesse der Versicherten durchzusetzen, wird ein unüberschaubares und widersprüchliches Bürokratie-Monster Risikoausgleich, mit hohen Folgekosten für die Prämienzahler eingeführt. Die Aufsicht der Bundesverwaltung kann in der anderen neuen Gesetzgebung bei Ungereimtheiten in einer Kasse die operationelle, wie auch die strategische Führung entlassen. Statt sich an der Solvenz der Kassen und damit der Zahlungsfähigkeit im Interesse der Versicherten zu orientieren und den Rest dem transparenten Wettbewerb zu überlassen, wird die staatliche Aufsicht durch die Verwaltung dazu benutzt, den Wettbewerb zu zerstören und die Führung einer Kasse im Auftrag des Gesetzgebers selbst zu übernehmen. Damit kommt das Parlament dem Anlie-
gen der Initiative einer staatlichen Einheitskasse weitgehend entgegen.
Das Märchen der gestärkten politischen Mitte Das Problem einer nach Links rutschenden Schweiz ist nicht in einer politisch mehrheitlich Links orientierten Bevölkerung zu sehen. Es ist das Parlament und ein Bundesrat der keine Einheit bildet und vor allem jeden Departements-Vorsteher für sich allein gewähren lässt. Eine sich im Wesentlichen an der SP orientierten Verwaltung, die bereit ist, den Anliegen der eigenen Partei bei ihrer Arbeit entgegenzukommen. Dazu kommt die Mehrheit der Medien, die diesen ihnen entgegenkommenden schleichenden Linkstrend wohlwollend begleiten. Unter dem Druck der Linken, der Medien und der sogenannt fachlichen Unterstützung einer in die gleiche Richtung argumentierender Verwal-
tung ist es naheliegend, dass sich die politische Mitteparteien nach Links orientieren. Um ein weiteres Beispiel zu nennen: Der Familienartikel in der Bundesverfassung scheiterte am Ständemehr, was das Parlament nicht hinderte, in der Herbstsession, entgegen diesem Entscheid, die Kindertagesstätten mit einem weiteren Förderbeitrag von 120 Millionen aus der Bundeskasse zu versehen. Ganz anders dann bei der Umsetzung zur Masseneinwanderung. Konsternation in der politischen Mitte und eine Gegensteuer gebende EU-beitrittsfreundliche Verwaltung. Die Minderheit der Linken diktiert auch hier mit dem Wind von Medien und Verwaltung die Windfahnen der politischen Mitte. Um auf die Abstimmung über die Einheitskasse zurückzukommen. Die Linke hat eine Abstimmung verloren, in der Sache aber sind sie dank dem Parlament trotzdem die Sieger. Toni Bortoluzzi, Affoltern
Der Bus 237 über Stallikon, Aumühle, Sonnenberg, Bonstetten wird vermisst Die Enttäuschung der Stalliker Bevölkerung, Forum-Beitrag im «Anzeiger» vom 26. September. Mit Fahrplanwechsel im letzten Dezember wurde der Postautokurs 237 aufgehoben und durch den Kurs 227 ersetzt, was zur Folge hatte, dass das Gebiet Aumühle und Bonstetten-Son-
nenberg seither nicht mehr bedient wird. Bei diesem Entscheid wurden die berechtigten Interessen der betroffenen Anwohner schlicht übergangen. Vor allem das Gebiet Sonnenberg wurde durch diese Änderung benachteiligt. Dieses ist in den letzten 30 Jahren stark gewachsen und wird infolge der zunehmenden Überalterung je länger je mehr von einer vernünftigen
Anbindung an den öffentlichen Verkehr abhängig, sei es für die Einkaufsmöglichkeiten im Dorf oder für die Bus- bzw. Bahnanschlüsse. Es kommt dazu, dass die Parkierungsmöglichkeiten am Bahnhof Bonstetten-Wettswil zunehmend eng werden. Wer am späteren Vormittag nach Zürich oder Zug fahren möchte, riskiert, keinen freien Parkplatz zu finden.
In diesem Zusammenhang stellt sich schon die Frage, was wichtiger ist, die Optimierung des Fahrplans zugunsten der Busbetreiber oder die berechtigten Bedürfnisse der Einwohner, die auf eine einigermassen gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr angewiesen sind. Werner Staub, Bonstetten
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Zeitgeschichte damals & heute
Von der Verkehrs- zur «Sündenmeile»
Zeitgeschichte im Zeitraffer Was war früher? Wie hat sich das Dorf oder das Quartier im Laufe der Jahre verändert? Und wie präsentiert sich die Situation heute? Was haben Bauten und Ereignisse bewirkt? Diesen Fragen geht der «Anzeiger» in einer Serie nach. Geschildert werden Entstehungsprozesse und die damit einhergehenden Auseinandersetzungen. Wir befassen uns unter anderem mit der Geschichte eines Projekts und mit Geschichten über Menschen, die dahinterstehen – mit Dingen, die sich positiv oder negativ entwickelt haben. (-ter.)
An der Zürichstrasse in Affoltern – einst und jetzt Vor der Autobahneröffnung im November 2009 donnerten täglich 20 000 Autos und Lastwagen über die Zürichstrasse in Affoltern; Anwohnende waren teilweise unerträglichem Lärm ausgesetzt. Und wer machte damals, manchmal mitten im dichten Feierabendverkehr, Testfahrten mit Velos und Töffli? Ernst Baltisberger, der Erste, der mit dem Töff 1980 durch den Gotthard fuhr, und deshalb Gotthard-Balti genannt wurde. Der legendäre Mechaniker verstarb kürzlich im hohen Alter. Er prägte während vieler Jahre die Zürichstrasse des Bezirkshauptortes – zusammen mit weiteren Lädeli- und Restaurantbetreibern. Einige Geschäfte sind im Laufe der Jahre verschwunden, getreu dem Motto: Nichts ist so beständig wie der Wandel. Wer war da noch an der Zürichstrasse? Chäs-Liechti, der Housi und sein Sohn Daniel, die unter anderem das während vieler Jahre von den Gebrüdern Schneider geführte Hotel Arche belieferten. Oder das Restaurant Post, das einer Geschäftsüberbauung weichen musste, aber vielen alteingesessenen Einwohnerinnen und Einwohnern in guter Erinnerung geblieben ist. Eine der damaligen «Post»-Wirtinnen: Els Imhof, heute die Chefin im Restau-
rant Central. Sie könnte da wohl einige Geschichten erzählen – genauso wie die «Sternen»-Betreiber, wo heute chinesisch gekocht wird. Zu den alteingesessenen Gewerbebetrieben zählte auch die Bäckerei Huber. Heute sind dort unter anderen die Mobiliar und die Bäckerei-Conditorei Hug mit Café domiziliert. Auch in der ehemaligen Eisenwarenhandlung Niederer wird gewirtet. Wo sich eine gesellige Runde in Hans Juckers Arche-Pub zum wohlverdienten Feierabendbier traf, wird heute im Dublin City irischer Gerstensaft ausgeschenkt. Wer erinnert sich noch an die Gärtnerei Strebel? Sie ist der Überbauung «Im Strebel» gewichen. Der Abschnitt zwischen Restaurant Ämtlerstübli und Sternenkreisel ist heute so etwas wie die «Sündenmeile» von Affoltern, die «Langstrasse des Bezirkshauptorts»: In der «Arche» lockt das Cabaret jene, die die Nacht zum Tag machen. Wer mehr will als nur Tänzerinnen sehen, der geht ins «Metropol» oder ins «Oh la la». Wer um Mitternacht Durst verspürt, besucht eine der zahlreichen Bars. Rund ein Dutzend Lokale locken auf dem genannten Abschnitt an der Zürichstrasse. Werner Schneiter
Prägten die Zürichstrasse: Ruth und Ernst Baltisberger vor der Velo- und Töff-Werkstatt. (Bild Archiv Willy Hug)
Die Zürichstrasse in den 80er-Jahren. Links das Restaurant Post. Weiter hinten links die Bäckerei Huber. Dort sind heute unter anderen die Mobiliar und die Bäckerei-Conditorei Hug domiziliert. (Bild Archiv «Anzeiger»)
Die Zürichstrasse heute. (Bild Werner Schneiter)
«Vielsittich»
Tagung zum Thema Fairness in der Wirtschaft im Kloster Kappel. > Seite 18
Dodo Hug tritt mit ihrem neuen Programm im Pöstli Aeugstertal auf. > Seite 19
Cup-Fight Der FC Wettswil-Bonstetten spielt am Samstag gegen Gossau. > Seite 23
Nicht auf den ersten Schnee warten
Hüften schwingen beim Hula-Tanz
Pneuwechselaktion des Pneuhauses Städeli
Hawaii, Hawaiianischer Tanz, Hula – diese Worte lösen bei vielen Bilder aus: Meer, Wellen, leuchtende Farben, Blumen und Düfte, schöne Menschen, mit Blumenkränzen geschmückte Tänzerinnen. Und der nächste Gedanke? Das möchte ich auch! Das kann ich sowieso nicht! Jetzt bietet sich in Affoltern Gelegenheit, dem auf den Grund zu gehen. Zu entdecken, was es auf sich hat mit diesem Tanz, dem Hula; was dahinter steckt, wie es sich anfühlt, die Hüften zu schwingen. Hula macht Freude, Hula ist unglaublich gut für die Koordination, für die Balance, für die Lebendigkeit und Geschmeidigkeit des Beckens und des Rückens. Es stärkt das Rhythmusgefühl und bringt das Hirn in Schwung. Hula ist ein Tanz und auch eine Sprache – mit den Händen wird die Geschichte des getanzten Liedes erzählt.
Bereits zum 11. Mal findet in der Woche vom Montag, 13., bis Samstag, 18. Oktober, die beliebte Aktion des Pneuhauses Städeli in Ober-Rifferswil statt.
strasse 3 in Rifferswil ohne Voranmeldung vorbeikommen. Von 14 bis 22 Uhr wird Geschäftsinhaber Martin Städeli mit seinen Helfern den Wagen wintertauglich machen. Am Samstag, 18. Oktober, 8 bis 14 Uhr, findet die gleiche Aktion statt. Das Pneuhaus Städeli verwendet hauptsächlich Nokian-Reifen, gewährt aber auch auf allen anderen Marken dieselben SpezialNettopreise. (pd)
Es ist jedes Jahr dasselbe und doch verschiebt man den «lästigen» Pneuwechsel häufig auf den Zeitpunkt, wenn der erste Schnee gefallen ist. Dann sollte es natürlich ganz rasch gehen. Weil aber auch noch andere nicht frü- Pneuwechselaktion vom Montag, 13., bis Freitag, her daran gedacht haben, ihren Wa- 17. Oktober, 14 bis 22 Uhr, und Samstag, 18. Oktogen für den Winter vorzubereiten, ber, 8 bis 14 Uhr, Pneuhaus Städeli, Rifferswil. entstehen unangenehme Wartezeiten. Doch Experten sind da gleicher Meinung wie die Pneuhändler: Schon ab plus sieben Grad Celsius verlieren die Sommerreifen an Haftung und nasses Laub bei Waldpartien erhöht die Rutschgefahr mit Sommerreifen ebenfalls. Wer also frühzeitig für den Winter gerüstet sein und nicht lange warten will, kann in der Woche vom 13. bis 17. Oktober im Pneuhaus Stä- Das Pneuhaus-Städeli-Team. Von links: Roland Huber, deli an der Hauser- Anna Müller und Martin Städeli. (Bild zvg.)
Ab Affoltern zu den schönsten Christkindlmärkten und Musicals Lust einmal aus dem Alltag auszubrechen? Vom Einsteigeort Affoltern (Raststätte MyStop) führt Heggli Carreisen an einen der romantischen Christkindlmärkte.
cal «Starlight Express» in Bochum zu erleben. Bereits seit 26 Jahren läuft dieses Rollschuhspektakel mit der Musik von Andrew Lloyd Webber erfolgreich im Ruhrgebiet und ist nicht zu bremsen. Auf der Rückreise ist ein Aufenthalt im schönen Heidelberg geplant. Für diese Reise kann man in Kriens/LU in den Bus zusteigen und das Auto bequem auf dem Firmenareal parkieren oder in Luzern Inseli neben dem Bahnhof Luzern zusteigen.
Um die Adventsstimmung so richtig zu geniessen, ist ein Abstecher zu einem Christkindlmarkt im nahen Ausland genau das Richtige. Ob nach Stuttgart, Ulm, Esslingen oder Innsbruck – weihnachtliches Lichtermeer und Glühweinduft, der sich über die Infos bei Heggli Musik- und Erlebnisreisen, Kriens, Dächer der Weihnachtsstädte legt. Telefon 041 318 31 31, www.heggli.com. Dank attraktiven Euro-Preisen schlägt auch das Shopping-Herz noch höher. Eine spezielle Kombination von Shopping-, Städteund Musicalreise bietet das Angebot vom 7. bis 9. November nach Köln. Nebst der Carfahrt und den zwei Übernachtungen im Vierstern-Hotel Marriott in Köln besteht die Mög- Weihnachtliche Stimmung am Christkindlmarkt erleben lichkeit, das Musi- mit dem Heggli Reisecar. (Bild zvg.)
Aufführung und Schnupperkurs in Affoltern
Kultur Hawaiis entdecken Hula ist zudem auch Ausgangspunkt für vieles mehr. Wer sich interessiert, kann vieles entdecken, die ganze Bandbreite der Kultur Hawaiis kann sich öffnen: die Geschichte, die Musik, die alten Chants und Überlieferungen, die Spiritualität.
Hula macht Freude – und hat noch viel mehr Vorzüge. (Bild zvg.) In den Räumen der Shindo Schule, Zürichstrasse 49, in Affoltern bieten sich aktuell zwei Möglichkeiten, den Hula kennenzulernen: die Aufführung vom Samstag, 18. Oktober, 11 Uhr – wer mag kann auch gleich ein paar Schritte ausprobieren – sowie der Schnupperkurs vom 22. Oktober bis 29. November, an sechs Mittwochabenden von 18.15 bis 19.30 Uhr. Bei Bedarf wird der Kurs weitergeführt.
Organisation und Leitung liegen bei Manja Jansch (Kaimi Schweiz). Sie ist langjährige Tänzerin und Schülerin der Hula-Meisterin Roselle Keliihonipua Bailey aus Maui, Hawaii, welche regelmässig in der Schweiz unterrichtet. Auch Kinderkurse und private Auftritte werden organisiert. (pd) Anmeldungen und Infos: Manja Jansch, Telefon 056 634 27 05, manja@kaimi.ch, www.kaimi.ch.
Beratung direkt vom Spezialisten Info-Apéros der ReiseBar an der Gewerbeschau in Bonstetten Seit über fünf Jahren macht die ReiseBar – nahe beim Bahnhof Bonstetten/Wettswil gelegen – individuelle Ferienträume wahr. Geschäftsführerin, Ursula von Allmen, verfügt über jahrelange Reise- und Tourismuserfahrung und freut sich darauf, diese zu teilen. Die persönliche Bedürfnisabklärung und Beratung ist in der ReiseBar selbstverständlich und Voraussetzung für eine gelungene Ferienplanung. An der Gewerbeschau in Bonstetten vom 17. bis 19. Oktober ist die ReiseBar mit einem Stand vertreten und lockt mit interessanten Angeboten. Darüber hinaus gibt es einen Wettbewerb mit attraktiven Preisen. An zwei Info-Apéros stellen eingeladene Spezialisten besondere Angeboanzeige
te vor: Am Samstag erfährt man alles Wissenswerte über das Reisen mit einem Camper/Motorhome. Am Sonntag können sich Interessierte über die Ferienziele Arabien und Indischer Ozean informieren – jeweils von 11 bis 17 Uhr. ReiseBar an der Gewerbeschau in Bonstetten.
Ursula von Allmen freut sich, ihre jahrelange Reise- und Tourismuserfahrung zu teilen. (Bild zvg.)
Samstag, 18. Oktober, 11 bis 17 Uhr: Camper und Motorhomes; USA, Kanada,
Sonntag, 19. Oktober, 11 bis 17 Uhr: Arabien,
Neuseeland, Australien; Frühbucherangebote 2015!
Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Sonntag, 12. Oktober 9.45 Gottesdienst Andreas Halbleib Kinderhüeti, Kids-TreffFerienprogramm Montag, 13. Oktober 11.30 Mittagstisch Mehr Infos: www.sunntig.ch
Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 12. Oktober 9.45 Gottesdienst (Maryette Berdakji) Kinderhort
Sonntag, 12. Oktober 10.00 Gottesdienst Pfarrer Arpàd Ferencz
Sonntag, 12. Oktober 10.00 Regionalgottesdienst in Knonau Pfarrer Thomas Maurer www.ref-mettmenstetten.ch
Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 10. Oktober 20.00 Gottesdienst nach der Liturgie von Taizé in der katholischen Kirche Sonntag, 12. Oktober 10.00 Regional-Gottesdienst in Hedingen, Pfr. U. Boller 9.30 Mitfahrgelegenheit vor der Post, bei der Kirche und vor dem Volg in Zwillikon
Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 12. Oktober 10.00 Regional-Gottesdienst in Stallikon mit Pfr. Matthias Ruff
Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 12. Oktober 9.30 Gottesdienst mit Pfarrer Hanns Walter Huppenbauer zum Thema: «Hoffen gegen widrige Umstände» – mit Einblicken in die Anfänge der Basler Mission Anschliessend Chilekafi
Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 12. Oktober 10.00 Gottesdienst mit Pfarrer Urs Boller Anschliessend Apéro
Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 12. Oktober 9.30 Regionalgottesdienst in Hausen mit Pfr. Hanns Walter Huppenbauer
Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Mittwoch, 15. Oktober 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 16. Oktober 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny
Ref. Kirche Knonau Sonntag, 12. Oktober 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Thomas Maurer Taufe Laura Ermito aus Oerlikon anschliessend Apero mit Tauffamilie für alle Mittwoch, 15. Oktober 12.00 Senioren-Essen im «Giebel»
Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 12. Oktober 10.00 Regionalgottesdienst in Knonau, Pfr. T. Maurer Donnerstag, 16. Oktober 14.00 Seniorennachmittag: zum Diakonissenhaus in Riehen Freitag, 17. Oktober 20.00 Gebetsabend in der Kirche Leitung: Ruedi Künzi
Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 12. Oktober 10.00 Regionaler Gottesdienst in Hedingen Pfarrer Urs Boller Fahrdienst: Käthi Kurtz Telefon 044 761 23 47 www.kircheottenbach.ch
Ref. Kirche Rifferswil Freitag, 10. Oktober 19.30 Taizé-Singen im Chorraum der Kirche Sonntag, 12. Oktober 9.30 Regional-Gottesdienst in Hausen mit Pfarrer Hanns Walter Huppenbauer zum Thema: «Hoffen gegen widrige Umstände» – mit Einblicken in die Anfänge der Basler Mission Anschliessend Chilekafi Fahrdienst um 9.10 Uhr ab Volg
Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 12. Oktober 10.00 Kirche Stallikon: Regionalgottesdienst für Stallikon-Wettswil und Bonstetten mit Pfr. Matthias Ruff Thema: acat.ch, Abschaffung der Todesstrafe Taufe: Sandro Lüssi, Wettswil Fahrdienst: Anmeldung, 11. Oktober Telefon 044 700 09 91 Donnerstag, 16. Oktober 14.00 Senioren-Nachmittag im Kirchgemeindesaal Wettswil Vortrag zum Thema Bienen mit Herrn Harry Wey Freitag, 17. Oktober 12.30 Stalliker Senioren-Mittagessen im Rest. Burestübli
Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 11. Oktober 16.30 Gottesdienst im Haus Seewadel 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 12. Oktober 9.00 Eucharistiefeier, anschl. Chilekafi 11.00 Festa dei Nonni Mittwoch, 15. Oktober 15.30 Gottesdienst im Haus Pilatus
Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 11. Oktober 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 12. Oktober 10.00 Eucharistiefeier Montag, 13. Oktober 19.30 Monatsandacht Dienstag, 14. Oktober 19.30 Abendmesse
Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 11. Oktober 17.00 Euchariestiefeier Sonntag, 12. Oktober 11.00 Eucharistiefeier
Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 12. Oktober 10.00 Regional-Gottesdienst in Hedingen, Pfr. Urs Boller; Fahrdienst Arthur Bozzola Telefon 044 761 08 32 Donnerstag, 16. Oktober 11.30 Seniorenmittagstisch kath. Chilehuus An-/Abmeldung Margrith Hürlimann, Tel. 044 761 49 38 www.kircheobfelden.ch
Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 12. Oktober 9.30 Eucharistiefeier mit Pater Josef Christen, Immensee (anstatt: eines Paters aus Immensee)
Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 12. Oktober 10.30 Eucharistiefeier
Sonntag, 12. Oktober 10.00 Gottesdienst – Hüeti und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch
Sonntag, 12. Oktober 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch
Evang. Täufergemeinde Weidstrasse Mettmenstetten, Sonntag, 12. Oktober 10.30 Gottesdienst Kinderhort/Sonntagsschulen/ Unterricht Mittwoch, 15. Oktober 20.00 Frauenabend Thema: Gott erhört Gebet 1. Johannesbrief 5, 14–21 www. etg-mettmenstetten.ch
Unsere Fahrten im Herbst/Winter 2014 Wochenmarkt Luino: Mittwoch, 22. Oktober mit Kaffee und Gipfeli Fr. 45.– Carfahrt Europa Park 2014: 8., 14., 16. und 18. Oktober Carfahrt Fr. 86.– inkl. Eintritt und Kaffee und Gipfeli
Zibelemärit in Bern: Montag, 24. November inkl. Kaffee und Gipfeli Fr. 38.– Carfahrt AGRAMA Bern: Freitag, 28. November inkl. Kaffee und Gipfeli Fr. 38.– Carfahrt Weihnachtsmärkte und Shopping 2014: Samstag, 29. November Milano
Sonntag, 30. November Montag, 1. Dezember Kaisersberg/Colmar ab Fr. 220.– Mittwoch, 3. Dezember Freiburg i. B. Fr. 53.– mit Kaffee und Gipfeli Carfahrt Samstag, 6. bis 7. Dezember Ludwigsburg/Stuttgart ab Fr. 220.– Sonntag, 7. Dezember Strassbourg Carfahrt mit Kaffee und Gipfeli Fr. 58.– Donnerstag, 11. Dezember Konstanz mit Kaffee und Gipfeli Fr. 43.– Carfahrt Spengler-Cup Davos 2014: Dienstag, 30. Dezember 2 Halbfinalspiele, Carfahrt ab Fr. 49.– Einsteigeort bei der Oil Tankstelle neben der Autobahnraststätte My Stop Direkte Anmeldung für Carreisen und weitere Informationen auf unserer Webseite: www.strickler-reisen.ch oder 041 756 07 66 Unsere zuverlässigen und gut ausgebildeten Chauffeure sowie die modernen und sicheren Reisecars von 6 bis 78 Plätzen sorgen für eine komfortable Reise.
Kochen wie einst Schwiegermutter Das Restaurant Othli in Ottenbach heisst jetzt «Pizza Di Mama»
Die neuen Gastgeber im Restaurant Pizza Di Mama: Bahadir Yükseldi und Ahmet Basibüyük (rechts).
Das ehemalige «Othli» in Ottenbach stand nicht immer unter einem guten Stern. Doch nun soll die wechselvolle Geschichte ein Ende haben. Wirt Bahadir Yükseldi und sein Koch Ahmet Basibüyük sind fest entschlossen, eine ganz neue Ära im kleinen Dorfrestaurant mitten in Ottenbach zu starten.
Chefs, eine italienische Mama wie sie im Buche steht, habe ihm jeweils die beste Pizza der Welt zubereitet. Ihre Kunst hat er übernommen und so verspricht er im Brustton der Überzeugung, die Liebhaber der italienischen Küche und ganz besonders die PizzaKenner im Säuliamt und im angrenzenden Aargau ganz sicher nicht zu enttäuschen.
Koch Ahmet amtet sozusagen als Gastgeber und Seele des Hauses. Er arbeitet bereits seit über 20 Jahren in verschiedenen Küchen in der Schweiz. Die Herkunft des neuen Restaurantnamens «Pizza Di Mama» erklärt er in lupenreinem Zürcher-Dialekt. Die Schwiegermutter seines einstigen
Eine Palette an gluschtigen Pizzen Ein Schwerpunkt des Restaurants «Pizza Di Mama» ist der Lieferdienst in mindestens 20 Gemeinden in der Region. Der Hit unter den rund 30 verschiedenen Pizzen ist die sogenannte Wunschpizza, bei welcher, wie es der Name bereits sagt, die Beilagen selber
zusammengestellt werden können. Über Mittag werden als eigentliche Besonderheit sämtliche Menüs der Karte zusammen mit einem Salat und einem Getränk für 15 Franken serviert. Auf der Speisekarte findet sich eine Palette an gluschtigen Vorschlägen, von Pasta-Gerichten über Frühlingsrollen bis hin zu Cordon Bleu und verschiedenen Salaten. Gastgeber Bahadir und Koch Ahmet wollen alles daran setzen, in Ottenbach sowohl mit dem Restaurant als auch mit dem Hauslieferdienst die bisherigen wie auch möglichst viele neue Gäste mit ihrem Service zu begeistern. (mm) Restaurant Pizza Di Mama, Affolternstrasse 6 A, Ottenbach. Tel. 044 201 90 90, Montag bis Sonntag.
Aus rund 500 Teilnehmerkarten die Gewinnerin gezogen 60 Jahre René Hächler AG: Beliebter Wettbewerb
Wettbewerbsgewinnerin Monika Rüttimann mit Roli Beer von René Hächler AG. (Bild zvg.)
Am 6. und 7. September hat die René Hächler AG in Obfelden ihr 60-jähriges Bestehen gefeiert; zusammen mit ihren Freunden, Kunden und Lieferanten. Neben der grossen Festwirtschaft mit Hamburgern, Hotdogs, Würsten und kühlen Getränken konnten die Gäste von Jung bis Alt hinter die Kulissen der traditionsreichen Garage blicken und das schöne SpätsommerWetter geniessen. Die geladenen Gäste erhielten ebenfalls die Möglichkeit, am grossen Wettbewerb teilzunehmen, bei welchem man 20 tolle Preise, unter anderem einen Service-Gutschein oder einen gratis Wintercheck, gewinnen konnte. Rund 500 Teilnehmerkarten wurden eingereicht. Den Hauptgewinn holte sich Monika Rüttimann. Sie erhält einen Gutschein im Wert von 1000 Franken für einen Satz Bereifung nach Wahl.
Seminar mit Coach Gido Schimanski in Bonstetten
Neben seiner Karriere als Schauspieler und Tänzer hat sich Gido Schimanski in den letzten Jahren einen Namen als Coach für Gesundheit und Selbstvertrauen gemacht. Er bietet Unterstützung, um alte Traumata und verborgene Muster aufzuspüren und sie mit Sanftheit aufzulösen. Dazu hat er auch die CD «Engel der Vergebung» kreiert. Die aufgestiegenen Meister und Lichtwesen sind kraftvolle Gefährten auf dem Weg zur Heilung und führen zurück in unsere eigene Kraft und zur Selbstliebe. In dem Moment, in dem man alle Aspekte zu lieben und akzeptieren be-
Genuss und Bewegung Säuliämtler mit Pro Senectute auf Elba 200 Jahre nach Napoleone Bonaparte gingen auch 32 Säuliämtler nach Elba – nicht in die Verbannung, sondern zum Velofahren. Fahrradfahren und kulinarische Genüsse standen auf dem Programm. ................................................... von martina bosshard
«Die aufgestiegenen Meister» Nach den zwei erfolgreichen Seminaren «Engel von heute» kommt Gido Schimanski, Coach für Gesundheit und Transformation, diesmal mit den Meistern der Liebe nach Bonstetten.
Die Radtouren-Gruppe in «Porto Azzurro». (Bild zvg.)
ginnt, können die Geschenke des Universums immer mehr zu uns fliessen.
Arbeit mit dem inneren Kind Es geht darum, zu lernen, wie man mit Freude und Leichtigkeit mit den aufgestiegenen Meistern und Engeln kommunizieren kann. Arbeit mit dem inneren Kind sowie tiefgreifende, heilende Meditationen, die Schimanski channelt, sind einige Inhalte des Seminars. Am Erlebnisabend vom Freitag, 24. Oktober, von 19 bis ca. 22 Uhr bietet sich Gelegenheit, die aufgestiegenen Meister und ihre Geschenke in der heutigen Zeit kennenzulernen, sodass man die Botschaften und Zeichen versteht. Der Abend endet mit einer Trance-Meditation.
Gido Schimanski. (Bild zvg.)
Erlebnisabend: Freitag, 24. Oktober, von 19 bis 22
Martina und Angel Life Coach nach Isabelle von Fal-
Uhr; Wochenend-Seminar vom 24. bis 26. Oktober
lois. Anmelden unter: www.balance-motion.com
mit Gido Schimanski, Omega Health Coach nach Roy
oder Telefon 079 416 06 23.
Die Pro Senectute Mettmenstetten organisierte den Trip nach Elba. Mit dem Car ging es los. Nach drei Zwischenhalten erreichte die Gruppe den Fährhafen von Piombino. Kaum eine halbe Stunde später hatte das bunt bemalte Schiff mit seinem grossen Bauch den Bus verschluckt. Die knappe Stunde Fahrt auf dem ruhigen Mar Tirreno zur Insel genossen die Meisten an Deck. Eine kurvenreiche Strecke von Portoferraio zum Hotel bei Lacona gab einen ersten Eindruck der Insel. Sie ist sehr hügelig und bietet kaum flache Stücke. Nach dem Nachtessen wurde den Erlebniseisenden die (Tor-)Tour vom kommenden Tag vorgestellt. Am ersten Tag wurde der Osten der Insel befahren – erst nach Capoliveri, dann über eine Rüttelpiste zum Gestüt «Tenute della Ripe Alte», ganz im Südosten gelegen. Auf der holprigen Fahrt dorthin besuchte die Gruppe auch die stillgelegte «Miniera di Calamita». Nur noch rostende Maschinen zeugen von der einstigen schweren Minen-Tätigkeit. Der nächste Tag führte die Radgruppe über den «Passo dell Monu-
mento» nach «Marina di Campo». Die E-Bikes fuhren etwas schneller voraus, die anderen hinterher, etwas mehr schnaufend die vielen Kurven hinauf. Einige wussten diese Höhe von der anderen Seite noch viermal zu geniessen. Im Städtchen genossen die Radler die italienischen Spezialtäten. Ausschliesslich zum Velofahren waren sie nicht gekommen. Nach der Rast sind sie zum «Monte Perone» hinaufpedalt und haben die lange Abfahrt Richtung Meer genossen. Zum Dessert folgte dann noch der sehr steile Aufstieg zum «Colle Reciso».
Alle Speise- und Weinkarten durchprobiert Die Touren haben die Gruppe auch an die Westküste geführt, mit ihrem smaragdfarbenen Wasser. Von dort bot sich zudem ein wunderschöner Ausblick nach Korsika und Sardinien. Im Dunst, in Richtung Süden, konnten die Inseln Pianosa, Italiens Alcatraz, Montecristo und ganz weit weg die Umrisse von Giglio erkannt werden. Kreuz und quer hat die Gruppe die Insel durchfahren und alle Küsten, bis auf ein kleines Stück im Norden, besucht. Nur die Speise- und Weinkarten wurden von A bis Z studiert und genossen. Ermöglicht wurde die Reise durch Roland und Margrith Heldner aus Knonau. Auch die stillen Helfer Kurt Schiess, Werner Meier und Jürg Graf haben mit ihren Routenwahlen zu unvergesslichen Tagen auf dieser kleinen Mittelmeerinsel verholfen.
Herzliche Einladung zur Eröffnung Donnerstag, 16., bis Samstag, 18. Oktober 2014, ab 10.00 Uhr Ruth Seematter Interiordesigner Obere Bahnhofstrasse 19 +41 (0)79 605 39 70
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Dinosaurier auf der Autobahn Giuseppe Reichmuth stellt in der Galerie am Märtplatz aus Am Freitag, 17. Oktober, wird in der Galerie Märtplatz die Ausstellung «Reichmuth, artiste inconnu international» mit Bildern und Objekten von Giuseppe Reichmuth eröffnet.
Der international renommierte Jazzpianist, Komponist und Arrangeur Vince Benedetti (Bild zvg.)
Jazz macht keine Herbstferien «Jazz am Donnerstag» im «LaMarotte» Der renommierte Pianist Vince Benedetti tritt mit Marianne Racine, Luca Pisani und Oreste Soldano am 16. Oktober im Kellertheater LaMarotte auf. Amerika ist bekanntlich ein Land von Immigranten. Teils kamen sie freiwillig, teils als Sklaven. Vom Schicksal zusammengewürfelt und oft unter schwierigsten Umständen lebend, entstand auf diesem Kontinent ein aussergewöhnliches musikalisches Repertoire voller Schönheit und Vielfalt. Diesen zu klassischen und zeitlosen
Evergreens herangereiften Songs und Balladen widmet sich der international anerkannte Pianist Vince Benedetti mit seinem Trio. Ein Leckerbissen für Jazzfreunde! Nebenbei erfährt man auch einiges über geschichtliche Zusammenhänge und hört ausgewählte Anekdoten aus dieser aufwühlenden Epoche. Donnerstag, 16. Oktober, Bar ab 18.30, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei - Kollekte. Kleines Essen 15 Franken. Reservation erwünscht unter www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.
Fairness und Wirtschaft – gibt es Gerechtigkeit?
Nur wenige Leute werden sich erinnern, dass Giuseppe Reichmuth in Affoltern an der Spittel- und später an der Seewadelstrasse aufgewachsen ist und dass er auch später immer wieder ins Säuliamt zurückkehrte, um seine Eltern und Freunde zu besuchen. Viele kennen aber seine Gemälde «Zürcher Eiszeit» und «Dinosaurier auf der Autobahn». Mit diesen zum Nachdenken anregenden Bildern hat er 1975 grosses Aufsehen erregt und Diskussionen entfacht. Auch seine Plakate für das Zürcher Jazzfestival oder ein früheres Theaterspektakel sind sicher noch einigen Leuten in guter Erinnerung.
Männer, die Hand in Hand in Polizeiuniform flanieren Giuseppe Reichmuths Lebenswerk ist äusserst vielfältig: Er ist Maler, Regisseur, Darsteller und Bühnenbildner. Eng zusammengearbeitet hat er seit den Siebzigerjahren auch mit Ruedi Häusermann, dem Musiker und Theaterregisseur aus Lenzburg. Aufsehen erregten die Beiden als sie, in Polizeiuniform, Händchen haltend in Zürich am Limmatquai flanierten und die Leute mit dieser Provokation zum Nachdenken anregten. Wer Giuseppe Reichmuth in ein Schema einordnen will, hat Mühe. Seine Werke überraschen immer wieder in ihrer verschiedenartigen Kreativität. Er liebt das Spiel mit Farbe, Material und mit dem Raum. Räume verlocken ihn zum Umgestalten. Auch mit
Bleistift, Farbstift, Ölkreide auf Papier. (Bild zvg.) der Sprache spielt der Künstler gerne und gekonnt. Er ist ein vielseitig begabter Mensch, ein Tüftler, ein aufmerksamer Beobachter und kritischer Zeitgenosse. Wer einen Einblick in das Schaffen dieses Künstlers gewinnen möchte, für den lohnt sich ein Besuch von Giuseppe Reichmuths Ausstellung in der Galerie am Märtplatz. Giuseppe Reichmuth, Kultur in Affoltern und das Galerieteam laden alle
Kunstfreunde zum Besuch ein. Vernissage ist am Freitag, 17. Oktober, von 18 bis 20 Uhr. Musikalisch umrahmt wird sie von Claude Hutter, Handorgel und Markus Landolt, Violine. Die Ausstellung dauert von Freitag, 17. Oktober, bis Sonntag, 2. November 2014. Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7, 8910 Affoltern. Öffnungszeiten: Freitag 17 bis 20 Uhr, (ausgenommen Vernissage), Samstag 9 bis 12 Uhr, Sonntag 15 bis 18 Uhr.
Tagung im Kloster Kappel Die Reichtumsschere klafft immer stärker auseinander, nicht nur in der Schweiz. Die Tagung im Kloster Kappel, am 12. November, widmet sich dem Thema Wirtschaft und Gerechtigkeit. Den Balanceakt zwischen moralischen Ansprüchen und wirtschaftlichem Druck zu meistern, ist hohe Kunst. Er gelingt am ehesten, wenn sich Menschen aus verschiedenen Wirkungskreisen zusammentun, um ethische Werte und wirtschaftliche Gesetzmässigkeiten zu analysieren, zu hinterfragen und in neues Licht zu stellen. Eine der grössten Schwierigkeiten von Interessengruppen ist, dass sie sich stark für ihre Ziele einsetzen, oh-
ne sich mit anderen Interessengruppen zusammenzutun und gemeinsam für eine Sache zu kämpfen. So wird oft unkoordiniert und erfolglos für allgemein-gesellschaftliche Interessen gekämpft. Das Forum Kirche und Wirtschaft fördert Begegnungen von verantwortungsbewussten Zeitgenossen aus Wirtschaft, Politik, Kirche und Gesellschaft mit Vorträgen, Gesprächsrunden, Beratungen und Bildungsangeboten. In Kappel sprechen Monika Stocker, Jan Jenisch und Georg Kohler über Freiheit, Sozialstaat und Fairness. (sas) Mittwoch, 12. Nov., 18.30 bis 22 Uhr, Kloster Kappel. Anmeldung: www.forum-kirchewirtschaft.ch,
Daniel Treyer und Corinne Kappeler spielen ein abwechslungsreiches Programm. (Bild zvg.)
bis 5. November. Kosten: 45 Franken.
Von der Barockmusik bis zum LED-Scheinwerfer Das Duo Corda überrascht mit einer fantasievollen Aufführung Corinne Kappeler und Daniel Treyer spielen in der katholischen Kirche in Obfelden.
Das Kloster Kappel ist optimal gelegen, um Gedanken zu kanalisieren. (Archiv)
Corinne Kappeler und Daniel Treyer präsentieren in einmaliger Weise barocke und moderne Instrumente. Im Zentrum des vielseitigen Programms 2014 stehen italienische Violinvirtuosen: Corelli, Viotti und Pugnani. Aber auch romantische Kompositionen von Brahms und Kreisler erklingen. Das
Duo Corda spielt mit dem Klangfarbenreichtum von Violine und Harfe. Während des stündigen Konzerts mit visuellen Akzenten tauchen die Zuhörer in eine spezielle Welt ein. Nach dem Einzug der italienischen Trippelharfe brilliert schon bald die moderne Harfe als Soloinstrument. Was wird alles passieren, wenn ein Geiger dabei «nur» eine Orchesterbegleitung skizzieren soll? Wie immer sorgt das Duo Corda für ein abwechs-
lungsreiches Programm mit Tiefgang, welches durch schnelle Übergänge und Effekte auch Kinder anspricht. Die bewegenden und wohlklingenden Melodien laden zum Geniessen und Erleben des authentischen Klangs sowohl der modernen als auch der barocken Instrumente ein. Samstag, 11. Oktober, 20 Uhr, kath. Kirche, Bachstrasse 18, Obfelden. Eintritt: Beitrag in die Kollekte (Richtpreis 25 Franken).
Die Musiker: Dodo Hug (Vocals, Guitar, Cuatro, Mandolin, Percussion), Efisio Contini (Guitars, Mandolin & Vocals), Andreas Kühnrich (Cello, Violin, Guitar) und Yvonne Baumer (Backing Vocals, Percussion). (Bild zvg.)
«Vielsittich - digi tales live» Vorpremiere des neuen Bühnenprogramms von Dodo Hug Dodo Hug ist in der Schweizer Musik-Szene ein absolutes Urgestein. Mit ihrem neuen Programm «digi tales» kommt sie am 19. Oktober ins Pöstli Aeugstertal, um 17 Uhr. Seit 40 Jahren begeistert die Sängerin und musikalische Vielsittich Dodo Hug auf nationalen und internationalen Bühnen ihr Publikum. Anfangs mit Christoph Marthaler und Pepe Solbach, später mit Mad Dodo (Musikka-
barett), seit 1993 mit dem Sardischen Musiker Efisio Contini, der auch ihr Lebenspartner ist. Sie gehört unbestritten zu den ganz Grossen der Schweizer Musikszene. Mit dem kürzlich erschienenen Doppel-Album «digi tales: best of 2003 bis 2013», zum 40-Jahr-Bühnenjubiläums lieferte sie einen brillanten Querschnitt ihres musikalischen Schaffens der letzten Dekade ab. Sie singt in Italienisch, Französisch, Hochdeutsch, Englisch, Spanisch, Mundart; die Aufzählung ist
nicht abschliessend und begleitet mit ihrer Gitarre.
Sprachlich und stilistisch extrem wandelbare Künstlerin Diese sprachliche Vielseitigkeit und Virtuosität ist definitiv ein Markenzeichen von Dodo Hug. «Mit jeder neu erlernten Sprache erwirbst du dir eine neue Seele», zitiert sie in diesem Zusammenhang ein russisches Sprichwort und: Sie singt ihre Lieder nicht nur, nein, sie beseelt sie eindringlich,
glaubhaft und überzeugend. Da ist, in welcher Sprache auch immer, weit mehr als nur Interpretation spürbar. Ja, man meint sogar, ihre mimischen Fähigkeiten «hören» zu können. Blues, Chanson, Popsong, Ballade: Es gibt auch bezüglich dem musikalischem Genre keine Schublade, in die man Dodo Hug einordnen kann. «Mir ist es wichtig, dass sich in meinen Konzerten schöne Melodien, mitreissende Grooves und aussagefähige Songs abwechseln und – bei allem Schalk und Augenzwinkern – die
Ernsthaftigkeit der erzählten Geschichten betont wird», erklärt die schweizerisch-italienische Doppelbürgerin. Einst schrieb NZZ Journalist Manfred Papst in einer Kritik abschliessend: «Ein Abend zum Glücklichsein . . .» Die Vorpremiere von Dodo Hugs neuem Bühnenprogramm findet am 19. Oktober im Saal des Pöstli Aeugstertal statt. (pd) Sonntag, 19. Oktober, 17 Uhr, Pöschtli Aeugstertal, Essen im Anschluss, Reservieren: 044 761 61 38.
30 Jahre und kein bisschen müde Dirigentenjubiläum: Der Cäcilienverein Affoltern sucht Gastsänger Seit 1985 leitet Alois Heer den Cäcilienverein Affoltern. Zum 30-Jahre-Jubiläum ist ein GospelProjekt geplant. In Anlehnung an die Erfolge von 1994 und 1996 sollen weitere Gastsänger animiert werden, bei «Gospel 2015» mitzumachen.
Die Orchestergesellschaft Affoltern beim Spiel. (Bild Archiv)
Affoltern: Open Day der Orchestergesellschaft Am Samstag, 25. Oktober, zwischen 10.15 und 16.15 Uhr, bietet die Orchestergesellschaft Affoltern die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Die Orchestergesellschaft Affoltern möchte allen an klassischer Musik interessierten Erwachsenen und Kindern mit einem «Tag der offenen Tür» Gelegenheit geben, einen Blick «hinter die Kulissen» zu werfen und einer Orchesterprobe beizuwohnen. Die Zuhö-
rer werden noch keine konzertreifen Werke zu hören bekommen (die nächsten Konzerte finden erst Mitte Januar 2015 statt), sondern werden miterleben können, wie während den Proben das Zusammenspiel präzisiert wird, am Klang und an der Reinheit der Töne gearbeitet und versucht wird, den Charakter eines Musikstückes zu gestalten. (pd) Detaillierte Informationen zum Programm auf der Homepage der OGA: www.oga-aa.ch. Samstag, 25. Oktober, 10.15–16.15 Uhr, Singsaal Schulhaus Butzen, Affoltern.
Fast sein gesamtes Leben hat der quirlige Dirigent Alois Heer der Musik geweiht. Ob geistliche Werke, ob Jazz oder Musicals, weltliche und volkstümliche Weisen – für alle Arten von Musik hegt er ein leidenschaftliches Verständnis. Er ist hauptberuflich Musiklehrer an der Kantonsschule Oerlikon, an der er neben dem Klassenunterricht die Fachschaft Musik leitet, von 1990-2007 das Orchester führte und seit 1991 in «seiner Big Band» junge Jazz-Fans begeistert. Den Cäcilienverein Affoltern leitet er seit 1985. In dieser 30-jährigen Dirigentenlaufbahn hat er mit dem Cäcilienverein unzählige geistliche und weltliche Stücke oder ganze Messen und Oratorien einstudiert. Er ist bekannt für seinen nach Perfektion strebenden Einsatz, sein unermüdliches Eintauchen in den Zauber der Kompositionen und die musikalische Einarbeitung, die viel von seinen Chormitgliedern fordert.
Gastsänger gesucht Der Cäcilienverein hat sich anlässlich des 30-Jahre-Jubiläums von Alois Heer Grosses vorgenommen. Der Vorstand hat zusammen mit gesangsfreudigen
Seit 1985 leitet Alois Heer den Cäcilienverein Affoltern. (Bild zvg.) Mitgliedern beschlossen, ein «Gospel 2015»-Projekt anzugehen. Als mitwirkende Chöre konnten der «Gospelchor Affoltern» und der «VocalCord» bereits gewonnen werden. In Anlehnung an die grossen Gospelkonzerte, die unter dem Namen des Cäcilienvereines schon 1994/1996 stattgefunden haben, möchten die Mitglieder des katholischen Kirchenchores noch weitere Gastsänger animieren, bei «Gospel 2015» mitzumachen. Gesucht werden deshalb Gastsängerinnen und Gastsänger mit Chorerfahrung in allen Stimmlagen, die sich entweder am Donnerstagabend dem Cäcilienverein, am Montagabend dem Gospelchor Affoltern oder am Dienstagaben in Bonstetten dem Vocalcord zu den Proben anschliessen. Auch ganze Chöre,
die sich für dieses Projekt interessieren, sind herzlich willkommen. Als Solistin hat Christina Jaccard schon zugesagt, weitere Solisten wären ebenfalls sehr erwünscht. Geplant sind 2 bis 3 Konzerte in und um Affoltern Mitte bis Ende November 2015. Der Probenbeginn ist auf Ende Mai angesetzt. Eine einmalige Gelegenheit für Sänger und Chöre, die Attraktivität der Chorlandschaft im Bezirk persönlich kennenzulernen und an bestimmt unvergesslichen Konzerten mitzuwirken! (sci) Infos unter www.caecilienverin-affoltern.ch, «Presse»/ «Gospel 15». Anmeldeformular anfordern bei Claudio Lingenhag, Pfaffächerstrasse 30, 8913 Ottenbach. Anmeldeschluss ist der 31. Oktober 2014.
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Hausen am Albis 08.00-20.00: Jubiläumstage mit Gast Ariane Lindegger, Seifen und Lederschmuck. Feiern, Anstossen, Plaudern und Danke-Sagen. BlumenStil. Albisstrasse 19.
Samstag, 11. Oktober Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, frisches Brot, süsses Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, kroatische und italienische Köstlichkeiten, frischer Fisch, Handwerk, Schmuck. Marktplatz. 09.00-16.00: Säuliämter Flohmärt mit Raclette- und Glühweinstand. Bitte Parkplätze beim Sportplatz «Moos» benützen, Kronenplatz.
Hausen am Albis 10.00-17.00: Jubiläumstage mit Gast Ariane Beruli mit stimmigen Gitarrenklängen. Feiern, Anstossen, Plaudern und Danke-Sagen. BlumenStil. Albisstrasse 19.
Mettmenstetten 10.00-16.00: Brocki wird von Jugendlichen auf freiwilliger Basis gestaltet und geführt, Erlös zugunsten eines Hilfwerkes. «Güetli» Rossau. 14.30: Adonia Family Musical Bartimäus. 40 Kinder, 30 Erwachsene, eine packende Geschichte, verpackt in tolle Musik, Tanz und Theater das ist ein Adonia Musical! Mehrzweckhalle Wygarten.
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Dienstag, 14. Oktober Affoltern am Albis 14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.
Hedingen 09.00-11.30/15.00-17.30: Computeria für Senioren (Pro Senectute). aemtlerpc.ch. Riedstrasse 14.
Mittwoch, 15. Oktober Affoltern am Albis 09.00: Büchermorgen in anderer Form: Teilnehmende bringen ihre lieblingsbücher mit. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14. 18.30-19.50: «Streifzug durch die Kulturgüter-Schatztruhe» mit Edgar Hiltebrand, Leiter Einlagerung/Depotverwaltung. Anmeldungen er-
Aeugstertal Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: «Space Toys» eine Reise in die fantastischen Welten der 50er-, 60er- und 70er-Jahre. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis 31. Oktober.
Affoltern am Albis Markus Bösch, Kurator der ersten Bilderbörse der Galerie 100 in Affoltern kann zum Kunstverkauf vom 17. bis 19. Oktober Werke namhafter Schweizer und internationaler Künstler anbieten. Im Bild eine Lithographie von Rudolf Mirer und links unten im Schaufenster die Bronzeskulptur des Mexikaners Victor Salmones. (Bild Urs E. Kneubühl)
Rembrandt, Dalí, Le Corbusier und mehr in Affoltern Galerie 100: Bilderbörse vom 17. bis 19. Oktober mit grossen Werken Eine Vielzahl von Werken von der klassischen Malerei bis hin zur Moderne kann die Affoltemer Galerie 100 an der Zürichstrasse 100 im Rahmen ihrer ersten Bilderbörse vom 17. bis 19. Oktober anbieten. Darunter sind auch Exponate namhafter internationaler und Schweizer Künstler. ................................................... von urs e. kneubühl
Pariser Malerei bis hin zu zeitgenössischen Bildern – ausgestellt und können käuflich erworben werden; notabene gut und gerne zu einem Drittel unter Auktionspreisen. «Wir sind hoch erfreut über den grossen Zuspruch, den unsere erste Bilderbörse erfahren hat», sagt ein zufriedener Markus Bösch. «Damit können wir während dreier Tage an der Zürichstrasse 100 in Affoltern eine Ausstellung zeigen, die einerseits grossartig ist und andererseits jeden Geschmack ansprechen dürfte.»
strakten Malerei, oder Alex Sadkowsky, einem führenden Vertreter der Zürcher Kulturszene in den 70er-Jahren, Rudolf Mirer, dessen Lithographien ganz speziell gerahmt sind, oder Victor Salmones, dem mexikanischen Skulpteur von besonderem Ruf. Und schliesslich sind der Galerie 100 auch noch Radierungen von Rembrandt und Albrecht Dürer zugesagt, womit diese erste Bilderbörse ein überaus grosses Renommee erhält. Galerie 100, Zürichstrasse 100, Affoltern. Bilderbörse 17. bis 19. Oktober, 11 bis 19 Uhr.
Salvador Dalí ist schon da, zumindest eine Tuschezeichnung in Rot aus dem Jahr 1971 des berühmten spanischen Surrealisten. Ebenso ein Harlekin des französischen Grafikers und Malers des Expressionismus, Bernard Buffet. Klar, dass Markus Bösch, Kurator der ersten Bilderbörse der Galerie 100 in Affoltern, die speziellen Exponate hütet, wie seinen eigenen Augapfel. Vom Freitag, 17. Oktober, bis Sonntag, 19. Oktober, sind die Original-Tuschezeichnung von Dalí und Buffets Harlekin von 1968 neben einer Vielzahl weiterer Werke – von Altmeistern der
forderlich bis 12 Uhr am Führungstag: 044 762 13 13 oder fuehrungen.sz@smn.admin.ch. Sammlungszentrum Schweizerische Landesmuseen. Lindenmoosstrasse 1.
Rembrandt, Dürer, Le Corbusier … Die Liste der bekannten Namen, deren Werke in der Galerie 100 zu sehen und zu kaufen sind, ist lang. Neben Dalí und Buffet werden auch eine ganze Reihe Gemälde von Pariser Altmeistern in Öl auf Leinwand, ebenso eine Landschaft des Schweizer Malers Adolf Dietrich, Lithographien von Cuno Amiet und Hans Erni sowie Drehstühle von Le Corbusier angeboten. Auch die zeitgenössische Kunst ist vertreten, mit Koryphäen wie Wassily Kandinsky, dem russischen Pionier der ab-
17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel.
Donnerstag, 16. Oktober Affoltern am Albis
Hausen am Albis 07.50: Seniorenwanderung, Gruppe 2 (mittlere Anforderungen): rund um den Pfäffikersee. Marschzeit: ca. 3 Std. Auskunft/Anmeldung: Fredy Laimbacher 044 764 06 44. Postplatz (Treffpunkt).
07.30: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Bergwanderung WattwilKöbelisberg, Wanderzeit ca. 4¼ Std. Leitung/Anmeldung: Hans Heierli 044 761 84 43. Bahnhof. 20.15: Jazz am Donnerstag. Mit «Vince Benedetti Trio feat. Marianne Racine». Bar offen ab 18.30 Uhr. Reservieren unter Tel. 044 762 52 62 oder www.lamarotte.ch. LaMarotte. Centralweg 10.
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Ottenbach 08.43: OTTENBACH60plus: Wanderung vom Raten nach Menzingen. Dauer der Wanderung ca. 3½ Std. Mit Postauto via Zug auf den Raten, Verpflegung aus dem Rucksack, Billette werden organisiert. Anmeldung bis Mittwoch 13 Uhr: Hans Reifler 044 761 91 36. Beim Zumstein.
Infos: www.galerie100.ch. Kontakt: markusboesch@bluewin.ch oder Susanne Furrer, Tel. 044 252 74 40, welcome@susannefurrer.ch.
Spital: Werke von Eveline Stauffer und Rita Häfliger, Bilder von Stefanie Grenacher, Fotokunst von Alex Ochsner. Bis Ende Oktober. Zürcher Kantonalbank (Schalterhalle): «Momente» Annamaria Hornecker stellt ihre Werke aus. Gespachtelte Acrylfarben & Fotografie werden zu «Kunstdruck». Mo-Fr, 9.30-12.30/14.30-17 Uhr. Bis 5. November.
Ottenbach Galerie Marlène, Lanzenstr. 6: Gastausstellung open Art: Josef Ebnöther, Bilder, Armin Göhringer, Skulpturen. Fr, Sa+So, 15-19 Uhr. Bis 12. Oktober.
Rifferswil Park Seleger Moor: «Erleben Sie Natur». Das grösste Blütenparadies der Schweiz. Rhododendren, Azaleen, Pfingstrosen, Seerosen, Farngarten. Park und Pflanzenverkauf täglich 8-18 Uhr. Bis 31. Oktober.
Mit 350 PS den Berg hoch Der Hedinger Bruno Knüsli am Michaelskreuz-Rennen
Frechmut tut gut Es gibt Wörter, die springen einen an, vergraben sich in Hirnwindungen, nisten sich ein, rumoren und schlagen Purzelbäume. «Frechmut» ist so ein Wort – das hinterrücks von einem Buchcover hüpfte, sich in meinem Hirn festsetzte und nun ziemlich Raum einnimmt. Weil es mit acht Buchstaben zusammenfasst, was zu beschreiben Seiten brauchen würde. Das Wort trifft einen Nerv und bewirkt in Bruchteilen von Sekunden ein Feuerwerk von Gedanken und Gefühlen. Als hätte man schon ewig darauf gewartet. Es erklärt, was man bisher mühsam in Worte zu fassen versuchte. Mut ist ein hehres Gefühl. Eine ernste Befindlichkeit, die Selbstkontrolle und Druck beinhaltet. «Nimm Dich zusammen!» Mut ist todernst. Erst wenn der Mut kippt und zum Übermut wird, bekommt er Leichtigkeit, aber auch Leichtfertigkeit und Verantwortungslosigkeit. Nicht so Frechmut. Er bedeutet prickelnde, glitzernde, funkelnde Lebensfreude. Er lässt ausprobieren, mit einem Lächeln zu neuen Ufern aufbrechen – ohne quälenden Erfolgszwang. Sein Motor ist nicht Selbstdisziplin, sondern Vertrauen in sich selbst und in die Welt, Lebenslust. Frechmut geht einher mit einem wachen Verantwortungsgefühl kombiniert mit grosser Offenheit und Freude am Tun und Sein. Heute braucht es Frechmut mehr denn je. Beispielsweise hat Einsamkeit weniger mit vornehmer Zurückhaltung oder allein sein können zu tun, als mit fehlender Offenheit und mangelnder Fähigkeit, mit einem herzlichen Lächeln auf andere zuzugehen. Frechmut lässt aus einem spontanen Gefühl heraus Kontakte knüpfen, aus denen Zuwendung, Freundschaft, ja Liebe entstehen kann. Was macht, dass wir nicht tun, was wir eigentlich gern tun würden? Oft fehlt der Mut. Denn Mut ist zu schwergewichtig, mit Frechmut geht es leichtfüssiger. Man braucht nicht immer den ganzen SeelenHausrat mitzuschleppen, wenn man flexibel Neues entdecken will. Frechmut lässt das selbstgestrickte Zwangsjäckchen abwerfen und fröhlich über die selbstgesteckten Grenzen hüpfen. Frechmut macht offen für Dinge, die man gedanklich ausserhalb der eigenen Reichweite deponiert hat und nicht wagt – obwohl man eigentlich wollen würde. Oder um es mit Karl Valentin zu sagen: «Mögen täten wir schon wollen, aber dürfen haben wir uns nicht getraut.» Erfülltes Leben, Lebensqualität, hat damit zu tun, was man lustvoll erlebt. Am Ende des Lebens bedauert man vor allem, was man nicht getan hat. Traurig, es erst zu spät zu realisieren! Ob man aus der Farbpalette alle Farben nutzt, um ein fröhliches Lebensbild zu malen, oder im Schwarz-Weiss verhaftet bleibt – oder gar in Zahlen – hängt damit zusammen, wie man Frechmut liebt und lebt. Frechmut beschert ein buntes Leben, voller Tiefe und Weite, voller Beweglichkeit, bewegend. Frechmut tut gut. Info: www.rz-laufbahn.ch
Der Affoltemer Garagist und Auto-Liebhaber Bruno Knüsli nahm am alle drei Jahre stattfindenden Michaelskreuz-Rennen teil.
strasse hinauf. Von Weitem hörten die zahlreichen Zuschauenden an der Strecke den Boliden. Freudige Sprüche waren nach dem Rennen zu hören und mancher staunte über den kraftvollen V8-Motor. Viele gratulierten Bruno Knüsli nach dem Rennen zum tollen Lauf und zum super Auto.
................................................... von fiona knüsli
Viele Auto- und Motorrad-Liebhaber nahmen an einer gelungenen Veranstaltung teil. Das Wetter spielte wie bestellt zwei Tage lang optimal mit. Durch die auffälligen «Gulf»-Farben, orange und hellblau, stach der Sunbeam Tiger des Hedingers Bruno Knüsli am vergangene Wochenende beim Michaelskreuz-Rennen besonders heraus. Schon vor dem Rennen musterten einige Besucher den Sunbeam Tiger V8, der im Jahr 1964 gebaut wurde und von gegen 350 PS über die Strasse befördert wird. Am Start waren viele erstaunt über den lauten Motor. Als der Speaker voller Begeisterung über den Tiger
OLG Säuliamt am Weltcupfinal Über das Wochenende vom 3. bis 5. Oktober fand bei Liestal der Weltcupfinal der Orientierungsläufer statt. Parallel dazu massen sich auch die nationalen Läufer an zwei Nationalen OL, an denen erneut einige Mitglieder der OLG Säuliamt ausgezeichnete Resultate erzielten. Die beiden begleitenden Orientierungsläufe der nationalen Jahresmeisterschaft waren zeitlich so angesetzt, dass die Teilnehmer den Rennverlauf der Weltelite nach ihrem Lauf beobachten konnten. Der 9. Nationale Lauf am Samstag war ein orientierungstechnisch eher leichter LangstreckenOL, bei dem das Lauftempo und die Routenwahl entscheidend waren. Beim eher schwierigen Mitteldistanzlauf am Sonntag im gleichen Gebiet, «Galms», wo sich am Vortag die Weltelite mass, konnte durch gutes Kartenlesen entscheidende Zeit gutgemacht werden. (mk) Erfolgreiche Mitglieder der OLG Säuliamt: Lucia Hasler (1. Rang/2. Rang D65), Berti Kehrer (5./3. D65) und Kurt Baumann (10./3. H65). Je einen Top-Ten-Platz erreichten Michael Weber und Sandro Vock am
Ein Herz für V8-Motoren
Bruno Knüsli vor seinem Sunbeam Tiger V8. (Bild zvg.) zu sprechen begann, warteten die Zuschauenden gespannt, bis der Sunbeam Tiger um die Kurve donnerte. Man
hörte nur noch das Auto. In beliebigem Tempo kurvte Bruno Knüsli mit seinem Rennwagen die Michaelskreuz-
«Dichte begreifen» Wanderausstellung der Baudirektion kommt nach Affoltern Mit der Wanderausstellung «Dichte begreifen» macht die Baudirektion auf die vielfältigen Facetten von Dichte aufmerksam und will für die daraus resultierenden Gestaltungsmöglichkeiten sensibilisieren. Die Ausstellung macht vom 24. November bis 9. Dezember im Kasinosaal Affoltern Halt. Nach diversen Volksabstimmungen und der Festsetzung des kantonalen Richtplans durch den Kantonsrat im März 2014 ist der einzuschlagende Weg bei Fragen der räumlichen Entwicklung vorgezeichnet: Das Bevölkerungswachstum darf künftig nicht mehr zu einer weiteren Ausdehnung der Siedlungsfläche führen. Stattdessen müssen Siedlungen nach innen entwickelt werden. Die strategischen Grundlagen dafür sind im Kanton Zürich erarbeitet, nun folgt die Umsetzung. Dabei sind viele Akteure und Planungsträger auf Stufe Kanton, Regionen und Gemeinden gefordert. Aber auch die Bewoh-
ner bestimmen die Entwicklung weiterhin mit. Nur, was heisst Dichte eigentlich im Alltag? Wie wirkt sie sich in unterschiedlichen Siedlungstypen aus? Welche Eigenschaften sind damit verbunden?
Facettenreiche Möglichkeiten Die Bürger haben noch keine persönliche Erfahrung mit unterschiedlich dichten Siedlungstypen. Deshalb ist es wichtig, die damit verbundenen Optionen bekannt zu machen und das Interesse zu wecken, an dieser Entwicklung mitzuwirken. Das kantonale Amt für Raumentwicklung (ARE) der Baudirektion hat deshalb mit Unterstützung der Fachhochschule Nordwestschweiz die Wanderausstellung «Dichte begreifen» erarbeitet. Die Ausstellung führt mit informativen und reich bebilderten Stellwänden, einem dreidimensionalen Modell sowie einem Spiel-Quartett an das Thema heran. Anhand von 32 konkreten Beispielen aus dem Kanton Zürich werden die Stärken und Eigenheiten verschiedener Wohntypologien aufgezeigt.
Samstag sowie am Sonntag Lukas Müller, Konstantin Gürber, August Grüniger, Walter Bickel, Enikö Stüdeli, Sofia Strahl, Anna Stüdeli und Sophia Jegher.
Arme verschwinden von der Bildfläche Wer wenig Geld hat, fällt kaum auf; weder im Säuliamt noch in der restlichen Schweiz. Der Jugendwettbewerb «Luutstarch» der Caritas prämiert Bilder und Songs zum Thema Jugendarmut.
Kurt Baumann erreichte einen dritten Rang. (Bild zvg.)
Einige interessierte Zuschauer kamen mit Bruno Knüsli ins Gespräch. Er meinte, dass er bereits in jungen Jahren schon gemerkt habe, dass sein Herz bei den V8-Motoren höher schlägt. So hat er sich neben dem normalen Garagenbetrieb ein grosses Wissen über Sunbeams und Youngtimer Autos angeeignet. Heute fährt er auf verschiedenen Rennstrecken in benachbarten Ländern. An diversen Bergrennen teilzunehmen, sei sein nächstes Ziel. Und beim nächsten Michaelskreuzrennen in drei Jahren werde er bestimmt wieder dabei sein.
Wer arm ist verschwindet einfach von der Bildfläche. Caritas Zürich zeigt mit dem Jugendwettbewerb «Luutstarch», wo junge armutsbetroffene Menschen in der Schweiz fehlen: an den Hochschulen, in Sportvereinen oder im Wohnquartier. Jugendliche sind aufgefordert, mit ihren Bildern und Songs am Wettbewerb teilzunehmen. Junge Menschen sollen Armut in der Schweiz wahrnehmen, das fordert und fördert Caritas Zürich mit dem Projekt «Luutstarch». Zur Lancierung des Wettbewerbs sind drei kurze Videoclips entstanden. Sie zeigen beispielhaft auf, wo junge Menschen aufgrund fehlender finanzieller Mittel ausgeschlossen bleiben. Die Hauptfi-
gur Jan (gespielt von Mirza Šaki) möchte sich weiterbilden, um seine Chance auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. Er ist glücklich im Kreis seiner Kolleginnen und Kollegen. Doch Jan kann sich mit seinem Einkommen keine Weiterbildung leisten – er verschwindet aus dem Bild, und damit aus unserem Blickfeld.
Armut in unserer Nähe Von der Armut in unserer unmittelbaren Nähe ist nur ein kleiner Teil sichtbar. Die Schicksale der Betroffenen bleiben meist verborgen. Für den Jungschauspieler Mirza Šaki ein Grund, sich für «Luutstarch» zu engagieren: «Die Situation von Jan ist nicht so weit weg von meiner Alltagserfahrung als Student. Deshalb setze ich mich gerne dafür ein, das tabuisierte Phänomen Armut anzusprechen.» (pd) Einreichung unter www.luutstarch.ch.
Ziel der Ausstellung ist es, auf die vielfältigen Facetten von Dichte aufmerksam zu machen und die Besucherinnen und Besucher für die daraus resultierenden Gestaltungs- und Mitwirkungsmöglichkeiten zu sensibilisieren. Sie versteht sich als Impuls für die öffentliche Diskussion und als Katalysator für einen breit abgestützten Dialog rund um die räumliche Entwicklung im Kanton Zürich.
An elf Standorten für jeweils zwei Wochen Die Wanderausstellung «Dichte begreifen» ist seit September und noch bis April 2015 an elf Standorten im Kanton Zürich jeweils für zwei Wochen zu sehen. Den Auftakt an den einzelnen Ausstellungsorten macht jeweils eine öffentliche Abendveranstaltung mit Referenten des ARE und lokalen Behördenvertretern. Die Teilnahme an den Abendveranstaltungen wie auch der Besuch der Ausstellung steht allen Interessierten frei und ist kostenlos. Weitere Infos unter www.dichtebegreifen.ch.
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«Fussball soll primär Spass machen» Alain Sutter trainierte Kinder im Fussball Total Camp auf der Sportanlage Moos in Affoltern Das Fussball Total Camp in Affoltern erfreut sich jedes Jahr grösserer Beliebtheit. Dieses Jahr trainierten 104 Kinder vom 6. bis 10. Oktober – unter anderen mit Alain Sutter. ................................................... von salomon schneider Eine lange Schlange Jungen und Mädchen stand schön in einer Reihe an. Alle mit dem selben Ziel: ein Autogramme von Alain Sutter zu ergattern. Die Meisten liessen sich Schuhe, TShirt und Stulpen verzieren. Alain Sutter war aber nicht nur für Autogramme da; er trainierte auch mit den Kindern. «Ich will mit meinem Engagement die Begeisterung für den Fussball wecken. In diesen Camps geht es nicht um hartes Training, sondern um Bewegung und Spass», bemerkte der ehemalige Fussball-Profi. Er weiss genau, dass Spass die zentrale Determinante von erfolgreichem Fussball-Spiel ist. Sutter spielte in seiner Karriere unter anderen bei den Grasshoppers und beim FC Bayern München und liess seine Karriere in den USA ausklingen. «Als mein Sohn ins Schulalter kam, entschieden sich meine Frau und ich, wieder in die Schweiz zurückzukehren, damit er hier zur Schule gehen kann. So bin ich zurückgekehrt und bin Trainer und Fussball-Experte beim SRF geworden», erinnerte sich Sutter. Das Training schien den Kindern riesigen Spass zu machen. Die Fussballclubs in der Nähe können positive Effekte des Fussball Total Camps feststellen. «Das Camp wirkt sich sicher fördernd auf die Motivation der Kinder aus – viele spielen bereits bei uns», erklärt Urs Bumbach, Jugendverantwortlicher beim FC Affoltern.
Autogramme von Alain Sutter waren heiss begehrt – viele Kinder liessen sich gleich mehrere Kleidungsstücke verzieren. (Bilder Salomon Schneider)
Während die einen noch Kraftübungen ausführten . . .
. . . durften andere bereits Schusstechniken trainieren.
EHC AffolternHedingen mit Wechseln
FCWB vor Cup-Fight auf dem Moos Revanchemöglichkeit gegen Gossau Am Samstag um, 17 Uhr, steht für den FCWB die Cup-Qualifikation gegen Gossau auf dem Programm. Gegen die Ostschweizer will man sich natürlich für die Niederlage in der Meisterschaft revanchieren und die zweite Qualifikationsrunde erreichen. Das Ämtler-Team von Trainer Dosch ist auf dem heimischen Moos in dieser Saison noch ungeschlagen. Einzig gegen das Spitzenteam Mendrisio gab man beim torlosen Unentschieden Punkte ab. Mit total sieben Gegentoren ist der FCWB in der Defensive absolute Spitze in der Gruppe 3 und davon erhielt man nur ein einziges vor eigenem Publikum. Nach den zuletzt guten Resultaten gegen das Team Ticino und in Muri wird auch im Cup ein Erfolg angestrebt. Gegen die Gossauer ist zudem noch eine Rechnung offen. Gleich zum Rückrundenstart verlor der FC Wettswil-Bonstetten in der Ostschweiz knapp mit 3:2.
sind stets hart umkämpft und gehen sehr knapp aus. Gerade für einen Cup-Fight also eine spannende Ausgangslage.
Anpfiff um 17 Uhr Die Anspielzeit für das Cup-Spiel ist eine Stunde später als üblich, um 17 Uhr und wegen der Herbstferien ist es das einzige Spiel am Samstag. Gewinnt der FCWB diese Qualifikationsrunde, folgt im März die zweite Runde, nach welcher dann der Einzug in die erste Hauptrunde im nächsten Sommer folgen könnte. (Oliver Hedinger) Die weiteren WB-Spiele: So. 12.10.: 10.15 Uhr,
René Nüesch finishte bereits am 24-Stunden-Spirit. (Bild zvg.)
Ultramarathon ohne Markierungen
Urdorf - FCWB 2, 11.45 Uhr, United Zurich - Jun. A (CCJL), 15.30 Uhr Einsiedeln - FCWB 3.
Der Obfelder René Nüesch startet am 11. Oktober zum nächsten Abenteuer – dem Peacock-Ultramarathon. Dieser findet auf Hawaii, genauer auf der Insel Ohau statt. Bei diesem Ultra ist
nicht nur die Ausdauer gefragt, sondern auch ein ausgeprägter Orientierungssinn, denn die ganze Strecke ist nicht markiert. Sein Rennbericht darf mit Spannung erwartet werden. (pd)
Ämtler Erfolg am freestyle.ch
Spannende Ausgangslage Die Fürstenfelder ihrerseits sind bislang ebenfalls heimstark. Nur ein Dreier konnte auswärts errungen werden, alle anderen Punkte gewann man zu Hause. Die Mannschaft von Trainer Gambino verlor zuletzt in Mendrisio trotz guter Leistung und fiel damit hinter den FCWB zurück. Die Spiele zwischen Gossau und den Ämtlern
Fünf Spieler haben den EHC Affoltern-Hedingen auf diese Saison hin verlassen, vier Neue sind gekommen.
Der erst 16-jährige Luca Schuler gewann im Freeski.
Auf den FCWB wartet ein umkämpftes Spiel. (Bild kakö.)
Im internationalen Feld des 20. freestyle.ch konnte mit dem Freeskier Luca Schuler unter anderem ein Säuliämtler-Champ gefeiert werden. Der erst 16-jährige Schuler avancierte bei
seiner ersten Teilnahme gleich zum Publikumsliebling und gewann mit einem Triple Cork den hochstehenden Freeskifinal. «Ich bin einfach nur sprachlos», sagte der sichtlich überwältigte Schuler nach seinem Erfolg.
Coach-Präsident Werner Reiterhauser musste unter anderen einen neuen Torhüter suchen, weil Nabil El Nadeim eine neue Herausforderung gesucht hat. Für ihn steht künftig Mauritz De Jongh bei den Affoltemern zwischen den Pfosten. Neu zum Verein gestossen sind auch Marc Bachmann, Colin Gisler und Kevin Peyer. Die Meisterschaft beginnt für den EHC Affoltern am 12. Oktober mit einem Auswärtsspiel gegen den Eishockeyclub Uri. Das erste Heimspiel tragen die Affoltemer am 19. Oktober (14.15 Uhr, Trainingshalle) gegen den EHC Thalwil aus. Gegenüber den letzten Jahren umfasst die Spielzeit 2014/2015 für die Affoltemer weniger Spiele. Der Grund: Der EHC Affoltern ist in der 4. Liga Gruppe 3 eingeteilt. Zu dieser gehören sieben Teams. Es sind dies: Sursee II, Thalwil I, Eishockeyclub Uri, Einsiedeln, Seetal II und der EHC Camel. Das bedeutet, dass die Affoltemer heuer nur noch 12 statt 18 Spiele austragen werden. Laut dem Coach-Präsidenten Werner Reiterhauser ist es das Ziel, in der laufenden Meisterschaft einen möglichst guten Rang zu erreichen. (pd) Mutationen EHC Affoltern-Hedingen: Abgänge: Sandro Strebel, Marcel Bärtsch, Yanick Roth, Michael Kolm und Nabil El Nadein. Zuzüge: Marc Bachmann,
Colin Gisler, Kevin Peyer und Mauritz De Jongh.
Atemlos, weil: viel los
Verunglimpfung eines Dorfes
Neulich war so ein Tag. Mit Walken fing er an. Stockbewaffnete trafen sich wie jeden Mittwoch um halb neun am Bonstetter Schützenhaus. Diesmal waren es 14, weil schönes Wetter war, letzte Woche 4, weil es regnete. Marianne erbarmte sich meiner, lief ein Stück mit mir, dann kurze Zeit Dora. Wir hatten zwei Damen als Zugpferde, Zugstuten, die gaben das Tempo an und das hiess Traben. Ich bin meist hinterhergezottelt. «Gaht’s, Ute?» Einmal blieben alle stehen, um Kälbli zu zählen. Oder meinetwegen? Jedenfalls konnte ich prima aufholen. Die letzte Viertelstunde ans Frühstück gedacht. Magerjogurt mit zerbröselten Kinderbiskuits, angereichert mit Coupe Caramel, nicht schlecht. Ich beschleunigte meinen Schritt.
«Huch, schon halb vier» Um zwei kam – chic wie immer – eine Kollegin mit ihrem i-Pad zu mir. Wir setzten uns auf die Terrasse und sie öffnete die Lektion Cercare un appartamento. Wieder viel gelernt: Nicht buio soll die neue Wohnung sein, sondern luminato, nicht al piano terra, sondern schon etwas weiter sopra, con un balcone e non in una strada trafficata und natürlich pagabile. Huch, schon halb vier. Milica läutete. Sie ist Spitex-Lernende und hatte Berufsschul-Arbeitsblätter dabei, Fach Allgemeinbildung, Thema Scheidungsabfindung. O Gott, sie ist doch erst 16 und musste nun ausrechnen, wie viel Geld die Partner bekommen, wenn sie sich trennen. Alles, was man gemeinsam erwirtschaftet hat, wird zusammengezählt und dann durch zwei geteilt. «Nein, Milica, nicht mit dem Taschenrechner!» Danach wird das Ergebnis jeweils zu dem in die Ehe eingebrachten Vermögen gezählt und Milica sagte, übrigens müsse sie diese Nachhilfestunden nun doch selber bezahlen. «Was?!!!»
Gross-artiges Bild Um fünf brachte mir Werner meinen Gartenschirm zurück. Er hatte ihn repariert. Sein Sohn kam auch. Der installierte meinen Drucker. Ich fotografierte die beiden, Werner in rotem, Martin in orangem T-Shirt, beide unterm grünen Schirm, zwei Riesen, nah an der Zwei-Meter-Grenze. Was für ein gross-artiges Bild! Ute Ruf
Glückliche Gemeindevereins-Reiseschar vor dem Dom von St. Blasien. (Bild zvg.)
Benediktinerabtei und «Tannenzäpfle» Wettswiler Gemeindeverein auf Reisen im Schwarzwald Sonne, faszinierende Eindrücke und gesellige Momente – das alles bot der von gekonnter Hand organisierte Reisetag des Gemeindevereins Wettswil. ................................................... von remo buob* Bei noch nebligem Tagesstart begann die Reise mit dem Hesscar und dem beliebten Chauffeur Leo mit 56 Reiseteilnehmern an Bord am frühen Samstagvormittag, 4. Oktober. Das Tagesziel war allen bekannt: Für einmal zog es die Reiseschar ins benachbarte Deutschland, in den wunderschönen Schwarzwald. Der Nebel war zuerst noch zäh, doch pünktlich beim ersten Stopp in St. Blasien zeigte sich die Sonne und erwärmte alle Gemüter. Bei Kaffee und Gipfeli stieg die Vorfreude auf einen wunderbaren Tag.
Imposante Architektur Es ging mit einem kurzen Fussmarsch zum Dom St. Blasien, wo auch das «Fotoshooting» stattfand. Der imposante Gebäudekomplex der ehemaligen Be-
nediktinerabtei mit der beeindruckenden Kuppelkirche, dem sogenannten «Schwarzwalddom» ist zweifellos das Augenfälligste in St. Blasien. Der Dom ist kein Museum, sondern ein Gotteshaus und er trägt diesen Namen nur dann zurecht, wenn er von der Kirchengemeinde, dem «Haus aus lebendigen Steinen» beseelt wird. Interessant ist auch die Kultur im Dom, welche die Kirchengemeinde als geistliches Angebot versteht, offen für Besucherinnen und Besucher aus nah und fern. Die Wettswiler Reisegruppe hatten das Glück, vom einheimischen Thomas Mutter leidenschaftlich in die Geschichte des Doms eingeführt zu werden. Er verstand es gekonnt, die Besucher während einer Stunde mit seinen Ausführungen zu faszinieren und ihnen «sein» Bauwerk näher zu bringen! Ein Besuch lohnt sich – mit oder ohne Führung. Für einen Moment inne halten und die imposante Architektur auf sich wirken lassen!
Staatlich anerkannter Luftkurort Von St. Blasien zog es die Reiseteilnehmer hungrig und voller Eindrücke
vom Dom nach Bernau ins bekannte «Rössle». Im familiengeführten Haus durften sie die echte Schwarzwälder Gastlichkeit und die badische Küche mit Schwarzwälder Note erleben. Tradition wird hier mit dem rechten Mass an Modernität gepaart.
200-jährige Brauerei «Tannenzäpfle» steht für Bier und für eine Erlebnisbrauerei. Der Rückweg führte am bekannten Schluchsee vorbei und durch das wunderbare Schwarzwaldgebiet. Im Garten der höchstgelegenen Brauerei Deutschlands genossen die Wettswiler herbstliche Momente und stiessen mit dem «süffigen» Bier, der mittlerweile mehr als 200-jährigen Brauerei Rothaus, an. Später wurde dann die Heimreise angetreten. Noch während der Rückfahrt erhielt Reiseleiter Uwe Hock und auch Car-Chauffeur Leo den wohlverdienten Applaus der Reiseschar. Ein sonniger, gelungener und von gekonnter Hand organisierter Reisetag endete somit im schönen Säuliamt.
n der Ausgabe der «NZZ am Sonntag» vom 5. Oktober 2014 lästert ein Kolumnenschreiber über die Kabarettisten Mike Müller und Viktor Giacobbo. Die beiden TV-Satiriker wären Minimalisten, überflüssig und so richtig öde, beurteilt er die SatireShow. Seine Kritik über die flachen Scherze gipfelt dann in der Bemerkung (Achtung jetzt kommts!!!), dass die wenig lustigen Pointen allenfalls an einem bunten Abend des Turnvereins Ottenbach gefallen würden. Was zum Teufel hat den guten Mann geritten, eine solche Beleidigung zu veröffentlichen? Mit seinen unüberlegten verunglimpfenden Worten vergleicht er eine blühende Gemeinde, welche notabene in einem Ranking der «Weltwoche» auf Platz 68 der hundert attraktivsten Gemeinden der Schweiz zu finden ist, mit der tumben imaginären Gemeinde Hintertupfing. Hinterwäldler sollen sie also sein, die Ottenbacher! Er unterstellt mit unverfrorener Frechheit der Gemeinde an der Reuss und insbesondere dem Turnverein beschränkte intellektuelle Fähigkeiten. In Zeiten, wo überbordende politische Korrektheit herrscht, schreien derartige Sprüche geradezu nach Sanktionen. Die Verunglimpfung eines Dorfes und dessen rechtschaffenen 2475 Einwohnern kann und darf nicht einfach so hingenommen werden. Immerhin würde ich hier in dieser Kolumne niemals festhalten, dass die noch junge und etwas unerfahrene Tochter der alten Dame «NZZ» von der Falkenstrasse gerade noch gut genug sei, um in einem stillen Häuschen reinigende Dienste zu leisten ... (mamu)
Lovis, 29. September.
* Der Autor ist Präsident des Gemeindevereins Wettswil.
Die Igel suchen ein Winterquartier
Nilas Iver, 30. September.
Auf Strassen ist Rücksicht angebracht Auch auf Ämtler Strassen waren in den letzten zwei Wochen sehr viele überfahrene oder schwerverletzte Igel zu sehen.
bauernregel «Oktoberhimmel voller Sterne hat warme Öfen gerne.»
Die Dämmerung setzt wieder früher ein – und reicht am Morgen in den Berufsverkehr. Das ist eine Gefahr für Igel, denn diese beginnen ihre nächtliche Wanderung bei Einbruch der Dämmerung und bleiben bis zum Tagesanbruch aktiv. Im Siedlungsraum und in der Nähe von Waldrändern und Hecken ist überall damit zu rechnen, dass Igel eine Strasse überqueren. «Unsere Igel müssen im Herbst einen Wintervorrat anlegen und ein geeignetes Winterquartier suchen», verrät Igel-Fachfrau Barbara Trentini aus Maschwanden. «Die Tiere legen dazu grosse Distanzen zurück und überqueren dabei viele Strassen. In Abhängig-
keit von der Grösse und dem Ernährungszustand sind die Tiere bis Ende November unterwegs. Kleine, spät geborene Tiere sowie untergewichtige Igel können auch noch im Dezember auf der Strasse anzutreffen sein.» Autolenker sollen in diesen Gebieten das Tempo so weit drosseln, dass sie die kleinen Nachtwanderer erkennen und im Notfall anhalten oder ihnen ausweichen können. (tst.)
Amar, 30. Oktober. (Bilder Irene Magnin)
gedankensprünge Unerhört Die Stimme der Vernunft schweigt heute Und denkt sich weiter nichts dabei Leichtsinnig hören viele Leute Jetzt einfach auf den letzten Schrei
Auch unsere Nachkommen sollen den Igel in freier Natur erleben. (Archivbild)
Krone-Hedingen.ch
Oktoberfest Samstag, 11. Oktober 2014, ab 17.00 Uhr
Tanz mit den Original Gaudibuam aus Tirol Reservierung unter Telefon 044 761 62 98
Beat Schmid, Werkplatz Galerie Fabrik am Weiher, Zwillikon
Metall und Licht Vernissage: Samstag, 18. Oktober 2014, 16.00 bis 22.00 Uhr www.werkplatz-galerie.ch
Vorankündigung Seniorennachmittag in Obfelden Die Kommission für Seniorennachmittage laden alle Seniorinnen und Senioren ein Mittwoch, 12. November 2014, 14.00 Uhr Mehrzweckgebäude Brunnmatt
Diavortrag über den Lawinenhund vom Welpen zum Lebensretter Wir freuen uns, Sie zahlreich in der Brunnmatt begrüssen zu dürfen.
079 2014

References: Art. 260
 Art. 260
 Art. 6
 § 53
 § 258
 Art. 6
 Art. 5