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Timestamp: 2019-08-21 22:28:46+00:00

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Körperschaftsteuer in der Unternehmenspraxis | springerprofessional.de
Steuerliche Optimierung für Unternehmer und Unternehmen
Autor: Prof. Matthias Alber
Print ISBN: 978-3-658-19960-9
Electronic ISBN: 978-3-658-19961-6
Dieses Buch führt an die Systematik des Körperschaftsteuerrechts heran und verdeutlicht die für die Unternehmenspraxis maßgeblichen Besonderheiten. Fallbeispiele und Muster-Berechnungen illustrieren die wichtigsten Praxisfälle der Körperschaftsteuer. Zahlreiche im Unternehmensalltag anwendbare Hinweise helfen bei der Steueroptimierung.
Der Steuerrechtsexperte Prof. Matthias Alber legt zudem ein besonderes Augenmerk auf die Schwerpunktthemen Bezüge des Gesellschafter-Geschäftsführers, Pensionszusagen und Pensionsverzicht sowie Sanierungsmaßnahmen des Gesellschafters in der Krise der GmbH. Darüber hinaus werden die einfach zu handhabenden Wege in eine GmbH nach § 20 UmwStG unter Vermeidung "steuerlicher Fallstricke" dargestellt.
Für die 2. Auflage wurde das Buch insbesondere hinsichtlich der neuen BFH-Rechtsprechung und der Verwaltungsauffassung zu den Voraussetzungen einer Pensionszusage, eines Pensionsverzichts sowie zur steuerneutralen „Entsorgung“ von Pensionszusagen aktualisiert.
Weitere wesentliche Ergänzungen betreffen die Verlustabzugsbeschränkungen nach § 8c KStG und die Neuregelung des § 8d KStG. Praxisprobleme bei der Einlagenrückgewähr nach § 27 KStG und praktische Umwandlungsfälle zur Einbringung in eine GmbH nach § 20 UmwStG, sowie zum Anteilstausch nach § 21 UmwStG wurden überarbeitet.
Die Körperschafsteuer (KSt) ist die Einkommensteuer der juristischen Personen. Sie erfasst das zu versteuernde Einkommen der im Körperschaftsteuergesetz (KStG) genannten Körperschaftsteuer, Personenvereinigungen und Vermögensmassen. Rechtsgrundlagen sind das KStG und die KStDV jeweils in der aktuellen Fassung.
Kapitel 2. Körperschaftsteuerpflicht
Der Kreis der unbeschränkt steuerpflichtigen Körperschaften ist in § 1 Abs. 1 KStG abschließend aufgezählt (vgl. R 2 Abs. 1 KStR).
Kapitel 3. Einkommensermittlung
Bei der Körperschaftsteuer wird das Einkommen nach den Vorschriften des KStG und nachbestimmten Vorschriften des EStG ermittelt. Der „Türöffner“ in die Vorschriften des EStG ist also § 8 Abs. 1 KStG. Welche einkommensteuerlichen Vorschriften bei der Körperschaftsteuer Anwendung finden, ergibt sich aus R 8.1 Abs. 1 KStR 2015.
Kapitel 4. Ermittlung der verbleibenden Körperschaftsteuer Ermittlung der verbleibenden Körperschaftsteuer (vgl. R 7.2 KStR 2015)
Der Körperschaftsteuersatz beträgt 15 v. H. des zu versteuernden Einkommens (z. v. E.). Zuzüglich der Gewerbesteuer i. H. v. ca. 14 v. H. beläuft sich die Ertragsteuerbelastung von Kapitalgesellschaften auf insgesamt ca. 30 v. H. (unter Berücksichtigung des Solidaritätszuschlags von 5,5 v. H.). Diese Steuerbelastung ist gegenüber der Einkommensteuerbelastung der Gesellschafter (Progressionsbelastung) eindeutig von Vorteil.
Kapitel 5. Leistungen aus dem steuerlichen Einlagekonto i. S. d. § 27 KStG
Leistungen aus dem steuerlichen Einlagenkonto i. S. § 27 KStG führen auf der Gesellschafterebene zu Einkünften aus Kapitalvermögen (vgl. § 20 Abs. 1 Nr. 1 Satz 3 EStG), da insoweit die Rückzahlung geleisteter Einlagen an den Gesellschafter erfolgt (sog. „Einlagenrückgewähr“).
Kapitel 6. Verdeckte Gewinnausschüttungen (vGA)
Verdeckte Gewinnausschüttungen sind „Ausschüttungen“ der Kapitalgesellschaft an den Gesellschafter, die regelmäßig in einem „schuldrechtlichen Rechtskleid“ abgebildet sind (z. B. überhöhtes Geschäftsführergehalt). Dadurch soll auf der Gesellschaftsebene steuerwirksamer Aufwand und eine entsprechende Reduzierung der KSt- und GewSt-Belastung erreicht werden. Auf der Gesellschafterebene liegen regelmäßig Einkünfte i. S. d. § 2 Abs. 1 EStG vor (z. B. Arbeitslohn nach § 19 EStG). Für die Besteuerungspraxis sind folgende Fälle zu unterscheiden.
Kapitel 7. Offene und verdeckte Einlagen bei Kapitalgesellschaften
Gesellschaftsrechtliche Vermögensmehrungen sind durch das Gesellschaftsverhältnis veranlasste Vermögenszuführungen eines Gesellschafters ins Vermögen der Gesellschaft. Sie dürfen die steuerliche Bemessungsgrundlage nicht beeinflussen und sind, soweit sie sich gewinnerhöhend ausgewirkt haben, im Rahmen der Einkommensermittlung durch entsprechende Kürzungen zu neutralisieren (§ 4 Abs. 1 Satz 1 EStG).
Kapitel 8. Rund um den Gesellschafter-Geschäftsführer
Die Angemessenheit der Bezüge des Gesellschafter-Geschäftsführers sind eine „Dauerbaustelle“ bei Kapitalgesellschaften und ihren Gesellschafter-Geschäftsführern. Von der Finanzverwaltung wird diese Thematik vor allem im Rahmen einer Betriebsprüfung problematisiert.
Kapitel 9. Sanierungsmaßnahmen des Gesellschafters in der Krise der GmbH
Dieser Fall liegt vor, wenn nur der Gesellschafter verzichtet, vgl. R 8.9 Abs. 3 Satz 2 KStR 2015.
Kapitel 10. Regelungen zur korrespondierenden Besteuerung von vGA und verdeckten EinlagenRegelung zur korrespondierenden Besteuerung von vGA und verdeckten Einlagen
Der Gesetzgeber hat u. a. in § 32a KStG Regelungen zur korrespondierenden Besteuerung von vGA und verdeckten Einlagen auf der Gesellschafts- und auf der Gesellschafterebene getroffen.
Kapitel 11. Schenkungsteuer bei vGA und verdeckten Einlagen
Gesellschaftsrechtliche Vorgänge können neben den ertragsteuerlichen Folgen auch schenkungssteuerliche Konsequenzen auslösen.
Kapitel 12. VerlustabzugVerlustabzug und Verlustabzugsbeschränkungen nach § 8c KStG
Bei der Körperschaftsteuer gilt für den Verlustabzug die Vorschrift des § 10 d EStG i. V. m. § 8 c KStG. Vgl. auch R 10 d. EStR sowie BMF-Schreiben vom 28.11.2017 zur Verlustabzugsbeschränkung nach § 8 c KStG (BStBl I S. 1645).
Kapitel 13. Voraussetzungen und Rechtsfolgen der ertragsteuerlichen Organschaft
Die ertragsteuerliche Organschaft ist das einzige „Instrument“, um zwischen zwei selbstständigen Unternehmen (Steuerpflichtigen) Gewinn- und Verlustausgleich herbeizuführen. An die Organschaftsvoraussetzungen wurden nach Auffassung der Finanzverwaltung und der BFH-Rechtsprechung hohe Anforderungen geknüpft.
Kapitel 14. Liquidationsbesteuerung nach § 11 KStGLiquidationsbesteuerung nach § 11 KStG
Die Liquidation der Kapitalgesellschaft stellt eine „Betriebsaufgabe/Betriebsveräußerung“ dar, die nach den Rechtsgrundsätzen des § 11 KStG zu besteuern ist.
Kapitel 15. Umwandlungssteuerrecht
Im Dezember 2006 hat der Gesetzgeber mit dem SEStEG eine weitgehende Neufassung des UmwStG verabschiedet (Gesetz über steuerliche Begleitmaßnahmen zur Einführung der Europäischen Gesellschaft [SE] und zur Änderung weiterer steuerrechtlicher Vorschriften vom 07.12.2006, BGBl I S. 2782, BStBl 2007 I S. 4). Dabei wurde das UmwStG u. a. „europäisiert“. Mit BMF-Schreiben vom 11.11.2011 wurde der aktuell geltende UmwSt-Erlass veröffentlicht (BStBl I 2011, 1314).
978-3-658-19960-9
978-3-658-19961-6
https://doi.org/10.1007/978-3-658-19961-6

References: § 20
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 § 11
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