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Timestamp: 2018-09-19 21:12:37+00:00

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Verordnung über die Reduktion der CO2-Emissionen - PDF
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1 Verordnung über die Reduktion der CO2-Emissionen (CO 2-Verordnung) Änderung vom 22. Juni 2016 Der Schweizerische Bundesrat verordnet: I Die CO 2-Verordnung vom 30. November wird wie folgt geändert: Art. 9 Abs. 5 5 Der erste Monitoringbericht und der dazugehörige Verifizierungsbericht sind dem BAFU spätestens sechs Monate nach Ablauf des Jahres einzureichen, das auf den Beginn des Monitorings folgt. Die nachfolgenden Monitoring- und Verifizierungsberichte sind mindestens alle drei Jahre einzureichen. Die Emissionsverminderungen sind pro Kalenderjahr auszuweisen. Art. 69 Abs. 2 bis 2bis Der Vorschlag für das Massnahmenziel muss unter Beizug einer der vom BAFU dazu beauftragten privaten Organisationen nach Artikel 130 Absatz 6 erarbeitet werden. Art. 104 Beitragsberechtigung 1 Der Bund gewährt den Kantonen auf Gesuch hin globale Finanzhilfen nach Artikel 34 Absatz 1 Buchstabe a des CO 2-Gesetzes für die Förderung von Massnahmen zur energetischen Sanierung bestehender Gebäude, insbesondere zur verbesserten Wärmedämmung der Gebäudehülle. 2 Globale Finanzhilfen nach Absatz 1 werden gewährt, wenn: a. mit den Massnahmen wirksam CO 2-Emissionen vermindert werden; und b. die Massnahmen kantonsübergreifend harmonisiert umgesetzt werden. 1 SR
2 3 Die Förderung erfolgt auch für nicht fossil beheizte Gebäude. Bisher unbeheizte Gebäude sind von der Förderung ausgeschlossen. Art. 105 Gesuch 1 Die Gesuche um globale Finanzhilfen sind dem BFE spätestens am 31. Oktober des Vorjahres einzureichen. 2 Der Kanton erklärt im Gesuch seine Bereitschaft, ein Programm mit Massnahmen nach Artikel 104 durchzuführen. 3 Das BFE leitet das Gesuch an das BAFU weiter. Art. 106 Programmvereinbarung 1 Das BFE schliesst mit dem Kanton zur Gewährung der globalen Finanzhilfe eine Programmvereinbarung ab. 2 Gegenstand der Programmvereinbarung sind insbesondere: a. das Programmziel; b. die Grundsätze des Programms; c. die Pflichten von Bund und Kanton; d. das Controlling; e. die Kommunikation. 3 Die Dauer der Programmvereinbarung beträgt höchstens fünf Jahre. 4 Das BFE und die Kantone legen die Kriterien für die Verwendung der globalen Finanzhilfen in allen Programmvereinbarungen einheitlich fest. Art. 107 Höhe der globalen Finanzhilfe 1 Die Höhe der globalen Finanzhilfe richtet sich nach der Wirksamkeit des kantonalen Programms. 2 Die Wirksamkeit des Programms ergibt sich aus den darin vorgesehenen Massnahmen und der Bevölkerungszahl des Kantons. Art. 108 Auszahlung der globalen Finanzhilfe Die globale Finanzhilfe wird jährlich ausbezahlt. Art. 109 Abs. 1 1 Aus den Mitteln, die für die Förderung von Massnahmen zur energetischen Sanierung bestehender Gebäude zur Verfügung stehen, wird der Kanton für den Vollzug der Programmvereinbarung pauschal entschädigt. Die Pauschale beträgt 5 Prozent der von ihm gesprochenen Förderbeiträge. 2474
3 Art. 110 Abs. 1 1 Der Kanton erstattet dem BFE jährlich Bericht über den Vollzug der Programmvereinbarung. Der Bericht ist bis zum 31. März des Folgejahres einzureichen. Er muss Angaben enthalten über: a. die mit dem Programm erwarteten und bisher erzielten Emissionsverminderungen; b. die mit dem Programm erwarteten und bisher ausgelösten Investitionen, einschliesslich allfälliger Mitnahmeeffekte; c. den Totalbetrag der eingesetzten finanziellen Mittel, den Betrag der pro Massnahme eingesetzten finanziellen Mittel sowie die durchschnittliche Höhe der ausbezahlten Förderbeiträge; d. die nicht verwendeten finanziellen Mittel aus der globalen Finanzhilfe. Art. 111 Rückerstattung nicht verwendeter finanzieller Mittel Die nicht verwendeten finanziellen Mittel sind dem Bund jährlich zurückzuerstatten. Anstelle einer Rückerstattung kann das BFE den Übertrag der Mittel zugunsten der im Folgejahr durchzuführenden Massnahmen bewilligen. Art. 111a Verwendung der rückerstatteten finanziellen Mittel 1 Der Bund verwendet die ihm rückerstatteten finanziellen Mittel für globale Finanzhilfen nach Artikel Mittel nach Absatz 1, die nicht für die globalen Finanzhilfen verwendet werden können, werden nach Artikel 36 des CO 2-Gesetzes an die Bevölkerung und Wirtschaft verteilt. Art. 112 Abs. 1 Einleitungssatz 1 Das BFE kann die Auszahlung der globalen Finanzhilfe während der Dauer der Programmvereinbarung ganz oder teilweise aussetzen, wenn der Kanton: Art. 135 Bst. d bis Das UVEK passt an: d bis. Anhang 9 Ziffer 3: wenn der Beschluss 2014/746/EU 2 ändert; 2 Beschluss 2014/746/EU der Kommission vom 27. Oktober 2014 zur Festlegung eines Verzeichnisses der Sektoren und Teilsektoren, von denen angenommen wird, dass sie im Zeitraum einem erheblichen Risiko einer Verlagerung von CO 2-Emissionen ausgesetzt sind, gemäss der Richtlinie 2003/87/EG des Europäischen Parlaments und des Rates, Fassung gemäss ABl. L 308 vom , S
4 Gliederungstitel vor Art. 146c 2b. Abschnitt: Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 22. Juni 2016 Art. 146c 1 Für Programmvereinbarungen nach Artikel 34 Absatz 1 Buchstabe a des CO 2- Gesetzes, die vor Inkrafttreten der Änderung vom 22. Juni 2016 abgeschlossen wurden, gelten die Artikel , 112 und 113 in der bisherigen Fassung sowie Artikel 111a; Artikel 111 gilt nicht. 2 Nicht verwendete Mittel von Programmvereinbarungen, die vor Inkrafttreten der Änderung vom 22. Juni 2016 abgeschlossen wurden, erstattet der Kanton dem Bund bis spätestens drei Jahre nach Ablauf der Programmvereinbarung zurück. II Die Anhänge 9 und 10 werden gemäss Beilage geändert. III 1 Diese Verordnung tritt unter Vorbehalt von Absatz 2 am 1. August 2016 in Kraft. 2 Anhang 10 tritt am 1. Januar 2017 in Kraft. 22. Juni 2016 Im Namen des Schweizerischen Bundesrates Der Bundespräsident: Johann N. Schneider-Ammann Der Bundeskanzler: Walter Thurnherr 2476
5 Anhang 9 (Art. 46 Abs. 1 und 46c Abs. 3) Berechnung der kostenlos zugeteilten Emissionsrechte Ziff. 3.1 Einleitungssatz 3 Anpassungsfaktoren 3.1 Für Sektoren und Teilsektoren, die nicht im Anhang des Beschlusses 2014/746/EU 3 aufgeführt sind, werden die nach den Ziffern 2 und 4 berechneten Mengen mit den folgenden Anpassungsfaktoren multipliziert: 3 Siehe Fussnote zu Art. 135 Bst. d bis. 2477
6 Anhang 10 (Art. 86 Abs. 1 und 89 Abs. 2) Treibstoffe, deren CO 2-Emissionen kompensiert werden müssen Zolltarifnummer4 Warenbezeichnung Emissionsfaktor t CO 2 je 1000 kg Benzin und seine Fraktionen, ohne Flugbenzin Emissionsfaktor t CO 2 je TJ 3,15 73,80 (Hu) von 42.6 MJ/kg ex Flugbenzin 3,17 72,50 (Hu) von 43.7 MJ/kg Petroleum, inkl. Flugpetrol 3,14 72,80 (Hu) von 43.2 MJ/kg Dieselöl 3,15 73,30 (Hu) von 43.0 MJ/kg Erdgas verflüssigt 2,58 56,4 (Hu) von 45.7 MJ/kg Erdgas in gasförmigem Zustand 2,58 56,4 (Hu) von 45.7 MJ/kg ex 2711 LPG (Butan, Propan) 3,01 65,50 (Hu) von 46.0 MJ/kg * bei 15 C ** bei 161,5 C *** bei 0 C, 1 bar Emissionsfaktor t CO 2 je m3 2,32 von 737 kg/m3 2,27 von 715 kg/m3 2,51 von 799 kg/m3 2,62 von 830 kg/m3 1,16 * von 451 kg/m3 0,002 ** von kg/m3 1,63 von 540 kg/m3 4 SR Anhang 2478
Erläuternder Bericht zur Änderung der Verordnung über die Reduktion der CO2-Emissionen (CO2-Verordnung, SR )
Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK Bundesamt für Energie BFE Abteilung Energieeffizienz und erneuerbare Energien November 2015 Erläuternder Bericht zur Änderung
Energieverordnung. (EnV) Änderung vom. Der Schweizerische Bundesrat verordnet: I Die Energieverordnung vom 7. Dezember wird wie folgt geändert:
Energieverordnung (EnV) Änderung vom Der Schweizerische Bundesrat verordnet: I Die Energieverordnung vom 7. Dezember 1998 1 wird wie folgt geändert: Art. 1a Abs. 4 4 Jedes kennzeichnungspflichtige Unternehmen,
Energieverordnung. (EnV) Änderung vom 13. Mai Der Schweizerische Bundesrat verordnet:
Energieverordnung (EnV) Änderung vom 13. Mai 2015 Der Schweizerische Bundesrat verordnet: I Die Energieverordnung vom 7. Dezember 1998 1 wird wie folgt geändert: Art. 1 Bst. g Betrifft nur den italienischen

References: Art. 9
 Art. 69
 Art. 104
 Art. 105
 Art. 106
 Art. 107
 Art. 108
 Art. 109
 Art. 110
 Art. 111
 Art. 111
 Art. 112
 Art. 135
 Art. 146
 Art. 146
 Art. 135
 Art. 1
 Art. 1