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Timestamp: 2018-01-19 03:28:05+00:00

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WinFonds Nutzungsbedingungen
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5.) Änderung der Nutzungsbedingungen
Gold Group AG behält sich das Recht vor, die Nutzungsbedingungen jederzeit abzuändern. Ein ausdrücklicher Hinweis auf die Änderung der Nutzungsbedingungen erfolgt nicht. Die Nutzungsbedingungen sind selbstständig periodisch auf Veränderungen zu überprüfen.
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Im nachstehenden Verwaltungsvertrag finden die beitretenden Gesellschafter (nachfolgend Mitglied/Mitglieder genannt) Gewährleistungsbestimmungen (§§ 9; 10) und Kündigungsbedingungen (§ 12) sowie Bestimmungen zur Ausübung und den Rechtsfolgen ihres Widerrufsrechts (am Ende des Vertragstextes).
Gegenstand der nachfolgenden Vereinbarungen ist die Regelung der Begründung einer Vielzahl von Beteiligungen in Folge an nicht auf Dauer angelegten Gesellschaften bürgerlichen Rechts (nachfolgend WinFonds genannt). Zweck dieser WinFonds ist die Gewinnerzielung gemäß § 3 des Gesellschaftsvertrages. Die Mitglieder haben jeder für sich der Gold International B.V. (nachfolgend Verwalter genannt) gegenüber erklärt, sich an den WinFonds zu beteiligen und den Abschluss des nachstehenden Verwaltungsvertrages angeboten. Die Gesellschaftsverträge der WinFonds sind den Parteien bekannt und Grundlage dieses Verwaltungsvertrages. Die Bestimmungen der Gesellschaftsverträge, die unmittelbar die Rechtsbeziehungen zwischen Verwalter und Mitglieder betreffen, sind Bestandteil dieses Verwaltungsvertrages.
§ 1 Zustandekommen
Der Verwaltungsvertrag kommt durch die rechtzeitige Annahme durch den Verwalter zustande. Die Annahmeerklärung erfolgt schriftlich, (fern-)mündlich oder in sonstiger Art und Weise. Die Mitglieder verzichten auf den Zugang der Annahmeerklärung des Verwalters; der Zugang dieser Erklärung ist also für das Zustandekommen des Verwaltungsvertrages nicht erforderlich. Der Verwalter kann die Annahme des Verwaltungsvertrages verweigern, wenn begründete Zweifel bestehen, dass das Mitglied seinen Verpflichtungen, insbesondere seinen Zahlungsverpflichtungen, erfüllen wird.
§ 2 Gegenstand des Verwaltungsvertrages
Das Mitglied erwirbt über den Verwalter Anteile an einer im Rahmen des Erwerbsvorgangs näher bezeichneten WinFonds GbR. Er tritt dadurch als Mitglied in diese Gesellschaft ein. Die mit dem Eintritt verbundenen Kosten werden dem Mitglied nicht gesondert in Rechnung gestellt. Die Beteiligung erfolgt in unteilbaren Anteilen an den WinFonds. Der Preis eines Anteils beträgt 0,65 € und kann nur zu 100 Anteilen oder einem Mehrfachen von 50 Anteilen gezeichnet werden, jedoch nicht mehr als 250 Anteile je Mitglied. Im Anteilspreis enthalten ist die Gesellschaftseinlage mit der Vergütung für den geschäftsbesorgenden Treuhänder sowie die Service-, Porto- und Bearbeitungsgebühren. Im Anteilspreis ist ebenfalls die Vergütung für den Verwalter gemäß § 3 Abs. 1 der Geschäftsführungsvereinbarung zwischen den WinFonds und Gold Group AG vom 21.11.2013 enthalten.
Der Verwalter ist berechtigt, sich zur Ausführung der ihm übertragenen Aufgaben geeigneter Erfüllungsgehilfen zu bedienen. Dies gilt auch für die im Rahmen des Zahlungsverkehrs mit der Gesellschaft bzw. den Mitgliedern zu treffenden Maßnahmen und die Ausübung der gesellschaftsvertraglichen Mitgliedschaftsrechte.
Der Verwalter ist von dem Verbot der Selbstkontrahierung befreit und kann mit sich in eigenem Namen oder als Vertreter Dritter Rechtsgeschäfte vornehmen. Insbesondere kann der Verwalter auch in eigenem Namen und für eigene Rechnung handeln. Der Verwalter ist berechtigt, Untervollmachten zu erteilen.
Der Verwalter vermittelt ausdrücklich keine Verträge zwischen dem Mitglied und Dritten.
§ 3 Ausführung des Verwaltungsvertrages und Einzahlung der Zeichnungssumme
Der Verwalter wird den ihm erteilten Auftrag für das Mitglied erst erfüllen, wenn
1.) der Beitritt des Mitgliedes in die WinFonds vollzogen ist;
2.) die in der Präambel genannten Gesellschaftsverträge der WinFonds in Kraft getreten sind;
3.) die Durchführung der in den Gesellschaftsverträgen genannten Mittelverwendung durch entsprechende Erklärung des geschäftsbesorgenden Treuhänders sichergestellt erscheint;
4.) ihm insgesamt so viele Verwaltungsaufträge erteilt worden sind, dass er die ihm in den Gesellschaftsverträgen erteilte Ermächtigung zur Aufnahme weiterer Gesellschaftsanteile in der jeweils dort benannten vollen Höhe erfüllen kann, bzw. ihm jeweils verbindliche und unwiderrufliche Angebote auf Abschluss entsprechender Verwaltungsverträge vorliegen. Die Ausführung des Verwaltungsauftrages durch Übernahme von Anteilen für das Mitglied kann jedoch auch bereits dann erfolgen, wenn anders als durch die Übernahme von Einlageverpflichtungen durch das Mitglied die Anteilsübernahme sichergestellt erscheint.
Das Mitglied ist unmittelbar gegenüber dem Verwalter verpflichtet, die zur Erfüllung der auf seine Anteile entfallenden Einlageverpflichtung sowie die anderweitig anfallenden Entgelte gem. § 2, Ziff. 1 einzuzahlen, unabhängig von den für die Erfüllung der Einlageverpflichtung in den Gesellschaftsverträgen aufgeführten Fällig- keitsvoraussetzungen. Der Verwalter hat in den Gesellschaftsverträgen die ihm aufgrund dieses Verwaltungsvertrages gegen jeden einzelnen Mitglied zustehenden Zahlungsansprüche an die WinFonds in der Höhe abgetreten, die in den Gesellschaftsverträgen vorgesehen ist. Die Einziehung der Zahlungsforderung erfolgt durch den Verwalter. Der Verwalter informiert das Mitglied darüber, dass der Betrag ohne schriftliche Einzugsermächtigung eingezogen werden soll. Das Mitglied erteilt dem Verwalter ausdrücklich oder durch schlüssiges Handeln die Zustimmung, den fälligen Betrag mittels Lastschrift einzuziehen. Aus Gründen der Rechtssicherheit gibt der Verwalter dem Mitglied mit Erhalt der Unterlagen die Möglichkeit, die Einzugsermächtigung auch schriftlich zu bestätigen. Berücksichtigt werden nur vollständige und unwiderrufliche Gutschriften. Nicht berücksichtigt werden etwaige Guthaben des Mitglieds aus Auszahlungs- oder Auseinandersetzungsansprüchen gegen weitere WinFonds, an denen er in der Vergangenheit beteiligt war. Für bestimmte Dienstleistungen, die in der Gebührentabelle des Verwalters enthalten sind, berechnet der Verwalter Entgelte / Gebühren. Der Verwalter stellt dem Mitglied die Gebührentabelle auf Anforderung zur Verfügung.
Der Verwalter bestätigt dem Mitglied die WinFonds, an denen das Mitglied beteiligt ist, sowie die Anzahl der Anteile. Die WinFonds informieren das Mitglied über den Verwalter oder einen beauftragten Dritten über das Gesellschaftsvermögen.
Der Verwalter erteilt den Mitgliedern entsprechend dem Bericht der WinFonds Rechenschaft, insbesondere über die Ergebnisse der Beteiligungen. Der Bericht kann durch Bericht der WinFonds ersetzt werden.
Im Rahmen der Beteiligungen kann es jeweils zu Kleinstgewinnen zugunsten der Mitglieder kommen. Mitglieder und Verwalter kommen überein, dass im Interesse einer Minimierung des Verwaltungs- und Kostenaufwandes solche Kleinstgewinne bis zu einem Betrag von 100 Euro nicht sofort an die Mitglieder ausgekehrt werden. Das Mitglied erklärt sich einverstanden, dass die jeweils entstehenden Beträge für die Dauer der Geltung des Verwaltungsvertrages, also auch eventuelle nachfolgende Beteiligungen des Mitgliedes, treuhänderisch beim von den WinFonds bestellten Treuhänder verwaltet und verwahrt werden, bis die entsprechenden Kleinstgewinne aufgrund etwaiger Akkumulation einen Betrag von mindestens 100 Euro erreicht haben. Das Mitglied befreit den Verwalter zunächst von der Verpflichtung der Geltendmachung entsprechender Kleinstgewinne im Rahmen der Auseinandersetzung, sofern nicht das Mitglied diese schriftlich nach Beendigung seiner Beteiligung beim Verwalter geltend macht.
§ 4 Abtretungen und Stimmrechtsüberlassung
Der Verwalter nimmt die Rechte des Mitglieds in den jeweiligen Mitgliederversammlungen und bei schriftlichen Beschlussfassungen wahr. Er übt sein Stimmrecht unter Berücksichtigung der Weisungen und der Interessen des Mitglieds sowie unter Beachtung seiner Treuepflicht gegenüber den anderen Mitgliedern aus.
Der Verwalter hat das zu verwaltende Vermögen getrennt von seinem sonstigen Vermögen zu halten und zu verwalten. Gleiches gilt für Vermögen, das der Verwalter während der Vertragsdurchführung zu Gunsten der WinFonds empfängt, soweit es nicht vom geschäftsbesorgenden Treuhänder oder geschäftsführenden Gesellschafter selbst verwaltet wird. Der Verwalter kann nicht verpflichtet werden, das Vermögen zinsgünstig anzulegen. Der Verwalter wird alles, was er in Ausführung dieses Verwaltungsvertrages erlangt hat, an die Mitglieder herausgeben, soweit diesen dies nach dem Verwaltungsvertrag zusteht.
§ 6 Mitgliederregister, Datenschutz
Der Verwalter führt über sämtliche Mitglieder ein Register, in dem Name, Anschrift und Zahl der übernommenen Anteile sowie die jeweiligen WinFonds eingetragen sind. Das Mitglied ist verpflichtet, unverzüglich alle Änderungen der im Register eingetragenen Angaben dem Verwalter mitzuteilen.
Das Mitglied hat grundsätzlich keinen Anspruch darauf, dass ihm der Verwalter Angaben über die übrigen Mitglieder macht.
Das Mitglied nimmt zustimmend davon Kenntnis, dass im Rahmen der Beteiligungen personenbezogene Daten in Datenverarbeitungsanlagen gespeichert werden können. Er ist damit einverstanden, dass die in die Projektrealisation eingeschalteten Personen und Unternehmen diese Daten erhalten sowie über die Verhältnisse der WinFonds informiert werden. Weiterhin erklärt er sich mit der Weiterleitung der bezüglich seiner Beteiligung geführten Korrespondenz an diese Personen und Unternehmen einverstanden.
Der Verwalter erhält für die Übernahme der Verwaltung eine Vergütung gem. § 2, Ziff. 1 dieses Verwaltungsvertrages.
§ 8 Verfügung über die Beteiligung
Verfügungen des Mitgliedes über die Rechte aus diesem Vertrag sind nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften zulässig. Sie sind gegenüber den WinFonds und dem Verwalter jedoch nur wirksam, wenn das Mitglied den Verwalter über die Verfügung schriftlich in Kenntnis gesetzt hat.
§ 9 Freistellung des Verwalters
Der Verwalter soll nicht verantwortlich sein für EDV-bedingte Fehler, Verwaltung oder Geschäftsführung der WinFonds oder für den Inhalt der Verträge. Der Verwalter gibt keinerlei Garantie und Gewährleistung in Bezug auf die Gültigkeit der Rechtstitel an den Bezugs- und Berechtigungsscheinen.
§ 10 Haftung des Verwalters
Der Verwalter handelt mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns.
Schadenersatzansprüche gegen den Verwalter bestehen nur, soweit das Mitglied nicht auf andere Weise Ersatz erlangen konnte. Er wird jedoch nach Maßgabe der einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen schadlos gehalten bzw. gestellt.
Der Verwalter übernimmt keine Haftung für den Eintritt der vom Mitglied mit seinen Beteiligungen gegebenenfalls angestrebten steuer- und/oder wirtschaftlichen Folgen. Ebenso kann der Verwalter keine Haftung für die Bonität der Vertragspartner der WinFonds oder dafür übernehmen, dass die Vertragspartner der WinFonds die eingegangenen vertraglichen Pflichten ordnungsgemäß erfüllen. Unter anderem kann der Verwalter nicht für die Erfolge der von den WinFonds getätigten Geschäfte, deren Gewinnfähigkeit sowie den Erfolg der WinFonds oder für den Eintritt der vom Mitglied oder der WinFonds verfolgten sonstigen wirtschaftlichen Ziele haften.
Der Verwalter soll nicht damit befasst sein, Erkundigungen einzuziehen oder sich in irgendeiner Weise Überzeugung zu verschaffen hinsichtlich der Wahl der Personen oder Firmen oder des dabei verfolgten Verfahrens oder wie die dabei getroffenen Entscheidungen zustande gekommen sind.
Für den Fall, dass die Beteiligungen aufgrund gesetzlicher Vorschriften und/oder aus sonstigen Gründen, die weder der Verwalter noch die Mitglieder zu vertreten haben, undurchführbar und/oder die Investitionen von beauftragten Personen oder Firmen für nicht rechtens erachtet wurden, besteht für das Mitglied und/oder für die WinFonds kein Gewinnanspruch.
Der Verwalter soll durch Abschließen und Einhalten dieses Vertrages keinerlei Schuldverhältnis, Haftung oder Verpflichtung gegenüber einer natürlichen oder juristischen Person/en eingehen mit Ausnahme der Mitglieder der WinFonds. Keine Person/en ist/sind berechtigt, den Verwalter aufzufordern, über das Vermögen oder über die Beteiligungsrechte zu verfügen oder sie zu übertragen.
Stirbt das Mitglied, so wird dieser Verwaltungsvertrag zunächst mit dessen Erben und/oder Vermächtnisnehmern fortgesetzt. Die Erbfolge ist durch Vorlage eines Erbscheines oder einer beglaubigten Abschrift des Testamentseröffnungsprotokolls mit beglaubigter Testamentsabschrift nachzuweisen. Mehrere Erben haben einen gemeinsamen Bevollmächtigten zu bestimmen, der die Rechte der Erben einheitlich wahrzunehmen hat. Der Verwalter hat aber das Recht, das Treuhandverhältnis ohne Beachtung einer Kündigungsfrist aufzukündigen.
§ 12 Dauer des Verwaltungsvertrages, Kündigung
Der Verwaltungsvertrag wird für die Zeit der Beteiligungen des Mitglieds im jeweiligen WinFonds und etwaigen Folgebeteiligungen geschlossen. Der Verwaltungsvertrag kann vor Erreichung des der Beauftragung zugrunde liegenden Zwecks von beiden Seiten nur aus wichtigem Grund gekündigt werden. Die Möglichkeiten zur Kündigung nach Maßgabe der Gesellschaftsverträge oder dieses Vertrages bleiben unberührt.
Das Vertragsverhältnis wird mindestens für 24 Monate abgeschlossen, es sei denn, es ist eine längere Vertragslaufzeit vereinbart. Der Verwaltungsvertrag kann unter Einhaltung einer Frist von sechs Wochen zum Schluss des auf den Zeitpunkt der Kündigung folgenden Kalendermonats gekündigt werden.
Die Kündigung des Verwaltungsvertrages hat schriftlich zu erfolgen. Bereits eingegangene Beteiligungen sind seitens des Mitgliedes zu erfüllen. Die Rechtsfolgen der Beendigung des Verwaltungsvertrages ergeben sich insbesondere aus den Bestimmungen der Gesellschaftsverträge.
Endet das Vertragsverhältnis vor Ablauf einer vereinbarten Mindestdauer und hat das Mitglied im Hinblick auf die Mindestlaufzeit einen im Verhältnis zum in § 2 Abs.1 dieser Bedingungen angegebenen Preis einen reduzierten Anteilspreis gezahlt oder andere Zugaben erhalten, so ist das Mitglied verpflichtet, für jeden Anteil und Monat den Unterschiedsbetrag zwischen dem gezahlten Anteilspreis und dem in § 2 Abs.1 genannten Preis nachzuzahlen und gewährte Zugaben zurückzugeben.
Im Falle der Auflösung sind die jeweiligen WinFonds durch die geschäftsführende Gesellschafterin abzuwickeln und das Vermögen zu verwerten.
Sollten einzelne Bestimmungen dieses Verwaltungsvertrages unwirksam sein oder werden, wird hierdurch die Gültigkeit des Verwaltungsvertrages im Übrigen nicht berührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmungen tritt die gesetzliche Regelung.
Mündliche oder sonstige Nebenabreden sind nicht getroffen. Sollten sie vorher getroffen worden sein, so werden diese mit Abschluss aufgehoben.
Erfüllungsort für alle Verpflichtungen ist der Sitz des Verwalters.
Mitteilungen an die Mitglieder werden an die letzte vom Mitglieder übermittelte Anschrift übersandt.
Etwaige Beanstandungen können wie folgt vorgebracht werden:
Füllenbachstr. 4
Telefon: 0800 – 4 666 900
Telefax :+49/ (0)211 – 5863 – 1602
E-Mail: info@goldaktie.com
Gold International B.V.
Telefon: 0031 / (0)77 - 321 00 40
Telefax :0031 / (0)77 - 321 00 41
Sie können Ihre Vertragserklärung innerhalb von einem Monat ohne Angabe von Gründen in Textform (zum Beispiel Brief, Fax, E-Mail) widerrufen. Die Frist beginnt nach Erhalt dieser Belehrung in Textform, jedoch nicht, bevor Ihnen auch eine Vertragsurkunde, Ihr schriftlicher Antrag oder eine Abschrift der Vertragsurkunde oder des Antrags zur Verfügung gestellt worden ist und auch nicht vor Vertragsschluss und auch nicht vor Erfüllung unserer Informationspflichten gemäß Artikel 246 § 2 in Verbindung mit §1 Abs.1 und 2 EGBGB. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs.
Gold International B. V.
NL-5911 KJ Venlo
Telefax: 0031/ (0)77 – 321 00 41
Risikofaktoren bei der Beteiligung an WinFonds
Interessenten sollten vor der Entscheidung über eine Beteiligung an WinFonds die nachfolgenden Risikofaktoren sorgfältig lesen und abwägen. Der Eintritt eines Risikos oder mehrerer Risiken kann, einzeln oder zusammen mit anderen Umständen, erheblich nachteilige Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowohl der Zielgesellschaft als auch von WinFonds haben. Mitglieder könnten ihr investiertes Geld teilweise oder ganz verlieren. Die gewählte Reihenfolge der Risikofaktoren bedeutet weder eine Aussage über die Eintrittswahrscheinlichkeit noch über die Schwere bzw. die Bedeutung der einzelnen Risiken. Darüber hinaus können weitere Risiken und Aspekte von Bedeutung sein, die WinFonds derzeit nicht bekannt sind.
1. Unternehmensbezogene Risiken
Die Beteiligung an WinFonds, insbesondere die darin beinhaltete Beteiligung an Aktien ist, wie jede Investition in eine Gesellschaft/ein Unternehmen oder eine Beteiligung an einer Gesellschaften/einem Unternehmen, mit erheblichen Risiken verbunden. Interessenten wird daher unter dem Aspekt der Vermögensdiversifizierung geraten, in möglichst viele, sich voneinander unterscheidende Finanzanlageprodukte zu investieren, um so die möglichen Risiken zu streuen. Potentiellen Mitgliedern wird vor einer Beteiligung an WinFonds empfohlen, die Risiken der Vermögensanlage unter Berücksichtigung der nachfolgenden Darstellung der Risikofaktoren sorgfältig abzuwägen und zur Beurteilung der rechtlichen und steuerlichen Auswirkungen dieser Vermögensanlage einen Angehörigen der rechts- oder steuerberatenden Berufe zu konsultieren. Potentielle Mitglieder werden ausdrücklich darauf hingewiesen, dass bei Aktienbeteiligungen, vor allem bei Venture-Capital-Beteiligungen, wie hier, ein Totalverlust des Anlagekapitals möglich ist. Ein Interessent sollte daher nur einen angemessenen Teil seines Vermögens in Unternehmensbeteiligungen, insbesondere in Venture-Capital-Beteiligungen, investieren, um das Anlagerisiko möglichst weit zu streuen. Ausdrücklich abgeraten wird davon, Unternehmensbeteiligungen über Fremdmittel zu refinanzieren. Die Eingehung von hier angebotenen Beteiligungen sollte keinesfalls durch die Aufnahme von Krediten oder Ähnlichem finanziert werden. Im Rahmen der folgenden Risikobelehrung kann nur auf allgemeine Risiken einer Beteiligung an WinFonds als Gesellschafter eingegangen werden. Nicht berücksichtigt werden können individuelle Risiken des jeweiligen Interessenten. Jedem potentiellen Mitglied wird daher angeraten, unter Beachtung seiner persönlichen Verhältnisse alle Risiken gründlich abzuwägen und fachkundige Berater zu konsultieren.
1.1. Unternehmerisches Risiko
Mit der Beteiligung an WinFonds erwirbt der Interessent eine Stellung als Gesellschafter (Mitglied) der WinFonds. Damit übernimmt er gleichfalls das unternehmerische Risiko seiner Beteiligung am Unternehmen. Das Mitglied trägt damit insbesondere das unternehmerische Risiko, den Verlust seiner Einlage zu riskieren. Da WinFonds ihr Kapital in Unternehmen investiert, können sich für die Gesellschafter Risiken in der Weise ergeben, dass die aus den Projekten der Zielunternehmen erwarteten Erträge nicht oder nicht dauerhaft realisiert werden können. Darüber hinaus besteht das Risiko, dass die investierten Mittel wegen wirtschaftlichen Misserfolgs ganz oder teilweise wertberichtigt werden müssen. Dies hätte zur Folge, dass die Rendite der WinFonds erheblich geringer ausfällt als prognostiziert. Im Falle einer erfolglosen Geschäftsentwicklung, insbesondere bei einer Insolvenz der Zielunternehmen, können die Einlagen verlorengehen. Es kann zu einem Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Ausdrücklich wird nochmals darauf hingewiesen, dass von einer Refinanzierung der Beteiligung an WinFonds durch die Aufnahme eines Bankdarlehens ausdrücklich abgeraten wird. Sollte es zu einem Teil- und Totalverlust der Einlage des Gesellschafters kommen, verliert er nicht nur sein in WinFonds investiertes Kapital, sondern er schuldet darüber hinaus seiner Bank die Rückzahlung des Darlehnsbetrages nebst Zinsen weiter, ohne über einen wirtschaftlichen Gegenwert zu verfügen. Für die Rückzahlung des Darlehens müssten dann andere wirtschaftliche Mittel des Mitglieds haften.
1.2. Risiko aus der Abhängigkeit von Personal
Der wirtschaftliche Erfolg von WinFonds ist maßgeblich abhängig vom wirtschaftlichen Erfolg der Zielunternehmen, in die WinFonds investiert. Der wirtschaftliche Erfolg der Zielunternehmen ist unter anderem abhängig von der Leistung ihrer Mitarbeiter in Schlüsselpositionen. Möglicherweise wird es sich künftig als schwer erweisen, benötigtes qualifiziertes Personal auf dem Arbeitsmarkt zu finden und zu adäquaten Konditionen zu verpflichten. Von entscheidender Bedeutung für die Entwicklung und den wirtschaftlichen Erfolg sind ferner das Auffinden, das Schulen und das Motivieren des Personals. Sollte es Zielgesellschaften nicht gelingen, diese Aspekte im erforderlichen Umfang zu realisieren, hätte dies negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der WinFonds.
1.3. Risiko aufgrund Personenidentität von Herrn Schulz
Derzeit vertritt Herr Eckhard Schulz, geschäftsansässig Füllenbachstr. 4, 40474 Düsseldorf die Hauptversammlung der Zielgesellschaft Gold International SE. Herr Schulz kann damit entscheidenden Einfluss auf die Wahl des Vorstands der Gesellschaft ausüben. Derzeit ist Herr Schulz Vorstand der Gesellschaft. Er hat über die Grundlagengeschäfte wie z.B. einer Satzungsänderung zu entscheiden und ist gesetzlicher Vertreter der Gesellschaft. Herr Eckhard Schulz ist zudem Vorstand der Gold Group AG, die zur Geschäftsführerin von WinFonds bestellt ist. Herr Schulz hat damit über die Geschäfte von WinFonds zu entscheiden und ist bezüglich der Zielgesellschaft umfassend geschäftsführungs- und vertretungsbefugt. Die Gesellschafter der WinFonds müssen daher darauf vertrauen, dass Herr Schulz sowohl bei WinFonds als auch bei der Zielgesellschaft die wirtschaftlich richtigen Entscheidungen trifft. Sollten die Entscheidungen von Herrn Schulz wirtschaftlich falsch sein, haben die Gesellschafter, von WinFonds keine Möglichkeit, die Entscheidung zu verhindern, haften aber gleichzeitig mit ihrem Beteiligungskapital für die wirtschaftlich negative Entwicklung der WinFonds. Dies kann zum teilweisen oder zum vollständigen Verlust des Beteiligungskapitals führen.
1.4. Abhängigkeit von der Entwicklung der Zielgesellschaften
Der wirtschaftliche Erfolg der WinFonds ist zwingend abhängig vom wirtschaftlichen Erfolg bzw. der wirtschaftlichen Entwicklung der eingegangenen Beteiligungen. WinFonds wählt die Zielunternehmen, an denen sie sich beteiligt, sorgfältig und gewissenhaft aus. Dennoch kann nicht ausgeschlossen werden, dass die wirtschaftliche Entwicklung dieser Zielunternehmen negativ verläuft. Eine negative Entwicklung der Zielunternehmen kann vielfältige Gründe haben, beispielsweise eine Veränderung in den wirtschaftlichen und/oder rechtlichen Rahmenbedingungen. Verantwortlich können auch andere Faktoren sein, wie beispielsweise Veränderungen im konjunkturellen Umfeld, im Finanzmarkt sowie dem Branchenumfeld. Auch die Managementfähigkeiten des Zielunternehmens sind für die wirtschaftliche Entwicklung entscheidend. Soweit das Management des Zielunternehmens die vorgenannten Aspekte nicht oder nicht adäquat berücksichtigt oder diesbezüglich Fehlentscheidungen trifft, kann dies erhebliche Auswirkungen auf den Wert der Beteiligung an diesem Zielunternehmen haben. Diese Auswirkungen könnten dazu führen, dass das in das Zielunternehmen investierte Kapital teilweise oder vollständig verlorengeht. Dies würde sich unmittelbar nachteilig auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der WinFonds auswirken.
1.5. Besondere Risiken der Zielgesellschaften
Die Zielgesellschaften sind überwiegend junge Unternehmen. Sie sind regelmäßig mit nur geringem Eigenkapital ausgestattet. Sie sind weder bereits in ihrem jeweiligen Markt etabliert noch verfügen sie über ausreichend Erfahrungswerte in ihrer Branche. Der Interessent wird daher darauf hingewiesen, dass die Finanzierungen von solchen jungen Unternehmen wesentlich risikoträchtiger sind als die Finanzierungen bei bereits etablierten Unternehmen. Da die jungen Unternehmen kaum über gefestigte Strukturen und Erfahrungen verfügen, ist es denkbar, dass sich die Geschäftsidee des Zielunternehmens nicht durchsetzt. Es ist zu beachten, dass die jungen Unternehmen in der Regel über kein ausreichendes Vermögen verfügen, um wirtschaftliche Fehlentscheidungen aufzufangen. Die Zielgesellschaften unterliegen daher einem erhöhten Insolvenzrisiko. Da sich die Gold Aktie als Venture-Captial-Geberin an anderen Unternehmen beteiligt, trägt sie ebenso wie ihre Zielgesellschaften selbst das volle unternehmerische Risiko. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Venture-Capital-Beteiligungen, wie alle anderen unternehmerischen Anlagen, extrem risikobehaftet sind.
1.6. Risiko der Veränderung steuerlicher und/ oder rechtlicher Rahmenbedingungen
Das Recht insgesamt wie auch das Steuerrecht unterliegen einem stetigen Wandel. Deshalb können die hier dargestellten Angaben nur den derzeitigen bzw. vorhersehbaren Stand darstellen. Eine Änderung der aktuellen Rechts- und Steuersituation kann daher für die Zukunft nicht ausgeschlossen werden. Die WinFonds und ihre Gesellschafter übernehmen keine Haftung für die rechtlichen/ steuerrechtlichen Angaben.
1.7. Risiko aufgrund des derzeitigen Blindpool-Charakters der Beteiligung
Die Beteiligung an WinFonds hat insoweit Blindpool-Charakter, als künftige Investitionsvorhaben in Zielgesellschaften noch nicht feststehen. Darüber hinaus muss damit gerechnet werden, dass derzeit avisierte Investitionsprojekte im Ganzen oder teilweise nicht realisiert werden können und daher durch andere Projekte aus dem Betätigungsfeld der WinFonds ersetzt werden müssen. In diesem Rahmen sind Entwicklungen möglich, die zum teilweisen oder vollständigen Verlust des Beteiligungskapitals führen können.
1.8. Risiko aufgrund fehlerhafter Erwartungen und Annahmen
WinFonds knüpft hinsichtlich der Erreichung des Gesellschaftszwecks an eine Vielzahl von Erwartungen und Annahmen. Es kann nicht mit Sicherheit vorhergesagt werden, ob diese eintreten. Es bestehen vielmehr naturgemäß eine Reihe von Unsicherheiten und Risiken. Die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und/oder Ertragslage der Beteiligungen kann anders verlaufen, als erwartet worden ist. Insbesondere ist es möglich, dass die Beteiligungen Verluste erwirtschaften. Mit zunehmender Prognosedauer steigt die Gefahr fehlerhafter Erwartungen und Annahmen erheblich. Insbesondere folgende Faktoren können dazu führen, dass die tatsächliche Entwicklung von den getroffenen Erwartungen und Annahmen abweicht: Fehleinschätzungen des Managements, veränderte gesetzliche Bestimmungen, veränderte Rechtsprechung, veränderte Verwaltungsansicht oder veränderte behördliche Auflagen. Interessenten, die Beteiligungen erwerben wollen, werden gebeten, ihre Entscheidung nicht auf zukünftige Aussichten und Fiktionen zu stützen.
1.9. Änderungen der rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingung für Finanzinvestoren
Die Beteiligung an WinFonds beruht auf dem derzeit geltenden Recht. Sollten sich künftig Rechtsänderungen ergeben, können Vertragspartner von WinFonds aus geänderten rechtlichen Rahmenbedingungen möglicherweise noch neue Rechte oder Ansprüche gegenüber WinFonds haben, die im Zeitpunkt der jeweiligen Vertragsabschlüsse nicht absehbar waren. Es kann ferner künftig zu abweichenden Gesetzesauslegungen kommen. Die Auswirkungen von Rechtsänderungen bzw. Gesetzesauslegungen könnten für den Bestand und für die Ertragslage der Beteiligungsgesellschaften sowie für die Gesellschafter von WinFonds nachteilige Folgen haben.
1.10. Wettbewerbsrisiken
WinFonds stehen im Wettbewerb mit anderen Venture-Capital-Gebern und anderen Finanzinvestoren. Dabei verfügen die Wettbewerber zum Teil über deutlich größere finanzielle und personelle Ressourcen. Je nach Zielgesellschaft kann dies zu einer Verstärkung der Wettbewerbssituation führen. Dies würde einhergehen mit einer Erhöhung des Kaufpreises für eine Beteiligung. Auch die Verringerung von attraktiven Zielgesellschaften könnte sich negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der WinFonds auswirken.
2. Branchenbezogene Risiken
Die wesentlichen branchenspezifischen Risiken bestehen für die Geschäftsbereiche der Zielgesellschaften, in die WinFonds Investitionen tätigen wird, darin, dass die prognostizierten positiven Branchenentwicklungen nicht eintreten.
3. Risiken bezogen auf die Beteiligung an WinFonds
3.1. Risiko einer Beteiligung an einer Gesellschaft im Entwicklungsstadium
Bei WinFonds handelt es sich um Beteiligungen an jungen Gesellschaften. Es kann daher nicht auf eine Historie zurückgeblickt werden, die eine Prognose der Vermögensentwicklung erlaubt. Es lässt sich nicht garantieren oder zuverlässig vorhersagen, dass das Geschäftsmodell und die Strategie plangerecht umgesetzt werden können und der laufende Liquiditätsbedarf durch die Geschäftstätigkeit gedeckt werden kann. Für den Interessenten ist die Entwicklung im Ergebnis daher nicht vorhersehbar.
3.2. Risiko der freien Festlegung des Ausgabepreises
Der Ausgabepreis für die WinFonds wurde nach Einschätzung des bestehenden Kapitalbedarfs und einer zukunftsgerichteten Bewertung der Gesellschaften festgelegt. Dem Ausgabepreis steht derzeit noch kein entsprechender Unternehmenswert gegenüber. Es gibt keine Garantie, dass WinFonds den Kaufpreis bei einem Verkauf wieder erzielen kann. Selbst bei Eintreten der getroffenen Erwartungen und Annahmen gibt es keine Garantie dafür, dass Sie die WinFonds für den gezahlten Einstandspreis oder mit einem Gewinn veräußern können.
Veröffentlicht vor 1 Minuten
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