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1 in de r Kom peten z des Stiftungsrats gültig ab 1. Januar September 2013 Seite 1 von Seiten 15
2 Inhaltsverzeichnis Seite A ZIELE UND GRUNDSÄTZE... 3 Art. 1 Grundlagen... 3 Art. 2 Zweck... 3 Art. 3 Ziele... 3 Art. 4 Risikofähigkeit... 3 Art. 5 Vermögensanlagen... 3 Art. 6 Anlagen beim Arbeitgeber... 4 Art. 7 Erweiterung der Anlagemöglichkeiten... 4 Art. 8 Bewertungsgrundsätze... 4 Art. 9 Integrität und Loyalität in der Vermögensverwaltung... 4 B AUFGABEN UND KOMPETENZEN... 5 Art. 10 Anlageorganisation... 5 Art. 11 Stiftungsrat... 5 Art. 12 Anlage-Ausschuss (AA)... 5 Art. 13 Geschäftsstelle... 6 Art. 14 Leiter Asset Management (CIO)... 6 Art. 15 Vermögensverwalter... 6 Art. 16 Ausschuss Immobilien Schweiz (IA)... 6 Art. 17 Investment Controller... 7 C BERICHTERSTATTUNG... 8 Art. 18 Grundsätze... 8 Art. 19 Informationskonzept... 8 D STRUKTURIERUNG DER ANLAGEN... 9 Art. 20 Anlagestrategie... 9 Art. 21 Core-Satellite-Ansatz... 9 Art. 22 Kernanlagen... 9 Art. 23 Satellitenanlagen Art. 24 Performancemessung E BESONDERE BESTIMMUNGEN...11 Art. 25 Wahrnehmung des Stimmrechts Art. 26 Securities Lending Art. 27 Einsatz derivativer Instrumente Art. 28 Unzulässigkeit einer Nachschusspflicht Art. 29 Retrozessionen Art. 30 Wertschwankungsreserven Art. 31 Generalklausel Art. 32 Schlussbestimmungen Anhang 1 Anlagestrategie...13 Anhang 2 Benchmark Groballokation und Feinallokation...14 Anhang 3 Renditeerwartung / Anlagerisiko / Zielrendite September 2013 Seite 2 von Seiten 15
3 A ZIELE UND GRUNDSÄTZE Art. 1 Grundlagen Der Stiftungsrat erlässt das der Migros-Pensionskasse (MPK) gestützt auf folgende gesetzliche und reglementarische Grundlagen: - das Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG), - die entsprechende Verordnung zum BVG (BVV2), - die Weisungen der kantonalen Aufsichtsbehörde (BVS), - die Stiftungsurkunde und - das Organisationsreglement. Art. 2 Zweck 1 Dieses Reglement legt die Grundsätze, Aufgaben und Kompetenzen für eine optimale Vermögensbewirtschaftung fest. 2 Detaillierte Anlagerichtlinien zu den einzelnen Anlagekategorien werden in einer separaten Verordnung zum vorliegenden Reglement in der Kompetenz des Anlage-Ausschusses erlassen. Art. 3 Ziele 1 Oberstes Ziel der Kasse ist die Aufrechterhaltung der Vorsorgesicherheit bzw. die nachhaltige Sicherstellung des finanziellen Gleichgewichts. Bei der Anlage des Vermögens ist dieser Vorgabe bestmöglich Rechnung zu tragen. 2 Massgebend sind ausschliesslich die finanziellen Interessen der Versicherten. 3 Das Vermögen ist so zu bewirtschaften, dass - die versprochenen Leistungen jederzeit termingerecht ausgerichtet werden können - auf die anlagepolitische Risikofähigkeit Rücksicht genommen wird und damit die nominelle Sicherheit der versprochenen Leistungen gewährleistet ist - im Rahmen der Risikofähigkeit die Gesamtrendite optimiert wird. 4 Die Indikatoren zur Renditeerwartung, zum Anlagerisiko, zur Zielgrösse Wertschwankungsreserven und zur Zielrendite sind im Anhang 3 zum aufgeführt. Art. 4 Risikofähigkeit 1 Die Risikofähigkeit ist abhängig von der finanziellen Lage sowie von der Struktur und der zu erwartenden Entwicklung des Versichertenbestandes und der sich daraus ergebenden Verpflichtungen der Kasse. 2 Die Risikofähigkeit wird unter Beizug externer Experten regelmässig überprüft. Art. 5 Vermögensanlagen 1 Die Vermögensanlagen sollen sorgfältig ausgewählt, bewirtschaftet und überwacht werden. 2 Die Anlagen sollen auf verschiedene Anlagekategorien, Regionen und Wirtschaftszweige verteilt werden. 3 Bei der Bewirtschaftung des Vermögens ist darauf zu achten, dass die Grundsätze der angemessenen Risikoverteilung eingehalten werden. 4 Es ist auf eine angemessene Veräusserbarkeit der Anlagen zu achten. 3. September 2013 Seite 3 von Seiten 15
4 Art. 6 Anlagen beim Arbeitgeber Anlagen beim Arbeitgeber sind im Rahmen der Vorschriften des BVG zulässig. Art. 7 Erweiterung der Anlagemöglichkeiten Gestützt auf den Erweiterungsartikel gemäss BVV2 sind Abweichungen der Grenzwerte des BVV2 im Rahmen dieses s zulässig. Dabei ist zu beachten, dass - bei der Anlage des Vermögens die Sicherheit der Erfüllung des Vorsorgezwecks gewährleistet ist - bei Erweiterungen der Anlagemöglichkeiten die schlüssige Darlegung im Anhang der Jahresrechnung zu integrieren ist. Art. 8 Bewertungsgrundsätze Die Bewertung der Aktiven erfolgt nach den Fachempfehlungen zur Rechnungslegung Swiss GAAP FER 26 (Art. 48 BVV2). Art. 9 Integrität und Loyalität in der Vermögensverwaltung 1 Die MPK setzt die Bestimmungen des Bundesrechts über die Integrität und Loyalität in der Vermögensverwaltung in einer geeigneten Weise um, indem sie sich der ASIP-Charta unterstellt. Damit soll unter anderem den Bestimmungen von BVV2 Art. 48 f bis l ("Integrität und Loyalität in der Vermögensverwaltung") entsprochen werden. 2 Personen, welche in die Vermögensbewirtschaftung involviert sind, unterstehen ebenfalls der Pflicht zur Einhaltung der ASIP-Charta. 3. September 2013 Seite 4 von Seiten 15
5 B AUFGABEN UND KOMPETENZEN Art. 10 Anlageorganisation Die Führungsorganisation präsentiert sich wie folgt: - Stiftungsrat - Anlage-Ausschuss (AA) - Geschäftsstelle - Leiter Asset Management (CIO) - Vermögensverwalter - Ausschuss Immobilien Schweiz (IA) - Investment Controller. Art. 11 Stiftungsrat 1 Der Stiftungsrat ist das oberste Entscheidungs- und Aufsichtsorgan und trägt damit auch die Gesamtverantwortung für die Bewirtschaftung des Vermögens. Er überträgt bestimmte Aufgaben im Bereich der Vermögensbewirtschaftung an den AA. 2 Dem Stiftungsrat obliegen folgende Aufgaben: - Erlass und periodische Überprüfung des s - Bestimmen der Mitglieder des AA - Wahl des CIO - Wahl des Investment Controllers - Bestimmen der Anlagestrategie und der Bandbreiten - Festlegen der Benchmarks für die Anlagekategorien zur Grob- und Feinallokation - Organisation der stufengerechten Überwachung der Anlagetätigkeit - Festlegen der Reserven Politik - Kenntnisnahme der Berichte des AA sowie periodischer Berichte des Investment Controllers - Überwachung der Einhaltung der ASIP-Charta. Art. 12 Anlage-Ausschuss (AA) 1 Dem AA obliegen folgende Aufgaben: - Erarbeiten der Anlagestrategie zu Handen des Stiftungsrats - Erlass und periodische Überprüfung der Verordnungen zum - Festlegen der taktischen Asset Allokation und der Benchmarks für die Vermögensverwalter - Bestimmen, Instruieren und Überwachen der Vermögensverwalter - Erlass Geschäftsordnung zum IA und Festlegung dessen Zusammensetzung - Bestimmen und Instruktion des Erstellers der ALM-Studie - Instruktion des Investment Controllers - Überwachen der Anlagetätigkeit und der Einhaltung des s und der Anlagestrategie - Periodische Orientierung des Stiftungsrats über Anlageresultate und laufende Geschäfte - Kenntnisnahme der periodischen Berichte des Investment Controllers. - Jährliche Genehmigung des durch den IA erstellten Investitionsplans. 2 Dem Vorsitzenden des AA obliegen folgende Aufgaben: - Einladungen zu den Sitzungen des AA und Festlegung der Traktandenliste - Leitung der Sitzungen des AA - Anordnung von Zirkularbeschlüssen - Genehmigung der Funktionsbeschreibung des CIO in Absprache mit dem Präsidenten des Stiftungsrats - Fachliche Führung des CIO - Bewilligen der Depotbanken auf Antrag des CIO - Genehmigen der Vermögensverwaltungsverträge mit den externen Vermögensverwaltern - Sicherstellung der Orientierung des Stiftungsrats über die Tätigkeit des AA. 3. September 2013 Seite 5 von Seiten 15
6 Art. 13 Geschäftsstelle Der Geschäftsstelle obliegen folgende Aufgaben: - Sicherstellung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit der Kasse - Orientierung des CIO über die kurz- und mittelfristig zu erwartenden Mittelflüsse - Berichterstattung an den Investment Controller über die Anlagekategorie Immobilien Schweiz - Sicherstellung der Einholung der schriftlichen Erklärung über die persönlichen Vermögensvorteile bei Personen und Institutionen, die mit der Anlage und Verwaltung von Vermögen betraut sind, und Berichterstattung hierüber an den AA - Orientierung des AA über die Entwicklung im BVG, welche die Anlagetätigkeit betrifft - Periodische Orientierung der Versicherten über die Entwicklung der Vermögensanlagen. Art. 14 Leiter Asset Management (CIO) Dem CIO obliegen folgende Aufgaben: - Führen des Asset Managements - Erarbeiten der taktischen Asset Allokation zu Handen des AA - Umsetzung der taktischen Asset Allokation mit der Mittelzuteilung an die Anlagekategorien und an die Vermögensverwalter (Portfolios) - Bereitstellung der liquiden Mittel entsprechend dem Bedarf der Vermögensverwalter und der Geschäftsstelle - Antragstellung an den AA für die Einsetzung der Vermögensverwalter - Koordiniert die Selektion, Instruktion und Vertragsschliessungen mit externen Vermögensverwaltern und Depotbanken - Erteilt den internen Vermögensverwaltern die erforderlichen Weisungen - Überwacht das gesamte Anlagevermögen sowie die internen und externen Mandate und erstattet dem AA regelmässig Bericht über die Anlagetätigkeit - Leitet den IA und vertritt dessen Geschäfte im AA - Umgehende Information des AA über Abweichungen zum und zur entsprechenden Verordnung - Erarbeiten von Entscheidungsgrundlagen für neue Anlagethemen - Planen und organisieren der Aus- und Weiterbildung der Mitglieder des Stiftungsrats und des AA - Sicherstellen der Protokollführung an den Sitzungen des AA - Präsentieren der Ergebnisse der Anlagetätigkeit in den Gremien - Sicherstellung der Einholung der jährlichen Bestätigung im Zusammenhang mit Retrozessionen oder ähnliches bei sämtlichen an der Vermögensverwaltung beteiligten Personen - Führung des Journals zur Umsatzabgabe, wobei dies auch an einen qualifizierten Dritten delegiert werden kann. Art. 15 Vermögensverwalter 1 Es dürfen nur Personen und Institutionen mit der Vermögensverwaltung betraut werden, welche die Anforderungen gemäss BVV2 erfüllen. 2 Mitarbeitende der Migros-Gruppe, welche mit der Vermögensverwaltung der MPK betraut sind, werden als "interne Vermögensverwalter" bezeichnet. 3 Die Vermögensverwalter sind verantwortlich für das Portfolio Management im Rahmen der ihnen übertragenen Mandate. Art. 16 Ausschuss Immobilien Schweiz (IA) Der IA ist verantwortlich für die Umsetzung der Anlagestrategie im Rahmen der entsprechenden Geschäftsordnung sowie des vom AA genehmigten Investitionsplanes. Hierunter fallen insbesondere Geschäfte wie Erwerb, Instandsetzung und Veräusserung einzelner Liegenschaften. 3. September 2013 Seite 6 von Seiten 15
7 Art. 17 Investment Controller Dem Investment Controller obliegen folgende Aufgaben: - Überwachen der Einhaltung der Anlagerichtlinien gemäss und der dazugehörenden Verordnung - Überwachen der Umsetzung der Anlagestrategie - Prüfung der Einhaltung der Vermögensverwaltungsverträge auf Anordnung des AA - Erstellen eines monatlichen Performance-Reports über das Gesamtportfolio - Berechnen und Beurteilen der Risikoparameter - Erstellen eines Controlling-Quartal-Berichts für den AA und einer Zusammenfassung desselben für den Stiftungsrat - Im Bedarfsfall Erstellen eines Controlling-Jahres-Berichts für den Stiftungsrat, in welchem unter anderem die Anlagestrategie beurteilt und Handlungsempfehlungen abgegeben werden - Teilnahme an Sitzungen auf Wunsch des Vorsitzenden des AA bzw. des Präsidenten des Stiftungsrats - Erarbeiten von Informationen zu speziellen Fragestellungen der Vermögensverwaltung. 3. September 2013 Seite 7 von Seiten 15
8 C BERICHTERSTATTUNG Art. 18 Grundsätze Die Berichterstattung hat sicherzustellen, dass der Stiftungsrat, der AA, die Geschäftsstelle und der CIO über aussagekräftige Informationen verfügen, die ihnen die Wahrnehmung der zugeordneten Führungsverantwortung ermöglichen. Art. 19 Informationskonzept Wann Wer Für wen Was Monat Investment Controller CIO Geschäftsstelle Performance-Report mit Möglichkeit zur Leistungsbeurteilung auf Stufe Strategische Asset Allokation, Taktik und Umsetzung. Verm Vermögensverwalter CIO - Rückblick über Anlagetätigkeit - Kommentierung der wichtigsten Transaktionen Investment Controller Sämtliche für die Berichterstattung notwendige Daten Quartal Investment Controller AA Geschäftsstelle Quartalsbericht zur Anlagetätigkeit Stiftungsrat Kurzfassung Quartalsbericht zur Anlagetätigkeit CIO AA Stellungnahme zu den Feststellungen und Empfehlungen im Bericht des Investment Controllers Jahr Investment Controller AA Stiftungsrat Geschäftsstelle Analyse zur Vermögensbewirtschaftung im Bedarfsfall CIO AA Stiftungsrat Delegiertenversammlung Geschäftsstelle Orientierung Anlagetätigkeit und Anlageerfolg Periodisch Experte Stiftungsrat AA Geschäftsstelle Asset- & Liability-Studie 3. September 2013 Seite 8 von Seiten 15
9 D STRUKTURIERUNG DER ANLAGEN Art. 20 Anlagestrategie 1 Es wird eine risikooptimierte und angemessen diversifizierte Anlagestrategie verfolgt. 2 Beim Festlegen der Anlagestrategie werden die Risikofähigkeit sowie die langfristigen Rendite- und Risikoeigenschaften der verschiedenen Anlagekategorien sowie die sich aus der Analyse der Verpflichtungen ergebenden Anforderungen berücksichtigt. Zusätzliche Anlagekategorien werden ins Anlageuniversum einbezogen, wenn sie eine Verbesserung des Rendite-/Risiko-Profil der Anlagestrategie erwarten lassen. 3 Die Gruppierung der Anlagen soll nach dem Core-Satellite-Ansatz erfolgen. 4 Die Anlagestrategie ist periodisch zu überprüfen und bei Änderung der Risikofähigkeit oder der Gegebenheiten auf der Verpflichtungsseite allenfalls anzupassen. 5 Die Bewirtschaftung des Vermögens erfolgt über Vermögensverwaltungsmandate. 6 Die Anlagestrategie mit der strategischen Grob- und Feinallokation und den dazugehörenden Bandbreiten ist im Anhang 1 zum vorliegenden Reglement enthalten. Art. 21 Core-Satellite-Ansatz 1 Das Portfolio gliedert sich zum Hauptteil in breit diversifizierte Kernanlagen (Core) sowie in ergänzende Satellitenanlagen. 2 Kernanlagen dienen der Sicherstellung einer Grundrendite. Satellitenanlagen werden zur zusätzlichen Renditesteigerung und/oder Diversifikation gegenüber den Kernanlagen eingesetzt. Art. 22 Kernanlagen 1 Die Kernanlagen setzten sich zusammen aus: - Obligationen, - Aktien und - Immobilien. 2 Die Umsetzung erfolgt für die Obligationen und Aktien indexiert oder indexnah und für die Immobilien aktiv. 3. September 2013 Seite 9 von Seiten 15
10 Art. 23 Satellitenanlagen 1 Die Satellitenanlagen sind Ergänzungen zu den Kernanlagekategorien und sollen durch Renditesteigerung und/oder Risikominderung der Effizienzsteigerung dienen. Sie können auch den Zugang zu geographischen Nischenmärkten oder zu aktiven Managementansätzen / -strategien ermöglichen. 2 Die Obligationen Satellitenanlagen können folgende Mandate oder Portfolios beinhalten: - Emerging Market Obligationen, - Staatsobligationen mit Inflationsschutz, - High Yield Obligationen und - andere festverzinsliche Anlagen ohne Leverage (Wandelobligationen, Senior Loans). 3 Die Aktien Satellitenanlagen können folgende Mandate oder Portfolios beinhalten: - Aktien Small & Mid Cap, - Private Equity, - Hedge Funds, - Commodities, - Natürliche Ressourcen und - andere Anlagen mit Aktienrisiken. 4 Die Immobilien Satellitenanlagen können folgende Mandate und Portfolios in Form indirekter Anlagen beinhalten: - Immobilien Ausland, - Immobilien Schweiz und - Infrastrukturanlagen. 5 Das Fremdwährungsrisiko wird grösstenteils abgesichert. Details sind in der Verordnung zum zu regeln. Art. 24 Performancemessung 1 Die Performance wird durch den Investment Controller gemessen und gemäss dem Informationskonzept kommuniziert. 2 Die Performancemessung erfolgt sowohl auf strategischer als auch auf taktischer Ebene und dient der stufengerechten Leistungsbeurteilung. 3. September 2013 Seite 10 von Seiten 15
11 E BESONDERE BESTIMMUNGEN Art. 25 Wahrnehmung des Stimmrechts 1 Im Falle von Direktanlagen in Aktien Schweiz werden die Stimmrechte wahrgenommen. Liegen keine besonderen Situationen vor, so wird das Stimmrecht durch den Vermögensverwalter im Sinne des Antrags der Gesellschaft ausgeübt. Das Stimmrecht kann auch der Gesellschaft übertragen werden. Bei Vorliegen spezieller Situationen ist vorgängig der AA zu konsultieren und Weisung einzuholen. Dies gilt in jedem Fall, wenn der Vermögensverwalter eine von den Anträgen der Gesellschaft abweichende Stimmabgabe plant. 2 Bei Unternehmungen mit Sitz im Ausland wird aus praktischen Gründen auf die Ausübung des Stimmrechts verzichtet. Art. 26 Securities Lending ¹Im Rahmen der Anlagetätigkeit dürfen direkt gehaltene Wertschriften ausgeliehen werden. Die Gegenpartei hat ein Kurzfrist-Rating einer anerkannten Rating-Agentur von mindestens A-1/P-1 oder gleichwertig aufzuweisen. Die ausgeliehenen Wertschriften müssen gesichert sein (Collateral). ²Bei der Umsetzung des Securities Lending gelten im Sinne von Art. 49a Abs. 2 lit. a BVV2 (Führungsverantwortung und Aufgaben des obersten Organs) die entsprechenden Vorschriften des Bundesgesetzes über die kollektiven Kapitalanlagen und dessen Ausführungserlasse (Art. 55 Abs. 1 lit. a KAG, SR ; Art. 76 KKV, SR ; Art. 1 ff. KKV-FINMA, SR ). ³Im Anhang zur Jahresrechnung werden die Einhaltung der Bestimmungen zur Effektenleihe gemäss Art. 1 ff. der Verordnung der Eidg. Finanzmarktaufsicht über die kollektiven Kapitalanlagen (Kollektivanlagenverordnung- FINMA, KKV-FINMA, SR ) bestätigt. Art. 27 Einsatz derivativer Instrumente 1 Derivate dürfen eingesetzt werden, um die Risiken der Anlagen zu reduzieren oder um die Anlagen effizienter zu bewirtschaften. Sie müssen an einer anerkannten Börse gehandelt werden oder die Gegenpartei muss eine Bank mit einem Kurzfrist-Rating einer anerkannten Rating-Agentur von mindestens A-1/P-1 oder gleichwertig sein. 2 Sämtliche Verpflichtungen aus Derivatgeschäften müssen während der Laufzeit und auf den Zeitpunkt der Ausübung gedeckt sein. 3 Der Einsatz von Derivaten darf auf das Gesamtvermögen keine Hebelwirkung haben. Art. 28 Unzulässigkeit einer Nachschusspflicht Bei Anlagen ist eine Nachschusspflicht unzulässig. 3. September 2013 Seite 11 von Seiten 15
12 Art. 29 Retrozessionen 1 Sämtliche an der Vermögensverwaltung der MPK beteiligte Personen (insbesondere Depotbanken) haben jährlich zu bestätigen, dass ihnen aus Ihrer Tätigkeit für die MPK keinerlei Retrozessionen, Verkaufsprovisionen, Bestandespflegekommissionen oder ähnliches zugefallen sind. Beauftragte Vermögensverwalter und Fondsgesellschaften haben zudem jährlich zu bestätigen, dass sie auf in den Beständen der MPK befindlichen Anlagen keinerlei Retrozessionen, Verkaufsprovisionen, Bestandespflegekommissionen oder ähnliches an andere Adressaten als die MPK selbst bezahlt haben. 2 Mit ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung können mit der Vermögensverwaltung der MPK beauftragte Personen Retrozessionen o.ä. entgegennehmen und mit den vereinbarten Gebühren verrechnen. 3 Vermögensverwalter und Fondsgesellschaften sind nur auf schriftliche Genehmigung hin berechtigt, Retrozessionen o.ä. einzubehalten oder an Dritte sowie die MPK auszubezahlen. 4 Die erhaltenen, einbehaltenen oder an Dritte sowie die MPK ausbezahlten Beträge sind von den Beauftragten jährlich detailliert nachzuweisen. Art. 30 Wertschwankungsreserven Die Zielgrösse der Wertschwankungsreserven und die Wahrscheinlichkeit, mit der eine Unterdeckung der Kasse über einen definierten Zeitraum verhindert werden soll, werden im Reglement und in der Wegleitung zur Bildung von Rückstellungen und Schwankungsreserven geregelt. Art. 31 Generalklausel Sofern im vorliegenden Reglement keine abschliessenden Regelungen enthalten sind, ist der Stiftungsrat ermächtigt, Entscheidungen nach seinem pflichtgemässen Ermessen zu treffen. Art. 32 Schlussbestimmungen 1 Dieses Reglement kann jederzeit vom Stiftungsrat geändert werden. 2 Das Reglement und dessen spätere Änderungen werden jeweils der Aufsichtsbehörde zur Kenntnis gebracht. 3 Dieses Reglement wurde vom Stiftungsrat mit Beschluss vom 3. September 2013 genehmigt und tritt rückwirkend auf den 1. Januar 2013 in Kraft. 3. September 2013 Seite 12 von Seiten 15
13 Anhang 1 Anlagestrategie Anlagestrategie ab 1. Januar 2013 Groballokation Feinallokation Anlagestruktur Allokation Allokation Bandbreiten¹ % % min. max. Liquidität Darlehen Obligationen CHF Eidgenossen 5 3 (2) 7 Obligationen CHF Inland ex Eidgenossen (7) 40 Obligationen CHF Ausland (7) Staatsobligationen FW abgesichert Unternehmensobligationen FW abgesichert 12 9 (6) 15 Obligationen Satellitenanlagen Aktien Schweiz Aktien Ausland Aktien Satellitenanlagen Immobilien Schweiz Immobilien Satellitenanlagen Gesamttotal ¹ Bis Ende 2013 gelten die Werte in ( ). 3. September 2013 Seite 13 von Seiten 15
14 Anhang 2 Benchmark Groballokation und Feinallokation Der Stiftungsrat legt mit Bezugnahme auf Art. 11 des vorliegenden s folgende Benchmarks fest: Anlagekategorie Benchmark Groballokation Feinallokation Liquidität Citigroup CHF Eurodeposits 3 Months Darlehen Obligationen CHF Eidgenossen Obligationen CHF Inland ex Eidgenossen Obligationen CHF Ausland Staatsobligationen FW abgesichert Unternehmensobligationen FW abgesichert Obligationen Satellitenanlagen Aggregierte Benchmark Customized MPK SBI Domestic Swiss Government TR SBI Domestic Non-Government AAA-BBB TR SBI Foreign AAA-BBB TR Citi World Government Bond Index hedged in CHF Barclays Global Agg Corporate TR Index Value hedged in CHF Barclays Global Agg TR Index Value hedged in CHF Aktien Schweiz Aktien Ausland Aktien Satellitenanlagen Aggregierte Benchmark SPI Gesamt (r) MSCI AC World TR Net Ex Switzerland Immobilien Schweiz Immobilien Satellitenanlagen KGAST Immobilien Index 3. September 2013 Seite 14 von Seiten 15
15 Anhang 3 Renditeerwartung / Anlagerisiko / Zielrendite Indikator % Renditepotential der Groballokation 3.6 Risikopotential der Groballokation 7.1 Zielgrösse Wertschwankungsreserve (in Prozent des technischen notwendigen Kapitals) 19.0 Zielrendite zur Erfüllung des reglementarischen Pflichtziels 3.3 ******* 3. September 2013 Seite 15 von Seiten 15
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References: Art. 1
 Art. 2
 Art. 3
 Art. 4
 Art. 5
 Art. 6
 Art. 7
 Art. 8
 Art. 9
 Art. 10
 Art. 11
 Art. 12
 Art. 13
 Art. 14
 Art. 15
 Art. 16
 Art. 17
 Art. 18
 Art. 19
 Art. 20
 Art. 21
 Art. 22
 Art. 23
 Art. 24
 Art. 25
 Art. 26
 Art. 27
 Art. 28
 Art. 29
 Art. 30
 Art. 31
 Art. 32
 Art. 1
 Art. 2
 Art. 3
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 Art. 5
 Art. 6
 Art. 7
 Art. 8
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 Art. 48
 Art. 10
 Art. 11
 Art. 12
 Art. 13
 Art. 14
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 Art. 32
 Art. 11
 Art. 1
 Art. 2
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 Art. 2
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