Source: http://blog.burhoff.de/2013/04/uli-hoeness-und-die-selbstanzeige-reicht-siees/
Timestamp: 2018-04-20 20:08:47+00:00

Document:
Uli Hoeneß und die Selbstanzeige – reicht sie/es? Und: Mehr als 50.000 €? – Burhoff online Blog
Abgelegt unter Ermittlungsverfahren, Nebengebiete, StPO, Strafrecht, Strafzumessung, Untersuchungshaft, Verfahrensrecht.
Schlagwörter: Selbstanzeige, Steuerhinterziehung, Uli Hoeneß.
Aber bitte nicht den § 398a AO unterschlagen 😉
Rechtsanwalt Stefan Wolter schreibt:
Sehr geehrter Herr Kollege, die Sperrwirkung des § 371 Abs. 2 Nr. 3 AO bei Hinterziehungsbeträgen von mehr als 50.000 € kann aber nach § 398a AO überwunden werden: Danach ist in derartigen Fällen von der Verfolgung abzusehen, wenn die Steuer sowie ein “Strafzuschlag” von 5 % fristgemäß entrichtet werden.
MfG Stefan Wolter
ok, stimmt, die “a-§§” :-). Aber auch der setzt ja wohl voraus, dass die Selbstanzeige “vollständig” ist. Sonst komme ich gar nicht zum § 398a AO. Oder? Bin lernfähig 🙂
Die vollständige und richtige Selbstanzeige eröffnet den Weg zu § 371 AO.
Wenn ein gewisser finanzieller Rahmen eröffnet ist fällt jedoch die Straffreiheit unter den Tisch (371 Abs 2 Nr. 3).
Hier schlägt jedoch dann der § 398a AO hinein, der sagt: “Ok straffrei bist du nicht aber wir verfolgen das ganze nicht wenn du nachbezahlst und noch einen Strafzuschlag rauflegst”. Erinnert ein wenig an einen Ablass 😀
Alle Wege führen jedoch immer über die fehlerfreie Selbstanzeige
dann war es ja zum Glück nur nicht vollständig. Danke für die Nachbesserung.
der Link zur spannenden Frage “Haftbefehl für Uli Hoeneß” funktioniert leider nicht.
Im Übrigen Danke für die Zusammenstellung der Infos und Links. Ich hoffe, man wird noch mehr über den Sachverhalt erfahren. Die Summe von 100 Millionen und mehr ist für mich derart hoch, dass ich das erst einmal kaum glauben kann. Falls ja, fragt sich, wie man solch hohe Summen unbemerkt “abzwacken” kann.
ich hoffe, dass es jetzt passt mit dem Link.
Nun, die Dimensionen muss man mal sehen….
« Sonntagswitz: Dämliche Diebe XXII Glaubwürdigkeitsgutachten beim BGH – einmal hopp, einmal topp »

References: § 398
 § 371
 § 398
 § 398
 § 371
 § 398
 BGH