Source: http://m.hensche.de/Arbeitsvertrag_Mustervertrag_Arbeitsvertrag_Angestellter.html
Timestamp: 2016-12-02 22:17:39+00:00

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HENSCHE Arbeitsrecht: Arbeitsvertrag - Mustervertrag „Arbeitsvertrag Angestellter“
Ar­beits­ver­trag - Mus­ter­ver­trag „Ar­beits­ver­trag An­ge­stell­ter“
Ar­beits­ver­trag - Kos­ten­lo­ser Mus­ter­ver­trag „Ar­beits­ver­trag An­ge­stell­ter“: Hen­sche Rechts­an­wäl­te, Kanz­lei für Ar­beits­recht
Im fol­gen­den fin­den Sie ein Ver­trags­mus­ter „Ar­beits­ver­trag An­ge­stell­ter“. Wenn Sie sich an die­sem Mus­ter­ver­trag „Ar­beits­ver­trag An­ge­stell­ter“ ori­en­tie­ren möch­ten oder die­sen über­neh­men wol­len, soll­ten Sie dar­auf ach­ten, dass Ih­nen sei­ne Be­deu­tung als Bei­spiels­text in al­len Ein­zel­hei­ten wirk­lich klar ist. Be­den­ken Sie bit­te, dass Sie mit der Ent­schei­dung für ei­nen be­stimm­ten Ver­trags­text Rechts­fol­gen her­bei­füh­ren, die in Ih­rem kon­kre­ten Fall aber viel­leicht nicht die rich­ti­gen sind. Soll­te Ih­nen da­her ir­gend et­was un­klar sein, las­sen Sie lie­ber vor­her an­walt­lich be­ra­ten.
(2) Ort der Tä­tig­keit ist Mus­ter­stadt. Der Ar­beit­ge­ber be­hält vor, den Ar­beit­neh­mer auch an an­de­ren Or­ten in­ner­halb Deutsch­lands ein­zu­set­zen, so­weit dies bei Ab­wä­gung der bei­der­sei­ti­gen In­ter­es­sen für den Ar­beit­neh­mer zu­mut­bar ist.
(1) Das Ar­beits­ver­hält­nis ist un­be­fris­tet. (2) Die ers­ten sechs Mo­na­te gel­ten als Pro­be­zeit. Wäh­rend der Pro­be­zeit kann das Ar­beits­ver­hält­nis mit ei­ner Frist von vier Wo­chen ge­kün­digt wer­den.
(3) Der Ar­beit­ge­ber kann mit ei­ner An­kün­di­gungs­frist von zwei Wo­chen zum Mo­nats­en­de Kurz­ar­beit an­ord­nen, wenn die Vor­aus­set­zun­gen für die Ge­wäh­rung von Kurz­ar­bei­ter­geld im Sin­ne des Drit­ten Buchs So­zi­al­ge­setz­buch (SGB III) vor­lie­gen und wenn der Ar­beit­ge­ber Kurz­ar­bei­ter­geld be­an­tragt hat. Mit Be­ginn der Kurz­ar­beit ver­rin­gern sich je nach Um­fang der an­ge­ord­ne­ten Kurz­ar­beit so­wohl die Wo­chen­ar­beits­zeit als auch die Ver­gü­tung. § 4 Recht zur Frei­stel­lung
(1) Der Ar­beit­neh­mer er­hält ein mo­nat­li­ches Ge­halt von _________ EUR brut­to. (2) Die Ver­gü­tung ist ab­zu­rech­nen und zahl­bar spä­tes­tens am ers­ten Ar­beits­tag des Mo­nats, der auf den ab­ge­rech­ne­ten Mo­nat folgt.
b) Weih­nachts­geld oder in Hö­he ei­nes hal­ben Mo­nats­ge­halts, zahl­bar mit dem No­vem­ber­ge­halt. (3) Ein An­spruch auf wei­te­re Son­der­zah­lun­gen be­steht nicht. So­weit der Ar­beit­ge­ber sol­che Zah­lun­gen leis­tet, ge­schieht dies frei­wil­lig. Auch mehr­fa­che Zah­lun­gen be­grün­den kei­nen Rechts­an­spruch für die Zu­kunft.
(1) Nach Ab­lauf der Prob­zeit gilt ei­ne Kün­di­gungs­frist von ei­nem Mo­nat zum En­de des Ka­len­der­vier­tel­jah­res.
(2) Für den Mehr­ur­laub gilt ab­wei­chend von den ge­setz­li­chen Re­ge­lun­gen zum Ur­laub fol­gen­des: Der An­spruch auf Mehr­ur­laub ver­fällt zum En­de des Ka­len­der­jah­res, wenn er bis da­hin nicht ge­währt und ge­nom­men wur­de, wo­bei es auf die Grün­de für die Nicht­ge­wäh­rung bzw. den Nicht­an­tritt des Ur­laubs nicht an­kommt. Ei­ne Über­tra­gung auf das Fol­ge­jahr fin­det nur im Fal­le ei­ner aus­drück­li­chen Über­tra­gungs­ver­ein­ba­rung statt und höchs­tens bis zum 31. März des Fol­ge­jah­res. Der über­tra­ge­ne Ur­laubs­an­spruch ver­fällt am 31. März des Fol­ge­jah­res auch dann, wenn der Ur­laub in­fol­ge ei­ner Er­kran­kung nicht ge­nom­men wer­den kann. (3) Er­teilt der Ar­beit­ge­ber Ur­laub, wird da­mit zu­nächst bis zu des­sen voll­stän­di­ger Er­fül­lung der ge­setz­li­che Ur­laubs­an­spruch er­füllt.
§ 8 Krank­heits­be­ding­te Ar­beits­un­fä­hig­keit Der Ar­beit­neh­mer hat je­de krank­heits­be­ding­te Ar­beits­un­fä­hig­keit und de­ren vor­aus­sicht­li­che Dau­er un­ver­züg­lich dem Ar­beit­ge­ber an­zu­zei­gen und ein ärzt­li­ches At­test vor­zu­le­gen.
(2) Die Auf­nah­me ei­ner un­ent­gelt­li­chen Ne­ben­tä­tig­keit ist dem Ar­beit­ge­ber vor Be­ginn der Tä­tig­keit le­dig­lich an­zu­zei­gen. § 10 Ge­heim­hal­tung
Der Ar­beit­neh­mer ist da­zu ver­pflich­tet, über al­le Be­triebs- und Ge­schäfts­ge­heim­nis­se so­wie über An­ge­le­gen­hei­ten, die der Ar­beit­ge­ber als ver­trau­lich be­zeich­net hat, drit­ten Per­so­nen ge­gen­über Still­schwei­gen zu be­wah­ren. Die­se Pflicht gilt auch über die Be­en­di­gung des Ar­beits­ver­hält­nis­ses hin­aus. § 11 Aus­schluss­frist, Ver­fall­sklau­sel
(1) Al­le An­sprü­che aus dem Ar­beits­ver­hält­nis ver­fal­len, d.h. sie ge­hen end­gül­tig un­ter, wenn sie nicht bin­nen drei Mo­na­ten nach Fäl­lig­keit ge­gen­über der an­de­ren Ver­trags­par­tei schrift­lich, per Fax oder per E-Mail gel­tend ge­macht wer­den. Zah­lungs­an­sprü­che sind un­ter Hin­weis auf ih­ren Gel­tungs­grund zu be­zif­fern. (2) Die in Abs.1 ge­re­gel­te Aus­schluss­frist be­trifft nicht An­sprü­che, de­nen ei­ne Haf­tung we­gen Vor­sat­zes zu­grun­de liegt.
§ 12 Gel­tung von Ta­rif­ver­trä­gen und Be­triebs­ver­ein­ba­run­gen (1) Ta­rif­ver­trä­ge sind auf das Ar­beits­ver­hält­nis nicht an­zu­wen­den. (2) Be­triebs­ver­ein­ba­run­gen sind auf das Ar­beits­ver­hält­nis nicht an­zu­wen­den. [ODER: Die für den Be­trieb gel­ten­den Be­triebs­ver­ein­ba­run­gen sind auf die­ses Ar­beits­ver­hält­nis an­zu­wen­den und kön­nen bei der Per­so­nal­ab­tei­lung ein­ge­se­hen wer­den.]
(2) Ver­trags­än­de­run­gen sind nur wirk­sam, wenn sie schrift­lich ge­trof­fen wer­den. Das gilt auch für die Ab­be­din­gung die­ser Schrift­for­ma­bre­de. (3) Das Schrift­for­mer­for­der­nis nach Abs.2 gilt nicht, wenn Ver­trags­än­de­run­gen in­di­vi­du­ell ver­ein­bart wer­den. In­di­vi­du­ell aus­ge­han­del­te Ver­trags­än­de­run­gen sind form­los wirk­sam. § 14 Schluss­be­stim­mun­gen
_____________________(Un­ter­schrift Ar­beit­ge­ber) _____________________(Un­ter­schrift Ar­beit­neh­mer) Letzte Überarbeitung: 10. Oktober 2016
Bewertung: Ar­beits­ver­trag - Mus­ter­ver­trag „Ar­beits­ver­trag An­ge­stell­ter“

References: § 4

§ 8
 § 10
 § 11

§ 12
 § 14