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Timestamp: 2020-07-11 01:27:52+00:00

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Eingestellt am 25.06.2020
Die erste Corona-Verordnung des Landes erschien am 16. März. Seitdem wurde die Verordnung mehrfach der aktuellen Lage angepasst. Zuletzt vor allem für die Lockerungen von Maßnahmen. Diese Überarbeitungen haben in der Verordnung deutliche Spuren hinterlassen. Im Ergebnis wurde der sowieso schon nicht einfache Text immer komplexer und teilweise auch missverständlicher. Daher macht die Landesregierung bei der Verordnung Tabula Rasa. Statt die bestehende Verordnung mit einer weiteren Änderungsverordnung wieder anzupassen, gilt ab dem 1. Juli eine komplett neu gefasste Verordnung.
Damit haben wir eine klare und schlankere Verordnung geschaffen. Die Bürgerinnen und Bürger können jetzt leichter und schneller sehen, welche Regelungen für die jeweiligen Lebensbereiche gelten. Dafür wurde die Verordnung auch neu gegliedert.
Neue Gliederung macht die Verordnung übersichtlicher
Neue Verordnung ersetzt auch einige Einzel-Verordnungen
Eingestellt am 15.06.2020
Land ändert Corona-Verordnung
Mit Beschluss vom 9. Juni 2020 hat die Landesregierung ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus erneut geändert. Die Änderungen treten am Mittwoch, den 10. Juni 2020, bzw. am Montag, den 15. Juni 2020, in Kraft.
Die wesentlichen Änderungen vom 9. Juni
Bereits seit dem 9. Juni sind Feiern mit maximal 99 Teilnehmenden wieder möglich. Die Corona-Verordnung für private Veranstaltungen regelt, unter welchen Bedingungen.
Die Corona-Verordnung des Landes wird mit Ausnahme des § 4a (Einrichtungen nach § 111a SGB V) bis einschließlich 30. Juni verlängert. § 4a tritt mit Ablauf des 14. Juni außer Kraft.
Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist künftig in einer Gruppe mit Angehörigen von bis zu zwei Haushalten oder bis zu zehn Personen gestattet.
Bei Veranstaltungen und sonstige Ansammlungen außerhalb des öffentlichen Raums dürfen sich jetzt bis zu 20 statt bisher nur zehn Personen aus mehreren Haushalten treffen oder ohne zahlenmäßige Beschränkung, wenn alle Personen miteinander verwandt sind sowie deren Partnerinnen und Partner.
Das Sozialministerium kann nun auch Verordnungen für Veranstaltungen mit bis zu 500 Teilnehmenden erlassen.
Die Verordnungsermächtigung für Hygienevorgaben für Bäder wird auf Saunen erweitert.
Ab 15. Juni wird der Betrieb von Reisebussen im touristischen Verkehr wieder erlaubt, wenn und soweit der Betrieb durch Rechtsverordnung zugelassen ist.
Corona-Verordnung in der ab 15.06.2020 gültigen Fassung
(Konsolidierte Fassung der Corona-Verordnung in der ab 15.06.2020 gültigen Fassung)
Konsolidierte Fassung der Corona-Verordnung private Veranstaltungen, gültig ab 12.06.2020
Eingestellt am 09.06.2020
Die Corona-Verordnug des Landes wird mit Ausnahme des § 4a (Einrichtungen nach § 111a SGB V) bis einschließlich 30. Juni verlängert. § 4a tritt mit Ablauf des 14. Juni außer Kraft.
Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist künftig in einer Gruppe mit Angehörigen von bis zu zwei Haushalten oder bis zu zehn Personen gestattet. Bisher durfte man sich im öffentlichen Raum nur mit den Personen eines weiteren Haushalts treffen.
Bei Veranstaltungen und sonstige Ansammlungen außerhalb des öffentlichen Raums dürfen sich jetzt bis zu 20 statt bisher nur zehn Personen aus mehreren Haushalten treffen oder ohne zahlenmäßige Beschränkung, wenn alle Personen miteinander verwandt sind.
Hinweise zur Verordnung für Ein- und Rückreisende -
(Konsolidierte Fassung der Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne in der ab 06.06.2020 gültigen Fassung)
Hinweise zur Corona-Verordnung Einzelhandel -
(Konsolidierte Fassung der Corona-Verordnung Einzelhandel in der ab 09.06.2020 gültigen Fassung)
Aktuelle Auslegungshinweise (Stand 08.06.2020)
Eingestellt am 27.05.2020
Die wesentlichen Änderungen im Überblick
Jugendhäuser dürfen ihren Betrieb wieder aufnehmen und öffnen voraussichtlich ab 2. Juni.
Eingestellt am 25.05.2020
Corona-Verordnung für Beherbungsbetriebe veröffentlicht
Die Corona-Verordnung Beherbergungsbetriebe für Hotels, Ferienwohnungen, Campingplätze und Wohnmobilstellplätze wurde am 23. Mai im Ministerrat beschlossen und veröffentlicht.
Bislang waren Wohnmobilstellplätze, Campingplätze und Ferienwohnungen für Selbstversorger ohne die Benutzung von Gemeinschaftseinrichtungen schon geöffnet. Die vollständige Öffnung der Beherbergungsbetriebe ist für den 29. Mai vorgesehen. Dazu legt die Corona-Verordnung Beherbergungsbetriebe Auflagen fest.
Verordnung des Kultusministeriums und des Sozialministeriums über Sportstätten (Corona-Verordnung Sportstätten) in der ab 2. Juni 2020 gültigen Fassung
Die Verordnung des Kultusministeriums und des Sozialministeriums über Sportstätten regelt den Betrieb von Sportanlagen und Sportstätten, Tanzschulen, Schwimm- und Hallenbädern sowie Thermal- und Spaßbädern zu Trainings- und Übungszwecken. Sie wurde am 22. Mai 2020 durch öffentliche Bekanntmachung des Kultusministeriums notverkündet und gilt ab dem 2. Juni 2020.
Aktuelle Auslegungshinweise (Stand 23.05.2020)
Eingestellt am 18.05.2020
Weitere vorsichtige Lockerungsschritte
Baden-Württemberg geht einen weiteren vorsichtigen Schritt bei der Lockerung der Corona-Verordnung. Die Kinderbetreuung wird in Richtung eines eingeschränkten Regelbetriebs ausgeweitet. Speisegaststätten, Cafés und Eisdielen dürfen unter Auflagen wieder öffnen. Ebenso können Bildungseinrichtungen jeglicher Art wieder öffnen.
Für den 29. Mai sieht die Verordnung die Öffnung von Beherbergungsbetrieben, Campingplätzen und Wohnmobilstellplätzen, sowie von Freizeitparks und für Anbieter von Freizeitaktivitäten vor, auch innerhalb geschlossener Räume. Dafür gelten jeweils Hygieneauflagen und das Abstandsgebot.
Ab dem 2. Juni können dann wieder alle öffentlichen und privaten Sportanlagen und Sportstätten, insbesondere Fitnessstudios, sowie Tanzschulen und ähnlich Einrichtungen öffnen. Zudem können Schwimm- und Hallenbäder sowie Thermal- und Spaßbäder öffnen, um Schwimmkurse und Schwimmunterricht anzubieten und Prüfungen abzunehmen. Auch für diese Öffnungen gelten Hygieneauflagen und Abstandsgebot.
Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Wiedereröffnung der Gastronomie, zum Sport, zur Maskenpflicht sowie zum Aufenthalt im öffentlichen und nicht öffentlichen Raum
Angepasst wurden auch die
Verordnung des Sozialministeriums zu Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende zur Eindämmung des Virus SARS-Cov-2 (Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne - CoronaVO EQ)
Konsolidierte Fassung der Corona-Verordnung in der ab 18. Mai 2020 gültigen Fassung
Eingestellt am 11.05.2020
Kabinett beschließt weitere Lockerungen der Corona-Verordnung
Ab dem 11. Mai gelten weitere Lockerungen der Corona-Verordnung. So gibt es Erleichterungen bei den Kontaktbeschränkungen und der Sport im Freien ist wieder erlaubt.
Das Kabinett hat am 9. Mai eine Neufassung der Corona-Verordnung im Umlaufverfahren beschlossen. Darin sind unter anderem erweiterte soziale Kontaktmöglichkeiten und die weiteren Öffnungen im Dienstleistungsbereich sowie für den Breitensport im Freien und Profisport geregelt. In einem weiteren Schritt sollen Gastronomie und Hotels geöffnet werden.
Hier finden Sie die angepassten Auslegungshinweise.
Eingestellt am 04.05.2020
Land beschließt weitere Lockerungen der Corona-Verordnung
Die Ausgangssperre für Heimbewohner wird aufgehoben. Allerdings werden in der Corona-Verordnung nun besondere Vorgaben zum Infektionsschutz gemacht, zu denen unter anderem eine vierzehntägige Maskenpflicht in Gemeinschaftsräumen gehört, die für Bewohner gilt, die die Einrichtung verlassen haben. Siehe § 6, Absatz 4a.
Alle anderen Einrichtungen wie etwa Freizeiteinrichtungen, Sportanlagen, Kosmetikstudios oder Gaststättenbleiben weiterhin geschlossen.
Die Änderungen der Corona-Verordnung Einreise können Sie hier abrufen.
Eingestellt am 23.04.2020
Den Tag mit Kindern zu Hause gestalten
Das Landratsamt Schwäbisch Hall unterstützt Eltern und macht Gestaltungsvorschläge
Schulen, Kindergärten und Kitas sind wegen der Corona-Pandemie vorerst geschlossen. Für viele Eltern und Erziehende ist das eine enorme Herausforderung, da die Kinder ganztags zu Hause betreut werden müssen. Auch Oma und Opa fallen aktuell als Betreuer aus. Das Landratsamt Schwäbisch Hall hat eine Liste mit Medien-Tipps zusammengestellt:
Landrat Gerhard Bauer wünscht viel Spaß beim Stöbern.
Das Kabinett hat sich auf eine Pflicht zum Tragen von sogenannten „Alltagsmasken“ beim Einkaufen und im öffentlichen Personenverkehr ab 27. April verständigt.
Nähere Informationen hierzu finden Sie hier:
Die Corona-Verordnung in der ab 27. April 2020 gültigen Fassung finden Sie hier:
Land richtet Hotline für Menschen mit psychischen Belastungen ein /
Nummer 0800 377 377 6 ab sofort freigeschalten
Gesundheitsminister Manne Lucha: „Die Corona-Pandemie stellt auch unsere psychische Gesundheit auf die Probe. Mit unserer
Hotline bieten wir Betroffenen professionelle Hilfe“
Die Corona-Pandemie ist für viele Menschen im Land eine große psychische Belastung. Zu eingeschränkten sozialen Kontakten und möglichen Konflikten zu Hause kommen häufig Fragen, wie es mit dem eigenen Job und der Familie weitergeht. „Mit dieser Situ- ation lassen wir die betroffenen Menschen im Land nicht allein – und bieten ihnen pro- fessionelle Hilfe und Unterstützung“, so Gesundheitsminister Manne Lucha am Mittwoch (22. April) in Stuttgart. Gemeinsam mit dem Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, der Landesärztekammer, der Landespsychotherapeutenkammer und der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg hat das Land eine Hotline zur psychosozialen Bera- tung eingerichtet. Die kostenfreie Nummer 0800 377 377 6 ist ab sofort freigeschalten. Expertinnen und Experten stehen dort täglich von 8 bis 20 Uhr zur Verfügung.
„Das Land befindet sich in einer absoluten Ausnahmesituation. Schlafstörungen, Exis- tenzängste, Angst vor Ansteckung mit dem Corona-Virus, Panikattacken, Depressionen oder depressive Verstimmungen – psychische Probleme durch die Corona-Pandemie können sich auf unterschiedliche Art äußern. Mit der Hotline schaffen wir ein nieder- schwelliges Angebot. Jede und jeder bekommt dort im Bedarfsfall professionelle Hilfe – schnell und unbürokratisch“, so Minister Lucha.
Betreut wird die Hotline ehrenamtlich von psychologischen und ärztlichen Psychothera- peuten, Kinder- und Jugendpsychotherapeuten sowie von Fachkräften, die in der ambu- lanten betreuten gemeindepsychiatrischen Versorgung, in psychiatrischen Kliniken und in Beratungsstellen arbeiten.
„Ich bin froh, dass wir mit dem Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, der Landesärzte- kammer, der Landespsychotherapeutenkammer und der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg starke Partner an unserer Seite haben. Ihnen allen danke ich ganz herzlich für Ihren Einsatz und Ihr Engagement – auch in Zeiten der Krise“, betonte Lucha. Baden-Württemberg sei in Sachen Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen sehr gut aufgestellt. Die große Kompetenz und langjährige Erfahrung im Land sei eine hervorragende Grundlage, um auch die psychischen Folgen der Corona- Krise so gut wie möglich bewältigen zu können.
Eingestellt am 20.04.2020
Änderungen bei der Notbetreuung
Vom 27. April 2020 an wird die Notbetreuung in den Kindertageseinrichtungen, in der Kindertagespflege, an Grundschulen sowie an den weiterführenden Schulen ausgeweitet.
So werden künftig auch Schülerinnen und Schüler bis einschließlich der siebten Klasse in die Notbetreuung mit einbezogen.
Neu ist zudem, dass nicht nur Kinder, deren Eltern in der kritischen Infrastruktur arbeiten, Anspruch auf Notbetreuung haben, sondern grundsätzlich Kinder, bei denen beide Erziehungsberechtigte beziehungsweise die oder der Alleinerziehende einen außerhalb der Wohnung präsenzpflichtigen Arbeitsplatz haben und für ihren Arbeitgeber dort als unabkömmlich gelten.
Angebot bleibt weiter eine Notbetreuung!
Aus Gründen des Infektionsschutzes wird die Erweiterung deshalb auch künftig nur einen begrenzten Personenkreis umfassen können. Vor diesem Hintergrund müssen die Eltern über eine Bescheinigung von ihrem Arbeitgeber darlegen, dass und warum sie unabkömmlich sind, sowie bestätigen, dass eine familiäre oder anderweitige Betreuung nicht möglich ist.
Sofern die Betreuungskapazitäten der Einrichtung nicht ausreichen, um für alle Kinder die Teilnahme an der erweiterten Notbetreuung zu ermöglichen, haben Kinder Vorrang, bei denen ein Elternteil in der kritischen Infrastruktur (gemäß Corona-Verordnung) arbeitet und unabkömmlich ist, Kinder, deren Kindeswohl gefährdet ist, sowie Kinder, die im Haushalt einer bzw. eines Alleinerziehenden leben.
Die formlosen Anträge und die Bescheinigungen können bei den jeweiligen Einrichtungen oder im Rathaus abgegeben werden. Die Überprüfung der Anträge erfolgt im Rathaus
Es ist wichtig, die Notbetreuung behutsam auszuweiten. Um dies vorzubereiten, brauchen die Träger Zeit, das geht nicht auf Knopfdruck.
Deshalb gelten die neuen Regeln erst ab Montag, den 27. April 2020.
Mit der fünften Änderung der Corona-Verordnung beschließt die Landesregierung vorsichtige Lockerungen im Bereich von Wirtschaft und Schulen. Das Vorgehen orientiert sich am Schutz der Gesundheit und steht gleichzeitig im Einklang mit den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Interessen.
Alle Informationen zur 5. Änderung der Corona-Verordnung finden Sie hier:
Die aktuelle Corona-Verordnung (Fassung vom 17. April 2020) können Sie hier abrufen.
Gemeinsame Richtlinie des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Ministeriums für Soziales und Integration zur Öffnung von Einrichtungen des Einzelhandels gemäß § 4 Absatz 3 der Corona-Verordnung
Diese Geschäfte müssen geschlossen bleiben
Das Wirtschaftsministerium hat eine Übersicht aller Geschäfte veröffentlicht, die gemäß der Corona-Verordnung geöffnet bleiben dürfen oder geschlossen werden müssen:
Eingestellt am 15.04.2020
Land integriert Bundesprogramm in Soforthilfe Corona – Land fördert weiterhin auch Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten und behält großzügigere Regelung für Soloselbständige bei – Neue Formulare seit Donnerstag, 09.04.2020 verfügbar
Die Pressemitteilung des Landes sowie weitere Informationen zum Soforthilfeprogramm Corona können Sie hier abrufen.
Die Landesregierung hat ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus erneut geändert. Die neuen Regelungen gelten ab Freitag, den 10. April 2020.
Die aktuelle Corona-Verordnung (Fassung vom 09. April 2020) können Sie hier abrufen.
Wesentliche Änderungen vom 9. April
Die Vierte Verordnung der Landesregierung zur Änderung der Corona-Verordnung beinhaltet neben redaktionellen Anpassungen und Anpassungen der Bußgeldtatbestände folgende wesentliche Änderungen:
Das Robert-Koch-Institut weist ab dem 10. April keine Risikogebiete mehr aus, da die Infektionszahlen mittlerweile weltweit hoch sind. Deshalb wurden in der Corona-Verordnung alle Regelungen, die einen Bezug zu Risikogebieten hatten, angepasst:Das Sozialministerium wird im neuen § 3a ermächtigt, eine Rechtsverordnung zu erlassen, die unter anderem Quarantäneanordnungen für Einreisende aus dem Ausland regelt. Auch diese Ermächtigung hängt mit dem Wegfall der Risikogebiete zusammen. Das Sozialministerium wird auf Grundlage der zwischen Bund und Ländern abgestimmten Musterregelung eine entsprechende Verordnung erlassen. Sie enthält im Wesentlichen eine 14-tägige Quarantänepflicht für Personen, die aus dem Ausland nach Baden-Württemberg einreisen. Bis diese Quarantäneverordnung in Kraft tritt, gilt der alte § 3a fort.
Gestrichen wurde die Regelung, wonach eine Notbetreuung für Kinder ausgeschlossen wurde, die aus Risikogebieten eingereist sind.
Es wird klargestellt, dass in Schulen, Kindergärten und Hochschulen (das sind die in § 1 Absatz 1 und § 2 Absatz 1 genannten Einrichtungen) ein 14-tägiges Betretungsverbot nicht mehr für Personen gilt, die aus einem solchen Risikogebiet eingereist sind, sondern nur noch für all die, die in Kontakt mit einer infizierten Person stehen oder standen oder selbst Symptome eines Atemweginfekts und/oder erhöhte Temperatur aufweisen. Das betrifft diejenigen, die in den Einrichtungen trotz geschlossenen Betriebs noch anwesend sind, etwa Schulleiterinnen und Schulleiter.
Außerdem wurde das bisher bestehende Verbot von Einreisen nach Baden-Württemberg aus Risikogebieten gestrichen.
Die Liste der geschlossenen Einrichtungen wird um Sportboothäfen ergänzt. Allerdings ist die Benutzung der Sportboothäfen zur Sicherung der Boote, zum Ein- und Auswassern, für Berufsfischer und für berufliche Tätigkeiten auf dem Gelände weiterhin erlaubt.
Es wurde klargestellt, dass neben der Schließung von Prostitutionsstätten auch jede sonstige Ausübung des Prostitutionsgewerbes untersagt ist.
Wie schon Wochenmärkte und Hofläden dürfen auch mobile Verkaufsstellen für landwirtschaftliche Produkte geöffnet sein.
Die nach der Corona-Verordnung zulässige Öffnung an Sonn- und Feiertagen gilt nicht für Karfreitag und Ostersonntag.
In den Landeserstaufnahmeeinrichtungen dürfen Neuankommende für 14 Tage abgesondert und unter Quarantäne gestellt werden. Das Innenministerium kann weitere Regelungen hierzu erlassen.
Das Betretungsverbot in stationären Einrichtungen wird für Einrichtungen für Menschen mit Behinderung gelockert. Voraussetzung ist, dass dort von keinem erhöhten Infektionsrisiko ausgegangen werden kann.
Zahnärztliche Behandlungen (Oralchirurgie, Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Kieferorthopädie) sind nur bei akuten Erkrankungen oder im Notfall zulässig.
Eingestellt am 08.04.2020
Ministerpräsident Kretschmann: Vor allem ältere Menschen und Menschen mit Grunderkrankungen haben deutlich erhöhtes Risiko, bei einer Infektion mit dem Coronavirus schwere Symptome zu entwickeln
Gesundheitsminister Lucha: Müssen Bewohnerinnen und Bewohner und auch das Personal noch stärker schützen
Der Ministerrat hat am heutigen Dienstag (7. April 2020) Ausgangsbeschränkun- gen für Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen beschlos- sen. Demnach sollen die Bewohner ihre Einrichtung nur noch aus triftigen Grün- den, wie z.B. Arztbesuchen, verlassen dürfen. Auch Spaziergänge sollen nach Möglichkeit nur noch auf dem Gelände der Einrichtungen stattfinden bzw. dann nur noch unter strengen Auflagen im öffentlichen Raum möglich sein. Ziel ist es, zu verdeutlichen, wie wichtig eine strikte Kontaktpersonenreduzierung gerade für Heimbewohnerinnen und Heimbewohner ist. Mit der neuen Verordnung sollen die Heimträger außerdem mehr Rechtssicherheit erhalten.
Die Corona-Verordnung Heimbewohner können Sie hier abrufen.
Eingestellt am 06.04.2020
Zur Verzögerung der Ausbreitung des Coronavirus hat das Kultusministerium eine Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen im Bereich von Gottesdiensten, religiösen Veranstaltungen sowie Bestattungen erlassen. Die Verordnung finden Sie hier:
Die Landesregierung hat ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus erneut geändert. Die neuen Regelungen gelten ab Sonntag, den 29. März 2020.
Die aktuelle Corona-Verordnung finden Sie hier:
Eingestellt 24.03.2020
Allgemeinverfügung zur häuslichen Absonderung-Quarantäne
Landkreis Schwäbisch Hall erlässt Allgemeinverfügung zum Schutz der Bevölkerung
Zum Schutz der Bevölkerung ergreift der Landkreis Schwäbisch Hall weitere Maßnahmen. Dazu gehört eine Allgemeinverfügung zur häuslichen Absonderung von infizierten und ansteckungsverdächtigen Personen mit dem Corona-Virus. Wichtig: Städte und Gemeinden verschicken jetzt keine Bescheide mehr direkt an die Betroffenen!
Diese Allgemeinverfügung gilt ab Dienstag 24. März.
Landkreis. Die Allgemeinverfügung des Landkreises regelt, welche Personen sich wie lange häuslich absondern, also in Quarantäne gehen müssen. Gemäß den Richtlinien des RKI stellt die häusliche Absonderung ein adäquates und erforderliches Mittel dar, um im Sinne des Infektionsschutzes eine Weiterverbreitung des Corona-Virus frühzeitig zu verhindern.
Erkrankte an COVID-19 müssen sich ab Zeitpunkt des Bekanntwerdens ihrer Erkrankung 14 Tage häuslich absondern. Die Krankheit wird dem Betroffenen bekannt, wenn er die Bestätigung über ein positives Testergebnis erhält oder ihm sein Arzt mitteilt, dass er an COVID- 19 erkrankt ist. Auch direkte Kontaktpersonen von an COVID-19 – Erkrankten müssen sich als Ansteckungsverdächtige ab dem Zeitpunkt des Zugangs der Mitteilung durch das Gesundheitsamt über die Tatsache, dass sie Kontaktperson sind, 14 Tage in ihrer Wohnung häuslich absondern, gerechnet ab dem Tag des letzten Kontakts mit der infizierten Person.
Die Allgemeinverfügung ist zu finden auf der Homepage des Landkreises Schwäbisch Hall unter den Öffentlichen Bekanntmachungen https://www.lrasha.de/de/aktuelles/oeffentliche-bekanntmachungen/
Das Landratsamt weist ausdrücklich darauf hin, dass die Quarantäneanordnung unbedingt einzuhalten ist. Es handelt sich dabei um eine behördliche Anordnung, der unbedingt Folge zu leisten ist. Verstöße werden mit einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren oder mit einer Geldstrafe geahndet.
Eingestellt 17.03.2020
Öffentliche Einrichtungen in der Gemeinde Stimpfach gesperrt
Alle öffentlichen Gebäude und Freiflächen im Eigentum der Gemeinde Stimpfach werden zunächst bis 19. April 2020 für die Nutzung komplett gesperrt. Zutritt haben lediglich Reinigungskräfte, Hausmeister sowie von der Gemeinde Stimpfach ausdrücklich autorisierte Personen.
Weiterhin haben Zutritt der Personenkreis betreffend die Notbetreuung in den Kindergärten bzw. Schulen.
Eingestellt 23.03.2020
Informieren Sie sich auch immer aktuell auf der Homepage des Landes Baden-Württemberg
und dem Landratsamt Schwäbisch Hall
https://www.lrasha.de/index.php?id=953?&id=953&publish[id]=1108908&publish[start]=
Das Bundesgesundheitsministerium stellt Informationen zum Coronavirus in Leichter Sprache bereit.
Coronavirus - Sämtliche Entsorgungseinrichtungen im Landkreis Schwäbisch Hall werden ab 21. März 2020 geschlossen
Landkreis. Landrat Gerhard Bauer hat die Schließung der Wertstoffhöfe sowie der Sammelplätze für Baum- und Strauchschnitt im Landkreis Schwäbisch Hall ab Samstag, 21. März angeordnet. Diese, bis auf weiteres geltende Entscheidung war unumgänglich, nachdem sich gezeigt hat, dass die Abstände in den Wartebereichen, trotz Beschilderung und Hinweisen des Personals, nicht eingehalten wurden.
Die Anlieferungen nahmen in letzter Zeit stark zu. Das erschwert die Durchsetzung des Abstandsgebots zusätzlich. „Wir müssen mit aller Kraft und Konsequenz verhindern, dass sich unsere Bürgerinnen und Bürger mit dem Coronavirus anstecken und deshalb jede Menschenansammlung vermeiden“, bittet Landrat Bauer um Verständnis.
Die gewohnte Abfuhr von Rest- und Biomüll sowie Papier und Verpackungsabfällen wird aufrechterhalten.
Eingestellt 16.03.2020
Diözese sagt öffentliche Gottesdienste bis 19. April ab
Die Diözese Rottenburg-Stuttgart hat ihre Empfehlungen für den Umgang mit Gottesdiensten in der Corona-Krise überarbeitet und massiv verschärft.
So sind alle öffentlichen Eucharistiefeiern und anderen Gottesdienste bis einschließlich 19. April abgesagt. Die Sonntagspflicht ist für diesen Zeitraum ausgesetzt. Die Kirchen in der Diözese bleiben aber geöffnet, um Gläubigen die Möglichkeit zum Gebet zu geben. Dies hat Bischof Dr. Gebhard Fürst zusammen mit dem von ihm geleiteten Krisenstab der Diözese am Montagvormittag beschlossen. Die Absage bis 19. April gilt auch für alle Veranstaltungen kirchlicher Träger.
„Es ist eine sehr schmerzliche Entscheidung, die mir schwerfällt und die wir so noch nie zu treffen hatten. Als Kirche wollen wir den Menschen gerade in dieser schweren Zeit nahe sein und sie begleiten. Das Gebot der Nächstenliebe, Fürsorge und Barmherzigkeit gegenüber Menschen, die besondere Zuwendung benötigen, leitet unser Handeln weiterhin, gerade in dieser schweren und kritischen Zeit“, sagt Bischof Gebhard Fürst. Alle Pfarrbüros sind weiterhin als pastorale Anlaufstellen zu den gewohnten Zeiten per Telefon oder E-Mail erreichbar. Die pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind weiterhin in seelsorgerlichen Fragen ansprechbar.
Erstkommunionfeiern werden auf die Zeit nach den Sommerferien verschoben. Die Firmungen, die bis Ende Mai geplant waren, werden abgesagt und im Zeitraum von September 2020 bis März 2021 nachgeholt.
Auch Trauungen werden bis Ende Mai in der Diözese Rottenburg-Stuttgart nicht stattfinden. Tauffeiern sind zu verschieben. In dringenden Ausnahmesituationen können Priester und Diakone das Taufsakrament im engen Familienkreis spenden. Beerdigungen finden nach den behördlichen Vorgaben der teilnehmenden Personenzahl weiterhin statt. Trauerfeiern und Requien müssen nachgeholt werden.
Im Allgemeinen wird die Hauskommunion und Krankensalbung eingestellt. Die Seelsorgerinnen und Seelsorger stehen aber auch in dieser Krisensituation an der Seite der Kranken. Bei einer dringlichen Notwendigkeit (zum Beispiel einer lebensbedrohlichen Situation) bringen sie - unter Beachtung der geltenden rechtlichen Lage und der besonderen Hygienemaßnahmen – auch weiterhin die Heilige Kommunion und spenden die Krankensalbung.
Die Diözese verweist auf die medialen Gottesdienstübertragungen, die ausgeweitet werden. So wird die sonntägliche Eucharistiefeier um 9.30 Uhr in der Domkirche St. Marin in Rottenburg bis auf weiteres live auf der diözesanen Homepage drs.de übertragen. Für die Feier der Kar- und Ostertage werden Lösungen erarbeitet, die rechtzeitig bekannt gegeben werden.
Die Kirchengemeinderats- und Pastoralratswahl findet am 22. März 2020 statt, allerdings ausschließlich als Briefwahl. Die Wahllokale bleiben geschlossen. In Gemeinden mit allgemeiner Briefwahl haben die Wähler die Briefwahlunterlagen bereits erhalten. Abgabefrist für Wahlbriefe ist Sonntag, 22. März, 16 Uhr im Einwurfbriefkasten des jeweiligen Pfarramts.
In Gemeinden mit Briefwahl auf Antrag werden die Fristen verlängert. Briefwahl kann in diesem Fall bis Freitag, 3. April 2020, 12 Uhr beim jeweiligen Pfarramt beantragt werden. Abgabefrist für Wahlbriefe ist dann Sonntag, der 5. April, 16 Uhr. Das Wahlergebnis für die Diözese Rottenburg-Stuttgart wird am 6. April 2020 bekanntgegeben.
Der Krisenstab der Diözese Rottenburg-Stuttgart beobachtet die Entwicklung permanent und wird die oben genannte
Informationen zum Soforthilfeprogramm des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg
Kostenfreie Covid-19-Finanzsprechstunde für Unternehmen
Kooperation der Wirtschaftsförderungen im Landkreis mit dem Digital Hub ermöglicht schnelle Unterstützung
Die aktuelle Situation rund um das Coronavirus birgt für viele Unternehmen große Unsicherheiten. Aufgrund der hohen Nachfrage hat die WFG Schwäbisch Hall zusammen mit den Wirtschaftsförderern der Städte Crailsheim und Schwäbisch Hall umgehend eine kostenfreie Finanzsprechstunde für Unternehmen der Region aufgebaut. Hinsichtlich der Organisation und Koordination hat sich die WFG Schwäbisch Hall beim Digital Hub Heilbronn-Franken Unterstützung eingeholt. Die Beratung wird von Herrn KäserStröbel (KÄSER-STRÖBEL Consulting) durchgeführt
Ziel ist es, die individuellen Fragestellungen zu Finanzierungs- und Liquiditätsthemen schnell und unbürokratisch zu beantworten, sodass finanzielle Probleme entschärft oder im Optimalfall vorgebeugt werden.
Die Beratung ist kostenfrei, dauert je Unternehmen 1 Stunde und kann per Videokonferenz erfolgen, optional per Telefon oder auch in den Räumlichkeiten des Digital Hubs in Künzelsau.
Termine sind ganztägig bereits ab 24.03., am 26.03. und am 31.03.2020 verfügbar, eine Terminvereinbarung ist vorher zwingend erforderlich per Telefon unter 07940 98982 12, per Mail unter hanselmann@hfcon.de oder online unter https://www.terminland.de/finanzsprechstunde/
Alle Details zu diesem Angebot finden sich auch unter https://wfgsha.de/finanzsprechstunde
Daneben steht die WFG den Unternehmen auch weiterhin mit der Info Hotline unter 07904 945 99-12 und 07904 945 99-25 sowie unter https://wfgsha.de/corona-virus zur Verfügung.
weitere Unternehmerinformationen finden Sie hier:
https://www.ostwuerttemberg.ihk.de/produktmarken/standortpolitik/corona
Wichtige Schul- und
Kindergarteninformationen
Allgemeinverfügung Betretungsverbot Pflegeheim (16.03.2020)
Coronavirus Empfehlung für Großveranstaltungen:
Empfehlungen Grossveranstaltungen Robert Koch Institut (06.03.2020)
SM Empfehlung Großveranstaltung (06.03.2020)

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