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Timestamp: 2013-05-19 07:50:08+00:00

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OLG-KOBLENZ - 23.02.2006, 7 UF 457/05 - JuraForum.de
JuraForum.de > Urteile > OLG-KOBLENZ > Urteil vom 23.02.2006, Aktenzeichen: 7 UF 457/05 OLG-KOBLENZ – Aktenzeichen: 7 UF 457/05Urteil vom 23.02.2006
Leitsatz:Ein heimlich eingeholtes DNA-Gutachten ist wegen Verstoßes gegen das informationelle Selbstbestimmungsrecht des Kindes im Vatershaftsanfechtungsverfahren gegen den Willen des Kindes oder seines gesetzlichen Vertreters nicht verwertbar, auch nicht zur schlüssigen Darlegung von Zweifeln an der Vaterschaft (wie BGH, NJW 2005, 497).
Die Anfechtungsfrist des § 1600 b BGB beginnt nicht zu laufen, wenn der Scheinvater aus ihm zugehenden Informationen falsche Schlüsse zieht und deshalb subjektiv den Verdacht hegt, nicht der Vater zu sein, obwohl die Informationen bei objektiver Betrachtung dazu nicht geeignet sind.Rechtsgebiete:BGB, ZPOVorschriften:BGB § 1592 Nr. 2, BGB § 1599, BGB § 1599 Abs. 1, BGB § 1600 b, ZPO § 640d, Verfahrensgang:AG Idar-Oberstein 8 F 598/03 vom 22.06.2005VolltextUm den Volltext vom OLG-KOBLENZ – Urteil vom 23.02.2006, Aktenzeichen: 7 UF 457/05 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.Volltext der Entscheidung kaufen	Weitere Entscheidungen der Gerichte
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References: § 1600
 § 1592
 § 1599
 § 1599
 § 1600
 § 640