Source: http://familiennotruf.de/vatersuche/
Timestamp: 2019-07-20 18:18:42+00:00

Document:
Vatersuche – Kind – Familie
„Vatersuche – Töchter erzählen ihre Geschichte“
Ingeborg Bellmann, Brigitte Biermann
Zwanzig Frauen jeden Alters, vaterlos oder mit dem Stiefvater aufgewachsen, erzählen davon, wie die Vaterentbehrung ihr Leben geprägt hat. Oft fühlen sich die Frauen ihr Leben lang nirgendwo zugehörig. In jedem Fall bringt die Suche nach dem leiblichen Vater und die Begegnung mit ihm eine einschneidende Wende im Leben, auch wenn die Töchter mit den Vätern keine gemeinsame Sprache finden.
Sendung zum Thema Vatersuche:
Fernsehkirche im NDR
"Offen gesagt … Gespräch mit Pastor Claus-Ulrich Heinke"
Thema der Sendung am Sonntag, 31. Oktober 2004, Reformationsfest, 15.30 Uhr im NDR Fernsehen: "Wer ist mein Vater?"
Gast im Studio u.a.: Peter Thiel, Familienberater und Familientherapeut, Berlin
http://www1.ndr.de/ndr_pages_std/0,2570,OID606920,00.html
Aller Anfang ist manchmal schwer
Gesendet: Montag, 26. Juli 2004 02:27
Betreff: Vatersuche
Geehrtes Vatersuche-Team,
ich bin im Internet auf Ihre Seite gestoßen und wende mich mit dem Gesuch nach Hilfe an Sie.
Nach Jahren des 'Mit-dem-Thema-schwanger-Gehens' habe ich meinerseits eine Kontaktaufnahme mit meinem biologischen Vater versucht. Leider erfolglos. Um diesen letzten Schritt, wie die vorangegangenen verstehen zu können, schreibe ich Ihnen die wichtigsten Teile 'meiner' Geschichte.
Am ... wurde ich, ... / Geburtsname: ... , in ... . geboren. Etwa 13 Jahre später stellte ich durch einen Zufall – ein Blick in einen Einband eines Kinderbuches – fest, dass ich wohl mal anders geheißen haben musste, da dort mein Vorname mit dem Geburtsnamen meiner Mutter verzeichnet zu finden war. Ein sehr verwundert und auch neugierig stellte ich meine Mutter zur Rede, die mir sehr umständlich, sichtlich nervös und verunsichert erklärte, dass der Mann, den sie 3 Jahre nach meiner Geburt geheiratet hatte – und von dem ich geglaubt hatte er sei mein 'biologischer' Vater – nicht mein 'wirklicher' Vater sei. Kurz gesagt war ich das Ergebnis eines 'One-night-stands' der frühen siebziger Jahre.
Die einzigen Erklärungen zu diesem Menschen seitens meiner Mutter waren sehr dürftig und beschränkten sich auf nur wenige Aussagen:
Sie seien nicht wirklich ein Paar gewesen, mein Erzeuger sei ein 'Typ' mit eher zweifelhaftem Umgang und Vergangenheit, habe noch ein paar Mal versucht, mit uns/mir Kontakt aufzunehmen, aber da habe sie (meine Mutter) ja auch 'Papa' – den Mann, den ich nun seid über dreißig Jahren als meinen Vater kenne, schätze und sehe – schon gekannt und mittlerweile geheiratet.
Nicht wissend, ob meine Mutter nicht mehr wusste oder einfach glaubte, nicht mehr erzählen zu müssen, entschied ich mich am Beginn meiner alters- und pubertärbedingten Identitätssuche dafür, diese neu entdeckte Tatsache anderen Menschen gegenüber zu verschweigen und für mich und vor mir selbst zu verdrängen. Zu sehr störte diese Tatsache mein Verständnis von intakter Kernfamilie, als das 'anders-sein', minderwertig-sein oder einfach die Vorstellung eines defizitären Jugendlichen in diesem Verständnis und meinem Weltbild zu dieser Zeit Platz gehabt hätte. Zu diesem Zeitpunkt eine psychologisch sicherlich erklärliche Reaktion, dauerhaft – wie sich später zeigen sollte – nicht trag- und vor allen Dingen lebbar.
In den folgenden Jahren verdrängte ich weiter, begnügte mich statt nachzufragen mit eigenen Interpretationen und Entwürfen und unterschrieb eher widerwillig (Begründung s.o.) Titel des Jugendamtes in denen es um Unterhaltsfragen und später –klagen ging (mein O-Ton zu meiner Mutter: "Ich unterschreibe dir alles, Hauptsache du lässt mich mit all' dem Kram in Frieden."
Emotionale Teilaufklärung und bis dahin ungeahnt intensive Beschäftigung mit 'diesem' Thema brachten für mich die intensiven Nachfragen meiner damaligen Freundin und jetzigen Ehefrau, die durch familiäre Verbindungen und der kleinbürgerlichen Struktur meiner Heimatstadt (mein nichtleiblicher Vater war mit der Tante meiner jetzigen Frau in die Lehre gegangen) Kenntnis von meinen Familienverhältnissen erlangt hatte. Diese Fragen waren schmerzhaft, weil 'entlarvend' aber ebenso ungemein befreiend, weil irgendwie so etwas wie eine Katharsis von der andauernden Verdrängung.
Eine mittelprächtige Wende auf der eher formaleren Ebene vollzog sich, als ich kurz vor dem Beginn meines Lehramtsstudiums die Klage auf ausstehenden Unterhalt selbst führen musste. Ab diesem Zeitpunkt tauchte also nicht mehr der Name meiner Mutter auf, sondern ich musste – volljährig – für die ausstehenden Beträge selbst rechtlich 'streiten'. Psychologisch betrachtet hatte dieser formale Einstieg in die nähere Auseinandersetzung mit meinem Status als 'nicht-eheliches-Kind' eher weniger mit der Suche nach innerer Balance oder meinem Seelenfrieden zu tun, als mit dem Bewusstsein, die Beträge zurück zu erstreiten, die meine Mutter und ihr Mann voller Überzeugung in meine Ausbildung investierten und vorhatten weiter zu investieren. Also von wirklicher Aufarbeitung des Themas für mich selbst, war in dieser Phase nicht zu sprechen.
Nichtsdestotrotz waren die zeitweiligen Meldungen des beauftragten Anwalts nicht gerade förderlich für den Aufbau eines positiven, bzw. neutralen Bildes von meinem leiblichen Vater, da diese von zahlreichen Umzügen, Verweigerung der Auskunft (über sein Einkommen oder Familienverhältnisse), bis hin zu Verbüßung von sog. 'Ersatzzwangshaft' (nach nächtlicher Aufsuchung) etc. geprägt waren.
Es gab, trotz Nachfragen, keine neuen Informationen von Verwandten, zeitweilig einige formelle Anfragen des betreuenden Anwalts, keine Unterhaltszahlungen. Parallel zu all' diesen Vorgängen stieg durch meine Partnerschaft mit meiner jetzigen Frau, durch mein Studium und durch den wohlwollenden Einfluss zahlreicher Freunde, die ich peu à peu aber wohl erwählt an 'meinem Thema' teilhaben ließ, das Bewusstsein, dass mein Auftreten (Extrovertiertheit, Bedarf an Anerkennung, Bedürfnis im Mittelpunkt zu stehen, gesteigertes Harmoniebedürfnis usw.) ein Produkt aus einem Mangel an innerer Ausgeglichenheit, Umtriebigkeit und mangelndem Seelenfrieden sein musste.
Ich musste also an dieses Thema 'heran', musste mich mit ihm beschäftigen, wenn ich – so nicht zuletzt die Lehrmeinung – meine innere Ruhe finden und den eigenen Lebensentwurf vollends realisieren wollte. Aktive Auseinandersetzung also. Selbst wenn sich die imaginären Bilder, die von den Minimalinformationen zusammen gepuzzleten Vorstellungen und Entwürfe ins Schlimmste bewahrheiten oder ins Positivste verkehren sollten… das 'einmal-sehen', 'einmal-hören' und das 'einmal-wirklich-persönlich-aktiv-Auseinandersetzen' wurde plötzlich unabdingbar.
Praktisch vorangetrieben durch die genaue Durchsicht 'meiner Akte' (alle gesammelten Werke vom Jugendamtstitel bis zur Unterhaltsklage) wollte ich eine Kontaktanbahnung jedweder Art versuchen.
Die letzen verbliebenen Adressen der beteiligten Anwälte gaben – zumindest postalisch wie telefonisch – nichts her. Meine Schwägerin, ... , unternahm noch einige Versuche über Anwaltsverbindungen und Einwohnermeldeämter des letzten Aufenthaltsortes (Berlin), aber der letzte, so sicher geglaubte Adresskontakt erwies sich als Ernüchterung: ein Brief mit aller Vorsicht, aller Reflektiertheit, allem Respekt vor einem 33 Jahre parallel gelebtem Leben und Unwissenheit um die derzeitigen Lebensumstände, mit allen Ängsten, 'Altlasten', versteckten Sehnsüchten geschrieben, wurde mit dem Vermerk 'Empfänger unbekannt verzogen' an mich zurück gesandt.
Meine Lebenssituation, meine mentale Konstitution und mein soziologischer Background hätten eigentlich jegliche Art von Antwort gut ertragen: von 'keinen Kontakt, bitte', über 'du warst nie Teil meines Lebens, also wirst /kannst du es auch jetzt nicht sein' und lass' mich in Ruhe, störe meine Leben nicht!' bis 'ich registriere, dass es dich gibt, will aber aufgrund meiner Lebenssituation nichts mit dir zu tun haben' oder 'okay, melde dich doch mal, vielleicht können wir uns mal sehen/treffen'.
NICHT hinnehmen konnte ich hingegen die Rücksendung und das damit verbundene Scheitern der Kontaktanbahnung. Der Aufkleber mit entsprechendem Vermerk der Post auf dem von mir gesandten Brief war und ist mir als endgültiger Abschluss meines Weges der Aufarbeitung meiner Vita zu wenig.
Daher bitte ich Sie mir bei der Suche nach der tatsächlichen Adresse meines leiblich/biologischen Vater behilflich zu sein. ...
Im Folgenden liste ich die vorhandenen Daten zum Verbleib meines Vaters auf und hoffe, dass diese Ihnen die Suche nach einer tatsächlich vorhandenen Adresse erleichtern.
Name des Vaters: ...
In freudiger Erwartung einer Einschätzung / Antwort grüßt freundlich
Gesendet: Montag, 14. Juni 2004 12:32
Bin durch Zufall auf Ihre Seite gestoßen.
Ich möchte so gern mein Vater kennenlernen. Ich bin inzwischen 26 Jahre und
weiß seit ich 18 bin, dass der Vater mit dem ich aufgewachsen bin, nicht mein leiblicher Vater ist. Und seit dem rätsel und überlege ich wie ich ihn wohl kennenlernen könnte. Nur ich traue mich nicht. Ich habe Angst in etwas hineinzurutschen, Schwierigkeiten zu machen o. ä. Mit meiner Mama spreche ich nicht darüber, aus demselben Grund ... ANGST.
Ich weiß wo mein Vater wohnt, ich weiß wie er aussieht und ich weiß wo ich ihn treffen kann. Manchmal fahre ich dort hin u. beobachte ihn von weiten, aber mehr geht nicht. Doch um so öfter ich ihn sehe, er in meiner Nähe steht ... manchmal direkt neben oder vor mir ... würd ich ihn so gerne ansprechen.
Alles was ich weiß ist das er damals schon eine Frau hatte, die wahrscheinlich bis heute nichts von mir weiß ... ich will ihn doch auch nicht in Schwierigkeiten bringen. Andererseits halt ich es auch nicht mehr aus ...
Ich kenne den Stand der Dinge nicht, weiß nicht wie meine Mama mit ihm verblieben ist. Alles kleines Kind habe ich oft mit ihm zu tun gehabt ... er hat mit mir gespielt, mir eine Puppe geschenkt etc. er hat oft angerufen u. ich mochte ihn schon damals als "Arbeitskollegen" meiner Mutter sehr...
Was ist der beste Weg? Das ist alles was ich wissen will? Was kann ich tun?
Einen Brief persönlich übergeben, scheint mir die beste Lösung, so bekommt niemand was mit außer er und ich? Oder? Ich will ihn nicht überfordern o. ihn in Bedrängnis bringen. Ich möchte nicht für Probleme verantwortlich sein. Ich wünsche mir nur zu erfahren wie und wer er ist. Dazu kommt das ich Angst vor Ablehnung habe. Es muss ja niemand was erfahren!
Was kann ich tun? Brief? Anruf? Direktes Gespräch? Ich weiß es einfach nicht
Vielleicht können Sie mir einen Tipp geben?
Gesendet: Mittwoch, 9. Juni 2004 12:34
mein Name ist ... ich bin ... Jahre alt. Seit meinem 18. Lebensjahr weiß ich, dass der damalige Ehemann meiner Mutter nicht mein Vater ist, sondern jemand anderes, den sie mir zwar namentlich damals in unserem 10 Minuten-Gespräch benannt hat, dessen Namen ich aber leider direkt wieder vergessen habe. Weiterhin hat meine Mutter mich dazu angehalten nach diesem stattgefundenen Gespräch sie nie wieder auf das Thema anzusprechen. Was ich auch bis heute befolgt habe. Seit nunmehr ... Jahren trage ich diese Geschichte mit mir herum. Es gab Phasen, in denen ich mich mit der Situation so zurecht und abfinden wollte, doch kam die Trauer über das Verpasste, Unausgesprochene und Verletzende, nicht richtig zugehörig fühlende, immer wieder in mir hoch. Sehr verstärkt wurde mein Trauergefühl in bezug auf dieses Thema und damit nicht mehr leben zu können, als mein 1. Kind geboren wurde (19..). Das zweite Kind kam ... . Ich als Mutter mußte nun meine Kinder anlügen bzgl. Ihrer Herkunft (auch Nationalität) und Ihres Großvaters. Das passte mir immer weniger. Jetzt bin ich fest entschlossen das Thema, welches ich so lange vor mir her geschoben haben, anzugehen. Ich weiß, dass mein leiblicher Vater ...
Ich bin der Überzeugung, dass mein leiblicher Vater nie etwas von mir erfahren hat. Meiner Mutter mache ich natürlich nicht den Vorwurf, dass sie eine Affäre hatte, sondern dass das Thema bis heute totgeschwiegen wurde und sie mir das Recht zu erfahren, welcher Herkunft ich bin, verwehrt hat. Für das kommende Wochenende habe ich mir fest vorgenommen meine Mutter auf dieses Thema anzusprechen um wenigstens den Namen meines Vaters zu erfahren und um dann auf die Suche nach ihm gehen zu können. Danach würde ich gerne Ihre Hilfe in Anspruch nehmen. Wahrscheinlich ist, dass mein Vater nach seinem Deutschlandaufenthalt ... wieder zurück in sein Land gegangen ist, welches dies auch immer sein mag.
Bitte teilen Sie mir mit, ob Sie mir bei meiner Suche behilflich sein können. Geht alles gut habe ich in der nächsten Woche bereits die für Sie erforderlichen Informationen bereit.
Gesendet: Samstag, 29. Mai 2004 22:59
Betreff: Ich suche meinen Vater
vor einigen wochen hat sich meine freundin schon an euch gewandt.
Ich möchte nun selber schreiben.
Ich suche meinen Vater. Ich bin nun ...jahre alt und kenne ihn überhaupt nicht. Nur durch negative Erzählungen.
Bisher war ich der Meinung -was ich nicht kenne kann ich nicht vermissen...
Aber das hat sich verändert durch meine persönliche Situation..
Der Name meines Vaters ist ...
Meine mutter darf nicht wissen das ich ihn suche denn sonst bricht sie den Kontakt zu mir ab. Sie sagt, er wurde damals gerichtlich außer landes verwiesen. Bei der Staatsanwaltschaft wollten sie mir jedoch keine auskunft geben, bzw. der fall war nicht aktenkundig und ich hätte auch keine einsicht gehabt..
Gesendet: Dienstag, 1. Juni 2004 13:55
durch Zufall bin ich im Internet auf Ihr Hilfe-Angebot gestoßen und möchte dies gerne wahrnehmen.
Zu meiner Person: Ich heiße ... und wurde am ... in ... geboren. Meine Mutter ... , geb. ... , geb. am ... 1940 ließ sich von meinem Vater etwa ... scheiden. Sicher bin ich mir mit dem Jahr allerdings nicht ganz. Meine Schwester ...
Meinen Vater ... dessen Geb-Datum mir leider unbekannt ist, habe ich zuletzt mit 12 oder 13 Jahren gesehen. Er arbeitete, zumindest bis zur Scheidung meiner Eltern oder auch länger, in ... befand. ... Viele Erinnerungen habe ich an meinen Vater nicht, aber meine gesamte Kindheit liegt wohl in meinem Unterbewußtsein im Verborgenen. Meine Mutter, mit der ich mittlerweile so gut wie keinen Kontakt mehr habe, war nie bereit mir Auskunft über meinen Vater zu geben, außer wenn es darum ging über ihn zu schimpfen. Allerdings muß ich dazu sagen, hat mein Vater auch keine Gelegenheit verpasst meiner Mutter eins auszuwischen, wenn es auch auf meine Kosten ging. Da ich diesem Druck nicht mehr gewachsen war habe ich mit 13 Jahren auch gesagt das ich nicht mehr zu ihm kommen wolle. Allerdings bin ich mir nicht 100%tig sicher, ob das meine eigene Meinung oder der Einfluss meiner Mutter war, die regelmäßig neben mir stand, wenn ich mit meinem Vater telefonierte. So kam es auch, dass ich nicht einen vollständigen Satz am Telefon zustande brachte. Es soll jetzt nicht so rüber kommen, als würde ich mich heute für den Kontaktabbruch schämen. Nein, so ist das auch nicht. Dennoch würde ich gerne wissen wie es meinem Vater heute geht. Lebt er noch? Will er den Kontakt zu mir überhaupt? Hat er nochmal Kinder bekommen? Am wichtigsten für mich ist aber "kann er mir die ein oder andere Frage beantworten?"!
Meine Mutter hat mich lange Zeit verantwortlich gemacht für dass was alles passiert ist. Nachdem meine Schwester, was meine Mutter allerdings bis heute nicht weiß, mir erzählte haben wir unterschiedliche Väter. Allerdings weiß auch sie nicht wer ihr Vater ist. Meine Mutter habe ihr immer erzählt, sie sei von ihrem damals verlobten sitzen gelassen worden, nachdem er erfuhr das sie schwanger war. Kurz drauf habe sie meinen Vater kennengelernt, der sie sofort heiraten wollte. Allerdings wüsse sie den Namen ihres damaligen Verlobten nicht mehr. Daher stünde in der Geburtsurkunde meiner Schwester auch der Name meines Vaters. Für die damalige Zeit ist das in meinen Augen ja auch nicht so schlimm. Schlimm finde ich allerdings dass meine Schwester nie die Möglichkeit hatte ihren Vater zu kennen. Ich persönlich glaube diese Geschichte nicht. Für mich steckt da was ganz anderes dahinter, aber meine Schwester hat die Suche schon vor Jahren aufgegeben, da meine Mutter nach wie vor schweigt. Hinzuzufügen ist noch, dass meine Schwester erst mit 12 Jahren erfuhr dass sie einen anderen Vater habe.
Mein Vater hat sich zwar selber nie groß darum bemüht mit mir Kontakt aufzunehmen, aber dennoch glaube ich daran das jeder eine zweite Chance verdient hat. Meine Mutter hat mir zwar mal erzählt das er betrunken bei ihr angerufen habe und sie, nachdem er sie beschimpft und beleidigt habe, dazu zwingen wollte meine Adresse und Telefonnummer rauszurücken. Ich weiß aber nicht ob ich das wirklich glauben kann. Meine Mutter hat sich immer als Moralapostel aufgespielt, sich selber aber nicht daran gehalten. ...
Manchmal wünsche ich mir das ich meine Kindheit in meine Erinnerung zurückrufen kann, aber ich will den Anfang wenigstens bei meinem Vater starten. Hat schon lange genug gedauert.
Nun hoffe ich Sie mit meinem Roman nicht erschlagen zu haben und würde mich über Ihre Kontaktaufnahme sehr freuen. Ich bin für jeden Tipp dankbar!!
So oder ähnlich beginnen viele Anfragen zum Thema Vätersuche, die wir per Mail erhalten. Und manchmal haben unsere Bemühungen bei der Suche nach dem Vater auch Erfolg:
Gesendet: Mittwoch, 26. April 2006 12:03
Betreff: Re:AW: Kontaktaufnahme zum leiblichen Vater
ich wollte mich nochmals bei Ihnen melden um mitzuteilen das ich den Brief abgeschickt habe. Ein paar Tage später bekam ich ein Telefonat von der Tochter meines leiblichen Vaters. Ich war natürlich total geplättet weil ich damit nu garnet gerechnet hätte.
Zwei Tage später haben mein Vater und ich das erste Telefonat mit einander geführt, und es stellte sich raus, das er mich die ganzen Jahre über gesucht hat nur bekam er vom Jugendamt in Deutschland ... keine Auskunft. Zwei meiner Brüder hatten ebenfalls verzweifelt versucht mich irgendwie ausfindig zu machen.....die letzte Möglichkeit haben sie vor zwei Wochen in Angriff genommen und wollten beim Fernsehen sich melden, denn Sie konnten das nicht mehr mit ansehen wie mein Vater gelitten hat.
Und dann kam mein Brief und ich kann Ihnen garnicht sagen wie dankbar ich Ihnen auch bin das Sie mich unterstützt haben, und es war die beste Entscheidung meines Lebens.
In drei Wochen besuchen mit drei meiner Geschwister und danach werde ich mich auch mit meinem Vater treffen.
Ich bin so froh das diese Ungewißheit endlich ein Ende hat, und wir freuen uns alle über die, hoffentlich noch, langen Jahre die uns zusammen bleiben und wir werden Sie sehr intensiv mit einander verbringen.
Vielen lieben Dank Ihnen nochmals,
Ich sende Ihnen ganz liebe Grüße
Gesendet: Sonntag, 9. April 2006 15:01
Betreff: Eine tolle Neuigkeit
Lieber Herr Thiel
Seit einigen Monaten habe ich eine Anzeige auf Ihrer Homepage, in dem ich meinen Vater suche. Ich freue mich sehr Ihnen mitzuteilen, dass Sie die Anzeige löschen können, denn dank Ihrer Homepage habe ich meinen Vater gefunden!!!!!
Es war allerdings nicht mein Vater, der auf die Anzeige reagierte. Es war meine Halbschwester, von der ich nie etwas gewusst habe und die ich nun an Pfingsten kennenlernen werde, zusammen mit meinem Vater.
Ich danke Ihnen von Herzen, dass Sie mir geholfen haben.
Das Thema Vatersuche gibt es wohl schon so lange, seitdem es Vaterschaft als soziales Konstrukt für die Menschen gibt. Dies dürfte schon seit einigen 10.000 Jahren der Fall sein. Das Wissen, dass Vaterschaft auch eine biologische Tatsache ist, also ein Kind immer aus der Verschmelzung einer weiblichen Eizelle mit einem männlichen Spermium hervorgeht, ist erst jüngeren Datums. Eine "unbefleckte Empfängnis" wie bei der Jungfrau Maria, die das Jesuskind geboren haben soll, ist naturwissenschaftlich gesehen ein Ding der Unmöglichkeit und kann daher nur über den Glauben angenommen werden. Der Glauben an die "unbefleckte Empfängnis" ist daher auch der Glaube, dass Jesus keinen leiblichen Vater gehabt habe, denn Joseph war zwar der Mann von Maria, aber nicht der leibliche Vater von Jesus, wenn man den Mythos von der "unbefleckten Empfängnis" als wahr nehmen würde.
Eine der ersten überlieferten schriftlichen Darstellungen einer Vatersuche finden wir in dem ca. 700 Jahre vor unserer Zeitrechnung entstandenen Heldenepos "Odyssee", die dem Dichter und Sänger Homer zugeschrieben wird. Zehn Jahre waren vergangen, seitdem Odysseus mit seinen Gefährten von Troja die Heimreise angetreten hatte. Doch Poseidon, der rachedurstige Meeresgott hatte dafür gesorgt, dass Odysseus nun schon sieben Jahre in Gefangenschaft der zauberkundigen Nymphe Kalypso befand. Pallas Athene, die Tochter des Zeus wollte dem ein Ende bereiten und überzeugte die Ratsversammlung der auf dem Olymp zusammengekommenen Götter, davon, Odysseus bei seiner Heimkehr nach Ithaka zu helfen. Athene eilte darauf hin nach Ithaka um in Gestalt eines Sterblichen, des väterlichen Freundes Mentor, den Sohn Odysseus aufzufordern, seinem Vater zu suchen.
In einer lesenswerten Neuerzählung von Franz Fühmann: "Das Hölzerne Pferd. Die Sage vom Untergang Trojas und von den Irrfahrten des Odysseus", Verlag Neues Leben, 6. Auflage, 1982 heißt es:
"`Ermanne dich, Telemach, sprach Athene, ´du bist doch schon in dem Altern, da man zu den Kriegern zählt! Warte drum nicht tatenlos ab, ob der Vater zurückkehrt, rufe morgen schon das Volk zur Beratung zusammen und verlange, daß die Rott der Freier den Palast räumt und, statt herumzuprassen, die Felder und Äcker bestellt! Dann aber rüste noch in der Nacht ein Schiff und eile nach Pylos und von dort weiter landein nach Sparta, um nach deinem Vater zu forschen" (S.201)
Seit der Zeit mythischen von Odysseus sind viele, viele Jahre vergangen, aber noch immer suchen Kinder ihren Vater. Selbst in einen so modern erscheinenden Land wie Deutschland des Jahres 2006 betrifft dieses Thema Zehntausende oft auch schon erwachsene Kinder. Was die Kontakte von Kindern zu ihren Vätern betrifft ist Deutschland noch auf der Stufe eines Entwicklungslandes. Das muss auch nicht wundern, wenn man weiß, dass bis 1998 nichtverheiratete Väter zu Tausenden durch die Gesetzgebung und die familiengerichtliche Praxis von ihren Kindern und die Kinder von ihren Vätern getrennt wurden. Bis heute wird staatlicherseits nichtverheirateten Vätern ein von der Mutter des Kindes unabhängiges Sorgerecht verweigert, was mit zur Folge hat, dass auch heute noch viele Väter den Kontakt zu ihren Kinder verlieren.
Das Recht auf Kenntnis der eigenen Abstammung gilt in Deutschland traditionell nicht viel. Im Gegenteil, Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) trat Anfang 2005 mit dem absurden Vorschlag auf den Plan, Männer, die eine Klärung ihrer Vaterschaft und damit auch einer Abstammungsklärung des Kindes mittels "heimlich" eingeholter Tests erlangen wollen, mit Gefängnisstrafe bis zu einem Jahr zu kriminalisieren. Mit dieser Absicht lag die SPD-Ministerin voll im reaktionären gesellschaftlichen Trend einer obskuren Väterkriminalisierung. Dass solcher politischer Obskurantismus aufgerechnet von der SPD kommt, einer Partei, die sich demokratisch nennt und deren früherer Vorsitzender Willi Brandt, selbst ein diskriminiertes nichteheliches Kind war, verwundert aber schon.
Die Politik der staatlichen Väterkriminalisierung hat leider schon eine lange Tradition. Über das Unterhaltsrecht werden Väter schon seit der Einführung des §170 StGB im Jahr 1943 kriminalisiert.
Hans Mittelbach: "Die Verletzung der Unterhaltspflicht als Straftatbestand", In: "Monatschrift für deutsches Recht", 1957, Heft 2, S. 65-68
In Europa tobte im Jahr 1943 der größte Krieg der Menschheitsgeschichte, ausgelöst durch das nationalsozialistische Deutschland. Zwei Jahre vorher, 1941 begannen die Massendeportationen der Juden in die nationalsozialistischen Vernichtungslager. Vom Baby bis zum Greis versuchte man alle zu töten. So auch die Kinder aus dem jüdischen Säuglingsheim in der damaligen Berliner Moltkestraße (heute Wilhelm-Wolff-Straße in Berlin Pankow - vergleiche "Berliner Abendblatt, 02.08.2006). Wer da die damalige Einführung des §170 StGB als Mittel der Kindeswohlsicherung ansieht, ist wohl ein dreister Demagoge.
Wer - wie der Autor Hans Mittelbach - angesichts des nationalsozialistischen Massentötens auch von Babys, Kindern und Jugendlichen meint, die Einführung des §170 StGB wäre nicht im Zusammenhang mit der damaligen terroristischen nationalsozialistischen Politik zu sehen, denn sie lehnte sich ja an das schon vorhandene schweizerische Recht an, der muss schon sehr naiv sein, um nicht zu sehen, dass es 1943 darum ging, den erwünschten "totalen Krieg" abzusichern und dazu gehörte es auch, die an der "Heimatfront" verbliebenen "arischen" Frauen und Kinder mit dem Lebensnotwendigsten zu versorgen. Am 18.02.1943 rief Propagandaminister Josef Goebbels im Berliner Sportpalast zum "Totalen Krieg" auf, ganz klar, dass damit auch die Väter gemeint waren, die von nun an auch im Unterhaltsrecht unter der strafrechtlichen Fuchtel des Terrorregimes standen. Mit dem heutigentags vielbeschworenen Kindeswohl hatte dies nun überhaupt nichts zu tun. Das Kindeswohl wurde in den Vernichtungslagern und n den blutigen Gefechten des 2. Weltkrieges dahingeschlachtet.
Die blutige Verbindung reichte von den Autoren des §170 StGB über den Behördenleiter der NS-Jugendwohlfahrtsbehörde, über den Reichspropagandaminister Josef Goebbels bis hin zu Otto Moll, den "Henker von Auschwitz":
"In seiner neuen Funktion eskortierte Moll mehrere Häftlinge nach Birkenau zur Rampe, wo sie unter seiner Anleitung 600 Steppdecken für das Lager organisierten. Einer von ihnen, Joseph Herrmann, berichtete: `Der Diebstahl gelang und Moll freute sich sehr darüber. Er war geradezu in einer übermütigen Stimmung. Beim Weggehen erblickte er ein zwei- oder dreijähriges Mädchen und meinte zu uns, dieses Kind wird jetzt vergast, wir wollen ihm dieses Schicksal ersparen. Er hob das Kind an den Haaren hoch, verabreichte ihm einen Genickschuss und warf es einer Frau vor die Füsse.` Zu diesem Zeitpunkt hatte Moll bereits eine kleine Tochter, sie hieß Gerlinde und war am 15. Dezember 1942 geboren.
aus: Schmid, Hans: "Otto Moll - `der Henker von Auschwitz"", In:" Zeitschrift für Geschichtswissenschaft", 2/2006, S. 131/32
Zum Thema der nationalsozialistischen Jugendfürsorge siehe auch:
Sven Steinacker: "Geschichte der Jugendfürsorge zwischen Kaiserreich und Bundesrepublik Deutschland: Perspektiven, empirische Befunde und offene Fragen der neueren Forschung", In: "SLR H.", 47 (2003), S. 60-89
Jährlich werden in Deutschland auf Grundlage des Kriminalisierungsparagraphen §170 StGB ca. 14.000 Väter (und geschätzte 1.000 Mütter) strafrechtlich verfolgt.
Herlan, Ernst-Günther in: "Der Amtsvormund", 1999, Heft 2, S. 82-88
Andererseits werden Kinder, die infolge einer "Samenspende" gezeugt wurden, bezüglich der Klärung ihrer Abstammung von der Politik und von der Rechtsprechung im Regen stehen gelassen.
Gesendet: Mittwoch, 9. März 2005 11:27
vor 21 Jahren wurde ich durch eine Samenspende in einer Klinik gezeugt. Ich möchte endlich meinen leiblichen Vater kennenlernen, weiß aber nichts über ihn. Es geht mir weder um Unterhalt noch um Erbansprüche, ich möchte ihn einfach nur mal kennenlernen.
Welche Rechte kann ich geltend machen und wie kann ich ihn ausfindig machen? Ich würde ungern den gerichtlichen Weg gehen.
Wie lange werden die notwendigen Daten überhaupt aufbewahrt?
bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich zunächst anonym bleiben möchte,
eine junge Frau aus Deutschland.
Man muss kritisch anmerken, dass viele Fälle, in denen Kinder ihren Vater verloren haben oder noch nie kennen lernen konnten, durch staatliche Eingriffe und Unterstützung verursacht oder unterstützt wurden und bis heute auch noch werden. So war es in Deutschland bis 1998 möglich, dass einem nichtverheirateten Vater dessen Vaterschaft bereits rechtlich feststand, durch die Mutter das eigene Kind wegadoptiert wurde (Annahme als Kind) und der Vater somit rechtlich zum Nichtvater wurde. Zehntausende von Kindern und Vätern wurden seit Kriegsende bis 1998 auf diese Weise zwangsgetrennt. Erst der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat dieser menschenrechtsverachtenden staatlichen Praxis in Deutschland ein Riegel vorgeschoben, so dass in der Folge endlich mit der Reform des Kindschaftsrechtes vom 01.07.1998 die bis dahin geltende gesetzliche Regelung gestrichen wurde. Die Opfer dieser staatlichen Willkür, Väter und ihre Kinder, haben jedoch bis heute keine Entschädigungszahlungen für das ihnen angetane Unrecht erhalten.
Auch heute noch fördert der deutsche Staat (Bundesregierung), der sich sonst gerne als familienfreundlich darstellen will, den Kontaktabbruch zwischen Kindern und ihren Vätern, in dem er Müttern das alleinige Sorgerecht und damit das Recht einräumt, unbeschadet einer bestehenden Vater-Kind-Beziehung beliebig den Wohnort zu wechseln und damit den Vater auszugrenzen. So steigt schon durch einen Umzug über mehrere Hundert Kilometer innerhalb Deutschlands das Risiko eines Kontaktabbruchs enorm. Verzieht die Mutter juristisch völlig legal ins Ausland, möglicherweise auch auf einen anderen Kontinent, ist der Kontaktabbruch mehr oder weniger vorprogrammiert.
Unterschiedliche Gründe können zum Verlust des Vaters geführt haben:
- Bei Kriegsende 1945 sind offenbar viele Kinder durch Vergewaltigungen oder auch aus halbfreiwilligen und freiwilligen sexuellen Verbindungen zwischen deutschen Frauen und Soldaten der Siegermächte Sowjetunion, USA, Frankreich, Großbritannien usw. gezeugt worden. Aus dem Raum Karlsruhe wurde uns am 31.01.2005 berichtet, dass die daraufhin unehelich geborenen Kinder nach der Geburt ihren deutschen Müttern weggenommen wurden und in die USA verbracht worden sind. Die Angaben über diese Kinder wurden offenbar auch aus den Standesamtakten gelöscht. Die Fallzahlen könnten sich deutschlandweit auf einige Tausend Fälle belaufen. Sollten diese Informationen zutreffen, so dürften in den USA noch viele der damals verschleppten Kinder leben. Die zuständigen US-amerikanischen Behörden blockieren nach den uns vorliegenden Informationen aber jegliche Aufklärungsversuche.
- Kontaktabbruch zum Vater nach einer Trennung oder Scheidung der Eltern durch die betreuende Mutter. Die Kinder verblieben zumeist bei der alleinsorgeberechtigten Mutter. Dem Vater wurde häufig das Sorgerecht entzogen. Der Kontakt zwischen Kind und Vater wurde durch die Mutter behindert, unterbunden oder so lange vereitelt, bis der Vater die Kontaktversuche eingestellt hat.
- Kontaktabbruch durch den Vater nach einer Trennung oder Scheidung. Hier gibt es vermutlich zwei Hauptgruppen von Vätern, zum einen die, die mit der Trennung von ihrem Kind emotional nicht fertig wurden und den vollständigen Kontaktabbruch wählten, um den für sie nicht aushaltbaren Trennungsschmerz nicht ausgesetzt zu sein. Die andere Gruppe sind die Väter, die schon während der Partnerschaft keinen Kontakt zum Kind aufgebaut hatten. Dies sind in der Regel Männer, die als Junge für sich selber kein Gefühl entwickeln konnten und es dadurch auch nicht ihrem Kind geben konnten.
- Fehlender Kontakt zum Kind, wenn der Vater von seiner Vaterschaft nicht erfahren hat. Verschweigen des Vaters durch die Mutter.
- Scheinvaterschaften. Der Ehemann der Mutter ist der rechtliche Vater, obwohl die Mutter weiß, dass ihr Ehemann nicht oder wahrscheinlich nicht der Vater des Kindes ist.
- Väter, die in Haft oder in der Psychiatrie waren
- Abschiebung oder Ausreise des ausländischen Vaters oder auch die Unkenntnis des Vaters über die Schwangerschaft und darauffolgende Vaterschaft
- internationale Kindesentführung durch die Mutter, Flucht der Mutter aus der DDR in die BRD unter Mitnahme des Kinds oder Flucht des Vaters in die BRD mit nachfolgendem Kontaktabbruch
- Kontaktabbruch durch Adoption oder Aufnahme des Kindes in eine Pflegefamilie. Bis 1998 hatte der nichtverheiratete Vater kein Mitspracherecht, geschweige denn ein Vetorecht bei einer durch die Mutter und das Jugendamt betriebenen Adoption. Die problematischen Seiten anonym betriebener Adoptionen haben die späteren Erwachsenen zu tragen. Erst langsam melden sich Betroffene zu Wort. Siehe hierzu die Internetseite der Bundesarbeitsgemeinschaft Adoptierte - BARGEA www.bundesarbeitsgemeinschaft-adoptierte.de
- Unbekannter Vater in Folge sogenannter "Samenspenden". Das Wort Spende ist irreführend, da es sich hierbei nicht um eine Spende handelt, sondern um einen Verkauf von Sperma eines Mannes an eine sogenannte Samenbank. "Samenspenden" sind natürlich auch nicht beim Finanzamt steuerlich absetzbar, so wie es der irreführende Begriff vermuten lässt. Durch die Entwicklung der sogenannten "Reproduktionsmedizin" ist offenbar eine starke Zunahme dieser Zeugungsform zu verzeichnen. Neben der Problematik, dass die Herkunft des Kindes für immer unbekannt bleiben kann, wenn der sogenannte "Spender" nicht aktenmäßig erfasst wird, tritt die Möglichkeit des Inzestes dazu, da es durchaus denkbar ist, dass anonym gezeugte Kinder als Erwachsene mit anderen anonym gezeugten Beziehungspartnern Geschlechtsverkehr haben und beide Halbbruder und Halbschwester sind ohne davon zu wissen.
-Verheimlichung des Vaters auf Grund von Inzest
Eine kaum erwähnte Gruppe von Kinder, die ihren leiblichen Vater häufig nicht nicht kennen sind sogenannte Inzestkinder. So z.B. wenn ein Mann mit seiner Schwester ein Kind gezeugt hat. In solchen Fällen wird die Mutter gewordene Schwester die tatsächliche Herkunft des Kindes verheimlichen wollen, entweder gibt sie an, der Vater wäre ihr nicht bekannt oder ein anderer Mann übernimmt unwissend oder wissend die Vaterposition. Das Kind lebt dann in dem Glauben, dass der Bruder ihrer Mutter nur ihr Onkel wäre, nicht aber gleichzeitig ihr Vater (Onkelvater). Ein solcher Fall ist uns hier bekannt geworden (09.12.04).
Eine andere Konstellation ergibt sich beim Inzest zwischen einem Mann und seiner Tochter, wenn daraus ein Kind hervorgeht. Für das Kind ist der Vater gleichzeitig der Großvater, denn er ist der Vater ihrer Mutter.
Kaum bekannt ist, dass es auch Fälle von Inzest zwischen einer erwachsenen Frau und ihrem Sohn gibt. Das Kind dass dabei gezeugt wird, hat eine leibliche Mutter, das gleichzeitig ihre Großmutter ist. Der Bruder des Kindes ist gleichzeitig sein Vater
Da der Inzest dem Strafrecht unterliegt und in früheren Zeiten sogar mit dem Tode bedroht gewesen sein soll, haben die Beteiligten Inzesteltern, Mutter wie Vater in der Regel ein großes Interesse an der Verschleierung der tatsächlichen Abstammungsverhältnisse. Mit modernen Abstammungstests sind solche Abstammungsverhältnisse heute relativ leicht aufklärbar. Benötigt wird lediglich eine Gewebeprobe der Beteiligten, dies kann auch ein ausgefallenes Haar oder ein benutztes und weggeworfenes Taschentuch sein. Die Aufdeckung eines Inzestes, der ja in der Regel tabuisiert und verheimlicht wird, kann bei den beteiligten Personen erhebliche emotionale Turbulenzen auslösen, wenn hierbei dass notwendige Fingerspitzengefühl fehlt. Vielleicht hat Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) mit ihrem aktuellen Versuch der Durchführung solcher Abstammungstests (12/2004) auch daran gedacht und meint nun den Inzestkindern Gutes zu tun, in dem sie ihnen staatlicherseits verwehren will, die Wahrheit über ihre Abstammung in Erfahrung zu bringen. Dass man aber die Auswirkungen von Inzest nicht heilt, in dem man den staatlich verordneten Mantel des Schweigens darüber breitet, sollte sich eigentlich auch bis in die Etagen des Bundesjustizministeriums herumgesprochen haben.
Im übrigen wird gerade durch die Verheimlichung der tatsächlichen Abstammung, so z.B. bei Adoptionen, das Risiko eines späteren Inzest hervorgerufen, denn wenn das Adoptivkind nicht weiß, mit wem es eigentlich biologisch verwandt ist, kann es auch nicht bewusst ausschließen mit einem ihm Verwandten Geschlechtsverkehr zu haben.
Dirk Stalinski: "Spurensuche", In: "Zeitschrift für das gesamte Familienrecht", 2005, Heft 11, S. 856-861
Stalinski, Richter am Amtsgericht Kleve macht darauf aufmerksam, dass bei einer Heirat des Adoptivkindes gemäß § 5 I PStG bei der Bestellung des Aufgebotes ein Auszug aus dem Familienbuch der Eltern - also hier der Adoptiveltern - vorgelegt werden muss. An Hand eines dort befindlichen beigeschriebenen Vermerks erfährt das Kind spätestens bei der Bestellung des Aufgebotes von der Adoption. (S.857)
Doch ist Geschlechtsverkehr bekanntlich nicht an Heirat gebunden. Ein Großteil aller Zeugungen finden ohne Trauschein statt . Selbst katholische Pfarrer sollen dann und wann ihre Haushälterinnen, wenngleich auch ohne päpstlichen Segen, schwängern. Von daher ist also klar, dass unbeabsichtigte Inzestbeziehungen bei Adoptivkindern immer wieder vorkommen können, wenn diese von ihrer tatsächlichen Verwandtschaft nicht erfahren. Es stellt sich hier die Frage, ob die Bundesjustizministerin mit ihrem Politikversuch der Kriminalisierung "heimlicher" Abstammungstest, Inzest fördern will oder zumindest tatsächlich fördert?
Dass so viele Kinder ihren Vater verloren haben, "verdanken" sie auch einer jahrzehntelangen inhumanen staatlichen Politik der Väterausgrenzung nach Trennung und Scheidung. Totalitäres gesellschaftliches Handeln wird gerne der DDR vorgeworfen, dabei sehen manche zwar den Splitter im Auge des anderen, ohne jedoch den Balken im eigenen Auge zu bemerken. Die staatliche westdeutsche Scheidungspolitik hat zu mehr Familientrennungen geführt, als es die von DDR-Seite 1961 hochgezogene Mauer je vermocht hat. Und auch die Anzahl der Toten an der Grenze zwischen der DDR und der BRD sind vergleichsweise gering, zu der Anzahl der Toten, die infolge einer inhumanen Scheidungspolitik zu beklagen sind. Hier muss man einräumen, dass in der DDR ähnlich inhuman wie in der BRD gehandelt wurde.
Einer der Protagonisten der Väterausgrenzung war der Medizinprofessor Reinhardt Lempp, der zu Beginn der 60-er Jahre fachöffentlichkeitswirksam propagierte:
"Es wäre anzustreben, daß beim Vorschul- und Schulkind der Verkehr mit dem nicht sorgeberechtigten Elternteil möglichst eingeschränkt, vielleicht sogar vorübergehend unterbrochen wird, zumindest aber auf die völlige Freiwilligkeit des Kindes abgestellt wird.. Eine spätere Wiederaufnahme des Kontakts ist eher unter positiven Vorzeichen möglich, wenn eine solche Pause nach den stürmischen Zeiten der Scheidung angelegt war, als wenn der Verkehr zwangsweise durchgesetzt wurde. Das Kind bedarf zur harmonischen Entwicklung wenigstens bis zum 10. oder 12. Lebensjahr einer einheitlichen klaren Führung und Betreuung.
Reinhardt Lempp: "Das Wohl des Kindes in §§ 1666 und 1671 BGB"; In: "Neue Juristische Wochenschrift" - NJW, 1963, Heft 37, S. 1659-6662
Der gleiche Lempp wird bis heute von Gutachtern, die für Familiengerichte arbeiten, im Literaturverzeichnis geführt. Das sagt einiges über deren Geist und den der beauftragenden Familienrichter aus.
Kinder, die keinen Kontakt zum Vater haben, wissen, solange sie noch klein sind, häufig gar nichts von ihrem leiblichen Vater. Mit zunehmenden Alter erfahren sie dann häufig von seiner Existenz, mitunter wird den Kinder und Jugendlichen die Wahrheit von den Sorgeberechtigen aber auch weiter verschwiegen oder verhüllt. Die Wahrheit kommt dann manchmal nur durch einen Zufall ans Licht.
Aus psychologischer Sicht stellt das dauerhafte bewusste Verschweigen des Vaters im familiären System des heranwachsenden Kindes eine Kindesmisshandlung dar. Dies resultiert nicht nur daraus, dass dem Kind sein Vater vorenthalten wird, sondern auch daraus, dass das Kind das "Familiengeheimnis" und Tabu spürt, es rational aber nicht einordnen kann. Das Kind oder der Jugendliche muss auf Grund der Diskrepanz des offiziell präsentierten Bildes ("Dein Vater lebt nicht mehr", der Stiefvater wird als leiblicher Vater präsentiert oder anderes) und seiner gefühlsmäßigen Wahrnehmung, schließlich an seiner Selbstwahrnehmung zweifeln. Erhebliche Störungen der persönlichen Identität sind die Folge. Bert Hellinger, wenn auch zu Teilen seiner Arbeitsweise wohl zu Recht in der Kritik, hat mit der von ihm bekannt gemachten Methode der Familienaufstellungen darauf aufmerksam gemacht, welche zerstörerischen und destruktiven Auswirkungen die Existenz ausgestoßener und verschwiegener Personen, hier des Vaters, innerhalb eines Familiensystems haben können.
Früher oder später machen sich viele erwachsen gewordene Frauen und Männer auf die Suche nach ihrem unbekannten oder verlorengegangenen Vater. Andererseits dürfte es einen nicht unerheblichen Anteil von Kindern geben, die nie beginnen ihren Vater zu suchen.
Dies hängt sowohl mit dem negativen gefärbten Vaterbild zusammen, dass andere wichtige Familienangehörige, häufig die Mutter gegenüber dem Kind vertreten haben, aber auch mit dem negativen Vaterbild, was von Teilen der Gesellschaft einschließlich offizieller Stellen oder Personen gepflegt und propagiert wird. Man denke nur an die grüne Bundestagsabgeordnete Irmingard Schewe-Gerigk, die früher kaum eine passende Gelegenheit ausließ, um ihr negativ gefärbtes Vaterbild öffentlich zu zelebrieren. Man findet sogar in Fachzeitschriften väterdiffamierende Aufsätze, so z.B. den von Frau Ostbomk-Fischer, die zu allem Überfluss auch noch an der Fachhochschule Köln, Fachbereich Sozialpädagogik tätig ist:
"Bei der Gesamtpopulation bzw. der überwiegenden Mehrheit der biologischen Väter wird eine positive Wirkung auf die Persönlichkeit des Kindes angenommen. Beide Grundannahmen stehen nicht in Übereinstimmung mit der Wirklichkeit in unserer Gesellschaft."
Elke Ostbomk-Fischer: "Das `Kindeswohl` im Diskurs und Konflikt zwischen Wissenschaft und Praxis", In: "Sozialmagazin, 6/2001, S. 32
Wer einmal miterlebt hat, wie ernsthaft sich erwachsene Frauen und Männer im Rahmen einer therapeutischen angeleiteten Gruppe mit ihrem eigenen (verlorenen) Vater und ihrem Vaterbild auseinandersetzen und wie viele nicht geweinte Tränen dabei fließen können, kann erahnen, wie bedeutungsvoll der Vater, auch des bisher unbekannten, für die Betroffenen tatsächlich ist.
Jungen und Mädchen, Männer und Frauen, die keinen Kontakt zu ihrem Vater haben oder nichts von ihm wissen, leiden nicht selten darunter. In Gedanken beschäftigen sie sich bewusst und unbewusst mit ihrem Vater und ihrem Wunsch sich auf die Suche nach ihm zu begeben, zu wissen, ob er noch lebt, wie er aussieht und ihn möglicherweise kennen zulernen. Oder sie zeichnen ein extrem schlechtes Bild von ihrem Vater, den sie mitunter gar nicht oder nur aus negativ gefärbten Erzählungen ihrer Mutter kennen. Die Negativzeichnung ihres Vaters hilft den vaterlosen Kindern und Erwachsenen dabei, den Schmerz um den verlorenen Vater nicht spüren zu müssen.
Der unbekannte Vater ist häufig Teil von Familiengeheimnissen innerhalb der "Mutterfamilie", "Stieffamilie" oder auch einer Pflegefamilie, in der die Tochter oder der Sohn aufgewachsen ist. Kinder haben ein Gespür für Familiengeheimnisse, auch wenn sie sich dessen nicht bewußt sind. Sie merken, dass etwas nicht stimmt. Kinder geben dann häufig sich selbst die Schuld, an ihnen "stimmt etwas nicht". Daraus resultiert eine gestörte Identität, ein gestörtes Selbstbild des Kindes und späteren Erwachsenen.
Will das Kind, der Jugendliche oder der Erwachsene eine gesicherte Identität entwickeln, so muss er seinen Vater kennen lernen und sich mit ihm auseinander setzen können. Dabei ist es völlig gleich, ob der Vater ein Krimineller, ein "Verrückter", ein berühmter Sänger oder ein ganz "normaler" Mann ist. Der Vater ist ein Teil von uns, ihm und unserer Mutter, wie auch immer sie waren, wie verstrickt wir mit ihnen auch sind, verdanken wir unser Leben.
Häufig kommen Erwachsene, die ihren Vater verloren haben oder ihm nie begegnet sind, erst über den Weg einer Therapie oder einer anderen selbsterfahrungsbezogenen biographischen Auseinandersetzung, z.B. im Rahmen einer Therapie zu der Erfahrung, dass ihnen in ihrem Leben der Vater fehlt.
In gewisser Hinsicht trifft das auch auf Väter und Kinder zu, die zwar räumlich nicht getrennt waren, wo aber der Vater eine große emotionale Distanz zu seinem Kind gehalten hat, so dass das später erwachsene Kind sich auf die Suche nach der Beantwortung der Frage begibt, was denn eigentlich sein Vater für ein Mensch gewesen war oder wenn er noch lebt ist.
Eine spezielle Form von Vatersuche treffen wir bei Frauen an, die einen wesentlich älteren Mann als Partner haben. Man könnte diese Frau dann die Joschka-Fischer-Frau nennen. Wenn eine 18-jährige Frau einen 36-jährigen Mann zum Partner nimmt, so kann man recht sicher sein, dass die Frau den eigenen Vater noch nicht "gefunden" hat, das heißt, dass aus den verschiedensten Gründen zwischen Tochter und Vater eine emotionale Lücke klafft. Der wesentlich ältere Mann soll diese Lücke füllen, und er tut das möglicherweise auch gerne, denn eine junge Frau kann ihm einen Hauch von Jugend zurückgeben, die ihm in seinem Leben zu fehlen scheint.
Im Krieg verlorene Väter
Eine besondere Form der Vatersuche ist die nach einem früh verstorbenen Vater. Nach 1945 waren Millionen von Vätern tot auf den Schlachtfeldern des 2. Weltkrieges geblieben. Das Kind hatte von seinem Vater oftmals nur diffuse Vorstellungen. Erst als Erwachsener, womöglich sogar im hohen Alter beginnt das Kind die Suche nach dem Vater. In der rechtsextremen Szene wird oft diesem Vaterbild nachgegangen. Ist der Vater Soldat in der Wehrmacht gewesen oder war er im Unterdrückungsapparat der Nazis aktiv, so erfährt er im Nachhinein oft eine moralische Aufwertung (z.B. beim sogenannten Heldengedenktag der rechtsextremistischen Szene am Kriegsgräberfriedhof Halbe). Hier würde es sinnvoll sein, nicht mit pauschaler Verdammnis der symbolischen Helden(väter)verehrung zu reagieren, sondern mit einer differenzierten, kritischen und wohl auch schwierigen Auseinandersetzung mit diesen Vätern.
Otto Felix Hanebutt: "Die vaterlosen 68er und ihr Erbe"; Carl Auer-Systeme Verlag, 2003
Walter Pontzen: "Kinder der Täter: Söhne und Töchter und ihre Nazi-Väter", In: "Analytische Psychologie", 2002, 33, S. 57-63
Krieg der Sterne 3 - Die Rückkehr der Jedi-Ritter
Die Wahrnehmung des eigenen Vaters, die Auseinandersetzung mit ihm und dem eigenen Vaterbild ist ein wichtiger Teil der Entwicklung einer eigenen Identität. Es ist auch ein Stück Vatersuche, denn man sucht sich vertraut zu machen. In dem Film Star Wars: Krieg der Sterne 3 - Die Rückkehr der Jedi-Ritter (Star Wars: Return of the Jedi, USA 1988) ist die Auseinandersetzung des Sohnes Luke Skywalker mit seinem Vater Lord Vader zum handlungsleitendes Motiv. Wie im Märchen, hat der junge Held Luke Skywalker drei Proben zu bestehen. In der Burg des Monsters, bei dem Ungeheuer im Wüstenloch und am Todesstern. Erst im Sterben des Vaters nimmt dieser seine Maske ab und Vater und Sohn können einander direkt in die Augen schauen und kommen sich so einander nahe. Der Tochter des Vaters, Prinzessin Leia, die die Schwester von Luke ist, steht eine Auseinandersetzung mit dem nun toten Vater wohl noch bevor.
Prinzessin Leia oder auch Leia Organa ist eine Anführerin der Rebellion gegen das Imperium. Sie wuchs als Ziehtochter von Senator Bail Organa auf dem Planeten Alderaan auf. Leia ist Lukes Zwillingsschwester und hat ebenfalls die Gabe, die Macht zu nutzen.
Anakin Skywalker wurde als Sohn von Shmi Skywalker auf Tatooine geboren. Dort musste er als Sklave u.a. für die Hutten und den Schrotthändler Watto arbeiten. Seine Fähigkeiten in der Macht schulte der Junge schon früh und unbewusst seiner Kräfte bei illegalen Pod-Rennen, bei denen er seinen Herren Geld einbrachte. Der Jedi Qui-Gon Jinn, der zufällig nach Tatooine kam, rettete Anakin aus der Sklaverei, um ihn als seinen Schüler der Macht zu unterweisen. Als Qui-Gon durch den Dunklen Sith Darth Maul getötet wird, übernimmt Obi-Wan Kenobi die Ausbildung von Anakin Skywalker. Stark in der Macht, aber unfähig sie zu kontrollieren, verliebt er sich in die junge Senatorin Padmé Amidala. Nach dem Tod seiner Mutter, für den er sich selbst verantwortlich macht, geraten seine Gefühle außer Kontrolle. Unter dem Einfluss von Kanzler Palpatine wendet er sich gegen seinen Meister Kenobi und wird in einem Kampf um Leben und Tod von ihm schwer verwundet. Von da an muss er einen Anzug zum Schutz seinen Körpers tragen. Seinen bisherigen Namen legt er ab und nennt sich Darth Vader, Lord der Sith. Er wird zur rechten Hand von Imperator Palpatine und somit zum zweitmächtigsten Mann des Imperiums Auf dem Todesstern tötet er Obi-Wan Kenobi. Durch seinen Sohn Luke kann Anakin Skywalker spät wieder seine wahren Gefühle wiederentdecken und tötet Palpatine. Tödlich verwundet, stirbt Anakin Skywalker in den Armen seines Sohnes an Bord des untergehenden Todessterns.
Darth Vader ist ein Dunkler Lord der Sith. Umhüllt von einer schwarzen Rüstung und einem Helm aus Durastahl ist er die rechte Hand des Imperators und selbst in seinen eigenen Reihen gefürchtet. Durch seine Maske dringt nur ein schweres Atmen, das von den starken Verletzungen seines Körpers und seiner Lunge herrührt. Bevor er von Imperator Palpatine zur dunklen Seite der Macht verführt worden ist, war er der Jedi Anakin Skywalker. Darth Vader war maßgeblich beteiligt an der Ausrottung der Jedi in den Zeiten des Aufstiegs des Imperiums unter der Herrschaft von Imperator Palpatine. Vader wollte seinen Sohn, Luke Skywalker, auf die Dunkle Seite der Macht ziehen, doch er scheiterte am starken Willen des Jedi und entdeckte seine wahren Gefühle wieder.
http://de.wikipedia.org/wiki/R2-D2#Darth_Vader
Auch wenn, anders als in "Die Rückkehr der Jedi-Ritter", der leibliche Vater nicht gefunden werden kann oder schon tot ist, ist eine symbolische Auseinandersetzung mit ihm von Nöten. Dem Vater kommt familiendynamisch die Aufgabe zu, die notwendige Ablösung des Kindes von der Mutter zu unterstützen. Unterbleibt diese Ablösung, so verbleibt das Kind auch als Erwachsener noch in der psychischen Symbiose mit der Mutter verhaftet und kann nicht erwachsen werden. Suchterkrankungen sind auch Ausdruck einer nicht vollzogenen Ablösung.
Die Vatersuche beginnt
Diese Suche nach dem Vater hat zwei Aspekte. Zum einen einen technischen. Der Vater muss real gefunden werden. Dies lässt sich in vielen Fällen bewerkstelligen. In einer Reihe von Fällen wird die Suche nicht zum Erfolg führen und der Vater ist nicht auffindbar. In anderen Fällen ergibt die Suche, dass der Vater inzwischen gestorben ist.
Lebt der Vater und ist es gelungen seinen Aufenthalt ausfindig zu machen, beginnt der zweite, häufig wesentlich schwerere Teil der Vatersuche, die Kontaktanbahnung.
Die Kontaktanbahnung kann durch Ängste auf Seiten des jugendlichen oder erwachsenen Kindes aber auch des Vaters erheblich erschwert werden. Meist ist nach jahre- oder jahrzehntelanger Trennung eine massive Entfremdung eingetreten. Der Vater entspricht wohl nie dem Idealbild, dass der suchende Jugendliche oder Erwachsene von ihm hat, wie auch umgekehrt in bestimmten Fällen der Vater ein unrealistisches Bild von seinem Kind hat.
Möglich ist auch, dass der Vater ein sehr unzugänglicher und abweisender Mensch ist. Vielleicht ist er körperlich oder psychisch schwer krank. Vielleicht ist er im Strafvollzug, vielleicht hat er eine neue Familie, die kein Interesse daran hat, dass der Vater zu seinem Kind aus einer früheren Beziehung Kontakt aufnimmt.
Haben Vater und Mutter sich in einem massiven Konflikt voneinander getrennt, ist, auch wenn inzwischen viele Jahre vergangen sind, der alte Konflikt, verknüpft mit Wut, Aggression und Hass der Eltern gegeneinander, häufig unbearbeitet und unverarbeitet geblieben. Durch die Aktivitäten des Kindes bei der Vatersuche und Kontaktanbahnungen können diese ungeklärten Konflikte wieder reaktiviert werden, mit der Gefahr, dass eine Kontaktanbahnung scheitern kann.
Ist es infolge von Umgangsvereitelung durch die Mutter zu einem Kontaktabbruch zwischen Kind und Vater gekommen, ist das Kind, wenn es bis zum Kontaktabbruch schon Bindungen zum Vater besaß, in der Regel durch den Kontaktabbruch leicht bis schwer traumatisiert. Die Traumatisierung besteht in der Tatsache des Verlustes des neben der Mutter wichtigsten Liebesobjektes des Kindes, dem Vater. Hinzu kommt der massive Loyalitätskonflikt des Kindes zur Mutter. Das Kind konnte, wenn es von außen im Stich gelassen wurde (Unterlassene Hilfeleistung z.B. durch Schule, Jugendamt, Familiengericht, etc.) diese beiden Traumatisierungen nur so "lösen", in dem es den Loyalitätskonflikt und den Verlust des Vaters massiv zu verdrängen sucht.
Verdrängungen solchen Ausmaßes können beim Kind zu massiven psychischen Folgen führen und sich in Form von Neurosen, Psychosen, Borderline-Störungen, Persönlichkeitsstörungen oder ähnlichen manifestieren.
Wird das Kind erwachsen und beschließt es, sich auf die Suche nach seinem Vater zu begeben, ist es zwangsläufig mit den erfahrenen Traumatisierungen konfrontiert. In vielen Fällen wird es daher sinnvoll sein, wenn sich die, nun erwachsenen Kinder um eine kompetente psychotherapeutische Begleitung in Anspruch nehmen.
Vatersuche beinhaltet auch den notwendigen Entwicklungsschritt der Ablösung von der Mutter. Diese Ablösung löst in der Regel Angst aus und daher verbleiben viele volljährige Männer und Frauen lieber in der Symbiose mit der Mutter. Doch so kann eine Erwachsenwerdung nicht erreicht werden. Trennung kann aber im Leben nicht vermieden werden. Spätestens mit dem Tod der eigenen Mutter geht auch diese symbiotische Beziehung real zu Ende. Symbiose kann dann nur noch stellvertretend in der Phantasie gelebt werden oder wird auf Ersatzobjekte und Fetische verschoben.
Die Suche nach dem Vater kann in gewissen Sinne immer Erfolg haben, auch wenn der Vater nicht gefunden werden sollte, denn die Suche nach dem Vater kann eine Suche nach der eigenen Identität sein. Den Prozess der Vatersuche kann der Sohn oder die Tochter zur Entwicklung des eigenen Identitätsgefühls nutzen.
Wenn der Vater auch noch real gefunden wird, gleich wer und wie er ist oder ob er sogar schon gestorben ist, so hat sich die Suche gelohnt, denn nun ist Gewissheit darüber hergestellt, dass es ihn gibt.
Gesendet: Donnerstag, 12. August 2004 10:12
Betreff: Hilfe, habe meinen vater nach 30 jahren wiedergefunden,
nach fast genau 30 jahren habe ich nun wieder kontakt zu meinem vati.
ich bin in der damaligen DDR geboren und wurde von meiner mutter im alter von 7 jahren per ausreise in die bundesrepublik verbracht. mein vater hat dazu nie sein einverständnis gegeben. Mir wurde gesagt, dass dieser sich von mir abgewendet hatte, dem war aber nicht so.
mein vater hat einige jahre versucht zu DDR zeiten mit mir kontakt aufzunehmen und es jetzt letzlich geschafft, mich ausfindig zu machen. Nach meinen ersten Besuchen in meiner alten Heimat ... habe ich nun beschlossen, in naher zukunft mein leben so zu organisieren, damit ich nun die verbleibenden Zeit mit meinem vati und insbesondere meiner omi (... jahre) nutzen kann.
Hat man den Vater gefunden, kann sich aber auch ein neues Problem ergeben. Wie nimmt man Kontakt zu dem wiedergefundenen Vater auf? Wie kann man sicher sein, von diesem nicht abgelehnt zu werden? worüber wird man sich unterhalten, wird man sich mögen?
Gesendet: Samstag, 1. April 2006 21:59
Betreff: Kontaktaufnahme zum leiblichen Vater
Liebes Team der Vatersuche!
Vatersuche ist vielleicht in meinem Fall nicht gerade das richte Wort, ich weiß nicht wie man die ersten Schritte der Kontaktaufnahme unternimmt.
Ich, ... Jahre, hatte schon seid einigen Jahren vor meinen leiblichen Vater zu suchen. Immer wieder legte ich diesen Gedanken zurück, und doch blieb er immer gegenwärtig. Vor 2 Jahren kam mein zweiter Sohn zur Welt, ich weiß nicht warum, aber seid diesem Zeitpunkt läßt mich der Gedanke nicht mehr los meinen leiblichen Vater zu suchen und zu finden.
Und endlich vor 2 Monaten überwandt ich unter anderem meine Ängste und meldete mich bei dem Einwohnermeldeamt des mir bekannten Wohnortes meines Vaters. Zum Glück stand der Name und Wohnort in der Geburtsurkunde drin.
Die erste Ernüchterung kam mit der Rückantwort des Amtes, das Sie mit ... mehrer Einwohner führen. Sie benötigen mehr Auskunft wie z.B. Geburtsdatum.
Na ganz toll dachte ich mir insgeheim, denn ich wollte meine Mutter eigentlich nicht fragen, weil wußte ich in was für einem Verhältnis sie damals zu ihm stand.
Aber mehr wie negativ konnte sie auch nicht reagieren. Meinen Mut zusammen genommen, fragte ich geradeaus ob sie nicht das Geburtsdatum meines Vaters wüßte und siehe da: Es kam wie aus einer Pistole geschossen, und , mir kam es wie eine Erleichterung ihrerseits vor, sie erzählte mir einige Dinge die ich bisher nicht gewußt hatte. So auch das es wohl ihre große Liebe war, sie heiraten wollte er aber nicht, und darum die Trennung. Auch kam heraus das er über mich Bescheid wußte und sie ihn auch besuchte bis ich zwei Jahre wurde. Allerdings daran kann ich mich nicht erinnern.
Mittlerweile wußte ich auch das er zwei Söhne hat, so wie ich jetzt, und ich hatte mir immer einen Bruder gewünscht.
Mit meinen Informationen schrieb ich wieder an das Amt und die nette Dame teilte mir mit das mein Vater nach X verzogen war.
Auf eigene Faust suchte ich im Telefonbuch, ohne Erfolg. Vielleicht war er ja wieder verzogen. Also habe ich mich ans X Einwohnermeldeamt gerichtet. Dort kam nach etwas längerer Wartezeit ein Brief zu mir, mit der Bestätigung das der Wohnsitz der mir bekannt war, der derzeit aktuelle ist.
Somit brach für mich ein riesiges Gefühlscaos aus...............endlich wußte ich wo er wohnt..........der einfachste Weg wäre der ihn anzuschreiben. Aber es ist eben nicht der einfachste!!
Wie fängt man nämlich einen solchen Kontakt an?
Theoretisch ist das noch recht einfach, aber hat man dann ein Blatt Papier vor sich sieht das ganz anders aus.
Ich bin froh das er von mir weiß, das es mich gibt............aber...........will oder würde er auch Kontakt mit mir haben? Weiß seine Frau davon das er eine Tochter hat? Könnte ich vielleicht durch meine Kontaktaufnahme eine Ehe kaputt machen? Vielleicht hat er mich aber doch aus seinem Wissen verdrängt und kann sich gar nicht mehr an mich erinnern? Ich wüßte nicht wie ich einen Brief verfassen sollte!!
Anderseits denke ich mir.........ich habe doch auch das Recht meinen leiblichen Vater kennenzulernen......noch dazu weil ich immer schon zu meiner Mutter gesagt habe ich bin ganz anders wie die anderen aus meiner Familie.........von wem habe ich das also?......Und er ist doch die Hälfte von mir............und auch ein Teil meiner Kinder.....
ich würde ihm gerne sagen das er zwei Enkelkinder hat.........würde er sich darüber freuen?
Schon wieder fang ich bei all diesen offenen Fragen, Ängsten und doch Bedürfnissen an zu weinen, irgendwo diese Belastung zu haben wo ich so kurz vor dem eigentlich Ziel bin. Diese freudige Erwartung von den Ämter was diese einen mitteilen..........in kürzester Zeit kamen positive Antworten zurück...........und je mehr positives je mehr Ängste kommen auf..und jetzt dieser große mächtige Schritt nach vorwärts........so knapp davor und doch wag ich es mir nicht, weil ich nicht weiß WIE!?
Darum wende ich mich an Sie............den Schritt muß ich selber gehen.......aber Sie könnten mich begleiten oder mir Hilfestellung geben...........um das würde ich Sie von ganzem Herzen bitten!!!
Literatur zum Thema Vatersuche:
Alex Haley: "Roots. Wurzeln", Roman, S. Fischer Verlag, Frankfurt/Main, 1977 - In dieser Familiensaga, einer Mischung aus Fiktion und dokumentarisch belegtem Material, folgt der afroamerikanische Autor Alex Haley den Spuren seiner Ahnen nach Westafrika, wo 1767 der siebzehnjährige Kunta Kinte eingefangen und als Sklave nach Nordamerika verschleppt wird.
Zeitschrift "Für Sie" - erschien am 7.10.2003 u.a. zum Thema Vatersuche. Frauen auf der Suche nach ihrem Vater. Ein Beitrag von Eva Stratmann.
Wir bieten Ihnen unsere Unterstützung bei der Suche nach Ihrem Vater an.
Für die erste und zweite Phase der Vatersuche und einer eventuellen Kontaktaufnahme zum Vater bieten wir Ihnen unsere Begleitung an. Bei notwendigen Recherchen unterstützt Sie Herr Stude.
Bei Bedarf begleiteten wir die Auseinandersetzung, Suche und Kontaktaufnahme mir ihrem Vater auch therapeutisch (systemischer Ansatz). Wir verfügen über langjährige Erfahrungen mit dem Themen Kontaktabbruch, Elternentfremdung, Vatersuche und Kontaktanbahnung. Unser Projekt ist in Deutschland in der von uns angebotenen professionellen Form bisher noch einzigartig.
Bei der Auseinandersetzung mit eigenen Vater und bei einer möglichen Suche und Kontaktaufnahme bieten wir seit 2001 eine einfühlsame, vertrauliche und behutsame Beratung und Unterstützung an.
Männer und Frauen, Jungen und Mädchen, die auf der Suche nach ihrem Vater sind, können sich bei uns melden.
Kinder und Jugendliche haben ein eigenes Umgangsrecht mit ihrem Vater und ihr Vater hat auch die Pflicht zur Wahrnehmung des Kontaktes mit seinen Kindern, dabei muss man jedoch angemessen vorgehen, wenn man nicht von vornherein ein Misslingen erreichen will. Kinder und Jugendliche können sich bei der Suche nach ihrem Vater direkt an uns, an das zuständige Jugendamt wenden oder einen Antrag auf Umgangsregelung beim Familiengericht stellen. Das Familiengericht kann dem Kind oder Jugendlichen einen Verfahrenspfleger (Anwalt des Kindes) zur Unterstützung seiner Interessen bestellen. Wir vermitteln den Kindern und Jugendlichen bei Bedarf Kontakte zu geeigneten Verfahrenspflegern.
Auch Vätern, die nach einer längeren Kontaktunterbrechung den Kontakt zu ihren inzwischen erwachsen gewordenen Kindern suchen oder diesen noch nie begegnet sind, bieten wir unsere Unterstützung bei der Herstellung von Kontakten an.
Wenn Sie an dem Thema Vatersuche interessiert sind, können Sie per E-Mail, Post oder telefonisch mit uns in Kontakt treten. Herr Thiel wird mit Ihnen in Erstkontakt treten. Es ist günstig, wenn Sie vorher schon einmal einiges zu dem Thema, soweit ihnen bekannt, aufschreiben, z.B. Geburtsdaten der Beteiligten, Namen, Wohnorte usw.
In einem Antwortschreiben werden wir Ihnen Möglichkeiten der Unterstützung mitteilen.
Ihre Suche kann auf Ihren Wunsch hin durch eine Anzeige aus unserer Internetseite unterstützt werden. Ihre Suchmeldung ist dann durch die Suchmaschinen im Internet weltweit recherchierbar.
Der Erstkontakt per Mail oder ein kurzes telefonisches Informationsgespräch ist kostenlos.
Wenn Sie uns beauftragen, Sie bei der Suche nach Ihrem Vater oder einer Kontaktanbahnung zu unterstützen, entstehen Kosten. Der bei einer Beauftragung zu leistende Mindestbetrag beträgt 20 € je halbe Stunde. Entstehende Kosten werden vorher mit Ihnen besprochen und abgestimmt. Sie müssen also auch nur mit Kosten in Höhe der vorher getroffenen Vereinbarung rechnen.
Kinder und Jugendliche, die sich direkt an uns wenden, können kostenlos beraten werden.
Junge Erwachsene haben bis zum 21. Lebensjahr die Möglichkeit der Beantragung einer Kostenübernahme durch das Jugendamt an ihrem Wohnsitz.
Erwachsene mit geringen Einkommen können einen Antrag auf Kostenübernahme nach Sozialgesetzbuch XII bei ihrem zuständigen Sozialamt oder aber beim zuständigen Jobcenter stellen. Die Bewilligung sollte in jedem Fall erfolgen, da es sich bei der Suche nach dem eigenen Vater um ein Grundrecht auf Kenntnis der eigenen Identität handelt.
Da das Recht auf Kenntnis der eigenen Abstammung ein verfassungsrechtlich abgesichertes Grundrecht ist, können Sie unter Umständen vom Staat die Ersetzung der Ihnen entstandenen Aufwendungen für die Vatersuche verlangen. Ist das Recht auf Klärung ihrer Identität vom Staat verletzt worden, so z.B. durch eine anonyme Adoption oder Zeugung mittels anonymer "Samenspende", infolge derer die Möglichkeit der Klärung der Abstammung unterbunden ist, so kann es sinnvoll sein, die Möglichkeit der staatlichen Haftung zu überprüfen und gegebenenfalls vom Staat Schadenersatz zu verlangen.
Da jeder Fall anders ist, wird sich im Fall einer Beauftragung auch unserer Herangehen an jeden einzelnen Fall unterschiedlich gestalten. Die Dauer der Recherche und Kontaktanbahnung kann mehrere Monate dauern. Natürlich enden nicht alle Fälle erfolgreich mit dem Finden und der Kontaktanbahnung zum gesuchten Vater. Eine Garantie für eine erfolgreiche Suche, bzw. Kontaktanbahnung können wir daher leider nicht geben.
Mitunter blockieren auch Behörden den Suchprozess. So z.B. offenbar Behörden der USA, die die Herausgabe von Informationen amerikanischer Soldaten verweigern, die mit einer Frau aus Deutschland ein Kind gezeugt haben. In diesem Fall sollte man sich an direkt schriftlich an die Bundesregierung in Vertretung durch den Bundeskanzler sowie an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages wenden und um Unterstützung bitten.
Familienberater, Systemischer Berater und Therapeut / Familientherapeut (DGSF); Verfahrensbeistand (§158 FamFG), Umgangspfleger (§1909 BGB), langjährige Erfahrung in der Familien-, Trennungs- und Scheidungsberatung
Bernd Stude (Recherche)
Gesendet: Sonntag, 23. März 2008 17:14
Betreff: Bericht einer Unbekannten über künstliche Befruchtung
habe einen Text auf ihrer Seite gelesen der mich sehr interessiert:
Gesendet: Dienstag, 6. November 2007 20:43
Betreff: künstliche Befruchtung
Hallo, mein Name ist ... ! Ich bin 28Jahre alt und auf der Suche nach meinem leiblichen Vater, den weder ich noch meine Mutter jemals gesehen haben. Das klingt zunächst seltsam, ist aber ganz einfach zu erklären. Ich entstand durch eine künstliche Befruchtung in der Privatklinik Dr. Schaad in Bad Pyrmont. Der Zeitraum meiner Zeugung ist sehr genau nachzuvollziehen und fand Anfang Februar 1979 statt. Angeblich wurden jedoch alle Akten, die Aufschluss über meinen Erzeuger/Vater geben könnten, bei einem Brand vernichtet. Deshalb möchte ich auf diesem Wege um Hilfe bitten. Wer kann mir mehr über die Klinik, in der ich entstanden bin sagen? Wer weiß etwas über die Spender? Ich habe in einem Artikel über die Klinik aus dem Jahre 1978 gelesen, dass es nur 56 Spender gab! Kennt jemand sie oder fühlt sich jemand durch meine Ausführungen angesprochen... dann melden Sie sich bitte bei mir.
Meine Emailadresse lautet: ...
Ich möchte aber noch etwas klar stellen, ehe ich diese Zeilen beende. Das einzige was mich antreibt, ist die Frage nach meiner Herkunft. Wir Menschen bestehen nun einmal aus jeweils 50% unserer Eltern und es erscheint aus was für Gründen auch immer, sehr wichtig zu sein, seine Wurzeln zu kennen. Es gibt da draußen eine Familie von der ich abstamme und ich kenne weder ihre Namen, noch habe ich jemals eines ihrer Gesichter gesehen. Der Mann der seinen Samen gab, damit meine Mutter und ihr Mann eine Familie gründen konnten, war sich dieser Tatsache vielleicht nicht bewusst. Zumindest hat er sicherlich nicht damit gerechnet, dass ich ihn eines Tages suchen würde, um ihn anzusehen und zu verstehen, wer ich bin!
Ich selber gehe davon aus das auch ich in dieser Klinik gezeugt wurde. Mein Vater ist mir ebenfalls nicht bekannt, ich in jedoch erst ... Jahre alt. Ich weiß nichts genaues über den Befruchtungstag, habe keinen Code vom Spender oder sonstiges aber auch ich möchte Näheres erfahren.
Man will ja schließlich wissen woher man kommt...
Es ist sehr schwierig wenn man sich selbst nicht zu 100 % kennt und einem keinerlei Möglichkeiten gegeben sind dies zu ändern. Ich wurde bisher am Telefon der Kliniken immer abgewiesen mit dem Kommentar die Spende ist anonym und man darf keine Auskunft geben. Ich habe viele Fragen und mir konnte bis jetzt keiner helfen...
Nur die Dame vor mir hat leider keine e-mail adresse angegeben, es wäre mir sehr wichtig mit ihr in Kontakt zu treten da sie mir eventuell helfen kann. Ich habe nicht mal Informationen über diese Klinik und kann auch durch Suche im Internet seit langem irgendwie nichts erreichen. Ich würde auch gerne etwas über diesen ... Brand wissen...
Es wäre sehr nett wenn sie mir die Kontaktdaten der Frau übermitteln könnten vielleicht kann man sich ja gegenseitig helfen?
Oder Ihr meine E-mail schicken damit sie selbst entscheiden kann ob sie mit mir Kontakt haben möchte?
Gesendet: Samstag, 9. Februar 2008 14:51
Betreff: Vatersuche...
Ich suche meinen Vater!!, ich bin 19.. in München geboren.
Durch eine Schulfreundin erfuhr ich mit 13 Jahren, dass mein Papa nicht mein Papa ist, sondern ein anderer Mensch. Auf die Frage an meine Mutter, ob es stimme, meinte Sie :“ und- wenn es so wäre, wäre das so schlimm?“ Damit war das Thema für mich sofort mit Angst besetzt und ich sagte: „Nein natürlich nicht!“ Nicht wissend, ob meine Mutter nicht mehr wusste oder einfach glaubte, nicht mehr erzählen zu müssen, entschied ich mich dafür, diese neu entdeckte Tatsache anderen Menschen gegenüber zu verschweigen und für mich und vor mir selbst zu verdrängen. Zu sehr störte diese Tatsache mein Verständnis von intakter Kernfamilie, als das 'anders-sein', minderwertig-sein. Zu diesem Zeitpunkt eine psychologisch sicherlich erklärliche Reaktion, dauerhaft – wie sich später zeigen sollte – NICHT trag- und vor allen Dingen LEBBAR.
Seit nunmehr ... Jahren trage ich diese Geschichte mit mir herum. Es gab Phasen, in denen ich mich mit der Situation so zurecht und abfinden wollte,; doch seit ... befinde ich mich wegen schwerer Depressionen in Therapie und um „HEIL“ zu werden, stellt sich heraus, muss ich an dieses Thema 'ran', muss mich mit ihm beschäftigen, wenn ich meine innere Ruhe finden und meinen eigenen Lebensentwurf vollends realisieren will. Aktive Auseinandersetzung also. Selbst wenn sich die imaginären Bilder, die von den Minimalinformationen zusammen gepuzzelten Vorstellungen und Entwürfe ins Schlimmste bewahrheiten oder ins Positivste verkehren sollten… das 'einmal-sehen', 'einmal-hören' und das 'einmal-wirklich-persönlich-aktiv-Auseinandersetzen' wird JETZT unabdingbar.
Nun, aus Angst und dass ich meine Mutter mit diesem Thema verletzen/belasten würde, fragte ich in sehr großen zeitlichen Abständen / ...; bevor ich heiratete19...; 19...; 19...; 20..., immer mal wieder nach meinem „Erzeuger“, (da war ich selbst inzwischen schon ... Mutter), die einzigen Erklärungen zu diesem Menschen seitens meiner Mutter und auch meines Stiefvaters (der inzwischen verstorben ist), blieben sehr dürftig und beschränkten sich auf nur wenige Aussagen :
Sie seien nicht wirklich ein Paar gewesen, mein Erzeuger sei ein 'Typ' mit unzuverlässigem Charakter, wie sich später für meine Mutter herausstellte, habe er zu diesem Zeitpunkt 19... eine eigene Familie mit zwei Kindern in ... und so hat sie die Beziehung sofort beendet. Auch hätte er noch ein paar Mal versucht, mit uns/mir Kontakt aufzunehmen, aber da habe sie (meine Mutter) ja auch 'Papa' – den Mann, den ich seit über dreißig Jahren als meinen Vater kenne – schon gekannt und mittlerweile geheiratet
Ich bin der Überzeugung, dass mein leiblicher Vater nie etwas von mir erfahren hat. Meiner Mutter mache ich natürlich nicht den Vorwurf, dass sie eine Affäre hatte, sondern dass das Thema bis heute totgeschwiegen wird und sie mir das Recht zu erfahren, welcher Herkunft ich bin, verwehrt hat, -nun bin ich ... Jahre-!
Bitte teilen Sie mir mit, ob Sie mir bei meiner Suche behilflich sein können.
Ich würde Ihnen auch eine Schadensersatzklage gegen die Bundesrepublik Deutschland empfehlen, die durch ihre rechtlichen Vorgaben zugelassen hat und wohl immer noch zulässt, dass Kindern wie Ihnen kein gesetzlicher Rechtsanspruch auf Kenntnis ihrer Abstammung zugestanden wird.
Gesendet: Dienstag, 26. Juni 2007 13:36
mein Name ist ... . Zufällig bin ich über das Internet auf diese Seite aufmerksam geworden. Ich bin am ... in Berlin ... als ... geboren worden. Meine Mutter heiratete 1989/90,und wir trugen nun den Namen ... .
Ich war immer der Meinung meinen richtigen Vater zu haben. Doch als ich 14 oder 15 Jahre alt war, sollte alles anders werden. Eine Frau vom Jugendamt meldete sich per Telefon bei uns, und meinte Strafanzeige gegen meinen Vater zu erstatten, da er keinen Unterhalt zahlt. Ich meinte damals nur zu ihr, dass das alles gar nicht sein kann, denn ich habe meinen richtigen Vater noch. Die Dame entschuldigte sich bei mir und legte auf. Mir kam das alles komisch vor, und ich wartete zu Hause auf meine Mutter, um mich aufklären zu lassen. Ich erzählte ihr von dem besagten Anruf, und sie fing an zu weinen, da ich es so wohl nicht erfahren sollte. Sie versuchte mir so gut es ging meine Fragen zu beantworten und zeigte mir auch Bilder, und meinte er sehe noch genauso aus. Sie erzählte, dass er ...
Wie es der Zufall so wollte, wohnte er gar nicht weit weg von uns. Zur damaligen Zeit wohnte er in der ... Str. ...in Berlin ... ,wir in der ... Str. ....,also sozusagen gleich um die Ecke.
Mit einem Freund machte ich mich eines Tages auf den Weg zur besagten Adresse, um zu sehen ob er dort noch lebt. Er wohnte tatsächlich noch da, aber zu klingeln traute ich mich nicht. Als wir wieder kehrt machen wollten, traute ich meinen Augen nicht, mein Vater kam auf uns zu. Er sah tatsächlich genauso aus, wie auf den Bildern, welche mir gezeigt wurden. Er lief an uns vorbei, woher sollte er auch wissen, dass ich seine Tochter bin. Er schaute mich an, und dann den Hund den ich bei mir hatte, denn den hatte er schon einmal mit meiner Mutter zusammen gesehen, das hat sie mir mal erzählt. Dann schaute er wieder zu mir, und ich werde das Gefühl nicht los, das er eine Ahnung hatte wer ich bin.
Das war dann das erste und letzte Mal, dass ich ihm begegnet bin. Unter der besagte Adresse, wo er damals lebte, finde ich ihn nicht mehr. Vielleicht ist er aber auch nirgends eingetragen, und er wohnt dort noch. Ich war seitdem nicht mehr da, doch nun bin ich schon ...Jahre, habe eine Tochter von ... Jahren, und die Neugierde nach dem leiblichen Vater wird immer größer. Ob er wohl auch manchmal an mich denkt?
Melanie Neufeldt
Sent: Friday, March 26, 2004 2:01 PM
Subject: Ich suche meinen Vater
Ich heiße Melanie und bin 21 Jahre alt
Ich habe ein riesen Problem! Ich suche meinen Vater!
Ich bin im Alter von 6 Jahren in ein Kinderheim gekommen und wurde mit 8 Jahren adoptiert. Zu meiner leiblichen Mutter habe ich letztes Jahr im April Kontakt aufgenommen und dieses Jahr im Januar wieder abgebrochen, da sie mich immer wieder nur belogen hatte. Sie verweigert mir den Kontakt zu meinem Bruder und will auch nicht, daß ich Kontakt zu meinem leiblichen Vater habe. Sie sagt mir nicht den Namen meines Vaters, weil sie angeblich nichts mehr von ihm weiß. Mein Vater weiß, daß es mich gibt. Er hat mich wohl auch 2 - 3 mal gesehen. Alles was ich von meinem Vater weiß, ist, das er als Soldat auf der Heid ( Reutlingen) stationiert war, er stammt aus dem Ulmer Kreis, er hat den Spitznamen Tommy und müßte jetzt so um die 40 Jahre alt sein. er ist groß und dunkelhaarig. Mehr weiß ich leider nicht von ihm. Das Jugendamt konnte mir leider nicht weiterhelfen, da der Vater als unbekannt eingetragen wurde.
Auch meine leibliche Verwandtschaft hat keine Ahnung, wer mein Vater sein könnte.
Ich hoffe, Sie können mir weiter helfen. Ich weiß wirklich nicht mehr, was ich noch tun kann.
Ich möchte endlich nur wissen, wer mein Vater ist.
Meine jetzigen Eltern stehen voll hinter mir und unterstützen mich wo sie können.
Mail: melineu@gmx.de
Zusendung vom 21.11.2003
Der Name der Absenderin wurde von uns anonymisiert.
ich habe lange überlegt, ob ich diese Mail schreiben soll und vor allen Dingen, wie ich diese Mail beginnen soll.
Ich will und muss meinen Vater finden und dann überkommt mich wieder die Angst vor der Wahrheit.
Während einer Psychotherapie kam das Thema immer wieder hoch und man riet mir auf die Suche nach meinen Wurzeln zu gehen. Ich habe es immer wieder verdrängt und nun den ersten Schritt und die Bitte um Unterstützung gewagt.
Mit meiner Lebensgeschichte könnte ich wahrscheinlich einen dicken Wälzer füllen, aber ich versuche mich hier auf die Fakten zu beschränken.
Ich schreibe jetzt einfach drauflos:
Also erst einmal zu meiner Person:
Mein Name ist ANONYM geboren im Oktober 1964 in Nordrhein Westfalen - wie ich erst viele Jahre später erfuhr - unehelich.
Ich muss wohl früher den Geburtsnamen meiner Mutter gehabt haben.
Sie heiratete einen Griechen, der mich wohl nicht adoptierte, mir jedoch seinen Namen "aufbürdete".
Als ich 3 Jahre und 5 Monate alt war, kam mein Bruder zur Welt.
Ich wuchs die ganzen Jahre mit der griechisch/deutschen Kultur auf und fühlte mich immer als halbe Griechin. Ich sah auch südländisch aus, was also gar nicht auffiel.
Alle sagten immer, dass ich wie eine richtige Griechin sei und nach meinem Vater rauskommen würde. Meine Mutter war blond und blauäugig - mein griechischer Vater war braunhaarig und hatte helle Augen (ich glaub grün/blau); ich hingegen habe braune Augen und dunkelbraune Haare und konnte weder bei meiner Mutter noch meinem (Stief-)Vater eine Ähnlichkeit entdecken!
Im Kleinkindalter wurde ich von meinem Stiefvater missbraucht und später misshandelt. Es gab immer Schläge für alles Mögliche, Stubenarrest bei schlechten Zensuren oder Ungehorsam. Mein kleiner Bruder war der König, weil er schließlich ein Junge war. Jungs sind in Griechenland immer mehr wert als Mädchen. Früher habe ich sehr darunter gelitten und wollte immer ein Junge sein. Das hat mich sehr hart gemacht und dieses "Trauma" zieht sich durch mein berufliches und privates Leben. Ich war immer eine Kämpferin. Meinen Bruder konnte ich nicht dafür verantwortlich machen. Ich war immer die Große, die auf ihn aufgepasst hat und ihn auch sehr geliebt hat (und noch immer liebt).
Meine Eltern sind Anfang der 80er Jahre nach Griechenland ausgewandert. Ich habe mich mit Händen und Füssen dagegen gewehrt, habe heimlich Bewerbungen geschrieben und bin von zu Hause weggelaufen. Schließlich hat sich mein Großvater für mich eingesetzt und ich durfte mit 16 bei meiner Tante bleiben.
Nun zurück zu meinem leiblichen Vater. Im Alter von ca. 19/20 Jahren, als ich mit meinem ersten Freund meine Eltern besuchte, überreichte mir meine Mutter ziemlich kaltherzig eine Urkunde und teilte mir mal eben zwischen Tür und Angel mit, dass mein Vater nicht mein leiblicher Vater sei, sondern der auf der Urkunde.
Sie wollte nicht, dass ich bei einer evtl. Heirat mit meinem damaligen Freund die Wahrheit erst beim Standesamt erfahre!!!
Für mich brach in diesem Moment eine ganze Welt zusammen. Mein Leben war jahrelang auf einer Lüge aufgebaut worden und nun drohte mir der Boden unter den Füssen wegzureißen. Es hat mich leider keiner aufgefangen, denn vor lauter Scham konnte ich mit keinem darüber reden. Allein das Wissen über meine Lebenslüge, erzeugte eine so schreckliche Scham in mir, dass ich alles tat, damit diese Wahrheit nie ans Licht kam. Bis heute bin ich nicht verheiratet, kann aber seit einiger Zeit offen mit einigen Menschen, die mir nahe stehen darüber reden.
Ich habe erst viel später meine Mutter über meinen leiblichen Vater befragen können. Mein Stiefvater kam Mitte der 80er bei einem Unfall ums Leben. Er hat mich ein paar Monate vor seinem Unfall nur einmal kurz gefragt, ob ich inzwischen wüsste, dass er nicht mein richtiger Vater sei. Ich war so geschockt, dass ich nur ein Kopfnicken herausbrachte. Ich konnte nie mehr mit ihm darüber reden, denn er verunglückte ein paar Monate später in seiner Heimat. Ich flog nicht zur Beerdigung, sondern heulte zu Hause tagelang über den Verlust des 2. Vaters!.
Im letzten Jahr, im Urlaub bei meiner Mutter, habe ich ein Foto meines leiblichen Vaters gefunden. Ich habe heimlich die ganze Schublade mit Fotos durchsucht und endlich eins gefunden. Ich sitze als kleines Mädchen auf dem Schoß meines Vaters, meine Mutter sitzt daneben. Es konnte nur mein leiblicher Vater sein! Meine Mutter hat immer gesagt, sie habe kein Foto mehr, da mein Stiefvater alle alten Erinnerungen vernichtet hätte.
Ich habe ihr nie gesagt, dass ich das Foto gefunden habe. Es liegt jetzt in der "Vatersuche"-Mappe auf meinem Schreibtisch.
Hier sind die Daten meines Vaters:
Pietro Francavilla, Laterza, Italien
Ich schätze, dass er - wenn er noch leben sollte - ca. in dem Alter meiner Mutter (73) oder älter ist. Meine Mutter sagte mir damals, dass er ca. 1974 verstarb und ich ihn nicht suchen bräuchte. Ich glaubte das nicht, weil ich sowieso nichts mehr glauben konnte, was sie mir erzählte und habe die Hoffnung nie aufgegeben, dass er noch lebt.
Ich habe versucht im Internet zu recherchieren und bin im Telefonbuch auf den Namen mit Adresse und Telefonnummer gestossen.
Lt. Aussage meiner Mutter war er in Italien verheiratet, hat einige Jahre mit ihr in Deutschland zusammengelebt und anschl., als er aus familiären Gründen nach Italien zurück musste, haben er und mein Stiefvater einen "Deal" abgeschlossen. Mein Stiefvater sollte genauso gut für mich sorgen, als wäre ich seine eigene Tochter. Das musste er ihm versprechen. Aber er hat wohl in all den Jahren seine Wut gegenüber Pietro an mir ausgelassen. Er wusste, dass Pietro die große Liebe meiner Mutter war und ich war ein Abbild von ihm. Mein Stiefvater muss sehr darunter gelitten haben! (und ich erst mal!!!)
Also, angeblich existieren noch 2 Halbgeschwister mit den Namen Mario und Michael oder Michele. Sie müssen in meinem Alter sein (39). Einer ca. 3-4 Jahre älter, einer ca. 2-4 Jahre jünger. Vielleicht gibt es auch noch eine Halbschwester.
Seine Frau heißt angeblich Stella und muss noch leben.
Er hat 2 Brüder, Mario und Michele. Einer der Brüder fuhr früher Autorennen. Ein Bruder wohnt in Tarento/Bari. Seine Schwester war Lehrerin. Sein Vater war Schiffsingenieur.
Mein Vater selbst ist damals, ca. 1962 als Dolmetscher mit den ersten Gastarbeitern nach Deutschland gekommen. Er lebte in Nordrhein Westfalen und hat die italienischen Gastarbeiter unterstützt.
Im italienischen Internet-Telefonbuch habe ich 5 Francavilla gefunden - sogar einen Pietro. Unter der Rufnummer hat mein Therapeut angerufen und es meldete sich eine Frau.
Vielleicht ist er ja wirklich schon lange tot. Aber auch dann würde ich gerne erfahren, wann er gestorben ist. Angeblich soll er an Magenkrebs gestorben sein. Diese Auskunft erhielt meine Mutter damals angeblich von seinem besten Freund.
Vielleicht war es auch nur ein Ablenkungsmanöver, damit sie oder ich nie auf die Idee kommen sollten, nach ihm zu suchen.
Letztes Jahr habe ich eine Familienaufstellung machen lassen. Es war sehr interessant und aufschlussreich. Die italienische Frau hat alles daran gesetzt ihren Mann zurückzuerobern. Meine Mutter stellte sich als sehr schwach dar, die nicht bereit war um ihn zu kämpfen. Ich glaube, er konnte nicht anders, sonst hätte ihn vielleicht der italienische Familienclan ermordet. Jedenfalls muss er ziemliche Angst gehabt haben (lt. Familienaufstellung) und es fiel der Satz „Besser, ich kehre zurück um zu leben, als hier zu bleiben und zu sterben. Dann wäre ich für keinen da!“ Also ging er zurück, um wenigstens für seine italienische Familie da zu sein. Er hat ja auch gedacht, ich wäre gut aufgehoben! Interessant war auch, dass die Kinder (meine Halbgeschwister) die Einzigen waren, die Interesse an ihrer Halbschwester in Deutschland gezeigt haben. Na ja, ich betrachte die Familienaufstellung mit etwas Abstand. Vielleicht sollte ich nochmals eine durchführen - nur mit diesem Thema...
Ich habe leider keinen Partner an meiner Seite, der mich bei der Suche unterstützen könnte. Ich selber habe Angst. Ich kann kein Italienisch und habe auch keinen Italiener in meinem näheren Freundes- und Bekanntenkreis. Sicherlich hätte ich mich schon längst darum kümmern können, aber irgendetwas hält mich immer wieder zurück. Ich denke es ist die Angst - Angst vor der Wahrheit. Ich wüsste auch nicht, wie ich es - ohne Personen (die italienische Familie) dabei zu verletzen - am besten anstellen sollte.
Da Sie sicherlich mehr Erfahrung haben, wende ich mich nun mit der Bitte an Sie. Alleine schaffe ich es nicht und es sollte sicherlich auch professionell angegangen werden.
Manchmal denke ich, dass ich es aufgeben sollte. Nun bin ich schon 39 und kenne meine Wurzeln immer noch nicht. Ich möchte endlich jemanden sehen, dem ich ähnlich sehe. Ich kann es gar nicht beschreiben, was ich erwarte.
Mein Therapeut hat mir gesagt, dass ich mich wie in einem Sandwich zwischen dem Vater, der mich verlassen hat und dem Vater, der mich missbraucht hat befinde. Ich muss mich davon lösen, verzeihen und loslassen können. Diese Situation spiegelt sich immer wieder in meinen leider nicht lange andauernden Beziehungen wieder. Ich suche immer wieder nach meinem Vater bei meinen Partnern und erhoffe mir jedes Mal Seelenglück. Leider werde ich immer wieder verlassen oder missbraucht oder sogar misshandelt. Es wird sich immer wieder und wieder wiederholen, bis ich endlich meinen inneren Frieden gefunden habe und loslassen kann. Aber wie kann ich etwas loslassen (meinen leiblichen Vater), wenn ich ihn noch nie festgehalten habe (jedenfalls nicht bewusst).
Ich träume immer wieder davon, meinem Vater entgegenzutreten oder mit ihm sogar meiner Mutter entgegenzutreten. Wie sie sich wohl fühlen würde?
Vielleicht wird dieser Traum einmal wahr.
Was meinen Sie? Ist es sinnvoll mit der Familie Kontakt aufzunehmen, falls er schon verstorben sein sollte? Ich habe keine finanziellen Interessen und möchte so vorsichtig wie möglich auf die Familie zugehen. Ich möchte keinen verärgern, ich möchte nur meine Wurzeln und meine evtl. Verwandten kennenlernen. Ich möchte etwas teilen können mit den Menschen, mit denen ich über meine Wurzeln verbunden bin - auch wenn die Wurzeln herausgerissen wurden und die Bäume in verschiedenen Wäldern weitergewachsen sind.
Kann man der Familie die Wahrheit zumuten? Was kann ein Kind dazu, wenn es vom Vater verlassen wurde?
Ich kann auch nicht verstehen, dass er mich vergessen hat. Was denken Väter? Vergessen sie wirklich ihre Kinder? Warum hat er mich nicht gesucht? Er hat mich schließlich in den ersten 3 Jahren mit großgezogen! Wie kann man ein kleines Mädchen einfach vergessen?
Es stellen sich immer wieder so viele Fragen, auf die ich keine Antwort finde....
Ich bin eine 39jährige Frau, die es immer noch nicht geschafft hat, ihr inneres, kleines, verstörtes Kind aus dem Keller hinauf in die Sonne zu holen. Es misstraut mir und allen Erwachsenen. Lüge ist für mich das Schlimmste, was es gibt, weil dieses kleine Mädchen von allen Erwachsenen, die es großgezogen haben, all die Jahre nur belogen wurde! Ich versuche immer wieder zu verzeihen, aber es fällt mir sehr schwer.
Oooops, da kommen mir fast die Tränen. Mein Herz geht auf und ich beende lieber schnell diese - mutige - Mail.
Ich danke Ihnen für die Zeit, die Sie sich für das Lesen meiner Mail genommen haben.
Vielleicht können Sie mir wenigstens einen kleinen Schritt weiterhelfen.
Es verbleibt mit lieben Grüssen,
Gesucht wird der unbekannte Vater von Kerstin Stubenvoll
Ich heiße Kerstin Stubenvoll, bin am 12.08.1969 in Weiden geboren und wurde aber in Rothenstadt bei Weiden gezeugt. Das heißt, das meine Mutter im November 1968 mit meinem leiblichen Vater ein Verhältnis gehabt haben muß. Meine Mutter hat zur damaligen Zeit Renate Kutschera geheißen, sie könnte aber auch ihren Mädchennamen angegeben haben. Der war damals Renate Schröter. Sie hat zu der Zeit über einer Metzgerei Namen's " Lehner " gewohnt. Sie war schon verheiratet und hatte ein Kind mit 2 1/2 Jahren, das war damals meine große Schwester. Ja ja, ich bin so zu sagen ein Kuckucksei!!! Manchmal kann ich es selber nicht glauben, wie man das seinem Kind antun kann.
Mein Vater soll Karl-Heinz heißen. Er soll zum Zeitpunkt meiner Geburt verheiratet gewesen sein und zwei Kinder gehabt haben.
stubenvoll.kerstin@web.de
Joachim El-Nadi geb. Kindler
Ich hoffe Sie können mir helfen meinen Vater zu finden, indem ich Ihnen meine und die Daten meines Vaters sende:
Name: Joachim El-Nadi geb. Kindler
Wohnort: 86579 Waidhofen
Geburtsdatum: 22.05.83
Mutter: Maria Magdalena Kindler (Marlene)
Geburtsdatum: 07.10.58
Daten meines Vaters:
Studierte in Freising und lebte kurzzeitig in Engelmannsberg (bei Pfaffenhofen an der Ilm)!
Müsste ungefähr das Alter meiner Mutter haben!
Die Vaterschaft ist nie rechtlich anerkannt worden. In der Geburtsurkunde ist die Vaterschaft auch nicht vermerkt.
Im Anhang finden sie noch ein Foto (vom 07.10.82) von Ihm und meiner Mutter!
Ich danke Ihnen schon im voraus und falls ich was vergessen haben sollte, können Sie mich gerne per email oder per Telefon zurückrufen!
Handy: 0171/5728177
Tel: 08443/8025
Mail: 520070496646-0001@t-online.de
Joachim, 14,04.2004
Von: HexeRoxy@aol.com [mailto:HexeRoxy@aol.com]
Gesendet: Montag, 31. März 2003 16:21
Ich suche meinen Vater ganz dringend, weil ich es bei meiner Mutter nicht mehr aushalte!
Seit sie den neuen Freund hat und ihn auch noch GEHEIRATET hat ist es schrecklich mit ihr!!!!!!
Ich brauche meinen LEIBLICHEN Vater!
Alles was ich von ihm weiß ist das er Kai Österreich heißt.
Ich habe ihn noch nie gesehen nicht mal auf einem Foto.
Wenn ihr irgend eine Adresse von ihm habt dann meldet euch bitte .
Meine e-mail Adresse: HexeRoxy@aol.com
Name : Roxana Schüttauf
Adresse: An den Siedlergärten
Die nachfolgenden Zeilen sandte uns Sabine Gabriel (Name geändert):
Hallo, bei einer Internetrecherche zu "meinem Thema" fand ich zum Glück Ihre Seite. Ich bin gerade vierzig Jahre alt geworden und habe keinen Kontakt zu meinem Vater. In einer Gesprächstherapie fand ich Zugang zu meinen verschütteten Gefühlen und Schmerzen, meine Eltern trennten sich als ich zwei Jahre alt war.
Schon immer wollte ich wissen, wer mein Vater ist, auch, wenn die ausschließlich negativen Schilderungen meiner Mutter mir Angst machten/machen. Auf einen Brief, den mein Vater mir schrieb als ich fünfzehn Jahre alt war, habe ich nicht geantwortet, da es meine Mutter verbot. Vor etwa fünf bis sechs Jahren unternahm ich den ersten Versuch einer Kontaktaufnahme und bin kläglich gescheitert. Er wies mich am Telefon ab. Auf meinen darauf folgenden Brief (mit Entschuldigung, weil ich ihn so überraschend angerufen habe) rief er mich an und war sehr aufgebracht (ich kam überhaupt nicht zu Wort): Quintessenz - ich solle ihn in Ruhe lassen. Danach ging es mir ganz schrecklich. Erst im letzten Jahr, anläßlich seines sechzigsten Geburtstages wagte ich noch einen Versuch: Ich schrieb ihm einen mehrseitigen Brief, in dem ich ihm dankte für all das, was er in meinen ersten beiden Lebensjahren für mich getan hat, dass er "meine ersten Schritte auf dieser Welt positiv begleitet hat". - Ich bin mir sicher, dass wir zusammen viel Spaß hatten. Er war Musiker und ich liebe Musik aus dieser Zeit besonders ... Wenige Dokumente, wie mein altes Fotoalbum, in das er liebe Worte geschrieben hat, belegen, dass es eine "innige Beziehung" gewesen sein muß. Der dicke Umschlag, in den ich u.a. ein CD mit "unserer Musik" gelegt hatte, kam ungeöffnet zurück mit dem Vermerk "unbekannt verzogen" (seine Handschrift). Er ist natürlich nicht verzogen. Ja, das war im August letzten Jahres. Ich weiß nicht, was ich noch machen soll. Ich möchte ihm so viel sagen, ihn so viel fragen, aber das kennen Sie ja alles. Ich merke, ich kann es noch immer nicht aufgeben. Er lebt in Hamburg, ich lebe in Bremen - eigentlich nicht so eine große Entfernung ... Ich hoffe sehr, Sie können mir helfen. Beste Grüße nach Berlin,
Lisa Gabriel (Name geändert), 2.5.2002
Via Internet bin ich auf Ihre Seite gestossen. Ich suche meinen Vater nicht, weil ich ihn seit 1 Woche kenne. Mit 37 Jahren habe ich durch mehrere Familienaufstellungen erfahren, dass mein Vater (Ehemann meiner Mutter) gar nicht mein richtiger Vater ist. Meine Mutter liebte während ihrer Ehe meinen (angeheirateten) Onkel und ich bin aus dieser Beziehung entstanden. Die Familienaufstellungen helfen mir, dies alles mit dem Herz zu verstehen. Trotzdem würde es mich interessieren, ob Ihnen bezüglich diesem Thema Lektüren bekannt sind.
Ich habe 37 Jahre immer darunter gelitten, dass ich mich anders als meine Geschwister fühlte. Ich dachte immer, dass mit mir etwas nicht stimmt. Ich litt 10 Jahre unter Bulemie und hatte auch Alkohol Probleme. Meine Ehe mit einem um 18 Jahre älteren Mann wurde nach 11 Jahren geschieden. Nachdem ich bei meiner letzten Familienaufstellung die Wahrheit über meine Herkunft erfahren habe, fühle ich mich seit Jahren endlich geliebt (von meiner Mutter, die mir ihre Liebe aus Mischung zwischem schlechten Gewissen und Angst vor Entdeckung für mich unverständlich kommunizierte).
Petra (Name geändert) 4.10.2002
Gesucht wird Georg Kreuz
Ich, Thomas Göhlert, (geb. 16.05.1966) suche meinen mir völlig unbekannten Vater „Georg Kreuz“, der im Sommer 1965 (vermutlich 07.08.1965) meine Mutter Sigrid G. im Tanzlokal "Zum Fröhlichen Weinberg" in Hannover (gegenüber vom Hauptbahnhof) kennen lernte. Meine Mutter ist Jahrgang 1935, mein Vater müsste etwa Jahrgang 1937 sein.
Mein Vater soll damals Oberleutnant bei der Bundeswehr und im Sommer 1965 für einen vierwöchigen Pilotenlehrgang in der Scharnhorst-Kaserne in Hannover-Bothfeld stationiert gewesen sein. Er soll in Bückeburg wohnhaft gewesen sein. Der Kontakt wurde damals von seiten meines Vaters beendet und meine Mutter konnte ihn weder über die Bundeswehr noch über das Jugendamt ermitteln oder seinen Aufenthaltsort ausfindig machen. Nachdem sie ihn etwa eineinhalb Jahre lang nicht gesehen hatte, gab es eine allerletzte, sehr kurze, zufällige Begegnung zwischen meiner Mutter und meinem Vater etwa Anfang 1967 in Hannover.
Ich konnte bisher weder meinen Vater noch zwei seiner Bekannten/Freunde von damals ausfindig machen. Der eine soll Burkhard (?) und der andere Gerd S. (aus Karlsruhe?) geheißen haben und beide waren damals vermutlich auch Angehörige der Bundeswehr.
Ich hoffe nun sehr auf diesem Weg eventuell Hinweise zu erhalten, um meinen Vater finden zu können.
Thomas Göhlert
Infos bitte an tgoehlert@foni.net
Linzerstrasse 47
Tel: A-0664/5012004
Ich habe zufällig Ihre Seite gefunden, und vielleicht ist es Ihnen möglich mir zu helfen. Ich bin auf der Suche nach meinen Vater, geb.: in Naklo/Slowenien (Jugoslawien) am 30 August 1929 Name: Anton Cucek. War bis in die 60er Jahre mit meiner Mutter Stefanie Franz in Salzburg zusammen. Verstorben 1980.Hat am 26 Mai 1964 am Bezirksgericht Salzburg unter der Aktenzahl C623/64 einer Vaterschaftsprozess verloren! Seither verschwunden. Ich selbst bin ein geborener Anton Franz, und bekam nach dem Vaterschaftsprozess den Namen Kuzel.
Falls Sie helfen können, herzlichen Dank im vorraus
Lütfü Arikan
auf der Suche nach meinem mir nicht bekannten Vater bin ich auf Ihre Website gestoßen. Erst mal herzlichen Dank für diese Einrichtung!
Ich wurde am 21.07.1968 als uneheliches Kind meiner Mutter Yvette Meyer (geboren 09.03.1949) in München geboren. Mir ist leider nur der Name meines Vaters (türkisch/kurdischer Herkunft) bekannt: Lütfü Arikan
Die Schreibung des Vornamens könnte meines Wissens auch "Lytfü" sein. Außerdem hat mir meine Mutter vor ihrem Tod berichtet, dass sich mein Vater wohl einige Jahre in München aufgehalten hat.
oliver.meyer@langenscheidt.de
Walter Müller gesucht
Hallo, ich bin Manuela, wurde am 22.06.1971 geboren und suche meinen Vater. Alles was ich über ihn sagen kann, ist, dass er Walter Müller heißt, zum Zeitpunkt meiner Zeugung, also 1970 bei den Grenztruppen der Marine in Kühlungsborn West gedient hat. Er soll ca 1,80 -1,85 m groß sein, hatte damals dunkelblondes, welliges Haar. Meine Mutter arbeitete zu der Zeit als Kellnerin beim FDGB in Kühlungsborn. Sie hieß damals Christel Holdack, jetzt Wolter, und ist am 25.09.1950 geboren. Wer kennt Walter Müller und kann mir Angaben zu ihm machen? Auf dem Bild ist Walter Müller im Jahr 1969 oder 1970 zu sehen.
Dorfstraße 18, 18233 Rakow
manuelaahahn@aol.com

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