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Timestamp: 2016-10-22 21:35:33+00:00

Document:
1B_109/2013 (20.03.2013)
Beschwerde wegen Rechtsverz�gerung gegen das Obergericht des Kantons Aargau.
X.________ reichte am 12. M�rz 2013 beim Bundesgericht eine Rechtsverz�gerungsbeschwerde gegen das Obergericht des Kantons Aargau ein. Er machte geltend, er habe am 20. Dezember 2012 gegen eine Nichtanhandnahmeverf�gung der Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm vom 23. November 2012 eine Beschwerde beim Obergericht des Kantons Aargau eingereicht. Das Obergericht habe seither nichts von sich h�ren lassen, was eine Verletzung von Art. 29 Abs. 1 BV und Art. 5 StPO darstelle.
Eine Beschwerde an das Bundesgericht ist zu begr�nden (Art. 42 BGG). Bei Verfassungsr�gen wie der geltend gemachten Rechtsverz�gerung (Art. 29 Abs. 1 BV) besteht eine qualifizierte R�gepflicht. Die R�ge muss in der Beschwerde pr�zise vorgebracht und begr�ndet werden (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen).
Der Beschwerdef�hrer macht keine n�heren Angaben zur Strafsache, in welcher die Staatsanwaltschaft am 23. November 2012 eine Nichtanhandnahmeverf�gung erliess. Er legt auch nicht n�her dar, weshalb das Obergericht bereits nach rund zweieinhalb Monaten seit Eingang der Beschwerde gehalten gewesen sein sollte, einen Beschwerdeentscheid zu treffen. Aus der Beschwerde ergibt sich somit nicht, inwiefern das Obergericht den Anspruch auf eine Beurteilung innert angemessener Frist im Sinne von Art. 29 Abs. 1 BV oder das Beschleunigungsgebot nach Art. 5 StPO verletzt haben sollte. Die Beschwerde gen�gt daher den gesetzlichen Formerfordernissen nicht, weshalb auf sie nicht einzutreten ist. Der Begr�ndungsmangel ist offensichtlich, weshalb �ber die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG entschieden werden kann.

References: Art. 29
 Art. 5
 BGE 
 Art. 29
 Art. 5
 Art. 108