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Timestamp: 2020-01-21 11:27:30+00:00

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BVerwG, 03.05.1976 - VI CB 91.75 - dejure.org
BVerwG, 03.05.1976 - VI CB 91.75
https://dejure.org/1976,604
BVerwG, 03.05.1976 - VI CB 91.75 (https://dejure.org/1976,604)
BVerwG, Entscheidung vom 03.05.1976 - VI CB 91.75 (https://dejure.org/1976,604)
BVerwG, Entscheidung vom 03. Mai 1976 - VI CB 91.75 (https://dejure.org/1976,604)
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Unterlassen der Protokollierung von Parteiaussagen und Zeugenaussagen - Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer
Parteiaussage - Zeugenaussage - Protokollierung - Mündliche Verhandlung - Beweisaufnahme
VG Arnsberg, 13.08.1975 - 2 K 826/74
BVerwGE 50, 344
MDR 1976, 781
DÖV 1976, 745
Diese Vorschrift ist gemäß § 173 VwGO, § 202 SGG im Verwaltungs- und Sozialgerichtsverfahren entsprechend anwendbar (vgl zB BVerwGE 50, 344 ff = MDR 1976, 781 f;… BSG SozR 3-1500 § 61 Nr. 1 S 4 ff, 6) .
Bei der "entsprechenden Anwendung" ist zu beachten, dass "nächste mündliche Verhandlung" nicht notwendigerweise ein neuer Termin ist, sondern auch eine Verhandlung sein kann, die sich an eine Beweisaufnahme anschließt (BVerwGE 50, 344, 346 = MDR 1976, 781, 782;… in der Sache ebenso BSG SozR 3-1500 § 61 Nr. 1 S 4 ff, 6: "nächsten Verhandlungsabschnitt").
3. Mai 1976, BVerwGE 50, 344, 346 für die Fortsetzung einer mündlichen Verhandlung nach einer fehlerhaften Beweisaufnahme; BVerwG vom 8. Dezember 1988 - 9 B 388.88, NJW 1989, 1233 sowie vom.
Im Übrigen waren Einwendungen gegen die Art und Weise der Anfertigung der Niederschrift vom anwaltlich vertretenen Kläger gegenüber dem Berufungsgericht geltend zu machen gewesen (§ 105 VwGO i.V.m. § 295 ZPO, vgl. Beschluss vom 3. Mai 1976 - BVerwG 6 CB 91.75 - BVerwGE 50, 344 ).
Fehler auf Grund ihrer Mitwirkungspflicht zu bereinigen gehalten wäre (vgl. BVerwGE 50, 344 [345] = Buchholz 448.0 § 32 WPflG Nr. 19).
Nächste mündliche Verhandlung im Sinne dieser Vorschrift ist nicht notwendig ein neuer Termin, sondern kann auch eine Verhandlung sein, die sich - wie hier - innerhalb der mündlichen Verhandlung an jenen Verfahrensabschnitt anschließt, in dem der geltend gemachte Verfahrensmangel geschehen sein soll (st. Rspr., vgl. z.B. Urteil vom 3. Mai 1976 - BVerwG 6 CB 91.75 - BVerwGE 50, 344 [346]).
Ist die Protokollierung der Aussagen von Zeugen, Sachverständigen und vernommenen Parteien entgegen § 160 Abs. 3 Nr. 4 ZP0 unterblieben, kann ein anwaltlich vertretener Beteiligter diesen Verfahrensfehler nur rügen, wenn er es bei der nächsten mündlichen Verhandlung nach der Beweisaufnahme beanstandet hat (vgl.Beschluß vom 3. Mai 1976 - BVerwG 6 CB 91.75 - [BVerwGE 50, 344];Urteil vom 2. Juli 1976 - BVerwG 6 C 4.76 - [BVerwGE 51, 66];… Redeker-von Oertzen, VwGO, 6. Aufl. 1978, § 105 RdNr. 9 a).
Nächste mündliche Verhandlung ist nicht notwendig ein neuer Termin, sondern kann auch eine Verhandlung sein, die sich - wie es hier geschehen ist - an eine Beweisaufnahme anschließt (BVerwGE 50, 344 [346]).
Die Rüge kann jedoch dann nicht erhoben werden, wenn die durch einen Rechtsanwalt vertretene Partei die unterlassene Protokollierung in der nächsten mündlichen Verhandlung nicht beanstandet hat (BVerwGE 50, 344; 51, 66).
Denn die Regelung des § 160 Abs. 3 Nr. 4 in Verbindung mit § 161 Abs. 1 Nr. 1 ZPO n.F. dient, wie der erkennende Senat in dem zur Veröffentlichung in der Entscheidungssammlung bestimmten Beschluß vom 3. Mai 1976 - BVerwG VI CB 91.75 - dargelegt hat, überwiegend dem Interesse der Beteiligten und berührt regelmäßig nicht die Grundlagen des Verfahrens.
Die gleiche Auffassung mit ähnlicher Begründung vertritt der BGH aber auch für den Fall der Erledigungserklärung bei unzulässiger Klage, wie er hier gegeben ist (Urteil vom 16. Mai 1962 IV ZR 215/61, BGHZ 37, 137, 142, 146; Urteil vom 8. Februar 1968 VII ZR 113/65, NJW 1968, 991; Urteil vom 7. November 1968 VII ZR 72/66, NJW 1969, 237, 796; Urteil vom 3. Februar 1976 VI ZR 23/72, HFR 1976, 540).
BVerwG, 28.11.1990 - 2 B 96.90
BVerwG, 21.12.1982 - 6 C 138.81
Anforderungen an die Entscheidungsgründe eines Urteils in einer …

References: § 173
 § 202
 § 61
 § 61
 § 295
 § 32
 § 160
 § 105
 § 160
 § 161
 BGH