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Timestamp: 2019-05-20 13:32:07+00:00

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erfurter-mediations-praxis.de - Verein
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Vorsitzende: Petra Boss
Stellvertr.: Klaus Feser
Schatzmeisterin: Sabine Remy
Beisitzerin: Frauke Wurzbacher-Müller
Beisitzerin: Steffi Schorcht
Beisitzer: Hans-Dieter Will
Beisitzerin: Kerstin Andersson
Satzung des Vereins vom 23.02.2012, geändert am 28.08.2013 § 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr
Der Verein führt den Namen „Erfurter MediationsPraxis-emp“.
Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach der Eintragung führt der Verein den Namenszusatz „e.V.“.
Zweck des Vereins ist die nicht kommerzielle Förderung und Anwendung der Mediation.
$1- den Zugang zur Mediation für bedürftige Personen zu ermöglichen;
$1- das Angebot kostenloser Informationsgespräche nach § 135 FamFG;
$1- die Teilnahme an Forschungsvorhaben für bedürftige Personen im Sinne von § 7 Abs.2 MedG;
$1- die Teilnahme an Projekten zur Förderung der Mediation.
Der Vereinszweck wird auch durch die Beschaffung und Verwaltung von finanziellen Mitteln für die genannten steuerbegünstigten Zwecke des Vereins verwirklicht.
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Ordentliche Mitglieder müssen Mediatoren sein und die Voraussetzungen eines qualifizierten Mediators – Ausbildung von mindestens 200 Stunden und zwei Praxisfälle – erfüllen.
Fördermitglieder können juristische und natürliche Personen sein Fördermitglieder können beratend an der Mitgliederversammlung teilnehmen, haben aber kein Stimmrecht.
Über die Aufnahme entscheidet nach schriftlichem Antrag der Vorstand. Die Gründungsmitglieder des Vereins erwerben die Mitgliedschaft durch die Teilnahme an der Gründung.
Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Die Mitgliedschaft endet mit Ablauf des auf den Zugang der Erklärung folgenden Monats.
Ein Mitglied kann mit sofortiger Wirkung aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es in grober Weise die Interessen oder das Ansehen des Vereins verletzt. Der Ausschluss erfolgt durch Beschluss des Vorstands unter Angabe der Gründe. Dem Mitglied ist vor Beschlussfassung Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben.
Der Vorstand besteht aus mindestens 5 Mitgliedern und besteht aus einer ungerade Zahl von Mitgliedern. Der Vorstand übt seine Tätigkeit ehrenamtlich aus.
Der Vorstand vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Die/Der Vorsitzende und ein weiteres Vorstandsmitglied sind gemeinsam vertretungsberechtigt. In Belangen des täglichen Geschäftslebens ist die /der Vorsitzende allein vertretungsberechtigt. Bei Kosten auslösenden Maßnahmen, die einen Betrag von 500,00 € überschreiten, bedarf er/sie der schriftlichen Zustimmung – auch per E-Mail oder SMS, eines weiteren Vorstandsmitgliedes.
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Die/Der Vorsitzende wird von der Mitgliederversammlung in einem gesonderten Wahlgang bestimmt. Die jeweils amtierenden Vorstandsmitglieder bleiben nach Ablauf ihrer Amtszeit im Amt, bis Nachfolger gewählt sind. Die Wiederwahl ist möglich.
Vorstandssitzungen finden jährlich mindestens 4 mal statt. Die Einladung zu den Vorstandssitzungen erfolgt durch die/den Vorsitzende/n schriftlich oder per E-Mail unter Einhaltung einer Frist von mindestens 10 Tagen. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Vorstandsmitglieder anwesend sind. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Vorstandsbeschlüsse sind schriftlich niederzulegen und von der/dem Vorsitzenden zu unterzeichnen.
Beschlüsse des Vorstandes können bei Eilbedürftigkeit auch schriftlich oder fernmündlich gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu diesem Verfahren erklären.
Der Vorstand entscheidet über die Beitragshöhe. Fördermitglieder zahlen mindestens den regulären Beitrag und den Aufnahmebeitrag § 7 Mitgliederversammlung
Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich statt. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn der Vorstand sie beschließt oder sie von einem Zehntel der Mitglieder verlangt wird.
Die Mitgliederversammlung ist von der/dem Vorsitzenden schriftlich oder per E-Mail einzuberufen. Dabei ist die vom Vorstand festgelegte Tagesordnung mitzuteilen.
Die Einberufungsfrist beträgt 4 Wochen. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte, dem Verein schriftlich bekannt gegebene Anschrift gerichtet ist. § 8 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, unabhängig von der Zahl der erschienenen Mitglieder. Für Beschlüsse und Wahlen gilt die einfache, für Satzungsänderungen die 2/3-Mehrheit der abgegebenen Stimmen.
Die vom Vorstand festgesetzte Tagungsordnung kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung geändert oder ergänzt werden.
Abstimmungen erfolgen durch Handaufhebung, es sei denn, mindestens ein Mitglied fordert die schriftliche Abstimmung.
Über den Verlauf der Mitgliederversammlung ist ein schriftliches Protokoll zu führen, das von der/dem Versammlungsleiter/in und der/dem Protokollführer/in unterzeichnet werden muss.
Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung bestimmt werden. Hierzu ist die 2/3-Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Die Abstimmung erfolgt schriftlich.
Bei der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines steuerbegünstigten bisherigen Zweckes erfolgt die Liquidation durch die zu diesem Zeitpunkt amtierenden Vorstandsmitglieder. Das verbleibende Vermögen fällt an den Thüringer Arbeitskreis Mediation e.V. Dort soll es für die in § 2 genannten Aufgaben verwendet werden.
Erfurt, 28.08.2013
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Petra Boss Klaus Feser
Der Verein "Erfurter Mediationspraxis" verfolgt das Ziel, die Idee der Mediation in die Gesellschaft zu tragen. Wir möchten besonders die Menschen erreichen, denen der Zugang zur Mediation bisher aus finanziellen Gründen verwehrt geblieben ist.
Aus diesem Grund intiieren wir mit unseren Partnern Projekte und schaffen so mit kleinen Schritten Räume, in denen sich Menschen in schwierigen Lebensabschnitten wieder begegnen und tragfähige Lösungen erarbeiten können.
Wir begreifen uns als ein innovatives Forum, das eine sachverständige Auseinandersetzung mit Ihren Konflikten garantiert und kreative Lösungsansätze mit Ihnen finden wird.
Wir Mitglieder sind allesamt Mediatoren (FH) und gehören unterschiedlichen Berufsgruppen an: Zur emp gehören Juristen, Sozialpädagogen, Psychologen, Theologen, aber auch Architekt und Ingenieur. Aus diesem Zusammenschluss erwächst ein großer Vorteil der emp: Mit unseren verschiedenen Professionen begleiten wir den Prozess der Mediation im Hintergrund und helfen Ihnen, eingefahrene Gleise zu verlassen und zu teilweise verblüffenden Lösungen für Ihre Konflikte zu gelangen.
Der Erfurter-MediationsPraxis-emp e.V. ist ein gemeinnütziger Verein. Anlass seiner Gründung ist das endlich verabschiedete neue Mediationsgesetz (MedG). Wir haben das Ziel, die Mediation zu fördern und diese bereits international etablierte Methode der Konfliktregelung auch in Deutschland einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen.
Der Bereich, in dem wir uns besonders engagieren ist das Familien- und Kindschaftsrecht. Wir wollen Eltern während eines Trennungsprozesses zur Bewältigung der damit einhergehenden vielfältigen Probleme den Zugang zur Mediation ermöglichen. Viele dieser Eltern können sich aufgrund ihrer Vermögensverhältnisse eine an sich erfolgversprechende Mediation nicht leisten. Hier wollen wir mit dem gemeinnützigen Zweck unseres Vereins ansetzen. Eltern, die für die gerichtliche Auseinandersetzung Verfahrenskostenhilfe beanspruchen können, bleibt nach derzeitiger Rechtslage faktisch der Zugang zu einer Mediation verschlossen. Zwar hat der Gesetzgeber an verschiedenen Stellen zum Ausdruck gebracht, dass er eine außergerichtliche Streitschlichtung für wünschenswert hält (z.B. durch die Anordnung eines kostenlosen Informationsgesprächs gem. § 135 FamFG). Er hat jedoch nicht die Konsequenz gezogen, dieses an sich erwünschte Verfahren durch eine finanzielle Unterstützung (Mediationskostenhilfe) zu fördern. Wir wollen diesen Zustand nicht hinnehmen und meinen, dass hier gesellschaftliches Engagement gefragt ist.
Unser Beitrag: wir werben Spenden ein, mit deren Hilfe wir Räume anmieten, Aufwendungen erstatten und angemessene Entschädigungen für entstehenden Zeitaufwand leisten können. Wir wünschen uns Verständnis und tatkräftige Hilfe.
Die Mitglieder des Vereins sind sämtlich zertifizierte Mediatoren. Sie bieten kostenlose Informationsgespräche zur Mediation an und sind auch in der Lage, die gewünschten Mediationen durchzuführen.

References: § 1
 § 135
 § 7
 § 7
 § 8
 § 2
 § 135