Source: http://sl.juris.de/sl/gesamt/GHLehrAPO_SL.htm
Timestamp: 2020-05-25 07:59:34+00:00

Document:
2030-66
Ausbildungs- und Prüfungsordnung für das Lehramt an Hauptschulen und Gesamtschulen
Fundstelle: Amtsblatt 1981, S. 657
geändert durch Anlage Nr. 670 zum Gesetz Nr. 1327 vom 26. Januar 1994 (Amtsbl. S. 509)
geändert durch Art. 1 der Verordnung vom 22. September 1994 (Amtsbl. S. 1432)
geändert durch Art. 2 der Verordnung vom 5. Juli 1996 (Amtsbl. S. 718)
geändert durch Art. 1 der Verordnung vom 27. Mai 1997 (Amtsbl. S. 567)
geändert durch Verordnung vom 20. März 2003 (Amtsbl. S. 734, 2064)
geändert durch Verordnung vom 3. Oktober 2004 (Amtsbl. S. 2136)
mehrfach geändert durch Artikel 8 der Verordnung vom 22. Januar 2013 (Amtsbl. I S. 27)
Auf Grund des § 21 Abs. 1 des Gesetzes Nr. 1084 “Saarländisches Lehrerbildungsgesetz” vom 12. Juli 1978 (Amtsbl. S. 709), geändert durch das Gesetz vom 15. November 1978 (Amtsbl. S. 1045), sowie des § 20 Abs. 2 des Saarländischen Beamtengesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 25. Juni 1979 (Amtsbl. S. 570), zuletzt geändert durch Gesetz vom 10. Dezember 1980 (Amtsbl. S. 1081), verordnet das Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft im Einvernehmen mit dem Ministerium für Inneres und Sport:
Diese Verordnung regelt die Ausbildung und Prüfung der Bewerber/Bewerberinnen für das Lehramt an Hauptschulen und Gesamtschulen im Saarland.
(1) Die Ausbildung für das Lehramt an Hauptschulen und Gesamtschulen gliedert sich in Studium (einschließlich Schulpraktika) und Vorbereitungsdienst. Beide Ausbildungsphasen sind mit dem Ziel wissenschaftlich fundierter Berufsausbildung eng aufeinander bezogen.
das Studium von mindestens zwei Fächern, die an Gemeinschaftsschulen, Erweiterten Realschulen und Gesamtschulen in den Klassenstufen 5 bis 9 in dem auf den Erwerb des Hauptschulabschlusses bezogenen Bildungsgang unterrichtet werden, nach Wahl (§ 6),
(5) Die Befähigung für das Lehramt an Hauptschulen und Gesamtschulen wird durch das Bestehen der Ersten Staatsprüfung als Abschluss des Studiums und der Zweiten Staatsprüfung als Abschluss des Vorbereitungsdienstes erworben.
(1) Das Studium für das Lehramt an Hauptschulen und Gesamtschulen ist an Universitäten oder gleichgestellten Hochschulen in der Bundesrepublik Deutschland durchzuführen.
Erste Staatsprüfung für das Lehramt an Hauptschulen und Gesamtschulen
Die Erste Staatsprüfung dient der Feststellung, ob der Prüfling die für die Ausübung des Lehramtes an Hauptschulen und Gesamtschulen erforderliche fachwissenschaftliche, fachdidaktische und erziehungswissenschaftliche Qualifikation besitzt.
einer fachwissenschaftlichen Prüfung mindestens zwei gewählten Fächern,
(3) Die in Absatz 1 genannten Fächer können als Zusatzfächer gewählt werden. Für diese gilt Absatz 2 entsprechend.
(2) In den gewählten Fächern hat der Prüfling gemäß den Studienordnungen Kenntnisse und Fertigkeiten nachzuweisen, die zur Erteilung von Unterricht an Gemeinschaftsschulen, Erweiterten Realschulen und Gesamtschulen in den Klassenstufen 5 bis 9 in dem auf den Erwerb des Hauptschulabschlusses bezogenen Bildungsgang vorausgesetzt werden.
(2) Für die Durchführung der Ersten Staatsprüfung werden in das Prüfungsamt Prüfer/Prüferinnen und Beisitzer/ Beisitzerinnen vom Ministerium für Bildung und Kultur berufen. Die Prüfer/Prüferinnen sollen in der Regel Professoren/Professorinnen, in vom Ministerium für Bildung und Kultur zu entscheidenden Ausnahmefällen auch Angehörige des sonstigen Lehrpersonals, im Sinne der saarländischen Hochschulgesetze sein; die Beisit-zer/Beisitzerinnen sollen Lehrkräfte mit der Befähigung für das Lehramt an Hauptschulen und Gesamtschulen 4 oder einer entsprechenden Befähigung, insbesondere Fachleiter/Fachleiterinnen, sein. Die Beauftragung erfolgt auf zwei Jahre; sie verlängert sich jeweils um weitere zwei Jahre, wenn sie nicht widerrufen wird oder durch Ausscheiden des/der Beauftragten aus dem Dienst- oder Beschäftigungsverhältnis erlischt.
(3) Bei Bewerbern/Bewerberinnen, die ein Fachstudium mit einer sonstigen Staats- oder einer Hochschulprüfung ganz oder teilweise abgeschlossen haben, können Prüfungsleistungen als entsprechende Teile der Ersten Staatsprüfung für das Lehramt an Hauptschulen und Gesamtschulen angerechnet werden.
(4) Eine vor einem anderen Prüfungsamt gefertigte wissenschaftliche Arbeit oder vollständig abgelegte fachwissenschaftliche Prüfung in einem nach § 6 zulässigen Prüfungsfach einer Ersten Staatsprüfung, die der Ersten Staatsprüfung für das Lehramt an Hauptschulen und Gesamtschulenentspricht, wird anerkannt und auf die Erste Staatsprüfung angerechnet, wenn das Fach an saarländischen Hochschulen nicht studiert werden kann und zwischen den beteiligten Hochschulen eine Kooperationsvereinbarung besteht (Prüfungssplitting).
in eigenhändig unterschriebener Lebenslauf mit Darstellung des Bildungsganges,
(2) Die Zusammensetzung der Prüfung im Fach Kunsterziehung undMusik ergibt sich aus den Prüfungsanforderungen (Anlage 1).
(4) Der Leiter/Die Leiterin des Prüfungsamtes bestellt die Aufsicht Führenden aus dem Kreis des Prüfungsamtes. Er/Sie teilt dem Prüfling schriftlich den Termin bzw. die Termine für die Klausurarbeiten mit. Die Aufsicht Führenden werden über die erlaubten Hilfsmittel in Kenntnis gesetzt.
(2) Die mündliche Prüfung in einem Fach ist bestanden, wenn ihr Ergebnis bzw. Durchschnittsergebnis mindestens „ausreichend“ lautet und kein Prüfungsteil mit „ungenügend“ bewertet wurde, soweit in den Prüfungsanforderungen (Anlage 1) nichts anderes bestimmt ist
(1) Aus der Note für die wissenschaftliche Arbeit bzw. für die künstlerische/gestalterische Arbeit im Fach Kunsterziehung, den Fachendnoten in den gewählten Fächern sowie dem Ergebnis der Prüfung in Erziehungswissenschaft wird vom Prüfungsamt die Gesamtnote für die Erste Staatsprüfung in der Form ermittelt, dass die Note für die wissenschaftliche Arbeit bzw. für die künstlerische/gestalterische Arbeit im Fach Kunsterziehung mit dem Faktor fünf, die Fachendnoten in den gewählten Fächern jeweils mit dem Faktor sechs sowie die Note in Erziehungswissenschaft mit dem Faktor drei multipliziert und die Summe der Ergebniszahlen durch die Summe der benutzten Faktoren bis auf zwei Dezimalstellen geteilt wird.
(1) Für die Durchführung der fachwissenschaftlichen Prüfung in einem Zusatzfach gelten die §§ 15 bis 20, 23 bis 30 sinngemäß; § 25 findet keine Anwendung. Bei Bewerbern/Bewerberinnen, die die Befähigung für das Lehramt an Hauptschulen und Gesamtschulen bereits erworben haben und nachträglich erweitern, kann das Ministerium für Bildung und Kultur auf den Nachweis von Studienleistungen teilweise verzichten, wenn für den Erwerb der Lehramtsbefähigung gleichwertige Studienleistungen erbracht wurden oder die Teilnahme an Weiterbildungsveranstaltungen in Verbindung mit berufspraktischer Tätigkeit in dem gewählten Zusatzfach nachgewiesen wird.
(1) Wer die Erste Staatsprüfung für das Lehramt an Hauptschulen und Gesamtschulen bestanden hat, kann auf seinen Antrag zum Vorbereitungsdienst zugelassen und unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Widerruf zum Anwärter/zur Anwärterin für das Lehramt an Hauptschulen und Gesamtschulen ernannt werden.
(2) Eine in einem anderen Land der Bundesrepublik Deutschland abgelegte Lehramtsprüfung gilt als anerkannt, wenn sie dem Lehramt an Hauptschulen und Gesamtschulen entspricht. Im Übrigen kann sie vom Ministerium für Bildung und Kultur anerkannt werden, wenn sie gleichwertig ist und sich im Wesentlichen auf die gleiche Schulform bezieht.
Aufgabe des Vorbereitungsdienstes ist vornehmlich die Vorbereitung auf die Unterrichtspraxis an der Gemeinschaftsschule, der Erweiterten Realschule und der Gesamtschule unter besonderer Berücksichtigung der Bildungsziele sowie des spezifischen Auftrags des auf den Erwerb des Hauptschulabschlusses bezogenen Bildungsganges dieser Schulformen, aufbauend auf den im Studium erworbenen Kenntnissen und Fähigkeiten. Zur Ausbildung gehört auch eigenverantwortlicher Unterricht.
(2) Erreicht der Anwärter/die Anwärterin das Ziel der Ausbildung voraussichtlich nicht, so kann das Ministerium für Bildung und Kultur auf Antrag des Anwärters/der Anwärterin den Vorbereitungsdienst verlängern.
(1) Mit der Zulassung zum Vorbereitungsdienst wird der Anwärter/die Anwärterin dem Studienseminar zur Ausbildung zugewiesen. Aus organisatorischen Gründen kann der Anwärter/die Anwärterin zur Ausbildung in einem seiner/ihrer Fächer dem Studienseminar für das Lehramt an Realschulen und Gesamtschulen zugewiesen werden.
(1) Die Ausbildung des Anwärters/der Anwärterin beginnt mit einer halbjährigen Einführung in die Praxis des Unterrichtens. Der Anwärter hospitiert zunächst auf mehreren Klassenstufen, vorwiegend in seinen Fächern. Außerdem soll er/sie sich mit den Einrichtungen der Schule vertraut machen.
(2) Der Anwärter/Die Anwärterin übernimmt in seinen/ihren Fächern einzelne Unterrichtsstunden unter Aufsicht des Fachleiters. Diese Unterrichtstätigkeit soll sich im Lauf der Ausbildung zu längeren Unterrichtseinheiten steigern, in denen der Anwärter/die Anwärterin im Einvernehmen mit dem Fachleiter/der Fachleiterin auch die Lernerfolgskontrollen übernimmt. Während dieser Zeit soll der Anwärter/die Anwärterin durch Hospitationen bei seinen/ihren Fachleitern/Fachleiterinnen und anderen Anwärtern/Anwärterinnen seine/ihre Einsicht in didaktische und methodische Probleme erweitern und vertiefen. Anwärtern/Anwärterinnen mit einer entsprechenden Fächerverbindung soll die Möglichkeit eingeräumt werden, einen Teil ihres Ausbildungsunterrichts an Schulen mit bilingualem Angebot zu absolvieren.
(4) Zum Ausbildungsunterricht gehören Hospitationen, Unterricht unter Aufsicht und nach Abschluss des Einführungshalbjahres eigenverantwortlicher Unterricht. Der Ausbildungsunterricht umfasst während der gesamten Ausbildungszeit 16 Stunden pro Woche. Der eigenverantwortliche Unterricht beträgt für die Dauer eines vollen Schuljahres 10 Wochenstunden. Dieser eigenverantwortliche Unterricht ist fester Bestandteil der Unterrichtsverteilung der Schule, an der der Anwärter/die Anwärterin eingesetzt ist. Im Rahmen seiner/ihrer Ausbildung kann dem Anwärter/der Anwärterin in dem Ausbildungshalbjahr, in dem er/sie nicht mit eigenverantwortlichem Unterricht eingesetzt ist, Unterrichtsvertretung in einem Umfang übertragen werden, der die besonderen Belastungen seiner/ihrer Ausbildung berücksichtigt. Der Anwärter/Die Anwärterin soll in seinen/ihren Unterrichtsfächern bis zum Ende seiner/ihrer Ausbildung Schüler und Schülerinnen unterschiedlicher Klassenstufen in dem auf den Erwerb des Hauptschulabschlusses bezogenen Bildungsgangunterrichtet haben. Der Leiter/Die Leiterin des Studienseminars und die Fachleiter/Fachleiterinnen haben sich durch Unterrichtsbesuche vom Ausbildungsstand der Anwärter/Anwärterinnen zu überzeugen; die Fachleiter/Fachleiterinnen führen darüber hinaus im eigenverantwortlichen Unterricht der ihnen zugewiesenen Anwärter/Anwärterinnen unangekündigte Unterrichtsbesuche durch, die mit dem Anwärter/der Anwärterin besprochen und entsprechend § 23 benotet werden; die Noten werden dem Anwärter/der Anwärterin bekannt gegeben.
(5) Bis zum Beginn des letzten Ausbildungshalbjahres hält der Anwärter/die Anwärterin mindestens zwei Lehrproben in jedem seiner/ihrer Fächer. Zu jeder Lehrprobe ist ein schriftlicher Entwurf auszuarbeiten, der in einer hinreichenden Zahl von Ausfertigungen mindestens zwei Tage vor dem Tag der Lehrprobe abzugeben ist. An der Lehrprobe nehmen der zuständige Fachleiter/die zuständige Fachleiterin, die Fachlehrkraft und der Leiter/die Leiterin des Studienseminars oder ein Vertreter/eine Vertreterin teil, der/die nicht zugleich zuständiger Fachleiter/zuständige Fachleiterin ist. Ebenso sollen die übrigen Anwärter/Anwärterinnen des betreffenden Faches anwesend sein. An die Lehrprobe schließt sich ihre Besprechung und Beurteilung in diesem Teilnehmerkreis an. Hierbei führt der Leiter/die Leiterin des Studienseminars oder ein Vertreter/eine Vertreterin den Vorsitz. Besprechung und Beurteilung der Lehrprobe werden von dem/der Vorsitzenden im Einvernehmen mit dem Fachleiter/der Fachleiterin in einer Note entsprechend § 23 zusammengefasst. Die Note wird dem Anwärter/der Anwärterin bekannt gegeben. Der Entwurf der Lehrprobe sowie die Niederschrift über ihre Besprechung und Beurteilung verbleiben bis zum Ausbildungsende beim Studienseminar.
(1) In regelmäßigen Seminarsitzungen, die der Leiter/die Leiterin des Studienseminars oder ein anderes Mitglied der Seminarleitung wöchentlich oder als Blockveranstaltung abhält, sollen allgemeine pädagogische Fragen, die sich im Unterricht oder im Leben der Schule ergeben, besprochen werden. Der Leiter/Die Leiterin des Studienseminars kann im Einvernehmen mit dem Ministerium für Bildung und Kultur zur Behandlung spezieller Fragen Fachreferenten/Fachreferentinnen hinzuziehen. In den Sitzungen soll an das erziehungswissenschaftliche Studium angeknüpft werden. Gegenstand der Sitzungen sollen allgemeine Unterrichtslehre, Pädagogik, besonders in ihrem Bezug zur heutigen Schul- und Erziehungswirklichkeit, Sozialpädagogik, Fragen der Suchtprävention, pädagogisch relevante Gebiete der Psychologie und der Soziologie, Fragen der europäischen Dimension des Unterrichts sowie Themen der Bildungspolitik und der Schulreform sein. In die allgemeine und fachliche Unterweisung sind auch Fragen der Koedukation, der Integration von Behinderten und von Kindern, deren Erstsprache nicht Deutsch ist, sowie fächerübergreifende Aspekte der Erziehung einzubeziehen, so z.B. die Medienerziehung, die Bildung für eine nachhaltige Entwicklung, die Gesundheitserziehung, die Sexualerziehung, die Friedenserziehung, die Verkehrserziehung. Der Anwärter/Die Anwärterin soll außerdem mit allen dienstlichen Obliegenheiten einer Lehrkraft, mit dem Aufbau der Schulverwaltung und den wichtigsten schulrechtlichen Bestimmungen vertraut gemacht werden; dazu gehören auch der Dienstverkehr mit den Vorgesetzten und der Schulaufsichtsbehörde sowie die Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten.
(2) Die Teilnahme des Anwärters/der Anwärterin an Konferenzen der Ausbildungsschule richtet sich nach den Vorschriften des Schulmitbestimmungsgesetzes. Der Anwärter/Die Anwärterin soll an der Durchführung der Abschlussprüfung zum Erwerb des Hauptschulabschlusses teilnehmen.
(2) Zur Abnahme einer Prüfungslehrprobe einschließlich des fachdidaktisch-fachmethodischen Teils der mündlichen Prüfung des betreffenden Faches und zur Abnahme des pädagogisch-erziehungswissenschaftlichen Teils der mündlichen Prüfung wird von dem Leiter/der Leiterin des Prüfungsamtes jeweils ein Prüfungsausschuss gebildet. Vorsitzender/Vorsitzende ist der Leiter/die Leiterin des Prüfungsamtes oder ein Beauftragter/eine Beauftragte des Ministeriums für Bildung und Kultur. Der/Die Beauftragte des Ministeriums für Bildung und Kultur soll ein Schulaufsichtsbeamter/eine Schulaufsichtsbeamtin mit der Befähigung für das Lehramt an Hauptschulen und Gesamtschulen oder einer entsprechenden Befähigung oder ein Schulleiter/eine Schulleiterin mit einer solchen Befähigung sein.
Wird der Leiter/die Leiterin des Studienseminars zum/zur Vorsitzenden des Prüfungsausschusses bestimmt, entfällt die Anwesenheit des Vertreters/der Vertreterin gemäß Satz 4 Nr. 2.Ist für das zu prüfende Fach kein zweiter Fachleiter/keine zweite Fachleiterin vorhanden, tritt an dessen/deren Stelle ein Beauftragter/eine Beauftragte des Ministeriums für Bildung und Kultur mit der Befähigung für das Lehramt an Hauptschulen und Gesamtschulen oder einer entsprechenden Befähigung für das betreffende Fach.
(4) Legt ein Anwärter/eine Anwärterin die Prüfung in Zusatzfächern ab, entfällt die Prüfungslehrprobe in dem Fach, in dem die pädagogische Arbeit geschrieben wird.
Das Ergebnis der bestandenen Zweiten Staatsprüfung wird in einer Gesamtnote entsprechend § 25 Abs. 2 zusammengefasst, die sich aus der Note für die pädagogische Arbeit, der Zulassungsnote und den Endnoten gemäß § 48 Abs. 3 und § 50 Abs. 3 errechnet, wobei die Zulassungsnote mit dem Faktor sechs, die Note der pädagogischen Arbeit mit dem Faktor vier, die Endnote der Prüfungslehrproben mit dem Faktor fünf sowie die Endnote der mündlichen Prüfung mit dem Faktor fünf multipliziert und die Summe der Ergebniszahlen durch die Summe der benutzten Faktoren bis auf zwei Dezimalstellen geteilt wird.
in den Fächern des Lehramtes an Hauptschulen und Gesamtschulen 4
- Erste Staatsprüfung -
1. Unterrichtsfach: 46 SWS, davon 6 Fachdidaktik
2. Unterrichtsfach: 46 SWS, davon 6 Fachdidaktik
Erziehungswissenschaft: 24 SWS
Nachweis handwerklicher/technischer Grundkenntnisse und -fertigkeiten für den gewählten Studienschwerpunkt; dieser Nachweis wird erbracht durch
- eine einschlägige Gesellenprüfung oder einen einschlägigen Facharbeiterbrief oder
- das Reifezeugnis eines technischen Gymnasiums
- die Bescheinigung über die erfolgreiche Teilnahme an zwei Kursen, die für Studierende des Faches Arbeitslehre vom Minister für Bildung und Kultur eingerichtet werden, und zwar bei Wahl des Studienschwerpunktes Technik an zwei der folgenden Kurse: Elektrotechnik, Metallverarbeitung, Holzbearbeitung, bei Wahl des Studienschwerpunktes Hauswirtschaft an den beiden Kursen Hauswirtschaft und Textilverarbeitung
Benotete Leistungsnachweise über die Teilnahme an zwei thematisch verschiedenen wissenschaftlich-technologischen Praktika oder Übungen
Benotete Leistungsnachweise über die Teilnahme an drei thematisch verschiedenen fachdidaktischen Praktika
Nachweis der Schulpraktika
Nachweis der Teilnahme an der Lehrveranstaltung „Betriebsbegehung“
Nachweis über die erfolgreiche Teilnahme an einem Kurs in „Erster Hilfe“
Gefordert werden neben Grundkenntnissen in den Wissenschafts- und Studienbereichen des Faches (Technik bzw. Hauswirtschaft samt ihrer naturwissenschaftlichen Grundlagen und der didaktischen Implikationen, Wirtschaftswissenschaft, Unfallverhütung und Berufskunde) der Nachweis, dass der Kandidat über besondere Kenntnisse und Einsichten in dem von ihm gewählten Studienschwerpunkt verfügt und didaktische dieses Bereichs kennt.
In der wissenschaftlichen Arbeit soll der Kandidat nachweisen, dass er in die Denk- und Arbeitsweise des von ihm gewählten Studienschwerpunktes so weit eingedrungen ist, dass er sich in eine leichtere technologische Fragestellung einarbeiten und sie unter Einbeziehung der wirtschaftlich/gesellschaftlichen oder didaktischen Implikationen darzustellen vermag.
Die mündliche Prüfung hat die Kenntnisse und Einsichten gemäß 2. zum Gegenstand.
Praktika, Übungen oder Seminare im Umfang von etwa 8 SWS (entfällt, wenn die wissenschaftliche Arbeit nicht im Fach Biologie angefertigt wird)
Gefordert werden Grundkenntnisse der Morphologie-, Fortpflanzung, Entwicklungsgeschichte, Vererbung, Physiologie, Ökologie und der geographischen Verbreitung der höheren und niederen Pflanzen. Ferner wird ein Überblick über das System der Pflanzen und eine auf eigener Anschauung beruhende Kenntnis der wichtigen einheimischen Arten gefordert. Weiter müssen Kenntnisse über wirtschaftlich bedeutungsvolle Pflanzen nachgewiesen werden. Der Kandidat soll sich mit Fragen der praktischen Bedeutung biologischer Erkenntnisse, insbesondere des Natur-, Landschafts- und Umweltschutzes vertraut gemacht haben.
Gefordert werden Kenntnisse über Cytologie, Histologie, Bau und Fortpflanzung der Tiere, über vergleichende Anatomie der Wirbeltiere, allgemeine Grundlagen der Zoophysiologie, vergleichende Zoophysiologie, Entwicklungsphysiologie und Ethologie der Wirbeltiere und des Menschen, Evolution der Tiere und des Menschen sowie über Anthropologie.
Die schriftliche Prüfung besteht aus zwei Klausurarbeiten von jeweils 21/2 Stunden Dauer. Alle Kandidaten eines Prüfungstermins erhalten den gleichen Vorschlag. Die eine Klausurarbeit enthält Aufgaben aus der Zoologie/Humanbiologie, die andere Aufgaben aus der Botanik. Den Klausurarbeiten liegen die Lehrveranstaltungen gemäß 1.2 zugrunde.
Die Prüfung besteht aus der fachwissenschaftlichen Prüfung mit zwei Teilprüfungen von je etwa 20 Minuten Dauer und der Prüfung in Fachdidaktik von etwa 15 Minuten Dauer.
In den zwei Teilprüfungen der fachwissenschaftlichen Prüfung ist der eine Prüfer aus dem Fachgebiet Zoologie (einschließlich Humanbiologie), der andere aus dem Fachgebiet Botanik zu wählen.
Die fachwissenschaftliche Prüfung erstreckt sich auf die Inhalte aller im Rahmen des gewählten Fachgebiete zu belegenden Lehrveranstaltungen. Spezialgebiete werden nicht angegeben.
Die Ergebnisse der beiden fachwissenschaftlichen Teilprüfungen und der Prüfung in Fachdidaktik werden im Verhältnis 2:2:1 zu einer Durchschnittsnote zusammengefasst.
(11) Seminar zu dem Praktikum Laborsicherheit / Demonstrationsversuche (S)
Fachdidaktisches Praktikum (P)
Außerdem soll sich der Prüfling aus der Sicht seines Fachs mit Sicherheitsfragen und Umweltproblemen befasst und einen Überblick über die Besonderheiten der Schulchemie und über die Durchführung chemischer Experimente - unter besonderer Berücksichtigung von Fragen der Unfallverhütung - gewonnen haben.
Nachweis der erfolgreichen Teilnahme an zwei Pro- oder Hauptseminaren zur Fachdidaktik, in einem der Seminare Nachweis einer mit mindestens „ausreichend“ bewerteten schriftlichen Seminararbeit
Die Prüfung wird in den beiden Fachgebieten Sprachwissenschaft und Literaturwissenschaft und in Fachdidaktik abgelegt.
Für die Prüfung vereinbart der Prüfling in den zwei Bereichen gemäß 2.1, in denen er nur die mündliche Prüfung ablegt, je ein Spezialgebiet mit den von ihm angegebenen Prüfern/Prüferinnen; in dem Fachgebiet gemäß 3.2.1, in dem die schriftliche Prüfung abgelegt wird, werden zwei Spezialgebiete vereinbart. Die Spezialgebiete sollen nach Umfang und Thema einen wesentlichen Ausschnitt des Fachgebiets repräsentieren. Bei der Auswahl der Spezialgebiete sollen unterschiedliche fachwissenschaftliche Gegenstandsbereiche berücksichtigt werden.
Die wissenschaftliche Arbeit wird in einem der beiden Fachgebiete Sprachwissenschaft oder Literaturwissenschaft geschrieben. Ihr Thema darf sich mit keinem der Spezialgebiete überschneiden. Sprachlicher Ausdruck und Form sind bei der Bewertung der Arbeit mit zu berücksichtigen.
Die schriftliche Prüfung besteht aus einer Klausurarbeit. Diese wird in einem der beiden Fachgebiete Sprachwissenschaft oder Literaturwissenschaft nach Wahl des Prüflings geschrieben. Hierfür werden zwei Themen aus den vereinbarten Spezialgebieten zur Wahl gestellt; eines davon ist zu bearbeiten.
Der Prüfling legt in den beiden Fachgebieten Sprachwissenschaft und Literaturwissenschaft und in Fachdidaktik Teilprüfungen von gleicher Dauer ab. Das Spezialgebiet, in dem die Klausurarbeit geschrieben wird, ist nicht Gegenstand der mündlichen Prüfung.
Nachweis der erfolgreichen Teilnahme an zwei fachdidaktischen Lehrveranstaltungen
Problemen und Methoden der Sprachwissenschaft und ihrer Anwendung in der amerikanischen oder englischen Gegenwartssprache sowie Vertrautheit mit der diesbezüglichen für den Unterricht bedeutsamen Fachliteratur; Vertrautheit mit sozialen und regionalen Varietäten des Englischen
Grundkenntnisse über ausgewählte soziale, politische, kulturelle oder wirtschaftliche Gegebenheiten und Strukturen der englischsprachigen Länder (mit Schwerpunkt Britische Inseln und Nordamerika) auch im Vergleich zu Deutschland
Gegenstand der mündlichen Prüfung sind die Bereiche gemäß Ziffer 2. Von den beiden Gebieten Sprachwissenschaft und Literaturwissenschaft wählt der Prüfling eines als Prüfungsgebiet. In diesem Gebiet soll die Prüfung in englischer Sprache durchgeführt werden.
Fachwissenschaftliche Prüfung (Sprachwissenschaft oder Literaturwissenschaft)
Die fachwissenschaftliche Prüfung geht aus von Schwerpunkten, die der Prüfling mit dem Prüfer/ der Prüferin vereinbart hat. Es werden zwei Schwerpunkte angegeben.
Ist Literaturwissenschaft Prüfungsgebiet, kann neben “Englischer Literatur” als zweiter Schwerpunkt “Nordamerikanische Literatur” oder “Literatur der Neueren Englischsprachigen Kulturen” gewählt werden.
Zur Ermittlung der Note der mündlichen Prüfung werden die doppelte Notenziffer der fachwissenschaftlichen Prüfung und die einfachen Notenziffern der Prüfung in Fachdidaktik und der Prüfung in der Sprachbeherrschung addiert; die Summe wird durch 4 dividiert. Ungenügende oder mangelhafte Ergebnisse in den einzelnen Teilprüfungen können nicht ausgeglichen werden.
Nachweis der bestandenen Zwischenprüfung im Fach Erziehungswissenschaft
besteht aus drei Teilen: einer zweistündigen “Rédaction de textes“, einer einstündigen Übersetzung vom Deutschen ins Französische und einem zweistündigen Sprachtest, der Lexik, Morphologie und Syntax umfasst. Die Teilprüfungen werden zu einem Termin geschrieben. Zum Bestehen der schriftlichen Prüfung müssen alle drei Prüfungsteile jeweils bestanden sein. Ein Ausgleich ist nicht möglich.
Gegenstand der mündlichen Prüfung sind die Bereiche gemäß Ziffer 2. Von den beiden Gebieten Sprachwissenschaft und Literaturwissenschaft wählt der Prüfling eines als Prüfungsgebiet. In diesem Gebiet soll die Prüfung in französischer Sprache durchgeführt werden. Landeskunde/ Interkulturelle Kommunikation kann auf Wunsch des Prüflings im Einvernehmen mit dem Prüfer/der Prüferin im Rahmen der fachwissenschaftlichen Prüfung überprüft werden. In diesem Fall kann vom Prüfling zusätzlich ein Prüfer/eine Prüferin für den Bereich Landeskunde/Interkulturelle Kommunikation benannt werden.
Die fachwissenschaftliche Prüfung geht aus von Schwerpunkten, die der Prüfling mit dem Prüfer/der Prüferin vereinbart hat. Es werden zwei Schwerpunkte angegeben.
Kenntnisse aus je einem Teilgebiet der Physischen Geographie (Geomorphologie, Klimageographie, Bodengeographie, Vegetationsgeographie, Geoökologie) und der Kulturgeographie (Stadtgeographie, Geographie der nicht städtischen Siedlungen, Agrargeographie, Industriegeographie, Geographie des tertiären Sektors, Politische Geographie, Bevölkerungsgeographie)
In der mündlichen Prüfung werden zwei vom Prüfling gewählte Spezialgebiete, die sich sowohl auf physisch-geographische als auch auf kulturgeographische Inhalte beziehen müssen, und die übrigen Prüfungsgegen-stände sowie Fachdidaktik (2.7 und 2.8) berücksichtigt. Vom Prüfling bearbeitete Themen der schriftlichen Prüfung können nicht Gegenstand der mündlichen Prüfung sein.
Nachweis der erfolgreichen Teilnahme an einem Oberseminar aus der Geschichte des 20. Jahrhunderts
Kenntnis der wichtigsten Methoden und Hilfsmittel der Geschichtswissenschaft und Fähigkeit, in ihrer Anwendung Quellenzeugnisse zu verstehen, einzuordnen und auszuwerten und für die Verwendung im Unterricht aufzubereiten
Die vertieften Kenntnisse dürfen nicht einem zu engen Bereich zugeordnet sein. Die gewählten Themen dürfen nicht das gleiche Sachgebiet umfassen.
Die schriftliche Prüfung besteht aus einer Klausurarbeit in der Geschichte des Altertums oder des Mittelalters oder der Neuzeit. Sie gliedert sich in eine Quelleninterpretation und eine Themenbearbeitung zu einem Sachgebiet oder Zeitabschnitt gemäß Ziffer
2.2. Der Prüfling bearbeitet eines von drei zur Wahl gestellten Themen.
Die mündliche Prüfung besteht aus drei Teilprüfungen von gleicher Dauer zu je 15 Minuten und zwar aus zwei Teilprüfungen im fachwissenschaftlichen Bereich und einer Teilprüfung in Fachdidaktik. Die beiden Teilprüfungen im fachwissenschaftlichen Bereich haben zwei der gemäß Ziffer 2.2 gewählten Sachgebiete oder Zeitabschnitte zum Gegenstand. Das Sachgebiet/der Zeitabschnitt der Klausurarbeit darf nicht Gegenstand der mündlichen Prüfung sein.
- allgemeiner Überblick über die Curricula Hauptschule/Gesamtschule
Die mündliche Prüfung behandelt Fragen der Kunsttheorie, der Kunstgeschichte und der Kunstdidaktik gemäß 2.2.1 und 2.2.2. Sie besteht aus zwei Teilprüfungen zu je 15 Minuten Prüfungszeit in Kunstgeschichte und Kunstdidaktik. Die Prüfungsthemen sollen außer den gewählten Vertiefungsgebieten, die nicht bereits Gegenstand der Klausur waren, auch die übrigen Sachgebiete gemäß 2.2.1 und 2.22 einbeziehen.
Jede Lehrveranstaltung im Fach Mathematik hat ein in Leistungspunkten angegebenes Gewicht, das den Umfang der Lehrveranstaltung wiedergibt, und schließt mit einer - zumeist benoteten - Leistungskontrolle ab. Bestandene Leistungskontrollen in hinreichendem Umfang berechtigen zur Teilnahme an der Ersten Staatsprüfung im Fach Mathematik. Dabei sind spezifische Mindestpunktzahlen in verschiedenen Lehrveranstaltungskategorien vorgeschrieben.
Das Hauptstudium umfasst keine Lehrveranstaltungen in höherer Mathematik.
Das Hauptstudium umfasst Lehrveranstaltungen in einem Gesamtumfang von mindestens 10 Leistungspunkten.
Nachweis der Teilnahme an Vorlesungen aus dem Gebiet der Elementarmathematik vom höheren Standpunkt im Umfang von 4 SWS, den zugehörigen Übungen und einem Proseminar im Umfang von 2 SWS (4 Leistungspunkte)
Nachweis der Teilnahme an Lehrveranstaltungen zur Didaktik der Mathematik im Umfang von mindestens 6 SWS; davon ist für 4 SWS die erfolgreiche Teilnahme nachzuweisen.
Falls die wissenschaftliche Arbeit im Fach Mathematik angefertigt werden soll, ist eines der Gebiete der Elementarmathematik vom höheren Standpunkt oder der Didaktik der Mathematik durch Teilnahme an weiteren Lehrveranstaltungen im Umfang von 4 SWS zu vertiefen (23 Leistungspunkte:
8 Leistungspunkte für die Lehrveranstaltung und 15 Leistungspunkte für die Erstellung der wissenschaftlichen Arbeit).
Überblick über den Inhalt der gemäß 1.3 ausgewählten Vorlesungen
Überblick über den Inhalt der gemäß 1.4 gewählten Vorlesungen
Vertiefte Kenntnisse des gemäß 1.5 gewählten Gebietes
Das Thema ergibt sich aus der Elementarmathematik vom höheren Standpunkt oder der Didaktik der Mathematik unter besonderer Berücksichtigung des Vertiefungsgebietes gemäß 1.5.
Die Prüfung besteht aus einer Klausurarbeit aus dem Bereich der Elementarmathematik vom höheren Standpunkt und einer weiteren Klausurarbeit zur Didaktik der Mathematik.
Klausurarbeit in Elementarmathematik vom höheren Standpunkt
Die Aufgaben beziehen sich auf die Themen der Elementarmathematik vom höheren Standpunktgemäß 1.3..
Die Aufgaben beziehen sich auf die Vorlesungen zur Didaktik der Mathematik gemäß 1.4.
Die mündliche Prüfung erstreckt sich auf die Themen der Elementarmathematik vom höheren Standpunkt und die Didaktik der Mathematik. Falls die wissenschaftliche Arbeit in Mathematik geschrieben wird, kann auf das Vertiefungsgebiet gemäß 1.5 besonders eingegangen werden.
Nachweis (Schein) der erfolgreichen Teilnahme an den Übungen „Theoretische und rechnerische Ergänzungen zur Experimentalphysik I und II“
Nachweis (Schein) der erfolgreichen Teilnahme an einem fachdidaktisch-fachwissenschaftlichen Seminar für Lehramtskandidaten/ Lehramtskandidatinnen
Newtonsche Mechanik der Massenpunkte, Grundzüge der Mechanik des starren Körpers, einfache Anwendungen
Material- und Feldgrößen der Elektrodynamik; phänomenologische Darstellung von Dispersion, Polarisation, Beugung und Interferenz aus dem Wellenbild
Die wissenschaftliche Arbeit muss einen fachwissenschaftlichen Schwerpunkt haben.
Die schriftliche Prüfung besteht aus einer Klausurarbeit. Alle Prüflinge eines Prüfungstermins erhalten den gleichen Klausurvorschlag. Dieser enthält je ein Thema sowie zwei Aufgaben aus zwei der Themenkreise gemäß 2.1.1 bis 2.1.4. Jeder Prüfling wählt ein Thema und zwei Aufgaben. In die Bewertung gehen das Thema zu /3, die Aufgaben zu 2/3 ein.
Die Prüfungsdauer beträgt 30 Minuten für Experimentalphysik und 15 Minuten für Didaktik der Physik. Die Prüfung wird von zwei Prüfern/Prüferinnen durchgeführt, die nicht gemeinsam prüfen müssen. Die beiden Teilnoten in Experimentalphysik und Didaktik der Physik werden im Verhältnis 2:1 gewichtet und zu einer Note zusammengefasst. Es werden keine Spezialgebiete angegeben. Die mündliche Prüfung bezieht sich unter Berücksichtigung der Punkte 2.2 und 2.3 auf die unter 2.1.1 bis 2.1.4 genannten Teilgebiete.
Religionsgeschichte Israels/ Theologie des Alten Testaments
Von den sechs Disziplinen sollen mindestens vier Gegenstand
einer Teilprüfung sein.
Die schriftliche Prüfung besteht aus einer Klausurarbeit, die aus jeder der sechs theologischen Disziplinen gewählt werden kann. Allerdings müssen wissenschaftliche Arbeit und Klausurarbeit
verschiedenen Disziplinen angehören. Für die Klausurarbeit werden drei Themen gestellt, von denen eines zu bearbeiten ist.
Nachweis der erfolgreichen Teilnahme an einem Einführungskurs in die lateinische Sprache, falls ein Nachweis des Latinums nicht vorliegt
Die mündliche Prüfung wird bei zwei Prüfern/Prüferinnen abgelegt, auf die jeweils die Hälfte der Prüfungszeit entfällt. Gegenstand der Prüfung sind die grund­legenden Kenntnisse zu den obligatorischen Veranstaltungen des Hauptstudiums (vgl.
Die in der wissenschaftlichen Arbeit behandelten sowie die in der schriftlichen Prüfung geprüften Themen sind nicht mehr Gegenstand der mündlichen Prüfung.
Nachweis über die erfolgreiche Teilnahme an einer allgemeinen didaktischen Lehrveranstaltung und Nachweis über die erfolgreiche Teilnahme an einer fachdidaktischen Lehrveranstaltung
Kenntnisse fachdidaktischer Fragestellungen unter besonderer Berücksichtigung der fachdidaktischen Probleme an Hauptschulen und Gesamtschulen
Aus den Sachgebieten gemäß 2.1 bis 2.4 werden zwischen dem Kandidaten und dem von ihm gewählten Prüfer drei Spezialgebiete vereinbart. Aus jedem Spezialgebiet wird dem Kandidaten ein Thema vorgelegt, von denen er eines zu bearbeiten hat.
Als Spezialgebiet soll ein Gebiet verstanden werden, das nach normalem akademischem Brauch Gegenstand einer einsemestrigen Vorlesung oder Übung sein könnte. Diese Spezialgebiete dürfen vom Thema her nicht an den Erfordernissen des angestrebten Lehramtes vorbeigehen. Hat der Kandidat die wissenschaftliche Arbeit im Fach Sozialkunde geschrieben, werden die Themen für die Klausurarbeit der Fachrichtung entnommen, die nicht Gegenstand der wissenschaftlichen Arbeit war.
Die mündliche Prüfung besteht aus drei Teilprüfungen von gleicher Dauer in den Fachrichtungen Politikwissenschaft und Soziologie und in Fachdidaktik. Für die mündliche Prüfung vereinbart der Kandidat in jeder der drei Fachrichtungen ein Spezialgebiet mit den von ihm gewählten Prüfern. Das Spezialgebiet, aus dem das Thema für die Klausurarbeit, und das Sachgebiet, aus dem das Thema für die wissenschaftliche Arbeit gestellt wurden, können nicht gewählt werden. In der mündlichen Prüfung, hat der Kandidat neben den vertieften Kenntnissen in den vereinbarten Spezialgebieten auch Grundkenntnisse in den anderen Sachgebieten gemäß 2 nachzuweisen.
Nachweis der nach der geltenden Studienordnung vorgeschriebenen Stu­dienverpflichtungen des Hauptstudiums (Praxis und Theorie)
Herr/Frau ...............................................................................................................................................................
geboren am ............................................................. in ..........................................................................................
hat vor dem Staatlichen Prüfungsamt in Saarbrücken am .....................................................................................
die Prüfung in Erziehungswissenschaft im Rahmen der Ersten Staatsprüfung für das Lehramt an Hauptschulen
und Gesamtschulen mit dem Ergebnis
Der Prüfung lag die Ausbildungs- und Prüfungsordnung für das Lehramt an Hauptschulen und Gesamtschulen 4 vom 22. September 1981 (Amtsbl. S. 657), zuletzt geändert durch die Verordnung vom 2. November 2007 (Amtsbl. S. 2122), zugrunde.
Herrn/Frau ......................................................................................................................................................................
geboren am .................................................................. in ..............................................................................................
wird hierdurch bescheinigt, dass er/sie vor dem Staatlichen Prüfungsamt in Saarbrücken am .......................................
die Erste Staatsprüfung für das Lehramt an Hauptschulen und Gesamtschulen 4 bestanden hat.
Der Prüfung lag die Ausbildungs- und Prüfungsordnung für das Lehramt an Hauptschulen und Gesamtschulen vom 22. September 1981 (Amtsbl. S. 657), zuletzt geändert durch die Verordnung vom 2. November 2007 (Amtsbl. S. 2122), zugrunde.
über die Erste Staatsprüfung für das Lehramt an Hauptschulen und Gesamtschulen 4
Herr/Frau ..............................................................................................................................................................................
hat am ....................................................... .......... die Erste Staatsprüfung für das Lehramt an Hauptschulen und Gesamtschulen 4 bestanden.
Die Gesamtnote lautet: ............................................................ (.......Punkte)
Die gewählte Fächerverbindung lautet: ................................................................................................................................
Er/Sie hat die Prüfung in Erziehungswissenschaft am ........................................................................ vor dem Staatlichen
Prüfungsamt in Saarbrücken mit dem Ergebnis ................................................... (........Punkte) bestanden.
Die wissenschaftliche Arbeit wurde mit ..........................................................................................(........Punkte) bewertet.
Der Prüfung lag die Ausbildungs- und Prüfungsordnung für das Lehramt an Hauptschulen und Gesamtschulen vom 22. September 1981 (Amtsbl. S.657), zuletzt geändert durch die Verordnung vom 2. November 2007 (Amtsbl. S. 2122), zugrunde.
Saarbrücken, den ..................................
mit Auszeichnung bestanden15,00 - 12,50 Punkte
über die nicht bestandene Erste Staatsprüfung
für das Lehramt an Hauptschulen und Gesamtschulen 4
Es wird hierdurch bescheinigt, dass Herr/Frau ..................................................................................................................
geboren am ......................................................................... in ..........................................................................................
die Erste Staatsprüfung für das Lehramt an Hauptschulen und Gesamtschulen 4 endgültig nicht bestanden hat.
Herr/Frau ......................................................................................................................................................................
geboren am .................................................................... in ..........................................................................................
hat vor dem Staatlichen Prüfungsamt in Saarbrücken am ............................................................................................
die Erste Staatsprüfung für das Lehramt an Hauptschulen und Gesamtschulen 4 bestanden.
mit der Fachendnote ......................................... (.......Punkte) bestanden.
über die Zweite Staatsprüfung für das Lehramt an Hauptschulen und Gesamtschulen 4
Herr/Frau ............................................................................................................................................................................
geboren am ......................................................................... in ...........................................................................................
hat den Vorbereitungsdienst im Beamtenverhältnis auf Widerruf vom .................................. bis .....................................
an dem Studienseminar in ................................................................................................................................abgeleistet.
Er/Sie hat die Zweite Staatsprüfung für das Lehramt an Hauptschulen und Gesamtschulen 4 in den Fächern
bestanden und somit die Befähigung für das Lehramt an Hauptschulen und Gesamtschulen 4 erworben.
Die Gesamtnote lautet: ................................................................................................................................ (....... Punkte)
Zulassungsnote: .......................................... (........Punkte)
.........................................................................................: ........................................ (........Punkte)
Prüfungslehrproben: ........................................ (........Punkte)
Mündliche Prüfung: ........................................ (........Punkte)
an Hauptschulen und Gesamtschulen 4
hat den Vorbereitungsdienst im Beamtenverhältnis auf Widerruf vom .............................................................................
bis ............................................................................ an dem Studienseminar in ...............................................................
Der Zweiten Staatsprüfung für das Lehramt an Hauptschulen und Gesamtschulen 4 unterzog er/sie sich am
Herr/Frau ..........................................................................................................................................................................

References: Art. 1
 Art. 2
 Art. 1
 § 21
 § 20
 § 6
 § 25
 § 23
 § 23
 § 25
 § 48
 § 50