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Diffusionsvereinigung Priebe 04 • Thema anzeigen - Spiel gegen Goldener Schuss 06 (Rückspiel)
Spiel gegen Goldener Schuss 06 (Rückspiel)
von Stephan » 27. Apr 2008, 14:44
Am Ende war es egal, dass die Ligaleitung das ursprünglich für Samstag geplante Spiel kurzfristig für Sonntag anberaumt hatte. Denn es stimmte sowohl das Wetter, der Spielverlauf, das Ergebnis und die Zahl der anwesenden Priebanten. Überhaupt muss zunächst auf die Personalabteilung eingegangen werden. Während sich bereits frühzeitig fünf Stammkräfte aus terminlichen Gründen abmeldeten, erreichte den Vorstand dann auch noch die nächste Hiobsbotschaft: Stürmerduo Jan Kalmer und Paul Seiffert hatten sich schwerer verletzt als bisher angenommen. Kalmer fällt mit einem Muskelfaserriss im Oberschenkel für gute sechs Wochen aus, Seiffert mit drei angerissenen Bändern im Fußgelenk für mindestens eben diese Zeit. Doch erfreulicherweise erhörten gleich mehrere Bonus-Priebanten den verzweifelten Hilferuf des Vorstands. So kam es, dass sich unter den 15 Spielern auch altbekannte Namen wie Mati Graj und Philipp Weidner, die beide seit über einem Jahr nicht mehr für Priebe stürmten, und Michael Raven, der überhaupt sein allererstes Spiel für Priebe bestritt, wiederfanden.
Mit dem Anpfiff nahm die Diffusionsvereinigung wie gewohnt das Heft in die Hand und übte hohen Druck auf des Gegners Tor aus, der nach guten zehn Minuten mit einem Treffer belohnt wurde. Laurenz Trenkler, der sonst allerdings unter seiner gewohnt starken Leistung blieb, hatte sich den Ball auf der linken Seite nach einem Einwurf geschnappt und sich in den Strafraum getankt. Während sein erster Schussversuch noch abgeblockt wurde, wurstelte er sich den Ball irgendwie wieder vor die Füße und schloss ins linke untere Eck ab. 1:0 also, und es schien alles wie immer zu verlaufen. Doch das zweite Tor wollte in der ersten Halbzeit einfach nicht fallen, obwohl sich Priebe nach Kräften mühte. Unzählige Ecken, Kurzpassspiel und sogar lange Bälle in die Spitze, all das fruchtete nicht. Dabei war es namentlich Weidner, der nach einem herrlichen weiten Pass alleine auf den Torhüter zu rennen, den Ball aber nicht im Gehäuse unterbringen konnte. Vom Goldenen Schuss war bis dahin nicht viel zu sehen. Lediglich eine Szene sorgte für Aufruhr, als Torwart Konnemann im Wettlauf mit einem Stürmer den Ball per Grätsche zwar regelkonform klärte, dabei aber für die Uniliga unverhältnismäßigen aggressiven Einsatz zeigte. Unverhältnismäßig war auch die Entscheidung des ansonsten sehr guten Schiedsrichters von Dynamo Blutgrätsche: er stellte Konnemann kurzerhand für 10 Minuten vom Platz. Eine Entscheidung die dennoch vertretbar war.
Für ihn übernahm Wanja Frank, der sich auch auf dem Posten des Keepers heute nicht gerade der Positionstreue verschrieben hatte. Dennoch war es Frank, der in der zweiten Hälfte mit einem klugen Pass auf Schick das 2:0 einleitete. Dieser schickte nämlich Michael Raven steil in den tiefen Raum, wodurch sich die Stürmer im Strafraum freilaufen konnten. Wohlüberlegt spielte er die Kugel mit einem halbhohen Pass auf Markmiller zurück, der aus sieben Metern mit einem Gewaltschuss für den beruhigenden zweiten Treffer sorgen konnte. Und da die goldenen Schützen auch im weiteren Verlaufen keine nennenswerten Akzente setzen konnten, sorgten dafür einfach die Priebanten. Auch wenn der mindestens zwanzigste Eckstoß von den kopfballstarken „blues“ nicht genutzt werden konnte, krönte Raven sein sensationelles Debüt mit zwei Toren zum 4:0 Endstand und avancierte somit zum Matchwinner. Nach Pass von Konrad Birgelen nagelte er die Pille von der rechten Strafraumgrenze ins kurze Eck, nach einer traumhaften Kombination überwand er den gegnerischen Keeper völlig freistehend mit einem Flachschuss nach Vorlage von Graj.
„Ja, unsere drei „Neuen“ sind heute eingeschlagen wie eine Bombe.“ gab ein verschmitzt lächelnder Matthias Schick zu. „Dass der Raven was am Ball kann, das wusste ich ja schon vorher, aber heute hat er sich mit seiner außerordentlichen Leistung auf Anhieb in die Herzen der Fans gespielt. Und in meins auch.“ Weniger euphorisch klang hingegen Graj: „Dass es bei Phil und mir noch nicht so rund gelaufen ist, das ist doch klar. Wir haben jetzt so lange nicht mehr mit der Mannschaft gespielt und dann sollen wir auch gleich noch ein Tor schießen? Was ihr Reporter immer für komische Fragen stellt.“ Ungeachtet dessen war heute eine gute, wenn auch nicht herausragende, Priebemannschaft zu betrachten, deren Sieg eigentlich zu keinem Zeitpunkt gefährdet war. Abschließend sollte noch die Leistung des Schiedsrichters lobend hervorgehoben werden, der für die souveränsten Pfiffe, unter denen Priebe je zelebrieren durfte, sorgte.
von Erasmus » 27. Apr 2008, 18:41
ja naix!
von Matze » 27. Apr 2008, 19:48
ich bin jetzt sowas von braun-das spiel in der prallen sonne hat doch was
von Schick » 27. Apr 2008, 20:02
ich bekomm einfach immer nur kopfschmerzen oder sonnebrand...
von Floooorian » 27. Apr 2008, 20:05
hihi und ich hab mich aufm feld so weiss egfühlt..
von Stephan » 27. Apr 2008, 21:16
wie hoch hat brechstange eigentlich verloren @flo oder konrad
von Paul » 28. Apr 2008, 10:07
@ vorstandskollegen: schaut mal nach bei angemeldet bei diesem spiel. da sind 16 angemeldet. welcher gastspieler ist gemeint. bitte um überprüfung!
von Nielson » 28. Apr 2008, 13:47
Der Spieler 2 lässt verlauten, dass er sich sehr über diesen erfolg
Er ist gerade bei seiner ältesten Schwester in Manaus und hatte extra beim Dorfältesten mit seinem Bruder zusammen ein Public Viewing organisiert.
Dieses sprengte allerdings seinen finanziellen Rahmen, da nicht nur der Fernseher, sondern auch Tische, Stühle und sämtliches Andere gekauft werden musste. (Manaus Slums sind mit die Ärmsten)
Deshalb bittet er im gleichen Atemzug (der ,z.B. wegen Verhungerns,nicht der letzte sein sollte) um Rückgabe der entrichteten Semesterpauschale in Höhe von 50,- Euro.
Management Nielson i.A.
von Schick » 28. Apr 2008, 14:11
I Anspruch des N
Der N (Nielson) könnte einen Anspruch gegen die D (Diffusionsvereinigung) auf Rückerstattung der 50 € gem. § 812 BGB haben.
Dazu müsste die D durch Leistung des N oder in sonstiger Weise auf dessen Kosten etwas ohne rechtlichen Grund erlangt haben.
Leider hat der N einen Knebelvertrag bei der D unterschrieben.
Dieser Besagt, dass aller Besitz des Nielson dos santos de la cruz...für immer Eigentum der D sein wird. Im Gegenzug darf der N für die beste Europäische nicht Vereinsmannschaft joga bonito machen.
Folglich hat die D die 50 € nicht ohne rechtlichen Grund Erlangt.
Mithin hat der N keinen Anpsruch gegen die D auf Herausgabe der Semesterpauschale in Höhe von 50 €.
Vorstand DifVgg i.A.
von Stephan » 28. Apr 2008, 15:43
Grundrechts-Gutachten
I Art. 14
Nielson dos Santos de la Cruz (NdSdlC) könnte in seinem Grundrecht aus Art. 14, Eigentum, verletzt sein.
Dazu müsste der Schutzbereich eröffnet sein.
Art. 14 ist ein „jedermann-Grundrecht“. Also kann sich auch NdSdlC als brasilianischer Staatsangehöriger und natürliche Person darauf berufen.
Geschützt ist das Eigentum an sich. Hier steht allerdings nicht NdSdlC’s Eigentum in Rede, sondern das des Dorfältesten. Mithin ist der sachliche Schutzbereich nicht eröffnet.
Damit ist der Schutzbereich nicht eröffnet.
Damit ist NdSdlC nicht in seinem Grundrecht aus Art. 14 verletzt.
II Art. 2 (subsidiär)
NdSdlC könnte in seinem Grundrecht aus Art. 2, dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht, verletzt sein.
Als „jedermann-Grundrecht“ kann sich NdSdlC auf Art. 2 berufen.
Unter anderem ist auch die persönliche Ehre geschützt. Hier verliert NdSdlC gegenüber den Menschen in seiner Heimat das Gesicht, sollte er die 50 Euro nicht zurückerstatten können und müsste den Rest seines Lebens in Schande verbringen. Mithin ist der sachliche Schutzbereich eröffnet.
Damit ist der Schutzbereich eröffnet
Weiterhin müsste ein Eingriff vorliegen. Ein Eingriff ist jedes staatliche Handeln, das dem Einzelnen ein Verhalten im Schutzbereich eines Grundrechts versagt oder beschränkt. Hier hat der Staat aber nicht gehandelt, sondern der Vorstand der Difvgg Priebe 04. Dieser ist eine juristische Person des Privatrechts. Dennoch ist über die Konstellation der mittelbare Drittwirkung der Grundrechte eine Verletzung des NdSdlC in seinem Grundrecht aus Art. 2 möglich. Also liegt ein Eingriff vor.
3. Rechtfertigung des Eingriffs und Schranken-Schranken
Der Eingriff dürfte auch nicht gerechtfertigt sein. Im Privatrecht ergibt sich eine verfassungsimmanente Schranke in mittelbarer Drittwirkung aus § 812 BGB. Ein Anspruch aus selbigem wurde aber bereits verneint (s.o.). Mithin ist der Eingriff auch gerechtfertigt.
NdSdlC ist nicht in seinem Grundrecht aus Art. 2 verletzt.
Die rechtsgutachterlichen Kosten fallen dem Petenten zu Last. Dieser hat umgehend einen Betrag von 13,37€ an die Mannschaftskasse zu leisten.
von Schick » 28. Apr 2008, 16:51
die strafrechtliche verfolgung behalten wir unserem juniorpartner vor.
von Floooorian » 28. Apr 2008, 17:55
so ihr käsestangen Brechstange errang ein knappen 1:7 gegensieg, wobei Priebe in Form von Konrad und Florian das Tor vorbereiteten und ein Brechstängler nur noch mit der hacke den pfosten durch den ball streicheln zu lassen hatte. Alles in allem, Kamerun sehr spielstark aber das ergebniss zu großen teilen der desolaten tagesform einiger stangen zuzuschreiben
von Daniel » 28. Apr 2008, 19:49
Die Rechtsabteilung von Priebe scheint hier im Glück zu sein,
dass der arme N nicht den § 138 I BGB kennt:
"Ein Rechtsgeschäft, das gegen die guten Sitten verstößt, ist nichtig."
Zur Ausfüllungs des Begriffs der guten Sitten kann (neben den Wertentscheidungen aus Grundrechten) folgendes festgestellt werden:
Das Ausnutzen der Unerfahrenheit des N, der wohl nie Lesen und Schreiben gelernt hat und unter fragwürdigen Umständen zur Unterzeichnung des Vertrages verleitet wurde, dazu die Tatsache, dass die Vertragsunterzeichnung stattfand, als der N erst 11 Jahre alt, und nicht geschäftsfähig war, als er in einer Hinterstraße von Rio durch Talenscout M. Moser entdeckt wurde, weisen darauf hin, dass hier Verstöße gegen § 138 I BGB zu einer Nichtigkeit des Vertrages führen könnten.
Allerdings sollte der N vorsichtig mit der Geltendmachung von Ansprüchen gegen die D sein. Immerhin könnte die Auflösung des Vertrags zu einer Problematik in der Aufenthaltsberechtigungsfrage des N in Deutschland führen
von Matze » 28. Apr 2008, 20:29
einfach zu geil. ich will jura studieren um mitreden zu können.
von Wanja » 29. Apr 2008, 10:00
hahaha, gibts nicht irgendeinen paragraphen, der besagt, dass nielson beim nächsten spiel mit stammesbemalung auflaufen muss? schaut doch mal im bgb (brasilianisches grundgesetzbuch).

References: § 812
 Art. 14
 Art. 14

Art. 14
 Art. 14
 Art. 2
 Art. 2
 Art. 2
 Art. 2
 § 812
 Art. 2
 § 138
 § 138