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⭐Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Dürnten Postfach 8635 Dürnten Telefon
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Dürnten Postfach 8635 Dürnten Telefon
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1 Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Dürnten Postfach 8635 Dürnten Telefon Die evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Dürnten ist eine selbstständige Körperschaft des öffentlichen Rechts. Sie ist Teil der Evangelisch-reformierten Landeskirche. Sie ist bestrebt, auf der Grundlage des Evangeliums das christliche Leben zu wecken und zu fördern. Die Kirchgemeinde ist in der Organisation und Erfüllung ihres Auftrags im Rahmen des übergeordneten Rechts autonom. Sie besorgt alle Aufgaben, die ihr durch das kantonale Recht, durch die nordnung und ihre Ausführungsbestimmungen sowie durch die Kirchgemeindeordnung und durch Gemeindebeschlüsse zugewiesen sind. Die evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Dürnten umfasst alle Einwohner im Gebiet der politischen Gemeinde Dürnten, die der Evangelisch-reformierten Landeskirche angehören. Die Voraussetzungen der Mitgliedschaft sowie Ein- und Austritt richten sich nach den Bestimmungen der nordnung. Jedes Mitglied ist aufgerufen, an der Erfüllung des kirchlichen Auftrags mitzuwirken, und eingeladen, die kirchlichen Dienste in Anspruch zu nehmen. Das Stimm- und Wahlrecht in kirchlichen Angelegenheiten richtet sich nach der nordnung. Die stimmberechtigten Mitglieder der Kirchgemeinde üben ihre politischen Rechte an der Urne und in der Kirchgemeindeversammlung aus. Die Organe der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Dürnten sind: 1. die Gesamtheit der Stimmberechtigten, 2. die npflege, 3. die Rechnungsprüfungskommission. 12 Die Kirchgemeinde wählt durch die Urne: 1. die Mitglieder der npflege sowie aus deren Mitte den Präsidenten/die Präsidentin, 2. Pfarrerinnen und Pfarrer. Neuwahlen in die npflege erfolgen mit gedruckten Wahlvorschlägen, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Auf Ersatzwahlen kommt das Verfahren der stillen Wahl zur Anwendung, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Die von der politischen Gemeinde bestimmten amtlichen Publikationsorgane gelten auch für die Kirchgemeinde. Als weiteres Publikationsorgan dient der lokale KiBo. Die Durchführung von Urnenwahlen und der Bezug der nsteuern erfolgen durch die Organe und Einrichtungen der politischen Gemeinde. Mitglieder von Behörden, Organen, Kommissionen und Arbeitsgruppen sowie Pfarrerinnen, Pfarrer, Angestellte und Freiwillige sind hinsichtlich ihrer Tätigkeit für die Kirchgemeinde zur Verschwiegenheit verpflichtet, wenn an der Geheimhaltung ein überwiegendes kirchliches, öffentliches oder privates Interesse besteht oder wenn eine besondere Vorschrift dies vorsieht. Diese Verpflichtung bleibt nach Beendigung des Amts- und Dienstverhältnisses sowie der freiwilligen Mitarbeit bestehen. Der nrat ist in allen Fällen für die Entbindung vom Amtsgeheimnis zuständig. Für die Einberufung der Kirchgemeindeversammlung, für die Aktenauflage und für die Geschäftsbehandlung gelten die Bestimmungen des Gemeindegesetzes sinngemäss. Die Versammlung wird vom Präsidenten/von der Präsidentin der npflege, bei Verhinderung vom Vizepräsidenten/von der Vizepräsidentin oder einem anderen Mitglied der npflege geleitet. Über die Ergebnisse der Verhandlungen wird ein Protokoll geführt. Gefasste Beschlüsse und getroffene Wahlen sind amtlich zu publizieren. 23 Der Kirchgemeindeversammlung stehen ausser den ihr durch das Gemeindegesetz und Art. 157 der nordnung übertragenen Geschäften folgende Befugnisse zu: 1. Erlass und Änderung der Kirchgemeindeordnung, 2. Erlass eines Leitbildes der Kirchgemeinde, 3. Oberaufsicht über das kirchliche Leben in der Gemeinde und über die Verwaltung der Kirchgemeinde, 4. Beschlussfassung über die Schaffung oder Aufhebung dauernder Stellen, 5. Wahl der zusätzlichen Mitglieder sowie der Präsidentin oder des Präsidenten der Pfarrwahlkommission, 6. Wahl der Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission und aus deren Mitte der Präsidentin oder des Präsidenten, 7. Genehmigung des jährlichen Voranschlags und Festsetzung des Kirchgemeindesteuerfusses, 8. Abnahme der Jahresrechnung, 9. Beschlüsse über Ausgabenbewilligungen für neue einmalige Ausgaben und Zusatzkredite oder entsprechende Einnahmenausfälle, sofern sie den Betrag von Fr. 30' übersteigen, 10. Beschlüsse für Ausgabenbewilligungen für jährlich wiederkehrende Ausgaben oder entsprechende Einnahmenausfälle, sofern sie insgesamt den Betrag von Fr. 20' im Jahr übersteigen. 11. Erwerb und Veräusserung von Grundstücken sowie Verfügungen über beschränkte dingliche Rechte, sofern diese den Betrag von Fr. 30' im Einzelfall übersteigen, 12. Abnahme von Abrechnungen über Geschäfte, für welche die Stimmberechtigten in der Kirchgemeindeversammlung einen Kredit bewilligt haben, 13. Beschlussfassung über eine Änderung der Läuteordnung im Einvernehmen mit der politischen Gemeinde. Zur Beratung kirchlicher Anliegen kann die npflege die Bevölkerung zu freien Versammlungen gemäss Art. 158 der nordnung einladen. An solchen Anlässen können sich auch nicht stimmberechtigte Personen äussern. Beschlüsse haben die Bedeutung von unverbindlichen Anregungen. Die npflege berät, entscheidet und vollzieht die ihr übertragenen Geschäfte der Kirchgemeinde. Sie führt die Verwaltung der Kirchgemeinde und nimmt die Aufsicht wahr. Sie ist in gemeinsamer Verantwortung mit dem Pfarrer/der Pfarrerin und den Kirchgemeindeangestellten in erster Linie zum Aufbau der Gemeinde gerufen. Über die Gemeinde hinaus setzt sie sich für die Anliegen der evangelischen Hilfswerke, der Ökumene und der Mission ein. 34 Die npflege besteht aus sieben Mitgliedern. Mit Ausnahme des Präsidiums konstituiert sich die npflege selber in Ressorts. Sie bestimmt aus ihrer Mitte die Verantwortlichen und Stellvertretungen. Mit der Rechnungsführung und dem Aktuariat können auch Personen betraut werden, die nicht Mitglieder der npflege sind. Für die Kirchgemeinde und die npflege führen der Präsident/die Präsidentin (im Verhinderungsfall der Vizepräsident/die Vizepräsidentin) und der Aktuar/die Aktuarin oder der Finanzvorstand gemeinsam die rechtsverbindliche Unterschrift. Die npflege kann für bestimmte Bereiche und befristet auf die Amtsdauer abweichende Regelungen treffen. Der npflege stehen neben den ihr durch das Gemeindegesetz und die nordnung (insbesondere Art. 163) übertragenen Geschäfte und unter Vorbehalt der Befugnisse Kirchgemeindeversammlung insbesondere folgende Aufgaben zu. 1. Vorbereitung aller von der Kirchgemeindeversammlung zu behandelnder Geschäfte und Antragstellung an diese, 2. Vollzug der Beschlüsse der Kirchgemeindeversammlung und der Oberbehörden, 3. Verwaltung und Unterhalt der kirchlichen Liegenschaften, Erlass von Vorschriften zu deren Benützung sowie Beschlussfassung über die Öffnungszeiten der, 4. Erlass und Änderung einer Geschäftsordnung über die Arbeitsweise der npflege, des Gemeindekonvents sowie von Kommissionen und Arbeitsgruppen, 5. Erlass und Änderung von weiteren Verordnungen und Reglementen, soweit dafür nicht die Kirchgemeindeversammlung zuständig ist, 6. Regelung der Finanzkompetenzen der einzelnen npflegemitglieder, 7. Erlass von Stellenprofilen, 8. im Rahmen der Finanzkompetenzen Schaffung von vorübergehenden und befristeten Stellen, in jedem Fall höchstens auf eine Dauer von zwei Jahren, 9. Beschlussfassung über die Schaffung oder das Bereitstellen von Praktikumsstellen (Praktikumsstellen SDM-Ausbildung etc.), 10. Ernennung der Delegierten der Kirchgemeinde in Organe von Zweckverbänden und von Abordnungen der npflege in weitere Organisationen, Gremien und Kommissionen, in denen die Kirchgemeinde vertreten ist, 11. Pflege der Beziehungen zu anderen Gemeinden und anderen Glaubensgemeinschaften, 12. Besorgung der Kirchgemeindeangelegenheiten, soweit nicht eine andere Behörde oder die Kirchgemeindeversammlung zuständig ist. Die npflege achtet in ihrer Tätigkeit, insbesondere bei der Zusammensetzung von Kommissionen und Arbeitsgruppen, darauf, dass die verschiedenen Bevölkerungsgruppen und Strömungen innerhalb der Kirchgemeinde berücksichtigt werden und eine Vielfalt im Gemeindeleben gepflegt wird 45 Die npflege beschliesst in eigener Kompetenz über: 1. Ausgaben oder entsprechende Einnahmeausfälle im Rahmen des Voranschlags, soweit diese im Einzelfall bei neuen einmaligen Ausgaben Fr. 30' und bei neuen jährlich wiederkehrenden Ausgaben den Betrag von Fr. 20' nicht übersteigen, 2. im Voranschlag nicht enthaltene Ausgaben, eine Erhöhung budgetierter Ausgaben oder entsprechende Einnahmeausfälle, soweit diese im Einzelfall bei neuen einmaligen Ausgaben Fr. 30'000.--, insgesamt höchstens Fr. 50' im Jahr, und bei neuen jährlich wiederkehrenden Ausgaben insgesamt höchstens Fr. 20' im Jahr, nicht übersteigen, 3. die Aufnahme von Darlehen und Krediten zur Deckung der laufenden Verpflichtungen der Kirchgemeinde, 4. Erwerb und Veräusserung von Grundstücken sowie Verfügung über beschränkte dingliche Rechte, sofern diese den Betrag von Fr. 30' im Einzelfall nicht übersteigen, 5. die finanzielle Beteiligung an Unternehmungen Dritter durch die Gewährung von Darlehen, den Erwerb von Anteilscheinen etc. im Betrag von höchstens Fr. 5' im Jahr, 6. die Annahme oder die Zurückweisung von Schenkungen und Legaten, einschliesslich der Beschlussfassung über die Verwendung von solchen Zuwendungen, die ohne Zweckbindung erfolgt sind. Die npflege kann gemäss Art. 171 der nordnung für bestimmte Sachbereiche Kommissionen und zur Bearbeitung einzelner Geschäfte Arbeitsgruppen bestellen. Der Einsitz in Kommissionen und Arbeitsgruppen steht Mitgliedern der Kirchgemeinde und weiteren Personen offen. Kommissionen werden in der Regel von einem Mitglied der npflege geleitet. Die npflege ernennt die Mitglieder und die Leitung von Kommissionen und Arbeitsgruppen jeweils für die Zeit bis zum Ablauf der Amtsdauer der npflege. Auftrag, Zuständigkeiten und Arbeitsweise der Kommissionen und Arbeitsgruppen ergeben sich aus der Geschäftsordnung und aus einem von der npflege erlassenen Pflichtenheft. Kommissionen führen über ihre Sitzungen ein Protokoll. Das Entschädigungsreglement im Anhang regelt die Entschädigung und Sitzungsgelder von npflege, Kommissionen und Arbeitsgruppen. Die Rechnungsprüfungskommission besteht aus fünf Mitgliedern. Die evangelisch-reformierten Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission der politischen Gemeinde werden angefragt. Die Rechnungsprüfungskommission wird durch die Kirchgemeindeversammlung gewählt. Mit Ausnahme der Präsidentin oder des Präsidenten konstituiert sich die Rechnungsprüfungskommission selber. 56 Die Rechnungsprüfungskommission überwacht den Finanzhaushalt der Kirchgemeinde nach finanzpolitischen und, soweit die gesetzlichen Voraussetzunge erfüllt sind, nach finanztechnischen Gesichtspunkten. Sie kontrolliert das Kassen- und Rechnungswesen der Kirchgemeinde. Sie prüft alle Anträge von finanzieller Tragweite an die Kirchgemeindeversammlung, insbesondere Budget, Jahresrechnung und Spezialbeschlüsse. Sie klärt deren finanzrechtliche Zulässigkeit, finanzielle Angemessenheit und rechnerische Richtigkeit ab und erstattet dazu der Kirchgemeindeversammlung Bericht und Antrag. Die Rechnungsprüfungskommission ist für ihre Entscheidungsfindung durch die npflege umfassend zu informieren. Vor ablehnenden Anträgen an die Kirchgemeindeversammlung hört sie die npflege an. Das Entschädigungsreglement (im Anhang) regelt die Entschädigung der Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission Das Anstellungsverhältnis zwischen der Kirchgemeinde und ihren Angestellten wird durch öffentlichrechtlichen Vertrag begründet. Im Übrigen finden die Bestimmungen des landeskirchlichen und des kantonalen Personalrechts Anwendung. Personalreglement und Entschädigungsreglement (im Anhang) regeln die Entlöhnung und die weiteren Rechte und Pflichten der Kirchgemeindeangestellten. Die vorliegende Kirchgemeindeordnung tritt am Tage nach ihrer Annahme durch die Kirchgemeindeversammlung unter Vorbehalt der Genehmigung durch den nrat in Kraft. Sie ersetzt die Kirchgemeindeordnung vom sowie alle weiteren Erlasse und Beschlüsse der Kirchgemeinde, die mit der vorliegenden Kirchgemeindeordnung in Widerspruch stehen. Von der Kirchgemeindeversammlung genehmigt am 4. Juli 2010 Der Präsident/die Präsidentin: Der Aktuar/die Aktuarin: Vom nrat am mit Beschluss Nr. 272 genehmigt. Der nratsschreiber 6 Ähnliche Dokumente
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 Art. 1
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