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Timestamp: 2018-07-23 03:59:34+00:00

Document:
Dieter Zielinski	Veröffentlicht am Sonntag, 21. Februar 2016 12:01
Termin: 15.4.2016 von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Ort: Freiherr-vom-Stein-Gemeinschaftsschule Neumünster
Thema: Gemeinschaftsschulen ohne Oberstufe: Aktueller Stand und Perspektiven
GGG SH	Veröffentlicht am Sonntag, 25. Mai 2014 02:00
Die geplante Veränderung der Lehrerbildung schlägt in Schleswig – Holstein hohe Wellen. Typisch dafür ist die Begrifflichkeit, die die Landespresse, die Opposition und die dieser nahestehenden Organisationen verwendet: Hu, der „Einheitslehrer“ kommt.
Weiterlesen: SH: Neues aus Schleswig-Holstein (Mai 2014)
SH: Neues aus Schleswig-Holstein (Februar 2014)
GGG SH	Veröffentlicht am Mittwoch, 26. Februar 2014 01:00
Das neue Schulgesetz ist im Landtag verabschiedet worden. Damit ist das Zwei-Säulenmodell für Schleswig-Holstein Wirklichkeit geworden. Die wesentlichen Veränderungen sind ja an früherer Stelle schon beschrieben worden, neu ist, dass der Begriff Berufsbildungsreife durch den Begriff erster allgemeiner Schulabschluss ersetzt worden ist. Nun heißen die Abschlüsse also: nach der 9. Klasse erster allgemeiner Schulabschluss, nach der 10. Klasse Mittlerer Bildungsabschluss, am Ende der Oberstufe Allgemeine Hochschulreife. Der Begriff gymnasiale Oberstufe ist endgültig aus dem Gesetz verschwunden. Am Gymnasium bilden die Klassen 5 und 6 die Orientierungsstufe. Im Schulgesetz § 9 ist der Auftrag der Orientierungsstufe deutlich beschrieben und bekommt dadurch mehr Gewicht. Ab der 7. Klasse ist dann keine Querversetzung mehr möglich. Über die Regelungen für die Gemeinschaftsschulen ist die Verordnung noch in Bearbeitung. Die Regionalschulen werden unter bestimmten Voraussetzungen zu Gemeinschaftsschulen oder geschlossen.
Weiterlesen: SH: Neues aus Schleswig-Holstein (Februar 2014)
SH: Neues aus Schleswig-Holstein (November 2012)
GGG SH	Veröffentlicht am Donnerstag, 08. November 2012 01:00
Lehrkräftezuteilung
Die Rücknahme der Stundenreduzierungen bei der Lehrerzuweisung ist teilweise umgesetzt worden. Das heißt, dass die Gemeinschaftsschulen jetzt statt 3 Stunden pro Lerngruppe 5 Stunden pro Lerngruppe für die individuelle Förderung erhalten. Jetzt gilt es nur noch, Lehrkräfte zu finden, da der Markt in vielen Bereichen leergefegt ist.
Durch ein Vorschaltgesetz zur Änderung des Schulgesetzes wird verhindert, dass Gemeinschaftsschulen schnell noch laufbahnbezogene Klassen einrichten.
§148 wird §149 angefügt
„§ 149 Anwendung von § 43 Abs. 1 und § 44 Abs. 3 bis zum 31. Juli 2014
1. § 43 Abs. 1 findet bis zum 31. Juli 2014 mit der Maßgabe Anwendung, dass an Gemeinschaftsschulen den unterschiedlichen Leistungsmöglichkeiten der Schülerinnen und Schüler sowohl durch Unterricht in binnendifferenzierender Form als auch in nach Leistungsfähigkeit und Neigung der Schülerinnen und Schüler differenzierten Lerngruppen in einzelnen Fächern entsprochen werden kann. An Gemeinschaftsschulen, an denen der Unterricht im Schuljahr 2012/13 in abschlussbezogenen Klassenverbänden erteilt wurde, kann der Unterricht weiterhin in dieser Form erteilt werden.“
Gymnasien müssen sich jetzt entscheiden. Die neue Koalition hält am achtjährigen Gymnasium fest.
2. § 44 Abs. 3 findet bis zum 31. Juli 2014 mit der Maßgabe Anwendung, dass an Gymnasien mit einem achtjährigen Bildungsgang ein Wechsel des Bildungsgangangebotes nicht mehr zulässig ist. Gleiches gilt an Gymnasien mit einem neunjährigen Bildungsgang für einen Wechsel zu einem Angebot, bei dem der acht- und neunjährige Bildungsgang nebeneinander vorgehalten wird.“
Die neue Ministerin Waltraud 'Wara' Wende hat eine Bildungskonferenz einberufen, bei der ca. 130 Menschen über Fragen der Bildung miteinander reden konnten. Besonders erfreulich war, dass die anwesenden Politiker und die Menschen aus dem Ministerium dort nur zuhören durften. Die Konferenz war ein voller Erfolg und wurde auch in der Öffentlichkeit sehr positiv bewertet (Ausnahme CDU und FDP, aber die Kritik von dort war sehr zaghaft!). Nach der Begrüßung haben die Ministerin und ihr Staatsekretär Dirk Loßack (der ist übrigens Mitglied der GGG!!!) ausschließlich zugehört. In vier Workshops mit mehreren Untergruppen wurden viele wichtige Aspekte erarbeitet.
Oberthemen waren
- Gute Basis
- Auf die Lehrkräfte kommt es an
- Schulen und Lehrkräfte der Zukunft
Diese Workshops werden fortgesetzt in anderem Rahmen. Auf einer weiteren Konferenz im Februar sollen Ergebnisse aus den Diskussionen vorgestellt werden.
Die Arbeit des Landesverbandes
Inzwischen ist es gelungen, weitere Mitglieder zu gewinnen, so dass zu hoffen ist, dass der Abwärtstrend gestoppt ist. Intensive Kontakte zu den regierungsbildenden Fraktionen standen im Mittelpunkt der Arbeit. Außerdem hat ein Gespräch mit der zukünftigen Abteilungsleiterin (für die Gemeinschaftsschulen mit gymnasialer Oberstufe) stattgefunden, in dem große Übereinstimmungen festgestellt werden konnten. Die Gespräche werden von mir fortgesetzt. Mehrere Beratungsbesuche bei Gemeinschaftsschulen machen immer wieder deutlich, wie notwendig die Kontakte der GGG zu den Schulen sind, (auch um Mitglieder zu gewinnen).
Im November findet die MV statt. Dort wird der Staatssekretär Dirk Loßack die Grundzüge der Bildungspolitik erläutern. Ich hoffe auf zahlreiche Teilnehmer.
SH: Neues aus Schleswig-Holstein (Februar 2012)
GGG SH	Veröffentlicht am Mittwoch, 08. Februar 2012 01:00
Inzwischen gibt es in Schleswig-Holstein 134 Gemeinschaftsschulen, davon haben 25 eine gemeinsame Oberstufe. Die Größe der Schulen schwankt zwischen 6-7 Zügigkeit und knapper 3-Zügigkeit. Die Regionalschulen haben bis auf wenige Ausnahmen große Schwierigkeiten, Schüler/innen zu bekommen, um die Mindestzahlen zu erreichen. Ihre Zukunft ist ungewiss. Nach dem erwarteten Regierungswechsel werden diese wohl Gemeinschaftsschulen werden. Dabei wird das Konstrukt Gymnasium mit angegliederter Regionalschule ein besonderes Problem werden. Nachdem einige Gemeinschaftsschulen beschlossen hatten, abschlussbezogene Klassen einzurichten, sah sich das Ministerium gezwungen (schweren Herzens wahrscheinlich), die Rechtslage klarzustellen.
Weiterlesen: SH: Neues aus Schleswig-Holstein (Februar 2012)
SH: Neues aus Schleswig-Holstein (November 2011)
GGG SH	Veröffentlicht am Freitag, 11. November 2011 15:05
In Schleswig-Holstein ist die Umwandlung in ein quasi zwei- (drei-) gliedriges Schulsystem fast abgeschlossen. Der größte Teil des Systems besteht jetzt aus Gymnasien und Gemeinschaftsschulen. Die Gemeinschaftsschulen haben nur dann eine Oberstufe, wenn sie als Gesamtschulen eine hatte. Das Bildungsministerium will weitere Oberstufen genehmigen, wenn „das öffentliche Bedürfnis nachgewiesen ist und andere Oberstufen keine Aufnahmekapazität mehr haben“. Das bedeutet, dass die Berufsgymnasien, die Teil der den Berufsschulen sind, die Gemeinschaftsschüler/innen aufnehmen und entsprechende ausgebaut werden. Es wird also alles getan, um die Gymnasien vor unliebsamer Konkurrenz zu schützen.
Weiterlesen: SH: Neues aus Schleswig-Holstein (November 2011)

References: § 9

§148
 §149
 § 43
 § 44
 § 43
 § 44