Source: http://hatec-gebaeudetechnik.de/agb.php
Timestamp: 2020-02-24 18:16:03+00:00

Document:
1 Die Vertragsgrundlage für diesen Auftrag bilden in der aufgeführten Reihenfolge: a) die nachstehenden Geschäftsbedingungen, b) die Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB Teil B) in der bei Vertragsschluss gültigen Fassung. Die vorstehenden Vertragsgrundlagen werden schon jetzt für alle zukünftigen vertraglichen Beziehungen vereinbart. Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers gelten nur insoweit, als ihnen der Auftragnehmer ausdrücklich schriftlich oder in elektronischer Form (§ 126 a BGB) ausdrücklich zugestimmt hat. Schweigen des Auftragnehmers auf übersandte Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers gilt nicht als Zustimmung.
2 Für den Inhalt des Vertrags ist die Auftragsbestätigung des Auftragnehmers oder – soweit eine solche Auftragsbestätigung nicht vorliegt – das Angebot des Auftragnehmers maßgebend. Ändert oder erweitert der Auftraggeber ein Angebot des Auftragnehmers, so richtet sich der Inhalt des Vertrags nach der Annahme des Auftragnehmers.
3 Die zum Angebot gehörenden Unterlagen sind, soweit nicht ausdrücklich auf Verlangen des Auftraggebers als verbindlich bezeichnet, nur angenähert maßgebend. Alle Eigentums- und Urheberrechte an dem Angebot und sämtlichen Unterlagen, die mit dem Angebot übermittelt werden, bleiben dem Auftragnehmer vorbehalten. Das Angebot und die Unterlagen dürfen ohne Genehmigung des Auftragnehmers weder weitergegeben, veröffentlicht oder vervielfältigt, noch für einen anderen als den vereinbarten Zweck benutzt werden.
1 Die Preise des Angebots gelten nur bei Bestellung der gesamten Anlage. Sie verstehen sich zzgl. der Umsatzsteuer in der zum Zeitpunkt der Beauftragung gesetzlich festgelegten Höhe. Erhöhungen des Umsatzsteuersatzes berechtigen den Auftragnehmer auch nach Auftragserteilung bis zur Abnahme zu einer entsprechenden Preisanpassung.
2 Montagen, die aus vom Auftragnehmer nicht zu vertretenden Gründen zusätzlich ausgeführt bzw. wiederholt werden müssen, sind ebenfalls gesondert zu vergüten.
3 Wird die Montage aus Gründen, die der Auftragnehmer nicht zu vertreten hat, unterbrochen, sind die dadurch entstehenden Mehrkosten vom Auftraggeber zu tragen.
4 Der Auftrag wird aufgrund eines Aufmaßes zu den vereinbarten Einheitspreisen abgerechnet, wenn nicht ausnahmsweise ein Pauschalpreis vereinbart ist.
5 Für alle Zahlungen gilt § 16 VOB Teil B in der bei Vertragsschluss gültigen Fassung, oder das vereinbarte Zahlungsziel laut Angebot.
1 Der Auftragnehmer behält sich das Eigentum und das Verfügungsrecht an dem Liefergegenstand bis zum Eingang aller Zahlungen aus dem Vertrag vor.
2 Soweit die Liefergegenstände wesentliche Bestandteile des Grundstücks geworden sind und der Auftraggeber Eigentümer des Grundstücks ist, verpflichtet sich dieser, bei Nichteinhaltung der vereinbarten Zahlungstermine dem Auftragnehmer die Demontage der Gegenstände, die ohne wesentliche Beeinträchtigung des Baukörpers ausgebaut werden können, zu gestatten und ihm das Eigentum an diesen Gegenständen zurück zu übertragen. Beeinträchtigt der Auftraggeber die vorgenannten Rechte des Auftragnehmers, so ist er diesem zum Schadenersatz verpflichtet. Die Demontagekosten so wie sonstige Kosten in diesem Zusammenhang gehen zu Lasten des Auftraggebers. Werden Liefergegenstände mit einem anderen Gegenstand fest verbunden, so überträgt der Auftraggeber, falls hierdurch Forderungen oder Miteigentum entsteht, seine Forderungen oder sein Miteigentumsrecht an dem neuen Gegenstand an den Auftragnehmer in Höhe der Forderung des Auftragnehmers.
§4 Montage, Ausführungsfrist und Hinweispflichten bei Schweissarbeiten
1 Ausführungsfristen sind rechtzeitig zu vereinbaren. Für den Montagebeginn ist Voraussetzung, dass die Arbeiten am Bau soweit fortgeschritten sind, dass die Montage unbehindert durch den Auftragnehmer durchgeführt werden kann.
2 Der Auftraggeber ist verpflichtet, den Auftragnehmer auf etwaige Gefahren (z. B. Feuergefährlichkeit in Räumen oder von Materialien) aufmerksam zu machen und alle Sicherheitsmaßnahmen (z. B. Stellung von Brandwachen, Feuerlöschmaterial usw.) auf eigene Kosten zu treffen.
§5 Abnahme und Gefahrtragung
1 Der Auftragnehmer trägt die Gefahr bis zur Abnahme der Anlage. Wird jedoch die Anlage vor der Abnahme durch höhere Gewalt oder andere unabwendbare, vom Auftragnehmer subjektiv nicht zu vertretenen Umstände beschädigt oder zerstört, so hat er Anspruch auf Bezahlung der bisher ausgeführten Arbeiten sowie die sonstigen entstandenen Kosten.
Der Auftraggeber trägt die Gefahr auch vor Abnahme der Anlage, wenn er die Abnahme verzögert oder wenn die Montage aus Gründen, die der Auftraggeber zu vertreten hat, unterbrochen wird und wenn der Auftragnehmer die bis dahin erstellte Anlage einvernehmlich ausdrücklich in die Obhut des Auftraggebers übergibt. Die Anlage ist nach Fertigstellung der Leistung abzunehmen auch wenn die endgültige Einregulierung noch nicht erfolgt ist.
Besonders abzunehmen sind auf Verlangen des Auftragnehmers in sich abgeschlossene Teile der Leistung. Eine Benutzung der Anlage vor Abnahme darf nur mit ausdrücklichem Einverständnis des Auftragnehmers erfolgen. Eine Benutzung der Anlage ohne Einverständnis des Auftragnehmers gilt als Abnahme durch den Auftraggeber, wenn die Abnahme nicht in diesem Zusammenhang ausdrücklich verweigert wird.
Im Übrigen gilt § 12 VOB Teil B in der bei Vertragsschluss gültigen Fassung.
2 Während der probeweisen Inbetriebnahme wird das Bedienungspersonal des Auftraggebers vom Auftragnehmer in die Bedienung der Anlage unterwiesen. Weitere Schulungsmaßnahmen sind nicht geschuldet.
§6 Mängelansprüche, Mängeluntersuchungen
Für die Mängelansprüche des Auftraggebers nach Abnahme gilt § 13 VOB Teil B in der bei Vertragsschluss gültigen Fassung. Grundsätzlich unterliegen Leuchtmittel einem Mangelanspruch von sechs Monaten.
Erfüllungsort für Lieferung und Zahlung ist Heroldstatt-Breithülen, Gerichtsstand ist ausschließlich Ulm.

References: § 16

§4

§5
 § 12

§6
 § 13