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Timestamp: 2018-06-20 11:13:57+00:00

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in der Fassung der Bekanntmachung vom 2. Juli 1979 (BGBl. I S. 853, 1036), das zuletzt durch Artikel 170 der Verordnung vom 31. August 2015 (BGBl. I S. 1474) geändert worden ist
§ 1 Satz 1 ArbGG
§ 2a Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 2a Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 ArbGG
§ 2a Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 ArbGG
§ 2a Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 ArbGG
§ 2a Abs. 1 Satz 1 Nr. 3a ArbGG
§ 2a Abs. 1 Satz 1 Nr. 3b ArbGG
§ 2a Abs. 1 Satz 1 Nr. 3c ArbGG
§ 2a Abs. 1 Satz 1 Nr. 3d ArbGG
§ 2a Abs. 1 Satz 1 Nr. 3e ArbGG
§ 2a Abs. 1 Satz 1 Nr. 3f ArbGG
§ 2a Abs. 1 Satz 1 Nr. 3g ArbGG
§ 2a Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 ArbGG
§ 2a Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 ArbGG
§ 2a Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 ArbGG
§ 2a Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 3 Satz 1 ArbGG
§ 4 Satz 1 ArbGG
§ 5 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
2Als Arbeitnehmer gelten auch die in Heimarbeit Beschäftigten und die ihnen Gleichgestellten (§ 1 des Heimarbeitsgesetzes vom 14. März 1951 - Bundesgesetzbl. I S. 191 -) sowie sonstige Personen, die wegen ihrer wirtschaftlichen Unselbständigkeit als arbeitnehmerähnliche Personen anzusehen sind.
§ 5 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 5 Abs. 3 Satz 1 ArbGG
(3) 1Handelsvertreter gelten nur dann als Arbeitnehmer im Sinne dieses Gesetzes, wenn sie zu dem Personenkreis gehören, für den nach § 92a des Handelsgesetzbuchs die untere Grenze der vertraglichen Leistungen des Unternehmers festgesetzt werden kann, und wenn sie während der letzten sechs Monate des Vertragsverhältnisses, bei kürzerer Vertragsdauer während dieser, im Durchschnitt monatlich nicht mehr als 1.000 Euro auf Grund des Vertragsverhältnisses an Vergütung einschließlich Provision und Ersatz für im regelmäßigen Geschäftsbetrieb entstandene Aufwendungen bezogen haben.
§ 5 Abs. 3 Satz 2 ArbGG
2Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz können im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die in Satz 1 bestimmte Vergütungsgrenze durch Rechtsverordnung, die nicht der Zustimmung des Bundesrates bedarf, den jeweiligen Lohn- und Preisverhältnissen anpassen.
§ 6 ArbGG
§ 6 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 6 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 6a Satz 1 ArbGG
§ 6a Satz 1 Nr. 1 ArbGG
§ 6a Satz 1 Nr. 2 ArbGG
§ 6a Satz 1 Nr. 3 ArbGG
§ 6a Satz 1 Nr. 4 ArbGG
§ 6a Satz 1 Nr. 5 ArbGG
§ 7 ArbGG
§ 7 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 7 Abs. 1 Satz 2 ArbGG
2Die Einrichtung der Geschäftsstelle bestimmt bei dem Bundesarbeitsgericht das Bundesministerium für Arbeit und Soziales im Benehmen mit dem Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz.
§ 7 Abs. 1 Satz 3 ArbGG
3Die Einrichtung der Geschäftsstelle bestimmt bei den Arbeitsgerichten und Landesarbeitsgerichten die zuständige oberste Landesbehörde.
§ 7 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
(2) 1Die Kosten der Arbeitsgerichte und der Landesarbeitsgerichte trägt das Land, das sie errichtet.
§ 7 Abs. 2 Satz 2 ArbGG
2Die Kosten des Bundesarbeitsgerichts trägt der Bund.
§ 8 ArbGG
§ 8 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 8 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 8 Abs. 3 Satz 1 ArbGG
§ 8 Abs. 4 Satz 1 ArbGG
§ 8 Abs. 5 Satz 1 ArbGG
§ 9 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 9 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 9 Abs. 2 Satz 2 ArbGG
2Die Vorschriften des Siebzehnten Titels des Gerichtsverfassungsgesetzes sind mit der Maßgabe entsprechend anzuwenden, dass an die Stelle des Oberlandesgerichts das Landesarbeitsgericht, an die Stelle des Bundesgerichtshofs das Bundesarbeitsgericht und an die Stelle der Zivilprozessordnung das Arbeitsgerichtsgesetz tritt.
§ 9 Abs. 3 Satz 1 ArbGG
§ 9 Abs. 3 Satz 2 ArbGG
§ 9 Abs. 4 Satz 1 ArbGG
§ 9 Abs. 5 Satz 1 ArbGG
(5) 1Alle mit einem befristeten Rechtsmittel anfechtbaren Entscheidungen enthalten die Belehrung über das Rechtsmittel.
§ 9 Abs. 5 Satz 2 ArbGG
2Soweit ein Rechtsmittel nicht gegeben ist, ist eine entsprechende Belehrung zu erteilen.
§ 9 Abs. 5 Satz 3 ArbGG
§ 9 Abs. 5 Satz 4 ArbGG
4Ist die Belehrung unterblieben oder unrichtig erteilt, so ist die Einlegung des Rechtsmittels nur innerhalb eines Jahres seit Zustellung der Entscheidung zulässig, außer wenn die Einlegung vor Ablauf der Jahresfrist infolge höherer Gewalt unmöglich war oder eine Belehrung dahin erfolgt ist, daß ein Rechtsmittel nicht gegeben sei; § 234 Abs. 1, 2 und § 236 Abs. 2 der Zivilprozeßordnung gelten für den Fall höherer Gewalt entsprechend.
§ 10 Satz 1 ArbGG
1Parteifähig im arbeitsgerichtlichen Verfahren sind auch Gewerkschaften und Vereinigungen von Arbeitgebern sowie Zusammenschlüsse solcher Verbände; in den Fällen des § 2a Abs. 1 Nr. 1 bis 3f sind auch die nach dem Betriebsverfassungsgesetz, dem Sprecherausschussgesetz, dem Mitbestimmungsgesetz, dem Mitbestimmungsergänzungsgesetz, dem Drittelbeteiligungsgesetz, dem § 139 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch, dem § 51 des Berufsbildungsgesetzes und den zu diesen Gesetzen ergangenen Rechtsverordnungen sowie die nach dem Gesetz über Europäische Betriebsräte, dem SE-Beteiligungsgesetz, dem SCE-Beteiligungsgesetz und dem Gesetz über die Mitbestimmung der Arbeitnehmer bei einer grenzüberschreitenden Verschmelzung beteiligten Personen und Stellen Beteiligte.
§ 10 Satz 2 ArbGG
2Parteifähig im arbeitsgerichtlichen Verfahren sind in den Fällen des § 2a Abs. 1 Nr. 4 auch die beteiligten Vereinigungen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern sowie die oberste Arbeitsbehörde des Bundes oder derjenigen Länder, auf deren Bereich sich die Tätigkeit der Vereinigung erstreckt.
§ 10 Satz 3 ArbGG
3Parteifähig im arbeitsgerichtlichen Verfahren sind in den Fällen des § 2a Absatz 1 Nummer 5 auch die oberste Arbeitsbehörde des Bundes oder die oberste Arbeitsbehörde eines Landes, soweit ihr nach § 5 Absatz 6 des Tarifvertragsgesetzes Rechte übertragen sind.
§ 11a Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 11a Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 12 Satz 1 ArbGG
1Das Justizverwaltungskostengesetz und die Justizbeitreibungsordnung gelten entsprechend, soweit sie nicht unmittelbar Anwendung finden.
§ 12 Satz 2 ArbGG
§ 12 Satz 3 ArbGG
§ 12a Abs. 1 Satz 1 ArbGG
(1) 1In Urteilsverfahren des ersten Rechtszugs besteht kein Anspruch der obsiegenden Partei auf Entschädigung wegen Zeitversäumnis und auf Erstattung der Kosten für die Zuziehung eines Prozeßbevollmächtigten oder Beistands.
§ 12a Abs. 1 Satz 2 ArbGG
§ 12a Abs. 1 Satz 3 ArbGG
§ 12a Abs. 2 Satz 1 ArbGG
(2) 1Werden im Urteilsverfahren des zweiten und dritten Rechtszugs die Kosten nach § 92 Abs. 1 der Zivilprozeßordnung verhältnismäßig geteilt und ist die eine Partei durch einen Rechtsanwalt, die andere Partei durch einen Verbandsvertreter nach § 11 Abs. 2 Satz 2 Nr. 4 und 5 vertreten, so ist diese Partei hinsichtlich der außergerichtlichen Kosten so zu stellen, als wenn sie durch einen Rechtsanwalt vertreten worden wäre.
§ 12a Abs. 2 Satz 2 ArbGG
§ 13 ArbGG
§ 13 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 13 Abs. 1 Satz 2 ArbGG
§ 13 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 13a ArbGG
§ 13a Satz 1 ArbGG
§ 14 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 14 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 14 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 ArbGG
§ 14 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 ArbGG
§ 14 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 ArbGG
§ 14 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 ArbGG
§ 14 Abs. 2 Satz 1 Nr. 5 ArbGG
§ 14 Abs. 2 Satz 1 Nr. 6 ArbGG
§ 14 Abs. 3 Satz 1 ArbGG
§ 14 Abs. 4 Satz 1 ArbGG
§ 14 Abs. 4 Satz 2 ArbGG
§ 14 Abs. 4 Satz 3 ArbGG
§ 14 Abs. 5 Satz 1 ArbGG
§ 15 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 15 Abs. 1 Satz 2 ArbGG
2Vor Erlaß allgemeiner Anordnungen, die die Verwaltung und Dienstaufsicht betreffen, soweit sie nicht rein technischer Art sind, sind die in § 14 Abs. 5 genannten Verbände zu hören.
§ 15 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 15 Abs. 2 Satz 2 ArbGG
§ 16 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 16 Abs. 1 Satz 2 ArbGG
§ 16 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 17 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 17 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 17 Abs. 2 Satz 2 ArbGG
§ 17 Abs. 2 Satz 3 ArbGG
§ 17 Abs. 2 Satz 4 ArbGG
4§ 14 Abs. 5 ist entsprechend anzuwenden.
§ 17 Abs. 3 Satz 1 ArbGG
§ 18 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 18 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 18 Abs. 2 Satz 2 ArbGG
2Ihm müssen in gleichem Verhältnis Vertreter der in § 14 Abs. 5 genannten Gewerkschaften und Vereinigungen von Arbeitgebern sowie der Arbeitsgerichtsbarkeit angehören.
§ 18 Abs. 3 Satz 1 ArbGG
§ 18 Abs. 4 Satz 1 ArbGG
§ 18 Abs. 7 Satz 1 ArbGG
§ 19 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 19 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 19 Abs. 2 Satz 2 ArbGG
§ 19 Abs. 2 Satz 3 ArbGG
§ 20 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 20 Abs. 1 Satz 2 ArbGG
§ 20 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 21 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 21 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 21 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 ArbGG
§ 21 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 ArbGG
§ 21 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 ArbGG
§ 21 Abs. 2 Satz 2 ArbGG
§ 21 Abs. 3 Satz 1 ArbGG
§ 21 Abs. 4 Satz 1 ArbGG
§ 21 Abs. 4 Satz 2 ArbGG
§ 21 Abs. 5 Satz 1 ArbGG
§ 21 Abs. 5 Satz 2 ArbGG
§ 21 Abs. 5 Satz 3 ArbGG
§ 21 Abs. 5 Satz 4 ArbGG
§ 21 Abs. 5 Satz 5 ArbGG
§ 21 Abs. 6 Satz 1 ArbGG
§ 22 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 22 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 22 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 ArbGG
§ 22 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 ArbGG
§ 22 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 ArbGG
§ 22 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 ArbGG
§ 23 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 23 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 23 Abs. 2 Satz 2 ArbGG
2Gleiches gilt für Bevollmächtigte, die als Angestellte juristischer Personen, deren Anteile sämtlich im wirtschaftlichen Eigentum einer der in Satz 1 genannten Organisationen stehen, handeln und wenn die juristische Person ausschließlich die Rechtsberatung und Prozeßvertretung der Mitglieder der Organisation entsprechend deren Satzung durchführt.
§ 24 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 24 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 ArbGG
§ 24 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 ArbGG
§ 24 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 ArbGG
§ 24 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 ArbGG
§ 24 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 ArbGG
§ 24 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 24 Abs. 2 Satz 2 ArbGG
§ 25 Satz 1 ArbGG
§ 26 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 26 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 27 Satz 1 ArbGG
§ 27 Satz 2 ArbGG
2§ 21 Abs. 5 Satz 2 bis 5 ist entsprechend anzuwenden.
§ 28 Satz 1 ArbGG
§ 28 Satz 2 ArbGG
§ 28 Satz 3 ArbGG
§ 29 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 29 Abs. 1 Satz 2 ArbGG
§ 29 Abs. 1 Satz 3 ArbGG
§ 29 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 29 Abs. 2 Satz 2 ArbGG
§ 30 Satz 1 ArbGG
§ 30 Satz 2 ArbGG
2Werden für Streitigkeiten der in § 22 Abs. 2 Nr. 2 bezeichneten Angestellten Fachkammern gebildet, so dürfen ihnen diese Angestellten nicht als ehrenamtliche Richter aus Kreisen der Arbeitgeber angehören.
§ 30 Satz 3 ArbGG
3Wird die Zuständigkeit einer Fachkammer gemäß § 17 Abs. 2 erstreckt, so sollen die ehrenamtlichen Richter dieser Kammer aus den Bezirken derjenigen Arbeitsgerichte berufen werden, für deren Bezirke die Fachkammer zuständig ist.
§ 31 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 31 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 32 Satz 1 ArbGG
§ 33 Satz 1 ArbGG
§ 33 Satz 2 ArbGG
2§ 14 Abs. 2 bis 5 ist entsprechend anzuwenden.
§ 34 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 34 Abs. 1 Satz 2 ArbGG
2§ 15 Abs. 1 Satz 2 gilt entsprechend.
§ 34 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 34 Abs. 2 Satz 2 ArbGG
§ 35 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 35 Abs. 1 Satz 2 ArbGG
§ 35 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 35 Abs. 3 Satz 1 ArbGG
§ 35 Abs. 3 Satz 2 ArbGG
§ 36 Satz 1 ArbGG
§ 37 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 37 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 38 Satz 1 ArbGG
§ 38 Satz 2 ArbGG
2Die Vorschriften des § 29 Abs. 1 Satz 2 und 3 und Abs. 2 gelten entsprechend.
§ 39 Satz 1 ArbGG
1Die ehrenamtlichen Richter sollen zu den Sitzungen nach der Reihenfolge einer Liste herangezogen werden, die der Vorsitzende vor Beginn des Geschäftsjahrs oder vor Beginn der Amtszeit neu berufener ehrenamtlicher Richter gemäß § 38 Satz 2 aufstellt.
§ 39 Satz 2 ArbGG
2§ 31 Abs. 2 ist entsprechend anzuwenden.
§ 40 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 40 Abs. 1a Satz 1 ArbGG
§ 40 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
(2) 1Die Geschäfte der Verwaltung und Dienstaufsicht führt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales im Einvernehmen mit dem Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz.
§ 40 Abs. 2 Satz 2 ArbGG
2Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales kann im Einvernehmen mit dem Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz Geschäfte der Verwaltung und Dienstaufsicht auf den Präsidenten des Bundesarbeitsgerichts übertragen.
§ 41 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 41 Abs. 1 Satz 2 ArbGG
§ 41 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 41 Abs. 3 Satz 1 ArbGG
§ 42 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
(1) 1Für die Berufung der Bundesrichter (Präsident, Vorsitzende Richter und berufsrichterliche Beisitzer nach § 41 Abs. 1 Satz 1) gelten die Vorschriften des Richterwahlgesetzes.
§ 42 Abs. 1 Satz 2 ArbGG
2Zuständiges Ministerium im Sinne des § 1 Abs. 1 des Richterwahlgesetzes ist das Bundesministerium für Arbeit und Soziales; es entscheidet im Benehmen mit dem Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz.
§ 42 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 43 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
(1) 1Die ehrenamtlichen Richter werden vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales für die Dauer von fünf Jahren berufen.
§ 43 Abs. 1 Satz 2 ArbGG
2Sie sind im angemessenen Verhältnis unter billiger Berücksichtigung der Minderheiten aus den Vorschlagslisten zu entnehmen, die von den Gewerkschaften, den selbständigen Vereinigungen von Arbeitnehmern mit sozial- oder berufspolitischer Zwecksetzung und Vereinigungen von Arbeitgebern, die für das Arbeitsleben des Bundesgebiets wesentliche Bedeutung haben, sowie von den in § 22 Abs. 2 Nr. 3 bezeichneten Körperschaften eingereicht worden sind.
§ 43 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 43 Abs. 2 Satz 2 ArbGG
2Sie sollen längere Zeit in Deutschland als Arbeitnehmer oder als Arbeitgeber tätig gewesen sein.
§ 43 Abs. 3 Satz 1 ArbGG
§ 44 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 44 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
(2) 1Der Geschäftsgang wird durch eine Geschäftsordnung geregelt, die das Präsidium beschließt.
§ 44 Abs. 2 Satz 2 ArbGG
§ 46 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 46 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 46 Abs. 2 Satz 2 ArbGG
2Die Vorschriften über den frühen ersten Termin zur mündlichen Verhandlung und das schriftliche Vorverfahren (§§ 275 bis 277 der Zivilprozeßordnung), über das vereinfachte Verfahren (§ 495a der Zivilprozeßordnung), über den Urkunden- und Wechselprozeß (§§ 592 bis 605a der Zivilprozeßordnung), über die Entscheidung ohne mündliche Verhandlung (§ 128 Abs. 2 der Zivilprozeßordnung) und über die Verlegung von Terminen in der Zeit vom 1. Juli bis 31. August (§ 227 Abs. 3 Satz 1 der Zivilprozeßordnung) finden keine Anwendung.
§ 46 Abs. 2 Satz 3 ArbGG
3§ 127 Abs. 2 der Zivilprozessordnung findet mit der Maßgabe Anwendung, dass die sofortige Beschwerde bei Bestandsschutzstreitigkeiten unabhängig von dem Streitwert zulässig ist.
§ 46b Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 46b Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 46b Abs. 3 Satz 1 ArbGG
(3) 1Im Fall des Artikels 17 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 1896/2006 ist § 46a Abs. 4 und 5 entsprechend anzuwenden.
§ 46b Abs. 3 Satz 2 ArbGG
§ 46c Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 46c Abs. 1 Satz 2 ArbGG
§ 46c Abs. 1 Satz 3 ArbGG
§ 46c Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 46c Abs. 2 Satz 2 ArbGG
§ 46c Abs. 2 Satz 3 ArbGG
§ 46c Abs. 3 Satz 1 ArbGG
§ 46d Satz 1 ArbGG
§ 46e Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 46e Abs. 1 Satz 2 ArbGG
2Die Bundesregierung und die Landesregierungen bestimmen für ihren Bereich durch Rechtsverordnung den Zeitpunkt, von dem an elektronische Akten geführt werden sowie die hierfür geltenden organisatorisch-technischen Rahmenbedingungen für die Bildung, Führung und Aufbewahrung der elektronischen Akten.
§ 46e Abs. 1 Satz 3 ArbGG
§ 46e Abs. 1 Satz 4 ArbGG
§ 46e Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 46e Abs. 2 Satz 2 ArbGG
2Die Unterlagen sind, sofern sie in Papierform weiter benötigt werden, mindestens bis zum rechtskräftigen Abschluss des Verfahrens aufzubewahren.
§ 46e Abs. 3 Satz 1 ArbGG
§ 46f ArbGG
§ 46f Satz 1 ArbGG
1Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales kann durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates elektronische Formulare einführen.
§ 46f Satz 2 ArbGG
§ 46f Satz 3 ArbGG
§ 46f Satz 4 ArbGG
4Die Rechtsverordnung kann bestimmen, dass eine Identifikation des Formularverwenders abweichend von § 46c Absatz 3 auch durch Nutzung des elektronischen Identitätsnachweises nach § 18 des Personalausweisgesetzes oder § 78 Absatz 5 des Aufenthaltsgesetzes erfolgen kann.
§ 47 ArbGG
§ 47 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 47 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 48a Satz 1 ArbGG
§ 49 ArbGG
§ 49 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 49 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 49 Abs. 3 Satz 1 ArbGG
§ 50 ArbGG
§ 50 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
(1) 1Die Urteile werden von Amts wegen binnen drei Wochen seit Übermittlung an die Geschäftsstelle zugestellt.
§ 50 Abs. 1 Satz 2 ArbGG
2§ 317 Abs. 1 Satz 3 der Zivilprozeßordnung ist nicht anzuwenden.
§ 50 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 50 Abs. 3 Satz 1 ArbGG
§ 51 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 51 Abs. 1 Satz 2 ArbGG
2Im übrigen finden die Vorschriften des § 141 Abs. 2 und 3 der Zivilprozeßordnung entsprechende Anwendung.
§ 51 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 51 Abs. 2 Satz 2 ArbGG
2§ 141 Abs. 3 Satz 2 und 3 der Zivilprozeßordnung findet entsprechende Anwendung.
§ 52 Satz 1 ArbGG
§ 52 Satz 2 ArbGG
2Das Arbeitsgericht kann die Öffentlichkeit für die Verhandlung oder für einen Teil der Verhandlung ausschließen, wenn durch die Öffentlichkeit eine Gefährdung der öffentlichen Ordnung, insbesondere der Staatssicherheit, oder eine Gefährdung der Sittlichkeit zu besorgen ist oder wenn eine Partei den Ausschluß der Öffentlichkeit beantragt, weil Betriebs-, Geschäfts- oder Erfindungsgeheimnisse zum Gegenstand der Verhandlung oder der Beweisaufnahme gemacht werden; außerdem ist § 171b des Gerichtsverfassungsgesetzes entsprechend anzuwenden.
§ 52 Satz 3 ArbGG
§ 53 ArbGG
§ 53 Abs. 1 Satz 2 ArbGG
§ 53 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 54 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 54 Abs. 1 Satz 2 ArbGG
2Der Vorsitzende hat zu diesem Zweck das gesamte Streitverhältnis mit den Parteien unter freier Würdigung aller Umstände zu erörtern.
§ 54 Abs. 1 Satz 3 ArbGG
§ 54 Abs. 1 Satz 4 ArbGG
§ 54 Abs. 1 Satz 5 ArbGG
§ 54 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 54 Abs. 2 Satz 2 ArbGG
§ 54 Abs. 2 Satz 3 ArbGG
3§ 39 Satz 1 und § 282 Abs. 3 Satz 1 der Zivilprozeßordnung sind nicht anzuwenden.
§ 54 Abs. 3 Satz 1 ArbGG
§ 54 Abs. 4 Satz 1 ArbGG
§ 54 Abs. 5 Satz 1 ArbGG
§ 54 Abs. 5 Satz 2 ArbGG
§ 54 Abs. 5 Satz 3 ArbGG
3Dieser Antrag kann nur innerhalb von sechs Monaten nach der Güteverhandlung gestellt werden.
§ 54 Abs. 5 Satz 4 ArbGG
4Nach Ablauf der Frist ist § 269 Abs. 3 bis 5 der Zivilprozeßordnung entsprechend anzuwenden.
§ 54 Abs. 6 Satz 1 ArbGG
(6) 1Der Vorsitzende kann die Parteien für die Güteverhandlung sowie deren Fortsetzung vor einen hierfür bestimmten und nicht entscheidungsbefugten Richter (Güterichter) verweisen.
§ 54 Abs. 6 Satz 2 ArbGG
§ 54a ArbGG
§ 54a Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 54a Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 54a Abs. 2 Satz 2 ArbGG
§ 54a Abs. 2 Satz 3 ArbGG
§ 55 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 55 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 ArbGG
§ 55 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 ArbGG
§ 55 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 ArbGG
§ 55 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 ArbGG
§ 55 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4a ArbGG
§ 55 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 ArbGG
§ 55 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 ArbGG
§ 55 Abs. 1 Satz 1 Nr. 7 ArbGG
§ 55 Abs. 1 Satz 1 Nr. 8 ArbGG
§ 55 Abs. 1 Satz 1 Nr. 9 ArbGG
§ 55 Abs. 1 Satz 1 Nr. 10 ArbGG
§ 55 Abs. 1 Satz 1 Nr. 11 ArbGG
§ 55 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
(2) 1Der Vorsitzende kann in den Fällen des Absatzes 1 Nr. 1, 3 und 4a bis 10 eine Entscheidung ohne mündliche Verhandlung treffen.
§ 55 Abs. 2 Satz 2 ArbGG
2Dies gilt mit Zustimmung der Parteien auch in dem Fall des Absatzes 1 Nr. 2.
§ 55 Abs. 3 Satz 1 ArbGG
§ 55 Abs. 4 Satz 1 ArbGG
§ 55 Abs. 4 Satz 1 Nr. 1 ArbGG
§ 55 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 ArbGG
§ 55 Abs. 4 Satz 1 Nr. 3 ArbGG
§ 55 Abs. 4 Satz 1 Nr. 4 ArbGG
§ 55 Abs. 4 Satz 1 Nr. 5 ArbGG
§ 55 Abs. 4 Satz 2 ArbGG
§ 56 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 56 Abs. 1 Satz 2 ArbGG
§ 56 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 ArbGG
§ 56 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 ArbGG
§ 56 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 ArbGG
§ 56 Abs. 1 Satz 2 Nr. 4 ArbGG
§ 56 Abs. 1 Satz 3 ArbGG
§ 56 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
(2) 1Angriffs- und Verteidigungsmittel, die erst nach Ablauf einer nach Absatz 1 Satz 2 Nr. 1 gesetzten Frist vorgebracht werden, sind nur zuzulassen, wenn nach der freien Überzeugung des Gerichts ihre Zulassung die Erledigung des Rechtsstreits nicht verzögern würde oder wenn die Partei die Verspätung genügend entschuldigt.
§ 56 Abs. 2 Satz 2 ArbGG
2Die Parteien sind über die Folgen der Versäumung der nach Absatz 1 Satz 2 Nr. 1 gesetzten Frist zu belehren.
§ 57 ArbGG
§ 57 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 57 Abs. 1 Satz 2 ArbGG
§ 57 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 58 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 58 Abs. 1 Satz 2 ArbGG
§ 58 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 58 Abs. 2 Satz 2 ArbGG
2Im Falle des § 377 Abs. 3 der Zivilprozeßordnung ist die eidesstattliche Versicherung nur erforderlich, wenn die Kammer sie aus dem gleichen Grund für notwendig hält.
§ 58 Abs. 3 Satz 1 ArbGG
§ 59 Satz 1 ArbGG
§ 59 Satz 2 ArbGG
§ 59 Satz 3 ArbGG
§ 59 Satz 4 ArbGG
§ 60 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
(1) 1Zur Verkündung des Urteils kann ein besonderer Termin nur bestimmt werden, wenn die sofortige Verkündung in dem Termin, auf Grund dessen es erlassen wird, aus besonderen Gründen nicht möglich ist, insbesondere weil die Beratung nicht mehr am Tag der Verhandlung stattfinden kann.
§ 60 Abs. 1 Satz 2 ArbGG
§ 60 Abs. 1 Satz 3 ArbGG
3Dies gilt auch dann, wenn ein Urteil nach Lage der Akten erlassen wird.
§ 60 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 60 Abs. 2 Satz 2 ArbGG
2Dies gilt nicht, wenn beide Parteien abwesend sind; in diesem Fall genügt die Bezugnahme auf die unterschriebene Urteilsformel.
§ 60 Abs. 3 Satz 1 ArbGG
§ 60 Abs. 3 Satz 2 ArbGG
§ 60 Abs. 4 Satz 1 ArbGG
§ 60 Abs. 4 Satz 2 ArbGG
§ 60 Abs. 4 Satz 3 ArbGG
3Ein Urteil, das in dem Termin, in dem die mündliche Verhandlung geschlossen wird, verkündet wird, ist vor Ablauf von drei Wochen, vom Tag der Verkündung an gerechnet, vollständig abgefaßt der Geschäftsstelle zu übermitteln; kann dies ausnahmsweise nicht geschehen, so ist innerhalb dieser Frist das von dem Vorsitzenden unterschriebene Urteil ohne Tatbestand und Entscheidungsgründe der Geschäftsstelle zu übermitteln.
§ 60 Abs. 4 Satz 4 ArbGG
4In diesem Fall sind Tatbestand und Entscheidungsgründe alsbald nachträglich anzufertigen, von dem Vorsitzenden besonders zu unterschreiben und der Geschäftsstelle zu übermitteln.
§ 61 ArbGG
§ 61 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 61 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 61 Abs. 2 Satz 2 ArbGG
2Die Zwangsvollstreckung nach §§ 887 und 888 der Zivilprozeßordnung ist in diesem Fall ausgeschlossen.
§ 61 Abs. 3 Satz 1 ArbGG
§ 61a Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 61a Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 61a Abs. 3 Satz 1 ArbGG
§ 61a Abs. 4 Satz 1 ArbGG
§ 61a Abs. 5 Satz 1 ArbGG
§ 61a Abs. 6 Satz 1 ArbGG
§ 61b Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 61b Abs. 2 Satz 1 ArbGG
(2) 1Machen mehrere Bewerber wegen Benachteiligung bei der Begründung eines Arbeitsverhältnisses oder beim beruflichen Aufstieg eine Entschädigung nach § 15 des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes gerichtlich geltend, so wird auf Antrag des Arbeitgebers das Arbeitsgericht, bei dem die erste Klage erhoben ist, auch für die übrigen Klagen ausschließlich zuständig.
§ 61b Abs. 2 Satz 2 ArbGG
2Die Rechtsstreitigkeiten sind von Amts wegen an dieses Arbeitsgericht zu verweisen; die Prozesse sind zur gleichzeitigen Verhandlung und Entscheidung zu verbinden.
§ 61b Abs. 3 Satz 1 ArbGG
§ 62 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 62 Abs. 1 Satz 2 ArbGG
§ 62 Abs. 1 Satz 3 ArbGG
3In den Fällen des § 707 Abs. 1 und des § 719 Abs. 1 der Zivilprozeßordnung kann die Zwangsvollstreckung nur unter derselben Voraussetzung eingestellt werden.
§ 62 Abs. 1 Satz 4 ArbGG
4Die Einstellung der Zwangsvollstreckung nach Satz 3 erfolgt ohne Sicherheitsleistung.
§ 62 Abs. 1 Satz 5 ArbGG
5Die Entscheidung ergeht durch unanfechtbaren Beschluss.
§ 62 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
(2) 1Im übrigen finden auf die Zwangsvollstreckung einschließlich des Arrests und der einstweiligen Verfügung die Vorschriften des Achten Buchs der Zivilprozeßordnung Anwendung.
§ 62 Abs. 2 Satz 2 ArbGG
§ 62 Abs. 2 Satz 3 ArbGG
3Eine in das Schutzschriftenregister nach § 945a Absatz 1 der Zivilprozessordnung eingestellte Schutzschrift gilt auch als bei allen Arbeitsgerichten der Länder eingereicht.
§ 63 ArbGG
§ 63 Satz 1 ArbGG
1Rechtskräftige Urteile, die in bürgerlichen Rechtsstreitigkeiten zwischen Tarifvertragsparteien aus dem Tarifvertrag oder über das Bestehen oder Nichtbestehen des Tarifvertrags ergangen sind, sind alsbald der zuständigen obersten Landesbehörde und dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales in vollständiger Form abschriftlich zu übersenden oder elektronisch zu übermitteln.
§ 63 Satz 2 ArbGG
2Ist die zuständige oberste Landesbehörde die Landesjustizverwaltung, so sind die Urteilsabschriften oder das Urteil in elektronischer Form auch der obersten Arbeitsbehörde des Landes zu übermitteln.
§ 64 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 64 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 64 Abs. 2 Satz 1 lit. a ArbGG
§ 64 Abs. 2 Satz 1 lit. b ArbGG
§ 64 Abs. 2 Satz 1 lit. c ArbGG
§ 64 Abs. 2 Satz 1 lit. d ArbGG
§ 64 Abs. 3 Satz 1 ArbGG
§ 64 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 ArbGG
§ 64 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 ArbGG
§ 64 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 lit. a ArbGG
§ 64 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 lit. b ArbGG
§ 64 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 lit. c ArbGG
§ 64 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 ArbGG
§ 64 Abs. 3a Satz 1 ArbGG
(3a) 1Die Entscheidung des Arbeitsgerichts, ob die Berufung zugelassen oder nicht zugelassen wird, ist in den Urteilstenor aufzunehmen.
§ 64 Abs. 3a Satz 2 ArbGG
§ 64 Abs. 3a Satz 3 ArbGG
3Über den Antrag kann die Kammer ohne mündliche Verhandlung entscheiden.
§ 64 Abs. 4 Satz 1 ArbGG
§ 64 Abs. 5 Satz 1 ArbGG
§ 64 Abs. 6 Satz 1 ArbGG
(6) 1Für das Verfahren vor den Landesarbeitsgerichten gelten, soweit dieses Gesetz nichts anderes bestimmt, die Vorschriften der Zivilprozeßordnung über die Berufung entsprechend.
§ 64 Abs. 6 Satz 2 ArbGG
§ 64 Abs. 7 Satz 1 ArbGG
§ 64 Abs. 8 Satz 1 ArbGG
§ 65 Satz 1 ArbGG
§ 66 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
(1) 1Die Frist für die Einlegung der Berufung beträgt einen Monat, die Frist für die Begründung der Berufung zwei Monate.
§ 66 Abs. 1 Satz 2 ArbGG
§ 66 Abs. 1 Satz 3 ArbGG
§ 66 Abs. 1 Satz 4 ArbGG
§ 66 Abs. 1 Satz 5 ArbGG
5Die Fristen zur Begründung der Berufung und zur Berufungsbeantwortung können vom Vorsitzenden einmal auf Antrag verlängert werden, wenn nach seiner freien Überzeugung der Rechtsstreit durch die Verlängerung nicht verzögert wird oder wenn die Partei erhebliche Gründe darlegt.
§ 66 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
(2) 1Die Bestimmung des Termins zur mündlichen Verhandlung muss unverzüglich erfolgen.
§ 66 Abs. 2 Satz 2 ArbGG
2§ 522 Abs. 1 der Zivilprozessordnung bleibt unberührt; die Verwerfung der Berufung ohne mündliche Verhandlung ergeht durch Beschluss des Vorsitzenden.
§ 66 Abs. 2 Satz 3 ArbGG
3§ 522 Abs. 2 und 3 der Zivilprozessordnung findet keine Anwendung.
§ 67 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 67 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
(2) 1Neue Angriffs- und Verteidigungsmittel, die im ersten Rechtszug entgegen einer hierfür nach § 56 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 oder § 61a Abs. 3 oder 4 gesetzten Frist nicht vorgebracht worden sind, sind nur zuzulassen, wenn nach der freien Überzeugung des Landesarbeitsgerichts ihre Zulassung die Erledigung des Rechtsstreits nicht verzögern würde oder wenn die Partei die Verspätung genügend entschuldigt.
§ 67 Abs. 2 Satz 2 ArbGG
§ 67 Abs. 3 Satz 1 ArbGG
§ 67 Abs. 4 Satz 1 ArbGG
§ 67 Abs. 4 Satz 2 ArbGG
2Werden sie später vorgebracht, sind sie nur zuzulassen, wenn sie nach der Berufungsbegründung oder der Berufungsbeantwortung entstanden sind oder das verspätete Vorbringen nach der freien Überzeugung des Landesarbeitsgerichts die Erledigung des Rechtsstreits nicht verzögern würde oder nicht auf Verschulden der Partei beruht.
§ 67a Satz 1 ArbGG
§ 68 Satz 1 ArbGG
§ 69 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 69 Abs. 1 Satz 2 ArbGG
2§ 60 Abs. 1 bis 3 und Abs. 4 Satz 2 bis 4 ist entsprechend mit der Maßgabe anzuwenden, dass die Frist nach Absatz 4 Satz 3 vier Wochen beträgt und im Falle des Absatzes 4 Satz 4 Tatbestand und Entscheidungsgründe von sämtlichen Mitgliedern der Kammer zu unterschreiben sind.
§ 69 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 69 Abs. 3 Satz 1 ArbGG
§ 69 Abs. 3 Satz 2 ArbGG
§ 69 Abs. 4 Satz 1 ArbGG
1(4) § 540 Abs. 1 der Zivilprozessordnung findet keine Anwendung.
§ 69 Abs. 4 Satz 2 ArbGG
2§ 313a Abs. 1 Satz 2 der Zivilprozessordnung findet mit der Maßgabe entsprechende Anwendung, dass es keiner Entscheidungsgründe bedarf, wenn die Parteien auf sie verzichtet haben; im Übrigen sind die §§ 313a und 313b der Zivilprozessordnung entsprechend anwendbar.
§ 70 Satz 1 ArbGG
§ 71 Satz 1 ArbGG
§ 72 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
(1) 1Gegen das Endurteil eines Landesarbeitsgerichts findet die Revision an das Bundesarbeitsgericht statt, wenn sie in dem Urteil des Landesarbeitsgerichts oder in dem Beschluß des Bundesarbeitsgerichts nach § 72a Abs. 5 Satz 2 zugelassen worden ist.
§ 72 Abs. 1 Satz 2 ArbGG
2§ 64 Abs. 3a ist entsprechend anzuwenden.
§ 72 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 72 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 ArbGG
§ 72 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 ArbGG
§ 72 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 ArbGG
§ 72 Abs. 3 Satz 1 ArbGG
§ 72 Abs. 4 Satz 1 ArbGG
§ 72 Abs. 5 Satz 1 ArbGG
§ 72 Abs. 6 Satz 1 ArbGG
§ 72a Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 72a Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 72a Abs. 2 Satz 2 ArbGG
§ 72a Abs. 3 Satz 1 ArbGG
§ 72a Abs. 3 Satz 2 ArbGG
§ 72a Abs. 3 Satz 2 Nr. 3 ArbGG
§ 72a Abs. 4 Satz 1 ArbGG
§ 72a Abs. 4 Satz 2 ArbGG
2Die Vorschriften des § 719 Abs. 2 und 3 der Zivilprozeßordnung sind entsprechend anzuwenden.
§ 72a Abs. 5 Satz 1 ArbGG
§ 72a Abs. 5 Satz 2 ArbGG
§ 72a Abs. 5 Satz 3 ArbGG
3Die ehrenamtlichen Richter wirken nicht mit, wenn die Nichtzulassungsbeschwerde als unzulässig verworfen wird, weil sie nicht statthaft oder nicht in der gesetzlichen Form und Frist eingelegt und begründet ist.
§ 72a Abs. 5 Satz 4 ArbGG
4Dem Beschluss soll eine kurze Begründung beigefügt werden.
§ 72a Abs. 5 Satz 5 ArbGG
5Von einer Begründung kann abgesehen werden, wenn sie nicht geeignet wäre, zur Klärung der Voraussetzungen beizutragen, unter denen eine Revision zuzulassen ist, oder wenn der Beschwerde stattgegeben wird.
§ 72a Abs. 5 Satz 6 ArbGG
6Mit der Ablehnung der Beschwerde durch das Bundesarbeitsgericht wird das Urteil rechtskräftig.
§ 72a Abs. 6 Satz 1 ArbGG
(6) 1Wird der Beschwerde stattgegeben, so wird das Beschwerdeverfahren als Revisionsverfahren fortgesetzt.
§ 72a Abs. 6 Satz 2 ArbGG
§ 72a Abs. 6 Satz 3 ArbGG
§ 72a Abs. 7 Satz 1 ArbGG
§ 72b Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 72b Abs. 1 Satz 2 ArbGG
§ 72b Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 72b Abs. 2 Satz 2 ArbGG
§ 72b Abs. 2 Satz 3 ArbGG
3§ 9 Abs. 5 findet keine Anwendung.
§ 72b Abs. 3 Satz 1 ArbGG
§ 72b Abs. 3 Satz 2 ArbGG
§ 72b Abs. 3 Satz 3 ArbGG
§ 72b Abs. 4 Satz 1 ArbGG
§ 72b Abs. 4 Satz 2 ArbGG
§ 72b Abs. 5 Satz 1 ArbGG
§ 72b Abs. 5 Satz 2 ArbGG
§ 73 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 73 Abs. 1 Satz 2 ArbGG
2Sie kann nicht auf die Gründe des § 72b gestützt werden.
§ 73 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 74 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 74 Abs. 1 Satz 2 ArbGG
§ 74 Abs. 1 Satz 3 ArbGG
§ 74 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 74 Abs. 2 Satz 2 ArbGG
2§ 552 Abs. 1 der Zivilprozeßordnung bleibt unberührt.
§ 74 Abs. 2 Satz 3 ArbGG
§ 75 ArbGG
§ 75 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 75 Abs. 1 Satz 2 ArbGG
§ 75 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 76 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 76 Abs. 1 Satz 2 ArbGG
§ 76 Abs. 1 Satz 3 ArbGG
§ 76 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 76 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 ArbGG
§ 76 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 ArbGG
§ 76 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 ArbGG
§ 76 Abs. 2 Satz 2 ArbGG
§ 76 Abs. 2 Satz 3 ArbGG
§ 76 Abs. 3 Satz 1 ArbGG
§ 76 Abs. 3 Satz 2 ArbGG
§ 76 Abs. 4 Satz 1 ArbGG
§ 76 Abs. 5 Satz 1 ArbGG
§ 76 Abs. 6 Satz 1 ArbGG
§ 76 Abs. 6 Satz 2 ArbGG
§ 76 Abs. 6 Satz 3 ArbGG
§ 76 Abs. 6 Satz 4 ArbGG
§ 77 Satz 1 ArbGG
§ 77 Satz 2 ArbGG
2Für die Zulassung der Rechtsbeschwerde gilt § 72 Abs. 2 entsprechend.
§ 77 Satz 3 ArbGG
§ 77 Satz 4 ArbGG
§ 78 Satz 1 ArbGG
§ 78 Satz 2 ArbGG
§ 78 Satz 3 ArbGG
§ 78a Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 78a Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 ArbGG
§ 78a Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 ArbGG
§ 78a Abs. 1 Satz 2 ArbGG
§ 78a Abs. 2 Satz 1 ArbGG
(2) 1Die Rüge ist innerhalb einer Notfrist von zwei Wochen nach Kenntnis von der Verletzung des rechtlichen Gehörs zu erheben; der Zeitpunkt der Kenntniserlangung ist glaubhaft zu machen.
§ 78a Abs. 2 Satz 2 ArbGG
§ 78a Abs. 2 Satz 3 ArbGG
§ 78a Abs. 2 Satz 4 ArbGG
§ 78a Abs. 2 Satz 5 ArbGG
§ 78a Abs. 3 Satz 1 ArbGG
§ 78a Abs. 4 Satz 1 ArbGG
§ 78a Abs. 4 Satz 2 ArbGG
§ 78a Abs. 4 Satz 3 ArbGG
§ 78a Abs. 4 Satz 4 ArbGG
§ 78a Abs. 4 Satz 5 ArbGG
§ 78a Abs. 5 Satz 1 ArbGG
§ 78a Abs. 5 Satz 2 ArbGG
§ 78a Abs. 5 Satz 3 ArbGG
§ 78a Abs. 5 Satz 4 ArbGG
§ 78a Abs. 6 Satz 1 ArbGG
§ 78a Abs. 6 Satz 2 ArbGG
2Die ehrenamtlichen Richter wirken nicht mit, wenn die Rüge als unzulässig verworfen wird oder sich gegen eine Entscheidung richtet, die ohne Hinzuziehung der ehrenamtlichen Richter erlassen wurde.
§ 78a Abs. 7 Satz 1 ArbGG
§ 78a Abs. 8 Satz 1 ArbGG
§ 79 Satz 1 ArbGG
1Die Vorschriften der Zivilprozeßordnung über die Wiederaufnahme des Verfahrens gelten für Rechtsstreitigkeiten nach § 2 Abs. 1 bis 4 entsprechend.
§ 79 Satz 2 ArbGG
§ 80 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 80 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
(2) 1Für das Beschlußverfahren des ersten Rechtszugs gelten die für das Urteilsverfahren des ersten Rechtszugs maßgebenden Vorschriften über Prozeßfähigkeit, Prozeßvertretung, Ladungen, Termine und Fristen, Ablehnung und Ausschließung von Gerichtspersonen, Zustellungen, persönliches Erscheinen der Parteien, Öffentlichkeit, Befugnisse des Vorsitzenden und der ehrenamtlichen Richter, Mediation und außergerichtliche Konfliktbeilegung, Vorbereitung der streitigen Verhandlung, Verhandlung vor der Kammer, Beweisaufnahme, gütliche Erledigung des Verfahrens, Wiedereinsetzung in den vorigen Stand und Wiederaufnahme des Verfahrens entsprechend; soweit sich aus den §§ 81 bis 84 nichts anderes ergibt.
§ 80 Abs. 2 Satz 2 ArbGG
2Der Vorsitzende kann ein Güteverfahren ansetzen; die für das Urteilsverfahren des ersten Rechtszugs maßgebenden Vorschriften über das Güteverfahren gelten entsprechend.
§ 80 Abs. 3 Satz 1 ArbGG
§ 81 ArbGG
§ 81 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 81 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 81 Abs. 2 Satz 2 ArbGG
§ 81 Abs. 2 Satz 3 ArbGG
§ 81 Abs. 3 Satz 1 ArbGG
§ 81 Abs. 3 Satz 2 ArbGG
§ 81 Abs. 3 Satz 3 ArbGG
§ 82 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 82 Abs. 1 Satz 2 ArbGG
§ 82 Abs. 1 Satz 3 ArbGG
§ 82 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 82 Abs. 2 Satz 2 ArbGG
2Bei einer Vereinbarung nach § 41 Absatz 1 bis 7 des Gesetzes über Europäische Betriebsräte ist der Sitz des vertragschließenden Unternehmens maßgebend.
§ 82 Abs. 3 Satz 1 ArbGG
§ 82 Abs. 4 Satz 1 ArbGG
§ 82 Abs. 5 Satz 1 ArbGG
§ 83 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 83 Abs. 1 Satz 2 ArbGG
§ 83 Abs. 1a Satz 1 ArbGG
§ 83 Abs. 1a Satz 2 ArbGG
§ 83 Abs. 1a Satz 3 ArbGG
3Die Beteiligten sind über die Folgen der Versäumung der nach Satz 1 gesetzten Frist zu belehren.
§ 83 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 83 Abs. 3 Satz 1 ArbGG
§ 83 Abs. 4 Satz 1 ArbGG
§ 83 Abs. 4 Satz 2 ArbGG
2Bleibt ein Beteiligter auf Ladung unentschuldigt aus, so ist der Pflicht zur Anhörung genügt; hierauf ist in der Ladung hinzuweisen.
§ 83 Abs. 4 Satz 3 ArbGG
§ 83 Abs. 5 Satz 1 ArbGG
§ 83a Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 83a Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 83a Abs. 2 Satz 2 ArbGG
2§ 81 Abs. 2 Satz 3 ist entsprechend anzuwenden.
§ 83a Abs. 3 Satz 1 ArbGG
§ 83a Abs. 3 Satz 2 ArbGG
§ 84 Satz 1 ArbGG
§ 84 Satz 2 ArbGG
§ 84 Satz 3 ArbGG
§ 85 ArbGG
§ 85 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 85 Abs. 1 Satz 2 ArbGG
2Beschlüsse der Arbeitsgerichte in vermögensrechtlichen Streitigkeiten sind vorläufig vollstreckbar; § 62 Abs. 1 Satz 2 bis 5 ist entsprechend anzuwenden.
§ 85 Abs. 1 Satz 3 ArbGG
3Für die Zwangsvollstreckung gelten die Vorschriften des Achten Buches der Zivilprozeßordnung entsprechend mit der Maßgabe, daß der nach dem Beschluß Verpflichtete als Schuldner, derjenige, der die Erfüllung der Verpflichtung auf Grund des Beschlusses verlangen kann, als Gläubiger gilt und in den Fällen des § 23 Abs. 3, des § 98 Abs. 5 sowie der §§ 101 und 104 des Betriebsverfassungsgesetzes eine Festsetzung von Ordnungs- oder Zwangshaft nicht erfolgt.
§ 85 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 85 Abs. 2 Satz 2 ArbGG
§ 85 Abs. 2 Satz 3 ArbGG
§ 86 Satz 1 ArbGG
§ 87 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 87 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
(2) 1Für das Beschwerdeverfahren gelten die für das Berufungsverfahren maßgebenden Vorschriften über die Einlegung der Berufung und ihre Begründung, über Prozeßfähigkeit, Ladungen, Termine und Fristen, Ablehnung und Ausschließung von Gerichtspersonen, Zustellungen, persönliches Erscheinen der Parteien, Öffentlichkeit, Befugnisse des Vorsitzenden und der ehrenamtlichen Richter, Güterichter, Mediation und außergerichtliche Konfliktbeilegung, Vorbereitung der streitigen Verhandlung, Verhandlung vor der Kammer, Beweisaufnahme, gütliche Erledigung des Rechtsstreits, Wiedereinsetzung in den vorigen Stand und Wiederaufnahme des Verfahrens sowie die Vorschriften des § 85 über die Zwangsvollstreckung entsprechend.
§ 87 Abs. 2 Satz 2 ArbGG
2Für die Vertretung der Beteiligten gilt § 11 Abs. 1 bis 3 und 5 entsprechend.
§ 87 Abs. 2 Satz 3 ArbGG
3Der Antrag kann jederzeit mit Zustimmung der anderen Beteiligten zurückgenommen werden; § 81 Abs. 2 Satz 2 und 3 und Absatz 3 ist entsprechend anzuwenden.
§ 87 Abs. 3 Satz 1 ArbGG
§ 87 Abs. 3 Satz 2 ArbGG
2Neues Vorbringen, das im ersten Rechtszug entgegen einer hierfür nach § 83 Abs. 1a gesetzten Frist nicht vorgebracht wurde, kann zurückgewiesen werden, wenn seine Zulassung nach der freien Überzeugung des Landesarbeitsgerichts die Erledigung des Beschlussverfahrens verzögern würde und der Beteiligte die Verzögerung nicht genügend entschuldigt.
§ 87 Abs. 3 Satz 3 ArbGG
§ 87 Abs. 3 Satz 4 ArbGG
4Wird es später vorgebracht, kann es zurückgewiesen werden, wenn die Möglichkeit es vorzutragen vor der Beschwerdebegründung oder der Beschwerdebeantwortung entstanden ist und das verspätete Vorbringen nach der freien Überzeugung des Landesarbeitsgerichts die Erledigung des Rechtsstreits verzögern würde und auf dem Verschulden des Beteiligten beruht.
§ 87 Abs. 4 Satz 1 ArbGG
§ 88 Satz 1 ArbGG
§ 89 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 89 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 89 Abs. 2 Satz 2 ArbGG
§ 89 Abs. 3 Satz 1 ArbGG
(3) 1Ist die Beschwerde nicht in der gesetzlichen Form oder Frist eingelegt oder begründet, so ist sie als unzulässig zu verwerfen.
§ 89 Abs. 3 Satz 2 ArbGG
2Der Beschluss kann ohne vorherige mündliche Verhandlung durch den Vorsitzenden ergehen; er ist unanfechtbar.
§ 89 Abs. 3 Satz 3 ArbGG
§ 89 Abs. 3 Satz 4 ArbGG
4§ 522 Abs. 2 und 3 der Zivilprozessordnung ist nicht anwendbar.
§ 89 Abs. 4 Satz 1 ArbGG
§ 89 Abs. 4 Satz 2 ArbGG
§ 89 Abs. 4 Satz 3 ArbGG
§ 90 ArbGG
§ 90 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 90 Abs. 1 Satz 2 ArbGG
§ 90 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 90 Abs. 3 Satz 1 ArbGG
§ 91 ArbGG
§ 91 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 91 Abs. 1 Satz 2 ArbGG
§ 91 Abs. 1 Satz 3 ArbGG
§ 91 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 91 Abs. 2 Satz 2 ArbGG
2§ 69 Abs. 1 Satz 2 gilt entsprechend.
§ 92 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
2§ 72 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 und 3 ist entsprechend anzuwenden.
§ 92 Abs. 1 Satz 3 ArbGG
3In den Fällen des § 85 Abs. 2 findet die Rechtsbeschwerde nicht statt.
§ 92 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 92 Abs. 2 Satz 2 ArbGG
§ 92 Abs. 2 Satz 3 ArbGG
3Der Antrag kann jederzeit mit Zustimmung der anderen Beteiligten zurückgenommen werden; § 81 Abs. 2 Satz 2 und 3 ist entsprechend anzuwenden.
§ 92 Abs. 3 Satz 1 ArbGG
§ 92 Abs. 3 Satz 2 ArbGG
2§ 85 Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt.
§ 92a Satz 1 ArbGG
2§ 72a Abs. 2 bis 7 ist entsprechend anzuwenden.
§ 92b ArbGG
§ 92b Satz 1 ArbGG
§ 92b Satz 2 ArbGG
2§ 72b Abs. 2 bis 5 gilt entsprechend.
§ 92b Satz 3 ArbGG
§ 93 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 93 Abs. 1 Satz 2 ArbGG
2Sie kann nicht auf die Gründe des § 92b gestützt werden.
§ 93 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 94 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 94 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 94 Abs. 2 Satz 2 ArbGG
§ 94 Abs. 2 Satz 3 ArbGG
3§ 74 Abs. 2 ist entsprechend anzuwenden.
§ 94 Abs. 3 Satz 1 ArbGG
§ 94 Abs. 3 Satz 2 ArbGG
§ 94 Abs. 3 Satz 3 ArbGG
§ 95 ArbGG
§ 95 Satz 1 ArbGG
§ 95 Satz 2 ArbGG
§ 95 Satz 3 ArbGG
§ 95 Satz 4 ArbGG
§ 96 ArbGG
§ 96 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 96 Abs. 1 Satz 2 ArbGG
2Die §§ 562, 563 der Zivilprozeßordnung gelten entsprechend.
§ 96 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 96a Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 96a Abs. 1 Satz 2 ArbGG
§ 96a Abs. 1 Satz 3 ArbGG
§ 96a Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 98 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 98 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 ArbGG
§ 98 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 ArbGG
§ 98 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 98 Abs. 3 Satz 1 ArbGG
(3) 1Für das Verfahren sind § 80 Absatz 1, 2 Satz 1 und Absatz 3, §§ 81, 83 Absatz 1 und 2 bis 4, §§ 83a, 84 Satz 1 und 2, § 90 Absatz 3, § 91 Absatz 2 und §§ 92 bis 96 entsprechend anzuwenden.
§ 98 Abs. 3 Satz 2 ArbGG
§ 98 Abs. 3 Satz 3 ArbGG
3In dem Verfahren ist die Behörde, die den Tarifvertrag für allgemeinverbindlich erklärt hat oder die Rechtsverordnung erlassen hat, Beteiligte.
§ 98 Abs. 4 Satz 1 ArbGG
(4) 1Der rechtskräftige Beschluss über die Wirksamkeit einer Allgemeinverbindlicherklärung oder einer Rechtsverordnung wirkt für und gegen jedermann.
§ 98 Abs. 4 Satz 2 ArbGG
2Rechtskräftige Beschlüsse von Gerichten für Arbeitssachen im Verfahren nach § 2a Absatz 1 Nummer 5 sind alsbald der obersten Arbeitsbehörde des Bundes in vollständiger Form abschriftlich zu übersenden oder elektronisch zu übermitteln.
§ 98 Abs. 4 Satz 3 ArbGG
3Soweit eine Allgemeinverbindlicherklärung oder eine Rechtsverordnung rechtskräftig als wirksam oder unwirksam festgestellt wird, ist die Entscheidungsformel durch die oberste Arbeitsbehörde des Bundes im Bundesanzeiger bekannt zu machen.
§ 98 Abs. 5 Satz 1 ArbGG
(5) 1In den Fällen des § 2a Absatz 1 Nummer 5 findet eine Wiederaufnahme des Verfahrens auch dann statt, wenn die Entscheidung über die Wirksamkeit einer Allgemeinverbindlicherklärung oder einer Rechtsverordnung darauf beruht, dass ein Beteiligter absichtlich unrichtige Angaben oder Aussagen gemacht hat.
§ 98 Abs. 5 Satz 2 ArbGG
2§ 581 der Zivilprozessordnung findet keine Anwendung.
§ 98 Abs. 6 Satz 1 ArbGG
(6) 1Hängt die Entscheidung eines Rechtsstreits davon ab, ob eine Allgemeinverbindlicherklärung oder eine Rechtsverordnung wirksam ist, so hat das Gericht das Verfahren bis zur Erledigung des Beschlussverfahrens nach § 2a Absatz 1 Nummer 5 auszusetzen.
§ 98 Abs. 6 Satz 2 ArbGG
2Im Falle des Satzes 1 sind die Parteien des Rechtsstreits auch im Beschlussverfahren nach § 2a Absatz 1 Nummer 5 antragsberechtigt.
§ 99 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 99 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 99 Abs. 3 Satz 1 ArbGG
§ 99 Abs. 4 Satz 1 ArbGG
(4) 1In den Fällen des § 2a Absatz 1 Nummer 6 findet eine Wiederaufnahme des Verfahrens auch dann statt, wenn die Entscheidung über den nach § 4a Absatz 2 Satz 2 des Tarifvertragsgesetzes im Betrieb anwendbaren Tarifvertrag darauf beruht, dass ein Beteiligter absichtlich unrichtige Angaben oder Aussagen gemacht hat.
§ 99 Abs. 4 Satz 2 ArbGG
§ 100 ArbGG
§ 100 Satz 1 ArbGG
§ 100 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
(1) 1In den Fällen des § 76 Abs. 2 Satz 2 und 3 des Betriebsverfassungsgesetzes entscheidet der Vorsitzende allein.
§ 100 Abs. 1 Satz 2 ArbGG
2Wegen fehlender Zuständigkeit der Einigungsstelle können die Anträge nur zurückgewiesen werden, wenn die Einigungsstelle offensichtlich unzuständig ist.
§ 100 Abs. 1 Satz 3 ArbGG
3Für das Verfahren gelten die §§ 80 bis 84 entsprechend.
§ 100 Abs. 1 Satz 4 ArbGG
4Die Einlassungs- und Ladungsfristen betragen 48 Stunden.
§ 100 Abs. 1 Satz 5 ArbGG
5Ein Richter darf nur dann zum Vorsitzenden der Einigungsstelle bestellt werden, wenn aufgrund der Geschäftsverteilung ausgeschlossen ist, dass er mit der Überprüfung, der Auslegung oder der Anwendung des Spruchs der Einigungsstelle befasst wird.
§ 100 Abs. 1 Satz 6 ArbGG
6Der Beschluss des Vorsitzenden soll den Beteiligten innerhalb von zwei Wochen nach Eingang des Antrags zugestellt werden; er ist den Beteiligten spätestens innerhalb von vier Wochen nach diesem Zeitpunkt zuzustellen.
§ 100 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
(2) 1Gegen die Entscheidungen des Vorsitzenden findet die Beschwerde an das Landesarbeitsgericht statt.
§ 100 Abs. 2 Satz 2 ArbGG
§ 100 Abs. 2 Satz 3 ArbGG
3Für das Verfahren gelten § 87 Abs. 2 und 3 und die §§ 88 bis 90 Abs. 1 und 2 sowie § 91 Abs. 1 und 2 entsprechend mit der Maßgabe, dass an die Stelle der Kammer des Landesarbeitsgericht der Vorsitzende tritt.
§ 100 Abs. 2 Satz 4 ArbGG
4Gegen dessen Entscheidungen findet kein Rechtsmittel statt.
§ 101 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 101 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
(2) 1Für bürgerliche Rechtsstreitigkeiten aus einem Arbeitsverhältnis, das sich nach einem Tarifvertrag bestimmt, können die Parteien des Tarifvertrags die Arbeitsgerichtsbarkeit im Tarifvertrag durch die ausdrückliche Vereinbarung ausschließen, daß die Entscheidung durch ein Schiedsgericht erfolgen soll, wenn der persönliche Geltungsbereich des Tarifvertrags überwiegend Bühnenkünstler, Filmschaffende oder Artisten umfaßt.
§ 101 Abs. 2 Satz 2 ArbGG
§ 101 Abs. 2 Satz 3 ArbGG
3Sie erstreckt sich auf Parteien, deren Verhältnisse sich aus anderen Gründen nach dem Tarifvertrag regeln, wenn die Parteien dies ausdrücklich und schriftlich vereinbart haben; der Mangel der Form wird durch Einlassung auf die schiedsgerichtliche Verhandlung zur Hauptsache geheilt.
§ 101 Abs. 3 Satz 1 ArbGG
§ 102 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 102 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 102 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 ArbGG
§ 102 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 ArbGG
§ 102 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 ArbGG
§ 102 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 ArbGG
§ 102 Abs. 3 Satz 1 ArbGG
§ 102 Abs. 4 Satz 1 ArbGG
§ 103 ArbGG
§ 103 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
(1) 1Das Schiedsgericht muß aus einer gleichen Zahl von Arbeitnehmern und von Arbeitgebern bestehen; außerdem können ihm Unparteiische angehören.
§ 103 Abs. 1 Satz 2 ArbGG
§ 103 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 103 Abs. 3 Satz 1 ArbGG
§ 103 Abs. 3 Satz 2 ArbGG
§ 103 Abs. 3 Satz 3 ArbGG
§ 103 Abs. 3 Satz 4 ArbGG
§ 103 Abs. 3 Satz 5 ArbGG
§ 104 Satz 1 ArbGG
§ 105 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 105 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 105 Abs. 2 Satz 2 ArbGG
§ 105 Abs. 2 Satz 3 ArbGG
§ 105 Abs. 2 Satz 4 ArbGG
4Die Vorschrift des § 11 Abs. 1 bis 3 gilt entsprechend, soweit der Schiedsvertrag nicht anderes bestimmt.
§ 105 Abs. 3 Satz 1 ArbGG
§ 106 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 106 Abs. 1 Satz 2 ArbGG
§ 106 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 106 Abs. 2 Satz 2 ArbGG
2Entsprechend ist zu verfahren, wenn das Schiedsgericht die Beeidigung eines Zeugen oder Sachverständigen gemäß § 58 Abs. 2 Satz 1 für notwendig oder eine eidliche Parteivernehmung für sachdienlich erachtet.
§ 106 Abs. 2 Satz 3 ArbGG
3Die durch die Rechtshilfe entstehenden baren Auslagen sind dem Gericht zu ersetzen; § 22 Abs. 1 und § 29 des Gerichtskostengesetzes finden entsprechende Anwendung.
§ 107 Satz 1 ArbGG
§ 108 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 108 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 108 Abs. 2 Satz 2 ArbGG
§ 108 Abs. 2 Satz 3 ArbGG
§ 108 Abs. 3 Satz 1 ArbGG
§ 108 Abs. 3 Satz 2 ArbGG
§ 108 Abs. 4 Satz 1 ArbGG
§ 109 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 109 Abs. 1 Satz 2 ArbGG
§ 109 Abs. 1 Satz 3 ArbGG
§ 109 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 109 Abs. 2 Satz 2 ArbGG
§ 110 ArbGG
§ 110 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 110 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 ArbGG
§ 110 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 ArbGG
§ 110 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 ArbGG
§ 110 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 110 Abs. 3 Satz 1 ArbGG
§ 110 Abs. 3 Satz 2 ArbGG
2Die Frist beginnt in den Fällen des Absatzes 1 Nr. 1 und 2 mit der Zustellung des Schiedsspruchs.
§ 110 Abs. 3 Satz 3 ArbGG
3Im Falle des Absatzes 1 Nr. 3 beginnt sie mit der Rechtskraft des Urteils, das die Verurteilung wegen der Straftat ausspricht, oder mit dem Tag, an dem der Partei bekannt geworden ist, daß die Einleitung oder die Durchführung des Verfahrens nicht erfolgen kann; nach Ablauf von zehn Jahren, von der Zustellung des Schiedsspruchs an gerechnet, ist die Klage unstatthaft.
§ 110 Abs. 4 Satz 1 ArbGG
§ 111 Abs. 1 Satz 1 ArbGG
§ 111 Abs. 1 Satz 2 ArbGG
§ 111 Abs. 2 Satz 1 ArbGG
§ 111 Abs. 2 Satz 2 ArbGG
§ 111 Abs. 2 Satz 3 ArbGG
4§ 9 Abs. 5 gilt entsprechend.
§ 111 Abs. 2 Satz 5 ArbGG
§ 111 Abs. 2 Satz 6 ArbGG
§ 111 Abs. 2 Satz 7 ArbGG
§ 112 ArbGG
§ 112 Satz 1 ArbGG
§ 113 ArbGG
§ 113 Satz 1 ArbGG
§ 114 Satz 1 ArbGG
§ 115 Satz 1 ArbGG
§ 116 Satz 1 ArbGG
§ 117 ArbGG
§ 117 Satz 1 ArbGG
§ 118 Satz 1 ArbGG
§ 119 Satz 1 ArbGG
§ 120 Satz 1 ArbGG
§ 121 Satz 1 ArbGG
§ 121a Satz 1 ArbGG
§ 122 Satz 1 ArbGG

References: § 1

§ 2

§ 2

§ 2

§ 2

§ 2

§ 2

§ 2

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§ 2

§ 2

§ 2

§ 2

§ 2

§ 2

§ 2

§ 3

§ 4

§ 5

§ 5

§ 5
 § 92

§ 5

§ 6

§ 6

§ 6

§ 6

§ 6

§ 6

§ 6

§ 6

§ 6

§ 7

§ 7

§ 7

§ 7

§ 7

§ 7

§ 8

§ 8

§ 8

§ 8

§ 8

§ 8

§ 9

§ 9

§ 9

§ 9

§ 9

§ 9

§ 9

§ 9

§ 9

§ 9
 § 234
 § 236

§ 10
 § 2
 § 139
 § 51

§ 10
 § 2

§ 10
 § 2
 § 5

§ 11

§ 11

§ 12

§ 12

§ 12

§ 12

§ 12

§ 12

§ 12
 § 92
 § 11

§ 12

§ 13

§ 13

§ 13

§ 13

§ 13

§ 13

§ 14

§ 14

§ 14

§ 14

§ 14

§ 14

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§ 14

§ 14

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§ 15

§ 15
 § 14

§ 15

§ 15

§ 16

§ 16

§ 16

§ 17

§ 17

§ 17

§ 17

§ 17

§ 17

§ 18

§ 18

§ 18
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§ 18

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§ 19

§ 19

§ 19

§ 19

§ 20

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§ 21

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§ 21

§ 21

§ 22

§ 22

§ 22

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§ 22

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§ 23

§ 23

§ 23

§ 24

§ 24

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§ 24

§ 24

§ 24

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§ 25

§ 26

§ 26

§ 27

§ 27

§ 28

§ 28

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§ 29

§ 29

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§ 29

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§ 30

§ 30
 § 22

§ 30
 § 17

§ 31

§ 31

§ 32

§ 33

§ 33

§ 34

§ 34

§ 34

§ 34

§ 35

§ 35

§ 35

§ 35

§ 35

§ 36

§ 37

§ 37

§ 38

§ 38
 § 29

§ 39
 § 38

§ 39

§ 40

§ 40

§ 40

§ 40

§ 41

§ 41

§ 41

§ 41

§ 42
 § 41

§ 42
 § 1

§ 42

§ 43

§ 43
 § 22

§ 43

§ 43

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§ 44

§ 44

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§ 46

§ 46

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§ 46
 § 46
 § 18
 § 78

§ 47

§ 47

§ 47

§ 48

§ 49

§ 49

§ 49

§ 49

§ 50

§ 50

§ 50

§ 50

§ 50

§ 51

§ 51
 § 141

§ 51

§ 51

§ 52

§ 52
 § 171

§ 52

§ 53

§ 53

§ 53

§ 54

§ 54

§ 54

§ 54

§ 54

§ 54

§ 54

§ 54
 § 282

§ 54

§ 54

§ 54

§ 54

§ 54

§ 54
 § 269

§ 54

§ 54

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§ 55

§ 55

§ 55

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§ 55

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§ 55

§ 55

§ 55

§ 55

§ 55

§ 55

§ 55

§ 55

§ 55

§ 56

§ 56

§ 56

§ 56

§ 56

§ 56

§ 56

§ 56

§ 56

§ 57

§ 57

§ 57

§ 57

§ 58

§ 58

§ 58

§ 58
 § 377

§ 58

§ 59

§ 59

§ 59

§ 59

§ 60

§ 60

§ 60

§ 60

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§ 60

§ 60

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§ 61

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§ 61

§ 61

§ 61

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§ 61

§ 61

§ 61

§ 61

§ 61

§ 61
 § 15

§ 61

§ 61

§ 62

§ 62

§ 62
 § 707
 § 719

§ 62

§ 62

§ 62

§ 62

§ 62
 § 945

§ 63

§ 63

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§ 64

§ 64

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§ 64

§ 64

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§ 64

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§ 64

§ 64

§ 64

§ 64

§ 64

§ 64

§ 64

§ 64

§ 64

§ 64

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§ 65

§ 66

§ 66

§ 66

§ 66

§ 66

§ 66

§ 66

§ 66

§ 67

§ 67
 § 56
 § 61

§ 67

§ 67

§ 67

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§ 67

§ 68

§ 69

§ 69

§ 69

§ 69

§ 69

§ 69
 § 540

§ 69

§ 70

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 § 719

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§ 73
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§ 73

§ 74

§ 74

§ 74

§ 74

§ 74

§ 74

§ 75

§ 75

§ 75

§ 75

§ 76

§ 76

§ 76

§ 76

§ 76

§ 76

§ 76

§ 76

§ 76

§ 76

§ 76

§ 76

§ 76

§ 76

§ 76

§ 76

§ 76

§ 77

§ 77
 § 72

§ 77

§ 77

§ 78

§ 78

§ 78

§ 78

§ 78

§ 78

§ 78

§ 78

§ 78

§ 78

§ 78

§ 78

§ 78

§ 78

§ 78

§ 78

§ 78

§ 78

§ 78

§ 78

§ 78

§ 78

§ 78

§ 78

§ 78

§ 78

§ 79
 § 2

§ 79

§ 80

§ 80

§ 80

§ 80

§ 81

§ 81

§ 81

§ 81

§ 81

§ 81

§ 81

§ 81

§ 82

§ 82

§ 82

§ 82

§ 82
 § 41

§ 82

§ 82

§ 82

§ 83

§ 83

§ 83

§ 83

§ 83

§ 83

§ 83

§ 83

§ 83

§ 83

§ 83

§ 83

§ 83

§ 83

§ 83

§ 83

§ 84

§ 84

§ 84

§ 85

§ 85

§ 85
 § 62

§ 85
 § 23
 § 98

§ 85

§ 85

§ 85

§ 86

§ 87

§ 87
 § 85

§ 87
 § 11

§ 87
 § 81

§ 87

§ 87
 § 83

§ 87

§ 87

§ 87

§ 88

§ 89

§ 89

§ 89

§ 89

§ 89

§ 89

§ 89

§ 89

§ 89

§ 89

§ 90

§ 90

§ 90

§ 90

§ 90

§ 91

§ 91

§ 91

§ 91

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 § 85

§ 92

§ 92

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§ 92

§ 92

§ 92

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§ 92

§ 92

§ 92

§ 93

§ 93
 § 92

§ 93

§ 94

§ 94

§ 94

§ 94

§ 94

§ 94

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§ 95

§ 95

§ 95

§ 95

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§ 96

§ 96

§ 96

§ 96

§ 96

§ 96

§ 96

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§ 98

§ 98

§ 98

§ 98

§ 98
 § 80
 § 90
 § 91

§ 98

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§ 98

§ 98
 § 2

§ 98

§ 98
 § 2

§ 98

§ 98
 § 2

§ 98
 § 2

§ 99

§ 99

§ 99

§ 99
 § 2
 § 4

§ 99

§ 100

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 § 76

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§ 100

§ 100

§ 100
 § 87
 § 91

§ 100

§ 101

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§ 102

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§ 103

§ 103

§ 103

§ 103

§ 103

§ 103

§ 103

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§ 104

§ 105

§ 105

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 § 11

§ 105

§ 106

§ 106

§ 106

§ 106
 § 58

§ 106
 § 22
 § 29

§ 107

§ 108

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§ 109

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§ 110

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§ 110

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§ 112

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§ 113

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§ 122