Source: https://www.archiv-grundeinkommen.de/newsarchiv/201211-news.html
Timestamp: 2018-10-23 04:51:40+00:00

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November-2012-Archiv von aktuelles.archiv-grundeinkommen.de
Juli-November-2012-Archiv von aktuelles.archiv-grundeinkommen.de
Darin: "... Modul 1 - Präambel
Die Wirtschaftspolitik der Piratenpartei basiert auf einem humanistischen Menschenbild und ist bestimmt von Freiheit, Transparenz und gerechter Teilhabe. Auf diesem Fundament stehen unsere Konzepte für eine freiheitliche und soziale Wirtschaftsordnung, deren Ziel die selbstbestimmte Entfaltung und das Wohlergehen aller Menschen ist. Weltweite Vernetzung und Digitalisierung machen ganz neue Formen der Produktion, der Arbeit und des Austausches möglich. Diese neuen Formen des Wirtschaftens bieten enormes Potential, erfordern aber auch eine Weiterentwicklung der Wirtschaftsordnung. Hier bietet sich die Chance, einen zentralen Bereich der Gesellschaft politisch neu zu gestalten. Dabei ist für Piraten Wirtschaftspolitik nicht gleich Wachstumspolitik. Die über den Markt verkauften Güter und Dienstleistungen sind nur ein sehr unvollständiges und zuweilen irreführendes Maß für den Wohlstand und für die Lebensqualität in einer Gesellschaft. An diesen Steuerungsgrößen allein darf sich Wirtschaftspolitik nicht ausrichten, sie muss sich stattdessen den individuellen Lebensentwürfen der Menschen öffnen, unabhängig davon, wie stark diese ins Wirtschaftsgeschehen eingebunden sind. Die Wirtschaftspolitik der Piratenpartei soll den Rahmen zur Verwirklichung dieser Lebensentwürfe in einer globalisierten Wirtschaft schaffen.
Modul 5 - Arbeitsmarkt
Arbeit ist für uns nicht nur eine handelbare Ware, sondern immer auch die persönliche Leistung eines Menschen. Es ist daher ein Gebot der Menschenwürde, dass jeder Mensch frei entscheiden kann, welchen Beruf er ausüben will und welche Arbeit er annehmen will, aber auch, dass diese Leistung entsprechend gewürdigt wird. Die technologische Entwicklung ermöglicht es, dass nicht mehr jede monotone, wenig sinnstiftende oder sogar gefährliche Aufgabe von Menschenhand erledigt werden muss. Wir sehen dies als großen Fortschritt, den wir begrüßen und weiter vorantreiben wollen. Daher betrachten wir das Streben nach absoluter Vollbeschäftigung als weder zeitgemäß noch sozial wünschenswert. Stattdessen wollen wir uns dafür einsetzen, dass alle Menschen gerecht am Gesamtwohlstand beteiligt werden und werden dazu die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens prüfen.
Es gehört zu den Aufgaben des Staates sicherzustellen, dass auch im freien Markt die Menschenwürde respektiert wird. Wer voll berufstätig ist, darf nicht unter der Armutsgrenze leben und auf staatliche Zusatzleistungen angewiesen sein. Zudem verzerren Dumpinglöhne die Wettbewerbsbedingungen innerhalb und zwischen freien Märkten. Um allen Menschen eine würdige Existenz und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen, werden wir uns daher für einen bundesweiten gesetzlichen Mindestlohn einsetzen. Mittelfristig wollen wir jedoch mit dem "Recht auf sichere Existenz und gesellschaftliche Teilhabe" ein umfassenderes System zur allgemeinen, bedingungslosen Existenzsicherung etablieren. ..."
23.11.2012: youtube.com:
Enno Schmidt im Gespräch mit Jean Grädel zum Grundeinkommen (8 Min)
22.11.2012: Ronald Blaschke:
Darin: '... Die Einrichtung einer Enquete-Kommission hat den Vorteil, dass ein Thema in der Öffentlichkeit breiter und mit größerer Aufmerksamkeit diskutiert und Anlass für weitere politische Aktionen sein kann. Die Einrichtung einer Enquete-Kommission führt keineswegs zwangsläufig zur Einführung eines Grundeinkommens, sondern kann im schlimmsten Fall sogar eine langfristige Beerdigung des Themas im Bundestag zur Folge haben. Umso wichtiger ist es, eine solche Kommission zum Anlass zu nehmen, die Menschen für das Grundeinkommen zu politisieren und zu mobilisieren.
4. Die Verbindung der Einführung eines Grundeinkommens mit einem Volksentscheid in einem Präferenzwahlverfahren wäre sinnvoll. Grundeinkommen und Demokratisierung der Gesellschaft sind zwei Seiten einer Medaille. Dazu müsste natürlich erst die Möglichkeit von Volksentscheiden auf Bundesebene geschaffen werden, denn: „Für die Einführung des bundesweiten Volksentscheids ist eine Grundgesetzänderung notwendig. Dafür braucht es im Bundestag eine Zwei-Drittel-Mehrheit. Bisher scheiterte dies an der Unionsfraktion.“ ...'
22.11.2012: freitag.de:
Grundeinkommen - bedingt sinnvoll
19.11.2012: binews.org:
Karl Widerquist: Independence, Propertylessness, and Basic Income: A Theory Of Freedom as the Power to Say No
New Book has a release date of February 28, 2013
20.11.2012: gruenes-grundeinkommen.de:
22.11.2012: spiegel.de:
Darin: '... BA-Vorstandsmitglied Heinrich Alt sagte der "SZ", ein höherer Hartz-IV-Bezug werde schnell zum Vermittlungshemmnis. Es gehe aber auch um die Grundsatzfrage, ob "wir wirklich ein Volk von Transferbeziehern werden" wollen. ...'
21.11.2012: Tagebuch: Ralph Boes
wir-sind-boes.de:
- Spendentransparenz
21.11.2012: twitter.com:
Ganz ehrlich: Manche Bewerbungen sind Plädoyers für das bedingungslose Grundeinkommen. Das würde Menschen davon entlasten, sich zu verbiegen
21.11.2012: piratenpartei.de:
Felix Coeln / Felixccaa
twitter.com: Das BGE braucht ein Gesicht: Felix Coeln kandidiert für die (Piraten-)Landesliste NRW zum grundeinkommenspolitischen Sprecher im Bundestag
20.11.2012: nachdenkseiten.de:
20.11.2012: grundeinkommen.ch:
Interview Daniel Häni
19.11.2012: wissen.dradio.de:
18.11.2012: neues-deutschland.de:
Die Grünen wollen das Bedingungslose Grundeinkommen in den Bundestag bringen: In ihrem sozialpolitischen Beschluss (Seite 18f.) hat sich die Partei in Hannover für „die Einrichtung einer Enquetekommission im Deutschen Bundestag" ausgesprochen, „in der Idee und Modelle eines Grundeinkommens sowie grundlegende Reformperspektiven für den Sozialstaat und die sozialen Sicherungssysteme diskutiert werden". Gerade bei diesen Themen müsse „es darum gehen, unsere Leitbilder von Gerechtigkeit und emanzipativer Sozialpolitik, die Bedeutung öffentlicher Institutionen und Finanzierbarkeit zu verbinden", heißt es in dem Beschluss.
Man wolle diese „Debatte in die Gesellschaft hineintragen" und „nach Wegen suchen, wie die Idee und Elemente eines Grundeinkommens mit der einer Grünen Grundsicherung sinnvoll verbunden werden können", heißt es bei den Grünen. Die Forderung nach Einsetzung einer Bundestags-Enquete zum Thema Grundeinkommen hatten bereits auch die Piraten auf ihrem Parteitag in Offenbach im vergangenen Jahr beschlossen.
Wikipedia: Enquete
Termin: 24.11.2012: twitter.com:
Am 24.11. machen Deutsche ein Demokratiepraktikum in der Schweiz. Wir sammeln Unterschriften fürs Grundeinkommen. Wer will mit?
18.11.2012: Solothurn - 457 Unterschriften am 16.11.2012
24.10.2012: youtube.com:
Neue Arbeitsformen, FabLabs, Creative Commons und Grundeinkommen, DANACH Podium (30 Min)
Podiumsdiskussion am 20.10.2012 in Zürich
17.11.2012: zeit.de:
Grüne wollen Sanktionen für Hartz-IV-Empfänger aussetzen
(und Kindergrundsicherung und Garantierente und Erhöhung des Spitzensteuersatzes und Abschaffung der Minijobs (wr))
16.11.2012: lettera43.it:
Ital. Bericht über Ralph Boes
Termin: 19.11.2012, 19 Uhr: Köln: Piratenpartei:
Vortrag: Die Vereinfachung des Umsatzsteuerrechts zur Finanzierung des BGE
17.11.2012: rebellmarkt.blogger.de:
donalphons: BGB statt BGE: Bedingungsloser Grundbesitz
Darin: "... Wovon ich aber sehr viel halte, ist der bedingungslose Grundbesitz. Ich glaube, die Welt wäre eine bessere, wenn a) jeder Anlass hätte, sich um seinen Besitz zu kümmern und b) was Arbeit angeht nicht bei jedem Streit vor der Frage steht, wie er die Miete weiter bezahlen soll. Die Angst, obdachlos zu werden, treibt viele Menschen um, und sie macht sie zu Stützen von Systemen, die eigentlich Kritik, Unruhe und Störung dringend bräuchten. Für das System mag es im ersten Moment gut sein, weil es gern stabil bleibt, aber langfristig sind die Rahmenbedingungen sehr instabil - da sollte man sich besser anpassen. [...]
So kann man aber kein Land betreiben, keine Firma und keine Zeitung. Wenn die einen nur Angst haben und nichts sagen, und die anderen nichts sagen und morgen wonanders sind, fehlt der innere Zusammenhalt. ..."
Termin: November 30th, 2012:
17.11.2012: YouTube-Kanal: Grundeinkommen1
16.11.2012: www.bge-blog.de
16.11.2012: Sascha Liebermann:
"Die falsche Solidarität" oder fehlendes Vertrauen? - Anmerkungen zu "Irrweg Grundeinkommen"
15.11.2012: Netzwerk Grundeinkommen:
Kein Irrweg - Rezension zu "Irrweg Grundeinkommen"
"Irrweg Grundeinkommen" - ein neues Buch
"Irrweg Grundeinkommen" - eine haltlose Kritik (pdf, 13 Seiten)
10.11.2012: youtube.com:
Der Himmel über Berlin - Ralph Boes im Sanktionshunger - Tag 11 (2 Min)
12.11.2012: binews.org:
11.11.2012: dkp-linkerniederrhein.de:
Termin: 27.11.2012, 19.30 Uhr: Krefeld
15.11.2012: presseportal.de: Landeszeitung Lüneburg:
15.11.2012: avenir-suisse.ch:
Das Grundeinkommen - eine Metadiskussion
8.11.2012: ruhr-uni-bochum.de:
Drei Fragen an Sascha Liebermann
An der kurzen Leine (pdf, 2 Seiten)
Welche Haltungen sich in der Diskussion um ein bedingungsloses Grundeinkommen zeigen
15.11.2012: zeit.de:
Für Nicola Lo Calzo war es wichtig, das Vertrauen der Menschen zu gewinnen, die er in Niger porträtierte. Sie selbst bestimmten, wie sie sich präsentieren wollten. So entstand ein intimer Blick auf das Leben entlang des Flusses, der die Lebensader nicht nur dieses westafrikanischen Landes ist. Seine Serie Inside Niger zeigt Schlachthausarbeiter, Bauern oder Gerber bei ihrer Arbeit, er kommt ihnen dabei nahe – und hält doch Abstand: "Ich urteile nicht über diese Menschen", sagt der Italiener. "Ich gebe ihnen eine Chance, durch meine Bilder zu sprechen."
14.11.2012: freitag.de:
Grundeinkommen: Noch ist auch der Linken das Thema im Wahlkampf zu heikel. In Afrika aber ist das Modell ein Erfolg
Darin: '... Katharina Messinger von der Bundesarbeitsgemeinschaft Grundeinkommen der Partei (DIE LINKE (wr)) hat auch bereits ein vierstufiges Einstiegsszenario entwickelt: Kindergrundsicherung, Eltern- und einkommensunabhängiges BAföG ohne Rückzahlungspflicht, sanktionsfreie Erwerbslosengrundsicherung und Grundrente sollen dem Grundeinkommen den Weg ebnen. [...]
Ist es zielführend, erst mal bestimmten Gruppen wie Kindern, Alten, oder auch Menschen in strukturschwachen Regionen ein Grundeinkommen auszuzahlen? Oder sollte das Grundeinkommen in einem ersten Schritt in niedriger Höhe für alle eingeführt werden? Und soll ein Grundeinkommen die komplexen Sozialsysteme in den Industrieländern ersetzen oder ergänzen?
Einen kulturellen Beitrag dazu leistet unverdrossen Bernadette La Hengst. Ihr Lied „Grundeinkommen Liebe“ ist Ende September auf CD erschienen. Und für März plant die Künstlerin ein Theaterstück in Berlin. Titel: „Bedingungsloses Grundeinsingen“. Gesucht werden noch Freiwillige zum Mitsingen. Einzige Bedingung fürs Mitmachen: die Lust am Singen. ...'
14.11.2012: Ralph Boes:
FAQ's zum Sanktionshungern veröffentlicht
14.11.2012: tagesspiegel.de:
Hungern statt arbeiten
(über Ralph Boes)
13.11.2012: spiegel.de:
13.11.2012: zeit.de:
(incl Video ca 5 Min)
13.11.2012: stern.de:
Drogeriemarktketten-Chef Götz Werner findet "Kinderarmut ist Dummheit, Altersarmut grobe Undankbarkeit" - beides dürfe in einer so reichen Gesellschaft wie unserer nicht sein.
13.11.2012: gruenes-grundeinkommen.de:
13.11.2012: neues-deutschland.de:
12.11.2012: Susanne Wiest:
Zum Sanktionshungern von Ralph Boes
13.11.2012: Zitate zur "Arbeit":
"Es ist besser die richtige Arbeit zu tun (= Effektivität), als eine Arbeit nur richtig zu tun (= Effizienz)." Peter F. Drucker (*1909 - †2005)
"Häufig leidet man daran, dass man zwar viel Arbeit, aber keine Aufgabe hat." Hellmut Walters (*1930 - †1985)
"Je mehr Vergnügen du an deiner Arbeit hast, desto besser wird sie bezahlt." Mark Twain (*1835 - †1910)
"Wer Freude bei der Arbeit hat, ist im Stande viel zu leisten." Marion Gräfin Dönhoff (*1931 - †2007)
13.11.2012: badische-zeitung.de:
Ein Grundeinkommen in Liebe
Die Sängerin Bernadette La Hengst stellt am Donnerstag in Freiburg ihr neues Album vor.
Darin: '... "Komm, komm, Grundeinkommen", singt der Chor. Und die Sängerin: "Gib mir bedingungsloses Grundeinkommen / in Liebe heute Nacht." So etwas kann nur von Bernadette La Hengst sein. Liebesverlangen und Linkspolitik zu vermählen, gelingt ihr wie hier zu Lande sonst niemandem in der Musikszene. So etwas wie alternative Popsongs sind ihr ganz eigenes Genre. "Integrier mich, Baby" heißt das neue Album der Berlinerin, am kommenden Donnerstag stellt sie es in Freiburg vor. ...'
11.11.2012: Netzwerk Grundeinkommen:
Pressemitteilung: Abschaffung der Sanktionen - Für ein Grundeinkommen!
9.11.2012: Netzwerk Grundeinkommen:
6.11.2012: gruenes-grundeinkommen.de:
Antrag zur Kindergrundsicherung beim Bundesparteitag der Grünen in Hannover vom 16.11. - 18.11.2012
12.11.2012: youtube.com:
Enno Schmidt: Stimmen zum Grundeinkommen (33 Min)
11.11.2012: Wikipedia: Arbeit
1985: Bob Black: Die Abschaffung der Arbeit
Darin: "... Was ansonsten Spiel wäre, wird zur Arbeit, sobald es erzwungen wird. [...]
40 Prozent der Arbeitskräfte sind sogenannte “white-collar workers”, von denen die meisten die drögsten und idiotischsten Jobs haben, die je erdacht wurden. Ganze Wirtschaftszweige, wie Versicherungen, Immobiliengesellschaften und das Kreditwesen zum Beispiel, bestehen aus nichts als völlig sinnfreiem Papiergewälze. Es ist kein Zufall, daß der “tertiäre Sektor” der Wirtschaft, der Dienstleistungssektor wächst, während der “sekundäre”, also die Industrie, stagniert und der “primäre”, die Landwirtschaft, nahezu verschwindet. Da die Arbeit unnötig ist, außer für die, deren Macht sie sichert, werden die Werktätige aus relativ nützlichen in nahezu nutzlose Beschäftigungsfelder verschoben, und das nur, um die öffentliche Ordnung aufrechtzuerhalten. Deshalb darf niemand nach Hause gehen, bloß weil er eher fertig ist. Sie wollen die Zeit des Arbeiters, so daß sie sich seiner bemächtigen können, auch wenn es für die meisten keine Verwendung gibt. [...]
Arbeiter aller Länder – entspannt euch! ..."
11.11.2012: Ralph Boes:
Sanktionshungern, Tag 11
Termin: 16.11.2012, 13 Uhr: Hannover:
Netzwerktreffen des Grünen Netzwerks Grundeinkommen auf der Bundesdeligiertenkonferenz am 16.11.
Termin: 12.11.2012, 19 Uhr: Stuttgart:
Generationendialog: Götz Werner und Boris Palmer
Sendetermin Deutschlandradio Kultur und DRadio Wissen: 19.11.2012, 20.03 Uhr
8.11.2012: abgeordnetenwatch.de:
Frank-Walter Steinmeier (SPD-MdB)
Darin: "... Schließlich erkundigen Sie sich nach unserer Position zum bedingungslosen Grundeinkommen. Die SPD, wie auch ich persönlich, lehnt das bedingugngslose Grundeinkommen ab. Als Partei der Arbeit sind wir davon überzeugt, das Geld allein nicht genügt, um allen Bürgerinnen und Bürgern gesellschaftliche Teilhabe und ein Leben in Würde zu ermöglichen. Stattdessen brauchen wir einen gesetzlichen Mindestlohn, um alle Erwerbstätigen vor Niedriglöhnen zu schützen; den Ausbau von Kinderbetreuung und Bildungsangeboten, um Kinder wirksam vor Armut zu schützen; eine ausreichende soziale Absicherung, um ein Leben in Armut zu verhindern, und nachhaltige Förderungen, um die Aufstiegschancen für alle Bürgerinnen und Bürger deutlich zu verbessern. Eine Stellungnahme unserer Grundwertekommission zum bedingungslosen Grundeinkommen finden Sie hier zum Nachlesen: spd.de ..."
10.11.2012: jungewelt.de:
Darin: "... Sie wollen also im Ernst bis zur letzten Konsequenz hungern?
Genau so ist es. Aber ich will ja nicht sterben, sondern diesen Kampf gewinnen – und dafür gehe ich bis zum äußersten. Das Jobcenter ist jetzt im Zugzwang, es hat dafür zu sorgen, daß ich überlebe. Ich will auch den juristischen Weg beschreiten, hoffentlich bis zum Bundesverfassungsgericht, das diese Hartz-IV-Gesetze daraufhin überprüfen soll, ob sie verfassungsgemäß sind. ..."
10.11.2012: katja-kipping.de:
Brief (pdf, 1 Seite)
10.11.2012: neues-deutschland.de:
Kipping appelliert an von der Leyen
Darin: '... Die Vorsitzende der Linkspartei, Katja Kipping, hat Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen aufgefordert, sich dringend im Kabinett für die Abschaffung des Sanktionsregimes bei Hartz IV einzusetzen. Anlass eines Offenen Briefes Kippings an die CDU-Politikerin ist der Fall des Berliner Erwerbslosen Ralph Boes, der sich seit 1. November im »Sanktionshungern« befindet, um so darauf aufmerksam zu machen, »unter welchem Druck Hartz-Betroffene stehen«. ...'
9.11.2012: monde-diplomatique.de:
Darin: "... Drei Grundpositionen stehen beim Thema Grundeinkommen im Wettstreit miteinander: zum einen die neoliberale, die möglichst wenig Eingriffe des Staates in die Einkommensverteilung für richtig hält und das bedingungslose Grundeinkommen ablehnt; zum anderen die der Befürworter von Umverteilung durch den Staat, die das derzeitige Umverteilungssystem in Richtung höherer Gleichverteilung reformieren, aber nicht gänzlich umkrempeln will; und drittens die, die mit der Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens eine Art dritten Weg jenseits von möglichst unangetasteter Primärverteilung und starker Umverteilung beschreiten möchte. Wir stellen dagegen eine neue Position vor, die vor allem bei der Primärverteilung ansetzt.
Dieser Text ist ein Auszug aus dem Buch: "Irrweg Grundeinkommen", das in diesen Tagen beim Westend Verlag Frankfurt erscheint. ..."
9.11.2012: grundeinkommen.ch:
Generation Grundeinkommen schlägt wieder zu Sammeltermine Schweiz
8.11.2012: www.wir-sind-boes.de
8.11.2012: zeit.de:
Wir Lohndrücker
Niedrige Gehälter sind eine Ursache für Altersarmut. Vier Unternehmer erklären, warum sie so wenig zahlen – und was sich ändern muss.
(Ob es wohl hilfreich wäre, in den Kommentaren vielleicht auf das BGE hinzuweisen ... ? (wr))
8.11.2012: grundeinkommen.ch:
Ralph Boes nimmt seit dem 1. November keine Nahrung mehr zu sich
7.11.2012: neues-deutschland.de:
"Das ist kein Hungerstreik"
6.11.2012: heise.de:
Darin: "... Eine bisher nicht erfasste, aber gefühlt große Anzahl von Arbeitsplätzen existiert ohne besonderen, zumindest aber ohne jährlich nachzuweisenden Grund. [...]
Und es gibt Gesellschaften wie die amerikanische, die französische oder die bundesrepublikanische, die um den fehlenden Grund der Beschäftigung herum kluge Bewertungssysteme errichtet haben, die ihn erfolgreich verdecken. Die Mitarbeiter sind dann zwar ohne erkennbaren gesellschaftlichen oder gar sinnvollen wirtschaftlichen Grund in Lohn und Brot – (...) – müssen aber dennoch ständig Ziel- und Leistungskontrollen erdulden. [...]
Ganze Apparate und Dienstleister haben sich darauf konzentriert, fiktive Kriterien auf sinnentleerte Tätigkeiten herabregnen zu lassen. Der Grundlosigkeit der Beschäftigung steht ein Overkill der Bedingungen für ihre Entlohnung gegenüber. [...]
Glücklich jene, die nur mit dem Controlling ihrer eigenen Selbstorganisation beschäftigt sind, denn jener Teil der Beschäftigten, der tatsächlich mit Kunden, Kindern und Kranken, ausfallgefährdeter oder gar lebensgefährlicher Technik und hochproduktiver Wertschöpfung zu tun hat, muss die frei erfundenen Bedingungen der Leistungs- und Qualitätskontrolle meist noch zusätzlich erfüllen. [...]
In einer halbwegs aus unerfindlichen Gründen dennoch funktionierenden Volkswirtschaft wie gerade der deutschen stellt jede Optimierung und Rationalisierung ein Nullsummenspiel dar. Für jeden wegrationalisierten Bezieher eines grundlosen Bedingungseinkommens muss nämlich entweder eine neue Scheinstelle geschaffen – wie wäre es mit Gleichstellungs-, Datenschutz-, Social Media- und Integrationsbeauftragten? - oder aber eine Form von bedingungslosem Grundeinkommen praktiziert werden. [...]
Ein Großteil der Menschen, Kinder, Alte, Arbeitslose, aber eben auch Berufstätige sind zur Unproduktivität verurteilt. Von den 82 Millionen Deutschen tragen maximal 20 Millionen in einem streng ökonomischen Sinne zum Erhalt der Gemeinschaft bei. Die anderen contributen vielfältig zum Wohlbefinden und zur Überwindung der Einsamkeit der Leistungsträger. [...]
Ob die 62 Millionen Statisten nun Pensionen oder Bafög, grundloses Bedingungseinkommen, Unterhalt oder bedingungsloses Grundeinkommen beziehen, ist zum Glück für den Bestand des Landes unerheblich. ..."
5.11.2012: grundeinkommen.ch:
Darin: '... “Im Kloster sehen wir, obwohl die Gelegenheit gegeben ist, nichts zu tun, dass die Sicherheit bei den meisten Mönchen, eine freudige Betätigung auf ihrem Gebiet auslöst.”
“Ich bin vollkommen für ein Grundeinkommen und glaube deshalb, dass wenn Christen das durchdenken würden, sie auch für ein Grundeinkommen wären und das würde ich sehr hoffen.” ...'
youtube.com: Ansichten eines Mönchs zum Grundeinkommen (12 Min)
Enno Schmidt im Gespräch mit Bruder David Steindl-Rast
Termin: 6.11.2012: ing-diba.de:
1000 Euro für die Kölner Initiative Grundeinkommen e.V. bzw die BGE-Projekte in Namibia / Brasilien?
Abstimmungsmöglichkeit: Die ersten 250 Vereine in jeder Vereinsgröße, die bis zum 6. November 2012 die meisten Stimmen haben, erhalten jeweils 1.000 Euro.
Pro Handynummer sind 3 Stimmen möglich.
Endstand 6.11.2012: Rang: 570 / Stimmen: 382 // Rang 250 lag bei 1322 Stimmen // Es fehlten also noch ca 312 BGEler, die ihre Stimme hätten abgeben müssen.
Stand 6.11.2012, 06.30 Uhr: Rang: 575 / Stimmen: 374 // Rang 250 liegt derzeit bei 1154 Stimmen //
Stand 5.11.2012, 20.00 Uhr: Rang: 623 / Stimmen: 339 // Rang 250 liegt derzeit bei 1088 Stimmen //
Stand 5.11.2012, 06.30 Uhr: Rang: 643 / Stimmen: 318 // Rang 250 liegt derzeit bei 975 Stimmen //
Stand 4.11.2012, 16.30 Uhr: Rang: 661 / Stimmen: 304 // Rang 250 liegt derzeit bei 927 Stimmen //
Stand 4.11.2012, 06.00 Uhr: Rang: 686 / Stimmen: 291 // Rang 250 liegt derzeit bei 896 Stimmen //
Stand 3.11.2012, 21.10 Uhr: Rang: 707 / Stimmen: 283 // Rang 250 liegt derzeit bei 888 Stimmen //
Stand 3.11.2012, 15.40 Uhr: Rang: 794 / Stimmen: 250 // Rang 250 liegt derzeit bei 865 Stimmen //
Stand 3.11.2012, 11.20 Uhr: Rang: 809 / Stimmen: 243 // Rang 250 liegt derzeit bei 854 Stimmen //
Stand 3.11.2012, 07.00 Uhr: Rang: 876 / Stimmen: 223
Die Kölner Initiative Grundeinkommen nimmt an der bundesweiten Aktion »DiBaDu und Dein Verein« teil und möchte die ausgeschriebenen 1.000 Euro komplett an die BGE-Pilotprojekte »Otjivero-Omitara« in Namibia und »Quatinga Velho« in Brasilien spenden. Wer diese Idee ebenfalls gut findet, der möge die Spendenaktion durch die Abgabe seiner Stimme unterstützen, damit insbesondere das namibische Pilotprojekt weiter bestehen kann:
bgekoeln.ning.com/profiles/blogs/bundesweite-aktion-dibadu-und-dein-verein-1000-euro-f-r-das-bge
4.11.2012: Ralph Boes:
Sanktionshungern, Tag 4
3.11.2012: onlinejournalismusblog.com:
Darin: "... Den Nukleus der Piraten bilden aber Gründer, Selbstständige und Start-up-Mitarbeiter, deren Lebenswelt kaum gewerkschaftsferner sein könnte.
Das Kind benötigt nur noch einen Namen – ich würde “Enabler-Liberalismus” vorschlagen. ..."
3.11.2012: ins-pirat.blogspot.de:
Darin: "... 11 Recht auf sichere Existenz und gesellschaftliche Teilhabe
71 bis 76% sind für Mindestlohn - siehe auch ..."
3.11.2012: grundeinkommen.ch:
Basel war in Zürich = 583 Unterschriften
Darin: "... Level 2 der Generation Grundeinkommen geht so: Sammeln mit dem Initiativkomitee und zwar immer an einem anderen Ort mit GastgeberInnen aus der jeweiligen Stadt. Am 2. November fuhren wir von Basel nach Zürich und wurden dort ungeduldig erwartet. Die strahlende, würdevolle Helvetia schritt in unserer Mitte, von ihr ausschwärmend energievolle Sammler und Sammlerinnen. Nachdem am Morgen die ersten 300 Unterschriften gepflückt wurden – ein gemeinsames z’Mittag im Gloria – und dann nochmals knapp 300 Bürgerstimmen bis zum abschliessenden z’Vieri, konnten wir es nicht lassen auf der Rückfahrt im rappelvollen ICE nochmal ein bisschen weiter zu sammelen. Ein wunderbar (anstrengender) und erfüllender Erntetag. Für die Basler: Es ist auch erfrischend beim Sammeln mal mit anderen Dialekten konfrontiert zu werden.
Von Herzen unseren Dank an alle aufmerksamen Menschen die in Zürich unterschrieben haben, die (zu)gelächelt oder diskutiert haben – es ist eine Freude wegen Euch! ..."
3.11.2012: youtube.com:
Basel war in Zürich = 583 Unterschriften (1 Min)
3.11.2012: Sascha Liebermann:
30.10.2012: dradio.de:
Prduktivität schlägt Demografie
Darin: "... Im letzten Jahrhundert war also die heute ständig geäußerte These vom sinkenden Rentenniveau bei wachsender Zahl Älterer absolut falsch. [...]
Die Lehre daraus könnte so einfach sein: Die Produktivität schlägt die Demografie, wenn die Umverteilung nicht die Löhne der Arbeitnehmer beschneidet. Schade, dass die Rentenkürzer der meisten Parteien dieses Wissen völlig ignorieren. ..."
3.11.2012: Eine Mail:
'... Hallo Herr R.,
das ist für mich eines der überzeugendsten Argumente dafür, dass auch in einer BGE-Gesellschaft die meisten Menschen weiterarbeiten würden; denn wenn die meisten Lotto-Millionäre weiter arbeiten - die ja viel mehr Geld „bedingungslos“ zur Verfügung haben als es ein „BGE-Empfänger haben würde - dann arbeiten sicherlich auch die meisten Menschen in einer BGE-Gesellschaft weiter.
Anbei sende ich Ihnen als PDF einen Artikel aus der aktuellen Fernsehwoche (Ausgabe Nr. 44) in der die SKL-Millionärin berichtet, dass sie nun zur Erzieherin umschult.
Darin: „An ihr Glück muss sich die Hessin noch gewöhnen. Angelika: „Oft wache ich auf und kann es nicht fassen, dass ich jetzt Millionärin bin. Nun kann ich mir meinen größten Wunsch erfüllen: Eine Ausbildung zur Erzieherin.(…)“ Trotz des Geldregens hat Angelika die Bodenhaftung nicht verloren, ist bescheiden geblieben. Sie weiß: Gesundheit, Liebe, die Familie, das kann man sich auch mit Geld nicht kaufen.“
C.G. ...'
3.11.2012: Ralph Boes:
Sanktionshungern, Tag 3
3.11.2012: freitag.de:
2.11.2012: youtube.com:
Einer für alle - alle für einen - Ralph Boes wurde zu 90% sanktioniert - Sag's weiter! (1 Min)
2.11.2012: katja-kipping.de:
Darin: "... Wir hoffen, dass Ralph Boes (Pressemitteilung) einen guten Rechtsanwalt hat, weil das Thema vor Gerichten hochprofessionell vertreten werden sollte. Eine Unterstützung bei der Suche nach professionellen Rechtsanwälten können wir auf Anfrage von Ralph Boes zusichern. ..."
29.10.2012: klaushorn.wordpress.com:
Warum Johannes Ponader das BGE für den Wahlkampf verbrannt hat
30.10.2012: cicero.de: (Hinweis von h. Danke!)
"Arme sind häufig glücklicher als gierige Reiche" Interview mit Gertrud Höhler
Darin: "... Ich glaube, dass wir beim bedingungslosen Grundeinkommen landen werden. Zwangsläufig. Weil wir eine so schlechte Sozialpolitik machen – Subventionspolitik – dass wir die eines schönen Tages nicht mehr bezahlen können. ..."
2.11.2012: grundeinkommen.ch:
40'000-Grenze geknackt
Sammeltermine Schweiz
31.10.2012: BGE-Reformationstag:
31.10.2012: zeit.de:
31.10.2012: grundeinkommen.ch:
Historisches Fenster für Grundeinkommen offen (incl. Video, 45 Min)
31.10.2012: freiheitstattvollbeschaeftigung.de:
27.10.2012: cicero.de:
Katja Kipping: Grundeinkommen ist mit links zu machen
www.bge-reformationstag.de am 31.10.2012
27.10.2012: Sascha Liebermann:
Sanktionen durch Jobcenter, Regelsatzentzug Ralph Boes
26.10.2012: Freiheit statt Vollbeschäftigung:
Irrweg Grundeinkommen Buch
27.10.2012: cleverreach.de: (Unterschriftensammlung Schweiz):
Denken - Reden - Sammeln Sammeltermine Schweiz
"... Über das Grundeinkommen nachdenken und diskutieren ist spannende Arbeit. Und es liefert Inspiration für das Sammeln. Die Unterschriftensammlung in den nächsten Monaten ist ein zentraler Schlüssel für das Vorwärtsbringen der Idee. ..."
26.10.2012: buergerinitiative-grundeinkommen.de:
"Sanktionshungern" ab 1.11.2012 Ralph Boes
Darin: "... Für den BFD wurde der Grundsatz der Arbeitsmarktneutralität vom Zivildienst übernommen ..."
(... neutrale Arbeit? ... neutraler Markt? ... "Arbeitsmarktneutralität" ... ??? (wr))
26.10.2012: grundeinkommen.ch:
Freiraum für Freiwillige
26.10.2012: gruenes-grundeinkommen.de:
Grundeinkommen auf dem kommenden Bundesparteitag in Hannover (16.11.-18.11.)
verschiedene BGE-Anträge
25.10.2012: gruene.de:
Urwahl der Spitzenkandidaten: Liebe(r) Kandidat(in), wirst Du Dich für das bedingungslose Grundeinkommen einsetzen?
23.10.2012: youtube.com:
Zürich: DANACH, Enno Schmid, bedingungsloses Grundeinkommen (4 Min)
Termin: 12.11.2012, 19.00 Uhr: Leipzig:
Vortrag zum Begriff 'Arbeit'
8.10.2012: m.focus.de:
"Das riecht nach Klassenkampf" Interview mit dem Münchnener Erzbischof Reinhard Marx
Darin: "... Was halten Sie von einem garantierten Grundeinkommen?
Ich bin dagegen, weil es den Zusammenhang von Arbeit und Leistung ganz auseinanderreißt. ..."
22.10.2012: Neues Deutschland:
Darin: "... Es ging um Renten- und Wohnungsfragen, Gesundheitsversorgung, den Umgang mit Behinderten, die Haltung zu freien Schulen - und nicht zuletzt darum, ob sich die LINKE in Sachsen für ein bedingungsloses Grundeinkommen einsetzen soll.
Anders als die meisten anderen Punkte, ist diese Frage intern umstritten. Kipping als prominente Befürwortern nennt als einen Vorzug des Grundeinkommens, dass so auch Menschen Einkünfte hätten, die sich nur ehrenamtlich engagieren. »Hinter die Idee, dass lediglich Erwerbsarbeit eine Leistung für die Gesellschaft ist, setze ich ein dickes Fragezeichen«, sagt sie. Dagegen fürchtet Sabine Zimmermann, Abgeordnete im Bundestag und DGB-Chefin in Südwestsachsen, dass die Grundsicherung unter anderem von Arbeitgebern genutzt werden könnte, um niedrigere Löhne durchzusetzen: »Das ist nichts anderes als ein Kombilohn, den wir ablehnen.« Die Delegierten beschlossen am Ende einen Kompromiss. Danach kämpft die LINKE mittelfristig für gut entlohnte Arbeit. Das Grundeinkommen soll aber als Projekt zur »Transformation der kapitalistischen Verhältnisse« mit Beteiligung der Partei weiter in der Gesellschaft debattiert werden. ..."
21.10.2012: cicero.de:
"Steinbrück ist keine Alternative zu Merkel"
Sie ist das Gegenmodell zum wutmächtigen Oskar Lafontaine. Die neue Vorsitzende der Linkspartei, Katja Kipping, über die leisen Töne in der Politik, das Bedingungslose Grundeinkommen und mögliche Telefonjoker bei „Wer wird Millionär?“
21.12.2012: wikipedia.de:
Georg McGovern gestorben (US-Präsidentschaftskandidat 1972 und BGE-Befürworter)
Termin: 12.11.2012, 20 Uhr: Sylt, Westerland:
Arfst Wagner: Das BGE - ein Weg aus der Armut?
21.10.2012: grundeinkommen.ch:
Zahlreiche Veranstaltungen in den nächsten Tagen in der Schweiz
20.10.2012: badische-zeitung.de:
Sunsanne Wiest über das bedingungslose Grundeinkommen, ein völlig vereinfachtes Steuersystem und Visionen
Termin: 24.10.2012, 19.30 Uhr: Ortenau
17.10.2012: Aargauer Zeitung:
"Epochale Entscheidung" - "Jeder Anreiz fällt weg"
Volksinitiative: FDP-Präsident Philipp Müller und Mitinitiant Daniel Häni kreuzen die Klingen
Termin: 10. - 11.11.2012: Bad Boll:
Tagung: Generationenvertrag und Grundeinkommen
10/2012: geo.de: Geo Magazin, Print, Seite 80 ff:
Namibia: Das Dorf-Experiment
Macht Geld für alle die Menschen besser? Und weniger arm? Ein Feldversuch gibt Anworten
Termine: 19.10.2012 - 26.1.2013: Utopie-Wochen Hamburg:
Statt Wut und Lethargie - Mut zur Utopie!
16.10.2012: herrbecker.wordpress.com:
Herr Becker und das BGE
16.10.2012: tink.ch:
Giesskanne, Kultur und der Untergang des freien Westens
Darin: "... Tink.ch: Wo sehen Sie die Hauptgefahren in der Idee des bedingungslosen Grundeinkommens?
Beat Kappeler: Es bringt die totale Zentralisierung und Politisierung der Gesellschaft. Der grössere Teil der Einkommen wird aus einer zentralen Kasse bestritten, alle werden zu Sklaven der Politiker, welche den Hebel in der Hand halten. Ausserdem würden die heute gezielten und hohen Sozialleistungen durch viel weniger Hilfeleistungen ersetzt, weil die Giesskanne viel kostet. [...]
Ich finde den Untergang des alten, freien Westens durch immer mehr Regelungen und durch die Papiergeldexpansion der Notenbanken schon schlimm genug. Wenn dann noch suggeriert wird, dass man leben kann ohne einen Finger zu rühren, ist das Ende da. [...]
Keine Chance, denn die grosse Mehrheit der Bürger weiss, dass nichts gratis auf Bäumen wächst, sondern dass der grosse Wohlstand nur auf grossem Arbeitseinsatz und enormer täglicher Disziplin aller beruht. ..."
15.10.2012: tageswoche.ch:
Das Grundeinkommen lässt sich bis auf zehn Prozent mit Transfers finanzieren. Es fehlen 20 Milliarden Franken pro Jahr.
9.2012: vpod.ch: Schweizerischer Verband des Personals öffentlicher Dienste:
Bedingungsloses Grundeinkommen? Was dafür und was dagegen spricht (pdf, 24 Seiten)
13.10.2012: youtube.com:
Grundeinkommen und Demokratie: Die Europäische BürgerInneninitiative BIEN2012 Video17 (117 Min)
11.10.2012: youtube.com:
Würde und Wert des Menschen (128 Min)
Ronald Blaschke am 9.10.2012 in Bremen
13.10.2012: binews.org:
Darin: "... A recent experimental evaluation found that a program for adolescent girls conditioned on their school attendance improved enrollment, attendance, and test scores in Malawi. Unconditional transfers in the same program decreased early marriage and pregnancy among girls who had already dropped out of school.’ (p.8). ..."
12.10.2012: tagesspiegel.de:
Die Rückkehr der Thatcher-Politik
Darin: "... Jenseits der Diskussion um Spartempo und Keynes geht es im Kern um die Frage: Was ist soziale Gerechtigkeit? Es geht um die Zukunft nach der Krise, um ein Sozialsystem, das wieder bezahlbar ist, um den Wettbewerb einer alten, hoch verschuldeten, kostspielig abgepolsterten Nation mit jungen, schuldenfreien und leistungshungrigen Industrieländern. [...]
Die Sozialpolitik der Tories ist radikaler, als es sich die meisten europäischen Nachbarn träumen lassen. Nicht weil mehr gekürzt wird, sondern weil unerhörte Fragen gestellt werden: Zum Beispiel die, warum eine Arbeiterfamilie oft abwägen muss, ob sie sich weitere Kinder leisten kann, während gleichzeitig Großfamilien seit Jahrzehnten von Sozialtransfers leben, ohne je zu arbeiten. Fast zwei Millionen britische Kinder leben in Haushalten, in denen niemand arbeitet. [...]
Die Tories verstehen ihren Kampf gegen Abhängigkeitskultur und Anspruchsdenken als Kampf für Fairness und Gerechtigkeit. Das ist populärer, als man denkt: Nach der „British Social Attitudes“- Erhebung wollen nur noch 28 Prozent der Briten eine Erhöhung der Sozialausgaben – 1991 waren es 58 Prozent, 2008, zu Beginn der Rezession 35 Prozent. ..."
12.10.2012: grundeinkommen.ch:
Termin: 17.10.2012, 19:15 Uhr: Uni Basel: Daniel Häni:
11.10.2012: Badische Zeitung:
Termin: 24.10.2012, 19.30 Uhr: Offenburg: Susanne Wiest
11.10.2012: grundeinkommen.ch:
Mitteilung des Initiativkomitees
Medienmitteilung: Erst ein Drittel der Unterschriften gesammelt Bundesrat und Economiesuisse bereits dagegen (pdf, 2 Seiten)
Darin: '... Hingegen nicht berücksichtig wird von Economiesuisse, dass das Grundeinkommen nicht nur Sozialleistungen ersetzt, sondern auch einen Teil der Erwerbseinkommen. Da jeder Mensch ein Grundeinkommen haben wird, werden die Löhne in der Privatwirtschaft und bei der öffentlichen Hand sinken. Zum Beispiel setzt sich in einer Schweiz mit Grundeinkommen ein Journalisten-Lohn von heute 7'000 Franken neu aus 2'500 Franken Grundeinkommen und 4'500 Franken Erwerbseinkommen zusammen. Diese massive Reduktion der Personalkosten ermöglicht erst, dass eine «Abgabe» zur Speisung der «Grundeinkommens-Kasse» weder die Wirtschaft belastet noch im Durchschnitt die Preise erhöht. ...'
10.10.2012: Sascha Liebermann:
8.10.2012: Christopherlauer.de: (Pirat-MdL)
10.10.2012: zeit.de: Leserartikel:
10.10.2012: Allgemeine Zeitung Namibia:
Initiative gegen Armut gelobt
Die Sonderberichterstatterin der Vereinten Nationen (UN), Magdalena Sepúlveda hat die Initiativen zur Bekämpfung der Armut in Namibia gelobt.
6.10.2012: sozialpiraten.piratenpartei.de:
8.10.2012: bildungswerk-boell.de:
Wege zum Grundeinkommen (Volltext, pdf, 157 Seiten)
8.10.2012: np-coburg.de:
Mit einem Grundeinkommen würden alle anderen Sozialleistungen wegfallen
6.10.2012: grundeinkommen.ch:
Stand: 35.039 Unterschriften.
6.10.2012: binews.org:
Quiggin, John: The Golden Age
27.9.2012: aeonmagazine.com:
Darin: "... There remains the question of how to move from a revitalised social democracy to the kind of utopia envisaged by Keynes. It would be absurd to spell out a detailed transitional program, but it’s useful to think about one of the central elements of such a society — a guaranteed minimum income. [...]
It seems clear enough that technological progress can generate the necessary productivity gains, so what is needed most is a change in attitudes to work that would make a guaranteed minimum income socially sustainable. The first is that the production of market goods and services needs to become pleasant enough that those doing it don’t mind supporting others who choose not to. The second is that the option of receiving a guaranteed minimum income does not become a trap, leading into the kind of idleness that produces despair. [...]
We do have the technological capacity to start down that path and to approach the goal within the lives of our grandchildren. That’s a couple of generations behind Keynes’s optimistic projection, but still a hope that could counter the current tides of cynicism and despair. [...]
This brings us to the final, really big question. Supposing a Keynesian utopia is feasible, will we want it? Or will we prefer to keep chasing after money to buy more and better things?[...]"
6.10.2012: bgekoeln.ning.com:
Neue Postkarte zum Grundeinkommen
6.10.2012: economiesuisse.ch: (Wikipedia über economiesuisse)
Bedingungsloses Grundeinkommen? Leider nein. (pdf, 15 Seiten)
Das bedingungslose Grundeinkommen wird gerne als sozialpolitische Revolution dargestellt. Einerseits, so die Promotoren, erlaube es eine jederzeit gesicherte Existenz und befreie damit «vom Zwang, arbeiten zu müssen». Andererseits vereinfache es das bürokratische und teure System der Sozialversicherungen. So simpel und einleuchtend sich die Idee auch anhören mag – sie ist leider zu schön, um wahr zu sein. Einerseits sind die tatsächlich möglichen Einsparungen im Sozialsystem, sofern man keine Leistungskürzungen möchte, wesentlich geringer, als man auf den ersten Blick erwarten würde. Dies liegt daran, dass viele Transferzahlungen über das geplante Grundeinkommen hinausgehen. Faktisch bliebe ein jährlicher Finanzierungsbedarf von fast 140 Milliarden Schweizer Franken. Das sind gut 25 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, die zusätzlich umverteilt werden müssten. Andererseits hätte das Grundeinkommen voraussichtlich einen gravierenden Einfluss auf die wirtschaftliche Leistungsund Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz. Führt man sich die notwendige Erhöhung der Mehrwertsteuer auf über 50 Prozent vor Augen, leuchtet dies unmittelbar ein.
Die Initiative zur Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens ist aus Sicht der Wirtschaft daher abzulehnen. Die «eierlegende Wollmilchsau» gibt es nicht, das Anliegen ist leider nur eine teure und wohlstandsgefährdende Utopie. Das heutige System der situativen Unterstützung und des sozialen Auffangnetzes hat sich im Grundsatz bewährt. In diesem Sinne: zurück an den Absender. ..."
3.10.2012: youtube.com:
Generation.Grundeinkommen Tour 2 (1 Min)
5.10.2012: youtube.com:
Diskussion: bGE - Felix Coeln Teil 2 (47 Min)
4.10.2012: youtube.com:
Diskussion: bGE - Felix Coeln Teil 1 (29 Min)
Veranstaltung am 12.9.2012 in Koblenz
Adolf Muschg zum bedingungslosen Grundeinkommen (20 Min)
Wikipedia zu Adolf Muschg
4.10.2012: Grüner BGE-Antrag für die BDK vom 16. - 18.11.2012 in Hannover:
Termin: 10. + 11.11.2012: Bad Boll:
Darin: "... Die Befürworter eines bedingungslosen Grundeinkommens können feststellen, dass die Bundesarbeitsministerin und die SPD einem (kleinen) Teil der Rentner die Vorteile des bGE zukommen lassen wollen – nämlich die Nichtanrechnung von Vermögen und Einkommen anderer Art. Die FDP und die jungen Koalitionsabgeordneten wollen – ausgehend von der Grundsicherung – die bisherige Vollanrechnung abmildern. Alle Politiker suchen nach einer bezahlbaren Lösung und gehen dabei Schritte von der Vollanrechnung zur Nichtanrechnung – und sei es in der Form der Teilanrechnung von sonstigen Einkommen. Vielleicht wird das in ferner Zukunft einmal von einem Sozialhistoriker als verschleierter Wettlauf zum bGE interpretiert werden. ..."
Termin: 16. + 17.11.2012: Potsdam: Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg:
Paradies Now Utopie als Lebensentwurf und Gesellschaftskritik
Tagung zum 5. Todestag von André Gorz
Darin: "... Gorz forderte früher als viele andere eine radikale Reduzierung der Arbeitszeit und ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle Bürger, weil der Kapitalismus genügend Reichtum produziert, um jedem ein Leben in Würde zu gewähren. Kurz vor seinem Tod begann er die technologischen Grundlagen einer demokratischen Netzgesellschaft zu thematisierten und deren Konsequenzen für die individuelle Autonomie auszuloten. ..."
Termin: Donnerstag, 11.10.2012, 20 Uhr: Ulm:
2. Ulmer Dialog zum Grundeinkommen
Dialog über die Zukunft unserer Gesellschaft
Welche Vorstellungen und Ideen haben die Gewerkschaften?
Ronald Blaschke (Mitbegründer des Netzwerks Grundeinkommen)
Mathias Schweitzer (Gewerkschafter)
Erhard Gross (Mitglied der IGU)
Friedrich Hog - Moderation (Radio free FM)
4.10.2012: spiegel.de:
Darin: "... Es gibt lediglich Untersuchungen zu inneren Kündigungen und Jobzufriedenheit - und die sind erschreckend: 88 Prozent der Angestellten in Deutschland fühlten sich einer Gallup-Umfrage zufolge im Jahr 2009 ihrer Arbeit gegenüber nicht mehr verpflichtet, so unzufrieden waren sie. Nur jeder siebte Arbeitnehmer in Deutschland ist zufrieden mit seinem Job. Dem "Index Gute Arbeit" des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) zufolge waren im Jahr 2010 gerade einmal 15 Prozent der Beschäftigten mit ihrem Job zufrieden. ..."
3.10.2012: twitter.com:
#Piraten, redet mit euren Friseurinnen über das BGE und zack 20%
2.10.2012: grundeinkommen.ch:
Der Einklang von Arbeit und eigener Überzeugung (4 Min)
Darin: "... Dass ich die Arbeit, die ich mache, mit dem Herzen mache, mit der inneren Einstellung richtig mache und nicht weil ich muss, sondern aus einer innerern tieferen Überzeugung, dass es richtig ist, die Arbeit dann auch tue. Dann bekommt die Arbeit einen anderen spirtuellen Gehalt. ..."
2.10.2012: youtube.com:
Aufruf: Grundeinkommen ins Fernsehen! (2 Min)
30.9.2012: twitter.com:
"... Gerade einen eingefleischten CDU-Wähler zum BGE-Befürworter bekehrt. Ziehe jetzt Sandalen an und gehe etwas auf dem Wasser spazieren. ..."
30.9.2012: grundeinkommen.ch:
Ina Praetorius: Notwendig - aber unbezahlt
"... Im Zentrum der kirchlichen Tradition steht der Satz der bedingungslosen Liebe Gottes zu den Menschen. Wie die Mütter, die uns pflegen und grossziehen ohne dass wir dafür etwas leisten. Die sozialpolitische Umsetzung dieses Gedankens ist das bedingungslose Grundeinkommen. D.h. dass wir sagen: du bist akzeptiert bevor du etwas dafür leistest. ..."
29.9.2012: Netzwerk Grundeinkommen:
Pressemitteilung: Umverteilen für mehr Freiheit und Soldiarität - Grundeinkommen jetzt
29.9.2012: youtube.com:
Grundeinkommen Weltkongress BIEN 2012 Teil2 Vernetzungstreffen der BefürworterInnen (119 Min)
28.9.2012: youtube.com:
Grundeinkommen BIEN2012 Teil1 Weltkongress München Backstageimpressionen (9 Min)
20.9.2012: youtube.com:
Karl Bär Grüne Jugend BIEN-Kongress München Ottobrunn (8 Min)
18.9.2012: youtube.com:
BIEN Presentation Technological Unemployment (18 Min)
BGE-Rechner für Österreich (3 Min)
tantejolesch.at: Bedingungsloses Grundeinkommen. Rechne selbst
28.9.2012: grundeinkommen.ch:
Extrablatt: Veranstaltungen zum Grundeinkommen Unterschriftensammeltermine + Veranstaltungen
28.9.2012: jungewelt.de:
"Liebe hat etwas kapitalistisches"
Darin: "... Ich glaube immer wieder daran, daß Krisen zu etwas gut sind. Es muß doch irgendwann die Zeit reif sein, wo man ein Experiment wagen könnte. Wie wäre es denn damit, das bedingungslose Grundeinkommen in Griechenland einzuführen? Alles Geld, was man momentan in die Rettung des Euro verpulvert, könnte man auch dafür verwenden. Es ist Zeit, Lohn und Arbeit voneinander zu entkoppeln. ..."
Termin: 29.9.2012: Hamburg:
UMfairTEILEN mit Grundeinkommen? - Ein Aufruf!
Termin: 29.9.2012: Bundesweiter Aktionstag:
Wieviel Unterschriften sammle ich bis Ende Jahr?
28.9.2012: speakerdeck.com:
Bedingungsloses Grundeinkommen - BGE - "Archiv Grundeinkommen" (80 Quellen)
Bildgebung über 80 Textquellen aus dem Bestand „Archiv Grundeinkommen“ mit Textrapic, durchgeführt am Institut für grafische Wissensorganisation Rostock, Entwickler der korpuslinguistischen Kohonenprojektion.
(Hä ? (wr))
27.9.2012: wolkenstich.wordpress.com:
Darin: "... Ich bin zwar auch für eine Politik, die u.a. mit dem Instrument eines geeignet gestalteten und finanzierten Bedingungslosen Grundeinkommens neben der Aufhebung des Erwerbsarbeitszwangs auch der allgemeinen Kapitalkonzentration entgegenwirkt. Punkt. Ich möchte aber generell nicht (geistigen, sozialen oder finanziellen) Reichtum abschaffen, sondern nur die entsprechende Armut. ..."
28.9.2012: Sascha Liebermann:
Ein Aspekt zu "BGE und Geschlechtergerechtigkeit". (wr)
"... Erst hab ich meine vier Kinder großgezogen, dann die drei Enkel, dann hab ich mich um Obdachlose und Arme gekümmert und schließlich meinen alten Vater bis zuletzt gepflegt ...
Sie haben also nicht gearbeitet. ..."
28.9.2012: Neues Deutschland:
PEAG Personaldebatte zum Frühstück am 26.9.2012 in Berlin
26.9.2012: derstandard.at:
26.9.2012: grundeinkommen.de:
25.9.2012: youtube.com:
BGE - Piraten - Grüne / Diskussion im Berliner Kino Sputnik am 24.9.2012 (113 Min)
25.9.2012: grundeinkommen.ch:
Generation Grundeinkommmen - Start in die "Tour de Bale" Unterschriften sammeln in der Schweiz
25.9.2012: Eine Mail:
"... Liebes GRÜNES Netzwerk Grundeinkommen,
wann, wenn nicht zur anstehenden BDK (Bundesdelegiertenkonferenz (wr)) mit ihrem sozialpolitischen Schwerpunkt, können wir die Idee des Bedingungslosen Gruneinkommens besser voranbringen? Hierzu ist über unser GRÜNES Netzwerk Grundeinkommen mittels eines beteiligungsoffenen Etherpads ein Antrag entstanden: "Dialog über unsere bürgerschaftliche Souveränität: das Bedingungslose Grundeinkommen"
Nun gilt es bei Gefallen diesen Antrag mitzuzeichnen. Hierzu bitte ich um eine E-Mail an mich: kulturimpulsgrundeinkommen@gmx.de
Natürlich soll der Antrag auch eine möglichst weite Verbreitung finden, so dass wir den Antrag auf der kommenden BDK mit einem großen Stimmgewicht bescheiden können!
Ch. N., KV (Kreisverband (wr)) Dortmund ..."
25.9.2012: openetherpad.org:
Dialog über unsere bürgerschaftliche Souveränität: das Bedingungslose Grundeinkommen
Termin: 16. - 18.11.2012: Grüne Bundesdelegiertenkonferenz in Hannover
24.9.2012: youtube.com:
Wer macht die Arbeit dreckig? (3 Min)
24.9.2012: grundeinkommen.de:
Darin: "... Insgesamt ist festzuhalten, dass die ILO-Empfehlung nicht über die deutschen Konzepte für eine Grundsicherung hinausgeht. Sie öffnet aber die Möglichkeit einer schrittweisen Weiterentwicklung zu einem echten Grundeinkommen. Solche Schritte können in der Forderung nach Mindesteinkommen für Kinder und Alte gesehen werden, aber auch in der Bereitschaft, eine umfassende soziale Infrastruktur bereitzustellen. Zukunftsweisend ist in jedem Fall, dass offiziell empfohlen wird, konkrete Schritte gegen die Armut zu unternehmen, und zwar weltweit. Die Chancen sind gestiegen, für Pilotprojekte mit einem bedingungslosen Grundeinkommen von UNO-Unterorganisationen eine Finanzierung zu erhalten. ..."
24.9.2012: piratenpartei.de:
Termin: 24.9.2012, ab 17 Uhr: piraten-streaming.de:
Live-Stream: Grundeinkommensdialog mit Grünen MdBs und Piraten
Termin: 24.9.2012, 17 bis 19 Uhr: Berlin, Sputnik Kino Kreuzberg:
4.9.2012: gruenes-grundeinkommen.de:
Grüne MdB's (Mitglieder des Bundestages) laden Piraten zum Grundeinkommensdialog ein
"... Liebe PiratInnen,
Uwe Kekeritz ..."
17. - 23.9.2012: www.woche-des-grundeinkommens.eu
22.9.2012: youtube.com:
Buchpräsentation Bedingungsloses Grundeinkommen Solidarische Ökonomie Commons (65 Min)
Veranstaltung am 12.9.2012 in Wien
Wege zum Grundeinkommen in Asien (115 Min)
Vortrag am 21.9. in Bremen
21.9.2012: bielertagblatt.ch:
21.9.2012: grundeinkommen.ch:
An die Urnen, fertig, los! Sammeltermine Schweiz
Stand: 28.500
20.9.2012: abgeordnetenwatch.de:
Niema Movassat Linke-MdB
Krisen ohne Ende -- kann ein Bedingungsloses Grundeinkommen ein Ausweg sein? (123 Min)
Vortrag Bremen 19.9., Werner Rätz
20.9.2012: Freiheit statt Vollbeschäftigung:
Europäische Bürgerinitiative im ersten Anlauf gescheitert
Europäische Bürgerinitiative Grundeinkommen vorgestellt im Attac Büro Wien am 17.9.2012 (42 Min)
19.9.2012: youtube.com:
Götz Werner: Die Idee des bedingungslosen Grundeinkommen: eine kopernikanische Wende (33 Min)
Bedingungsloses Grundeinkommen Pressegespräch Wien Bericht über BIEN2012 (38 Min)
Felix Coeln Piraten Grundeinkommen in Lichtgeschwindigkeit 2307 (21 Min)
19.9.2012: facebook.com: BGE-Hamburg:
Darin: "... Was haben wir gestern interessantes von Min Gneum, Südkoreas sozialistischer Präsidentschaftskandidat von 2007, erfahren? In Hongkonk gibt es seit 2011 ein gesetzlich festgeschriebenes existenzsicherndes bedingungsloses Grundeinkommen, finanziert aus den Pachteinnahmen aus Grund und Boden, der in Hongkong ausschließlich in staatlichem Besitz ist! Was sagt man dazu? Warum taucht dies in der deutschen Grundeinkommensdebatte nicht auf? ..."
Termin: 20.9.2012, 16.00 Uhr - 18.30 Uhr: Erfurt:
BGE-Termine in Hamburg
18.9.2012: diepresse.com:
Vollpension: Ganz ohne stehlen wird es nicht gehen
Die guten und gerechten Weltverbesserer laden zur „Österreichweiten Woche des Grundeinkommens“
18.9.2012: mag20.com:
Grundeinkommen - die konservative Vision
Darin: "... Wenn für Einkommen gesorgt ist, müssen Menschen nicht mehr vom Land in die Stadt flüchten. Es dürfte endlich wieder vieles so bleiben, wie es bis anhin war. Somit wird das bedingungslose Grundeinkommens zur konservativen Vision. Grundeinkommen als bewahrendes Instrument in einer immer chaotischeren Welt? ..."
18.9.2012: posterous.com:
Plumpe Polemik gegen das Grundeinkommen
18.9.2012: kathweb.at:
Neuer Anlauf für Europäische Bürgerinitiative zu Grundeinkommen
17.9.2012: Facebook: Generation Grundeinkommen:
"... Wir führen das Grundeinkommen ein: Generation Grundeinkommen!
Am Samstag, 22. September ab 9 Uhr geht's los - komm doch auch zum Frühstück ins unternehmen mitte!
Die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens ist ein Lauffeuer. Alle Unterschriftensammler Basels gehen auf die Strasse. Mach mit! www.grundeinkommen.ch
Start jeweils um 9 Uhr morgens im unternehmen mitte.
Ziel: Finde ein Team von Max. 3 Personen vorher oder gleich am Frühstück und es kann losgehen mit dem Unterschriften sammeln!
22. & 29. September
22. Dezember abends: Grosses Fest "Generation Grundeinkommen"! ..."
17.9.2013: taz.de:
Solidarität gegen die Eurokrise Bericht vom BIEN-Kongress
17.9.2012: bien2012.org:
17.9.2012: grundeinkommen.de:
17.9.2012: raetischerbote.blogspot.de:
16.9.2012: youtube.com:
BIEN conference in Ottobrunn (3 Min)
Termin: September (?) 2013: Bundestagswahl 2013
15.9.2012: bundeswahlleiter.de:
- Bundestagswahl 2013
- Wahlkreise 2013
17.9.2012: neues-deutschland.de:
16.9.2012: Grüne Jugend München:
Pressemitteilung: Internationaler Kongress zum Grundeinkommen
16.9.2012: Netzwerk Grundeinkommen:
16.9.2012: facebook.com:
29 Fotos vom Kongress "Kulturimpuls Grundeinkommen"
16.9.2012: twitter.com:
Grundeinkommen MUC BGEMuenchen
BGE-Thesenkarte (pdf, 2 Seiten)
16.9.2012: grundeinkommen.de:
Bericht von einem Kongress-Workshop
Darin: "... Mit einem anderen Modell des so genannten partiellen Grundeinkommens stieg anschließend Wolfgang Strengmann-Kuhn in den Ring. Sein partielles Grundeinkommen beläuft sich auf 500 €, ist also nicht existenzsichernd. Gleichzeitig stellte er gruppen- bzw. lebensphasenspezifische Modelle vor, die dieses partielle Grundeinkommen ergänzen könnten, wie beispielsweise Bildungsgeld und eine Garantierente. Hierbei würde man Garantieelemente nach dem Vorbild Schwedens in das jetzige soziale Sicherungssystem aufnehmen. Im Großen und Ganzen seien die Ansätze als Baukasten zu verstehen, welcher viele verschiedene Bausteine umfasse. So könne man zu einem befriedigenderen Zustand sozialer Absicherung gelangen. ..."
15.9.2012: BGE-Kongress in Ottbrunn:
15.9.2012: twitpic.com:
Kongressbilder von julianreischl
14.9.2012: piraten-streaming.de:
Piraten-Stream vom BIEN-Kongress in München ab 11.50 Uhr
www.bien2012.org/de/stream
15.9.2012: bien2012.de:
15.9.2012: flickr.com:
Fotos vom BIEN-Kongress
Termin: 14.9.2012, 20 Uhr: München-Schwabing:
Podium: Kulturimpuls Grundeinkommen
14.9.2012: grundeinkommen.de:
14.9.2012: grundeinkommen.ch:
Stand: 27.123
14.9.2012: sueddeutsche.de:
14.9.2012: neues-deutschland.de:
Darin: '... Herr Strengmann-Kuhn, Sie werden in München einen Vortrag über »Wege zum Grundeinkommen« halten. Welche Wege stellen Sie sich vor?
Strengmann-Kuhn: Ich halte eine schrittweise Einführung für sinnvoll, auch um Skeptiker mitzunehmen. Außerdem will ich nicht, dass ein BGE die bestehende soziale Sicherung komplett ersetzt. Stattdessen wünsche ich mir eine schrittweise Sockelung der sozialen Sicherung, bei der am Ende ein BGE für alle als Basis steht. ...'
14.9.2012: mittelrhein-tageblatt.de:
Koblenzer Piratenpartei: BGE-Informationsreihe
Darin: „Wer unbedingt Vollbeschäftigung will, kann doch einfach seine Waschmaschine abschaffen“
13.9.2012: stefan-ziller.de:
Grünes Plädoyer für eine Enquete "Grundeinkommen"
13.9.2012: wienerzeitung.at:
"Arbeitslose gibt es dann nicht mehr"
14.9.2012: bge-aachen.de:
Woche des Grundeinkommens in Aachen Flyer
14.9.2012: facebook.com:
13.9.2012: rosalux.de:
Volltext: Grundeinkommen Von der Idee zu einer europäischen politischen Bewegung (pdf, 257 Seiten, 1.5 MB)
12.9.2012: Grüne Jugend München:
12.9.2012: dieozese-linz.at:
Gesellschaftliche Solidarität durch ein bedingungsloses Grundeinkommen? Oder bewirkt es genau das Gegenteil? Nur die Praxis kann diese Frage endgültig beantworten. Gründe für ein neues Verteilungsmodell gibt es aber zweifellos.
11.9.2012: suedkurier.de:
Sommerinterview mit Götz Werner
12.9.2012: twitter.com:
"Froh zu sein bedarf es wenig und wer froh ist, ist ein König" passt ideal zum bedingungslosen Grundeinkommen. (Zitat des Organisten August Mühling)
7.9.2012: youtube.com:
Alexander Brandt -- Gedanken zum BGE (4 Min)
Direktkandidat der Piratenpartei zur Bundestagswahl 2013 im Wahlkreis Schwäbisch Hall - Hohenlohe
9.9.2012: grundeinkommen.de:
Pressemitteilung zum Weltkongress Grundeinkommen Buchpräsentationen, Pressekonferenzen, Berichte, Akredditierung und AnsprechpartnerInnen
9.9.2012: Printausgabe "Tagesspiegel", Seite 2:
Kipping setzt auf Rot und Grün
(BGE-Hoffnungsträgerin und (wr)) '... Linke-Chefin Katja Kipping hat die Spitzen von SPD und Grünen zu Gesprächen über eine Zusammenarbeit aufgefordert. "Die kindischen Abgrenzungsrituale in der Opposition sind die Lebensversicherung von Frau Merkel", kritisierte sie in der "Süddeutschen Zeitung". "Ich würde mich sofort mit den Spitzen von SPD und Grünen zusammensetzen, um darüber zu diskutieren, wie man den sozial-ökologischen Umbau umsetzt." Die Linken in der SPD und bei den Grünen rief Kipping dazu auf, sich zur Frage künftiger Koalitionen zu positionieren. Sie habe von den linken Flügeln beider Parteien schon Signale erhalten. ...'
9.9.2012: Printausgabe Zeitschrift "Ökotest" Nr. 9 vom September 2012:
Politik und Umwelt: Bedingungsloses Grundeinkommen: Vision oder Spinnerei?	Seite 20 - 29
Darin Seite 28: '... Vielen, die mit dieser Utopie liebäugeln, ist aber wohl nicht klar, dass eine solche Idee nicht von heute auf morgen umgesetzt, sondern nur Schritt für Schritt verwirklicht werden könnte. "Man kann das nicht wie den Euro einfach einführen, ohne ein Scheitern zu riskieren", warnt der Arbeitspsychologe Prof. Theo Wehner von der ETH Zürich. Anfangen würde er bei den über 50-Jährigen. Die - so seine Idee - bei reduzierten Arbeitsstunden in den Genuss eines staatlichen Zuschusses kämen, quasi einer vorgezogenen Teilrente. "So könnte man das nach und nach ausprobieren." Bis jeder ein bedingungsloses Grundeinkommen erhalte, das könne "eine Generation lang dauern". ...'
8.9.2012: grundeinkommen-stuttgart.de:
Wir haben einen BGE-Mumble-Server!
Darin: '... Mit diesem Server wollen wir am 14.-16. September 2012 neben anderen Medien vom internationalen BIEN-Kongress bei München live ins Internet senden. Wer also nicht nach München fahren kann hat die Möglichkeit sich trotzdem zu informieren und zu beteiligen. Darüber hinaus wollen wir, sofern es Bedarf gibt, anderen Initiativen ermöglichen, einen Kanal auf dem Server zu nutzen, um Gespräche und Diskussionen zu führen und sich zu organisieren.
Mumble ist ein Programm zur Audioübertragung. Es gehört zu den sogenannten "Open Source" oder freien Programmen und ist kostenlos verfügbar. ...'
6.9.2012: grundeinkommen.de:
Debatte um Armutsrente weist einen Weg zum Grundeinkommen
7.9.2012: grundeinkommen.ch:
Willkommen Sammelseptember Termine zum Unterschriftensammeln
Bisher gesammelte BGE-Unterschriften in der Schweiz: 26.444
5.9.2012: strengmann-kuhn.de:
Deutschlandradio Kultur: Grünen-Politiker fordert "großen Wurf" bei der Rente
6.9.2012: andrepressepolitik.wordpress.com:
Freier Journalismus und Pressefreiheit sind letztlich nur mit einem Grundeinkommen zu haben
6.9.2012: unternimm-die-zukunft.de:
Sammelband DAS GRUNDEINKOMMEN ist erschienen! ISBN 978-3-86644-873-5
Das Grundeinkommen: Würdigung - Wertungen - Wege (pdf, 386 Seiten)
Termin: 14.9.2012, 10.00 Uhr: Ottobrunn bei München:
Gespräch über BGE-Neuerscheinungen Götz W. Werner, Wolfgang Strengmann-Kuhn, Ronald Blaschke, Karl Reitter
6.9.2012: Neues Buch: ISBN 978-3-927995-02-4:
6.9.2012: Neues Buch: ISBN 978-3-89965-543-8:
6.9.2012: Neues Buch: ISBN 978-3-643-11853-0:
Termin: 21.9.2012, 13.45 Uhr: Hamburg:
Das BGE aus wirtschafts-liberaler Sicht mit Wolf Lotter
5.9.2012: gruene-jugend.de:
Aktionsreader der GRÜNEN JUGEND zur Internationalen Woche des Grundeinkommens vom 17. bis 23.9.2012 (pdf, 8 Seiten)
4.9.2012: tink.ch:
Daniel Häni: "Das bedingungslose Grundeinkommen ist keine neue Sozialmassnahme"
Darin: "... Daniel Straub vom Initiativkomitee, hat dafür ein treffendes Bild: Wilhelm Tell wollte damals den Gessler-Hut nicht mehr grüssen, er wollte diese Unterwürfigkeitsgeste nicht mehr machen. Was ist heute der Hut, den viele grüssen müssen? Es ist die Erwerbsarbeit. Das manische Schauen auf den kastrierten Arbeitsbegriff, dass Arbeit nur sein soll, was bezahlt wird. Diesen Hut der einseitigen Erwerbsarbeit sollten wir nicht mehr grüssen müssen. [...]
Der Vorschlag für ein bedingungsloses Grundeinkommen stellt die Frage, ob es nicht sinnvoll wäre, den Teil des Einkommens der Menschen, den sie ohnehin unbedingt brauchen, bedingungslos zu machen. [...]
In Deutschland, wo tatsächlich in immer grösserem Ausmass Not herrscht, durch die menschenverachtenden Hartz-IV-Gesetze, hat die Diskussion tatsächlich einen anderen Charakter, weil dort durch das bedingungslose Grundeinkommen ganz praktisch Not gelindert würde. In der Schweiz hingegen ist der Vorteil gerade, dass man ein bedingungsloses Grundeinkommen gar nicht offensichtlich braucht und so die Idee viel näher an ihrem Kern diskutieren kann. ..."
4.9.2012: zeit.de:
Linke-Chefs überrumpeln ihre Partei
Darin: "... Das ist ein unverhohlener Angriff auf Parteichefin Kipping, die sich seit Jahren für das Bedingungslose Grundeinkommen ausspricht. Weil dieses aber in der Linkspartei umstritten ist, hat sie bei Antritt als Chefin gelobt, diese Forderung nie im Namen der Partei zu formulieren, sondern ihre Meinung stets als eine persönliche zu kennzeichnen. ..."
3.9.2012: ftd.de:
Darin: '... Wobei die Piraten den Mindestlohn nur als "Brückentechnologie" zum bedingungslosen Grundeinkommen ansehen. Das Grundeinkommen ist ein echtes Alleinstellungsmerkmal der Partei, das keine andere Partei im Angebot hat. Der technische Fortschritt ermögliche es, "dass nicht mehr jede monotone, wenig sinnstiftende oder sogar gefährliche Aufgabe von Menschenhand erledigt werden muss". Damit wird auch ein beschäftigungspolitisches Ziel überflüssig, das die politische Konkurrenz verfolgt. "Als einzige Partei halten wir das Ziel Vollbeschäftigung für sinnlos", sagt Dornheim. "Der Wert eines Menschen sollte sich nicht an seinem Beitrag zur Wertschöpfung bemessen." ...'
3.9.2012: welt.de:
Termin: 12.9.2012, 19.00 Uhr: Koblenz-Metternich:
Piraten Koblenz laden ein: Vortrag zum Bedingungslosen Grundeinkommen
2.9.2012: grundeinkommen.ch:
Argumentation gegen ein bedingungsloses Grundeinkommen (ca 65 Min)
Interview: Sascha Liebermann und Enno Schmidt
Gespräch bei youtube
1.9.2012: Sascha Liebermann:
Leistung statt Status? Überraschende Argumente eines einstigen BGE-Befürworters
1.9.2012: Susanne Wiest:
Flüssige Demokratie in den Parlamenten
Barcamp Bundestag Piraten 1.9. + 2.9.2012 in Essen
Barcamp Bundestag Johannes Ponader, Piraten
1.9.2012: Neue Zürcher Zeitung: Mobile:
Michael Schefczyk: Autorschaft und Altruismus
Darin: "... Doppelte Buchführung, Kreditwesen, Feuerwaffe, Druckerpresse, Dampfmaschine: Jede dieser Innovationen drückte der Gesellschaft ihren Stempel auf. Technologische Innovationen eröffnen neue Handlungsmöglichkeiten und können das rechtlich abgesicherte Interessengefüge bestehender Ordnungen infrage stellen. Auf längere Sicht erzwingen die neuen technologischen Chancen die Neuordnung der gesellschaftlichen Machtverteilung, notfalls auf dem Wege des revolutionären Umsturzes. [...]
Doch bleibt auch nach solcher Entschlackung die Tendenzaussage bestehen, dass der Prozess technologischer Innovation Interessen freisetzt, die sich im Widerspruch zur überlieferten Eigentumsordnung befinden und Änderungsdruck erzeugen können; und dass bei bedeutenden Neuerungen mit grosser Palette an gewünschten Nutzungsmöglichkeiten nicht zu erwarten ist, dass die Versuche einer politisch-rechtlichen Fesselung auf Dauer Erfolg haben werden. [...]
Jedoch lässt sich zugleich ein gegenläufiger und aus dieser Sicht höchst irritierender Trend beobachten, der die Frage aufwirft, ob der Gedanke geistigen Eigentums nicht dabei ist, zu einer Fessel der gesellschaftlichen Entwicklung zu werden. [...]
Die namenlose Menge an Altruisten, die den intelligenten Wikipedia-Schwarm und die Free-Software-Gemeinde bilden, hat bereits tiefe Spuren in den Wissensmärkten hinterlassen: eine ständig wachsende Wissensallmende. [...]
Könnte es sein, dass die Weigerung, für Kopien zu bezahlen, einerseits und die Bereitschaft, ohne Bezahlung Wissen zu teilen, andererseits Vorboten einer sich abzeichnenden neuen, «nachkapitalistischen» Wissensordnung sind? [...]
Ist womöglich der digitale Altruismus Vorschein einer Gesellschaft, deren technologische Fähigkeiten den Besitzindividualismus überflüssig werden lassen? [...]
Man mag diese Frage für reichlich verstiegen halten; doch wer hätte vor wenigen Jahrzehnten für möglich gehalten, dass der Gedanke eines nicht an Gegenleistungen gebundenen Grundeinkommens in vielen Ländern als ernstzunehmende politische Option erörtert wird – ein weiteres Anzeichen dafür, dass in nicht allzu ferner Zukunft ein Punkt erreicht sein könnte, an dem die sozial, wirtschaftlich und technologisch am weitesten fortgeschrittenen Gesellschaften sich reich genug fühlen, um sich von der besitzindividualistischen Trias von Eigentum, Werkherrschaft und Tausch zu verabschieden. [...]
Es ist unwahrscheinlich, dass das individuelle Bedürfnis, eine Spur in der Welt zu hinterlassen, verschwinden wird. Der Wunsch, Neuartiges zu schaffen, wird so fortexistieren. Auch nach dem möglichen Ende des Besitzindividualismus werden Menschen in vielen Kontexten darauf bestehen, als diejenigen respektiert zu werden, die einen geistigen Gehalt so und nicht anders gestaltet haben. ..."
30.8.2012: sozialpiraten.piratenpartei.de:
Thomas Küppers: Das Sockeleinkommen - Ein Vorschlag für das Wahlporgramm
Darin: "... Wir zahlen jedem Einwohner, egal ob Rentner, Kind oder Arbeiter ein Sockeleinkommen pro Monat aus, nach unseren Berechnungen 50 Euro pro Person. Finanziert werden soll das Sockeleinkommen kostenneutral aus der Anhebung des verminderten Mehrwertsteuersatzes von 7% auf 19%. Unsere Berechnungen beruhen auf einem Gutachten des Finanzministeriums und einer Veröffentlichung des DIW von Stefan Bach. [...]
Das Sockeleinkommen kann dann schrittweise weiter ausgebaut werden. Die Einführung eines Sockeleinkommens orientiert sich erstmalig an einem festen Grundbetrag, von dem der Bürger sofort profitiert und der somit zu einer unmittelbaren Kaufkrafterhöhung führt. Diese Steuervereinfachung stellt einen ersten guten Ansatz dar, um den Menschen in Deutschland die Idee des Bedingungslosen Grundeinkommens näher zu bringen. ..."
Termin: Die Projektgruppe "Sockeleinkommen" trifft sich am 07.09.2012 um 18 Uhr im Mumble NRW, Raum Sozialpolitik. Tragt Eure Vorschläge vorab in die Themensammlung ein.
Termin: 19.9.2012, 19 Uhr: Berlin:
"Können Klimapolitiken ein Grundeinkommen finanzieren?" Grüne
Diskussion mit Sebastian Duwe
Termin: 26.9.2012, 20 Uhr: Bonn:
Diskussionsangebot: "Das Bedingungslose Grundeinkommen"
Termin: 16.9.2012, 11.00 Uhr: Schweiz, Winterthur:
25.8.2012: youtube.com:
Das Bedingungslose Grundeinkommen aus den Augen von Kindern (32 Min)
1.9.2012: deine-welt.net:
1.9.2012: grundeindeinkommen-osnabrück.de:
10 Fragen an Volker Stöckel, BGE-Osnabrück
1.9.2012: grundeinkommen.ch:
14. BIEN Kongress, München 2012
31.8.2012: Schweiz:
Sammelinfos Grundeinkommen Unterschriften-Sammel-Termine
Stand: 25.003 Unterschriften
29.8.2012: grundeinkommen.de:
Neue Partei in den Niederlanden mit Programmschwerpunkt Bedingungsloses Grundeinkommen
Termin: 4.9. + 27.9. + 6.11.2012: Schweiz, Wattwil:
Drei Abende zu Fragen des Bedingungslosen Grundeinkommens
Termin: 12.9.2012, 19 Uhr: Koblenz:
Piraten Koblenz: BGE-Vortrag
Termin: 3.9.2012, 14 Uhr: Leipzig:
Akademikertreff: BGE
Termin: 13.9.2012, 18 Uhr: Zittau:
BGE-Diskussion ver.di, Linke
30.8.2012: BGE-Fahrradtour Hamburg - München:
Tagesaktuelles Blog: Treten für Moneten
30.8.2012: wordpress.com: Blog:
30.8.2012: welt.de:
Das "geheime" Programm der Piratenpartei
Darin: '... "Wir wollen nicht sofort ein bedingungsloses Grundeinkommen", sagt Thomas Küppers von den Sozialpiraten, einem parteiinternen Netzwerk. Der 36-Jährige vergleicht die Forderung mit den ursprünglichen Plänen der Grünen. "Der Atomausstieg war vor Jahrzehnten ja auch noch eine Langzeitvision." So lange wollen die Piraten jedoch nicht warten.
Küppers hofft, dass die Piraten mit einem BGE "light" in den Wahlkampf ziehen. "Sockeleinkommen" heißt das Konzept, von dem sich Küppers erwartet, dass es auf dem kommenden Bundesparteitag offizielle Parteimeinung wird.
Die Umsatzsteuer soll beim höheren Satz von 19 Prozent vereinheitlicht werden. Die Sozialpiraten haben das durchgerechnet. 50 Euro soll jeder Bürger überwiesen bekommen. Dafür werben die Sozialpiraten derzeit auf Camps, in Foren, bei Audio-Diskussionen im Netz. ...'
26.8.2012: Susanne Wiest:
Was berichtet die SPD? Ottmar Schreiner ist neuer Berichterstatter für unsere BGE-Petition
Termin: 28.8.2012, 19.00 Uhr: Hildesheim:
Diskussionsrunde zum Bedingungslosen Grundeinkommen Piraten
Termin: 21.9.2012, 19.00 Uhr: Bremen:
Wege zum Grundeinkommen in Asien
26.8.2012: Nikel Schubert: Diplomarbeit, 2009, Freiburg:
(Bei der Passwortabfrage einfach "abbrechen")
26.8.2012: piratenzeitung.de:
Kompass 2012.3
Sozialstaat 3.0 Seite 10 + 11 (pdf, 24 Seiten, 5 MB)
Die Eckpunkte unseres Modells (von Michael Ebner und [Wikipedia-Link] Johannes Ponader)
25.8.2012: Freiheit statt Vollbeschäftigung:
14. - 16.9.2012 in München
24.8.2012: twitter.com:
Basel hat schon über 25% der benötigten Unterschriften für ein bedingungsloses Grundeinkommen gesammelt
Anzahl gesammelter Unterschriften Grafik
24.8.2012: Schweizer BGE-Volksinitiative:
Aktueller Stand: 23.407
Darin: "... Abends und am Wochenende kümmert Robin Wehrle sich – oft zusammen mit anderen – um die Beglaubigung der Unterschriften. Jeder Bogen geht durch seine Hände, wird mit einer Laufnummer versehen, elektronisch erfasst und an eine der 2495 Gemeinden geschickt zur Beglaubigung. Das ist eine riesen Arbeit. Trotzdem trifft man ihn regelmässig unterwegs beim Sammeln. Mit seinen 920 gesammelten Unterschriften ist er einer der Top-Sammler. Robin du bist ein Glücksfall – wir danken dir. Und: Wir geben uns Mühe, dir die Bogen möglichst korrekt zu übergeben. ..."
24.8.2012: spiegel.de:
Bayern-Piraten werfen Ponader Egotrip vor
23.8.2012: Wolfgang Strengmann-Kuhn:
Schritt für Schritt ins Paradies (pdf, 15 Seiten)
Lebensphasen- und gruppenspezifische Ansätze
22.8.2012: sueddeutsche.de:
Er macht da nicht mit Pirat Ponader bei Maischberger
Termin: 13.9.2012: München:
Vernetzungstreffen der BefürworterInnen eines emanzipatorischen Grundeinkommens
Termin: 29.8.2012, 19.00 Uhr: Humanisten Templin, Brandenburg:
Termin: 25.8. - 13.9.2012: BGE-Fahrradtour von Hamburg nach München
23.8.2012: daserste.de:
Video: Menschen bei Maischberger: Der Millionär hat's schwer: Reiche zur Kasse bitte! (75 Min)
23.8.2012: Lausitzer Rundschau:
Kerstin Weidner ist jetzt Piratin
Darin: '... Für die Piraten habe sie sich entschieden, da viele von deren Forderungen auch ihre seien, vor allem die nach einem bedingungslosen Grundeinkommen. Bei den Piraten gelte "Geht nicht, gibt's nicht." ...'
22.8.2012: Sascha Liebermann:
22.8.2012: scharf-links.de:
5. Internationale Woche des Grundeinkommens in Bremen. Termine vom 4.9. bis 14.10.2012
22.8.2012: derwesten.de:
Hartz-IV-Pirat Ponader fordert bei Maischberger Grundeinkommen für alle
20.8.2012: sozialpiraten.piratenpartei.de:
Stell' Dir vor, es ist Einkommen und alle haben es! Gemeinschaftliches Konsumsteuersystem
www.gemeinschaftliches-steuersystem.de
20.8.2012: piratenpartei-nrw.de/kraehennest/:
Podcast: 129 - Johannes Ponader spricht über "Spenden" für Ihn und die damit einhergehenden Vorwürfe
20.8.2012: piratenpartei.de:
Spendenaktion Johannes Ponader incl. Monatsabrechnung Juli
20.8.2012: Sascha Liebermann:
19.8.2012: piratenpartei-nrw.de: Krähennest:
Podcast: Bei den Sozialpiraten wird es zum Thema BGE immer konkreter André Presse - Michael Ebner - Thomas Kueppers
19.8.2012: usbig.net:
19.8.2012: Netzwerk Grundeinkommen:
19.8.2012: Susanne Wiest:
Polinautik Blog
Jede/r kann Vorstand: Losen wir
Wikipedia: Ersatz für Wahlverfahren
Darin: "... Die Demarchie (...) ist eine demokratische Herrschaftsform, in der Regierung und Volksvertreter durch das Losverfahren und nicht durch Wahlen bestimmt werden. ..."
19.8.2012: grundeinkommen.ch:
Grundeinkommen-Safari in der Schweiz Sammeltermine für die kommende Woche
18.8.2012: Sascha Liebermann:
Darin: "... Da es beim BGE jedoch um einen großen Schritt geht - zumindest was die Vorstellungen über unser Zusammenleben betrifft, nicht etwa seine tatsächlichen Voraussetzungen - ist eine öffentliche Diskussion, eine dadurch geförderte Willensbildung unerlässlich. Vorankommen wird das BGE nur, wenn es gelingt, für die grundsätzlichen Fragen, die das BGE stellt, Interesse zu finden. Bislang ist das schon erstaunlich gut gelungen, schaut man auf die letzten neun Jahre zurück. Es kommt darauf an, dass die Diskussion breiter wird, das ist Herausforderung genug. ..."
18.8.2012: focus.de:
"Bisher habe ich mein Spendenkonto nicht angerührt"
17.8.2012: bild.de:
Oberpirat Ponader will von Spenden leben
(Man beachte die Leserdiskussion! (wr))
16.8.2012: morgenpost.de:
Darin: "... Die große Utopie der Partei ist jedoch das bedingungslose Grundeinkommen (BGE), das jeder Bürger ausgezahlt bekommen soll. Das starke Argument für das Modell, das auch in Teilen von CDU, FDP und Linker Befürworter findet, ist für die Piraten, dass sie Vollbeschäftigung aufgrund der zunehmenden Technisierung mittlerweile als Illusion ansehen.
Mit dem BGE würde eine neue Definition von Arbeit einhergehen. Die Piraten hoffen, dass dann auch ehrenamtliches und soziales Engagement höher angesehen werden.
Für die Erfüllung dieses Traums kämpft Johannes Ponader. Die Forderung nach einem Grundeinkommen ist ein Hauptgrund, warum er in die Partei eingetreten ist. ..."
15.8.2012: die-linke-grundeinkommen.de:
Parteivorstand nimmt unseren Antrag an
"... Erfolg für die BAG Grundeinkommen: Der Parteivorstand hat am 4./5. August beschlossen, dass DIE LINKE verschiedene Modelle eines emanzipatorischen Grundeinkommens diskutiert und die Debatte auf einem Bundesparteitag fortführt ..."
15.8.2012: direkteaktion.org:
anarchosyndikalistische Zeitung 212; Juli/August 2012 :
Termin: 14. - 16.9.2012: München:
Weltkongress zum Grundeinkommen mit ca. 60 BGE-Workshops
Anmeldung 0 bis 150 Euro
12.8.2012: Kostenlose Info-Postkarten z.B. zum Verteilen während der Woche des Grundeinkommens vom 17. - 23.9.2012:
7.8.2012: uni-leipzig.de:
11.8.2012: youtube.com:
Grundeinkommen - Jetzt und weltweit! (2 Min)
11.8.2012: anthromedia.net:
Wie viel sind 100'000 Unterschriften? + Schweizer Sammelorte vom 11.8. bis 18.8.2012
Termin: 20.8.2012, 20.15 Uhr: Basel: Unternehmen Mitte:
Enno Schmidt geht zusammen mit Sascha Liebermann den Gegen-Argumentationen nach und schält heraus, was für Missverständnisse, Einsichten und Absichten sich darin verbergen.
10.8.2012: piratenpartei.de:
10.8.2012: Netzwerk Grundeinkommen:
Kommunen fordern Sozialabbau - Neuanfang mit Grundeinkommen wäre nötig
10.8.2012: Susanne Wiest:
Das bedingungslose Grundeinkommen - Wirtschaftspolitik oder Sozialpolitik?
9.8.2012: general-anzeiger-bonn.de:
Bonner BGE-Initiative freut sich über immer mehr Zulauf
7.8.2012: Netzwerk Grundeinkommen:
Pressemitteilung: Neustart statt Update!
4.8.2012: sozialpiraten.piratenpartei.de:
Aufruf - BGE als ein Hauptthema im Wahlkampf 2013
9.8.2012: taz.de: Serie: (Über)Leben in Berlin:
(Interviews mit Berlinern u.a. mit Frage zum BGE)
"Ich werde zerrieben" Teil 6
"Es gibt keine Pausen" Teil 5
"Ich arbeite an komplexen Problemen" Teil 4
"Eigene Ideen sind unerwünscht" Teil 3
"Wir arbeiten wie in der 3. Welt" Teil 2
"Ich versuche, effizienter zu arbeiten" Teil 1
Das Erwerbsleben verändert sich radikal - nur wenige BerlinerInnen haben noch feste Verträge. Damit gilt die Stadt als Vorreiter für weltweite Entwicklungen.
Darin: "... Gerade Berlin jedoch, das sich auf einmal als Vorreiter für die kreative Stadt der Zukunft präsentiert, sollte auch Vorreiter sein, um die Frage nach dem Überleben auf neue Wege zu beantworten. Wie kann soziale Absicherung jenseits der traditionallen Arbeitsgesellschaft aussehen? Was ist eine Definition von Arbeit, die den heutigen Lebensbedingungen angemessen ist? Und wie kann das soziale Auseinanderbrechen der Stadt verhindert werden? Darauf müssen Antworten gefunden werden. ..."
5.8.2012: Freiheit statt Vollbeschäftigung:
"Warum das Grundeinkommen keine Geldfrage ist"
Ein Vortrag von Enno Schmidt und Susanne Wiest
4.8.2012: youtube.com:
Europäische Bürgerinitiative Grundeinkommen (97 Min)
Vortrag von Ulrike und Klaus Sambor (attac) am 22.6.2012 in Graz
4.8.2012: glocalist.com:
5. Internationale Woche des Grundeinkommens 17. - 23.9.2012
4.8.2012: jungewelt.de:
Katja und die Piratenehre
3.8.2012: welt.de:
Keine Chance für eine freibeuterische Internationale
Darin: "... Schlömer vertraut ganz den Netzwerken, etwa dem "Netzwerk Grundeinkommen". Ob er dessen Ziel teilt, einen Mindestlohn für alle, ob mit Arbeit oder ohne, will er nicht sagen.
Später wird er bemerken, die Piraten hätten auf ihrem Parteitag in Offenbach entschieden, die Idee eines Universaltransfers zu verfolgen. Wie der sich von der Idee des bedingungslosen Grundeinkommens unterscheidet, für das sich Kipping ausspricht, erklärt er nicht. ..."
2.8.2012: spiegel.de:
Freibeuter im Links-Check
Wie viel Linkspartei steckt in den Piraten? Um Gemeinsamkeiten auszuloten, trifft sich Linken-Chefin Katja Kipping mit dem Oberpiraten Bernd Schlömer zur Diskussion. Das Ergebnis fällt überschaubar aus. Bei Tiefrot-Orange passt wenig zusammen.
Darin: "... Doch die wenigen Übereinstimmungen klingen wenig visionär: Fahrscheinloser Nahverkehr, Gratis-W-Lan, ein gemeinsamer Auftritt bei einer Anti-Nazi-Demo. Seltsamerweise kommt der vielleicht größte gemeinsame Nenner, das grobe Bekenntnis zum bedingungslosen Grundeinkommen, nur am Rande vor. ..."
3.8.2012: bild.de:
Mit Techno für bedingungsloses Grundeinkommen
3.8.2012: berlin.de:
Darin: "... Mit einer etwas anderen Demonstration wollen Befürworter des bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) an diesem Samstag in Berlin auf ihr Anliegen aufmerksam machen. Die Veranstalter sprechen von der 1. Technoparade für ein bedingungsloses Grundeigentum. Angemeldet seien 3000 Teilnehmer, sagte ein Polizeisprecher am Freitag. Die Veranstalter, die BGE-Lobby, sind ein Verbund von Personen und Initiativen, die sich für die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens engagieren. Zu den bekanntesten Befürwortern gehören die Piraten. Aber auch in anderen Parteien wird immer wieder über ein Grundeinkommen - bedarfsabhängig oder bedingungslos - diskutiert. ..."
3.8.2012: facebook.com:
1. Berliner BGE-Party DemoParade TechnoParade am Samstag, 4.8.2012
"... Zusagen (631) --- Teilnahme unsicher (500) ..." (2.8.2012)
"... Zusagen (547) --- Teilnahme unsicher (432) ..." (26.7.2012)
"... Zusagen (484) --- Teilnahme unsicher (351) ..." (22.7.2012)
3.8.2012: brandeins.de:
brand eins 08/2012 - Schwerpunkt: Nichtstun
Wolf Lotter: Die Not des Müßiggangs
Zu tun, worauf man Lust hat, und nicht, was man muss - das ist eines der ältesten und wichtigsten Ziele der Menschheit. Wir arbeiten hart daran, das zu verdrängen.
Darin: '... Das Wort Schule bedeutet im antiken Griechenland Müßiggang und Nichtstun. [...]
Diese ganze trostlose Hemdsärmeligkeit, die einem aus dem Arbeitsalltag entgegenschreit - sie führt zu jenem albernen Aktionismus, der heute so allgegenwärtig geworden ist. Das Handy muss immer eingeschaltet sein. Die E-Mails müssen immer abgerufen werden. Wer Urlaub macht, muss eine Abwesenheitsnotiz einrichten, mit dem sich der Absender dafür entschuldigt, ein paar Tage nicht zu antworten. Nach der Arbeit ist vor der Arbeit. Dieses Streben ist ziellos. Und hört nie auf. Je mehr jemand um sich schlägt, desto angesehener ist er. [...]
Schon Friedrich Nietzsche hat sich 1882 bitter darüber beklagt: "Die Arbeit bekommt immer mehr alles gute Gewissen auf ihre Seite: Der Hang zur Freude nennt sich bereits ,Bedürfnis der Erholung' und fängt an, sich vor sich selber zu schämen", schreibt er in seiner Sammlung "Die fröhliche Wissenschaft". Man könne seinem Hang zur "vita contemplativa", so der Philosoph, "nicht ohne Selbstverachtung und schlechtem Gewissen nachgehen". [...]
In diesem System wird ständig und fleißig optimiert und automatisiert. Für Wachstum und Wohlstand muss man nicht mehr malochen, sondern nachdenken. Das allerdings führt dazu, dass selbst bei erheblichen Leistungssteigerungen immer weniger Menschen arbeiten müssen. Die Frage, die schon in den Frühzeiten des Industriekapitalismus gestellt wurde, lautet: Was ist mit all jenen, deren Arbeitskraft man nicht mehr braucht? Wovon sollen die leben? Natürlich von den Früchten des Fortschritts und der Automationsgewinne. Es geht nicht darum, ob man umverteilt, sondern nur, wie man das tut. Man kann Beschäftigung erfinden, also den Leuten Arbeit geben. Das ist kulturell bewährt - und auch kompatibel mit der längst in allen Religionen zum Standard gewordenen Vorstellung, dass nur Fleiß ins Paradies führt. Man könnte die Fortschrittsdividende auch anders auszahlen, etwa in Form eines Grundeinkommens, das ohne Bedingungen gewährt wird. Das hat allerdings den Nachteil, dass man daran glauben muss, dass Menschen in der Lage sind, ein selbstbestimmtes Leben zu führen, also zu tun, was sie wollen. Kontrolle oder Vertrauen? [...]
Fouriers "Recht auf Arbeit" beschreibt den Gemütszustand der Gesellschaft bis heute. Die "da oben" geben "denen da unten" Arbeit. Um erste Klasse, das Recht zu tun, was man will, geht es dabei nicht. Es geht um ein bisschen Teilhabe und um die Wahrung des Scheins. Wenn keine Arbeit mehr da ist oder sich beschaffen lässt, dann wird es eng. Dann wackelt mit der Arbeitsgesellschaft auch die Macht. [...]
Russell belässt es nicht bei der Analyse. Müßiggang, also zu tun, was man will - das ist eben nicht ganz so einfach. Bevor man tut, was man will, muss man erst einmal herauskriegen, was das ist. Müßiggang ist eine Kulturtechnik. In der Oberschicht lernt man schon als Kind, dass man auch "an sich" jemand ist, ohne "sich nützlich" zu machen. Wer sich nur durch Leistung definiert, kennt das nicht. Existenzberechtigung erwächst nur aus Anstrengung. Wer die Arbeit verliert, verliert sein Leben. Allein das zu erkennen ist eine echte Plackerei. [...]
Es wird unzählige Formen ganz persönlich abgewogener Arbeit geben - aber keine einheitliche Arbeitsgesellschaft mehr. [...]
Nach wie vor sind fast überall Transferleistungen an die Arbeitsbereitschaft gebunden. Beim Thema "Geld fürs Nichtstun" hört der Spaß auf. [...]
"Arbeit wird simuliert, damit alles seine Ordnung hat", sagt Georg Vobruba. Das ist nicht Wirtschaft, sondern eben auch Beschäftigungstherapie. [...]
Vobruba sagt: "Gegen ein Grundeinkommen gibt es immer das gleiche Argument: Das kann man doch den Arbeitenden moralisch nicht zumuten, dass andere fürs Nichtstun bezahlt werden. Was man nicht sagt, ist, dass die Arbeitenden für diese Moral sehr viel mehr Geld ausgeben müssen als für einen offenen Transfer." ...'
Darin: "... Das zeigt, wie enorm reich wir sind. Ich habe mal einen Film gemacht, in dem man sieht, mit welch wissenschaftlicher Akribie die Gestaltung von Shopping-Malls geplant wird. Die Architekten des neuen Berliner Hauptbahnhofs wollten ursprünglich ein viel besseres Treppensystem bauen, aber sie hatten die Auflage, dass die Passanten an möglichst vielen Läden vorbeikommen müssen. Das kennt man von Flughäfen, in denen man durch endlose Parfüm-Abteilungen geschleust wird, bevor man zum Gate kommt. Über so etwas wird von vielen Spezialisten mit enormem Aufwand und einem Ernst nachgedacht, als ginge es um die Rettung der Welt. Der Rationalisierungsgrad in der materiellen Produktion ist so hoch, dass für solche Tätigkeiten offenbar große Ressourcen zur Verfügung stehen. Das hat auch etwas von einer Beschäftigungstherapie. ..."
2.8.2012: youtube.com:
Piraten Sozialcamp 2012.1: Warum das Grundeinkommen keine Geldfrage ist - Enno Schmidt (35 Min)
3.8.2012: youtube.com:
Die Linke + Die Piraten (2. August 2012, Berlin) Pfefferberg
Termin: 2.8.2012, 19 Uhr: Berlin, Pfefferberg:
- "update oder neues betriebssystem?"
katja kipping im gespräch mit dem piraten-chef bernd schlömer
- Bernd Schlömer und Katja Kipping im Gespräch
Treffen der Vorsitzenden der Piraten und der Linken
30.7.2012: youtube.com:
Sondersendung zur Berliner BGE-PartyDemoParade am 4.8.2012 (69 Min)
31.7.2012: youtube.com:
Videos: Ist ein (bedingungsloses) Grundeinkommen utopisch oder zeitgemäß?
Vortragsrunde am 21.4.2012; Freiburger Piraten
Teil 1/5 (60 Min) Otmar Scherer-Gennermann
Teil 2/5 (55 Min) Michael Ebner
Teil 3/5 (38 Min) Otmar Scherer-Gennermann
Teil 4/5 (70 Min) André Presse
Teil 5/5 (42 Min) Diskussion
Podcast mit Hans Christoph Binswanger (28 Min) WDR5-Redezeit
29.7.2012: suite101.de:
Melitta Konopka: Ein garantiertes Grundeinkommen als Basis menschlicher Freiheit
Ein bedingungsloses Grundeinkommen könnte als Krönung eines jahrhunderlangen Kampfs der Bürger um persönliche Freiheit interpretiert werden.
Darin: "... Konturen einer Freiheit, der ein wirklich substanzieller Gehalt zukommt und die durch die Einführung eines BGE in den Bereich des Möglichen rückt, werden im Kontext der Diskussion über den Begriff der Freiheit sichtbar, die Bundespräsident Joachim Gauck angestoßen hat. Gleichzeitig kann durch das Konzept des BGE der Gaucksche Freiheitsbegriff um wichtige Komponenten erweitert und damit präzisiert werden. [...]
Die Befreiung vom Zwang, seinen Lebensunterhalt verdienen zu müssen, die die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens ermöglichen würde, kann somit als Fortsetzung, wenn nicht sogar als Krönung dieses Kampfs um Freiheit gewertet werden. Gleichzeitig bedeutet dies, dass die Bürger erst dann, wenn sie auch vom Zwang zur Lohnarbeit befreit sind, in die Lage versetzt werden, im Sinne des Gauckschen Freiheitsideals ihr Leben in eigener Verantwortung zu gestalten und auf der Grundlage einer solchen selbstverantwortlichen Gestaltung von Freiheitsmöglichkeiten auch Verantwortung für die Gestaltung des Gemeinwesens zu übernehmen. Das heißt auch, dass bisher eine solche selbstbestimmte Formgebung der Freiheit – Gauck spricht in diesem Zusammenhang auch von einer Lebensform der Ermächtigung - in der Regel auf bestimmte, ökonomisch abgesicherte, Bevölkerungsgruppen beschränkt war. [...]
An der Frage eines bedingungslosen Grundeinkommens kann es sich deshalb in der Tat erweisen – wie es der Unternehmer Götz Werner und der Wirtschaftswissenschaftler Benediktus Hardorp formuliert haben – ob ein Staatswesen ein obrigkeitsstaatliches Selbstverständnis hat oder ob es ihm ernst ist mit der geforderten Freiheit und Selbstverantwortung des Bürgers, ob ein Staatswesen also dem Bürger durch ein Grundeinkommen bürgergesellschaftliche Freiheit zugesteht, so dass eine wirklich freiheitliche Gesellschaftsordnung Realität wird. ..."
Melitta Konopka: Das Garantierte Grundeinkommen und die Zukunft des Kapitalismus
Ein jedem Bürger gezahltes Grundeinkommen könnte in letzter Konsequenz zu einem fundamentalen Wandel des kapitalistischen Wirtschaftssystems führen.
Darin: "... Die Journalistin Simone Gerdesmeier verweist auf die massive Kritik, die das Konzept des GGE hervorgerufen hat. So lautet ein Kritikpunkt, das GGE entbinde Arbeitgeber von der Pflicht, sozial absichernde Löhne zu zahlen. Als Folge werde vor allem der Niedriglohnsektor wachsen. Zudem sähen Politiker keine Veranlassung mehr, sich um die Wiederherstellung der Vollbeschäftigung zu bemühen. Für Gerdesmeier deutet diese Kritik am GGE jedoch eher auf philosophische und psychologische Probleme hin als auf ökonomische. So verstehen viele Kritiker ihrer Meinung nach unter dem Begriff „Arbeit“ vor allem Erwerbstätigkeit und gehen von der Vollbeschäftigung als Idealzustand aus. [...]
Die Annahme, dass Einkommen nur aus Arbeit entspringen könne, sowie die Ansicht, dass ganztägige Erwerbstätigkeit einerseits und Vollbeschäftigung andererseits der Normalfall seien, sind mit anderen Worten gerade angesichts der Entwicklungen in der jüngeren Vergangenheit obsolet geworden. [...]
Ähnlich gilt es für den Wissenschaftsjournalisten Christian Dries angesichts der Problematik, dass einer Arbeit verherrlichenden Gesellschaft de facto die Arbeit ausgeht, zunächst einmal zu klären, was „Arbeit“ als Bezeichnung für eine spezifische Form menschlicher Tätigkeit im Unterschied zu anderen Tätigkeitsformen eigentlich ist. Und zwar ist für Dries Arbeit als routinemäßige Produktion von Gütern des täglichen Bedarfs zu unterscheiden von Herstellen im Sinne von poiesis, also im Sinne einer schöpferischen Verwirklichung von Plänen und damit auch im Sinne von Selbstverwirklichung. Eine weitere Tätigkeitsform ist das Handeln, durch das sich der Mensch von anderen Menschen abgrenzen kann. Es besteht somit de facto ein pluraler Tätigkeitskosmos, und daraus folgt für Dries, dass an die Stelle des eindimensionalen Paradigmas der Arbeit ein mehrdimensionales Paradigma der Tätigkeit treten muss, in der (Erwerbs-) Arbeit im Bewusstsein der Menschen nur noch eine mögliche Form von Betätigung darstellt. Das Paradigma der Arbeit muss mit anderen Worten durch eine alternative Kultur der Tätigkeit ersetzt werden, in der die plurale Tätigkeitsgesellschaft das neue kulturelle Leitmotiv darstellt. [...]
Für Christian Fuchs, sind Forderungen nach Vollbeschäftigung, wie sie auch von Seiten der Gewerkschaften und der Orthodoxen Linken erhoben werden, nicht nur anachronistisch, sondern bedeuten auch, die Ausbeutung des Menschen in der Lohnarbeit voranzutreiben. [...]
Nach Ansicht von Andreas Molitor – er bezieht sich hier auf Überlegungen des belgischen Philosophen und Ökonomen Philippe van Parijs – könnten nicht nur die Arbeitnehmer, sondern auch die Kapitalseite von der Einführung eines GGE profitieren, denn das GGE könnte dem Kapitalismus eine bessere Reputation verschaffen und damit seine Daseinsberechtigung stärken, ihn sozusagen wetterfest machen, und zwar deshalb, weil mit der Einführung des GGE bewiesen werden könnte, dass das gigantische produktive Potenzial des Kapitalismus gebändigt und in den Dienst der Freiheit aller gestellt werden kann. [...]
Das GGE könnte sich deshalb, wie Molitor betont, geradezu zu einem Innovationskatalysator entwickeln, zur Dampfmaschine des 21. Jahrhunderts. ..."
30.7.2012: dortmund.ihk24.de:
Ruhr Wirtschaft - Das regionale Wirtschaftsmagazin - Juli/August 2012:
Die Piraten, der Euro und die Mehrwertsteuer von Frank Pöpsel, Chefredakteur Focus-Money
29.7.2012: drs1.ch:
Audio: Ohne Musse keine Bildung (27 Min)
28.7.2012: neues deutschland:
Darin: "... Schramm: Die konkrete Umsetzung des bedingungslosen Grundeinkommens ist ein extrem anstrengender Prozess, weil er natürlich auch die Frage der Verteilung berührt. Deswegen ist die Diskussion ja bei uns auch noch nicht zu Ende. Grundsätzlich geht es uns darum, den Sozialstaat und Arbeit neu zu denken. Lohnarbeit ist ein Auslaufmodell. Vor 100 Jahren mussten 100 Leute einen Acker bestellen, heute macht das einer mit einer Maschine. Wir haben also immer mehr Menschen für immer weniger Arbeit. Trotzdem definieren wir Menschen über Arbeit. Davon müssen wir weg. ..."
28.7.2012: h. schickt dankenswerterweise (!) Technologie-Links:
winfuture.de: Amazon könnte Einkaufszentren obsolet machen
24.7.2012: technology review: Der lange Marsch der Roboter
17.7.2012: technology review: "So eine Wirtschaft behagt mir nicht"
In ihrem Buch „Race Against the Machine“ sind die beiden MIT-Arbeitsforscher Erik Brynjolfsson and Andrew McAfee der Frage nachgegangen, ob Automatisierung immer mehr Arbeitsplätze kosten wird. Sie deuteten die steigende Arbeitslosigkeit in den USA in den vergangenen Jahren so, dass Computertechnik zum Teil auch für den Verlust von „White Collar Jobs“ – Büro- oder Dienstleistungstätigkeiten – verantwortlich ist.
27.7.2012: zeit.de:
Darin: "... ZEIT ONLINE: Was wäre Ihr Lösungsvorschlag?
Graeber: Meine persönliche Lösung ist eine Kombination aus Jubelfeier, irgendeinem großen Schuldenerlass und einem ernsthaften Nachdenken über Arbeit. Warum gibt man sich nicht mit einem 4-Stunden-Tag zufrieden? Nicht nur, weil es eine Chance bieten würde, den Planeten zu retten, sondern weil es ein handfester sozialer Vorteil wäre, der die Gesellschaft wirklich revolutionieren würde; auf eine Weise, die uns der Neoliberalismus zu Unrecht versprochen hat, indem menschliche kreative Energien freigesetzt würden. Es ist ja nicht so, als würden die Menschen mit den vier freien Stunden nichts anfangen – oder zumindest würde das nur ein geringer Teil tun. [...]
Die mächtigen Staaten könnten die Probleme der globalen Armut ziemlich schnell lösen, wenn sie es denn wollten. Nur ein Gedankenexperiment: Was würde passieren, wenn wir alle Grenzkontrollen beseitigen würden? Jeder könnte auswandern, wohin er will. Wenn jeder Mensch aus Zambia oder Guatemala ungehindert in die USA oder nach Holland ziehen könnte, glauben Sie nicht, dass es die reicheren Länder sofort zu ihrer wichtigsten Aufgabe machen würden, die Menschen in Zambia oder Guatemala zu ermutigen, dort zu bleiben? Denen würde nichts einfallen? Natürlich würde denen etwas einfallen! [...]
Was häufig als ökonomische Theorien bezeichnet wird, sind in Wahrheit politische Ideologien. ..."
27.7.2012: Berliner Zeitung:
Politpaar Domscheit-Berg: Piraten sind die neue Volkspartei
Darin: "... Wichtiges politisches Ziel für mehr Chancengleichheit sei das bedingungslose Grundeinkommen für jeden Bürger. «Ich kann doch nicht als Hartz-IV-Empfänger mein Leben lang, alle paar Wochen immer wieder rechtfertigen müssen, warum ich immer noch keine Arbeit gefunden habe. Man muss das so definieren, dass alle dabei sind, und sich keiner ausgeschlossen fühlt», forderte Anke Domscheit-Berg.
Das funktioniere natürlich nur, wenn Arbeitslosen nicht weiter suggeriert werde, ein unwerter Teil der Gesellschaft zu sein, ergänzte ihr Mann. «Vollbeschäftigung im Sinne klassischer Lohnarbeit wird es ohnehin nicht mehr geben. Wer will das denn auch überhaupt?» Vielmehr diene der technologische Fortschritt doch auch dazu, uns von sinnloser Arbeit zu befreien. «Ich muss doch eigentlich jedem Roboter, der Menschen von sinnlosen Tätigkeiten befreit, ihnen mehr Freiräume für Familie, Gemeinschaft und Interessen verschafft, dankbar sein», meinte der 34-jährige.
Seine Frau erwägt indes eine Kandidatur für die Bundestagswahl 2013. ..."
Wikipedia: Daniel Domscheit-Berg und Anke Domscheit-Berg
27.7.2012: vsa-verlag.de:
Neues Buch: Grundeinkommen September 2012
26.7.2012: zeit.de:
Rezension: Jim Clifton: Der Kampf um die Arbeitsplätze von Morgen
Darin: "... Der nächste Krieg, der uns bevorsteht, ist ein globaler Kampf um gute Arbeitsplätze. Wenn es den einzelnen Ländern nicht gelingt, Arbeitsplätze zu schaffen, brechen ihre Gesellschaftssysteme auseinander. [...]
Sieben Milliarden Menschen leben auf der Erde, fünf Milliarden davon im erwerbsfähigen Alter. Längst nicht alle haben Arbeit und nicht immer schafft die Arbeit auch Wohlstand. Damit alle Menschen weltweit in Wohlstand leben könnten, müssten 1,8 Milliarden feste, geregelte Arbeitsplätze geschaffen werden. Keine andere Herausforderung sei so zentral wie diese, schreibt Clifton. Er skizziert die Vision von guten Arbeitsplätzen für alle Menschen. Als solche definiert er Jobs, die mit einer durchschnittlichen Wochenarbeitszeit von 30 Stunden zu erledigen sind, nicht krank machen und so entlohnt werden, dass das Geld zum Leben reicht. Außerdem sollten sie die Umwelt nicht zu stark belasten und nicht unmäßig viele Ressourcen verschwenden. Nur solche Jobs schafften echte Wirtschaftskraft und sicherten langfristig auch den Wohlstand und den sozialen Frieden in einem Land, schreibt Clifton. ..."
24.7.2012: zeit.de:
Darin: "... Ise Bosch (Millionenerbin) ist frei, nur das zu tun, was ihr persönlich sinnvoll und richtig erscheint. »Es ist«, sagt sie, »wie beim bedingungslosen Grundeinkommen.« ..."
Termin: 1.8. - 5.8.2012: Mainz:
attac - Sommerakademie
u.a. mit BGE-Workshop und Filmen wie "FREIgestellt" und "Work Hard - Play Hard"
25.7.2012: engl. Flyer vom Netzwerk Grundeinkommen:
Freedom - Equality - Basic Income (pdf, 2 Seiten)
Friedrich Nietzsche über Die Lobredner der Arbeit
Darin: "... Bei der Verherrlichung der »Arbeit«, bei dem unermüdlichen Reden vom »Segen der Arbeit« sehe ich denselben Hintergedanken, wie bei dem Lobe der gemeinnützigen unpersönlichen Handlungen: den der Furcht vor allem Individuellen. Im Grunde fühlt man jetzt, beim Anblick der Arbeit – man meint immer dabei jene harte Arbeitsamkeit von früh bis spät – daß eine solche Arbeit die beste Polizei ist, daß sie jeden im Zaume hält und die Entwicklung der Vernunft, der Begehrlichkeit, des Unabhängigkeitsgelüstes kräftig zu hindern versteht. Denn sie verbraucht außerordentlich viel Nervenkraft und entzieht dieselbe dem Nachdenken, Grübeln, Träumen, Sorgen, Lieben, Hassen, sie stellt ein kleines Ziel immer ins Auge und gewährt leichte und regelmäßige Befriedigungen. So wird eine Gesellschaft, in welcher fortwährend hart gearbeitet wird, mehr Sicherheit haben: und die Sicherheit betet man jetzt als die oberste Gottheit an. ..."
24.7.2012: Sascha Liebermann:
Kanal von piratorama mit Vorträgen vom Sozialcamp 2012.1 in Essen
24.7.2012: Susanne Wiest:
Ich bin eine von Wir Sozialpiraten in Essen
23.7.2012: Der Bestsellerautor Andreas Eschbach diskutiert bei plus.google.com das BGE.
(Ob er das BGE in einen seiner sehr lesenswerten Romane einfließen lassen möchte? (wr))
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