Source: https://www.studierenplus.de/bafoeg/bafoeg-elternunabhaengig/
Timestamp: 2020-07-15 08:58:38+00:00

Document:
BAföG elternunabhängig abgelehnt? Dann nutze diesen Tipp!
Laut § 11 BAföG gibt es mehrere Wege, um BAföG elternunabhängig zu bekommen. Das heißt, deine Eltern aus der BAföG-Berechnung rauszuhalten und damit deine Chance auf den BAföG Höchstsatz zu erhöhen.
Gründe für elternunabhängige Förderung gemäß BAföG
§ 11 BAföG:
Einkommen der Eltern bleibt ferner außer Betracht, wenn der Auszubildende…
Unterhaltspflicht: BAföG versus BGB
Da Zivilrecht und BAföG zwei paar Schuhe mit unterschiedlichen Regelungen sind, kann es durchaus sein, dass das Amt zu dem Schluss kommt, dass deine Eltern dir gegenüber gemäß §1610 BGB tatsächlich nicht mehr unterhaltspflichtig sind. Entsprechend hättest du deshalb ein Recht auf elternunabhängige Förderung, obwohl du die Voraussetzungen nach §11 Abs. 3 BAföG nicht erfüllst. Dies kann zum Beispiel sein, wenn du eine Berufsausbildung abgeschlossen hast, auch ohne danach 36 Monaten berufstätig gewesen zu sein.
Jetzt Experten fürs Unterhaltsrecht fragen
So beantragst du BAföG elternunabhängig gemäß Zivilrecht
Was passiert, wenn elternunabhängiges BAföG abgelehnt wird?
"Eine Zweitausbildung müssen die Eltern grundsätzlich nicht finanzieren. Es gibt aber Ausnahmefälle, in denen die Verpflichtung zur Finanzierung einer Zweitausbildung von der Rechtsprechung bejaht wird, z. B. wenn die Ausbildung auf einer Fehleinschätzung der Begabung des Kindes beruht. Keine Zweitausbildung ist nach der Rechtsprechung des BGH die sog. mehrstufige Ausbildung Abitur – Lehre – Studium, wenn zwischen den einzelnen Abschnitten ein enger sachlicher und zeitlicher Zusammenhang besteht (z. B. Abitur – Banklehre – Jurastudium)." Kanzlei Neumann & Neumann
Ich will nicht, dass meine Eltern verklagt werden!
Wie groß der Einfluss deiner Eltern auf dein BAföG ist und ob sich der Stress lohnt, kannst du schnell und unkompliziert mit dem BAföG-Rechner checken.
Was passiert, wenn elternunabhängiges BAföG bewilligt wird?
Stellt das BAföG Amt fest, dass deine Eltern dir gegenüber tatsächlich nicht mehr unterhaltspflichtig sind, bekommst du bis zu Ende des Bewilligungszeitraums erstmal weiter BAföG Vorausleistung. Das Amt wird aber keine Rückzahlung deiner Eltern fordern. Zwei bis drei Monate vor Ablauf der Bewilligungszeitraums wird es dann Zeit für deinen BAföG Folgeantrag. Dieser und alle weiteren BAföG Anträge deinerseits werden dann automatisch elternunabhängig behandelt. Du brauchst also keinerlei Angaben mehr zu deinen Eltern machen. Der Stress, den du beim Erstantrag hattest, zahlt sich also mit jedem weiteren Folgeantrag aus.
Wie lange braucht das BAföG Amt um die Unterhaltspflicht zu prüfen?
Das ist leider extrem unterschiedlich. Ich hab schon alles zwischen einem und zwölf Monaten alles gesehen. Erfahrungsgemäß schätze ich die durchschnittliche Bearbeitungszeit also auf ca. vier bis sechs Monate ab Antragstellung.
Da vom der BAföG-Vorausleistung das Kindergeld abgezogen wird, und dieses für den gesamten Bewilligungszeitraum gezahlt wird. Ist zu überdenken für wie lange man diese beantragt. Der übliche Bewilligungszeitraum beträgt 12 Monate, kann aber auch kürzer ausfallen, wenn du willst. Beantragst du BAföG erstmal nur für ein Semester, musst du zwar schon zum nächsten Semester wieder einen neuen Antrag stellen, kannst dann aber auch neu entscheiden, ob du noch Vorausleistung brauchst bzw. willst oder nicht.
13. Juli 2020 um 01:02 Uhr
ich habe von 2015-2018 eine Ausbildung Zur Verwaltungsfachangestellten im öffentlichen Dienst gemacht. Danach habe ich befristet bis Oktober 2018 dort noch gearbeitet. Danach bin ich für 6 Monate ins Ausland gegangen. Ich bin im April 2019 wiedergekommen und habe in diesem Monat ALGI bekommen. Von Mai-September 19 habe ich dann nochmal in meinem alten Job bearbeitet. Seit dem WS 19/20 studiere ich Lehramt und bekomme normales Bafög. Habe ich eine Chance im nächsten Semester, mit entsprechendem Antrag, auch Elternunabhängig gefördert zu werden?
09. Juli 2020 um 11:46 Uhr
Ich habe nach meinem Abitur 2011 meinen Bachelor in Chemie gemacht (abgeschlossen, von den Eltern gefördert). Ich habe danach knapp ein Jahr unabhängig von meinem Bachelorabschluss gearbeitet.
Mit 26 habe ich dann nochmals einen Bachelor in Kunststofftechnik angefangen, den ich demnächst abschließe (ebenfalls von den Eltern gefördert). Im Oktober werde ich nun mit meinem Master, aufbauend auf meinem zweiten Bachelorabschluss, beginnen (ich bin 28 Jahre alt).
Ich wohne nicht bei meinen Eltern, aber in einer Wohnung die meiner Mutter und ihrer Schwester gehören und zahle auch normal Miete an sie.
Durch meinen ersten Bachelorabschluss sollten meine Eltern nicht mehr Unterhaltspflichtig sein, oder?
Ich hab zuvor noch nie Bafög bekommen oder beantragt.
Komme ich dadurch in Frage für elternunabhängiges Master Bafög?
09. Juli 2020 um 12:07 Uhr
Nein, deine Eltern verlieren Unterhaltspflicht nicht, weil du zwei Bachelor gemacht hast und es spielt auch nicht die geringste Rolle, ob du schonmal BAföG beantragt hast oder wie lange du eine eigene Wohnung hast. Entweder arbeitest du zwischen dem 2. Bachelor und dem Masterstudium 3 Jahre oder du beginnst den Master mit 30 bis 34. Dann ggibt's auf jeden Fall elternunabhängiges BAföG
08. Juli 2020 um 12:16 Uhr
nach dem FSJ habe ich ein BGJ Holztechnik, im Rahmen einer angefangenen Schreiner-Ausbildung absolviert. Die Ausbildung war leider nichts für mich, weswegen ich anschließend eine Ausbildung zum Film- und Videoeditoren erfolgreich abgeschlossen habe. Nach der Ausbildung habe ich noch ein Jahr Vollzeit dort gearbeitet und anschließend einen Studium im Fachbereich "freie Kunst" begonnen.
Könntet ihr mir eine Einschätzung darüber geben, wie die Chancen stehen dass das Studium als NICHT sachlich und zeitlich im Zusammenhang mit meiner Ausbildung gesehen wird?
nein, das kann ich nicht, aber versuch's einfach mit dem Antrag. Mehr als ablehnen können sie es nicht. Notfalls wirds halt normales BaföGanhängig vom Einkommen deiner Eltern.
04. Juli 2020 um 13:55 Uhr
Hi, ich habe nach der mittleren Reife eine 3 jährige Berufsausbildung zum Krankenpfleger abgeschlossen und direkt danach über den 2. Bildungsweg jetzt mein allgemeines Abitur erzielt. Nun möchte ich ein Studium zum Lehramt berufliche Bildung, Gesundheits- und Pflegewissenschaften beginnen. Würde eine Chance bestehen Eltern unabhängiges Bafög zu beziehen? Wäre es in diesem Fall sinnvoll die Erklärung meiner Eltern, dass Sie nicht mehr unterhaltspflichtig sind, dem Antrag beizulegen ? Vielen Dank Schöne Grüße
04. Juli 2020 um 21:46 Uhr
es ist eher unwahrscheinlich, dass es mit eltrernunabhängigem BaföG klappt, da du zwischen Ausbildung und Studium noch abi gemacht hast. Das abi ist deine lerzte Ausbildung und steht in engem zeitlichen und fachlichen Zusammenhang mit dem Studium, aber versuch's ruhig trotzdem. Ich bin keine Anwältin. Ich kann noch darf ich eine individuelle Rechtsberatung durchführen. Mein Wissen teile ich in meinen Artikeln mit der Allgemeinheit. Wenn du es über diesen Webg versuchen möchtest, solltest du die Stellungnahme am besten direkt mitschicken.
Anna Sophie Coors
Ich bin 25 Jahre alt. Ich habe von Oktober 2014 bis Oktober 2017 eine Ausbildung zu Krankenpflegerin gemacht. Danach bin ich einen Monat gereist, habe mich aber nicht arbeitslos gemeldet. Ab November 2017 habe ich in dem Fach gearbeitet und habe im November 2020 die 6 Jahre quasi erreicht.
Meine Frage ist, wenn ich dieses Jahr schon zum wintersemester beginnen möchte, sprich Oktober 2020, scheitert es dann mit dem Elternunabhängigen Bafög wegen diesem einem Monat?
Zudem würde ich Pflegewissenschaften/Gesundheitswissenschaften im Hinblick auf ein Berufschullehramt studieren wollen. Würde ich dann kein elternunabhängiges Bafög bekommen, weil es quasi auf die Ausbildung aufbaut?
01. Juli 2020 um 16:33 Uhr
wenn du bis zum Sommersemester arbeitest und dann erst das Studium beginnst, bekommst du auf jeden Fall elternunabhänggiges BAföG ohne den Stress mit dem Zivilrecht. Gerade was die fachlich Nähe zwischen Ausbildung und Studium angeht, würde ich meine Hand nicht dafür ins Feuer legen. Ich kenne nämlich einen Fall, wo
ein Elektrotechniker für ein Elektrotechnik Studium tatsächlich eternunabhängiges BAföG bekommen hat. Eine der Fragen des Amts ist in so einem Fall auch, ob die Ausbildung für das Studium von Vorteil ist und ob sie ans Studium angerechnet wird. Ich kann mir also vorstellen, dass es elternunabhängiges Bafög geben kann, wenn die Ausbildung weder Zulassungsvoraussetzung noch anrechenbar ist. Aber versprechen kann ich das nicht.
Ich bin Student im 2. Semester im Staatsexamen (Lehramt) im Zweitstudium. Vorher habe ich bereits ein Psychologie-Studium abgeschlossen, weswegen mein BAföG-Antrag auch im Zweitstudium dem Grunde nach laut §7.2 bewilligt worden ist, weil ich durch die Kombination dieser beiden Studiengänge schulpsychologisch arbeiten könnte (ist also so ähnlich wie in dem oft betitelten Kieferchirurgen-Beispiel). Nun bin ich in der Situation, dass ich aktuell BAföG als Vorausleistung beziehe, da meine Eltern sich nach Zivilrecht im BGB nicht mehr in der Unterhaltspflicht sehen und daher keine Unterhaltszahlungen an mich leisten.
Meine Eltern haben erklärt, dass sie ihre Unterhaltspflicht nach Zivilrecht als erloschen ansehen, da für sie zu keinem Zeitpunkt klar gewesen ist, dass ich nach meinem abgeschlossenen Studium ein weiteres grundständiges Studium beginnen würde und sie bereits das erste Studium finanziert hatten.
Daraufhin ging mein Fall in die Vorausleistung und wurde nun mittels Übergangsanzeige an die Landesdirektion weitergeleitet, die nun abschließend den Unterhaltsanspruch prüfen werden. Gibt es hier juristischen Spielraum für elternunabhängiges BAföG oder eher nicht?
ich habe erst eine Ausbildung (2011-2014) gemacht, danach noch ein paar Monate gearbeitet und dann war ich ein knappes Jahr Work&Travel mäßig unterwegs. Anschließend habe ich die BOS (Bayern) besucht und in der 13. bereits einmal elternunabhängiges BAföG bekommen.
Bin mittlerweile im 6. Semester meines Lehramtsstudiums und bekomme kein BAföG. Mein Vater meinte, dass er es ausgerechnet hat und laut BAföG Rechner für elternabhängiges BAföG kein Anspruch besteht. Nachdem ich im Herbst 25 werde und dann das Kindergeld wegfällt und ich auch nicht mehr familienversichert bin ist dann die finanzielle Lage schwieriger. Meine Eltern sind ja an sich auch nicht unterhaltspflichtig, da die erste Berufsausbildung abgeschlossen ist.
Ich habe seit meinem Besuch der BOS, also ab Herbst 2015 immer einen Minijob gehabt, um z. B. dann auch ab Beginn meines Studiums meine Miete etc. zu decken. Aber der zählt ja, wenn ich das richtig verstanden habe nichts.
Denkst du es gibt eine Möglichkeit dennoch elternunabhängiges BAföG zu beziehen?
wenn überhaupt elternunabhängiges BAföG möglich ist, dann nur über den im Beitrag beschriebenen Weg. Mehr kann ich dazu auch nicht sagen. Versuch's einfach. Wenn deine Eltern mitmachen verschwendest du schlimmstenfalls Zeit und Nerven. Sollte es bewilligt werden, bekommst du künftig elternunabhängges BAföG. Sollte dir eine elternunabhängige Förderung nicht zustehen, müststest du die Vorausleistung, die du vorübergehend bekommst mit zinsen zurückzahlen. Also nur machen, wenn deine Eltern mitmachen, ansonsten könnte es zu sSpannungen zwischen euch kommen. Wenn ihr dabei Unterstützung wünscht, könnt ihr gern unsere BAföG Antragssoftware (siehe Startseite) nutzen. Der Antrag enthält dann neben den ausgefüllten Antragsformularen auch Mustervorlagen für eure Stellungnahmen und eine individuelle Checkliste einzureichender Dokumente.
19. Juni 2020 um 11:47 Uhr
Ich studiere aktuell Sonderpädagogik im Master. Anschließend möchte ich eine Ausbildung zum Kinder- und Jugendpsychotherapeuten machen. Die Ausbildung ist nur mit einem Master möglich. Ich bin noch unter 30 und habe keine drei Jahre gearbeitet. Meine Eltern haben jetzt fünf Jahre lang mein Studium fianziert und sagen, dass sie die Zweitausbildung nicht mehr fianzieren können/wollen.Gibt es die Möglichkeit auf elterunabhängiges Bafög?
ehrlich gesagt bin ich mir nicht sicher, ob die Therapeutenausbildung ebenfalls förderfähig ist. So einen Fall hatte ich schlichtweg noch nicht. wenn du zu Beginn besagter Ausbildung schon 30 bist, bekommst du wenn überhaupt, dann elternunabhängiges BAföG. Ich könnte mir auch vorstellen, dass dir für diese Ausbildung statt normalen Studentenbafög aufstiegsbafög zusteht. das ist generell alterrs- und elternunabhängig. Schau mal hier: https://www.studierenplus.de/bildung-finanzieren/aufstiegs-bafoeg/
Sabrina Bungartz
Ich habe erst versucht (erster Antrag im Februar 2020) mittels meiner beiden Ausbildungen (MFA (2,5 Jahre) + OTA (3 Jahre)) und 2-jähriger Erwerbstätigkeit elternunanbhängiges Bafög zu beantragen. Die 2. Ausbildung wurde leider nicht dafür anerkannt.
Daraufhin sollten meine Eltern ihre Daten offenlegen. Sie sind aber der Meinung nach Ausbildung und meinem Alter (29 J.) nicht mehr unterhaltspflichtig zu sein. Daher habe ich Formblatt 8 und Kopien der Briefe die ich an meine Eltern geschrieben habe ans Amt geschickt.
Nun habe ich einen Fragebogen zur Klärung der Unterhaltspflicht vom Amt bekommen.
Da möchte ich nun keinen Fehler beim Ausfüllen machen. Gefragt wird:
1. Warum habe ich meine erste Ausbildung begonnen?
2. Basiert die erste auf ihren Entschluss?
3. Wann haben sie sich entschlossen zu studieren? und warum?
Dann ob ich meine Eltern informiert habe und was sie dazu gesagt haben etc.
Ich frage mich, was meine Antworten auf diese Fragen für eine Auswirkung haben. Kann eine Antwort Ausschlusskriterium für die Förderung sein?
Ich habe vorher noch nie Bafög erhalten.
19. Juni 2020 um 11:57 Uhr
das ist das normale Vorgehen in Bezug auf die Prüfung zur Unterhaltspflicht der Eltern wie im Artikel oben beschrieben, spielt das Alter des Antragatllers in Bezug auf die Unterhaltspflicht überhaupt keine Rolle. Entweder man hat eine dreijährige Ausbildung und 36 Monate eigenes Einkommen von durchschnittlich 708 € pro Monat zwischen Ausbildung und Studium was du definitiv nicht erfüllst, unabghängig welche Ausbildung anerkannt wird, weil du nur 2 Jahre zwischen Studium und ausbildungsabschluss gearbeitet hast, oder man beantragt ausdrücklich die Prüfung gemäß Zivilrecht, was du entweder gar nicht oder nicht ganz korrekt gemacht hast. Wir oben beschrieben gehören das Einkommen der Eltern (Formblatt 3) und der Antrag auf Vorausleistung (Formblatt 8) sowie eine Stellungnahme deinerseits und deiner Eltern dazu. Das amt geht hier also den üblichen Weg und gibt dir einen Leitfaden für die Stellungnahmen für dich und deine Eltern. Ich vermute, das dem auch ein Hinweisblatt beigefügt wurde, in dem die Ausnahmen zum Ende der Unterhaltspflicht stehen. das sind die Ausschlusskriterien für deinen Antrag auf elternunabhängiges BaföG. Sollte die elternunabhängige Förderung abgelehnt werden, bekommst du automatisch ganz normales BAföG abhängig von der Einkommenshöhe deiner Eltern.
Ich hatte gelesen, dass laut Zivilrecht keine Unterhaltspflicht mehr nach einer abgeschlossenen Ausbildung besteht und dass ich diese Prüfung auch mit Einreichen des Formblatts 8 anstoßen kann.
Also, wie kann ich das Amt dazu bringen die Unterhaltspflicht laut Zivilrecht zu prüfen?
Ich hatte noch vergessen zu schreiben, dass ich Geowissenschaften studiere, also ein Studium, das mit den vorangegangenen Ausbildungen nichts zutun hat.
das hast du schon, zumindest scheint das Amt das jetzt so verstanden zu haben, deswegen haben sie dir die fehlenden Unterlagen zugeschickt. Bitte deine Eltern Formblatt 3 auszufüllen und Einkommensnachweise beizufügen und beantwortet die Fragen, die das amt euch gestellt hat. das sind genau die Dinge, die du vergessen hattest. das Formblatt 8 allein hat nichts mit dem Zivilrecht zu tun. das füllen erstmal alle aus, deren Eltern nicht erreichbar sind oder die sich weigern Unterhalt zu zahlen, das ändert nichts an der Unterhaltspflicht, sondern sorgt nur dafür dass das Amt den geschuldeten Unterhalt vorstreckt und sich später von den Eltern zurückholt, notfalls vor Gericht. also lies einfach niochmal ganz in Ruhe dern Artikel oben. Da steht alles ganz genau erklärt.
bezüglich meiner Situation habe ich eiene Frage.
Ich möchte Ende des Jahres mein Studium in Bremen beginnen und werde im Dezember.2020 29 Jahre alt.
Ausgezogen bei meinen Eltern bin ich mit 17, also wohne ich schon ca. 11 Jahre nicht mehr dort.
Die letzten 4 Jahre habe ich an einer Erwachsenenschule mein Abitur gemacht, im Juli gibt es die Zeugnisse. In diesen 4 Jahren habe ich Schüler-BAföG bezogen.
Davor war ich, die meiste Zeit, Arbeitslos.
Habe ich einen Anspruch auf Elternunabhängiges BAföG?
Erkennst du dich denn in dem Beitrag wieder? Da stehen ja alle Voraussetzungen für elternunabhängiges BAföG drin. Ausgehend von dem bisschen, was ich über dich weiß, würde ich jetzt eher nicht von elternunabhängigem BAföG ausgehen. Dein Alter und der Zeitpunkt des Auszug aus dem Elternhaus spielt in diesem Zusammhang zumindest keine Rolle. Hast du irgendwann mal eine Berufsausbiuldung abgeschlossen? Wie lange hast du gearbeitet und wie viel hast du verdient?Jeder Monat zählt.
Insgesamt kann ich darf und kann ich keine individuelle Rechtsberatung anbieten und eine öffentliche Kommentarzeile ist dafür auch nicht geeignet.
Hey, ich bin mir im Bezug auf meinen BAföG Antrag ziemlich unsicher.
Zu mir und meinem Werdegang, ich werde diesen Monat 25 Jahre alt...
2013-2016 schul. Ausbildung gestaltungstechnisch. Assistent + Fachabi
2016-2017 fachgebundene Hochschulreife (Gestaltung)
2017-2018 Work & Travel
2018-2020 schul. Ausbildung zum Kinderpfleger
ab dem Sommer mache ich weiter eine schul. Ausbildung zum Erzieher,
da "nur Kinderpfleger" in NRW kaum noch gesucht bzw. eingestellt werden.
Mein Vater ist der Meinung er wäre nicht mehr Unterhaltspflichtig,
daher meine Frage ob ich eventuell anspruch auf elterunabhängiges BAföG habe.
Die Unterhaltspflicht deiner Eltern endet mit deinem ersten erfolgreichen Ausbildungsabschluss. Ausnahme: der Erzieher baut auf dem Kinderpfleger auf. Dann ist das wie eine lange Ausbildung in 2 Teilabschnitten. Vor allem, wenn du das hintereinander weg machst und kaum Zeit dazwischen liegt.
Das würde dann also bedeuten, mein Vater ist nicht mehr unterhaltspflichtig,
da ich ja bereits 2016 meine schulische Ausbildung zum gestaltungstech. Assistenten abgeschlossen habe,
oder sehe ich das falsch? Somit würde doch dann einem elternunabhängigen BAföG nichts im Wege stehen.
ob dein Vater unterhaltspflichtig ist oder nicht entscheiden weder ich noch du oder er, sondern das amt nach sorgfältiger Prüfung deines Falls, was weit umfangreicher ist als das, was wir hier in einer öffentlichen Kommentarfunktion besprechen können.. Ich bin keine Anwältin und kann und darf keine Rechtberatung durchführen. Alles was ich sagen darf, steht im Artikel. Stell einfach den Antrag auf elternunabhängiges BAföG und warte ab, was das Amt dazu sagt. sollte dir kein elternunabhängiges BAföG zustehen, muss dein Vater zu viel gezahltes Bafög (sprich seinen Anteil) ans Amt zurückzahlen. außerdem muss er im Rahmen des Prüfverfahrens sein Einkommen erstmal offenlegen. Es ist also im Prinzip völlig egal, ob er dir gegenüber noch unterhaktspflichtig ist oder nicht. Das Prozedere ist immer dasselbe..
08. Juni 2020 um 11:58 Uhr
Ich bin mir mit meinem Antrag auf Elternunabhängiges Bafög auch noch nicht ganz sicher.
Hier mal ein Überblick meines Lebenslaufes.
2016 - Abitur
Wintersemester 2016 - 2017 Studium (Pädagogik) angefangen und abgebrochen
September 2017 - Juni 2019 eine Ausbildung abgeschlossen
September 2019 - Januar 2020 vom Betrieb übernommen worden und gearbeitet.
Februar 2020 - Juni 2020 Auslandspraktikum im Bereich der Ausblidung.
Und jetzt vorraussichtlich ab dem Wintersemester 2020 beginn eines Studium, was fachlich unabhängig von der Ausbildung ist. (Psychologie)
Ich bin mir unsicher ob der Antrag nicht an der zu kurzen Dauer der Aubildungszeit und Arbeitszeit scheitern wird. Danke für deine Einschätzung!
also "normales"elternunabhängiges BaföG wird definitiv nix, weil deine Ausbildungszeit und die anschließende Arbeit zusammen keine 6 Jahre ergeben, aber du kannst es übers Zivilrecht versuchen. Versprechen kann ich nichts, aber wenn man seine Eltern mit ins Boot holt und sich darauf einstellt die Vorausleistung notfalls zurückzahlen zu müssen, würde ich es auf jeden Fall versuchen.
05. April 2020 um 17:28 Uhr
ich habe nach dem Abitur 2011 eine 2,5 jährige Ausbildung zur Bankkauffrau gemacht und war anschließend 2 Jahre in der Bank als Angestellte beschäfttigt. Anschließend war ich von Januar 2016 bis September 2016 Bezieherin von ALG 1. Ab Oktober 2016, also dem Wintersemester 16/17 habe ich meinen Bachelor in Kulturwissenschaft und Medien- und Kommunikationswissenschaft begonnen und bin jetzt im Wintersemester 19/20 fertig geworden. Das Studium hatte nichts mit meiner Ausbildung zu tun, also was ganz anderes.
Im Wintersemester 20/21 habe ich vor im Master weiter zu studieren und frage mich nun, ob ich Elternunabhängiges Bafög bekommen würde. Zur Info: Ich bin verheiratet und habe eine 1 jährige Tochter, falls das ausschlaggebend ist.
09. April 2020 um 09:44 Uhr
wenn du zu Beginn des Masterstudiums schon 30 warst, steht dir auf jeden Fall elternunabhängiges BAföG zu, wenn nicht, würde müsste den ALG1 über 780€ gelegen haben um sicher elternunabhängig zu sein. Da wäre es dann auch völlig lega, ob es einen Zusammenhang zwischen Ausbildung und Studium gibt. Falls Ausbildung, Berufspraxis und ALG 1 weniger als 60 Monate zusammen ergeben, solltest du es übers Zivilrecht versuchen. Die Chancen stehen in so einem Fall ganz gut. Ehe und Kind haben mit der elternunabhängigen Förderung per se nichts zu tun.
KLG Luisa
ich habe 2011 mein Abitur gemacht, von 2012 bis 2014 eine Ausbildung zur Bankkauffrau gemacht, habe dann von 2014 bis 2017 eine Ausbildung zur Kinderkrankenschwester gemacht und ein Jahr in diesem Beruf gearbeitet. Seit 2018 studiere ich nun Medizin.
Meinst du es besteht die Chance auf elternunabhängiges Bafög? Auf die 72 Monate Ausbildung und Berufstätigkeit komme ich ja leider nicht mal annähernd..
das kann ich dir nicht mit Sicherheit beantworten, da es ja anscheinend einen fachlichen Zusammenhang gibt. Allerdings kenne ich einige Rettungssanitäter, bei denen es geklappt hat. Versuch's einfach und stell dich darauf ein, dass es abgelehnt werden könnte und die Vorausleistung zurückgezahlt werden muss. Heb das Geld also erstmal auf, wenn du kannst und besprich das auf jeden Fall mit deinen Eltern.
04. Februar 2020 um 18:55 Uhr
ich habe nach meinem Realschulabschluss eine Ausbildung zur Hotelfachfrau gemacht (3J. mit Abschluss 2016) und arbeite seitdem, bekomme also die erforderlichen Monate voll. Bei der Bafög-Hotline wurde mir gesagt, ich soll den Antrag ohne Formblatt 3 stellen une hoffen, dass es so durch läuft. Es hieß aber auch die Wahrscheinlichkeit, dass die Eltern trotzdem angeschrieben werden ist hoch und sie müssten dann einen ausreichenden Grund angeben, damit sie nicht berücksichtigt werden. Kannst du mir sagen, welcher Grund funktioniert? Meine Mutter arbeitet nicht, aber mein Vater verdient sehr gut (geschieden) und lebt alleine. Reicht es als Grund aus, dass ich bereits eine abgeschlossene Berufsausbildung habe?
Ich möchte entweder die Fachschule Sozialpädagogik (2Jahre mit anschließend Berufsabschluss) oder das Fachabi Gesundheit und Soziales in Niedersachsen machen.
wenn du tatsächlich mit Ausbildung und anschließender Berufstätigkeit auf insgesamt 72 Monate kommst bevor die Fachschule beginnt, müssen deine Eltern gar nichts begründen. Fehlt aber auch nur ein einziger Monat, solltest du diesen Artikel lesen: https://www.studierenplus.de/bafoeg/bafoeg-elternunabhaengig/
- 2014 Abitur
- Oktober 2015 - Juni 2017 | Ausbildung (20 Monate)
- Juni 2017 - voraussichtlich September 2020 | Arbeitsvertrag Vollzeit (39 Monate)
- Seit März 2019 | Nebenjob auf 450€ Basis zusätzlich
03. Dezember 2019 um 11:22 Uhr
Hey Ulli, du könntest es übers Zivilrecht versuchen. Wie im Artikel beschrieben. Wenn du dabei Hilfe brauchst, nutze gern unsere BAföG Software (https://bafoeg.studierenplus.de/) für deinen Antrag
Vielen Dank für die ganzen hilfreichen Infos. Du machst wirklich tolle Arbeit! :)
Wäre so dankbar über eine Antwort :)
ich habe eine 2,5 Jährige Ausbildung als Bankkauffrau gemacht ( wurde von meinem Vater dazu gedrängt) und hätte Sie eigentlich lieber abgebrochen...um jetzt den Unterhaltsanspruch zu haben. Während der Ausbildung habe ich mich selbst finanziert(Erstausbildung wurde also nicht von Eltern getragen) - Habe ich also doch Unterhaltsanspruch, weil keine Ausbildung bislang von Eltern finanziert wurde?
Unterhaltsanspruch bedeutet, dass deine Eltern dafür zu sorgen haben, dass du ein Dach über dem Kopf, Essen auf dem Tisch und Kleidung zum Anziehen hast bis du eine berufsqualifizierende Ausbildung erfolgreich abgeschlossen hast. das wäre mit deinem Abschluss zur Bankkauffrau der Fall und du könntest elternunabhängiges BAföG beantragen. das Problem ist in deinem Fall, dass dein Vater dich zu der Ausbildung gedrängt hat, deswegen bleibt er weiterhin unterhaltspflichtig, was bedeutet, dass das Einkommen deiner Eltern die Höhe deines BAföGs bestimmt. Wenn sie sich trotz Unterhaltspkflicht weigern, dein studium zu unterstützen, kannst du einen Antrag auf Vorausleistung stellen. Was das genau ist und wie das funktioniert erfährst du hier: https://www.studierenplus.de/bafoeg/bafoeg-vorausleistung/
19. August 2019 um 11:30 Uhr
08. August 2019 um 17:10 Uhr
08. August 2019 um 18:13 Uhr
05. Februar 2019 um 17:22 Uhr
Vielleicht kann mir hier jemand weiterhelfen. Jetzt geht der ganze Stress mit meinen Eltern wieder von vorne los :(
06. Februar 2019 um 10:43 Uhr
2011 bin ich mit 17, um eine Ausbildung zu beginnen, in eine andere Stadt gezogen. Diese Ausbildung musste ich aus gesundheitlichen Gründen abbrechen. 2012 habe ich eine neue, schulische Ausbildung (Bafög gefördert) auf der Modeschule angefangen und sie fertig gemacht. Direkt im Anschluss bin ich auf ein Kolleg um dort mein allgemeines Abitur nachzuholen - während ich auf dem Kolleg gewesen bin, habe ich elternunabhängiges Bafög bezogen.
Jetzt habe ich direkt im Anschluss im Wintersemester Theater - und Medienwissenschaften und im Zweitfach Soziologie angefangen zu studieren. Besteht nun die Möglichkeit elternunabhängiges Bafög zu beziehen? Meine Eltern verdienen nicht gerade viel und konnten mich, seitdem ich ausgezogen bin, nicht finanziell unterstützen.
Ich habe von 2013 - 2016 bereits ein 3-jähriges duales Studium in BWL absolviert. Das heißt, dass ich in dieser Zeit bei einem Unternehmen beschäftigt war und in den Theoriephasen an der Hochschule studiert habe. Außerdem habe ich in dieser Zeit einen Abschluss als Kauffrau im Groß- und Außenhandel erworben, als Teil des dualen Studiums. Nach dem Dualen Studium bin ich ein befristetes Arbeitsverhältnis für 2 Jahre mit dem gleichen Unternehmen eingegangen. Aktuell bin ich dort noch bis zum 20.10.18 beschäftigt. Ich bin allerdings von der Arbeitsleistung seid gestern freigestellt worden. Ich wohne jetzt seit fast 2 Jahren alleine und sorge für mich selbst. Für Psychologie habe ich mich entschieden, weil ich in meinem alten Job nicht zufrieden war und mich schon immer dafür interessiert habe.
04. Juni 2018 um 18:59 Uhr
Da mein Vater selbständig ist, habe ich das Gefühl ich bekomme auf normalen Weg kein Bafög :(
31. März 2018 um 16:43 Uhr
Kann ich das elternunabhängige Bafög auch beantragen, wenn nur der Vater nicht bereit ist, den Steuerbescheid darzulegen? Meine Mutter ist Beamtin und ich befürchte dass mir "normales" Bafög nicht zustehen wird…
03. April 2018 um 08:36 Uhr
die Unterhaltspflicht endet entgegen vieler Vermutungen nicht mit einem bestimmten Alter, Hochzeit oder Geburt eines Enkels. Eltern bleiben unterhaltspflichtig bis das "Kind" einen angemessenen Beruf erlernt hat und somit theoretisch dem Arbeitsmarkt zur Verfügung steht, um finanziell auf eigenen Beinen zu stehen. Das heißt, sie müssen in jedem Fall Unterhalt leisten, wenn die Tochter noch keine Berufsausbildung abgeschlossen hat. Unterhaltsleistungen können aber auch Sachleistungen sein, wie z.B. Unterkunft und Verpflegung. Wenn die Eltern ihre Tochter nicht angemessen unterstützen, kann man seinen Unterhaltsanspruch mit einem Antrag auf Vorausleistung ans BAföG Amt abtreten. Damit zahlt einem das Amt erstmal BAföG und holt sich das bei den säumigen Eltern zurück, wenn's sein muss vor Gericht.
01. Februar 2018 um 19:16 Uhr
02. Januar 2018 um 10:51 Uhr
03. Januar 2018 um 11:47 Uhr
Darf ich dir meine Situation schildern? Ich habe eine 3 Jährige Ausbildung zur Sozialversicherungsfachangestellten bei der Deutschen Rentenversicherung gemacht. Habe gemerkt, dass ich danach auf jeden Fall Jura studieren möchte. Anschließend hab ich an einer Berufsoberschule in 2 Jahren meine allgemeine Hochschulreife gemacht (währenddessen elternunabhängiges Bafög erhalten - lebe in einer eigenen Mietwohnung). Nun ab Oktober studiere ich an der Uni Jura, auf meinen Bafög Antrag bekam ich die Rückmeldung, meine Eltern verdienen zu viel (jedoch ist mein Papa nicht erwerbstätig und meine Mama kann es sich nicht alleine leisten meine Wohnung zu bezahlen UND sich selbst zu finanzieren). Ich arbeite nebenbei geringfügig, wäre jetzt aber gezwungen einen Zweitjob anzunehmen um über die Runden zu kommen ... Habe ich in meiner Konstellation Ausbildung - direkt im Anschluss BOS Abi - direkt im Anschluss Studium auch Anspruch auf die Prüfung, ob meine Eltern NICHT mehr unterhaltspflichtig sind? Immerhin war ich (mit Hilfe der staatlichen Leistung) die letzten Jahre finanziell unabhängig und jetzt auf 0 zu sein, ist meiner Meinung nach eine Frechheit, wenn man bedenkt, dass ich mich lediglich zu immer höheren Berufs-/Bildungsabschlüssen hocharbeite.
30. Oktober 2017 um 12:55 Uhr
06. September 2017 um 09:48 Uhr
Bafög kann er für ein Studium oder eine Schule scheme Ausbildung beantragen. Anspruch auf elternunabhängiges Bafög hat er an sich erstmal nicht. Das ginge in dem Fall nur über den Antrag auf Vorausleistung wie I'm Artikel beschrieben.
Ich hatte zum 1. Semester das Formblatt 8 ausgefüllt, nachdem ich allerdings nur 251 € Vorausleistung erhielt, meine Eltern doch überreden können mir die nötigen Unterlagen für den Antrag zu geben. So ging das bis jetzt jedes Semester, dass meine Eltern mir sehr sehr sehr widerwillig nach und nach Unterlagen gegeben hatten und die Anträge sich immer über den kompletten Berechnungszeitraum hingezogen haben. Nun wollen sie mir keine weiteren Unterlagen bereitstellen und ich habe für das Auslands-BAföG erneut das Formblatt 8 ausgefüllt. Nun soll ich trotzdem die Unterlagen nachreichen - was ich ja nicht kann, oder zumindest nur wenn ich unglaubliche Überredungskünste an den Tag lege.
21. August 2017 um 17:12 Uhr
Meine Frage ist nun, wenn ich elternunabhängiges Bafög beantrage, muss ich davor erstmal den "normalen" Antrag machen und im Anschluss erst den Antrag auf Vorausleistungen mit dem Formblatt 8? Oder direkt mit dem Formblatt 8 den Antrag stellen?
Wenn du eine abgeschlossene Berufsausbildung hast, solltest du auf jeden Fall einen Antrag auf elternunabhängiges BAföG stellen. Deiner Schilderung zu Folge, fürchte ich, dass du die Grundvoraussetzung für das normale elternunabhängige BAföG nicht erfüllst, aber wir können einen Antrag auf Vorausleistung und damit die zivilrechtliche Überprüfung der Unterhaltspflicht deiner Eltern stellen. Dazu nutze am besten unseren BAföG Antragsassistenten https://bafoeg.studierenplus.de/. Wir füllen dann alle notwendigen Formulare für dich aus und schicken dir entsprechende Musterschreiben dazu. Du zahlst dafür nur so viel du kannst und willst. Du kannst also nix verlieren.
16. Mai 2017 um 12:20 Uhr
16. Mai 2017 um 23:51 Uhr
Weißt du eigentlich, dass du das Abi nicht zwingend brauchst, um zu studieren? Mehr Infos zum Studium ohne Abitur gibt's hier https://www.studierenplus.de/vor-dem-studium/studieren-ohne-abitur/
04. Mai 2017 um 07:05 Uhr
04. Mai 2017 um 09:39 Uhr
15. April 2017 um 09:25 Uhr
Wenn du offiziell nicht mehr bei deinen Eltern wohnst, erhöht sich dein Bedarf um 250€ (Wohnkostenzuschuss). Wenn du im Grunde eh schon bei deinem Freund wohnst und deine Eltern eigentlich nur noch besuchst, würde sich ein offizieller Umzug im Sinne einer Ummeldung unter Umständen lohnen. Sollte BAföG aufgrund des EInkommens dann immernoch abgelehnt werde, können du und dein Freund zusammen Wohngeld beantragen (https://www.studierenplus.de/bildung-finanzieren/wohngeld-studenten/), sofern er kein Student ist oder aus anderen Gründen kein BAföG bekommt.
Kerstin Schakowske
11. März 2017 um 18:28 Uhr
Der Download für das Musterformular funktioniert leider nicht :(
17. November 2016 um 00:44 Uhr
Hey. Wenn ich nach meiner Berufsausbildung zB Mediengestalter jetzt ein Kommunikationsdesign Studium beginne wären meine Eltern unterhaltspflichtig verstehe ich das richtig? Obwohl ich zwischenzeitlich erwerbstätig war. (Leider weniger als 36 Monate)...

References: § 11

§ 11
 §1610
 §11
 BGH 
 §7