Source: https://www.asyl.net/themen/bildung-und-arbeit/ausbildungsfoerderung/schutzberechtigte/
Timestamp: 2019-08-25 07:20:46+00:00

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Anerkannte Schutzberechtigte z.B. Flüchtlinge im Sinne der Genfer Flüchtlingskonvention oder subsidiär Schutzberechtigte haben Zugang zu Maßnahmen der Ausbildungsförderung wie deutsche Staatsangehörige auch.
Sie können ohne weitere Voraussetzungen an Berufsorientierungsmaßnahmen (siehe § 48 SGB III), berufsvorbereitenden Maßnahmen (siehe § 51 SGB III), der Berufseinstiegsbegleitung (siehe § 49 SGB III), der Einstiegsqualifizierung (siehe § 54 SGB III), ausbildungsbegleitenden Hilfen (siehe § 75 SGB III), der assistierten Ausbildung (siehe § 130 SGB III) sowie der außerbetrieblichen Berufsausbildung (siehe § 76 SGB III) teilnehmen. Anerkannte Schutzberechtigte erhalten zudem zur finanziellen Unterstützung Bundesausbildungsförderung (BAFöG) und Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) wie deutsche Staatsangehörige auch. Daneben können sie auch etwaige weitere Unterstützungsangebote der Agenturen für Arbeit sowie der Jugendämter in Anspruch nehmen.
Etwas Anderes gilt dagegen für Person, die einen Aufenthaltstiteln nach §§ 25 Abs. 3, Abs. 4 S. 2, Abs. 5 sowie 30-34 AufenthG haben. Da aus Sicht des Gesetzgebers bei ihnen noch kein verfestigter Aufenthalt vorliegt, gilt für sie eine Wartefrist von drei Monaten für die meisten Ausbildungsförderungsmaßnahmen; für den Zugang zu BAFÖG, berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen und zur außerbetrieblichen Berufsausbildung sogar eine Wartefrist von 15 Monaten.

References: § 48
 § 51
 § 49
 § 54
 § 75
 § 130
 § 76