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Timestamp: 2016-10-21 16:44:00+00:00

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4C.358/2005 (12.02.2007)
4C.358/2005 /len
vertreten durch Rechtsanwalt Robert Harmann.
Berufung gegen das Urteil des Obergerichts des Kan-tons Z�rich, II. Zivilkammer, vom 2. September 2005.
Die A.________ AG mit Sitz in Z�rich bezweckte u.a. die Beteiligung an Finanzgesch�ften im In- und Ausland, die Durchf�hrung von Finanztransaktionen, die �bernahme von Verwaltungen aller Art und die Beratung in diesen Bereichen. Vom 21. November 1997 bis zum 11. August 1999 war X.________ (Beklagter) Verwaltungsrat der A.________ AG.
Am 26. Oktober 1999 verf�gte das Handelsregisteramt die Aufl�sung der Gesellschaft, weil diese innert Frist nicht den gesetzlichen Zustand bez�glich Verwaltung und Vertretung hergestellt hatte. Am 26. Mai 2000 wurde der Konkurs �ber die Gesellschaft er�ffnet.
Im Konkursverfahren wurden zwanzig Parteien, darunter Y.________ (Kl�ger), mit Forderungen von rund Fr. 1,8 Mio. zugelassen. In einem Vergleich mit dem fr�heren Verwaltungsrat der A.________ AG, Rechtsanwalt Dr. B.________, wurde die Bezahlung von Fr. 50'000.-- vereinbart, welche die Gl�ubiger entsprechend ihren Forderungen unter sich aufteilten. Dar�ber hinaus kamen die Gl�ubiger vollumf�nglich zu Verlust, der Kl�ger mit Fr. 224'597.35. Die Konkursverwaltung trat allf�llige Verantwortlichkeitsanspr�che gegen den Beklagten an s�mtliche Konkursgl�ubiger ab.
Innert Frist leitete der Kl�ger als einziger Abtretungsgl�ubiger eine Verantwortlichkeitsklage gegen den Beklagten �ber den Betrag von Fr. 224'597.35 ein. Das angerufene Bezirksgericht Z�rich verpflichtete den Beklagten am 31. Januar 2005 aus aktienrechtlicher Verantwortlichkeit zur Bezahlung von Fr. 224'597.35 nebst Zins seit dem 22. Januar 2003.
Dieses Urteil best�tigte das Obergericht des Kantons Z�rich am 2. September 2005 auf kantonalrechtliche Berufung des Beklagten hin. Das Obergericht bejahte eine Haftung des Beklagten aus aktienrechtlicher Verantwortlichkeit. Ausserdem verwarf es dessen Einrede, seine allf�llige Schuldpflicht sei durch Verrechnung mit einem Darlehen �ber Fr. 262'220.-- getilgt worden, das er der A.________ AG gew�hrt und nicht zur�ckbezahlt erhalten habe. Schliesslich verneinte das Obergericht auch, dass der mit dem fr�heren Verwaltungsrat, Rechtsanwalt Dr. B.________, geschlossene Vergleich den Beklagten vollst�ndig befreie oder seine Schuldpflicht auf h�chstens Fr. 50'000.-- begrenze.
Gegen dieses Urteil gelangte der Beklagte mit kantonaler Nichtigkeitsbeschwerde an das Kassationsgericht des Kantons Z�rich, welches das Rechtsmittel am 29. September 2006 abwies, soweit es darauf eintrat. Eine gegen diesen Entscheid erhobene staatsrechtliche Beschwerde hat das Bundesgericht mit Urteil vom heutigen Tag abgewiesen (Verfahren 4P.300/2006).
Der Beklagte hat das Urteil des Obergerichts vom 2. September 2005 ebenfalls mit eidgen�ssischer Berufung angefochten. Er beantragt, das angefochtene Urteil aufzuheben und die Klage abzuweisen.
Der Kl�ger schliesst auf Abweisung der Berufung und Best�tigung des obergerichtlichen Urteils.
Im Berufungsverfahren hat das Bundesgericht seiner Entscheidung die tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz als wahr und vollst�ndig zugrunde zu legen, es sei denn, diese beruhten auf einem offensichtlichen Versehen, seien unter Verletzung bundesrechtlicher Beweisvorschriften zustande gekommen oder bed�rften der Erg�nzung, weil das kantonale Gericht in fehlerhafter Rechtsanwendung einen gesetzlichen Tatbestand nicht oder nicht hinreichend kl�rte, obgleich ihm die entscheidwesentlichen Behauptungen und Beweisantr�ge frist- und formgerecht unterbreitet wurden (vgl. Art. 63 und 64 OG; BGE 130 III 102 E. 2.2; 127 III 248 E. 2c). Die Partei, die den Sachverhalt berichtigt oder erg�nzt haben will, hat dar�ber genaue Angaben mit Aktenhinweisen zu machen (Art. 55 Abs. 1 lit. d OG; BGE 115 II 484 E. 2a).
Der Beklagte stellt seinen Ausf�hrungen eine umfangreiche eigene Sachverhaltsdarstellung voran. Er weicht dabei, wie auch in seiner weiteren Berufungsbegr�ndung, namentlich bei den Bestreitungen seiner aktienrechtlichen Verantwortlichkeit (nachfolgende Erw�gung 5), in zahlreichen Punkten von den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz ab oder erg�nzt diese. Da er dazu keinerlei Sachverhaltsr�gen nach Art. 63 Abs. 2 und Art. 64 OG erhebt, haben seine Vorbringen insoweit unbeachtet zu bleiben.
Die Vorinstanz pr�fte in ihrem Urteil vom 2. September 2005 vorab die Einrede des Beklagten, seine allf�llige Schuldpflicht sei durch Verrechnung mit einem Darlehen �ber Fr. 262'220.-- getilgt worden, das er der A.________ AG (in Form von 60'000 Aktien einer "UTGC") gew�hrt und nicht zur�ckbezahlt erhalten habe. Sie liess dabei zun�chst offen, ob der Beklagte die ihm behauptetermassen gegen die Gemeinschuldnerin A.________ AG zustehende Darlehensforderung grunds�tzlich dem nach Art. 260 SchKG abgetretenen Verantwortlichkeitsanspruch zur Verrechnung gegen�berstellen k�nne. Sodann liess sie auch offen, ob der Beklagte rechtsmissbr�uchlich handle, wenn er im Verantwortlichkeitsprozess geltend mache, er sei Gl�ubiger der Darlehensforderung, mithin aktivlegitimiert, da die Forderung ihm von einer C.________ Ltd. abgetreten worden sei, w�hrend er im Konkurs der A.________ AG einen Anspruch aus dem Darlehen handelnd f�r die C.________ Ltd. geltend gemacht hatte, wobei er die Zessionserkl�rung sowohl f�r sich selber als auch f�r die C.________ Ltd. unterzeichnet habe. Denn die Vorinstanz kam aufgrund einer Quittung vom 10. Februar 1997 zum Schluss, Schuldnerin der Darlehensforderung sei jedenfalls nicht die Gemeinschuldnerin A.________ AG, sondern allenfalls die Gesellschaft D.________ Ltd., weshalb von vornherein keine Verrechnungslage bestehe. So gehe aus der Quittung hervor, dass ein gewisser E.________ erkl�rt habe, er habe "namens der A.________ AG, f�r D.________ Ltd. (...) ein Total von 60'000 Aktien UTGC ..." (im angeblichen Wert von Fr. 269'220.--) erhalten. Dies bedeute rechtlich zun�chst, dass E.________ sich als f�r die A.________ AG handelnde Person zu erkennen gegeben habe, und dass also die Aktien rechtlich nicht an ihn, sondern an die A.________ AG �bergeben worden seien. Auch die A.________ AG habe aber durch E.________ ausdr�cklich erkl�rt, dass sie das nicht f�r sich getan habe, sondern als direkte Stellvertreterin der D.________ Ltd.
3.1 Der Beklagte hat in der Nichtigkeitsbeschwerde gegen das Urteil der Vorinstanz ger�gt, die Vorinstanz habe damit die Verhandlungsmaxime verletzt; obschon tats�chlich �bereinstimmende Willenserkl�rungen der Parteien vorgelegen h�tten, wonach die C.________ Ltd. der A.________ AG am 10. Februar 1997 ein Darlehen gew�hrt habe, habe die Vorinstanz dem Vertrag einen anderen Sinn beigemessen. Das Kassationsgericht ist auf die entsprechende R�ge nicht eingetreten. Der Beklagte hat gegen das entsprechende Urteil des Kassationsgerichts erfolglos staatsrechtliche Beschwerde gef�hrt (vorstehende lit. C.).
3.2 Im vorliegenden Verfahren macht der Beklagte geltend, die Vorinstanz habe aus der Quittung zu Unrecht geschlossen, zur R�ckgabe der Aktien sei nicht die A.________ AG, sondern die D.________ Ltd. verpflichtet gewesen. So sei indessen die "Vereinbarung" weder von den damals daran beteiligten C.________ Ltd. und A.________ AG, noch von den Parteien des heutigen Prozesses verstanden worden, und die Auslegung lasse ebenso wenig einen solchen Schluss zu.
3.2.1 Bei der Frage, wie die A.________ AG und die C.________ Ltd. oder die Parteien des vorliegenden Verfahrens die "Vereinbarung", in deren Zusammenhang die Quittung ausgestellt wurde, tats�chlich verstanden haben, handelt es sich zun�chst um eine solche tats�chlicher Natur (BGE 131 III 606 E. 4.1 S. 611), zu der die Vorinstanz keine Feststellungen getroffen hat und die im vorliegenden Verfahren mangels Sachverhaltsr�ge nicht zu pr�fen ist (Erw�gung 2 vorne).
Nicht zu h�ren ist der Beklagte sodann, soweit er sich bei seiner Kritik an der normativen Auslegung der Quittung durch die Vorinstanz, wonach die A.________ AG Vertreterin der D.________ Ltd. gewesen sei, darauf beruft, dass die C.________ Ltd. als Adressaten der Vereinbarung ausdr�cklich "A.________ AG, Advisors for D.________ Ltd., z.Hd. Herrn E.________" genannt habe. Denn dies findet in den tats�chlichen Feststellungen im angefochtenen Urteil keine St�tze und der Beklagte tr�gt dazu auch keine Sachverhaltsr�ge vor, die dem Bundesgericht gegebenenfalls eine entsprechende Erg�nzung der Sachverhalts erlauben w�rde (Erw�gung 2 vorne).
Soweit der Beklagte mit seinem weiteren Vorbringen, es sei unbestritten, dass die D.________ Ltd. (beim Darlehen) nicht Vertragspartei gewesen sei, geltend machen will, die Vorinstanz h�tte auf nichts anderes schliessen d�rfen, r�gt er einen Verstoss gegen die kantonalrechtliche Verhandlungsmaxime, deren Verletzung mit Berufung nicht ger�gt werden kann (Art. 43 und Art. 55 Abs. 1 lit. c OG; BGE 127 III 248 E. 1b S. 251; 127 IV 215 E. 2d S. 218; 106 II 201 E. 3b).
3.2.2 Es ist nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz Bundesrecht verletzt haben soll, wenn sie die Erkl�rung von E.________ in der Quittung vom 10. Februar 1997, namens der A.________ AG "f�r" D.________ Ltd. ein Total von 60'000 Aktien UTGC erhalten zu haben, in der Weise wertete, dass die A.________ AG als direkte Stellvertreterin der D.________ Ltd. im Sinne von Art. 32 Abs. 1 OR gehandelt habe. Der Beklagte macht dagegen zul�ssigerweise einzig geltend, die Wendung im Vertrag, die A.________ AG habe die Aktien "f�r" die D.________ Ltd. erhalten, bedeute eine Zweckbindung, indem die A.________ AG die Aktien tats�chlich der D.________ Ltd. zur Verf�gung habe stellen m�ssen, ohne aber dadurch von der R�ckgabe befreit zu sein. Damit legt er indessen nicht dar, inwiefern die Vorinstanz mit ihrer Auffassung Bundesrecht verletzt haben soll, sondern stellt den Erw�gungen der Vorinstanz lediglich seine eigene Sicht der Dinge entgegen. Damit gen�gt er den Begr�ndungsanforderungen an eine R�ge im Rahmen einer Berufung nicht, weshalb nicht weiter darauf einzugehen ist (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG; BGE 121 III 397 E. 2a S. 400; 116 II 745 E. 3 S. 749; 105 II 308 E. 6; Peter M�nch, Berufung und zivilrechtliche Nichtigkeitsbeschwerde in: Geiser/M�nch [Hrsg.], Prozessieren vor Bundesgericht, 2. Aufl., Basel/Frankfurt a.M. 1998, S. 154 f. N 4.91). Der vorinstanzliche Schluss, Darlehensnehmerin sei nach der Quittung vom 10. Februar 1997 nicht die A.________ AG, sondern allenfalls die D.________ Ltd. ist bundesrechtlich nicht zu beanstanden.
3.3 Demnach hat die Vorinstanz kein Bundesrecht verletzt, indem sie die Einrede des Beklagten abwies, wonach eine allf�llige Forderung gegen ihn aus aktienrechtlicher Verantwortlichkeit durch Verrechnung getilgt worden sei. Wie es sich mit den von der Vorinstanz offen gelassenen Fragen betreffend der Aktivlegitimation des Beklagten zur Geltendmachung der Forderung und der Verrechenbarkeit der Forderung mit den abgetretenen Anspr�chen aus aktienrechtlicher Verantwortlichkeit verh�lt, braucht somit auch im vorliegenden Verfahren nicht gepr�ft zu werden (vgl. immerhin zur Verrechenbarkeit von Verantwortlichkeitsanspr�chen mit kollozierten Forderungen des verantwortlichen Organs und zu den quantitativen Auswirkungen einer Verrechnungserkl�rung den seit dem angefochtenen Urteil ergangenen BGE 132 III 342 E. 4).
Der Beklagte macht sodann geltend, die Vorinstanz habe zu Unrecht verneint, dass der mit dem fr�heren Verwaltungsrat der A.________ AG, Rechtsanwalt Dr. B.________, geschlossene Vergleich seine Schuldpflicht aus aktienrechtlicher Verantwortlichkeit auf h�chstens Fr. 50'000.-- begrenze.
4.1 Die Mitglieder des Verwaltungsrates und alle mit der Gesch�ftsf�hrung oder mit der Liquidation befassten Personen sind sowohl der Gesellschaft als den einzelnen Aktion�ren und Gesellschaftsgl�ubigern f�r den Schaden verantwortlich, den sie durch absichtliche oder fahrl�ssige Verletzung ihrer Pflichten verursachen (Art. 754 Abs. 1 OR). Sind f�r einen Schaden mehrere Personen ersatzpflichtig, so ist jede von ihnen insoweit mit den anderen solidarisch haftbar, als ihr der Schaden aufgrund ihres eigenen Verschuldens und der Umst�nde pers�nlich zurechenbar ist (Art. 759 Abs. 1 und Art. 143 Abs. 2 OR).
Im vorinstanzlichen Verfahren war nicht strittig und die Vorinstanz ging davon aus, dass der Beklagte gegebenenfalls solidarisch mit Dr. B.________ haftet, obwohl der Beklagte und Dr. B.________ nicht gleichzeitig Verwaltungsr�te der A.________ AG waren. Der Kl�ger scheint das zwar vorliegend in Frage zu stellen, ohne dies allerdings n�her zu substanziieren. Nach den Sachverhaltsfeststellungen im angefochtenen Urteil ist jedenfalls nicht auszuschliessen, dass eine solidarische Haftung von Dr. B.________ f�r den vorliegend geltend gemachten Schaden besteht. Somit ist auch vorliegend davon auszugehen.
4.2 Nach Art. 148 Abs. 1 OR hat jeder Solidarschuldner, wenn sich aus dem internen Rechtsverh�ltnis nichts anderes ergibt, einen gleichen Anteil an der Schuld zu tragen. Bezahlt ein Solidarschuldner mehr als seinen internen Teil an der Gesamtschuld, so hat er f�r den Mehrbetrag R�ckgriff auf seine Mitschuldner (Art. 148 Abs. 2 OR; vgl. BGE 53 II 25 E. 1 S. 30; Schnyder, Basler Kommentar, N. 1 zu Art. 148 OR; Oser/ Sch�nenberger, Z�rcher Kommentar, N. 4 zu Art. 148 OR; von Tuhr/ Escher, Allgemeiner Teil des Schweizerischen Obligationenrechts, Band II, Z�rich 1974, S. 315 bei Fn. 134; Engel, Trait� des obligations en droit suisse, 2. Aufl., Bern 1997, S. 844; Guhl/Koller, Das Schweizerische Obligationenrecht, 9. Aufl., Z�rich 2000, � 6 Rz. 21; Schwenzer, Schweizerisches Obligationenrecht, Allgemeiner Teil, 4. Aufl., Bern 2006, S. 534 Rz. 88.36). Soweit ein Solidarschuldner durch Zahlung oder Verrechnung den Gl�ubiger befriedigt hat, sind auch die �brigen befreit (Art. 147 Abs. 1 OR). Wird ein Solidarschuldner ohne (volle) Befriedigung des Gl�ubigers befreit, so wirkt die Befreiung zugunsten der anderen nur so weit, als die Umst�nde oder die Natur der Verbindlichkeit es rechtfertigen (Art. 147 Abs. 2 OR). Soweit keine Befreiung der anderen Mitschuldner eintritt, hat dies zur Folge, dass sie nach einer Belangung durch den Gl�ubiger f�r mehr als ihre Anteile gest�tzt auf Art. 148 Abs. 2 OR R�ckgriff auf den vom Gl�ubiger individuell befreiten Schuldner nehmen k�nnen und dieser damit mehr als mit dem Gl�ubiger vereinbart zu zahlen hat, wodurch der Vergleich f�r ihn illusorisch wird (vgl. BGE 107 II 226 E. 3a/b).
Erl�sst der Gl�ubiger einem im Innenverh�ltnis allein haftenden Schuldner im Vergleich die Schuld teilweise mit der Massgabe, dass ihn auch auf dem R�ckgriffsweg keine weitere Verpflichtung treffen sollte, ist darin daher ein Umstand zu sehen, der nach Art. 147 Abs. 2 OR eine Befreiung der Mitschuldner zur Folge hat (BGE 107 II 226 E. 3-5; vgl. Gauch/Schluep/Schmid/Rey, Schweizerisches Obligationenrecht, Allgemeiner Teil, Bd. I, 8. Aufl., Z�rich 2003, Rz. 3931; Eugen Bucher, Schweizerisches Obligationenrecht, Allgemeiner Teil, 2. Aufl., Z�rich 1988, S. 496 Anm. 48. Kritisch dazu: Forstmoser, Die aktienrechtliche Verantwortlichkeit, 2. Aufl., Z�rich 1987, Rz. 371 Fn. 680; Merz, OR Allgemeiner Teil, Mehrheit von Schuldnern, in: SPR Band VI/1, Basel/Frankfurt 1984, S. 111 Anm. 20).
Im �brigen ist nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung durch Auslegung des Vergleichs zu ermitteln, ob (und inwieweit) die Befreiung auch f�r die �brigen Solidarschuldner gelten soll (BGE 107 II 226 E. 3; best�tigt durch Urteil 4C.27/2003 vom 26. Mai 2003 E. 3.5.2 mit zahlreichen Literaturhinweisen, publ. in SJ 2003 I S. 597 ff.; vgl. auch Schnyder, a.a.O., N. 3 zu Art. 147 OR; Peter Isler, Aussergerichtlicher Vergleich mit einzelnen aktienrechtlich verantwortlichen Organpersonen, in: Wirtschaftsrecht zu Beginn des 21. Jahrhunderts, Festschrift f�r Peter Nobel, Bern 2006, S. 203 f.; Merz, a.a.O., S. 111; Patrick H�nerwadel, Der aussergerichtliche Vergleich, Diss. St. Gallen 1988, S. 78 oben, 80).
4.3 In BGE 107 II 226 E. 3b hat das Bundesgericht auf eine �ltere Praxis verwiesen (BGE 34 II 80 E. 5, 493 E. 5 S. 498 f.; 33 II 140 E. 5 S. 146 f.; vgl. auch BGE 60 II 218 E. 2 S. 226), nach der es grunds�tzlich abgelehnt wurde, dem Mitschuldner allein schon wegen des Umstands Gesamtbefreiung zu gew�hren, dass er bei einer Belangung durch den Gl�ubiger f�r den vollen durch den Vergleich nicht gedeckten Teil R�ckgriff auf den vom Gl�ubiger individuell befreiten Solidarschuldner nehmen k�nnte und dieser in der Folge aus Regress mehr als mit dem Gl�ubiger vereinbart zu zahlen haben k�nnte. Es stellte in Frage, liess in der Folge aber offen, ob daran angesichts der Lehrmeinung von von Tuhr/Escher (a.a.O., S. 313 Anm. 125; bestimmter gar: Gauch, Der aussergerichtliche Vergleich, in: Innominatvertr�ge, Festgabe f�r Walter R. Schluep, Z�rich 1988, S. 18 f.) festzuhalten sei, da eine Auslegung des streitbetroffenen Vergleichs nach den Willens�usserungen der an seinem Abschluss beteiligten Parteien unabh�ngig davon ergab, dass dieser f�r alle Solidarschuldner befreiende Wirkung haben sollte (BGE 107 II 226 E. 3b und 5; Frage auch offengelassen in: Urteil 4C.27/2003 vom 26. Mai 2003 E. 3.6, SJ 2003 I S. 597 ff.).
Im vorliegenden Fall verneinte die Vorinstanz, dass der Vergleich zwischen den Gl�ubigern und Dr. B.________ nach Art. 147 Abs. 2 OR eine Befreiung der solidarisch haftenden Mitschuldner f�r den ungedeckten Teil bewirkt habe. Der Beklagte beruft sich hiergegen auf den Umstand, dass der von den Gl�ubigern individuell befreite Schuldner, Dr. B.________, mehr als mit den Gl�ubigern vereinbart zu zahlen h�tte und der Vergleich f�r ihn illusorisch w�rde, wenn der Anspruch der Gl�ubiger gegen�ber den Mitschuldnern (zu denen der Beklagte z�hlt) f�r den durch die Vergleichssumme ungedeckten Teil ungek�rzt beibehalten w�rde und diese nach ihrer Belangung auf Dr. B.________ Regress nehmen k�nnten. Damit vermag er indessen nicht durchzudringen.
Richtig besehen kann der angerufene Umstand, entsprechend der �lteren Praxis, auf die das Bundesgericht in BGE 107 II 226 verwiesen hat, nicht schon f�r sich allein zum Ergebnis f�hren, dass eine Gesamtbefreiung der Mitschuldner bejaht werden muss. Vielmehr ist dieser im Rahmen der Auslegung des Vergleichs bloss als ein Auslegungselement nebst anderen zu ber�cksichtigen, das daf�r sprechen kann, dass die Parteien des Vergleichs tats�chlich oder nach Treu und Glauben eine - allenfalls auf den im Innenverh�ltnis zu tragenden Teil beschr�nkte - Befreiung der Mitschuldner gewollt haben. Dies insbesondere wenn dem Gl�ubiger bekannt ist, dass der am Vergleich beteiligte Schuldner im Innenverh�ltnis unter den Mitschuldnern voll oder teilweise haften w�rde und der Vergleich ohne Befreiung der Mitschuldner damit f�r ihn illusorisch werden k�nnte (vgl. BGE 34 II 80 E. 5 in fine; Urteil 4C.27/2003 vom 26. Mai 2003 E. 3.6, SJ 2003 I S. 597 ff.; H�nerwadel, a.a.O., S. 79). Wird ein Solidarschuldner durch einen Vergleich, also einen Tilgungsgrund rechtsgesch�ftlicher Art, befreit, muss entsprechend der best�tigten Rechtsprechung in BGE 107 II 226 E. 3 stets der Sinn der zwischen den Kontrahierenden getroffenen Abmachung nach ihrem autonomen Vertragswillen massgebend sein, der durch die Auslegung der Vereinbarung nach allgemeinen Grunds�tzen (vgl. nachfolgende Erw�gung 4.5) zu ermitteln ist. F�r eine feste Regel, nach der aufgrund des angerufenen Umstandes ohne weiteres eine Befreiungswirkung f�r die am Vergleich nicht beteiligten Mitschuldner eintreten soll, wie sie der Beklagte hier bef�rwortet, besteht daneben kein Raum (vgl. die im Urteil 4C.27/2003 vom 26. Mai 2003 E. 3.5.2, SJ 2003 I S. 597 ff. zitierten Autoren, insbes. Bucher, a.a.O., S. 495 f. und Engel, a.a.O., S. 842 f.; Oftinger/Stark, Schweizerisches Haftpflichtrecht, Allgemeiner Teil, Band I, 5. Aufl., Z�rich 1995, S. 501 f.; deutlich ferner: H�nerwadel, a.a.O., S. 78 ff.; Isler, a.a.O., S. 204; a.M. dagegen Gauch, a.a.O., S. 18 f.).
4.4 Die Vorinstanz verneinte, dass der Vergleich zwischen der Konkursverwaltung und Dr. B.________ in dem Sinn zu Gunsten des Beklagten wirke, dass mit der Zahlung von Fr. 50'000.-- durch Dr. B.________ auch der Beklagte befreit werde, weil "die Umst�nde oder die Natur der Verbindlichkeit es rechtfertigten" (Art. 147 Abs. 2 OR). Nach ihren Feststellungen hat der Vergleich folgenden Wortlaut:
1. Zur Erledigung allf�lliger Anspr�che aus ... Verantwortlichkeit ... bezahlt Dr. B.________ ohne Anerkennung einer Rechtspflicht Fr. 50'000.--.
2. In einem allf�lligen Verantwortlichkeitsprozess gegen andere Organe der A.________ AG sind die klagenden Gl�ubiger ... verpflichtet, darauf hinzuweisen, dass die Anspr�che aus aktienrechtlicher Verantwortlichkeit gegen RA Dr. Hansj�rg B.________ bereits rechtsg�ltig erledigt sind."
Die Vorinstanz vertritt die Auffassung, aus diesem Text lasse sich nicht entnehmen, dass die Gl�ubiger in jedem Fall und auch gegen�ber Mit-Verpflichteten auf Anspr�che verzichteten, welche die von Dr. B.________ bezahlten Fr. 50'000.-- �berstiegen. Die Klage bleibe gegen den Beklagten zun�chst einmal mindestens im Umfang von Fr. 50'000.-- m�glich. Denn f�r eine im Innenverh�ltnis �berwiegende oder gar alleinige Haftung Dr. B.________s bestehe keine Grundlage, womit einerseits nach Art. 148 Abs. 1 OR Dr. B.________ und gegebenenfalls der Beklagte zu gleichen Teilen hafteten und andererseits der Letztere erst f�r Zahlungen �ber einen Betrag von Fr. 50'000.-- hinaus einen R�ckgriff auf Dr. B.________ h�tte (Art. 148 Abs. 2 OR). Aus dem Vergleich ergebe sich aber auch nicht, dass eine allf�llige Haftung des Beklagten auf Fr. 50'000.-- limitiert werden sollte, damit Dr. B.________ keinen R�ckgriff desselben bef�rchten m�sse. Denn der Vergleich sei nicht so zu verstehen, dass die Gl�ubiger gegen�ber Dr. B.________ zusicherten, dieser werde �ber die vereinbarten Fr. 50'000.-- hinaus keinesfalls, auch nicht auf dem Weg des Regresses, in Anspruch genommen. Der Sachverhalt unterscheide sich darin von demjenigen, der in BGE 107 II 226 beurteilt wurde.
Der Beklagte wendet sich gegen die entsprechende Auslegung des Vergleichs durch die Vorinstanz. Der Vergleichstext lasse nach Treu und Glauben keinen anderen Schluss zu, als dass Regressanspr�che gegen Dr. B.________ durch andere Solidarschuldner ausgeschlossen sein sollen.
4.5 Die Vorinstanz hat im vorliegenden Fall mangels prozessual zul�ssiger Behauptungen keinen �bereinstimmenden wirklichen Parteiwillen festgestellt, wie er f�r die Auslegung des streitbetroffenen Vergleichsvertrages in erster Linie massgebend w�re (Art. 18 OR), und der Beklagte macht auch nicht geltend, ein solcher sei von der Vorinstanz zu Unrecht nicht ber�cksichtigt worden (vgl. BGE 121 III 118 E. 4b/aa S. 123). F�r die Auslegung des Vertrages ist somit das Vertrauensprinzip massgebend. Danach sind zur Ermittlung des mutmasslichen Parteiwillens die Willenserkl�rungen der Parteien so auszulegen, wie sie nach ihrem Wortlaut und Zusammenhang sowie den gesamten Umst�nden verstanden werden durften und mussten (BGE 132 III 24 E. 4 S. 27 f.; 131 III 606 E. 4.1. S. 611, je mit Hinweisen).
4.6 In Ziff 1 des umstrittenen Vergleichstextes wird bloss davon gesprochen, dass "zur Erledigung allf�lliger Anspr�che aus ... Verantwortlichkeit" und "ohne Anerkennung einer Rechtspflicht" Fr. 50'000.-- bezahlt werden. Es ist unbestritten, dass daraus nicht auf eine Zusicherung gegen�ber Dr. B.________ geschlossen werden kann, seine Haftung aus Verantwortlichkeit sei damit endg�ltig erledigt, auch hinsichtlich von R�ckgriffsforderungen von allf�lligen Mithaftenden.
Der Beklagte will aber aus Ziff. 2 des Vergleichs eine f�r ihn befreiende Wirkung ableiten. Danach sind die klagenden Gl�ubiger in einem allf�lligen Verantwortlichkeitsprozess gegen andere Organe der A.________ AG verpflichtet, darauf hinzuweisen, dass die Anspr�che aus aktienrechtlicher Verantwortlichkeit gegen RA Dr. B.________ bereits rechtsg�ltig erledigt sind. Er h�lt daf�r, dies lasse nach Treu und Glauben keinen anderen Schluss zu, als dass Regressanspr�che gegen Dr. B.________ durch andere Solidarschuldner ausgeschlossen werden. Da Dr. B.________ gem�ss Art. 146 OR die Stellung der anderen Solidarschuldner nicht erschweren k�nne, m�sse dieser Regressausschluss bedeuten, dass die Gl�ubiger in einem allf�lligen Verantwortlichkeitsprozess gegen andere Organe ihre Forderung auf Fr. 50'000.-- begrenzen m�ssten, wie es alsdann der Rechtslage gem�ss Art. 148 Abs. 1 OR entspreche.
Im Vergleich ist davon die Rede, dass die Anspr�che gegen Dr. B.________ bereits rechtskr�ftig erledigt seien. Dass daraus auf einen Vergleich mit Gesamtwirkung in dem Sinne zu schliessen w�re, dass der Beklagte von den Gl�ubigern �berhaupt nicht mehr belangt werden k�nnte, macht dieser zu Recht nicht geltend. Denn der Vergleichstext stellt im gleichen Satz gerade klar, dass Verantwortlichkeitsprozesse gegen andere Organe der A.________ AG nicht ausgeschlossen wurden. Ist klar, dass die Konkursverwaltung ihre Anspr�che auch gegen die anderen Organe als dem vergleichschliessenden Dr. B.________ geltend machen wollte oder eine Geltendmachung jedenfalls nicht ausschloss, kann nicht von einem Vergleich mit Gesamtwirkung ausgegangen werden (vgl. Isler, a.a.O., S. 204). Dagegen spricht auch schon die relativ geringe H�he der Vergleichssumme von Fr. 50'000.-- im Verh�ltnis zu den im Konkurs zugelassenen Forderungen von Fr. 1,8 Mio., mit denen die Gl�ubiger zu Verlust kamen (vgl. Forstmoser, a.a.O., Rz. 371 Fn. 680). Von einem Forderungsverzicht der Gl�ubiger im Rahmen eines Vergleichs gegen�ber Dritten ist zudem nur mit Zur�ckhaltung auszugehen (BGE 109 II 327 E. 2b S. 329 f.).
Es ist allerdings denkbar, aus dem Hinweis auf die rechtskr�ftige Erledigung der Anspr�che gegen Dr. B.________ zu schliessen, dass er als Gegenleistung f�r die vergleichsweise geleistete Zahlung vor R�ckgriffsforderungen seitens der bekannten Personen, die m�glicherweise aus aktienrechtlicher Verantwortlichkeit mithafteten und gegen welche die Konkursverwaltung Anspr�che abgetreten hatte, sicher sein sollte. Dieses Ziel w�re bei mehreren m�glicherweise Mithaftenden nur dann zu erreichen, wenn der Gl�ubiger die �brigen Mithaftenden nach Art. 147 Abs. 2 OR bloss im Umfang der auf sie im Innenverh�ltnis entfallenden Anteile belangen k�nnte (Bucher, a.a.O., S. 497 bei Fn. 55; Gauch, a.a.O., S. 18, 1. Lemma; Isler, a.a.O., S. 204; Forstmoser, a.a.O., Rz. 371 Fn. 680 in fine). Denn ein Solidarschuldner kann durch seine pers�nliche Handlung die Lage der anderen nicht erschweren (Art. 146 Abs. 1 OR) und deren Regressanspr�che gegen ihn nicht in einem Vertrag mit dem Gl�ubiger zu deren Lasten ausschliessen. Schwenzer (a.a.O., S. 531 Rz. 88.26) schl�gt als andere M�glichkeit zur Bewahrung des individuell befreiten Schuldners vor Regressanspr�chen vor, eine Herabsetzung der Verpflichtung der �brigen Solidarschuldner um den Betrag anzunehmen, der auf den befreiten Solidarschuldner im Innenverh�ltnis entfiele. Bei bloss einem weiteren Mithaftenden ist auch dies eine sichere L�sung. Bei mehreren Mithaftenden stellt sich allerdings das Problem, dass trotzdem Regressanspr�che gegen den individuell befreiten Schuldner entstehen k�nnten, wenn die Gl�ubiger einen Mithaftenden f�r mehr als seinen internen Anteil an der Gesamtschuld belangen k�nnen und dieser in der Folge beim dritten Mithaftenden den Mehrbetrag nicht erh�ltlich machen kann (vgl. Art. 148 Abs. 3 OR; Guhl/Koller, a.a.O., � 6 Rz. 22; Engel, a.a.O., S. 844).
F�r eine entsprechende Auslegung des Vergleichs mit den beschriebenen Wirkungen auf die Anspr�che der Gl�ubiger gegen�ber den Mitschuldnern nach Art. 147 Abs. 2 OR spricht, dass der Vergleich f�r Dr. B.________ ansonsten illusorisch zu werden drohte, was den Vergleichsparteien, die rechtskundig bzw. rechtskundig vertreten waren, bekannt sein musste (vgl. vorstehende Erw�gung 4.3). Bei der Auslegung nach dem Vertrauensprinzip ist nicht anzunehmen, dass die Parteien eine unangemessene oder rechtlich nicht haltbare L�sung gewollt haben, sondern zu ber�cksichtigen, was sachgerecht ist (BGE 122 III 420 E. 3a S. 424). Letztlich kann aber offen gelassen werden, wie es sich damit im vorliegenden Fall verh�lt:
Denn der Beklagte geht mit der Vorinstanz - dem irref�hrenden Wortlaut von Art. 148 OR folgend - f�lschlicherweise davon aus, der Beklagte habe f�r jeden von ihm zu leistenden Betrag, der die von Dr. B.________ erbrachte Zahlung von Fr. 50'000.-- �bersteigt, einen anteilsm�ssigen Regressanspruch gegen Dr. B.________. Ein Regressanspruch hat der Beklagte aber nur f�r Zahlungen, welche die Quote seiner internen Haftung f�r den Gesamtschaden von Fr. 1,8 Mio. �bersteigen (vgl. vorstehende Erw�gung 4.2). Der Beklagte macht indessen nicht geltend und es ist nach den Feststellungen der Vorinstanz nicht ersichtlich, dass die vom Kl�ger vorliegend gegen ihn eingeklagte Summe seinen Haftungsanteil �bersteigen w�rde. Es ist damit nicht dargetan, dass dem Beklagten bei einer Gutheissung der Klage �berhaupt R�ckgriffsanspr�che gegen Dr. B.________ erwachsen k�nnten, vor denen dieser der bef�rworteten Auslegung nach bewahrt werden solle. Ebenso wenig bringt der Beklagte vor, dass die interne Haftungsquote von Dr. B.________ derart hoch w�re, dass sich die Gesamtschuld nach dem vergleichsweisen Erlass von dessen Anteil auf einen Betrag reduziert h�tte, der weniger als die vorliegend eingeklagte Summe ausmacht.
4.7 Zusammenfassend hat die Vorinstanz jedenfalls im Ergebnis kein Bundesrecht verletzt, indem sie dem Vergleich zwischen Dr. B.________ und der Konkursverwaltung keine befreiende Wirkung f�r den Beklagten im Umfang zumass, dass dieser den Gl�ubigern nur noch f�r den Betrag von Fr. 50'000.-- und nicht mehr f�r den eingeklagten Betrag hafte.
Der Beklagte bestreitet im Weiteren, dass die Voraussetzungen einer Haftung aus aktienrechtlicher Verantwortlichkeit nach Art. 754 OR erf�llt sind.
Die Haftung der Organe setzt eine schuldhafte Pflichtverletzung, einen Schaden und einen ad�quaten Kausalzusammenhang zwischen der Pflichtverletzung und dem Schaden voraus (BGE 132 III 342 E. 4.1, 564 E. 4.2).
5.1 Die Vorinstanz folgte hinsichtlich der Frage, ob sich der Beklagte eine f�r einen Schaden ad�quat kausale Pflichtverletzung vorwerfen lassen m�sse, der Argumentation des Kl�gers. Danach war seit 1993 ein gewisser E.________ gesch�ftsf�hrender Direktor, sp�ter auch Verwaltungsrat der A.________ AG. Diese nahm von Anlegern Geld entgegen, die sie als Kapitalbeteiligung bei der D.________ Ltd., einer Gesellschaft auf den British Virgin Islands, anzulegen versprach; die D.________ Ltd. sollte alsdann Investitionen in derivative Finanzprodukte t�tigen. E.________ leitete allerdings nur einen kleinen Teil der Kundenzahlungen an die D.________ Ltd. weiter und verbrauchte bis Ende 1996 rund Fr. 532'000.-- und im Laufe des Jahres 1997 weitere rund Fr. 775'000.-- f�r Gesch�ftsaufwand der A.________ AG, wof�r er zu einer Freiheitsstrafe verurteilt wurde. In der Bilanz wurden die entsprechenden Betr�ge als Eigenkapital der A.________ AG ausgewiesen. Der Beklagte war vom 21. November 1997 an Verwaltungsrat der A.________ AG, als der Abschluss 1996 bereits vorlag. Die Vorinstanz befand, der Beklagte habe diesen von der Revisionsstelle gepr�ften Abschluss zumindest rechnerisch als richtig ansehen d�rfen. Der Abschluss habe aber �ber die effektive T�tigkeit der Gesellschaft kaum Aufschluss gegeben und etliche Auff�lligkeiten enthalten, die zwar noch nicht direkt auf kriminelle Machenschaften hindeuteten, einen pflichtbewussten Verwaltungsrat aber zu eingehenden Recherchen veranlasst h�tten. Der Beklagte habe nun die Zahlen ohne weiteres hingenommen und sich einerseits auf die "Sachkunde" E.________s, andererseits auf die Pr�fung der Rechnung durch die Kontrollstelle verlassen. Nach seiner Darstellung habe er zwar E.________ m�ndlich um n�here Ausk�nfte ersucht, ohne allerdings mindestens zun�chst irgend welche Konsequenzen zu ziehen als diese Ausk�nfte ausgeblieben seien. Erst im Mai 1998 habe er seine W�nsche schriftlich formuliert, und bis zu seinem R�cktritt als Verwaltungsrat im August 1999 habe er nach eigener Darstellung nicht �ber das n�tige Wissen verf�gt. Damit sei er seiner Pflicht als Verwaltungsrat nicht hinreichend nachgekommen. Namentlich habe er die �berwachung von E.________ v�llig vernachl�ssigt. Ausser m�ndlichen Erl�uterungen von E.________ habe er �ber keine Unterlagen verf�gt, was die Gesellschaft f�r T�tigkeiten entfaltete und wie sich das finanziell auswirkte.
Der vom Kl�ger geltend gemachte Schaden liege darin, so die Vorinstanz weiter, dass acht Anleger zur Zeit, als der Beklagte Verwaltungsrat gewesen sei, insgesamt Fr. 298'104.94 f�r Investitionen in die D.________ Ltd. einbezahlt h�tten, die nicht zweckbestimmt angelegt wurden und am Ende f�r die Investoren verloren waren. Insoweit m�sse im Rahmen der hypothetischen Kausalit�t angenommen werden, der Beklagte h�tte bei pflichtgem�sser Sorgfalt entdeckt, dass Kundengelder bei der Gesellschaft geblieben und nicht vertragsgem�ss in Aktien der D.________ Ltd. angelegt wurden; als pflichtbewusster Verwaltungsrat h�tte er sofort sichergestellt, dass weitere Zahlungen auch wirklich vertragsgem�ss verwendet w�rden, wobei anzunehmen sei, das Geld w�re alsdann nicht verloren gegangen. Die Pflichtverletzungen des Beklagten seien damit ad�quat kausal f�r den Schaden von rund Fr. 298'000.--.
5.2 Der Beklagte wendet sich zun�chst gegen den Vorwurf einer Verletzung seiner Pflichten als Verwaltungsrat.
5.2.1 Der Verwaltungsrat f�hrt die Gesch�fte der Gesellschaft, soweit er die Gesch�ftsf�hrung nicht �bertragen hat (Art. 716 Abs. 2 OR). Die Mitglieder des Verwaltungsrats m�ssen ihre Aufgaben mit aller Sorgfalt erf�llen (Art. 717 Abs. 1 OR). F�r die Sorgfalt, welche der Verwaltungsrat bei der F�hrung der Gesch�fte der Gesellschaft aufzuwenden hat, gilt ein objektiver Massstab. Die Verwaltungsr�te sind nicht nur zur Vorsicht verpflichtet, die sie in eigenen Gesch�ften anzuwenden pflegen (BGE 122 III 195 E. 3a; 113 II 52 E. 3a S. 56; vgl. dazu Forstmoser/Meier-Hayoz/Nobel, Schweizerisches Aktienrecht, Bern 1996, � 28 Rz. 19 ff.).
Das Mitglied des Verwaltungsrats, das die Erf�llung einer Aufgabe befugterweise einem anderen Organ �bertr�gt (vgl. Art. 716b Abs. 1 OR), haftet f�r den von diesem verursachten Schaden, sofern er nicht nachweist, dass er bei der Auswahl, Unterrichtung und �berwachung die nach den Umst�nden gebotene Sorgfalt angewendet hat (Art. 754 Abs. 2 OR; vgl. auch zum alten Aktienrecht BGE 122 III 195 E. 3a; 114 V 219 E. 4a). Es geh�rt zu den un�bertragbaren und unentziehbaren Aufgaben des Verwaltungsrats, die Oberaufsicht �ber die mit der Gesch�ftsf�hrung betrauten Personen wahrzunehmen, namentlich im Hinblick auf die Befolgung der Gesetze, Statuten und Weisungen (Art. 716a Abs. 1 Ziff. 5 OR). Der nicht gesch�ftsf�hrende Verwaltungsrat ist zwar nicht verpflichtet, jedes einzelne Gesch�ft der mit der Gesch�ftsf�hrung und Vertretung Beauftragten zu �berwachen, sondern darf sich auf die �berpr�fung der T�tigkeit der Gesch�ftsleitung und des Gesch�ftsganges beschr�nken. Dazu geh�rt, dass er sich laufend �ber den Gesch�ftsgang informiert, Rapporte verlangt, sie sorgf�ltig studiert, n�tigenfalls erg�nzende Ausk�nfte einzieht und Irrt�mer abzukl�ren versucht. Ergibt sich aus diesen Informationen der Verdacht falscher oder unsorgf�ltiger Aus�bung der delegierten Gesch�ftsf�hrungs- und Vertretungsbefugnisse, ist der Verwaltungsrat verpflichtet, sogleich die erforderlichen Abkl�rungen zu treffen, n�tigenfalls durch Beizug von Sachverst�ndigen (BGE 114 V 219 E. 4a; 97 II 403 E. 5b S. 411; Watter, Basler Kommentar, N. 19 f. zu Art. 716a OR; B�ckli, Schweizer Aktienrecht, 3. Aufl., Z�rich/Basel/ Genf 2004, S. 1555 f.; Forstmoser/Meier-Hayoz/Nobel, a.a.O., � 30 Rz. 49; Widmer/Banz, Basler Kommentar, N. 27 zu Art. 754 OR; Bruno Glaus, Unternehmungs�berwachung durch schweizerische Verwaltungsr�te, Diss. St. Gallen 1990, S. 58, 79 f.). Verdachtsmomente k�nnen Grund f�r erh�hte Aufmerksamkeit sein (Watter, a.a.O., N. 13 zu Art. 717 OR).
5.2.2 Die Vorinstanz warf dem Beklagten vor, seiner Pflicht zur Oberaufsicht �ber die mit der Vertretung und Gesch�ftsf�hrung betrauten Personen nicht gen�gt zu haben. Die Gewinn- und Verlustrechnung 1996 habe �ber die effektive T�tigkeit der A.________ AG kaum Aufschluss gegeben. Zudem habe der Abschluss etliche Auff�lligkeiten enthalten, die einen pflichtbewussten Verwaltungsrat zu eingehenden Recherchen veranlasst h�tten. Insbesondere habe bei den Aktiven eine nicht weiter pr�zisierte Position "div. Verrechnungskonti" bestanden, die im Vorjahr noch Fr. 110'000.-- ausgemacht habe, im Berichtsjahr hingegen mit Fr. 370'000.-- beziffert gewesen sei. Bei gesamten Aktiven von Fr. 838'000.-- habe der Beklagte diese v�llig undurchsichtige Position nicht ohne n�here Aufschl�sse stehen lassen k�nnen; diese habe die Aussagekraft der Bilanz weitgehend entwertet. Unter den Passiven habe die Bilanz "Kundenguthaben" enthalten. Angesichts des statutarischen Zweckes der A.________ AG und den Vorstellungen, die sich der Beklagte von ihrem konkreten Gesch�ft machte (n�mlich die "gute Gesch�ftsidee", dass man Kunden akquiriere, die ihr Geld direkt in Aktien der D.________ Ltd. anlegten), sollte es in der Bilanz aber gar keine Kundengelder geben. Der Beklagte h�tte bei pflichtgem�sser Sorgfalt entdecken k�nnen, dass fr�her einbezahlte Kundengelder bei der Gesellschaft verblieben und nicht vertragsgem�ss der D.________ Ltd. zugeleitet worden seien. Er h�tte sicher stellen m�ssen, dass weitere Zahlungen, wie den Kunden zugesichert, in Aktien der D.________ Ltd. angelegt werden und nicht einfach zur Deckung der laufenden Betriebsaufwendungen der A.________ AG dienten. Von kraft- und sanktionslosen Ersuchen um Aufschluss abgesehen, habe er sich indessen v�llig passiv verhalten.
5.2.3 Es ist unbehelflich, wenn der Beklagte dagegen einwendet, er habe vor seiner Wahl zum Verwaltungsrat gepr�ft, ob die bestehende Organisation angemessen sei, ob das Rechnungswesen die n�tige Information liefere und ob die Buchf�hrung durch eine qualifizierte Revisionsstelle gepr�ft werde. Denn der gegen ihn erhobene Vorwurf besteht nicht darin, seine Pflicht verletzt zu haben, f�r eine zweckm�ssige Organisation des Rechnungswesens zu sorgen (vgl. Art. 716a Abs. 1 Ziff. 3 OR).
5.2.4 Der Beklagte beruft sich im Anschluss daran darauf, dass im Rahmen der so genannten materiellen Pr�fung durch die Revisionsstelle auch zu pr�fen sei, ob die Jahresrechnung einen sicheren Einblick in die Verm�gens- und Ertragslage der Gesellschaft biete, mithin ob die einzelnen Posten richtig bewertet seien. Er habe den im Revisionsbericht enthaltenen Angaben vertrauen d�rfen, dass die Jahresrechnung entsprechend gepr�ft worden und die Werthaltigkeit der in der Bilanz aufgef�hrten Aktiven gegeben sei.
Auch insoweit stossen seine Vorbringen ins Leere. Denn dem Beklagten wird nicht vorgeworfen, ihm sei infolge von pflichtwidrigen Unterlassungen entgangen, dass Aktiven nicht richtig bewertet worden seien, sondern dass er trotz einer bez�glich der effektiven Gesch�ftst�tigkeit nicht aussagekr�ftigen Jahresrechnung und weiteren darin enthaltenen Auff�lligkeiten nichts unternommen habe, um �ber die effektive Gesch�ftst�tigkeit der A.________ AG Aufschluss zu erhalten und zu entdecken, dass fr�her einbezahlte Kundengelder nicht an die D.________ Ltd. weitergeleitet, sondern zur Deckung von Betriebsaufwand der A.________ AG verwendet worden waren.
5.2.5 Der Beklagte mag sich auch nicht zu entlasten, wenn er vorbringt, im Jahresabschluss der A.________ AG per 31. Dezember 1996 h�tten die passivierten Kundenguthaben, d.h. die der D.________ Ltd. geschuldeten Betr�ge, im Vergleich zu 1995 von Fr. 504'293.-- auf Fr. 36'800.-- abgenommen, und dies sei alles andere als verd�chtig gewesen; daraus habe geschlossen werden k�nnen, dass die auf Konti der A.________ AG einbezahlten Betr�ge tats�chlich der D.________ Ltd. zur Verf�gung gestellt worden seien, wie es die D.________ Ltd.-Bilanz per 30. Juni 1997 reflektiert habe.
Zun�chst ist der Beklagte insoweit nicht zu h�ren, als er sich bei seiner Argumentation auf den Status der D.________ Ltd. per 30. Juni 1997 beruft. Die Vorinstanz hat dazu keine tats�chlichen Feststellungen getroffen (Erw�gung 2 vorne). �berdies stellt der Beklagte mit seinen Vorbringen die entscheidwesentlichen Feststellungen der Vorinstanz hinsichtlich der fehlenden Aussagekraft der Bilanz und hinsichtlich der Auff�lligkeit, dass in der Bilanz Kundenguthaben aufgef�hrt waren, die darin nicht h�tten figurieren d�rfen, nicht in Frage, ebenso wenig wie deren Argumentation, dass ihn dies bei kritischer Haltung zu weiteren Erkundigungen h�tte veranlassen m�ssen.
Es kann dem Beklagten auch nicht gefolgt werden, wenn er geltend macht, es h�tte f�r ihn kein Anlass zu weiteren Pr�fungen bestanden, nachdem die Jahresrechnung 1996 von der Revisionsstelle auf Gesetzes- und Statutenkonformit�t gepr�ft und nicht beanstandet worden sei. Die Vorinstanz hat dazu festgestellt, der Umstand der Nichtweiterleitung von f�r die D.________ Ltd. bestimmten Kundengeldern sei dem Revisor bekannt gewesen, ohne dass er gest�tzt darauf Verdacht auf Unregelm�ssigkeiten gesch�pft oder n�here Aufschl�sse verlangt h�tte. Sie hat daraus indessen zu Recht geschlossen, dass sich der Beklagte nicht damit entlasten k�nne, dass es demnach auch der Revisor an der notwendigen Sorgfalt fehlen liess. So w�re der Beklagte angesichts der Unklarheiten bzw. Auff�lligkeiten in der Bilanz 1996 unabh�ngig von der Nichtbeanstandung der Jahresrechnung durch die Revisionsstelle verpflichtet gewesen, sich n�heren Aufschluss �ber die effektive Gesch�ftst�tigkeit der A.________ AG zu verschaffen.
5.2.6 Angesichts der ihm vorgeworfenen Pflichtverletzungen argumentiert der Beklagte auch an der Sache vorbei, wenn er geltend macht, er habe wegen des Umstands, dass Kunden Gelder auf ein Konto einbezahlten, das auf die A.________ AG gelautet und in dem die A.________ AG die Gelder separat gehalten habe, nicht damit rechnen m�ssen, dass Gelder zweckentfremdet w�rden. Die Vorinstanz hat einger�umt, dass die Auff�lligkeiten in der Bilanz noch nicht direkt auf kriminelle Machenschaften hinwiesen. Sie hat aber wegen des Umstandes, dass in der Bilanz Kundengelder passiviert worden waren und dass die Rechnung auch bez�glich der Aktivenseite weitgehend nicht aussagekr�ftig war und �ber die effektive T�tigkeit der A.________ AG kaum Aufschluss gab, zu Recht geschlossen, ein pflichtbewusster Verwaltungsrat h�tte weitere Recherchen anstellen m�ssen. Auch insoweit sind die Vorbringen des Beklagten unbehelflich, soweit sie in den tats�chlichen Feststellungen im angefochtenen Urteil �berhaupt ein St�tze finden und damit zu h�ren sind (Erw�gung 2 vorne).
Der Beklagte verkennt auch, was ihm von der Vorinstanz als Pflichtverletzung vorgeworfen wird, wenn er weiter geltend macht, er habe keine Pflichten verletzt, indem er die bei Antritt des Verwaltungsratsmandats angetroffene Verbuchungsart nicht �nderte. Dasselbe gilt, soweit sich der Beklagte gegen den vermeintlichen Vorwurf wendet, nicht entdeckt zu haben, dass das Bankkonto der A.________ AG bei der Bank F.________, auf dem Kundengelder deponiert waren, mit einem Pfandvertrag und einer Abtretungserkl�rung zugunsten der Bank F.________ belastet war. Auch hier stossen seine Ausf�hrungen ins Leere, soweit sie in den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz �berhaupt eine Grundlage finden (Erw�gung 2 vorne).
5.2.7 Der Beklagte bringt schliesslich vor, die Gesch�ftsf�hrung und die F�hrung der Buchhaltung seien vom Verwaltungsrat zul�ssigerweise an dessen Mitglied E.________ delegiert worden. Dies habe ihn davon entbunden, sich Kenntnisse von den Details der Gesch�ftsf�hrung zu verschaffen. Soweit der vom Kl�ger geltend gemachte Schaden darauf zur�ckzuf�hren sei, dass die Buchhaltung verz�gert nachgef�hrt wurde, hafte er nicht, da ihm kein Vorwurf hinsichtlich der Auswahl, Unterrichtung und �berwachung des Delegierten und der ihm beigestellten Buchhaltungsstelle gemacht werden k�nne. Damit er die ihm obliegende oberste Finanzverantwortung h�tte wahrnehmen k�nnen, w�re er auf Informationen angewiesen, die der Buchhaltung zu entnehmen gewesen w�ren, die ihm aber vorenthalten worden seien. Dies k�nne ihm nicht als Nachl�ssigkeit vorgeworfen werden und habe letztlich zu seinem R�cktritt gef�hrt.
Auch damit vermag der Beklagte die ihm vorgehaltenen Pflichtverletzungen nicht zu widerlegen, soweit er sich bei seinen Ausf�hrungen �berhaupt auf die tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz zu st�tzen vermag und somit zu h�ren ist (Erw�gung 2). Ihm wurde von der Vorinstanz nicht als Pflichtverletzung angelastet, dass er sich nicht mit Details der Gesch�ftsf�hrung befasst habe. Vielmehr wird ihm vorgeworfen, dass er sich trotz einer nichts aussagenden Bilanz 1996, die bei Antritt seines Verwaltungsratsmandats vorlag, und darin enthaltenen Auff�lligkeiten nicht n�her �ber die effektive Gesch�ftst�tigkeit der A.________ AG sowie deren finanzielle Situation erkundigte und nicht energisch darauf bestand, dass ihm vom Delegierten des Verwaltungsrats, E.________, sofort n�herer Aufschluss erteilt werde. Dies betrifft die Grundlagen der Gesch�ftst�tigkeit und nicht Details der Gesch�ftsf�hrung. Die Vorinstanz hat zu Recht befunden, dass vom Beklagten im Rahmen der Oberaufsicht �ber den mit der Gesch�ftsleitung betrauten Mitverwaltungsrat ein anders Verhalten zu erwarten gewesen w�re, ohne �berspitzte Anforderungen an die Sorgfalt in der �berwachung der Organmitglieder aufzustellen (vgl. zur diesbez�glichen �berwachungspflicht: B�ckli, a.a.O., S. 1609 Rz. 534, S. 1621 Rz. 576; Forstmoser, a.a.O., Rz. 798 und 803; Glaus, a.a.O., S. 81).
Ob die Buchhaltung f�r das Folgejahr "verz�gert nachgef�hrt" wurde und der Beklagte daraus h�tte Informationen entnehmen k�nnen, aufgrund der er den geltend gemachten Schaden h�tte vermeiden k�nnen, spielt beim erhobenen Vorwurf keine Rolle. Die diesbez�glichen Vorbringen des Beklagten gehen an der Sache vorbei.
5.2.8 Zusammenfassend hat die Vorinstanz kein Bundesrecht verletzt, indem sie dem Beklagten eine Pflichtverletzung durch Unterlassung von gebotenen Abkl�rungen vorgeworfen hat.
5.3 Den geltend gemachten Schaden bestreitet der Beklagte als solchen nicht. Er macht lediglich geltend, ersatzpflichtig sei er nur f�r den widerrechtlich verursachten Schaden und im vorliegenden Fall fehle es mangels Pflichtverletzung an der Widerrechtlichkeit. Dies hat sich nach den vorstehenden Erw�gungen indes als unzutreffend erwiesen.
5.4 Der Beklagte bestreitet sodann, dass zwischen den ihm vorgeworfenen Pflichtverletzungen und dem eingetretenen Schaden von rund Fr. 298'000.-- infolge Zweckentfremdung der von acht Anlegern zur Zeit seines Amtes als Verwaltungsrat get�tigten Einzahlungen ein ad�quater Kausalzusammenhang bestehe.
5.4.1 Die Haftung aus aktienrechtlicher Verantwortlichkeit setzt voraus, dass zwischen der Pflichtverletzung des Organs und dem Schaden sowohl ein nat�rlicher als auch ein ad�quater Kausalzusammenhang besteht (BGE 132 III 564 E. 4.2).
Die nat�rliche Kausalit�t ist gegeben, wenn ein Handeln Ursache im Sinn einer conditio sine qua non f�r den Eintritt eines Schadens ist. Ob dies zutrifft, ist eine Tatfrage, die nur im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde �berpr�ft werden kann. Rechtsfrage ist demgegen�ber, ob zwischen der Ursache und dem Schadenseintritt ein ad�quater Kausalzusammenhang besteht. Dies ist eine Wertungsgesichtspunkten unterliegende Rechtsfrage, die nur im Berufungsverfahren �berpr�ft werden kann (BGE 132 III 715 E. 2.2).
Nicht nur ein Handeln, sondern auch ein Unterlassen (z.B. Nichtvornahme von gebotenen Abkl�rungen) kann kausal f�r die Sch�digung eines Anlegers sein. Grunds�tzlich unterscheidet die Rechtsprechung auch bei Unterlassungen zwischen nat�rlichem und ad�quatem Kausalzusammenhang. W�hrend bei Handlungen die wertenden Gesichtspunkte erst bei der Beurteilung der Ad�quanz zum Tragen kommen, spielen diese Gesichtspunkte bei Unterlassungen in der Regel schon bei der Feststellung des hypothetischen Kausalverlaufs eine Rolle. Es ist daher bei Unterlassungen in der Regel nicht sinnvoll, den festgestellten oder angenommenen hypothetischen Geschehensablauf auch noch auf seine Ad�quanz zu pr�fen. Die Feststellungen des Sachrichters im Zusammenhang mit Unterlassungen sind daher entsprechend der allgemeinen Regel �ber die Verbindlichkeit der Feststellungen zum nat�rlichen Kausalzusammenhang f�r das Bundesgericht bindend. Nur wenn die hypothetische Kausalit�t ausschliesslich gest�tzt auf die allgemeine Lebenserfahrung - und nicht gest�tzt auf Beweismittel - festgestellt wird, unterliegt sie der �berpr�fung im Berufungsverfahren (BGE 132 III 715 E. 2.3).
5.4.2 Die Vorinstanz f�hrte aus, im Rahmen der hypothetischen Kausalit�t m�sse angenommen werden, der Beklagte h�tte bei pflichtgem�sser Sorgfalt entdeckt, dass Kundengelder bei der Gesellschaft geblieben und nicht vertragsgem�ss in Aktien der D.________ Ltd. angelegt wurden; als pflichtbewusster Verwaltungsrat h�tte er sodann sofort sichergestellt, dass weitere Zahlungen auch wirklich vertragsgem�ss verwendet w�rden, wobei anzunehmen sei, das Geld w�re diesfalls nicht verloren gegangen. Damit sei die Pflichtverletzung des Beklagten in Verbindung mit den vom Kl�ger genannten Einzahlungen der acht Kunden nach den Erfahrungen des Lebens und dem gew�hnlichen Lauf der Dinge urs�chlich f�r einen Schaden von rund Fr. 298'000.--.
Es kann offen bleiben, ob die Vorinstanz die hypothetische Kausalit�t damit ausschliesslich gest�tzt auf die allgemeine Lebenserfahrung - und nicht gest�tzt auf Beweismittel - festgestellt hat, und ihre Feststellung insoweit f�r das Bundesgericht im vorliegenden Verfahren �berhaupt �berpr�fbar ist, wie das Kassationsgericht des Kantons Z�rich in seinem Entscheid vom 29. September 2006 (S. 13) angenommen hat. Denn der Beklagte vermag insoweit jedenfalls keine Bundesrechtsverletzung aufzuzeigen.
5.4.3 Er macht zun�chst geltend, die zweckwidrigen Verm�gensabg�nge bei der A.________ AG seien darauf zur�ckzuf�hren gewesen, dass die Bank F.________ den Habensaldo eines Kontos der A.________ AG, auf dem in die D.________ Ltd. zu investierende Gelder von Kunden lagen, gest�tzt auf ein Pfandrecht, das ihr daran ohne sein Wissen einger�umt worden sei, mit dem Sollsaldo auf dem Konto von A.________ AG (Betriebskredit) abgedeckt habe. Selbst wenn er Nachforschungen angestellt h�tte und auf die Pfandbestellungen gestossen w�re, h�tte er an der vor seinem Amtsantritt erfolgten Verpf�ndung nichts �ndern k�nnen, da die Bank F.________ die einmal erhaltene Sicherheit nicht aufgegeben h�tte.
Diese Vorbringen sind von vornherein unbehelflich, soweit sie in den Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz �berhaupt eine St�tze finden und damit zu h�ren sind (Erw�gung 2 vorne). Denn die Vorinstanz hat nicht angenommen, der Beklagte h�tte den geltend gemachten Schaden bei pflichtgem�ssem Handeln damit verhindern k�nnen, dass er das Pfandrecht beseitigt h�tte. Vielmehr ging sie davon aus, er h�tte bei sorgf�ltigem Vorgehen entdeckt, dass f�r die D.________ Ltd. bestimmte Gelder in der Vergangenheit nicht vertragsgem�ss weitergeleitet worden waren und in der Folge f�r die korrekte Verwendung von Kundengeldern in der Zukunft gesorgt, so dass diese gar nicht auf das pfandbelastete Konto gelangt w�ren.
5.4.4 Der Beklagte bestreitet sodann, dass er das effektive Ausmass der Schulden der Gesellschaft bzw. deren Tilgung durch nicht der Gesellschaft geh�rende Mittel auch bei noch so eingehender Pr�fung der Buchhaltung h�tte feststellen k�nnen, wie es ja auch die Revisionsstelle nicht habe feststellen k�nnen.
Die Vorinstanz hat verbindlich festgehalten, der Umstand, dass bestimmte Mittel nicht an die D.________ Ltd. weitergeleitet worden waren, sei dem Revisor bekannt gewesen, ohne dass dieser allerdings gest�tzt darauf Verdacht gesch�pft, geschweige denn n�here Ausk�nfte verlangt h�tte. Wenn sich der Beklagte darauf beruft, auch die Revisionsstelle h�tte die Zweckentfremdung von Kundengeldern nicht feststellen k�nnen, widerspricht er diesen verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz und ist insoweit nicht zu h�ren.
Zur Begr�ndung, weshalb der Beklagte auch bei eingehender Pr�fung nicht in der Lage gewesen w�re, die Zweckentfremdung von Kundengeldern zu entdecken, beruft er sich sodann darauf, er habe nicht erkennen k�nnen, dass die Investoren mehr einbezahlt h�tten, als es ein Status reflektiert habe, den er f�r die D.________ Ltd. per 30. Juni 1997 habe erstellen lassen und der Aktiven der D.________ Ltd. von USD 1'364'966.77 bzw. Fr. 1'965'551.-- ausgewiesen habe. Diese auf den Status der D.________ Ltd. per 30. Juni 1997 gest�tzte Argumentation findet indessen in den tats�chlichen Feststellungen im angefochtenen Urteil ebenfalls keine Grundlage. Der Beklagte kann auch insoweit nicht geh�rt werden (Erw�gung 2 vorne).
Weitere Gr�nde, aus denen nach den Erfahrungen des Lebens und dem gew�hnlichen Verlauf der Dinge pflichtgem�sse Recherchen �ber die Situation der A.________ AG nach Vorliegen der Bilanz 1996 nicht zur Aufdeckung der Zweckentfremdung von Kundengeldern bzw. deren Nichtweiterleitung an die D.________ Ltd. gef�hrt h�tten, werden vom Beklagten keine angef�hrt und sind auch nicht ersichtlich. Es ist demnach bundesrechtlich nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz im Rahmen der hypothetischen Kausalit�t davon ausging, der Beklagte h�tte bei pflichtgem�sser Sorgfalt entdeckt, dass E.________ fr�her einbezahlte Kundengelder nicht vertragsgem�ss an die D.________ Ltd. weitergeleitet bzw. f�r die Gesellschaft veruntreut hatte.
5.4.5 Schliesslich ist es unbehelflich, wenn der Beklagte geltend macht, es h�tte bez�glich des geltend gemachten Schadens im Ergebnis nichts gen�tzt, wenn er eingeschritten w�re, nachdem der Revisionsstellenbericht �ber die Jahresrechnung 1997 vorlag, da die entsprechenden Kundeneinzahlungen und die Verrechnung durch die Bank F.________ bereits vorher ohne sein Wissen erfolgt seien. Denn die Vorinstanz hat dem Beklagten als schadensmitverursachende Pflichtverletzung vorgeworfen, dass er sich nicht bereits nach Antritt seines Verwaltungsratsmandats �ber die effektive Gesch�ftst�tigkeit der A.________ AG und deren finanzielle Situation erkundigt und ins Bild gesetzt hatte. Welche Auswirkungen ein sp�teres Einschreiten nach Vorliegen der Jahresrechnung 1997 auf die Entstehung des geltend gemachten Schadens gehabt h�tte, ist nicht entscheidwesentlich.
5.4.6 Die Vorinstanz hat damit auch den ad�quaten (hypothetischen) Kausalzusammenhang zwischen den vorgeworfenen Pflichtverletzungen und dem geltend gemachten Schaden von rund Fr. 298'000.-- bundesrechtskonform bejaht.
5.5 Der Beklagte bestreitet schliesslich, dass ihn hinsichtlich der vorgeworfenen Pflichtverletzungen ein Verschulden treffe. Allenfalls w�re ein solches als minim zu betrachten. Dieser Umstand w�re bei der Schadenersatzbemessung zu ber�cksichtigen. Dies habe die Vorinstanz zu Unrecht unterlassen, wobei ihr die Regelung von Art. 759 Abs. 1 OR schlicht entgangen sei.
5.5.1 Sind f�r einen Schaden mehrere Personen aus aktienrechtlicher Verantwortung ersatzpflichtig, so ist nach Art. 759 Abs. 1 OR jede von ihnen insoweit mit den anderen solidarisch haftbar, als ihr der Schaden aufgrund ihres eigenen Verschuldens und der Umst�nde pers�nlich zurechenbar ist. Die mit dieser Bestimmung eingef�hrte so genannte differenzierte Solidarit�t bedeutet, dass der Umfang der Ersatzpflicht eines solidarisch Haftenden auch im Aussenverh�ltnis individuell bestimmt wird. Der Haftpflichtige kann demnach auch im Aussenverh�ltnis, d.h. dem Gesch�digten gegen�ber, geltend machen, dass ihn kein oder nur ein geringes Verschulden treffe oder f�r ihn allenfalls ein anderer Herabsetzungsgrund nach Art. 43 Abs. 1 und Art. 44 OR gelte (BGE 132 III 564 E. 7 S. 577 mit Hinweisen; Corboz, La responsabilit� des organes en droit des soci�t�s, Kommentar, Basel 2005, N. 14, 17 zu Art. 759 OR; Widmer/Banz, a.a.O., N. 4 zu Art. 759 OR; B�ckli, a.a.O., S. 2152). F�r den Umfang der Ersatzpflicht eines solidarisch Haftenden ist es dagegen unerheblich, ob auch andere f�r den gleichen Schaden haften. Ebenso wenig spielt der (geringe oder volle) Umfang ihrer Haftung ein Rolle (Corboz, a.a.O., N. 14 f., 18 zu Art. 759 OR). Nicht ohne Bedeutung ist dagegen das Verhalten der anderen im Rahmen des zum Schaden f�hrenden Kausalverlaufs, wenn das Verhalten des in Anspruch genommenen in Anbetracht desselben v�llig in den Hintergrund tritt oder dieses sein Verschulden als besonders gering erscheinen l�sst (Corboz, a.a.O., N. 15 zu Art. 759 OR). So kann sich der in Anspruch genommene nicht nur darauf berufen, der Kausalzusammenhang zwischen seinem Verhalten und dem Schaden sei angesichts des Verhaltens eines anderen Verantwortlichen unterbrochen worden und seine Haftung entfalle daher mangels ad�quaten Kausalzusammenhangs (BGE 127 III 453 E. 5d S. 456 f.; vgl. auch BGE 130 III 182 E. 5.4; 116 II 519 E. 4b S. 524; Corboz, a.a.O., N. 15 zu Art. 759 OR; Widmer/Banz, a.a.O., N. 3 zu Art. 759 OR). Er kann dar�ber hinaus als Reduktionsgrund geltend machen, sein Verschulden erscheine aufgrund des Verhaltens des anderen als besonders gering, beispielsweise wenn ein Verwaltungsratsmitglied Unregelm�ssigkeiten gegen�ber seinen Mitverwaltungsr�ten so geschickt verschleiert hat, dass dem in Anspruch genommenen kein schwerer Vorwurf gemacht werden kann, weil er die Handlungen nicht aufgedeckt hat (BGE 127 III 453 E. 5d S. 457; Corboz, a.a.O., N. 15 zu Art. 759 OR). Allerdings nimmt die Rechtsprechung eine Haftungsbeschr�nkung wegen mitwirkenden Drittverschuldens nur mit grosser Zur�ckhaltung an, da sonst der Schutz des Gesch�digten, den die Solidarhaftung mehrerer Schuldner ihrem Wesen nach anstrebt, weitgehend illusorisch gemacht w�rde (BGE 127 III 453 E. 5d S. 457; 112 II 138 E. 4a S. 144; 93 II 317 E. 2e/bb S. 323, je mit Hinweisen; Forstmoser/Meier-Hayoz/Nobel, a.a.O., � 36 Rz. 105).
5.5.2 Die Vorinstanz hat diese Grunds�tze im vorliegenden Fall korrekt angewendet. Sie lehnte eine vom Beklagten mit der Begr�ndung, sein Verschulden sei �usserst gering, geforderte massive Herabsetzung des Schadenersatzes vollumf�nglich ab. Sie hielt dazu fest, eine Reduktion des Schadenersatzbetrages k�me in Frage, wenn sich der Beklagte einigermassen ernsthaft bem�ht h�tte, einen �berblick �ber die finanzielle Lage der Gesellschaft zu erhalten, es E.________ aber mit Hilfe raffinierter Man�ver gelungen w�re, ihn zu t�uschen und in Sicherheit zu wiegen. Er habe sich aber nach eigenem Bekunden abgesehen von kraft- und sanktionslosen Ersuchen um Aufschluss v�llig passiv verhalten. Es habe daher beim gesetzlichen Normalfall zu bleiben, dass der Beklagte f�r den ganzen Schaden hafte.
5.6 Dem Beklagten kann zun�chst nicht gefolgt werden, soweit er geltend macht, ihn treffe am geltend gemachten Schaden �berhaupt kein Verschulden. Der Verwaltungsrat haftet im Rahmen seiner Amtsf�hrung f�r jedes Verschulden, also auch f�r leichte Fahrl�ssigkeit. Dabei gilt nach allgemein anerkannter Auffassung ein objektivierter Verschuldensmassstab. Ein Verschulden ist grunds�tzlich immer gegeben, wenn der in Anspruch genommene nicht so gehandelt hat, wie es von einem sachkundigen Organ in der konkreten Stellung objektiv verlangt werden darf (Widmer/Banz, a.a.O., N. 32 zu Art. 754 OR; Forstmoser/ Meier-Hayoz/Nobel, a.a.O., � 36 Rz. 75 ff.; Corboz, a.a.O., N. 40 ff. zu Art. 754 OR).
Es unterliegt keinem Zweifel, dass dem Beklagten im vorliegenden Fall ein Verschulden vorzuwerfen ist, wenn er sich trotz der Auff�lligkeiten in der A.________ AG-Bilanz 1996 und deren mangelnder Aussagekraft �ber die effektive Gesch�ftst�tigkeit und die finanzielle Lage der Gesellschaftsgruppe in pflichtwidriger Weise nicht mit Nachdruck darum bem�hte, Aufschluss �ber deren effektive T�tigkeit und finanzielle Lage zu erhalten, womit er nach dem hypothetischen Kausalverlauf den geltend gemachten Schaden von rund Fr. 298'000.-- h�tte verhindern k�nnen. Nach den mangels Sachverhaltsr�gen allein massgeblichen tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz (Erw�gung 2 vorne) liegt auch nicht der Fall vor, in dem sich der Beklagte ernsthaft darum bem�ht h�tte, Aufschluss zu erhalten, es E.________ aber mit raffinierten Verschleierungsman�vern geschafft h�tte, ihm die effektiven Vorg�nge in der Gesellschaft verborgen zu halten. Die Vorinstanz hat somit kein Bundesrecht verletzt, indem sie das Verschulden des Beklagten angesichts von dessen weitgehend passivem Verhalten nicht als gering bezeichnete, so dass eine Reduktion des Haftungsbetrages in Frage k�me.
Angesichts der von der Vorinstanz festgestellten mangelnden Aussagekraft der Bilanz 1996 und der Auff�lligkeiten in derselben vermag sich der Beklagte zun�chst nicht damit zu entlasten, dass der Jahresabschluss von der Revisionsstelle nicht beanstandet worden sei. Er ist sodann nicht zu h�ren, soweit er dar�ber hinaus geltend macht, es sei ihm auch angesichts der in der Bilanz der D.________ Ltd. per 30. Juni 1997 enthaltenen Aktiven und der Weise, wie ihm die Situation der A.________ AG zu Beginn seiner T�tigkeit geschildert worden sei, kein Verschulden vorzuwerfen, wenn ihm nicht aufgefallen sei, dass Kundengelder vertragswidrig bei der A.________ AG geblieben waren. Denn mit den entsprechenden Vorbringen erweitert er den vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt unzul�ssigerweise (Erw�gung 2). Dasselbe gilt, soweit er geltend macht, in der Verwaltungsratssitzung vom 15. Dezember 1997 einen Liquidit�tsstatus verlangt und bereits auf den 1. Januar 1998 eine zweite Verwaltungsratssitzung einberufen zu haben.
Ferner ist es unbehelflich, wenn der Beklagte geltend macht, aus der Bilanz 1996 sei die (bereits damals bestehende) hohe Verschuldung der A.________ AG nicht hervorgegangen, ebenso wenig wie der Umstand, dass das Konto mit der Rubrik "D.________ Ltd." zugunsten der Bank F.________ verpf�ndet gewesen sei. Denn die Vorinstanz hat ihm nicht zum Vorwurf gemacht, dass er nicht bereits aufgrund der Bilanz erkannt hat, dass die Gesellschaft �berschuldet und das Konto mit den Kundengeldern verpf�ndet sei.
F�r die Festlegung des vom Beklagten nach Massgabe seines Verschuldens zu erbringenden Schadenersatzbetrages ist schliesslich die H�he, in der die Mitverantwortlichen E.________ und Dr. B.________ im Adh�sionsprozess bzw. vergleichsweise zur Rechenschaft gezogen wurden, nicht von Bedeutung (vgl. Erw�gung 5.5.1; Corboz, a.a.O., N. 15 zu Art. 759 OR). Es hilft daher dem Beklagten auch nicht weiter, wenn er sich darauf beruft, dass der Umfang der Haftung von Dr. B.________ nur auf Fr. 50'000.-- veranschlagt bzw. derjenige von E.________ im Strafurteil nur auf Fr. 196'800.-- beziffert worden sei.
Die Berufung erweist sich demnach als unbegr�ndet. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der Beklagte kosten- und entsch�digungspflichtig (Art. 156 Abs. 1 und Art. 159 Abs. 2 OG).
Im Namen der I. zivilrechtliche Abteilung

References: Art. 63
 BGE 
 BGE 
 Art. 63
 Art. 64
 Art. 260
 Art. 55
 BGE 
 Art. 32
 BGE 
 BGE 
 Art. 143
 Art. 148
 BGE 
 Art. 148
 Art. 148
 Art. 148
 BGE 
 Art. 147
 Art. 147
 BGE 
 BGE 
 Art. 147
 BGE 
 BGE 
in fine
 BGE 
 Art. 148
 BGE 
 BGE 
 Art. 146
 Art. 148
 Art. 147
in fine
 Art. 148
 Art. 147
 Art. 148
 Art. 754
 Art. 716
 BGE 
 Art. 716
 Art. 754
 Art. 717
 Art. 716
 Art. 759
 Art. 759
 Art. 43
 Art. 44
 Art. 759
 Art. 759
 Art. 759
 Art. 759
 BGE 
 Art. 759
 Art. 759
 Art. 759
 Art. 754
 Art. 754
 Art. 759
 Art. 159