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Timestamp: 2017-09-19 11:46:34+00:00

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Rechtsprechung - Suchergebnis - 19.09.2017 13:46h
19.01.2005 (nicht rechtskräftig) L 11 KA 103/03
Die Beteiligten streiten hinsichtlich der inhaltlichen Richtigkeit und des Vorhandenseins einer Rechtsgrundlage über die Rechtmäßigkeit eines Therapiehinweises nach Nr. 14 der Arzneimittel-Richtlinien (AMR) des Beklagten.
Therapiehinweise sind nach Nr. 14 Satz 1 AMR von den Vertragsärzten zu beachten. Damit handelt es sich nicht nur um eine unverbindliche Empfehlung, sondern eine verbindliche Regelung, wie sich bereits aus der Gegenüberstellung zu Satz 2 der Nr. 14 AMR ergibt. (Leitsatz der Redaktion)
AMR Nr. 14
Aktenzeichen: L11KA103/03 Paragraphen: AMRNr.14 Datum: 2005-01-19
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Arztrecht - Kassenabrechnung Behandlungsmethoden
06.10.2004 (nicht rechtskräftig) L 1 KR 22/01
Die Beteiligten streiten um eine Kostenerstattung für eine operative Anlage eines Magenbandes zur Verringerung von extremen Übergewicht (sog. gastric-banding).
Es besteht nur ein Anspruch auf die Kostenerstattung einer Magenbandoperation zur Reduzierung von Übergewicht, wenn zuvor systematisch alle alternativen Behandlungsmethoden erprobt worden sind. (Leitsatz der Redaktion)
Aktenzeichen: L1KR22/01 Paragraphen: Datum: 2004-10-06
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Arztrecht - Behandlungsmethoden Kassenabrechnung
08.09.2004 B 6 KA 14/03
Abgrenzung zwischen ambulanter und eine stationäre Behandlung.
Honorarabrechnung bei orthopädische Operationen sowie arthroskopische und Kreuzbandoperationen (Leitsatz der Redaktion)
Bundesmantelvertrag-Ärzte idF seit 01.01.1995 § 45 Abs 2 Satz 1
Ersatzkassenvertrag-Ärzte idF seit 01.07.1994 § 34 Abs 4 Satz 2
SGB V idF des Gesundheits-Reformgesetzes vom 20.12.1988 § 83 Abs 3
SGB V § 83 Abs 1
Aktenzeichen: B6KA14/03 Paragraphen: SGBV§83 Datum: 2004-09-08
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Arztrecht - Behandlungsmethoden Zulassungsrecht Sonstiges
08.09.2004 B 6 KA 18/03 R
Die KÄBV und die Verbände der Ersatzkassen haben die "Vereinbarung über die ambulante Behandlung chronisch schmerzkranker Patienten" als Anlage 12 zum Bundesmantelvertrag Ärzte/Ersatzkassen (EKV-Ä) geschlossen (Schmerztherapie-Vereinbarung vom 9. September 1994, in Kraft getreten zum 1. Juli 1994, DÄ 1994, C-1633 f; neu gefasst mit Wirkung vom 1. Juli 1997, DÄ 1997, C-1186 ff). Die Vereinbarung verfolgt das Ziel, die qualifizierte ambulante Schmerztherapie chronisch schmerzkranker Patienten durch niedergelassene Ärzte zu fördern (§ 1 Abs 1). Die Vertragsärzte, die an der Vereinbarung teilnehmen wollen, müssen die in ihr aufgestellten Anforderungen vollständig erfüllen (§ 1 Abs 2 Satz 1). (Leitsatz der Redaktion)
SGB V § 135 Abs 2
Schmerztherapie-Vereinbarung § 7 Abs. 2
Aktenzeichen: B6KA18/03 Paragraphen: SGBV§135 Schmerztherapie-Vereinbarung§7 Datum: 2004-09-08
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Arztrecht - Honorare Kassenabrechnung Zulassungsrecht Behandlungsmethoden
11.02.2004 L 11 KA 67/03
Streitig ist der Anspruch des Klägers auf Genehmigung der Ausführung und Abrechnung von Leistungen der Kernspintomographie nach der Vereinbarung von Qualifikationsvoraussetzungen gemäß § 135 Abs. 2 Fünftes Buch Sozialgesetzbuch (SGB V) zur Durchführung von Untersuchungen in der Kernspintomographie (Kernspin-Vb). (Leitsatz der Redaktion)
SGB V § 135
Aktenzeichen: L11KA67/03 Paragraphen: SGBV§135 Datum: 2004-02-11
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5.2.2004 9 E 3152/03(V)
Zahnärztliche Leistungen unter Verwendung der Dentin-Adhäsiv-Technik können nach § 6 Abs. 2 GOZ in analoger Berechnung nach Maßgabe der Ziffern 215 ff. GOZ berechnet werden. Die Beihilfefestsetzungsstelelle muss die Berechnung der Beihilfe nach Maßgabe dieser Gebührenziffern hinnehmen und zur Grundlage der Beihilfebemessung machen.
Aktenzeichen: 9E3152/03 Paragraphen: GOZ§6 Datum: 2004-02-05
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16.07.2003 5 U 249/02
1. Der zwischen einem in Deutschland nicht approbierten Arzt und dem Patienten geschlossene Behandlungsvertrag ist nichtig.
2. Entscheidet sich der umfassend informierte, in der freien Willensbildung nicht beeinträchtigte Patient dafür, einer Außenseitermedizin zu folgen, obwohl ihm die bei ihm bereits mit Erfolg angewandten schulmedizinischen Behandlungsmethoden bekannt sind, und erleidet er deshalb einen Körperschaden, fehlt es am nötigen haftungsrechtlichen Zurechnungszusammenhang zwischen fehlerhafter Behandlung ( hier: Beratung ) und Schaden.
BGB §§ 134, 249, 823
Aktenzeichen: 5U249/02 Paragraphen: BGB§134 BGB§249 BGB§823 Datum: 2003-07-16
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3.4.2003 12 U 57/01
Eine ärztliche Anordnung im Sinne von § 4 BBBUZ muss der Versicherte nicht befolgen, wenn die vorgeschlagene Therapie keine Aussicht auf Erfolg bietet. Dies gilt auch dann, wenn die Erfolgsaussicht wegen des notwendigen, aber nicht vorhandenen Psychotherapieverständnisses des Versicherten fehlt.
BBBUZ § 2, BBBUZ § 4
Aktenzeichen: 12U57/01 Paragraphen: BBBUZ§2 BBBUZ§4 Datum: 2003-04-03
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Arztrecht Gesundheitskosten - Behandlungsmethoden Behandlungskosten
19.2.2003 B 1 KR 18/01 R
Die Bioresonanztherapie ist keine wissenschaftlich anerkannte Behandlungsmethode und vermag deshalb insgesamt keine Leistungspflicht einer Krankenkasse zu begründen. (Leitsatz der Redaktion)
Aktenzeichen: B1KR18/01 Paragraphen: Datum: 2003-02-19
Link: pdf.php?db=sozialrecht&nr=674

References: § 45
 § 34
 § 83
 § 83
 § 135
 § 7
 § 135
 § 135
 § 6
 § 4
 § 2
 § 4