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Timestamp: 2020-01-21 02:22:36+00:00

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OLG Bamberg, Urteil vom 3.4.2014, Az. 3 Ss 50/14 Die tatsächliche Existenz des Ausstellers eines Ausweises (hier: 'Freie Stadt D.') ist weder für die Frage der Ausstellererkennbarkeit noch für die Frage der Täuschung über die Ausstelleridentität Voraussetzung des Urkundenbegriffs im Sinne von § 267 StGB (u. a. Anschluss an BGH, Urt. v. 27.09.2002 - 5 StR 97/02 = wistra 2003, 20 = NStZ-RR 2003, 20 = StraFo 2003, 101 = StV 2004, 25).
OLG Bamberg, Urteil vom 3.4.2014, Az. 3 Ss 50/14 Denn die tatsächliche Existenz des scheinbaren Ausstellers ist weder für die Frage der Ausstellererkennbarkeit noch für die Frage der Täuschung über die Ausstelleridentität Voraussetzung des Urkundenbegriffs des § 267 StGB (vgl. BGHSt 5, 79; BGH, Urt. v. 27.09.2002 - 5 StR 97/02 = wistra 2003, 20 = NStZ-RR 2003, 20 = StraFo 2003, 101 = StV 2004, 25).
LG Bonn, Urteil vom 3.0.2007, Az. 36 B 3/06 Denn nach ständiger Rechtsprechung ist auch die Verwendung der Fotokopie einer unechten oder verfälschten Originalurkunde in Kenntnis der Unechtheit des Originals ein Gebrauchmachen im Sinne des § 267 StGB, wenn die Kopie – wie vorliegend – als solche und nicht als Original erscheinen soll (BGH 5, 293; 24, 140; StrafV 94, 18; 01, 224; OLG Köln, StrafV 87, 297).
BGH, URTEIL vom 2.2.2004, Az. VI ZR 105/03 Der erkennende Senat hat bereits entschieden, daß der allgemeine Tatbestand der Urkundenfälschung (§ 267 StGB) das Vermögen des Einzelnen nicht schützt und daher kein Schutzgesetz im Sinne des § 823 Abs. 2 BGB ist (Senatsurteil BGHZ 100, 13, 15).
BGH, URTEIL vom 2.2.2004, Az. VI ZR 105/03 Angesichts des vom ursprünglichen Verordnungsgeber ausdrücklich hervorgehobenen, später perpetuierten und bei der Art der getroffenen Regelung auch einzig naheliegenden sinnvollen Ziels können die Ausführungen des erkennenden Senats zur fehlenden Schutzgesetzeigenschaft des § 267 StGB (BGHZ 100, 13 ff.) hier nicht herangezogen werden.
BGH, URTEIL vom 2.2.2004, Az. VI ZR 105/03 Die Annahme, der den Au-tomatenaufstellern durch § 3 Medaillen-VO gewährte Schutz könne angesichts vielfältiger anderer geschützter Interessen nur ein Reflex sein, der durch die Befolgung der Norm zwar objektiv erreicht werden könne, aber nicht in ihrem spezifischen Aufgabenbereich liege, weshalb der Schutz 'schwach' und 'undeutlich' sei (so die Formulierung in dem Senatsurteil BGHZ 100, 13, 18 f. zu § 267 StGB), erschiene als verfehlt.
BGH, URTEIL vom 4.5.1989, Az. I ZR 135/87 Ob dies auch für die Entfernung der gefälschten Signatur des Künstlers zu gelten hat, bei der es sich immerhin um eine Urkundenfälschung nach § 267 StGB handelt (vgl. BGH JZ 1988, 936), kann hier offenbleiben, da es an einem dahingehenden Antrag fehlt (vgl. nachfolg, unter e).
BGH, BESCHLUSS vom 4.1.1987, Az. III ZR 143/85 Danach sind Fotokopien grundsätzlich keine Urkunden im Sinne von § 267 StGB (BGH NJW 1971, 1812).

References: § 267
 § 267
 § 267
 § 823
 § 267
 § 3
 § 267
 § 267
 BGH 
 § 267