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Timestamp: 2016-10-23 06:13:15+00:00

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alle drei vertreten durch F�rsprecher Rolf P. Steinegger,
15. M�rz 2004.
E.________, geboren am 6. Dezember 1924, wurde am 28. Oktober 1999 in das Spital D.________ aufgenommen, um sich am 1. November 1999 einem erfolgreich verlaufenen chirurgischen Eingriff am Herz zu unterziehen. Es wurden eine Aortaklappe ersetzt und drei Bypass eingef�hrt. Nach einem anschliessenden Aufenthalt auf der Intensivstation wurde E.________ am 2. November 1999 um 10 Uhr auf die Bettenstation verlegt. Was dort geschah, wird in der Krankengeschichte wie folgt festgehalten:
- Um 14.45 Uhr wurde festgestellt, dass E.________ "noch nicht ganz ad�quat" war, zum Teil nicht wusste, wo er sich befand.
- Um 17.00 Uhr wurde bemerkt, dass er den Schlauch zur Infusionsflasche entfernt hatte, so dass �berall Blutspuren sichtbar waren.
- Um 19.30 Uhr hat er den zentralen Venenkatheter vollst�ndig gezogen, wobei er zeitlich und �rtlich desorientiert war. Es wurden ihm 3 Tropfen Haldol verabreicht.
- Um 22.00 Uhr schien E.________ etwas beruhigt, aber immer noch �rtlich und zeitlich desorientiert.
- Um 23.30 Uhr sass E.________ am Bettrand, nachdem er die Venenverweilkan�le herausgezogen hatte, was bewirkte, dass alles "wohin das Auge reicht" blutverschmiert war. Dabei war er zeitlich und �rtlich desorientiert. Es wurden ihm acht Tropfen Haldol und das Schlafmittel Stilnox verabreicht, nachdem sich der Zustand am sp�ten Abend ausgepr�gt hatte.
- Um 00.15 Uhr stellte ein Arzt fest, dass E.________ ruhig war, ad�quat antwortete und neurologisch unauff�llig war.
Einigkeit besteht darin, dass ein Verwirrtheitszustand von E.________ zum Todessturz gef�hrt hat. Dabei geht es um ein nach herzchirurgischen Eingriffen "nahezu allt�gliches Problem", das mit einer Wahrscheinlichkeit von 20 % - 30 % auftritt, wobei �ltere Personen h�ufiger davon betroffen sind als j�ngere. Das Hauptmerkmal des mit den Begriffen "Verwirrtheitszustand", "Delir" oder "Durchgangssyndrom" bezeichneten Zustandes besteht stets in der St�rung der Aufmerksamkeit, die meist fluktuiert. Eine ausgewogene und geordnete Wahrnehmung und Reizverarbeitung im Gehirn der Patientin oder des Patienten ist im akuten Stadium des Delirs nicht mehr m�glich.
Typisch ist der unvorhersehbare Verlauf der Krankheit. Ein stilles, in sich gekehrtes Verhalten kann abrupt in ein bettfl�chtiges oder aggressives Verhalten gegen sich oder gegen andere umschlagen. Auch der Grad der Verwirrtheit kann sich rasch �ndern. Zudem ist bekannt, dass im Zusammenhang mit dem Delir immer wieder Todesf�lle auftreten.
Am 27. Oktober 2000 klagten die Ehefrau des Verstorbenen A.________ (Beschwerdef�hrerin 1) und dessen T�chter B.________ (Beschwerdef�hrerin 2) sowie C.________ (Beschwerdef�hrerin 3) beim Verwaltungsgericht des Kantons Bern mit dem Antrag, das Spital D.________ sei zur Leistung von Schadenersatz und Genugtuung in der H�he von insgesamt Fr. 284'658.-- nebst Zins von 5 % seit 3. November 1999 zu verpflichten. Zur Begr�ndung f�hrten sie an, die Beklagte habe eine Reihe von Sorgfaltspflichten verletzt:
- Sie habe es vers�umt, Richtlinien zur Behandlung von postoperativen Verwirrtheitszust�nden zu erlassen.
- Sie habe keine ad�quate Diagnose gestellt.
- Sie habe nicht f�r eine hinreichende medikament�se Therapie gesorgt.
- Sie habe keine hinreichenden Massnahmen f�r die Sicherheit des Patienten angeordnet (Sitzwache, Fixierung etc.).
- Sie habe die �rztliche Aufkl�rungspflicht verletzt.
Der Instruktionsrichter beschr�nkte das Verfahren auf die Frage der grunds�tzlichen Haftung der Beklagten und ordnete drei Begutachtungen an. Gutachter waren: Prof. F.________, damals Oberarzt der Klinik f�r Psychiatrie und Psychotherapie im Klinikum X.________; Prof. G.________, Chefarzt an der Klinik f�r Herz- und Thoraxchirurgie des Spitals Y.________; Prof. H.________, Direktor der Klinik und Poliklinik f�r Psychiatrie und Psychotherapie der technischen Universit�t Z.________.
Die Beschwerdef�hrerinnen haben gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts vom 15. M�rz 2004 staatsrechtliche Beschwerde eingereicht mit dem Begehren, es sei aufzuheben. Die Beschwerdegegnerin und das Verwaltungsgericht beantragen die Abweisung der Beschwerde.
1.1 Das Verwaltungsgericht hat die Klage aufgrund des kantonalen Gesetzes �ber das �ffentliche Dienstrecht vom 5. November 1992 beurteilt (Personalgesetz, PG; BSG 153.01). Nach dessen Vorschriften haften private Organisationen, die unmittelbar mit kantonalen �ffentlichen Aufgaben betraut sind, f�r den Schaden, den ihre Organe oder Angestellten Dritten in Erf�llung ihrer Aufgabe widerrechtlich zugef�gt haben (Art. 49 Abs. 1 PG). Es handelt sich um eine Kausalhaftung in dem Sinne, dass ein Verschulden der handelnden Organe oder Angestellten nicht vorausgesetzt wird. Soweit das Personalgesetz keine besonderen Vorschriften enth�lt, gelten gem�ss Art. 51 Abs. 1 PG die Bestimmungen des Obligationenrechts. Nach dieser Haftungsordnung m�ssen f�r einen Schadenersatz- bzw. Genugtuungsanspruch gem�ss dem angefochtenen Urteil folgende Voraussetzungen kumulativ erf�llt sein: Erf�llung einer �ffentlichen Aufgabe, materieller bzw. immaterieller Schaden, Widerrechtlichkeit sowie Kausalzusammenhang zwischen widerrechtlicher Aufgabenerf�llung und Schaden. Geht es um eine Haftung wegen �rztlicher Behandlung, ist im Rahmen der Pr�fung der Voraussetzung der Widerrechtlichkeit dar�ber zu entscheiden, ob den �rzten eine Verletzung der objektiv gebotenen Sorgfalt vorzuwerfen ist.
1.2 Die Anwendbarkeit dieser Haftungsordnung auf den vorliegenden Fall wird zu Recht von keiner Prozesspartei bestritten. Infolge der Einschr�nkung des kantonalen Verfahrens auf die Frage der grunds�tzlichen Haftung sind allerdings die Haftungsvoraussetzungen des Kausalzusammenhangs und des Schadens vom Verwaltungsgericht bis jetzt nicht gepr�ft worden. Sodann ist vor Bundesgericht ausschliesslich die Frage der Widerrechtlichkeit streitig. Der vorliegende Entscheid des Bundesgerichts beschr�nkt sich dementsprechend auf die Beurteilung der grunds�tzlichen Haftung und insbesondere auf die Frage der Widerrechtlichkeit des Verhaltens der f�r die Beschwerdegegnerin handelnden Personen.
1.3.1 Betreffend das gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts eingereichte Rechtsmittel ist festzuhalten, dass die Beschwerdef�hrerinnen zu Recht die staatsrechtliche Beschwerde (Art. 84 ff. OG) gew�hlt haben. Der Entscheid des Verwaltungsgerichts konnte weder mit Berufung noch mit zivilrechtlicher Nichtigkeitsbeschwerde oder mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht angefochten werden (vgl. Art. 44 ff., Art. 68 und 97 ff. OG).
1.3.2 Im staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren �berpr�ft das Bundesgericht die Anwendung des kantonalen Rechts durch die kantonale Beh�rde lediglich auf Willk�r (Art. 9 BV). Das gilt gem�ss st�ndiger Praxis auch f�r Arzthaftungsprozesse nach kantonalem �ffentlichen Recht, in denen Schadenersatz- oder Genugtuungsforderungen wegen chirurgischer Eingriffe am Menschen streitig sind (Urteil 2P.101/1994 vom 5. Mai 1995, E. 3b, abgedruckt in ZBl 97/1996 S. 280 f.; Urteil 4P.265/2002 vom 28. April 2003 E. 2.2).
Weil die staatsrechtliche Beschwerde nicht das vorangegangene kantonale Verfahren weiterf�hrt, sondern als ausserordentliches Rechtsmittel ein selbst�ndiges staatsgerichtliches Verfahren er�ffnet, welches - in der Erscheinungsform der Verfassungsbeschwerde (Art. 84 Abs. 1 lit. a OG) - der Kontrolle kantonaler Hoheitsakte unter dem spezifischen Aspekt ihrer Verfassungsm�ssigkeit dient, pr�ft das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene R�gen (BGE 117 Ia 393 E. 1c). Die beschwerdef�hrende Partei hat die als verletzt behaupteten Verfassungsbestimmungen zu nennen und �berdies darzutun, inwiefern dies der Fall sein soll (BGE 129 I 185 E. 1.6 mit Hinweisen). Auf ungen�gend begr�ndete R�gen und rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt das Bundesgericht nicht ein.
Die Begr�ndung muss in der Beschwerdeschrift selbst enthalten sein. Verweise auf Ausf�hrungen in anderen Rechtsschriften, namentlich solchen des kantonalen Verfahrens, sind unbeachtlich (K�lin, Das Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde, 2. Aufl., S. 364). Die Beschwerdef�hrerinnen �bersehen diese Begr�ndungsanforderungen, wenn sie in der Beschwerdeschrift auf ihre dem Verwaltungsgericht am 28. November 2003 eingereichten "Schlussbemerkungen" verweisen. Auch mit Bezug auf eine Reihe von Willk�rr�gen werden die Begr�ndungsanforderungen nicht erf�llt (vgl. E. 4)
Die Beschwerdef�hrerinnen machen zun�chst geltend, das Verwaltungsgericht habe im Zusammenhang mit der Einholung der drei Gutachten in verschiedener Hinsicht ihren Anspruch auf rechtliches Geh�r gem�ss Art. 29 Abs. 2 BV verletzt.
3.1 Der Instruktionsrichter des Verwaltungsgerichts hat die unter Mitwirkung der Parteien formulierten Expertenfragen den nach Absprache mit den Parteien bestellten drei Gutachtern zur Beantwortung unterbreitet und von diesen verlangt, die Gutachten aufeinander abzustimmen. Eine m�ndliche Experteninstruktion, an der im Beisein der Gutachter und der Parteien die Expertenfragen und das Vorgehen gemeinsam h�tte bereinigt werden k�nnen, hat nicht stattgefunden. Dieser Umstand wird jedoch in der Beschwerdeschrift nicht bem�ngelt, denn die im Einzelnen noch darzulegenden R�gen beziehen sich ausschliesslich auf die folgende Begutachtung. Diese weist in der Tat gewisse Besonderheiten auf. Die Akten, insbesondere die Krankengeschichte, sind zwar dem Gutachter Prof. G.________ zugestellt worden, von diesem aber nicht den beiden anderen Gutachtern weitergeleitet worden, die ihre Gutachten ohne Kenntnis der Krankengeschichte erstellt haben. Einer (Prof. F.________) hat sie nachtr�glich gesehen, zu einer �nderung seines Gutachtens aber keinen Anlass gefunden und dies dem Instruktionsrichter mitgeteilt. Der andere Gutachter (Prof. H.________) hat wenige Tage vor dem Versand seines Gutachtens die Expertise G.________ gesehen, die sich auf die Krankengeschichte st�tzt. Sodann sind einzelne Fragen von den Gutachtern, namentlich von Prof. G.________, nicht beantwortet worden. Zudem sind die Gutachten auch nicht aufeinander abgestimmt worden. Der Instruktionsrichter hat dem von den Beschwerdef�hrerinnen ge�usserten Wunsch, es sei von den Gutachtern Nachbesserung zu verlangen, nicht entsprochen.
3.2 Die Beschwerdef�hrerinnen sehen eine Verletzung ihres Geh�rsanspruchs darin, dass es das Verwaltungsgericht abgelehnt hat, die Gutachter zur Nachbesserung aufzufordern, und zwar fallbezogen, das heisst in Kenntnis der Krankengeschichte sowie in gegenseitiger Abstimmung. Ebenfalls als Geh�rsverletzung werten die Beschwerdef�hrerinnen den Umstand, dass sich das Verwaltungsgericht geweigert hat, von den Gutachtern die Zusatzfragen der Beschwerdef�hrerinnen beantworten zu lassen.
3.3 Auf die R�gen ist insoweit nicht einzutreten, als sie sich auf Fragen oder Zusatzfragen beziehen, deren Inhalt in der Beschwerdeschrift nicht wiedergegeben wird, womit die Beschwerdef�hrerinnen die Begr�ndungsanforderungen im Sinne von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG nicht erf�llen (vgl. E. 2, vorne). Im �brigen sind die R�gen unbegr�ndet, wie die nachfolgenden Erw�gungen zeigen werden.
3.4 Der Geh�rsanspruch gem�ss Art. 29 Abs. 2 BV gibt dem Betroffenen als pers�nlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht einen Anspruch darauf, sich vor Erlass eines in seine Rechtsstellung eingreifenden Entscheides zu �ussern und Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erheblichen Beweisantr�gen geh�rt zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu �ussern, wenn dies geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen. Dem Mitwirkungsrecht entspricht die Pflicht der Gerichte, die Argumente und Verfahrensantr�ge der Partei entgegenzunehmen und zu pr�fen sowie die rechtzeitig und formrichtig angebotenen erheblichen Beweismittel abzunehmen (BGE 124 I 241 E. 2 mit Hinweisen). Indessen gilt der formale, im vorliegenden Verfahren angerufene Anspruch auf Abnahme und W�rdigung der angebotenen Beweise in seiner verfassungsrechtlichen Ausgestaltung nicht unbeschr�nkt, sondern beispielsweise dann nicht, wenn das Gericht aufgrund der bereits abgenommenen Beweise seine �berzeugung gebildet hat und willk�rfrei davon ausgehen darf, diese w�rde durch weitere Beweiserhebungen nicht ersch�ttert (BGE 124 I 208 E. 4a; 122 II 464, E. 4a, 469).
3.4.1 Die Beschwerdef�hrerinnen argumentieren prinzipiell, indem sie auf dem vom Instruktionsrichter genehmigten Fragenkatalog, an dem sie mitgewirkt haben, beharren und daraus ein Recht ableiten wollen, das ihnen nur unter Missachtung des Geh�rsanspruches genommen werden kann. Die Beschwerdef�hrerinnen geben aber im Einzelnen nicht an, weshalb das Verwaltungsgericht in Willk�r verfallen sei, indem es - unbesehen der Tatsache, dass einzelne Fragen nicht oder nicht von allen Gutachtern beantwortet wurden - zur Beurteilung der Streitsache auf das vorhandene Gutachtenmaterial abgestellt und dasselbe f�r die Fallentscheidung als hinreichend angesehen hat. Das gilt auch f�r den Umstand, dass zwei der drei Gutachter nicht �ber die Krankengeschichte verf�gt haben. Diese gibt zwar Aufschluss �ber die konkreten �usserungsformen des Delirs beim verstorbenen E.________. Das Delir als Diagnose war aber unbestritten. Dazu geh�ren die Hauptsymptome dieser Krankheit, das unberechenbare Verhalten, die Unvorhersehbarkeit von abrupten Verhaltens�nderungen sowie die mit diesem Zustand verbundene hohe Mortalit�t. Inwiefern das Verwaltungsgericht in Willk�r verfallen sein soll, indem es die sich aus den Gutachten ergebenden Hinweise auf den Krankheitszustand trotz fehlender formaler Abstimmung unter den Gutachtern als hinreichend angesehen hat, wird von den Beschwerdef�hrerinnen im Einzelnen nicht dargelegt. Auch von einer offensichtlichen Verletzung prozessualer Vorschriften oder eines unbestrittenen Grundsatzes des Beweisrechts kann keine Rede sein.
3.4.2 Nach dem Gesetz �ber die Verwaltungsrechtspflege des Kantons Bern vom 23. Mai 1989 (VRPG; BSG 155.21) stellen die Verwaltungs- und Verwaltungsjustizbeh�rden den Sachverhalt von Amtes wegen fest (Art. 1 Abs. 1 lit. a in Verbindung mit Art. 18 Abs. 1 VRPG). Sie bestimmen Art und Umfang der Ermittlungen, ohne an die Beweisantr�ge der Parteien gebunden zu sein (Art. 18 Abs. 2 VRPG). Der Beh�rde steht bei der Erhebung und Abnahme von Beweisen ein weiter Ermessensspielraum zu, den sie indes nicht nach Gutd�nken, sondern nach pflichtgem�ssem Ermessen auszuf�llen hat (Merkli/ Aeschlimann/Herzog, Kommentar zum Gesetz �ber die Verwaltungsrechtspflege im Kanton Bern, Bern 1997, N. 8 zu Art. 18 VRPG). Nachdem das Verwaltungsgericht die Gutachten als Beweisergebnis vorl�ufig bewertet hat und dabei zum Schluss gelangt ist, dass der Sachverhalt gen�gend festgestellt ist, durfte es aufgrund antizipierter Beweisw�rdigung von weiteren Beweismassnahmen absehen, ohne dadurch den Geh�rsanspruch der Parteien zu verletzen (Merkli/ Aeschlimann/Herzog, a.a.O., N. 9 und 10 zu Art. 18 VRPG). Es ist jedenfalls nicht einzusehen und wird von den Beschwerdef�hrerinnen auch nicht dargelegt, weshalb das Verwaltungsgericht die erstellten Gutachten nicht bewerten und auf das Erfordernis einer Nachbesserung �berpr�fen und gem�ss dem Ergebnis der Pr�fung von einer Nachbesserung Umgang nehmen durfte. Die Geh�rsverletzungsr�ge der Beschwerdef�hrerinnen erweist sich damit als unbegr�ndet. Soweit sich die ebenfalls erhobene Willk�rr�ge gegen die antizipierte Beweisw�rdigung des Verwaltungsgerichts richtet, ist darauf wegen Missachtung der Begr�ndungsanforderungen nicht einzutreten.
Die Beschwerdef�hrerinnen machen verschiedene Verletzungen des Willk�rverbots gem�ss Art. 9 BV geltend, vernachl�ssigen aber auch hier die Begr�ndungsanforderungen. Aus diesem Grund ist auf die folgenden R�gen nicht einzutreten:
a) Willk�rlich sei die vom Verwaltungsgericht aufgrund der vorhandenen Anhaltspunkte getroffene Annahme, das bei E.________ aufgetretene Delir sei richtig diagnostiziert worden.
b) Willk�rlich sei die aufgrund der Gutachten getroffene Annahme, der Beizug eines Psychiaters sei nicht erforderlich gewesen.
c) Willk�rlich sei die aufgrund der Gutachten getroffene Annahme, die Medikation sei ausreichend gewesen.
d) Willk�rlich sei die Annahme, das Verwaltungsgericht habe auf den Leitfaden 2001 nicht abstellen d�rfen, obwohl deren Inhalt einen rund 20-j�hrigen Erkenntnisstand wiedergibt.
e) Willk�rlich sei sodann die Annahme, die Ehefrau des Verstorbenen w�re auch bei gen�gender Aufkl�rung nicht bei ihrem Mann geblieben, die abgenommenen Beweise h�tten ein gen�gend klares Bild ergeben, um auf weitere Beweise in antizipierter Beweisw�rdigung zu verzichten, das Verwaltungsgericht habe sich auf Aktenwidrigkeiten gest�tzt und sei einer einseitigen W�rdigung der Beweise verfallen.
Die Beschwerdef�hrerinnen halten daf�r, das Verwaltungsgericht sei mit seinem Befund, die Beschwerdegegnerin habe auf den Verwirrungszustand des E.________ mit ad�quaten Massnahmen reagiert, in Willk�r verfallen.
5.1 Das Verwaltungsgericht hat eine Sorgfaltspflichtverletzung im Wesentlichen aus folgenden Gr�nden verneint:
5.1.1 Aufgrund der Verwirrtheitszeichen, die am sp�teren Abend des 2. November 1999 auftraten, sei die Balkont�re im Zimmer des Patienten verriegelt worden. Diese Massnahme sei �blich und ziele darauf ab, Fensterspr�nge herzchirurgischer Patientinnen und Patienten zu verhindern. Diese bauliche Massnahme habe jedoch keine absolute Sicherheit bieten k�nnen, weil aufgrund feuerpolizeilicher Erw�gungen (Feuerleiter) und mit R�cksicht auf die Mitpatienten und die Mitarbeiter der Klinik nicht alle Balkont�ren auf einem Stockwerk verriegelt werden k�nnten.
5.1.2 Das Verwaltungsgericht hat seine Beurteilung weiterer auf das verbleibende Risiko bezogener Sicherheitsmassnahmen insbesondere auf die Gutachten der Professoren G.________ und H.________ gest�tzt, da das Gutachten von Prof. F.________ wenig fallbezogene Ausf�hrungen enth�lt.
Prof. G.________ (S. 12 des Gutachtens) weise darauf hin, dass selbst in L�ndern, die unter �hnlichem Spardruck stehen wie die Schweiz, beispielsweise in Deutschland, der Einsatz von Sitzwachen grossz�gig geregelt sei; auch im Spital Y.________, in dem er selbst t�tig ist, werde im Bereich der operativen Medizin mit einem erheblichen Mittelbedarf f�r akut eingesetzte Sitzwachen gerechnet. Zusammenfassend habe er festgehalten (S. 14 des Gutachtens):
"Die Auspr�gung des Durchgangssyndroms am sp�ten Abend der Ereignisnacht w�re in Kenntnis der heutigen Literatur zur perioperativen Behandlung in der Herzchirurgie in einer Vielzahl von Kliniken Grund gewesen, entweder auf eine intermediate-care-Abteilung zur�ckzuverlegen oder eine Sitzwache anzuordnen.
Ob im Spital D.________ Ressourcen f�r Sitzwachen zur Verf�gung standen, diese kurzfristig beschafft werden konnten und/oder gar das Einsetzen von Sitzwachen aus finanziellen Gr�nden oder �hnlichem nicht gern gesehen oder gar untersagt war, entzieht sich der Kenntnis des Gutachters und m�sste von gerichtlicher Seite gekl�rt werden. Inwieweit der Einsatz einer Sitzwache das tragische Ereignis zwingend h�tte verhindern k�nnen, bleibt dar�ber hinaus dahingestellt."
Demgegen�ber habe Prof. H.________ die Sachlage wie folgt beurteilt (S. 7 f.):
"Verwirrtheitszust�nde sind wegen ihrer Fluktuationen notorisch irref�hrende St�rungen. Aufgrund der grossen H�ufigkeit von Verwirrtheitszust�nden nach kardiochirurgischen Eingriffen und aufgrund der Unvorhersagbarkeit ihres zu allermeist g�nstigen Verlaufes bzw. aufgrund der Schwierigkeiten, besonders gef�hrdete Patienten rechtzeitig zu identifizieren, m�ssten eigentlich alle Patienten w�hrend der ersten Woche - vor allem nachts - st�ndig �berwacht werden. Dies ist nicht realisierbar und w�re f�r die �berwiegende Mehrzahl der �berwachten eine nicht zumutbare, st�ndige Belastung. Arzt und Pflegepersonal haben die unter den gegebenen Umst�nden der Klinik �blichen, m�glichen und sinnvollen Sicherungsmassnahmen getroffen."
"Im unmittelbaren Interesse des Patienten und des Heilungsverlaufs schien es vertretbar und angeraten, sich mit den angeordneten Vorsichtsmassnahmen und der niedrig dosierten Pharmakotherapie zu begn�gen. Der zun�chst g�nstige postoperative Verlauf, die Gabe von Haloperidol, die eingekehrte Ruhe bei nochmaliger Untersuchung, das Abschliessen der Balkont�r, das Informieren des Pflegepersonals, alle diese Faktoren waren vom verantwortlichen Arzt in seine Abw�gung einzubeziehen. Die Anwesenheit einer Sitzwache oder sogar die R�ckverlegung auf eine Beobachtungsstation oder in eine geschlossene Psychiatrische Klinik w�ren mit einem zumindest geringen zus�tzlichen Stress f�r den Patienten verbunden gewesen, der sowohl aus kardiologischer, als auch aus psychiatrischer Sicht zu bedenken war. Dass alle 5 genannten positiven Prognoseindikatoren bzw. Sicherungsmassnahmen und sogar ein beherzt eingreifender Mitpatient den tragischen Ausgang nicht verhindern konnten, war nicht vorherzusehen."
Das Verwaltungsgericht hat zun�chst festgestellt, dass die Professoren G.________ und H.________ die Frage der Sitzwache unterschiedlich beantworten, und ist dann - ohne das Gutachten G.________ konkret in Frage zu stellen - dem Gutachten H.________ gefolgt und hat sich seiner in den oben wiedergegebenen Zitaten formulierten Auffassung angeschlossen, wonach Arzt und Pflegepersonal die unter den Umst�nden der Klinik �blichen, m�glichen und sinnvollen Sicherungsmassnahmen getroffen h�tten.
Im angefochtenen Urteil wird ausgef�hrt, es liege zwar auf der Hand, dass die Sicherheit des Patienten mit einer Sitzwache besser gew�hrleistet sei als mit periodischen Kontrollen durch die Betreuungspersonen der Bettenstation. Angesichts der Besonderheit des Verwirrungszustandes, der sich durch die Unvorhersehbarkeit des Verhaltens und abrupte Verhaltens�nderungen kennzeichne, m�sste ein Patient w�hrend der ersten Woche nach dem Eingriff vor allem nachts st�ndig �berwacht werden. Es leuchte aber ein, dass dies die verf�gbaren personellen und finanziellen Ressourcen nicht zulassen w�rden. Deshalb sei eine Sitzwache nur anzuordnen, wenn dies durch die konkrete Risikolage geboten sei. Der zu beurteilende Geschehnisablauf, n�mlich der Sturz vom Balkon des Nebenzimmers, habe demgegen�ber einen derart singul�ren Charakter - selbst den Gutachtern sei ein vergleichbarer Fall nicht bekannt gewesen -, dass er von den Verantwortlichen nicht vorausgesehen werden konnte. Der Verzicht auf die Anordnung einer Sitzwache, der mit Blick auf den ungew�hnlichen Ablauf der Ereignisse in das Ermessen der Verantwortlichen gestellt gewesen sei, sei noch nicht als pflichtwidrige Unterlassung zu werten. Dasselbe gelte f�r den Verzicht, den Patienten auf die Intensivpflegestation zur�ckzuverlegen oder an seinem Bett ein Bettgitter anzubringen.
5.1.3 In tatbest�ndlicher Hinsicht besteht zwischen dem Experten G.________, der sein Gutachten in Kenntnis der Krankengeschichte verfasst hat, und dem Experten H.________ eine Differenz, zu der das Verwaltungsgericht im Einzelnen nicht Stellung genommen hat. Der Gutachter G.________ geht davon aus, dass sich der Krankheitszustand am Abend der Ereignisnacht, als auch die Haldoldosierung erh�ht und Stilnox verabreicht wurde, ausgepr�gt habe. Das Verwaltungsgericht scheint dieser Annahme zuzustimmen, wenn es ausf�hrt, aufgrund der Verwirrtheitszeichen, die am sp�ten Abend des 2. November 1999 auftraten, sei die Balkont�re im Zimmer des Patienten verriegelt worden.
Demgegen�ber vertraut der Experte H.________ auf den Eindruck eines Arztes, der den Patienten kurz nach Mitternacht besucht und als ruhig empfunden habe. Das Verwaltungsgericht folgt diesem Gutachter insoweit, als es die getroffenen Massnahmen insgesamt als ad�quat beurteilt. Die Differenz in der Beurteilung des Krankheitszustandes von E.________ in der Ereignisnacht braucht aber hier nicht weiter er�rtert zu werden, da Einigkeit dar�ber herrscht, dass bei diesem Patienten ein Verwirrungszustand vorlag, dessen Verlauf unberechenbar war, und da auch Einigkeit �ber das Fortbestehen eines Todessturzrisikos besteht, das sich mit den getroffenen Massnahmen allein nicht ausschliessen liess.
Hauptstreitpunkt unter den Experten ist daher nicht etwa die Zweckm�ssigkeit einer permanenten Sitzwache, sondern die Frage, ob eine solche Massnahme bei den vorhandenen personellen und finanziellen Ressourcen f�r jeden nach einer Herzoperation unter einem Verwirrungszustand leidenden Patienten zu verkraften w�re. Das Verwaltungsgericht h�lt dagegen f�r ausschlaggebend, dass die konkrete Risikolage die Anordnung einer permanenten Sitzwache darum nicht als angezeigt habe erscheinen lassen, weil der Geschehensablauf singul�r und nicht voraussehbar gewesen sei.
5.2 Die Beschwerdef�hrerinnen machen im Einzelnen geltend, das Verwaltungsgericht habe die Frage, ob die Beschwerdegegnerin mit ad�quaten Massnahmen auf die Sicherheitsrisiken f�r E.________ reagiert habe, aus folgenden Gr�nden willk�rlich beurteilt:
- Mit der Verriegelung des Fensters und der Balkont�re des Patientenzimmers von E.________ habe das Spital das Todessturzrisiko anerkannt und mit der Beschr�nkung dieser baulichen Massnahme auf das Patientenzimmer auch das Fortbestehen des Todessturzrisikos. Das stimme mit der in diesem Punkt einhelligen Meinung der Experten �berein, welche den baulichen Massnahmen nicht die Funktion einer absoluten Sicherheit zuschreiben, und sei letztlich auf den Krankheitszustand von E.________ zur�ckzuf�hren, f�r den eine hohe Mortalit�t symptomatisch sei.
- Was die konkrete Frage der Anordnung einer Sitzwache anbelangt, h�tte sich das Verwaltungsgericht nicht grundlos �ber die Expertenmeinung von Prof. G.________ hinwegsetzen und dem Gutachter Prof. H.________ anschliessen d�rfen, der im Ergebnis das Erfordernis einer Sitzwache im vorliegenden Fall verneint, obwohl er das (fortbestehende) Risiko von Todesst�rzen anerkennt.
- Wenn das Todessturzrisiko und die mit einem Delir verbundene hohe Mortalit�t als bekannt vorausgesetzt werden k�nnen, sei es widerspr�chlich, einen Todessturz - in welcher Form er sich auch verwirklichen sollte - als ein nicht voraussehbares singul�res Risiko zu bewerten.
5.3 Dem Arzt ist sowohl in der Diagnose wie in der Bestimmung therapeutischer oder anderer Massnahmen nach dem objektiven Wissensstand oftmals ein Entscheidungsspielraum gegeben, welcher eine Auswahl unter verschiedenen in Betracht fallenden M�glichkeiten zul�sst. Sich f�r das eine oder das andere zu entscheiden, f�llt in das pflichtgem�sse Ermessen des Arztes, ohne dass er zur Verantwortung gezogen werden k�nnte, wenn er bei einer Beurteilung ex post nicht die objektiv beste L�sung gefunden hat. Eine Pflichtverletzung ist daher nur dort gegeben, wo eine Diagnose, eine Therapie oder ein sonstiges �rztliches Vorgehen nach dem allgemeinen fachlichen Wissensstand nicht mehr als vertretbar erscheint. Die Pr�fung, ob dem Arzt eine Ermessens�berschreitung zur Last gelegt werden kann, beurteilt sich somit nicht nach dem Sachverhalt, wie er sich nachtr�glich dem Experten oder dem Richter darstellt; massgebend ist vielmehr, was der Arzt im Zeitpunkt, in dem er sich f�r eine Massnahme entschied oder eine solche unterliess, von der Sachlage halten musste (BGE 120 Ib 411 E. 4a und b sowie 4c/aa; 115 Ib 175 E. 3b S. 184/185). Soweit die M�glichkeit negativer Auswirkungen der Behandlung erkennbar ist, muss der Arzt alle Vorkehren treffen, um deren Eintritt zu verhindern (BGE 120 II 248 E. 2c, S. 250).
Nach den Feststellungen im angefochtenen Urteil erkannte das f�r die Beschwerdegegnerin handelnde Personal, dass die im Patientenzimmer des E.________ vorgenommene Verriegelung als Sicherheitsmassnahme nicht gen�gte, weil er mangels permanenter Bewachung sein Zimmer verlassen und sich sein lebensbedrohendes Selbstgef�hrdungspotential - in welcher Form auch immer - ausserhalb des Zimmers verwirklichen konnte. Ebenfalls erkannt wurde, dass durch die Anordnung einer Sitzwache die Lebensgefahr erheblich gemindert werden konnte. Die Beschwerdegegnerin vermag nicht darzulegen, weshalb eine solche Massnahme nicht zumutbar gewesen w�re. Das Unterlassen, eine Sitzwache oder eine R�ckverlegung auf die Intensivpflegestation anzuordnen und damit negative oder gar fatale Auswirkungen des durch den operativen Eingriff bedingten Zustandes des Patienten zu verhindern, wird damit objektiv vorwerfbar. Das wird vom Verwaltungsgericht an sich auch nicht in Zweifel gezogen. Das Verwaltungsgericht verlangt aber als weitere Voraussetzung der Vorwerfbarkeit, dass das Personal der Beschwerdegegnerin auch die konkrete Form der Verwirklichung der Selbstgef�hrdung h�tte voraussehen m�ssen. Damit verkennt es die Tragweite der an sich offenkundigen Verwirrtheit im Hinblick auf eine m�gliche Selbstsch�digung, die krankheitsbedingt nicht voraussehbare Verhaltensweisen miteinschloss. Indem das Verwaltungsgericht die Symptome des Delirs als Krankheitszustand im Einklang mit den Gutachtern klar herausarbeitet und dabei insbesondere auch auf das f�r solche Patienten typische unvoraussehbare Verhalten und die abrupten Verhaltens�nderungen hinweist, die Vorwerfbarkeit aber an die zus�tzliche Voraussetzung der Voraussehbarkeit des konkreten Verhaltens, das bei E.________ auf singul�re Weise zum Tod gef�hrt hat, kn�pfen will, stellt es auf ein unsachliches Argument ab und verstrickt sich in einen unaufl�sbaren Widerspruch. Der Verzicht auf die Anordnung einer Sitzwache kann nicht damit gerechtfertigt werden, dass die konkret eingetretene �usserungsform des Verwirrtheitszustandes (Sturz vom Balkon des Nachbarzimmers) noch nie vorgekommen ist. Auch wenn dieser Geschehensablauf zum ersten Mal eingetreten sein mag, lag er doch im Spektrum der bei einem Delir typischen Verhaltensformen, die sich eben gerade durch ihre Unvorhersehbarkeit charakterisieren. Im �brigen h�tte die Anordnung einer st�ndigen �berwachung, wie sie angesichts des Krankheitszustandes von E.________ und der verbleibenden - zwangsl�ufig nur generell voraussehbaren Risiken - geboten gewesen w�re, das t�dliche Ereignis mit hoher Wahrscheinlichkeit verhindert.
5.4.1 Dem Sachverst�ndigen sind bloss Sach-, keine Rechtsfragen zu unterbreiten. Die Beantwortung letzterer obliegt zwingend dem Gericht (BGE 113 II 429 E. 3a S. 432 mit Hinweisen; Merkli/Aeschlimann/ Herzog, a.a.O., N. 24 zu Art. 19 VRPG). Daraus folgt, dass das Gericht nicht auf eine Expertenaussage abstellen darf, wenn mit dieser eine Rechtsfrage beantwortet wird. Das hat das Verwaltungsgericht jedoch getan, indem es sich auf die Auffassung des Gutachters H.________ berufen hat, wonach die Beschwerdegegnerin mit den von ihr getroffenen Massnahmen ihre Sorgfaltspflichten erf�llt habe. Es w�re vielmehr Sache des Verwaltungsgerichts gewesen, die finanzielle Zumutbarkeit der als wirksam erkannten Massnahmen (Sitzwache, R�ckverlegung auf die Intensivstation) einzusch�tzen. Das Verwaltungsgericht legt aber nicht dar, aus welchen Gr�nden es der Beschwerdegegnerin nicht zuzumuten gewesen w�re, denselben Aufwand wie die vom Experten G.________ genannten anderen Spit�ler zu betreiben.
5.4.2 Das Gericht darf in Fachfragen nicht ohne triftige Gr�nde von Gutachten abweichen und muss Abweichungen begr�nden (BGE 128 I 81 E. 2 S. 86; Fabienne Hohl, Proc�dure civile, Band I, 2001, Rz 1113 und 1114 mit Hinweisen). Weicht das Gericht von einem Gutachten ab, kann ihm keine Willk�r vorgeworfen werden, wenn die Glaubw�rdigkeit des Gutachtens durch die Umst�nde ernsthaft ersch�ttert ist. Dagegen kann das Gericht dann der Willk�r verfallen, wenn es Zweifel an der Richtigkeit des Gutachtens hegt und dennoch keine erg�nzende Abkl�rung anordnet, um diese Zweifel zu beseitigen.
Im vorliegenden Fall hat das Verwaltungsgericht in keiner Weise auf Umst�nde hingewiesen, welche die Glaubw�rdigkeit des Gutachters G.________ mit Bezug auf die Aussage, wonach in anderen Spit�lern in einer Vielzahl von F�llen Sitzwachen angeordnet werden, ersch�ttern k�nnten. Ebenso wenig sind dem angefochtenen Urteil irgendwelche Zweifel an der Richtigkeit dieser Aussage zu entnehmen. Indem das Verwaltungsgericht vom Gutachten des als Experten beigezogenen Herzchirurgen G.________ ohne erkennbaren Grund abgewichen ist, ist es der Willk�r verfallen. Eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Aussage des Herzchirurgen G.________ w�re im �brigen umso mehr geboten gewesen, als die Herzchirurgen im Umgang mit den recht zahlreichen Delirpatienten unter den Herzoperierten (20 % - 30 %) �ber mehr Erfahrung verf�gen als die Psychiater, die nach den Feststellungen im angefochtenen Urteil in der Regel nicht einmal zur Diagnosestellung beigezogen werden.
5.5 Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass das Verwaltungsgericht in Willk�r verfallen ist, indem es eine Sorgfaltspflichtverletzung verneint hat,
- weil es sich unzul�ssigerweise auf eine Rechtsauffassung des Experten H.________ gest�tzt hat und die Expertenmeinung G.________ ohne Grund ausser Acht gelassen hat und
Aus diesen Gr�nden ist die staatsrechtliche Beschwerde gutzuheissen und der angefochtene Entscheid aufzuheben. Die Gerichtskosten sind entsprechend dem Verfahrensausgang der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen, welche die Beschwerdef�hrerinnen f�r das bundesgerichtliche Verfahren zu entsch�digen hat (Art. 156 Abs. 1 und Art. 159 Abs. 1 und 2 OG).

References: Art. 51
 Art. 44
 Art. 68
 Art. 29
 Art. 90
 Art. 29
 Art. 18
 Art. 18
 Art. 18
 Art. 9
 Art. 19
 Art. 159