Source: https://www.kvwl.de/arzt/sicherstellung/antrag/assistent.htm
Timestamp: 2017-08-18 23:41:11+00:00

Document:
Anträge - Beschäftigung Assistenten / Förderung der Weiterbildung zum Facharzt
Die Beschäftigung von Assistenten unterliegt bereits ab dem ersten Tag der Genehmigungspflicht. Ein Antrag ist rechtzeitig, d.h. ca. vier Wochen vor beabsichtigter Beschäftigung durch den Praxisinhaber zu stellen.
Beschäftigung Assistenten -
Arzt / Psychotherapeut / Kinder u. Jugendlichenpsychotherapeut (gem. § 32 Abs. 2 Zulassungsverordnung)
Antrag des Praxisinhabers und Erklärung des Assistenten (78 KB)
Information zum Antrag (155 KB)
Gemäß § 32 Abs. 2
0231 94 32 32 36
0231 94 32 32 37
0231 94 32 32 38
Anträge zur Förderung der Weiterbildung zum Facharzt
Antrag des Praxisinhabers auf Genehmigung zur Beschäftigung eines Arztes (86 KB)
Erklärung des Arztes in Weiterbildung zum Antrag auf Zuschusszahlung des Praxisinhabers (97 KB)
Richtlinien der KVWL (54 KB)
Steuerlicher Hinweis (27 KB)
Sollte die Beschäftigung von Weiterbildungsassistenten im Rahmen der Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin auf Grundlage des auf Bundesebene vereinbarten finanziellen Förderprogramms beabsichtigt sein, ist ein gesonderter Antrag auf finanzielle Förderung zu stellen. Diese Förderung wird nur für die Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin gewährt.
in grundversorgender Fachgruppe
Der Gesetzgeber hat im § 75a Abs. 9 SGB V die Pflicht zur Förderung von Weiterbildungsassistenten bei grundversorgenden Fachärzten der allgemeinen fachärztlichen Versorgung nach § 12 Bedarfsplanungsrichtlinie (BPLRL) verankert. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung, der Spitzenverband Bund und die Deutsche Krankenhausgesellschaft haben hierüber eine Fördervereinbarung (FV) geschlossen, die am 1. Juli 2016 in Kraft getreten ist. Die Feststellung der Förderfähigkeit von Facharztgruppen als grundversorgende Fachärzte ist in Westfalen-Lippe auf regionaler Ebene gemeinsam und einheitlich durch die Kassenärztliche Vereinigung und die Landesverbände der Krankenkassen sowie die Ersatzkassen zum 1. Oktober 2016 erfolgt (§ 75a Abs. 4 Satz 2 Nr. 5 SGB V i.V.m. § 3 Abs. 8 FV).
Förderfähig sind in Westfalen-Lippe folgende Arztgruppen:
Arztgruppe § 12 BPLRL *)
Psychotherapeuten (ärztl.)
Förderfähige Facharztweiterbildung
FA Frauenheilkunde u. Geburtshilfe
FA Hals-, Nasen- u. Ohrenheilkunde
FA Haut- u. Geschlechtskrankheiten
FA Kinder u. Jugendmedizin
FA Neurologie, Psychiatrie u. Psychotherapie
*) Für jede förderfähige Fachgruppe stehen zunächst 10 Förderstellen zur Verfügung. Derzeit sind in allen Fachgruppen noch Stellen frei, so dass weitere Anträge auf Förderung gestellt werden können.
Ein ganztags beschäftigter Arzt in Weiterbildung erhält monatlich 4.800 Euro als Zuschuss zum Bruttogehalt. Der Förderbetrag wird je zur Hälfte von der KVWL und den Krankenkassen getragen. Die Überweisung des monatlichen Gesamtbetrages erfolgt jeweils zu Beginn des Folgemonats durch die KVWL. Für Teilzeitstellen wird der Förderbetrag anteilig bemessen.
Die Förderung erstreckt sich grundsätzlich auf zwölf zusammenhängende Monate in Vollzeit. Wird eine Förderung für eine Teilzeittätigkeit beantragt, ist der Zeitraum entsprechend zu verlängern.
Gefördert werden können nur Assistenten, die bei einem Arzt weitergebildet werden, der überwiegend konservativ und nicht spezialisiert tätig ist (§ 3 Abs. 5 FV). Augenärzte gelten als konservativ tätig, wenn sie die Strukturpauschale abrechnen können. Ärzte der anderen Fachgruppen gelten als überwiegend konservativ tätig, wenn sie mit Ausnahme kleiner Operationen der Kategorien 1 und 2 keine Leistungen aus dem Kapitel 31 EBM abrechnen. Kinderärzte, die sowohl haus- als auch fachärztlich tätig sind, können gefördert werden, wenn der weiterbildende Arzt überwiegend hausärztlich tätig ist.
Der Vorstand der KVWL beschließt über die Förderung. Übersteigt die Zahl der Anträge die Zahl der Förderstellen in einer Fachgruppe, werden die Anträge priorisiert. Dafür wird die Altersstruktur der Fachgruppe im Planungsbereich zugrunde gelegt. Vorrang haben Anträge aus Planungsbereichen, in denen der Anteil der mit Anrechnung auf die Bedarfsplanung zugelassenen oder angestellten Ärzte ab 60 Jahren größer ist. Jede erteilte Förderung wird wie eine Verminderung dieser Ärzte im Planungsbereich um 1 gewertet. Ist die Altersstruktur in zwei Planungsbereichen, aus denen Anträge gestellt wurden, gleich, so wird in dem Planungsbereich mit dem niedrigeren Versorgungsgrad gefördert. Liegen konkurrierende Anträge aus einem Planungsbereich vor, wird nach Reihenfolge des Antragseingangs entschieden. Ist eine Priorisierung anhand der hier festgelegten Kriterien nicht möglich, entscheidet das Los. Im Übrigen gelten die Voraussetzungen der Fördervereinbarung (Anlage 1 zur FV, § 3 Abs. 2 Nrn. 1-8), die den Antragsformularen beigefügt sind.
Vereinbarung zur Förderung der Weiterbildung gem. § 75a SGB V (Homepage der KBV)
Antragsberechtigt ist der weiterbildungsbefugte Praxisinhaber/ die Praxisinhaberin bzw. das weiterbildungsbefugte Medizinische Versorgungszentrum, in dem der Weiterbildungsassistent angestellt werden soll. Förderfähig sind eine (Ganztags-)Stelle pro weiterbildungsbefugten Arzt, jedoch max. zwei pro Weiterbildungsstätte. Als Weiterbildungsstätte gelten Gemeinschaftspraxen, überörtliche Gemeinschaftspraxen und MVZ, auch bei mehreren Standorten. Damit die Förderung erteilt werden kann, muss der zu fördernde Assistent namentlich benannt sein. Wenn ein Förderantrag bewilligt wurde, muss der Assistent seine Tätigkeit in der Förderpraxis spätestens innerhalb von sechs Monaten nach Förderzusage aufnehmen.
Antrag des Praxisinhabers auf Genehmigung zur Beschäftigung eines Facharztes in Weiterbildung (87 KB)
Antrag des Arztes in	Weiterbildung (90 KB)
Informationsblatt (86 KB)
Steuerlicher Hinweis (35 KB)
Weitere Fördermöglichkeiten in Westfalen-Lippe
finden Sie in der Rubrik "Förderung" unter:
Gemäß der KVWL Richtlinien
E-Mail an Praxisberatung
0231 94 32 32 50
Uta Plohmann
0231 94 32 32 48
0231 94 32 37 36

References: § 32
 § 32
 § 75
 § 12
 § 3
 § 12
 § 3
 § 75