Source: http://www.uni-regensburg.de/chemie-pharmazie/fakultaet/frauenbeauftragte/ziele-und-aufgaben/index.html
Timestamp: 2017-10-21 12:05:48+00:00

Document:
Ziele und Aufgaben - Universität Regensburg
Wichtige Ziele und Aufgaben der Frauenbeauftragten
Förderung der Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern (nach Art. 4 Abs. 1 Satz 1 BayHSchG) unter Beachtung des Vorranges der Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung Förderung der Gleichberechtigung mit dem Ziel der Steigerung des Anteils der Frauen auf allen Ebenen der Wissenschaft
Achten auf die Vermeidung und Beseitigung von Nachteilen für Wissenschaftlerinnen, weibliche Lehrpersonen und Studierende (nach Art. 4 Abs. 2 Satz 1 BayHSchG)
stimmberechtigtes Mitglied in Berufungsausschüssen für Professuren (nach § 54 Satz 2 Grundordnung der Universität Regensburg); Möglichkeit zur Abgabe einer Stellungnahme zu jedem Berufungsverfahren
stimmberechtigtes Mitglied im Fakultätsrat (nach § 54 Satz 2 Grundordnung der Universität Regensburg) mit Möglichkeit zur Berichterstattung
Die Frauenbeauftragten sind Kontaktpersonen
für Informationen, die die wissenschaftliche Laufbahn betreffen
für Hinweise zu finanziellen Fördermöglichkeiten
bei Fragen zur Vereinbarkeit von Studium/Beruf und Familie
bei Konflikten und Problemen im Rahmen des Studiums
bei Benachteiligungen jeder Art oder Belästigungen in jeglicher Hinsicht
Enge Kooperation mit der Uni-Frauenbeauftragten und ihrem Team der Koordinationsstelle für Chancengleichheit und Familie sowie den Frauenbeauftragten der anderen Fakultäten
Artikel 3 Absatz 2 des Grundgesetzes der BRD
Grundgesetz der BRD vom 23.05.1949; Stand 23.12.2014:
„2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.“
Art. 4 des Bayerischen Hochschulgesetzes (BayHSchG)
§ 54 – 57 der Grundordnung der Universität Regensburg
in der der Neufassung vom 1. Oktober 2013
auf Grund des Bayerischen Hochschulgesetzes vom 23. Mai 2006;
§ 54 Mitgliedschaft in Gremien
(1) Die für die Universität gewählte Frauenbeauftragte gehört der Erweiterten Universitätsleitung und dem Senat als stimmberechtigtes Mitglied an.
(2) Die für die jeweilige Fakultät gewählte Frauenbeauftragte gehört dem Fakultätsrat und den Berufungsausschüssen als stimmberechtigtes Mitglied an.
(3) 1Die Universität achtet auf eine angemessene Vertretung von Frauen in allen übrigen Gremien der Universität. 2Die jeweils zuständige Frauenbeauftragte hat das Recht zur Mitwirkung in allen Gremien, soweit Angelegenheiten im
Sinne des Art. 4 BayHSchG behandelt werden.
§ 55 Mehrere Ämter
1Die Frauenbeauftragte der Universität und die Frauenbeauftragten der Fakultäten sollen Gremien nicht zugleich in ihrer Eigenschaft als Frauenbeauftragte und als Vertreterin einer Gruppe gemäß Art. 17 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 und 2 BayHSchG
angehören. 2§ 54 Abs. 3 bleibt unberührt.
§ 56 Rechtsstellung
(1) Die Frauenbeauftragten sind in ihrem Amt an Weisungen nicht gebunden.
(2) 1Die Frauenbeauftragte der Universität und die jeweilige Frauenbeauftragte der Fakultät sind hinsichtlich ihrer sonstigen Dienstverpflichtungen zu entlasten.
2 Die stellvertretenden Frauenbeauftragten der Universität und die stellvertretenden Frauenbeauftragten der jeweiligen Fakultäten können auf Antrag entlastet werden. 3Über Art und Umfang der Entlastung entscheiden die Fakultät und der Rektor im Rahmen ihrer Zuständigkeit.
§ 57 Aufgaben der Frauenbeauftragten
(1) Die Frauenbeauftragte der Universität berichtet jährlich über ihre Tätigkeit, über den Anteil von Frauen am wissenschaftlichen und künstlerischen Personal der Universität und der einzelnen Fakultäten und über den Frauenanteil bei Studienabschlüssen, Staatsprüfungen, Promotionen und Habilitationen.
(2) Sieht eine Frauenbeauftragte im Zuständigkeitsbereich eines Kollegialorgans oder Gremiums, dem sie angehört, Verbesserungsmöglichkeiten zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern oder zur Verbesserung der
Vereinbarkeit von Beruf und Familie, so hat der Leiter des Kollegialorgans oder Gremiums auf ihren Antrag den betreffenden Gegenstand auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung zu setzen.
Martina Andratschke - 21.03.2017 18:07

References: Art. 4
 Art. 4
 § 54
 § 54

Art. 4

§ 54

§ 54
 Art. 4

§ 55
 Art. 17

§ 56

§ 57