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Timestamp: 2019-11-18 07:04:24+00:00

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Finanzverwaltung 5 | Rechtslupe
Bun­des­fi­nanz­di­rek­tio­nen
Die Bun­des­re­gie­rung hat einen Gesetz­ent­wurf zur Ände­rung des Finanz­ver­wal­tungs­ge­set­zes und ande­rer Geset­ze vor­ge­legt. Unter ande­rem ist dar­in vor­ge­se­hen, fünf Bun­des­fi­nanz­di­rek­tio­nen als neue Mit­tel­be­hör­den der Bun­des­fi­nanz­ver­wal­tung neben dem Zoll­kri­mi­nal­amt ein­zu­rich­ten. Damit sol­len auch die Bestim­mun­gen über Bezirk und Sitz, Auf­ga­ben und Glie­de­rung sowie Lei­tung der neu­en Bun­des­fi­nanz­di­rek­tio­nen und der als rei­ne
Son­den­nah­rung zum ermä­ßig­ten Umsatz­steu­er­satz?
Für flüs­si­ge Nah­rung, die über eine Ernäh­rungs­son­de ver­ab­reicht wird, gilt der ermä­ßig­te Steu­er­satz von 7%, nicht der Regel­steu­er­satz von 16%. Es han­delt sich hier­bei näm­lich nicht um Geträn­ke – so auch der Euro­päi­sche Gerichts­hof – , son­dern um eine so genann­te "ver­schie­de­ne Lebens­mit­tel­zu­be­rei­tung". Gestützt wird die Beur­tei­lung zudem durch den
Art. 28c Teil A Buchst. a Unter­abs. 1 der Sechs­ten Richt­li­nie 77/​388/​EWG des Rates vom 17. Mai 1977 zur Har­mo­ni­sie­rung der Rechts­vor­schrif­ten der Mit­glied­staa­ten über die Umsatz­steu­ern ? Gemein­sa­mes Mehr­wert­steu­er­sys­tem: ein­heit­li­che steu­er­pflich­ti­ge Bemes­sungs­grund­la­ge in der durch die Richt­li­nie 91/​680/​EWG des Rates vom 16. Dezem­ber 1991 geän­der­ten Fas­sung ist in dem Sinn aus­zu­le­gen, dass
Berich­ti­gung feh­ler­haf­ter Bilan­zen
Nach § 4 Abs. 2 Satz 1 des Ein­kom­men­steu­er­ge­set­zes kann ein Unter­neh­men eine "Bilanz­be­rich­ti­gung" vor­neh­men, wenn er sei­ne Bilanz beim Finanz­amt ein­ge­reicht hat, die­se Bilanz aber inhalt­lich feh­ler­haft ist. Dazu hat der Bun­des­fi­nanz­hof wie­der­holt ent­schie­den, dass allein die objek­ti­ve Unrich­tig­keit einer Bilanz deren Berich­ti­gung nicht recht­fer­tigt; eine Bilanz­be­rich­ti­gung setzt viel­mehr vor­aus, dass
Luft­sport­ver­ein und Umsatz­steu­er
Der Bun­des­fi­nanz­hof urteil­te jetzt, dass ein Luft­sport­ver­ein die im Zusam­men­hang mit sei­nen Auf­wen­dun­gen gezahl­te Umsatz­steu­er als Vor­steu­er­be­trä­ge abzie­hen kann, weil die Leis­tun­gen des Sport­ver­eins kei­ne sport­li­chen Ver­an­stal­tun­gen und des­halb nicht von der Umsatz­steu­er befreit gewe­sen sei­en. Im Gegen­zug könn­ten aller­dings Mit­glieds­bei­trä­ge Ent­gelt für steu­er­ba­re Leis­tun­gen an Ver­eins­mit­glie­der sein.
Pend­ler­pau­scha­le und Lohn­steu­er­kar­te
Die Finanz­ver­wal­tung hat auf die Ent­schei­dung des Bun­des­fi­nanz­hofs reagiert, in dem die obers­ten Steu­er­rich­ter Beden­ken zur Ver­fas­sungs­mä­ßig­keit der neu­en Pend­ler­pau­scha­le geäu­ßert haben. Steu­er­pflich­ti­gen, die wegen der Ein­tra­gung eines Frei­be­trags auf der Lohn­steu­er­kar­te beim Finanz­amt vor­spre­chen, wird es ab sofort ermög­licht, ihren Ein­spruch und ihren Antrag auf Aus­set­zung der Voll­zie­hung zu
Kür­zung der Pend­ler­pau­scha­le ver­fas­sungs­wid­rig?
Nach der ab 2007 gel­ten­den Fas­sung des § 9 Abs. 2 des Ein­kom­men­steu­er­ge­set­zes (EStG) sind Auf­wen­dun­gen eines Arbeit­neh­mers für die Wege zwi­schen Woh­nung und Arbeits­stät­te grund­sätz­lich kei­ne Wer­bungs­kos­ten mehr und wer­den erst ab dem 21. Ent­fer­nungs­ki­lo­me­ter "wie Wer­bungs­kos­ten" behan­delt. Die Ver­fas­sungs­mä­ßig­keit der Neu­re­ge­lung ist in der Fach­li­te­ra­tur umstrit­ten und hat zu
20. August 2007 Rechtslupe
Lohn­steu­er-Richt­li­ni­en für 2008
Das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um hat den Ent­wurf der Lohn­­steu­er-Rich­t­­li­­ni­en 2008 ver­öf­fent­licht. Bei die­sen Richt­li­ni­en han­delt es sich um eine All­ge­mei­ne Ver­wal­tungs­vor­schrift zur Anwen­dung des Ein­kom­men­steu­er­rechts in dem Bereich, in dem die Ein­kom­men­steu­er durch Abzug vom Arbeits­lohn (also als Lohn­steu­er) erho­ben wird. Die Richt­li­ni­en sind Wei­sun­gen an die Finanz­ver­wal­tung. Sie haben nicht den
Rück­wir­ken­de Ein­schrän­kung des gewer­be­steu­er­recht­li­chen Ver­lust­ab­zugs
Durch das Jah­res­steu­er­ge­setz (JStG) 2007 wur­de der gewer­be­steu­er­recht­li­che Ver­lust­ab­zug für Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten ein­ge­schränkt. Die Neu­re­ge­lung sieht ent­ge­gen der stän­di­gen Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs (BFH) vor, dass Ergeb­nis­se aus sog. Son­­der- und Ergän­zungs­bi­lan­zen bei der Ermitt­lung des Ver­lust­vor­trags nicht mehr zu berück­sich­ti­gen sind. Die Neu­re­ge­lung soll auch für Erhe­bungs­zeit­räu­me vor 2007 gel­ten. Der
28. Juni 2007 Rechtslupe
Bünd­nis gegen Schwarz­ar­beit in der Fleisch­in­dus­trie
Das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um setzt sei­ne Rei­he der "Bünd­nis­se gegen Schwarz­ar­beit und ille­ga­le Beschäf­ti­gung" fort. So wur­de jetzt ein Bünd­nis gegen Schwarz­ar­beit und ille­ga­le Beschäf­ti­gung in der Fleisch­wirt­schaft mit der Arbeit­ge­ber­ver­ei­ni­gung Nah­rung und Genuss e.V. (ANG), dem Bun­des­ver­band der Deut­schen Fleisch­wa­ren­in­dus­trie e.V. (BVDF), dem Bun­des­ver­band Vieh und Fleisch (BVVF), der Bun­des­ver­ei­ni­gung der
Pri­vat­woh­nung im Unter­neh­mens­ge­bäu­de
Ein Unter­neh­mer darf ein Gebäu­de, das er zum Teil für Zwe­cke sei­nes Unter­neh­mens mit besteu­er­ten Umsät­zen und im Übri­gen für nicht­un­ter­neh­me­ri­sche Zwe­cke, etwa als Pri­vat­woh­nung, nutzt, in vol­lem Umfang sei­nem Unter­neh­men zuord­nen.
Hilfs­per­so­nen im Gemein­nüt­zig­keits­recht
Die Tätig­keit einer als Hilfs­per­son nach § 57 Abs. 1 Satz 2 AO zur Ver­wirk­li­chung gemein­nüt­zi­ger Zwe­cke vom Auf­trag­ge­ber ein­ge­schal­te­ten Kör­per­schaft begrün­det man­gels Unmit­tel­bar­keit der Zweck­ver­fol­gung grund­sätz­lich kei­ne eige­ne steu­er­be­güns­tig­te Tätig­keit der Hilfs­per­son.
Kei­nen Rück­trag eines über­nom­me­nen Ver­lust­vor­trags
Der Ein­tritt der über­neh­men­den Kör­per­schaft in einen ver­blei­ben­den Ver­lust­vor­trag der über­tra­gen­den Kör­per­schaft nach § 12 Abs. 3 Satz 2 UmwStG 1995 ermög­licht der über­neh­men­den Kör­per­schaft nicht die Nut­zung des über­ge­gan­ge­nen Ver­lust­vor­trags im Wege des Ver­lus­t­rück­trags.
Erhal­tungs­auf­wen­dun­gen bei Bau­denk­mä­lern
Für Erhal­tungs­auf­wen­dun­gen an Bau­denk­mä­lern sowie in Sanie­rungs­ge­bie­ten wer­den nach den §§ 7h, 7i EStG Son­der­ab­schrei­bun­gen gewährt. Die­se erhöh­ten Abset­zun­gen sind jedoch nicht zu gewäh­ren, wenn durch die Bau­maß­nah­men ein Neu­bau oder ein bau­tech­nisch neu­es Gebäu­de ent­stan­den ist. Inso­weit war zwi­schen dem Bun­des­fi­nanz­hof und der Finanz­ver­wal­tung bis­her strittig,ob die Beschei­ni­gung der
7. Mai 2007 Rechtslupe
Cad­bu­ry Schwep­pes und die Fol­gen
Der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Gemein­schaf­ten hat in der bri­ti­schen Rechts­sa­che "Cad­bu­ry Schwep­pes" ent­schie­den, dass es der Nie­der­las­sungs­frei­heit zuwi­der läuft, wenn in die Steu­er­be­mes­sungs­grund­la­ge einer in einem Mit­glied­staat ansäs­si­gen Gesell­schaft die von einer in einem ande­ren Mit­glied­staat ansäs­si­gen, beherrsch­ten Gesell­schaft erziel­ten Gewin­ne ein­be­zo­gen wer­den, weil die­se Gewin­ne einem nied­ri­ge­ren Besteue­rungs­ni­veau als
Die Steu­er­pflich­ti­gen haben nach einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Finanz­ge­richts Köln kei­nen Anspruch dar­auf, dass in einen Ein­kom­men­steu­er­be­scheid ein Vor­läu­fig­keits­ver­merk auf­ge­nom­men wird, durch den der Bescheid hin­sicht­lich sämt­li­cher beim Bunds­ver­fas­sungs­ge­richt, beim Bun­des­fi­nanz­hof und beim Euro­päi­schen Gerichts­hof anhän­gi­gen steu­er­recht­li­chen Ver­fah­ren für vor­läu­fig erklärt wird. Der Senat schloss sich der Auf­fas­sung der
25. Februar 2007 Rechtslupe
Steu­er­erklä­rungs­fris­ten 2007
Die das Kalen­der­jahr 2006 betref­fen­den Steu­er­erklä­run­gen sind gemäß nach § 149 Abs. 2 AO bis zum 31. Mai 2007 abzu­ge­ben. Dies betrifft die Steu­er­erklä­run­gen zur Ein­kom­men­steu­er ein­schließ­lich der Erklä­run­gen zur geson­der­ten sowie zur geson­der­ten und ein­heit­li­chen Fest­stel­lung von Grund­la­gen für die Ein­kom­mens­be­steue­rung sowie zur geson­der­ten Fest­stel­lung des ver­blei­ben­den Ver­lust­vor­trags, Kör­per­schaft­steu­er ein­schließ­lich
Jubi­lä­ums­rück­stel­lun­gen
Eine Rück­stel­lung für Jubi­lä­ums­zu­wen­dun­gen in der Steu­er­bi­lanz ist nach einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs nicht davon abhän­gig, dass die Zusa­ge rechts­ver­bind­lich, unwi­der­ruf­lich und vor­be­halt­los erteilt wor­den ist; eine ein­fa­che schrift­li­che Zusa­ge reicht aus. Es muss aber – wie bei jeder Rück­stel­lung für unge­wis­se Ver­bind­lich­kei­ten – am Bilanz­stich­tag wahr­schein­lich sein,

References: Art. 28
 § 4
 § 9
 § 57
 § 12
 § 149