Source: https://www.peterlang.com/view/9783653976526/chap3.html
Timestamp: 2018-07-16 07:25:27+00:00

Document:
3. Kapitel: Aktuelle Probleme der Ausländerintegration unter Berücksichtigung der Rechtsprechung : Einreise und Integration von Ausländern in der Bundesrepublik Deutschland und der Russischen Föderation
3. Kapitel: Aktuelle P...
Einreise und Integration von Ausländern in der Bundesrepublik Deutschland und der Russischen Föderation
Oxana Syuzyukina
Das Buch behandelt die Zuwanderung und Integration von Ausländern in Deutschland und Russland. Im Mittelpunkt steht die Auseinandersetzung mit den drei wichtigsten und aktuellsten Problematiken der Ausländerintegration: Zugang zu (Aus-)Bildung, Zugang zum Arbeitsmarkt und gesellschaftspolitische Partizipation. Eine solch umfassende Darstellung der Probleme im Zusammenhang mit Einreise und Integration in Russland gibt es bislang nicht. Die Autorin zeigt die Besonderheiten der Migration im gegenwärtigen Russland auf und vergleicht die deutsche und russische Rechtsordnung bezüglich der wichtigsten Migrationsprobleme: erforderliche Sprachkenntnisse, Zugang zur (Aus-)Bildung und Bildungsdefizite, Zugang zum Arbeitsmarkt, Anerkennung ausländischer Hochschul- und Berufsabschlüsse, und Fragen möglicher Diskriminierung aufgrund von Herkunft, Sprache, Religion oder Rasse. Weiterhin untersucht sie politische Rechte und Themen wie Akzeptanz, Kultur, Struktur der Aufnahmegesellschaft, Bewahrung der eigenen Identität und Einbürgerung.
978-3-653-97652-6
https://doi.org/10.3726/978-3-653-04998-5
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2015. 460 S.
3. Kapitel: Aktuelle Probleme der Ausländerintegration unter Berücksichtigung der Rechtsprechung
A. Zugang zu den Bildungseinrichtungen: Schule und berufsbildende Schulen
In den ersten beiden Kapiteln wurden die Einreise und Integration von Ausländern in der Bundesrepublik Deutschland aus rechtlicher und soziologischer Perspektive ausführlich behandelt. Gerade im Hinblick auf die Eingliederung von Zuwanderern in Deutschland sind noch erhebliche Integrationsdefizite erkennbar. Im Mittelpunkt dieses Kapitels steht daher die Auseinandersetzung mit drei aktuellen Problemen der Ausländerintegration: Zugang zur Bildung, zum Arbeitsmarkt und zur politischen Partizipation. Einen weiteren Aspekt des Integrationsprozesses bildet die Einbürgerung der Zuwanderer, die nachfolgend dargestellt werden soll.
Das Grundgesetz enthält nur wenige Bestimmungen, die sich ausdrücklich auf das Bildungswesen beziehen, seien es Grundrechtsnormen, institutionelle Garantien und organisatorische Regelungen, sei es die Zuweisung von Bundeszuständigkeiten im Bildungsbereich. Die Zurückhaltung des Grundgesetzes im Bildungs- und Erziehungsbereich hat weniger inhaltliche als entstehungsgeschichtliche und kompetenzielle Gründe: Denn im Zeitpunkt der Beratungen des Parlamentarischen Rates waren die wesentlichen bildungspolitischen Entscheidungen – einschließlich der Definition schulischer Erziehungsziele – bereits auf der Ebene der Länderverfassungen gefallen. Darüber hinaus stellte es weithin eine übereinstimmende Auffassung dar, dass das Bildungswesen als Vorbehaltsgut der Bundesländer und als tragendes Element ihrer Eigenstaatlichkeit anerkannt und gesichert werden sollte.664 Das Grundgesetz bildete somit nicht den richtigen Ort, klare gesamtstaatliche Vorgaben für den Erziehungsauftrag und die Erziehungsziele der Schule zu ← 187 | 188 → treffen. Allerdings ist nach dem Willen des Gesetzgebers auch der freiheitliche Verfassungsstaat „erziehungsberechtigt“: Er kann einen maßgeblichen Einfluss auf die Erziehung der Schüler...
B. Ziel und Gegenstand der Untersuchung
C. Abgrenzungsfragen und Begriffliches
1. Kapitel: Die gesetzliche Regelung der Zuwanderung in der Bundesrepublik Deutschland
A. Die gesetzliche Regelung der Zuwanderung
I. Der Begriff der Einwanderung
II. Die historische Entwicklung der Zuwanderung und ihre gesetzliche Regelung in der Bundesrepublik Deutschland
1. Die historische Entwicklung der Zuwanderung
a) Die erste Phase der Zuwanderung
b) Die zweite Phase der Zuwanderung
c) Die dritte Phase der Einwanderung
d) Die vierte Phase der Einwanderung
e) Die fünfte Phase der Einwanderung
2. Überblick über die rechtlichen Grundlagen der Zuwanderung in Deutschland
a) Ausländergesetz von 1965
b) Das Ausländergesetz 1990
c) Rechtsänderungen von 1992 bis 2004
d) Zuwanderungsreform 2004
III. Das Zuwanderungsrecht im Rahmen europäischer Reform einer Flüchtlings- und Migrationspolitik
IV. Das Zuwanderungsgesetz als Grundlage des deutschen Ausländerrechts
2. Anwendungsbereich und Personenkreise
a) Vorrangsregelungen
aa) Vorrang von Spezialgesetzen
bb) Ausnahmen von der Anwendung
b) Türkische Staatsangehörige
c) Die Staatenlosen
B. Daten und Fakten zur Situation von Ausländern in der Bundesrepublik Deutschland
I. Zum Begriff des Ausländers
II. Die Gruppen der Ausländer
III. Zahlen und Fakten zu den in der Bundesrepublik Deutschland lebenden Ausländern
IV. Aufenthalts- und niederlassungsrechtliche Stellung von Ausländern
2. Die Erteilung eines Aufenthaltstitels
a) Allgemeine Voraussetzungen für die Erteilung eines Aufenthaltstitels nach § 5 Abs. 1 AufenthG
aa) Erfüllung der Passpflicht i. S. d. § 3 Abs. 1 AufenthG
bb) Sicherung des Lebensunterhalts
cc) Geklärte Identität und Staatsangehörigkeit
dd) Nichtvorliegen von Ausweisungsgründen
ee) Keine Beeinträchtigung oder Gefährdung von Interessen der Bundesrepublik Deutschland
b) Besondere Voraussetzungen für die Erteilung eines Aufenthaltstitels
aa) Ordnungsgemäße Einreise
(1) Befreiung von der Visumpflicht
(2) Erforderliches Visum
bb) Maßgebliche Angaben
cc) Absehen von der Erfüllung der Visumpflicht, § 5 Abs. 2 S. 2 AufenthG
dd) Ausnahmen zugunsten von Flüchtlingen
ee) Fehlende Versagungsgründe
c) Weitere Voraussetzungen für die Erteilung eines Aufenthaltstitels
aa) Voraussetzungen der Aufenthaltserlaubnis
(1) Erfüllung der besonderen Erteilungsvoraussetzungen
(2) Erfüllung der allgemeinen Voraussetzungen
(3) Fehlen eines Versagungsgrundes
bb) Voraussetzungen der Niederlassungserlaubnis
(1) Besitz der Aufenthaltserlaubnis seit fünf Jahren nach § 9 Abs. 2 S. 1 Nr. 1 AufenthG
(2) Sicherung des Lebensunterhalts gem. § 9 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 AufenthG
(3) Altersvorsorge, § 9 Abs. 2 S. 1 Nr. 3 AufenthG
(4) Kein Verstoß gegen öffentliche Sicherheit und Ordnung
(5) Zulassung zur Erwerbstätigkeit, § 9 Abs. 2 S. 1 Nr. 5 und Nr. 6 AufenthG
(6) Hinreichende Integration, § 9 Abs. 2 S. 1 Nrn. 7–8 und S. 2 bis 5 AufenthG
(7) Besitz von ausreichendem Wohnraum gem. § 9 Abs. 2 S. 1 Nr. 9 AufenthG
cc) Voraussetzungen der Erlaubnis zum Daueraufenthalt-EG
dd) Voraussetzungen der Blauen Karte EU, § 19a AufenthG
3. Aufenthaltszwecke nach dem Aufenthaltsgesetz
a) Aufenthalt zum Zweck der Ausbildung nach §§ 16, 17 ff. AufenthG
b) Aufenthalt zum Zweck der Erwerbstätigkeit
aa) Aufenthalt zur Ausübung einer Beschäftigung, §§ 18, 18a, 18b und § 18c
bb) Niederlassungserlaubnis für Hochqualifizierte gem. § 19 AufenthG
(1) Allgemeine Tatbestandsvoraussetzungen
(2) Zum Personenkreis der Hochqualifizierten
(3) Ermessen und Mitwirkung der obersten Landesbehörde
(4) Rechtsfolge
(5) Weitere Regelungen für Hochqualifizierte
cc) Aufenthaltserlaubnis zum Zweck der Forschung, § 20 AufenthG
dd) Aufenthaltserlaubnis zur Ausübung einer selbstständigen Tätigkeit, § 21 AufenthG
ee) Aufenthaltserlaubnis für Freiberufler nach § 21 Abs. 5 AufenthG
c) Aufenthalt aus völkerrechtlichen, humanitären oder politischen Gründen
d) Aufenthalt aus familiären Gründen gem. §§ 27 ff. AufenthG
e) Besondere Aufenthaltsrechte, Abschn. 7
4. Aufenthaltsbeendende Maßnahmen
a) Die Ausreisepflicht gem. § 50 AufenthG
b) Rücknahme und Widerruf eines Aufenthaltstitels
c) Die Ausweisung nach § 53 ff. AufenthG
d) Überwachung ausgewiesener Ausländer aus Gründen der inneren Sicherheit
V. Der grundrechtliche Schutz der Ausländer
1. Allgemeine Grundrechte der Ausländer
2. Politische Rechte der Ausländer
3. Soziale und wirtschaftliche Rechte von Ausländern
C. Zusammenfassung des 1. Kapitels
2. Kapitel: Der rechtliche Regelungsrahmen zur Integration in Deutschland
A. Die Rechtslage bzgl. der Integration von Zuwanderern
I. §§ 43–45 ff. des Aufenthaltsgesetzes und die Integrationskursverordnung
1. Grundangebot Integrationskurs gemäß § 43 ff. AufenthG
a) Inhalt der Integrationskurse nach § 43 Abs. 3 AufenthG i. V. m. § 10 ff. IntV
b) Ausreichende Sprachkenntnisse
c) Abschlusstest
d) Kosten und Finanzierung der Integrationskurse
e) Evaluation der Integrationskurse nach § 43 Abs. 5 AufenthG
a) Anspruchsberechtigte
aa) Erlöschen des Anspruchs
bb) Ausschluss des Teilnahmeanspruchs
cc) Kursteilnahme durch Ermessensentscheidung
b) Teilnahmeverpflichtete im Sinne des § 44a AufenthG
aa) Fallgruppen für eine Teilnahmeverpflichtung (§ 44a Abs. 1 AufenthG)
bb) Verfügbarkeit und zumutbare Erreichbarkeit
cc) Verwaltungsakt
c) Nicht-Teilnahmeverpflichtete
a) Verletzung der Teilnahmepflicht
b) Erfolglose Teilnahme
d) Sanktionen nach § 44a Abs. 3 AufenthG
e) Anreize für eine erfolgreiche Teilnahme
4. Bundesweites Integrationsprogramm als Gesamtprogramm
II. Bundesvertriebenengesetz
III. §§ 15, 31 SGB II – Sozialrechtliche Integrationsvorschriften
B. Begriffsklärung der Integration
C. Ziel und Zweck der Integration
D. Soziologische Aspekte von Integrationsprozessen und Multikulturalität
I. Die sozialwissenschaftliche Debatte über Multikulturalität und Multikulturalismus
1. Multikulturalismuskonzept in den modernen Gesellschaften
a) Begriff von Multikulturalität
b) Multikulturalismusdiskurs im angloamerikanischen (Sprach)Raum
aa) Integrationsbedingungen der modernen Gesellschaften
(1) Sozialintegration und Systemintegration
(2) Integration der Zuwanderer in die Struktur und Kultur der Gesellschaft
bb) Kritische Analyse des Multikulturalismusmodells
2. Multikulturalismusdebatte in der Bundesrepublik Deutschland
a) Die politisch-philosophischen Grundlagen des deutschen Multikulturalismus
b) Die Diskussion um die deutsche Leitkultur
II. Darstellung des kulturellen Integrationsprozesses bei den Zuwanderern
1. Integration und Desintegration in den multikulturellen Gesellschaften
2. Grundlegende Integrationsmodelle: Akkulturation und Assimilierung
3. Im Speziellen: Zur Bedeutung der Muttersprache und kultureller Identität bei den Zuwanderern
E. Die nationale Integrationsaufgabe des demokratischen Staates
I. Integration als Aufgabe der Gesellschaft und des Staates
1. Integration als Aufgabe der Gesellschaft
2. Integration als Staatsaufgabe
3. Die Integration des Zuwanderers als verfassungsrechtliche Pflichtaufgabe
a) Der grundrechtliche Freiheitsaspekt zur Integration
b) Integration als Voraussetzung für die Chancengleichheit und Funktionsfähigkeit des Staates
c) Die Sprache als Integrationsfaktor für den Staat
aa) Der Zusammenhang von Menschenwürde und Sprache
bb) Die deutsche Sprache als Integrationselement
cc) Die Ausländer im deutschen Sprachgebiet – Spannungsfeld zwischen Sprachenfreiheit und Territorialprinzip
II. Die staatlichen Mittel und die deutsche Integrationspolitik
III. Im Besonderen: Grundlegende Probleme bei der Durchführung der Integrationspolitik
F. Zusammenfassung des 2. Kapitels
I. Der staatliche Bildungs- und Erziehungsauftrag im freiheitlichen Verfassungsstaat gem. Art. 7 Abs. 1 GG 169
1. Grundlagen eines staatlichen Bildungs- und Erziehungsauftrags in der Schule
2. Erziehungsmaßstäbe des GG: das Entfaltungsrecht des Kindes aus Art. 2 Abs. 1 i. V. m. Art. 1 Abs. 1 GG
3. Das Recht auf chancengleiche Bildung und Ausbildung (Art. 2 Abs. 1, Art. 3 Abs. 1 und Art. 20 Abs. 1 GG)
4. Ausbildungsfreiheit für Ausländer?
II. Landesverfassungsrechtliche Bildungsgarantie
III. Völkerrechtliche Gewährleistung eines Rechts auf Bildung
IV. Staatliche Schulaufsicht und religiös-kulturelle Bezüge in der Schule
1. Religionsunterricht als „ordentliches Lehrfach“ (Art. 7 Abs. 3 GG)
2. Recht der Erziehungsberechtigten aus Art. 7 Abs. 2 GG
3. Die spezielle Problematik in Bezug auf die anderen Religionen
a) Einführung des islamischen Religionsunterrichts als ordentliches Lehrfach gem. Art. 7 Abs. 3 S. 1 GG
b) Die Kultursymbole in der öffentlichen Schule
V. Die öffentliche Schule als institutioneller Integrationsfaktor
VI. Die Rechtslage und Praxis zur Beschulung der Zuwanderer in der Bundesrepublik Deutschland – dargestellt am Beispiel des Bundeslandes Nordrhein–Westfalen
1. Zur allgemeinen Schulpflicht in Deutschland
2. Ausländerspezifische Daten
3. Gesetzliche Regelungen zur Schulpflicht in Nordrhein-Westfalen
4. Die Beschulung der zugewanderten Kinder in der Schulpraxis
a) Schulformen und Schülerstatistik
b) Inhalt der Beschulung zugewanderter Kinder
aa) Die Bedeutung der KMK-Beschlüsse bei der Beschulung zugewanderter Kinder
bb) Praktische Darstellung der gegenwärtigen Beschulung
cc) Im Besonderen: bildungsbezogene Probleme der Zuwandererkinder
5. Modellversuche in Richtung Gemeinschaftsschule
6. Religionsunterricht als ordentliches Lehrfach
B. Verfassungs- und völkerrechtliche Gewährleistungen eines Rechts auf Berufsfreiheit – Zugang zu dem Arbeitsmarkt
I. Verfassungs- und völkerrechtliche Grundlagen für die Gewährleistung eines Rechts auf Arbeit und Berufsfreiheit
1. Das Grundrecht der Arbeits- und Berufsfreiheit im deutschen Grundgesetz
a) Beruf als zentrales Tatbestandsmerkmal
b) Grundrechtsberechtigte
c) Erweiterung der Berufsfreiheit für Ausländer
2. Das Recht auf Arbeit und Berufsfreiheit in den Landesverfassungen
3. Berufsbezogene Freiheitsgewährleistungen im europäischen und internationalen Recht
4. Zwischenergebnis: Arbeitsmarktzugang von Drittstaatsangehörigen
b) Zulassung der Ausländer zur Beschäftigung
II. Die Nicht-Anerkennung ausländischer Bildungs- und Berufsabschlüsse als ein Verstoß gegen das Diskriminierungsverbot
III. Im Besonderen: Die „Blue Card“ als ein Mittel zur Überwindung des Arbeitskräftemangels in der deutschen Wirtschaft
1. Ziel der Hochqualifizierten–Richtlinie und ihr Anwendungsbereich
2. Gesetzliche Anforderungen für den Erwerb der Blauen Karte EU
3. Richtlinienumsetzung in Deutschland
C. Gesellschaftspolitische Aspekte als wichtiger Integrationsfaktor
D. Einbürgerung als ein weiterer Aspekt des Integrationsprozesses
I. Die Einbürgerungsgesetzgebung und Staatsangehörigkeitsreform 2007
II. Die deutsche Staatsangehörigkeit: Status, Erwerb und Verlust
1. Das Rechtsinstitut der Staatsangehörigkeit
2. Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit
a) Einbürgerung nach § 8 bis 16 StAG
aa) Einbürgerungsanspruch nach § 10 StAG
(1) Voraussetzungen des Einbürgerungsanspruchs (§ 10 StAG)
(2) Ausnahmen (§ 10 Abs. 1 S. 2 und Abs. 6 StAG)
bb) Einbürgerung auf Ermessen nach § 8 StAG
(1) Gesetzliche Voraussetzungen (§ 8 StAG)
(2) Ausnahmen des § 8 Abs. 2 StAG
cc) Einbürgerungserleichterung für privilegierte Personen
3. Verlust der deutschen Staatsangehörigkeit
III. Rechtliche Vor- und Nachteile der Einbürgerung
IV. Einbürgerungszahlen und nationalitätenspezifische Unterschiede
V. Ist die Einbürgerung Zeichen einer gelungenen Integration?
E. Zusammenfassung des 3. Kapitels
4. Kapitel: Die Ausländerintegration in der Russischen Föderation
A. Der rechtliche Rahmen der Zuwanderung in der Russischen Föderation
I. Zum Begriff der Zuwanderung
II. Historische Entwicklung der Zuwanderung in der UdSSR und der Russischen Föderation
1. Die sowjetische Zeit (1917–1991)
2. Die Migration im gegenwärtigen Russland (seit 1992)
III. Die gesetzliche Regelung der Zuwanderung in Russland
1. Die zwischenstaatlichen Abkommen
2. Die grundsätzlichen Normativakte
B. Daten und Fakten zur Situation von Einwanderern in der Russischen Föderation
I. Begriff des Ausländers nach russischem Recht
III. Zahlen und Fakten zu den in der Russischen Föderation lebenden Immigranten
IV. Die aufenthaltsrechtlichen Voraussetzungen für Ausländer
1. Zeitweiliger Aufenthalt, Art. 25.1 FG Nr. 114 FZ i.V.m. Art. 18 ff. RVO Nr. 335
a) Die Erteilung eines Aufenthaltstitels
b) Allgemeine Voraussetzungen für die Erteilung eines Aufenthaltstitels
aa) Erfüllung der Pass- und Visumspflicht
cc) Fehlende Ausweisungs- und Versagungsgründe
dd) Besitz der Migrationskarte
ee) Die Registrierung ausländischer Bürger
2. Zeitweiliger Wohnsitz, Artt. 6 ff. und 6.1 AuslG
a) Erteilung eines Aufenthaltstitels
b) Voraussetzungen der Erlaubnis zum zeitweiligen Wohnsitz
aa) Die Festlegung der Quote
bb) Absehen von der Quotenfestlegung
cc) Besitz des Visums
dd) Beantragung einer Erlaubnis zum zeitweiligen Wohnsitz
ee) Ausschluss des Freizügigkeitsrechts
ff) Sicherung des Lebensunterhalts
3. Ständiger Wohnsitz, Art. 8 f. AuslG
b) Voraussetzungen der Niederlassungsbewilligung
aa) Besitz der Erlaubnis zum zeitweiligen Wohnsitz
bb) Nachweis des individuellen Wohnraums
cc) Einkommensnachweis
dd) Besitz der gesundheitsbezogenen Nachweise
ee) Ausschluss der Versagungsgründe oder Entziehung einer Wohnerlaubnis
c) Vor- und Nachteile der Erlangung einer Wohnerlaubnis
5. Weitere Aufenthaltszwecke in der RF
a) Aufenthaltstitel zum Zweck der Erwerbstätigkeit
b) Aufenthaltstitel zum Zweck der Ausbildung
c) Reguläres humanitäres Visum
d) Aufenthaltstitel aus völkerrechtlichen und politischen Gründen
V. Rechtsstellung des Ausländers
3. Soziale und wirtschaftliche Rechte
C. Migrations- und Integrationspolitik und aktuelle Rechtsprobleme der Ausländerintegration in der Russischen Föderation
I. Die Migrationspolitik in der Russischen Föderation
1. Besonderheiten, Ziele und aktuelle Probleme der Zuwanderungspolitik
2. Die Staatsverwaltung der Migration: Ministerien und ihre Zuständigkeiten
II. Die Integrationspolitik in der Russischen Föderation
1. Politische und wissenschaftliche Strategien der Integrationspolitik
2. Das Rückkehrprogramm als Instrument der Integration?
3. Die Einbürgerung als Teil des Integrationsprozesses
a) Die Einbürgerungsgesetzgebung in der Russischen Föderation
b) Die russische Staatsangehörigkeit: Status, Erwerb und Verlust
aa) Das Rechtsinstitut der Staatsangehörigkeit
bb) Erwerb der russischen Staatsangehörigkeit
(1) Einbürgerung nach Artt. 13 und 14 StAG-RF
(a) Allgemeine Regelungen
(b) Einfache Regelungen
cc) Verlust der russischen Staatsangehörigkeit
c) Einbürgerungszahlen und nationalitätenspezifische Unterschiede
III. Die rechtliche Problematik der Ausländerintegration in Russland
1. Der Zugang zum Arbeitsmarkt
a) Verfassungsrechtliche Garantien der Arbeits- und Berufsfreiheit
b) Die Einstellung ausländischer Arbeitnehmer in Russland
c) Quote für die Erteilung der Arbeitseinladung und -erlaubnis
d) Besonderheiten der Berufstätigkeit
e) Hochqualifizierte ausländische Spezialisten
f) Die Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse in Russland
2. Der Zugang zu den Bildungseinrichtungen in der Russischen Föderation
a) Das Recht auf Bildung
b) Gesetzliche Regelung
c) Allgemeine Schulpflicht in Russland
d) Das russische Schulsystem
e) Beschulung der Migrantenkinder in den russischen Schulen
aa) Statistische Angaben
bb) Inhalt und praktische Darstellung der Beschulung
cc) Problematik der Beschulung der Migrantenkinder in der RF
f) Religionsunterricht in den öffentlichen Schulen
3. Gesellschaftliche und politische Aspekte der Integration
IV. Perspektive: Unentbehrlichkeit der Vervollkommnung und Europäisierung der Gesetzgebung
D. Zusammenfassung des 4. Kapitels
5. Kapitel: Vergleich der gefundenen Ergebnisse
A. Methodik der Rechtsvergleichung
I. Gegenstand der Rechtsvergleichung
II. Aufgaben der Rechtsvergleichung
III. Formen der Rechtsvergleichung
IV. Prozess der Rechtsvergleichung
B. Rechtsvergleichende Untersuchung und Bewertung
2. Zugang zur Aus(Bildung) und Bildungsdefizite
3. Zugang zum Arbeitsmarkt
4. Anerkennung ausländischer Hochschul- und Berufsabschlüsse
5. Keine Diskriminierung aufgrund von Herkunft, Sprache, Religion und Rasse
6. Politische Rechte
7. Akzeptanz der Kultur und Struktur der Aufnahmegesellschaft
8. Bewahrung der eigenen Identität
9. Einbürgerung
10. Abschließende Bewertung
Verwendete Internetressourcen

References: § 5
 § 3
 § 5
 § 9
 § 9
 § 9
 § 9
 § 9
 § 9
 § 19
 § 18
 § 19
 § 20
 § 21
 § 21
 § 50
 § 53
 § 43
 § 43
 § 10
 § 43
 § 44
 § 44
 Art. 7
 Art. 2
 Art. 1
 Art. 3
 Art. 20
 Art. 7
 Art. 7
 § 8
 § 10
 § 8
 § 8
 Art. 25
 Art. 18
 Art. 8