Source: http://jugendamtwatch.blogspot.de/2013/01/
Timestamp: 2017-04-23 11:56:10+00:00

Document:
Gewalt im Heim - Gefangen im Kindergulag Von news.de-Mitarbeiter Michael Kraft
Vergewaltigung und Missbrauch: So sah der Alltag in den Kinderheimen in
Österreich über Jahrzehnte aus. Hans Weiss liefert in seinem Buch Tatort Kinderheim erschütternde Beispiele dafür. Und er wirft damit auch die Frage auf, wie die Situation in Deutschland ist. Kommentieren
Ganz ähnlich sieht die Situation in unserem Nachbarland aus. Der Enthüllungsjournalist Hans Weiss zeigt in seinem neuen Buch Tatort Kinderheim
auf, wie brutal und systematisch Kinder in Österreich über Jahrzehnte in kirchlicher Obhut misshandelt wurden. Auf eine Entschädigung oder Entschuldigung warten viele der Opfer noch heute vergebens. Auch etliche
Täter kamen bisher ungestraft davon. Nach seinen Recherchen sind 35 nachweislich pädophilie Priester dort noch im Amt.
Ein Betroffener erzählt von einem Fall, in dem ein Mitschüler von einem Pater vergewaltigt worden war und sich an kirchliche Stellen wandte. «Er stelle Fragen und wollte Antworten haben – bekam aber keine.
Die Vergangenheit sei allein sein Problem, hieß es. Die Kirche heute sei nicht besser als die Kirche damals», schreibt Weiss und liefert noch
etliche andere Belege für ein ähnliches Ausmaß von Selbstgerechtigkeit.
Allerdings waren auch staatliche Heime zum Schlimmsten fähig: Weiss berichtet beispielsweise von Massenvergewaltigungen im Mädchenheim St. Martin in Tirol.
Rund 100.000 Kinder wurden zwischen 1950 und 2000 in Österreich in Heimen untergebracht. Die akribische Recherche von Hans Weiss zeigt: Gewalt war dort das bestimmende Erziehungsmittel, egal, ob es sich um kirchliche oder staatliche Einrichtungen handelte. In kirchlichen Heimen
kam es aber deutlich häufiger zu sexuellen Übergriffen. «Kindergulag» nennt Weiss diese Aufbewahrungslager. «Heime waren Orte, an denen systematisch Gewalt ausgeübt worden ist und Menschen gebrochen worden sind», zitiert er die Psychotherapeutin Ulrike Paul.
Die Lektüre von Tatort Kinderheim ist erschütternd. Zwangsarbeit war ebenso üblich wie sexueller Missbrauch, etliche Heimkinder wurden auch für medizinische Experimente mit unabsehbaren Spätfolgen missbraucht, deren Grausamkeit sich kaum von den Versuchen unterscheidet, die Nazi-Ärzte mit KZ-Insassen durchgeführt hatten. Weiss
zeigt in einer Landkarte der sexuellen Kirchengewalt in Österreich, wie
flächendeckend der Missbrauch über Einrichtungen im ganzen Land verteilt war. «Waren alle Kinder- und Jugendheime Österreichs Zentren der Gewalttätigkeit und des sexuellen Missbrauchs? (...) Ja!», stellt er
als Fazit seiner Recherchen fest. Die Befürchtung, dass Ähnliches dann womöglich auch in Deutschland gang und gäbe war, liegt nicht allzu fern.
Kinder wurden in Zwangsjacken gesteckt und verprügelt oder mussten Erbrochenes essen. Bettnässer mussten ihre schmutzigen Unterhosen über dem Gesicht tragen. Wer gegen Vorschriften wie das allgemeine Redeverbot
verstieß, wurde tagelang in völliger Dunkelheit eingesperrt. Das sind keine Einzelfälle, sondern Methoden, die offensichtlich in vielen Heimen
Weiss stellt dar, dass auch Frauen gerne prügelten und quälten, und dass Jungs genauso oft missbraucht und vergewaltigt wurden wie Mädchen. Als er das Schicksal von Rudolf V. erzählt, der von einem Heim ins nächste geschickt wurde, zeigt er sich selbst fassungslos: «Seine Heimgeschichte erweckt den Eindruck, als sei es dem Salzburger Jugendamt
um einen österreichweiten Test gegangen mit der Frage: Wie viele Heime,
wie viel Gewalt und wie viel sexuellen Missbrauch kann ein Kind aushalten?»
Weiss, der während seines Psychologie-Studiums selbst als Erzieher in
einem Heim gearbeitet und später ein Mädchen aus einem Heim als Ziehtochter adoptiert hat, beschränkt sich nicht darauf, zu protokollieren. Der Autor benennt auch Verantwortliche, arbeitet für einzelne Betroffene jede Station ihres Martyriums ab und zeigt immer wieder, wie schwer es für die ehemaligen Heimkinder ist, die jahrelangen
Qualen zu verarbeiten. Trotz der traumatischen Erlebnisse zu anständigen Menschen mit einem normalen Leben zu werden, das erscheint manchmal fast unmöglich – auf Bildung oder gar eine Ausbildung konnten die wenigsten Heimkinder hoffen. Das macht sein Buch noch eindrucksvoller, und die Frage der Aufarbeitung von Gewalt in Kinderheimen noch dringlicher. Auch in Deutschland.
Autor: Hans WeissTitel: Tatort Kinderheim. Ein UntersuchungsberichtVerlag: DeutickeUmfang: 240 SeitenPreis: 18,90 EuroErscheinungsdatum: bereits erschienen jag/news.de
Herzlos, oder nötiger Schritt zum Wohl der Kinder? Vier Wochen, nachdem sie Sohn Ajub (1) wegen einer Kopfverletzung ins Spital brachte,
entzog das Jugendamt Nicole K. (23) die Obsorge – für ihre beiden Kinder! Zu unrecht, sagt die Wienerin.
Quietschvergnügt: Ajub (1) im Spital (© Sabine Hertel) Am 24. Oktober brachte die Wienerin ihren Sohn wegen einer Kopfverletzung ins St. Anna Kinderspital. "Die Nachbarstochter hatte Ajub, obwohl ich es ihr verboten habe, auf den Arm genommen – dann ist er ihr runter gefallen", erzählt die junge Mutter. Die Ärzte schickten sie nach Hause. "Sie haben gesagt, er hat nix."
Wochen später entdeckt Nicoles Freund Adam (23) eine seltsam weiche Stelle seitlich am Kopf des Buben. Im Spital wird ein Schädelbruch festgestellt – und die Polizei alarmiert. "Sie haben mir Ajub und Safija
weggenommen, mich über die Anzeige informiert. Ich durfte mich nicht einmal verabschieden", klagt die junge Mutter.
Recht kommen, die Obsorge für ihre Kinder wahrnehmen zu können? Ob
Eltern hin und her pendeln können. Dieser erstmalige Beratungszwang auf Eltern ist somit auch eine der
wichtigsten Reformmaßnahmen des neuen Familienrechtspaketes. Da sind
auch Hurrarufe für die beiden Ministerinnen Heinisch-Hosek und
Beatrix Karl, die das Paket verhandelten, zulässig. Weil bei
OTS0065 2013-01-27 20:07 272007 Jän 13
PKZ0001 0377
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20130127_OTS0065/kleine-zeitung-kommentar-endlich-werden-eltern-in-die-beratung-gezwungen-von-carina-kerschbaumer?fb_action_ids=591010564246280%2C591010130912990&fb_action_types=og.recommends&fb_ref=s%3DshowShareBarUI%3Ap%3Dfacebook-like&fb_source=other_multiline&action_object_map={%22591010564246280%22%3A482220531824348%2C%22591010130912990%22%3A197636607045847}&action_type_map={%22591010564246280%22%3A%22og.recommends%22%2C%22591010130912990%22%3A%22og.recommends%22}&action_ref_map={%22591010130912990%22%3A%22s%3Ds Eingestellt von
Immer mehr getrennt lebende Eltern möchten, dass ihr Kind gleich viel Zeit mit jedem Elternteil verbringen kann. Wie klappt dieses
Modell im Alltag, wie gelingt den Kindern das Pendeln zwischen zwei Wohnungen und welche Anforderungen stellt die Doppelresidenz an die Eltern? von Gabriele Möller
"Mein Ex-Freund und ich praktizieren bei unserer einjährigen Tochter das 'Wechselmodell'. Wir haben einen wöchentlichen Rhythmus, und ich bin damit bisher zufrieden. Er ist ein sehr guter Vater, auch wenn wir immer wieder unsere Streitigkeiten haben", berichtet eine Mutter. "Wir haben das Gefühl, dass unsere Kleine diese Lösung gut wegsteckt. Klar ist die erste Nacht nach dem Wechseln immer etwas stressig, aber sie ist ja noch sehr jung. Wir wohnen nur 500 Meter
auseinander, was das Ganze enorm erleichtert, weil sie dann später ihre
sozialen Kontakte sowohl bei Daddy als auch bei mir leben kann." Finanziell klappe es auch gut. "Das Kindergeld wird halbiert, der Unterhalt gegeneinander aufgerechnet, so wurde es vor Gericht vereinbart."
Zwar halten einige Wissenschaftler das Modell für nachteilig, weil dem Kind zu viel Unruhe zugemutet und zu wenig Kontinuität geboten werde. Doch kommt eine große schwedische Studie mit mehr als 17.000 betroffenen Kindern 2012 zu anderen Ergebnissen. Den 'Pendel-Kindern' gehe es deutlich besser als jenen, die nach einer Scheidung bei
nur einem Elternteil wohnen. „Für Kinder dieses Alters ist grundsätzlich der Alltagskontakt zu beiden Eltern wichtig, unabhängig davon, ob die Eltern zusammen wohnen oder nicht“, fasst die klinische Psychologin Dr. med. Malin Bergström zusammen. Auch der Schweizer Kinderarzt und Autor Prof. Remo H. Largo ("Glückliche Scheidungskinder")
findet, dass die klassische Regelung, in der der Vater sein Kind alle vierzehn Tage sieht, Kindern nicht gerecht werde. Zwei gleichwertige Zuhause seien zwar eine Mehrbelastung. Doch entscheidender sei die Sicherheit, die dem Kind dort jeweils geboten werde und auch, "wie wohl sich die Kinder an den beiden Orten fühlen."
http://www.urbia.de/magazin/familienleben/trennung-und-scheidung/trennung-unser-kind-hat-zwei-zuhause Eingestellt von
Es geht um einen Jungen, der vor etwa 4 Jahren sein intaktes zu Hause verlor und sich PAS-und Stockholm-Syndrom geschädigt, auch gerichtlich gegen seine Mutter wenden muss. Mindestens 10 Blogeinträge wurden gelöscht....
und werden wieder eingestellt. Die
Meinungsfreiheit ist ein Menschenrecht und wird in Verfassungen als ein
gegen die Staatsgewalt gerichtetes Grundrecht garantiert, um zu verhindern, dass die öffentliche Meinungsbildung und die damit verbundene Auseinandersetzung mit Regierung und Gesetzgebung beeinträchtigt oder gar verboten wird. In engem Zusammenhang mit der Meinungsfreiheit sichert die Informationsfreiheit den Zugang zu wichtigen Informationen, ohne die eine kritische Meinungsbildung gar nicht möglich wäre. Das Verbot der Zensur verhindert die Meinungs- und Informationskontrolle durch staatliche Stellen. Im Unterschied zu einer Diktatur sind der Staatsgewalt in einer Demokratie die Mittel der vorbeugenden Informationskontrolle durch Zensur ausdrücklich verboten.
http://de.wikipedia.org/wiki/Meinungsfreiheit Immer wieder werden Kinder unter fadenscheinigen Gründen von übereifrigen, sich profilieren wollenden Mitarbeitern des Jugendamts aus ihren Familien herausgerissen. Diese fadenscheinigen Gründe werden im Laufe des Entzugs immer wieder umgemodelt und angepasst, um im Nachhinein auch Fehlentscheidungen rechtfertigen zu können. Im Notfall mit Lügen, Verleumdung und Rufmord! Kinder und Familien werden systematisch zerstört. Das da System hinter steckt, sieht man daran, daß sich Vorgehensweise und Argumentation immer wieder ähneln in den meisten Fällen. Ein Fall von grauenhaftem Kinderklau durch das Jugendamt Ratzeburg!
von Rüdiger Jung greift eine mit dem Sohn und ihrer geschaffenen Situation
überforderte Sachbearbeiterin Heike Hauschild diesen beim Klassenkameraden ab
und verbringt ihn in auf Nimmerwiedersehen in ein Heim des KJHV Lübeck. Lügt und betrügt sich
anschliessend auch bei Gericht mit Protokollfälschungen durchs Programm. Der Junge wird seit über 3 Jahren mit unglaublichen Methoden und einem Sperrvermerk beim Einwohnermeldeamt von
der Mutter grundlos abgeschirmt und isoliert.
Negativ gegen die Mutter beeinflusst. Die Mutter wird wegen Berichten in der Öffentlichkeit mit Verfahren durch die Verfahrensbeiständin Rechtsanwältin J.Klohs Lübeck überzogen und soll in ihrer bürgerlichen Existenz zusätzlich vernichtet werden. Das Ziel ist es offensichtlich, die Mutter mindtod zu machen.
der Mutter das Sorgerecht ohne Beweis der Kindeswohlgefährdung variantenreich nach 16 Jahren durch Richter Ingo Socha AG Lübeck entzogen wurde, begann die ehemalige Verfahrensbeiständin RA Julia Klohs Lübeck, die Kindesmutter mit zahlreichen Klagen, Bestrafungsanträgen, Strafanträgen, Rechnerbeschlagnahme und Zwangsvollstreckungsmassnahmen auf Grund wahrheitsgemässer Veröffentlichungen zu überziehen.
Weitere Anträge wurden gestellt und auch dem Anwalt von Frau Trautmann wurde von Frau Klohs Klage angedroht. 2 mal versuchte diese auch ihn zu ruinieren. Nachdem kein Beweis der Kindeswohlgefährdung zu erbringen war, erstellte der "Gutachter" Dr.Martin Neuhauss Lübeck ein Falschgutachten.
Dr.Martin Neuhauss hat in vielen Familien an Kindern und Eltern mit unwissenschaftlichen Gutachten, erheblichen Schaden angerichtet. Der Staatsanwaltschaft in Lübeck sind mehrere Fälle bekannt.
Ebenso der Presse und Universitären Einrichtungen. Die Mutter wurde wegen wahrheitsgemässen Veröffentlichungen und Äusserung der Meinungsfreiheit zu insgesamt 100 Tagen Haft verurteilt. Rechtsanwältin Julia Klohs setzt hier privatrechtliche Ansprüche durch. 30 Tage wurde die Mutter in 2012 ihrer Freiheit beraubt, nachdem sie ihr Kind verloren hat und mit allen rechtlichen Mitteln dagegen gekämpft hat.
In 2013 musste der Sohn seiner Mutter zum 2.mal über Rechtsanwalt Schlichting Lübeck, dem der komplette Sachverhalt ebenfalls bekannt ist, gerichtliche Sanktionen androhen lassen. In
diesem Strafantrag von RA Klohs ging es um ein Verfahren nach § 187 Verleumdung durch 7 selbstständige Handlungen wider besseren Wissens in
Beziehung auf einen anderen eine unwahre Tatsache behauptet oder verbreitet zu haben, welche dieselbe verächtlich zu machen und in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen geeignet ist.
Das Aktenstudium im Abgleich der Inhalte von 7 ausgewählten Anklagepunkten, hätte auch keinen anderen Schluss zugelassen. Eine Dokumentation, wie mit dem Sohn und dessen Mutter seit Jahren verfahren wird.
Nur die abwertenden Kommentare über die tatsächlichen Bezüge machen den Unrechtsgehalt aus...Folge...Beleidigung, ehrverletzende Äusserungen. Fazit:
Inhaltlich richtig - Form sicher falsch! Dieses
Urteil ist ein weiterer Baustein, auf dem Weg die Rechtsordnung wieder herzustellen, das beschriebene Vertrauen des Bürgers in die Sanktionierung von Straftaten...
Weitere Richter mit Rückgrat und Verständnis für geltendes Recht sind im weiteren Verlauf ausdrücklich erwünscht. Frau
Trautmann hatte keine Einwendungen gegen die Eröffnung des Hauptverfahrens und berief sich auch nicht auf ihr Recht auf Widerstand http://dejure.org/gesetze/GG/20.html .
Die grundsätzliche Zulässigkeit der namentlichen Publikation ergibt sich des
Weiteren auch aus dem bereits dargestellten Sinn und Zweck des Öffentlichkeitsprinzips(64).
Denselben Zwecken - Kontrolle der Rechtsprechung und Information der Öffentlichkeit - dient nämlich auch die Veröffentlichung gerichtlicher Entscheidungen. Diese beruht nach der heute in Rechtsprechung(65) und Literatur(66)
vorherrschenden Ansicht auf einer den Gerichten unmittelbar auf Grund des Rechtsstaatsgebots und des Demokratiegebots obliegenden Aufgabe, zu der sie nicht nur berechtigt, sondern auch verpflichtet sind. Veröffentlichte Gerichtsentscheidungen bilden die Grundlage für rechtspolitische Entscheidungen im demokratischen Rechtsstaat, für die öffentliche Kritik der Rechtsprechung und für die Information der demokratischen Öffentlichkeit(67).
Daher sind alle Gerichte gehalten, von Amts wegen für die Öffentlichkeit und die Entwicklung der Rechtsprechung bedeutsame Entscheidungen in umfassender Weise zu publizieren(68). Abs. 19
in Kiel wird gegen die Beteiligten des Sorgerechtsentzuges ohne Beweis der Kindeswohlgefährdung, weiter ermittelt. Verfahren gegen Mitarbeiter der KJHV Lübeck und des Jugendamtes Ratzeburg
Az: 714 Js 22427/12 und 714 Js 23921/12 StA Lübeck Verfahren gegen Herrn Richter am Amtsgericht Ingo Socha in Lübeck
Az. 714 Js 26331/12 StA Lübeck, Zs 760/12 GenStA Verfahren gegen Herrn Dr. med. Martin Neuhaus in Lübeck
Az. 707 Js 24847/12 StA Lübeck, Zs 709/12 GenStA Fortsetzung folgt...
Zur Entwicklung eines PA-Syndroms kommt es, wenn
der Loyalitätskonflikt des Kindes von Eltern bewußt oder unbewußt
dazu benutzt wird, das Kind so zu beeinflussen (2),
daß es den anderen Elternteil ablehnt (3) und
die Beziehung zu ihm zerstört wird. Obwohl vorher eine normale Eltern-Kind-Beziehung
bestanden hat, verweigert das Kind Kontakte mit dem anderen Elternteil.
Bei der Entwicklung des PA-Syndroms spielt Angst
eine große Rolle. Der betreuende Elternteil manipuliert das Kind
aus Angst, es an den anderen zu verlieren. Deshalb wird versucht, Exklusivität
in der Beziehung zum Kind herzustellen: das Kind braucht mich am
meisten/ist ausschließlich auf mich angewiesen. Es wird nicht
wahrgenommen, daß das Kind für seine psychische Gesundheit auch
auf die innere Verbundenheit mit dem Elternteil angewiesen ist, mit dem
es nicht mehr zusammenlebt. (4) Die Mittel, die dazu
benutzt werden, die eigene Beziehung zum Kind zu stärken, ist die
Abwertung und Ablehnung des anderen Elternteils als Person: er/sie ist
verantwortungslos, ein Versager, Lügner, Betrüger und als
Vater/Mutter: er/sie sorgt nicht gut für dich/versteht dich nicht/paßt
nicht gut auf dich auf. Dadurch wird dem Kind vermittelt, der andere
sei kein verantwortungsbewußter Elternteil und dieser könne
nicht kompetent mit ihm umgehen. Wenn das Kind über tolle Erlebnisse
mit dem anderen Elternteil berichtet, wertet der manipulierende Elternteil
sie als trivial, unbedeutend oder gefährlich ab. Auf diese
Weise erfährt das Kind: eine gute Zeit mit dem anderen Elternteil
zu haben ist unloyal oder gefährlich.
Das Ziel ist, das Bild des Kindes vom anderen Elternteil
so zu verändern, daß er zur "Unperson" wird, mit der
man keinen Umgang pflegt. Erwartet wird, daß das Kind die eigene
Einschätzung teilt und genauso empfindet. Das Kind nimmt diese Erwartung
wahr und glaubt, nur dann von diesem Elternteil weiterhin geliebt und versorgt
zu werden, wenn es fühlt und handelt wie dieser. Es zeigt sich dem
manipulierenden Elternteil gegenüber loyal, indem es seine eigenen
Bedürfnisse hinsichtlich des anderen Elternteils verleugnet.
Die Manipulation geht zwar von einem Elternteil aus,
das Kind übernimmt aber einen aktiven Part, indem es z.B. Briefe oder
Pakete des abgelehnten Elternteils vor den Augen des manipulierenden Elternteils
zerreißt bzw. zerstört. Häufig betont das Kind seine Loyalität
so sehr, daß es die ausgrenzenden Forderungen des manipulierenden
Elternteils: es überfordert Peter, wenn er seinen Vater öfter
als einmal im Monat sieht noch übertrifft: ich will
meinen Vater nie wieder sehen. (5)
Daß das Kind seine Bedürfnisse hinsichtlich
des abgelehnten Elternteils nicht mehr äußert, bedeutet nicht,
daß es sie nicht (mehr) hat. Seine Liebe für den Vater oder
die Mutter besteht weiter, wird aber verleugnet, um den manipulierenden
Elternteil nicht zu verlieren. Auch beim Kind ist Angst ein wesentlicher
Faktor für das Entstehen des Syndroms. Es ist die Angst vor Beziehungsverlust
und darf deshalb nicht als "Liebe" mißverstanden werden. Dem Kind fehlt die Freiheit, auch den abgelehnten Elternteil lieben zu
dürfen. Damit wird dem Kind die Grundvoraussetzung für die eigene
gesunde Persönlichkeitsentwicklung entzogen. Der Verlust der zweiten
Elternbeziehung hat Einschränkungen in der Identitäts- und Selbstwertentwicklung
sowie in der Bindungs-, Beziehungs- und Leistungsfähigkeit zur Folge.
http://www.wera-fischer.de/pas.html http://jugendamtwatch.blogspot.de/2012/11/kimiss-studie-2012-uni-tubingen-eltern.html
Das Internet ist voller Berichte von Privatpersonen über „Psychoterror“
seitens der deutschen Jugendämter (JA). Das liegt an derer (JA) Aufgabenverständnis, Struktur und Besetzung! Es muss fast zwangsläufig zu Konflikten kommen oder diese verstärken, wenn mit Unzahl an Personen Partei ergriffen wird. Es gibt das Phänomen, dass Männer und Frauen unterschiedliche Geschlechter, Verhaltensweisen, Rollenzuschreibungen etc. noch bis heute haben. Das liegt in der Natur der Sache. Es gibt völlig unterschiedliche Familienstrukturen, auf welche man mit ideologischen Standards reagiert. Einen Familienbetrieb kann man so z.B. mittels unangemessener Forderungen ebenso schnell zerstören, wie die Familie selbst. Mangelnde Verwaltungskenntnisse, von oftmals auch noch Halbtagskräften* und der fehlende Überblick auch in sozioökonomische Vorgänge, sind häufiger Anlass zu aufwendigen Spekulationen. Es wird gerne im Jugendamt von einer Solidaritätsentscheidung ausgegangen und nicht nach Gesetz. Begründet wird auch meist nicht mit einer Rechtsgrundlage, sondern mit „Stimmungspädagogik“. Dabei kommt es in Ämtern häufig zu einem „Jahrmarkt der Eitelkeiten“ und Persönlichkeitsrechtsumsetzungsvorstellungen, die eher eine narzisstische Störung sind. Man glaubt sich in der „Expertenrolle“, jedoch kommt Autorität von „selbst gekonnt“! Das ist der Unterschied zwischen Identität und einer zugeschriebenen Rolle. Hier liegt das häufige Motiv der Übergriffe des Jugendamtes, man glaubt lieber, statt ordentlich ein Gesetz auszuführen und wissenschaftlich zu arbeiten. Teamarbeiten sind dann methodisch schon gefärbt und Aufträge werden an gute Bekannte erteilt. Nach so einem Teambeschluss oder Gerichtseinbringung haben sich das Jugendamt und der/die MitarbeiterIn, aber nun einmal festgelegt. Jugendhilfe ist final! Ein nun erkenntlicher
Irrtum, wird daher meist ignoriert und mit Machtmitteln (z.B. eigene Sonderrechte in Politik und Gerichten des JA) einer Unzeit oder anderen Formen der Meinungsunterdrückung zugeführt, bei heranwachsenden Kindern.
Es kommt die Schuldfrage auf und man benötigt dringend nun Rollen von Opfern und Tätern. Prävention wurde auf Basis von Modeideen, die auch wieder verworfen wurden, zu 95% + als falsch und schädlich erkannt. Man hatte als Amt also lange das Vermögen und die Gelegenheit gründliche Fehler zu machen und Familien zu zerstören, mit Meinungsbildung und Meinungsbildern. Das Jugendamt ist es nicht gewöhnt, selbst einmal kritisch hinterfragt zu werden, denn man arbeitet doch zum Wohle des Kindes und was das ist, wird dort vordefiniert. Menschen die sich nicht diesem Meinungsbild fügen, sind „böse“, „gemein“, „verrückt“ etc. und müssen durch Druck zur „einzig wahren Pädagogik“ und Einsicht bewegt werden. Das wiederum führt in Eingriffe von Art. 1- 6, 20, 25 des GG, oft mit der Begründung eines Halbsatzes im GG: „Es wacht die staatliche Gemeinschaft“. Diese ist keineswegs Repräsentativ im Amt vertreten und zudem oft gegen Völkerrecht gerichtet, welches gar nicht dort bekannt meist ist. Erziehung ist traditionell weiblich aufgefasst und bis heute in Amt und Trägern, zu knapp 90 % so besetzt. Knapp 90 % aller Straftaten der „falschen Verdächtigung“ gehen nach Berliner Polizeizahlen von Frauen aus. Oft sind es auch wirtschaftliche „Milchmädchenrechnungen“ die Familien von Amtswegen „ins Chaos“ stürzen.
Der ausgeübte Druck eines Amtes auf Personen, ist daher meist höchst zweifelhaft in der Berechtigung und führt zu Überforderungen von Familien, auf welche man helfend reagieren lassen möchte. Die Struktur ist selbst gemacht und die Mehrheit der Probleme in der Jugendhilfe, ein
Amtserzeugnis, aus meiner Sicht. Ich kläre hier weiter auf, denn so kommt es zu “Verwaltungs- und Justizhetzjagden”. (Kff).
P.S.: Klar treffen hier diese Entscheidungen und unterschiedlichen Verhalten Kinder, Männer und Frauen. In einer Gruppe von Frauen kommt es
oft zu ganz anderen Zielen und Beurteilungen, als in einer Gruppe von Männern. Weder das eine, noch das andere, ist die alleinige Wahrheit. Das meiste ist Illusion.
http://sozialenergie.de/psychoterror-des-jugendamtes.html Kommentieren
(© Jörg Michner) Alle Artikel aus News vom Januar 2013
Ein ausnehmend deutlicher Artikel über die Mißstände und Ungleichheiten hinter den gesetzlich festgeschriebenen “Hilfen zur Erziehung” wurde unlängst im Onlineformat der “Gießener Zeitung” veröffentlicht: http://gleichmass.wordpress.com/2013/01/21/das-geschaft-mit-dem-kindeswohl/
Januar 2013 | Autor: Uwe Kirchhoff (SE) von Andrea Jacob
Ist eine Erziehung im Dienste des Kindeswohls in einer Familie nicht
möglich, so hat diese gemäß § 27 ff. des VIII..Sozialgesetzbuches (SGB VIII)
Anspruch auf „Hilfen zur Erziehung“, die das Jugendamt zu gewähren hat.
Nutznießer dieser
„Hilfen“ sind aber oftmals nicht die betroffenen Kinder und deren Familien,
sondern die von den Kommunen beauftragten Freien Träger. So ist es evtl. kein
Zufall, dass engagierte Vertreter dieser Träger in allen etablierten Parteien
mitwirken, dort ihre Erfahrung einbringen und sich mit ihnen in die Stadt- und
Kreisparlamente wählen lassen. Ihr Fachwissen nutzen die Parteien zum Wohle des
Volkes, indem sie die verdienten und verdienenden Experten nach ihrer Wahl in
die Jugendhilfeausschüsse der Kommunen entsenden. So ist es inzwischen keine
Seltenheit, dass Funktionäre Freier Träger sich in den Jugendhilfeausschüssen
Hilfemaßnahmen selbst bewilligen [1] [2].
Eine Interessenkollision ist dabei selbstverständlich ausgeschlossen: Fast alle Freien Träger sind als
gemeinnützig anerkannte Einrichtungen (z.B. gGmbH).
Der Auftragserteilung geht häufig ein anonymer Hinweis auf eine Kindeswohl­gefähr­dung
voraus: ein böser Bekannter, ein gekränkter Ehepartner oder auch nur ein
sensibler Nachbar, der sich in dieser Angelegenheit auf den Plan gerufen sieht
– oder dies nur vorgibt. Allerdings werden Jugendämter auch in üblichen
Sorgerechts­streitigkeiten auf den Plan gerufen. Das entwickelt dann meist eine
Eigendynamik, die dazu führt, dass die betroffenen Familien unter Druck einen
Antrag nach § 27 ff SGB VIII unter­zeichnen, weil man ihnen droht, das
Sorgerecht entziehen zu lassen. Eine Sozial­päda­gogische Familienhilfe wird
damit in der Familie installiert, und der Weg ist oft vorgezeichnet: Die
Lukrativität der Hilfemaßnahmen geht soweit, dass viele der Träger fortgesetzt
in ihren Berichten darauf hinarbeiten, dass die Hilfen verlängert werden:
Der Träger empfiehlt, die Familie beantragt, das Jugendamt genehmigt, der
Träger verdient; sonst kommen die Kinder weg. Diese Zusammenhänge will der vorliegende
Artikel anhand konkreter Beispiele illustrieren.
Mitte 2010 beauftragten sowohl das Landkreisjugendamt Vogelsbergkreis als
auch das Landkreisjugendamt Gießen denselben Freien Träger (KiJuBe in Romrod
bei Alsfeld) nach § 27 i.V.m. § 31 SGB VIII (s.u.), nachdem sie sich mehrfach
gegen­seitig die Zuständigkeit im Falle einer Trennungsfamilie zuschoben. Der
vom Freien Träger bestimmte Familienhelfer suchte auch viele Male die
Kindesmutter, Frau Susanne M. auf und unterstützte sie lt. Abrechnungsbericht
im Wesent­lichen dabei, einen Mietvertrag zu prüfen, diesen bei einem anderen
Termin zu unterzeich­nen und die Wohnung ein­zurichten. Er nahm es auch zur
Entlastung der Kindesmutter auf sich, mit den beiden kleinen Kinder Eis essen
und auf den Spielplatz zu gehen, so dass weder die Forderung der Kinderärzte
nach längerer integrativen Förderung im Kinder­garten am Nachmittag, noch der
Wunsch des Kindesvaters, Herrn Dennis M. nach häufigeren Treffen mit
seinen Kindern befriedigt zu werden brauchte. Ob konfessionell oder weltlich,
Freie Träger der Jugendhilfe verhelfen sich zu ihren Verdiensten, und der
erkenntliche Steuerzahler dankt ihnen über Gebühr.
Nach § 31 SGB VIII soll Sozialpädagogische Familien­hilfe durch intensive
Betreuung und Begleitung Familien in ihren Erziehungs­auf­ga­ben,
bei der Bewältigung von Alltagsproblemen, der Lösung von Konflikten und
Krisen sowie im Kontakt mit Ämtern und Institutionen unterstützen und Hilfe
zur Selbst­­hilfe geben. Sie ist in der Regel auf längere Dauer
angelegt und erfordert die Mitarbeit der gesamten Familie.
In den knapp 3 (i.W.: drei) Jahren seines Einsatzes hat der bestellte
Familienhelfer kein Gespräch mit dem Kindesvater, Dennis M. geführt. Die
elterlichen „Konflikte und Krisen“ wurden weder gelöst noch besprochen. Das ist
den beiden Jugend­ämtern bekannt, denn es wurde mehrfach vom Kindesvater
schriftlich moniert. Ehrlicher­weise war auch in den Abrechnungs­berichten von
Erziehungshilfe und Krisen­management keine Rede. Abgerechnet wurde aber das
Dieses Vorgehen ist kein Einzel­fall und soll nur als ein Beispiel von
vielen genannt werden. Die Wirkung dieser Methodik ist, dass bei gemeinsamem
Sorgerecht Mütter zu Hause gehalten und dort ggf. wirkungslos betreut werden,
während Väter zu „Zahlungspapas“ degradiert werden. Aus einer Familie zweier
Berufstätiger werden zwei Haushalte, die ein einziger Verdiener zu finanzieren
hat; da braucht keine Arbeitslosigkeit einzutreten, bevor Not herrscht. Eine
ganze Reihe von Fällen ist bekannt, in denen Jugendämter und
Verfahrensbeistände als beratende Gerichts­helfer sich dafür einsetzen, dass
derjenige Elternteil das Kind zugesprochen bekommt, der ihm die meiste Zeit
widmen kann. Die Erkenntnisse von Wissen­schaftlern, dass Zeitquantität
überhaupt keine Rolle spielt, Zeitqualität dagegen der dominierende Aspekt ist,
werden schlechterdings ignoriert. Das Ergebnis ist häufig, dass Betriebe froh
sind, die Kündigung von berufstätigen Müttern anzunehmen, die durch
Mutterschaft und Trennung ohnehin überfordert und psychisch angeschlagen waren,
während Kinder dem seelisch und sozial geschwächten Elternteil überlassen und
vom anderen entfremdet werden.
Nur nebenbei sei vermerkt, dass hierbei auch Geschlechterbilder zum Tragen
kommen. So hatten im obigen Fall zwar die Mitarbeiterinnen beiden Jugendämter
(des zuständigen, wie des „versehentlich“ hinzu gekommenen) und die zuständige
Familien­­­richterin überein­stimmend befunden, dass der Kindesvater auch ohne
Hilfe die Kinder übernehmen könnte. Aber wer will schon Kinder ihren Vätern
überlassen – zudem ohne Inanspruch­nahme von Hilfe aus Steuermitteln?
Vor diesem Hintergrund bekommen Meldungen über „von Armut bedrohte allein­erziehende
Mütter“ eine andere Bedeutung: Elternteile (zumeist Mütter) werden von
Jugendämtern (und nicht selten von Richtern) in die Hausfrauenrolle und damit
an den Rand der Armut und in die dauerhafte Abhängigkeit gedrängt.
Das ist zwar das genaue Gegenteil von dem, was einst die Einführung des
„Wechsel­modells“ bezweckte (gleiche Zeit der Kinder bei beiden Eltern). Aber
die Gerichte bestätigen diese Politik (und sparen an Fortbildungskosten für die
Richter­Innen), während die inzwischen von Armut bedrohten Eltern nicht mehr
die Ressourcen haben, ihr Recht einzuklagen.
Auf der Strecke bleibt das Wohl der Kinder, worüber Jugendämter, Jugendhilfe­ausschüsse
und Familiengericht zu wachen haben: Sie werden in den faktischen Verlust eines
Elternteils und in die Armut getrieben. Wir leben erstmalig in einer
Gesellschaft, in der es Waisenkinder gibt, die keinen Sterbefall in ihrer
Familie hatten. Charles Dickens lässt grüßen – immerhin mit dem Unterschied,
dass der „Onkel“ oder die „Tante“ nicht von einer Bettlerbande, sondern vom Amt
kommt und die Berufsbezeichnung „Fachkraft“ hat.
Im oben beschriebenen Fall ist auch die Hilfeplanung durch die beiden Jugend­äm­ter
nicht erfolgt. Jedenfalls hat Dennis M. in den fast drei Jahren laufender „Maß­nahmen“
keine Einladung dazu erhalten, obwohl auch er Mitinhaber der elterlichen Sorge
ist. Trotz zahl­reicher Anfragen sind ihm Hilfepläne, Entwick­lungs-, Förder-
und Inte­gra­tions­pläne verwei­gert worden, so dass er gezwungen war, Klage
beim Verwal­tungsgericht Gießen einzu­reichen. Die Landkreise Gießen und
Vogelsberg hatten sich, so die Klageschrift, über das vom Gesetzgeber
gewährleistete Elternrecht gestellt; denn Pläne sowie soziale und gesund­heitliche
Indi­ka­tionen sind Angelegen­heit der sorgeberechtigten Eltern und nicht für
die Schubladen von Jugend­ämtern gedacht.
Das Landkreisjugendamt Gießen hat gegenüber Dennis M. begründet, die Unter­lagen
zu seinen Kindern seien dem nun als zuständig anerkannten Kreis­jugendamt
Vogels­berg übergeben worden. Das Kreis­jugend­amt Vogels­berg dagegen
erklärte, die Herausgabe der begehrten Unterlagen sei nicht möglich, weil es
die Akten vom Kreis­jugendamt Gießen noch nicht erhalten habe. Der zur
Herausgabe der Unter­lagen auf­geforderte städtische Kindergarten in Grünberg
reagierte auf die geforderte Herausgabe bislang noch gar nicht.
Mittlerweile räumte das Kreisjugendamt Gießen ein, dass es aufgrund eines
„Kommu­nikations­­problems“ im Amt falsche Angaben gegenüber dem Verwaltungs­gericht
ge­macht und die Akten nunmehr aufgefunden habe [3] – nach fast drei Monaten.
Aber auch das Landkreis­jugendamt Vogelsberg hat gegenüber Gerichten bereits
falsche Angaben gemacht [4]. Dem kommunalen Kindergarten im Vogelsberg­­kreis
hat es Äußerungen in einem Sorgerechtsstreit unterstellt, gegen die sich der
Kindergarten schriftlich zur Wehr setzen musste [5].
Nach Aussagen des Kindesvaters gibt es auch an der Richtigkeit und
Vollständigkeit der Akten (Datenqualität, Daten­sicher­heit [6]) begründete
Zweifel. Sie scheinen an mehreren Stellen nachträglich bereinigt und
neupaginiert worden zu sein.
Zahlreiche ähnlich gelagerte Fälle dieser und anderer Jugendämter sind
Gefährdungsmeldungen, die von Angehörigen stammen, werden von Jugendämtern
selten geprüft, dafür wird umso häufiger anonymen Anrufen nachgegangen, die
nicht selten haltlos sind und nur der Denunziation dienen. Jugendämter und
Gerichte haben aus dem Fall der Kleinen Lea-Sophie in Schwerin nichts gelernt.
Die Groß­eltern hatten aus Sorge das Jugendamt informiert. Lea-Sophie musste
dennoch im November 2007 sterben, weil die Eltern das kleine Mädchen nicht
Strukturelle Fehler im Amt beschleunigen die dramatischen Schicksale von
Kindern. So findet man bei von Jugendämtern eingeleiteten Verfahren nach § 8a
SGB VIII und § 1666 BGB in den Akten nur Aufzählungen von Negativmerkmalen der
Eltern statt ordnungsgemäßer Gefährdungseinschätzungen. Wie eine Gefährdungs­ein­schätzung
auszusehen hat, ist in der einschlägigen Fachliteratur nachzulesen [7].
Unzulässig ver­­lagern Jugendämter immer häufiger die Gefährdungseinschätzung
auf die Gerichte, die sich aufgrund der vorgestellten „Negativmerkmale“ von
Eltern auf die Einschätzung des Jugendamts verlassen. In der Regel leiten dann
Gerichte die ent­sprechenden Maß­nahmen ein, obwohl eine sachgemäße und
gebotene Gefähr­dungs­­ein­schätzung nicht erfolgt ist. Oft teilt das Jugendamt
nicht einmal mit, ob (wie im Gesetz vorgesehen) tatsächlich mehrere Fachkräfte
der Jugendhilfe und insbe­sondere mindestens speziell ausgebildete „insoweit
erfahrene Fachkraft nach § 8a SGB VIII“ mitgewirkt hat. Der bloße Status
„Mitarbeiter des Allgemeinen Sozialen Dienstes“ vermittelt noch nicht die im
Einzelfall benötigte Qualifikation [8]. Auch aus diesem Grund äußern zahlreiche
Betroffe­ne und Anwälte im Hinblick auf § 20 Familiengerichtskostengesetz
(FamGKG) [9] Bedenken, wenn die Justiz die Aufga­ben des Jugendamtes erledigen
muss. Denn die Justiz greift dann immer häufiger auf kostenaufwändige
Sachverständige zurück, um die von ihr nicht leistbare abverlangte Entscheidung
wiederum auf Gutachter zu verlagern.
Öffentliche Diskussionsforen, aber auch Pressevertreter in Printmedien
thematisieren und illustrieren anhand dieses und anderer Fälle sowohl die Lage
der Kinder- und Elternrechte, als auch die Wirksamkeit der staatlichen
Wächterfunktion bei Kindes­miss­handlung und Vernachlässigung, als auch die Frage
nach Intrans­parenz und / oder Korruption in deutschen Behörden.
Auf jeden Fall kommt es immer häufiger vor, dass Leistungen von Städten und
Kommunen, bundesweit, abgerechnet werden, die tatsächlich nicht erfolgt sind,
was Regierungs­präsidien, Finanzbehörden und ggfs. auch von Fraktionen in den
Parla­menten zu prüfen haben. Die Folgen der mangelnden Planung, Trans­pa­renz
und Einbeziehung beider Eltern betreffen nicht nur den kommunalen Haushalt und
damit den Steuerzahler, sondern in erster Linie die davon betroffenen Kinder,
denen nicht die gebotene Hilfe zugute kommt. Der Autorin sind mehrere Fälle von
Elternteilen bekannt, denen eine Beratung durch Jugendämter sogar in
schriftlicher Form verweigert wurde.
Erdrückend rechtswidrig wird auch seitens der Verfahrensbeistände agiert.
Ein auf der Home­page der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) [10]
Verfahrensbeistandschaft ver­öffent­­lichtes Schreiben ohne Datum und ohne
Unterschrift lädt Verfahrens­bei­stände zum offenen Rechtsbruch ein. Die BAG
beruft sich seit dem 04.06.2012
auf eine „wichtige Meinung“ der Senate des Ober­landesgerichts
München. Das Schreiben könne zur Vor­lage in Schulen, Kindergärten und anderen
Einrichtungen verwendet werden, damit eine Schweige­­­pflichts­entbindung der
Betroffenen für Einrichtungen nicht mehr erfor­der­lich sei.
Verfahrensbeistände nutzen dieses nicht unterzeichnete Schreiben auch mit
Erfolg. Aber auch ohne die Vorlage eines Schreibens wird der Datenschutz mit
Erfolg massiv verletzt.
Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat mit Beschluss vom 24.08.­2010,
Az. 7 UF 54/10 entschieden, dass es nicht dem Interesse des Kindes­wohls ent­spricht,
wenn personenbezogene Daten des Kindes an außen­ste­hende Dritte weiter­­gegeben
werden, weil darin eine Verletzung des verfassungs­rechtlich ge­schütz­ten
Rechts des Kindes auf informationelle Selbstbestimmung als spezieller
Ausprägung seines allgemeinen Persönlichkeitsrechts liegt. Die Persön­lich­­keits­rechte
von Kindern werden in Familienverfahren jedoch aufgrund der ver­meint­lichen
Unangreif­bar­keit von Verfahrens­beiständen in aller Regel erheblich ver­letzt.
Prof. Dr. Kunkel [11] hat bereits vor der Neuregelung der Gesetze im
September 2009 bei dem Verfahrenspfleger (dem Rechtsvorgänger des
Verfahrensbeistands), darauf hinge­wiesen, dass Informationen Dritter nur nach
Einwilligung der betroffenen Perso­nen möglich ist. Denn ein Verfahrensbeistand
ist kein Amtsträger, sondern er wird rein zivil­rechtlich beauftragt. Dennoch
verstoßen zahlreiche Verfahrens­bei­stände immer wieder gegen die
Persönlichkeitsrechte von Kindern und ihren Eltern und richten damit erheb­lichen
Rechtsanwälte und Gerichte sind sich über die Rechtslage oft nicht bewusst
und lassen die Verfahrensbeistände gewähren. Gerichte überlassen damit aber die
ihnen obliegende Amtsermittlung und kommen damit ihrer Verantwortung nicht
nach. Aufgrund der umfassenden Ahnungslosigkeit vieler Richter (die für die
Ausbildung der Verfahrensbeistände verantwortlich sind) werden die erheblichen
Datenschutz­verletzungen durch Verfahrens­beistände nicht geahndet. Das damit
hoch gepriesene Kindeswohl wird indessen zusätzlich durch sie gefährdet.
Mit einer Klagewelle gegen rechtswidrig handelnde Verfahrensbeistände darf
[7] Bringwat, ZKJ 2012, 330 ff [8] Wiesner, SGB VIII, 4. Auflage § 8a Rdnr. 27; Bringwat a.a.O.
[9] § 20 FamGKG = Kosten, die bei richtiger Behandlung der Sache nicht
entstanden wären, werden nicht erhoben.
- Die bayerische Justiz gerät wegen einer auffallend engen Geschäftsbeziehung seiner Gerichte zu einer Münchner Gutachterfirma in Bedrängnis. Zahlreiche Land- und Amtsgerichte beauftragen überwiegend die Gesellschaft für wissenschaftliche Gerichts- und Rechtspsychologie (GWG), um familienpsychologische Gutachten einzuholen. Das teilte die bayerische Justizministerin Beate Merk (CSU) auf eine parlamentarische Anfrage mit. Das Schreiben liegt dieser Zeitung vor.
Schon seit Jahren steht die GWG in der Kritik. Mehrmals haben sich der Bayerische Landtag und das Justizministerium mit Beschwerden über die GWG auseinandersetzen müssen.
Zumeist handelte es sich um strittige familiengerichtliche Verfahren, bei denen es vor allem um das Sorgerecht der Kinder ging. In dem Schreiben der Justizministerin heißt es, die Beschwerdeführer warfen den
Gutachtern der GWG einseitiges, unwissenschaftliches oder zu kostenintensives Vorgehen vor. Bekannt ist ein Fall aus dem Jahr 2002, bei dem die GWG für ein Gutachten eine zu hohe Rechnung an ein Gericht gestellt hatte und diese nachträglich nach unten korrigieren musste. Bekannt ist dem Justizministerium auch, dass die GWG-Gutachter 40 Prozent ihrer Honorare an die Muttergesellschaft abführen müssen. Oftmals wenden sich die Richter nicht an einen Gutachter selbst, ist aus
Justizkreisen zu hören. Demnach lassen sich viele Richter von der GWG-Zentrale einen Gutachter benennen, dem sie dann den Auftrag erteilen.
Die nun vorgelegten Fakten zeigen, dass in einigen Familiengerichten Bayerns fast ausschließlich die Gutachter der GWG beauftragt werden. So hat das Familiengericht Ingolstadt von den zwölf in den vergangenen zwölf Monaten eingeholten familienpsychologischen Gutachten elf bei den Sachverständigen der GWG beauftragt. Pikantes Detail dieser Auftragsdichte: Der stets beauftragte Ingolstädter Gutachter ist der Chef der GWG selbst, Joseph Salzgeber. Er wollte sich zu dem Bericht des
Justizministeriums gegenüber unserer Zeitung nicht äußern. Das Gericht in Ingolstadt habe mit ihm gute Erfahrungen gemacht, heißt es aus dem Justizministerium. Auch das Familiengericht Pfaffenhofen schaltet laut Ministerium "regelmäßig" die Gutachter der GWG ein. Das Amtsgericht Passau vergibt 75 Prozent seiner Aufträge an die Gutachterfirma. "Die zügige Erstellung der Gutachten" sei hier der Grund der Auftragsdichte, so Justizministerin Merk. Auch an mehreren Münchner Gerichten würden mehr als die Hälfte der Gutachtenaufträge an die GWG erteilt. Gründe dafür seien die zeitnahe Erstellung, insbesondere aber die Qualität der Gutachten.
An derartigen Begründungen zweifelt der CSU-Landtagsabgeordnete Joseph Ranner. Von ihm
stammte die Anfrage an das Justizministerium. Er sagt nun: "Hier entwickelt sich eine Monopolstellung zugunsten der GWG." Der Verdacht liege nahe, dass die Gerichte dies steuern, so Ranner. "Warum so oft die
GWG eingesetzt wird, ist mir ein Rätsel. Ich sehe die Neutralität der Gerichte in Gefahr."
Die enge Zusammenarbeit der GWG mit den Gerichten stößt inzwischen auch unter Juristen auf scharfe Kritik. Der Rechtstheoretiker und Wirtschaftsrechtler Professor Volker Boehme-Neßler von der Fachhochschule für Wirtschaft und Technik Berlin sagt: "Gutachter sollen
unabhängig, unparteiisch und objektiv arbeiten." Das sei kaum noch möglich, wenn die Beziehungen zwischen Gutachtern und Richtern zu eng werden. "Deshalb ist es ein Unding, dass die GWG Richter zu eigenen Seminaren und Fortbildungen einlädt." Boehme-Neßler sieht in dieser Verzahnung auch ein qualitatives Problem: "Ein Richter muss oft über Dinge entscheiden, von denen er keine Ahnung hat. Er ist von seinem Gutachter abhängig." Deshalb hätten Gutachter generell eine große Macht.
"Der Richter muss nicht der Meinung des Gutachters folgen. Aber in der Regel tut er es", so der Rechtstheoretiker.

References: § 187
 Art. 1
 § 27
 § 27
 § 27
 § 31
 § 31
 § 8
 § 1666
 § 8
 § 20
 § 8
 § 20