Source: http://www.einblasdaemmung.de/allgemeines.php
Timestamp: 2017-07-23 06:31:46+00:00

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Allgemeine Informationen zur Einblasdämmung
Preise, Wirtschaftlichkeit, Zahlungswege
Die Preise bewegen sich bei den meisten Dämmarbeiten zwischen 20 und 30 €/m² (Endpreis, also inclusive Material, Arbeit, Anfahrt, Mehrwertsteuer etc.). Unser Zeitaufwand orientiert sich an der bearbeiteten Fläche und nicht am verarbeiteten Dämmstoffvolumen. Das bedeutet, daß mit zunehmender Dämmstärke der Kubikmeterpreis sinkt. Anders gesagt: doppelt so dick ist nicht doppelt so teuer. Fast immer aber gilt: aufreißen und Mineralwolle hineinlegen ist teurer (je nach Material und Größe zwischen 40 bis 120 €/m²) und schlechter.Unsere Aufträge liegen daher meist zwischen 1.500 und 4.000 € brutto. Die Amortisationsdauer liegt üblicherweise bei 4 bis 8 Jahren, d.h. nach dieser Zeit haben Sie die Dämmung durch Heizkostenersparnis wieder eingespielt. Danach sparen Sie einfach nur Heizkosten. In anderen Worten: mit jedem Jahr, das Sie warten, verbrennen Sie rund ein Fünftel des Geldes, das die Dämmung kostet.
Das kommt ganz auf Ihre Erwartungshaltung an und darauf, womit Sie einblasgedämmte Flächen vergleichen.Richtig billig: Sie vergleichen unsere Kosten (20-30 €/m²) mit denen eines Wärmedämmverbundsystems (100-150 €/m²). Oder mit den Kosten für das Herausreißen und Wiedereinbauen von (dann gedämmten) Geschoßdecken. Geht so: Neubaudach, Sie vergleichen unser Angebot mit der ca. 10 bis 30% günstigeren Glaswolldämmung Ihres Dachdeckers. Wenn Sie die bessere Winddichtheit von Zellulose einbeziehen, sind wir langfristig günstiger: das Haus bleibt auch bei Wind gedämmt, und die vielen kleinen Undichtigkeiten eines Glaswolldaches haben wir nicht, siehe auch "Naturthermographie" auf der Dächer-Seite. Den besseren sommerlichen Wärmeschutz bekommen Sie noch gratis dazu. Teuer: Sie arbeiten viel mit billigen, ungelernten Arbeitskräften in geringfügiger Beschäftigung. Dann treffen Sie auf einen Betrieb mit festangestellten Fachkräften, für die Sozialbeiträge bezahlt werden, regelmäßige Fortbildungen, Betriebshaftpflichtversicherung, Arbeitssicherheit, lauter teurer Kram, den Sie sonst nicht brauchen. Naja, jedenfalls nicht die Leute, die für Sie arbeiten sollen. Dann finden Sie uns teuer. Richtig teuer: Sie nehmen einen Betrieb, der nicht so ganz sattelfest ist bei Themen wie Feuchtigkeit, Brandschutz, Statik, Winddichtheit, Fehlertoleranz etc., und es gibt bei der Ausführung oder ein paar Jahre später einen Schaden. Oder der gewünschte Spareffekt tritt einfach nicht ein. Dann ist Einblasdämmung (oder jede andere Dämmung) richtig teuer. Es gibt nichts, das so gut ist,daß man es nicht auch schlecht machen könnte. Finanzierung
Überschaubare Preise, vier bis acht Jahre Amortisation - da bietet sich eine Finanzierung an, wenn das vorhandene Budget zu knapp ist. Niemand hat etwas davon, wenn Sie weiter Ihr Geld verbrennen statt zu dämmen: wir nicht, Sie nicht, und die Umwelt auch nicht. Kaum irgendwo ist eine Finanzierung sinnvoller als hier. Sie bezahlt sich selbst aus den Ersparnissen (bzw. für Vermieter: aus den Mehreinnahmen einer gut gedämmten und damit schimmelfreien Wohnung). Die nebenstehende Grafik verdeutlicht es: die Ersparnisse / Erträge der Dämmung gehen in die Abzahlung. Viele Banken haben dafür eine spezielle Darlehensform, ohne Grundbucheintrag, meist als Modernisierungsdarlehen oder Renovierungskredit bezeichnet - fragen Sie Ihre Hausbank oder sprechen Sie uns an. Wenn wir eine Maßnahme selbst finanzieren, dann meist nach dem Muster "Hälfte gleich (der "blaue Finger", der in die Höhe zeigt), Rest über 6 bis 24 Monate verteilt". Wenn Sie mit einer Bank finanzieren, legen Sie gedanklich den "blauen Finger" ans Ende der blauen Fläche (siehe Pfeil).
Bankfinanzierung - Kleinkredit - unkompliziert - grundbuchfrei
Raus aus der Heizkostenfalle, damit Sie sich nicht jedes Jahr aufs Neue vornehmen, im nächsten Jahr zu dämmen, dann kommt der Winter, und das Geld ist verbrannt. Ohne die o.g. Einmalzahlung bleiben Ihre Gesamtkosten nach der Dämmung ungefähr auf der selben Höhe wie vorher, aber nur bis die Dämmung abbezahlt ist. Danach bleibt für Sie einfach mehr Geld übrig - auf Dauer. Fragen Sie Ihre Hausbank, oder unseren Partner bei der LVM (hier eMail senden an Frank Mütze, LVM), oder die Rostocker Ostseesparkasse (OSPA), wenn Sie zu deren Einzugsbereich gehören: dort gibt es einen Modernisierungskredit, den man sich exakt auf seinen Bedarf zuschneiden kann. Ein Klick auf die nebenstehende Grafik führt Sie dort hin. Selbst wenn Sie außerhalb des OSPA-Einzugsbereiches wohnen, ist dieser "Rechenschieber" eine praktische Entscheidungshilfe - wie verhalten sich bei einer bestimmten Darlehenshöhe die Monatsrate und die Laufzeit? Probieren Sie´s aus, kostenlos und unverbindlich.
Die Schöne alte Häuser GmbH wurde im Jahr 2000 als Bauträger in der Altbausanierung gegründet. Das Leitmotiv war von Anfang an, Gebäude behutsam an die technischen und funktionalen Anforderungen des 21. Jahrhunderts anzupassen, zugleich aber auch ihren Altbaucharme zu erhalten bzw. wiederherzustellen. Wir haben uns dann mit Skepsis und Gründlichkeit immer tiefer in das Thema "Dämmung im Altbau" eingearbeitet und sind seit 2008 als zertifizierter Handwerksbetrieb auf Einblasdämmung spezialisiert. Eine Technik, die sowohl nachhaltig als auch preiswert ist, und vor allem, die ohne die "Begleitschäden" herkömmlicher Dämmungen auskommt, wie z.B. Feuchtigkeit, Schimmel, entstellte Fassaden, zerstörter Zierat und andere Folgen des allgemeinen "Entkernungswahns", zu Kosten in der Bandbreite von ca. 60 bis 160 € pro Quadratmeter bei konventioneller Dämmung. Dagegen bekommen Sie bei uns für 20 bis 30 € pro Quadratmeter eine bessere Leistung für weniger Geld. Zu unserer anfänglichen Überraschung kommt ca. ein Drittel bis die Hälfte unserer Aufträge nicht von ungedämmten Altbauten (da hält man die hohen Energiekosten wohl oft für unvermeidlich), sondern von mißglückten Dämmversuchen mit Mineralwollmatten, eher neueren Datums. Das ist - trotz aller Freude über die Auftragslage - bedauerlich, denn hätten die Bauherren gleich die Erstausstattung mit eingeblasenen Dämmstoffen verlangt, dann hätten alle mehr davon gehabt. Wenn Sie, als Bauherr, für Ihr Dach nicht ausdrücklich eine Zellulose-Einblasdämmung verlangen, wird der Architekt oder Handwerksbetrieb wird sie Ihnen meist nicht von sich aus anbieten.
Seit Nov. 2014 haben wir eine Bewertungsseite, auf der Sie lesen können, was uns unsere Kunden nach der Dämmarbeit schreiben. Bis Nov. 14 hatten wir hier eine Auswahl der schönsten Häuser, nettesten Auftraggeber, besonders typischer oder untypischer Baustellen gesammelt. Detail-Lösungen aus diesen Bauvorhaben finden Sie im Abschnitt "Bilder aus unserer Praxis". Wenn Sie bei einem anderen Kunden unverbindlich zuschauen möchten, fragen Sie doch einfach nach dem nächsten Termin!Hier ein besonders nettes Beispiel: Ein Hamburger Kunde, der im Vorfeld sehr skeptisch war, ruft am Folgetag nach der Dämmung (zweischaliges Mauerwerk) begeistert an: "Ich sag Ihnen jetzt mal sechs Zahlen durch":
14.12.10 (vorher)
16.12.10 (nachher)
Im Einbauschrank an einer Außenwand
Ein weiterer Kunde (BV 740) schreibt z.B. am 05.02.13, drei Tage nach der Ausführung:"Bislang kann man jetzt schon sagen, dass die Isolation exzellent wirkt. Das komplette Haus ist spürbar wärmer. Die gefühlte Zugluft in jedem Raum ist komplett weg. Auch de Fußböden im Küche und Flur sind viel wärmer. Ich erlebe es das erste Mal, dass die Heizungen auf Stellung 3 nicht komplett heiß sind- d.h. die Raumwärme ist bei angenehmen 22 Grad. Ich bin gespannt, wie sich die Heizkosten entwickeln werden. Bleibt mir Ihnen und Ihrem Team zu danken. Ihre kompetente Beratung habe ich sehr geschätzt. Ich habe Sie schon einigen Bekannten und Freunden empfohlen. Auch meine Nachbarn habe schon sehr interessiert nachgefragt."Und noch eine Referenz (BV 1166) hierNachfolgend eine Auswahl unserer Projekte:
Dachdämmung in Rostock Mauerwerk in Fredersdorf bei Berlin
Thermographie vor- & nachher. Nach Dämmarbeiten ... ... werden die Stege von früheren Fenstern sichtbar. Kerndämmung in Ludwigslust
Hamburg-Jenfeld, Flachdach. 4 Kammern24 m lang von der Giebelwand aus
"Freistellungsbescheinigung" und andere Gründe, warum Bauen in Deutschland so teuer ist
"Freistellungsbescheinigung" - daß das dem Staat nicht peinlich ist:Im Jahre 2002, als der damalige Wirtschaftsminister Wolfgang Clement den Bürokratieabbau für sich entdeckte, erfand Finanzminister Hans Eichel den § 48 EStG neu. Seitdem muß sich jeder bauleistende Unternehmer einen Persilschein von seinem Finanzamt ausstellen lassen (hier links für Sie hinterlegt zum Herunterladen), sonst muß der Auftraggeber 15% der Rechnung abziehen und selbst ans Finanzamt des Baubetriebes überweisen. Darüber hinaus müßte der Auftraggeber eigentlich noch auf der Website des "Bundeszentralamtes für Steuern" unter www.bzst.de nachprüfen, daß die Bescheinigung nicht gefälscht ist, und seine Nachfrage dort registrieren lassen (Konjunktiv, weil etliche Auftraggeber dieses Verfahren nicht verstehen oder ablehnen, zudem warnt der Browser vor einer unseriösen Website!!).Dieses Verfahren soll helfen, Steuerausfälle zu mindern. Tatsächlich belastet es nur die ehrlichen Unternehmen mit unnötiger Bürokratie und belohnt die Schwarzarbeit, weil zwischen Schwarzarbeiter und seinem Auftraggeber eine "Freistellungsbescheinigung" - sagen wir es einmal höflich - "unüblich" ist. Aber es verschafft dem "Bundeszentralamt für Steuern" eine weitere Daseinsberechtigung, und daher wird diese Errungenschaft sicher noch eine Weile weiterbestehen. Laden Sie sich also unsere Freistellungsbescheinigung herunter, indem Sie links auf die kleine Abbildung klicken.Weder Steinbrück noch Schäuble haben es bisher für nötig gehalten, diese Absurdität wieder aufzuheben. Nein, das Finanzministerium (ja! ausgerechnet die Hüter unseres Bundesschatzes!) hat aus Steuergeldern auch noch eine Prognos-Studie bezahlt, in der gehorsam bescheinigt wird, daß das Verfahren ganz unbürokratisch ist und enorme Steuerausfälle verhindert, so wurde uns in einer realsatirefähigen Mail vom BMF versichert. Das sagt - Sonntagsreden hin oder her - doch alles über die Aufrichtigkeit des Politik- und Verwaltungsapparates.
Als die Bauarbeiter ihren Lohn noch als Bargeld in Tüten erhielten, wurden sie oft um ihren Urlaub geprellt. Im Frühjahr eingestellt, bis zum Herbst gearbeitet, dann entlassen, und der Urlaub war weg. Daher gründete man schon 1949 die „Gemeinnützige Urlaubskasse für die Bauwirtschaft“, die von den Bauunternehmern das anteilige Urlaubsentgelt kassierte und sicher verwahrte, bis der Bauarbeiter seinen Urlaub nahm. Im Laufe der Zeit kamen noch Berufsbildung, Kurzarbeit und Winterausfallgeld als Geschäftsfelder hinzu.Heute werden Löhne in einem dichten Kontrollnetz elektronischer Lohnabrechnung ans Finanzamt und an die Sozialkassen gemeldet und bargeldlos aufs Konto des Lohnempfängers überwiesen. Das gilt unterschiedslos für Kellner, Verkäufer, Bauarbeiter, Altenpfleger, Lehrer, Professoren, für alle Angestellten. Prellen von Urlaubsgeld ist nicht mehr möglich. Gleichwohl bekommt die Bauwirtschaft eine Schutzdienstleistung aufgedrängt, die niemand mehr braucht. Dafür verbraucht die Bau-Sozialkasse (SokaBau) ca. 20-30% ihres Umsatzes für sich selbst, d.h. sie verbraucht 6% der Löhne ihrer vermeintlichen Schützlinge - ohne Daseinsberechtigung. Andere Branchen mit hoher Saisonbeschäftigung und Fluktuation (z.B. Gastronomie, Tourismus, Gartenbau) kommen "ohne" aus, Vermieter verwalten treuhänderisch Betriebskostenabschläge und Kautionen ohne damit durchzubrennen, aber am Baulohn saugt eine Behörde sich voll, perfiderweise unter dem Deckmantel der Arbeiterfürsorge.
Quell des unmittelbaren Zwangs waren lange Zeit Tarifverträge, eigentlich nur ausgehandelt zwischen einem Arbeitgeberverband und einer Gewerkschaft, die mit "ministerieller Allgemeinverbindlichkeitserklärung" einen gesetzähnlichen Status erhielten und dann auch für Betriebe galten, die nicht in diesen Verbänden Mitglied waren. Die ministerielle Allgemeinverbindlichkeitserklärung durfte nach § 5 TVG eigentlich nur dann erteilt werden, wenn der Tarifvertrag schon 50% der Branchenmitarbeiter unmittelbar gebunden hat. Nach Angabe der Tarifvertragsparteien selbst sollen es 329.000 Mitarbeiter sein. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) soll für dasselbe Jahr (2009) 1,4 Millionen Beschäftigte in der Baubranche ermittelt haben. 329.000 ist aber nicht die Hälfte von 1,4 Millionen. In anderen Worten: die Gewerkschaften erreichen ihre Mitgliederquote von 50% nicht, die Arbeitgeber schließen sich mehrheitlich auch nicht dem Tarifvertrag an. Aber weil weder Gewerkschaft noch Ministerium die Soka auflösen wollen, erklärt das Arbeitsministerium in klarem Verstoß gegen § 5 TVG weiterhin die Allgemeinverbindlichkeit der Tarifverträge. Als dieser Verstoß bekannt wurde, erfand man das Tarifautonomiestärkungsgesetz, und ab dem 01.01.2015 ist diese Quote (50% der Branche Verbandsmitglieder) weggefallen. Seit April 2015 hat die SoKaBau eigenmächtig beschlossen, im Rahmen des Berufsbildungsverfahrens auch von Kleinstbetrieben ohne Angestellte Gebühren einzuziehen - 2,1 Prozent ihrer Bruttolöhne, mindestens aber 900 Euro pro Jahr . Im September 2016 kippte das BAG (Bundesarbeitsgericht) nachträglich die Allgemeinverbindlichkeitserklärungen für die Beitragszeiten Nov. 07 bis Dez. 11 und Jan. - Dez. 2014 (ohne Gewähr!). Am 01.12.16 hat die 15. Kammer des Arbeitsgerichts Berlin den Mindestbeitrag (900 € pro Jahr) für Solo-Selbständige kassiert. Weitere Links finden Sie bei der Kanzlei Meides und bei RA Wolf Reuter. Die Miet- und Kaufpreissteigerungen im Immobilienmarkt sind nicht nur im niedrigen Zinsniveau und einem damit ausgelösten Nachfrageschub begründet, sondern auch in einer komplett überflüssigen Bau- und Verwaltungskostenexplosion, die als Problem von der Niedrigzinsphase nur überdeckt wird. Bauunternehmer müssen nicht nur eine Umlage für Urlaubsgeld, Lohnfortzahlung und Fortbildung für ihre Mitarbeiter an eine separate Kasse ("SoKaBau") zahlen, die von diesen Nebenkosten ca. 20-30% für ihre eigene Verwaltung einbehält. Der sog. "SiGeKo" (Sicherheits- und Gesundheitskoordinator) muß vom Bauunternehmer dafür bezahlt werden, daß er auf der Baustelle feinziselierte Arbeitsschutzpläne aushängt. KFZ-Sachverständige erfinden eine jährliche Sicherheitsüberprüfung für gewerblich genutzte Kraftfahrzeuge, zusätzlich zum "TÜV". Legionellen-Zwangstests, 5- und 6-jährige Wasserzählerwechselpflichten (10 Jahre würden reichen), Abwasserrohrprüfverfahren bei denen die Grundleitungen zerstört werden um sie dann neu erstellen zu können, die Liste ist schier unerschöpflich. Dies sind in der Summe massive Kostentreiber im Wohnbereich, die in der öffentlichen Wahrnehmung noch nicht angekommen sind. Hier muß dereguliert zu werden, bevor nach neuen Subventionen gerufen wird. Wenn die Zinsen und damit die Kosten der Baufinanzierung wieder steigen, wird Bauen und Wohnen noch teurer. Junge Familien werden ihren Platzbedarf dann nicht mehr in Städten decken können - also entweder aufs Land, oder auf Kinder verzichten ... Wir machen das alles mit, gezwungenermaßen. Nur die "kleine Rebellion" auf der eigenen Homepage ist uns vergönnt. Andere Bauunternehmen sind herzlich eingeladen, diesen Text zur Freistellungsbescheinigung und zur SokaBau für ihre eigene Homepage zu kopieren. Ein kleiner Hinweis an uns wäre nett. Es gibt noch mehr solcher Peinlichkeiten, sehen Sie mal nach, was die INSM zum Thema Mehrwertsteuer zu sagen hat.
Information nach § 36 ff Verbraucherstreitbeilegungsgesetz
Seit dem 01.02.2017 verpflichtet ein "Verbraucherstreitbeilegungsgesetz" die meisten Unternehmer, auf ihrer Homepage und in ihren AGB zu erklären, ob sie bereit oder verpflichtet sind, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucher-Schlichtungsstelle teilzunehmen. Vorausschauend, ohne Anlaß, ja oder nein. Wenn ja, müssen sie mit Anschrift und Website auf die zuständige Verbraucherschlichtungsstelle hinweisen. Wer irgend etwas davon nicht tut, nicht richtig oder nicht vollständig, riskiert eine teure Abmahnung. Antwort: wir sind nicht bereit und nicht verpflichtet. Wie offenbar die ganz überwiegende Mehrheit der Firmen, die sich bisher geäußert haben. Nanu, wieso, Streitschlichtung ist doch was gutes? Grundsätzlich ist Streitschlichtung eine tolle Sache. Man spart Prozeßkosten und Zeit, denn die Schlichtungsstellen entscheiden meist schneller als die Gerichte. Was sinnvoll ist, funktioniert ja auch ohne Gesetz, daher gibt es schon seit langem Schlichtungsstellen z.B. bei den Kammern und Verbraucherverbänden. Wir sind also nicht abgeneigt, haben sie bloß bisher nicht gebraucht. Wenn in Ausnahmefällen irgend etwas bisher an unserer Leistung nicht stimmte, haben wir das in Ordnung gebracht und danach unser Geld bekommen. Wozu also jetzt ein Gesetz MIT INFORMATIONSPFLICHT (gleichbedeutend mit einem Einfallstor für Abmahnanwälte) für einen Fall, der so gut wie nie eintritt? Denkt der Gesetzgeber wirklich, ein Verbraucher sieht erst nach, ob der Unternehmer sich zum Streitschlichtungsgesetz bekennt, und trifft danach seine Kaufentscheidung? Wichtiger für unsere Kunden sind unsere Referenzen und Bewertungen, die wir gerne vorzeigen, und eine dauerhaft aufrechterhaltene Betriebshaftpflichtversicherung. Weiter gefragt: wozu kommen Abmahn-Anwälte, EU-Bedienstete und deutsche Abgeordnete und Beamte zusammen und produzieren ein Gesetz mit 43 Paragraphen, eine Kostenordnung, eine Informationsbroschüre des Justizministeriums mit 40 Seiten und eine Liste der Schlichtungsstellen mit 92 Seiten? Es geht um Daseinsrechtfertigung, und um ein Geschäft zulasten der Unternehmer und Verbraucher, unter dem Deckmantel edler Ziele wie Transparenz und Verbraucherschutz. Das Geschäft geht so: Die Schlichtungsstellen werden von Ihren Steuergeldern bezuschußt, Broschüren werden verfaßt, Anwälte müssen zur Weiterbildung, Webseiten-Betreuer nehmen die Hinweise nach § 36 VSBG in die Webseiten ihrer Kunden auf und wollen dafür Geld haben, und überall klingelt die Kasse. Sogar der DIHK, der es eigentlich besser weiß, verdient mit, indem er ein Büchlein dazu verkauft, statt diesen Unfug beim Namen zu nennen und das Heftchen als pdf zum Herunterladen anzubieten. Das sind schon mal die Grundkosten.
Kommt jetzt jemand seiner Informationspflicht nicht nach, so bekommt er Post vom Abmahnanwalt, mit einem freundlichen Hinweis auf die mangelhafte Erfüllung seiner Informationspflichten, der Unterstellung, er würde sich dadurch einen "Wettbewerbsvorteil" verschaffen, und eine saftige Rechnung ist auch noch dabei.
Hat ein Unternehmer vorauseilend "ja" zur Schlichtung gesagt und ruft ein Verbraucher die Schlichtungsstelle an, entstehen dem Verbraucher keine Kosten. Die Schlichtungsstelle kann zwar eine Schlichtung ablehnen und dem Verbraucher wegen "mißbräuchlicher" Anrufung bis zu 30 € abverlangen, aber wer will schon definieren, was "mißbräuchlich" ist, welcher Schlichter kann dem Verbraucher die entsprechende Absicht nachweisen? Also wird in den meisten Fällen ein Schlichterspruch abgegeben, und egal wie der ausfällt, der Unternehmer muß einen Betrag zwischen 100 und 600 € zahlen, je nach Streitwert.
Diese Asymmetrie ist gewollt. Der Verbraucher kann risikolos die Schlichtungsstelle anrufen, der Unternehmer zahlt dafür die Gebühren, aber der Unternehmer kann die Schlichtungsstelle nicht einmal dann anrufen, wenn er es wollte. Leitbild ist hier der schwache, unwissende und schutzbedürftige Verbraucher, der vor dem Unternehmer geschützt werden muß. Dabei ist der Unternehmer in Vorleistung gegangen, kann an seiner im Haus des Kunden verbauten Leistung keinen Eigentumsvorbehalt geltend machen - wer hier schutzbedürftiger ist, wird von Fall zu Fall anders zu beantworten sein. Die oben genannten Kosten zahlen letztlich Sie als der vermeintlich zu schützende Verbraucher. Die Steuersubventionen für die Schlichtungsstellen, Broschüren etc. kommen aus Ihren Steuerzahlungen, die Kosten, die der Unternehmer trägt, müssen auf die Preise umgelegt werden, denn - wir stehen alle im Wettbewerb - niemand hatte bisher in seiner Kostenrechnung für dieses Gesetz eine Position vorgesehen. Sie als Verbraucher werden nicht vom Unternehmer geschädigt, sondern vom Gesetzgeber, der Sie entmündigt und die Waren und Dienstleistungen, die Sie nachfragen, mit Bürokratie verteuert. Das Gesetz ist übrigens eine Umsetzung einer EU-Richtlinie (Richtlinie 2013/11/EU – sog. ADR-Richtlinie). Eine generelle Informationspflicht wurde dort ganz bewußt nicht vorgeschrieben. Sie wurde erst bei der Umsetzung in deutsches Recht durch die Koalition aus CDU und SPD eingefügt. Wenn EU-Richtlinien bei der Umsetzung in nationales Recht noch weiter verschärft werden, hat das sogar schon einen eigenen Begriff: "gold plating". Die deutschen Politiker sagen "Sorry, kam aus Brüssel, wir mußten leider!" und legen klammheimlich noch eine Schippe drauf. Die EU-Politiker sagen "Wir sind auch unschuldig, das kam aus den Mitgliedsländern". So können sich EU und die nationalen Politiker immer den "schwarzen Peter" hin- und herschieben. "Begeisterung für Europa" ist nötig wie nie zuvor, und sie ist machbar! Wie? Indem man die unzähligen Nonsens-Regelungen dieser Art nicht noch erweitert, sondern zügig, mutig und in großer Zahl abbaut. Dann wäre auch eine Halbierung des Personals in Brüssel möglich, aber eher schafft man es vermutlich, einer Katze das Schwimmen beizubringen. Jedenfalls haben wir eine neue Informationspflicht, und jetzt haben wir Sie informiert - vermutlich gründlicher, als es den Urhebern der Informationspflicht lieb ist.
Wir sind Mitglied im Verein "Restaurator im Handwerk" e.V. Einfach die beste Farbberatung, die man sich wünschen kann. Fotos mailen, anrufen, und der GF Herr Köntopp weiß, welche Farbe wo hin muß. Die Thermographie "vorher" ist immer dann sinnvoll, wenn es unbekannte Wärmelecks gibt, z.B. aus einer lückenhaft verlegten Dämmung. Wenn die Durchlässigkeit der Bauteile bekannt ist, brauchen Sie vorher keine Thermographie - ein 30er Luftschichtmauerwerk z.B. läßt 1,5 W/m²K durch, Thermographie hin oder her. Da ist es sinnvoller, erst zu dämmen und dann zu kontrollieren.Außerdem arbeiten wir mit den meisten Gutachtern gut zusammen. Es gibt allerdings - auch bei den Gutachtern - Einblasskeptiker. Die einen lassen sich auf ein Fachgespräch ein und bekommen Antworten auf ihre Bedenken und Fragen. Meist geht es dabei um Verfüllsicherheit, Feuchtediffusion, Feuchteresistenz und Taupunktverlagerung, und am Ende wird begründet herausgearbeitet, was mit Einblastechnik geht und was nicht. Die anderen sagen "halt ich nix von" und fühlen sich in ihrer Ehre angegriffen, wenn wir mit ihnen ein Fachgespräch führen wollen. Dann würde man ja zugeben, daß jemand (ein Handwerker noch dazu) etwas weiß, was man selbst nicht weiß. Einen Gutachter, der sich dem nicht stellen will, sollten Sie meiden.
TU Dresden, Institut für Baukonstruktion
Beitrag im Jahrbuch Weller/Horn (Hrsg.): "Denkmal und Energie 2017", Wiesbaden: Springer Vieweg, 2017. Titel des Beitrages: "Denkmalgerechte Dach- und Geschoßdeckendämmung mit eingeblasener Zellulose", S. 115 - 132. 15.06.2015
Zellulose-Einblasdämmung ist einer VDI-Studie zufolge in der Leistung herausragend, mit deutlichen Vorteilen gegenüber herkömmlichen Dämmstoffen, insbesondere beim sommerlichen Hitzeschutz, Feuchteschutz, Brandschutz und natürlich beim Schallschutz.
Zeitschrift"Das Grundeigentum" Nr. 5/12 von März 2012(933 KB)
Die Geschoßdeckendämmpflicht ist eigentlich überflüssig, weil gerade die Geschoßdeckendämmung so wirtschaftlich ist (20 - 30 €/m², Amortisation innerhalb von 5 bis 8 Jahren), daß sie kein Gesetz braucht. Dann kommt eine "Fachkommission Bautechnik der Bauministerkonferenz" und argumentiert aufgrund vermeintlicher Kosten von 80 - 120 €/m², daß die Geschoßdeckendämmung unwirtschaftlich sei und hebt, sich über die EnEV (Energieeinsparverordnung) stellend, die Dämmpflicht wieder auf.Dabei steckt hierin ein riesiges Einsparpotential: 3,6 Mrd. m² Wohnfläche in Deutschland ergeben 20% (ca. 600 - 700 Mio m²) dämmbare Geschoßdecken, die Dämmung spart zwei Drittel der vorherigen Energie, macht rechnerisch 13% Reduzierung des Heizenergieverbrauches von Privathaushalten (100% gegenwärtiger Heizenergieverbrauch, x 20% Geschoßdeckenanteil x 66% Einsparung). 650 Mio m² gedämmte Geschoßdecken würden (650.000.000 x 50 kWh Einsparung x 260 g CO2 pro kWh) 32.5 Mrd kWh bzw. 8.5 Mio. Tonnen CO2 einsparen. Aber das hat zurückzustehen, weil jemand in der Fachkommission glaubt, es sich nicht leisten zu können, einen Irrtum zu korrigieren.
Ostsee-Zeitung (309 KB)
Öffentliche Hand hat teils noch erheblichen Fortbildungsbedarf zum Thema Dämmung. Dabei sind unsere Seminare lebendig, anschaulich, es gibt mehrere Praxisvorführungen einschließlich eines Brandversuches, und eine Teilnahmebescheinigung.
Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) (224 KB)
Wirtschaftliche und technische Vorteile der Einblasdämmung, Kostenvergleiche zwischen konventioneller und eingeblasener Dämmung im Altbau, Fortbildungsbedarf bei Fachleuten. Wir veranstalten übrigens zusammen mit Isofloc Seminare für Architekten, Ingenieure und andere Interessenten, die sich von viel Fachinformationen nicht schrecken lassen. Schicken Sie uns bitte eine eMail, wenn Sie interessiert sind.
Ostsee-Zeitung (530 KB)
Unser Zimmermann macht Brandopfern ihr löchriges Dach wieder zu. Mit Isofloc wäre das Dach nicht so zerstört worden...
Ostsee-Anzeiger (412 KB)
gute Einstiegsinformationen von allgemeinem Interesse
Energiewende - die größten Fehler in der aktuellen EnEV-Novelle und wie sie behoben werden können.
In der Diskussion um die Energiewende ist überwiegend von der Erzeugung (erneuerbarer) Energie und da vorzugsweise von Elektroenergie die Rede. Bei der Einsparung insbesondere von Heizenergie
klagen die einen, sie sei zu teuer (Prognos-Studie vom 08.03.13 im Auftrag der KfW),
die anderen klagen, es werde zu wenig getan.
Beides trifft leider zu. Die Politik sucht laut Eigendarstellung dauernd und händeringend nach weiteren Möglichkeiten, den CO2-Ausstoß zu senken und fördert immer teurere (d.h. immer weniger effiziente) Maßnahmen. Die Not scheint keine Grenzen zu kennen: Damit der der Stromsektor 22 Millionen Tonnen CO2 zusätzlich einsparen kann, sollen Kohlekraftwerke abgeschaltet werden (26.06.15). Deutschland und Frankreich machen Druck für einen ehrgeizigen Weltklimavertrag. Kanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident François Hollande riefen die Industrieländer auf, alles zu tun, damit beim UN-Gipfel im Dezember ein verbindliches Abkommen für über 190 Staaten erzielt werden kann. (DPA 19.05.2015)
Die EU-Kommission will mit einem Strafverfahren gegen Deutschland vorgehen wegen 2.200 GWh Stromverschwendung (Handelsblatt vom 20.08.14, Titelgeschichte)
Nur die rund 30.000 GWh Verschwendung aus den ungedämmten obersten Geschoßdecken (8 Mio. to. CO2), die sind keiner Rede wert. Preisgünstige, breitenwirksame und hocheffiziente Einsparmaßnahmen wie eben die Einblasdämmung im Alt- und Neubau wurden von der Ministerialbürokratie ignoriert und z.B. in der EnEV erst auf eindringliche Intervention durch uns berücksichtigt. Das Einsparpotential wird so bei weitem nicht ausgeschöpft.
Vier Kernaussagen zur EnEV-Novelle:
Die entsprechende vom Bundestag in der EnEV 2009 eingeführte Geschoßdeckendämmpflicht wurde im Sommer 2011 vom Bauministerium auf dem Verwaltungswege (Auslegung XV-2 zu § 10 Absatz 3 und 4 EnEV 2009) mit grob wahrheitswidrigen Annahmen wieder außer Kraft gesetzt. (Projektgruppenleiter Dr. Justus Achelis definierte den Einschub aus Brettern und Bauschutt zwischen den Holzbalkendecken einfach als Dämmschicht. Mit der EnEV 2014 wurde sie wieder eingeführt, aber bisher ohne nennenswerte Kontrolle oder Sanktionen. Mit den obersten Geschoßdecken verzichtet Deutschland auf ein Einsparpotential von jährlich 32.5 Mrd kWh bzw. 8.5 Mio. Tonnen CO2, zu Kosten von unter 25 €/m². Die Dämmung amortisiert sich in ca. 6 Jahren.
Die EnEV 2014 erwähnt endlich und erstmals in Anlage 3 die Einblastechnologie für alle drei Bauteile (Dächer, Geschoßdecken, zweischaliges Mauerwerk). Das Einblasdämmprivileg sollte erst eingeschränkt werden, wurde dann aber aufgrund unserer Intervention sogar ausgeweitet. Der Text ist aber in einem Ausmaß verschachtelt, daß das bestätigte und ausgeweitete Einblasdämmprivileg kaum auffindbar ist, daher ist zum Nachlesen eine farblich bearbeitete Version hier am Schluß enthalten. Für Außenwände ist es jetzt in Ziff. 1 Satz 4 und 5 enthalten; für Dächer und oberste Geschoßdecken in Ziff. 4 Satz 6 zweiter Halbsatz, für Kellerdecken in Ziff. 5 Satz 5.
Bei Geschoßdecken wird die Dämmpflicht nicht wieder eingeführt. Vorher wurde die Datengrundlage "frisiert". Das BmVBS geht z.B. für begehbare Geschoßdecken von 40-80 €/m² aus, statt der 20-25 €/m², die eine Einblasdämmung kostet.
Einblasdämmung ist eine Technologie, die ohne staatliche Förderung auskommt, weil sie so wirtschaftlich ist. Um so mehr müsste sie in der staatlichen Öffentlichkeitsarbeit in den Vordergrund gerückt werden, wurde bisher aber weitestgehend ignoriert.
Wirtschaftlichkeitsberechnung und Berechnung der Modernisierungsumlage
Die folgende Berechnung können wir als Zusatzleistung für Ihr konkretes Projekt aufstellen,
mit dem Flächenaufmaß, den Dämmaßnahmen und den Mieterdaten Ihres Hauses,
bis hin zur fertigen Modernisierungsankündigung und -abrechnung in Ihrem Namen einschließlich der Berechnung der Mieterhöhung nach Abschluß der Maßnahme
Beispiel 1, Mehrfamilienhaus:
abzüglich 30% für Fenster
Stärke der Luftschicht
Dämmstoffbedarf
x 24 €/m² = netto
Gerüst, weitere Nebenkosten
Wohnfläche (gesamtes Haus)
Dämmkosten pro m² Wohnfläche
Modernisierungsumlage 11% der Kostenauf die Jahresmiete gem. § 559 BGB
€/m² und Jahr
Monatliche Mieterhöhung
€/m² und Monat
Energieeinsparung aus Mietersicht
Energieverbrauch vor Durchführung der Maßnahme
kWh pro m² und Jahr
Energieverbrauch nach Durchführung der Maßnahme*
Energieersparnis in € pro Jahr bei 6 cent/kWh
Energieersparnis in € pro Monat
Gewinn für den Mieter / Steigerung derNettokaltmiete bei Neuvermietung:
* 20% weniger, bei Dämmung nur der Vorder- oder nur der Rückseite (wenn Vorder- und Rückseite gedämmt, 40% weniger). Alle Zahlen sind nur typische Beispielwerte und ersetzen nicht die Berechnung für das konkrete Haus, das gedämmt werden soll.Fazit:
Mieter und Vermieter teilen sich den Gewinn aus den eingesparten Energiekosten,
Sie haben die Maßnahme in ca. 10 Jahren refinanziert, wenn es keinen Mieterwechsel gibt,
Bei Mieterwechsel punkten Sie mit den niedrigen Heizkosten und refinanzieren die Maßnahme noch eher,
Die Schimmelgefahr ist vermindert.
Hier können Sie sich die Tabelle als Excel-Datei herunterladen und die Daten Ihres Hauses eingeben:KalkulationEinblasdaemmung.xls (für ein Einfamilienhaus und ein Mehrfamilienhaus).Nach einer Entscheidung des LG Münster, AZ 08 S 131/09, ist es übrigens zulässig, die Kosten der Dämmung einer obersten Geschoßdecke auf alle Mieter umzulegen. Daraus entsteht aber noch keine Verpflichtung. Es kann im Einzelfall sinnvoll sein, die Kosten nur auf die angrenzenden Wohnungen umzulegen.
Beispiel 2, Einfamilienhaus:
Fassadenfläche rundum
x 300 €/m³ = netto
Energieverbrauch nach Durchführung der Maßnahme(alle Außenwände gedämmt) 40% weniger
Energieersparnis bei 150 m² Wohnfl.d.h. Amortisationszeit ca. 4 Jahre!!
Alle Zahlen sind nur typische Beispielwerte und ersetzen nicht die Berechnung für das konkrete Haus, das gedämmt werden soll.Die hier genannten Preise sind Durchschnittswerte. Lassen Sie sich von uns ein Angebot unterbreiten. Die Anfahrt innerhalb des Rostocker Stadtgebietes ist inclusive, außerhalb 1,00 € netto pro gefahrenem Kilometer.
Noch sind die Thermographiekameras zu teuer, aber ein Infrarot-Thermometer mit Laser können Sie kostenfrei gegen 30,- € Kaution bei uns ausleihen. Die Messung damit ist nicht ganz so gefällig wie bei der Kamera, aber die Methode ist technisch die selbe. Und Sie können in aller Ruhe selbst auf die Suche nach Kälte- / Wärmebrücken gehen. Auch nachdem wir gedämmt haben, denn wir stehen zu unserer Leistung.Gegen 5,- € Tagespreis und 50,- € Kaution (alle Preise brutto inclusive gesetzlicher MwSt) verleihen wir Ihnen auch unsere Endoskope. Es gibt ein optisches Endoskop mit 90°-Winkel und ein Video-Endoskop zum Geradeaus-schauen.
Absetzbarkeit haushaltsnaher Dienstleistungen:§ 35a EStG Abs. 3 der Fassung gültig ab 01.01.2009 erlaubt es dem Auftraggeber, bei handwerklichen haushaltsnahen Dienstleistungen (Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen) die in der Rechnung ausgewiesenen Arbeitskosten steuerlich geltend zu machen:Bis 6.000 € Arbeitskosten pro Jahr x 20% = bis 1.200 € Abzugsbetrag von der Einkommensteuer (2008 war es die Hälfte). Dieser Abzugsbetrag mindert die Steuerlast und nicht etwa nur das zu versteuernde Einkommen. Die Arbeitskosten entstehen bei uns je nach Personalstärke in Höhe von ca. 400 bis 800 € je Arbeitstag und werden in unserer Rechnung bescheinigt. (Da wir aber nicht als Steuerberater ausgebildet sind, Ihre persönliche steuerliche Situation nicht kennen und die rechtlichen Rahmenbedingungen sich schnell ändern, übernehmen wir für die Richtigkeit oder Anwendbarkeit dieser Auskunft keine Gewähr.)
Für Einzelmaßnahmen der energetischen Sanierung gibt es ab 01.03.2011 Programm 430 als Zuschußvariante. Lesen Sie ab Seite 2 des technischen Merkblattes und in der Tabelle dort auf Seite 5, welche Anforderungen gelten. Der Mindestzuschussbetrag beträgt 300 Euro, entsprechend ist die Förderung von Einzelmaßnahmen erst ab einer Rechnungssumme von 6.000 Euro möglich. Dann gibt es noch das Programm 141 als Darlehensvariante, aber wer nimmt schon für 1,5 bis 3 T€ (mehr kosten unsere Maßnahmen meist nicht) einen KfW-Kredit auf?)
Energieeffizient Sanieren (also umfangreiche Maßnahmenpakete) gibt es als Investitionszuschuß (Programm 430) und als Darlehensvariante (Programm 151). Gefördert wird die Sanierung zum KfW-Effizienzhaus unter Begleitung durch einen anerkannten Sachverständigen oder Energieberater. Die Förderung beträgt bei der Zuschußvariante 7,5 bis 17,5 % der Kosten, bei der Darlehensvariante mit Zinsen um die 2,3 bis2,9%.
gibt es verschiedene Programme der Hamburgischen Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg, bis 31.07.13 unter dem Namen Hamburgische Wohnungsbaukreditanstalt bekannt). Es werden Energiesparmaßnahmen gefördert im selbstgenutzten Bestand und im Mietwohnungsbestand. Hier geht´s zur Übersicht. Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser bis 3 Wohnungen, davon mind. eine selbstgenutzt.
§ 2.1 Bauteilverfahren
§ 2.2 Bilanzverfahren
Die Regeln der sog. Bauteil-Modernisierung sind einfach, klar und übersichtlich. Der Zuschuß ist auf max. 10% der Gesamtkosten der Baumaßnahme begrenzt und die Mindestfördersumme beträgt 500 € (§ 2.5, Stand Januar 2015). Unter 5.000 € Gesamtbudget brauchen Sie also gar nicht erst anfangen, über eine Förderung nachzudenken. Unsere Leistungen sind fast immer günstiger als 5.000 €. Die Bauteilförderung ist also ein echtes Schmuckstück in Hamburgs Schaufenster: hübsch anzusehen, aber bitte nicht benutzen. Kann man dann auch wieder verstehen - unsere Maßnahmen amortisieren sich ohne Förderung in 6 bis 8 Jahren, so schnell wie kein Wärmedämmverbundsystem, kein Fenstertausch es je können wird. Wieso soll der Senat so etwas fördern? Staatliche Förderung macht nur da Sinn, wo die Allgemeinheit den größeren Nutzen hat als der Einzelne. Bei unseren Maßnahmen ist aber der Eigennutz schon so groß, daß er als Motiv ausreicht. Lieber Hamburger Senat, wenn Ihr noch etwas für den Klimaschutz tun wollt, dann klärt die Bevölkerung über die kurzen Amortisationszeiten bei Einblasdämmaßnahmen auf und laßt Euch die bauphysikalischen Wissenslücken zeigen, die aus Euren Förderrichtlinien erkennbar sind. Außerdem wäre eine 100%-Finanzierung sinnvoll für die Eigenheimbesitzer, die aus der Heizkostenfalle nicht herauskommen. Kerndämmung zweischaliger Außenwände: 3,- €/m²
Kellerdecke/-sohle oder Grundfläche: 5,- €/m²
Dächer oder oberste Geschossdecken: 7,50 €/m²
Energiepaß mit Vorschlägen zur energetischen Verbesserung ist Bedingung für Förderung, 40 bis 50% Zuschuß dazu
Energiebedarf nachder Maßnahme
Förderung je eingesparter kWh
70 bis 55 kWh/(m²a)
50 kWh Einsparung x 100 m² x 0,25 € = 1.250 €, abzgl. 60% der Kosten für den Energiepass, dann vergleichbar mit Bauteilverfahren
55 bis 40 kWh/(m²a)
Pflichtbegleitung durch Sachverständigen, Zuschuss 40 - 50% des Honorars. Unter 40 kWh/(m²a)
Mehrfamilienhaus, ein Beispiel:
Die Finanzkrise und die steigenden Energiekosten lassen besonders solche Maßnahmen sinnvoll erscheinen, die sich schnell amortisieren. In Dämmung investiertes Geld wirft meist höhere Zinsen ab als auf der Bank. Ein gedämmtes Dach eines Einfamilienhauses spart ca. 500 bis 700 € Heizkosten pro Jahr und refinanziert sich schon in 2 bis 4 Jahren.
Wenn der Preis für US-Leichtöl in der zweiten Jahreshälfte 2008 innerhalb eines halben Jahres von 145 $ je Barrel auf unter 40 $ fällt, in 2011 wieder auf 120 $ pro Barrel steigt, und in 2014/15 wieder auf 40 $ fällt, was können wir daraus für den langfristigen Preis ableiten? Werden solche Preisschwankungen durch entsprechend starke Nachfrageschwankungen verursacht?Wohl kaum. Die Welt-Ölnachfrage lag von Mitte bis Ende 2008, also im gesamten Preisband von 145 bis 40 $ je Barrel, stabil bei rund 85 Mio. Barrel pro Tag, bei Schwankungen von um die 3 Mio. Barrel pro Tag. Das selbe ist für 2014/15 zu beobachten, bei ca. 95 Mio. Barrel pro Tag. Die Preis-Instabilität liegt an der Kombination von Erzeugerrisiken (politische Risiken der Erzeugerländer, Endlichkeit der Ressourcen, Risiken der Transportwege, Wetterbedingungen) und einem extrem inflexiblen Angebots- und Nachfrageverhalten (d.h. die Anbieter liefern zu jedem Preis und die Verbraucher zahlen jeden Preis, weil beide kaum Ausweichmöglichkeiten haben). Zweiseitig inflexible Märkte haben zur Folge, daß kleinste Angebots- oder Nachfrageänderungen bzw. schon die entsprechenden Erwartungen dazu (Finanzkrise, wirtschaftliche Erholung) zu enormen Preisreaktionen führen.Die Internationale Energieagentur (IEA), eine autonome Einheit der OECD, sagt einen langfristigen Ölpreis von 200 $ je Barrel voraus, hauptsächlich aufgrund des steigenden Energiebedarfs in Asien. Das würde einen Spritpreis bei 2 €/Liter bedeuten. Die Ölnachfrage ist von rund 85 Mio. Barrel/Tag in 08 auf knapp 90 Mio. Barrel/Tag Anfang 11 und 95 Mio. Barrel/Tag Anfang 15 gestiegen. Wenn es Sie interessiert, verfolgen Sie selbst die aktuelle Entwicklung aus erster Hand unter http://omrpublic.iea.org/ (leider nur auf Englisch) oder geben Sie das Suchwort "Erdölproduktion" bei Wikipedia ein.Der gegenwärtig niedrige Ölpreis ist eine gute Gelegenheit, das ersparte Geld in die Dämmung Ihres Hauses zu stecken, damit Sie gewappnet sind, wenn der Ölpreis wieder steigt. Die Amortisationsdauern liegen bei 4 bis 8 Jahren, hinzu kommt das behaglichere Raumklima und Sie leisten einen Beitrag zur Entlastung der Welt-Ölnachfrage - also zur Dämpfung des Preisanstiegs. Dämmen bedeutet "Geld sparen, dem Weltklima helfen und das Hausklima verbessern"
Der nächste Winter kommt, auch wenn Sie nicht an den Klimawandel glauben. So mokierte sich z.B. US-Senator James Inhofe, Oklahoma, bei einer Anhörung des US-Kongresses am 21.03.2007 zum Thema Klimawandel angesichts der Kälte zu der Zeit: "Where is global warming when you really need it?"Naja, mit dem verharmlosenden Begriff "globale Erwärmung" haben die Ökos auch ein Eigentor geschossen. Viel schlimmer als eine laue Erwärmung im statistischen Mittel um 1 bis 2 Grad ist die globale und saisonale Spreizung des Wetters. Die Stürme werden heftiger, die Regenfälle ergiebiger, die Trockenzeiten länger und dürrer, die Sommer heißer und die Winter kälter. Womit wir wieder bei der Dämmung wären. Die brauchen Sie bei den Extremen immer mehr, auch im Sommer, weil dann das Haus (besonders das Dachgeschoß) angenehm erträglich bleibt.Der größte anzunehmende Unfug in der Diskussion ab Ende 2010 war die "Abrißprämie" für Gebäude, wenn sich deren energetische Sanierung nicht rechne. Ein Neubau kostet (ohne Grundstück) rund 1.700 bis 2.000 €/m², die energetische Sanierung, großzügig gerechnet, um die 100 bis 400 €/m² (wenn es keine Hohlräume zum Einblasen gibt). Für eine Abrißentscheidung kommen also immer andere, wesentlich teurere Gründe hinzu.
Weitere Energiespartips
Automatische Fensterschließer:PüGuMat: Genial einfache Lösung für kleine Toilettenfenster ohne Einbruchsgefährdung. Strom- und batterielos, kostet nur ca. 25 €. Das Fenster kann nach Wunsch weit geöffnet oder gekippt werden (Flügel- oder Spaltlüftung), dabei spannt sich ein Uhrwerk auf, das das Fenster dann ganz langsam schließt, aber (leider) nicht verriegelt. Ein Urviech aus Bayern, das man noch durch die geschlossene Tür hört. Ohne Firlefanz, seit 35 Jahren erprobt.Winflip: Hier kann das Fenster leider nur gekippt werden, nicht weit geöffnet. Das Fenster wird nach dem Schließen richtig verriegelt. Ebenfalls stromlos. Kostet um die 100 €. Eleganter, leiser, aber eben nur Spaltlüftung.

References: § 48
 § 5
 § 5
 § 36
 § 36
 § 10
 § 559

§ 2

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