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Hochschule für Politik München an der Technischen Universität München - PDF
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Lorenz Thomas
1 Hochschule für Politik München an der Technischen Universität München Gesetz über die Hochschule für Politik München Beschlossen vom Bayerischen Landtag am 24. November 2014 In Kraft getreten am 1. Dezember 2014 Grundordnung der Hochschule für Politik München an der Technischen Universität München In Kraft getreten am 1. Januar 2015
2 Hochschule für Politik München an der Technischen Universität München Gesetz über die Hochschule für Politik München Beschlossen vom Bayerischen Landtag am 24. November 2014 In Kraft getreten am 1. Dezember 2014 Grundordnung der Hochschule für Politik München an der Technischen Universität München In Kraft getreten am 1. Januar
4 Inhalt Vorwort des Präsidenten Gesetz über die Hochschule für Politik München Beschlossen vom Bayerischen Landtag am 24. November 2014 In Kraft getreten am 1. Dezember Grundordnung der Hochschule für Politik München an der Technischen Universität München In Kraft getreten am 1. Januar
5 Vorwort Die Hochschule für Politik München (HfP) wurde am 14. Juli 1950 vom Bayerischen Landtag als Körperschaft des privaten Rechts gegründet. Die Initiative war von Rückkehrern aus der Emigration nach Amerika gekommen, denen gemeinsam mit in Deutschland verbliebenen Gegnern und Verfolgten des ehemaligen NS-Regimes die Stärkung der demokratischen Gesinnung im Deutschland der Nachkriegszeit ein Anliegen war. Gleichzeitig sollte ein politikwissenschaftliches Studium auch jenen zugänglich sein, denen in der Kriegs- und unmittelbaren Nachkriegszeit eine Gymnasialausbildung versagt war. Die Entscheidung des Bayerischen Landtags in der Regierungszeit von Ministerpräsident Hans Ehard war von Weitsicht getragen, konnten doch viele spätere politische Mandatsträger - Bürgermeister, Landräte, Mitglieder der Kommunal-, Landes- und Bundesparlamente - die Politikwissenschaft studieren, oft neben dem ausgeübten Beruf. Die Dozenten improvisierten pragmatisch neue Lehr- und Unterrichtsformen, es wurde gelehrt was für den Aufbau der Demokratie vonnöten war. Da die neue Hochschule für Politik München keine Universität sui generis war, brauchte sie eine Trägeruniversität, die in der LMU München aus naheliegenden Gründen rasch gefunden war. Fortan entwickelte sich die Hochschule unter der akademischen Betreuung der LMU-Politikwissenschaften, seit den 1960er Jahren assoziiert mit dem dortigen Geschwister Scholl-Institut (gegr unter Eric Voegelin, damals noch als Institut für Politische Wissenschaft). Die HfP versteht sich von Anfang an als Begegnungsstätte von politischer Theorie und politischer Praxis. Die Dozenten kommen folglich aus den unterschiedlichsten Berufsfeldern, vielfach als Gastdozenten aus der beruflichen Praxis. Der erste Rektor war Franz Fendt ( ), Kultusminister im ersten bayerischen Nachkriegskabinett. Eine besondere Prägung im Rektorenamt erhielt die HfP durch den Philosophen Helmut Kuhn ( ) und den Juristen Franz Knöpfle ( ), die 10 bzw. 30 Jahre lang die Hochschule leiteten. Unstimmigkeiten mit der Trägeruniversität zogen über einen Reformversuch, den ein Unterausschuss des Bayerischen Landtags 2012 / 13 unternahm, letztlich die Übertragung der Trägerschaft auf die Technische Universität München (TUM) nach sich, wirksam zum 1. Dezember Gleichzeitig erweiterte sich das Lehrund Forschungskonzept, indem künftig die Technik- und Naturwissenschaften in den politischen Dialog einbezogen werden. Damit wird es auch zur curricularen Neusetzung der Studieninhalte kommen, zunächst in einem neuen Bachelor-Studium ab Wintersemester 2016 / 17 und anschließend in einem Master-Studium. Zum Aufbau des politikwissenschaftlichen Kernbereichs an der TUM hat der Bayerische Landtag fünf neue Professuren bewilligt, die fachlich auf die neuen Aufgaben der HfP orientiert sind. Dabei werden die politikprägenden Zukunftstechnologien, allen voran die digitalen, besondere Bedeutung gewinnen. Strukturell bildet das neue HfP-Gesetz, in Kraft getreten am 1. Dezember 2014, die fachliche und organisatorische Nähe zur Trägeruniversität TUM ab, ebenso wie die seit 1. Januar 2015 geltende neue Grundordnung. Die TUM sieht sich einerseits in der vornehmen Pflicht, die Gründungsidee unter den aktuellen Herausforderungen der Gesellschaft in die Zukunft zu tragen. Andererseits ergreift sie als Trägeruniversität die historische Chance, ihr Fächerportfolio um die Politik- und Humanwissenschaften zu erweitern, was ihr seit Gründung im Jahre 1868 versagt geblieben war. Hierfür wurden etwa zeitgleich mit der HfP und Schlüsselprojekten der Exzellenzinitiative 2012 v.a. MUNICH CENTER FOR TECHNOLOGY IN SOCIETY (MCTS) die Voraussetzun- 4
6 gen geschaffen. Mit fortschreitender Operationalisierung der erweiterten Konzeptidee und mit der Besetzung der neuen Professuren wird die TUM dem gesetzlichen Auftrag folgen, das akademische Kernland der HfP in das Format einer neuen und korrespondierenden Fakultät. Die TUM wird den Neuanfang der traditionsreichen HfP aktiv gestalten und setzt dabei auf die fortgesetzte Unterstützung der bayerischen Politik und der Alumni, die uns durch ihren starken Zusammenhalt entscheidend motiviert haben, uns in die Pflicht nehmen zu lassen. Das vorliegende Schriftdokument gibt das Gesetz über die Hochschule für Politik München und die Grundordnung der Hochschule für Politik München an der Technischen Universität München in den gültigen Fassungen wider. München, am 1. Februar 2015 Wolfgang A. Herrmann Präsident der Technischen Universität München Kommissarischer Rektor der Hochschule für Politik München 5
7 Gesetz über die Hochschule für Politik München Beschlossen vom Bayerischen Landtag am 24. November 2014 In Kraft getreten am 1. Dezember 2014 Art. 1 (1) 1 Die Hochschule für Politik München Bavarian School of Public Policy (Hochschule für Politik) ist eine institutionell selbstständige Einrichtung an der Technischen Universität München (Technische Universität). 2 Sie ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. (2) 1 Im Rahmen der Erfüllung ihrer Aufgaben nach Art. 2 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 gilt die Hochschule für Politik als Einrichtung der Technischen Universität; im Übrigen handelt sie selbstständig nach näherer Maßgabe dieses Gesetzes und der zu seiner Ausführung ergangenen oder noch ergehenden Bestimmungen. 2 Zu den Einrichtungen und sonstigen Angeboten der Technischen Universität einschließlich der Studienangebote und zu den Angeboten der Virtuellen Hochschule Bayern haben die Studierenden der Hochschule für Politik unter denselben Voraussetzungen Zugang wie die Studierenden der Technischen Universität. 3 Das Bayerische Hochschulgesetz (BayHSchG), das Bayerische Hochschulpersonalgesetz (BayHSchPG), das Bayerische Hochschulzulassungsgesetz (BayHZG), die zu ihrer Ausführung ergangenen und noch ergehenden Bestimmungen einschließlich der Satzungen der Technischen Universität und die für die Technische Universität geltenden haushaltsrechtlichen Bestimmungen sind auf die Hochschule für Politik nur insoweit anwendbar, als dies in Rechtsvorschriften ausdrücklich bestimmt wird. (3) 1 Die Hochschule für Politik nimmt ihre Aufgaben unter der Aufsicht des Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst (Staatsministerium) wahr. 2 Soweit nicht dieses Gesetz oder die haushaltsrechtlichen Bestimmungen weiter gehende Mitwirkungs- oder Aufsichtsrechte des Staatsministeriums vorsehen, gelten Art. 74 Abs. 1 und 3 und Art. 75 BayHSchG sinngemäß. Art. 2 (1) 1 Der Hochschule für Politik obliegt die Pflege der Politikwissenschaft. 2 Sie dient damit der freiheitlichen Staats- und Gesellschaftsordnung. 3 Diese Aufgabe erfüllt sie mit besonderer Ausrichtung auf die Wechselwirkungen zwischen Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Technik insbesondere durch 6
8 1. die Einrichtung von Studiengängen der Politikwissenschaft, die den Erwerb des Bachelor- und Mastergrades ermöglichen, 2. die Einrichtung von speziellen weiterbildenden Studien im Sinn des Art. 56 Abs. 6 Nr. 3 BayHSchG, 3. anwendungsorientierte Politikberatung, 4. eigenständige wissenschaftliche Forschung, 5. Veranstaltungen zur politischen Bildung und staatsbürgerlichen Erziehung sowie 6. die Zusammenarbeit mit dem fakultätsübergreifenden Munich Center for Technology in Society der Technischen Universität. 4 Die Hochschule für Politik ist darüber hinaus eine Begegnungsstätte von Politikwissenschaft und politischer Praxis. 5 Bei der Erfüllung ihrer Aufgaben wird sie unter Wahrung ihrer selbstständigen Stellung (Art. 1 Abs. 2 Satz 1 Halbsatz 2) von der Technischen Universität unterstützt und gefördert; hierzu richtet die Technische Universität nach Maßgabe der Beschlüsse ihrer Gremien eine Fakultät TUM School of Governance ein, die als korrespondierende Fakultät für die Hochschule für Politik dient. 6 Die Grundordnung der Technischen Universität kann bestimmen, dass die Mitglieder der Hochschule für Politik die Rechte von Mitgliedern der in Satz 5 bezeichneten Fakultät haben; in diesem Fall gelten Art. 17 Abs. 1 Sätze 3 und 4 BayHSchG sinngemäß; Art. 1 Abs. 2 Sätze 1 und 2 bleiben unberührt. (2) 1 Für das Studium nach Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 gelten Art. 10 Abs. 4 sowie Art. 54 bis 63 BayHSchG sinngemäß. 2 Die Studienangebote sind unter Berücksichtigung von Art. 56 Abs. 4 Sätze 2 und 3 BayHSchG zu organisieren. 3 Sie gelten als besonders geeignete Fortbildungen insbesondere im Sinn des Art. 66 Abs. 3 Satz 2 LlbG. 4 Für das Studium bis zum ersten berufsqualifizierenden Abschluss und das Studium in einem konsekutiven Studiengang, der zu einem weiteren berufsqualifizierenden Abschluss führt, werden keine Gebühren erhoben. 5 Für das Studium in einem sonstigen Masterstudiengang können Gebühren erhoben werden, deren Höhe nach dem Aufwand der Hochschule für Politik und nach der Bedeutung der Leistung für die Studierenden zu bemessen ist; das Nähere regelt die Grundordnung. 7
9 Art. 3 Die Organe der Hochschule für Politik sind: 1. der Rektor oder die Rektorin (Art. 4), 2. der Senat (Art. 5), 3. der Hochschulbeirat (Art. 6), 4. der Verwaltungsdirektor oder die Verwaltungsdirektorin (Art. 7). Art. 4 (1) 1 Der Rektor oder die Rektorin leitet die Hochschule für Politik und vertritt sie. 2 Er oder sie führt die laufenden Geschäfte und vollzieht die Beschlüsse des Senats und des Hochschulbeirats; er oder sie ist Dienstvorgesetzter oder Dienstvorgesetzte der im Dienst der Hochschule für Politik stehenden wissenschaftlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. 3 In unaufschiebbaren Angelegenheiten trifft er oder sie, unbeschadet der Zuständigkeit der anderen Organe, die unerlässlichen Entscheidungen und Maßnahmen. 4 Er oder sie ist zu allen Sitzungen aller Gremien - auch denen er oder sie nicht angehört - unter Angabe der Tagesordnung einzuladen und hat das Recht, an jeder Sitzung mit beratender Stimme teilzunehmen und sich jederzeit über die Arbeit jedes dieser Gremien zu unterrichten. 5 Von allen Beschlüssen ist er oder sie unverzüglich in Kenntnis zu setzen. 6 Er oder sie ist berechtigt und verpflichtet, rechtswidrige Beschlüsse und Maßnahmen zu beanstanden und ihren Vollzug auszusetzen. 7 Weigern sich Organe, Gremien oder Mitglieder der Hochschule für Politik, einen rechtswidrigen Zustand zu beseitigen, ist er oder sie zur Vornahme der notwendigen Maßnahmen berechtigt und verpflichtet. 8 Einmal jährlich erstattet er oder sie dem Hochschulbeirat einen Rechenschaftsbericht. (2) 1 Der Rektor oder die Rektorin wird auf Vorschlag des Präsidenten oder der Präsidentin der Technischen Universität vom Hochschulbeirat in geheimer Wahl gewählt und vom Staatsminister oder von der Staatsministerin für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst bestellt. 2 Wählbar ist, wer hauptberuflich Professor oder Professorin (Art. 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 BayHSchPG) an einer Universität im Geltungsbereich des Bayerischen Hochschulgesetzes ist oder eine vergleichbare Rechtsstellung an einer anderen Hochschule innehat oder wer eine abgeschlossene Hochschulausbildung besitzt und auf Grund einer mehrjährigen verantwortlichen beruflichen Tätigkeit, insbesondere in Wissenschaft, Kunst, Wirtschaft, Verwaltung oder Rechtspflege, erwarten lässt, dass er oder sie den Aufgaben des 8
10 Amtes gewachsen ist. 3 Die Amtszeit beträgt sechs Jahre. 4 Der Rektor oder die Rektorin steht in einem privatrechtlichen Dienstverhältnis zur Hochschule für Politik; soweit er oder sie Professor oder Professorin an einer staatlichen Hochschule des Freistaates Bayern ist, wird er oder sie zur Wahrnehmung seiner oder ihrer Aufgaben an der Hochschule für Politik beurlaubt. (3) 1 Im Einvernehmen mit dem Präsidenten oder der Präsidentin der Technischen Universität kann der Hochschulbeirat zulassen, dass der Rektor oder die Rektorin gleichzeitig das Amt des hauptberuflich tätigen Dekans oder der hauptberuflich tätigen Dekanin der in Art. 2 Abs. 1 Satz 5 Halbsatz 2 genannten Fakultät wahrnimmt. 2 Art. 28 Abs. 1 Satz 1 BayHSchG bleibt unberührt. (4) Das Nähere, einschließlich der Zuständigkeiten des Rektors oder der Rektorin zur Erteilung von Weisungen, regelt die Grundordnung; sie kann auch eine abweichende, zwischen drei und sechs Jahren festzulegende Amtszeit vorsehen, die Zulässigkeit der Wiederwahl begrenzen und die Voraussetzungen bestimmen, unter denen eine Abwahl möglich ist. Art. 5 (1) Der Senat 1. beschließt die von der Hochschule für Politik zu erlassenden Rechtsvorschriften mit Ausnahme der Grundordnung, 2. berät über die Einrichtung, Änderung oder Aufhebung von Studienangeboten, 3. beschließt nach Maßgabe der von der Technischen Universität zu erlassenden Prüfungsordnungen über das Lehrangebot und stellt es im Zusammenwirken mit dem Rektor oder der Rektorin nach näherer Maßgabe der Grundordnung sicher, 4. beschließt in weiteren in der Grundordnung zu regelnden Angelegenheiten, 5. beschließt in Angelegenheiten, für die ein anderes Organ nicht zuständig ist. (2) 1 Dem Senat gehören an: 1. die Professoren und Professorinnen nach Art. 8 Abs. 1 Nr. 1, 9
11 2. weitere, vom Präsidenten oder der Präsidentin der Technischen Universität entsandte Professoren und Professorinnen einschließlich des oder der Vorsitzenden des Senats der Technischen Universität, 3. gewählte Vertreter und Vertreterinnen der wissenschaftlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen nach Art. 8 Abs. 1 Nr. 3 und der sonstigen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, 4. gewählte Vertreter und Vertreterinnen der Studierenden, 5. der oder die Frauenbeauftragte der Hochschule für Politik. 2 Art. 39 BayHSchG gilt sinngemäß. (3) Das Nähere regelt die Grundordnung; sie kann für die Professoren und Professorinnen ein mehrfaches Stimmrecht vorsehen und muss gewährleisten, dass auf die Professoren und Professorinnen gegebenenfalls unter Berücksichtigung des mehrfachen Stimmrechts die Mehrheit der Stimmen entfällt. Art. 6 (1) Der Hochschulbeirat 1. beschließt im Einvernehmen mit dem Präsidenten oder der Präsidentin der Technischen Universität Änderungen der Grundordnung, 2. wählt auf Vorschlag des Präsidenten oder der Präsidentin der Technischen Universität den Rektor oder die Rektorin, 3. bestellt im Einvernehmen mit dem Kanzler oder der Kanzlerin der Technischen Universität den Verwaltungsdirektor oder die Verwaltungsdirektorin und entscheidet über die Verlängerung oder Beendigung des Dienstverhältnisses, 4. beschließt im Einvernehmen mit dem Präsidenten oder der Präsidentin der Technischen Universität über die Einrichtung, Änderung oder Aufhebung von Studienangeboten, 5. beschließt über den Haushalts- und Stellenplan, 6. beschließt über den Rechenschaftsbericht. 10
12 (2) 1 Der Hochschulbeirat besteht aus achtzehn Mitgliedern. 2 Ihm gehören an: 1. acht von diesem bestimmte Mitglieder des Senats aus allen in Art. 5 Abs. 2 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 genannten Mitgliedergruppen, 2. weitere Mitglieder, die vom Landtag in der Weise zu entsenden sind, dass jede Fraktion ein Mitglied benennt und diejenigen Fraktionen, denen mehr als 50 Abgeordnete angehören, je ein weiteres Mitglied benennen, 3. ein aus dem Hochschulrat der Technischen Universität von dem oder der Vorsitzenden zu entsendendes weiteres Mitglied sowie der Kanzler oder die Kanzlerin der Technischen Universität, 4. weitere Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur, Wirtschaft und beruflicher Praxis, die nicht dem Lehrkörper der Hochschule für Politik (Art. 8) angehören und die von den in Nrn. 1 und 2 genannten Mitgliedern für eine Amtszeit von fünf Jahren gewählt werden. 3 Der Rektor oder die Rektorin, der Verwaltungsdirektor oder die Verwaltungsdirektorin und der oder die Frauenbeauftragte der Hochschule für Politik nehmen an den Sitzungen des Hochschulbeirats ohne Stimmrecht teil; das Staatsministerium ist zu den Sitzungen einzuladen. (3) Das Nähere regelt die Grundordnung. Art. 7 (1) 1 Dem Rektor oder der Rektorin steht bei der Erfüllung der Aufgaben der Hochschule für Politik der Verwaltungsdirektor oder die Verwaltungsdirektorin zur Seite. 2 Der Verwaltungsdirektor oder die Verwaltungsdirektorin leitet die Verwaltung der Hochschule für Politik und ist Beauftragter für den Haushalt im Sinn der haushaltsrechtlichen Bestimmungen; soweit die Grundordnung keine andere Regelung trifft, ist er oder sie Dienstvorgesetzter oder Dienstvorgesetzte der im Dienst der Hochschule für Politik stehenden Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, die keine wissenschaftlichen Mitarbeiter oder Mitarbeiterinnen sind. 3 Als Beauftragter für den Haushalt ist er oder sie nicht an Weisungen des Rektors oder der Rektorin gebunden. 4 Er oder sie ist berechtigt, an den Sitzungen aller Gremien mit beratender der Stimme teilzunehmen. 11
13 (2) 1 Der Verwaltungsdirektor oder die Verwaltungsdirektorin übt gleichzeitig das Amt eines Geschäftsführers oder einer Geschäftsführerin der in Art. 2 Abs. 1 Satz 5 Halbsatz 2 bezeichneten Fakultät aus. 2 Soweit er oder sie nicht in einem Beschäftigungsverhältnis zur Technischen Universität steht, ist er oder sie nach näherer Maßgabe der arbeitsrechtlichen Bestimmungen im notwendigen Umfang an die Technische Universität abzuordnen. (3) 1 Die Bestellung zum Verwaltungsdirektor oder zur Verwaltungsdirektorin setzt eine abgeschlossene Hochschulausbildung sowie eine mehrjährige berufliche Tätigkeit insbesondere in Verwaltung, Wissenschaft oder Wirtschaft voraus. 2 Besitzt er oder sie nicht die Befähigung zum Richteramt, ist zu seiner oder ihrer ständigen Vertretung eine Person zu bestellen, die die Befähigung zum Richteramt besitzt. (4) 1 Der Verwaltungsdirektor oder die Verwaltungsdirektorin wird auf Vorschlag des Rektors oder der Rektorin vom Hochschulbeirat im Einvernehmen mit dem Kanzler oder der Kanzlerin der Technischen Universität bestellt. 2 War der Verwaltungsdirektor oder die Verwaltungsdirektorin zunächst befristet beschäftigt, kann er oder sie auf Vorschlag des Rektors oder der Rektorin im Einvernehmen mit dem Kanzler oder der Kanzlerin der Technischen Universität nach näherer Maßgabe der arbeitsrechtlichen Bestimmungen unbefristet bestellt werden. 3 Das Nähere regelt die Grundordnung. Art. 8 (1) Der Lehrkörper der Hochschule für Politik besteht 1. aus Professoren und Professorinnen (Art. 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 BayHSchPG) auf Professuren der Technischen Universität, deren Funktionsbeschreibung vorsieht, dass die Lehrverpflichtung im Umfang von zwei Lehrveranstaltungsstunden an der Technischen Universität, im Übrigen an der Hochschule für Politik zu erbringen ist, 2. aus weiteren Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen, die Professoren und Professorinnen (Art. 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 BayHSchPG) an einer Universität im Geltungsbereich des Bayerischen Hochschulgesetzes sind oder eine vergleichbare Rechtsstellung an einer anderen Hochschule innehaben und nach näherer Maßgabe der Grundordnung zu Mitgliedern des Lehrkörpers bestellt worden sind, 3. aus wissenschaftlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen. 12
14 (2) 1 Zur Ergänzung des Lehrangebots können Lehrbeauftragte bestellt werden. 2 Diese stehen in einem öffentlich-rechtlichen Rechtsverhältnis zur Hochschule für Politik; für sie gelten Art. 31 Abs. 1 Satz 3 Halbsatz 1, Sätze 4 und 5 Abs. 3 Halbsatz 1 und Art. 32 BayHSchPG sinngemäß. 3 Die Grundordnung kann ergänzende Regelungen treffen. 4 Über die Erteilung der Lehraufträge entscheidet der Rektor oder die Rektorin der Hochschule für Politik; das Nähere regelt die Grundordnung. (3) Für die in Abs. 1 Nr. 1 genannten Professuren sowie für die auf diese Professuren berufenen Professoren und Professorinnen gelten die Bestimmungen des Bayerischen Hochschulgesetzes und des Bayerischen Hochschulpersonalgesetzes mit folgenden Maßgaben: 1. Die Zusammensetzung des Berufungsausschusses erfolgt im Einvernehmen mit dem Präsidenten oder der Präsidentin der Technischen Universität. Den Berufungsausschuss leitet grundsätzlich der Rektor oder die Rektorin der Hochschule für Politik; er oder sie kann einen Professor oder eine Professorin der Hochschule für Politik nach Abs. 1 Nr. 1 mit der Wahrnehmung seiner oder ihrer Rechte beauftragen; dem Berufungsausschuss soll mindestens ein weiteres Mitglied des Lehrkörpers der Hochschule für Politik als Professor oder Professorin sowie mit beratender Stimme ein Vertreter oder eine Vertreterin der Studierenden der Hochschule für Politik angehören. 2. Zu dem vom Berufungsausschuss beschlossenen Berufungsvorschlag und etwaigen Sondervoten nimmt auch der Senat der Hochschule für Politik Stellung. 3. Für die Berufung der Professoren und Professorinnen gilt die Verordnung über das Berufungsverfahren (BayBerufV). 4. Art. 9 Abs. 1 Satz 1 BayHSchPG gilt sinngemäß auch für die Wahrnehmung der dort genannten Aufgaben an der Hochschule für Politik. 5. Dienstvorgesetzter oder Dienstvorgesetzte ist der Präsident oder die Präsidentin der Technischen Universität. (4) 1 Die in Abs. 1 Nr. 3 genannten wissenschaftlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen stehen in einem privatrechtlichen Arbeitsverhältnis zur Hochschule für Politik. 2 Im Übrigen gelten Art. 19 bis 22 BayHSchPG sinngemäß. (5) 1 Die Grundordnung bestimmt, unter welchen Voraussetzungen der Rektor oder die Rektorin anordnen kann, dass die in Abs. 1 Nr. 3 genannten wissenschaftlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen Dienstleistungen an der Technischen Universität 13
15 zu erbringen haben, insbesondere für die in Abs. 1 Nr. 1 genannten Professoren und Professorinnen. 2 Sie kann auch vorsehen, unter welchen Voraussetzungen sonstige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Hochschule für Politik Dienstleistungen an der Technischen Universität zu erbringen haben. 3 Die arbeitsrechtlichen Bestimmungen bleiben unberührt. Art. 9 (1) 1 Zugangsvoraussetzung zu einem Bachelorstudiengang nach Art. 2 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 ist der Nachweis der Qualifikation für ein zu einem ersten berufsqualifizierenden Abschluss führendes Studium der Politikwissenschaft an einer bayerischen Universität; Art. 43 bis 45 BayHSchG und die ergänzend hierzu erlassene Qualifikationsverordnung (QualV) gelten sinngemäß. 2 Für den Zugang zu einem Masterstudiengang nach Art. 2 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 gilt Art. 43 Abs. 5 BayHSchG sinngemäß. 3 Die Abschlüsse der in Art. 2 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 genannten Studiengänge sind Abschlüsse der Technischen Universität und verleihen die mit solchen Abschlüssen verbundenen hochschulrechtlichen Berechtigungen hinsichtlich der Fortsetzung des Studiums, der Ablegung von Prüfungen, der Aufnahme eines weiteren Studiums und der Zulassung zur Promotion; die Technische Universität erlässt im Einvernehmen mit der Hochschule für Politik die erforderlichen Satzungen. 4 Zudem gilt die jeweils gültige Promotionsordnung der Technischen Universität. 5 Die Promovierenden aus der Hochschule für Politik, die auf ihren Antrag in die Promotionsliste der in Art. 2 Abs. 1 Satz 5 Halbsatz 2 bezeichneten Fakultät der Technischen Universität eingetragen werden, sind Mitglieder der TUM Graduate School (TUM-GS). (2) 1 Andere Bewerber und Bewerberinnen werden nach näherer Maßgabe einer im Einvernehmen mit der Technischen Universität zu erlassenden Satzung der Hochschule für Politik und insbesondere nach erfolgreicher Ablegung einer Aufnahmeprüfung zu den in Art. 2 Abs. 1 Satz 3 Nr. 2 genannten Lehrveranstaltungen zugelassen. 2 Wenn solche Studierende die in Abs. 1 Satz 1 genannten Zugangsvoraussetzungen bis zu einem in der Satzung zu bestimmenden Zeitpunkt nachträglich erfüllen, erhalten sie nach Abs. 1 Satz 1 ebenfalls Zugang zum Bachelorstudiengang; an der Hochschule für Politik in Angeboten nach Art. 2 Abs. 1 Satz 3 Nr. 2 erworbene Kompetenzen sind in entsprechender Anwendung von Art. 63 Abs. 2 BayHSchG anzurechnen. 3 Anderenfalls können sie eine besondere Abschlussprüfung der Hochschule für Politik ablegen; ein akademischer Grad kann hierdurch nicht erworben werden. 14
16 Art Die näheren Bestimmungen ergeben sich aus 1. der Grundordnung der Hochschule für Politik, die im Einvernehmen mit dem Präsidenten oder der Präsidentin der Technischen Universität zu erstellen ist, 2. den Satzungen der Technischen Universität gemäß Art. 9 Abs. 1, 3. der Satzung der Hochschule für Politik gemäß Art. 9 Abs Für die Genehmigung von Satzungen der Hochschule für Politik gelten die Bestimmungen des Bayerischen Hochschulgesetzes über die Genehmigung von Satzungen der Hochschulen sinngemäß mit der Maßgabe, dass der Rektor oder die Rektorin an die Stelle des Präsidenten oder der Präsidentin tritt. Art. 10a (1) [1] 1 Der Landtag bestellt einen Beirat für die Reform der Hochschule für Politik (Reformbeirat). 2 Der Reformbeirat ist ein Organ der Hochschule für Politik. 3 Ihm gehören Mitglieder an, die vom Landtag in der Weise zu entsenden sind, dass jede Fraktion ein Mitglied benennt und diejenigen Fraktionen, denen mehr als fünfzig Abgeordnete angehören, je ein weiteres Mitglied benennen; ferner entsenden die Technische Universität, die Hochschule für Politik und das Staatsministerium je ein Mitglied. 4 Der Reformprozess ist frühestens mit der Bestellung oder Einrichtung der in Art. 3 genannten Organe der Hochschule für Politik und der Einrichtung des ersten Bachelorstudiengangs nach Art. 2 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 abgeschlossen. 5 Mit Ablauf des Tages, an dem der Hochschulbeirat im Einvernehmen mit dem Reformbeirat den Abschluss des Reformprozesses festgestellt hat, ist der Reformbeirat aufgelöst; zum selben Zeitpunkt entfallen seine Aufgaben und Befugnisse. (2) [1] 1 Der Reformbeirat begleitet und unterstützt die Reform der Hochschule für Politik entsprechend den vom Landtag beschlossenen Grundsätzen. 2 Er bestellt nach Anhörung der sonstigen Organe der Hochschule für Politik und im Einvernehmen mit dem Präsidenten oder der Präsidentin der Technischen Universität einen Reformrektor oder eine Reformrektorin. 3 Er beschließt bis zum 1. Oktober 2015 eine Grundordnung, die den Bestimmungen dieses Gesetzes entspricht. 4 Beschlüsse der Organe der Hochschule für Politik über die Änderung der in Satz 3 bezeichneten Grundordnung, über Satzungen gemäß Art. 9 Abs. 1 und über den Haushalts- und Stellenplan bedürfen seines Einvernehmens. 15
17 (3) [1] 1 Der Reformrektor oder die Reformrektorin ist ein Organ der Hochschule für Politik. 2 Er oder sie hat die Aufgabe, die Reform der Hochschule für Politik entsprechend den Grundsätzen, die der Landtag hierfür beschlossen hat, zu leiten und mitzugestalten. 3 Insbesondere wirkt er oder sie bei der Bestellung der Angehörigen des Lehrkörpers, beim Aufbau neuer Studienangebote und bei der Entwicklung einer neuen Organisationsstruktur für die Hochschule für Politik mit. 4 Er oder sie ist zu den Sitzungen des Reformbeirats einzuladen und berichtet ihm regelmäßig über den Stand der Reform. 5 Er oder sie veranlasst gemeinsam mit der Technischen Universität eine Evaluierung des Reformprozesses und seiner Ergebnisse und berichtet dem Landtag. (4) [1] 1 Der Reformrektor oder die Reformrektorin 1. nimmt in Berufungsverfahren die Aufgaben und Befugnisse wahr, die nach diesem Gesetz dem Rektor oder der Rektorin zustehen, 2. vertritt die Hochschule für Politik bei der Begründung von Dienstverhältnissen mit wissenschaftlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen nach diesem Gesetz, 3. leitet den Aufbau der in diesem Gesetz vorgesehenen neuen Studienangebote und erteilt die hierfür erforderlichen Weisungen, 4. unterbreitet Vorschläge für Satzungen zur Änderung der in Abs. 2 Satz 3 bezeichneten Grundordnung und für Satzungen, deren Erlass für die Anpassung der Satzungen der Hochschule für Politik an dieses Gesetz und für die Umsetzung der in Abs. 3 Satz 2 bezeichneten Grundsätze erforderlich ist, 5. nimmt in sinngemäßer Anwendung von Art. 20 Abs. 6 BayHSchG die dort umschriebenen Befugnisse einer Hochschulleitung wahr, 6. nimmt während des Zeitraums, in dem sich ein Rektor oder eine Rektorin nicht im Amt befindet, die Aufgaben des Rektors oder der Rektorin wahr; Nr. 1 bleibt unberührt. 2 Beschlüsse des Senats über Satzungen bedürfen seines oder ihres Einvernehmens. (5) [1] 1 Der Reformrektor oder die Reformrektorin wird für eine Amtszeit von bis zu sechs Jahren bestellt; Satz 7 bleibt unberührt. 2 Er oder sie steht in einem privatrechtlichen Dienstverhältnis zur Hochschule für Politik; soweit er oder sie Professor oder Professorin an einer bayerischen Hochschule ist, wird er oder sie zur Wahrnehmung seiner oder ihrer Aufgaben an der Hochschule für Politik 16
18 beurlaubt. 3 Er oder sie muss die in diesem Gesetz geregelten Voraussetzungen für die Wahl zum Rektor oder zur Rektorin erfüllen. 4 Vor Ablauf der Amtszeit kann der Reformbeirat ihn oder sie nach Anhörung der sonstigen Organe der Hochschule für Politik und im Einvernehmen mit dem Präsidenten oder der Präsidentin der Technischen Universität aus wichtigem Grund abberufen. 5 Endet die Amtszeit nach Satz 4 oder aus einem anderen Grund vorzeitig, so bestellt der Reformbeirat für den verbleibenden Teil der Amtszeit einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin. 6 Satz 2 findet keine Anwendung, wenn der hauptberuflich tätige Dekan oder die hauptberuflich tätige Dekanin der in Art. 2 Abs. 1 Satz 5 Halbsatz 2 bezeichneten Fakultät zum Reformrektor oder zur Reformrektorin bestellt wird; in diesem Fall nimmt er oder sie die Aufgaben des Reformrektors oder der Reformrektorin als Teil der Dienstaufgaben wahr, die ihm oder ihr als Dekan oder Dekanin obliegen. 7 Die Amtszeit des Reformrektors oder der Reformrektorin endet zu dem in Abs. 1 Satz 5 bezeichneten Zeitpunkt; zum selben Zeitpunkt entfallen seine oder ihre Aufgaben und Befugnisse. 8 Aus wichtigem Grund kann der Reformbeirat einen kommissarischen Reformrektor oder eine kommissarische Reformrektorin bestellen. (6) [2] 1 Die Satzungen der Hochschule für Politik sind spätestens bis zum 1. Oktober 2015 an die Bestimmungen dieses Gesetzes anzupassen. 2 Bis zum Inkrafttreten der in Abs. 2 Satz 3 bezeichneten Grundordnung gilt die bisherige Grundordnung fort, soweit sich aus den Bestimmungen der Abs. 1 bis 5 sowie 7 bis 10 nichts anderes ergibt. (7) [2] Ein Rektor oder eine Rektorin nach diesem Gesetz ist erstmals für die Amtszeit zu wählen, die sich an die Amtszeit des Reformrektors oder der Reformrektorin nach Abs. 5 anschließt. (8) [2] 1 Die Bestimmungen dieses Gesetzes über den Senat sind erstmals für die Amtszeit anzuwenden, die mit dem Inkrafttreten der in Abs. 2 Satz 3 bezeichneten Grundordnung beginnt. 2 Bis zu diesem Zeitpunkt besteht der bisherige Senat mit der Maßgabe fort, dass die Amtszeit der vier Professoren oder Professorinnen, die vom Senat der Ludwig-Maximilians-Universität München (Universität München) als Mitglieder des Senats der Hochschule für Politik benannt wurden, am 1. Dezember 2014 endet und dass an die Stelle dieser Professoren und Professorinnen eine gleich große Anzahl von Professoren oder Professorinnen der Technischen Universität tritt, die von deren Präsidenten oder Präsidentin zu benennen sind; der Dekan oder die Dekanin der Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität München oder eine von ihm oder ihr benannte Person kann zu Sitzungen, die den Diplomstudiengang Politische Wissenschaft zum Gegenstand haben, mit beratender Stimme hinzugezogen werden. 3 Mit dem Inkrafttreten der in Abs. 2 Satz 3 bezeichneten Grundordnung ist der bisherige Senat aufgelöst. 17
19 (9) [2] 1 Ein Hochschulbeirat ist erstmals für die Amtszeit zu bilden, die mit dem Inkrafttreten der in Abs. 2 Satz 3 bezeichneten Grundordnung beginnt; bis zum erstmaligen Zusammentreten des Hochschulbeirats, jedoch längstens bis zum 1. März 2015, nimmt der Reformbeirat dessen Aufgaben und Befugnisse wahr. 2 Mit dem Inkrafttreten der in Abs. 2 Satz 3 bezeichneten Grundordnung ist das Kuratorium aufgelöst. (10) [2] Bis zum Inkrafttreten der in Abs. 2 Satz 3 bezeichneten Grundordnung finden auf den Verwaltungsdirektor oder die Verwaltungsdirektorin die bisherigen Bestimmungen über den Syndikus sinngemäß Anwendung, soweit sie diesem Gesetz nicht widersprechen. (11) [3] 1 Ein Studium im Diplomstudiengang Politische Wissenschaft kann nicht mehr aufgenommen werden. 2 Allen in diesem Studiengang ordnungsgemäß eingeschriebenen Studierenden ist zu ermöglichen, ihr Studium bis spätestens 31. Dezember 2019 abzuschließen. 3 Für die in Satz 2 genannten Studierenden gelten die bisherige Prüfungsordnung und die bisherige Studienordnung einschließlich der Bestimmungen über die Zuständigkeiten der Universität München fort; im Diplomstudiengang Politische Wissenschaft können Lehrbeauftragte weiterhin auch zur Sicherstellung des Lehrangebots bestellt werden. 4 Zu den Einrichtungen und sonstigen Angeboten der Universität München einschließlich der nicht fachbezogenen Studienangebote und zu den Angeboten der Virtuellen Hochschule Bayern haben die in Satz 2 genannten Studierenden der Hochschule für Politik weiterhin unter denselben Voraussetzungen Zugang wie die Studierenden der Universität München. (12) [4] 1 Den bis zum 1. Dezember 2014 nach der bisherigen Promotionsordnung aufgenommenen Doktoranden und Doktorandinnen ist zu ermöglichen, ihre Promotion bis spätestens 30. September 2020 auf der Grundlage dieser Promotionsordnung abzuschließen. 2 Für die in Satz 1 genannten Doktoranden und Doktorandinnen gilt die bisherige Promotionsordnung einschließlich der Bestimmungen über die Zuständigkeiten der Universität München mit der Maßgabe fort, dass die im Rahmen des Promotionsstudiums zu erwerbenden Hauptseminarscheine durch gleichwertige andere Leistungsnachweise ersetzt werden können. Fußnoten [1]) Absatz 1 tritt mit Ablauf des 30. September 2020 außer Kraft [1]) Absatz 2 tritt mit Ablauf des 30. September 2020 außer Kraft [1]) Absatz 3 tritt mit Ablauf des 30. September 2020 außer Kraft 18
20 [1]) Absatz 4 tritt mit Ablauf des 30. September 2020 außer Kraft [1]) Absatz 5 tritt mit Ablauf des 30. September 2020 außer Kraft [2]) Absatz 6 tritt mit Ablauf des 31. Dezember 2017 außer Kraft [2]) Absatz 7 tritt mit Ablauf des 31. Dezember 2017 außer Kraft [2]) Absatz 8 tritt mit Ablauf des 31. Dezember 2017 außer Kraft [2]) Absatz 9 tritt mit Ablauf des 31. Dezember 2017 außer Kraft [2]) Absatz 10 tritt mit Ablauf des 31. Dezember 2017 außer Kraft [3]) Absatz 11 tritt mit Ablauf des 31. Dezember 2019 außer Kraft [4]) Absatz 12 tritt mit Ablauf des 31. Dezember 2020 außer Kraft Art Dieses Gesetz tritt am 1. Januar 1971 in Kraft 1). 2 Die Bestimmungen des Art. 10a treten zu folgenden Zeitpunkten außer Kraft: 1. Abs. 6 bis 10 am 1. Januar 2018, 2. Abs. 11 am 1. Januar 2020, 3. Abs. 1 bis 5 am 1. Oktober 2020, 4. Abs. 12 am 1. Januar Fußnoten 1) Betrifft die ursprüngliche Fassung vom 27. Oktober 1970 (GVBl. S. 495) 19
Bayerisches Gesetz- und Verordnungsblatt Nr. 10/2006 2030 1 2 WFK
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References: sui generis
 Art. 1
 Art. 2
 Art. 74
 Art. 75
 Art. 2
 Art. 56
 Art. 17
 Art. 1
 Art. 10
 Art. 54
 Art. 56
 Art. 66
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 Art. 28
 Art. 5
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 Art. 39
 Art. 6
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 Art. 7
 Art. 2
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 Art. 31
 Art. 32
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 Art. 19
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 Art. 2
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 Art. 1