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Timestamp: 2019-07-19 22:16:12+00:00

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BGH, 20.09.1989 - VIII ZR 143/88 - dejure.org
BGH, 20.09.1989 - VIII ZR 143/88
https://dejure.org/1989,488
BGH, 20.09.1989 - VIII ZR 143/88 (https://dejure.org/1989,488)
BGH, Entscheidung vom 20.09.1989 - VIII ZR 143/88 (https://dejure.org/1989,488)
BGH, Entscheidung vom 20. September 1989 - VIII ZR 143/88 (https://dejure.org/1989,488)
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Alleinvertriebsrecht für Skibindungen - Anforderungen an einen Vorvertrag - Inhaltliche Bestimmbarkeit des Vorvertrages - Übernahme eines Unternehmens - Gegenstand des Übernahmevertrages - Haftung des Erwerbers - Vereinbarung eines Wettbewerbsverbotes
Wirksamkeit des auf einen Unternehmenskauf gerichteten Vorvertrages auch bei streitigem Parteivorbringen über Vertragsgegenstand
BGB §§ 145 ff., § 433
NJW 1990, 1234
ZIP 1989, 1402
MDR 1990, 236
WM 1989, 1769
BB 1990, 376
Die Auslegungsregel des § 154 Abs. 1 S. 1 BGB greift in einem solchen Fall nicht (…vgl. Palandt/Ellenberger, 68. Aufl., § 154 Rdn. 2 m.w.N.), sofern sich die bestehende Vertragslücke ausfüllen lässt ( BGH, Urteil vom 20. September 1989 - VIII ZR 143/88, NJW 1990, 1234).
bb) Soweit die Einzelheiten der zu treffenden Regelungen dem abzuschließenden Vertrag vorbehalten sind, führt das Fehlen der Einigung der Vertragsparteien nur dann zur Unwirksamkeit des Vorvertrags, wenn die Parteien den nicht geregelten Punkt für wesentlich angesehen haben (…vgl. BGH, Urt. v. 28. September 1964, VIII ZR 101/63, WM 1964, 1216, 1218; u. v. 20. Septem-ber 1989, VIII ZR 143/88, NJW 1990, 1234, 1235).
Inhaltlich ist es im Übrigen zwar erforderlich, aber auch ausreichend, dass die wesentlichen Bestandteile des Hauptvertrags (…st. Rspr., vgl. BGH, Urt. v. 28. September 1964, VIII ZR 101/63, WM 1964, 1216; v. 20. September 1989, VIII ZR 143/88, NJW 1990, 1234; u. v. 21. Oktober 1992, XII ZR 173/90, NJW-RR 1993, 139, 140) und die Verpflichtung, über die weiteren Einzelheiten des abzuschließenden Vertrages eine Einigung herbeizuführen, festgelegt sind.
Zudem muß ein Vorwerkvertrag derart hinreichend bestimmt sein, daß das herzustellende Werk und die zu zahlende Vergütung einschließlich der von den Vertragsparteien für wesentlich angesehenen Nebenpunkte geregelt sind oder sich bestimmen lassen (vgl. BGH Urteil vom 20. September 1989 - VIII ZR 143/88 = NJW 1990, 1234, 1235).
Über die wesentlichen Punkte des Übernahmevertrags müssen sich die Parteien daher geeinigt haben (vgl. BGH NJW 2006, 2843, Juris RN 10 f.; NJW 1990, 1234, Juris RN 12).
BGH, 20.06.1997 - V ZR 39/96
Vereinbarung der Zahlung einer der Höhe nach nicht bestimmten Miete in einem …
Richtig ist allerdings der rechtliche Ansatzpunkt des Berufungsgerichts, daß trotz Bindungswillens der Parteien das wirksame Zustandekommen eines Vertrages an der Lückenhaftigkeit seiner Regelung und der Unausfüllbarkeit dieser Lücke scheitern kann (vgl. BGH, Urt. v. 20. September 1989, VIII ZR 143/88, NJW 1990, 1234, 1235).
Er kommt durch die verbindliche Einigung zustande, einen seinem wesentlichen Inhalt nach bestimmten oder unter Berücksichtigung allgemeiner Auslegungsregeln sowie des dispositiven Rechts zumindest bestimmbaren Hauptvertrag zu schließen (BGH 20. September 1989 - VIII ZR 143/88 - NJW 1990, 1234, 1235).
Ein Vertrag setzt somit regelmäßig die Einigung der Vertragsparteien über die gegenseitigen Hauptleistungspflichten voraus, beim Kaufvertrag etwa über Ware und Preis (vgl. BGH, Urteil vom 20.09.1989 - VIII ZR 143/88, NJW 1990, 1234, Rn. 12f. bei juris;… Palandt/Ellenberger, BGB, 77. Aufl., Überbl v § 104 Rn. 3, Einf v § 145 Rn. 3).
Um die Anwendung der Auslegungsregel des § 154 Abs. 1 BGB auszuschließen, muß aber noch hinzukommen, daß sich die verbliebenen Vertragslücken ausfüllen lassen (BGH, Urt. v. 20. September 1989 - VIII ZR 143/88, NJW 1990, 1234, 1235;… Staudinger/Bork, BGB 13. Bearb. § 154 Rdnr. 3, 8;… Palandt/Heinrichs, BGB 59. Aufl. § 154 Rdnr. 2).
AG Frankfurt/Main, 22.11.2002 - 32 C 1677/02
Das Zustandekommen eines Kaufvertrages setzt voraus, daß der Vertragsinhalt nach Kaufgegenstand und Kaufpreis sowie hinsichtlich aller von den Parteien für wesentlich gehaltenen Punkte festgelegt ist oder sich jedenfalls bestimmen läßt (Bundesgerichtshof, Urteil vom 20.09.1989, NJW 1990, 1234, 1235 für den Vorvertrag).
BGH, 18.11.1993 - IX ZR 256/92
Umfang des Klageantrags auf Abschluß eines nach einem Vorvertrag geschuldeten …
Ein Vorvertrag kommt durch die verbindliche Einigung zustande, einen seinem wesentlichen Inhalt nach bestimmten oder unter Berücksichtigung allgemeiner Auslegungsregeln sowie des dispositiven Rechts zumindest bestimmbaren Hauptvertrag zu schließen (vgl. BGH, Urt. v. 20. September 1989 - VIII ZR 143/88, NJW 1990, 1234, 1235 m.w.N.).
Ob die einzelnen in den Treuhandvertrag aufzunehmenden Regelungen dem Vorvertrag entsprechen, wird im Wege der Auslegung unter Berücksichtigung des mutmaßlichen Parteiwillens und des dispositiven Rechts zu prüfen sein (…vgl. BGH, Urt. v. 17. Dezember 1952 - II ZR 19/52, LM § 705 BGB Nr. 3; v. 14. Juni 1961 - VIII ZR 132/60, WM 1961, 1053, 1054 f; v. 20. September 1989 - VII ZR 143/88, NJW 1990, 1234, 1235; Ritzinger NJW 1990, 1202, 1204 f).
OLG Dresden, 02.01.2018 - 8 U 1133/17
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Anspruch auf Räumung und Herausgabe eines Grundstücks; Pflicht zur Herausgabe …
OLG München, 05.05.1995 - 21 U 4747/94
Vorvertrag bei Bindungswirkung des Pachtvertrages vor abließender Regelung aller …
LSG Thüringen, 10.11.2003 - L 3 AL 319/03
Gewährung von Wiedereinsetzung in den vorherigen Stand; Anforderungen an eine …
LG Cottbus, 07.05.2008 - 5 S 3/08

References: § 433
 § 154
 § 154
 BGH 
 BGH 
 § 104
 § 145
 § 154
 § 154
 § 154
 § 705