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Timestamp: 2018-06-18 21:30:28+00:00

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Reha-Antrag vom Arzt gelesen - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
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Post #781938 (2)
Reha-Antrag vom Arzt gelesen
Mein Sohn ist nach Mobbing seit Mitte November krank geschrieben und bezieht seit Ende Dezember Krankengeld.
Parallel dazu hat sein Arbeitgeber Zweifel an der AU gegenüber der Kasse geäußert.
Dann kam jetzt von der KK der Antrag auf medizinische und berufliche Reha. Mein Sohn wurde von der Praxis verständigt, dass die Unterlagen fertig sind und er sie abholen kann. Wir haben das Kuvert natürlich aufgemacht und die Unterlagen gelesen. Es waren abgesehen vom eigentlichen Antrag auch Artbriefe und ein Gutachten vom MDK bzgl. der AU-Anzweiflung dabei. Das Gutachten wurde laut Wortlaut nach telefonischer Rücksprache mit dem Arzt erstellt.
Nun ist Folgendes: im Gutachten stehen ganz klar vollkommen falsche Angaben. Es würde eine gesetzliche Betreuung vorliegen, Minderwuchs...
Zwischendurch habe ich jetzt auch Angst, dass wir die Unterlagen gar nicht hätten lesen dürfen.
20.02.2011, 15:24 #2
AW: Reha-Antrag vom Arzt gelesen
natürlich dürft ihr das lesen!
20.02.2011, 15:41 #3
das Gutachten vom MDK ist für die Tonne - kann aber leider Probleme bereiten. Fordert beim MDK die Unterlagen an. Dafür reicht ein formloser Antrag. (hiermit beantrage ich die Zusendung meiner Akte in Kopie). Dann würde ich ein klärendes Gespräch mit dem Arzt suchen. Der scheint irgendwie in Eigenregie zu arbeiten.
Ist von der KK die Aufforderung zum RehaAntrag erfolgt? Was steht drin und wann ist diese Aufforderung gekommen? Steht da was von § 56 drin?
Das Gutachten des MDK würde ich zurückhalten und mit dem Antrag auf die Akte gleich eine Sperrung des Gutachten wegen Zweifel an der Richtigkeit auferlegen. Auch das geht verhältnismäßig leicht.
ich beantrage die Übersendung meiner vollständigen Patientenakte in Kopie bis zum (14 Tage reichen vollkommen aus), da ich Fristen einhalten muss. Das von Ihnen erstellte Gutachten wird von mir inhaltlich angezweifelt und ist somit zu sperren. Einer Weitergabe dieses Gutachten wird bis auf Weiteres widersprochen. Ich beantrage die Bekanntgabe woher der MDK welche Unterlagen und Auskünfte zu welchem Zeitpunkt erhalten hat.
Ich bitte um eine schriftliche Bestätigung der Sperrung mit Übersendung der Unterlagen."
Schaut das ihr einen Facharzt erreichen könnt. Der Hausarzt dürfte mir erst einmal Rede und Antwort stehen
Der Antrag kam am 26.01., und die Frist ist gesetzt bis 08.04. Von einem § 56 wird nicht gesprochen.
Wenn wir das mit dieser Sperrung beim MDK machen, geben die das dann auch an die KK weiter, weil die haben dieses Gutachten ja sicher auch bekommen, da sie den MDK beauftragt haben.
Weißt Du zufällig auch wie das mit dem Arbeitgeber ist? Bekommt der irgendetwas über das MDK-Gutachten mitgeteilt, da er ja die AU angezweifelt hat?
20.02.2011, 18:33 #5
schau Dir die Seite mal an. Da steht genau was wohin weiter gegeben wird. Ich hatte es nie, dass mein Arbeitgeber so etwas gemacht hat.
Könnte es sein, dass der ein bisschen Angst hat wegen dem Mobbing? Als Chef könnte das für ihn noch ein mitgeben, wenn er davon wusste.
Wenn die Krankenkasse bisher noch keine Aufforderung nach § 51 V (hatte mich vertippt!) gestellt hat, dann besteht noch die Möglichkeit auf dem Antrag zu vermerken, dass einer Umwandlung nach § 116 V widersprochen wird. Ein Reha-Antrag kann nach § 116 SGB VI in einen Rentenantrag umgedeutet werden. Mit dem § 51 wird die Wahlmöglichkeit stark eingeschränkt.
Ein Widerspruch gegen diesen § 51 hat keine aufschiebende Wirkung.
Die Frist bedeutet lediglich, dass der Antrag bis dahin abgegeben sein muss - nicht das dann die Reha angetreten werden muss. Also den Antrag erst einmal liegen lassen und sich genauestens informieren. Wichtig ist die richtige Klinik zu finden. Schaut auf den Antrag was der Arzt an Diagnosen rein geschrieben hat. Es sollte nur die Diagnose dort stehen, weswegen die Reha beantragt wird. Mein Arzt hat es gut gemeint und alle Diagnosen genannt. Ich sollte dann in ein Sporthotel, obwohl ich wegen Psyche AU war
Bei der DRV werden alle Diagnosen eingegeben und der Computer spuckt die Klinik aus, die einen Vertrag hat, die günstig ist und den nächstfreien Platz bietet. Ich erzähl lieber gar nicht, wo ich gelandet bin und was die falsche Klinik für einen Mist gebaut hat. Also ganz wichtig - richtige Klinik suchen!!! Internet gibt viel her, ansonsten einfach melden - ich habe gute Listen und sammel stetig weiter. Die Kliniken ruhig anrufen und ausfragen.
Wenn die richtige Klinik gefunden ist, diese als Wunschklinik angeben. Ist der 51er nicht verwendet worden darf man das nämlich noch in der Reha besteht ein Wahl- und Wunschrecht, aber nur wenn die DRV Träger ist. Am Besten ihr gibt zwei oder drei Kliniken an, damit der Berater eine Auswahl hat und vor allem auch erkennen kann was gesucht wird.
Da die KK einen Rehaantrag geschickt hat, gehe ich mal davon aus das der MDK ebenfalls eine AU festgestellt hat. Das könnt ihr aber aus dem Gutachten lesen. Es kann durchaus sein, dass der Arzt nie offen mit Deinem Sohn geredet hat und dem MDK Angaben gemacht hat, die wirklich seiner Feststellung entsprechen. Gerade im pschych. Bereich sind Ärzte komisch. Zurzeit ist es gut, wenn der MDK die AU bestätigt hat. Der Arbeitgeber bekommt lediglich das Ergebnis - AU gerechtfertigt oder nicht.
Ich bin ja gebranntmarktes Kind und denke erst einmal das Schlechteste von manchen Menschen
Der Arbeitgeber geht mir nicht aus dem Kopf. Ich mag mal vermuten, dass er schnellstmöglich eine Unterbrechung der AU haben möchte - um eine Kündigung zwischen schieben zu können. Also unbedingt darauf achten das der Arzt durchgehend AU schreibt. Ein Facharzt aufsuchen wäre auch keine schlechte Idee.
War wohl erst einmal genug input.
Redet erst mit dem Arzt bevor ihr das Gutachten sperren lasst. Die Krankenkasse hält sich zumindest an einige Spielregeln, wie die 10 Wochen Frist. Meine hat mir 4 Tage Zeit gegeben und ziemlichen Ärger mit mir bekommen.
20.02.2011, 19:17 #6
Meine Güte, weißt Du Bescheid, - Wahnsinn!
Also mit dem § 51, das steht schon drin und -
der Arbeitgeber will das sicher unterbrochen haben. Es ist auch alles etwas kompliziert. Mein Sohn hat eine Lernbehinderung und hat einen Schwerbehinderten-Ausweis wegen einer starken Sehbehinderung und einer posttraumatiscchen Belastungsstörung (frühkindliche Geschichte, - er ist adoptiert)
Das wußte der Arbeitgeber. Mein Sohn hat in dem Betrieb die Chance bekommen dort zu lernen. Nur gab es nach einem halben Jahr Ausbildung bereits immer wieder Ärger mit anderen Azubis, - natürlich dann, wenn sonst keiner in der Nähe war. Okay, die Lage hat sich einfach immer weiter zugespitzt bis zum Herbst letzten Jahres (3.Lehrjahr). Da hat mein Sohn dann einen Kollegen wegen eines körperlichen Übergriffs angezeigt.
Aufgrund des ganzen Mobbings waren seine schulischen Leistungen ständig katastrophal, weil er eben im Kopf nur noch mit dem Betrieb beschäftigt war.
Lange Zeit war er halt auch einfach dankbar, dass er in dem Betrieb die Chance bekommen hatte.
Fakt ist, es führt eigentlich kein Weg mehr dorthin zurück, - der Ausbildungsvertrag besteht aber noch.
Da wissen wir auch nicht ob es besser ist, das eben so zu belassen bis man weiß wie es weitergeht oder den Vertrag aufzulösen.
Herzlichen Gruß Schütze
Mit viel Verlust, Ärger und Schmerz bezahlt - da war Niemand der mir das alles erklärt hätte, also blieb nur lernen
schade - trotzdem Wunschklinik angeben. Gerade mit der Vorgeschichte unbedingt darauf achten, dass sie ihn nicht in irgendeine Klinik stecken. Schaut gemeinsam mit dem Arzt was gerade akut ist und ob er überhaupt rehafähig ist.
Joar und da ist die Erklärung für das Verhalten des Arbeitgebers. Der möchte natürlich einen Auflösungsvertrag und so einer Strafe entgehen. Als Ausbilder hat er eine gewisse Obhutspflicht und er wird von dem Mobbing gewusst haben. Habt ihr einen Anwalt? Kann ich nur zu raten. Vielleicht werdet ihr unter RA Klueser - Opferschutz - Verzeichnis Opferanwlte fündig.
Den Vertrag keinesfalls auflösen oder irgendwas unterschreiben. Versucht den Kontakt zu Kollegen und Arbeitgeber zu unterbinden. Erst einmal kann nichts passieren. Die AU ist insg. 78 Wochen möglich. 72 Wochen Krankenkasse und 6 Wochen Arbeitgeber.
Ein Problem ist natürlich die Prüfung. Am Besten die zuständige Kammer anrufen und fragen unter welchen Umständen Prüfungen nachgeholt werden können. Die zuständige Kammer müsste im Lehrvertrag stehen. Wäre Schade, wenn die Lehrzeit ausläuft. Ich meine es waren Nachprüfungen innerhalb von zwei Jahren möglich. Einen Ersatzbetrieb könnte evt. über eine Teilhabe gefunden werden. Aber das ist ja noch alles weit hin. Erst einmal ist die Gesundheti wichtig und eine PTBS kann ziemliche Löcher graben.
Denke ein Anwalt wäre eine gute Chance. Haltet auch die Anzeige aufrecht. Der Weiße Ring kann ebenfalls helfen.
Lasst euch nicht einschüchtern oder unter Druck setzen.
20.02.2011, 21:41 #8
Die solltet ihr euch kopieren, bevor ihr die weiter gebt...
21.02.2011, 20:44 #9
Hallo ihr Lieben, insbesondere nordlicht22 (Nachricht gelesen, danke),
Ich habe überlegt ob ich jetzt woanders reinschreibe, weil es nicht direkt um die Reha geht, aber halt indirekt um die dauernde Krankschreibung.
Mein Sohn braucht manchmal mehrere Tage bis er mir alles erzählt.
Jetzt hat er mir zum1. von seinem letzten Stützunterricht (Ausbildungsbegleitende Hilfen) erzählt: die dortige Lehrkraft und die Sozialpädagogin haben wohl beide gesgt, sie müssten jetzt endlich der Arge Bescheid geben wie es weitergeht, man könne ja schließlich nicht warten bis einer sagt, ich nimm dich zum arbeiten.
Sein Reha-Berater von der Arge, bei dem mein Sohn ja leider den EGV unterschrieben hat, meinte, er könne nichts mehr für ihn tun und er denke, dass Bäckerhelfer besser für ihn sei als Bäckerwerker.(Mein Sohn lernt Bäcker.) Bei Bäcker hat er schon mal bei einem Gespräch gesagt, dass er nicht glaubt, dass er das leistungsmäßig schafft (wegen der katastrophalen Noten) und dass er das wahrscheinlich nicht mehr bezuschussen würde.
Wenn der Herr jetzt auf Bäckerhelfer abzielt, heißt das, es wird gar keine Ausbildung mehr bezuschußt (Bäckerwerker wäre zumindest die vereinfachte
Bäckerausbildung.
Mein Sohn hat gesagt, er hätte entweder zu den AbH oder zur Ausbildung gesagt, dass er das nicht mehr zahlen würde.
Außerdem hat er meinen Sohn gefragt ob er denn in die Berufsschule gehen würde, was der natürlich verneint hat, da ja krank geschrieben. Daraufhin der Reha-Berater, er würder mit dem Schulleiter reden.
Ich könnte nur noch heulen. Was wollen die???
Mein Sohn wollte wieder in die Berufsschule gehen; er wollte ausprobieren ob er den einen Tag mit Lernen durchhält ob es ihm vielleicht sogar gut tut.
Wir haben bei der KK nachgefragt. Die sagten entweder krank oder gesund.
24.02.2011, 21:35 #10
Heute waren wir beim Arzt, um die verschiedenen Sachen anzusprechen, die uns bei den Reha-Unterlagen aufgestoßen waren.
Beim MDK-Gutachten meinte er bei einigen Sachen, dass er das so nicht gesagt hätte, und das würde halt so bei einem 3-Minuten Gespräch mit dem MDK so dabei rauskommen; zu der Sache mit der gesetzlichen Betreuung meinte er, dass er das so gesagt hätte, - das würde aber auch so aussehen, wenn ich (also Mutter) immer wieder mal dabei wäre. (Ich war früher öfter dabei, aber seit 1 Jahr nur noch wenn es meinem Sohn wirklich hundsmiserabel ging und er es ausdrücklich wünschte).
Egal wie, dass sagt unser Hausarzt, bei dem wir seit 6 oder 7 Jahren sind....
Außerdem meinte er, man müsse bzgl. Minderbegabung natürlich aufpassen; also, wenn man sagen würde, mein Sohn sei normal begabt, könnte das ein Schuß nach hinten werden. Der AG meines Sohnes würde ihn dann nur noch fertig machen, und wir würden Probleme kriegen...?
Ich war währen des ganzen Gespräches ruhig, aber bestimmt, - der Arzt war aber ziemlich ungehalten....: er könne den Reha-Antrag auch gleich zerreißen, wenn wir jetzt jedes Wort auf die Goldwaage legen würden.....
Im Moment sind mein Sohn und ich ziemlich fertig.
24.02.2011, 23:40 #11
das ist ja nicht so dolle gelaufen. Ärzte reagieren meist ziemlich ungehalten, wenn sie sich angegrifen fühlen. Klärende Gespräche sind meist schwierig, aber sie sind eben notwendig. Mein Doc meinte mal, dass Ärzte immer mehr mit einem Bein im Knast stehen. Die Patienten klagen sehr gerne und pochen auf Behandlungsfehler. EIn wenig verstehen kann ich Ärzte demnach, wenn sie sich verteidigen.
So wie Du das Gespräch schilderst würde ich behaupten, dass er wirklich das Beste wollte und der MDK das falsch ausgelegt hat.
Den Rehaantrag könnte ihr auch selbst ausfüllen. Daran soll es nicht scheitern. Es wäre halt besser einen Arzt im Hintergrund zu haben, der die Umstände kennt.
Zunächst wäre zu klären wie es weiter gehen soll. Ist die Reha von Deinem Sohn gewünscht? Dann auf jeden Fall den Antrag stellen.
Das Gutachten vom MDK ist noch kein Problem. Erst wenn dieses Gutachten Grundlage für einen Verwaltungsakt ist wird es interessant. Möglich ist eine Gegendarstellung zu schreiben und das Gutachten dem Inhalt nach anzuzweifeln und damit zu sperren.
Ich hatte dazu irgendwo im Forum bereits etwas geschrieben - suche ich Dir raus.
Ich habe Deinen Beitrag vom 21. gar nicht gelesen - entschuldige.
So wie es aussieht wird vermutet, dass Dein Sohn die Ausbildung und damit die Prüfung nicht bestehen wird. Wenn Dein Sohn eine geförderte Ausbildung hat, also bereits seine Schwierigkeiten in irgendeinen Bereich hat, dann dürfte eine Prüfung in seinem jetzigen Zustand wohl wirklich nicht erfolgreich sein.
Wenn Dein Sohn allerdings wegen Erkrankung die Ausbildung unterbrechen muss, dann müsste eine Wiederholung des letzten Lehrjahres möglich sein. Voraussetzung dafür wäre allerdings, dass grundsätzlich die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen werden könnte. Da die Ausbildung gefördert wurde bestand diese Ansicht sicher zu Beginn.
In dieser Geschichte wäre es sicher ratsam einen Anwalt aufzusuchen. Ich würde hier dem Ausbildungsbetrieb eine gewisse Schuld zu schieben und das aus diesem Grund das Ziel nicht erreicht werden konnte. Insbesondere wenn der Chef von dem Mobbing gewusst hat und nichts dagegen unternommen hat.
Also bitte keine Auflösungsverträge oder sonst irgendwas unterschreiben. Erst einmal die Reha antreten und gesund werden. Alles andere wird sich dann finden. Eine Reha wäre sicherlich nicht verkehrt, da meist eine Sozialberatung im Haus ist und diese wichtige Anträge auf den Weg bringen.
Schaut das Ihr mit dem Arzt wieder "Frieden" schließt. Scheint mir kein schlechter Arzt zu sein. Ist halt nicht so gelaufen wie er es gedacht hat. Mein Doc telefoniert mit einigen Leuten gar nicht mehr, da die seine Angaben oft mal zurecht gedreht haben. Da geht nur noch alles schriftlich zu.
22.03.2011, 17:33 #12
Ich möchte Euch den neuesten Stand mitteilen.Vor knapp 2 Wochen rief unser Hausarzt bei uns an und teilte uns mit, dass er nochmal mit der Ärztin vom MDK gesprochen hat und die Fehler im Gutachten klargestellt hat und sie hätte gemeint, wir "müssten keine Angst haben".
Von einem neuen Gutachten war nicht die Rede; ich habe allerdings auch vergessen, danach zu fragen. Mein "Bauchgefühl" hat mich dann vorhin dazu veranlasst, selber beim MDK anzurufen. Die Ärztin habe ich leider nicht mehr erreicht, nur eine andere DAme. Ich habe ihr kurz den Sachverhalt erklärt. Nachdem sie in den Unterlagen meines Sohnes nachgesehen hat, teilte sie mir mit, dass keine neuen Unterlagen da seien.
Ich versuche jetzt morgen nochmals, die Ärztin persönlich zu erreichen.
Was sollen wir tun, wenn kein neues Gutachten geschrieben worden ist. Sollen wir dann das bestehende doch noch sperren lassen?
Das Gutachten bekommt ja der RV auch.
Auch wenn es schwer fällt - gewöhne Dir an alles schriftlich zu machen. Ärzte nehmen auch gerne den kurzen Dienstweg und dann passiert so etwas schon mal.
Ärzte sind nicht unbedingt die schnellsten was Atteste und Gutachten angeht. Es könnte also durchaus sein, dass der Arzt noch was schreiben wollte und bisher noch nicht dazu gekommen ist.
Da das Gutachten inhaltlich nicht korrekt ist, würde ich eine Gegendarstellung schreiben und anheften lassen. Wenn die DRV das Gutachten anfordert muss dieses mit der Gegendarstellung versendet werden. Schaden kann das auf keinen Fall. Das so stehen zu lassen könnte irgendwann schaden, denn solche Gutachten sind gut 10 Jahre in den Akten zu finden. Ich wäre mir nich sicher, ob in 9 Jahren genau diese Ärztin noch da ist und sich dann noch an ein Telefonat mit dem Arzt erinnern kann.
arzt, rehaantrag
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