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Timestamp: 2020-08-04 20:50:40+00:00

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BGH 5 StR 12/20 - 31. März 2020 (LG Berlin) · hrr-strafrecht.de
BGH 5 StR 12/20 - 31. März 2020 (LG Berlin) [= HRRS 2020 Nr. 486]
BGH 5 StR 12/20:
HRRS-Nummer: HRRS 2020 Nr. 486
Zitiervorschlag: BGH, 5 StR 12/20, Beschluss v. 31.03.2020, HRRS 2020 Nr. 486
BGH 5 StR 12/20 - Beschluss vom 31. März 2020 (LG Berlin)
Die Rügen der Verletzung des Öffentlichkeitsgrundsatzes nach § 338 Nr. 6 StPO sind jedenfalls unbegründet. Denn der ausreichend begründete Ausschluss der Öffentlichkeit für die Vernehmung der Nebenklägerin nach § 171b Abs. 1 und 3 GVG umfasste auch die damit in engem Zusammenhang stehenden Verlesungen des von ihr gefertigten Erinnerungsprotokolls nach § 249 Abs. 1 StPO (vgl. BGH, Urteil vom 19. Dezember 1984 - 2 StR 438/84, StV 1985, 402 mit Anmerkung Fezer; LRStPO/Krauß, 26. Aufl., § 171b GVG Rn. 11) und eines Teils ihrer polizeilichen Vernehmung nach § 253 Abs. 1 StPO (vgl. auch BGH, Beschluss vom 5. Februar 2002 - 5 StR 437/01, NStZ 2002, 384). Deshalb bedurfte es auch nicht einer in öffentlicher Hauptverhandlung stattfindenden Erörterung des Ausschlusses der Öffentlichkeit für die Dauer der Verlesung des Gedächtnisprotokolls und der öffentlichen Verkündung des darauf gerichteten Beschlusses.

References: BGH 

BGH 

BGH 
 § 338
 § 171
 § 249
 § 171
 § 253