Source: https://www.elo-forum.org/threads/information-ueber-sbwechsel-sowie-fragen-ueber-meine-au-dauer-sowie-moegliche-terminwahrnehmung.192440/
Timestamp: 2019-01-19 13:57:11+00:00

Document:
Information über SBwechsel, sowie Fragen über meine AU-dauer sowie mögliche Terminwahrnehmung | Erwerbslosenforum Deutschland
Beginndatum 22 Mrz 2018
Stichworte au-dauer fragen information sbwechsel
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Ich danke dir, das hilft mir sehr weiter
Das wäre natürlich die einfachste Lösung
Ich hab nicht vor zu einem Termin zu gehen, solange ich AU bin... AU für Mai wurde gefaxt und geschickt, aus die Maus
Ich nehme an, dass das nur als Bitte formuliert ist. Wenn ja, dann ist das nur ein Standard-Füllsatz in der Einladung. Wie man damit umgehen kann, sollte dir eigentlich bekannt sein
Diese WUB fordern die JC scheinbar jetzt alle und das ganze Getue um Rechtsgrundlage hat wie so oft nichts genützt.
Ich hatte mich bei der Erwerbslosenberatung (die wirklich gut ist) in meiner Stadt erkundigt und die haben mir auch geraten hinzugehen, es sei denn ich hätte eine WUB. Und ich habe leider nur Ärzte, die so was grundsätzlich nicht schreiben.
Die Alternative wäre Sanktion gewesen und das kann und will ich mir nicht leisten. Habe auch nicht die Kraft mich auf einen Kampf
mit JC und SG einzulassen, bei dem ich auch verlieren könnte.
Dafür bin ich psychisch zu angeschlagen mittlerweile, deswegen bin ich ja AU geschrieben.
Bei mir ist es übrigens sinnlos, wenn ich verschweige was ich habe, denn meine Krankschreibung kommt vom Psychiater. Meine HA kann mich angeblich nur immer wochenweise krankschreiben und nur wenn ich den Kopf unter dem Arm trage oder krabble.
Hab es mal abfotografiert!
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Aber Du hast etwas in der Hand mit dem Du arbeiten kannst.
Und ein bisschen Arbeit schadet dem JC auch nicht.
Ich habe weitgehend ziemlich Ruhe von JC Briefchen, den JC weiß, ich bekomme von JC 1 Brief => JC bekommt von mir mindestens 3 Briefchen.
Zur deinem Bild -> ich habe da was, lass mich aber kurz suchen...
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Ich hab es gelesen, aber irgendwie bin ich grade zu blöd, das richtig aufzunehmen bzw zu verstehen
Bei dem Termin, will die mir eine neue EGV (hab keine gültige zur Zeit) unterjubeln und mit mir das Gutachten vom äD besprechen, welches für die Tonne ist!
Ich bleibe so oder so dem Termin fern (seit ende August durchgehend AU), ob mit oder ohne WUB... ich möchte nur keine Sanktion bekommen!
In dem Bildchen sag doch der Richter, das es egal ist ob Du ein Bein weg hast oder "nur" Kopfschmerzen hast.
Wenn mein Schädel brummt und ich mich auf das JC Gespräch nicht konzertieren kann, wird der Meldezweck nicht erreicht.
Des weiteren sagt er, das diese JC Annahme nicht richtig ist:
Wenn Du in der Lage bist zum Doc. fahren um dir eine WUB holen, bist Du analog auch in der Lage JC zu "besuchen".
Ich werde morgen das Schreiben wegen der Rechtsgrundlage aufsetzen mit Frist, faxen und dann sehen wir weiter!
Ich würde gerne das Musterschreiben von DonOs nehmen, kann ich das auch so verkürzen:
Ich fordere eine justiziable Erklärung, schriftlich unter Nennung gültiger Gesetze, die in meinem Fall ein pauschales abverlangen einer Wegeunfähigkeitsbescheinigung rechtfertigt.
Ich bitte Sie meiner Aufforderung gemäß Ihrer Beratungs- und Auskunftspflicht gem. §§ 13 - 15 SGB I bis zum 01.06.2018 nachzukommen.
oder sollte ich am besten das komplette Schreiben verwenden?
Da sogar deine Therapeutin schon den Kopf geschüttelt hat:
Da du jede Woche zur Therapie gehst:
Wie wäre es, wenn du ihr diese Aufforderung der Vorlage einer WUB zeigst.
Wenn sie eine solche nicht ausstellen darf, dann hast du noch Zeit, deinen behandelnden Facharzt um diesen Zettel zu bitten.
Was das Gericht in dem Beitrag von @Regensburg sagt, wird auch bei dir gefragt werden, falls später ein SG mal involviert sein sollte.
Du bist so lange schon AU. Man wird dann später wissen wollen, warum dir eine vllt. max. 1stündige Besprechung über eine aktuelle bzw. weitere berufliche Situation immer unzumutbar ist.
In dem Urteil, auf das das JC abstellt (sie schreiben den Passus zur WUB immer mit diesem Urteil), geht es um Meldetermine bzw. Meldeversäumnisse.
Die sind bekanntlich unterschiedlich möglich und treffen bei dir auch zu.
Wenn du auf keinen Fall eine Sanktion wegen Meldeversäumnis willst, geh hin und bring es hinter dich.
geh hin und bring es hinter dich.
Du kannst ja gerne mit Panikattacken und Angstzuständen zum Termin gehen, ich möchte dies aber auf jeden Fall vermeiden!
AU wird von meiner HÄ ausgestellt, diese stellt auch das Attest aus... aber ich will nicht unnötigerweise um ein Attest bitten, wenn es nicht sein muss, da ich ja AU bin und das ja eigentlich ausreichen müsste!
"gemäß Ihrer eigenen Geschäftsanweisung zu § 59-SGB-II-Meldepflicht Rz. 59.10 (siehe auch FH zu § 32 Rz. 32.9) die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung grundsätzlich als wichtiger Grund für das Nichterscheinen zu einem Meldetermin anzuerkennen ist."
Ich würde DonOns Schreiben so verwenden und das durchfechten.
Sonst kommt beim nächsten Mal wieder die Wub, und danach wieder und wieder und wieder.
Ist ja nicht so, dass mit einmal WUB die Suppe gegessen wäre.
Außerdem gehts hier um etwas Grundsätzliches.
Das muss natürlich jeder für sich entscheiden, ob er sich einschüchtern lässt und den Anweisungen folgt. Oder sich frühzeitig und konsequent seine Rechte einfordert bzw nicht beschneiden lässt.
Zu berücksichtigen ist mM auch, wie sich das wiederkehrende Fordern dieser Bescheinigung auf das Arzt--Patientenverhältnis auswirken könnte/wird.
Die Kostenübernahme ist auch zu klären, mir scheinen die möglichen Auswirkungen auf das Vertrauensverhältnis zum Arzt aber relevanter.
Als ich beim Hausarztwechsel meine Patientendokumentation in die Hände bekam für meinen zukünftigen Hausarzt, und mir ein Schwung Jobcenter-Dreck entgegenflog, bekam ich erst einen Einblick, was die alles vom Hausarzt wollen (können). Ohne Wub.
Wovon man ggfl. nie etwas erfährt.
Ich hatte ein einziges Mal eine Schweigepflichtsentbindung für den HA gegeben und frage mich, weshalb das JC mehrfach, auch ein Jahr später, meine Ärztin anzeckte, um irgendwelche Infos zu erhalten.
Das fand ich schon sehr befremdlich.
Zumal die Schreiben keineswegs vom Medizinischen Dienst (oder wie das Ding sich nennt) stammten, sondern tatsächlich direkt vom JC.
Von meiner neuen HÄ wissen sie bisher nichts und ich werde das möglichst lange auch genauso beibehalten.
da ich ja AU bin und das ja eigentlich ausreichen müsste!
Ja, eigentlich. Und grundsätzlich.
Aber du hast in #27 doch geschrieben, dass man nun eine WUB verlangt, falls du nicht zum Termin kommst. Und ebenso hast du geschrieben, dass du keine Sanktion haben möchtest.
Also was denkst du nun eigentlich?
Wenn deine Hausärztin dir diese WUB ausstellt, ist doch alles easy. Dieser Wisch WUB wird doch vom JC verlangt, also ist er jetzt nötig. Dem JC genügt jetzt eine AUB nicht mehr.
Dann schickst du den Wisch hin und kriegst keine Sanktion nach § 32 SGB II.
Bitte lies nochmal nach hier unter Punkt 3.Beurteilung eines wichtigen Grundes:
http://con.arbeitsagentur.de/prod/apok/ct/dam/download/documents/FW-SGB-II-32_ba015867.pdf
Von wann stammt denn das Schreiben von DonOs?
Das mit der Kostenübernahme ist auch in den genannten FH enthalten.
RonnyX, schon mal gehört, dass es auch Ärzte gibt, die sich weigern, so genannte WUB's auszustellen? Hexe45 würde Dir in dieser Beziehung schon ihre Meinung geigen
Kennst Du auch den Begriff "Widerstand" bei überbordender, das Individuum in seiner Freiheit einschränkender, kafkaesker Bürokratie? Hier im Forum wird auch auf so etwas Wert gelegt, neben einer rechtskonformen Auslegung der Rechtsnormen.
RonnyX, schon mal gehört, dass es auch Ärzte gibt, die sich weigern, so genannte WUB's auszustellen?
Ja, das ist mir schon lange bekannt und ich kann die Ärzte auch durchaus verstehen. Ich kann aber auch lesen und lese hier:
AU wird von meiner HÄ ausgestellt, diese stellt auch das Attest aus...
Ja, kenne diesen Begriff Widerstand, allerdings kann ich hier nicht das sehen, was du da reinlegst. Ich kann lesen, was der TE seit langer Zeit schreibt/worum es hier geht. Ich kann lesen, dass bisher immer die AUB ausgereicht haben. Nun aber nicht mehr, nun glaubt man ihm das einfach nicht mehr, dass er nicht zum Meldetermin kann. Jetzt solls bitte ein Arzt bescheinigen.
Also bitte, wo ist hier das Problem?
In dem Urteil des BSG, auf das sich die Jobcenter immer sehr gerne beziehen, ging es um einen Leistungsbezieher, der sich immer punktuell, also zeitlich begrenzt, AU gemeldet hat um absichtlich nicht Meldetermine wahrnehmen zu müssen.
Hier geht es aber mal wieder um eine Betroffene , der/die seit längerer Zeit durchgehend AU geschrieben ist. Also kann man einer solchen Person nicht unterstellen, dass sie sich zielgerichtet hat AU schreiben lassen, um einzelne Meldetermine nicht wahrnehmen zu müssen.
Du meinst also, dieses BSG-Urteil wäre ein sog. Einzelfallurteil und nicht auf andere anzuwenden?
Gibt es denn noch ein anderes, was die JC und AfA in solchen Fällen ziehen könnten?
Was ist mit der RZ 32 in diesem Urteil? Gilt das dort Geschriebene nur für diesen Einzelfall dieses Klägers?
Ich denke, die Juristen haben hier genau abgewägt, ob das nun für die JC bei Vorliegen mehrerer AU auch verlangt werden kann.
Der TE kann ganz frei entscheiden, was er nun macht.
Ich kann hier nur schreiben, wie ich die Situation sehe.
Wäre es nicht zumindest höflich auf die Quelle zu verlinken? Zumal Du die Antwort des SG aus dem Zusammenhang gerissen hast, da das SG in meinem Fall (und um den geht es in dem "Bildchen") eben bereits eine allgemeine Bestätigung hatte, dass ich aus gesundheitlichen Gründen die Meldetermine nicht wahrnehmen konnte. Aber eben ohne Begründung und irgendwelcher Befunde und um die ging es dem jc von Anfang an. So war von Anfang an meine Argumentation gegen die WUB-Formulare des jc und auch die Argumentation meiner Ärzte, dass ich eben nicht "bettlägerig" bzw "wegeunfähig" bin. Und das würden sie bestätigen, wenn sie den Wünschen des jc in den Formularen nachkämen und der Argumentation des jc an das Gericht sich anschließen würden.
Aber so nix ist und jc geht in der Neugierde leer aus. Übrigens auch im äD-Gutachten, das in den nächsten Tagen dem jc zukommen wird.
@letty32 Ich kann mich da Gemcitabine nur anschließen. Entscheiden, ob Du Dich währst, musst Du natürlich selbst. Ich jedenfalls bin sehr glücklich darüber, dass ich mich so hartnäckig gewährt habe, incl. 2 Anträgen auf einstweiligen Rechtsschutz und laufender Klage. Zumal der Kampf mit dem jc so auf schriftlichem Wege abgelaufen ist und ich den direkten Kontakt vermieden habe. Das war mir wichtig und da sind wir in einer ähnlichen Situation.
Soweit richtig. Die jc haben sich aber darauf eingeschossen gerade vor den SG nur die Passage mit "mehreren Termine in Folge nicht wahrgenommen" zu verwenden und wenn das SG "willig" oder der Anwalt/ELO unaufmerksam/unerfahren ist, wird die durchgehende AUB auch mal unterschlagen. Deswegen hat das BSG ja im Urteil zu Meldeterminen und WUB ausgeführt: "Entsprechend ist auch die mit einer Arbeitsunfähigkeit regelmäßig verbundene Vermutung, dass ein Meldetermin aus gesundheitlichen Gründen nicht wahrgenommen werden kann, im Streitfall von den Sozialgerichten zu überprüfen."
Dieser Wisch WUB wird doch vom JC verlangt, also ist er jetzt nötig. Dem JC genügt jetzt eine AUB nicht mehr.
Falsch. Nur weil das jc etwas "verlangt", bedeutet es nicht, dass es dem jc auch zusteht, das Verlangte zu erhalten. Soweit kommt es noch, bei solchen angepassten Beratern, wie Dir.
Bitte unterlasse es, eine Person so zu verunsichern, zumal klar ist, dass sie nicht an einem gebrochenen Arm erkrankt ist und schon genug verunsichert ist
Gebe bitte in die Suche "Wegeunfähigkeitsbescheinigung" ein und lies die Beiträge und Threads der letzten 1-2 Jahre. Hast da viel nachzuholen. Das alles jetzt schon wieder hier und Dir neu zu erklären ermüdet ungemein
"Entsprechend ist auch die mit einer Arbeitsunfähigkeit regelmäßig verbundene Vermutung, dass ein Meldetermin aus gesundheitlichen Gründen nicht wahrgenommen werden kann, im Streitfall von den Sozialgerichten zu überprüfen."
Lass dich nicht ermüden. Bis ein Streitfall von den Sozialgerichten überprüft werden kann, braucht es einen Anlaß. Also eine Klage.
Die kommt nicht in Gang ohne Sanktion.
Also eine Klage.
https://www.elo-forum.org/alg-ii-wi...angen-wegeunfaehigkeitsbescheinigung-wub.html
Ronny, sollen jetzt vielleicht JC SBs entscheiden, dass ein ELO so langsam mal gesund genug fuers JC zu sein hat?
Nein, bloß nicht! Wie kommst du darauf? Nicht fähig zu sein, einen Meldetermin (ist keine Arbeit) wahrnehmen zu können, das soll wirklich nur ein Arzt bescheinigen. Darum gehts doch hier.
Ja, das habe ich gelesen. Stimmt, Klage gegen den VA ist möglich.
Dieser Kläger CLG allerdings war vor dieser Aufforderung, eine WUB vorzulegen, stets seinen Meldeaufforderungen nachgekommen. Das ergäbe der gesamte Aktenvorgang, stellte der Richter fest. Insofern war das Verlangen des JC nach einer WUB ohne jede Grundlage. Deshalb dieser Erörterungstermin mit diesem Ausgang. mM vollkommen richtig.
Der TE hier in diesem Thread ist allerdings seit 08/2017 durchgehend krank geschrieben, wurde mehrfach eingeladen, hat stets seine AUB vorgelegt und will das auch weiterhin machen. Also doch ein ziemlich anderer Sachverhalt, oder? Ob eine Klage gegen den VA der Einladung erfolgreich ist, möchte ich bezweifeln.
Wäre es nicht zumindest höflich auf die Quelle zu verlinken?
Quelle tue ich normalerweise immer nennen.
Hier ist es mir aber leider nicht möglich. Ich habe mir das "Bildchen" runtergeladen, aber den Thread vergessen - sorry.
Der TE hier in diesem Thread ist allerdings seit 08/2017 durchgehend krank geschrieben, wurde mehrfach eingeladen, hat stets seine AUB vorgelegt.
Und deshalb ist hier der BSG Urteil nicht anwendbar.
Dort wurde NUR zum Meldeterminen Krankgemacht.
Ja, es ist ein andere Sachverhalt, CLG war nicht Krank.
Aber trotzdem - er hat es durchgezogen - alle Achtung!
Sein komplettes Schreiben oder reicht erstmal auch meine verkürzte Version?
Das JC bzw die ganzen Ärzte sowie der äD haben von mir keine Schweigepflichtsentbindung, ich habe nichts in dieser Richtung unterschrieben... somit kommt das Amt an keine Befunde usw!
Weil sie das ausstellt, heisst es nicht, das ich dem JC weiterhin darin bestärken muss, das sie mit der Fantasiebescheinigung durch kommen... das muss ja mal ein ende haben für alle Elo's die eine AU haben!
@letty32 Ich kann mich da Gemcitabine nur anschließen. Entscheiden, ob Du Dich währst, musst Du natürlich selbst.
Ich möchte es jetzt auf jeden Fall erst mal mit dem Musterschreiben von DonOs versuchen... da die Frist noch vor meinem Termin ist, hab ich da immer noch einen klitzekleinen Puffer zum weiter reagieren!
Dieser Kläger CLG allerdings war vor dieser Aufforderung, eine WUB vorzulegen, stets seinen Meldeaufforderungen nachgekommen.
Dazu möchte ich sagen, das meine alte SB (die hatte ich bis März) mir in jeder Einladung den Hinweis mit der WUB reingesetzt hat, obwohl ich bis August noch nie einen Termin verpasst habe... daher wäre es in der Hinsicht das gleiche gewesen wie bei dem Kläger...
Es gab nie einen Anlass, da ich nie AU war (erst seit August und das durchgehend), jeden Termin wahrgenommen habe und trotzdem hat die mir das mit der WUB ab der ersten Einladung reingedonnert!!!
Bei der neuen SB hat es für April und Mai gereicht mit der AU, jetzt auf einmal will sie eine WUB!
Du hast anscheinend noch nie an einer psychischen Erkrankung gelitten, denn sonst würdest du hier nicht schreiben "geh hin und bring es hinter dich"
Das JC ist daran schuld, das ich im August einen Zusammenbruch erlitten habe... mein Freund war live dabei und der fand das nicht so prickelnd!
Und deshalb ist hier der BSG Urteil nicht anwendbar. Dort wurde NUR zum Meldeterminen Krankgemacht.
Und was sagst du zur RZ 32 in diesem Urteil?
Sollten wir denn dazu übergehen, BSG-Urteile nur für anwendbar halten, wenn die haargenau gleiche Situation vorliegt? Da würden wir uns einen Bärendienst erweisen.
Das werden dir hier Juristen gern ausführlich erläutern.
Elben. Und genau deshalb kann auch SB keinen Zeitpunkt festlegen, ab wann eine AU jetzt nicht mehr reichen soll.
Letty ist langfristig lückenlos AU. Wie kann SB sich anmassen, jetzt eibe WUB zu verlangen? das impliziert doch, dass SB davon ausgeht, dass der Zustand von Letty sich gebessert haben könnte. Gaskugel? Ferndiagnose?
Und dann überhaupt: Waozu soll dieser Termin gut sein? die Aufgabe des JC ist die Vermittlung in Arbeit, sonst nichts. Bei einer längerfristigen AU macht aber Vermittlung keinen Sinn, also was bitte gibt es zu besprechen?
Warum fragst du dann deine Ärztin nicht, ob sie dir ein Schreiben ausstellt, dass sie eine WUB nicht ausstellen kann, will und wird?
Och nö, was soll den der Unsinn? Nachher leist das JC da raus, dass keine Wegeunfähigkeit besteht, der termin also wahrgenommen werden kann?
Die Wegeunfähigkeitsbescheinigung ist ohnehin unausgegorener Schwachsinn, zielt sie doch wohl offenbar allein auf gesundheitl. Beeinträchtigungen ab, die den Gang zum Amt unzumutbar bis unmöglich machen, zB gebrochene Beine oder eine Lungenentzündung mit 40°C Fieber.
Dass es ein großes Spektrum an Erkrankungen gibt, bei denen eher die Psyche beeinträchtigt ist und das Amt dabei gar eine Schlüsselrolle spielt, bleibt völlig außen vor.
Dieses Umstandes sollte sich auch endlich mal ein Gericht annehmen.
Warum, ich hatte auch lange andauernde fortlaufende AUs und bei neuem SB reichte das halt nicht mehr. Ich schickte wieder meine AU und bekam postwendend die Antwort, dass diese nicht ausreichen würde, ich solle zum Meldetermin erscheinen oder eine WUB bringen. Die WUB bekam ich vom krankschreibenden Psych nicht und auch nicht vom HA. So musste ich zum Meldetermin sonst hätte man mich drei Monate lang sanktioniert und vermutlich weiterhin mit Meldeterminen bombardiert.
Der Meldetermin hatte natürlich den Grund, "meine berufliche Situation besprechen" und das wo ich AU geschrieben bin! Nebenbei bin ich Ü Mitte 50 und schwerbehindert und nur noch unter 6 Stunden erwerbsfähig. Es gibt definitiv für mich kaum mehr Arbeit. Tja neues SBchen ist in etwa so alt wie meine eigenen erwachsenen Kinder und hat halt die Lizenz zum Schikanieren. Vor dem Büro saßen übrigens nur Frauen in meinem Alter. Vermutlich haben sie jetzt im JC den "Auftrag" sich um die Ü50jährigen gezielt zu kümmern. Kann gar nicht mehr soviel essen wie ich Kxxxxn könnte.
Fazit ist: Ich bekam den Gesundheitsfragebogen mit den Schweigepflichtsentbindungen und was der ÄD jetzt macht weiss ich nicht. Erwerbsminderungsrente steht mir nicht zu trotz 15 Jahre Vollzeitarbeit und zwei Kindern, da fehlen die berühmten drei Jahre in den fünf Jahren vor meiner Krankheit. In meinem nächsten Leben werde ich Hellseher.
Wenn sie mich nicht in Sozialhilfe abschieben können, geht das ganze Theater weiter bis ich 66 Jahre und 8 Monate alt bin.
erstens das und zweitens ist solch ein Blödsinn zur Befriedigung irgendwelcher wiehender JC-Amtsschimmel gar nicht Aufgabe eines Arztes, der eh in D ein so verdammt knapp bemessenes Zeitbudget hat.
8.3 Min pro Patient - davon sollen dann wohl noch 5 Min für Diskussionen um WUB abgeknappst werden!?
Das dürfte Unmut bei allen Beteiligten wecken, zumal das Theater ja jedes Mal wieder von vorne loszugehen droht.
Auf dieses Spiel lasse ich mich jedenfalls ganz gewiss nicht ein und wenn ich den ganzen Weg zum SG gehen muss.
Dafür geht es in dieser Sache einfach um zuviel, da werden keine faulen Kompromisse eingegangen.
Ich warte ja schon darauf, dass ich mal wieder mit so einer WUB bedacht werde.... spätestens bei der nächsten kurzfristigen Vertretung wird das schon wieder kommen, da mach ich mir wenig Sorgen
Ich bezog mich eher auf den Aspekt, dass in Deutschland die freie Arztwahl gilt und, dass kein Arzt gezwungen werden kann, eine solche WUB auszustellen. Wenn nun also der Arzt von TE klar zu erkennen gibt, dass er sich nicht verpflichtet fühlt, eine solche WUB auszustellen, für die es keine gesetzliche Grundlage derzeit gibt, dann kann das JC TE auch nicht dafür sanktionieren, wenn TE keine WUB vorlegen kann.
Schließlich kann man als ALG 2-Empfänger nicht vom JC sanktioniert werden, wenn das JC Dokumente von Dritten haben will, auf man selbst keinen rechtlichen Anspruch und damit Einfluss hat.
@erwerbssuchend, ist das wirklich so?
Also mir wurde von der Erwerbsloseninitiative meiner Stadt und vom VdK gesagt, wenn ich keine WUB beibringen könnte, dann müsste ich zum JC. Sonst würden die mich sanktionieren.
Und da mir eben kein Arzt eine WUB schreibt, obwohl es mich psychisch sehr mitgenommen hat (bin ja wegen Panikattacken usw. krank geschrieben) dort zu erscheinen, bin ich halt aufs JC gegangen, allerdings mit Beistand. Allein hätte ich das nicht "gepackt".
Damit bringst du SBchen womöglich auf noch dümmere Gedanken: "Suchen Sie sich halt einen Arzt per freier Arztwahl, der die WUB ausstellt!"
War da nicht was mit *nach 6 Monaten AU*??? soll das JC die Erwerbsfähigkeit /Leistungsfähigkeit des LB überprüfen lassen?
Evtl. § 8 SGB II, und auch http://harald-thome.de/fa/harald-thome/files/sgb-ii-hinweise/FH-8---20.07.2016.pdf
Nein, so denkt das JC nicht und so ist auch diese Aufforderung sicher nicht zu verstehen. Eher ist es für die FM wohl nicht nachvollziehbar, dass man 10 Monate AU ist und trotzdem nicht fähig, einen Meldetermin wahrzunehmen. So herum setzen sie bei den JC bei der WUB-Forderung an.
Der Sinn besteht auch noch darin, zu erörtern, ob der TE überhaupt noch der Vermittlung zur Verfügung stehen kann. Steht doch deutlich im Gesetz. Nach 10 Monaten durchgehender AU darf man schon denken, dass derjenige nicht gerade leistungs-bzw. erwerbsfähig ist.
Man könnte ihn zB. befristet rausnehmen aus der Vermittlung. Dann würde ihn auch niemand belästigen.
Aber ich sehe schon, hier wird anders argumentiert. Kein Problem für mich, der TE muss selbst entscheiden, was er glaubt und was er macht.
nur noch für @Gemcitabine:
Der TE schrieb, dass die Hausärztin durchaus ausser der AU auch solch ein Attest WUB ausstellen würde.
da Letty dem SB rein gar nichts +ber ihren gesundheitszustand zu sagen braaucht, ist jeder Termin sinnfrei.
Wenn SB meint, dass Letty nicht mehr erwersfähig ist, soll er sie zum Rentenantrag auffordern.
Wenn SB mdie AU anzweifelt, soll er sie zum MDK schicken.
Alles andere ist sinnfrei oder anmassend.
Oder erst mal zur Begutachtung durch den Ärztlichen Dienst der Agentur für Arbeit schicken. Aber auch das, wie das Einschalten des MDK, so vermute ich, würde das JC Geld kosten. Und das will das JC vermeiden.[/QUOTE]
Beim ÄD war Letty ja schon, dort wurden ihre Beschwerden verharmlost und sie für voll einsatzfähig befunden, da der psychische Anteil gar nicht berücksichtigt wurde.
Kerstin_K, danke für den Hinweis. Ich hatte diesen Thread hier nicht von ganz vom Anfang her verfolgt, sondern mich mittendrin hier eingeschaltet, deswegen hatte ich nicht mitbekommen, dass letty32 schon beim ÄD der AfA war.
Mit welcher gesetzlichen Begründung sollte ein SB dies können dürfen?
Was wäre dann, wenn alle Ärzte im Ort von TE sich weigern würden, eine solche WUB auszustellen? Wöllte dann SB TE auffordern, sich einen Arzt in einem anderem Ort dafür zu suchen? , aber das sehe ich als eher unwahrscheinlich an.
Falls SB die gesundheitliche Lage von TE anzweifelt, dann kann SB, wie bereits von mehreren hier im Thread genannt, den äD einschalten, ggfs. erneut.
Wie Kerstin_K schon richtig geschrieben hat, war ich im Februar beim äD!
Die ach so tolle Ärztin war Fachärztin für Chirurgie und hatte keine Ahnung im Bereich Psychiatrie... sie war auch von Anfang an befangen, da sie von meiner alten SB einen Brief erhalten hat (den hat sie mir zum Teil vorgelesen), in dem stand:
- Das ich mich komplett verweigern würde
- Alle Massnahmen ablehne (es war genau eine und die war komplett sinnlos, die EGV dazu musste sie sogar aufheben nach Widerspruch meinerseits)
- Vollzeit ablehne
Alles erstunken und erlogen, was auch meine Beistände bezeugen können... aber alleine deswegen hat mich die Ärztin schon in eine Schublade geschoben und mir nicht geglaubt (meines erachtens)!
Die hätte mich wahrscheinlich auch für Gesund erklärt, wenn ich heulend vor ihr zusammen gebrochen wäre (wobei ich sogar geweint habe)!
Ich hab jetzt auch meine Therapie angefangen und sogar meine Therapeutin hat mit dem Kopf geschüttelt, als ich ihr von dem Termin beim äD erzählt habe!
Ich werde jetzt erstmal nach den Rechtsgrundlagen fragen (werde ich heute noch faxen), um ihr ein bissel Papierarbeit aufzuhalsen, was hier ja viele machen
Die ach so tolle Ärztin war Fachärztin für Chirurgie und hatte keine Ahnung im Bereich Psychiatrie
Z.B. ein Beispiel....
„Von psychischen Sachen verstehe ich nichts“
Die Krankenkasse rät, Arbeitslosengeld zu beantragen. Das Drama nimmt seinen Lauf. Die Arbeitsagentur Pankow schickt Julia R. zu einem Gutachter. Er ist Facharzt für Chirurgie und Sozialmedizin, untersucht ihre Wirbelsäule, Gelenke, Reflexe und erklärt der Patientin: „Von psychischen Sachen verstehe ich nichts.“ Er attestiert ihr Gesundheit: „Vollschichtig leistungsfähig, täglich sechs Stunden und mehr.“ Nur ihre bisherige Tätigkeit kommt nicht in Frage. Welche dann?
Quelle: https://www.berliner-zeitung.de/ber...t-schwer-depressive-frau-fuer-gesund-26296258
Hier ist es mir aber leider nicht möglich.
Da helfe ich gerne: Androhung einer Maßnahme, Existenz der Familie bedroht zusätzlich Arbeitsunfähigkeit/Wegeunfähigkeitsbescheinigung/aW.
Das JC bzw die ganzen Ärzte sowie der äD haben von mir keine Schweigepflichtsentbindung...
Mit dem gleichen Schreiben, etwas modifiziert, habe ich auch meinen Kampf angefangen. Brauchst Du Hilfe, poste hier eine Vorversion. Viel Erfolg.
Schweigepflichtentbindungen habe ich nur sehr stark eingeschränkt und zeitlich begrenzt in Bezug auf äd-Termin abgegeben. Die laufen gerade aus. Nicht Vorgefertigtes habe ich je unterschrieben, schon gar nicht gültig für 3 Jahre, wie von denen gefordert.
Bei einer längerfristigen AU macht aber Vermittlung keinen Sinn, also was bitte gibt es zu besprechen?
Das ist eigentlich das Erstaunlichste an den SB. Dass einer bei gebrochenem Fuß schlecht zu ihm kommt und einen Meldetermin nicht wahrnimmt, ist noch nachvollziehbar genug für einen SB. Da gibt sich ein intelligenter SB mit zufrieden (hoffentlich). Dass jemand 6/12/18 monatelang AUB ist und zu Meldeterminen nicht erscheint, gibt dem intelligenten SB nicht den Denkanstoß, dass es wohl nicht am vorläufigen Leiden des ELO liegen könnte. Er lädt weiter ein und sanktioniert so bald es möglich ist. Das ist Methode und nichts anderes.
Hat es ja zumindest in meinem Fall auch, wie man an der Antwort des SG sehen kann. Beitrag #28, Screenshot aus meinem Thread.
Wenn nun also der Arzt von TE klar zu erkennen gibt, dass er sich nicht verpflichtet fühlt, eine solche WUB auszustellen, für die es keine gesetzliche Grundlage derzeit gibt, dann kann das JC TE auch nicht dafür sanktionieren, wenn TE keine WUB vorlegen kann.
Kann das jc, tut es das jc auch. Dass man das alles mühsam vor des SG Be-/Erkämpfen muss, ist eine andere Sache. Deswegen sind solche Foren für die Betroffenen so wichtig, mit Ausnahme irgendwelcher Teilnehmer, die ohne Ahnung zu haben möglichst viel Aufmerksamkeit auf sich zu lenken versuchen
Was wäre dann, wenn alle Ärzte im Ort von TE sich weigern würden, eine solche WUB auszustellen? Wöllte dann SB TE auffordern, sich einen Arzt in einem anderem Ort dafür zu suchen?
Bei mir wurde von dem jc gegenüber SG argumentiert, dass die AUB reine Gefälligkeitsbescheinigungen wären und die Weigerung der Ärzte eine WUB auszustellen, kein triftiger Grund wäre. Schließlich hätte ich die Möglichkeit, jeden anderen Arzt nach so einer WUB zu fragen. Meine Frage, ob nicht genau das dann eine Gefälligkeitsbescheinigung wäre fand das Gericht recht lustig
Sei offen zu Deiner Therapeutin. Die ist eine wichtige Stütze und kann Dir sicherlich sehr helfen. Rede auch offen über die Probleme mit dem jc. Drücke die Daumen.
Brauchst Du Hilfe, poste hier eine Vorversion. Viel Erfolg.
Das ist jetzt meinVorentwurf, wenn du noch was ändern oder hinzufügen würderst, dann bitte her damit
Ich hatte ja erst das Erstgespräch, zwei Probesitzungen und zwei oder drei richtige Therapiesitzungen... momentan hat es viel mit meiner Vergangenheit und aktuell mit meinen kürzlich verstorbenen Haustieren zu tun, aber das möchte ich nicht näher ausführen im Thread
Aber sie weiss bereits von meinem Zusammenbruch, wieso weshalb warum, die Probleme mit dem JC und was beim äD abgelaufen ist!
Ähnlich habe ich angefangen. Sei aber bitte nicht enttäuscht, wenn das völlig ignoriert wird und trotzdem eine Sanktion kommt. Dann kommt halt der nächste Schritt. Damit gewinnst Du zumindest Selbstvertrauen zurück. Jemand hat mir damals ganz am Anfang geschrieben "Schritt für Schritt" (EDIT: HIHI, es war sogar Kerstin_K ) und ich reagierte empört, weil ich alles bestens planen wollte. Ich war verzweifelt, aber ich bin auch eine Art Kontrollfreak
Heute kann ich Dir sagen, der Kampf lohnt sich, schon alleine zur Stärkung Deines eigenen Selbst.
Bleibt dabei, spreche die Problematik an und poche auf Unterstützung der Psychotherapeutin. Es ist wesentlich, was die in ihren Stellungnahmen schreiben, weil auch der äD dann Gegengutachten fürchten muss, was wieder Mehrarbeit bedeutet
Sei aber bitte nicht enttäuscht, wenn das völlig ignoriert wird
Ich hab meine alte SB auch schon mal nach den Rechtsgrundlagen gefragt per Schreiben, da kam dann nur dieses dämliche Gerichtsurteil als Antwort... enttäuscht werde ich nicht sein, da mir eh schon bewusst ist, dass da auch nur so eine Kamelle kommt!
Wäre ja echt was neues, wenn die nach dem Schreiben schon nachgibt!
Was glaubst Du welche Freude es bereitet, wenn man dann solche Antworten des SG ans jc liest, wie im Beitrag #28 zitiert. Das wünsche ich Dir
@letty32
Wenn du dieses Schreiben wirklich abschicken willst, dann ändere doch bitte noch wenigstens das mit den *Geschäftsanweisungen* um.
Schau mal bitte, was in Rz 59.10 steht:
(12) Die Vorlage einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ist grundsätzlich als wichtiger Grund i. S. d. § 32 SGB II anzuerkennen (siehe auch FW zu § 32 Rz. 32.9). Arbeitsunfähigkeit ist jedoch nicht in jedem Einzelfall gleichbedeutend mit einer krankheitsbedingten Unfähigkeit, zu einem Meldetermin zu erscheinen. Jedenfalls nach vorheriger Aufforderung kann vom Leistungsberechtigten auch ein ärztliches Attest für die Unmöglichkeit des Erscheinens zu einem Meldetermin verlangt werden (vgl. Bundessozialgericht, Urteil vom 9.11.2010 - Az. B 4 AS 27/10 R - juris Rn. 32).
und in den FH zu § 32 SGB II, hier Rz 32.9 steht etwas zu Aufstockern (bist du ja nicht und trifft nicht zu)
Also höchstens die Rz 32.11. Das steht das gleiche wie in Rz 59.10
Magst du es selbst kontrollieren?
http://con.arbeitsagentur.de/prod/apok/ct/dam/download/documents/dok_ba015893.pdf
RonnyX, die Verwaltungsvorschriften der BA sind auch nicht immer der Weisheit letzter Schluss. Da stehen mitunter Sachen drin, die das Recht bzw. die Gerichtssprechung nur zu Gunsten der Arbeitsverwaltung auslegen, aber zu Ungunsten der Leistungsbezieher.
Tja, dann gebe ich auf. Dann soll @letty32 meinetwegen das hier in Beitrag #65 dargestellte Schreiben hinschicken.
Vielleicht hört man, was draus wird.
RonnyX, Deine Motivation scheint u. a. die Verhinderung von Sanktionen zu sein, das meine ich auch in anderen Threads herauslesen zu können, in denen Du schreibst. Das ist ja auch legitim und im Grunde genommen vernünftig.
Nur wenn ein User das Risiko einer (vorläufigen) Sanktion/Sperrzeit eingehen will, dann sollte man einem solchen User - nach einem Hinweis auf die drohende Sanktion/Sperrzeit - sein oder ihr Vorhaben nicht ausreden.
Es gibt zur Zeit einen Thread, da droht, so weit ich weiß, der Threaderstellerin die 2. oder gar 3. Sperrzeit wegen ewiger Zuweisungen der AfA in immer die gleiche Aktivierungs-/Sinnlosmaßnahme. Die die TE immer wieder mit einem Widerspruch versucht abzublocken, aber die AfA schreibt ihr einfach "Der Widerspruch ist nicht zulässig, da das Zuweisungsschreiben kein Verwaltungsakt ist". Trotzdem macht die TE weiter mit dem Nichtantritt dieser Sinnlosmaßnahme. Weil sie es nicht einsieht. Die Sache ist sehr riskant, da sie nach der 3. Sperrzeit ihren Anspruch auf ihr ALG I verlieren würde
Ich habe gerade nochmal Beitrag #29 gelesen. Da möchte jemand keine Sanktion.
Stimmt. Aber der Termin, zu dem letty32 erscheinen soll, wenn sie keine WUB vorlegen kann, ist erst am 07.06. Vorher will sie ja ihr vorbereitetes Auskunftsersuchen ans JC schicken mit Fristsetzung für die Antwort bis zum 01.06, siehe die Beiträge #23 und #32.
RonnyX,
ich habe jetzt etliche Tage deine Beiträge gelesen und war mir anfangs über deine Motivation nicht sicher....
inzwischen tendiere ich eher dahin, dass du es wirklich gut meinst und einfach anders gestrickt bist, was Risikobereitschaft und Vermeidungsverhalten betrifft.
Ich versuche ja immer, gelingt mir natürlich nicht immer, zuerst mal zu erkunden, wohin der TE im Rahmen welcher Mittel und Möglichkeiten möchte.
Gleichzeitig lese ich zwischen den Zeilen, wie derjenige tickt, also eher ein sehr sicherheitsbedürftiger Mensch mit obendrein vielleicht noch vielen schlechten Erfahrungen oder ein draufgängerisch-optimistischer Zocker. Oder was dazwischen....
dann versuche ich, in diese Richtung zu unterstützen und eben auch entsprechend den Blickwinkel ein wenig zu schwenken, und mich nicht komplett von einer eigenen Perspektive (und Persönlichkeit) leiten zu lassen.
Das nennt man auch Empathie... sich in andere hineinversetzen können.
Du dagegen kannst das scheinbar nicht und stülpst hier letty deine eigenen Maßstäbe, Prioritäten und Vorstellungen über.
Mag sein, dass letty irgendwo zwischenzeitlich mal erwähnte, Sanktion soll vermieden werden.... das möchte ja jeder.
Grundtenor ist und bleibt aber dennoch, und das lese ich glasklar heraus, dass letty das WUB-Spiel nicht mitspielen möchte, zumindest nicht nach JC-Konditionen.
Ich sehe hier auch nicht, dass letty dabei ist, sich total zu verrennen und stur ihr Ding durchzieht.
Warum also verunsicherst du immer und immer wieder, wenn der Plan grundsätzlich längst steht und doch auch recht sicher bisher ausschaut.
Da kann erstmal nicht allzu viel passieren.
Du reitest einfach stur auf deinen ewig gleichen Textbausteinen rum, ohne sie irgendwie in den gesamten speziellen Kontext einzubeziehen.
Das nervt so langsam, ganz ehrlich!
Ich weiß nicht, was du damit bezweckst.
Ich habe keinen Textbaustein und will auch niemanden verunsichern. Ich habe alle Beiträge von @letty32 gelesen, um den Kontext zu erahnen. Die Tendenz der Beiträge hier in diesem Thread geht in die Richtung, die Verweigerung durchzuziehen. Das habe ich heute nachmittag akzeptiert. Also kann @letty32 sich entsprechend entscheiden. Üblicherweise folgt man der mehrheitlichen Meinung, wenn man selbst unsicher ist. Auch das kann ich akzeptieren.
Richtig, wie schon geschrieben, hab ich jetzt erstmal mit Frist (01.06) nach den Rechtsgrundlagen gefragt... sollte keine Antwort oder keine zufriedenstellende Antwort kommen hab ich immer noch etwas Zeit um zu schauen wie ich weiter verfahre, da der Termin ja "erst" am 07.06 ist!
Wenn ich mich psychisch nicht in der Lage fühle, das Auszufechten (das Risiko einer Sanktion und das dagegen Angehen) werde ich mich eventuell für das Attest entscheiden, obwohl ich das Jobcenter eigentlich nicht noch mehr in diesem Vorgehen bestärken möchte!
Ich will nicht unhöflich sein @Ronny und es ist auch nicht böse gemeint, aber deine eigene Art, das Ganze zu sehen und zu beurteilen verunsichert mich noch mehr und hilft mir nicht weiter!
Bis jetzt kam immer noch nichts von meiner SB... da am Donnerstag Feiertag und am Freitag Brückentag ist, muss ich schon morgen früh zu meiner Hausärztin um meine AU zu verlängern!
Jetzt bin ich am überlegen, ob ich bereits morgen nach dem Attest frage oder noch warte... Ich weiss auch nicht, ob ich überhaupt nochmal ein Attest bekomme!
Wegen dem ganzen hab ich wieder Schlafstörungen und es geht mir nicht gut 🙁
heute lief die Frist ab und es war tatsächlich Post vom JC im Briefkasten!
Ich bitte euch darum, euch das Schreiben durchzulesen und würde mich über eure Meinung und Tipps für das weitere Vorgehen zu freuen!
Eine Entscheidung, ob ich es drauf ankommen lasse oder versuche, mir ein Attest ausstellen zu lassen, habe ich noch nicht getroffen, würde aber auch erst nächste Woche Montag bis Mittwoch gehen!
Besonders lachhaft finde ich die Begründung mit dem Gutachten des äD... das eine voreingenommene Fachärztin für Chirurgie meint, meinen psychischen Zustand beurteilen zu können >>> ich wäre in der Lage einen Meldetermin wahrzunehmen!!!
Genauso wie der letzte Satz, das sich meine neue SB auf eine konstruktive Zusammenarbeit freut!
Ich freue mich defintiv nicht drauf in meinem Zustand
Mal abgesehen davon, hätte ich auch genau für diesen Termin gar keinen Beistand und Fakt ist, ich bin nunmal weiterhin AU!
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Ganz erhlich, ich finde das Schreiben ungewöhnlich höflich.
Ok die Spitzfindigkeit mit der Telefonnummer und Mail, aber normalerweise herrscht ein ganz anderer Ton.
Und ich kann diese "Generell-Dagen-Tendenzen" auch nicht immer nachvollziehen.
Man muss es sich mit der neuen SB ja nicht gleich verscherzen, nur weil man im Recht ist.
Ein Anruf tut nun wirklich nicht weh, auch wenn man das nicht muss.
Ich finde, man darf durchaus auch mal zu SB nett und höflich sein.
Denn auf sachliche Anfragen antwortet man üblicherweise.
Ändern kann ich es jetzt auch nicht mehr, aber ich bin auch definitiv nicht in der Lage, den Termin wahrzunehmen!
Nachdem ich gestern das Schreiben erhalten hab, bin ich wieder in ein tiefes Loch gefallen und fühl mich einfach nur besch... eiden
meine Meinung dazu, ich finde deine so geschmeidige Antwort gelinde gesagt, zu einfach gestrickt., drum verinnerliche doch bitte deine Signatur.
Mit solchen Floskeln ist niemanden geholfen. Mit diesen "netten Schreiben" werden eher die (Sanktions)Quoten der JC erfolgreich befriedigt.
https://www.contra-magazin.com/2017/08/milliarden-ueberschuss-bei-bundesagentur-fuer-arbeit/
Deinen Thread nochmal überflogen und stelle fest, dass es einer ist, in dem so ausführlich zum Thema WUB, wie in nur wenigen bis jetzt, geschrieben wurde. Du hast eigentlich alles auf der Hand. Die Entscheidung kann Dir keiner hier abnehmen. Antworten auf das Schreiben in #79 hast Du schon in #64 und im link wo die Antwort des SG auftaucht. Das sind die üblichen Bausteintexte der jc, auf die man eben entsprechend reagieren muss.
Ich war nicht im Stande den Termin wahrzunehmen? Dann war ich es eben nicht. Fertig. AUB musste ausreichen. Das jc hat nicht nachzufragen, weswegen nicht. Das SG hat es bestätigt.
In Deinem Fall habe ich den Eindruck, dass vor dem äD Termin die behandelnden Ärzte nicht richtig in Deine "Situation" eingebunden waren. Von deren Stellungnahme hängt viel ab und eine "Chirurgin" oder wer auch immer würde sich da schlecht gegen ausgebildete Fachärzte mit jahrzehntelanger Berufserfahrung stellen. So hast Du nun den "Käse".
Also eben die Entscheidung. Da Du eh nicht im Stande bist dort hin zu gehen (Konsequenz bei weiteren Schritten nicht vergessen), bleibst Du bei der AUB. Dann eben vll. Sanktion, gerichtliches Vorgehen dagegen.
Oder eben der einfachere Weg und eine einfache Bescheinigung, dass Du diesen Termin aus gesundheitlichen Gründen nicht wahrnehmen kannst (UND NUR DAS, nix WUB). Dann aber wohl mit der Folge, dass da jetzt regelmäßig Einladungen kommen und Du ständig so etwas beibringen musst.
Für mich jedenfalls hat sich der Kampf gelohnt. Die letzten Sanktion wurde aufgehoben
Das SG hat es bestätigt.
Leider entscheidet ja nicht jedes SG gleich!
Ich hab der Fachärztin für Chirurgie (was ich erst zuhause gesehen hab, als ich mir den Wisch von der durchgelesen hab, was sie noch an Unterlagen will) ja von meinen psychischen Problemen erzählt, dem Zusammenbruch und allem... aber für die war das Humbug
"Normale Menschen gehen ja auch mit einer psychischen Erkrankung arbeiten"
Die kam ja sogar mit der Frage, an welchem Tag ich meine Wäsche wasche und ich dachte mir nur "bin ich hier Sheldon Cooper, der immer am selben Tag jede Woche Wäsche wäscht?!"
Ich wasche dann, wenn es notwendig ist, sau dämliche Frage!
Dann eben vll. Sanktion, gerichtliches Vorgehen dagegen.
Dazu bin ich momentan nicht in der Lage
Oder eben der einfachere Weg und eine einfache Bescheinigung, dass Du diesen Termin aus gesundheitlichen Gründen nicht wahrnehmen kannst.
Dann aber wohl mit der Folge, dass da jetzt regelmäßig Einladungen kommen und Du ständig so etwas beibringen musst.
Ich hab ja letztes Jahr schon zweimal eine WUB vorgelegt, nach der zweiten war kurz Ruhe, dann kam der äD, danach die Information des SB Wechsel, Einladung, abgesagt wegen AU (in dieser Einladung stand nichts von einer WUB), zwei Schreiben wie lange ich noch vor habe krank zu sein (weil ich ja eine Hellseherin bin ) und ob ich nicht doch zum Termin könne... jetzt kam die Einladung mit WUB!
Ich hab mir heute ein ärztliches Attest geholt, ein Satz und fertig!
Mal schauen, ob verehrte SB es akzeptiert
Hallo Letty ,
wie geht es Dir? Was stand in Deinem Attest und hast Du seither Deine Ruhe?
Wenn der Arzt ins Attest schreiben würde, dass die Meldetermine beim Jobcenter vollkommen kontraproduktiv sind für Deine Genesung, hätte das, schätze ich mal, die Wirkung, dass sie Dich ab dann wirklich in Ruhe lassen, höchstens noch mal Dich zu einem weiteren Termin beim ÄD oder Psy. Dienst einladen, aber natürlich bei einem kompetenten Arzt, der was von Psyche versteht. Oder noch besser, Deine Therapeutin schreibt einen Befundbericht und der ÄD oder Psy. Dienst entscheidet dann nach Aktenlage, dass Du mind. 6 Monate nicht vermittelbar bist und somit Dich ganz auf Deine Heilung konzentrieren kannst.
Ich bin auch seit langer Zeit (Dez. 2017) durchgehend wegen Psyche krankgeschrieben. Glücklicherweise habe ich aber einen Beistand, der mich zum Termin begleitet.
Anscheinend ist es besser vom Psychologischen Dienst begutachtet zu werden? Das werde ich beim Termin ansprechen, damit ich nicht dasselbe wie Du erlebe. Obgleich ich auch mit chronischem Schmerzsyndrom, allerdings nicht psychisch bedingt, zu kämpfen habe.
Ich habe mich schon ausgiebig informiert worauf ich achten muss beim Meldetermin, wozu ich mich nicht überreden lassen darf (EGV blind vertrauend u. aus Angst sonst anzuecken unterschreiben). Kein Ausplaudern sensibler persönlicher Daten, die nur meinen Arzt was angehen. Ich hoffe, ich krieg das hin. Muss noch lernen mich abgrenzen zu können.

References: § 59
 § 32
 § 32
 § 8
 § 32
 § 32
 § 32