Source: https://redaktion.lohnsteuer-kompakt.de/abgabefrist/
Timestamp: 2020-01-29 00:48:43+00:00

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Abgabefristen für die Steuererklärung | Fristen und FristverlängerungTAX – LK
Sie haben die Abgabefrist verpasst? Dann sollten Sie langsam in die Puschen kommen! Insbesondere dann, wenn Sie zur Abgabe der Steuererklärung verpflichtet sind.
Selbstständige, Vermieter und Rentner müssen übrigens immer dann eine Steuererklärung machen, wenn ihr Einkommen den Grundfreibetrag von 9.168 Euro (2019 für Ledige, 2018 : 9.000 Euro) bzw. 18.336 Euro (2019 für Verheiratete, 2018: 18.000 Euro) übersteigt.
Für das Steuerjahr 2021 31.12.2025 01.08.2022
(28.02.2023)
Können Sie jedoch absehen, dass Ihre Steuererklärung auch in den nächsten Wochen nicht fertig wird, bemühen Sie sich besser heute als morgen um eine Fristverlängerung. Diesen Antrag sollte man eigentlich schon vor dem 31. Juli einreichen und man hat auch keinen Anspruch darauf, dass das Finanzamt ihm stattgibt.
Nutzen Sie einfach unseren Musterbrief für den „Antrag auf Fristverlängerung“!
Wenn Sie einen Steuerberater oder Lohnsteuerhilfeverein beauftragt haben, sind Sie fein raus. Dann verlängern sich die Abgabefristen für die Steuererklärung 2019 automatisch auf den 28. Februar 2021, sofern das Finanzamt nicht ausdrücklich eine frühere Abgabe verlangt. Der Grund für den späteren Termin ist simpel: Den Steuerexperten ist es nicht zuzumuten, die ganze Arbeit in den ersten fünf Monaten des Jahres zu erledigen.
Machen Sie die Steuererklärung für 2019 hingegen selbst, müssen Sie diese bis spätestens 31. Juli 2020 beim zuständigen Finanzamt eingereicht haben. Dieser Termin gilt auch, wenn Sie sich von Familienmitgliedern helfen lassen oder ein Steuerprogramm nutzen.
Haben Sie die Abgabefrist (31. Juli) versäumt, dürfte das noch kein größeres Problem sein. In den ersten Tagen und Wochen haben die Finanzbeamten ohnehin alle Hände voll zu tun, um die bereits eingelaufenen Erklärungen zu bearbeiten. Hinzukommt, dass auch die Finanzämter in den Sommermonaten aufgrund der Ferienzeit ebenfalls eher dünn besetzt sind.
Der neue Mindestverspätungszuschlag beträgt 25,00 Euro für jeden angefangenen Verspätungsmonat. Ist ein Steuerzahler zur Abgabe verpflichtet, kann der Verspätungszuschlag erstmals 14 Monate nach dem Pflichtabgabetermin erhoben werden. Der Zuschlag wird dann automatisch festgesetzt, wenn die Steuererklärung nicht innerhalb von 14 Monaten nach Ablauf des Steuerjahres eingereicht wird. Hierbei wird auf die Frist für die Abgabe der Steuererklärung unter Hinzuziehung eines Steuerberaters abgestellt.
Beispiel: Herr Maier und seine Frau müssen eine Steuererklärung für 2019 (Abgabetermin: 31.07.2020) abgeben. Wie jedes Jahr sind sie spät dran und reichen Ihre Unterlagen erst im Juni 2021 bei Ihrem Finanzamt ein. Ab März 2021 muss das Finanzamt automatisch den Verspätungszuschlag erheben. Pro Monat werden dann mindestens 25 Euro fällig. In unserem Beispiel beträgt der Verspätungszuschlag dann mindestens 100 Euro.
Wichtig: Wie mit Verspätungen zwischen dem 31.7. und dem 1.3. umgegangen wird, ist noch unklar und liegt im Ermessen des zuständigen Finanzbeamten.
Ihre Steuererklärung für 2018 müsste also bis zum 31. Dezember 2022, 24 Uhr beim Finanzamt eingegangen sein, sonst ist die ganze Arbeit für die Katz. Für die Steuererklärung für 2019 gilt dementsprechend der 31. Dezember 2023, 24 Uhr.
Fällt das Ende der Festsetzungsfrist auf einen Sonntag, einen gesetzlichen Feiertag oder einen Sonnabend, endet sie erst mit dem Ablauf des nächstfolgenden Werktags (2. Januar des Folgejahres). (BFH-Urteil vom 20.1.2016, VI R 14/15)
Abgabefrist für die Steuererklärung für 2016 endet am 31.12.2020, 24 Uhr
Ende 2020 läuft die Frist für die Steuererklärung für 2016 endgültig aus. Da der 31. Dezember 2020 ein Donnerstag ist, muss auch die Steuererklärung für das Jahr 2016 am 31. Dezember 2020, 24 Uhr dem Finanzamt vorliegen.
J. Ryll 23. Mai 2016
Kann ich als Arbeitnehmer Beiträge für die Gewerkschaft steuerlich absetzen ?
Marhalt 24. Mai 2016
Ja das geht und nennt sich Beiträge zu Berufsverbänden! Findet man unter „Werbungskosten“ in der Anlage N!
ASHFAG SHAH 27. Mai 2016
KANN ICH DIE KOTOFÜHRUNGSKOSTEN ABSETZEN
Hallo Ashfag,
Pingback: Rund ums Bloggen – Steuererklärung | clarabour.de
Pingback: Steuererklärung für 2015 ab sofort verfügbar! - Lohnsteuer kompaktLohnsteuer kompakt
Anika 31. August 2016
ich gebe zum erstenmal meine Steuererklärung ab. Ich möchte zunächst meine Steuererklärung für 2015 abgeben und dann gerne Rückwirkend noch die anderen Jahre also bis 2012. Ist das so möglich? oder muss ich erst die für 2012 abgeben und dann, wenn ich den Bescheid habe erst die nachfolgenden Jahre einreichen?
Desweiteren bin ich in der zwischenzeit umgezogen. Muss ich dann die Steuererklärung an das vorherige Finanzamt senden oder an das jetzt zuständige Finanzamt von mir?
Thilo Rudolph 5. September 2016
die Zuständigkeit des Finanzamts richtet sich nach dem Wohnort. Entscheidend ist der Wohnort zum Zeitpunkt der Abgabe der Steuererklärung, d.h. wenn Sie während des Jahres umziehen, ist das Finanzamt des neuen Wohnsitzes zuständig.
Zwar vereinfacht die Abgabe der Einkommensteuererklärungen in chronologischer Reihenfolge die Bearbeitung, es ist jedoch nicht vorgeschrieben. Du kannst also die Erklärung für 2015 abgeben.
Allerdings ist auch die Erstellung der Steuererklärung deutlich einfacher, wenn Du mit 2012 beginnst und dann die Datenübernahme von Lohnsteuer kompakt nutzt. Dann geht die Erstellung der Steuererklärung für 2013 und nachfolgende Jahre wirklich sehr schnell.
Auch solltest Du bedenken, dass die Abgabefrist für die Steuererklärung für 2012 am 31.12.2016 endet.
Erik Schmekel 6. Oktober 2016
wir haben unsere Steuerklärung für das Jahr 2011 erst im August 2016 gestellt und somit wahrscheinlich die notwendige Abgabefrist (31.12.2015) verpasst. Mit Schreiben vom 30.09.2016 hat das zuständige Finanzamt uns mitgeteilt, dass eine Veranlagung zur Einkommens- und auch Kirchensteuer sowie zum Solidaritätszuschlag abelehnt wird, „weil das Einkommen ganz oder teilweise aus Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit besteht, die Voraussetzungen des § 46 Abs. 2 Nr. 1 bis 7 EStG nicht gegeben sind“ und so die Begründung weiter … “ bei unbeschränkter oder beschränkter Steuerpflicht … der Antrag auf Veranlagung nach § 46 Abs. 2 Nr. 8 EStG nicht fristgerecht gestellt wurde.“
Können wir hier noch etwas tun? Danke für Ihre Antwort
Sehr geehrter Herr Schmekel,
zuerst einmal vielen Dank für die ausführlichen Informationen.
Ich möchte gerne wissen, ob die Feststellung von Verlustvorträgen bis zu 7 Jahre aktuell noch gültig ist. Ich habe nämlich bis jetzt nur eine Steuererklärung für das Jahr 2015 gemacht. Habe aber v. 2009-2013 (BAchelor) & v. 2013-2015 (Master) absolviert. Frage: Kann ich jetzt noch für die Jahre 2009 bis 2012 die Steuererklärung abgeben?
Hallo Krohn,
das Gesetz zur „Mo­der­ni­sie­rung des Be­steue­rungs­ver­fah­ren“ wird grundsätzlich am 1. Januar 2017 in Kraft treten.
Mit Ablauf des Jahres 2016 verjährt eigentlich die Einkommensteuer 2012. Da der 31.12. in diesem Jahr auf einen Samstag fällt, kann die Erklärung zur Einkommensteuer 2012 sogar bis zum 2.1.2017 beim Finanzamt eingereicht werden.
Franz 18. Januar 2017
mein Sohn hat seine Steuererklärung von 2012 am 2.1.2017 im Finanzamt abgegeben aber die Durchführung wurde abgelehnt, weil die Anlaufhemmung wegen eines bestimmten Paragraphen, fehlende Erklärungspflicht, nicht anwendbar ist. Gibt es da Ausnahmen?
Sie haben grundsätzlich bis zu vier Jahre Zeit, um eine Steuererklärung einzureichen.
Für das Steuerjahr 2012 war der letzte Tag für die Abgabe der Steuererklärung der 31.12.2016. Weil der 31.12.2016 ein Samstag war, hat sich der Abgabetermin auf den 2. Januar 2017 verschoben.
Damit haben Sie im Vergleich zu anderen Jahren sogar noch zwei Tage länger Zeit, die notwendigen Formulare auszufüllen. Denn, fällt das Jahresende – wie am 31.12.2016 – auf einen Samstag, Sonntag oder gesetzlichen Feiertag, endet die Festsetzungsfrist für Ansprüche aus dem Steuerschuldverhältnis erst mit Ablauf des nächstfolgenden Werktags, so der Bundesfinanzhof.
Das Gericht stellt damit klar, dass die konkrete Fristenregelung gemäß Abgabenordnung für alle Arten von Fristen gilt, also auch für die 4-Jahres-Frist zur freiwilligen Abgabe der Steuererklärung.
Franz 24. Januar 2017
zu Ihrer Antwort an Krohn am 16.12.2016.
Wolfgang Grande 30. Dezember 2016
Die Steuererklärung wurde 29.12.2016 für 2012 per Elster an das Finanzamt gesandt. Reicht die Frist, oder muss ich bis 31.12.16 beim Finanzamt direkt vorstellig sein?
Hallo Herr Grande,
es tut mir leid, dass ich Ihnen erst heute antworten kann.
Leider reicht der Versand per ELSTER nur aus, wenn Sie mit einem eigens beantragten Zertifikat Ihre Steuererklärung abgegeben haben.
Nutzen Sie dagegen die Abgabe per ELSTER ohne Zertifikat – wie z.B. von Lohnsteuer kompakt angeboten – ist es erforderlich, die ausgedruckte und unterschriebene Erklärung ans Finanzamt zu senden, um die Frist zu wahren. Nur so werden Ihre per ELSTER übertragenen Daten vom Finanzbeamten abgerufen und bearbeitet.
Carmen 14. Januar 2017
ich bin alg2 Bezieherin und habe ein Kleingewerbe angemeldet.
Ich habe im Jahr 2015 knapp 1000 € Einnahmen gehabt ( kosten noch nicht von abgezogen).
Hätte ich eine Einkommenserklärung machen müssen?
normalerweiser gilt: Wer ein Kleingewerbe führt, muss jährlich eine Einkommensteuererklärung abgeben.
Im Zweifelsfall sollte Sie bei Ihrem Finanzamt nachfragen.
nicki 1. März 2017
kann ein selbstständiger ,die steuern für 2012 abgeben oder hat er auch die abgabepflicht von 4 jahren?
Selbstständige und Freiberufler müssen sich bis zum 31. Mai um die Steuererklärung für das Vorjahr kümmern. Für Sie ist die Abgabe bis zu diesem Termin verpflichtend.
Hinzu kommt, dass der der Fiskus sich für die Gewinnermittlung interessiert. Normalerweise muss daher die Anlage „Einnahme-Überschuss-Rechnung – Anlage EÜR“ für die Gewinnermittlung genutzt werden. Kleinunternehmer mit Betriebseinnahmen unter 17.500 Euro jährlich müssen dagegen keine EÜR erstellen und abgeben, um Ihren Gewinn oder Verlust zu ermitteln. Sie können Ihren Gewinn (Einnahmen abzüglich Ausgaben) formlos ermitteln und einreichen. Dafür reicht zum Beispiel eine einfache tabellarische Aufstellung, die Sie z.B. per Excel erstellen.
Alexandra 8. April 2017
Ich bin seit 2015 Witwe und habe 2 Kinder. Bin ich dazu verpflichtet die Steuererklärung abzugeben? Meine Kinder bekommen Halbwaisenrente und ich Witwenrente von der Berufsgenossenschaft.
ob Sie eine Steuererklärung abgeben müssen hängt von der Höhe Ihrer Witwenrente und der restlichen Einkünfte ab.
Rentner müssen immer dann eine Steuererklärung machen, wenn ihr zu versteuerndes Einkommen den Grundfreibetrag von 8.652 Euro (2016 für Ledige, 2015: 8.472 Euro) bzw. 17.304Euro (2016 für Verheiratete, 2015: 16.944 Euro) übersteigt. Wenn Sie beispielsweise 1.200 Euro Witwenrente p.M. erhalten, beträgt der steuerpflichtiger Anteil der Rente 10.080 Euro. In diesem Fall müssten Sie eine Steuererklärung abgeben. Den steuerpflichtigen Anteil Ihrer Rente können Sie mit unserem Rechner für die Rentenbesteuerung ermitteln.
Die Halbwaisenrente Ihrer Kinder müssen Sie nicht in Ihrer Steuererklärung angeben.
Ricky 16. April 2017
ich bin ebenfalls dabei, dieses Jahr meine 1. Steuererklärung einzureichen
Ich habe von 2012-2016 im Ausland studiert (Vollzeitstudium): 1 Jahr in Österreich (im 2. Semester abgebrochen) und 3 Jahre in Frankreich (fertig studiert). Dabei habe ich die ganze Zeit über Auslands-Bafög bekommen. Ende 2015 habe ich dann eine Studenten-Krankenversicherung abgeschlossen, weil ich eine Nebentätigkeit aufgenommen habe. Mittlerweile bin ich in Vollzeit berufstätig.
Meine Frage lautet: Kann man als Auslands-Bafög-Empfänger Dinge wie Reisekosten, Unterkunft oder Studiengebühren steuerlich absetzen? Und ist die Studenten-Krankenversicherung ebenfallls steuerlich absetzbar?
die wichtigsten Antworten auf Ihre Fragen finden Sie sicher in unseren verschiedenen Blog-Beiträgen zum Thema „Steuererklärung für Studenten„.
Caoimhin 18. April 2017
Wenn ich es richtig verstehe, kannst du auch leider für 2012 keine Steuererklärung mehr abgeben.
Thomas 6. Mai 2017
Ich habe seit 2011 keine Einkommenssteuer abgegeben. Muss ich nun eine Strafe erwarten? Wir haben Steuerklassen 3 und 5
wenn Sie zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet waren, kann es auch noch Jahre später dazu kommen, dass Sie von Ihrem Finanzamt unter Fristsetzung zu Abgabe der Steuererklärung aufgefordert werden.
L. K. 7. Mai 2017
ich will dieses Jahr meine erste Steuererklärung abgeben. Müsste aber 2015 und 2016 abgeben. Kann ich zwei Steuererklärungen pro Jahr abgeben?
Dr. Gunther Kümel 23. Mai 2017
Meine Frau und ich geben eine gemeinsame Steuererklärung ab.
Ich möchte Fristverlängerung beantragen. Vermutlich muß ich den Antrag im Namen beider Ehepartner stellen?
Ist es zwingend, daß dann beide den Antrag unterschreiben müssen?
Ich möchte natürlich nicht, daß der Antrag wegen einer Formalie abgelehnt wird. Andererseits wäre es technisch schwierig, die Unterschrift meiner Frau einzuholen.
nutzen Sie einfach unsere Musterbriefe, um eine Fristverlängerung bei Ihrem Finanzamt zu beantragen. Normalerweise stellt es kein Problem dar, wenn die Fristverlängerung nur von einem Ehepartner beantragt wird. Im Zweifelsfall sollten Sie vorab Ihren Sachbearbeiter beim Finanzamt informieren, das Ihre Frau sich z.B. derzeit nicht in Deutschland aufhält und daher die Unterschrift nicht eingeholt werden kann.
2013-2016 war ich Azubi. Ich hatte einen Fahrtweg von ca. 60 Kilometer. Als Azubi habe ich keine Steuern gezahlt. Kann ich aber dennoch die Fahrtkosten, rückwirkend durch die Steuererklärung einreichen? Vielen Dank für die Antwort vorab.
selbstverständlich dürfen Sie auch eine Steuererklärung abgeben, aber mit welchem Ziel?
G.park 1. Juni 2017
Wird es von seiten des Finanzamts Probleme geben wenn ich jetzt die ESt-Erklärungen abgebe?
Hallo G.park,
grundsätzlich sind Sie als Arbeitnehmer zur Abgabe einer Steuererklärung bis 31.05. des Folgejahres verpflichtet, wenn Sie im letzten Jahr mit Ihrem berufstätigen Ehepartner zusammen veranlagt waren und einer von Ihnen nach Steuerklasse V oder VI besteuert wurde oder wenn beide mit der Steuerklassenkombination IV/IV das Faktorverfahren gewählt haben.
Wer eine Steuererklärung abgeben muss und das nicht fristgerecht macht, kommt zwar nicht ins Gefängnis, muss aber evtl. mit einem „Verspätungszuschlag“ rechnen. Der Verspätungszuschlag darf dabei bis zu zehn Prozent des festgesetzten Steuerbetrags ausmachen (Ermessensentscheidung des Finanzamts). Normalerweise wird ein solcher Verspätungszuschlag allerdings nicht ohne vorherige Aufforderung zur Abgabe der Steuererklärung durch das Finanzamt verhängt.
kann man die Entscheidung für eine Zusammen- oder Einzelveranlagung jedes Jahr neu treffen?
Mein Mann ist zur Abgabe seiner Steuererklärung verpflichtet, ich hingegen nicht.
Bei einer Zusammenveranlagung hab dann auch ich nur Zeit bis 31.05. des Folgejahres? Welche Veranlagung ist sinnvoll, oder kann man das pauschal nicht sagen?
mandarin 3. August 2017
Hallo, hab von 01.01.16 bis 31.05.16 gesamt ca. 30000euro brutto verdient. ich war von 01.06.2016 bis 01.08.2017 arbeitslos und bekam bis dahin alg1 mehr als 1000euro monatlich.muss ich Steuererklärung machen? wie berechnen die lohnhilfe-vereine mitgliedsbeitrag und beratungskosten? hängt vom brutto jahreseinkommen ab?
wenn Sie Lohnersatzleistungen bezogen haben, die dem Progressionsvorbehalt unterliegen, zum Beispiel Elterngeld, Kurzarbeitergeld oder Arbeitslosengeld, sind Sie verpflichtet eine Steuererklärung abzugeben. Lassen Sie nichts von sich hören, wird Ihnen das Finanzamt früher oder später eine Mahnung schicken und Ihnen eine Frist setzen.
Die Kosten für einen Steuerberater liegen bei Einkünften von 30.000 Euro bei einem ledigen Arbeitnehmer zwischen 165,89 Euro und 1.160,49 Euro (abhängig von Leistung und Gegenstandswert). Die Steuerberater-Vergütungsverordnung (StBVV) regelt ganz genau welche Gebühren ein Steuerberater abrechnen darf. Unser Steuerberaterkosten-Rechner sagt Ihnen, mit welchen Kosten Sie abhängig von Ihrem Steuerfall rechnen müssen.
Bei Fragen zu den Beiträgen der Lohnsteuerhilfevereien wenden Sie sich am besten an eine Beratungsstelle in Ihrer Nähe. Die Beiträge richten sich nach der Höhe ihrer Einkünfte zzgl. einer Aufnahmegebühr.
Philipp 29. August 2017
ich bin verheiratet haben 1 kind und steuerklasse 4/4 mit faktor wenn ich nun für nächstes jahr keinen Faktor beantrage muss ich dann immer noch die steuererklärung abgeben ?
wenn Eheleute die Steuerklassenkombination IV/IV ohne Faktorverfahren haben, besteht keine Pflichtveranlagung. Es muss dann keine Steuererklärung abgegeben werden, sofern keine andere Gründe (z.B. Einkünfte au Vermietung, Lohnsteuerfreibeträge, o.ä.) vorliegen.
Allerdings sollte man trotzdem eine Steuererklärung abgeben, da man in der Regel in allen Fällen, bei denen das Finanzamt keine Steuererklärung einfordert, Geld verschenkt.
Jedday 4. September 2017
ich bin eine Angestellte und habe das letzte mal mein Steuererklärung 2015 ( für das Jahr 2014 gemacht).
Kann ich diese Jahr für 2015 und 2016 bis zum 31.07.2017 problemlos abgeben ?
Zudem kommt dazu, dass ich am 25.12.2016 geheiratet habe, müssen wir dann für 2016 zusammen abgeben ?(wir haben beide noch lohnsteuer Klasse 1 )
Hallo Jedday,
die Steuererklärung für 2016 können Sie die Zusammenveranlagung oder die Einzelveranlagung für Ehegatten wählen. In der Regel ist die Zusammenveranlagung die steuerlich günstigere Wahl. Wenn Sie Lohnsteuer kompakt nutzen, wird Ihnen die Erstattung für die unterschiedlichen Veranlagungsarten für Ehegatten auch in der Berechnung angezeigt, so dass Sie sich dann für die für Sie günstigste Veranlagungsart entscheiden können.
Im Gegensatz dazu müssen Sie die Steuererklärung für 2015 noch eine Einzelveranlagung abgeben, da Sie in dem Jahr ja noch ledig waren. Die freiwillige Abgabe der Steuererklärung für 2015 ist noch bis zum 31.12.2019 (siehe obige Tabelle „Abgabefristen für die Steuererklärung“) möglich.
Peter 25. September 2017
meine Frist zur Abgabe der privaten ESt-Erklärung 2016 wurde verlängert bis zum 25.09.2017. Das ist ein Samstag. Kann ich die Erklärung in Ruhe am Montag, den 02.10.2017 digital-signiert per ELSTER einreichen?
der 25.09.2017 war der vergangene Montag. Wenn der Abgabetermin auf ein Wochenende oder Feiertag fällt, endet der der Termin für die Abgabe i.d.R. spätestens am darauffolgenden Werktag.
Danke für deine Antwort, Thilo. Ich hatte mich verschrieben und meinte 30.09.2017 (Samstag) statt 25.09.2017. Alles klar, dann reiche ich am Montag ein per ELSTER.
Julia Hin 6. Oktober 2017
Ich bin Arbeitnehmerin und war bisher nie zur Abgabe verpflichtet. Ich wollte jetzt meine Steuererklärungen für die Jahre 2013 -2016 machen. Dabei ist mir aufgefallen, dass es sein kann, dass ich mit dem Jahr 2013 steuerpflichtig geworden bin, da ich seit dem Jahr 2013 Kapitaleinkünfte über 410 EUR jährlich erhalte… sämtliche einreichungsfristen sind ja nun verstrichen – was kann passieren? Muss ich aufgrund meiner Unkenntnis mit Strafzahlungen rechnen?
mit Einführung der Abgeltungsteuer sollte das Besteuerungsverfahren für Einkünfte aus Kapitalvermögen vereinfacht werden und die Angabe von Kapitalerträgen in der Einkommensteuererklärung entfallen. Daher ist mit dem Abzug der Abgeltungsteuer die Steuerschuld für Kapitalerträge grundsätzlich abgegolten. Zusätzlich steht Ihnen für die Kapitalerträge ein Sparerpauschbetrag in Höhe von 801 Euro bei Alleinstehenden und 1.602 Euro bei Verheirateten zu.
Nur wenn auf Ihre Kapitalerträge kein Abgeltungsteuer erhoben wurde und die Kapitalerträge über dem Sparer-Pauschbetrag lagen, müssten die Kapitalerträge in der Einkommensteuererklärung in der Anlage KAP angeben werden.
Leo 27. November 2017
was passiert, wenn die Steuererklärung auch nach der Aufforderung nicht eingereicht wurde, so dass es zu einem Bescheid kam (mit einer Schätzung, die natürlich nicht zu Gunsten des Antragstellers ging) und die Widerspruchsfrist verstrichen ist und die (falsch) geschätzte Summe gezahlt wurde. Kann man das irgendwie wieder bekommen? Hilft es dann noch, die Steuererklärung abzugeben? Danke im Voraus.
Nina Kazan 12. Dezember 2017
Als welche Kosten kann ich mein Fernstudium absetzen lassen? Ich habe bereits eine Ausbildung und absolviere das Studium um mich weiterzubilden. Ich arbeite auf Vollzeitbasis in meinem Ne.
Detaillierte Infos findebn Sie unter Fortbildungskosten.
Zhentao Jiang 6. Januar 2018
zuerst vielen vielen Dank für die ausführlichen Informationen.
Ich und meine Frau, wir haben unsere Steuererklärung von 2013 am 2.1.2018 im Finanzamt abgegeben.(Ich arbeitete seit 2009, und im Jahr 2013 arbeitete meine Frau noch nicht). Aber die Durchführung wurde abgelehnt. Der Bescheid vom Finanzamt meint: es ist nach Ablauf der gesetzlich festgelegten Antragsfrist (31.12.2017) zu gegangen ist, und ich kann Einspruch einlegen.
Ich habe nur gedacht, der 31.12.2017 auf einen Sonntag fällt, deshalb habe ich erst bis zum 02.01.2018 abgegeben. Ist es als Grund hinreichend? Lohnt es sich noch, dass ich jetzt einen Steuerberater beauftrage?
Hallo Zhentao,
die Frist, Ihre freiwillige Steuererklärung für das Jahr 2013 bei Ihrem Finanzamt einzureichen, ist am 31.12.2017 abgelaufen.
LAUTER 11. Januar 2018
Hallo Herr Rudolf. Ich habe wie die Fam Zhentao für 2013 am 1.1.2018 abgegebennund ebenfalls eine Mitteilung (keinen Bescheid) erhalten, dass die Abgabefrist am 31.12.2017 abgelaufen sei. Ich habe oben in ihren Antworten und in einer Pressemitteilung auf ihrer Seite entnommen, dass jedoch der Bundesfinanzhof aber doch entschieden habe, dass wenn der 31.12. auf ein Wochenende fällt der nächste Werktag als Ende der Frist gilt. So in ihrem Beispiel auch für die Abgabe der freiwilligen Steuererklärung für 2012.
Wo ist den nun der Unterschied zu 2012 und 2013 ???
Vielen Dank vorab für ihre Antwort .
Hallo Lauter,
Sie meinen wahrscheinlich das BFH-Urteil vom 20.1.2016, VI R 14/15:
Schlussendlich hilft Ihnen in diesem Fall nur Einspruch gegen den Bescheid des Finanzamts einzulegen und im Zweifelsfall muss der Klageweg mit Hilfe eines Steuerberaters bzw. Rechtsanwalts in Steuerfragen in Ihrer Nähe eingeschlagen werden.
Grundsätzlich erspart man sich viel Ärger, wenn mann die Steuererklärung vor dem 31.12. bei seinem Finanzamt abgibt.
P. Schulz 2. März 2018
Guten Tag, Herr Rudolph.
Vorab: Bin normaler Angestellter, geschieden und habe zeitlebens allein schon wegen permanent hoher Fahrtkosten immer eine Erstattung vom FA erhalten.
Ich musste jedoch gerade mit Entsetzen feststellen, dass ich die Steuer-Erklärung für 2016 noch nicht abgegeben habe!
Wegen fortwährender zeitlich intensiver Verfplichtungen beruflich wie privat hatte ich die Abgabe in den letzten Jahren immer mal wieder „verschwitzt“ und wurde dann vom FA einige Monate nach dem 31.05. mit großzügiger Fristsetzung an die Abgabe erinnert. Diese Schreiben waren über viele Jahre immer „An die Eheleute…“ adressiert, obwohl ich schon lange geschieden bin und meine Ex-Frau mit mir nicht im selben Haushalt lebt. Darauf hatte ich dann 2016 anlässlich der Einreichung für 2015 statt nur mündlich diesmal explizit mit Nachweisen hingewiesen.
Ist vielleicht deshalb in 2017 die Erinnerung ausgeblieben, weil keine Abgabe-Pflicht mehr vorliegt? Sonst hat sich bzgl. steuer-relevanter „Umgebungs-Variablen“ in den letzten Jahren bei mir überhaupt nichts geändert.
Im Rahmen meiner Erklärung für 2017 möchte ich nun jene für 2016 nachreichen. Muss ich mir Sorgen machen, dass dafür diesmal eine Ablehnung erfolgen könnte?
Hallo P.Schulz,
als Arbeitnehmer sind Sie nur unter bestimmten Bedingungen zur Abgabe der Steuererklärung verpflichtet (siehe obigen Artikel). Wenn Sie dagegen freiwillig abgeben, ist eine „verspätete“ Abgabe kein Problem. Es sind dann lediglich die geltenden Abgabefristen zu beachten. Wenn Sie innerhalb der Abgabefristen Ihre Steuererklärung abgeben, wird das Finanzamt auch die Annahme nicht verweigern.
Im Zweifelsfall sollten Sie einfach Rücksprache mit Ihrem Sachbearbeiter beim Finanzamt halten.
Marie 27. März 2018
ich nehme an, dass ein Tippfehler bei der gesetzlichen Grundlage für die Festsetzungsfrist unterlaufen ist. Diese ist nicht in § 160, sondern § 169 AO zu finden.
Thilo Rudolph 28. März 2018
Danke! Wir haben den Fehler korrigiert.
doris herzog 18. April 2018
ich bin Rentnerin mit einer Witwenrente.ich habe im jahr 15852,58 euro.muss ich eine Steuererklärung abgeben?
Dan 18. April 2018
Ich hab letztes Jahr erstmals freiwillig die steuererklärung abgegeben, weil sich der aufwand wegen des langen wegs zum arbeitsplatz und daraus resultierender Rückzahlung lohnte. Seit mitte 2017 ist aber meine neue anstellung fußläufig erreichbar und ich kann so gut wie nix erhebliches ansetzen. Mit Nachzahlungen ist auch nicht zu rechnen. Bin ich dem Finanzamt nun dauerhaft erklärungspflichtig? Es handelt sich bestenfalls um 1 paar kröten zu meinen Gunsten, die besonders fürs Finanzamt den Aufwand kaum lohnen?
wenn Sie nicht zu dem Personenkreis gehören, der eine Steuererklärung abgeben muss, dann sind Sie auch nach einer einmaligen Abgabe für die Folgejahre nicht zur Abgabe verpflichtet.
In der Regel muss der Fiskus an Personen, die freiwillig abgeben Steuern zurückzahlen. Wenn Sie also keine Steuererklärung machen, verschenken Sie ggf. die Steuererstattung.
Dennis 18. April 2018
Ich habe im letzten Jahr meine Steuererklärung erstmals eingereicht weil der Weg zum Arbeitsplatz den Aufwand rechtfertigte. Seit Mitte letzten Jahr ist mein neuer Arbeitsplatz aber fußläufig erreichbar und die zu erwartende Rückzahlung unerheblich. Mit Nachzahlungen rechne ich ebenfalls nicht. Bin ich gezwungen jetzt in jedem Jahr eine Steuererklärung einzureichen obwohl sich der Aufwand vor allem für die Finanzbehörde arbeit macht? Vielen Dank im voraus!
ich mache meine Einkommensteuererklärung selbst über Elster online. Da ich mit meinem Bruder zusammen eine Wohnung geerbt habe, die wir vermieten, muss ich eigentlich auch die Anlage V ausfüllen. Das läuft aber immer über den Steuerberater meines Bruders. Der schafft das jedoch nie bis zum 31.5. des jeweiligen Jahres. Muss ich dafür eine Fristverlängerung beantragen? Oder besser die Anlage V nur mit den Daten zur Wohnung einreichen, also bei Mieteinkünften 0 eintragen?
Erbengemeinschaften versteuern ihre Erträge nicht selbst; die Besteuerung erfolgt stattdessen durch die beteiligten Personen einheitlich durch einen Feststellungsbescheid (Bescheid über die gesonderte und einheitliche Feststellung von Einkünften).
Bei einer Erbengemeinschaft müssen Sie Ihren Anteil an den Einkünften in der Anlage V eintragen und dort Art und Namen der Beteiligung, das zuständige Finanzamt und die Steuernummer der Erbengemeinschaft angeben, unter der der Feststellungsbescheid erlassen wurde. Tragen Sie den auf Sie entfallenden Anteil der Einkünfte ein bzw. bringen Sie einen entsprechenden Vermerk an, wenn Ihnen die Höhe Ihrer Beteiligungseinkünfte noch nicht bekannt sind.
Katharina 22. Mai 2018
ich habe eine vielleicht nicht ganz moralische Frage.
Im für das Jahr 2016 das erste Mal eine Steuererklärung eingereicht.
In den Jahren 2014 und 2015 habe ich keine Steuererklärung eingereicht. Jetzt habe ich gehört und gelesen, dass man eine Steuererklärung auch rückwirkend einreichen kann.
Nun ist meine Frage: Ist das in meinem Fall noch möglich?
wenn Sie zu denjenigen gehören, die nicht zur Abgabe der Steuererklärung verpflichtet sind, bleiben Ihnen grundsätzlich vier Jahre Zeit, eine Steuererklärung abzugeben. Das ist die normale Festsetzungsfrist nach § 169 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 der Abgabenordnung (AO). Hier finden Sie die aktuellen Abgabefristen für die Steuererklärung, wenn Sie freiwillig abgeben müssen.
Sie können als die Steuererklärung für 2014 noch bis zum 31.12.2018,, 24 Uhr einreichen. Besser ist es jedoch, man reizt den Spielraum nicht aus, sondern kümmert sich frühzeitig.
Petra 28. Mai 2018
Toller, übersichtlicher Artikel! Vielen Dank fürs online stellen!
Christine 28. September 2018
Habe meine Steuererklärung für 2017 zwar schon längst abgegeben bin aber für 2018 dazu verpflichtet (Krankengeld) und wollte wissen wie lange ich nächstes Jahr Zeit habe. Wollte jetzt nicht meine Chefin (Steuerberaterin) nach den Abgabefristen fragen, weil ich die eigentlich kennen sollte. Ich kann nur bestätigen das die Übersicht sehr hilfreich ist.
für das Steuerjahr 2018 gilt der 31.07.2019 als Termin für all jene, die eine Steuererklärung abgegben müssen.
Neil Michaelis 14. November 2018
Ich habe am 31.12.2017 eine Erklärung zur Verlustfeststellung für 2010 beim Finanazamt abgegeben. Dieser Antrag wurde auf 29.12.2018 als eingereicht datiert. Nun wurde dieser Antrag abgelehnt da er nicht rechtzeitig bearbeitet werden konnte, 2 Tage Zeit seien zu wenig für die Bearbeitung. Nach Rückfrage beim Finanzamt sollte ich spätestens Mitte November diesen Antrag einreichen. Ist das so korrekt ? Meine Auffassung war es, dass die Frist der Abgabe am 31.12. endet und wie lange die Bearbeitung hierbei dauert ist mir eigtl egal ?
Haallo Neil,
der Bundesfinanzhof (BFH) hat am 13. Januar 2015 entschieden, dass eine rückwirkende Feststellung von Verlustvorträgen bis zu 7 Jahre möglich ist. Auch wenn im Fall der Antragsveranlagung eine Steuererklärung nur bis zu 4 Jahre rückwirkend möglich ist, so kann doch ein Antrag auf nachträgliche Verlustfeststellung bis zu 7 Jahre rückwirkend gestellt werden (BFH-Urteil vom 13.1.2015, IX R 22/14). Die Festsetzungsverjährung für die Verlustfeststellung für 2010 müsstte demnach spätestens am 31.12.2017.
Heike 18. Dezember 2018
mein Mann und ich haben 2003 die letzte Steuererklärung abgegeben. Damals war ich in Elternzeit, mein Mann hatte St.Klasse 3 und ich einen 400,-€ Job. Wir wurden bis dahin noch nie zur Abgabe einer Steuererklärung aufgefordert (haben auch immer Rückzahlungen bekommen).
Jetzt arbeite ich seit 10/2016 teilzeit auf 80 Stunden (St.Kl.5). Wir wollen endlich mal wieder eine Steuererklärung abgeben.
Ist das korrekt, dass wenn wir die jetzt freiwillig machen, dass wir jetzt noch 2014-2018 nachholen können? Oder müssen wir nun mit „Strafgebühren“ rechnen??
Wo kann ich mir denn Informationen holen, wie das mitlererweile zu machen ist?
Sie sind grundsätzlioch zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet, wenn Sie und Ihr Ehepartner beide Arbeitslohn beziehen und einer von Ihnen nach Steuerklasse V oder VI besteuert wurde oder Sie beide mit der Steuerklassenkombination IV/IV das Faktorverfahren gewählt haben.
Detlef 19. Dezember 2018
Ich nehme einen Steuerberater nur für einen Teil der Steuererklärung in Anspruch und fülle diese dann komplett am PC aus und schicke sie über “ Elster“ zum Finanzamt .
Habe ich dann auch die längere Abgabenfrist , wie bei einer Beauftragung des Steuerberaters zur Erstellung der kompletten Steuererklärung ?
die längere Abgafrist gilt nach AO § 149 Abgabe der Steuererklärungen, sofern Personen, Gesellschaften, Verbände, Vereinigungen, Behörden oder Körperschaften im Sinne der §§ 3 und 4 des Steuerberatungsgesetzes mit der Erstellung beauftragt sind.
Wenn Sie die Steuererklärung selbst erstellen, gilt für die Steuererklärung 2018 die kürzere Frist und somit der 31.07.2019.
elena 7. Januar 2019
Hallo, ich hab meine steuererklärung 2014 am 03.01.2019 abgegeben, hab am 02.01. erfahren, dass ich wegen masterarbeitreisekosten doch jede menge geld hätte bekommen können, und habs doch versucht..mein antrag wird ja sehr wahrscheinlich abgelehnt, kann ich trotzdem einspruch gegen Bescheid vom finanzamt einlegen und mit steuerberater an meine kohle kommen? danke
Einspruch können Sie immer einlegen, mit oder ohne Steuerberater. Wie die Erfolgsaussichten sind, hängt vom individuellen Fall ab.
Bettina Fischer 13. Januar 2019
Hallo, ich habe gestern eine Erinnerung vom Finanzamt bekommen und soll bis zum 12.02. 2019 meine Steuererklärung von 2014 einreichen. ( § 149 Abs. 1 )
Ich hatte noch nie eine Steuererklärung gemacht, bin Arbeitnehmer und habe keine Ahnung warum.
eine Abgabepflicht für die Steuererklärung besteht für verschiedene Personen. Ob Sie darunter fallen oder nicht, lässt sich nicht pauschal beantworten, da auch Arbeitnehmer zu einer Abgabe verpflichtet sein können.
Eine Aufzählung, wer alles eine Steuererklärung abgeben muss, finden Sie in unserem Artikel „Abgabepflicht für die Steuererklärung“.
Rudolf 26. Februar 2019
habe eine Mietwohnung in 2017 gekauft und noch keine Steuererklärung für 2017 abgegeben. Ich gehöre aber zu dem Personenkreis der ein Steuererklärung abgeben muß. Was passiert wenn ich die Steuererklärung 2017 selber mache und im März 2019 abgebe?
Bisher habe ich keine Mahnung erhalten.
melden Sie sich nicht bei Ihrem Finanzamt, d. h. Sie geben weiterhin keine Steuererklärung ab, dann wird Ihnen das Finanzamt früher oder später eine Mahnung schicken und Ihnen eine Frist setzen. Diesen Termin sollten Sie dann aber ernst nehmen, sonst kann ein Zwangsentgelt und ein Versäumniszuschlag festgesetzt werden.
Carsten Görlach 11. März 2019
ich war bis 11/2017 selbstständig, arbeite seit dem im Angestelltenverhältnis, und habe im Jahr 2018 meinem Steuerberater natürlich für 2017 sein Honorar bezahlt.
Kann ich die Ausgaben bei der Steuererklärung angeben und wenn wo?
Welche Vorlage benötige ich für gezahlte Mehrwertsteuer?
Isabelle 18. März 2019
mein Mann und ich haben im Dezember 2017 geheiratet und haben den Wechsel auf Steuerklasse III und V beantragt, da er Beamter ist und ich seit März 2018 eh in Elternzeit bin. Das finanzamt sagte uns, eine Zusammenveranlagung würde sinnvoller sein, als getrennt zu veranlagen. Gibt es sonst noch etwas, das wir für 2017 und 2018 beachten sollten?
Viele Grüße und schon mal besten Dank für deine Antwort.
Bilal Hatiloglu 19. März 2019
Hallo, ich möchte Baukindergeld beantragen allerdings brauch ich für die Jahre 2015 und 2016 einkommensbescheid.ich habe bisher keine steuererklärung gemacht.ich. Ich habe 2011 mit der ausbildung angefangen und seit 1.1.14 fest eingestellt.Kann ich für 2015 und 2016 noch steuererklärung abgeben,sodass ich in den nächsten monaten baukindergeld beantragen kann?gruß bilal hatiloglu
wie Sie der obigen Tabelle entnehmen können, kann die Steuererklärung für 2015 noch bis zum 31.12.2019 bei Ihrem Finanzamt eingereicht werden. Die Abgabetermine können für die nachfolgenden Jahre können Sie ebenfalls der Tabelle entnommen werden.
Zimmer 27. März 2019
leider war ich sehr spät dran und habe erst Anfang 2019 die Abgabe füru.a. 2013 und 2014 realisieren können. Promt kam auch die Antwort, dass die Frist von 4 Jahren abgelaufen ist. Irgendwo hatte ich jedoch gelesen, dass die Abgabefrist auf 7 Jahre verlängert wird, wenn das Finanzamt keine Erinnerung geschickt hat. Das hat sie in meinem Fall auch nicht getan. Lohnt es sich, Widerspruch einzulegen?
Hallo Frau/Herr Zimmer,
Sie meinen die Verlustfeststellung. Der Bundesfinanzhof hat vor einiger Zeit entschieden, dass für die Verlustfeststellung eine Verjährungsfrist von 7 Jahren gilt – vorausgesetzt das ein Einkommensteuerbescheid ist für das Verlustentstehungsjahr nicht ergangen und nicht mehr erlassen werden kann.
Ansonsten gelten die o.g. Abgabefristen.
Till Wollheim 4. April 2019
wie sieht es bei Antragsveranlagungsrecht und Kapitaleinkünften aus: gilt dann die 4 Jährige Frist auch für die Überprüfung der Kapitaleinkünfte?
warum sollten für die Antragsveranlagung andere Fristen gelten, wenn Kapitaleinkünfte betroffen sind?
Grundsätzlich gilt für die Einkünfte aus Kapitalvermögen, dass diese mit der Abgeltungsteuer von 25% abgegolten sind. Wen der persönliche Steuersatz einer Steuerzahlers unter 25 % liegt, kann dieser sich veranlagen lassen und erhält so die zu viel einbehaltene Abgeltungsteuer zurück.
HansW 15. April 2019
als pflichtveranlagter hab ich vor 2 wochen den bescheid einkommensteuer 2011 bekommen 😉
bin also bekennender spätabgeber – die zinsen sind ja auch nicht zu verachten.
ich bin bisher nie aufgefordert worden – ich krieg eh immer was raus.
dass ich ab der EkSt 2018 nicht mehr so verfahren kann, ist klar
heisst jetzt für mich ab 2020 fünf jahre lang 2 steuererklärungen abgeben?
30.11. 2020 EkStE 2018 – 31.12.2020 EkStE 2013
20.11.2021 EkStE 2019 – 31.12.2021 EkStE 2014 usw
oder muss ich schön chronologisch 2012 bis 2017 einreichen
– und bis 31.11.2020 fertig sein?
Thilo Rudolph 16. April 2019
wenn Sie zu Abgabe der Steuererklärungen verpflichtet sind, gelten die o.g. Termine.
Stefan K 18. April 2019
Beim dem Zinssatz vom Finanzamt warte ich gerne 4 Jahre auf meine Rückzahlung 😉
Katharina Leß 26. April 2019
würde gerne rückwirkend für 4 Jahre meine Steuererklärung zum erstenmal abgeben bin in der Zeit mehrfach in ein anderen Kreis gezogen. Welches Finanzamt ist für mich zuständig? Muss ich z.B. die Steuererklärung von 2015 an dem Finanzamt abgeben wo ich früher gewohnt hab und 2016 an dem Finanzamt wo ich dann gewohnt hab und 2017-2018 wo ich jetzt aktuell wohne?
die Zuständigkeit des Finanzamts richtet sich nach Ihrem Wohnort. Entscheidend ist der Wohnsitz zum Zeitpunkt der Abgabe der Steuererklärung, d.h. wenn Sie während des Jahres umziehen, ist das Finanzamt des neuen Wohnsitzes zuständig.
Andrea Bouteldja 26. April 2019
Hallo, ich bin verheiratet und hab zwei Kinder, wobei eines schon ausgezogen ist. Ich fange bald an zu arbeiten und werde nur gering mehr verdienen als mein Mann, daher haben wir uns entschieden die Steuerklasse 4/4 zu wählen.
Ich gehe noch einer geringfügigen Beschäftigung nach bei der ich etwa 120 Euro im Monat verdiene.
Ich habe mal ausgerechnet das wir beide monatlich keine Steuern abführen müssen da wir beide nur teilzeit arbeiten und unter 1000 Euro (jeder) verdienen. Meine Frage muss ich trotzdem nächstes Jahr einen lohnsteuerjahresausgleich machen.
wenn Sie als angestellte Arbeitnehmer Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit (Anlage N) erwirtschaften, zieht Ihnen Ihr Arbeitgeber jeden Monat Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer direkt von Ihrem Bruttolohn ab. Wenn Sie daher neben den Einkünften, die in der Lohnsteuerklasse IV besteuert werden, keine weiteren Einkünfte oder Lohnersatzleistungen erhalten, besteht keine Abgabepflicht zur Einkommenssteuer. Haben Sie aber die Steuerklassenkombination IV/IV mit Faktorverfahren besteht Abgabepflicht.
Allerdings vermutet die Finanzverwaltung in zahlreichen Fällen, dass die monatlichen Steuerabzüge bei Einkünften aus einem Arbeitsverhältnis zu niedrig ausgefallen sind. Für viele Arbeitnehmer besteht daher die gesetzliche Pflicht eine Steuererklärung abzugeben, die sogenannte Veranlagungspflicht oder Pflichtveranlagung. Weitere Informationen…
Julia Wollny 31. Mai 2019
Ich fand die ganzen Fragen und Kommentare schon sehr hilfreich, vielen Dank.
Ich habe also, wenn ich meine Steuererklärung freiwillig abgegebe, 4 Jahre Zeit, es sei denn ich nutze ein Steuerprogramm? Habe ich das richtig verstanden?
wenn Sie nicht zur Abgabe verpflichtet sind, haben Sie in der Tat vier Jahre für Ihre Steuererklärung Zeit.
Friedrich Georg 25. Juli 2019
Ich bin als Rentner mit meinem Sohn in die Uni-Stadt umgezogen, um ihm nach dem Abi ein Studium zu ermöglichen. Das FA und in der Folge das Finanzgericht verweigert die Anerkennung der Umzugskosten, insbesondere überlappend doppelte Mietkosten als außergewöhnliche Belastung, mit der Begründung, es handle sich um Kosten der privaten Lebensführung. Der § 33 EStG spricht aber von unabwendbaren und sittlich gebotenen Kosten, was auf meinen Fall zutrifft. Aus der Ablehnung resultiert eine existenzgefährdende Steuernachforderung.
Beim BuVerfG ist ein Verfahren anhängig, wonach bereits die Kosten eines Erststudiums als Werbungskosten absetzbar sein sollen (derzeit nur Zweitstudium). Derzeit sitzen wir beide zwischen allen Stühlen des Steuerrechts.
Leonie 29. Juli 2019
Ich möchte meine Steuererklärung für 2015 freiwillig abgeben.
Wenn ich das richtig sehe habe ich dafür bis zum 31.12.2019 Zeit auch wenn ich diese ohne einen Steuerberaters mache richtig?
ja, das ist richtig. Wenn Sie die Steuererklärung 2015 freiwillig abgeben, muss diese bis zum 31.12.2019 Ihrem Finanzamt vorliegen.
Amed Mohamad 19. August 2019
Hallo. Ich möchte erstmal steuererklärung für 2018 machen. Die frage kann ich in diese Monat machen oder sollte ich bis 2019 warten und dann für 2018 und 2019 zusammen machen??
wenn Sie nicht zur Abgabe verpflichtet sind, haben Sie vier Jahre für Ihre Steuererklärung Zeit. Ob Sie dann die Steuererklärung erst im nächsten Jahr zusammen mit der Erklärung für 2019 einreichen oder jetzt die aktuelle Steuererklärung und die 2019er im kommenden spielt keine Rolle.
Wenn Sie dagegen zu Abgabe verpflichtet sind, sollte Sie die geltenden Abgabefristen einhalten.
Anja 5. November 2019
Hallo, ich habe am 18.11 2019 einen Brief vom Finanzamt bekommen, dass ich die Einkommensteuer für das Kalenderjahr 2014 aufgrund meiner Witwenrente einreichen muss.
Kann es sein, daß die Ansprüche des Finanzamtes schon verjährt sind oder muss ich tatsächlich noch für 2014 die Steuererklärung nachreichen? Vielen Dank. LG
Thilo Rudolph 7. November 2019
Rentenempfänger müssen immer dann eine Steuererklärung machen, wenn ihr Einkommen den Grundfreibetrag im jeweiligen Steuerjahr übersteigt. Eine Steuerklärung ist somit verpflichtend, wenn der Gesamtbetrag der Einkünfte (Einnahmen abzüglich Werbungskosten und/oder Betriebsausgaben) im Jahr 2014 8.354 Euro überstiegen hat.
Die normale Verjährungsfrist beträgt im Steuerrecht 4 Jahre. Sie beginnt mit Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Steuererklärung abgegeben wird.
Etwas anderes gilt, wenn der Steuerpflichtige keine Steuererklärung abgibt, obwohl er hierzu verpflichtet ist. Die 4-Jahres-Frist beginnt dann erst mit dem Ablauf des 3. Jahres, in dem die Steuer entstanden ist.
Wenn das Finanzamt Sie auffordert, eine Einkommensteuererklärung abzugeben, dann haben Sie ihm Folge zu leisten (§ 149 AO). Durch die Aufforderung entsteht die Pflicht zur Abgabe einer Steuererklärung, auch wenn Sie sonst keine Steuererklärung hätten abgeben müssen.
Diego 7. November 2019
Hallo. Ich habe am 23.10 einen Brief vom Finanzamt bekommen, dass ich die Steuererklaerung fuer 2018 abgeben muss, auch wenn ich sonst keine Steuererklaerung abgeben muesste. Die Abgabefrist ist abgelaufen. Kann ich trotzdem meine Steuererklaerung mit ELSTER abgeben oder bin ich gefordert das durch einen Steuerberater mit den entsprechenden Kosten 🙁 zu machen? Vielen Dank.
Steuererklärung für 2019 (verfügbar ab Mitte Dezember 2019)
Bitte nutzen Sie Lohnsteuer kompakt für die folgenden Steuerjahre nur nach Rücksprache mit Ihrem Finanzamt oder wenn Sie zur Abgabe der Steuererklärung aufgefordert werden!
Steuererklärung für 2011 (verfügbar bis 15.11.2020)
ich habe am 23.10 einen Brief vom Finanzamt bekommen, dass ich die Steuererklaerung 2018 abgeben muss, obwohl ich zur Abgabe nicht verpflichtet bin. Da die Abgabefrist abgelaufen ist… kann ich sie mit einem Programm wie ELSTER abgeben oder brauche ich unbedingt einen Steuerberater?
Rogi 16. Dezember 2019
Ich möchte bis 31.12.2019 freiwillig meine Steuererklärung für 2015 einreichen. Werden ich dann angefordert die Steuererklärungen für die Jahre ab 2016 einzureichen oder kann ich auch diese dann in 2020 einreichen?
Thilo Rudolph 17. Dezember 2019
Sie haben grundsätzlich bis zu vier Jahre Zeit, wenn Sie nicht zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet sind. Die Steuererklärung für 2016 muss also dann spätestens zum 31.12.2020 bei Ihrem Finanzamt vorliegen.
Rund die Hälfte der Arbeitnehmer in Deutschland ist allerdings sogar verpflichtet, eine Steuererklärung abzugeben. Ob Sie zu diesem Personenkreis gehören, können Sie hier nachlesen.
Tobias 19. Dezember 2019
Ich habe heute (19.12.2019) einen Steuerbescheid von 2012 erhalten.
„teilweise Vorläufig“ Nachzahlung ~ 1400€ inklusive Verzugszinsen.
Mit dem Hinweis, dass dBesteuerungsgrundlage geschätzt sei, da ich trotz Aufforderung keine Steuererklärung abgegeben hätte.
Ich habe jedoch bislang keine Aufforderung / Mahrung oder sonst etwas erhalten.
– Was soll ich jetzt tun?
– Müssen jetzt die ganzen Jahre nachgereicht werden?
– Was mache ich, wenn meine Unterlangen nicht so lange zurück reichen?
Thilo Rudolph 20. Dezember 2019
grundsätzlich können Sie Einspruch gegen den Steuerbescheid einlegen.
Außerdem müssen Sie damit rechnen, dass das Finanzamt auch für die Jahre 2013 -2019 von Ihnen eine Steuererklärung anfordert, wenn Sie in diesen Jahren zur Abgabe verpflichtet gewesen wären.
Alle Einkünfte und Werbungskosten, die Sie in den betreffenden Jahren geltend machen, sollten Sie auf Nachfrage des Finanzamtes belegen können. In Ausnahmefällen akzeptiert das Finanzamt auch sogenannte Eigenbelege.
Karin Wolf 30. Dezember 2019
ich habe gerade noch auf die Schnelle meine Steuererklärung 2015 gemacht und elektronisch per ELSTER (ohne elektronische Unterschrift) abgegeben.
Muss der Ausdruck auch bis morgen um 24h im Finanzamt vorliegen, oder habe ich mit dem elektronischen Versand schon fristgerecht abgegeben?
Nutzen Sie dagegen die Abgabe per ELSTER ohne Zertifikat ist es erforderlich, die ausgedruckte und unterschriebene Erklärung ans Finanzamt zu senden, um die Frist zu wahren. Nur so können auch Ihre per ELSTER übertragenen Daten vom Finanzbeamten abgerufen und bearbeitet.

References: § 46
 § 46
 § 160
 § 169
 § 169
 § 149
 § 149
 § 33