Source: https://www.sgu-naumann.de/V.htm
Timestamp: 2018-07-23 04:10:36+00:00

Document:
sgu-naumann - V
www.sgu-naumann.de
Mein Arbeitsschutz-Portal
DGUV-I 204-020 (BGI 511-1) Verbandbuch
Aufzeichnung der Erste-Hilfe-Leistung:
Über jede Erste-Hilfe-Leistung müssen nach §24 Abs. 6 der DGUV Vorschrift 1 „Grundsätze der Prävention“ Aufzeichnungen geführt und fünf Jahre lang aufbewahrt werden. Die Aufzeichnungen sind vertraulich zu behandeln.
Diese Aufzeichnungen der im Betrieb erfolgten Erste-Hilfe-Leistungen sind nicht zuletzt auch Informationsquelle für die Erfassung, Untersuchung und Auswertung von nicht meldepflichtigen Arbeitsunfällen, die vom Betriebsarzt/Betriebsärztin und von der Fachkraft für Arbeitssicherheit durchzuführen sind.
Anmerkung: Nach § 24 (6) DGUV Vorschrift 1 sind die Dokumente vertraulich zu behandeln. Daher ist der Meldeblock nach DGUV-I 204-021 die bessere Variante!
Anhang 4 Sanitär-, Pausen- und Bereitschaftsräume, Kantinen, Erste-Hilfe-Räume und Unterkünfte
4.3 Erste-Hilfe-Räume:
ASR A4.3 Technische Regel für Arbeitsstätten
Erste-Hilfe-Räume, Mittel und Einrichtungen zur Ersten Hilfe
Betriebsart Zahl der Beschäftigten
1 - 50 1 -
51 - 300 - 1
301 - 600 - 2
für je 300 weitere Beschäftigte - +1
Herstellungs-, Verarbeitungsbetriebe
und vergleichbare Betriebe
1 - 20 1 -
21 - 100 - 1
101 - 200 - 2
für je 100 weitere Beschäftigte - +1
Tabelle 1: Mindestanzahl der bereitzuhaltenden Verbandkästen
Verbandkasten B (Kfz) DIN 13164 neu ab 01-2014: Feuchttücher
Verbandkasten C (klein) DIN 13157 neu ab 11-2009: Kältekompresse
Verbandkasten E (groß) DIN 13169 Inhalt = 2 x Verbandkasten C (klein)
StVZO Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung
DGUV-I 204-022 (BGI 509) Erste Hilfe im Betrieb
DGUV-Plakat "Was gehört in einen Erste-Hilfe-Kasten?"
DGUV-Checkliste "Erste-Hilfe-Material"
Verbau von Baugruben und Gräben
DGUV Vorschrift 38 (BGV C22) Bauarbeiten >> Durchführungsanweisungen
§ 28 Sicherung gegen Abrutschen von Massen:
(1) Bei Arbeiten an und vor Erd- und Felswänden sowie in Baugruben und Gräben sind Erd- und Felswände so abzuböschen oder zu verbauen, dass Beschäftigte nicht durch Abrutschen von Massen gefährdet werden können. Dabei sind alle Einflüsse zu berücksichtigen, die die Standsicherheit des Bodens beeinträchtigen können.
(2) Werden zur Sicherung von Erd- und Felswänden Grabenverbaugeräte verwendet, müssen diese für den vorgesehenen Verwendungszweck geeignet sein und bestimmungsgemäß eingesetzt werden.
(3) Erd- und Felswände dürfen nicht unterhöhlt werden.
(4) Überhänge sind unverzüglich zu beseitigen.
(5) Bei Aushubarbeiten freigelegte Findlinge, Bauwerksreste und dergl., die abstürzen oder abrutschen können, sind unverzüglich zu beseitigen.
§ 31 Verkehrswege an Gruben und Gräben:
(1) An Baugruben und Gräben, die betreten werden müssen, sind an den Rändern mindestens 0,60 m breite, möglichst waagerechte Schutzstreifen anzuordnen und von Aushubmaterial, Hindernissen und nicht benötigten Gegenständen freizuhalten. Bei Gräben bis zu einer Tiefe von 0,80 m kann auf einer Seite auf den Schutzstreifen verzichtet werden.
(2) Baugruben und Gräben von mehr als 1,25 m Tiefe dürfen nur über geeignete Einrichtungen, insbesondere Leitern oder Treppen, betreten und verlassen werden. Gräben von mehr als 0,80 m Breite sind in ausreichendem Maße mit Übergängen, z. B. Laufbrücken oder Laufstegen, zu versehen.
DIN 4124 „Baugruben und Gräben - Böschungen, Verbau, Arbeitsraumbreiten“
BG BAU Baustein C 470 (D 113) Verbaute Gräben - Waagerechter und Senkrechter Verbau:
Am oberen Rand ist beidseitig ein mindestens 0,60 m breiter Schutzstreifen freizuhalten.
- Grabentiefen bis 2,0 m mind. 5 cm betragen,
- Grabentiefen über 2,0 m mind. 10 cm betragen.
Mit den Verbauarbeiten spätestens bei 1,25 m Grabentiefe beginnen.
Bei Grabentiefen > 1,25 m sind als Zugänge Treppen oder Leitern zu benutzen.
Abb. aus: BG BAU Baustein 470 Verbaute Gräben - Waagerechter und Senkrechter Verbau
DGUV-I 201-052 (BGR 236) Rohrleitungsbauarbeiten
4 Besondere Maßnahmen zur Verhütung von Gefahren für Leben und Gesundheit bei Arbeiten in oder an Baugruben und Gräben:
4.1.1 Wände von Baugruben und Gräben sind so zu böschen oder zu verbauen, dass Versicherte nicht durch Abrutschen von Massen gefährdet werden können. Dabei sind alle Einflüsse zu berücksichtigen, die die Standsicherheit des Bodens beeinträchtigen können.
Siehe auch >> Bauarbeiten
Vergiftungsunfall
Giftnotruf: 0228 - 19240 (24 Stunden erreichbar)
Anfragen: 0228 - 28733480 (Mo - Fr 8:30 - 14:00)
§ 4 Besondere Anforderungen an das Betreiben von Arbeitsstätten:
(4) Der Arbeitgeber hat dafür zu sorgen, dass Verkehrswege, Fluchtwege und Notausgänge ständig freigehalten werden, damit sie jederzeit benutzbar sind. Der Arbeitgeber hat Vorkehrungen so zu treffen, dass die Beschäftigten bei Gefahr sich unverzüglich in Sicherheit bringen und schnell gerettet werden können. Der Arbeitgeber hat einen Flucht- und Rettungsplan aufzustellen, wenn Lage, Ausdehnung und Art der Benutzung der Arbeitsstätte dies erfordern. Der Plan ist an geeigneten Stellen in der Arbeitsstätte auszulegen oder auszuhängen. In angemessenen Zeitabständen ist entsprechend diesem Plan zu üben.
Anhang 1 Allgemeine Anforderungen
1.8 Verkehrswege:
ASR A1.8 Technische Regel für Arbeitsstätten - Verkehrswege
4.2 Wege für den Fußgängerverkehr:
(1) Die Mindestbreite der Wege für den Fußgängerverkehr ist nach Tabelle 2 zu bemessen.
Quelle: ASR A1.8 Seite 8
(2) Die lichte Höhe über Verkehrswegen muss mindestens 2,00 m betragen. Eine Unterschreitung der lichten Höhe von maximal 0,05 m an Türen kann vernachlässigt werden. Für Wartungsgänge darf eine lichte Mindesthöhe von 1,90 m nicht unterschritten werden. Eine Unterschreitung der Mindesthöhe an Türen und Toren im Verlauf von Wartungsgängen von maximal 0,10 m kann vernachlässigt werden (siehe ASR A1.7 „Türen und Tore“).
Hinweis: Beim Errichten von neuen Arbeitsstätten muss die lichte Mindesthöhe über Verkehrswegen mindestens 2,10 m betragen.
Verkehrswege im Lagerbereich >> Lagereinrichtungen und -geräte
StVO Straßenverkehrs-Ordnung
>> Anlage 1 (zu § 40 Absatz 6 und 7) Allgemeine und Besondere Gefahrzeichen
>> Anlage 2 (zu § 41 Absatz 1) Vorschriftzeichen
>> Anlage 3 (zu § 42 Absatz 2) Richtzeichen
>> Anlage 4 (zu § 43 Absatz 3) Verkehrseinrichtungen
VwV-StVO Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrs-Ordnung
>> Änderung vom 22.05.2017
Neuer Verkehrszeichenkatalog ab 30.05.2017 >> BASt-Info
Eine Übersicht der aktuell gültigen Verkehrszeichen finden Sie hier auf den Seiten des BASt (Bundesanstalt für Straßenwesen).
§ 2 Begriffsbestimmungen:
(2) Die Verwendung von Arbeitsmitteln umfasst jegliche Tätigkeit mit diesen. Hierzu gehören insbesondere das Montieren und Installieren, Bedienen, An- oder Abschalten oder Einstellen, Gebrauchen, Betreiben, Instandhalten, Reinigen, Prüfen, Umbauen, Erproben, Demontieren, Transportieren und Überwachen.
§ 4 Grundpflichten des Arbeitgebers:
3. festgestellt hat, dass die Verwendung der Arbeitsmittel nach dem Stand der Technik sicher ist.
(2) Ergibt sich aus der Gefährdungsbeurteilung, dass Gefährdungen durch technische Schutzmaßnahmen nach dem Stand der Technik nicht oder nur unzureichend vermieden werden können, hat der Arbeitgeber geeignete organisatorische und personenbezogene Schutzmaßnahmen zu treffen. Technische Schutzmaßnahmen haben Vorrang vor organisatorischen, diese haben wiederum Vorrang vor personenbezogenen Schutzmaßnahmen. Die Verwendung persönlicher Schutzausrüstung ist für jeden Beschäftigten auf das erforderliche Minimum zu beschränken.
(3) Bei der Festlegung der Schutzmaßnahmen hat der Arbeitgeber die Vorschriften dieser Verordnung einschließlich der Anhänge zu beachten und die nach § 21 Absatz 4 Nummer 1 bekannt gegebenen Regeln und Erkenntnisse zu berücksichtigen. Bei Einhaltung dieser Regeln und Erkenntnisse ist davon auszugehen, dass die in dieser Verordnung gestellten Anforderungen erfüllt sind. Von den Regeln und Erkenntnissen kann abgewichen werden, wenn Sicherheit und Gesundheit durch andere Maßnahmen zumindest in vergleichbarer Weise gewährleistet werden.
(5) Der Arbeitgeber hat die Wirksamkeit der Schutzmaßnahmen vor der erstmaligen Verwendung der Arbeitsmittel zu überprüfen. Satz 1 gilt nicht, soweit entsprechende Prüfungen nach § 14 oder § 15 durchgeführt wurden. Der Arbeitgeber hat weiterhin dafür zu sorgen, dass Arbeitsmittel vor ihrer jeweiligen Verwendung durch Inaugenscheinnahme und erforderlichenfalls durch eine Funktionskontrolle auf offensichtliche Mängel kontrolliert werden und Schutz- und Sicherheitseinrichtungen einer regelmäßigen Funktionskontrolle unterzogen werden. Satz 3 gilt auch bei Arbeitsmitteln, für die wiederkehrende Prüfungen nach § 14 oder § 16 vorgeschrieben sind.
(6) Der Arbeitgeber hat die Belange des Arbeitsschutzes in Bezug auf die Verwendung von Arbeitsmitteln angemessen in seine betriebliche Organisation einzubinden und hierfür die erforderlichen personellen, finanziellen und organisatorischen Voraussetzungen zu schaffen. Insbesondere hat er dafür zu sorgen, dass bei der Gestaltung der Arbeitsorganisation, des Arbeitsverfahrens und des Arbeitsplatzes sowie bei der Auswahl und beim Zur-Verfügung-Stellen der Arbeitsmittel alle mit der Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten zusammenhängenden Faktoren, einschließlich der psychischen, ausreichend berücksichtigt werden.
LärmVibrationsArbSchV Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung
§ 3 Gefährdungsbeurteilung:
§ 4 Messungen:
1. Messverfahren und -geräte den vorhandenen Arbeitsplatz- und Expositionsbedingungen angepasst sein; dies betrifft insbesondere die Eigenschaften des zu messenden Lärms oder der zu messenden Vibrationen, die Dauer der Einwirkung und die Umgebungsbedingungen und
2. die Messverfahren und -geräte geeignet sein, die jeweiligen physikalischen Größen zu bestimmen, und die Entscheidung erlauben, ob die in den §§ 6 und 9 festgesetzten Auslöse- und Expositionsgrenzwerte eingehalten werden.
§ 5 Fachkunde:
Anmerkung: zur Fachkunde siehe auch § 2 (7) LärmVibrationsArbSchV und DGUV-G 309-013
§ 9 Expositionsgrenzwerte und Auslösewerte für Vibrationen
1. der Expositionsgrenzwert A(8) = 5 m/s2 und
2. der Auslösewert A(8) = 2,5 m/s2.
Die Exposition der Beschäftigten gegenüber Hand-Arm-Vibrationen wird nach Nummer 1 des Anhangs ermittelt und bewertet.
1. der Expositionsgrenzwert A(8) = 1,15 m/s2 in X- und Y-Richtung und A(8) = 0,8 m/s2 in Z-Richtung und
2. der Auslösewert A(8) = 0,5 m/s2.
Die Exposition der Beschäftigten gegenüber Ganzkörper-Vibrationen wird nach Nummer 2 des Anhangs ermittelt und bewertet.
§ 10 Maßnahmen zur Vermeidung und Verringerung der Exposition durch Vibrationen:
§ 11 Unterweisung der Beschäftigten:
1. die Art der Gefährdung,
2. die durchgeführten Maßnahmen zur Beseitigung oder zur Minimierung der Gefährdung unter Berücksichtigung der Arbeitsplatzbedingungen,
3. die Expositionsgrenzwerte und Auslösewerte,
4. die Ergebnisse der Ermittlungen zur Exposition zusammen mit einer Erläuterung ihrer Bedeutung und der Bewertung der damit verbundenen möglichen Gefährdungen und gesundheitlichen Folgen,
5. die sachgerechte Verwendung der persönlichen Schutzausrüstung,
6. die Voraussetzungen, unter denen die Beschäftigten Anspruch auf arbeitsmedizinische Vorsorge haben, und deren Zweck,
7. die ordnungsgemäße Handhabung der Arbeitsmittel und sichere Arbeitsverfahren zur Minimierung der Expositionen,
8. Hinweise zur Erkennung und Meldung möglicher Gesundheitsschäden.
Anhang Vibrationen
TRLV Technische Regeln zur Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung
TRLV Vibrationen Teil Allgemeines - Technische Regel zur LärmVibrationsArbSchV
TRLV Vibrationen Teil 1 - Beurteilung der Gefährdung durch Vibrationen
4.2 Informationsquellen für die Gefährdungsbeurteilung:
Unter dem Aspekt der Vermeidung unnötiger Aufwände zur Vibrationsmessung ist die Rangfolge des Vorgehens bei der Auswahl geeigneter Informationsquellen in Abbildung 1 dargestellt. Für die Vergleichbarkeit von Expositionsangaben aus verschiedenen Informationsquellen mit den konkreten betrieblichen Arbeitsplätzen haben die Rahmenbedingungen, unter denen die Vibrationsangaben ermittelt wurden, besondere Bedeutung.
Anmerkung: Die Tabelle in Abschnitt 4.1.2 listet Geräte und Maschinen bzw. Werkzeuge auf, die zu einer die Sicherheit und die Gesundheit schädigenden Hand-Arm-Vibrationsexposition führen können.
TRLV Vibrationen Teil 2 - Messung von Vibrationen
TRLV Vibrationen Teil 3 - Vibrationsschutzmaßnahmen
DGUV-G 309-013 Anforderungen an Fachkundige für die Durchführung der Gefährdungsbeurteilung und für die Messung bei Vibrationsexposition nach § 5 der Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutz-
GKV-Belastungsanzeige - Ein einfaches Gerät zur Anzeige von Ganzkörper-Vibrationen
Gefährdungsanalyse von Druckluft-Stampfern (Aus der Arbeit des IFA Nr. 0144)
Handlungshilfen der BGN
- Ganzkörper-Vibrationen in der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie
Beurteilung von Gefährdungen beim Fahren von Flurförderzeugen
Arbeitshilfen - Landesamt für Arbeitsschutz Potsdam:
Punktwerttafel zur Beurteilung der Gefährdung durch Hand-Arm-Schwingungen
Punktwerttafel zur Beurteilung der Gefährdung durch Ganzkörper-Schwingungen
Zur Ermittlung der Belastung durch Vibrationen – Branchenbezogene Gefährdungstabellen
Branchenliste zu Hand-Arm-Vibrationen (Excel-Datei)
Branchenliste zu Ganzkörper-Vibrationen (Excel-Datei)
Home Impressum Datenschutzerklärung IP 54.81.195.140 Gesamt 24464 Besucher Heute 6 Besucher

References: §24
 § 24

§ 28

§ 31

§ 4
 § 40
 § 41
 § 42
 § 43

§ 2

§ 4
 § 21
 § 14
 § 15
 § 14
 § 16

§ 3

§ 4

§ 5
 § 2

§ 9

§ 10

§ 11
 § 5