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Timestamp: 2019-07-23 03:07:46+00:00

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Dienstleistungen - 110033-2017 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 110033-2017
24/03/2017 S59 - - Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren (competitive procedure with negotiation)
Deutschland-Wolfratshausen: Dienstleistungen von Architekturbüros
2017/S 059-110033
Kontaktstelle(n): Abteilung 21 – Planen und Bauen, Hr. Wenig
E-Mail: Wenig@Wolfratshausen.de
Hauptadresse: http://www.Wolfratshausen.de
Entwicklung Schulgelände: Generalsanierung und Erweiterung Grund- und Mittelschule am Hammerschmiedweg – Objektplanung LPH 1-9.
Die Stadt Wolfratshausen beabsichtigt die Entwicklung des Schulgeländes am Hammerschmiedweg als Generalsanierung und Erweiterung der Grund- und Mittelschule (GS und MS).
Die 3-zügige GS mit 261 Schülern in 12 Klassen hat konstante Schülerzahlen, eine rege Nutzung der Mittagsbetreuung und des Hortes. Die Einführung einer gebundenen Ganztagesklasse wird angestrebt.
Die derzeit 2-zügige MS mit 210 Schülern in 10 Klassen, davon 105 in der gebundenen Ganztagesklasse, wird erweitert durch die Verlagerung einer 1-zügigen MS mit 5 Klassen an diesen Standort.
Somit sind zusätzliche Klassen- u. Gruppenräume für den Ganztageszug der MS+GS nötig, ebenso eine Mensa für die Ganztagesklassen und die Mittagsbetreuung, sowie eine Heizzentrale und ein Lehrschwimmbecken vorzusehen.
Angedacht ist die Erweiterung z. B. als Neubau BT II und evtl. als Aufstockung BT IV o. ä.
Stadt Wolfratshausen.
Gegenstand des Auftrags sind die Leistungen der Objektplanung Gebäude Hammerschmiedweg 8 entsprechend HOAI Teil 3, Abschnitt 1, Leistungsphasen 1 bis 9 (Grundleistungen sowie einzelne Besondere Leistungen) für die Generalsanierung und Erweiterung der Grund- u. Mittelschule nebst Heizzentrale und Lehrschwimmbecken.
Bauteil II: Baujahr ca. 1960, BGF ca. 1 056m2, Zustand dem Baujahr entsprechend
Bauteil III: Baujahr ca. 1971, BGF ca. 2 120m2, energetisch saniert
Bauteil IV: Baujahr ca. 1998, BGF ca. 743m2, Zustand dem Baujahr entsprechend
Hausmeisterhaus: Baujahr ca. 1978, BGF ca. 273m2, Zustand dem Baujahr entsprechend.
Die Beauftragung erfolgt nach § 33 HOAI stufenweise. Über eine jeweils weitere Beauftragung der Leistungsstufen entscheidet der Auftraggeber im weiteren Verfahrensverlauf. Aus der stufenweisen Beauftragung können keine Forderungen weiterer Leistungsstufen abgeleitet werden. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung weiterer Leistungen besteht nicht.
Der Planungsbeginn erfolgt unmittelbar nach Auftragserteilung.
Nach Auftragserteilung ist zunächst in Stufe 0 vom Auftragnehmer eine Machbarkeitsstudie mit vergleichender Kostenermittlung für die Generalsanierung und Erweiterung mit Heizzentrale zur Versorgung auch umliegender öffentlicher Gebäude und Lehrschwimmbecken zu erarbeiten.
Diese und die weiteren Stufen werden näher unter II.1.11) beschrieben.
Es werden ggf. verschiedene besondere Leistungen nach HOAI Anlage 10 zu §§34ff beauftragt werden, z.B.:
— Bestandsaufnahme (Lph. 1)
— Untersuchen alternativer Lösungsansätze nach verschiedenen Anforderungen einschließlich Kostenbewertung (Lph. 2)
— Aufstellen einer vertieften Kostenschätzung nach Positionen einzelner Gewerke (LPH 2)
— Überwachen der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist, sowie schriftliche Benachrichtigung des Auftraggebers 2 Monate vor Ablauf der Verjährungsfirst (LPH 9)
— Erstellen eines Brandschutznachweises
— Erstellen eines Nachweises für Wärmeschutz und Energiebilanzierung
Die Vergabeverhandlung findet voraussichtlich im Juni 2017 statt. Auftragsvergabe ist aller Voraussicht nach im Juli 2017, Planungsbeginn ist direkt im Anschluss daran.
Die Fertigstellung der Machbarkeitsstudie ist zum 15.12.2017 erforderlich.
Im Falle einer Absage eines Teilnehmers der Vergabeverhandlung behält sich die Vergabestelle vor, der Rangfolge des Auswahlverfahrens entsprechend das nächst platzierte Büro zur Teilnahme an der Vergabeverhandlung einzuladen. Ein Rechtsanspruch auf diese sogenannte Nachnominierung besteht aber nicht. Eine Nachnominierung wird wenn, dann jedoch nur bis spätestens 10 Tage vor dem Verhandlungstermin ausgesprochen. Diese Regelung soll einem nachnominierten Teilnehmer eine Mindest-Vorbereitungszeit und somit die Gleichbehandlung aller Teilnehmer sicherstellen.
Beabsichtigt ist eine stufenweise Beauftragung, wobei die einzelnen Stufen ganz oder teilweise beauftragt werden können:
Stufe 0: Machbarkeitsstudie mit einer in Varianten vergleichenden Kostengegenüberstellung gem. Anlage 10 zu § 34 HOAI 2013.
Im Rahmen der Machbarkeitsstudie sind auf dem Baugrundstück verschiedene Varianten (mindestens 3) zu erarbeiten und hinsichtlich ihrer Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit zu bewerten.
Folgende Parameter sind dabei in Betracht zu ziehen:
— Generalsanierung bzw. Umstrukturierung der bestehenden Gebäude oder Teilen davon
— Erweiterung und/oder ggf. Aufstockung der bestehenden Gebäude oder Teilen davon
— Abbruch und Neubau eines Teiles des Schulgebäudes (Bauteil II)
— Integration eines Lehrschwimmbeckens
— Einbau einer Heizzentrale zur Versorgung auch der umliegenden öffentlichen Gebäude.
Stufe 1: Lph. 1 gem. § 34 HOAI 2013, ggf. aufgeteilt nach Bauabschnitten,
Stufe 2: Lph. 2 gem. § 34 HOAI 2013, ggf. aufgeteilt nach Bauabschnitten,
Stufe 3: Lph. 3-4 gem. § 34 HOAI 2013, ggf. aufgeteilt nach Bauabschnitten,
Stufe 4: Lph. 5-7 gem. § 34 HOAI 2013, ggf. aufgeteilt nach Bauabschnitten,
Stufe 5: Lph. 8 gem. § 34 HOAI 2013, ggf. aufgeteilt nach Bauabschnitten,
Stufe 6: Lph. 9 gem. § 34 HOAI 2013, ggf. aufgeteilt nach Bauabschnitten.
Zunächst wird die Stufe 0 beauftragt.
Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der weiteren Stufen, Leistungsphasen und ggf. einzelner Bauabschnitte besteht nicht.
Erst nach Abschluss der Stufe 0 entscheidet der Stadtrat ob und in welchem Umfang die Beauftragung der weiteren Stufen erfolgt.
a) Erklärung des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft über den Gesamtumsatz des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2014, 2015, 2016) gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV. Mindestanforderung ist ein Gesamtumsatz (Jahresmittel) von 350 000 EUR brutto.
Der Versicherungsnachweis darf nicht älter als sechs Monate sein gerechnet vom Tag der Bekanntmachung an und muss der Bewerbung beiliegen. Das Ausstellungsdatum muss aus dem Nachweis ersichtlich sein.
Zu a) Mindestanforderung ist ein Gesamtumsatz (Jahresmittel) von 350 000 EUR brutto.
a) Erklärung des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft über die Anzahl der festangestellten Mitarbeiter und der Führungskräfte in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2014, 2015, 2016) gem. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV. Mindestanforderung ist ein jährliches Mittel von vier technischen Mitarbeitern inklusive Geschäftsführung.
b) Angabe der Fachkräfte gem. § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, d.h. eindeutige Benennung des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters. Erklärung des Bewerbers über die Berufsqualifikation des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters gem. § 75 VgV. Die Person des Projektleiters erfüllt die fachlichen Anforderungen, wenn sie bereichtigt ist, die Berufsbezeichnung „Architekt“ (im Sinne des § 75 Abs. 1 VgV) im jeweiligen Herkunftsstaat des Bewerbers (Sitz des Bewerbers) zu führen. Die Person des stellvertretenden Projektleiters erfüllt die fachlichen Anforderungen, wenn sie berechtigt ist, die Berufsbezeichnung „Architekt“ (im Sinne des § 75 Abs. 1 VgV) oder „Ingenieur“ (im Sinne des § 75 Abs. 2 VgV) im jeweiligen Herkunftsstaat des Bewerbers (Sitz des Bewerbers) zu führen. Falls im jeweiligen Herkunftsstaat die Berufsbezeichnung „Architekt“ oder „Ingenieur“ nicht gesetzlich geregelt sein sollte, sind vergleichbare fachliche Qualifikationen nachzuweisen, also Befähigungsnachweise vorzulegen, deren Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG – Berufsanerkennungsrichtlinie – gewährleistet ist.
c) Die Berufserfahrung des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters im Leistungsbild Objektplanung ist jeweils durch Vorlage eines aussagekräftigen Lebenslaufes nachzuweisen. Mindestanforderung sind acht Jahre Berufserfahrung für den Projektleiter und fünf Jahre für den stellvertretenden Projektleiter im Leistungsbild Objektplanung.
d) Angabe von mindestens zwei verschiedenen Referenzen und mindestens einem Nachweis einer Machbarkeitsstudie gem. § 75 Abs. 5 VgV.
Im Falle einer ARGE ist von jedem ARGE-Partner mindestens ein Referenzprojekt einzureichen.
Der Referenzzeitraum muss zwischen 2007-2017 liegen, die LPH 2 muss in diesem Zeitraum begonnen und die LPH 8 abgeschlossen sein.
— Bezeichnung des beauftragten Büros bzw. ggf. der ARGE
— ggf. Benennung der Unterauftragnehmer
— Name des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters
— beauftragte Leistungsphasen
— Projektlaufzeit (LPH 2-8)
— Projektvolumen brutto (KG 200-700)
— Anteil Neubau/Anteil Sanierung
— Gruppenräume
— Nachweis der Einhaltung des Kosten- und Terminrahmens
Zusatzpunkte werden bei den Referenzprojekten vergeben für:
— Schwimmbad/Lehrschwimmbecken
— Heizzentrale zur Versorgung umliegender Gebäude
— Erweiterungsbau bzw. Aufstockung
— Generalsanierung Bestandsgebäude
— Maßnahme im laufenden Betrieb
— öffentlicher Auftraggeber bzw. Vergaberichtlinien analog eines öffentlichen Auftraggebers
— Projektdarstellung des Referenzprojekts auf höchstens vier DIN A4-Seiten oder zwei DIN A3-Seiten, graphische Darstellung z.B. mit Plänen, Fotos etc. und Beschreibung in Textform.
Folgende Angaben sind bei dem Nachweis einer Machbarkeitsstudie erforderlich:
— Projektvolumen (KG 200-700)
— Bildungsstandort
— Variantenvergleich
— Kostenbetrachtung
— Erläuterung der Ergebnisse der Studie auf vier DIN A4 oder zwei DIN A3 Seiten.
Zu a) Mindestanforderung ist ein jährliches Mittel von vier technischen Mitarbeitern inklusive Geschäftsführung.
zu b) Mindestanforderung an den Projektleiter: Berufsbezeichnung „Architekt“ (im Sinne des § 75 Abs. 1 VgV)
Mindestanforderung an den Stellvertretenden Projektleiter: Berufsbezeichnung „Architekt“ (im Sinne des § 75 Abs. 1 VgV) oder „Ingenieur“ (im Sinne des § 75 Abs. 2 VgV)
zu c) Mindestanforderung sind acht Jahre Berufserfahrung für den Projektleiter und 5 Jahre für den stellvertretenden Projektleiter im Leistungsbild Objektplanung.
zu d) – 2 Referenzprojekte, wobei der Referenzzeitraum muss zwischen 2007-2017 liegen, die Lph. 2 muss in diesem Zeitraum begonnen und die Lph. 8 abgeschlossen sein.
— sowie 1 Nachweis einer Machbarkeitsstudie.
b) Während der Bewerbungsphase sind Rückfragen ausschließlich in schriftlicher Form an die Kontaktstelle unter VgV@meixner-partner.de bis spätestens 10 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist zu richten.
Die Teilnehmer / die Bewerber verpflichten sich, sich eigenverantwortlich bis 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist auf der zuvor genannten Internetseite zu informieren, ob Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen zu den Vergabeunterlagen vorgenommen wurden. Weiter werden die Bewerber ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich in besonderen Fällen die Notwendigkeit ergeben kann, die Teilnahmefrist auch noch innerhalb der zuvor genannten 6 Kalendertage abzuändern, oder zu verschieben. Entsprechende Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen werden unverzüglich auf zuvor genannter Internetseite veröffentlicht.
Ist der Teilnahmeantrag bereits versandt worden, so ist dem Auftraggeber bis zum Ende der Teilnahmefrist per E-Mail, an die zu vor genannte E-Mailadresse, mitzuteilen, sofern
— Der alte Teilnahmeantrag –ergänzt um das Erläuterungs-, Aktualisierungs- oder Änderungsschreiben aufrechterhalten werden soll. Auf die Möglichkeit, diese, vom speziellen Einzelfall abhängige Variante wählen zu können, wird in dem betreffenden Erläuterungs-, Aktualisierungs- oder Änderungsschreiben ausdrücklich hingewiesen. Es wird darauf hingewiesen, dass das unterzeichnete Erläuterungs-, Aktualisierungs- oder Änderungsschreiben vor Ablauf der Teilnahmefrist dem Auftraggeber vorliegen muss,

References: § 33
 § 34
 § 34
 § 34
 § 34
 § 34
 § 34
 § 34
 § 45
 § 46
 § 46
 § 75
 § 75
 § 75
 § 75
 § 75
 § 75
 § 75
 § 75