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Timestamp: 2017-05-28 06:45:59+00:00

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Giurisdizione rumore quotidiano Nachbarschaft - voisinage - vicinato
Die Beschwerde eines Anwohners über mangelnde Lärmschutzmassnahmen bei einer geplanten Verschiebung einer Bushaltestelle in Horw LU wurde teilweise gutgeheissen. Gemäss Art. 11 Abs. 2 USG sind Emissionen im Rahmen der Vorsorge so weit zu begrenzen, als dies technisch und betrieblich möglich und wirtschaftlich tragbar ist. Konkret muss die Erhöhung einer bestehenden Holzlärmschutzwand gepüft werden. BGer 1C_753-2013
Zu duldende Emissionen durch den Betrieb einer Kinderkrippe Das BGer hat entschieden, dass es den Nachbarn in einer Wohnzone zuzumuten sei, an den Wochentagen von 6.30 bis 12 und von 13 bis 19 Uhr Lärm von nicht mehr als 20 Kindern zu dulden. Das Verwaltungsgericht hat das Bundesumweltrecht nicht verletzt, als es von höchstens geringfügigen Störungen ausging und keine weiteren vorsorglichen Massnahmen anordnete. BGE 1C_521_2015
Artikel auf VUR - Umweltrecht in der Praxis online (kostenpflichtige Anmeldung nötig) Handballgoal, Wettingen Nach der Errichtung eines Handballgoals auf einem Kinderspielplatz beantragten drei Anwohner Massnahmen gegen die zusätzlichen Lärmimmissionen. Der Antrag wurde wegen Unverhältnissmässigkeit abgewiesen.
Recours administratif d'un club contre les restrictions à la base du droit fédéral sur la protection contre le bruit. Un club de musique doit accepter des restrictions de temps d'ouverture en raison du bruit même si les voisins gêné sont peu et ces mesures indisposent le bien-être économique du club. L'ordonnance sur la protection contre le bruit est obligatoire même si le club satisfait une demande culturelle. BGer 1C_26/2007
Artikel auf VUR - Umweltrecht in der Praxis online (kostenpflichtige Anmeldung nötig) Lärmimmissionen durch Musik bei Festanlässen, Feldbach
Beschwerde der Nachbarn gegen eine erteilte Baubewilligung zur Umnutzung des Erdgeschosses in ein "Take-Away" Lokal wird durch das Bundesgericht abgewiesen. Nachbarn sind nur zur Beschwerde legitimiert, wenn sie einen praktischen Nutzen aus der Aufhebung oder Änderung des Entscheids ziehen. BGer 1C_314/2013
Beschwerde gegen Baugesuch für Erweiterung des Terrassenbereichs und Ladenvergrösserung einer Gastronomie sowie den Einbau von Schleusen beim Diskobereich. BGer 1C_161/2013
1C_58/2011
1C_296/2010
Musiklokal, Schwanden. Da Belastungsgrenzwerte fehlen, kann die Richtlinie des "Cercle Bruit" zur Beurteilung des Gaststättenlärms herangezogen werden. BGer 1C_311/2007
Öffnungszeiten Joystickbar Bern Die Beschwerde der Joystickbar gegen eine Verfügung des Regierungsstatthalters, welche die morgendlichen Öffnungszeiten an Wochenenden wegen Lärmklagen auf 12.00 Uhr statt 05.00 festlegte, wurde vom Bundesgericht abgewiesen. BGer 1A.75/2001
Gaststättenlärm im Innenhof ZH: Das Verwaltungsgericht hebt die durch das Baurekursgericht angeordnete Beschränkung der Öffnungszeiten (Aussenwirtschaft, So. - Do. bis 20 Uhr) aufgrund Unverhältnismässigkeit auf. Die Vollzugshilfe des Cercle Bruit vereinfacht eine objektivierte Betrachtungsweise und kann den Gerichten als Entscheidungshilfe dienen. Bei den in der Vollzugshilfe publizierten Zahlen handelt es sich um Richt- und nicht um Grenzwerte, eine Einzelfallbeurteilung ist weiterhin notwendig. Das Verwaltungsgericht ist der Auffassung, dass die beim Augenschein angetroffene Situation für ein Gebiet der ES III nicht atypisch ist. Deshalb ist dem Ruhebedürfnis der Anwohner zureichend Rechnung getragen, wenn die Öffnungszeiten auf 22 Uhr beschränkt werden, zumal der Aussenbereich bereits aufgrund klimatischer Bedingungen nur an warmen und regenfreien Tagen genutzt werden kann.
ZH: Aufgrund des durch den Viaduktbogen verursachten Halleffekts kann nicht ausgeschlossen werden, dass das Stimmengewirr gerade an den Werktagen und in der besonders heiklen Einschlafphase gegen 23.00 Uhr auch von durchschnittlich empfindlichen Anwohnern, als nicht mehr nur geringfügige Störung wahrgenommen wird. An Freitagen und Samstagen hingegen verschiebt sich die Einschlafphase eines Grossteils der Bevölkerung erfahrungsgemäss auf später. An diesen Abenden folgt für einen grossen Teil der Anwohner ein arbeitsfreier Tag, was bei der Festlegung der Betriebszeiten berücksichtigt werden darf. VB.2010.00257
VD: Nuisances (bruits de comportement) occasionnées par un bar sis dans une station de ski (Col des Mosses) en zone d'habitat collectif de degré de sensibilité au bruit III, dont se plaignent les voisins, dont le chalet se situe à 40 m., en zone chalet de degré de sensibilité au bruit II. Limitation des heures d'exploitation. Critères à prendre en compte = respect des valeurs de planification (installation nouvelle), emplacement, conditions d'exploitation économiquement supportable. Recours des voisins rejeté. TA VD AC.2004.0203
VD: Règlement communal permettant la reconstruction ou la transformation sans modification de l'implantation, du gabarit ou de l'affectation générale. L'utilisation du bâtiment comme cabaret et non plus comme restaurant n'implique aucun changement de catégorie d'affectation. En général, iIl n'y a changement d'affectation que si la nouvelle utilisation du bâtiment implique, par rapport à la précédente, un changement significatif du point de vue de l'affectation définie par la planification ou du point de vue de l'environnement. Absence d'impact significatif sur le plan de l'environnement car les nuisances sonores devraient a priori plutôt diminuer dans la même mesure que la capacité de l'établissement. TA VD AC.2002.0127
Schallpegelbegrenzung in einer Diskothek GR: Für aus Diskotheken dringende Musik gibt es keine Belastungsgrenzwerte; ihre Störwirkung ist daher aufgrund der richterlichen Erfahrung zu beurteilen. Eine Schallpegelbegrenzung auf 80 dB(A) ist im konkreten Fall eine taugliche, technisch mögliche und wirtschaftlich tragbare Vorsorgemassnahme.
Gemeinde Wädenswil. Die Beschwerde gegen eine verlängerte Öffnungszeit des
Gastlokals wurde vom Bundesgericht teilweise gutgeheissen.
Gasthof mit
Eine Überzeitbewilligung wurde abgelehnt, da durch den
Verkehr und das Kundenverhalten bei Veranstaltungsende ein deutlich erhöhter
Lärmpegel festgestellt wurde.
de l'horaire d'exploitation
GE: Restriction
de l'horaire d'exploitation de l'établissement. café et dancings. TA GE ATA 453 2006
L'annexe 6
OPB n'est pas applicable pour déterminer les valeurs limite d'immission des
bruits de comportement à la sortie d'un établissement public. Selon la
jurisprudence, le respect de valeurs limites d'immission implique une
exploitation sans gêne sensible pour le voisinage. Condition non réalisée en
l'espèce pour un établissement qui après l'heure de la fermeture (1h du
dimanche au mercredi, 2h le jeudi et 3h les vendredis et samedis) entraîne
régulièrement des bruits de comportement tels que cris, vocifération,
hurlements, verres brisés et bagarres.
de comportement de la clientèle à la sortie d'un dancing
de comportement de la clientèle à la sortie d'un dancing ne sont pas soumis
au droit fédéral de la protection de l'environnement mais relèvent du droit
ZH: Einschränkung des Bewirtungsbetriebs im Freien
(Gartenwirtschaft) von 19.00 Uhr bis 07.00 Uhr aufgrund Klagen wegen
Lärmimmissionen.
ZH: Störung der
Nachtruhe durch Lärmimmissionen einer Aussenwirtschaft, Wetzikon
provenant d'un établissement public
VD: recours déposé contre une autorisation
d'aménagement d'une terrasse au bénéfice d'un café-restaurant. D'une part,
l'audience a permis d'apprécier l'importance de la gêne subie par les
habitants situés dans le voisinage de l'établissement. D'autre part, une
importance particulière est accordée aux logements dans ce secteur par la
planification communale.
Application annexe 6 OPB au bruit des établissements
VD: Les valeurs
limites de l'annexe 6 OPB n'étant pas applicable au bruit des établissements
publics, l'autorité doit évaluer les immissions prévisibles et veiller à ce
qu'elles ne gênent pas de manière sensible la population dans son bien-être.
Confirmation de la décision exigeant le respect (réalisable au vu des
circonstances) des valeurs-limites selon la Directive pour les établissement
publics du 10.3.99 du Cercle bruit.
VD: Pour
respecter les valeurs limites d'immission, le bruit provoqué par
l'exploitation d'une terrasse sur le domaine public ne doit pas provoquer une
gêne sensible pour le voisinage. Pour évaluer les immissions, le tribunal
peut se référer au Taktmax (1h) utilisé en Allemagne, qui prend en
considération les niveaux maximas enregistrés pendant une période de 5
secondes avec une moyenne de ces niveaux pendant une heure.
ZH: Baubewilligung
für ein Gartenrestaurant in einer ruhigen Wohnzone: Lärmschutz. Vorsorgliche
Begrenzung der Lärmemissionen mittels Beschränkung der Betriebszeiten.
Prüfung der in der Umgebung verursachten Immissionen beim Fehlen von
Belastungsgrenzwerten. Abstufung der Störungsempfindlichkeit nach der
Tageszeit (Tag/Abend/Nacht).
Stundenschlag, Gossau Der Beschwerdeführer verlangte die Stundenschläge seien von 21.45 bis 06.00 Uhr auszusetzen. Das Gericht gewichtete das öffentliche Interesse an der Aufrechterhaltung der Tradition des Stundenschlags sowie dessen breite Akzeptanz in der Bevölkerung höher als das Ruhebedürfnis des Klägers - zumal bei den von der Empa gemessenen 46 - 54 Dezibel bei angelehntem Fenster keine zwingende Aufwachreaktion erfolgt.
In Bubikon wollte ein Beschwerdeführer das morgendliche Geläut der reformierten Kirche von 05.00 auf 07.00 Uhr verschieben. Das Geläut musste gemäss Bundesgerichtsentscheid auf 06.00 Uhr verlegt werden. BGer 1A.73/1999
Verschiebung des Frühgeläuts, Affoltern am Albis ZH: Klage wird abgewiesen, da im offenen Fenster gemessen der Grenzwert von 60dB(A) nicht erreicht wird.
Eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen. Dies wird damit begründet, dass die beanstandeten Lärmemissionen unter den vergleichbaren Planungswerten von Industrie- und Gewerbelärm liegen. Ein unteridridischer Container erachtet das Gericht als unverhältnismässig. BGer 1C_299/2009
Artikel auf VUR - Umweltrecht in der Praxis online (kostenpflichtige Anmeldung nötig) VG
Baugesuch für Glassammelstelle, Münchenbuchsee Parzelle liegt in Empfindlichkeitsstufe II. Baugesuch wurde von der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern (BVE) abgelehnt. Dagegen führte die Einwohnergemeinde Münchenbuchsee Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Mit Urteil dem Urteil am 13. Februar 2008 hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Bern die Beschwerde gut und die Angelegenheit wurde ans Bundesgericht weitergezogen (siehe oben).
Artikel auf VUR - Umweltrecht in der Praxis online (kostenpflichtige Anmeldung nötig) Nach oben
Segelflugschlepp auf einem Modell-Flugplatz Eine auf drei Jahre befristete Baubewilligung für einen Modell- Flugplatz wird nicht erteilt. Das Bundesgericht begründet den Entscheid mit der hohen Lärmbelastung für die Anwohner und dem Schutz der spärlich besiedelten Umgebung als Erholungsraum.
Lärmimmissionen durch Kuhglocken SZ: Der von Kuh- und anderen Tierglocken ausgehende Lärm steht zweifellos im Zusammenhang mit einem landwirtschaftlichen Betrieb, auch dann, wenn die Tiere sich nicht unmittelbar auf dem Hofgelände, sondern ausserhalb auf der Weide befinden. Auch das bewirtschaftete Land gehört zum Betrieb und das USG ist auf Lärm anwendbar, der vom Betrieb der Weiden ausgeht. Glockenverbot im vorliegenden Fall abgelehnt.
Pferdebox, Flims Für eine Umnutzung eines Geräte- und Abstellraumes in einen Abstellraum mit Pferdebox wurde ein Baugesuch eingereicht. Gegen dieses erhoben einige Anwohner Einsprache. Zur Begründung brachten sie unter anderm vor, dass die Pferde durch Hufschläge gegen die Stallwände Lärm erzeugten. Die Beschwerde wurde vom Bundesgericht abgewiesen.
Lärmimmission durch Hühnerzucht ZH: Hobbymässige Hühnerzucht ist in ländlichen Mischzonen grundsätzlich zulässig. Die Belastungsgrenzwerte gemäss Anhang 6 LSV sind nicht anwendbar, die Lärmimmissionen sind nach dem USG zu beurteilen. Kommunale oder kantonale Nutzungsvorschriften sind gerechtfertigt, wenn die Störung mehr als geringfügig ist. Es gilt das Vorsorgeprinzip. VB.2008.00227
Artikel auf VUR - Umweltrecht in der Praxis online (kostenpflichtige Anmeldung nötig) Halle pour l'engraissement des poulets
Störung der Nachbarn durch Hahnengeschrei, Winterthur Die wichtigste Massnahme gegen das Krähen eines Hahnes ist die Beschränkung der Zeit, in der sich das Tier im Freien aufhält. Im Winterthurer Fall hat das Bundesgericht dem Eigentümer die Haltung ausserhalb des Hühnerhauses von 20:00 bis 07:00 Uhr verboten.

References: Art. 11
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