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Timestamp: 2017-06-23 19:09:47+00:00

Document:
LAG-Gentechnik: UA-Methodenentwicklung - Methoden
Ausschuss Methoden-entwicklung
Neue/aktualis.Dokumente
Methoden Ausschuss Vollzug(bis 2004) Saatgut
- Nachweismethoden
Nachweismethoden Pflanzen
Nachweismethoden Bakterien
Nachweismethoden Viren
Nachweismethoden Pilze
Nachweismethoden Zelllinien
- Saatgutkonzept
- Probenahmetechniken
1) PCR-Nachweis der p35S/pat-Genkassette in transgenen Kulturpflanzen
Status/Fassung: verabschiedet, letzte Fassung: 15.09.1998 Anwendungsbereich: Nachweis des pat-Gens (Resistenz gegen Glufosinat) sowie des vorgeschalteten 35S-Promotors in transgenen Pflanzen (Im Ringtest wurden transgener Mais und Raps bearbeitet)
Isolierung von Gesamt-DNA der Pflanzen PCR: Amplifikation eines p35S/pat-spezif. Fragments Kontroll-PCR: Amplifikation eines Fragments einer plastidären tRNA (Positivkontrolle) Analyse der PCR-Produkte (Gelelektrophorese, Restriktionsverdau)
Koordination: Niedersachsen Volltext: AM 001 (PDF-Datei, 36 kB)
2) PCR-Nachweis der pSSUAra/bar-Genkassette in transgenen Kulturpflanzen
Status/Fassung: verabschiedet, März 2001
Anwendungsbereich: Nachweis des bar-Gens (Glufosinat-Resistenz) sowie des vorgeschalteten Promotors der kleinen Untereinheit der Rubisco (SSU) in Pflanzen Nachweistechnik/Methode:
Isolierung von Gesamt-DNA aus höheren Pflanzen PCR: Nachweis eines spezifischen pSSU/bar-Fragmentes Kontroll-PCR: Amplifikation einer plastidären tRNA (Positivkontrolle) Darstellung/Charakterisierung der Amplifikate (Gelelektrophorese, Restriktionsverdau)
Auf Grundlage dieser Methode wurde eine amtliche Methode gemäß § 28b GenTG unter der Nummer G 30.40-13 veröffentlicht, die im Rahmen der Überwachung vorrangig anzuwenden ist (Amtl. Sammlung § 28b GenTG ). Koordination: Sachsen-Anhalt Volltext: AM 008 (PDF-Datei, 38 kB)
3) PCR-Nachweis der spezifischen gentechnischen Veränderungen in Glyphosate-resistenten transgenen Pflanzen (Print) / PCR-Nachweis der pFMV/CTP2/EPSPS-Genkassette in transgenen Kulturpflanzen
Status/Fassung: verabschiedet, letzte Fassung: März 2002 Anwendungsbereich: Nachweis einer Genkassette, bestehend aus dem Promotor pFMV, der Chloroplasten-Transitpeptidsequenz CTP2 und dem EPSPS-Gen (Resistenz gegen Glyphosat-Herbizide), in transgenen Pflanzen. Die Methode ist geeignet (Im Ringtest wurden transgene Zuckerrüben und Raps bearbeitet) Nachweistechnik/Methode:
Isolierung von Gesamt-DNA der Pflanzen PCR: Amplifikation der pFMV/CTP2/EPSPS-Genkassette Kontroll-PCR: Amplifikation eines Fragments einer plastidären tRNA Analyse der PCR-Produkte (Gelelektrophorese, Restriktionsverdau, ggf. Sequenzierung)
Auf Grundlage dieser Methode wurde eine amtliche Methode gemäß § 28b GenTG unter der Nummer G 30.40-11 veröffentlicht, die im Rahmen der Überwachung vorrangig anzuwenden ist (Amtl. Sammlung § 28b GenTG ). Koordination: Sachsen-Anhalt Volltext: AM 009 (PDF-Datei, 58 kB)
4) PCR-Nachweis der 35S-nptII-Übergangssequenz,
der pNapin-BayTe-Übergangssequenz und des plsC-Gens
Status/Fassung:
verabschiedet, letzte Fassung: November 2004
Anwendungsbereich: Verfahren
zum qualitativen PCR- Nachweis von bestimmten gentechnisch veränderten
Rapslinien, die in ihrer Fettsäure-Zusammensetzung bzw. im
Speicherlipid-Muster modifiziert wurden. Im Ringtest wurden zwei verschiedene
Raps-Transgene mit verändertem Fettsäure-Stoffwechsel bearbeitet.
Nachweistechnik/Methode:
Probenvorbereitung, DNA-Extraktion PCR:Amplifikation eines p35S/nptII-spezif. Fragments, einer Napin-Gen-Promotor
/ Thioesterase-Übergangssequenz und des Acylglycerol-3-phosphate-acyltransferase 8-Gens (plsC) Kontroll-PCR: Amplifikation eines Fragments einer plastidären tRNA oder des
Raps-PepC-Gens Analyse der PCR-Produkte (Gelelektrophorese, Restriktionsverdau) Auf Grundlage dieser Methode wurde eine amtliche Methode gemäß § 28b GenTG unter der Nummer G 30.40-12 veröffentlicht, die im Rahmen der Überwachung vorrangig anzuwenden ist (Amtl. Sammlung § 28b GenTG ). Koordination: Sachsen-Anhalt Volltext: AM 015 (PDF-Datei, 45 kB)
5) Real-Time PCR zur quantitativen Bestimmung gentechnisch veränderter Rapslinien mit dem 35S/pat-Genkonstrukt
Status/Fassung: verabschiedet, letzte Fassung: März 2006
Anwendungsbereich: Real Time-PCR-Verfahren zur quantitativen Bestimmung des Übergangs zwischen dem CaMV-35S-Promotor und einer synthetischen pat-DNA-Sequenz in bestimmten gentechnisch veränderten Rapslinien
Nachweistechnik/Methode: Probenvorbereitung, DNA-Extraktion
PCR:Amplifikation eines p35S/pat-spezif. Fragments
Kontroll-PCR: Amplifikation eines Fragments des Raps-PepC-Gens
Auswertung Auf Grundlage dieser Methode wurde eine amtliche Methode gemäß § 28b GenTG unter der Nummer G 30.40-1 veröffentlicht, die im Rahmen der Überwachung vorrangig anzuwenden ist (Amtl. Sammlung § 28b GenTG ). Koordination: Hamburg
Volltext: AM 019 (PDF-Datei, 56 kB)
6) Qualitative PCR zum Nachweis transgener Kartoffeln mit verändertem Stärkestoffwechsel oder Schädlingsresistenz mit Anhang 8.1 bis 8.6
Status/Fassung: verabschiedet, letzte Fassung: März 2009
Anwendungsbereich: Die Methode beschreibt verschiedene qualitative PCR- Nachweisverfahren für bestimmte gentechnisch veränderte Kartoffellinien, die in ihrem Stärkestoffwechsel modifiziert wurden oder in die eine Schädlingsresistenz eingeführt wurde: Verfahren zum Nachweis des ahas-Gens, einer p35S- bar- Übergangssequenz, einer Übergangssequenz zwischen Promotor und der 5´-nicht-translatierten Region eines Phytophthoraresistenz vermittelnden Gens, einer Übergangssequenz zwischen Promotor und invertiertem gbss-Gen, einer Übergangssequenz zwischen dem gbss-Promotor und dem invertierten be2-Gen, einer Übergangssequenz zwischen invertierten be1- und r1- Genen.Die Anhänge enthalten Details und Verfahrenskenndaten zu den Einzelverfahren.
Probenvorbereitung, DNA-Extraktion PCR: Amplifikation von spezifischen Nukleinsäuresequenzen Kontroll-PCR Auswertung
Koordination: Niedersachsen Volltext: AM 022 (PDF-Datei, 38 kB)
Anhang 8.1: PCR-Nachweis der p35S-bar Übergangssequenz Anhang 8.1 (PDF-Datei, 23 kB)
Anhang 8.2: PCR-Nachweis der BE1-R1-antisense-Übergangsfrequenz in Kartoffeln mit verändertem Stärkestoffwechsel Anhang 8.2 (PDF-Datei, 27 kB)
Anhang 8.3: PCR-Nachweis des Acetohydroxyacid-Synthase-Gens (ahas) in transgenen Kartoffeln mit verändertem Stärkestoffwechsel oder Phytophthora-Resistenz Anhang 8.3 (PDF-Datei, 22 kB)
Anhang 8.4: PCR-Nachweis des pHAS3-Konstruktes in Kartoffeln mit verändertem Stärkestoffwechsel Anhang 8.4 (PDF-Datei, 20 kB)
Anhang 8.5: PCR-Nachweis des pAP4-Konstruktes in Kartoffeln mit verändertem Stärkestoffwechsel Anhang 8.5 (PDF-Datei, 20 kB)
Anhang 8.6: PCR-Nachweis der VCPMA16- bzw. VCPMA19-Konstrukte in Kartoffeln mit Phytophthora-Resistenz
Anhang 8.6 (PDF-Datei, 23 kB)
7)	Real-time PCR Verfahren zum Nachweis gentechnisch veränderter Rapslinien mit dem bar/T-g7-Genkonstrukt
Status/Fassung: verabschiedet, letzte Fassung: November 2009
Anwendungsbereich: Die Methode beschreibt ein Screening-Verfahren zum Nachweis bestimmter gentechnisch veränderter Rapslinien mit dem bar/Tg7-Genkonstrukt, sog. SeedLink®-Rapslinien, wie z.B. Ms1, Ms8, Rf1, Rf2, Rf3 sowie ihrer Kreuzungsprodukte. Es werden die Übergangsregion des bar-Gens zum T-g7 Terminator einerseits und ein Fragment des rapsspezifischen BnACCg8-Referenzgens andererseits mittels Real-time PCR in zwei Reaktionen amplifiziert. Für die Abschätzung des relativen gv Gehalts werden als Quantifizierungsstandards Verdünnungen eines Hybridmoleküls benutzt, das die Zielsequenzen der bar/T-g7-Genkassette und des Referenzgens im Verhältnis 1:1 beinhaltet. Nachweistechnik/Methode:
PCR: Amplifikation von spezifischen Nukleinsäuresequenzen
Koordination: Bayern Volltext: AM 025 (PDF-Datei, 56 kB)
8) Real-time PCR-Verfahren zum Event-spezifischen Nachweis der Rapslinien Falcon GS40/90 und Liberator pHoe6/Ac
Status/Fassung: verabschiedet, letzte Fassung: Dezember 2011
Anwendungsbereich: Die Methode beschreibt Real-time PCR-Verfahren zum Event-spezifischen Nachweis der gentechnisch veränderten Rapslinien Falcon GS40/90 (ACS-BNØ1Ø-4) und Liberator pHoe6/Ac (ACS-BNØØ9-3). Beide Linien enthalten als gentechnische Veränderung die 35S-pat Genkassette. Die Linie Liberator pHoe6/Ac enthält nur eine Kopie dieses Konstrukts, während die Linie Falcon GS40/90 zwei Kopien dieses Konstrukts enthält. Das Verfahren ist prinzipiell für die Untersuchung von Saatgut verwendbar. Es ist auch für die Untersuchung von anderen Produkten wie z.B. Futtermitteln und Lebensmitteln geeignet, wenn aus der jeweiligen Matrix amplifizierbare DNA extrahiert werden kann. Auf Grundlage dieser Methode wurde eine amtliche Methode gemäß § 28b GenTG unter der Nummer G 30.40-6 veröffentlicht, die im Rahmen der Überwachung vorrangig anzuwenden ist (Amtl. Sammlung § 28b GenTG ). Koordination: Hamburg Volltext: AM 030 (PDF-Datei, 94 kB)
1) PCR-Nachweis von GVO, die von pBR322 abgeleitete Sequenzen enthalten
Status/Fassung: verabschiedet, letzte Fassung: 15.09.1998 Anwendungsbereich: Nachweis von GVO, die pBR322 ab-geleitete Sequenzen (=Vektorsequenzen) enthalten. Im Ringtest wurden pUC-Plasmide in E.coli charakterisiert. Nachweistechnik/Methode:
Aufarbeitung der Proben Isolierung der DNA PCR: Amplifikation des ColE1 Origin und des 3`-Endes vom ampr-Gens Analyse der PCR-Produkte (Gelelektrophorese)
Koordination: Hamburg Volltext: AM 002 (PDF-Datei, 28 kB)
2) Nachweis von E.coli K12 mittels PCR und U3-Phagentest
Status/Fassung: verabschiedet, letzte Fassung: 15.09.1998 Anwendungsbereich: Charakterisierung und Differenzierung von E. coli K12 mittels Multiplex-PCR. Absicherung der Ergebnisse mit dem U3-Phagentest. Nachweistechnik/Methode: Probenaufarbeitung und Isolierung der genomischen DNA Durchführung der Multiplex-PCR: Nachweis des K12-spezifischen Insertion im rfb-50-Gen sowie Amplifikation eines Enterobakterien-spezifischen Fragments des pal-Gens Auf Grundlage dieser Methode wurde eine amtliche Methode gemäß § 28b GenTG unter der Nummer G 21.40-2 veröffentlicht, die im Rahmen der Überwachung vorrangig anzuwenden ist (Amtl. Sammlung § 28b GenTG ). Koordination: Hamburg und Niedersachsen Volltext: AM 003 (PDF-Datei, 35 kB)
3) Differenzierung von E.coli-Stämmen mit Hilfe der Pulsfeldgelelektrophorese (PFGE) Status/Fassung: verabschiedet, letzte Fassung 03.08.2000 Anwendungsbereich: Charakterisierung von E. coli-Stämmen unterhalb der Speziesebene Nachweistechnik/Methode: Anzucht der Bakterien Isolierung der genomischen DNA Restriktionsverdau der genomischen DNA Charakterisierung der DNA mittels PFGE
Koordination: Berlin und Niedersachsen Volltext: AM 004 (PDF-Datei, 20 kB)
4)	Nachweis von persistierenden Agrobakterien in transgenen Kulturpflanzen und deren mikro- und molekularbiologische Charakterisierung
Status/Fassung: verabschiedet, letzte Fassung: September 2000 Anwendungsbereich: Nachweis von transgenen Agrobakterien in verschiedenen Geweben höherer Pflanzen Nachweistechnik/Methode:
Anreicherung von Agrobakterien Biochem. Charakterisierung der isolierten Bakterienkolonien Isolierung der DNA PCR: Nachweis von spezif. Sequenzen des Ti-Plasmids (virG/virD) Darstellung/Auswertung der PCR-Produkte
Koordination: Niedersachsen Volltext: AM 005 (PDF-Datei, 45 kB)
5)	Nachweis von E. coli C mit dem PhiX174-Phagentest
Status/Fassung: verabschiedet, letzte Fassung September 2000 Anwendungsbereich: Identifizierung von E. coli C sowie Abgrenzung zu E. coli K12 / sonstige E.coli Nachweistechnik/Methode:
Spezifische Infektion von E. coli C durch Phage X174: Plaque-Bildung bzw. Lyse der getesteten E. coli
Koordination: Niedersachsen Volltext: AM 006 (PDF-Datei, 18 kB)
6) PCR-Nachweis von E. coli B- und BL21-Stämmen
Status/Fassung: verabschiedet, letzte Fassung: März 2005 Anwendungsbereich: Spezifischer Nachweis verschiedener, häufig verwendeter E.coli B- und BL21-Stämme. Im Ringtest wurden E.coli B sowie zwei Derivate von E.coli BL21 identifiziert. Nachweistechnik/Methode:
Probenvorbereitung PCR: Amplifikation einer für E.coli B (Wildtyp) spezifischen DNA-Sequenz, der lacUV5-Promotor/T7-RNA-Polymerasegen-Übergangssequenz im Prophagen DE3 und der pBR322/T7-Lysozymgen-Übergangssequenz im Plasmid pLys Analyse der PCR-Produkte (Gelelektrophorese, Restriktionsverdau) Auf Grundlage dieser Methode wurde eine amtliche Methode gemäß § 28b GenTG unter der Nummer G 21.40-2 veröffentlicht, die im Rahmen der Überwachung vorrangig anzuwenden ist (Amtl. Sammlung § 28b GenTG ). Koordination: Niedersachsen Volltext: AM 018 (PDF-Datei, 32 kB)
7) Nachweis von E. coli an Oberflächen
Der Unterausschuss Methodenentwicklung empfiehlt zum Nachweis von E. coli auf Oberflächen die Anwendung der Methode "Bestimmung des Oberflächenkeimgehaltes auf Einrichtungs- und Bedarfsgegenständen im Lebensmittelbereich", Teil 1-3, Januar 1998 der amtlichen Sammlung von Untersuchungsverfahren nach § 35 LMBG.
8) Identifizierung von Bakterien durch Sequenzierung der 16S-rDNA-Amplifikate Status/Fassung: verabschiedet, letzte Fassung: Juli 2006
Anwendungsbereich: Verfahren zur Amplifikation des 5´- Endes der 16S-rDNA aus Bakterien und nachfolgenden Sequenzierung des PCR-Produktes Nachweistechnik/Methode:
Isolierung der genomischen DNA aus Bakterien Durchführung der 16S-rDNA - PCR Aufreinigung des PCR-Produktes Sequenzierung des PCR-Produktes Auswertung der 16S-rDNA-Sequenz über BLAST N
Auf Grundlage dieser Methode wurde eine amtliche Methode gemäß § 28b GenTG unter der Nummer G 21.40-1 veröffentlicht, die im Rahmen der Überwachung vorrangig anzuwenden ist (Amtl. Sammlung § 28b GenTG ). Koordination: Niedersachsen
Volltext: AM 020 (PDF-Datei, 64 kB)
9) Nachweis von Mykoplasmen in Zellkulturen mittels PCR Status/Fassung: verabschiedet, letzte Fassung: September 2011
Anwendungsbereich: Die hier beschriebene PCR-Methode basiert auf der spezifischen Amplifikation eines DNA-Abschnittes des Mycoplasma-16S rRNA-Gens. Damit können Zellkulturen auf die Anwesenheit verschiedener Mykoplasmenspezies und auf Acholeplasma laidlawii hin untersucht werden. Auf Grundlage dieser Methode wurde eine amtliche Methode gemäß § 28b GenTG unter der Nummer G 21.40-3 veröffentlicht, die im Rahmen der Überwachung vorrangig anzuwenden ist (Amtl. Sammlung § 28b GenTG ). Koordination: Sachsen-Anhalt
Volltext: AM 029 (PDF-Datei, 150 kB)
1) Qualitativer und Quantitativer Nachweis von rekombinanten Viren (am Beispiel von Vaccinia-Viren)
Status/Fassung: verabschiedet, März 2003
Anwendungsbereich: Nachweis von rekombinanten (Vaccinia-) Viren (rekomb. Bereich: eGFP integriert in TK-gen). Quantifizierung der Viren mit TaqMan Nachweistechnik/Methode:
PCR für 2 virale Gene (Thymidin-kinase, Ribonucleotidreduktase); WT Vaccinia zeigen 2 PCR-Produkte, wenn GVO vorliegt, Ausfall eines der PCR-Produkte Quantifizierung über TaqMan (fluorometrische Bestimmung der Amplifikate)
Koordination: Schweiz Volltext: AM 011 (PDF-Datei, 31 kB) / AM 012 (PDF-Datei, 51 kB)
2) Extraktion von Virus-DNA
Anwendungsbereich: Mit dieser Methode kann Virus-DNA (getestet für Vacciniaviren) aus Flüssigkeiten (z.B. aus Wischproben) extrahiert werden. Die extrahierte DNA ist nach diesem Prozess direkt für PCT-Anwendungen nutzbar. Nachweistechnik/Methode:
Nach einem Verdau der viralen Hüllproteine mit Proteinase K, wird die freigewordene DNA während eines Zentrifugationsschrittes an eine Silikagelmembran einer Spinnsäule gebunden (Festphasenextraktion). Die gebundene DNA wird in der Folge in zwei Schritten von kontaminierenden Stoffen gereinigt und mit einem kleinen Volumen Extraktionspuffer eluiert. Da bei den meisten zu untersuchenden Proben, wenn überhaupt, mit nur geringsten Mengen an Viren zu rechnen ist, wird zu Beginn 1µg einer sogenannten „Carrier“-DNA (Sonicated Hering Sperm DNA) hinzugefügt, um die DNA-Extraktionsverluste durch unspezifische feste Bindungen zu verringern.
Koordination: Schweiz Volltext: AM 013 (PDF-Datei, 28 kB)
3) Nachweis von biologisch aktiven Adenoviren des Typs 5 (Ad5) und zur Unterscheidung zwischen der natürlichen und der gentechnisch veränderten Form dieses Virus Status/Fassung: verabschiedet, Februar 2005
Anwendungsbereich: Differenzierter Nachweis von Wt-/replikationsdefekten Adenoviren Nachweistechnik/Methode:
Genetisch verän­derten Adenoviren können sich in normalen menschlichen Zellen nicht selbständig vermehren (Replikations­defizienz). Eine Vermehrung dieser Virenpartikel kann daher nur in einer zellulären Umgebung erfolgen, welche die fehlenden genetischen Informationen komplementiert. Diese Voraussetzung ist bei der Zellli­nie HEK-293 gegeben. Der Test zum Unterscheiden von replikationsdefizienten und natürlichen Adenovi­ren (Wildtyp) oder wildtyp-ähnlichen Ad5 erfolgt daher über einen „Bioassay“ mit zwei Zelllinien. Die HELA Zelllinie erlaubt es nur den natürlichen oder wildtyp-ähnlichen Adenoviren, sich zu replizieren. Im Gegensatz dazu können sich die in Forschungslaboratorien verwendeten replikationsdefizenten Adenovi­ren in HEK-293 Zellen jedoch nicht in HELA Zellen vermehren.
Koordination: Schweiz Volltext: AM 016 (PDF-Datei, 24 kB)
4) Quantitativer Nachweis von Adenovirus-DNA mittels Real-Time PCR
Status/Fassung: verabschiedet, Februar 2005
Anwendungsbereich: Quantifizierung der adenoviralen DNA mit TaqMan (= Ergänzung des Nachweises von biologisch aktiven Adenoviren) Nachweistechnik/Methode:
Quantifizierung über TaqMan (fluorometrische Bestimmung der Amplifikate; Verwendung eines Fragments (101 bp) des im Adenovirus Typ 5 Genom vorkommenden „fiber protein“ - Gens Ad5-fiber))
Auf Grundlage dieser Methode wurde eine amtliche Methode gemäß § 28b GenTG unter der Nummer G 10.40-1 veröffentlicht, die im Rahmen der Überwachung vorrangig anzuwenden ist (Amtl. Sammlung § 28b GenTG ). Koordination: Schweiz Volltext: AM 017 (PDF-Datei, 28kB)
5) Quantitativer Nachweis von Lentiviren (HIV1)-RNA mittels Real time RT-PCR Status/Fassung: verabschiedet, letzte Fassung: April 2009
Anwendungsbereich: Quantitativer Nachweis von Lentiviren (HIV1) – RNA mittels reverser Transkription und quantitativer Real time PCR
Nachweistechnik/Methode: RNA-Extrakte von erhobenen Proben (z.B. Wischproben) werden nach einem Verdauungsschritt mit DNase und einer anschliessenden Reinigung der RNA auf das Vorhandensein von Lentivirus-RNA mit HIV1-Hintergrund untersucht. Zu diesem Zweck wird ein kombiniertes Verfahren aus reverser Transkription (RT) und quantitativer „TaqMan“ PCR durchgeführt. Der Extrakt wird zur Kontrolle des DNA-Verdaus auch ohne reverse Transkription einer quantitativen PCR unterzogen. Als weitere Kontrolle wird mit dem nicht DNase-behandelten Extrakt eine quantitative PCR ohne reverse Transkription durchgeführt, um in den Proben mögliche DNA-Kontaminationen der nachzuweisenden Sequenz zu identifizieren
Auf Grundlage dieser Methode wurde eine amtliche Methode gemäß § 28b GenTG unter der Nummer G 10.40-2 veröffentlicht, die im Rahmen der Überwachung vorrangig anzuwenden ist (Amtl. Sammlung § 28b GenTG ). Koordination: Schweiz Volltext: AM 024 (PDF-Datei, 68kB)
6) Extraktion von Virus-RNA
Status/Fassung: verabschiedet, letzte Fassung: April 2009
Auf Grundlage dieser Methode wurde eine amtliche Methode gemäß § 28b GenTG unter der Nummer G 10.20-1 veröffentlicht, die im Rahmen der Überwachung vorrangig anzuwenden ist (Amtl. Sammlung § 28b GenTG ). Koordination: Schweiz Volltext: AM 023 (PDF-Datei, 30kB)
7) Nachweis von Kontaminationen von Zelllinien mit dem Squirrel Monkey Retrovirus (SMRV)
Anwendungsbereich: Nachweis von Nukleinsäuresequenzen des Squirrel Monkey Retrovirus (SMRV) in DNA-Extrakten aus Zellkulturen zur Überprüfung auf SMRV-Infektionen Die Anhänge enthalten Details und Verfahrenskenndaten zu den Einzelverfahren. Nachweistechnik/Methode:
Der SMRV-Nachweis erfolgt durch eine real-time Polymerase-Kettenreaktion (PCR), in der SMRV-Nukleinsäuresequenzen der Genabschnitte für gag und env vervielfältigt und nachgewiesen werden. Als Amplifikationskontrolle dient der Nachweis einer c-myc-Nukleinsäuresequenz, die zur Überprüfung von Zelllinien verschiedener Spezies eingesetzt werden kann.
Koordination: Hamburg Volltext: AM 026 (PDF-Datei, 84 kB)
Anhang 8.1: Real-time PCR-Nachweis von c-myc-Sequenzen (Amplifikationskontrolle)
Anhang 8.1 (PDF-Datei, 13 kB)
Anhang 8.2: Real-time PCR-Nachweis von SMRV-gag-Sequenzen Anhang 8.2 (PDF-Datei, 12 kB)
Anhang 8.3: Real-time PCR-Nachweis von SMRV-env-Sequenzen
Anhang 8.3 (PDF-Datei, 12 kB)
1) Molekularbiologische Identifizierung von Pilzen mittels ITS-PCR und nachfolgender Sequenzierung
Status/Fassung: verabschiedet, letzte Fassung: März 2011
Anwendungsbereich: Die Methode beschreibt ein Verfahren zur Analyse der Nukleotidsequenz des 5,8S rRNA-Gens und der benachbarten ITS-(Internal Transcribed Spacer) DNA-Sequenz für die Gattungs- und Speziesidentifizierung bei Pilzen. Die Analyse dieser Teilsequenzen ermöglicht eine taxonomische Zuordnung von Pilzstämmen, um im Rahmen der Gentechniküberwachung gentechnische Arbeiten überprüfen sowie mögliche Pilzkontaminationen nachweisen zu können. Auf Grundlage dieser Methode wurde eine amtliche Methode gemäß § 28b GenTG unter der Nummer G 25.40-1 veröffentlicht, die im Rahmen der Überwachung vorrangig anzuwenden ist (Amtl. Sammlung § 28b GenTG ). Koordination: Niedersachsen
Volltext: AM 028 (PDF-Datei, 59 kB)
1) Überprüfung der Spezies und Reinheit von Zelllinien mittels Multiplex PCR
Status/Fassung: verabschiedet, letzte Fassung: Januar 2011
Anwendungsbereich: Die Methode beschreibt ein modifiziertes Multiplex-PCR basiertes Nachweisverfahren zur Identifikation der Spezies einer Zelllinie und zum Aufdecken von potenziellen Kreuzkontaminationen durch artfremde Linien. Dabei werden speziesspezifische Fragmente der mitochondrialen DNA in einem zwischen dem Gen für das Cytochrom b und der Sequenz für die 16S ribosomale RNA gelegenen Bereich amplifiziert. Nachweistechnik/Methode:
PCR: Amplifikation von spezifischen Nukleinsäuresequenzen Kontroll-PCR Auswertung Validierung
Koordination: Niedersachsen
Volltext: AM 027 (PDF-Datei, 74 kB)
Saatgutkonzept
Konzept zur Untersuchung von Saatgut auf Anteile gentechnisch veränderter Pflanzen Status/Fassung: verabschiedet 2006
Anmerkung Dez. 2014: Das vorliegende Konzept ist in die Methode G 30.00-2 der
Amtlichen Sammlung von Untersuchungsverfahren nach § 28b GenTG eingeflossen. Es hat deswegen nur noch informativen Charakter, eine
Aktualisierung des Konzeptes erfolgt nicht mehr.
Volltext (deutsch):Saatgutkonzept (PDF-Datei, 93 kB)
Englische Übersetzung:Concept for seed analysis 2006 (PDF-Datei, 145 kB)
1) Probenahme von Pflanzenmaterial
Status/Fassung: verabschiedet, März 2002
Anwendungsbereich: Probenahme als Vorbereitung für den Nachweis von rekombinanten Bereichen in transgenen Pflanzen
Probenahme, Probentransport ggf. -versand und Probenkonservierung von Pflanzenmaterial
Auf Grundlage dieser Methode wurde eine amtliche Methode gemäß § 28b GenTG unter der Nummer G 30.10-1 veröffentlicht, die im Rahmen der Überwachung vorrangig anzuwenden ist (Amtl. Sammling § 28b GenTG ). Koordination: Niedersachsen
Volltext: AM 010 (PDF-Datei, 34 kB)
2) Probenahme von Wasserproben
Status/Fassung: verabschiedet, September 2000
Anwendungsbereich: Vorbereitung für Nachweis von GVO in Wasserproben (z.B. in natürl. Gewässern im Rahmen von Freisetzungen oder in Wasserbädern im Laborbereich)
Nachweistechnik/Methode: Vorbereitung, Durchführung und Dokumentation einer Wasserprobe
Koordination: Sachsen-Anhalt
Volltext: AM 007 (PDF-Datei, 30 kB)
3) Probenahme von Viren von Laboroberflächen (am Beispiel von Vaccinia-Viren) Status/Fassung: verabschiedet, März 2003
Anwendungsbereich: Probenahme als Vorbereitung der Analyse von viralen Kontaminationen bzw. von entsprechenden GVO im Laborbereich
Nachweistechnik/Methode: Probenahme (Wischprobe): Aufnahme von Viren von Oberflächen, Lagerung dieser Proben Extraktion von viraler DNA aus Flüssigkeiten/Wischproben
Auf Grundlage dieser Methode wurde eine amtliche Methode gemäß § 28b GenTG unter der Nummer G 10.10-1 veröffentlicht, die im Rahmen der Überwachung vorrangig anzuwenden ist (Amtl. Sammlung § 28b GenTG ). Koordination: Schweiz
Volltext: AM 014 (PDF-Datei, 25 kB)
4) Probenahme von Pflanzenmaterial auf landwirtschaftlichen Anbauflächen zur Untersuchung von transgenen Anteilen in dort angebauten Kulturpflanzen
Status/Fassung: verabschiedet, letzte Fassung: September 2006
Anwendungsbereich: Probenahme als Vorbereitung der Probenahme von Pflanzenmaterial auf landwirtschaftlichen Anbauflächen zur Feststellung von transgenen Anteilen in dort angebauten Kulturpflanzen für eine später im Labor durchzuführende Prüfmethode Nachweistechnik/Methode:
Vorbereitung, Durchführung und Dokumentation der Probenahme
Koordination: Saarland
Volltext: AM 021 (PDF-Datei, 50 kB)
Anhang I Fragebogen Raps-Aussaat Anhang I (PDF-Datei, 10 kB) Anhang II Dokumentation Probenahme Anhang II (PDF-Dati, 15 kB) Anhang III Probennahme-Berechnung - XLS-Datei Anhang III (XLS-Datei, 84 kB) nach oben

References: § 28
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