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Timestamp: 2020-08-15 08:33:43+00:00

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BSG, 14.09.1995 - 4 RA 32/95 - dejure.org
https://dejure.org/1995,1589
BSG, 14.09.1995 - 4 RA 32/95 (https://dejure.org/1995,1589)
BSG, Entscheidung vom 14.09.1995 - 4 RA 32/95 (https://dejure.org/1995,1589)
BSG, Entscheidung vom 14. September 1995 - 4 RA 32/95 (https://dejure.org/1995,1589)
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Berufsbezogene Zuwendung - Ballettmitglieder - DDR - Rentenversicherung
SG Chemnitz - S 2 Al 680/93
SG Potsdam, 11.01.1994 - S 2 (2b) An 486/93
SG Dresden, 25.01.1994 - S 2 An 680/93
LSG Sachsen, 27.07.1994 - L 4 An 36/94
LSG Brandenburg, 15.06.1995 - L 2 R 34/94
ArbG Dresden, 13.02.1996 - 7 Ca 6405/95
BSGE 76, 274
Entgegen der Ansicht des Klägers gibt es keine als Bundesrecht anzusehende Rechtsvorschrift (nur solche kommen als revisionsgerichtlicher Prüfungsmaßstab überhaupt in Betracht, vgl § 162 SGG; BSGE 76, 274, 276 = SozR 3-8120 Kap VIII H III Nr. 6 Nr. 1), die das von ihm behauptete Recht auf Invalidenrente im monatlichen Wert von über 990, 00 DM vorsieht (dazu 1.).
a) das Urteil des Bundessozialgerichts vom 14. September 1995 - 4 RA 32/95 -,.
Ein Anspruch auf Zahlung einer berufsbezogenen Zuwendung für Ballettänzer ist arbeitsrechtlicher Natur (Fortführung von BSG vom 14.9.1995 - 4 RA 32/95 = BSGE 76, 274 = SozR 3-8120 Kap VIII H III Nr. 6 Nr. 1 = BSG vom 24.8.1994 - 4 BS 4/93 = SozR 3-8570 § 17 Nr. 1, BSG Beschluß vom 20.1.1997 - 13/4 BS 5/94 = SozR 3-8570 § 17 Nr. 2).
Der Senat hält an seiner Rechtsprechung zur Überführung von Zusatz- und Sonderversorgungsansprüchen und -anwartschaften fest, die in der DDR erworben worden waren und ab Januar 1992 dauerhaft durch für alle Staatsbürger einheitliche und mindestens gleichhohe, im Regelfall aber - wie auch im Falle der Klägerin - höherwertige Berechtigungen für die Fälle des Alters, der verminderten Erwerbsfähigkeit und des Todes (sowie des Rehabilitationsbedarfs) ersetzt worden sind; im Blick auf die Berechtigungen der Ballettänzer in der früheren DDR hat der Senat seine ständige Rechtsprechung (…seit BSG SozR 3-8570 § 17 Nr. 1; vgl auch Beschlüsse vom 14. September 1994, 4 BS 2/93, 4 BS 5/93 und 4 BS 6/93, ferner vom 16. September 1994, 4 BS 3/93, und Beschlüsse vom 14. Juli 1995, 4 BS 1/94, 4 BS 3/94, 4 BS 6/94) für Fallgestaltungen der hier vorliegenden Art in seinem Urteil vom 14. September 1995 (BSGE 76, 274 = SozR 3-8120 Kap VIII H III Nr. 6, dort Nr. 1) weitergeführt und abschließend zusammengefaßt; neue - vom Senat noch nicht erwogene und beschiedene Argumente hiergegen hat die Klägerin nicht aufgezeigt.
Da die DDR mit dem Beitritt am 3. Oktober 1990 untergegangen war (Bundessozialgericht, Entscheidung vom 14. September 1995 4 RA 32/95, veröffentlicht in Juristisches Informationssystem für die Bundesrepublik Deutschland -- JURIS --), konnten Rechtsvorschriften der DDR nach diesem Zeitpunkt nicht mehr in Kraft gesetzt werden.
Im Übrigen hat das BSG bereits mit Urteil vom 14. September 1995 zutreffend festgestellt, dass Ansprüche nach der Anordnung über die Gewährung einer berufsbezogenen Zuwendung an Ballettmitglieder in staatlichen Einrichtungen der DDR nicht in die gesetzliche Rentenversicherung überführt worden sind und Anlage 1 Nr. 17 zum AAÜG ins Leere geht (Az. 4 RA 32/95 BSGE 76, 274).
Da die DDR mit dem Beitritt am 3. Oktober 1990 untergegangen sei (Bundessozialgericht, Entscheidung vom 14. September 1995 - 4 RA 32/95, veröffentlicht in Juristisches Informationssystem für die Bundesrepublik Deutschland - JURIS), hätten Rechtsvorschriften der DDR nach diesem Zeitpunkt nicht mehr in Kraft gesetzt werden können.
Insoweit wird ua auf die Urteile des BSG vom 14. September 1995 (BSGE 76, 274 = SozR 3-8120 Kap VIII H III Nr. 6 Nr. 1) und vom 29. April 1997 (…SozR 3-8120 Kap VIII H III Nr. 6 Nr. 2) sowie auf das Urteil des Bundesarbeitsgerichts (BAG) vom 29. August 2000 (3 AZR 588/97; Parallelentscheidung zum Urteil des BAG vom 24. März 1998, BAGE 88, 216) verwiesen.
Das Bundesverfassungsgericht hat insoweit verdeutlicht, dass die angegriffenen Vorschriften des Einigungsvertrages und die auf ihr beruhenden Gerichtsentscheidungen (vgl. u.a. BSG, Urteil vom 14.09.1995, BSGE 76, 274) die Beschwerdeführer nicht in ihren Grundrechten, insbesondere nicht in ihrem Grundrecht auf Eigentum nach Art. 14 Abs. 1 Grundgesetz verletzt und sie auch nicht in ihrem Grundrecht aus Art. 2 Abs. 1 Grundgesetz i.V.m. mit den Grundsätzen des rechtsstaatlichen Vertrauensschutzes betroffen sind.
Insoweit wird ua auf die Urteile des BSG vom 14.9.1995 (BSGE 76, 274 = SozR 3-8120 Kap VIII H III Nr. 6 Nr. 1) und vom 29.4.1997 (…SozR 3-8120 Kap VIII H III Nr. 6 Nr. 2) sowie auf das Urteil des Bundesarbeitsgerichts (BAG) vom 24.3.1998 (BAGE 88, 216) verwiesen (vgl ua auch die Parallelentscheidung vom 29.8.2000, 3 AZR 588/97).
OVG Niedersachsen, 24.04.1997 - 5 L 5005/94
Vorübergehende Erhöhung des Ruheghaltsatzes;; Berufsunfähigkeit; Ruhegehaltssatz …

References: § 162
 § 17
 § 17
 § 17
 Art. 14
 Art. 2