Source: https://www.htlwrn.ac.at/index.php/elektrotechnik/absolventen/38
Timestamp: 2020-01-27 02:45:35+00:00

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Abendschule von A bis Z
Die HTBLuVA Wr. Neustadt bietet die Möglichkeit in den Abteilungen Bautechnik, Elektrotechnik und Maschinenbau in 6 bis 8 Semestern, je nach Vorbildung, die Reife- und Diplomprüfung und damit eine hochwertige berufliche Aus- und Weiterbildung, zu erwerben.
Die Anmeldung können Sie online auf der Homepage der HTL Wiener Neustadt durchführen.
Die Aufnahme als ordentlich Studierender erfolgt bis spätestens Ende der zweiten Woche des Schuljahres (Semesters), in Ausnahmefällen ist eine spätere Anmeldung möglich.
Mindestalter 17 Jahre (spätestens im Kalenderjahr der Aufnahme), positiv abgeschlossene 8.Schulstufe, abgeschlossene (facheinschlägige) Berufsausbildung und/oder Berufstätigkeit; fehlende Aufnahmevoraussetzungen können mit Zusatzmodulen nachgeholt werden.
Anrechnungen, Einstufungen
Ansprechpartner für alle Fragen ist der Studienkoordinator DI Horst Eisinger (für alle Ausbildungszweige), der Studienkoordinator der Klasse und/oder der jeweilige Abteilungsvorstand.
Laut §31, §45 SchUG-BKV
Der Schulbesuch endet auch wenn in zwei aufeinanderfolgenden Semestern Prüfungen über zumindest 10 Wochenstunden nicht positiv abgelegt wurden.
Die Ablegung der Reife- und Diplomprüfung beinhaltet die allgemeine Studienberechtigung an Universitäten, Fachhochschulen und technischen Universitäten. Bei der Erlangung der Gewerbe- und Berufsberechtigung werden Erleichterungen gewährt.
Nach einer 3-jährigen facheinschlägigen Tätigkeit ist es möglich, den in der EU anerkannten Titel Ingenieur zu beantragen.
8 Semester – für Personen mit facheinschlägigem Lehrabschluss,
Verkürzung der Ausbildung durch Anrechnungen von schulischer Vorbildung:
Absolventen einschlägiger Fachschulen – Aufnahme auf Antrag in das 3. Semester als ordentlich Studierender sowie Werkmeisterschulen – Aufnahme in das 2. Semester als ordentlich Studierender.
Personen ohne (einschlägigen) Lehrabschluss müssen zuvor zusätzlich einen Vorbereitungslehrgang (meist ein Jahr) besuchen.
Es besteht Anwesenheitspflicht im Unterricht.
Jede Lehrkraft entscheidet wieviel Prozent der Anwesenheit, für eine sichere Leistungsbeurteilung notwendig sind. Üblich ist eine Mindestanwesenheit von 80% im Unterricht. Längere Abwesenheiten müssen dem Studienkoordinator schriftlich gemeldet werden. Nach zwei Wochen unentschuldigter Abwesenheit ergeht eine schriftliche Verständigung lt. §45 durch den Studienkoordinator, erfolgt nach einer weiteren Woche keine Erklärung des/der Studierenden wird er/sie vom weiteren Schulbesuch abgemeldet. Entsprechend gesetzlicher Bestimmungen ist im fachpraktischen Unterricht eine Anwesenheit von mind. 80% vorgeschrieben.
Bildungsteilzeit über AMS, sonst. Förderungen von staatlichen Stellen nach Vorliegen der Anspruchsberechtigung, Schülerunterstützung entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen
Beträgt das 2-fache der vorgesehenen Ausbildungsdauer, je nach Einstufung.
Die Abendschuljahrgänge sind laut elektronischem Klassenbuch zugeteilt. Sämtliche Klassen befinden sich im Hauptgebäude, EG und 1. Stock.
Jeder Studierende der in einem oder mehreren Modulen nicht oder mit Nicht genügend beurteilt wurde, ist berechtigt in diesen Pflichtgegenständen außerhalb des lehrplanmäßigen Unterrichtes ein Kolloquium abzulegen. Grundsätzlich sind Kolloquien bei jenem Lehrer abzulegen, welcher das Modul unterrichtet hat.
Die Prüfungstermine sind auf Antrag des Studierenden und in Absprache mit dem jeweiligen Lehrer mind. 14 Tage im Vorhinein anzuberaumen.
Kolloquien die negativ abgelegt wurden, können maximal zweimal wiederholt werden.
Sind in der Telefonzentrale beim Haupteingang erhältlich – Dienstags von 17.00 bis 20.00 Uhr.
Durch den Schulbesuch entstehen keine Kosten, ein Arbeitsmittelbeitrag in der Höhe von Euro 35.- wird am Schuljahresbeginn eingehoben.
Es gibt keinen Klassenverband, sondern aufeinander abgestimmte Module, Regelung laut SchUG-BKV. Alle Pflichtmodule müssen positiv abgeschlossen werden um zur RDP zugelassen zu werden. Module sind Gegenstände pro Semester.
Ein negatives Modul kann auch im Rahmen der Reife- und Diplomprüfung abgeschlossen werden.
Folgende Möglichkeiten sind für den positiven Abschluss eines Moduls vorgesehen:
Das SchUG-BKV sieht im §23 entsprechende Wiederholungsmöglichkeiten von Modulen bzw. Kolloquien vor. Durch (freiwilliges) Wiederholen von Modulen kombiniert mit Kolloquien und deren Wiederholung ergeben sich somit immer vier Chancen, ein Modul erfolgreich abschließen zu können. Diese Möglichkeiten werden in der nachfolgenden Tabelle zusammengestellt:
erstes Kolloquium
zweites Kolloquium
drittes Kolloquium
Für die Wiederholung des Moduls gibt es eine einmalige Wiederholung oder bei besonders berücksichtigungswürdigen Gründen eine zweite Wiederholung.
Ein Element des SchUG-BKV ist die Modulprüfung nach §23a, die es gestattet, autodidaktisch erworbene Kenntnisse, die nicht durch ein Zeugnis nachgewiesen werden können, in einer sofort angesetzten Prüfung über ein oder mehrere Module nachzuweisen, ohne den Gegenstand in diesem Semester besucht zu haben.
Eine Modulprüfung ist von den Studierenden bei der Schulleitung zu beantragen, wobei im Antrag Hinweise für die Erfolgswahrscheinlichkeit der Prüfung genannt werden sollen (z.B. durch Vorerfahrungen des Antragstellers im Fachgebiet). Die Prüfung selbst kann immer nur VOR Beginn des Moduls stattfinden, das durch die Modulprüfung ersetzt werden soll.
Ein Abbruch eines Moduls ist nicht möglich. Belegte aber nicht besuchte Module werden als „Nicht beurteilt“ bewertet.
Der Prüfungstermin ist auf Antrag der/des Studierenden vom Prüfer anzusetzen. Eine Wiederholung der Modulprüfung ist NICHT zulässig, bei negativem Ausgang entstehen dem/der Studierenden keine Nachteile, das jeweilige Modul muss besucht werden.
Am Ende jedes Semesters gibt es über absolvierte und belegte Module ein Zeugnis.
Pflichtgegenstände des allgemeinbildenden Unterrichts
Können im Fall einer notwendigen Wiederholung auch in einer anderen Abteilung besucht werden, wenn das passende Modul unterrichtet wird.
Gemäß § 43 SchuG sowie Schul- und Hausordnung, IT Ordnung, Brandschutzordnung (siehe Aushang Klassenzimmer)
Gemäß Novelle des Nichtraucherschutzgesetzes ist das Rauchen im gesamten Schulgebäude (inklusive aller Nebengebäude) und ab 01.07.2018 auch auf allen schulischen Freiflächen (d.h. auch Parkplätzen) verboten. Bei Missachtung wird eine Verwarnung ausgesprochen (bis Disziplinarkonferenz), wird als Verwaltungsübertretung angezeigt und kann mit Geldstrafen bestraft werden. Es gibt keinen Raucherbereich mehr!
Alle Termine und Informationen befinden sich auf der Homepage (nach Anmeldung)
Schulbesuchsbestätigungen lt.§25, SchUG-BKV
Werden auf Antrag nur bei nachgewiesener regelmäßiger Anwesenheit im Unterricht vom Studienkoordinator ausgestellt.
Werden gratis zur Verfügung gestellt; für einzelne Module kann es notwendig sein, dass die Studierenden einzelne Schulbücher je nach Bedarf, extra anschaffen müssen.
Für die Abendschule gilt wie für die Tagesschüler die Schul- und Hausordnung.
Laut Ferienregelung für NÖ, sowie vom SGA festgelegte schulautonome Tage, siehe Homepage
Der Studienkoordinator ist für alle Angelegenheiten eines Modulverbandes (Abendschulklassen) zuständig.
Studierendenvertreter/Vertretung im SGA
Wahlen werden zu Schulbeginn im Rahmen der Schülervertreterwahlen durchgeführt.
Ist lt. SchUG-BKV verpflichtend
Umstieg von Tagesschule auf Abendschule
Auf Grund der verschiedenen Lehrpläne ist ein Übertreten von höheren Tagesschulstufen in die Abendschule im Einzelfall zu beurteilen und ggf. entsprechende Einstufungsprüfungen abzuhalten.
Montag bis Donnerstag (wenn stundenplantechnisch notwendig auch Freitag oder Samstag Vormittag), von 17:25 Uhr bis spätestens 22:00 Uhr
SchuG-BKV, www.bmb.gv.at

References: §31
 §45
 §45
 §23
 §23
 § 43