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Timestamp: 2018-01-19 23:43:09+00:00

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ALG 1-Ausgesteuert von der Krankenkasse, Wiedereingliederung noch nicht möglich - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
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28.06.2017, 08:39 #1
ALG 1-Ausgesteuert von der Krankenkasse, Wiedereingliederung noch nicht möglich
Ich habe schon viel hier im Forum gelesen und möchte mich jetzt erstmal kurz vorstellen.
Bin 33, bin in einem ungekündigtem Arbeitsverhältnis, ausgesteuert zum 1.6.17 und weiterhin krank geschrieben.
Wurde mittlerweile 8 mal am Knie operiert, letze OP war am 19.4. Habe mich am 13.4. bei der Agentur für Arbeit gemeldet und ALG 1 nach Nahtlosigkeit beantragt. Ich muss dazu sagen, ich war so "blöd" und hab alles wahrheitsgemäß ausgefüllt und hab auch den Gesundheitsfragebogen abgegeben + Schweigepflichtentbimdungen. Heute morgen bekomme ich einen Anruf von einer Sachbearbeiterin von der AfA und sie hätte jetzt das Gutachten vom Amtsarzt und wolle es morgen mit mir besprechen. Ich nehme mal an das die Nahtlosigkeit abgelehnt ist und die mich jetzt vermitteln wollen. Ich solle noch einen Lebenslauf mitbringen. Wie verhalte ich mich am besten um nichts falsch zu machen?!?! Zur Reha war ich im Februar und eine erneute Reha wird auch nochmal beantragt. Für Antworten wäre ich euch sehr dankbar.
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28.06.2017, 08:44 #2
AW: ALG 1-Ausgesteuert von der Krankenkasse, Wiedereingliederung noch nicht möglich
1. Vor Ort nichts unterschreiben sondern alles zur Prüfung mit nach Hause nehmen.
2. Beistand mitnehmen als Gesprächszeugen.
Geändert von Doppeloma (28.06.2017 um 14:36 Uhr) Grund: Titel erweitert
28.06.2017, 08:50 #3
Hallo Pfefferminz38
Danke für deine Antwort. Ich habe leider nicht die Möglichkeit jemanden mitzunehmen. Was sage ich denen den wenn die mich fragt ob ich weiter au bin?!?!
28.06.2017, 08:57 #4
Zitat von Conny83
Was sage ich denen den wenn die mich fragt ob ich weiter au bin?!?!
Geändert von Doppeloma (28.06.2017 um 14:37 Uhr) Grund: Titel erweitert
28.06.2017, 09:15 #5
Also das ich weiterhin krank geschrieben bin und eine erneute Reha beantragt wird?!?! Wird dann aber nicht nach 6 Wochen das ALG 1 eingestellt?!? Und das auf Arbeit eine interne Versetzung geplant ist?!? Die Personalchefin kann mir aber im Moment noch keinen "leidensgerechten" Arbeitsplatz anbieten. Kann im Moment nur wenige Meter laufen und das auch nur unter Schmerzen. Bin momentan echt verzweifelt, diese ganze Kniegeschichte geht schon Jahre, seit ich 14 bin.
Geändert von Doppeloma (28.06.2017 um 14:38 Uhr) Grund: Titel erweitert
28.06.2017, 13:45 #6
Und ich stell mich natürlich mit meinem Restleistungsvermögen zur Verfügung. Normalerweise sollte das alles so weitergehen, Reha beantragen und danach, wenn es mein Gesundheitszustand zulässt, eine Wiedereingliederung bei meinem alten Arbeitgeber, allerdings in einer anderen Praxis (bin MFA und den ganzen Tag auf den Beinen), daher kann die Personalchefin mir eben momentan nichts anbieten. Kann die Sachbearbeiterin von der AfA mir daraus irgendeinen Strick drehen???
Hallo Conny83,
Und ich stell mich natürlich mit meinem Restleistungsvermögen zur Verfügung.
Das ist korrekt und mit diesem Restleistungsvermögen "darfst" du bei der AfA gar nicht mehr krank sein, also kann ICH dich nur warnen deine völlige (reale) Vermittlungs-Unfähigkeit damit zu betonen.
In einem anderen Bereich hier kannst du dazu schon viele Beiträge und Informationen finden, die SB wissen durchaus auch ohne Nachfrage, dass Ausgesteuerte (für diese Krankheit) meist auch weiter AU geschrieben sind.
Besonders wenn noch ein Arbeitsplatz vorhanden ist geht es ja gar nicht anders, der AG hat ja auch Anspruch auf den "Entschuldigungs-Zettel" vom Arzt (auch im ruhenden Arbeitsverhältnis).
Dein größter Fehler ist es einfach zu glauben was man dir am Telefon so erzählt, OHNE schriftliche Einladung brauchst du NICHT auf "Zuruf" bei der AfA erscheinen, deine Telefon-Nummer solltest du beim nächsten Termin direkt wieder löschen lassen, du möchtest ALLES schriftlich haben.
Hast du denn überhaupt schon einen Leistungs-Bescheid bekommen, immerhin ist am Freitag Zahltag für den Juni ... auch für Reha-Fälle (Wiedereingliederung beim AG) gilt die Nahtlosigkeit nach § 145 SGB III.
Zunächst mal hast du diesen Anspruch schon durch die Aussteuerung, also lass dir nicht solchen Unsinn erzählen, du hast mal Beiträge gezahlt für diese Lohnersatzleistung, du bist dort "Kunde" und kein Bettler.
Normalerweise sollte das alles so weitergehen, Reha beantragen und danach, wenn es mein Gesundheitszustand zulässt, eine Wiedereingliederung bei meinem alten Arbeitgeber,
Du warst (leider) schon im Vorfeld "zu offen" und hast noch daran geglaubt, dass man dich bei der AfA darin unterstützen wird und will, denk mal drüber nach warum man dir so wichtige Sachen meint telefonisch mitteilen zu dürfen ???
allerdings in einer anderen Praxis (bin MFA und den ganzen Tag auf den Beinen), daher kann die Personalchefin mir eben momentan nichts anbieten. Kann die Sachbearbeiterin von der AfA mir daraus irgendeinen Strick drehen???
Sie wird es zumindest versuchen, wenn es noch einen AG gibt will die AfA dich möglichst sofort dahin zurück geben und verlangt oft schriftliche Äußerungen vom AG dazu, das ist aber NICHT zulässig, denn aktuell ist die Wiedereingliederung eben dort gesundheitlich noch nicht möglich.
Hole dir bitte auch das komplette AfA-Gutachten direkt vom ÄD der AfA, damit du mal nachlesen kannst was da genau drin steht, den Lebenslauf schreibst du nur als "Anonyme Vorlage" wie du das aufbauen würdest ...
Eine ernsthafte Vermittlung wird es gar nicht geben können, da muss immer § 140 SGB III beachtet werden, das wird man dir freiwillig aber auch nicht mitteilen und dir erklären (wollen) dass du "Alles" machen musst, was man dir als VV anbietet, sonst bekommst du kein Geld.
Verlange die Rechtsgrundlagen dafür (schriftlich bitte für deinen Anwalt) und unterschreibe NICHTS, eine EGV ist überflüssig aber die nimmst du natürlich zur Prüfung mit nach Hause ... ist ja ein Vertrag und so was unterschreibst du nie ohne gründliche Prüfung.
Betone IMMER wieder, dass du dich mit deiner Restleistungsfähigkeit dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stellst, Einzelheiten zu deinen gesundheitlichen Problemen sind vom ÄD zu klären und NICHT von den Arbeitsvermittlern.
Mehr kann man dir auf die Schnelle gar nicht mehr mitgeben, die knappen Hinweise meiner Vorschreiberin werden dir da nicht weiterhelfen, das liest sich nicht nach besonderen Erfahrungen damit und schon gar nicht nach Aktuellen.
Ich verlege das mal in den anderen Bereich und dann versuche bitte dort noch viel nachzulesen, ehe du alleine "in die Höhle des Löwen" gehst.
Geändert von Doppeloma (28.06.2017 um 14:39 Uhr) Grund: Titel erweitert
28.06.2017, 14:48 #8
Hallo Pfefferminz38,
Wenn sie das ALGI nicht benötigt ist dein Ratschlag korrekt, wer offiziell weiter (komplett) AU ist hat keinen Anspruch auf ALGI, daher ja zwingend die Angabe mit dem "Restleistungsvermögen" der Vermittlung zur Verfügung zu stehen.
Dafür darf man KEINE AU mehr haben (für das sogenannte Restleistungsvermögen) die gilt nur für die bisherige Tätigkeit weiter, deswegen bekommt die AfA diese AU-Bescheinigung auch NICHT mehr eingereicht nach einer Aussteuerung.
Wenn du keine Ahnung hast halte dich bitte raus, mit solchen "Allgemeinplätzen" kann die Fragestellerin NICHTS anfangen, mit ihrer Offenheit und Ehrlichkeit ist sie genau da gelandet, wo sie jetzt nicht weiter weiß.
Die AfA "sagt" in vielen Punkten auch nicht die "Wahrheit" (die geltende Rechtslage), das beginnt schon bei der Abfrage von Telefon-Nummern, deren Angabe freiwillig ist und hört damit noch lange nicht auf ...
28.06.2017, 16:05 #9
vielen Dank fürs verschieben und deine ausführliche Antwort.
Noch habe ich keinen Leistungsbescheid erhalten. Die SB am Telefon wollte mir eben nur den Termin mitteilen. Wahrscheinlich weil schon am Freitag Zahltag ist. Ach und sie meinte noch, falls ich noch eine Bewerbungsmappe hätte, könne ich diese mitbringen. Ich weiß auch das ich viele Fehler gemacht habe, gerade das mit meiner Telefonnummer. Die wissen aber noch nicht wie mein "Plan" aussieht, war nur so als Info hier fürs Forum.
Glaub mir, ich hab schon den ganzen Tag hier im Forum gelesen. Kann ich mich auf diese Paragraphen (140) berufen?!
Das Gutachten werde ich mir auf jeden Fall morgen gleich noch besorgen.
Ich hab echt Angst, aber ich hab wirklich niemanden der mitkommen könnte.
28.06.2017, 17:07 #10
Dann stelle einen Suchauftrag hier im Forum ein.
29.06.2017, 07:41 #11
Keine Panik, bei mir wars ähnlich nur ohne Arbeitsplatz, ich wurde komplett in Ruhe gelassen. Mit Bewerbung mitbringen ist Standardkram der Rest wird dann bei ihr besprochen. Und wenn du eh ne Reha beantragt hast , haste normal eh Ruhe.
29.06.2017, 11:47 #12
Jetzt möchte ich Euch mal kurz von meinem Termin bei der AfA berichten.
Die gute Frau von der Arbeitsvermittlung ist mit mir die gutachterliche Stellungnahme durchgegangen. Aus diesem geht heraus, dass ich vollschichtig in meinem zuletzt ausgeübten Beruf arbeiten könne, aber es liegt eine dauerhafte Leistungsminderung vor.
Das hat die Rehaklinik so im Abschlussbericht auch geschrieben und der Gutachter schließt sich dem an. Der hat das einfach abgeschrieben.
Das Gutachten wurde am 15.5.17 erstellt und die letzte OP vom 19.4. wurde da nicht berücksichtigt.
Dann meinte Sie, das ich mich jetzt mit meinen AG in Verbindung setzen muss, ob eine Einsatzmöglichkeit unter Berücksichtigung des Restleistungsvermögens besteht.
Hab nach der Rechtsgrundlage gefragt, müsse sich mal was raussuchen. Weiß nicht wo sie da was suchen will.
Hab gesagt, das mein AG meine Diagnosen ja nicht kennt und deshalb darüber gar keine Auskunft geben kann.
Ihr Antwort: dann müsse ich ihm eben sagen was ich hab, wäre ja nichts schlimmes.
Wenn die so mit ihren Diagnosen umgeht, bitte. Ich mach das zumindest nicht.
Sie würde das jetzt so an die Leistungsabteilung weiter geben,dann würde aber meine Leistung eingestellt, weil ich nicht vermittelbar wäre. Was? Ich hab auch gesagt das ich mich mit meinem Restleistungsvermögen zur Verfügung stelle.
Ich könne mich aber nicht über Rechtsgrundlagen hinweg setzen und das wäre der normale Weg bei Kunden die ausgesteuert sind.
Ich soll jetzt ein Schreiben aufsetzen, wo ich um Überprüfung des Gutachten bitte, mit Berücksichtigung der letzten OP und das bei ihr abgeben.
Ich sollte das die Erklärung zum Restleistungsvermögen unterschreiben, habe ich NICHT gemacht und alles mit nach Hause genommen.
Ich koch echt gerade vor Wut, wie dort mit Ausgesteuerten umgegangen wird, das ist echt eine Frechheit.
Wie verhalte ich mich jetzt am besten???
Ich steh vermutlich ab 1.7. ohne Leistung und was noch schlimmer ist, ohne Krankenversicherung da. Ich brauch Medikamente und hab regelmäßig Physio. Aber ohne Versicherung gibts das alles nicht mehr.
Habt ihr noch ein paar Tipps für mich??? Ich weiß gerade nicht mehr weiter.
30.06.2017, 12:34 #13
Ich habe nun gestern ein Schreiben verfasst, wo ich um Überprüfung des Gutachtens bitte, habe auch eine Kopie des Entlassungsbescheides von der Klinik beigelegt.
Das ganze habe ich heute persönlich beim Ärztlichen Dienst hier bei unserer AfA abgegeben, mit Eingangsbestätigung.
Man würde es am Montag gleich der Ärztin vorlegen.
Die konnten sich auch nicht erklären warum ich gestern erst den Termin bei der Arbeitsvermittlerin hatte, da das Gutachten ja schon seit 15.5. fertig war. Das lag irgendwo 6 Wochen rum. Naja, hilft mir auch nicht weiter.
Ich hab aber wenig Hoffnung das die erneute Überprüfung was bringt, dort geht man ja davon aus, dass eine OP die volle Leistungsfähigkeit wieder herstellt.
Aber das war mittlerweile die 8. OP, da geht es höchstens noch um Schmerzlinderung und eventuell bessere Beweglichkeit und das hinauszögern eines neuen Gelenks.
Was passiert wenn die Ärztin dort jetzt feststellt, unter 3h aber nicht länger als 6 Monate?
Wobei noch nicht mal mein Operateur so eine Aussage machen wollte, wann ich den wieder voll Leistungsfähig bin. Da auch er nicht weiß was die Zukunft bringt.
Kann ja eigentlich nicht sein, das die Gutachter dort solche Aussagen treffen können, ohne mich je gesehen zu haben.Wie geht das? Mit Glaskugel? Spontanheilung?
Habe auch noch immer keinen Bescheid und Geld ist auch keins auf dem Konto.
Wovon ich meine Miete zahlen soll, konnte mir auch keiner beantworten.
Vielleicht gibts noch jemanden der mir vielleicht ein paar Tipps gebe könnte, wie ich jetzt am besten weiter mache.
Abwarten? Beschwerde? Ich bin die ganze Zeit am lesen hier im Forum. Eigentlich sollte ich mich auf meine Genesung konzentrieren, aber der ganze Ärger macht mich echt fertig.
30.06.2017, 13:56 #14
Nun Doppeloma hat ja bereits die richtigen Tips gegeben.
Was die SB da verzapft hat ist eh blödsinn, da versucht man dich lediglich raus zu kicken.
Wenn du von denen den Leistungsbescheid hast, dann muß man weiter sehen.
Sollte man dir wirklich kein ALG-I zahlen wollen, dann bleibt dir nur der Widerspruch und notfalls eben der Weg vor dem Sozialgericht, leider.
Damit du dann aber nicht ohne Geld da stehst, kannst du natürlich nach § 42 SGB I einen angemessenen Vorschuß in Höhe der zu erwartenden Regelleistung verlangen. Den Antrag dazu kann man auch Formlos stellen.
Wichtig ist und bleibt für dich bei der Antragsstellung, daß du dich unbedingt mit deinem Restleistungsvermögen der Arbeitsvermittlung zur Verfügung stellst und denen keine AU mehr vorlegst. Die reichst du bei dem bisherigen Arbeitgeber weiterhin ein, damit dieser sieht das du noch in ärztlicher Behandlung bist.
Es liegt an der AfA SB dir jetzt einen geeigneten Arbeitsplatz zu vermitteln, was der wohl kaum so schnell gelingen wird.
Eins solltest du bitte auch nicht übersehen, nach der AU-Regelung bist du lediglich auf deine zuletzt ausgeübte berufliche Tätigkeit Arbeitsunfähig, wie das bei einer anderen beruflichen Tätigkeit aussieht müßte dann der behandelnde Arzt/Ärzte erst mal neu beurteilen.
Mir hat man zuletzt auch die Nathlosigkeit seitens der AfA nicht anerkennen wollen, wohl aber ein normales ALG-I mit meinem Restleistungsvermögen. Mein persönliches Glück war damals, daß mir ein DRV-SB bereits telefonisch die volle EMR auf Zeit in Aussicht gestellt hatte, weshalb ich nichts weiter unternommen hatte.
Man muß leider inzwischen feststellen, daß die AfA mit allen Tricks versucht die Ausgesteuerten größtenteils ab zu wimmeln, leider.
Halt dir bitte immer wieder vor Augen, daß das ALG-I eine Versicherungsleistung ist für welche du ja jahrelang Beiträge hast zahlen müssen. Das ist keine Staatliche Almose.
30.06.2017, 16:42 #15
Hallo saurbier, danke für deine Hilfe!!!!
Ich hab noch keine Ahnung wie das hier mit dem zitieren geht, muss mich dazu nochmal belesen. Also antworte ich einfach mal so.
Also heißt es jetzt erstmal warten, ob und wann ich den Leistungsbescheid bekomme.
Kann ich den Antrag nach § 42 SGB I direkt an meine SB stellen?? Oder einfach nur an die AfA??
Ich habe gestern im Gespräch immer wieder betont, das ich mich mit meinem Restleistungsvermögen zu Verfügung stelle. Antwort von der SB: dann müsse ich wieder an meinen Arbeitsplatz, weil ich ja dort vollschichtig arbeiten könne, laut Gutachten.
Aber ist das nicht totaler Irrsinn??? Die weiß doch auch das ich deshalb ja AU geschrieben bin und deshalb ausgesteuert. Wenn ich dort arbeiten könnte, wäre ich ja auf der Arbeit und nicht bei der SB.
Hab ich einen Denkfehler???
Und sie würde mir dann VV für andere Arztpraxen schicken, wo ich dann mit meinem Restleistungsvermögen arbeiten kann.
Ist das denn so richtig???
Die AU gilt doch für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit und ist doch nicht an meinen AG gebunden.
Die SB will ja meinen Antrag ablehnen, weil ich diesen Zettel "Erklärung zum Restleistungsvermögen" nicht unterschrieben habe und ich mich nicht mit meinem AG in Verbindung setzen werde.
Ich wäre nicht vermittelbar, da ich ja noch einen AG hätte und ein neuer AG nicht ewig auf seine Mitarbeiter warten würde.
Hab schon einige Beträge dazu gelesen, hab aber echt Angst das die SB Recht hat.
Hat dazu jemand Erfahrungen???
Und wie sieht das mit der Krankenversicherung ab morgen (1.7) aus?? Ich muss am Montag wieder zum Arzt, brauch Physio und Medis. Aber ohne Versicherung???
Ich würde mich am Montag mal mit meiner KK in Verbindung setzen und fragen wie es denn weitergeht. Privat versichern?? Pflichtversicherung?? Aber von was soll ich die bezahlen??
Ich würde mich über weitere Tipps und Erfahrungen sehr freuen. Bin echt froh das man hier nicht alleine ist. Danke euch!!!!!
02.07.2017, 15:28 #16
Ja, aber keineswegs zu lange, denn eigentlich sollte man zum Monatsende des Antragsmonats bereits das erste mal Geld erhalten.
Den Antrag kannst du ja formlos in einem Schreiben an die zuständige AfA unter Angabe deiner Registrier-Nummer stellen. Sollte man dir das dann ernsthaft verweigern, muß es zumindest ein rechtsmittelfähigen Bescheid geben, gegen den du auch Widerspruch einlegen könntest.
Bitte vergiss nicht, nicht nur der SB immer wieder erzählen, sondern es muss auch im Antragsformular so mit JA angekreuzt sein - das ist sehr wichtig.
Die Antwort der SB ist natürlich schwachsinn und das weiß diese auch. Wenn dich dein Arzt nicht wieder gesund schreibt, dann darfst du gar nicht vorzeitig wieder an deinen Arbeitsplatz. Damit würdest du deinem Arzt sogar in den Rücken fallen. Wenn die SB das so will, dann soll sie deinen Arbeitgeber bitte schriftlich zur Annahme deiner Arbeitskraft auffordern - SIE und nur SIE. Dein Arbeitgeber dürfte sich da wohl gegen zur Wehr setzen, weil er wohlmöglich den Ärger mit der BG erst gar nicht herauf beschwören will falls dir was bei der Arbeit oder auf dem Weg hin- zurück (Wegeunfall) passieren sollte. (So war es damals bei meinem AG nämlich auch gelaufen).
Wenn die SB sowas unbedingt will, dann kann sie sich ja an den MdK der KK wenden, welcher als einziger das Attest (AU) deines Arztes aufheben könnte. Die Burteilung des äD ist da nicht ausreichend für. Hierfür käme allenfalls ein Gutachten der DRV in Betracht, welches deine Leistungsfähigkeit verbindlich für alle Leistungsträger festzustellen hat. (§ 44a SGB II)
Diesen Weg darf sie beschreiten. Ob VV oder nicht wäre dabei eine untergeordnete Rolle, denn du musst entsprechend deinem Restleistungsvermögen ja arbeiten. Aber es darf nicht gegen die Feststellungen im ärztlichen Attest verstossen. Aber auch so wäre es hier unsinn, denn ein VV im selben Job bei einem anderen AG trotz noch bestehendem Arbeitsverhältnis geht eh nicht.
Ganz genau und das ist eben der Knackpunkt. Für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit sieht dich dein behandelnder Arzt aktuell AU, die kannst und darfst du nach seiner Bewertung aktuell nicht ausführen. Dabei spielt der Arbeitgeber überhaupt keine Rolle - es geht um die Tätigkeit. Bei einer gänzlich anderen Tätigkeit käme es dann auf eine neuerlich Beurteilung des Arztes an.
Du merkst hier aber sicherlich doch auch schon selbst, dass sich die SB hier im Kreis dreht, oder.
Du hast doch deinen ALG-I Antrag unterschrieben abgegeben, oder?
Also hast du dich doch damit auch mit deinem Restleistungsvermögen zur Vermittlung zur Verfügung gestellt. (Frage 2e im ALG-I Antrag mit ja beantwortet, oder?)
Wofür bitte sollst du jetzt irgend etwas weiteres unterschreiben, das ist gar nicht notwendig.
Und an deinen Arbeitgeber brauchst du dich deshalb auch nicht zu wenden, denn wenn überhaupt ist es Aufgabe des Arbeitsvermittlers also der AfA.
Kannst du uns mal dieses Ominöse Schreiben hier anonym reinstellen, wäre interessant sowas mal zu sehen.
Du solltest deine SB vielmehr mal fragen, wo das im Gesetz geschrieben steht, also nach dem Paragraphen.
Wie gesagt, mir ist sowas nicht bekannt und ich hab da schon mehrfach wegen Aussteuerung gesessen (3mal) und immer nur meine Anträge unterschrieben abgegeben.
Tja, genau das ist das Problem deiner SB, aber nicht deines!
Deine SB weiss ganz genau, dass dein Arbeitgeber dich erst dann wieder weiter beschäftigen wird, wenn du gesund bist, was eben dein behandelnder Arzt entscheidet - nicht aber irgend eine SB der AfA. Auch kann sie dich ja nicht bei einem anderen vermitteln, solange du noch deinen Job plus Arbeitgeber hast, den du ja nicht so einfach aufgeben darfst. Damit würdest du ja wohlmöglich in eine Sanktion laufen und dir wohlmöglich auch noch finanziell schaden. Einen Job ausserhalb deines erlernten musst du nun auch nicht innerhalb der ersten Wochen zwingend im ALG annehmen (siehe § 140 SGB III).
Ist schon verzwickt für deine SB, aber gut für dich.
Du bist von der KK nach nun 78 Wochen AU ausgesteuert, da kommt bei weiter anhaltender AU nur die AfA als Leistungsträger bis zur entgültigen Klärung deiner Leistungsfähigkeit durch die DRV in Betracht. Dies schon deshalb, damit bei dir ein sozialversicherungspflichtiger Leistungsschutz vorhanden ist und auch bleibt. Das bedeutet im besonderen das somit dein Krankenversicherungsschutz fortlaufend aufrecht erhalten bleibt. (ja deine jetzige Sorge) Und bedenke auch weiter, die KK u. die AfA zahlen auch fortlaufend Beiträge zur Rentenversicherung sowie die KK sogar noch fürs ALG abgeführt hat.
Und wie Doppeloma zu Recht schon angemerkt hat, 1. mit den SB beredet man nichts am Telefon und nach Möglichkeit auch nichts ohne anwesende Zeugen des Vertrauens und 2. beharre nicht auf irgendwas, allenfalls auf das was im Gesetz steht. Stures festhalten an einem Standpunkt bringt dich nicht weiter, ausgenommen das Gesetz gibt dir dazu das Recht.
Sicherlich wird wohl Doppeloma hierzu auch noch Tips geben.
Geändert von saurbier (02.07.2017 um 15:49 Uhr)
02.07.2017, 17:48 #17
Hallo saurbier, danke für deine ausführliche Antwort.
Gut, dann werde ich den Antrag nach § 42SGBI heute noch schreiben und morgen gleich abgeben und mir da auch gleich noch den Teil A vom Gutachten holen.
Ja, den Eindruck hatte ich schon bei dem Termin. Ich hatte auch den Eindruck das die genau weiß was sie darf und was nicht. Hat vielleicht auch gehofft das ich alles brav unterschreibe.
Ja, Antrag ist unterschrieben und auch Frage 2e habe ich mit JA beantwortet.
Ich stelle dieses Schreiben im Anhang mit ein. Ich hab auch immer wieder nach der Rechtsgrundlage gemacht, konnte sie mir natürlich nicht nennen.
Und genau das will die SB machen, mich in eine andere Arztpraxis vermitteln,weil sie eben immer wieder betont hat, ich sei vollschichtig leistungsfähig in meinem Beruf.
Hab auch Bedenken das ich mir jetzt total ins Knie geschossen hab, weil ich um Überprüfung des Gutachten gebeten habe.
Also bin ich auch weiterhin versichert? Das beruhigt mich erstmal.
Hab auch gleich meine Nummer löschen lassen. Die Antwort von der SB: Na ob das so gut für sie ist?! Und beim nächsten Termin werde ich auch jemanden mitnehmen.
Schreiben AfA1.pdf
Schreiben AfA2.pdf
03.07.2017, 10:44 #18
ich glaube dieses angehängte Schreiben sollte sich doch bitte Doppeloma auch mal genauer anschauen.
Man oh man, was für eine hinterlister Verein ist das.
Ich kann dich nur beglückwünschen, dass du dich verweigerst diesen Mist zu unterschreiben.
Ich hoffe mal, du hast selbst durchgeblickt wie die dich damit versuchen zu hintergehen und auch noch um dein ALG-I zu betrügen.
Sorry, aber mit dem Schreiben würde ich persönlich es viel zu gerne mal auf einen Prozeß ankommen lassen. Waraum - nun hier will man dir deine zum Leistungsanspruch zugrunde gelegte bisherige Arbeitszeit ganz einfach auf die Arbeitszeit deines Restleistungsvermögens reduzieren. Heißt anders ausgedrückt, hast du bisher 40 Std./Woche gearbeitet (40*4,33=173,20) dann kämen da 173,20Std./mtl. heraus mit welchen du dein Bruttolohn dividieren müßtest um dann den Stundenlohn zu erhalten, diesen dann mit 8 mulitpliziert ergibt deinen Tagesleistungssatz welcher mit 30,4 multipliziert deinen mtl. Brutto ALG-I ergäbe (grobe Rechnung). Aber dies nun auf dein Restleistungsvermögen von vielleicht nur noch 15 Wochenstunden herunter gerechnet, würde für dich bedeuten man bräuchte ja nur noch knapp 1/3 ALG-I zahlen. Das wäre nach dem Schreiben das erste.
Du darfst keinen zukünftigen Arbeitgeber was von der Krankheit erzählen, weil das eine Vermittlung vereiteln würde ist auch nicht statthaft, denn du musst deinem zukünftigen Arbeitgeber sehr wohl reinen Wein einschenken, wenn dadurch deine Arbeitsleistung für ihn beeinträchtig wäre, frag dazu nur mal einen Arbeitsrechtler. Denn dein kaputtes Knie betrifft ja kein Intimes Detail deiner Person.
Und so kann man noch mehr in diesem sonderbaren Schreiben zerpflücken, wie z.B. das du bei deinem AG anzufragen hast ob er für dich einen geeigneten Arbeitplatz hat. Nein das ist Aufgabe des SB, denn dafür stellt die BA immerhin Lohnzuschüsse zur Verfügung, was man damit auch wieder umgehen will.
Nein, dieses Schreiben ist echt raffiniert und für unbedarfte stellt es nach meiner Auffassung sogar eine Arglistige Täuschung dar. Wenn das nun die neue Gangart bei Ausgesteuerten ist, na dann Prost Mahlzeit.
Wie gesagt, du musst dich auf dem Antragsformular lediglich mit deinem Restleistungsvermögen zur Verfügung stellen, punkt aus. Extra Schreiben mit denen das nochmals der AfA gegenüber zu bestätigen ist gibt es nicht.
Wenn die SB dir aufgrund dieses Schreiben wegen mangelnder Mitwirkung kein ALG-I gewähren will, dann würde ich mich bei der BA in Nürnberg schriftlich beschweren und dieses Schreiben mal mitschicken, woraufhin man ja dann wohl deine mangelnde Mitwirkung begründen möchte/will. Mal schauen wie die Damen und Herren dort darauf reagieren.
Nochmals gesagt, wenn du nun noch kein ALG-I erhalten hast (wir hatten ja inzwischen den 1.) dann stelle jetzt unbedingt den Antrag auf einen Vorschuss, vielleicht so:
Betrifft: Leistungsvorschuss gem. § 42 SGB I
mit Datum vom ... habe ich bei Ihnen meinen Antrag auf ALG-I eingereicht, welcher bis heute nicht beschieden wurde. Ich beantrage daher hiermit einen Leistungsvorschuss gem. § 42 SGB I bis zur Vorlage Ihres entgültigen Bescheides auf ALG-I.
Sollte man dies ablehnen, dann müsstest du umgehend bei gericht ein Verfahren dagegen einreichen, denn du brauchst das Geld zum Überleben (Lebensunterhalt) und brauchst dich deswegen auch nicht wohlmöglich ans JC verweisen lassen, was viele SB´s inzwischen auch gerne machen. Z.B. stand damals in meinem Schreiben der Satz drin, falls ich kein Geld zum Lebensunterhalt hätte bis die AfA entschieden hat, dann möge ich mich bitte ans JC wenden - das ist Quatsch, denn du hast den gesetzlichen Leistungsanspruch. Die AfA muss lediglich die genaue Höhe errechnen.
Abschließend empfehle ich dir, dieses ominöse Schreiben unbedingt sehr gut aufzubewahren, wer weiß ob das nicht noch mal sehr wichtig werden könnte.
Anhand dieses Schreiben belegt die SB ja wie bereits von mir mal erläutert, dass sie sich im Kreis dreht, denn sie will dich in eine andere Arztpraxis vermitteln und dazu noch von dir selbst eine reduzierte Arbeitszeit benannt bekommen (siehe Schreiben), behauptet aber steif und fest im Gespräch das du ja Vollschichtig arbeiten könntest. Wozu dann bitte das ganze.
Na ja, ich würde mal meinen ja. Das was der Gutachter schreibt ist eh zweit rangig. Viel wichtiger ist was die DRV bzw. die Reha-Häuser schreiben, denn danach richtet sich die DRV viel eher.
Hier ist jetzt die Frage wie du überhaupt weiter vorgehen willst, denn wenn du meinst das dein Knie entgültig kaputt ist, denn wäre sicherlich eine Teil-EMR wohl der bessere Weg. Wenn du und deine behandelnden Ärzte jedoch meinen das es wieder wird, nun ja keine einfache Entscheidung nach 8 OP´s. Ich persönlich würde nach soviel Rumdoktorn und wenn damit eine köperliche Beeinträchtigung mit Schmerzen und Bewegung meine Arbeit erheblich erschwert einen Rentenantrag bei der DRV stellen. Die Hoffnung stirbt zwar zuletzt, nur davon kann man leider nicht leben.
Da sollte man sich mit dem Arzt seines Vertrauens mal zusammen überlegen wie es denn weiter gehen kann - gesundheitlich und beruflich, denn 8 Std./tägl. überwiegend stehend mit Knieschmerzen dürfte wohl nicht drin sein. Vielleicht umschulen oder doch eine Teil-EMR erkämpfen um damit zumindest halbtags im alten Beruf weiter zu machen?
03.07.2017, 13:36 #19
Du sagst es. Gott sei Dank hab ich hier viel gelesen, sonst hätte ich alles unterschrieben. Wie gesagt, hatte echt das Geühl das die SB genau weiß was sie da macht.
Ich musste mich echt so zusammen reißen, damit ich dort nicht komplett die Fassung verliere.
Die SB ha mir das so erklärt, wenn ich der Meinung bin nur noch z.B. 15 Stunden in der Woche arbeiten zu können, dann würde das ALG gekürzt.
Das scheint wirklich die neue Masche zu sein und die lassen einen ins offene Messer rennen.
Und dies habe ich auch so gemacht.
Ich hab die Tage auch in einem ähnlichen Fall hier gelesen, das in der Dienstanweisung der AfA steht, dass keine weiteren Unterlagen vom AG gefordert werden dürfen.
Wie genau soll so eine Beschwerde aussehen? Soll ich dort erläutern wie die SB mit mir umgegangen ist und was sie von mir gefordert hat? Und dieses Schreiben mitschicken?
Danke für die Vorlage, werde ich so übernehmen.
Wäre ein Antrag auf Vorläufige Entscheidung (§ 328 SGB III) sinnvoll?
Habe ja alles abgegeben, weiß nicht warum das alles so lange dauert. Gutachten war am 15.5. fertig und schwirrte 6 Wochen irgendwo im Haus rum.
Aussage der SB: mein Partner könnte mich ja jetzt finanziell unterstützen.
Sie hat aber nichts vom JC erwähnt,wahrscheinlich weil ich eh keinen Anspruch auf ALGII habe.
Muss ich das an einen Anwalt übergeben?
Bin rechtschutzversichert, würde die das übernehmen, wenn ich Klage einreichen würde?
Ich versteh das selber nicht.Die wird wohl versucht haben ihr "Schema F" abzuarbeiten, aber da hab ich eben nicht mitgespielt.
Also, ich will nochmal eine med. Reha beantragen, Unterlagen sind auch schon bei meinem Orthopäden. Und dann gucken was die dort sagen. Weil mein Knie sozusagen "aus therapiert" ist, operativ ist da momentan nichts mehr zu machen. Es wird auch nicht wieder so wie vor den ganzen OPs. Dazu kommt noch retropatellare Arthrose 4.Grades und chronische Entzündungszustände.
Eine LTA bekomme ich sicher nicht mehr, hatte schon eine 2010.
War vorher in der Altenpflege und nach mehreren Bandscheibenvorfällen ging nichts mehr, war dann 2009 zur Reha und danach hab ich eine Umschulung bekommen(zur MFA).
Knieprobleme waren da auch schon da, wurden aber wenig berücksichtigt. Ich müsse halt damit leben.
Hab ich dann auch versucht, aber es wurde immer schlimmer und weitere OPs wurden notwendig.
Kann eben nur hoffen das ich nochmal eine med. Reha bekomme. Weil ich ja im Februar 2017 schon mal war wegen meinem Knie.
Mittlerweile ist auch meine Psyche extrem angegriffen. Dauerschmerz und soziale Abgrenzung, bösartige Unterstellungen von ehemaligen Kollegen ("ich hätte ja gar nichts und würde nur simulieren"), machen echt mürbe.
Das alles werde ich auf jeden Fall mit meinem Orthopäden besprechen, aber 8 Stunden schaffe ich definitiv nicht mehr.
Vielleicht hat auch Doppeloma noch ein paar Tipps.
04.07.2017, 13:41 #20
Na ja, das stimmt leider. Wenn du dich mit deinem Restleistungsvermögen der AfA zur Verfügung stellst, dann darf du da bloß keine reduzierte Stundenzahl angeben. Denn damit wird dein ALG-I direkt auf diese reduziert. Du sagst einfach du arbeitest solange wie es gesundheitlich möglich ist und danach wird dein behandelnder Arzt eben weiter sehen. Aber reduzier nichts auf konkrete Zeitangaben, erst recht nicht der SB gegenüber.
Übrigens seit wann liegt denn dort dein ALG-I Antrag schon vor. Vielleicht hättest du schon viel eher mal an einen berechtigten Vorschuss denken sollen.
Die Ausrede mit deinem Mann ist entbehrlich, dass würde ich der SB auch ins Gesicht sagen, denn du hast einen gesetzlich vertraglichen Anspruch auf dein ALG-I. Das sind keine Allmosen.
Das kann ich dir leider aus mangelnder persönlicher Erfahrung nicht sagen. ich hab mich damals immer direkt im Widerspruchsverfahren ans Gericht gewandt. Wie gesagt ich hab mal einen Vorschuß beantragt und den dann auch sofort bekommen.
Mit schreiben an Nürnberg kennt sich aber Doppeloma sehr gut aus.
Nun ja, wenn es schon seit Monaten hin und her geht, dann wäre dies durchaus eine Maßnahme, denn die Leistungsentscheidung ist keineswegs abhängig von der äD-Begutachtung sondern ausschließlich von den Angaben deines Arbeitgebers (Verdienstbescheinung) und der Vermittelbarkeit.
ich gehe mal davon aus das dein Arbeitgeber ja inzwischen seine Angaben gemacht hat und du hast dich von Anfang an zur Vermittlung zur Verfügung gestellt (im Rahmen des Restleistungsvermögen). Damit wäre deine Mitwirkungspflicht erfüllt.
Na ja, dazu hab ich oben ja schon was gesagt.
Nun das ist doch toll. Nutze mal deine Rechtsschutzversicherung (hab ich damals bei meinem Rentenverfahren auch gemacht) für die du ja gute Beiträge zahlst. Dazu such dir aber bitte einen guten Fachanwalt (nicht unbedingt die Empfehlung der Versicherung) für Sozialrecht und keinen allgemeinen.
Also, ich will nochmal eine med. Reha beantragen, Unterlagen sind auch schon bei meinem Orthopäden.
Nun ja, ob das unbedingt das beste ist kann ich nicht beurteilen. Das müsstest du mit dem orthopäden ausgiebig besprechen.
Vielleicht wäre in dem Zusammenhang dann auch mal Interessant Richtung Verrentung zu denken (Teil-EMR), denn ich glaube mal bei deiner Vorgeschichte (Rücken,Knie etc.) könnte dies ggf. angebracht sein, weil viel stehen dürfte ja wohl kaum noch drin sein, genauso wie schwer Heben oder übermäßig viel sitzen. Vor allem wenn du doch jetzt schon wieder austherapiert scheinst. Da käme es auch auf die Beurteilung des Orthopäden und auch Hausarztes mal an, ob man da nicht eine Teil-EMR in Betracht ziehen sollte.
Du kommst aus der Pflege und hast auf MTA umgeschult, ja was willst du denn anderes noch machen. Überall musst du viel Laufen, was ja kaum geht.
Vielleicht ein künstliches Kniegelenk? Mein AG hat sich innerhalb kurzer Zeit zwei einsetzen lassen und war damit zufrieden, aber nicht mehr so belastbar wie bevor alles los ging. Ich kenne aber auch das Gegenteil.
Im übrigen solltest du auch bedenken, mit einer Teil-EMR selbst im alten Beruf bei deinem jetzigen AG (sofern er dich dann noch beschäftigen will) könntest du deine Arbeitszeit ja auf halbtags reduzieren, denn den Rest würde die Teil-EMR tragen.
Ist leider keine einfache Entscheidung, leider.
Na ja das ist doch für uns hier nichts unbekanntes. Klar leidet deine Psyche unter den andauernden Schmerzzuständen und zum Teil auch Anfeindungen bzw. Unterstellungen hinter deinem Rücken. Mir blieb das damals seitens meiner Kollegen und auch AG zum Glück erspart, denn mein Chef selbst hatte mehrere bandscheibenvorfälle und kaputte Knie. Der kannte die Schmerzen genauso wie er wusste das sowas niemand offen sieht.
Für deine Schmerzen kann ich dir nur empfehlen einen guten Schmerztherapeuten aufzusuchen. Der kann dir zumindest da mit vernünftigen Medikamenten einigermaßen weiter helfen.
04.07.2017, 23:18 #21
war einige Tage nicht im Forum, darum kann ich dir erst heute antworten.
Ist ja Einiges "abgegangen" inzwischen bei dir, nur Bescheid und Geld hast du noch immer nicht bekommen ...
Habe jetzt nicht alles nachgelesen, aber letztlich ist es immer das selbe Theater, beonders wenn es noch einen AG gibt und die relevanten Vorinformationen eine Rückkehr an den Arbeitsplatz "suggerieren".
Dein AG ist aber zu den "gewünschten" Auskünften gar nicht verpflichtet und die Begründung von dir dafür ist durchaus zu akzeptieren, die SB kann dir für diese Forderung keine Rechtgrundlagen "besorgen", weil es die einfach nicht gibt.
Noch habe ich keinen Leistungsbescheid erhalten. Die SB am Telefon wollte mir eben nur den Termin mitteilen.
Einen Termin hat man dir schriftlich mitzuteilen und nicht telefonisch.
Leider kann ich mich den Aussagen zum Vorschuss-Antrag nicht anschließen, denn das klappt im ALGI NICHT, die Forderung nach einem "vorläufigen Bescheid" ist aber durchaus berechtigt und dann muss ja die Zahlung auch unmittelbar erfolgen.
Zumal die AfA inzwischen Schulden bei dir hat, die Leistung hat pünktlich zu erfolgen, dafür soll § 145 schließlich sorgen.
Wahrscheinlich weil schon am Freitag Zahltag ist.
Hat ja NIX geholfen, wenn du immer noch keinen Bescheid und keine Leistungen erhalten hast.
Für den Bescheid und die Überweisung ist kein Termin notwendig, wenn der reguläre Antrag bereits komplett vorliegt bei der AfA.
Selbstverständlich kannst du dich für die Vermittlung (mit deinem Restleistungsvermögen) weiterhin auf § 140 SGB III berufen, davon gibt es keine Ausnahmen, auch nicht nach einer Aussteuerung aus dem Krankengeld.
Das hast du hoffendlich inzwischen erledigen können, im Übrigen brauchst du selbst auch keinen "Antrag" auf eine erneute "Begutachtung" durch den ÄD zu stellen.
Die SB sind verpflichtet sich darum zu kümmern wenn es berechtigte Zweifel daran gibt, dass diese gesundheitliche Beurteilung mit der Realität übereinstimmt.
Dein Partner muss dich überhaupt NICHT unterstützen, du hast einen Rechtsanspruch dein ALGI zu bekommen, wofür du jahrelang Beiträge gezahlt hast, die SB "leben" übrigens auch von den Beiträgen der Beschäftigten.
Du solltest wirklich eine Beschwerde nach Nürnberg richten und zumindest die vorläufige Bewilligung einfordern, die AfA ist dir schon einen Monat dein Geld schuldig und Krankenversichert bist du inzwischen auch nicht mehr, es sei denn du kannst (als Ehepartner) in die Familienversicherung.
Ein Verweis auf ALGII darf generell NICHT erfolgen, die AfA-SB können gar nicht wissen, ob du dort Anspruch haben würdest, dafür müssen ja deinen gesamten "Vermögensverhältnisse" geprüft werden und die von deinem Partner auch.
ALG II ist Sozial-Hilfe und nachrangig wenn noch ein Anspruch auf ALGI besteht, das wissen die AfA - SB sehr genau ...
Ich kann dir nur dringend raten das mal alles zusammengefasst nach Nürnberg zu senden und direkt dort nachzufragen wofür du eigentlich jahrelang Beiträge gezahlt hast, wenn man dich jetzt im Stich lässt wo du diese Hilfe benötigst.
Die beiden Anschreiben oben haben KEINE Rechtsgrundlagen, dein Arzt entscheidet immer noch selbst worauf er dich AU schreiben muss und nicht die AfA und dein AG braucht auch keine Auskünfte zu geben über deine Einkommensbescheinigung hinaus.
Zur Vermittlung mit deinem "Restleistungsvermögen" hast du dich bereits auf dem Antrag verpflichtet, weitere Unterschriften dafür sind überflüssig.
Das wird nicht nötig sein wenn du zunächst mal den Weg über das KRM wählst, Anwälte können erst was machen wenn es mindestens einen Bescheid gibt, bis dahin hast du doch gar nichts in der Hand.
Eine Klage am Sozialgericht ist noch lange nicht fällig und eine Eilentscheidung bekommt man für ALGI nicht, da wird man dan (letztlich) vom SG an das JC verwiesen wenn man kein Geld mehr zum "Überleben" haben sollte.
Nach Nürnberg hättest du längst schreiben sollen, die SB wollen dich nur "klein" bekommen, die machen so weiter bis sie mal was "von oben" auf den Deckel bekommen ... aber das passiert nur wenn du dich beschwerst.
Was glaubst du denn woher die ihre Anweisungen bekommen, so mit den Leuten umzugehen, offiziell wird und darf das natürlich Niemand zugeben.
Es beschweren sich immer noch viel zu wenige, denn sonst hätte sich da (vielleicht) schon was gebessert, offiziell muss man natürlich dann so tun als ob das alles nur "Missverständnisse und leider mal vorkommende Fehler der Mitarbeiter waren".
Zeige dich "willig" vermittelt zu werden und man wird es schnell aufgeben, denn es ist noch nie ernsthaft ein Ausgesteuerter in (andere Arbeit) gebracht worden, dein bestehendes Arbeitsverhältnis müsste ja dann auch erst fristgerecht gekündigt werden.
05.07.2017, 08:10 #22
nun jetzt hat Doppeloma sich auch geäußert und dir die Adresse des Kundenreaktionsmanagment der BA mitgeteilt.
Ich würde dir nun auch dringend empfehlen dich schriftlich an die Herrschaften zu wenden, denn du bist ja seit dem 01.06.2017 bereits Arbeitssuchend gemeldet.
Ich würde dir auch empfehlen deine bei der AfA ggf. mitgeteilten Daten bezüglich Telefonnummer/E-Mail etc. sofort zu löschen. Am sofort gilt für dich - wer von mir was will darf mich per Post anschreiben - aber bitte das selbe gilt auch für dich. Keine telefonate mit Behörden/SB´s etc., nur Postverkehr - denn nur dieser kann später auch als Beweis belegt werden.
Solltest du damals für den äD eine oder gar mehrere vorgelegte Schweigepflichtendbindungen unterschrieben haben, dann mache hier von deinem Einspruchsrecht gebrauch und reduziere deren zeitliche Anwendbarkeit (im Regelfall 3 Jahre) unbedingt auf ein minimum von 1 Monat. Und all das unbedingt schriftlich und per Einwurf-Einschreiben.
Leider kann ich mich den Aussagen zum Vorschuss-Antrag nicht anschließen, denn das klappt im ALGI NICHT,
Nun dieser Aussage von Doppeloma kann ich mich leider nicht anschließen, denn ich hab das nun schon mehrmals (3x) bei der AfA machen müssen und hab immer mein Geld bekommen. Entweder kam dann plötzlich der Bewilligungsbescheid oder aber ein angemessener Vorschuss.
(1) Besteht ein Anspruch auf Geldleistungen dem Grunde nach und ist zur Feststellung seiner Höhe voraussichtlich längere Zeit erforderlich, kann der zuständige Leistungsträger Vorschüsse zahlen, deren Höhe er nach pflichtgemäßem Ermessen bestimmt. Er hat Vorschüsse nach Satz 1 zu zahlen, wenn der Berechtigte es beantragt; die Vorschußzahlung beginnt spätestens nach Ablauf eines Kalendermonats nach Eingang des Antrags. Quelle buzer.de § 42 SGB I
Nun ja das mit dem RA ist so eine Sache, da stimme ich Doppeloma schon zu. Es kommt dabei schon auf deinen Rechtsschutzvertrag an. Bei meinem z.B. zahlt die Versicherung erst, wenn ich mich an den RA wende wenn ein Widerspruch abgelehnt wurde. Nichts desto trotz habe ich allerdings in meinem Uralt-Vertrag eine einmalige RA Beratung drin und die Versicherung vermittelt auch an ihre eigene RA-Hotline wo man auch kostenlos pauschal beraten wird.
Zur Zeit bleibt dir leider nur die Beschwerde in Nürnberg, damit von dort auf den SB Druck gemacht wird.
Mir erscheint dabei dann, dass deine Krankengeschichte weniger Wichtig ist, als wie das Du von der KK ausgesteuert wurdest und Du dich pflichtgemäß bei der zuständigen AfA in deinem Antrag mit deinem Restleistungsvermögen der Arbeitsvermittlung zur Verfügung stellst. Dabei kannst du dann ja mal dieses Ominöse Restleistungsschreiben in Kopie beifügen und fragen a) auf welche rechtliche Grundlage dies basiert und b) wozu dieses Schreiben vom SB zusätzlich verlangt wird, wenn doch all das bereits im offiziellen ALG-I Antrag angegeben und von dir mit deiner Unterschrift versehen wurde. Man kann auch auf die Dreistigkeit des SB hinweisen, welcher ja meint dein Mann könne nun für dich aufkommen.
Wie gesagt, auch ich hätte bereits 1 Woche vor dem 01.07. einen schriftlichen Antrag für einen Vorschuss abgegeben.
Nun gut, im prinzip befindet sich die AfA aktuell erst 5 Tage im Leistungsverzug, aber wer weiß wie lange das noch dauern mag.
05.07.2017, 14:06 #23
Hallo Doppeloma, danke das du mich so unterstützt.
Ja du hast Recht. Habe mittlerweile auch meine Telefonnummer und Email löschen lassen.
Habe Antrag auf vorläufige Entscheidung gestellt und schicke ich heute noch per Einwurf-Einschreiben zur AfA.
Das ist gut, weil darüber hat mich die SB auch nicht informiert.
Ich war 2x beim ärztlichen Dienst und ich wurde immer wieder vertröstet und habe den Teil A nicht bekommen, beim ersten Mal wäre meine Akte nicht da und beim 2.Mal teilte man mir mit, es wäre ein neues Gutachten erstellt worden.Das war gestern. Ich glaube aber das ich mir damit wirklich keinen Gefallen getan habe.
Ich bin wirklich ein blödes Schaf.
Hab leider auch zu spät gelesen (in einem Beitrag von dir hier im Forum) das ich auch ohne Termin bei der SB Anspruch darauf gehabt hätte. Hat mir auch keiner gesagt und ich bin so wie war wieder abgetreten.
Diese Möglicheit besteht leider nicht, da ich nicht verheiratet bin. War heute morgen bei der AOK und hab erstmal die Pflichtversicherung beantragt, nützt ja nun alles nix.
Beschwerde ging auch vorhin nach Nürnberg. Ich kann diese Mail gerne auch mal hier einstellen, falls es irgendwie hilfreich wäre.
Wenn ich eine Antwort bekommen sollte, melde ich mich hier auf jeden Fall wieder.
Ich hoffe das ich Antwort aus Nürberg bekomme und die mich unterstützen.
05.07.2017, 14:28 #24
Der Antrag ist seit 04.05.17 dort, Gutachten erstellt am 15.05.17, Termin bei der SB am 29.06.17.
Habe jetzt einen Antrag zur vorläufigen Entscheidung gestellt. Und auch eine Beschwerde nach Nürnberg geschickt.
Das habe ich der SB auch so mitgeteilt, wollte sie nicht hören.
Ja, habe den Antrag komplett abgegeben.
Das werde ich alles mit meinen Ärzten mal besprechen.
Das ist mit 33 noch keine Option, deshalb wurde auch immer gelenk erhaltend operiert. Da diese Gelenke ja meist keine wirklich lange Lebensdauer haben.
Habe bei der letzten OP 3 große Schrauben eingesetzt bekommen, die müssen eventuell auch wieder raus.
Aber das muss ich alles erstmal abwarten.
Mein AG bzw. die Personalchefin will mich gerne behalten, weil sie einfach weiß was ich fachlich kann.
Erfolg auf Teil-EMR tendieren zu 0, kann nur meine Arbeitszeit beim AG verkürzen. Aber das kläre ich dann auch mit der Personalchefin persönlich im BEM, wenn es wrklich absehbar ist, ob und wann ich wieder komme.
Na ja das ist doch für uns hier nichts unbekanntes. Klar leidet deine Psyche unter den andauernden Schmerzzuständen und zum Teil auch Anfeindungen bzw. Unterstellungen hinter deinem Rücken.
Und genau weil ihr hier das alles kennt, möchte ich euch nicht auch noch mit meinem Leid auf die Nerven gehen.
Ist schon schlimm genug. Meine Partnerschaft leidet da im Moment sehr darunter, auch im Freundeskreis und der Familie ist es eher schwierig. Und ich will keinem zu Last fallen.
Ich bin auch eine, die nicht um Hilfe bittet und auch schlecht Hilfe annehmen kann.
Nach außen immer "die Coole", so das ja niemand fragt was los ist.
Bin noch in Behandlung wegen meiner Bandscheibenprobleme bei einer super Schmerztherapeutin, sind auch gerade auf der Suche nach einer passenden Medikation. Kann mich nicht den ganzen Tag mit Opiaten zu dröhnen. Hab auch in der Reha viel zur Entspannung und dem Umgang mit Schmerzen gelernt.
Man gewohnt sich auch daran und wundert sich dann, wenn es einem mal einen Tag etwas besser geht.
06.07.2017, 14:11 #25
Na ja, mit 33 würde ich das auch nicht unbedingt machen lassen wollen.
Mir wollte man auch eine neue Hüfte spendieren, hab ich auch abgelehnt.
Erfolg auf Teil-EMR tendieren zu 0, kann nur meine Arbeitszeit beim AG verkürzen.
Sorry, aber das verstehe ich jetzt nicht.
Warum sollte den eine Teil-EMR gegen Null tendieren. Wenn du deine Arbeit nicht mehr zu hundert Prozent ausführen kannst, wie soll es denn weiter gehen, vor allem was sollst du denn noch arbeiten. Wenn ich es noch richtig weiß, hast du doch bereits eine Umschulung hinter dir, also muss etwas geschehen wie du weiter in Arbeit kommst. Da wäre dann eine Teil-EMR schon ein Weg, um zumindest zu einem Teil auf eigenen Beinen zu stehen.
Aber es stimmt schon, ich musste damals auch um meine Rente vor Gericht kämpfen, genauso wie Doppeloma.
Bin noch in Behandlung wegen meiner Bandscheibenprobleme bei einer super Schmerztherapeutin,
Das ist doch auch ein weitere Grund für eine Teil-EMR, denn damit bist du doch nicht mehr voll belastbar.
Kann mich nicht den ganzen Tag mit Opiaten zu dröhnen.
Na ja, ich nehme jetzt seit mehr als 10 Jahren bereits Opiate/Morphine und hab damit immer gearbeitet, zwar zeitlich wegen der erst BU-Rente auf halbtags und jetzt mit der vollen EM-Arbeitsamrktrente ja nur noch stundenweise, aber es geht so einiger maßen. Wenn ich dann man echt beschi....ne Tage habe, nun dann bleib ich zuhause, aber dafür bekomme ich ja auch die Rente.
Aber eins solltest du dir immer vor Augen halten, die Gesundheit fragt nicht nach dem Alter oder was dir gefällt. Die ist am Ar.... oder eben nicht, ganz egal wie Alt du bist.
Und eins kannst du mir glauben, seit 1998 wo es bei mir anfing, geht es Jahr für Jahr mit der Gesundheit immer weiter Berg ab. Da wird bei ärztlichen Jahrescheck immer wieder etwas neues gefunden, zuletzt jetzt bei der Untersuchung für die Rentenverlängerung eben Bluthochdruck (190/90) und wohlmöglich noch Diabetis (wird nächste Woche bei Termin für den Diabetologen geklärt).
Der Stress mit dem ganzen Ärger (Ämter etc.) ist auch nicht gut, denn der hat mir damals im Rentenstreit 2mal einen satten Hörsturtz (bei letzten blieb einiges zurück) eingebracht.
Ausgesteuert von der Krankenkasse, Erwerbsminderungsrente nicht bewilligt Paul51 Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege 49 25.03.2017 17:56
Krankenkasse ändert Stufenplan für Wiedereingliederung eigenmächtig Menina Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege 2 16.01.2013 14:24
Von Krankenkasse ausgesteuert - ALG1 - teilsweise EM-Rente Karin1981 Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege 1 08.11.2008 15:55

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