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Timestamp: 2018-06-23 06:24:38+00:00

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Bogensportwissen | Deutscher Bogensportverlag
Mein persönlicher Schussablauf – beschrieben ganz ohne „Fach-Chinesisch“
Autor Martina BergVeröffentlicht am 17. März 2018 21. Mai 2018
Für meine Lizenztrainerprüfung beim Deutschen Feldbogen Sportverband (DFBV) e.V. hatte ich einige Hausaufgaben zu erledigen. Jetzt, nachdem ich meine Prüfung bestanden habe, sind dieses Ausarbeitungen ja eigentlich überflüssig geworden. Da ich es aber zu schade finde, diese Texte einfach so dem Reißwolf zu überantworten, werde ich sie ab heute nach und nach hier veröffentlichen.
Eine Aufgabe war, den eigenen Schußablauf zu beschreiben. Mit eigenen Worten, ohne dazu irgendwelche Fachliteratur zu Hilfe zu nehmen. Klingt einfach, ist aber nicht wirklich. Versuchen Sie es doch auch einmal!
Persönlicher Schussablauf von Martina Berg
Ich soll also meinen Schussablauf beschreiben – mit eigenen Worten, ohne irgendwelche Fachbegriffe aus der Fachliteratur. Schwierig, da ich selber bereits an zwei Fachbüchern für Bogenschützen mitgeschrieben habe... 🙂
Ganz am Anfang meiner Bogner-Karriere: noch mit Handschuh und Jagdrecurve - Foto: © Bert Mehlhaff
Okay – jetzt also ganz einfach und ohne Bogensport-Fach-Chinesisch:
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Veröffentlicht am 17. März 2018 21. Mai 2018 Autor Martina BergKategorien Bogensportwissen
Der F.O.C. im Bogensport – was ist das und wie bestimmt man ihn?
Autor Martina BergVeröffentlicht am 15. März 2018 21. Mai 2018
F.O.C. bezieht sich auf Pfeile im Bogensport und ist eine Abkürzung, die "Front of Center" bedeutet. Der F.O.C. beschreibt die Distanz des Schwerpunktes von der Pfeilmitte in Prozent.
Ein Beiter Balance Clip im Praxiseinsatz
Ein kleines, aber praktisches Hilfsmittel um den F.O.C. zu ermitteln, ist der Beiter Balance Clip. Um den Schwerpunkt eines Pfeiles zu bestimmen, wird der Pfeil in den Balance Clip eingerastet und dann auf eine ebene Fläche gestellt. Jetzt verschieben sie den Pfeil solange innerhalb des Clips, bis der Pfeil ausbalanciert ist. Das ist eine ziemliche "Fummelei", bei der Sie nicht so bald die Geduld verlieren sollten.
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Veröffentlicht am 15. März 2018 21. Mai 2018 Autor Martina BergKategorien Bogensportwissen
Murphys Pfeilbruchgesetz – warum, wann und wie Ihre Pfeile garantiert brechen
Autor Martina BergVeröffentlicht am 17. Februar 2018 21. Mai 2018
Ergebnisse von Robin-Hood-Schüssen - Foto: © Martina Berg
§ 1 - Besonders teure Pfeile
Verwenden Sie für Ihren Pfeilbau besonders teures Material und stecken Sie besonders viel Arbeit und Sorgfalt hinein. Beispielsweise Schäfte aus exotischen Hölzern mit Vierfachspleiß, Mehrfachlackierungen, Airbrush- Cresting und besonders teuren Federn. Das erhöht die Chancen für einen Pfeilbruch ganz erheblich. "Springbäume" und "einsame Steine" ziehen solche Meisterwerke ganz besonders an.
§ 1a - Ein guter Weg ist auch die Verwendung teurer Aluminium-Carbonschäfte wie den Easton X10.
§ 1b - Leider hilft es auch nicht, extra billiges Material zu verwenden.
Wenn Ihnen alle Pfeile brechen, dann mit Sicherheit nicht zu Hause, wo Sie immer Ersatz haben.
Sie haben immer einen Pfeil zu wenig dabei.
§ 3a - Nehmen Sie auf einer Hunterrunde immer nur 2 Pfeile mit, egal was andere Schützen empfehlen! Der erste Pfeil wird garantiert am ersten Ziel zerbrechen.
§ 3b - Alternativ stellen Sie am Pflock fest, dass der Pfeil kaputt ist.
Besonders bei starkem Wind sollte eine möglichst schwere Scheibe benutzt werden. Nur so ist sichergestellt, dass auch wirklich alle Pfeile gleichzeitig brechen, wenn die Scheibe umgeweht wird.
§ 4a - Wenn Sie bei heftigem Wind mit Holzpfeilen schießen, dann schießen Sie immer quer zum Wind. So brechen die Pfeile auch, ohne dass die Scheibe umkippen muß.
§ 4b - Die Scheibe wird nicht umgeweht, bevor nicht der letzte Pfeil aus Ihrem Köcher in der Scheibe steckt.
§ 4c - Ist es nicht der Wind, dann findet sich bestimmt ein unvorzichtiger Zieher, der die Scheibe nach vorne umkippt. Dabei gilt: je schwerer die Scheibe, desto schneller kippt sie.
§ 5 - Pfeilfressende Wiese
Egal wie kurz das Gras gemäht ist, der Pfeil verschwindet trotzdem und taucht auch nicht wieder auf.
§ 5a - Findet man den Pfeil trotzdem wieder, dann später beim Rasenmähen. Und der ursprünglich noch intakte Pfeil wird dabei von den Messern endgültig zerstört.
§ 5b - Dabei baut die Pfeilspitze dann auch gleich noch die Messer des Rasenmähers zu Sägen um.
Der Untergrund oder der Berghang kann noch so feinsandig sein, Ihr Pfeil trifft zielsicher den einzigen versteckten Stein weit und breit.
Das beliegte 3-D-Schießen (drüber, drunter und daneben) übt man am besten dort aus, wo der Pfeilfang genug realistische Brech- oder Verlustmöglichkeiten bietet.
§ 7a - Wenn diese Möglichkeiten nicht vorhanden sind, dann greifen automatisch die §§ 5 oder 6.
Federn, Spitzen und Nocken lösen sich immer im ungünstigsten Moment.
Pfeile sammeln nach überlebten Verletzungen viele Erfahrungen. Die schon mehrmals geklebten und gewickelten Veteranen überleben Abpraller oder Steintreffer ohne weiteres während die nagelneuen Pfeile schon beim ersten Probeschuss direkt vor der Befiederung brechen oder in kleine Stückchen zersplittern.
§ 10 - Pfeile suchen und finden
Man findet bei der Suche nie die eigenen Pfeile sondern immer nur ausgelutschte, unbrauchbare Stöckchen aus dem letzten Jahr.
§ 10a - Alle verschossenen Pfeile aus Ihren Schieß-Gruppe werden gefunden, nur Ihre eigenen nicht.
§10b - Wird wieder Erwarten Ihr Pfeil doch gefunden, dann ist er mit Sicherheit kaputt.
Veröffentlicht am 17. Februar 2018 21. Mai 2018 Autor Martina BergKategorien Bogensportwissen, Zitate und Sprüche

References: § 1

§ 1

§ 1

§ 3

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§ 4

§ 4

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§ 5

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§ 7

§ 10

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