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Timestamp: 2018-03-20 13:43:18+00:00

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bAV Wegweiser | Die Bankenkooperation
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Mit dem Wegweiser bAV.
Durchführungswege, steuerliche Aspekte, gesetzliche Regelungen – die Bandbreite der Themen rund um die betriebliche Altersvorsorge ist umfangreich. Mit dem bAV-Wegweiser bieten wir Ihnen einen umfassenden Überblick über alle wichtigen Aspekte: Informationen zu aktuellen Gesetzen, zu unseren Produkten und Tarifen sowie Verkaufsansätze und Unterlagen für Ihren Arbeitsalltag.
Häufige Fragen zur Betriebsrente
Das Betriebsrenten-
stärkungsgesetz (BRSG)
Aktuelles zur betrieblichen Altersvorsorge
Sozialversicherungsgrößen 2018.
Die wichtigsten Zahlen im neuen Jahr.
20129-K KARLSRUHER
"Fairster betrieblicher Altersvorsorger"
Beim Test von Focus-Money erreichte die Württembergische das Gesamturteil „sehr gut“.
Berufsunfähigkeits-Direktversicherung
Ansätze für bestimmte Zielgruppen
Effizient – mit wenig Aufwand zur attraktiven Betriebsrente.
Bei der Entgeltumwandlung wird ein Teil des Gehalts nicht bar ausgezahlt sondern in eine betriebliche Altersversorgung investiert. Die Beiträge kommen also aus unversteuertem Bruttoeinkommen. Dadurch wird ein Teil des Beitrags durch die Steuer- und Sozialversicherungsersparnis finanziert.
Arbeitnehmer können im Jahr 2018 bis zu 3.120 € im Jahr – oder monatlich 260 € - steuer- und sozialabgabenfrei in ihre Vorsorge investieren. Aus nur 137 € monatlichem Nettoaufwand wird ein stattlicher Vorsorgebeitrag von 260 €, dank staatlicher Förderung. Das lohnt sich.
Produktprofil - Entgeltumwandlung 20300-K
Aus „Nichts“ wird leicht eine große Rente.
Bei der herkömmlichen Anlage der vermögenswirksamen Leistungen (vL) in einen Bausparvertrag oder einen Fondssparplan sind – genau wie beim Gehalt – Steuern und Sozialabgaben zu zahlen. Deutlich attraktiver wird die Anlage der vL, wenn diese künftig in eine betriebliche Altersversorgung investiert werden. Denn diese ist steuer- und sozialabgabenfrei.
Der Vorteil: Der Sparbeitrag kann nahezu verdoppelt werden – bei gleichem Nettoeinkommen wie bisher.
Handzettel - Vermögenswirksame Leistungen 91101-K
Existenzabsicherung nur zur Hälfte bezahlen.
Die eigene Arbeitskraft ist der wichtigste Vermögenswert, denn das Einkommen sichert die Existenzgrundlage. Ein Berufsunfähigkeits-Schutz gehört daher zu den Versicherungen, die jeder haben sollte.
Der Staat unterstützt Arbeitnehmer bei der Finanzierung dieses Schutzes. Die Beiträge werden direkt vom Gehalt abgezogen und sind daher innerhalb der Fördergrenzen steuer- und sozialabgabenfrei. Das heißt, rund die Hälfte des Beitrags zahlt der Staat.
Produktprofil – SBU als Direktversicherung 21257-K
Mit den richtigen Argumenten überzeugen.
Schon mit zwei bis drei Stunden Mehrarbeit in der Woche können Minijobber einen Anspruch auf eine hohe zusätzliche Rente erwerben. Die Mehrarbeit wird als Entgeltumwandlung in die Betriebsrente investiert. Der Status „geringfügig Beschäftigte/r“ bleibt erhalten.
Handzettel Minijobber 20938-K
Auch mitarbeitende Familienangehörige im „eigenen“ Betrieb können über eine Betriebsrente steuer- und sozialabgabenfrei vorsorgen. Voraussetzung ist jedoch, dass ein steuerlich anerkanntes Arbeitsverhältnis – mit einem angemessenen Lohn – besteht. Beiträge zur Direktversicherung oder Pensionskasse sind bis zu 8% der BBG steuerfrei und bis zu 4% der BBG sozialabgabenfrei.
In 2018 können auch mitarbeitende Familienangehörige bis zu 260 Euro monatlich bzw. 3.120 Euro jährlich in die bAV investieren.
Weitere Informationen und Unterlagen zum Thema erhalten Sie bei Ihrem Betreuer vor Ort.
Bisher erhielten Arzthelferinnen von ihrem Arbeitgeber eine vermögenswirksame Leistung in Höhe von 30 Euro monatlich. Nun nutzen Sie einen Arbeitgeber-Beitrag von 76 Euro für die betriebliche Altersversorgung (bisherige VL 30 Euro plus 46 Euro Zuschuss vom Arbeitgeber). Bei zusätzlicher Entgeltumwandlung zahlt der Arbeitgeber nochmals einen Zuschuss von 20 % (mindestens 10 Euro).
Produkte & Tarife.
Individuelle Lösungen zur Betriebsrente.
Anlage im Sicherungsvermögen
Garantie-Kapital
Fondsanlage, ggf. mit Anlage im Sicherungsvermögen
Beitragsgarantie mit ggf. ansteigendem Garantie-Kapital
Interesse an Unterlagen und Material zu bAV?
Was spricht für eine betriebliche Altersvorsorge?
Die gesetzliche Rente ist höchstens noch eine Grundversorgung. Von ihr kann im Alter niemand mehr leben. Die betriebliche Altersvorsorge, die vom Staat durch die Steuer- und Sozialabgabenfreiheit der Beiträge besonders gefördert wird, kann eine gute Alternative bieten.
Die Beiträge sind bis 4 % der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung West (BBG) steuer- und sozialabgabenfrei.
Die Versorgung wird sofort unverfallbar. Das heißt sie bleibt auch bei vorzeitigem Ausscheiden aus dem Unternehmen erhalten und ist in der Ansparphase Hartz-IV-sicher.
Bei der Entgeltumwandlung zahlt der Arbeitnehmer die Beiträge zu einer betrieblichen Altersversorgung direkt aus dem Bruttoeinkommen. Da diese aus dem Bruttoeinkommen stammen, reduziert sich das zu versteuernde Einkommen. Somit sinkt die Steuerlast. Weiter sind im Rahmen der Entgeltumwandlung die Beiträge innerhalb bestimmter Grenzen sozialversicherungsfrei. Durch die Steuer- und Sozialversicherungsersparnis ist der tatsächliche Nettoaufwand deutlich geringer.
Erst die zur Auszahlung kommenden Leistungen in der Rentenphase müssen als sonstige Einkünfte zu einem dann meist geringeren Steuersatz als imaktiven Berufsleben. Zudem müssen Pflicht- und freiwillig Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung aus diesen Leistungen Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung bezahlen.
Was passiert, wenn der Arbeitnehmer das Unternehmen verlässt?
Der Arbeitnehmer erhält ab Beginn ein unwiderrufliches Bezugsrecht auf die Versicherungsleistung, da Anwartschaften aus Entgeltumwandlung sofort gesetzlich unverfallbar sind. Die erreichten Betriebsrentenansprüche bleiben deshalb auch bei vorzeitigem Ausscheiden aus dem Unternehmen erhalten. Der Arbeitnehmer kann die Versorgung mitnehmen und privat aus eigenen Beiträgen oder als Entgeltumwandlung beim neuen Arbeitgeber fortführen – ohne erneute Gesundheitsprüfung.
Was passiert mit der Betriebsrente während der Elternzeit oder längerer Krankheit?
Der Arbeitnehmer hat die Möglichkeit, die bisher über Entgeltumwandlung finanzierte Versorgung mit privaten Mitteln weiterzuzahlen oder beitragsfrei zu stellen. Im Falle einer Beitragsfreistellung kann die Beitragszahlung innerhalb von 36 Monaten wieder aufgenommen und fortgeführt werden.
Was geschieht bei Arbeitslosigkeit?
Die erreichte Versorgung bleibt erhalten und wird in der Ansparphase nicht auf das Arbeitslosengeld II (Hartz-IV) angerechnet. Es besteht die Möglichkeit, die bisher über Entgeltumwandlung finanzierte Versorgung mit privaten Mitteln weiterzuzahlen oder beitragsfrei zu stellen. Im Falle einer Beitragsfreistellung kann die Beitragszahlung innerhalb von 36 Monaten wieder aufgenommen und fortgeführt werden. Auch bei Insolvenz des Arbeitgebers ist die Betriebsrente sicher. Sie fällt nicht in die Insolvenzmasse des Arbeitgebers. Die Leistungen kommt bei Fälligkeit direkt von uns.
Das ist ein Versicherungsvertrag, den der Arbeitgeber für seinen Mitarbeiter abschließt. Versicherungsnehmer ist also der Arbeitgeber, versicherte Person der Arbeitnehmer. Die Versicherungsleistungen stehen dem Arbeitnehmer bzw. seinen Hinterbliebenen zu – sie sind als versorgte Personen bezugsberechtigt. Dieses Bezugsrecht ist bei einer Direktversicherung mit Entgeltumwandlung sofort unwiderruflich. Die Direktversicherung ist im Betriebsrentengesetz (BetrAVG) in § 1 b Abs. 2 geregelt.
Eine Pensionskasse ist ein Lebensversicherungsunternehmen, das ausschließlich betriebliche Altersvorsorge betreibt. Dabei schließt der Arbeitgeber mit der Pensionskasse, ähnlich der Direktversicherung, für seinen Mitarbeiter einen Versicherungsvertrag ab. Versicherungsnehmer ist der Arbeitgeber, versicherte Person der Arbeitnehmer. Die Versicherungsleistungen stehen dem Arbeitnehmer bzw. seinen Hinterbliebenen zu. Dieses Bezugsrecht ist bei einer Pensionskassenversorgung mit Entgeltumwandlung sofort unwiderruflich. Die Pensionskasse ist im Betriebsrentengesetz (BetrAVG) in § 1 b Abs. 3 geregelt.
Die rückgedeckte Unterstützungskasse ist der optimale Durchführungsweg für hohe Leistungen bei Erwerbsminderung und Eintritt in den Ruhestand oder zur Absicherung der Hinterbliebenen. Die laufenden Zuwendungen an die Unterstützungskasse sind für den Arbeitnehmer steuerfrei. Erst die im Rentenalter fällig werdenden Versorgungsleistungen (Rente oder Kapitalauszahlung) unterliegen als Einkünfte aus nichtselbstständiger Tätigkeit der Lohn- bzw. Einkommensteuer. Der Steuersatz ist dann in der Regel geringer als in der aktiven Zeit.
Über eine Pensionszusage können wie bei der Unterstützungskasse sehr hohe Versorgungen zugesagt werden. Mit einer Pensionszusage verspricht das Unternehmen dem Arbeitnehmer Versorgungsleistungen für Alter, bei Invalidität und Tod. Es geht dabei selbst eine Verpflichtung ein und ist Versorgungsträger.Der besondere Vorteil der Pensionszusage besteht darin, dass die Leistungen sowohl in der Höhe als auch im Umfang ganz nach Bedarf gestaltet und flexibel dotiert werden können.
Das Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG).
Das Betriebsrentenstärkungsgesetz ist seit dem 1. Januar 2018 in Kraft. Das Gesetz zielt vor allem darauf ab, die Betriebsrente in kleinen und mittleren Unternehmen zu verbreiten.
Bisherige bAV-Systeme bleiben bestehen und können Mitarbeitern weiterhin angeboten werden. Die bestehenden Verträge können unverändert fortgeführt werden.
Bisher und in Zukunft -
Ihr bestehendes bAV
Neu ab 2018 -
„Sozialpartner-Rente“
(innerhalb tarifvertraglicher
Direktversicherung, Pensionskasse,
Pensionszusage Direktversicherung,
Garantierte Leistungen Keine garantierten
Leistungen, das heißt die
spätere Rentenhöhe kann
Klassische Tarife, fondsgebundene
Tarife, Tarife mit
Indexpartizipation Vorgabe durch Tarifvertragsparteien
einmalige Kapitalauszahlung Nur lebenslange Rente
Firmenindividuelle
Gestaltung möglich Modell der Tarifvertragsparteien
Ja - bei entsprechender
Ausgestaltung jedoch
keine Haftung Nein, da reine Beitragszusage
(„pay and forget“)
Nein Ja, durch Tarifvertragsparteien
festlegbar
Übersicht Betriebsrentenstärkungsgesetz
21263-K [1] KARLSRUHER
Prospekt Betriebsrentenstärkungsgesetz
65096 [1] KARLSRUHER
Orientierung bei den neuen Regelungen
Abfindungsmöglichkeiten anlässlich Ausscheidens
Nachzahlung nach einem ruhenden Arbeitsverhältnis
Pauschaler Arbeitgeberbeitrag von 15 %
4 % der BBG
1.800 € falls kein § 40b EStG a. F.
8 % der BBG (2017: 6.096 €)
Nur Anrechnung von § 40b-Beiträgen
Der steuerfreie Förderrahmen nach § 3 Nr. 63 EStG wird von bisher 4 % auf künftig 8 % der Beitragsbemessungsgrenze (BBG) erhöht.
Der Aufstockungsbetrag von 1.800 Euro entfällt.
Bei bestehenden pauschalversteuerten Direktversicherungen und Pensionskassen nach § 40 b EStG a.F. wird der tatsächlich pauschal versteuerte Beitrag auf die erhöhte Grenze angerechnet.
Anzahl Dienstjahre x 1.800 € abzügl. der Beiträge für das aktuelle
und der letzten 6 Jahre für die Direktversicherung (ab 2005)
4 % der BBG (2017: 3.048 €)
4% der BBG (2018: 6.240€ p.a.)
Anrechnung für die Anzahl der Dienstjahre, jedoch max. für 10 Dienstjahre
Arbeitnehmer können beim Ausscheiden aus einem Unternehmen bereits jetzt zusätzliche Beiträge steuerfrei in die bAV einzahlen. Diese als Vervielfältigung“ bezeichnete Regelung wird künftig vereinfacht.
In Zeiten in denen das Arbeitsverhältnis ruht (z.B. Elternzeit), können oft keine Beiträge zur Altersversorgung geleistet werden. Eine möglichst lückenlose Beitragszahlung ist für den Aufbau einer zusätzlichen Vorsorge jedoch wichtig. Mit der Neuregelung ist nun eine Nachzahlungsmöglichkeit geschaffen. Eine Nachzahlung ist bis zu 8 % der BBG (max. für 10 Dienstjahre) möglich.
Bei der Entgeltumwandlung wird der Arbeitgeber künftig verpflichtet, die ersparten Sozialversicherungsbeiträge als Pauschalbetrag (15 %) an eine Direktversicherung, Pensionskasse oder an einen Pensionsfonds weiterzuleiten, sofern eine Sozialversicherungsersparnis gegeben ist.
Die Regelung gilt ab dem 01.01.2018 für die „Sozialpartner-Rente“ bzw. ab 01.01. 2019 für das bisherige bAV-System und ab dem 01.01.2022 auch für bereits in der Vergangenheit abgeschlossene Entgeltumwandlungs-Vereinbarungen.
Gewährt der Arbeitgeber einem Arbeitnehmer einen zusätzliche arbeitgeber-finanzierte für eine Betriebsrente, so kann dieser für diese Beiträge eine Lohnsteuerminderung i.H.v. 30 % des gezahlten Arbeitgeberbeitrags erhalten. Dies gilt ausschließlich für Arbeitnehmer mit einem mtl. Einkommen von bis zu 2.200 €. Der zusätzliche Arbeitgeberbeitrag muss mind. 240 € p.a. und kann max. 480 € p.a. betragen.
Das Sozialpartnermodell kann lediglich im Rahmen einer tarifvertraglichen Lösung eingeführt werden. Es ermöglicht dem Arbeitgeber erstmalig eine reine Beitragszusage. Dies bedeutet, dass der Arbeitgeber lediglich die Beiträge an die jeweilige Versorgungseinrichtung abführen muss. Für spätere Leistungen haftet er nicht mehr. Im Gegenzug dürfen auf die Leistungen keine Garantien mehr gegeben werden. Das Sozialpartnermodell sieht lediglich eine lebenslange Rentenzahlung vor. Eine einmalige Kapitalauszahlung ist nicht zulässig.
Bei Fragen rund um das Thema bAV kommen Sie gerne auf uns zu.
Sprechen Sie Ihren BAKO-Betreuer vor Ort an oder erkundigen Sie sich telefonisch bei unserem Vertriebsservice.
Karlsruher Lebensversicherung AG Württembergische Lebensversicherung AG

References: § 1
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 § 40
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 § 3
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