Source: http://fachanwaltskanzlei-verkehrsrecht-hamburg.de/start/bussgeld/pkw-kraftraeder/ueberladung/
Timestamp: 2018-07-22 12:50:50+00:00

Document:
Ladung PKW
...um über 5 %	 10
...um über 15 %	 35
...um über 20 %	 95 1
...um über 25 %	 140 1
...um über 30 %	 235 1
...um 2 bis 5 %	 30
...um über 5 %	 80 1
...um über 10 %	 110 1
...um über 15 %	 140 1
...um über 20 %	 190 1
...um über 25 %	 285 1
...um über 30 %	 380 1
...um 2 bis 5 %	 35
...um über 5 %	 140 1
...um über 10 %	 235 1
...um über 15 %	 285 1
...um über 20 %	 380 1
...um über 25 %	 425 1
...um über 30 %	 425 1
Ratgeber Ladung
Zulässiges Gesamtgewicht ohne Anhänger: weniger als 3,5 Tonnen bei schwerem PKW (z.B. Transporter)
Zulässiges Gesamtgewicht mit Anhänger/Ladung: Kfz mit zGG unter 3,5 Tonnen und Anhänger mit zGG über 750 Kilogramm (wenn das Gewicht des Anhängers nicht höher als das Eigengewicht ist und die zGG von Zugfahrzeug und Anhänger nicht 3,5 Tonnen überschreitet)
Für LKW / Omnibus gelten folgende Regelungen:
Zulässiges Gesamtgewicht ohne Anhänger: weniger als 7,5 Tonnen bei leichtem LKW
Zulässiges Gesamtgewicht ohne Anhänger: weniger als 18 Tonnen bei schwerem LKW
Zulässiges Gesamtgewicht mit Anhänger/Ladung: 18 Tonnen jeweils bei Kfz und zwei oder weniger achsigen Anhänger
Zulässiges Gesamtgewicht mit Anhänger/Ladung: 25 Tonnen bei Kfz mit dreiachsigen Anhänger
Zulässiges Gesamtgewicht mit Anhänger/Ladung: 36 Tonnen bei Kfz mit vierachsigen Anhänger
Zulässiges Gesamtgewicht mit Anhänger/Ladung: 40 Tonnen bei Kfz mit fünf- oder sechsachsigen Anhänger
Zulässiges Gesamtgewicht mit Anhänger/Ladung: 44 Tonnen bei dreiachsigen Kfz mit zwei- oder dreiachsigen Anhänger (Kombination aus Sattelanhängern)
Überladung über 5 Prozent: 10 Euro Bußgeld–keine Punkte/kein Fahrverbot
Überladung über 10 Prozent: 30 Euro Bußgeld–keine Punkte/kein Fahrverbot
Überladung über 15 Prozent: 35 Euro Bußgeld–keine Punkte/kein Fahrverbot
Überladung über 20 Prozent: 95 Euro Bußgeld–1 Punkt/kein Fahrverbot
Überladung über 25 Prozent: 140 Euro Bußgeld–1 Punkt/kein Fahrverbot
Überladung über 30 Prozent: 235 Euro Bußgeld–1 Punkt/kein Fahrverbot
Eine Weiterfahrt ist erst dann erlaubt, wenn die Überladung vor Ort behoben wird und das zulässige Gesamtgewicht nicht mehr überschritten wird.
Wer mit der Anschaffung eines Anhängers liebäugelt, muss auch immer die zulässige Anhängelast und Stützlast des Zugfahrzeuges beachten. Die für Ihr Fahrzeug geltende zulässige Anhängelast steht im Fahrzeugschein bzw. der Zulassungsbescheinigung Teil I.
In der Zulassungsbescheinigung Teil I steht die gebremste Anhängelast unter 0.1
In der Zulassungsbescheinigung Teil I steht die ungebremste Anhängelast unter 0.2
Um nicht das Delikt “Anhänger überladen” zu begehen und so mit einer Überladung gegen das Verkehrsrecht zu verstoßen, dürfen die in den Fahrzeugpapieren eingetragenen Anhängelasten nicht überschritten werden. Das heißt aber nicht, dass beispielsweise bei einer zulässigen Anhängelast von 1.000 Kilogramm kein 1.300 Kilogramm Anhänger vom Zugfahrzeug gezogen werden darf. In diesem Fall muss die im Anhänger transportierte Nutzlast um 300 Kilogramm reduziert werden.
Die Stützlasten am Anhänger und Fahrzeug müssen nicht unbedingt identisch sein,dürfen jedoch die jeweils niedrigere Stützlast nicht überschreiten. In alten Fahrzeugscheinen ist die maximale Stützlast nicht vermerkt. Dafür gibt es Stützlastschilder, die sich am Zugfahrzeug und Anhänger befinden. In der Regel befindet sich das Stützlastschild an der Innenseite des Heckblechs oder an der Heckklappe.
Damit beim Fahren mit einem Anhänger Fahrstabilität gewährleistet ist, sollte die erlaubteStützlast möglichst ausgeschöpft werden. Diese liegt im Normalfall zwischen 50 bis 100 Kilogramm und kann mit Hilfe einer einfachen Personenwaage gewogen und in Erfahrung gebracht werden.
An dieser Stelle wollen wir darauf hinweisen, dass das Verkehrsrecht für den Transport von jeglicher Ladung vorschreibt, dass diese so abzusichern ist, das ein Verrutschen oder Herausfallen während der Fahrt zu befürchten ist. Auch wenn Sie nicht gegen die Vorschriften der Überladung verstoßen haben, gibt es für die Missachtung der Vorschriften für Ladungssicherung ein Bußgeld. In unserer Bußgeldtabelle können Sie die Strafen in Erfahrung bringen oder Sie nehmen hierfür die Dienste des Bußgeldrechners in Anspruch.
Wann darf ich mit einem Anhänger am Zugfahrzeug eigentlich Tempo 100 auf der Autobahn fahren?
Hierfür müssen folgende Bedingungen erfüllt werden:
Problematisch ist aber die Definition des Begriffes »Ladung«. Abzugrenzen ist die Ladung vom Fahrzeug selbst und dahingehend zu bestimmen, »dass der Begriff der Ladung nach dem Beförderungszweck zu bestimmen ist. Ladung i. S. des § 22 StVO sind danach nicht zur Fahrzeugausrüstung gehörende Sachen, die zum Zwecke der Beförderung auf, in oder an einem Fahrzeug untergebracht werden.« (BayObLG NZV 1999, 479). Andrerseits kommt es nicht darauf an, ob das insoweit zu transportierende Gut am Bestimmungsort verbleiben soll (BayObLG a. a. O.). Zur Ladung zählen auch alle Gegenstände, die nicht zur Fahrzeugausrüstung selbst gehören, also weder in§ 42 Abs. 3 StVZO genannt oder für den typischen Einsatzzweck des Fahrzeugs erforderlich sind. Das OLG Hamm geht von den Fahrzeuganforderungen nach §§ 32–67 StVZO aus und rechnet alle darüber hinausgehenden Teile, insbes. jene in § 42 Abs. 3 StVOgenannten Ausrüstungsteile zum Ladungsbegriff. Noch weiter geht Weide (a. a. O.), der zur Klarstellung den Ladungsbegriff bei jedem in oder am Fahrzeug befindlichen Gegenstand von Ladung i. S. v. § 22 StVO ausgeht.
Schließlich kommt es auch nicht darauf an, ob der fragliche Gegenstand über die Ladefläche auch hinten hinausragt, wie Abs. 4 zunächst zugrunde legt. Das BayObLG nimmt daher an, dass auch die auf einem Heckträger mitgeführten Gegenstände unter den Begriff fallen. Dementsprechend sind die heute vielfach an Lastkraftwagenheck zur Erleichterung der Entladung am Bestimmungsort angebrachten Gabelstapler, aber auch Fahrräder an Pkw am Heckfahrradträger oder auf der Anhängerzugeinrichtung als Ladung i. S. v. § 22 StVO zu qualifizieren.
Der Begriff der Ladung darf jedoch nicht dahingehend verstanden werden, dass es sich um die gewollte Aufnahme von Gegenständen zum Zwecke des Transports handeln muss. Vielmehr umfasst der Begriff über diese Gegenstände hinaus auch sog. »ungewolltes Ladungsgut«, also Teile die mit dem Transportgut selbst ungewollt aufgenommen werden. Typisch hierfür ist die Verschmutzung von zu transportierenden Arbeitsmaschinen, etwa Ernte- oder Baugeräte. Das OLG Hamm geht davon aus, dass unter »Ladung im Sinne der Vorschrift auch Bagger sind und die Ladungssicherung auf den konkreten Zustand abgestellt werde und daher die Sicherungsmaßnahme das Herunterfallen von am Gerät anhaftenden Erdteilen verhindern muss.«
Der ein Kraftfahrzeug überladende Dritte, der weder Halter noch Führer des im Straßenverkehr eingesetzten Fahrzeugs ist, handelt nur dann ordnungswidrig, wenn er sich an der Ordnungswidrigkeit des Fahrzeughalters oder des Fahrzeuglenkers beteiligt. Das liegt stets dann vor, wenn es sich bei dem Dritten um den Versender der zu transportierenden Ware handelt (vgl. OLG Köln Transportrecht 1996, 380).
Mit der Änderung durch die 40. StVRÄndV wurde im Verordnungstext ausdrücklich auf dieanerkannten Regeln der Technik Bezug genommen. Eine inhaltliche Änderung ergibt sich angesichts der bisher bereits durch die Rechtsprechung gemachten Anforderungen nicht. Klar gestellt wurde aber sinnvoller Weise auch, dass die Sicherung der Ladung auch den Anforderungen einer Vollbremsung oder plötzlichen Ausweichbewegung standhalten muss. »Ausreden« über die Unvorhersehbarkeit der Krisensituation sind daher schon deshalb ausgeschlossen. »Den für den Ladevorgang verantwortlichen Personen soll durch die Aufzählung besonders gefahrenträchtiger Verkehrssituationen vor Augen geführt werden, gegen welche Gefahren die Ladung zu sichern ist.« (BT-Drucks. 813/05 S. 1). Der Verordnungsgeber wollte damit die Anforderungen bezüglich § 22 StVO präzisieren. Dass die mangelhafte Befestigung der Ladung eines Lastzugs, die z. B. geeignet ist, beim Durchfahren einer Kurve mit nur verhältnismäßig geringer Geschwindigkeit eine Gewichtsverlagerung der Ladung und dann ein Umkippen des Lastzuges herbeizuführen und das Füllen eines Tankwagens dahingehend, dass bei der Geschwindigkeit im Rahmen des Verkehrsflusses Schwallkräfte auftreten, die beim Anhalten, in Kurven oder beim Wechseln des Fahrstreifens das Fahrzeug zum Kippen bringen können, ein Verstoß gegen § 22 StVO ist, bedarf keiner weiteren Erläuterungen. Denn generell ist die Ladung nach § 22 Abs. 1 StVO nur dann ordnungsgemäß, wenn die Verkehrssicherheit des Fahrzeugs gewährleistet ist.
Das zulässige Gesamtgewicht des Starrdeichselanhängers (einschließlich des Zentralachsanhängers) ist gleich oder geringer als die Summe der zulässigen Stützlast und der zulässigen Achslast(en).
Beispiel: Beträgt der Achsabstand zwischen Vorder- und Mittelachse 1,3 m und der Abstand zwischen der Mittel- und der Hintersachse 1,41 m, dann ist so zu verfahren: Vorder- und Mittelachse sind als Doppelachse anzusehen, die bei einem Achsabstand von 1,3 m 18 t haben darf. Aber auch die Mittel- und die Hinterachse müssen nun als Doppelachse angesehen werden, die wegen ihres Achsabstandes von 1,41 m ebenfalls 18t haben darf. Da bei dieser Berechnungsart die Mittelachse zweimal veranschlagt worden ist, muss sie einmal, bei unterschiedlichen Gewichtsannahmen ihr höherer Wert, abgezogen werden. Bei gleichmäßiger Belastung ergibt sich für diese Achsanordnung ein Gesamtgewicht von 18 t + 9 t = 27 t.
Die Festsetzung der zulässigen Werte in der Zulassungsbescheinigung erfolgt nur für Einzelfahrzeuge. Die Verantwortung für die Einhaltung des zulässigen Gesamtgewichts bei Fahrzeugkombinationen (Zügen und Sattel-Kfz) liegt ausschließlich in der Verantwortung des Betreibers bzw. Halters (JagowVD 1986, 173).

References: § 22
 § 42
 § 22
 § 22
 § 22
 § 22
 § 22