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Timestamp: 2019-12-06 01:12:16+00:00

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BGH, 16.12.1958 - VIII ZB 15/58 - dejure.org
BGH, 16.12.1958 - VIII ZB 15/58
https://dejure.org/1958,806
BGH, 16.12.1958 - VIII ZB 15/58 (https://dejure.org/1958,806)
BGH, Entscheidung vom 16.12.1958 - VIII ZB 15/58 (https://dejure.org/1958,806)
BGH, Entscheidung vom 16. Dezember 1958 - VIII ZB 15/58 (https://dejure.org/1958,806)
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OLG Frankfurt, 15.07.1958 - 6 U 44/58
NJW 1959, 438 (Ls.)
MDR 1959, 210
VersR 1959, 236
Da das Begehren des Beklagten mithin auf die Beseitigung des Beschlusses vom 5. März 1974 gerichtet ist, ist es gerechtfertigt, seinen Antrag als sofortige Beschwerde nach § 519 b Abs. 2 ZPO aufzufassen (vgl. auch Beschluß des erkennenden Senats vom 16. Dezember 1958 - VIII ZB 15/58 = LM ZPO § 570 Nr. 1).
Die Beschwerde nach § 519 b Abs. 2 ZPO kann gemäß § 570 ZPO auf neue Tatsachen und Beweismittel gestützt werden (vgl. Beschluß des erkennenden Senats vom 16. Dezember 1958 - VIII ZB 15/58 - a.a.O.; Beschluß vom 10. Dezember 1969 - VIII ZB 43/69; Beschluß vom 8. Juni 1972 - III ZB 7/72 = VersR 72, 975 = Rpfl 73, 15).
Auch kann der Nachweis des rechtzeitigen Eingangs der Berufungsbegründung gegenüber dem Eingangs Stempel durch Zeugenbeweis erbracht werden (vgl. § 418 Abs. 2 ZPO; Beschluß des erkennenden Senats vom 16. Dezember 1958 - VIII ZB 15/58 - a.a.O.; Urteil vom 29. November 1972 - VIII ZR 229/71 = VersR 73, 186).
Das gilt auch für die sofortige Beschwerde des § 519 Abs. 2 ZPO (BGH, Beschlüsse vom 16. Dezember 1958 - VIII ZB 15/58, VersR 1959, 236 und vom 10. Dezember 1969 - VIII ZB 43/69, VersR 1970, 184).
Die Zeugen konnte die Klägerin auch unabhängig von dem Verstoß gegen § 139 ZPO noch im Beschwerderechtszuge benennen denn die sofortige Beschwerde nach § 519 b ZPO kann auf neue Beweise gestützt werden, wenn damit die Rechtzeitigkeit des Eingangs der Berufung dargetan werden soll (BGH, Beschluß vom 16. Dezember 1958 - VIII ZB 15/58 = LM ZPO § 570 Nr. 1).
BGH, 12.05.1999 - V ZB 8/99
Begründung eines Wiedereinsetzungsantrages bei Unstimmigkeiten im Hinblick auf …
Der Antrag ist daher zugleich als sofortige Beschwerde gegen den Verwerfungsbeschluß vom 5. Januar 1999 auszulegen (vgl. BGH, Beschl. v. 19. Juni 1974, VIII ZB 15/74, WarnR 1974 Nr. 168 und 16. Dezember 1958, VIII ZB 15/58, LM ZPO § 570 Nr. 1).
Das Beschwerdegericht ist grundsätzlich Tatsacheninstanz; dies gilt auch bei Beschwerden nach § 519 b Abs. 2 ZPO (vgl. RG JW 1925, 479, 480; BGH Beschluß vom 16. Dezember 1958 - VIII ZB 15/58 - NJW 1959, 438; Beschluß vom 15. November 1978 - IV ZB 54/78 - NJW 1979, 876).
Die hierzu erforderlichen Feststellungen sind gemäß § 519 b Abs. 1 ZPO von Amts wegen zu treffen, wobei der Nachweis der rechtzeitigen Einreichung der Berufungsbegründung bzw. hier der Mitteilung von der Verlängerung der Berufungsbegründungsfrist auch durch Zeugenbeweis erbracht werden kann (vgl. BGH Beschl. vom 16.12.1958 - VIII ZB 15/58 = LM ZPO § 570 Nr. 1).
Ein solcher Gegenbeweis ist zulässig und kann noch im Beschwerdeverfahren vor dem Bundesgerichtshof angetreten werden (BGH Beschlüsse vom 16. Dezember 1958 - VIII ZB 15/58 - LM ZPO § 570 Nr. 1 - und vom 29. Februar 1980 - IV ZB 64/79 - VersR 1980, 555 m.w.N.).
BGH, 15.12.1976 - VIII ZB 41/76
Einreichung einer mit einer nicht leserlichen Unterschrift versehenen …

References: § 519
 § 570
 § 519
 § 570
 § 418
 § 519
 § 139
 § 519
 § 570
 § 570
 § 519
 BGH 
 § 519
 BGH 
 § 570
 § 570