Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/formunwirksamkeit
Timestamp: 2019-10-22 09:09:06+00:00

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Formunwirksamkeit | Rechtslupe
Schlagwort: Formunwirksamkeit
Eine form­nich­ti­ge Befris­tungs­ab­re­de lässt sich nach der stän­di­gen Recht­spre­chung des Bun­des­ar­beits­ge­richts zwar nicht dadurch nach­träg­lich hei­len, dass die Par­tei­en das nicht schrift­lich Ver­ein­bar­te nach der Arbeits­auf­nah­me durch den Arbeit­neh­mer schrift­lich nie­der­le­gen. In die­sem Fall ist die zunächst der Schrift­form nicht ent­spre­chen­de Befris­tungs­ab­re­de nach § 14 Abs. 4 TzB­fG, § 125 Satz
Ein auf den Abschluss eines nach § 311b Abs. 1 Satz 1 BGB beur­kun­dungs­pflich­ti­gen Ver­trags gerich­te­tes Ange­bot, das nicht nota­ri­ell beur­kun­det und daher nich­tig ist, kann, soweit es All­ge­mei­ne Geschäfts­be­din­gun­gen ent­hält, zusätz­lich auf­grund der rich­ter­li­chen Inhalts­kon­trol­le gemäß § 308 Nr. 1 BGB als unwirk­sam anzu­se­hen sein. Außer­dem erlischt es, wenn es nicht frist­ge­recht
Der Bun­des­ge­richts­hof muss­te sich aktu­ell mit den Vor­aus­set­zun­gen befas­sen, unter denen die Rück­for­de­rung von ver­ein­bar­tem Anwalts­ho­no­rar nach Treu und Glau­ben aus­ge­schlos­sen ist, wenn bei der Ver­ein­ba­rung des Hono­rars die gesetz­lich vor­ge­schrie­be­ne Form nicht ein­ge­hal­ten wur­de: In dem hier ent­schie­de­nen Streit­fall ver­lang­te der Man­dant von den beklag­ten Rechts­an­wäl­ten die Rück­zah­lung von
Der Bun­des­ge­richts­hof hat sei­ne Recht­spre­chung zur Form­un­wirk­sam­keit von Ver­gü­tungs­ver­ein­ba­run­gen zu Las­ten der Rechts­an­wäl­te geän­dert: Eine Ver­gü­tungs­ver­ein­ba­rung zwi­schen Rechts­an­walt und Man­dant, die gegen die Form­vor­schrif­ten des § 3a Abs. 1 Satz 1 und 2 RVG oder die Vor­aus­set­zun­gen für den Abschluss einer Erfolgs­ho­no­rar­ver­ein­ba­rung nach § 4a Abs. 1 und 2 RVG ver­stößt, ist wirk­sam; aus

References: § 14
 § 125
 § 311
 § 308
 § 3
 § 4