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Timestamp: 2020-01-27 19:29:15+00:00

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Rechtsprechung: FGPrax 2001, 90 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: OLG Hamm, 09.10.2000
https://dejure.org/2000,2488
OLG Hamm, 19.10.2000 - 15 W 250/00 (https://dejure.org/2000,2488)
OLG Hamm, Entscheidung vom 19.10.2000 - 15 W 250/00 (https://dejure.org/2000,2488)
OLG Hamm, Entscheidung vom 19. Januar 2000 - 15 W 250/00 (https://dejure.org/2000,2488)
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Erinnerung; Kostenansatz; Kapitalerhöhung; Satzungsänderung; Rechtspfleger; Öffentlich-rechtlicher Erstattungsanspruch
LG Bielefeld - 24 T 13/00
NJW-RR 2001, 1440
FGPrax 2001, 90
Rpfleger 2001, 99
OLG Hamm, 12.11.2002 - 15 W 150/02
So ist dieser Grundsatz beispielsweise für das Verfahren nach § 14 KostO im Zusammenhang müder Entscheidung über die Verzinsung eines Erstattungsanspruches eines Beteiligten gegen die Staatskasse aus überzahlten Gerichtskosten ausdrücklich anerkannt (BayObLG FGPrax 1999, 39; Senat FGPrax 2001, 90).
Folglich kommt es nicht darauf an, ob eine öffentlich-rechtliche Körperschaft unrechtmäßig erhaltene Geldzahlungen gewinnbringend verwendet oder nicht (vgl. hierzu BVerwG NJW 1973, 1854; BFHE 163, 277; BayObLG FGPrax 1999, 39; OLG Hamm NJW-RR 2001, 1440; BGHZ 138, 160).
Allerdings trifft es zu, dass Teile des Schrifttums (vgl. Wolff/Bachof/Stober, Verwaltungsrecht, Bd. 2, 6. Aufl., § 55 III 4 Rdnr. 23 a und b; Schön, NJW 1993, 3289) und einzelne Oberlandesgerichte (vgl. Bay. OLG, Beschl. v. 9.12.1998, NJW 1999, 1194; OLG Hamm, Beschl. v. 19.10.2000, NJW-RR 2001, 1440) Kritik an dieser Rechtsprechung üben, weil der Staat tatsächliche Nutzungen aus rechtsgrundlos überzahlten Geldbeträgen ziehe, indem er entweder Kreditzinsen erspare oder das Geld zinsbringend anlegen könne.
Der Rechtspfleger ist nämlich nur dann befugt, über eine Erinnerung zu entscheiden, wenn er auch für die Entscheidung in der Hauptsache zuständig ist, § 4 Abs. 1 RPflG (Senat, FGPrax 2001, 90;… Korintenberg/Lappe/Bengel/Reimann, KostO, 16. Auflage, § 14 Rn. 85 m.w.N.).
BayObLG, 19.04.2002 - 3Z AR 16/02
Erinnerung gegen Kostenansätze des Registergerichts; Bestimmung des örtlichen …
https://dejure.org/2000,2573
OLG Hamm, 09.10.2000 - 15 W 350/00 (https://dejure.org/2000,2573)
OLG Hamm, Entscheidung vom 09.10.2000 - 15 W 350/00 (https://dejure.org/2000,2573)
OLG Hamm, Entscheidung vom 09. Januar 2000 - 15 W 350/00 (https://dejure.org/2000,2573)
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Grundstücksübertragung; Kapitalerhöhung; Eigentumsumschreibung; Gebühr; Grundstückswert; EG-Gesellschaftssteuerrichtlinie
Grundstücksübertragung zwecks Kapitalerhöhung - EG-Gesellschaftsteuerrichtlinie findet auf Eigentumsumschreibung im Grundbuch keine Anwendung
KostO § 19; KostO § 20; EG-Gesellschaftsteuerrichtlinie v. 17.7.1969 i.d.F. v. 10.6.1985
Kapitalerhöhung - Übertragung eines Grundstücks und Gebühren für Eigentumsumschreibung
LG Essen - 11 T 488/99
NJW-RR 2001, 379
ZMR 2001, 108
BB 2000, 2488
BB 2001, 67
Rpfleger 2001, 153
Der EuGH hat bislang keinen allgemeinen Grundsatz aufgestellt, dass die Mitgliedstaaten generell keine Gebühren für staatliche Leistungen erheben dürfen, die den Aufwand für die jeweilige Leistung übersteigen (so zutreffend BayObLGZ 2000, 350 = MDR 2001, 352 = NJW-RR 2001, 880; OLG Hamm NJW-RR 2001, 379).
Deshalb ist eine Erstreckung der EuGH-Rechtsprechung auf andere Bereiche des Kostenrechts bislang einhellig abgelehnt worden, etwa auf die Wertgebühren für eine Eintragung im Grundbuch (BayObLGZ 2000, 350; unveröff. Senatsbeschluss 8 W 481/99 v. 7.5.2002) - auch wenn es sich um eine Einlage in eine Gesellschaft handelt (OLG Hamm NJW-RR 2001, 379; BayObLGZ 2001, 275 = ZIP 2002, 302 = NJW-RR 2002, 305; vgl. auch LG Freiburg BWNotZ 2003, 91) - oder für eine Eintragung in das Schiffsregister (OLG Oldenburg OLGRep 2000, 334 = RPfl 2000, 568).
Es sind in den Urteilsgründen auch keine Anhaltspunkte dafür gegeben, dass der EuGH die Erhebung von Gebühren in allen Bereichen beschränken wollte, die in der Richtlinie nicht geregelt sind (vgl. auch OLG Stuttgart, Beschluss des 8. Zivilsenates - 8 W 155/03 - BayObLG NJW-RR 2001, 880 und OLG Hamm NJW-RR 2001, 379).
Diese Vorschrift verbietet unter anderem die Erhebung von Abgaben auf die Einlagen oder Leistungen im Rahmen der Gründung der Gesellschaft oder der Erhöhung des Kapitals der Gesellschaft durch Einlagen jeder Art. Dem Landgericht ist zuzugeben, dass ihre Anwendung auf Grundbuchgebühren nicht zwingend ist, da diese nicht an die Erbringung einer Einlage, sondern an die Eigentumsumschreibung anknüpfen (vgl. auch OLG Hamm RNotZ 2001, 242; NJW-RR 2001, 379).

References: § 14
 § 55
 § 4
 § 14
 § 19
 § 20
 EuGH 
 EuGH