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Timestamp: 2019-12-16 06:22:12+00:00

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Symeonis Magistri et Logothetae Chronicon: Recensuit Staffan Wahlgren (Corpus Fontium Historiae Byzantinae) | Staffan Wahlgren | download
Strona główna Symeonis Magistri et Logothetae Chronicon: Recensuit Staffan Wahlgren (Corpus Fontium Historiae Byzantinae)
This is the first volume of a two-volume edition of the "Chronicle" by Symeon Logothetes (10th century), one of the main sources for Middle Byzantine history. The text is presented here in a critical edition for the first time. All the manuscripts are described, and the relationships between them re-defined. Navigation through the volume is facilitated by comprehensive indexes.
Liczba stron: 582 / 584
ISBN 10: 3110185571
ISBN 13: 9783110202823
Series: Corpus Fontium Historiae Byzantinae 44.1
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SYMEONIS MAGISTRI
ET LOGOTHETAE
CORPUS FONTIUM
CONSILIO SOCIETATIS INTERNATIONALIS STUDIIS
VOLUMEN XLIV/1
H.-G. BECK † · A. KAMBYLIS · R. KEYDELL †
BEROLINI ET NOVI EBORACI
STEPHANUS WAHLGREN
Ü Gedruckt auf säurefreiem Papier,
ISBN-13: 978-3-11-018557-7
ISBN-10: 3-11-018557-1
detaillierte bibliografische Daten sind im Internet unter <http://dnb.ddb.de> abrufbar.
© Copyright 2006 by Walter de Gruyter GmbH & Co. KG, 10728 Berlin
Dies ist der erste Band der geplanten zweibändigen Ausgabe für das Corpus
Fontium Historiae Byzantinae der Weltchronik des Symeon Magistros und
Logothetes. In diesem Band sollen sowohl die Grundlagen für das Gesamtvorhaben gelegt werden als auch meine Edition des Urtextes vorgelegt werden, d. h. des in vielen Handschriften relativ einheitlich überlieferten Textes von der Schöpfung der Welt bis zum Jahr 948 und dem Tod und Grablegung des Romanos I. Lekapenos; dies ist der Text, der als die Redaktion A,
oder A-Version, bekannt ist. Im zweiten Band sollen Bearbeitungen, darunter die sog. Redaktion B, bzw. Fortsetzungen über das Jahr 948 hinaus ediert
An dieser Stelle ist eine kurze Bemerkung zur Vorgehensweise und Zielsetzung notwendig. Wie bekannt, ist die Überlieferung der byzantinischen
Chroniken weitgehend nicht geschlossen, d. h. die Chroniken wurden nicht
nur abgeschrieben, wobei Fehler entstanden, sondern wurden auch bewusst
verändert. Die Logothetenchronik bietet vielfache Beispiele dafür: einzelne
Worte oder ganze Episoden wurden hinzugefügt oder gestrichen, Sätze wurden umformuliert, umfassendere Neuredaktionen entstanden. Diese Vorgänge tragen dazu bei, das genealogische Verhältnis von Handschriften zueinander zu verschleiern. In einer derartigen Situation könnte man versucht sein,
auf eine konventionelle Edition zu verzichten, um lieber einzelne Handschriften zu edieren. Hier wird jedoch der Versuch unternommen, mit der stemmatischen Methode möglichst weit zu kommen, und ich möchte, dass man diese
Ausgabe als einen grossen Versuch sieht, das Möglichste in diese Richtung zu
tun. Denn die Edition einzelner Handschriften würde die Tatsache in den Hintergrund verdrängen, dass immerhin die meisten Variationen in der Mehrzahl
der Handschriften Fehler im Sinne der Lachmannschen Textkritik sind, und
dass viel mit textkritischen Methoden an diesem Text zu tun war. Ferner gibt
es schon Editionen von Einzelhandschriften, nicht aber eine Synthese. Wenn
ich also eine Synthese anstrebe, folge ich dem Beispiel derjenigen, die stemmatische Teilanalysen des Materials unternommen haben und die den Weg für
diese Art von Ausgabe geebnet haben; besonders zu erwähnen ist hier Sotiroudis 1989. Gleichzeitig darf nicht vergessen werden, dass bei der hier gewählten Zielsetzung für das Projekt andere, ebenfalls wichtige, Fragestellungen in den Hintergrund treten mussten. So gibt es z. B. viele Fragen in bezug
auf die spätere Textgeschichte, für deren Beantwortung meine Edition nur ein
unvollständiges Hilfsmittel sein kann. Auch wird es künftig eine Aufgabe sein,
einzelne Handschriften als Bücher zu betrachten, um zu einem tieferen Ver-
ständnis der byzantinischen Chronistik und der byzantinischen Buchkultur zu
Mein Dank gilt zuerst allen Bibliotheken und sonstigen Institutionen, die
Mikrofilme zu meiner Verfügung gestellt oder in anderer Weise meine Studien
gefördert haben: die Bayerische Staatsbibliothek, München; die Biblioteca
Apostolica Vaticana, Rom; die Biblioteca del Monumento Nazionale, Abbazia
di Grottaferrata; die Biblioteca Nazionale Laurenziana, Florenz; die Biblioteca
Nazionale Marciana, Venedig; die Biblioteca Regionale, Messina; die Bibliothèque Nationale de France, Paris; Bodleian Library, Oxford; das Centre National
de la Recherche Scientifique (Institut de Recherche et d’Histoire des Textes),
Paris; Library of Congress, Washington (D.C.); die Österreichische Nationalbibliothek, Wien; die Real Biblioteca del Monasterio, San Lorenzo del Escorial;
das Staatliche Historische Museum, Moskau; die Stiftsbibliothek, NaumburgZeitz; Uppsala universitetsbibliotek; die Veneranda Biblioteca Ambrosiana,
Mailand. Ich danke den zuständigen Abteilungen der Bayerischen Staatsbibliothek, der Bibliothèque Nationale de France und der Veneranda Biblioteca Ambrosiana für die Genehmigung, Seiten aus Handschriften in ihrem Besitz im
vorliegenden Band abzubilden.
Mein Dank gilt ferner den Institutionen, die zur Finanzierung des Projektes
beigetragen haben: der HSFR (der schwedische Humanistisch-Gesellschaftswissenschaftliche Forschungsrat), die Alexander v. Humboldt-Stiftung, und
die Universität Göteborg (Göteborgs universitets jubileumsfond). Ich danke
der Deutschen Forschungsgemeinschaft für einen freizügigen Zuschuss zur
Deckung der Druckkosten.
Zu guter letzt gilt mein Dank Einzelpersonen. Vor allem möchte ich Herrn
Prof. Dr. Athanasios Kambylis, dem Herausgeber der Series Berolinensis des
CFHB, meine tiefe Dankbarkeit zum Ausdruck bringen. Er hat mit grossem Interesse und kritischem Blick die Entstehung der Arbeit verfolgt und mit unzähligen Anregungen dazu beigetragen. Mein tiefgefühlter Dank gebührt auch
Prof. Dr. Diether R. Reinsch, Berlin, unter dessen Obhut ich mehr als drei Jahre
im Byzantinisch-Neugriechischen Seminar der Freien Universität arbeiten
konnte. Ein besonderer Dank muss Prof. Dr. Panagiotis Agapitos, Nikosia,
ausgesprochen werden, der meine Aufmerksamkeit auf die Logothetenchronik
gerichtet hat. Ich danke Herrn Prof. Dr. Ihor Ševčenko für wertvolle Hinweise
und dafür, dass er das Manuskript seiner Neuausgabe der Vita Basilii (Theophanes continuatus) zu meiner Verfügung gestellt hat.
Mein Dank gilt auch Frau Dr. A. Sotiroudis, Thessaloniki; Prof. Dr. A. Markopoulos, Athen; Prof. Dr. J.-O. Rosenqvist, Uppsala; Dr. D. Afinogenov, Moskau; Frau Prof. Dr. Ch. Faraggiana di Sarzana, Bologna (Ravenna); Leif Inge
Ree Petersen (MA), Trondheim, sowie Fil. Kand. Alexander Bareis, Göteborg.
Zuletzt sei meiner Familie gedankt, und besonders meinen Eltern, Fil. Lic.
Bengt und Fil. Mag. Inger Wahlgren. Sie haben u.a. die Korrektur mitgelesen
und bei der Kollationierung von Handschriften geholfen. Besonders hervorzu-
heben ist der Einsatz meiner Mutter, die eine vertretbare Beachtung der slavischen Überlieferung gewährleistet hat.
Das Buch ist meinem Sohn Johannes gewidmet.
Trondheim, den 8. Juni 2006
Autor und Werk . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Inhaltsübersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Die handschriftliche Überlieferung . . . . . . . . . . . . . . . .
Handschriften . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Übersicht der Handschriften . . . . . . . . . . . . . .
Urtext . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Slavische Handschriften des Urtextes . . . . . . . . . .
B-Handschriften . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Pseudo-Symeon . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Chronicon Ambrosianum (Pseudo-Polydeukes) . . . .
Das Verhältnis der Handschriften zueinander . . . . .
Codices eliminandi . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Bereits als Apographa erwiesene Hss.; 2.1.2 Escorialensis Y-I-4; 2.1.3 Bibliothèque Nationale, Français
9467, Papiers de DuCange, ff. 24rv+26r; 2.1.4 Bibliothèque Nationale, Français 9467, Papiers de DuCange f.
25rv . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Die Familie ξ (O F1 P Sl2 H K N) . . . . . . . . . . . .
K und N (= ν); 2.2.2 H ν Sl2 (= ψ); 2.2.3 ψ und P (= φ);
2.2.4 φ und F1 (= ξ ); 2.2.5 φ und O; 2.2.6 Stemma der
Familie ξ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Die Familie ο (X F2 G B Sl1 A M Z R D S) . . . . . . .
D und S (= ); 2.3.2  und R (= ι); 2.3.3 A M Z (= κ);
2.3.4 B ι κ Sl1 (= μ); 2.3.5 F2 und G (= ); 2.3.6 und X
(= π); 2.3.7 μ und π (= ο?); 2.3.8 Stemma der Familie ο
Die Familie τ (T L) . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Die Familie ζ (Cr Me Hh Vs) . . . . . . . . . . . . . .
Me Hh Vs (= ε); 2.5.2 ε und Cr (= ζ); 2.5.3 ζ und die
übrigen Hss. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
R0 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
ξ und ο und τ: Archetypfehler oder Bindefehler . . . .
Die B-Handschriften . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Die B-Handschriften, Pseudo-Symeon (Par. gr. 1712)
und der Urtext . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Pseudo-Symeon (Par. gr. 1712) und ξ (= ξ0 ); 2.9.2 Die
B-Hss. und ξ0 (= ξ00 ); 2.9.3 Stemma der Familie ξ00 . .
α (ξ00 ο τ ζ R0 ) und Ambrosianus gr. D34 sup. (= Ab)
(Kap. 1–48) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Archetypus  und Original . . . . . . . . . . . . . . .
α als Original des Symeon Logothetes . . . . . . . . .
Problematische Textstellen . . . . . . . . . . . . . . .
Weiteres zum Archetypus (α): Marginalien und Rubriken; Anfang des Werkes . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kontamination . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Übersicht der Handschriften mit Bearbeitungen . . . .
Symeo Logotheta continuatus: Übersicht der Fortsetzungen nach 948 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
IV Quellen und Parallelen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Zur vorliegenden Ausgabe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Textgestaltung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Apparatus criticus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Einzelne Textabschnitte; apparatus codicum . . . . . .
Apparatus historicus . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Apparatus fontium, parallelorum, testimoniorum . . .
VI Bibliographie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Frühere Ausgaben der Logothetenchronik . . . . . . .
Abgekürzt zitierte Literatur . . . . . . . . . . . . . . .
Stemma codicum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
ΣΜΕΝ ΜΑΓΙΣΤΡΟ ΚΑΙ ΛΟΓΟΥΕΤΟ
ΞΡΟΝΙΚΟΝ
Tabula notarum in apparatu adhibitarum . . . . . . . . . . . . . . . .
Text . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Index nominum propriorum . .
Index verborum Byzantinorum
Index graecitatis . . . . . . . .
Index locorum . . . . . . . . .
Tafeln . . . . . . . . . . . . . .
I Autor und Werk
Es herrscht eine weitgehende Einigkeit darüber, dass hinter dem vorliegenden Werk ein Symeon Logothetes steht. Dieser Name Symeon, mit dem Titel
Logothetes, ist auf jeden Fall nicht, wie die anderen überlieferten Namen,
ohne weiteres abzulehnen.1 Die handschriftliche Evidenz dafür wird in III.3.2,
S. 112*ff., diskutiert: sie deutet am ehesten darauf hin, dass der Autor als
Σψμεν μγιστρο« κα λογοωτη« zu bezeichnen ist.
Der Name Symeon samt Titeln und Beinamen, die sich mehr oder weniger
genau mit denen unseres Chronisten decken, kommt jedoch auch anderswo
in mittelbyzantinischen Quellen vor. So ist der Chronist vor allem mit dem Bearbeiter von Heiligenviten Symeon Metaphrastes identifiziert worden.2 Diese
Gleichsetzung wird in neuerer Zeit u.a. von Sotiroudis 1989 und, mit umfassender Argumentation, von Markopoulos 1978 unterstützt. Mehr skeptisch ist
A. Kazhdan (ODB s.v. Symeon Logothete), der sich auf Ševčenko 1969/1970
stützt, und insbesondere A. Kazhdan/N. Patterson-Ševčenko (ODB s.v. Symeon
Metaphrastes).3
Es gibt mehrere Gründe der Identifikation von Symeon Logothetes mit
Symeon Metaphrastes kritisch gegenüberzustehen. Argumente chronologischer Art können angeführt werden.4 Ferner scheint die Sprache, scheint die
literarische Technik usw. der Chronik nicht diejenige zu sein, die man erwarten
würde, wenn der bekannte Metaphrastes am Werke gewesen wäre. Der Metaphrastes hat, zumindest im Menologion, Sprache und Stil standardisiert und in
Die anderen Namen, die überliefert sind, sind Georgios, Leon und Theodosios, mit verschiedenen Beinamen und Titeln. Obwohl sie als Verfassernamen nicht in Frage kommen, hat ihre
Existenz, in Hss. und gedruckten Büchern, oft die Art der Unterschiede der verschiedenen
Textzeugen in falschem Licht dargestellt und überhaupt zu Verwirrung geführt (siehe dazu
Wahlgren 2001b).
Zum Vorkommen der Bezeichnung Metaphrastes in den Hss. der Logothetenchronik, siehe
Die Identifikation des Chronisten mit Symeon Metaphrastes kann mit prosopographischer
Ökonomie zu tun haben (dies wird von Ševčenko 1969/1970 angedeutet).
Wenn die Vorstellung Kazhdans richtig sein sollte, dass die Darstellung des Zeitabschnittes 913–948 die eigenen Erlebnisse des Verfassers als Quelle hat, und wenn der Metaphrast
das Jahr 1000 erlebt hat, wie allgemein anerkannt, dürften der Chronist und der Metaphrast schwerlich identisch sein, denn kaum einer hat noch das Jahr 1000 erlebt, der persönliche Erinnerungen an das Jahr 913 hatte (vgl. unten; zu Symeon Metaphrastes siehe Hoegel
puristische Richtung verändert, offenbar auch rhetorisch bearbeitet. Wenn wir
nun die Logothetenchronik mit ihren erhaltenen Quellen vergleichen, ist davon
nur wenig nachweisbar.
Eher weisen einige Bearbeitungen der Logothetenchronik, wie die Redaktion B, Ähnlichkeiten mit der Technik des Metaphrastes auf. Sie zeigen zumindest eine Tendenz zur Umformulierung in höheren Stil. Doch ist dies wohl nur
ein Merkmal der Zeit und darf nicht als Beweis für einen Zusammenhang mit
Metaphrastes aufgefasst werden.
Ausser dem Hauptwerk des Metaphrastes, dem Menologion, gibt es auch
andere Werke, die nicht Chroniken sind, und die eventuell dem Chronisten zuzuschreiben sind. In der Tat gibt es aus dem 10. Jh. eine Fülle von Hinweisen
auf schriftstellerisch tätige Symeones mit verschiedenen Kombinationen von
Titeln; eine einleuchtende Zusammenstellung gibt Ševčenko 1969/1970, 216ff.
Ein Problem ist ja hier, dass nicht nur das Oeuvre des Chronisten sich schwer
umreissen lässt, sondern auch das des Menologisten (und dessen Titulatur).
Folgende Texte seien genannt als Beispiele für solche, die dem Chronisten
zugeschrieben worden sind.5 Es gibt ein Gedicht eines Symeon, das auf den
Tod im Jahre 963 des Stephanos, des Sohnes des Romanos I., verfasst wurde.
Zur Sache gehört hier, dass der Verfasser der Chronik ein besonderes Verhältnis zu der Familie der Lekapenen (jedenfalls zu Romanos I. Lekapenos) gehabt
zu haben scheint. Ein zweites Gedicht ist eine Klage eines Symeon μγιστρο«
und λογοωτη« το στρατιτικο anlässlich des Todes von Konstantin VII.
Porfyrogennetos im Jahre 959.
Briefe aus dem 10. Jh. von Absendern (oder einem Absender) namens
Symeon gibt es in mehreren Hss., u. a. die eines Symeon μγιστρο« und λογοωτη« το δρμοψ, sowie die eines πρτασηκρτι«. In der Hs. Patmensis
706 werden die Briefe des Symeon mit Briefen des Patriarchen Nikolaos I. Mystikos vermischt überliefert. Die Tatsache, dass die uns interessierenden Briefe
dieser Hs. sich zusammen mit denen des Patriarchen des frühen 10. Jh. finden,
spricht wohl am ehesten dafür, dass sie auch in diese Zeit gehören. Dies macht
die Identifikation des Briefschreibers mit Symeon Metaphrastes schwierig.
Trotzdem argumentiert Darrouzès dafür, dass der Autor der Briefe tatsächlich
Symeon Metaphrastes war.6
Für Zusammenstellungen siehe Ševčenko 1969/1970, 216ff., und ODB s.v. Symeon Logothete
(Kazhdan). Die hier genannten Werke sind diejenigen, die von Kazhdan angeführt werden.
Im übrigen gibt es Homilien, Novellen u.a.m.
Siehe Darrouzès 1960, 33ff. und 99ff. So auch Tomadakis 1993, 185 (alles unter der Rubrik
Σψμεν μγιστρο« κα λογοωτη«  Μεταφραστ«). Zur Datierung des Metaphrastes siehe
auch oben, Anm. 4.
Abgrenzung des schriftstellerischen Einsatzes des Redaktors bis 948; Aufbau des Urtextes;
Näheres zur Abfassungszeit
Es stellt sich die Frage, was der Chronist, identifizierbar oder nicht, vom überlieferten Text der Chronik geschrieben hat. Es steht ausser jedem Zweifel, dass
er grosse Teile davon aus seinen Quellen übernommen hat, was zum Teil in der
Natur des Genres liegt. Umfassende, teilweise wörtliche Parallelen, die diese
pauschale Übernahme von Material beweisen, finden sich bei Theophanes und
Georgios Monachos und im Chronicon Ambrosianum.7 Damit ist unser Chronist, zumindest teilweise, als ein Redaktor zu verstehen, der mehr oder weniger
mechanisch arbeitet.
Wenn man nun die Teile des Werkes bestimmen will, die verschiedenen
Ursprungs sind, ist es sinnvoll, von der Diskussion über die Entstehungsgeschichte auszugehen.8 Man geht davon aus, dass eine kurzgefasste Chronik
(eine Epitome) von der Schöpfung der Welt bis zu Iustinian II. den Ausgangspunkt bildete. Diese Chronik wurde dann fortgesetzt bis zum Jahr 842. Was darauf folgt, sei die „eigentliche“ Chronik des Symeon Logothetes.9 Dieser dritte
Teil wurde in neuerer Zeit mehrmals diskutiert. Am einflussreichsten für die
moderne Auffassung von dessen Aufbau ist Kazhdan gewesen. Kazhdan 1959
geht von den drei Hauptteilen aus: 842–886 (Michael III. und Basileios I.),
886–913 (Leo VI. und Alexandros) und 913–948. Was die beiden letzten dieser Hauptteile betrifft, soll, nach Kazhdan, die Quellenlage anders liegen als bei
der übrigen Chronik. Der Abschnitt 886–913 soll auf „Annalen“ der Stadt
Konstantinopel bauen, und der Abschnitt 913–948 auf Reminiszensen des
Dies enthält natürlich Elemente der reinsten Spekulation, ist jedoch ohne
Vorbehalt im ODB s.v. Symeon Logothete zu finden. Jenkins 1965, z. B., hat eher
an eine Einheit Basileios I. – Alexandros gedacht.
Auch die früheren Teile des Werkes wecken eine Reihe von Fragen auf, die
durch die obige Beschreibung nicht geklärt werden. Es stellt sich z. B. die Frage,
inwiefern der Logothet alles bis zum Jahr 842 fertig vorgefunden hat, oder ob
er freistehende Teile selbst zusammengeflickt hat. Welche waren seine Arbeitsmethoden? Las er seine Quellen und machte Korrekturen dabei? Arbeitete er
mit einem Sekretär zusammen?
Zur Beurteilung der Frage der Abfassungszeit des Urtextes, im Sinne der
Vollendung des Manuskriptes, das bis zum Sommer des Jahres 948 reichte, ist
natürlich das letzte Ereignis – das, mit dem der Text endet – von besonderer
D.h. im Text der Hs. Ambrosianus gr. D34 sup. (vgl. III.1.5, S. 47*); zum Verhältnis von dieser Hs. zur Logothetenchronik siehe III.2.10, S. 93*f.; zum sonstigen Verhältnis der Logothetenchronik zu ihren Quellen siehe IV, S. 118*ff.; siehe auch III.3.1.
Ein Forschungsbericht mit älterer Literatur findet sich auch bei Sotiroudis 1989, S. 1 ff.
„The chronicle of Symeon proper“ (so ODB, s.v. Symeon Logothete).
Bedeutung: es handelt sich dabei um die Beerdigung des Romanos Lekapenos
(er ist wahrscheinlich am 15.7, im Jahre 948, gestorben). Der unabdingbare terminus ante quem stellt dagegen das in der Hs. Parisinus gr. 1711 (die Hs., die unten als G bezeichnet wird) überlieferte Datum dar: diese Hs. wurde, wie das
Kolophon erzählt, im Jahr 1013 fertiggestellt. Eine nähere Datierung des Textes ist jedoch schwierig. Es gibt einige Textstellen, die, mehr oder weniger eindeutig, etwas zu sagen haben in dieser Hinsicht, z. B. Kap. 135. (lin.) 4–8 (nach
meiner Edition zitiert), wo die Gesamtdauer der Regierung des Konstantinos VII. Porfyrogennetos bis zu seinem Tode angegeben wird:10
βασ"λεψσεν ο#ν π τ$ν α%το πιτρπν κα σ&ν τ' μητρ (τερα )τη Ψπτ, +μα δ.
’Ρμαν0, πενερ0 α%το, ν 1ποταγ' 2ν (τερα )τη κ«Υ, μονοκρτρ δ. )τη πωντε κα δωκα3
4« ε5ναι τ6ν πντα ξρνον τ« βασιλε"α« α%το )τη νεΥ.
Diese Notiz kann natürlich erst nach dem Tode des Konstantinos VII. im Juli
959 verfasst worden sein.
Die Frage der Abfassungszeit muss ferner in Zusammenhang mit der Chronologie der Redaktion B gesehen werden.11 Markopoulos 1979 hat gemeint,
die Redaktion B stamme aus der Regierungszeit des Nikephoros II. Phokas
(963–969).
Der hier aktuelle Text ist offenbar älter. Soll also seine Vollendung auf die
Zeit zwischen Juli 959 und einem nicht näher feststellbaren Datum während
der Regierungszeit des Nikephoros II. datiert werden?
Wenn auch eine Datierung in diese Zeit die wahrscheinlichste sein mag, bleiben einige Fragen offen.
Normalerweise wird davon ausgegangen, dass die Abfassungszeit einer
Chronik kurz nach dem spätesten erwähnten Ereignis liegt, und dass Chroniken bis zur Gegenwart des Chronisten geführt wurden, oder zumindest bis
zum Tode des vorigen Kaisers. Wenn nun der Urtext auf die Zeit nach dem
Tode des Konstantinos VII. im Jahre 959 datiert werden muss, fragt man sich,
warum sie mit dem Tode des Romanos im Jahre 948 endet.
Die einfachste Lösung wäre wohl, davon auszugehen, dass der Text im Jahre
948 enden sollte (so wie er heute vorliegt), und dass alle Ungereimtheiten (d. h.
vor allem Hinweise auf die Zeit nach dem Tode des Konstantinos VII.) durch
spätere Interpolation zu erklären sind.
Dabei ist jedoch auf eine Textstelle besonders einzugehen, Kap. 137, § 3.
Dort wird angekündigt, dass über die göttliche Bestrafung der Helfer des
Konstantinos VII. am Sturz des Romanos I. später erzählt werden soll – was
Vgl. Kap. 136.604–05 (ν τα9« :μωραι« τ« α%τοκρατορ"α« Κνσταντ"νοψ) und 136.635–36
(π δ. τ« μονοκρατορ"α« βασιλε"α« Κνσταντ"νοψ), wo es sich wohl um Rückblicke auf
die, nun in der Vergangenheit liegenden, Tage des Konstantinos handelt.
Zur Abhängigkeit der Redaktion B und der Chronik des Pseudo-Symeon vom hier herausgegebenen Text siehe III.2.9, S. 84*ff.
nicht geschieht.12 Die Fortsetzung in der Hs. Vat. gr. 163 (und die ähnlichen
Fortsetzungen in Vat. gr. 167 und Par. gr. 1712 (Ps.-Symeon)) nimmt dieses
Thema auf. Markopoulos 1979 hat vorgeschlagen, dass diese Fortsetzung vom
Logotheten selbst stammt. Wenn dies richtig sein sollte,13 kann der, allerdings
problematische, Satz in 137, § 3 (siehe Anm. 12), nicht so leicht als Interpolation abgefertigt werden (weil das in diesem Satz geäusserte Versprechen
den Logotheten Jahre danach dazu veranlasst haben soll, das Thema wiederaufzunehmen).
Aber auch von diesem Problem abgesehen, kann man kaum zufrieden sein.
Ob nun der Text nach 948 oder nach 959 fertiggestellt wurde, es stellt sich dennoch die Frage, inwiefern Romanos als Held aufzufassen ist, und, wenn er als
Held aufzufassen ist, unter welchen Umständen es in jeder Zeit nach 948 möglich und für jemanden wünschenswert war, auf ihn zu fokusieren, um pro-lekapenisch und anti-makedonisch zu schreiben.14
Um das Problem der Funktion des Romanos im Werke näher beurteilen zu
können, bedarf es tiefergehender Untersuchungen zur Ideologie und Tendenz
des Textes, und zu byzantinischen literarischen Konventionen.
Es stellt sich dabei auch generell die Frage über den Status des Werkes. Hat es
etwas zu sagen, dass gerade diese Chronik – im Gegenteil zu Theophanes, Georgios Monachos u.a.m. – kein Vorwort hat? Kann dies etwa dadurch erklärt
werden, dass das Werk nicht fertiggeschrieben wurde – aus welchem Grund
auch immer? In der Tat kann ja die besprochene Stelle Kap. 137, § 3, interpretiert werden, als sei das Werk unfertig. Es gibt auch einen Mangel an Homogenität verschiedener Art innerhalb des Werkes usw.15 Auch dieser Problemkomplex bedarf der Untersuchung.
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass der terminus post quem für die
Fertigstellung des vorliegenden Textes nach Mitte Juli des Jahres 948 liegen
muss, und, wenn man nicht mit Interpolationen rechnet, nach dem Tode des
Konstantinos VII. im Jahre 959, wobei es eine offene Frage bleibt, inwiefern
137.13–15 (§ 3) τ< δ. περ α%τ$ν πλατ=τερν τε κα πε>εργαστικ?τερον ν τ' †προηγοψμων@ (sic m et Vat. gr. 153 (Istrin) Vat. gr. 167 (Theoph. cont., Bekker) : )μπροσεν γινομωνη Vat. gr. 163 (C) : προειρημωνηι G : non adhib. L I) πε>ηγσει κσομαι.
Jedoch: auch ein mit dem ursprünglichen Autor nicht identischer Fortsetzer kann versucht
sein, einen Faden des ursprünglichen Autors aufzunehmen. Es scheint mir auch wenig plausibel, dass der ursprüngliche Autor den Faden in diesem Zusammenhang wieder aufnehmen sollte: die Fortsetzung erscheint als Anhang zu einer sekundären Version seines eigenen
Es mag zwar verkehrt scheinen, eine allzu scharfe Grenze zwischen den Lakapenen und der
Makedoner-Dynastie zu ziehen; Helene Lakapene war immerhin die Gattin des Konstantinos VII. Jedoch ist das negative Bild der Chronik von mehreren Mitgliedern der MakedonerDynastie auffallend: Basileios wird als Mörder dargestellt, Leon und Alexander als moralisch
verwerflich usw.
Siehe dazu Wahlgren 2003.
man überhaupt von einer Fertigstellung sprechen kann. Die Möglichkeit der
Festlegung eines terminus ante quem, der früher liegt als 1013, ist davon abhängig,
wie man von diesem Text abhängige Texte datiert und zwar vor allem davon,
ob man eine Datierung der Redaktion B in die Zeit 963–969 akzeptiert oder
II Inhaltsübersicht
Kap. 1: 1. Tag der Schöpfung; Kap. 2: 2. Tag der Schöpfung; Kap. 3–4: 3. Tag
der Schöpfung; Kap. 5: 4. Tag der Schöpfung; Kap. 6: 5. Tag der Schöpfung;
Kap. 7–8: 6. Tag der Schöpfung; die Schöpfung des Menschen; Kap. 9: Zum
Bibelwort: „nach seinem Ebenbild“; Kap. 10: Der Sabbat; Kap. 11: Das Paradies; Kap. 12: Die Namensgebung der Tiere; Kap. 13: Die Schöpfung des Weibes; Kap. 14: Der Baum der Erkenntnis; Kap. 15: Der Teufel und die Schlange;
Kap. 16: Zum Bibelwort: „ihre Augen öffneten sich“; Kap. 17: Die Feigenblätter; Kap. 18: Die Vertreibung aus dem Paradies; Kap. 19: Weshalb die Menschen des Paradieses verwiesen wurden, und über ihre Kleidung; Kap. 20: Zum
Bibelwort: „siehe, Adam ist unsereiner geworden“; Kap. 21: Die Cherubim und
das brennende Schwert; Kap. 22: Kain und Abel: § 1. Die Geburt von Kain und
Abel; 2. Ihr Opfer; 3–6. Theologische Auslegungen zum Opfer; Kap. 23: Die
Ermordung von Abel: § 1. Die Ermordung; 2. Kains Strafe; 3. Kain nach der
Ermordung; Kap. 24: Genealogie nach Adam: § 1. Kains Nachkommen;
2. Kains Tod; 3. Die Geburt von Seth; Adams Tod; 4. Die Beerdigung von
Adam; 5–7. Über Seths Gottesfurcht und Weisheit; 8. Genealogie von Enos bis
zu Methusalem; 9. Theologische Ausführung über die Engel; 10. Genealogie
von Methusalem bis zu Noe und dessen Söhnen; 11. Die egregoroi; Kap. 25: Die
Sintflut: § 1. Befehl Gottes an Noe, die Arche zu bauen; 2. Ausstattung der Arche; 3. Die Sintflut; 4. Nach der Sintflut; Versprechen Gottes, die Menschen nie
wieder durch Wasser zu vernichten; 5. Einreihung der Sintflut in die Chronologie; Kap. 26: Nach Noe: § 1–2. Genealogie von Noe bis zu Sala; 3. Sala und
die Lehren der egregoroi; 4–5. Der Turmbau in Babel; 6–7. Die Sprachverwirrung; 8. Die Stadt Babylon und die Überreste des Turmes; Kap. 27: Die Nachkommen Noes und die Aufteilung der Erde: § 1. Genealogie von Eber bis zu
Ragau; 2. Über die Aufteilung der Erde durch Noes Söhne, die ersten 3000
Jahre der Welt und die Etymologie des Namens Phalek; 3–4. Die Aufteilung der
Erde durch Noes Söhne; Kap. 28: Sems Nachkommen und ihre Länder:
§ 1. Sems Länder; 2. Über Kronos, Herrscher von Assyrien, und seine Familie;
3. Vertreibung von Sem aus Assyrien; seine Herrschaft in Italien; Tod; 4. Spätere
Herrscher in Assyrien; 5. Spätere Herrscher in Italien; Kap. 29: Hams Länder
(§ 1–2); Kap. 30: Japhets Länder: § 1–2. Japhets Länder u.a.m.; 3. Japhets Nachkommen; Kap. 31: Der Zwist über Chanaan; Kap. 32: Genealogie von Ragau
bis zu Abraham: § 1. Wiederaufnahme des genealogischen Fadens; 2. Ragau
und die Geburt von Seruch; 3. Seruch und die Geburt von Nachor; 4. Geburt
von Tharra; Ninos und Semiramis; über die gleichzeitigen Herrscher in Ägypten; 5. Geburt von Abraham; zusammenfassendes über sein Leben; Kap. 33:
Abraham: § 1. Verbrennung der Götterbilder durch Abraham; 2. Arons Tod;
Umzug der Familie nach Harran; 3. Abraham schwört die Astrologie ab; 4. Umzug Abrahams nach Chanaan; 5. Einreihung des Umzugs nach Chanaan in die
Chronologie; 6. Geburt von Isaak und Ismael; 7. Das Feuer vom Himmel auf
die Pentapolis; 8. Stiften des Laubhüttenfestes; Kap. 34: Isaak, Jakob und Esau:
§ 1. Abrahams Opfer; die Geburt von Esau und Jakob; 2. Jakobs Flucht; 3. Über
die Frauen und Kinder von Jakob; 4. Vertrag von Jakob und Laban auf dem
Berg Galaad; 5. Vergewaltigung von Dina durch Sychem; Geburt von Beniamin; Rachels Tod und Beisetzung; Symeon und Levi rächen sich an Sychem;
6. Weihung Levis zum Priesteramt; 7. Levi und die Chronologie; 8. Aufforderung Isaaks an Jakob und Esau, in Frieden zu leben; 9. Tod von Rebekka und
Isaak; 10. Kampf von Jakob und Esau; Esaus Tod; Kap. 35: Moses: § 1. Befehl
Pharaohs, die hebräischen Kinder töten zu lassen; 2. Genealogie von Levi bis
zu Moses; 3. Gebet Ambrams an Gott, die Ausrottung der Hebräer nicht zuzulassen; 4. Auffindung von Moses durch Pharaohs Tochter; 5. Weiteres zur Genealogie des Moses; Kap. 36: Chronologisches zur ägyptischen Gefangenschaft
und zu Jesus, Sohn des Naues: § 1–6. Chronologisches zur ägyptischen Gefangenschaft; 7. Über die Herrscher in Griechenland (Argos) und Assyrien zur
Zeit des Auszuges aus Ägypten; 8. Herrschaft des Jesus, Sohn des Naues;
9. Chronologie von Adam bis zu Jesus, Sohn des Naues; Kap. 37: Vom Auszug
aus Ägypten bis zum Zeitalter der grossen Könige: § 1. Nach Jesus, Sohn des
Naues; 2. Knechtschaft und Rettung durch Gothoniel; 3. Deukalion und die
Überschwemmung; 4. Knechtschaft und Rettung durch Aod; 5. Knechtschaft
unter den Chananäern; Debora; 6. Knechtschaft unter den Madiänäern;
die Könige von Gedeon bis zu Iaeir; 7. Knechtschaft unter den Amanitern;
Iephtae; 8. Herrschaft von Essebon; Gründung von Troja; floruit Asklepios;
9. Eglom und Abdon; floruit Orpheus; 10. Fremde Herrschaft; Rettung durch
Sampson; floruit Herakles; 11. Herrschaft des Samanei; 12. Herrschaft des Eli;
trojanischer Krieg und Zerstörung von Troja; 13. Herrschaft des Samuel;
14. Summierung der Jahre seit Jesus, Sohn des Naues, seit Noe und der Sintflut,
seit Adam; Kap. 38: Saul: § 1. Wahl von Saul zum König; 2. Sauls Besuch bei
Samuel; 3. Dauer der Regierung Sauls; Hoher Priester und Prophet sowie Militärbefehlshaber während seiner Regierung; Kap. 39: David: § 1. Wahl von David zum König; Tod von Samuel und Saul; Dauer der Regierung Davids;
2. Hohe Priester, Propheten und Militärbefehlshaber während seiner Regierung; 3. Einreihung der Herrschaften von Saul und David in das chronologische Schema; 4. Über Melchol, Saul und David; 5. Zensus der israelitischen
Stämme durch Ioab; 6. David als Hymnendichter; über die Schätze, die von Salomo in Davids Grab gelegt wurden; Kap. 40: Salomo: § 1. Regierungsdauer;
2. Der Tempelbau; 3. Priester und Militärbefehlshaber während Salomos Regierung; 4. Geburt von Roboam; 5. Über Salomos Weisheit; 6. floruerunt Homeros
und Hesiodos; Kap. 41: Roboam und Ieroboam: § 1. Regierungsdauer Roboams; über die Spaltung des Reiches auf Roboam und Ieroboam; 2. Über Haupt-
stadt und Volk von Roboam; 3. Über Hauptstadt und Volk von Ieroboam;
4. Propheten unter Ieroboam; Kap. 42: Könige von Juda nach Roboam:
§ 1. Avia; 2. Asa; 3. Iosaphat; 4. Ioram; 5. Ochozias; 6. Gotholia; 7. Ioas; 8. Amesias; 9. Ozias; 10. Ioatham; 11. Achaz; 12. Ezekias; 13. Manasses; 14. Amos;
15. Iosias; 16. Ioachas; 17. Ioakeim (Eliakeim); 18. Ioakeim; 19. Der Gouverneur Manthanias; 20. Summierung der Jahre seit Achaz, seit Saul, seit Jesus,
Sohn des Naues, seit Noe und der Sintflut, seit Adam; Kap. 43: Zur Entstehung
des selbständigen Königreiches Samaria (§ 1–4); Kap. 44: Könige von Samaria:
§ 1. Ieroboam; 2. Nabat; 3. Baasa; 4. Ila; 5. Zambre; 6. Zambre; 7. Achaab;
8. Ochozias; 9. Ioran (Ioram); 10. Ious; 11. Ioachas; 12. Ioas; 13. Ieroboam;
14. Zacharias; 15. Seloum; 16. Manaeim; 17. Phalkias; 18. Phakee; 19. (H)osee;
über die Deportation der Samaritaner nach Assyrien; über die Neusiedler in Samaria; 20. Schliessende Worte über die in Gefangenschaft getriebenen Völker;
Kap. 45: Die 70 Jahre der babylonischen Gefangenschaft; die assyrisch-medische Herrschaft: § 1. Chronologisches zum Anfang der 70 Jahre; 2. Zerstörung
Jerusalems durch Nebukadnesar; Einstellung des Manthanias (Sedekias) als
Gouverneur; 3. Aufstand in Jerusalem; 4. Neue Zerstörung Jerusalems durch
Nebukadnesar; 5. Ermordung des Gotholias; 6. Zur Herrschaft des Sedekias;
7. Nachfolge des Sedekias; 8. Über die Expeditionen des Nebukadnesar gegen
Jerusalem; 9. Regierungsdauer Nebukadnesars; 10. Marodach; 11. Baltasar;
12. Dareios (Astyages); 13. Über die 7 mal 70 Jahre in Daniels Offenbarung;
Kap. 46: Persische Herrschaft: § 1. Regierungsdauer des Kyros; 2. Die Wiederkehr aus der babylonischen Gefangenschaft; 3. Wiederaufbau des Tempels;
4. Kambyses; 5. Sphendatis und Kimerdios; 6. Dareios; 7. Xerxes; 8. Artabanos;
9. Artaxerxes Makrocheir; über Esther, Esdras und Neemias; 10. Über den Anfang der 7 mal 70 Jahre in Daniels Buch; 11. Xerxes; 12. Sogdianos; 13. Dareios
Nomios (Nothos); 14. Artaxerxes; 15. Artaxerxes Ochos; 16. Narses; 17. Dareios; 18. Alexander d. Grosse und der Untergang des persischen Reiches;
Berechnung der Jahre der persischen Herrschaft; 19. Alexander d. Grosse und
Iadous; Alexanders Traum; Kap. 47: Alexander d. Grosse und seine Nachfolger: § 1. Regierungsdauer Alexanders d. Grossen; 2. Über die Aufteilung des
Reiches nach Alexanders Tod; 3. Ptolemaios I.; floruit Epikur; 4. Ptolemaios II.
Philadelphos; über die Entstehung der Septuaginta; 5. Ptolemaios III. Euergetes; floruit Jesus, Sohn des Sirach; 6. Ptolemaios IV. Philopator; Vernichtungspläne des Ptolemaios IV. gegen die von ihm nach Ägypten gebrachten Juden;
7. Ptolemaios V. Epiphanes; 8. Ptolemaios VI. Philometor; Verfolgung der
Makkabäer durch Antiochos Epiphanes; über die Hohen Priester der Juden
während der Regierung des Ptolemaios; 9. Über Onias; die Einnahme von
Judäa durch Pompeius und der Einsatz von Aristobulos (sic!) als Hohem Priester und Herrscher; 10. Ptolemaios VIII. Euergetes II., Ptolemaios IX. Ph(o)uskon, Ptolemaios X. Alexas (sic!), Ptolemaios XI. Soter II., Ptolemaios XII.
Neos Dionys(i)os; 11. Kleopatra VII.; Ermordung des Mitregenten Ptolemaios XIII.
Kap. 48: Eroberungen im östlichen Mittelmeerraum durch Cäsar: § 1. Generelles über Cäsars Feldzug nach Osten; 2. Einsetzung von Antipatros v. Askalon
als Herrscher von Palästina; 3. Über die Erben des Antipatros; 4. Über den Versuch Herodes d. Grossen, die Schätze in den Gräbern von David und Salomo
ausfindig zu machen; 5. Hilfe Cäsars für Kleopatra VII., ihre Position in Ägypten zu behaupten; Kap. 49: Julius Cäsar: § 1. Regierungsdauer; Etymologie des
Namens Cäsar; über die Bezeichnung dictator ; über die Umbenennung des Monats Quintilis auf Iulius; 2. Cäsars militärische Errungenschaften gegen Germanen und Kelten; 3. Cäsars Pferd; 4. Ermordung von Cäsar; Kap. 50: Augustus: § 1. Regierungsdauer; über die Bezeichnung augustus für römische Kaiser;
über die Umbenennung des Monats Sextilis auf Augustus; Omen vor der Geburt des Augustus; 2. Über Marcus Antonius: Sieg über die Cäsarmörder; Liebe
zu Kleopatra; Niederlage gegen Octavian; Selbstmord mit Kleopatra; 3. Über
die 4. Basileia nach Daniels Buch; 4. Augustus und Maecenas; 5. Augustus und
sein Freund der Soldat; 6. Augustus und der Philosoph Athenodoros; 7. Voraussagung durch die Pythia über die kommende Herrschaft Christi; 8. Über die
Schätzung der Ökumene durch Augustus und die Geburt Christi; 9. Über den
Tod des Augustus: Omen; Augustus auf dem Sterbebett; 10. Über Herodes d.
Grossen; 11. Über die Söhne Herodes d. Grossen; Kap. 51: Tiberius: § 1. Regierungsdauer; Verwandtschaft mit dem künftigen Kaiser Caeus (Caligula); 2. Tiberius und das Christentum: der Senat weigert sich, Christus als Gottheit anzuerkennen; Pilatus wird zum Selbstmord getrieben; 3. Ermordung des Tiberius
durch Caeus (Caligula); 4. Tiberius und die Wiederbesetzung frei gewordener
Ämter; Kap. 52: Caeus (Caligula): § 1. Regierungsdauer; moralische Charakterisierung; 2. Caeus (Caligula) und der künftige Kaiser Vespasian; 3. Tod;
4. Herrschaft Agrippas in Judäa; Taufe des Magiers Simon; Kap. 53: Claudius:
§ 1. Regierungsdauer; 2. Moralische Charakterisierung; 3. Tod; 4. Leiden der
Apostel Jakob und Petrus; 5. Simon der Magier; 6. Über den Evangelisten Marcus: Aufforderung, das Evangelium zu schreiben; Ausrufung zum Bischof von
Alexandrien; 7. Über den Tod des Herodes Agrippa; Kap. 54: Nero: § 1. Regierungsdauer; 2. Nero lässt gemäss Orakelspruch seine Mutter und deren Liebhaber töten; 3. Ermordung Neros; 4. Nachfolge Agrippas durch Festus; 5. Hinrichtung der Apostel Paulus und Petrus; 6. Ermordung des Apostels Jakob
durch die Juden und die Zerstörung Jerusalems; Kap. 55: Galba: § 1. Regierungsdauer und Herkunft; 2. Ermordung durch Otho; 3. Otho und die Soldaten;
Kap. 56: Otho: § 1. Regierungsdauer und Herkunft; 2. Selbstmord beim Aufstand des Vitellius; 3. Summierung des Dreikaiserjahres; Kap. 57: Vitellius:
§ 1. Regierungsdauer und Herkunft; 2. Weissagungen über den bevorstehenden
Tod des Vitellius; Ermordung durch das Heer; Kap. 58: Vespasian: § 1. Regierungsdauer und Herkunft; 2. Über die Umstände bei seiner Machtergreifung;
3. Tod; 4. Josephus und die Zerstörung von Jerusalem; Kap. 59: Titus: § 1. Regierungsdauer; Titus – der Belagerer von Jerusalem; 2. Ermordung durch
Domitian; 3. Moralische Charakterisierung; Kap. 60: Domitian: § 1. Regierungs-
dauer; 2. Ermordung von römischen Adligen; 3. Über den Apostel Timotheos
und Johannes den Evangelisten; 4. Apollonios v. Tyana; 5. Ermordung von
†Nerva; 6. Der Weissager Larpos; 7–8. Domitian und die Christen; Kap. 61:
Nerva: § 1. Regierungsdauer und moralische Charakterisierung; Johannes der
Evangelist wird aus dem Exil geholt; 2. Ernennung Trajans zum Nachfolger;
3. Verbot der Kastration in Rom; 4. Tod; Kap. 62: Trajan: § 1. Regierungsdauer
und moralische Charakterisierung; 2. Über die Berufung eines Gouverneurs
von Trajanupolis; 3. Tod und Nachfolge; 4. Heilige während Trajans Regierung;
Trajan und das Christentum; Häresiarchen während Trajans Regierung;
Kap. 63: Hadrian: § 1. Regierungsdauer; Charakterisierung; Verwandtschaftsverhältnisse; 2. Stadtgründungen Hadrians, u. a. Neugründung von Jerusalem
als Aelia; 3. Similos; 4. Tod; 5. Häresiarchen während Hadrians Regierung;
Kap. 64: Antoninus Pius: § 1. Regierungsdauer und moralische Charakterisierung; 2. Tod; Kap. 65: Marcus Aurelius: § 1. Regierungsdauer; 2. Moralische
Charakterisierung; Tod; Ehrung durch den Senat; 3. Die KeraunobolosLegion; Kap. 66: Commodus: § 1. Regierungsdauer; Charakterisierung; 2. Tod;
3. Über Klemens v. Alexandrien, Origenes und den Häresiarchen Montanus;
Kap. 67: Pertinax: § 1. Regierungsdauer; Tod; 2. Berühmte Schriftsteller unter
Pertinax: Symmachos, Porphyrios, Julius Africanus; Kap. 68: Julianus Didius:
Regierungsdauer; moralische Charakterisierung; Tod; Kap. 69: Severus: § 1. Regierungsdauer; 2. Eroberung von Byzantion und Bautätigkeit dort; 3. Über Origenes und dessen Vater Leonides; 4. Tod; 5. Sieg in Britannien und Errichtung
einer Mauer im Norden des Landes; Kap. 70: Caracalla: § 1. Regierungsdauer;
Ermordung Getas durch Caracalla; 2. Weissagung über die bevorstehende Ermordung Caracallas; Ermordung durch Macrinus; 3. Origenes und die Hexapla;
Kap. 71: Macrinus: § 1. Regierungsdauer; 2. Ausrufung des Avitus zum Kaiser;
militärische Niederlage und Tod des Macrinus; Kap. 72: Avitus: § 1. Regierungsdauer; körperliche Charakterisierung; 2. Tod; Machtergreifung durch Alexander; weitere Charakterisierung des Avitus; Kap. 73: Alexander, Sohn der Mamaea: § 1. Regierungsdauer; Hungersnot in Rom; 2. Militärische Niederlage
und Tod; 3. Über Alexanders Mutter und Origenes; Kap. 74: Maximinus: § 1. Regierungsdauer; Herkunft; 2. Ermordung durch Maximus und Balbinus; Kap. 75:
Maximus und Balbinus: § 1. Regierungsdauer; Ermordung durch das Heer; Ermordung des Gordianus durch Philippus; 2. floruit Julius Africanus; Kap. 76:
Philippus: § 1. Regierungsdauer; Charakterisierung; Herkunft; 2. Der Vertrag
mit dem Perserkönig; physische Charakterisierung; 3. Ermordung, im Kampf
für die Christen, von Philippus und seinem Sohn durch Decius; Kap. 77: Decius: § 1. Regierungsdauer; Tod im Krieg gegen die Skythen; 2. Prominenz unter Decius: Klemens v. Alexandrien, Julius Africanus, Gregorios Thaumaturgos, Navatos, Kyprianos, die Sieben Kinder von Ephesos, Heilige; Kap. 78:
Gallus und Volusianus: § 1. Regierungsdauer; Katastrophen während ihrer Regierung: Pest und Angriff der Skythen; 2. Tod der beiden Kaiser; Ausrufung
Ämilians zum Kaiser; der Sabellianismus; Kap. 79: Ämilian: § 1. Regierungs-
dauer; frühere Karriere als Militärbefehlshaber; Ausrufung zum Kaiser; 2. Ermordung durch das Heer; Kap. 80: Valerian und Galen: § 1. Regierungsdauer;
2. Krieg Valerians gegen den Perserkönig und Tod; 3. Heeresreform Galens;
Ermordung durch das Heer; Kap. 81: Claudius: § 1. Regierungsdauer; über
seine Verwandtschaft mit den späteren Kaisern Constantius und Konstantin
d. Grossen; 2. Über den Angriff der Skythen und die Besetzung von Athen;
3. Ausrufung Aurelians zum Kaiser; Tod des Claudius; Kap. 82: Aurelian:
§ 1. Regierungsdauer; Ermordung durch das Heer bei Kainon Frourion; Beerdigung; 2. Über einen Vertrauten des Kaisers; 3. Martyrium des hl. Chariton;
über den Häresiarchen Manes; Kap. 83: Tacitus: Regierungsdauer; Ermordung
durch das Heer von Maximinus, einem Verwandten des Kaisers und Gouverneur von Syria, sowie von Tacitus; Kap. 84: Probus und Florianus: § 1. Regierungsdauer; Regen von Getreide; 2. Hinrichtung der Mörder des Tacitus und
des Aurelianus; Ermordung des Kaisers durch seine Freunde; Machtergreifung
von Carus, Carinus und Numerianus; Kap. 85: Carus, Carinus und Numerianus:
§ 1. Regierungsdauer; Eroberung von Persien und Ktesiphon durch Carus; Tod
des Carus; Blendung und Ermordung des Carinus durch Apros; Machtergreifung des Numerianus; 2. Martyrium des hl. Georgios und des hl. Babylas; Ermordung des Numerianus durch Diokletian; Kap. 86: Diokletian: § 1. Regierungsdauer; Einrichtung der Tetrarchie; 2. Krieg gegen Persien; Einführung
persischer Zeremonien; 3. Abdankung der Tetrarchie; Tod der Tetrarchen ausser Maximian; 4. Martyrium des Adauctus sowie seiner Frau und Töchter;
5. Über die Verspottung des Christentums durch Maximian; Kap. 87: Constantius Chlorus: § 1. Regierungsdauer; Constantius – Vater Konstantins d. Grossen; Ermordung des Maxentius und des Maximinus; Friede mit den Persern;
2. Constantius und das Christentum; über die Untaten des Maximinus und des
Maxentius; 3. Konstantin und das Christentum; Übernahme der gesamten
Macht durch Konstantin; Konstantin und die Ehrung christlicher Symbole;
4. Helenas Reise ins Heilige Land
Kap. 88: Konstantin der Grosse: § 1. Regierungsdauer; Taufe durch den
Papst Sylvester; 2. Krieg gegen Licinius; in hoc signo vinces; Verjagung des Licinius
nach Thrakien; Friedensschluss in Philippupolis; 3. Zweiter Krieg gegen Licinius; Besiegung und Begnadigung des Licinius in Adrianupolis; Ermordung des
Licinius in Thessalonike durch das Heer beim erneuten Versuch des Aufstands;
über den hl. Theodoros; 4. Hintergrund für den Bruch des Friedens mit den
Persern; 5. Über Konstantins Liebe zum Schmuck und seine Ausstattung und
Stärkung der Kirche; 6. 1. Ökumenische Synode (Nicenum I.); 7. Gründung
von Konstantinopel; 8. Tod; Beisetzung in der hl. Apostelkirche; Aufteilung
des Reiches unter Konstantins Söhne; 9. Kritik heidnischer Philosophen an
Konstantins Religionspolitik; 10. Ausrüstung und Bau von Kirchen; Herstellung von heiligen Büchern; 11. Metrophanes Bischof von Byzantion; 12. Über
die Gründung von Konstantinopel; 13. Über die Annahme des Christentums
durch fremde Völker während Konstantins Regierungszeit
Kap. 89: Konstantios II., Konstas I. und Konstantinos II.: § 1. Regierungsdauer von Konstantios und Konstas; Tod des Konstantinos II.; 2. Ermordung
des Konstas durch Magnentios; Ermordung des Magnentios durch Gallos; Ermordung des Gallos durch Konstantios; 3. Ernennung Julians zum kaisar ;
4. Tod des Konstantios; Beisetzung; 5. Über den Arianismus des Konstantios;
6. Patriarchenliste: Alexandros – Paulos – Eusebios – Paulos – Makedonios;
7. Über den Bau der Hagia Sophia durch Konstantios; 8. Über Ephraim den Syrer; 9. Julian in seiner Jugend
Kap. 90: Julian: § 1. Regierungsdauer; Verwandtschaft mit dem Kaiser
Konstantios; Erziehung; physische und moralische Charakterisierung; 2. Julian
und die Reliquien des Johannes Prodromos und anderer Heiligen und die
Christusikone von Paneas; 3. Feldzug gegen Persien und Tod; Beisetzung; 4. Julians Aberglaube; Vorgehen gegen die Eunuchen des Palastes u.a.m.; 5. Die
gegen die Christen gerichtete Bildungspolitik; 6. Feldzug gegen Persien; Orakelspruch, der den Tod Julians voraussagt
Kap. 91: Jovian: § 1. Regierungsdauer; moralische Charakterisierung: Jovian
und das Christentum; Julian und der künftige Kaiser Jovian; Wahl Jovians zum
Kaiser auf Grund seiner Frömmigkeit, Milde und Gerechtigkeit; 2. Friedensschluss mit Persien; Tod; 3. Freikauf byzantinischer Kriegsgefangener aus Persien; Jovian und die Bekenntnis des Heeres zum Christentum
Kap. 92: Valentinian: § 1. Regierungsdauer; moralische Charakterisierung;
2. Ausrufung zum Kaiser durch das Heer; über die Wahl von Valens zum Mitregenten; 3–4. Anekdoten zur moralischen Charakterisierung Valentinians:
Valentinian und die Belohnung des Salustios, der ihm seine Herrschaft vorausgesagt hatte; Valentinian, der praipositos Rhodanos und die Witwe; 5. Zerstörung
von Kalzedon und Bautätigkeit in Konstantinopel; 6. Valentinian und die
Sauromatai; 7. Wahl des Ambrosius zum Bischof von Mailand; 8. Weigerung
Valentinians, Valens zu helfen, wenn dieser von den Goten bedrängt wird;
9. floruerunt Basileios d. Grosse und Gregorios d. Theologe
Kap. 93: Valens: § 1. Regierungsdauer; 2. Eindrängen der Goten in Thrakien;
Angriff der Skythen auf Konstantinopel; Flucht und Tod des Valens; 3. Verbrechen des Valens gegen die Orthodoxen; 4. Über Valens, Basileios d. Grossen
und den ungelehrten Demosthenes; 5. Valens und Leute mit Namen, die auf
Theta anfangen
Kap. 94: Gratian: § 1. Regierungsdauer; Einsetzung von Theodosios als Mitregenten; 2. Aufstand des Maximos; Ermordung Gratians; Beerdigung; 3. Über
Gratians Pfeile; 4. Meletios, Erzbischof von Antiochien, holt Gregorios nach
Konstantinopel zur Bekämpfung des Arianismus
Kap. 95: Theodosios I.: § 1. Regierungsdauer; physische Charakterisierung;
über seine Frauen und Söhne; 2. Expedition gegen die Skythen; Hinrichtung
der Mörder Gratians; 3. 2. Ökumenische Synode (Constantinopolitanum I.);
4. Über heilige Reliquien, die während der Regierung des Theodosios nach
Konstantinopel gebracht werden; über Arsenios, der von Theodosios nach
Konstantinopel als Lehrer seiner Söhne gebracht wird; 5. Niederreissung der
durch Konstantin d. Grossen geschlossenen heidnischen Tempel; 6. Teilung
des Reiches beim Tod des Theodosios; Einnahme Roms durch Gizerichos;
7. Lehrtätigkeit des Gregorios in der Kirche der hl. Anastasia; 8. Absetzung des
Arianers Demophilos; Ernennung des Gregorios zum Patriarchen; Abdankung
des Gregorios zugunsten des Nektarios; 9. Ankunft der Reliquien des Paulos
Homologetes in Konstantinopel; über die schriftstellerische Tätigkeit des Heliodoros; 10. Theodosios und der Mailänder Bischof Ambrosius; 11. Johannes
Chrysostomos verfasst die Andriantes; 12. Tod des Theodosios in Mailand; Beisetzung in Konstantinopel
Kap. 96: Arkadios: § 1. Regierungsdauer; über die sog. arkadiakoi arithmoi;
über den Pfeiler mit der Statue des Arkadios auf dem Xerolophos; über die
Gründung von Arkadiupolis; 2. Verbannung des Johannes Chrysostomos; Angriff der Isaurier auf Kappadokien; Ankunft in Konstantinopel der Reliquien
des hl. Samuel; 3. Tod des Arkadios; über die von Arkadios getöteten Adligen;
Beerdigung des Arkadios; 4. Wahl des Johannes Chrysostomos zum Patriarchen; Libanios über Johannes Chrysostomos; Johannes Chrysostomos und
Epiphanios; 5. Tod des Johannes Chrysostomos im Exil und Wahl des Arsakios
zum neuen Patriarchen; 6. Aufstand des Gainas
Kap. 97: Theodosios II.: § 1. Regierungsdauer; die Heirat mit Eudokia; 2. Die
Geschichte vom Apfel: Vertrauenskrise zwischen Theodosios und Eudokia;
3. Ankunft in Konstantinopel der Reliquien des Johannes Chrysostomos und
der hll. Stephanos und Laurentios; 4. 3. Ökumenische Synode (Ephesenum);
Aufwachen der Sieben Kinder in Ephesos; 5. Herausforderung des Perserkönigs; Zweikampf und Sieg des Römers Areobindos; 6. Bau der theodosianischen
Stadtmauer; 7. Unfall des Theodosios beim Reiten; Ernennung des Markianos
zum Nachfolger; Tod des Theodosios; 8. Über die Vormundschaft der Pulcheria
während der Kindheit des Theodosios; 9. Kurznotizen: Wahl des Attikos zum
Patriarchen nach Arsakios; Wahl von Aspar und Ardaburios zu domestikoi des
Ostens bzw. des Westens; Patriarchenliste: Attikos – Sisinios – Nestorios – Proklos; 10. Das in die Luft erhobene Kind und die göttliche Stimme; 11. Über die
Unvorsichtigkeit des Theodosios; 12. Kurznotizen: Tod des Patriarchen Proklos
und Wahl des Flavianos; über die gotischen Stämme; Ermordung des Eunuchen
Chrysaphios durch Pulcheria; 13. Über den Bau der theodosianischen Stadtmauer; das weitere Schicksal des dafür verantwortlichen Stadtpräfekten Kyros
Kap. 98: Markianos: § 1. Regierungsdauer; physische und moralische Charakterisierung; Vermählung mit Pulcheria, Schwester des Theodosios II.; 2. 4.
Ökumenische Synode (Chalcedonense); 3. Einfuhr nach Konstantinopel der
Reliquien des Propheten Jesaias; Tod der Pulcheria; über die Bautätigkeit der
Pulcheria; 4. Tod des Markianos; 5. Markianos und die beiden Brüder in Sydima
und die Weissagung über die künftige Herrschaft des Markianos; 6. Gizerichos
und der künftige Kaiser Markianos; 7. Tod des Patriarchen Flavianos und Ernennung des Anatolios
Kap. 99: Leon I.: § 1. Regierungsdauer; Begründung seiner Wahl zum Kaiser;
Ermordung von Aspar und Ardaburios; 2. Kurznotizen: Einfuhr des Kleides
der Theotokos und der Reliquien der hl. Anastasia nach Konstantinopel; Feuersbrunst in Konstantinopel; Staubregen; 3. Über Daniel den Styliten; 4. Tod
Leons; 5. Tod des Patriarchen Anatolios und Ernennung des Gennadios;
6. Über den oikonomos Markianos und die Feuersbrunst; 7. Über den Maler und
die richtige Weise, Christus darzustellen; 8. Bau der Kirche des hl. Johannes
von Studios; 9. Überführung nach Alexandrien der Reliquien des Propheten
Elissaios; 10. Über den quaestor Isokasios; 11. Untergang des weströmischen
Kap. 100: Leon II.: Verwandtschaftsverhältnisse; Regierungsdauer
Kap. 101: Zenon: § 1. Regierungsdauer; Verjagung und Rückkehr nach Konstantinopel; Ermordung seiner Feinde Basiliskos und Armatios; 2. Erdbeben in
Konstantinopel und Nikomedeia; 3. Über Pelagios; 4. Tod Zenons; über die
Häresie Zenons; 5. Moralische Charakterisierung Zenons; 6. Über die Reliquien des hl. Barnabas; 7. Der Perserkönig Perozes und seine Niederlage gegen
die Hunnen; 8. Über die Schaden durch das Erdbeben (siehe § 2); 9. Der magistros Illos und der Versuch eines Aufstands gegen Zenon
Kap. 102: Anastasios I.: § 1. Herkunft und Häresie des Anastasios; Regierungsdauer; 2. Aufstand des Vitalianos; 3. Aufstand gegen Anastasios wegen
seiner Häresie; 4. Taufe des Arabers Mundaros und Versuch des Severos, diesen
in die Häresie zu verleiten; 5. Voraussagung des Todes des Anastasios; Tod; 6.
Anastasios wird lebendig begraben; 7. Anastasios und die Patriarchen Euthymios und Makedonios; 8. Das Erdbeben in Neokaisareia, bei dem nur das Haus
des hl. Gregorios unbeschädigt bleibt; 9. Über die Statue des Anastasios;
10. Anastasios und der Goldmacher; 11. Der arianische Bischof Deuterios und
die Taufe des Barbaren; 12. Der orthodoxe und der arianische Bischof
Kap. 103: Justin I.: § 1. Regierungsdauer; 2. Über Vitalianos, der von den
Einwohnern von Konstantinopel ermordet wird; 3. Ermordung des praipositos
Amantios; 4. Ereignisse während seiner Regierung: u. a. über die Homeriten
(Himyariten); 5. Das Stiften des Hypapante-Festes; 6–7. Omina, u.a. Erdbeben
in Konstantinopel, Antiochien und Pompeiopolis; 8. Justin und das Erdbeben
in Antiochien (über die Barmherzigkeit des Kaisers); 9. Tod; Nachfolge;
10. Wiedereinsetzung der von Anastasios exilierten Geistlichen; 11. Über die
Überschwemmung in Edessa; 12. Über Eulalios und die Gerechtigkeit Justins
Kap. 104: Justinian I.: § 1. Regierungsdauer; über seine Grosszügigkeit anlässlich seines Regierungsantrittes; 2. Gesetzgeberische Tätigkeit; Publikation
der Novellen; 3. Bau des Bades von Diegesteus; 4. Über das Erdbeben in Antiochien; 5. Nika-Aufstand; 6. (Um)Bau der Hagia Sophia; Justinian als Hymnendichter; erstes Feiern des Hypapante-Festes; 7. 5. Ökumenische Synode
(Constantinopolitanum II.); erste Weihung der justinianischen Hagia Sophia;
Weihung der hl. Apostelkirche nach dem Tode der Theodora; 8. Katastrophen
während seiner Regierung: Pest, Gewitter, Erdbeben; 9. Justinians Vorgehen
gegen Homosexuelle; 10. Die Reiterstatue Justinians; 11. Krieg des Belisarios
gegen die Vandalen; Ehrung des Belisarios nach dem Krieg; Sturz des Belisarios; 12. Andreas und sein Hund; 13. Bautätigkeit Justinians; 14. Die Häresie
Justinians gegen Ende seines Lebens; Tod; Nachfolge; 15. Über Gelimer;
16. Über den Perserkrieg des Belisarios; wie dieser verleumdet wird; Tod des
Kap. 105: Justin II.: § 1. Regierungsdauer; Charakterisierung; über seine Frau
Sophia; Ausstattung der von Justinian gebauten Kirchen; 2. Justin und die Zirkusparteien; 3. Bautätigkeit; 4. Über Narses; 5. Angriff der Hunnen und Aufstieg des Tiberios zum Amt des kaisar ; 6. Bautätigkeit im julianischen Hafen;
7. Erkrankung des Kaisers; Ernennung des Tiberios zum Nachfolger; Mahnrede an Tiberios und Tod des Kaisers; 8. Bautätigkeit Justins und des Narses;
9. Wahl des Johannes Nesteutes zum Patriarchen
Kap. 106: Tiberios I.: § 1. Regierungsdauer; 2. ovatio der Zirkusparteien für
Anastasia, Frau des Tiberios; über Sophia, Frau des Justins; 3. Bautätigkeit;
4. Expedition des Maurikios und des Narses gegen Persien; Aufnahme von
Maurikios und dem patrikios Germanos in die Familie als Schwiegersöhnen des
Tiberios sowie Ernennung zu kaisares bei der Rückkehr aus Persien; 5. Tod;
vorher Ernennung des Maurikios zum Nachfolger
Kap. 107: Maurikios: § 1. Regierungsdauer; über Philippikos; 2. Bautätigkeit;
Gesetzgebung; 3. Angriff der Avaren auf Thrakien; Gegenexpedition des Maurikios; Omina; 4. Zurückkehr des Maurikios nach Konstantinopel; Expedition
des Priskos gegen die Avaren; Aufstandpläne des Heeres gegen Maurikios;
Auslieferung des Heeres an die Avaren durch Maurikios; misslungener Freikauf
der Kriegsgefangenen; Hinrichtung von 12 000 Kriegsgefangenen durch die
Avaren; 5. Reue des Maurikios; 6. Maurikios und Philippikos; 7. Der Traum des
Maurikios; 8. Gespräch des Maurikios mit Philippikos über den künftigen Kaiser; 9. Maurikios und des Gottes Urteil; 10. Die Krone des Maurikios; 11. Ausrufung des Phokas zum Kaiser; Flucht des Maurikios; 12. Machtübernahme des
Phokas; Angriff des Perserkönigs Chosroes
Kap. 108: Phokas: § 1. Regierungsdauer; Krönung seiner Frau Leonto; 2. Ermordung von Maurikios und dessen Söhnen durch Phokas; 3. Ermordung der
Frau und der Töchter des Maurikios durch Phokas; 4. Tod des Philippikos; Katastrophen während der Regierung des Phokas; 5. Phokas und die Zirkusparteien; 6. Bautätigkeit des Phokas; 7. Aufmarsch des Herakleios gegen Konstantinopel; Sieg des Herakleios; 8. Phokas vor Herakleios; Hinrichtung des
Phokas; 9. Phokas und des Gottes Urteil
Kap. 109: Herakleios: § 1. Regierungsdauer; Krönung von Herakleios und
Eudokia durch den Patriarchen Sergios; 2. Verschwörung und Sturz des
Krispos; 3. Angriff der Perser; Einnahme von Jerusalem, Ägypten, Libyen
u.a.m.; Friedensverhandlungen; 4. Angriff der Avaren; 5. Kriege gegen die Perser; 6. Neuer Angriff des Herakleios auf Persien; 7. Neuer Angriff der Avaren;
8. Letzter Krieg des Chosroes und Sturz desselben; 9. Verwüstung Persiens
durch Herakleios; Zurückführung des hl. Kreuzes nach Jerusalem; 10.–14.
Über den Propheten Muhammed; 15. Rückkehr des Herakleios nach den Perserkriegen; 16. Häresie und Tod des Herakleios
Kap. 110: Konstantinos III.: Regierungsdauer; Ermordung durch seine
Schwiegermutter Martina
Kap. 111: Heraklonas: § 1. Regierungsdauer; Absetzung durch den Senat;
2. Krönung des Konstas
Kap. 112: Konstas II.: § 1. Regierungsdauer; Silentionsrede zur Rechtfertigung seiner Position; 2. Omen: starker Wind; 3. Eroberung von Rhodos durch
Mauias; byzantinische Niederlage; 4. Über die Häresie des Konstas; 5. Friedensfühler des Mauias; 6. Übersiedlung des Konstas nach Syrakusa; 7. Ermordung;
Ausrufung des Armeniers Nizizios zum Kaiser durch die Syrakusaner
Kap. 113: Konstantinos IV. Pogonatos: § 1. Regierungsdauer; Bestrafung der
Mörder seines Vaters; zum Beinamen Pogonatos; 2. Konstantinos und seine
Brüder und die Exilierung von diesen (Herakleios und Tiberios); 3. Arabische
Einnahme von Kyzikos und Belagerung von Konstantinopel; Sieg der Byzantiner mit Hilfe des griechischen Feuers; 4. Einzug der Mardaiten nach Libanon;
Friedensvertrag mit den Arabern; 5. Friedensvertrag mit den Skythen; 6. Angriff der Bulgaren auf Varna; byzantinische Niederlage; Friedensvertrag mit
den Bulgaren; 7. 6. Ökumenische Synode (falsche Einplazierung des Quinisextum, Konstantinopel 691?); Krönung Justinians II. und Ernennung zum Mitregenten; 8. Tod des Mauias; erneuter Friedensvertrag mit den Arabern; 9. Tod
des Konstantinos
Kap. 114: Justinian II. Rhinotmetos: § 1. Regierungsdauer; Bestätigung des
Vertrages mit den Arabern; 2. Bruch des Friedens mit den Bulgaren; Mitnahme
von Slaven nach Byzanz; Ausrüstung der Slaven; Bruch des Friedens mit
den Arabern; byzantinische Niederlage; 3. Flucht des Justinian; Verwüstung der
Romania durch die Araber; Sonnenfinsternis; 4. Über die Bautätigkeit des Justinian; über den sakellarios Stephanos; 5. Bautätigkeit; Abbruch der Kirche der
Theotokos; 6. Voraussage der Herrschaft des Leontios; 7. Machtergreifung des
Leontios; Exilierung des Justinian; Bestrafung des sakellarios Stephanos
Kap. 115: Leontios: § 1. Regierungsdauer; 2. Angriff der Araber auf Afrika
(im Jahre 697); Expedition des patrikios Johannes gegen die Araber; 3. Ermordung des Johannes in Kreta durch das Heer und Ausrufung des Apsimaros
(Tiberios II.) zum Kaiser; 4. Pest in Konstantinopel; 5. Machtübernahme des
Tiberios in Konstantinopel; Exilierung des Leontios und seiner Folgschaft
Kap. 116: Tiberios II. (Apsimaros): § 1. Regierungsdauer; Pest; Angriff der
Römer auf Syrien; 2. Exilierung des Philippikos; 3. Rückeroberung der Macht
durch Justinian II.: Kundgebung Justinians an die Bewohner seines Exilortes
Cherson seiner Absicht, die Macht zurückzuerobern; Verjagung und Flucht ins
Chazarenreich; Bitte des Tiberios an die Chazaren um Auslieferung des Justinian; Flucht Justinians; Bitte Justinians an den Bulgarenkhan um Unterstützung; 4. Zurückkehr Justinians; Flucht des Tiberios
Kap. 117: Justinian II. Rhinotmetos (2. Herrschaftsperiode): § 1. Regierungsdauer; Belohnung des Bulgarenkhans wegen dessen Unterstützung; 2. Hinrichtung von Tiberios, Leontios u.a.m.; Blendung des Patriarchen Kallinikos;
3. Einsetzung durch Justinian seiner Frau Theodora und seines Sohnes Tiberios als Mitregenten; 4. Kriegszüge gegen Bulgarien und Chersonesos; 5. Aufstand des Philippikos; Flucht Justinians; Gefangennahme und Hinrichtung
durch Philippikos
Kap. 118: Philippikos (Bardanes): § 1. Regierungsdauer; moralische Charakterisierung; 2. Angriff der Bulgaren; 3. Absetzung des Philippikos; Krönung
des Artemios
Kap. 119: Anastasios II. (Artemios): § 1. Regierungsdauer; moralische Charakterisierung; Blendung und Exilierung der Königsmacher Theodoros und
Georgios; 2. Ankündigung eines bevorstehenden Angriffs der Araber und Vorkehrungen des Anastasios; 3. Berufung des Metropoliten von Kyzikos, Germanos, zum Patriarchen von Konstantinopel; 4. Flottenexpedition gegen die Araber; Aufstand der Flotte; Ausrufung des Theodosios zum Kaiser durch die
Flotte; 5. Flucht des Anastasios nach Nikaia; 6. Kampf der Flotten des Kaisers
und des Gegenkaisers; Niederlage des Anastasios; Exilierung des Patriarchen
Germanos und des Anastasios u.a.m.; 7. Über den Isaurier Leon, Strategos vom
Anatolikon, der sich Theodosios nicht unterwirft
Kap. 120: Theodosios III.: 1. Regierungsdauer; 2. Ermunterung Leons durch
den arabischen Fürsten Masalmas zum Aufstand; 3. Machtergreifung Leons;
Abdikation des Theodosios
Kap. 121: Leon III.: § 1. Regierungsdauer; 2–5. Leons Weg an die Macht;
6. Leon und die Weissager, die ihm die Macht gewährt haben und die seinem
Geschlecht 100 Jahre Herrschaft versprechen, wenn er den orthodoxen Glauben abschafft; 7. Geburt und Taufe des Konstantinos V.; 8. Leon und der
Patriarch Germanos; 9. Verbrechen des Ikonoklasten Leon: Ernennung des
Anastasios zum Patriarchen; Zerstörung von Ikonen; Verfolgung von Gläubigen; Exkommunikation des Anastasios; 10. Angriff der Araber; 11. Erfolgreiche Seeschlacht gegen die Araber; 12. Die Überreste der arabischen Flotte nach
der Schlacht; 13. Aufstand in Sizilien; Krönung des Basileios Onomagoulos;
14. Aufstand des Niketas Xylinites; 15. Krönung des Konstantinos V.;
16. Zwangstaufe von Juden; Exilierung des Johannes v. Damaskos; 17. Vermählung des Konstantinos V. mit Eirene; 18. Kurznotizen: Katastrophen; über den
Sturz der Seemauer und deren Wiederaufbau; 19. Tod Leons
Kap. 122: Konstantinos V.: § 1. Regierungsdauer; poetische Charakterisierung seiner Person; 2. Konstantinos und die Orthodoxie; 3. Artavasdos-Episode; 4. Omina; Tod des Patriarchen Anastasios; 5. Angriff der Araber und Besetzung von Germanikeia, Theodosiupolis und Melitene; Übersiedlung durch
Konstantinos von Menschen aus Armenien und Syrien nach Thrakien; 6. Geburt Leons IV.; 7. Pseudo-Synode in Blachernai; Ernennung des Konstantinos
v. Sylaion zum Patriarchen; 8. Absetzung des Patriarchen Konstantinos und
Ernennung des Niketas; 9. Verfolgung von Orthodoxen; 10. Feldzug gegen
Bulgarien; 11. Kältekatastrophe; 12. Sternschnuppe; 13. Niederlage gegen die
Bulgaren bei Acheloos; 14. Über die Reliquien der hl. Euphemia; 15. Ernennung der Söhne des Konstantinos V. zu kaisares (Nikephoros; Christophoros)
bzw. nobelissimos (Niketas); Vermählung und Krönung von Leon und Eirene;
16. Feldzug gegen Bulgarien; 17. Verrat der byzantinischen Geheimdienstler in
Bulgarien an den Bulgarenfürsten Telthrichos; 18. Neuer Feldzug gegen Bulgarien; Tod; Konstantinos auf dem Sterbebett und der Ikonoklasmus
Kap. 123: Leon IV.: § 1. Regierungsdauer; 2. Die vorgetäuschte Frömmigkeit
Leons; 3. Bitte der Themengouverneure, Konstantinos VI. zum Mitkaiser krönen zu lassen; 4. Ernennung des Eudokimos zum nobelissimos und Krönung des
Konstantinos zum Mitkaiser; 5. Krieg gegen die Araber; Siegesfeier in Sophianai; 6. Tod des Patriarchen Niketas und Ernennung des Paulos von Zypern;
7. Aufspürung von Ikonodulen, u. a. dem papias Theophanes und Eirene, der
Verlobten des Kaisers; 8. Angriff des arabischen Fürsten Aaron auf byzantinisches Gebiet; 9. Prozession Leons mit der Krone des Maurikios; Tod
Kap. 124: Konstantinos VI.: § 1. Regierungsdauer; 2. Versuch des Aufstandes
durch die Schwäger der Eirene; 3. Über den Toten beim Makron Teichos und die
auf dessen Sarg gefundene Voraussage über die Geburt Christi; 4. Heiratsantrag
der Eirene für ihren Sohn an die Tochter Karls des Grossen; Vermählung
Konstantins mit Maria aus Armeniakon; 5. Angriff der Araber auf Byzanz;
6. Unterwerfung der slavischen Völker (Σκλαβην< )νη); Zug des Konstantinos
und der Eirene nach Thrakien; 7–8. Erkrankung des Patriarchen Paulos; Mahnung desselben an die Herrschenden, den Ikonoklasmus aufzugeben; Tod des
Patriarchen und Ernennung des Tarasios; 9. Vorbereitungen für die 7. Ökumenische Synode (Nicenum II.) und die Reaktion ikonoklastischer Kreise; 10. 7.
Ökumenische Synode: Ende der ersten Periode des Ikonoklasmus; 11. Ergreifung der Alleinherrschaft durch Eirene; 12. Proteste gegen die Absetzung des
Konstantinos; 13. Ergreifung der Alleinherrschaft durch Konstantinos;
14. Feuersbrunst in Konstantinopel; 15. Kriegszug des Konstantinos gegen die
Bulgaren und die Araber; 16–17. Erneut geteilte Macht von Eirene und
Konstantinos; über den Widerstand gegen das Herrscherduo; 18. Scheidung des
Konstantinos von Maria; Vermählung mit Theodote; Schisma u.a. des hegumenos
des Sakudion-Klosters, Platon, wegen der Scheidung des Konstantinos; 19. Feldzug des Konstantinos gegen Bulgarien; 20. Absetzung und Blendung des
Konstantinos; 21. Alleinherrschaft der Eirene; Versuch des Aufstandes durch
die Schwäger der Eirene; 22. Triumphzug der Eirene; 23. Verleumdung des Staurakios; 24. Machtergreifung des Nikephoros; Gefangennahme der Eirene
Kap. 125: Nikephoros: § 1. Regierungsdauer und Reaktion der Massen auf
die Machtergreifung des Nikephoros; 2. Gespräch des Nikephoros mit der ehemaligen Kaiserin Eirene über versteckte Schätze; 3. Anfrage beim ehemaligen
Kaiser Konstantinos, um einen versteckten Schatz ausfindig zu machen; 4. Ermordung des Niketas Triphyllios; 5. Ausrufung in Kleinasien des Strategen von
Anatolikon Bardanes Turkos zum Kaiser; Blendung und Exilierung des Bardanes durch Nikephoros; 6. Aufmarsch der Araber bei Amorion; Rede des Nikephoros anlässlich der Begegnung mit den Arabern bei Dorylaion; 7. Tod der
ehemaligen Kaiserin Eirene; 8. Krönung des Staurakios zum Mitkaiser; 9. Tod
des Patriarchen Tarasios und Ernennung des Nikephoros; 10. Feldzug gegen
Bulgarien und Tod des Kaisers Nikephoros; 11. Sündenregister des Nikephoros
Kap. 126: Staurakios: § 1. Regierungsdauer; 2. Über den Gesundheitszustand
des Staurakios nach dem Bulgarienfeldzug; 3. Anschlag des Staurakios auf den
künftigen Kaiser Michael I.; Ausrufung Michaels zum Kaiser; 4. Abdankung
des Staurakios
Kap. 127: Michael I.: § 1. Regierungsdauer und Umstände bei Michaels
Machtübernahme; 2. Krönung von Frau und Sohn des Kaisers; 3. Friedensantrag des Bulgarenkhans Krum und Feldzug gegen die Bulgaren; Ausrufung
Leons (V.) zum Kaiser; 4. Abdankung Michaels
Kap. 128: Leon V.: § 1. Regierungsdauer und Umstände bei Leons Machtübernahme; 2. Angriff auf Byzanz durch den Bulgarenkhan Krum; 3. Absetzung des Patriarchen Nikephoros und Ernennung des Theodotos; 4. Omina;
5–9. Wiederaufblühen des Ikonoklasmus; 10. Festnahme des künftigen Kaisers
Michael II.; 11. Ermordung Leons; 12. Ernennung Michaels II. zum Kaiser;
13. Beisetzung Leons
Kap. 129: Michael II.: § 1. Regierungsdauer; 2. Michael II. und der Religionsstreit; 3. Geburt des Theophilos; 4. Aufstand des Thomas; 5. Eroberung von
Kreta, Sizilien und den Kykladen durch die Araber; 6. Tod und Beisetzung des
Kaisers; Nachfolge
Kap. 130: Theophilos: § 1. Regierungsdauer; 2–4. Die Brautschau für Theophilos; 5. Über die weiteren Schicksale der bei der Brautschau verschmähten
Ikasia sowie der Euphrosyne, Mutter des Kaisers; 6. Hinrichtung der Mörder
Leons V.; 7. Über den Ikonoklasmus des Theophilos; 8. Flucht des Persers
Theophobos nach Byzanz; 9. Die philokosmia des Theophilos: über das Pentapyrgion, die automata u. dgl.; 10. Die Witwe und der drungarios Petronas; 11–14.
Aufstieg, Sturz und Rehabilitierung des Alexios Musele; 15–22. Über die Karriere des Strategen Manuel; 23. Angriff des Theophilos und des Manuel auf die
Araber; Bau des Bryas-Palastes; 24. Triumph des Theophilos bei der Rückkehr
nach Konstantinopel; 25. Tod des Patriarchen Antonios und Ernennung des
synkellos Johannes; 26. Über den Trullos-Bau des Patriarchen Johannes; 27. Angriff der Araber: der Kaiser wird durch Manuel gerettet; 28. Tod und Beisetzung des Manuel; 29. Verleumdung des Theophobos und die Besetzung von Sinope durch ihn; 30. Geburt Michaels III.; 31. Über das gestohlene Pferd im
Kaiserstall; 32. Aufmarsch des Abbasidenkaliphen bei Amorion; 33–34. Über
den Schüler Leons des Philosophen; 35. Leon der Philosoph: er wird berühmt
unter den Arabern und bekommt den Ruf, bei ihnen zu lehren; Ehrung Leons
durch Theophilos; 36. Bautätigkeit des Theophilos: Trikonchos, Sigma u. dgl.;
37–39. Die Brüder Graptoi; 40. Einsturz der justinianischen Kuppel des Au-
gustaions; 41. Krönung Michaels III.; 42. Einrichtung des Xenons auf den Namen des Theophilos; 43. Ermordung des Theophobos; 44. Tod des Theophilos
Kap. 131: Michael III.: § 1. Regierungsdauer; 2. Theodoras Orthodoxie
und die Ersetzung des ikonoklastischen Patriarchen Johannes durch Methodios; 3. Expedition des Theoktistos gegen Kreta; 4. Expedition des Theoktistos
gegen den Emir und die Schlacht bei Mauropotamon; 5. Theoktistos als Liebling der Theodora; 6. Vermählung Michaels mit Eudokia Dekapolitissa; 7. Basileios und Michaels Pferd; 8–14. Rückblick auf das Leben des Basileios vor der
Begegnung mit Michael: 8. Geburt des Basileios in Adrianopel; 9. Expedition
des Krum und Deportation der Bewohner Adrianopels über die Donau;
10–12. Zurückführung der Makedonen in ihre Heimat; 13. Basileios fährt nach
Konstantinopel; 14. Basileios und Nikolaos, prosmonarios der Kirche des hl. Diomedes; 15. Basileios und Theophilitzes; 16. Basileios vor Theodora; 17. Tod des
Patriarchen Methodios und Ernennung des Ignatios; 18. Angriffe der Bulgaren
und Gegenmassnahmen der Byzantiner; 19. Machenschaften gegen Theoktistos; 20. Ermordung des Theoktistos; 21. Theodora und Michael nach der Ermordung des Theoktistos; Michael lässt seine Schwestern zu Nonnen scheren;
22. Ernennung des Bardas zum magistros und domestikos ton scholon; Weiteres zum
Verhältnis von Theodora und Michael zueinander; Verweisung der Theodora;
Verschwörung der Theodora gegen Bardas; 23. Aufdeckung der Verschwörung
gegen Bardas; Ernennung des Basileios zum protostrator und des Bardas zum kurupalates; Ernennung des Bardas zum kaisar ; 24. Expedition des Emirs (Umar)
gegen Sinope; 25. Expedition der Byzantiner gegen Bulgarien und Taufe der
Bulgaren; 26. Krieg gegen die Araber und Tod des Emirs (Umar); 27. Michaels
Pferdestall und Petros Ptochomagistros; 28. Schisma zwischen Bardas und
dem Patriarchen Ignatios; Ernennung des Photios zum Patriarchen; 29. Angriff
der Rhos auf Konstantinopel; 30. Rettung der Stadt durch die Theotokos;
31. Ernennung des Basileios zum parakoimomenos; Neid des Bardas auf diesen;
32. Durch Michael veranlasste Scheidung des Basileios von seiner Frau Maria;
Vermählung des Basileios mit Eudokia Ingirina; 33. Anstrengungen des Basileios, Michael von den bösen Absichten des Bardas zu überzeugen; 34. Vorbereitungen auf die Expedition nach Kreta; Bardas lässt sich überreden, daran
teilzunehmen; 35. Abreise der Streitkräfte nach Thrakesion; Basileios und seine
Mitgeschworenen entscheiden sich dafür, Bardas zu ermorden; 36. Überlegungen des Bardas mit seinen Ratgebern; 37. Ermordung des Bardas; 38. Über den
Mönch, der die Ermordung des Bardas kritisierte; 39–40. Ernennung des Basileios zum kaisar ; 41. Tod des asekretis Leon; 42. Versuch des Aufstands des
Symbatios u.a.m. als Protest gegen die Erhebung des Basileios; 43. Festnahme
der Rebellen; 44. Ikonoklasten werden exhumiert; 45. Geburt Leons VI.;
46. Über Basiliskianos, den Michael zum kaisar ernennen will; 47. Kenntnisnahme Michaels von den bösen Absichten des Basileios; 48–51. Ermordung
Michaels durch Basileios; 52. Flucht der Mörder vom Tatort; 53. Machtübernahme und erste Massnahmen des Basileios; 54. Beisetzung Michaels
Kap. 132: Basileios I.: § 1. Regierungsdauer; Proklamation seiner Alleinherrschaft; 2. Zum weiteren Schicksal der Mörder Michaels III.; 3. Taufe des Stephanos, des Sohnes des Basileios; 4. Das Erdbeben und der Philosoph Leon;
5. Absetzung des Photios und Ernennung des Ignatios zum Patriarchen; 6. Geburt des Alexandros; 7. Expedition gegen die Araber; Theophylaktos Abastaktos rettet das Leben des Basileios; 8. Bau einer Kirche und eines Klosters durch
den Patriarchen Ignatios; 9. Über Basileios und Thekla; 10. Taufe von Juden
durch Basileios; 11. Basileios und sein Entdecker, Nikolaos Androsalites: Beförderung von diesem und dessen Brüdern; 12. Bau der Nea-Kirche und Einnahme von Syrakusa durch die Araber; 13. Verleumdung des Niketas Xylinites;
dieser wird zum Mönch geschoren; 14. Über die Statue im Senat; 15. Feldzug
gegen Melitene; 16. Tod des Patriarchen Ignatios und Ernennung des Photios;
zum späteren Tod und Beisetzung des Photios; 17. Feldzug gegen Germanikeia; 18. Tod des Konstantinos, des Sohnes des Michael (oder des Basileios);
19. Einweihung der Nea-Kirche; 20. Gesandtschaft des protovestiarios Prokopios; Ermordung desselben; 21. Theodoros Santabarenos vor Basileios; Wundertaten des Theodoros; 22. Vermählung Leons VI. mit der Tochter des Martinakios; 23. Verleumdung des Leon vor dem Kaiser durch Theodoros
Santabarenos; 24. Leon im Gefängnis; 25. Verleumdung des Andreas domestikos
vor dem Kaiser durch Theodoros Santabarenos; 26. Versuch des Aufstands
durch Johannes Krokoas; 27. Jagdpartie des Basileios; Tod
Kap. 133: Leon VI.: § 1. Regierungsdauer; über Leons Bruder Stephanos;
2. Beisetzung Michaels III. in der hl. Apostelkirche; 3. Absetzung des Patriarchen Photios und Ernennung des Stephanos; 4. Eroberung der Festung Hypsele durch die Araber; 5. Feuersbrunst bei Sophianai; 6–10. Bestrafung des
Theodoros Santabarenos; 11. Angriff des Langobardenfürsten Agion; 12. Weitere Katastrophen: Sonnenfinsternis; Feldzug der Araber gegen Samos; 13. Ernennung des Stylianos Zautzes zum basileopator ; 14. Tod des Patriarchen Stephanos und Ernennung des Antonios Kauleas; 15–21. Krieg gegen Bulgarien;
22. Aufstand des Stylianos Zautzes; 23. Tod der Augusta Theophano; Wundertaten der Verstorbenen; Vermählung Leons mit Zoe, der Tochter des Stylianos
Zautzes; 24. Sturz des Zautzes: Verschwörung des Musikos und des Staurakios;
25–28. Tod und Beisetzung des Zautzes; Aufstand des Basileios Epiktes;
29. Tod des Patriarchen Antonios und Ernennung des Nikolaos Mystikos;
30. Einnahme von Demetrias durch Damianos; 31. Krönung zur augusta der
Anna, der Tochter von Leon und Zoe; 32. Vermählung Leons mit Eudokia; Geburt eines Sohnes; Tod des Sohnes und der Eudokia; 33. Bautätigkeit Leons;
34. Einnahme von Tauromenion durch die Araber; Leon lässt die byzantinischen Befehlshaber bestrafen; 35. Einnahme von Lemnos durch die Araber;
36–37. Mordanschlag an Leon; 38. Weissagung über die Regierungsdauer
Leons; 39. Über Zoe, die unverheiratet mit Leon im Palast lebt; 40. Expedition
des Leon von Tripolis; 41. Abwendung von Leon von Tripolis: er wird mit dem
Gold des kubikularios Rhodophylles abgekauft; 42–44. Über die Flucht des
Samonas; 45. Auftreten eines Kometen; 46. Ernennung des Samonas zum
patrikios; 47. Geburt und Taufe des Konstantinos VII.; 48. Über das gerokomeion
Kyphe; 49. Ausrufung Zoes zur augusta; Anfang des Tetragamiestreits; 50. Verhandlungen Leons anlässlich des Tetragamiestreits mit dem Patriarchen Nikolaos; Absetzung des Nikolaos und Ernennung des synkellos Euthymios; 51. Einweihung der Kirche des Konstantinos Lips; 52–57. Über Himerios und
Andronikos; Flucht des Andronikos; 58. Besuch des Abalbakes und des Vaters
des Samonas in Konstantinopel; 59. Krönung des Konstantinos VII.; 60. Komplott gegen den Hofbeamten Konstantinos; 61. Mondfinsternis; Sturz des Samonas; 62. Seeschlacht der Byzantiner unter Himerios gegen die Araber unter
Damianos und Leon von Tripolis; 63. Erkrankung und Tod Leons VI.; Ernennung des Alexandros zum Nachfolger
Kap. 134: Alexandros: § 1. Regierungsdauer; 2. Absetzung des Patriarchen
Euthymios und Ernennung des Nikolaos; Verbannung und Tod des Euthymios; 3–4. Charakterisierung des Alexandros; Personalpolitische Massnahmen;
über die Absicht des Alexandros, Konstantinos (VII.) entmannen zu lassen;
5. Auftreten des Kometen Xiphias; 6. Über den Aberglauben des Alexandros;
7. Verbannung und Tod des Befehlshabers Himerios; 8. Bruch des Friedens mit
Bulgarien; 9. Tod und Beisetzung des Alexandros
Kap. 135: Konstantinos VII.: § 1. Regierungsdauer; 2. Der Regentschaftsrat;
3–9. Aufstand des Konstantinos Dux; 10. Angriff des Symeon von Bulgarien;
11. Friedensvertrag mit Bulgarien; 12–13. Rückkehr der Zoe in den Palast; daraus erfolgte personalpolitische Entscheidungen; 14. Angriff des Symeon auf
Thrakien; Heranziehung der Petschenegen; 15. Besuch des Asotios in Konstantinopel; 16. Einnahme durch Symeon von Adrianopel, das von den Byzantinern
wieder freigekauft wird; 17. Angriff des Damianos auf Strobilos; Tod des
Chuse in Athen; 18. Verhandlungen mit den Arabern; 19. Angriff auf Bulgarien; 20. Schlacht bei Acheloos; 21–22. Romanos Lekapenos, Johannes Bogas
und die Nicht-Heranziehung der Petschenegen im Krieg gegen Bulgarien;
23. Schlacht bei Katasyrtai; 24–25. Romanos und Konstantinos parakoimomenos;
Aufstieg des Romanos; 26–27. Abdankung des Regentschaftsrates; Versuch,
Zoe in die Verbannung zu schicken; 28. Ernennung des Johannes Garidas zum
domestikos; 29. Selbstrechtfertigung des Romanos; 30. Aufnahme des Romanos
Kap. 136: Aufstieg und Herrschaft des Romanos: § 1. Ernennung des Romanos zum magistros und megas hetaireiarches; 2. Über Leon Phokas; 3. Vermählung
des Konstantinos VII. mit Helene, Tochter des Romanos; Ernennung des Romanos zum basileopator; 4–7. Aufstand des Leon Phokas; 8. Aufstand und Verbannung des Konstantinos Ktematinos, des David Kamulianos und des Kurators des Manganen-Palastes, Michael; 9. Aufstand und Verbannung der Zoe;
10. Verbannung des Pädagogen Theodoros und des Symeon; 11. Ausrufung
des Romanos zum kaisar ; Krönung des Romanos und seiner Gattin Theodora;
12. Ausrufung des Christophoros, Sohn des Romanos, zum basileus; Krönung;
13. Beilegung des Tetragamiestreits; 14. Verbannung des Stephanos Kalomarias; 15. Aufstand des Arsenios und des Paulos; 16. Über Rhentakios; 17. Zweite
bulgarische Kampagne nach Katasyrtae; Angriff des Michael auf die Bulgaren;
18. Aufstand des Anastasios u.a.m.; Romanos wird Ranghöchster im Kaiserkollegium; 19–20. Angriff der Bulgaren; 21. Tod der Theodora, Gattin des Romanos; Krönung der Sophia, Gattin des Christophoros; 22. Besuch des Iber in
Konstantinopel; 23. Angriff der Bulgaren; 24. Tod des Saktikes im Kampf gegen die Bulgaren; 25. Über den Sarg des Maurikios; 26. Versuch des Aufstands
gegen Romanos, der von Johannes Kurkuas niedergeschlagen wird; 27. Angriff
des Symeon auf Adrianopel; 28. Angriff der Araber auf Lemnos; 29. Angriff
des Symeon auf Konstantinopel; 30–32. Vorkehrungen für ein Treffen des
Symeon und des Romanos; 33–37. Treffen der Herrscher (§ 35–36: Rede des
Romanos); 38. Krönung der Söhne des Romanos; 39. Ernennung des mystikos
Johannes zum patrikios; 40. Tod des Patriarchen Nikolaos; 41. Ernennung des
Eunuchen Stephanos zum Patriarchen; 42. Sturz des mystikos Johannes;
43. Massnahmen nach dem Sturz des mystikos Johannes; 44. Erdbeben im Thrakesion; 45. Tod des Symeon von Bulgarien; 46. Präventiver Angriff der Bulgaren auf Byzanz; 47. Friedensvertrag mit Bulgarien; 48. Heiratsantrag des Bulgarenherrschers Petros an Maria, Tochter des Christophoros; 49. Vermählung der
Maria und des Petros; 50. Erhebung des Christophoros zur zweiten Stelle im
Kaiserkollegium; 51. Abreise der Maria nach Bulgarien; 52–53. Über Melitene:
Eroberung der Stadt durch die Byzantiner; 54. Verleumdung und Verbannung
des magistros Niketas; 55. Tod des Patriarchen Stephanos; 56. Ernennung des
Tryphon zum Patriarchen; 57. Kältekatastrophe; die philanthropia des Romanos;
58–59. Weiteres zur philanthropia sowie zur Frömmigkeit des Romanos; 60. Aufstand des Johannes gegen seinen Bruder Petros, Herrscher von Bulgarien;
61. Omina: Komet und Feuersbrunst; 62. Tod des basileus Christophoros;
63. Absetzung des Patriarchen Tryphon; 64–65. Basileios-Aufstand; 66. Ernennung des Theophylaktos zum Patriarchen; 67. Über Maria, Enkelin des Romanos; 68. Vermählung des Stephanos; 69. Angriff der Türken; 70. Die beiden
Ehen des Konstantinos, des Sohnes des Romanos; 71–75. Angriff der Rhos auf
Konstantinopel; 76. Über Johannes Kurkuas; 77. Angriff der Türken; 78. Vermählung des Romanos (II.); 79. Sturm in Konstantinopel: Omen, das den Sturz
des Romanos voraussagt; 80–81. Das ekmageion aus Edessa; 82. Über das
zusammengewachsene Zwillingspaar aus Armenien; 83. Romanos und der
Mönch Sergios; 84. Sturz des Romanos
Kap. 137: Alleinherrschaft des Konstantinos VII.: § 1. Konstantinos Alleinherrscher; 2. Personalpolitische Massnahmen nach der Machtergreifung;
3. Bestrafung der von Konstantinos eingesetzten Amtsinhaber durch Gott;
4. Verbannung der Söhne des Romanos; 5. Begegnung des Romanos mit seinen
Söhnen; neue Verbannung der Söhne; 6. Versuch, Romanos wieder an die
Macht zu bringen; 7. Versuch, den Sohn des Romanos, Stephanos, an die Macht
zu bringen; 8. Tod und Beisetzung des Romanos
III Die handschriftliche Überlieferung
Die Siglen wurden, insofern möglich, aus früheren Publikationen übernommen; siehe dazu vor allem Moravcsik 1961 und Sotiroudis 1989. Zur Beschreibung der Handschriften vgl. besonders Sotiroudis 1989.1
In der folgenden Übersicht werden nicht nur Hss. des hier zu edierenden Urtextes (der sog. Redaktion A) der Logothetenchronik aufgeführt, sondern auch
Hss. anderer Texte, die im weiteren Sinne der Logotheten-Familie angehören:
Hss., die die Redaktion B überliefern,2 Hss. des Pseudo-Symeon und des sog.
Chronicon Ambrosianum. Für das Verhältnis dieser Texte zum Urtext, siehe
III.2.9 (S. 84*ff.) und III.2.10 (S. 93*f.).
Übersicht der Handschriften
Urtext (Redaktion A)
Ambros. gr. 1061, 16. Jh.
Argent. L 8, 16. Jh. (= A)
Athen. (Benaki-Museum, AΑνταλλα>"μν
131), a. 1422 (= X)
Bibl. Nat., Français 9467, Papiers de DuCange
(fol. 24rv+26r = Dc1; fol. 25rv = Dc2 ), 17. Jh.
Cizensis gr. 65, 16. Jh. (= Z)
C/polit. Topkapi Serai 37, 14. Jh. (= K)
Cryptoferr. Z.α.XXXVIII (B.α.XVII), 11. Jh.
(= Cr)
Escor. gr. A-I-10 (verschollen)
Escor. Y-I-4, 16. Jh. (= Es)
Hierosol. S. Sepulchri 65, 15./16. Jh. (= N)
Holkh. gr. 60, a. 1118 (= Hh)
Laurent. plut. 70.11, 11. Jh. (= L)
Marc. (Venetus) gr. 608, 15. Jh. (= E)
Messan. S. Salvat. 85, 11./12. Jh. (= Me)
Monac. gr. 139, 16. Jh. (= M)
Monac. gr. 218, 11. Jh. (= T)
Mosquensis Bibl. Synod. 406 (264/CCLI), a.
1152 (fol. 1r–205r = R; fol. 205r–207r = R0)
Par. gr. 854, 13. Jh. (= P)
Par. gr. 1708, 16. Jh. (= S)
Par. gr. 1711, a. 1013 (= G)
Par. gr. 1712, 12./13. Jh. (fol. 6r–12v = O)
Par. suppl. gr. 1092, 15. Jh. (= I)
Tüb. Mb 20, a. 1579
Vat. gr. 163, 13./14. Jh. (= C)
Vat. gr. 1807, 14. Jh. (= H)
Vat. Ottob. gr. 118, a. 1551 (= D)
Vindob. hist. gr. 37, 14. Jh. (fol. 42v–103v = F1;
fol. 191r–208v+210rv = F2 )
Vindob. hist. gr. 40, 15. Jh. (fol. 315r–322r = B)
Vindob. suppl. gr. 91, 14. Jh. (= Vs)
Es sei daran erinnert, dass Sotiroudis nur den zweiten Teil des Textes (d.h. den Teil, der die Zeit
nach 842 behandelt) beachtet und deshalb nur spärliche Informationen zum früheren Teil enthält.
Es sei betont, dass diese Hss. nicht durchgehend eine Redaktion B, oder B-Version, enthalten. Die Redaktion B im eigentlichen Sinne (= eine u.a. sprachlich bearbeitete Version) behandelt die Zeit von Michael III.-Alexander (842–913). Zum sonstigen Inhalt der einschlägigen Hss. siehe unten, III.1.3 (S. 43*ff.). Im folgenden werde ich, wenn es um diese Hss.
geht, sie als B-Hss. bezeichnen, auch wenn es nicht um die überarbeiteten Teile geht.
Slavische Handschriften des Urtextes
Mosquensis Bibl. Synod. 148, 14. Jh. (= Sl1)
Mosquensis (FIV no 307 der kaiserl. Bibl.), a.
1637 (= Sl2 )
Escor. gr. Y-I-4, 16. Jh.
Parisinus gr. 1712, 12./13. Jh.
B-Handschriften
Chicago univ. libr. 47 (gr. 3), a. 1785
Holkh. gr. 61, 15. Jh.
Par. suppl. gr. 665, 16. Jh.
Vat. gr. 153, 13. Jh.
Vat. gr. 167, 12. Jh.
Vat. Palat. gr. 86, 16. Jh.
Vindob. hist. gr. 40, 11. Jh. (fol. 304r–314v)(die
slavische sog.) Vremmenik
Ambros. gr. D34 sup., 11. Jh. (?) (= Ab)
Ambros. gr. X283 inf. nr. 14
Escor. M-III-12 (verschollen)
Gottingensis philol. 74
Monac. gr. 181
Schleusingensis (verschollen)
Upsal. gr. 59
Upsal. gr. 60
Vat. gr. 163 (fol. 1r–2v)
Vat. Barb. gr. 56
Vat. Palat. gr. 399
Urtext3
AMBROSIANUS GR. 1061, s. XVI, chartaceus, 326 × 221 mm4, II+318+I
fol., 28 lin.5
Die Hs. besteht aus sechs kleineren Hss. verschiedenen Umfangs, die zusammengebunden wurden (I 117 inf., I 95 inf., I 115 inf., I 118 inf., I 116 inf., I 94
inf.). I 118 inf. enthält den uns interessierenden Text, die Kap. 131, § 2–134, § 3,
der Logothetenchronik (Titel: το σοφττοψ λογοωτοψ. περ τ« βασιλε"α« ΜιξαCλ κα Υεοδ?ρα« τ« α%το μητρ«, inc. τ' δ. πρ?τ@ Κψριακ'
τ$ν Νηστει$ν, des. ο%δ.ν γεννα9ον εFργσατο Gλλ< παρεψ=), fol.
131r–152r. Diese Hs. ist eine Abschrift des Argentoratensis L 8 (A).
Der Abschnitt, der die Logothetenchronik enthält, wurde, wie es scheint,
von einem nicht mit Sicherheit identifizierbaren Mitglied des Scriptoriums des
Nikolaos Choniates geschrieben.6
Unter diesem Titel werden auch einige Hss. angeführt (wie Messanensis S. Salvatoris 85 und
Bibl. Nationale, Français 9467, Papiers de DuCange), die nur für frühe Teile des Werkes Textzeugen sind – bevor man von einer Redaktion B sprechen kann. Die Beschreibung der Hs.
Vaticanus gr. 163 (C) findet sich unter III.1.3 B-Hss., obwohl diese Hs. eine bedeutende Rolle
bei der Edition des Urtextes spielt.
Der hier behandelte Teil.
Diskussion bei Sotiroudis 1989, 40.
Bibliographie: Aem. Martini/D. Bassi, Catalogus codicum graecorum Bibliothecae
Ambrosianae I, Mailand 1906, 1132–1135; Sotiroudis 1989, 39–41.
Am Lesegerät kollationiert.
ARGENTORATENSIS L 8 (A), s. XVI, chartaceus, 290 × 205 mm,
II+388+I fol., 27–28 lin.
Die Hs. enthält die Chronik des Georgios Monachos; darauf folgen die
Kap. 131, § 3–137 der Logothetenchronik (Titel: το σοφττοψ λογοωτοψ.
περ τ« βασιλε"α« ΜιξαCλ κα Υεοδ?ρα« τ« α%το μητρ«, inc. τ' δ.
πρ?τ@ Κψριακ' τ$ν 4γ"ν Νηστει$ν (bis zum Ende des Werkes)), fol.
346r–388v.
Der uns interessierende Teil der Hs. wurde von drei Kopisten geschrieben.
Die Haupthand ist der sog. Anonymus A des Scriptoriums des Nikolaos Choniates. Dieser Anonymus hat auch die Hs. M und Teile der Hs. Z geschrieben.7
Bibliographie: C. Welz, Katalog der Kaiserlichen Universitäts- und Landesbibliothek
in Strassburg. Descriptio codicum graecorum, Strassburg 1913, 24; Sotiroudis 1989,
ATHENIENSIS (Benaki-Museum, Antallajmvn 131) (X), a. 1422 (auf
April dieses Jahres datiert), chartaceus, 285 × 190 mm, 217 fol., 27 lin.
Die Hs. enthält die Chronik des Georgios Monachos mit vielen Interpolationen, besonders aus der Logothetenchronik; fol. 177v–197r enthält sie die
Kap. 131, § 13–135, § 1, der Logothetenchronik (Titel: περ Βασιλε"οψ το
Μακεδνο«, inc.  δ. Βασ"λειο« Jλεν ν τ' πλει μωξρι τ« Ξρψσ« Πρτη«,
des. 1π6 πιτρποψ« δ. τωλει); darauf enthält sie eine Fortsetzung, die die
Kaiser Konstantin VII. bis Ioannes II. Komnenos behandelt, fol. 197v–212v;
darauf folgt ein Auszug aus Menandros, Sententiae, fol. 213–215; darauf folgen
Fragmente aus dem Menaeon, fol. 216–217. Ferner enthält die Hs. umfassende
Marginalien (siehe dazu Katalog).
Die ganze Hs. wurde von einer Hand geschrieben.
Bibliographie: E. Lappa-Zizeka/M. Rizou-Kouroupou: Κατλογο« Ψλληνικν ξειρογρφν το Μοψσεοψ Βενκη (10ο« – 16ο« α.), Athen 1991,
110–112; P. Schreiner, Die byzantinischen Kleinchroniken, Bd. I., Wien 1975, 679;
A. Tselikas, Δωκα ανε« Ψλληνικ« γραφ« (9ο« – 16ο« α.), Athen 1977,
43–44; Sotiroudis 1989, 34–36.
BIBLIOTHÈQUE NATIONALE, Français 9467, Papiers de DuCange,
s. XVII, chartaceus, 3 fol. (fol. 24–26).
E. Gamillscheg, „Zu Kopisten des 16. Jahrhunderts“, JÖB 29 (1980), 279–291.
Fol. 24rv+26r enthalten die Kap. 27, § 2–31 (inc.  δ. π τ0, des. τCν κρ"σιν
πηρσατο), fol. 25rv die Kap. 27, § 3–30, § 1 (inc. ττε μεταστωλλονται, des.
Πελοπννησο«), der Logothetenchronik.
Es handelt sich um Blätter aus der Exzerptensammlung von DuCange; die
Blätter wurden aus den Hss. Par. gr. 854 (fol. 24rv+26r ) bzw. Par. gr. 1712 (fol.
25v) kopiert (siehe dazu III.2.1.3, S. 53*, und III.2.1.4, S. 53*f.): es sei darauf
hingewiesen, dass es sich in beiden Fällen um denselben Textabschnitt
(24rv+26r bzw. 25rv) handelt.
Bibliographie: Omont.
CIZENSIS GR. 65 (Z), a. 1557 (auf Februar dieses Jahres f. 1v datiert), chartaceus, 300 × 210 mm, 379 fol. (re vera 373 fol., vgl. Sotiroudis), 28 lin.
Kap. 131, § 2–137 der Logothetenchronik (Titel: Mστορικ6ν το σοφττοψ
λογοωτοψ. GρξC το ξρονογρφοψ το σοφο κα λογιττοψ λογοωτοψ.
μωξρι τοδε Mστρησεν  μοναξ6« Γε?ργιο« σ=γκελλο« το πατριαρξικο
ρνοψ Κνσταντινοψπλε«, inc. τ' δ. πρ?τ@ Κψριακ' τ$ν Νηστει$ν
(bis zum Ende des Werkes)), fol. 330r–379r.
Die Hs. wurde von drei Händen geschrieben, der Abschnitt aus der Logothetenchronik aber nur von einer: dem Anonymus A des Scriptoriums des Nikolaos Choniates. Dieser Anonymus A hat auch die Hs. M und Teile der Hs. A
Bibliographie: C. Wendel, „Die griechischen Handschriften der Provinz
Sachsen“, Aufsätze Fritz Milkau gewidmet, Leipzig 1921, 368–376 (bes. 371–372);
Sotiroudis 1989, 22–23.
CONSTANTINOPOLITANUS (Topkapi Serai) 37 (K), s. XIV (nach Wasserstempeln in die ersten 20 Jahre des 14. Jh. gehörig: mündliche Mitteilung
von D. R. Reinsch; bei Deissmann aufs Ende des 14. Jh. datiert), chartaceus,
233 × 156 mm, 146 fol., 19–23 lin.
Die Hs., die nur die Logothetenchronik Kap. 2, § 1–131, § 49, enthält, ist am
Anfang und am Ende mutiliert (Titel: περ το στερε?ματο«, inc. πλιν ν τ'
δεψτωρO :μωρO, des. κα Gπογνο&« κα(ωση)).
Die Hs. wurde von einer Hand geschrieben. Drei lose Blätter befinden sich
in der ’ Εταιρε"α Βψζαντιν$ν Σποψδ$ν, Athen (Nachlass B. Mystakides). Diese
Blätter (zwei aus der 21. Quaternio, eines aus dem 23. Quaternio) bieten die
Kap. 131, § 29–35 (inc.  δ. βασιλε&« >εστρτεψσεν, des. κατελν εF« τCν),
bzw. 133, § 27–34 (inc. κρατσαντε« οM μετ<, des. μ»λλον δ. προδοσ"O). Auch
sonst ist die Hs. nicht in sehr gutem Stand. Fol. 102 ist geschnitten, fol. 143–146
sind zerfetzt usw.
Bibliographie: A. Deissmann, Forschungen und Funde im Serai, Berlin/Leipzig
1933, 73; N. Panagiotakis, Φλλα ξειρογρφοψ τ« ξρονογραφα« το Λογο"ωτοψ (Ψλληνικ#« κδι% Σεραγοψ 'ρ. 37) (ν το)« καταλοποι« Βασ. Μψστακδοψ, A Επετηρ« ’Εταιρε"α« Βψζαντιν$ν Σποψδ$ν 35 (1966–67), 259–279;
Sotiroudis 1989, 54–55.
Am Lesegerät kollationiert; der Hauptteil der Hs., der sich in Istanbul befindet, war für eine Inspektion nicht zugänglich (für die Beschaffung von Abbildungen davon bin ich A. Markopoulos, D. R. Reinsch und A. Sotiroudis zu
Dank verpflichtet).
CRYPTOFERRATENSIS Z.a.XXXVIII (B.a.XVII) (Cr), ut vid. s. XI,
membranaceus palimpsestus, 71 fol. (der uns interessierende Teil 8 fol.).8
Nach Crisci handelt es sich bei diesem Palimpsest um die Chronik von „Simeone Magister e Logoteta“, „deren erster Teil nicht ediert worden ist“. Deshalb, und wegen der schwer lesbaren Schrift, verzichtet er auf eine nähere
Untersuchung des Inhalts. Hier ist ein Fehler, oder zumindest Unklarheit, bei
Crisci zu klären. Seine Formulierung deutet an, dass er hier an Pseudo-Symeon
denkt. Es ist jedoch in der Tat eine Hs. der Logothetenchronik.9
Unser Palimpsest ist Teil einer grösseren Hs., in der scriptio superior mit kirchlichen Texten (es handelt sich um 71 Folien, arabisch numeriert 1–71; die Folien
sind auch arabisch numeriert wie folgt: 130–145, 151, 145 (sic!), 146–150,
152–199). Die meisten der Folien der neuen Hs. sind Palimpsestblätter, und für
die Herstellung dieser Hs. wurden mehrere ältere Hss. verwendet. Die scriptio superior, von einer Hand geschrieben, kann paläographisch etwa auf das späte
13. Jh. datiert werden.
Der uns interessierende Text, von einer Hand geschrieben, findet sich auf
den Folien 17–24, die in der neuen Hs. eine komplette Quaternio bilden. Die
Folien sind, um die richtige Lesung des Untertextes zu ermöglichen, folgendermassen zu ordnen: 21r–20v–20r-[LÜCKE]-17v–17r–18v–18r–19v–19r–22v–
22r–23v–23r–24v–24r. 21v sowie der Anfang des 21r überliefern einen anderen
Text: bei der zweiten Beschriftung wurden die Folien auf den Kopf gestellt
(180° gedreht); der ursprüngliche Text fing am verso an. Von den ursprünglichen
Folien sind durchschnittlich etwa zwei Zeilen am (einst) unteren Rande überhaupt nicht, oder nur teilweise, zu erkennen, da die Hs. beschnitten wurde.
Fol. 21r–20r enthalten, nach dem Titel (ΕF« τCν κοσμοποιRαν κ τ«
γενωσε« κα ξρονικ6ν φε>« σψλλεγ.ν παρ< Σψμε$ν μαγ"στροψ κα λογ8
Fol. 24 wurde von der Fotoscientifica in Parma digitalisiert; eine Transkription davon verdanke
ich Ch. Faraggiana di Sarzana. Sämtliche Folien wurden von Leif Inge Ree Petersen und mir
im Januar 2004 in Grottaferrata untersucht und, mit Hilfe der dort zugänglichen Apparatur
(Mondo Nuovo), digitalisiert.
Zu bemerken ist jedoch dabei, dass die Haupthandschrift des Pseudo-Symeon (Par. gr. 1712)
am Anfang ein Fragment der Logothetenchronik überliefert.
ωτοψ (von hier an sind nur Bruchstücke zu sehen) κ διαφρν ξρονικ$ν
τε κα Mστορικ$ν (noch etwa 8 Buchstaben sind erkennbar)), den Text der
Kap. 1–7, § 3 (inc. Υε6«  Sξρονο«, des. κτ"σα«, GλλA ); vielleicht ist darauf noch
eine Zeile vorhanden gewesen, die weggeschnitten wurde, so dass das Ende des
Kap. 7 vollständig auf 20r vorlag. Fol. 17v–24r enthalten den Text der Kap. 22,
§ 4–35, § 2 (inc. το&« δροψμωνοψ«, des. γεννT τ6ν AΑμβρμ); danach sind Spuren noch einer Zeile zu sehen, und es kann, darüber hinaus, noch mindestens
eine Zeile auf der ursprünglichen Seite gegeben haben.
Der Umfang der Lücke, von Kap. 7, § 3, bis zu 22, § 4, entspricht vier Folien
in der ursprünglichen Hs. – wenn, was wahrscheinlich ist, auch hier etwa der
normale Logotheten-Text überliefert wurde. Über die Anordnung der Lagen
der ursprünglichen Hs. kann einiges mit Sicherheit gesagt, einiges nicht erschlossen werden. Offenbar ist, dass das Doppelblatt (21–20), das den Anfang
des Logotheten-Textes überliefert, nicht derselben Lage angehörte wie die anderen bewahrten Folien. Ob es sich um ein loses Doppelblatt handelte, oder
ob es zusammen gehörte mit einem oder mehreren Folien der obengenannten
Lücke, sei dahingestellt. Ebensowenig steht fest, ob die drei Doppelblätter
(17–24 : 18–23 : 19–22) eine Einheit bildeten, oder zusammen gehörten mit einem oder mehreren der verloren gegangenen Folien.
Crisci datiert die Schrift auf das frühe 12. Jh. Es ist jedoch eher an die zweite
Hälfte des 11. Jh. zu denken.10 Crisci schlägt, aufgrund des Schrifttypus, eine
sizilianische Provenienz unserer Blätter vor (S. 279). Diese Identifizierung ist
jedoch nicht anzunehmen, da keine besonderen regionalen Charakteristika
feststellbar sind.11 Es sollte jedoch notiert werden, dass der Palimpsest vielleicht doch eine sizilianische Anknüpfung verrät durch seine Verwandtschaft
mit der Hs. Messanensis S. Salvatoris 85 (siehe dazu III.2.5.2, S. 77*ff.).
Bibliographie: E. Crisci, I palinsesti di Grottaferrata, Neapel 1990; A. Rocchi,
Codices Cryptenses, seu Abbatiae Cryptae Ferratae, in Tusculano, digesti et illustrati cura et
studio D. A. Rocchi, Tusculani 1883, 464 f.
Der Palimpsest wurde in situ studiert (vgl. Anm. 8).
ESCORIALENSIS Y-I-4
Für diese Hs. siehe unten III.1.4 (S. 46*).
HIEROSOLYMITANUS (Sancti Sepulchri 65) (N), s. XV/XVI, chartaceus, 198 × 140 mm, 170 fol. (145–148 und 167 leer)
Die Hs. enthält, ausser Werken von u. a. Konstantinos Manasses und Photios, die Kap. 131, § 28–46, der Logothetenchronik (inc. 1ποξ?ρησιν λαν-
Mündliche Mitteilung von Ch. Faraggiana di Sarzana und E. Gamillscheg.
νν τ0 σ"8 εFσγαγε, des. πρσινο« δ. Vππεψε AΑγαλλιαν«, Wο=σιο« δ.
 Κρασ»«. νικητα«), fol. 89r–92v.
Der uns interessierende Teil der Hs. wurde von einer Hand geschrieben.
Bibliographie: A. I. Papadopoulos-Kerameus, ’ Ιεροσολψμιτικ, Βιβλιο"/κη
0τοι κατλογο« τν (ν τα)« βιβλιο"/και« το 4γιττοψ 'ποστολικο τε
κα1 κα"ολικο 2ρ"οδ3%οψ πατριαρξικο "ρ3νοψ τν ’Ιεροσολμν κα1
πση« Παλαιστνη« 'ποκειμωνν κδκν I, St. Petersburg 1891, 148–149;
Sotiroudis 1989, 36–37.
HOLKHAMENSIS GR. 60, a. 1118, membranaceus, II+143 fol.
Diese Hs. enthält zuerst das Proömium der Chronik des Georgios Monachos; darauf folgt ein Gemisch aus der Logothetenchronik und der Chronik des
Georgios Monachos (Beschreibung bei de Boor 1901), fol. 21v–143.
Titel: εF« τCν κοσμποιRαν κ τ« γενωσε« κα ξρονικ6ν φε>«, σψλλωγειν
παρ< Σψμεν μαγ"στροψ κα λογοωτοψ3 κ διGφρν ξρονικ$ν τε κα εMστορι$ν.
Der Text wurde von einer Hand geschrieben (dazu Randbemerkungen und
Federproben von mehreren späteren Händen).
Bibliographie: R. Barbour, „Summary Description of the Greek Manuscripts
from the Library at Holkham Hall“, The Bodleian Library Record VI.5 (1960),
S. 591–613; de Boor 1901, 70–90 (77–80); Sotiroudis 1989, 6.
LAURENTIANUS PLUTEI 70.11 (L), s. XI, membranaceus, 267 × 205
mm, 270 fol., 30 lin.
Die Hs. enthält die Chronik des Georgios Monachos und Teile

References: § 3
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