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Timestamp: 2020-07-10 13:48:42+00:00

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Rechtsprechung: MDR 1998, 540 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: BayObLG, 11.02.1998 | OLG Schleswig, 18.02.1998
OLG Koblenz, 23.10.1997 - 11 U 1279/96
https://dejure.org/1997,6623
OLG Koblenz, 23.10.1997 - 11 U 1279/96 (https://dejure.org/1997,6623)
OLG Koblenz, Entscheidung vom 23.10.1997 - 11 U 1279/96 (https://dejure.org/1997,6623)
OLG Koblenz, Entscheidung vom 23. Januar 1997 - 11 U 1279/96 (https://dejure.org/1997,6623)
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Tatsächliche Vermutung für Darlehensgewährung - kurzfristige Liebesbeziehung
Vermutung für den Abschluss entgeltlicher Verträge über die Überlassung von Kapital im Falle der Rückzahlung gewährter Zahlungsmittel
Darlehen, wenn der Partner Geld gibt?
Schuldenbegleichung durch Freund
NJW-RR 1998, 1516
MDR 1998, 540
(1) Der auf Rückzahlung eines Darlehens Klagende hat grundsätzlich darzulegen und zu beweisen, dass die Hingabe des Geldes als Darlehen erfolgt ist (OLG Koblenz, Urteil vom 23.10.1997, 11 U 1279/96, zitiert nach juris, Rn. 6; OLG Hamm…, Urteil vom 24.01.2012, I-7 U 59/11, 7 U 59/11, zitiert nach juris, Rn. 35; BGH…, Urteil vom 24.05.1976, III ZR 63/74, zitiert nach juris, Rn. 14; OLG Koblenz…, Beschluss vom 26.07.2002, 3 W 398/02, zitiert nach juris, Rn. 10; BGH…, Urteil vom 10.06.1985, III ZR 178/84, zitiert nach juris, Rn. 21).
Bei einer Kapitalüberlassung besteht auch keine gesetzliche Vermutung für eine darlehensweise Hingabe (OLG Koblenz, Urteil vom 23.10.1997, 11 U 1279/96, zitiert nach juris, Rn. 6; OLG Hamm…, Urteil vom 24.01.2012, I-7 U 59/11, 7 U 59/11, zitiert nach juris, Rn. 35; OLG Koblenz…, Beschluss vom 26.07.2002, 3 W 398/02, zitiert nach juris, Rn. 10).
Dies schließt indes nicht aus, dass sich aus den Umständen des Einzelfalls Beweisanzeichen oder sogar eine tatsächliche Vermutung für ein Darlehen, insbesondere für eine durch schlüssiges Verhalten erklärte Darlehensvereinbarung ergeben (OLG Koblenz, Urteil vom 23.10.1997, 11 U 1279/96, zitiert nach juris, Rn. 6; OLG Hamm…, Urteil vom 24.01.2012, I-7 U 59/11, 7 U 59/11, zitiert nach juris, Rn. 35).
Bei Verlobten wurde die Begleichung persönlicher Verbindlichkeiten, die mit der beabsichtigten Eheschließung nicht in Zusammenhang stehen, als stillschweigende Darlehensgewährung angesehen (vgl. OLG Koblenz, Urteil vom 23.10.1997, 11 U 1279/96, zitiert nach juris, Rn. 6 m.w.N.).
Auch wenn jemand im Rahmen einer erst seit zwei Monaten bestehenden Liebesbeziehung das erheblich überzogene Privat- und Geschäftskonto des in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befindlichen Partners ausgleicht, kann dieser redlicherweise nicht davon ausgehen, dass die Geldzuwendung auf Dauer bei ihm verbleiben soll; es spricht dann jedenfalls eine tatsächliche Vermutung für die Darlehensgewährung (OLG Koblenz, Urteil vom 23.10.1997, 11 U 1279/96, zitiert nach juris, Orientierungssatz und Rn. 6).
OLG Koblenz, 28.01.2013 - 3 U 831/12
Darlehensvertrag: Zustandekommen des Vertrages
Die Beweislast für den Abschluss des Darlehens und die Übergabe der Darlehensvaluta trifft den Anspruchssteller (in Anknüpfung an BGH, Urteil vom 28. Oktober, III ZR 128/81, NJW 1983, 931 ff. = WM 1982, 1441 ff. = ZIP 1982, 1413 ff.; OLG Koblenz, Urteil vom 23. Oktober, 11 U 1279/96, NJW-RR 1998, 1516 f. = MDR 1998, 540 f. = OLGR Koblenz 1998, 91 f.).
Die Beweislast für den Abschluss des Darlehens und die Übergabe der Darlehensvaluta trifft den Anspruchsteller (Anschluss BGH, 28. Oktober 1982, III ZR 128/81, NJW 1983, 931ff. = WM 1982, 1441ff. = ZIP 1982, 1413ff.; Fortführung OLG Koblenz, 23. Oktober1997, 11 U 1279/96, NJW-RR 1998, 1516f. = MDR 1998, 540f. = OLGR Koblenz 1998, 91f.).(Rn.23).
Die Beweislast für den Abschluss des Darlehens und die Übergabe der Darlehensvaluta trifft den Anspruchssteller, d.h. hier den Kläger (BGH, Urteil vom 28.10.1982 - III ZR 128/81 - NJW 1983, 931 ff. = WM 1982, 1441 ff. = ZIP 1982, 1413 ff.; OLG Koblenz, Urteil vom 23.10.1997 - 11 U 1279/96 - NJW-RR 1998, 1516 f. = MDR 1998, 540 f. = OLGR Koblenz 1998, 91 f.).
OLG Koblenz, 02.04.2013 - 3 U 831/12
Die Beweislast für den Abschluss des Darlehens und die Übergabe der Darlehensvaluta trifft den Anspruchssteller (in Anknüpfung an BGH, Urteil vom 28. Oktober 1982, III ZR 128/81, NJW 1983, 931 ff. = WM 1982, 1441 ff. = ZIP 1982, 1413 ff.; OLG Koblenz, Urteil vom 23. Oktober 1997, 11 U 1279/96, NJW-RR 1998, 1516 f. = MDR 1998, 540 f. = OLGR Koblenz 1998, 91 f.).
Die Beweislast für den Abschluss des Darlehens und die Übergabe der Darlehensvaluta trifft den Anspruchsteller (Anschluss BGH, 28. Oktober 1982, III ZR 128/81, NJW 1983, 931ff. = WM 1982, 1441ff. = ZIP 1982, 1413ff.; Fortführung OLG Koblenz, 23. Oktober1997, 11 U 1279/96, NJW-RR 1998, 1516f. = MDR 1998, 540f. = OLGR Koblenz 1998, 91f.).
OLG Brandenburg, 18.11.2009 - 3 U 184/08
Abgetretener Anspruch auf Rückgewähr eines Darlehens: Beweislast hinsichtlich des …
(vgl. dazu OLG Koblenz, Urt. v. 23.10.1997 - 11 U 1279/96, OLG-Rp 1998, 91 = NJW-RR 1998, 1516;… OLG München, Urt. v. 23.05.2005 - 21 U 2849/03, juris-Rdn. 15;… ferner Nobbe, Bankrecht - Aktuelle höchst- und obergerichtliche Rechtsprechung, Rdn. 493).
So ist z.B. bei einer Zahlung in Höhe von 20.000 DM im Rahmen einer noch nicht lange währenden Liebesbeziehung eine tatsächliche Vermutung für eine Darlehensgewährung, einen Auftrag oder eine auftragslose Geschäftsführung bejaht worden (vgl. OLG Koblenz, 11. Zivilsenat, MDR 1998, 540, 541).
LG Bonn, 01.06.2012 - 18 O 453/11
Beweis eines nicht schenkweise Überlassens von Geld bei Rückforderung eines …
Beweisanzeichen für eine - ggf. stillschweigende - Darlehensvereinbarung können sich jedoch aus den Umständen des Einzelfalls ergeben (OLG Koblenz, Beschl. v. 26.7.2002 - 3 W 398/02; OLG Koblenz, NJW-RR 1998, 1516).
https://dejure.org/1998,3725
BayObLG, 11.02.1998 - 3Z AR 6/98 (https://dejure.org/1998,3725)
BayObLG, Entscheidung vom 11.02.1998 - 3Z AR 6/98 (https://dejure.org/1998,3725)
BayObLG, Entscheidung vom 11. Februar 1998 - 3Z AR 6/98 (https://dejure.org/1998,3725)
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Abweichen von der Anhörung des Betroffenen vor Abgabe des Verfahrens, Verfahrenspfleger nicht erforderlich
FGG § 65a § 46 § 67
Betreuungsrecht - Anhörung vor Abgabe des Betreuungsverfahrens notwendig?
Abgabe eines Betreuungsverfahrens; Unterbleiben der Anhörung des Betroffenen; Verweigerung der Zustimmung zur Abgabe eines Verfahrens durch den Betreuer
AG Kelheim - 2 AR 6/98
AG Landshut - XVII 268/97
FamRZ 1998, 1181
Rpfleger 1998, 285
BayObLG, 28.02.2000 - 3Z AR 7/00
Die Anhörung der Betroffenen gemäß dieser Vorschrift kann nur dann unterbleiben, wenn diese aufgrund ihrer psychischen Erkrankung außerstand ist, zu begreifen, daß in Zukunft ein anderes Gericht für sie tätig werden soll (vgl BayObLGZ 1998, 38 = FamRZ 1998, 1181 = Rpfleger 1998, 285 ).
OLG Schleswig, 18.02.1998 - 2 W 5/98
https://dejure.org/1998,5726
OLG Schleswig, 18.02.1998 - 2 W 5/98 (https://dejure.org/1998,5726)
OLG Schleswig, Entscheidung vom 18.02.1998 - 2 W 5/98 (https://dejure.org/1998,5726)
OLG Schleswig, Entscheidung vom 18. Februar 1998 - 2 W 5/98 (https://dejure.org/1998,5726)
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Beschwerderecht der Kinder eines Betreuten
FGG § 69g § 69i Abs. 6 § 69 Abs. 1
Beschwerdeberechtigung von Familienmitgliedern des Betreuten
AG Elmshorn - 70 XVII 196
LG Itzehoe - 4 T 314/97
FamRZ 1998, 963
BayObLG, 20.02.2004 - 3Z BR 258/03
Anfechtbarkeit der endgültigen Betreuerbestellung - Abgrenzung von …
Dies wurde für den Fall der Verlängerung der Betreuung im Regelverfahren schon entschieden (vgl. BayObLG NJWE-FER 2001, 234; SchlHOLG FGPrax 1998, 105; OLG Hamm FGPrax 2000, 196).

References: § 65
 § 46
 § 67
 § 69
 § 69
 § 69