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Timestamp: 2020-01-26 08:31:35+00:00

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Glossar Steuerberatung & Wirtschaftsberatung | HSH Dortmu
Bei der Alkopopsteuer handelt es sich um eine Sondersteuer, die auf alkoholhaltige Mischgetränke („Alkopops“) erhoben wird.
Alkopops bestehen aus einer Mischung von Spirituosen und einer süßen Komponente wie Limonade, Fruchtsaft oder anderen gesüßten Getränken. Ihr Alkoholgehalt liegt zwischen 1,2 und 10 %.
Alkopops sind bei Jugendlichen sehr beliebt, die jugendlichen Konsumenten mögen den süßen Geschmack der Mischgetränke, der den Geschmack des Alkohols überdeckt.
Dies hat allerdings den Nachteil, dass sich die Konsumenten ihres Alkoholkonsums nicht bewusst sind und sich leicht an den regelmäßigen Genuss von Alkohol gewöhnen. Grundlage des sogenannten „Komasaufens“ sind häufig Alkopops.
Die Alkopopsteuer wird seit Juli 2004 erhoben und dient vornehmlich dem Schutz der zumeist jugendlichen Konsumenten.
Sie ist eine Bundessteuer, die den Verbrauchsteuern zugerechnet und von der Bundeszollverwaltung verwaltet wird.
Die Alkopopsteuer liegt gut viermal so hoch wie die übliche Alkoholsteuer(verlinken).
Beispiel: Die Alkopopsteuer für eine 0,275 Liter Flasche mit einem Alkoholgehalt von 5,5 % beträgt 84 Eurocent.
Auch in gefrorenem Zustand unterliegen Alkopops der Steuerpflicht.
Der über die Alkopopsteuer eingenommene Betrag kommt über den Bund und den Zoll der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zugute und wird in erster Linie zur Suchtprävention verwendet.
Mit dem Gesetz zum Mindestlohn wurden auch Regelungen zur Dokumentation der täglichen Arbeitszeit gewisser Arbeitnehmer geschaffen. Für folgende Personengruppen müssen Sie Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit aufzeichnen und mindestens zwei Jahre lang aufbewahren:
Branntweinsteuer/Alkoholsteuer
Mit einem korrekt ausgefüllten Bewirtungsbeleg können 70% Ihrer Aufwendungen für Geschäftsessen steuerlich abgesetzt werden. Neben einem korrekt ausgefüllten Bewirtungsbeleg erwartet das Finanzamt von Ihnen, dass die für die Bewirtung angefallenen Kosten in einem vernünftigen Verhältnis zum Anlaß stehen.
In manchen Fällen haben die Belege von Restaurants bereits ein Formular zum Ausfüllen z.B. auf der Rückseite des Beleges. Verfügt die Rechnung nicht über einen solchen Vordruck auf der Rückseite, kann ein separater Bewirtungsbeleg ausgefüllt werden. An diesen wird die Rechnung des Restaurants geheftet.
Alkoholische Getränke unterliegen in vielen Staaten – darunter auch Deutschland – einer gesonderten Besteuerung, deren Ursprünge weit in die Geschichte zurückreichen.
Neben der fiskalischen Begründung dieser Steuer wird ihre Erhebung seit dem 19. Jahrhundert vermehrt gesundheitspolitisch argumentiert:
Die erhobenen Steuern sollen zu niedrigerem Konsum und damit verbunden zu geringeren Gesundheitsschäden führen.
Die Branntweinsteuer (im umgangssprachlichen meist als Alkoholsteuer bezeichnet) ist eine nach dem Bundesgesetz geltende, örtliche Verbrauchssteuer, die vom Zoll verwaltet wird. Innerhalb der europäischen Union ist die Branntweinsteuer harmonisiert.
Der Branntweinsteuer unterliegen alle Erzeugnisse aus Branntwein und alle Erzeugnisse, die Branntwein enthalten. Von der Branntweinsteuer befreit ist die gewerbliche Weiterverwendung von Branntweinerzeugnissen nach vorheriger Vergällung zur Herstellung von Arzneimitteln, Lebensmitteln oder anderen Waren.
Als Steuerschuldner gilt zunächst der Branntweinproduzent. Wird das Produkt in den Betrieb eines registrierten Empfängers (Verkäufer) weitergegeben, so geht auch die Steuerlast auf ihn über.
Die rechtliche Grundlage stützte sich bis Ende 2017 auf Teile des Branntweinmonopolgesetzes (§§ 130 ff BranntwMonG). Dieses sieht unter anderem einen ermäßigten Steuersatz für Kleinerzeuger und –Brennereien vor, da es ihnen nicht möglich ist, zu ähnlich günstigen Konditionen wie große Brennereien zu produzieren. Die Höhe der zu entrichtenden Steuer hängt von der wirtschaftlichen Situation des jeweiligen Produzenten ab.
Der Regelsteuersatz beträgt 1303,00€ pro Hektoliter Alkohol. Für Abfindungsbrennereien gilt ein ermäßigter Steuersatz in Höhe von 1022€ pro Hektoliter Alkohol.
Als Sonderfall gelten Verschlussbrennereien mit einer Ausbringungsmenge von bis zu vier Hektoliter pro Jahr. Hier beläuft sich der Steuersatz auf 730€. Seit dem 01.01.2018 ist die Branntweinsteuer durch das Alkoholsteuergesetz ersetzt worden.
Die Einkommensteuererklärung ist die schriftliche Erklärung eines Steuerpflichtigen über seine Einkommensverhältnisse. Sie dient als Grundlage für die Ermittlung der festzusetzenden Einkommensteuer. Die Einkommensteuererklärung wird von dem Steuerpflichtigen oder seinem Bevollmächtigten (meist ein Steuerberater oder ein Lohnsteuerhilfeverein) gegenüber dem Finanzamt abgegeben. Dort wird sie geprüft und die zu entrichtende Einkommensteuer, der Solidaritätszuschlag sowie gegebenenfalls die Kirchensteuer mittels Steuerbescheid festgesetzt. Wurde eine höhere Steuer voraus gezahlt als errechnet, wird der Unterschiedsbetrag erstattet. Für die Steuererklärungen ist die elektronische Übermittlung Pflicht. Die Pflicht zur elektronischen Abgabe ab der Einkommensteuererklärung 2011 ergibt sich aus der aktuellen Fassung des Einkommensteuergesetzes (§ 25 Abs. 4, § 52 Abs. 39 EStG).
Hier finden Sie alle Infos zu unserem Service rund um die Einkommensteuererklärung
Die Einnahmenüberschussrechnung nach § 4 Abs. 3 EStG ist eine vereinfachte Gewinnermittlungsmethode, die insbesondere Existenzgründer, kleine und mittlere Unternehmen und Freiberufler anwenden. Für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31.12.2010 beginnen, muss im Rahmen der Einkommensteuererklärung die Anlage EÜR im Regelfall elektronisch an die Finanzverwaltung übermittelt werden. Die Abgabe der Anlage EÜR in Papierform ist nur noch in Härtefällen zulässig. Bei Betriebseinnahmen bis 17.500 Euro im Wirtschaftsjahr kann der Einkommensteuererklärung auch eine formlose Gewinnermittlung beigefügt werden, die nicht elektronisch übersandt werden muss. Das Grundprinzip einer Einnahmenüberschussrechnung zur Ermittlung der Einkünfte (Gewinn oder Verlust) sieht wie folgt aus: Betriebseinnahmen ./. Betriebsausgaben = Gewinn oder Verlust.
Das Entgeltfortzahlungsgesetz (EFZG) regelt in Deutschland seit 1994 dieZahlung des Arbeitsentgelts an gesetzlichen Feiertagen
Fortzahlung des Arbeitsentgelts im Krankheitsfall an Arbeiter, Angestellte und Auszubildende (Arbeitnehmer)
wirtschaftliche Sicherung im Bereich der Heimarbeit für gesetzliche Feiertage und im Krankheitsfall.
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) sind teils geschriebene, teils ungeschriebene Regeln zur Buchführung und Bilanzierung. Sie sind ein in Jahrhunderten gewachsener und gepflegter Rechtsbegriff. Dieser Begriff ergibt sich vor allem aus Wissenschaft und Praxis, der Rechtsprechung sowie Empfehlungen von Wirtschaftsverbänden. Er wird vom Gesetzgeber sowohl im HGB als auch in der Abgabenordnung (AO) mehrfach verwendet. Trotzdem wird er nirgendwo explizit definiert. Die GoB stellen damit einen unbestimmten Rechtsbegriff dar. Ihre Aufgabe ist es, Gläubiger und Unternehmenseigner vor unkorrekten Daten, Informationen und möglichen Verlusten weitestgehend zu schützen. Nach § 238 Abs. 1 Handelsgesetzbuch (HGB) sind alle Kaufleute verpflichtet, diese Grundsätze einzuhalten. Das Gesetz lässt hier einen Freiraum zur Auslegung. Es existiert kein allgemeingültiges System, sondern eine Reihe von Grundsätzen. Sie rühren aus dem folgenden Leitsatz her: „Die Buchführung muss so beschaffen sein, dass sie einem sachverständigen Dritten innerhalb angemessener Zeit einen Überblick über die Geschäftsvorfälle und über die Lage des Unternehmens vermitteln kann.“ Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
Die International Financial Reporting Standards (IFRS) sind internationale Rechnungslegungsvorschriften für Unternehmen, die vom International Accounting Standards Board (IASB) herausgegeben werden. Sie sollen losgelöst von nationalen Rechtsvorschriften die Aufstellung international vergleichbarer Jahres- und Konzernabschlüsse regeln. Die IFRS werden von zahlreichen Ländern zumindest für kapitalmarktorientierte Unternehmen vorgeschrieben. Sie bestehen aus Standards und offiziellen Interpretationen dieser Standards. Für die IFRS gibt es ein Rahmenkonzept (Framework). Laut IFRS sind zu veröffentlichen.
Mittelständische Unternehmen haben in Deutschland ein Wahlrecht, nach IFRS zu bilanzieren - das kann für international ausgerichtete Unternehmen durchaus sinnvoll sein.
Mit dem Jahresabschluss wird eine Geschäftsperiode (i.d.R. ein Geschäftsjahr) abgeschlossen. Er basiert auf der laufenden Buchführung und fasst diese sowie das Inventar jährlich zusammen. Der Jahresabschluss beinhaltet den Abschluss der Buchhaltung, die Zusammenstellung von Dokumenten zur Rechnungslegung sowie deren Prüfung, Bestätigung und gegebenenfalls die Veröffentlichung. Bei Einzelunternehmen (z.B. e.K.) und Personengesellschaften (z.B. OHG oder KG) gehören die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) zum Jahresabschluss. Kapitalgesellschaften (z.B. GmbH oder AG) haben zusätzlich die Pflicht, gem. § 246 HGB, einen Anhang sowie einen Lagebericht zu veröffentlichen. Das Handelsgesetzbuch (HGB) schreibt gem. § 242 einen Jahresabschluss vor. Die Bilanz gibt dahingehend Einblick, woher die Unternehmensmittel kommen, wie es um das Verhältnis von Eigen- und Fremdkapital steht und wie hoch das Unternehmen verschuldet ist. Die GuV stellt die Ertragslage dar. Der Jahresabschluss dient als Informationsgrundlage für interne Entscheidungen. Strategische Entscheidungen können auf Basis des Jahresabschlusses für das kommende Geschäftsjahr getroffen werden. Auch Außenstehende können sich durch den Jahresabschluss Informationen über ein Unternehmen verschaffen und so Einsicht in die finanzielle Lage eines Unternehmens nehmen. Der Jahresabschluss ist Basis für die Besteuerung des Unternehmens und dient als Grundlage für die Ermittlung für Auszahlungen wie Erfolgsbeteiligungen für die Gläubiger.
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Krankengeld ist eine Entgeltersatzleistung der Krankenversicherung, die den Ausfall von Einkommen infolge krankheitsbedingter Arbeitsunfähigkeit ausgleichen soll. Abzugrenzen ist das Krankengeld von der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall durch den Arbeitgeber und den Versicherungsleistungen bei Berufsunfähigkeit. Krankengeld gezahlt, wenn ein Versicherter infolge einer länger als sechs Wochen andauernden Krankheit arbeitsunfähig ist oder auf Kosten der Krankenkasse stationär behandelt wird. Unter bestimmten Voraussetzungen kann Krankengeld allerdings auch von einem Elternteil beansprucht werden. Es wird gezahlt wenn ein Elternteil zur Beaufsichtigung, Betreuung oder Pflege seines erkrankten mitversicherten Kindes unter zwölf Jahren der Arbeit fernbleiben muss. Umgangssprachlich wird es in diesen Fällen oftmals als „Kinderkrankengeld“ bezeichnet.
Kurzarbeit ist eine strukturell oder konjunkturell bedingte zeitlich begrenzte Form verminderter Beschäftigung im Betrieb. Das Kurzarbeitergeld wird von der Agentur für Arbeit gezahlt, als Zuschuss zum Arbeitslohn. Das Kurzarbeitergeld kann vom Arbeitgeber unter bestimmten Voraussetzungen beantragt werden. Die Bedingungen für Kurzarbeit der ergeben sich aus den §§ 95 ff. SGB III. Das Kurzarbeitergeld wird längstens für sechs Monate gezahlt und beträgt entweder 60 oder 67% der Nettoentgeltdifferenz im Anspruchszeitraum. Zweck der Kurzarbeit ist die Erhaltung von Arbeitsplätzen trotz fehlender Kapazitätsauslastung infolge Auftragsmangels. Der Arbeitnehmer wird dabei von einem Teil seiner Arbeitsverpflichtung befreit und der Arbeitgeber teilweise von der Lohnzahlungspflicht.
Auf die Ursachen der Krankheit kommt es nicht an.
Die Krankheit muss jedoch ein regelwidrig verlaufender Gesundheitsprozess sein, weshalb eine regelmäßig verlaufende Schwangerschaft keine Krankheit im arbeitsrechtlichen Sinn darstellt (Schaub, Arbeitsrechtshandbuch, 8. Auf., § 98 II.2.).
Die Höhe der zu leistenden Entgeltfortzahlung wird gemäß § 4 EFZG bestimmt durch das "Entgeltausfallprinzip", wodurch der Arbeitnehmer Anspruch auf Zahlung des ihm bei der für ihn geltenden regelmäßigen Arbeitszeit zustehenden Arbeitsentgelts hat (§ 4 Abs. 1 EFZG).
Gemäß § 4 Abs. 4 EFZG kann durch Tarifvertrag die Bemessungsgrundlage der Entgeltfortzahlung abgeändert werden, so dass bei der Bemessung etwaige Vereinbarungen in jeweils einschlägigen Tarifverträgen zu beachten sind
Der Entgeltfortzahlungsanspruch endet,
wenn der Arbeitnehmer wieder arbeitsfähig wird,
Ohne Bedeutung für die Berechnung des Sechs-Monats-Zeitraums ist die Arbeitsunfähigkeit auf Grund einer anderen Krankheit. Diese Erkrankung unterbricht den Lauf der Frist nicht. Besteht eine Arbeitsunfähigkeit wegen einer einmaligen Krankheit, z. B. einer Erkältung und kommt während dieser Zeit eine Arbeitsunfähigkeit hinzu, die auf einem Grundleiden beruht, so wird deshalb kein neuer Entgeltfortzahlungsanspruch ausgelöst. Das hat zur Folge, dass die Sechs-Monatsfrist auch nicht zu laufen beginnt. Wird der Arbeitnehmer nach seiner Genesung erneut infolge einer Erkrankung zum Grundleiden innerhalb von sechs Monaten arbeitsunfähig, so besteht ein Anspruch über den vollen Zeitraum von 42 Tagen.
Wieder anders ist die Rechtslage, wenn eine Krankheit, die sich später als Fortsetzungserkrankung herausstellt, zu einer bereits bestehenden, zur Arbeitsunfähigkeit führenden Krankheit hinzutritt und später alleinige Ursache der Arbeitsunfähigkeit wird. Eine erneute volle Entgeltfortzahlung fällt nur an, wenn mehr als sechs Monate vergangen sind oder für die vormalige Erkrankung noch nicht 42 Tage Entgelt geleistet worden ist (vgl. Dörner, a.a.O, Rdn. 39).
Der Arbeitnehmer hat die anspruchsbegründenden Tatsachen eines Entgeltfortzahlungsanspruchs darzulegen und ggf. zu beweisen. Ist er innerhalb der Zeiträume des § 3 Abs. 1 Satz 2 EntgFG länger als sechs Wochen arbeitsunfähig, muss er darlegen, dass keine Fortsetzungserkrankung vorliegt. Wird dies vom Arbeitgeber bestritten, obliegt dem Arbeitnehmer die Darlegung der Tatsachen, die den Schluss erlauben, es habe keine Fortsetzungserkrankung vorgelegen. Der Arbeitnehmer hat dabei den Arzt von der Schweigepflicht zu entbinden. Die Folgen der Nichterweislichkeit einer Fortsetzungserkrankung sind allerdings vom Arbeitgeber zu tragen, denn ihn trifft für das Vorliegen einer Fortsetzungserkrankung die objektive Beweislast (BAG, Urt. v. 13.7.2005 - 5 AZR 389/04, BB 2005, S. 2642).
Die ärztliche Bescheinigung muss von einem approbierten Arzt schriftlich ausgestellt sein und genügt in der Regel als vom Arbeitnehmer zu erbringender Beweis der Arbeitsunfähigkeit. Allerdings kann der Beweiswert in eng begrenzten Einzelfällen vom Arbeitgeber erschüttert werden. So bestehen beispielsweise erhebliche Zweifel an der tatsächlichen Arbeitsunfähigkeit
Monatliche BWA - betriebswirtschaftliche Auswertungen
Die Märzklausel regelt die Zuordnung von Einmalzahlungen in den Monaten Januar bis März eines Jahres. Sie entscheidet darüber, ob die Zuordnung zum Auszahlungsmonat erfolgt oder zum letzten Entgeltabrechnungszeitraum des Vorjahres und damit auch über die Beitragssätze und Beitragsgruppen. Demnach ist einmalig gezahltes Arbeitsentgelt dem letzten Entgeltabrechnungszeitraum des vergangenen Kalenderjahres zuzuordnen, wenn:
Die monatlich betriebswirtschaftliche Auswertung, kurz BWA, stellt ein wichtiges Zahlenwerk aus der Finanzbuchhaltung dar. Sie ist eine in der Regel monatliche oder auf das Jahr kumulierte Auswertung aller operativen Zahlen. Sie sind auf dem ersten Blatt so komprimiert, dass das Wesentliche dort auf einen Blick erkennbar ist. Durch Einsatz von EDV stehen diese Zahlen praktisch jederzeit zur Verfügung, bei „DATEV Unternehmen online“ just in time. Der Unternehmer muss also nicht mehr bis zum Monatsende warten bis er seine Auswertungen bekommt, sondern kann jederzeit darauf zugreifen. Das gibt ihm somit ein aktuelles Steuerungsinstrument an die Hand, um so Entscheidung unter Minimierung des Risikos zu treffen. Für Gespräche mit Banken und Investoren sind diese Unterlagen unverzichtbar.
Reisekosten, die einem Arbeitnehmer entstehen, kann der Arbeitgeber steuerfrei erstatten. Um dies in Anspruch zu nehmen, verlangt der Arbeitgeber zumeist das Ausfüllen eines Formulars zur Reisekostenabrechnung.
Selbstständige können entstandene Reisekosten steuerlich geltend machen.
Weitere Kosten wie z.B. Telekommunikation, Porto, Trinkgelder, Parkplatz, Gepäckbeförderung und-aufbewahrung, Straßenbenutzung, Schadensersatzleistungen bei Verkehrsunfällen
Schlechtwettergeld / SWG
Das Saison-Kurzarbeitergeld wird grundsätzlich ab der ersten Ausfallstunde gewährt.
Bei Betrieben, die
Die Berechnung und die Höhe des Saison-Kurzarbeitergeldes entspricht dem Kurzarbeitergeld. Somit beträgt das Saison-Kurzarbeitergeld
67 % für Arbeitnehmer, die mindestens 1 Kind im Sinne des § 32 Abs. 1, Abs. 3 bis 5 EStG haben, unabhängig von der Haushaltszugehörigkeit oder vom in- oder ausländischen Wohnsitz des Kindes (das sind leibliche Kinder sowie Adoptiv- und Pflegekinder, vgl. Anhang 9)
Das Saison- Kurzarbeitergeld (KUG) ist eine Lohnersatzleistung der deutschen Arbeitslosenversicherung und trägt zu einer Verstetigung der Beschäftigung im Baugewerbe bei. Ziel ist die Verhinderung von Arbeitslosigkeit für Arbeitnehmer des Baugewerbes durch saisonale Arbeitsausfälle, wie witterungsbedingter Arbeitsausfall oder wirtschaftliche Ursachen (Auftragsmangel. Das Saison- Kurzarbeitergeld ist als Sonderregelung des Kurzarbeitergeldes konzipiert. Das Saison-KUG ersetzt seit der Schlechtwetterperiode 2006/2007 das System der Winterbauförderung und hat sich als eine attraktive und moderne Alternative zu Entlassungen in den Wintermonaten bewährt. Saison-KUG wird ausschließlich in der Schlechtwetterzeit und bereits ab der ersten Ausfallstunde (nach Auflösung von Arbeitszeitguthaben) geleistet. Damit kann sowohl ein Arbeitsausfall aus Witterungsgründen als auch ein saisonal bedingter Auftragsmangel ausgeglichen werden.
Unter der Stromsteuer versteht man eine Abgabe, die auf den Verbrauch von elektrischem Strom im deutschen Steuergebiet erhoben wird.
Die Besteuerung entfällt, wenn der bezogene Strom zu 100% aus erneuerbaren Energien wie Sonne, Luft, Wasser etc. gewonnen wurde.
Rein rechtlich basiert die Steuer auf dem Stromsteuergesetz (StromStG). Sie wurde 1999 eingeführt und zählt zur „Ökosteuer“.
Als Steuerschuldner gilt der Versorger, der den Steuerbetrag in den Stromkosten an den Endverbraucher weiter gibt. Auch Eigenproduzenten, die Strom zum Eigenverbrauch entnehmen, sind stromsteuerpflichtig. Der Steuerbetrag ist entweder monatlich oder jährlich zu entrichten, zuständig für die Erhebung der Stromsteuer sind die Hauptzollämter. Bei monatlicher Zahlung muss die Steuer spätestens zum 15. Kalendertag des folgenden Monats angemeldet sein, Die Zahlung ist bis zum 25. Kalendertags zu leisten. Bei jährlicher Zahlung muss jeweils bis zum 25. Kalendertag des Folgemonats eine monatliche Vorauszahlung erfolgen. Bis spätestens zum 31.05. des folgenden Kalenderjahres muss die Jahresschuld angemeldet werden.
Für Unternehmen des produzierenden Gewerbes sowie für Unternehmen aus der Land- und Forstwirtschaft kommt auf Antrag der sogenannte Spitzenausgleich nach §2 StromStG zum Tragen, über den die Unternehmen die Möglichkeit haben, einen Teil der von Ihnen entrichteten Strom- und Energiesteuern zurück zu erhalten.
Dazu müssen sie allerdings den Nachweis über ein betriebliches Energiemanagement erbringen. Ein großer Teil der Einnahmen aus der Stromsteuer fließt in die Rentenkasse.
Umgangssprachlich wird häufig der Begriff Mehrwertsteuer verwendet. Sie ist eine wichtige Einnahmequelle des Staates.
Die Umsatzsteuer ist eine indirekte Steuer, da der Endverbraucher die Steuer nicht direkt an das Finanzamt abführt, sondern die Steuer an den Unternehmer zahlt, der sie dann wiederum ans Finanzamt abführt. Die Umsatzsteuer wird in Deutschland auf alle Leistungen und Waren eines Unternehmers erhoben.
Zurzeit beträgt der allgemeine Steuersatz in Deutschland 19%, für einige Dinge, wie Lebensmittel, Druckerzeugnisse, Hotelübernachtungen und Kunstgegenstände gilt ein reduzierter Steuersatz von 7%.
Manche Produkte und Dienstleistungen sind von der Umsatzsteuer befreit. Dazu zählen beispielsweise zum Export bestimmte Waren, die im Zielland versteuert werden.
Die Umsatzsteuer zählt nicht zu den betrieblichen Kosten und mindert nicht den Ertrag eines Unternehmens.
Bei der in Deutschland erhobenen Umsatzsteuer handelt es sich um eine Allphasen-Netto-Umsatzsteuer mit Vorsteuerabzug. Dies bedeutet, dass die Umsatzsteuer erst vom Endkunden gezahlt wird und das Produkt während des Herstellungsprozesses durch die Möglichkeit des Vorsteuerabzugs umsatzsteuerfrei bleibt.
Die Umsatzsteuer ist eine Jahressteuer. Unternehmen sind nach § 18 UStG dazu verpflichtet, monatlich oder vierteljährlich (abhängig vom Umsatz) eine Umsatzsteuervoranmeldungen abzugeben. Mit dieser Umsatzsteuervoranmeldung wird die bereits angefallene und vom Unternehmen vereinnahmte Umsatzsteuer an das Finanzamt gemeldet und abgeführt. In der Umsatzsteuererklärung nach Ablauf des Jahres werden die bereits geleisteten Zahlungen angerechnet. Durch die Abgabe von Umsatzsteuervoranmeldungen soll es den Unternehmen ermöglicht werden, durch regelmäßige über das ganze Jahr verteilte Zahlungen, Zahlungs-schwierigkeiten am Ende des Jahres zu vermeiden. Dadurch hat der Unternehmer bei Vorsteuer-Erstattungen einen Zinsvorteil. Der Staat hat durch diese Vorgehensweise ein geringeres Zahlungsausfallsrisiko. Abhängig von der Umsatzsteuerzahllast des vorangegangenen Jahres, wird die Umsatzsteuervoranmeldung berechnet. Das Finanzamt entscheidet über die Abgabepflicht. Bei einer Veränderung / Umstellung wird das Unternehmen vom Finanzamt darüber in Kenntnis gesetzt. Sollte die Vorjahres-Umsatzsteuerzahllast nicht mehr als 1.000 € betragen, ist es möglich, dass das Finanzamt den Unternehmer ab dem dritten Kalenderjahr von der Verpflichtung zur Abgabe der Voranmeldungen und Entrichtung der Vorauszahlungen befreit. Bei einer Zahllast zwischen 1.000,01 € und 7.500,00 € ist die Umsatzsteuervoranmeldung vierteljährlich abzugeben, sollte die Zahllast höher liegen ist die Umsatzsteuervoranmeldung monatlich abzugeben. Ausnahmen sind neu gegründete Unternehmen, diese sind verpflichtet eine monatliche Voranmeldung zu erstellen und zwar über einen Zeitraum von zwei Jahren. Grundlage dafür stellt das Umsatzsteuergesetzt (§ 18 Abs. 2 UStG) dar. Dem Unternehmer ist es freigestellt, monatliche Voranmeldungen abzugeben, wenn das Vorsteuerguthaben mehr als 7.500 € beträgt. Ansonsten ist der Abgabezeitraum nicht frei wählbar. Die Voranmeldung ist bis zum 10. Tag nach Ablauf des Voranmeldungszeitraums beim zuständigen Finanzamt abzugeben, d. h. für den Januar ist der späteste Abgabetermin der 10. Februar.
Das Winterausfallgeld oder Schlechtwettergeld war eine Entschädigungszahlung, die vorwiegend im Bau- und Baunebengewerbe eingesetzt wurde. Schlechtwettergeld war in Deutschland in der Zeit vom 1. November bis 31. März gewährte Ausgleichszahlung, falls aus Witterungsgründen an einzelnen Tagen nicht gearbeitet wurde. Das Schlechtwettergeld wurde 1959 eingeführt. Winterausfallgeld war von 1996 bis Ende März 2006 in Deutschland eine Sozialleistung des Arbeitsamtes bzw. der Agentur für Arbeit im Rahmen der Winterbauförderung im Baugewerbe zum Ausgleich von witterungsbedingten Lohnausfällen. Das Winterausfallgeld wurde zum 1. April 2006 abgeschafft. Durch das Gesetz zur Förderung ganzjähriger Beschäftigung vom 24. April 2006 wurde stattdessen das Saison-Kurzarbeitergeld eingeführt.

References: § 52
 § 4
 § 238
 § 246
 § 242
 § 98
 § 4
 § 4
 § 3
 § 32
 §2
 § 18