Source: https://www.elo-forum.org/threads/ausgesteuert-dann-3-monate-arbeitsfaehigkeit-im-alg1-bezug-aber-nun-wieder-krank.198251/
Timestamp: 2019-01-19 11:39:33+00:00

Document:
Ausgesteuert dann 3 Monate Arbeitsfähigkeit im ALG1 Bezug aber nun wieder krank | Erwerbslosenforum Deutschland
Stichworte alg1 ausgesteuert monate
ich war 78 Wochen krank, war in dieser Zeit auf Reha und war quasi zum Schluss der Reha ausgesteuert. (Zufall: Rehaende war quasi auch Krankengeldende)
Danach meldete ich mich beim Arbeitsamt (ohne fortgeschriebene AU) mit Restleistungsvermögen arbeitsfähig, es wurde ein Gutachten erstellt: "ich sei in Vollzeit arbeitsfähig." Inzwischen (nach gut 3 Monaten ALG1) bin ich aber wieder wegen der ausgesteuerten Krankheit AU. Auch meldete ich mich auch beim Jobcenter um eine Aufstockung zu erhalten da ALG1 für mich und meine Familie zuwenig ist. Dies wurde so genehmigt.
Nun meine Frage: Was passiert nach 6 Wochen AU?
Geh ich Recht in der Annahme das ich nach 6 Wochen AU aus ALG1 raus falle und eine höhere ALG2 Aufstockung erhalten werde? Oder was wäre zu beachten bzw. übersehe ich etwas?
Du müsstest ALG I nach der Nahtlosigkeitsregelung bekommen. Die AUB nicht bei der AfA abgeben.
ich beziehe laut Bescheid Arbeitslosengeld 1 gem. § 136 SGB III. Ich war ja auch erstmal 3 Monate arbeitsfähig, nun bin ich aber wieder krank wegen der ausgesteuerten Krankheit.
Ich habe das schon verstanden. Aber nach einer Aussteuerung beziehst du immer nahtlosigkeistarbeislosengeld. Der §145 steht aber nie auf den Bescheiden drauf.
also Nahtlosigkeit kann ich mir nicht vorstellen, denn ich habe meinen SB gefragt, er sagte nach 6 Wochen krank wird die Leistung eingestellt. So steht das sogar in der EGV (Welche ich nicht unterschrieben habe und werde)
Soweit ich gelesen habe wird Nahtlosigkeit nur auf Antrag gewährt, ich habe aber keinen Antrag gestellt. Nahtlosigkeit gilt meiner Meinung auch nur wenn man sich in einer ununterbrochenen AU befindet und dann ins ALG1 fällt.
Du solltest deine AU Bescheinigungen nicht bei der afA abgeben.
Du musst dich dann trotz AU mit deinem restleistungsvermoegen zur verfuegung stellen. Dieses Restleistungsvermoegen muss der aerztliche Dienst feststellen.
Wir haben hier ein Unterforum fuer das Thema. Ich habe die Moderation gebeten, deinen Thread dahin zu verlegen. Kannst dich ja schonmal einlesen. Ich empfehle die Beiträge von Doppeloma.
Sonderregelung (§ 145 SGB III) derzufolge das Arbeitslosengeld trotz fehlender Verfügbarkeit „nahtlos“ auch dann zu gewähren ist, wenn der Betroffene nur deshalb nicht arbeitslos ist, weil er wegen einer mehr als 6-monatigen Minderung seiner Leistungsfähigkeit eine Beschäftigung von mindestens 15 Wochenstunden nicht ausüben kann und die verminderte Erwerbsfähigkeit im Sinne der gesetzlichen Rentenversicherung noch nicht festgestellt worden ist.
Das ist ja bei mir nicht der Fall, vor Aussteuerung wäre das zugetroffen aber nach Aussteuerung war ich ja wieder 3 Monate voll arbeitsfähig. Nun ist der Winter da und meine ausgesteuerte Krankheit meldet sich leider zurück.
Also in der EGV steht das ich die AU Bescheinigung pünktlich abzugeben habe, da steht nichts davon ich solle keine AU abgeben. Das ist so nirgendwo zu entnehmen, ganz im Gegenteil.
Die Posts von Doppeloma habe ich schon gelesen leider aber ist die Sachlage da meist ganz anders gelagert.
Der ÄD hat ja schon ein Gutachten erstellt in welchen ich als Arbeitsfähig in Vollzeit gelte.
Eien EGV, die Du nicht unterschrieben hast, ist schonmal nicht gültig.
Der Paragraph, nach dem man nach 6 Wocen AU aus dem ALG I fliegt, darf bei ausgesteuerten nicht angewandt werden. Wird aber trotzdem gerne gemacht. deshalb ist es besser, die AU nicht beim JC abzugeben, denn die Krankheit, wegen der Du ausgesteuert wurdes, zählt bei der AfA dann sowieso nicht als Entschuldigung, zum Beispiel für Meldetermine.
Woher willlst Du denn nach den 6 Wochen Au geld beziehen? KG bekommst Du nicht, weil Du nach der Aussteuerung noch nicht 6 Monate wieder gearbeitet hast. Bleibe also nur ALG II, sofern Du da als bedürftig angesehen wirst, also zum Beispeiel keinen Partner hast, der Dich mit versorgen könnte oder Vermögen, dass Du erstmal verbrauchen müsstest.
Ist aber auch einn seltener Fall bei Dir. Normal wird man nicht pünktlich zur Aussteuerung wieder so gesund, dass man sogar wieder arbeiten kann.
Dass der äD festgestellt haben will, dass Du vollzeit arbeiten kannst, sagt erstmal nichts. sicher stehen in dem Gutachten noch Einschränkungen, so was wie nicht schwer heben, kein Publikusverkehr, keine Nachtschicht.....
Da gebe ich Dir Recht Dumm war weil Rehaende und das Ende vom Krankengeld quasi zur gleichen Zeit war. Am Rehaende fühlte ich mich wieder besser und dachte, ja das kann ich nun schaffen. Hat aber nicht funktioniert
Ich bin bedürftig, da ich ja ohnehin zur Ergänzung ALG2 bekomme. Von daher denke ich, wenn ich kein ALG1 bekomme dann müsste ALG2 entsprechend höher ausfallen.
Hallo, MaT,
MaT sagte :
Am Rehaende fühlte ich mich wieder besser und dachte, ja das kann ich nun schaffen.
Auch so ein Wundergeheilter wie ich Das war bei mir fast identisch.
Die AUB bezieht sich auf deinen bisher ausgeübten Beruf, dafür bist du AU. Die AUB gibst du weiterhin bei der KK ab, der Durchschlag kommt in dein Archiv. Bei der KK deshalb, weil diese Daten an die RV weitergegeben werden und später bei den Rentenzeiten angerechnet werden. Das erhöht (wenn auch nur gering, aber immerhin) deinen Rentenanspruch. Wenn du die AUB nicht abgibst, fehlt der Nachweis in deinem Rentenversicherungskonto.
Wenn du die AUB bei der AfA abgibst, dann stehst du dem allgemeinen Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung und fliegst nach 6 Wochen. Lass dich bloß auf nichts ein, du hast das mit der EGV ja schon richtig gemacht. Die bekommen dich so ohne Weiteres nicht los. Demnächst wird wohl die Aufforderung kommen, einen Rehaantrag zu stellen, Mitwirkungspflicht, dafür hast du zehn Wochen Zeit (nicht zwei, wie sie dir vielleicht glauben machen wollen). Bis zur Entscheidung der DRV hast du Anspruch auf ALG (für ein Jahr, für Ältere zwei Jahre).
Wenn du die AUB bei der AfA abgibst, dann stehst du dem allgemeinen Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung und fliegst nach 6 Wochen.
Soweit richtig, die TE sollte auf keinen Fall die AU-Bescheinigung bei der AfA abgeben und nach einer Aussteuerung bezieht man ALGI wegen der Ausststeuerung und nicht weil man "plötzlich gesund" ist.
Lass dich bloß auf nichts ein, du hast das mit der EGV ja schon richtig gemacht. Die bekommen dich so ohne Weiteres nicht los.
Genau so ist es, das JC zahlt NICHT mehr Geld solange noch ein Anspruch auf ALGI besteht und der besteht wegen der Aussteuerung (also nach § 145 SGB III), der § 136 steht dabei IMMER im Leistungsbescheid ...
Demnächst wird wohl die Aufforderung kommen, einen Rehaantrag zu stellen, Mitwirkungspflicht, dafür hast du zehn Wochen Zeit (nicht zwei, wie sie dir vielleicht glauben machen wollen).
Das ist NICHT korrekt, das gilt NUR für die Aufforderung von der Krankenkasse (§ 51 SGB V hat mit ALGI nichts zu tun), bei der AfA bekommt man genau 1 Monat Zeit dafür.
Bisher gilt die TE aber (lt. ÄD) noch als "voll vermittelbar", also warum sollte eine solche Aufforderung kommen ???
Bis zur Entscheidung der DRV hast du Anspruch auf ALG (für ein Jahr, für Ältere zwei Jahre).
Stimmt so leider auch nicht ganz, denn ab 50 gibt es aktuell gestaffelt etwas länger ALGI, allerdings nur wenn davor auch deutlich länger (bis 5 Jahre) Beiträge gezahlt wurden ... als für den Mindestanspruch (bis 49) = 12 Monate.
Mit 50 = 15 Monate, mit 55 = 18 Monate und ab 58 Jahren dann 24 Monate ...
Da ist NICHTS "ganz anders gelagert", auch solche Fälle wie deinen gibt es schon reichlich.
Das kommt auch häufiger vor, gerade in der letzten Zeit gab es mehrere User, die erst kurz vor einer Reha den Aussteuerungsbescheid bekommen haben und sich dann anschließend damit bei der AfA melden mussten.
Danach meldete ich mich beim Arbeitsamt (ohne fortgeschriebene AU) mit Restleistungsvermögen arbeitsfähig, es wurde ein Gutachten erstellt: "ich sei in Vollzeit arbeitsfähig."
Hast du dir dieses Gutachten vom ÄD mal eingefordert ?
Der macht gar keine Feststellungen dazu ob du "Arbeitsfähig" bist oder nicht, dafür sind nur deine behandelnden Ärzte zuständig.
Da hättest du nach der Reha ruhig wieder mal hingehen sollen, anstatt selbst zu beschließen, dass es dir gut genug für die Vollzeit-Arbeitsvermittlung geht.
Da man dich ja hat "begutachten" lassen bei der AfA ist dort auch bekannt, dass du aus dem Krankengeld ausgesteuert wurdest und nach 6 Wochen (genau deswegen) KEIN Krankengeld mehr bekommen wirst.
Wer als "normal arbeitslos" bei der AfA ALGI beantragt wird nicht erst zum ÄD geschickt (oder nur seine Gesundheitsunterlagen) um die Restlesistungsfähigkeit für die Vermittlung prüfen zu lassen.
NUR darum geht es bei der AfA und die AU gibt man überhaupt NICHT mehr ab nach der Aussteuerung aus dem Krankengeld, das bringt immer Probleme, egal ob du 3 Monate nicht AU geschrieben warst ...
Inzwischen (nach gut 3 Monaten ALG1) bin ich aber wieder wegen der ausgesteuerten Krankheit AU.
Das ergibt aber immer noch kein neues Krankengeld egal mit welchen "Bezeichnungen" du nach einer Aussteuerung Geld von der AfA bekommst, du wirst nicht als völlig "Gesund" angesehen, welche Erkenntnisse gab es denn in der Reha zu deiner gesamten Erwerbsfähigkeit ???
Wollte der ÄD den Reha-Bericht gar nicht haben, ehe er deine Leistungsfähigkeit (für die Arbeitsvermittlung) festlegt oder hast du eine Schweigepflicht-Entbindung dafür unterschrieben, dass die sich den Bericht selber holen können ???
Dann wird in der Regel einfach daraus abgeschrieben und du merkst ja gerade selber, dass die vermeintliche Besserung nur von sehr kurzer Dauer war.
Das ändert aber NICHTS an der Aussteuerung für diese Krankheit bei der KK und dass du kein Krankengeld bekommen wirst wenn die AfA deinen Leistungsbescheid aufheben würde.
3 Monate reichen nicht OHNE AU (auf diese Krankheit) und zudem muss erst mal eine neue Blockfrist (bei der KK) beginnen, vorher gibt es dafür überhaupt kein Krankengeld mehr.
Als weitere Lohnersatzleistung ist ja deswegen ALGI zu zahlen, weil du dafür auch mal Beiträge bezahlt hast ... und genau deswegen gibt es die Sonderregelung nach § 145 SGB III.
Auch meldete ich mich auch beim Jobcenter um eine Aufstockung zu erhalten da ALG1 für mich und meine Familie zuwenig ist. Dies wurde so genehmigt.
Als Aufstockung muss das ja bei Bedarf auch bewilligt werden, wenn ALGI alleine nicht zum Leben reichen kann.
Da hat NICHTS zu passieren und wenn die AfA es wagen sollte deine Leistungen einzustellen, dann musst du Widerspruch dagegen einlegen, um der AfA das schwerer zu machen, gibst du BITTE deine AU-Bescheinigung NICHT mehr bei der AfA ab.
Dafür brauchst du auch NICHTS unterschreiben, damit will man dich nur reinlegen, das ist gar nicht zulässig und das wissen die auch (eigentlich) sehr genau.
Wenn du keinen AU-Schein abgibst, dann weiß die AfA auch NICHT, dass du AU geschrieben bist.
Du übersiehst, dass du aus dem ALGI (nach der Aussteuerung und die gilt sehr wohl auch in deinem Falle seit Ende der Reha) gar nicht "raus fallen darfst", bis dein Anspruch (lt. Leistungsbescheid) dort auch abgelaufen ist.
Das JC "stockt" nur auf und zahlt nicht einfach VOLL wenn du noch andere Ansprüche hast.
ALGI ist vorrangig in Anspruch zu nehmen, weil es eine Lohnersatzleistung aus deinen Beiträgen ist.
Das ist ja bei mir nicht der Fall, vor Aussteuerung wäre das zugetroffen aber nach Aussteuerung war ich ja wieder 3 Monate voll arbeitsfähig.
Hast du das schriftlich von deinen Ärzten, dass du wieder voll Arbeitsfähig gewesen bist nach der Reha, bisher sehe ich das als deine eigene Entscheidung / Wahrnehmung an, die von der AfA natürlich zu gerne "übernommen" wurde.
Nun ist der Winter da und meine ausgesteuerte Krankheit meldet sich leider zurück.
Bisher ist Herbst und fast noch spätsommerliches Wetter, wenn du damit rechnen musstest kann ich die Unterbrechung deiner AU gar nicht mehr nachvollziehen ...
OHNE deine Unterschrift ist diese EGV wertlos und wenn du nicht bald OHNE Geld von der AfA dastehen möchtest, dann solltest du so was auch NICHT unterschreiben, denn die AfA will dich damit reinlegen.
Es gibt genug Beiträge wo sogar die AfA geschrieben hat, dass die AU (für die Ausgesteuerte Krankheit) keine Bedeutung mehr hat für die AfA, man muss also trotzdem zu Meldeterminen wenn die SB das wünschen und man muss sich (auf zumutbare) Arbeit auch bewerben ...
Wie viele Arbeits-Angebote hast du denn schon bekommen in diesen 3 Monaten ohne AU, merkst du gar nicht, dass man dich nur "auf den Arm nimmt" ?
Mit der angeblich vollen Leistungsfähigkeit konnte ja die AfA auch NIX anfangen, sonst wärst du ja längst schon vermittelt worden.
Du bist aber beim JC nicht voll bedürftig, wenn du noch ALGI zu bekommen hast von der AfA ... das muss erst abgelaufen sein, ehe das JC die volle Leistung nach dem SGB II zahlen muss.
Es hat ja seinen Grund, dass du dort sicher auch deinen Bescheid von der AfA vorlegen musstest ... damit die berechnen können was aktuell wirklich noch fehlt.
Was konkret hast du denn selber weiter vor, in Reha warst du schon, wie ist das Ergebnis ... wie sieht deine gesundheitliche und berufliche Zukunft aus (jedenfalls aus deiner Sicht und der deiner behandelnden Ärzte) ???
Kommt LTA (berufliche Reha) oder EM-Rente in Frage, darüber macht man sich doch Gedanken wenn man schon länger krank ist und nicht wieder richtig "auf die Beine kommen kann" ...
Oh, Entschuldigung für die Falschinformation, auch an MaT. Es ist aber auch kompliziert.:icon_eek:
Ich wollte darauf hinaus, dass es irgendwann um die Frage der EMR geht. Das gilt aber bei @MaT gar nicht, solange sie im Nahtlosigkeits- ALG ist?
Bei einer "vollen Vermittelbarkeit" läuft das ALG nach Aussteuerung einfach weiter. Unter welchen Bedingungen genau kommt denn dieses "Bei der AfA bekommt man genau 1 Monat Zeit dafür?" ins Spiel? Welche §§ gehören zu dem Sachverhalt?
Und wenn der ALG- Anspruch endet, dann sollte man von sich aus, also in diesem Fall @MaT, einen Antrag auf EMR stellen?
denn ab 50 gibt es aktuell gestaffelt etwas länger ALGI, allerdings nur wenn davor auch deutlich länger (bis 5 Jahre) Beiträge gezahlt wurden ... als für den Mindestanspruch (bis 49) = 12 Monate.
Richtig, es hätte heißen sollen: bis zu 24 Monate
Ich schicke dir zwischendurch einen Dankestern: für deine Genauigkeit und Geduld. Das hilft sehr.
Nach AlG I kommt halt ALGII. Und wenn die DRV meint, eine ®eha bringt nichts mehr, ergibt sich das mit der EMR von ganz alleine.
danke an @Kerstin_K @Bertolino @Doppeloma
A. Ich habe die AfA nun aufgefordert mir mitzuteilen auf welcher Rechtsgrundlage mir das ALG1 gewährt wird denn schließlich ergibt sich nach § 15 SGB I Satz 2 eine Auskunftspflicht. Es kann ja nun wohl nicht sein dass es ein Geheimnis bleibt ob mir das ALG1 aufgrund von Nahtlosigkeit gezahlt wird oder nicht.
B. Gegen Nahtlosigkeit spricht dass ich in den 3 Monaten wo ich nun ALG1 beziehe keine Aufforderung zur EMR erhalten habe, diese müsste doch schon lange auf meinen Tisch liegen.
C. ALG2 wird doch aufgrund von aktueller Bedürftigkeit gewährt? Ich kenne kein Urteil indem man kein ALG2 gewährt hätte weil man noch irgendwoher Geld bekommen sollte bzw. woanders einen Anspruch darauf hätte.
D. Wenn ich kein ALG1 bekomme weil nach 6 Wochen ein Aufhebungsbescheid wegen der Krankmeldung erfolgt kann ich mir nicht vorstellen mit welchen § das JC denn einen Anspruch versagen möchte?
Unterm Strich möchte ich die EMR, ich fühle mich einfach nicht mehr Leistungsfähig. Ich wurde aus der Reha Arbeitsunfähig entlassen und hätte mich sicherlich weiterhin krank schreiben lassen sollen, allerdings schaffte ich es in dieser Zeit noch nicht mal mehr zum Arzt zu gehen ich war einfach zu fertig dazu und hoffte es würde vielleicht schon wieder besser.
Gruß und Danke Euch für Eure Hilfe
Du warst mnach der Reha zu fertig, um zum Arzt zu gehen, warst aber in der Lage, immerhin drei Monate zu arbeiten? Verstehe ich nicht.
Dazu barucht es auch kein Urteil. ALG I hat Vorrang vor ALGII. Geau deshalb muss man, wenn man nur noch ALG II bekommen kann, erstmal eien Negetivbescheinigung von der AfA besorgen. Oder wenn man nur einen ganz geringen Anspruch auf ALG II hat, wird man aufgefordert, Wohngeld zu beantragen.
Wenn Du meinst, dass Du auf Dauer nicht mehr arbeiten kannst, dann stell halt einen Rentenantrag. DAs steht Dir jederzeit frei. Du musst nicht erst auf eine Aufforderung warten. Allerdings wird auch die DRV sich fragen, warum Du erstmal drei Monate gearbeitet hast, obwohl es dir so schlecht ging.
Das tut nichts zur Sache, es ist wie es ist.
Na was stellt ein Aufhebungsbescheid des ALG1 denn dar? Das ist nichts anderes als ein Negativbescheid dass im Moment kein ALG1 mehr bezocgen werden kann.
Dazu barucht es auch kein Urteil. ALG I hat Vorrang vor ALGII.
Toll, aber wenn es kein ALG1 wegen Krankheit mehr gibt (Nach 6 Wochen) woher soll denn dann da ein Vorrang hergeleitet werden?
Ich werde ja sehen was die Afa schreibt ob mir derzeit das ALG1 als Nahtlosigkeit gewährt wird oder nicht. Wieso sollte ich mich da mit der EMR also beeilen, der Spielball ist zunächst an die AfA zurück gespielt
Auf deren Antwort bin ich nun sehr gespannt und werde dann berichten ob das ALG1 nach Nahtlosigkeitsregel gewährt wird oder nicht.
Du musst hier nichts offenlegen, was Du nicht willst, aber Du solltest darauf vorbereitet sein, dass sich die DRV genau diese Frage auch stellen wird.
Der Weg in die EMR kann lange dauern. Und so ein Antrag sollte nicht mal eben schnell gestellt werden. Es spricht aber nichts dagege, dies parallel zu deiner Anfrage an die AfA zu beginnen.
Den Sinn dieser Anfrage habe ich auch noch nicht ganz verstanden.
Mag sein, was am Gesundheitszustand aber rein gar nichts ändert.
Echt nicht? Na man braucht doch erstmal Rechtsklarheit aus welchen Rechtsgrund man ALG1 bezieht. Der § 145 SGB III stellt schließlich eine Ausnahme dar und ist nicht die Regel.
https://www.anwalt.de/rechtstipps/n...sgb-iii-was-hat-es-damit-auf-sich_096247.html
Nein. Ichhabe Dir von Anfang an gesagt, dass Du immer ALG wegen nNahtlosigleut bekommst, wenn Du ausgesteuert bist. Egal, was die AfA Dir dazu mitteilt.
Wenn es dann zu irgendwelchen Aktionen der AfA kommt, weil die das anders sehen, muss man das halt geraderücken.
Nein. Ichhabe Dir von Anfang an gesagt, dass Du immer ALG wegen nNahtlosigleut bekommst, wenn Du ausgesteuert bist.
Und GENAU DAS möchte ich von der Afa hören
Es besteht ein Gutachten der Afa wonach ich Vollschichtig arbeiten kann.
Und was szeht noch in dem Gutachten drin? Irgendwelche Einschränkungen?
Auch das Gitachten hat nichts damit zu tun, nach welchen Paragraphen Du ALG I erhälst. Das dient nur dazu, dem SB mitzuteilen, was er bei Deiner Vermittlung zu beachten hat.
Und die AUsführugen dieses Rechtsanwaltes im Link ändern da auch nicht viel dran. Denn auch wenn Du Nahtlosigkeits-Arbeistlosengeld bekommst, musst Du der Vermittlung zur Verfügung stehen. nämlich im Rahmen Deines Restleistungsvermögens. Und genau dieses Resteistungsvermögen hat der äD festzustellen.
Ich glaube Du hast Recht ich hätte mal § 145 SGB III Satz 2 lesen sollen
Die Agentur für Arbeit hat die leistungsgeminderte Person unverzüglich aufzufordern, innerhalb eines Monats einen Antrag auf Leistungen zur medizinischen Rehabilitation oder zur Teilhabe am Arbeitsleben zu stellen. Stellt sie diesen Antrag fristgemäß, so gilt er im Zeitpunkt des Antrags auf Arbeitslosengeld als gestellt.
"Teilhabe am Arbeitsleben" läuft ja bereits über DRV.
Hätte ich das mal früher gelesen, ich dachte die Afa würde ausschließlich zur EMR auffordern. Wie dem auch sei, bin ich dennoch gespannt auf die Antwort der Afa denn diese müsste mir nun ja eindeutig die "Nahtlosigkeit" bestätigen.
Dann kannst Du Dir den EMR Antrag momentan auch sparen. Das wäre ja ein Widerspruch zum LTA Antrag.
die Aussage @Kerstin_K @Doppeloma dass ich ALG1 nach Nahlosigkeit beziehe ist falsch. Ich habe heute ein Schreiben der Afa erhalten wonach ich ALG1 nach §136 in Verbindung mit §138 SGB beziehe.
Also nichts mit "automatisch Nahtlosigkeit". Das habe ich aber bereits vermutet.
die Aussage @Kerstin_K @Doppeloma dass ich ALG1 nach Nahlosigkeit beziehe ist falsch.
Beruhige dich, die Aussagen der beiden sind richtig. 145 ist die Rechtsgrundlage, 136 ist die Zahlungsgrundlage. Das können die zwei sicher besser erklären.
https://www.elo-forum.org/aussteuer...ngeldbezug-bescheid-afa-erhalten-136-sgb.html
https://www.elo-forum.org/aussteuer...engeld-gem-136-anstatt-145-nahtlosigkeit.html
das mag auf andere Fälle zutreffen welche "DURCHGEHEND" Krank bis zur Arbeitslosenmeldung waren und sind. Das trifft auf mich nicht zu. Die Afa wirds ja wohl wissen nach welcher Rechtsgrundlage mir ALG1 bezahlt wird.
Auch wurde in dem Schreiben der Afa ja eindeutig auf die Vollschichtigkeit verwiesen und das ich in Vollzeit vermittelbar bin und der Afa in Vollzeit zur Verfügung stehe. Also nichts mit §145. Das dürfte ja wohl auch klar sein, denn dann dürfte ich ja mein ganzes Leben lang nicht mehr an der selben Erkrankung erkranken.
Eine erneute Erkrankung jedoch mit der selben Krankheit bezieht sich auf den neuen Beruf/Job der nun noch trotz der Erkrankung laut ÄD ausgeübt werden kann/könnte. Bei einer durchgehenden Krankmeldung bis ins ALG1 hinein und darüber hinaus bezieht sich diese Krankmeldung bei Verlängerung noch auf den alten Beruf/Job.
Wenn du uns eh nicht glaubst, dann bin ich hier raus.
Das hat nichts mit glauben zu tun, sondern mit dem was die Afa schreibt. Die Afa schrieb eindeutig das ich ALG1 nicht nach Nahlosigkeit beziehe weil ich in Vollzeit den Arbeitsmarkt zur Verfügung stehe.
Rest steht in meinen Beitrag zuvor...
Einschränkungen wegen gesundheitlicher Probleme beziehen sich aber nicht nur auf den Umfang der Arbeitsfaehigkeit.
Auch AfA SBs schreiben manchmal falsche Sachen.
Das ist ein weit "verbreitetes Geheimnis", vielleicht solltest du einfach mal § 145 SGB III sehr genau LESEN und auch verstehen, das könnte helfen.
Warum denn wenn dich der AfA-ÄD für voll Leistungsfähig hält, muss man dich nicht zum Antrag auf EM-Rente auffordern ... Die sogenannte "Nahtlosigkeit" ergibt sich zunächst mal alleine aus der Tatsache der Aussteuerung aus dem Krankengeld ...
Du kannst ja gerne versuchen nach 6 Wochen AU wieder Krankengeld zu bekommen, weil du das anders sehen möchtest ...
Dazu gibt es bestimmt schon genug Urteile auch wenn du die nicht kennst ...
Das richtet sich ja auch nicht nach "Urteilen" sondern nach dem Gesetz und darin heißt es im § 12a SGB II ...
Leistungsberechtigte sind verpflichtet, Sozialleistungen anderer Träger in Anspruch zu nehmen und die dafür erforderlichen Anträge zu stellen,
JEDER Antragsteller auf ALGII muss dem JC zunächst auch nachweisen können, dass er KEINE Ansprüche mehr auf andere (vorrangige) Leistungen hat.
Das wird man dir dann beim JC bestimmt gerne noch mal schriftlich geben, denn Lohnersatzleistungen (wie Krankengeld oder ALGI) zählen mit zu diesen "vorrangigen Leistungen", auch wenn das deine Vorstellungskraft dann übersteigen sollte.
Krankengeld bekommst du wegen der Aussteuerung ganz sicher (vorerst) NICHT mehr, also wirst du die AfA überzeugen müssen dein ALGI weiter zu zahlen (wegen der Nahtlosigkeit nach § 145 SGB III ) ... weil du ja dann nicht mehr ganz so "bedürftig" bist und das JC noch nicht so viel zahlen muss.
Unterm Strich möchte ich die EMR, ich fühle mich einfach nicht mehr Leistungsfähig.
Auch da wirst du wohl noch erfahren müssen, dass es im Leben nicht immer danach geht "was man gerade möchte".
Warum beantragst du dann keine EM-Rente, damit würdest du doch der AfA jetzt schon "beweisen", dass sie gerade die "Nahtlosigkeit" anwendet (diesen Begriff gibt es übrigens im Gesetz überhaupt nicht aber das nur nebenbei) ...
Ich wurde aus der Reha Arbeitsunfähig entlassen und hätte mich sicherlich weiterhin krank schreiben lassen sollen, allerdings schaffte ich es in dieser Zeit noch nicht mal mehr zum Arzt zu gehen ich war einfach zu fertig dazu und hoffte es würde vielleicht schon wieder besser.
Das klingt in deinem Erstbeitrag aber noch ganz anders, da hast du geschrieben, dass du dich selbst nach der Reha wieder Arbeits-FÄHIG gefühlt hast und deswegen nicht mehr zum Arzt gegangen bist ... deine "Gefühle" wechseln sehr schnell ...
Meine nicht und daher sehe ich auch keinen Sinn mehr darin deiner Überzeugung zu widersprechen, dass du NUR von der AfA die wahrhaft korrekten Informationen bekommst ... und es genügt "bedürftig" zu sein, um ALG II zu bekommen wenn man das haben möchte, obwohl es noch andere Geld-Ansprüche gibt.
Ganz ehrlich? Natürlich versucht man nochmal und trotz Krankheit das Beste zu geben, das ist doch ganz klar und für mich selbstverständlich! Man will doch niemand auf der Tasche liegen! Wenn man dann aber merkt, hoppla es geht leider doch nicht dann muss man sich halt sehen wie es weiter geht. Das kann man einem doch nicht zum Vorwurf machen! Hätte ich wohl besser gleich weiter krank schreiben lassen sollen, weils dann besser zu den anderen 1000 Fällen passt oder wie?
Wenn jemand hier Recht haben will bist das Du! Natürlich liegen alle im Unrecht, die Afa und auch Anwalt liegen total im Unrecht, nur Du kennst das Gesetz
In diesem Sinne kann der Thread geschlossen werden und mein Account gelöscht werden! Danke für nichts...
Und ICH lasse dem TE nicht das letzte Wort, wenn MAN sich nicht helfen lässt. Ein Angriff auf @Doppeloma ist in keiner Weise gerechtfertigt.
Nun muss man eben die Konsequenzen tragen...
Tja und wenn es denn soweit ist wird er merken das er gegen die Wand läuft.
Spätestens dann läuft er wieder hier auf und bittet um Hilfe.
Ob dann noch jemand bereit ist ihm zu helfen darf man in Frage stellen.
Glückwunsch, nichts zum Thema beitragen aber hinterherschlagen
Darum geht es nicht, sondern darum, dass du beratungsresistent bist.

References: § 136
 §145
 § 145
 § 136
 § 145
 § 15
 § 145
 § 145
 §136
 §138
 §145
 § 145
 § 12
 § 145