Source: http://wp.die-buergerlobby.de/2017/02/02/ein-bedingungsloses-grundeinkommen-fuer-jeden/
Timestamp: 2017-07-22 18:50:38+00:00

Document:
Ein Bedingungsloses Grundeinkommen für jeden | Die Bürgerlobby
Veröffentlicht am 2. Februar 2017 von Willi	Das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE)!
Das hier ist nur ein grober Umriss und Vorschlag, frei zur Diskussion, die Feinheiten werden später noch genauer ausgearbeitet. Hier zunächst mal ein kleiner Beitrag von Befürworter und Gegnern:
Dieses Bedingungslose Grundeinkommen geistert schon seit Jahren rum, aber niemand hat den Mut das Thema an zu packen.
Die Schweiz hat im letzten Jahr diesen Vorstoß per Volksentscheid abgelehnt offensichtlich auf Grund der Höhe. Seit Januar dieses Jahres erhalten 2.000 Menschen aus Finnland dieses Grundeinkommen als Versuch. Einige andere Versuche gab es früher schon einmal, der Interessanteste war wohl in Kanada mit einem erstaunlichen Ergebniss.
Auf Youtube kann man noch viele dieser Beiträge sehen.
Wir haben uns endschlossen dies sogar zum Wahlkampfthema zu machen.
Zunächst erst einmal die Grundvoraussetzungen.
Der Empfänger muss in Deutschland geboren sein. (Ausnahme Punkt 4)
Der Empfänger muss alleinig die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen, eine doppelte Staatsbürgerschaft ist unzulässig. (Einzelfall Ausnahmen können geprüft werden.)
Der Lebensmittelpunkt muss in Deutschland bleiben. Wer länger als 6 Wochen im Jahr in einem anderen Land verbringt, bekommt diese Leistung nicht mehr. Ausnahme sind Arbeiter, die für eine deutsche Firma im Ausland tätig sind, (Montage) und ihren Lohn hier in Deutschland beziehen. (Muss nachgewiesen werden). Rentner, können und dürfen die doppelte Zeit in Anspruch nehmen.
Migranten, die die deutsche Staatsbürgerschaft erlangen, müssen nicht nur die deutsche Sprache beherrschen, sondern auch mindestens 5 Jahre schon hier leben und gearbeitet haben und in dieser Zeit einen Lohn von mehr als 150.000,-€ Brutto selbst erarbeitet haben.
Der Betrag errechnet sich aus einem Bruttoverdienst von 30.000,-€ im Jahr, und die betreffende Person hat in dieser Zeit auch einen Beitrag zu unserem Sozialsystem geleistet. Für nachgeholte Familienmitglieder zählt selbiges. (Betrag und Zeitraum können bis zum Inkrafttreten eines BGE noch abgeändert werden).
Straftäter, die auf Grund eines Richterspruchs in Haft sitzen, erhalten dieses Geld während der Haftzeit nicht.
Alkoholiker sowie Drogenabhängige mit einem festen Wohnsitz, bekommen auch dieses Geld, denen sollte man aber ein Betreuer zuteilen, der das Geld verwaltet, damit sie dieses Geld nicht in ihre Sucht stecken.
Für alle die, die keiner Arbeit nachgehen oder haben, ist die Grundversorgung in einer gesetzlichen Krankenkasse mit drin. Alle die einer Arbeit nachgehen, die zahlen ja mit ihrem Lohn über den Arbeitgeber weiterhin in die Krankenkassen ein.
Dieses Geld wird bezahlt von der Geburt bis zum Tod.
Wir diskutieren noch über 2 Modelle.
Einige sind für ein 2 Stufiges Model, andere für ein 3 Stufiges Model.
Das 2 Stufige sieht aus: 500,-€ von der Geburt bis zum Ende des 17. Lebensjahr,
1.000,-€ ab dem 18.ten Lebensjahr
Das 3 Stufige Model:
500,-€ von der Geburt bis zum Schulabschluss (Gymnasiasten 11. Klasse)
750,-€ bis zu einem abgeschlossenen Beruf oder Abitur, danach
Das 3 Stufige Model soll Menschen dazu anregen, einen Schulabschluss und eine Ausbildung zu machen.
Da wir ja die Wähler auch mehr mit einbinden wollen, sollt ihr darüber entscheiden, wir haben auf der Webseite auch die dazugehörige Umfrage eingestellt.
Hier der Link zur Umfrage: http://wp.die-buergerlobby.de/umfragen/
Oder auf der Webseite auf den Link „Umfragen“ klicken.
Seit ihr für ein BGE: Ja oder Nein
Bei Ja, welches Model: 2 Stufig oder 3 Stufig.
Ihr seid herzlich zur Diskussion eingeladen.
Jeder soll dieses Geld bekommen, von den bisherigen Hartz 4 Empfängern bis hin zum Manager großer Betriebe. Alle die einer Arbeit nachgehen, ob Beamte, Selbstständige oder auch besagte Manager zahlen gemessen an ihrem Lohn auch in die Sozialkassen ein.
Dafür entfallen alle anderen Leistungen, wie Hartz 4, Kindergeld, ALG, Wohngeld, Aufstockung bei Geringverdiener, aber auch die Rente in der bisherigen Form. (Weiter unten mehr darüber). Wenn man alle solche Leistungen bündelt und zusammen rechnet, wäre dieses BGE voll Finanzierbar. Alle diese unterschiedlichen Kassen werden dann auch zu einer großen Sozialkasse gebündelt. Viele weiter Vorteile findet man auch hier drin, das alles auf zu führen wäre jetzt zu ausschweifend.
Da viele mit diesem Grundeinkommen nicht zufrieden sein werden, kann und soll jeder auch noch weiterhin einer Arbeit nachgehen. Der Hinzuverdienst ist unbeschränkt möglich, lediglich die bisherigen Abzüge vom Lohn bleiben weiterhin bestehen.
Firmen die Arbeitsplätze durch Robotertechnick ersetzen, (Roboterplatz) zahlen einen entsprechenden Obolus in die Sozialkassen. Selbstständige, Beamte und auch Manager müssen nach den bisherigen Richtlinien ihren Beitrag in die Sozial- und gesetzlichen Rentenkassen entrichten.
Da das bisherige Rentenmodel, Generationenvertrag, als gescheitert anzusehen ist, muss die Rente umgestellt werden.
Da viele in der Zukunft nur eine Rente erarbeiten können, die deutlich unter 1.000,-€ liegen wird, haben sie durch das BGE viel gewonnen. Mal ein Beispiel von mir persönlich:
Wenn ich Anfang nächstes Jahr in Rente gehe, so erhalte ich nach 45 Jahren Arbeit, harte Arbeit, (Berufskraftfahrer) nach der letzten Berechnung mal gerade 790,-€ Brutto. Nach den gesetzlich vorgeschriebenen Abzügen (Krankenkasse, Pflegepauschale, Steuer) bleiben mal gerade noch um 720,-€ Netto übrig.
Aber für alle die, die jetzt schon eine zu erwartenden Rente von mehr als 1.000,-€ haben, für die gilt Bestandsschutz und eine Übergangsregelung. Sie werden nichts verlieren, aber die genauen Details werden dazu später erarbeitet.
Für die Rente der Zukunft wird ein neuer Topf geöffnet, sie wird dann nach der durchschnittlichen Lebenserwartung berechnet, und das was jeder selber einbezahlt.
Wer viel Einzahlt kann auch viel bekommen, wer wenig einzahlt, bekommt wenig. Lediglich das festgesetzte BGE bleibt zum Leben, plus dem eingezahlten Geld. Jeder kann sich dann auch sehr leicht selbst berechnen, wieviel Rente er bezieht.
Wer so viel verdient, dass er dieses BGE nicht braucht, kann er dieses Geld auch in die eigene gesetzliche Rentenkasse (neuer Topf) einzahlen. (Die Gesetzliche ist die einzige, die Insolvenzgeschützt ist, alle anderen Rentenmodelle können bei einer möglichen Insolvenz zur Auflösung gezwungen werden.)
Das zu erwartende Lebensalter plus 10%. Das bedeutet heute bei Männern 78 und bei Frauen 83 Jahre, plus die 10% heißt: Männer 85,8 Jahre, bei Frauen: 91,3 Jahre.
Jetzt kann nun bei der Antragstellung, dies wäre möglich schon ab dem 60sten Lebensjahr, die Monate ermittelt, und diese Monate werden dann durch das eingezahlte Geld geteilt. Dieses Geld plus dem BGE reicht locker zum Leben. Hier entscheidet jetzt jeder für sich, wieviel er in seine Rente zusätzlich einzahlt, wann er in Rente geht und mit wieviel Geld er in seine Rente zufrieden ist.
Ein junger Mann, 20 Jahre, hat einen super Job, so das er durchaus in der Lage ist, diese 1.000-€ vom BGE in die neue Rentenkasse ein zu zahlen. Dies macht er 40 Jahre lang, und endschließt sich mit 60 in Rente zu gehen. Dann hat er in 40 Jahren rund 480.000,-€ einbezahlt. Wenn man jetzt dieses Geld durch die Monate für sein zu erwartendes Leben teilt, in unserem Beispiel hier 310 Monate, dann bekommt er zusätzlich zu den 1.000,-€ BGE noch weitere 1.548,-€ dazu. Es ist also Abhängig von jedem selbst, was und wie viel er in diesen neuen Topf für die Rente einzahlt. Zahlt er in dem selbigen Zeitraum nur die Hälfte ein, so bekommt er auch nur die Hälfte, zahlt er gar nichts ein, so hat er nur das BGE zu Verfügung. Eine Pflicht oder Zwangsabgabe besteht nicht. Ob man jetzt diesen Topf auch noch zu einen früheren Zeitpunkt (mit 40 oder 50) öffnet, lassen wir hier noch offen.
Wenn sie dafür sind, dann sollten sie uns Unterstützen, am besten als Mitglied in unserer Partei (Mitgliedschaft kostet nur 10,-€ im JAHR). Nicht nur Passive, sondern auch Aktive Mitglieder sind willkommen. Nur wenn wir eine sehr hohe Mitgliederzahl haben, können wir dieses BGE durchsetzen. Also nicht mehr warten, denn die nächsten Wahlen stehen schon vor der Tür. Mitgliedsanträge können sie hier auf der Webseite, unter dem Button „Mitglied werden“, herunterladen. Aber auch Spenden sind willkommen, mehr darüber, auch die steuerliche Absetzbarkeit, findet ihr unter dem Button „Spenden“.
Selbst verständlich sollten sie diese Seite auch auf den sozialen Netzwerken teilen.
Viele Filmbeiträge findet ihr natürlich auch auf „YouTube“, so wie dieses hier:
Bitte Informiert Euch, macht Euch mal Gedanken, es ist allerhöchste Zeit, bevor das ganze System hier zusammen bricht, so in dem 2. Beitrag kurz und gut erklärt.
Auch die vielen anderen Videos sind Interessant, wir können hier auch nicht alle wieder geben.
Hier ein weiterer Beitrag, der von Thomas Gottschalk in seiner Sendung „Mensch Gottschalk“ vom 28.5.2017 gesendet wurde.
Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Allgemein von Willi. Permanenter Link des Eintrags.	Ein Gedanke zu “Ein Bedingungsloses Grundeinkommen für jeden”	Thomas sagte am 31. März 2017 um 10:54 :
Die Meinungen sind zu diesem Thema ja immer noch sehr unterschiedlich, aber für viele könnte das ganze eine tolle Chance sein, die genutzt werden sollte. Das Thema darf man auch in Zukunft nicht einfach beiseite schieben.
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