Source: https://www.ris.bka.gv.at/JustizEntscheidung.wxe?Abfrage=Justiz&Dokumentnummer=JJT_20110413_OGH0002_0030OB00023_11W0000_000&IncludeSelf=False
Timestamp: 2019-11-22 14:55:10+00:00

Document:
RIS - Rechtssätze für 3Ob23/11w - Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)
3Ob316/54 (3Ob317/54); 2Ob392/55; 2Ob517/55; 3Ob533/55; 7Ob196/56; 7Ob56/57; 2Ob952/53 (2Ob953/53); 3Ob152/55; 6Ob11/59; 4Ob8/61; 7Ob279/63; 4Ob28/65; 4Ob27/65; 8Ob135/65; 4Ob72/66; 8Ob41/67; 1Ob52/67; 6Ob264/67; 1Ob185/68; 6Ob25/69; 4Ob45/70; 4Ob94/70 (4Ob95/70); 8Ob81/71; 8Ob318/71 (8Ob319/71); 3Ob27/72; 8Ob145/72; 5Ob223/72; 7Ob204/73; 3Ob184/74; 3Ob100/75; 4Ob535/75; 3Ob135/75 (3Ob136/75); 4Ob64/75; 3Ob151/76; 1Ob38/79; 4Ob591/79; 6Ob536/80; 3Ob505/80; 3Ob56/81; 1Ob667/81; 2Ob548/81; 3Ob601/83; 4Ob314/85; 3Ob82/85; 4Ob1313/85; 3Ob582/85; 3Ob524/86; 3Ob625/86; 4Ob315/87; 4Ob1303/87; 6Ob580/87; 5Ob1539/87; 6Ob528/88 (6Ob1503/88); 5Ob2/91; 1Ob580/91; 1Ob585/92; 8Ob558/92; 5Ob1110/92; 1Ob526/93; 3Ob506/93; 3Ob13/94 (3Ob14/94); 7Ob515/94 (7Ob516/94); 1Ob557/94; 1Ob577/95; 7Ob603/94; 4Ob2380/96w; 1Ob215/97t; 7Ob3/98m; 2Ob87/98b; 10Ob152/98w; 9ObA147/98b; 2Ob2382/96z; 6Ob118/99t; 2Ob200/99x; 3Ob302/99d; 3Ob53/00s; 1Ob243/00t; 1Ob214/01d; 7Ob111/02b; 6Ob138/03t; 4Ob61/04f (4Ob62/04b); 3Ob67/04f; 8Ob132/04a; 3Ob206/05y; 6Ob63/05s (6Ob175/05m, 6Ob176/05h); 8Ob97/05f; 10Ob138/05z; 3Ob38/06v; 10Ob33/04g; 2Ob121/07v; 2Ob103/07x; 9Ob61/07x; 5Ob122/08i; 5Ob91/08f; 1Ob234/08f; 2Ob267/08s; 4Ob216/08f; 2Ob5/09p; 5Ob278/08f; 3Ob48/09v; 4Ob102/09t; 2Ob68/09b; 2Ob248/09y; 10Ob19/10g; 4Ob168/10z; 2Ob124/10i; 2Ob213/10b; 3Ob23/11w; 2Ob55/11v (2Ob65/11i); 2Ob64/11t; 10Ob33/11t; 4Ob69/11t; 1Ob18/12x; 7Ob40/13b; 4Ob152/13a; 1Ob32/14h; 5Ob67/14k; 3Ob100/14y; 7Ob231/14t; 1Ob31/15p; 1Ob64/15s (1Ob65/15p); 5Ob91/15s; 5Ob102/15h; 1Ob76/16g; 1Ob78/16a; 3Ob114/17m; 3Ob6/18f; 8Ob146/18f; 5Ob74/19x; 5Ob76/19s; 5Ob138/19h
Rechtssatz für 1Ob562/57 4Ob112/60 1Ob...
RS0039774
1Ob562/57; 4Ob112/60; 1Ob313/61; 1Ob424/61; 1Ob262/62 (1Ob279/62); 6Ob15/64; 5Ob323/63 (5Ob324/63); 6Ob99/64; 1Ob286/68; 5Ob272/70; 4Ob42/73; 7Ob184/73; 1Ob103/75; 3Ob519/76; 8Ob131/78 (8Ob132/78); 5Ob546/80; 3Ob524/81; 5Ob786/80; 5Ob638/81; 5Ob755/81; 2Ob228/81; 1Ob681/83; 1Ob14/84; 2Ob625/85; 2Ob628/87; 7Ob614/91; 4Ob2314/96i; 9ObA181/99d; 8Ob262/00p; 1Ob74/02t; 5Ob136/02i; 7Ob25/05k; 3Ob315/05b; 4Ob118/06s; 4Ob202/06v; 6Ob43/07b; 17Ob22/07w; 5Ob209/07g; 8Ob127/07w; 7Ob245/08t; 8Ob136/08w; 7Ob62/09g; 5Ob3/10t; 5Ob28/10v; 3Ob23/11w; 10Ob20/11f; 4Ob4/12k; 2Nc17/12s; 3Ob123/14f; 5Ob200/14v; 3Ob172/15p; 1Ob98/15s; 5Ob129/15d; 5Ob255/15h; 1Ob235/16i; 9Ob19/18m; 10ObS14/19k
JN §42 Abs3 Ad
Beisatz: Auch das Gemeinschaftsrecht gebietet kein Abgehen von dieser Rechtsprechung. Ein nationales Gericht ist nicht verpflichtet, eine allenfalls gegen Gemeinschaftsrecht verstoßende rechtskräftige Entscheidung zu überprüfen und aufzuheben, wenn die nationalen Vorschriften das nicht erlauben (EuGH Rs C-304/04  Kapferer). Das muss auch für die rechtskräftige Bejahung der Zuständigkeit gelten. (T14)
Vgl auch; Veröff: SZ 2015/116
10 ObS 14/19k
Entscheidungstext OGH 13.09.2019 10 ObS 14/19k
JJR_19580507_OGH0002_0010OB00562_5700000_001
Rechtssatz für 5Ob23/63 1Ob645/85 3Ob2...
RS0039857
5Ob23/63; 1Ob645/85; 3Ob23/11w; 8ObA8/12b; 8Ob47/14s; 3Ob101/16y; 1Ob187/17g; 9Ob19/18m
ZPO §477 Abs1 Z6 C
ZPO §477 Abs1 Z6 D6
Wurde die Frage der Zulässigkeit des Rechtsweges zum Gegenstand einer amtswegigen Prüfung durch die Untergerichte gemacht, ist sie - mangels einer spruchmäßigen Entscheidung - auch einer Überprüfung durch die Revisionsinstanz zugänglich.
5 Ob 23/63
Entscheidungstext OGH 04.04.1963 5 Ob 23/63
Vgl; Beisatz: Da die bloß implizite Bejahung der Zulässigkeit des ordentlichen Rechtswegs (nur) durch meritorische Behandlung des Begehrens nicht für die Annahme einer Entscheidung mit bindender Wirkung ausreicht, ist dem Obersten Gerichtshof die nunmehrige Prüfung der Zulässigkeit des Rechtswegs nicht verwehrt. (T1)
Auch; Beis wie T1; Beisatz: Amtswegiges Aufgreifen des Fehlens der Prozessvoraussetzung der Zulässigkeit des streitigen Rechts­wegs im Revisionsverfahren. (T2)
Abweichend; Beisatz: Nach nunmehr ständiger Rechtsprechung ist für eine bindende Entscheidung über eine Prozessvoraussetzung iSd § 42 Abs 3 JN nicht erforderlich, dass das Gericht über ihr Vorliegen ausdrücklich und spruchgemäß entschieden hat. Zwar wird eine bloß implizite Bejahung der Prozessvoraussetzung durch meritorische Behandlung als nicht ausreichend erachtet, sehr wohl aber eine bindende Entscheidung dann angenommen, wenn das Gericht sich mit dem Vorliegen der Prozessvoraussetzung in den Entscheidungsgründen auseinandergesetzt hat. (T3); Beis wie T1
ECLI:AT:OGH0002:1963:RS0039857
JJR_19630404_OGH0002_0050OB00023_6300000_001
Rechtssatz für 1Ob44/92 1Ob625/94 5Ob1...
RS0011505
1Ob44/92; 1Ob625/94; 5Ob120/08w; 3Ob23/11w; 5Ob195/11d
Die als Legalservituten bezeichnete Eigentumsbeschränkungen sind privatrechtlicher Natur und einer dinglichen Verpflichtung gleichzusetzen. Solche von einer Eintragung im Grundbuch in der Regel unabhängige Einschränkung des Eigentums wirken ähnlich wie Dienstbarkeiten und gewähren dem Berechtigten die Sacheinwendungen gegen die Eigentums-Freiheitsklage.
Auch; Beisatz: Hier: § 43 Abs 1 VermG. (T1)
5 Ob 195/11d
Entscheidungstext OGH 09.11.2011 5 Ob 195/11d
Vgl; Beisatz: Hier: Ersichtlichmachung der Verpflichtung zur Duldung eines Durchganges oder einer Durchfahrt nach § 130 Abs 1 lit h Wr BauO idF LGBl 1930/11. (T2)
ECLI:AT:OGH0002:1993:RS0011505
JJR_19930129_OGH0002_0010OB00044_9200000_002
Auch; Beis wie T4; Beis wie T6; Beis wie T7; Beis wie T8; Beisatz: Nach nunmehr ständiger Rechtsprechung ist für eine bindende Entscheidung über eine Prozessvoraussetzung iSd § 42 Abs 3 JN nicht erforderlich, dass das Gericht über ihr Vorliegen ausdrücklich und spruchgemäß entschieden hat. Zwar wird eine bloß implizite Bejahung der Prozessvoraussetzung durch meritorische Behandlung als nicht ausreichend erachtet, sehr wohl aber eine bindende Entscheidung dann angenommen, wenn das Gericht sich mit dem Vorliegen der Prozessvoraussetzung in den Entscheidungsgründen auseinandergesetzt hat. (T9a)
Entscheidungstext OGH 22.01.2019 10 Ob 103/18x
Rechtssatz für 3Ob23/11w
RS0126773
VermG §43 Abs1 Z1
Durch diese Bestimmung wird Ingenieurkonsulenten für Vermessungswesen und dessen Mitarbeitern eine Legalservitut iSd § 346 Abs 1 ABGB eingeräumt, bei (Vor‑)Arbeiten für Vermessungen fremden Grund zu betreten und zu befahren, wenn dies für deren zweckmäßige Durchführung unbedingt erforderlich ist; dabei darf ein Fahrzeug auch abgestellt werden. Durch die Verwendung des Fahrzeugs dürfen aber keine Beeinträchtigungen oder Schäden des Grundeigentümers entstehen.
ECLI:AT:OGH0002:2011:RS0126773
JJR_20110413_OGH0002_0030OB00023_11W0000_001

References: §42
 OGH 
 §477
 §477
 OGH 
 § 42
 § 43
 OGH 
 § 130
 § 42
 OGH 
 §43
 § 346