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Timestamp: 2018-03-24 09:50:19+00:00

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Erstellt: Freitag, 23. Januar 2015 04:11
Die GEMA-Gebühren der einzelhandelsrelevanten Tarife R (Radio) und M-U (Tonträgermusik) wurden, wie bereits im Dezember 2013 vereinbart, zum 01. Januar 2015 um 1,5 Prozent erhöht. Im Ergebnis der durch den HDE und die Bundesvereinigung der Musikveranstalter geführten Tarifverhandlungen mit diversen Verwertungsgesellschaften gibt es für 2015 eine Reihe einzelhandelsrelevanter Veränderungen, die neue wirtschaftliche Belastungen mit sich bringen. Seit 1. Januar 2015 erhebt die VG Media auf die jeweiligen Gema-Fernseh-Tarife einen Zuschlag für Verbandsmitglieder von 20 % (Nichtmitglieder 25 %) sowie auf die jeweiligen Gema-Radio-Tarife einen Zuschlag in Höhe von 12 % (Nichtmitglieder 15 %). Das Inkasso wird von der Gema durchgeführt. Neu geregelt wurde auch der Tarif U-St für Stadtfeste und ähnliche Veranstaltungen, die im Freien auf öffentlichen Plätzen stattfinden.
Die GEMA gewährt den Mitgliedern des HBB einen Gesamtvertragsnachlass i.H.v. 20 Prozent auf alle Normalvergütungssätze. Wichtig ist, dass Sie den zuständigen Außendienstmitarbeiter der Gema über Ihre Mitgliedschaft informieren oder dies bei Antragstellung entsprechend kenntlich machen. Bei Abweichungen ist zu prüfen, ob auf der GEMA-Rechnung der Mitgliederrabatt (20%) berücksichtigt wurde. Dieser ist in der Fußleiste in der Rubrik GSVT-NL ausgewiesen.
Weitere Informationen zu den beiden einzelhandelsrelevanten Tarifen R (Radio) und M-U (Tonträgermusik) sowie eine Musterrechnung finden Sie im Mitgliederbereich unter "HBB-Intern" unter den Menüpunkten Angebote / Gema (Zugang nur mit Kennwort).
Erstellt: Freitag, 23. Januar 2015 04:10
Das zum 1. Januar 2015 in Kraft getretene Mindestlohngesetz (MiloG) sieht in den §§ 16, 17 zahlreiche Melde- und Dokumentationspflichten vor, die sich insbesondere auf die Beschäftigung von geringfügig entlohnten sowie kurzfristig Beschäftigten sowie die auf die in § 2 a Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz genannten Wirtschaftsbereiche beziehen. Diese Pflichten sind nunmehr durch die ebenfalls zum 01.01.2015 in Kraft getretene Mindestlohndokumentationspflichten-Verordnung (MiLoDokV) beschränkt worden.
Diese Verordnung beschränkt die Pflichten
- zur schriftlichen Anmeldung nach § 16 Abs. 1 oder 3 MiLoG,
- zur Abgabe einer Versicherung nach § 16 Abs. 2 oder 4 MiLoG,
- und zum Erstellen und Bereithalten von Dokumenten nach § 17 Abs. 1 und 2 MiLoG.
Diese Pflichten gelten nicht für Arbeitnehmer, deren verstetigtes regelmäßiges Monatsentgelt 2.958 Euro überschreitet und für die der Arbeitgeber seine nach § 16 Abs. 2 des Arbeitszeitgesetzes (ArbZG) bestehende Verpflichtung zur Aufzeichnung der Arbeitszeit und zur Aufbewahrung dieser Aufzeichnungen tatsächlich erfüllt. Nach § 16 Abs. 2 ArbZG ist der Arbeitgeber insbesondere verpflichtet, die über die werktägliche Arbeitszeit von acht Stunden hinausgehende Arbeitszeit eines Arbeitnehmers aufzuzeichnen und die Nachweise für zwei Jahre aufzubewahren. Zur Ermittlung des verstetigten monatlichen Entgelts im Sinne der MiLoDokV sind - ungeachtet der Anrechenbarkeit auf den Mindestlohnanspruch - sämtliche verstetigten monatlichen Leistungen des Arbeitgebers zu berücksichtigen, die regelmäßiges monatliches Arbeitsentgelt sind.

References: § 2
 § 16
 § 16
 § 17
 § 16
 § 16