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Timestamp: 2016-10-25 10:34:30+00:00

Document:
2P.2/2003 (07.01.2004)
Kantonales Steueramt Z�rich, Abteilung Rechtsdienst, Sumatrastrasse 10, 8090 Z�rich.
Staatsrechtliche Beschwerde gegen den Einspracheentscheid des Kantonalen Steueramtes Z�rich vom
Der seit 1982 mit B.C.________ kinderlos verheiratete A.C.________ wurde im Jahr 1988 Direktor einer �ffentlichen Anstalt in Bern. Dort war er in der Folge als Wochenaufenthalter gemeldet und mietete er eine unm�blierte 3-Zimmer-Wohnung. In X.________ ZH war er zusammen mit seiner im Kanton Z�rich ebenfalls unselbst�ndig erwerbst�tigen Gattin Eigent�mer einer 5 1/2-Zimmer-Wohnung und unbeschr�nkt steuerpflichtig.
Mit Domizilentscheid vom 11. Juni 2001 verf�gte die Steuerverwaltung des Kantons Bern, dass das Hauptsteuerdomizil von A.C.________ sich ab dem 1. Januar 2001 an seinem Arbeitsort befinde, mit folgender Begr�ndung: Der Pflichtige bekleide eine leitende Stellung in einem bedeutenden Berner Unternehmen. F�r sein Erwerbseinkommen und sein bewegliches Verm�gen sei er deswegen je h�lftig in den Kantonen seines Arbeitsortes und seines Familienwohnsitzes zu besteuern. Diese Domizilverf�gung erwuchs unangefochten in Rechtskraft.
Mit Einsch�tzungsentscheid vom 24. September 2002 hielt der Kanton Z�rich f�r die Staats- und Gemeindesteuer 2001 an seiner ungeteilten Steuerhoheit gegen�ber beiden Ehepartnern C.________ fest, wogegen diese erfolglos Einsprache erhoben.
Am 31. Dezember 2002 haben A. und B.C.________ beim Bundesgericht Doppelbesteuerungsbeschwerde eingereicht. Sie beantragen, die aus dem Z�rcher Einspracheentscheid vom 5. Dezember 2002 und dem Berner Steuerdomizilentscheid vom 11. Juni 2001 entstandene interkantonale Doppelbesteuerung zu beseitigen und festzustellen, dass den beteiligten Kantonen f�r die Eink�nfte und das bewegliche Verm�gen (inkl. Ertr�ge) des Ehemannes eine geteilte Steuerhoheit zukomme; insoweit sei eine h�lftige Steueraufteilung vorzunehmen. Allf�llig zu viel bezahlte Steuerbetr�ge seien mit Verzugszins zur�ckzuerstatten.
Das Kantonale Steueramt Z�rich schliesst in seiner Vernehmlassung vom 25. Februar 2003 auf Abweisung der Beschwerde, soweit sie sich gegen den Kanton Z�rich richtet.
In ihrer Stellungnahme vom 23. Juni 2003 stellt die Steuerverwaltung des Kantons Bern den Antrag, die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Eventualiter sei das bundesgerichtliche Verfahren zwecks zus�tzlicher Abkl�rungen zu sistieren. Vom Beschwerdef�hrer zuvor gemachte (und dem Berner Domizilentscheid zu Grunde liegende) Angaben h�tten sich als unzutreffend erwiesen. Namentlich k�nne seit mehreren Jahren von einer regelm�ssigen R�ckkehr nach X.________ keine Rede mehr sein. Zumindest seit dem Jahr 1998 m�sse von einer nicht nur h�lftigen, sondern vollumf�nglichen Steuerhoheit des Kantons Bern gegen�ber dem Erwerbseinkommen und dem beweglichen Verm�gen des Beschwerdef�hrers ausgegangen werden.
In einer daraufhin vom Instruktionsrichter der II. �ffentlichrechtlichen Abteilung erm�glichten zweiten Stellungnahme halten die Beschwerdef�hrer sowie das Kantonale Steueramt Z�rich an ihren jeweiligen Standpunkten fest.
1.1 Bei staatsrechtlichen Beschwerden wegen Verletzung des Doppelbesteuerungsverbots (Art. 127 Abs. 3 BV bzw. Art. 46 Abs. 2 aBV) muss der kantonale Instanzenzug nicht ausgesch�pft werden (Art. 86 Abs. 2 OG). Vorliegend ist schon der Einspracheentscheid der Z�rcher Steuerbeh�rden vor Bundesgericht angefochten worden. Das ist zul�ssig. Aus Art. 86 Abs. 2 OG ergibt sich im �brigen folgendes:
1.1.1 Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wegen Verletzung des Gesetzes �ber die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden vom 14. Dezember 1990 (StHG; SR 642.14) kommt hier nicht in Betracht. Zwar k�nnte sich fragen, ob dieses Rechtsmittel seit Inkrafttreten des Steuerharmonisierungsgesetzes auch auf dem Gebiet der interkantonalen Doppelbesteuerung zu ergreifen ist, namentlich auf Grund der in Art. 3 StHG einheitlich geregelten unbeschr�nkten Steuerpflicht nat�rlicher Personen (vgl. insb. den Wohnsitzbegriff in Art. 3 Abs. 2 StHG). Indessen sieht Art. 73 StGH die Verwaltungsgerichtsbeschwerde nur gegen�ber letztinstanzlichen kantonalen Entscheiden vor und hat das Steuerharmonisierungsgesetz Art. 86 Abs. 2 OG nicht ausser Kraft gesetzt. Vorliegend steht somit weiterhin - und ausschliesslich - die staatsrechtliche Beschwerde offen (vgl. Danielle Yersin, Harmonisation fiscale: La derni�re ligne droite, ASA 69 328; Peter Locher, Einf�hrung in das interkantonale Steuerrecht, 2. Aufl., Bern 2003, S. 163; a.M. u.a. Ernst H�hn/Peter M�usli, Interkantonales Steuerrecht, 4. Aufl., Bern 2000, S. 564 ff.)
1.1.2 Da gem�ss Art. 86 Abs. 2 OG der kantonale Instanzenzug bei Doppelbesteuerungsbeschwerden nicht durchlaufen werden muss, k�nnen neue tats�chliche und rechtliche Vorbringen vor Bundesgericht ber�cksichtigt werden (vgl. ASA 57 523 E. 1a mit Hinweis; Locher, a.a.O., S. 159 u. 171).
1.2 Mit der Doppelbesteuerungsbeschwerde gegen die Steuerveranlagung des zweitverf�genden Kantons kann innert der Beschwerdefrist auch die bereits rechtskr�ftige Steuerveranlagung des erstverf�genden Kantons angefochten werden (Art. 89 Abs. 3 OG). Deshalb kann hier mit dem Z�rcher Einspracheentscheid der Besteuerungsanspruch des Kantons Bern ebenfalls vollumf�nglich �berpr�ft werden, obwohl der dort (vor der Z�rcher Veranlagung) ergangene Steuerdomizilentscheid unangefochten in Rechtskraft erwachsen ist (vgl. StE 2002 A 24.21 13 E. 1b-c mit weiteren Hinweisen).
1.3 Die staatsrechtliche Beschwerde ist grunds�tzlich kassatorischer Natur (BGE 125 I 104 E. 1b S. 107; 125 II 86 E. 5a S. 96). Eine Ausnahme besteht bei staatsrechtlichen Beschwerden wegen Verletzung des Doppelbesteuerungsverbots (Art. 127 Abs. 3 BV bzw. Art. 46 Abs. 2 aBV); das Bundesgericht kann zusammen mit der Aufhebung des kantonalen Hoheitsaktes eine Feststellung treffen und den beteiligten Kantonen eine verbindliche Weisung hinsichtlich der verfassungskonformen Steuerausscheidung erteilen (BGE 111 Ia 44 E. 1c S. 46, best�tigt mit Urteil vom 26. September 1997 i.S. H., E. 1b, publiziert in Pra 87/1998 Nr. 33 S. 234; vgl. auch Walter K�lin, Das Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde, 2. Auflage, Bern 1994, S. 402). Die Antr�ge der Beschwerdef�hrer sind daher grunds�tzlich zul�ssig, auch wenn darin mehr verlangt wird als die Aufhebung des angefochtenen Entscheides.
Nicht einzutreten ist auf die vorliegende Beschwerde insoweit, als eine R�ckerstattung "samt Verzugszinsen" verlangt wird. Zum einen ist das R�ckerstattungsbegehren nicht gen�gend substantiiert; aus den Ausf�hrungen des Beschwerdef�hrers wird nicht einmal deutlich, ob er �berhaupt in einem der beiden Kantone f�r die interessierende Periode schon Steuern bezahlt hat. Zum andern ist ein etwaiger Anspruch auf Verzinsung von zuviel bezahlten Staats- und Gemeindesteuern nicht im Doppelbesteuerungsverbot begr�ndet. Er richtet sich vielmehr nach dem kantonalen Recht. Er kann vor Bundesgericht nur mit normaler staatsrechtlicher Beschwerde geltend gemacht werden, was aber voraussetzt, dass der kantonale Instanzenzug ausgesch�pft wird; das ist hier nicht geschehen (Art. 86 Abs. 1 OG; StE 2002 A 24.32 6 E. 1b u. 2a; 2001 A 24.35 2 E. 1b; Locher/Locher, Die Praxis der Bundessteuern, III. Teil: Interkantonale Doppelbesteuerung, � 12, III C, 2, Nr. 8).
2.1 Eine gegen Art. 127 Abs. 3 BV verstossende Doppelbesteuerung liegt vor, wenn eine steuerpflichtige Person von zwei oder mehreren Kantonen f�r das gleiche Steuerobjekt und f�r die gleiche Zeit zu Steuern herangezogen wird (aktuelle Doppelbesteuerung) oder wenn ein Kanton in Verletzung der geltenden Kollisionsnormen seine Steuerhoheit �berschreitet und eine Steuer erhebt, die einem andern Kanton zusteht (virtuelle Doppelbesteuerung). Ausserdem darf ein Kanton eine steuerpflichtige Person grunds�tzlich nicht deshalb st�rker belasten, weil sie nicht in vollem Umfang seiner Steuerhoheit untersteht, sondern zufolge ihrer territorialen Beziehungen auch noch in einem anderen Kanton steuerpflichtig ist (Schlechterstellungsverbot; vgl. BGE 107 Ia 41 E. 1a S. 42; 116 Ia 127 E. 2a S. 130; 117 Ia 516 E. 2 S. 518; 123 I 264 E. 2a S. 265).
2.2 Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zu Art. 127 Abs. 3 BV ist der steuerrechtliche Wohnsitz (Steuerdomizil) einer unselbst�ndig erwerbenden Person derjenige Ort, wo sich die Person mit der Absicht dauernden Verbleibens aufh�lt (vgl. auch Art. 3 Abs. 2 StHG, Art. 3 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 �ber die direkte Bundessteuer [DBG; SR 642.11] und Art. 23 Abs. 1 ZGB) bzw. wo sich der Mittelpunkt ihrer Lebensinteressen befindet (BGE 123 I 289 E. 2a S. 293; Urteil vom 20. Januar 1994, E. 2a, StR 49 580 ff. und ASA 63 836). Dem polizeilichen Domizil, wo die Schriften hinterlegt sind oder die politischen Rechte ausge�bt werden, kommt dagegen keine entscheidende Bedeutung zu. Das sind bloss �ussere Merkmale, die ein Indiz f�r den steuerrechtlichen Wohnsitz bilden k�nnen, wenn auch das �brige Verhalten der Person daf�r spricht (BGE 108 Ia 252 E. 5a S. 255; 123 I 289 E. 2a S. 293 f.; ASA 63 836 E. 2a). Wenn sich eine Person abwechslungsweise an zwei Orten aufh�lt, namentlich wenn ihr Arbeitsort und ihr sonstiger Aufenthaltsort auseinanderfallen, ist f�r die Bestimmung des Steuerwohnsitzes darauf abzustellen, zu welchem Ort sie die st�rkeren Beziehungen unterh�lt (BGE 101 Ia 557 E. 4a S. 559 f.; 104 Ia 264 E. 2 S. 266; 123 I 289 E. 2b S. 294, 125 I 54 E. 2a S. 56). Bei unselbst�ndig erwerbenden Steuerpflichtigen ist das gew�hnlich der Ort, wo sie f�r l�ngere oder unbestimmte Zeit Aufenthalt nehmen, um von dort aus der t�glichen Arbeit nachzugehen, ist doch der Zweck des Lebensunterhalts dauernder Natur (BGE 125 I 54 E. 2b S. 56 ff.; ASA 63 836 E. 2a; ferner Locher/Locher, a.a.O., � 3 I 2b Nr. 7, 11, 17, 18, 19). Der Mittelpunkt der Lebensinteressen bestimmt sich f�r die Steuerhoheit nach der Gesamtheit der objektiven, �usseren Umst�nde, aus denen sich diese Interessen erkennen lassen, nicht nach den bloss erkl�rten W�nschen der steuerpflichtigen Person. Auf die gef�hlsm�ssige Bevorzugung eines Ortes kommt es nicht an; der Steuerwohnsitz ist insofern nicht frei w�hlbar (BGE 113 Ia 465 E. 3 S. 466; 123 I 289 E. 2b S. 294). Die Frage, zu welchem der Aufenthaltsorte die steuerpflichtige Person die st�rkeren Beziehungen unterh�lt, ist jeweils auf Grund der Gesamtheit der Umst�nde des Einzelfalles zu beurteilen.
Bei verheirateten Personen mit Beziehungen zu mehreren Orten werden die pers�nlichen und famili�ren Kontakte zum Ort, wo sich ihre Familie (Ehegatte und Kinder) aufh�lt, als st�rker erachtet als diejenigen zum Arbeitsort, wenn sie in nichtleitender Stellung unselbst�ndig erwerbst�tig sind und t�glich oder an den Wochenenden (d.h. regelm�ssig) an den Familienort zur�ckkehren. Demnach unterstehen verheiratete Pendler oder Wochenaufenthalter grunds�tzlich ausschliesslich der Steuerhoheit desjenigen Kantons, in dem sich ihre Familie aufh�lt (BGE 125 I 54 E. 2b/aa S. 56 f.; ASA 63 836 E. 2; Locher/Locher, a.a.O., � 3 I B 2a, Nr. 2, 5, 9, 10, 15, 17, 18). Hingegen wird eine �berwiegende Beziehung zum Arbeitsort angenommen, wenn sie in leitender Stellung t�tig sind (vgl. unten E. 2.3) oder nicht regelm�ssig an den Familienort zur�ckkehren (siehe E. 2.4; vgl. zum Ganzen: BGE 125 I 54 E. 2b/aa S. 56 f.; 121 I 14 E. 4a S. 16 unten; 101 Ia 557 E. 4a S. 560; StE 2002 A 24.21 13 E. 2; Locher/Locher, a.a.O., � 3 I B 2a Nr. 13 und � 3 I B 1b Nrn. 3 - 18).
2.3 Gem�ss st�ndiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist von einer leitenden Stellung eines Steuerpflichtigen dann auszugehen, wenn die berufliche T�tigkeit diesen so stark beansprucht, dass die famili�ren und sozialen Beziehungen in den Hintergrund treten, obgleich er mehrmals oder zumindest einmal in der Woche zu seiner Familie zur�ckkehrt. Dies ist dann zu vermuten, wenn der Steuerpflichtige eine besondere Verantwortung tr�gt und einem bedeutenden Unternehmen mit zahlreichem Personal vorsteht (BGE 125 I 458 E. 2d S. 468; 104 Ia 264 E. 3c S. 268;101 Ia 557 E. 4 S. 559 ff.; Locher/Locher, a.a.O., � 3 I B 2a Nr. 13; � 3 I B 1b Nr. 3 -18; NStP 56, 82 E. 2-3, je mit weiteren Hinweisen), so etwa beim Direktor einer Maschinenfabrik (Locher/ Locher, a.a.O., � 3 I B 1b Nr. 3), beim Stellvertreter des Chefingenieurs einer Kohlenmine (Locher/Locher, a.a.O., � 3 I B 1b Nr. 5), beim Gesch�ftsf�hrer eines Bergwerks, dem zeitweise 400 Personen unterstanden (Locher/Locher, a.a.O., � 3 I B 1b Nr. 8), bei einem technischen Direktor mit 130-140 Untergebenen (Locher/Locher, a.a.O., � 3 I B 1b Nr. 10) sowie beim Pr�sidenten der Generaldirektion der Schweizerischen Bundesbahnen (Locher/Locher, a.a.O., � 3 I B 3 Nr. 15; NStP 33, 50). Dagegen verneinte das Bundesgericht eine leitende Stellung beim Leiter einer Kollektivgesellschaft mit 6 bis 8 Arbeitern (Locher/Locher, a.a.O., � 3 I B 1b Nr. 11) sowie beim Verwaltungsrat und Delegierten einer Unternehmung mit ungef�hr 40 Angestellten (Locher/Locher, a.a.O., � 3 I B 1b Nr. 16; ZBl 81, 452).
2.4 Bei verheirateten Personen gilt grunds�tzlich die Ehegattenbesteuerung. Sofern sie in rechtlich und tats�chlich ungetrennter Ehe leben, wird ihr Einkommen ohne R�cksicht auf den G�terstand zusammengerechnet (vgl. Art. 9 Abs. 1 DBG; Art. 3 Abs. 3 StHG).
2.4.1 In der Regel haben Ehegatten ein gemeinsames Steuerdomizil. Nach altem Recht hatte die Ehefrau nur in Ausnahmef�llen einen selbst�ndigen, im Normalfall jedoch einen vom Wohnsitz des Ehemannes abgeleiteten Wohnsitz (Art. 25 Abs. 1 aZGB). Mit dem Inkrafttreten des neuen Eherechts auf den 1. Januar 1988 ist diese Einschr�nkung entfallen. Der Wohnsitz bestimmt sich nunmehr f�r jeden Gatten selbst�ndig nach Art. 23 ff. ZGB.
Schon unter dem alten Recht galt der Ort der Familienniederlassung als sekund�res Steuerdomizil, sofern am Arbeitsort des Ehemannes das prim�re Steuerdomizil begr�ndet war. Damit konnten die Unzul�nglichkeiten, die sich im interkantonalen Verh�ltnis aufgrund des abgeleiteten Wohnsitzes der Ehefrau ergaben, vermieden werden. Insoweit hat das neue Eherecht doppelbesteuerungsrechtlich keine grundlegende �nderung bewirkt. Immerhin stellt nun der selbst�ndige Wohnsitz f�r die Ehefrau ein Hauptsteuerdomizil dar. Am jeweiligen Hauptsteuerdomizil jedes Gatten besteht indessen gleichzeitig ein sekund�res Steuerdomizil des anderen Ehepartners.
Der Umstand, dass die Ehegatten unter dem neuen Eherecht je �ber ein eigenes Hauptsteuerdomizil verf�gen, bedeutet nicht, dass eine getrennte Ehe vorliegt, die zu einer getrennten Besteuerung der Ehegatten f�hren m�sste. Eine solche setzt vielmehr voraus, dass die Ehegatten die eheliche Gemeinschaft nicht mehr weiterf�hren (also den gemeinsamen Haushalt aus den in Art. 137 und Art. 175 ZGB genannten Gr�nden aufgehoben haben und dauernd getrennt leben). Im interkantonalen Verh�ltnis sind Ehegatten insbesondere nicht bereits dann als getrennte Steuersubjekte zu behandeln, wenn sie im Wesentlichen getrennt leben, sondern nur dann, wenn die Ehe nicht mehr gelebt wird und �berdies keine Gemeinschaftlichkeit der Mittel f�r Wohnung und Unterhalt besteht, d.h. die Unterst�tzung des einen an den andern Ehegatten sich in ziffernm�ssig bestimmten Beitr�gen ersch�pft.
Dagegen sind die Grunds�tze der Ehegattenbesteuerung zu beachten, d.h. die Steuerfaktoren beider Eheleute zum Gesamtsteuersatz zu erfassen, wenn die Partner zwar �ber ein je eigenes Hauptsteuerdomizil verf�gen, die eheliche Gemeinschaft aber nach dem Willen der Partner im Sinne von Art. 159 ZGB gelebt wird (vgl. zum Ganzen: BGE 121 I 14 E. 5b-6 S. 18 ff.; ASA 71 558 E. 2, je mit weiteren Hinweisen; siehe auch Danielle Yersin, Le domicile des �poux et la double imposition intercantonale, StR 1988 343 ff.; dies., Le nouveau droit matrimonial et ses cons�quences fiscales, RDAF 1987 323 ff.; H�hn/M�usli, a.a.O., S. 273 ff.; Locher, a.a.O., Einf�hrung, S. 60 ff.; ders., Neues Eherecht und Ehegattenbesteuerung, ASA 56 18 f.; Martin Arnold, Der steuerrechtliche Wohnsitz nat�rlicher Personen im interkantonalen Verh�ltnis nach der neueren bundesgerichtlichen Rechtsprechung, ASA 68 479 ff.).
2.4.2 An diesen Grunds�tzen hat auch das Steuerharmonisierungsgesetz nichts ge�ndert. Zwar wird in der Lehre teilweise argumentiert, im Falle einer nicht (mehr) regelm�ssigen R�ckkehr sei am Wohnsitz des anderen Ehepartners keine pers�nliche Zugeh�rigkeit des abwesenden Gatten mehr erf�llt, da dort kein Wohnsitz und auch kein Aufenthalt bestehe. Eine Ankn�pfung k�nne nur noch auf wirtschaftlicher Zugeh�rigkeit beruhen, z.B. auf der Gemeinschaftlichkeit der Mittel. Diesbez�glich enthalte aber Art. 4 StHG eine abschliessende Liste der weiterhin zul�ssigen Nebensteuerdomizile. Der Familienort befinde sich nicht darunter und habe somit als Sekund�rdomizil keine Berechtigung mehr (vgl. u.a. Peter Locher, Steuerharmonisierung und interkantonales Steuerrecht, ASA 65 623 ff., Maja Bauer-Balmelli/ Markus Nyffenegger, in: Zweifel/Athanas (Hrsg.), Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Bundesgesetz �ber die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden (StHG), 2. Aufl., Basel usw. 2002, Rz. 4-5 zu Art. 3). Diese Argumentation vermag indessen nicht zu �berzeugen. Selbst bei weitgehendem Getrenntleben beruht die Ankn�pfung am Ort der Familienniederlassung nicht in erster Linie auf wirtschaftlichen Gesichtspunkten (wie z.B. der Gemeinschaftlichkeit der Mittel), sondern auf pers�nlichen Umst�nden, namentlich auf dem Willen beider Ehepartner zur Fortf�hrung ihrer Gemeinschaft. Sie ergibt sich direkt aus dem Grundsatz der Ehegattenbesteuerung und braucht keine gesonderte Erw�hnung im Steuerharmonisierungsgesetz. Art. 3 Abs. 3 StHG bekr�ftigt den Grundsatz dennoch ausdr�cklich, wie er �brigens schon im Einkommenssteuerrecht einer Mehrheit von Kantonen festgehalten worden ist (vgl. H�hn et al., Das Einkommenssteuerrecht der Kantone, Bern/Stuttgart 1972, S. 25 ff.). Der Begriff des steuerrechtlichen Wohnsitzes in Art. 3 Abs. 2 StHG umfasst den Ort der Familienniederlassung deshalb sowohl als Hauptsteuerdomizil als auch als sekund�res Steuerdomizil.
2.5 Im Falle einer leitenden Stellung (vgl. E. 2.3 hievor) sowie bei getrennten Hauptsteuerdomizilen mit gleichzeitigem Weiterbestehen der ehelichen Gemeinschaft (vgl. oben E. 2.4) ist das beiden Eheleuten zufliessende Erwerbseinkommen und das ihnen geh�rende bewegliche Verm�gen (inkl. Ertr�gen) zwischen den betroffenen Kantonen aufzuteilen (Repartition). Dabei werden die Faktoren gest�tzt auf die Ehegattenbesteuerung zusammengez�hlt.
In der Regel besteht diese Ausscheidung in einer quotenm�ssigen, zumeist h�lftigen Teilung der Steuerhoheit. Diese umfasst alle der Besteuerung unterliegenden Elemente mit Ausnahme ausserkantonaler Gesch�ftsbetriebe und Betriebsst�tten und ausserkantonalen Grundeigentums (vgl. Art. 4 Abs. 1 StHG). Die h�lftige Teilung rechtfertigt sich namentlich f�r weitgehend getrennt lebende Ehegatten, welche die Kosten f�r Lebensunterhalt und Wohnung indessen aus gemeinsamen Mitteln bestreiten. Dieselbe Ausscheidung scheint angemessen, wenn einer der Gatten �ber kein Erwerbseinkommen verf�gt (vgl. BGE 121 I 14 E. 6c S. 21 mit weiteren Hinweisen).
In der Praxis zum interkantonalen Doppelbesteuerungsrecht wird die Steuerteilung bei getrennten Hauptsteuerdomizilen mitunter auch so vorgenommen, dass der Wohnsitzkanton jedes Ehegatten das Einkommen aus unselbst�ndiger Erwerbst�tigkeit und das bewegliche Verm�gen (inkl. Ertr�gen) des auf seinem Gebiet wohnenden Ehegatten zum Gesamtsteuersatz besteuern kann. Diese Art der Besteuerung findet jedoch nur dann Anwendung, wenn jeder Ehegatte den Unterhalt im Wesentlichen aus seinem Einkommen bestreitet (vgl. BGE 121 I 14 E. 6c S. 21 sowie Locher/Locher, a.a.O., � 3, I B, 3 Nr. 3, 5; siehe zum Ganzen: Danielle Yersin, a.a.O., StR 1988 344 f.; dies., a.a.O., RDAF 1987 325 f.; H�hn/M�usli, a.a.O., 276 ff.; Locher, a.a.O., ASA 56 18 f.; Arnold, a.a.O., 481 ff.). Das Bundesgericht hat sich bisher noch nie dazu ge�ussert, ob diese Art der Repartition auch bei leitender Stellung in Frage kommt. Wie sich aus dem Folgenden ergibt, kann die Frage auch im hier zu beurteilenden Zusammenhang offen bleiben.
Vorliegend ist unbestritten, dass die Ehefrau im Kanton Z�rich wohnt und arbeitet; zur Bestimmung ihres Steuerdomizils bestehen - abgesehen vom Arbeitsaufenthalt ihres Gatten in Bern - anscheinend keine ausserkantonalen Bezugspunkte. Ebenso steht ausser Streit, dass der Ehemann als Direktor einer �ffentlichen Anstalt mindestens 4-5 Tage pro Woche an seinem Arbeitsort verbringt, was verschiedene (namentlich wissenschaftliche) Nebenbesch�ftigungen sowie zahlreiche gesellschaftliche und pers�nliche Beziehungen mit einschliesst. Streitig ist indessen einerseits, ob die Erwerbst�tigkeit des Gatten als leitende Stellung im Sinne der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zu Art. 127 Abs. 3 BV bzw. Art. 46 Abs. 2 aBV zu qualifizieren ist (E. 3.1). Andererseits ist umstritten, wie eng die Beziehungen des Beschwerdef�hrers zum Kanton Z�rich sind (E. 3.2).
3.1 Mit Blick auf die hohen Anforderungen, die die Rechtsprechung stellt (vgl. oben E. 2.3), muss hier eine leitende Stellung verneint werden. Der Beschwerdef�hrer bekleidet als Direktor einer �ffentlichen Anstalt (vergleichbar etwa mit der z�rcherischen Y._______ Anstalt) gewiss eine anspruchs- und verantwortungsvolle Stellung. Es kann indessen offen bleiben, ob der von ihm geleitete Betrieb - insbesondere nach finanziellen Gesichtspunkten (Jahresbudget: ca. 15 Mio Fr.) - als bedeutendes Unternehmen im Sinne der Rechtsprechung einzustufen ist. Denn die weitere Voraussetzung des zahlreichen Personals ist vorliegend nicht erf�llt: Wohl besch�ftigt die Anstalt offenbar mehr als 100 Angestellte; die meisten sind jedoch nur teilzeitlich, viele sogar mit einem Besch�ftigungsgrad von unter 50%, t�tig. Gegen�ber den Z�rcher Steuerbeh�rden hat der Beschwerdef�hrer von 70 Angestellten gesprochen. Ein derartiger Personalbestand gen�gt noch nicht zur Annahme einer leitenden Stellung. Im �brigen handelt es sich nicht um ein eigentliches Unternehmen, sondern um einen Zweig, der eher mit einer Dienststelle in der Verwaltung vergleichbar ist.
3.2 Es ist deshalb zu pr�fen, wie eng die Beziehungen des Beschwerdef�hrers zum Kanton Z�rich im hier massgeblichen Zeitraum gewesen sind.
3.2.1 F�r das Steueramt des Kantons Z�rich befindet sich das Hauptsteuerdomizil des Beschwerdef�hrers nach wie vor an seinem Familienwohnsitz in X.________. Dorthin kehre er - eigenen Angaben zufolge - regelm�ssig zur�ck, namentlich am Wochenende und w�hrend seiner sonstigen freien Zeit.
Diese Angaben des Beschwerdef�hrers zieht die Steuerverwaltung des Kantons Bern in ihrer Vernehmlassung zur staatsrechtlichen Beschwerde grundlegend in Zweifel und beansprucht f�r sein Erwerbseinkommen und sein bewegliches Verm�gen nunmehr die ungeteilte Steuerhoheit, unabh�ngig von einer leitenden Stellung. Dabei st�tzt sie sich u.a. auf die Aussagen einer Frau, die mit dem Beschwerdef�hrer zwischen 1998 und Ende 1999 ein Verh�ltnis gehabt zu haben behauptet: In Wirklichkeit k�nne schon seit geraumer Zeit von einer regelm�ssigen R�ckkehr nach X.________ keine Rede mehr sein. Vielmehr lebten die Eheleute faktisch getrennt und h�tten ihre gegenseitigen Kontakte auf das Allernotwendigste beschr�nkt, namentlich auf die Regelung finanzieller Angelegenheiten betreffend die noch gemeinsamen Verm�genswerte.
Dagegen wendet das z�rcherische Steueramt wiederum ein, den Aussagen dieser Frau k�nne kein Beweiswert zukommen. Sie sei nicht als Zeugin einvernommen worden (mit Hinweis auf die rechtlichen Folgen einer Falschaussage). Auch h�tten ihr vom Kanton Z�rich keine Anschluss- oder Gegenfragen gestellt werden k�nnen. Das sei unter Umst�nden im bundesgerichtlichen Verfahren noch nachzuholen. Auf jeden Fall bestehe gegen�ber beiden Beschwerdef�hrern weiterhin ein ungeteilter Besteuerungsanspruch des Kantons Z�rich.
Ihrerseits haben die Beschwerdef�hrer auf die Vernehmlassung der Berner Steuerverwaltung wie folgt repliziert: "Die von der Steuerverwaltung befragte Person ist dem Beschwerdef�hrer pers�nlich bekannt. Es sind pers�nliche Ressentiments, welche die befragte Person bewegten, sich freiwillig der kantonalen Steuerverwaltung zur Auskunft anzuerbieten, um andere Personen in Schwierigkeiten zu bringen. Die Ausf�hrungen werden bestritten und sind nicht glaubw�rdig. Richtig ist, dass der Beschwerdef�hrer sein berufliches Umfeld in Bern hat. (...) Die Wochenenden verbringt der Beschwerdef�hrer regelm�ssig nicht in Bern. Seit dem Tod des Vaters vor drei Jahren sind die Verpflichtungen gegen�ber der Mutter, welche im Kanton Graub�nden wohnt, gestiegen. Der Beschwerdef�hrer besucht sie an den Wochenenden regelm�ssig. Der Beschwerdef�hrer hat k�rzlich in Z.________ ZH ein Haus erworben und wird sich abwechslungsweise in X.________ und Z.________aufhalten. Von dort aus wird er ab Mitte Oktober nach Bern pendeln. Die Mietwohnung in Bern ist gek�ndigt."
3.2.2.1 Die von den Berner Steuerbeh�rden in der Vernehmlassung beanspruchte ungeteilte - und nicht mehr nur h�lftige - Steuerhoheit beruht zwar auf neuen Vorbringen. Noven sind aber bei Doppelbesteuerungsbeschwerden zul�ssig (vgl. oben E. 1.1.2). Dagegen besteht kein Grund, den Streitgegenstand auf die Zeit vor dem 1. Januar 2001 auszudehnen (vgl. Walter K�lin, a.a.O., S. 389) oder das vorliegende Verfahren zu sistieren.
Die Aussagen der von der Berner Steuerverwaltung befragten Frau sind nicht entscheidwesentlich, weshalb auf ihren Beweiswert nicht weiter eingegangen zu werden braucht. Sie beziehen sich �brigens nicht direkt auf den hier interessierenden Zeitraum. Ihre Bedeutung beschr�nkt sich darauf, fr�here Angaben des Beschwerdef�hrers in Frage zu stellen. Eine n�here �berpr�fung er�brigt sich somit, insbesondere eine Anschluss- oder Gegenbefragung durch die Z�rcher Beh�rden oder das Bundesgericht.
3.2.2.2 Massgeblich sind hier vorab die nachmaligen Ausf�hrungen des Beschwerdef�hrers selbst, in Reaktion auf die Aussagen der genannten Frau sowie die Vernehmlassung der Berner Beh�rden. Angesichts der Umst�nde w�re es ihm durchaus zumutbar gewesen, gegebenenfalls aber auch leicht gefallen, seine regelm�ssige R�ckkehr nach X.________ (zumindest ab dem 1. Januar 2001) rechtsgen�glich nachzuweisen. Das h�tte namentlich durch eine Best�tigung seiner Ehegattin sowie durch zahlreiche andere Belege oder Indizien erfolgen k�nnen. Diesen Nachweis hat er jedoch nicht einmal ansatzweise zu erbringen versucht. Grunds�tzlich hat er sich geweigert, Fragen zu seinem Privatleben zu beantworten. Aus seiner Replik geht dennoch klar hervor, dass einer R�ckkehr nach X.________ in der hier massgeblichen Zeitspanne bestenfalls eine untergeordnete Bedeutung zugekommen sein kann. Eine regelm�ssige Anwesenheit ausserhalb des Kantons Bern scheint nur im Kanton Graub�nden, zur Betreuung seiner betagten Mutter, bestanden zu haben, und zwar ohne "Zwischen(aufent)halt" in X.________.
Dasselbe ergibt sich aus anderen Rechtsschriften des Beschwerdef�hrers: Die Einsprache vom 21. Oktober 2002 enth�lt namentlich die R�ge, im Z�rcher Einsch�tzungsentscheid vom 24. September 2002 werde willk�rlich und ohne Anh�rung behauptet, der Schwerpunkt der pers�nlichen und famili�ren Beziehungen des Ehemanns liege in X.________, was keinesfalls zutreffe. In der staatsrechtlichen Beschwerde wird argumentiert, in Bern befinde sich das Hauptsteuerdomizil des Beschwerdef�hrers nicht nur auf Grund einer leitenden Stellung. Dort liege ganz allgemein sein Lebensmittelpunkt, wegen seiner beruflichen und wissenschaftlichen T�tigkeit sowie seiner zahlreichen gesellschaftlichen Beziehungen.
3.2.2.3 Demnach ist davon auszugehen, dass sich das Hauptsteuerdomizil des Beschwerdef�hrers ab dem 1. Januar 2001 an seinem Arbeitsort befindet. Dieser Lebensmittelpunkt ergibt sich auf Grund seiner nicht (mehr) regelm�ssigen R�ckkehr nach X.________ bzw. dem weitgehenden Getrenntleben der beiden Gatten (vgl. E. 2.2 und 2.4 hievor).
Auf Grund der getrennten Hauptsteuerdomizile der Beschwerdef�hrer ist zwischen den Kantonen Bern und Z�rich eine Ausscheidung des Erwerbseinkommens und des beweglichen Verm�gens (inkl. Ertr�ge) beider Gatten vorzunehmen. Weil die Ehegemeinschaft trotz weitgehendem Getrenntleben nach dem Willen der Partner immer noch besteht, sind die Gatten nicht wie Alleinstehende getrennt zu veranlagen. Es kommen weiterhin der Gesamtsteuersatz und der Verheiratetentarif zur Anwendung.
In Anbetracht der besonderen Umst�nde rechtfertigt sich hier keine h�lftige Aufteilung der Steuerhoheit (vgl. E. 2.5 hievor). Insbesondere besteht weder eine leitende Stellung (vgl. oben E. 3.1) noch liegt der Fall vor, wo die Gattin kein Erwerbseinkommen erzielt. Keiner der beiden voll erwerbst�tigen Ehepartner �bernimmt im Interesse des andern gemeinsame Aufgaben, insbesondere sind keine Kinder zu versorgen. Ebenso bestreitet jeder seinen Unterhalt im Wesentlichen selbst. Soweit eine gewisse, von den Beschwerdef�hrern eher summarisch erw�hnte Gemeinschaftlichkeit der Mittel besteht, ist sie allem Anschein nach begrenzt und bezieht sie sich - soweit ersichtlich - vorab auf die im Miteigentum beider Beschwerdef�hrer verbliebene Wohnung in X.________. Angesichts dieser nur sehr beschr�nkten Zusammenlegung der Mittel erscheint es hier angebracht, das Erwerbseinkommen jedes Gatten vollumf�nglich an dessen Hauptsteuerdomizil zu besteuern, da es sich eindeutig dem einen oder anderen Ankn�pfungspunkt zuordnen l�sst. Auch das bewegliche Verm�gen (inkl. die daraus fliessenden Ertr�ge) beider Gatten ist dem jeweiligen Kanton (zum Gesamtsteuersatz) zuzuweisen. Im Kanton Z�rich (X.________) ist f�r beide Eheleute schliesslich weiterhin ein Spezialsteuerdomizil des Liegenschaftsortes gegeben (vgl. zum Ganzen BGE 121 I 14 E. 6 S. 19 ff. mit weiteren Hinweisen).
4.1 Gesamthaft ergibt sich daraus Folgendes: Soweit auf die Beschwerde eingetreten werden kann (vgl. oben E. 1.3), ist sie gegen�ber dem Kanton Z�rich gutzuheissen und der Einspracheentscheid vom 5. Dezember 2002 aufzuheben. Gegen�ber dem Kanton Bern ist die Beschwerde dagegen - soweit zul�ssig - abzuweisen. Der Steuerdomizilentscheid vom 11. Juni 2001 erweist sich in seinem Dispositiv als richtig. Dieses beschr�nkt sich darauf, das Hauptsteuerdomizil des Beschwerdef�hrers ab dem 1. Januar 2001 am Arbeitsort festzulegen. Nicht gefolgt werden kann indessen der Begr�ndung der Domizilverf�gung: Die Berner Steuerhoheit erstreckt sich ab dem Jahr 2001 auf das gesamte Erwerbseinkommen des Beschwerdef�hrers, und nicht nur auf die H�lfte. Zudem unterliegt dem Steueranspruch des Kantons Bern das bewegliche Verm�gen des Beschwerdef�hrers, unter Einschluss der daraus fliessenden Ertr�ge.
Auf der anderen Seite umfasst der Z�rcher Steueranspruch das gesamte Erwerbseinkommen und das bewegliche Verm�gen (inkl. Ertr�ge) der Beschwerdef�hrerin sowie das ganze Liegenschaftsverm�gen der Beschwerdef�hrer mitsamt seinen Ertr�gen.
4.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten vor Bundesgericht dem unterliegenden Kanton Z�rich aufzuerlegen (Art. 156 in Verb. mit Art. 153 und 153a OG). F�r die Zusprechung einer Parteientsch�digung besteht kein Grund, weil der Beschwerdef�hrer das vorliegende Verfahren durch sein Verhalten mit veranlasst und die Entscheidfindung durch unvollst�ndige Angaben erschwert hat (vgl. Art. 159 OG).
Die staatsrechtliche Beschwerde wird gegen�ber dem Kanton Z�rich gutgeheissen, soweit darauf einzutreten ist, und der Einspracheentscheid vom 5. Dezember 2002 aufgehoben.
Die staatsrechtliche Beschwerde wird abgewiesen, soweit sie sich gegen den Kanton Bern richtet und darauf einzutreten ist. Der Steuerdomizilentscheid vom 11. Juni 2001 wird im Sinne der Erw�gungen best�tigt.
Dieses Urteil wird den Beschwerdef�hrern, der Steuerverwaltung des Kantons Bern und dem Kantonalen Steueramt Z�rich, Abteilung Rechtsdienst, schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 46
 Art. 86
 Art. 3
 Art. 3
 Art. 73
 Art. 86
 Art. 86
 Art. 46
 Art. 127
 BGE 
 Art. 127
 Art. 3
 Art. 3
 Art. 23
 BGE 
 Art. 9
 Art. 3
 Art. 23
 Art. 137
 Art. 175
 Art. 159
 BGE 
 Art. 4
 Art. 3
 Art. 3
 Art. 3
 Art. 4
 BGE 
 BGE 
 Art. 127
 Art. 46
 BGE 
 Art. 153
 Art. 159