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Timestamp: 2020-08-06 01:40:36+00:00

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Gemünden (Felda): 2013
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Sitzungen des Ortsbeirates Hainbach
11. Einladung OB Hainbach 25.07.2013.pdf25.07.20139,66 K
Über 1000 begeisterte Zuschauer
Gemünden/Ehringshausen (ek). Nach insgesamt acht Aufführungen an den vergangenen Wochenenden endete jetzt nach dem letzten Vorhang für das laufende Jahr die Spielsaison der örtlichen Laienspielgruppe. Inzwischen seit 29 Jahren, so zeigt ein Blick ins Archiv, begeistert die Laienspielgruppe in der Regel in der Vorweihnachtszeit eine große Fangemeinde mit ihren Aufführungen. Acht bis auf den letzten Platz ausverkaufte Vorführungen lockten auch diesmal wieder weit mehr als 1000 begeisterte Zuschauer in den Saal der Gaststätte „Schott“, wo in diesem Jahr die Komödie „Wer ist im Bett mit dem Butler?“ von Michael Parker gespielt wurde. Große Begeisterung im Publikum, treffend agierende Schauspieler, hervorragend besetzte Rollen, eine große Kulisse und viel spontaner Applaus waren die Eckpunkte mit denen auch die Saison 2013 für die Laienspielgruppe wieder ein sehr erfolgreiches Jahr wurde. Mit einem gut eingespielten Team vor und hinter den Kulissen stellten die Mitglieder der Laienspielgruppe erneut ihr schauspielerisches Können und ihre inzwischen sprichwörtliche Professionalität eindrucksvoll unter Beweis. Das ansprechende Ambiente im Zuschauerbereich und eine rundum gelungene Bühnendekoration taten ein Übriges, so dass die vielen Zuschauer aus Nah und Fern mit Begeisterung die Komödie verfolgten und die Laiendarsteller mit verdientem Applaus bedachten. Nach monatelanger Vorbereitungsphase, nach unermüdlichen Probeabenden und nach einem Theater-Workshop vor wenigen Wochen waren der herzliche und anhaltende Applaus der wohlverdiente Lohn für hervorragendes schauspielerisches Können.
Gespielt wurde das Stück „Wer ist im Bett mit dem Butler?“ von Michael Parker, eine Komödie deren Handlung in einem feudalen Haus in Kalifornien spielt. Nach dem Tod des Hausbesitzers Olden, einem Millionär mit großem Besitz, hat dieser sein gesamtes Vermögen seiner einzigen Tochter Constance Olden (Dunja Werneburg) hinterlassen. Es gibt dabei aber einige Ausnahmen, nämlich die 22 Millionen Dollar Yacht, die seine Geliebte Josefa Obermaier (Manuela Hohl) erhalten soll, die 25 Millionen Dollar umfassende Kunstsammlung, die an seine Geliebte Reneè La Fleur (Conny Habermehl) gehen soll, sowie eine unbezahlbare Oldtimersammlung, die für die Geliebte Marjorie Merivale (Andrea Ruckelshausen) gedacht ist. Constance erscheint im Haus ihres Vaters in Begleitung ihres Anwaltes Roy Vance (Thomas Tomaschewski), entschlossen die drei Damen auszuzahlen, oder das Testament anzufechten. Der von ihrem Anwalt engagierte Privatdetektiv William Davis jr. (Stephan Seipp) erweist sich bei seinen „verdeckten Ermittlungen“ im Hause als äußerst tölpelhaft und wenig hilfreich. Dreh- und Angelpunkt der Handlungen ist Butler Clifton (Gernot Krumbein), der die Hintergründe kennt und nach dem Tod seines Arbeitgebers diesen bei den Geliebten sehr erfolgreich vertreten hatte. In ihrem Auftrag hatte er, so klärt sich alles am Ende auf, für einen sehr erfolgreichen Verkauf der Erbteile gesorgt. Die ältliche, schwerhörige Haushälterin Agnes (Margot Peltzer) lässt sich nicht aus der Ruhe bringen und ihre zahme Hausratte „Oscar“ sorgt für viel Verwirrung allein durch das Suggerieren der Anwesenheit. Schließlich ist es Susie Legere (Andrea Falk), eine vom Butler engagierte Schauspielerin, die dessen Ehefrau gegenüber Costanze spielen soll, der es gelingt den Butler von den und die Wirren am Ende sehr zur Freude des Butlers aufzulösen.
Die acht Aufführungen waren ein ansteckender Spaß für die Schauspieler und das Publikum gleichermaßen, wie man zu jedem Zeitpunkt des Geschehens verspüren konnte. Die Rollen waren genial besetzt, wurden von den Laiendarstellern brillant ausgefüllt und mit Herzblut gespielt. Szenenbeifall beflügelte die Darsteller und lang anhaltender, verdienter Applaus zum Ende des Stückes war der wohlverdiente Lohn für ansprechendes, heiter präsentiertes und köstlich unterhaltsames Theater. Die Laienspielgruppe hatte mit diesem Stück seinem treuen Publikum und nicht zuletzt sich selbst einen neuerlichen Beweis ihrer großen Professionalität geliefert.
Darsteller glänzten mit einer überzeugenden Mimik, mit einer treffenden Verkörperung ihrer Rollen, so als hätten sie nie etwas anderes gemacht und als seien sie eben jene, die sie auf der Bühne darstellten. Dies zweifelsohne auch ein Ergebnis der monatelangen, intensiven Probephase, der inneren Einstellung und des großen Talentes, das alle Akteure gleichermaßen auszeichnet. Diese großartige Leistung des gesamten Ensembles spürte auch das Publikum, der Funke sprang jederzeit über und lies die mehr als zweistündige Aufführung viel zu schnell vergehen. Die Besucher fühlten sich in das Stück integriert, fieberten und lachten herzhaft mit.
Damit die Aufführungen in dieser Form rundum gelingen konnten, dafür stand zunächst einmal Regisseur Karl Pitzer, aber es wirkten natürlich noch weitere aktive Helfer der Laienspielgruppe hinter den Kulissen mit ohne die eine solche Präsentation nicht gelingen kann. Als Regieassistenz war Dr. Jörg Müller aktiv, als Souffleuse war Sandra Petry-Krumbein tätig, für die Bühnendekoration zeichneten Winfried Keßler und Thomas Tomaschewski verantwortlich, während Gerhard Spahr in gewohnter Weise die Technik im Griff hatte. Ulrike Tomaschewski kümmerte sich um die Maske, die Kostüme und Requisite, während Anja Seipp um die Frisuren bemüht war.
Schon jetzt dürfen sich alle Freunde und Fans aus Nah und Fern freuen auf das kommende Jahr, wenn es im 30. Jahr ihres Bestehens wieder heißt „Vorhang auf“ im Saal der Gaststätte Schott. Denn auch dann wird die Laienspielgruppe wieder ein Stück präsentieren und das treue Publikum begeistern.
16. Gemeindevertretersitzung
Einladung zur 11. Haupt-und Finanzausschusssitzung am 03.12.2013
Aufruf zum 35. Hessischen Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ 2014/2015
Das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung unter der Leitung von Herrn Staatsminister Florian Rentsch hat zum 35. Hessischen Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ aufgerufen. Der Wettbewerb bewertet besonders das Engagement der Bürger und außergewöhnliche Beiträge zur zukunftsfähigen Entwicklung der hessischen Dörfer.
Thematisch im Fokus steht 2014 insbesondere der Aspekt „Jugend im Dorf“. Mit dem Wettbewerb werden vor allem das Engagement und die Initiativen der Bürger bei der Zukunftsgestaltung „Ihres“ Dorfes gewürdigt.
Teilnehmen können alle Orts- und Stadtteile bis 3.000 Einwohner.
Die Bewertung erfolgt in 2 Gruppen, die drei Erstplatzierten in beiden Gruppen erhalten Prämien von bis zu 3.000 €.
· Gruppe A:
alle Förderschwerpunkte des Dorferneuerungsprogramms ab 1991, aktuelle Förderschwerpunkte nach dem dritten Jahr der Anerkennung sowie Fördergebiet der Stadterneuerung
· Gruppe B:
Nähere Einzelheiten finden sich auch im Internetangebot des Vogelsbergkreises und des Regierungspräsidiums Kassel unter dem Stichwort „Unser Dorf hat Zukunft“ Dorfwettbewerb.
Jahresabschlussübung der Feuerwehren Burg-/Nieder-Gemünden und Bleidenrod
Gemünden-Burg-Gemünden (eva). „Bei Schweißarbeiten an einem PKW im Werkstattgebäude der Firma Reifenhandel Stein, in der Sonnenstraße in Burg-Gemünden, gerieten durch Funkenflug nicht verschlossene Behälter mit brennbaren Flüssigkeiten in Brand. Das Feuer breitete sich rasch auf das Inventar und zwei in der Halle befindliche Fahrzeuge aus. Ein Mitarbeiter, der sich nicht mehr selbständig in Sicherheit bringen konnte, flüchtete unverletzt in einen Raum und verschloss die Tür.“ Mit diesem Sachverhalt wurden die Feuerwehraktiven des 1. Zuges der Gemündener Feuerwehr, bestehend aus den Einsatzabteilungen der Burg- und Nieder-Gemündener Wehr, sowie der Feuerwehr aus Bleidenrod, am Sonntagmorgen bei der diesjährigen Jahresabschlussübung konfrontiert und mussten sodann ihre Einsatzbereitschaft unter Beweis stellen.
Als Zielvorgabe, der unter der Leitung vom Zugführer des 1. Zuges und stellvertretendem Gemeindebrandinspektor Stefan Wehrwein, stehenden Übung, stand neben der Brandbekämpfung, vor allem auch die sichere und schnelle Rettung der noch im Gebäude befindlichen Person und die unmittelbare Bergung einer Gasflasche um eine mögliche Explosion zu verhindern.
Nach Eintreffen der Einsatzkräfte und Erkundung der Lage wurden nach Anordnung des Einsatzleiters folgende Einsatzaufträge ausgeführt:
Innenangriff durch vier Atemschutzgeräteträger und Schnelleangriffseinrichtung mit C-Schlauchverlängerung (trocken) zum Retten der eingeschlossenen Person, Atemschutzüberwachung, Bereitstellung eines Reservetrupps mit zwei weiteren Atemgeräteschutzträgern, herstellen einer Wasserversorgung aus einem Unterflurhydranten in der Sonnenstraße, Vornahme eines Innenangriffs mit einem Mittelschaumrohr zum Fluten des Raumes und zur Minderung der Explosionsgefahr sowie der Außenangriff auf das Gebäude mit zwei C-Rohren.
Parallel zur Bergung der vermissten Person wurde auch umgehend die Gasflasche geborgen und im Außenbereich gezielt mit Wasser so lange abgekühlt, bis (in diesem Übungsfall nach Annahme) die Oberfläche der Druckgasflasche auch nach einer Unterbrechung kühl und nass blieb.
Es wurde ein Hochleistungslüfter in Stellung gebracht und eingesetzt, weitere Wasserentnahmestellen aus den Unterflurhydranten Ecke Bergstraße/Sonnenstraße sowie bei den Fischer-Werken in der Ohmstraße aufgebaut, einen weiteren Löschangriff auf die Rückseite des Gebäudes und natürlich wo es notwendig war, auch die erforderlichen Verkehrssicherungsmaßnahmen durchgeführt.
Zum Abschluss der Übung äußerte sich Stefan Wehrwein sehr zufrieden über den Übungsablauf, lobte besonders die schnelle Bergung der noch im Gebäude befindlichen Person und die nötige Umsicht bei der Bergung und Kühlung der Gasflasche. In diesem Übungsfall sei es richtig gewesen, ein Mittelschaumrohr zum Fluten des Raumes und Minderung der Explosionsgefahr einzusetzen. Wäre dagegen auch ein Brand der im Innenraum befindlichen Reifen angenommen worden, hätte ein Schwerschaumrohr zum Einsatz kommen müssen, da dieses wegen seines hohen Wassergehaltes mit Erfolg auch gegen Brände fester Stoffe (Brandklasse A) eingesetzt werden sollte.
Insgesamt nahmen 30 Einsatzkräfte an der Übung teil und es waren neben den Einsatzfahrzeugen, den Atemschutzgeräten, fünf C-Rohre sowie je ein Schnellangriffsrohr und ein Mittelschaumrohr eingesetzt.
Stefan Wehrwein dankte der Familie Stein für die Bereitstellung des Objektes, zumal es sich immer schwieriger für die Feuerwehren gestalte, geeignete Übungsobjekte zu finden und er meinte deshalb abschließend: „Wir hoffen, dass wir irgendwann wieder zur Übung kommen dürfen und nicht zu einem Einsatz kommen müssen“.
Im Anschluss an die Übung trafen sich die Aktiven noch zu einem Imbiss im Feuerwehrgerätehaus in Burg-Gemünden.
Dorferneuerung - Freiflächenplanung
Gemünden/Ehringshausen (ek). Die Freiflächenplanungen im Rahmen des Dorferneuerungsprogramms standen im Mittelpunkt eines Treffens am Dienstagabend im DGH. Die Mitglieder der „AG Grün“, die sich im Vorfeld bereits zu einzelnen Projekten gemeldet und Vorschläge in Zusammenarbeit mit den Planungsbüro „Gartissimo“ erarbeitet hatten, nahmen ebenso an der Veranstaltung teil, wie Bürgermeister Lothar Bott, Ortsvorsteher Günther Rühl, Iris Rohrbach von der kommunalen Bauverwaltung und ein Mitarbeiter des Amtes für den ländlichen Raum.
Yvonne Winter vom Planungsbüro stellte dabei die ersten Ergebnisse einer möglichen Gestaltung markanter Bereiche in den beiden Ortsteilen Rülfenrod und Ehringshausen vor. Im weiteren Verlauf konnten dazu ergänzende Vorschläge oder Änderungswünsche vorgetragen werden, die dann in einer weiteren Sitzung in sechs bis achten Wochen, so die Planerin, mit Zahlen bezüglich geschätzter Kosten untermauert, präsentiert werden sollen.
Das erste größere Planungsprojekt betraf die mögliche Gestaltung eines „Dorfmittelpunktes“ in Rülfenrod, was sich nicht zuletzt wegen der baulichen Begebenheiten nicht einfach gestaltet. Zeichnerisch hatte die Planerin in einer Skizze Wünsche aus der Bürgerschaft und dabei natürlich insbesondere der Bürger die sich in der „AG Grün“ engagiert hatten, eingearbeitet. Dazu erläuterte Bürgermeister Lothar Bott grundsätzlich, dass nach Abschluss der Planungsphase eine Vorstellung der Planungen in den jeweiligen Ortsbeiräten von Rülfenrod und Ehringshausen erfolge. Mit dem dann abschließenden Votum dieser örtlichen Gremien sei die Vorstellung im Gemeindevorstand vorgesehen und anschließend die Vorlage im Gemeindeparlament. Dieses treffe dann die abschließende Entscheidung darüber welche Vorhaben in welchem Umfang im Rahmen der kommunalen Maßnahmen in der Dorferneuerung umgesetzt und damit am Ende auch in den kommenden Jahren realisiert werden sollen.
Für Rülfenrod stellte Yvonne Winter eine Skizze vor, in der die Bushaltestelle an einer separaten Busspur neben der Landesstraße angesiedelt wäre. Es könnte dort vor dem Feuerwehrgerätehaus eine runde Verkehrsinsel entstehen, um die herum der Bus wenden und deren Zentrum entsprechend gestaltet, eine nicht nur symbolische Dorfmitte entstehen lassen würde. Verbunden mit dem neu gestalteten Feuerwehrgerätehaus könnte somit eine optisch ansprechende Dorfmitte geschaffen werden, die den Kircheneingangsbereich ebenso einbeziehen würde, wie das Spielen, den Veranstaltungstreff, sowie Park- und Verkehrsflächen. Wie bei keinem anderen Projekt wird aber ein solches Vorhaben wesentlich davon abhängen, ob Anlieger bereit sein werden Teilflächen angrenzender Grundstücke für ein solches Umgestaltungsprojekt zur Verfügung zu stellen. Der angedachte Buswendeplatz ist aber zwischenzeitlich schon „Geschichte“, da im Rahmen eines Ortstermins Versuche der VGO mit einem Bus ergeben hatten, dass ein solches Vorhaben wegen der Abstandsproblematik nicht umsetzbar ist. Damit müssen die Bushaltestellen dort bleiben, wo sie derzeit ohnehin sind. Dessen ungeachtet stehen aber noch die Platzgestaltung vor dem Feuerwehrgerätehaus und der Spielplatzbereich im Focus der Planerin, so dass auch dort noch weitere Überlegungen erforderlich sein werden.
Ebenfalls auf der Agenda für die Grünflächengestaltung steht im Ortsbereich Ehringshausen (Bereich Oberndorf) der sogenannte „Stockborn“, eine Quelle, die teilweise auf kommunaler Fläche, aber auch auf privatem Grund derzeit ein tristes Dasein fristet. Mit einigen gestalterischen Mitteln, so die Planerin zu diesem Komplex, könnte man diesen Bereich ansprechend neu herrichten, optisch deutlich aufwerten und zu einem schönen Kleinod in „Oberndorf“ werden lassen. Neben einer neuen Fassung der Quelle könne man dabei auch über sogenannte Sitzstufen am Rande nachdenken, ebenso wie über eine dezente Gestaltung mit Wasserpflanzen. Ebenso wie in anderen Bereichen bedarf es aber auch hier noch gewisser Feinabstimmungen, die man bis zur nächsten Sitzung hoffe beheben zu können.
Viel Lob gab es für die Planerin angesichts der Vorstellung zur Gestaltung des Kirchenumfeldes. Wegfallen würde dort der seitherige Treppenaufgang, dessen Stufen stark sanierungsbedürftig sind und der im Winter ohnehin, so verlautete aus dem Gremium, wegen der Unfallgefahr gesperrt werden müsse. Im Bereich der vorhandenen Auffahrt hatte die Planerin links und rechts jeweils einen Baum vorgesehen (als optisches Tor), ferner würde die Fläche links der Auffahrt terrassenförmig angelegt und die Begrenzungsmauer zur Ortsdurchfahrt könnte dadurch deutlich niedriger werden, die Kirche und das Umfeld öffnet sich dadurch für den Betrachter weiter. Hingewiesen wurde im Zusammenhang mit diesem Projekt nicht zuletzt von Bürgermeister Bott auf die Tatsache, dass die Umsetzung eines solchen Vorhabens allein Sache der Kirche sei. Über die weitere Vorgehensweise müsse daher der Kirchenvorstand beraten. Die Kirche als Bauträger würde dann die entsprechende Förderung im Rahmen der Dorferneuerung erhalten, sollte ein solches Vorhaben verwirklicht werden. Planerin Winter bat in diesem Zusammenhang aber zu übermitteln, dass eine solche Umgestaltung augenscheinlich viele Befürworter finde und allgemein für wünschenswert empfunden werde.
Noch einigen Klärungsbedarf sieht die Planerin in einer Um- oder Neugestaltung des Lindenplatzes, wo vor vielen Jahren der Mehlbach unter die Verkehrsfläche verbannt wurde. Yvonne Winter berichtete von Gesprächen mit der unteren Wasserbehörde, wonach beispielsweise eine hohe Förderung möglich sei, sollte man den Mehlbach von der Felda her kommend durchgängig für Fische machen. Unstrittig war ein erkennbarer Sanierungsbedarf im Bereich des Beginns des Stauwehrs, wo an den Beton-Seitenwänden der Zahn der Zeit deutliche Spuren hinterlassen hat. Eher unproblematisch sei eine Gestaltung von Teilbereichen der Verkehrsflächen mit „Grüninseln“, so die Planerin weiter. Inwieweit der Mehlbach in welchem Umfang in die Planung einbezogen werden kann und vor allem was baulich möglich ist, soll im Rahmen eines Ortstermins noch vor der nächsten Sitzung abschließend geklärt werden. Anzustreben sei hier ein vernünftiger Kompromiss zwischen wünschenswertem und realistisch machbarem.
Eine kontroverse Diskussion entbrannte in Bezug auf die im Bereich der Ortsdurchfahrt bereits vorhandenen Grünflächen, die teilweise mit Hecken und hohen Pflanzen versehen sind. Dort regte die Planerin an, dass sich die Anlieger mehr einbringen sollten, um diese Flächen ansprechend in Form zu halten. Vorstellbar seien beispielsweise auch Patenschaften für solche Flächen, wodurch die Kommune entlastet würde. Versuchen sollte man, so ihre Vorstellungen weiter, Bürger für die Pflege dieser Flächen zu gewinnen. Dass dies mehr als schwierig sei wurde seitens von Ortsbewohnern entgegnet. Mit zunehmendem Alter seien immer weniger Bürger in der Lage solches zu bewältigen und auch die Bereitschaft dazu sei nur noch vereinzelt feststellbar, wie auch Ortsvorsteher Rühl betonte. Gleichwohl soll versucht werden Bürger für diese Pflege zu gewinnen, ein Versuch den auch Bürgermeister Bott unterstützte. Für ein ansprechendes Ortsbild müsse man als Bürger auch etwas tun, man könne nicht alles auf den gemeindlichen Bauhof verlagern, die Gemeinde sei die Summe aller Bürger und jeder sei für einen gewissen Teil verantwortlich. Der Bauhof könne diese Pflegemaßnahmen von Flächen nicht in Gänze leisten, sollte es dennoch notwendig werden, könne dies nur ein Mehr an Ausgaben bedeuten, was letztendlich wieder mehr finanzielle Belastungen für die Bürger bedeute, so Bott zu dieser kontroversen Aussprache abschließend.
Schließlich stand noch die Umfeldgestaltung des DGH auf der Agenda des Abends. Dazu hatte die Planerin zwei Vorschläge mitgebracht. Sehr schnell waren sich die Teilnehmer aber einig über jene Variante, die unterhalb des DGH den Festplatz vorsieht, der ansonsten als Parkfläche genutzt werden kann. Geprüft werden sollen unterhalb des Spielplatzes die Schaffung eines Kneipp-Beckens, ebenso im vorderen Spielplatzbereich die Errichtung einer Grillhütte und eine Zufahrtsmöglichkeit für Anlieferungen zur DGH-Küche. Die große Freifläche oberhalb der Feuerwehr würde demnach als zusätzlicher Parkraum zur Verfügung stehen, am seitlichen Rand könnte ein größerer Sickerbereich für Oberflächenwasser entstehen, sowie am oberen Rand ein abgeschlossenes Sportfeld für generationsübergreifende Aktivitäten. Schließlich könnte eine weitere Fläche, die entlang der Hauptstraße, gegenüber dem ehemaligen Sägewerk von der Gemeinde erworben wurde, als „Märchenwald“ gestaltet werden. Dort sind im Laufe der Jahre Bäume und dichtes Buschwerk entstanden, Teilbereiche sind versiegelt, alles Begebenheiten, die man für ein solches Vorhaben sinnvoll nutzen könnte.
Noch in diesem Jahr, so war am Ende der Zusammenkunft zu erfahren, sollen die konkreten Planungen mit Zahlen untermauert und dann von der „AG Grün“ abschließend beraten werden. Im Rahmen dieses Treffens wird die Planerin auch noch ein Konzept in Bezug auf die Grünfläche am Ortseingang des Ortes (Dreieck Hauptstraße – Hofackerstraße) vorstellen, was im Rahmen der Sitzung vorgeschlagen wurde.
Was dann letztendlich tatsächlich in eine konkrete Bauplanung aufgenommen und in den kommenden Jahren im Rahmen der Dorferneuerung auch tatsächlich umgesetzt wird bleibt den politisch Verantwortlichen der Gemeinde vorbehalten. Die Diskussionen bei den Vorplanungen lassen aber schon jetzt erkennen, dass die dann anstehenden Beratungen in den politischen Gremien nicht minder spannend sein werden. (Fotos: ek).
Die Verkehrsfläche vor dem Feuerwehrgerätehaus Rülfenrod, wo derzeit die Außenputzarbeiten dem Ende entgegen gehen
Die Fläche an der Hauptstraße in Ehringshausen, auf der ein Märchenwald entstehen könnte
Der Lindenplatz in Ehringshausen, der derzeit nur wenig ansprechend ist und sicherlich eine optische Aufwertung erfahren könnte – im Vordergrund links die marode Beton-Seitenwand am Beginn der Bachbettfassung.
Abschluss - SILEK
Gemünden/Burg-Gemünden (ek). Ein knappes Jahr ist es her, das die Gemeinde zu der Auftaktveranstaltung des SILEK in das DGH nach Burg-Gemünden eingeladen hatte. Wenige Wochen vorher, fast auf den Tag genau vor einem Jahr, am 27.09.2012 fand der Vorbereitungsworkshop zum SILEK Gemünden (SILEK = Schwerpunkt integriertes ländliches Entwicklungskonzept) im DGH Otterbach statt. Am vergangenen Donnerstag hatte die Gemeinde nun zur SILEK-Abschlussveranstaltung erneut ins DGH Burg-Gemünden eingeladen, um die erarbeiteten Projektmöglichkeiten, die erkannten Schwerpunktthemen und mögliche Lösungskonzepte einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Wie bereits vor einem Jahr machte auch diesmal zu Beginn der Veranstaltung Bürgermeister Lothar Bott im Rahmen seiner Begrüßung auf den Hintergrund von SILEK aufmerksam. Das SILEK-Konzept solle die Gemeinde voranbringen und auf der Basis einer breiten Bürgerbeteiligung gemeinsam Entwicklungsziele und –projekte definieren. Dabei wolle man nicht kurzfristig, sondern mit Blick auf die nächsten 10 bis 20 Jahre schauen. Nach einem Jahr engagierter Arbeit, nach dem Erarbeiten verschiedener Schwerpunktthemen in Projektgruppen, die zugleich auch Lösungsvorschläge erarbeitet haben, freue man sich nun die Ergebnisse der Öffentlichkeit zu präsentieren. Inwieweit die Konzepte und Lösungsmöglichkeiten in der Folge in die kommunalpolitische Arbeit einfließen und damit auch eine Umsetzung finden werden, liege nun in den Händen der politisch Verantwortlichen, so der Bürgermeister weiter, der sich zugleich etwas enttäuscht angesichts des Interesses an der Abschlussveranstaltung zeigte. Er hätte sich eine größere Resonanz gewünscht, gleichwohl dankte er all den Bürgern, die sich in Verlaufe der letzten Monate in den Projektgruppen eingebracht hatten und damit wichtige Beiträge zur Weiterentwicklung der Gemeinde erbracht hätte.
Vom beauftragten Planungsbüro Grontmij wurde im weiteren Verlauf ein Überblick über die Abläufe im SILEK-Prozess gegeben, die Organisation, Lenkungs- und Projektgruppen wurden angesprochen, in denen sich engagierte Bürger der Gemeinde eingebracht und mitgearbeitet hatten. Für alle einsehbar waren Themenkarten im DGH aufgestellt auf denen die Projektgruppenarbeit zeichnerisch eingearbeitet war, so dass man sich schnell und anschaulich informieren konnte. Einen umfangreichen Block im Rahmen der Gesamtveranstaltung nahmen die Vorstellung der SILEK-Ergebnisse und mögliche Umsetzungsvorschläge ein. Nach einer kurzen Einleitung bei den Themenfeldern stellten deren Projektgruppensprecher und Mitarbeiter ihre Ergebnisse der Öffentlichkeit vor, wobei dies in einer besonderen Interviewform erfolgte, bei der die in den Projektgruppen Beteiligten vor die Versammlung traten und dort von den Grontmij-Mitarbeitern zu den Ergebnissen der Projektarbeit befragt wurden.
Erstes Themenfeld war die Landschaftspflege, sowie Gewässer- und Hochwasserschutz, welches von Beatrix Ohlig moderiert wurde. Als Interviewpartner standen zur Verfügung Barbara Scheffer, Bernhard Freiherr Schenck zu Schweinsberg, Sebastian Stang (NPG Vogelsberg), Getrud Fuchs (RP Gießen) und Bürgermeister Bott. Eine besondere Erwähnung fand die von der Projektgruppe erstellte Heckenkartierung für die Ortsteile Hainbach und Rülfenrod. Eine solche Kartierung sei ausgesprochen hilfreich und mit viel persönlichem Einsatz erstellt worden. Wünschenswert, so ergaben die weiteren Ausführungen, sei eine Kartierung bezogen auf die Gesamtgemeinde. In diesem Zusammenhang verwies Bürgermeister Bott später lobend darauf, dass die in der Projektgruppe Beteiligten auch für die Zukunft ihr Engagement zugesagt hätten. Im Zusammenhang mit der Gewässerentwicklung wurde an zwei Gewässerschauen erinnert, die im Laufe des letzten Frühjahres zahlreiche Teilnehmer gefunden hatten. Besonders positiv in diesem Zusammenhang auch, dass die Maßnahmenvorschläge aus den Gewässerschauen in den aktuell vorliegenden Maßnahmenplan Natura 2000 übernommen wurden, wie die RP-Vertreterin ausführte. Allein dadurch ergeben sich bei Umsetzungsvorhaben sehr gute Fördermöglichkeiten, bis hin zu 100 Prozent, so war weiter zu erfahren. Diese hohe Förderquote wurde aber von der RP-Mitarbeiterin zugleich deutlich modifiziert und auf besondere Projekte, die für die Problematik des Ortenröder Baches und der Felda wohl eher doch nicht zutreffen werden.
In Bezug auf die Agrarstruktur waren die Gesprächspartner Jürgen Lutz, Walter Momberger, Hanfried Böttner (AfB Fulda), Gerhold Rausch (ALR), sowie ebenfalls Bürgermeister Bott. Dabei wurde das Wegekonzept ebenso angesprochen, wie Probleme bei Brückenbauwerken. Es ging um die mögliche Einziehung verzichtbar gewordener Wege, ferner um die Flächenstruktur und ergänzende Informationen zu einer denkbaren Flurbereinigung. Die Moderation zu diesem Thema hatte Harald Wedel vom Büro Grontmij übernommen. Sehr hilfreich waren auch erste, grobe Kostenschätzungen, die für einzelne Maßnahmen zu Buche schlagen würden. Damit einhergehend gab es ebenfalls Informationen zu möglichen Förderungen bei einer Projektierung, eine Thematik, die bei allen Projekten angesprochen und näher erläutert wurde. So gab es beispielsweise eine Kostenschätzung für einen umfassenden Feldwegeausbau, bzw. Herstellung für die Gesamtgemeinde, aber auch auf die Feldwege in den einzelnen Ortsteilen. In der gesamten Gemeinde sind nach Ermittlung des Fachbüros rund 16 Kilometer Feldwege sanierungs-, bzw. ausbaubedürftig. Die Kosten dafür würden sich auf annähernd 1,2 Millionen Euro nach heutiger Schätzung belaufen. Allein diese Zahl machte deutlich, ebenso wie andere Zahlenspiele im Verlauf des Abends, dass zur Umsetzung der SILEK-Ergebnisse in einem sehr großen zeitlichen Rahmen gerechnet werden muss. Darauf verwies auch immer wieder der Bürgermeister, der zugleich auch die politische Willensbildung ansprach, denn nur mit entsprechenden Beschlüssen in den Entscheidungsgremien der Gemeinde könne man am Ende Maßnahmen auch umsetzen. Die Projektgruppe hatte unter anderem auch die bereits erwähnten Brückensanierungen angesprochen. Dass diese sehr kostspielig sein können wurde an einigen Beispielen aus anderen Gemeinden anschaulich dargestellt. Dass solche Sanierungen aber notwendig werden, darauf verwies Volker Schäfer aus der Projektarbeit nachdrücklich. Die Brücken der Feldwege entsprechen schon lange nicht mehr den heutigen Bedürfnissen der landwirtschaftlichen Maschinen und sind, vor 50 – 60 Jahren entstanden, den heutigen Notwendigkeiten, vor allem in Bezug auf Traglasten und Breite, bei weitem nicht mehr gewachsen. Immer wieder wurde bei verschiedenen Themenfeldern auf hilfreiche Flurbereinigungsverfahren verwiesen, in die man gleich mehrere Themenfelder einfließen und damit berücksichtigen könne. Beim Brückenbau beispielsweise sei es denkbar, dass vielleicht die ein oder andere Brücke gänzlich eingespart werden kann, je nachdem wie die Flächen verteilt, zusammengelegt und damit wirtschaftlicher zu bearbeiten sind.
Schließlich wurde auch noch das Themenfeld Freizeit und Naherholung vorgestellt, wobei es insbesondere um die Wegeverbindungen (Rad- und Fußweg) von Rülfenrod nach Ehringshausen und auch nach Nieder-Gemünden ging. Aber auch mögliche Rundwanderwege für Gemünden wurden angesprochen und waren Thema in den Projektgruppen. Gesprächspartner dabei waren Peter Gabriel, Klaus-Dieter Jensen, Renate Berner, Hartmut Kraus (Wegemanager, Homberg) und Bürgermeister Bott. Moderiert von Beatrix Ohlig erläuterte Peter Gabriel die Radwegeproblematik und verwies auf die große Bedeutung nicht allein als Radwanderweg, sondern vielmehr als wichtiger Verkehrsweg von Rülfenrod sowohl nach Ehringshausen, als auch nach Nieder-Gemünden. Klaus-Dieter Jensen beleuchtete mehr die Thematik (Rund-) Wanderwege, wobei man solche Wege ausgewählt habe, die jeweils einzelne Sehenswürdigkeiten in der Gemeinde erreichen. Dabei gehe es darum die Gemeinde aus einem ganz anderen Blickwinkel zu erleben und die schöne Landschaft zu genießen. Hartmut Kraus beleuchtete einige Aspekte hilfreicher Maßnahmen aus seinen Erfahrungen bezogen auf das Homberger Wanderwegenetz. Dabei machte er aber zugleich auch deutlich, dass es bei den Projektergebnissen für Gemünden nicht um Premium-Wanderwege gehe da man hier eine ganz andere Zielsetzung habe. Gleichwohl gebe es einige Dinge die es bei einer Umsetzung zu beachten gelte, wie beispielsweise eine gute Markierung (in beide Richtungen). Heutige Wanderer suchen nach seinen Worten eine Erlebniswanderung, sie wollen landschaftlich reizvolle Eindrücke gewinnen und möglichst auf naturbelassenen Wegen wandern. Geteerte Wege seien eher nicht gewünscht. Angesprochen zum Schluss wurde in diesem Zusammenhang auch noch das Radwegevorhaben Homberg – Nieder-Gemünden auf der ehemaligen Bahntrasse, ein Projekt, welches man mit der Nachbarkommune gemeinsam angehen müsse.
In der Zusammenfassung konnten aus der informativen und kurzweiligen Veranstaltung einige Maßnahmenempfehlungen herausgelesen werden, die unter Umständen in der weiteren kommunalen Entwicklung eine Rolle spielen könnten. An erster Stelle wäre dabei ein multifunktionales Flurbereinigungsverfahren mit der Zielsetzung Agrarstruktur, Freizeitwege, Gewässerentwicklung und Hochwasserschutz zu nennen. Ein solches Verfahren wäre denkbar für Nieder- und Burg-Gemünden, aber auch für Ehringshausen und für die Verfahren am Ortenröder Bach. Ein weiteres Verfahren könnte entstehen zur koordinierten Einziehung funktionsloser Wirtschaftswege. Gehen könnte es aber auch um die Beantragung von Fördermitteln für die gewässerökologischen Entwicklungsmaßnahmen, insbesondere die Schaffung von Uferrandstreifen einschließlich von Retentionsflächen. Eine Ergänzung der Heckenkartierung wäre von Bedeutung, verbunden mit der Organisation einer effizienten Heckenpflege einschließlich der Verwertung. Schließlich haben der Wegeausbau Nieder-Gemünden – Rülfenrod – Ehringshausen, die Schaffung von Rundwanderwegen und Brückensanierungen die Projektgruppen „umgetrieben“ und man darf gespannt sein auf die weitere Entwicklung, insbesondere die politische Meinungsbildung zu diesen Themen. Einige der vorgestellten Maßnahmen wird man sicherlich in den kommenden Monaten und Jahren in der Gemeindepolitik wieder auf der Tagesordnung finden.
Am Ende richtete Hanfried Böttner (Abteilungsleiter im Amt für Bodenmanagement Fulda) ein Schlusswort an die Anwesenden, wobei er in besonderem Maße den beiden Mitarbeitern des Büro Grontmij für deren große Professionalität und stetige Begleitung des SILEK dankte, aber auch den vielen engagiert mitarbeitenden Bürgern für deren Einsatz sein Lob aussprach. Bürgermeister Bott schloss die Veranstaltung mit dem Wunsch, dass das Engagement der letzten Monate im SILEK weiter Bestand haben wird und die Bürger auch weiterhin an der Umsetzung ihrer Projektarbeit mitarbeiten werden.
Gesprächsrunden an den zahlreichen Karten mit den Projektergebnissen rundeten die Abschlussveranstaltung des SILEK Gemünden ab. (Fotos: ek).
Bild 1: Übersichtskarte aller Maßnahmen die im Rahmen des SILEK für Gemünden herausgearbeitet wurden
Bild 2: Blick auf die Veranstaltungsteilnehmer
SILEK-Projektgruppen stellen ihre Arbeit in Form von Interviews vor
Bild 3 : Handlungsfelder Landschaftsschutz, Gewässer und Hochwasserschutz
Bild 4 : Agrarstruktur
Bild 5 : Freizeit und Naherholung
Moderiert wurde der Abend von den beiden Grontmij-Mitarbeitern Harald Wedel und Beatrix Ohlig, die angesichts der sehr professionellen Gestaltung und Vorstellung an diesem Abend viel Lob erhielten.
Ergebnisse der Wahl am 22. September 2013
Gruppenfoto am Rhein
Gemünden (ek). Oestrich-Winkel und der Rhein waren das Ziel des diesjährigen Seniorenausflugs der Gemeinde, zu dem dieser Tage Bürgermeister Lothar Bott mehr als 50 Senioren aus allen Ortsteilen begrüßen konnte. Nach einer rund zweistündigen Busfahrt erreichten die Gemündener den Weinort Oestrich-Winkel, von wo es nach einer ersten Begrüßung zunächst mit dem Reisebus weit ging auf Schloss Johannisberg. Nach einem Rheingauer Begrüßungssekt stand ein Besuch im Kloster Marienthal auf dem Programm, von wo aus die Senioren zum gemeinsamen Mittagessen in einen Weinstadel aufbrachen. Bei musikalischer Unterhaltung des Wirtes lies es sich dort gut aushalten und die Zeit verging im Fluge. Nach Stärkung und Kurzweil im Weinstadel wartete bereits „Vater Rhein“ auf die Gemündener Gäste, die bei einer rund zweistündigen Schifffahrt von Rüdesheim bis Assmannshausen bei herrlichem Wetter die wunderschöne Landschaft des Rheintals genießen konnten.
Als man dann am frühen Abend wieder wohl behalten heimische Gefilde erreichte waren sich alle Teilnehmer einig darüber einen kurzweiligen und ansprechenden Ausflug erlebt zu haben. Mit den Senioren an den Rhein gefahren waren auch Bürgermeister Lothar Bott und die Verwaltungsangestellte Karin Horst, die seit vielen Jahren die organisatorische Betreuung der Seniorenausflüge übernommen hat. Als älteste Teilnehmer konnte Bott im Verlauf des Tages mit Alfons Machui (80 Jahre) und Erna Heinzl (87) zwei Senioren aus Nieder-Gemünden auszeichnen.
Einladung zur 15. öffentlichen Sitzung der Gemeindevertretung
Gemünden (Felda), den 25.10.2013
Am Donnerstag, den 7. November 2013 findet um 19:30 Uhr im
Feuerwehrgerätehaus Nieder-Gemünden eine öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung
der Gemeinde Gemünden (Felda) statt, zu der Sie eingeladen werden.
13.15.GVE.01.
Bericht aus der Arbeit des Gemeindevorstandes
13.15.GVE.02.
Schiedsamtsbezirk Gemünden (Felda)
Hier: Wahl einer stellvertretenden Schiedsperson für den Schiedsamtsbezirk Gemünden (Felda)
084.931 DS
13.15.GVE.03.
Vorlage des Jahresabschlusses 2008 gemäß § 113 HGO sowie Erteilung der Entlastung des Gemeindevorstandes gemäß § 114 HGO
13.15.GVE.03.1
13.041.GVO.02.1, 13.10.AHF.02.1
Hier: Außerplanmäßige Aufwendungen im Bereich des außerordentlichen Ergebnisses 2008
913.69:2008 DS
13.15.GVE.03.2
13.041.GVO.02.2; 13.10.AHF.02.2
Hier: Beschlussfassung über den vom Rechnungsprüfungsamt geprüften Jahresabschluss 2008 sowie Erteilung der Entlastung des Gemeindevorstandes gemäß § 114 HGO
13.15.GVE.04.
Doppelhaushalt Gemünden (Felda) 2013 und 2014
Hier: Haushaltsvollzug im 1. Halbjahr 2013
13.15.GVE.04.1
13.15.GVE..03.1; 13.10.AHF.03.1
Hier: Bericht gemäß § 28 GemHVO
913.69:2013 DS
13.15.GVE..04.2
13.041.GVO.03.2
Hier: Überplanmäßige und außerplanmäßige Aufwendungen und Auszahlungen gemäß § 100 HGO
902.21; 913.69:2013 DS
13.15.GVE.05.
13.042.GVO.05
Ausbau der Landesstraße L 3073 mit Gehweganlagen im Bereich der Ortsdurchfahrt Gemünden, Ortsteil Elpenrod
Hier: Abschluss der Verwaltungsvereinbarung mit dem Land Hessen
652.34:01
13.15.GVE.06.
13.043. GVO. 04
Umstellung der Straßenbeleuchtung in der Gemeinde Gemünden (Felda) auf LED
Hier: Vorstellung des Energiesparkonzeptes der OVAG in Verbindung mit entsprechender Änderung des Lichtlieferungsvertrages
656.42, 656.45 DS
13.15.GVE.07.
Kooperation des Bauhofes mit Nachbargemeinden
Hier: Antrag der BGG-Fraktion vom 24.10.2013
13.15.GVE.08.
Änderung/Ergänzung der Wasserversorgungssatzung
815.121
13.15.GVE.09.
Anlagen: Protokoll vom 05.09.13 Haupt- und Finanzausschuss
Begrüßung der Neubürger
Das Foto zeigt die Neubürger mit Mama und Papa, soweit sie der Einladung der Gemeinde folgen konnten, sowie Bürgermeister Lothar Bott und Karin Horst vom Bürgerbüro der Gemeindeverwaltung. (Foto: ek).
Gemünden/Nieder-Gemünden (ek). Die jüngsten Bewohner der Gemeinde hatte Bürgermeister Lothar Bott dieser Tage im Kindergarten zu Gast. Hintergrund dieser inzwischen schon traditionellen Zusammenkunft ist der Beschluss der Gemeindevertretung aus dem Jahr 2009, wonach jedem Neugeborenen ein kleines Willkommenspräsent der Gemeinde überreicht werden soll. Inzwischen ist dies die sechste Veranstaltung dieser Art und erneut konnte der Bürgermeister eine erfreulich große Anzahl von Neubürgern begrüßen, die im Verlaufe des 1. Halbjahres 2013 das Licht der Welt erblickten und die neuen Mitbürger der Gemeinde Gemünden sind. Diesmal konnte der Bürgermeister 13 Kinder (4 Mädchen und 9 Junge) begrüßen. Erfreut zeigte sich der Verwaltungschef über die Anzahl der Kinder, die sich auf einem guten Niveau eingependelt hat. In 2011 gab es insgesamt 19 Kinder, im Jahr 2010 waren es 18, in 2012 erneut 19 und im ersten Halbjahr 2013 bereits 13 Neubürger, eine Zahl die bis zum Ende des Jahres für eine neue Höchstzahl sorgen könnte. Die Geburtenzahlen sind also insgesamt relativ stabil, mit einer erkennbaren Tendenz nach oben, so die Schlussfolgerung des Bürgermeisters. Dabei erinnerte er an das äußerst schlechte Jahr 2009, in dem man in Gemünden nur insgesamt neun Geburten verzeichnen konnte. Diese schlechte Zahl bleibe hoffentlich eine Ausnahme und für die Gemeinde sei es sehr positiv zu werten, wenn die Zahl von jungen Neubürgern wieder kontinuierlich ansteige
Bürgermeister Bott und die Verwaltungsangestellte Karin Horst begrüßten die muntere Kinderschar in den Räumen des Kindergartens, einen Ort den die Kinder in den kommenden Jahren ihrer Kindheit hoffentlich noch näher kennenlernen werden, so die einhellige Feststellung der kommunalen Vertreter. Im Rahmen einer kleinen Begrüßungsrede machte der Bürgermeister deutlich, dass die Kinder die Zukunft der Gemeinde seien und man sich über jeden neuen Mitbürger ganz besonders freue. Die Entwicklung der Geburtenrate in den letzten Jahren stimme nicht unbedingt positiv, gleichwohl könne man angesichts einer gewissen Stabilität in den letzten Jahren durchaus optimistisch in die Zukunft blicken. Bott dankte den jungen Eltern für die Bereitschaft in heutiger Zeit Verantwortung für Kinder zu übernehmen und wünschte ihnen mit ihrem Nachwuchs viel Freude. Der Bürgermeister verwies auf den Ursprung dieser Übergabe von Begrüßungsgeschenken und erinnerte an den entsprechenden Beschluss der Gemeindevertretung. Dem entsprechend gab es für jedes Baby 50 Euro von der Gemeinde, sowie ein Badetuch mit aufgesticktem Wappen und Schriftzug der Gemeinde. Im weiteren Verlauf hatten die Eltern zugleich auch Gelegenheit die Räumlichkeiten des Kindergartens näher in Augenschein zu nehmen, schließlich wird das ein oder andere Kind bereits bald den Kindergarten in der Krabbelgruppe, beziehungsweise in der U3 – Betreuung besuchen.
Bei den jungen Neubürgern handelt es sich um Nele-Marie Käbel, geb.: 13.01.13, Ole Schönfeld, geb. 20.01.13, Louis Karl Röhrich, geb.: 11.02.13, Lenja Berner, geb.: 20.02.13 (konnte an der Veranstaltung nicht teilnehmen), Matthis Benjamin Vollgraf, geb.: 23.03.13, Ben Luca Röhrich, geb.: 04.04.13, Tamino Wittig, geb.: 14.04.13, Florian Herzberger, geb.: 18.04.13, Lena Martin, geb.: 11.05.13, Sandro Herzberger, geb.: 23.05.13, Lennard Constantin Gieldzyk, geb.: 04.06.13, Rieke Marie Metzger, geb.: 06.06.13, sowie Manuel Klein, geb.: 12.06.13.
Gemünden/Otterbach (ek). Zum ersten Unternehmerfrühstück konnte am Sonntagmorgen Bürgermeister Lothar Bott Vertreter der heimischen Wirtschaft und aus der Kommunalpolitik im DGH begrüßen. Eingeladen zu dieser Premiereveranstaltung hatte der Gemündener Gemeindevorstand, der damit zugleich einen entsprechenden Antrag der UBL-Fraktion aus dem Vorjahre umsetzte. Neben Vertretern aus vielen Bereichen der heimischen Wirtschaft waren auch Mitglieder aller Parlamentsfraktionen, sowie vom Gemeindevorstand der Einladung gefolgt. Als Referenten hatte Bürgermeister Bott Dr. Frank Wendzinski (Geschäftsführer der IHK Gießen-Friedberg) und Thomas Schaumberg (Geschäftsführer der Vogelsberg Consult) gewinnen können, die mit zwei Kurzvorträgen nicht nur interessante Einblicke in die Arbeit ihrer Organisationen gaben. Bewirtet von Mitgliedern der örtlichen freiwilligen Feuerwehr und Gemeindebediensteten gab es im Verlaufe der Veranstaltung reichlich Gelegenheit zu Gesprächen, wovon in lockerer Runde auch reger Gebrauch gemacht wurde.
„Wirtschaft und Unternehmer an einem Tisch mit politisch Verantwortlichen der Gemeinde“, so Bürgermeister Lothar Bott eingangs seiner Begrüßung, „sei wichtig für beide Seiten“. Bott machte in diesem Zusammenhang deutlich, dass Belange der heimischen Wirtschaft immer „Chefsache“ seien und man als Gemeinde immer bereit sei dort zu helfen, wo eine Gemeinde helfen könne. Die Anwesenden ermutigte er das Gespräch zu suchen, sich auszutauschen und diese ungezwungene Möglichkeit im Interesse der gemeindlichen Weiterentwicklung zu nutzen. Eingeladen habe man alle Gewerbebetriebe, Gewerbetreibende und Unternehmen, die aktuell in Gemünden ansässig seien. Er persönlich habe gehofft, dass die Resonanz noch etwas größer ausgefallen wäre, gleichwohl sei dies ein wichtiger und auch richtiger Anfang, den es gelte weiter auszubauen.
Nach einer kleinen Stärkung und einer ersten lockeren Gesprächsrunde berichtete Dr. Wendzinski über die Arbeit der „Unternehmer-Mitmachorganisation“ IHK im Allgemeinen und stellte dabei deren vielfältigen Aufgaben und Arbeitsfelder näher vor. In diesem Zusammenhang wies er auch auf das Projekt „Fachkräftesicherung im Vogelsberg“ hin, welches ein wichtiger Baustein werden soll, um zukünftig junge Menschen in der Region zu halten und welches in nächster Zeit starten wird. Mehr am Rande erwähnte er dabei eine aktuelle Zahl, wonach 176 Gemündener als Mitglied bei der IHK registriert sind. Eine Zahl die doch den ein oder anderen Zuhörer verwunderte, angesichts der auf den ersten Blick relativ kleinen Anzahl von Gewerbetreibenden und Unternehmen in Gemünden. Der Referent verwies auf den demografischen Wandel, auf den sich auch die Unternehmen im Vogelsbergkreis zukünftig einstellen müssten, beziehungsweise schon einstellen mussten. Der Nachwuchskräftemangel werde spürbar und auch in der Belegschaft von Unternehmen komme es zu einer weiter zunehmenden Überalterung. In diesem Zusammenhang besonders wichtig sei die Ausbildung von Nachwuchskräften. Für diesen Bereich stellte Dr. Wendzinski diverse Handlungsfelder vor. Diese gehen von Werbung durch Unternehmen in Schulen, von entsprechender Unternehmenspräsentation, bis hin zu ansprechenden Internetauftritten, bzw. einer Internetplattform für Stellenangebote. In diesem Zusammenhang zu sehen sei auch das Projekt „Fachkräftesicherung im Vogelsberg“, mit dem man schon in den kommenden Wochen an die Öffentlichkeit gehen werde und Unternehmen im Vogelsberg einbinden wolle. In mehreren Workshops werde man zukunftsorientiert an Strategien arbeiten, die dann helfen sollen Fachkräfte in der Region zu halten. Da dies nur in sehr enger Verzahnung und damit gemeinsam mit den Unternehmen geschehen könne, rief der Referent dazu auf sich bei entsprechendem Interesse für die Teilnahme in den anstehenden Workshops zu melden und damit aktiv an dem Problem mit zu arbeiten.
In der anschließenden Aussprache wurde seitens Peter Gabriel (SPD-Fraktion) die im Vogelsberg geringere Bezahlung von Auszubildenden aufgeworfen. Mehr Geld könne da aus seiner Sicht zu mehr Bereitschaft zum Verbleib in der Region führen. Dieser These wurde aus allen Richtungen vehement widersprochen. In Ballungsräumen sei der Wohnraum wesentlich teurer, die Lebenshaltung erfordere mehr Geld, so dass „unter dem Strich“ dem dortigen Azubi weitaus weniger Geld zur Verfügung stehe, als in der hiesigen Region, so die Aussage vieler Anwesender. Dr. Wendzinski verwies darauf, dass man solche Dinge nicht separat sehen könne, es sei immer eine Kombination vieler Faktoren, die zum Tragen kämen und die man berücksichtigen müsse, wenn es um solche Beurteilungen gehe. Bürgermeister Bott rief dazu auf, dass es notwendig sei die Möglichkeiten der Gemeinde positiv darzustellen und man nicht hergehen dürfe alles ins Negative umzukehren. Dies unterstrich auch der UBL-Fraktionsvorsitzende Klaus-Dieter Jensen, der deutlich machte, dass Gemünden viel zu bieten habe, angefangen vom günstigen Wohnraum, günstigen Grundstücken, preiswerten Kindergartenplätzen bis hin zu einer intakten Natur. Solche Vorzüge kombiniert mit Jobangeboten könne eine erfolgversprechende Verbindung sein, auf die man gemeinsam aufbauen könne und die durchaus geeignet sei zu überzeugen.
Für die Vogelsberg Consult berichtete Thomas Schaumberg zunächst von der Arbeit seiner Organisation im Allgemeinen, sowie im weiteren Verlauf von den Anstrengungen, mit denen man eine Fachkräftesicherung in der Region erreichen möchte. Er erläuterte die vielfältigen Analysen und Bestandsaufnahmen, die zunächst erforderlich waren um den „Ist-Zustand“ zu dokumentieren. Am Beispiel einer Befragung von mehr als 100 Azubis aus der Kreisregion machte er deutlich welche vielfältigen Anstrengungen notwendig sind, um junge Menschen für Ausbildungsplätze in der ländlich strukturierten Region Vogelsberg zu gewinnen. Als Beispiele notwendiger Maßnahmen, deren Umsetzung in vollem Gange ist, nannte er eine Praktikums- und Ausbildungsbörse im Internet. Dabei führte er aus, dass das Angebot von Praktikumsplätzen einen ersten wichtigen Schritt für eine Fachkräftesicherung darstelle. In diesem Zusammenhang machte der Referent an einer Landkarte an der Leinwand deutlich, dass in Gemünden aktuell keine solchen Plätze angeboten werden. Als weiteres großes Feld sprach der Vertreter der Vogelsberg Consult das schnelle Internet an, welches für viele Betriebe als existenziell anzusehen sei. Schaumberg erläuterte dabei die anstehenden Planungen in enger Zusammenarbeit mit der OVAG, die erst vor wenigen Wochen bekannt gemacht wurden und die Hoffnung darauf machen, dass schnelles Internet in den ländlichen Regionen durchaus machbar und auch umsetzbar ist, gleichwohl aber flächendeckend noch ein wenig Zeit beanspruchen wird. Schließlich nannte der Referent auch die Vereinbarkeit zwischen Familie und Beruf als einen wichtigen Baustein für eine erfolgreiche Fachkräftesicherung. Familienfreundlichkeit sei für Arbeitgeber zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil geworden, insbesondere dann, wenn es um die Bindung und Gewinnung von Fachkräften gehe. Es gebe dabei eine große Vielfalt von Modellen, wie man dies umsetzen könne, so der Referent abschließend.
Zum Ende der beiden Fachvorträge, die von den Anwesenden mit großem Interesse verfolgt wurden, dankte Bürgermeister Lothar Bott für die Teilnahme an diesem ersten Gemündener Unternehmerfrühstück, überreichte den Referenten ein kleines Präsent und ermunterte dazu die Gespräche in lockerer Runde noch etwas fortzuführen, sich auszutauschen und in eine für alle Seiten fruchtbare Diskussion einzutreten. (Fotos: ek).
Bundestags- und Landtagswahl 2013
Startschuss für Wählerinnen und Wähler
Bereits ab Montag, dem 19. August 2013, besteht die Möglichkeit, Briefwahlunterlagen für die Bundestagswahl und die Landtagswahl bei den Wahlämtern der hessischen Städte und Gemeinden zu erhalten.
Die Wahlbenachrichtigungen, auf deren Rückseite ein entsprechendes Antragsformular abgedruckt ist, werden in der Woche vom 26. bis 31. August 2013 als Brief zugestellt. Anträge können aber auch ohne diesen Vordruck per Brief, Fax oder E-Mail gestellt werden.
Die Wahlämter benötigen zur genauen Identifizierung, die Vornamen, den Familiennamen, die Anschrift und das Geburtsdatum. Eine telefonische Antragstellung ist nicht möglich.
Der Briefwahlantrag kann auch mündlich im Wahlamt gestellt werden. Dazu genügt die Vorlage des Personalausweises. Dies hat den Vorteil, dass die Unterlagen sofort in Empfang genommen werden können und die Briefwahl an Ort und Stelle in einer Wahlkabine durchgeführt werden kann. Wer die Unterlagen auch für eine andere Person wie etwa den Partner oder die Eltern mitnehmen möchte, benötigt eine schriftliche Vollmacht der betreffenden Person(en). Um Missbrauch auszuschließen, dürfen nicht mehr als vier Vollmachten vorgelegt werden.
Über weitere Einzelheiten informiert der Landeswahlleiter auf der Internetseite www.wahlen.hessen.de.
Dort kann man sich auch über die Stimmzettel für beide Wahlen informieren und erfährt, welche Bewerberinnen und Bewerber auf den Landelisten und in den Wahlkreisen für ein Mandat im Bundestag bzw. im Landtag kandidieren.
Wahlschablonen für Blinde und Sehbehinderte bei der Bundestags- und Landtagswahl 2013
Blinde und sehbehinderte Wählerinnen und Wähler können sowohl bei der bevorstehenden Bundestagswahl als auch bei der Landtagswahl mit Hilfe von Wahlschablonen wählen, die der Blinden- und Sehbehindertenbund in Hessen e.V. (BSBH) herstellt und vertreibt. Mit den Schablonen können Blinde oder Sehbehinderte eigenständig an den Wahlen teilnehmen. Beim Blinden- und Sehbehindertenbund in Hessen kann die Schablone für die Bundestagswahl sowie die Schablone für die Landtagswahl ab sofort angefordert werden.
Die Wahlschablonen werden aus Karton hergestellt. In die Schablonen sind die Kreise, in denen die Wahlvorschläge angekreuzt werden können, ausgestanzt und mit tastbaren Ziffern versehen, die der Nummerierung auf dem Stimmzettel entsprechen. Alle Stimmzettel haben in der rechten oberen Ecke ein Loch, mit dessen Hilfe Blinde und Sehbehinderte diesen ohne fremde Hilfe richtig in die Schablone einlegen können. Mit jeder Schablone wird eine Audio-CD ausgeliefert, die eine Anleitung zum Gebrauch der Schablone und sämtliche Informationen der amtlichen Stimmzettel enthält. Hier erhalten die Benutzer der Schablone auch genaue Informationen zur Größe der Stimmzettel zur Bundestags- und Landtagswahl, damit es nicht zu Verwechslungen kommen kann.
Der Blinden- und Sehbehindertenbund in Hessen e.V. stellt in Zusammenarbeit mit der Druckerei der Deutschen Blindenstudienanstalt e.V. (Blista), Marburg, die Schablonen her und vertreibt diese auch. Die für den Gebrauch notwendige Hör-CD wird vom Aufsprachedienst des Deutschen Vereins der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf e.V. (DVBS) in Marburg produziert.
Die Schablonen sowie die Audio-CDs können - auch von allen nicht organisierten Blinden und Sehbehinderten - ausschließlich beim BSBH bei folgender Adresse kostenlos angefordert werden: Blinden- und Sehbehindertenbund in Hessen e.V., Eschersheimer Landstraße 80, 60322 Frankfurt, Tel.: 069/15 05 966 oder 01805/666 456, Fax: 069/15 05 96 77, E-Mail: info@bsbh.org. Sie sind weder über die Wahlämter der Städte und Gemeinden erhältlich, noch werden sie am Wahltag in den Wahllokalen vorrätig sein. Interessenten werden daher gebeten, sich rechtzeitig an den BSBH zu wenden.
Für weitere Fragen: Klaus Meyer, Tel.: 069/15 05 96 72, E-Mail: k.meyer@bsbh.org, Internet: www.bsbh.org
Abschlussveranstaltung Ferienspiele 2013
Das Bild zeigt die Ferienspielkinder auf dem CAK-Gelände in einer Stärkungspause mit einigen der Organisatoren, sowie mit Bürgermeister Lothar Bott und Vertretern aus der heimischen Wirtschaft, die der Einladung der Gemeinde zu der Abschlussveranstaltung gefolgt waren. (Foto: ek).
Gemünden/Nieder-Gemünden (ek). Knapp 35 Kinder, tolles Wetter und eine ausgelassene Stimmung prägten die diesjährige Abschlussveranstaltung der Gemündener Ferienspiele am späten Freitagnachmittag auf dem Gelände des Club Alte Kameraden (CAK) auf dem Nikolausberg.
Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr aus Nieder-Gemünden, sowie vom CAK sorgten für die Betreuung der Jungen und Mädchen, fungierten als Schiedrichter bei den angebotenen Spielen und kümmerten sich um die Logistik und die notwendige Stärkung der Kids. Auch Bürgermeister Lothar Bott hatte sich auf dem Clubgelände eingefunden, wobei er die Gelegenheit nutzte, um allen Sponsoren, die mit ihrer Unterstützung zum Gelingen der diesjährigen Ferienspiele beigetragen hatten, herzlich zu danken. Alle Sponsoren waren zum Dank für ihr vielfältiges Engagement ebenfalls zu dieser Abschlussveranstaltung eingeladen worden, wie Bott weiter ausführte.
Die Verantwortlichen der beiden Vereine hatten zur kurzweiligen Unterhaltung mehrere Spiele vorbereitet, darunter ein Torwandschießen, Ringewerfen, Dart und einen Kistenlauf, so dass sich die Kids im sportlichen Wettkampf messen konnten und am Ende natürlich mit keinen Preisen bedacht wurden. Herzhaftes gab es vom Grill und auch Getränke waren reichlich vorhanden, so dass dieses Ferienspielangebot einen „rundum“ gelungenen Abschluss fand. Bürgermeister Lothar Bott gab sich am Rande der Abschlussveranstaltung optimistisch, was die Ausrichtung eines Ferienspielangebotes auch im kommenden Jahr betrifft. Die Beteiligung der Gemündener Kinder, die entsprechenden Nachfragen und das lobenswerte Engagement zahlreicher Sponsoren, von Vereinen und freiwilligen Helfern unterstreiche die Bedeutung eines funktionierenden Ferienspielangebotes, welches inzwischen seit vielen Jahren ein fester Bestandteil in den Sommerferien darstelle. Von daher gelte es auch zukünftig daran zu arbeiten, dass dieses weiterhin so bleiben wird, wie Bott abschließend betonte.
Bau Hochbehälter Burg-Gemünden/Teilabnahme
Die Bilder zeigen die Inspektion in der jetzt sanierten Wasserkammer, sowie die fast abgeschlossenen Rohrsanierungsarbeiten im vorderen Bereich des Wasserhochbehälters von Burg-Gemünden. (Fotos: ek).
Gemünden/Burg-Gemünden (ek). Es war unmittelbar vor der Sommerpause, als das Gemündener Gemeindeparlament über die finanzielle Beteiligung der Bürger an umfangreichen Baumaßnahmen für die Frischwasserversorgung beschlossen hatte. Gemäß Beschlusslage greifen werden diese zusätzlichen Beiträge und Gebühren allerdings erst ab dem Jahr 2014, so der Beschluss, der quer durch alle Fraktionen getragen wurde.
Gleichwohl werden aktuell bereits erhebliche Finanzmittel in die Wasserversorgung investiert, wie Bürgermeister Lothar Bott anlässlich einer laufenden Baumaßnahme im Wasserhochbehälter von Burg-Gemünden erläuterte. So habe man für dieses Sanierungsprojekt inzwischen rund 280.000 Euro (Netto) verausgaben müssen. Bei dieser Summe handelt es sich um reine Abschlagszahlungen, die Schlussrechnungen der einzelnen Bauabschnitte stehen noch aus, wie Bott betonte. Von daher müsse man im Ergebnis mit einer Bausumme deutlich über 300.000 Euro allein für diese bauliche Sanierung rechnen. Vor allem seien dies aber auch Gelder, deren „Verbauung“ man in der Bevölkerung kaum wahrnehme, man sehe in diesen Fällen nicht wo die Gelder „im wahrsten Sinne des Wortes hinfließen“.
In einigen Wochen, so die aktuelle Einschätzung, werden alle Arbeiten im Hochbehälter abgeschlossen sein, so dass das Gesamtprojekt „Sanierung Hochbehälter Burg-Gemünden“ im Herbst als erledigt anzusehen sein dürfte.
Abgenommen wurde am Donnerstag in der zweiten Wasserkammer des Hochbehälters mit den Betonsanierungsarbeiten, ein umfangreicher Komplex, wie ein Blick in die derzeit noch leere Kammer belegt. Projektleiterin Antje Fritzke vom Ingenieurbüro SIB, ein Vertreter der bauausführenden Fachfirma aus Sachsen und Bürgermeister Lothar Bott begaben sich für die Bauabnahme in die rund fünf Meter tiefe Kammer, die insgesamt ein Fassungsvolumen von rund 400 Kubikmeter Wasser umfasst. Derzeit laufen noch durch eine weitere Firma die Installationsarbeiten für eine komplett neue Rohrinstallation in Edelstahlausführung, wie ein Blick in den vorderen Bereich außerhalb der Wasserkammern erkennen lässt. Bürgermeister Bott und Iris Rohrbach von der gemeindlichen Bauverwaltung verschafften sich auch vom Fortschritt dieser Arbeiten einen umfassenden Einblick und ließen sich die einzelnen Maßnahmen vor Ort erläutern.
Die ersten baulichen Vorbereitungsarbeiten für dieses Großprojekt, welches durchaus nachvollziehbar in der Bevölkerung kaum wahrgenommen wird, begannen nach den Worten des Bürgermeisters Ende 2011. Blicke man sogar zurück auf die grundsätzliche Beschlussfassung der Neuordnung der Gemündener Wasserversorgung, so könne man sogar von einem Beginn der Maßnahmen in den frühen 2000er Jahren sprechen. Die eigentlichen handwerklichen Ausführungen am Hochbehälter in Burg-Gemünden wurden im Jahre 2012 begonnen und sollten ursprünglich bereits Ende des Jahres abgeschlossen sein. Allerdings machten erhebliche Schäden in der ersten, inzwischen fertigen Wasserkammer, diesen zeitlichen Plan schnell zunichte. Nachdem das Schadensausmaß nach dem Ablassen des Wassers und dem Entfernen des alten Putzes in der ersten Kammer deutlich geworden war, mussten diese zeitlichen Verzögerungen in nicht unerheblichem Ausmaß in Kauf genommen werden. Zugleich entwickelten sich dadurch natürlich auch die Kosten nach oben, entsprechende Beschlüsse mehr Geld dafür in die Hand zu nehmen, waren unumgänglich. So kam es schließlich, dass erst im Jahre 2013 die Sanierung der zweiten Wasserkammer in Angriff genommen werden konnte. Wie bereits in der ersten Kammer erfolgt, steht jetzt für die zweite Kammer vor einer endgültigen Inbetriebnahme noch eine erforderliche Aushärtungsphase und anschließend eine komplette Desinfektion, auch der neu installierten Rohrleitungssysteme, an. In drei bis vier Wochen, so die übereinstimmende Einschätzung der vor Ort tätigen Baufirma und der Bauleitung sollten alle Arbeiten abgeschlossen sein, so dass dann für die Wasserversorgung von Burg- und Nieder-Gemünden wieder beide Wasserkammern mit einem Vorratsvolumen von rund 800 Kubikmeter Frischwasser zur Verfügung stehen. Dies bedeutet bei einem täglichen Frischwasserverbrauch von durchschnittlich 150 – 170 Kubikmeter Wasser einen Vorrat für rund fünf Tage, womit man sehr gut auskomme, wie der Bürgermeister unterstrich.
Mit dem absehbaren Abschluss der Baumaßnahmen im Hochbehälter von Burg-Gemünden sei man aber noch lange nicht am Ende in Bezug auf die komplette Neuordnung der Wasserversorgung. Dies werde mit Sicherheit noch einige Jahre in Anspruch nehmen und damit auch erhebliche Finanzmittel in der Gemeinde binden, wie Lothar Bott weiter ausführte. Die nächsten, ebenfalls sehr kostspieligen Maßnahmen, die innerhalb der Gemeinde anstehen, betreffen die Sanierung des Tiefenbrunnens in Elpenrod, die unbedingt erforderliche Sanierung des Wasserhochbehälters in Hainbach und damit einhergehend eine zeitgleiche Stilllegung des Hochbehälters im Ortsteil Elpenrod. Darüber hinaus wird man auch noch weitere Sanierungsmaßnahmen in Angriff nehmen müssen, wie beispielsweise auch am Hochbehälter in Ehringshausen. Insgesamt noch viele Maßnahmen, die aber unerlässlich sind, so Bürgermeister Bott abschließend, um die Frischwasserversorgung innerhalb der Gemeinde auf ein modernes Fundament zu stellen und damit zugleich auch zukunftsfähig zu machen.
Gemünden (ek). Einen kurzweiligen Tag verbrachten rund 20 Kinder mit zwei Betreuerinnen auf dem Bauernhof der Familie Diehl in Grünberg/Stockhausen anlässlich einer Ferienspielveranstaltung, die von der Gemeinde organisiert worden war. Die Jungen und Mädchen hatten viel Spaß auf dem Erlebnisbauernhof im Nachbarkreis, wo es man nicht nur Kälbchen, Ferkel und Hasen streicheln konnte. Gemeinsam durften die Kinder unter Anleitung von Rosi Diehl auch eine Ziege melken und erfuhren im weiteren Verlauf wie aus Ziegenmilch ein schmackhafter Ziegenfrischkäse hergestellt wird. Zu sehen gab es aber auch das auf dem Hof lebende Wildschein „Lissi“. Ausgelassen toben und spielen konnten die Gemündener Ferienspielkinder auf dem Heuboden, der sich als echter Anziehungspunkt herausstellte. Mit einer großen Rutsche konnte man ins Heu rutschen, aber auch einfach springen, oder schaukeln und toben war sehr zur Freude der Jungen und Mädchen möglich. Mit frischen Waffeln und Kakao gestärkt stand im weiteren Verlauf eine Planwagenfahrt auf dem kurzweiligen Programm. Gezogen von einem Traktor führte die Ausfahrt durch Wiesen und Felder in der Umgebung, wo die Ferienspielkinder viel über einheimische Pflanzen erfuhren und ihnen von Rosi Diehl die Schönheiten der Natur näher gebracht wurden. Mit großem Interesse beobachteten die Kinder auch das Leben in einem Bienenstock, ein Einblick den man nicht überall erhalten kann und der von den Kindern mit großen Erstaunen verfolgt wurde. Bianca Reitz seitens der Gemeindeverwaltung und Frau Schmuck, Lehrerin an der Pestalozzischule, begleiteten die Kinder zu diesem erlebnisreichen Tag, der viel Freude bereitete und den Kindern reichlich Spaß bereitete.
Baufortschritt K34 OD Elpenrod
Das Foto entstand im Rahmen des Einbaus der Asphalt-Tragschicht im Verlaufe des Mittwoch. (Foto: ek)
Gemünden/Elpenrod (ek). „Was lange währt wird endlich gut“, so das Sprichwort, welches durchaus aktuell Anwendung auf den laufenden Straßenausbau im Bereich der K 34, Ortsdurchfahrt Elpenrod Anwendung finden könnte. In der Bevölkerung gibt es schon lange großen Unmut über die schleppende Bauausführung, was letztendlich auch viele politisch Verantwortlichen der Gemeinde in den unterschiedlichen Gremien auf den Plan gerufen hatte. Auch Bürgermeister Lothar Bott kann diesen Unmut verstehen und hat Verständnis dafür. Nicht zuletzt war er es bei dem viele der Beschwerden ankamen, wenngleich die Gemeinde in der Endkonsequenz nicht verantwortlich für die Bauaufsicht und Baudurchführung ist und war. Umso erfreulicher sei die Tatsache, so der Bürgermeister am Mittwoch anlässlich einer Baustellenbesichtigung, dass es nun tatsächlich auch für jedermann sichtbar mit den Baumaßnahmen dem Ende zugeht. So wurde am Mittwoch von der Baufirma die Asphalt-Tragschicht bis zur Einmündung der Hainbacher Straße aufgebracht, so dass es nun vor allem auch für die Anlieger eine deutliche Verbesserung in Bezug auf die bisherige permanente Staubentwicklung beim notwendigen Befahren der Baustelle gibt. Selbstverständlich bleibt aber die Sperrung der Ortsdurchfahrt bestehen, bis alle Maßnahmen abgeschlossen sind. Die der Gemeinde aktuell vorliegenden schriftlichen Zusagen der Baufirma in Bezug auf die Fortführung und den Abschluss der Arbeiten geben berechtigte Hoffnung, so Bott in dem Gespräch weiter. Er sei erfreut über das nun endlich absehbare Ende der Bauarbeiten, die noch im Laufe des August abgeschlossen werden sollen. Die Mitteilung der Firma sehe vor, dass in der letzten Ferienwoche (KW 33) die Feinschicht aufgebracht wird, ebenso die noch notwendige Tragschicht im Bereich der Verengung am Ortsende Einmündung Hainbacher Straße und Fortführung Richtung Ermenrod. In dieser Woche sollen darüber hinaus noch die notwendigen Anpassungsarbeiten im Bereich der Hainbacher Straße erfolgen, ebenso wie das Aufbringen der kompletten Deckschicht von der Brücke im Ortsbereich bis zum Baustellenende am Ortsausgang. Am letzten Tag der 33. Kalenderwoche, also am Freitag, den 16.08.2013, seien schließlich die dann noch erforderlichen Asphalt-Anschlussarbeiten für die Hof- bzw. Grundstückszufahrten vorgesehen, so dass mit dem Beginn des neuen Schuljahres dann auch wieder die Schulbuslinie wie gewohnt verkehren könnte. Schließlich sollen dann auch zügig die noch ausstehenden Pflasterarbeiten der Gehwege erfolgen. Der Bürgermeister geht nach heutigem Stand davon aus, so seine Ausführungen abschließend, dass diese Zusagen der Baufirma, die schriftlich auch gegenüber Hessenmobil gemacht wurden, eingehalten werden und damit tatsächlich ein Ende der Arbeiten im Interesse der geplagten Anwohner absehbar ist.
Prüfungen FFW Gemünden
Gemünden/Otterbach (ek). Eine umfassende Überprüfung der feuerwehrtechnischen Ausrüstung, von Einsatzfahrzeugen aber auch der feuerwehrspezifischen Unterkünfte und Gebäude beschäftigten am Mittwoch zahlreiche Vertreter der örtlichen Feuerwehren ebenso, wie Bürgermeister Lothar Bott. Schließlich geht es in der Konsequenz im Anschluss an solche Prüfungen unter Umständen auch um Reparaturen, um notwendige Unterhaltungsarbeiten und manchmal auch um erforderliche Investitionen, verbunden mit erheblichem finanziellen Aufwand. Die Prüfung der Feuerwehren erfolgt durch Mitarbeiter der Medical Airport Service GmbH, die im Auftrag des Landes Hessen und der Unfallkasse Hessen diese Überprüfungen vornimmt. Im Blickpunkt stehen dabei insbesondere natürlich die Unfallverhütungsvorschriften und deren Beachtung. Alle fünf Jahre, so war vom MAS - Mitarbeiter Karl Rack zu erfahren, sollten derartige Überprüfungen erfolgen, um so im Rahmen notwendiger Kontinuität die Einhaltung der entsprechenden Vorschriften ermöglichen zu können. Im Frühjahr 2009 war die letzte Prüfung dieser Art in Gemünden und damit der regelmäßige Turnus vollständig eingehalten wurde.
Die Medical Airport Service GmbH ist ein 1998 gegründetes Unternehmen welches zur Hälfte der Betreibergesellschaft des Frankfurter Flughafens (Fraport AG) gehört. Zweiter Anteilseigner ist die B A D Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH. Speziell das große Spektrum für Arbeits- und Gesundheitsschutzdienstleistungen wird durch diese Firma mit ihren besonders geschulten Mitarbeitern angeboten. In diesem Fall von der Unfallkasse Hessen beauftragt geht es bei den Feuerwehren um die Einhaltung von Standards zur Unfallverhütung. Die Untersuchungsergebnisse sind sicherlich für eine Gemeinde nicht unmittelbar zwingend, gleichwohl hätte man im Hinblick auf die Inanspruchnahme der Unfallkasse Hessen als kommunaler Versicherer ein erhebliches Problem, wenn dort die Nichteinhaltung vorgegebener Standards nach DIN-Vorschriften als ursächlich für einen Unfall festgestellt würde. Die Gemeinde würde in Regress genommen, könnte sogar ihren Versicherungsschutz verlieren. Aus dieser Sichtweise haben die Prüfungsergebnisse dann doch wieder ein ganz großes Gewicht und führen zu entsprechend notwendigen Umsetzungsmaßnahmen seitens der Gemeinde.
Karl Rack war am Mittwoch allein nach Gemünden gekommen, wurde aber von den Vertretern der örtlichen Wehren, ebenso wie von Gemeindebrandinspektor Udo Richber und dessen Stellvertreter Stefan Wehrwein unterstützt, was letztendlich die komplette Prüfung an einem Tag ermöglichte. Zunächst erfolgten dabei zentral in Otterbach die Kontrollen der Einsatzfahrzeuge, des insgesamt mitgeführten technischen Gerätes, aber auch eine Funktionsprüfung der Feuerwehrpumpen in den Einsatzfahrzeugen – immer jeweils im Hinblick auf Gefahren im Zusammenhang mit möglichen Unfällen.
Die gesamten Prüfungsergebnisse werden der Gemeinde in Form eines Prüfberichtes übermittelt, wie Bürgermeister Bott auf Anfrage mitteilte. Mit diesem Prüfbericht werde sich dann der Gemeindevorstand zu befassen haben und gegebenenfalls über erforderliches Handeln als Konsequenz aus dem Bericht zu entscheiden haben.
Während sicherlich grundsätzliche Dinge in Bezug auf den baulichen Zustand der von den Feuerwehren genutzten Gebäude nicht immer gleich behoben werden können sind andere Feststellungen bei solchen Prüfungen unverzüglich umzusetzen. Bei der letzten Prüfung vor vier Jahren waren die meisten Reifen der Feuerwehrfahrzeuge in Gemünden ein Problem, sie waren einfach zu alt, von der Profiltiefe eigentlich noch sehr gut, mussten aber ausgetauscht werden. Diese Mängel hatte man seitens der Gemeinde im Verlaufe der letzten Jahre Zug um Zug behoben, alle Fahrzeuge waren entsprechend umgerüstet worden. Den kritischen Blicken der Prüfer entgeht bei diesen Kontrollen augenscheinlich nichts, man weiß eben wo man hinschauen muss, wo eventuell Schwachstellen sind.
Ob und in welchem Umfang Mängel festgestellt oder Beanstandungen durch den Prüfer vorgebracht wurden bleibt bis zur Vorlage des Prüfberichtes abzuwarten. Gleichwohl war aber bereits zu erfahren, dass es eher geringe Mängel waren, die vom Prüfer festgehalten wurden. Gravierende Beanstandungen, speziell bei der technischen Ausrüstung, wurden wohl nicht festgestellt. Während für die Gemeinde Gemünden an diesem Tag die Überprüfungen im Feuerwehrbereich abgeschlossen werden konnten stehen solche Kontrollen in nächster Zeit anderen Kommunen noch bevor. Letztendlich geht es aber immer nur um die Sicherheit der freiwilligen Helfer, um den Schutz all jener Menschen, die immer dann helfen, wenn andere Menschen in Not geraten, sei es bei Bränden, bei Unfällen oder anderen Katastrophen.
Das Foto entstand in Otterbach, wo die zentrale Überprüfung aller Feuerwehrfahrzeuge und deren Ausrüstung erfolgte. Dies erfolgt in Otterbach, so war abschließend zu erfahren, da dort problemlos ein Zugang zu einem offenen Gewässer besteht, das Stauwehr den schnellen Test der Feuerwehrpumpen zügig ermöglicht. (Foto: ek).
Einladung Ortsbeirat Hainbach 25.07.2013
Seniorenausflug am 28.08.2013
Gemünden (ek). Inzwischen abgeschlossen sind die Vorbereitungen für den diesjährigen Seniorenausflug der Gemeinde, der auf Mittwoch, den 28.08.2013 terminiert wurde. Die aktuellen Planungen sehen eine Abfahrt in Gemünden mit einem modernen Reisebus gegen 07:30 Uhr – genaue Abfahrzeiten und Haltestellen werden zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht. Fahrtziel wird in diesem Jahr der Rheingau-Taunus-Kreis und damit auch der Rhein sein, wobei ein entsprechendes Programm vorgesehen ist in Oestrich-Winkel, auf dem Schloss Johannisberg und dem Kloster Marienthal.
Nach aktueller Planung wird man gegen 10:00 Uhr Oestrich-Winkel erreichen, wo die Reisegruppe mit einem Glas Rheingauer Sekt in den Weinbergen begrüßt wird. Weiter geht es dann mit dem Bus zu Schloss Johannisberg und dem dortigen 50. Breitengrad, sowie Kloster Marienthal. Nach einem gemeinsamen Mittagessen wartet auf die Senioren ein „Senioren-Party“ mit Musik, Humor und guter Laune, bevor zum Abschluss noch eine rund 1 ½ stündige Schifffahrt auf dem „Vater Rhein“, ab Rüdesheim auf die Besucher wartet. Die Rückfahrt in die heimischen Gefilde erfolgt dann gegen 17:00 Uhr, so dass man etwa 19:00 Uhr wieder zu Hause sein wird. Anmeldungen zur Teilnahme an dieser Seniorenfahrt nimmt die Gemeindeverwaltung ab sofort entgegen. Der Teilnehmerpreis pro Person beträgt 37 Euro (für Fahrt und Programm) – der Betrag ist bei Anmeldung zu entrichten.
Feldweg Hainbach
Das Foto zeigt v.l.: Jagdvorsteher Walter Momberger, Ortsvorsteher Werner Lutz, Edmund Caspar von der bauausführenden Firma und Bürgermeister Lothar Bott. (Foto: ek).
Gemünden/Hainbach (ek). Offiziell seiner Bestimmung übergeben wurde dieser Tage der in der Verlängerung der Ober-Ohmener-Straße fertiggestellte Feldweg, der aus Mitteln der örtlichen Jagdgenossenschaft und der Gemeinde mit einer Asphalt-Tragdeckschicht versehen wurde. Ortsvorsteher Werner Lutz und Walter Momberger als Vorsitzender der Jagdgenossenschaft konnten dazu neben Bürgermeister Lothar Bott auch Edmund Caspar von der ausführenden Baufirma Caspar Bau GmbH aus Engelrod begrüßen. Die nun abgeschlossene Herstellung des rund 200 Meter langen Bereiches erfolgte auf einer Breite von 3,50 Meter mit einer entsprechenden Herrichtung der Bankette. Ortsvorsteher Lutz führte dazu aus, dass diese Arbeiten nicht nur dem Ortsbeirat schon sehr lange auf dem Herzen lagen. Erstmals habe man den Wunsch für diese Arbeiten vor rund vier Jahren vorgetragen, umso mehr freue man sich, dass es nun endlich geklappt habe. Verschiedene Gründe, so der Ortsvorsteher weiter, führten letztendlich dazu, dass es bis ins Jahr 2013 dauerte, bevor die Maßnahme umgesetzt werden konnte. So sei unter anderem das Konjunkturprogramm des Landes „dazwischen“ gekommen, kommunale Mittel mussten kurzfristig anderweitig eingesetzt werden. Sehr positiv wertete er die Beteiligung der Gemeinde an den Gesamtkosten, die je zur Hälfte von der Jagdgenossenschaft und aus dem kommunalen Haushalt bestritten wurden. In Absprache mit der Gemeinde habe dann im vergangenen Jahr die Jagdgenossenschaft die Arbeiten an die bauausführende Firma vergeben, die trotz einer nochmaligen Verschiebung auf eine Ausführung in 2013 zu ihrem ursprünglichen Angebot stand, so der Ortsvorsteher weiter. In diesem Zusammenhang lobte Lutz die sehr gute Zusammenarbeit mit der Firma, die nach einhelliger Meinung hervorragende Arbeit abgeliefert habe. Zur Historie des Feldweges führte der Ortsvorsteher abschließend aus, dass der landwirtschaftliche Weg bereits 1961 erstmals mit einer Teerschicht versehen worden sei. Man hoffe nun, dass auch die jetzige Maßnahme wieder so lange halte, dann dürften alle Beteiligten hoch zufrieden sein. Jagdvorsteher Momberger dankte der Gemeinde dafür, dass trotz knapper Haushaltsmittel solche Arbeiten bei einer anteiligen Beteiligung der Jagdgenossenschaften immer noch möglich seien. Die Kosten für die Gesamtmaßnahme bezifferte er auf rund 17.000 Euro, wobei auch er von einer tadellosen Arbeit sprach und von dem genauen Gegenteil dessen, was man gerade im Bereich der Ortsdurchfahrt Elpenrod erlebe. Darüber hinaus stellte Momberger fest, dass man in Hainbach bei der Jagdgenossenschaft immer noch in der glücklichen Lage sei sich an solchen Projekten zu beteiligen, was bei vielen anderen Jagdgenossenschaften wegen der viel zu hohen Wildschweinpopulation und dem damit einhergehenden, hohen Wildschaden kaum noch umsetzbar sei.
Wasserversorgung Burg-Gemünden
Wegen dringender Reparaturarbeiten wird das Wasser am Mittwoch, den 26. Juni 2013 in der Zeit von
09.30 Uhr bis 11.00 Uhr für folgende Bereiche abgestellt.
Ohmstraße 10 bis 14
Ohmstraße 19 bis 27
Zum Steinberg und altes Dorf gesamt
Für evtl. Rückfragen wenden Sie sich bitte an den Bau- und Servicehof, Herrn Richber, Tel. 06634/918481.
Fusion der FFW Hainbach und Elpenrod
Das Foto zeigt im Vordergrund den neuen Wehrführer der Einsatzabteilung Hainbach/Elpenrod,Jürgen Kömpf sowie KBI Werner Rinke, Bürgermeister Bott, GBI Richber und dessen Stellvertreter Stefan Wehrwein, die gemeinsam den Vorsitz in der Fusionsversammlung übernommen hatten. (Foto: ek).
Gemünden/Hainbach (ek). Zu einer Fusionsversammlung fanden sich am vergangenen Freitagabend die Mitglieder der Feuerwehreinsatzabteilungen aus Elpenrod und Hainbach im DGH zusammen. Unter der Leitung von Gemeindebrandinspektor (GBI) Udo Richber hatten sich zu dieser für Gemünden erstmalig anstehenden Fusion auch Bürgermeister Lothar Bott, KBI Werner Rinke, Mitglieder der Gemündener Parlamentsfraktionen, sowie die beiden Ortsvorsteher Werner Lutz (Hainbach) und Petra Henkel (Elpenrod) eingefunden. Durchweg bedauert wurde im Verlaufe der Versammlung von den wenigen Anwesenden das augenscheinlich mangelnde Interesse in der Bevölkerung an einer so wichtigen und tiefgreifenden Entscheidung.
In seiner Begrüßung blickte Bürgermeister Bott zunächst noch einmal in die Vergangenheit und erläuterte die personelle Vorgeschichte in den beiden Einsatzabteilungen, die letztendlich zu der nun erforderlichen Fusion führten. Zugleich machte Bott deutlich, dass die Feuerwehrvereine als Kulturträger innerhalb der Ortsteile von großer Bedeutung sind und auch weiter aktiv bleiben sollen.
GBI Richber leitete seine Ausführungen mit dem Hinweis ein, dass sich die Zeiten deutlich geändert haben. Andere Gemeinden hätten ähnliche Probleme bei der Sicherstellung notwendiger Einsatzstärken, wobei es vor allem um die Tagzeiten gehe, wenn die meisten Beruftstätigen außerhalb ihrer Wohnortgemeinden beschäftigt sind. Richber machte aber auch deutlich, dass im Rahmen der Nachwuchswerbung nicht alles rund gelaufen sei, zum Teil würden ganze Jahrgänge fehlen, die zwar in den Jugendwehren noch aktiv waren, die aber später nicht in die Einsatzabteilungen übernommen werden konnten. Die Ursachen dafür seien vielschichtig. Darüber hinaus müsse man festhalten, dass die Bereitschaft Lehrgänge zu besuchen in den Einsatzabteilungen deutlich zu wünschen übrig lasse. Dies führe dann dazu, dass man über keine ausgebildeten Führungskräfte verfüge, denn an diese seien in heutiger Zeit hohe Anforderungen gestellt. Der GBI machte aber auch deutlich, dass man innerhalb der örtlichen Feuerwehren ein klares Bekenntnis dazu abgebe, dass man den Brandschutz sicherstellen will und dies auch tun werde. Dazu seien aber die anstehenden Umstrukturierungen erforderlich, es gelte sich für die Zukunft neu zu organisieren. Bezogen auf Gemünden seien dazu drei Brandschutzeinheiten geplant, deren Installation im kommenden Jahr abgeschlossen sein sollte. So jedenfalls sei die Zielplanung innerhalb der Feuerwehren. Danach werden weiterhin Burg- und Nieder-Gemünden in einem Zug zusammenarbeiten, was sich inzwischen über viele Jahre hinweg bewährt habe. Die Feuerwehren aus Ehringshausen, Rülfenrod und Otterbach sollten eine Einsatzabteilung bilden, sowie Hainbach und Elpenrod. Deutlich stellte der GBI aber auch fest, dass man alle vorhandenen Standorte in den sieben Ortsteilen erhalten wolle. Keine Feuerwehr werde auf dem notwendigen Weg „wegrationalisiert“ und die örtlichen Feuerwehrvereine bleiben unberührt und selbstständig in ihren Ortsteilen erhalten. Am Beispiel des Einsatzzuges der Wehren aus Burg- und Nieder-Gemünden machte Richber deutlich, dass man durch solche Zusammenlegungen einzelner Ortsteile zu einer Einsatzabteilung Lücken kompensieren kann und letztendlich die notwendige Einsatzstärke sichern könne.
Durch die Fusion wolle man aber auch gewährleisten, dass notwendige Feuerwehrübungen in der erforderlichen Gruppenstärke durchgeführt werden können. Entsprechende Änderungen werde es schließlich auch am Bedarfs- und Entwicklungsplan für die Feuerwehren geben. Dieser Plan müsse noch in diesem Jahr fortgeschrieben und dem entsprechend dem Parlament zur Genehmigung vorgelegt werden, so Richber in Richtung der politischen Vertreter.
Auf die aktuelle Fusionsversammlung eingehend erinnerte der GBI an die letzte Jahreshauptversammlung der Wehr aus Elpenrod, bei der kein Wehrführer und auch kein Stellvertreter gefunden werden konnte. Weder habe es entsprechend ausgebildetes Personal gegeben, noch sei Bereitschaft zur Fortbildung erkennbar gewesen. Innerhalb des Wehrführerausschusses habe man daraufhin die Problematik in den vergangenen Monaten eingehend beraten und letztendlich die nun anstehende Fusion als beste Lösung erarbeitet. Ähnliche Modelle gebe es bereits vielfältig in Nachbarkreisen, aber auch innerhalb des Vogelsbergkreises seien Wehren bereits diesen Weg gegangen.
Im Rahmen einer ausführlichen und sachlichen Diskussion wurde von den Anwesenden zu den vielfältigen Problemen Stellung bezogen, die letztendlich dazu führen, dass die Einsatzabteilungen allein nicht mehr im erforderlichen Rahmen handlungsfähig sind. Einig waren sich alle dabei, dass es sich um grundsätzliche Probleme handelt, deren Ursachen sehr vielschichtig sind und die man auch nicht von heute auf morgen abstellen kann.
Auch KBI Rinke unterstrich, dass dieses Phänomen der fehlenden oder weniger werdenden aktiven Feuerwehrmänner und Frauen überall feststellbar sei. Umso wichtiger sei dessen Thematisierung. Man müsse die Menschen erreichen.
Nach einer sehr ausführlichen Aussprache übernahm GBI Richber die Leitung bei den erforderlichen Wahlen für die neue Einsatzabteilung der Feuerwehr Hainbach/Elpenrod. Alle notwendigen Wahlen wurden von den anwesenden Mitgliedern beider Einsatzabteilungen vorgenommen und fielen durchweg einstimmig aus.
Neuer Wehrführer der gemeinsamen Einsatzabteilung wurde Jürgen Kömpf (Hainbach), 1. Stellvertreter Floria Traum (Hainbach), 2. Stellvertreter Norbert Vey (Elpenrod). Dem Feuerwehrausschuss, der die Belange der Einsatzabteilung vertritt, gehören Michael Momberger und Phillip Grimm (beide Hainbach), sowie Klaus Krämer und Sven Stier (beide Elpenrod) an. Mit diesen Wahlen war die Fusion der beiden Einsatzabteilungen abgeschlossen, ein für Gemünden historisches Ereignis, gibt es doch nun erstmals eine gemeinsame Einsatzabteilung von zwei Ortsteilen. Die Entscheidungen würdigten am Ende für die SPD Parlamentsvorsitzender Karl Pitzer, für die BGG Walter Momberger und für die UBL Klaus-Dieter Jensen. Alle hoben die besondere Bedeutung dieser Entscheidung hervor, sahen darin auch eine Chance für die zukünftige Gewährleistung des Brandschutzes und dankten den beteiligten Wehren für diesen Schritt, der angesichts der allgemein erkennbaren Entwicklung wohl unvermeidlich gewesen sei. Das fehlende Interesse der Bürger an dieser einschneidenden Veränderung wurde insbesondere von Walter Momberger angesprochen, der dafür keinerlei Verständnis zeigte.
Nutzungskonzept Dorfzentrum Ehringshausen
Gemünden/Ehringshausen (ek). Einen wichtigen Schritt nach vorne gab es jetzt in Sachen Dorferneuerung Ehringshausen/Rülfenrod, wie Bürgermeister Lothar Bott auf Nachfrage ausführte. Am vergangenen Freitag habe die Gemeinde das wichtige und unerlässliche Nutzungskonzept des Dorfzentrums Ehringshausen vom Planungsbüro erhalten. Das Konzept sei inzwischen auch mit dem Architekten und dem zuständigen Sachbearbeiter vom Amt für den ländlichen Raum abgestimmt. Ohne zeitliche Verzögerung habe sich bereits am Montagabend der Gemeindevorstand in einer turnusmäßigen Sitzung mit dem 29 Seiten umfassenden Papier befasst und dabei wichtige Beschlüsse in Bezug auf die weitere Vorgehensweise gefasst.
Wie der Bürgermeister dazu weiter ausführte, habe man beschlossen mit diesem Konzept die Beantragung von Fördermitteln für die Planung (Leistungsphase 3-6) auf den Weg zu bringen. Entsprechend dem Vorschlag des beauftragten Büros „gartissimo“ soll im weiteren Verlauf des gesetzlich vorgeschriebenen Verfahrens nach Eingang der Bewilligung eine stufenweise Vergabe der konkreten Planungen erfolgen. Dies sei vor allem deshalb von Bedeutung, da nur so die vom Ortsbeirat in seiner Sitzung am 03. März 2013 beschlossene und ausdrücklich geforderte Kostenermittlung und Kostenvergleichsberechnung vorgenommen werden könne. Diese sei darüber hinaus auch von der Gemeindehaushaltsverordnung vorgeschrieben und damit für das gesamte weitere Verfahren unerlässlich.
Nach der Vorlage dieser Berechnungsunterlagen mit den entsprechenden Planvarianten (Modulen) werde im weiteren Verlauf eine entsprechende Entscheidung anstehen zu der man dann die beteiligten Gremien natürlich hören werde, wie der Bürgermeister weiter ausführte. Das entscheidende Votum werde dann zu gegebener Zeit das Gemeindeparlament haben.
Dem Raumprogramm in Bezug auf eine künftige Belegung, so die weiteren Ausführungen, die sich auf das nun vorliegende schriftliche Konzept beziehen, liege eine multifunktionale, an der demographischen Situation gemessene und auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Nutzungskonzeption zugrunde. Dem Konzept sei ferner zu entnehmen, dass allein die rechnerische Auslastung nicht als einzige Bemessungsgrundlage herangezogen werden könne. Ein nachhaltiger Mehrwert bei einer Realisierung werde vor allem auch in der qualitativen Verbesserung von Raumangeboten für soziale Dienstleistungen und Betätigungsmöglichkeiten für die Bürger des Ortes und umliegender Dörfer als Reaktion auf den demographischen Wandel gesehen. Ebenso werde das aktuell hohe Engagement gestärkt, welches zugleich auch Garant dafür sein könne, dass die Ortsbürger ihren Lebensraum auch zukünftig weiter gestalten, sich gegenseitig helfen und nicht langfristig verstärkt beispielsweise auf staatliche Hilfen angewiesen sind. Eine funktionale Aufwertung des DGH’s sei darüber hinaus eine sinnvolle Maßnahme zur Erhaltung notwendiger soziokultureller Infrastruktur und damit auch künftig ein Ort für Hilfe zur Selbsthilfe. Die Konzeption sei offen für neue Aufgaben, multifunktional und damit zugleich auch nachhaltig. Damit werde zugleich auch der Nutzen der geplanten Maßnahme als wohnortnahe Infrastruktur und Gemeinbedarfseinrichtung nachgewiesen, so das Konzeptpapier abschließend.
Wie Bürgermeister Bott ergänzend noch ausführte, müsse man nun auf den Bewilligungsbescheid der Wi-Bank warten, erst wenn dieser vorliege könne man als nächste Maßnahme mit der Beauftragung eines Planers, so wie im Konzeptpapier vorgeschlagen, weiter machen. Im Falle einer früheren Beauftragung eines Planers würde man die Förderfähigkeit der gesamten Maßnahme verlieren. Von daher bat er um Verständnis dafür, dass sich die weitere Entwicklung zeitlich noch nicht exakt bestimmen lassen. Gleichwohl unterstrich er, dass die Verwaltung und auch der Gemeindevorstand bestrebt seien so zügig wie möglich das Gesamtverfahren in Bezug auf das DGH voranzubringen.
Fertigstellung Wi-DSL für Ehringshausen, Elpenrod und Hainbach
Das Foto zeigt von links: Daniel Wolf, Oliver Reitz (OR Netwirk) und Bürgermeister Lothar Bott im Rahmen der Fertigstellungspräsentation im Rathaus. (Foto: ek).
Gemünden/Nieder-Gemünden (ek). Gute Nachrichten für alle Internetuser in den Gemündener Ortsteilen Ehringshausen, Elpenrod und Hainbach. Im Rahmen eines Pressetermins im Rathaus konnten am Mittwoch Bürgermeister Lothar Bott, Oliver Reitz von der Kooperationsfirma OR Network und Daniel Wolf als IT-Fachmann der Gemeinde von einer jetzt abgeschlossenen und aktiven Installation der Füllsender in den genannten Ortsteilen berichten. Bürger mit Sicht auf einen dieser Sender können ab sofort mit DSL Geschwindigkeiten von 2 Mbit/s bis zu 16 Mbit/s ins Internet. Ehringshausen wird vom Rastplatz Krachgarten Ost und vom Wasserhochbehälter aus versorgt. Der Sender für Hainbach befindet sich auf dem Dorfgemeinschaftshaus sowie im Wochenendhausgebiet. Elpenrod ist bisher nur über einen Sender in der Hainbacher Straße angeschlossen. Ein zusätzlicher Sendestandort ist dort bereits in Planung, nachdem die ursprüngliche Installation am Kirchturm seitens der Kirche abgelehnt worden war. Die Anbindung der Ortsteile erfolgt über Richtfunkstrecken, die mit einem Glasfaseranschluss eines Vertragspartners von OR Network verbunden sind. Voraussetzung für einen wiDSL Anschluss, ist immer die Sichtverbindung zu einem installierten Sender des lokalen Anbieters. Mittels einer Empfangsantenne kommt das Internet dann beim Kunden an. Gesundheitlich ist diese Technologie unbedenklich, da die Sendeleistung sehr gering ist, so die klare Aussage der Fachleute. Im Gegensatz zum Mobilfunk sei diese Technik sogar in medizinischen Einrichtungen zugelassen.
Die monatlichen Kosten für einen Internetanschluss liegen, je nach Tarif, zwischen 12 € (2 Mbit/s im Download mit 20 GB Freivolumen) und 49 € (16 Mbit/s im Download als Flat). Eine einmalige Anschlussgebühr kostet 69 € für 2 Jahre und 129 € bei einem Jahr Laufzeit. Das Endkundengerät ist ein Leihgerät ohne monatliche Kosten, so der Firmenvertreter abschließend. Weitere Informationen zu den Tarifen gibt es unter www.widsl.de. Die Kundenbetreuung ist Montag bis Freitag von 08:00 Uhr bis 18:00 telefonisch unter 06408 610830 zu erreichen, so die Informationen des Anbieters abschließend.
Bürgermeister Bott fügte abschließend an, dass man als Gemeinde mit dem Ergebnis sehr zufrieden sei, die ursprünglichen Startschwierigkeiten seien zum größten Teil technische Probleme gewesen, die inzwischen behoben seien. Man hoffe nun auf eine stabile Nutzbarkeit im Interesse der Bürger und werde dies in kommenden Monaten sehr genau beobachten. Seitens der Firma wurde unterstrichen, dass in Zukunft dann auch eine Nutzung von Telefonverbindungen über diese Funkanbindung möglich sein wird – diesbezüglich werde man die Kunden nach Verfügbarkeit informieren. Zunächst werde man aber ein besonderes Augenmerk auf eine stabile Nutzung und Verfügbarkeit der Internetanbindung haben und erst wenn dies über Monate bestätigt sei gehe man diesen zweiten Schritt an. Die ersten Kunden sind inzwischen bereits angeschlossen und in der ersten Rückkopplung könne man festhalten, dass diese durchweg zufrieden seien. Gerade in Hainbach, dass bisher in keiner Weise Internetzugang hatte, verzeichne man eine hohe Nachfrage, die nun vollständig abgedeckt werden kann.
Schiedsamtsbezirk Gemünden (Felda) - Wahl einer stellvertretenden Schiedsperson
Die Amtszeit des bisherigen stellvertretenden Schiedsmannes Klaus Seipp ist im Oktober 2012 abgelaufen.
Die bevorstehende Wahl oder Wiederwahl der Schiedsperson wird gem. § 4 Abs. 3 Hessisches Schiedsamtsgesetz vom 23.03.1994 GVBl. S. 148 öffentlich bekannt gemacht.
Interessierte Personen, die sich zur Wahl der Schiedsperson bewerben möchten, werden hiermit aufgefordert, ihre Bewerbungsunterlagen – formlose Bewerbung, Lebenslauf, pol. Führungszeugnis – bis zum 1. März 2013 beim Gemeindevorstand der Gemeinde Gemünden (Felda), Rathausgasse 6, 35329 Gemünden (Felda), einzureichen.
Das Hessische Schiedsamtsgesetzt fordert, dass Schiedspersonen nach ihrer Persönlichkeit und ihren Fähigkeiten für das Amt geeignet sein müssen.
wer die Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter nicht besitzt,
eine Person, für die eine Betreuerin oder ein Betreuer bestellt wurde,
wer als Rechtsanwältin oder Rechtsanwalt zugelassen oder als Notarin oder als Notar bestellt ist,
wer die Besorgung fremder Rechtsangelegenheiten geschäftsmäßig ausübt,
wer die rechtsprechende Gewalt (§ 1 des Deutschen Richtergesetzes) als Berufsrichterin oder Berufsrichter oder das Amt der Staatsanwaltschaft (§ 142 des Gerichtsverfassungsgesetzes) ausübt oder im Polizeivollzugsdienst im Schiedsamtsbezirk tätig ist.
In das Amt soll nicht berufen werden:
1. wer bei Beginn der Amtsperiode das dreißigste Lebensjahr noch nicht oder das fünfundsiebzigste Lebensjahr vollendet haben wird,
2. wer nicht in dem Bezirk des Schiedsamts wohnt
Gemünden (Felda), März 2013
gez. Bott
Am Donnerstag, den 11. April 2013 findet um 19.30 Uhr im Dorfzentrum Ehringshausen eine
statt, zu der alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Gemünden (Felda) herzlich eingeladen werden.
In dieser Versammlung sollen die Bürgerinnen und Bürger über die wesentlichen Inhalte des Entwurfs zum Teilregionalplan Mittelhessen - insbesondere zur Windenergienutzung - informiert werden.
Die gemeindlichen Gremien hoffen auf eine rege Teilnahme der Bevölkerung.
Seit dem vergangenen Jahr ist der Vogelsbergkreis in das Programm des Hessischen Sozialministeriums zur Förderung von Qualifizierungsmaßnahmen für ehrenamtliche Arbeit aufgenommen.
Die Prospekte mit den Kursen, die in diesem Jahr angeboten werden sollen, können hier runtergeladen werden.
AfE AnlageI.jpgFlyer Außenseite1,14 M
AfE AnlageII.jpgFlyer Innenseite1,83 M
Geräteprüfung FFW Gemünden
Gemünden/Nieder-Gemünden (ek). Einmal im Jahr ist es erforderlich, dass verschiedene Ausrüstungsgegenstände und elektrische, ortsveränderliche Teile, die in Feuerwehrfahrzeugen mitgeführt werden, einer eingehenden Untersuchung und Prüfung unterzogen werden. Diese jährliche Prüfung wird von Angehörigen der Feuerwehr in Eigenregie vorgenommen, wobei die Prüfer aber feststehende Voraussetzungen mitbringen müssen. So dürfen diese Kontrollen nur von solchen Mitgliedern durchgeführt und vor allem auch bestätigt werden, wenn zuvor ein Gerätewartlehrgang an der Landesfeuerwehrschule erfolgreich absolviert wurde. Ein solcher Lehrgang schließt mit einer Prüfung ab, Beleg für das vielfältige Wissen, das dort vermittelt und in der Folge dann auch bei den Feuerwehren zum Einsatz kommt. In der Vergangenheit, so war vom ersten stellvertretenden Gemeindebrandinspektor (GBI) Stephan Wehrwein (Burg-Gemünden) zu erfahren, fuhr man zu den einzelnen Ortsteilswehren und nahm vor Ort die Kontrollen vor. In diesem Jahr entschied man sich für eine zentrale Durchführung am Bauhof der Gemeinde, wo nach und nach alle Wehren aus den sieben Ortsteilen erschienen und die erforderlichen Kontrollen so zügig abgewickelt werden konnten. Insbesondere die am Bauhof vorhandene technische Ausrüstung erleichtert diese Form der Durchführung, wie auch GBI Udo Richber am Samstag im Rahmen der Überprüfungen unterstrich.
Neben den elektrischen, ortsveränderlichen Geräten gilt ein besonderes Augenmerk vor allem den auf allen Fahrzeugen befindlichen, vierteiligen Steckleitern, den Sicherheitsgurten (Personenausstattung der Einsatzkräfte), sowie den Fangleinen (Sicherungsseilen). Dabei komme es durchaus vor, so bestätigt Stephan Wehrwein, dass solches Sicherungsgerät wegen Mängeln an der Substanz ausgesondert werden muss. Grundsätzlich gelte zwar eine Kontrolle nach jedem Einsatz, aber gerade diese jährliche Überprüfung, die immer zum Ende der Wintermonate erfolge, sei ein unverzichtbarer Bestandteil zum Schutz der Einsatzkräfte, die sich im Ernstfall zu 100 Prozent auf das benötigte Gerät verlassen müssen. Damit derartige Kontrollen auch immer nachvollziehbar sind werden sie sorgfältig dokumentiert und sind recherchierbar, so dass immer nachvollzogen werden kann wer wann verantwortlicher Prüfer war. Die Kontrolle der elektrischen Teile muss zwingend von einem Elektromeister vorgenommen und bestätigt werden, von denen die Feuerwehr glücklicherweise gleich zwei in ihren Reihen hat, so dass auch dies problemlos an Ort und Stelle erfolgen kann. Das Foto entstand bei der Überprüfung einer Steckleiter, bei der jeweils zwei zusammengesteckte Leiterteile in der Mitte mit einem Gewicht von 80 kg belastet werden und dabei nur in einem feststehenden Rahmen nachgeben dürfen.
Abschließend war zu erfahren, dass diese Steckleitern der Feuerwehren sehr robust sind und die Tests immer wieder ohne jegliche Beanstandung überstehen, egal ob die Leiterteile aus Aluminium, oder die älteren Modelle aus Holz bestehen. Die Lebensdauer und damit die Einsatzfähigkeit liege nicht selten über der von den sie transportierenden Fahrzeugen. Anders sehe dies bei den Sicherheitsgurten und den Fangleinen aus, die in jedem Fall nach einer zwanzigjährigen Nutzung ausgesondert und ersetzt werden müssen. (Foto: ek).
SILEK Veranstaltung für die Landwirte
Gemünden/Nieder-Gemünden (ek). Zu einer Informationsveranstaltung im Rahmen des SILEK-Programms mit der Thematik Flurbereinigung hatten sich dieser Tage im Feuerwehrgerätehaus annähernd 40 Interessierte, darunter überwiegend Landwirte eingefunden. Bürgermeister Lothar Bott konnte zu dem Abend neben Harald Wedel vom fachbegleitenden Büro Grontmij auch vom Amt für Bodenmanagement in Fulda Hanfried Böttner und Timo Karl, sowie vom Hessischen Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation in Wiesbaden Dr. Uwe Richter und vom Amt für den ländlichen Raum beim Vogelsbergkreis Gerold Rausch begrüßen.
Zur Einführung wies Bott darauf hin, dass in den letzten Wochen zahlreiche Gerüchte und Stimmungen zum Thema Flurbereinigung die Runde gemacht haben, die zeigten, dass hier erhebliche Informationsdefizite und Ängste aufgrund von mangelnder Kenntnis über die Rahmenbedingungen heutiger Verfahren vorhanden sind. Aus diesem Grund habe die Gemeinde gemeinsam mit dem Amt für Bodenmanagement Fulda und in Abstimmung mit dem SILEK-Büro Grontmij sowie dem Amt für ländlichen Raum zu dieser Veranstaltung geladen. Man wolle damit einen wichtigen Beitrag zur Versachlichung der Diskussion leisten und zugleich Missverständnisse klären. Zu der derzeit laufenden Projektgruppenarbeit im SILEK merkt er an, dass hier Vorschläge und Verbesserungsbedarf aufgezeigt werden, z.B. zur Verbesserung des Wirtschaftswegenetzes. Die Umsetzung dieser Vorschläge werde anschließend geprüft und könne dann schrittweise umgesetzt werden. Dies würde dann allerdings nicht in einem oder zwei Jahren erfolgen, sondern erfordere, gerade beim Wegebau, längere Zeiträume.
Nach einem kurzen Überblick von Harald Wedel zum Stand des SILEK-Prozess in Gemünden berichtete Hanfried Böttner über die verschiedenen Verfahren nach dem Flurbereinigungsgesetz, den Ablauf eines Verfahrens und mögliche Maßnahmen, die in einem Verfahren umgesetzt werden können. Hierzu gehören nach seinen Worten Maßnahmen zur Verbesserung der Agrarstruktur, zur naturnahen Entwicklung von Gewässern, zum Auenschutz und zur Wasserrückhaltung, aber auch Maßnahmen zum Schutz der Natur und des Bodens, zur Verbesserung des Kleinklimas und zur Landschaftspflege, zur Verbesserung von Freizeit- und Erholungsfunktionen, sowie zur Verbesserung der (Verkehrs-) Infrastruktur. Die Kosten eines integralen Verfahrens in einer Beispielgemarkung mit 250 ha Verfahrensfläche betragen nach den Worten des Referenten bei Ausführungskosten von 2.000 € / ha insgesamt 500.000 €, bei 1.500 € /ha 375.000 €. Die Finanzierung erfolge über Zuschüsse der EU, des Bundes und des Landes Hessen sowie aus Eigenleistung / Teilnehmerbeitrag. Der Zuschuss könne in SILEK-Gemeinden bis zu 80 % betragen. Der verbleibende Eigenbeitrag von 20-30 % werde oft auch durch die Gemeinde und/oder die Jagdgenossenschaften übernommen, so dass den Eigentümern nur geringe bis keine Kosten angelastet würden. Dies sei aber jeweils im Einzelfall zu klären.
In der weiteren Folge Berichtete Dr. Uwe Richter über die Verbesserung der Flächenbewirtschaftung im Rahmen von Flurbereinigungsverfahren. Dabei zeigte er an anschaulichen Schaubildern Beispiele für Arbeits- und Kosteneinsparungen durch Veränderungen der Schlaggeometrie. So reduziert sich nach seinen Angaben der Arbeitszeitbedarf bei einer Vergrößerung der Schlaggröße von 0,5 auf 2 ha von rd. 20 auf 13-14 Akh/ha. Weitere Vergrößerungen würden weniger starke Einsparungen bringen. Bei einer beispielhaften Zusammenlegung (Schlaggröße von 2,1 auf 6,9 ha vergrößert) ergebe sich rechnerisch eine jährliche Ersparnis von 145 €/ha. Die durchschnittlichen Schlaggrößen bei Ackerflächen in den Gemündener Gemarkungen reichen von 2,7 ha/Schlag in Rülfenrod hinunter bis 1,2 ha/Schlag in Ehringshausen und Nieder-Gemünden. Bei Grünland sei die Spanne von 1,8 ha (Otterbach) bis 1,1 ha (Nieder-Gemünden). Nur 40 der insgesamt 1.200 Schläge in Gemünden haben nach den Worten von Dr. Richter eine Größe von über 5 ha. Wirtschaftliche Zielgrößen sollten Schlaggrößen von 5-10 ha und Schlaglängen von etwas 600m sein, so die Aussage des Fachmannes.
Aus der sich anschließenden Diskussion ergab sich der Hinweis, dass bei Schlagvergrößerungen immer auch die Wasserführung zu beachten sei. Ebenso wurde darauf verwiesen, dass der Bodenschutz und die Verhinderung von Wassererosion Priorität haben sollten. Gerold Rausch machte deutlich, dass die erzielbaren Einsparungen durch Zusammenlegung sehr interessant seien. Bei einem Flächentausch in Eigenregie sei dies nur teilweise realisierbar, da hier äußere Einflüsse (Flächenverluste, Ausscheiden von Tauschpartnern) das Gebilde schnell durcheinander bringen könnten. Schließlich aus sein Hinweis, dass bei Wegen ist eine Breite von 3,50 m unbedingt notwendig sei.
Im weiteren Verlauf erläuterte Hanfried Böttner die Vor- und Nachteile verschiedener Bauweisen im ländlichen Wegebau, nannte dazu auch die unterschiedlichen Kosten und zeigt Beispiele auf. In seinen Ausführungen machte er zugleich auch deutlich, dass er den im SILEK gewählten Ansatz unterstütze, wonach kein neues „ideales“ Wegenetz zu konstruieren sei, sondern man sich vielmehr auf die vorhandenen Wege konzentrieren sollte. Mit Hilfe der SILEK-Projektgruppen könne dabei festgestellt werden, welche Wegeverbindungen besonders hohe Bedeutung für die örtlichen Landwirte und den überörtlichen Verkehr haben und wie Zustand und Ausbaubedarf einzuschätzen sei.
Bürgermeister Bott verwies noch mal ausdrücklich darauf, dass nach Abschluss der Projektarbeiten und der Vorlage eines Abschlussberichtes mit Vorschlägen unter Gewichtung nach Prioritäten durch das Planungsbüro Grontmij die Gemeindevertretung die Entscheidungskompetenz haben wird was und wann gemacht werden soll. Auch machte Bott deutlich, dass die Probleme der Wassererosion oftmals mit der Bewirtschaftung zusammenhängen, wenn beispielsweise bisherige Wiesenflächen umgeackert und dabei durchaus auch vorhandene Wege von Landwirten mit einbezogen werden, was letztendlich dann sogar dazu führt, dass die Gemeinde in einen Handlungsbedarf gezwungen wird um den ursprünglich vorhandenen Feldweg wieder herstellen zu lassen.
Zum Abschluss der mehr als zweistündigen Veranstaltung übergab Harald Wedel den Ortslandwirten weitere Arbeitskarten mit den bisher aufgenommenen Wegebeziehungen der Gemündener Landwirte. Diese werden in den SILEK-Projektgruppen ergänzt und nach Wichtigkeit und bezüglich Zustand und Verbesserungsbedarf bewertet.
Insgesamt, darüber waren sich alle Anwesenden am Ende einig, verlief die Diskussion in einem sehr sachlichen, konstruktiven und zielführenden Rahmen. Offene Fragen und vorhandene Bedenken wurden offen angesprochen und konnten im Gespräch geklärt werden.
Sollten bei der Umsetzung des SILEK auch Maßnahmen der Flurneuordnung für sinnvoll erachtet werden, wird darüber noch ausführlich und frühzeitig informiert, so Harald Wedel vom Büro Grontmij abschließend.
Das Foto zeigt die Neubürger mit Mama und Papa, soweit sie der Einladung der Gemeinde folgen konnten, sowie Bürgermeister Lothar Bott, Anita Geissler (Kindergartenleiterin) und Karin Horst vom Bürgerbüro der Gemeindeverwaltung. (Foto: ek).
Gemünden/Nieder-Gemünden (ek). Die jüngsten Bewohner der Gemeinde hatte Bürgermeister Lothar Bott dieser Tage im Kindergarten zu Gast. Hintergrund dieser inzwischen schon traditionellen Zusammenkunft ist der Beschluss der Gemeindevertretung aus dem Jahr 2009, wonach jedem Neugeborenen ein kleines Willkommenspräsent der Gemeinde überreicht werden soll. Inzwischen ist dies die fünfte Veranstaltung dieser Art und erneut konnte der Bürgermeister eine erfreulich große Anzahl von Neubürgern begrüßen, die im Verlaufe des 2. Halbjahres 2012 das Licht der Welt erblickten und die neuen Mitbürger der Gemeinde Gemünden sind. Diesmal konnte Bott sieben Kinder (6 Mädchen und 1 Junge) begrüßen. Erfreut zeigte sich der Verwaltungschef über die Anzahl der Kinder, die sich erneut auf dem Niveau von 2011 eingependelt hat. In 2011 gab es ebenfalls insgesamt 19 Kinder, im Jahr 2010 waren es 18 und nun in 2012 erneut 19 im Verlaufe des gesamten Jahres. Die Geburtenzahlen sind also relativ stabil, wenngleich natürlich auf relativ niedrigem Niveau, so die Schlussfolgerung des Bürgermeisters. Dabei erinnerte er an das äußerst schlechte Jahr 2009, in dem man in Gemünden nur insgesamt neun Geburten verzeichnen konnte. Diese schlechte Zahl bleibe hoffentlich eine Ausnahme.
Bürgermeister Bott, Kindergartenleiterin Anita Geissler und die Verwaltungsangestellte Karin Horst begrüßten die muntere Kinderschar in den Räumen des Kindergartens, einen Ort den die Kinder in den kommenden Jahren ihrer Kindheit hoffentlich noch näher kennenlernen werden, so die einhellige Feststellung der kommunalen Vertreter. Im Rahmen einer kleinen Begrüßungsrede machte der Bürgermeister deutlich, dass die Kinder die Zukunft der Gemeinde seien und man sich über jeden neuen Mitbürger ganz besonders freue. Die Entwicklung der Geburtenrate in den letzten Jahren stimme nicht unbedingt positiv, gleichwohl könne man angesichts einer gewissen Stabilität in den letzten Jahren durchaus optimistisch in die Zukunft blicken. Bott dankte den jungen Eltern für die Bereitschaft in heutiger Zeit Verantwortung für Kinder zu übernehmen und wünschte ihnen mit ihrem Nachwuchs viel Freude. Der Bürgermeister verwies auf den Ursprung dieser Übergabe von Begrüßungsgeschenken und erinnerte an den entsprechenden Beschluss der Gemeindevertretung. Dem entsprechend gab es für jedes Baby 50 Euro von der Gemeinde, sowie ein Badetuch mit aufgesticktem Wappen und Schriftzug der Gemeinde.
Bei den jungen Neubürgern handelt es sich um Goralczyk, Janka Maria geb. 23.07.2012, Leiser, Emily, geb. 01.08.2012, Zajac, Lea-Sophie, geb. 14.08.2012, Korell, Greta, geb. 16.10.2012, Schauer, Ronja, geb. 03.11.2012, Schneider, Mats, geb. 09.11.2012, sowie Stark, Lina, geb. 03.12.2012 (sie konnte mit der Mama bei dem Treffen nicht anwesend sein und fehlt daher auf dem Foto).
Gemünden/Ehringshausen (ek). Einer langjährigen Tradition folgend hat die Jugendfeuerwehr Ehringshausen auch in diesem Jahr wieder die ausgedienten und abgeschmückten Weihnachtsbäume eingesammelt und zweckgebunden entsorgt. Am frühen Samstagmorgen konnte man bereits die ersten Bäume am Straßenrand liegen sehen und viele Einwohner des Ortes nutzten das Angebot ihren Weihnachtsbaum gegen eine kleine Geldspende abholen zu lassen. Die Jugendfeuerwehrkinder wurden von einigen Mitgliedern der Einsatzabteilung beim Einsammeln tatkräftig unterstütz. Zudem hatten Bernd Harres und Edwin Becker ihre Traktorgespanne zur Verfügung gestellt, so dass die Einsammlung zügig abgewickelt werden konnte. Die eingenommenen Spenden, so wurde ausdrücklich seitens der Jugendwehr betont, werden ausschließlich für die Jugendarbeit in der örtlichen Jugendfeuerwehr verwendet.
(Foto: ek).
„Blaue Lagune“ macht ihrem Namen alle Ehre:
Nieder-Gemünden lädt zu Fasching an den Sommerstrand
Karnevalisten präsentieren ihr Programm wieder an zwei Tagen
„Wir wollen in diesem Jahr wieder zwei Faschingsveranstaltungen auf die Beine stellen. Nachdem wir im letzten Jahr auf diese Weise erstmals mehr Plätze anbieten konnten und das super ankam, wollen wir das wieder so machen“, erklärt Organisator Tobias Reitz aus Nieder-Gemünden. Die Narren der Region sollten sich also den 1. oder 2. Februar notieren, denn dann wird sich die „Blaue Lagune“, wie die Mehrzweckhalle in Nieder-Gemünden genannt wird, getreu ihrem Kosenamen in einen Sommerstrand verwandeln, der von den Karnevalisten regiert wird. „Gemündener Narrenschiff stürmt Sommerstrand“ heißt nämlich das diesjährige Motto.
Wer sich eine Liege in erster Reihe sichern möchte, sollte nicht etwa schon vor dem Frühstück sein Handtuch platzieren, sondern lieber den Kartenvorverkauf nutzen, der am 12. Januar um 16 Uhr im Sportheim startet. „Erfahrungsgemäß ist der Andrang auf die besten Plätze groß. Es lohnt sich also, an diesem Samstag pünktlich zu sein“, sagt Tobias Reitz. Den Kontakt zu den Organisatoren können die Gäste dann auch gleich nutzen, um Verbesserungsvorschläge gegenüber dem vergangenen Jahr zu äußern.
Nichtsdestotrotz verspricht das Orga-Team schon jetzt ein attraktives Programm, bei dem sich wieder diverse Gruppen und Narren aus dem eigenen Dorf und aus der Ferne präsentieren. Ergänzt und abgerundet wird es von Karnevalsdarstellern aus umliegenden Dörfern und dem ein oder anderen spontanen Karnevalisten, der sich noch meldet. Denn Tobias Reitz appelliert an alle Frohnaturen, die etwas zu berichten oder zeigen haben: „Wer sich gerne am Bühnenprogramm beteiligen möchte, kann sich noch bei uns melden. Auch wer helfen will, ist herzlich willkommen. Wir suchen nämlich noch für beide Abende Helfer, damit alles rund läuft und die Feier ein Erfolg wird.“ Ansprechpartner für alles, was den Fasching in Nieder-Gemünden betrifft, ist Tobias Reitz, E-Mai: tobias-reitz(at)gmx.de.
Kirmes in Burg-Gemünden
Kirmes in Burg-Gemünden- Frühschoppen

References: § 113
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