Source: https://www.elo-forum.org/archiv-news-diskussionen-tagespresse/118779-opfer-automatisierung-47-aller-jobs-stehen.html?s=bccf1d6f672d98b1ab55a41eea966b4d
Timestamp: 2018-08-21 01:30:07+00:00

Document:
Opfer der Automatisierung - 47% aller Jobs stehen vor dem Aus! - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
Start > Archiv > Archivierte Foren (Nur Leserechte) > Ehemalige Foren: > Archiv - News Diskussionen Tagespresse -> Opfer der Automatisierung - 47% aller Jobs stehen vor dem Aus!
08.11.2013, 02:58 #1
Opfer der Automatisierung - 47% aller Jobs stehen vor dem Aus!
07.11.2013 | heise.de:
"Opfer der Automatisierung - Studie prophezeit: 47 Prozent aller Jobs stehen vor dem Aus"
Einleitend: "Eine kürzlich als Working Paper der Oxford Martin School veröffentlichte Studie kommt zu dem Ergebnis, das 47 Prozent aller Jobs in den USA sehr wahrscheinlich in naher Zukunft der Automatisierung zum Opfer fallen werden. Die Prognose beruht auf der Analyse der Merkmale von gegenwärtigen Arbeitsplatzbeschreibungen, die es wahrscheinlich machen, dass die betreffenden Tätigkeiten in naher Zukunft von Robotern oder Computern übernommen werden können."
Ganzer Artikel, siehe: http://www.heise.de/tp/artikel/40/40241/1.html
08.11.2013, 09:00 #2
AW: Opfer der Automatisierung - 47% aller Jobs stehen vor dem Aus!
Dieses Problem betrifft mittelfristig alle Industrienationen.
Und am Beispiel Deutschland kann ich nur sagen:
In nicht allzu ferner Zukunft werden Menschen in Größenordnungen von ihrer Arbeit freigestellt, dass denn Herrschenden dann garnichts anderes übrig bleiben wird, als ein BGE einzuführen.
PS. Ich persönlich befürworte ein Bedingungsloses Grundeinkommen. Ermöglicht es doch jedem Bürger ein selbstbestimmtes menschenwürdiges Dasein. Hoffentlich werde ich es noch erleben...
08.11.2013, 09:01 #3
Dann ....weg halt mit diesen vielen ungesunden, zerstörerischen Arbeitsplätzen. Warum soll das schlecht sein?
08.11.2013, 09:45 #4
Zitat von Ramblin Man
Hat ja keiner gesagt, daß das schlecht ist. Aber man sollte mal fragen wie Gesellschaft, Arbeit, Reichtum dann organisiert, strukturiert sein soll.
Ein Modell wäre es, die Leute auf die Müllkippen zur Futtersuche zu schicken, und vielleicht mal ab und an, ein paar Kindersoldaten für den einen oder anderen Krieg zu gewinnen.
Vielleicht gibts ja auch noch bessere Modelle ....
08.11.2013, 09:53 #5
Während meines Studiums habe ich bei Vorwerk malocht. Aus einer Idee heraus habe ich nach der Automatiiserung gefragt. Das brachte einen Abteilungsleiter dazu, mir einen Raum zu zeigen, in dem viele kleine Greifarme vor sich hin montierten. Ich war total fasziniert.
Wir sind hingegangen und haben gesagt, niemand soll gelbe, rote und blaue Schraubenzieher sortieren - das ist unmenschlich.
Statt diese monotonen Arbeiten zu ersetzen und ein sinnvolles System einzuführen wie das BGE haben wir ALG II erfunden.
Ich bin mal gespannt, ob ich den ersten digitalen SB / FM erlebe. Weit wech davon sind wir bestimmt nicht mehr.
08.11.2013, 10:40 #6
Thema gibt es doch schon => http://www.elo-forum.org/news-diskus...tisierung.html
08.11.2013, 10:47 #7
Richtich, unter dem Links habe ich das auch schon angemerkt. Beides bezieht sich auf dieselben Grundlageninformationen.
08.11.2013, 11:44 #8
Böse Zungen behaupten, daß Jobcenter-Mitarbeiter schon jetzt nur das sagen und tun, was ihnen auf ihrem Computer angezeigt wird.
P.S.: Dein Avatar nervt auf Dauer.
08.11.2013, 14:32 #9
Zitiert aus der "Welt":
"Wie im Jahr zuvor hatten sich bis September in Hessen knapp 45.000 junge Menschen über die Arbeitsagenturen für einen Ausbildungsplatz interessiert. Die Zahl der angebotenen Lehrstellen ging hingegen dramatisch um nahezu 3000 auf nur noch 33.547 zurück."
In NRW sieht es ähnlich aus.
Im Grunde genommen ist es überhaupt nicht schlecht, wenn heute schon ca. die Hälfte aller Arbeitsplätze wegfallen könnte.
Ein Problem ist es nur dann, wenn wir meinen, Arbeit und Einkommen weiterhin aneinander koppeln zu müssen.
Dann teilen wir weiterhin die Gesellschaft in Erwerbstätige auf der einen und Hilfebedürftige auf der anderen Seite ein.
Kann das auf Dauer die Lösung sein?
Ich denke nicht; denn das wird zu immer mehr sozialen Spannungen führen.
Deshalb sollte die die neue Formel m. E. lauten:
"Einkommen in dem Maße von der Erwerbsarbeit trennen, in welchem die Produktivität von Maschinen und Methoden übernommen wird."
08.11.2013, 15:53 #11
Und wer zahlt dann Dein BGE?
Maschinen kann man überall aufstellen,es muss kein Land sein,in dem irgendwie ein BGE erwirtschaftet werden muss.
Und ganz sicher werden viele Länder dafür bereitstehen.
Und Deutschland wird dann erleben,was es bedeudet auf dem Niveau von 3.Welt Ländern zu leben..
08.11.2013, 16:10 #12
@ Don Vittorio
Du fängst hier eine Diskussion an, die ich gar nicht führen möchte.
Es ging hier nicht um die Frage, wie ein BGE finanziert werden soll, und es geht hier auch nicht um das BGE an sich, sondern der Punkt war, was wir machen wollen,
wenn faktisch immer weniger Arbeitskräfte gebraucht werden.
So weiter machen wie bisher, oder nach Alternativen schauen?
Und hier hat auch niemand behauptet, ein BGE solle nur in Deutschland eingeführt werden, was dein Kommentar aber impliziert.
(Mal abgesehen davon dass sich der Online-Artikel nicht auf Deutschland sondern auf die USA bezieht und es hier wie gesagt in diesem Thread gar nicht ums BGE geht.)
Und dass Deutschland einmal auf dem Niveau der Dritten Ländern leben wird, halte ich - nichts für ungut - für schwachsinnige Schwarzmalerei.
Auf der Welt leben 7 Milliarden Menschen, für 12 Milliarden Menschen können Lebensmittel hergestellt werden,
wir haben alles was wir brauchen, um eine Welt zu schaffen, in der jeder zu Essen hat und in der der soziale Frieden garantiert ist.
Die Frage ist nur ob wir das wollen oder nicht.
P. S. Und bitte spar dir polemische Bemerkungen wie "Dein BGE".
08.11.2013, 20:16 #13
Das glaub ich gerne.Aber Dir,als aufrechter Verfechter des BGE darf man diese Frage in diesem Zusammenhang schon stellen.
Das funktioniert ja jetzt schon nicht,hat auch noch nie funktioniert und wird in absehbarer Zeit auch nie funktionieren.
Anscheinend gibt es wohl angesichts der Tatsache,das täglich ca.30 000 Menschen weltweit verhungern, wohl eher kein "wollen",denn die Interessen derer,die unser Leben bestiimmen, liegen ganz wo anders.
Solange man die Gier nach immer mehr nicht auslöschen kann,solange wird das auch nichts werden.
Von daher ist ein Szenario,das Deutschland irgendwann auf dem Stand der Heutigen 3.Welt zeigt, beileibe nicht so unwahrscheinlich.
Du darfst nicht vergessen,Deutschlands bisherige Ressourcen bestanden aus der Kreativität seiner Ingenieure und Wissenschaftler und aus dem Fleiß und der Disziplin seiner Arbeiter.
Darin haben uns Länder wie Südkorea,Japan oder China zumindest eingeholt,zum Teil aber auch schon überholt.Und aufgrund der Tatsache,dass in diesem Raum jedes Jahr eine Zigfach größere Zahl bestens ausgebildeter und hungriger junge Menschen in den Arbeitsmarkt strömt als bei uns(von Pisa ganz abgesehen)werden wir einfach bald überholt und unnütz sein in Deutschland.
Was uns aber noch zusätzlich nach unten ziehen wird,ist das Nichtvorhandensein der wichtigsten Rohstoffe,bei denen wir auf den Guten Willen der Staaten angewiesen sind,die gleichzeitig auch unsere Konkurrenten
auf den Weltmärkten sind.
Wir sollten uns einfach auch einmal mit dem Gedanken befassen,dass unser bisheriger Lebensstil nicht auf Immer und Ewig gegründet sein muss,sondern dass es uns auch einmal ganz tief herunterreissen kann.
08.11.2013, 22:45 #14
die Interessen derer,die unser Leben bestiimmen, liegen ganz wo anders.
Tchja, das ist ja das Problem. Viele Menschen glauben, andere würden ihr Leben bestimmen.
Und wenn es das nicht ist, geben die Menschen sich gegenseitig die Schuld dass es ihnen schlecht geht. Das ist in zwischenmenschlichen Beziehungen so als auch in der Gesellschaft.
Muss jeder für sich selbst entscheiden, wie er die Welt sieht,
aber ich alleine bestimme über mein Leben - auch wenn die Rahmenbedingungen hier und da besch...eiden sind - und ich alleine bin verantwortlich dafür, wie ich die Dinge um mich herum sehe und beurteile und mich dementsprechend dabei fühle.
Wer glaubt, andere würden über sein Leben bestimmen,
der macht sich selbst zum Opfer der Umstände.
Womit ich nicht irgend welche Ungerechtigkeiten hier und in der Welt rechtfertigen will.
Für die Atheisten:
Für die Gläubigen:
08.11.2013, 22:49 #15
Ich sage, die größte Welle der Automatisierungs- Opfer wurde bereits entlassen. Deswegen haben wir doch die Agenda 2010.
Immer wird erzählt dieses Problem kommt auf uns zu- Blabla, wir sind mitten drin. Seit über 20 Jahren. AUFGEWACHT, meine Damen und Herren.
Achso und ich drücke den hier imaginären Dankebutton für den Beitrag direkt über mir. :)
08.11.2013, 23:08 #16
Es muß ja nicht immer was mit Robotik zu tun haben.
Kunden übernehmen Aufgaben.
Früher gab es mal den Tankwart, heute ist es selbstverständlich das der Kunde selbst Hand an legt.
Weiter Sprung zu Heute:
Es gibt Überlegungen Kassier/innen an den Supermarktkassen abzulösen.
Der Kunde scannt halt selber seine Waren ab und bezahlt am Automaten mit Karte.
Ausgereift ist das wohl noch nicht, aber ich kann mir vorstellen das es in ein paar Jahren so kommt.
Das ist nur ein Beispiel, aber da wird auch noch viel passieren.
08.11.2013, 23:13 #17
Das mit dem selber scannen gibt's doch schon zu Hauf, be IKEA zum Beispiel. Hat nur die Kassierer/innen noch nicht ganz ersetzt, aber ausgereift ist es schon.
08.11.2013, 23:43 #18
Natürlich bestimmen andere über unser Leben.
Ausser man zieht sich auf einen Einödhof zurück und macht zu 100 % Selbstversorgung.
Ansonsten bestimmt der Chef während der Arbeitszeit,das SGB und der SB bei Empfängern von Sozialleistungen.
Ich als Rentner kann ein ziemlich Selbstbestimmtes Leben führen,soweit ich gesund bin,keine Grusi benötige,mich an die Gesetze halte,oder bei Verstössen gegen die Gesetze nicht erwischen lassen.
Denn dann bestimmt wiederum der Direktor der JVA über mein Leben und macht mir um 22:00 das Licht in der Zelle aus.
Und über Allem bestimmen die von den Interessenverbänden bestimmten Politiker über uns.
Gut,immerhin kann man ja selbst bestimmen wann man auf den Topf geht.
09.11.2013, 01:30 #19
Immer wird erzählt dieses Problem kommt auf uns zu- Blabla, wir sind mitten drin.
Wobei ich das eig nicht als Problem sehe.
Der Mensch denkt und handelt nur einfach widersprüchlich - auf der einen Seite arbeitet er seit Generationen fleißig daran, menschliche Arbeit einzusparen,
auf der anderen Seite beklagt er aber das Wegfallen von Arbeitsplätzen.
Sehe ich halt anders.
Ich habe es nie als erwachsener Mensch so gesehen dass ein Chef oder sonst wer über mein Leben bestimmt.
Ich alleine treffe meine Entscheidungen. Wenn ich patu etwas nicht wollte / nicht will, dann habe ich es auch nicht gemacht / dann mache ich es einfach nicht.
(Früher als ich noch bei meinen Eltern wohnte und Schule und dann Ausbildung machte sah ich das vielleicht so, dass andere über mein Leben bestimmen, was ja auch in dieser Lebensphase der Fall ist.)
Dass unsere Umgebung uns beeinflusst - keine Frage.
Aber wir alleine entscheiden letztlich, wie wir darüber denken und wie wir handeln.
Zu denken, andere würden über unser Leben bestimmen
bedeutet ja, es zuzulassen, dass andere über unser Leben bestimmen.
Du und ich, wir haben einfach grundverschiedene Überzeugungen, denke ich; wir werden da auf keinen Nenner kommen.
Außerdem ist das ja hier eh nicht das Thema.
09.11.2013, 09:29 #20
Die Hypertechnisierung wird der Menschheit noch sehr unangenehm aufstoßen.
Der Dienstleistungsbereich ist nicht unbegrenzt ausbaubar; niemand wird sich bspw. täglich die Haare schneiden lassen.
Don Vittorio hat nicht so Unrecht, wenn er das BGE erwähnt. Denn entweder hast Du Millionen mittellose Unbeschäftigte, die irgendwann mit Maschinenstürmerei beginnen, oder Du hast "nur" Unbeschäftigte, die ihr Leben via BGE halbwegs auf die Reihe bekommen und damit keine Maschinenstürmerei durchführen.
Es ist alles, wie so oft, eine Frage der einem persönlich rückzahlungsfrei zur Verfügung stehenden Mittel.
Es ist langfristig unvernünftig, Dinge getrennt zu betrachten, die man besser zusammen analysieren sollte.
09.11.2013, 11:21 #21
Denn entweder hast Du Millionen mittellose Unbeschäftigte, die irgendwann mit Maschinenstürmerei beginnen, oder Du hast "nur" Unbeschäftigte, die ihr Leben via BGE halbwegs auf die Reihe bekommen und damit keine Maschinenstürmerei durchführen.
Das sehe ich halt nicht so.
Ein BGE schafft m. E. mehr Freiräume.
Was ein BGE ermöglichen würde, hat die Initiative Freiheit statt Vollbeschäftigung ganz gut zusammengefasst:
... fördert Innovation in allen gesellschaftlichen Bereichen und ermöglicht die dazu erforderliche Muße. Innovative Ideen können frei entwickelt werden, ohne dass sie vom Absatz an einem Markt abhängig sind.
Fragen und Antworten dazu, siehe: http://www.freiheitstattvollbeschaeftigung.de/de/faqs
10.11.2013, 13:17 #22
Drücken meine Worte so sehr anderes aus?
Freilich IST ein BGE nötig, zwingend, wenn fast die Hälfte der Bevölkerung keinerlei Beschäftigung nachgeht bzw. gehen "darf", da sie defaktisch gar nicht benötigt werden.
Bis zu einem echten BGE ist es aber noch ein weiter, steiniger Weg? Denn es muß sichergestellt sein, daß es dieses BGE nicht für Asylsuchende gibt. 'Ne 3-jährige Wohlverhaltensfrist, (keine Straftaten etc.), für neuangekommene Nicht-EU-Bürger wäre sicherlich nicht so verkehrt, freilich mit sofortigem Recht auf Arbeit.
Evtl. wäre sogar zu prüfen, ob es nicht besser ist, dieses BGE dann auf EU-Ebene zu stellen und es für alle EU-Bürger gelten zu lassen, so auch als Anreiz, daß viele EU-Bürger in ihrer eigenen Heimat was damit aufbauen. Gleichzeitig gehören die EU-Außengrenzen zwangsweise abgeschottet.
Was ist "innovativ"; wer im Kapitalismus keine eigenen Ideen hat, wird auch mit einem BGE keine haben.
MIR leuchtet das schon ein.
Unproduktive Industrien und Wirtschaftszweige müssen nicht mehr subventioniert werden.
Das bezweifle ich; es wird immer auch unprodukte Wirtschaftszweige geben, die aber absolut erhaltenswert sind. Man schaue mal nur in den ganzen Kulturbereich.
Wie man es letztlich auch dreht oder wendet, die EU kann kein Interesse daran haben, bzw. sollte sich davor hüten, daß mehr als die Hälfte der EU-Bevölkerung ohne Job UND parallel dazu ohne ausreichende Mittel dasteht.
10.11.2013, 13:44 #23
apfelkuchen225->Emailproblem
wenn es ein bge geben würde, dann wäre es auch für asylsuchende. es wäre menschenfeindlich sie auszuschließen. zudem muss es kein bge geben, es gibt dieses bereits: in form von alg1 und 2 und grundsicherung, rente etc.
alles andere kann sich der staat nicht leisten. wer arbeit hat, über der existenzminimalgrenze verdient, der sorgt für sich selbst. dachdecker, zimmermänner, maurer, gärtner etc. kann kein roboter ersetzen. in diesen bereichen wie auch dienstleistung, wirds keine roboter geben. dort werden menschen gebraucht. da werden die menschen dann halt umdenken müssen und unter umständen dorthin gehen wo die arbeit ist. wer gebildet ist und gute abschlüsse hat, dem wirds nicht schlecht gehen. der wird immer arbeit finden.
Mehr Beiträge von apfelkuchen225 finden
10.11.2013, 13:48 #24
Bis zu einem echten BGE ist es aber noch ein weiter, steiniger Weg? Denn es muß sichergestellt sein, daß es dieses BGE nicht für Asylsuchende gibt. .
Verstehe nicht, wieso es ein "langer, steiniger Weg" sein soll, darüber zu entscheiden oder abzustimmen, wer zur Gemeinschaft gehört und wer nicht,
und wer dementsprechend ein BGE erhält oder nicht.
(Womit ich nicht sagen will, dass der Weg allgemein zum BGE nicht ein langer und schwerer ist. Aber wir sind ja schon auf diesem langen, schweren Weg.
Ich beobachte das seit fast 5 Jahren, mit wie viel Widerstand, Vorurteilen usw. die Idee des BGEs zu "kämpfen" hat.)
Darüber hinaus fände ich es sinnvoll, ein BGE weltweit einzuführen. Was nicht(!) heißt, dass ein Land über die anderen Länder bestimmen soll, sondern dass m. E. jedes Land sich mit diesem Gesellschaftsmodell auseinandersetzen und dann darüber entscheiden sollte, ob es eingeführt wird.
Gleichzeitig gehören die EU-Außengrenzen zwangsweise abgeschottet.
Das klingt schon i-wie menschenverachtend was du schreibst,
auch wenn du es vielleicht gar nicht so meinst.
Das war ja mit der These von FsV auch nicht gemeint. Gemeint war, dass heute viele Menschen gute Ideen haben, aber nicht das Geld und die Zeit, es umzusetzen.
Ein BGE würde das ermöglichen.
Dann hast du nicht verstanden, was FsV damit meint. Mit "unproduktive Wirtschaftszweige" war ja gerade nicht der Kulturbereich gemeint – der würde ja in einer BGE-Gesellschaft gestärkt.
Tipp: Sieh dir doch mal die Erläuterungen der Thesen von FsV an: http://www.freiheitstattvollbeschaeftigung.de/de/erlaeuterung
Eine PDF-Version davon gibt es auch: http://www.freiheitstattvollbeschaeftigung.de/images/stories/pdf/FSV-ThesenErlaeuterungen.pdf
Zitat von apfelkuchen225
zudem muss es kein bge geben, es gibt dieses bereits: in form von alg1 und 2 und grundsicherung, rente etc..
Ja, das zeigt mal wieder, dass noch viel Aufklärungsbedarf darüber herrscht, was ein BGE ist und was nicht.
wer arbeit hat, über der existenzminimalgrenze verdient, der sorgt für sich selbst. .
Mal abgesehen davon, dass niemand für sich in unserer Gesellschaft "selbst sorgen" kann, da wir nicht in der Selbst- sondern in der Fremdversorgung leben (Geld verschleiert diese Tatsache jedoch), will das BGE ja endlich damit Schluss machen, die Gesellschaft in Bittsteller und diejenigen, bei denen sich die Bittsteller zu bedanken haben, aufzuteilen.
dachdecker, zimmermänner, maurer, gärtner etc. kann kein roboter ersetzen. .
Roboter können im Prinzip bald alles ersetzen.
Die Frage ist nur, ob wir das wollen.
in diesen bereichen wie auch dienstleistung, wirds keine roboter geben. .
Es gibt bereits Roboter im Dienstleistungsbereich.
Und wenn nicht Roboter gibt es im Dienstleistungsbereich schon zahlreiche Automaten, die die Arbeit von Menschen übernehmen, falls es dir noch nicht aufgefallen ist.
wer gebildet ist und gute abschlüsse hat, dem wirds nicht schlecht gehen. der wird immer arbeit finden.
Träum weiter. Schon heute sind z. T. auch gut ausgebildete Leute ohne Arbeit;
und das wird sich noch dadurch verschärfen, dass man jetzt mehr deutsche Fachkräfte ausbilden will und gleichzeitig Fachkräfte aus dem Ausland holt.
Es gibt schon heute keinen Fachkräftemangel.
Bundesregierung und Wirtschaftsverbände handeln diesbezüglich m. E. fahrlässig – sie sorgen dafür dass wir bald einen Fachkräfteüberschuss in unserem Land haben werden.
Alle "Bildung, Bildung, Bildung!" bringt nicht viel, wenn es nicht mehr genügend bezahlte Arbeit für alle gibt. Je mehr Leute gut ausgebildet sind, desto mehr Gerangel um die guten Arbeitsplätze gibt es dann, aber das Problem ist damit nicht gelöst – im Gegenteil: Es verschärft sich.
10.11.2013, 15:39 #25
Nicht Opfer der Automatisierung. Opfer einer widerlichen Sozialmafia welche selbst nicht mehr am produktiven Prozess teilnehmen kann und sich Arbeitsplätze schafft indem sie die sozial unter ihnen stehenden pädagogisiert und sie in prekäre Arbeitsverhältnisse nötigt um die Reichen noch reicher zu machen.
automatisierung, jobs, opfer
Opfer der Automatisierung Paolo_Pinkel Archiv - News Diskussionen Tagespresse 4 08.11.2013 13:15
HARTZ-IV-Opfer sorgen für zusätzliche Jobs für Juristen Paolo_Pinkel Archiv - News Diskussionen Tagespresse 11 14.01.2013 20:34
Telekom – die Mutter aller Servicewüsten... Serviceflop: Telekom – die Mutter aller S doggysfee78 Archiv - News Diskussionen Tagespresse 9 15.01.2012 14:05
Opfer für die Banken oder Opfer der Banken? wolliohne Archiv - Finanzkrise 2008 News, Kommentare, Aktionen 1 11.12.2008 18:33

References: BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 bge 
 bge 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 bge 
 BGE 
 BGE