Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=JR%202014,%20207
Timestamp: 2019-11-14 03:18:42+00:00

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BGH, 04.12.2012 - VI ZR 217/11 - dejure.org
BGH, 04.12.2012 - VI ZR 217/11
https://dejure.org/2012,43052
BGH, 04.12.2012 - VI ZR 217/11 (https://dejure.org/2012,43052)
BGH, Entscheidung vom 04.12.2012 - VI ZR 217/11 (https://dejure.org/2012,43052)
BGH, Entscheidung vom 04. Dezember 2012 - VI ZR 217/11 (https://dejure.org/2012,43052)
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BGB § 852 Abs. 1; BGB aF, § 199 Abs. 1 Nr. 2 Fall 1
§§ 199 Abs. 1 Nr. 2, 852 Abs. 1 BGB
§ 199 Abs 1 Nr 2 Alt 1 BGB, § 823 Abs 1 BGB, § 823 Abs 2 BGB, § 852 Abs 1 BGB vom 16.08.1977, § 176 StGB
Schmerzensgeldklage des Opfers sexuellen Missbrauchs: Verjährungsfristbeginn durch Kenntniserlangung vom Schädiger im Falle einer retrograden Amnesie des Tatopfers; Schmerzensgeldbemessung
Mißbrauch, sexueller - Schmerzensgeld - Verjährung
Fehlen der für den Beginn der Verjährung erforderlichen Kenntnis des Geschädigten infolge einer durch die Verletzung erlittenen retrograden Amnesie und fehlender Erinnerung an das Geschehen
Zum Beginn der Verjährungsfrist bei retrograder Amnesie des Geschädigten
Urteil zu Kindesmissbrauch bestätigt - Schmerzensgeldansprüche wegen Amnesie nicht verjährt
Die für den Beginn der Verjährung erforderliche Kenntnis des Geschädigten kann bei einer retrograden Amnesie fehlen
Amnesie verlängert Verjährungsfrist
Schmerzensgeldansprüche wegen Kindesmissbrauch in den Jahren 1988 und 1990 nicht verjährt - Glaubwürdigkeit einer Aussage lässt sich nicht durch ein aussagepsychologisches Gutachten überprüfen
rug-anwaltsblog.de (Kurzanmerkung)
Verjährung von Schmerzensgeldansprüchen bei sexueller Gewalt
LG Osnabrück, 29.12.2010 - 12 O 2381/10
OLG Oldenburg, 12.07.2011 - 13 U 17/11
NJW 2013, 939
MDR 2013, 216
NJ 2013, 252
VersR 2013, 246
JR 2014, 207
OLG Schleswig, 11.09.2014 - 6 U 74/10
Geburtstagszug, Geburtstagskarawane - Urheberrechtsschutz von Werken der …
Maßgeblich für die Schöpfungshöhe ihres Entwurfs ist die Prüfung, ob sie diesen Gestaltungsspielraum in besonderer eigenschöpferischer Weise ausgenutzt hat (zum Merkmal des Gestaltungsspielraums vgl Obergfell GRUR 2014, 621, 624 f; Schack JR 2014, 207, 208).
OLG Köln, 29.05.2018 - 15 U 66/17
Auch soweit in der Rechtsprechung anerkannt ist, dass dem Gläubiger die Kenntnis von einem selbst wahrgenommenen Geschehen fehlen kann, wenn ihm beispielsweise infolge einer retrograden Amnesie die Erinnerung an die Vorgänge fehlt (vgl. BGH, Urt. v. 4.12.2012 - VI ZR 217/11, MDR 2013, 216), führt dies vorliegend zu keiner abweichenden Einschätzung.
OLG Düsseldorf, 17.03.2016 - 18 W 63/15
Loveparade-Zivilverfahren
Ernsthafte Anhaltspunkte für einen Fall, in dem der Geschädigte an der Rechtsverfolgung gehindert ist, wenn und solange er psychisch außer Stande ist, sich sachgemäß für oder gegen die Durchsetzung von Ansprüchen gegen den Schädiger zu entscheiden, liegen nicht vor (BGH, Urteil vom 04.12.2012 - VI ZR 217/11; vorangehend OLG Oldenburg, Urteil vom 12.07.2011 - 13 U 17/11; OLG Schleswig, Urteil vom 20.12.2012 - 16 U 108/11, zitiert nach juris).
LG Bonn, 09.11.2018 - 1 O 174/18
Geschäftsunfähigkeit Anweisung Betrug Betreuung
Hierfür ist zwar auch im Falle einer rechtlichen Betreuung (§§ 1896ff. BGB) nicht automatisch auf die Kenntnis beziehungsweise Kenntnismöglichkeiten des Betreuers abzustellen, sondern entscheidend ist die Frage der Geschäftsfähigkeit des Anspruchsgläubigers (vgl. BGH NJW 2013, 939 Rd.6).

References: § 852
 § 199

§ 199
 § 823
 § 823
 § 852
 § 176
 BGH