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Timestamp: 2019-09-24 08:52:28+00:00

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§ 253 ZPO: Klageschrift
1.die Bezeichnung der Parteien und des Gerichts;
2.die bestimmte Angabe des Gegenstandes und des Grundes des erhobenen Anspruchs, sowie einen bestimmten Antrag.
1.die Angabe, ob der Klageerhebung der Versuch einer Mediation oder eines anderen Verfahrens der außergerichtlichen Konfliktbeilegung vorausgegangen ist, sowie eine Äußerung dazu, ob einem solchen Verfahren Gründe entgegenstehen;
2.die Angabe des Wertes des Streitgegenstandes, wenn hiervon die Zuständigkeit des Gerichts abhängt und der Streitgegenstand nicht in einer bestimmten Geldsumme besteht;
3.eine Äußerung dazu, ob einer Entscheidung der Sache durch den Einzelrichter Gründe entgegenstehen.
BGH, URTEIL vom 4.6.2016, Az. I ZR 26/15 11	1. Nach § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO darf ein Verbotsantrag - und nach § 313 Abs. 1 Nr. 4 ZPO eine darauf beruhende Verurteilung - nicht derart undeutlich gefasst sein, dass Gegenstand und Umfang der Entscheidungsbefugnis des Gerichts (§ 308 Abs. 1 ZPO) nicht erkennbar abgegrenzt sind, sich der Beklagte deshalb nicht erschöpfend verteidigen kann und letztlich dem Vollstreckungsgericht die Entscheidung darüber überlassen bleibt, was dem Beklagten verboten ist (st. Rspr.; vgl. nur BGH, Urteil vom 5. November 2015 -1 ZR 50/14, GRUR 2016, 705 Rn. 11 = WRP 2016, 869 - ConText; Urteil vom 2. Dezember 2015 -IZR 239/14, GRUR 2016, 702 Rn. 14 =WRP 2016, 874 - Eligard, jeweils mwN).
BGH, URTEIL vom 2.5.2016, Az. II ZR 305/14 Denn der prozessuale Anspruch im Sinne des § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO wird durch den Klageantrag, in dem sich die vom Kläger in Anspruch genommene Rechtsfolge konkretisiert, und den Lebenssachverhalt (Anspruchsgrund), aus dem der Kläger die begehrte Rechtsfolge herleitet, festgelegt (BGH, Urteil vom 17. März 2016 - IX ZR 142/14, juris Rn. 17; Urteil vom 23. Juni 2015 - II ZR 166/14, ZIP 2015, 1701 Rn. 14).
BGH, URTEIL vom 4.5.2016, Az. I-ZR 46/15 37	b) Zu Recht ist das Berufungsgericht davon ausgegangen, dass ein Unterlassungsantrag, der die Worte 'ohne hinreichenden Grund' enthält, wie dies dem Wortlaut der Bestimmungen der Berufsordnungen für Ärzte entspricht, die Ärzten eine Empfehlung von Ärzten, Apotheken, Heil- und Hilfsmittelerbringern oder sonstigen Anbietern gesundheitlicher Leistungen oder eine Verweisung an diese grundsätzlich untersagt, den Bestimmtheitsanforderungen des § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO genügt, wenn er - soweit möglich - auf die konkrete Verletzungsform Bezug nimmt (vgl. BGH, Urteil vom 9. Juli 2009 -1 ZR 13/07, GRUR 2009, 977 Rn. 20 ff. = WRP 2009, 1076 - Brillenversorgung I; Urteil vom 13. Januar 2011 - I ZR 111/08, GRUR 2011, 345 Rn. 18 = WRP 2011, 451 - Hörgeräteversorgung II; Urteil vom 24. Juli 2014 -1 ZR 68/13, GRUR 2015, 283 Rn. 19 = WRP 2015, 344 - Hörgeräteversorgung III).
BGH, URTEIL vom 4.5.2016, Az. 1 ZR 75/15 Sie hat dem Gebot des § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO, den Klagegrund bestimmt zu bezeichnen, durch eine Klarstellung der Reihenfolge genügt, in der sie die Streitgegenstände geltend macht (vgl. BGH, Beschluss vom 24. März 2011 -1 ZR 108/09, BGHZ 189, 56 Rn. 8 - TÜV I; Urteil vom 23. September 2015-1 ZR 78/14, GRUR 2015, 1201 Rn. 38 = WRP 2015, 1487 - Sparkassen-Rot/Santander-Rot).
BGH, URTEIL vom 4.3.2016, Az. I ZR 23/15 13	a) Nach § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO darf ein Unterlassungsantrag nicht derartig undeutlich gefasst sein, dass Gegenstand und Umfang der Entscheidungsbefugnis des Gerichts (§ 308 Abs. 1 Satz 1 ZPO) nicht erkennbar abgegrenzt sind, sich der Beklagte deshalb nicht erschöpfend verteidigen kann und letztlich die Entscheidung darüber, was dem Beklagten verboten wird, dem Vollstreckungsgericht überlassen bleibt (vgl. BGH, Urteil vom 16. Mai 2013 -1 ZR 216/11, GRUR 2013, 1229 Rn. 22 = WRP 2013, 1613 - Kinderhochstühle im Internetil; Urteil vom 5. November 2015 - I ZR 50/14, GRUR 2016, 705 Rn. 11 = WRP 2016, 869 - ConText).
BGH, URTEIL vom 4.3.2016, Az. I-ZR 82/14 Die danach hinsichtlich des Vorgehens aus den Marken gegebene alternative Klagehäufung, bei der ein einheitliches Klagebegehren aus mehreren pro- zessualen Ansprüchen (Streitgegenständen) hergeleitet wird und dem Gericht die Auswahl überlassen bleibt, auf welchen Klagegrund es die Verurteilung stützt, verstößt zwar gegen das Gebot des § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO, den Klagegrund bestimmt zu bezeichnen (BGH, Beschluss vom 24. März 2011 -1 ZR 108/09, BGHZ 189, 56 Rn. 8 - TÜV I).
BGH, URTEIL vom 4.2.2016, Az. 1 ZR 31/15 aa) Nach § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO darf ein Unterlassungsantrag nicht derart undeutlich gefasst sein, dass Gegenstand und Umfang der Entscheidungsbefugnis des Gerichts (§ 308 Abs. 1 Satz 1 ZPO) nicht erkennbar abgegrenzt sind, sich der Beklagte deshalb nicht erschöpfend verteidigen kann und letztlich die Entscheidung darüber, was dem Beklagten verboten wird, dem Vollstreckungsgericht überlassen bleibt (vgl. BGH, Urteil vom 29. April 2010 - I ZR 202/07, GRUR 2010, 749 Rn. 21 = WRP 2010, 1030 - Erinnerungswerbung im Internet; Urteil vom 16. Mai 2013-1 ZR 216/11, GRUR 2013, 1229 Rn. 22 = WRP 2013, 1613 - Kinderhochstühle im Internet II).
LG München, Urteil vom 2.2.2016, Az. 33 O 5017/15 Wegen der weiteren Einzelheiten des Parteivorbringens wird auf die wechselseitigen Schriftsätze samt Anlagen und die Sitzungsniederschrift vom 26 01 2016 (Bl. 353/357 d A.) Bezug genommen Entscheidungsgründe A. Die Klage ist zulässig Der Unterlassungsantrag und die hierauf bezogenen Folgeantrage auf Auskunftserteilung und Schadensersatzfeststellung sind jedenfalls in der zuletzt gestellten Fassung hinreichend bestimmt im Sinne von § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO, weil Gegenstand und Umfang der Entscheidungsbefugnis des Gerichts erkennbar abgegrenzt sind, sich die Beklagte deshalb erschöpfend verteidigen kann, und die Entscheidung darüber, was der Beklagten verboten ist, nicht dem Vollstreckungsgericht überlassen bleibt (st. Rspr., vgl. nur BGH NJW 2011 2657 – Double-opt-in-Verfahren).
BGH, URTEIL vom 4.2.2016, Az. III ZR 200/15 Jedoch setzt auch diese voraus, dass die Klage den wesentlichen Formerfordernissen des § 253 ZPO entspricht (vgl. Senat, Urteil vom 17. November 1988 - III ZR 252/87, NJW-RR 1989, 508 zur Verjährungsunterbrechung; siehe auch Senat, Urteil vom 29. November 1956 - III ZR 235/55, BGHZ 22, 254, 256 f).
BGH, URTEIL vom 4.2.2016, Az. III ZR 200/15 20	Eine	ordnungsgemäße	Klageschrift im Sinne von § 253 ZPO muss im Anwaltsprozess nach §§ 78, 130 Nr. 6 ZPO überdies auch hinsichtlich der in § 253 Abs. 2 ZPO zwingend vorgeschriebenen Erfordernisse von einem Rechtsanwalt unterzeichnet sein (vgl. Senat, Urteil vom 29. November 1956 - Ill ZR 235/55, BGHZ 22, 254, 256).
BGH, URTEIL vom 4.2.2016, Az. III ZR 200/15 Die Bezugnahme auf Schriftsätze eines Nebenverfahrens (z.B. über Prozesskostenhilfe oder vorläufigen Rechtsschutz) oder eines Parallelverfahrens setzt deshalb, soweit sie zur Wahrung der Voraussetzungen des § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO erforderlich sind, in Anwaltsprozessen jedenfalls voraus, dass die Schreiben von einem postulationsfähigen Anwalt stammen (BGH, Urteile vom 2. März 1979 - I ZR 29/77, VersR 1979, 764 mit Ausnahme für einen zu dem Bestandteil des Gerichtsbeschlusses gewordenen Schriftsatz in einem vorangegangenen Verfahren auf Erlass einer einstweiligen Verfügung und vom 8. Februar 1996 - IX ZR 107/95, NJW 1996, 1351; siehe auch Beschluss vom 30. Oktober 1984 - IX ZB 103/84, BeckRS 1984,
BGH, BESCHLUSS vom 4.1.2016, Az. I-ZB 87/14 Vielmehr haben auch die Zivilgerichte nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs den Kläger auf Mängel beim notwendigen Inhalt der Klageschrift hinzuweisen (vgl. zu § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO BGH, Urteil vom 12. Dezember 2012 -VIII ZR 307/11, NJW 2013, 387 Rn. 29, mwN; Zöller/Greger aaO § 253 Rn. 23; Bacher in BeckOK ZPO, Stand 1. Dezember 2015, § 253 Rn. 80).
OLG München, vom 1.0.2016, Az. 19 U 3924/14 22 3. Das bedeutet nach Auffassung des Senats jedoch nicht, dass hier eine unzulässige alternative Klagehäufung vorliegen würde, bei der der Kläger ein einheitliches Klagebegehren aus mehreren prozessualen Ansprüchen (Streitgegenständen) herleitet und dem Gericht die Auswahl überlässt, auf welchen Klagegrund es die Verurteilung stützt, und die deshalb gegen das Gebot des § 253 II Nr. 2 ZPO, den Klagegrund bestimmt zu bezeichnen, verstößt (BGH, Hinweisbeschluss vom 24.03.2011 - I ZR 108/09; BGH, Beschluss vom 01.04.2014 - XI ZR 276/13; BGH, Urteil vom 25.04.2013 - IX ZR 62/12).
LArbG München, Urteil vom 3.8.2015, Az. 5 Sa 235/15 56 a) Gemäß § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO ist ein bestimmter Sachantrag für jedes Verfahren erforderlich (BAG v. 27.07.2005 - 7 ABR 54/04, NZA 2006, S. 59).
BGH, URTEIL vom 4.8.2015, Az. I ZR 92/14 13	Nach	ständiger	Rechtsprechung darf ein Verbotsantrag im Hinblick auf § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO nicht derart undeutlich gefasst sein, dass Gegenstand und Umfang der Entscheidungsbefugnis des Gerichts (§ 308 Abs. 1 ZPO) nicht erkennbar abgegrenzt sind, sich der Beklagte deshalb nicht erschöpfend verteidigen kann und letztlich die Entscheidung darüber, was dem Beklagten verboten ist, dem Vollstreckungsgericht überlassen bleibt (vgl. BGH, Urteil vom 11. Juni 2015 -IZR 226/13, GRUR 2016, 88 Rn. 13 = WRP 2016, 35 - Deltamethrin, mwN).
OLG Nürnberg, vom 2.5.2015, Az. 3 U 2086/14 38 Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (etwa BGH, GRUR 2011, 345 ff - Hörgeräteversorgung II) darf ein Verbotsantrag nach § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO nicht derart undeutlich gefasst sein, dass Gegenstand und Umfang der Entscheidungsbefugnis des Gerichts (§ 308 Abs. 1 ZPO) nicht erkennbar abgegrenzt sind, sich der Beklagte deshalb nicht erschöpfend verteidigen kann und letztlich die Entscheidung darüber, was dem Beklagten verboten ist, dem Vollstreckungsgericht überlassen bliebe.
BGH, URTEIL vom 4.3.2015, Az. I ZR 196/13 10	a) Nach § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO darf ein Verbotsantrag nicht derart undeutlich gefasst sein, dass Gegenstand und Umfang der Entscheidungsbefugnis des Gerichts (§ 308 Abs. 1 ZPO) nicht erkennbar abgegrenzt sind, sich der Beklagte deshalb nicht erschöpfend verteidigen kann und letztlich die Entscheidung darüber, was dem Beklagten verboten ist, dem Vollstreckungsgericht überlassen bleibt (st. Rspr.; vgl. BGH, Urteil vom 17. Juli 2003 - I ZR 259/00, BGHZ 156, 1, 8 f. - Paperboy; Urteil vom 9. Juli 2009 -1 ZR 13/07, GRUR 2009, 977 Rn. 21 = WRP 2009, 1076 - Brillenversorgung; Urteil vom 29. April 2010 -1 ZR 202/07, GRUR 2010, 749 Rn. 21 = WRP 2010, 1030 - Erinnerungswerbung im Internet).
OLG München, vom 3.1.2015, Az. 7 U 2611/14 Zwar ist der Schlichtungsantrag keine Klage und muss deshalb nicht in jeder Hinsicht den Anforderungen des § 253 ZPO entsprechen; insbesondere wird man keinen bestimmten Klagantrag im Sinne von § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO fordern können (vgl. OLG Hamm, Urteil vom 26.4.2007 - 22 U 117/06, Rz. 152; OLG Brandenburg, Urteil vom 3.3.2010 - 4 U 40/09, Rz. 99; strenger insoweit aber OLG München, a. a. O., Rz. 22 f. bzw. 38).
BGH, URTEIL vom 2.0.2015, Az. VI ZR 137/14 Die durch §253 Abs.4 ZPO in Bezug genommene Norm des § 130 Nr. 1 ZPO stellt lediglich eine 'Soll-Vorschrift' dar (vgl. zur Angabe der ladungsfähigen Anschrift des Klägers: BGH, Urteil vom 9. Dezember 1987 - IVb ZR 4/87, BGHZ 102, 332, 334).
BGH, URTEIL vom 2.4.2014, Az. II-ZR 258/13 14	1. Bei einer Teilleistungsklage, mit der mehrere selbständige prozessuale Ansprüche geltend gemacht werden, muss angegeben werden, wie sich der eingeklagte Betrag auf die einzelnen Ansprüche verteilen soll und in welcher Reihenfolge sie zur Entscheidung des Gerichts gestellt werden sollen (BGH, Urteil vom 15. Dezember 1952 - III ZR 102/52, LM Nr. 7 zu § 253 ZPO; Urteil vom 30. April 1955 - VI ZR 87/54, LM Nr. 11 zu § 253 ZPO; Urteil vom 22. April 1958 -VI ZR 74/57, NJW 1958, 1590; Urteil vom 16. Juni 1959 -VZR 156/58, LM Nr. 24 zu § 253 ZPO; Urteil vom 22. Mai 1984 -VI ZR 228/82, NJW 1984, 2346, 2347).
BGH, URTEIL vom 2.4.2014, Az. II ZR 217/13 13	1. Bei einer Teilleistungsklage, mit der mehrere selbständige prozessuale Ansprüche geltend gemacht werden, muss angegeben werden, wie sich der eingeklagte Betrag auf die einzelnen Ansprüche verteilen soll und in welcher Reihenfolge sie zur Entscheidung des Gerichts gestellt werden sollen (BGH, Urteil vom 15. Dezember 1952 - III ZR 102/52, LM Nr. 7 zu § 253 ZPO; Urteil vom 30. April 1955 - VI ZR 87/54, LM Nr. 11 zu § 253 ZPO; Urteil vom 22. April 1958 -VI ZR 74/57, NJW 1958, 1590; Urteil vom 16. Juni 1959 - V ZR 156/58, LM Nr. 24 zu § 253 ZPO; Urteil vom 22. Mai 1984 -VI ZR 228/82, NJW 1984, 2346, 2347).
BGH, Urteil vom 2.1.2014, Az. XI ZR 398/12 Da auch der Freistellungsantrag dem Gebot ausreichender Bestimmtheit des Klageantrags im Sinne des § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO unterliegt (BGH, Urteil vom 4. Juni 1996 -VI ZR 123/95, WM 1996, 1986, 1987), wird das Berufungsgericht - wie in der Berufungsinstanz auch nur auf das Rechtsmittel der Beklagten möglich (vgl. BGH, Beschluss vom 23. April 2009 - IX ZR 95/06, WM 2009, 1155 Rn. 5), da von einer Anschließung an das Rechtsmittel der Beklagten unabhängig (BGH, Urteil vom 25. April 1991 -1 ZR 134/90, NJW1991, 3029)-darauf hinzuwirken haben, dass der Kläger hinreichend bestimmte Angaben zu Grund und Höhe der Schuld macht, von der er freigestellt zu werden wünscht.
BGH, URTEIL vom 3.11.2013, Az. IV ZR 215/12 Nach § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO darf ein Verbotsantrag nicht derart undeutlich gefasst sein, dass Gegenstand und Umfang der Entscheidungsbefugnis des Gerichts (§ 308 Abs. 1 ZPO) nicht erkennbar abgegrenzt sind, sich die Beklagte deshalb nicht erschöpfend verteidigen kann und letztlich die Entscheidung darüber, was der Beklagten verboten ist, dem Vollstreckungsgericht überlassen bleibt (BGH, Urteil vom 22. Juli 2010 - I ZR 139/08, GRUR 2011, 152 Rn. 22 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 4.4.2013, Az. I ZR 216/11 22	1. Nach § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO darf ein Unterlassungsantrag nicht derart undeutlich gefasst sein, dass Gegenstand und Umfang der Entscheidungsbefugnis des Gerichts (§ 308 Abs. 1 Satz 1 ZPO) nicht erkennbar abgegrenzt sind, sich der Beklagte deshalb nicht erschöpfend verteidigen kann und letztlich die Entscheidung darüber, was dem Beklagten verboten wird, dem Vollstreckungsgericht überlassen bleibt (vgl. BGH, Urteil vom 29. April 2010 -IZR 202/07, GRUR 2010, 749 Rn. 21 = WRP 2010, 1030 - Erinnerungswerbung im Internet).
BGH, URTEIL vom 3.2.2013, Az. I ZR 209/11 -5- 9	Entsprechende Ausführungen wären im Blick auf das Erfordernis gemäß § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO, in der Klage oder - wie hier - Widerklage bestimmte Angaben zu dem Gegenstand und Grund des erhobenen Anspruchs zu machen, auch nach der inzwischen geänderten Rechtsprechung des Senats (vgl. BGH, Urteil vom 15. März 2012 , GRUR 2012, 630 Rn. 15 = WRP 2012, 824 - CONVERSE II, mwN) nur dann veranlasst gewesen, wenn es sich dabei nicht um denselben Streitgegenstand gehandelt hätte.
BGH, URTEIL vom 4.1.2013, Az. IX ZR 92/12 Folglich übt eine unwirksame Klage, die nicht den wesentlichen Formerfordernissen des § 253 ZPO genügt, keine verjährungshemmende Wirkung aus (RGZ 84, 309, 311; BGH, Urteil vom 20. Dezember 1973 - III ZR 154/71, MDR 1974, 388, 389; vom 17. November 1988 - III ZR 252/87, NJW-RR 1989, 508; MünchKomm-BGB/ Grothe, aaO, §204 Rn. 21).
BGH, URTEIL vom 3.0.2013, Az. VIII ZR 94/12 11	a) Allerdings wird in der Rechtsprechung der Instanzgerichte und in der mietrechtlichen Literatur die Auffassung vertreten, dass eine Klage, mit der für einen bestimmten Zeitraum (restliche) Mietrückstände eingeklagt werden, nur zulässig sei, wenn der für jeden einzelnen Monat begehrte Rückstand beziffert werde; eine sogenannte Saldoklage werde dem Bestimmtheitserfordernis des § 253 Abs. 2 ZPO nicht gerecht und sei deshalb unzulässig (OLG Brandenburg GE 2006, 1169 und GE 2007, 444; LG Berlin, GE 2009, 717; AG Köln, WuM 2008, 676, 677; Sternei, Mietrecht Aktuell, 4. Aufl., Rn. XIV 49; Kinne in Kin-ne/Schach/Bieber, Miet- und Mietprozessrecht, 6. Aufl., II Rn. 122; vgl. auch Bub/Treier/Fischer, Handbuch der Geschäftsund Wohnraummiete, 3. Aufl., VIII Rn. 25; aA wohl OLG Düsseldorf, ZMR 2005, 943, das nur die Schlüssigkeit einer 'Saldoklage' erörtert).
BGH, URTEIL vom 4.11.2012, Az. I ZR 112/06 8	Ein	Kläger,	der ein einheitliches Klagebegehren aus mehreren prozessu- alen Ansprüchen (Streitgegenständen) herleitet, verstößt zwar gegen das Gebot des § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO, den Klagegrund bestimmt genug zu bezeichnen, wenn er dem Gericht im Wege der alternativen Klagehäufung die Auswahl überlässt, auf welchen Klagegrund es die Verurteilung stützt (BGH, Beschluss vom 24. März 2011 - I ZR 108/09, BGHZ 189, 56 Rn. 6 bis 12 - TÜV I; Urteil vom 19. April 2012 - I ZR 86/10, GRUR 2012, 1145 Rn. 17 = WRP 2012, 1392 - Pelikan).
BGH, URTEIL vom 3.11.2012, Az. 1 ZR 69/78 20	Ein Kläger, der ein einheitliches Klagebegehren aus mehreren prozessualen Ansprüchen (Streitgegenständen) herleitet, verstößt zwar gegen das Gebot des § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO, den Klagegrund bestimmt genug zu bezeichnen, wenn er dem Gericht im Wege der alternativen Klagehäufung die Auswahl überlässt, auf welchen Klagegrund es die Verurteilung stützt (BGH, Beschluss vom 24. März 2011 - I ZR 108/09, BGHZ 189, 56 Rn. 6 bis 12 - TÜV I).
BGH, URTEIL vom 4.9.2012, Az. IX ZR 207/11 Im Vorprozess wurde der Streitgegenstand gemäß § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO durch das Klagevorbringen des D. bestimmt (BGH, Urteil vom 19. Dezember 1991 - IX ZR 96/91, BGHZ 117, 1, 6; Beschluss vom 7. April 2009 - KZR 42/08, GRUR-RR 2009, 319), das der Beklagte seiner Beratung zugrunde zu legen hatte.
BGH, URTEIL vom 2.9.2012, Az. I ZR 19/11 Der Senat hat zudem mittlerweile entschieden, dass die Formulierung „chemisch (nicht) identisch“ für sich allein bei Pflanzenschutzmitteln nicht hinreichend bestimmt ist im Sinne von § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO (BGH, Urteil vom 2. Februar 2012 - I ZR 81/10, GRUR 2012, 945 Rn. 15 ff. = WRP 2012, 1222 - Tribenuronmethyl).
LAG Düsseldorf, Urteil vom 3.8.2012, Az. 12 SaGa 17/12 61.Ein Unterlassungsantrag muss nach § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO so bestimmt gefasst sein, dass der Streitgegenstand und der Umfang der Prüfungsund Entscheidungsbefugnis des Gerichts klar umrissen sind und der Beklagte erkennen kann, wogegen er sich verteidigen soll und welche Unterlassungspflichten sich aus einer dem Unterlassungsantrag folgenden Verurteilung ergeben; die Entscheidung darüber, was dem Beklagten verboten ist, darf grundsätzlich nicht dem Vollstreckungsgericht überlassen werden (BGH 22.11.2007 - I ZR 12/05, GRUR 2008, 357 Rn. 20; BGH 16.07.2009 - I ZR 56/07, DB 2009, 2091, Rn. 9).
LG Bonn, vom 3.5.2012, Az. 16 O 4/11 Dieser fehlt es hinsichtlich des Gegenstand und Reihenfolge der zur Aufrechnung gestellten Gegenforderungen an der erforderlichen Bestimmtheit gemäß § 253 ZPO analog (vgl. hierzu BGH, NJW 2002, 2182; Zöller/Greger, ZPO, 27. Aufl. § 145 Rn 16a).
BGH, URTEIL vom 4.3.2012, Az. III ZR 224/10 anzusehenden Schadenspositionen zusammensetzt und insoweit mehrere prozessuale Ansprüche vorliegen, ein Kläger gemäß § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO angeben, wie sich die geltend gemachte Gesamtsumme ziffernmäßig auf die verschiedenen Ansprüche verteilt, oder zu demindest die Reihenfolge bestimmen, in welcher die Ansprüche bis zu der geltend gemachten Gesamtsumme gefordert werden (BGH, aaO S. 2069; siehe auch Senatsurteil vom 3. Dezember 1953 - Ill ZR 66/52, BGHZ 11, 192, 194; BGH, Urteile vom 22. Mai 1984 -VIZR 228/82, NJW 1984, 2346, 2347, vom 19. Juni 2000 - II ZR 319/98, NJW 2000, 3718, 3719 und vom 17. Juli 2008 - IX ZR 96/06, NJW 2008, 3142 Rn. 7 ff).
BGH, URTEIL vom 4.2.2012, Az. I-ZR 75/10 Die alternative Klagehäufung, bei der ein einheitliches Klagebegehren aus mehreren prozessualen Ansprüchen (Streitgegenständen) hergeleitet wird und dem Gericht die Auswahl überlassen bleibt, auf welchen Klagegrund es die Verurteilung stützt, verstößt zwar gegen das Gebot des § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO, den Klagegrund bestimmt zu bezeichnen (vgl. BGH, Beschluss vom 24. März 2011 -1 ZR 108/09, BGHZ 189, 56 Rn. 10 - TÜV I).
BGH, URTEIL vom 4.1.2012, Az. I ZR 186/07 Eine diesen Grundsatz nicht beachtende Überbestimmung ist allerdings unschädlich (vgl. BGH, GRUR 2011, 340 Rn. 27 - Irische Butter) und führt daher insbesondere nicht dazu, dass der Klageantrag im Hinblick auf die Formulierung seines die Überbestimmung enthaltenden Teils als unbestimmt im Sinne von § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO anzusehen ist (vgl. BGH, Urteil vom 18. November 2010-1 ZR 137/09, GRUR 2011, 631 Rn. 7 = WRP 2011, 870 - Unser wichtigstes Cigarettenpapier).
BGH, URTEIL vom 4.1.2012, Az. I ZR 186/07 Die Umstände, die für das Vorliegen der Ausnahmetatbestände sprechen, müssen dabei im Blick auf das Bestimmtheitsgebot gemäß § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO so genau umschrieben werden, dass im Vollstreckungsverfahren erkennbar ist, welche Verhaltensweisen von dem Verbot ausgenommen sind (vgl. BGH, GRUR 2010, 749 Rn. 25 f. - Erinnerungswerbung im Internet; BGH, Urteil vom 4. November 2010-1 ZR 118/09, GRUR 2011, 539 Rn. 15 = WRP 2011, 742 - Rechtsberatung durch Lebensmittelchemiker).
LAG Düsseldorf, Urteil vom 1.0.2012, Az. 9 Sa 1176/11 Der Antrag ist dabei nur dann hinreichend bestimmt, wenn er den erhobenen Anspruch konkret bezeichnet, den Rahmen der gerichtlichen Entscheidung erkennbar abgrenzt und den Inhalt und Umfang der materiellen Rechtskraft erkennen lässt und er die Zwangsvollstreckung aus dem Urteil ohne eine Fortsetzung des Streites im Vollstreckungsverfahren erwarten lässt (BAG 15.07.2008 - 3 AZR 172/07, juris; BGH 24.01.2008 - VII ZR 46/07, NJW-Spezial 2008, 205; Zöller/Greger, § 253 ZPO Rdnr.13).
LAG Düsseldorf, Urteil vom 1.0.2012, Az. 9 Sa 1148/11 Der Antrag ist dabei nur dann hinreichend bestimmt, wenn er den erhobenen Anspruch konkret bezeichnet, den Rahmen der gerichtlichen Entscheidung erkennbar abgrenzt und den Inhalt und Umfang der materiellen Rechtskraft erkennen lässt und er die Zwangsvollstreckung aus dem Urteil ohne eine Fortsetzung des Streites im Vollstreckungsverfahren erwarten lässt (BAG 15.07.2008 - 3 AZR 172/07, juris; BGH 24.01.2008 - VII ZR 46/07, NJW-Spezial 2008, 205; Zöller/Greger, § 253 ZPO Rdnr.13).
BGH, URTEIL vom 4.2.2011, Az. 1 ZR 170/08 19	a) Gemäß § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO darf ein Verbotsantrag - und nach § 313 Abs. 1 Nr. 4 ZPO eine darauf beruhende Verurteilung - nicht derart undeutlich gefasst sein, dass Gegenstand und Umfang der Entscheidungsbefugnis des Gerichts (§ 308 Abs. 1 ZPO) nicht erkennbar abgegrenzt sind, sich der Beklagten deshalb nicht erschöpfend verteidigen kann und letztlich die Entscheidung darüber, was dem Beklagten verboten ist, dem Vollstreckungsgericht überlassen bleibt (st. Rspr.; vgl. nur BGH, Urteil vom 13. Januar 2011 -1 ZR 111/08, GRUR 2011, 345 Rn. 17 = WRP 2011, 451 - Hörgeräteversorgung II, mwN).
LG Düsseldorf, Urteil vom 2.10.2010, Az. 16 S 128/09 Dies befreite die Klägerin vollständig von den ihnen im Zivilprozess auferlegten Pflichten, wie sie ihnen unter anderem in § 253 Abs. 2 Nr. 1 ZPO zur Parteibezeichnung auferlegt werden (vgl. LG Düsseldorf, aaO, Tz. 18).
BGH, URTEIL vom 4.10.2010, Az. I ZR 118/09 11	a) Nach § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO darf ein Verbotsantrag nicht derart undeutlich gefasst sein, dass Gegenstand und Umfang der Entscheidungsbefugnis des Gerichts (§ 308 Abs. 1 ZPO) nicht erkennbar abgegrenzt sind, sich der Beklagte deshalb nicht erschöpfend verteidigen kann und letztlich die Entscheidung darüber, was dem Beklagten verboten ist, dem Vollstreckungsgericht überlassen bliebe (BGH, Urteil vom 16. November 2006 -1 ZR 191/03, GRUR 2007, 607 Rn. 16 = WRP 2007, 775 - Telefonwerbung für 'Individualverträge'; Urteil vom 5. Oktober 2010 -1 ZR 46/09 Rn. 10 - Verbotsantrag bei Telefonwerbung).
LG Düsseldorf, Urteil vom 2.9.2010, Az. 16 S 142/09 Dies befreite die Klägerin vollständig von den ihnen im Zivilprozess auferlegten Pflichten, wie sie ihnen unter anderem in § 253 Abs. 2 Nr. 1 ZPO zur Parteibezeichnung auferlegt werden (vgl. LG Düsseldorf, aaO, Tz. 18).
OLG München, Beschluss vom 3.6.2010, Az. 7 AktG 2/10 Fristgerecht erhoben ist die Klage, wenn sie spätestens am letzten Tag der Monatsfrist der Gesellschaft zugestellt wird (§ 253 Abs. 1 ZPO), wobei nach § 167 ZPO der rechtzeitige Eingang bei Gericht genügt, sofern die Zustellung demnächst erfolgt (vgl. BGHZ 15, 177, 180; 32, 318, 322; OLG München NZG 2008, 599, 600; Hüffer, AktG, 9. Aufl. 2010, § 246 Rdnr. 23).
LG Düsseldorf, Urteil vom 2.5.2010, Az. 16 S 86/09 Dies befreite die Kläger vollständig von den ihnen im Zivilprozess auferlegten Pflichten, wie sie ihnen unter anderem in § 253 Abs. 2 Nr. 1 ZPO zur Parteibezeichnung auferlegt werden (vgl. LG Düsseldorf, aaO, Tz. 18).
LG Düsseldorf, Beschluss vom 1.2.2010, Az. 16 T 3/10 Dies befreite die Klägerin vollständig von den Ihr im Zivilprozess auferlegten Pflichten, wie sie ihr unter anderem in § 253 Abs. 2 Nr. 1 ZPO zur Parteibezeichnung auferlegt werden (vgl. LG Düsseldorf, aaO, Tz. 18).
BGH, URTEIL vom 4.6.2009, Az. I ZR 56/07 9	a) Ein Unterlassungsantrag muss nach § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO so bestimmt gefasst sein, dass der Streitgegenstand und der Umfang der Prüfungsund Entscheidungsbefugnis des Gerichts klar Umrissen sind und der Beklagte erkennen kann, wogegen er sich verteidigen soll und welche Unterlassungspflichten sich aus einer dem Unterlassungsantrag folgenden Verurteilung ergeben; die Entscheidung darüber, was dem Beklagten verboten ist, darf grundsätzlich nicht dem Vollstreckungsgericht überlassen werden (st. Rspr.; vgl. BGH, Urt. v. 22.11.2007 -1 ZR 12/05, GRUR 2008, 357 Tz. 20 = WRP 2008, 499 - Planfreigabesystem, m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 5.2.2009, Az. V ZR 196/08 Ohne diese ist der Anfechtungsgrund auch nicht in dem von dem Kläger selbst postulierten Sinne 'identifizierbar' (vgl. BGH, Urt. v. 18. Juli 2000, XZR 62/98, NJW2000, 3492, 3493 f. für § 253 ZPO).
BGH, URTEIL vom 3.2.2009, Az. IV ZR 224/07 -7- 14	Allein die Ungewissheit des Ausgangs einer Beweisaufnahme rechtfertigt es indessen nicht, die Verpflichtung des Klägers zu lockern, den Streitgegenstand einer Leistungsklage gemäß § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO durch einen zu beziffernden Klageantrag zu bestimmen (vgl. BGHZ 151, 1, 4 f.).
LAG Düsseldorf, Urteil vom 5.1.2009, Az. 9 Sa 1335/08 Fehlen diese Angaben, ist der Gegenstand des erhobenen Anspruchs mithin nicht nach § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO ausreichend bezeichnet (BAG v. 05.09.1995, NZA 1996, S. 266).
BGH, URTEIL vom 4.1.2009, Az. 1 ZR 95/05 Auch wenn nicht auszuschließen ist, dass bei der Beachtung und Durchsetzung eines Verbots in Sonderfällen eine nähere Prüfung dieser Frage erforderlich sein könnte, belastet dies die beklagte Partei daher nicht in einer Weise, die die Beurteilung des Antrags als nicht hinreichend bestimmt i.S. des § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO rechtfertigte (vgl. BGH GRUR 2000, 438, 441 - Gesetzeswiederholende Unterlassungsanträge).
LG Köln, Urteil vom 3.1.2008, Az. 28 O 417/07 Nach § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO müssen ein Unterlassungsantrag und nach § 313 Abs. 1 Nr. 4 ZPO eine darauf beruhende Verurteilung so deutlich gefasst sein, dass der Streitgegenstand und der Umfang der Prüfungsund Entscheidungsbefugnis des Gerichts klar umrissen sind, sich die Beklagte deshalb erschöpfend verteidigen kann und im Ergebnis nicht dem Vollstreckungsgericht die Entscheidung darüber überlassen bleibt, was der Beklagten verboten ist (vgl. BGH in NJW 2000, 1792, m.w.N.).
LAG Hamm, Urteil vom 3.11.2007, Az. 18 Sa 1071/07 46Der Antrag, das Arbeitszeitkonto 1 um eine bestimmte Stundenzahl zu reduzieren, ist gemäß § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO hinreichend bestimmt (vgl. BAG Urteil vom 07.05.2003 – 5 AZR 256/01 – NZA 2004, 49 -, BAG Urteil vom 05.09.2002 – 9 AZR 244/01 – NZA 2003, 727).
BGH, URTEIL vom 4.9.2007, Az. I ZR 143/04 13	b) Nach § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO darf ein Verbotsantrag nicht derart undeutlich gefasst sein, dass Gegenstand und Umfang der Entscheidungsbefugnis des Gerichts (§ 308 Satz 1 ZPO) nicht erkennbar abgegrenzt sind, sich der Beklagte deshalb nicht erschöpfend verteidigen kann und letztlich die Entscheidung darüber, was dem Beklagten verboten ist, dem Vollstreckungsgericht überlassen bliebe (st. Rspr.; vgl. BGH, Urt. v. 9.9.2004 - I ZR 93/02, GRUR 2005, 443, 445 = WRP 2005, 485 - Ansprechen in der Öffentlichkeit II; Urt. v. 4.5.2005 -I ZR 127/02, GRUR 2005, 692, 693 = WRP 2005, 1009 - ,,statt“-Preis).
LG Arnsberg, Urteil vom 1.7.2006, Az. 2 O 83/06 Die im Klageantrag nach § 253 Abs. 2 Nr. 1 ZPO zu bezeichnende Partei kann im Gesellschaftsprozess die Gesellschaft selbst mit ihrem Namen oder die Gesellschafter als GbR sein, eine nachträgliche Rubrumsberichtigung, um mit sämtlichen Gesellschaftern die Parteibezeichnung anzuführen, ist nicht notwendig (Bamberger / Roth – Timm / Schöne, 1. Auflage 2003, § 714 BGB, Rn. 55; BGH NJW 2001, 1056 ).
BGH, URTEIL vom 3.0.2006, Az. VIII ZR 398/03 Eine Teilklage genügt den Anforderungen des § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO, wenn erkennbar ist, welcher Teil des Gesamtanspruchs Gegenstand der Klage sein soll (BGHZ 124, 164, 166; Senatsurteil vom 8. Juni 1988 -VIIIZR 105/87, NJW-RR 1988, 1405, unter II 1).
LAG Düsseldorf, Urteil vom 2.10.2005, Az. 6 Sa 1066/05 Da der Begriff Blockmodell im Tarifvertrag ausdrücklich genannt ist, genügt dies dem Bestimmtheitserfordernis im Sinne von § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO (vgl. auch für den Fall der Verringerung der Arbeitszeit gemäß § 8 Abs.4 Satz 1 Teilzeitbefristungsgesetz BAG, Urteil vom 27.04.2004 9 AZR 522/03 NZA 2004, 1225 I 1 der Gründe).
BGH, URTEIL vom 2.9.2005, Az. X ZR 136/03 8	Die	bildliche	Darstellung	kann,	was die Revision nicht in Zweifel zieht, dem Bestimmtheitserfordernis des § 253 ZPO genügen (BGHZ 142, 388, 391 - Musical-Gala, m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 3.4.2005, Az. I ZR 127/02 a)	Nach § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO darf ein Verbotsantrag nicht derart undeutlich gefaßt sein, daß Gegenstand und Umfang der Entscheidungsbefugnis des Gerichts (§ 308 Satz 1 ZPO) nicht erkennbar abgegrenzt sind, sich der Beklagte deshalb nicht erschöpfend verteidigen kann und letztlich die Entscheidung darüber, was dem Beklagten verboten ist, dem Vollstreckungsgericht überlassen bliebe (st. Rspr.; vgl. BGHZ 156, 1, 8 f. - Paperboy, m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 4.10.2004, Az. III ZR 200/03 Richtig ist, daß bei einer auf mehrere selbständige prozessuale Ansprüche gestützten Teilklage der Leistungsantrag nur dann hinreichend bestimmt ist (§ 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO), wenn der Kläger angibt, mit welchem Anteil oder in welcher Reihenfolge die einzelnen Ansprüche geprüft werden sollen (BGHZ 124, 164, 166; BGH, Urteil vom 19. Juni 2000 - II ZR 319/98 - NJW 2000, 3718, 3719; Urteil vom 13. Februar 2003 -1 ZR 281/01 - NJW-RR 2003, 916).
BGH, URTEIL vom 4.8.2004, Az. I ZR 93/02 - 12- Nach § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO darf ein Unterlassungsantrag - und nach §313 Abs. 1 Nr. 4 ZPO eine darauf beruhende Verurteilung - nicht derart undeutlich gefaßt sein, daß der Streitgegenstand und der Umfang der Prüfungsund Entscheidungsbefugnis des Gerichts nicht mehr klar Umrissen sind, der Beklagte sich deshalb nicht erschöpfend verteidigen kann und im Ergebnis dem Vollstreckungsgericht die Entscheidung darüber überlassen bleibt, was dem Beklagten verboten ist (vgl. BGHZ 144, 255, 263 - Abgasemissionen; 156, 1, 8 f. - Paperboy, m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 4.5.2004, Az. III ZR 56/03 aa) Maßgeblich für die Reichweite der gerichtlichen Prüfung und Entscheidung einschließlich des Umfangs der gegebenenfalls vor der Entscheidung zu gebenden gerichtlichen Hinweise an die Parteien ist der vom Kläger darzulegende Sachverhalt, aus dem er seinen Klageanspruch herleitet (Klagegrund; vgl. § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO; BGH, Urteil vom 3. April 2003 -1 ZR 1/01 -NJW 2003, 2317, 2318; Piekenbrock NJW 1999, 1361).
BGH, URTEIL vom 4.4.2004, Az. IX ZR 48/03 Die Klägerin wird die Ansprüche aus § 60 und § 61 InsO in ein Rangverhältnis zu bringen haben, weil es sich um alternative Klagebegehren mit unterschiedlichem Streitgegenstand handelt, die nicht auf dasselbe Rechtsschutzziel gerichtet und deshalb ohne Klärung ihres Verhältnisses als Haupt-und Hilfsantrag mangels Bestimmtheit unzulässig sind (§ 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO; vgl. BGH, Urt. v. 28. September 1989 - IX ZR 180/88, WM 1989, 1873, 1874f; v. 23. Oktober 2003 - IX ZR 324/01, NJW-RR 2004, 275, 277 f).
BGH, URTEIL vom 5.3.2004, Az. V ZR 343/02 Ob Zinsen, die für einen begrenzten Zeitraum verlangt werden, in dem Klageantrag beziffert werden müssen, weil der Kläger sie berechnen kann (vgl. BGH, Urt. v. 13. März 1967, aaO; Münch-Komm-ZPO/Lüke, 2. Aufl., § 253 Rdn. 131), oder ob es für die in § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO vorausgesetzte Bestimmtheit des Klageantrags genügt, daß sie bezifferbar sind (BAG, AP § 253 ZPO Nr. 2), bedarf hier keiner Entscheidung, weil es hierauf nicht ankommt.
BGH, URTEIL vom 3.2.2004, Az. VIII ZR 44/03 Der Bestimmtheitsgrundsatz des § 253 Abs. 2 ZPO, der auch für die Prozeßaufrechnung gilt (BGHZ 149, 120, 124), ist gewahrt.
BGH, URTEIL vom 4.2.2004, Az. 1 ZR 221/01 - 16- Nach § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO darf ein Unterlassungsantrag - und nach §313 Abs. 1 Nr. 4 ZPO eine darauf beruhende Verurteilung - nicht derart undeutlich gefaßt sein, daß der Streitgegenstand und der Umfang der Prüfungsund Entscheidungsbefugnis des Gerichts nicht mehr klar Umrissen sind, der Beklagte sich deshalb nicht erschöpfend verteidigen kann und im Ergebnis dem Vollstreckungsgericht die Entscheidung darüber überlassen bleibt, was dem Beklagten verboten ist (vgl. BGHZ 144, 255, 263 - Abgasemissionen; BGH, Urt. v. 17.7.2003 -1 ZR 259/00, GRUR 2003, 958, 960 = WRP 2003, 1341 - Paperboy, m.w.N., für BGHZ 156, 1 vorgesehen).
BGH, URTEIL vom 4.1.2004, Az. III ZR 77/03 Lediglich in den Fällen, in denen mit der Klage ein Teilbetrag aus mehreren selbständigen prozessualen Ansprüchen hergeleitet wird, muß mit Rücksicht auf § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO angegeben werden, mit welchem Anteil oder in welcher Reihenfolge die einzelnen Ansprüche geprüft werden sollen (st. Rspr.; vgl. etwa Senatsurteil BGHZ 11, 192, 194; BGH, Urteil vom 19. Juni 2000 - II ZR 319/98 - NJW 2000, 3718, 3719; s. auch Urteil vom 13. März 2003 - VII ZR 418/01 - MDR 2003, 824, 825; ebenso Zöl-ler/Greger, ZPO, 24. Aufl., § 253 Rn. 15).
LG Aachen, Urteil vom 2.0.2004, Az. 41 O 95/03 85Dies bedingt, dass die Klägerin gemäß § 253 ZPO hinsichtlich eines jeden Antrags gehalten ist, jeweils die Handlungen, die nach ihrer Ansicht zu einer Schadensersatzpflicht der Beklagten führen sollen, zu individualisieren ( vgl. hierzu: BGH, MD ,1236f.).
BGH, URTEIL vom 4.11.2003, Az. I ZR 74/01 Die Unbestimmtheit des Unterlassungsantrags hat nicht zur Folge, daß die Sache insoweit - unter teilweiser Aufhebung des Berufungsurteils - an das Berufungsgericht zurückzuverweisen ist, um dem Kläger Gelegenheit zu geben, das mit der Klage verfolgte Begehren in Anträge zu fassen, die dem Bestimmtheitsgebot des § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO entsprechen (vgl. dazu auch BGHZ 135, 1,8- Betreibervergütung).
BGH, URTEIL vom 4.9.2003, Az. I ZR 117/01 b)	Mit Recht hat das Berufungsgericht den Klageantrag zu 2 in seiner umfassenden Form als nicht hinreichend bestimmt i.S. von § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO angesehen (vgl. hierzu BGH, Urt. v. 4.7.2002 -1 ZR 38/00, GRUR 2002, 1088, 1089 =WRP 2002, 1269 - Zugabenbündel).
BGH, URTEIL vom 4.8.2003, Az. I ZR 23/01 II. 1. Nach § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO darf ein Unterlassungsantrag - und nach §313 Abs. 1 Nr. 4 ZPO eine darauf beruhende Verurteilung - nicht derart undeutlich gefaßt sein, daß der Streitgegenstand und der Umfang der Prüfungsund Entscheidungsbefugnis des Gerichts nicht mehr klar Umrissen sind, der Beklagte sich deshalb nicht erschöpfend verteidigen kann und im Ergebnis dem Vollstreckungsgericht die Entscheidung darüber überlassen bleibt, was dem Beklagten verboten ist (st. Rspr.; vgl. BGH, Urt. v. 4.7.2002 -1 ZR 38/00, GRUR 2002, 1088, 1089 = WRP 2002, 1269 - Zugabenbündel; Urt. v. 13.3.2003 -1 ZR 143/00, WRP 2003, 1103, 1105 - Erbenermittler, jeweils m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 4.6.2003, Az. I ZR 259/00 Nach § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO darf ein Unterlassungsantrag - und nach §313 Abs. 1 Nr. 4 ZPO eine darauf beruhende Verurteilung - nicht derart undeutlich gefaßt sein, daß der Streitgegenstand und der Umfang der Prüfungsund Entscheidungsbefugnis des Gerichts nicht mehr klar Umrissen sind, der Beklagte sich deshalb nicht erschöpfend verteidigen kann und im Ergebnis dem Vollstreckungsgericht die Entscheidung darüber überlassen bleibt, was dem Beklagten verboten ist (st. Rspr.; vgl. BGHZ 144, 255, 263 - Abgasemissionen; BGH, Urt. v. 4.7.2002 - I ZR 38/00, GRUR 2002, 1088, 1089 = WRP 2002, 1269 - Zugabenbündel; Urt. v. 13.3.2003 - I ZR 143/00, Umdruck S. 7 - Erbenermittler, jeweils m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 4.6.2003, Az. I ZR 259/00 Die Unbestimmtheit des Klageantrags zu 1 hat nicht zur Folge, daß die Sache insoweit - unter teilweiser Aufhebung des Berufungsurteils - an das Berufungsgericht zurückzuverweisen ist, um der Klägerin Gelegenheit zu geben, das mit ihrer Klage verfolgte Begehren in Anträge zu fassen, die dem Bestimmtheitsgebot des § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO entsprechen (vgl. dazu auch BGHZ 135, 1,8- Betreibervergütung; BGH, Urt. v. 19.4.2000 - XII ZR 332/97, NJW 2000, 2280, 2281; Urt. v. 12.7.2001 - I ZR 261/98, GRUR 2002, 77, 78 = WRP 2002, 85 - Rechenzentrum, jeweils m.w.N.).
LAG Düsseldorf, Beschluss vom 4.6.2003, Az. 2 Ca 1004/01 Für einen dahingehenden Klageantrag fehle es bereits an der hinreichenden Bestimmtheit im Sinne des § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO (vgl. BAG vom 25.04.2001 5 AZR 395/99 AP Nr. 33 zu § 253 ZPO, zu II der Gründe = NZA 2001, 1157).
BGH, URTEIL vom 5.3.2003, Az. V ZR 268/02 Hierbei braucht der Senat nicht zu entscheiden, inwieweit im allgemeinen die Bezugnahme auf Urkunden genügt, den in der Klageschrift nicht oder nur unzureichend wiedergegebenen Klagegrund zu ersetzen (zur Bezugnahme auf ein PKH-Gesuch als Ersatz oder als Ergänzung der Angaben zu dem Klagegrund: BGHZ 22, 254; Urt. v. 20. Mai 1976, III ZR 84/74, LM §253 ZPO Nr. 56).
BGH, URTEIL vom 4.2.2003, Az. VII ZR 418/01 Eine Teilklage genügt den Anforderungen des § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO, wenn erkennbar ist, welcher Teil des Gesamtanspruchs Gegenstand der Klage sein soll (BGH, Urteil vom 18. November 1993 - IX ZR 244/92, BGHZ 124, 164, 166).
BGH, URTEIL vom 4.9.2002, Az. I ZR 207/00 -10- a)	Nach der Vorschrift des § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO darf ein Unterlassungsantrag - und nach § 313 Abs. 1 Nr. 4 ZPO eine darauf beruhende Verurteilung - nicht derart undeutlich gefaßt sein, daß der Streitgegenstand und der Umfang der Prüfungsund Entscheidungsbefugnis des Gerichts nicht mehr klar Umrissen sind, sich die Beklagten deshalb nicht erschöpfend verteidigen können und im Ergebnis dem Vollstreckungsgericht die Entscheidung darüber überlassen bleibt, was den Beklagten verboten ist (st. Rspr.; vgl. BGH, Urt. v. 26.10.2000 -IZR 180/98, GRUR 2001, 453, 454 = WRP 2001, 400 - TCM-Zentrum).
LG Düsseldorf, Urteil vom 3.6.2002, Az. 12 O 415/98 62Die Zulässigkeit der einzelnen Klageanträge beurteilt sich, da die Kammer ihr eigenes innerstaatliches Zivilprozessrecht anwendet (BGH NJW-RR 1993, 130; Palandt-Heldrich, BGB, 60. Auflage 2001, Einl v EGBGB 3 (1PR) Rn. 33 m.w.N.) nach den maßgeblichen Vorschriften der ZPO, insbesondere § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO.
BGH, URTEIL vom 4.6.2002, Az. I ZR 38/00 (1)	Nach §253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO darf ein Unterlassungsantrag - und nach § 313 Abs. 1 Nr. 4 ZPO eine darauf beruhende Verurteilung - nicht derart undeutlich gefaßt sein, daß der Streitgegenstand und der Umfang der Prüfungsund Entscheidungsbefugnis des Gerichts nicht mehr klar Umrissen sind, der Beklagte sich deshalb nicht erschöpfend verteidigen kann und im Ergebnis dem Vollstreckungsgericht die Entscheidung darüber überlassen bleibt, was dem Beklagten verboten ist (st. Rspr.; vgl. BGHZ 144, 255, 263 - Abgasemissionen; BGH, Urt. v. 12.7.2001 - I ZR 40/99, GRUR 2002, 86, 88 = WRP 2001, 1294 - Laubhefter, jeweils m.w.N.).
BGH, Urteil vom 2.3.2002, Az. X ZR 127/99 § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO steht einer Bezugnahme auf gesetzlich definierte Begriffe jedenfalls dann nicht entgegen, wenn zwischen den Parteien im Einzelfall kein Streit über deren Auslegung besteht (vgl. hierzu BGH, Urt. v. 24.11.1999 -1 ZR 189/97, GRUR 2000, 438, 441 -Gesetzeswiederholende Unterlassungsanträge m.w.N.).
BGH, Urteil vom 4.11.2001, Az. 1 OH 11/96 Er genügt deshalb nicht den Anforderungen, die an einen bestimmten Antrag im Sinne des § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO zu stellen sind (vgl. BGH, Urteil vom 10. Januar 1983 -VIIIZR 231/81 = NJW 1983, 2247, 2250; BGH, Urteil vom 4. Oktober 2000 - VIII ZR 289/99 = NJW 2001,445).
BGH, Urteil vom 4.11.2001, Az. I ZR 214/99 Nach § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO darf ein Unterlassungsantrag nicht so undeutlich gefaßt sein, daß der Streitgegenstand und der Umfang der Prü-fungs- und Entscheidungsbefugnis des Gerichts nicht mehr klar Umrissen sind, sich der Beklagte deshalb nicht erschöpfend verteidigen kann und im Ergebnis dem Vollstreckungsgericht die Entscheidung darüber überlassen bleibt, was dem Beklagten verboten ist (vgl. BGH, Urt. v. 24.11.1999 - I ZR 189/97, GRUR 2000, 438, 440 = WRP 2000, 389 - Gesetzeswiederholende Unterlassungsanträge; BGHZ 144, 255, 263 - Abgasemissionen; BGH, Urt. v. 26.10.2000 - I ZR 180/98, GRUR 2001,453, 454 = WRP 2001,400 - TCM-Zentrum; Urt. v. 9.11.2000 -IZR 167/98, GRUR 2001, 529, 531 = WRP 2001, 531 - Herz-Kreislauf-Studie).
BGH, Urteil vom 4.6.2001, Az. 1 ZR 40/99 a)	Nach § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO darf ein Unterlassungsantrag - und nach § 313 Abs. 1 Nr. 4 ZPO eine darauf beruhende Verurteilung - nicht derart undeutlich gefaßt sein, daß der Streitgegenstand und der Umfang der Prü-fungs- und Entscheidungsbefugnis des Gerichts nicht mehr klar Umrissen sind, sich der Beklagte deshalb nicht erschöpfend verteidigen kann und im Ergebnis dem Vollstreckungsgericht die Entscheidung darüber überlassen bleibt, was dem Beklagten verboten ist (st. Rspr.; vgl. BGH, Urt. v. 5.6.1997 -1 ZR 69/95, GRUR1998, 489, 491 = WRP 1998, 42 - Unbestimmter Unterlassungsantrag III; Urt. v. 15.7.1999 -1 ZR 204/96, GRUR 1999, 1017 = WRP 1999, 1035 - Kontrollnummernbeseitigung; Urt. v. 26.10.2000 -1 ZR 180/98, GRUR 2001, 453, 454 = WRP 2001, 400 - TCM-Zentrum).
BGH, Urteil vom 4.11.1999, Az. IX ZR 36/98 Die Klägerin hat in der Revisionsverhandlung - in zulässiger Weise (vgl. BGHZ 11, 192, 194 ff) - klargestellt, daß sie mit dem Klageanspruch in erster Linie eine Forderung aus dem Konto mit der Endnummer 74, hilfsweise aus dem Unterkonto mit der Endnummer 00 und äußerst hilfsweise aus dem Unterkonto mit der Endnummer 01 geltend macht (§ 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO).
BGH, Urteil vom 3.9.1999, Az. 1 ZR 167/97 Nach § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO darf ein Verbotsantrag nicht derart undeutlich gefaßt sein, daß der Streitgegenstand und der Umfang der Prüfungsund Entscheidungsbefugnis des Gerichts nicht mehr klar Umrissen sind, sich der Beklagte deshalb nicht erschöpfend verteidigen kann und im Ergebnis dem Vollstreckungsgericht die Entscheidung darüber überlassen bleibt, was dem Beklagten verboten ist (st. Rspr.; vgl. BGH, Urt. v. 5.6.1997 -1 ZR 69/95, GRUR 1998, 489, 491 = WRP 1998, 42 - Unbestimmter Unterlassungsantrag III; Urt. v. 15.7.1999 -1 ZR 204/96, GRUR 1999, 1017 = WRP 1999, 1035 - Kontrollnummernbeseitigung).
LAG Düsseldorf, Urteil vom 1.3.1999, Az. 18 Sa 1941/98 Wird mit mehreren Forderungen, die betragsmäßig die Klageforderung übersteigen, aufgerechnet, erfordern der Bestimmtheitsgrundsatz des § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO und die Rechtskrafterstreckung nach § 322 Abs. 2 ZPO, dass die Reihenfolge oder der Betrag angegeben werden, in denen die Forderungen zur Aufrechnung gestellt werden (vgl. OLG Schleswig, MDR 1976, Seite 50).
BGH, Urteil vom 2.1.1999, Az. VI ZR 25/98 c) Es ist daher daran festzuhalten, daß im Rahmen des Bestimmtheitsgebotes gemäß § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO die Angabe einer Betragsvorstellung, nach der sich die Beschwer bestimmt, jedenfalls dann notwendig ist, wenn der Kläger sich die Möglichkeit einer Rechtsmitteleinlegung erhalten will (BGHZ 132, 341, 351 f.).
LG Düsseldorf, Urteil vom 3.0.1999, Az. 11 O 247/93 § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO ist es, dass der Klageantrag gerichtet ist auf die Vornahme geeigneter Maßnahmen, um wesentliche Beeinträchtigungen durch Einwirkungen bestimmter Art zu verhindern (BGH LM § 906 Nr. 5).
BGH, URTEIL vom 5.9.1998, Az. V ZR 64/98 Der Senat hat schon entschieden (BGHZ 121, 248, 251), daß die allgemeine Fassung des Klageantrags und damit auch des Tenors zwar auf den ersten Blick schwer mit dem Bestimmtheitsgebot von § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO zu vereinbaren sei, die Besonderheiten der immissionsrechtlichen Unterlassungsklage aber eine unterschiedliche Beurteilung erfordere und damit Anträge mit dem Gebot, allgemein Störungen bestimmter Art zu unterlassen, zulässig sind.
BGH, URTEIL vom 4.6.1998, Az. IX ZR 63/97 Die Zustellung einer Klage, die - wie im vorliegenden Falle - den Voraussetzungen des § 253 ZPO entspricht, unterbricht die Verjährung auch dann, wenn die Klagebegründung keine schlüssige Darlegung des Klageanspruchs enthält; diese kann während des Rechtsstreits jederzeit nachgeholt werden, selbst wenn der Anspruch ohne die Unterbrechungswirkung der Klage bereits verjährt gewesen wäre (BGH, Urt. v. 26. Juni 1996 - XII ZR 38/95, NJW-RR 1996, 1409, 1410 m.w.N.).
BGH, Urteil vom 2.6.1997, Az. XI ZR 154/96 Die Rechtsverfolgung aus dem Scheck wird nicht dadurch erschwert, daß aus ihm nur die Sammelbezeichnung der Gesellschaft bürgerlichen Rechts und ihr Vertreter ersichtlich ist (vgl. hierzu BGH, Urteil vom 12. März 1990 - II ZR 312/88, WM 1990, 1113, 1114 zu § 253 Abs. 2 Nr. 1 ZPO).
BGH, URTEIL vom 3.4.1997, Az. XII ZR 140/95 So hat etwa der Bundesgerichtshof in ständiger Rechtsprechung bei unrichtiger äußerer Parteibezeichnung grundsätzlich diejenige Person als Partei (§ 253 Abs. 2 Nr. 1 ZPO) angesehen, die objektiv erkennbar durch die Parteibezeichnung betroffen werden sollte (BGHZ 4, 328, 334 f.; BGH Urteil vom 12. Mai 1977 - VII ZR 167/76 - NJW 1977, 1686; BGH Beschluß vom 28. März 1995
BGH, URTEIL vom 2.2.1994, Az. VI ZR 287/93 Machte sie davon mit ihrer Klage nur einen Teilbetrag geltend, dann war es nach § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO nicht erforderlich, einzelne Ansprüche innerhalb des Klageantrags voneinander abzugrenzen (BGH, Urteil vom 10. November 1986 - II ZR 140/45 - NJW 1987, 1077, 1078 m.w.N.).
BGH, Urteil vom 3.5.1993, Az. XII ZR 12/92 Maßgebend ist daher der den prozessualen Leistungsanspruch bildende Streitgegenstand, der bestimmt wird durch den Klageantrag, in dem sich die vom Kläger beanspruchte Rechtsfolge konkretisiert, und den Lebenssachverhalt (Anspruchsgrund), aus dem die begehrte Rechtsfolge hergeleitet wird (vgl. § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO; BGH, Urteile vom 18. November 1982 - IX ZR 91/81 - NJW 1983, 388, 389 und 11. Dezember 1986 - IX ZR 165/85 - NJW-RR 1987, 683, 684 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 5.11.1989, Az. V ZR 174/88 Die Kläger hätten gemäß § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO im einzelnen angeben müssen, wie sie die geltend gemachte Gesamtsumme ziffernmäßig auf die verschiedenen Ansprüche verteilt wissen wollen, oder sie hätten mindestens eine Reihenfolge angeben müssen, in welcher die Ansprüche bis zu der von ihnen geltend gemachten Gesamtsumme gefordert werden (BGHZ aaO).
BGH, BESCHLUSS vom 2.10.1989, Az. X ZB 24/88 6 Der Bundesgerichtshof hat darüber hinaus bereits entschieden, daß zu einer ordnungsgemäßen Klageerhebung grundsätzlich die Angabe der ladungsfähigen Anschrift des Klägers selbst dann gehört, wenn seine Identität als solche für alle Verfahrensbeteiligten (- der Kläger jenes Verfahrens war der geschiedene Ehemann der Beklagten -) zweifelsfrei feststeht (vgl. BGHZ 102, 332 ff. = LM Nr. 84 zu § 253 ZPO = NJW 1988, 2114 ff. = MDR 1988, 393); der Bundesgerichtshof hat dies u.a. damit begründet, daß mit dem Betreiben eines Prozesses nachteilige Folgen verbunden sein können (z.B. die Kostenpflicht im Falle des Unterliegens), für die der Kläger einzustehen habe und denen er sich nicht dadurch zu entziehen suchen dürfe, daß er den Prozeß aus dem Verborgenen führe (BGHZ 102, 335).
BGH, URTEIL vom 4.5.1989, Az. III ZR 92/87 Den wesentlichen Formerfordernissen des § 253 ZPO war Genüge getan (vgl. Senatsurt. v. 17. November 1988 - III ZR 252/87 = BGHR BGB § 209 Abs. 1 Klageerhebung 2, ZPO § 253 Abs. 2 Nr. 1 Parteibezeichnung 3 und Abs. 2 Nr. 2 Bestimmtheit 10 = WM 1989, 504); Die Parteien und das Gericht sowie Gegenstand und Grund des erhobenen Anspruchs standen objektiv und für alle Beteiligten erkennbar fest, ein bestimmter Antrag war gestellt.
BGH, URTEIL vom 5.4.1989, Az. V ZR 103/88 Sie sind bestimmt genug (§ 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO), und der Kläger hat auch ein Rechtsschutzinteresse zur Klage auf Abgabe entsprechender Angebote der Beklagten (BGHZ 98, 130, 133 ff).
BGH, URTEIL vom 4.10.1988, Az. III ZR 252/87 Insoweit kann eine Zustellung (§ 253 Abs. 1 ZPO) hier auch weder nach § 187 ZPO (vgl. BGHZ 7,
BGH, URTEIL vom 5.11.1987, Az. V ZR 223/85 Da die ziffernmäßige Festlegung des Ersatzanspruches von einer richterlichen Schätzung abhängig ist, die Kläger mit der Behauptung eines Totalschadens und einer Verkehrswertschätzung des Hauses einen Betrag als ihrer Ansicht nach angemessenen Ersatz bezeichnet, sowie die tatsächlichen Grundlagen der Schätzung und Berechnung hinreichend dargelegt haben, ist ihr Klageantrag jedenfalls hinreichend bestimmt (§ 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO; vgl. BGH Urt. v. 4. November 1969, VI ZR 85/68, NJW 1970, 281 als Beispiel st. Rspr.).
BGH, URTEIL vom 3.4.1987, Az. IVb ZR 52/86 Die Rechtshängigkeit des mündlich gestellten Antrages tritt dagegen auch bei Fehlen der Erfordernisse des § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO sofort ein (BAG BB 1981, 1528, 1529; vgl. auch Stein/Jonas/Schumann aaO 20. Aufl. § 261 Rdn. 36; Thomas/Putzo aaO § 253 An. 2 d).
BGH, URTEIL vom 4.2.1986, Az. III ZR 31/85 Gleichwohl erscheint es im Interesse der Parteien zur alsbald gen Klärung ihrer streitigen Rechtsbeziehungen geboten, den rechtlichen Rahmen für das weitere Verfahren zu bestimmen: 1. Macht die Klägerin weiterhin einen 'letztrangigen' Teilbetrag der streitigen Gesamtforderung von 109.118,83 DM geltend und handelt es sich hierbei - was naheliegt - um den 99.118,83 DM übersteigenden Spitzenbetrag von 10.000 DM, so bestehen hiergegen aus prozeßrechtlicher Sicht keine Bedenken Die von der Klägerin vorgenommene Aufteilung ihrer Gesamtforderung genügt dann dem Bestimmtheitserfordernis des § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO und bietet auch eine hinreichend sichere Grundlage für die Beurteilung der Rechtskraft, die sich ledig lieh auf den allein streitbefangenen Anspruchsteil erstreckt (BGHZ 85, 367, 373 f).
BGH, URTEIL vom 2.1.1984, Az. VI ZR 70/82 Dagegen hält die Verurteilung des Beklagten zur Zahlung eines Schmerzensgeldes, den Revisionsangriffen nicht durchweg stand, 1. Von dem dieser Verurteilung zugrunde gelegten Ausgangspunkt des Berufungsgerichts aus, daß die Klägerin es an verbindlichen Angaben zur Größenordnung des begehrten Schmerzensgeldes habe fehlen lassen, hätte das Berufungsgericht den Klageantrag allerdings als unzulässig abweisen müssen, weil es an der von § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO geforderten, vom Revisionsgericht von Amts wegen (vgl, Senatsurteil vom 1, Juni 1976 -VI ZR 162/74- « VersR 1976, 987) zu berücksichtigenden ^Bestimmtheit des Klageantrags fehlt (Senatsbeschlüsse vom 4. November 1969 - VI ZB 14/69 - VersR 1970, 83; vom 21, Juni 1977 - VI ZA 3/75 - VersR 1977, 861 f; vom 20, Februar 1979 - VI ZB 4/75 = VersR 1979, 472; vgl. auch BGH2 45, 91, 93; BGH Urteil vom 24. April 1975 ~ III ZR 7/73 = VersR 1975, 856, 857; Senatsurteil vom 20. September 1983 - VI ZR 111/82 « VersR 1983,.
BGH, URTEIL vom 1.4.1983, Az. II ZR 148/82 10 Danach muß diese, soweit sie auf die Verwertung des Grundstücks gerichtet ist, abgewiesen werden, auch wenn man den Leistungsantrag mangels genügender Bestimmtheit im Sinne von § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO (vgl. BGH Urt. v. 25.5.1959 - II ZR 115/58 = LM ZPO § 253 Nr. 21 ■unter IV 2) in einen Feststellungsantrag umdeutet.
BGH, URTEIL vom 4.10.1982, Az. IX ZR 91/81 Dieser wird bestimmt durch den Klageantrag, in dem sich die vom Kläger in Anspruch genommene Rechtsfolge konkretisiert, und den Lebenssachverhalt (Anspruchsgrund), aus dem der Kläger die begehrte Rechtsfolge herleitet (vgl. § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO; BGH LM ZPO § 253 Nr. 56).
BGH, URTEIL vom 1.4.1982, Az. VIII ZR 181/81 2. a) Der Bundesgerichtshof hat in seinem Urteil vom 29. November 1956 - III ZR 235/55 (BGHZ 22, 254) zu dem - seither nicht geänderten - § 253 Abs. 2 ZPO entschieden, daß für den dort zwingend vorgeschriebenen Inhalt einer Klageschrift im Anwaltsprozeß die Bezugnahme auf ein von der Partei selbst unterzeichnetes und eingereichtes Schreiben (in jenem Fall ging es um ein Armenrechtsgesuch) nicht ausreichend sei.
BGH, URTEIL vom 5.9.1981, Az. I ZR 156/79 Zwar läßt der Wortlaut des Antrags allein die in § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO geforderte Bestimmtheit vermissen, da - würde man ihm entsprechen - eine wesentliche Streitfrage des Prozesses, nämlich ob und wann eine technischfunktionell nicht gebotene Überdimensionierung vorliegt, in das Zwangsvollstreckungsverfahren verlagert würde (vgl. BGH GRUR 1978, 649, 650 - Elbe-Markt; 1979, 116, 117 - Der Superhit -).
BGH, URTEIL vom 2.8.1981, Az. VI ZR 257/80 Damit aber ist dem Bestimmtheitserforderais des § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO Genüge getan (zu den Anforderangen an die Bestimmtheit eines Freistellungsantrags jetzt auch BGH,Urteil vom 4. Dezember 1980 - IVa ZR 32/80 - VersR 1981, 173 /zu dem Abdruck in BGHZ bestimmt/).Daß dem Freistellungsansprach seinem Umfang nach Grenzen gesetzt sind, ändert daran nichts.
BGH, vom 2.2.1981, Az. VI ZR 202/79 erfüllt der Antrag nicht das Erfordernis der Bestimmtheit (§ 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO), das bei einer Leistungsklage auch Vollstreckungsfähigkeit voraussetzt (vgl. Senatsurteil vom 18. März 1980 - VI ZR 105/78 - VersR 1980, 555,556, insoweit BGHZ 76, 249 nicht abgedruckt).
BGH, URTEIL vom 3.9.1980, Az. I ZR 174/78 Die Bestimmtheit des Klageantrags ist Voraussetzung seiner Zulässigkeit (§ 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO) und darf deshalb im Hinblick auf die weniger weitreichende Rechtskraftwirkung einer wegen Fehlens dieser Voraussetzung ergehenden Entscheidung grundsätzlich nicht dahingestellt bleiben, wenn über die logisch nachrangige Begründetheit der Klage entschieden werden muß (BGH LM § 322 Nr. 78).
BGH, URTEIL vom 4.6.1980, Az. IX ZR 64/77 Daß ein Angriff des Klägers gegen die Begründung des ablehnenden Bescheides fehlte, ist für die Frage, ob das Zulässigkeitserfordernis des § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO erfüllt ist, ohne Belang (vgl. BGH RzW 1963, 470 Nr. 34; 1974, 215).
BGH, URTEIL vom 4.2.1979, Az. IX ZR 20/75 Entscheidungsgründe 1. Es kann offen bleiben, ob der am 26. Januar 1968 eingereichte Schriftsatz den Anforderungen des § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO mit § 209 Abs. 1 BEG genügt (vgl. BGH RzW 1974, 215) und deshalb geeignet ist, die Frist des § 210 BEG zu wahren.
BGH, URTEIL vom 5.2.1979, Az. I ZR 29/77 Ein solches Erfordernis würde über die verfahrensrechtliche Funktion des § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO hinausführen (BGH vom 20.5.1976, LM § 253 ZPO Nr. 56).
BGH, URTEIL vom 5.2.1979, Az. I ZR 29/77 Ebensowenig setzt § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO voraus, daß der Sachvortrag der Klage - als richtig unterstellt -den Klageantrag rechtfertigt; es müssen also nicht notwendig bereits alle Tatsachen in der Klage vorgetragen werden, die erforderlich sind, um die in Anspruch genommene Rechtsfolge zu begründen; insoweit handelt es sich nicht um eine Frage der Bestimmtheit der Klage, sondern der ihrer sachlichen Begründetheit (BGH aaO.).
BGH, URTEIL vom 5.2.1979, Az. I ZR 29/77 Es ist daher in der Rechtsprechung anerkannt, daß auch ein mangelhafter, insbesondere nicht genügend substantiierter Sachverhalt der Wirksamkeit der Klageerhebung nicht entgegensteht, so daß auch eine solche Klage die Verjährung unterbricht; die zur sachlichen Entscheidung erforderliche substantiierte Darlegung des Sachverhalts kann nachgebracht werden (BGH vom 22.5.1967, LM § 253 ZPO Nr. 43 = NJW 1967, 2210, 2211).
BGH, URTEIL vom 5.2.1979, Az. I ZR 29/77 In welchem Umfang bereits in der Klage der maßgebende Sachverhalt anzugeben ist, läßt sich nicht allgemeingültig sagen; das richtet sich u.a. nach dem Gegenstand und nach der Art der Klage (vgl. BGH GRUR 1963, 218 = LM § 253 ZPO Nr. 34 - Mampe Halb und Halb II) sowie nach der erwarteten Einlassung des Beklagten (vgl. BGH vom 16.5.1962, LM § 282 ZPO Nr. 12).
BGH, URTEIL vom 5.2.1979, Az. I ZR 29/77 Die Unterschrift des beim Prozeßgericht zugelassenen Rechtsanwalts soll im Interesse der Rechtssicherheit und Rechtsklarheit gewährleisten, daß der Schriftsatz von ihm stammt und prozessual gewollt ist (vgl. BGHZ 22, 254, 256; LM § 253 ZPO Nr. 56).
BGH, URTEIL vom 5.6.1978, Az. I ZR 169/76 Maßgeblich ist insoweit vor allem, ob das entsprechende Urteil die Grenzen der Rechtskraft erkennen läßt und demgemäß auch für die Vollstreckungsinstanz klar ist (BGH LM § 253 ZPO Nr. 34, 49).
BGH, URTEIL vom 5.1.1978, Az. Y ZR 95/75 Der Klageantrag muß so bestimmt sein, daß der Beklagte sein Risiko erkennen und sich demgemäß verteidigen kann (vgl. BGH LM § 253 ZPO Nr. 34; Baumbach/Hartmann, ZPO 36. Aufl. § 253 An. 5 B).
BGH, BESCHLUSS vom 2.5.1977, Az. VI ZA 3/75 2.	Wenn der Kläger trotzdem meint, seine Beschwer sei zu Unrecht verneint worden, dann verkennt er, daß die beschränkte Zulassung unbezifferter Leistungsanträge durch die Rechtsprechung von dem Gebot des § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO, einen bestimmten Antrag zu stellen, nicht befreien kann (BGHZ 45, 91, 93; obiger Senatsbeschluß vom 4. November 1969 aaO; BGH, Urt. v. 24. April 1975 - III ZR 7/73 -VersR 1975, 856, 857; st.Rspr.).
BGH, URTEIL vom 4.4.1976, Az. IX ZR 130/73 Daß eine Stellungnahme des Klägers zu der Begründung des ablehnenden Bescheids fehlte, ist für die Frage, ob das Zulässigkeitserfordernis des § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO erfüllt ist, ohne Belang (vgl. BGH RzV 1965, 470 Nr. 34; 1974, 215).
BGH, URTEIL vom 5.9.1975, Az. I ZR 59/74 1.	Zunächst entspricht der Klageantrag, was von Amts wegen zu berücksichtigen ist (BGHZ 11, 193, 194), nicht den Anforderungen, die gemäß § 253 Abs. 2 Ziff.2 ZPO an die Bestimmtheit zu stellen sind.
BGH, URTEIL vom 4.6.1975, Az. III ZR 28/73 Zwar hat er diesen Schaden nicht - wie erforderlich (BGH LM § 253 ZPO Nr. 7) - betragsmäßig auf die beiden Schadensfälle aufgeteilt.
BGH, URTEIL vom 3.5.1975, Az. VIII ZR 254/74 So kann der Beklagte insbesondere in der Regel sowohl auf die in § 253 Abs. 1 ZPO vorausgesetzte förmliche Zustellung der Klage als auch auf die in § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO vorgeschriebene Angabe des Gegenstandes und des Grundes des erhobenen Anspruchs in der Klageschrift verzichten (vgl. BGHZ 22, 254, 257; 25, 66, 72; BGH Urt. v. 9. Mai 1957 - III ZR 129/55 =LM ZPO § 253 Nr. 16).
BGH, URTEIL vom 2.4.1974, Az. VI zr 39/73 Zutreffend erklärt das Berufungsgericht, daß eine Klageschrift erst dann im Sinne des § 253 Abs. 5 ZPO bei Gericht eingereicht ist, wenn sie von einer zu ihrer Entgegennahme befugten Person in Empfang genommen worden ist (BGHZ 2, 31, 32; 23, 307, 310; BGH Beschluß v. 21. Oktober I960 - V ZB 11/60 - LM ZPO § 518 Abs. 1 Nr. 9; Urteil v. 23. März 1973 - V ZR 39/71 - NJW 1973, 1082).
BGH, URTEIL vom 4.2.1974, Az. Ix ZR 160/73 Das bedeutet, daß § 253 Abs. 2 ZPO insoweit anzuwenden ist, als es sich mit den Besonderheiten eines Entschädigung sverfahrens vereinbaren läßt (BGH RzW 1957, 203 Nr. 40) Unschädlich sind Mängel der Klageschrift, die weder für das Gericht oder das beklagte Land eine erhebliche Erschwerung bedeuten noch die Klarheit der Sachund Rechtslage in Frage stellen (BGH RzW 1964, 518 Nr. 29 und Nr. 30) Die Parteien und das angerufene Gericht sind hinreichend deutlich zu bezeichnen (§ 253 Abs. 2 Nr. 1 ZPO).
BGH, URTEIL vom 2.9.1971, Az. VI ZR 59/70 1. Das Berufungsgericht geht an sich zutreffend davon aus, daß eine nach Ablauf der jeweils maßgebenden Frist (hier der Verjährungsfrist) erfolgte Klageerhebung, d.h. Zustellung der Klageschrift (§ 253 Abs. 1 ZPO) dann nicht mehr als 'demnächst' im Sinne des Gesetzes (§ 693 Abs. 2, 496 Abs.3 und § 261 b Abs.3 ZPO) angesehen werden kann, wenn der Kläger schuldhaft zu einer (nicht nur geringfügigen) Verspätung der Zustellung beigetragen hat (BGHZ 25, 66, 77; BGH Urteile v. 2. Dezember 1968 - m ZR 34/68 - VersR 1969, 255 m.w.
BGH, URTEIL vom 2.8.1971, Az. VI ZR 29/70 Auch der unbezifferte Leistungsantrag unterliegt, wo er von der Rechtsprechuhg^:zugelassen wird, dem gesetzlichen Erfordernis der Bestimmtheit (§ 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO) und bedarf daher der Ergänzung durch die im Vortrag des Klägers erkennbar gewordenen Wertvorstellungen (vgl. Senatsurteil vom 1. Februar 1966 - VI ZR 193/64 - BGHZ 45, 91, 93).
BGH, URTEIL vom 1.6.1971, Az. VII ZR 286/69 Das ist nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs jedoch nur erforderlich, wenn der eingeklagte zusammenfassende Teilbetrag mehrere selbständige Einzelforderungen betrifft (BGHZ 11, 192, 194; BGH NJW 1959, 18195 1958, 543; DM Nr. 11 zu § 253 ZPO).
BGH, URTEIL vom 3.4.1965, Az. VIII ZR 107/63 a) Wie auch die Revision nicht verkennt, handelt es sich bei dem Klageantrag, der zwingendes Erfordernis der Klageschrift ist (§ 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO), um eine verfahrensrechtliche Willenserklärung, die der Auslegung fähig ist (vgl. BGHZ 37, 331, 333* BGH Urt.v.
BGH, vom 4.9.1964, Az. III ZH 152/63 Wie der Bundesgerichtshof in seiner Entscheidung BGHZ 11, 175:(177) aus-goführt hat, genügt es nach dem Wortlaut des Gesetzes zur Erhebung der Klage, wenn dem Beklagten ein Schriftsatz förmlich zugestellt wird, dessen Inhalt den in § 253 Abs. 2 ZPO aufgeführten Anforderungen an eine Klageschrift entspricht.
BGH, vom 4.5.1964, Az. III ZR 192/65 6 Entsprach*der Inhalt der Klage nicht den zwingenden Anforderungen, dann konnte der Mangel, wie das Berufungsgericht ebenfalls zutreffend darlegt, nicht rückv/irkend, sondern nur mit Wirkung vom Zeitpunkt seiner Beseitigung an behoben werden (BGHZ 22, 254, 257; LM § 253 ZPO Nr. 16).
BGH, URTEIL vom 5.7.1961, Az. III ZR 84/74 1. Die Klageschrift genügt den Bestimmtheitsanforderungen des § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO, der auch für die Klage nach Art. 12 NTS-AG gilt (vgl. die Senatsurteile NJW 1973, 248 und VersR 1967, 586 sowie - zu Art. 8 Abs.10 des Finanzvertrags - MDR 1964, 831 = LM ZPO § 253 Nr. 39)• Sie muß nach dieser Vorschrift die bestimmte Angabe des Gegenstandes und des Grundes des er hobenen Anspruchs, sowie einen bestimmten Antrag enthalten.
BGH, vom 2.5.1959, Az. V ZR 156/58 Hierzu fordert die bisherige höchstrichterliche Rechtsprechung, daß der Kläger entweder die Klag summe auf die einzelnen Ansprüche betragsmäßig aufteilt oder die Ansprüche in eine bestimmte Reihenfolge als Haupt- und Hilfsanspruch bringt (RGZ 157, 321} BGH LM Nr. 7 zu § 253 ZPO = KDR 1953, l6*f; BGHZ 11, 192; über die Verbindung beider Abgrenzungsmöglichkeiten miteinander vgl« Kreft, DRiZ 195^, 186).
BGH, vom 4.11.1955, Az. V ZB 25/55 84	9 und bei Anwesenheit des bevollmächtigten Rechts- anwalts nicht den Hilfsarbeiter, der selbst Rechtsanwalt, aber nicht Vertreter der Partei und bei dem Berufungsgericht nicht zugelassen ist (BGH bei Bindenmaier-Möhring, Nachschlagewerk zu § 253 ZPO Nr 7)» Da der amtlich bestellte Vertreter eines im Urlaub abwesenden, von der Partei beauftragten Rechtsanwalts diesen in jeder Hinsicht vertreten kann und soll, ist auch dieser als Vertreter der Partei anzusehen»
BGH, Urteil vom 6.6.1955, Az. VI ZR 116/54 Daher waren Gegen- stand und Grund der erhobenen Ansprüche zunächst nicht mit der nach § 253 Abs 2 Nr 2 ZPO geforderten Bestimmtheit angegeben (Urteile BGHZ 11> 181 [184], 192 [193 ff], sowie Urteile des erkennenden Senats vom 9*Kärz 1955 - VI ZR 9/54 - VersR 1955, 294 und vom 30.April 1955 - VI ZR 87/54 das zur Veröffentlichung vorgesehen ist), Dieser-Hange1 ist aber inzwischen beseitigt, denn die Klägerin hat mit ihrem im Berufungsrechtszug gestellten Antrag deutlich zu erkennen gegeben, dass sie jetzt den Teilbetrag von 40,000 DII nur aus Ansprüchen herleitet, die mit den Arbeiten am Priedeburger Tief (Dos 7) Zusammenhängen, Seitdem ist die Teilklage genügend bestimmt und daher zulässig.
BGH, vom 6.3.1955, Az. VI ZR 87/54 Entgegen der Ansicht des Berufungsgerichts handelt es sich nämlich bei den in der Schädensaufstellung des Klägers enthaltenen Einzelbeträgen nicht um Teilposten eines einheitlichen Anspruchs, vielmehr leitet der Kläger aus dem Unfallereignis mehrere selbständige Ansprüche her, denn er verlangt Heilungskosten, Verdienstausfall (diese beiden Ansprüche aufgegliedert in mehrere Einzelposten), Schmerzensgeld und Ersatz von ihm entstandenen Gerichtsund Anwaltskosten (vgl dazu das Urteil des erkennenden Senats vom 19* März 1954 - VI ZR 3/54 Wird aber ohne nähere Abgrenzung ein Teilbetrag von einer Gesamtforderung geltend gemacht, die sich aus mehreren selbständigen Einzelfor-derungen zusammensetzt, so hat der erkennende Senat in Übereinstimmung mit der ständigen Rechtsprechung des Reichsgerichts und des Bundesgerichtshofs (RGZ 157, 321 [326]; RG DR 1940, 291; BGH MDR 1953, 164; BGHZ 11, 181 [184], 192 [193 ff]) eine solche Teilklage als unzulässig' angesehen, weil es an der von § 253 Abs 2 Satz 2 ZPO geforderten Bestimmtheit des Gegenstandes und des Grundes des erhobenen Anspruchs fehlt (urteile des er-„ kennenden Senats vom 9? Pebruar 1955 - VI ZR 264/53 -und vom 9- März 1955 - VI ZR 9/54).
BGH, Urteil vom 1.9.1952, Az. Ill ZR 370/52 Deshalb genügte es nicht, dass der Kläger lediglich fen insgesamt verlangten bezifferten Teilbetrag seines angeblichen Gesamtschadens angab/ Vielmehr musste - wie der Senai im Anschluss an RGZ 157, 321 (326) in seinen Urteilen vom 15 o Dezember 1952 (MDR 1953, 164 und IM Nr 7 zu § 253 ZPO) und vom 3«. Dezember 1953 (BGHZ 11, 192) entschieden hat - eine Abgrenzung der verschiedenen Ansprüche vorge-nommen werden, indem entweder die Klagesumme ziffernmäs-sig auf die verschiedenen Ansprüche verteilt wurde oder die einzelnen Ansprüche derart in ein Abhängigkeitsverhältnis zueinander gebracht wurden, dass ein Anspruch als Hauptanspruch und die übrigen in ganz bestimmter Reihenfolge als Hilfsansprüche geltend gemacht wurden» In der Revisionsinstanz hat der Kläger auf Anregung des Gerichts die notwendige Klarstellung seines Klageantrages nachgeholt und erklärt, dass er mit dem bezifferten Klageanspruch in erster Linie den ihm durch das Abreissen der Ruine entstandenen Schaden und hilfsweise den an den Kellergewölben verursachten Schaden, ferner den durch die seitens der Beklagten erfolgte Entnahme von Baumaterial und dlh durch die Gestattung der Materialentnahme durch dritte Personen entstandenen Schaden in der angegebenen Reihenfolge geltend mache» Diese Abgrenzung konnte - da zu demindest der Hauptanspruch nach Grund und Betrag hinreiche^d^u^ildkan-:	^

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