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Timestamp: 2019-08-19 08:18:29+00:00

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Nach Art. 4 Abs. 2 Aufnahmegesetz (AufnG) obliegen die Einrichtung und der Betrieb staatlicher Gemeinschaftsunterkünfte zur Unterbringung von Asylbewerbern entsprechend dem Bedarf den jeweiligen Regierungen.
Gemäß § 53 Asylgesetz (AsylG) sollen Asylbewerber und sonstige Leistungsberechtigte nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) in der Regel in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht werden, sofern sie nicht mehr nach § 47 Asylgesetz (AsylG) verpflichtet sind, in einer Aufnahmeeinrichtung zu wohnen.
Die zuständigen Regierungen haben gemäß § 5 Abs. 1 Satz 1 Asyldurchführungsverordnung (DVAsyl) die Aufgabe in jedem in § 3 Abs. 2 Satz 1 DVAsyl aufgeführten Landkreis und jeder kreisfreien Stadt mindestens eine staatliche Gemeinschaftsunterkunft zu betreiben. Bei der konkreten Verteilung innerhalb der Regierungsbezirke ist die Erfüllung der in § 3 Abs. 2 Satz 1 DVAsyl vorgegebenen Quoten maßgeblich.
Die Ausstattung der staatlichen Gemeinschaftsunterkünfte sowie deren Verwaltung und Bewirtschaftung erfolgen durch die Unterkunftsverwaltung. Zudem werden den Bewohnern die einzelnen Unterkunftsplätze zugewiesen und Einrichtungsgegenstände sowie Sachleistungen, etwa Hygieneartikel und ggf. Verpflegung, beschafft.

References: Art. 4
 § 53
 § 47
 § 5
 § 3
 § 3