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Timestamp: 2018-06-20 10:26:45+00:00

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JC fordert, dass ich trotz Krankheit zu Terminen muss (Fotos anbei)ansonsten Sanktion - Seite 2 - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
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26.07.2011, 20:26 #26
AW: JC fordert, dass ich trotz Krankheit zu Terminen muss (Fotos anbei)ansonsten Sank
zu Mausi Was wäre das Beste?
1. Eigentlich nehme ich Meldetermine immer war, da diese ca.1-3 Wochen später wieder anstehen.
2. Es ist allerding davon auszugehen dass der Dir was anhängen will, sonst würde der nicht so aggro vorgehen.
3. Was hast Du denn für ein Wewechen. Dauermigräne oder so?
4. Grundsätzlich weise ich MAEs nach 16d SGBII und Trainingsmassnahmen mit AU ab. Ich bringe aber die AU auch sofort persönlich hin und lasse mir den Eingang bestätigen. Und vorher einscannen oder kopieren.
5. Wenn Du schon AU geschrieben bist oder das auf jeden Fall durchziehen willst, dann kannst du die AU und das Post von Paolo Pinkel per Brief schicken. Aber per Übergabe mit Bestätigung.
6. Wie gesagt die Einladung kommt sowieso nochmal, also ist es Schwachsinn sich evtl. eine sog. Sanktion wegen einer Meldeaufforderung einzufangen.
7.Du kannst natürlich auch beim SG eine Feststellungsklage als einstweilige Anordnung einreichen und die Eingangsbestätigung gleich mit der AU mit schicken. Oder wenn die Anhörung wegen Sanktion kommt mit schicken. Hab ich auch schon mal gemacht.
(Suche Feststellungsklage)
26.07.2011, 20:36 #27
Allerdings gibt es hierbei einen entscheidenden Unterschied zu "mehrere Meldetermine nicht wahrgenommen wurden".
1. - den Fall das sich jemand sofort bei Erhalt eines Termins ganz bewußt genau für diese Zeit regelmäßig AU schreiben läßt
2. - den Fall das jemand seit Monaten AU ist, seine gelben Scheine sofort und regelmäßig absendet / auch per Fax zusätzlich und trotzdem von den wechselnden SB´S ebenso regelmäßig noch während der AU einen Termin für sofort nach der letzten AU bekommt.
ich möchte schon darauf hinweisen, dass es nun nicht mehr so einfach ist. Zumindest wurden hier in dem Fall auch mehrere Termine nicht wahrgenommen und eine durchgehende AU lag hier auch nicht vor.
Da würd ich mir doch eben bescheinigen lassen, dass ich nicht in der Lage bin einen Termin wahrzunehmen und dem Jobcenter die entsprechenden Kosten einreichen. Gegen das Schreiben würde ich allerdings Widerspruch einlegen und durch ein Gericht feststellen lassen, dass man keine derartige Bescheinigung vorlegen muss. Bis dahin muss man halt sich nochn eine Extrabescheinigung besorgen.
Wenn was hier helfen kann ist, wenn die Ärztekammern Druck machen. Ich habe da schon wiederholt mit KAmmern gesprochen, die das alle nicht in Orndung finden, aber machen tun die nichts, obwohl die das leicht könnten.
Wir müssen auch nicht jedem empfehlen unbedingt den Weg des steinigen Widerstands zu gehen, wenn sich das jemand absolut nicht erlauben kann. Selbst 3 Woche Wartezeit können manche nicht hinnehmen.
26.07.2011, 20:43 #28
Möchte aber auf meinen Post23 hinweisen.
Das BSG Urteil sagt ganz klar, dass dann aber bereits in der Einladung zum Meldetermin auf die Vorlage einer,Bettlägrigkeitsbescheinigung, verwiesen werden muss.
26.07.2011, 20:48 #29
Keine Kostenübernahme durch die KV
Du sagst es Martin, die Krankenkassen bezahlen die Wege unfähig oder Bettlägirch Bescheinigung nicht.
26.07.2011, 20:52 #30
ist ja hier passiert oder wie soll ich das Schreiben sonst deuten
http://www.elo-forum.org/attachments...jobcenter1.jpg
26.07.2011, 21:01 #31
in diesem Falle hast Du Recht.
Hatte das Schreiben nicht gelesen.
26.07.2011, 21:38 #32
Es ist möglich, dass hier ein vergleichbarer Fall wie der des vom BSG beurteilten vorliegt (darum meine Frage in Beitrag 3). Letztlich kann nur die TE selbst einschätzen, ob sie immer zeitnah zu Meldeterminen erkrankt ist und danach schnell wieder gesundete. Ich sage das wertungsneutral und ohne jegliche Interpretation.
Da würd ich mir doch eben bescheinigen lassen, dass ich nicht in der Lage bin einen Termin wahrzunehmen und dem Jobcenter die entsprechenden Kosten einreichen.
Das würde ich nur tun, wenn ich tatsächlich reichlich oft und nur zu Meldeterminen erkrankt wäre. Andernfalls würde ich ein solches Attest verweigern. Es kommt eben sehr auf den konkreten Fall an.
Gegen das Schreiben würde ich allerdings Widerspruch einlegen und durch ein Gericht feststellen lassen, dass man keine derartige Bescheinigung vorlegen muss.
??? Soll das eine humoristsiche Einlage sein oder meinst Du diesen Unfug ernst? Gegen ein Schreiben Widerspruch einlegen? Und dann noch klagen? Einem Bescheid kann man widersprechen, aber keinem simplen amtlichen Schreiben.
Wir müssen auch nicht jedem empfehlen unbedingt den Weg des steinigen Widerstands zu gehen, wenn sich das jemand absolut nicht erlauben kann.
Nein, das müssen "wir" nicht. Wir sollten nicht verschweigen, dass Widerstand ggf. seinen Preis hat und es eine gewisse Zeit braucht, bis man sein Recht erstritten hat. Aber genausowenig sollte man empfehlen, sich allen argen Schikanen zu fügen, weil es bequemer zu sein scheint.
26.07.2011, 21:52 #33
Also bisher finde ich die zweite Variante von gilas Post ( #12 ) als Antwortschreiben als besten oder was meint ihr? Kann man das noch verbessern ?
26.07.2011, 22:20 #34
Ich finde, dass die JC das BSG-Urteil viel zu früh anwenden. Es ging dort - wie schon wiederholt gesagt - um jemanden, der über Jahre hinweg (2005 - 2007) Meldeaufforderungen durch AUs nicht nachkam. Daher kann es nicht sein, dass schon nach der 2. oder gar 3. Meldeaufforderung solche psychologischen Schreiben an die betreffenden Leute rausgehen.
Meines Erachtens müßten sich die JC an folgenden Weg halten:
1.) 1. Einladung mit Meldetermin an Kunden; dieser reicht AU ein, weil krank.
2.) 2. Einladung mit Meldetermin an Kunden; dieser reicht AU ein, weil krank.
3.) Wenn der SB das Gefühl hat, dass der Kunde auch die 3. Einladung mit einer AU beantwortet, hätte er die folgende Möglichkeit (oder er greift gleich die Möglichkeit in Punkt 4. auf): 3. Einladung mit Meldetermin mit dem sinngemäß umgesetzten Satz versehen: "Ist der Meldepflichtige am Meldetermin arbeitsunfähig, so wirkt die Meldeaufforderung auf den ersten Tag der Arbeitsunfähigkeit fort, wenn die Agentur für Arbeit dies in der Meldeaufforderung bestimmt." Rechtsgrundlage: § 59 SGB II in Verbindung mit § 309 Abs. 3 Satz 3 SGB III.
4.) Ist nach einigen Wochen noch immer kein Erfolg dergestalt feststellbar, dass der Kunde noch immer nicht erschienen ist, und "zweifelt die Agentur für Arbeit an der AU des erwerbsfähigen Hilfebedürftigen, so" kann sie den Medizinischen Dienst zwecks Einholung eines Gutachtens beauftragen. § 56 Abs. 1 Satz 5 SGB II in Verbindung mit § 275 Abs. 1 Nr. 3 Buchst. b) SGB V.
Sehr interessant in diesem Zusammenhang auch die Beispiele zu Zweifeln an der AU in § 275 Abs. 1a SGB V, auf die ich hier aus Gründen der Einfachheit halber nur mal verweisen möchte, damit ich nicht alles abtippen muss.
5.) Haben die vorbezeichneten Möglichkeiten des SB über einen langen Zeitraum hinweg (Monate, vielleicht sogar Jahre - gemäß dem Bundessozialgericht-Urteil vom 09.11.2010 - B 4 AS 27/10 R ) keinen Erfolg, dann und nur dann sehe ich auf Basis dieses BSG-Urteils eine Rechtsgrundlage dafür, eine Bettlägerigkeitsbescheinigung o.ä. zu verlangen.
Wenn die JC meinen, dass man gleich zu Mittel Nr. 5.) greifen kann, dann halte ich diese Entscheidung nicht nur für ermessensfehlerhaft, sondern auch für rechtlich völlig falsch!
Dieses Vorgehen der JC ist eine Respektlosigkeit uns gegenüber, weil implizit davon ausgegangen wird, dass wir alles doof sind, wir uns mit Recht nicht auskennen und man uns nach Belieben schikanieren kann.
Motto: "Wollen wir doch mal am Stamm rütteln, mal sehen wie viele Äpfel freiwillig runterfallen".
Ich frage mich, was wohl wäre, wenn jemand so schwer krank ist, dass er vielleicht lange Zeit auf der Intensivstation liegt und gar nicht ansprechbar ist. Wenn er dann nach Monaten wieder genesen ist, ist er seine Wohnung los und er steht auch ohne Krankenversicherung dar, weil er ja auf die vielen Meldeauforderungen des JC, die in der Zwischenzeit kamen, nicht reagiert hat und man ihn auf 0 runtersanktioniert hat.
Das erinnert mich irgendwie ans Mittelalter: Um festzustellen, ob eine Frau eine Hexe war, hat man sie an Armen und Beinen gefesselt und dann ins Wasser geworfen. Wenn sie sich befreien konnte oder sonst irgendwie überlebt hat, war sie eine Hexe. Wenn sie ertrank, war sie keine.
26.07.2011, 22:36 #35
mein lieblingsthema ^^^^
Die Revision des Klägers hatte Erfolg, soweit die Beklagte wegen des Meldeversäumnisses vom 17.10.2007 für einen Zeitraum von drei Monaten die zusätzliche Aufhebung des ALG II des Klägers in Höhe von 30 vH der Regelleistung verfügt hatte. Der dieses Meldeversäumnis betreffende Bescheid ist schon deshalb rechtswidrig und in vollem Umfang aufzuheben, weil es an einer (weiteren) wiederholten Pflichtverletzung iS des § 31 Abs 3 Satz 3 SGB II fehlt. Nach dem gesetzgeberischen Konzept sollen dem Hilfebedürftigen durch den jeweils vorangehenden Sanktionsbescheid mit einer Minderung des ALG II in einer niedrigeren Stufe die Konsequenzen seines Verhaltens vor Augen geführt werden, bevor eine Minderung mit einem erhöhten Absenkungsbetrag erfolgt. Dieses gesetzgeberische Konzept würde umgangen, wenn für den gleichen Zeitraum mehrere Minderungsbescheide mit demselben Absenkungsbetrag erlassen werden könnten. Die Revision des Klägers war auch begründet, soweit die Beklagte das ALG II des Klägers mit dem Bescheid vom 2.11.2001 um 40 vH der Regelleistung abgesenkt hat. Der Senat hat im Tenor der Entscheidung die Absenkung für den Zeitraum vom 1.12.2007 bis 29.2.2008 klarstellend auf insgesamt 30 vH gedeckelt, weil eine Addition der Absenkungsbeträge ausgeschlossen ist.
Bundessozialgericht - B 4 AS 27/10 R
26.07.2011, 22:47 #36
Scheint, dass Du recht einseitig meine Beiträge liest und lieber ein Bild über mich verbreiten willst, was aber so nicht gegeben ist.
Ich geh schon mit Menschen durch Dick und Dünn, frage mich aber , wann es eventuell Dick und Doof für den Betoffenen wird. Dazu habe ich einfach zuviel Respekt vor den individuellen Umständen von Betroffenen, die es ja schließlich austragen müssen.
Ich bin auch nicht in der Lage Menschen zu sagen, dass federn wir für den Übergang ab. Also geht ruhig den Weg. Und es gibt auch eine Realität, die leider vielfach von Ratgebern vermisse. Und die wird auch schon mal ziemlich gefährlich, was wir leider hier erleben mussten, weil Hilfe zur absoluten Einmischung wurde.
Es ist auch unsere Aufgabe genau auf die Folgen aufmerksam zu machen und heraushören, ob manche Sachen im konkretenFall indivieuell Sinn machen. Da ist erst recht die Aufgabe der Reaktion und da haben wir auch eine Verantwortung, die wir auch wahrnehmen.
26.07.2011, 22:49 #37
fakt ist einer hat mist gebaut und es ausgenutzt das es zum BSG ging
und die haben entschieden
und das betrift nun alle egal wer
man hat schlechte karten wenn man klage erhebt beim SG wegen termin und krankenschein
die verweisen lustig auf das BSG urteil und das wars
mir passt es auch nicht aber recht haben die
wenn man nicht so erkrankt ist das man ein gespräch nicht führen kann
also termin nicht warnehmen
wenn das so einfach währe
könnte man jeder zeit zum arzt rennen wenn ein termin beim JC ansteht und sich fix krankschreiben lassen
solang man den kopf nicht unterm arm hat
beide beine gebrochen oder wirklich bettruhe verordnet bekommen hat
muss man leider termine beim JC warnehmen
ich weis das passt einigen nicht
aber so wurde geurteilt zu gunsten des JCs
nur weil einer das missbraucht hatte
26.07.2011, 23:41 #38
Ich würd auch erst ne schriftliche Bestätigung haben wollen das die Kosten des Attestes vom Jobcenter übernommen werden, ansonsten gibts nur die AU.
Ich würde mich weigern ein Zusatzattest einzureichen. Ich stell mir gerade vor, wie es denn wäre, wenn sich ein jeder Arbeitgeber wie das JC verhalten würde. Hier sind die Rechte und Pflichten, ganz klar im
Gesetze zum Arbeitsrecht: Entgeltfortzahlungsgesetz
Entgeltforzahlungsgesetz geregelt.
In der Broschüre der Arbeitsagentur steht:
Quelle: Merkblatt SGB II
27.07.2011, 00:13 #39
Was genau hast Du in der Sache gegen meinen Beitrag einzuwenden, ausser dass Du Dich auf den Schlips getreten fühlst? Ich hätte mir gewünscht, dass Du den von Dir verbreiteten Unsinn mit dem angeblich möglichen Widerspruch gegen ein arges Schreiben relativierst.
Es ist auch unsere Aufgabe genau auf die Folgen aufmerksam zu machen und heraushören, ob manche Sachen im konkretenFall indivieuell Sinn machen.
Darüber was individuell Sinn macht, kann man durchaus unterschiedlicher Meinung sein. Im Zweifelsfall muss das ohnehin der Betroffene für sich selbst entscheiden.
Natürlich darf man Menschen nicht leichtfertig in aussichtslose Gefechte schicken. Aber genausowenig darf man ihnen jeglichen Mut zum Widerstand gegen arge Willkür nehmen.
27.07.2011, 00:32 #40
Ihre Dienstanweisung besagt eindeutig, dass die Vorlage einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung grundsätzlich als wichtiger Grund anzuerkennen ist. Es ist nicht zulässig, als Nachweis für einen wichtigen Grund bei Meldeversäumnissen von den Hilfebedürftigen die Vorlage einer sog. „Bettlägerigkeitsbescheinigung“ zu verlangen. Sollten Sie mir eine Rechtsgrundlage nennen können (AUSSER dem altbekannten EINZELFALLURTEIL ... welches auf mich nicht zutrifft) - so bin ich gern bereit, gegen Kostenerstattung bei meinem Arzt ein entsprechendes Attest nachzureichen.
Der Text ist ok. Ich würde eine Änderung vornehmen: "... AUSSER dem EINZELFALLURTEIL vom 9.11.2010, B 4 AS 27/10 R ... welches auf meinen Fall nicht übertragbar ist"
27.07.2011, 11:48 #41
sumse, ich kenne keinen Arzt, der mich auf "Kommando" krank schreibt.
Da du ja offenbar andere Erfahrungen mit Ärzten gemacht hast, frage ich mich, ob diese Ärzte dann nicht auch gleich neben einer auf "Kommando" ausgestellten AU auch eine Bettlägerigkeitsbescheinigung ausstellen?
Und nu? Jetzt stehen wir wieder am Anfang!
27.07.2011, 12:09 #42
dann hast du den falschen arzt
zur bescheinigung die gefordert wird
würde ich die kosten dafür erstmal einfordern
das muss das JC bezahlen das diese extra bescheinigungen kostenpflichtig bei den meisten ärzten sind
aber sehe auch kein problem darin wenn man AU ist und noch rumlaufen kann
sich in den garten setzen kann
das man eben ein termin wahrnimmt
und wer wirklich bettruhe verordnet bekommen hat
ist auch kein problem das der arzt das bescheinigt
kann die gerichte auch verstehen
viele nutzen das aus
kein lust auf den SB kein problem
dann holl ich mir halt eine AU undbin fein raus
das dann diverse gerichte dann sagen
das man termine wahrnehmen kann mit AU solang man nicht bettruhe verodnet bekommen hat
ist dann klar
zumal bei arbeitslosigkeit nicht die selben regeln greifen wie bei einen arbeitnehmer
der arbeitnehmer brauch im krankheitsfall die AU
ein arbeitsloser nicht
sofern er in keiner massnahme sich befindet
so sieht das BSG das und andere gerichte
und ich sehe das auch so
aber das ist ein thema wo man sich drüber streiten kann^^
zuviele verschiedene meinungen gibts dazu
fackt ist halt das was nun die SGs anwenden werden
das eine wird sich auf das urteil vom BSG sich drauf berufen
das andere SG sieht es wieder anders
also 50/50 chance
ich dagegen sehe da auch kein problem darin
mal eben zum JC zu fahren im AU fall
zumal diese terminchen ehh max 1 stunde dauern wenn überhaubt
27.07.2011, 12:29 #43
Ist es nicht so, dass man sich am ersten Werktag nach der Krankmeldung sowieso beim SB melden muss wenn man einen Termin während der AU hatte? Eine AU bringt doch dann nur Aufschub, aber kein "Entrinnen"??
27.07.2011, 12:39 #44
Ja??? Was du alles weißt....
Du bist dir hoffentlich im klaren darüber, dass die JC das alles, was hier geschrieben wird, mitlesen können und daraus ihre Schlussfolgerungen ziehen!?!
Ich sehe da schon Probleme!
Was, bitte, ist denn so dringend, dass die JC nicht warten können, bis man wieder gesund ist? Ist hier Gefahr im Verzuge?
Was, wenn man psychische Probleme hat? Oder - wie ein Bekannter von mir - Analphisteln. Er konnte zwar nicht lange sitzen, aber für eine Bettlägerigkeitsbescheinigung hätte es auch nicht gereicht. Und nu? Hätte er zum JC gehen und dort 1 Stunde stehen sollen, oder was?
Ich bin mit meiner Meinung nicht alleine. Lies dir doch bitte mal das Urteil des SG Würzburg durch. Den Link habe ich im vorherigen Beitrag gepostet. Wissen schadet nicht.
Im Übrigen gewinne ich hier langsam den Eindruck, dass du eine Fürsprecherin der JC bist.
27.07.2011, 12:43 #45
Nein das brauchst Du nicht, wenn es nicht extra vereinbart ist. Ansonsten brauchst Du wirklich nur dann zum Jobcenter, wenn du eine Meldeaufforderung bekommst. Bei jedem anderenGang zum Jobcenter fehlt dann auch der berufsgenossenschafliche Versicherungsschutz.
27.07.2011, 13:25 #46
ganz so einfach sind die Sachen nun nicht.
In dem Fall war es ähnlich, dass mehrere Meldetermine nicht wahrgenommen wurden.
Deine Auffassung wurde mir vom Anwalt bestätigt.
Meine Überlegung hierzu.......wie kann SB ohne Wissen über Art und Umfang der Krankheit sanktionieren? Wer bestimmt, ob ich mich mit Krankheit xyz befähigt bin, Meldetermine wahrzunehmen?
27.07.2011, 13:25 #47
Was genau passt bei deinen Antworten nicht zu Oliver59 Erklärung?
Diese Bescheinigungen gibt es nicht! Ärzte stellen Atteste aus, aber keine Phantasiebescheinigungen aus dem BA-Labor.
AU ist AU, da bedarf es keiner gesonderten Verordnung.
Du wirst es kaum glauben, aber ich gehöre auch zu denjenigen, die "keine Lust auf einen SB haben"!Wenn ich eine Vorladungs ins JC erhalte, dann immer an einem Mittwoch - da ist das JC offiziell geschlossen, doch hinter den dicken Mauern warten an die hundert Menschen, die alle zur selben Zeit eingeladen wurden, und nun solange im Flur sitzend, meist aber stehend - weil zu wenig Sitzplätze - warten dürfen, bis irgendein SB - nicht die sog. pAp-Nase den Namen aufruft. Und was geschieht nun wundersames? Jo - eine EGV wird verordnet, häufig in Verbindung mit einer Maßnahme bei irgendeinem parasitären Träger. Was soll ich mir dieses "Ich möchte mit Ihnen-über-das-Bewerberangebot-sprechen" antun? Es gibt für mich kein Angebot. Für den Arbeitsmarkt bin ich tot, toter, am totesten! Mich will und braucht niemand! Das Berufsbild der un/angelernten Stenokontoristin gibt es nicht mehr und gesundheitliche Probleme und mein Alter hindern mich daran mein Geld bei schwerer körperlicher Arbeit im Akkord zu verdienen.
Was also soll ich da? Sollte es einen passenden VV für mich geben, dann kann man ihn mir zuschicken. Um mich dort zu bewerben, bedarf es weder einer EGV noch einer Bewerbungsmaßnahme bei einem windigen Träger. Ich habe ehrlich gesagt keine Lust mehr zu solchen Veranstaltungen zu gehen und boykottiere sie mit einer AU.
Weißt du eigentlich was du da schreibst? Und hast du eigentliche eine Ahnung wie groß, unüberschaubar groß die Angst vor so einem Termin bei der pAp-Nase seines Grauens werden kann? So unermesslich groß, dass man krank wird. Regelrecht krank. Bevor ich mich angemessen zu wehren lernte, war ich rasend vor Angst und Panik. Ich konnte nicht mehr schlafen, war vollkommen verzweifelt, ich weinte und mir war oft so übel, dass ich die halbe Nacht über der Kloschüssel hing. Äußerlich war mir nichts anzusehen, gar nichts. Bis zu den Tagen, wo ich seelisch dermaßen außer mir war, weil der SB meine Familie in eine schier aussichtlose Lage getrieben hatte. Mich nahm das so mit, das mein Blutdruck ungeahnt in lebensbedrohliche Höhen gestiegen war - doch niemand sah mir was an, ich sah so aus wie immer - und dann hat mich der Schlag getroffen. Und ab da war alles anders......AU ist AU - wenn ein Elos sich mit einem gelben Schein entschuldigt, hat das JC zu akzeptieren. Phantasiebescheinigungen werden nicht nachgereicht, weder vom JC gesponsort, noch aus eigener Tasche bezahlt. Warum nicht? Es gibt sie nicht!
Kein Arzt hat in seinem Schubfach Reiseunfähigkeits-Wegeunfähigkeits-Maßnahmeunfähigkeits-Bettlägerigkeitsbescheinigungen. Er kann in besonderen Fällen ein Attest ausstellen. Doch ob er es macht, obliegt einzig ihm allein!
Ich komme aus dem Staunen nicht mehr heraus. Eben noch musste nicht nur eine AU vorgelegt werden, sondern gleich noch eine Phantasiebescheinigung hinterher - jetzt erklärst du, ein Arbeitsloser braucht keine AU. Es sei denn, er ist in einer Maßnahme.
Wenn nach deiner Logik ein Arbeitsloser nun doch keine AU benötigt, dann müsste er diese auch nicht als Maßnahmeteilnehmer vorlegen. Denn schließlich geht im Krankheitsfall die AU immer ans JC - denn denen allein ist man eigentlich nachweispflichtig.
Ergo erübrigt sich diese Debatte.
Ich ja. Wenn mir als Elo wie ein AN eine AU als Krankheitsnachweis abgefordert wird, dann werde ich wie ein AN eben nicht irgendwo hingehen. Denn auch wenn mir als AN keine Bettruhe verordnet wurde, bedeutet die AU dass ich meine Besorgungen auf ein Mindestmaß reduziere, um meine Genesung nicht zu gefährden.
27.07.2011, 16:50 #48
bitte bitte nicht soviel streiten. Damit helft ihr keinem. :-)
Falls ihr mir helfen wollt, würdet ihr das meiner Meinung nach am besten mit verschiedenen Antwortschreiben tun. Ich möchte nämlich auf jedenfall was auf dieses Schreiben vom JC antworten. Ich finde das nämlich abosolut nicht ok das ich ab jetzt immer wenn ich mal krank bin sofort eine "Bettlägrigkeitsbescheinigung" vorbei bringen muss nur weil der SB das so gerne möchte. Sollte ich diese Bescheinigung nämlich einmal vorbei bringen wird er sie immer von mir haben wollen für jeden einzelnen Termin. Natürlich gab es mal einen Extremfall wo das Sozialgericht fürs JC urteilte, aber ich glaube nicht das es auch in meinem Fall fürs JC urteilen würde. Zudem geht dieser SB menschenverachtend mit mir um und behandelt mich wie dreck. Hier in Frankfurt ist das echt extrem auf den Jobcentern. Ich bin auch am überlegen ob ich den SB bei der Polizei anzeige aber das ist ne andere Geschichte. Mit verschiedenen Antwortschreiben würdet ihr mir wirklich am besten helfen.
27.07.2011, 16:56 #49
AU heist arbeitsunfähigkeitsbescheinigung
das besagt das man nicht arbeitsfähig ist
termine ist keine arbeit
versteift euch nicht darauf das die AU aussreicht im ein termin nicht wahrnehmen zu müssen
27.07.2011, 17:03 #50
Ja. AU heißt Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung.
Da es aber kein Äquivalent dazu in Form einer Terminunfähigkeitsbescheinigung für Erwerbslose gibt, werden sich die JC weiterhin mit einer AU zufrieden geben müssen.
Etwas anderes sieht selbst die BA mit ihren selbstgestrickten Dienstanweisungen und Gesetzesbeugungen nicht vor.
anbeiansonsten, fordert, fotos, krankheit, sanktion, terminen, trotz
Kündigung der EGV wurde abgelehnt. Kann ich noch etwas dagegen tun? (Fotos anbei) Mausy Eingliederungsvereinbarung (EGV +VA) 12 22.06.2011 07:39
Meldepflicht während Praktikum, ansonsten Sanktion einstweilen Eingliederungsvereinbarung (EGV +VA) 0 28.07.2010 13:12
Hartz-IV-Empfänger muss sich trotz Krankheit melden Atlantis Allgemeine Fragen 33 09.11.2009 13:34

References: § 59
 § 309
 § 56
 § 275
 § 275
 § 31