Source: https://www.elster.de/elsterweb/helpGlobal?themaGlobal=help_fein_2013
Timestamp: 2019-06-24 11:02:46+00:00

Document:
Anleitung zur gesonderten und einheitlichen Feststellungserklärung 2013
Anlage FE-K 1, FE-K 2, FE-K 3 und FE-K 4
Wählen Sie das Bundesland aus, in dem das Finanzamt belegen ist, welches der Personengesellschaft/ -gemeinschaft die aktuelle Steuernummer zugeteilt hat.
Markieren Sie bitte die zweite Option, wenn die Personengesellschaft/ -gemeinschaft keine Steuernummer besitzt oder von dem aktuell zuständigen Finanzamt noch keine Steuernummer mitgeteilt wurde.
Geben Sie das für die gesonderte und einheitliche Feststellungserklärung zuständige Finanzamt an:
Wählen Sie das Bundesland aus, in dem das Finanzamt belegen ist, an das Sie die gesonderte und einheitliche Feststellungserklärung übermitteln wollen.
Sollten Sie Steuerprofile angelegt haben, wählen Sie bitte die dritte Option aus. Durch Mausklick auf den kleinen Pfeil darunter haben Sie die Möglichkeit, das gewünschte, angelegte Profil aus der Liste auszuwählen. Dadurch wird die im Profil eingetragene Steuernummer in der gesonderten und einheitlichen Feststellungserklärung hinterlegt und an das zuständige Finanzamt adressiert. Außerdem werden Informationen aus dem Profil in Felder des Hauptformulars zur Feststellungserklärung sichtbar vorbelegt.
für Angaben zur Thesaurierungsbegünstigung der Mitunternehmer
für die Ermittlung dern nach § 4 Absatz 4a EStG nicht abziehbaren Schuldzinsen
Die allgemeine Frist für die Abgabe der Erklärung zur gesonderten und einheitlichen Feststellung von Grundlagen für die Einkommensbesteuerung 2013 läuft bis zum 31.05.2014. Bei Land- und Forstwirten endet die Abgabefrist spätestens fünf Monate nach Ablauf des Wirtschaftsjahres 2013/2014. Diese Fristen können auf Antrag verlängert werden.Wird die Feststellungserklärung nicht oder verspätet abgegeben, kann das Finanzamt einen Verspätungszuschlag und falls erforderlich Zwangsgelder festsetzen.
Zeilen 4 bis 12
Art der Aufteilung/Änderung des Feststellungszeitraums
In Fällen der Veräußerung oder Übertragung von Anteilen an einer Gesellschaft/Gemeinschaft machen Sie die entsprechenden Angaben in den Zeilen 32 und 33. Haben Sie dem Finanzamt bisher noch keine Vertragsunterlagen zugesandt, reichen Sie diese bitte beim zuständigen Finanzamt nach.
Die Feststellungsbeteiligten sind fortlaufend zu nummerieren und auch dann nur einmal aufzuführen, wenn sie mehrere Anteile gezeichnet haben. Auf diese Nummer wird in den anderen Anlagen Bezug genommen. Die erstmalige Nummerierung ist auch in Folgejahren unbedingt beizubehalten, damit die gespeicherten Daten weiter genutzt werden können. Deshalb ist bei Ausscheiden eines Beteiligten dessen laufende Nummer nicht neu zu belegen.
Bei vermögensverwaltenden Gesellschaften und Gemeinschaften sind Gewinne aus der Veräußerung von Anlagegütern auf einem besonderen Blatt zu erläutern und dem zuständigen Finanzamt nachzureichen.
Geben Sie hier bitte den Saldo aus Sonderbetriebseinnahmen und Sonderbetriebsausgaben (zum Beispiel Tatigkeitsvergütungen ohne gesellschaftsrechtliche Grundlagen, ergebnisunabhängige Vergütungen) oder aus Sondereinnahmen und Sonderwerbungskosten auch dann in voller Höhe an, wenn er bei beteiligten natürlichen Personen dem sogenannten Teileinkünfteverfahren oder bei beteiligten Kapitalgesellschaften den Regelungen des § 8b KStG unterliegt (vergleiche Erläuterungen zu den Zeilen 11 bis 14).
Weitere Besteuerungsgrundlagen
Machen Sie Angaben bei der für Sie zutreffenden Einkunftsart. Die Namen der Beteiligten und die laufenden Nummern der Beteiligten übernehmen Sie bitte aus der Anlage FB.
Einkünfte, die bei beteiligten Personen dem sogenannten Teileinkünfteverfahren unterliegen, oder Beträge, die bei beteiligten Kapitalgesellschaften nach § 8b KStG steuerfrei sind, oder Beträge, die nach § 4 Absatz 7 UmwStG steuerfrei sind, sind in voller Höhe, das heißt zu 100 Prozent, anzusetzen.
Als Veräußerungs-/Aufgabegewinne, für die § 8b KStG Anwendung findet, sind hier die Beträge im Sinne des § 8b Absatz 2 KStG ohne Berücksichtigung des pauschalen Betriebsausgabenabzugs nach § 8b Absatz 3 KStG einzutragen. sind Körperschaften direkt oder indirekt an der Personengesellschaft beteiligt, sind die unter § 8b KStG fallenden Tatbestände auch in der Anlage FE-K 2 zu erklären.
Betrieb von Handelsschiffen
Private Veräußerungsgeschäfte sind nur einzutragen, wenn zum Beispiel Grundstücke innerhalb von 10 Jahren nach Anschaffung oder Herstellung veräußert wurden.
In dieser Anlage sind Angaben zu den Sonderausgaben sowie zur Förderung des Wohneigentums möglich. Die Namen der Beteiligten und die laufenden Nummern der Beteiligten übernehmen Sie bitte aus der Anlage FB.
Alle Spenden für steuerbegünstigte Zwecke sind grundsätzlich durch eine Zuwendungsbestätigung nachzuweisen. Für Spenden bis 200 Euro je Zahlung ist folgender vereinfachter Nachweis möglich: Ist der Empfänger der Spende eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine öffentliche Dienststelle, genügt als Nachweis der Bareinzahlungsbeleg oder die Buchungsbestätigung (zum Beispiel Kontoauszug). Bei gemeinnützigen Einrichtungen (zum Beispiel Vereine, Stiftungen) ist zusätzlich ein von dieser Einrichtung erstellter Beleg erforderlich, der Angaben über die Freistellung von der Körperschaftsteuer und die Verwendung der Mittel enthält. Außerdem muss angegeben sein, ob es sich um Spenden oder Mitgliedsbeiträge handelt.
Zuwendungen an steuerbegünstigte Organisationen im EU-/EWR-Ausland können ebenfalls begünstigt sein, wenn der ausländische Zuwendungsempfänger nach der Satzung, dem Stiftungsgeschäft oder der sonstigen Verfassung und nach der tatsächlichen Geschäftsführung ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen, mildtätigen oder kirchlichen Zwecken im Sinne der §§ 51 bis 68 Abgabenordnung dient. Bitte reichen Sie hierzu geeignete Unterlagen nach. Bescheinigungen über die Höhe der Zuwendungreichen als alleiniger Nachweis für eine steuerliche Berücksichtigung nicht aus.
Zuschläge bei Wohlfahrts - und Sonderbriefmarken sowie
Angaben sind in diesem Formular nur für die Mitunternehmer erforderlich, die im Rahmen ihrer Einkommensteuererklärung die Thesaurierungsbegünstigung nach § 34a EStG beantragen. Außerdem sind Angaben für den Gesellschafter erforderlich, wenn für diesen zum 31.12.2012 ein nachversteuerungspflichtiger Betrag festgestellt wurde.
Diese Anlage dient der Ermittlung der nach § 4 Absatz 4a EStG nicht abziehbaren Schuldzinsen. Die Angaben in der Anlage FE 5 sind bei Gesellschaften erforderlich, wenn die geltend gemachten Schuldzinsen ohne Berücksichtigung der Schuldzinsen für Darlehen zur Finanzierung von Anschaffungs- oder Herstellungskosten von Wirtschaftsgütern des Anlagevermögensden Betrag von 2050 Euro übersteigen. Zu Einzelheiten vergleiche BMF-Schreiben vom 17.11.2005, BStBl I Seite 1019 unter Berücksichtigung der Änderungen durch BMF-Schreiben vom 7.5.2008, BStBl I Seite 588.
Machen Sie Angaben bei der für Sie zutreffenden Einkunftsart, für die die Anlage FE 5 verwendet werden soll. Die Namen der Beteiligten und die laufende Nummern der Beteiligten übernehmen Sie bitte aus der Anlage FB.
Zeile 13 und 19
Unterentnahmen des laufenden Wirtschaftsjahres sind primär mit nicht ausgeglichenen Verlusten des Vorjahres zu verrechnen. Bitte geben Sie in den Zeilen 13 und/oder 19 die verbleibenden Verluste vorangegangener Wirtschaftsjahre an (vergleiche BMF-Schreiben vom 17.11.2005, BStBl I Seite 1019, Randziffer 11 und 12).
Eintragungen sind in Zeile 16 vorzunehmen zum Beispiel bei Einlagebuchungen, die sich aus dem Zahlungsverkehr mit einer Untergesellschaft ergeben haben oder im Falle der Übertragung/Überführung von Wirtschaftsgütern, die keine Entnahme im Sinne des § 4 Absatz 4a EStG darstellen.
Laufende Einkünfte aus sonstigen Kapitalforderungen jeder Art, aus stiller Gesellschaft und partiarischen Darlehen, Einkünfte aus Darlehen an nahe stehende Personen und an Kapitalgesellschaften oder Genossenschaften, an denen der Gesellschafter oder die Gesellschaft zu mehr als 10 Prozent beteiligt ist, sind in Zeile 21 einzutragen.
Machen Sie Angaben bei der für Sie zutreffenden Einkunftsart, für die die Anlage FE-AUS 1 verwendet werden soll. Die Namen der Beteiligten und die laufenden Nummern der Beteiligten übernehmen Sie bitte aus der Anlage FB.
die ausländische Steuer nicht der deutschen Einkommensteuer enstpricht,
Nach § 34c Absatz 5 EStG kann die deutsche Einkommensteuer unter bestimmten Voraussetzungen auf Antrag mit einem Pauschbetrag festgesetzt werden. Die Einkommensteuer beträgt 25 Prozent der begünstigten Einkünfte. Wegen Einzelheiten vergleichen Sie BStBl 1984 I Seite 252.
Einkünfte nach § 2a Absatz 1 Satz 1 EStG
Die Namen der Beteiligten und die laufenden Nummern der Beteiligten übernehmen Sie bitte aus der Anlage FB.
Ist an der Personengesellschaft eine andere Personengesellschaft beteiligt, deren Anteile ganz oder teilweise unmittelbar oder mittelbar von einer Kapitalgesellschaft oder mehreren Kapitalgesellschaften gehalten werden, sind zusätzliche Angaben erforderlich. In der Zeile 43 der Anlage FB ist der prozentuale Anteil der direkt oder indirekt beteiligten Körperschaften anzugeben.
Die Anlage FE-K 2 ist auszufüllen, wenn Veräußerungsgewinne im Sinne des § 8b KStG oder Veräußerungsverluste im Sinne des § 8b Absatz 3 KStG in einem Veräußerungsgewinn nach § 16 EStG enthalten sind, oder soweit die Beträge im Sinne des § 8b KStG oder § 4 Absatz 7 UmwStG in Sonder- oder Ergänzungsbilanzen enthalten sind.
Bezüge erhalten hat. Dabei ist pro Beteiligung an einer Körperschaft und pro Ausschüttung jeweils eine gesonderte Anlage FE-K 4 auszufüllen. Hält die Personengesellschaft Anteile an
einer Körperschaft und halten auch die an der Personengesellschaft beteiligten Körperschaften Anteile an der selben Körperschaft im Sonderbetriebsvermögen, sind hierfür getrennte
Anlagen FE-K 4 abzugeben.
Diese Anlage ist vorgesehen für Kommanditisten und für Beteiligte einer Personengesellschaft/Gemeinschaft, deren Haftung der eines Kommanditisten vergleichbar ist (§ 15a EStG) sowie für Fälle, in denen aufgrund einer modellhaften Gestaltung steuerliche Vorteile in Form negativer Einkünfte erzielt werden sollen (§ 15b EStG).
Wählen sie bitte die betreffende Einkunftsart an, für die die Anlage FE-VM verwendet werden soll. Die Namen der Beteiligten und die laufenden Nummern der Beteiligten übernehmen Sie bitte aus der Anlage FB.
Der Wert wird für die Fortschreibung des Kapitals aus der Ergänzungsbilanz (vergleichen Sie die Erläuterungen zu Zeile 12) verwendet.
Anzugeben ist das steuerliche Kapital des beschränkt haftenden Gesellschafters aus der Gesamthandsbilanz zu Beginn des Wirtschaftsjahres; gegebenenfalls ist Null einzutragen.
Bei Eintritt in das Wirtschaftsjahr tragen Sie bitte die auf das Kapital erbrachten Einlagen in Zeile 5 ein.
Setzt sich das steuerliche Kapitalkonto aus mehreren Teilbeträgen zusammen (zum Beispiel Festkapital, Kapitalkonten I und II), erläutern Sie bitte die Ermittlung des ausgewiesenen Betrages auf einem besonderen Blatt und reichen dieses beim zuständigen Finanzamt nach.
Anzugeben ist das Kapital des beschränkt haftenden Gesellschafters aus der Ergänzungsbilanz zu Beginn des Wirtschaftsjahres. Bei Eintritt in das Wirtschaftsjahr ist das Mehr- oder Minderkapital in den Zeilen 11 und 12 einzutragen
Angaben zu den ausgleichsfähigen Verlusten
Zeilen 14 bis 17 und 19 bis 21
Wegen der Abzugsbeschränkung bei nicht ausgeglichenen und nicht abgezogenen negativen Einkünften (nicht genutzte Verluste) vergleichen Sie das Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom 04.07.2008, BStBl 2008 I Seite 736.
Die nicht im Jahr 2013 mit Gewinnen aus Leistungen ausgeglichenen Verluste aus Leistungen sind nach Maßgabe des § 10d EStG rück- oder vortragsfähig und mindern die im Jahr 2012 oder in den folgenden Veranlagungszeiträumen aus Leistungen erzielte Gewinne.
Die Verrechnung nach Maßgabe des § 10d Absatz 2 EStG (Verlustvortrag aus 2012) wird automatisch vom Finanzamt berücksichtigt.
Falls Sie die Verrechnung nach Maßgabe des § 10d Absatz 1 EStG (Verlustrücktrag nach 2012) begrenzen möchten, tragen Sie den gewünschten Betrag bitte in Zeile 13 ein.
Die Abgabe einer Anlage SO ist insoweit entbehrlich, als Sie im Kalenderjahr 2013 keine privaten Veräußerungsgeschäfte getätigt haben oder die Gewinne aus privaten Veräußerungsgeschäften insgesamt weniger als 600 Euro, im Fall der Zusammenveranlagung bei jedem Ehegatten/Lebenspartner weniger als 600 Euro betragen haben. Haben Sie innerhalb der oben genannten Fristen Verluste aus privaten Veräußerungsgeschäften realisiert, geben Sie bitte die Anlage SO ab.
Bei Veräußerungsgeschäften mindern sich die Anschaffungs- oder Herstellungskosten um Absetzungen für Abnutzung, erhöhte Absetzungen und Sonderabschreibungen, soweit sie bei der Ermittlung der Einkünfte aus selbständiger Arbeit, Kapitalvermögen oder der Vermietung und Verpachtung abgezogen sind. Bei der Veräußerung eines von Ihnen errichteten Wirtschaftsguts mindern sich die Herstellungskosten um Absetzungen für Abnutzung, erhöhte Absetzungen und Sonderabschreibungen. Soweit derartige Abschreibungen bei der Ermittlung der sonstigen Einkünfte abgezogen worden sind, mindern sich die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, wenn Sie das Wirtschaftsgut nach dem 31.12.2008 angeschafft oder fertig gestellt haben. Tragen Sie bitte die in Anspruch genommenen Beträge in Zeile 36 ein.

References: § 4
 § 8
 § 8
 § 4
 § 8
 § 8
 § 8
 § 8
 § 34
 § 4
 § 4
 § 34
 § 2
 § 8
 § 8
 § 16
 § 8
 § 4
 § 10
 § 10
 § 10