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Timestamp: 2017-01-19 15:00:58+00:00

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§ 49a OWiG, Verfahrensübergreifende Mitteilungen von Amts wegen | Gesetze auf anwalt24.de
§ 49a OWiG, Verfahrensübergreifende Mitteilungen von Amts wegen Suche
Gesetz über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) Bundesrecht…§ 49a OWiG, Verfahrensübergreifende Mitteilungen von Amts wegen§ 49b OWiG, Verfahrensübergreifende Mitteilungen auf Ersuchen; sonstige Verwendu...§ 49c OWiG, Dateiregelungen§ 49d OWiG, Mitteilungen bei Archivierung mittels Bild- und anderen Datenträgern§ 50 OWiG, Bekanntmachung von Maßnahmen der Verwaltungsbehörde§ 51 OWiG, Verfahren bei Zustellungen der Verwaltungsbehörde§ 52 OWiG, Wiedereinsetzung in den vorigen Stand§ 53 OWiG, Aufgaben der Polizei§ 54 OWiG (weggefallen)§ 55 OWiG, Anhörung des Betroffenen§ 56 OWiG, Verwarnung durch die Verwaltungsbehörde§ 57 OWiG, Verwarnung durch Beamte des Außen- und Polizeidienstes§ 58 OWiG, Ermächtigung zur Erteilung der Verwarnung§ 59 OWiG, Vergütung von Sachverständigen, Dolmetschern und Übersetzern, Entschä...§ 60 OWiG, Verteidigung§ 61 OWiG, Abschluss der Ermittlungen§ 62 OWiG, Rechtsbehelf gegen Maßnahmen der Verwaltungsbehörde§ 63 OWiG, Beteiligung der Verwaltungsbehörde§ 64 OWiG, Erstreckung der öffentlichen Klage auf die Ordnungswidrigkeit§ 65 OWiG, Allgemeines§ 66 OWiG, Inhalt des Bußgeldbescheides…§ 135 OWiG
§ 49a OWiGGesetz über Ordnungswidrigkeiten (OWiG)BundesrechtZweiter Teil – Bußgeldverfahren → Zweiter Abschnitt – Allgemeine VerfahrensvorschriftenTitel: Gesetz über Ordnungswidrigkeiten (OWiG)Normgeber: BundAmtliche Abkürzung: OWiGGliederungs-Nr.: 454-1Normtyp: Gesetz(1) 1Von Amts wegen dürfen Gerichte, Staatsanwaltschaften und Verwaltungsbehörden personenbezogene Daten aus Bußgeldverfahren den zuständigen Behörden und Gerichten übermitteln, soweit dies aus Sicht der übermittelnden Stelle erforderlich ist für1.die Verfolgung von Straftaten oder von anderen Ordnungswidrigkeiten,2.Entscheidungen in anderen Bußgeldsachen einschließlich der Entscheidungen bei der Vollstreckung von Bußgeldentscheidungen oder in Gnadensachen oder 3.sonstige Entscheidungen oder Maßnahmen nach § 479 Ab. 2 der Strafprozessordnung;Gleiches gilt für Behörden des Polizeidienstes, soweit dies die entsprechende Anwendung von § 478 Abs. 1 der Strafprozessordnung gestattet. 2§ 479 Abs. 3 der Strafprozessordnung gilt sinngemäß.(2) Die Übermittlung ist auch zulässig, wenn besondere Umstände des Einzelfalls die Übermittlung für die in § 14 Abs. 1 Nr. 4 bis 9 des Einführungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetz genannten Zwecke in Verbindung mit Absatz 2 Satz 2 und 4 jener Vorschrift in sinngemäßer Anwendung erfordern.(3) Eine Übermittlung nach den Absätzen 1 und 2 unterbleibt, soweit für die übermittelnde Stelle offensichtlich ist, dass schutzwürdige Interessen des Betroffenen an dem Ausschluss der Übermittlung überwiegen.(4) 1Für die Übermittlung durch Verwaltungsbehörden sind zusätzlich sinngemäß anzuwenden 1.die §§ 12, 13, 16, 17 Nr. 2 bis 5 und §§ 18 bis 21 des Einführungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetz und2.§ 22 des Einführungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetz mit der Maßgabe, dass an die Stelle des Verfahrens nach den §§ 23 bis 30 dieses Gesetzes das Verfahren nach § 62 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 und an die Stelle des in § 25 des Einführungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetz bezeichneten Gerichts das in § 68 bezeichnete Gericht tritt. 2Die für das Bußgeldverfahren zuständige Behörde darf darüber hinaus die dieses Verfahren abschließende Entscheidung derjenigen Verwaltungsbehörde übermitteln, die das Bußgeldverfahren veranlasst oder sonst an dem Verfahren mitgewirkt hat, wenn dies aus der Sicht der übermittelnden Stelle zur Erfüllung einer in der Zuständigkeit des Empfängers liegenden Aufgabe, die im Zusammenhang mit dem Gegenstand des Verfahrens steht, erforderlich ist; ist mit der Entscheidung ein Rechtsmittel verworfen worden , so darf auch die angefochtene Entscheidung übermittelt werden. 3Das Bundesministerium, das für bundesrechtliche Bußgeldvorschriften in seinem Geschäftsbereich zuständig ist, kann insoweit mit Zustimmung des Bundesrates allgemeine Verwaltungsvorschriften im Sinne des § 12 Abs. 5 des Einführungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetz erlassen.(5) 1Für Übermittlungen von Amts wegen sind ferner die §§ 480 und 481 der Strafprozessordnung sinngemäß anzuwenden, wobei an die Stelle besonderer Vorschriften über die Übermittlung oder Verwendung personenbezogener Informationen aus Strafverfahren solche über die Übermittlung oder Verwendung personenbezogener Daten aus Bußgeldverfahren treten. 2Eine Übermittlung entsprechend § 481 Abs. 1 Satz 2 der Strafprozessordnung unterbleibt unter der Voraussetzung des Absatzes 3. 3Von § 482 der Strafprozessordnung ist nur Absatz 1 sinngemäß anzuwenden, wobei die Mitteilung des Aktenzeichens auch an eine andere Verwaltungsbehörde, die das Bußgeldverfahren veranlasst oder sonst an dem Verfahren mitgewirkt hat, erfolgt.Zu § 49a: Eingefügt durch G vom 18. 6. 1997 (BGBl I S. 1430), geändert durch G vom 26. 1. 1998 (BGBl I S. 156, 340) und 26. 7. 2002 (BGBl I S. 2864, 3516).
§ 49 OWiG, Akteneinsicht des Betroffenen und der Verwaltungsbehörde§ 49b OWiG, Verfahrensübergreifende Mitteilungen auf Ersuchen; sonstige…

References: § 49

§ 49
 § 479
 § 478
 § 14
 § 62
 § 25
 § 68
 § 12
 § 481
 § 482
 § 49

§ 49