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Timestamp: 2016-10-24 16:05:04+00:00

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4A_115/2013 (17.06.2013)
4A_115/2013 � � Urteil vom 17. Juni 2013
Klinik Y.________ AG,
Beschwerde gegen das Urteil des Handelsgerichts des Kantons Z�rich vom 22. Januar 2013.
X.________ (Beschwerdef�hrerin) wurde am 22. September 1994 in der Klinik Y.________ von Dr. med. A.________ am linken H�ftgelenk operiert; es wurde ihr ein k�nstliches H�ftgelenk, eine sogenannte Totalendprothese, eingesetzt. Am 29. Mai 2000 wurde der Beschwerdef�hrerin wiederum von Dr. med. A.________, diesmal in der Klinik Z.________, auch rechts ein k�nstliches H�ftgelenk (Totalendprothese) eingesetzt.
Am Mittwoch, den 25. Februar 2004, liess sich die Beschwerdef�hrerin nachts zwischen 01:00 und 02:00 Uhr notfallm�ssig mit der Ambulanz in die Klinik Y.________ AG, Z�rich (Beschwerdegegnerin) einweisen. Ausl�ser der Selbsteinweisung waren starke Schmerzen an der H�fte links, die am Vorabend aufgetreten waren.
Am Donnerstag, den 26. Februar 2004, mittags, wurde die Beschwerdef�hrerin zur notfallm�ssigen Operation durch Dr. med. A.________ in die Klinik Z.________ verlegt. Am darauf folgenden Tag wurde sie zur weiteren Betreuung wieder in die Klinik der Beschwerdegegnerin zur�ckverlegt.
�ber den Verlauf des Aufenthalts der Beschwerdef�hrerin in der Klinik der Beschwerdegegnerin ab Eintritt am fr�hen Morgen des 25. Februar 2004 bis zu ihrem �bertritt in die Klinik Z.________ am 26. Februar 2004, mittags, gehen die Darstellungen der Parteien teilweise auseinander. Fest steht, dass am 25. Februar 2004 um 07:45 Uhr eine R�ntgenaufnahme der linken H�fte gemacht sowie um 11:00 Uhr und 13:00 Uhr eine Szintigraphie durchgef�hrt wurde. Um 19:45 Uhr wurde eine Punktion vorgenommen, die eine tr�be Fl�ssigkeit zutage f�rderte, die laborm�ssig untersucht wurde und zum Erkennen eines Infekts des linken H�ftgelenks f�hrte. Daraufhin wurden die Vorbereitungen f�r die Operation getroffen, die dann aber von Dr. med. A.________ in der Klinik Z.________ durchgef�hrt wurde. Dort erfolgte eine notfallm�ssige Operation, bei der die linke H�fte revidiert, die bestehende Prothese entfernt und der Abszess ausger�umt wurde.
Am 29. Juni 2006 reichte die Beschwerdef�hrerin beim Handelsgericht des Kantons Z�rich Klage ein. Mit den gem�ss Replik ge�nderten Rechtsbegehren beantragte sie, die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, ihr zu bezahlen:
"1.�Fr.�������332'876.-- nebst Zins zu 5% seit dem 01.10.2005
2.�Fr.�������1'298'602.-- nebst Zins zu 5% seit dem 01.07.2007
3.�Fr.�������8'206.-- nebst Zins zu 5% seit dem 08.06.2004
4.�Fr.�������2'958.-- nebst Zins zu 5% seit dem 01.11.2004
5.�Fr.�������8'892.-- nebst Zins zu 5% seit dem 01.04.2006
6.�Fr.�������57'125.-- nebst Zins zu 5% seit dem 01.07.2007
7.�Fr.�������24'007.-- nebst Zins zu 5% seit dem 30.06.2004
8.�Fr.�������15'175.-- nebst Zins zu 5% seit dem 04.06.2007
9.�Fr.�������33'870.-- nebst Zins zu 5% seit dem 04.06.2007
10.�Fr.�������552'000.-- nebst Zins zu 5% seit dem 07.12.2006
11.�Fr.�������80'000.-- nebst Zins zu 5% seit dem 26.02.2004"
Mit ihrer Klage verlangte sie von der Beschwerdegegnerin Ersatz f�r den Schaden, der ihr durch Sorgfaltspflichtverletzungen der behandelnden �rzte in der Klinik der Beschwerdegegnerin und Organisationsfehler entstanden sein soll, sowie Genugtuung.
Mit Beschluss vom 22. Januar 2013 wies das Handelsgericht den kl�gerischen Antrag auf Beschr�nkung des Prozesses auf die Haftungsfrage ab. Ferner schrieb es die Klage im Umfang von Fr. 552'000.-- zufolge R�ckzugs ab. Mit Urteil gleichen Datums wies es die Klage ab.
Die Beschwerdef�hrerin beantragt mit Beschwerde in Zivilsachen, das Urteil des Handelsgerichts vom 22. Januar 2013 aufzuheben und die Sache zu neuer Beurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Die Beschwerdegegnerin beantragt, die Beschwerde vollumf�nglich abzuweisen, soweit auf diese �berhaupt eingetreten werden k�nne. Die Vorinstanz verzichtete auf eine Vernehmlassung.
Das Handelsgericht hat als einzige kantonale Instanz im Sinne von Art. 75 Abs. 2 lit. b BGG einen verfahrensabschliessenden Entscheid gef�llt. Dagegen ist die Beschwerde in Zivilsachen zul�ssig (Art. 90 BGG). Da auch die �brigen Sachurteilsvoraussetzungen erf�llt sind, ist auf die Beschwerde unter Vorbehalt einer rechtsgen�genden Begr�ndung (Art. 42 Abs. 2 und 106 Abs. 2 BGG) grunds�tzlich einzutreten. Dabei ist klarzustellen, dass mit der Beschwerde zwar die Aufhebung des "Urteils" des Handelsgerichts schlechthin verlangt wird. Aus der Begr�ndung, die sich mit keinem Wort gegen den darin enthaltenen Beschluss, insbesondere die erfolgte teilweise Abschreibung der Klage, richtet, wird aber klar, dass einzig das Urteil auf Abweisung der Klage angefochten ist.
Da das Bundesgericht bei Gutheissung der Beschwerde nicht selbst �ber die Klage entscheiden k�nnte, sondern den Fall zur Beurteilung der weiteren Haftungsvoraussetzungen, insbesondere des Schadens, an die Vorinstanz zur�ckweisen m�sste, gen�gt der R�ckweisungsantrag der Beschwerdef�hrerin (vgl. BGE 136 V 131 E. 1.2; 134 III 379 E. 1.3 S. 383).
2.1.�Mit Beschwerde in Zivilsachen k�nnen Rechtsverletzungen nach Art. 95 und 96 BGG ger�gt werden. Die Beschwerde ist hinreichend zu begr�nden, andernfalls wird darauf nicht eingetreten. In der Beschwerdeschrift ist in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG). Die Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht kann das Bundesgericht nur insofern pr�fen, als eine solche R�ge in der Beschwerde pr�zise vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 138 I 171 E. 1.4; 136 I 65 E. 1.3.1; 134 II 244 E. 2.1/2.2; 133 III 439 E. 3.2 S. 444).
Die Partei, welche die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz anfechten will, muss klar und substanziiert aufzeigen, inwiefern die ger�gten Feststellungen bzw. die Unterlassung von Feststellungen offensichtlich unrichtig sind oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhen (vgl. BGE 136 II 508 E. 1.2; 133 II 249 E. 1.4.3; 133 III 350 E. 1.3, 393 E. 7.1, 462 E. 2.4 S. 466). Soweit die Partei den Sachverhalt erg�nzen will, hat sie zudem mit Aktenhinweisen darzulegen, dass sie entsprechende rechtsrelevante Tatsachen und taugliche Beweismittel bereits bei den Vorinstanzen prozesskonform eingebracht hat (Urteile 4A_275/2011 vom 20. Oktober 2011 E. 2, nicht publ. in: BGE 137 III 539; 4A_214/2008 vom 9. Juli 2008 E. 1.2, nicht publ. in: BGE 134 III 570). �berdies ist in der Beschwerde darzutun, inwiefern die Behebung des ger�gten Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG; BGE 135 I 19 E. 2.2.2). Auf eine Kritik an den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz, die diesen Anforderungen nicht gen�gt, ist nicht einzutreten (BGE 133 II 249 E. 1.4.3).
Zu beachten ist, dass das Bundesgericht in die Beweisw�rdigung des Sachgerichts nur eingreift, wenn diese willk�rlich ist. Willk�r liegt nicht schon dann vor, wenn eine andere L�sung ebenfalls in Betracht zu ziehen oder gar vorzuziehen w�re, sondern nur, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft (BGE 138 IV 13 E. 5.1; 134 II 124 E. 4.1; 132 III 209 E. 2.1; 131 I 57 E. 2, 467 E. 3.1). Die Beweisw�rdigung ist mithin nicht schon dann willk�rlich, wenn vom Sachrichter gezogene Schl�sse nicht mit der Darstellung der beschwerdef�hrenden Partei �bereinstimmen, sondern bloss, wenn sie offensichtlich unhaltbar ist (BGE 135 II 356 E. 4.2.1; 129 I 8 E. 2.1 S. 9; 116 Ia 85 E. 2b). Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn das Sachgericht offensichtlich unhaltbare Schl�sse zieht, erhebliche Beweise �bersieht oder solche willk�rlich ausser Acht l�sst (vgl. BGE 129 I 8 E. 2.1; 120 Ia 31 E. 4b). Inwiefern die Beweisw�rdigung willk�rlich sein soll, ist in der Beschwerde klar und detailliert aufzuzeigen (BGE 134 II 244 E. 2.2; 130 I 258 E. 1.3). Namentlich gen�gt es nicht, einzelne Beweise anzuf�hren, die anders als im angefochtenen Entscheid gewichtet werden sollen, und dem Bundesgericht in appellatorischer Kritik die eigene Auffassung zu unterbreiten, als ob diesem freie Sachverhaltspr�fung zuk�me (vgl. BGE 116 Ia 85 E. 2b).
2.3.�Die Beschwerdef�hrerin wird diesen Grunds�tzen �ber weite Strecken nicht gerecht. Sie thematisiert ausschliesslich die Feststellung des Sachverhalts und die Beweisw�rdigung.
Auf den Seiten 4-7 ihrer Beschwerdeschrift bringt sie eine eigene Sachverhaltsdarstellung vor, in der sie den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt beliebig in der Weise erg�nzt, dass sie Fakten anf�hrt, die zwar in den kantonalen Akten an der angegebenen Stelle so stehen m�gen, die sich aber im Beweisverfahren mitunter gerade nicht erh�rtet haben. Zudem stellt die Beschwerdegegnerin in Abrede, dass es sich um unbestrittene Fakten handelt, wie die Beschwerdef�hrerin behauptet, aber nicht belegt. Die Beschwerdef�hrerin tut auch nicht dar, inwiefern die von ihr erg�nzten Sachverhaltselemente am Urteil etwas zu �ndern verm�chten und f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein k�nnen; sie behauptet bloss pauschal, die Erg�nzungen seien zum Verst�ndnis der Geschehensabl�ufe notwendig. Mangels rechtsgen�glicher Sachverhaltsr�ge (vgl. Erw�gung 2.2) kann darauf nicht abgestellt werden. Das Gleiche gilt bez�glich der tats�chlichen Ausf�hrungen in der weiteren Beschwerdebegr�ndung, soweit diese im angefochtenen Urteil keine St�tze finden.
Soweit sich die Beschwerdef�hrerin gegen die vorinstanzliche Beweisw�rdigung wendet, tr�gt sie im Wesentlichen unzul�ssige appellatorische Kritik vor, mit der sie nicht geh�rt werden kann. Sie verkennt, dass das Bundesgericht auch gegen�ber Urteilen des als einziges kantonales Gericht entscheidenden Handelsgerichts keine Appellationsinstanz ist, die den Sachverhalt mit umfassender Kognition �berpr�fen k�nnte.
Die Vorinstanz hielt zun�chst fest, dass zwischen der Beschwerdef�hrerin und der Beschwerdegegnerin, bei der es sich um ein Privatspital mit Belegarztsystem handelt, ein gespaltener Spitalaufnahmevertrag zustande gekommen sei. Die Haftung der Beschwerdegegnerin f�r den Schaden bzw. die immaterielle Unbill, den bzw. die sie oder ihre Hilfspersonen der Beschwerdef�hrerin durch vertragswidriges Verhalten zugef�gt habe, richte sich nach dem Auftragsrecht. Dies ist zutreffend und wird von der Beschwerdef�hrerin nicht in Abrede gestellt.
Die Vorinstanz pr�fte sodann, ob der Beschwerdegegnerin die behaupteten Pflichtverletzungen angelastet werden k�nnen. Aufgrund des Ergebnisses des Beweisverfahrens, insbesondere der gerichtlichen Gutachten von PD Dr. med. B.________ betreffend die orthop�dische Begutachtung vom 11. Juli 2011 und das Zusatzgutachten von Prof. Dr. med. C.________ betreffend die infektiologische Teilbegutachtung vom 5. Mai 2011, verneinte sie diese Frage.
Zusammenfassend schloss sie, es m�sse davon ausgegangen werden, dass die Beschwerdegegnerin bzw. die bei ihr t�tigen �rzte die Infektdiagnose in einem fr�heren Zeitpunkt - wenn auch nicht mit abschliessender Sicherheit - h�tten stellen k�nnen. Da in jenem Zeitpunkt die gesundheitliche Situation der Beschwerdef�hrerin noch als stabil zu beurteilen gewesen sei, habe zu jenem Zeitpunkt aber noch keine Notwendigkeit f�r eine sofortige Operation bestanden. Mit der Verschlechterung des Zustandes ab ca. Mittag des 26. Februar 2004 sei Dringlichkeit geboten gewesen und es sei die notfallm�ssige Operation eingeleitet worden, die allerdings nach der Verlegung der Beschwerdef�hrerin in die Klinik Z.________ von Dr. med. A.________ durchgef�hrt worden sei, die aber auch bei der Beschwerdegegnerin m�glich gewesen w�re. Eine Verz�gerung bei der Punktatuntersuchung oder allf�llige Fehler in der Behandlung der Beschwerdef�hrerin, die zur Verz�gerung gef�hrt h�tten, h�tten sich somit insoweit auswirken k�nnen, als die Operation schliesslich notfallm�ssig habe erfolgen m�ssen. Daraus werde indessen nichts abgeleitet.
Die nachtr�gliche Information, dass die Beschwerdef�hrerin einen Operationszeitpunkt am 27. Februar 2004 m�glicherweise nicht �berlebt h�tte, verm�ge sich nicht auszuwirken, da davon auszugehen sei, dass die Operation auch bei der Beschwerdegegnerin notfallm�ssig am 26. Februar 2004 durchgef�hrt worden w�re. Damit entfalle die Grundlage f�r eine Haftbarmachung der Beschwerdegegnerin f�r die von der Beschwerdef�hrerin behaupteten psychischen Folgen, die sie aus der besagten Information ableite.
Des Weiteren sei die Methodenwahl bei der Operation beim Operateur gelegen. Unabh�ngig vom Zeitpunkt der Operation sei sowohl der Totalausbau des Gelenks wie auch ein Eingriff unter Erhaltung der Prothese als mit den Regeln der medizinischen Kunst vertretbar zu betrachten. Deshalb k�nne nicht davon ausgegangen werden, dass das Verhalten der Beschwerdegegnerin bzw. der f�r sie handelnden �rzte die Notwendigkeit des Totalausbaus der Prothese verursacht habe. Die Beschwerdegegnerin bzw. die bei ihr t�tigen �rzte k�nnten daher f�r die physischen und psychischen Folgen, welche die Beschwerdef�hrerin aus dem Totalausbau und den damit verbundenen Folgen ableite, nicht haftbar gemacht werden und es k�nne auf die abschliessende Beurteilung der von der Beschwerdef�hrerin behaupteten Sorgfaltspflichtverletzungen verzichtet werden.
Die Beschwerdef�hrerin unterzieht die vorinstanzliche Beurteilung einer ausgedehnten Kritik, die aber pr�zise begr�ndete zul�ssige R�gen im Sinne von Erw�gung 2 kaum erkennen l�sst. Auf ihre Ausf�hrungen kann nur im nachstehenden Ausmass eingetreten werden:
Die Beschwerdef�hrerin pr�sentiert auf den Seiten 8-28 der Beschwerde ihre Bemerkungen zum Titel "Die Behauptungen der Kl�gerin im vorinstanzlichen Verfahren und deren Behandlung durch die Vorinstanz". Versucht man, diese Ausf�hrungen konkreten Bereichen zuzuordnen, die im angefochtenen Urteil beurteilt wurden, ergeben sich die folgenden: Verletzung der Dokumentationspflicht (dazu Erw�gung 4.1), Behandlungsfehler durch Verz�gerung der Operation bzw. Zeitpunkt der Operation (dazu Erw�gung 4.2), Beweisfragen im Zusammenhang mit den psychischen Folgen (dazu Erw�gung 4.3) bzw. betreffend konkrete Vorbereitungshandlungen f�r eine Operation am 26. Februar 2004 (dazu Erw�gung 4.4).
4.1.�Die Beschwerdef�hrerin hatte im kantonalen Verfahren vorgebracht, die Krankengeschichte sei unvollst�ndig und weise Ungereimtheiten auf. Sie sprach auch von Manipulationen und nachtr�glichen �nderungen und stellte den F�lschungstatbestand in den Raum. Die Urkunden wurden daher beim Urkundenlabor des Forensischen Instituts der Kantonspolizei Z�rich einer Pr�fung unterzogen. Das entsprechende Gutachten vom 19. Juli 2011 liess den Schluss einer F�lschung nicht zu.
Die Vorinstanz hielt sodann fest, einer allf�lligen Verletzung der Dokumentationspflicht komme keine selbst�ndige Bedeutung zu, da die Beschwerdef�hrerin nicht geltend mache, dass die behaupteten Diagnose- und Behandlungsfehler auf einer mangelhaften oder unrichtigen Dokumentation beruhten. Eine unvollst�ndige Dokumentation k�nnte sich zulasten der Beschwerdegegnerin nur so auswirken, dass die Anforderungen an das Beweismass seitens der Gesch�digten herabgesetzt w�ren. Grunds�tzlich komme auch die Krankengeschichte als Beweismittel in Frage. Allf�llige inhaltliche Unstimmigkeiten und Widerspr�che seien im Rahmen der Beweisw�rdigung zu ber�cksichtigen und k�nnten sich allenfalls auf die Beweiskraft auswirken.
Die Beschwerdef�hrerin meint, diese Auffassung der Vorinstanz widerspreche "herrschender Lehre und Rechtsprechung". Zur Begr�ndung beharrt sie auf dem F�lschungsvorwurf. Sie habe glaubhaft gemacht, dass die Krankengeschichte nicht echt sei, weshalb die Beschwerdegegnerin die Echtheit beweisen m�sse.
Die Echtheit der Krankengeschichte wurde indessen durch die Vorinstanz gutachterlich abgekl�rt und das Gutachten der Kantonspolizei Z�rich ergab entgegen der Behauptung der Beschwerdef�hrerin nicht, dass "die meisten Urkunden der Krankengeschichte nicht authentisch" seien. Im Gegenteil konnte der F�lschungsvorwurf nicht erh�rtet werden. Es ist daher bundesrechtlich nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz diese Urkunden grunds�tzlich als Beweismittel zuliess und allf�lligen Ungereimtheiten im Rahmen der Beweisw�rdigung Rechnung trug.
Ohne R�ckhalt ist damit auch der pauschale Vorhalt der Beschwerdef�hrerin, die "Feststellungen" der medizinischen Experten seien mit dem n�tigen Zweifel zu w�rdigen, da sie ihre Meinung aufgrund dieser zweifelhaften Akten gebildet h�tten. F�r wichtige Fragen st�tzte sich der Gutachter PD Dr. med. B.________ ohnehin nicht allein auf die Krankengeschichte der Beschwerdegegnerin, sondern auf die Akten der Klinik Z.________, die von der Beschwerdef�hrerin nicht in Frage gestellt wurden, bzw. auf allgemeines medizinisches Wissen.
4.2.�Betreffend allf�llige Behandlungsfehler ging es im kantonalen Verfahren zun�chst um die Frage des Zeitpunkts der Operation (zur Frage des Umfangs der Operation vgl. Erw�gung 5), konkret darum, ob die Beschwerdegegnerin bzw. die bei ihr t�tigen �rzte die Infektdiagnose zu einem Zeitpunkt f�llten, der als mit den Regeln der �rztlichen Kunst vereinbar gelten kann, und sodann, ob sie betreffend der durch die Diagnose indizierten Operation in zeitlicher Hinsicht korrekt vorgegangen sind.
4.2.1.�Die Vorinstanz pr�fte diese Fragen in eingehender W�rdigung der Beweise, insbesondere der Darlegungen der gerichtlichen Experten PD Dr. med. B.________ und Prof. Dr. med. C.________. Betreffend Zeitpunkt der Infektdiagnose nahm sie gest�tzt auf das Gutachten von PD Dr. med. B.________ an, dass es nicht den Regeln der �rztlichen Kunst entsprach, das Punktat nicht dringlich laborm�ssig untersuchen zu lassen. W�re dies erfolgt, h�tte die Diagnose - wenn auch nicht mit abschliessender Sicherheit - bereits am Abend des 25. Februar 2004 gestellt werden k�nnen. Die Verz�gerung bei der Punktatuntersuchung habe sich aber nicht auswirken k�nnen, weil zu jenem Zeitpunkt die gesundheitliche Situation der Beschwerdef�hrerin noch als stabil zu beurteilen gewesen sei, weshalb keine Notwendigkeit f�r eine sofortige Operation bestanden habe. Sodann lasse sich aus dem Ergebnis des Beweisverfahrens nicht schliessen, dass der am Abend des 25. Februar 2004 oder am Morgen des 26. Februar 2004 ins Auge gefasste Operationstermin am 27. Februar 2004 pflichtwidrig gewesen w�re. Erst als die gesundheitliche Situation der Beschwerdef�hrerin gegen Mittag des 26. Februar 2004 instabil geworden sei, sei die Operation dringlich geworden. Tats�chlich sei dann die erforderliche Operation auch am 26. Februar 2004, 17:00 Uhr, nach Verlegung in die Klinik Z.________ gegen 14:00 Uhr durchgef�hrt worden. Die Vorinstanz konnte daher keine Sorgfaltspflichtverletzung der Beschwerdegegnerin bzw. der bei ihr t�tigen �rzte in Bezug auf den Zeitpunkt der Operation erkennen.
4.2.2.�Die Beschwerdef�hrerin r�gt die Beweisw�rdigung der Vorinstanz als willk�rlich. Gem�ss ihren diesbez�glichen, nicht sehr klaren Ausf�hrungen scheint sie der Vorinstanz vorzuwerfen, die Beweise in Bezug auf den Zeitpunkt der Durchf�hrung der Operation nicht richtig gew�rdigt und zwischen Operationsplanung und Operationsdurchf�hrung unterschieden zu haben. Inwiefern aber in dieser Hinsicht Willk�r vorliegen soll, zeigt sie nicht auf. Namentlich ist es nicht unhaltbar, sondern vielmehr plausibel, wenn die Vorinstanz es gen�gen liess, dass die Beschwerdegegnerin grunds�tzlich bereit gewesen w�re, die notwendig gewordene Operation am 26. Februar 2004 durchzuf�hren, und nicht verlangte, dass sie eine konkrete Planung f�r eine notfallm�ssige Intervention am 26. Februar 2004 darlegen k�nne. Denn - wie die Vorinstanz richtig festhielt - er�brigte sich eine konkrete Planung der Operation am 26. Februar 2004 bei der Beschwerdegegnerin, nachdem der Ehemann der Beschwerdef�hrerin mit Dr. med. A.________ beschlossen hatten, die Beschwerdef�hrerin in die Klinik Z.________ zur Durchf�hrung der Operation durch Dr. med. A.________ zu verlegen.
4.2.3.�Nicht entscheiderheblich sind die Ausf�hrungen der Beschwerdef�hrerin betreffend ein angebliches Zuwarten mit der Operation bis am 27. Februar 2004. Zum Zeitpunkt, als der 27. Februar 2004 als Operationstermin ins Auge gefasst wurde, war dieser Entscheid angesichts des dannzumal vorliegenden, noch stabilen Gesundheitszustandes der Beschwerdef�hrerin gem�ss den gerichtlichen Gutachtern PD Dr. med. B.________ und Prof. Dr. med. C.________ medizinisch vertretbar. Die Vorinstanz durfte auf diese gutachterliche Beurteilung abstellen, ohne in Willk�r zu verfallen.
Tats�chlich wurde dann ja aber nicht bis am 27. Februar 2004 zugewartet, sondern die Operation erfolgte am 26. Februar 2004. Aus dem Umstand allein, dass die Operation am 26. Februar 2004 dringlich (notfallm�ssig) durchgef�hrt werden musste, leitete die Beschwerdef�hrerin gem�ss den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz nichts ab. Es bringt ihr daher nichts, wenn sie vor Bundesgericht behauptet, die bei der Beschwerdegegnerin t�tigen �rzte h�tten durch geeignete Massnahmen verhindern m�ssen, dass es zu einer Notfallsituation kommt. Abgesehen davon, dass dieser Vorwurf in den Ausf�hrungen der Gutachter PD Dr. med. B.________ und Prof. Dr. med. C.________, aufgrund derer die Planung der Operation auf den 27. Februar 2004 medizinisch vertretbar war, keine St�tze findet, und auch sonst nicht festgestellt ist, dass der Eintritt einer Notfallsituation den bei der Beschwerdegegnerin t�tigen �rzten angelastet werden k�nnte, ist nicht nachvollziehbar, weshalb die Vorinstanz eine Pflichtverletzung wegen Nichtverhinderung einer Notfallsituation h�tte feststellen m�ssen, wenn die Beschwerdef�hrerin aus diesem Umstand nichts ableitete. Deshalb ist auch nicht ersichtlich, inwiefern betreffend den Zeitpunkt der Durchf�hrung der Operation eine willk�rliche Beweisw�rdigung vorliegen soll, die f�r den Ausgang des Verfahrens erheblich sein k�nnte. Jedenfalls legt die Beschwerdef�hrerin nicht konkret dar, dass Willk�r im Ergebnis vorliegen w�rde, wie dies f�r eine Willk�rr�ge erforderlich w�re.
4.3.�Die Beschwerdef�hrerin wirft der Vorinstanz eine Geh�rsverletzung vor, weil sie in ihre Beweisw�rdigung "�ber die psychischen Folgen" die Zeugenaussagen von D.________, E.________ und Dr. med. F.________ sowie die Aussagen des Ehemannes, G.________, "nicht einbezogen" habe und trotz des klaren Antrags der Beschwerdef�hrerin kein psychiatrisches Gutachten in Auftrag gegeben habe. Wie sie indes selber in der Beschwerde zugesteht, verneinte die Vorinstanz eine Sorgfaltspflichtverletzung der bei der Beschwerdegegnerin t�tigen �rzte, die als Ursache f�r die behaupteten psychischen Beeintr�chtigungen in Betracht h�tte fallen k�nnen, weshalb es sich er�brigte, diese psychischen Folgen gutachterlich n�her abzukl�ren oder weitere Beweismittel dazu abzunehmen bzw. "in die Beweisw�rdigung einzubeziehen", wie die Beschwerdef�hrerin meint, aber nicht pr�zisiert. Zu ihrer Behauptung, sie habe postoperativ erfahren, dass sie beinahe gestorben w�re, ist in diesem Zusammenhang festzuhalten, dass sich durch das Beweisverfahren einzig ergeben hat, dass die Beschwerdef�hrerin einen Operationszeitpunkt am 27. Februar 2004 m�glicherweise nicht �berlebt h�tte, mithin einen Termin am Folgetag nach der tats�chlich ergangenen und auch bei der Beschwerdegegnerin zeitgerecht durchf�hrbaren Operation.
4.4.�Die Beschwerdef�hrerin kommt sodann allerdings wieder auf das Thema zu sprechen, dass die Beschwerdegegnerin nicht bewiesen habe, dass sie konkrete Schritte f�r eine Operation am 26. Februar 2004 "ohne Notfall" unternommen habe, bzw. nicht hinreichend dargetan habe, dass sie zu einer notfallm�ssigen Operation an diesem Tag in der Lage gewesen w�re. Die Vorinstanz habe sich mit der im Konjunktiv gehaltenen Behauptung der Beschwerdegegnerin begn�gt, dass sie die Beschwerdef�hrerin in ihrer Klinik�
h�tte�operieren k�nnen. Die Beschwerdef�hrerin r�gt in diesem Zusammenhang eine Verletzung von Art. 8 ZGB, � 113 der noch anwendbaren Z�rcher ZPO, des rechtlichen Geh�rs und des Willk�rverbots.
Auf die R�ge der Verletzung von � 113 aZPO/ZH ist schon deshalb nicht einzutreten, da nicht einmal im Ansatz begr�ndet wird, weshalb die Vorinstanz diese kantonale Prozessvorschrift willk�rlich angewendet haben soll (vgl. BGE 138 I 232 E. 6.2; 135 V 2 E. 1.3; 134 II 349 E. 3 S. 351 f.). Auch keine der weiteren R�gen ist rechtsgen�glich begr�ndet (vgl. Erw�gung 2). Insbesondere unterl�sst es die Beschwerdef�hrerin darzutun, worin die Entscheiderheblichkeit ihrer Beanstandungen konkret liegen soll. Wie bereits festgehalten (vgl. Erw�gung 4.2.2), ging die Vorinstanz willk�rfrei davon aus, die Beschwerdegegnerin habe keine konkreten Vorbereitungsmassnahmen f�r eine Operation am 26. Februar 2004 treffen und nachweisen m�ssen, nachdem seitens des Ehemannes der Beschwerdef�hrerin entschieden worden war, die Beschwerdef�hrerin in die Klinik Z.________ zu verlegen und dort die Operation durch Dr. med. A.________ durchf�hren zu lassen. War sie aber nicht verpflichtet, konkrete Vorbereitungshandlungen f�r eine Operation vorzunehmen, ist auch nicht ersichtlich, inwiefern die in diesem Zusammenhang erhobenen R�gen betreffend Beweislast und Beweisf�hrung von Relevanz sein sollen. Auf diese R�gen ist nicht einzutreten.
Die zweite Frage im Zusammenhang mit den angeblichen Behandlungsfehlern betraf den Umfang der Operation (Totalausbau der Prothese).
5.1.�Da die Beschwerdef�hrerin die geltend gemachten wirtschaftlichen Folgen darauf zur�ckf�hrte, dass anl�sslich der Operation am 26. Februar 2004 ein Totalausbau der H�ftgelenkprothese erfolgte, wurde ihr der Beweis daf�r auferlegt, dass der Totalausbau bei der Operation am 26. Februar 2004, 17:00 Uhr, durch Dr. med. A.________ notwendig war, und dass bei einer sofortigen Operation am 25. Februar 2004, nachmittags, die Prothese h�tte erhalten werden k�nnen.
Die Vorinstanz gelangte in W�rdigung der Beweise, insbesondere der Darlegungen des gerichtlichen Gutachters PD Dr. med. B.________ und auch der Ausf�hrungen von Prof. Dr. med. H.________in seinem Parteigutachten vom 26. M�rz 2007, zum Schluss, dass der Vorwurf der Beschwerdef�hrerin, der Totalausbau des Gelenks sei wegen der behaupteten Pflichtverletzungen der Beschwerdegegnerin bzw. der bei ihr t�tigen �rzte notwendig geworden, nicht erstellt sei. Die Methodenwahl sei grunds�tzlich und unabh�ngig vom Zeitpunkt des Eingriffs im Ermessensbereich des Operateurs gelegen. Demnach habe der Operateur, Dr. med. A.________, �ber den Umfang der Operation entschieden. Dieser Entscheid k�nne der Beschwerdegegnerin nicht angelastet werden. Beide Methoden, ein Totalausbau und ein prothesenerhaltendes D�bridement, seien in Betracht gekommen und als medizinisch korrekt zu betrachten gewesen. Aufgrund der erhobenen Beweise k�nne sodann nicht davon ausgegangen werden, dass bei fr�hzeitiger Operation ein Totalausbau h�tte vermieden werden k�nnen. Auch bei einer fr�heren Operation w�re die Methodenwahl dem Ermessen des Operateurs vorbehalten gewesen. Es sei mithin nicht erstellt, dass der Umfang der erfolgten Operation die Folge der der Beschwerdegegnerin bzw. der bei ihr t�tigen �rzte vorgeworfenen Pflichtverletzungen gewesen sei.
5.2.�Was die Beschwerdef�hrerin dagegen vorbringt, verf�ngt nicht. Sie beruft sich darauf, dass die Beschwerdegegnerin behauptet habe, sie h�tte ein prothesenerhaltendes D�bridement vorgenommen. Die Vorinstanz hat dieses Vorbringen gesehen und im Urteil festgehalten. Unabh�ngig davon ist die Annahme der Vorinstanz, dass beide Methoden in Betracht gekommen und medizinisch korrekt gewesen w�ren, nicht widerspr�chlich oder willk�rlich. Diese Annahme vermag sich auf die Darlegungen von PD Dr. med. B.________ und Prof. Dr. med. H.________ zu st�tzen. Es bleibt dabei, dass nicht erstellt werden konnte, dass der Umfang der Operation eine Folge von Pflichtverletzungen der bei der Beschwerdegegnerin t�tigen �rzte war. Indem die Beschwerdef�hrerin diesem Beweisergebnis bloss ihren eigenen Standpunkt gegen�berstellt, dass der Totalausbau nicht notwendig gewesen w�re, wenn die Beschwerdegegnerin "rechtzeitig gehandelt h�tte", vermag sie dieses nicht als willk�rlich auszuweisen. Irrelevant sind ihre theoretischen Ausf�hrungen betreffend Einwilligung des Patienten, da dieses Thema vorliegend keine Rolle spielte. Inwiefern die Beweisw�rdigung der Vorinstanz willk�rlich sein soll, begr�ndet die Beschwerdef�hrerin nicht rechtsgen�glich (vgl. Erw�gung 2.2). F�r das Bundesgericht besteht daher keine Handhabe, in diese einzugreifen.
Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Bei diesem Verfahrensausgang wird die Beschwerdef�hrerin kosten- und entsch�digungspflichtig (Art. 66 Abs. 1 und Art. 68 Abs. 2 BGG).

References: Art. 75
 BGE 
 Art. 95
 BGE 
 Art. 95
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 8
 BGE 
 Art. 68