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Timestamp: 2020-02-24 19:09:00+00:00

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FSG Fellbach - Ethik
Elterninformationen zu den Fächern Ethik und Religion
Auch im Friedrich-Schiller-Gymnasium ist für die Schüler/innen, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen, der Ethikunterricht ab Klasse 7 eingeführt. Die folgenden Informationen sollen helfen, die Modalitäten der Teilnahme am Ethikunterricht zu klären.
Über die Teilnahme am Religionsunterricht bestimmen die Erziehungsberechtigten. Nach Eintritt der Religionsmündigkeit (14 Jahre) steht dieses Recht aus Glaubens- und Gewissensgründen den Schüler/innen zu (Schulgesetz § 96.1 und 2). Für Schüler/innen, die nicht am Religion-unterricht teilnehmen, wird das Fach Ethik als ordentliches Unterrichtsfach angeboten (Schulgesetz § 100 a).
Schüler/innen, die keiner Religionsgemeinschaft angehören und keinen Religionsunterricht besuchen wollen.
Schüler/innen, die zwar einer Religionsgemeinschaft angehören, deren Lehre aber im Religionsunterricht nicht vermittelt wird (z.B. Moslems) und die einen anderen Religionsunterricht nicht besuchen wollen (Ausnahme neuapostolische Schüler s.u.).
Schüler/innen, die sich vom Religionsunterricht abgemeldet haben.
Die Voraussetzung für eine Abmeldung vom Religionsunterricht ist, dass Glaubens- und Gewissensgründe geltend gemacht werden. (Schulgesetz § 100.1) Eine Überprüfung der gegebenen Glaubens- und Gewissensgründe ist nicht statthaft. (Verwaltungsvorschrift vom 31.3.83 VI-I-1018-3/100). Die Erklärung über die Abmeldung vom Religionsunterricht ist gegenüber der Schulleitung schriftlich, von minderjährigen religionsmündigen Schüler/innen persönlich abzugeben. Zum Termin der Abgabe der persönlichen Erklärung der religionsmündigen Schüler/innen sind die Erziehungsberechtigten einzuladen. (Schulgesetz § 100.2)
Mit dem Eintritt der Religionsmündigkeit (14 Jahre) sind Schüler/innen ungeachtet des entgegenstehenden Willens der Eltern berechtigt, über ihre Teilnahme am Religionsunterricht zu entscheiden. (OVG Koblenz vom 18.6.1980)
Die allgemeinen Ziele und Lehrplaninhalte beider Fächer sind vergleichbar. Religionsunterricht und Ethikunterricht dienen der Erziehung der Schüler/innen zu verantwortungs- und wertbewusstem Verhalten. Der Inhalt orientiert sich an den Wertvorstellungen und den allgemeinen ethischen Grundsätzen, wie sie in Verfassung und im Erziehungs- und Bildungsauftrag des § 1 des Schulgesetzes niedergelegt sind. Der Unterricht soll diese Vorstellungen vermitteln sowie Zugang zu philosophischen und religionskundlichen Fragestellungen eröffnen. (Schulgesetz § 100 a, 2).
Schüler/innen, die der neuapostolischen Kirche in Baden oder Württemberg angehören, können seit dem Schuljahr 1990/1991 auch vom Ethikunterricht befreit werden. Sie müssen dann an einer entsprechenden Unterweisung der neuapostolischen Kirche (2 Wochenstunden, Unterricht nach bes. Lehrplan) regelmäßig teilnehmen. Diese Teilnahme muss schriftlich bescheinigt werden.(Erlass vom 22.2.90 Az.: II/4-6520.40/108)
Der entscheidende Unterschied ist die ausdrückliche Rückbindung des Religionsunterrichts an christliche Glaubensinhalte in der Darstellung der jeweiligen Konfession, die im Ethikunterricht entfällt. Es ist selbstverständlich, dass die Religionszugehörigkeit von Schüler/innen durch die Entscheidung unberührt bleibt. Jede Religion bzw. Konfession wird im Ethikunterricht in gleichem Maße geachtet und anerkannt.
Einen Wechsel in den Ethik- oder Religionsunterricht unbedingt schriftlich der Schulleitung bekanntgeben.
Informationen zum Religionsunterricht 2018/19
Eine Zusammenfassung der Regelungen des Religionsunterricht und der Abmeldung vom Religionsunterricht bieten wir Ihnen in der folgenden PDF-Datei an:
06.03.20 Methodentage
11:30 Uhr Infoveranstaltung
Klasse 7 Profilwahl
09.03.20 Schülerratssitzung
12.03.20 Schulanmeldung
Kurzinfo zum FSG (20.02.20)
Musik am FSG (20.02.20)
Schulanmeldung (20.02.20)

References: § 96
 § 100
 § 100
 § 100
 § 1
 § 100