Source: https://dao-verein.de/satzung/
Timestamp: 2019-12-05 20:47:39+00:00

Document:
Der Daoismus ist eine Weltreligion, die mehr als 2.500 Jahre eine ungebrochene lebendige Tradition besitzt und sich an alle Menschen wendet. Sie stellt den Menschen in die Selbstverantwortung und weist ihm Wege zur spirituellen Befreiung und Erleuchtung.
Die in der „Daoistischen Vereinigung Deutschland“ vereinigten Organisationen, daoistische Priester, Daoisten, Interessenten, Förderer, FreundInnen und Ehrenmitglieder fühlen sich verpflichtet, mit der Pflege, Erforschung, Förderung und Verbreitung daoistischen Wissens einen Beitrag zu leisten, den Menschen einen spirituellen Weg aufzuzeigen, den eigenen Körper ganzheitlich wahrzunehmen und die Einheit aus Körper, Seele und Geist zu fördern. Dieses führt zu einem besseren Verantwortungsbewußtsein, die Achtung vor dem Leben, der Natur, den Mitmenschen und allem Existierendem und fördert den glücklicheren, tieferen und friedvolleren Kontakt zu sich und anderen Menschen.
Sie sind den großen Traditionen der daoistischen philosophischen Weisheits- und Lebenslehre des Dao verbunden. Sie möchten die Ideen dieses spirituellen und vitalen Lebensweges selbst immer mehr verwirklichen und an die Menschen weitergeben. Sie erkennen aber auch die Notwendigkeit, das alt-chinesische Wissen und Verständnis für den abendländischen Menschen gangbar zu machen.
Satzung (Version vom 01.03.2016)
§ 1.) Name, Sitz, Gerichtsstand, Geschäftsjahr
Der Verein führt den Namen „Daoistische Vereinigung Deutschland e.V. – Daoistische Religionsgemeinschaft (DVD)“. Er wurde am 01. März 2016 in der Hansestadt Stralsund gegründet. Der Verein hat die Erlangung der Rechtsfähigkeit zum Ziel und soll in das Vereinsregister beim Amtsgericht Stralsund eingetragen werden.
Sitz und Gerichtsstand des Vereins sind 18439 Stralsund.
§ 2.) Zweck des Vereins
Die Daoistische Vereinigung Deutschland setzt sich aus der Gemeinschaft der Daoisten in Deutschland zusammen und ist der traditionsübergreifende Dachverband daoistischer Gemeinschaften in Deutschland. Die DVD ist ein Zusammenschluss auf ideeller Grundlage.
Die DVD fördert die Rahmenbedingungen für die Bewahrung, Darlegung und Praxis der Lehre des Dao. Die DVD bildet einen Rahmen für Begegnung und Austausch zwischen den daoistischen Traditionen. Der Verein ist hauptsächlich auf dem Gebiet der Pflege, Erforschung, Förderung und Verbreitung daoistischen Wissens tätig, um den Menschen einen spirituellen Weg aufzuzeigen, den eigenen Körper ganzheitlich wahrzunehmen und die Einheit aus Körper, Seele und Geist zu fördern. Die DVD fördert die Integration des Daoismus in die Gesellschaft. Der Verein verfolgt unmittelbar und ausschließlich gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
Förderung daoistischer Gemeinschaften in Deutschland und ihrer freundschaftlichen Zusammenarbeit,
Erhalt, Pflege, Erforschung und Rückführung daoistischen Kulturgutes in gemeinschaftliche Zentren.
Förderung von Rahmenbedingungen für Studium und Praxis,
Kontakte zu daoistischen Organisationen im Ausland, insbesondere in der VR China,
Dialog mit anderen Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften,
Öffentlichkeitsarbeit durch Schriften und sonstiges Informationsmaterial,
Organisation und Durchführung von Veranstaltungen und regelmäßigen Kongressen.
3. Die DVD kann Sozialfonds einrichten.
4. Die DVD dient ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen und mildtätigen Zwecken im Sinne des Abschnitts »Steuerbegünstigte Zwecke« der Abgabenordnung. Der Verein enthält sich jeder über den Verbandszweck hinausgehenden politischen und wirtschaftlichen Tätigkeit.
5. Die Mitgliedschaft ist unabhängig von konfessioneller Zugehörigkeit. Die Grundidee des Dao ist kosmopolitisch, interkulturell und interreligiös. Der Geist des Dao ist Harmonie, Ganzheit, Toleranz, Mitgefühl und Achtsamkeit.
6. Die Arbeit der Mitglieder ist gemeinnützig und dient der individuellen Entwicklung des Menschen durch Förderung seiner Gesundheit, sowie seiner geistigen und seelischen Entfaltung.
7. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Tätigkeit des Vereins ist nicht auf die Erzielung von Gewinn ausgerichtet. Die zur Erreichung seines Zweckes benötigten Mittel erwirbt der Verein durch Beiträge seiner Mitglieder, Spenden und andere Zuwendungen. Den Mitgliedern des Vorstandes im Rahmen ihrer Vorstandstätigkeit entstehende Aufwendungen werden diesen gegen Vorlage der Originalbelege erstattet. Mittel des Vereins dürfen ansonsten nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.
§ 3.) Mitgliedschaft
1. Die Mitgliedschaft in der DVD und die Mitarbeit in ihren Organen setzt die Zustimmung zur Daoistischen Sichtweise voraus.
2. Mitglieder der DVD können sein:
natürliche Personen (Einzelmitglieder) als ordentliche oder assoziierte Mitglieder. Sie können in ein Vorstandsamt gewählt werden.
daoistische Gemeinschaften und Vereine die sich mit der daoistischen Sichtweise assoziieren. Sie haben auf Mitgliederversammlungen Stimm-, Rede- und Antragsrecht (pro Gemeinschaft oder Verein eine Stimme) und können in ein Vorstandsamt gewählt werden.
Mitglieder daoistischer Gemeinschaften und Vereine die sich mit der daoistischen Sichtweise assoziieren. Sie sind untergeordnete Mitglieder die kein einzelnes Antrags-, Rede- oder Stimmrecht haben. Dieses können sie nur durch eigenständige Mitgliedschaft erwerben. Nur die daoistischen Gemeinschaften und Vereine selbst haben mit ihren jeweiligen untergeordneten Mitgliedern jeweils ein einziges Stimm-, Rede- und Antragsrecht. Untergeordnete Mitglieder daoistischer Gemeinschaften und Vereine können nicht in ein Vorstandsamt gewählt werden.
andere juristische Personen können auf Antrag des Rates von dem Vorstand den daoistischen Gemeinschaften und Vereinen gleichgestellt werden. Juristische Personen haben auf Mitgliederversammlungen Stimm-und Antragsrecht. Sie können nicht in ein Vorstandsamt gewählt werden.
Fördermitglieder können natürliche oder juristische Personen sein, sofern sie mit dem Verbandszweck übereinstimmen. Sie haben auf dem Mitgliederversammlungen Rede-, aber kein Stimmrecht. Sie können nicht in ein Vorstandsamt gewählt werden.
Ehrenmitglieder können in- und ausländische natürliche oder juristische Personen oder Gemeinschaften sein, denen durch das Fördern der Idee und des Geistes des Dao aufgrund besonderer Verdienste verliehen werden. Ehrenmitglieder werden vom Vorstand vorgeschlagen und bestätigt.
3. Die Einzelmitglieder arbeiten im Rahmen der Daoistischen Gemeinschaft (DG) zusammen.
4. In den Organen der DVD werden die Mitglieder durch ihre gesetzlichen Vertreterinnen und Vertreter oder bevollmächtigten Delegierten vertreten.
5. Aufnahme und ggf. Ausschluss von Mitgliedern werden nach Maßgabe der von der Mitgliederversammlung erlassenen Richtlinien beschlossen.
6. Der Aufnahmeantrag auf Mitgliedschaft ist schriftlich zu stellen. Über den Aufnahmeantrag entscheidet der erweiterte Vorstand in einer 2/3 Mehrheit. Der Vorstand kann jeden Aufnahmeantrag ohne Begründung ablehnen.
7. Der Vorstand kann im Einzelfall, wenn dies im Vereinsinteresse begründet ist, Personen als Mitglieder aufnehmen, welche die Erfordernisse der Zustimmung der daoistischen Sichtweise nicht erfüllen.
8. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Auflösung, Ausschluss oder Tod. Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn es das Ansehen oder die gemeinsamen Interessen der DVD schädigt oder die Beitragsleistungen einstellt.
Freiwilliger Austritt: Dieser ist schriftlich über die Geschäftsstelle des Vereins gegenüber dem Vorstand zum Ende des Kalenderjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von mindestens drei Monaten zum nächsten Monatsersten zu erklären.
Auflösung: Die Mitgliedschaft endet bei einer Auflösung des Vereins.
Streichung von der Mitgliederliste: Ein Mitglied kann durch Beschluß des Vorstandes von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es mit der Zahlung von mindestens zwei Mitgliedsbeiträgen in Verzug ist. Eine Streichung ist nur möglich, wenn der Vorstand zusätzlich dem betroffenen Mitglied die drohende Streichung zuvor mitgeteilt und drei Monate nach Zugang dieser Mitteilung Gelegenheit zum Ausgleich der Zahlungsrückstände eingeräumt hat. Die genannte Mitteilung gilt als zugegangen, wenn sie an die letzte von dem betroffenen Mitglied dem Verein schriftlich bekannt gegebene Anschrift gerichtet ist. Der Beschluss des Vorstands über die Streichung soll dem betroffenen Mitglied mitgeteilt werden.
Ausschluss: Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstands aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es in schwerwiegender Weise gegen die Satzung des Vereins oder Vereinsinteressen verstoßen hat bzw. das Ansehen oder die gemeinsamen Interessen der DVD schädigt. Der Beschluss des Vorstandes ist schriftlich zu begründen und dem betroffenen Mitglied zuzustellen. Für den Zugang des Beschlusses gelten die Ausführungen des obigen Punktes entsprechend. Gegen diesen Beschluss kann das betroffene Mitglied innerhalb eines Monats nach Zugang des Beschlusses Berufung bei der Mitgliederversammlung einlegen. Die Mitgliederversammlung entscheidet abschließend über den Ausschluss. Der Ausschluss wird, wenn keine Berufung eingelegt wird, mit Ablauf der Berufungsfrist, ansonsten mit der bestätigenden Entscheidung der Mitgliederversammlung wirksam. Unmittelbar nach erfolgtem Ausschluss ist es nicht mehr zulässig mit der Vereinsmitliedschaft zu werben.
9. Der Mitgliedsbeitrag wird auf der Mitgliederversammlung festgesetzt. Er kann auf Antrag ganz oder teilweise erlassen werden. Die Prüfung und Entscheidung hierüber liegt beim Vorstand.
10. Gründungs- und Ehrenmitglieder sind grundsätzlich von der Beitrags- und Umlagepflicht befreit.
11. Alle Mitglieder einer Gemeinschaft oder Vereins sind durch die Mitgliedsschaft der Gescheinschaft in der DVD automatisch selbst untergeordnetes Mitglied in der DVD. Aufgrund der Zahlungen von Mitgliedsbeiträgen in ihrer Gemeinschaft werden für die automatische untergeordnete Mitgliedschaft in der DVD nicht nochmals Mitgliedsbeiträge erhoben. Sie haben aber kein einzelnes Antrags-, Rede- oder Stimmrecht haben. Dieses können sie nur durch eigenständige Mitgliedschaft erwerben. Nur die daoistischen Gemeinschaften und Vereine selbst haben mit ihren jeweiligen untergeordneten Mitgliedern jeweils ein einziges Stimm-, Rede- und Antragsrecht. Untergeordnete Mitglieder daoistischer Gemeinschaften und Vereine können nicht in ein Vorstandsamt gewählt werden.
12. Die Autonomie der Gemeinschaften und ihre Auslegung der Lehre des Dao werden durch die Mitgliedschaft in der DVD nicht angetastet. Alle Gemeinschaften regeln ihre Angelegenheiten selbstständig. Sie entscheiden selbstständig, ob die Mitgliedschaft in ihrer Gemeinschaft von der Zustimmung zur Daoistischen Sichtweise abhängig gemacht wird oder nicht.
§ 4.) Organe des Vereins
1.) der Rat
4.) die Mitgliederversammlung
5.) die Fördermitglieder
6.) die Ehrenmitglieder
7.) die Beiräte und Fachkonferenzen
Rat und Vorstand
1.) Leitendes Organ der DVD ist der Rat. Er besteht aus 8 Mitgliedern. Sie müssen praktizierende Daoisten sein und einer Mitgliedsgemeinschaft bzw. der DG oder der DVD angehören. Der Rat wählt aus seiner Mitte den Vorstand des Vereins im Sinne des § 26 BGB. Ihm gehören mindestens an: der/die „Sprecher/in“, der/die „stellvertretende Sprecher/in“ und der/die „Schatzmeister/in“, von denen jeweils bis zwei gemeinsam den Verein vertreten. Im Bedarfsfall kann der Rat bis zu zwei weitere Personen als „Mitglieder des Vorstandes“ wählen.
2.) Die Mitglieder des Rates werden für die Dauer von fünf Jahren durch Listenwahl gewählt. Sie bleiben bis zur Neuwahl im Amt. Scheidet ein Ratsmitglied vorzeitig aus, rückt der nächste berufene Kandidat aus der Liste nach. Die Bestellung des Rats kann nur widerrufen werden, sofern eine grobe Pflichtverletzung vorliegt. Die Wiederwahl ist möglich. Die Ratsmitglieder sind von den Regelungen des § 181 BGB befreit.
3.) Der Rat regelt seine Arbeitsweise selbst und kann sich dazu eine Geschäftsordnung geben. Er ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist. Alle Abstimmungen erfolgen mit einfacher Mehrheit. Es sollte jedoch ein Konsens angestrebt werden.
4.) Der Vorstand des Vereins besteht aus dem ersten Vorsitzenden, dem zweiten Vorsitzenden, ggf. dem dritten Vorsitzenden und dem Schatzmeister. Im Übrigen bestimmt der Rat und nicht die Mitgliederversammlung die endgültige Zahl des erweiterten Vorstands. Der erweiterte Vorstand hat u.a. die Aufgabe, die Interessen der verschiedenen Interessengemeinschaften zu vertreten. Der erweiterte Vorstand entscheidet mit einer 2/3 Mehrheit über die satzungsgemäße Verwendung der Vereinsmittel. Die Vorstandsmitglieder sind von den Regelungen des § 181 BGB befreit.
5.) Gerichtlich und außergerichtlich wird der Verein vom ersten oder zweiten Vorsitzenden vertreten.
6.) Der Vorstand wird und der erweiterte Vorstand werden durch den Rat für die Dauer von fünf Jahren gewählt. Gewählt ist, wer die einfache Mehrheit der Stimmen erhält. Der Vorstand bleibt solange im Amt bis eine Neuwahl erfolgt. Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstands im Amt. Im Einzelfall kann die Mitgliederversammlung mit satzungsändernder Mehrheit eine kürzere Amtszeit bestimmen. Die Wiederwahl ist möglich. Die Bestellung des Vorstandes kann nur widerrufen werden, sofern eine grobe Pflichtverletzung vorliegt. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes aus, bestimmt der Vorstand ein Ersatzmitglied bis zur nächsten Mitgliederversammlung, dann wird neu gewählt.
7.) Der Verein kann durch den ersten oder zweiten Vorsitzenden oder durch die zwei stellvertretenden Vorstandsmitglieder jeweils alleine vertreten werden. Eines der beiden stellvertretenden Vorstandsmitglieder erhält gleichzeitig das Amt des Kassenwartes, das andere stellvertretende Vorstandsmitglied wird mit den Aufgaben des Kassenprüfers betraut.
8.) Die Kandidatur für das Amt als Vorstandsmitglied sollte mit der Bereitschaft verbunden sein, innerhalb des Aufgabenbereichs des Vorstands Teilbereiche selbständig zu verwalten.
9.) Die Abwicklung der laufenden Vereinsaktivitäten kann vom Vorstand einem Geschäftsführer/einer Geschäftsführerin übertragen werden.
10.) Scheidet ein Mitglied des Vorstands vorzeitig aus, so kann der Vorstand oder der Rat ein vorläufiges Ersatzvorstandsmitglied benennen. Bei der nächsten Ratsversammlung ist diese Ernennung entweder zu bestätigen oder für die restliche Amtszeit des ausgeschiedenen Vorstandsmitglieds eine Nachwahl vorzunehmen.
11.) Besondere Vertreter:
Der Vorstand kann für besondere Aufgaben einen oder mehrere besondere Vertreter/innen i.S. des § 30 BGB bestellen. Die besonderen Aufgabenbereiche lauten:
Geschäftsführungstätigkeiten
Pressebetreuung und Öffentlichkeitsarbeit
Technische und redaktionelle Betreuung der Internet-Angebote des Verbandes
Die Vertretungsmacht des Vorstandes wird durch die Bestellung besonderer Vertreter/innen nicht beschränkt. Zum Abschluss von Rechtsgeschäften mit Dritten sind besondere Vertreter/innen nach außen hin ausschließlich mit der schriftlichen Vollmacht durch zwei Vorstandsmitglieder berechtigt. Was die internen Vereinsangelegenheiten und Mitgliedsinformationen betrifft unterliegen sie sowohl während als auch nach ihrer Tätigkeit einer Verschwiegenheitspflicht.
Die besonderen Vertreter/innen berichten dem Vorstand auf Verlangen über Planungen und Ergebnisse ihrer Aktivitäten. Die besonderen Vertreter/innen haben das Recht auf Anhörung bei den Sitzungen des Vorstandes bzw. des Rates.
Besondere Vertreter/innen können jederzeit durch den Vorstand oder den Rat abberufen werden.
12.) Der Vorstand des Vereins gibt sich unter Zustimmung des Rates und der Mitgliederversammlung eine Geschäftsordnung, die insbesondere im Einzelnen regeln soll:
13.) Der Vorstand bleibt über alle genannten Tätigkeiten und Aktivitäten gegenüber dem Rat rechenschaftspflichtig.
1.) Einmal im Jahr wird eine ordentliche Mitgliederversammlung abgehalten. Sie ist nicht öffentlich. Sie wird mindestens vier Wochen vorher vom Vorstand unter Angabe der Tagesordnung schriftlich oder durch E-Mail einberufen. Einladungsschreiben bzw. die E-Mail gelten dem Mitglied als zugegangen, wenn sie an die letzte von dem betroffenen Mitglied dem Verein bekannt gegebene Anschrift bzw. Email Adresse gerichtet wird.
2.) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung wird einberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn die Einberufung von einem Drittel der Mitgliedsgemeinschaften unter Angabe des Zweckes und der Gründe schriftlich verlangt wird.
3.) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Anwesenden beschlussfähig, wenn eine ordnungsgemäße Ladung an die Mitgliedsgemeinschaften und an die Delegierten der Einzelmitglieder erfolgt ist.
4.) Die Mitgliederversammlung wird durch den Vorstand des Vereins oder von diesem hierzu beauftragten Mitgliedern geleitet.
5.) In der Mitgliederversammlung hat jedes ordentliche Mitglied einschließlich der juristischen Personen, die ordentliches Mitglied sind, und jedes Ehrenmitglied eine Stimme. Das Stimmrecht von juristischen Personen ist durch deren verfassungsmäßig berufene Vertreter oder von diesen hierzu Beauftragten auszuüben. Nicht erschienene Mitglieder können ihr Stimmrecht durch schriftliche Vollmacht einem stimmberechtigten Mitglied übertragen. Einem anwesenden stimmberechtigten Mitglied können nur bis zu zwei Stimmen von nichtanwesenden stimmberechtigten Mitgliedern übertragen werden. Stimmübertragungen, die bestimmte Weisungen enthalten, sind nicht gültig.
6.) Die Anzahl der Delegierten je Mitgliedsgemeinschaft richtet sich nach der Zahl ihrer Mitglieder, die im Zweifelsfall namentlich nachzuweisen sind, wenn mehr als ein Vertreter beansprucht wird:
– bis zu 150 Mitglieder ein Vertreter,
– bis zu 600 Mitglieder zwei Vertreter,
– über 600 Mitglieder drei Vertreter.
7.) Die Aufgaben der Mitgliederversammlung sind insbesondere:
– Austausch über grundlegende Fragen des Daoismus,
– Wahl der Ratsmitglieder,
– Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedsgemeinschaften,
– Festsetzung der Mitgliedsbeiträge,
– Beratung und Entscheidung über den Haushaltsplan und die Jahresabrechnung,
– Beschlüße über Satzungsänderung und Vereinsauflösung.
8.) Der Beschlussfassung der Mitgliederversammlung unterliegen die in der Tagesordnung bekannt gegebenen Punkte. Durch Beschluss der Mitgliederversammlung können weitere Verhandlungsgegenstände auf die Tagesordnung gesetzt werden.
9.) Anträge, über die in der Mitgliederversammlung abgestimmt werden soll, müssen schriftlich formuliert bis spätestens vier Wochen vor der Mitgliederversammlung bei der Geschäftsstelle eingegangen sein. Eine Abstimmung in der Mitgliederversammlung darf nur erfolgen, wenn der Antragsteller oder ein von ihm hierzu schriftlich beauftragter Vertreter auf der Mitgliederversammlung persönlich anwesend ist. Bei mehreren Antragstellern genügt die Anwesenheit eines Antragstellers bzw. Vertreters.
10.) Die Art der Abstimmung wird von der Versammlungsleitung festgelegt. Eine geheime Abstimmung muss durchgeführt werden, wenn ein Drittel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt. Die Entscheidung über den Ausschluss eines Mitglieds des Vereins kann nur durch geheime Abstimmung erfolgen.
11.) Satzungs- und Vereinszweckänderungen bedürfen der Zustimmung von ¾ der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder und müssen acht Wochen vorher schriftlich mitgeteilt werden.
12.) Beschlussfassungen erfolgen mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit ist der Antrag abgelehnt. Stimmenthaltungen gelten als abwesende und somit als ungültige Stimmen.
13.) Bei Wahlen und Beschlüssen steht jedem/jeder Delegierten eine Stimme zu. Eine Übertragung des Stimmrechtes auf andere Delegierte ist nicht zulässig.
14.) Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, unabhängig von der Teilnehmerzahl, wenn zur Mitgliederversammlung form- und fristgerecht eingeladen wurde. Die Mitgliederversammlung ist nur beschlußfähig wenn mindestens 5 stimmberechtigte Mitglieder anwesend sind.
15.) Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind unter Angabe des Ortes und der Zeit der Versammlung sowie der Abstimmungsergebnisse in einer Niederschrift festzuhalten. Die Niederschrift ist von der Versammlungsleitung und einem Vorstandsmitglied zu unterzeichnen. Außerdem hat die Versammlungsleitung eine Anwesenheitsliste zu erstellen, welche die anwesenden stimmberechtigten Mitglieder und die zulässigerweise übertragenen Stimmen umfasst.
16.) Die Beratungen der Mitgliederversammlung sind nicht öffentlich. Zu einzelnen Verhandlungsgegenständen kann die Öffentlichkeit durch Beschluss der Mitgliederversammlung zugelassen werden.
17.) Der Rat und die Vorstandsmitglieder haben ein Vetorecht gegen Änderungen der Satzung. Um das Veto zu brechen, bedarf es Einstimmigkiet der übrigen Vereinsmitglieder.
Förderung der DVD
Natürliche und juristische Personen können die Arbeit der DVD auch als Förder- oder Ehrenmitglied fördern ohne ordentliches Mitglied zu werden.
1.) Zu bestimmten Aufgabengebieten innerhalb des Vereinszwecks können Beiräte und Fachkonferenzen eingerichtet werden. Letztere sollen insbesondere zu fachlichen, inhaltlichen und verfahrensmäßigen Fragen der Pflege, Erforschung, des Studiums und der Aus- und Weiterbildung des Daoismus tätig werden.
2.) Die Einrichtung von Beiräten und Fachkonferenzen sowie die Wahl ihrer Mitglieder erfolgt auf Vorschlag des Vorstands, des Rates oder auf Vorschlag aus der Mitgliederversammlung durch die Mitgliederversammlung.
3.) Die Mitglieder der Beiräte und Fachkonferenzen werden vom Vorstand oder dem Rat für die Dauer von drei Jahren, gerechnet von der Wahl an, gewählt. Ein Einzelfall kann der Rat auch hiervon abweichende Amtszeiten bestimmen. Jedes Beirats- oder Fachkonferenzmitglied ist einzeln zu wählen.
4.) Die Beiräte und Fachkonferenzen geben sich für ihre Arbeit eine eigene Geschäftsordnung.
5.) Aufgabe der Beiräte und Fachkonferenzen ist es insbesondere, im Rahmen ihres Aufgabengebiets gegenüber Vorstand, Rat und Mitgliederversammlung beratend tätig zu werden. Der Vorstand ist verpflichtet, Beiräte und Fachkonferenzen über Fragen, die ihr jeweiliges Aufgabengebiet betreffen, regelmäßig zu informieren.
6.) Vorstand und Mitgliederversammlung sind verpflichtet, über Stellungnahmen der Beiräte und Fachkonferenzen, welche ihnen von diesen im Rahmen ihres jeweiligen Aufgabengebiets unterbreitet werden, eine Beschlussfassung herbeizuführen. Die Stellungnahmen sind dabei für Vorstand und Mitgliederversammlung nicht bindend. Diese Beschlussfassung hat dann dem Rat zur endgültigen Entscheidung vorgelegt zu werden.
§ 5.) Mitgliedsbeiträge
Ordentliche oder assoziierte Einzelmitglieder, daoistische Gemeinschaften, Vereine, andere juristische Personen und Mitglieder im Freundeskreis zahlen einen Jahresbeitrag, dessen Höhe und Fälligkeit vom Vorstand unter Zustimmung der Mitgliederversammlung festgesetzt werden. Der Vorstand kann in begründeten Einzelfällen für das laufende Jahr Beitragsermäßigungen einräumen oder Beiträge erlassen. Die Mitgliedsbeiträge sind als Jahresbeiträge jeweils zum 1. Januar eines Jahres im Voraus fällig.
Untergeordnete Mitglieder einer Gemeinschaft oder Vereins, die bereits in Ihrer Gemeinschaft oder Verein Beiträge entrichten sind von regulären Mitgliedsbeiträgen befreit, sofern sie keine ordentliche eigenständige Mitgliedschaft erworben haben.
Fördermitglieder sind von regulären Mitgliedsbeiträgen befreit und unterstützen den Verein durch in ihrer Höhe selbst festgelegte regelmäßige oder unregelmäßige Sach- oder Geldspenden.
Gründungs- und Ehrenmitglieder sind grundsätzlich von der Beitrags- und Umlagepflicht befreit.
Beiräten und Fachkonferenzen sind nur von regulären Mitgliedsbeiträgen befreit sofern sie nicht bereits ordentliche Mitglieder des DVD sind.
§ 6.) Auflösung des Vereins und Verwendung des Vereinsvermögens
1.) Der Verein löst sich durch Beschluß einer Mitgliederversammlung auf, die gemäß dieser Satzung zu diesem Zweck einberufen wird.
2.) Die Einladung zu der Mitgliederversammlung, die über die Auflösung beschließen soll, muss in der angegebenen Tagesordnung ausdrücklich die beabsichtigte Auflösung des Vereins beinhalten und den Mitgliedsgemeinschaften und den Delegierten der DVD acht Wochen vor der Versammlung schriftlich angekündigt werden.
3.) Der Auflösungsbeschluß erfolgt mit einer 3/4 Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Eine schriftliche Stimmabgabe ist nicht möglich.
4.) Im Falle der Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fließt das gesamte Vermögen der DVD den als gemeinnützig anerkannten Mitgliedsgemeinschaften zu, die es im Sinne der Zwecke der DVD verwenden. Diese können sich sowohl in Deutschland als auch in anderen Ländern befinden. Einzelheiten kann die Mitgliederversammlung beschließen. Für diese Entscheidung genügt die einfache Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Beschlüsse über die zukünftige Verwendung des Vereinsvermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.
5.) Falls die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind vom Vorstand des Vereins zwei Vorstandsmitglieder als gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren zu bestellen.
6.) Über die Verwendung des nach Beendigung der Liquidation noch vorhandenen Vermögens des Vereins entscheidet die Mitgliederversammlung, die über die Auflösung des Vereins beschließt. Kommt kein Beschluss zustande, entscheidet der Vorsitzende des Vorstandes.
7.) Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend, wenn der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.
§ 7.) Beschluß
Diese Satzung wurde auf der Mitgliederversammlung am 01.03.2016 in der vorliegenden Fassung einstimmig beschlossen.
Der Verein wurde eingetragen beim Amtsgericht Stralsund am … 2016
Vereinsregister Nr. VR …

References: § 1

§ 2

§ 3

§ 4
 § 26
 § 181
 § 181
 § 30

§ 5

§ 6

§ 7