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Timestamp: 2018-07-20 10:21:22+00:00

Document:
Ausschreibung - Planungsleistungen im Bauwesen in Dortmund (ID:13604991)
> DTAD-ID: 13604991
13604991
Freianlagen und Verkehrsanlagen für die „Gestaltung des öffentlichen Raumes Speicherstraße“.
Kontaktstelle(n): Vergabe und Beschaffungszentrum
Telefon: +49 2315024633
Fax: +49 2315029458
Statistik Stadt Dortmund
Dortmund; Dortmund.
483986-2017
2017/S 232-483986
F031/17
Die geforderten Nachweise sind in einem Bewerbungsformular zusammengefasst.
Das Bewerbungsformular ist vollständig vom Bewerber auszufüllen, mit den geforderten Anlagen zu versehen
und vom Büroinhaber, einem Geschäftsführer und/oder dem bevollmächtigtem Vertreter rechtsverbindlich zu
unterschreiben. Die Einreichung der Bewerbungen hat auf dem Postweg als Original in Papierform zu erfolgen.
Eine Eigenerklärung, dass keine Ausschlusskriterien gemäß § 42 VgV vorliegen ist
beizubringen (siehe Vordruck).
Es werden nach § 42 ff VgV folgende Eignungskriterien festgelegt:
— Eigenerklärung über die ordnungsgemäße Abführung von Steuern, Gebühren und Beiträgen.
— Nachweis einer ausreichenden Berufshaftpflichtversicherung für die gesamte Dauer des Vertrages bis zur vollen Leistungserbringung (Mind. 2 Mio EUR für Personen- und Sachschäden und 1,5 Mio EUR für Vermögensschäden). Im Falle einer Bewerbergemeinschaft Eigenerklärung der Mitglieder gesamtschuldnerisch zu haften und im Auftragsfall eine ausreichende objektbezogene Berufshaftpflichtversicherung abzuschließen und diese für die gesamte Dauer des Vertrages bis zur vollen Leistungserbringung aufrechtzuerhalten unter Benennung des Generalplaners/federführenden Architekten als bevollmächtig-ten Vertreters.
— Nachweis eines Handelsregisterauszugs, falls dieser nicht beigebracht werden kann (z.B. GbR), ist eine Eigenerklärung über das Nichtvorliegen eines Handelsregistereintrags ein-zureichen.
— Nachweis der Mitarbeiterstruktur (Mindestkriterium: 3 Landschaftsarchitekten, 3 Verkehrsplaner)
— Erklärung über die verfügbare technische Ausrüstung gem. § 46 Abs. 3 Nr. 3 VgV
— Gesamtumsatz und Umsatz für die entsprechende Dienstleistung Freianlagen, Verkehrsanlagen in den letzten 3 Geschäftsjahren der Bewerber, separat ausgewiesen (Mindestkriterium: 200.000 EUR Freianlagen und 350.000 EUR Verkehrsanlagen )
— Referenzliste mit Angaben zu den Referenzen, die eigenverantwortlich bearbeitet wurden. Es ist jeweils 1 Referenzprojekt (Verkehrsanlagen, Freianlagen) zu benennen (bei Bietergemeinschaften je Mitglied), das in die Bewertung einfließt. In der Referenz sind Mindestkriterien (Investitionsvolumen und abgeschlossene Referenz) sowie zusätzliche Bewertungskriterien vorgegeben.
— Angabe welche Fachdisziplin mit dem eigenen Büro und welche ggf. durch Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft und/oder durch Unterauftragnehmer erbracht werden, sowie deren Benennung. Darstellung, mit welchen benannten Büros in welcher Organisations-form bereits zusammengearbeitet wurde und bei welchen Projekten. Ist es beabsichtigt Unteraufträge zu vergeben, muss die Verpflichtungserklärung des jeweiligen Unterauftragnehmers eingereicht werden.
Die Mindeststandards können dem Bewerbungsbogen
Nachweise gem. § 46 VgG sind mit der Bewerbung
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/notice/CXPSYYFYFK3
Stadt Dortmund Vergabe- und Beschaffungszentrum der Stadt Dortmund
E-Mail: G19_1-Submission@stadtdo.de
Die Speicherstraße liegt direkt am Dortmunder Hafen. Die Hafenbrücke, das alte Hafenamt und die Anlegestelle des Ausflugsschiffs „Santa Monika“ markieren die städtebauliche Eingangssituation in das Gebiet. Bei dem Quartier handelt es sich um einen Standort ehemaliger bzw. auslaufender Hafennutzung. Zudem bildet die Speicherstraße eine bedeutende städtebauliche Nahtstelle zwischen dem Hafengebiet und den angrenzenden Wohnquartieren der Nordstadt.
2016 wurde der Rahmenplan „südliche Speicherstraße am Stadthafen“ erarbeitet, der die Grundlage für alle weiteren Entwicklungen in diesem Quartier bildet. Neben der städtebaulichen Komponente sieht der Rahmenplan auch eine Veränderung in der Funktionalität, Adressbildung und Gestaltung der öffentlichen Freiräume vor. Diese Bereiche sollen durch eine gestalterische und ökologische Aufwertung eine neue Rolle gewinnen. Es sollen ein multifunktional nutzbarer Platz im Bereich des Santa-Monika-Anlegers, eine wasserseitige Promenade, ein wasserseitiger Platz zwischen den Speichergebäuden sowie Grünbereiche entlang der Malinckrodtstraße und der Lagerhausstraße entstehen.
Um den besonderen Charakter des Quartiers zu erhalten, sollen im Rahmen der weiteren Planung hafentypische Merkmale wie z.B. Gleisanlagen und das Kopfsteinpflaster erhalten werden und mit ergänzenden standortprägenden Materialien kombiniert werden.
Die Speicherstraße selbst ist ebenfalls Bestandteil der Aufwertungsstrategie für das Quartier. Der südwestliche Abschnitt wurde bereits zur Ausführungsplanung vorbereitet und soll im kommenden Jahr baulich umgesetzt werden. Der nordöstliche Bereich der Speicherstraße soll in einem zweiten Bauabschnitt realisiert werden. Aufgrund der engen Verzahnung mit den Maßnahmen im öffentlichen Raum soll die Planung hier gemeinsam mit der Freianlagenplanung weiterentwickelt werden.
Das Projekt ist Bestandteil des integrierten Handlungskonzeptes für die Dortmunder Nordstadt und wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanziert.
Der Planungsbeginn ist für das Frühjahr 2018 vorgesehen. Der Bereich der Freianlagenplanung ist bis Ende September 2020 fertigzustellen und abzurechnen, der Bereich der Verkehrsanlagenplanung ist bis Juni 2021 fertigzustellen und abzurechnen.
Die Planung umfasst das Leistungsbild nach HOAI (siehe II.2.14).
Anrechenbare Kosten Objektplanung Freianlagen: 1.500.000 EUR brutto
Anrechenbare Kosten Objektplanung Verkehrsanlagen: 1.012.000 EUR brutto.
Erfüllung der geforderten Mindestkriterien der wirtschaftlichen, finanziellen und technischen Leistungsfähigkeit.
Erfüllung der zusätzlichen Bewertungskriterien. Bei gleicher Punktzahl von Bewerbern entscheidet das Los über
die Teilnahme am weiteren Verhandlungsverfahren. Die Auslosung wird durch die am Verfahren nicht beteiligte
Submissionsstelle des Vergabe- und Beschaffungszentrums durchgeführt.
Objektplanung Freianlagen gem. HOAI 2013
Lph. 1 – 1,5 %
Lph. 2. – 3,9 %
Lph. 3. – 14,5 %
Lph. 4. – 0 %
Lph. 5. – 25 %
Lph. 6.- 7 %
Lph. 7. – 0 %
Lph. 8. – 29,75 %
Lph. 9. – 2 %
Objektplanung Verkehrsanlagen gem. HOAI 2013
Lph. 1. – 1 %
Lph. 2. – 10 %
Lph. 3. – 25 %
Lph. 5. – 10 %
Lph. 6. – 8 %
Lph. 8. – 0 %
Lph. 9. – 1 %.
Berufsqualifikation nach § 75 Abs. 1-3 Vergabeverordnung (VgV).
Der Auftraggeber ist an die Bestimmungen des Runderlasses des Innenministeriums Nordrhein-Westfalen -Verhütung und Bekämpfung von Korruption in der öffentlichen Verwaltung- vom 26.04.2005 – IR 12.2.2006-Nr. 3.1 und 3.3 gebunden.
Bekanntmachungs-ID: CXPSYYFYFK3.
Ein Nachprüfungsverfahren ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang einer Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§160 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 168 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich zehn Kalendertage nach Absendung der Information über die Vergabeentscheidung per Fax oder E-Mail und 15 Kalendertage nach Absendung der Information über die Vergabeentscheidung per Post, wobei die Frist jeweils unabhängig vom Zugang der Information beim betroffenen Bewerber oder Bieter am Tag nach Absendung der Information beginnt (§ 134 GWB).
Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsverfahrens setzt ferner voraus, dass erkannte Vergabeverstöße innerhalb der in § 134 GWB genannten Frist gegenüber dem Auftraggeber gerügt wurden
(§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB).

References: § 42
 § 42
 § 46
 § 46
 § 75
 § 134