Source: https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-662-06446-7_4
Timestamp: 2019-06-19 04:40:11+00:00

Document:
Die Eigenständigkeit der Verwaltung Zwischen Steuerung und Kontrolle | SpringerLink
Das allgemeine Verwaltungsrecht als Ordnungsidee pp 157-204 | Cite as
Die Eigenständigkeit der Verwaltung Zwischen Steuerung und Kontrolle
Rechtsstaat und Demokratie zielen als Formungsentscheidungen auf einen strukturierten öffentlichen Entscheidungsprozeß und auf Rationalität seiner Ergebnisse (→ 2/2–5)1. Dieses Anliegen beider Verfassungsentscheidungen wird vom Gewaltenteilungsprinzip aufgenommen und in eine entsprechende Organisation überführt. Die Bedeutung der Gewaltenteilung für das Verwaltungsrecht ist ausführlich zuerst von Otto Mayer herausgearbeitet worden2. Bei ihm stand der Machtmäßigungs- und Trennungsgedanke ganz im Vordergrund. Das Konzept der Gewaltentrennung war folglich statisch. Es sollte der Disziplinierung des Verwaltungshandelns nach dem Bilde möglichst weitreichender Justizförmigkeit dienen3. Die grundgesetzliche Gewaltenteilung folgt demgegenüber keinem reinen Trennungsprinzip, sondern einem Konzept der Konstituierung, Zuordnung und Balancierung staatlicher Gewalten4. Diese Doppelschichtigkeit herausstellend, sagt das Bundesverfassungsgericht5: „Die dort als Grundsatz normierte organisatorische und funktionelle Unterscheidung und Trennung der Gewalten dient zumal der Verteilung von politischer Macht und Verantwortung sowie der Kontrolle der Machtträger; sie zielt auch darauf ab, daß staatliche Entscheidungen möglichst richtig, das heißt von den Organen getroffen werden, die dafür nach ihrer Organisation, Zusammensetzung, Funktion und Verfahrensweise über die besten Voraussetzungen verfügen, und sie will auf eine Mäßigung der Staatsgewalt insgesamt hinwirken“.
Zu den einzelnen Bedeutungen des Rationalitätsgebots vgl. Schulze-Fielitz, Parlamentarische Gesetzgebung, S. 454 ff.Google Scholar
Verwaltungsrecht, Bd. 1, S. 55 ff.; folgend Fleiner, Institutionen, S. 9 ff. Demgegenüber betont L v. Stein, Verwaltungslehre Bd. 1, S. 14 ff. die Bedeutung des einheitlichen Zusammenwirkens der Organe.Google Scholar
„Der Rechtsstaat bedeutet die tunlichste Justizförmigkeit der Verwaltung“ (Verwaltungsrecht, Bd. 1, S. 62 und 131).Google Scholar
Hesse, Verfassungsrecht, Rn. 482; Krebs, Kontrolle, S. 49 f.; Schmidt-Aßmann, in: HStR Bd. 1, § 24 Rn. 47 ff.; Pitschas, Verwaltungsverantwortung, S. 536. Die einzelnen Elemente sind dargestellt bei Stern, Staatsrecht, Bd. 2, § 36. Zur Bedeutungsgeschichte vgl. Fenske, in: Brunner/Conze/Koselleck, Geschichtliche Grundbegriffe, Bd. 2, S. 923 ff.Google Scholar
BVerfGE 68, 1 (86); dazu Heim, Staatshaushalt und Staatsleitung, S. 95 ff.Google Scholar
Ausführlich Staupe, Parlamentsvorbehalt, S. 201 ff.; Pitschas, Verwaltungsverantwortung, S. 538 ff.Google Scholar
So Pitschas, Verwaltungsverantwortung, S. 538.Google Scholar
Hill Funktion der kommunalen Selbstverwaltung, S. 22 f.; Ossenbühl DÖV 1980, S. 545 (549 f.).Google Scholar
Dazu die Kritik von Lecheler, NJW 1979, S. 2273 ff.; gegen ihn aber schon Klauser, NJW 1980, S. 753 ff.Google Scholar
Ähnlich Brohm, DVB1 1986, S. 321 (326).Google Scholar
Z.B. für das Verhältnis von Parlament und Regierung Heun, Staatshaushalt und Staatsleitung, S. 103 ff.; für die Stellung der rechtsprechenden Gewalt Voßkuhle, Rechtsschutz, bes. S. 94 ff. und 256 ff.; vgl. auch Zimmer, Funktion — Kompetenz — Legitimation, bes. S. 329 ff.Google Scholar
Vgl. — am Beispiel des Zusammenhangs von Organisation und Grundrechtsschutz -BVerfGE 83, 130 (149 ff.) und 238 (332 ff.); allgemein dazu Schnapp, WDStRL Bd. 43, S. 172 ff.Google Scholar
Grundlegend W. Weber, in: ders., Spannungen und Kräfte, S. 152 ff.; Stettner, JöR 1986, S. 57 ff.Google Scholar
Braun, Steuerung der Wissenschaft, S. 391 f.Google Scholar
Dazu Stern, Staatsrecht, Bd. 2, § 36 V; J. Becker, Gewaltenteilung, bes. S. 81 ff. und S. 240 ff. Vgl. auch den Vorschlag einer „mehrspurigen“ Demokratie bei H. H. Klein, in: FS für Helmrich, S. 255 ff.Google Scholar
So Benz, in: Seibel/Benz, Regierungssystem und Verwaltungspolitik, S. 83 (100).Google Scholar
Ausführlich Brenner, Gestaltungsauftrag der Verwaltung, S. 217 ff.Google Scholar
Badura, Staatsrecht, F Rn. 5 f.; Böckenförde, Gesetz und gesetzgebende Gewalt, S. 381; Dreier, Hierarchische Verwaltung, S. 160 f.Google Scholar
Eichenberger, WDStRL Bd. 40, S. 7 (10); Kirchhof, in: HStR Bd. 3, § 59 Rn. 140 f.Google Scholar
Dazu BVerfGE 90, 286 (389 f.).Google Scholar
Grundlegend Scheuner, DÖV 1969, S. 585 ff.Google Scholar
Vgl. die Darstellung bei Eiclienberger, WDStRL Bd. 40, S. 7 (15 f.); Stern, Staatsrecht, Bd. 2, § 37 IV; Schulze-Fielitz, Parlamentarische Gesetzgebung, S. 9 ff.; ferner Hill, Zustand und Perspektiven der Gesetzgebung; jüngst v. Beyme, Der Gesetzgeber.Google Scholar
Vgl. schon F. F. Mayer, Verwaltungsrecht, S. IV. Auf Übergänge zwischen Einzelnonnregelungen, Maßnahme- und Zeitgesetzen und Kodifikationen schon im konstitutionellen Staatsrecht macht Grawert, Staat 1984, Beih. 7, S. 113 (142) aufmerksam.Google Scholar
Badura, Staatsrecht, F Rn. 14; H. H. Klein, in: HStR Bd. 2, § 40 Rn. 17; Ossenbühl, in: HStR Bd. 3, § 61 Rn. 21 ff.; Schulze-Fielitz, Parlamentarische Gesetzgebung, S. 375 ff.Google Scholar
Schulze-Fielitz, Parlamentarische Gesetzgebung, S. 213 ff. und 255 ff.; ferner Lerche, in: Lerche/Schmitt Glaeser/Schmidt-Aßmann, Verfahren, S. 97 (bes. 109 ff.).Google Scholar
Vgl. Schulze-Fielitz, Parlamentarische Gesetzgebung, S. 280 ff. und 573.Google Scholar
So zutreffend Dreier, Hierarchische Verwaltung, S. 161 f.; mit diskurstheoretischer Begründung Habermas, Faktizität und Geltung, S. 211; aus politikwissenschaftlich-empirischer Bewertung im Ergebnis auch v. Beyme, Der Gesetzgeber, S. 358 ff.Google Scholar
Schulze-Fielitz, Parlamentarische Gesetzgebung, S. 154; Truie, Forschung, S. 232 ff. Anschaulich die Darstellung der Verfahrensphasen und der dabei praktizierten Beteiligungsformen bei H. Schneider, Gesetzgebung, §§5,6.Google Scholar
Vgl. Osseribühl in: HStR Bd. 3, § 61 Rn. 11 f.; H. Schmeider, Gesetzgebung, § 3 mit weiteren Nachweisen.Google Scholar
Hier bedarf es zunächst einer terminologischen Klarstellung gegenüber dem in diesem Zusammenhang vielfach benutzten Begriff des Parlamentsvorbehalts, für den es freilich seinerseits keinen ganz eindeutigen Sprachgebrauch gibt. Dazu die Zusammenstellung bei Staupe, Parlamentsvorbehalt, S. 27 ff.Google Scholar
Vgl. Jesch, Gesetz und Verwaltung, bes. S. 74 ff.; Erichsen, Verfassungs- und verwaltungsgeschichtliche Grundlagen, S. 148 ff.Google Scholar
Vgl. die Darstellung bei Stern, Staatsrecht, Bd. 1, § 20 IV b, S. 805 ff. und Bd. 3/2, § 80 (Sachs); Ossenbühl, in: HStR Bd. 3, § 62 bes. Rn. 26 ff.Google Scholar
In der Systematik ähnlich Lerche, in: HStR Bd. 5, § 121 Rn. 9; Jarass/Pieroth, Grundgesetz, Art. 20 Rn. 30 ff.: grandrechtliche und organisationsrechtliche Gesetzesvorbehalte. Die Unterscheidung eines „rechtsstaatlichen“ und eines „demokratischen“ Gesetzesvorbehalts dagegen dient eher nur dazu, die Dogmengeschichte zu gliedern; systematisch führt sie nicht weiter. Wenn mit dem Gesetz i.S. der Vorbehaltslehre nur das parlamentarische Gesetz gemeint ist, dann verfolgen alle Gesetzesvorbehalte rechtsstaatliche und demokratische Regelungsinteressen. Dabei mögen die Akzente variieren. Entscheidend bleibt, daß die Vorbehaltslehre im Schnittpunkt beider Verfassungsstrukturentscheidungen liegt. Das Bundesverfassungsgericht nimmt denn auch unter dem Begriff des „Parlamentsvorbehalts“ beide Determinanten zusammen; vgl. BVerfGE 58, 257 (268); ähnlich Stern, Staatsrecht, Bd. 1, § 20 IV 4 b, S. 811. Wir verfolgen dasselbe Konzept unter Beibehaltung des Begriffs des „Gesetzesvorbehalts“.Google Scholar
So ausdrücklich formuliert z.B. in Art. 58 der bad.-württ. Landesverfassung: „Niemand kann zu einer Handlung, Unterlassung oder Duldung gezwungen werden, wenn nicht ein Gesetz oder eine auf Gesetz beruhende Bestimmung es verlangt oder zuläßt.“Google Scholar
BVerfGE 33, 1(10 f.).Google Scholar
BVerfGE 65, 1 (44); zu den Konsequenzen Haverkate, WDStRL Bd. 46, S. 217 (246 f.).Google Scholar
Dazu G. C. Burmeister, Institutioneller Gesetzesvorbehalt, S. 47 ff.Google Scholar
Kötigen, WDStRL Bd. 16, S. 154 (162) mit Nachweisen; Grawert, Staat 1984, Beih.7,S. 113 (154 f.).Google Scholar
Nachweise bei Kötigen, WDStRL Bd. 16, S. 154 (163); Schmidt-Aßmann, in: FS für H. P. Ipsen, S. 333 (341 f.).Google Scholar
Differenzierend Lerche, in: Maunz/Dürig, Grundgesetz, Art. 86 Rn. 78 ff. Zu einer Reihe spezieller Vorbehalte dieser Art vgl. Ossenbühl, in: HStR Bd. 3, § 62 Rn. 28; Krebs, in:HStR Bd.3, § 69 Rn. 58 f.Google Scholar
Vgl. Trute, Forschung, S. 242 ff.Google Scholar
BVerfGE 34, 165 (192 f.); 40, 237 (245 f.); 49, 89 (126); weitere Nachweise bei Staupe, Parlamentsvorbehalt, S. 104 ff.Google Scholar
Vgl. Grawert, in: Conze/Koselleck, Geschichtliche Grundbegriffe, Bd. 2, S. 863 (905 f.).Google Scholar
Im Ergebnis ebenso Ossenbiühl in: HStR Bd. 3, § 62 Rn. 46.Google Scholar
Ossenbühl, in: HStR Bd. 3, § 62 Rn. 46.Google Scholar
So z.B. BVerfGE 77, 170 (230).Google Scholar
So BVerfGE 68, 1 (86); 90, 286 (386 f.).Google Scholar
Im Ergebnis BVerfGE 68, 1 (109).Google Scholar
Ähnlich Vogel, in: HStR Bd. 4, § 87 Rn. 111 ff.; vgl. auch Heun, Staatshaushalt und Staatsleitung, S. 419 ff.Google Scholar
BVerwGE 58,45 (48); 75, 109 (117); Jarass, NVwZ 1984, S. 473 ff.Google Scholar
Mußgnug, WDStRL Bd. 41, S. 113 (122 ff.); Ipsen, in: HStR Bd. 4, § 92 Rn. 35 ff., 39; für eine gesetzliche Regelung dagegen Haverkate, in: R. Schmidt, Öffentliches Wirtschaftsrecht, Bes. Teil, Bd. 1, § 4 Rn. 29 ff.Google Scholar
In diesem Sinne die Kritik bei Janssen, Grenzen des legislativen Zugriffsrechts, S. 26 ff.Google Scholar
Ausführlich Osterloh, Gesetzesbindung und Typisierangsspielräume, S. 93 ff.; Papier/Möller, AöR 1997, S. 177 ff.Google Scholar
Brohm, in: Hill, Zustand und Perspektiven der Gesetzgebung, S. 217 (229).Google Scholar
Stern, Staatsrecht, Bd. 1, § 20 IV 4 f, S. 829 ff.; vgl. auch BVerfGE 1, 16 (45).Google Scholar
Vgl. Jarass/Pieroth, Grundgesetz, Art. 20 Rn. 44.Google Scholar
Vgl. Kloepfer/MeßerSchmidt, Innere Harmonisierung des Umweltrechts.Google Scholar
Vgl. Kunig, Rechtsstaatsprinzip, S. 200 ff. und S. 396 ff.Google Scholar
BVerfGE 80, 103 (108); vgl. auch BVerfGE 47, 327 (385 f.).Google Scholar
BVerfGE 8, 274 (326); 49, 89 (133); vgl. auch 87, 234 (263 f.); mit weiteren Nachweisen Stern, Staatsrecht, Bd. 1, § 20 IV 4 f., S. 830.Google Scholar
Vgl. BVerfGE 49, 89 (144 ff.), aber auch BVerwGE 77, 214 (219).Google Scholar
Dreier, Hierarchische Verwaltung, S. 170 f.: „Die notgeborene Offenheit gesetzlicher Vorgaben entpuppt sich in gewisser Weise als eine Tugend“.Google Scholar
Vgl. Janssen, Grenzen des legislativen Zugriffsrechts, S. 128 ff.Google Scholar
Dazu Schulze-Fielitz in: Hoffmann-Riem/Schmidt-Aßmann, Innovation und Flexibilität, S. 139 (172 ff).Google Scholar
Anschaulich BVerfGE49, 89 (133 ff.).Google Scholar
Zu diesen Anforderungen vgl. Stern, Staatsrecht, Bd. 1, § 20 IV 4 c, S. 815 ff.; Ossenbühl, in: HStR Bd. 3, § 64 Rn. 13 ff.Google Scholar
BVerwGE 100, 323 (325 f.).Google Scholar
Dazu BVerfGE 33, 125 (156 f.); Ossenbühl, in: HStR Bd. 3, § 66 Rn. 36 f.Google Scholar
BVerfGE 49, 89 (136 f.); 76,1 (74 f.).Google Scholar
BVerfGE 79, 174 (198 f.); ferner BVerfGE 80,137 (161 f.).Google Scholar
Vgl. Denninger, Verfassungsrechtliche Anforderungen, S. 168 ff.; Scherzberg, Verw-Arch 1993, S. 484 (505).Google Scholar
Vgl. dazu Kunig, Rechtsstaatsprinzip, S. 396 ff.Google Scholar
BVerfGE 33, 303 (341); 49, 169 (181).Google Scholar
Hill, ZG 1995, S. 82 (85), der von einem „Lernprogramm“ spricht.Google Scholar
BVerfGE 64, 208 (214 f.); 78, 32 (36).Google Scholar
BVerfGE 68, 1 (87).Google Scholar
Ossenbühl, Verwaltungsvorschriften, S. 187 ff.; Stern, Staatsrecht, Bd. 2, § 41 III 1; Brohm, DVB1 1986, S. 321 (329 f.); Schröder, in: HStR Bd. 3, § 67 Rn. 28; ausführlich Dreier, DV 1992, S. 137 ff.Google Scholar
So Scheuner, DÖV 1969, S. 585 (593).Google Scholar
Dreier, DV 1992, S. 137 (S. 146 ff.) mit weiteren Nachweisen.Google Scholar
Schulze-Fielitz, Parlamentarische Gesetzgebung, S. 135 ff.; Pernice, Billigkeit und Härteklauseln, S. 539 ff.; Dreier, Hierarchische Verwaltung, S. 165 ff.; ausführlich schon W. Schmidt, Gesetzesvollziehung durch Rechtsetzung, S. 114 ff.Google Scholar
Dazu Lerche, in: Maunz/Dürig, Grundgesetz, Art. 83 Rn. 61.Google Scholar
Dazu Dreier, Hierarchische Verwaltung, S. 36 ff.Google Scholar
So zutreffend Isensee, StuW 1994, S. 3 (11).Google Scholar
BVerwGE 48,56(63).Google Scholar
Vgl. Chmielewicz, in: HWÖ, Sp. 1094 (1099).Google Scholar
Vgl. Diederich, in: HWÖ, Sp. 1835 (1862 f.).Google Scholar
S. die Schriften von Pietzcker, Staatsauftrag; Wallerath, Öffentliche Bedarfsdeckung.Google Scholar
Anschaulich dazu Simons, Verfahren im Sozialrecht, pass.; Brohm, DVB1 1994, S. 133 (138).Google Scholar
Vgl. Wald, DVB1 1993, S. 517 ff.Google Scholar
Grandlegend Pitschas, Verwaltungsverantwortung, bes. S. 287 ff.; femer Hill, DVB1 1993, S. 973 (977); Würtenberger, Akzeptanz von Verwaltungsentscheidungen, S. 98 ff.Google Scholar
Von „sachstrukturellen Gründen“, die einen gesetzgeberischen Zugriff ausschließen, spricht Ossenbühl, in: HStR Bd. 3, § 62 Rn. 63 ff.Google Scholar
Vgl. Maurer, WDStRL Bd. 43, S. 135 (140) mit der Unterscheidung zwischen faktischem und normativem Verwaltungsvorbehalt.Google Scholar
Stern, Staatsrecht, Bd. 2, § 36 IV 5, S. 541 f.Google Scholar
So BVerfGE 67, 100 (139); 68, 1 (87); ebenso BVerfGE 95, 1 (16).Google Scholar
Schnapp, WDStRL Bd. 43, S. 172 (193 ff.); Krebs, in: HStR Bd. 3, § 69 Rn. 85; differenzierend Pitschas, Verwaltungsverantwortung, S. 612 ff. Ablehnend Ossenbühl, in: HStR Bd. 3, § 62 Rn. 59; Schröder, in: HStR Bd. 3, § 67 Rn. 22 ff., die nur „disponible Restkompetenzen“ der Verwaltung, aber keinen festen Vorbehalt anerkennen wollen.Google Scholar
Ebenso Maurer, WDStRL Bd. 43, S. 135 (158); auch Ossenbühl, in: HStR Bd. 3, § 62 Rn. 58. Vgl. auch BVerfGE 95, 1 (16).Google Scholar
So zutreffend Ehmke, Ermessen, S. 7, 12 ff.Google Scholar
Fleiner, Institutionen, S. 257 unter Bezugnahme auf die älteren Verwaltungsgerichtsgesetze Bayerns, Badens, Thüringens, Württembergs. Dagegen aber O. Mayer, Verwaltungsrecht, Bd. 1, S. 133: „Akte des freien Ermessens sind oft, vielleicht meistens, aber doch keineswegs unbedingt, von der Rechtspflege ausgeschlossen.“Google Scholar
Darstellend Ehmke, Ermessen, S. 7 ff.; Remitiert, Grundlagen des Übermaßverbotes, S. 124 ff.; zur Stellung des Planungsermessens Rubel, Planungsermessen, S. 140 ff.Google Scholar
Vgl. die Beiträge in: Frowein, Kontrolldichte; zusammenfassend dort Oeter, S. 266 (277); Classen, Europäisierung der Verwaltungsgerichtsbarkeit, S. 19 ff.; Grabenwarter, Verfahrensgarantien, S. 109 ff.Google Scholar
Ehmke, Ermessen, S. 45; Bullinger, JZ 1984, S. 1001 (1006).Google Scholar
Starch, in: FS für Sendler, S. 167 (167); vgl. auch H. Meyer, in: Meyer/Borgs, Verwaltungsverfahrensgesetz, § 40 Rn. 6.Google Scholar
Koch, Unbestimmte Rechtsbegriffe und Ermessensermächtigungen, S. 172 ff.; Sendler, in: FS für Ule, 1987, S. 337 ff.; Herdegen, JZ 1991, S. 747 ff.; Dreier, DV 1992, S. 137 (151 f.).Google Scholar
Craig, in: Bullinger, Verwaltungsermessen, S. 79; Wade/Forsyth, Administrative Law, S. 347 ff., 379 ff.; Schlette, Kontrolle von Ermessensakten, S. 109 ff., 119.Google Scholar
Vgl. Koch/Rubel, Verwaltungsrecht, Kap. V Rn. 76 ff.Google Scholar
Hoffmann-Riem, in: Hoffmann-Riem/Schmidt-Aßmann, Innovation und Flexibilität, S. 9 (27).Google Scholar
Gerhardt, in: Schoch/Schmidt-Aßmann/Pietzner, Verwaltungsgerichtsordnung, §114 Rn.5.Google Scholar
Zur Kompensation als Element der von ihm so genannten gestaltenden Abwägung vgl. Weyreuther, Bauen im Außenbereich, S. 18 f.Google Scholar
Dazu Herdegen, AöR 1989, S. 607 ff.Google Scholar
Vgl. BVerwGE 75, 214 (233 f.).Google Scholar
Waechter, VerwArch 1997, S. 298 (bes. S. 310 ff.).Google Scholar
Dazu Hill, NVwZ 1985, S. 449 (453 ff.); ders., DÖV 1994, S. 279 (282 ff., 286).Google Scholar
Grandlegend Bullinger, JZ 1984, S. 1001 (1007 ff.).Google Scholar
Scheuner, in: FS für G. Müller, S. 379 (384).Google Scholar
Systematisch dazu Krebs, Kontrolle; Schwarze, DVB1 1974, S. 893 ff.; Kirchhof, in: HStR Bd. 3, § 59 Rn. 188 ff.; Voßkuhle, Rechtsschutz, S. 45 ff.Google Scholar
Vgl. Papier, in: HStR Bd. 6, § 154 Rn. 75 ff; ders., Verwaltungsgerichtsbarkeit im demokratischen Rechtsstaat; Krebs, in: v. Münch/Kunig, Grundgesetz, Art. 19 Rn. 62 ff. Schmidt-Aßmann, in: Schoch/Schmidt-Aßmann/Pietzner, Verwaltungsgerichtsordnung, Einleitung Rn. 160 ff.Google Scholar
Vgl. Classen, Europäisierung der Verwaltungsgerichtsbarkeit, bes. S. 190.Google Scholar
BVerfGE 78,214 (226); 84, 34 (49); ausführlich Wald, in: Schoch/Schmidt-Aßmann/ Pietzner, Verwaltungsgerichtsordnung, Vorb. § 42 Abs. 2 Rn. 42 ff.; Papier, in: HStR Bd. 6, § 154 Rn. 39 ff.Google Scholar
Skouris, Verletztenklagen und Interessentenklagen; Ehlers, VerwArch 1993, S.139 ff.Google Scholar
Weyreuther, in: FS für Menger, S. 681 (691); auch BVerwGE 47, 19 (21 f.) und BVerwGNVwZ 1990, S. 857 f.Google Scholar
Krebs, in: FS für Menger, S. 191 (204); Gerhardt, in: Schoch/Schmidt-Aßmann/ Pietzner, Verwaltungsgerichtsordnung, § 113 Rn. 11 ff.Google Scholar
Vgl. Erichsen, in: HStR Bd. 6, § 152 Rn. 43 ff.; ähnlich Schmidt-Preuß, Kollidierende Privatinteressen, S. 553 f.; Gerhardt, in: Schoch/Schmidt-Aßmann/Pietzner, Verwaltungsgerichtsordnung, § 113 Rn. 11; anders Papier, in: HStR Bd. 6, § 154 Rn. 44 f.Google Scholar
Dazu BVerwGE 48,56 ff. und 67,74 ff.; mit weiteren Nachweisen Schmidt-Aßmann, in: Maunz/Dürig, Grundgesetz, Art. 19 Abs. IV Rn. 159 ff.Google Scholar
Mit weiteren Nachweisen Classen, Europäisierung der Verwaltungsgerichtsbarkeit, S. 118 ff. und 175 ff.; Schmidt-Aßmann, in: Schoch/Schmidt-Aßmann/Pietzner, Verwaltungsgerichtsordnung, Einleitung Rn. 131, 143; ders., DVB1 1997, S. 281 (283 ff.); Grabenwarter, Verfahrensgarantien, S. 109 ff. Zum amerikanischen Recht Erath, Förmliche Verwaltungsverfahren.Google Scholar
Vgl. Papier, in: HStR Bd. 6, § 154 Rn. 59 ff.Google Scholar
BVerfGE 15, 275 (282); 78, 214 (266).Google Scholar
Dazu C. Lerche, in: Frowein, Kontrolldichte, S. 249 ff. Zur besonderen Lage bei der materiellen Präklusion vgl. Röhl/Ladenburger, Materielle Präklusion, S. 16–20,47 ff.Google Scholar
BVerfGE 84, 34 (49 f.); BVerwGE 94, 307 (309).Google Scholar
Im Ergebnis ebenso Gerhardt, in: Schoch/Schmidt-Aßmann/Pietzner, Verwaltungsgerichtsordnung, Vorb. § 113 Rn. 24.Google Scholar
BVerfGE 61, 82 (111); 88, 40 (56).Google Scholar
BVerwGE 94, 307 (309 f.).Google Scholar
Vgl. BVerfGE 88, 40 (57–61); anders Ossenbühl, in: FS für Redeker, S. 55 (61 f.).Google Scholar
Ausführlich dazu Gerhardt, in: Schoch/Schmidt-Aßmann/Pietzner, Verwaltungsgerichtsordnung, § 114 Rn. 57 ff.Google Scholar
§ 1 Abs. 6 BauGB, § 17 Abs. 1 BFStrG; § 5 Abs. 2 BNatSchG.Google Scholar
Herdegen, AöR 1989, S. 607 (609); s.a. Ossenbühl, in: HStR Bd. 3, § 64 Rn. 33 ff., § 66 Rn. 46 ff.Google Scholar
BVerwGE 48, 56 (59); Kühling, Fachplanungsrecht, Rn. 9 ff.Google Scholar
Vgl. OVG Lüneburg, NVwZ-RR 1991, S. 576 ff., auch BVerwGE 99, 355 (358).Google Scholar
Ausführlich BVerwGE 94, 307 (309 ff.).Google Scholar
Vgl. Papier, in: HStR Bd. 6, § 154 Rn. 62 ff.Google Scholar
Ausführlich, in der Tendenz aber kontrollintensiver v. Danwitz, Verwaltungsrechtliches System, S. 326 ff.Google Scholar
So BVerwGE 91, 211 (216).Google Scholar
Dazu Shapiro, in: The University of Chicago Legal Forum, 1992, S. 179 (184 ff.) zur Entwicklung in den USA und zur Rechtsprechung des EuGH.Google Scholar
Vgl. Kühling, Fachplanungsrecht, Rn. 230 ff. Das Wort „objektiv“ soll die Ebene unausweichlicher Erkenntnis bezeichnen, auf der auch das an sich Unmeßbare zu einer praktisch handhabbaren Größe wird.Google Scholar
Dazu umfassend Schock, Vorläufiger Rechtsschutz, pass.Google Scholar
BVerfG (3. Kammer des 2. Senats), NVwZ 1996, S. 58 (59).Google Scholar
Schock, in: Schoch/Schmidt-Aßmann/Pietzner, Verwaltungsgerichtsordnung, Vorb. § 80 Rn. 7; Classen, Europäisierung der Verwaltungsgerichtsbarkeit, S. 88 (89): „Dieser Ansatz beruht auf einer verkürzten Sicht der Dinge“.Google Scholar
Schock, in: Schoch/Schmidt-Aßmann/Pietzner, Verwaltungsgerichtsordnung, § 80 Rn. 18; Schmidt-Aßmann, in: Maunz/Dürig, Grundgesetz, Art. 19 Abs. IV Rn. 275. Positiv zu § 80 Abs. 1 S. 2 VwGO demgegenüber Schmidt-Preuß, Kollidierende Privatinteressen, S. 588 ff.Google Scholar
So die Amtliche Begründung zu § 80b in der VwGO-Novelle, BT-Drucks. 13/3993, S. 11.Google Scholar
Vgl. Classen, Europäisierung der Verwaltungsgerichtsbarkeit, S. 116 ff.Google Scholar
EuGHE 1990, 2879 (2905, 2908); dazu mit weiteren Nachweisen Schock, DVB1 1997, S. 289 ff.Google Scholar
Zu diesen Zusammenhängen aus rechts vergleichender Sicht Gerstner, Drittschutzproblematik, S. 179 ff.Google Scholar
Dazu grundlegend Weyreuther, Verwaltungskontrolle durch Verbände?; vgl. auch BVerwGE 101, 73 ff.; anders nur für die Verletzung von Verbands verfahrensrechten BVerwGE 87, 62 (68 f.).Google Scholar
Schmidt-Aßmann, in: Schoch/Schmidt-Aßmann/Pietzner, Verwaltungsgerichtsordnung, Einleitung Rn. 70 ff.Google Scholar
So die Formulierung in BVerfGE 10, 264 (267); 51, 268 (284).Google Scholar
Dazu Sendler, DÖV 1989, S. 482 (bes. 488 f.); Bettermann, Totaler Rechtsstaat; vorher schon Scharpf, Kosten des Rechtsstaats.Google Scholar
Vgl. auch Hoffmann-Riem, DVB1 1994, S. 605 (607 f.)Google Scholar
So zutreffend Voßkuhle, Rechtsschutz, S. 128, für Gerichtsverfahren allgemein.Google Scholar
Für eine Rücknahme der deutschen Kontrolldichtemaßstäbe Brenner, Gestaltungsauftrag der Verwaltung, S. 391 ff.Google Scholar
Dazu Schmidt-Aßmann, in: Schoch/Schmidt-Aßmann/Pietzner, Verwaltungsgerichtsordnung, Einleitung Rn. 170 ff.; Masing, Mobilisierung des Bürgers, S. 89 ff.Google Scholar
Wald, in: Schoch/Schmidt-Aßmann/Pietzner, Verwaltungsgerichtsordnung, Vorb. § 42 Abs. 2 Rn. 120, der zutreffend von „apersonalen Kompetenzen“ spricht; BVerwGE 45, 207 (210); BVerwG NJW 1992, S. 927; Herbert, DÖV 1994, S. 108 ff.Google Scholar
§ 47 Abs. 2 S. 1 HS 2 VwGO; dazu BVerwGE 81, 307 (310).Google Scholar
Zur Kritik Classen, Europäisierung der Verwaltungsgerichtsbarkeit, S. 39 ff.; differenzierend Ehlers, VerwArch 1993, S. 139 ff.Google Scholar
Dazu Brohm, DV 1991, S. 137 (141): der Drittschutz habe sich zum „kollektiven Minderheitenschutz“ entwickelt.Google Scholar
Dazu die Darstellung von Masing, Mobilisierung des Bürgers, bes. S. 111 ff.Google Scholar
Vgl. Rehbinder, in: HdUR Bd. 2, Sp. 2559 ff. mit Nachweisen; vgl. auch § 217 UGB-BT und die Begründung dort S. 456 ff.Google Scholar
EuGHE 1991, 2567 (2601); EuGHE 1995, 2311 (2318 f.). Weitere Nachweise bei v. Danwitz, DÖV 1996, S. 481 ff.; Classen, Europäisierung der Verwaltungsgerichtsbarkeit, S. 73 ff.; Wahl, in: Schoch/Schmidt-Aßmann/Pietzner, Verwaltungsgerichtsordnung, Vorb. § 42 Abs. 2 Rn. 127. Vgl. auch Steinberg, DÖV 1996, S. 221 (229 ff.).Google Scholar
So zutreffend Schwarze, in: ders., Verwaltungsrecht unter europäischem Einfluß, S. 123 (181); ebenso für das österreichische Recht Potacs/Pollak, dort S. 733 (767 f.).Google Scholar
Vgl. Cappelletti, Judicial Process, S. 268 ff.; Schmidt-Aßmann, DVB1 1997, S. 281 (283 ff).Google Scholar
Dazu Gerstner, Drittschutzproblematik, bes. S. 54 ff. und 75 ff.Google Scholar
Überlegungen in diese Richtung bei Herzog, NJW 1992, S. 2601 f.Google Scholar
Dazu Voßkulue, Rechtsschutz, S. 94 ff. unter Bezugnahme vor allem auf Zimmer, Funktion — Kompetenz — Legitimation, S. 293.Google Scholar
Dazu Ortloff, in: Schoch/Schmidt-Aßmann/Pietzner, Verwaltungsgerichtsordnung, § 104 Rn. 2 ff., § 106 Rn. 4 ff.Google Scholar
Anschaulich dazu Ozaxva/Susskind, in: Hoffmann-Riem/Schmidt-Aßmann, Konfliktbewältigung durch Verhandlungen, Bd. 1, S. 177 ff.Google Scholar
Dazu Überlegungen bei Schmidt-Aßmann, DVB1 1997, S. 281 (288 f.).Google Scholar
Vgl. Goerlich, DVB1 1993, S. 490 (491).Google Scholar
Vgl. BVerfGE 85, 36 (58).Google Scholar
Gerhardt, in: Schoch/Schmidt-Aßmann/Pietzner, Verwaltungsgerichtsordnung, Vorb. §113 Rn.20.Google Scholar
Vgl. v. Mutius, WDStRL Bd. 42, S. 147 (186 f.); Schmidt-Aßmann, WDStRL Bd. 34, S. 221 (266 f.).Google Scholar
§ 100 BHO, § 20a BRHG idF des Gesetzes vom 22.12.1997, BGBl IS. 3251.Google Scholar
Vgl. Schulze-Fielitz, WDStRL Bd. 55, S. 231 (241 f.).Google Scholar
Trute, Forschung, S. 474 ff.; vgl. BVerwGE 74, 58 (Stiftung Volkswagenwerk).Google Scholar
Stern, Staatsrecht, Bd. 2, § 34 III 3 c, S. 434; Kisker, in: HStR Bd. 4, § 89 Rn. 110. Für das EG-Recht weist Art. 188c Abs. 2 EGV die Rechtmäßigkeit als Kontrollmaßstab eigenständig aus.Google Scholar
Reinermann, DV 1981, S. 483 (491); folgend Schulze-Fielitz, WDStRL Bd. 55, S. 231(256).Google Scholar
Kisker, in: HStR Bd. 4, § 89 Rn. 113 f.; vgl. Stern, Staatsrecht, Bd. 2, § 34 in 3 c, S. 439; Degenhart, WDStRL Bd. 55, S. 190 (208 ff.).Google Scholar
Dazu Schulze-Fielitz, WDStRL Bd. 55, S. 231 (258 ff. und 264 ff.).Google Scholar
Vgl. Kisker, in: HStR Bd. 4, § 89 Rn. 97 ff., 126 ff.Google Scholar
Zur Stellung zwischen den Funktionsträgern Stern, Staatsrecht, Bd. 2, § 34IV 2–4; ders., DÖV 1990, S. 261 (264).Google Scholar
Vgl. Schulze-Fielitz, WDStRL Bd. 55, S. 231 (242 f., auch 239): parlamentsunabhängiger Öffentlichkeitsstatus der Rechnungshöfe; ferner Krebs, Kontrolle, S. 214 f.; Heun, Staatshaushalt und Staatsleitung, S. 516.Google Scholar
Dazu mit weiteren Nachweisen Schulze-Fielitz, WDStRL Bd. 55, S. 231 (268 ff.).Google Scholar
Ansätze dazu bei Krebs, Kontrolle, S. 220 ff.Google Scholar
Schmidt-Aßmann E. (1998) Die Eigenständigkeit der Verwaltung Zwischen Steuerung und Kontrolle. In: Das allgemeine Verwaltungsrecht als Ordnungsidee. Enzyklopädie der Rechts- und Staatswissenschaft. Springer, Berlin, Heidelberg
DOI https://doi.org/10.1007/978-3-662-06446-7_4

References: § 24
 § 36
 § 36
 § 59
 § 37
 § 40
 § 61
 § 61
 § 3
 § 20
 § 80
 § 62
 § 121
 Art. 20
 § 20
 Art. 58
 Art. 86
 § 62
 § 69
 § 62
 § 62
 § 87
 § 92
 § 4
 § 20
 Art. 20
 § 20
 § 20
 § 64
 § 66
 § 41
 § 67
 Art. 83
 § 62
 § 36
 § 69
 § 62
 § 67
 § 62
 § 40
 §114
 § 59
 § 154
 Art. 19
 § 42
 § 154
 § 113
 § 152
 § 113
 § 154
 Art. 19
 § 154
 § 113
 § 114

§ 1
 § 17
 § 5
 § 64
 § 66
 § 154
 § 80
 § 80
 Art. 19
 § 80
 § 80
 § 42

§ 47
 § 217
 § 42
 § 104
 § 106
 §113

§ 100
 § 20
 § 34
 § 89
 Art. 188
 § 89
 § 34
 § 89
 § 34