Source: http://vaeternotruf.de/aktuell0510.htm
Timestamp: 2018-03-20 04:15:21+00:00

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Information · Beratung · Bildung für Männer und Jungen
- Fachberatungen und Fortbildungen für Fachkräfte und Institutionen
- Projekte der Jungenarbeit
- Beratung- und Bildungsangebote für Männer
Kiezstrasse 16
fon: 0331-7480897 fax: 0331-7048562
MANNE e.V. – Potsdam ist Mitglied im:
Diese Veranstaltungsreihe wird gefördert durch:
Herbstsalon für Männer
Männer, Fußball, Emotionen
Do. 22.September 05, 20:00 – 23:00 Uhr
Do. 27. Oktober 05, 20:00 – 23:00 Uhr
Männer Alltag Geschichten
Do. 17. November 05, 20:00 – 23:00 Uhr
Nauener Tor, Westflügel
Information • Beratung • Bildung für Jungen und Männer
Zur Veranstaltungsreihe Herbstsalon für Männer laden wir alle interessierten Männer ein, sich in gemütlicher und entspannter Atmosphäre mit spannenden Themen auseinander zu setzen, Geschichten zu erzählen, Fragen auszutauschen und in Kontakt zu kommen.
Nauener Tor, Westflügel, Friedrich - Ebert - Straße, Ecke Hegelallee
Die Auftaktveranstaltung Männer-Fußball-Emotionen will einen Blick auf die Bedeutung dieses Sports für Männer und Männlichkeit werfen.
Stellt Fußball eine besondere Möglichkeit für Männer dar, ihre Gefühle zu zeigen und auszutauschen? Übertrifft der Torjubel den Brunftschrei? Was ist das Typische am Fußball als (traditionell männertypische) Kultur von Körperlichkeit, und welche Funktion hat die Fangemeinschaft als Männergemeinschaft?
Was macht die Liebe zum Fußball in unseren Liebesbeziehungen oder warum verweigert meine Liebste den gemeinsamen Fußballabend? Alternativ: Warum will ich meine Frau/Freundin gar nicht dabeihaben?
Befragt werden können zu diesen Themen u.a.
Gregor Voehse, Fanbeauftragter Babelsberg
Willy Walter, kritischer Männerforscher (angefragt)
Außerdem zeigen wir Ausschnitte aus der ZDF Dokumentation: Das Wunder von Bern
Moderation: Eike Schwarz (Manne e.V.)
Am Abend Väter in Trennung möchten wir Informationen über das aktuelle Kindschaftsrecht geben und Anregungen und Austausch zum persönlichen Umgang mit Trennung ermöglichen. Was mache ich mit meinem Schmerz, meiner Ohnmacht, meinem Zorn? Sehe ich trotz allem, was meinem Kind gut tut? Im geschützten
Raum unter Männern können die konkreten Geschichten erzählt und Erfahrungen ausgetauscht werden.
Winfried Heck, Rechtsanwalt für Kindschafts- und Familienrecht, Berlin
Stefan Müller, Erziehungs- und Familienberater, Caritas Potsdam
Lutz Bode, Familienrichter, Chemnitz, Verband Anwalt des Kindes
Außerdem zeigen wir Ausschnitte aus einem Film des RBB über Väter in Trennung
Moderation: Peter Moser, Manne e.V.
Männer arbeiten. Männer hängen gern rum und manchmal auch durch. Und sonst? Diäten, Tantra, Video und Computerspielexzesse, Muskeltraining und Schönheitspflege. Männer quatschen, tratschen, erzählen und geben an. Manche schreiben oder machen Musik. Männer suchen.
An diesem Abend stellen Männer der werkstatt schreibschön ihre Texte vor: Alltagsgeschichten, Träume und Experimente, Sehnsüchte und Resignationen. Dazu gibt es Musik und die Möglichkeit zur Diskussion.
Mit Andreas Böhme, Heiko Döring und Silvio Andree,
(werkstatt schreibschön, Potsdam)
Musik: Alex Heinrich (angefragt)
Moderation: Ralf Blauert, Manne e.V., (angefragt)
Männerkultur(en) kontra Männerbünde ?!
Do. 15. Dezember 05, 20:00 – 23:00 Uhr
Nicht die Frauen sind schuld, wenn Deutschland ausstirbt. Es fehlt vor allem an Vätern
Thomas S. sitzt am liebsten auf einem hohen Berg. Richtig hoch muss er sein, möglichst die Alpen, mit viel Schnee und endlosem Himmel. Er sitzt dann da und wartet, bis die Stille um ihn herum vollständig in ihn hineingekrochen ist. "Nichts brauche ich so sehr", sagt er. Thomas S. ist vierunddreißig, arbeitet im Management eines großen Softwarekonzerns, verdient gut, mag seine Arbeit: "Ich bin nur unterwegs, jette durch die ganze Welt. Mitunter, morgens im Hotel, weiß ich gar nicht, in welcher Stadt ich grad bin." Frauen? - "Hotelgeschichten. Mehr geht nicht."
Steffen P., 45, ist seit fünfzehn Jahren Scheidungsanwalt. "Da hat man gut zu tun", stöhnt er und wartet auf die Wochenenden. Dann steigt er in seinen Volvo und fährt durch ganz Europa, auf Auktionen. Steffen P. sammelt Klassische Moderne, geht viel ins Theater und schätzt Exotisches - ferne Länder, teuren Bordeaux und Bordelle. "Ich lebe die Dinge, die mein Ego braucht. Was sonst?"
Jordan M. ist Rettungsarzt. "Das heißt Fitness, Fitness und nochmal Fitness", sagt der 42-Jährige. Wenn seine Einsätze es erlauben, fährt er Rad, selten unter 300 Kilometer pro Woche, dazu Krafttraining und Wellness. "Ich hab wenig Zeit für anderes. Der Job ist hart", meint er. Und Frauen? "Am einfachsten ist so eine Totalgestresste. Die sieht dich nicht, und du hast Status und deine Ruhe."
Falls Frauen in Deutschland auf Kinder nicht verzichten wollen, seien ihnen südlichere Gefilde ans Herz gelegt. Dort - heißt es - stimmen die Zahlen noch, dort bleibt das Kinderkriegen etwas, das zum Leben gehört, dort ist das Kind eine Ausweitung, keine Ausweichung der Kampfzone.
Die Schriftstellerin Ines Geipel, geboren 1960 in Dresden, veröffentlichte zuletzt die Reportage "Für heute reicht's. Amok in Erfurt" und den Roman "Heimspiel".
Berliner Zeitung, Montag, 24. Oktober 2005
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/feuilleton/494375.html
Mutter-Kind-Knast: Kusch eröffnet neue Justizvollzugsanstalt
Justizsenator Roger Kusch (CDU) hat gestern das Frauenvollzugshaus in Glasmoor eröffnet, in dem zuvor die Justizvollzugsanstalt untergebracht war. Mit den Umbaumaßnahmen in Glasmoor hat die Justizbehörde die Kapazitäten auf 46 Einzelhaftplätze ausgebaut. Bereits am kommenden Montag werden elf Frauen von Hahnöfersand nach Glasmoor umziehen. Kusch lobt den Umbau, der größtenteils in Eigenregie der JVA erfolgte: "Das neue Frauenhaus ist ein weiterer Baustein unseres Konzeptes für einen leistungsfähigen Strafvollzug in Hamburg", sagt Senator Kusch.
Durch die neuen "Mutter-Kind-Plätze" haben Inhaftierte die Möglichkeit, ihr Kind bei sich zu behalten. Der Nachwuchs schläft und lebt im eigenen Zimmer mit Durchgang zu "Mamas Zelle".
"Wir freuen uns auf die Herausforderungen mit ausschließlich weiblichen Insassen", so Strafvollzugsbeamte Karin Jaap. Die Inhaftierten werden in Glasmoor zur Entlassung vorbereiten. Die Frauen arbeiten in der Hofkolonne, der Küche oder im Vertrieb. nip
Artikel erschienen am Fre, 21. Oktober 2005
http://www.welt.de/data/2005/10/21/791755.html
Drucksache 15/5891
Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage ... der Fraktion der FDP - Drucksache 15/5775
Praxis der Verfolgung von Unterhaltspflichtverletzungen im Sinne des § 170 Strafgesetzbuch
http://dip.bundestag.de/btd/15/058/1505891.pdf
Die FDP trägt vor, dass zwei Drittel der Frauen, die einen Anspruch auf Trennungsunterhalt haben, keinerlei Zahlung von den Männern erhalten. Umgekehrt erhalten 90 Prozent aller Männer, die einen Anspruch auf Trennungsunterhalt haben, keinerlei Zahlung von ihren Frauen. Da soll noch einmal jemand behaupten Frauen wären die besseren Menschen. Vielleicht sind sie eher die mit der schlechteren Zahlungsmoral.
Interessant in der Kleinen Anfrage der versteckte Hinweis, dass §170 Strafgesetzbuch auch Eltern mit Strafe bedroht, die das Kind betreuen und "ihren Unterhaltspflichten dadurch nicht nachgekommen" sind, "dass sie ihren Erziehungs- und Pflegepflichten gegenüber minderjährigen Kindern nicht nachgekommen sind".
Insgesamt ist der §170 wahrscheinlich so überflüssig wie ein Kropf. In einer modernen Gesellschaft sicherlich kaum noch zu vertreten.
Völlig idiotisch und überflüssig scheint der §170 (2) zu sein, der sich auf die Verletzung der Unterhaltspflicht gegenüber einer Schwangeren bezieht, die infolge einer solchen Verletzung einen Schwangerschaftsabbruch vornimmt.
Frage der FDP-Fraktion:
"3. Inwieweit ist die Bundesregierung der Meinung, dass der §170 Abs. 2 StGB sich bewährt hat in seiner Schutzfunktion gegenüber dem ungeborenen Leben.?"
Antwort: "... Der Bundesregierung ist nicht bekannt, ob ein Hinweis auf etwaige Strafbarkeit unterhaltpflichtiger Männer nach §170 Abs. 2 StGB dazu beigetragen hat, dass sich schwangere Frauen in der Schwangerschaftsberatung gegen die Abtreibung entschieden haben."
Na bitte, wer sagt`s denn, man weiß zwar nichts ,aber das hinderte leider niemanden 1995 einen solchen fragwürdigen Paragraphen einzuführen.
Von: Manne e.V. Potsdam [mailto:info@mannepotsdam.de]
Gesendet: Montag, 19. September 2005 14:52
An: MANNE e.V. Potsdam
Betreff: Männer gesucht für die Erzieherbörse
Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Frauen und Männer,
mit dieser Mail möchte ich auf das neues Projekt "Erzieherbörse" von Manne e.V. aufmerksam machen und Sie bitten die Info an potentielle Teilnehmer weiterzugeben. Gesucht werden arbeitslose, von Arbeitslosigkeit bedrohte sowie sich in einer Ausbildung befindende Männer mit pädagogischen Hintergrund.
Die Auftaktveranstaltung findet am 17.10. von 17 - 19 Uhr in den Räumen von Manne e.V. statt. Interessierte Männer können sich bei der unten angeführten Adresse anmelden.
Mehr Männer für Kinder
Arbeitslose oder von Arbeitslosigkeit bedrohte Männer mit pädagogischer Erfahrung und Eignung sowie Männer in einer pädagogischen Aus- oder Umschulung werden dabei unterstützt, ein individuelles Profil ihrer pädagogischen Angebote zu entwickeln. Für diesen Prozess erhalten sie eine fachlich Beleitung sowie ein persönliches Coaching. Die Ergebnisse dieses Arbeitsprozesses werden in einer zu schaffenden "Erzieherbörse" im Internet zugänglich gemacht und durch Printmedien (z.B. Flyer) verbreitet. Mögliche Adressaten für die Angebote sind Eltern, soziale Einrichtungen (Jugendclub, Kita, Vater-Kind-Wochenenden) und Unternehmen (z.B. für Gestaltung flexibler Kinderbetreuung für Mitarbeiter oder bei Festen und Veranstaltungen). Für die Praxis der Kinderbetreuung erhalten die Teilnehmer die Möglichkeit zum fachlichen Austausch und zur Reflexion. Zum Ende des Projektzeitraumes wird die "Erzieherbörse" entwickelt und angelaufen sein sowie selbstständig und unter der Trägerschaft von Manne e.V. weiterarbeiten.
homepage: www.mannepotsdam.de
"Titulierungsanspruch?"
in: "FamRZ", 1991, Heft 6, S. 645-246
Der Autor wendet sich kritisch gegen die landübliche Praxis, ein Titulierungsinteresse auch dann zu bejahen, wenn der dem Kind zustehende Unterhalt regelmäßig gezahlt wird.
gez. Wolfgang Britz

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