Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=VGH%20Bayern&Datum=27.09.2012&Aktenzeichen=20%20BV%2011.2690
Timestamp: 2020-02-23 04:39:41+00:00

Document:
VGH Bayern, 27.09.2012 - 20 BV 11.2690 - dejure.org
https://dejure.org/2012,33271
VGH Bayern, 27.09.2012 - 20 BV 11.2690 (https://dejure.org/2012,33271)
VGH Bayern, Entscheidung vom 27.09.2012 - 20 BV 11.2690 (https://dejure.org/2012,33271)
VGH Bayern, Entscheidung vom 27. September 2012 - 20 BV 11.2690 (https://dejure.org/2012,33271)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2012,33271) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
Feststellungsklage- Streit um Anwendbarkeit einer nach Ansicht der Klagepartei keines Vollzugsaktes bedürfender Norm- richtiger Beklagter der Rechtsträger derjenigen Verwaltungsbehörden, die über die Einhaltung der Norm zu wachen habenAus Art. 48 VO (EG) 1069/2009 kein ...
Verordnung (EG) Nr. 1069/2009 Art. 4, Art. 48, TierNebG § 3, § 6, § 8, BayAGTierNebG Art. 1 ff, Art. 4, AEUV Art. 28 ff, Art. 51, Art. 56 ff, GG Art. 12
Tierkörperbeseitigungsrecht: Export von Schlachtabfällen nach Österreich nicht ohne weiteres erlaubt | Tierische Nebenprodukte (Schlachtabfälle); Einzugsbereichsregelung; Benutzungszwang; Freier Warenverkehr; Dienstleistungsfreiheit
Export von Schlachtabfällen nach Österreich
In seiner Entscheidung vom 27. September 2012, Az: 20 BV 11.2690, juris Rn 83 habe der Senat zu § 6 Abs. 2 TierNebG und Art. 4 Abs. 4 BayAGTierNebG entschieden, dass die ausdrückliche gesetzliche Normierung einer Rechtsgrundlage auch entbehrlich sein könne.
Aus der Entscheidung des Senats vom 27. September 2012 - 20 BV 11.2690 - juris Rn 83 zu § 6 Abs. 2 TierNebG und Art. 4 Abs. 4 BayAGTierNebG ergibt sich entgegen der Auffassung der Landesanwaltschaft keine andere Sichtweise.
Eine Beschränkung auf die Schlachttieruntersuchung wäre mit Blick auf den der VO (EG) Nr. 1069/2009 zugrunde liegenden Vorsorgegrundsatz, der auf eine Verringerung (sämtlicher) mit tierischen Nebenprodukten verbundenen Risiken für die Gesundheit von Mensch und Tier und für die Umwelt sowie auf den Schutz der Sicherheit der Lebens- und Futtermittelkette gerichtet ist (vgl. die Erwägungsgründe (1), (2), (6), (8) und (11) der VO (EG) Nr. 1069/2009), offensichtlich unzulänglich (zum Vorsorgegrundsatz vgl. BayVGH, Urteil vom 27.09.2012 - 20 BV 11.2690 -, Juris).
Eine Beschränkung auf die Schlachttieruntersuchung wäre mit Blick auf den der VO (EG) Nr. 1069/2009 zugrunde liegenden Vorsorgegrundsatz, der auf eine Verringerung (sämtlicher) mit tierischen Nebenprodukten verbundenen Risiken für die Gesundheit von Mensch und Tier und für die Umwelt sowie auf den Schutz der Sicherheit der Lebens- und Futtermittelkette gerichtet ist (vgl. die Erwägungsgründe (1), (2), (6), (8) und (11) der VO (EG) Nr. 1069/2009), offensichtlich unzulänglich (zum Vorsorgegrundsatz vgl. BayVGH, Urteil vom 27. September 2012 - 20 BV 11.2690 -, Juris).".
VG Regensburg, 17.05.2018 - RN 5 K 16.1732
Einordnung von bei der Schlachtung von Geflügel anfallendem Blut als tierischem …
Dieses Risiko muss auf geeignete Weise begrenzt werden, und zwar dadurch, dass solche Produkte unter strengen Bedingungen, die die betreffende Gesundheitsrisiken verringern, entweder sicher beseitigt oder für andere Zwecke verwendet werden (vgl. im Übrigen auch Erwägungsgründe (1), (2), (6), (8) und (11) der VO (EG) Nr. 1069/2009 und zum Vorsorgegrundsatz BayVGH, Urteil vom 27.09.2012 - 20 BV 11.2690).

References: Art. 48
 Art. 4
 Art. 48
 § 3
 § 6
 § 8
 Art. 1
 Art. 4
 Art. 28
 Art. 51
 Art. 56
 Art. 12
 § 6
 Art. 4
 § 6
 Art. 4