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Timestamp: 2019-03-27 03:29:09+00:00

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BZ-Home BZ-Sitemap Kommunalwahlen in Duisburg Stadträte 1945 - 2014
von A - K und L - Z
Nachkriegs-Stadtrat
Abwahl OB Sauerland 2012
513 Stadträte
Wahlen © Harald Jeschke
Unregelmäßigkeiten im Wahllokal Papiermühlenstraße -Wiederholungswahl fällig
Duisburg, 28. Mai 2014 - Im Stimmbezirk 1002, Wahllokal Pfarrsaal St. Franziskus, Papiermühlenstraße, ist es bei der Wahl zur Bezirksvertretung Meiderich/Beeck zu Unregelmäßigkeiten gekommen. In deren Folge wurden während der gesamten Wahlhandlung vom Wahlvorstand keine Stimmzettel an die Wähler ausgegeben. Der Wahlvorstand argumentierte zunächst, die Stimmzettel sollen im Wahllokal nicht vorgelegen haben und seien mehrmals erfolglos beim Wahlamt angefordert worden.
Die Nachforschungen des Wahlamtes haben ergeben, dass dem Wahlvorstand die entsprechenden Stimmzettel vorgelegen haben. Dies haben die Befragungen der mit der Angelegenheit befassten Mitarbeiter ergeben. Das Wahlamt hat außerdem im Nachgang des Wahltages unbenutzte Stimmzettel im zurückgegeben Materialienkoffer des Stimmbezirks entdeckt.
Einige Wähler haben sich zwischenzeitlich beim Wahlamt gemeldet und mitgeteilt, dass der Wahlvorstand auf die Frage nach den nicht ausgegebenen Wahlunterlagen mitgeteilt habe, dass im fraglichen Stimmbezirk keine Wahl zur Bezirksvertretung stattfände. Die weitere Wertung dieser Geschehnisse kann derzeit nicht abschließend vorgenommen werden, da noch Gespräche zu führen sind.
Die nun festgestellten Unregelmäßigkeiten in diesem Stimmbezirk können nach den vorläufigen Berechnungen des Wahlamtes auf das Wahlergebnis im gesamten Stadtbezirk Meiderich/ Beeck von entscheidendem Einfluss sein. Für diesen Fall sähe das Kommunalwahlgesetz (§ 42 Abs. 1 und § 40 Abs. 1 Zf. b i.V. mit § 46a Abs 1 KwahlG) vor, die Bezirksvertretungswahl im Stadtbezirk durch den neuen Rat für ungültig erklären zu lassen. Der Rat müsste in diesem Fall eine Wiederholungswahl anordnen.
Der am kommenden Montag tagende Wahlausschuss kann vor diesem Hintergrund für den Stadtbezirk Meiderich/Beeck kein endgültiges amtliches Endergebnis feststellen. Er wird die Angelegenheit an den noch vom neuen Rat zu wählenden Wahlprüfungsausschuss überweisen. Dieser wird dann - nach entsprechender Vorprüfung - die Sache dem Rat zur Entscheidung vorlegen.
Ein Hinweis zur Wahlergebnispräsentation im Internet:
Bei den am Wahlabend ins System eingetragenen Stimmen für die Bezirksvertretung handelte es sich um Platzhalter, die angelegt wurden, nachdem im Wahlamt auffiel, dass keine Unterlagen über die Wahl der Bezirksvertretung aus dem Wahllokal Papiermühlenstraße vorlagen – weder als telefonische Schnellmeldung noch per Fax.
Da für die Europawahl und die Ratswahl entsprechende Unterlagen vorlagen, ging das Wahlamt zunächst davon aus, dass dies auch für die Wahl der Bezirksvertretung der Fall sein müsse und die Unterlagen im Laufe der Nacht aufzufinden seien. Da der Wahlvorstand nicht mehr erreichbar war, wurden zunächst Daten ins System eingetragen, die sich an dem Ergebnis der Ratswahl (abgegebene Stimmen insgesamt: 277) im Stimmbezirk orientierten. Dass überhaupt keine Stimmen abgegeben wurden, war am Sonntag nicht absehbar. Landeswahlleitung und Aufsichtsbehörde wurden vom Wahlamt entsprechend unterrichtet.
35 Direktmandate der SPD
Duisburg, 25. Mai 2014 - Durch den Gewinn von 35 Direktmandate der SPD wird der neu Rat der Stadt Duisburg durch Überhangsmandate auf 84 Sitze aufgestockt. Der Rat hatte in der vergangenen Legislaturperiode beschlossen, den Rat auf 72 Sitze zu verkleinern, um Spareffekte zu erzielen.
Anmerkung zum Begriff Überhangmandate
Überhangmandate entstehen, wenn eine Partei/Wählervereinigung bei der Wahl mehr Direktmandate über die Erststimmen erhält, als ihr Sitze im Rat gemäß der Anzahl der Zweitstimmen zustehen. Das hat zur Folge, dass der Rat sich über die vorgesehene Anzahl von 72 Mandate hinaus erweitert. Die jeweilige Partei kann also mehr Mitglieder ins Stadtparlament schicken, als ihr der Anteil an den Zweitstimmen verspricht. Scheidet ein Abgeordneter aus, der durch ein Überhangmandat einen Sitz erhalten hat, wird dieses durch den nächsten Kandidaten auf der Liste der jeweiligen Partei nachbesetzt.
Wahlberechtigte 365.492
Wähler/innen 147.834 40,45 %
ungültige Stimmen 2.013 1,36 %
gültige Stimmen 145.821 98,64 %
SPD 59.773 40,99 % 35 (29)
CDU 36.134 24,78 % 21 (18)
GRÜNE 10.747 7,37 % 6 (5)
DIE LINKE 9.599 6,58 % 6 (5)
FDP 3.554 2,44 % 2
BL 1.602 1,10 % 1
DAL 1.632 1,12 % 1
SGU 1.344 0,92 % 1
JUDU 3.025 2,07 % 2
Bürger Union 896 0,61 %
PRO NRW 6.179 4,24 % 4
NPD 2.520 1,73 % 1
AfD 5.162 3,54 % 3
DS 218 0,15 %
DSP 488 0,33 %
PIRATEN 2.437 1,67 % 1
ABI 511 0,35 %
SPD Frese, Ilonka Helga Direktmandat im Wahlbezirk 1 Overbruch/Vierlinden-Nord
SPD Falszewski, Benedikt Sebastian Paul Direktmandat im Wahlbezirk 2
SPD Mettler, Karl-Heinz Herbert Direktmandat im Wahlbezirk 3
Vierlinden-Süd/ und -Ost/Aldenrade-Nord
SPD Metzlaff, Jennifer Direktmandat im Wahlbezirk 4 Fahrn-Ost/Wehofen
SPD Herrmann, Martina Direktmandat im Wahlbezirk 5 Röttgersbach
SPD Slykers, Manfred Direktmandat im Wahlbezirk 6 Marxloh
SPD Pflug, Ellen Direktmandat im Wahlbezirk 7 Obermarxloh
SPD Hajdenik, Michael Joachim Direktmandat im Wahlbezirk 8 Alt-Hamborn
SPD Blumenthal, Heiko Direktmandat im Wahlbezirk 9 Neumühl
SPD Eickmanns, Herbert Direktmandat im Wahlbezirk 10 Beeck/Bruckhausen
SPD Kaiser, Manfred Peter Wilhelm Direktmandat im Wahlbezirk 11 Laar/Beeck-West/Beeckerwerth
SPD Nüse, Theodor Direktmandat im Wahlbezirk 12 Obermeiderich
SPD Wagner, Angelika Evelyn Direktmandat im Wahlbezirk 13 Untermeiderich/Mittelmeiderich-Nord
SPD Sagurna, Bruno Alfons Direktmandat im Wahlbezirk 14 MittelmeiderichSüd/Untermeiderich-Süd/Ratingsee
SPD Özdemir, Merve Deniz Direktmandat im Wahlbezirk 15 Ruhrort/Alt-Homberg-Mitte
SPD Vohl, Udo Direktmandat im Wahlbezirk 16 Alt-Homberg-Süd/Hochheide-Süd
SPD Klabuhn, Edeltraud Direktmandat im Wahlbezirk 17 Baerl/Alt-Homberg-Nord/Hochheide-Nord
SPD Osenger, Manfred Ferdinand Direktmandat im Wahlbezirk 18 Neuenkamp/Kaßlerfeld/Altstadt-West
SPD Dellwo, Stefan Direktmandat im Wahlbezirk 19 Altstadt-Ost/Dellviertel-Ost
SPD Junk, Katharina Charlotte Direktmandat im Wahlbezirk 20 Duissern
SPD Stecker, Martina Direktmandat im Wahlbezirk 21 Neudorf-Nord
SPD Zander, Susanne Direktmandat im Wahlbezirk 22 Neudorf-Süd
SPD Demming-Rosenberg, Andrea Christiane Direktmandat im Wahlbezirk 23 Dellviertel-West/Hochfeld-Nord
SPD Peters, Theodor Direktmandat im Wahlbezirk 24 Hochfeld-Süd/Wanheimerort-West
SPD Prüßmann, Friedrich Direktmandat im Wahlbezirk 25 Wanheimerort-Ost
SPD Patz, Elke Direktmandat im Wahlbezirk 26 Bergheim-Nord
SPD Friedrich, Reiner Direktmandat im Wahlbezirk 27 Bergheim-Süd/Rumeln-Kaldenhausen-Ost
SPD Erdal, Ersin Direktmandat im Wahlbezirk 28 Hochemmerich-Nord
SPD Edel, Jürgen Direktmandat im Wahlbezirk 29 Rheinhausen-Mitte/Hochemmerich-Süd
SPD Schütten, Rainer Direktmandat im Wahlbezirk 30 Friemersheim
SPD Krossa, Manfred Direktmandat im Wahlbezirk 31 Rumeln-Kaldenhausen-West
SPD von Häfen, Werner Gerd Direktmandat im Wahlbezirk 32 Wanheim-Angerhausen/Huckingen-Nord
SPD Röser, Sascha Bernd Direktmandat im Wahlbezirk 33 Buchholz-West/Huckingen-Mitte
SPD Lieske, Heinz Dieter Direktmandat im Wahlbezirk 34 Wedau/Bissingheim/Buchholz-Ost
SPD te Paß, Hans Jürgen Direktmandat im Wahlbezirk 36 Großenbaum/Rahm
CDU Susen, Thomas Direktmandat im Wahlbezirk 35 Mündelheim/Hüttenheim-Süd/Ungelsheim
CDU Enzweiler, Rainer Jürgen Reservelistenplatz 1
CDU Volk-Cuypers, Sigrid Maria Reservelistenplatz 3
CDU Mosblech, Volker Peter Reservelistenplatz 4
CDU Klein, Elmar Karl-Heinz Reservelistenplatz 5
CDU Linn, Sylvia Reservelistenplatz 6
CDU Ibe, Peter Karl-Andre Reservelistenplatz 7
CDU Overdick, Karl-Wilhelm Reservelistenplatz 8
CDU Strajhar, Helga Reservelistenplatz 9
CDU Dogan, Gürsel Reservelistenplatz 10
CDU Wörmann, Josef Johannes Reservelistenplatz 11
CDU Seligmann-Pfennings, Iris Gisela Reservelistenplatz 12
CDU Griebeling, Peter Reservelistenplatz 13
CDU Keime, Peter Reservelistenplatz 14
CDU Bettges, Gertrud Reservelistenplatz 15
CDU Heidenreich, Frank Reservelistenplatz 16
CDU Brotzki, Ralf Jörg Reservelistenplatz 17
CDU Weber, Brigitte Reservelistenplatz 18
CDU Mönnicks, Klaus Hans Reservelistenplatz 19
CDU Lüger, Ulrich Reservelistenplatz 20
CDU Crookes-Dudziak, Svenja Reservelistenplatz 21
GRÜNE Leiße, Claudia Elise Reservelistenplatz 1
GRÜNE Keles, Sait Reservelistenplatz 2
GRÜNE Sirin, Nazan Reservelistenplatz 3
GRÜNE Schwemm, Gerhard Reservelistenplatz 4
GRÜNE von Spiczak-Brzezinski, Anna Reservelistenplatz 5
GRÜNE Aydin, Veli Reservelistenplatz 6
DIE LINKE Ammann-Hilberath, Martina Reservelistenplatz 1
DIE LINKE Kocalar, Erkan Reservelistenplatz 2
DIE LINKE Hornung-Jahn, Carmen Reservelistenplatz 3
DIE LINKE Demir, Binali Reservelistenplatz 4
DIE LINKE Ilhan, Dilay Reservelistenplatz 5
DIE LINKE Edis, Mirze Reservelistenplatz 6
FDP Bies, Wilhelm Fritz Reservelistenplatz 1
FDP Cerrah, Betül Reservelistenplatz 2
BL Bettermann, Peter Michael Reservelistenplatz 1
DAL Grün, Rainer Reservelistenplatz 1
SGU Hagenbuck, Karlheinz Reservelistenplatz 1
JUDU Krebs, Stephan Reservelistenplatz 1
JUDU Beltermann, Oliver Reservelistenplatz 2
PRO NRW Malonn, Mario Andre Reservelistenplatz 1
PRO NRW Rohmann, Egon Reservelistenplatz 2
PRO NRW Ingenillem, Helga Reservelistenplatz 3
PRO NRW Bißling, Wolfgang Josef Reservelistenplatz 4
NPD Händelkes, Melanie Reservelistenplatz 1
AfD Lücht, Holger Reservelistenplatz 1
AfD Imamura, Alan Daniel Reservelistenplatz 2
AfD Stöbbe, Marion Reservelistenplatz 3
PIRATEN Söntgerath, Britta Reservelistenplatz 1
Für die Besetzung der Wahlvorstände in den Wahllokalen wurden rund 3.500 ehrenamtliche Helfer berufen.
Insgesamt sind 365.863 Duisburger für die Kommunalwahl und 90.392 für die Integrationsratswahl wahlberechtigt. Hiervon sind für die Europawahl 175.709 Frauen und 160.676 Männer, für die Kommunalwahl 188.888 Frauen und 176.975 Männer und für die Integrationsratswahl 44.391 Frauen und 46.001 Männer wahlberechtigt.
Kommunalwahl 2014: 18 Parteien und Wählergruppen kandidieren
Duisburg, 11. April 2014 - Nachstehend die Parteien und Wählergruppen, die sich am 25. Mai zu Wahl stellen in alphabetischer Reihenfolge:
ABI Aktive Bürgerinitiative
BL Bürgerliche Liberale
Bürger Union Bürger Union Duisburg / Freie Wähler NRW
CDU Christliche Demokratische Union
DAL Duisburger Alternative Liste
Die Partei Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz Elternförderung und basisdemokratische Initiative
DS Deine Stimme
DSP Duisburger Sozial Politik
GRÜNE Bündnis 90 / DIE GRÜNEN
JUDU Junges Duisburg
PRO NRW Bürgerbewegung
SGU SOZIAL, GERECHT, UNABHÄNGIG
Gemäß § 3 Abs. 2 des Kommunalwahlgesetzes (KWahlG) können Gemeinden bis spätestens 15 Monate vor Ablauf der Wahlperiode durch Satzung die Zahl der zu wählenden Vertreter um 2, 4 oder 6 – davon je zur Hälfte in Wahlbezirken –
verringern. Am 24.09.2012 hat der Rat die Reduzierung der zu wählenden Vertreter um 2 auf nunmehr 72 beschlossen. Diese Entscheidung macht eine Reduzierung der Kommunalwahlbezirke von 37 auf 36 erforderlich.
Nach § 4 Abs. 1 KWahlG teilt der Wahlausschuss spätestens 8 Monate vor Ablauf der Wahlperiode das Wahlgebiet in entsprechend viele Wahlbezirke ein, wie Vertreter gem. § 3 Abs. 2 KWahlG in Wahlbezirken zu wählen sind. Hierbei sollten räumliche Zusammenhänge möglichst gewahrt und Stadtbezirke nach Möglichkeit
eingehalten werden und die Abweichung von der durchschnittlichen Einwohnerzahl der Wahlbezirke im Wahlgebiet darf nicht mehr als 25% nach oben oder unten betragen (§ 4 Abs. 2 KWahlG).
Der maßgebliche Termin für die Feststellung der Bevölkerungszahlen ist gem.
§ 78 Abs. 1 der Kommunalwahlordnung (KWahlO) der 30.06.2012.
Am 30.06.2012 hatte Duisburg 487.467 Einwohner. Bei Zugrundelegung von 36 Wahlbezirken liegt die durchschnittliche Einwohnerzahl bei 13.541 je Wahlbezirk.
Unter Berücksichtigung der maximalen Abweichung von 25% nach oben oder unten darf die Einwohnerzahl je Wahlbezirk nicht unter 10.156 und nicht über 16.926 liegen.
Beigefügter Einwohnerzahl in jedem Stadtbezirk läge, sofern in diesem ein Wahlbezirk wegfallen würde (Spalte „Mittelwert bei Reduzierung um 1 KWB im Bezirk“). Hier ist zu erkennen, Homberg/Ruhrort/Baerl bereits oberhalb der Obergrenze liegen. Von den übrigen Stadtbezirken ist die durchschnittliche Einwohnerzahl im Stadtbezirk Süd am niedrigsten.
Die Reduzierung der Wahlbezirke soll mit Blick auf die Zukunft langfristig Bestand
haben. Einwohnerzahl sinnvoll, im Stadtbezirk Süd einen Wahlbezirk aufzulösen. Speziell wird hier Wahlbezirk 37 vorgeschlagen, da dieser zuletzt eingerichtet wurde und sich die Strukturen hier noch nicht so gefestigt haben wie in allen anderen Wahlbezirken. Darüber hinaus sollen bei dieser Gelegenheit auch in anderen Wahlbezirken des Stadtbezirks Stimmbezirken durchgeführt werden.
Bei der Umsetzung der Reduzierung der Wahlbezirke in der vorgeschlagenen Form würde – auf der Grundlage des Wahlergebnisses der Kommunalwahl 2009 – ein Direktmandat der CDU sowie ein Listenmandat der SPD wegfallen. In den einzelnen Wahlbezirken würde sich die Stimmenverteilung nicht so verändern, dass nach dem Ergebnis der Kommunalwahl 2009 ein Direktkandidat einer anderen Partei gewählt würde.

References: § 40
 § 46
 § 3
 § 4
 § 3

§ 78