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Timestamp: 2016-10-26 15:27:26+00:00

Document:
6B_904/2015 (27.05.2016)
6B_904/2015 � � Urteil vom 27. Mai 2016
Staatsanwaltschaft des Kantons Graub�nden, Erster Staatsanwalt,
Grobe Verletzung von Verkehrsregeln; Anklagegrundsatz, Beweisw�rdigung,
Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts von Graub�nden, I. Strafkammer, vom 29. April 2015.
Die Staatsanwaltschaft Graub�nden er�ffnete am 3. Februar 2012 gegen X.________ eine Strafuntersuchung wegen einfacher und grober Verletzung von Verkehrsregeln. Am 12. M�rz 2013 �bermittelte sie die Verfahrensakten dem Bezirksgericht Moesa. Dieses f�hrte am 16. Oktober 2013 eine erste Hauptverhandlung durch, sistierte das Verfahren und wies die Anklageschrift zur Erg�nzung bzw. Berichtigung an die Staatsanwaltschaft zur�ck. Die Staatsanwaltschaft reichte dem Gericht am 31. Oktober 2013 die bereinigte Anklageschrift ein.
Das Bezirksgericht Moesa verurteilte X.________ am 16. September 2014 wegen grober und einfacher Verletzung von Verkehrsregeln zu einer bedingt vollziehbaren Geldstrafe von 30 Tagess�tzen zu je Fr. 470.-- sowie zu einer Busse von Fr. 2'800.-- und auferlegte ihm die Verfahrenskosten.
Das Kantonsgericht von Graub�nden hiess die Berufung von X.________ am 29. April 2015 teilweise gut. Es sprach ihn vom Vorwurf der groben Verletzung von Verkehrsregeln im Sinne von Art. 35 Abs. 2 i.V.m. Art. 90 Abs. 2 SVG und der Verletzung von Verkehrsregeln im Sinne von Art. 34 Abs. 4 SVG sowie Art. 12 Abs. 1 der Verkehrsregelnverordnung vom 13. November 1962 (VRV; SR 741.11) i.V.m. Art. 90 Abs. 1 SVG frei. Es erkl�rte ihn der Verletzung von Verkehrsregeln gem�ss Art. 29 Abs. 1 VRV i.V.m. Art. 90 Abs. 1 SVG und der groben Verletzung von Verkehrsregeln gem�ss Art. 34 Abs. 2 und Art. 35 Abs. 4 i.V.m. Art. 90 Abs. 2 SVG f�r schuldig. Es bestrafte ihn mit einer bedingt vollziehbaren Geldstrafe von 20 Tagess�tzen zu je Fr. 300.-- und einer Busse von Fr. 1'240.--. Es auferlegte ihm 40 % der erstinstanzlichen und 2/3 der zweitinstanzlichen Kosten. Es sprach ihm f�r das erstinstanzliche Verfahren bzw. das Berufungsverfahren eine Entsch�digung von Fr. 8'878.20 bzw. von Fr. 2'180.90 zu.
Das Kantonsgericht h�lt in Bezug auf den Schuldspruch der groben Verletzung von Verkehrsregeln folgenden Sachverhalt f�r erwiesen:
X.________ fuhr am 1. Oktober 2011 um 14.10 Uhr mit seinem Personenwagen aus dem San Bernardino-Tunnel in Richtung Viadukt "Isola". Auf der H�he der Vorsignalisation "San Bernardino 1000 m" (f�r den nordw�rts fahrenden Verkehr) �berholte er in der un�bersichtlichen Rechtskurve das von A.A.________ gelenkte Fahrzeug. Dabei �berfuhr er eine Sicherheitslinie.
X.________ beantragt mit Beschwerde in Strafsachen, Ziff. 2, soweit er der groben Verletzung von Verkehrsregeln f�r schuldig befunden worden sei, Ziff. 3, 5, 6 lit. a und b sowie 7 des Urteils des Kantonsgerichts Graub�nden seien aufzuheben. Er sei vom Vorwurf der groben Verletzung von Verkehrsregeln freizusprechen. Im Zusammenhang mit dem Schuldspruch der Verletzung von Verkehrsregeln gem�ss Art. 29 Abs. 1 VRV i.V.m. Art. 90 Abs. 1 SVG sei er mit einer Busse von Fr. 40.-- zu bestrafen. Die Kosten der Staatsanwaltschaft Graub�nden von Fr. 2'350.-- seien auf die Staatskasse zu nehmen bzw. dem Kanton Graub�nden zu �berbinden. Im Falle der Abweisung seines ersten Rechtsbegehrens seien diese Kosten im Umfang von mindestens Fr. 1'000.-- dem Kanton Graub�nden aufzuerlegen, eventualiter sei die Sache zur Neuverteilung der Kosten der Staatsanwaltschaft an das Kantonsgericht zur�ckzuweisen. Die Kosten des Bezirksgerichts Moesa und des Berufungsverfahrens seien vollumf�nglich dem Kanton Graub�nden/der Staatskasse zu �berbinden. F�r das Verfahren vor der Staatsanwaltschaft Graub�nden und dem Bezirksgericht Moesa sei ihm eine Parteientsch�digung von Fr. 14'797.10 bzw. f�r das Berufungsverfahren eine von Fr. 6'542.70 zuzusprechen. Eventualiter sei die Sache zu neuem Entscheid an die Vorinstanz, subeventualiter an die erste Instanz zur�ckzuweisen. Der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen.
Die Staatsanwaltschaft und das Kantonsgericht von Graub�nden beantragen die Abweisung der Beschwerde. X.________ verzichtet auf eine Replik.
Der Beschwerdef�hrer r�gt eine Verletzung des Anklagegrundsatzes, des Grundsatzes des fairen Verfahrens, der Waffengleichheit, des Gleichbehandlungsgebots und von Art. 329 Abs. 2 sowie Art. 340 Abs. 1 lit. b StPO (Beschwerde S. 30-35 Ziff. D).
1.1.�Die Vorinstanz erw�gt, die erste Instanz habe eine R�ckweisung an die Beschwerdegegnerin im Sinne von Art. 329 Abs. 2 StPO f�r notwendig erachtet, weil der Sachverhalt in der Anklageschrift - insbesondere hinsichtlich der Stelle, an der das �berholman�ver begonnen worden sein soll - nicht mit dem Beweisergebnis �bereingestimmt habe. Diese Ungenauigkeit habe die Beschwerdegegnerin in der Folge beheben k�nnen. Eine solche R�ckweisung sei auch noch anl�sslich der Hauptverhandlung zul�ssig. Vorliegend handle es sich sodann weder um eine �nderung noch um eine Erweiterung der Anklage nach Art. 333 StPO, sondern um eine Erg�nzung bzw. Berichtigung im Sinne von Art. 329 Abs. 2 StPO. Die erste Instanz sei unter den gegebenen Umst�nden befugt gewesen, das Verfahren zu sistieren und die Anklage zwecks Berichtigung an die Beschwerdegegnerin zur�ck zu weisen (Urteil S. 26 f. E. 11.b). Auch sonst sei keine Verletzung des Immutabilit�tsprinzips auszumachen. Sowohl aufgrund der ersten als auch aufgrund der zweiten Anklageschrift habe der Beschwerdef�hrer wissen k�nnen bzw. m�ssen, welcher konkrete Sachverhalt ihm vorgeworfen werde. Aus den Anklageschriften gehe ohne weiteres hervor, dass er nach der Tunnelausfahrt in einer un�bersichtlichen Rechtskurve rechtswidrig �berholt haben soll. Der Anklagesachverhalt sei so genau umschrieben, dass ihm eine effektive Verteidigung problemlos m�glich gewesen sei (Urteil S. 27 f. E. 11.c).
1.2.�Der Beschwerdef�hrer wendet im Einzelnen ein, der Anklagegrundsatz sei verletzt, weil in der Anklageschrift vom 31. Oktober 2013 der Beginn des inkriminierten �berholman�vers nicht umschrieben sei. Zwischen Anklage und Urteil m�sse Tatidentit�t bestehen. Die Vorinstanz scheine davon auszugehen, dass sich das �berholman�ver in der Rechtskurve H�he Vorsignalisation San Bernardino 1000 m ereignet habe. Dies werde in der Anklageschrift nicht aufgef�hrt. Vielmehr verlege die Beschwerdegegnerin das Ende des Man�vers an das Ende der Geraden bzw. den Beginn der nachfolgenden Rechtskurve, ca. H�he Vorsignalisation San Bernardino 1000 m. Mithin habe ihm diese in Abweichung zu den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz nie vorgeworfen, in der Rechtskurve �berholt zu haben.
1.2.1.�Nach dem Anklagegrundsatz bestimmt die Anklageschrift den Gegenstand des Gerichtsverfahrens (Umgrenzungsfunktion; Art. 9 und Art. 325 StPO; Art. 29 Abs. 2 sowie Art. 32 Abs. 2 BV; Art. 6 Ziff. 1 und Ziff. 3 lit. a sowie b EMRK). Das Gericht ist an den in der Anklage wiedergegebenen Sachverhalt gebunden (Immutabilit�tsprinzip), nicht aber an dessen rechtliche W�rdigung durch die Anklagebeh�rde (vgl. Art. 350 StPO). Die Anklage hat die der beschuldigten Person zur Last gelegten Delikte in ihrem Sachverhalt so pr�zise zu umschreiben, dass die Vorw�rfe in objektiver und subjektiver Hinsicht gen�gend konkretisiert sind. Das Anklageprinzip bezweckt zugleich den Schutz der Verteidigungsrechte der beschuldigten Person und dient dem Anspruch auf rechtliches Geh�r (Informationsfunktion; BGE 140 IV 188 E. 1.3; 133 IV 235 E. 6.2 f.; Urteil 6B_1110/2014 vom 19. August 2015 E. 3.3; je mit Hinweisen).
1.2.2.�Die R�gen des Beschwerdef�hrers sind unbegr�ndet. Ihm ist zwar beizupflichten, dass in der bereinigten Anklageschrift vom 31. Oktober 2013 der genaue Ort des Beginns des �berholman�vers nicht ausdr�cklich genannt wird (Atto d'accusa, kantonale Akten). Entgegen seinen Behauptungen wird ihm aber sehr wohl zur Last gelegt, in der Rechtskurve H�he Vorsignalisation San Bernardino 1000 m �berholt zu haben. Denn darin wird unter anderem ausgef�hrt, l'imputato si immetteva sulla corsia di contromano ed iniziava una manovra di sorpasso a carico di questo veicolo [la vettura condotta da A.A.________]. Il sorpasso si protraeva su un tratto di strada dove vi � una curva senza visuale convergente a destra - in questo tratto, per il traffico verso nord, vi � un segnale che indica l'uscita per San Bernardino ad una distanza di 1000 m - e terminava dopo l'inizio della linea di sicurezza che in questo posto separa le due corsie. Damit ergibt sich aus der Anklageschrift hinreichend klar, was dem Beschwerdef�hrer vorgeworfen wird. Die tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz, wonach sich das �berholman�ver in der Rechtskurve auf der H�he der Vorsignalisation San Bernardino 1000 m ereignet habe, stimmen mit dem in der Anklageschrift genannten Vorwurf �berein.
1.3.�Der Beschwerdef�hrer macht weiter geltend, nachdem die erste Instanz die Anklage nach der Hauptverhandlung zur�ckgewiesen habe, habe die Beschwerdegegnerin den angeklagten Sachverhalt, namentlich die �rtlichkeit des �berholman�vers, ver�ndert. Art. 350 Abs. 1 StPO sehe vor, dass das Gericht grunds�tzlich an den in der Anklage umschriebenen Sachverhalt gebunden sei. Gem�ss Art. 340 Abs. 1 lit. b StPO k�nne die Anklage nach Behandlung der Vorfragen nicht mehr zur�ckgezogen und unter Vorbehalt von Art. 333 StPO nicht mehr ge�ndert werden. Ab diesem Zeitpunkt sei nur noch eine Verurteilung oder ein Freispruch m�glich. F�r den erstinstanzlichen Verfahrensleiter habe im Vorverfahren keine Veranlassung bestanden, die Anklage zur�ckzuweisen. An der erstinstanzlichen Hauptverhandlung seien auch keine neuen Beweise erhoben worden. Die R�ckweisung der Anklage sei erst erfolgt, als er beanstandet habe, dass die in der Anklageschrift aufgef�hrten Angaben zum Beginn des �berholman�vers nicht mit den Zeugenaussagen in Einklang st�nden. Art. 329 Abs. 2 StPO k�nne nicht als Korrektiv f�r die unzutreffende Akteninterpretation des Staatsanwaltes dienen. Die Rechtsauslegung der Vorinstanz f�hre dazu, dass die Staatsanwaltschaft gest�tzt auf die Argumentation der Verteidigung eine ge�nderte bzw. angepasste Anklageschrift ausarbeiten k�nne. Dadurch werde die Position der Verteidigung entscheidend geschw�cht, gegen das Gleichbehandlungsgebot und den Grundsatz der Waffengleichheit verstossen. Es sei Sache des Verfahrensleiters der ersten Instanz, im Vorverfahren, sp�testens aber nach Abschluss des Beweisverfahrens vor den Vortr�gen der Parteien allenfalls eine R�ckweisung im Sinne von Art. 329 Abs. 2 StPO anzuordnen. Es m�sse beim Immutabilit�tsprinzip sein Bewenden haben, wenn keine R�ckweisung im Vorverfahren erfolgt bzw. an der Hauptverhandlung keine neuen Beweise erhoben worden seien.
1.4.1.�Die Verfahrensleitung des Gerichts pr�ft gem�ss Art. 329 Abs. 1 StPO, ob (lit. a) die Anklageschrift und die Akten ordnungsgem�ss erstellt sind; (lit. b) die Prozessvoraussetzungen erf�llt sind; (lit. c) Verfahrenshindernisse bestehen. Ergibt sich aufgrund dieser Pr�fung oder sp�ter im Verfahren, dass ein Urteil zurzeit nicht ergehen kann, so sistiert das Gericht das Verfahren. Falls erforderlich, weist es die Anklage zur Erg�nzung oder Berichtigung an die Staatsanwaltschaft zur�ck (Art. 329 Abs. 2 StPO). Gr�nde f�r eine Sistierung k�nnen auf Grund der Pr�fung gem�ss Abs. 1 erkennbar werden oder zu einem sp�teren Zeitpunkt des Hauptverfahrens auftreten (Botschaft vom 21. Dezember 2005 zur Vereinheitlichung des Strafprozessrechts [nachfolgend: Botschaft], BBl 2006 1085 ff. 1279 Ziff. 2.7.1; gl.M. NIKLAUS SCHMID, Schweizerische Strafprozessordnung, Praxiskommentar [nachfolgend: Praxiskommentar], 2. Aufl. 2013, N. 10 zu Art. 329 StPO und N. 2 zu Art. 333 StPO bis zur Urteilsberatung; DERSELBE, Handbuch des schweizerischen Strafprozessrechts [nachfolgend: Handbuch], 2. Aufl. 2013, Rz. 1284 und Rz. 1299; JEREMY STEPHENSON/ROBERTO ZALUNARDO-WALSER, in: Basler Kommentar, Schweizerische Strafprozessordnung, 2. Aufl. 2014, N. 12 zu Art. 329 StPO und N. 5b sowie N. 6 zu Art. 333 StPO; vgl. bereits Begleitbericht des Eidgen�ssischen Justiz- und Polizeidepartements vom Juni 2001 zum Vorentwurf f�r eine Schweizerische Strafprozessordnung, S. 219; a.M. YVONA GRIESSER, in: Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung [StPO], Donatsch/Hansjakob/Lieber [Hrsg.], 2. Aufl. 2014, N. 4 zu Art. 333 StPO). Das erstinstanzliche Hauptverfahren beginnt mit dem Eingang der Anklage beim Gericht und endet mit der Urteilser�ffnung (Botschaft, BBl 2006 1085 ff. 1278 Ziff. 2.7).
Sind allf�llige Vorfragen behandelt, so hat dies u.a. zur Folge, dass die Anklage nicht mehr zur�ckgezogen und unter Vorbehalt von Artikel 333 nicht mehr ge�ndert werden kann (Art. 340 Abs. 1 lit. b). Nach Art. 333 Abs. 1 StPO gibt das Gericht der Staatsanwaltschaft Gelegenheit, die Anklage zu �ndern, wenn nach seiner Auffassung der in der Anklageschrift umschriebene Sachverhalt einen andern Straftatbestand erf�llen k�nnte, die Anklageschrift aber den gesetzlichen Anforderungen nicht entspricht. Die dem Gericht hier einger�umte Kompetenz geht weiter als diejenige in Art. 329 Abs. 2 StPO und erm�glicht eine Anklage�nderung (YVONA GRIESSER, a.a.O., N. 1 zu Art. 333 StPO). Eine �nderung der Anklage im Sinne von Art. 333 Abs. 1 StPO ist in Anwendung von Art. 379 StPO auch noch an der Berufungsverhandlung m�glich (Urteile 6B_428/2013, 6B_437/2013 und 6B_448/2013 vom 15. April 2014 E. 3.3 mit Hinweisen sowie Urteil 6B_777/2011 vom 10. April 2012 E. 2; gl.M. NIKLAUS SCHMID, Praxiskommentar, N. 4 zu Art. 333 StPO bis und w�hrend der Urteilsf�llung m�glich; JEREMY STEPHENSON/ROBERTO ZALUNARDO-WALSER, a.a.O., N. 5b zu Art. 333 StPO; JO PITTELOUD, Code de proc�dure p�nale suisse, 2012, N. 884).
1.4.2.�Nach den Feststellungen der Vorinstanz stimmte der Sachverhalt in der Anklageschrift - insbesondere hinsichtlich der Stelle, an welcher der Beschwerdef�hrer das �berholman�ver begonnen haben soll - nicht mit dem Beweisergebnis �berein. Als die erste Instanz dies feststellte, sistierte sie das Verfahren und wies die Anklage zur Erg�nzung bzw. Berichtigung an die Beschwerdegegnerin zur�ck. Mit dem Beschwerdef�hrer ist pr�zisierend festzuhalten, dass dies erst nach dem Abschluss der Parteiverhandlungen, mithin nach seinem letzten Wort anl�sslich der Hauptverhandlung, aber vor der Urteilsf�llung und -er�ffnung, erfolgte (vgl. Protokoll erstinstanzliches Hauptverfahren und entsprechenden Entscheid, kantonale Akten, act. 18 S. 4 und act. 19). Nachdem die Beschwerdegegnerin eine bereinigte Anklageschrift einreichte, fand eine zweite Hauptverhandlung statt (Urteil S. 2 und S. 4). Dieses Vorgehen ist entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers selbst dann nicht bundesrechts- oder verfassungswidrig, wenn an der ersten Hauptverhandlung keine neuen Beweise erhoben wurden. Die Beschwerde ist auch diesem Punkt abzuweisen. Schliesslich wendet der Beschwerdef�hrer zu Recht nicht ein, seine Parteirechte seien nicht gewahrt worden.
2.1.�Der Beschwerdef�hrer macht geltend, der nachtr�gliche Beizug des Aktuars und die fehlende Unterzeichnung des begr�ndeten Urteils durch die protokollf�hrende Sekret�rin im erstinstanzlichen Verfahren verletzten Art. 2 Abs. 2 sowie Art. 80 Abs. 2 StPO und Art. 30 Abs. 1 BV. Die Aufsplittung der Funktion des Gerichtsschreibers sei in willk�rlicher Anwendung von Art. 14 des Gerichtsorganisationsgesetzes des Kantons Graub�nden vom 16. Juni 2010 (GOG; BR 173.000) erfolgt (Beschwerde S. 35-40 Ziff. E).
2.2.�Die Vorinstanz erw�gt, der verfahrensleitende Gerichtspr�sident und die an der Hauptverhandlung anwesende sowie protokollf�hrende Sekret�rin h�tten das am 17. September 2014 im Dispositiv mitgeteilte Urteil der ersten Instanz unterzeichnet. Der Beschwerdef�hrer mache nicht geltend, die Sekret�rin habe nicht als Gerichtsschreiberin amten d�rfen. Hinsichtlich der Zusammensetzung des erstinstanzlichen Gerichts seien im eigentlichen Entscheidungsprozess, der Protokollierung der Hauptverhandlung, der Urteilsberatung und Entscheidfindung sowie der Ausfertigung und Unterzeichnung des Urteilsdispositivs s�mtliche prozeduralen Handlungen korrekt ergangen und der ersten Instanz keine Verfahrensfehler vorzuwerfen. Die erw�hnten Dokumente seien von den in Art. 80 Abs. 2 StPO aufgef�hrten Personen verfasst und unterzeichnet worden. Es sei ausreichend Gew�hr daf�r geboten worden, dass die schriftliche Dispositivausfertigung mit dem von der ersten Instanz gefassten Entscheid �bereinstimme. Erst im Nachgang dazu bzw. nach erfolgter Berufungsanmeldung durch den Beschwerdef�hrer sei ein Aktuar dazu gezogen worden, um die Urteilsredaktion innert vern�nftiger Frist zu gew�hrleisten. Dieser Vorgang sei mit der Unterzeichnung des schriftlich begr�ndeten Urteils durch B.________ in der Funktion als Aktuar ad hoc transparent ausgewiesen. Mit Blick darauf, dass die Begr�ndung als solche ohnehin nicht angefochten werden k�nne und die inhaltliche �bereinstimmung zwischen dem korrekt unterzeichneten Dispositiv und dem vom Aktuar ad hoc unterzeichneten Dispositiv des begr�ndeten Urteils ausser Frage stehe, bestehe keine Gefahr, dass der Wille des Gerichts in der definitiven (begr�ndeten) Ausfertigung verf�lscht worden w�re bzw. nicht mit dem an der Hauptverhandlung getroffenen Entscheid �bereinstimme. Ausserdem habe der Gerichtspr�sident, dem die Funktion des prim�ren Garanten f�r ein korrektes Verfahren zukomme, das begr�ndete Urteil mit unterzeichnet. Unter diesen Umst�nden stelle die fehlende Unterschrift der protokollf�hrenden Person auf dem begr�ndeten Entscheid keinen verfahrensrechtlichen Fehler dar, der zur Aufhebung des Urteils f�hre. Im �brigen k�nne ein Gerichtsschreiber - im Gegensatz zu einem Richter - jederzeit ersetzt werden, ohne dass die Hauptverhandlung wiederholt werden m�sse. Deshalb m�sse es auch zul�ssig sein, im Nachgang an die Hauptverhandlung die protokollf�hrende Person f�r die Ausfertigung des schriftlich begr�ndeten Entscheids durch einen Gerichtsschreiber zu ersetzen, welcher nicht an der Hauptverhandlung teilgenommen habe (Urteil S. 15 f. E. 7.c).
2.3.1.�Nach Art. 30 Abs. 1 BV hat jede Person Anspruch auf ein durch Gesetz geschaffenes, zust�ndiges, unabh�ngiges und unparteiisches Gericht. Jede Besetzung, die sich nicht mit sachlichen Gr�nden rechtfertigen l�sst, verletzt die Garantie des verfassungsm�ssigen Richters. Besteht eine Beh�rde aus einer bestimmten Zahl von Mitgliedern, so m�ssen - unter Vorbehalt einer abweichenden gesetzlichen Regelung - alle am Entscheid mitwirken. Die Beh�rde, welche in unvollst�ndiger Besetzung entscheidet, begeht eine formelle Rechtsverweigerung. Jeder Verfahrensbeteiligte hat Anspruch darauf, dass die Beh�rde in richtiger Besetzung, d.h. vollst�ndig und ohne Anwesenheit Unbefugter entscheidet (BGE 137 I 340 E. 2.2.1; 136 I 207 E. 5.6; 127 I 128 E. 4b; je mit Hinweisen).
Als Ausfluss dieser Garantie bestimmt Art. 335 Abs. 1 StPO, dass das Gericht w�hrend der gesamten Hauptverhandlung, mithin von der Er�ffnung der Verhandlung (Art. 339 Abs. 1 StPO) bis zur Urteilser�ffnung (Art. 351 StPO), in seiner gesetzm�ssigen Zusammensetzung und im Beisein einer Gerichtsschreiberin oder eines Gerichtsschreibers tagt (Urteil 6B_596/2012 vom 25. April 2013 E. 1.3; Botschaft, BBl 2006 1085 ff. 1278 Ziff. 2.7 zum Unterschied der Begriffe Hauptverfahren und Hauptverhandlung). W�hrend der gesamten Hauptverhandlung hat ein Gerichtsschreiber anwesend zu sein. Da diesem lediglich eine beratende Stimme zukommt (Art. 348 Abs. 2 StPO), kann er ersetzt werden, ohne Konsequenzen nach Art. 335 Abs. 2 StPO (Wiederholung der Hauptverhandlung) bef�rchten zu m�ssen (STEPHENSON/ZALUNDARO-WALSER, a.a.O., N. 5 zu Art. 335 StPO mit Hinweis). Der Wechsel eines Gerichtsschreibers w�hrend der Hauptverhandlung hat damit nicht zur Folge, dass die gesamte Hauptverhandlung wiederholt werden muss, wie es bei Richterwechseln der Fall ist (HEIMGARTNER/NIGGLI, in: Basler Kommentar, Schweizerische Strafprozessordnung, 2. Aufl. 2014, N. 14 zu Art. 348 StPO mit Hinweis; gl.M. GUT/FINGERHUTH, in: Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, Donatsch/Hansjakob/Lieber [Hrsg.], 2. Aufl. 2014, N. 12 zu Art. 335 StPO mit Hinweisen und N. 8 zu Art. 348 StPO; NIKLAUS SCHMID, Praxiskommentar, N. 2 zu Art. 335 StPO; PIERRE-HENRI WINZAP, in: Commentaire Romand, Code de proc�dure p�nale suisse, 2011, N. 2 zu Art. 335 StPO).
2.3.2.�Das GOG regelt die Organisation der richterlichen Beh�rden und der Schlichtungsbeh�rden (Art. 1 Abs. 1 GOG) im Kanton Graub�nden. In Art. 14 GOG sind die Aufgaben des Aktuariats festgelegt (vgl. STEFAN HEIMGARTNER, Der Richter und sein Gerichtsschreiber, in: Festschrift f�r Hans Wipr�chtiger, "Toujours agit� - jamais abattu", Basel 2011, S. 297 mit Hinweisen, zu den synonym verwendeten Bezeichnungen juristischer Sekret�r, Aktuar, Gerichtsschreiber, etc.). Die Aktuarinnen und Aktuare f�hren das Protokoll �ber die Verhandlungen des Gerichts, redigieren die Urteile und unterschreiben die Urteilsausfertigungen (Abs. 1). Sie k�nnen im Auftrag der oder des Vorsitzenden bei der Vorbereitung der F�lle und in einzelrichterlichen Verfahren mitwirken sowie beratende Stimme in den Verhandlungen des Gerichts haben (Abs. 2). Als Aktuarin oder Aktuar kann gem�ss Art. 28 Abs. 2 GOG angestellt werden, wer �ber eine abgeschlossene juristische Ausbildung und in der Regel ein Anwaltspatent verf�gt. �ber den Beizug von Aktuarinnen und Aktuaren ad hoc entscheiden nach Art. 31 Abs. 1 GOG die Pr�sidentin oder der Pr�sident und die Kammervorsitzenden.
Die Auslegung und Anwendung kantonalen Rechts �berpr�ft das Bundesgericht - von hier nicht relevanten Ausnahmen abgesehen - nur auf Willk�r und Vereinbarkeit mit anderen bundesverfassungsm�ssigen Rechten (vgl. Art. 95 BGG; BGE 141 I 105 E. 3.3.1 mit Hinweisen).
2.3.3.�Gem�ss Art. 2 Abs. 2 StPO k�nnen Strafverfahren nur in den vom Gesetz vorgesehenen Formen durchgef�hrt und abgeschlossen werden.
Nach Art. 80 Abs. 2 StPO ergehen Entscheide schriftlich und werden begr�ndet; sie werden von der Verfahrensleitung sowie der protokollf�hrenden Person unterzeichnet und den Parteien zugestellt. Die Unterschrift des Einzelrichters oder - beim Kollegialgericht - des zur Unterzeichnung befugten Gerichtsmitgliedes bezeugt in authentischer Weise die tats�chliche Mitwirkung der rubrizierten Richterperson (en) am gef�llten Entscheid. Die Unterschrift des Pr�sidenten oder des Einzelrichters stellt namentlich im Interesse der Rechtssicherheit ein G�ltigkeitserfordernis dar. Mit der handschriftlichen Unterzeichnung des Erkenntnisses wird die formelle Richtigkeit der Ausfertigung und deren �bereinstimmung mit dem vom Gericht gefassten Entscheid best�tigt (BGE 131 V 483 E. 2, insbes. E. 2.3.2 f.; vgl. auch Urteil 1B_608/2011 vom 10. November 2011 E. 2.3; je mit Hinweisen).
2.4.�Nach den unbestrittenen Feststellungen der Vorinstanz nahm an der erstinstanzlichen Hauptverhandlung seitens des Gerichts neben den Richtern einzig die protokollf�hrende Sekret�rin teil. Das Verfahrensprotokoll und das Urteilsdispositiv unterzeichneten der Gerichtspr�sident und die Sekret�rin. Nachdem der Beschwerdef�hrer seine Berufung angemeldet und die Begr�ndung des Urteils verlangt hatte (vgl. Art. 82 StPO), verfasste der hierzu beigezogene Aktuar ad hoc das begr�ndete Urteil und unterschrieb es zusammen mit dem Gerichtspr�sidenten.
Es ist festzuhalten, dass der Beschwerdef�hrer nicht vorbringt, das erstinstanzliche Gericht sei nicht gesetzm�ssig besetzt gewesen, weil an der erstinstanzlichen Verhandlung anstatt eines Aktuars oder einer Aktuarin eine Sekret�rin teilnahm oder weil diese das Protokoll f�hrte und das Urteilsdispositiv unterschrieb. Weder r�gt er, Art. 335 Abs. 1 oder Art. 348 Abs. 2 StPO seien verletzt, noch wendet er ein, Art. 28 Abs. 2 GOG sei willk�rlich angewendet worden. Die Vorinstanz stellt fest, dass die Sekret�rin als Gerichtsschreiberin habe amten d�rfen, stehe ausser Frage. Dieser Umstand werde vom Beschwerdef�hrer denn auch nicht ger�gt (Urteil S. 15 E. 7.c). Mithin ist auf den erst vor Bundesgericht erhobenen Einwand, Art. 30 Abs. 1 BV sei verletzt, da der erst im Nachgang zur Hauptverhandlung f�r die Urteilsredaktion eingesetzte Aktuar ad hoc, am Verfahren nicht mitgewirkt habe und seine Funktionen, insbesondere die Beratung des Gerichts, wie sie in Art. 14 Abs. 1 GOG vorgesehen sei, nicht mehr wahrnehmen k�nne (Beschwerde S. 39 Rz. 34), nicht einzutreten. Der Beschwerdef�hrer h�tte diese R�ge bereits im kantonalen Verfahren vorbringen k�nnen und m�ssen. Dass er dies getan und die Vorinstanz seine R�ge nicht behandelt hat, macht er nicht geltend. Der Grundsatz der Aussch�pfung des kantonalen Instanzenzugs und das Gebot von Treu und Glauben (Art. 5 Abs. 3 BV) verbieten es, formelle R�gen erst bei ung�nstigem Verfahrensausgang zu erheben, wenn sie bereits fr�her h�tten vorgebracht werden k�nnen (BGE 135 I 91 E. 2.1; 135 III 334 E. 2.2; je mit Hinweis).
Der Beschwerdef�hrer weist zutreffend darauf hin, dass das begr�ndete Urteil der ersten Instanz entgegen dem Wortlaut von Art. 80 Abs. 2 StPO nicht mit der Unterschrift der Sekret�rin versehen ist, welche das Protokoll f�hrte. Im Lichte der gegebenen Umst�nde w�re es allerdings �berspitzt formalistisch, dem Entscheid deshalb die G�ltigkeit abzusprechen. Der verfahrensleitende Gerichtspr�sident der ersten Instanz und die an der Hauptverhandlung protokollf�hrende Sekret�rin haben das im Dispositiv mitgeteilte Urteil unterschrieben. Ersterer hat neben dem Aktuar auch das begr�ndete Urteil handschriftlich unterzeichnet. Insofern ist die formelle Richtigkeit der Ausfertigung und deren �bereinstimmung mit dem vom Gericht gefassten Entscheid hinreichend best�tigt. Nicht ganz klar ist der Einwand des Beschwerdef�hrers, Dispositiv und begr�ndeter Entscheid w�rden eine nicht trennbare Einheit darstellen. Sie seien vom Gerichtsschreiber zu unterzeichnen, der an der Hauptverhandlung teilgenommen habe und auf der Basis der Erkenntnisse aus dieser Verhandlung das Urteil begr�nde (Beschwerde S. 37 Rz. 32). Soweit er damit geltend machen will, gest�tzt auf Art. 80 Abs. 2 StPO m�sse die protokollf�hrende Person mit der die Begr�ndung des Urteils abfassenden Person identisch sein, kann dem nicht gefolgt werden. Dies l�sst sich aus dieser Bestimmung nicht ableiten.
Als unbegr�ndet erweist sich die R�ge des Beschwerdef�hrers, Art. 14 GOG sei willk�rlich angewendet worden, weil der Aktuar die aufgef�hrten Aufgaben nur wahrnehmen k�nne, wenn er an der Hauptverhandlung teilnehme. Die Aufteilung der Funktionen des Aktuars sei im kantonalen Recht nicht vorgesehen. Es ist vertretbar, dass die Vorinstanz erw�gt, bei Art. 14 GOG handle es sich um den vom Gesetzgeber vorgesehenen Regelfall, in welchem der Aktuar sowohl bei der Hauptverhandlung anwesend sei und das Protokoll f�hre als auch im Anschluss daran f�r die Redaktion des Entscheids sowie dessen Unterzeichnung besorgt sei. Beim Bezirksgericht Moesa redigiere der Pr�sident die Urteile selber. Sei ihm wie im vorliegenden Fall eine Urteilsredaktion innert n�tzlicher Frist nicht m�glich, werde hierf�r eine Aktuarin bzw. ein Aktuar ad hoc beigezogen. K�nftig empfehle es sich aber, den f�r die Urteilsredaktion vorgesehenen Aktuar ad hoc auch f�r die Hauptverhandlung aufzubieten (Urteil S. 17 f. E. 7.e). Dieser Empfehlung ist namentlich auch mit Blick auf Art. 335 Abs. 1 und Art. 348 Abs. 2 StPO beizupflichten.
3.1.�Der Beschwerdef�hrer r�gt, die Vorinstanz stelle den Sachverhalt offensichtlich unrichtig fest, w�rdige die Beweise willk�rlich (Art. 9 BV) und verstosse gegen den Grundsatz "in dubio pro reo" (Art. 10 Abs. 3 StPO, Art. 32 Abs. 1 BV sowie Art. 6 Ziff. 2 EMRK) (Beschwerde S. 8-23 Ziff. A).
3.2.�Die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung kann nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Offensichtlich unrichtig ist die Feststellung des Sachverhalts, wenn sie willk�rlich ist (BGE 139 II 404 E. 10.1 S. 445 mit Hinweisen; zum Begriff der Willk�r BGE 141 IV 305 E. 1.2; 140 III 16 E. 2.1; je mit Hinweisen). Eine entsprechende R�ge muss klar vorgebracht und substanziiert begr�ndet werden. Auf eine rein appellatorische Kritik am angefochtenen Urteil tritt das Bundesgericht nicht ein (vgl. Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 141 IV 249 E. 1.3.1; 138 I 225 E. 3.2; je mit Hinweisen).
Dem Grundsatz "in dubio pro reo" kommt in der vom Beschwerdef�hrer angerufenen Funktion als Beweisw�rdigungsregel im Verfahren vor Bundesgericht keine �ber das Willk�rverbot von Art. 9 BV hinausgehende Bedeutung zu (BGE 138 V 74 E. 7 S. 82 mit Hinweisen).
3.3.�Die Vorinstanz h�lt fest, die Aussagen der Zeugen C.A.________ und A.A.________ w�rden �bereinstimmend und mit hinreichender Klarheit belegen, an welcher Stelle es zum fraglichen �berholman�ver des Beschwerdef�hrers gekommen sei. Beide h�tten in den wesentlichen Punkten �bereinstimmend ausgesagt, dass sich das �berholman�ver in der Rechtskurve auf H�he der Vorsignalisation "San Bernardino 1000 m" ereignet habe (Urteil S. 28-32 E. 12a-d).
Die Vorinstanz w�rdigt die Aussagen der Zeugen eingehend und sachlich. Es ist nicht zu beanstanden, dass sie zum Schluss kommt, dass diese in Bezug auf die wesentlichen Punkte glaubhafte Angaben zum fraglichen �berholman�ver (Phase 2) machten. Damit bringt sie auch zum Ausdruck, dass sie die Aussage des Beschwerdef�hrers, wonach er in einer solchen Kurve niemals �berholen w�rde, als unglaubhaft qualifiziert. Entgegen dessen Einwand musste sie dies nicht ausdr�cklich erw�hnen. Aus dem angefochtenen Urteil ergibt sich hinreichend deutlich, dass die Vorinstanz auch die Angaben des Beschwerdef�hrers w�rdigt (Urteil S. 32 E. 12.d). Dass die Aussagen von C.A.________ bez�glich der dem Beschwerdef�hrer in der Phase 1 vorgeworfenen Abstandunterschreitung nicht stimmig sowie widerspruchsfrei sind und dass die Angaben der beiden Zeugen in Bezug auf die Behinderung des Gegenverkehrs voneinander abweichen, bedeutet nicht, dass die Vorinstanz in Willk�r verf�llt, wenn sie das dem Beschwerdef�hrer zur Last gelegte �berholman�ver als erwiesen erachtet. Nach st�ndiger Rechtsprechung gen�gt f�r die Begr�ndung von Willk�r nicht, dass der angefochtene Entscheid mit der Darstellung des Beschwerdef�hrers nicht �bereinstimmt oder auch eine andere L�sung oder W�rdigung vertretbar erscheint. Dieser zeigt nicht auf, inwieweit die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz offensichtlich unhaltbar sein soll und die vorhandenen Beweise andere Schlussfolgerungen geradezu aufdr�ngen sollen. Dass der Beschwerdef�hrer aufgrund der Unstimmigkeiten erhebliche Zweifel an der Richtigkeit der Aussagen der Zeugen hat, f�hrt nicht dazu, dass die vorinstanzliche Beweisw�rdigung im Ergebnis schlechterdings unhaltbar ist. Das Bundesgericht ist keine Appellationsinstanz, die eine freie Pr�fung in tats�chlicher Hinsicht vornimmt und die vorinstanzliche Beweisw�rdigung durch eine eigene als richtig oder naheliegender erachtete ersetzen kann.
Der Einwand des Beschwerdef�hrers, f�r die vorinstanzliche Feststellung, die Signalisation "San Bernardino 500 m" sei nicht in einer Rechtskurve, sondern in einer Geraden positioniert, finde sich in den Akten keine Grundlage und sei damit aktenwidrig (Beschwerde S. 8 und S. 16), geht an der Sache vorbei. Damit l�sst sich nicht begr�nden, dass die Beweisw�rdigung der Vorinstanz und ihre Schlussfolgerungen willk�rlich sind. Dass eine Tatsachenfeststellung nicht aus den Akten hervorgeht, bedeutet nicht, dass sie aktenwidrig ist.
Die Vorinstanz h�lt fest, wie sich aus den Akten ergebe, gehe in Fahrtrichtung S�den unmittelbar vor der Signalisation "San Bernardino 1000 m" die unterbrochene Leitlinie in eine ununterbrochene Sicherheitslinie �ber. Habe der Beschwerdef�hrer das Fahrzeug von C.A.________ und A.A.________ nach dem Gesagten in der Rechtskurve �berholt, m�sse er zwangsl�ufig die Sicherheitslinie �berfahren haben. In einer solchen Kurve d�rfe prinzipiell nicht �berholt werden, da in einer derartigen Konstellation der n�tige Raum eben gerade nicht �bersichtlich sei. Dieser Umstand werde durch die ununterbrochene Sicherheitslinie verdeutlicht. Daran verm�ge der seitens des Beschwerdef�hrers geltend gemachte Widerspruch in Bezug auf die erste Aussage von C.A.________ bez�glich des Endes des �berholman�vers nichts zu �ndern. Ob der �berholvorgang n�mlich ungef�hr am Ende der dortigen Br�cke bzw. in der Rechtskurve im Bereich der Sicherheitslinie beendet worden sei, sei nur von untergeordneter Bedeutung, da es sich um eine langgezogene Kurve handle, die mehr oder weniger fliessend in die anschliessende Gerade �bergehe, sodass im Nachgang zu einem dynamischen Vorgang wie einem �berholman�ver schwer zu beurteilen sei, ob dieser Vorgang in oder erst nach der Kurve beendet worden sei. Letztlich k�nne die genaue Stelle des Wiedereinbiegens offen gelassen werden, weil der Beschwerdef�hrer in jedem Fall eine ausgezogene Sicherheitslinie �berfahren habe. Es bestehe kein Zweifel, dass er in einer un�bersichtlichen Rechtskurve �berholt und dabei eine Sicherheitslinie �berfahren habe (Urteil S. 32 E. 12d). Was der Beschwerdef�hrer hiergegen vorbringt, ist nicht geeignet, die vorinstanzliche Beweisw�rdigung willk�rlich erscheinen zu lassen, soweit auf die haupts�chlich appellatorischen R�gen, wie beispielsweise die Behauptung, es fehlten Feststellungen zu den Sichtverh�ltnissen in der Rechtskurve, �berhaupt einzutreten ist.
3.4.�Insgesamt gelingt es dem Beschwerdef�hrer nicht aufzuzeigen, dass das vorinstanzliche Beweisergebnis schlechterdings nicht vertretbar ist oder inwiefern sich ein anderes geradezu aufgedr�ngt h�tte. Die Beschwerde erweist sich diesbez�glich als unbegr�ndet, soweit sie den Begr�ndungsanforderungen �berhaupt gen�gt.
4.1.�Der Beschwerdef�hrer bringt vor, die Vorinstanz verletze seinen Anspruch auf rechtliches Geh�r, weil sie seinen Beweisantrag auf Durchf�hrung eines Augenscheins abweise (Beschwerde S. 28-30 Ziff. C).
4.2.�Die Vorinstanz f�hrt aus, der Antrag auf Durchf�hrung eines Augenscheins sei abzuweisen. Die �rtlichkeiten seien dem Gericht hinl�nglich bekannt und k�nnten anhand der Akten rechtsgen�glich festgestellt werden. F�r die Beurteilung der strittigen Verkehrsregelverletzungen reichten die sich in den Akten befindlichen Fotoaufnahmen und Zeugenaussagen aus. Von einem Augenschein seien deshalb keine neuen, entscheidrelevanten Erkenntnisse zu erwarten. Schliesslich habe der Beschwerdef�hrer an der Berufungsverhandlung das Geschehen ein weiteres Mal darlegen k�nnen. �berdies bef�nden sich mehrere, zeitn�here Einvernahmeprotokolle des Beschwerdef�hrers in den Akten (Urteil S. 11 E. 5a).
4.3.�Die R�ge ist unbegr�ndet. Die Vorinstanz durfte willk�rfrei zur �berzeugung gelangen, ein Augenschein trage nichts zur Kl�rung des massgebenden Sachverhalts bei und w�rde an der W�rdigung der bereits vorhandenen Beweise nichts �ndern. Das Gericht kann, ohne den Anspruch auf rechtliches Geh�r (Art. 3 Abs. 2 lit. c und Art. 107 StPO sowie Art. 29 Abs. 2 BV) zu verletzen, einen Beweisantrag ablehnen, wenn es in willk�rfreier W�rdigung der bereits abgenommenen Beweise zur �berzeugung gelangt, der rechtlich erhebliche Sachverhalt sei gen�gend abgekl�rt, und es �berdies in willk�rfreier antizipierter W�rdigung der zus�tzlich beantragten Beweise annehmen kann, seine �berzeugung werde dadurch nicht mehr ge�ndert (vgl. Art. 139 Abs. 2 StPO; BGE 141 I 60 E. 3.3; 136 I 229 E. 5.3 mit Hinweisen).
Der angefochtene Entscheid ist ausreichend begr�ndet. Eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs (Beschwerde S. 23-28 Ziff. B) liegt nicht vor.
6.1.�Der Beschwerdef�hrer stellt in Abrede, eine grobe Verletzung der Verkehrsregeln begangen zu haben. Nicht jede objektiv schwere Verkehrsregelverletzung (z.B. �berfahren einer Sicherheitslinie) falle darunter. Selbst wenn man die Verletzung von Art. 34 Abs. 2 und Art. 35 Abs. 4 SVG bejahe, k�nne nicht darauf geschlossen werden, dass er sich einerseits subjektiv ein r�cksichtsloses oder sonst schwerwiegend regelwidriges Verhalten vorwerfen lassen m�sse bzw. dass andererseits auch objektiv eine wichtige Verkehrsvorschrift in gravierender Weise betroffen sei.
6.2.1.�Der Tatbestand der groben Verletzung von Verkehrsregeln im Sinne von Art. 90 Abs. 2 SVG ist nach der Rechtsprechung objektiv erf�llt, wenn der T�ter eine wichtige Verkehrsvorschrift in objektiv schwerer Weise missachtet und die Verkehrssicherheit ernstlich gef�hrdet. Eine ernstliche Gefahr f�r die Sicherheit anderer ist nicht erst bei einer konkreten, sondern bereits bei einer erh�hten abstrakten Gef�hrdung gegeben. Ob eine konkrete, eine erh�hte abstrakte oder nur eine abstrakte Gefahr geschaffen wird, h�ngt von der Situation ab, in welcher die Verkehrsregelverletzung begangen wird. Wesentliches Kriterium f�r die Annahme einer erh�hten abstrakten Gefahr ist die N�he der Verwirklichung. Die allgemeine M�glichkeit der Verwirklichung einer Gefahr gen�gt demnach nur zur Erf�llung von Art. 90 Abs. 2 SVG, wenn in Anbetracht der Umst�nde der Eintritt einer konkreten Gef�hrdung oder gar einer Verletzung nahe liegt (BGE 131 IV 133 E. 3.2; 123 IV 88 E. 3a; je mit Hinweisen).
Subjektiv erfordert der Tatbestand ein r�cksichtsloses oder sonst schwerwiegend verkehrswidriges Verhalten, d.h. ein schweres Verschulden, bei fahrl�ssiger Begehung mindestens grobe Fahrl�ssigkeit. R�cksichtslos ist unter anderem ein bedenkenloses Verhalten gegen�ber fremden Rechtsg�tern, was auch in einem blossen Nichtbedenken der Gef�hrdung fremder Interessen bestehen kann (BGE 131 IV 133 E. 3.2 mit Hinweisen). Je schwerer die Verkehrsregelverletzung objektiv wiegt, desto eher wird R�cksichtslosigkeit subjektiv zu bejahen sein, sofern keine besonderen Gegenindizien vorliegen (Urteile 6B_571/2012 vom 8. April 2013 E. 3.4; 6B_361/2011 vom 5. September 2011 E. 3.1; je mit Hinweisen).
6.2.2.�Art. 27 Abs. 1 Satz 1 SVG sieht vor, dass Signale und Markierungen zu befolgen sind. Art. 34 Abs. 2 SVG regelt, dass auf Strassen mit Sicherheitslinien immer rechts dieser Linien zu fahren ist. Sicherheitslinien und doppelte Sicherheitslinien d�rfen nach Art. 73 Abs. 6 lit. a der Signalisationsverordnung vom 5. September 1979 (SSV; SR 741.21) von Fahrzeugen weder �berfahren noch �berquert werden. Gem�ss Art. 35 Abs. 2 SVG ist �berholen nur gestattet, wenn der n�tige Raum �bersichtlich und frei ist und der Gegenverkehr nicht behindert wird. Ferner darf "im Bereich von un�bersichtlichen Kurven" (BGE 109 IV 134 E. 3) nach Art. 35 Abs. 4 SVG nicht �berholt werden.
Das �berholen - vorab auf Strassen mit Gegenverkehr - geh�rt zu den gef�hrlichsten Fahrman�vern. Ein solches Man�ver ist deshalb nur gestattet bzw. darf nur durchgef�hrt werden, wenn es nicht �berhaupt verboten ist, der n�tige Raum �bersichtlich und frei ist und andere Verkehrsteilnehmer nicht behindert oder gef�hrdet werden (BGE 129 IV 155 E. 3.2.1 S. 158; Urteil 6B_161/2015 vom 8. Juli 2015 E. 5.2; je mit Hinweisen). Der �berholende muss von Anfang an die Gewissheit haben, sein �berholman�ver sicher und ohne Gef�hrdung Dritter abschliessen zu k�nnen. Nicht nur die f�r den �berholvorgang ben�tigte Strecke muss �bersichtlich und frei sein, sondern zus�tzlich jene, die ein entgegenkommendes Fahrzeug bis zu jenem Zeitpunkt zur�cklegt, wo der �berholende die linke Strassenseite freigegeben haben wird (BGE 121 IV 235 E. 1b mit Hinweisen).
6.3.�Mit dem �berfahren der Sicherheitslinie und der Missachtung des �berholverbots im Bereich un�bersichtlicher Kurven hat der Beschwerdef�hrer objektiv wichtige Verkehrsregeln verletzt, was er auch nicht bestreitet. Die Vorinstanz erw�gt zu Recht, mit seinem �berholman�ver habe er C.A.________ und A.A.________ einer konkreten Gefahr ausgesetzt. Letztere sei gezwungen gewesen, auszuweichen und abzubremsen, um eine Kollision mit dem Beschwerdef�hrer zu vermeiden. Mit der Durchf�hrung des Man�vers an besagter Stelle habe der Beschwerdef�hrer zumindest in Kauf genommen, eine ernstliche Gefahr f�r die Sicherheit anderer zu schaffen, womit der Tatbestand auch in subjektiver Hinsicht erf�llt sei (Urteil S. 33 f. E. 12.f). Sodann konnte der Beschwerdef�hrer nicht wissen, ob und gegebenenfalls wann ein Fahrzeug entgegenkommen und wie dessen Lenker reagieren w�rde, als er das �berholman�ver einleitete.
7.1.�Der Beschwerdef�hrer r�gt eine Verletzung von Art. 423 und 426 Abs. 2 StPO. Im Wesentlichen beanstandet er, dass ihm die gesamten Kosten der Staatsanwaltschaft auferlegt wurden, obwohl er vom Vorwurf der Abstandsunterschreitung und der Behinderung des Gegenverkehrs freigesprochen worden sei (Beschwerde S. 40 ff. Ziff. 36-43).
7.2.�Soweit der Beschwerdef�hrer die R�gen mit dem beantragten Freispruch (Beschwerde S. 40 Ziff. 36) bzw. der Gutheissung seiner Beschwerde (Beschwerde S. 43 Ziff. 41-43) begr�ndet, sind diese nicht zu behandeln. Es bleibt beim Schuldspruch.
7.3.�Die Vorinstanz erw�gt, die Untersuchungskosten der Staatsanwaltschaft in der H�he von Fr. 2'350.-- seien trotz teilweiser Gutheissung der Berufung des Beschwerdef�hrers diesem aufzuerlegen, da aufgrund seines Fehlverhaltens eine Untersuchung �berhaupt erst notwendig gewesen sei. Im �brigen fielen diese Kosten unabh�ngig vom Verfahrensausgang an, es handle sich hierbei mithin um sogenannte Ohnehinkosten (Urteil S. 39 E. 14.a).
7.4.�Nach der Rechtsprechung sind der beschuldigten Person, die bei mehreren angeklagten Straftaten nur teilweise schuldig gesprochen, im �brigen aber freigesprochen wird, die Verfahrenskosten nur anteilsm�ssig aufzuerlegen. Dies gilt jedenfalls, soweit sich die verschiedenen Anklagekomplexe klar auseinanderhalten lassen. Die anteilsm�ssig auf die mit einem Freispruch endenden Anklagepunkte entfallenden Kosten verbleiben beim Staat. Vollumf�nglich kostenpflichtig werden kann die beschuldigte Person bei einem teilweisen Schuldspruch nur, wenn die ihr zur Last gelegten Handlungen in einem engen und direkten Zusammenhang stehen, und alle Untersuchungshandlungen hinsichtlich jedes Anklagepunkts notwendig waren. Bei der Aufteilung der Verfahrenskosten steht der Beh�rde ein gewisser Ermessensspielraum zu (Urteil 6B_151/2014 vom 4. Dezember 2014 E. 3.2 mit Hinweisen).
7.5.�Die Auferlegung der gesamten Kosten der Staatsanwaltschaft ist im Ergebnis bundesrechtskonform. Die gegen den Beschwerdef�hrer gef�hrte Strafuntersuchung betraf die ihm anl�sslich seiner Fahrt vom 1. Oktober 2011 zur Last gelegten Verkehrsregelverletzungen, (1) die Abstandsunterschreitungen im San Bernardino-Tunnel, (2) das �berholman�ver (�berfahren der Sicherheitslinie, �berholen in einer un�bersichtlichen Kurve) gleich nach dem Tunnel und (3) die Behinderung des Gegenverkehrs w�hrend bzw. unmittelbar nach diesem Vorgang, welche in einem engen und sachlichen Zusammenhang stehen. Es ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz die Kosten der Staatsanwaltschaft f�r die Anklagepunkte (1) und (3) nicht ausscheidet und separat festsetzt. Der Beschwerdef�hrer weist zu Recht darauf hin, dass das polizeiliche Ermittlungsverfahren und die staatsanwaltschaftliche Untersuchung das gesamte Paket an Vorw�rfen umfasste; diese bildeten auch Gegenstand der jeweiligen Befragungen (Beschwerde S. 42 Ziff. 40). Die zusammenh�ngenden Anklagepunkte sind im gesamten Verfahren gemeinsam behandelt worden. Die Kosten konnten nicht auf die einzelnen Vorw�rfe aufgeteilt werden. Der Beschwerdef�hrer macht denn auch nicht geltend, einzelne Untersuchungshandlungen h�tten nur einen der Anklagepunkte betroffen und h�tten kostenm�ssig ausgeschieden werden k�nnen. Soweit der Beschwerdef�hrer vorbringt, die Auferlegung der gesamten Kosten des Vorverfahrens widerspreche der vorinstanzlichen Kosten- und Entsch�digungsregelung der gerichtlichen Verfahren und sei auch insofern willk�rlich (Beschwerde S. 42 Ziff. 40), setzt er sich nicht mit dem angefochtenen Entscheid auseinander (Urteil S. 39 f. E. 14). Darauf ist nicht weiter einzugehen.

References: Art. 35
 Art. 90
 Art. 34
 Art. 12
 Art. 90
 Art. 29
 Art. 90
 Art. 34
 Art. 35
 Art. 90
 Art. 29
 Art. 90
 Art. 329
 Art. 340
 Art. 329
 Art. 333
 Art. 329
 Art. 9
 Art. 325
 Art. 29
 Art. 32
 Art. 6
 Art. 350
 BGE 
 Art. 350
 Art. 340
 Art. 333
 Art. 329
 Art. 329
 Art. 329
 Art. 329
 Art. 333
 Art. 329
 Art. 333
 Art. 333
 Art. 333
 Art. 329
 Art. 333
 Art. 333
 Art. 379
 Art. 333
 Art. 333
 Art. 2
 Art. 80
 Art. 30
 Art. 14
 Art. 80
 Art. 30
 Art. 335
 Art. 335
 Art. 335
 Art. 348
 Art. 335
 Art. 348
 Art. 335
 Art. 335
 Art. 14
 Art. 28
 Art. 31
 Art. 95
 BGE 
 Art. 2
 Art. 80
 Art. 82
 Art. 335
 Art. 348
 Art. 28
 Art. 30
 Art. 14
 Art. 80
 Art. 80
 Art. 14
 Art. 14
 Art. 335
 Art. 348
in dubio
 Art. 32
 Art. 6
 Art. 95
 BGE 
 Art. 42
 Art. 106
 BGE 
in dubio
 Art. 9
 Art. 107
 Art. 29
 Art. 139
 BGE 
 Art. 34
 Art. 35
 Art. 90
 Art. 90
 Art. 34
 Art. 73
 Art. 35
 Art. 35
 Art. 423