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Timestamp: 2020-02-29 07:23:13+00:00

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Works - 137204-2015 - TED Tenders Electronic Daily
Works - 137204-2015
22/04/2015 S78 Bauleistung - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren
Deutschland-Wiesbaden: Bauleistungen im Hochbau
2015/S 078-137204
Offizielle Bezeichnung: Land Hessen, Hessisches Ministerium der Finanzen, vertreten durch den Landesbetrieb Hessisches Immobilienmanagement
Postanschrift: Abraham-Lincoln-Straße 38-42
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: www.hi.hessen.de
Offizielle Bezeichnung: Hessisches Baumanagement – Regionalniederlassung Nord – Vergabebereich Fulda
PPP-Projekt Polizeistation Melsungen.
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Nürnberger Straße 12, 34212 Melsungen.
NUTS-Code DE735
Grundstücksankauf durch den Auftragnehmer; Abbruch des vorhandenen Bestandsgebäudes auf dem vorgegebenen Projektgrundstück; Planung, Errichtung und Finanzierung sowie Vermietung und Betrieb einer Polizeistation als Public Private Partnership. Der Auftrag umfasst insbesondere die schlüsselfertige Erstellung einschließlich Entwurfs- und Planungsleistungen gemäß funktionaler Leistungsbeschreibung mit Raumprogramm und Raumbuch und Rücküberlassung eines Dienstgebäudes mit einer Nutzfläche von 1 137 m² für 48 Bedienstete an den Auftraggeber. Das Eigentum an Grundstück und Immobilie wird nach der 30-jährigen Mietvertragslaufzeit ins Eigentum des Auftraggebers rückübertragen. Der Betrieb und die Bewirtschaftung des Gebäudes soll durch den privaten Partner übernommen werden. Mindestens einzuhaltender Energiestandard: Unterschreitung des Jahres-Primärenergiebedarfs des Referenzgebäudes nach EnEV 2009 um mindestens 50 %.
45210000, 45111000, 45213150, 45215222, 45216111, 70200000, 70332300, 71240000
Finanzierungsbestätigung des finanzierenden Kreditinstitutes, Vertragserfüllungsbürgschaft bzgl. Bauphase.
Näheres: siehe Vergabeunterlagen.
Finanzierungsbedingungen: der Auftraggeber ist bereit, einen Einredeverzicht in Bezug auf Zins und Tilgung der Endfinanzierung zu erklären; Erwerbermodell.
Erforderliche Rechtsform bei Auftragserteilung:
— Gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaft mit bevollmächtigtem Vertreter,
— auch zulässig: Auftragsausführung durch eine von dem Bieter zu gründende (und von ihm zu haltende) Projektgesellschaft mit ausreichender Kapitalausstattung und einer Arbeitsgemeinschaften vergleichbaren oder sonst angemessenen Haftung der Konsortialpartner bzw. der Gesellschafter zugunsten des Auftraggebers.
Die Bewerbergemeinschaft hat eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben,
— in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter bezeichnet wird, der die einzelnen Mitglieder gegen-über dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
Mehrfachbewerbungen, d. h. parallele Beteiligungen als Einzelbewerber und gleichzeitig als Gesellschafter einer Bietergemeinschaft sind unzulässig.
Darlegung der besonderen Bedingungen: Darlegung der besonderen Bedingungen
Die Vergabeunterlage wird unter anderem sicherheitsrelevante Informationen enthalten. Den Bewerbern, die zur Angebotserstellung ausgewählt werden, wird die Vergabeunterlage daher nur unter folgenden kumulativen Voraussetzungen zur Verfügung gestellt:
1. Der Bewerber hat sich gegenüber dem Auftraggeber dazu verpflichtet, die Vergabeunterlage vertraulich zu behandeln und die Unterlage bzw. Kopien u.ä. davon nicht an Dritte weiterzugeben. Er verpflichtet sich, das ebenso sicher zu stellen, soweit er weitere Personen im Rahmen des Angebots- und Verhandlungsprozesses einsetzt.
2. Der Bewerber bzw. der geschäftsführende Vertreter des Bewerbers wird nach Verpflichtungsgesetz förmlich durch den Auftraggeber verpflichtet. Der Bewerber übernimmt gegenüber dem Auftraggeber die Verpflichtung, nur noch Personen im Rahmen des Angebots- und Verhandlungsprozesses einzusetzen, die nach dem Verpflichtungsgesetz verpflichtet sind. Nachdem er selbst verpflichtet wurde, hat er daher diese Personen unter Verwendung des Formulars zur „Niederschrift über die förmliche Verpflichtung“ /Formularvorlage wird vom Auftraggeber ausgehändigt; auch abrufbar auf http://www.had.de/langfassung, mit Angabe der HAD-Referenz-Nr. und Vergabe-Nr. / Aktenzeichen) ebenso zu verpflichten.
3. Der Bewerber bzw. der geschäftsführende Vertreter des Bewerbers willigt in eine Sicherheitsüberprüfung seiner Person durch die Polizei unter Einreichung des ausgefüllten Formulars „Einverständniserklärung zur Sicherheitsüberprüfung“ ein (Formularvorlage wird vom Auftraggeber ausgehändigt; auch abrufbar auf http://www.had.de/langfassung, mit Angabe der HAD-Referenz-Nr. und Vergabe-Nr./Aktenzeichen). Dem Bewerber wird die Vergabeunterlage erst ausgehändigt, wenn aus der erfolgten Sicherheitsüberprüfung keine Einwände bestehen. Der Bewerber darf nur solche Personen einsetzen, die sicherheitsüberprüft sind und bei denen aus der Überprüfung keine polizeilichen Erkenntnisse vorliegen, die deren Zuverlässigkeit in Frage stellen. Zu diesem Zwecke hat er alle im Rahmen der Angebotserstellung und des Verhandlungsprozesses zum Einsatz vorgesehenen Personen jeweils unter Vorlage der ausgefüllten „Einverständniserklärung zur Sicherheitsüberprüfung“ beim Auftraggeber zur Sicherheitsüberprüfung anzumelden und deren jeweiligen Einsatz zu unterlassen, bis ihm mitgeteilt wurde, dass aus der erfolgten Sicherheitsüberprüfung keine Einwände bestehen.
4. Der Bewerber hat sich gegenüber dem Auftraggeber dazu verpflichtet, die ihm vom Auftraggeber ausgehändigten Unterlagen einschließlich aller etwaig angefertigten Vervielfältigungen unverzüglich an den Auftraggeber zurückzugeben, wenn er nicht mehr beabsichtigt, ein Angebot abzugeben oder ihm vom Auftraggeber im Rahmen des Verfahrens mitgeteilt wird, dass er aus dem weiteren Verfahren ausgeschlossen wird bzw. nicht für den Zuschlag ausgewählt wird.
Angesichts des zuvor Aufgeführten wird ein persönliches Erscheinen des Bewerbers bzw. des geschäftsführenden Vertreter des Bewerbers beim Auftraggeber notwendig, um die Vergabeunterlage in Empfang zu nehmen. Hierzu werden die ausgewählten Bieter zu einem gesonderten Termin geladen. Um eine Verzögerung der Aushändigung der Vergabeunterlage zu vermeiden, muss unter anderem die ausgefüllte und unterschriebene „Einverständniserklärung zur Sicherheitsüberprüfung“ des Bewerbers bzw. des geschäftsführenden Vertreter des Bewerbers vier Tage vor diesem Termin dem Auftraggeber vorliegen.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Der Bewerber hat die geforderten Nachweise zu erbringen.
Bei Bewerbergemeinschaften sind die Bewerbergemeinschaftsmitglieder zu benennen und die geforderten Nachweise - soweit einschlägig - grundsätzlich von allen Mitgliedern der Gemeinschaft einzureichen. Im Fall des geplanten Einsatzes von Nachunternehmern für wesentliche Leistungsanteile (Planung, Bau, Betrieb) sind die vorgesehenen Nachunternehmer gemäß den Anforderungen im Bewerbungsbogen zu benennen und die verlangten Angaben, Erklärungen und Unterlagen sinngemäß (soweit einschlägig und bezogen auf die zu erbringende Teilleistung) auch von den Nachunternehmern einzureichen.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. § 6 EG (3) VOB/A), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
Zur Erhöhung der Übersichtlichkeit und zur Arbeitserleichterung sind die geforderten Angaben in dem Bewerbungsbogen zusammengefasst. Dieser ist vom Bewerber vollständig mit allen geforderten Angaben auszufüllen, in der vorgegebenen Gliederung mit den geforderten Anlagen zu versehen und rechtsverbindlich zu unterschreiben und schriftlich einzureichen. Der Bewerbungsbogen kann kostenfrei unter http://www.hi.hessen.de/irj/HI_Internet?cid=ae0d80a586d013f4b3fcaba5ed0163f2 heruntergeladen werden.
— Angabe der Handelsregisternummer bzw. Vorlage einer der Eintragung in das Handelsregister vergleichbaren Angabe des Sitzstaates. Der Auftraggeber behält sich vor, als Nachweis ein begründetes Dokument (nicht älter als drei Monate zum Zeitpunkt der Bewerbungsabgabe) vom Bewerber anzufordern.
— Der Aufraggeber wird für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister beim Bundesamt für Justiz anfordern; bzw. für Bieter, die ihren Sitz nicht in der Bundesrepublik Deutschland haben, eine vergleichbare Bescheinigung, sofern diese von den Behörden des Sitzstaates ausgestellt wird.
— Angabe für die Eintragung in das Berufsregister am Sitz des Unternehmens oder Wohnsitz des Bewerbers bzw. für Bewerber, die ihren Sitz nicht in der Bundesrepublik Deutschland haben, eine vergleichbare Angabe, sofern diese von den Behörden des Sitzstaates ausgestellt wird. Der Auftraggeber behält sich vor, als Nachweis ein begründetes Dokument vom Bewerber anzufordern.
Des Weiteren sind die vorzulegenden Bescheinigungen der zuständigen Stellen bzw. Erklärungen der Bewerber darüber, dass
— sie nachweislich keine schweren Verfehlungen begangen haben, die ihre Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt, z. B. wegen Straftaten durch eine für das Unternehmen handelnde Person;
— über ihr Vermögen das Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren nicht eröffnet oder Eröffnung beantragt oder der Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist oder ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wurde (Vorlage erfolgt auf Verlangen);
— sich das Unternehmen des Bewerbers nicht in Liquidation befindet;
— sie ihre Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung, soweit sie der Pflicht zur Beitragszahlung unterfallen, ordnungsgemäß nachgekommen sind; sowie
— eine Erklärung, dass sie im Vergabeverfahren nicht vorsätzlich unzutreffende Erklärungen in Bezug auf ihre Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit abgegeben haben.
Bei Bewerbergemeinschaften sind die Bewerbergemeinschaftsmitglieder zu benennen und die geforderten Nachweise - soweit einschlägig - grundsätzlich von allen Mitgliedern der Gemeinschaft, bezogen auf die jeweilige Teilleistung, einzureichen.
Geforderte Eignungsnachweise (auf Grundlage von § 6 EG (3) VOB/A), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfanges zulässig.
— Angaben über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seines Umsatzes für Leistungen in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, einschließlich des Anteils von gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen;
Die Vergabestelle behält sich vor, folgende Nachweise zur Eignung vom Bewerber anzufordern:
— Bilanzen oder Bilanzauszügen und Geschäftsberichten des Bewerbers, falls deren Veröffentlichung nach dem Gesellschaftsrecht des Staates, in dem der Bewerber ansässig ist, gesetzlich vorgeschrieben ist,
— Gewerbeanmeldung, Eintragung in der Handwerksrolle oder bei der Industrie- und Handelskammer,
— eine Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse (soweit mein Betrieb beitragspflichtig ist), eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes (soweit das Finanzamt derartige Bescheinigungen ausstellt) sowie eine Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG,
— eine qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des für mich zuständigen Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen,
— Einzelbewerber und Bewerbergemeinschaften haben darüber hinaus auch den Partner für die Finanzierung zu benennen.
Der Bewerber hat die geforderten Nachweise zu erbringen.
Bei Bewerbergemeinschaften sind die Bewerbergemeinschaftsmitglieder zu benennen und die geforderten Nachweise - soweit einschlägig - grundsätzlich von allen Mitgliedern der Gemeinschaft bezogen auf die jeweilige Teilleistung einzureichen. Im Fall des geplanten Einsatzes von Nachunternehmern für wesentliche Leistungsanteile (Planung, Bau, Betrieb) sind die vorgesehenen Nachunternehmer zu benennen und die verlangten Angaben, Erklärungen und Unterlagen sinngemäß (soweit einschlägig und bezogen auf die zu erbringende Teilleistung) auch von den Nachunternehmern einzureichen.
Geforderte Eignungsnachweise (auf Grundlage von § 6 EG (3) VOB/A), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
— Angaben über die Ausführung von Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter Beifügung von Referenzlisten zu den Auswahlkriterien Bewerber, Planung, Bau und Betrieb;
— Angaben über die Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Berufsgruppen;
— Erklärung, dass für die Auftragsdauer ein qualifizierter, vertretungsberechtigter, deutschsprachiger Ansprechpartner vor Ort anwesend ist;
— Im Fall des geplanten Einsatzes von Nachunternehmern: Erklärung, dass der Auftragnehmer über die technischen und personellen Ressourcen seiner Nachunternehmer wie über seine eigenen tatsächlich verfügen kann.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Der Auftraggeber prüft den fristgerecht eingehenden Teilnahmeantrag wie folgt:
1. Prüfung auf Vorliegen der abgefragten Nachweise und Erklärungen gemäß Ziff. III.2.1), III.2.2) und III.2.3)
2. Prüfung von Ausschlussgründen und Einhaltung der Mindestanforderungen. Fehlende oder unvollständige Erklärungen oder Nachweise sind gem. VOB/A § 16 (1) Nr. 3, spätestens innerhalb von 6 Kalendertagen nach Aufforderung durch den Auftraggeber vorzulegen.
3. Bei mehr als 4 geeigneten Bewerbern erfolgt die Auswahl der nach Einschätzung des Auftraggebers am besten geeigneten Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. Maßgeblich für die Auswahl sind nachfolgend genannte, gleichgewichtete Kriterien. Zur Auswahl werden die Bewerbungen in einem relativen Vergleich, zunächst für jedes Einzelkriterium und daraus folgen insgesamt, zueinander bewertet.
a) Bewerber.
Beurteilt wird in diesem Kriterium das Management bisheriger Projektrealisierungen auf Ihre Leistungsfähigkeit bezogen auf Einhaltung der Termine, Kosten und Qualität. Maßgeblich hierbei sind die aus der Auswertung der Referenzen (unter Berücksichtigung der Angaben in der Tabelle zu den Referenzen im Teilnahmebogen zum Leistungsteil „Bewerber“) gewonnenen Erkenntnisse zu den erbrachten Leistungen des Realisierungs-/Projektmanagements bei den in Nutzung, Größe und Komplexität mit der anstehenden Aufgabe vergleichbaren Referenzprojekten und die Auskünfte im Teilnahmeantrag im Übrigen. Die Vergabestelle trifft dabei die prognostische Einschätzung, welche Qualität der Managementleistungen zur Realisierung des Projektes zu erwarten ist.
b) Planung.
Beurteilt wird in diesem Kriterium, welche planerische Fähigkeit (insbesondere Kreativität) zur Erzielung einer städtebaulich und architektonisch ansprechenden und wirtschaftlichen Umsetzung der Aufgabenstellung zu erwarten ist. Maßgeblich für die von der Vergabestelle zu treffenden Prognose sind die aus der Auswertung der Referenzen (unter Berücksichtigung der Angaben in der Tabelle zu den Referenzen im Teilnahmebogen zum Leistungsteil „Planung“) gewonnenen Erkenntnisse über die Qualität der Baukörperanordnung und -gestaltung im städtebaulichen Kontext und der architektonischen Formensprache der in Nutzung, Größe und Komplexität sowie in energieeffizientem Planen und Bauen mit der anstehenden Aufgabe vergleichbaren Referenzprojekte.
c) Bau.
Beurteilt wird in diesem Kriterium, wie leistungsstark die Fähigkeiten auf Bieterseite im Hinblick auf die Baudurchführung aufgestellt sind. Maßgeblich hierbei sind die aus der Auswertung der Referenzen (unter Berücksichtigung der Angaben in der Tabelle zu den Referenzen im Teilnahmebogen zum Leistungsteil „Bau“) gewonnenen Erkenntnisse zu den erbrachten Leistungen bei der Erstellung der in Größe und Komplexität mit der anstehenden Aufgabe vergleichbaren Referenzprojekte und die Auskünfte im Teilnahmeantrag im Übrigen. Die Vergabestelle trifft dabei die prognostische Einschätzung, welche Qualität der Baudurchführung bei der Realisierung des Projektes zu erwarten ist.
d) Betrieb/Bewirtschaftung.
Beurteilt wird in diesem Kriterium, wie leistungsstark die Fähigkeiten auf Bieterseite im Hinblick auf die Durchführung des 30-jährigen Betriebs/der Bewirtschaftung aufgestellt sind. Maßgeblich hierbei sind die aus der Auswertung der Referenzen (unter Berücksichtigung der Angaben in der Tabelle zu den Referenzen im Teilnahmebogen zum Leistungsteil „Betrieb/Bewirtschaftung“) gewonnenen Erkenntnisse hinsichtlich der Bewirtschaftung der in Nutzung, Größe und Komplexität mit der anstehenden Aufgabe vergleichbaren Referenzprojekte und die Auskünfte im Teilnahmeantrag im Übrigen. Die Vergabestelle trifft dabei die prognostische Einschätzung, welche Qualität des Betriebs/der Bewirtschaftung zu erwarten ist.
Gelangt der Auftraggeber nach dem zuvor beschriebenen Auswahlverfahren zu der Einschätzung, dass mehrere Bewerber gleich gut geeignet erscheinen, die für den letzten zur Angebotsaufforderung berechtigten Platz (Platz 4) in Betracht kommen, ermittelt der Aufraggeber den aus diesen zur Angebotsabgabe auszuwählenden Bewerber mittels Losverfahren.
Nach der Auswahl der Bewerber, aber noch bevor die ausgewählten Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, sollen mit diesen Gespräche geführt werden. Ziel dieser Gespräche ist es, die Bewerber über das weitere Verfahren sowie insbesondere die Vergabeunterlagen im Detail zu informieren. Dadurch soll der ausgewählte Bewerber in die Lage versetzt werden, die Bearbeitung und Abgabe eines Angebotes verbindlich zusagen zu können. Sollten Bewerber hingegen unter dem Eindruck der detaillierten Informationen von einer Angebotslegung absehen, behält sich die Vergabestelle vor, Bewerber in der Reihenfolge der erreichten Rangstelle nachrücken zu lassen.
1. Nutzungskosten. Gewichtung 50
2. Planerische Qualität und Funktionalität mit folgenden, jeweils gleichgewichteten Unterkriterien: 2.1) Städtebauliche und architektonische Gestaltung; 2.2) Qualität der baulichen und technischen Anlagen; 2.3) Funktionalität; 2.4) Gebäudebetrieb; Die Unterkriterien sind nicht in der Reihenfolge ihrer Priorität aufgeführt. Gewichtung 50
VV 2500-B-143028-PST-Melsungen
Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 16.7.2015 - 11:59
— Teilnahmeanträge sind unter Berücksichtigung der in dieser Bekanntmachung enthaltenen Anforderungen zu erstellen und einzureichen.
— Etwaige Fragen sind ausschließlich schriftlich an die unter I.1) angebende Stelle zu richten. Die Fragen der Interessenten und die Antworten des Auftraggebers werden auf der Internetseite http://www.hi.hessen.de im jeweils aktuellen Stand eingestellt.
— Fragen der Interessenten im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sind rechtzeitig an die unter I.1) genannte Stelle zu richten.
— Bei der Eröffnung der Teilnahmeanträge und der Angebote ist die Anwesenheit der Bewerber/Bieter nicht gestattet.
Es wurde bereits ein Bewerber ausgewählt, dessen Name und Anschrift zur Erzielung des Geheimwettbewerbs und im Sinne des präventiven Korruptionsschutzes nicht mitgeteilt werden kann.
Kostenfreier Download der Unterlagen auf: https://www.had.de/onlinesuche_langfassung.html?showpub=1T6E8S0U53U4GRGT
Nachr. HAD-Ref.: 55/2655.
Nachr. V-Nr/AKZ: VV 2500-B-143028-PST-Melsungen.
Telefon: +49 6151126603 / 6151120
Fax: +49 6151125816 / 6151126313
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Stelle, an der sich der Bewerber oder Bieter zur Nachprüfung behaupteter Verstöße gegen die Vergabebestimmungen wenden kann:
Anschrift und Kontaktdaten siehe VI.4.1)
Rechtsbehelfe gemäß §§ 107 ff GWB
Rügen sind gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB unverzüglich, nach Maßgabe der Rechtsprechung jedoch spätestens 14 Kalendertage, nachdem der Verstoß gegen Vergabevorschriften erkannt wurde, gegenüber der Vergabestelle zu erheben.
Es wird auf die Vorschrift des § 107 Abs. 3 Nr. 2 GWB hingewiesen, wonach Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nur spätestens bis Ablauf der Bewerbungsfrist gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden können. Ende der Bewerbungsfrist siehe IV.3.3)
Darüber hinaus wird auf die neue Vorschrift des § 107 Abs. 3 Nr. 3 GWB hingewiesen, wonach Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nur spätestens bis zum Ablauf der Frist der Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gerügt werden können. Ende der Frist zur Abgabe der Teilnahmeanträge siehe IV.3.4)
Die Vergabestelle weist ferner ausdrücklich auf § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB hin, wonach ein Nachprüfungsantrag zulässigerweise nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers gestellt werden können, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen.

References: § 6
 § 6
 § 48
 § 6
 § 16
 § 107
 § 107
 § 107
 § 107