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Timestamp: 2017-11-18 06:35:47+00:00

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Freiberufler – 30% wählen den freien Beruf
Die Zahl der Freiberufler stieg von 2001 bis 2009 von rund 740.000 auf knapp 1,1 Millionen Personen an. Die größte Gruppe der Freiberufler in Deutschland sind die sogenannten freien Kulturberufe mit rund 275.000 Selbstständigen. Weitere große Berufsgruppen der Freiberufler sind die Ärzte mit rund 125.000 Personen, Rechtsanwälte (110.000) und Apotheker (108.000). Fast 30 Prozent aller Selbstständigen waren in 2006 in den Freien Berufen tätig.
Bitte lesen Sie auch meine Artikel zu Kleinunternehmerregelung, Kleingewerbe, Einzelunternehmen, Gewerbeschein und bei Bedarf auch den Artikel zur Gewerbeanmeldung durch.
Freiberufler - freiberufliche Tätigkeit - wer zählt dazu?
Als Freiberufler gelten Personen bzw. Tätigkeiten, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen (§ 18 EStG). Dazu zählen dann bspw. Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte, Rechtsanwälte, Notare, Patentanwälte, Vermessungsingenieure, Ingenieure, Architekten, Handelschemiker, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, beratenden Volks- und Betriebswirte, vereidigten Buchprüfer (vereidigten Bücherrevisoren), Steuerbevollmächtigten, Heilpraktiker, Dentisten, Krankengymnasten, Journalisten, Bildberichterstatter, Dolmetscher, Übersetzer, Lotsen und ähnlicher Berufe. Sie betreffen damit nach § 18 EStG und § 1 PartGG selbständig ausgeübte wissenschaftliche, künstlerische, schriftstellerische, unterrichtende oder erzieherische oder (sehr) ähnlich gelagerte Tätigkeiten.
Die Freiberufler haben im Allgemeinen auf der Grundlage besonderer beruflicher Qualifikation oder schöpferischer Begabung die persönliche, eigenverantwortliche und fachlich unabhängige Erbringung von Dienstleistungen höherer Art im Interesse der Auftraggeber und der Allgemeinheit zum Inhalt (§1 Abs. 2 PartGG).
Freiberufler - Katalogberufe, Katalogähnliche Berufe, Tätigkeitsberufe
Heilberufe (Ärzte, Heilpraktiker, Hebammen, Heilmasseure oder Psychologen)
Rechts-, steuerrechts- und wirtschaftsberatenden Berufe (Rechtsanwälte, Notare, Wirtschaftsprüfer, Steuerbevollmächtigte, u. a.)
Naturwissenschaftlichen und technischen Berufe (Ingenieure, Architekten, Lotsen, Handelschemiker)
Kulturberufe (Journalisten, Dolmetscher, Wissenschaftler, Künstler, Schriftsteller, Lehrer, Erzieher, Bildberichterstatter, Übersetzer)
Katalogähnliche Berufe
Die eigene und selbstständige Erbringung einer Leistung steht Vordergrund, der Antragsteller verfügt über die nötige Berufszulassung und/oder hat die erforderlichen Ausbildung (Musiker, Referendar, Küchenplaner, Rentenberater, Restaurator, Designer, Baustatiker, Bergführer, Bildhauer, Fotograf, Fitnesstrainer, Industriedesigner, Kunstmaler, Magier, Kartograf, Marktforscher, Treuhänder, Werbetexter, Tanzlehrer, Zahnpraktiker, ...)
Tätigkeitsberufe: selbständig ausgeübte wissenschaftliche, künstlerische, schriftstellerische, unterrichtende oder erzieherische Tätigkeiten
Freiberufler - die beliebtesten freien Berufe
Untersucht man die Existenzgründungen bei den freien Berufen, liegt die Unternehmensberatung und Dozenten weit vorn. Aber auch Webdesign und Kindertagesstätte sind noch beliebt.
Freiberufler - Anmeldung beim Finanzamt, Steuern
Die Anmeldung und Existenzgründung eines Freiberuflers erfolgt direkt beim Finanzamt. Daher entscheidet auch das Finanzamt bei der Anmeldung als freiberufliche Tätigkeit, ob eine solche tatsächlich vorliegt. Für eine Begutachtung im Zweifelsfall können Sie Kontakt mit dem Verband Bildender Künstler und Künstlerinnen Württemberg e.V. (VBKW) aufnehmen.
Download Finanzamt Fragebogen zur steuerlichen Erfassung Anmeldung Freiberufler (pdf)
Als Freiberufler müssen sie lediglich die Einkommenssteuer zahlen und sind nicht dazu verpflichtet, Gewerbesteuer zu zahlen oder sich überhaupt beim Gewerbeamt zu melden. Sie sind aber umsatzsteuerpflichtig (allerdings sind bestimmte Leistungen der Humanmedizin, für Bildung und Kultur, usw., umsatzsteuerfrei). Soweit so gut. Das klingt erst mal nach Einsparung bei Steuern.
Wer als Freiberufler arbeitet und die Kriterien eines Kleingewerbe (verwirrend, aber so festgelegt im Handelsgesetzbuch) erfüllt, muss auch nicht zwingend eine Bilanzierung vornehmen, wenn er die entsprechenden Kriterien erfüllt. Freiberufler sind dann nicht zur Buchführung verpflichtet, sie haben für die Ermittlung ihres Gewinnes eine Einnahmen-Überschussrechnung zu führen. Gewerbliche Unternehmer sind dagegen grundsätzlich zur Buchführung und damit zur Bilanzierung verpflichtet wenn Sie nicht als Kleingewerbe gelten.
Aufgrund ihres eingeschränkten Geschäftsumfanges sind Kleingewerbetreibende keine Kaufleute im Sinne des § 1 Abs. 2 Handelsgesetzbuch (HGB). Anhaltspunkte für einen kaufmännisch eingerichteten Betrieb sind
Der Jahresumsatz (z. B. mehr als 175.000 Euro bei einem Dienstleister)
Die Zahl der Beschäftigten (mehr als fünf)
Das Betriebsvermögen (ab 100.000 Euro)
Das Kreditvolumen (größer 50.000 Euro)
Mehr als eine Niederlassung
Das sieht man in der Folie ganz genau. Wer also als Freiberufler die oben genannten Grenzen nicht trifft, gilt als Kleingewerbe und hat einige Vorteile:
Kein Eintrag ins Handelsregister
Keine doppelte kaufmännischen Buchführung
Keine Buchführungspflichten ( weniger als 350.000 Euro Umsatz und einen Gewinn von unter 30.000 Euro)
Keine Bilanzen
Keine Inventur
Keine Handelsbücher
Keine handelsrechtlichen Vollmachten erteilen (zB. Prokura)
keine komplizierten Jahresabgrenzungen von Forderungen und
Verbindlichkeiten vorzunehmen und schon gar nicht
Keine HGB-Vorschriften
Kein Jahresabschluss veröffentlichen
Umsatzsteuer Wahl von der Ist-Versteuerung, wodurch die Fälligkeit der Umsatzsteuer auf den Zeitpunkt des tatsächlichen Zahlungseingangs hinausgeschoben wird. Dies ist von Vorteil hinsichtlich der Liquidität, insbesondere bei säumigen Kunden.
Gewerbsteuerpflichtig
Einkommenssteuerpflichtig
Ein Kleinunternehmer muss dann per Definition immer ein Kleingewerbe sein. Und Freiberufler die bis zu 175.000€ Jahresumsatz machen werden auch als Kleingewerbe bezeichnet. Die Kleinunternehmerregelung im Detail finden Sie in meinem Artikel dazu.
Freiberufler - Alle Versicherungen und Pflichten im Detail
Krankenversicherung (MUSS) aber Wahlfreiheit gesetzlich oder private Krankenversicherung. Die Regelungen zur Versicherungspflicht in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und Gesetzlichen Pflegeversicherung (GPV) haben sich mit Verabschiedung der Gesundheitsreform im April 2007 grundlegend geändert. Seit dem 1. Januar 2009 müssen alle Freiberufler krankenversichert sein. Pflichtversichert waren schon vorher Landwirte und Künstler und Publizisten (Letztere über die Künstlersozialkasse).
Berufsunfähigkeitsversicherung, Unfallversicherung gilt dasselbe wie bei allen Selbstständigen. Träger der Gesetzlichen Unfallversicherung sind die gewerblichen Berufsgenossenschaften.
Berufshaftpflicht (BHV): einige freie Berufe wie Rechtsanwalt, Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer müssen aber zwingend eine Berufshaftpflichtversicherung vorweisen können, andernfalls gibt es keine Berufszulassung.
Rentenversicherung: die verkammerten Freien Berufe (Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte, Apotheker, Architekten, Rechtsanwälte, Notare, Steuerberater und –bevollmächtigte, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer, Ingenieure und Psychotherapeuten) sind Pflichtmitglieder im berufsständischen Versorgungswerk ihrer Kammer. Für diese Freiberufler besteht die Möglichkeit, sich von der Gesetzlichen Rentenversicherung befreien zu lassen. Träger der Gesetzlichen Unfallversicherung sind die gewerblichen Berufsgenossenschaften. Auch unter den nichtverkammerten Freiberuflern gibt es Personen, die nach § 2 Satz 1 Nr. 1 SGB VI über die Deutsche Rentenversicherung Bund rentenversicherungspflichtig sind, da sie laut Gesetzgeber als sozial schutzbedürftig gelten:
Lehrer, Erzieher, wenn diese ohne versicherungspflichtigen Arbeitnehmer tätig sind
Pflegepersonen ohne versicherungspflichtigen Arbeitnehmer: Physiotherapeuten sind versicherungspflichtig, da weisungsabhängig (vom Arzt überwiesen)
Künstler und Publizisten (über die Künstlersozialkasse)
Küstenschiffer und Küstenfischer
bestimmte Handwerker
Arbeitnehmerähnliche Selbstständige: Selbstständige ohne versicherungspflichtige Arbeitnehmer, die auf Dauer und im Wesentlichen nur für einen Auftraggeber tätig sind
Künstlersozialversicherungsgesetzes (KSK): Die KSK funktioniert im Prinzip so, dass die Versicherten praktisch wie Arbeitnehmer ihren entsprechenden Beitrag zur gesetzlichen Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung an die KSK entrichten, während ein annähernd gleichgroßer Betrag aus einer Abgabe der Unternehmen, die publizistische und künstlerische Leistungen vermarkten, und einem Zuschuss des Bundes finanziert wird. Das betrifft dann:
künstlerische oder publizistische Tätigkeit
selbständig, hauptberuflich und
erwerbsmäßig ausüben und aus ihr Einkünfte von
mindestens 3.900 Euro im Jahr (bzw. 325 Euro im Jahr (bzw. 325 Euro im Monat) erzielen (der Wert bleibt unverändert, auch wenn die Geringfügigkeitsgrenze seit 1.4.2003 auf 400 Euro erhöht wird),
wobei gilt, dass man im Wesentlichen im Inland tätig sein muss und
höchstens einen Arbeitnehmer beschäftigt (gilt nicht bei Auszubildenden oder gerinfügig Beschäftigten)
Das Problem der Scheinselbstständigkeit kann sich übrigens auch für Freiberufler ergeben, wenn sie überwiegend für einen einzigen Auftraggeber handeln und die Einnahmen nur geringfügig durch Aufträge anderer Kunden beeinflusst werden.
Freiberufler versus Freier Mitarbeiter
Ein freier Mitarbeiter kann ein Freiberufler mit freiberufliche Tätigkeit oder ein Unternehmer mit gewerblicher Tätigkeit eine freie Mitarbeit ausüben. Man kann unterscheiden zwischen:
Freier Dienstvertrag (gem. §§ 611 ff. BGB): Der freie Mitarbeiter verpflichtet sich zur Erbringung einer Leistung, der Auftraggeber zur Entrichtung der vereinbarten Vergütung. Hier wird also eine Tätigkeit geschuldet.
Werkvertrag (gem. §§ 631 ff. BGB): Der freie Mitarbeiter verpflichtet sich zur Herstellung des versprochenen Werkes (wobei dieser sich eigener Arbeitnehmer oder dritter Unternehmer bedienen kann - Subunternehmer) und der Auftraggeber zur Entrichtung der vereinbarten Vergütung. Hier wird ein Erfolg geschuldet.
Beispiel freier Mitarbeiter Vertrag (IHK)
Beispiel freier Mitarbeiter Vertrag (smartlaw.de)
Einen vom Gesetzgeber gesetzlich geregelten Vertragstyp „freie Mitarbeit“ gibt es also nicht. Die Bezeichnung als „freier Mitarbeiter“ ist der Ausdruck des Willens der Vertragspartner, die beiderseitige Rechtsbeziehung den Regeln des freien Dienstvertrages oder Werkvertrags zu unterwerfen und kein Arbeitsverhältnis zu begründen:
Als freier Mitarbeiter oder auch Freischaffender wird ein Selbständiger bezeichnet, der aufgrund eines Dienst- oder Werkvertrags für ein Unternehmen Aufträge in der Regel persönlich ausführt, ohne dabei in das Unternehmen eingegliedert zu sein. Gleichbedeutend mit dem freien oder freischaffenden Mitarbeiter wird auch der Ausdruck Freelancer oder Honorarkraft verwendet. Herkömmlich üblich ist er vor allem in den Berufsgruppen der Gastronomie, des Verkehrsgewerbes, der Werbung und Medien im weitesten Sinne, vor allem im künstlerischen und kulturellen Bereich, zunehmend aber auch in technischen Berufen. (Wikipedia)
Wenn man als freier Mitarbeiter eine freie Mitarbeit bei einem Unternehmen hat, muss man aber immer das Thema der Scheinselbstständigkeit beachten. Eine Scheinselbstständigkeit für einen freien Mitarbeiter liegt vor, wenn folgende Merkmale erfüllt sind:
Weisungsgebundenheit bezüglich Art, Dauer, Zeitpunkt, Ort und Durchführung der Arbeitstätigkeit;
Kein unternehmerisches Risiko
Schulden der Arbeitskraft
Eingliederung in den Organismus des Unternehmens.
Stellt sich durch eine Überprüfung der Rentenversicherung oder eine Klage des freien Mitarbeiters wegen zurückgehenden Aufträgen herausstellen, dass der freie Mitarbeiter tatsächlich in einem arbeitnehmerähnlichen Verhältnis war (Arbeitnehmer), drohen vor allem dem Arbeitgeber empfindliche Konsequenzen:
Arbeitgeber Konsequenzen
Der Arbeitgeber muss für den vermeintlichen "freien Mitarbeiter" Sozialversicherungsbeiträge und Lohnsteuer i.d.R. für maximal vier Jahre (Prüfungszeitraum), bei Vorsatz für 30 Jahre inklusive etwaiger Säumniszuschläge nachzahlen.
Scheinselbstständigkeit ist eine Ordnungswidrigkeit bis strafbare Handlung
Einräumung von Arbeitnehmerrechten wie insbesondere Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall, Urlaubsansprüche und vor allem Kündigungsschutz nach dem Kündigungsschutzgesetz geltend.
Arbeitnehmer Konsequenzen
Haftung für Lohnsteuer
Nachzahlungspflicht bezüglich der Sozialversicherungsbeiträge nämlich nur in sehr beschränktem Umfang
Vorteil der Anwendbarkeit der Arbeitnehmerschutzrechte
Freiberufler Jobs, Jobvermittlung, Aufträge
Freiberufliche Jobs werden heute vorzugsweise über Internetportale vermittelt. Leider sind noch nicht alle Tätigkeiten vertreten und der Fokus liegt oft auf IT und Medien.
http://designenlassen.de
http://jobs.pr-journal.de
http://www.auftragsagentur.com
http://www.bauauftragsdienst.de
http://www.dasauge.de
http://www.dtad.de
http://www.freelance.de
http://www.freelancer1.de
http://www.freelancermap.de
http://www.gulp.de
http://www.horizontjobs.de
http://www.journalismusjobs.de
http://www.medienjobs.de
http://www.people4project.de
http://www.projektwerk.com
http://www.textagentur.de
http://www.twago.de
http://www.vergabe24.de
Freiberufler - Steuer, Umsatzsteuer, Einkommenssteuer, Gewerbesteuer
Da immer wieder die Frage aufkommt, welche Steuern von Freiberuflern bezahlt werden müssen hier der Überblick:
Keine Gewerbesteuer (!)
Umsatzsteuerpflichtig (außer es wurde die Kleinunternehmerregelung gewählt)
Freiberufler - Krankenversicherung
Freiberufler - Rentenversicherung, Künstlersozialkasse (KSK)
Rentenversicherung: die verkammerten Freien Berufe (Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte, Apotheker, Architekten, Rechtsanwälte, Notare, Steuerberater und –bevollmächtigte, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer, Ingenieure und Psychotherapeuten) sind Pflichtmitglieder im berufsständischen Versorgungswerk ihrer Kammer. Für diese Freiberufler besteht die Möglichkeit, sich von der Gesetzlichen Rentenversicherung befreien zu lassen. Träger der Gesetzlichen Unfallversicherung sind die gewerblichen Berufsgenossenschaften. Auch unter den nichtverkammerten Freiberuflern gibt es Personen, die nach §2 Satz 1 Nr. 1 SGB VI über die Deutsche Rentenversicherung Bund rentenversicherungspflichtig sind, da sie laut Gesetzgeber als sozial schutzbedürftig gelten:
höchstens einen Arbeitnehmer beschäftigt (gilt nicht bei Auszubildenden oder geringfügig Beschäftigten)
Freiberufler - Freiberufliche Nebentätigkeit
Natürlich kann man seine freiberufliche Tätigkeit auch nicht hauptberuflich oder in Vollzeit als freiberuflichen Nebentätigkeit ausüben. Diese Form der Gründung bietet die Möglichkeit neben einem festen Angestelltenverhältnis einen Zuverdienst zu erzielen. Der Gesetzgeber zieht bei 15 Arbeitsstunden die Grenze zwischen nebenberuflich und hauptberuflicher Tätigkeit. Die Anmeldung der freiberuflichen Nebentätigkeit erfolgt ebenso beim Finanzamt. Es gelten die Grundlagen wie für alle anderen freiberuflichen Tätigkeiten auch:
Das Finanzamt behandelt Nebeneinkünfte genau so wie Haupteinkünfte. Ein Arbeitnehmer der eine freiberuflichen Nebentätigkeit ausübt, erzielt Einkünfte aus nicht-selbständiger Arbeit und Einkünfte aus einer freiberuflichen Nebentätigkeit.
Krankenversicherung: Hier ist entscheidend, dass die freiberuflichen Nebentätigkeit wirtschaftlich nicht die Haupttätigkeit überwiegt. Gemessen wird das an max. bis zu 15 Stunden pro Woche für die freiberuflichen Nebentätigkeit. Solange beide Punkte zutreffen, muss für die freiberuflichen Nebentätigkeit keine zusätzliche Krankenversicherung abgeschlossen werden.
Rentenversicherung: Je nach Tätigkeitsgruppe besteht auch bei freiberuflichen Nebentätigkeit Rentenversicherungspflicht.
Freiberufler - Marketing
Nachteilig kann für einen Freiberufler sein, dass er in bestimmten Berufen dem Werbeverbot unterliegt und damit für sich und sein Unternehmen im Marketing stark eingeschränkt ist. Er hat nur die Möglichkeit, sich über seine Leistung einen Namen zu machen und bekannt zu werden.
Freiberufler - Freiberufliche Tätigkeiten, Freiberuflich arbeiten, Freie Berufe
Tätigkeiten, die der Gesetzgeber Rechtsanwälten, Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern und anderen besonderen Berufsgruppen vorbehalten hat, gehören gemäß unseren Mandatsvereinbarungen ausdrücklich nicht zu unserem Mandatsumfang. Werden solche Tätigkeiten erforderlich, so vermitteln wir unserem Mandanten uns bekannte, seriöse Beratungskollegen aus den zugelassenen Berufsgruppen. Unsere Tätigkeit erstreckt sich ausschließlich auf die Ermittlung von wirtschaftlichen Sachverhalten im Rahmen unseres unternehmens- und wirtschaftsberatenden Mandates sowie die Vor- und Aufbereitung der aus der Ermittlung dieser wirtschaftlichen Sachverhalte resultierenden Entscheidungen und Unterlagen.
§ 18 EStG, Apotheker, Businessplan, Freiberufler, freie Berufe, Gewerbeordnung, Kammerpflichtmitgliedschaft, Notare, Patentanwälte, Rechtsanwälte, rentenversicherungspflichtig, Selbständige, Steuerberater, Tierärzte, Wirtschaftsprüfer
Abschreibung Abschreibungstabelle Afa alg1 Alleinstellungsmerkmal Antrag/Formulare Arbeitsagentur Arbeitsamt Arbeitslos Arbeitslosengeldanspruch Bank Beratung Beratungskosten Betriebsausgabe Bilanz Buchführung Buchhaltung Business Modell Business Plan Businessplan Businessplan Muster Businessplan Vorlage Checkliste Eigenkapital Einstiegsgeld Elevator Pitch Erfolg Existenzgründer Existenzgründung Finanzamt Finanzierung Finanzplan Firmenkonzept Fördermittel Förderprogramme Formular Formulare Franchise Fremdkapital Geschäftsidee Geschäftsideen Geschäftskonzept Geschäftspartner Geschäftsplan Gewerbeanmeldung Gliederung Gratis Gründer Gründercoaching Gründerzuschuss Gründung Gründungskonzept Gründungszuschuss Hartz IV Hausbank Internet Kleingewerbe Kleinunternehmer Konkurrenzanalyse Konzept Kosten kostenlos kostenloser Versicherungs-Vergleich kostenloser Versicherungsvergleich Krankenversicherung Kredit Kredite Marketing Mitarbeiter nebenberuflich Netto-Zuschuss Neugründung Nutzungsdauer Online Marketing Plan Planung Private Krankenversicherung Rechtsform Risiko Selbständige Selbständigkeit Selbstständigkeit Steuer Steuerberater Umsatzsteuer Unternehmensberater Unternehmensberatung Unternehmensgründung Unternehmenskonzept Unternehmensplan Unternehmer Versicherung Versicherungen Versicherungen Businessplan Versicherungsschutz Versicherungsvergleich Werbung Zinsen Zuschuss Zuschüsse

References: § 18
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 § 2
 §2

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