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Timestamp: 2020-08-09 03:46:44+00:00

Document:
VORIS APVO-TD | Landesnorm Niedersachsen | Gesamtausgabe | Verordnung über die Ausbildung und Prüfung für bestimmte Fachbereiche in der Laufbahn der Laufbahngruppe 2 der Fachrichtung Technische Dienste (APVO-TD) vom 12. Februar 2013 | gültig ab: 02.10.2019
Ausfertigungsdatum: 12.02.2013
Fundstelle: Nds. GVBl. 2013, 52
Stand: letzte berücksichtigte Änderung: mehrfach geändert durch Verordnung vom 25.09.2019 (Nds. GVBl. S. 278)
Verordnung über die Ausbildung und Prüfung für bestimmte Fachbereiche in der Laufbahn der Laufbahngruppe 2 der Fachrichtung Technische Dienste (APVO-TD) vom 12. Februar 2013 01.01.2013
Inhaltsverzeichnis 01.11.2017
§ 1 - Regelungsbereich, Ausbildungsziel 01.11.2017
§ 2 - Dienstbezeichnungen 02.10.2019
§ 3 - Ausbildungsbehörde, Ausbildungsstellen, leitende Ausbildungsstelle 01.11.2017
§ 4 - Bewertung der Leistungen 01.01.2013
Zweiter Teil - Vorbereitungsdienst für das erste Einstiegsamt der Laufbahngruppe 2 01.01.2013
§ 5 - Zulassung zur Ausbildung im Vorbereitungsdienst 01.01.2013
§ 6 - Dauer, Gliederung und Inhalt der Ausbildung im Vorbereitungsdienst 01.11.2017
§ 7 - Beurteilung der Leistungen während der Ausbildung 01.11.2017
§ 9 - Prüfungsausschüsse 01.11.2017
§ 10 - Prüfungsteile, Prüfungsgebiete, Ladung 01.01.2013
§ 11 - Schriftliche Prüfung 02.10.2019
§ 12 - Mündliche Prüfung 01.11.2017
§ 13 - Ergebnis der Laufbahnprüfung, Prüfungszeugnis 01.01.2013
§ 14 - Niederschrift 01.01.2013
§ 15 - Wiederholung der Prüfung 01.11.2017
§ 16 - Verhinderung, Versäumnis 01.01.2013
§ 17 - Täuschung, ordnungswidriges Verhalten 01.01.2013
§ 18 - Einsichtnahme in die Prüfungsakte 01.01.2013
Dritter Teil - Vorbereitungsdienst für das zweite Einstiegsamt der Laufbahngruppe 2 01.01.2013
§ 19 - Zulassung zur Ausbildung im Vorbereitungsdienst 01.01.2013
§ 20 - Dauer, Gliederung und Inhalt der Ausbildung im Vorbereitungsdienst 01.11.2017
§ 21 - Beurteilung der Leistungen während der Ausbildung 01.01.2013
§ 22 - Prüfungsbehörde, Prüfungsausschüsse, Prüfungskommissionen 01.11.2017
§ 23 - Prüfungsteile, Prüfungsgebiete, Ladung 01.11.2017
§ 24 - Bewertung der Prüfungsleistungen 02.10.2019
§ 25 - Häusliche Prüfungsarbeit 01.11.2017
§ 26 - Schriftliche Prüfung 02.10.2019
§ 27 - Mündliche Prüfung 01.11.2017
§ 28 - Ergebnis der Laufbahnprüfung, Prüfungszeugnis, Berufsbezeichnung 02.10.2019
§ 29 - Niederschrift 01.01.2013
§ 30 - Wiederholung der Prüfung 01.11.2017
§ 31 - Verhinderung, Versäumnis 02.10.2019
§ 32 - Täuschung, ordnungswidriges Verhalten 02.10.2019
§ 33 - Einsichtnahme in die Prüfungsakte 01.01.2013
Vierter Teil - Aufstieg für den Fachbereich Geodäsie und Geoinformation 01.11.2017
§ 34 - Ausbildung 01.11.2017
§ 35 - Beurteilung der Leistungen während der Ausbildung 01.01.2013
§ 36 - Aufstiegsprüfung 01.11.2017
Fünfter Teil - Übergangs- und Schlussvorschriften 01.01.2013
§ 37 - Übergangsvorschrift 01.11.2017
§ 38 - Inkrafttreten 01.01.2013
Anlage 1 02.10.2019
Anlage 2 - Prüfungsgebiete 01.11.2017
Aufgrund des § 26 des Niedersächsischen Beamtengesetzes vom 25. März 2009 (Nds. GVBl. S. 72), zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 12. Dezember 2012 (Nds. GVBl. S. 591), wird im Benehmen mit dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und dem Ministerium für Inneres und Sport verordnet:
§ 3 Ausbildungsbehörde, Ausbildungsstellen, leitende Ausbildungsstelle
§ 5 Zulassung zur Ausbildung im Vorbereitungsdienst
§ 6 Dauer, Gliederung und Inhalt der Ausbildung im Vorbereitungsdienst
§ 10 Prüfungsteile, Prüfungsgebiete, Ladung
§ 13 Ergebnis der Laufbahnprüfung, Prüfungszeugnis
§ 19 Zulassung zur Ausbildung im Vorbereitungsdienst
§ 20 Dauer, Gliederung und Inhalt der Ausbildung im Vorbereitungsdienst
§ 21 Beurteilung der Leistungen während der Ausbildung
§ 22 Prüfungsbehörde, Prüfungsausschüsse, Prüfungskommissionen
§ 23 Prüfungsteile, Prüfungsgebiete, Ladung
§ 28 Ergebnis der Laufbahnprüfung, Prüfungszeugnis, Berufsbezeichnung
§ 31 Verhinderung, Versäumnis
§ 32 Täuschung, ordnungswidriges Verhalten
§ 33 Einsichtnahme in die Prüfungsakte
Aufstieg für den Fachbereich
§ 35 Beurteilung der Leistungen während der Ausbildung
die Ausbildung und Prüfung im Vorbereitungsdienst für das erste und das zweite Einstiegsamt der Laufbahn der Laufbahngruppe 2 der Fachrichtung Technische Dienste für die Fachbereiche
Stadtbauwesen,
Straßenwesen und
die Ausbildung und Prüfung für den Aufstieg in die Laufbahn der Laufbahngruppe 2 der Fachrichtung Technische Dienste für den Fachbereich Geodäsie und Geoinformation.
(2) Ziel der Ausbildung im Vorbereitungsdienst und der Ausbildung für den Aufstieg ist es, die zur Erfüllung der Aufgaben des jeweiligen Fachbereichs der Laufbahn erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten zu vermitteln.
(1) Die Beamtinnen und Beamten im Vorbereitungsdienst für das erste Einstiegsamt der Laufbahngruppe 2 führen als Dienstbezeichnung die Amtsbezeichnung ihres Einstiegsamtes mit dem Zusatz „Anwärterin“ oder „Anwärter“.
(2) Die Beamtinnen und Beamten im Vorbereitungsdienst für das zweite Einstiegsamt der Laufbahngruppe 2 führen
im Fachbereich Geodäsie und Geoinformation die Dienstbezeichnung „Vermessungsreferendarin“ oder „Vermessungsreferendar“,
im Fachbereich Landespflege die Dienstbezeichnung „Referendarin der Landespflege“ oder „Referendar der Landespflege“ und
in den übrigen Fachbereichen die Dienstbezeichnung „Baureferendarin“ oder „Baureferendar“.
Ausbildungsbehörde, Ausbildungsstellen, leitende Ausbildungsstelle
für das erste Einstiegsamt das Niedersächsische Landesamt für Bau und Liegenschaften, die Kommunen sowie die der Aufsicht des Landes unterstehenden anderen Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts,
für das zweite Einstiegsamt das Niedersächsische Landesamt für Bau und Liegenschaften, die Landkreise, die kreisfreien Städte und die großen selbständigen Städte,
für den Fachbereich Geodäsie und Geoinformation
für das erste Einstiegsamt das Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen sowie die Ämter für regionale Landesentwicklung,
für das zweite Einstiegsamt das Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen,
für den Fachbereich Landespflege der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz,
für den Fachbereich Maschinen- und Elektrotechnik
für den Fachbereich Stadtbauwesen das für den Fachbereich zuständige Ministerium, die Landkreise, die kreisfreien Städte und die großen selbständigen Städte sowie für das erste Einstiegsamt auch die übrigen Kommunen,
für den Fachbereich Städtebau das für den Fachbereich zuständige Ministerium, die Landkreise, die kreisfreien Städte und die großen selbständigen Städte sowie für das erste Einstiegsamt auch die übrigen Kommunen,
für den Fachbereich Straßenwesen die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr und
für den Fachbereich Wasserwesen der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz.
(2) 1 Die Ausbildungsbehörde weist die Beamtin oder den Beamten den Ausbildungsstellen für die fachtheoretische und die berufspraktische Ausbildung zu. 2 Sie bestellt eine Ausbildungsleiterin oder einen Ausbildungsleiter, die oder der für die Durchführung der Ausbildung verantwortlich ist und die Ausbildung überwacht.
(3) Ist im Fachbereich Geodäsie und Geoinformation ein Amt für regionale Landesentwicklung Ausbildungsbehörde (Absatz 1 Nr. 1 Buchst. a), so ist abweichend von Absatz 2 das Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen als leitende Ausbildungsstelle für die Maßnahmen nach Absatz 2 zuständig.
(4) Ist in den Fachbereichen Städtebau und Stadtbauwesen für die Ausbildung für das zweite Einstiegsamt ein Landkreis, eine kreisfreie Stadt oder eine große selbständige Stadt Ausbildungsbehörde (Absatz 1 Nrn. 5 und 6), so ist abweichend von Absatz 2 das für diese Fachbereiche zuständige Ministerium als leitende Ausbildungsstelle für die Maßnahmen nach Absatz 2 zuständig.
(5) Ist in den Fachbereichen Architektur sowie Maschinen- und Elektrotechnik für die Ausbildung für das zweite Einstiegsamt ein Landkreis, eine kreisfreie Stadt oder eine große selbständige Stadt Ausbildungsbehörde (Absatz 1 Nr. 1 Buchst. b und Nr. 4 Buchst. b), so ist abweichend von Absatz 2 das Niedersächsische Landesamt für Bau und Liegenschaften als leitende Ausbildungsstelle für die Maßnahmen nach Absatz 2 zuständig.
(6) 1 Ist bei einer Ausbildungsbehörde der mittelbaren Landesverwaltung, die eine Anwärterin oder einen Anwärter für die Ausbildung für das erste Einstiegsamt für den Fachbereich Architektur oder Maschinen- und Elektrotechnik eingestellt hat, weder eine Beschäftigte noch ein Beschäftigter mit der Befähigung für die Laufbahn der Laufbahngruppe 2 der Fachrichtung Technische Dienste beschäftigt, die oder der für den jeweiligen Fachbereich ausgebildet oder in dem jeweiligen Fachbereich tätig ist, so hat die Ausbildungsbehörde die Zuständigkeit für die Maßnahmen nach Absatz 2 mit deren Einverständnis auf eine andere Ausbildungsbehörde zu übertragen, die die Anforderung erfüllt. 2 Eine Ausbildungsbehörde nach Satz 1, die die Anforderung erfüllt, kann die Zuständigkeit übertragen. 3 Für eine Übertragung auf das Niedersächsische Landesamt für Bau und Liegenschaften ist dessen Einverständnis nicht erforderlich.
Zur Ausbildung im Vorbereitungsdienst für das erste Einstiegsamt der Laufbahngruppe 2 kann zugelassen werden, wer ein Studium in einem für den Fachbereich in der Anlage 1 genannten Studiengang mit einem Bachelorgrad oder einem gleichwertigen Abschluss abgeschlossen hat.
(1) 1 Der Vorbereitungsdienst dauert 13 Monate und gliedert sich in
eine fachtheoretische Ausbildung und
2 Die Ausbildungsabschnitte für den Fachbereich und ihre Dauer ergeben sich aus der Anlage 1. 3 Die fachtheoretische Ausbildung findet in den Ausbildungsabschnitten „fachbezogener Unterricht“ und „Verwaltungslehrgang“ statt. 4 Das für die Ausbildung für den Fachbereich zuständige Ministerium veröffentlicht einen Ausbildungsrahmenplan, der weitere Einzelheiten der Ausbildungsabschnitte festlegt.
(2) 1 Auf die Dauer des Vorbereitungsdienstes können Zeiten nach § 26 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 der Niedersächsischen Laufbahnverordnung (NLVO) bis zu einer Dauer von insgesamt drei Monaten angerechnet werden. 2 Über die Anrechnung entscheidet die Ausbildungsbehörde auf Antrag der Anwärterin oder des Anwärters. 3 Ist im Fachbereich Geodäsie und Geoinformation ein Amt für regionale Landesentwicklung Ausbildungsbehörde (§ 3 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a), so entscheidet es im Benehmen mit dem Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen.
(1) 1 In der fachtheoretischen Ausbildung sind sechs Aufsichtsarbeiten anzufertigen. 2 Die Bearbeitungszeit soll für jede Aufsichtsarbeit zwei Unterrichtsstunden betragen. 3 Für jede Aufsichtsarbeit beauftragt das Studieninstitut des Landes Niedersachsen eine Lehrkraft mit der Bewertung. 4 Die Lehrkraft teilt die Bewertung der Anwärterin oder dem Anwärter mit. 5 Am Ende der fachtheoretischen Ausbildung ermittelt das Studieninstitut des Landes Niedersachsen die Ausbildungsnote für die fachtheoretische Ausbildung. 6 Hierfür errechnet es den Mittelwert der Punktzahlen der Bewertungen der Aufsichtsarbeiten. 7 Der Mittelwert (Punktzahl der Ausbildungsnote für die fachtheoretische Ausbildung) wird einer Note (Ausbildungsnote für die fachtheoretische Ausbildung) zugeordnet.
(2) 1 In der berufspraktischen Ausbildung gibt die jeweilige Ausbildungsstelle am Ende eines Ausbildungsabschnitts eine Beurteilung über die Leistungen der Anwärterin oder des Anwärters ab. 2 Die Gesamtleistung ist zu bewerten. 3 Werden in einem Ausbildungsabschnitt mehrere Ausbildungsstellen tätig, so gibt jede Ausbildungsstelle eine Beurteilung ab. 4 Die Beurteilung ist mit der Anwärterin oder dem Anwärter zu besprechen. 5 Dauert ein Ausbildungsabschnitt oder im Fall des Satzes 3 ein Teil eines Ausbildungsabschnitts weniger als sechs Wochen, im Fachbereich Geodäsie und Geoinformation weniger als vier Wochen, so wird nur die Art und Dauer der Ausbildung bestätigt und angegeben, ob das Ausbildungsziel erreicht worden ist. 6 Am Ende der berufspraktischen Ausbildung ermittelt die Ausbildungsbehörde die Ausbildungsnote für die berufspraktische Ausbildung. 7 Hierfür errechnet sie den Mittelwert der Punktzahlen der Bewertungen, wobei im Fall des Satzes 3 zunächst der Mittelwert der Bewertungen der Einzelbeurteilungen gebildet wird. 8 Der Mittelwert (Punktzahl der Ausbildungsnote für die berufspraktische Ausbildung) wird einer Note (Ausbildungsnote für die berufspraktische Ausbildung) zugeordnet.
(3) 1 Am Ende der Ausbildung ermittelt die Ausbildungsbehörde aus den Punktzahlen der Ausbildungsnote für die fachtheoretische Ausbildung und für die berufspraktische Ausbildung die Ausbildungsgesamtnote. 2 Dabei wird die Punktzahl der Ausbildungsnote für die fachtheoretische Ausbildung mit 30 Prozent und die Punktzahl der Ausbildungsnote für die berufspraktische Ausbildung mit 70 Prozent berücksichtigt. 3 Der errechnete Wert (Punktzahl der Ausbildungsgesamtnote) wird einer Note (Ausbildungsgesamtnote) zugeordnet.
(1) Prüfungsbehörde für die Laufbahnprüfung für das erste Einstiegsamt der Laufbahngruppe 2 ist das für die Ausbildung für den jeweiligen Fachbereich zuständige Ministerium oder die von ihm bestimmte Behörde.
(1) 1 Zur Abnahme der Laufbahnprüfung für das erste Einstiegsamt der Laufbahngruppe 2 wird für jeden Fachbereich bei der Prüfungsbehörde ein Prüfungsausschuss eingerichtet. 2 Für die Einrichtung ist die Prüfungsbehörde zuständig, soweit sich das für die Ausbildung für den Fachbereich zuständige Ministerium die Einrichtung nicht vorbehalten hat. 3 Ein Prüfungsausschuss besteht aus fünf Mitgliedern:
einer oder einem Vorsitzenden mit der Befähigung für die Laufbahn der Laufbahngruppe 2 der Fachrichtung Technische Dienste, die den Zugang für das zweite Einstiegsamt eröffnet,
zwei Mitgliedern mit der Befähigung für die Laufbahn der Laufbahngruppe 2 der Fachrichtung Technische Dienste,
einem Mitglied mit der Befähigung für die Laufbahn der Laufbahngruppe 2 der Fachrichtung Technische Dienste oder der Fachrichtung Allgemeine Dienste und
einem Mitglied mit der Befähigung für die Laufbahn der Laufbahngruppe 2 der Fachrichtung Allgemeine Dienste.
4 Die Mitglieder mit der Befähigung für die Laufbahn der Fachrichtung Technische Dienste sollen einen Vorbereitungsdienst für den betreffenden Fachbereich abgeleistet haben.
(2) 1 Für jedes Mitglied ist eine Stellvertreterin oder ein Stellvertreter zu bestellen. 2 Die Mitglieder und die stellvertretenden Mitglieder werden für die Dauer von fünf Jahren bestellt. 3 Scheidet ein Mitglied vor Ablauf der Amtszeit aus, so ist seine Stellvertreterin oder sein Stellvertreter für die verbleibende Amtszeit als Mitglied zu bestellen. 4 Scheidet ein stellvertretendes Mitglied vor Ablauf der Amtszeit aus oder wird es nach Satz 3 Mitglied, so ist eine Nachfolgerin oder ein Nachfolger als stellvertretendes Mitglied für die verbleibende Amtszeit zu bestellen.
(3) 1 Für die Fachbereiche Architektur, Stadtbauwesen, Städtebau und Straßenwesen werden die Mitglieder nach Absatz 1 Satz 3 Nr. 2 und deren Stellvertreterinnen und Stellvertreter auf Vorschlag der Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Spitzenverbände Niedersachsens bestellt. 2 Es können nur Beschäftigte einer niedersächsischen Kommune vorgeschlagen werden. 3 Liegt ein Vorschlag nicht vor, so können auch Personen bestellt werden, die nicht Beschäftigte einer niedersächsischen Kommune sind. 4 Die Mitglieder nach Absatz 1 Satz 3 Nr. 4 und deren Stellvertreterinnen und Stellvertreter werden auf Vorschlag des Studieninstituts des Landes Niedersachsen bestellt.
(4) 1 Der Prüfungsausschuss entscheidet mit der Mehrheit der Stimmen seiner Mitglieder. 2 Stimmenthaltung ist nicht zulässig.
Prüfungsteile, Prüfungsgebiete, Ladung
(1) Die Laufbahnprüfung für das erste Einstiegsamt der Laufbahngruppe 2 besteht aus einer schriftlichen und einer mündlichen Prüfung.
(2) Die Prüfungsgebiete ergeben sich aus der Anlage 2.
(1) 1 Die mündliche Prüfung gliedert sich in einen Vortrag von etwa 5 Minuten Dauer und vier Prüfungsabschnitte mit einer Dauer von insgesamt etwa 60 Minuten. 2 Sie kann als Gruppenprüfung mit bis zu vier Prüflingen stattfinden. 3 Die Prüfungsabschnitte dauern bei einer Gruppenprüfung entsprechend länger.
(2) 1 Für den Vortrag wählt der Prüfling ein Prüfungsgebiet aus. 2 Die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses bestimmt das Thema des Vortrags. 3 Die Vorbereitungszeit beträgt 30 Minuten.
(3) 1 Der Prüfungsausschuss bewertet die Leistungen im Vortrag und in jedem Prüfungsabschnitt. 2 Die oder der Vorsitzende errechnet den Mittelwert der Punktzahlen der Bewertungen nach Satz 1 (Punktzahl der Note für die mündliche Prüfung).
(4) 1 Die mündliche Prüfung ist nicht öffentlich. 2 Die oder der Vorsitzende kann zulassen, dass
bei der mündlichen Prüfung, mit Ausnahme der Beratung über die Bewertung, zuhören. 3 Die in Satz 2 Nrn. 1 und 2 genannten Personen können nur zugelassen werden, wenn kein Prüfling widerspricht.
(1) 1 Zur Ermittlung der Prüfungsnote wird der Mittelwert der Punktzahlen der Noten für die beiden Prüfungsteile errechnet. 2 Der Mittelwert (Punktzahl der Prüfungsnote) wird einer Note (Prüfungsnote) zugeordnet.
(5) 1 Über die bestandene Laufbahnprüfung erhält die Beamtin oder der Beamte ein Prüfungszeugnis mit der Gesamtnote und der Punktzahl der Gesamtnote. 2 Wer die Laufbahnprüfung nicht bestanden hat, erhält eine schriftliche Mitteilung, in der die Bewertungen der Prüfungsleistungen und die Prüfungsinhalte anzugeben sind.
Die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses fertigt eine Niederschrift über den Ablauf und den wesentlichen Inhalt der mündlichen Prüfung, die Zusammensetzung des Prüfungsausschusses und das Ergebnis der Laufbahnprüfung.
(1) 1 Wer die Laufbahnprüfung nicht bestanden hat, kann sie einmal wiederholen. 2 Prüfungsleistungen, die mit mindestens „ausreichend (4)“ bewertet worden sind, werden auf Antrag des Prüflings auf die Wiederholungsprüfung angerechnet.
(2) 1 Die Ausbildungsbehörde entscheidet auf Vorschlag des Prüfungsausschusses über die Art und Dauer der weiteren Ausbildung bis zur Wiederholungsprüfung. 2 Ist im Fachbereich Geodäsie und Geoinformation ein Amt für regionale Landesentwicklung Ausbildungsbehörde (§ 3 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a), so entscheidet es im Benehmen mit dem Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen.
Der Prüfling kann seine Prüfungsakte innerhalb eines Jahres nach Bekanntgabe des Bestehens oder Nichtbestehens der Laufbahnprüfung einsehen.
Zur Ausbildung im Vorbereitungsdienst für das zweite Einstiegsamt der Laufbahngruppe 2 kann zugelassen werden, wer ein Hochschulstudium in einem für den Fachbereich in der Anlage 1 genannten Studiengang mit einem Mastergrad oder einem gleichwertigen Abschluss abgeschlossen hat.
(1) 1 Der Vorbereitungsdienst dauert 24 Monate und gliedert sich in
2 Die Ausbildungsabschnitte für den Fachbereich und ihre Dauer ergeben sich aus der Anlage 1. 3 Die fachtheoretische Ausbildung findet in den Ausbildungsabschnitten „fachbezogener Unterricht“ und „Lehrgänge“ statt. 4 Das für die Ausbildung für den Fachbereich zuständige Ministerium veröffentlicht einen Ausbildungsrahmenplan, der weitere Einzelheiten der Ausbildungsabschnitte festlegt.
(2) 1 Auf die Dauer des Vorbereitungsdienstes können Zeiten nach § 26 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 NLVO bis zu einer Dauer von insgesamt einem Jahr angerechnet werden. 2 Über die Anrechnung entscheidet die Ausbildungsbehörde auf Antrag der Referendarin oder des Referendars. 3 Für Referendarinnen und Referendare, die für die Fachbereiche Architektur, Geodäsie und Geoinformation, Maschinen- und Elektrotechnik, Stadtbauwesen oder Städtebau ausgebildet werden, entscheidet die Ausbildungsbehörde im Benehmen mit der leitenden Ausbildungsstelle.
(1) 1 In der berufspraktischen Ausbildung gibt die jeweilige Ausbildungsstelle am Ende eines Ausbildungsabschnitts eine Beurteilung über die Leistungen der Referendarin oder des Referendars ab. 2 Die Gesamtleistung ist zu bewerten. 3 Werden in einem Ausbildungsabschnitt mehrere Ausbildungsstellen tätig, so gibt jede Ausbildungsstelle eine Beurteilung ab. 4 Die Beurteilung ist mit der Referendarin oder dem Referendar zu besprechen. 5 Dauert ein Ausbildungsabschnitt oder im Fall des Satzes 3 ein Teil eines Ausbildungsabschnitts weniger als sechs Wochen, so wird nur die Art und Dauer der Ausbildung bestätigt und angegeben, ob das Ausbildungsziel erreicht worden ist. 6 Am Ende der berufspraktischen Ausbildung ermittelt die Ausbildungsbehörde die Ausbildungsnote. 7 Hierfür errechnet sie den Mittelwert der Punktzahlen der Bewertungen, wobei im Fall des Satzes 3 zunächst der Mittelwert der Bewertungen der Einzelbeurteilungen gebildet wird. 8 Der Mittelwert (Punktzahl der Ausbildungsnote) wird einer Note (Ausbildungsnote) zugeordnet. 9 Die Ausbildungsnote ist der Referendarin oder dem Referendar mitzuteilen.
(2) In der fachtheoretischen Ausbildung wird eine Beurteilung nicht abgegeben.
Prüfungsbehörde, Prüfungsausschüsse, Prüfungskommissionen
(1) Prüfungsbehörde für die Laufbahnprüfung für das zweite Einstiegsamt der Laufbahngruppe 2 ist das „Oberprüfungsamt für das technische Referendariat“, eine Sonderstelle beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur.
(3) 1 Bei der Prüfungsbehörde werden für jeden Fachbereich Prüfungsausschüsse eingerichtet. 2 Die oder der Vorsitzende des Kuratoriums für die Prüfungsbehörde bestellt für jeden Prüfungsausschuss als Mitglieder eine Ausschussleiterin oder einen Ausschussleiter und mindestens eine Stellvertreterin oder einen Stellvertreter sowie die weiteren Prüferinnen und Prüfer.
(4) 1 Die mündliche Prüfung wird von einer Prüfungskommission abgenommen, die die Prüfungsbehörde aus dem Kreis der Mitglieder des Prüfungsausschusses bildet. 2 Eine Prüfungskommission besteht aus der Ausschussleiterin oder dem Ausschussleiter oder einer Stellvertreterin oder einem Stellvertreter als Vorsitzender oder Vorsitzendem und mindestens drei weiteren Mitgliedern des Prüfungsausschusses. 3 Werden zu einem Prüfungstermin mehr als drei Prüflinge geprüft, so besteht die Prüfungskommission aus
der Ausschlussleiterin oder dem Ausschussleiter und einer Stellvertreterin oder einem Stellvertreter oder
zwei Stellvertreterinnen oder Stellvertretern
und mindestens drei weiteren Mitgliedern. 4 In den Fällen des Satzes 3 ist es ausreichend, wenn an den Prüfungsabschnitten mindestens drei Mitglieder der Prüfungskommission, darunter die Ausschussleiterin, der Ausschussleiter, eine Stellvertreterin oder ein Stellvertreter, beteiligt sind. 5 Wird eine Referendarin oder ein Referendar aus Niedersachsen geprüft, so soll der Prüfungskommission eine Prüferin oder ein Prüfer aus Niedersachsen angehören.
(5) 1 Die Prüfungskommission entscheidet mit der Mehrheit der Stimmen ihrer Mitglieder, im Fall des Absatzes 4 Satz 4 mit der Mehrheit der Stimmen des beteiligten Teils der Prüfungskommission. 2 Stimmenthaltung ist nicht zulässig. 3 Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme der oder des Vorsitzenden den Ausschlag.
(6) 1 Die Direktorin oder der Direktor des Oberprüfungsamtes sorgt für den ordnungsmäßigen Ablauf der Laufbahnprüfung und wacht darüber, dass gleich hohe Prüfungsanforderungen gestellt und gleiche Beurteilungsmaßstäbe angelegt werden. 2 Zur Wahrnehmung dieser Aufgaben kann sie oder er sich an den Prüfungen beteiligen und ist in diesem Fall ein weiteres Mitglied der Prüfungskommission.
(1) Die Laufbahnprüfung für das zweite Einstiegsamt der Laufbahngruppe 2 (Staatsexamen) besteht aus
einer häuslichen Prüfungsarbeit,
(2) 1 Die Prüfungsgebiete ergeben sich aus der Anlage 2. 2 Das für die Ausbildung für den Fachbereich zuständige Ministerium veröffentlicht ein Prüfungsstoffverzeichnis, das Einzelheiten der Prüfungsgebiete festlegt.
(3) Der Prüfling ist von der Prüfungsbehörde zu der schriftlichen und der mündlichen Prüfung schriftlich zu laden.
(1) Abweichend von § 4 sind die Prüfungsleistungen mit folgenden Noten und Punkten zu bewerten:
1,7 und
voll-befriedigend (2,5)
2,3 und
eine den Anforderungen im Allgemeinen und in erheblichen Teilen voll entsprechende Leistung;
3,0 und
3,7 und
1,49 Punkte
vollbefriedigend (2,5),
3,49 Punkte
(1) 1 In der häuslichen Prüfungsarbeit soll eine Aufgabe aus der Praxis des Fachbereichs bearbeitet werden. 2 Die Prüfungsbehörde bestimmt die Aufgabe für die häusliche Prüfungsarbeit.
(2) 1 Auf Antrag der Referendarin oder des Referendars kann die Direktorin oder der Direktor des Oberprüfungsamtes im Einvernehmen mit der Leiterin oder dem Leiter des Prüfungsausschusses eine Aufgabe für eine Abschnittsarbeit oder eine Projektarbeit als Aufgabe für die häusliche Prüfungsarbeit zulassen, wenn die Aufgabe unter Beteiligung einer Prüferin oder eines Prüfers des Oberprüfungsamtes entwickelt worden ist und den Anforderungen an eine Aufgabe für eine häusliche Prüfungsarbeit entspricht. 2 Die Aufgabe für die Abschnittsarbeit muss sich auf ein Thema eines Ausbildungsabschnitts beziehen und die Aufgabe für eine Projektarbeit auf ein bestehendes oder neues Projekt. 3 Die Abschnittsarbeit wird während des Ausbildungsabschnitts, auf den sich die Aufgabe bezieht, angefertigt.
(3) Nimmt der Prüfling an einem vom Architekten- und Ingenieurverein zu Berlin ausgeschriebenen „Schinkel-Wettbewerb“ oder einem vom Land Berlin ausgeschriebenen Wettbewerb um den „Peter-Josef-Lenné-Preis“ teil, so kann die Wettbewerbsaufgabe als Aufgabe für die häusliche Prüfungsarbeit anerkannt werden, wenn sie unter Beteiligung eines Mitglieds des Prüfungsausschusses gestellt worden ist und den Anforderungen an eine Aufgabe für eine häusliche Prüfungsarbeit, gegebenenfalls nach Ergänzung durch eine zusätzliche Aufgabe, entspricht.
(4) 1 Die häusliche Prüfungsarbeit ist innerhalb von sechs Wochen nach Empfang der Aufgabe bei der Prüfungsbehörde abzugeben. 2 Auf Antrag kann die Prüfungsbehörde eine Fristverlängerung von höchstens sechs Wochen gewähren, wenn ein Grund im Sinne des § 31 Abs. 1 Satz 1 vorliegt. 3 Bei Erkrankung des Prüflings ist ein ärztliches Zeugnis vorzulegen; die Prüfungsbehörde kann die Vorlage eines amtsärztlichen Zeugnisses verlangen. 4 Dauert die Verhinderung länger als sechs Wochen, so bestimmt die Prüfungsbehörde eine neue Aufgabe für die Hausarbeit. 5 Die Abgabefrist ist gewahrt, wenn die häusliche Prüfungsarbeit vor Ablauf der Frist zur Post aufgegeben wird.
(5) 1 Die häusliche Prüfungsarbeit wird von zwei Mitgliedern des Prüfungsausschusses, die von der Ausschussleiterin oder dem Ausschussleiter bestimmt werden, bewertet. 2 Weichen die Einzelbewertungen voneinander ab, so entscheidet die Ausschussleiterin oder der Ausschussleiter. 3 Sie oder er kann sich für eine der beiden Einzelbewertungen oder für eine dazwischen liegende Punktzahl entscheiden.
(6) 1 Ist die häusliche Prüfungsarbeit mit mindestens „ausreichend (4)“ bewertet worden, so erhält der Prüfling nach Abschluss der mündlichen Prüfung eine Mitteilung über die Bewertung. 2 Ist die häusliche Prüfungsarbeit nicht mit mindestens „ausreichend (4)“ bewertet worden, so ist die Laufbahnprüfung nicht bestanden und wird nicht fortgesetzt; hierüber erhält der Prüfling einen Bescheid.
(1) 1 Die mündliche Prüfung gliedert sich in sechs Prüfungsabschnitte und einen Vortrag von etwa fünf bis zehn Minuten Dauer. 2 Jeder Prüfungsabschnitt umfasst ein Prüfungsgebiet. 3 Die mündliche Prüfung kann als Gruppenprüfung mit bis zu drei Prüflingen stattfinden. 4 Bei einer Gruppenprüfung mit drei Prüflingen beträgt die Prüfungszeit im Prüfungsgebiet „Führungsaufgaben und Wirtschaftlichkeit“ sowie in einem weiteren von der oder dem Vorsitzenden der Prüfungskommission festzulegenden Prüfungsgebiet jeweils etwa 75 Minuten und in den übrigen Prüfungsgebieten jeweils etwa 60 Minuten. 5 Bei weniger als drei Prüflingen wird die Prüfungszeit angemessen verkürzt.
(2) 1 Für den Vortrag nach Absatz 1 Satz 1 wählt die oder der Vorsitzende der Prüfungskommission ein Thema aus. 2 Die Vorbereitungszeit für den Prüfling beträgt 20 Minuten.
(3) 1 Die Prüfungskommission, im Fall des § 22 Abs. 4 Satz 4 der beteiligte Teil der Prüfungskommission, bewertet die Leistungen in jedem Prüfungsabschnitt und den Vortrag. 2 Die Prüfungsbehörde errechnet den Mittelwert der Punktzahlen der Bewertungen der Leistungen in den Prüfungsabschnitten (Punktzahl der Note für die mündliche Prüfung).
(4) 1 Die mündliche Prüfung ist nicht öffentlich. 2 Die Prüfungsbehörde kann im dienstlichen Interesse Ausnahmen zulassen.
Die oder der Vorsitzende der Prüfungskommission fertigt eine Niederschrift über den Ablauf und den wesentlichen Inhalt der mündlichen Prüfung, die Zusammensetzung der Prüfungskommission und das Ergebnis der Laufbahnprüfung.
(2) 1 Die Ausbildungsbehörde entscheidet auf Vorschlag des Prüfungsausschusses über die Art und Dauer der weiteren Ausbildung bis zur Wiederholungsprüfung. 2 Für Referendarinnen und Referendare, die für die Fachbereiche Architektur, Geodäsie und Geoinformation, Maschinen- und Elektrotechnik, Stadtbauwesen oder Städtebau ausgebildet werden, entscheidet die Ausbildungsbehörde im Benehmen mit der leitenden Ausbildungsstelle.
Der Prüfling kann seine Prüfungsakte innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe des Bestehens oder Nichtbestehens der Laufbahnprüfung einsehen.
Aufstieg für den Fachbereich Geodäsie und Geoinformation
(1) 1 Die Beamtinnen und Beamten, die zum Regelaufstieg zugelassen sind, werden in die Aufgaben des Fachbereichs Geodäsie und Geoinformation der Laufbahn der Laufbahngruppe 2 der Fachrichtung Technische Dienste
durch eine fachtheoretische Ausbildung in einem Aufstiegslehrgang mit einer Dauer von neun Monaten und
eingeführt. 2 Das Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen koordiniert die Einführungszeit. 3 Es bestellt eine Ausbildungsleiterin oder einen Ausbildungsleiter, die oder der für die Durchführung der Ausbildung verantwortlich ist.
(2) 1 Der Aufstiegslehrgang gliedert sich in
einen einwöchigen Einführungslehrgang am Beginn der Ausbildung,
einen mindestens achtwöchigen allgemeinen Verwaltungslehrgang bei dem Studieninstitut des Landes Niedersachsen und
einen fachbezogenen Lehrgang.
2 Der Aufstiegslehrgang umfasst mindestens 1 100 Unterrichtsstunden.
(3) Im Verwaltungslehrgang ist insbesondere in die für den Fachbereich wesentlichen Rechtsvorschriften einzuführen.
(4) Im fachbezogenen Lehrgang sind vertiefte Kenntnisse in
Vermessungs- und Instrumentenkunde, Fotogrammetrie,
Planungs-, Bau- und Bodenrecht, Grundstückswertermittlung und
Projektmanagement, Präsentationstechniken, Betriebswirtschaftslehre
(5) In der berufspraktischen Tätigkeit ist in die wesentlichen Aufgaben und typischen Arbeitsvorgänge des Fachbereichs in den Aufgabengebieten
Wertermittlung und Bodenordnung,
Landesvermessung und Geobasisinformation,
(1) 1 Im Verwaltungslehrgang sind sechs Aufsichtsarbeiten anzufertigen. 2 Die Bearbeitungszeit soll für jede Aufsichtsarbeit zwei Unterrichtsstunden betragen. 3 Für jede Aufsichtsarbeit beauftragt das Studieninstitut des Landes Niedersachsen eine Lehrkraft mit der Bewertung. 4 Die Lehrkraft teilt die Bewertung der Beamtin oder dem Beamten mit. 5 Am Ende des Lehrgangs ermittelt das Studieninstitut des Landes Niedersachsen die Ausbildungsnote für den Verwaltungslehrgang. 6 Hierfür errechnet es den Mittelwert der Punktzahlen der Bewertungen der Aufsichtsarbeiten. 7 Der Mittelwert (Punktzahl der Ausbildungsnote für den Verwaltungslehrgang) wird einer Note (Ausbildungsnote für den Verwaltungslehrgang) zugeordnet.
(2) 1 Im fachbezogenen Lehrgang ist in den sieben in § 34 Abs. 4 aufgezählten Bereichen je eine Aufsichtsarbeit anzufertigen. 2 Die Bearbeitungszeit für jede Aufsichtsarbeit beträgt vier Zeitstunden. 3 Für jede Aufsichtsarbeit beauftragt die Ausbildungsleiterin oder der Ausbildungsleiter eine Lehrkraft mit der Bewertung. 4 Die Lehrkraft teilt die Bewertung der Beamtin oder dem Beamten mit. 5 Am Ende des fachbezogenen Lehrgangs ermittelt die Ausbildungsleiterin oder der Ausbildungsleiter die Ausbildungsnote für den fachbezogenen Lehrgang. 6 Hierfür wird der Mittelwert der Punktzahlen der Bewertungen der Aufsichtsarbeiten errechnet. 7 Der Mittelwert wird einer Note (Ausbildungsnote für den fachbezogenen Lehrgang) zugeordnet.
(3) 1 Am Ende der Ausbildung errechnet die Ausbildungsleiterin oder der Ausbildungsleiter den Mittelwert der Punktzahl der Ausbildungsnote für den Verwaltungslehrgang und der Punktzahlen der Bewertungen der Aufsichtsarbeiten im fachbezogenen Lehrgang. 2 Der Mittelwert (Punktzahl der Lehrgangsgesamtnote) wird einer Note (Lehrgangsgesamtnote) zugeordnet.
(4) Die Ausbildungsnoten nach den Absätzen 1 und 2 und die Lehrgangsgesamtnote sind der Beamtin oder dem Beamten mitzuteilen.
(5) Für die berufspraktische Tätigkeit ist § 7 Abs. 2 Sätze 1 bis 4 entsprechend anzuwenden.
(1) Die Aufstiegsprüfung ist die Laufbahnprüfung für das erste Einstiegsamt der Laufbahngruppe 2 für den Fachbereich Geodäsie und Geoinformation.
(2) 1 Für die Aufstiegsprüfung sind die §§ 8 bis 18 entsprechend anzuwenden. 2 Abweichend von § 13 Abs. 2 Satz 1 wird zur Ermittlung der Gesamtnote der Aufstiegsprüfung der Mittelwert der Punktzahl der Lehrgangsgesamtnote und der Punktzahl der Prüfungsnote errechnet.
Auf die Ausbildung und Prüfung der Anwärterinnen und Anwärter im Vorbereitungsdienst für das erste Einstiegsamt der Laufbahn der Laufbahngruppe 2 der Fachrichtung Technische Dienste sowie für Referendarinnen und Referendare im Vorbereitungsdienst für das zweite Einstiegsamt der Laufbahn der Laufbahngruppe 2 der Fachrichtung Technische Dienste, die ihren Vorbereitungsdienst vor dem 1. November 2017 begonnen haben, ist diese Verordnung in der am 31. Oktober 2017 geltenden Fassung weiterhin anzuwenden.
(zu § 10 Abs. 2 und § 23 Abs. 2 Satz 1)
Gliederung, Aufgaben, Arbeitsweise und Organisation des öffentlichen Hochbaus
Grundzüge des öffentlichen Hochbaues und des Städtebaus
Wertermittlung und Bodenordnung, Landesvermessung und Geoinformationstechnologie, Querschnittsaufgaben der fachbezogenen Verwaltung
Liegenschaftskataster, Landesvermessung und Geobasisinformationssystem
Fachbezogene Rechts- und Verwaltungsgrundlagen
Naturschutz, Landschaftspflege und Grünordnung
Elektrotechnische Anlagen oder Anlagen der Wärme-, Raumluft-, Sanitär- und Maschinentechnik
Führungssaufgaben und Wirtschaftlichkeit
Maschinen- und verfahrenstechnische Anlagen
Sondergebiete der Maschinen- und Elektrotechnik
Fachbereich Stadtbauwesen
Fachbezogene Verwaltung im Bund, in den Ländern und in den Kommunen
Verkehrswesen und städtische Infrastruktur, Siedlungswasserwirtschaft, Abfallwirtschaft, Umwelttechnik
Grundzüge der Raumordnung und Landesplanung sowie des Städtebaus
Raumordnung, Bau- und Umweltrecht
Städtebauliche Pläne und Verfahren
Fachbereich Straßenwesen
Straßenbautechnik, Straßenerhaltung, Straßenplanung, Straßenverkehrstechnik
Vorbereitung und Durchführung von Brückenbauten und sonstigen Ingenieurbauwerken
Raumplanung und städtische Infrastruktur
Fachbereich Wasserwesen
Gewässerkundlicher Landesdienst, Hochwasser- und Küstenschutz, Unterhaltung von Gewässern und Anlagen
Siedlungswasserwirtschaft, Wasserrahmenrichtlinie

References: § 1

§ 2

§ 3

§ 4

§ 5

§ 6

§ 7

§ 9

§ 10

§ 11

§ 12

§ 13

§ 14

§ 15

§ 16

§ 17

§ 18

§ 19

§ 20

§ 21

§ 22

§ 23

§ 24

§ 25

§ 26

§ 27

§ 28

§ 29

§ 30

§ 31

§ 32

§ 33

§ 34

§ 35

§ 36

§ 37

§ 38
 § 26

§ 3

§ 5

§ 6

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§ 20

§ 21

§ 22

§ 23

§ 28

§ 31

§ 32

§ 33

§ 35
 § 26
 § 26
 § 4
 § 31
 § 22
 § 34
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 § 10
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