Source: http://www.mv-weissenstein.de/satzung.html
Timestamp: 2018-01-20 17:01:08+00:00

Document:
Satzung - Stadtkapelle MV Weißenstein
Lautertal-Musikertreffen 2018
Stadtkapelle Musikverein Weißenstein e. V.
§ 8 Der Vorstand (Ausschuss)
§ 9 Geschäftsführung und Kassengeschäfte
Der Verein führt den Namen „Stadtkapelle MV Weissenstein e. V“. Der Verein hat seinen Sitz in 73111 Lauterstein 2. Er ist im Vereinsregister eingetragen und damit ein rechtsfähiger Verein.
1. Der Verein dient ausschließlich und unmittelbar der Erhaltung, Pflege und Förderung der Volksmusik.
2. Der Zweck wird erreicht durch:
b) Veranstaltungen, Konzerte und Platzmusiken, sowie Ständchen und Jubiläen der Vereinsmitglieder
c) Mitwirkung an kulturellen, weltlichen und kirchlichen Veranstaltungen
d) Teilnahme an Treffen und Musikfesten des Deutschen Volksmusikerbundes und seiner Unterverbände und Vereine
e) Pflege durch intensive Jugendarbeit.
3. Der Verein ist ohne jede Absicht auf Gewinnerzielung tätig.
4. Er ist Mitglied der Bundesvereinigung Deutscher Blas- und Volksmusikerverbände (DVB). Der Verein wird unter Wahrung der politischen und religiösen Freiheit seiner Mitglieder neutral und nach demokratischen Grundsätzen geführt.
1. Der Verein besteht aus aktiven, passiven und jugendlichem Mitglieder, sowie aus Ehrenmitgliedern.
2. Als ordentliche Mitglieder gelten alle Personen ab dem vollendeten 18. Lebensjahr, die den Verein fördern. Jugendliche Mitglieder sind alle aktiven Mitglieder, die am 1. Januar des laufenden Jahres noch nicht 18 Jahre alt waren.
3. Eine Mitgliedschaft endet durch Tod, Ausschluss oder Austritt.
1. Die Aufnahme ist schriftlich zu beantragen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand (Vereinsausschuss). Lehnt dies der Ausschuss ab, kann der Antragsteller hiergegen Berufung einlegen bei der Mitgliederversammlung. Diese entscheidet endgültig durch Stimmemehrheit.
Ein Austritt kann nur zum Ende eines Kalenderjahres erfolgen. Die Austritterklärung ist schriftlich bis zum 1. Dezember dem Vorstand zu erklären.
Der Ausschluss kann erfolgen, wenn das Mitglied gegen die Interessen des Vereins oder des DVB verstößt (z. B. Nichtzahlung des Beitrags, grober oder wiederholter Verstoß gegen die Satzung, unehrenhaftes Verhalten mit schwerwiegenden die Vereinsdisziplin berührenden Gründen). Der Ausschluss erfolgt durch den Vorstand (Ausschuss). Gegen einen solchen Ausschluss kann nur die Generalversammlung bei einem Einspruch entscheiden.
3. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche. Eine Rückerstattung von Beiträgen, Sacheinlagen oder Spenden ist ausgeschlossen.
4. Dem Verein steht es zu, eine einmalige Aufnahmegebühr zu verlangen. Für Unterricht (auszubildende Jugendliche) wird pro Lehrstunde ein Unkostenbeitrag erhoben.
b) das Vereinseigentum (z. B. Instrumente, Notenmaterial, etc.) schonend und fürsorglich zu behandeln
2. Jedes Mitglied ist berechtigt, an der Generalversammlung teilzunehmen, Anträge zu stellen und abzustimmen. Stimmrecht bei den Jugendlichen ist ab dem 15. Lebensjahr zugelassen.
3. Mitglieder es Vereins dürfen keine Gewinnanteile oder Zuwendungen erhalten.
4. Personen, die sich um die Volksmusik oder dem Verein besondere Verdienste erworben haben, können zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Ehrenmitglieder sind beitragsfrei.
b) der Vorstand (Ausschuss)
Die Organe beschließen mit einfacher Mehrheit sowie die Satzung nicht anderes bestimmt.
Ein Mitglied des Vereins darf bei Beratungen und Entscheidungen nicht mitwirken, die ihm selbst unmittelbar Vor- oder Nachteile bringen können.
1. Die Generalversammlung findet jährlich einmal statt (möglichst im 1. Quartal). Sie wird vom Vortand zwei Wochen vorher einberufen,
a) durch Veröffentlichung im Mitteilungsblatt der Stadt Lauterstein
b) oder durch schriftliche Benachrichtigung aller Mitglieder, unter Angabe der Tagesordnung.
2. Anträge werden eine Woche vorher an den Vorsitzenden schriftlich gerichtet.
3. Bei dringendem Bedarf kann der Vorstand eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Er muss dies sogar tun, wenn es 1/3 aller Mitglieder fordern, unter Angabe der Gründe. Die Bekanntmachungsfrist kann bis zu drei Tage abgekürzt werden.
4. Die Mitgliederversammlung leitet der 1. Vorsitzende, bei Verhinderung der 2. Vorsitzende. Die Generalversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig. Eine Vertretung ist unzulässig.
5. Die Stimmabgabe für die Wahl geschieht durch einfache Mehrheit und offener Abstimmung. Bei einer Gegenstimme muss die Wahl geheim erfolgen.
6. Die Generalversammlung ist zuständig für:
a) Entgegennahme des Geschäftsberichtes und des Kassenberichtes
b) Entlastung der Vorstandschaft (Ausschuss)
c) Festsetzung des Mitgliedsbeitrages und einer eventuellen Aufnahmegebühr
d) die Wahl der Vorstandschaft (Ausschuss) sowie der Kassenprüfer
e) Aufstellung und Änderung von Satzungen
f) Entscheidungen und Einsprüche von Mitgliedern, welche der Vorstand an die Generalversammlung verwiesen hat
g) Austritt aus der Bundesvereinigung Deutscher Blas- und Volksmusikverbände (DVB)
Der Vorstand (Ausschuss)
e) bis zu 10 Beisitzer:
Jugendleiter, Notenwart, Dirigent
1. Elternbeiratsvorsitzender der Jugendkapelle
2. Elternbeiratsvorsitzender der Jugendkapelle
3. Elternbeiratsvorsitzender der Jugendkapelle
Die Mitglieder der Vorstandschaft bedürfen alle 2 Jahre der Bestätigung in ihrem Amt durch die Generalversammlung. Der Vorstand wird von der Generalversammlung gewählt.
Eine Ausschuss-Sitzung wird vom Vorsitzenden nach Bedarf einberufen. Eine solche muss einberufen werden, wenn die drei Vorstandsmitglieder beantragen.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 6 Mitglieder des Ausschusses anwesend sind. Der Ausschuss beschließt über alle Angelegenheiten, soweit nicht dafür die Generalversammlung zuständig ist.
Vorstand im Sinne des § 26 BGB[1] ist der 1. Vorstand und dessen Stellvertreter. Sie sind je allein vertretungsberechtigt.
Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes bzw. Ausschuss-Mitgliedes entscheidet der restliche Ausschuss, ob ein Ersatz notwendig ist. Der Ausschuss ist berechtigt, von sich aus einen Ersatzmann bis zur nächsten Mitgliederversammlung zu berufen.
Geschäftsführung und Kassengeschäfte
Die laufenden Verwaltungsgeschäfte erledigt der 1. Vorsitzende, bei Verhinderung der 2. Vorsitzende. Zum Abschluss von Rechtsgeschäften ist nur der 1. Vorsitzende bzw. bei Verhinderung dessen Stellvertreter bis zu einem Betrag von 100,- DM monatlich bestimmt. Größere Belastungen werden nur vom gesamten Ausschuss genehmigt. Etwaige Grundstücksverträge erfordern die Zustimmung der Generalversammlung.
Sämtliche Beschlüsse von Vorstand (Ausschuss) und Generalversammlung sind schriftlich abzufassen, vom jeweiligen Sitzungsleiter und dem Schriftführer abzuzeichnen. Die Niederschriften sind bei der nächsten Sitzung bzw. Jahresversammlung zu verlesen.
Die Kassengeschäfte erledigt der Kassierer. Er ist berechtigt, sämtliche Zahlungen für den Verein anzunehmen und zu bescheinigen. Zahlungen bedürfen vorher der Genehmigung durch den 1. vorsitzenden und Ausschuss. Der Kassier ist für alle Überweisungen, Scheckzahlungen und allen andren Kassengeschäften unterzeichnungsberechtigt.
Der Kassier fertigt auf Schluss des Geschäftsjahres einen Kassenabschluss an. Dieser ist der Generalversammlung zu Anerkennung und Entlastung vorzulegen. Vorher haben 2 Kassenprüfer, welche von der Generalversammlung gewählt sind, die Kassenbücher samt Belege zu prüfen. Der Generalversammlung ist ein Kassenprüfungsbericht vorzulegen. Die Kassenprüfer haben das Recht, jederzeit darüber hinaus Kassenprüfungen vorzunehmen.
Zu Veranstaltungen des Vereins sind die Entgelte so festzulegen, dass die voraussichtlichen Unkosten gedeckt werden können.
Alle Beiträge, Einnahmen und sonstigen Mittel des Vereins werden ausschließlich dem Vereinszweck verwendet. Niemand darf durch Vergütungen und Zuwendungen, die dem Verein fremd sind, begünstigt werden.
Etwaige Reinerträge aus Veranstaltungen mit wirtschaftlichem Geschäftsbetrieb im Sinne § 6 Gemeinnützigkeitsverordnung werden nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet.
Anträge auf Satzungsänderung können von jedem Mitglied 1 Woche vor der Generalversammlung gestellt werden.
Eine Satzungsänderung kann nur von der Generalversammlung mit einer Mehrheit von ¾ der erschienenen Mitglieder beschlossen werden. Im übrigen gelten die Vorschriften des BGB für Satzungsänderungen.
Die Auflösung kann nur von einer für diesen Zweck einberufenen Generalversammlung mit einer Mehrheit von 2/3 der erschienenen Mitglieder beschlossen werden.
Bei Auflösen des Vereins wird das verbliebene Vereinsvermögen der Stadt Lauterstein übergeben, mit der Bestimmung, es solange zu verwalten, bis ein anderer Verein mit den gleichen Bestrebungen und Zielen gegründet wird, um es dem neuen Verein zu übergeben.
Wird innerhalb von 5 Jahren kein Verein gegründet, so kann die Stadt Lauterstein das Vermögen mit Zustimmung des Finanzamtes anderen gemeinnützigen Zwecken zuführen.
Vorstehende Satzung der Stadtkapelle Musikverein Weißenstein e. V. in Lauterstein 2 ist am 25. November 1978 von der Generalversammlung beschlossen worden.
1. Satzungänderungsbeschluss – neue Fassung ist von der Generalversammlung am 16. Januar 1982 beschlossen worden.
2. Satzungsänderung in § 8 – ist von der Generalsversammlung am 19. Januar 1985 beschlossen worden.
3. Satzungsänderung in § 8 – ist von der Generalversammlung am 17. Januar 1987 beschlossen worden.
[1] BGB § 26 Vorstand; Vertretung
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References: § 8

§ 9
 § 26
 § 6
 § 8
 § 8
 § 26