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Timestamp: 2017-06-28 15:41:55+00:00

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Öffentliche Ausschreibung Hamburg 2017 Umstrukturierung Steinwerder Hafen - VE03 Uferwand mit Regenklärbecken und Abschlagbauwerk.
Referenznummer der Bekanntmachung: E-0571-16-O-EU 2017-04-20
Umstrukturierung Steinwerder Hafen - VE03 Uferwand mit Regenklärbecken und Abschlagbauwerk.
Referenznummer der Bekanntmachung: E-0571-16-O-EU
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Auftragsbekanntmachung - SektorenBauauftragRichtlinie 2014/25/EUAbschnitt I: AuftraggeberI.1)Name und AdressenHPA Hamburg Port AuthorityBrooktorkai 1Hamburg20457DeutschlandKontaktstelle(n): Daniel FeddrauTelefon: +49 40/42847-2075E-Mail: Fax: +49 40/42847-2612NUTS-Code: DE600Internet-Adresse(n):Hauptadresse: www.hamburg-port-authority.deI.2)Gemeinsame BeschaffungI.3)KommunikationDie Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.vergabe.rib.de/Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten KontaktstellenAngebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an folgende Anschrift: HPA Hamburg Port Authority AöRBrooktorkai 1Hamburg20457DeutschlandKontaktstelle(n): AusschreibungsstelleTelefon: +49 40/42847-2181E-Mail: Fax: +49 4042847-2612NUTS-Code: DE600Internet-Adresse(n):Hauptadresse: www.hamburg-port-authority.deI.6)Haupttätigkeit(en)HafeneinrichtungenAbschnitt II: GegenstandII.1)Umfang der BeschaffungII.1.1)Bezeichnung des Auftrags:
Referenznummer der Bekanntmachung: E-0571-16-O-EUII.1.2)CPV-Code Hauptteil45243600II.1.3)Art des AuftragsBauauftragII.1.4)Kurze Beschreibung:
Die Hamburg Port Authority (HPA) plant eine Teilverfüllung des Steinwerder Hafens mit einer Flächenerweiterung von etwa 40 000 m2. Diese erfolgt zur Erweiterung eines Umschlagbetriebes. Die vorgesehene Gesamtbaumaßnahme im Steinwerder Hafen beinhaltet die Herstellung einer neuen Uferwand als senkrechter Abschluss der Hafenbeckenverfüllung über eine Länge von etwa 87 m und den Bau von konstruktiven Entwässerungsbauwerken (VE 03).
II.1.5)Geschätzter GesamtwertII.1.6)Angaben zu den LosenAufteilung des Auftrags in Lose: neinII.2)BeschreibungII.2.1)Bezeichnung des Auftrags:II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)4523245045246400II.2.3)ErfüllungsortNUTS-Code: DE600Hauptort der Ausführung: Hamburg.
Der Entwurf sieht vor, eine neue Uferwand als Abschlusswand des verfüllten Hafenbeckens herzustellen. In den Anschlussbereichen sind Abfangewände über die Breite der überbauten Böschungen am Max-Brauer-Kai (östlicher Anschluss) sowie dem Schuppen 65 (westlicher Anschluss) vorgesehen. Desweiteren werden im Rahmen dieser Ausschreibung die konstruktiven Bauwerke der Oberflächenentwässerung, bestehend aus Regenklärbecken mit Abschlagbauwerk, Auslaufbauwerk, dem Rohbau eines HWS Pumpen- und Schieberschachts (HWS P./S. Schacht), sowie einer Bypass-Leitung für den Hochwasserfall zwischen einer HSE-Regenwasserentlastungsleitung und dem neu zu errichtenden HWS P./S. Schacht errichtet.
Die geplante Uferwand verläuft etwa 30 m südlich der Mündung des Querkanals in den Steinwerder Hafen. Die Ausbaulänge der Uferwand beträgt etwa 87 m und wird in 3 Blöcken, getrennt durch Blockfugen, errichtet.
Die Abfangewände schließen jeweils an die Uferwand an und werden über eine Länge von je etwa 8 m errichtet. Die westliche Abfangewand schließt an die vorhandene HWS-Wand am Polder 42 an.
Der tiefgegründete HWS P./S. Schacht wird aus baupraktischen Gründen im Zuge dieser Ausschreibung als Rohbau hergestellt. Das Regenklärbecken mit Abschlagbauwerk sind ab etwa 17 m hinter Spundwandachse angeordnet. Die Herstellung des Regenklärbeckens erfolgt in Fertigteilbauweise.
Die endgültige Oberfläche der neuen Betriebsfläche liegt auf ca. NHN + 5,40 m. Die im Rahmen dieser Ausschreibung hergestellte Übergabekote liegt auf NHN + 4,40 m.
II.2.5)ZuschlagskriterienDer Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführtII.2.6)Geschätzter WertII.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen BeschaffungssystemsLaufzeit in Monaten: 19Dieser Auftrag kann verlängert werden: neinII.2.10)Angaben über Varianten/AlternativangeboteVarianten/Alternativangebote sind zulässig: jaII.2.11)Angaben zu OptionenOptionen: neinII.2.12)Angaben zu elektronischen KatalogenII.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen UnionDer Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: neinII.2.14)Zusätzliche AngabenAbschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische AngabenIII.1)TeilnahmebedingungenIII.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder HandelsregisterAuflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen: 1.) Bescheinigung über die Eintragung in das Berufsregister ihres Sitzes oder Wohnsitzes,
2.) formlose Erklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 und § 124 GWB 2016 vorliegen,
3.) Nachweis der Zulassung für Leistungen der Kampfmittelsondierung und -freilegung im Stadtgebiet der FHH (KampfmittelVO § 10 (2)),
4.) Nachweis Gütezeichen Kanalbau, Qualifikationsanforderungen AK1 und D, für Leistungen des Gewerks Entwässerungsarbeiten,
5.) Nachweis Berufshaftpflichtversicherung und Umweltschadensversicherung,
6.) Bescheinigung Berufsgenossenschaft,
7.) Freistellungsbescheinigung Finanzamt,
8.) Bescheinigung der Sozialkasse.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle LeistungsfähigkeitAuflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien: 1.) Gesamtumsatz des Unternehmens in den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren. Bewertet wird der Mittelwert der Geschäftsjahre 2012 bis 2016.
2.) Umsatz des Unternehmens in den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmern ausgeführten Aufträgen. Bewertet wird der Mittelwert der Geschäftsjahre 2012 bis 2016.
3.) Anzahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen. Bewertet wird der Mittelwert der Geschäftsjahre 2014 bis 2016.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Zu 1.) Gesamtumsatz des Unternehmens: Die Leistungsfähigkeit gilt als erfüllt bei mind. netto 10 000 000 EUR durchschnittlichem Gesamt-Geschäftsumsatz pro Jahr.
zu 2.) Erklärung zum Jahresumsatz vergleichbarer Leistungen: Die Leistungsfähigkeit gilt als erfüllt bei mind. netto 1 500 000 EUR durchschnittlichem Umsatz für vergleichbare Leistungen.
zu 3.) Personalstruktur: Die Leistungsfähigkeit gilt als erfüllt bei durchschnittlich mind. 30 ständigen Mitarbeitern insgesamt.
III.1.3)Technische und berufliche LeistungsfähigkeitAuflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien: 1.) Die Ausführungen von vergleichbaren Leistungen sind nachzuweisen und die Leistungen mit Referenzen aus den letzten 6 Geschäftsjahren zu belegen.
Es sind zu jedem der Kompetenzbereiche als zwingende Mindestanforderung die geforderte Mindestzahl an Referenzen vom Bieter oder im Falle von Bietergemeinschaften von mind. einem der beteiligten Unternehmen einzureichen, die die untenstehenden Anforderungen erfüllen müssen.
2.) Personalstruktur der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Zu 1.) Mindestanforderungen zum Nachweis vergleichbarer Leistungen:
Kompetenzbereich A (Kaimauerbau, konstruktive Uferwände oder vergleichbare Bauwerke): mindestens 3 Referenzen aus den letzten 6 Jahren.
Kompetenzbereich B (Bereich Spezialtiefbau von rückverankerten kombinierten Spundwänden): mindestens 1 Referenz aus den letzten 6 Jahren.
Kompetenzbereich C (Bereich Spezialtiefbau von verpressten Tragelementen der Kategorien
- Rüttelinjektionspfähle (RI-Pfähle),
- Mikroverpresspfähle:
mindestens 2 Referenzen je Kategorie aus den letzten 6 Jahren.
zu 2.) Die Leistungsfähigkeit gilt als erfüllt bei durchschnittlich mind. 30 ständigen Mitarbeitern insgesamt.
III.1.4)Objektive Teilnahmeregeln und -kriterienAuflistung und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien: Die genannten Mindestanforderungen zur 1.) Wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit und zur 2.) Technische Leistungsfähigkeit müssen zwingend erfüllt sein. Wenn Mindestanforderungen nicht erreicht werden, erfolgt der Ausschluss vom weiteren Verfahren.
III.2)Bedingungen für den AuftragIII.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches PersonalVerpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sindAbschnitt IV: VerfahrenIV.1)BeschreibungIV.1.1)VerfahrensartOffenes VerfahrenIV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen BeschaffungssystemIV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des DialogsIV.1.6)Angaben zur elektronischen AuktionIV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: neinIV.2)VerwaltungsangabenIV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem VerfahrenIV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder TeilnahmeanträgeTag: 24/05/2017Ortszeit: 10:45IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte BewerberIV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:DeutschIV.2.6)Bindefrist des AngebotsIV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der AngeboteTag: 24/05/2017Ortszeit: 10:45Abschnitt VI: Weitere AngabenVI.1)Angaben zur Wiederkehr des AuftragsDies ist ein wiederkehrender Auftrag: neinVI.2)Angaben zu elektronischen ArbeitsabläufenVI.3)Zusätzliche Angaben:
2.) Die Unterlagen stehen ab sofort nur noch digital unter folgender Adresse zur Verfügung: https://vergabe.rib.de. Die Ausschreibung befindet sich unter der Maßnahme "Umstrukturierung Steinwerder Hafen - VE 03 Uferwand und konstruktive Entwässerungsbauwerke"; Vergabenummer E-0571-16-O-EU
3.) Bietergemeinschaften sind zugelassen, jedoch ist die Bildung einer Bietergemeinschaft zu begründen. Die Mitglieder der Bietergemeinschaft sind im Angebot vollständig zu benennen (Vordruck). Im Angebot ist ein zentraler Ansprechpartner anzugeben, der bevollmächtigt ist, die Bietergemeinschaft zu vertreten. Bei Bietergemeinschaften hat jedes Mitglied die Nachweise (gem. Pkt. III.1.1 + III.1.2) vorzulegen. Die Nachweise zu III.1.3 sind in Summe von einer Bietergemeinschaft vorzulegen. Ausländische Bieter /Unternehmen haben gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes (gem. Pkt. III.1) vorzulegen.
4.) Bei schriftlicher Angebotsabgabe, sind die Angebote als solche zu kennzeichnen und in einem verschlossenen Umschlag einzureichen.
5.) Sollten sich aus Sicht des Bieters Nachfragen ergeben, sind diese ausschließlich schriftlich unter Angabe der Vergabenummer E-0571-16-O-EU per Fax oder E-Mail an folgende Adresse zu richten:
E-Mail: 6.) Rechtzeitig beim Auftraggeber beantragte Auskünfte zu den Vergabeunterlagen werden in der nach §16SektVO Abs. 3 Nr. 1 vorgesehenen Frist bis sechs Kalendertage vor Eingang der Angebote erteilt.
7.) Fragen, die während des laufenden Verfahrens gestellt und beantwortet werden, sowie Informationen über ggf. Änderungspakete auf der e-Vergabe-Plattform sind ausschließlich unter http://www.hamburg-port-authority.de veröffentlicht und zwar im Bereich "Für Hafenkunden" und dort unter "Ausschreibungen/Bauleistungen". Der Bieter hat eigenverantwortlich und regelmäßig die Informationen abzurufen.
8.) Die Bewertung der Angebote erfolgt über die Zuschlagskriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen detailliert aufgeführt sind. Für die Bewertung der Zuschlagskriterien einzureichende Unterlagen sind in den Ausschreibungsunterlagen aufgeführt.
Das Fehlen von Unterlagen, die nicht nachgefordert werden, führt zwingend zum Ausschluss vom Vergabeverfahren. Dies gilt auch dann, wenn geforderte Unterlagen zwar physisch vorhanden sind, aber geforderte Mindestangaben fehlen.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/NachprüfungsverfahrenVI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/NachprüfungsverfahrenVergabekammer bei der Behörde für Stadtentwicklung und WohnenNeuenfelderstraße 19Hamburg21109DeutschlandVI.4.2)Zuständige Stelle für SchlichtungsverfahrenVI.4.3)Einlegung von RechtsbehelfenGenaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Hinsichtlich der Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen gilt § 160 Abs.3 Nr. 4 GWB 2016. Insbesondere ist ein Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren gemäß § 160 Abs.3 Nr. 4 GWB 2016 nur zulässig, soweit nichtmehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

References: § 123
 § 124
 § 10
 §16
 § 160
 § 160