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Timestamp: 2019-06-18 01:53:38+00:00

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Rechtsprechung: III ZR 263/04 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: BGH, 09.12.2004 | BGH, 29.07.2004
https://dejure.org/2005,121
BGH, 24.02.2005 - III ZR 263/04 (https://dejure.org/2005,121)
BGH, Entscheidung vom 24.02.2005 - III ZR 263/04 (https://dejure.org/2005,121)
BGH, Entscheidung vom 24. Februar 2005 - III ZR 263/04 (https://dejure.org/2005,121)
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ZPO § 321a, § 564
Anwendung des § 321a Zivilprozessordnung (ZPO) auf vor Inkrafttreten der Novelle am 1. Januar 2005 rechtskräftig gewordene Entscheidungen; Erfordernis der Auslegung nach den allgemeinen Grundsätzen des intertemporalen Zivilprozessrechts bei der Bestimmung, ob eine Neuregelung zuvor rechtskräftig gewordene Urteile erfaßt; Statthaftigkeit eines unter der Herrschaft neuen Rechts eingelegten Rechtsmittels; Notwendigkeit der Begründung einer Entscheidung über eine Gehörsrüge
ZPO § 321a (F: 1. Januar 2005) § 564
Anwendung des AnhörungsrügenG in Altfällen; Anforderungen an die Begründung einer Entscheidung über eine Gehörsrüge
Anhörungsrügengesetz - § 321a ZPO n.F. gilt auch für Altverfahren
LG Magdeburg, 18.12.2003 - 6 O 1581/00
BGH, 29.07.2004 - III ZR 263/04
NJW 2005, 1423
NJW 2005, 1432
MDR 2005, 887
AnwBl 2005, 25
Zwar ist ein Gericht nicht verpflichtet, zu jedem Angriffsmittel im Einzelnen Stellung zu nehmen (§ 313 Abs. 3 ZPO; Senat, Beschluss vom 24. August 2005 - VI ZR 227/04 - n.v.; BGH, Beschluss vom 24. Februar 2005 - III ZR 263/04 - NJW 2005, 1432, 1433).
Die Anhörungsrüge betrifft damit einen Fall der gesetzlich angeordneten Rechtskraftdurchbrechung (BGH, Beschluss vom 24. Februar 2005 - III ZR 263/04, NJW 2005, 1432;… vom 15. Juni 2010 - XI ZB 33/09, WM 2010, 1424 Rn. 17 f;… Zöller/Vollkommer, ZPO, 31. Aufl. § 321a Rn. 2); es handelt sich um einen Rechtsbehelf eigener Art, durch den das Gericht von der Bindungswirkung des § 318 ZPO sowie von der formellen und materiellen Rechtskraft freigestellt wird (BGH…, Beschluss vom 24. Juni 2009 - IV ZB 2/09, r+s 2010, 40 Rn. 15;… Musielak/Voit/Musielak, ZPO, 13. Aufl. § 321a Rn. 2).
Denn § 321 a ZPO in der Fassung des Anhörungsrügengesetzes vom 9. Dezember 2004 (BGBl I S. 3220) gilt - sofern die nach § 321 a Abs. 2 ZPO zu wahrenden Fristen noch nicht abgelaufen sind - auch für vor In-Kraft-Treten der Novelle am 1. Januar 2005 rechtskräftig gewordene Entscheidungen (vgl. BGH, Beschluss vom 24. Februar 2005 - III ZR 263/04 - VGH Baden-Württemberg, NJW 2005, S. 920;… ebenso zur Nichtzulassungsbeschwerde nach § 72 a ArbGG: BAG, NJW 2005, S. 1068).
Auch nach der Gesetzesbegründung kann eine Gehörsrüge gegen die Entscheidung über eine Nichtzulassungsbeschwerde nicht dazu eingelegt werden, eine Begründungsergänzung herbeizuführen (BT-Drucks. 15/3706 S. 16; vgl. auch Senatsbeschluß vom 24. Februar 2005 - III ZR 263/04 - NJW 2005, 1432, 1433).
Hingegen ist es nicht erforderlich, alle Einzelpunkte des Parteivortrags ausdrücklich zu bescheiden (BVerfGE 96, 205, 216 f.; BGH, Beschluss vom 24. Februar 2005 - III ZR 263/04, NJW 2005, 1432 f.).
Die Gerichte brauchen jedoch nicht jedes Vorbringen der Beteiligten in den Gründen der Entscheidung ausdrücklich zu bescheiden (BVerfGE 96, 205, 216 f.; BGH, Beschluss vom 24. Februar 2005 - III ZR 263/04 - NJW 2005, 1432 f.).
Falls die Rüge sich als begründet erweist, wird die Rechtskraft aber durchbrochen und das Verfahren gemäß § 321a Abs. 5 ZPO fortgeführt (BGH, Beschluss vom 24. Februar 2005 - III ZR 263/04, NJW 2005, 1432).
Die Gerichte brauchen jedoch nicht jedes Vorbringen der Beteiligten in den Gründen der Entscheidung ausdrücklich zu bescheiden (BVerfGE 96, 205, 216 f. ; BGH, Beschluss vom 24. Februar 2005 - III ZR 263/04 - NJW 2005, 1432 f.).
BGH, 20.05.2019 - VI ZR 298/18
BGH, 15.07.2010 - VI ZR 252/08
Bestimmung des Umfangs der gerichtlichen Pflicht zur Anhörung einer Partei im …
BGH, 26.02.2009 - XI ZR 593/07
Zurückweisung einer Anhörungsrüge; Umfang des rechtlichen Gehörs im …
BGH, 30.06.2016 - IX ZR 49/16
Auslegung der sofortiogen Beschwerde als statthafte Anhörungsrüge; Einlegung der …
BGH, 06.10.2006 - NotZ 46/05
Zurückweisung einer Anhörungsrüge gegen eine Beschwerdeentscheidung des …
BGH, 24.01.2007 - III ZR 103/06
BGH, 11.11.2009 - VI ZR 239/08
Gehörsrüge wegen nicht ausdrücklicher Bescheidung aller Einzelpunkte eines …
BGH, 18.05.2009 - XI ZR 178/08
Zurückweisung einer Gehörsrüge mangels Verletzung des Anspruchs auf rechtliches …
BGH, 06.10.2006 - NotZ 49/05
OLG Frankfurt, 19.12.2008 - 19 U 91/08
Wiedereinsetzung: Einfluss einer Anhörungsrüge auf den Ablauf der …
BGH, 04.12.2008 - XI ZR 81/08
BGH, 28.09.2006 - III ZB 114/05
BGH, 14.06.2006 - XI ZR 326/04
Zurückweisung der Gehörsrüge mangels Verletzung des rechtlichen Gehörs
BGH, 01.02.2010 - VI ZR 158/09
Anhörungsrüge im Nichtzulassungsbeschwerdeverfahren
BGH, 21.12.2005 - III ZR 29/05
BGH, 05.03.2015 - III ZR 394/14
Unzulässigkeit eines Ablehnungsgesuchs wegen der Besorgnis der Befangenheit eines …
BGH, 04.11.2008 - XI ZR 41/07
BGH, 21.12.2005 - III ZR 109/05
BGH, 20.05.2009 - III ZR 75/08
Verletzung des Rechts auf Gewährung rechtlichen Gehörs durch Beschwerdevorbringen …
BGH, 21.12.2005 - III ZR 87/05
BGH, 09.05.2005 - II ZR 142/03
BGH, 11.07.2013 - IX ZR 334/12
Erfolgslose Anhörungsrüge
BGH, 05.03.2007 - XI ZR 52/06
BGH, 13.09.2006 - XI ZR 31/05
BGH, 26.03.2012 - VI ZR 224/11
Anforderungen an eine Begründung einer Entscheidung i.R.e. …
BGH, 29.11.2010 - XI ZR 318/08
Zurückweisung einer Anhörungsrüge gegen eine Nichtzulassungsbeschwerde aufgrund …
BGH, 27.09.2005 - XI ZR 113/04
Anforderungen an die Begründung der Entscheidung über eine Gehörsrüge
BGH, 14.06.2006 - I ZR 326/04
ZPO § 321a Abs. 4 Satz 5, § 544 Abs. 4 Satz 2 Halbs. 2
SG Karlsruhe, 06.08.2015 - S 1 SF 2450/15
Sozialgerichtliches Verfahren - Kostenfestsetzung - Aufwendungen für vom Gericht …
https://dejure.org/2004,423
BGH, 09.12.2004 - III ZR 263/04 (https://dejure.org/2004,423)
BGH, Entscheidung vom 09.12.2004 - III ZR 263/04 (https://dejure.org/2004,423)
BGH, Entscheidung vom 09. Dezember 2004 - III ZR 263/04 (https://dejure.org/2004,423)
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GG Art. 14; BGB § 839; BBergG § 7, § 8, § 12; SachsAnhEntschG § 1
Eigentumsrechtlicher Schutz von Rechtspositionen nach dem BBergG; Verschulden des Amtsträgers
Verschulden des Amtsträgers
nomos.de , S. 32 (Kurzinformation)
§ 839 BGB; §§ 7, 8, 12 BBergG; § 1 EntschG LSA; Art. 14 GG
Kein eigentumsrechtlicher Schutz für Anspruch auf Erteilung einer Abbaubewilligung nach § 8 BBergG
Begrenzung der Revisionszulassung auf bestimmte Rechtsfragen; Prozessuale Abtrennbarkeit von Amtshaftungsansprüchen und aus demselben Sachverhalt hergeleiteten Entschädigungsansprüchen aus enteignungsgleichem Eingriff; Amtshaftungsansprüche wegen Ablehnung der bergrechtlichen Bewilligung zur Förderung hochwertiger Kiese und Kiessande und wegen Dauer der Antragsbearbeitung; Folgen eines Beruhens des fehlerhaften Bescheides im Ergebnis nicht auf einem Verschulden der handelnden Beamten; Möglichkeit der Begründung eines Schuldvorwurfs durch jeden objektiven Rechtsirrtum; Voraussetzungen für die Versagung einer Abbaubewilligung; Entschädigungsansprüche aus enteignungsgleichem Eingriff; Eingriff ins Eigentum bei einer Verweigerung der beantragten Abbaukonzession; Umfassung von lediglichen Chancen und Aussichten durch das Schutzgut der Eigentumsgarantie
Zusammenfassung von "Anmerkung zur Entscheidung des BGH vom 09.12.2004, III ZR 263/04 (Ersatzansprüche wegen Versagung einer bergrechtlichen Bewilligung)" von Prof. Dr. Gunther Kühne, LL.M., original erschienen in: DVBl 2005, 978 - 980.
BGHZ 161, 305
NJW 2005, 748
MDR 2005, 630
NJ 2007, 432
FamRZ 2005, 261 (Ls.)
VersR 2005, 1083
DVBl 2005, 373
DVBl 2005, 978
BauR 2005, 1299
Anders ist es aber, wenn die Rechtsfrage nicht einfach zu beurteilen ist beziehungsweise die Auslegung einer Vorschrift - bezogen auf den zur Entscheidung stehenden Einzelfall - zweifelhaft sein kann und insoweit die Sache weder durch die Rechtsprechung geklärt noch im Schrifttum abschließend behandelt ist (vgl. nur Senat, Urteile vom 5. Februar 1968 - III ZR 162/66, VersR 1968, 788, 790; vom 10. April 1986 - III ZR 209/84, NVwZ 1987, 168, 169;… vom 17. März 1994 aaO und vom 9. Dezember 2004 aaO S. 309 f; Beschluss vom 19. Dezember 1991 - III ZR 9/91, NJW-RR 1992, 919;… siehe zum Ganzen auch Staudinger/Wöstmann, BGB, Neubearbeitung 2013, § 839 Rn. 204 ff).
Dieser wird - wie vorstehend ausgeführt - durch den zugrundeliegenden Lebenssachverhalt abgegrenzt, nicht durch eine bestimmte materiell-rechtliche Anspruchsgrundlage: So bilden ein Amtshaftungsanspruch und ein aus demselben Sachverhalt hergeleiteter Entschädigungsanspruch aus enteignungsgleichem Eingriff prozessual einen einheitlichen Streit- und Entscheidungsgegenstand (vgl. Bundesgerichtshof, Urteil vom 9. Dezember 2004, BGHZ 161, S. 305 ff. = NJW 2005, S. 748 ff., juris Rn. 8;… Urteil vom 3. Juli 1997, BGHZ 136, S. 182 ff. = NJW 1997, S. 3432, 3433).
Das Bundesverfassungsgericht zieht einen Eigentumsschutz subjektiv-öffentlicher Rechte nur dann in Betracht, wenn sie dem Einzelnen eine Rechtsposition verschaffen, die so stark ist, dass ihre ersatzlose Entziehung dem rechtstaatlichen Gehalt des Grundgesetzes widersprechen würde, sie also insbesondere ein Äquivalent eigener Leistung darstellen und nicht überwiegend auf staatlicher Gewährung beruhen (s. etwa BVerfGE 72, 176, 193 und BVerfG NVwZ 2002, 197, jew. m.w.N.; vgl. auch Senatsurteile vom 9. Dezember 2004 - III ZR 263/04, BGHZ 161, 305, 312 f …und vom 7. Juli 2016 - III ZR 28/15, BGHZ 211, 88 Rn. 47).
Dies gilt insbesondere in Fällen, in denen die tatsächlich unrichtige Rechtsanwendung eine Vorschrift betrifft, deren Inhalt bezogen auf den zur Entscheidung stehenden Einzelfall zweifelhaft sein kann und noch nicht durch eine höchstrichterliche Rechtsprechung klargestellt ist (…BGH Beschl. v. 19. Dezember 1991, III ZR 9/91, www.jurisweb.de Rz. 2 = NJW-RR 1992, 919; Urt. v. 9. Dezember 2004, III ZR 263/04, www.jurisweb.de Rz. 12 = NJW 2005, 748, 749), wie dies hier in Bezug auf § 87 AktG und seine Bedeutung innerhalb des Untreuetatbestandes (§ 266 StGB) der Fall ist.
Dass er diesen Ansatz in seiner jüngeren Judikatur hat aufgeben wollen, ist nicht ersichtlich und kann - jedenfalls für die hier zu beurteilende Fallkonstellation - insbesondere nicht aus der ständig gebrauchten Wendung hergeleitet werden, wonach immer dann, wenn die nach sorgfältiger Prüfung gewonnene Rechtsansicht des Amtsträgers als rechtlich vertretbar angesehen werden könne und er daran bis zur gerichtlichen Klärung der Rechtsfrage festhalte, aus der späteren Missbilligung seiner Rechtsauffassung durch die Gerichte ein Schuldvorwurf nicht hergeleitet werden könne (zuletzt BGH Urt. v. 9. Dezember 2004, III ZR 263/04, www.jurisweb.de Rz. 12 = NJW 2005, 748, 749 m.w.N.).
a) Nach ständiger, seit langem bestehender Rechtsprechung des Senats sind die Zivilgerichte im Amtshaftungsprozess an rechtskräftige Entscheidungen von Verwaltungsgerichten im Rahmen ihrer Rechtskraftwirkung (§ 121 VwGO) gebunden (vgl. nur BGHZ 9, 329, 330 ff ; 103, 242, 244 f; 119, 365, 368; 134, 268, 273; 146, 153, 156; 161, 305, 309).
(1) § 308 Abs. 1 ZPO steht der Zubilligung einer Entschädigung nach Aufopferungsgrundsätzen nicht entgegen, weil auch eine solche Entschädigung in Form einer Geldzahlung erfolgt und der Kläger eine Geldzahlung begehrt; sie ist Gegenstand der Klage, da ein Amtshaftungsanspruch und ein aus demselben Sachverhalt hergeleiteter Entschädigungsanspruch prozessual einen einheitlichen Streit- und Entscheidungsgegenstand bilden (vgl. Bundesgerichtshof, Urteil vom 9. Dezember 2004, BGHZ 161, S. 305 ff. = NJW 2005, S. 748 ff., juris Rn. 8;… Urteil vom 3. Juli 1997, BGHZ 136, S. 182 ff. = NJW 1997, S. 3432, 3433 zum Anspruch aus enteignungsgleichem Eingriff).
a) das Urteil des Bundesgerichtshofs vom 9. Dezember 2004 - III ZR 263/04 -,.
Die Entscheidungen des Bundesgerichtshofs (BGHZ 161, 305) und des Oberlandesgerichts Naumburg, die die Beschwerdeführerin angreift, weil sie den von ihr geltend gemachten Anspruch auf Gewährung einer Entschädigung nach § 1 Abs. 1 des Gesetzes zur Regelung von Entschädigungsansprüchen im Land Sachsen-Anhalt wegen der rechtswidrigen Versagung einer bergbaurechtlichen Bewilligung ablehnen, sind verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden.
aa) Der eingerichtete und ausgeübte auch landwirtschaftliche Gewerbebetrieb stellt eine durch Art. 14 Abs. 1 GG geschützte Rechtsposition dar (Senatsurteile BGHZ 67, 190, 192; 92, 34, 37; 156, 257, 261; 161, 305, 312), wie auch das durch den schuldrechtlichen Pachtvertrag gewährte Nutzungsrecht am jeweiligen Grundstück (Senatsurteile vom 2. Februar 1984 - III ZR 170/82 - NJW 1984, 1878, 1879; BGHZ 83, 1, 3; 156, 257, 259 f).
BGH, 24.06.2010 - III ZR 315/09
Amtshaftung eines Bezirksschornsteinfegers: Beachtlichkeit einer auf Grund ihrer …
BGH, 18.07.2013 - III ZR 323/12
Amtshaftungsanspruch eines Vor-Zweckverbandes wegen nicht sachgemäßer Ausübung …
BVerwG, 03.03.2011 - 7 C 4.10
Erdwärme; Geothermie; Aufsuchungserlaubnis; Verlängerung; planmäßige Aufsuchung; …
OLG Naumburg, 13.03.2014 - 2 U 26/13
Zivilgerichtlicher Amtshaftungsprozess: Bindungswirkung eines vorangegangenen …
OVG Nordrhein-Westfalen, 08.11.2006 - 12 B 2077/06
Begriff der Eignung der Tagespflegeperson als der gerichtlichen Überprüfung …
BVerwG, 03.03.2011 - 7 C 5.10
Verlängerung einer bergrechtlichen Erlaubnis zur Aufsuchung von Erdwärme und Sole …
OLG München, 05.05.2011 - 1 U 3829/10
Amtshaftung: Äußerung von Bedenken gegen die Zulässigkeit eines Bauvorhabens im …
https://dejure.org/2004,7249
BGH, 29.07.2004 - III ZR 263/04 (https://dejure.org/2004,7249)
BGH, Entscheidung vom 29.07.2004 - III ZR 263/04 (https://dejure.org/2004,7249)
BGH, Entscheidung vom 29. Juli 2004 - III ZR 263/04 (https://dejure.org/2004,7249)
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Einstellung einer Zwangsvollstreckung nach fehlendem Schutzantrag im Berufungsrechtszug
ZPO § 712 § 719 Abs. 2
NJW-RR 2005, 147
Vorläufig vollstreckbares Räumungsurteil: Voraussetzungen einer einstweiligen …
Dies kann jedoch das Absehen von einem Vollstreckungsschutzantrag nach § 712 ZPO nicht rechtfertigen, weil es grundsätzlich in den Risikobereich der Partei fällt (…Senatsbeschluss vom 10. April 2003 - XII ZR 280/01 - juris Rn. 6; BGH Beschlüsse vom 23. Oktober 2007 - XI ZR 449/06 - WuM 2008, 50; vom 29. Juli 2004 - III ZR 263/04 - NJW-RR 2005, 147, 148 und vom 26. September 1991 - I ZR 189/91 - NJW-RR 1992, 189, 190).
Das gilt selbst dann, wenn die Auffassung zu den Erfolgsaussichten auf eine vorläufige Einschätzung des Berufungsgerichts gestützt ist (BGH Beschluss vom 29. Juli 2004 - III ZR 263/04 - NJW-RR 2005, 147, 148), was die Beklagten vorliegend nicht einmal behaupten.
BGH, 25.09.2007 - KZR 24/07
Darüber hinaus entspricht es der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, dass die Einstellung nach § 719 Abs. 2 ZPO regelmäßig dann zu versagen ist, wenn der Schuldner es versäumt hat, im Berufungsrechtszug einen ihm möglichen und zumutbaren Vollstreckungsschutzantrag nach § 712 ZPO zu stellen (Senatsbeschl. v. 24.9.1996 - KZR 17/96, ZIP 1996, 1798; BGH, Beschl. v. 6.6.2006 - XII ZR 80/06, NJW-RR 2006, 1088 Tz. 5 ff.; v. 29.7.2004 - III ZR 263/04, NJW-RR 2005, 147).
BGH, 15.06.2016 - VI ZA 6/16
Statthaftigkeit der Einstellung der Zwangsvollstreckung im Verfahren der …
Die Einschätzung der Erfolgsaussichten eines Rechtsmittels fällt regelmäßig in den Risikobereich der Parteien (vgl. BGH…, Beschluss vom 26. September 1991 - I ZR 189/91, BGHR ZPO § 719 Abs. 2 Gläubigerinteressen 2; Beschluss vom 29. Juli 2004 - III ZR 263/04, NJW-RR 2005, 147 Rn. 4).
BGH, 08.07.2008 - LwZR 5/08
Voraussetzungen der vorläufigen Einstellung der Zwangsvollstreckung in der …
Der Schuldner kann sich daher nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes nicht auf einen unersetzlichen Nachteil berufen, wenn er im Berufungsrechtszug keinen Vollstreckungsschutzantrag nach § 712 ZPO gestellt hat (BGH, Beschl. v. 6. Mai 2004, V ZA 4/04, NJW-RR 2004, 936; Beschl. v. 29. Juli 2004, III ZR 263/04, NJW-RR 2005, 147; Beschl. v. 9. August 2004, VIII ZR 178/04, WuM 2004, 553).
OVG Nordrhein-Westfalen, 24.10.2013 - 17 B 1185/13
Antrag auf vorläufige Einstellung einer Zwangsvollstreckung; Zulassung der …
vgl. OLG Köln, Beschluss vom 21. Februar 1994 - 2 U 185/93 -, juris, Rdn. 6; ebenso die Rechtsprechung des BGH zu § 719 Abs. 2 ZPO, vgl. etwa BGH, Beschluss vom 29. Juli 2004 - III ZR 263/04 -, juris, Rdn. 3.

References: § 321
 § 564
 § 321
 § 321
 § 564
 § 321
 § 321
 § 318
 § 321
 § 321
 § 321
 § 72
 § 321
 § 321
 § 544
 Art. 14
 § 839
 § 7
 § 8
 § 12
 § 1

§ 839
 § 1
 Art. 14
 § 8
 BGH 
 § 839
 § 87
 BGH 
 § 308
 § 1
 Art. 14
 § 712
 § 719
 § 712
 BGH 
 § 719
 § 712
 § 719
 § 712
 BGH 
 § 719