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Timestamp: 2018-09-21 05:52:13+00:00

Document:
Ausschreibung - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen in Wetzlar (ID:13393057)
> DTAD-ID: 13393057
Bei dem betreffenden Gebäude handelt es sich um den Neubau des Feuerwehrhauptstützpunktes für die Freiwillige Feuerwehr Wetzlar in der Ernst-Leitz-Str. 44. Das Bestandsgebäude weist erhebliche...
Magistrat der Stadt Wetzlar – Amt für Gebäudemanagement -
Telefon: +49 6441990
E-Mail: Amtfuergebaeudemanagement@wetzlar.de
Statistik Stadt Wetzlar
Generalplanerleistungen Ersatzneubau Feuerwehrstützpunkt Wetzlar.
Bei dem betreffenden Gebäude handelt es sich um den Neubau des Feuerwehrhauptstützpunktes für die Freiwillige Feuerwehr Wetzlar in der Ernst-Leitz-Str. 44. Das Bestandsgebäude weist erhebliche Mängel auf und soll in zwei Bauabschnitten während des laufenden Betriebes ersetzt werden.
Die Grundstücksfläche beträgt ca. 9 290 m², die Nutzfläche für die Feuerwehr einschließlich der Jugendfeuerwehr beträgt ca. 3 800 m², davon sind ca. 1 100 m² Stellflächen für Fahrzeuge und Geräte. Die Baukosten für KG 200-600 betragen ca. 9 000 000 EUR (brutto) davon entfallen auf KG 300-400 ca. 7 400 000 EUR (brutto).
Ausgeschrieben sind die Generalplanerleistungen mit folgenden Planungsleistungen:
Objektplanung Gebäude, Fachplanung Technische Gebäudeausrüstung mit Anlagengruppen 1-8, Beratungsleistung Bauphysik mit Wärme- und Schallschutz, Geophysik sowie baulicher Brandschutz.
Das Objekt wird in folgende Honorarzonen eingestuft:
Objektplanung Gebäude III, Technische Gebäudeausrüstung II.
364716-2017
2017/S 178-364716
WFW GP
Wert ohne MwSt. 9.000.000,00 EUR
Qualitätskriterium - Name: Erfahrung des Gesamt-Projektleiters / Gewichtung: 30 %
Qualitätskriterium - Name: Projektbezogene Personalstruktur / Gewichtung: 15 %
Qualitätskriterium - Name: Konkrete Maßnahmen zur Kosten-, Termin- und Qualitätssteuerung / Gewichtung: 10 %
Qualitätskriterium - Name: Honorar mit Generalplanerzuschlag sowie Nebenkosten und Stundensätze / Gewichtung: 5 %
Vom Bewerber (sowie von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft und allen Nachunternehmern):
— bei juristischen Personen ein aktueller Auszug aus dem Handelsregister;
— bei Partnerschaftsgesellschaften ein aktueller Auszug aus dem Partnerschaftsregister.
— Nachweis der Berufszulassung für die Objektplanung Gebäude: Architekt/in,
— Nachweis der Berufszulassung für den Leistungsbereich Technische Gebäudeausrüstung: Ingenieur/-in.
Geforderte Berufsqualifikation des Auftragnehmers oder bei der juristischen Person der Geschäftsführers oder der für die Durchführung der Aufgabe verantwortlichen Person gem. §75 Abs. 1-3 VgV; bei ausländischen Bewerbern ist ein gleichwertiger Nachweis des entsprechenden Herkunftslandes vorzulegen (von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft).
Nachweis der beruflichen Qualifikation /Nachweisberechtigung der Leistungsbereiche Bauphysik mit Wärme- und Schallschutz, Geophysik/Geotechnik und baulicher Brandschutz wird vorbehalten auf Nachfrage.
Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung (gem. § 45 Abs. 1 (3) VgV) für die Planungsbereiche:
— Objektplanung Gebäude mit einer Deckungssumme von mind. 3 000 000 EUR für Personenschäden und mind. 3 000 000 EUR für sonstige Schäden,
— Technische Gebäudeausrüstung mit einer Deckungssumme von mind. 3 000 000 EUR für Personenschäden und mind. 1 000 000 EUR für sonstige Schäden,
bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut oder die urschriftliche Erklärung eines entsprechenden Haftpflichtversicherers, dass er mit dem Bewerber im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung in gleicher Höhe abzuschließen bereit ist, gemäß §45 Abs. 4 (2).
Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung für die Leistungsbereiche Bauphysik mit Wärme- und Schallschutz, Geophysik/Geotechnik und baulicher Brandschutz wird vorbehalten auf Nachfrage.
— Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung:
Objektplanung Gebäude mit einer Deckungssumme von mind. 3 000 000 EUR für Personenschäden und mind. 3 000 000 EUR für sonstige Schäden;
Technische Gebäudeausrüstung mit einer Deckungssumme von mind. 3 000 000 EUR für Personenschäden und mind. 1 000 000 EUR für sonstige Schäden.
— A Objektplanung Gebäude:
A Nachweis von drei erbachten, vergleichbaren Planungsleistungen nach §34 HOAI für Neubau ähnlicher Schwierigkeit mit Baukosten Kostengruppe 300+400 > 5 000 000 EUR brutto, mind. Honorarzone III, LPH 2-8, Fertigstellung in den letzten 8 Jahren, wobei die Übergabe an den Bauherren im Zeitraum 07/2009- 07/2017 erfolgt sein muss, davon:
A.1 – ein Referenzprojekt, Neubau mit vergleichbarer Nutzung oder Komplexität (Feuerwehrwache oder Berufsfeuerwehren, Gefahrenabwehrzentren) und Leistungen der Generalplanung;
A.2 – ein Referenzprojekt, Neubau mit vergleichbarer Nutzung oder Komplexität (keine Wohnbauten) und Leistungen der Generalplanung;
A.3 – ein Referenzprojekt, Ersatzneubau /Sanierung mit Ergänzungsbau im laufenden Betrieb.
Zu den oben genannten Referenzprojekten A.1 – A.3 ist jeweils eine aussagekräftige Darstellung (zB: Grundrisse, Schnitte, Ansichten, Fotos) auf jeweils bis zu 3 DinA4 Seiten vorzulegen.
Hinweis: die oben genannten Referenzen dürfen nicht identisch sein.
A.4 Vorlage von drei Referenzschreiben, davon je ein Referenzschreiben zu den vorgenannten vergleichbaren Referenzprojekt A.1 – A.3;
A.5 Projektliste der in den letzten 8 Jahren erbrachten Leistungen im Bereich Objektplanung im Hochbau.
— B1 Technische Gebäudeausrüstung HLS Anlagengruppen 1, 2, 3, 7(tw.) und 8:
B1 Nachweis von zwei erbachten, vergleichbaren Fachplanerleistungen nach §55 HOAI für Neubau ähnlicher Schwierigkeit mind. Honorarzone II, LPH 2-8 und Fertigstellung in den letzten 8 Jahren, wobei die Übergabe an den Bauherren im Zeitraum 07/2009- 07/2017 erfolgt sein muss, davon:
B1.1 – ein Referenzprojekt, Neubau mit vergleichbarer Nutzung oder Komplexität (Feuerwehrwache oder Berufsfeuerwehren, Gefahrenabwehrzentren) mit Baukosten Kostengruppe 410-430 und 470 (teilweise) > 750 000 EUR brutto;
B1.2 – ein Referenzprojekt, Neubau mit vergleichbarer Nutzung oder Komplexität (keine Wohnbauten) mit Baukosten Kostengruppe 410-430 und 480 > 750 000 EUR brutto.
B1.3 Vorlage von zwei Referenzschreiben, davon je ein Referenzschreiben zu den vorgenannten vergleichbaren Referenzprojekt B1.1+B1.2
B1.4 Projektliste der in den letzten 8 Jahren erbrachten Leistungen im Bereich Technische Gebäudeausrüstung.
— B2 Technische Gebäudeausrüstung ELT Anlagengruppen 4, 5 und 7(tw.)
B2 Nachweis von zwei erbachten, vergleichbaren Fachplanerleistungen nach §55 HOAI für Neubau ähnlicher Schwierigkeit, mind. Honorarzone II, LPH 2-8 und Fertigstellung in den letzten 8 Jahren, wobei die Übergabe an den Bauherren im Zeitraum 07/2009- 07/2017 erfolgt sein muss, davon:
B2.1 – ein Referenzprojekt, Neubau mit vergleichbarer Nutzung oder Komplexität (Feuerwehrwache oder Berufsfeuerwehren, Gefahrenabwehrzentren) mit Baukosten Kostengruppe 440, 450 und 470 (teilweise) > 500 000 EUR brutto;
B2.2 – ein Referenzprojekt, Neubau mit vergleichbarer Nutzung oder Komplexität (keine Wohnbauten) mit Baukosten Kostengruppe 440, 450 > 500 000 EUR brutto.
B2.3 Vorlage von zwei Referenzschreiben, davon je ein Referenzschreiben zu den vorgenannten vergleichbaren Referenzprojekt B2.1+B2.2.
B2.4 Projektliste der in den letzten 8 Jahren erbrachten Leistungen im Bereich Technische Gebäudeausrüstung.
Zu den oben genannten Referenzprojekten B1.1+B1.2 u. B2.1+B2.2 ist jeweils eine aussagekräftige Darstellung (z. B.: Grundrisse, Schnitte, Ansichten, Fotos) auf jeweils bis zu 3 DinA4 Seiten vorzulegen.
— Zu den Planungsbereichen C Bauphysik, D Geophysik/Geotechnik, E Leistungen Brandschutz jeweils eine Projektliste der in den letzten 8 Jahren erbrachten Leistungen im Bereich.
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.had.de/onlinesuche_freeeu.html?SHOWPUB=5165-142
E-Mail: wfw@goedeking.de
Magistrat der Stadt Wetzlar – Büro des Baudezernates
Das Gebäude soll Unterstellmöglichkeiten für insgesamt 23 Fahrzeuge, einen Sozialbereich, Schulungs- und Gruppenräume, einen Verwaltungs- und Aufenthaltsbereich, Werkstätten und Technikräume sowie eine Atemschutzübungsstrecke erhalten. Ein weiterer Bestandteil der Planungsleistungen sind die Außenanlagen mit 50 Stell- und Einsatzparkplätzen und dem Alarm- und Übungshof.
Im Vorfeld des Projektes wurden Untersuchungen durchgeführt, die der Machbarkeit anhand der vorgegebenen Situation im Vergleich zu einem Neubau dienen. Alle Unterlagen die zur Entscheidungsfindung Abriss/Neubau beitrugen, sind bei der Stadt Wetzlar nach vorheriger Terminvereinbarung mit Frau Anette Vollmer (Anette.Vollmer@wetzlar.de) einsehbar. Alle Unterlagen den Neubau betreffend, sind mit dieser Auftragsbekanntmachung veröffentlicht.
Nach derzeitigem Kenntnisstand Planungsbeginn Anfang 2018, Fertigstellung bis 2022.
Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung der Leistung.
Darüber hinaus ist optional eine Beauftragung der Tragwerksplanung beabsichtigt.
A) Vollständiger Nachweis zu III.1.1),
b) Vollständige Unterlagen zu III.1.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit des Bewerbers,
c) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers zu III.1.3):
gemäß nachfolgenden Wertungskriterien:
Für die Gesamtwertung aller Planungs- und Leistungsbereiche (Leistungsbereiche der Generalplanung) erfolgt folgende Wichtung:
— Objektplanung Gebäude mit 60 %,
— Leistungen der Technischen Gebäudeausrüstung,
HLS mit Anlagegruppe 1, 2, 3, 8 und anteilig 7 mit 25 %
ELT Anlagegruppe 4, 5 und anteilig 7 mit 15 %;
es folgen jeweils getrennte Wertungen innerhalb der einzelnen Bereiche:
— drei Referenzprojekte (Wichtung 75 %)
— Referenzschreiben (Wichtung 20 %)
— Projektliste (Wichtung 5 %)
— zwei Referenzprojekte (Wichtung 70 %)
— Referenzliste (Wichtung 10 %)
Optional ist eine Beauftragung der Leistungen der Tragwerksplanung beabsichtigt.
Nachweis der Berufszulassung Architekt/-in für den Bereich Objektplanung Gebäude und der Berufszulassung Ingenieur/-in für den Bereich Technische Gebäudeausrüstung des Auftragnehmers bzw. bei juristischen Personen der für die Durchführung verantwortlichen Person gemäß §75 Abs. 1-3 VgV; bei ausländischen Bewerbern ist ein geleichwertiger Nachweis der Herkunftslandes vorzulegen.
(Siehe III.1.1).
— Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen sowie das Nichtvorliegen von Verurteilungen gemäß § 42 (1) VgV, §§ 123 und 124 GWB.
— Eigenerklärung über evtl. wirtschaftliche Verknüpfungen mit Dritten.
— Eigenerklärung im Auftragsfalle die Verpflichtungserklärung zur Einhaltung von Tariftreue und Mindestentgelt nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG).
(Die Vorlage der oben genannten Erklärungen sind von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft und allen Nachunternehmern zu erbringen).
— Gegebenenfalls Verpflichtungserklärung des/der Nachunternehmer/s mit Ansprechpartner, Leistungsanteil sowie den Angaben über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen und den Nachweis der Berufszulassung als Ingenieur/-in.
— Gegebenenfalls Erklärung von Bewerber-/Bietergemeinschaften zur gesamtschuldnerischen Haftung;
— sowie alle unter Punkt VI.3 beschriebenen Unterlagen.
Bewerbungen ohne ausgefüllten Bewerbungsbogen werden ausgeschlossen.
— Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist das Formblatt „Bewerbungsbogen“ von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft auszufüllen und mit allen erforderlichen Angaben, Erklärungen und Nachweise der Leistungsfähigkeit von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
Wird sich der Leistung eines Nachunternehmers in Form der Eignungsleihe bedient, sind die folgenden Bewerbungsbedingungen der Eignungsleihe zu beachten:
— Im Falle einer grundsätzlich möglichen Eignungsleihe sind die erforderlichen Angaben, Erklärungen und Nachweise auch für den Nachunternehmer entsprechend dem vorgesehenen Auftragsumfang vorzulegen. (Eignungsnachweise sind: wirtschaftl. Verknüpfung, Berufszulassung Architekt/- in, bzw. Ingenieur/-in, Auszug Handelsregister, Ansprechpartner und Leistungsbereich).
1. Sämtliche vorgenannten Angaben und Nachweise sind verbindlich auf Basis des Formblattes „Bewerbungsbogen“ zu erbringen.
3. Es ist sicherzustellen, dass die Bewerbungsdokumente zum Auswahlverfahren in Papierform und zusätzlich 1-fach auf Datenträger unter der unter I.3) genannten Kontaktstelle (Magistrat der Stadt Wetzlar, Büro des Baudezernates, Ernst-Leitz-Straße 30, 35578 Wetzlar)) bis zum Abgabetermin eingegangen sind.
Auf dem Umschlag ist zwingend anzugeben: „Ersatzneubau Feuerwehrstützpunkt Wetzlar“.
Das Versandrisiko für den rechtzeitigen Eingang liegt beim Bewerber. Es gilt ausdrücklich nicht der Poststempel. Es sind keine Bewerbungen per Fax, eMail oder andere elektronische Wege zugelassen.
Vorläufige Termine für das Verhandlungsverfahren im Anschluss an den Teilnahmewettbewerb:
— Angebotsaufforderung an die ausgewählten Bieter: ca. 43. KW 2017;
— Einreichen des Angebots: ca. 47. KW 2017;
— Verhandlungsgespräche: ca. 49. KW 2017.

References: §75
 § 45
 §45
 §34
 §55
 §55
 §75
 § 42