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Timestamp: 2020-04-08 14:04:36+00:00

Document:
Schottenpfarren.at: Friedhofsgebühren-Ordnung
Die Friedhofsgebühren dienen allein der Finanzierung der Erweiterung, der Instandhaltung und Pflege des Friedhofs. Sie wurden im Vermögensverwaltungsrat der Pfarre Klein-Engersdorf vom 11.2.2019 beschlossen.
Neubearbeitung der Friedhofsordnung aufgrund des Friedhofs- und Bestattungsgesetzes des Landes NÖ vom 1.1.2007 und der Friedhofsordnung für die niederösterreichischen katholisch-konfessionellen Friedhöfe der Erzdiözese Wien.
1. Grabstellengebühr Friedhof St. Veit und St. Anna:
Grab Sonderklasse (Extragröße)
2. Erneuerungsgebühren nach 10 Jahren
Grab EUR 195 EUR 390
EUR 295 EUR 525
EUR 465 EUR 930
3. Beerdigungsgebühr pro Leichnam EUR 110
4. Enterdigungsgebühr pro Leichnam EUR 220
5. Gebühren für Grabdenkmäler (einmalig):
Grabstein (Grabkreuze sind OHNE Gebühr) EUR 110
Einfassung EUR 110
Grabdeckel einfach *) EUR 250
Grabdeckel doppelt *) EUR 500
*) Der Steinmetz verrechnet unabhängig von der Friedhofsverwaltung bei jedem Begräbnis zur Hebung/Wiederaufsetzen des Deckels eine Gebühr.
6. Betriebskosten/Servicegebühr:
Betriebskostenpauschale EUR 10,--/Jahr (für Müllentsorgung / Wasser / Instandhaltung der Wege etc.) wird mit der Nutzungsentgelt-Vorschreibung eingehoben.
7. Pflegefreie Gräber am Friedhof St. Laurentius:
Sarg- und Urnenbestattung auf der Naturblumenwiese (inklusive Grabung und Namenstafel für 10 Jahre am zentralen Grabdenkmal mit der Möglichkeit der Verlängerung): Urnenbestattung EUR 1.200; Sargbestattung EUR 1.900
§ 1- Eigentümer
Der Friedhof von Flandorf, Hagenbrunn und Klein-Engersdorf ist ein Pfarrfriedhof und somit im Besitz der Pfarre Klein-Engersdorf.
Die Verwaltung des Friedhofes obliegt dem Pfarramt, das für die Instandhaltung des Friedhofes, für die Einhaltung der Friedhofsord-nung, sowie für die Einhebung des Nutzungsentgeltes zu sorgen hat.
§ 3 – Friedhofsaufsicht
Totengräber und Friedhofspfleger haben zugleich die Funktion eines Friedhofsaufsichtsorganes. Ihren Beanstandungen und Anweisungen ist Folge zu leisten.
§ 4 – Zuständigkeit
Bei verschiedenen Angelegenheiten, die den Friedhof bzw. den Nutzungsberechtigen betreffen, z.B.: Nutzungsentgelt, Errichtung neuer Grabdenkmäler (Stein, Einfassung, Deckel) Fundamentierung, ist eine Genehmigung durch die Friedhofsverwaltung erforderlich, um eine spätere Beanstandung zu vermeiden.
§ 5 – Grabvergabe
Personen, die ihren ordentlichen Wohnsitz nicht in der Pfarre und keinerlei familiäre Beziehungen zu den Mitgliedern der Pfarrgemeinde haben, können kein Grab nutzen (ausgenommen sind Bewohner der Gemeinde Bisamberg bis zum Jahre 2029). Der Wiesenfriedhof ist offen für alle, unabhängig vom Wohnort.
§ 6 – Nutzungsrecht für eine Grabstelle
Die Übereignung des Nutzungsrechtes eines Grabes erfolgt beim Pfarramt (=Friedhofsverwaltung). Die Gebühren sind in der geltenden Fassung der Friedhofsgebühren-Ordnung ersichtlich.
Bei einer Neuübernahme sorgt der neue Nutzungsberechtigte für die Gestaltung des Grabes und gegebenenfalls auf eigene Kosten für die Entsorgung eines vorhandenen Denkmals.
§ 7 – Grabgröße und Denkmäler
Die Standardgröße eines Einzelgrabes ist 270 x 120 cm (Außenmaß)
Die Innenlichte muss mindestens 210 x 80 cm betragen.
Dies gilt sinngemäß auch für Doppelgräber.
Grabdenkmalhöhe: max. 180 cm (ausgenommen bestehende Gräber)
Bei Abweichung von mehr als 10% eines der Maße gilt der Tarif der Sonderklasse.
Einfassungen der Gräber müssen plan, von fachkundigem Personal aufgelegt werden, damit darauf liegende Kisten mit Erde abgestützt werden können. Jede bauliche Veränderung (an Grabdenkmälern, Einfassung und Abdeckungen usw.) bedarf einer Genehmigung durch die Friedhofsverwaltung.
§ 8 – Gebühren
Alle Gebühren sind in der Friedhofsgebührenordnung ausgewiesen.
§ 9 – Pflege
Der Nutzungsberechtigte eines jeden Grabes verpflichtet sich zur Pflege seiner Grabstelle - auch wenn noch niemand darin bestattet ist - im Interesse aller Nutzungsberechtigten und der Friedhofsverwaltung. Im äußersten Fall kann es bei Nichterfüllung dieser Pflicht zum Entzug der Grabstelle kommen, falls einer Mahnung innerhalb von sechs Monaten nicht folgegeleistet wird.
Pflanzen dürfen eine maximale Höhe von 0,5 m nicht überschreiten (es wird darauf hingewiesen: Das Wurzelwerk von Büschen bricht die Grabeinfassung auf, drückt die Steine auseinander und erschwert die Grabarbeiten). Zur Grabpflege gehört auch die Fläche rund um die Grabeinfassung. Ausgenommen von der Grabpflege sind Wiesengräber mit und ohne Kreuz.
Bei vernachlässigten, baulich gefährlichen oder verwahrlosten Gräbern hat der Nutzungsberechtigte für die seitens der Friedhofsverwaltung vorgenommene bzw. veranlasste Instandsetzung (Sicherung der Grabstelle) die entsprechenden Kosten zu tragen.
§ 10 – Friedhofsmüll
Für die Abfallentsorgung des Friedhofes sind verschiedene Sammelstellen vorgesehen: Müllsammelplätze und Kerzensammelbehälter (schwarze Tonnen) bei den Friedhofstoren. In den Müllsammelbehältern dürfen ausschließlich Friedhofsabfälle entsorgt werden. Das Werfen von Abfällen über die Friedhofsmauer ist strengstens untersagt! Bitte achten Sie immer auf Müllvermeidung!
§ 11 – Verhalten am Friedhof
Auf dem Friedhof haben die Besucher alles zu unterlassen, was der Würde des Ortes widerspricht. Nicht gestattet ist daher: Mitnahme von Tieren, Rauchen, Konsum von Alkohol, Benützung nicht betreuter Wege bei Glatteis oder Schneeglätte, Verteilen von Werbematerial jeglicher Art. Gewerbliche Arbeiten dürfen nur nach vorheriger Genehmigung durch die Friedhofsverwaltung durchgeführt werden.
§ 11 - Verlängerung
Das Grab ist jeweils nach zehn Jahren wieder neu einzulösen. Der Nutzungsberechtigte hat sich um die Verlängerung der Grabstelle zu kümmern. Daraus ergibt sich auch für jeden Nutzungsberechtigten die Pflicht zur Bekanntgabe der Rechnungsadresse.
Andernfalls fällt das Grab anheim. Danach behält sich die Friedhofsverwaltung vor, das Grab weiterzugeben.
Dauert zur Zeit einer Beerdigung das Nutzungsrecht für eine Grabstelle nicht mehr volle zehn Jahre, so ist mit der Beerdigungsgebühr auch die Gebühr zur Verlängerung der Nutzungsdauer auf volle zehn Jahre zu entrichten. Die Gebühren für den Wiesenfriedhof werden auf 10 Jahre verrechnet.

References: § 1

§ 3

§ 4

§ 5

§ 6

§ 7

§ 8

§ 9

§ 10

§ 11

§ 11