Source: http://alf-hundepension.de/sachverstaendiger_nrw.php
Timestamp: 2019-10-20 00:30:05+00:00

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Das Land NRW hat mich mit Wirkung vom 01.06.2012 als Sachverständiger zur Abnahme von Sachkundeprüfungen und zur Durchführung von Verhaltensprüfungen (Wesenstest) für große Hunde nach §11 Abs. 3 LHundG NRW und für Hunde bestimmter Rassen nach § 10 Abs. 3 LHundG anerkannt.
Jeder Hundebesitzer der einen Hund der o.g. Kategorien besitzt muss laut der Landeshundeverordnung NRW den Befähigungsnachweis erbringen und beim Ordnungsamt vorlegen.
Was bedeutet die Regelung 20/40 Hund, bzw. ein großer Hund nach §11 Abs. 3 LHundG NRW? Darunter fallen alle Hunde, die ausgewachsen mindestens 20 kg schwer und mindestens 40 cm groß (Widerristhöhe) sind. Die offizielle Bezeichnung für die beschriebenen Hunde im Gesetz lautet großer Hund.
Was ist ein Hund einer bestimmten Rasse nach § 10 Abs. 3 LHundG?
Hierzu gehören die Rassen Alano, American Bulldog, Bullmastiff, Mastiff, Mastino Espanol, Mastino Napoletano, Fila Brasileiro, Dogo Argentino, Rottweiler und Tosa Inu sowie deren Kreuzungen untereinander sowie mit anderen Hunden.
Die Prüfung ist eine rein theoretische Abfrage Ihres Wissens. Der Fragenkatalog beinhaltet 110 Fragen aus den drei großen Themenkomplexen Hundeerziehung, medizinische Grundlagen und rechtliche Grundlagen. Folgende Grundkenntnisse sollten Ihnen als Hundehalter vertraut sein:
• Sozialverhalten und Ausdrucksformen des Hundes
• Rassespezifische Eigenschaften
• Haltung, Ernährung und Beurteilen typischer Gefahrensituationen
• Rechtsvorschriften über den Umgang mit Hunden
Leinen- und/oder Maulkorbbefreiung
Die Schwerpunkte der Verhaltensprüfung liegen im bedingungslosem Gehorsam des Hundes in jeder Situation, sowie die perfekte Orientierung am Halter in simulierten Stress-Situationen.
Beim Verhaltenstest wird geprüft, ob das Verhalten des Hundes gegenüber Menschen und Artgenossen sowie im Straßenverkehr und die Beziehung zwischen Halter und Hund eine Befreiung von Maulkorb und/oder Leine zulassen. Beim Verhaltenstest wird zunächst die Unterordnung, die Leinenführigkeit und ggf. die Freifolge bei Fuß getestet. Ferner wird das Verhalten des Hundes in etlichen Stress- und nachgestellten Alltagssituationen überprüft und das Verhalten des Hundes beurteilt. In Ergänzung zum gesetzlich vorgeschriebenen Sachkundenachweis nach dem Landeshundegesetz NRW (LHundG NRW) ermöglicht der freiwillige Verhaltenstest im Falle einer bestandenen Prüfung die Befreiung vom Leinen- und Maulkorbzwang für Hunde, die in § 3 Abs. 2 und § 10 Abs. 1 des LHundG NRW aufgeführt sind.

References: §11
 § 10
 §11
 § 10
 § 3
 § 10