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Timestamp: 2019-07-20 02:17:28+00:00

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Rechtsprechung: BStBl II 1975, 350 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: BFH, 22.11.1974 | BFH, 21.01.1976
https://dejure.org/1974,213
BFH, 22.11.1974 - VI R 138/72 (https://dejure.org/1974,213)
BFH, Entscheidung vom 22.11.1974 - VI R 138/72 (https://dejure.org/1974,213)
BFH, Entscheidung vom 22. November 1974 - VI R 138/72 (https://dejure.org/1974,213)
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Rückerstattung - Kirchensteuer-Sachkonto - Übersendung des Kontoauszuges - Zentrale Finanzkasse - Verfügung über Gutschrift - Zufluß - Sonderausgabe
Zurückzuerstattende Kirchensteuer mindert die als Sonderausgabe in Betracht kommende Kirchensteuerzahlung; Zahlungen aufgrund versehentlicher Kirchensteuerfestsetzung sind keine Sonderausgaben
BFHE 114, 346
DB 1975, 960
BStBl II 1975, 350
a) Aus der Verwendung des Begriffs "Aufwendungen" und aus dem Zweck des § 10 EStG, bestimmte, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Steuerpflichtigen mindernde Privatausgaben vom Abzugsverbot des § 12 EStG auszunehmen, folgt nach ständiger Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH), daß nur solche Ausgaben als Sonderausgaben berücksichtigt werden dürfen, durch die der Steuerpflichtige tatsächlich und endgültig wirtschaftlich belastet ist (vgl. z. B. Urteile vom 22. November 1974 VI R 138/72, BFHE 114, 346, BStBl II 1975, 350; vom 20. Februar 1976 VI R 131/74, BFHE 118, 331; vom 24. September 1985 IX R 2/80, BFHE 145, 507, BStBl II 1986, 284; vom 4. April 1989 X R 14/85, BFHE 157, 88, BStBl II 1989, 779; vom 24. Oktober 1990 X R 43/89, BFHE 162, 425, BStBl II 1991, 175).
Keine wirtschaftliche Belastung hat der BFH z. B. angenommen, - wenn die Aufwendungen aus einer hierfür empfangenen Gegenleistung erbracht werden können, und zwar unabhängig davon, ob Gegenleistung und Aufwendungen in den gleichen Veranlagungszeitraum fallen (BFH-Urteil in BFHE 157, 88, BStBl II 1989, 779 - kein Abzug von Grabpflegekosten als dauernde Last -), - wenn ein durchsetzbarer Ersatzanspruch gegen einen Dritten besteht (BFH-Urteil in BFHE 118, 331 - kein Schuldzinsenabzug bei Rückgriffsanspruch des Bürgen - vgl. auch BFH-Urteil vom 28. Februar 1996 X R 65/93, BFHE 180, 116 - kein Abzug von Erhaltungsaufwendungen nach § 10e Abs. 6 EStG bei Regreßanspruch gegen Verkäufer -), - wenn bereits im Zeitpunkt der Zahlung erkennbar ist, daß die Sonderausgaben vom Empfänger zurückerstattet werden müssen (BFH-Urteil in BFHE 114, 346, BStBl II 1975, 350 - kein Abzug von versehentlich festgesetzten Kirchensteuervorauszahlungen -).
BFH, 24.03.1993 - X R 55/91
Versicherungsprovisionen bei Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 3 EStG auch dann …
Wird eine Schuld durch Verrechnung getilgt, ist der Tilgungsbetrag im Zeitpunkt der Verrechnung i. S. des § 11 Abs. 1 EStG zugeflossen (BFH-Urteil vom 22. November 1974 VI R 138/72, BFHE 114, 346, 348, BStBl II 1975, 350, ständige Rechtsprechung).
Aus der Verwendung des Begriffs "Aufwendungen" und aus dem Zweck des § 10 EStG, bestimmte die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Steuerpflichtigen mindernde Privatausgaben vom Abzugsverbot des § 12 EStG auszunehmen, folgt nach ständiger Rechtsprechung des BFH, daß nur solche Ausgaben als Sonderausgaben berücksichtigt werden dürfen, durch die der Steuerpflichtige tatsächlich und endgültig wirtschaftlich belastet ist (vgl. z.B. Urteile vom 22. November 1974 VI R 138/72, BFHE 114, 346, BStBl II 1975, 350; vom 24. Oktober 1990 X R 43/89, BFHE 162, 425, BStBl II 1991, 175).
Zudem wird übersehen, dass die zur Begründung herangezogenen Entscheidungen (z.B. BFH-Urteil vom 22. November 1974 VI R 138/72, BFHE 114, 346, BStBl II 1975, 350, m.w.N.) zwar die Verrechnung im Jahr der Erstattung zugelassen, aber nicht zur Behandlung von Erstattungsüberhängen Stellung genommen haben.
Vielmehr muss sie sich durch vom Gericht festgestellte Tatsachen belegen lassen (BFH-Urteile vom 2. August 1974 VI R 137/71, BFHE 113, 169, BStBl II 1974, 727; vom 22. November 1974 VI R 138/72, BFHE 114, 346, BStBl II 1975, 350).
BFH, 30.10.1980 - IV R 97/78
Zeitpunkt des Zuflusses im Fall eines zahlungshalber hingegebenen Schecks
Das ist dann der Fall, wenn durch die Gutschrift die Verwirklichung eines Anspruchs in so greifbare Nähe gerückt und so gesichert ist, daß dies wirtschaftlich dem tatsächlichen Eingang der Leistung gleichsteht (Urteile vom 22. November 1974 VI R 138/72, BFHE 114, 346, BStBl II 1975, 350; vom 9. April 1968 IV 267/64, BFHE 92, 221, BStBl II 1968, 525).
Daß diese Voraussetzung für einen Zufluß i.S. des § 11 Abs. 1 EStG ausreicht, wird insbesondere aus der Rechtsprechung deutlich, nach der ein Zufluß schon dann anzunehmen ist, wenn eine Gutschrift nicht nur das buchmäßige Festhalten einer Schuldverpflichtung darstellt, sondern zum Ausdruck bringt, daß der Betrag dem Berechtigten von nun an zur Verwendung zur Verfügung steht (z.B. BFHE 92, 221, BStBl II 1968, 525 und BFHE 114, 346, BStBl II 1975, 350).
aaa) Einnahmen sind dann zugeflossen, wenn der Steuerpflichtige die wirtschaftliche Verfügungsmacht über sie erlangt hat (vgl. z. B. BFH-Urteile vom 2. November 1962 VI 284/61 S, BFHE 76, 270, BStBl III 1963, 96; vom 30. Januar 1974 I R 139/71, BFHE 112, 125, BStBl II 1974, 454; vom 22. November 1974 VI R 138/72, BFHE 114, 346, BStBl II 1975, 350, mit weiteren Nachweisen).
Sie dürfen nicht nur eine Schuldverpflichtung buchmäßig festhalten; sie müssen darüber hinaus zum Ausdruck bringen, daß der Betrag dem Berechtigten von nun an zur beliebigen Verwendung zur Verfügung steht (vgl. BFH-Urteile vom 9. April 1968 IV 267/64, BFHE 92, 221, BStBl II 1968, 525; VI R 138/72).
Solche Verrechnungen haben die Tilgung einer Schuld zur Folge; der Tilgungsbetrag ist deshalb im Zeitpunkt der Verrechnung i. S. von § 11 Abs. 1 EStG zugeflossen (ständige Rechtsprechung, zuletzt BFH-Urteil VI R 138/72).
Auf die Frage eines - im Streitfall nicht erkennbaren - und eine offenbare Unrichtigkeit ebenfalls ausschließenden Rechtsirrtums des FA (vgl. BFH-Urteile vom 2. August 1974 VI R 137/71, BFHE 113, 169, BStBl II 1974, 727; vom 22. November 1974 VI R 138/72, BFHE 114, 346, BStBl II 1975, 350, 352; vom 24. Mai 1977 IV R 44/74, BFHE 122, 393, BStBl II 1977, 853, 854, und vom 10. September 1987 V R 69/84, BFHE 150, 509, BStBl II 1987, 834;… Tipke/Kruse, Abgabenordnung-Finanzgerichtsordnung, 13. Aufl., § 129 AO 1977 Tz. 2; Klein/Orlopp, Abgabenordnung, § 129 Anm. 2) kommt es nicht an, da eine offenbare Unrichtigkeit bereits nach den Ausführungen in Abschnitt II Nr. 2 ausscheidet.
BFH, 28.10.1992 - II R 111/89
Berichtigung eines bestandskräftigen Einheitswertbescheides durch das Finanzamt …
BFH, 31.07.1975 - V R 121/73
Auslegung - Umsatzsteuerveranlagung - Elektronische Datenverarbeitung - …
BFH, 19.09.1975 - VI R 61/73
Mehrjährige Tätigkeit - Entlohnung - Einkünfte für Tätigkeit - Verteilung - …
FG Bremen, 25.02.2016 - 2 K 72/15
Herabsetzung mit bestandskräftigen Grunderwerbsteuerbescheiden festgesetzter …
FG Hamburg, 31.10.1997 - II 116/97
Anspruch auf Aufhebung bestandskräftiger Kirchensteuerfestsetzungen; Einreichung …
BFH, 28.01.1993 - X B 116/92
Grundsätzliche Bedeutung der Frage, ob ein Abzug von Sonderausgaben eine …
BFH, 22.11.1974 - VI R 24/73
https://dejure.org/1974,1379
BFH, 22.11.1974 - VI R 24/73 (https://dejure.org/1974,1379)
BFH, Entscheidung vom 22.11.1974 - VI R 24/73 (https://dejure.org/1974,1379)
BFH, Entscheidung vom 22. November 1974 - VI R 24/73 (https://dejure.org/1974,1379)
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BFHE 114, 350
DB 1975, 1009
Pflicht zur Einbehaltung und Abführung der Lohnsteuer bei Arbeitgebern mit Sitz …
Der für die Lohnsteuerabzugspflicht in Betracht kommende Betriebstättenbegriff kann daher dem DBA nicht entnommen werden (BFH-Urteil vom 22. November 1974 VI R 24/73, BFHE 114, 350).
Dessen Begriffsbestimmung ist nach der genannten Entscheidung VI R 24/73 im Zusammenhang mit den Vorschriften zu sehen, die die örtliche Zuständigkeit des FA hinsichtlich der lohnsteuerlichen Angelegenheiten solcher Arbeitgeber regeln, die im Inland mehrere Betriebe oder Betriebsteile haben.
BFH, 21.01.1976 - II R 8/73
https://dejure.org/1976,1687
BFH, 21.01.1976 - II R 8/73 (https://dejure.org/1976,1687)
BFH, Entscheidung vom 21.01.1976 - II R 8/73 (https://dejure.org/1976,1687)
BFH, Entscheidung vom 21. Januar 1976 - II R 8/73 (https://dejure.org/1976,1687)
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Grunderwerb - Ehegatte des künftigen Erben - Landwirtschaftlicher Betrieb - Ausnahme von Besteuerung
GrEStAgrG Nordrhein-Westfalen § 1 Abs. 1 Nr. 1
BFHE 118, 244
BStBl II 1976, 350

References: § 10
 § 12
 § 10
 § 4
 § 11
 § 10
 § 12
 § 11
 § 11
 § 129
 § 129
 § 1