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Timestamp: 2016-10-27 07:03:33+00:00

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8C_700/2011 (19.06.2013)
8C_700/2011 � � Urteil vom 19. Juni 2013
Z.________, geboren 1967, verletzte sich bei einem Unfall vom 23. Juli 2000, f�r deren Folgen die Coop G�n�rale d'Assurances S.A. (heute: Schweizerische National-Versicherungs-Gesellschaft AG, nachfolgend: National oder Beschwerdegegnerin) ihre obligatorische Leistungspflicht nach UVG anerkannte (vgl. auch Urteil 8C_685/2011 vom 25. September 2012). Mit Verf�gung vom 29. Juni 2009, best�tigt durch Einspracheentscheid vom 8. M�rz 2010, verneinte die National r�ckwirkend per 1. April 2007 einen nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhang der anhaltend geklagten Beschwerden zum Unfall vom 23. Juli 2000, stellte auf diesen Zeitpunkt hin s�mtliche Leistungen ein und schloss den Fall folgenlos ab.
Die hiegegen erhobene Beschwerde der Z.________ wies das Kantonsgericht Freiburg, Sozialversicherungsgerichtshof, mit Entscheid vom 21. Juli 2011 ab.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten stellt Z.________ die Rechtsbegehren, Dispositiv-Ziff. 1 des angefochtenen Entscheides "sei aufzuheben und die Beschwerdegegnerin [...] zu verpflichten, die gesetzlichen Leistungen auszurichten"; eventualiter sei der angefochtene Entscheid aufzuheben "und die Angelegenheit [...] an die Vorinstanz zur Durchf�hrung eines polydisziplin�ren Gutachtens zur�ckzuweisen". In verfahrensrechtlicher Hinsicht sei ein zweiter Schriftenwechsel anzusetzen.
�W�hrend die National auf Abweisung der Beschwerde schliesst, verzichtet das Bundesamt f�r Gesundheit (BAG) auf eine Vernehmlassung.
D.a.�Zur Vernehmlassung der National nimmt Z.________ mit Eingabe vom 23. Januar 2012 Stellung und beantragt neu eine Sistierung des bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahrens bis zum Abschluss des zwischenzeitlich vor dem kantonalen Gericht eingeleiteten Revisionsverfahrens.
D.b.�Die Instruktionsrichterin sistierte das Verfahren mit Verf�gung vom 26. Juli 2012 bis zum Abschluss des vorinstanzlichen Revisionsverfahrens.
D.c.�Das kantonale Gericht wies das gegen seinen Entscheid vom 21. Juli 2011 gerichtete Revisionsgesuch am 16. Januar 2013 ab und auferlegte dem Rechtsvertreter von Z.________ wegen mutwilliger Prozessf�hrung die Gerichtskosten.
D.d.�Die gegen den kantonalen Revisionsentscheid vom 16. Januar 2013 erhobene Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten hat das Bundesgericht mit Urteil 8C_197/2013 vom 28. Mai 2013 abgewiesen. Gleich entschied das Bundesgericht mit Urteil 8C_198/2013 vom 28. Mai 2013 hinsichtlich der vom Rechtsvertreter gegen die Kostenauferlegung wegen Mutwilligkeit erhobenen Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten.
Mit einer weiteren Eingabe vom 8. M�rz 2013 ersucht Z.________ um Aufhebung der Sistierung und Fortsetzung des Verfahrens 8C_700/2011.
Die Vorinstanz hat die Bestimmungen und Grunds�tze zum Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung (Art. 6 Abs. 1 UVG), zu dem f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzten nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidit�t, Tod; BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181 mit Hinweisen) sowie zu der im Weiteren erforderlichen Ad�quanz des Kausalzusammenhanges (BGE 129 V 177 E. 3.2 S. 181 mit Hinweis) zutreffend dargelegt. Danach spielt im Sozialversicherungsrecht die Ad�quanz als rechtliche Eingrenzung der sich aus dem nat�rlichen Kausalzusammenhang ergebenden Haftung des Unfallversicherers bei organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen praktisch keine Rolle, weil sich hier die ad�quate weitgehend mit der nat�rlichen Kausalit�t deckt (BGE 134 V 109 E. 2.1 S. 112, 127 V 102 E. 5b/bb S. 103 mit Hinweisen). Objektivierbar sind Untersuchungsergebnisse, die reproduzierbar und von der Person des Untersuchenden und den Angaben des Patienten unabh�ngig sind. Von organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen kann somit erst dann gesprochen werden, wenn die erhobenen Befunde mit apparativen/bildgebenden Abkl�rungen best�tigt wurden und die dabei angewendeten Untersuchungsmethoden wissenschaftlich anerkannt sind (SVR 2010 UV Nr. 30 S. 120, 8C_537/2009 E. 5.3 mit Hinweisen). Anders verh�lt es sich bei nat�rlich unfallkausalen, aber organisch nicht objektiv ausgewiesenen Beschwerden. Hier ist bei der Beurteilung der Ad�quanz vom augenf�lligen Geschehensablauf auszugehen, und es sind je nach Schweregrad des Unfalles weitere unfallbezogene Kriterien mit einzubeziehen (BGE 117 V 359 E. 6 S. 366 ff. und 369 E. 4 S. 382 ff., 115 V 133 E. 6 S. 138 ff.). Bei nach einem Unfall auftretenden psychischen Fehlentwicklungen werden diese Ad�quanzkriterien unter Ausschluss psychischer Aspekte gepr�ft (BGE 115 V 133 E. 6c/aa S. 140), w�hrend bei Schleudertraumen (BGE 117 V 359 E. 6a S. 367) und �quivalenten Veeletzungen der Halswirbels�ule (SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67, U 183/93 E. 2) sowie bei Sch�delhirntraumen (BGE 117 V 369 E. 4b S. 383) auf eine Differenzierung zwischen physischen und psychischen Komponenten verzichtet wird. Dies, weil f�r die Beurteilung des ad�quaten Kausalzusammenhanges als einer Rechtsfrage nicht entscheidend ist, ob die im Anschluss an eine solche Verletzung auftretenden Beschwerden medizinisch eher als organischer und/oder psychischer Natur bezeichnet werden, zumal diese Differenzierung angesichts des komplexen, vielschichtigen Beschwerdebildes in heiklen F�llen gelegentlich grosse Schwierigkeiten bereiten w�rde (BGE 134 V 109 E. 6.2.1 S. 116 f. in fine; vgl. zum Ganzen auch BGE 127 V 102 E. 5b/bb S. 103 und SVR 2007 UV Nr. 8 S. 27, U 277/04 E. 2, je mit Hinweisen). Korrekt sind auch die vorinstanzlichen Ausf�hrungen zu dem im Sozialversicherungsrecht bei der Beantwortung von Tatfragen �blichen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181 mit Hinweisen) sowie zum Beweiswert und zur Beweisw�rdigung medizinischer Berichte und Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232; 125 V 351 E. 3 S. 352 mit Hinweisen). Gleiches gilt schliesslich auch in Bezug auf die Hinweise zur Beweislast des Unfallversicherers bei anspruchsaufhebenden Tatsachen (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45 E. 2 mit Hinweis). Darauf wird verwiesen.
Streitig und zu pr�fen ist, ob die Vorinstanz den von der National�am 29. Juni 2009 r�ckwirkend per 1. April 2007 verf�gten und mit Einspracheentscheid vom 8. M�rz 2010 best�tigten folgenlosen Fallabschluss zu Recht mit angefochtenem Entscheid vom 21. Juli 2011 gesch�tzt hat.
3.1.�Das kantonale Gericht hat sinngem�ss verneint, dass im Zeitpunkt des Fallabschlusses per 1. April 2007 noch anspruchsbegr�ndende, organisch objektiv ausgewiesene Unfallfolgen vorhanden waren. Es pr�fte sodann die Unfallad�quanz der anhaltenden Beschwerden - unbestritten - nach der sog. "Schleudertrauma-Praxis" (BGE 134 V 109), stufte den Unfall vom 23. Juli 2000 bei den mittelschweren Ereignissen im mittleren Bereich ein und verneinte schliesslich den ad�quaten Kausalzusammenhang. Demgegen�ber macht die Beschwerdef�hrerin anhaltende gesundheitliche Beeintr�chtigungen von Seiten der traumatisierten Halswirbels�ule her geltend.
3.2.�Vorweg zu kl�ren ist, ob bei gegebenem Aktenstand in Bezug auf die grunds�tzlich massgebenden tats�chlichen Verh�ltnisse im Zeitpunkt des Erlasses des Einspracheentscheides vom 8. M�rz 2010 (BGE 131 V 242 E. 2.1 S. 243; 121 V 362 E. 1b S. 366) mit dem geforderten Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit organisch objektiv ausgewiesene anspruchsbegr�ndende Unfallfolgen auszuschliessen sind.
3.2.1.�Nach dem Untersuchungsgrundsatz (Art. 43 Abs. 1 und Art. 61 lit. c ATSG) hat die Verwaltung und im Streitfall das Sozialversicherungsgericht den rechtserheblichen Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen. Diese Untersuchungspflicht dauert so lange, bis �ber die f�r die Beurteilung des streitigen Anspruchs erforderlichen Tatsachen hinreichende Klarheit besteht (SVR 2010 AlV Nr. 2 S. 3, 8C_269/2009 E. 2.2 mit Hinweisen).
3.2.2.�Gegen�ber Dr. med. H.________ klagte die Versicherte anl�sslich der neurologischen Untersuchung vom 19. M�rz 2007 noch �ber mehrfach pro Woche auftretende Kopfschmerzepisoden und praktisch ununterbrochen anhaltende Zervikalgien sowie �ber M�digkeit, Ged�chtnis- und Konzentrationsst�rungen, Schwindel, Geruchs�berempfindlichkeit, Erregbarkeit, Aggressivit�t und Selbstvorw�rfe im Zusammenhang mit dem Tod der beiden Kollisionsgegner. In somatischer Hinsicht fand Dr. med. H.________ ein post-commotionelles Syndrom nach HWS-Distorsion, welches er in einem gewissen Abh�ngigkeitsverh�ltnis zu psychogenen Faktoren sah, und welchem er eine Einbusse der gesundheitlichen Unversehrtheit von 10% beimass. Er verneinte jedoch eine Instabilit�t der HWS oder gar die Indikation zu einer Spondylodese. Statt dessen ging er von stabilen gesundheitlichen Verh�ltnissen aus, ohne dass von weiteren Heilbehandlungsmassnahmen noch eine namhafte Besserung zu erwarten gewesen sei.
�Der orthop�dische Chirurg Dr. med. W.________ f�hrte in seinem Untersuchungsbericht vom 8. Mai 2007 aus, der Begriff "Instabilit�t" sei umstritten und seine Definition unklar, auf jeden Fall zeige sich bei der Beschwerdef�hrerin eine Hypermobilit�t auf H�he C4/C5.
�Der orthop�dische Chirurg Prof. Dr. med. A.________ konnte zwar anl�sslich seiner Untersuchung der Versicherten vom 30. Mai 2007 keine sicheren objektivierbaren neurologischen Befunde erheben oder eine Instabilit�t nachvollziehen. Er fand jedoch eine "eindeutige Druckdolenz hoch zervikal rechts" und eine nach rechts deutlich eingeschr�nkte und schmerzhafte Kopfrotation, welche nach seiner Einsch�tzung "durchaus einer Gelenkpathologie in der oberen HWS entsprechen k�nnte." Er ordnete deshalb eine CT-Rekonstruktion an, um gest�tzt darauf die Entwicklung der oss�ren Verh�ltnisse im Bereich der unfallbedingten Wirbelbogenfraktur beurteilen zu k�nnen.
�Der Radiologe Dr. med. K.________ vom Spital X.________ berichtete nach der CT-Untersuchung vom 7. Juni 2007 von leichtgradigen degenerativen Ver�nderungen im medialen sowie im lateralen Atlantoaxialgelenk sowie von einer beginnenden osteophyt�ren Reaktion an der Spitze des Dens axis.
�Die Vorinstanz liess offen, ob und gegebenenfalls mit welchem Ergebnis Prof. Dr. med. A.________ von den Untersuchungsbefunden des Dr. med. K.________ Kenntnis nehmen und diese beurteilen konnte. Dr. med. G.________ setzte sich auf Anfrage des Rechtsvertreters der Beschwerdef�hrerin kontrovers mit der Auffassung des Dr. med. H.________ auseinander.
�Den erst im vorinstanzlichen Verfahren eingereichten Akten ist zu entnehmen, dass der Neurochirurg Dr. med. I.________ mit Bericht vom 8. Mai 2007 zwar eine Instabilit�t C4/C5 verneinte, demgegen�ber aber die geklagte schmerzhafte Einschr�nkung der Kopfrotation in einen Zusammenhang mit der erlittenen Fraktur des hinteren Bogens-C1 rechts stellte. Ebenfalls auf Veranlassung des Rechtsvertreters der Versicherten f�hrte die Neuropsychologin C.________ am 19. und 26. Juli 2007 eine entsprechend spezialisierte Untersuchung durch und gelangte zur Auffassung, dass die Beschwerdef�hrerin infolge des am 23. Juli 2000 erlittenen Sch�delhirntraumas an einem Aufmerksamkeitsdefizit leide.
�Die beratende �rztin der National, Dr. med. T.________, hielt schliesslich in ihrem Aktengutachten vom 8. Juli 2008 fest, die behauptete Instabilit�t C4/C5 oder Hypomobilit�t auf dieser HWS-H�he k�nne durchaus schon vorbestanden haben und "[m�sse] nicht durch den Unfall bedingt sein." Daraus schloss Dr. med. T.________, dass ein nat�rlicher Kausalzusammenhang aktenkundig nicht mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sei. Es sei kein hinreichender organischer Befund erhoben worden, welcher die geklagten Beschwerden und die Teilarbeitsunf�higkeit ausreichend erkl�re.
3.2.3.�Entgegen der vom kantonalen Gericht vertretenen Auffassung kann unter den gegebenen Umst�nden nicht offenbleiben, ob es sich bei der am 7. Juni 2007 festgestellten osteophyt�ren Reaktion an der Spitze des Dens axis bzw. der Bandverkalkung und der Hypermobilit�t auf H�he C4/C5 um Unfallfolgen handelt. Angesichts der unbestrittenen Traumatisierung der HWS mit Fraktur des hinteren Bogens-C1 rechts anl�sslich des Unfalles vom 23. Juli 2000 und der in medizinischer Hinsicht seitens der behandelnden und untersuchenden Fach�rzte unklaren und teils widerspr�chlichen Beurteilungen gelingt es der Beschwerdegegnerin nicht, gest�tzt auf ein abschliessendes reines Aktengutachten ihrer beratenden �rztin die bestehenden Widerspr�che mit dem geforderten Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit aufzul�sen. Soll ein Versicherungsfall ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, sind an die Beweisw�rdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverl�ssigkeit und Schl�ssigkeit der versicherungsinternen �rztlichen Feststellungen, so sind erg�nzende Abkl�rungen vorzunehmen (BGE 135 V 465 E. 4.4 i.f. S. 470 mit Hinweis; SVR 2013 UV Nr. 9 S. 29, 8C_592/2012 E. 5.3).
3.2.4.�In den Akten findet sich bisher kein umfassendes, den praxisgem�ssen Anforderungen (BGE 134 V 109 E. 9.5 S. 125 und 231 E. 5.1 S. 232, je mit Hinweisen) gen�gendes, polydisziplin�res Gutachten, welchem - basierend auf den massgebenden tats�chlichen Verh�ltnissen (vgl. hievor E. 3.2.2 f.) - eine schl�ssige und �berzeugende Beurteilung der unfallbedingten Beeintr�chtigungen in somatischer und psychogener Hinsicht f�r den Zeitraum ab der r�ckwirkenden Terminierung per 1. April 2007 zu entnehmen w�re. Die National wird ein solches, den beweism�ssigen Anforderungen entsprechendes polydisziplin�res Gutachten in Auftrag geben, welches durch neutrale, bisher nicht mit der Sache vorbefasste Fach�rzte zu erstatten ist.
3.2.5.�F�r die Beurteilung der Streitsache in zeitlicher Hinsicht massgebend ist der Sachverhalt, wie er sich bis zum Erlass des angefochtenen Einspracheentscheids - hier also bis am 8. M�rz 2010 - entwickelt hat (BGE 134 V 392 E. 6 S. 397 mit Hinweis). Angesichts der weder in somatischer noch in psychogener Hinsicht klaren tats�chlichen Verh�ltnisse (vgl. hievor E. 3.2.2 f.) in Bezug auf den am 29. Juni 2009 um mehr als zwei Jahre r�ckwirkend verf�gten folgenlosen Fallabschluss per 1. April 2007 sowie unter Ber�cksichtigung des bisherigen Fehlens eines rechtsgen�glichen polydisziplin�ren Gutachtens (E. 3.2.4 hievor) wird die Beschwerdegegnerin, an welche die Sache zur weiteren Abkl�rung zur�ckzuweisen ist, auch s�mtliche Fragen im Zusammenhang mit dem beabsichtigen Fallabschluss aus fach�rztlich polydisziplin�rer Sicht nachvollziehbar und �berzeugend beantworten lassen.
3.2.6.�Zudem rechtfertigen die besonderen Umst�nde des zu beurteilenden Falles, dass die National auch die Folgen eines weiteren Unfalles in diese Beurteilung einbezieht. Denn am 3. Juli 2009 - das heisst, rund neun Monate vor dem hier massgebenden Zeitpunkt des Erlasses des Einspracheentscheides vom 8. M�rz 2010 - erlitt die Versicherte in einem �ffentlichen Verkehrsmittel erneut eine HWS-Distorsion Grad II. Drei Tage sp�ter begab sie sich zu Dr. med. B.________ in �rztliche Erstbehandlung. Die National erbrachte auch f�r die Folgen dieses Ereignisses die gesetzlichen Leistungen nach UVG und war offensichtlich im Zeitpunkt der vorinstanzlichen Eingabe vom 9. September 2010 nach eigenen Angaben noch immer leistungspflichtig. Die Beschwerdegegnerin hat aufgrund der in keiner Weise �berzeugenden Fallf�hrung (vgl. auch Urteil 8C_685/2011 vom 25. September 2012 E. 3) allf�llige Nachteile hinsichtlich der versp�teten Beweisf�hrung (SVR 2011 UV Nr. 11 S. 39, 8C_693/2010 E. 12 mit Hinweisen; vgl. auch Urteile 8C_323/2010 vom 10. Mai 2011 E. 5.3, 8C_717/2010 vom 15. Februar 2011 E. 7.4.2, je mit Hinweisen) zu tragen.
3.2.7.�Gest�tzt auf das neu zu erstellende, den beweism�ssigen Anforderungen gen�gende polydisziplin�re Gutachten wird die National hernach die rechtserheblichen Tatsachenfeststellungen treffen und sodann f�r den Zeitraum ab 1. April 2007 �ber den - allf�lligen - Anspruch auf Leistungen nach UVG aus den beiden Unf�llen vom 23. Juli 2000 und 3. Juli 2009 neu verf�gen. Soweit die Beschwerdegegnerin die hievor dargelegten offenen Fragen rechtsgen�glich (vgl. soeben E. 3.2.4-3.2.6) aufgrund einer gegebenenfalls zwischenzeitlich bereits eingeholten neuen polydiziplin�ren Expertise (Urteil 8C_685/2011 vom 25. September 2012 E. 7.4.2) beantworten kann, ist es ihr unbenommen, die Neubeurteilung der Fragen des Fallabschlusses basierend auf dieser Tatsachenfeststellung vorzunehmen.
Das Verfahren ist kostenpflichtig (Art. 65 BGG). Die R�ckweisung der Sache zu erg�nzenden Abkl�rungen und neuem Entscheid mit noch offenem Ausgang gilt hinsichtlich der Kosten- und Entsch�digungsfolgen als volles Obsiegen der Beschwerdef�hrerin, weshalb die Beschwerdegegnerin als unterliegende Partei die Gerichtskosten zu tragen und der anwaltlich vertretenen Beschwerdef�hrerin eine Parteientsch�digung zu entrichten hat (Art. 66 Abs. 1, Art. 68 Abs. 1 und Abs. 2 BGG; BGE 133 V 642).
Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Der Entscheid des Kantonsgerichts Freiburg, Sozialversicherungsgerichtshof, vom 21. Juli 2011 und der Einspracheentscheid der Schweizerischen National-Versicherungs-Gesellschaft AG vom 8. M�rz 2010 werden aufgehoben. Die Sache wird zu weiterer Abkl�rung im Sinne der Erw�gungen und neuer Verf�gung an die Schweizerische National-Versicherungs-Gesellschaft AG zur�ckgewiesen. Im �brigen wird die Beschwerde abgewiesen.
Die Sache wird zur Neuverlegung der Parteientsch�digung des vorangegangenen Verfahrens an das Kantonsgericht Freiburg, Sozialversicherungsgerichtshof, zur�ckgewiesen.

References: BGE 
in fine
 BGE 
 Art. 61
 Art. 68
 BGE