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Timestamp: 2019-11-19 02:37:14+00:00

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Rechtsprechung: MDR 1970, 756 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: BGH, 29.04.1970 | BGH, 03.06.1970
BGH, 29.04.1970 - VIII ZR 49/69
https://dejure.org/1970,662
BGH, 29.04.1970 - VIII ZR 49/69 (https://dejure.org/1970,662)
BGH, Entscheidung vom 29.04.1970 - VIII ZR 49/69 (https://dejure.org/1970,662)
BGH, Entscheidung vom 29. April 1970 - VIII ZR 49/69 (https://dejure.org/1970,662)
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Streitigkeit zwischen Erben um ein Sparbuchguthaben - Voraussetzungen eines Anspruchs aus einem Vertrag zugunsten Dritter - Errichtung eines Sparbuchs auf den Namen eines nahen Angehörigen - Beweislastverteilung im Zivilprozess
Anlage eines Sparbuchs auf den Namen eines Angehörigen
NJW 1970, 1181
DB 1970, 1071
JR 1971, 109
Ein wesentliches Indiz kann dabei sein, wer das Sparbuch in Besitz nimmt (BGH, Urt. v. 29.04.1970 - VIII ZR 49/69, NJW 1970, 1181), denn gemäß § 808 BGB wird die Sparkasse durch die Leistung an den Inhaber des Sparbuchs auf jeden Fall dem Berechtigten gegenüber frei.
Indizielle Bedeutung kann darüber hinaus im Einzelfall erlangen, inwieweit sich der die Kontoeröffnung für einen anderen Beantragende die Verfügungsbefugnis über das Konto vorbehält (…MünchKommBGB/Gottwald 8. Aufl. § 328 Rn. 61), mit welchen Mitteln ein Guthaben angespart werden soll (vgl. etwa BGH Urteile vom 18. Januar 2005 - X ZR 264/02 - FamRZ 2005, 510 und vom 29. April 1970 - VIII ZR 49/69 - NJW 1970, 1181, 1182; OLG Frankfurt FamRZ 2016, 147, 148; OLG Bremen FamRZ 2015, 861, 862; a.A. OLG Zweibrücken FamRZ 1990, 440) sowie ob und wann demjenigen, auf dessen Namen das Konto angelegt wird, die Existenz des Sparbuchs mitgeteilt wird (vgl. BGHZ 46, 198 = FamRZ 1967, 37, 38).
Bei der Errichtung von Sparkonten zugunsten minderjähriger Kinder kommt dem Besitz am Sparbuch nicht das Gewicht zu, das er in Fällen der Errichtung von Sparkonten auf fremdem Namen im allgemeinen hat (vgl. BGH-Urteile in BGHZ 46, 198, und vom 29. April 1970 VIII ZR 49/69, Neue Juristische Wochenschrift - NJW - 1970, 1181;… BFH-Urteil vom 24. Februar 1987 VII R 23/85, BFH/NV 1987, 283, 285; Canaris, NJW 1973, 825;… Palandt/Heinrichs, Bürgerliches Gesetzbuch, 49. Aufl., § 328 Anm. 2b).
Für die Beantwortung der Frage, wem ein bei einer Bank geführtes Guthaben zuzurechnen ist, kommt es unter Berücksichtigung der besonderen Umstände des Einzelfalles entscheidend darauf an, wer nach der Vereinbarung des ursprünglich Berechtigten mit dem Kreditinstitut Inhaber der jeweils in Rede stehenden Guthabenforderung werden, 32 vgl. Bundesgerichtshof (BGH) Urteil vom 29. April 1970 - VIII ZR 49/69 -, NJW 1970, 1181= juris (…dort Rn. 5 und 7), und Urteil vom 18. Januar 2005 - X ZR 264/02 -, NJW 2005, 980 = juris (…dort Rn. 10), 33.
36 vgl. BGH, Urteil vom 29. April 1970 - VIII ZR 49/69 -, a.a.O., juris Rn. 7.
41 vgl. BGH, Urteil vom 29. April 1970 - VIII ZR 49/69 -, a.a.O., juris Rn. 5 und 7.
44 vgl. BGH, Urteil vom 9. November 1966 - VIII ZR 73/64 -, BGHZ 46, 198, 200 ff, und Urteil vom 29. April 1970 - VIII ZR 49/69 -, a.a.O.
50 vgl. BGH, Urteil vom 29. April 1970 - VIII ZR 49/69 -, a.a.O. (…juris Rn. 7).
6 1. Für die Beantwortung der Frage, wem ein bei einer Bank geführtes Guthaben zuzurechnen ist, kommt es unter Berücksichtigung der besonderen Umstände des Einzelfalles entscheidend darauf an, wer nach der Vereinbarung des ursprünglich Berechtigten mit dem Kreditinstitut Inhaber der jeweils in Rede stehenden Guthabenforderung werden, vgl. Bundesgerichtshof (BGH) Urteil vom 29. April 1970 - VIII ZR 49/69 -, NJW 1970, 1181= juris (…dort Rn. 5 und 7), und Urteil vom 18. Januar 2005 - X ZR 264/02 -, NJW 2005, 980 = juris (…dort Rn. 10), mit anderen Worten wer nach dem erkennbaren Willen des die Einzahlung Bewirkenden Gläubiger der Bank sein sollte, vgl. BGH, Urteil vom 25. Juni 1956 - II ZR 270/54 -, BGHZ 21, 148 = juris (…dort Rn. 8), unter Hinweis auf RGZ 73, 221.
Grundsätzlich ist das derjenige selbst, der den Sparvertrag mit der Bank schließt und der die Einlagen auf das Konto leistet, vgl. BGH, Urteil vom 29. April 1970 - VIII ZR 49/69 -, a.a.O., juris Rn. 7. Die jeweiligen Einzahlungen auf die Sparbücher sind hier von den Pflegegroßeltern vorgenommen worden.
Dies ist vielmehr lediglich ein Beweisanzeichen unter anderen, vgl. BGH, Urteil vom 29. April 1970 - VIII ZR 49/69 -, a.a.O., juris Rn. 5 und 7.
Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist daraus, dass ein naher Angehöriger ein Sparbuch auf den Namen eines Kindes anlegt, ohne das Sparbuch aus der Hand zu geben, typischerweise zu schließen, dass der Zuwendende sich die Verfügung über das Sparguthaben bis zu seinem Tode vorbehält und das Sparguthaben dem Begünstigten allenfalls nach § 331 BGB insoweit zuwenden will, als es beim Tod des Zuwendenden noch vorhanden ist, vgl. BGH, Urteil vom 9. November 1966 - VIII ZR 73/64 -, BGHZ 46, 198, 200 ff, und Urteil vom 29. April 1970 - VIII ZR 49/69 -, a.a.O. Soweit der Bundesgerichtshof in einer vereinzelt gebliebenen Entscheidung, vgl. Urteil vom 2. Februar 1994 - IV ZR 51/93 -, NJW 1994, 931 = juris, der namensmäßigen Bezeichnung als Kontoinhaber in den Kontounterlagen größere und dem Besitz an dem Sparbuch zu Lebzeiten geringere Aussagekraft zugemessen hat, ist der für das Schenkungsrecht zuständige Senat des Bundesgerichtshofs in einer späteren Entscheidung ausdrücklich davon abgerückt, vgl. BGH, Urteil vom 18. Januar 2005 - X ZR 264/02 -, NJW 2005, 980 = juris (…dort Rn. 11); die in dieser Entscheidung zum Ausdruck gebrachten Grundsätze werden auch in ständiger verwaltungsgerichtlicher Rechtsprechung zugrunde gelegt, soweit etwa im Bundesausbildungsförderungsrecht geklärt werden muss, wer Inhaber einer Sparforderung ist, vgl. u.a. Sächsisches OVG, Beschluss vom 16. November 2010 - 1 A 642/09 -, juris (…dort insbesondere Rn. 10) und Urteil vom 28. Juli 2010 - 4 A 303/08 -, juris (…dort Rn. 28), VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 18. Mai 2010 - 12 S 1112/09 -, NJW 2011, 166 = juris (…dort Rn. 2), OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 14. Oktober 2009 - 6 M 20.09 -, NJW 2010, 1159 = juris (…dort Rn. 2), OVG NRW, Beschluss vom 14. Oktober 2008 - 2 A 1172/05 - , OVGE MüLü 51, 221 = juris (…dort Rn. 28).
Zu berücksichtigen ist u.a. etwa auch, ob der Begünstigte schon bei Einrichtung des Kontos von der Anlegung des Sparbuchs erfährt oder die Kontoeröffnung ohne sein Wissen geschieht, vgl. BGH, Urteil vom 29. April 1970 - VIII ZR 49/69 -, a.a.O. (…juris Rn. 7).
Entscheidend bleibt stets der Wille des das Konto eröffnenden Kunden, der dem Kreditinstitut bei der Kontoeröffnung erkennbar ist (vgl. BGH…, Urteil vom 25.06.1956 a.a.O.; Urteil vom 09.11.1966, BGHZ 46, 198 = NJW 1967, 101; Urteil vom 29.04.1970, NJW 1970, 1181;… Urteil vom 10.10.1989 a.a.O. …und Urteil vom 18.01.2005 a.a.O.).
Ein wesentliches Indiz kann dabei sein, wer das Sparbuch in Besitz nimmt (BGH NJW 1970, 1181).
OLG Köln, 24.04.1995 - 16 U 120/94
Sparkonto Errichtende den Besitz an dem Sparbuch vorbehält, es sei denn, aus den Vereinbarungen zwischen der Bank und dem Eröffner des Sparkontos, insbesondere aus dem Kontoeröffnungsantrag ergeben sich Anhaltspunkte für das Gegenteil ( vgl. BGHZ 28, 369; BGH NJW 94, 931; OLG Nürnberg NJW-RR 90, 881; BGH NJW 1970, 1181; BGH ZIP 94, 318 ).
Schließt jemand - wie hier die Erblasserin - im eigenen Namen mit der Bank einen Sparvertrag ab und leistet er auch die erste Einlage, so ist in aller Regel davon auszugehen, daß er selbst Inhaber der Einlageforderung wird (Senatsurteil vom 29. April 1970 - VIII ZR 49/69 = WM 1970, 712 = NJW 1970, 1181 = BGHWarn 1970 Nr. 114).
VG Frankfurt/Main, 28.03.2006 - 10 E 155/04
Ausbildungsförderung; Rückforderung; Datenabgleich; Bundesamt für Finanzen; …
LG Dortmund, 19.09.2001 - 6 O 92/01
OLG Hamm, 13.10.1986 - 11 W 2/86
Verweigerung der Auszahlung der verbrieften Hauptsumme nach Fälligkeit eines …
BGH, 26.06.1972 - III ZR 167/70
Voraussetzungen für die Berechtigung zur Verfügung über ein Sparguthaben - …
https://dejure.org/1970,715
BGH, 03.06.1970 - VIII ZR 199/68 (https://dejure.org/1970,715)
BGH, Entscheidung vom 03.06.1970 - VIII ZR 199/68 (https://dejure.org/1970,715)
BGH, Entscheidung vom 03. Juni 1970 - VIII ZR 199/68 (https://dejure.org/1970,715)
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Voraussetzungen für die Erwirkung eines Vollstreckungsbefehls - Anforderungen an eine Vermögensübernahme - Voraussetzungen für das Vorliegen eines Handelsgeschäfts
BGHZ 54, 101
NJW 1970, 1413
DNotZ 1970, 655
DB 1970, 1266
BGH, 18.01.2000 - XI ZR 71/99
Einbringung eines nichtkaufmännischen Einzelunternehmens in eine neu gegründete …
Andere rechtsgeschäftliche Maßnahmen, wie z.B. die Bestellung von Sicherungsrechten (vgl. BGHZ 54, 101, 103) oder die Gebrauchsüberlassung, genügen nicht.
Im Rahmen der Anwendung des § 419 BGB kommt es bei der Sicherungsabtretung von Forderungen ebenso wie bei einer Sicherungsübereignung darauf an, ob dem Übergeber ein entsprechender, dem Zugriff seiner Gläubiger unterliegender Gegenwert zufließt und ob ihm der Vermögensgegenstand bereits durch die Sicherungsübertragung auf Dauer entzogen ist (vgl. BGHZ 80, 296, 300 [BGH 13.05.1981 - VIII ZR 117/80]; BGHZ 54, 101, 104; BGH…, Urteil vom 20. März 1986 aaO.).
In der Literatur findet diese Ansicht teils Zustimmung (…Staudinger/Kaduk, BGB, 10./11. Aufl. § 419 Rdn. 45;… Palandt/Heinrichs, BGB, 40. Aufl. § 419 Anm. 2 a; Jauernig/Stürner, BGB, 1979, § 419 Anm. 3;… Enneccerus/Lehmann, Recht der Schuldverhältnisse, 15. Aufl. § 86 II 2 S. 349;… Wolff/Raiser, Sachenrecht, 10. Aufl. § 180 V 2 a S. 744;… Baur, Sachenrecht, 10. Aufl. § 57 V 4 S. 572;… Westermann, Sachenrecht, 5. Aufl. § 43 II 2 S. 213; Lehmann, BB 1959, 57), teils wird sie angezweifelt (…Soergel/R. Schmidt, BGB, 10. Aufl. § 419 Rdn. 8;… Erman/Westermann, BGB, 6. Aufl. § 419 Anm. 3;… Weber in BGB-RGRK, 12. Aufl. § 419 Rdn. 59, 60; Böhle-Stamschräder, JZ 1954, 389; Mormann, WM 1965, 634, 636; Braxmaier, Anmerkung zumUrteil vom 3. Juni 1970 - VIII ZR 199/68 in LM Nr. 22 zu § 419 BGB), teils entschieden abgelehnt (Paulus, ZZP Bd. 64, 169, 185 ff; Boehmer, Grundlagen der bürgerlichen Rechtsordnung, 1952, 2. Buch, 2. Abt. S. 153 ff; Schricker, JZ 1970, 265, 266 und JZ 1971, 27, 28 [BGH 03.06.1970 - VIII ZR 199/68];… Serick, Eigentumsvorbehalt und Sicherungsübertragung, Bd. III 1970, S. 162 ff;… Möschel in MünchK, BGB, § 419 Rdn. 28;… Larenz, Schuldrecht, Allgemeiner Teil, 12. Aufl. § 35 II S. 497; v. Lambsdorff/Lewental, NJW 1977, 1854, 1857; Aden, MDR 1980, 98 [BGH 10.05.1978 - VIII ZR 166/77]).
Sie hat jedoch für die gegen die LPG (T) "M. " i.L. bestehenden Ansprüche nicht nach § 419 BGB einzustehen, weil die Bestimmung zwar kein wirksames Kausalgeschäft, wohl aber eine wirksame dingliche Übereignung der einzelnen Vermögensgegenstände und (oder) Abtretung von Forderungen voraussetzt (BGHZ 54, 101, 103;… BGH, Urt. v. 28. Juni 1966, VI ZR 253/64, NJW 1966, 1748).
Der Übernehmer tritt als Gesamtschuldner neben den bisherigen Schuldner (ständige Rechtsprechung; vgl. BGHZ 33, 123, 128; 54, 101, 104; 90, 269, 272) [BGH 02.03.1984 - V ZR 102/83].
Die Bestellung eines dinglichen Wohnungsrechts an dem Grundstück des Schuldners rechtfertigt auch dann nicht die Anwendung des § 419 BGB auf den Berechtigten der beschränkten persönlichen Dienstbarkeit, wenn sie im Ergebnis das gesamte Vermögen des Schuldners erfaßt (im Anschluß an BGHZ 54, 101).
Der VIII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat in BGHZ 54, 101, 104 [BGH 03.06.1970 - VIII ZR 199/68] die Anwendung dieser Vorschrift auf die Bestellung eines Nutzungspfandrechts verneint und seine Entscheidung damit begründet, daß es sich bei § 419 Abs. 1 BGB um eine ausgesprochene Ausnahmevorschrift handele, deren Ausdehnung auf Fälle, in denen eine Vermögensübertragung nicht einmal der Form nach stattgefunden habe, sondern nur eine Bestellung von Sicherungsrechten vorliege, Zweck und Rahmen der Vorschrift sprengen und zu bedenklicher Rechtsunsicherheit führen würde.
Sein Portbestand ergab auch bei Berücksichtigung der vertraglich vereinbarten Beschränkung in der Ausübung einen Wert, der das Vorliegen einer Übernahme des nahezu gesamten Vermögens der Frau S. ausschließt, ohne daß es der Erörterung der Frage bedarf, ob bei der Bewertung der von der Übernahme ausgeschlossenen Gegenstände die darauf ruhenden Lasten abzuziehen sind (vgl. dazu BGH Urteil vom 30. Januar 1958, III ZR 170/56, NJW 1958, 667 m.w.N.; vgl. ferner zur Frage der entsprechenden Anwendung des § 419 BGB auf Fälle der wirtschaftlichen Aushöhlung BGH Urteil vom 3. Juni 1970, VIII ZR 199/68, zum Abdruck in BGHZ bestimmt).
Demgegenüber hat der Bundesgerichtshof (BGH) jedoch entschieden, daß § 419 BGB auch dann nicht anwendbar ist, wenn eine dingliche Belastung (z.B. durch ein Grundpfandrecht) das belastete Recht wirtschaftlich praktisch ausfüllt (Urteil vom 3. Juni 1970 VIII ZR 199/68, BGHZ 54, 101, NJW 1970, 1413; vgl. auch das Urteil des BGH vom 29. März 1988 IX ZR 199/87, Betriebs-Berater - BB - 1988, 1278).
Zwar setzt grundsätzlich die Wirksamkeit der dinglichen Übereignung der einzelnen Vermögensgegenstände und der Abtretung von Forderungen kein wirksames Kausalgeschäft voraus, wenn eine Sachgesamtheit wie das gesamte Betriebsvermögen i.S.v. § 419 BGB übertragen werden soll (BGHZ 54, 101, 103).

References: § 808
 § 328
 BGH 
 § 328
 § 331
 BGH 
 BGH 
 BGH 
 § 419
 § 419
 § 419
 § 419
 § 86
 § 180
 § 57
 § 43
 § 419
 § 419
 § 419
 § 419
 § 419
 § 35
 § 419
 § 419
 § 419
 BGH 
 § 419
 BGH 
 § 419
 BGH 
 § 419