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Timestamp: 2016-10-25 01:39:07+00:00

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I 547/99 (12.10.2001)
Pr�sident Lustenberger, Bundesrichter Meyer und nebenamtlicher Richter Walser; Gerichtsschreiberin Berger
E.________, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Andreas Hebeisen, L�wenstrasse 12, 8280 Kreuzlingen,
A.- Der 1954 geborene E.________ arbeitete von Dezember 1981 bis September 1993 als Hilfskoch im Kantonsspital X.________. Danach war er arbeitslos. Im Rahmen eines Tempor�reinsatzes als Hilfsmonteur f�r die Firma S.________ verletzte er sich am 20. Juni 1997 am Zeigefinger der rechten Hand. Gleichentags wurde im Spital Y.________, Departement Chirurgie, Klinik f�r Wiederherstellungschirurgie, eine Nachamputation des Zeigefingers vorgenommen.
Am 19. August 1997 meldete sich E.________ unter Hinweis auf die Unfallfolgen bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug (Berufsberatung, Umschulung auf eine neue T�tigkeit und Arbeitsvermittlung) an. Die IV-Stelle des Kantons Thurgau holte unter anderem den Arztbericht des Dr. med. H.________, Allgemeine Medizin FMH, vom 28. August 1997, den Austrittsbericht der Rehaklinik Z.________ (vom 10. Dezember 1997), in welcher sich der Versicherte vom 1. Oktober bis 28. November 1997 aufgehalten hatte, sowie den Abschlussbericht (vom 18. Dezember 1997) �ber die vom 12. bis 26. November 1997 auf Veranlassung der IV-Stelle in derselben Klinik durchgef�hrten beruflichen Abkl�rungen ein. Ausserdem zog sie die Akten der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) bei, unter welchen sich die Stellungnahmen des Kreisarztes Dr. med. J.________ vom 9. September und 19. Dezember 1997 und des Dr. med. V.________, SUVA-�rzteteam Unfallmedizin, vom 30. Juli 1998 befanden. Nach Durchf�hrung des Vorbescheidverfahrens verneinte die IV-Stelle den Anspruch auf Invalidenrente und Umschulung und verwies den Versicherten bez�glich der Arbeitsvermittlung an die Arbeitslosenversicherung (Verf�gung vom 15. Februar 1999).
B.- Dagegen liess E.________ bei der AHV/IV-Rekurskommission des Kantons Thurgau Beschwerde einreichen mit dem Rechtsbegehren, es seien ihm Leistungen der Invalidenversicherung, insbesondere Eingliederungsmassnahmen (Umschulung und weitere berufliche Massnahmen) und Taggelder, sowie eine Rente, entsprechend dem Grad der verbleibenden Erwerbsunf�higkeit zuzusprechen; eventuell sei die Sache zur Neubeurteilung an die IV-Stelle zur�ckzuweisen. Die Rekurskommission trat bez�glich der geforderten Taggelder auf die Beschwerde nicht ein und wies sie im �brigen ab (Entscheid vom 6. Juli 1999).
C.- Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst E.________ beantragen, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides seien ihm Leistungen der Invalidenversicherung, insbesondere Eingliederungsmassnahmen (Umschulung und weitere berufliche Massnahmen) sowie mindestens eine halbe Rente zu gew�hren; eventuell sei die Sache zur Neubeurteilung an die Rekurskommission zur�ckzuweisen. Ferner l�sst er um Bewilligung der unentgeltlichen Verbeist�ndung ersuchen.
1.- Die Rekurskommission hat die gesetzlichen Bestimmungen �ber den Invalidit�tsbegriff (Art. 4 Abs. 1 IVG), den Eintritt des Versicherungsfalles (Art. 4 Abs. 2 IVG) und den Anspruch auf Umschulung (Art. 17 IVG in Verbindung mit Art. 6 Abs. 1 IVV) sowie die dazu ergangene Rechtsprechung, wonach die den Anspruch auf Umschulung begr�ndende Invalidit�t eine bleibende oder l�ngere Zeit dauernde Erwerbseinbusse von etwa 20 % voraussetzt (BGE 124 V 110 Erw. 2b mit Hinweisen), zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.
Nach der Rechtsprechung ist f�r den Beweiswert von medizinischen Berichten oder Gutachten entscheidend, ob sie f�r die streitigen Belange umfassend sind, auf allseitigen Untersuchungen beruhen, auch die geklagten Beschwerden ber�cksichtigen, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden sind, in der Darlegung der medizinischen Zusammenh�nge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchten und ob die Schlussfolgerungen der Experten begr�ndet sind (BGE 125 V 352 Erw. 3a; AHI 2000 S. 152 Erw. 2c, je mit Hinweis; ferner Meyer-Blaser, Rechtliche Vorgaben an die medizinische Begutachtung, in: Rechtsfragen der medizinischen Begutachtung in der Sozialversicherung, St. Gallen 1997, S. 23 f.).
c) Bei erwerbst�tigen Versicherten ist der Invalidit�tsgrad auf Grund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das der Versicherte nach Eintritt der Invalidit�t und nach Durchf�hrung allf�lliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihm zumutbare T�tigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen k�nnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das er erzielen k�nnte, wenn er nicht invalid geworden w�re (Art. 28 Abs. 2 IVG). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernm�ssig m�glichst genau ermittelt und einander gegen�bergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invalidit�tsgrad bestimmen l�sst (allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 104 V 136 Erw. 2a und b).
3.- Der Beschwerdef�hrer vertritt die Auffassung, mit Blick auf die konkreten beruflichen Abkl�rungen der Rehaklinik bestehe eine Leistungseinbusse von mindestens 50 %. Die Stellungnahmen der Dres. med. J.________ und V.________, welche bez�glich der Restarbeitsf�higkeit zu anderen Ergebnissen gelangten, seien nicht nachvollziehbar und teilweise falsch, weshalb nicht auf sie abgestellt werden k�nne.
Demgegen�ber gehen Verwaltung und Vorinstanz von einer 15%igen Einschr�nkung in einer leidensangepassten, leichten Hilfsarbeitert�tigkeit aus.
a) Gem�ss Austrittsbericht der Rehaklinik vom 10. Dezember 1997 konnte der Versicherte w�hrend gut zweier Wochen halbt�gige Arbeitseins�tze in der Klinikk�che machen. Er habe im Rahmen seiner M�glichkeiten gut mitgearbeitet, sei jedoch mit seiner Verletzung eindeutig behindert. So bereite ihm das pr�zise F�hren des Messers beim R�sten und Schneiden von Lebensmitteln selbst mit der angefertigten Griffverdickung M�he. An der rechten, dominanten Hand sei der Grobgriff beeintr�chtigt. Gegenst�nde k�nnten mit nur drei Langfingern weniger kr�ftig gehalten werden und dr�ckten auf das �berempfindliche Amputationsgebiet. Pinzetten- und Drei-Punkte-Griff sowie feinmotorische Aktivit�ten seien erschwert. Die Faustschlusskraft sei noch deutlich reduziert. Der Versicherte m�sse sich eine Stelle als K�chengehilfe oder eine andere, manuell leichte T�tigkeit suchen. F�r die Zeit ab 1. Dezember 1997 betrage die Arbeitsunf�higkeit 50 %.
Nach dem Abschlussbericht betreffend berufliche Abkl�rungen vom 18. Dezember 1997 kann der Beschwerdef�hrer als Metallbaumonteur (von Hochregalen) zur Zeit wegen der noch fehlenden vollen Greiff�higkeit nicht arbeiten. Hingegen seien ihm das Zubereiten von kalten Tellern und Patisserie in seiner angestammten Funktion als Hilfskoch sowie einfachere Industriearbeiten im Rahmen eines Arbeitstrainings, auch zur Angew�hnung, zumutbar.
b) In der Stellungnahme des Dr. med. V.________ vom 30. Juli 1998 �ber die am 28. Juli 1998 erfolgte spezial�rztliche Untersuchung wird die Diagnose einer subtotalen Amputation nach schwerer Quetschung des rechten Zeigefingers auf der H�he des proximalen Interphalangeal-Gelenkes mit Nachamputation im proximalen Drittel des Grundgliedes am 20. Juni 1997 sowie einer vorbestehenden Amputation des rechten Mittelfinger-Endgliedes nach Schnittverletzung im Jahr 1982 gestellt. Im Vergleich zur im Herbst 1997 erfolgten medizinischen und beruflichen Abkl�rung in der Rehaklinik sei eine objektivierbare Verbesserung der Befunde an der rechten Hand zu verzeichnen, was auf eine inzwischen erfolgte weitere Anpassung und Gew�hnung zur�ckzuf�hren sei. So sei die damalige leichte allseitige Bewegungseinschr�nkung des rechten Handgelenkes heute kaum mehr vorhanden und funktionell bedeutungslos. Der ehemals unvollst�ndige Faustschluss der Finger 3 bis 5 sei heute nur noch am Mittelfinger aktiv nachweisbar, hingegen passiv vollst�ndig �berwindbar, weshalb zuk�nftig mit einer weiteren Besserung bis zum Erreichen eines vollst�ndigen aktiven Faustschlusses gerechnet werden k�nne. Die Untersuchung zeige, dass der Beschwerdef�hrer den Verlust des Zeigefingers durch die als Ersatz einspringenden Mittel- und Ringfinger ordentlich zu kompensieren verstehe und verschiedene Gegenst�nde oder Instrumente damit ergreifen und f�hren k�nne. Trotzdem bleibe als wahrscheinlich endg�ltige Unfallfolge ein Verlust der Faustschlusskraft infolge des fehlenden Zeigefingers sowie eine gewisse St�rung der Feinmotorik, weil nun vor allem der Mittelfinger - der wegen des fehlenden Endgliedes k�rzer sei und im Stumpfbereich eine weniger gute Sensibilit�t aufweise als dies bei einer erhaltenen Fingerkuppe der Fall w�re, was sich beispielsweise beim F�hren eines Messers bemerkbar mache - f�r den verlorenen Zeigefinger einspringen m�sse. Als Monteur bestehe zufolge der Verminderung der Faustschlusskraft eine Einschr�nkung beim Heben und Tragen von Gewichten oder von sperrigen Gegenst�nden. Die damit einhergehende Leistungseinbusse in dieser T�tigkeit, die trotz der Unfallfolgen ganztags zumutbar sei, werde auf etwa 25 % gesch�tzt. Bezogen auf die langj�hrige fr�here Arbeit als Hilfskoch wirkten sich die Unfallfolgen in erster Linie wegen der gest�rten Feinmotorik auf R�starbeiten wie Kartoffeln sch�len, Salat r�sten oder Schneiden von Aufschnitt aus. Angesichts der Tatsache, dass bei den �brigen anfallenden Hilfs- und Reinigungsarbeiten keine namhafte Einschr�nkung bestehe, k�nne die T�tigkeit als Hilfskoch bei einer generellen Leistungseinbusse von h�chstens 15 % auch weiterhin ganztags ausge�bt werden. Dieses Profil entspreche der Selbsteinsch�tzung des Beschwerdef�hrers, der derzeit selbstst�ndig alle Hausarbeiten verrichte und f�r seine vierk�pfige Familie koche, wobei er - etwas langsamer als vor dem Unfall - auch Gem�se r�sten und schneiden k�nne.
Der Bericht des Dr. med. V.________ vom 30. Juli 1998 wurde im Rahmen der medizinischen Abkl�rungen der SUVA erstellt und ist f�r die streitigen Belange umfassend, beruht auf einer sorgf�ltigen eigenen Untersuchung und ber�cksichtigt die medizinischen Vorakten wie auch die vom Beschwerdef�hrer geklagte ausgepr�gte Ber�hrungs- und K�lteempfindlichkeit des rechten Zeigefingerstumpfes. Er leuchtet in der Darlegung der medizinischen Zusammenh�nge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein und die darin gezogenen Schlussfolgerungen sind begr�ndet, weshalb er alle rechtsprechungsgem�ss erforderlichen Kriterien f�r beweiskr�ftige �rztliche Entscheidungsgrundlagen erf�llt (BGE 125 V 352 Erw. 3a mit Hinweis; vgl. auch BGE 125 V 353 Erw. 3b/ee mit Hinweis).
Was der Beschwerdef�hrer dagegen vorbringt, vermag nichts zu �ndern. Dr. med. V.________ setzt sich mit den Berichten der Rehaklinik vom 10. und 18. Dezember 1997, in welchen die Leistungsf�higkeit mit Blick auf den damaligen Zustand der rechten Hand noch wesentlich eingeschr�nkter beurteilt wurde, eingehend auseinander, erkl�rt seine Diagnose vor dem Hintergrund der abweichenden Feststellungen der Klinik und begr�ndet seine Untersuchungsergebnisse, wonach im Vergleich zur medizinischen und beruflichen Abkl�rung in der Rehaklinik eine objektivierbare Verbesserung der Befunde an der rechten Hand zu verzeichnen sei, in nachvollziehbarer und �berzeugender Weise. Schon die Fachpersonen der Rehaklinik �usserten im �brigen die Erwartung, dass sich die Greiff�higkeit der rechten Hand, nicht zuletzt auch durch Angew�hnung, verbessern lasse. So wird im Austrittsbericht vom 10. Dezember 1997 angegeben, bei der zur Zeit auf 50 % gesch�tzten Arbeitsf�higkeit k�nne l�ngerfristig eine Steigerung erwartet werden. Ferner l�sst auch die Tatsache, dass der SUVA-Arzt die Untersuchung des Beschwerdef�hrers an einem einzigen Tag durchgef�hrt hat, w�hrend der Aufenthalt in der Rehaklinik beinahe zwei Monate dauerte, seine Ausf�hrungen nicht weniger schl�ssig erscheinen. Es entspricht im �brigen einer Erfahrungstatsache, dass die Arbeit eines Hilfskochs nicht nur R�starbeiten umfasst, sondern in bedeutendem Ausmass auch andere Hilfs- und Reinigungsarbeiten auszuf�hren sind, f�r die nach den Angaben des Dr. med. V.________ kaum Einschr�nkungen bestehen. Die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht n�her begr�ndeten Einw�nde gegen den spezial�rztlichen Bericht vom 30. Juli 1998 verm�gen deshalb die darin enthaltenen Feststellungen zur Arbeitsf�higkeit nicht in Frage zu stellen.
c) Dr. med. J.________ fand anl�sslich der �rztlichen Abschlussuntersuchung vom 19. Dezember 1997 reizlose Verh�ltnisse an der rechten Hand und am Amputationsstumpf vor. Ein Tinelsyndrom k�nne nicht ausgel�st werden. Der Faustschluss mit der rechten Hand sei gut m�glich, ebenso der Pinzettengriff zwischen der Daumenkuppe und den verbleibenden Langfingerkuppen. Bei dieser Diagnose sei beispielsweise ein Einsatz als K�chengehilfe ohne weiteres wieder m�glich. Deswegen sei auf den 22. Dezember 1997 eine 75%ige und ab 12. Januar 1998 eine 100%ige Arbeitsf�higkeit im Unfallschein eingetragen.
Der Beschwerdef�hrer wendet dagegen ein, es sei v�llig unglaubw�rdig, dass sich in den zwei Wochen zwischen seinem Austritt aus der Rehaklinik und der kreis�rztlichen Untersuchung eine Befundverbesserung ergeben habe. Es erscheint allerdings mit Blick darauf, dass bereits im Austrittsbericht vom 10. Dezember 1997 von einer solchen Entwicklung ausgegangen wurde, nicht abwegig, dass die w�hrend des Aufenthalts in der Klinik durchgef�hrten therapeutischen Massnahmen zwischenzeitlich zu greifen begonnen haben. Wie es sich damit verh�lt, kann allerdings in Anbetracht des Umstandes, dass dem Bericht des Dr. med. V.________ vom 30. Juli 1998 voller Beweiswert zuerkannt werden muss, offen gelassen werden.
d) Unter diesen Umst�nden ist mit der Vorinstanz davon auszugehen, dass der Versicherte auf Grund der leichten Leistungseinbusse im feinmotorischen Bereich und der verminderten Faustschlusskraft rechts als Hilfskoch oder in einer anderen leichten Hilfsarbeitert�tigkeit zu 85 % arbeitsf�hig ist.
4.- Im Hinblick darauf, dass der Versicherte im Zeitpunkt des Unfalls arbeitslos war und lediglich einen Tempor�reinsatz als Hilfsmonteur wahrgenommen hatte, gingen Vorinstanz und Verwaltung bei der Berechnung des Valideneinkommens zu Recht vom Lohn aus, den er in seiner �ber elf Jahre dauernden T�tigkeit als Hilfskoch im Kantonsspital X.________ erzielt hatte.
Nach einer Aktennotiz der IV-Stelle vom 24. September 1994 h�tte das Einkommen laut einer telefonisch beim Lohnb�ro des Kantonsspitals X.________ eingeholten Auskunft im Jahr 1998 Fr. 52'858. - (Fr. 4066. - x 13) betragen. Im unfallversicherungsrechtlichen Parallelverfahren holte das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau zus�tzliche Erkundigungen beim Personalamt des Kantons A.________ ein. Letzteres best�tigte am 19. Juni 2000 unterschriftlich, der Versicherte h�tte bei gleichbleibender Qualifizierung im Jahr 1996 Fr. 51'931. 75 und 1997 sowie 1998 je Fr. 52'293. 80 eingenommen. F�r die T�tigkeit des Beschwerdef�hrers beim Kantonsspital X.________ ist in seinem individuellen Konto ein Gehalt von Fr. 51'345. - (1991) bzw. Fr. 51'831. - (1992) aufgef�hrt. Dabei handelt es sich jeweils um Bruttoeinkommen ohne Kinderzulagen, da die letzteren gem�ss Art. 4 Abs. 1 AHVG in Verbindung mit Art. 6 Abs. 2 lit. f AHVV nicht zum massgebenden Lohn geh�ren. Mit Blick darauf, dass f�r die Angestellten des Kantonsspitals X.________ die kantonale Besoldungsordnung zur Anwendung gelangt, rechtfertigt es sich, das Einkommen ohne Invalidit�t auf Grund der widerspruchsfreien, nachvollziehbaren Angaben des kantonalen Personalamtes zu bestimmen. Bei einem hypothetischen Einkommen ohne Invalidit�t von Fr. 52'293. 80 im Jahr 1998 und unter Ber�cksichtigung der allgemeinen Nominallohnentwicklung im Jahr 1999 von 0,3 % (Die Volkswirtschaft 2001, Heft 8, S. 93, Tabelle B 10.2) ergibt sich demzufolge im f�r die Beurteilung massgebenden Verf�gungszeitpunkt (15. Februar 1999; BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweisen) ein Valideneinkommen von Fr. 52'450. 70.
5.- F�r die Bestimmung des trotz gesundheitlicher Beeintr�chtigung zumutbarerweise noch realisierbaren Einkommens haben sich Vorinstanz und Verwaltung auf die vom Bundesamt f�r Statistik herausgegebene Schweizerische Lohnstrukturerhebung (LSE) gest�tzt, was nicht zu beanstanden ist, nachdem der Versicherte nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine ihm an sich zumutbare Erwerbst�tigkeit mehr aufgenommen hat (BGE 126 V 76 Erw. 3b/bb mit Hinweisen). Ausgehend von Tabelle A1 der vom Bundesamt f�r Statistik f�r das Jahr 1998 durch gef�hrten Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) betrug der standardisierte monatliche Bruttolohn (Zentralwert) f�r die im privaten Sektor mit einfachen und repetitiven Aufgaben (Anforderungsniveau 4) besch�ftigten M�nner im Jahr 1998 Fr. 4268. - (LSE 1998, S. 25). Umgerechnet auf die betriebs�bliche durchschnittliche Wochenarbeitszeit von 41,9 Stunden (Statistisches Jahrbuch der Schweiz 1999, Tabelle 3.11, S. 115) und angepasst an die bis zum Erlass der Verf�gung vom 15. Februar 1999 eingetretene Nominallohnerh�hung ergibt sich ein Jahreseinkommen von Fr. 53'810. -. Bei einer Arbeitsf�higkeit von 85 % resultiert somit ein hypothetisches Invalideneinkommen von Fr. 45'738. -.
Zu einem leidensbedingten Abzug (BGE 124 V 323 Erw. 3b/bb mit Hinweisen; vgl. auch BGE 126 V 77 ff. Erw. 4 und 5) in der H�he von 25 % besteht entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers kein Anlass. Es ist nicht ersichtlich, weshalb er auch im Hinblick auf sein Alter bei der Aus�bung der ihm zumutbaren Hilfsarbeitert�tigkeiten eingeschr�nkt sein sollte. Da ihm im Rahmen seines 85%igen Leistungspensums grunds�tzlich alle Arbeiten (mit Ausnahme k�rperlich schwerer T�tigkeiten) zumutbar sind, verf�gt er trotz seiner gesundheitlichen Beeintr�chtigung noch �ber ein weites Feld von Besch�ftigungsm�glichkeiten. Faktoren wie mangelnde Ausbildung oder Verst�ndigungsschwierigkeiten sind infolge ihres invalidit�tsfremden Charakters bei der Invalidit�tsbemessung ausser Acht zu lassen (BGE 107 V 21 Erw. 2c mit Hinweisen; AHI 1999 S. 238 Erw. 1). Ein geringf�giger Abzug vom hypothetischen Invalideneinkommen rechtfertigt sich lediglich im Hinblick auf die zus�tzlichen Angew�hnungsschwierigkeiten in einer neuen Hilfsarbeitert�tigkeit, was aber nichts daran �ndert, dass der Einkommensvergleich zu einem 20 % unterschreitenden Invalidit�tsgrad f�hrt.
6.- Mangels einer leistungsbegr�ndenden Invalidit�t bestand im Verf�gungszeitpunkt weder Anspruch auf Umschulungsmassnahmen noch auf eine Invalidenrente, wie Verwaltung und Vorinstanz zu Recht entschieden haben. Entgegen den Ausf�hrungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde konnte der Versicherte auch keine Arbeitsvermittlung (Art. 18 Abs. 1 IVG) beanspruchen, da nach dem Gesagten nicht anzunehmen ist, dass er wegen des Gesundheitsschadens bei der Suche nach einer geeigneten Stelle beeintr�chtigt war. Die Arbeitsvermittlung oblag unter den gegebenen Umst�nden den Durchf�hrungsorganen der Arbeitslosenversicherung, bei welchen sich der Versicherte zum Leistungsbezug angemeldet hatte (BGE 116 V 80; AHI 2000 S. 68 f.). Entsprechendes gilt f�r Leistungen nach Art. 15 IVG (Berufsberatung), welche erbracht werden, wenn die versicherte Person an sich zur Berufswahl oder zur beruflichen Neuorientierung f�hig, infolge ihres Gesundheitszustandes aber darin behindert ist, weil die Kenntnisse �ber Neigungen, berufliche F�higkeiten und M�glichkeiten nicht ausreichen, um einen der Behinderung angepassten Beruf w�hlen zu k�nnen (ZAK 1977 S. 191 Erw. 2). Um Anspruch auf Massnahmen nach Art. 15 IVG zu haben, muss die versicherte Person allerdings �ber die erforderlichen schulischen Grundvoraussetzungen f�r einen Erfolg versprechenden Beginn einer beruflichen Massnahme (Berufslehre, Anlehre, Umschulung) verf�gen. Art. 15 IVG ist keine Grundlage, um auf Kosten der Invalidenversicherung L�cken im Grundschulwissen auszuf�llen (Meyer-Blaser, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, S. 114). Vorliegend kann es nicht darum gehen, eine Erfolg versprechende berufliche Massnahme im Sinn einer Berufslehre, Anlehre oder Umschulung vorzubereiten, da daf�r, wie der Beschwerdef�hrer selber einr�umt, die ausbildungsm�ssigen Erfordernisse nicht gegeben sind. Ein Anspruch auf Berufsberatung ist unter diesen Umst�nden nicht ausgewiesen, wovon auch die Verwaltungsverf�gung vom 15. Februar 1999 und der vorinstanzliche Entscheid vom 6. Juli 1999 implizit ausgehen.
7.- Weil es im vorliegenden Verfahren um Versicherungsleistungen geht, sind gem�ss Art. 134 OG keine Gerichtskosten zu erheben.
III. Zufolge Gew�hrung der unentgeltlichen Verbeist�ndung wird Rechtsanwalt Andreas Hebeisen f�r das Verfahren vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht aus der Gerichtskasse eine Entsch�digung von Fr. 2500. - (einschliesslich Mehrwertsteuer) ausgerichtet.
IV. Dieses Urteil wird den Parteien, der AHV/IV-Rekurskommission des Kantons Thurgau, der Ausgleichskasse des Kantons Thurgau und dem Bundesamt f�r Sozialversicherung zugestellt.

References: Art. 6
 BGE 
 BGE 
 Art. 4
 Art. 6
 BGE 
 BGE 
 Art. 15
 Art. 15
 Art. 15
 Art. 134