Source: http://www.agsm-akademie.de/FSS-Nachqualifizierung-Fachmodul-II.128.0.html
Timestamp: 2018-05-26 06:02:01+00:00

Document:
FSS Nachqualifizierung Fachmodul II: AGSM Akademie
Fachkraft für Schutz und Sicherheit – modulare Nachqualifizierung für den Berufsabschluss
Fachmodul II: Grundlagen der Schutz-und Sicherheitstechnik mit oder ohne Waffensachkunde gem. § 7 WaffG
Die Nachqualifizierung führt zu einem anerkannten Berufsabschluss, die in einem verkürzten Zeitraum realisiert wird. Voraussetzung ist, das alle relevanten Themen und Module gemäß Rahmenplan absolviert werden. Verwertbare Arbeits- und Berufserfahrungen werden anerkannt. Das Fachmodul vermittelt die Grundlagen der Gefahrenabwehr, der Schutz- und Sicherheitstechnik gem. Rahmenplan und beinhaltet alle notwendigen Themen für die Nachqualifizierung.
Die Zielgruppen können sein:
Arbeitsuchende, die in der Regel Förderansprüche und Bildungsziel angemessen relevante Arbeits- und Berufserfahrung nachweisen können, wie zum Beispiel vorhandene IHK-Sachkundeprüfung oder Unterrichtung gem. § 34a GewO, IHK-geprüfte Werkschutzfachkraft oder langjährige Berufserfahrung im privaten Sicherheitsgewerbe, im betrieblichen Werkschutz oder vergleichbaren Einrichtungen im Ausland.
in der privaten Sicherheitswirtschaft im Arbeitsprozess stehende Sicherheitsmitarbeiter mit Interesse an einer berufsbegleitenden Qualifizierung mit Ziel Berufsabschluss und prüfungsrelevanten, verwertbaren Kenntnissen und Erfahrungen. Hier erfolgt die Finanzierung privat durch das Unternehmen oder andere geeignete Förderprogramme, wie zum Beispiel WeGebAU, Firmenstipendien, Bankdarlehen, u.a.
Sich beruflich Um- und Neuorientierende ohne Abschluss, aber mit anderen anerkannten und nachweisbaren Voraussetzungen, die die AGSM-Akademie für ganzheitliche Sicherheit und Sicherheitsmanagement GmbH in Abstimmung mit der zuständigen IHK prüft. Hierzu können zählen:
eine abgebrochene Berufsausbildung mit anzuerkennenden absolvierten Lernfeldern (nachweispflichtig) oder
auch eine adäquate Ausbildung im Ausland (nachweispflichtig)
Somit ist die Nachqualifizierung geeignet für langjährig im Sicherheitsgewerbe Beschäftigte und für ehemalige langjährige Bundeswehrangehörige die eine berufliche Weiterentwicklung anstreben.
Aufbau der Nachqualifizierung
Die Nachqualifizierung geht über ca. 6 Monate (erfahrungsgemäß notwendige Mindestmodulanzahl) bis zu 12 Monaten bei intensiver Absolvierung aller Module hintereinander. Die AGSM-Akademie für ganzheitliche Sicherheit und Sicherheitsmanagement GmbH hat in diese Berufsausbildung die notwendige Anzahl einsatzspezifischer Module mit entsprechenden Abschlüssen und Zertifikaten integriert. Die Notwendigkeit der Absolvierung der einzelnen Module wird individuell geprüft. Im Rahmen eines Personalgesprächs mit Unterlagenprüfung erfolgt eine Prüfung der Voraussetzungen für diesen verkürzten Weg zum Berufsabschluss und die Festlegung, welche Module absolviert werden müssen.
Dieser Berufsabschluss wird in der Erstausbildung über einen Zeitraum von 3 Jahren erworben.
LF 1: :Den Ausbildungsbetrieb und seine Leistungen im Tätigkeitsfeld der Sicherheitswirtschaft präsentieren
LF 2:Kunden und Mitarbeiter über Möglichkeiten und Rahmenbedingungen der Berufstätigkeit in der Sicherheitswirtschaft informieren
u.a. sind weitere einsatzspezifische Zusatzmodule integriert wie zum Beispiel:
Fachmodul Kontrolldienst im ÖPNV
Fachmodul Einzelhandelsdetektiv
Fachmodul Geld- und Werttransport
IHK-Sachkundeprüfung gem. § 34a Abs. 1 Satz 3 Nr. 3 und Abs. 1a Satz 2 GewO
Zwei Betriebspraktika je 3 Monate
Modulare Aufteilung:
Grundlagenwissen für Sicherheitsmitarbeiter, bei Bedarf mit integrierter IHK-Sachkundeprüfung nach § 34a Abs. 1 Satz 3 Nr. 3 und Abs. 1a Satz 2 GewO;
Grundlagen der Gefahrenabwehr – Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen sowie Einsatz der Sicherheitstechnik mit Projektarbeit, ggf. Waffensachkundeprüfung gem. § 7 WaffG; (ca. 7 Wochen intensiv)
Planung und betriebliche Organisation von Geschäftsprozessen und Sicherheitsdienstleistungen, Kundenarbeit und EDV-Fachwissen Planungsprogramme (ca. 6 Wochen intensiv)
Psychologische Grundlagen für situationsgerechtes Verhalten und Grundlagen Fach-Englisch (ca. 6 Wochen intensiv)
Recht in der Sicherheitswirtschaft (ca. 12 Wochen intensiv)
Modulübergreifende Prüfungsvorbereitung für alle Prüfungskomplexe (ca. 16 Wochen intensiv)
Betriebspraktikum bei nicht ausreichender Berufspraxis gem. Prüfungsordnung (optional und kostenneutral, alternativ auch mit Praktikumsbetreuung je nach Bildungsplanung)
Externe Berufsabschussprüfung als IHK-Prüfung zur „Fachkraft für Schutz und Sicherheit“
bildungszielrelevante mehrjährige Arbeits- und Berufserfahrung oder
berufliche Vorerfahrungen im Sicherheitsgewerbe oder
ohne Berufsabschluss andere anerkannte Voraussetzungen mit Nachweis beruflicher Handlungsfähigkeit oder
mehrjährige Bundeswehrdienstzeit mit relevanten Einsatzgebieten
IHK-Sachkundeprüfung nach § 34a Abs. 1 Satz 3 Nr. 3 und Abs. 1a Satz 2 GewO
Brandschutzhelfer nach § 10 Arbeitsschutzgesetz und ASR 2.2
Nachweis Erste-Hilfe-Kurs/Ersthelfer
Die Kosten werden individuell nach Anzahl und Umfang der zu absolvierenden Module bestimmt
Termin individuell nach Ihrer persönlichen Fortbildungsplanung.

References: § 7
 § 34
 § 34
 § 34
 § 7
 § 34
 § 10