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Timestamp: 2020-01-27 13:15:25+00:00

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Wie kann aufwendige Pflege auch in Einrichtungen der Eingliederungshilfe für ein pflegebedürftiges Kind gesichert werden?
Gabriele Kuhn-Zuber - 8. September 2015, 11:28 - Den Diskussionsverlauf nachlesen - Reha und Pflege 2/2015
Das Problem betrifft nicht nur pflegebedürftige Kinder, sondern Menschen mit Behinderungen und Pflegebedarf jeden Alters, die in vollstationären Einrichtungen der Behindertenhilfe wohnen. Die Leistungen der Pflegeversicherung unterscheiden sich je nach Wohnform - lebt ein behinderter Mensch in der eigenen Häuslichkeit, erhält er sämtliche Leistungen der häuslichen Pflege und zusätzlich Leistungen der Behandlungspflege durch die Krankenversicherung im Rahmen des § 37 SGB V ohne Einschränkungen. L…
Ihr Fazit zum Thema "Teilhabe pflegebedürftiger Menschen"
Gabriele Kuhn-Zuber - 8. September 2015, 11:03 - Den Diskussionsverlauf nachlesen - Reha und Pflege 2/2015
Ich glaube, dass das Thema "Teilhabe pflegebedürftiger Menschen" sehr vielschichtig ist. Die Diskussion hat gezeigt, dass nach wie vor ein sehr hoher Beratungbedarf besteht, der nicht nur rehabilitationsrelevante Fragen betrifft, sondern auch grundlegende Basisinformationen. Offensichtlich hat die Vielzahl an gesetzgeberischen Initiativen zur Verbesserung der Beratungssituation pflegebedürftiger Menschen und ihrer Angehörigen nicht wesentlich geholfen, diese Beratungsdefizite abzubauen. Hier sin…
Gabriele Kuhn-Zuber - 8. September 2015, 10:44 - Den Diskussionsverlauf nachlesen - Reha und Pflege 2/2015
Neben den Hilfsmitteln gibt es vielleicht auch die Möglichkeit, eine längerfristige Assistenz mit Hilfe einer "besonderen Pflegekraft" nach § 65 Abs. 1 Satz 2 SGB XII abzusichern. Diese Assistenz kann Sie individuell unterstützen. Sie wird im Rahmen der Hilfe zur Pflege beim Sozialhilfeträger beantragt und über ihn finanziert; der Betrag ist nicht pauschaliert, sondern wird allein über die "Angemessenheit" konkretisiert. Voraussetzung ist allerdings - wie immer bei Sozialhilfeleistungen - dass E…
Zusätzliche Betreuungsleistungen bei erhöhter eingeschränkter Alltagskompetenz – genaue Bedeutung
Gabriele Kuhn-Zuber - 7. September 2015, 11:00 - Den Diskussionsverlauf nachlesen - Reha und Pflege 2/2015
Zu Ihrer 2. Frage: Die Leistungen von derzeit monatlich 104 EUR (Grundbetrag) und 208 EUR (erhöhter Betrag) stehen dem Betroffenen innerhalb eines Kalenderjahres zur Verfügung (1.248 EUR bzw. 2.496 EUR insgesamt). Wird die Leistung in einem Kalenderjahr nicht ausgeschöpft kann der nicht verbrauchte Betrag in das folgende Kalenderhalbjahr übertragen werden (bis 30.6., § 45b Abs. 2 Satz 2 SGB XI). Eine Begrenzung in der Höhe gibt es nicht; wenn das Geld aber dann im Kalenderhalbjahr nicht ausgesch…
Gabriele Kuhn-Zuber - 7. September 2015, 10:54 - Den Diskussionsverlauf nachlesen - Reha und Pflege 2/2015
Die zusätzlichen Betreuungs- und Entlastungsleistungen, die Sie ansprechen, können erst seit dem 1.1.2015 auch für zusätzliche hauswirtschaftliche Angebote der Pflegedienste genutzt werden - das war bis dahin nicht möglich. Die 208 EUR, die es mittlerweile gibt, dürfen nur für weitere Grundpflegeleistungen (Körperpflege, Ernährung, Mobilität) nicht verwendet werden. Hauswirtschaftliche Versorgung ist zunächst in § 14 SGB XI definiert: Dazu gehören Einkaufen, Kochen, Reinigen der Wohnung, Spülen,…
Gabriele Kuhn-Zuber - 7. September 2015, 10:23 - Den Diskussionsverlauf nachlesen - Reha und Pflege 2/2015
Pflegekassen sind die ersten Ansprechpartner, wenn es um pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen geht. Das betrifft sowohl die allgemeine Beratung nach § 7 SGB XI (die es allerdings nach den derzeitigen Planungen des 2. Pflegestärkungsgesetzes so nicht mehr geben wird) als auch die individuelle Pflegeberatung nach § 7a SGB XI, auf die Pflegebedürftige und Antragstellerinnen und Antragsteller einen Anspruch haben. Zudem haben die Pflegekassen dem Antragsteller nach Eingang seines Antrags e…
Gabriele Kuhn-Zuber - 1. September 2015, 16:55 - Den Diskussionsverlauf nachlesen - Reha und Pflege 2/2015
Meines Erachtens sind hier verschiedene komplexe Fragen angesprochen, die sich nicht einfach mit ja oder nein beantworten lassen. Dass die Eingliederungshilfe aus dem Fürsorgerecht herausgelöst gehört, ist wohl inzwischen unter vielen Akteuren unstreitig. Die Leistungen sollen Menschen mit Behinderung eine gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft ermöglichen, auch im Vergleich zu Menschen ohne Behinderungen. Geht man davon aus, dass pflegebedürftige Menschen au…
Gabriele Kuhn-Zuber - 31. August 2015, 10:14 - Den Diskussionsverlauf nachlesen - Reha und Pflege 2/2015
Gerade weil die Inanspruchnahme stationärer Rehabilitationseinrichtungen für die betroffene Personengruppe aus den oben genannten Gründen so schwierig ist, müssten die Angebote ambulanter und mobiler, auch zugehender, Rehabilitation ausgebaut werden, um eine Alternative zu schaffen. Obwohl eine solche zugehende Rehabilitation, dort wo sie angeboten wird, gute Erfolge sowohl bei der Verminderung bzw. der Vermeidung von Verschlechterungen bei Pflegebedürftigkeit als auch bei der Akzeptanz pflegebe…
Verzögerungen bei der Erbringung von Pflegeleistungen und § 32 SGB XI
Gabriele Kuhn-Zuber - 26. August 2015, 12:55 - Den Diskussionsverlauf nachlesen - Reha und Pflege 2/2015
§ 32 SGB XI erfasst nur Leistungen zur medizinischen Rehabilitation, die bei Vorliegen der Voraussetzungen - insbesondere Eilbedürftigkeit und Erfüllung der Benachrichtigungspflicht - die Pflegekasse zur vorläufigen Erbringung dieser Leistungen verpflichtet. Pflegeleistungen sind davon nicht betroffen. Die Vorschrift kommt in der Praxis kaum oder gar nicht zur Anwendung, denn zum einen muss nicht nur nachgewiesen werden, dass eine medizinische Rehabilitationsleistung erforderlich ist, um eine un…

References: § 37
 § 65
 § 45
 § 14
 § 7
 § 7
 § 32

§ 32