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Timestamp: 2019-07-19 09:04:06+00:00

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bier ohne flaschen - hobbybrauer.de
bier ohne flaschen
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Beitrag von herr taschenbier » Dienstag 21. Mai 2019, 21:15
ich bin noch ganz neu hier und lese mich erst mal ein. aber eine frage habe ich schon ... ich hoffe, ich stelle sie hier an der richtigen stelle. ansonsten bitte einfach verschieben!
zuerst mal: ich mag es nicht so gerne, wenn das bier viel kohlensäure hat. flaschenbier schütte ich immer mit gaaanz viel schaum ein und schüttel die flasche sogar, damit weniger kohnlensäure drin ist ... (sorry!)
wenn ich es richtig verstanden habe, ist es hier ja üblich, das bier in flaschen abzufüllen und noch mal gären zu lassen, damit kohlensäure reinkommt. aber wie haben die brauer es z. b. im mittelalter gemacht, als es noch gar keine bierflaschen gab? einfach nach der gärung in ein anderes fass gefüllt und dort reifen lassen?
ist das nicht viel einfacher? man hätte einen ganzen arbeitsschritt gespart (zuckern und in flaschen abfüllen). dafür hat man halt kein co2 im bier, aber wäre das schlimm?
danke schonmal für die geduld derjenigen, die sich die mühe machen, auf solche anfängerfragen zu antworten!
Beitrag von jemo » Dienstag 21. Mai 2019, 21:28
Beitrag von afri » Dienstag 21. Mai 2019, 21:36
Wir hatten (glaube ich) schon doofere Antworten, aber nun denn.
herr taschenbier: das ganze gibt es sogar in d aus der wirtschaft zu kaufen, in franken nennt sich das ungespundetes (glaube ich) und es wird tatsächlich ohne druck gereift. wenn du da eh keinen bock drauf hast, wäre das eine möglichkeit für dich, es einfach aus dem gärfass zu trinken. es spricht wenig dagegen. als das flaschenbier noch nicht in mode war, wurde es genauso wie von dir beschrieben in verkehr gebracht: direkt aus dem fass.
Und wenn du mal einen richtigen Text schreiben würdest, also so richtig mit Großbuchstaben und so, würdest du möglicherweise viel mehr Antworten erhalten.
Beitrag von Feonbaer » Dienstag 21. Mai 2019, 21:49
Warum soll das ein dummes Posting sein.
Wenn er eben fast keine Kohlensäure im Bier mag.
Wir sind halt daran gewöhnt, dass Bier viel Kohlensäure hat.
Vielleicht würden wir es sonst eben auch ohne trinken.
Und die Frage, wie es früher gemacht wurde, ist meiner Meinung auch berechtigt.
Beitrag von afri » Dienstag 21. Mai 2019, 22:25
Dienstag 21. Mai 2019, 21:49
Die Fragestellung ist nicht dumm, die Präsentation ist es. Ich meine, es steht sogar in den Forenregeln, dass man sich einer halbwegs vernünftigen Rechtschreibe zu bedienen hat und das hat er oder sie nicht. Insofern finde ich hat er/sie/es eine oder zwei gute Antworten erhalten.
Beitrag von herr taschenbier » Dienstag 21. Mai 2019, 22:39
wer fragt, ist ein narr für fünf minuten, wer nicht fragt, bleibt ein narr sein ganzes leben lang. (chinesisches sprichwort)
@feonbaer: vielen dank für deinen beistand!
@afri: danke für die hilfreiche antwort! tut mir leid, dass dich die fehlenden großbuchstaben so stören ...
direkt aus dem gärfass trinken klingt gut. verstehe ich das so richtig:
ich braue ein untergäriges bier. dann sinkt der ganze schmodder der gärung nach unten. ich lass das bier einfach oben drauf stehen, schöpfe es ab und trinke es - so lange, bis ich unten auf den schmodderigen grund komme?
fehlt da nicht der prozess der reifung? oder ist das auch eher geschmackssache und wenn man mag, kann man es auch sofort trinken?
lg herr taschenbier (ich bin tatsächlich ein »er« )
Beitrag von Scheibelhund » Mittwoch 22. Mai 2019, 00:28
Mir geht es genauso, ich mach kein sprudeliges Bier. Das muß aber nicht heißen daß es abgestanden ist. Wie oben bereits erwähnt gibt es in der Bamberger Gegend das Ungespundete. Allen voran das U vom Mahrsbräu. Ein sehr bekömmlicher Stoff mit wenig Kohlensäure, der aber trotzdem frisch schmeckt.
Es hat wohl auch etwas mit einer gewissen old-age-Einstellunge zu tun, also Rückbesinnung auf eine Zeit als es noch wenig Technik gab, also keine Behälter die ewig viel Druck aushielten, keine Kohlensäureflaschen und keine Kompensatorhähne. So ist es in einigen Brauereigaststätten in dieser Gegend bis heute üblich, daß das Bier ohne Kohlensäure aus dem Faß gezapft wird, das auf der Theke steht. Ob Holzfaß oder Edelstahl ist egal, hauptsache keine KEGs.
In meinem Betrieb hab ich das so umgesetzt:
In der Brauerei wird die Hefe angestellt und das Bier bei ca 12 ° C vergoren. Nach ca 1 Woche wird es direkt in Thielmann Bauchfässer abgefüllt. (Dieses sind billiger in der Anschaffung und leichter zu reinigen als KEGs. Teure Drucktanks spart man sich ebenfalls. Dabei hat es idealerweise einen Restextrakt von 4 °P. Dann werden die Fässer 50 Meter über die Straße gerollt und in den Kühlraum unter dem Lokal plaziert. Dort herrscht eine Temperatur von ca 6 °. Es wird dann direkt aus den Fässern, die vor dem Ausschenken ein oder zwei Tage nicht bewegt werden sollten mit dem Stechdegen angezapft und einen Stock höher ausgeschenkt. Bei diesen 6 ° C verbleibt allein durch die Kälte genügend Kohlensäure, daß das Bier nicht schal schmeckt aber auch nicht sprudelig. Im Grunde könnte man die Spundschrauben auch ganz offen lassen. Das ist insbesondere dann erforderlich, wenn man wider Erwarten einen Tag früher abfüllen muß, weil es zeitlich nicht anders paßt. Denn weniger ist hier einfach mehr: Bei zuviel Kohlensäure kommt nur Schaum und das Bier ist dann wirklich etwas lack. Ansonsten läßt sich das Bier wunderbar in einem Zug einschenken. Selbst ein Umfüllen in Flaschen oder andere Fässer führt nur zu minmalen Kohlensäureverlusten.
Der Druck auf der Leitung reicht gerade für das Hochdrücken des Bieres und liegt bei etwa 0,5 bar. Es sind uralte Zapfhähne vorhanden und keine Kompensatorhähne. Perfektionisten, die immer alles genau ausrechnen wie es im Lehrbuch steht wollen wir niemals sein. Daher sind leichte Schwankungen üblich, was sich schon aus der unterschiedlich langen Nachgärung und den unterschiedlichen Hefeanteilen im Faß ergibt. Dafür ist das Bier unglaublich leicht trinkbar und nicht etwa hefetrüb sondern leicht opalisierend. Idealerweise sollte das Vollbier eine Zeit von 1 bis 5 Wochen im Keller nachgären. Das immer in Prospekten propagierte "lange und ruhig gelagert" halte ich für unnötig. Bei Bockbier ist das natürlich anders. Ich persönlich mag jüngeres Bier lieber, das war aber schon so, als ich nocht nicht selber braute. Da die Hefe gut sedimentiert gehen max 0,5 Liter pro Faß an verheftem Bier verloren.
Im Grunde gehörte es in Steinkrüge. Nur da sieht man die Bierfarbe nicht und es sind noch ein paar Hundert Glaskrüge da, die noch für viele Jahre ausreichen.
Beitrag von DerDerDasBierBraut » Mittwoch 22. Mai 2019, 01:25
herr taschenbier hat geschrieben: ↑
Dienstag 21. Mai 2019, 21:15
Fred? Du hier? (Des Hobbybrauers übelster Alptraum! Homebrewschüttler! Dieselmischer! )
@Herr Taschenbier (ich nenn dich Fred ...).
Kein Problem. Sixpack Perlenbacher in PET Flaschen aus dem LIDL. Da kann man super die Kohlensäure rausschütteln. Dafür muss man nicht selbst brauen. Die 6 Flaschen kann man auch gut als Dosenalternative zum Flunkyball spielen nehmen. Am Ende Cola dazu und fertig ist der leckere Diesel.
Beitrag von VolT Bräu » Mittwoch 22. Mai 2019, 02:26
Tja, die Frage ist zwar etwas seltsam, aber nicht unberechtigt.
Richtig "gut" finde ich:
Dienstag 21. Mai 2019, 22:39
tut mir leid, dass dich die fehlenden großbuchstaben so stören ...
(ist mir aber egal)
Beitrag von herr taschenbier » Mittwoch 22. Mai 2019, 03:08
lieber jens derderdasbierbraut,
hm, ich verstehe dich nicht natürlich würde ich das perlenbacher schütteln, weil es mir zu viel kohlensäure hat. aber warum nennst du mich einen homebrewschüttler? homebrew will ich doch eben nicht schütteln. ich möchte doch genau aus diesem grund homebrew brauen, damit ich es nicht schütteln muss, sondern so brauen kann, wie ich es gerne habe ...
und mich des cola-reinschüttens zu zeihen ist doch recht gemein. von solchen freveln war hier nie die rede und soll es auch nicht sein.
lieber scheibelhund,
danke für deinen ausführlichen beitrag! du hast recht, ich gehe wohl mit einer »gewissen old-age-einstellung« an das thema heran und ich habe eine freude daran, alte techniken zu benutzen, wenn ich damit genau das erreichen kann, was ich möchte.
der zufall will es, dass ich demnächst in die bamberger/bayreuther gegend komme. wenn du mir eine adresse einer brauereigaststätte nennen könntest, in der noch »bier ohne kohlensäure aus dem fass gezapft wird, das auf der theke steht«, wäre ich dir sehr verbunden und es wäre mir auch einen umweg wert.
du sprichst von »deinem betrieb«. ich bin ja neu hier und kenne mich nicht aus. sprichst du dabei von mahrsbräu? und das lokal ist dann die zugehörige brauereigaststätte? jedenfalls klingt es für mich so, als sollte ich da mal vorbeischauen.
Beitrag von Gasflasche » Mittwoch 22. Mai 2019, 11:16
Mittwoch 22. Mai 2019, 01:25
Es ist egal wie lange ich drüber nachdenke, aber ich kann mit dem besten Willen keinen Mehrwert in deinem Beitrag finden
Seine Frage ist unkonventionell, na und? Es gibt wahrscheinlich wenig "Konsumgüter" die so historisch "beladen" sind wie Bier.. Dann darf er sich wohl mal laut fragen, wie die das früher gemacht haben oder?
Beitrag von Augenfeind » Mittwoch 22. Mai 2019, 11:21
Ich denke mal die beiden kennen sich persönlich und frotzeln ein wenig...
Beitrag von Gasflasche » Mittwoch 22. Mai 2019, 11:22
Beitrag von Bierjunge » Mittwoch 22. Mai 2019, 11:23
Ja, aber bitte in einer Rechtschreibung, die gängigen Gepflogenheiten entspricht. Werden dann noch entsprechende Hinweise dreist ignoriert, braucht man sich nicht zu wundern, wenn hier keine hilfreichen Antworten mehr kommen.
Beitrag von Sierra » Mittwoch 22. Mai 2019, 12:32
Wieso haut man hier so einen Rechtschreibignoranten nicht einfach raus?
Wer nicht halbwegs richtig schreiben kann, hat in einem Forum nix verloren. Wer es kann und trotzdem nicht tut, erst recht nicht.
Beitrag von bwanapombe » Mittwoch 22. Mai 2019, 12:55
Da gibt es eine Regel, die mir sehr hilft:
"Einer muß sich quälen, entweder der Schreiber oder der Leser."
Wenn es der Schreiber nicht tut, dann muss sich anschließend meistens der Leser am Text abarbeiten.
Da ich hier freiwillig bin, ignoriere ich Beiträge, wenn der Leseaufwand (i.e. Qual) ein gewisses Maß überschreitet. Beim Schreiben "quäle" ich mich, denn ich will ja gelesen werden und hilfreiche Reaktionen haben.
Eine Toleranz habe ich für Schreiber, die sich bemühen offensichtliche Schwächen auszugleichen. Aber wenn ich das Gefühl habe, dass Schlamperei dahinter steckt, finde ich Ignorieren eine angemessene Reaktion.
Beitrag von §11 » Mittwoch 22. Mai 2019, 13:14
Mittwoch 22. Mai 2019, 03:08
Wir sind hier kein Rechtschreibforum, aber eine Mindestanforderung verlangen auch wir. Dazu gehört sowas wie Groß- und Kleinschreibung.
Wenn du dich nicht an die paar wenigen Regeln (hier #15) halten willst, dann steht es dir natürlich frei dich in einem anderen Forum zu beteiligen.
Also bitte halte dich bei zukünftigen Posts daran
Beitrag von Gasflasche » Mittwoch 22. Mai 2019, 14:31
An sich muss ich euch schon recht geben: spätestens dann, wenn mal die Lesezeichen weggelassen werden, ist es bei mir mit der Geduld auch vorbei. Auch wenn ich selber als "Ausländer" durchaus auch mal den einen oder anderen Rechtschreib-, Grammatik- oder Satzbaufehler mache.
Aber mir kam die Aufregung eher inhaltsbezogen als formbezogen vor.. Aber gut, das ist und war Interpretationssache und daher mit Vorsicht zu genießen..
Beitrag von §11 » Mittwoch 22. Mai 2019, 14:35
An sich muss ich euch schon recht geben: spätestens dann, wenn mal die Lesezeichen weggelassen werden, ist es bei mir mit der Geduld auch vorbei. Auch wenn ich selber als "Ausländer" durchaus auch mal den einen oder andere Rechtschreib-, Grammatik- oder Satzbaufehler mache.
Hey, meine Rechtschreibung ist oft eine Katastrophe. Bin da eh eine Leuchte und meine Englische Rechtsschreibhilfe verschlimmbessert viel. Allerdings wurde der TE hier freundlich drauf hingewiesen zumindest zu versuchen sich an Gross- und Kleinschreibung zu halten. Er fuehlt sich aber scheinbar nicht angessprochen. WIr haben minimale Regeln, die das Miteinander erleichtern sollen. Das Forum ist eine freiwillige Sache und keiner wird gezwungen sich an die Regeln zu halten und hier mitzumachen.
Beitrag von Eowyn » Mittwoch 22. Mai 2019, 14:37
Mittwoch 22. Mai 2019, 12:32
Ich kann ziemlcih gut "richtig" schreiben. Da mein PC und Telefon aber zwischen mehreren Sprachen wechseln muss und ich im Laufe des Tages ebenfalls, überlese ich einiges, das der spell cheker mir korrigiert/vorschlägt.
Es soll auch Menschen geben, die an einer Rechtschreibschwäche aka Legasthenie leiden. Denen hilft auch ein Rechtschreibprogramm mit Vorschlägen wenig.
Generell bin ich auch der Meinung, dass man sich ein Mindestmaß an Mühe geben darf, wenn man möchte, dass jemand liest, was man geschrieben hat.
Aber nicht jeder Beitrag, der Fehler aufweist, hat diese wegen Schlampigkeit oder Ignoranz.
Beitrag von §11 » Mittwoch 22. Mai 2019, 14:42
Mittwoch 22. Mai 2019, 14:37
Da bin ich voll bei dir. Allerdings zeugt halt konsequentes Missachten von Gross- und Kleinschreibung eher von Ignoranz als von Schlampigkeit, zumal der TE ja darauf hingewiesen wurde
Da mein PC und Telefon aber zwischen mehreren Sprachen wechseln muss und ich im Laufe des Tages ebenfalls, überlese ich einiges, das der spell cheker mir korrigiert/vorschlägt.
Das ist eine Katastrophe, zumal ja das daemliche IPhone mitlernt und damit irgendwann eine Art Denglisch- Rechtschreibpruefung macht
Beitrag von Gasflasche » Mittwoch 22. Mai 2019, 14:49
Beitrag von DerDerDasBierBraut » Mittwoch 22. Mai 2019, 15:11
Mittwoch 22. Mai 2019, 11:21
Um dazu noch kurz Stellung zu nehmen ...
Nein, ich denke nicht, dass ich den TE persönlich kenne. Außer es ist mein Schwager.
Von dem hätte der Eingangspost tatsächlich stammen können. Der braut nicht und hat auch keine Lust drauf. Aber er will nur noch selbstgebrautes Bier, und zwar das von mir. Jedoch mit der Krux, dass er jedes Bier schal schüttelt, Bügelflaschen an der frischen Luft immer vor dem Öffnen schüttelt und sich wie ein kleines Kind über die Schaumfontäne freut, Bier mit allem Möglichen mixt - von warmem Kaffee über Cola, Rum und Wodka bis hin zu Milch . Ihr könnt euch vorstellen wie deprimierend das ist, wenn jemand solche Spielereien mit dem eigenen Selbstgebrauten macht.
Beitrag von DerDallmann » Mittwoch 22. Mai 2019, 15:29
Mittwoch 22. Mai 2019, 15:11
Ihr könnt euch vorstellen wie deprimierend das ist, wenn jemand solche Spielereien mit dem eigenen Selbstgebrauten macht.
Der würde nicht ein Bier mehr von mir bekommen. Da würde ich ne Kiste Dittmarscher kaufen und ihm imemr davon geben, allen anderen das gute Zeug!
Beitrag von Eowyn » Mittwoch 22. Mai 2019, 17:03
Mittwoch 22. Mai 2019, 14:42
lol! Meins auch! Vermutlich weil ich ganz oft nicht umschalte und einfach "add to dictionary" anklicke und es nun nicht weiß, ob ich Englisch, Deutsch, Spanisch oder Französisch schreibe und am idiotischsten ist, wenn es einfach mittels im Satz ein Wort in einer völlig anderen Sprache einfügt.
Auch gerne gesehen: die genialen Hauptwörter, die wir in Deutsch einfach so durch aneinander hängen herstellen, die schnallt er gar nicht und macht 3 oder 4 englische Wörter draus, die nix aber auch gar nix da verloren haben außer, dass die Anfangsbuchstaben irgendwie ähnlich sind.
Ansonsten haste Recht, dass OP anscheinend die freundliche Bitte ignoriert - sofern an seiner Tastatur die shift-taste noch funktionert. Kann ja sein, dass die kaputt ist, oder klemmt :)
Beitrag von flying » Mittwoch 22. Mai 2019, 17:04
Also mir hat es ein "historischer" Brauer mal so erklärt. Nach der Hauptgärung geht das Bier leicht grün in Fässer mit offenen Spundloch. Die werden in den Felsenkeller mit konstant 8° C verschafft. Dann wird 3 mal (Tage) noch der austretende Schaum vom Spundloch abgewischt und dann wird es verschlossen.
Das alles hat extrem viel mit Erfahrung im Handwerk zu tun. So gebraute Biere müssen anders gebraut werden. Um die fehlende Rezens durch die Kohlensäure auszugleichen muss es gerbstoffreich und gut gehopft sein. Man arbeitet mit lange gekochten Teilmaischen und viel Doldenhopfen mit wenig Alpha.
Ein solches Ungespundetes ist nicht kohlensäurefrei oder gar schal. Es ist eben nur schwach karbonisiert mit einer rezensausgleichenden Kernigkeit. Eine hohe Kunst..
Beitrag von Eowyn » Mittwoch 22. Mai 2019, 17:06
Ganz ehrlich, da war ich schon ganz oft nahe dran und ich glaube, das könnte sehr hilfreich sein, wenn ich das mache.
Beitrag von Adrian S » Mittwoch 22. Mai 2019, 17:43
... Bier mit allem Möglichen mixt ... Milch ...
Beitrag von bierhistoriker.org » Mittwoch 22. Mai 2019, 18:29
Beitrag von oliver0904 » Mittwoch 22. Mai 2019, 19:29
Am besten mit dem Gärbottich in El Arenal auf die Mauer setzen, fünf lange Strohhalme rein, nach belieben noch ein paar Früchte und direkt aus dem Eimer saufen
Beitrag von SaltCityBrew » Mittwoch 22. Mai 2019, 22:58
Mittwoch 22. Mai 2019, 19:29
Das ist auf Mallorca mittlerweile verboten
Beitrag von uli74 » Mittwoch 22. Mai 2019, 23:18
Dienstag 21. Mai 2019, 22:25
Du meinst, weil er SCHRUB, dass er nicht auf Kohlensäure steht?
Der musste nun wirklich sein
Nachtrag: Ich shehe natürlich auch auf Groß-/Kleinschreibung. Und das sogar in der persönlichen Anrede, so wie es uns damals eingebläut (eingebleut?) wurde. Vor der unseligen Rechtschreibreform.
Beitrag von Eowyn » Donnerstag 23. Mai 2019, 03:19
Mittwoch 22. Mai 2019, 23:18
Ich hab als Jugendliche freiwillig den Fremdwörter und Etymologie Duden gelesen.
Neue Rechtschreibung nach der Schlechtschreibreform = einbläuen
Alte Schreibweise = einbleuen
Wortherkunft: Ahd, bliuwan = schlagen
on a side note: gekauft habe ich den Etymologie Duden weil ich wissen wollte wieso hanebüchen nicht hahnebüchend heißt und nix mit Federvieh zu tun hat.
Beitrag von flying » Donnerstag 23. Mai 2019, 11:00
Wer wird denn hier die Leute hänseln..?
Apropos "hänseln". Kommt tatsächlich von der Hanse, jener frühkapitalistischen Seefahrt- und Handelsorganisation. Ist verwandt mit der "Äquatortaufe", einem scherzhaften Initiationsritus...
Beitrag von herr taschenbier » Donnerstag 23. Mai 2019, 11:19
einige haben inhaltlich auf meine frage geantwortet und mit denen - wenn sie denn möchten - würde ich sehr gerne weiter darüber sprechen.
leider wird die sachliche fragestellung völlig überlagert von der diskussion über die rechtschreibung.
lieber jan §11, verstehe ich dich richtig: du möchtest mich sperren, wenn ich weiterhin klein schreibe? in diesem fall hätte ich eine bitte: sag einfach, dass es so ist, dann werde ich nichts mehr posten und mich an keiner diskussion beteiligen, auch ohne dass du mich sperrst. aber ich könnte dann noch die verkaufsanzeigen lesen. ich bin ja neu und brauche noch ein paar sachen. den verkäufern könnte ich dann eine pn schreiben und die können ja dann selbst entscheiden, ob sie ihr thermometer (oder was auch immer) an einen kleinschreiber verkaufen wollen.
und genau hier liegt meiner meinung nach ein wichtiger punkt. in jedem forum hat jede und jeder das recht, einen post nicht zu lesen und nicht darauf zu antworten.
und wenn sich dann trotzdem einige zusammenfinden, die miteinander reden wollen, dann ist das doch schön. ich habe auch schon einen netten kontakt per pn, den ich gerne weiter pflegen möchte. und wenn keiner antwortet und mitredet - aus welchen gründen auch immer - muss man das als poster auch hinnehmen. aber das ist doch nichts, was ein moderator für die anderen entscheiden muss, das kann doch jede und jeder selbst entscheiden.
ich würde mich freuen, wenn ich hier weiter mit denen reden darf, die mit mir reden wollen.
Beitrag von Bierjunge » Donnerstag 23. Mai 2019, 11:31
Donnerstag 23. Mai 2019, 11:19
Und Du hättest es allein in der Hand, dies leidige Thema zu beenden.
Woran Dir aber offensichtlich nicht gelegen zu sein scheint:
Sich trotz mehrfacher Aufforderung penetrant immer noch nicht an die Forumsregeln zu halten, ist meines Erachtens an Dreistigkeit wohl kaum zu überbieten.
Beitrag von Dekobier » Donnerstag 23. Mai 2019, 11:40
Beitrag von ggansde » Donnerstag 23. Mai 2019, 11:48
wir klären das jetzt mit dem user per PN.
Beitrag von Paule » Donnerstag 23. Mai 2019, 12:40
Was hier für ein Aufriss gemacht wird, weil jemand keine Großbuchstaben verwendet...
Vielleicht ist er Anhänger der kleinschriftbewegung
Beitrag von §11 » Donnerstag 23. Mai 2019, 12:47
Klar. Es hat auch jeder das Recht das Forum zu verlassen, wenn er sich nicht an die paar Regeln halten will, was meiner Meinung nach einfach nur ein Minimum an Respekt den anderen Forenbewohnern gegenüber darstellt.
Beitrag von Odin » Donnerstag 23. Mai 2019, 13:28
Beitrag von bwanapombe » Donnerstag 23. Mai 2019, 16:04
Könnte man ja mal nach etlichen dezenten Hinweisen erklären, ob ein Gebrechen dahinter steckt oder nicht.
Übrigens, für das "§"-Zeichen, die Klammern und den Doppelpunkt benötigt man (zumindest auf meiner Tastatur) auch die Hochstelltaste. Daran kann es nicht liegen.
Wenn der Forist herr taschenbier bis hierher nicht bemerkt hat, dass er mit der konsequenten Kleinschreibung mehr Leser ärgert und dadurch weniger hilfreiche Antworten bekommt, dann ist es eben so. Ich würde den Foristen allein deswegen nicht sperren.
Beitrag von heizungsrohr » Donnerstag 23. Mai 2019, 16:44
Was für ein Aufstand wegen so einer Kleinigkeit. Scheinbar haben hier einige ältere Herren das Gespür fürs Wesentliche verloren und pochen mit aller Härte auf die Einhaltung dieser Regel. Diese Meinung wird ja offenbar vom Großteil der Führungsebene geteilt. Der Inhalt ist dabei schon völlig egal.
Sollte mein Beitrag zu einer Verwarnung oder Sperre führen, ist das ein Hinweis dafür, dass dieser Ort nicht mehr der Richtige ist, mein Hobby zu teilen. Das wäre sehr schade, denn hier gibt es noch einiges an Fachwissen freizulegen und zu entdecken.
Dies wird auch mein einziger Diskussionsbeitrag zu diesem Thema bleiben, da Forenregeln bekanntlich nicht zur Debatte stehen.
Beitrag von Alt-Phex » Donnerstag 23. Mai 2019, 17:42
Es wird doch keiner gehängt wenn er mal ein paar Tippfehler raushaut. Machen wir doch alle hin und wieder mal. Darum geht es ja auch nicht, sondern um das konsequente und überhebliche Missachten einer Regelung die für ein respektvolles Miteinander wichtig ist. Und wenn wir Verstöße gegen unsere Regeln nicht ahnden würden, dann wären wir doch auch ziemlich unglaubwürdig.
Ist ja nicht so das man es nicht im Guten versucht hat. Es wurde kackfrech ignoriert.
Und wie schon gesagt ist die Teilnahme an diesem Forum freiwillig. Wem die paar simplen Regeln nicht passen der muss sich halt ein anderes Forum suchen. Aber aufgepasst, bei Facebook bin ich auch Sheriff und würde das so ebenfalls nicht durchgehen lassen.
Beitrag von §11 » Donnerstag 23. Mai 2019, 17:45
Donnerstag 23. Mai 2019, 16:44
Ich kann dir gerne mal die Flut an Meldungen und Mails weterleiten die mich als Mod zu solchen Themen erreichen. Es scheint also so zu sein das es dann doch einige Forenbewohner stoert.
Wie gesagt, dieses Forum ist ja eine vollkommen freiwillige Plattform und es steht natuerlich jedem zu, auch dir, diese Plattform mit ihren Regeln zu nutzen oder sich nach einer anderen Plattform umzusehen, wo die Regeln und evtl. die Fuehrungsebene mehr zusagt.
Beitrag von Tozzi » Donnerstag 23. Mai 2019, 17:45
Mit aller Härte? Sperrung?
Bisher hat der gute herr taschenbier noch nicht mal eine Verwarnung erhalten.
Manchmal muss ich mich echt wundern.
Beitrag von brewhaha » Donnerstag 23. Mai 2019, 17:59
Scheinbar haben hier einige ältere Herren das Gespür fürs Wesentliche verloren
Du hast "weiß" vergessen. Normalerweise sind alte weiße Männer an allem schuld. Wenn schon diskriminiert wird, dann bitte richtig.
Beitrag von AxelS » Donnerstag 23. Mai 2019, 18:10
Donnerstag 23. Mai 2019, 17:42
Ich habe gelernt, dass hinter jedem Verhalten ein Bedürfnis steht, welches nicht befriedigt wird. Die Moderatorenseite scheint klar zu sein und nachvollziehbar: Man möchte, dass sich an Regeln gehalten wird, damit es für alle gerecht zugeht. Was ich hier bisher noch nicht lesen konnte ist die Motivation, die bei Herrn taschenbier dahinter steht. Der für mich nächste logische Schritt wäre, ihn einfach mal zu fragen, ob es einen Grund dafür gibt, sich nicht an diese einfache Forumregel zu halten, obwohl er darauf hingewiesen wurde. Vielleicht kann man diesen Grund sogar nachvollziehen und das daraus resultierende Verhalten verstehen.
Ich bin gespannt, wie die Moderatoren diesen Konflikt lösen und empfehle dringend, dass dann zu kommunizieren, sonst weitet sich der Konflikt zwischen einigen Mitgliedern und Herrn taschenbier auf das Forum und die Moderatoren aus, und das wäre ganz schlecht!
Beitrag von Boludo » Donnerstag 23. Mai 2019, 18:34
Ich bin ja kein Moderator mehr und es liegt mir fern, aus meiner Position heraus Tips zu geben. Trotzdem wundert es mich, dass hier überhaupt solche Diskussionen zugelassenen werden. Ein Forum ist wie eine Party. Es gibt einen Gastgeber (Bodo), Security (Moderatoren) und eine Hausordnung. Wer dagegen vorsätzlich verstößt, hat halt Pech gehabt. Was gibt es da zu diskutieren?
Es gibt durchaus Bereiche im Leben, die vollkommen undemokratisch sind, weil sie sonst nur sehr schwer funktionieren. Zb der Arbeitsplatz als Angestellter. Oder eben Internetforen.
Die ganze Diskussion hier schadet dem Forum jedenfalls nur.
Beitrag von ggansde » Donnerstag 23. Mai 2019, 18:49
ich sperre diesen threat jetzt erstmal.

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