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Timestamp: 2016-10-24 22:06:49+00:00

Document:
U 291/00 (17.07.2002)
Pr�sident Borella, Bundesrichter Meyer und Kernen; Gerichtsschreiberin Bucher
R.________, 1964, Beschwerdef�hrer, vertreten durch F�rsprecher Bruno Habegger, Brauihof 2, H�beligasse, 4902 Langenthal,
A.- Gest�tzt unter anderem auf kreis�rztliche Untersuchungen vom 16. Februar 1998 und 10. Februar 1999 sowie erwerbliche Abkl�rungen lehnte es die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) mit Verf�gung vom 30. September 1999 ab, R.________ f�r die Folgen des versicherten Unfalles vom 12. November 1992 (Sturz vom Dreitritt auf die rechte Hand anl�sslich der Arbeit auf der Baustelle mit Distorsionstrauma und L�sion des Discus triangularis) eine Invalidenrente und eine Integrit�tsentsch�digung auszurichten. Die hiegegen eingereichte Einsprache wies die SUVA unter Verweigerung der unentgeltlichen Verbeist�ndung mit Entscheid vom 18. November 1999 ab.
B.- Die hiegegen erhobene Beschwerde hiess das Versicherungsgericht des Kantons Aargau dahingehend teilweise gut, dass es die SUVA anwies, �ber das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege im Einspracheverfahren materiell zu befinden; im �brigen wies das Gericht die Beschwerde unter Gew�hrung der unentgeltlichen Verbeist�ndung ab (Entscheid vom 24. Mai 2000).
C.- Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragt R.________ die Aufhebung des kantonalen Gerichtsentscheides, soweit darin die vorinstanzliche Beschwerde abgewiesen wurde, im Weiteren die Aufhebung der Verf�gung vom 30. September 1999 sowie des Einspracheentscheides vom 18. November 1999, ferner die R�ckweisung der Sache zur Neubeurteilung und Neufestsetzung des Invalidit�tsgrades an die SUVA, schliesslich, in prozessualer Hinsicht, die Gew�hrung der unentgeltlichen Verbeist�ndung f�r das letztinstanzliche Verfahren.
1.- Schon im Einspracheverfahren ist die verf�gte Ablehnung des Anspruches auf Integrit�tsentsch�digung unangefochten geblieben. Streitgegenstand des letztinstanzlichen Prozesses bildet daher, entsprechend dem kantonalen Gerichtsentscheid, soweit er angefochten wurde, lediglich der Anspruch auf die Invalidenrente.
2.- In rechtlicher Hinsicht hat die Vorinstanz die zur Beurteilung des Invalidit�tsgrades verunfallter Versicherter (Art. 18 Abs. 2 UVG und dazu ergangene Rechtsprechung: BGE 114 V 313 Erw. 3a zum Einkommensvergleich; BGE 110 V 276 Erw. 4b und RKUV 1991 Nr. U 130 S. 272 Erw. 3b zur Massgeblichkeit der Einschr�nkung der Erwerbsm�glichkeiten auf dem gesamten f�r den Versicherten in Betracht fallenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt [vgl. auch BGE 116 V 249 Erw. 1b und AHI 1998 S. 170 Erw. 2]; BGE 110 V 276 Erw. 4b, ZAK 1991 S. 320 Erw. 3b und AHI 1998 S. 291 Erw. 3b zum Begriff des ausgeglichenen Arbeitsmarktes; BGE 107 V 21 Erw. 2c zur Bedeutung invalidit�tsfremder Faktoren [vgl. auch BGE 122 V 423 Erw. 4a und AHI 1999 S. 238 Erw. 1]) zutreffend dargelegt, was in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde denn auch nicht bestritten wird. Auf die rechtlichen Erw�gungen im kantonalen Gerichtsentscheid wird verwiesen (Art. 36a Abs. 3 OG).
3.- a) In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde werden gegen den kantonalen Gerichtsentscheid einzig zwei Einw�nde erhoben: Einerseits sei, entgegen den Darlegungen in der vorinstanzlichen Beschwerde, ungepr�ft geblieben, "welche psychischen Auswirkungen die lange Dauer der Erwerbsunf�higkeit hatte". Angesichts des Umstandes, dass der Beschwerdef�hrer in Behandlung des Externen Psychiatrischen Dienstes stehe, sei abzukl�ren, in welchem Zusammenhang diese psychische Entwicklung mit dem versicherten Unfall stehe. Entgegen der vorinstanzlichen Auffassung, welche die Ad�quanz des versicherten Unfalles zu den eingetretenen Beschwerden verneint habe, m�sse "f�r die Negierung des Zusammenhanges zumindest ein Bericht �ber den psychischen Gesundheitsschaden vorliegen", weshalb die Sache "bereits aus diesem Grunde an die Beschwerdegegnerin zur�ckzuweisen" sei. Andererseits habe der Beschwerdef�hrer weitere Abkl�rungen beantragt, und damit "auch kundgetan, dass s�mtliches abgekl�rt werden m�sste, so auch die Richtigkeit der Annahme des Valideneinkommens". W�re der Beschwerdef�hrer gesund, k�nnte er mit einem deutlich h�heren Einkommen als Fr. 4000.- rechnen, habe er doch w�hrend Jahren auf dem Bau im Akkord gearbeitet. In den Administrativakten sei der Arbeitsvertrag vom 27. Oktober 1997 mit der X.________ GmbH verurkundet, welcher einen Stundenlohn von brutto Fr. 30.- ausweise, woraus sich, ausgehend von 185 Stunden monatlich, ein Bruttomonatslohn von Fr. 5550.- ergebe.
b) Beiden Vorbringen kann offensichtlich kein Erfolg beschieden sein: Zum einen enthalten die gesamten verf�gbaren Akten keine hinreichenden Anhaltspunkte, welche Abkl�rungen zur Frage rechtfertigen k�nnten, ob der Beschwerdef�hrer an einem invalidisierenden und unfallkausalen psychischen Gesundheitsschaden im Sinne der Rechtsprechung zu Art. 6 Abs. 1 UVG (BGE 115 V 133) leidet, weshalb Weiterungen zu unterbleiben haben, insbesondere - schon aus diesem Grunde - von der verlangten Beschwerdeerg�nzung abzusehen ist. Zum andern wird in der Vernehmlassung der SUVA �berzeugend dargetan, dass ein Fr. 4000.- x 13 �bersteigendes Valideneinkommen nicht angenommen werden kann. Auch darauf wird verwiesen (Art. 36a Abs. 3 OG). Der Rechtsvertreter des Beschwerdef�hrers scheint bei seiner Berechnung ausser Acht gelassen zu haben, dass im von ihm angef�hrten Lohn sowohl eine Ferien-/Feiertagsentsch�digung als auch der Anteil am 13. Monatslohn enthalten sind und der Versicherte auch Ferien/Feiertage beziehen w�rde. Aufgrund der kreis�rztlich �berzeugend dokumentierten vollen Arbeitsf�higkeit f�r s�mtliche T�tigkeiten, welche nicht mit regelm�ssiger, starker Belastung des Handgelenkes auf Zug und Ulnaradduktion einhergehen, ist sowohl unter Bezugnahme auf die schweizerische Lohnstrukturerhebung (BGE 126 V 75) als auch unter Ber�cksichtigung der von der SUVA aufgezeigten Verweisungst�tigkeiten eine rentenbegr�ndende Verminderung der Erwerbsf�higkeit auf dem gesamten f�r den Beschwerdef�hrer in Betracht fallenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verneinen. Besehen auf die Verh�ltnisse, wie sie sich bis zum Zeitpunkt des Einspracheentscheides entwickelt haben (BGE 121 V 366 Erw. 1b, 116 V 248 Erw. 1a; RKUV 2001 Nr. U 419 S. 101), ist der Beschwerdef�hrer nicht invalid im Sinne von Art. 18 UVG.
4.- Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde, welche offensichtlich unbegr�ndet ist (Art. 36a Abs. 1 lit. b OG), hatte keine Aussicht auf Erfolg. Deshalb kann die anbegehrte unentgeltliche Verbeist�ndung nicht gew�hrt werden (Art. 152 OG).
III.Das Gesuch um unentgeltliche Verbeist�ndung wird abgewiesen.

References: BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 6
 Art. 18