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Timestamp: 2017-03-29 07:32:30+00:00

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BVerwG 9 KSt 5.16 - Beschluss vom 28.07.2016
BVerwG 4 B 12.16 - Beschluss vom 28.07.2016
Die Privatnützigkeit des Eigentums an einem Baudenkmal wird nahezu vollständig beseitigt, wenn selbst ein dem Denkmalschutz aufgeschlossener Eigentümer von einem Baudenkmal keinen vernünftigen Gebrauch machen und es praktisch auch nicht veräußern kann (wie BVerfG, Beschluss vom 2. März 1999 - 1 BvL 7/91 - BVerfGE 100, 226 <243>). Es ist mit Art. 14 Abs. 1 Satz 2 GG vereinbar, dem Eigentümer eines Denkmals die Darlegungslast für das Vorliegen dieser Voraussetzungen aufzubürden. Dies gilt auch für die praktische Möglichkeit einer Veräußerung.
BVerwG 8 B 22.15 - Beschluss vom 28.07.2016
BVerwG 10 B 3.15 - Beschluss vom 28.07.2016
BVerwG 7 C 3.15 - Urteil vom 28.07.2016
BVerwG 7 C 7.14 - Urteil vom 28.07.2016
Zur Missbräuchlichkeit eines Antrags auf Zugang zu Umweltinformationen
Sachgebiet: Informationsfreiheitsrecht und Recht der Weiterverwendung von Informationen öffentlicher Stellen Leitsätze:
1. Eine während des Revisionsverfahrens eintretende Änderung irrevisiblen Landesrechts kann dazu führen, dass es an einem tauglichen Gegenstand für eine auf die maßgebliche neue Rechtslage bezogene revisionsrechtliche Prüfung fehlt, soweit der Prüfungsgegenstand erst durch die Anwendung des geänderten Landesrechts konkretisiert wird. Dann steht es im Ermessen des Revisionsgerichts, entweder das geänderte Landesrecht selbst auszulegen und auf dieser Grundlage zu entscheiden oder die Sache zurückzuverweisen und dem Berufungsgericht die Auslegung des Landesrechts zu überlassen.
2. Art. 4 Abs. 1 UIRL gibt dem Gesetzgeber die Festlegung und Ausgestaltung der in der Regelung aufgeführten Versagungsgründe nicht abschließend vor, sondern eröffnet ihm eine Gestaltungsoption, von der er in unterschiedlicher Weise Gebrauch machen kann.
3. In informationszugangsrechtlichen Streitigkeiten hat das Gericht die Sache nicht spruchreif zu machen, sondern die Verwaltungsbehörde zur Neubescheidung zu verpflichten, wenn mit Rücksicht auf einen ernsthaft in Betracht zu ziehenden Versagungsgrund ein gesetzlich vorgesehenes Drittbeteiligungsverfahren noch aussteht.
BVerwG 8 B 33.15 - Beschluss vom 27.07.2016
BVerwG 8 BN 2.14 - Beschluss vom 27.07.2016
BVerwG 8 B 12.16 - Beschluss vom 26.07.2016
BVerwG 10 B 15.15 - Beschluss vom 26.07.2016
BVerwG 7 B 26.15 - Beschluss vom 26.07.2016
BVerwG 7 B 27.15 - Beschluss vom 26.07.2016
BVerwG 7 B 28.15 - Beschluss vom 26.07.2016
BVerwG 7 B 25.15 - Beschluss vom 26.07.2016
BVerwG 8 B 2.15 - Beschluss vom 26.07.2016
BVerwG 2 B 35.16 - Beschluss vom 26.07.2016
BVerwG 7 B 37.15 - Beschluss vom 25.07.2016
BVerwG 6 VR 2.16 - Beschluss vom 25.07.2016
BVerwG 3 B 31.16 - Beschluss vom 22.07.2016
BVerwG 3 B 41.15 - Beschluss vom 21.07.2016
BVerwG 3 B 42.15 - Beschluss vom 21.07.2016
BVerwG 10 BN 1.15 - Beschluss vom 21.07.2016
BVerwG 9 B 62.15 - Beschluss vom 21.07.2016
BVerwG 2 B 40.16 - Beschluss vom 21.07.2016
BVerwG 1 WB 35.15 - Beschluss vom 21.07.2016
BVerwG 1 WB 31.15 - Beschluss vom 21.07.2016
BVerwG 1 WB 8.16 - Beschluss vom 21.07.2016
Referenzgruppe für vom Dienst freigestellte Soldaten
Ein Verstoß gegen das personalvertretungsrechtliche Benachteiligungsverbot liegt nicht vor, wenn eine Referenzgruppe zur fiktiven Nachzeichnung des beruflichen Werdegangs eines freigestellten Personalratsmitglieds bei Erfüllung aller sonstigen Referenzkriterien auch auf Soldaten erstreckt wird, die gegenüber dem freigestellten Personalratsmitglied kein im wesentlichen gleiches Beurteilungsbild aufweisen, wenn dadurch dessen Rangplatz in der Referenzgruppe nicht berührt wird.
BVerwG 6 B 35.16 - Beschluss vom 20.07.2016
BVerwG 8 B 1.15 - Beschluss vom 20.07.2016
BVerwG 8 B 10.16 - Beschluss vom 20.07.2016
Zur Zulässigkeit von Nacherhebungen aufgrund der Nachmeldung von Deputatleistungen
1. Der Begriff der Leistungen der betrieblichen Altersversorgung gemäß§ 10 BetrAVG bestimmt sich nach § 1 Abs. 1 Satz 1 BetrAVG und umfasst nicht nur Geld-, sondern auch Deputat- oder andere Sachleistungen, die die weiteren Tatbestandsvoraussetzungen dieser Regelung erfüllen (wie BAG, Urteil vom 16. März 2010 - 3 AZR 594/09 - BAGE 133, 289 Rn. 23).
2. Für die Einordnung von Deputatleistungen als betriebliche Versorgungsleistungen kommt es nicht darauf an, ob diese Leistungen auch aktiven Arbeitnehmern gewährt werden und ob ihre Zusage den Leistungsbezug an den Eigenverbrauch im eigenen, im Inland geführten Haushalt knüpft, einen Wirtschaftlichkeitsvorbehalt enthält oder eine Weiterveräußerung, Abtretung, Verpfändung oder Barabgeltung der Leistung ausschließt (vgl. BAG, Urteil vom 14. Dezember 2010 - 3 AZR 799/08 - BetrAV 2011, 106 Rn. 26 ff.).
3. Wurden Beiträge nach § 10 Abs. 1 bis 3 oder § 30i BetrAVG zu niedrig festgesetzt, weil der Beitragspflichtige die Bemessungsgrundlagen nur unvollständig gemeldet hatte, ist eine Nacherhebung nach § 48 VwVfG i.V.m. § 10 Abs. 1 bis 3, § 10a BetrAVG oder § 30i Abs. 1 BetrAVG zulässig und als Beseitigung seiner gleichheitswidrigen Begünstigung gegenüber anderen Beitragspflichtigen vor Art. 3 Abs. 1 GG gerechtfertigt.
BVerwG 8 B 11.16 - Beschluss vom 20.07.2016
BVerwG 4 BN 27.15 - Beschluss vom 20.07.2016
BVerwG 2 B 18.16 - Beschluss vom 20.07.2016
BVerwG 2 B 17.16 - Beschluss vom 20.07.2016
1. Die charakterliche Eignung eines Einstellungsbewerbers ist ein Unterfall der persönlichen Eignung des Beamten. Hierfür ist die prognostische Einschätzung entscheidend, inwieweit der Bewerber der von ihm zu fordernden Loyalität, Aufrichtigkeit, Zuverlässigkeit, Fähigkeit zur Zusammenarbeit und Dienstauffassung gerecht werden wird.
2. Erfolglose Beschwerde einer Bewerberin um die Einstellung als Beamtin auf Probe im Justizvollzugsdienst, deren charakterliche Eignung vom Dienstherrn verneint wurde mit Blick auf einen von ihr als "Scherz" und wegen eines "Lagerkollers" begangenen "Kollegenstreichs" während eines Ausbildungslehrgangs in der Gemeinschaftsunterkunft der Justizvollzugsschule.
BVerwG 9 B 64.15 - Beschluss vom 20.07.2016
BVerwG 2 WNB 1.16 - Beschluss vom 19.07.2016
BVerwG 3 AV 1.16 - Beschluss vom 18.07.2016
BVerwG 5 P 4.16 - Beschluss vom 15.07.2016
BVerwG 9 C 3.16 - Urteil vom 15.07.2016
BVerwG 9 A 16.15 - Urteil vom 15.07.2016
BVerwG 4 BN 38.15 - Beschluss vom 14.07.2016
BVerwG 3 B 74.15 - Beschluss vom 14.07.2016
BVerwG 8 B 19.15 - Beschluss vom 12.07.2016
BVerwG 4 VR 13.16 - Beschluss vom 12.07.2016
BVerwG 1 C 23.15 - Urteil vom 12.07.2016
BVerwG 1 B 85.16 - Beschluss vom 12.07.2016
BVerwG 1 B 84.16 - Beschluss vom 12.07.2016
BVerwG 7 B 5.16 - Beschluss vom 11.07.2016
BVerwG 8 B 5.16 - Beschluss vom 11.07.2016
BVerwG 10 B 1.15 - Beschluss vom 11.07.2016
BVerwG 3 B 72.15 - Beschluss vom 08.07.2016
BVerwG 2 B 102.15 - Beschluss vom 08.07.2016
BVerwG 2 B 64.15 - Beschluss vom 08.07.2016
BVerwG 2 B 60.15 - Beschluss vom 08.07.2016
BVerwG 2 B 57.15 - Beschluss vom 08.07.2016
BVerwG 2 B 53.15 - Beschluss vom 08.07.2016
BVerwG 2 B 13.16 - Beschluss vom 08.07.2016
BVerwG 2 B 65.15 - Beschluss vom 08.07.2016
BVerwG 2 B 61.15 - Beschluss vom 08.07.2016
BVerwG 2 B 58.15 - Beschluss vom 08.07.2016
BVerwG 2 B 54.15 - Beschluss vom 08.07.2016
BVerwG 2 B 62.15 - Beschluss vom 08.07.2016
BVerwG 2 B 59.15 - Beschluss vom 08.07.2016
BVerwG 2 B 55.15 - Beschluss vom 08.07.2016
BVerwG 2 B 11.16 - Beschluss vom 08.07.2016
BVerwG 2 B 56.15 - Beschluss vom 08.07.2016
BVerwG 2 B 125.15 - Beschluss vom 08.07.2016
BVerwG 2 B 1.16 - Beschluss vom 07.07.2016
Rügeobliegenheit bei Mängeln des behördlichen Disziplinarverfahrens; Ausschluss der Grundsatzrüge
Eine Zulassung der Revision gemäß § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO scheidet aus, wenn der Beamte im gerichtlichen Disziplinarverfahren den nunmehr in Gestalt der Grundsatzrüge beanstandeten Mangel des behördlichen Disziplinarverfahrens nicht entsprechend der ordnungsgemäßen Belehrung des Gerichts geltend gemacht hat (hier: gemäß § 60 Abs. 1 HDG, entspricht § 55 Abs. 1 BDG).
BVerwG 1 WB 18.16 - Beschluss vom 07.07.2016
BVerwG 2 B 29.16 - Beschluss vom 07.07.2016
BVerwG 3 C 23.15 - Urteil vom 07.07.2016
2. Eine juristische Person ist nicht Halter im Sinne von Art. 3 Buchst. c VO (EU) Nr. 576/2013 und kann sich daher nicht auf die erleichterten Bedingungen für die Verbringung von Heimtieren berufen.Eine Verbringung bezweckt den Übergang des Eigentums an einem Heimtier im Sinne von Art. 3 Buchst. a VO (EU) Nr. 576/2013 auch dann, wenn das Tier dauerhaft an eine dritte Person abgegeben werden soll.
BVerwG 1 B 39.16 - Beschluss vom 06.07.2016
BVerwG 6 KSt 5.16 - Beschluss vom 06.07.2016
BVerwG 6 KSt 6.16 - Beschluss vom 06.07.2016
BVerwG 6 KSt 7.16 - Beschluss vom 06.07.2016
BVerwG 3 B 65.15 - Beschluss vom 06.07.2016
BVerwG 2 WD 18.15 - Urteil vom 06.07.2016
BVerwG 4 B 43.15 - Beschluss vom 05.07.2016
BVerwG 4 BN 15.16 - Beschluss vom 05.07.2016
BVerwG 7 B 43.15 - Beschluss vom 05.07.2016
BVerwG 2 B 24.16 - Beschluss vom 05.07.2016
BVerwG 4 B 21.16 - Beschluss vom 05.07.2016
BVerwG 1 B 78.16 - Beschluss vom 04.07.2016
Die Loyalitätserklärung nach § 10 Abs. 1 Nr. 1 StAG muss unabhängig von ihrer Einordnung als lediglich formelle oder als materielle Einbürgerungsvoraussetzung hinsichtlich der in ihr enthaltenen Tatsachenerklärungen der Sache nach vollständig und wahrheitsgemäß abgegeben werden.
BVerwG 8 B 32.15 - Beschluss vom 04.07.2016
BVerwG 6 B 13.16 - Beschluss vom 04.07.2016
BVerwG 3 B 59.15 - Beschluss vom 01.07.2016

References: Art. 14
 Art. 4
 § 1
 § 10
 § 30
 § 48
 § 10
 § 10
 § 30
 Art. 3
 § 132
 § 60
 § 55
 Art. 3
 Art. 3
 § 10