Source: https://www.smartsteuer.de/portal/lexikon/E/Ehegatten-Miteigentumsanteile-bei-der-Eigenheimzulage.html
Timestamp: 2017-01-21 06:24:29+00:00

Document:
Ehegatten-Miteigentumsanteile bei der Eigenheimzulage im Steuerlexikon smartsteuer – Steuererklärung online machen und Steuern sparen Start Tour Preise Service Blog Steuertipps (300+ Tipps) Für Arbeitnehmer Für Selbstständige Für Vermieter Für Rentner/Pensionäre Für Auszubildende/Studenten Zu Geldanlage/Finanzen Zu Gesundheit/Vorsorge Alle Steuertipps Lexikon (700+ Artikel) Kinderfreibetrag Schulgeld Abfindungen Steuerbescheid Leibrente Eigenheimzulage Solidaritätszuschlag Alle Lexikon-Artikel Weitere Services Newsletter Anmeldung Lohnrechner Alle Steuerrechner Musterbriefe und Vorlagen Steuerformulare Informationen zu Ihrer Einkommensteuererklärung Checkliste Einkommensteuererklärung Steuerkarte/-Bescheinigung Steuernummer Die smartsteuer-FAQs Technischer Support (0800) 7 238 222 7 Tage die Woche, rund um die Uhr – kostenfrei! Besuchen Sie unseren FAQ Bereich oder senden Sie uns einfach jederzeit eine E-Mail an hilfe@smartsteuer.de Twitter Facebook Twitter Wenig Zeit reinstecken –
Mit weniger Aufwand zur Steuerrückerstattung. Jetzt Steuererklärung starten Start Service Steuertipps Arbeitnehmer und Angestellte A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z Ehegatten-Miteigentumsanteile bei der Eigenheimzulage Inhaltsverzeichnis 1. Allgemeines 2. Hinzuerwerbe vom Ehegatten 2.1. Übersicht 2.2. Voraussetzungen des § 26 Abs. 1 EStG sind immer erfüllt 2.3. Im Kalenderjahr des Hinzuerwerbs sind die Voraussetzungen des § 26 Abs. 1 EStG erfüllt 2.3.1. Die Voraussetzungen des § 26 Abs. 1 EStG entfallen während des Förderzeitraums 2.3.2. Die Voraussetzungen des § 26 Abs. 1 EStG entfallen nach Ablauf des Förderzeitraums 2.4. Hinzuerwerb erfolgt nach Wegfall des § 26 Abs. 1 EStG während des Förderzeitraums 2.5. Hinzuerwerb nach Ablauf des Förderzeitraums 2.5.1. § 26 Abs. 1 EStG entfällt nach dem Hinzuerwerb 2.5.2. § 26 Abs. 1 EStG ist vor dem Hinzuerwerb weggefallen 3. Die Verfassungsmäßigkeit des Objektverbrauchs 4. Verwandte Lexikonartikel Zurück zur Übersicht »E« 1. Allgemeines
Nach § 2 Abs. 1 Satz 3 EigZulG ist die Anschaffung nicht begünstigt; es entsteht kein neuer Anspruch auf EigZul. Der erwerbende Ehegatte kann jedoch die EigZul von dem Jahr an, das auf das Jahr des Erwerbs folgt (Kj. 05) bis zum Ende des Förderzeitraums (Kj. 09) in der bisherigen Höhe (2 556 €) weiter erhalten, solange die Voraussetzungen des § 26 Abs. 1 EStG vorliegen (Rz. 15 Satz 2 des BMF-Schreibens vom 21.12.2004, BStBl I 2005, 305). Nach dem BFH-Urteil vom 19.2.2004 (III R 54/01, BStBl II 2004, 489) erfolgt aber kein Ausschluss der Eigenheimzulage bei einem Erwerb einer Familienwohnung durch den Ehegatten aus der Konkursmasse des anderen Ehegatten. Unter den weiteren Voraussetzungen des EigZulG hat der Erwerber Anspruch auf Eigenheimzulage. Der Erwerb fällt allerdings nur dann unter das EigZulG, wenn der notarielle Vertrag vor dem 1.1.2006 abgeschlossen wurde. Ab dem 1.1.2006 entfällt die Eigenheimzulage. Zur deren Abschaffung siehe » Eigenheimzulage.
Erwirbt ein Ehegatte während des Förderzeitraums vom anderen Ehegatten – nach Wegfall der Voraussetzungen des § 26 Abs. 1 EStG – dessen Miteigentumsanteil hinzu, könnte er die darauf entfallende EigZul nicht fortführen, weil es sich um den Erwerb eines selbstständigen Anteils handelt. Auf Grund der Regelung des § 6 Abs. 2 Satz 3 und 5 EigZulG kann der erwerbende Ehegatte jedoch die EigZul – auch soweit sie auf den erworbenen Anteil entfällt – weiter in der bisherigen Höhe erhalten. Da die EigZul aber erst in Anspruch genommen werden kann, wenn der Anspruchsberechtigte Eigentümer des Objekts ist, gilt die Berechtigung für die Inanspruchnahme der EigZul, soweit sie auf den Anteil des geschiedenen Ehegatten entfällt, erst ab dem Kj., in dem der Anteil auf den Ehemann übertragen wird (ab dem Kj. 06). Die Formulierung »weiter in der bisherigen Höhe in Anspruch nehmen« in § 6 Abs. 2 Satz 3 und 5 EigZulG bedeutet lediglich, dass der erwerbende Ehegatte mit dem Erwerb des Anteils hinsichtlich des Förderzeitraums und der Höhe der Grundförderung die Position des veräußernden Ehegatten fortführt (BFH Urteil vom 18.7.2001, X R 39/97, BStBl II 2002, 284 » Miteigentumsanteile bei der Eigenheimzulage). Für die Fortführung der EigZul durch den Ehemann ist weiterhin Voraussetzung, dass bei ihm anderweitig noch kein Objektverbrauch eingetreten ist (Rz. 39 Satz 4 des BMF-Schreibens vom 21.12.2004, BStBl I 2005, 305 und BFH Urteil vom 29.11.2000, X R 5/99, BStBl II 2001, 192 » Miteigentumsanteile bei der Eigenheimzulage). Das ist dann der Fall, wenn der Ehemann vor der Ehe bereits Eigentümer eines begünstigten Objekts war. Während der bestehenden Ehe wird der bereits eingetretene Objektverbrauch des Ehemannes suspendiert (» Miteigentumsanteile bei der Eigenheimzulage, Abb.: Miteigentumsanteile bei Ehegatten). Nach Wegfall der Voraussetzungen des § 26 Abs. 1 EStG lebt dieser Objektverbrauch aber wieder auf, so dass eine weitere Förderung für das während der Ehe mit der Ehefrau gemeinsam erworbene Objekt nach Auflösung der Ehe nicht mehr möglich ist.
Nach Wegfall der Voraussetzungen des § 26 Abs. 1 EStG gelten – ab dem Kj. 12 – die jeweiligen Miteigentumsanteile wieder als eigenständige Objekte (§ 6 Abs. 2 Satz 1 EigZulG). Das hat zur Folge, dass bei beiden Ehegatten Objektverbrauch eingetreten ist. Der von der Ehefrau hinzuerworbene Miteigentumsanteil stellt nach § 2 Abs. 1 EigZulG ein eigenständiges Objekt des Ehemanns dar. Es handelt sich dabei nicht um eine schädliche Anschaffung vom Ehegatten i.S.d. § 2 Abs. 1 Satz 3 EigZulG (Rz. 15 des BMF-Schreibens vom 21.12.2004, BStBl I 2005, 305). Wegen der Objektbeschränkung des § 6 Abs. 1 Satz 1 EigZulG kann der Ehemann die EigZul für den ehemaligen Miteigentumsanteil der Ehefrau nicht erhalten. Hätte der Ehemann im Kj. 12 wieder geheiratet und wäre bei der jetzigen Ehefrau kein Objektverbrauch eingetreten, wäre in der neuen Ehe die EigZul für den ehemaligen Miteigentumsanteil der ersten Ehefrau möglich. Es ist allerdings zu beachten, dass die Eigenheimzulage ab dem 1.1.2006 entfallen ist. Näheres dazu siehe unter » Eigenheimzulage.
Autor(en): Josef Schneider Steuer-Rechner 15000 60000 120000 Bruttojahresgehalt (€): 0 5 10 Anzahl Ihrer Kinder: Weiter Verwandte Lexikonartikel Eigenheimzulage Eigenheimzulage bei Tod eines Ehegatten Miteigentumsanteile bei der Eigenheimzulage Objektverbrauch Weitere Lexikonartikel mit »E« EHUG, Gesetz über das elektronische Handelsregister und Genossenschaftsregister sowie das Unternehmensregister Ehegatten-Miteigentumsanteile bei der Eigenheimzulage Ehegattengemeinschaft Eheliches Güterrecht Ehrenamtliche Tätigkeit: Steuerbefreiung nach § 4 Nr. 26 UStG Eidesstattliche Versicherung Eigenheimrentengesetz Eigenheimzulage Eigenheimzulage bei Tod eines Ehegatten Eigenkapital Interessante Steuertipps Kreditzinsen nach dem Hausverkauf Sonderwünsche beim Hausbau Feriendomizil besser nicht verschenken! Verbilligte Wohnungsvermietung Arbeitsecke als Arbeitszimmer? Verkauf eines Mietwohngrundstücks smartsteuer Blog In vier Schritten den Steuerbescheid prüfen Steuerliche Stolperfalle: Riesterrente Arbeiten von zuhause aus – was kann man dabei steuerlich geltend machen? Geld stinkt nicht. Oder: Was sind eigentlich Steuern? Kaffee oder Tee? Was alles versteuert wird Top-Themen bei smartsteuer Lohnsteuerklassen Vorsorgepauschale Entfernungspauschale Photovoltaikanlage Nebenberufliche Tätigkeit Einsatzwechseltätigkeit Eigenheimzulage Gewerbesteuerrechner Weitere Tipps Steuer online Abgabefristen Steuererklärung Steuererklärungspflicht Vorsorgeaufwendungen Altersentlastungsbetrag Doppelte Haushaltsführung Steuertipps Freiberufler Geringwertige Wirtschaftsgüter Technischer Support (Kundenservice) (0800) 7 238 222 7 Tage die Woche, rund um die Uhr –kostenfrei! Oder senden Sie uns einfach jederzeit eine E-Mail an die Adresse hilfe@smartsteuer.de Impressum AGB Presse Datenschutz Bestellung und Zahlung Partnerprogramm Jobs Newsletter Kann man das absetzen? steuern.de ©

References: § 26
 § 26
 § 26
 § 26
 § 26
 § 26
 § 26
 § 2
 § 26
 § 26
 § 6
 § 6
 § 26
 § 26
 § 2
 § 2
 § 6
 § 4