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Timestamp: 2018-11-21 06:43:50+00:00

Document:
Verordnung über die Berufsausbildung im Laborbereich Chemie, Biologie und Lack (ChemBioLackAusbV 2009)
BGBl I: 2009, 1600
des Berufsbildungsgesetzes. Die Ausbildungsordnung und der damit abgestimmte, von der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder der Bundesrepublik Deutschland beschlossene Rahmenlehrplan für die Berufsschule werden als Beilage zum Bundesanzeiger veröffentlicht.
Teil 1 - Gemeinsame Vorschriften
1.1 für die drei Ausbildungsberufe gemeinsame, integrativ zu vermittelnde Qualifikationen nach § 4 Absatz 2 Abschnitt A Nummer 1 bis 6.4, § 11 Absatz 2 Abschnitt A Nummer 1 bis 6.4 und § 18 Absatz 2 Abschnitt A Nummer 1 bis 6.4;
1.2 für jeden Ausbildungsberuf spezifische Pflichtqualifikationen:
a)  für den Chemielaboranten/die Chemielaborantin nach § 4 Absatz 2
Abschnitt A Nummer 7 bis 8.3,
b)  für den Biologielaboranten/die Biologielaborantin nach § 11 Absatz 2
Abschnitt A Nummer 7 bis 13,
c)  für den Lacklaboranten/die Lacklaborantin nach § 18 Absatz 2 Abschnitt
A Nummer 7 bis 10;
a) für den Chemielaboranten/die Chemielaborantin mindestens vier Wahlqualifikationen aus der Auswahlliste I nach § 4 Absatz 3 auszuwählen, wobei mindestens zwei Wahlqualifikationen aus den Nummern 1 bis 8 dieser Auswahlliste festzulegen sind; die übrigen Wahlqualifikationen können auch aus der Auswahlliste II nach § 4 Absatz 4 ausgewählt werden,
b) für den Biologielaboranten/die Biologielaborantin mindestens vier Wahlqualifikationen aus der Auswahlliste I nach § 11 Absatz 3 auszuwählen; die übrigen Wahlqualifikationen können auch aus der Auswahlliste II nach § 11 Absatz 4 ausgewählt werden,
c) für den Lacklaboranten/die Lacklaborantin mindestens fünf Wahlqualifikationen aus der Auswahlliste I nach § 18 Absatz 3 auszuwählen, wobei mindestens zwei Wahlqualifikationen aus den Nummern 1 bis 10 dieser Auswahlliste festzulegen sind; die übrige Wahlqualifikation kann auch aus der Auswahlliste II nach § 18 Absatz 4 ausgewählt werden.
Teil 2 - Vorschriften für den Ausbildungsberuf Chemielaborant/Chemielaborantin
(2) Die Berufsausbildung zum Chemielaboranten/ zur Chemielaborantin gliedert sich wie folgt (Ausbildungsberufsbild): Abschnitt A: Pflichtqualifikationen nach § 3 Nummer 1
3.4 Umgehen mit Arbeitsgeräten und -mitteln einschließlich Pflege und Wartung,
3.6 Wirtschaftlichkeit im Labor;
4.4 Messdatenerfassung und -verarbeitung,
4.5 Anwenden von Fremdsprachen bei Fachaufgaben;
6.4 Trennen und Vereinigen von Arbeitsstoffen;
7.6 Chromatografie,
7.7 Auswerten von Messergebnissen;
8.3 Charakterisieren von Produkten;
a) Arbeitsabläufe selbstständig planen,
b) Arbeitsergebnisse kontrollieren und dokumentieren,
c) berufsbezogene Berechnungen durchführen,
d) arbeitsorganisatorische und technologische Sachverhalte verknüpfen sowie
e) Maßnahmen zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit, zum Umweltschutz und Qualitätsmanagement einbeziehen
a) präparative Arbeiten durchführen,
b) Produkte charakterisieren;
a) fachliche Aufgaben in Hinblick auf arbeitsorganisatorische, naturwissenschaftliche und technologische Sachverhalte und deren Verknüpfung analysieren, bewerten und geeignete Lösungswege darstellen,
b) chemisch-physikalische Methoden und Arbeitsstoffe prozessbezogen einsetzen,
c) berufsbezogene Berechnungen durchführen sowie
d) Maßnahmen zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit sowie zum Umweltschutz und Qualitätsmanagement einbeziehen
a) Atombau, chemische Bindung und Periodensystem der Elemente,
b) Stoffkunde,
c) Syntheseverfahren, Reaktionsgleichungen und Beeinflussung von Reaktionen,
d) Stöchiometrie, insbesondere Ausbeute und Konzentrationsberechnungen,
e) Trennen und Reinigen von Stoffen,
f) Allgemeine Labortechnik sowie
g) Charakterisieren von Produkten und Arbeitsstoffen;
a) komplexe, prozessorientierte Arbeitsabläufe selbstständig planen und durchführen,
b) Betriebsmittel auswählen und beurteilen,
c) arbeitsorganisatorische und technologische Sachverhalte verknüpfen,
d) berufsbezogene Berechnungen durchführen,
e) Arbeitsergebnisse kontrollieren, dokumentieren und bewerten,
f) die relevanten fachlichen Hintergründe seiner Arbeit aufzeigen und seine Vorgehensweise begründen sowie
g) Maßnahmen zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit, zum Umweltschutz und Qualitätsmanagement einbeziehen
a) Durchführen einer instrumentell analytischen Aufgabe,
b) Durchführen einer maßanalytischen Aufgabe,
c) Durchführen einer physikalisch analytischen Aufgabe,
d) eine der nach § 3 Nummer 2 Buchstabe a gewählten Wahlqualifikationen aus der Auswahlliste I;
b) berufsbezogene Berechnungen durchführen sowie
c) Maßnahmen zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit, zum Umweltschutz und Qualitätsmanagement einbeziehen
a) Analytische Chemie:
aa) Analysenverfahren einschließlich Probenvorbereitung und
Reaktionsgleichungen,
bb) Stoffkonstanten und physikalische Größen,
cc) Reaktionskinetik und Thermodynamik, chemisches Gleichgewicht sowie
dd) Auswerten von Messergebnissen unter Berücksichtigung stöchiometrischer
b) wichtige großtechnische Herstellungsverfahren,
c) drei der nach § 3 Nummer 2 Buchstabe a gewählten Wahlqualifikationen, davon höchstens eine der Wahlqualifikationen der Auswahlliste II;
Prüfungsbereich Herstellen und Charakterisieren von Produkten
17,5 Prozent,
Prüfungsbereich Allgemeine und Präparative Chemie
Prüfungsbereich Prozessorientiertes Arbeiten
27,5 Prozent,
Prüfungsbereich Analytische Chemie und Wahlqualifikationen
Teil 3 - Vorschriften für den Ausbildungsberuf Biologielaborant/Biologielaborantin
(2) Die Berufsausbildung zum Biologielaboranten/zur Biologielaborantin gliedert sich wie folgt (Ausbildungsberufsbild): Abschnitt A: Pflichtqualifikationen nach § 3 Nummer 1
11.1 Hämatologische Arbeiten,
11.2 Histologische Arbeiten;
a) biologische und chemisch-physikalische Methoden sowie Arbeitsstoffe prozessbezogen anwenden,
b) Arbeitsabläufe selbstständig planen,
c) Arbeitsergebnisse kontrollieren und dokumentieren,
d) berufsbezogene Berechnungen durchführen
e) arbeitsorganisatorische und technologische Sachverhalte verknüpfen sowie
f) Maßnahmen zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit, zum Umweltschutz und Qualitätsmanagement einbeziehen
a) chemisch-physikalische Methoden,
b) Durchführen mikrobiologischer Arbeiten I,
c) Durchführen zellkulturtechnischer Arbeiten I,
d) Durchführen diagnostischer Arbeiten I sowie
e) Durchführen zoologisch-pharmakologischer Arbeiten;
a) fachliche Aufgaben in Hinblick auf arbeitsorganisatorische, naturwissenschaftliche und technologische Sachverhalte sowie deren Verknüpfung analysieren, bewerten und geeignete Lösungswege darstellen,
b) biologische und chemisch-physikalische Methoden beschreiben,
c) prozessbezogene Anwendungen von Arbeitsstoffen beschreiben,
d) berufsbezogene Berechnungen durchführen sowie
a) komplexe prozessorientierte Arbeitsabläufe selbstständig planen und durchführen,
a) Durchführen molekularbiologischer Arbeiten,
b) Durchführen biochemischer Arbeiten,
c) nach § 3 Nummer 2 Buchstabe b gewählte Wahlqualifikationen der Auswahlliste I,
d) nach § 3 Nummer 2 Buchstabe b gewählte Wahlqualifikationen der Auswahlliste II;
a) fachliche Probleme im Hinblick auf arbeitsorganisatorische, naturwissenschaftliche und technologische Sachverhalte sowie deren Verknüpfung analysieren, bewerten und geeignete Lösungswege ableiten und darstellen,
c) drei der nach § 3 Nummer 2 Buchstabe b gewählten Wahlqualifikationen, davon höchstens eine der Wahlqualifikationen der Auswahlliste II;
Prüfungsbereich Untersuchung biologischer Systeme
Prüfungsbereich Biologische Grundlagen
Prüfungsbereich Biologische Technologien
Teil 4 - Vorschriften für den Ausbildungsberuf Lacklaborant/Lacklaborantin
(2) Die Berufsausbildung zum Lacklaboranten/zur Lacklaborantin gliedert sich wie folgt (Ausbildungsberufsbild): Abschnitt A: Pflichtqualifikationen nach § 3 Nummer 1
7.1 Physikalische Verfahren zur Bestimmung von Stoffkonstanten und Kennzahlen,
7.2 Chemische Verfahren zur Bestimmung von Kennzahlen;
8.2 Applizieren von Beschichtungsstoffen,
8.3 Trocknen und Härten von Beschichtungsstoffen,
8.4 Prüfen von Beschichtungen und Beschichtungsstoffen;
a) lacktechnische Arbeiten durchführen,
a) Durchführen analytischer Arbeiten,
b) Vorbehandeln und Beschichten von Untergründen und
c) Prüfen von Beschichtungen und Beschichtungsstoffen;
b) chemische und physikalische Eigenschaften von Stoffen sowie die Analytik der Arbeitsstoffe beschreiben,
d) Maßnahmen zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit, zum Umweltschutz und Qualitätsmanagement einbeziehen
b) Vorbehandeln und Beschichten von Untergründen,
c) Prüfen von Beschichtungen und Beschichtungsstoffen sowie
d) Herstellen von Beschichtungsstoffen;
a) Beschichtungsstoffe unter Berücksichtigung einer der nach § 3 Nummer 2 Buchstabe c gewählten Wahlqualifikationen aus der Auswahlliste I Nummer 1 bis 10 herstellen, applizieren und prüfen,
b) nach vorgegebener Zusammensetzung eine Arbeitsrezeptur erstellen;
a) fachliche Aufgaben im Hinblick auf arbeitsorganisatorische, naturwissenschaftliche und technologische Sachverhalte sowie deren Verknüpfung analysieren, bewerten und geeignete Lösungswege darstellen,
a) Herstellungsverfahren von Beschichtungsstoffen,
b) Aufbau, Eigenschaften und Wirkungsweise von Lackrohstoffen,
c) Formulierung von Beschichtungsstoffen,
d) drei der nach § 3 Nummer 2 Buchstabe c gewählten Wahlqualifikationen, davon mindestens eine der Wahlqualifikationen der Auswahlliste I Nummer 1 bis 10;
Prüfungsbereich Applikations- und Prüftechnik
Prüfungsbereich Chemie und Physik von Beschichtungsstoffen
Prüfungsbereich Herstellung und Qualitätskontrolle
Prüfungsbereich Lack- und Beschichtungstechnologie
Teil 5 - Schlussvorschriften
Anlage 1 (zu § 4 Absatz 1) Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Chemielaboranten/zur Chemielaborantin
(Fundstelle: BGBl. I 2009, 1611 - 1622) Abschnitt A: Pflichtqualifikationen nach § 3 Nummer 1
Zeitliche Richtwerte in Wochen im Ausbildungsabschnitt
– 52. Woche
– 84. Woche
– 182. Woche
Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes (§ 4 Absatz 2 Nummer 2)
Betriebliche Maßnahmen zum verantwortlichen Handeln (Responsible Care) (§ 4 Absatz 2 Nummer 3)
Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit (§ 4 Absatz 2 Nummer 3.1)
e)  Aufgaben der zuständigen Berufsgenossenschaft und der Gewerbeaufsicht
* * * f) persönliche Schutzausrüstungen auswählen und handhaben
g)  Sicherheitseinrichtungen am Arbeitsplatz bedienen und ihre
h)  Explosionsgefahren beschreiben und Maßnahmen zum Explosionsschutz
i)  Kennzeichnungen und Kennzeichnungsfarben Behältern und Fördersystemen
j)  Regeln der Arbeitshygiene anwenden
Umweltschutz (§ 4 Absatz 2 Nummer 3.2)
Einsetzen von Energieträgern (§ 4 Absatz 2 Nummer 3.3)
* a) die im Ausbildungsbetrieb verwendeten Energiearten unter Beachtung des Wirkungsgrades und Gefährdungspotentials einsetzen
b)  Geräte zum Heizen, Kühlen und Temperieren einsetzen
c)  mechanische, thermische und elektrische Energien unter Verwendung von
SI-Größen und SI-Einheiten berechnen
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Umgehen mit Arbeitsgeräten und -mitteln einschließlich Pflege und Wartung (§ 4 Absatz 2 Nummer 3.4)
* a) Belüftungs-, Entlüftungs- und Absperreinrichtungen bedienen und pflegen
b)  Laborgeräte unter Berücksichtigung ihrer Werkstoffeigenschaften
c)  Einrichtungen und Arbeitsgeräte zum Einsatz vorbereiten, prüfen,
reinigen und warten sowie bei Störungen Maßnahmen zur
Fehlerbeseitigung einleiten
Qualitätssichernde Maßnahmen, Kundenorientierung (§ 4 Absatz 2 Nummer 3.5)
* a) Elemente des Qualitätsmanagements aufgabenspezifisch anwenden
b)  Messgeräte kalibrieren
c)  über Qualifizierung und Validierung Auskunft geben
d)  statistische Methoden aufgabenbezogen anwenden
e)  Kundenorientierung bei der Aufgabenerledigung berücksichtigen
Wirtschaftlichkeit im Labor (§ 4 Absatz 2 Nummer 3.6)
* a) laborbezogene Kostenarten und -stellen unterscheiden
b)  Möglichkeiten der Beeinflussbarkeit von Kosten im eigenen
c)  zur Einhaltung von Kostenvorgaben beitragen
Arbeitsorganisation und Kommunikation (§ 4 Absatz 2 Nummer 4)
Arbeitsplanung, Arbeiten im Team (§ 4 Absatz 2 Nummer 4.1)
* a) Arbeitsplatz unter Berücksichtigung betrieblicher Vorgaben und ergonomischer Regeln einrichten
b)  Materialien, Ersatzteile, Werkzeuge und Betriebsmittel auswählen,
disponieren, bereitstellen und lagern
c)  Projektziele festlegen, Arbeitsabläufe und Teilaufgaben unter
Beachtung wirtschaftlicher und terminlicher Vorgaben planen sowie bei
Abweichungen Prioritäten festlegen
d)  Arbeitsschritte festlegen und erforderliche Bearbeitungszeiten planen
e)  Problemlösungsmethoden anwenden
f)  Kommunikationsregeln anwenden, Hilfsmittel zur Kommunikationsförderung
g)  Aufgaben im Team bearbeiten, Ergebnisse abstimmen, auswerten und
Informationsbeschaffung und Dokumentation (§ 4 Absatz 2 Nummer 4.2)
* a) Informationsquellen nutzen
b)  Dokumentationsarten unterscheiden und deren Dokumentationswert
c)  Hilfsmittel zur Dokumentation einsetzen
d)  Arbeitsabläufe und -ergebnisse dokumentieren, beurteilen und
Kommunikations- und Informationssysteme (§ 4 Absatz 2 Nummer 4.3)
* a) betriebsspezifische Kommunikations- und Informationssysteme einsetzen
b)  mit Standardsoftware und arbeitsplatzspezifischer Software arbeiten
c)  Regeln zum Datenschutz und zur Datensicherheit anwenden
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Messdatenerfassung und -verarbeitung (§ 4 Absatz 2 Nummer 4.4)
* a) labortechnische Aufgaben, insbesondere Steuerung, Messdatenerfassung und -auswertung, mit Computer lösen
b)  Sensoren, Aktoren und Messgeräte auswählen und einsetzen
c)  Laborprozesse regeln und steuern
Anwenden von Fremdsprachen bei Fachaufgaben (§ 4 Absatz 2 Nummer 4.5)
* a) fremdsprachige Fachbegriffe anwenden
b)  fremdsprachige Informationsquellen, insbesondere englischsprachige
Arbeitsvorschriften, technische Unterlagen, Dokumentationen,
Handbücher, Betriebs- und Gebrauchsanweisungen, auswerten und anwenden
c)  Auskünfte in einer Fremdsprache geben
Umgehen mit Arbeitsstoffen (§ 4 Absatz 2 Nummer 5)
* a) laborspezifische Werkstoffe Einsatzgebieten zuordnen und mit diesen Werkstoffen umgehen
b)  Vorschriften zum Umgang mit Gefahrstoffen anwenden, insbesondere
Gefahrensymbole und -bezeichnungen von Arbeitsstoffen erklären und
c)  Arbeitsstoffe kennzeichnen
d)  Reaktionsgleichungen von chemischen Umsetzungen aufstellen
e)  Konzentrationen berechnen und stöchiometrische Aufgaben lösen
f)  mit Säuren, Basen und Salzen sowie deren Lösungen umgehen
g)  mit organischen Lösemitteln umgehen
h)  mit Gasen umgehen
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Chemische und physikalische Methoden (§ 4 Absatz 2 Nummer 6)
Probenahme und Probenvorbereitung (§ 4 Absatz 2 Nummer 6.1)
* a) Verfahren zur Probenahme und zur Probenvorbereitung für die Gehalts- und Qualitätskontrolle unterscheiden
b)  Proben nehmen
Physikalische Größen und Stoffkonstanten (§ 4 Absatz 2 Nummer 6.2)
* a) Volumenmessgeräte unterschiedlicher Messgenauigkeit einsetzen
b)  Waagen unterschiedlicher Messbereiche einsetzen
c)  physikalische Größen messen und Stoffkonstanten bestimmen,
insbesondere Temperatur und pH-Wert messen
Analyseverfahren (§ 4 Absatz 2 Nummer 6.3)
* a) fotometrische Bestimmungen durchführen und auswerten
b)  chromatografische Trennverfahren, insbesondere nach Einsatzgebieten,
c)  Stoffgemische durch chromatografische Verfahren trennen
Trennen und Vereinigen von Arbeitsstoffen (§ 4 Absatz 2 Nummer 6.4)
* a) definierte Lösungen herstellen
b)  Feststoffe von Flüssigkeiten trennen, insbesondere durch Dekantieren,
Sedimentieren, Filtrieren, Zentrifugieren und Eindampfen
Durchführen analytischer Arbeiten (§ 4 Absatz 2 Nummer 7)
Vorbereiten von Proben (§ 4 Absatz 2 Nummer 7.1)
* a) Stoffe in Lösung bringen
b)  Proben zur Messung vorbereiten
c)  Referenzmaterialien auswählen und zur Messung vorbereiten
Qualitative Analyse (§ 4 Absatz 2 Nummer 7.2)
* a) anorganische Reaktionsgleichungen aufstellen
b)  charakteristische Reaktionen zur Identifizierung anorganischer Stoffe
Spektroskopie (§ 4 Absatz 2 Nummer 7.3)
* a) über Aufbau und Funktionsweise von UV/VIS- und IR-Spektrometern Auskunft geben sowie IR- und UV/VIS-Spektroskopie Einsatzgebieten zuordnen
* * * b) Stoffe mit UV/VIS- und IR-Spektrometern qualitativ und quantitativ analysieren
Gravimetrie (§ 4 Absatz 2 Nummer 7.4)
* a) chemische Reaktionsgleichungen der Gravimetrie aufstellen
b)  gravimetrische Bestimmung durchführen
Maßanalyse (§ 4 Absatz 2 Nummer 7.5)
* a) chemische Reaktionsgleichungen der Maßanalyse aufstellen
b)  volumetrische Bestimmungen Einsatzgebieten zuordnen
c)  direkte und indirekte volumetrische Bestimmungen acidimetrisch-
alkalimetrisch und komplexometrisch durchführen
* * * d) direkte und indirekte volumetrische Bestimmungen oxidimetrisch- reduktometrisch durchführen
e)  Bestimmungen nach mindestens zwei unterschiedlichen Methoden,
insbesondere potenziometrisch, konduktometrisch oder polarografisch,
Chromatografie (§ 4 Absatz 2 Nummer 7.6)
* a) Identitätsprüfungen durchführen
* b) Stoffgemische chromatografisch trennen und die Analyten quantitativ bestimmen
Auswerten von Messergebnissen (§ 4 Absatz 2 Nummer 7.7)
Messergebnisse analytischer Arbeiten auswerten, dokumentieren und auf Plausibilität prüfen
Durchführen präparativer Arbeiten (§ 4 Absatz 2 Nummer 8)
Herstellen von Präparaten (§ 4 Absatz 2 Nummer 8.1)
* a) chemische Reaktionsgleichungen geplanter Synthesen aufstellen sowie Ansätze und Ausbeuten berechnen
b)  Syntheseapparaturen einsetzen
c)  Verbindungen durch Fällungsreaktion, C-C-Verknüpfungen, Einführung
funktioneller Gruppen, Veränderung funktioneller Gruppen und
enzymatische Reaktion nach Vorschrift herstellen
* * * d) organische oder anorganische Verbindung über mehrere Stufen nach Vorschrift herstellen
e)  Maßnahmen zur Verschiebung des Reaktionsgleichgewichtes ergreifen
f)  Katalysatoren zur Reaktionsbeschleunigung einsetzen
Trennen und Reinigen von Stoffen (§ 4 Absatz 2 Nummer 8.2)
* a) Stoffgemische ohne und mit Hilfsstoffen filtrieren
b)  Flash- oder Säulenchromatografie durchführen
c)  Feststoffe, Flüssigkeiten und Gase trocknen
d)  Stoffe kristallisieren und durch Umkristallisieren reinigen
e)  Stoffe extrahieren
f)  Stoffgemische durch Destillieren unter Normaldruck und reduziertem
Druck sowie mit Schleppmitteln trennen
Charakterisieren von Produkten (§ 4 Absatz 2 Nummer 8.3)
Edukte, Zwischen- und Endprodukte durch mindestens vier Methoden charakterisieren, davon sind mindestens drei der folgenden Methoden anzuwenden: Dünnschichtchromatografie, Polarimetrie, Rheologie, Refraktometrie oder Schmelzpunktbestimmung
Präparative Chemie, Reaktionstypen und -führung (§ 4 Absatz 3 Nummer 1)
* a) Synthesevorschriften auswählen
b)  Syntheseapparaturen auswählen
* * * c) Verbindungen nach Analogvorschriften und Vorschriften mit allgemeinen Angaben unter Anwenden von mindestens fünf unterschiedlichen Reaktionstypen herstellen, davon sind mindestens vier der folgenden Reaktionstypen anzuwenden:
–   Addition,
–   Substitution,
–   Umlagerung,
–   Eliminierung,
–   biokatalytische Reaktion,
–   katalytische Reaktion,
–   Cyclisierung,
–   Polymerisation
d)  Verbindungen über mehrere Stufen unter Anwenden unterschiedlicher
Reaktionstypen herstellen
e)  Ausgangsstoffe, Zwischen- und Endprodukte auf Einhaltung der
Spezifikation prüfen und das Ergebnis dokumentieren
Präparative Chemie, Synthesetechnik (§ 4 Absatz 3 Nummer 2)
* a) Verbindungen unter Anwenden von mindestens zwei unterschiedlichen Techniken herstellen, dabei mindestens eine der folgenden Techniken anwenden:
–   Tieftemperatursynthese,
–   Mikrosynthese,
–   Synthese an polymeren Trägern,
–   Schutzgassynthese,
–   Fermentertechnik,
–   fotochemische Synthese,
–   Gasphasenreaktion,
–   elektrochemische Technik,
–   Hochdrucksynthese,
–   Kombinatorik
b)  Verfahrensbedingungen durch unterschiedliche Reaktionsführungen
c)  Ausgangsstoffe, Zwischen- und Endprodukte auf Einhaltung der
Durchführen verfahrenstechnischer Arbeiten (§ 4 Absatz 3 Nummer 3)
* a) Sensoren für die Messtechnik auswählen
b)  Stoffe verfahrenstechnisch herstellen
c)  Stoffe, insbesondere mechanisch und thermisch, trennen und reinigen
d)  Verfahren auf veränderte Maßstäbe übertragen und optimieren
e)  verfahrenstechnische Prozesse steuern und regeln
Anwenden probenahmetechnischer und analytischer Verfahren (§ 4 Absatz 3 Nummer 4)
* a) Probenahmeverfahren nach Spezifität, Repräsentativität und Materialbeschaffenheit auswählen
b)  Methoden der Probenkonservierung und -aufbewahrung anwenden
c)  Proben stoff- und analysenspezifisch vorbereiten
d)  Analysenverfahren auswählen und einsetzen
e)  Verfahrensschritte optimieren
f)  Analyseverfahren validieren
Anwenden chromatografischer Verfahren (§ 4 Absatz 3 Nummer 5)
* a) Methoden unter Beachtung von Spezifität und Matrixeinflüssen sowie nach Anwendungsbereich auswählen
b)  Analysenproben vorbereiten
c)  chromatografische Verfahren optimieren
d)  Kalibrierfunktion aufstellen und deren Richtigkeit überprüfen
e)  Mehrstoffgemische unter Anwenden von mindestens drei unterschiedlichen
Verfahren analysieren
f)  Chromatogramme interpretieren
Anwenden spektroskopischer Verfahren (§ 4 Absatz 3 Nummer 6)
b)  Analysenproben zur spektroskopischen Messung vorbereiten
c)  Messparameter einstellen und optimieren
e)  Stoffe mit unterschiedlichen spektroskopischen Methoden analysieren
f)  Spektren interpretieren
Analytische Kopplungstechniken (§ 4 Absatz 3 Nummer 7)
* a) Kopplungstechnik auswählen
e)  Stoffe mit einer Kopplungstechnik analysieren
Bestimmen thermodynamischer Größen (§ 4 Absatz 3 Nummer 8)
* a) thermodynamische und kalorische Kenndaten ermitteln
b)  sicherheitstechnische Kennzahlen bestimmen
c)  thermodynamische Größen von Reaktionen ermitteln
Durchführen mikrobiologischer Arbeiten I (§ 4 Absatz 3 Nummer 9)
* a) Arbeitssicherheitsmaßnahmen beim Umgang mit biologischem Material ergreifen
b)  Methoden der Desinfektion und Sterilisation anwenden
c)  kontaminiertes Material entsorgen
d)  Nährmedien herstellen
e)  Mikroorganismen in der Umwelt nachweisen
f)  Impf- und Kulturtechniken anwenden
g)  unter Anwenden verschiedener Beleuchtungstechniken mikroskopieren
h)  Mikroorganismen isolieren, färben und differenzieren
i)  Keimwachstum dokumentieren und Keimzahl bestimmen
j)  betriebliche Einsatzmöglichkeiten biotechnologischer Verfahren
k)  biotechnologische Laborverfahren durchführen
Durchführen biochemischer Arbeiten (§ 4 Absatz 3 Nummer 10)
* a) fotometrische und chromatografische Methoden anwenden
b)  enzymatische Analysen durchführen
c)  Nucleinsäuren isolieren und schneiden oder Proteine isolieren
d)  Nucleinsäuren oder Proteingemische elektroforetisch trennen und
Prüfen von Werkstoffen (§ 4 Absatz 3 Nummer 11)
* a) Werkstoffe zur Prüfung vorbereiten
b)  Oberflächenbeschaffenheit und Stoffverteilung mikroskopisch beurteilen
c)  Werkstoffe nach zerstörungsfreier und zerstörender Methode prüfen
d)  Prüfergebnis auf Plausibilität beurteilen und dokumentieren
Herstellen, Applizieren und Prüfen von Beschichtungsstoffen und -systemen (§ 4 Absatz 3 Nummer 12)
* a) Beschichtungsstoff nach vorgegebener Rezeptur erstellen und dessen systemspezifische Eigenschaft erläutern
b)  Eigenschaften, Lager- und Transportbedingungen des
Beschichtungsstoffes prüfen sowie Korrekturmaßnahmen einleiten und
c)  Untergrund nach Vorgabe vorbereiten
d)  Beschichtungsstoff nach Verarbeitungsvorschrift applizieren
e)  Beschichtungsstoff unter Berücksichtigung des Filmbildungsmechanismus
f)  Beschichtung nach Anforderungsprofil prüfen, bewerten und optimieren
Prozessbezogene Arbeitstechniken (§ 4 Absatz 3 Nummer 13)
* a) bei der Planung von Prozessabläufen mitwirken
b)  prozessorientierte Arbeitstechnik auswählen und bewerten
c)  prozessorientierte Arbeitstechnik einsetzen
d)  Prozessablauf kontrollieren und dokumentieren
e)  Ergebnisse prüfen, bewerten und dokumentieren
Laborbezogene Informationstechnik (§ 4 Absatz 4 Nummer 1)
* a) Hard- und Softwarekomponenten zur Lösung von Laboraufgaben auswählen, testen und einsetzen
b)  Makro-Programmierungen durchführen
c)  Programme installieren und konfigurieren
d)  Methoden der Systempflege anwenden
e)  Informationsleistungen von Datensystemen dokumentieren
Arbeiten mit automatisierten Systemen im Labor (§ 4 Absatz 4 Nummer 2)
* a) Stoffe und Proben für automatisierte Systeme vorbereiten
b)  automatisierte Systeme einrichten, optimieren und überprüfen
c)  mit automatisierten Systemen im Labor umgehen
d)  Labor-Informations- und Management-System erklären
e)  Störungen erkennen und Maßnahmen zur Störungsbeseitigung einleiten
Anwendungs- technische Arbeiten, Kundenbetreuung (§ 4 Absatz 4 Nummer 3)
* a) Stoffe hinsichtlich ihrer anwendungstechnisch relevanten Eigenschaften überprüfen
b)  Stoffe hinsichtlich des geplanten Einsatzes chemisch und technisch
c)  Kunden beraten und Problemlösungen erarbeiten
Durchführen elektrotechnischer und elektronischer Arbeiten (§ 4 Absatz 4 Nummer 4)
* a) Schaltpläne und -zeichen lesen
b)  elektrotechnische und elektronische Bauteile und Grundschaltungen
anwenden und berechnen
c)  elektrotechnische Grundlagen von Mess- und Untersuchungsverfahren
erläutern sowie elektrotechnische Größen bestimmen und berechnen
* * * d) elektrische Parameter des Wechselstromkreises bestimmen und Berechnungen durchführen
e)  Frequenzverhalten von RC-Gliedern bestimmen und Berechnungen
Qualitätsmanagement (§ 4 Absatz 4 Nummer 5)
* a) Validierung für ein Verfahren durchführen und dokumentieren
b)  Qualitätssicherungskonzept für einen Arbeitsplatz entwickeln
c)  statistische Qualitätskontrolle durchführen
d)  Regeln Guter Laborpraxis (GLP), Guter Herstellungspraxis (GMP) oder
vergleichbare Regelungen anwenden
e)  bei der internen Überprüfung des Qualitätsmanagements mitwirken
Umweltbezogene Arbeitstechniken (§ 4 Absatz 4 Nummer 6)
* a) bei einem prozessbezogenen Verfahren der Abfallwirtschaft, Boden-, Luft- oder Gewässerreinhaltung mitwirken
b)  Konzentrationen und Kenngrößen von Umweltparametern unter Beachtung
einschlägiger Vorschriften bestimmen
c)  Emissionen und Immissionen messen
d)  Untersuchungsergebnisse mit Bestimmungen von Regelwerken vergleichen,
dokumentieren und beurteilen sowie Maßnahmen veranlassen
Durchführen immunologischer und biochemischer Arbeiten (§ 4 Absatz 4 Nummer 7)
* a) Enzyme aus biologischem Material isolieren
b)  Antikörper gewinnen und Titer bestimmen
c)  Antigen- und Antikörpernachweis durchführen
d)  Proteine durch Blotting-Verfahren identifizieren
Durchführen biotechnologischer Arbeiten (§ 4 Absatz 4 Nummer 8)
* a) Stoffumsetzungen mit freien und immobilisierten Zellen durchführen
b)  Stoffumsetzungen mit immobilisierten Enzymen durchführen
c)  Zellen im Fermenter kultivieren und Proben entnehmen
d)  Fermentationsprodukte aufarbeiten
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Durchführen mikrobiologischer Arbeiten II (§ 4 Absatz 4 Nummer 9)
* a) Wirkkonzentrationen von Antiinfektiva bestimmen
b)  Resistenz von Mikroorganismen bestimmen
c)  Mikroorganismen biochemisch differenzieren
d)  Anaerobier kultivieren
e)  Pilze kultivieren
Durchführen gentechnischer und molekularbiologischer Arbeiten (§ 4 Absatz 4 Nummer 10)
* a) Vorschriften zum Gentechnikgesetz anwenden
b)  Abschnitte von Nucleinsäuren klonieren
c)  Nucleinsäuren durch Blotting-Verfahren nachweisen
* * * d) Abschnitte von Nucleinsäuren mit Gensonden identifizieren
e)  Nucleinsäuren, insbesondere durch polymerase-chain-reaction (PCR),
f)  Plasmide isolieren
g)  Transformationen durchführen und Transformationsrate bestimmen
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Durchführen zellkulturtechnischer Arbeiten (§ 4 Absatz 4 Nummer 11)
* a) Geräte und Materialien für Zellkulturtechniken einsetzen
b)  Adhäsions- und Suspensionszellen kultivieren
c)  Stammhaltung von Zellen durchführen
d)  Untersuchungen an Zellkulturen durchführen
Durchführen diagnostischer Arbeiten (§ 4 Absatz 4 Nummer 12)
* a) Körperflüssigkeiten aufarbeiten
b)  Elektrolyt- und Substratkonzentrationen sowie Enzymaktivitäten
c)  Plasmaproteine nachweisen
d)  Krankheitserreger serologisch nachweisen
Formulieren, Herstellen und Prüfen von Bindemitteln (§ 4 Absatz 4 Nummer 13)
* a) Bindemittel nach Anforderungsprofil formulieren
b)  Ausgangsstoffe auswählen
c)  Syntheseapparatur auswählen und einsetzen
d)  Bindemittel herstellen und Reaktionsverlauf anhand ermittelter
Kenndaten steuern
e)  Einsetzbarkeit des Bindemittels prüfen und Bindemittel optimieren
Durchführen farbmetrischer Arbeiten (§ 4 Absatz 4 Nummer 14)
* a) betrieblichen Einsatz von Farbmessgeräten erläutern
b)  farbmetrische Messungen durchführen
c)  Messwerte auswerten und Ergebnis interpretieren
d)  Farbmittel nach optischen, chemischen und thermischen Eigenschaften
e)  Farbtöne nach farbmetrischen Daten ausarbeiten
Untersuchen von Beschichtungen (§ 4 Absatz 4 Nummer 15)
* a) Oberflächenbeschaffenheit prüfen und Beschichtungsfehler beschreiben
b)  Präparationstechnik zur Ursachenermittlung von Oberflächenstörungen
c)  Beschichtungen mikroskopisch untersuchen
d)  Zusammensetzung von Beschichtungen spektroskopisch untersuchen
e)  fotometrische Messungen durchführen
f)  Messwerte auswerten
Im Zusammenhang mit anderen Ausbildungsinhalten zu vermitteln. Anlage zu vermitteln. Anlage zu vermitteln.
Anlage 2 (zu § 11 Absatz 1) Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Biologielaboranten/zur Biologielaborantin
(Fundstelle: BGBl. I 2009, 1623 - 1632) Abschnitt A: Pflichtqualifikationen nach § 3 Nummer 1
– 85. Woche
Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht (§ 11 Absatz 2 Nummer 1)
Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes (§ 11 Absatz 2 Nummer 2)
Betriebliche Maßnahmen zum verantwortlichen Handeln (Responsible Care) (§ 11 Absatz 2 Nummer 3)
Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit (§ 11 Absatz 2 Nummer 3.1)
f)  persönliche Schutzausrüstungen auswählen und handhaben
* * * g) Sicherheitseinrichtungen am Arbeitsplatz bedienen und ihre Funktionsfähigkeit erhalten
Umweltschutz (§ 11 Absatz 2 Nummer 3.2)
Einsetzen von Energieträgern (§ 11 Absatz 2 Nummer 3.3)
*^f772199_07_BJNR160000009BJNE003000000 2
Umgehen mit Arbeitsgeräten und -mitteln einschließlich Pflege und Wartung (§ 11 Absatz 2 Nummer 3.4)
Qualitätssichernde Maßnahmen, Kundenorientierung (§ 11 Absatz 2 Nummer 3.5)
Wirtschaftlichkeit im Labor (§ 11 Absatz 2 Nummer 3.6)
* * * c) zur Einhaltung von Kostenvorgaben beitragen
Arbeitsorganisation und Kommunikation (§ 11 Absatz 2 Nummer 4)
Arbeitsplanung, Arbeiten im Team (§ 11 Absatz 2 Nummer 4.1)
* * * c) Projektziele festlegen, Arbeitsabläufe und Teilaufgaben unter Beachtung wirtschaftlicher und terminlicher Vorgaben planen sowie bei Abweichungen Prioritäten festlegen
Informationsbeschaffung und Dokumentation (§ 11 Absatz 2 Nummer 4.2)
Kommunikations- und Informationssysteme (§ 11 Absatz 2 Nummer 4.3)
*^f772199_08_BJNR160000009BJNE003000000 3
Messdatenerfassung und -verarbeitung (§ 11 Absatz 2 Nummer 4.4)
Anwenden von Fremdsprachen bei Fachaufgaben (§ 11 Absatz 2 Nummer 4.5)
Umgehen mit Arbeitsstoffen (§ 11 Absatz 2 Nummer 5)
*^f772199_09_BJNR160000009BJNE003000000 4
Chemische und physikalische Methoden (§ 11 Absatz 2 Nummer 6)
Probenahme und Probenvorbereitung (§ 11 Absatz 2 Nummer 6.1)
Physikalische Größen und Stoffkonstanten (§ 11 Absatz 2 Nummer 6.2)
Analyseverfahren (§ 11 Absatz 2 Nummer 6.3)
Trennen und Vereinigen von Arbeitsstoffen (§ 11 Absatz 2 Nummer 6.4)
Durchführen mikrobiologischer Arbeiten I (§ 11 Absatz 2 Nummer 7)
f)  Impf- und Kulturtechniken für Aerobier anwenden
g)  unter Anwenden unterschiedlicher Beleuchtungstechniken mikroskopieren
h)  Mikroorganismen isolieren, färben und morphologisch differenzieren
Durchführen zellkulturtechnischer Arbeiten I (§ 11 Absatz 2 Nummer 8)
c)  Lebendzellzahl bestimmen
Durchführen molekularbiologischer Arbeiten (§ 11 Absatz 2 Nummer 9)
* a) Nucleinsäuren aus biologischem Material isolieren
b)  Nucleinsäuren schneiden und ligieren
c)  Nucleinsäuren elektroforetisch trennen und nachweisen
Durchführen biochemischer Arbeiten (§ 11 Absatz 2 Nummer 10)
* b) enzymatische Analysen durchführen
c)  biologisches Material aufarbeiten
d)  Proteingemische elektroforetisch trennen
e)  Proteine reinigen
Durchführen diagnostischer Arbeiten I (§ 11 Absatz 2 Nummer 11)
Hämatologische Arbeiten (§ 11 Absatz 2 Nummer 11.1)
* a) Blut von Versuchstieren entnehmen und aufarbeiten
b)  Blutausstriche färben
c)  Blutbestandteile identifizieren und bestimmen
* d) Gerinnungstests durchführen und Gerinnungszeiten ermitteln
e)  Antigen-Antikörper-Reaktion durchführen
Histologische Arbeiten (§ 11 Absatz 2 Nummer 11.2)
* a) Gewebe und Gewebeproben von Organismen entnehmen, fixieren und einbetten
b)  Gewebeschnitte herstellen, färben und eindecken
c)  histologische Präparate mikroskopieren und identifizieren
d)  Objekte in histologischen Präparaten mikroskopisch vermessen
Durchführen zoologisch-pharmakologischer Arbeiten (§ 11 Absatz 2 Nummer 12)
* a) über das Tierschutzgesetz Auskunft geben und Tierversuche unter Berücksichtigung des Tierschutzgesetzes durchführen
b)  über die Möglichkeiten der Verringerung und Vermeidung von
Tierversuchen sowie den Ersatz durch andere Verfahren Auskunft geben
c)  Versuchstiere halten und kennzeichnen
d)  Veränderungen des äußeren Erscheinungsbildes von Versuchstieren
feststellen, notwendige Maßnahmen einleiten
e)  Applikationen an Säugetieren durchführen
f)  unter Beachtung des Tierschutzgesetzes Versuchstiere narkotisieren
g)  pharmakologische Wirkungen feststellen
h)  Methoden zur Tötung von Versuchstieren unterscheiden
i)  Versuchstiere nach den Bestimmungen des Tierschutzgesetzes töten
j)  Sektionen an Versuchstieren durchführen
Bereichsspezifische qualitätssichernde Maßnahmen (§ 11 Absatz 2 Nummer 13)
* a) Regeln Guter Laborpraxis (GLP) anwenden
b)  Daten unter Berücksichtigung der biologischen Variabilität auswerten
Durchführen immunologischer und biochemischer Arbeiten (§ 11 Absatz 3 Nummer 1)
Durchführen biotechnologischer Arbeiten (§ 11 Absatz 3 Nummer 2)
Durchführen botanischer Arbeiten (§ 11 Absatz 3 Nummer 3)
* a) Sprosspflanzen kultivieren sowie vegetativ und generativ vermehren
b)  mikroskopische Präparate herstellen und untersuchen
c)  pflanzenphysiologische Untersuchungen durchführen
Durchführen mikrobiologischer Arbeiten II (§ 11 Absatz 3 Nummer 4)
Durchführen gentechnischer und molekularbiologischer Arbeiten (§ 11 Absatz 3 Nummer 5)
d)  Abschnitte von Nucleinsäuren mit Gensonden identifizieren
Durchführen parasitologischer Arbeiten (§ 11 Absatz 3 Nummer 6)
* a) Stammhaltung von Parasiten durchführen
b)  Parasitenbefall nachweisen und Parasiten differenzieren
c)  Wirkstoffe in vitro und in vivo testen
Durchführen pharmakologischer Arbeiten (§ 11 Absatz 3 Nummer 7)
* a) Wirbeltiere narkotisieren und für die Versuchsdurchführung präparieren
b)  Wirkstoffe in vitro und in vivo testen sowie Messwerte erfassen,
Durchführen toxikologischer Arbeiten (§ 11 Absatz 3 Nummer 8)
* a) Ablauf toxikologischer Studien darstellen und Durchführungskriterien anwenden
b)  bei der Planung toxikologischer Studien mitwirken
c)  toxikologische Untersuchungen durchführen
Durchführen phytomedizinischer Arbeiten (§ 11 Absatz 3 Nummer 9)
* a) Stammhaltung von Pflanzenschädlingen und -krankheitserregern durchführen
b)  Wirkstoffe in vitro und in vivo testen
c)  Pflanzenschäden feststellen
* * *^f772199_10_BJNR160000009BJNE003000000 13
Durchführen zellkulturtechnischer Arbeiten II (§ 11 Absatz 3 Nummer 10)
* a) Stammhaltung von Zellen durchführen
b)  Primärkulturen anlegen
c)  Untersuchungen an Zellkulturen durchführen
Durchführen diagnostischer Arbeiten II (§ 11 Absatz 3 Nummer 11)
* a) Körperflüssigkeiten gewinnen und aufarbeiten
Durchführen pharmakokinetischer Arbeiten (§ 11 Absatz 3 Nummer 12)
b)  Wirkstoffe in Körperflüssigkeiten bestimmen
c)  Metaboliten von Wirkstoffen bestimmen
d)  Kinetiken durchführen
Laborbezogene Informationstechnik (§ 11 Absatz 4 Nummer 1)
Arbeiten mit automatisierten Systemen im Labor (§ 11 Absatz 4 Nummer 2)
e)  Störungen an automatisierten Systemen erkennen und Maßnahmen zur
Prozessbezogene Arbeitstechniken (§ 11 Absatz 4 Nummer 3)
Qualitätsmanagement (§ 11 Absatz 4 Nummer 4)
Umweltbezogene Arbeitstechniken (§ 11 Absatz 4 Nummer 5)
Anwenden probenahmetechnischer und analytischer Verfahren (§ 11 Absatz 4 Nummer 6)
Anwenden chromatografischer Verfahren (§ 11 Absatz 4 Nummer 7)
e)  Mehrstoffgemische unter Anwenden von mindestens drei unterschiedlicher
Anwenden spektroskopischer Verfahren (§ 11 Absatz 4 Nummer 8)
Durchführen verfahrenstechnischer Arbeiten (§ 11 Absatz 4 Nummer 9)
c)  Stoffe mechanisch und thermisch trennen und reinigen
Im Zusammenhang mit anderen Ausbildungsinhalten zu vermitteln. Anlage zu vermitteln.
Anlage 3 (zu § 18 Absatz 1) Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Lacklaboranten/zur Lacklaborantin
(Fundstelle: BGBl. I 2009, 1633 - 1645) Abschnitt A: Pflichtqualifikationen nach § 3 Nummer 1
– 80. Woche
Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht (§ 18 Absatz 2 Nummer 1)
Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes (§ 18 Absatz 2 Nummer 2)
Betriebliche Maßnahmen zum verantwortlichen Handeln (Responsible Care) (§ 18 Absatz 2 Nummer 3)
Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit (§ 18 Absatz 2 Nummer 3.1)
Umweltschutz (§ 18 Absatz 2 Nummer 3.2)
Einsetzen von Energieträgern (§ 18 Absatz 2 Nummer 3.3)
*^f772199_11_BJNR160000009BJNE003100000 2
Umgehen mit Arbeitsgeräten und -mitteln einschließlich Pflege und Wartung (§ 18 Absatz 2 Nummer 3.4)
Qualitätssichernde Maßnahmen, Kundenorientierung (§ 18 Absatz 2 Nummer 3.5)
Wirtschaftlichkeit im Labor (§ 18 Absatz 2 Nummer 3.6)
Arbeitsorganisation und Kommunikation (§ 18 Absatz 2 Nummer 4)
Arbeitsplanung, Arbeiten im Team (§ 18 Absatz 2 Nummer 4.1)
Informationsbeschaffung und Dokumentation (§ 18 Absatz 2 Nummer 4.2)
Kommunikations- und Informationssysteme (§ 18 Absatz 2 Nummer 4.3)
*^f772199_12_BJNR160000009BJNE003100000 3
Messdatenerfassung und -verarbeitung (§ 18 Absatz 2 Nummer 4.4)
Anwenden von Fremdsprachen bei Fachaufgaben (§ 18 Absatz 2 Nummer 4.5)
Umgehen mit Arbeitsstoffen (§ 18 Absatz 2 Nummer 5)
*^f772199_13_BJNR160000009BJNE003100000 4
Chemische und physikalische Methoden (§ 18 Absatz 2 Nummer 6)
Probenahme und Probenvorbereitung (§ 18 Absatz 2 Nummer 6.1)
Physikalische Größen und Stoffkonstanten (§ 18 Absatz 2 Nummer 6.2)
Analyseverfahren (§ 18 Absatz 2 Nummer 6.3)
* a) photometrische Bestimmungen durchführen und auswerten
Trennen und Vereinigen von Arbeitsstoffen (§ 18 Absatz 2 Nummer 6.4)
Durchführen analytischer Arbeiten an Lackrohstoffen, Halbfabrikaten und Beschichtungsstoffen (§ 18 Absatz 2 Nummer 7)
Physikalische Verfahren zur Bestimmung von Stoffkonstanten und Kennzahlen (§ 18 Absatz 2 Nummer 7.1)
* a) Stoffkonstanten und Kennzahlen, insbesondere Viskosität, Brechzahl, Flammpunkt, Schmelzpunkt, Verdunstungszahl, elektrische Leitfähigkeit und nichtflüchtiger Anteil, bestimmen
* b) Fließkurven erstellen und auswerten
Chemische Verfahren zur Bestimmung von Kennzahlen (§ 18 Absatz 2 Nummer 7.2)
* a) Massen- und Stoffmengenkonzentration sowie Reaktionsverhältnisse von Rohstoffen berechnen
* b) Kennzahlen in Rohstoffen, Halbfabrikaten und Beschichtungsstoffen, insbesondere Säurezahl, Verseifungszahl, Isocyanatzahl, Iodzahl und Epoxidwert bestimmen
* * * c) Verhalten von Rohstoffen und Beschichtungsstoffen anhand ihrer Kennzahlen beurteilen und Einsatzgebieten zuordnen
Vorbehandeln und Beschichten von Untergründen, Prüfen von Beschichtungen (§ 18 Absatz 2 Nummer 8)
Vorbehandeln zu prüfender Untergründe (§ 18 Absatz 2 Nummer 8.1)
* a) die Notwendigkeit unterschiedlicher Vorbehandlungsmethoden begründen
b)  Angaben über die Vorbehandlung zu beschichtender Untergründe
c)  Untergründe für Prüfzwecke reinigen und schleifen
Applizieren von Beschichtungsstoffen (§ 18 Absatz 2 Nummer 8.2)
* a) Pinsel, Rolle, Rakel, Druckluftspritzpistole und Tauchgefäß einsetzen
b)  Materialbedarf für ein nach vorgegebenen Parametern zu beschichtendes
Objekt berechnen
c)  Applikationsarten unterscheiden, insbesondere Walzen, Gießen,
Elektrotauchlacklackieren, elektrostatisches Spritzen, Airless-
Spritzen, Heißspritzen und Niederdruckspritzen
d)  Sicherheitsregeln beim Verarbeiten von Beschichtungsstoffen anwenden
* * * e) Beschichtungsqualität in Abhängigkeit von der Oberflächenbeschaffenheit und der Applikationsmethode beurteilen und dokumentieren
Trocknen und Härten von Beschichtungsstoffen (§ 18 Absatz 2 Nummer 8.3)
* a) Trocknungs- und Härtungsverfahren nach den Filmbildungsmechanismen unterscheiden
b)  Beschichtungsstoffe physikalisch trocknen und chemisch härten
Prüfen von Beschichtungen und Beschichtungsstoffen (§ 18 Absatz 2 Nummer 8.4)
* a) Prüfbeschichtungen nach vorgegebener Spezifikation herstellen
b)  Farbton visuell durch Vergleich mit einer Vorlage beurteilen
* c) beschichtungstechnologische Kennzahlen, insbesondere Härte, Haftfestigkeit, Dehnbarkeit, Schichtdicke, Deckvermögen, Körnigkeit, Porigkeit, Trocken- und Glanzgrad, bestimmen und dokumentieren
* * * d) Farbton messen und Standardvergleiche durchführen
e)  Oberflächenstörungen beschreiben
f)  Beschichtungen auf Beständigkeit, insbesondere gegen Schwitzwasser,
Bewitterung und Chemikalien, prüfen sowie Ergebnisse beurteilen und
g)  Lagerstabilität von Beschichtungsstoffen beurteilen
Grundlagen der Herstellung von Beschichtungsstoffen (§ 18 Absatz 2 Nummer 9)
* a) Misch-, Dispergier- und Trennaggregate unterscheiden und einsetzen
* b) Fertigungsrezepturen unter Berücksichtigung verfahrenstechnischer Parameter erstellen
* c) Halbfabrikate und Beschichtungsstoffe nach vorgegebenen Rezepturen herstellen sowie Fertigungsablauf dokumentieren
Grundlagen zur Formulierung von Beschichtungsstoffen (§ 18 Absatz 2 Nummer 10)
* a) wasserverdünnbare und lösemittelhaltige Beschichtungsstoffe hinsichtlich Formulierung, Herstellung, Lagerung und Anwendung unterscheiden sowie über deren arbeitstechnischen Einsatz Auskunft geben
b)  Anforderungsprofile für Beschichtungsstoffe unter Berücksichtigung der
Applikationsarten Streichen, Rollen, Druckluftspritzen und Tauchen
c)  Bindemittel, Lösemittel, Farbmittel und Additive nach den
d)  Rezepturen für Beschichtungsstoffe nach den Applikationsarten
Streichen, Rollen, Druckluftspritzen und Tauchen formulieren
Formulieren, Herstellen, Applizieren und Prüfen von wasserverdünnbaren Beschichtungsstoffen und -systemen für Holz und Holzwerkstoffe (§ 18 Absatz 3 Nummer 1)
* a) systemspezifische Eigenschaften von wasserverdünnbaren Beschichtungsstoffen und -systemen erläutern
b)  Anforderungsprofil erstellen, dabei Anwendungszweck, Untergrund,
Verarbeitung, Ökologie, systemspezifische Eigenschaften und
Kostenaspekte berücksichtigen
c)  Rohstoffe auswählen
d)  Maschinen und Geräte systemspezifisch auswählen und einsetzen
e)  verfahrenstechnische Parameter, insbesondere pH-Wert und Temperatur,
f)  Eigenschaften, Lager- und Transportbedingungen der Beschichtungsstoffe
prüfen sowie Korrekturmaßnahmen einleiten und durchführen
g)  Untergrund wässern, schleifen und bleichen
h)  Applikationstechnik systemspezifisch auswählen und einsetzen
i)  Beschichtungsstoffe applizieren, dabei produktspezifische
j)  Beschichtungsstoffe unter Berücksichtigung der Filmbildungsmechanismen
k)  Beschichtung nach Anforderungsprofil prüfen, bewerten und optimieren
Formulieren, Herstellen, Applizieren und Prüfen von wasserverdünnbaren Beschichtungsstoffen und -systemen für Kunststoffoberflächen (§ 18 Absatz 3 Nummer 2)
g)  Untergrund vorbereiten
* * * j) Beschichtungsstoffe unter Berücksichtigung der Filmbildungsmechanismen härten
Formulieren, Herstellen, Applizieren und Prüfen von wasserverdünnbaren Beschichtungsstoffen und -systemen für metallische Untergründe (§ 18 Absatz 3 Nummer 3)
g)  Untergrund entfetten und mechanisch vorbereiten
Formulieren, Herstellen, Applizieren und Prüfen von Beschichtungsstoffen und -systemen für mineralische Untergründe (§ 18 Absatz 3 Nummer 4)
* a) Anforderungsprofil erstellen, dabei Anwendungszweck, Untergrund, Verarbeitung, Ökologie, systemspezifische Eigenschaften und Kostenaspekte berücksichtigen
b)  Rohstoffe auswählen
c)  Maschinen und Geräte systemspezifisch auswählen und einsetzen
d)  verfahrenstechnische Parameter festlegen
e)  Eigenschaften, Lager- und Transportbedingungen der Beschichtungsstoffe
f)  Untergrund reinigen, neutralisieren, isolieren und verfestigen
g)  Applikationstechnik produkt- und prozessorientiert auswählen und
h)  Beschichtungsstoffe applizieren, dabei produktspezifische
* * * i) Beschichtungsstoffe unter Berücksichtigung der Filmbildungsmechanismen härten
j)  Beschichtung nach Anforderungsprofil prüfen, bewerten und optimieren
Formulieren, Herstellen, Applizieren und Prüfen von lösemittelhaltigen Beschichtungsstoffen und -systemen für Holz und Holzwerkstoffe (§ 18 Absatz 3 Nummer 5)
f)  Untergrund wässern, schleifen und bleichen
i)  Beschichtungsstoffe unter Berücksichtigung der Filmbildungsmechanismen
Formulieren, Herstellen, Applizieren und Prüfen von lösemittelhaltigen Beschichtungsstoffen und -systemen für Kunststoffoberflächen (§ 18 Absatz 3 Nummer 6)
f)  Untergrund auf Lösemittelbeständigkeit prüfen und vorbehandeln
Formulieren, Herstellen, Applizieren und Prüfen von lösemittelhaltigen Beschichtungsstoffen und -systemen für metallische Untergründe (§ 18 Absatz 3 Nummer 7)
f)  Untergrund entfetten und mechanisch vorbehandeln
g)  Beschichtungsstoffe applizieren, dabei produktspezifische
h)  Beschichtungsstoffe unter Berücksichtigung der Filmbildungsmechanismen
i)  Beschichtung nach Anforderungsprofil prüfen, bewerten und optimieren
Formulieren, Herstellen, Applizieren und Prüfen von Korrosionsschutzsystemen (§ 18 Absatz 3 Nummer 8)
* a) Anforderungsprofil erstellen, dabei insbesondere die Anwendung im konstruktiven Stahlbau, die Verarbeitung unter Witterungsbedingungen sowie Ökologie- und Kostenaspekte berücksichtigen
c)  Maschinen und Geräte auswählen und einsetzen
f)  Untergründe durch abtragende Verfahren maschinell und manuell
g)  Applikationstechnik systemspezifisch unter Berücksichtigung der
Witterung auswählen und einsetzen
h)  Beschichtungsstoffe unter Beachtung produktspezifischer
Verarbeitungsvorschriften applizieren
j)  Korrosionsschutzprüfung durchführen, Ergebnis bewerten und
Korrosionsschutzsystem optimieren
Formulieren, Herstellen, Applizieren und Prüfen von Pulverlacksystemen (§ 18 Absatz 3 Nummer 9)
* a) systemspezifische Eigenschaften von Pulverlacksystemen erläutern
d)  Stoffgemische extrudieren, brechen, mahlen und sieben
e)  verfahrenstechnische Parameter, insbesondere Temperatur und
Verweilzeit, festlegen und einhalten
g)  Objekte vorbereiten
h)  Objekte elektrostatisch beschichten
i)  Overspray rückgewinnen und aufarbeiten
Formulieren, Herstellen, Applizieren und Prüfen von Elektrotauchlacken (§ 18 Absatz 3 Nummer 10)
* a) systemspezifische Eigenschaften von Elektrotauchlacken erläutern
h)  Aufbau und Funktionsweise von Elektrotauchanlagen erklären
i)  Applikationsparameter, insbesondere Spannung, Leitfähigkeit,
Temperatur, Verweilzeit, pH-Wert und nichtflüchtigen Anteil, festlegen
j)  Objekte unter Einhaltung der Applikationsparameter elektroforetisch
beschichten, dabei produktspezifische Verarbeitungsvorschriften
k)  Beschichtungsstoffe unter Berücksichtigung der Filmbildungsmechanismen
l)  Beschichtung nach Anforderungsprofil prüfen, bewerten und optimieren
Formulieren, Herstellen und Prüfen von Bindemitteln (§ 18 Absatz 3 Nummer 11)
e)  Einsetzbarkeit des Bindemittels im Beschichtungsstoff prüfen und
Bindemittel optimieren
Durchführen farbmetrischer Arbeiten (§ 18 Absatz 3 Nummer 12)
Untersuchen von Beschichtungen (§ 18 Absatz 3 Nummer 13)
* a) Oberflächenbeschaffenheit beurteilen, Beschichtungsfehler und deren Ursachen feststellen sowie Maßnahmen zur Fehlerbeseitigung vorschlagen
f)  Messwerte auswerten und Ergebnis interpretieren
Durchführen applikationstechnischer Arbeiten unter Prozessbedingungen (§ 18 Absatz 3 Nummer 14)
* a) zu beschichtende Objekte vorbereiten und prüfen
b)  Objekte mit unterschiedlichen Geräten und nach unterschiedlichen
Verfahren beschichten
c)  Beschichtungsstoffe und -systeme trocknen und härten
d)  beschichtete Objekte beurteilen und auf Fehlerfreiheit prüfen
e)  Applikationsprozess optimieren
Durchführen produktionstechnischer Arbeiten zur Fertigungsübertragung (§ 18 Absatz 3 Nummer 15)
* a) Fertigungsrezepturen, insbesondere aus Entwicklungsrezepturen, erstellen
b)  Anlagen, insbesondere nach Ansatzgröße und Stoffeigenschaft, auswählen
c)  Produktionsaufträge planen
d)  Beschichtungsstoffe im Produktionsmaßstab herstellen und abfüllen
e)  Produktionskosten ermitteln und Produktionsverfahren optimieren
f)  Produktionsablauf und -ergebnis dokumentieren
Laborbezogene Informationstechnik (§ 18 Absatz 4 Nummer 1)
Qualitätsmanagement (§ 18 Absatz 4 Nummer 2)
Umweltbezogene Arbeitstechniken (§ 18 Absatz 4 Nummer 3)

References: § 4
 § 11
 § 18
 § 4
 § 11
 § 18
 § 4
 § 4
 § 11
 § 11
 § 18
 § 18
 § 3
 § 3
 § 3
 § 3
 § 3
 § 3
 § 3
 § 3
 § 3
 § 3
 § 4
 § 3
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 § 3
 § 18
 § 3