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ISBN 978-3-7046-7786-0 (Print)
ISBN 978-3-7046-7909-3 (eBook)
Publicationdate: Dec 5, 2017
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Handelswaren durchlaufen vom Produzenten bis zum Endkunden typischerweise mehrere Handelsstufen. Wirtschaftlich sinnvoll ist es, die Waren nicht nacheinander von Verkäufer zu Verkäufer zu befördern, sondern die Waren vom Ersten in der Reihe direkt zum Endkunden zu bringen - in einem sogenannten "Reihengeschäft".
Inhaltsverzeichnis9-19
Beispielverzeichnis19-21
Abkürzungsverzeichnis21-29
1. Einleitung und Aufbau der Untersuchung29-33
1.1 Problemaufriss29-31
1.2 Aufbau der Untersuchung31-33
2. Grundlagen des Mehrwertsteuersystems der EU33-109
2.1 Die Stellung des Steuerrechts im Europäischen Binnenmarkt33-36
2.2 Das Belastungsziel der Mehrwertsteuer36-38
2.3 Grenzüberschreitende Warenlieferungen und Allphasenbesteuerung38-43
2.3.1 Das „Bestimmungslandprinzip“38-40
2.3.2 Das „Ursprungslandprinzip“40-41
2.3.3 Die Zukunft des innergemeinschaftlichen Warenverkehrs41-43
2.4 Grundlagen: Grenzüberschreitende Liefergeschäfte in der MwStSystRL43-83
2.4.1 Das Regelungsziel: Abgrenzung der Steuerhoheiten43-44
2.4.2 Steuertatbestände und Befreiungsbestimmungen44-60
2.4.2.1 Steuertatbestand: Lieferung44-50
2.4.2.1.1 Lieferungen ohne Ortsveränderung der Ware46-47
2.4.2.1.2 Lieferungen mit Ortsveränderung der Ware47-50
2.4.2.2 Steuerbefreiung: Innergemeinschaftliche Lieferung50-53
2.4.2.3 Steuertatbestand: Innergemeinschaftlicher Erwerb53-54
2.4.2.4 Steuertatbestand: Innergemeinschaftliches Verbringen54-56
2.4.2.5 Steuertatbestand: Einfuhr56-59
2.4.2.6 Steuerbefreiung: Ausfuhr59-60
2.4.3 Nachweisvoraussetzungen für die Steuerbefreiungen60-68
2.4.3.1 Nachweis Innergemeinschaftliche Lieferung61-62
2.4.3.2 Nachweis Ausfuhrlieferung62-64
2.4.3.3 Nachweisverpflichtungen als Beweislastverteilungsregeln64-68
2.4.4 Autonome Beurteilung der Steuer- und Befreiungstatbestände68-71
2.4.5 Vertrauensschutz71-82
2.4.5.1 Vertrauensschutz in der Mehrwertsteuer71-73
2.4.5.2 Vertrauensschutz bei Lieferungen im Reihengeschäft73-75
2.4.5.3 Zum gegenwärtigen Regelungsstand des Vertrauensschutzes75-80
2.4.5.4 Steuerhinterziehung und Betrug80-82
2.4.6 Zwischenbetrachtung: Die imperfekte dauerhafte Übergangsregelung82-83
2.5 Begriffsbestimmung: „Reihengeschäft“83-106
2.5.1 Wirtschaftlicher Hintergrund von Reihengeschäften84-84
2.5.2 Grundschema und Grundbegriffe84-86
2.5.3 Rückblick auf 100 Jahre Reihengeschäfte86-89
2.5.4 Der gegenwärtige Rechtsstand de lege lata89-105
2.5.4.1 Begriffsverwendung im nationalen Mehrwertsteuerrecht91-93
2.5.4.2 Teilaspekte des Begriffs „Reihengeschäft“93-101
2.5.4.2.1 Ein Transportvorgang94-95
2.5.4.2.2 Beliebiger Transporteur95-95
2.5.4.2.3 Ein- und derselbe Gegenstand95-96
2.5.4.2.4 Lieferung nach Lieferung96-98
2.5.4.2.5 Keine Höchstzahl an Beteiligten98-98
2.5.4.2.6 Abfolge der Geschäftsanschlüsse98-99
2.5.4.2.7 Lieferung ins Ausland99-99
2.5.4.2.8 Ansässigkeit der Beteiligten99-100
2.5.4.2.9 Unternehmereigenschaft der Beteiligten100-101
2.5.4.3 Die Kernfrage der Reihengeschäfte101-102
2.5.4.4 Drei Problemfelder, abstrakt betrachtet102-104
2.5.4.4.1 Normenkollisionen102-103
2.5.4.4.2 Divergierendes Normenverständnis103-103
2.5.4.4.3 Abweichende Sachverhaltsannahmen103-104
2.5.4.5 Abgrenzung: Was ein Dreiecksgeschäft nicht ermöglicht104-105
2.5.5 Folgen einer Fehlbeurteilung105-106
2.5.6 Exkurs: Das Streckengeschäft im Zivilrecht106-109
3. Reihengeschäfte in der Rechtsprechung109-147
3.1 2006: EuGH – Rs EMAG Handel Eder110-114
3.1.1 Sachverhalt110-112
3.1.2 Entscheidung des EuGH112-113
3.1.3 Quintessenz113-114
3.2 2007: VwGH – Nachfolgeentscheidung EMAG114-115
3.3 2011: EuGH – Rs Euro Tyre Holding115-120
3.3.1 Sachverhalt115-116
3.3.2 Entscheidung des EuGH116-120
3.3.3 Quintessenz120-120
3.4 2011: BFH – Vertrauensschutz (V. Senat)120-122
3.4.1 Sachverhalt120-120
3.4.2 Entscheidung des BFH120-121
3.4.3 Quintessenz121-122
3.5 2012: UFSL – Treibstofflieferungen122-125
3.5.1 Sachverhalt122-123
3.5.2 Entscheidung des UFS123-124
3.5.3 Quintessenz124-125
3.6 2012: EuGH – Rs VSTR125-131
3.6.1 Sachverhalt125-126
3.6.2 Entscheidung des EuGH126-130
3.6.3 Quintessenz130-131
3.7 2013: BFH – Nachfolgeentscheidung „VSTR I“ (XI. Senat)131-134
3.7.1 Rezeption durch den BFH131-133
3.7.2 Quintessenz133-134
3.8 2015: BFH – Nachfolgeentscheidung „VSTR II“ (XI. Senat)134-139
3.8.1 Erneuter Gang zum BFH134-138
3.8.2 Quintessenz138-139
3.9 2015: BFH – Missing Trader (XI. Senat)139-144
3.9.1 Sachverhalt139-141
3.9.2 Entscheidung des BFH141-143
3.9.3 Quintessenz143-144
3.10 2016: VwGH – Vertrauensschutz und befördernder Letzterwerber144-146
3.10.1 Aufhebung der UFS-Entscheidung „Treibstofflieferungen“144-145
3.10.2 Ausblick: EuGH-Vorlage durch das BFG145-146
3.10.3 Quintessenz146-147
4. Aufschließung der EuGH-/BFH-Rechtsprechung147-169
4.1 Der „objektive Charakter“ innergemeinschaftlicher Liefergeschäfte147-152
4.1.1 Der „objektive Charakter“ einer Lieferung im Reihengeschäft148-150
4.1.2 Materielle Befreiungsvoraussetzungen, formelle Nachweisverpflichtungen150-152
4.2 Vertrauensschutz bei Verkennung des „objektiven Charakters“ der Lieferung152-159
4.2.1 Die Rezeption der Euro Tyre Holding-Entscheidung152-153
4.2.2 BFH: „Subjektivisten“ vs „Objektivisten“153-159
4.3 Die Bedeutung der „Orte der Übertragung der Verfügungsmacht“159-167
4.3.1 Die EuGH/BFH-Rechtsprechung: Schlussfolgerungen160-163
4.3.2 Deduktive Lösung nach MwStSystRL und Rechtsprechung163-165
4.3.3 Induktive Erklärung an Hand eines Systemprinzips165-167
4.4 Zusammenfassung167-169
5. Die Übertragung der „Verfügungsmacht“169-225
5.1 Die umsatzsteuerliche „Verfügungsmacht“ (Art 14 Abs 1 MwStSystRL)170-181
5.1.1 EuGH-Rs Shipping and Forwarding172-173
5.1.2 EuGH-Rs Auto Lease Holland173-174
5.1.3 EuGH-Rs Centralan Property174-176
5.1.4 EuGH-Rs Eon Aset176-177
5.1.5 EuGH-Rs Fast Bunkering Klaipeda177-181
5.2 Abgrenzung: Die Verfügungsmacht und ausgewählte Rechtsbegriffe181-192
5.2.1 Die Verfügungsmacht und das wirtschaftliche Eigentum181-184
5.2.2 Die Verfügungsmacht und die IFRS/IRS im Besonderen184-185
5.2.3 Die Verfügungsmacht und das zivilrechtliche Eigentum185-189
5.2.4 Die Verfügungsmacht und der (bloße) Sachbesitz189-192
5.3 Wo wird die Verfügungsmacht übertragen?192-206
5.3.1 Ursache und Wirkung einer umsatzsteuerlichen Lieferung193-196
5.3.2 Die traditionelle deutsche Rechtsauffassung196-198
5.3.3 Realer Lieferort vs umsatzsteuerlicher Ort der Steuerbarkeit198-201
5.3.4 Österreichische Perspektive zum „Lieferort“201-203
5.3.5 Lieferortbestimmung durch Parteienvereinbarungen203-206
5.4 „Ort der Übertragung der Verfügungsmacht“ – ein abstraktes Novum?206-217
5.4.1 Der Erfüllungsort in ABGB und BGB207-210
5.4.2 Der Erfüllungsort nach CISG („UN-Kaufrecht“)210-215
5.4.3 Der Erfüllungsort einer Lieferung nach EuGVVO215-217
5.5 Zwischenbetrachtung und Typenbildung217-220
5.6 Zur besonderen Bedeutung des Gefahrenübergangs im Reihengeschäft220-222
5.7 Zusammenfassung222-225
6. Das konventionelle Kriterium: Die „Transportveranlassung“225-253
6.1 Die Gretchenfrage: Wer „veranlasst“ einen Transport?227-229
6.2 Überbrückungsvorschlag: Verfügungsmacht statt „Transportveranlassung“229-230
6.3 Atypische Sachverhaltskonstellationen230-236
6.4 Der beteiligte Unternehmer als Frachtführer?236-247
6.4.1 Zur Rechtsposition und Haftung eines Frachtführers237-245
6.4.1.1 Zu den Rechten des Frachtführers bezüglich der Liefersache237-238
6.4.1.2 Zu den Risiken des Frachtführers bezüglich der Liefersache238-245
6.4.2 Trennung Lieferung/Güterbeförderungsleistung – praktische Grenzen245-247
6.5 Atypische Vereinbarungen als Scheingeschäfte?247-251
6.6 Zusammenfassung251-253
7. Ausgewählte Fragen zu Reihengeschäften253-319
7.1 Vertrauensschutz und Vorsteuerabzug im Reihengeschäft253-258
7.1.1 Vertrauensschutz für Letzterwerber?254-256
7.1.2 Vertrauensschutz für Zwischenerwerber?256-258
7.2 Aspekte der Gefahr- und Kostentragung; Incoterms-Klauseln258-275
7.2.1 Kostentragung: insignifikant259-260
7.2.2 Gefahrtragung gemäß Incoterms-Klauseln im Besonderen260-273
7.2.2.1 Struktur der Incoterms-Klauseln: Paare von Rechten und Pflichten260-263
7.2.2.2 Incoterms: Das entscheidende Detail263-273
7.2.3 Zur „unfreien Versendung“ im Besonderen273-275
7.3 Vollmachten, Stellvertretung275-276
7.4 Klarstellung: „Absichtsbekundungen“ und der objektiv verwirklichte Sachverhalt276-278
7.5 UID-Verwendung278-280
7.6 Transportversicherung280-282
7.7 Gebrochene Beförderung/Versendung282-297
7.7.1 Gebrochener Transport ohne Reihengeschäft283-284
7.7.2 Gebrochener Transport im Reihengeschäft284-293
7.7.2.1 „Echter“ gebrochener Transport284-289
7.7.2.2 „Unechter“ gebrochener Transport289-291
7.7.2.3 Gebrochener Transport bei längeren Reihengeschäftsketten291-293
7.7.3 Exkurs: War EuGH EMAG gar kein Reihengeschäft?293-297
7.8 Reihengeschäfte und Kommissionsgeschäfte297-305
7.8.1 Kommissionsgeschäfte aus dem Blickwinkel der Umsatzsteuer298-300
7.8.2 Zuordnung der Warenbewegung im Kommissionsgeschäft300-304
7.8.2.1 Lösungsschema Einkaufskommission301-303
7.8.2.2 Lösungsschema Verkaufskommission303-304
7.8.3 Österreichische Sonderfragen zum Kommissionsgeschäft304-305
7.9 Reihengeschäfte und Konsignationslager305-308
7.10 Reihengeschäfte innerhalb von Organschaften (Mehrwertsteuergruppen)308-315
7.10.1 „Neutralisierung“ von Reihengeschäften309-315
7.10.2 EuGH Skandia America und Reihengeschäfte315-319
8. Reihengeschäfte mit Drittlandsberührung319-339
8.1 Einfuhrlieferungen, Einfuhrreihengeschäfte319-334
8.1.1 Zu Schuldner und Vorsteuerabzug der EUSt320-322
8.1.2 Vereinfachung beim Vorsteuerabzug der EUSt?322-325
8.1.3 Die Lieferortregelungen bei der Einfuhr325-329
8.1.4 VO BGBl II 584/2003 (Einfuhrreihengeschäfte)329-334
8.2 Ausfuhrlieferungen, Ausfuhrreihengeschäfte334-338
8.3 Zusammenfassung338-339
9. Die deutsche Reihengeschäftsregelung339-351
9.1 Eine kurze Wortlautinterpretation der deutschen Reihengeschäftsregelung339-341
9.2 Standpunkt des BFH341-348
9.2.1 Gibt es eine Präferenz für die Zuordnung zur ersten Lieferung?342-343
9.2.2 Alternativer Vorschlag einer unionsrechtskonformen Interpretation343-345
9.2.3 Konventionelle Lesart sinnvoller?345-348
9.3 Bedeutung für Österreich und andere Unionsstaaten?348-349
9.4 Zusammenfassung349-351
10. Dreiecksgeschäfte351-373
10.1 Anwendungsvoraussetzungen352-353
10.2 Zur Interpretation der Vereinfachungsregelung353-354
10.3 Ausgangspunkt und Rechtsfolgen der Vereinfachungsregelung354-361
10.3.1 Die verwirklichten Steuertatbestände355-355
10.3.2 Die beteiligten Unternehmer und ihre Obliegenheiten355-359
10.3.2.1 Der erste „Lieferer“355-356
10.3.2.2 Der mittlere „Erwerber“356-359
10.3.2.3 Der letzte „Empfänger“359-359
10.3.3 Zwischenergebnis: Rechtsfolgen der Vereinfachungsregelung359-361
10.4 Ausgewählte Faktoren bei der Beurteilung eines Dreiecksgeschäfts361-371
10.4.1 Zur Ansässigkeit der beteiligten Steuerpflichtigen361-362
10.4.2 Keine UID-Erteilung bloß für Dreiecksgeschäfte362-363
10.4.3 Zeitpunkt der UID-Erteilung363-364
10.4.4 Zur Schädlichkeit zusätzlich vorhandener UIDNummern364-366
10.4.5 Zur Frage der Transportdurchführung366-368
10.4.6 „Dreiecksgeschäfte“ mit mehr als drei Beteiligten?368-371
10.5 Zusammenfassung371-373
11. Vertragliche Gestaltungsspielräume bei Reihengeschäften373-429
11.1 Begriffsbestimmung: „Reihengeschäftsklauseln“374-375
11.2 Allgemeine Fragen zu Reihengeschäftsklauseln375-385
11.2.1 Vorfrage: Anwendbares Zivilrecht?375-378
11.2.1.1 Kollisionsrechtliche Beurteilung375-377
11.2.1.2 Eingeschränkte Bedeutung des Zivilrechts für Zuordnungsvereinbarungen377-377
11.2.1.3 Wesentliche Bedeutung des Zivilrechts für Nebenabreden (Informationsklauseln)377-378
11.2.2 Zur Auslegung von Reihengeschäftsklauseln und zur „Verfügungsmacht“378-385
11.3 Sonderfragen zu Informationsklauseln385-414
11.3.1 Ausgangspunkt: Das Informationsdefizit der Beteiligten385-391
11.3.2 Zur abgabenrechtlichen Bedeutung der zivilrechtlichen Beurteilung391-393
11.3.3 Zivilrechtliche Klauselkontrolle („AGB-Kontrolle“)393-399
11.3.3.1 Einbeziehungskontrolle393-394
11.3.3.2 Geltungskontrolle394-395
11.3.3.3 Inhaltskontrolle395-397
11.3.3.4 Sonstige Prüfungsmaßstäbe397-399
11.3.4 Informationsklauseln und Vertrauensschutz399-402
11.3.5 Grenzen des Informationsanspruchs402-404
11.3.6 Sanktionierung von Informationsklauseln404-408
11.3.7 Informationsanspruch ohne Vereinbarung?408-410
11.3.8 Passt die Informationsklausel zum Geschäftsfall?410-412
11.3.9 Formulierung von Informationsklauseln – praktische Überlegungen412-414
11.4 Sonderfragen zu Zuordnungsvereinbarungen414-427
11.4.1 Bedingte AGB-Kontrolle415-415
11.4.2 Gezielte Zuordnung der Warenbewegung – woraufhin?415-417
11.4.3 Auflösung kollidierender Zuordnungsvereinbarungen417-423
11.4.3.1 Die Hierarchie der Vereinbarungen418-418
11.4.3.2 Objektiver Erklärungswert418-419
11.4.3.3 Tatsächliche Durchführung und konkludente Vertragsänderung419-420
11.4.3.4 Vermutungsregelung (nur Deutschland)420-421
11.4.3.5 Übereinstimmende rechtliche Beurteilung?421-423
11.4.4 Abgrenzung: Missbrauch423-425
11.4.5 Klarstellung: Zuordnungsvereinbarungen und Steuerbetrug425-427
11.5 Zusammenfassung427-429
12. Reihengeschäfte de lege ferenda429-497
12.1 Zwischenbetrachtung: Besteht tatsächlich Handlungsbedarf?429-431
12.2 Reihengeschäfte als systemimmanentes Spannungsfeld431-434
12.3 Handlungsmöglichkeiten für EU, Einzelstaaten und Verwaltungspraxis434-472
12.3.1 Aktuelle Regelungsbestrebungen434-437
12.3.2 Zuordnungswahlrechte: Möglichkeiten und Grenzen437-451
12.3.2.1 Zuordnungswahlrechte und die eine Lösung nach der MwStSystRL438-444
12.3.2.2 Zuordnungswahlrechte de lege ferenda444-446
12.3.2.2.1 Zuordnungswahlrechte als grober Systembruch444-446
12.3.2.2.2 Zuordnungswahlrechte: Zuordnung nach UID-Nummer als Beispiel446-451
12.3.3 Vereinfachter Vertrauensschutz zur Entschärfung der Zuordnungsfrage451-454
12.3.4 Typisierungen und Zuordnungsvermutungen454-460
12.3.4.1 Zum Rechtsrahmen typisierender Regelungen455-456
12.3.4.2 Der atypische Fall: Im Reihengeschäft ein qualifizierter Härtefall456-457
12.3.4.3 Widerlegbare Zuordnungsvermutung – zurück zum Status quo?457-458
12.3.4.4 Zum Ansatzpunkt einer widerlegbaren Zuordnungsvermutung458-460
12.3.5 Qualifizierte Übernahme der EuGH-Rechtsprechung460-461
12.3.6 Instrumente auf Ebene der Finanzverwaltungen461-469
12.3.6.1 Schlichtes Ignorieren: Unzulässig461-462
12.3.6.2 Die Nichtbeanstandung nach dem deutschen UStAE462-465
12.3.6.3 Cross Border Rulings für Reihengeschäfte?465-468
12.3.6.4 Ausübung von Ermessen468-469
12.3.6.4.1 Ermessensübung bei Vertrauensschutz nach § 236 BAO469-469
12.3.6.4.2 Ermessensübung bezüglicher der Frage einer Rechtskraftdurchbrechung469-472
12.4 Exkurs: Regelungsbestrebungen zum Reihengeschäft in Deutschland (UStG-E)472-494
12.4.1 Begriffsdefinition „Reihengeschäft“ nach UStG-E (Satz 1)473-474
12.4.2 Zuordnungsvermutung abhängig von „Beförderung oder Versendung“ (Sätze 2–4)474-481
12.4.2.1 „Beförderung oder Versendung“ im konventionellen Verständnis475-477
12.4.2.2 Widerlegungsmöglichkeit auch für Ersten und Letzten notwendig!477-479
12.4.2.3 Widerlegungsmöglichkeit auch für die Finanzverwaltung notwendig!479-480
12.4.2.4 Widerlegungsmöglichkeit bei gänzlich anders gelagerten Sachverhalten480-481
12.4.3 Die Beweismittel zur Widerlegung der vermuteten Zuordnung (Sätze 5–7)481-491
12.4.3.1 Grundsätzliche Freiheit der Beweismittel481-483
12.4.3.2 Keine Bindung der Finanzverwaltung an vereinfachte Nachweise483-485
12.4.3.3 Widerlegung mittels UID innerhalb der EU (Satz 5)485-488
12.4.3.4 Widerlegung beim Ausfuhrreihengeschäft (Satz 6)488-490
12.4.3.5 Widerlegung beim Einfuhrreihengeschäft (Satz 7)490-491
12.4.4 Bedeutung der Incoterms-Klauseln im Gefüge des UStG-E491-493
12.4.5 Befund zum UStG-E493-494
12.5 Zusammenfassung494-497
13. Schlussbetrachtung497-503
Literaturverzeichnis503-519
Judikaturverzeichnis519-529
Verzeichnis Erlässe und sonstige Materialien529-533
Stichwortverzeichnis533--1

References: de lege lata
 EuGH 
 EuGH 
 EuGH 
 EuGH 
 EuGH 
de lege ferenda
de lege ferenda
 § 236