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Timestamp: 2018-10-21 02:22:31+00:00

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Haftungsfragen bei Unfällen zwischen Radsportlern
Zugleich eine Untersuchung zu relativen Schutzpflichten und der Struktur des § 823 Abs. 1 BGB
Haftungs- und Versicherungsrecht
Radsportunfälle haben häufig neben sportlichen auch juristische Konsequenzen. Der Autor untersucht die zivilrechtlichen Haftungsfragen bei Unfällen zwischen Radsportlern und geht grundlegenden Fragen der zivilrechtlichen Haftungsdogmatik nach. Er kommt zu dem Ergebnis, dass die Sportregeln zu einer verhaltens- statt erfolgsbezogenen Auslegung des § 823 Abs. 1 BGB veranlassen. In manchen Situationen erlangt das Sportreglement zudem den Status von durch § 280 Abs. 1 BGB geschützten relativen Schutzpflichten zwischen Sportlern. Über diese Anspruchsgrundlage ergeben sich auch bislang kaum beachtete Möglichkeiten zur Bekämpfung von Doping.
9783653061109
https://doi.org/10.3726/978-3-653-06110-9
A 4-Cross 40 Abbiegen StVO 101 Adäquanz 160, 169 Aktives Tun 159 f. Akzeptanz des Sports 95, 246 Anscheinsbeweis 236 f. Anspruch auf Entgeltfortzahlung 26 Arbeitnehmer als Erfüllungsgehilfe des Arbeitgebers 140 Arbeitnehmereigenschaft 138 f. Arbeitsvertrag mit Radsportteam 138 ff. Aufbau des Sports 77 Auftrag 149 Ausgleich von Sportschäden durch die Gesellschaft 25 ff. Auslegung von sonstigen Erklärungen 88 f. Auslegung von Willenserklärungen 88 f. Autonomie des Sport 77 f., 80, 87, 166, 192 f. B Bahnradsport 41 ff. Ballsportarten 65, 173 BDR 33, 77, 223 ff. Bedingter Vorsatz 224 ff. Begründung von relativen Schutzpflichten im Schuldverhältnis 117 f. Begründung von relativen Schutzpflichten nach Treu und Glauben 117 f. Belgischer Kreisel 69 Betriebsstätte 139 f. Beweislast 155 f., 235 ff., 314 f. Bewusste Fahrlässigkeit 224 f. Bewusste Regelübertretung 208 f. Bindungswirkung Sportreglement 191 ff., 201 f. BMX-Sport 47 f. Boxen 116, 173, 194, 213 ff., 224, 311 C Cross-Country 37 f. Cross-Country Eliminator 38 f. Culpa in contrahendo 117 D Darlegungslast 235 Deliktische Haftung 159 ff., 273 ff. Derny-Rennen 45 f. Diligentia quam in suis 210 f. Doping 86, 92, 94, 109 f., 136, 298, 301 E Eigenart der Sportart 155, 207, 226 f., 234, 280, 306 Eigenübliche Sorgfalt 210 f. Einerreihe (Fahrform) 68 Eingriffsbefugnisse 245 ff. Einheitliches gesetzliches Schuldverhältnis 117 f., 122, 131, 153, 158, 303 Einradsport 48 f. Einrichtung Sport 92 ff. Einwilligung 156, 169 f., 171, 175, 192 ff., 215 ff., 222 f., 225, 227,...
A. Bedeutung des Sports für die Gesellschaft und Umgang der Gesellschaft mit Folgeschäden der Sportausübung
B. Gegenstand der Untersuchung
C. Ziel der Arbeit
D. Untersuchungsverlauf
I. Erster Teil: Der Unfall im Radsport
II. Zweiter Teil: Die Haftung nach einem Unfall im Radsport
1. Teil: Radsport und Radsportunfälle
1. Kapitel: Disziplinen des Radsports und Gefahren des Radsports
A. Die Disziplinen des Radsports
I. Straßenradsport
1. Straßenrennen
2. Einzelzeitfahren
3. Mannschaftszeitfahren
4. Rundstreckenrennen
II. Mountainbikesport
1. Cross Country
2. Cross Country Eliminator
3. Marathonrennen
4. Downhill
5. 4-Cross
III. Querfeldeinsport
IV. Bahnradsport
1. Einzelwettkämpfe
a) Einzelstart
b) Massenstart
2. Mannschaftswettkämpfe
3. Wettkämpfe mit motorisiertem Schrittmacher
V. Hallenradsport
1. Radball
2. Radpolo
3. Kunstradsport
VI. BMX-Sport
VII. Trialsport
VIII. Einradsport
IX. Zusammenfassung
B. Ausübung des Radsports
I. Rennen
C. Gefahren im Radsport
I. Veröffentlichte Untersuchungen zum Thema Unfall im Radsport
II. Die veröffentlichten Untersuchungen im Einzelnen
1. Disziplinen übergreifende Untersuchungen
a) Projekt Sicherheit im Sport
b) Auswertung von Unfalldossiers durch Kurt Biener
2. Untersuchungen im Straßenradsport
a) Verletzungen bei den Hamburger Cyclassics (aktuell Vattenfall Cyclassics)
b) Unfälle während der Bike New York 1996 Tour (inzwischen TD Five Boro Bike Tour)
c) Umfrage unter Hochleistungsradsportlern durch de Bernardo u.a.
d) Verletzungen von zwei Straßenprofiteams in den Jahren 1983 bis 1995 vorgestellt durch Barrios u.a.
e) Umfrage von Bohlmann 1979
3. Untersuchungen im Mountainbikesport
a) Dokumentation der Mountainbike-Unfälle in Amerikanischen Krankenhäusern in den Jahren 1994–2007, vorgestellt durch Nelson u.a.
b) Unfälle beim Mammoth Mountain Bicycling Competition (inzwischen Mammoth Kamikaze Bike Games)
c) Umfrage unter Hochleistungs- und Amateursport-Mountainbikern durch Himmelreich u.a.
d) Verletzungen der Schweizer MTB Nationalmannschaft und des Scott World Cup Teams vorgestellt durch Arnold
e) Umfrage unter den Pro/Elite Kategorie Fahrern der Norba 1992
f) Befragung der Mitglieder des Los Angeles Bicycling Club und des San Diego Club
g) Umfrage unter Lesern der Zeitschrift „bike“ durch Gaulrapp, Weber und Rosemeyer
5. Risikovergleich mit anderen Sportarten
III. Typische Unfallmuster und deren Ursache
1. Unfall ohne Beteiligung eines anderen Radsportlers
2. Unfall mit Beteiligung eines anderen Radsportlers
a) Windschattenfahren – eine bewusste Entscheidung
b) Windschattenfahren im Wettkampf
c) Windschattenfahren im Training
d) Windschattenfahren in Abhängigkeit der ausgeübten Disziplin
2. Kapitel: Regeln zur Verhütung von Unfällen
A. Reglement
I. Rennen mit Massenstart
II. Rennen mit Einzelstart
III. Sturzhelm
B. Ungeschriebene Regeln
C. Geltung der Radsportregeln abhängig von der jeweiligen Situation
I. Wettkampf
1. Satzungslösung
2. Lizensierungsverfahren
a) Inhalt der Lizensierungsvereinbarung
b) Rechtliche Bewertung des Lizensierungsverfahrens
3. Nennungsverfahren
4. Folge eines Fehlers im Lizensierungs- oder Nennungsverfahren
5. Verhältnis der Verfahren
6. Erfasste Regeln
1. Vereinbarung mit anderen Trainingsteilnehmern
a) Inhalt der Vereinbarung
b) Fehlendes Bewusstsein über die Vereinbarung bei einem Trainingsteilnehmer
c) Rechtsnatur der Vereinbarung
2. Geltung über den Verein
3. Geltung über den Spitzenverband
4. Geltung durch Nutzung der „Einrichtung Sport“
D. StVO
I. Darstellung der Vorgaben der StVO ohne Berücksichtigung der durch die soziale Akzeptanz der Sportausübung möglicherweise eingeschränkte Geltung der StVO
II. Kein Verbot des Radsports im öffentlichen Verkehrsraum
III. Vorgaben der StVO für Radfahrer
1. § 2 StVO – Straßenbenutzung durch Fahrzeuge, sowie § 27 StVO – Verbände
2. § 5 StVO – Überholen
3. § 3 StVO – Geschwindigkeit, § 4 StVO – Abstand
4. § 9 StVO – Abbiegen
IV. Genehmigungspflicht für Radrennen
V. Vergleich mit dem Radsportreglement und dem im Radsport üblichen Fahrverhalten
Zusammenfassung des 1. Teils
2. Teil: Haftung bei Unfällen im Radsport während eines Wettkampfes
3. Kapitel: Haftung der Sportler gemäß § 280 I BGB bei Unfällen im Wettkampf
A. Haftung gemäß § 280 I BGB basierend auf einem Schuldverhältnis zwischen den Rennfahrern aufgrund der Rennteilnahme
I. Schuldverhältnis zwischen den Teilnehmern aufgrund vertraglicher Vereinbarung zwischen den Teilnehmern
1. Möglicher Inhalt einer solchen Vereinbarung
a) Charakterisierung der Verpflichtung zum gemeinsamen Austragen eines Wettkampfes
b) Charakterisierung der Pflicht, den Wettkampf entsprechend dem Reglements und dem Fairplay Grundsatz auszutragen
c) Nur die Regelkonformität soll Gegenstand der vertraglichen Verpflichtung sein
2. Möglichkeit des Abschlusses einer solchen Vereinbarung
3. Tatsächlicher Abschluss einer solchen Vereinbarung
II. Andere Sonderverbindung zwischen den Wettkämpfern
1. § 311 II Nr. 3 BGB im Verhältnis zu den bisherigen Lehren über eine haftungsrechtlich relevante Sonderverbindung bei nicht rechtsgeschäftlichen Kontakten
2. Auslegung des Begriffs „Ähnlicher geschäftlicher Kontakt“ in § 311 II Nr. 3 BGB
3. Zwischenergebnis und Folgerungen für den ähnlichen geschäftlichen Kontakt in § 311 II Nr. 3 BGB
4. Kontakt zwischen den Rennteilnehmern als ähnlicher geschäftlicher Kontakt im Sinne von § 311 II Nr. 3 BGB
III. Schutzpflichten aufgrund drittschützenden Charakters des Regelanerkennungsvertrages
1. Mögliche Pflichtverletzung
a) Abgrenzung Leistungs- und Nebenpflichten
b) Pflicht, im Zielsprint die Fahrspur nicht zu wechseln
c) Vergleich der Pflichtverletzung mit der möglichen deliktischen Haftung
2. Schutzcharakter des Lizensierungs- und Anerkennungsvertrages
a) Grundlage des Vertrages mit Schutzwirkung für Dritte
b) Verhältnis einer möglichen Schutzwirkung der Vereinbarung zwischen den Rennteilnehmern zum Bestehen einer Verbindung zwischen den Rennfahrern gemäß § 311 II Nr. 3 BGB
c) Einbeziehung des Konkurrenten in den Schutzbereich des Regelanerkennungsvertrages
01) Leistungsnähe des verletzten Konkurrenten
02) Nähe des verletzten Sportlers zum Spitzenverband – Gläubigernähe
03) Auswirkung der „Teilnahme auf eigene Gefahr“-Klausel auf die Gläubigernähe
04) Zwischenergebnis
05) Erkennbarkeit des erweiterten Schutzkreises
06) Schutzbedürftigkeit der Sportler
07) Zwischenergebnis
IV. Spezialfall: Die am Unfall beteiligten Wettkämpfer sind Mitglied eines Teams
1. Team beruht auf ausdrücklicher vertraglicher Vereinbarung
a) Die Teammitglieder sind im Rahmen eines Arbeits- oder sonstigen Dienstvertrages mit dem Team verbunden
01) Situationsbeschreibung
02) Rechtliche Würdigung mit Blick auf § 280 BGB
b) Die Teammitglieder starten für ein als eingetragener Verein organisiertes Team
02) Rechtliche Analyse mit Blick auf § 280 I BGB
03) Zusammenfassung
04) Vergleich zur Mitgliedschaft im selben Spitzenverband
c) Die Teammitglieder gründen eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts, um gemeinsam an Rennen teilzunehmen
2. Die Rennfahrer bilden ein Team aufgrund einfacher loser Absprache
a) Gesellschaft bürgerlichen Rechts als passende Rechtsform
b) Möglichkeit der formfreien Gründung einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts
c) Rechtliche Konsequenzen des Bestehens einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts
d) Kriterien für die Rechtsverbindlichkeit der Absprache
e) Gefälligkeitsverhältnis mit Schutzpflichten als Zwischenstufe zwischen Gesellschaftsvertrag und rechtlich unverbindlicher Absprache
f) Das Verhältnis zwischen Radsportlern
01) Gründung einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts
02) Relative Schutzpflichten aufgrund einer Gefälligkeitsgemeinschaft zwischen den Beteiligten
g) Zusammenfassung
1. Überblick über das Bestehen relativer Schutzpflichten zwischen Radsportlern im Wettkampf
2. Mögliche Pflichtverletzungen der Radsportler im Wettkampf
VI. Vertretenmüssen des Konkurrenten
1. Milder Maßstab bei Bestimmung der Fahrlässigkeit
VII. Mitverschulden
VIII. Schaden
IX. Einwilligung
X. Rechtsgeschäftlicher Haftungsausschluss zwischen den Rennfahrern
B. Zusammenfassung
I. Sonderverbindung zwischen den Wettkämpfern
II. Das Entstehen von relativen Schutzpflichten im Sport
III. Bestehen einer Gesellschaft zwischen Wettkampfteilnehmern
4. Kapitel: Haftung gemäß § 823 I BGB bei Unfällen im Wettkampf
A. Vorüberlegung
I. Rechtslage ohne Berücksichtigung der sportspezifischen Besonderheit der Situation
1. Unfallmuster eins: Sturz aufgrund des zu geringen Abstandes zwischen den Fahrern
a) Rechtsgutverletzung durch aktives Tun
b) Kausalität zwischen Fahren mit geringen Sicherheitsabstand und Rechtsgutverletzung
c) Rechtswidrigkeit
d) Verschulden
e) Mitverschulden
01) Allgemeines
02) Pflicht zum Tragen eines Helmes
f) Rechtsfolge
2. Unfallmuster 2: Sturz des hinterherfahrenden Radfahrers aufgrund des Spurwechsels des Vordermannes im Zielsprint
b) Rechtsfolge
B. Veränderte Rechtslage bei Sportunfällen
II. Differenzierung zwischen Sport nebeneinander und Sport gegeneinander
III. Tatbestandsebene
1. Verkehrspflichten
2. Kausalität und Zurechnung
1. Rechtfertigung aufgrund verkehrsgerechten Verhaltens
VI. Mitverschulden
VII. Verbot widersprüchlichen Verhaltens, § 242 BGB
C. Eigener Vorschlag zur angemessenen Berücksichtigung der sportspezifischen Interessenlage am Beispiel des Radsports
I. Radsport als Kampfsport bzw. Sport mit besonderem Gefahrenpotential
1. Kampfsportarten und Sportarten mit Gegnerbezug
2. Sportarten mit besonderem Gefährdungspotential
3. Einordnung des Radsports
4. Bisherige Rechtsprechung zu Unfällen im Radsport bei Wettkampfunfällen
5. Folgerungen
II. Beurteilung von Unfallmuster eins und zwei anhand des Radsportreglements
1. Unfallmuster eins
2. Unfallmuster zwei
III. Bestehen einer vertraglich vereinbarten Haftungsmilderung
1. Allgemeine Anforderungen an einen rechtsgeschäftlichen Haftungsausschluss
2. Rechtsgeschäftlicher Haftungsausschluss zwischen Radsportlern
a) Direkte vertragliche Haftungsmodifikation zwischen den Wettkämpfern
01) Ausdrückliche Abrede
02) Konkludente Abrede
b) Haftungsmodifikation über den Regelanerkennungsvertrag
01) Der Regelanerkennungsvertrag als Vertrag mit Schutzwirkung für die Rennfahrer und als Haftungsausschluss
02) Grundsätzliche Möglichkeit
03) Bewertung der „Handeln auf eigene Gefahr“-Abrede als Erlassvertag zugunsten Dritter
IV. Tauglichkeit der Verkehrspflichten zur Festlegung des Haftungsmaßes bei Sportunfällen
1. Definition Verkehrspflicht
2. Bisherige unbestrittene Anwendung von Verkehrspflichten
3. Verkehrspflichten bei unmittelbaren Verletzungshandlungen
4. Verkehrspflichten im Radsport
V. Verortung der Verkehrspflichten im Deliktsaufbau
1. Berücksichtigung im Tatbestand
2. Berücksichtigung auf Rechtswidrigkeitsebene
a) Konkretisierung des Tatbestandes im Rahmen der Zurechnung
b) Die Verkehrspflichten als Konkretisierung des Zurechnungszusammenhanges
4. Rechtswidrigkeitsebene
VI. Umgang mit Regelverstößen – Verschuldensebene
1. Verkehrspflichten auf Tatbestandebene
2. Sorgfaltspflichten auf Ebene des Verschuldens
3. Verhältnis Verkehrspflichten und Sorgfaltspflichten
4. Regelverstöße und deren Verhältnis zur im Verkehr erforderlichen Sorgfalt
a) Gefährlichkeit der Handlung
b) Eigenart der Sportart
c) Situation der Regelübertretung
d) Fähigkeiten der Sportler
e) Sonderproblem: bewusste Regelübertretung
VII. Maßstab der Verschuldens
1. Beschränkung auf die eigenübliche Sorgfalt
2. Beschränkung auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit
3. Anwendung der für Arbeitnehmer geltenden Haftungsgrundsätze in der innerbetrieblichen Haftung
VIII. Vorsätzliche Rechtsgutverletzung bei sportregelkonformen Verhalten
1. Grenzen der Risikozuweisung durch die Verkehrspflichten
2. Die Einwilligung in vorsätzliche Rechtsgutverletzungen im Rahmen der Sportausübung
IX. Zwischenergebnis
X. Die Bedeutung des Mitverschuldens gemäß § 254 BGB bei Sporthaftungsfällen, insbesondere auch zur Bedeutung des Handelns auf eigene Gefahr
1. Rechtliche Bewertung des Handelns auf eigene Gefahr
a) Möglichkeiten zur Berücksichtigung eines freiwillig eingegangenen Risikos
b) Untauglichkeit des eingegangenen Risikos als einziges Kriterium
2. Auswirkung der dargelegten Grundsätze zur Beurteilung von Haftungsfragen bei Sportunfällen
a) Unbestrittene Fälle des Mitverschuldens nach § 254 I BGB
b) Teilnahme am Sport als Handeln auf eigene Gefahr
c) Handeln auf eigene Gefahr bei Teilnahme an gesellschaftlich missbilligten Sportarten
01) Vorrang einer rechtsgeschäftlichen Lösung
02) Mitverschulden
XI. Vergleich zur Rechtsprechung zu Unfällen im Sport
1. BGH Rechtsprechung
a) Aktueller Stand
b) Bewertung der Rechtsprechung
2. OLG Rechtsprechung
b) Bewertung und Verhältnis zur BGH Rechtsprechung
3. Vergleich der Rechtsprechung mit dem hier vorgelegten Ansatz zur Lösung von Haftungsfragen im Sport
XII. Beweisprobleme
1. Beweislast bei der Haftung gemäß § 823 I BGB
2. Anscheinsbeweis für fahrlässiges Verhalten bei verkehrspflichtwidrigem Verhalten
a) Voraussetzungen des Anscheinsbeweis
b) Schluss von regelwidrigem Verhalten auf fahrlässiges Verhalten
3. Vergleich mit der Beweislast bei Sporthaftungsfällen nach der Lösung der Rechtsprechung des BGH
4. Vergleich mit der Beweislast beim Anspruch aus § 280 I BGB
I. Verkehrspflichten und Sorgfaltspflichten als Ausgangspunkt
1. Verkehrspflichten als maßgebliches Zurechnungskriterium
2. Sorgfaltspflichten als Maßstab der Vorwerfbarkeit
3. Grenzen der nach den Verkehrspflichten tolerierten Verhaltensweisen
II. Lösung der Rechtsprechung
III. Mitverschulden
E. Verhältnis des hier vorgestellten Ansatzes mit den traditionellen Lehren zu § 823 I BGB
I. Verstoß gegen Verkehrspflichten als Voraussetzung trotz unmittelbarer Verletzungshandlung
1. Verkehrspflichtenverstoß bei unmittelbaren Verletzungshandlungen nur bei Sportverletzungen
2. Generelle Forderung eines Verstoßes gegen Verkehrspflichten im Tatbestand des § 823 I BGB
II. Problemfelder im Zusammenhang mit dem favorisierten Deliktsaufbau
1. Eingriffsbefugnis, insbesondere Notwehr
a) Notwehrrechte im Sport
b) Generell erfolgsbezogene Beurteilung der Rechtswidrigkeit in Hinblick auf die Notwehr
2. Anspruch auf Unterlassung
III. Unterscheidung zwischen Verkehrspflichten und Sorgfaltspflichten
F. Konkrete Festlegung der Verkehrspflichten im Radsport
I. Eigene Würdigung
II. Vergleich mit der Rechtsprechung zu Radsportunfällen
5. Kapitel: Haftung gemäß § 823 II 1 BGB bei Unfällen im Wettkampf
A. § 823 II 1 BGB in Verbindung mit den Sportregeln als Schutzgesetze
I. Allgemeine Anforderungen an ein Schutzgesetz
II. Das BDR und UCI Reglement als Schutzgesetz
B. § 823 II 1 BGB in Verbindung mit Vorschriften des StGB
I. Strafrechtliche Beurteilung der typischen Unfallmuster
a) Rechtslage bei Behandlung des Unfalls als bloßen Verkehrsunfall
b) Die strafrechtliche Bewertung von Sportunfällen
c) Beurteilung von Unfallmuster eins
b) Rechtslage bei Berücksichtigung der sportspezifischen Interessenlage
II. Anforderungen gemäß § 823 II 1 BGB an die Schutzgesetzverletzung
1. Auswirkungen auf die hier vorgestellten Beispiele
2. Geltung des zivilrechtlichen Sorgfaltsmaßstabes
C. § 823 II 1 BGB in Verbindung mit StVO Regeln
I. Verletzung der StVO
II. Vollständige Derogation in Hinblick auf § 823 II BGB
III. Haftungsbegrenzung durch Verschuldensprüfung
IV. Bedeutung im Zusammenhang mit § 315c StGB
3. Teil: Haftungsfragen bei Trainingsunfällen
6. Kapitel: Haftung gemäß § 280 I BGB bei Unfällen im Training
A. Schuldverhältnis zwischen den Teilnehmern aufgrund Mitgliedschaft in einem Team
I. Organisation im gleichen Spitzenverband
II. Mitgliedschaft im selben Sportverein
III. Mitgliedschaft in einem nicht als Verein aber auf anderem Wege rechtlich organisierten Team
1. Arbeitsrechtliche Verbundenheit zwischen dem Team und den Rennfahrern
2. Ausdrückliche vertragliche Gründung einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts
B. Schuldverhältnis zwischen den Trainingsteilnehmern aufgrund des Zusammenschlusses zum Trainieren alleine
I. Gründung einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts durch gemeinsames Trainieren
1. Vergleich des Inhalts der Trainingsabrede mit dem Pflichtenprogramm eines Vertrages zur Gründung einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts
2. Bestehen eines Rechtsbindungswillens zur Gründung einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts im Radtraining
a) Vergleich zur Wettkampfsituation
b) Abschluss einer Vereinbarung mit Rechtsbindungswillen vor jedem Training
II. Das gemeinsame Radtraining als ähnlicher geschäftlicher Kontakt im Sinne von § 311 II Nr. 3 BGB aufgrund einer Gefälligkeitsgemeinschaft
7. Kapitel: Haftung gemäß § 823 I BGB bei Unfällen im Training
A. Verständnis des § 823 I BGB
B. Festlegung der Verkehrspflichten im Radsporttraining
I. Regelwerke zur Konkretisierung der Verkehrspflichten
II. Grundsätzliche Geltung der StVO
III. Situationsabhängige Festlegung der Verkehrspflichten anhand des Radsportreglements anstatt der StVO
1. Geltung des Radsportreglements
2. Umfang der Geltung des Radsportreglements
IV. Konkrete Vorgaben des Radsportreglements
C. Bestimmung des Fahrlässigkeitsmaßstabes im Radsporttraining
I. Grundsatz: Einhaltung des Reglements
II. Sorgfaltsgemäßes Verhalten trotz Regelverstoßes
III. Beurteilung von Unfallmuster eins und zwei
D. Mitverschulden im Radsporttraining
E. Absprache zum gemeinsamen Training als vertraglicher Haftungsausschluss
I. Interesse der Trainierenden an einem Haftungsausschluss
II. Bewertung der Interessenlage
III. Notwendigkeit eines Haftungsausschlusses
8. Kapitel: Haftung gemäß § 823 II 1 BGB bei Unfällen im Training
A. Haftung gemäß § 823 II 1 BGB in Verbindung mit den Sportregeln als Schutzgesetze
B. Haftung gemäß § 823 II BGB in Verbindung mit Vorschriften des StGB
I. Strafrechtliche Bewertung von Unfällen während des Radsporttrainings
1. Unterschied zwischen der Ausübung des Radsports im Training beziehungsweise im Wettkampf
2. Auswirkung des Unterschiedes auf die strafrechtliche Beurteilung
3. Dennoch strengere Bewertung im Einzelfall möglich
4. Konkrete Bewertung von Unfallmuster eins und zwei
II. Anforderungen an die Verletzung des Schutzgesetzes
C. Haftung gemäß § 823 II 1 BGB in Verbindung mit Vorschriften der StVO
I. Geltung der StVO im Binnenverhältnis zwischen den Teilnehmern
1. Trainingsunfälle und Schutzzweck der StVO
II. Einschränkung des Anspruch durch § 823 II 2 BGB
9. Kapitel: Abschließende Zusammenfassung
A. Ausübung des Radsports und dessen Gefährlichkeit
I. Formen des Radsports
II. Gefährlichkeit des Radsports
III. Regelwerke zur Begrenzung der Gefährlichkeit des Radsports
1. StVO
2. Geschriebenes Radsportreglement
3. Ungeschriebenes Reglement
B. Relative Schutzpflichten als Grundlage für eine Haftung der Sportler gemäß § 280 I BGB
I. (Gesellschafts-)Vertragliche Bindung zwischen den Sportlern aufgrund der gemeinsamen Sportausübung
1. Gemeinsame Wettkampfteilnahme
2. Gemeinsames Training
II. Relative Schutzpflichten aufgrund des engen Kontakts der Sportler zueinander, Bestehen eines ähnlichen geschäftlichen Kontakts im Sinne von § 311 II Nr. 3 BGB, Bestehen einer Gefälligkeitsgesellschaft
1. Relative Schutzpflichten zwischen den Wettkämpfern aufgrund der Schutzwirkung für Dritte des Regelanerkennungsvertrages
III. Sportler sind Teil eines Teams
1. Team basiert auf ausdrücklicher vertraglicher Regelung
2. Team basiert nicht auf ausdrücklicher vertraglicher Abrede
C. Die Verkehrspflichten als Konkretisierung des Tatbestandes von § 823 I BGB und die Sorgfaltspflichten als Maßstab der Fahrlässigkeit im Rahmen des Verschuldens
I. Die Bedeutung der Verkehrspflichten für die Haftung wegen eines Sportunfalls
II. Die Verkehrspflichten im Vergleich zu den Sorgfaltspflichten
III. Festlegung der Verkehrspflichten und Sorgfaltspflichten im Sport
IV. Verhältnis des hier vertretenen verhaltensbezogenen Konzepts zu den traditionellen Lehren zu § 823 I BGB
D. Haftung gemäß § 823 II 1 BGB
I. Die Sportregeln als Schutzgesetze
II. Strafgesetze als Schutzgesetze
III. Vorschriften der StVO als Schutzgesetze
E. Haftungsausschluss und Einwilligung
I. Vertraglicher Haftungsausschluss
II. Rechtfertigende Einwilligung
F. Mitverschulden im Falle der Haftung nach einem Sportunfall
I. Mitverschulden gemäß § 254 BGB und Handeln auf eigene Gefahr
II. Anwendungsbereich
G. Vergleich zur Rechtsprechung in Sporthaftungsfragen
I. Konzeptionelle Unterschiede
II. Gleiche Ergebnisse
H. Beweislast im Sporthaftungsprozess
I. Anspruch aus § 823 I BGB
II. Anspruch aus § 280 I BGB
III. Vergleich zur Verteilung der Beweislast nach der Ansicht des BGH

References: § 823
 § 823
 § 280
 § 2
 § 27
 § 5
 § 3
 § 4
 § 9
 § 280
 § 280
 § 311
 § 311
 § 311
 § 311
 § 311
 § 280
 § 280
 § 823
 § 242
 § 254
 § 254
 BGH 
 BGH 
 § 823
 BGH

 § 280
 § 823
 § 823
 § 823
 § 823
 § 823
 § 823
 § 823
 § 823
 § 315
 § 280
 § 311
 § 823
 § 823
 § 823
 § 823
 § 823
 § 823
 § 823
 § 280
 § 311
 § 823
 § 823
 § 823
 § 254
 § 823
 § 280