Source: https://www.landwirtschaftslupe.de/ogs-obst-gemuesespeisekartoffeln-und-die-betriebspraemien-fuer-ihren-anbau-4112?pk_campaign=feed&pk_kwd=ogs-obst-gemuesespeisekartoffeln-und-die-betriebspraemien-fuer-ihren-anbau
Timestamp: 2020-08-07 00:53:47+00:00

Document:
Dabei erweist sich Art. 12 Abs. 1 der Ver­ord­nung (EG) Nr. 796/​2004 der Kom­mis­si­on vom 21.04.2004 mit Durch­füh­rungs­be­stim­mun­gen zur Ein­hal­tung ander­wei­ti­ger Ver­pflich­tun­gen, zur Modu­la­ti­on und zum Inte­grier­ten Ver­wal­tungs- und Kon­troll­sys­tem nach der Ver­ord­nung (EG) Nr. 1782/​2003 in der Fas­sung der Ver­ord­nung (EG) Nr. 436/​2005 der Kom­mis­si­on vom 17.03.2005 – im Fol­gen­den: VO (EG) Nr. 796/​2004 – nicht als trag­fä­hi­ge Grund­la­ge, von der Klä­ge­rin inner­halb der Antrags­frist, also bis zum 15.05.2005, Nach­wei­se über ihren Zusam­men­schluss zu ver­lan­gen.
Art. 12 Abs. 1 VO (EG) Nr. 796/​2004 bringt in sei­nem ers­ten Halb­satz mit der For­mu­lie­rung, dass der Sam­me­lan­trag alle zur Fest­stel­lung der Bei­hil­fe­fä­hig­keit erfor­der­li­chen Infor­ma­tio­nen ent­hal­ten müs­se, zunächst den in der Recht­spre­chung des Euro­päi­schen Gerichts­hofs all­ge­mein für das Inte­grier­te Ver­wal­tungs- und Kon­troll­sys­tem – im Fol­gen­den: Inte­grier­tes Sys­tem – for­mu­lier­ten Grund­satz zum Aus­druck, dass die vom Betriebs­in­ha­ber bei­zu­brin­gen­den Infor­ma­tio­nen von vorn­her­ein voll­stän­dig und rich­tig sein müs­sen. Die­ser Grund­satz gilt auch für die hier umstrit­te­nen OGS-Geneh­mi­gun­gen, was Art. 17 VO (EG) Nr. 1782/​2003 bestä­tigt, indem er all­ge­mein anord­net, dass das Inte­grier­te Sys­tem für die Betriebs­prä­mi­en­re­ge­lung gilt.
Mit dem Begriff “Sam­me­lan­trag” erfasst Art. 12 Abs. 1 VO (EG) Nr. 796/​2004 nur Anträ­ge auf Direkt­zah­lun­gen (Art. 2 Nr. 11 VO, EG Nr. 796/​2004). Dazu gehört der “Sam­me­lan­trag Agrar­för­de­rung und Agrar-Umwelt­maß­nah­men 2005″, wie ihn die Klä­ge­rin mit Blick auf die begehr­te Betriebs­prä­mie gestellt hat (vgl. Art. 1 Anhang I VO, EG Nr. 1782/​2003). Davon zu unter­schei­den sind der Antrag auf Fest­set­zung von Zah­lungs­an­sprü­chen und die auf die­se Ansprü­che bezo­ge­nen OGS-Geneh­mi­gun­gen. Die­se Unter­schei­dung ist bereits in Art. 12 Abs. 1 VO (EG) Nr. 796/​2004 selbst auf­ge­zeigt, indem dort ver­langt wird, die Zah­lungs­an­sprü­che im Antrag zu iden­ti­fi­zie­ren. Sie kehrt in Art. 14 Abs. 2 VO (EG) Nr. 796/​2004 wie­der, der die Mit­glied­staa­ten ermäch­tigt, im ers­ten Anwen­dungs­jahr der Betriebs­prä­mi­en­re­ge­lung – also im Jahr 2005 – von den Bestim­mun­gen der Arti­kel 12 und 13 VO (EG) Nr. 796/​2004 abzu­wei­chen, wenn die Zah­lungs­an­sprü­che bis zum Ablauf der Antrags­frist noch nicht end­gül­tig fest­ge­stellt sind. Schließ­lich fin­det sich eine spe­zi­el­le Rege­lung zur Behand­lung ver­spä­te­ter Fest­set­zungs­an­trä­ge in Art. 21a Abs. 1 VO (EG) Nr. 796/​2004. Näher gere­gelt ist der Antrag auf Fest­set­zung von Zah­lungs­an­sprü­chen in Art. 12 VO (EG) Nr. 795/​2004. Er ent­hält (nur) die Aus­sa­ge, der Antrag­stel­ler habe nach­zu­wei­sen, dass er Inha­ber eines land­wirt­schaft­li­chen Betriebs ist (Art. 12 Abs. 5 VO, EG Nr. 795/​2004). Indem dort in Absatz 7 die Mit­glied­staa­ten ermäch­tigt wer­den zu beschlie­ßen, dass die Anträ­ge auf Fest­set­zung der Zah­lungs­an­sprü­che einer­seits und die Anträ­ge auf Zah­lung der Betriebs­prä­mie ande­rer­seits gleich­zei­tig ein­ge­reicht wer­den kön­nen, unter­schei­det auch die­se Vor­schrift klar zwi­schen den ver­schie­de­nen Anträ­gen. Ent­spre­chend schei­det eine unmit­tel­ba­re Anwen­dung von Art. 12 Abs. 1 VO (EG) Nr. 796/​2004 aus.
Eine ana­lo­ge Anwen­dung die­ser Vor­schrift zur Prä­zi­sie­rung des­sen, was “erfor­der­li­che Infor­ma­tio­nen” sind, schei­det eben­falls aus, weil das Ver­fah­ren zur Fest­set­zung der Zah­lungs­an­sprü­che und OGS-Geneh­mi­gun­gen nicht glei­cher­ma­ßen von einem qua­li­fi­zier­ten Bei­brin­gungs­grund­satz geprägt ist wie das von dem mit dem Sam­me­lan­trag ein­ge­lei­te­te Bewil­li­gungs­ver­fah­ren der Betriebs­prä­mi­en. So ver­weist Art. 12 Abs. 1 VO (EG) Nr. 795/​2004 dar­auf, dass die Mit­glied­staa­ten ab 2004 die für die Betriebs­prä­mie nach Art. 33 VO (EG) Nr. 1782/​2003 in Betracht kom­men­den Betriebs­in­ha­ber – also auch sol­che nach Betriebs­zu­sam­men­schlüs­sen – “ermit­teln” kön­nen. Par­al­lel hier­zu sieht Art. 60 Abs. 5 VO (EG) Nr. 1782/​2003 aus­drück­lich vor, dass die Mit­glied­staa­ten bei der Bestim­mung der indi­vi­du­el­len Ober­gren­ze von OGS-Geneh­mi­gun­gen die indi­vi­du­el­len Daten des Betriebs­in­ha­bers – soweit vor­han­den – oder sons­ti­ge Anga­ben des Betriebs­in­ha­bers ver­wen­den, die sie als hin­rei­chen­den Beleg anse­hen. Der Uni­ons­ge­setz­ge­ber setzt hier also aus­drück­lich nicht allein auf die Anga­ben und Nach­wei­se, die ein Betriebs­in­ha­ber in der Antrags­frist bei­bringt. Hier­zu fügt sich, dass für die Zuwei­sung von Zah­lungs­an­sprü­chen nicht ver­langt wur­de, sämt­li­che hier­für bedeut­sa­men Umstän­de, ins­be­son­de­re die in frü­he­ren Bei­hil­fe­an­trä­gen doku­men­tier­ten Anbau­ver­hält­nis­se und die in der Ver­gan­gen­heit bewil­lig­ten Bei­hil­fen, im Fest­set­zungs­an­trag dar­zu­le­gen. Die­se wur­den viel­mehr von den zustän­di­gen Stel­len weit­ge­hend selb­stän­dig auf der Grund­la­ge vor­han­de­ner Akten und Daten­ban­ken ermit­telt.
Die in Art. 12 Abs. 1 Halbs. 2 VO (EG) Nr. 796/​2004 aus­drück­lich als erfor­der­lich benann­ten Infor­ma­tio­nen sind bereits ganz über­wie­gend für die Fest­set­zung von Zah­lungs­an­sprü­chen ohne Bedeu­tung und mit Blick auf die hier in Rede ste­hen­den Nach­wei­se auch nicht ein­schlä­gig. Dar­über hin­aus ist zu beach­ten, dass der uni­ons­recht­li­che Grund­satz der Rechts­si­cher­heit ver­langt, dass die Rechts­be­trof­fe­nen jeden­falls bei sorg­fäl­ti­ger Prü­fung in der Lage sein müs­sen, den Umfang der ihnen auf­er­leg­ten Ver­pflich­tun­gen genau zu erken­nen. Das gilt auch und ins­be­son­de­re für frist­ge­bun­de­ne Anga­ben und Nach­wei­se, deren Säum­nis nicht unbe­deu­ten­de wirt­schaft­li­che Fol­gen hat. Zur Auf­er­le­gung einer sol­chen Ver­pflich­tung genügt allein der Begriff der “erfor­der­li­chen Infor­ma­tio­nen” ohne eine kon­kre­ti­sie­ren­de Vor­schrift nicht. Art. 12 Abs. 1 Halbs. 2 VO (EG) Nr. 796/​2004 ist inso­weit zu unbe­stimmt; er ver­weist ledig­lich auf die all­ge­mei­ne Bestim­mung des Art. 22 VO (EG) Nr. 1782/​2003 zurück, nach der ein Antrag mit den Anga­ben ein­zu­rei­chen ist, die in die­ser Ver­ord­nung oder von dem betref­fen­den Mit­glied­staat vor­ge­se­hen sind. Erst recht gilt dies für bei­zu­fü­gen­de Nach­wei­se. Zwar spricht nach dem Wort­laut des Erwä­gungs­grunds 16 und nach der dort ange­spro­che­nen Rege­lung des Art. 13 VO (EG) Nr. 796/​2004 man­ches dafür, dass mit “Infor­ma­tio­nen”, die ein Antrag “ent­hal­ten” muss, auch Nach­wei­se erfasst sein kön­nen, die die­sem “bei­zu­fü­gen” sind. Art. 12 Abs. 1 VO (EG) Nr. 796/​2004 selbst ent­hält jedoch kei­ner­lei Anhalts­punk­te, wel­che Infor­ma­tio­nen durch Nach­wei­se zu bele­gen sind. Dem ent­spricht die Rege­lungs­tech­nik des Uni­ons­ge­setz­ge­bers, der an ver­schie­de­nen Stel­len die Bei­fü­gung kon­kret bezeich­ne­ter Nach­wei­se vor­schreibt (vgl. z.B. Art. 6 Abs. 1 Unter­abs. 2, Art. 13 VO (EG) Nr. 796/​2004). Die auf die­se Wei­se begrenz­ten Nach­weis­pflich­ten fügen sich im Übri­gen ohne Wei­te­res in das Inte­grier­te Sys­tem. Ent­ge­gen den Aus­füh­run­gen der Beklag­ten geht es dabei nicht um eine voll­stän­di­ge Kon­trol­le, son­dern dar­um, im Rah­men des in einem Mas­sen­ver­fah­ren Mög­li­chen, effi­zi­ent und effek­tiv die Ein­hal­tung der Vor­aus­set­zun­gen der Bei­hil­fe­ge­wäh­rung und Ver­pflich­tun­gen zu kon­trol­lie­ren. Jen­seits der sys­te­ma­ti­schen Ver­wal­tungs­kon­trol­le geschieht dies durch anlass­be­zo­ge­ne oder stich­pro­ben­haft durch­ge­führ­te Vor-Ort-Kon­trol­len. Hier ist unzwei­fel­haft, dass die Betriebs­in­ha­ber eine umfas­sen­de Mit­wir­kungs­pflicht trifft (vgl. § 29 InVe­KoSV). Davon zu unter­schei­den ist jedoch die Ver­pflich­tung, bereits mit der Antrag­stel­lung frist­ge­bun­de­ne Nach­wei­se zu erbrin­gen.
Zur Bestim­mung der indi­vi­du­el­len Ober­gren­ze von OGS-Geneh­mi­gun­gen sieht Art. 60 Abs. 5 VO (EG) Nr. 1782/​2003 vor, dass die Mit­glied­staa­ten die indi­vi­du­el­len Daten des Betriebs­in­ha­bers – soweit vor­han­den – oder sons­ti­ge Anga­ben des Betriebs­in­ha­bers ver­wen­den, die sie als hin­rei­chen­den Beleg anse­hen. Hier­an knüpft § 14 Abs. 1 InVe­KoSV an und ergänzt das Inte­grier­te Sys­tem um die Ver­pflich­tung, OGS-Geneh­mi­gun­gen unter Bei­fü­gung “geeig­ne­ter Nach­wei­se” bis zum 15.05.2005 zu bean­tra­gen. Damit ist jedoch nicht die Ver­pflich­tung begrün­det, frist­ge­recht Nach­wei­se über einen etwai­gen Betriebs­zu­sam­men­schluss zu erbrin­gen.
Das Nach­wei­s­er­for­der­nis bezieht sich sei­nem Wort­laut nach all­ge­mein auf OGS-Geneh­mi­gun­gen nach Art. 60 Abs. 3 und 4 VO (EG) Nr. 1782/​2003. Damit sind zunächst die Umstän­de in den Blick genom­men, die nach den dort genann­ten Tat­be­stands­vor­aus­set­zun­gen für die Bestim­mung der zu ertei­len­den Geneh­mi­gun­gen maß­geb­lich sind. Für die indi­vi­du­el­le Ober­gren­ze der Geneh­mi­gun­gen kommt es gemäß Art. 60 Abs. 3 und 4 VO (EG) Nr. 1782/​2003 – abhän­gig von der Aus­schöp­fung der regio­na­len Ober­gren­ze – dar­auf an, wel­che Flä­che der Betriebs­in­ha­ber in den Jah­ren 2003, 2004 und/​oder 2005 für die Pro­duk­ti­on von OGS genutzt hat oder nutzt. Hier­zu Nach­wei­se zu erbrin­gen, ent­spricht einem tat­säch­li­chen Bedürf­nis, weil die in den alten Gesamt­flä­chen- und Nut­zungs­nach­wei­sen benutz­ten Codes nur teil­wei­se aus­rei­chen­de Infor­ma­tio­nen ent­hiel­ten. Ent­spre­chend hat die Klä­ge­rin Rech­nungs­ko­pien über den Erwerb von Els­an­ta Erd­beer­pflan­zen vor­ge­legt. Da die Klä­ge­rin aller­dings erst im Som­mer 2004 gegrün­det wur­de, kann sie OGS-Geneh­mi­gun­gen – von nicht in Rede ste­hen­den Son­der­re­ge­lun­gen abge­se­hen – nur auf­grund der in Art. 33 Abs. 3 VO (EG) Nr. 1782/​2003 vor­ge­se­he­nen Rechts­nach­fol­ge bean­spru­chen, die sich aus dem OGS-Anbau des in sie ein­ge­brach­ten Betriebs ihres Gesell­schaf­ters B. ablei­tet. Ent­spre­chend bezieht sich die Nach­weis­pflicht auf den OGS-Anbau im Betrieb die­ses Gesell­schaf­ters. Dar­über hin­aus ist nach dem Wort­laut zwar auch denk­bar, die Nach­weis­pflicht auf den Umstand des Betriebs­zu­sam­men­schlus­ses und damit die Vor­aus­set­zun­gen von Art. 33 Abs. 3 VO (EG) Nr. 1782/​2003 zu erstre­cken. Dem ste­hen jedoch Sinn und Zweck der Vor­schrift ent­ge­gen, die sich ins­be­son­de­re aus der Sys­te­ma­tik des Uni­ons­rechts erschlie­ßen. Die in Art. 33 Abs. 3 VO (EG) Nr. 1782/​2003 vor­ge­se­he­ne Rechts­nach­fol­ge ist nach dem in Deutsch­land für die Durch­füh­rung der Betriebs­prä­mi­en­re­ge­lung gel­ten­den Kom­bi­na­ti­ons­mo­dell (§ 2 ff. Betr­Präm­Durch­fG) nicht nur im Rah­men von OGS-Geneh­mi­gun­gen, son­dern bereits für die Zuwei­sung von Zah­lungs­an­sprü­chen erheb­lich, nament­lich für deren durch den betriebs­in­di­vi­du­el­len Betrag mit­be­stimm­ten Wert. In die­sem Kon­text hat aber weder das Uni­ons­recht noch der natio­na­le Gesetz­ge­ber eine Nach­weis­pflicht sta­tu­iert. Es wäre ein logi­scher Bruch, zwar für OGS-Geneh­mi­gun­gen frist­ge­bun­de­ne Nach­wei­se für den Betriebs­zu­sam­men­schluss zu ver­lan­gen, nicht aber in Bezug auf die betriebs­in­di­vi­du­el­len Beträ­ge für die Bestim­mung der Zah­lungs­an­sprü­che.
Die­ses durch Zweck und Sys­te­ma­tik der Nor­men vor­ge­ge­be­ne Ver­ständ­nis der mit § 14 InVe­KoSV auf­er­leg­ten Pflich­ten deckt sich mit dem Anwen­dungs­be­reich, den das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Ernäh­rung, Land­wirt­schaft und Ver­brau­cher­schutz der Vor­schrift in sei­ner Bro­schü­re “Mei­len­stei­ne der Agrar­po­li­tik” bei­misst. Danach konn­te sich der Nach­weis eines OGS-Anbaus in den Jah­ren 2003, 2004 und 2005 grund­sätz­lich aus den Anga­ben der Flä­chen­ver­zeich­nis­se der Prä­mi­en­an­trä­ge erge­ben oder bei­spiels­wei­se aus Anga­ben für die Boden­nut­zungs­haupter­he­bung 2003, aus Pacht­ver­trä­gen, Mel­dun­gen bei der land­wirt­schaft­li­chen Berufs­ge­nos­sen­schaft, Anbau­ver­zeich­nis­sen bei den Erzeu­ger­ge­mein­schaf­ten, Anbau­ver­trä­gen, Hagel­ver­si­che­rungs­po­li­cen sowie Schlag­kar­tei­en. Auch aus der Sicht des Minis­te­ri­ums woll­te der Ver­ord­nungs­ge­ber anknüp­fend an die Rege­lung des Art. 60 Abs. 5 VO (EG) Nr. 1782/​2003 ledig­lich eine Nach­weis­pflicht für den OGS-Anbau selbst begrün­den.
Ergibt sich aber weder aus Uni­ons­recht noch aus natio­na­lem Recht, dass sich die Klä­ge­rin mit ihrem Antrag auf Fest­set­zung von Zah­lungs­an­sprü­chen mit OGS-Geneh­mi­gun­gen frist­ge­recht noch­mals zum Betriebs­zu­sam­men­schluss erklä­ren und Nach­wei­se vor­le­gen muss­te, so sind der Klä­ge­rin die begehr­ten OGS-Geneh­mi­gun­gen zuzu­wei­sen. Soweit sich das Beru­fungs­ur­teil am Ran­de auch dar­auf stützt, dass die Klä­ge­rin “nicht unter Nut­zung der von der Agrar­ver­wal­tung bereit­ge­stell­ten For­mu­la­re” hin­rei­chend den Betriebs­zu­sam­men­schluss nach­ge­wie­sen habe, steht die Pflicht, bereit­ge­hal­te­ne For­mu­la­re zu ver­wen­den (§ 5 Abs. 2 InVe­KoSV), dem gel­tend gemach­ten Anspruch schon des­halb nicht ent­ge­gen, weil sich das For­mu­lar C auf Anga­ben und Nach­wei­se bezog, die der Land­wirt nicht inner­halb der Antrags­frist zu erbrin­gen hat­te.
Umsatz­steu­er­pflicht für land­wirt­schaft­li­che Sub­ven­tio­nen
Lie­fer­be­zie­hun­gen zur Bio­gas­an­la­ge
Mit Elek­tro­mo­tor aufs Feld
Can­na­bis im Mais
Ehec-Kri­se und der Anspruch auf Scha­den­er­satz
Maul­wurf­be­kämp­fung per But­ter­säu­re
Der Krei­sel­schwa­der – und die Betriebs­ge­fahr des Trak­tors

References: Art. 12

Art. 12
 Art. 17
 Art. 12
 Art. 1
 Art. 12
 Art. 14
 Art. 21
 Art. 12
 Art. 12
 Art. 12
 Art. 33
 Art. 60
 Art. 12
 Art. 12
 Art. 22
 Art. 13
 Art. 12
 Art. 6
 Art. 13
 § 29
 Art. 60
 § 14
 Art. 60
 Art. 60
 Art. 33
 Art. 33
 Art. 33
 § 14
 Art. 60