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Timestamp: 2019-01-17 13:55:14+00:00

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27. Jahrgang Heft 96 Sommer / Herbst 2017
Unser kleiner Greilinger „Sauba beinand“ bin ich, der Leopold, der neue Familien- zuwachs von Papa Thomas und Mama Dani Stein- berger. Am Tag meiner Geburt am 06.09.2017 war ich 51cm groß und wog 3500g. Das Besondere an meinem Geburtstag ist, dass ich ihn jetzt jedes Jahr gemeinsam mit meiner Mama feiern darf, die auch am 06.09. Geburtstag hat. Darüber ist auch Sie sehr glücklich. Im Moment schlafe ich noch sehr viel, aber wenn ich wach bin und der Papa mich mit zur Baustelle nimmt, beobachte ich alles schon ganz genau. Ich habe auch noch einen großen Bruder, den Benjamin, der ganz stolz ist und fleißig mithilft. Der wartet schon sehnsüchtig darauf, dass er endlich mit mir spielen darf.
Liebe Greilingerinnen und Greilinger, Und wieder neigt sich ein ereignisreiches Jahr dem Ende zu. Der Ausgang der Bundestagswahl spiegelt die Unzufriedenheit und die Zukunftsängste der Bürger wieder und ist ein schwerer Schlag für die großen Parteien. In der Gemeindepolitik steht das Wohl der Bürger und eine sachliche und ergebnisorientierte Ar- beit an erster Stelle. Bleibt zu hoffen, daß diese Werte auch bei der neu gebildeten Regierung in Berlin Einzug halten werden. Das alte Schulgebäude von Greiling wurde im Jahre 1996 mit viel Aufwand in ein Gemeindezentrum mit Kindergarten umge- baut. In den letzten 21 Jahren haben Wind und Wetter an den Fenstern und an der Fassade schwere Spuren hinterlassen. Somit war es an der Zeit, in der Septembersitzung die erfor- derlichen Sanierungsarbeiten in Auftrag zu geben. Die Fenster, der Balkon und alle Holz- bauteile wurden abgeschliffen und drei Mal gestrichen. Zum Schutz der Fensterscheiben vor eindringendem Regenwasser wurden die Silikonfugen erneuert. An der Westfassade muss- ten Hagelschäden ausgebessert werden. Rund um das Gebäude wurde die Fassade und die Fensterumrandungen gestrichen. Jetzt erstrahlt das Greilinger Gemeindezentrum wieder in neuem Glanz. Den Handwerksbetrieben Werner Menzinger und Thomas Gerg sei herzlich für die schnelle und zuverlässige Erledigung der Arbeiten gedankt. Das Ehrenamt genießt in unserer Gemeinde einen hohen Stellenwert. Ohne ehrenamtliche Helfer wären viele Vereine, Organisationen und Veranstaltungen undenkbar. Benedikt Stein- berger war insgesamt 34 Jahre für die Soldaten- und Kriegerkameradschaft Reichersbeuern und Greiling als Kassier und Vorsitzender tätig. Nun hat er sein Amt als Vorsitzender in andere Hände übergeben. Im Namen der Gemeinde Greiling danke ich dem Schweizer Dikl ganz herzlich für sein Engagement. Ebenfalls viel Freizeit geopfert wird von den Mitgliedern des Greilinger Gartenbauvereines, der heuer sein 25-jähriges Jubiläum feiert. Mit weit über 100 Gartlerinnen und Gartlern ist dieser Verein ein großer und fester Bestandteil des Greilinger Dorflebens. Ich gratuliere dem Gartenbauverein herzlich zu seinem Jubiläum und wünsche seinen Mitgliedern weiterhin viel Freude an ihrem wunderbaren Hobby. In der Hoffnung, daß in Greiling auch weiterhin gut zusammen geholfen wird und daß wir uns nicht von negativen Strömungen beeinflussen lassen, wünsche ich Euch allen Gesundheit und einen goldenen Herbst. Gemeinsam schaffen wir Vieles… Ihr Bürgermeister Anton Margreiter Gemeinde Greiling, Schulweg 2, 83677 Greiling, Tel.-Nr. 08041/9044 Bürgermeistersprechzeiten: Montag von 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr Mittwoch von 08.00 Uhr bis 10.00 Uhr Freitag von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr 1
Inhaltsverzeichnis ..................................................................................................................................... 2 Bürgermeisterpinnwand ......................................................................................................................... 3 Protokolle .................................................................................................................................................... 5 Die Gemeinde informiert... ..................................................................................................................31 In Erinnerung an... ..................................................................................................................................39 Dorfstatistik ............................................................................................................................................44 Gemeindearchiv ......................................................................................................................................45 Kirche .........................................................................................................................................................50 Kindergarten ............................................................................................................................................60 Schule .........................................................................................................................................................65 Was wir erfahren haben .......................................................................................................................89 Seniorentreff 60 plus ............................................................................................................................94 Helferkreis Asyl ..................................................................................................................................... 101 Gartenbauverein .................................................................................................................................. 103 Tennis ...................................................................................................................................................... 105 Skiclub ......................................................................................................................................................112 Eishockey .................................................................................................................................................115 Eisstockschützen .................................................................................................................................. 121 Soldaten- und Kriegerkameradschaft ........................................................................................... 130 Bildimpressionen .................................................................................................................................. 134 WGV Quarzbichl aktuell .................................................................................................................... 136 Veranstaltungskalender ..................................................................................................................... 139 Raiffeisenbank ...................................................................................................................................... 141 Impressum + Redaktionschluss ....................................................................................................... 142 2
B Ü R G E R M E I S T E R PINNWAND Der Preis für Trinkwasser steigt Wie bereits in den letzten zwei Bürgerversamm- lungen angekündigt, wird der Preis für Trinkwas- ser für die Greilinger Haushalte ansteigen müssen. Die Preissteigerung beträgt 0,32€, d.h., von bisher 0,74€ auf 1,06€ pro m³. Seit diesem Jahr wird der Trinkwasserverbrauch nicht mehr über die Gemein- de Greiling sondern über die Gemeindewerke Rei- chersbeuern-Greiling gkU abgerechnet. Das heißt, daß sich der Preis aus der Vorausberechnung bei- der Gemeinden errechnet. Dabei werden Über- und Unterdeckungen aus den letzten vier Jahren in den Preis eingerechnet, ebenso die Vorausberechnung für die nächsten vier Jahre. Hätte die Verwaltung die Berechnung nur für Greiling angestellt, würde der künftige Wasserpreis sogar 1,22€ betragen. Mit den Erlösen für den Wasserverkauf wird das Gemeindewerk künftige Sa- nierungs- und Wartungsarbeiten für das Wassernetz bestreiten. Das gewährleistet für Greiling weiterhin die bestmögliche Wasserqualität und Versorgungssicherheit. Der Greilinger Kinderfasching braucht helfende Hände Seit vielen Jahren wird der Greilinger Kinderfasching von Monika Kronseder organisiert. Dafür möchte ich mich im Namen der Gemeinde ganz herzlich bedanken. Damit die- se Faschingsgaudi auch künftig für unsere Kinder stattfinden kann, werden dringend Helfer gesucht, die Monika Kronseder unterstützen. Bitte meldet Euch per mail unter gemeinde.greiling@t-online.de oder werft eine kurze Nachricht in den Gemeindebrief- kasten. Busaufsicht für Greilinger Kinder Seit gut zwei Jahren beaufsichtigt Josef Fichtner, der Oberger Sepp, die Greilinger Schul- kinder an der Haltestelle beim Feuerwehrhaus. Wie er mir schon oft erzählte, macht ihm diese Tätigkeit sehr viel Spaß. Nach einer Hüftoperation kann er sich vorübergehend nicht um die Kinder kümmern. Für diese Zeit hat jetzt Ria Hiergeist dankenswerterweise die Vertretung für ihn übernommen. Wir wünschen dem Sepp gute Besserung, daß er bald wieder an seine Wirkungsstätte zurückkehren kann. 3
B Ü R G E R M E I S T E R PINNWAND Erinnerung Werbetafel Leider waren die Rückmeldungen auf das Angebot eines gemeinsamen Werbeaufstellers an der westlichen Ortseinfahrt von Greiling sehr dürftig. Daher rufe ich dies noch einmal in Erinnerung. Die Tafel wird noch heuer aufgestellt. Außer den Anfertigungskosten für das Werbeschild fallen für die Gewerbebetriebe keine weiteren Kosten an, das heißt: Die Kosten für den Aufsteller trägt die Gemeinde. Kreisverbandsversammlung des Bayerischen Gemeindetages Am 27.06.2017 fand erstmals eine Kreisverbandsversammlung des Bayerischen Gemein- detages im Greilinger Gemeindesaal statt. Daran teilgenommen haben alle Landkreis- bürgermeister, Landrat Sepp Niedermaier und Mitarbeiter des Landratsamtes. Nach einer kurzen Vorstellung der Gemeinde Greiling und einer kleinen Führung durch das Gemein- dezentrum zeigten sich meine Kollegen beeindruckt von unserem schönen Sitzungssaal, vom Gemeindesaal und der wunderschönen Lage unseres Gemeindezentrums. Bürger- meistersprecher Michael Grasl aus Münsing leitete dann durch die Verbandssitzung. Da- bei ging es um Tätigkeitsberichte des Kreisjugendringes (KJR) und des Sozialraumes Süd. Ein Thema, das uns durch alle Verbandssitzungen und Bürgermeisterdienstbesprechun- gen begleitet, ist die Bewältigung der Flüchtlingsproblematik. Nachdem Michael Grasl den offiziellen Teil der Versammlung beschlossen hat, wurden alle Teilnehmer von der Gemeinde zu einem Weißwurstessen eingeladen. 4
AUS DER ARBEIT DES GEMEINDERATS Öffentliche Sitzung des Gemeinderates Greiling am 26.06.2017 Tagesordnung Öffentlicher Teil 1. Begrüßung Gremium beschlussfähig. Bürgermeister Margreiter begrüßt die anwesenden Mitglieder des Gemeinderates, Schriftführerin Frau Hering sowie Herrn Scheitterer als Vertreter der Presse und die Zu- hörer. Die Einladung zur heutigen Sitzung erfolgte form- und fristgerecht am 14.06.2017. Entschuldigt sind die Gemeinderätinnen Hoffmann, Kronseder und Petzl sowie Gemeinderat Kitterle. Die Mehrheit der Mitglieder ist anwesend, somit ist das Auf Nachfrage von Bürgermeister Margreiter, ob es Einwände zur Sitzungsnieder- schrift vom 16.05.2017 gibt, äußert Gemeinderat Rings die Bitte, seine umfangrei- chen Ausführungen im Protokoll zu ergänzen. Seiner Meinung nach waren seine Anmerkungen zum TOP Feuerwehrhaus nicht ausreichend dokumentiert. Der Vorsit- zende sichert zu, die von Gemeinderat Rings in Schriftfrom vorgelegten Ausführun- gen als Anlage zum Protokoll aufzunehmen. 2. Genehmigung der Sitzungsniederschrift vom 16.05.2017 Begründung von Sascha Rings zur Entscheidung Tagesordnungspunkt 3 der Ge- meinderatssitzung vom 16.5.2017 (Neubau eines Feuerwehrhauses - Grundsatzbe- schluss, Fl.Nr. 925, 83677 Greiling, Antragsteller: Gemeinde Greiling) Liebe Kollegen, nach einem halben Jahr Konzeption wird heute erstmalig über die Gerätehausplanung gesprochen. Streitpunkt war hier hauptsächlich die Unterkellerung des Hauses, die u.a. Seitens des Bürgermeisters als zu teuer und als den Bürgern nicht vermittelbar abge- lehnt wird. Die Gemeinde hat mit Rücklagen in Höhe von 3 Mio. € ein hervorragendes ﬁnanzielles Polster, für welches aktuell sogar Strafzinsen anfallen. Fremdkapital ist zum aktuellen Zeitpunkt nahezu kostenfrei aufzunehmen und die Gemeinde ist aktuell schuldenfrei. Diese Grundlagen könnten sich kaum besser gestalten, um ein solches Projekt die den Neubau des FW-Hauses anzugehen. Angesichts dieser Situation halte ich es für absolut nicht vermittelbar, dass nun dieses ﬁnanzielle Polster ohne Not und in bester Ausgangslage an andere Kommunen ver- schleudert werden soll, anstatt hier vor Ort Werte für die eigenen Bürger zu schaffen und in eine vernünftige örtliche Infrastruktur zu investieren. Da frage ich mich, wie lässt sich eine Abhängigkeit mit der Stadt Bad Tölz mit dem Ziel vereinbaren, den örtlichen 5
AUS DER ARBEIT DES GEMEINDERATS Charakter und die Eigenständigkeit des Dorfes zu wahren? ------------------------------------------------------------------------------------- Ich persönlich sehe einen Neubau als einen öffentlichen Bau und nicht als reines Feu- erwehrhaus. Den Luxus, ein öffentliches Gebäude dieser Größenordnung mit nur einem einzigen Verwendungszweck zu errichten, halte ich für nicht zu verantworten. Bei dieser Preiskategorie MUSS ein Spielraum für zukünftige Herausforderungen und zumindest die Möglichkeit einer Mehrfachnutzung inbegriffen sein! Denn: Dass die Feuerwehr weiter wächst, erscheint zum gegenwärtigen Zeitpunkt sicherlich unwahrscheinlich. Doch unbestritten ist, dass die Gemeinde weiter wächst (Statistik, Ent- wicklung Flugplatz) und damit wird auch das Aufgabengebiet sowie der Platzbedarf der Gemeinde weiter anwachsen. Wie will man in Zukunft darauf reagieren? Wie lange hat die Gemeinde verzweifelt nach einem Baugrund für das Feuerwehrhaus gesucht, bevor uns der Bürgermeister dankenswerter Weise ein Grundstück verkauft hat? Und selbst dann konnte die Gemeinde noch nicht einmal genug eigene Flächen als Ausgleichsﬂä- che ausweisen!! Ein Keller verschafft uns zumindest etwas Spielraum bei neuen Heraus- forderungen und bietet uns Flexibilität bei der Nutzung des Gebäudes. Und wie schnell neue Aufgaben auf eine Gemeinde zukommen können, haben uns die letzten Jahre gezeigt: Wer hätte vor 6 Jahren gedacht, das eine Kinderkrippe verpﬂich- tend für die Gemeinde wird? Und schon bei der Krippe gab es äußerst hitzige Diskussionen um eine Unterkellerung, bei der man sich nach langem Hin und Her schließlich für eine Teilunterkellerung ge- einigt hatte. Und dieser Keller ist heute VOLL bis unter den Rand! Daneben wird auch dieses Gebäude für anderweitige Zwecke genutzt, so ﬁnden beispielsweise regelmäßig Yoga-Abende darin statt. Vor diesem Hintergrund ist eine konsequente Ablehnung einer Unterkellerung des Neu- baus für mich absolut nicht nachvollziehbar. Wir haben hier eine historisch einmalige Chance, Greiling eigenständig und aus eigenen Mitteln ein großes Stück nach vorne zu bringen, wenn man sich endlich von der Silobetrachtung löst. Die bestmögliche Ausgangslage für die Gemeinde Greiling und die günstigen äußeren Einﬂüsse lassen nur einen Schluss zu, nämlich diese große Chance zu nutzen und daher stimme ich für [Variante 2 m. Keller]. Diese Chance verstreichen zu lassen halte ich für einen schweren Fehler. Vielen Dank. Sascha Rings Weitere Einwände gibt es nicht, das Protokoll ist somit genehmigt. 6
AUS DER ARBEIT DES GEMEINDERATS 3. Ortsgestaltungssatzung - Vorstellung des Planers Herr Hartl Der Vorsitzende begrüßt Herrn Dr.-Ing. Johann Hartl und bittet ihn um seine Ausfüh- rungen. Herr Dr. Hartl stellt sich und sein Büro kurz vor und zeigt anschließend an- hand einer Präsentation die Grundlagen für eine Ortsgestaltungssatzung auf. Dabei geht er näher auf die „Ausreißer“ trotz der bestehenden Satzung ein, erläutert die mögliche Einteilung in Satzungsbereiche und gibt einen Ausblick auf das weitere mög- liche Vorgehen einschließlich Zeitplan. Wichtig aus seiner Sicht ist die Trennung von Stellplatz- und Ortsgestaltungssatzung. Der Bürgermister bittet die anschließende Diskussion über die Anzahl der Stellplätze, Garagendächer und Quergiebel in der Detailplanung zu führen. Heute geht es lediglich darum, den möglichen Planer kennenzulernen. Der Vorsitzende bedankt sich bei Herrn Dr. Hartl für seine Ausführungen und verab- schiedet ihn. 4. Neubau eines Einfamilienhauses mit Garage, Fl.Nr. 161/2, 83677 Greiling Antragsteller: Frau Reichart und Herr Haslinger Auf Grundlage der Vorgaben des Bauausschusses wurde die Planung noch einmal überarbeitet. Die Holzverschalung wurde entfernt; der Quergiebel schließt nun mit der Außen- wand ab. Im EG wird ein 1,50m tiefer Erker errichtet, der durch den Balkon des Quer- giebels überdeckt wird. Die Vorgaben der Einbeziehungssatzung und der Ortsgestaltungssatzung werden eingehalten. Die Abstandsflächen werden eingehalten, es werden ausreichend Stell- plätze nachgewiesen. Die Unterschriften der Nachbarn liegen vollständig vor. Auf Nachfrage von Gemeinderat Rings bestätigt der Vorsitzende, dass das langgezo- gene Fenster als Treppenhausbelichtung der Ortsgestaltungssatzung entspricht. Beschluss: Der Gemeinderat stimmt der Errichtung eines Einfamilienhauses mit Garage und den dafür nötigen Abweichungen von der Ortsgestaltungssatzung zu und erteilt der vor- liegenden Planung das Einvernehmen. Wasser und Kanal sind nach Satzung zu be- rechnen. Der Entwässerungsplan ist vor Baubeginn nachzureichen. Bei der Ausführung der Entwässerungseinrichtungen ist auf die Entwässerungssat- zung zu achten (Prüfprotokoll !). Die Planung ist zur Genehmigung an das Landratsamt Bad Tölz – Wolfratshausen weiterzuleiten. Abstimmungsergebnis 9 : 0 7
AUS DER ARBEIT DES GEMEINDERATS Die Vorgaben der Ortsgestaltungssatzung werden eingehalten. Die Abstandsflächen werden eingehalten, es werden ausreichend Stellplätze nachge- Antragsteller: Gemeinde Greiling Das Bauvorhaben befindet sich im Bereich des Bebauungsplanes Nr. 12 „Feuerwehr- haus“. Die Festsetzung 4 „Baugrenze“ wird durch den Balkon im Süden überschritten. 5. Neubau eines Feuerwehrhauses, Fl.Nr. 925, 83677 Greiling Hierfür wird eine Befreiung vom Bebauungsplan beantragt. wiesen. Gemeinderat Rings bittet um Auskunft, weshalb entgegen der ursprünglichen Pla- nung nun über dem Stüberl eine Decke vorgesehen ist. Gemeinderat Kastenmüller weist daraufhin, dass dies so besprochen wurde. Nur mit Deckenabschluss des Stü- berls ist die Anbringung des gewünschten Raumteilers möglich. Ferner möchte Ge- meinderat Rings wissen, ob die Lagerbühne nun optional oder fix geplant ist. Der Bürgermeister bestätigt, dass der Hängeboden fester Bestandteil der Planung ist. Die Unterschriften der Nachbarn werden nachgereicht. Beschluss: Der Gemeinderat stimmt dem Neubau eines Feuerwehrhauses und der dafür nötigen Befreiung vom Bebauungsplan zu und erteilt der vorliegenden Planung das Einver- nehmen. Die Unterschriften der Nachbarn sind nachzureichen. Wasser und Kanal sind nach Satzung zu berechnen. weiterzuleiten. Der Entwässerungsplan ist vor Baubeginn nachzureichen. Die Planung ist zur Genehmigung an das Landratsamt Bad Tölz – Wolfratshausen Abstimmungsergebnis 9 : 0 6. Antrag auf Verlängerung des Vorbescheids zum Neubau eines Doppelhauses und eines 2-Familienhauses mit Garage, Fl.Nr. 66/3, 83677 Greiling Antragsteller: Familie Margreiter Aufgrund persönlicher Beteiligung von Bürgermeister Margreiter übernimmt der 2. Bürgermeister, Herr Kastenmüller, den Vorsitz für die nächsten beiden Tagesordungs- punkte. Das Bauvorhaben befindet sich nicht im Bereich eines Bebauungsplanes. Im Flächen- nutzungsplan ist das Gebiet als „Allgemeines Wohngebiet“ dargestellt. Es besteht Baurecht nach §34 Baugesetzbuch. Im Jahr 2014 wurde vom Landratsamt die Genehmigung für o.g. Bauvorhaben erteilt. Nachdem die Baugenehmigung im Juli 2017 ausläuft, liegt nun ein Antrag auf Ver- längerung des Vorbescheides vor. 8
AUS DER ARBEIT DES GEMEINDERATS Beschluss: Der Gemeinderat stimmt der Verlängerung des Vorbescheides zum Neubau eines Doppelhauses und eines Zweifamilienhauses mit Garage zu. Die Planung ist zur Genehmigung an das Landratsamt Bad Tölz – Wolfratshausen weiterzuleiten. Abstimmungsergebnis 8 : 0 Bürgermeister Margreiter hat aufgrund persönlicher Beteiligung weder an der Bera- tung noch an der Abstimmung teilgenommen. 7. Antrag auf Verlängerung des Vorbescheids zum Neubau eines Doppelhauses mit PKW-Stellplätzen, Fl.Nr. 66, 83677 Greiling Antragsteller: Herr Johann Margreiter Das Bauvorhaben befindet sich nicht im Bereich eines Bebauungsplanes. Im Flächen- nutzungsplan ist das Gebiet als „Allgemeines Wohngebiet“ dargestellt. Es besteht Baurecht nach §34 Baugesetzbuch. Im Jahr 2004 wurde vom Landratsamt die Genehmigung für o.g. Bauvorhaben erteilt. Die Baugenehmigung wurde bereits fünfmal verlängert. Nachdem die Baugenehmi- gung im Juli 2017 ausläuft, liegt ein erneuter Antrag auf Verlängerung des Vorbe- scheides vor. Beschluss: Der Gemeinderat stimmt der Verlängerung des Vorbescheides zum Neubau eines Doppelhauses mit PKW-Stellplätzen zu. Die Planung ist zur Genehmigung an das Landratsamt Bad Tölz – Wolfratshausen weiterzuleiten. Abstimmungsergebnis 8 : 0 Bürgermeister Margreiter hat aufgrund persönlicher Beteiligung weder an der Bera- tung, noch an der Abstimmung teilgenommen. 8. Abstufung der Gemeindeverbindungsstraße nach Gaißach, Fl.-Nr. 234, Gemeinde und Gemarkung Gaißach durch die Gemeinde Gaißach Der Gemeinderat Greiling hat in seiner Sitzung am 21.02.2017 folgenden Beschluss gefasst: Der Gemeinderat Greiling begrüßt die Aussetzung des Gaißacher Beschlusses zur Ab- stufung der Gemeindeverbindungsstraße zum öffentlichen Feld- und Waldweg durch Bürgermeister Fadinger. In einem interkommunalen Ausschuss soll unter Zuziehung der Straßenaufsichtsbehörde (LRA) eine für beide Gemeinden verträgliche Lösung erarbeitet werden, die bei einer Umsetzung des Abstufungs-Beschlusses in Kraft tre- 9
AUS DER ARBEIT DES GEMEINDERATS ten soll. Sollte es zu keiner Einigung kommen, behält sich die Gemeinde Greiling vor, den Klageweg zu beschreiten. Zwischenzeitlich haben der Gaißacher Bauausschuss und der Greilinger Straßen- und Wegeausschuss sowie Herr Fischhaber vom Landratsamt Bad Tölz-Wolfrats- hausen in zwei Sitzungen das weitere Vorgehen beraten. Das einvernehmliche Ergeb- nis daraus wurde am 30.05.2017 in der Gaißacher Gemeinderatssitzung beschlossen. Der Beschluss wird jedoch erst vollzogen, wenn die Zustimmung aus Greiling vorliegt. Da die von Seiten des Greilinger Straßen- und Wegeausschusses geforderten Punkte erfüllt werden, kann der Abstufung zugestimmt und von einer Klage abgesehen wer- den. Gemeinderat Huber gibt zu bedenken, dass mit der Greilinger Gemeindeverbin- dungsstraße (GVS) zukünftig nur noch der Gemeindeteil Reut direkt angebunden ist. Die Gemeindeteile Lohwiesen und Attenloh müssen die Feldwege, die von der GVS zu ihren Anwesen führen, selbst unterhalten. Hier sollte über einen finanziellen Aus- gleich nachgedacht werden. Frau Hering sichert zu, zur nächsten Gemeinderatssit- zung einen entsprechenden Vorschlag auszuarbeiten. Beschluss: Der Gemeinderat Greiling nimmt die Abstufung der GVS Gaißach-Greiling zum öf- fentlichen Feld- und Waldweg auf Gaißacher Flur zur Kenntnis. Von einer Klage ge- gen die Abstufung wird abgesehen. Voraussetzung dafür ist die Umsetzung der im Gemeinderat Gaißach am 30.05.2017 beschlossenen Maßnahmen: Die Verwaltung wird beauftragt, zum gegebenen Zeitpunkt das Straßenbauamt zu informieren, dass die Gemeindeverbindungsstraße auf Gaißacher Seite zum öffentli- chen Feld- und Waldweg abgestuft wurde und dies auch im Planfeststellungsverfah- ren Nordspange zu berücksichtigen ist, bzw. dass die Straße nicht mehr für das Ver- kehrskonzept der Nordspange berücksichtigt werden kann. Eine Durchgängigkeit ist nicht mehr gegeben. Durch die GVS werden nur noch die Greilinger Ortsteile Lohwiesen, Attenloh und Reut erschlossen. Es besteht Einverständnis, dass die Gemeinde Gaißach im Rahmen der Abstufung der Gemeindeverbindungsstraße Greiling – Gaißach Dorf die Kosten für die notwen- dige Beschilderung (auch auf Greilinger Flur) und eine evt. Straßenabsperrung (tech- nische Anlagen) trägt. Es wird zudem beschlossen, dass das Schreiben an das Straßenbauamt von den Bür- germeistern der Gemeinden Greiling und Gaißach gemeinsam zu unterzeichnen ist. Abstimmungsergebnis: 9 : 0 10
AUS DER ARBEIT DES GEMEINDERATS Auf beiliegendes Protokoll wird verwiesen. Aus der Diskussion werden weitere Argumente für die Geschwindigkeitsbeschrän- kung vorgebracht, die in den Beschluss aufgenommen werden. 9. Geschwindigkeitsbeschränkungen an der Ötzstraße; weiteres Vorgehen Gemeinderat Bichlmair regt an, für das Aufstellen der zusätzlichen Schilder einen Ortstermin mit den Grundstückseigentümern zu machen. Dabei sollte auch geklärt werden, inwieweit der Bewuchs entlang der Straße reduziert werden kann. Beschluss: Der Gemeinderat Greiling spricht sich ausdrücklich für die Beschilderung der Ötzstra- ße gemäß dem Beschilderungsplan des Zweckverbandes Kommnunale Verkehrssi- cherheit im Oberland aus. Im Hinblick auf die in Folge genannten Punkte ist aus Sicht des Gemeinderates Grei- ling die Reduzierung der Durchfahrtsgeschwindigkeit auf 30 km/h erforderlich: - - - - - Abstimmungsergebnis: 9 : 0 Die Ötzstraße wird häufig von Fußgängern, Radfahrern und jungen Familien mit Kinderwägen benutzt. Ein Fußgänger- und Radweg fehlt aufgrund Platzmangels und fehlender Erwei- terungsmöglichkeiten. Die Ötzstraße ist die einzige Zufahrt zum Naherholungsgebiet Ötz und Greilin- ger bzw. Gaißacher Filzen. Die Ötzstraße ist in Teilbereichen sehr unübersichtlich. Der Ausbauzustand der Ötzstraße ist schlecht. Bei Starkregen kommt es zu Überflutungen der Straße. 10. Nordumfahrung Bad Tölz B472: Protokolle zu den Erörterungsterminen Der Vorsitzende verweist auf die beiliegenden Protokolle und informiert nochmals kurz über die Erörterungstermine. Demnach wurde auf die Belange der Gemeinde Greiling gar nicht oder nur peripher eingegangen. Als einzig positives Argument gilt festzuhalten, dass Gemeinderat Strobl in seiner Existenz als Landwirt nicht mehr gefährdet ist. Seine Grundstücke werden nicht mehr als Ausgleichsflächen vorgese- hen. Die Suche nach einem Ingenieurbüro, das das Gutachten zum Immissionsschutz ge- genprüft, gestaltet sich weiterhin schwierig. Im Bereich der Oberflächenentwässe- rung hat das Büro WipflerPlan zugesagt, die Prüfung des Gutachtens vorzunehmen. Gemeinderat Huber merkt an, dass das Auftreten des Straßenbauamtes beim Erörte- rungstermin nicht sehr souverän war. Die anwesenden Vertreter der Regierung von Obb. waren des Öfteren erstaunt über das Vorgehen des Straßenbauamtes. Der Bürgermeister weist darauf hin, dass die Gemeinde innerhalb von zwei Monaten Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss einreichen kann, sollte die Regierung von Obb. diesen trotz der Einwände fassen. Kenntnisnahme 11
AUS DER ARBEIT DES GEMEINDERATS 11. Energiecoaching - Abschlussbericht Im Rahmen eines Projektes der Regierung von Oberbayern hat die Firma Coplan AG für die Gemeinden der VG ein Energiecoaching durchgeführt. Der Abschlussbericht und die Urkunde wurden der Gemeinde überreicht. Der Bericht für Greiling liegt als Anlage zur Vorlage bei. Der Bürgermeister betont, dass diese Maßnahme staatlich gefördert war und der Ge- meinde keine Kosten entstanden sind. Als Ergebnis bleibt festzuhalten, dass der Be- richt durchaus interessant ist, jedoch keine neuen Erkenntnisse gebracht hat. Kenntnisnahme Der Bürgermeister gibt bekannt, dass der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung be- schlossen hat, sich an der Erweiterung der Urnenstelenanlage am Friedhof in Rei- chersbeuern zu beteilingen. Der Betrag beläuft sich auf 5.544,75 €. 12. Verschiedenes / Bekanntgaben • Beteiligung an der Urnenstelenanlage in Reichersbeuern • Neuer Sandkasten am öffentlichen Spielplatz Das Team des Kindersachenmarktes Greiling hat der Gemeinde einen Betrag in Höhe von 1.000,- € für den örtlichen Spielplatz gespendet. Es wurde ein neuer Sandkasten mit Abdeckung angeschafft. Die Restkosten in Höhe von ca. 1.600,- € trägt die Ge- meinde. • Ortsfaltplan Greiling wird in einem Schaukasten am Gemeindehaus Sachsenkamer Straße 2 angebracht. • Dorfturnier Eisstockschützen Ab sofort gibt es einen neuen Ortsfaltplan für die Gemeinde Greiling. Dieser wird mit dem nächsten Dorfboten an alle Haushalte verteilt. Durch die Werbung der ansässi- gen Betriebe entstanden der Gemeinde keine Kosten. Zudem erhält die Gemeinde kostenfrei eine Ausfertigung des Planes in der Größe 180 cm x 120 cm. Dieser Plan Die Eisstockschützen laden den Gemeinderat ein, als Mannschaft am Dorftunier teil- zunehmen. Da bereits verschiedene Gemeinderäte in anderen Mannschaften verplant sind, wird davon abgesehen, eine eigene Gemeinderatsmannschaft zu stellen. Nichtöffentlicher Teil Sitzungsende 21:58 Uhr 12
AUS DER ARBEIT DES GEMEINDERATS Öffentliche Sitzung des Gemeinderates Greiling am 11.07.2017 Tagesordnung Öffentlicher Teil 1. Begrüßung Bürgermeister Margreiter begrüßt die anwesenden Mitglieder des Gemeinderates, Kämmerin Frau Jorczik, Schriftführerin Frau Hering sowie Herrn Platschek als Vertre- ter der Presse und die Zuhörer. Die Einladung zur heutigen Sitzung erfolgte form- und fristgerecht am 05.07.2017. Entschuldigt sind Gemeinderat Huber und Gemein- derätin Hoffmann. Die Mehrheit der Mitglieder ist anwesend, somit ist das Gremium beschlussfähig. 2. Genehmigung der Sitzungsniederschrift vom 20.06.2017 Von Seiten des Gemeinderates gibt es keine Einwände zur Sitzungsniederschrift vom 20.06.2017. Die Niederschrift ist somit genehmigt. 3. Ortsgestaltungssatzung - Vorstellung des Planers Herr Beham Zu diesem Tagesordnungspunkt begrüßt der Vorsitzende die Herren Robert und Se- bastian Beham. Vorab verweist Bürgermeister Margreiter auf die bereits bestehende Ortsgestaltungs- satzung. Die Erfahrungswerte aus den vergangenen Jahren haben gezeigt, dass zu viele Abweichungen von der Satzung notwendig waren. Nun soll die Satzung ver- schlankt und rechtssicher aufgestellt werden. Zudem soll eine Stellplatzsatzung er- arbeitet werden. Er bittet Herrn Beham sen. zu erläutern, welche Vorstellungen das Planungsbüro Beham dazu hat und wie das Büro diesen Prozess begleiten würde. Herr Beham bedankt sich für die Möglichkeit, sich und sein Büro heute vorstellen zu dürfen. Da bei einer möglichen Zusammenarbeit das Projekt schwerpunktmäßig von seinem Sohn betreut werden würde, übergibt er an Herrn Sebastian Beham. Dieser stellt sich und seinen beruflichen Werdegang kurz vor und erläutert anschlie- ßend anhand einer Präsentation das mögliche Vorgehen. Dabei ist es Herrn Beham jun. wichtig, das Bewusstsein des Gemeinderats für die bestehende Baukultur zu schärfen, jedoch auch den Blick auf die zeitgemäßen Ansprüche (neue Technologien) zu lenken. Es gilt, das vorhandene Ortsbild unter Berücksichtigung aktueller Pla- nungswünsche der Bauwerber zu wahren. Als weiteres Vorgehen schlägt Herr Beham zuerst die Begehung des gesamtes Ortes durch den Gemeinderat vor. Anschließend sollten in einem gemeinsamen Workshop mit den Bürgerinnen und Bürgern deren Bedürfnisse und Vorstellung eruiert werden. 13
AUS DER ARBEIT DES GEMEINDERATS Danach kann die Ausarbeitung der Ortsgetaltungs- sowie der Stellplatzsatzung er- folgen. Der Erste Bürgermeister bedankt sich bei den Herren Beham für ihre Ausführungen und verabschiedet sie. 4. Tektur zur Umwandlung eines Einfamilienhauses in ein Zweifamilienhaus mit Au- ßentreppe, Anbau eines Quergiebels und Errichtung einer Doppelgarage; hier: Änderung der Lage und Firstrichtung der Doppelgarage, Fl.Nr. 118/4, 83677 Greiling Antragsteller: Herr Hofstetter Das Bauvorhaben befindet sich nicht im Bereich eines Bebauungsplanes. Im Flächen- nutzungsplan ist das Gebiet als „WA“ (Wohngebiet allgemein) dargestellt. Es besteht Baurecht nach § 34 Baugesetzbuch. Herr Hofstetter möchte – anders als im Plan, der im Juli 2016 genehmigt wurde – die Garage etwas nach Norden verschieben und den First der Garage drehen. Die Unterschriften der Nachbarn liegen bisher nicht vor. Die Nachfrage von Gemeinderat Strobl, ob der Abstand vor der Garage zum Eigen- tümerweg ausreichend ist, kann in der Sitzung nicht abschließend beantwortet wer- den. Aufgrund dessen und den zudem fehlenden Unterschriften der Nachbarn soll der Antrag zurückgestellt werden. Beschluss: Der Gemeinderat stellt den Antrag von Herrn Hofstetter zurück. Von der Ver- waltung soll geprüft werden, ob der Abstand zwischen Garage und Eigentümerweg ausreichend ist. Einem Parken auf dem Eigentümerweg wird nicht zugestimmt. Die Unterschriften der Nachbarn sollen bis zur nächsten Sitzung vorgelegt werden. Abstimmungsergebnis: 9 : 2 5. Anfrage aus der Bürgerversammlung: Immissionsschutzmaßnahmen gegen Straßenlärm In der Bügerversammlung wurde von Herrn Ströter moniert, dass die Gemeinde Grei- ling zu wenig für die Einhaltung der Lärmschutzbestimmungen unternimmt und in diesem Zusammenhang auf den Lärmaktionsplan der Stadt Penzberg verwiesen. Aus der Sicht von Herrn Ströter sind die Geschwindigkeitsmessungen in der Sachsen- kamer Straße sowie in der Tölzer- und Tegernseer Straße, die vom Zweckverband für kommunale Verkehrssicherheit für die Gemeinde Greiling durchgeführt werden, nicht ausreichend. Der ersten Stufe der Lärmaktionsplanung liegt eine Lärmkartierung von Hauptver- kehrsstraßen mit über 6 Mio. Kfz/jährl. zu Grunde. Diese Kartierung wurde 2007 durch das Bayerische Landesamt für Umwelt durchgeführt. In einer zweiten Stufe 14
AUS DER ARBEIT DES GEMEINDERATS soll eine strategische Lärmkartierung erstellt werden für: • alle Ballungsräume mit mehr als 100.000 Einwohnern • alle Hauptverkehrsstraßen mit einer Verkehrsbelastung von mehr als 3 Mio. Kfz/Jahr • alle Haupteisenbahnstrecken mit einer Streckenbelastung von mehr als 30.000 Zü- (umgerechnet 8.200 Kfz/Tag) gen/Jahr (umgerechnet 82 Züge/Tag) Sowohl bei der ersten als auch bei der zweiten Stufe der Lärmkartierung erreicht die Gemeinde Greiling nicht die genannten Werte. Die Erstellung eines Lärmaktionspla- nes erscheint demnach unverhältnismäßig. erreichen: Z. B. Verkehrsberuhigungsmaßnahmen Größere Städte/Gemeinden können durch verschiedene Maßnahmen Lärmminderung • Verstetigung des Verkehrsflusses: • Geschwindigkeitsbegrenzungen: Tempo-30-Zonen • Überholverbote … - grüne Welle bei 40 km/h, - Kreisverkehr statt Ampelschaltung, - Optimierung Ampelschaltung, - Rechtsabbiegespuren, - Rechtsabbiegepfeile an Ampeln, - Zuflussdosierung zur Hauptstraße mittels Pförtnerampeln Dies ist nur ein Auszug von möglichen Maßnahmen zur Lärmminderung. Es ist jedoch offensichtlich, dass es schwierig wird, die meisten Maßnahmen auf eine kleine Ge- meinde anzuwenden, die bereits durch eine Umgehungsstraße entlastet ist, auf den eigenen Ortsstraßen im Bereich der Dorfmitte Geschwindigkeitsbegrenzungen ange- ordnet hat und über keinerlei Ampelverkehr verfügt. Fakt ist, dass Ortsstraßen für den allgemeinen Verkehr zur Verfügung stehen müssen. In der Regel werden die Ortstraßen der Gemeinde Greiling von den ansässigen Bür- gerinnen und Bürgern genutzt, da der Durchgangsverkehr über die B 472 geleitet wird. Ursächlich für eine erhöhte Lärmbelastung ist vermutlich der Schleichverkehr auf- grund von Staubildung auf der B 472 Richtung Bad Tölz. Dies ist jedoch bisher nicht nachweislich dokumentiert. In der anschließenden Diskussion einigt sich der Gemeinderat darauf, dass ein Lär- maktionsplan für Greiling zu überdimensioniert erscheint. Dennoch soll geprüft wer- 15
AUS DER ARBEIT DES GEMEINDERATS den, ob in sämtlichen Wohngebieten 30er-Zonen eingerichtet werden können. Zu- dem soll im Sonnental eine Verkehrsmessung anhand von Topo-Boxen durchgeführt werden. Beschluss: Die Gemeinde Greiling sieht von der Erstellung eines Lärmaktionsplanes ab. Die Ver- waltung wird beauftragt zu prüfen, ob in sämtlichen Wohngebieten in Greiling eine Tempo-30-Zone ausgewiesen werden kann. Im Sonnental ist eine Verkehrsmessung anhand von Topo-Boxen zu veranlassen. Abstimmungsergebnis: 11 : 0 6. Haushaltsplan und Haushaltssatzung der Gemeinde Greiling 2017 und Wirtschaftsplan Gemeindewerke 2017 Der Vorsitzende weist darauf hin, dass es künftig Änderungen bei den Haushaltspla- nungen der Gemeinde Greiling geben wird. Alle Kosten für Bauhof, Wasser- und Abwasserversorgung werden ab dem Jahr 2017 über das Gemeindewerk Reichersbeu- ern-Greiling gKU abgerechnet. Der Haushalt des gKU wird von den Gemeinden Rei- chersbeuern und Greiling gespeist. Im Anschluss daran bittet er die Kämmerin, Frau Jorczik, um ihre Ausführungen. Frau Jorczik bittet um Zustimmung, die Verfügungsmittel des Bürgermeisters von 750,- auf 800,- € zu erhöhen. Abstimmungsergebnis: 10 : 0 (Abstimmung erfolgte ohne Bürgermeister Margreiter) Der Posten 65 200 (Fernsprechgebühren) erscheint dem Gemeinderat zu hoch. Die Verwaltung wird beauftragt, dies zu überprüfen. Bürgermeister Margreiter bittet um Bewilligung von 1.500,- € für die Anschaffung von neuen Hundetoilletten. Diese sind bereits beauftragt, dennoch sollte der Ge- meinderat hierzu seine Zustimmung erteilen. Abstimmungsergebnis: 11 : 0 Frau Jorczik verweist abschließend auf zwei weitere Anschaffungen im Vermögens- haushalt. Zum einen wurde bereits eine neue Akustikanlage für den Gemeindesaal angeschafft, zum anderen ist der Kauf einer verglasten Anschlagtafel für den neuen großformatigen Ortsplan geplant. Haushaltssatzung der Gemeinde Greiling (Landkreis Bad Tölz – Wolfratshausen) für das Haushaltsjahr 2017 Auf Grund des Art. 63 ff. der Gemeindeordnung erläßt die Gemeinde Greiling folgende Haushaltssatzung: 16
AUS DER ARBEIT DES GEMEINDERATS §1 Der als Anlage beigefügte Haushaltsplan für das Haushaltsjahr 2017 wird hiermit festgesetzt; er schließt im Verwaltungshaushalt in den Einnahmen und Ausgaben mit und im Vermögenshaushalt in den Einnahmen und Ausgaben mit ab. 2.245.700 € 1.347.100 € §2 Kreditaufnahmen für Investitionen und Investitionsförderungsmaßnahmen sind nicht vorgesehen. §3 Verpflichtungsermächtigungen im Vermögenshaushalt werden nicht festgesetzt. §4 Die Steuersätze (Hebesätze) für nachstehende Gemeindesteuern werden wie folgt festgesetzt: 1. Grundsteuer a) für die land- und forstwirtschaftlichen Betriebe (A) b) für die Grundstücke (B) 310 v. H. 310 v. H. 2. Gewerbesteuer 310 v. H. §5 Der Höchstbetrag der Kassenkredite zur rechtzeitigen Leistung von Ausgaben nach dem Haushaltsplan wird auf 200 000,- € festgesetzt. §6 Diese Haushaltssatzung tritt mit dem 1. Januar 2017 in Kraft. Gemeindewerke Reichersbeuern – Greiling gKU Der Verwaltungsrat der Gemeindewerke hat während seiner Sitzung am 14.06.2017 den beiliegenden Wirtschaftsplan beschlossen. Aus dem Wirtschaftsplan resultiert ein Kreditbedarf des Kommunalunternehmens von insgesamt 980.400 €. Dieser setzt sich aus kurzfristigen Liquiditätskrediten und langfristigen Investitionskrediten zu- sammen. Es wird vorgeschlagen, diese Kredite nicht über den Geldmarkt zu realisie- ren, sondern durch die beiden Gemeinden im Verhältnis 60 zu 40 zu gewähren. So- weit die Kredite für Maßnahmen im Bereich Wasser oder Kanal erforderlich sind, werden hier Zinsen berechnet, da diese auch bei der Gebührenkalkulation eingerech- net werden. Der Anteil für die Gemeinde Greiling ist im Beschluss aufgeführt. 17
AUS DER ARBEIT DES GEMEINDERATS Beschlüsse: Beschluss 1: Der Gemeinderat beschließt, die nachstehende Haushaltssatzung für 2017 zu erlas- sen und stimmt dem Haushaltsplan mit seinen Anlagen zu. Abstimmungsergebnis: 11 : 0 Beschluss 2: Der Gemeinderat beschließt, mehrere Kredite an das Kummunalunternehmen gKU in Höhe von insgesamt 381.000 € zu vergeben. Für einen Teilbetrag in Höhe von 142.000 € erfolgt der Kredit zinslos. Abstimmungsergebnis 11 : 0 Beschluss 3: Der Gemeinderat stimmt dem Wirtschaftsplan der Gemeindewerke Reichersbeuern – Greiling gKU für das Jahr 2017 in der vorliegenden Form zu. Abstimmungsergebnis 11 : 0 7. Vorlage der Jahresrechnung 2016 Die Jahresrechnung 2016 wurde erstellt und dem Gemeinderat vorgelegt. Die wich- tigsten Punkte werden von der Kämmerin während der Haushaltsberatung 2017 mit erläutert. Im Jahr 2016 waren im Verwaltungshaushalt Soll-Einnahmen und -Ausgaben in Höhe von 2.292.151,56 € und im Vermögenshaushalt Einnahmen und Ausgaben mit 463.390,07 € zu verzeichnen. Am Jahresende verblieb ein Überschuss im Verwaltungshaushalt mit 314.632,32 €, der dem Vermögenshaushalt zugeführt wurde. Die Allgemeine Rücklage betrug am Jahresende Die Rücklage auf dem gesperrten Sparbuch betrug Die Sonderrücklage betrug 2.895.692,39 €. 20.761,70 €. 213.529,31 €. Reste wurden im Verwaltungs- und Vermögenshaushalt insgesamt 251.767,32 € fest- gestellt, die ins Folgejahr übertragen wurden. Der Schuldenstand betrug zum 31.12.2016 Der Bürgermeister bedankt sich bei Frau Jorczik für die gute und wertvolle Zusam- 194.060,00 €. menarbeit. Beschluss: Der Gemeinderat hat von der Jahresrechnung 2016 Kenntnis genommen. Sie wird an den Rechnungsprüfungsausschuss zur örtlichen Prüfung verwiesen. 18
AUS DER ARBEIT DES GEMEINDERATS 8. Abstufung der Gemeindeverbindungsstraße (GVS) Gaißach-Greiling im Bereich Gaißacher Flur; Zuschuss für Unterhalt der Wege Nr. 23 und 18 (Attenloh und Lohwiesen) In der Sitzung am 20.06.2017 hat der Gemeinderat sein Einvernehmen für die Abstu- fung der Gemeindeverbindungsstraße (GVS) Gaißach-Greiling betreffend Gaißacher Flur zu einem Feld- und Waldweg erteilt. Das verbleibende Teilstück auf Greilinger Flur bleibt weiterhin als GVS gewidmet, da es die Ortsteile Reut, Attenloh und Loh- wiesen anbindet. Der Gemeindeteil Reut liegt direkt an der GVS, die Anwohner der Ortsteile Attenloh und Lohwiesen müssen die Feldwege, die von der GVS zu ihren Anwesen abzweigen, selbst unterhalten. Gemeinderat Huber hat in der o. g. Sitzung vorgeschlagen, hierfür einen finanziellen Ausgleich zu schaffen. Für den Wegeunterhalt stellt die Jagdgenossenschaft das Material sowie einen Grä- der zur Verfügung. Für die selbst einzubringenden Maschinen wird eine Entschädi- gung nach Kostenverzeichnis des Maschinenrings bewilligt. Dies wäre bei einem Ein- satz von maximal 5 Stunden/Jahr. ein Betrag in Höhe von 225,- €. Beschluss: Für den Unterhalt des Weges Nr. 23 wird den Anwohnern des Ortsteils Attenloh (Brandhofer/Huber) ein Zuschuss in Höhe von 225,- €/Jahr gewährt. Für den Unter- halt des Weges Nr. 18 wird den Anwohnern des Ortsteils Lohwiesen (Forster) ebenfalls ein Zuschuss in Höhe von 225,- €/Jahr bewilligt. Abstimmungsergebnis 11 : 0 9. Spendenanträge 9.1.Almwirtschaftlicher Verein Oberbayern Auf beiliegendes Schreiben wird verwiesen. Beschluss: Dem Almwirtschaftlichen Verein Oberbayern wird ein Zuschuss in Höhe von 80,- € bewilligt. Abstimmungsergebnis 11 : 0 9.2. Greilinger Seniorenausﬂug Auf beiliegendes Schreiben wird verwiesen. Beschluss: Der Greilinger Seniorenausflug wird mit einem Betrag in Höhe von 1.000,- € bezu- schusst. Abstimmungsergebnis: 11 : 0 19
AUS DER ARBEIT DES GEMEINDERATS 10. Verschiedenes / Bekanntgaben Gemeinderat. Bürgermeister Margreiter schlägt vor, eine Sommerpause einzulegen und die Sitzung im August abzusagen, unter der Voraussetzung, dass bis zum möglichen Versand- termin Ende Juli keine Bauanträge eingereicht werden. Allgemeine Zustimmung im Nichtöffentlicher Teil Sitzungsende 23:00 Uhr - keine Sitzung im August 2017 - Öffentliche Sitzung des Gemeinderates Greiling am 12.09.2017 Tagesordnung Öffentlicher Teil 1. Begrüßung Bürgermeister Margreiter begrüßt die anwesenden Mitglieder des Gemeinderates, Schriftführerin Frau Hering sowie Herrn Platschek als Vertreter der Presse. Die Einla- dung zur heutigen Sitzung erfolgte form- und fristgerecht am 06.09.2017. Entschul- digt ist Gemeinderat Kastenmüller. Die Mehrheit der Mitglieder ist anwesend, somit ist das Gremium beschlussfähig. In der Zeit von 19.00 - 19.40 Uhr fand bereits eine nichtöffentliche Sitzung statt. 2. Feststellung des Amtsverlustes eines Gemeinderatsmitgliedes Seit August hat Gemeinderätin Anja Hoffmann ihren alleinigen Wohnsitz und ge- wöhnlichen Aufenthalt nicht mehr in der Gemeinde Greiling. Durch den Wegzug aus Greiling verliert Frau Hoffmann automatisch ihr Amt als Gemeinderatsmitglied. Denn gemäß § 48 i.V.m. § 21 Gemeinde- und Landkreiswahlgesetz – GLKrWG verliert ein Gemeinderatsmitglied sein Amt bei Verlust der Wählbarkeit. Zur Wählbarkeit zählt unter anderem, dass man seit mindestens drei Monaten im Wahlkreis eine Wohnung hat oder sich im Wahlkreis gewöhnlich aufhält. Wählbarkeitsvoraussetzungen müs- sen während der gesamten Wahlzeit gegeben sein. Der Gemeinderat stellt den Amtsverlust fest und entscheidet über das Nachrücken des Listennachfolgers (§ 48 Abs. 3 Satz 2 GLKrWG). 20
AUS DER ARBEIT DES GEMEINDERATS Beschluss: Der Gemeinderat stellt gemäß § 48 Abs. 3 Satz 2 GLKrWG den Amtsverlust des bishe- rigen Gemeinderatsmitglieds Anja Hoffmann wegen Verlust der Wählbarkeit fest. Abstimmungsergebnis 11 : 0 3. Vereidigung eines neuen Gemeinderatsmitgliedes Als Nachrücker für die ausgeschiedene Gemeinderätin Anja Hoffmann wurde gemäß dem Ergebnis der Kommunalwahl 2014 Herr Thomas Koch festgestellt. Herr Koch hat in Vorbereitung zu dieser Sitzung gegenüber der Verwaltung erklärt, dass er die Wahl annehme und als Nachrücker zur Verfügung stehe. Der Erste Bürgermeister begrüßt Herrn Koch im Kreise des Gemeinderates und bittet ihn sowie alle Anwesenden, sich zu erheben. Er spricht die Eidesformel vor und Herr Koch spricht dieselbe nach. Nach der Vereidigung bedankt sich Bürgermeister Margreiter bei Herrn Koch für sei- ne Bereitschaft, seine Freizeit in den Dienst der Gemeinde zu stellen und wünscht allseits eine gute und konstruktive Zusammenarbeit. 4. Genehmigung der Sitzungsniederschrift vom 24.07.2017 Von Seiten des Gemeinderates gibt es keine Einwände zu der Sitzungsniederschrift vom 24.07.2017. Die Niederschrift ist somit genehmigt. 5. Besetzung der Sitze in weiteren Gremien Die ausgeschiedene Gemeinderätin Anja Hoffmann war neben dem Gemeinderat auch Mitglied im Schulverband, im Rechnungsprüfungsausschuss des Schulverban- des, im Straßen-, Wege-, Wasser- und Kanalausschuss und Vertretung für Gemeinde- rätin Schindler im Rechnungsprüfungsausschuss der Gemeinde Greiling. Es wird vorgeschlagen, diese Sitze mit dem neuen Gemeinderatsmitglied Thomas Koch entsprechend zu besetzen. Beschluss: Der Gemeinderat beschließt, die Sitze der ausgeschiedenen Gemeinderätin Anja Hoffmann im Schulverband, im Rechnungsprüfungsausschuss des Schulverbandes, im Straßen-, Wege-, Wasser- und Kanalausschuss und die Vertretung für Gemeinde- rätin Schindler im Rechnungsprüfungsausschuss der Gemeinde Greiling mit dem neuen Gemeinderatsmitglied Thomas Koch entsprechend zu besetzen. Abstimmungsergebnis 12 : 0 21
AUS DER ARBEIT DES GEMEINDERATS der Zwerchgiebel ohne Balkon errichtet wird und mit der Außenwand des Hauptgebäudes abschließt der Dachüberstand am Zwerchgiebel verkürzt wird. 6. Änderungsplan zum Eingabeplan „Dachaufstockung eines bestehenden Einfamilienhauses“, Fl.Nr. 201/22, 83677 Greiling Antragsteller: Herr Altenschöpfer Im Mai 2017 wurde der Bauantrag von Herrn Altenschöpfer vom Gemeinderat mit der Auflage genehmigt, dass - - Außerdem wurde vom Landratsamt noch eine Genehmigung für die bestehende Per- gola und den bestehenden Carport gefordert. Deshalb reicht Herr Altenschöpfer nun einen Änderungsplan ein. Der Zwerchgiebel wurde den Vorgaben des Gemeinderates angepasst. Der Bauplan hält nach wie vor folgende Punkte der Ortsgestaltungssatzung nicht ein, von denen aber bereits eine Abweichung erteilt wurde: Im neuen Plan wird nun außerdem auch die Festsetzung 14.1 „rechteckige Fenster“ im Zwerchgiebel nicht eingehalten. 7.1 „Kniestock nur bei 1 Vollgeschoss“ 9.3 „Dachaufbauten nur bei Neubau“ Beschluss: Der Gemeinderat stimmt dem Änderungsplan und den dafür nötigen Abweichungen von der Ortsgestaltungssatzung zu und erteilt der vorliegenden Planung das Einver- nehmen. Wasser und Kanal sind nach Satzung zu berechnen. Die Planung ist zur Genehmigung an das Landratsamt Bad Tölz – Wolfratshausen weiterzuleiten. Abstimmungsergebnis: 12 : 0 Errichtung eines Carports; Fl.Nr. 82/5, 83677 Greiling Antragsteller: Herr Koschmieder Das Bauvorhaben befindet sich nicht im Bereich eines Bebauungsplanes. Im Flächen- nutzungsplan ist das Gebiet als „Mischgebiet Dorf“ dargestellt. Es besteht Baurecht nach §34 Baugesetzbuch. 7. Antrag auf Abweichung von der Ortsgestaltungssatzung zur Herr Koschmieder plant den Bau eines Carports östlich des Wohngebäudes. Nachdem es sich beim Bau des Carports um ein genehmigungsfreies Vorhaben nach Art. 57 Abs. 1 Nr. 1b Bayerische Bauordnung handelt, kann die Gemeinde eine isolier- Dazu sind Abweichungen für folgende Punkte der Ortsgestaltungssatzung erforderlich: - - Die Unterschriften der Nachbarn liegen bisher nicht vor. 4.1 „rechteckige Grundform des Baukörpers“: hier quadratischer Baukörper 8.4 „seitlicher Abstand zur Straße 1,5m“: Abstand beträgt nur 1m 22
AUS DER ARBEIT DES GEMEINDERATS te Abweichung von den Festsetzungen der Ortsgestaltungssatzung erteilen. Beschluss: Der Gemeinderat stimmt für den Bau eines Carports der isolierten Abweichung von der Festsetzung 4.1 der Ortsgestaltungssatzung zu. Der Abweichung der Festsetzung 8.4 wird nicht zugestimmt. Aus diesem Grund versagt der Gemeinderat der vorlie- genden Planung das Einvernehmen. Abstimmungsergebnis 12 : 0 Antragsteller: Herr Stockmann 8. Antrag auf Änderung des Bebauungsplanes Nr. 10 „Am Kleinfeld“ Herr Stockmann beantragt die Änderung des Bebauungsplanes Nr. 10 für die Parzelle 1. Er wünscht sich die Anhebung der zulässigen Fußbodenhöhe auf das Niveau der an- grenzenden Parzelle 2 sowie die Verlegung der Garage nach Osten (siehe Antrags- schreiben). Nach einer intensiven Disskussion einigt sich der Gemeinderat auf folgenden Be- schluss: Der Gemeinderat stimmt dem Antrag auf Änderung des Bebauungsplanes Nr. 10 „Am Kleinfeld“ zu. Ziel der Planung soll es sein, die Höhenlage des Gebäudes auf Parzelle 1 der Höhenlage der Parzelle 2 anzupassen. Das Plangebiet soll sich nur auf Parzelle 1 erstrecken. Vor Beginn der Planung ist ein städtebaulicher Vertrag zur Übernahme der Planungs- kosten mit dem Antragsteller abzuschließen. Die Planung soll das Büro Beham über- nehmen. Abstimmungsergebnis 12 : 0 9. – 12. Verschoben 13. Zustimmung zum Schlauchpﬂegevertrag mit der Stadt Bad Tölz Nach der Erläuterungen des Vorsitzenden zu den einzelnen Punkten des der Vorlage anliegenden Vertrages betont Gemeinderat Rings, dass er dem Vertrag in dieser Form nicht zustimmen wird. Seines Erachtens macht eine 20jährige Laufzeit des Vertrages keinen Sinn, wenn während dieser Zeit eine jährliche Kündigungsfrist eingeräumt wird. Es wurde zu Beginn der Planungen für den Feuerwehrhaus-Neubau immer wie- der betont, dass nur dann ohne Schlauchpflege gebaut werden kann, wenn ein lang- fristiger Schlauchpflegevertrag mit einem entsprechenden Dienstleister abgeschlos- sen wird. Der Vertrag in der vorliegenden Form stellt keine langfristige Planungssi- cherheit dar. Er kann deshalb dem Vertrag nicht zustimmen. 23
AUS DER ARBEIT DES GEMEINDERATS Beschluss: Der Gemeinderat stimmt dem Schlauchpflegevertrag mit der Stadt Bad Tölz mit fol- genden Änderungen zu: Unter VI. Kündigung ist Absatz 2 zu löschen Unter VIII. Frist ist das Datum 31.12.2037 einzutragen Abstimmungsergebnis 11 : 1 Antragsteller: Frau Christa Türck haben. Da Irschenberg am Rande des LKR Miesbach liegt und die Erschließung durch den 14. Antrag zur Errichtung eines Mitfahrerbankerls Nach Rücksprache mit dem Bürgermeister von Irschenberg, Herrn Hans Schönauer, war zum Mitfahrerbankerl in Irschenberg folgendes zu erfahren: Auf Initiative des Bayerischen Rundfunks wurde in Irschenberg und Miesbach je ein Mitfahrerbankerl installiert. Als Gegenleistung hat die Gemeinde Irschenberg 3x3 Minuten Beiträge im BR erhalten, die für die Gemeinde einen enormen Werbewert ÖPNV lückenhaft ist, wird diese Einrichtung gut angenommen. In Bad Tölz könnte des Bankerl nur am Bahnhof aufgestellt werden. Bürgermeister Margreiter ist der Meinung, dass dies kein gutes Angebot ist, da der Standort zu weit Gemeinderat Bichlmair sieht eher einen Bedarf, eine Mitfahrgelegenheit in Richtung Reichersbeuern anzubieten. Die Möglichkeit, Kirche, Friedhof, Bürgerservice, Post und Bank darüber zu erreichen, scheint attraktiver. Gemeinderätin Schindler ist nach wie vor der Meinung, dass hier Missbrauch zu befürchten ist und das Bankerl konträr wert und zu viele Unwägbarkeiten. zum Angebot des ÖPNV wirkt. Die Mehrheit des Gemeinderates sieht in dem Antrag von Frau Türck keinen Mehr- vom Zentrum entfernt ist. Beschluss: Der Gemeinderat Greiling stimmt der Einrichtung eines Mitfahrerbankerls nicht zu. Abstimmungsergebnis 11 : 1 eines Turbinenﬂugzeuges zur Durchführung von Filmaufnahmen in der Zeit von 12.-14.09.2017 15. Antrag auf Zustimmung für eine einmalige Außenstart- und Landeerlaubnis Mit E-Mail vom 19.07.2017 bat die Majestic Filmproduktion GmbH um Erlaubnis, während der Zeit vom 12.-14.09.2017 mit einem motorisierten Flugzeug Filmaufnah- men auf dem Greilinger Flugplatz zu drehen. Diese Anfrage beinhaltete mehrere Starts und Landungen sowie das Starten und Landen eines Ultraleichtflugzeuges, aus welchem die Aufnahmen in der Luft gedreht werden sollten. Da der Antrag für die Juli-Sitzung des Gemeinderates zu spät eingegangen ist, konnte dieser nicht mehr 24
AUS DER ARBEIT DES GEMEINDERATS auf die Tagesordnung genommen werden. Im Hinblick auf die Sommerpause - die nächste Sitzung des Gemeinderates ist für den 12.09.2017 datiert - wurde jedoch ein Meinungsbild des Gemeinderates abgefragt. Der Gemeinderat sprach sich mehrheit- lich gegen diesen umfangreichen Antrag aus. Der Firma Majestic Filmproduktion GmbH wurde mitgeteilt, dass der Gemeinderat in der Sitzung im September den Antrag ablehnen wird. Die Produktionsfirma hat daraufhin einen geänderten Antrag gestellt. Demnach wer- den sämtliche Luftaufnahmen an einem anderen Flugplatz gedreht werden. Lediglich die Bodenaufnahmen würden in Greiling stattfinden. Dafür ist jedoch das Flugzeug notwendig. Um die Doppeldeckermaschine an den Greilinger Flugplatz zu bekom- men, bat die Produktionsfirma um eine einmalige Landung und nach Abschluss der Dreharbeiten um Erlaubnis für einen einmaligen Start. Der Gemeinderat wurde erneut um ein Meinungsbild gebeten. Auf die von der Ver- waltung per E-Mail gestartete Umfrage haben sich 11 Gemeinderäte positiv ausge- sprochen. Der Produktionsfirma wurde daraufhin versichert, dass der Gemeinderat in seiner Sitzung am 12.09.2017 dem Antrag für eine einmalige Landung und einen einmaligen Start einer motorisierten Maschine zustimmen wird und die Filmaufnah- men entsprechend geplant werden können. Beschluss: Der Majestic Filmproduktion GmbH wird für das Projekt „Grüner wird‘s nicht“ eine einmalige Lande- und Starterlaubnis für eine Doppeldeckermaschine vom Typ „Ki- bitz“ auf dem Flugplatz Greiling erteilt. Die Landung bzw. der Start dürfen nur wäh- rend der Zeit von 8 - 20 Uhr durchgeführt werden. Diese Erlaubnis gilt einmalig für den Zeitraum vom 12. - 14.09.2017. Das Einvernehmen mit dem LSV Greiling wird vorausgesetzt. Abstimmungsergebnis 12 : 0 Vorstellung der Planungsvarianten und weiteres Vorgehen Auf Grundlage des vom Büro Dippold & Gerold ermittelten Überschwemmungsge- bietes hat ein Termin mit den Behörden und den Anliegern stattgefunden, um die 16. Hochwasserschutz Weiherbach - möglichen Maßnahmen zu besprechen. Der Vorsitzende erläutert die drei möglichen Varianten: Variante 1: Verlegung eines neuen Kanals östlich der bestehenden Gebäude Die leichteste und am einfachsten umsetzbare Lösung ist aus Sicht des Ingenieurbü- ros die Neuverlegung eines Kanals ca. DIN 1600 auf einer Trasse hinter den vorhan- denen Gebäuden. Die Anlieger könnten sich diese Variante grundsätzlich vorstellen. Kostenschätzung: 600.000€ (netto), Förderung: ca. 50% Für die Detailplanung muss von der Gemeinde ein Ingenieurbüro beauftragt werden. 25
AUS DER ARBEIT DES GEMEINDERATS Da es sich um eine geförderte Maßnahme handelt, sind Angebote bei 3 Planungsbü- ros einzuholen. Es kann keine direkte Vergabe an Dippold & Gerold erfolgen. Variante 2: Verlegung eines neuen Kanal im Straßenbereich Als erste Lösung wurde die Verlegung eines neuen Hochwasserableitungskanals in der Ötzstraße bzw. in den Banketten geprüft. Bei Berücksichtigung der Lage des Regenüberlaufbeckens und sämtlicher Sparten wird deutlich, dass eine Verlegung in der Straße bzw. im Bankett auf der bebauten Seite ausfällt. Eine Verlegung auf der Hangseite ist theoretisch möglich, aus wirtschaftlicher Sicht aber nicht zu empfehlen. Die Verlegung im Hangbereich könnte zudem wegen des anstehenden Nagelfluh schwierig werden. Variante 3: Integrales Hochwasserkonzept Als dritte Variante wäre eine Erstellung eines Integralen Hochwasserkonzeptes zu- sammen mit der Gemeinde Reichersbeuern denkbar. Im Zuge des Konzeptes würden große, ebene Flächen im Oberlauf des Weiherbaches ermittelt, die im Hochwasserfall als Rückhalteräume herangezogen werden könnten. Die Umsetzung von Maßnah- men aus dem Hochwasserkonzept (falls die Gemeinde Reichersbeuern dem über- haupt zustimmt) kann frühestens in 10 Jahren erwartet werden. Gemeinderat Rings regt an zu prüfen, ob mobile Schutzwände für einen besseren Hochwasserschutz sorgen können. Solche Wände werden in Bad Tölz oder am Kloster Weltenburg eingesetzt. Bürgermeister Margreiter nimmt die Anregung auf und wird sie an das Büro Dippold & Gerold weiterleiten. Zudem möchte Gemeinderat Rings wissen, welcher Menge ein HQ100 entspricht. Auch dies wird der Vorsitzende mit Während der Diskussion spricht sich die Mehrheit der Ratsmitglieder für Variante 3 aus. Hierbei gilt zu beachten, dass bei der Umsetzung dieser Variante die Erstellung eines Vegetations-Gutachtens durch die Umweltbehörde beauftragt und zudem das Einvernehmen mit der Gemeinde Reichersbeuern hergestellt werden muss. dem Ingenieurbüro klären. Beschluss: Der Gemeinderat beschließt, bei der Gemeinde Reichersbeuern einen förmlichen An- trag für die Umsetzung eines Integralen Hochwasserkonzeptes zu stellen. Sollte die- ser Antrag nicht befürwortet werden, sollen zur Umsetzung von Variante 1 Angebote bei drei Ingenieurbüros für die Detailplanung eingeholt werden. Abstimmungsergebnis 12 : 0 26
AUS DER ARBEIT DES GEMEINDERATS 17. Nordumfahrung Bad Tölz B472: Stellungnahme Büro WipﬂerPlan zur Entwässerung Das Büro WipflerPlan wurde von der Gemeinde Greiling gebeten, die Unterlagen zur Entwässerung der Nordumfahrung zu prüfen. Die Stellungnahme liegt nun vor (siehe Anlage). Da die Stellungnahme nach Ansicht des Gremiums kein befriedigendes Ergebnis bringt, soll auf Anregung von Gemeinderat Huber nach einem weiteren Ing.-Büro gesucht werden, das die Angelegenheit fachlich bewertet. Beschluss: Der Gemeinderat beschließt, ein Schreiben an das Staatliche Bauamt zu senden. Es soll darauf hingewiesen werden, dass eine Ertüchtigung des Grabens, der Richtung Weiherbach läuft, ausgeschlossen wird, da mit einer Verschärfung der Hochwasser- problematik am Weiherbach zu befürchten ist. Herr Gröbl vom Wasserwirtschaftsamt hat der Gemeinde diese Problematik bestätigt. Parallel dazu soll weiterhin nach einem Büro gesucht werden, das die Planungsun- terlagen zur B 472-Verlegung in Bezug auf Immissionsschutz und Oberflächenent- wässerung gegenprüft. Abstimmungsergebnis 12 : 0 18. Verschiedenes / Bekanntgaben • Seniorenausflug Gemeinderätin Petzl bedankt sich im Namen der Organisatoren für die finanzielle Zu- wendung zum Seniorenausflug. Die Resonanz war mit 76 Teilnehmern mehr als po- sitiv. Im Gegenzug dazu bedankt sich Bürgermeister Margreiter für das ehrenamtli- che Engagement der Organisatoren. • Bundestageswahl am 24.09.2017 Der Vorsitzende verweist auf die verteilten Einladungen und bittet die Mitglieder des Gemeinderates, die Wahlhelfertermine untereinander zu tauschen, sollte jemand verhindert sein. 19. Ortsgestaltungssatzung - Festlegung von Terminen zur Ortsbegehung Der Gemeinderat hatte beschlossen, im September mit den Begehungen zur Be- standsaufnahme für die Ortsgestaltungssatzung zu beginnen. Es stellt sich die Frage, ob die Begehungen unter der Woche oder an einem Samstag durchgeführt werden sollen. In der Gemeinde Sachsenkam wurden 5, in Reichersbeuern 7 Termine benötigt. Das Gremium einigt sich auf den 21.10.2017 von 9.00 bis 15.00 Uhr als ersten Bege- hungstermin. Nichtöffentlicher Teil Sitzungsende 22:43 Uhr 27
AUS DER ARBEIT DES GEMEINDERATS Sondersitzung des Gemeinderates Greiling am 15.09.2017 Tagesordnung Öffentlicher Teil 1. Begrüßung Mehrheit der Mitglieder ist anwesend, somit ist das Gremium beschlussfähig. Bürgermeister Margreiter begrüßt die anwesenden Mitglieder des Gemeinderates und Schriftführerin Frau Hering. Die Einladung zur heutigen Sitzung erfolgte form- und fristgerecht am 08.09.2017. Entschuldigt sind Gemeinderäte Koch und Rings. Die 2. Aktualisierung der Gebührenbedarfsberechnung durch das gemeinsame Kommunalunternehmen „Gemeindewerke Reichersbeuern - Greiling gkU“ für die Wasserversorgung im Gemeindegebiet Greiling Die Wassergebühren sind, wie auch die Kanalgebühren, regelmäßig auf ihre Höhe zu überprüfen. Maßstab ist die Kostendeckung. Das heißt, dass die Wasserversorgung weder Gewinne noch dauerhafte Verluste erwirtschaften darf. Bei der Überprüfung werden zum einen die Jahre der letzten Kalkulation und zum anderen die kommen- den Jahre des Kalkulationszeitraums betrachtet. Der regelmäßige Kalkulationszeit- raum sind 4 Jahre. Es ist auch ein kürzerer, aber kein längerer Zeitraum möglich. Der Abrechnungszeitraum der Wasserabrechnung erstreckt sich immer vom 01. Okto- ber eines Jahres bis zum 30. September des Folgejahres. Das heißt zum Beispiel, dass die Gebühr für den Abrechnungszeitraum 01. Oktober 2017 bis 30. September 2018 bis zum 30. September 2017 festgesetzt werden muss (vor Beginn der Abrechnungs- periode). Die letzte Gebührenkalkulation für die Gemeinde Greiling fand 2013 für vier Jahre statt. Diese ergab einen Wasserpreis von 0,74 € / m³. Bei der neuen Kalkulation wurde auf die Jahre 2013 bis 2016 zurückgeblickt. Dieser Rückblick ergab ein Defizit von insgesamt 51.951,19 €, das bei der Gemeinde Greiling entstanden ist. Dieses Defizit ist bei der neuen Kalkulation auf den Kalkulationszeitraum (2017 bis 2020) zu verteilen. Aus der nachstehenden Übersicht ist erkennbar, dass dies für die Gemeinde Greiling einen Wasserpreis von 1,22 € bedeuten würde. Bei einer Verkürzung des Kalkulati- onszeitraums auf ein Jahr würde der Preis sogar 1,79 € betragen. Sollte man die Kalku- lation für die Gemeinden Greiling und Reichersbeuern zusammenlegen, würde dies bei einem vierjährigen Kalkulationszeitraum einen Preis von 1,06 € bedeuten. Schon bei der Gründung der Gemeindewerke im letzten Jahr wurde darauf hingewie- sen, dass der Wasserpreis in der jetzigen Höhe nicht zu halten ist. Aufgrund des kur- zen Zeitraums zwischen der Gründung des Gemeindewerkes und der jetzigen Kalku- lation können positive Effekte aus dem Gemeindewerk noch nicht einfließen. Diese werden, wie immer betont, erst mittelfristig zu erwarten sein. Aber ohne das Gemein- 28
AUS DER ARBEIT DES GEMEINDERATS dewerk wäre eine Zusammenlegung der Gebührenkalkulation nicht möglich. Die Zusammenlegung der beiden Versorgungsbereiche hätte auch bei der zukünfti- gen Entwicklung des Wasserpreises positive Effekte, da nicht zu vermeidende Schwankungen in den Kosten leichter abgefedert werden können. Außerdem können bei der Globalberechnung Kosten gespart werden. Daher wäre zu empfehlen, die Gebührenkalkulation zusammenzulegen. Gemeinderat Strobl kann die aus seiner Sicht massive Erhöhung des Wasserpreises nicht nachvollziehen. In den vergangenen vier Jahren wurden keine gravierenden Investitionenen getätigt, die eine solche Erhöhung rechtfertigen. Über 25 Jahre war die Erhöhung human. Bürgermeister Margreiter erinnert an die Sanierung des Kirchenumgriffs und den neuen Schacht am Eisplatz. Allein diese Maßnahme hat der Gemeinde über 25.000,00 € gekostet. Gemeinderat Huber sieht das Problem in einem fehlenden Maßnahmenplan begrün- det. In der Vergangenheit wurde zu wenig Wert auf die Berechnung der Kosten für anstehende Investitionen gelegt. Da sich die Investitionen in den Gebühren nieder- schlagen, dürfen nicht nur die vergangenen vier Jahre betrachet werden sondern vorallem die Planungen für die kommenden vier Jahre. Die Maßnahme am Kirchen- umgriff hätte bei der letzten Gebührenerhöhung bereits berücksichtigt werden müssen. Nach Ansicht von Gemeinderat Kastenmüller ist auch die zu knappe Kalkulation der vergangenen Jahre ursächlich für den aktuellen Sprung bei der Gebührenerhöhung. Beschluss: Der Gemeinderat nimmt die Aktualisierung der Gebührenbedarfsberechnung zur Kenntnis und beschließt, seine Verwaltungsräte anzuweisen, in der nächsten Verwal- tungsratssitzung vorbehaltlich der Zustimmung der Gemeinde Reichersbeuern eine gemeinsame Gebührenberechnung für die Gemeindegebiete Greiling und Reichers- beuern zu beschließen. Abstimmungsergebnis 11 : 0 3. Erlass einer Beitrags- und Gebührensatzung zur Wasserabgabesatzung (BGS-WAS) durch das gemeinsame Kommunalunternehmen „Gemeindewerke Reichersbeuern - Greiling gKU“ für das Gemeindegebiet Greiling Da sich der Gemeinderat Greiling für eine gemeinsame Gebührenberechnung mit der Gemeinde Reichersbeuern ausgesprochen hat, ist eine Beschlussfassung zu die- sem Tagesordnungspunkt hinfällig. 4. Erlass einer Wasserabgabesatzung (WAS) durch das gemeinsame Kommunalunternehmen „Gemeindewerke Reichersbeuern - Greiling gKU“ für das Gebiet der Gemeinden Reichersbeuern und Greiling Bei einer Zusammenlegung der Gebühren ist als Grundlage auch eine gemeinsame 29
AUS DER ARBEIT DES GEMEINDERATS Satzung zur Wasserversorgung erforderlich. Diese ist, bis auf das Versorgungsgebiet, wortgleich zur bisherigen Satzung für die Gemeinde Greiling. Beschluss: Der Gemeinderat beschließt, seine Verwaltungsräte anzuweisen, die Wasserabgabe- satzung (WAS) durch das gemeinsame Kommunalunternehmen „Gemeindewerke- Reichersbeuern - Greiling gKU“ für das Gebiet der Gemeinden Reichersbeuern und Greiling in der vorliegenden Form in der nächsten Verwaltungsratssitzung zu be- schließen. Abstimmungsergebnis 11 : 0 5. Erlass einer Beitrags- und Gebührensatzung zur Wasserabgabesatzung (BGS-WAS) durch das gemeinsame Kommunalunternehmen „Gemeindewerke Reichersbeuern - Greiling gKU“ für das Gebiet der Gemeinden Reichersbeuern und Greiling Bei einer Zusammenlegung ist eine neue Gebührensatzung zu beschließen. Der Was- serpreis beträgt 1,06 € / m³. Die Herstellungsbeiträge bleiben bis zu nächsten Glo- balberechnung für den Bereich Greiling unverändert. Beschluss: Der Gemeinderat beschließt, seine Verwaltungsräte anzuweisen, die Beitrags- und Gebührensatzung zur Wasserabgabesatzung (BGS-WAS) durch das gemeinsame Kommunalunternehmen „Gemeindewerke Reichersbeuern - Greiling gKU“ für das Gebiet der Gemeinden Reichersbeuern und Greiling in der vorliegenden Form mit einer Gebühr von 1,06 €/m³ in der nächsten Verwaltungsratssitzung zu beschließen. Abstimmungsergebnis 11 : 0 6. Verschiedenes / Bekanntgaben Gemeinderat Bichlmair verweist auf den nach seiner Sicht desolaten Zustand vieler Feld- und Waldwege. Er bittet zu klären, ob darauf zukünftig vom gKU ein Augen- merk gelegt wird. Früher gab es einen Wegewart, der bei Bedarf die Träger der Stra- ßenbaulast aufgefordert hat, den betroffenen Weg auszubessern. Sitzungsende 19:32 Uhr 30
DIE GEMEINDE INFORMIERT... Vereidigung des neuen Gemeinderatsmitgliedes Thomas Koch Nachrücker Thomas Koch im Greilinger Gemeinderat vereidigt Zu Beginn der öffentlichen Sitzung vom 12.9.2017 wurde durch den Wegzug von Frau Anja Hoffmann festgestellt, dass Sie Ihr Gemeinderatsmandat nicht mehr ausüben darf. Frau Anja Hoffmann hatte am 1.5.2014 nach den Kommunalwahlen anstelle von Wolf- gang Schmel das Amt des Gemeinderats übernommen und somit für über drei Jahre aus- geübt. Dafür gebührt Ihr ein herzlicher Dank. Im Vorfeld wurde als nächster Nachrücker bei der Liste der CSU Herr Thomas Koch informiert. Er erklärte sich bereit, das Amt zu übernehmen. Bürgermeister Anton Margreiter nahm ihm sodann den Amtseid ab und hieß Thomas Koch in der Runde des Gemeinderats herzlich willkommen. Eine Vorstellung von Herrn Koch erfolgt in einer der nächsten Aus- gaben. Johann Huber Bürgermeister Toni Margreiter heißt Gemeinderat Thomas Koch herzlich willkommen. 31 (Fotos: Dorfbote)
DIE GEMEINDE INFORMIERT... Der neue Gemeinderat Thomas Koch stellt sich vor... Grüß Gott, als Nachrücker im Gemeinderat darf ich mich Ihnen kurz vorstellen. 1964 bin ich in Eichstätt geboren und habe dort meine Kind- und Jugendzeit verlebt. Meine beruflichen Wurzeln hatte ich zunächst bei der Luftwaffe, war in Lenggries statio- niert und habe mich dort in das schöne Voralpenland verliebt. Nach einem mehrjährigen Auslandsaufenthalt in USA kehrte ich zusammen mit meiner Frau Claudia und unseren beiden Kindern 1994 nach Deutschland zurück und wir hatten das Glück, in Greiling eine Heimat zu finden. Beruflich bin ich als Dipl. Finanzwirt in verschiedenen politischen Gremien unterwegs und ich freue mich auf die spannende Tätigkeit im Greilinger Gemeinderat. In meiner Freizeit reise ich gerne in ferne Länder, um Land, Menschen und fremde Kul- turen kennen zu lernen. Sport ist in unserer Familie ein schöner Ausgleich zum berufli- chen Alltag und wir genießen die Berge zum Wandern und Skifahren und die Seen zum Tauchen. Thomas Koch 32
DIE GEMEINDE INFORMIERT... Ein Jahr kommunale Verkehrsüberwachung in Greiling Im Januar 2016 hat der Gemeinderat beschlossen, dass die Gemeinde Greiling Mitglied im Zweckverband „Kommunale Verkehrssicherheit Oberland“ werden soll. Dabei soll der „fließende Verkehr“ überwacht werden - d. h. Geschwindigkeitsüberschreitungen innorts werden geahndet. In Folge dessen fanden Begehungen mit Vertretern des Zweckverbandes sowie der Poli- zei statt. In der Gemeinderatssitzung im August 2016 gab Bürgermeister Margreiter die festgelegten Messstellen bekannt. Demnach wird in der Tölzer Straße, Tegernseer Straße sowie in der Sachsenkamer Straße „geblitzt“. Seit Beginn der Messungen im Oktober 2016 wurden insgesamt 11.044 Fahrzeuge ge- messen. Dabei kam es zu 739 Überschreitungen. Spitzenreiter der Raser waren ein Fahr- zeug im Dezember 2016 bei der Messstelle Sachsenkamer Straße sowie zwei Fahrzeuge im Mai bzw. Juli 2017 in der Tölzer Straße, die jeweils über 30 km/h zu schnell unterwegs waren. Die Folge daraus waren je ein einmonatiges Fahrverbot sowie zwei Punkte und 160 € Geldbuße. Der Zweckverband hat sich zwischenzeitlich umfirmiert und ist seit August 2017 unter dem neuen Namen „Zweckverband Kommunales Dienstleistungszentrum Oberland“ im Auftrag der Gemeinde tätig. Aktuell wird auf Anregung des Gemeinderates geprüft, ob in den Bereichen Karwendel- weg, Sonnental und Schlossweg „Zone 30“ eingerichtet werden kann. Zudem soll die 30 km/h - Beschilderung in der Ötzstraße optimiert und eine zusätzliche Messstelle eingerichtet werden. Michaela Hering 33
DIE GEMEINDE INFORMIERT... Sandkasten – Plane am Greilinger Spielplatz Liebe Bürgerinnen und Bürger, im Sommer dieses Jahres wurde von der Gemeinde Greiling mit finanzieller Unterstüt- zung durch eine Spende des Kindersachen-Basar-Teams ein neuer Sandkasten für den Greilinger Spielplatz angeschafft. Damit der Sand nicht wieder durch Tierkot verschmutzt wird, wurde zusätzlich eine Sonnensegel-Abdeckkombination angebracht. Leider musste nun festgestellt werden, dass die Plane bereits erheblich beschädigt wurde. Das Gemeindewerk wird dies zwar so gut wie möglich instand setzen, sollte es jedoch zu weiteren Beschädigungen kommen, muss die Plane entfernt werden. Dies ist insofern besonders ärgerlich, da letztendlich die Kinder die Leidtragenden sind. Helfen Sie bitte mit und haben wir ein gemeinsames Auge auf unsere öffentlichen Ein- richtungen. Nur wenn Sie pfleglich behandelt werden, können sie auch weiterhin allen zur Verfügung stehen. Mit bestem Dank für Ihre Unterstützung, Anton Margreiter Erster Bürgermeister Die aufgeschlitzte Sandkastenplane (Foto: Dorfbote) 34
DIE GEMEINDE INFORMIERT... Impressionen von der Auszählung der Bundestagswahl. Am 24.09.2017 fand die Bundes- tagswahl statt. Nach Schließung des Wahllokals –in Greiling der Gemeindesaal- wurden die Wahl- urnen geleert und die Stimmen der Wähler und Briefwähler aus- gezählt. Im Vergleich zu den Kom- munalwahlen ging die Auszählung der Stimmen der Bundestagswahl jedoch rasch über die Bühne, da nur zwei Stimmen zu vergeben waren. So war die Auszählung mit vielen Händen der Mitglieder des Gemeinderats und anderer Helfer relativ schnell getan. Toni Margreiter und Andi Kas- tenmüller leeren die Urne aus dem Wahllokal Gregor Fischhaber und Michaela Hering leeren die Briefwahlurne aus. Auszählen der Stimmen (Fotos: Dorfbote) 35
DIE GEMEINDE INFORMIERT... 1.159 Greilinger waren dieses Mal wahlbe- rechtigt, davon gaben 963 Bürgerinnen und Bürger ihre Stimme ab. Dies führte zu einer vergleichsweise hohen Wahlbeteiligung von 83,09 %. Bei der letzten Bundestagswahl im Jahr 2013 lag die Wahlbeteiligung dagegen lediglich bei 75,32 %. Wie es im Wahllokal während der Wahl aus- sieht, ist bekannt, hier folgt dagegen eine kleine Bilderstrecke von der Auszählung der Stimmen, die Wahlergebnisse der Gemeinde können der Presse sowie dem Internet ent- nommen werden. Claudia Petzl Auszählen der Stimmen bei der Urnenwahl... ... und bei der Briefwahl. Johann Huber und Michaela Jorczik prüfen die Stimmvermerke nach. (Fotos: Dorfbote) 36
DIE GEMEINDE INFORMIERT... Gemeinsames Salzsilo Bereits im letzten Jahr be- schlossen die Gemeinden Greiling und Reichersbeu- ern die Gründung eines gemeinsamen Kommunal- unternehmens (gKU) für die Aufgaben Bauhof, Wasser- versorgung und Abwasse- rentsorgung. Im Rahmen dieses gKU wur- de ein neues Salzsilo für Streusalz für das Gemeinde- werk angeschafft. Vor einigen Tagen wurde das Salzsilo geliefert und auf dem Gelände der WG Deponie am Vorberg auf- gestellt. Nun muß noch der Beton des Fundaments aushärten, damit das 100 m fassende Silo mit Streusalz befüllt werden kann. Damit sind die Gemeinde- werke für den Winterdienst in Reichersbeuern und Grei- ling für die Zukunft sehr gut gerüstet. Hiermit ergeht auch ein grosses Danke- schön an die WGV für die Erlaubnis, das Salzsilo auf dem Gelände aufstellen zu dürfen sowie generell für die gute Zusammenarbeit. Claudia Petzl Beim Betrachten der daneben stehenden Personen werden die Dimen- sionen des bei der Deponie aufgestellten Salzsilos deutlich! (Fotos: Josef Wagner) 37
DIE GEMEINDE INFORMIERT... v.l.n.r.: LKW- Fahrer des Schwertransportes, Josef Wolf von der Fa. Wolf (Betonarbeiten), Florian Letter (Bay- Wa), Tom Mangold und Toni Melf (Gemeindewerke), Kranfahrer der Fa. Hölzl. 38 (Foto: Josef Wagner)
IN ERINNERUNG AN... In Erinnerung an Norbert Schmid, Außerrumml-Nazi von Greiling  Viele Weggefährten sowie seine Familie mussten am 6.9.2017 am Friedhof Reichersbeuern Abschied von Nor- bert Schmid nehmen. Er verstarb am 1.9.2017 im Alter von 72 Jahren nach längerer schwerer Krankheit. Nor- bert wurde am 19.11.1944 in Bad Tölz als zweites Kind von Xaver und Agatha Schmid geboren und wuchs mit seinem Bruder Xaver am elterlichen Außerrumml-Hof in Greiling an der Sachsenkamer Straße, frühere Haus-Nr. 20, auf. Nach den Schuljahren erlernte er den Beruf des Landwirts an der Landwirtschaftsschule und übernahm den Hof schon im Jahr 1970. Er heiratete Anni Wagner und war den drei Kindern, Barbara, Michael und Chris- tine stets ein fürsorglicher Vater. 1974 modernisierten Norbert und Anni Schmid den Hof, in dem sie die alte Hofstelle aufgeben und an den heutigen Standort an der Sachsenkamer Straße vor der Bahnlinie aussiedelten. Getrost konnte man den dem Gelände optimal angepassten neu- en Hof als das Lebenswerk von Norbert und Anni Schmid bezeichnen. Der Außerrumml- Nazi, so hieß er bei uns in Greiling, war ein Landwirt mit Leib und Seele und setzte sich fortan immer vehement für den Berufsstand der Landwirte ein. Auch mancher Gegen- wind konnte ihn nicht beirren, wenn er von etwas überzeugt war und diesen Standpunkt vertrat. Norbert Schmid Norbert Schmid engagierte sich aber auch sehr aktiv für das Dorf- leben von Greiling. So war er lan- ge aktiv bei der Feuerwehr und 54 Jahre Mitglied bei den Gebirgs- schützen als Gewehrträger. Auch der Liedertafel Reichersbeuern und dem Alpenverein gehörte er lange Jahre an. Besondere Leidenschaft legte Norbert aber für den Garten- bauverein Greiling zu Tage, bei dem er Gründungsmitglied war und den Verein als 1. Vorsitzender von der (Fotos: Privat) Gründung im Jahr 1992 über 21 Jahre hinweg führte. Als er das Amt des 1. Vorsitzenden an Erich Diel abgab, war es für die Versammlung keine Frage, Norbert für seine Verdiens- te zum Ehrenvorsitzenden zu ernennen. Norbert Schmid war bei den Stammtischrunden immer ein geselliger Mensch und auch Norbert Schmid mit seiner Frau Anni Schmid 39
IN ERINNERUNG AN...  gegenüber der Politik nahm er kein Blatt vor den Mund, wenn er von etwas überzeugt war. In den letzten Jahren hat- te er noch viel Freude mit den Enkelkindern, aber seit 2011 machten ihm die Folgen eines Schlaganfalles geistig zuse- hends zu schaffen und er war aufgrund dessen immer mehr auf fremde Hilfe angewiesen. Bis 2016 konnte er, wenn er wollte, dienstags noch beim Stammtisch beim Bachkapel- lenhof dabei sein, was ihm stets eine Freude war. Seine Familie unterstützte ihn soweit als möglich, aber er konnte sich zuletzt nicht mehr von weiteren Rückschlägen erholen. Sein Wunsch, zuhause im Kreise seiner Familie aus dem Leben zu gehen, ging aber in Erfüllung. Norbert Schmid bei einer Waldbegehung 2002 Auch dem Greilinger Dorfboten war der Außerrumml-Nazi immer positiv verbunden und wir werden ihn in dankbarer Erinnerung behalten. An dieser Stelle möchten wir auch kurz an Xaver Schmid, den älteren Bruder von Norbert Schmid, erinnern, der vor drei Monaten im Alter von 77 Jahren verstorben ist. Xa- ver Schmid führte seit über 45 Jahren ein einfaches Le- ben und verzichtete auf die angenehmen Dinge des zivi- lisierten Lebens wie Wohnung, Haus usw.. Jahrzehntelang nächtigte er im Greilinger Süden in einer Hütte bzw. in einem Unterstand in der Nähe der Genossenschaftssäge in der Etz und bestritt seinen Lebensunterhalt durch die Gaben der Natur und durch Aufsammeln von Dingen, die andere unbeachtet weggeworfen hatten. Oft pendelte er dabei zu Fuß zwischen Bad Tölz, Greiling und Reichers- beuern hin und her und so leistete der Xare still und un- bemerkt einen nicht unerheblichen Beitrag für die Sau- berkeit unserer Umwelt. Für die Redaktion Johann Huber 40 Xaver Schmid in jungen Jahren (Fotos: Archiv)
IN ERINNERUNG AN... Eishockey Legende Lorenz Funk sen. am 29.9.2017 verstorben  Auch im Greilinger Dorfboten möchten wir an Lorenz Funk sen. erinnern, der am 29.9.2017 im Alter von 70 Jahren an den Folgen einer schweren Krankheit ver- storben war. Lorenz Funk widmete sein ganzes Leben dem Eishockeysport. 1966 wurde er mit dem EC Bad Tölz mit 19 Jahren bereits erstmals deutscher Meis- ter. Zwei weitere Meisterschaften im Jahr 1974 und 1976 mit dem Berliner Schlittschuhclub schlossen sich an. Zudem gehörte er der deutschen Eishockey Nati- onalmannschaft an, die 1976 die Bronze-Medaille bei den Olympischen Winterspielen in Innsbruck holte. Er bestritt insgesamt 687 Bundesliga-Spiele und 225 Länderspiele. Auch nach der Laufbahn als Spieler war der Lenz dem Eishockey weiter sehr verbunden durch mehrere Posten als Manager und Sportdirektor sowie mit Trainerstationen in Berlin, Bad Tölz, Bayreuth und zuletzt Holz- kirchen. Für seine außergewöhnlichen Erfolge im und das weitere Engagement um das deutsche Eishockey wurde Lorenz Funk 1991 das Bundes- verdienstkreuz am Bande verliehen. Privat war die Züchtung der Tauben sein großes Hobby bis zuletzt. Er hinterlässt seine Frau Marlene und seine zwei erwachsenen Söhne Lorenz jun. und Florian. Anbei ein paar Bilder von der Ehrung der Gemeinden Greiling und Reichersbeuern nach dem Gewinn der Bronzemedaille bei den Olympi- schen Spielen am 17. Februar 1976 im damaligen Gasthof Kaltnerwirt in Greiling. (Foto: Privat) Lenz Funk Für die Redaktion Johann Huber Eine markante Erscheinung in deutschen Eisstadien: Lorenz Funk (Foto: IMAGO) 41
IN ERINNERUNG AN...  Bronze - Medaille bei Olympia 1976 in Innsbruck 17.02.1976 Ehrung von Lorenz Funk v.l.n.r. Paul Sommer, Lorenz Funk und Marlene Funk v.l.n.r. Landrat Dr. Otmar Huber, Bürgermeister Michael Gistl, Bürgermeister Johann Harrer, Frau Funk und Lorenz Funk (Fotos: Archiv) Ehrung vorm Strobl-Hof 42
IN ERINNERUNG AN... In Erinnerung an den 20. Todestag von Michael Gistl….  Heuer am 6.11.2017 jährt sich zum 20. Mal der Todestag von Michael Gistl, der damals im Alter von 77 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit verstorben war. Michael Gistl war von 1948 bis 1990, also 42 Jahre lang, erster Bürgermeister der Gemeinde Greiling. Zahl- reiche Projekte beim Wasserleitungs-, Kanal- und Straßenbau sowie beim Schul- und Feuerwehrhaus wurden in seiner langen Amtszeit angestoßen. Bei seinem altersbeding- ten Ausscheiden am 30.4.1990 war Michael Gistl zum Altbürgermeister und Ehrenbürger der Gemeinde Greiling ernannt worden. Ein Gedenkstein vor dem Gemeindehaus an der Sachsenkamer Straße 2 erinnert an das lange Wirken von Bürgermeister Gistl in diesem Gemeindehaus. Für die Redaktion Johann Huber Michael Gistl im Jahr 1997 (Foto: Archiv) 43
GREILINGER DORFSTATISTIK Juni - September 2017 Juni Juli August September Hochzeiten Geburten Sterbefälle Zuzüge Wegzüge 0 0 1 3 0 0 0 1 1 3 0 1 7 8 7 15 10 4 3 6 Mitgeteilt von der VG Reichersbeuern 44
AUS DEM GEMEINDEARCHIV Modell Greilinger Kirche erhalten Am 6.10.2017 hat Herr Ewald Hentschel der Gemeinde Greiling, Herrn Bürgermeister Anton Margreiter, ein selber gebautes Modell der Greilinger Kirche St. Nikolaus im Maß- stab von 1 : 30 überlassen. Das sehr schön gebaute Modell wurde im Jahr 2012 gefertigt. Damals in den Jahren 2011 und 2012 waren ja auch die Fundamentarbeiten und die Außenrenovierung der Kirche vorgenommen worden. Die Kirche war auch einmal kom- plett eingerüstet. Für dieses Modell wurden alle Maße von Hand von Ewald Hentschel aufgenommen. Nachfolgend ein paar Bilder dieses Modells. Vielen Dank Herrn Ewald Hentschel für diese großzügige Überlassung, die nun vorerst im Gemeindearchiv aufbe- wahrt wird. Johann Huber Archivreferent Modellansicht von Südosten geschlossen Modellansicht Nordwesten mit offenem Querschnitt von Dach und Turm (Fotos: Johann Huber) 45
AUS DEM GEMEINDEARCHIV Schießwesen und Schützengesellschaft Greiling Zunächst gilt mein Dank Herrn Pe- ter Pirchmoser, ehemaliger Neuwirt in Greiling und Reichersbeuern, der zwei Schützenscheiben dem Greilin- ger Archiv überlassen hat, die in Grei- ling ausgeschossen wurden. Eine Scheibe wurde 1921 ausgeschos- sen und von Anton Frank gewonnen. Nähere Aufzeichnungen zu diesem Schießen sind nicht vorhanden. Anton Frank war der Rumml Dane in Greiling, langjähriger Feuerwehrvor- stand, Veteranenvorstand und auch lange Jahre Vorstand und Schützen- meister der Schützengesellschaft Greiling. Scheibe gewonnen am 22.03.1930 von Engelbert Reichart Eine weitere Scheibe wurde 15. März 1930 beim 13. Jahresschießen beim Neuwirt ausgeschossen und von En- gelbert Reichart, Asn-Bauer, langjäh- riger Jagdpächter, gewonnen. Die Gesellschaft hatte 22 Mitglieder. Scheibe von 1921 gewonnen von Anton Frank (Fotos: Archiv) 46
AUS DEM GEMEINDEARCHIV Die Aufzeichnungen im Archiv beginnen im Jahr 1921 und enden 1934. 1927 und 1928 hatte die Schützengesellschaft Greiling folgende 23 Mitglieder: Frank Anton, Unterrumml, Vorstand und Schützenmeister Braun Florian, Schmied, 2. Schützenmeister Mangold Johann, Unterweiß, Schriftführer Eimansberger Josef, Schneller, Kassier Eimansberger Martin, Schneller, Eimansberger Karl, Schneller, Eimansberger Hans, Schneller, Fichtner Josef, Aberger, Fichtner Johann I, Bei, Fichtner Johann II, Bei, Fuchs Martin, Sixt, Reichart Engelbert, Asn, Stecher Jakob sen., Kaltner, Stecher Josef, Kaltner, Buchner Alois Pauli Josef Forster Johann, Oberweiß Schneider Johann, Neuwirt Mair Martin, Unterschweizer Heigl Max, Clasn Schmid Johann Berghammer Josef Hinterstocker Sebastian, Reichersbeuern Im Mitgliederverzeichnis 1932/1933 war mit Frau Anna Schneider, später verheiratete Langeder auch erstmals eine Frau als Mitglied aufgeführt. 47
AUS DEM GEMEINDEARCHIV Die Schützengesellschaft Greiling existier- te mit ziemlicher Sicherheit seit 1878, da in den 86-seitigen Aufzeichnungen von Engelbert Reichart im Jahr 1928 von den Vorbereitungen des 50-jährigen Jubilä- ums die Rede ist. Am 23. Juli 1928 wurde beschlossen, ein Jubiläumsschießen am 5. August 1928 beim Neuwirt durchzuführen. Weitere Aufzeichnungen bis 1934 listen die Mitglieder auf, informieren über die Neuwahlen und die Kassenstände der Ge- sellschaft. Geschossen wurde abwechselnd beim Neuwirt und beim Altwirt, dann Kalt- nerwirt. Ehrenschriftführer Peter Hacken- berger von der Gebirgsschützenkompanie Reichersbeuern hatte diese Aufzeichnun- gen 2005 beim Gemeindearchiv Greiling zur Verwahrung eingereicht und sich im Jahr 2004 auch mit Michael Junker, dem Bach-Miche länger unterhalten. Der konn- te ihm als Zeitzeuge berichten, dass auch beim Schmied Braun und beim Anton Frank, Unterrumml in der Schreinerei geschossen wurde. Ein nachfolgendes Gruppenbild zeigt die Schützengesellschaft im Neuwirtsgarten im Jahr 1922 beim Schießstand. Engelbert Reichart 1957 (Foto: Archiv) Johann Huber Archivreferent 48
Schützengesellschaft A U S D E M G E M E I N D E A R C H V I 4 9 (Foto: Archiv)
Frischgebackene Greilinger Ministranten Vor kurzem wurden bei einem Vorabendgottesdienst vier Mädchen und drei Buben in die Gemeinschaft der Greilin- ger Ministranten aufgenommen. In einer feierlichen Zeremonie erhielten sie Ihre Ministrantengewänder. Pfarrer Ludwig Scheiel und Diakon Joachim Braun freuen sich zusammen mit der Mesnerin Ria Hier- geist, dass wieder einige Minis diesen bedeutenden und wichtigen Dienst in der Kirche aufgenommen haben und wünschten den Neulingen viele gute Jahre im Kreis aller Ministrantinnen und Ministran- ten. Damit verstärken sie die große Gemeinschaft von rund 360.000 Kindern, Jugendlichen und Er- wachsenen, die in Deutschland den Dienst verrich- ten. Mittlerweile beträgt der Anteil der Mädchen in der Gemeinschaft mit 53,3 % mehr als die Hälfte. Betrachtet man das Foto der neuen Ministranten, stellt man fest, dass Greiling diesem Trend wohl folgt… Gleichzeitig wurden auch wieder einige Ministranten aus dem Dienst entlassen. Sie leg- ten die Ministrantengewänder ab. Auch Ihnen galt ein ganz herzlicher Dank für die vie- len geleisteten Dienste im Laufe der Jahre, verbunden mit den allerbesten Wünsche für die Zukunft und der Bitte um Gottes Segen auf Ihrem weiteren Lebensweg. (Rund um den Ministrantendienst findet man natürlich auch einiges im Internet, z.B. unter www.ministrieren.de oder www.ministrantenportel.de.) Claudia Petzl 50 (Fotos: Ria Hiergeist)
v.l.n.r. Bichlmair Julia, Kronseder Elias, Schmid Emma, Schlager Quirin, Burger Annika, Fischhaber Laura (nicht auf dem Foto: Brandhofer Stefan) Die Neuen! Sie wurden Verabschiedet! (Fotos: Ria Hiergeist) v.l.n.r. Thomas, Klaus, Josef, Maria, Niklas 51
Firmlinge Greiling 2017 2 5 Bertl Maria, Dumic Maria, Fichtner Victoria, Forkl Larissa, Forstner Korbinian, Funk Niklas, (Foto: Bettina Krinner) Heigl Nikolaus, Heigl Thomas, Hoffmann Felix, Kastenmüller Leonhard, Stephany Henry, Svejkovsky Rebecca, Weiler Selina
Firmlinge Reichersbeuern 2017 5 3 Altenried Ben, Altenried Joseﬁne, Bächstädt Johannes, Biechl Felix, Buchberger Clara, (Foto: Bettina Krinner) Eberl Sebastian, Eder Lukas, Fast Julia, Feichtmair Anna-Lena, Frauenrieder Emily, Hoyer Sarah, Kuhn Andreas, Lorenz Quirin, Moser Tatjana, Plischke Johannes, Reinwald Hansi, Schauz Ludwig, Schwaiger Lukas
Firmlinge Gaissach 2017 4 5 (Foto: Bettina Krinner) Bauer Josef, Baumgartner Thomas, Dachs Christine, Erlacher David, Feist Stefanie, Fischhaber Benedikt, Frühholz Johanna, Grimm Valerie, Gschwendtner Andreas, Hartl Lorenz, Haslinger Johann, Heimgreiter Yasmin, Kell Michael, Kißlinger Amelie, Kloiber Juliane, Lugmair Michael, Martinez Tscharniel Lucia, Mayer Maria, Rest Tobias, Riepl Christoph, Schuhbauer Tizian, Simon Regina, Söllner Florian, Willibald Johannes, Zettl Daniela, Zettl Karin, Zitzmann Sophia Bilder von der diesjährigen Firmung stehen noch im Online Shop bereit unter www.krinner-foto.de
Fußwallfahrt nach Birkenstein Petrus hatte heuer wohl ein besonderes Auge auf die Wallfahrer unserer Pfarrei, als diese sich Ende September auf den Weg nach Birkenstein machten. Auch wenn es beim Aufbruch um fünf Uhr morgens am Reichersbeuerer Pfarrheim noch etwas frisch war, konnten im Laufe des Tages die Ärmel hochgekrempelt und das traumhafte Herbstwetter genossen werden. 22 Gläubige aus Gaißach, Greiling und Reichersbeuern machten sich auf den Weg, ihr ganz persönliches Anliegen nach Birkenstein zu tragen. Der ca. 33 km lange Fußmarsch wurde gemeinschaftlich mit Beten, Ratschen und durchaus auch mal schweigend bewältigt. Alle Wallfahrer aus dem Pfarrverband, die in Reichersbeuern gestartet oder bei späteren Etappen dazugestoßen sind, haben das Ziel erreicht und konnten zum Abschluss der Wallfahrt gemeinsam eine Andacht im Kirchlein Maria Birkenstein feiern. Michaela Hering Wanderung Morgenandacht (Fotos: Michaela Hering) 55
6 5 Sie alle gingen zu Fuß und gemeinsam die 33km von Reichersbeuern nach Birkenstein. (Foto: Michaela Hering)
Erntedank 2017 Der Erntedank-Altar, den der Greilinger Gartenbauverein jedes Jahr schmückt, sah dieses Mal anders aus als gewohnt und genoss sehr viel Anerkennung. Ein großes Wagenrad wurde gefüllt mit Früchten und Gemüsesorten, die alle in Greilinger Gärten gewachsen waren. Daneben konnte man die Produkte sehen, die aus diesen Früchten entstehen, wie Mar- melade und Wein. Der Ernte-Altar wurde mit schönen Herbststräußen eingerahmt. Waltraut Mayr 57 (Foto: Waltraut Mayer)
Unser neuer Diakon: Joachim Baumann Daten in Kürze: • • • • • • • • • Jahrgang 1966 A richtigs „Münchner Kindl“ Theologiestudium in München und Würzburg Als Pastoralassistent/-refent tätig in: Münsing am Starnbergersee, Taufkirchen bei München Stellv. Leiter des Erzbischöflichen Jugendamtes (2004 bis 2016) Seit März 2017 im PV Gaißach-Reichersbeuern Seit 07.10.2017 Ständiger Diakon Verheiratet mit Kathrin Baumann (Pastoralreferentin im PV Miesbach), drei Mädln (15,19,21) Koche gern, bin gern im Garten und in der Natur, in der Werkstatt beim Bastln, dahoam beim Lesen und Musizieren, Volksmusikwart im Trachtenverein Miesbach, einmal im Jahr im Kloster zum Schweigen Seit März 2017 bin ich jetzt hier im Pfarrverband unterwegs. Was ich bisher gesehen und erlebt habe, hat mich gut ankommen lassen. Ich bin gerne da und gestalte das kirchliche Leben mit. Glaube und Leben gehören für mich zusammen und miteinander kann uns viel gelingen. Seit 07.10.2017 bin ich nun Diakon. Fürs Ausrugga, die Mitfeier von Vesper und Agape in Reichersbeuern, die Geschenke und guten Wünsche sowie für die Be- gleitung im Gebet bedanke ich mich sehr herzlich. Vergelts Gott! (Foto: Privat) 58
Der Ständige Diakon ist für mich einer, der die Stimme erhebt für diejenigen, die nicht kommen können. Die Gründe sind vielfältig: Krankheit, Menschen mit einem Handicap, Trauer, ein sich ausgeschlossen fühlen, ein „Nichtgemeintsein“, Unverständnis, ob manchem Gebaren der Kirche. der die Frage stellt, ob wir als christliche Gemeinde jemanden aus dem Auge verloren haben. der verlangsamt. der einlädt, inne zu halten. der Fragen stellt. Manchmal werden diese Fragen unangenehm wirken. Wie Sand im Getriebe mitten im Gemeindeaktionismus. Manchmal wird er den Finger in eine Wunde legen. • • • • • Er ist für mich auch ein Brückenbauer, einer, der andere motivieren will, mitzugestalten. Denn Leben und Glaube gehören zusammen und nur in der Vielfalt wird die bunte Stim- me Gottes mitten unter uns hörbar. So hebt der Diakon in der Eucharistiefeier den Kelch für diejenigen hoch, die nicht kom- men konnten. Und er fordert die Anwesenden auf: „Geht hin in Frieden!“. Kirche ist nicht für sich selbst da, sondern sie hat einen Auftrag! Das ist mit dem kleinen Wort „geht“ gemeint. Und der Auftrag lautet: sich als Volk Gottes für Frieden einzusetzen wo immer wir sind mithelfen, dass unterschiedliche Lebensweisen ge- achtet werden, dass Moderation geschieht in der Vielfalt der Meinungen, das nach Konflikten Wege aufeinander zu gesucht werden. • • • • Ich finde, es ist ein wunderschöner Beruf! Und ich freue mich, zusammen mit euch/ihnen hier im Pfarrverband christliches Leben gestalten zu können. Miteinander kann uns viel gelingen, miteinander wird es bunt und vielfältig! Auf a guade Zamatarbeit! Joachim Baumann, Diakon 59
GREILINGER KINDERGARTEN Neues von der KiTa Zauberapfel In der Herbstzeit stehen bei uns immer viele Wechsel an, so wechseln die „großen“ Kinder in die Schule, die Krippenkinder wechseln in den Kindergarten, neue Krippenkinder kommen zu uns, Praktikantinnen wechseln, es gibt neue Vorschulkinder (jetzt SCHUKIS), die Jahreszeiten wechseln von heiß auf kalt. Mit all diesen Wechseln sollen und müssen wir in der Kindertagesstätte zurechtkommen. Im Moment sind wir noch auf dem Weg der Findung, wir müssen uns wieder neu orientieren, aber nachdem wir ja im Team alles „alte Hasen“ sind, ist das selbstverständlich kein Problem für uns. Einen „neuen Hasen“ haben wir auch dabei, aber der wird sich später selber vorstellen. Auf diesem Weg wünsche ich den Kindern, den Eltern und auch dem Team ein schönes, interessantes und vor allem gesundes Kindergartenjahr. Martina Schmid Verabschiedung der Vorschulkinder Am 14.07.17 fand die Verabschiedung unserer Vorschulkinder statt. Als Einstieg in den Abend gab es ein leckeres Buffett, welches die Eltern mitgebracht haben. Danach ging es in den Gemeindesaal, wo jedes Kind einzeln von uns verabschiedet wur- de. Aber nicht nur die Kinder, auch wir „Großen“ bekamen ein tolles Abschiedsgeschenk. An dieser Stelle nochmals ein großes Danke! Im Anschluss schickten wir dann die Eltern nach Hause, um mit den Kindern einen schönen Abend bzw. eine großartige Nacht zu verbringen. Nach unserem großen Abschluss- frühstück durfte dann jeder nach Hause gehen. Es war ein toller Abend/Tag. Carolin Heiß Kinoabend beim Schlaffest: v.l.n.r. Maja, Vanessa, Vroni, Leonie, Jonas, Emily, Rosina, Barbara 60 (Foto: KiGa)
GREILINGER KINDERGARTEN Ausﬂug mit den Vorschulkindern Der Ausflug mit den Vorschulkindern am 21.06. führte uns dieses Jahr ins Sea Life. Mit der BOB fuhren wir von Reichersbeuern nach München. Nach einer kleinen Stärkung im Olympiapark begann unser Rundgang durchs Sea Life. Die Kinder machten Bekanntschaft mit einheimischen und fremden Wasserbewohnern und im Fühl- becken durften sie sogar einen echten Seestern berühren. Im Anschluss hatten wir sogar noch Zeit für einen kleinen Abstecher in die BMW – Welt. Manuela Funk Gruppenöffnung Pfiadi Bärengruppe, servus Mäuse- gruppe! Im Juli verabschiedeten wir uns von der Bären- und Mäusegruppe. Ab jetzt gibt es im Kindergarten Zau- berapfel keine festen Gruppen mehr. Die Kinder dürfen sich nach einem gemeinsamen Willkommenskreis frei entscheiden, wo, was und mit wem sie spielen wollen. Zur Auswahl stehen verschiedene Räume: Einen Konstruktionsraum mit vielen verschiedenen Baumaterialien, ei- nen Kreativraum, in dem man seiner Kreativität mit Malen und verschie- denen Bastelmaterialien freien Lauf lassen kann, einen Raum speziell nur für unsere Vorschulkinder, einen Projektraum mit wechselnden Angeboten und einer großen Auswahl an Spielen sowie das wichtigste: un- ser Brotzeitstüberl, wo sich die Kinder für einen abwechslungsreichen Vormittag stärken können. Jeder vom pädagogischen Personal ist im Wochenwechsel für einen der Räume ver- antwortlich, dabei werden genaue Beobachtung am Kind gemacht und die Kinder aus verschiedenen Blickwinkeln gesehen. Um die Kinder dort abzuholen, wo sie gerade in ihrer Entwicklung stehen, haben wir Im Projektraum wird auch mal gebacken: Lilly, Rosina, Vroni (Foto: KiGa) und Emiliy 61
GREILINGER KINDERGARTEN die Kinder in altersspezifische Gruppen eingeteilt. MINIS (Kinder, die das erste oder zweite KigaJahr besuchen); MIDIS (die mittleren Kin- der, die schon ein Jahr im Kindergarten waren und im nächsten Jahr SCHUKIS werden); SCHUKIS (Kinder, die im nächsten KiGaJahr vor- aussichtlich eingeschult werden); dadurch können wir gezielter mit den Kindern arbeiten und somit spezieller auf jedes einzelne Kind eingehen. Für alle Beteiligten, sei es pädagogisches Personal, Kinder oder auch Eltern, ist es eine neue Herausforderung, auf die wir uns freuen und gemeinsam hineinwachsen wollen. Manuela Funk Ausﬂug mit allen Kindern nach Blindham Im Mai haben der Kindergarten und die Krippe gemeinsam einen Ausflug nach Blindham gemacht. Die Fahrt mit dem großen Bus war für alle sehr aufregend. Dort ange- kommen, mussten wir uns erstmal stärken. Die Krippenkinder haben sofort entschieden, sie wollen auf den Spielplatz zur Rutsche. Die Kig- akinder sind die große Runde durch den Wald gegangen und haben Rehe, Wildschweine, Biber, Tauben u.v.m. gesehen. Zum Abschluss haben wir noch in der Spiel- arena getobt und gerutscht. Auf der Heimfahrt sind viele Kinder erschöpft eingeschlafen. Kleine Stärkung im Bergtierpark Blindham Christine und Claudia Versuch, die Tiere anzu- locken, leider vergeblich! (Fotos: KiGa) 62
GREILINGER KINDERGARTEN Zahlenland Jedes Jahr wird es mit Spannung er- wartet; die mittle- ren Kindern können es kaum erwarten: Das Zahlenland. Diese Jahr haben Babsi und Martina die mittleren Kinder durch das Zahlen- land geführt, dabei geht es vorbei an der Zahlenprome- nade in die Zahlen- stadt mit den Zah- lengärten und den passenden Zahlenhäusern, den Zahlenfahnen und für die Zahlen von eins bis sechs jeweils eine kleine nette Geschichte mit der Fee Vergissmeinnicht. Der fre- che Kobold Kuddelmuddel bringt im Zahlenland vieles durcheinander und die „Zahlen- landkinder“ haben immer fleißig geholfen, die Zahlenstadt wieder richtig herzurichten. Die Kinder und auch wir beide hatten einen Heidenspaß dabei und diese zwei Wochen vergingen wie im Flug. v.l.n.r. Max, Matthias, Korbinian, Thomas, Lemar, Emma, Thomas, Antonia Die Kinder warten gespannt im Zahlenland was passiert Martina Schmid Eis essen beim Landgasthof „Zum Bei“ Wir, die gesamte Kindertagesstätte, wurden von den Wirtsleuten vom Bei zum Eisessen einge- laden. Die Krippenkinder warten gespannt auf Ihr Eis v.l.n.r. Senta, Kathi, Christine, Christian, Louis, Claudia, Souﬁan 63 (Fotos: KiGa)
GREILINGER KINDERGARTEN Bei strahlend schlechtem Regenwetter - bei schönem Wetter kann ja jeder Eis essen gehen - sind alle, auch die Krippenkinder mit zum Eis essen bis zum Bei raus gegangen. Jeder durfte sich sein eigenes Eis holen und dann in der Gaststube aufessen. Wir Großen wurden mit Kaffee und/oder Eis versorgt. An dieser Stelle einen herzlichen Dank an Claudia und Andi Frei für den schönen und köstlichen Vormittag. Claudia und Andi, Wirtsleute „zum Bei“ mit einer Schar unser Eis essenden Kinder (Foto: KiGa) Martina Schmid 64
DIE VOLKSSCHULE BERICHTET Abschied - Ausstand (Foto: Privat) Alles geht einmal zu Ende, nicht nur das Schuljahr, auch meine Dienstzeit. Nach insgesamt 42 Jahren Lehrerberuf und dabei 10 Jahren Schulleitung in Reichersbeu- ern beginnt mit den Sommerferien 2017 mein Ruhestand. Es war eine schöne Zeit ! Und es war eine sehr, sehr schöne und be- wegende Abschiedsfeier, die mir die Schü- lerinnen und Schüler der GS Reichers- beuern und der Partnerklasse mit ihren Lehrkräften bereitet haben. Speziell auf mich ausgerichtete und gedichtete Lieder wurden von allen Jahrgangsstufen gesun- gen, um „meinen Maibaum“ mit den Wap- tanzten die pen meiner Schulstationen ersten und zweiten Klassen zusammen mit der Partnerklasse einen sehr rhythmischen Maitanz. Der Baum kommt in meinen kleinen Garten. Viele Glückwünsche und Geschen- ke der Gäste, der drei Bürgermeister des Schulverbandes, unseres Schulrats Herrn Jürgen Heiß, des Elternbeirats, den Damen der Mittagsbetreuung, der Konrektorin Frau Kohl und aller Mitarbeiter der Schule ließen den Abschiedsschmerz ständig wachsen. Als dann auch noch je zwei Kinder jeder Klasse mir jeweils zwei gute Wünsche zusam- men mit einer wunderschönen Sonnenblume mit auf den Weg gaben, hatten sie es fast erreicht: Aus einem lachenden und einem weinenden Auge, mit dem ich das Schulleben verlassen wollte, sind fast zwei weinende Augen geworden. Ganz herzlichen Dank an alle, die bei dieser tollen Feier mitgewirkt und zu ihrem Ge- lingen beigetragen haben. Ich bedanke mich ebenso herzlich bei allen für die große Unterstützung und die fortlaufend gute Zusammenarbeit während der 10 Jahre in Rei- chersbeuern, wodurch unser gemeinsames Schulleben erst möglich gemacht wurde. Ich hatte ein wunderbares Team und wir haben zusammen auch eine ganze Menge erreicht. Für die Zukunft wünsche ich Ihnen und Ihren Familien alles Gute, viel Gesundheit und Freude und besonders Ihren Kindern das Beste für ihren weiteren Lebensweg! - Ich freue mich auf die neue, kommende Zeit! Aber ich werde mich an meine Zeit in Reichersbeuern immer gerne erinnern. Servus, macht‘s guat ! Anneliese Berthold, Rektorin i.R. 65
DIE VOLKSSCHULE BERICHTET Neu in Reichersbeuern Grundschule Reichersbeuern (Foto: Schule) Heidi Dodenhöft - die neue Schulleiterin der Manche haben sich schon gewundert: Seit Mitte August sieht man oft einen gelben Caddy durch Sachsenkam und dann Richtung Reichersbeuern fahren. Nun – das bin ich – die neue Schulleiterin der Grundschule in Reichersbeuern. Damit Sie mich etwas besser kennen lernen, nütze ich sehr gern diese Stelle, um mich kurz vorzustellen: Ich heiße Heidi Dodenhöft, bin 57 Jahre alt, verheiratet und habe zwei bereits er- wachsene Söhne. Ich lebe in Geretsried und fahre nun täglich hin und her. Schon immer wollte ich Lehrerin werden, als Ju- gendliche leitete ich Kindergruppen oder betreu- te Fahrten an die Nordsee. Nach meinem Studi- um unterrichtete ich in Wolfratshausen und war dann einige Jahre zu Hause mit unseren Kindern. Anschließend arbeitete ich in Geretsrieder Schulen, zuletzt als Konrektorin an der Karl- Lederer Grundschule. Ich habe mich sehr gefreut, als ich erfuhr, dass meine Bewerbung an die Grundschule in Reichersbeuern erfolgreich war. Die ersten Wochen sind nun schon vorbei. Ich bin sehr freundlich von allen hier aufge- nommen worden und fühle mich in der kurzen Zeit schon sehr vertraut mit „meiner“ Schule. Was ist mir wichtig? Nun - erst einmal für Rahmenbedingungen sorgen, dass Ihre Kinder einen guten Unterricht erhalten können. Dazu gehören neben unserem engagier- ten Lehrerkollegium eine angemessene und zeitgemäße Ausstattung in den Klassenräu- men. Ihre Kinder sollen bei uns in den vier Grundschuljahren einen guten Grundstock für ihr Leben bekommen. Dazu zählen natürlich Kulturtechniken wie Lesen, Schreiben und Rechnen, aber eben auch Werte wie Pünktlichkeit, Höflichkeit, Respekt für seine Mitmenschen, Genauigkeit bei der Arbeit und vieles mehr. Dabei soll die Freude nicht verloren gehen. In jedem Kind stecken Talente, man muss sie nur entdecken und fördern. Mir macht es Freude, Aktionen für einen effektiven Unterricht und ein befriedigendes Schulleben anzuregen, mitzugestalten und auszuführen. Ich hoffe, Sie unterstützen unsere Schule und bereichern unsere Arbeit, indem Sie als Klassenelternsprecher oder im Elternbeirat mitgestalten. Sie sind herzlich willkommen! Falls es Probleme gibt – ich stehe jederzeit für ein Gespräch zur Verfügung. Auf ein gutes Miteinander zum Wohle unserer Kinder Herzliche Grüße Heidi Dodenhöft 66
DIE VOLKSSCHULE BERICHTET DIE VOLKSSCHULE BERICHTET Klettergerüst Am Samstag, den 13. Mai, war es nun endlich soweit: das lang ersehnte Klettergerüst wurde am „Tag der offenen Türe“ feierlich eingeweiht. Ab Montag durften dann die Kinder in der Pause ihr neues Spielgerät ausprobieren. Der Andrang war anfangs so groß, dass die Kinder nur klassenweise auf das Gerüst durften. Mittlerweile hat es sich aber so gut eingespielt, dass die Kinder aufeinander Rücksicht nehmen und sich absprechen. (Foto: Schule) 67
DIE VOLKSSCHULE BERICHTET DIE VOLKSSCHULE BERICHTET Besuch beim Imker Am 17. und 19. Mai besuchten die 3. Klassen der Grundschu- le Reichersbeuern den Lehrbienenstand Moosrain des Imkervereins Gmund- Tegernsee u. Umgebung e.V.. Dort durften wir bei einer Führung viel Wissenswertes über die Honigbiene und die Arbeit der Imker erfahren. Nach einem kurzen Lehrfilm über das Leben der Honigbiene beantwortete Georg Biechl die Fragen der Schülerinnen und Schüler. Anschließend wurde für uns ein Bienenvolk geöffnet und wir staunten über die vie- len emsigen Bienen, die wir beim Arbeiten beobachten konnten. „Mutige“ durften eine Drohne, also eine männliche Biene ohne Stachel, selbst in die Hand nehmen und diese aus nächster Nähe betrachten. Besonders freuten wir uns über die Verkostung des lecke- ren Honigs am Ende unseres Ausfluges. Wir sagen vielen Dank für diesen unvergesslichen Bienentag! (Foto: Schule) 68
DIE VOLKSSCHULE BERICHTET Museumsbesuch Am 18. Mai durfte die Klasse 1a ins Franz-Marc-Museum nach Kochel fahren. Eine Tölzer Familie hat dazu eingeladen und auch alles bezahlt. In zwei Gruppen getrennt gab es eine sehr informative, kindgerechte Einführung in das Werk des berühmten Malers. Danach betrachteten die Kinder einige Tierbilder des Künst- lers und es war erstaunlich, wie sehr der vorherige Vortrag der Museumspädagogin den Kindern half, die Bilder zu verstehen und zu entschlüsseln. Nach der Theorie ging‘s in die Praxis. Auf ein Blatt Papier wurde mit einer Linie ein Tier gezeichnet, dann kamen vier- eckige Felder darauf und zum Schluss wurde das Ganze bunt ausgemalt, wie bei Franz Marc. Die Kinder kamen mit schönen Bildern und neuen Erfahrungen begeistert nach Hause. Danke nochmal unseren Sponsoren. (Foto: Schule) 69
DIE VOLKSSCHULE BERICHTET Die Klasse 4 a auf Vogelsuche Am Mittwoch, den 24.05.2017, war die Klasse 4 a in Rei- chersbeuern unterwegs, um die Gebäudebrüter und deren Nester zu finden und zu zählen. In fünf Gruppen eingeteilt und von tatkräftigen, vogelkundigen Helfern vom LBV unterstützt, entdeckten sie allerhand: Mauersegler, Rauch- und Mehlschwalben, Spatzen … nur um einige zu nennen. Wir haben viel Spaß gehabt und vor allem viel gelernt. Vergelt’s Gott auch an die Leute, die uns auf ihr Grundstück gelassen haben. (Foto: Schule) 70
DIE VOLKSSCHULE BERICHTET Superballturnier an der Südschule in Bad Tölz Viele Monate vorher wurde trainiert. Am 6. Juli 2017 war es endlich soweit. Beide vierten Klassen, in je 2 Mannschaften eingeteilt, bestritten mit 14 anderen Mannschaften aus den verschiedenen Schulen des südlichen Landkreises das all- jährliche Superball-Turnier. Das fleißige Üben in den Sportstunden und Pausen hat sich rentiert. Jede Klasse trug einen 1. Platz sowie einen 4. und einen 5. Platz nach Hause. In ihren selbstgestalteten T-Shirts freuten sich die Kinder über die zwei Pokale und die vier Urkunden zu Recht! (Foto: Schule) 71
DIE VOLKSSCHULE BERICHTET Experimententag Am Montag, den 10.7.17, ging es in den Klassen 1a und 1b ausschließlich um die Luft. Bei 16 Versuchen lernten die Kinder, dass Luft bremst, an- treibt, trägt und Platz braucht. Alle nahmen sehr interessiert und mit Begeisterung an den Experimenten teil. Diese konnten dank vieler helfender Hände von Schülereltern rei- bungslos ablaufen. Am Ende des Tages hatten die Kinder viele physikalische Erkenntnisse gewonnen und konnten zahlreiche Effekte beschreiben und erklären. Vermutlich haben auch die Erwachsenen einige neue oder wieder aufgefrischte Aha-Effekte erlebt. Dieser experimentelle Thementag war rundum eine schöne, erfolgreiche Sache! (Foto: Schule) 72
DIE VOLKSSCHULE BERICHTET „Musikalische Reise nach Russland“ – Klassik für Kinder Am Donnerstag, den 13. Juli, besuchten die Kinder der Grundschule Reichersbeuern die Aufführung „Nussknacker, Wölfe und geheimnisvolle Bilder“ im Rahmen des Programms „Klassik für Kinder“. Die Veranstaltung des Freien Landestheaters Bayern in Kooperation mit der Musikschule Bad Tölz und dem Schulamt Bad Tölz wurde für Schulklassen aus unserem Landkreis angeboten und war gut besucht. Es ging darin um Timmy, der mit der Ballettgruppe seiner Schwester nach Russland reisen durfte. Dort lernte er den alten Musiker Sergej kennen. Von ihm erfuhr er viel über Land, Leute und vor allem über russische Musik. So erlebte Timmy tanzende Nussknacker und Zuckerstangen, hüpfende Küken in ihren Eierschalen und einen mutigen Vogel, der einen Wolf fängt! Die Musiker spielten Stücke aus Tschaikowskys „Nussknacker“, Mussorgskys „Bildern einer Ausstellung“ und Prokofievs „Peter und der Wolf“. Beim bekannten russi- schen Volkslied „Kalinka“ durften dann alle Kinder kräftig mitsingen. Gut gelaunt und mit russischer Musik im Ohr machten wir uns schließlich wieder auf den Rückweg nach Reichersbeuern. Wir sagen vielen Dank an alle Beteiligten für diesen schönen Ausflug! 73 (Foto: Schule)
DIE VOLKSSCHULE BERICHTET Schulanfang Am 12. September feierten nicht nur 49 ABC-Schützen, son- dern auch die neue Schulleiterin Frau Heidi Dodenhöft ihren 1. Schultag in der Grund- schule Reichersbeuern. In der Aula empfingen die Kinder der 2. Klassen alle herzlich mit Willkommensliedern und stimmten sie, musikalisch begleitet durch Herrn Rummel, auf die neuen Aufgaben in der Schule ein. Nach dem Grußwort von Herrn Bürgermeister Dieckmann lernten die neuen 1. Klässler viele wichtige Personen der Schulfamilie kennen und auch ein großer Teddybär soll den Kindern zukünftig den Weg zum Sekretariat und Rektorat weisen. Für die Hälfte der Kinder war es nicht nur ein Sprung in einen neuen Lebensabschnitt, sondern auch ein Sprung in die Froschklasse von Frau Kohl, die andere Hälfte betrat neugierig die Bärenklasse von Frau Riedl. Von nun an gibt es für alle Schulanfänger viel Neues zu entdecken und zu lernen. „Lernen ist die Freude an der Entdeckung der Welt.“ (K.Kunstmann) Mit diesem Zitat wünschen wir allen Schülern stets viel Spaß, Freude und Lernerfolg an unserer Schule! 74
Schüler der Grundschule Reichersbeuern nach Wohnorten Schüler der Grundschule Reichersbeuern nach Wohnorten Stand: 01.10.2017 Stand: 01.10.2017 7 5 D I E V O L K S S C H U L E B E R I C H T E T
Klasse 1a 6 7 Amthor Amalie, Förtsch Sophia-Marie, Gehr Veronika, Großkunz Leo, Großkunz Mia, Hejda Sophia, Hoh Emily, Junker Annalena, Mayer Veronica, Polke Maja, Restelica Xhenita, Riedl Leonie, Seybold Theresa, Stiegler-Lurato Vanessa, Thalhammer Rosina, Weßel Amelie, Emmrich Maximilian, Fischhaber Jonas, Gehmacher Jonas, Gerg Marinus, Kubota Takumi, Melf Florian, Verwohlt Hannes, Wörle Tobias Klassenleitung: Frau Elke Riedl (Foto: Schule) T E T H C I R E B E L U H C S S K L O V E I D
Klasse 1b 7 7 D I E V O L K S S C H U L E B E R I C H T E T Bergmann Elsa, Buchberger Micaela, Fischhaber Sonja, Gerg Linda, Indaeva Selima, Ismaeel Batol, Jackewitz Alina, Quyoumi Shekba, Rinner Johanna, Shikhzada Marzia, Trasberger Verenda, Achner Benedikt, Andrä Maximilian, Berghammer Anton, John David, Kornprobst Johannes, Liebl Moritz, Madhi Nauras, Munkelt Laurin, Pfatrisch Jakob, Pointner Quirin, Sewald Sebastian, Strobl Tilo, Weise Jonas Klassenleitung: Frau Birgitt Kohl (Foto: Schule)
DIE VOLKSSCHULE BERICHTET „Der Stern der Sahara“ Die Reichersbeuerner Grundschüler durften die Generalpro- be des musikalischen Krimis „Der Stern der Sahara“ miterleben. Unter der Leitung von Annika Hofmann und Elisabeth Artmeier-Mogl von der Tölzer Sing- und Musikschule spielten, sangen und tanzten einige Schüler den Diebstahl des größten und wertvollsten Diamanten der Welt, genannt der „Stern der Sahara“. Am Ende tauchte der Diamant wieder auf und brachte das Glück zurück! Eine tolle Vorstellung! (Fotos: Schule) 78
DIE VOLKSSCHULE BERICHTET Karius und Baktus auf der Spur Im Rahmen des Sachunterrichts lernten die Erstklassler jede Menge Wissenswertes über ihre Zähne. Dazu trug auch die Zahnärztin bei, die uns in der Schule besuchte und den Kindern erklärte, wie sie ihre Zähne gut pflegen können. Besonders viel Spaß machte es, die blau gefärbten Beläge wieder weg zu putzen. (Foto: Schule) 79
DIE VOLKSSCHULE BERICHTET Bundesjugendspiele Viel Glück mit dem Wetter hatten die Schüler am Tag der Bundesjugendspiele. Nachdem es in der Nacht noch teilweise heftig geregnet hat, zeigte sich in der Früh wieder die Sonne und die Schüler konnten mit den sportlichen Wett- kämpfen beginnen. Neben den 50m Lauf stand noch der Weitsprung und Weitwurf als Wettkampfdisziplin auf dem Plan. Anschließend durften die Kinder noch an verschiede- nen sportlichen Aktionen teilnehmen, die in der Turnhalle, am Pausenhof und auf dem Sportplatz aufgebaut wurden. Ein herzliches Dankeschön noch den freiwilligen Helfern, die uns vor allem beim Weit- sprung tatkräftig unterstützt haben. 80 (Fotos: Schule)
DIE VOLKSSCHULE BERICHTET Ausﬂug zum Tierarzt Die Erstklässler beschäftigten sich im Sachunterricht intensiv mit dem Thema Haustiere. Da bot es sich an, einen Fachmann bei der Arbeit zu besuchen: Den Tierarzt Bönsch in Greiling. Herr Bönsch führte uns durch seine Praxis und erklärte uns die Aufgaben eines Tierarztes. Er zeigte uns an seiner eigenen Katze, wie ein Tier untersucht wird. Sehr beeindruckend waren auch die Röntgenbilder und der Operati- onsraum. Außerdem erfuhren die Kinder jede Menge Interessantes über Hund und Katze. Alle waren sich einig: Das war ein toller Ausflug! (Foto: Schule) 81
DIE VOLKSSCHULE BERICHTET Verstehst du die Hundesprache? Was mache ich, wenn ein fremder Hund auf mich zuläuft? Darf ich einen fremden Hund streicheln? Was kann ich tun, wenn ich Angst vor einem Hund habe? All diese Fragen und noch mehr beantworteten die Therapiehunde-Teams vom Wunjo-Projekt den Erstklasslern im Rahmen des Sachunterrichts zum Thema „Haus- tiere“. Jetzt sind wir gut vorbereitet auf eine Begegnung mit einem Hund! (Foto: Schule) 82
DIE VOLKSSCHULE BERICHTET Haustier-Rallye: Allerlei Wissenswertes über Haustiere in den ersten Klassen Mit Hilfe von einigen Eltern der Erstklassler starteten die Kinder der 1a und 1b gemein- sam in eine spannende und lehrreiche Haustierrallye. Dabei mussten die Schüler in Klein- gruppen viele Quizfragen zu verschiedenen Haustieren beantworten und unterschiedli- che Spiele bestreiten. Wer am Ende die meisten Punkte für richtige Lösungen gesammelt hatte, war Sieger dieser Rallye. Am Ende waren sich alle einig: Mit Spiel und Spaß kann man auch eine Menge lernen! (Foto: Schule) 83
DIE VOLKSSCHULE BERICHTET Sportfest für die Kleinen mit der Nonsens- Olympiade Am Tag der Bundesjugendspiele durften die Erstklassler zwar noch nicht am Wettkampf mit den Großen teilnehmen, hatten aber nicht minder Spaß: Sie bestritten eine „Non- sens-Olympiade“. Hier mussten sie unter anderem in den Disziplinen „Gummistiefel- Weitwurf“, „Dosen-Golf“, „Flossenlauf“ oder „Nasenballon-Lauf“ ihr sportliches Talent unter Beweis stellen. Diese Olympiade hat richtig Spaß gemacht und war auch ganz schön anstrengend! (Foto: Schule) 84
DIE VOLKSSCHULE BERICHTET Schule macht ﬁt! Freude an Bewegung und an gesunder Ernährung, darum drehte sich eine Woche lang alles an der Grundschule in Reichersbeuern. Alle Klassen starteten gemeinsam in der Früh mit Yoga, Gymnastik oder Tanz und über den gesamten Schultag wurden immer wieder aktive und sportliche Phasen eingebaut. Außerdem beschäftigten wir uns intensiv mit dem Thema gesunde Ernährung. Dazu ge- hört nicht nur der Verzicht auf Süßigkeiten und gezuckerte Getränke. Bei vielfältigen und liebevoll hergerichteten gemeinsamen Brotzeiten haben wir die genussvolle Erfah- rung gemacht, wie hervorragend Vollkornprodukte und andere „gesunde“ Leckerbissen schmecken können, vor allem in der Gemeinschaft. Besonderer Dank gilt hier allen El- tern, die mit großem Einsatz und wohlschmeckenden Ideen ihre Kinder gut versorgt und damit zu unserem Frühstücksbuffet beigetragen haben. Den krönenden Abschluss fand unsere Gesundheitswoche im Sporttag am Freitag. An vielen verschiedenen Stationen, vom Minitrampolin übers Rasenhockey bis zum Einrad, konnten die Kinder ihre Geschicklichkeit und Ausdauer unter Beweis stellen. Das war al- les so rundum gelungen, dass es sogar das Wetter gut mit uns meinte und wir geschafft, aber auch zufrieden, ins Wochenende starten konnten. (Foto: Schule) 85
DIE VOLKSSCHULE BERICHTET Bio - Brotboxen Auch in diesem Schuljahr freuten sich alle Erstklässler über die Bio-Brotboxen, die ihnen von Bürgermeister Dieckmann überreicht wurden. So wie ein Sportler gesunde Ernährung braucht, um Spitzenleistungen zu erreichen, brauchen auch schon die ABC-Schützen eine ausgewogene und nahrhafte Brotzeit, um den gan- zen Schultag über fit zu bleiben. Um diese wichtige Botschaft auch den Eltern noch einmal in Erinnerung zu rufen, ist es seit inzwischen 11 Jahren ein guter Brauch, in einer wiederverwendbaren Box verschiedene vollwertige Leckereien zusammen mit wichtigen Informationen rund ums gesunde Essen an die Kinder zu verschenken. Geschmeckt hat es den Schulanfängern auf jeden Fall. Dieses Projekt steht unter der Schirmherrschaft des Staatsministers für Bildung und Kul- tus Dr. Ludwig Spaenle und des Oberbürgermeisters der Stadt München, Dieter Reiter. (Foto: Schule) 86
DIE VOLKSSCHULE BERICHTET Verabschiedung Wie jedes Jahr musste sich die Grundschule Reichersbeuern von den Schülern der 4. Jahrgangsstufe verabschieden, da sie in der 5. Klasse alle an verschiedenen Schulen wechseln. Sie wurden von der Schulleitung mit dem Gedicht „Be- ginne den Tag mit einem Lächeln“ auf ihren weiteren Lebensweg geschickt. Beginne den Tag mit einem Lächeln und du wirst sehen, alles wird leichter gehen. Nimm dir Zeit und schenke allen Menschen, die dir begegnen dieses Lächeln und du wirst sehen, es kommt zu dir zurück. Du kannst damit natürlich nicht die Welt verändern und alles Schlimme ausradieren, aber du fühlst dich wohler und die Welt ist ein Stück lebenswerter. Denke jeden Morgen daran. Dein Lächeln kann Berge versetzen und gibt dir eine große Kraft. Auch dieses Jahr trugen wieder alle Schüler zu einem bunten und abwechslungsreichen Programm bei und es erklang auch wieder einmal das Lied „Wir sind alle Kinder dieser Welt“ an unserer „bunten Schule“. Wir wünschen allen Schülern, besonders denen die die Schule verlassen, im September einen guten Start, viel Erfolg und trotz allen Lernens viel Spaß! Ein herzliches Dankeschön gilt wie immer auch allen freiwilligen Helfern, ob Lesepaten, Schülerbücherei, Schulweghelfern oder Asylhelfern. Wir hoffen auch im nächsten Schuljahr auf ihre weitere Hilfe und Unterstützung. 87
Verabschiedung der Schüler der 4. Jahrgangsstufe 8 8 (Foto: Schule) T E T H C I R E B E L U H C S S K L O V E I D
WAS WIR ERFAHREN HABEN... Erster Weltmeister in Greiling Thai-Kickboxer Benedikt Häsch und Bürgermeister Anton Margreiter (Foto: Michaela Hering) In der Gemeinderatssitzung im Oktober durfte der erste Bürgermeister eine außerge- wöhnliche Ehrung in einer für eine bayerische Gemeinde nicht alltäglichen Sportart vor- nehmen: Anton Margreiter verlieh dem Thai-Kickboxer Benedikt Häsch den offiziellen Ehrenkrug der Gemeinde Greiling für seinen WM-Titel in der Klasse bis 60 Kilogramm. Benedikt Häsch holte diesen Titel Ende August bei der Klasse K1 in Irland (Killarney). Auf diesen Titel habe er 10 Jahre hingearbeitet, sagte Häsch. Er ermöglichte es ihm, Thai auch „bei den Profis reinzuschauen“. Zuvor hatte Häsch auch noch den Europameister-Titel erkämpft. Bei den unterschiedlichen Spielarten von Thai- und Kickboxen ist K1 die härtere Varian- te. Bei dieser Kampfsportart, die Kraft, Beweglichkeit, Kondition und Mut gleichermaßen erfordert und schult, wird im Gegensatz zum Kickboxen, auch mit Knien und Ellenbogen geschlagen. Ein nicht ganz ungefährlicher Sport. Seit seinem 12. Lebensjahr hat sich Bene dem Kickboxen verschrieben und betreibt sein Hobby mit Disziplin und mentaler Stärke. Im Moment absolviert er eine Ausbildung zum Sport- und Gesundheitstrainer und jobbt nebenbei in einer Security-Firma. 89
WAS WIR ERFAHREN HABEN... Heuer hat er neben dem WM-Titel auch die Europameisterschaft gewonnen und strebt nun eine Profikarriere in seinem Sport an. Bürgermeister Margreiter sowie das gesamte Ratsgremium wünschten dem frischgeba- ckenen Weltmeister, auf den Greiling stolz sein kann, noch alles Gute für die private und auch sportliche Zukunft. Claudia Petzl Thai-Kickboxer Benedikt Häsch beim Training. (Foto: Ewald Scheitterer) 90
WAS WIR ERFAHREN HABEN... Deutsch – italienische Freundschaften und Begegnungen Eine ganz besondere grenzüberschreitende und sehr herzliche deutsch – italienische Freundschaft besteht seit etlichen Jahren zwischen Greilingern und Bewohnern aus Gor- go al Monticiano, in der Nähe von Caorle. Wie wir von Andreas Kastenmüller erfahren haben, hat Andreas Weiler Freunde (Franky und Evi Häusler), die vor ungefähr 15 Jahren von Gaißach nach ebendiesem italienischen Ort ausgewandert sind. Es kam die Idee auf, in Greiling ein Weinfest mit Spezialitäten aus Italien zu veranstal- ten. Der Wein kommt aus der Region (Friaul), Franky kennt den Weinbauern persönlich. Nunmehr kommen Franky und seine Freunde jedes Jahr zum mittlerweile über die Ge- meindegrenzen beliebten und bekannten Greilinger Weinfest und helfen tatkräftig und mit großer Freude mit. Sie backen mit Wolfgang Steiner Pizza und kochen Nudelspezia- litäten. Wer im Hafner-Stadl schon einmal ein wenig hinter die Kulissen des Weinfestes geschaut hat, konnte sich selbst davon überzeugen, es geht lustig zu und das italienisch- bayerische Pizzabacken klappt wie am Schnürchen. Was vielleicht weniger bekannt ist: Im Gegenzug zum Greilinger Weinfest findet in Gor- go jedes Jahr ein Bierfest (ca. 200 bis 300 Gäste) mit Reutberger Bier statt, bei dem es genauso fröhlich zugeht. Zum 10. Bierfest wurde dem Greilinger Feuerwehrvorstand Andreas Kastenmüller eine Freundschaftsfahne überreicht. Sowohl er als auch Andreas Weiler waren bei allen 10 Bierfesten dabei und haben mitgefeiert. Freundschaften kann es nie genug geben! Wer daher Lust hat, sich hier einmal zu beteiligen und mit nach Italien zu fahren – darf sich gerne bei An- dreas Kastenmüller oder Andreas Weiler melden. Natürlich werden auch Helfer beim Greilinger Weinfest immer gerne ge- sehen… Claudia Petzl Blick auf den 12 Meter langen Grill (Foto: Andreas Kastenmüller) 91
. . . N E B A H N E R H A F R E I R W S A W 2 9 v.l.n.r. Piero, Andreas Weiler, (Foto: Andreas Kastenmüller) Andreas Kastenmüller, Franky Häusler, Firmino Vettori (Bürgermeister), Emanuele, Margherita, Marieangela, Massimo,
WAS WIR ERFAHREN HABEN... Jubiläum am Steinweg Die Bilderbuch-Linde am Steinweg zwischen Anwesen Dietl und Junkerstadl feiert heuer ihren 40. Geburtstag. 1977 hatte der Vater von Karl Dietl die Idee, an diesem schönen Aussichtsplatz oben am Steinweg einen Baum zu pflanzen. Die Linde entwickelte sich in den 40 Jahren zu einem wahren Prachtexemplar mit einer wunderschönen Form. Das Bankerl darunter lädt zum Verweilen ein und die schöne Aussicht auf Vorberg, Bene- diktenwandgruppe und Karwendel machen den Platz zu einem der schönsten in Greiling. Wir wünschen der Linde weiterhin ein gutes und gesundes Wachstum… Martin Fischhaber Die Linde am Steinweg wurde heuer 40 Jahre alt (Foto: Dorfbote) 93
SENIORENTREFF 60 PLUS Seniorenausﬂug in die Gramai Letztes Jahr ging es noch an den Staffelsee, in diesem Jahr lag das Ausflugsziel im Kar- wendel: Die Gramai. Am 10. Oktober starteten 76 (!) gut gelaunte Seniorinnen und Senioren in zwei Bussen zu diesem Ziel in Österreich, um einen angenehmen Nachmittag miteinander zu verbrin- gen . Das Wetter, ein nicht unerheblicher Faktor für einen solchen Ausflug, spielte mit und so stand der Unternehmung nichts im Wege. Bereits auf der Fahrt war stets Einiges zu sehen und so war die Anfahrt zur Gramai-Alm doch recht kurzweilig. Am Ziel angekommen, zerstreute sich das Feld zunächst ein wenig, die einen machten sich zum Spaziergang auf und die anderen genossen bereits die Stimmung bei Kaffee und Kuchen. Aber das Wichtigste, das lässt sich bei den Ausflügen immer wieder feststel- len, ist die Unterhaltung und die ge- meinsame Zeit für Geschichten von früher und heute und es geht dann recht lustig zu. Schließlich trafen alle bei der Brot- zeit wieder ein und gesellten sich zu den Dagebliebenen. Nur allzu schnell mussten die Busse jedoch Richtung Heimat fahren, wo sie ge- gen 18:30 Uhr wieder eintrafen. Die mittlerweile hohe Teilnehmer- zahl belegt, dass das Ausflugsange- bot sehr gut angenommen wird und die Ausflüge hinsichtlich Dauer und Entfernung passend sind. Ein ganz großes und herzliches Dan- keschön an die Hauptorganisatoren Günther Saxinger und Lorenz Mittermair (Fotos: Ria Hiergeist) 94
SENIORENTREFF 60 PLUS Ria Hiergeist, Hans-Günther Mangold und Peppi Langeder und den anderen Helfern, die im Vorfeld den Bus organisieren, telefonieren und sich bemühen, dass ja keiner vergessen wird und jeder, der mitkommen will, dies auch tun kann. Und ein genauso großer Dank an die Gemeinde Greiling, die den Ausflug wieder mit finanziellen Mitteln recht gern und auch gut unterstützte. Es wäre wunderbar, wenn auch im nächsten Jahr wieder ein Ausflug stattfinden könnte! Claudia Petzl v.l.n.r. Kathi Fichtner, Hans-Günther Mangold, Fr. Floßmann, Fr. Brandhofer und Fr. Heimgreiter Eine gesellige Runde (Fotos: Ria Hiergeist) 95
SENIORENTREFF 60 PLUS v.l.n.r. Marinus Taubenberger, Franz Kammerer, Hans Schreindl, Fr. Schreindl, Fr. Taubenberger, Centa Schmid Kaffee und Kuchen fehlen nie bei einem zünftigen Auslfug (Fotos: Ria Hiergeist) 96
SENIORENTREFF 60 PLUS v.l.n.r. Manfred Kastenmüller, Willi Leitner, Peppi Langeder v.l.n.r. Fr. Schwarz, Anna Haslinger, Elisabeth Bauer (Fotos: Ria Hiergeist) 97
SENIORENTREFF 60 PLUS Törggelen bei den Senioren Eingedeckter Gemeindesaal Ein weiteres Highlight im Monat Oktober war der Seniorennachmittag im Gemeindesaal, der diesmal unter dem Motto Törggelen stand. Und so wurde neben Kaffee und Kuchen allerhand Deftiges geboten: Geräuchertes, Wurstplatten und feinen, selbstgemachten Zwiebelkuchen. (Von letzterem profitierten abends auch noch die Gemeinderatsmit- glieder bei ihrer allmonatlichen Sit- zung!). Auch hier war der mit viel Liebe herbstlich eingedeckte Saal mit Seniorinnen und Senioren gut besucht. Bürgermeister Toni Margreiter ließ es sich ebenfalls nicht nehmen, beim Seniorennachmittag vorbeizu- schauen. Und auch Gesang gab es diesmal: Marinus Taubenberger sang mit Manfred Kastenmüller, der dazu auf der Zither spielte, einige launige Lieder. Fazit: „Schön war’s wieder“! Claudia Petzl Marinus Taubenberger und Manfred Kastenmüller sen. an der Zither (Fotos: Ria Hiergeist) 98
SENIORENTREFF 60 PLUS Bürgermeister Toni Margreiter bei den Senioren Ein reichhaltiges Buffet (Fotos: Ria Hiergeist) 99
SENIORENTREFF 60 PLUS Marianne Kasten- müller und Anni Schmid Prost! (Fotos: Ria Hiergeist) 100
HELFERKREIS ASYL Begegnungscafé Am Samstag, den 14. Oktober fand von 14 Uhr bis 16 Uhr im Gemeindesaal Greiling das erste sogenannte „Begegnungscafé“ statt. Bei selbstgebackenem Kuchen und Kaffee war viel Raum für angeregte Gespräche zwischen Einheimischen und Geflüchteten. Auch die kleinen Gäste hatten viel Spaß bei der bunten Kinderschminkaktion. (Foto: Dorfbote) Ins Leben gerufen wurde das Café von einer Arbeitsgruppe des Helferkreises Asyl um Frau Ulli Schneil, Frau Christa Göggelmann, Frau Monika Montag und der Caritas Mit- arbeiterin Frau Laura Röthel. Mit Hilfe des Cafés sollen die am Kranzer etwas abgelegen untergebrachten Geflüchteten stärker in das Gemeindeleben integriert werden, indem die Gelegenheit zum Kennenlernen und Austauschen geboten wird. Da das Café so guten Anklang gefunden hat, wird es demnächst mit neuem Rahmen- programm wieder angeboten. Um den Gedanken der Integration in die ganze VG zu erhalten, wird die Veranstaltung das nächste Mal in der Gemeinde Reichersbeuern und zwar im Pfarrsaal stattfinden. Mit Flyern und Aushängen wird vorher wieder auf die Veranstaltung hingewiesen. Laura Röthel 101
HELFERKREIS ASYL (Fotos: Dorfbote) 102
25 Jahre und kein bisschen leise - der Greilinger Gartenbauverein v.l.n.r. Toni Margreiter, Angelika Kainz, Erich Diel, Manfred Nagler, Alois Obermüller (Foto: Tölzer Kurier - Scheitterer) Hätte der damalige Bürgermeister Hermann Schinner nicht so viel Wert darauf gelegt, mit den Mitinitatioren Manfred Nagler, damals Landrat und Kreisvorsitzender und Mel- chior Demmel aus Lenggries einen Gartenbauverein in Greiling zu gründen, so wäre die Dorfgemeinschaft heute um Vieles ärmer. Die Gruppe der Gründungsmitglieder bestand aus 75 Personen, 2 Jahre später trat Anas- tasia Erhard als 100. Mitglied dem Verein bei und heute zählt er trotz einiger Todesfälle 138 Personen. Leider ist es Hermann Schinner und Melchior Demmel nicht vergönnt, den Erfolg zu erleben, denn beide sind schon verstorben. Ehrenvorsitzender Norbert Schmid, der den Verein mit seiner Frau Anni 20 Jahre lang geleitet hat, ist leider am 1.9. diesen Jahres verstorben. Ihm und den anderen Toten des Vereins wurde in einer Schweigeminute zu Beginn der Jubiläumsfeier gedacht. Der neue Vorsitzende Erich Diel würdigte die Aktivitäten seines Vorgängers und dankt ihm für die vielen brauchbaren und guten Ideen, die dieser mit viel Fleiß in die Tat umgesetzt hat und besonders auch für die Einführung des Stammtisches an jedem 1. Dienstag im Mo- nat im Bachkapellenhof, der sich heute Gartlertreff nennt. Erich Diel, der nach einer kräftigen Brotzeit, die den Gästen spendiert wurde, die Festrede hielt, erinnerte an all die Aktiviäten in der 25jährigen Vereinsgeschichte, wie Ausflüge, Lehrfahrten, Baumschnittkurse, Vorträge, Bastelkurse mit Weihnachtsfloristik, Bauen 103
von Nist- und Futterkästchen. Dazu ließ er im Hintergrund eine Diashow laufen, die an viele Ereignisse in der Vereinsgeschichte und deren Mitwirkende erinnerte. Besonders am Herzen liegt dem Vorsitzenden, junge Mitglieder für den Verein zu gewinnen, was er mit den Bildern von einem Workshop für Kinder demonstrierte, den er im vergangenen Herbst abhielt. Erich Diel dankte allen, die sich um die Rosenbeete in der Dorfmitte bemühen, sodass der Satz des Bürgermeisters stimmt, dass der Gartenbauverein Greiling zum Blühen bringt. Stolz ist der Vorsitzende auf die Schaffung des „Platzls“ in der Dorfmitte, wo sich gleich neben dem Kramerladen jeder ausruhen kann und der Verein jedes Jahr eine Begrüßung des „Neuen Jahres“ organisiert. Eine der besten Ideen jedoch war die Einführung des Pflanzentauschmarktes am 1. Mai, wenn gleichzeitig der Maibaum aufgestellt wird. Jedes Jahr gibt es eine Fülle von Blumen und Sträuchern und es ist auch ein beliebter Treffpunkt. Der Abend wurde musikalisch von Toni Margreiter und Alois Obermüller begleitet, die bis spät in die Nacht voller Leidenschaft weiter musizierten. Ihnen sagte Erich Diel ein herzliches Dankeschön. Frau Angelika Kainz, stellvertretende Vorsitzende des Kreisverbandes, überreichte zusam- men mit einem Blumengruß einen Gutschein des Kreisverbandes und gratulierte dem Verein. Bürgermeister Toni Margreiter wollte kein Bierkrügerl verschenken, das nur abgestaubt werden muss, sondern hatte sich vom Gemeinderat die Einwilligung für eine ansehnliche Spende zur Unterstützung des Festes eingeholt. Er wünschte den Gartlern weiterhin viel Freude mit ihrem Hobby. Für Altlandrat Nagler war die Greilinger Feier und die Einladung dazu etwas Besonderes, wie er erzählte. Von etwa 20 Vereinen die vor 25 Jahren von ihm gegründet wurden, war dies der einzige Verein, der ihn zum Feiern eingeladen hat. Manfred Nagler hatte wie immer launige Geschichten parat, die er zum Besten gab, womit er die Gäste zum Schmunzeln brachte. Ein schönes Fest im herbstlichen dekorierten Gemeindesaal nahm nur sehr langsam ein Ende, denn das gut gelaunte Publikum wollte noch gerne gemütlich lange beieinander sitzen. Waltraut Mayr 104
Neues vom Tennis – TC Greiling Auch in diesem Jahr verging die Tennis-Saison wie im Flug, auch wenn am Kirchweih- Montag noch ein letztes zwangloses und nettes Schleiferl-Turnier bei strahlend son- nigem Herbstwetter ausgetragen wurde. Im Winter wird dann bisweilen in der Halle weitergespielt. Da die Tennishalle Heilbrunn jetzt wohl endgültig geschlossen wird, wird es künftig weitere Fahrwege in andere Tennishallen geben müssen, es sei denn, der TC Rot-Weiss Bad Tölz errichtet tatsächlich eine Traglufthalle. Doch wie verlief die Saison 2017 bei TC Greiling? Für den TC starteten heuer sieben Mannschaften in der Punktrunde (Medenspiele) des Bayerischen Tennisverbandes (BTV). Der jüngste Nachwuchs (Alexander Demmel, Felix Biechl, Quirin Lorenz, Sebastian Eberl, Laura Altenschöpfer, Rebecca Schmid) konnte in diesem Jahr leider keine Siege verbuchen und musste sich trotz guter einzelner Spiele mit dem untersten Tabellenplatz begnügen. Wir drücken ganz fest die Daumen, dass es im nächsten Jahr besser klappt. Die Junioren 18 (Philip Cocola, Felix Schmel, Luis Kitterle, Leonhard Strötz, Tobias Baltz, Janik Festerling) spielten in der Bezirksklasse 2 und errangen als Aufsteiger in dieser Klasse mit 10:4 Punkten einen schönen dritten Tabellenplatz und sicherten sich souverän den Klassenerhalt. Jahren, Wie schon in den letz- ten fanden sich auch heuer leider keine jungen Damen zu einer Mannschaft zusammen. In dieser Altersklasse herrscht– wie bei anderen Ten- nisvereinen oftmals auch – ein Mangel an Teilnehmern. Auch für 2018 gibt es keine Anzeichen, hier eine Mannschaft aufstellen zu können. Schade! Gut bis sehr gut läuft es dagegen bei den beiden etablierten Da- menmannschaften des TC. hinten v.l.n.r.: Maria Boschner, Hanni Rammler, Maria Weber, Isabelle Hell (Spielführerin) vorne v.l.n.r.: Rosi Wuitschik, Moni Werth, Christine Kirschner (Foto: Dorfbote) 105
Die Damen AK 40 (Petra Demmel, Christine Kirschner, Gabi Günter, Monika Werth, Claudia Petzl, Elfi Ostermünchner, Irmgard Steinmetz, Irmgard Maier, Maria Boschner, Isabelle Hell) konnten sich trotz einiger Ausfälle mit 4:8 Punkten und dem 5. Tabellenplatz den Klassenerhalt in der Bezirksliga sichern. Nach lan- gen Jahren bei den Damen 40 wird diese Mannschaft im nächsten Jahr voraussichtlich geschlossen in die Altersklasse 50 wechseln. Gut lachen hatten die Spielerinnen der Damen 50 des TC Greiling , die in der jeweils dienstags ausgetragenen Punktspielrunde (ehemals Herrmann-Wolfrum-Spiele) der Be- zirksliga des Bayerischen Tennisverbandes (BTZV) oberbayerischer Meister 2017 wurden! Mit einem herausragenden Ergebnis von 12:0 Tabellenpunkten und 32:4 Matchpunkten verloren sie keine Begegnung und holten souverän den Gesamtsieg und den Pokal vor den zweitplatzierten Damen des GW Luitpoldpark München und der Mannschaft des TSV Feldafing nach 2013, 2014 und 2015 wieder nach Greiling. Wie bei den Damen konnte auch bei den Herren Aktive 2017 keine Mannschaft gestellt werden. Die seit Jahren eingespielte Mannschaft der Herren AK 30 (Hansi Probst, Herbert Strasser, Markus Feierabend, Bernard Schultz, Christian Winhard, Thomas Rohrhofer, Erwin Win- hard, Peter Rinner, Jürgen Bußmann und Matthias Willinger) belegte mit 2:8 Punkten den 5. Tabellenplatz. Sie sind eine gut gelaunte, eingeschworene Truppe, die stets mit viel Spielfreude den Platz betritt. Ihnen geht es in erster Linie um schöne spannende Spiele und trotz allen Ehrgeizes nicht in erster Linie um einen Aufstieg auf Biegen und Brechen. Äußerst knapp gestaltete sich der Klassenerhalt der Herren AK 40. Bei Punktgleichstand mit der Mannschaft des TC Holzkirchen mit jeweils 4:8 Tabellenpunkten hatten sie je- doch mit 24:30 Matchpunkten gegenüber 22:32 Matchpunkten für die Holzkirchner ganz knapp die Nase vorn und sicherten sich als Aufsteiger den Klassenerhalt. Nicht zu stoppen waren dagegen die Herren 60 des TC. Nach dem Aufstieg in die Bezirks- klasse 1 beendeten die Spieler Andreas Bokor, Franz Demmel, Rudi Bauer, Hans Reiter, Rainer Kubina, Herbert Kreuzer, Dieter Weißbach, Rolf Alabowitz, Rudi Prien und Alfons Guggenmoos auch dieses Saison ungeschlagen mit 14:0 Punkten. Mit diesem tollen Er- gebnis ist der Aufstieg in die Bezirksliga, der höchsten Klasse in dieser AK im Bezirk Oberbayern-München natürlich perfekt! Zu jedem Tennisclub gehören natürlich auch interne Meisterschaften. Es galt der übliche Modus: Zwei Gewinnsätze plus evtl. ein Match-Tiebreak statt einem dritten Satz. 106
Bei den Jüngsten gewann Alexander Demmel vor Fe- lix Biechl und Laura Alten- schöpfer. Beim Turnier der Junioren hatte Philip Cocola beim Spiel gegen Tobias Dem- mel Pech, er verletzte sich, so konnte das Finale nicht mehr gespielt werden und somit wurde Tobias Baltz Erster vor Philip Cocola und Tobias Demmel. (Foto: Privat) An der Einzelvereinsmeisterschaft der Herren nahmen 17 Spieler teil. Dieses große Feld erforderte eine Vorrunde in vier Gruppen. Insgesamt gab es viele knappe Spiele, die erst mittels Match-Tiebraks entschieden wurden. Auch der Weg ins Finale war für den dies- jährigen Sieger Hans Probst damit gepflastert. Im Finale behielt Probst, im letzten Jahr noch Vizemeister, jedoch die Oberhand. Er setzte sich in zwei Sätzen mit 6:4, 6:4 gegen Markus Feierabend durch und sicherte sich somit den Titel als Vereinsmeister. Bernard Schultz errang in einem knappen Spiel den dritten Platz vor dem Vorjahressieger Chris- tian Winhard. Stehend v.l.n.r.: Martin Eimannsberger, Markus Feierabend (Vizemeister) , Erwin Winhard, Matthias Willinger, Hans Probst (Clubmeister), Bernard Schultz (3.Platz), Thomas Rohrhofer, Peter Rinner, Christian Winhard, Wolf- gang Schmel, Vorne v.l.: Andreas Bokor, Franz Demmel 107 (Foto: Franz Demmel)
v.l.n.r.: Erwin Winhard/ Tobias Eichmann (Clubmeister), Martin Pfatrisch/ Franz Biechl (2. Platz), Andreas Bokor/ Franz Demmel (3.Platz)Demmel (Foto: Franz Demmel) Eine relativ klare Angelegenheit war die diesjährige Doppelmeisterschaft der Herren beim TC Greiling. Unter anderem verletzungsbedingt gingen in diesem Jahr zum Teil andere Paarungen an den Start als im Vorjahr. So setzten sich Erwin Winhard und Tobias Eichmann zunächst als Gruppen- und Halbfinalsieger jeweils glatt in zwei Sätzen durch. Auch im Finale ließen sie sich nicht von Franz Biechl und Martin Pfatrisch aufhalten und holten sich ebenfalls in zwei Sätzen (6:2, 6:2) souverän den Clubmeistertitel 2018. Spannung kam nochmal im Spiel um den dritten Platz auf, den sich Franz Demmel zusammen mit Andreas Bokor dennoch in zwei Sätzen mit 7:5 und 6:2 gegen Bernard Schultz und Peter Rinner sichern konnten. Bei den Senioren konnte Michele Cocola alle Spiele für sich entscheiden und siegte vor Rainer Kubina. Dritter wurde Walter Bernlochner. Bei den Damen fand mangels Teilnehmerinnen keine Einzelmeisterschaft statt, die Dop- pelmeisterschaft der Damen wurde begonnen, wird aber wohl wetterbedingt nicht mehr zu Ende gespielt werden können. 108
traditionell Als letzter sportli- cher Wettkampf der Saison fand die Mixed- Meis- terschaft statt. Nach spannenden Spielen bei schö- nem Herbstwetter gewann die Paa- rung Moni Werth/ Andreas Bokor – Vizemeister des Vorjahres- erneut souverän. Sie ent- schieden alle vier Begegnungen ohne Satzverlust für sich. Lediglich im Halbfinale gegen Elfi Ostermünch- ner/ Wolfgang Schmel war der Ausgang mit 6:3, 7:6 etwas knapper. Im Finale hatten Werth/ Bokor gegen Claudia Petzl/ Franz Demmel , die nach knappen Spielen Grup- penersten der Gruppe B, mit 6:2, 6:2 wieder klar die Nase vorn. Dritte wurden Elfi Oster- münchner und Wolfgang Schmel. Bei diesen Meisterschaften war auch die Grundkondi- tion nicht unbedeutend, fanden doch sämtliche Begegnungen an einem Tag statt. Doch alle waren sich einig: „Schön war’s wieder!“. v.l.n.r. Franz Demmel/ Claudia Petzl (2.), Andreas Bokor/ Moni Werth (1.), Wolf- gang Schmel/ Elﬁ Ostermünchner (3.) Auch der Nachwuchs konn- te 2017 wieder fleißig üben und war bei verschiedenen Trainingsangeboten fleißig bei der Sache. Koordinator im Nachwuchsbereich ist To- bias Eichmann. 109 (Fotos: Privat)
v.l.n.r. Angelina Weiler, Franziska Kolbinger , Josephine Schmid, Trainer Herbert Kreuzer, am Boden sitzend : Julian Weiler (Fotos: Susanne Weiler) Natürlich gab es zu den rein sportlichen Events auch andere Tennis-Veranstaltungen: Schleiferl-Turniere, Freundschaftsspiele und andere Matches aus Spaß am Sport. Hervor- zuheben ist hier insbesondere das Hermann-Schinner-Gedächtnis-Turnier zu Ehren des verstorbenen ehemaligen Bürgermeisters Hermann Schinner, das dieses Jahr im August zum 10. Mal stattfand! Auch wenn Renate Schinner –der TC Greiling dankt ihr an dieser Stelle ganz herzlich – dieses Jahr letztmalig als Schirmherrin des Turniers fungierte, soll das Turnier auch weiterhin stattfinden und alle hoffen, dass Renate Schinner weiterhin gerne vorbeikommt (- und auf den selbstgebackenem Kuchen…). Der TC wurde auch 2017 von den Wirtsleuten des „Bei“ prima bekocht. Natürlich konn- ten man daneben auch noch oft gemütlich bis lang nach Sonnenuntergang bei einer 110
mitgebrachten Brotzeit zusammensitzen und den Abend genießen. Das offizielle Tennis-Jahr wird heuer mit der Weihnachtsfeier am 02.12.2017 im Landg- asthof „Zum Bei“ ausklingen – bis zum neuen Reigen im April 2018! (Interessenten, ob jung oder alt, sind jederzeit herzlich willkommen! Informationen und Kontakte sind zu finden unter www.tcgreiling.de. ) Claudia Petzl (Foto: Susanne Weiler) 111
U10 Team – Renntiger Jeden Dienstag und Freitag trafen sich die 12 Kids, um sich gemeinsam für die bevor- stehende Wintersaison vorzubereiten. Unter anderem stand Klettern, Radlfahren, Inli- neskaten und Kondi- und Koordinationstraining auf dem Programm. So wurde es nie langweilig und das Training verflog. Zum Abschluss nahmen wir am Hohenburger Schlosslauf teil. Die JG 08 und 09 mussten eine Strecke von 1.200m bewältigen. In den Sommerferien standen Bergtouren auf dem Programm und auch ein Besuch im Hochseilgarten Isarwinkel. Am 06. Oktober starteten wir mit dem Hallentraining. Weitere Infos zum Ablauf der Wintersaison unter www.sc-reichersbeuern.de/ski Michaela Kienbacher 112 (Foto: SkiClub)
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EISHOCKEY SCR-Knaben - Vom Parkett aufs Eis Ein besonderes Highlight in der Saisonvorbereitung der Knaben waren die Wochen, als das Team bei der Tölzer Taekwon Do-Schule Hans Kaiser mitmachen durfte. „Beim Tae- kwon Do braucht man Disziplin, Körperbeherrschung und schnelle Reaktionen“ erklärt Trainer Michael Schuster, der sich freut, dass seine Mannschaft die Gelegenheit bekam, auf diese Weise sportlich über den Tellerrand zu schauen. Das war mit Feuereifer und Konzentration dabei, auch wenn die ungewohnten Übungen sie gehörig forderten. Un- ter der Leitung von Jakob Wiederspan, Träger des 3. Dan und seit 2016 Mitglied des National Teams, trainierten die Eishockeyspieler in einer beeindruckenden Mischung aus hoher Konzentration und lockerer Atmosphäre und waren besonders beeindruckt von der Schau-Vorführung des Trainers. Die Vorbereitung auf dem Eis hatte ihren Höhepunkt in einer Reise nach Marienbad, wo die Reichersbeurer Knaben am ersten Schul-Wochenende zwei konzentrierte Trai- ningseinheiten und Spiele gegen die hochkarätigen Nachwuchsteams Chomutov und Karlsbad absolvierten. Dabei liefen die Mädchen und Burschen von Balthasar Fischhaber und Michael Schuster in schmucken neuen Trikots auf, dem großzügigen Geschenk der Raiffeisenbank im Oberland zum bayerischen Meistertitel. Heidi Siefert Gute Saisonvorbereitung bei den Kleinschülern Nach einigen Wochen intensiven Sommertrainings starteten die Kleinschüler des SC Rei- chersbeuern am 10. September auf heimischem Eis in die Vorbereitungsphase für die bevorstehende Punktspielsaison in der Bayernliga Gruppe 2. In einem äußerst spannen- den Spiel wurde der TSV Peißenberg knapp mit 9:8 bezwungen. Tags darauf ging es ins Allgäu, wo man sich in einer turbulenten Partie dem Gastgeber ECDC Memmingen am Ende deutlich mit 15:5 geschlagen geben musste. Zu guter Letzt folgten die Kleinschüler des SCR, wie bereits schon im vergangenen Jahr, der Einladung des ESV Gebensbach zum Airport-Cup in der Eishalle in Dorfen. Konnten die Nachwuchsspieler aus Reichersbeuern im vergangenen Jahr noch den Turniersieg mit nach Hause nehmen, reichte es diesmal nach zwei Siegen gegen den ERSC Ottobrunn (6:0) und Gastgeber ESV Gebensbach (4:2) sowie einer Niederlage gegen den EV Landshut II (0:6) immerhin noch zu einem hervor- ragenden zweiten Platz. Heidi Siefert 115
EISHOCKEY Kleinstschüler brennen auf Saisonbeginn Gleich mit zwei Teams werden die Reichersbeurer Kleinstschüler heuer in den Spielbe- trieb gehen. Neben der Bayernliga A ist der SCR diesmal auch in der Bayernliga B am Start, wo sich die Neulinge der U10 mit Peissenberg, Holzkirchen und EHC München messen, während sich die „Routiniers“ unter den Jüngsten auf die Spiele gegen Bad Tölz, Rosenheim, Klostersee und Miesbach freuen. Heidi Siefert Eifrige Laufschüler Früh übt sich der Nachwuchs, der seit Mitte September wieder regelmäßig auf dem Eis ist. Unter fachkundiger Leitung können Mädchen und Buben der Jahrgänge 2010 und jünger hier ihre ersten Schritte auf schmalen Kufen machen. Gut gepolstert durch ent- sprechende Schutzausrüstung geht es gefahrlos und spielerisch aufs Eis. „Bestes Alter zum Anfangen ist zwischen vier und sieben Jahren“ sagt Hans Huß, der sich seit Jahren mit seinem Team umsichtig um die Eishockey-Zwergerl kümmert. Mitbringen muss man nur Schlittschuhe und sportliche Kleidung. Eishockeyausrüstungen verleiht der SCR kos- tenlos. Heidi Siefert Info unter www.sc-reichersbeuern.de/eishockey/ oder bei Hans Huß, Tel. 0163/6836796. Trainiert wird dienstags und donnerstags von 14:50 - 15:45 Uhr. 116
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EISSTOCKSCHÜTZEN SCR Jubiläums Turnier Mixed 2017 Am 2. September 2017 stand das nächste große Event am Stockplatz der Reischbeira an, das Jubiläums Turnier Mixed mit insgesamt 18 Mannschaften, verteilt auf je zwei neuner Gruppen. Vormittags konnte aufgrund des schlechten Wetters nicht geschossen werden. Die Sieger wurden daher in drei anderen Disziplinen ermittelt. Im Würfeln, Sackerl schmeißen und Darts konnten sich die Schaftlacher mit Elke und Thomas Vogl, Wally Czursiedel und Markus Schnitzler, durchsetzen. Sie sicherten sich den 1. Platz und verwiesen das Team aus Wiesing und Irschenberg auf die Plätze. Die eigene SCR Mannschaft hatte leider wenig Glück und mußte sich mit dem 9. Rang zufrieden geben. Nachmittags ließ der Regen nach und das Turnier konnte auf dem Stockplatz durchge- führt werden. Die Entscheidung fiel mit dem letzten Spiel. Es konnte sich die Mannschaft Kreisauswahl 302 Seeham mit 13:3 Punkten und den Schützen Monika Mösl, Romy Wei- kel, Sepp Lässer und Peter Stacheder den ersten Platz erkämpfen. Gefolgt von Hartpen- ning mit 12:4 Punkten und Lam mit 11:5 Punkten. Kreisauswahl Seeham : Martin Grasmüller (1.Vorstand), Peter Stacheder, Romy Weinkeller, Monika Mösl, Sepp Lässer, Gabi Hiergeist (Spielleiterin) (Foto: Privat) 121
EISSTOCKSCHÜTZEN Für die gute Verpflegung bedanken wir uns bei Stefan Quer- cher. Zusätzlich gilt unser Dank folgenden Sponsoren: Deko Schneller, Weinhandlung Schwaighofer, Stefan Quercher, Schreibwaren Zauner, Sport Peter Lenggries, Sport Krätz, Aumann, Lederwaren Kirner, Balu Eisstockzubehör, Schneeberghaus, Vroni Harrer, Gabi Hiergeist, Gitti Langner, Martin Grasmüller, Buchhandlung Rupprecht, Haushaltswaren Denner, Metzgerei Weber Lenggries, Kaul Michael Schaftlach : Gabi Hiergeist (Spielleiterin), Markus Schnitzler, Wally Czursiedel, Elke und Thomas Vogel, Mar- (Foto: Privat) tin Grasmüller (1.Vorstand) 122
EISSTOCKSCHÜTZEN Dorfturnier der Stockschützen auf sommerlicher Zielgerade Groß war das Bedauern bei den Teilnehmern, als das jährliche, wie immer im August angesetz- te Dorfturnier der Reichersbeu- rer und Greilinger Stockschüt- zen, zunächst wetterbedingt abgesagt werden musste. Und groß war die Freude, dass das Turnier dann am letzten Sams- tag im September dank des En- gagements der Organisatoren doch noch –und bei idealem Wetter- durchge- führt werden konnte. Sieben Damen- und 15 Herren-Mannschaften kämpften zunächst um den Einzug ins Finale. Von den fünf Finalistin- nen blieben schließlich die Damen vom Trach- tenverein ungeschlagen, dicht auf den Fersen waren ihnen die „Stocknarrischen“, den dritten Platz konnten sich die Schützen-Damen I si- chern. Noch knapper ging es im Herren – Finale zur Sache. Hier setzte sich die siegreiche Feu- erwehr Reichersbeuern nur dank der besseren Stocknote gegen die „Veteranen“ durch, den dritten Platz von sechs Finalisten errang die Feuerwehr Greiling. Und die Teilnehmer waren sich einig: Dieses für die Dorfgemeinschaft so positive Turnier war Ende September trotz der jahreszeitlichen Abendkühle und der früheren Dunkelheit mindestens genauso stimmig und schön wie sonst im August! Herzlichen Dank an die Verantwortlichen für die Organisation und Durchführung! Andreas Fichtner hoch konzentriert! (Fotos: Dorfbote) Claudia Petzl 123
EISSTOCKSCHÜTZEN Bildimpressionen vom 23. Dorftunier der Stockschützen (Foto: Dorfbote) 124
EISSTOCKSCHÜTZEN v.l.n.r. Andi Kastenmüller, Andreas Fichtner und Bertl Kienshofer Thomas Steinberger probiert sein Bestes! (Fotos: Dorfbote) 125
EISSTOCKSCHÜTZEN v.l.n.r. Thomas Eiler, Qurisin Gistl, Michael Danner, Michael Hiergeist Thomas Rest und Benedikt Steinberger (Fotos: Dorfbote) 126
EISSTOCKSCHÜTZEN v.l.n.r. Veronika Harrer, Gabi Hiergeist, Brigitte Langner und Michaela Tosto Johanna Kienshofer und Bärbel Kienbacher (Fotos: Dorfbote) 127
EISSTOCKSCHÜTZEN Sepp Steinbacher Benedikt Steinberger und Vorstand Martin Grasmüller (Fotos: Dorfbote) 128
23. Dorftunier 2017 1 2 9 E I S S T O C K S C H Ü T Z E N (Foto: Dorfbote)
Jahrtag und Jahreshauptversammlung 2017 der Soldaten- und Krie- gerkameradschaft Reichersbeuern-Greiling am 23. September 2017 Ehrungen 2017 - v.l.n.r. Otto Melf, Franz Ableitner, Vorstand Benedikt Steinberger, 2. Vorstand Stefan Frimmer, Josef Langeder (Foto: Huber Privat) Um 18.30 Uhr trafen sich die Mitglieder vor dem Gasthof Altwirt zur Aufstellung zum Kirchenzug. Angeführt von der Musikkapelle Greiling unter der Leitung von Anton Mar- greiter marschierte man zur Pfarrkirche Reichersbeuern. Dort zelebrierte Pfarrer Ludwig Scheiel den Gedenkgottesdienst. Der Frieden, der momentan durch die verbalen Aus- einandersetzungen zwischen Donald Trump, Präsident der USA, und Kim Yong Un, Be- fehlshaber in Nordkorea, gefährdet wie schon lange nicht mehr ist, war beherrschendes Thema während des ganzen Gottesdienstes. Im Anschluss daran marschierte man, inzwi- schen mit Fackeln ausgestattet, zum Kriegerdenkmal. Vorstand Benedikt Steinberger er- innerte dort an die Opfer der Weltkriege und der verstorbenen Bundeswehrsoldaten und anschließend wurde ein Kranz zum Gedenken an die Opfer niedergelegt. Die Musikkapel- le Greiling spielte dazu den guten Kameraden. Nach Auflösung des Zuges fand man sich beim Saal vom Altwirt zur Jahreshauptversammlung ein. Nach einer Brotzeit und einigen Musikmärschen eröffnete Vorstand Benedikt Steinberger mit der Begrüßung und seinem 130
v.l.n.r. Anton Margreiter, Thomas Mangold, Benedikt Steinberger, Stefan Frimmer, Bei der Wahlleitung durch Ernst Dieckmann: Ernst Dieckmann, Nikolaus Fischhaber (Foto: Huber Privat) Bericht die Versammlung. Besonders begrüßt wurden die Bürgermeister Ernst Dieckmann und Anton Margreiter sowie alle Ehrenmitglieder, namentlich besonders Ehrenvorstand Rudolf Gehr. Zum Gedenken an die verstorbenen Mitglieder Johann Rumml, Georg Fei- erabend, Michael Höß, Josef Schlechta und Helmut Jeserer erhob sich die Versammlung von den Plätzen. Benedikt Steinberger informierte, dass aufgrund Schließung des Neu- wirtes man nun neu beim Altwirt beherbergt sei. Er berichtete von drei Neuaufnahmen, so dass man derzeit 186 Mitglieder zähle. Er dankte allen, die sich um die Kameradschaft verdient gemacht haben. Kassier Otto Fahrnholz informierte dann über die Vereinskasse, die dank der ordentlichen Rücklagen die Mehrausgaben im abgelaufenen Jahr abfedern konnte. Kassenprüfer Johann Huber bestätigte eine einwandfreie Führung der Kasse und empfahl die Entlastung. Schriftführer Nikolaus Fischhaber erstattete einen umfangrei- chen Bericht über das abgelaufene Vereinsjahr und den wahr genommenen Terminen und Teilnahmen an Geburtstagen und Beerdigungen. Bürgermeister Ernst Dieckmann dankte der Kameradschaft für Ihr Einbringen in die dörf- liche Gemeinschaft und wünschte ihr weiterhin alles Gute. Sein besonderer Dank galt dem scheidenden Vorstand Benedikt Steinberger für seine lange Tätigkeit als Kassier und Vorstand. Die Entlastung der gesamten Vorstandschaft erfolgte einstimmig, nachdem Ernst Dieckmann die Versammlung hierzu befragte. Als nächstes nahmen die Vorstände Benedikt Steinberger und Stefan Frimmer die Ehrung langjähriger Mitglieder mit einer Urkunde vor. 131
(Foto: Huber Privat) v.l.n.r. Nikolaus Fischhaber, Thomas Mangold, Otto Melf, Stefan Frimmer, Peter Pirchmoser, Otto Fahrnholz Vorstandschaft 2017-2020 Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden u.a. geehrt: Thomas Wagner, Otto Melf, Hans Sanktjohanser, Franz Ableitner, Anton Matheis Für 50 Jahre Mitgliedschaft wurde mit einer Urkunde und der Ehrennadel in Gold Josef Langeder geehrt. Die anschließende Neuwahl der Vorstandschaft wurde von Ernst Dieckmann als Wahllei- ter abgewickelt und brachte folgendes Ergebnis: 1. Vorstand 2. Vorstand Kassier: Schriftführer Fähnriche: Stefan Frimmer Peter Pirchmoser sen. Otto Fahrnholz Nikolaus Fischhaber Otto Melf und Thomas Mangold 132
Ernennung zum Ehrenvorstand v.l.n.r. Peter Pirchmoser, Benedikt Steinberger, Stefan Frimmer (Foto: Huber Privat) Außerdem wurden noch Otto Fahrnholz, Reinhold Ketelhut, Martin Buchberger und Franz Schuster als Fahnenbegleiter bestellt. Johann Huber erhielt weiterhin den Auftrag, die Kasse jährlich zu prüfen. Unter großen Beifall wurde der scheidende Vorstand Benedikt Steinberger, der drei Jahre 2. Kassier, 22 Jahre 1. Kassier und 8 Jahre 1. Vorstand war, schließlich zum Ehrenvorstand ernannt und erhielt von Stefan Frimmer die vorbereitete Ernennungsurkunde und ein Präsent überreicht.Auf Vorschlag von Kassier Otto Fahrnholz wurde aufgrund der erneu- ten Mehrausgaben im Jahr 2017 für die künftigen Jahre der Mitgliedsbeitrag von 10,00 EURO auf 15,00 EURO jährlich einstimmig erhöht. Vorstand Stefan Frimmer dankte allen Gekommenen und beschloss um 21.40 Uhr die Versammlung. Johann Huber 133
BILDIMPRESSIONEN Bei einem der letzten Unwetter hat Christoph Krawczyk diese faszinierenden Aufnahmen von den Blitzen gemacht. 134 (Fotos: Christoph Krawczyk)
BILDIMPRESSIONEN (Fotos: Christoph Krawczyk) 135
WGV QUARZBICHL AKTUELL: Die Verpackungstonne kommt! Zum 01.01.2018 werden im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen die Wertstoffinseln durch die Verpackungstonne („Gelbe Tonne“) abgelöst. Warum der Wechsel? Bisher haben das Abfallwirtschaftsunternehmen des Landkreises Bad Tölz-Wolfratshau- sen zusammen mit der Politik die getrennte Sammlung mittels Wertstoffinseln favori- siert, da es immer leichter ist, bereits vorsortierte Wertstoffe zu verwerten, als aus einem Gemisch wieder verwertbare Wertstoffe heraus zu sortieren. Leider hat sich jedoch im Laufe der Jahre herausgestellt, dass einerseits die Verschmutzung der Standplätze durch Abfallablagerungen jeglicher Art steigt - eine Zumutung für die Anlieger - und ande- rerseits die Mitmachbereitschaft sinkt: die Menge der zu den Wertstoffinseln und Wert- stoffhöfen gebrachten Wertstoffe sinkt insgesamt und es werden zunehmend gemischte Wertstoffe vor die Behälter gestellt, ohne diese einzusortieren. Dadurch ist eine Nach- sortierung der Wertstoffe ohnehin notwendig. Der hohe Bring- und Sortieraufwand, den wir unseren Kunden zumuten, ist daher kein Gewinn im Sinn einer hochwertigeren Verwertung mehr. Daher haben wir uns zu einem Systemwechsel auf die Verpackungs- abfalltonne entschlossen. Was gehört in die Verpackungstonne? In die Verpackungstonne gehört alles, was bisher über die Wertstoffinseln gesammelt wurde sowie weitere Verpackungen: • Tüten, Säcke, Verpackungsfolien • Plastiktuben, Plastikflaschen ohne Pfand („Hohlkörper“) • Becher und Blister • Getränkekartons • Weißblechdosen • Aluminiumverpackungen • Styropor Was gehört NICHT in die Verpackungstonne? • Glas (weiter über die Glascontainer) • Schachteln aus reinem Papier (weiter in die Papiertonne) • Nicht-Verpackungen (Beispiele Spielzeug oder Schreibtischablagen, Baumaterialien wie Rohre oder Kabelschächte, Malerfolie, „Hartplastik“). Kostet die Verpackungstonne eine zusätzliche Gebühr? Nein. Die Finanzierung erfolgt durch die dualen Systeme, nicht über die Abfallgebühren des Landkreises. Es wird daher keine Gebühr für die Verpackungsabfalltonne erhoben. 136
WGV QUARZBICHL AKTUELL: Was passiert mit Wertstofﬁnseln und Wertstoffhöfen? Die Wertstoffinseln werden zum Jahreswechsel abgezogen. Die Wertstoffhöfe bleiben für die Erfassung der zahlreichen sonstigen dort angenommenen Wertstoffe bestehen. Leichtverpackungen können dort nur in der ersten Übergangszeit noch abgegeben wer- den. Nur an den Wertstoffhöfen in Bad Tölz, Geretsried Malvenweg, Wolfratshausen, Entsorgungszentrum Am Vorberg in Greiling und Quarzbichl wird es weiterhin eine Ab- gabemöglichkeit für Leichtverpackungen geben. Hierhin können Kunden aus beengten Altstadtbereichen ausweichen, wo keine Aufstellmöglichkeit für die Verpackungstonne geschaffen werden kann, sowie Kunden, die kurzfristig mehr Verpackungen haben als in die eigene „Gelbe Tonne“ passen. An den genannten Wertstoffhöfen müssen die Verpa- ckungen in durchsichtigen Säcken oder lose angeliefert werden. Welche Behälter werden ausgegeben und wie viele braucht man? Alle Verpackungstonnen sind schwarz mit gelbem Deckel. Der Regelbehälter fasst 240 Liter und ist damit so groß wie die meisten Papiertonnen. Die Container für Wohnan- lagen haben ein Fassungsvermögen von 1100 Liter. Als ersten Anhaltspunkt kann man pro 4-Personen-Haushalt eine 240-Liter-Tonne ansetzen - ähnlicher Bedarf wie bei der Papiertonne. Wenn es um die Planung von Tonnenhäuschen geht empfehlen wir, diese zu verschieben, bis Erfahrungswerte vorliegen, und die Verpackungstonnen so lange au- ßerhalb eines Tonnenhäuschens aufzustellen. Ist die Verpackungstonne Pﬂicht? Indirekt schon, da die Wertstoffinseln abgeschafft werden und die Verpackungen nicht in die Restmülltonne gegeben werden dürfen (was mittelfristig auch kontrolliert wer- den soll). Die Option Wertstoffhof statt Verpackungsabfalltonne bleibt im Wesentlichen solchen Stellen vorbehalten, wo es aus Platzgründen keine Möglichkeit gibt, eine Auf- stellung zu realisieren. Wie bekomme ich eine Verpackungstonne? Bei der Verteilung orientiert sich das beauftragte Unternehmen an der Anzahl der Pa- piertonnen, was für die meisten Haushalte passen müsste. In diesen Fällen ist KEINE Bestellung nötig - die Behälter werden/wurden im Zeitraum November – Dezember 2017 automatisch ausgeliefert. Bei Fragen zu Behälterauslieferung und –leerung wenden Sie sich bitte baldmöglichst an die zuständige Rudolf Lachner GmbH, Neue Industriestraße 1, 85368 Moosburg, Tel. 0800 / 11 434 69 oder email: konzepte@heinz-entsorgung.de. Bitte beachten Sie: Die Verpackungstonne wird deutschlandweit von den dualen Syste- men (nicht von AWU oder WGV) organisiert. Fa. Lachner wurde vom zuständigen Dualen System beauftragt. Die WGV ist bei der Durchführung nicht beteiligt und kann daher Ihre Meldung nicht entgegennehmen. 137
WGV QUARZBICHL AKTUELL: Wann wird die Verpackungstonne geleert? Unabhängig vom Zeitpunkt der Auslieferung erfolgt die erste Leerung im Laufe des Ja- nuar 2018. Es empfiehlt sich daher, bis Ende Dezember noch die Wertstoffinseln und Wertstoffhöfe zu nutzen. Die Behälter werden alle 4 Wochen geleert. Die Leerungster- mine werden in die Abfuhrkalender aufgenommen. Wo wird das Material verarbeitet? Das uns zugeloste duale System ist die RKD Recycling Kontor Dual GmbH & Co. KG. RKD beauftragt nicht nur die Ausgabe und die Leerung der Tonnen (Auftragnehmer Fa. Lach- ner), sondern auch die Verarbeitung in (teilweise unterschiedlichen) Sortieranlagen. Der Inhalt der Verpackungsabfalltonnen wird nicht in Quarzbichl verarbeitet, sondern geht zu den Sortieranlagen, die RKD jeweils bestimmt. In Quarzbichl erfolgt nur der Umschlag des Materials. Postwurfsendung Bitte achten Sie ab Mitte November auf die Postwurfsendung mit allen Änderungen zum Jahreswechsel und der neuen Trennliste! So sehen die künftigen Verpackungstonnen aus (Foto: Rudolf Lachner GmbH) 138
VERANSTALTUNGSKALENDER Okt. - Dez. 2017 Datum Zeit Veranstaltung und Ort Veranstalter Oktober 28.10.17 18:30 20:00 Jahrtag der Kompanie- Altwirt Schützenball, Altwirt Gebirgsschützenkompanie Reichersbeuern November 01.11.17 14:00 Totengedenken mit Gräbersegnung Katholisches Pfarramt 02.11.17 08:00 Allerseelengottesdienst mit Gräbersegnung Katholisches Pfarramt 04.11.17 19:00 Leonhardimesse in der Kirche Katholisches Pfarramt 05.11.17 14:00 Pferdesegnung, Bachkapelle Katholisches Pfarramt 07.11.17 19:00 Gartlertreff, Bachkapellenhof Gartenbauverein Greiling e.V. 10.11.17 17:00 Martinszug in Greiling und Reichersbeuern 20:00 Herbstversammlung, Altwirt Katholisches Pfarramt / KiGa SCR Sparte Eisstockschützen 11.11.17 09:00 Ewige Anbetung, Hl. Messe Katholisches Pfarramt 14.11.17 19:30 Gemeinderatssitzung Gemeinde Greiling 19.11.17 10:00 Totengedenken am Kriegerdenkmal Katholisches Pfarramt 25.11.17 19:00 Feuerwehrjahrtag 26.11.17 10:00 Patrozinium in Reichersbeuern mit Pfarrfest FFW Greiling / Katholisches Pfarramt Katholisches Pfarramt Dezember 02.12.17 14:00 Christkindlmarkt, Dorfplatz 19:30 Weihnachtsfeier, Zum Bei FFW Reichersbeuern Tennisclub Greiling 1990 e.V. 03.12.17 10:00 Patrozinium in Greiling Katholisches Pfarramt 05.12.17 19:00 Gartlertreff, Bachkapellenhof Gartenbauverein Greiling e.V. 09.12.17 14:30 20:00 Weihnachtsfeier, Altwirt Senioren-Weihnachtsfeier, Gemeindezentrum Gemeinde Greiling SCR Sparte Ski 11.12.17 20:00 Weihnachtsfeier, Altwirt SCR Sparte Damengymnastik 12.12.17 19:30 Gemeinderatssitzung Gemeinde Greiling 139
VERANSTALTUNGSKALENDER Okt. - Dez. 2017 17.12.17 10:00 Jahrtag der Liedertafel, anschl. Jahreshauptversammlung, Altwirt Katholisches Pfarramt und Liedertafel 22.12.17 20:00 Weihnachtsfeier mit Christbaumversteigerung, Liedertafel Altwirt 24.12.17 16:30 Krippenfeier Greiling und Reichersbeuern 23:00 Christmette in Reichersbeuern Katholisches Pfarramt 31.12.17 19:00 Eucharistiefeier zum Jahresabschluss, Greiling Katholisches Pfarramt 140
Umschlag Vorderseite: Die neuen ABC-Schützen 2017 Umschlag Vorderseite innen: Unser kleiner Greilinger Umschlag Rückseite innen: Brautpaar Sabine und Steffen Dziubek Umschlag Rückseite: Gruppenfoto - Seniorenausflug (Foto: Schule) (Fotos: Privat) (Foto: Melpomeni Martzoukos) (Foto: Ria Hiergeist) Bitte vormerken: Redaktionsschluss Winter 2017: Donnerstag, 25. Januar 2018 Herausgeber Gemeinde Greiling, vertreten durch 1. Bürgermeister Anton Margreiter Schulweg 2, 83677 Greiling Verantwortliche Redaktion Martin Fischhaber Hans Huber Claudia Petzl Manuela Schrall Tel. 802520 Tel. 740553 Tel. 7939039 Tel. 72143 E-Mail: martin.fischhaber@googlemail.com E-Mail: johann.huber1@gmx.de E-Mail: claudia.petzl@web.de E-Mail: manuelafritz.schrall@gmx.de Alle Angaben sind grundsätzlich ohne Gewähr. Die Redaktion arbeitet ehrenamtlich. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben die Berichterstattung und Meinungen des Verfassers wieder. Herstellung Gewerbering 25 · D-83646 Bad Tölz Tel. 08041/7638-0 www.weberdruckundmehr.de · info@weberdruckundmehr.de Auﬂage 800 Stück Kostenlose Verteilung an alle Haushalte der Gemeinde Greiling. 142
Das Brautpaar im August 2017 Sabine und Steffen Dziubek Am Anfang der Hochzeitsfeierlichkeiten stand der Polterabend am 19. August 2017. Nach unwetterbedingten turbulenten Vorbereitungen konnte schließlich doch bei Steckerlfisch und „Schwein in der Kiste“ von Andreas Weiler eine gelungene Party mit 50 Freunden und der Familie vor der Garage gefeiert werden. Für Musikein- lagen sorgte der Bruder der Braut, Thomas, mit Musikfreunden. Und später durften die zukünftigen Brautleute, Sabine Rührmair und Steffen Dziubek, die sich seit über neun Jahren kennen- und lieben gelernt haben, noch Am 25.August 2017 hat Bürgermeister Toni Margreiter die beiden bei wunderschönem Wetter in Greiling feier- lich getraut. Gefeiert wurde anschließend ganz entspannt in kleinerer Runde mit der Familie und engen Freun- den im Landgasthof Fischbach. Für die abendliche Stimmung sorgte ein Teil der Band „Vancouver Nights“. tüchtig Scherben kehren! Foto: Melpomeni Martzoukos, Gaißach

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