Source: http://www.svprag.de/satzung-2/
Timestamp: 2019-09-23 11:11:33+00:00

Document:
Satzung – SV Prag
§ 2 Vereinszweck und Selbstlosigkeit
Der 1899 gegründete Verein führt den Namen »Sportverein Prag Stuttgart 1899 e.V.«.
Der Verein hat seinen Sitz in Stuttgart und ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Stuttgart (Registernummer 213) eingetragen.
Die Vereinsfarben sind lila/weiß.
Der Verein ist Mitglied des Württembergischen Landessportbunds. Der Verein und seine Mitglieder anerkennen als für sich verbindlich die Satzungsbestimmungen und Ordnungen des Württembergischen Landessportbundes und dessen Mitgliedsverbände, deren Sportarten im Verein betrieben werden.
§ 2a Vereinszweck
§ 2b Selbstlosigkeit
außerordentlichen Mitgliedern (juristischen Personen und nichtrechtsfähige Vereine)
Der Austritt eines ordentlichen Mitgliedes erfolgt durch schriftliche Erklärung an den Vorstand bis spätestens 30. September und wird mit Ende des laufenden Kalenderjahres wirksam, sofern die Mindestmitgliedschaft von 1 Jahr bis dahin erfüllt ist. Für die Austrittserklärung Minderjähriger gelten die für den Aufnahmeantrag geltenden Bestimmungen entsprechend.
Vor der Entscheidung über den Ausschluss hat der Vorstand dem Mitglied Gelegenheit zu geben, sich mündlich oder schriftlich zu äußern; hierzu ist das Mitglied unter Einhaltung einer Mindestfrist von 10 Tagen schriftlich aufzufordern. Die Entscheidung über den Ausschluss ist schriftlich zu begründen und dem Betroffenen mittels eingeschriebenem Brief bekanntzugeben. Gegen den Ausschlussbeschluss steht dem Betroffenen ein Berufungsrecht an den Vereinsrat zu.
Die Beiträge der außerordentlichen Mitglieder werden durch besondere Vereinbarung zwischen dem außerordentlichen Mitglied und dem Vorstand des Vereins festgelegt.
Die Mitgliederversammlung findet einmal jährlich, bis spätestens zum Ende des zweiten Quartals des laufenden Geschäftsjahres (Kalenderjahres), statt.
Die Mitgliederversammlung ist vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden unter Einhaltung einer Frist von 4 Wochen und unter Bekanntmachung der Tagesordnung, in der die Gegenstände der Beschlussfassung zu bezeichnen sind, einzuberufen; die Einladung erfolgt durch Aushang im Schaukasten am Vereinsheim und auf der Vereins-Homepage im Internet.
Wahl des Vorstandes (mit Ausnahme des Vereinsjugendleiters)
Festsetzung der Beiträge, Aufnahmegebühren, Umlagen und sonstiger Dienstleistungspflichten gemäß § 6 der Satzung des Vereins
Beratung und Beschlussfassung über gemäß nachfolgend Ziffer 4 eingegangene bzw. vorliegende Anträge
Anträge zur Mitgliederversammlung können vom Vorstand und jedem Mitglied gestellt werden. Sie müssen spätestens 2 Wochen vor der Mitgliederversammlung schriftlich mit Begründung beim Vorsitzenden eingereicht werden. Später eingehende Anträge können nur beraten und beschlossen werden, wenn zwei Drittel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder die Dringlichkeit anerkennen.
Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlußfähig. Die Beschlussfassung erfolgt durch einfache Stimmenmehrheit – ungültige Stimmen und Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt.
Beschlüsse über Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins erfordern eine Mehrheit von drei Viertel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder – ungültige Stimmen und Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt.
Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind vom Protokollführer und vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden, zu unterschreiben.
Für die weiteren Förmlichkeiten des Ablaufs und der Beschlussfassung (einschließlich Wahlen) ist die Geschäftsordnung, die vom Vereinsrat zu beschließen ist, maßgeblich.
Der Vorstand kann außerordentliche Mitgliederversammlungen einberufen. Hierzu ist er verpflichtet, wenn es:
die Einberufung von einem Viertel aller stimmberechtigten Vereinsmitglieder unter Angabe des Zwecks
und des Grundes gegenüber dem Vorstand schriftlich verlangt wird.
Sitzungen des Vereinsrates sind mindestens einmal im Quartal durchzuführen.
Beschlussfassung über die Ordnungen des Vereins, mit Ausnahme der Beitragsordnung
Beschlussfassung über die Gründung und Auflösung von Abteilungen
Beschlussfassung über gemeinsame Veranstaltungen geselliger und sportlicher Art.
der/die stellvertretende Vorsitzende (sportlich)
der/die stellvertretende Vorsitzende (administrativ)
der/die Finanzreferent/in
der/die stellvertretenden Vorsitzenden
Der Vorstand faßt seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit die seines Stellvertreters. Der Vorstand ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlußfähig.
Die Organe des Vereins können beschliessen, daß für bestimmte Aufgabenbereiche Ausschüsse gebildet werden.
Zur Durchführung dieser Satzung muß sich der Verein eine Geschäftsordnung, eine Ehrungsordnung, eine Finanzordnung, eine Beitragsordnung sowie eine Jugendordnung geben. Mit Ausnahme der Beitragsordnung, die von der Mitgliederversammlung zu beschliessen ist, ist der Vereinsrat für den Erlaß der Ordnungen zuständig.
Die Abteilung wird durch den Abteilungsleiter, dessen Stellvertreter, den Kassenwart, den Jugendvertreter, den Schriftführer und den Mitarbeitern, denen feste Aufgaben zu übertragen sind, geleitet. Der Abteilungsleiter ist besonderer Vertreter gemäß § 30 BGB.
Die Mitglieder der Abteilungsleitung werden in der Abteilungsversammlung gewählt. Diese Wahlen haben jeweils vor der Mitgliederversammlung zu erfolgen.
Die Abteilungsleitung ist gegenüber den Organen des Vereins verantwortlich.
Abteilungsleiter dürfen keine Dauerschuldverhältnisse und keine rechtsgeschäftlichen Verpflichtungen über einen Gegenstandswert von DM 2.000 (zweitausend) eingehen. Näheres regelt die Finanzordnung.
Der Vorstand kann Ordnungsmaßnahmen gegen sämtliche Mitglieder des Vereins verhängen, wenn sie gegen die Satzung oder die Ordnungen des Vereins verstoßen oder wenn sie das Ansehen, die Ehre oder das Vermögen des Vereins schädigen.
Ornungsmaßnahmen können sein:
Ausschluss gemäß § 5 Absatz 3 der Satzung des Vereins
der Vorstand mit einer Mehrheit von drei Vierteln aller seiner Mitglieder beschlossen hat
Die Auflösung des Vereins kann nur mit einer Mehrheit von drei Vierteln der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden. Die Abstimmung ist namentlich vorzunehmen. Ungültige Stimmen und Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen an eine von der Mitgliederversammlung zu bestimmende Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die Förderung des Sports.
Diese Satzung wurde auf der Mitgliederversammlung am 27. April 1995 beschlossen und ersetzt die bisherige Satzung vom 22. März 1984.

References: § 2

§ 2

§ 2
 § 6
 § 30
 § 5