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Timestamp: 2020-07-09 02:23:45+00:00

Document:
Lawbrary | VGG - Bundesgesetz über das Bundesverwaltungsgericht
Richter und Richterinnen (5 - 13)
Organisation und Verwaltung (14 - 30)
Beschwerde (31 - 34)
Klage (35 - 36)
Meinungsverschiedenheiten in der innerstaatlichen Amts- und Rechtshilfe (36 - 36)
Genehmigung von Beschaffungsmassnahmen des Nachrichtendienstes (36 - 36)
Allgemeine Bestimmungen (37 - 43)
Besondere Bestimmungen für das Klageverfahren (44 - 44)
Revision (45 - 47)
Erläuterung und Berichtigung (48 - 48)
Schlussbestimmungen (49 - 54)
1Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ist das all­ge­mei­ne Ver­wal­tungs­ge­richt des Bun­des.
2Es ent­schei­det als Vor­in­stanz des Bun­des­ge­richts, so­weit das Ge­setz die Be­schwer­de an das Bun­des­ge­richt nicht aus­sch­liesst.
3Es um­fasst 50-70 Richter­stel­len.
4Die Bun­des­ver­samm­lung be­stimmt die An­zahl Richter­stel­len in ei­ner Ver­ord­nung.
5Zur Be­wäl­ti­gung aus­ser­ge­wöhn­li­cher Ge­schäftsein­gän­ge kann die Bun­des­ver­samm­lung zu­sätz­li­che Richter­stel­len auf je­weils längs­tens zwei Jah­re be­wil­li­gen.
Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ist in sei­ner Recht spre­chen­den Tä­tig­keit un­ab­hän­gig und nur dem Recht ver­pflich­tet.
1Das Bun­des­ge­richt übt die ad­mi­nis­tra­ti­ve Auf­sicht über die Ge­schäfts­füh­rung des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts aus.
3Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt un­ter­brei­tet dem Bun­des­ge­richt jähr­lich sei­nen Ent­wurf für den Vor­an­schlag so­wie sei­ne Rech­nung und sei­nen Ge­schäfts­be­richt zu­han­den der Bun­des­ver­samm­lung.
1Sitz des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts ist St. Gal­len.
2Bis zum Be­zug des Ge­richts­ge­bäu­des in St. Gal­len übt das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt sei­ne Tä­tig­keit im Raum Bern aus.
3Der Bun­des­rat ist er­mäch­tigt, mit dem Kan­ton St. Gal­len einen Ver­trag über des­sen fi­nan­zi­el­le Be­tei­li­gung an den Kos­ten der Er­rich­tung des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts ab­zu­sch­lies­sen.2
1 Fas­sung ge­mä­ss Art. 2 der V vom 1. März 2006 über die In­kraft­set­zung des Bun­des­ge­richts­ge­set­zes und des Ver­wal­tungs­ge­richts­ge­set­zes so­wie über die voll­stän­di­ge In­kraft­set­zung des Bun­des­ge­set­zes über den Sitz des Bun­dess­traf­ge­richts und des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts, in Kraft seit 1. Jan. 2007 (AS 2006 1069).
2 Ein­ge­fügt durch An­hang Ziff. II 6 des Straf­be­hör­den­or­ga­ni­sa­ti­ons­ge­set­zes vom 19. März 2010, in Kraft seit 1. Jan. 2011 (AS 2010 3267; BBl 2008 8125).
2Sie dür­fen we­der ei­ne Tä­tig­keit aus­üben, wel­che die Er­fül­lung der Amts­pflich­ten, die Un­ab­hän­gig­keit oder das An­se­hen des Ge­richts be­ein­träch­tigt, noch be­rufs­mäs­sig Drit­te vor Ge­richt ver­tre­ten.
4Rich­ter und Rich­te­rin­nen mit ei­nem vol­len Pen­sum dür­fen kein Amt ei­nes Kan­tons be­klei­den und kei­ne an­de­re Er­werbs­tä­tig­keit aus­üben. Sie dür­fen auch nicht als Mit­glied der Ge­schäfts­lei­tung, der Ver­wal­tung, der Auf­sichts­stel­le oder der Re­vi­si­ons­stel­le ei­nes wirt­schaft­li­chen Un­ter­neh­mens tä­tig sein.
Für die Aus­übung ei­ner Be­schäf­ti­gung aus­ser­halb des Ge­richts be­dür­fen die Rich­ter und Rich­te­rin­nen ei­ner Er­mäch­ti­gung des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts.
1Dem Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt dür­fen nicht gleich­zei­tig als Rich­ter oder Rich­te­rin­nen an­ge­hö­ren:
1 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I 1 des BG vom 16. März 2012 (Än­de­rung des Höch­stal­ters für Rich­ter und Rich­te­rin­nen), in Kraft seit 1. Dez. 2012 (AS 2012 5647; BBl 2011 8995 9013).
2Die Ver­ei­di­gung er­folgt durch die Ab­tei­lung un­ter dem Vor­sitz des Prä­si­den­ten oder der Prä­si­den­tin des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts.
1 Auf­ge­ho­ben durch An­hang Ziff. 4 des BG vom 17. Ju­ni 2011 (Ge­su­che um Auf­he­bung der Im­mu­ni­tät), mit Wir­kung seit 5. Dez. 2011 (AS 2011 4627; BBl 2010 7345 7385).
1Die Rich­ter und Rich­te­rin­nen üben ihr Amt mit Voll- oder Teil­pen­sum aus.
2Das Ge­richt kann in be­grün­de­ten Fäl­len ei­ne Ver­än­de­rung des Be­schäf­ti­gungs­gra­des wäh­rend der Amts­dau­er be­wil­li­gen, wenn die Sum­me der Stel­len­pro­zen­te ins­ge­samt nicht ver­än­dert wird.
Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt re­gelt sei­ne Or­ga­ni­sa­ti­on und Ver­wal­tung.
1Die Bun­des­ver­samm­lung wählt aus den Rich­tern und Rich­te­rin­nen:
den Prä­si­den­ten oder die Prä­si­den­tin des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts;
3Der Prä­si­dent oder die Prä­si­den­tin führt den Vor­sitz im Ge­samt­ge­richt und in der Ver­wal­tungs­kom­mis­si­on (Art. 18). Er oder sie ver­tritt das Ge­richt nach aus­sen.
1Das Ge­samt­ge­richt ist zu­stän­dig für:
den Er­lass von Re­gle­men­ten über die Or­ga­ni­sa­ti­on und Ver­wal­tung des Ge­richts, die Ge­schäfts­ver­tei­lung, die In­for­ma­ti­on, die Ge­richts­ge­büh­ren so­wie die Ent­schä­di­gun­gen an Par­tei­en, amt­li­che Ver­tre­ter und Ver­tre­te­rin­nen, Sach­ver­stän­di­ge so­wie Zeu­gen und Zeu­gin­nen;
3Die für ein Teil­pen­sum ge­wähl­ten Rich­ter und Rich­te­rin­nen ha­ben vol­les Stimm­recht.
die Ko­or­di­na­ti­on der Recht­spre­chung un­ter den Ab­tei­lun­gen; vor­be­hal­ten bleibt Ar­ti­kel 25;
dem Prä­si­den­ten oder der Prä­si­den­tin des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts;
die Be­wil­li­gung von Be­schäf­ti­gun­gen der Rich­ter und Rich­te­rin­nen aus­ser­halb des Ge­richts;
1 Fas­sung ge­mä­ss An­hang Ziff. 6 des BG vom 20. Ju­ni 2014 über die Wei­ter­bil­dung, in Kraft seit 1. Jan. 2017 (AS 2016 689; BBl 2013 3729).
2Sie ent­schei­den in Fün­fer­be­set­zung, wenn der Prä­si­dent be­zie­hungs­wei­se die Prä­si­den­tin dies im In­ter­es­se der Rechts­fort­bil­dung oder der Ein­heit der Recht­spre­chung an­ord­net.
2Bei Stim­men­gleich­heit ist die Stim­me des Prä­si­den­ten be­zie­hungs­wei­se der Prä­si­den­tin aus­schlag­ge­bend; bei Wahlen und An­stel­lun­gen ent­schei­det das Los.
3Bei Ent­schei­den, die in ei­nem Ver­fah­ren nach den Ar­ti­keln 31-36 oder 45-48 ge­trof­fen wer­den, ist Stimment­hal­tung nicht zu­läs­sig.
1Der In­struk­ti­ons­rich­ter oder die In­struk­ti­ons­rich­te­rin ent­schei­det als Ein­zel­rich­ter be­zie­hungs­wei­se Ein­zel­rich­te­rin über:
die Ab­schrei­bung von ge­gen­stands­los ge­wor­de­nen Ver­fah­ren;
das Nicht­ein­tre­ten auf of­fen­sicht­lich un­zu­läs­si­ge Rechts­mit­tel.
2Vor­be­hal­ten blei­ben die be­son­de­ren Zu­stän­dig­kei­ten des Ein­zel­rich­ters be­zie­hungs­wei­se der Ein­zel­rich­te­rin nach:
Ar­ti­kel 111 Ab­satz 2 Buch­sta­be c des Asyl­ge­set­zes vom 26. Ju­ni 19981;
den Ar­ti­keln 29, 31 und 41 des Nach­rich­ten­dienst­ge­set­zes vom 25. Sep­tem­ber 20152 (NDG);
den Bun­des­ge­set­zen über die So­zi­al­ver­si­che­rung.3
3 Fas­sung ge­mä­ss An­hang Ziff. II 3 des Nach­rich­ten­dienst­ge­set­zes vom 25. Sept. 2015, in Kraft seit 1. Sept. 2017 (AS 2017 4095; BBl 2014 2105).
Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt re­gelt die Ver­tei­lung der Ge­schäf­te auf die Ab­tei­lun­gen nach Rechts­ge­bie­ten so­wie die Bil­dung der Spruch­kör­per durch Re­gle­ment.
3Be­schlüs­se der Ver­ei­ni­gung der be­trof­fe­nen Ab­tei­lun­gen sind gül­tig, wenn an der Sit­zung oder am Zir­ku­la­ti­ons­ver­fah­ren min­des­tens zwei Drit­tel der Rich­ter und Rich­te­rin­nen je­der be­trof­fe­nen Ab­tei­lung teil­neh­men. Der Be­schluss wird oh­ne Par­teiver­hand­lung ge­fasst und ist für die An­trag stel­len­de Ab­tei­lung bei der Be­ur­tei­lung des Streit­fal­les ver­bind­lich.
2Sie er­ar­bei­ten un­ter der Ver­ant­wor­tung ei­nes Rich­ters oder ei­ner Rich­te­rin Re­fe­ra­te und re­di­gie­ren die Ent­schei­de des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts.
1Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ver­wal­tet sich selbst.
1Für die Be­reit­stel­lung, die Be­wirt­schaf­tung und den Un­ter­halt der vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt be­nutz­ten Ge­bäu­de ist das Eid­ge­nös­si­sche Fi­nanz­de­par­te­ment zu­stän­dig. Die­ses hat die Be­dürf­nis­se des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts an­ge­mes­sen zu be­rück­sich­ti­gen.
2Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt deckt sei­nen Be­darf an Gü­tern und Dienst­leis­tun­gen im Be­reich der Lo­gis­tik selb­stän­dig.
3Für die Ein­zel­hei­ten der Zu­sam­men­ar­beit zwi­schen dem Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt und dem Eid­ge­nös­si­schen Fi­nanz­de­par­te­ment gilt die Ver­ein­ba­rung zwi­schen dem Bun­des­ge­richt und dem Bun­des­rat ge­mä­ss Ar­ti­kel 25a Ab­satz 3 des Bun­des­ge­richts­ge­set­zes vom 17. Ju­ni 20052 sinn­ge­mä­ss; vor­be­hal­ten bleibt der Ab­schluss ei­ner an­ders lau­ten­den Ver­ein­ba­rung zwi­schen dem Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt und dem Bun­des­rat.
1 Ein­ge­fügt durch Ziff. I 3 des BG vom 23. Ju­ni 2006 über die Be­rei­ni­gung und Ak­tua­li­sie­rung der To­tal­re­vi­si­on der Bun­des­rechts­pfle­ge, in Kraft seit 1. Jan. 2007 (AS 2006 4213; BBl 2006 3067).
Art. 27b Datenschutz bei der Benutzung der elektronischen Infrastruktur
1Für die Be­nut­zung der elek­tro­ni­schen In­fra­struk­tur des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts fin­den im Rah­men sei­ner Ver­wal­tungs­tä­tig­keit die Ar­ti­kel 57i-57q des Re­gie­rungs- und Ver­wal­tungs­or­ga­ni­sa­ti­ons­ge­set­zes vom 21. März 19972 sinn­ge­mä­ss An­wen­dung.
2Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt er­lässt die Aus­füh­rungs­be­stim­mun­gen.
1 Ein­ge­fügt durch Ziff. II 2 des BG vom 1. Okt. 2010 (Da­ten­schutz bei der Be­nut­zung der elek­tro­ni­schen In­fra­struk­tur), in Kraft seit 1. April 2012 (AS 2012 941; BBl 2009 8513).
Der Ge­ne­ral­se­kre­tär oder die Ge­ne­ral­se­kre­tä­rin steht der Ge­richts­ver­wal­tung ein­sch­liess­lich der wis­sen­schaft­li­chen Diens­te vor. Er oder sie führt das Se­kre­ta­ri­at des Ge­samt­ge­richts, der Prä­si­den­ten­kon­fe­renz und der Ver­wal­tungs­kom­mis­si­on.
1Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in­for­miert die Öf­fent­lich­keit über sei­ne Recht­spre­chung.
3Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt re­gelt die Grund­sät­ze der In­for­ma­ti­on in ei­nem Re­gle­ment.
4Für die Ge­richts­be­richt­er­stat­tung kann das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ei­ne Ak­kre­di­tie­rung vor­se­hen.
1Das Öf­fent­lich­keits­ge­setz vom 17. De­zem­ber 20041 gilt sinn­ge­mä­ss für das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt, so­weit die­ses ad­mi­nis­tra­ti­ve Auf­ga­ben oder Auf­ga­ben im Zu­sam­men­hang mit der Auf­sicht über die eid­ge­nös­si­schen Schät­zungs­kom­mis­sio­nen nach dem Bun­des­ge­setz vom 20. Ju­ni 19302 über die Ent­eig­nung er­füllt.
2Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt kann vor­se­hen, dass kein Schlich­tungs­ver­fah­ren durch­ge­führt wird; in die­sem Fall er­lässt es die Stel­lung­nah­me zu ei­nem Ge­such um Zu­gang zu amt­li­chen Do­ku­men­ten in Form ei­ner be­schwer­de­fä­hi­gen Ver­fü­gung.
Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt be­ur­teilt Be­schwer­den ge­gen Ver­fü­gun­gen nach Ar­ti­kel 5 des Bun­des­ge­set­zes vom 20. De­zem­ber 19681 über das Ver­wal­tungs­ver­fah­ren (VwVG).
1Die Be­schwer­de ist un­zu­läs­sig ge­gen:
Ver­fü­gun­gen be­tref­fend die po­li­ti­sche Stimm­be­rech­ti­gung der Bür­ger und Bür­ge­rin­nen so­wie Volks­wah­len und -ab­stim­mun­gen;
Ver­fü­gun­gen über leis­tungs­ab­hän­gi­ge Lohnan­tei­le des Bun­des­per­so­nals, so­weit sie nicht die Gleich­stel­lung der Ge­schlech­ter be­tref­fen;
Ver­fü­gun­gen auf dem Ge­biet der Kern­ener­gie be­tref­fend:
Rah­men­be­wil­li­gun­gen von Ker­n­an­la­gen,
die Ge­neh­mi­gung des Ent­sor­gungs­pro­gramms,
den Ver­schluss von geo­lo­gi­schen Tie­fen­la­gern,
den Ent­sor­gungs­nach­weis;
Ver­fü­gun­gen über die Er­tei­lung oder Aus­deh­nung von In­fra­struk­tur­kon­zes­sio­nen für Ei­sen­bah­nen;
Ver­fü­gun­gen der un­ab­hän­gi­gen Be­schwer­de­in­stanz für Ra­dio und Fern­se­hen;
Ver­fü­gun­gen über die Er­tei­lung von Kon­zes­sio­nen für Spiel­ban­ken;
Ver­fü­gun­gen über die Er­tei­lung, Än­de­rung oder Er­neue­rung der Kon­zes­si­on für die Schwei­ze­ri­sche Ra­dio- und Fern­seh­ge­sell­schaft (SRG).
2Die Be­schwer­de ist auch un­zu­läs­sig ge­gen:
Ver­fü­gun­gen, die nach ei­nem an­de­ren Bun­des­ge­setz durch Ein­spra­che oder durch Be­schwer­de an ei­ne Be­hör­de im Sin­ne von Ar­ti­kel 33 Buch­sta­ben c-f an­fecht­bar sind;
Ver­fü­gun­gen, die nach ei­nem an­de­ren Bun­des­ge­setz durch Be­schwer­de an ei­ne kan­to­na­le Be­hör­de an­fecht­bar sind.
1 Auf­ge­ho­ben durch An­hang Ziff. 1 des Hoch­schul­för­de­rungs- und -ko­or­di­na­ti­ons­ge­set­zes vom 30. Sept. 2011, mit Wir­kung seit 1. Jan. 2015 (AS 2014 4103; BBl 2009 4561).
2 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I 3 des BG vom 16. März 2012 über den zwei­ten Schritt der Bahn­re­form 2, in Kraft seit 1. Ju­li 2013 (AS 2012 5619, 2013 1603; BBl 2011 911)
3 Ein­ge­fügt durch An­hang Ziff. 2 des BG vom 26. Sept. 2014, in Kraft seit 1. Ju­li 2016 (AS 2016 2131; BBl 2013 4975).
Die Be­schwer­de ist zu­läs­sig ge­gen Ver­fü­gun­gen:
des Bun­des­ra­tes und der Or­ga­ne der Bun­des­ver­samm­lung auf dem Ge­biet des Ar­beits­ver­hält­nis­ses des Bun­des­per­so­nals ein­sch­liess­lich der Ver­wei­ge­rung der Er­mäch­ti­gung zur Straf­ver­fol­gung;
des Bun­des­ra­tes be­tref­fend:
die Amts­ent­he­bung ei­nes Mit­glie­des des Bank­rats, des Di­rek­to­ri­ums oder ei­nes Stell­ver­tre­ters oder ei­ner Stell­ver­tre­te­rin nach dem Na­tio­nal­bank­ge­setz vom 3. Ok­to­ber 20032,
die Ab­be­ru­fung ei­nes Ver­wal­tungs­rats­mit­glie­des der Eid­ge­nös­si­schen Fi­nanz­mark­tauf­sicht oder die Ge­neh­mi­gung der Auf­lö­sung des Ar­beits­ver­hält­nis­ses der Di­rek­to­rin oder des Di­rek­tors durch den Ver­wal­tungs­rat nach dem Fi­nanz­mark­tauf­sichts­ge­setz vom 22. Ju­ni 20073,
die Sper­rung von Ver­mö­gens­wer­ten ge­stützt auf das Bun­des­ge­setz vom 18. De­zem­ber 20155 über die Sper­rung und die Rück­er­stat­tung un­recht­mäs­sig er­wor­be­ner Ver­mö­gens­wer­te aus­län­di­scher po­li­tisch ex­po­nier­ter Per­so­nen,
das Ver­bot von Tä­tig­kei­ten nach dem NDG7,
4bis.8 das Ver­bot von Or­ga­ni­sa­tio­nen nach dem NDG,
die Ab­be­ru­fung ei­nes Mit­glieds des In­sti­tuts­rats des Eid­ge­nös­si­schen In­sti­tuts für Me­tro­lo­gie nach dem Bun­des­ge­setz vom 17. Ju­ni 201110 über das Eid­ge­nös­si­sche In­sti­tut für Me­tro­lo­gie,
die Ab­be­ru­fung ei­nes Ver­wal­tungs­rats­mit­glieds der Eid­ge­nös­si­schen Re­vi­si­ons­auf­sichts­be­hör­de oder die Ge­neh­mi­gung der Auf­lö­sung des Ar­beits­ver­hält­nis­ses der Di­rek­to­rin oder des Di­rek­tors durch den Ver­wal­tungs­rat nach dem Re­vi­si­ons­auf­sichts­ge­setz vom 16. De­zem­ber 200512,
die Ab­be­ru­fung ei­nes Mit­glieds des In­sti­tuts­rats des Schwei­ze­ri­schen Heil­mit­tel­in­sti­tuts nach dem Heil­mit­tel­ge­setz vom 15. De­zem­ber 200014,
die Ab­be­ru­fung ei­nes Ver­wal­tungs­rats­mit­glieds der An­stalt nach dem Aus­gleichs­fonds­ge­setz vom 16. Ju­ni 201716;
des Bun­dess­traf­ge­richts auf dem Ge­biet des Ar­beits­ver­hält­nis­ses sei­ner Rich­ter und Rich­te­rin­nen und sei­nes Per­so­nals;
des Bun­de­spa­tent­ge­richts auf dem Ge­biet des Ar­beits­ver­hält­nis­ses sei­ner Rich­ter und Rich­te­rin­nen und sei­nes Per­so­nals;
der Auf­sichts­be­hör­de über die Bun­des­an­walt­schaft auf dem Ge­biet des Ar­beits­ver­hält­nis­ses der von der Ver­ei­nig­ten Bun­des­ver­samm­lung ge­wähl­ten Mit­glie­der der Bun­des­an­walt­schaft;
cqua­ter.19 des Bun­des­an­wal­tes oder der Bun­des­an­wäl­tin auf dem Ge­biet des Ar­beits­ver­hält­nis­ses der von ihm oder ihr ge­wähl­ten Staats­an­wäl­te und Staats­an­wäl­tin­nen so­wie des Per­so­nals der Bun­des­an­walt­schaft;
cquin­quies.20der Auf­sichts­be­hör­de über die Bun­des­an­walt­schaft auf dem Ge­biet des Ar­beits­ver­hält­nis­ses ih­res Se­kre­ta­ri­ats;
der Bun­des­kanz­lei, der De­par­te­men­te und der ih­nen un­ter­stell­ten oder ad­mi­nis­tra­tiv zu­ge­ord­ne­ten Dienst­stel­len der Bun­des­ver­wal­tung;
der An­stal­ten und Be­trie­be des Bun­des;
der eid­ge­nös­si­schen Kom­mis­sio­nen;
der Schieds­ge­rich­te auf Grund öf­fent­lich-recht­li­cher Ver­trä­ge des Bun­des, sei­ner An­stal­ten und Be­trie­be;
der In­stan­zen oder Or­ga­ni­sa­tio­nen aus­ser­halb der Bun­des­ver­wal­tung, die in Er­fül­lung ih­nen über­tra­ge­ner öf­fent­lich-recht­li­cher Auf­ga­ben des Bun­des ver­fü­gen;
kan­to­na­ler In­stan­zen, so­weit ein Bun­des­ge­setz ge­gen ih­re Ver­fü­gun­gen die Be­schwer­de an das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt vor­sieht.
1 Fas­sung ge­mä­ss An­hang Ziff. 4 des Fi­nanz­mark­tauf­sichts­ge­set­zes vom 22. Ju­ni 2007, in Kraft seit 1. Fe­br. 2008 (AS 2008 5207; BBl 2006 2829).
4 Ein­ge­fügt durch An­hang Ziff. 1 des BG vom 1. Okt. 2010 über die Rück­er­stat­tung un­recht­mäs­sig er­wor­be­ner Ver­mö­gens­wer­te po­li­tisch ex­po­nier­ter Per­so­nen (AS 2011 275; BBl 2010 3309). Fas­sung ge­mä­ss Art. 31 Abs. 2 Ziff. 1 des BG vom 18. Dez. 2015 über die Sper­rung und die Rück­er­stat­tung un­recht­mäs­sig er­wor­be­ner Ver­mö­gens­wer­te aus­län­di­scher po­li­tisch ex­po­nier­ter Per­so­nen, in Kraft seit 1. Ju­li 2016 (AS 2016 1803; BBl 2014 5265).
6 Ein­ge­fügt durch An­hang Ziff. 2 des BG vom 23. Dez. 2011 (AS 2012 3745; BBl 2007 5037, 2010 7841). Fas­sung ge­mä­ss An­hang Ziff. II 3 des Nach­rich­ten­dienst­ge­set­zes vom 25. Sept. 2015, in Kraft seit 1. Sept. 2017 (AS 2017 4095; BBl 2014 2105).
8 Ein­ge­fügt durch An­hang Ziff. II 3 des Nach­rich­ten­dienst­ge­set­zes vom 25. Sept. 2015, in Kraft seit 1. Sept. 2017 (AS 2017 4095; BBl 2014 2105).
9 Ein­ge­fügt durch Art. 26 Ziff. 2 des BG vom 17. Ju­ni 2011 über das Eid­ge­nös­si­sche In­sti­tut für Me­tro­lo­gie, in Kraft seit 1. Jan. 2013 (AS 2011 6515; BBl 2010 8013).
11 Ein­ge­fügt durch An­hang Ziff. 2 des BG vom 20. Ju­ni 2014 (Bün­de­lung der Auf­sicht über Re­vi­si­ons­un­ter­neh­men und Prüf­ge­sell­schaf­ten), in Kraft seit 1. Jan. 2015 (AS 2014 4073; BBl 2013 6857).
13 Ein­ge­fügt durch An­hang Ziff. 1 des BG vom 18. März 2016, in Kraft seit 1. Jan. 2019 (AS 2017 2745, 2018 3575; BBl 2013 1).
15 Ein­ge­fügt durch An­hang Ziff. II 3 des Aus­gleichs­fonds­ge­set­zes vom 16. Ju­ni 2017, in Kraft seit 1. Jan. 2019 (AS 2017 7563; BBl 2016 311).
17 Ein­ge­fügt durch An­hang Ziff. 3 des BG vom 20. März 2009 über das Bun­de­spa­tent­ge­richt, in Kraft seit 1. Jan. 2012 (AS 2010 513, 2011 2241; BBl 2008 455).
18 Ein­ge­fügt durch An­hang Ziff. II 6 des Straf­be­hör­den­or­ga­ni­sa­ti­ons­ge­set­zes vom 19. März 2010 (AS 2010 3267; BBl 2008 8125). Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 19. Ju­ni 2015, in Kraft seit 1. Nov. 2015 (AS 2015 3847; BBl 2015 2211 2235).
19 Ein­ge­fügt durch An­hang Ziff. II 6 des Straf­be­hör­den­or­ga­ni­sa­ti­ons­ge­set­zes vom 19. März 2010, in Kraft seit 1. Jan. 2011 (AS 2010 3267; BBl 2008 8125).
20 Ein­ge­fügt durch An­hang Ziff. II 6 des Straf­be­hör­den­or­ga­ni­sa­ti­ons­ge­set­zes vom 19. März 2010, in Kraft seit 1. Jan. 2011 (AS 2010 3267; BBl 2008 8125).
1 Auf­ge­ho­ben durch Ziff. II des BG vom 21. Dez. 2007 (Spi­tal­fi­nan­zie­rung), mit Wir­kung seit 1. Jan. 2009 (AS 2008 2049; BBl 2004 5551).
Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt be­ur­teilt auf Kla­ge als ers­te In­stanz:
Strei­tig­kei­ten aus öf­fent­lich-recht­li­chen Ver­trä­gen des Bun­des, sei­ner An­stal­ten und Be­trie­be und der Or­ga­ni­sa­tio­nen im Sin­ne von Ar­ti­kel 33 Buch­sta­be h;
Strei­tig­kei­ten über Emp­feh­lun­gen des Da­ten­schutz­be­auf­trag­ten im Pri­vat­rechts­be­reich (Art. 29 Abs. 4 des BG vom 19. Ju­ni 19921 über den Da­ten­schutz);
Strei­tig­kei­ten zwi­schen Bund und Na­tio­nal­bank be­tref­fend die Ver­ein­ba­run­gen über Bank­dienst­leis­tun­gen und die Ver­ein­ba­rung über die Ge­win­naus­schüt­tung;
Er­su­chen um Ein­zie­hung von Ver­mö­gens­wer­ten nach dem Bun­des­ge­setz vom 18. De­zem­ber 20153 über die Sper­rung und die Rück­er­stat­tung un­recht­mäs­sig er­wor­be­ner Ver­mö­gens­wer­te aus­län­di­scher po­li­tisch ex­po­nier­ter Per­so­nen.
2 Ein­ge­fügt durch An­hang Ziff. 1 des BG vom 1. Okt. 2010 über die Rück­er­stat­tung un­recht­mäs­sig er­wor­be­ner Ver­mö­gens­wer­te po­li­tisch ex­po­nier­ter Per­so­nen (AS 2011 275; BBl 2010 3309). Fas­sung ge­mä­ss Art. 31 Abs. 2 Ziff. 1 des BG vom 18. Dez. 2015 über die Sper­rung und die Rück­er­stat­tung un­recht­mäs­sig er­wor­be­ner Ver­mö­gens­wer­te aus­län­di­scher po­li­tisch ex­po­nier­ter Per­so­nen, in Kraft seit 1. Ju­li 2016 (AS 2016 1803; BBl 2014 5265).
Die Kla­ge ist un­zu­läs­sig, wenn ein an­de­res Bun­des­ge­setz die Er­le­di­gung des Strei­tes ei­ner in Ar­ti­kel 33 er­wähn­ten Be­hör­de über­trägt.
3.Abschnitt: Meinungsverschiedenheiten in der innerstaatlichen Amts- und Rechtshilfe
1So­weit ein Bun­des­ge­setz es vor­sieht, ent­schei­det das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt bei Mei­nungs­ver­schie­den­hei­ten in der Amts- und Rechts­hil­fe zwi­schen Bun­des­be­hör­den und zwi­schen Be­hör­den des Bun­des und der Kan­to­ne.
2Drit­te kön­nen sich nicht am Ver­fah­ren be­tei­li­gen.
4. Abschnitt: Genehmigung von Beschaffungsmassnahmen des Nachrichtendienstes
Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schei­det über die Ge­neh­mi­gung von Be­schaf­fungs­mass­nah­men nach dem NDG1.
Das Ver­fah­ren vor dem Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt rich­tet sich nach dem VwVG1, so­weit die­ses Ge­setz nichts an­de­res be­stimmt.
Die Be­stim­mun­gen des Bun­des­ge­richts­ge­set­zes vom 17. Ju­ni 20051 über den Aus­stand gel­ten im Ver­fah­ren vor dem Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt sinn­ge­mä­ss.
2Er oder sie zieht zu Zeu­gen­ein­ver­nah­men, Au­gen­schein und Par­teiver­hör einen zwei­ten Rich­ter oder ei­ne zwei­te Rich­te­rin bei.
3Die Ver­fü­gun­gen des In­struk­ti­ons­rich­ters oder der In­struk­ti­ons­rich­te­rin un­ter­lie­gen in­ner­halb des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts kei­ner Be­schwer­de.
1So­weit zi­vil­recht­li­che An­sprü­che oder straf­recht­li­che An­kla­gen im Sin­ne von Ar­ti­kel 6 Ab­satz 1 der Eu­ro­päi­schen Men­schen­rechts­kon­ven­ti­on vom 4. No­vem­ber 19501 zu be­ur­tei­len sind, ord­net der In­struk­ti­ons­rich­ter be­zie­hungs­wei­se die In­struk­ti­ons­rich­te­rin ei­ne öf­fent­li­che Par­teiver­hand­lung an, wenn:
ei­ne Par­tei es ver­langt; oder
ge­wich­ti­ge öf­fent­li­che In­ter­es­sen es recht­fer­ti­gen.2
2Auf An­ord­nung des Ab­tei­lungs­prä­si­den­ten be­zie­hungs­wei­se der Ab­tei­lungs­prä­si­den­tin oder des Ein­zel­rich­ters be­zie­hungs­wei­se der Ein­zel­rich­te­rin kann ei­ne öf­fent­li­che Par­teiver­hand­lung auch in an­de­ren Fäl­len durch­ge­führt wer­den.
3Ist ei­ne Ge­fähr­dung der Si­cher­heit, der öf­fent­li­chen Ord­nung oder der Sitt­lich­keit zu be­fürch­ten oder recht­fer­tigt es das In­ter­es­se ei­ner be­tei­lig­ten Per­son, so kann die Öf­fent­lich­keit ganz oder teil­wei­se aus­ge­schlos­sen wer­den.
2 In der fran­zö­si­schen Fas­sung weist die­ser Abs. kei­ne Bst. auf.
1Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schei­det in der Re­gel auf dem Weg der Ak­ten­zir­ku­la­ti­on.
2Es berät den Ent­scheid münd­lich:
wenn ei­ne Ab­tei­lung in Fün­fer­be­set­zung ent­schei­det und sich kei­ne Ein­stim­mig­keit er­gibt.
3In den Fäl­len von Ab­satz 2 Buch­sta­be b ist die münd­li­che Be­ra­tung öf­fent­lich, wenn der Ab­tei­lungs­prä­si­dent be­zie­hungs­wei­se die Ab­tei­lungs­prä­si­den­tin dies an­ord­net oder ein Rich­ter be­zie­hungs­wei­se ei­ne Rich­te­rin es ver­langt.
Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt legt das Dis­po­si­tiv sei­ner Ent­schei­de wäh­rend 30 Ta­gen nach de­ren Er­öff­nung öf­fent­lich auf.
We­gen man­gel­haf­ter Voll­stre­ckung von Ent­schei­den des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts, die nicht zur Zah­lung ei­ner Geld­sum­me oder zur Si­cher­heits­leis­tung in Geld ver­pflich­ten, kann beim Bun­des­rat Be­schwer­de er­ho­ben wer­den. Der Bun­des­rat trifft die er­for­der­li­chen Mass­nah­men.
1Ent­schei­det das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt als ers­te In­stanz, so rich­tet sich das Ver­fah­ren nach den Ar­ti­keln 3-73 und 79-85 des Bun­des­ge­set­zes vom 4. De­zem­ber 19471 über den Bun­des­zi­vil­pro­zess.
2Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt stellt den Sach­ver­halt von Am­tes we­gen fest.
3Die Ge­richts­ge­büh­ren und die Par­tei­ent­schä­di­gung rich­ten sich nach den Ar­ti­keln 63-65 VwVG2.3
3 Ein­ge­fügt durch An­hang Ziff. 1 des BG vom 1. Okt. 2010 über die Rück­er­stat­tung un­recht­mäs­sig er­wor­be­ner Ver­mö­gens­wer­te po­li­tisch ex­po­nier­ter Per­so­nen, in Kraft seit 1. Fe­br. 2011 (AS 2011 275; BBl 2010 3309).
Für die Re­vi­si­on von Ent­schei­den des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts gel­ten die Ar­ti­kel 121-128 des Bun­des­ge­richts­ge­set­zes vom 17. Ju­ni 20051 sinn­ge­mä­ss.
Nicht als Re­vi­si­ons­grün­de gel­ten Grün­de, wel­che die Par­tei, die um Re­vi­si­on nach­sucht, be­reits mit ei­ner Be­schwer­de ge­gen den Ent­scheid des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts hät­te gel­tend ma­chen kön­nen.
Auf In­halt, Form, Ver­bes­se­rung und Er­gän­zung des Re­vi­si­ons­ge­suchs fin­det Ar­ti­kel 67 Ab­satz 3 VwVG1 An­wen­dung.
1Für die Er­läu­te­rung und die Be­rich­ti­gung von Ent­schei­den des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts gilt Ar­ti­kel 129 des Bun­des­ge­richts­ge­set­zes vom 17. Ju­ni 20051 sinn­ge­mä­ss.
2Er­läu­tert oder be­rich­tigt das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt sei­nen Ent­scheid, so be­ginnt ei­ne all­fäl­li­ge Rechts­mit­tel­frist neu zu lau­fen.
1Die Än­de­rung bis­he­ri­gen Rechts wird im An­hang ge­re­gelt.
2Die Bun­des­ver­samm­lung kann die­sem Ge­setz wi­der­spre­chen­de, aber for­mell nicht ge­än­der­te Be­stim­mun­gen in Bun­des­ge­set­zen durch ei­ne Ver­ord­nung an­pas­sen.
Art. 50 Koordination mit dem Zollgesetz vom
18.März 2005 (neues Zollgesetz)
1 SR 631.0. Die hier­nach auf­ge­führ­te Änd. ist ein­ge­fügt im ge­nann­ten BG.
2 Die Än­de­run­gen kön­nen un­ter AS 2006 2197 kon­sul­tiert wer­den.
Art. 51 Koordination mit dem Bundesbeschluss vom
17.Dezember 2004 über die Genehmigung und die Umsetzung der bilateralen Abkommen zwischen der Schweiz und der EU über die Assoziierung an Schengen und Dublin, Artikel 3 Ziffer 7 (Art. 182
Abs.2 des BG vom
Dez.1990 über die direkte Bundessteuer, DBG)
2 SR 642.11. Die hier­nach auf­ge­führ­te Änd. ist ein­ge­fügt im ge­nann­ten Er­lass.
3 Die Än­de­run­gen kön­nen un­ter AS 2006 2197 kon­sul­tiert wer­den.
Art. 52 Koordination mit dem Versicherungsaufsichtsgesetz vom
17.Dezember 2004 (neues VAG)
1 SR 961.01. Die hier­nach auf­ge­führ­te Änd. ist ein­ge­fügt im ge­nann­ten Er­lass.
1Das Be­schwer­de­ver­fah­ren ge­gen Ent­schei­de, die vor dem In­kraft­tre­ten die­ses Ge­set­zes er­gan­gen sind und bis­her beim Bun­des­ge­richt oder beim Bun­des­rat an­fecht­bar wa­ren, rich­tet sich nach dem bis­he­ri­gen Recht.
2Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt über­nimmt, so­fern es zu­stän­dig ist, die Be­ur­tei­lung der beim In­kraft­tre­ten die­ses Ge­set­zes bei Eid­ge­nös­si­schen Re­kurs- oder Schieds­kom­mis­sio­nen oder bei Be­schwer­de­diens­ten der De­par­te­men­te hän­gi­gen Rechts­mit­tel. Die Be­ur­tei­lung er­folgt nach neu­em Ver­fah­rens­recht.
OACata Ordinanza sull'a

References: Art. 2

Art. 27
 Art. 31
 Art. 26
 Art. 31

Art. 50

Art. 51

Art. 52