Source: https://kiwo-jugendhilfe.de/st_lgruppe.html
Timestamp: 2018-10-20 23:12:37+00:00

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Kiwo Jugendhilfe Dülmen - Stationär, Lebensgruppen
Die Lebens- und Wohngruppen bieten einen Lebensraum für Kinder und Jugendliche, in dem ihre Entwicklung gefördert wird. Dazu werden verschiedene erzieherische und sozialpädagogische Hilfen angeboten mit dem Ziel der selbstständigen Lebensgestaltung. Die Kinder und Jugendlichen werden zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten erzogen. Die Lebensgruppe bietet für einen begrenzten Zeitraum ein Zuhause. Kontakte zur Herkunftsfamilie bleiben bestehen, sodass Elternarbeit ein wesentlicher Baustein der gemeinsamen Arbeit ist. Das Kiwo bietet differenzierte stationäre Lebensgruppen.
Außenwohngruppe Buldern
Heiminterne Wohngruppe – Schutz und Förderung
Außenwohngruppe Dernekamp
Außenwohngruppe Wildpark
Wohngruppe Hiddingsel – Rückführung
Wohngruppe Lünen Vogelscher – Rückführung
Wohngruppe Heiden – Rückführung
In der Gruppe finden 8 Kinder und Jugendliche vorübergehend oder auf Dauer ein Zuhause. Die Wohngruppe versteht sich als ein Lebensort für Kinder und Jugendliche mit dem Ziel, die individuelle, ressourcenorientierte und ganzheitliche Entwicklung in den Blick zu nehmen. Unterschiedliche Fähigkeiten werden dabei gezielt gefördert und Entwicklungsdefizite aufgearbeitet.
In der Gruppe werden Grundbedürfnisse von Kindern und Jugendlichen sichergestellt. Klare Strukturen bieten Sicherheit und Orientierung. Der Tages- und Wochenablauf ist wiederkehrend, strukturiert und durch Rituale gekennzeichnet. Gemeinsame Mahlzeiten, Einzelkontakte, Gemeinschafts- und Gruppenerlebnisse beim Sport, kreative oder handwerkliche Angebote finden ebenso ihren Platz wie schulisches Lernen und Üben sowie Feste im Jahreslauf und Veranstaltungen.
Festgelegte Aufgaben und Abläufe im Tagesablauf, sowie die begleitete Freizeitgestaltung mit vielfältigen kreativen, sportlichen und handwerklichen Möglichkeiten, eröffnen Erfahrungsräume, in denen sich das Kind erproben, erfahren und weiterentwickeln kann. Das Bedürfnis nach Selbstverwirklichung wird dadurch befriedet und das Kind erlebt sich als selbstwirksam. Es erfährt ein Gefühl von Zugehörigkeit und sozialer Anerkennung und findet seinen Platz in der sozialen Gemeinschaft.
Die Persönlichkeit des Kindes und Jugendlichen wird gestärkt, indem positive Möglichkeiten geschaffen und schädigende Einflüsse vermieden werden.
Die erfahrenen pädagogischen Mitarbeiter in der Gruppe prägen eine Atmosphäre von Wertschätzung und des angenommen Seins. Einfühlungsvermögen, Konflikt-und Auseinandersetzungsfähigkeit, Achtung voreinander und ein grenzachtender Umgang miteinander sind wesentliche Elemente des Zusammenlebens in der Gruppe.
Die Kinder und Jugendlichen werden im Rahmen der Möglichkeiten und ihres Entwicklungsstandes entsprechend an allen sie betreffenden Entscheidungen einbezogen und mitbeteiligt. Diese Partizipation stärkt ihre Auseinandersetzungsfähigkeit, gibt Selbstvertrauen und eine realistische Einschützung der eigenen Möglichkeiten und Ziele.
Die Tagesstruktur, die Rituale, das Gefühl der Zugehörigkeit und Geborgenheit, die erlebte Selbstwirksamkeit und ein kontinuierliches Beziehungsangebot erfüllen Grundbedürfnisse von Kindern und Jugendlichen und vermitteln ihnen die Sicherheit, Geborgenheit und das Vertrauen, welches die Basis ihrer weiteren Entwicklung darstellt. Die Kinder erfahren den Halt und die Orientierung, die sie für ihre emotionale und geistige Entfaltung zu einer mündigen, leistungsbereiten und sozialen Persönlichkeit brauchen.
Schulische- und Lernleistungsschwierigkeiten sind nicht selten Zeichen von emotionalen und sozialen Schwierigkeiten und Problemen. Die schulische Förderung und Unterstützung ist daher ein weiteres wichtiges Element im Gruppenleben. Eine enge Kooperation zwischen Schule und Gruppe soll dabei helfen, eine Integration zu erleichtern.
Im Kontakt mit der Familie/den Eltern versteht sich die Gruppe als familienergänzend. Damit auf Dauer auch in den Familien entwicklungsförderliche Bedingungen sichergestellt sind, wird Wert auf eine gute und enge Elternarbeit gelegt. In dieser engen Zusammenarbeit lässt sich herausfinden und erarbeiten, wie eine gute, von Schutz und Geborgenheit geprägte, entwicklungsförderliche Eltern-Kind-Beziehung gelebt werden kann.
Die rechtlichen Grundlagen der Arbeit in der Wohngruppe bilden der § 27 SGB VIII in Verbindung mit den §§ 34, 35a und 41 SGB VIII.
Tagesgruppe Seppenrade
In die koedukative Wohngruppe werden neun Kinder und Jugendliche aufgenommen, bei denen generell ein stationärer Hilfebedarf besteht, jedoch bezüglich Art, Umfang und Inhalt der Hilfe noch weitgehend Unklarheit herrscht.
Die Gruppe ist ein zeitlich befristeter Aufenthaltsort, an dem Perspektive entwickelt wird. Übergänge in andere Systeme berücksichtigen Tempo und Entwicklungsstand des Kindes / Jugendlichen und werden als begleitete Ablösung vorbereitet und gestaltet. Die Eltern und das engere soziale Netz werden – soweit möglich – vom Beginn der Maßnahme an aktiv eingebunden.
In der Wohngruppe leben aktuell zwei Mädchen und sieben Jungen. Diese werden von einer Sozialpädagogin, einer Erzieherin, zwei Erziehern, einer Praktikantin und einer Hauswirtschaftskraft betreut. Die Wohngruppe lebt in einem großen Wohnhaus auf dem stadtnahen und geschützten Zentralgelände des Kinderwohnheims. Das Gelände verfügt über weitläufige und vielfältige Spiel- und Sportflächen. Die Unterbringung der Kinder / Jugendlichen erfolgt nach § 34 SGB VIII.
Diplom-Sozialarbeiter 02594 9448-33 info@kiwo-jugendhilfe.de
Interne Wohngruppe
AWG Dernekamp
AWG Wildpark
Außenwohngruppe Dernekamp –
Die Wohngruppe ist für Kinder und Jugendliche ein dauerhafter Lebensort und Ort ihrer persönlichen Entwicklung. Auf der Basis eines strukturierten Gruppenalltages bietet die Gruppe dem einzelnen eine soziale und emotionale Anbindung sowie Förderung und Entwicklungsmöglichkeiten. Die Betreuung in der Wohngruppe zielt auf die Reflexion und Bewältigung individuell belastender Lebenserfahrungen sowie das Erreichen einer größtmöglichen individuellen Autonomie.
In der Wohngruppe leben derzeit fünf Mädchen und drei Jungen im Jugendlichenalter. Diese werden von einer Sozialpädagogin, einer Erzieherin, zwei Erziehern und einer Hauswirtschafterin betreut. Die Außenwohngruppe lebt in einem geräumigen Wohnhaus mit großem Garten im Dülmener Stadtteil Dernekamp, in ruhiger Lage. Die Unterbringung der Kinder / Jugendlichen erfolgt nach §34 SGB VIII.
Außenwohngruppe Wildpark –
Die Wohngruppe ist Lebensmittelpunkt („Zuhause”) und Lernfeld für Jungen und Mädchen im schulpflichtigen Alter. Das Angebot tragfähiger Beziehungen und positiver Identifikationsmodelle sowie klare Grenzen und Regeln sind Grundlage der pädagogischen Arbeit. Die Pflege bestehender Bindungen zur Familie oder anderen früheren Bezugspersonen wird unterstützt und in die Betreuung der Kinder und Jugendlichen mit einbezogen.
In der Außenwohngruppe Wildpark leben aktuell zwei Mädchen und sechs Jungen. Diese werden von zwei Erzieherinnen und zwei Erziehern sowie einer Hauswirtschaftskraft betreut. Die Außenwohngruppe bewohnt ein geräumiges freistehendes Haus im Stadtkern Dülmens. In unmittelbarer Nachbarschaft befinden sich der Wildpark Dülmen als Naherholungsgebiet und entsprechende Spiel- und Bolzflächen. Die Unterbringung der Kinder / Jugendlichen erfolgt nach § 34 SBG VIII.
In der Außenwohngruppe Hiddingsel finden 9 Kinder und Jugendliche vorübergehend ein Zuhause. Die Wohngruppe versteht sich als ein Lebensort für Kinder und Jugendliche mit dem vorrangigen Ziel der Rückführung. Ein wesentliches Element des Angebots ist es, in der Frage der Rückführung Antworten zu entwickeln.
Ein Clearing mit dem Kind und den Eltern bietet hierbei ein wichtiges Instrument.
Das Kennenlernen von Befindlichkeiten der Beteiligten und die Perspektivklärung für das Kind und die Familie ist dabei das Ziel. Diese Erkenntnisse schaffen die Möglichkeit für ein besseres Verständnis des Verhaltens und der Bedürfnisse des Kindes.
In der Gruppe werden Grundbedürfnisse von Kindern und Jugendlichen sichergestellt. Klare Strukturen bieten Sicherheit und Orientierung. Die Kinder und Jugendlichen werden im Rahmen der Möglichkeiten und ihres Entwicklungsstandes entsprechend an allen sie betreffenden Entscheidungen einbezogen und mitbeteiligt. Diese Partizipation stärkt ihre Auseinandersetzungsfähigkeit, gibt Selbstvertrauen und eine realistische Einschätzung der eigenen Möglichkeiten und Ziele.
Das Bedürfnis nach Selbstverwirklichung wird dadurch befriedet und das Kind erlebt sich als selbstwirksam. Es erfährt ein Gefühl von Zugehörigkeit und sozialer Anerkennung und findet seinen Platz in der sozialen Gemeinschaft.
Eine Tagesstruktur, Freizeitgestaltung mit Workshops, das Gefühl der Zugehörigkeit und Geborgenheit, die erlebte Selbstwirksamkeit und ein kontinuierliches Beziehungsangebot erfüllen Grundbedürfnisse von Kindern und Jugendlichen.
Dadurch erfahren sie die Sicherheit, Geborgenheit und das Vertrauen, welches die Basis ihrer weiteren Entwicklung darstellt. Die Kinder erfahren den Halt und die Orientierung, die sie für ihre emotionale und geistige Entfaltung zu einer mündigen, leistungsbereiten und sozialen Persönlichkeit brauchen. Die Kinder erleben Erfahrungsräume, in denen sie sie sich erproben, erfahren und weiterentwickeln können.
Die erfahrenen pädagogischen Mitarbeiter in der Gruppe prägen eine Atmosphäre von Wertschätzung und des Angenommen-Seins. Einfühlungsvermögen, Konflikt-und Auseinandersetzungsfähigkeit, Achtung voreinander und ein grenzachtender Umgang miteinander sind wesentliche Elemente des Zusammenlebens in der Gruppe.
Im Kontakt mit der Familie/den Eltern versteht sich die Gruppe als familienergänzend. Damit auf Dauer auch in den Familien entwicklungsförderliche Bedingungen sichergestellt sind, wird besonderer Wert auf eine gute und enge Elternarbeit gelegt. In dieser verbindlichen Zusammenarbeit mit den Eltern lässt sich herausfinden und erarbeiten, wie eine gute, von Schutz und Geborgenheit geprägte, entwicklungsförderliche Eltern-Kind-Beziehung gelebt werden kann.
Die rechtliche Grundlage der Arbeit in der Außenwohngruppe bildet §34 SGB VIII.
Die Kiwo Jugendhilfe gGmbH hält in Lünen Alstedde eine Wohngruppe nach § 34 SGB VIII vor.
Die Gruppe bietet einen Lebensraum für 10 Kinder und Jugendliche an, die zurzeit nicht in ihren Familien leben können. Fünf pädagogische Fachkräfte und eine Hauswirtschaftskraft bilden das Mitarbeiterteam der Gruppe. Die Betreuung ist an 7 Tagen in der Woche rund um die Uhr gewährleistet.
Hier wollen wir den Kindern und Jugendlichen einen Lebensraum bieten, indem sie korrigierende Lebenserfahrungen machen und neue, eigene Handlungs- und Verhaltensmöglichkeiten entdecken und ausbauen können.
Es gilt zunächst eine „Bestandsaufnahme” mit dem Kind und der Familie zu erarbeiten, um zu erkennen welche Entwicklungen das Kind und seine Familie durchlaufen haben, welche Ressourcen zur Entwicklung und Veränderung vorhanden sind und welche Hemmnisse und Grenzen existieren.
In einem weiteren Schritt geht es darum, die bestmöglichen Förderungs- und Entwicklungsbedingungen für das Kind und die Familie zu entwickeln, deren Erarbeitung zu planen und umzusetzen.
So kann das Ziel des gemeinsamen Prozesses zum einen das Vorbereiten und Begleiten der Rückführung sein, zum anderen aber auch die Beheimatung in der Gruppe und angestrebte Verselbständigung in familienergänzender Form.
Die Kooperation der Gruppe mit den Familien, Schulen, Ärzten, Therapeuten, Vereinen und den Angeboten des regionalen Umfeldes ist eine wichtiger Bestandteil im Streben nach einer Vernetzung der Kinder und Jugendlichen in ihrer Region. So sollen sie gemeinsam mit ihren Familien im Umfeld die Hilfen finden, die ihnen auf Dauer die Bewältigung ihres Alltages ermöglichen.
Um eine gelungene gemeinsame neue Perspektiventwicklung zu erreichen, ist eine Arbeit mit den Eltern an Verbesserungen der Erziehungsbedingungen ein wichtiger Bestandteil des gemeinsamen Handelns.
Bei der Wohngruppe Heiden handelt es sich um eine Hilfe zur Erziehung gem. § 34.1 SGB VIII in Form einer vollstationären Unterbringung mit dem vorrangigen Ziel einer mittelfristigen Rückführung in das Herkunftssystem.
Die Wohngruppe befindet sich in einem großzügigen Haus im Ortskern der Gemeinde Heiden/Kreis Borken und bietet einen Lebensraum für 10 Kinder und Jugendliche beiderlei Geschlechts. Betreut werden sie rund um die Uhr von einem fünfköpfigen pädagogischen Team und einer Hauswirtschaftskraft.
In dieser stationären Wohneinheit erbringen wir eine zeitlich befristete Betreuung von jungen Menschen, wobei eine deutliche Focussierung in Richtung familienorientiertes Arbeiten besteht. Durch ein klar strukturiertes Alltagserleben, pädagogische Begleitung, individuelle (Ziel-) Förderung und intensive Elternarbeit werden die jungen Menschen und deren Eltern entweder auf die Rückkehr ins Herkunftssystem oder auf die Intensivierung ihres Verselbstständigungsprozesses, der sich im Hilfeverlauf als sinnvolle Entwicklung erweist, vorbereitet.
Gelingt eine Reintegration in das Familiensystem nicht, ist eine Beheimatung in der Gruppe grundsätzlich möglich.
Die Zeit der Unterbringung soll kein Ende der Eltern-Kind-Beziehung bedeuten, sondern eine Auszeit, die eine Chance für eine Freisetzung von Veränderungspotentialen und Entwicklungsschritten beinhaltet.
Es geht bei der familienorientierten Arbeit darum, die Bedingungen zu reflektieren, die zur Fremdunterbringung geführt haben.
Skizziert bedeutet das:
Klärung des Istzustandes (Bestandsaufnahme/Vorgeschichte)
Bereitschaft, wieder miteinander ins Gespräch zu kommen
Kontaktpflege: Konkrete und alltagsnahe Beteiligung am Erziehungsprozess
Familie in die Einrichtung/Gruppe einbinden
gemeinsame Gespräche mit Eltern und Kindern im häuslichen Lebensumfeld
Lösungsideen/Perspektiven mit allen Beteiligten entwickeln
Einbeziehung der Eltern bei Entscheidungsfragen

References: § 27
 § 34
 §34
 § 34
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