Source: https://rumikulturforum.de/index.php/betrieb/satzung.html
Timestamp: 2020-06-01 19:34:57+00:00

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Rumi Kulturforum
Der Verein trägt den Namen: Rumi Kulturforum
Der Verein ist in das Vereinsregister einzutragen. Nach Eintragung in das Vereinsregister erfolgt der Zusatz eingetragener Verein, abgekürzt e.V..
3 .Der Verein hat seinen Sitz in Göppingen
Der Verein verfolgt folgende zwei Hauptzwecke
a) Förderung gemeinnütziger kultureller und religiöser Zwecke
Diese Zielen sollen durch folgende Maßnahmen und Aktivitäten verwirklicht werden:
Dialog zu anderen Religionen und Kulturen aufbauen und pflegen.
Nach Bedarf und Anfragen von öffentlichen Einrichtungen können Veranstaltungen zu religiösen Themen für die Allgemeinheit angeboten werden.
Bereitstellen von schriftlichen Informationen über den Islam sowie islamischer Literatur in deutscher Sprache.
Organisation und Durchführung von wissenschaftlichen Seminaren, Kolloquien und Vorträgen über alle Religionen und Kulturen.
Organisation und Durchführung von Veranstaltungen zur islamischen Kunst und Musik
Unterhaltung eines öffentlichen Gebetsraumes für die Allgemeinheit ohne selbst Träger einer islamischen Gemeinde zu sein.
Ausrichtung von religiösen Festen zugänglich für die Allgemeinheit
Hauptzwecke zu b) sollen durch folgende Maßnahmen und Aktivitäten verwirklicht werden:
Beratung von Jugendlichen in Berufs- und Bildungsangelegenheiten durch Unterhaltung eines Jugendheimes
Beratung der Jugendlichen in Familien- und Erziehungsangelegenheiten, sowie allgemeinen Angelegenheiten durch Unterhaltung einer Erziehungsberatungsstelle.
Kulturreisen für Jugendliche organisieren.
c) Bei seiner Tätigkeit legt der Verein wert auf die Zusammenarbeit mit allen sozialen, öffentlichen, privaten, kirchlichen und wissenschaftlichen Organisationen, die den in Absatz b) beschriebenen Zielen des Vereins förderlich sind.
Es dürfen keine Personen durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßige hohe Vergütungen begünstigt werden.
Der Verein ist politisch neutral und ist für jedermann zugänglich.
Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag (per Brief, Telefax oder eMail), der an den Vorstand gerichtet werden soll.
Der Vorstand entscheidet über den Aufnahmeantrag nach freiem Ermessen. Bei Ablehnung des Antrags ist er nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe mitzuteilen
§ 4Beendigung der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft endet durch Austritt aus dem Verein, Ausschluß oder Tod.
Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung (per Brief, Telefax oder eMail) gegenüber dem Vorstand. Der Austritt kann nur zum Ende eines Geschäftsjahres erklärt werden, wobei eine Kündigungsfrist von zwei Monaten einzuhalten ist.
Ein Mitglied kann durch einen Mehrheitsbeschluß aller Vorstandsmitglieder vom Verein ausgeschlossen werden. Der Beschluß des Vorstandes soll schriftlich begründet und dem Mitglied zugesandt werden.
Über den Ausschluß ist die Mitgliederversammlung zu informieren. Über die Bekanntgabe der Begründung in der Mitgliederversammlung entscheidet der Vorstand nach freiem Ermessen.
Höhe und Fälligkeit von Mitgliedsbeiträgen wird vom Vorstand festgesetzt.
Ebenfalls kann der Verein freiwillige Zuwendungen und Spenden entgegennehmen. Darunter fällt auch die Übernahme muslimischer Bedürftigensteuer (zakat) und des Fleisches von Opfertieren (Kurban) zur Unterstützung Bedürftiger.
Alle Mitglieder sind berechtigt, an der Verwirklichung des Satzungszweckes im Rahmen des Ihnen zugewiesenen Aufgabenbereiches aktiv mitzuwirken.
Die Mitglieder haben im Rahmen ihrer Betätigung im Verein die vom Vorstand erlassenen Beitrags-, Haus- und sonstigen Ordnungen zu beachten.
Der Vorstand des Vereins im Sinne von § 26 BGB besteht aus dem Präsidenten, dem Vizepräsidenten und dem Schatzmeister.
Der 1.Vorsitzende oder sein stellvertretende Vorsitzende sind allein vertretungsberechtigt.
Der Vorstand ist für die Durchführung der Beschlüsse gegenüber der Mitgliederversammlung verantwortlich. Er führt alle Geschäfte, die sich aus den Aufgaben gemäß § 2 dieser Satzung ergeben.
Erklärungen gegenüber der Presse werden vom 1.Vorsitzenden abgegeben, soweit der Vorstand nichts anderes bestimmt.
Beschlußfassung über die Aufnahme von Mitgliedern,
Beschlußfassung über den Ausschluß von Mitgliedern,
Erlaß von Beitrags-, Haus- und sonstigen Ordnungen, die nicht Bestandteil der Satzung sind,
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren, gerechnet von der Wahl an, gewählt. Der Vorstand bleibt jedoch bis zu seiner Neuwahl im Amt. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen. Zu Vorstandsmitgliedern können nur ordentliche Mitglieder des Vereins gewählt werden. Das alleinige Vorschlagsrecht für die Kandidatur haben die Mitglieder. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt eines Vorstandsmitgliedes.
Der Vorstand beschließt in Sitzungen, die vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretendem Vorsitzendem, einberufen werden. Die Tagesordnung soll angekündigt werden. Eine Einberufungsfrist von einer Woche soll eingehalten werden.
Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn mindestens zwei seiner Mitglieder anwesend sind. Bei Beschlußfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, soweit in der Satzung nicht etwas anderes bestimmt ist. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Präsidenten, bei dessen Abwesenheit die des Vizepräsidenten.
Der Vorstand kann im schriftlichen Verfahren (per Brief, Telefax oder eMail) beschließen, wenn alle Vorstandsmitglieder dem Gegenstand der Beschlußfassung zustimmen.
In der Mitgliederversammlung hat jedes ordentliche Mitglied eine Stimme. Zur Ausübung des Stimmrechtes kann nur ein anderes ordentliches Mitglied schriftlich (per Brief, Telefax oder eMail) bevollmächtigt werden. Die Bevollmächtigung ist für jede Mitgliederversammlung gesondert zu erteilen. Ein Mitglied darf jedoch nicht mehr als drei fremde Stimmen vertreten.
b) Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes und Entlastung des
c) Beschlußfassung über Änderungen der Satzung und über die Auflösung des Vereins.
Mindestens alle zwei Jahre einmal, möglichst im ersten Quartal, findet die ordentliche Mitgliederversammlung statt. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen unter Angabe der Tagesordnung einberufen (per Brief, Telefax oder eMail). Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekanntgegebene Adresse (per Brief, Telefax oder eMail) gerichtet ist. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest.
Jedes ordentliche Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich (per Brief, Telefax oder eMail) eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Ergänzung bekanntzugeben. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die in Mitgliederversammlungen gestellt werden, beschließt die Versammlung.
Fördernde Mitglieder und Ehrenmitglieder haben nur ein Beratungsrecht.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn ein Zehntel der ordentlichen Mitglieder dies schriftlich (per Brief, Telefax oder eMail) unter Angabe des Zwecks und der Gründe beantragt.
Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom Stellvertreter, geleitet. Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlganges und der vorhergehenden Diskussion einem Wahlausschuß übertragen werden.
Zu Beginn der Mitgliederversammlung bestimmt der Versammlungsleiter einen Schriftführer, der ein Protokoll aufzunehmen hat. Das Protokoll ist vom Schriftführer und vom Versammlungsleiter zu unterzeichnen.
Die Mitgliederversammlung ist beschlußfähig, wenn mindestens die Hälfte der ordentlichen Mitglieder anwesend oder per Vollmacht gemäß § 13 (1) vertreten ist. Bei Beschlußunfähigkeit ist der Vorstand verpflichtet, innerhalb von vier Wochen eine weitere Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen.
Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen. Zur Änderung der Satzung bzw. zur Auflösung des Vereins ist jedoch eine Mehrheit von neun Zehntel der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.
§ 16 Rechnungswesen
Der Schatzmeister ist für die ordnungsgemäße Erledigung der Kassengeschäfte verantwortlich.
Er hat Auszahlungen nur zu leisten, wenn der Vorsitzende oder im Verhinderungsfalle sein Stellvertreter schriftlich eine Auszahlungsanordnung erteilt hat und wenn nach dem von der Mitgliederversammlung beschlossenen Vorantrag Geldbeträge für die Ausgabezwecke vorgesehen sind.
Am Ende des Geschäftsjahres legt er gegenüber dem Kassenprüfer Rechnung. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
Kassenprüfer werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 1 Jahr gewählt. Sie prüfen halbjährlich die Kassengeschäfte und erstatten vor der Mitgliederversammlung Bericht.
Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von neun Zehntel der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden (§ 15 (5)).
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für gemeinnützige Bildungseinrichtungen zu.
§ 19 Erfüllungsort, Gerichtsstand, Haftung
Erfüllungsort und Gerichtsstand für alle Angelegenheiten des Vereins ist Göppingen, Deutschland.

References: § 4
 § 26
 § 2
 § 13

§ 16

§ 19