Source: http://www.univie.ac.at/cognition/statuten.html
Timestamp: 2018-01-16 07:57:44+00:00

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ASoCS Austrian Society for Cognitive Science
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Statuten der Austrian Society for Cognitive Science
Fassung: 1996
§ 1. Name, Sitz, und Tätigkeitsbereich
§ 3. Tätigkeiten zu Verwirklichung des Vereineszweckes
§ 16. Wissenschaftliche Ausschüsse
§ 17. Der Beirat
(1) Der Verein führt den Namen "Österreichische Gesellschaft für Kognitionswissenschaft", englisch "Austrian Society for Cognitive Science"
(1) Der Verein bezweckt die Förderung wissenschaftlicher und allgemein-kultureller Anliegen, die das Gebiet der Cognitive Science (Kognitionswissenschaft) betreffen. Insbesondere soll die interdisziplinäre universitäre und voruniversit&a uml;re Lehre auf diesen Gebieten gefördert werden.
(2) Die Tätigkeit des Vereines ist nicht auf Gewinn gerichtet. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der BAO.
(1) Die Tätigkeit des Vereins umfaßt die Durchführung und Förderung von interdisziplinären Forschungen auf dem Gebiet der Cognitive Science, insbesondere der Erforschung der Voraussetzungen, Entstehung und Entwicklung kognitiv er Strukturen und Prozesse, sowohl auf menschlicher, tierischer als auch auf allgemein abstrakt formulierbarer Ebene. Die Forschungen umfassen daher ausschließlich Teile jener wissenschaftlichen Fachgebiete, die mit der Cognitive Science in interdis ziplinärer Weise verbunden sind. Dazu zählen im speziellen (ohne Bedeutung der Reihenfolge): Kognitions- und Entwicklungspsychologie; Neurowissenschaften und Neuropsychologie; model- und systemtheoretische Ansätze der Cognitive Science; kog nitiv orientierte Artificial Life; computationale und konnektionistische Modelle der Cognitive Science; philosophische und linguistische Theorien der Cognitive Science. Diese Liste ist nicht vollständig, insbesondere im Sinne der Offenheit des Verein s gegenüber neuen Gebieten, die kognitive Aspekte in ihrer Forschung realisieren.
(2) Der Vereinszweck soll durch die in den Abs. 3 und 4 angeführten ideellen und materiellen Mittel erreicht werden.
(3) Als ideelle Mittel dienen:
a) die Veranstaltung von allgemein zugänglichen Versammlungen, Vorträgen, Diskussionsveranstaltungen, Seminaren, Sommerschulen, Tutorien und Repetitorien zu wissenschaftlichen, studien- und lehrveranstaltungsbezogenen Themen, insbesondere in Zusammenarbeit mit universitären Einrichtungen;
b) die Herausgabe, Förderung und Verbreitung von Publikationen der in Abs. 1 genannten Themenkreise;
c) die Errichtung und Erhaltung einer Bibliothek zu den in Abs. 1 genannten Themenkreise;
d) die Vertretung und Popularisierung der in § 3 genannten Vereinsziele in der Öffentlichkeit, insbesondere multimediale Aufbereitung, öffentliche Vorführung von Filmen und Aussendungen für Medien;
e) die Förderung der interdisziplinären Ausbildung in den in Abs. 1 genannten Themenkreise durch Verleihung von Auszeichnungen und Preisen;
f) die Veranstaltung von öffentlichen Vorträgen, Symposien, Seminaren und Tagungen zu den in Abs. 1 genannten Themenkreisen.
a) Mitgliedsbeiträge und Beitrittsgebühren;
b) Schenkungen, Vermächtnisse, sowie Erträgnisse daraus;
c) Spenden, Sammlungen und Förderungsbeiträge;
d) Tagungsgebühren, Entlehngebühren, Verkauf von Publikationen und Andenken, Erträgnisse aus Film- und anderer (multi-) medialer Vorführungen, sowie aus anderen behördlich genehmigten Veranstaltungen;
e) Entgelte für die Anfertigung von Gutachten und Forschungstätigkeit, Verwertung von Urheberrechten.
(5) Die Förderung von Forschungen gemäß Abs. 1, auch von solchen, die nicht vom Verein initiiert wurden, erfolgt durch die Vergabe von Stipendien, Druckkostenbeiträgen oder Reisekostenzuschüssen, weiters durch Beratung, insbes ondere im Zusammenhang mit der Bibliothek. Ihre Durchführung erfolgt durch Mitarbeiter der Gesellschaft für Kognitionswissenschaft, die entweder ehrenamtlich tätig sind oder mit dem Verein durch einen Werkvertrag verbunden sind.
(6) Allfällige Überschüsse sind ausschließlich für das Vereinsziel zu verwenden.
(1) Die Mitglieder des Vereines gliedern sich in ordentliche, fördernde und Ehrenmitglieder
(2) Ordentliche Mitglieder sind jene die sich voll an der Vereinesarbeit beteiligen. Fördernde Mitglieder sind solche, die die Vereinestätigkeit vor allem durch Zahlung einer Beitrittsgebühr und eines erhöhten Mitgliedsbeitrags f&ou ml;rdern. Ehrenmitglieder sind Personen, die hierzu wegen besonderer Verdienste um die Ziele des Vereins ernannt werden.
(1) Die ordentliche bzw. fördernde Mitgliedschaft steht allen physischen Personen, unabhängig von ihrer Staatsbürgerschaft oder Wohnort, offen. Juristische Personen können nur fördernde Mitglieder werden.
(2) Über die Aufnahme von ordentlichen und fördernden Mitgliedern entscheidet der Vorstand endgültig. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden.
(3) Eine Berufung gegen die Aufnahme eines neuen Mitgliedes kann von jedem ordentlichen Mitglied eingereicht werden und ist schriftlich an die Generalversammlung zu richten. Eine Berufung gegen die Ablehnung der Aufnahme kann in gleicher Weise durch de n Aufnahmewerber erfolgen.
(5) Vor Konstituierung des Vereines erfolgt die vorläufige Aufnahme von Mitgliedern durch den Proponenten. Diese Mitgliedschaft wird erst mit Konstituierung des Vereines wirksam.
(1) Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod (bei juristischen Personen durch Verlust der Rechtspersönlichkeit), durch freiwilligen Austritt, durch Streichung und durch Ausschluß. In allen Fällen werden bezahlte Mitgliedsbeiträge nich t refundiert.
(2) Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, wenn dieses trotz dreimaliger Mahnung länger als sechs Monate mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitglie dsbeiträge bleibt hiervon unberührt.
(3) Der Ausschluß eines Mitglieds aus dem Verein kann auch wegen grober Verletzung der Mitgliedspflichten und wegen unehrenhaften Verhaltens verfügt werden. Gegen den Ausschluß ist die Berufung an die Generalversammlung zulässig, bis zu deren Entscheidung die Mitgliedsrechte ruhen.
(4) Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann aus den in Abs. 3 genannten Gründen von der Generalversammlung über Antrag des Vorstandes beschlossen werden.
(1) Alle Mitglieder haben folgende Rechte:
a) Teilnahme an allen Veranstaltungen, insbesondere der Generalversammlungen;
b) Stellen von Anträgen;
c) Inanspruchnahme von Einrichtungen des Vereines, insbesondere der Bibliothek im Rahmen der Benutzungsordnung;
(2) Das Stimmrecht und das aktive Wahlrecht in der Generalversammlung, das passive Wahlrecht in die Vereinsorgane, sowie das Recht auf Einsichtnahme in die Protokolle der Generalversammlung und die Mitgliederlisten steht nur den ordentlichen und den Eh renmitgliedern zu.
(3) Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereines nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereines Abbruch erleiden könnte. Sie haben die Vereinsstatuten zu beachten und die statutengemäßen Beschlüsse der Vereinsorgane zu respektieren. Die ordentlichen und fördernden Mitglieder sind zu pünktlicher Zahlung der Mitgliedsbeiträge in der von der Generalversammlung jährlich beschlossenen Hö ;he verpflichtet.
Organe des Vereines sind die Generalversammlung (§§ 9 und 10), der Vorstand (§§ 11 bis 13), die Rechnungsprüfer (§ 14), das Schiedsgericht (§ 15), vom Vorstand ad hoc eingerichtete wissenschaftliche Ausschüsse (& #167; 16), und der Beirat (§ 17). Die Organe des Vereins üben ihre Tätigkeiten ehrenamtlich aus.
(1) Die Generalversammlung ist das oberste Organ des Vereins; gegen ihre Beschlüsse ist keine Berufung möglich. Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt. Stimmberechtigt sind nur die ordentlichen und die Ehrenmitgli eder. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Juristische Personen werden durch einen Bevollmächtigten vertreten. Die Übertragung des Stimmrechtes auf ein anderes Mitglied im Wege einer schriftlichen Bevollmächtigung ist zulässig.
(2) Die ordentliche Generalversammlung findet einmal jährlich statt.
(3) Eine außerordentliche Generalversammlung findet auf Beschluß des Vorstandes, der ordentlichen Generalversammlung, auf schriftlichen begründeten Antrag von mindestens zehn stimmberechtigten (§ 7 Abs. 1 und § 9 Abs. 1) Mitg lieder, auf Antrag eines Vorstandsmitgliedes, oder auf verlangen der Rechnungsprüfer binnen vier Wochen statt.
(4) Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich oder im Wege automationsunterstützer Datenübermittlung (elektronische Mail) ein zuladen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand.
(5) Wenn der Vorstand nicht innerhalb der in Abs. 3 angegebenen Frist eine a.o. Generalversammlung abhält, dann geht das Recht dazu auf die Antragsteller über, mit denselben Fristen und Modalitäten wie in Abs. 3 und Abs. 4.
(6) Tagesordungspunkte zur Generalversammlung sind mindestens drei Tage vor dem Termin der Generalversammlung beim Vorstand schriftlich, fernschriftlich, telefonisch oder im Wege automationsunterstützer Datenübermittlung (elektronische Mail) einzureichen. Die Aufnahme von weiteren Tagesordnungspunkten während der Generalversammlung ist nur dann zulässig, wenn es sich um keine Anträge auf Statutenänderung oder Vereinesauflösung handelt und kein Vorstandsmitglied Einspr uch erhebt.
(7) Außer im Fall der Anwendung von Abs. 5 führt bei der Generalversammlung der Präsident den Vorsitz, bei Verhinderung der durch § 13 Abs. 7 vorgesehene Vertreter des Präsidenten. Der Rechnungsprüfer bzw. sein Stellvertr eter leitet die Wahl des Vorstands (siehe auch Abs. 13). Im Fall der Anwendung von Abs. 5 wählt die Generalversammlung ihren Vorsitzenden unter der Leitung des gemäß Abs. 5 zur Einladung befugten Antragstellers. Dieser hat dann auch das Pr otokoll zu führen.
(8) Bei jeder Generalversammlung ist ein Protokoll zu führen; aus diesem müssen insbesondere die Gegenstände der Verhandlung, die gefaßten Beschlüsse und deren statutengemäße Gültigkeit zu ersehen sein. Das Pro tokoll ist vom Präsidenten und vom Schriftführer zu unterzeichnen.
(9) Die Generalversammlung ist bei Anwesenheit der Hälfte aller stimmberechtigten Mitglieder bzw. ihrer Vertreter (Abs. 1) beschlußfähig. Kommt Abs. 5 zur Anwendung, so ist die Anwesenheit von mindestens zehn ordentlichen Mitgliedern au sreichend für die Beschlußfähigkeit. Ist die Generalversammlung zur festgelegten Stunde nicht beschlußfähig, so findet die Generalversammlung 30 Minuten später mit derselben Tagesordnung statt, die ohne Rücksicht auf d ie Anzahl der Erschienenen beschlußfähig ist.
(10) Gültige Beschlüsse - ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung und die Ab- bzw. Neuwahl von Funktionären gemäß § 10 Num. 3 - können nur zur Tages ordnung gefällt werden.
(11) Die Wahlen und die Beschlußfassungen in der Generalversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Beschlüsse mit denen das Statut des Vereines geänder t oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen.
(12) Die Wahl des Vorstandes findet stets geheim statt. Bei sonstigen Wahlen ist geheim abzustimmen, wenn ein Mitglied es verlangt. Alle anderen Abstimmungen finden auf Verlangen von mindestens drei Mitgliedern geheim statt. Die Generalversammlung kann beschließen, die Wahl des Vorstandes sowie Abstimmungen über einzelne Tagesordnungspunkte brieflich durchzuführen.
(13) Alle Wahlen werden vom Rechnungsprüfer oder seinem Stellvertreter geleitet, bzw. (wenn keiner anwesend ist) von einem Wahlleiter, der von der Generalversammlung unter der Leitung des Präsidenten (bzw. des in § 13 Abs. 7 genannten Ve rtreters) zu bestimmen ist.
2. Beschlußfassung über den Voranschlag sowie Festlegung der Geschäftsordnung;
3. Wahl, Bestellung und Enthebung der Mitglieder des Vorstandes und der Rechnungsprüfer; Entlastung des Vorstandes;
4. Genehmigung von Rechtsgeschäften zwischen Vorstandsmitgliedern und Rechnungsprüfern mit dem Verein;
5. Festsetzung der Höhe der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge für ordentliche und fördernde Mitglieder;
6. Verleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft; Beschlußfassung über Ausschlüsse von der Vereinsmitgliedschaft;
7. Entscheidung über Berufungen gegen Ausschlüsse von der Mitgliedschaft;
8. Beschlußfassung über Statutenänderungen und die freiwillige Auflösung des Vereines;
9. Beratung und Beschlußfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehende Fragen, sowie von Anträgen während der Generalversammlung;
(1) Der Vorstand besteht aus 10 Personen: dem Präsidenten, dem ersten und zweiten Vizepräsidenten als seine Stellvertreter, dem Generalsekretär und seinem Stellvertreter, dem Schriftführer und seinem Stellvertreter, dem Kassier und seinem Stellvertreter, sowie dem Leiter der Bibliothek. Die Generalver-sammlung kann mehrere Vorstandsfunktionen einem Mitglied in Personalunion übergeben; wobei jedoch mindestens drei Mitglieder dem Vorstand angehören müssen. Die Funktione n des Präsidenten, ersten und zweiten Vizepräsidenten sind überwiegend repräsentativer Natur und zur wissenschaftlichen Reputation des Vereins gedacht. Die tatsächliche Führung der Geschäfte obliegt hauptsächlich de m Generalsekretär, Schriftführer, Kassier, sowie deren Stellvertretern.
(2) Der Vorstand hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitgliedes das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Generalversammlung einzuholen ist. F& auml;llt der Vorstand ohne Selbstergänzung durch Kooptierung überhaupt oder auf unvorhersehbar lange Zeit aus, ist der Rechnungsprüfer verpflichtet, unverzüglich eine außerordentliche Generalversammlung zum Zweck der Neuwahl eine s Vorstandes einzuberufen. Sollte der Rechnungsprüfer handlungsunfähig oder nicht vorhanden sein, hat jedes ordentliche Mitglied, das die Notsituation erkennt, unverzüglich die Bestellung eines Kurators beim zuständigen Gericht zu bean tragen, der umgehend eine außerordentliche Generalversammlung einzuberufen hat.
(4) Die Generalversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne seiner Mitglieder entheben. Die Enthebung tritt mit Bestellung des neuen Vorstandes bzw. Vorstandsmitgliedes in Kraft.
(5) Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktrittes des gesamten Vorstandes an die Generalversammlung zu richten. Der R&u uml;cktritt wird erst mit Wahl bzw. Kooptierung (Abs. 2) eines Nachfolgers wirksam.
(6) Außer durch den Tod und Ablauf der Funktionsperiode (Abs. 3) erlischt die Funktion eines Vorstandsmitgliedes durch Enthebung (Abs. 4) und Rücktritt (Abs. 5).
(7) Der Vorstand tritt zweimal pro Jahr zu ordentlichen Sitzungen zusammen. Auf schriftlichen Antrag von mindestens einem Vorstandsmitglied oder auf Verlangen eines Rechnungsprüfers hat binnen einer Woche eine außerordentliche Vorstandssitzu ng stattzufinden.
(8) Der Vorstand wird vom Generalsekretär, bei dessen Verhinderung von seinem Stellvertreter, bzw. bei dessen Verhinderung vom Schriftführer oder seinem Vertreter, schriftlich, mündlich oder im Wege automationsunterstützer Daten&uum l;bermittlung (elektronische Mail) einberufen. Ist auch dieser auf unvorhersehbar lange Zeit verhindert, darf jedes sonstige Vorstandsmitglied den Vorstand einberufen.
(9) Der Präsident führt den Vorsitz bei den Vorstandssitzungen; im Verhinderungsfall der durch § 13 Abs. 7 vorgesehene Vertreter.
(10) Über jede Sitzung des Vorstandes ist ein Protokoll zu führen; aus diesem müssen insbesondere die Gegenstände der Verhandlung, die gefaßten Beschlüsse und deren statutengemäße Gültigkeit zu ersehen sei n. Das Protokoll ist vom Generalsekretär und vom Schriftführer zu unterzeichnen.
(11) Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden und mindestens die Hälfte (5) von ihnen anwesend ist. Sinkt die Zahl der Vorstandsmitglieder unter fünf oder ist der Vorstand bei zwei aufeinanderfol genden Sitzungen nicht beschlußfähig, so ist vom Vorsitzenden des Vorstands eine außerordentliche Generalversammlung einzuberufen.
(12) Der Vorstand faßt seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag.
(13) Der Vorstand ist an die Beschlüsse der Generalversammlung gebunden. Die Überschreitung des Jahresvoranschlages ohne vorherige Genehmigung der Generalversammlung ist unzulässig.
Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereines unter Bedachtnahme auf die geltenden Gesetze, die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Generalversammlung. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Statuten einem anderen Vereinesorgan zugewi esen sind. In seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:
1. Erstellung eines Jahresvoranschlages sowie Abfassung des Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses;
2. Ausarbeitung der Tagesordnung und sonstige Vorarbeiten für die Generalversammlung sowie die Einberufung der ordentlichen und außerordentlichen Generalversammlungen und die Durchführung brieflicher Abstimmungen nach § 9 Abs. 12;
3. Durchführung der Beschlüsse der Generalversammlung und Besorgung aller Geschäfte, die dem Vorstand von der Generalversammlung übertragen werden; Genehmigung der Protokolle der Generalversammlung und der Vorstandssitzungen;
4. Information der Mitglieder über Tätigkeit und finanzielle Gebarung des Vereins in den Generalversammlungen;
5. Aufnahme und Streichung von Vereinsmitgliedern. Verfügung von Benutzungsbeschränkungen für Vereinsmitglieder aus schwerwiegenden Gründen;
6. Aufnahme und Kündigung von Angestellten des Vereins;
7. Verwaltung des Vereinsvermögens und der Vereinseinrichtungen;
8. Entscheidung über die Vergabe und die Dotation von Förderungen und Forschungsaufträgen;
9. Entgegennahme der Tätigkeitsberichte der einzelnen Vorstandsmitglieder und der wissenschaftlichen Ausschüsse, Erteilung von Weisungen an die Vorstandsmitglieder bzw. Ausschüsse, sowie Einsetzung und Aufhebung von Ausschüssen, Ent lastung der Ausschußmitglieder und Festlegung ihrer Vollmachten und Funktionen;
(1) Der Präsident vertritt den Verein nach außen. Zur passiven Stellvertretung des Vereines ist jedes Vorstandsmitglied alleine berechtigt. Rechtsgeschäfte zwischen Vorstandsmitgliedern und dem Verein bedürfen zu ihrer Gültigk eit der Genehmigung der Generalversammlung. Der Präsident führt den Vorsitz in der Generalversammlung und im Vorstand gemäß § 9 Abs. 7 und § 11 Abs. 9. Bei Gefahr in Verzug oder besonderer Dringlichkeit ist er berechtigt, au ch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Generalversammlung oder des Vorstandes fallen, unter eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu treffen; diese bedürfen jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständ ige Vereinesorgan.
(2) Der Generalsekretär erledigt die laufenden Vereinsgeschäfte gemäß den Weisungen des Vorstands. Er kann den Präsidenten auch ohne dessen Verhinderung vollinhaltlich vertreten, ausgenommen Belastung und Veräußerun g von Grundstücken (§ 48 HGB).
(3) Der Schriftführer hat den Generalsekretär bzw. seinem Vertreter im Verhinderungsfall bei der Führung der Vereinsgeschäfte zu unterstützen. Ihm obliegt die Führung der Protokolle der Generalversammlung und des Vorstande s, sowie die ordnungsgemäße Führung der Mitgliederliste.
(5) Der Leiter der Bibliothek ist mit der Führung dieser Einrichtungen betraut; insbesonders ist er zum Ankauf von Büchern, Zeitschriften und sonstigen Schriften innerhalb der vom Vorstand festgelegten Grenzen berechtigt.
(6) Sämtliche schriftlichen Ausfertigungen sind vereinsintern vom Schriftführer oder seinem Vertreter gegenzuzeichnen, Protokolle der Generalversammlung und der Vorstandssitzungen außerdem vom Präsidenten oder Generalsekretär.
(7) Der Präsident wird bei Vorstandsitzungen und Generalversammlung im Verhinderungsfall durch die in § 11 Abs. 1 genannten Vorstandsmitglieder in der angegebenen Reihenfolge vertreten: dem ersten Vizepräsident, dem zweiten Vizepräs ident, dem Generalsekretär, dessen Stellvertreter, etc. Falls keiner davon anwesend ist: vom ältesten anwesenden Mitglied.
(8) Im Falle der Verhinderung treten an die Stelle des Präsidenten, des Generalsekretärs, des Schriftführers und des Kassiers ihre Stellvertreter. Die Funktionen des Schriftführers, des Kassiers sowie der Leiter der Bibliothek k&oum l;nnen im Verhinderungsfall des jeweiligen Stellvertreters vom Präsidenten anderen Mitgliedern des Vorstandes vertretungsweise übertragen werden.
(1) Die zwei Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Eine Wiederwahl ist möglich. Rechtsgeschäfte zwischen den Rechnungsprüfern und dem Verein bedürfen zu ihrer Gültigk eit der Genehmigung durch die Generalversammlung.
(3) Im übrigen gelten für die Rechnungsprüfer die Bestimmungen des § 11 Abs. 3, 4, 5 und 6 sinngemäß.
(2) Das Schiedsgericht setzt sich aus fünf ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, daß jeder Streitteil innerhalb von sieben Tagen dem Vorstand zwei Mitglieder als Schiedsrichter namhaft macht. Diese wählen mi t Stimmenmehrheit einen Vorsitzenden des Schiedsgerichtes. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los.
(1) Den wissenschaftlichen Ausschüssen obliegen die Aufgaben, die ihnen vom Vorstand übertragen werden. Ihre Amtsdauer wird vom Vorstand festgesetzt.
(2) Die Entscheidungen der Ausschüsse können vom Vorstand sowie von der Generalversammlung aufgehoben werden.
(3) Die Ausschußmitglieder werden vom Vorstand ernannt, der auch ihre Funktion und Vollmachten festlegt, insbesondere den Vorsitzenden. Die Ausschußmitglieder können jederzeit ihren Rücktritt erklären, der sofort wirksam wird ; die Entlastung obliegt dem Vorstand. Die Rücktrittserklärung ergeht an den Vorstand. Der Vorstand kann jederzeit Mitglieder in die Ausschüsse als Ergänzung oder zur Erweiterung entsenden, einzelne Mitglieder oder einen gesamten Aussc huß entheben, sowie die Funktionen oder Vollmachten der Mitglieder abändern.
(4) Die Ausschußsitzungen werden vom Ausschußvorsitzenden einberufen. Ein Ausschuß ist beschlußfähig, wenn die Mitglieder und der Kontrollorgansvorsitzende mindestens drei Tage vorher verständigt werden und mindestens die Hälfte der Mitglieder des Ausschusses anwesend sind. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefaßt, bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorsitzende.
(5) Die Ausschüsse sind an die Beschlüsse der Generalversammlung und Weisungen des Vorstandes gebunden. Über die Sitzungen ist dem Vorstand zu berichten.
(1) Die Amtsdauer des Beirats beträgt zwei Jahre. Beiratsmitglieder können beliebig oft wiedergewählt werden.
(2) Die Generalversammlung kann jederzeit den gesamten Beirat oder einzelne Beiratsmitglieder des Amts entheben. Die Beiratsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären, der an den Vorstand zu richten ist und sofort w irksam wird.
(3) Bei Bedarf wird der Beirat vom Vorstandsvorsitzenden zu Vorstandssitzungen eingeladen. Alle Mitglieder des Beirats haben bei diesen gemeinsamen Sitzungen des Beirats mit dem Vorstand das Recht auf Teilnahme an den Beratungen, jedoch kein Stimmrecht .
(2) Im Falle der Auflösung des Vereines fällt das Vereinesvermögen an die Universität Wien zur Verwendung im Sinne von § 2.
last update Friday, 21-Jul-2006 11:57:40 CEST
© M.Peschl, 7/21/06

References: § 1

§ 3

§ 16

§ 17
 § 3
 § 9
 § 13
 § 10
 § 13
 § 13
 § 9
 § 9
 § 11
 § 11
 § 11
 § 2