Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F02-12-2003-2P-240-2003
Timestamp: 2016-10-22 03:31:31+00:00

Document:
2P.240/2003 (02.12.2003)
2P.240/2003/kil
Viktor Kletzh�ndler, Weinbergstrasse 18, 8001 Z�rich,
Stadt Z�rich, vertreten durch den Stadtrat, Stadthaus, Postfach, 8022 Z�rich,
Bezirksrat Z�rich, Postfach, 8023 Z�rich,
Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, 4. Abteilung, 4. Kammer, Milit�rstrasse 36, Postfach, 8021 Z�rich.
Art. 9 und 29 Abs. 2 BV (K�ndigung),
des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich vom
9. Juli 2003.
A.________ (geb. 1949) trat am 15. M�rz 1989 als Kanzleisekret�rin in der Einwohner- und Fremdenkontrolle (heute Personenmeldeamt) in den Dienst der Stadt Z�rich und wurde im gleichen Jahr auf Amtsdauer gew�hlt. Sie war zun�chst im Kreisb�ro 8 und in der Abteilung Internationale Kundschaft t�tig und wechselte 1995 in das B�ro f�r Daten- und Adressausk�nfte. In den Jahren 1999 und 2000 wurden die Arbeitsleistungen A.________s vor allem im Bereich der schriftlichen Auskunftserteilung als mengenm�ssig ungen�gend beanstandet. Ab dem zweiten Halbjahr 1999 litt A.________ an Depressionen und musste sich zudem im Jahre 2000 einer Bandscheibenoperation unterziehen. Dies f�hrte in diesem Jahr zu einer l�ngeren Krankheitsabwesenheit.
Am 1. Dezember 2000 vereinbarte der Vorgesetzte A.________s mit ihr die Bearbeitung von mindestens 50 schriftlichen Ausk�nften pro Halbtag als Leistungsziel. In der Mitarbeiterbeurteilung vom 1. M�rz 2001 wurde festgehalten, dass die Leistungen von A.________ nach der Vereinbarung vom 1. Dezember 2000 gesteigert werden konnten, was aber mit einem sehr hohen Kontrollaufwand des Vorgesetzten verbunden gewesen sei. Die Vorgaben seien ausserdem nur teilweise erf�llt worden. A.________ akzeptierte diese Beurteilung nicht, worauf der Dienstchef des Bev�lkerungsamtes der Stadt Z�rich am 9. M�rz 2001 eine schriftliche Mahnung gem�ss Art. 33 Abs. 2 der Verordnung vom 15. Juli 1993 �ber die Arbeitsverh�ltnisse des Personals der Stadt Z�rich (aPR; in Kraft bis 1. Juli 2002) erliess. Darin wurde A.________ unter anderem - unter Androhung der K�ndigung - aufgefordert, ihr nicht tolerierbares Verhalten (eine mehrfach demonstrierte, ablehnende Haltung gegen die Anordnungen und Arbeitszuweisungen durch die Vorgesetzten) und die ungen�gende Arbeitsleistung zu verbessern. Nochmals wurde mit A.________ f�r die Zeitperiode vom 1. M�rz 2001 bis 31. Mai 2001 eine Zielvereinbarung getroffen, wonach sie "mindestens 50 schriftliche Adressausk�nfte (inkl. Nachforschungen auf Rolle) pro Halbtag" erledigen sollte. Aufgrund einer l�ngeren krankheitsbedingten Abwesenheit wurde die Frist zur Erf�llung der geforderten Leistung bis Ende Dezember 2001 erstreckt.
Als A.________ die vereinbarte Mindestanforderung nach Beurteilung ihres Vorgesetzten nicht erreichte, beschloss der Stadtrat von Z�rich am 8. Mai 2002, das Arbeitsverh�ltnis gest�tzt auf Art. 32 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 36 aPR auf den 30. November 2002 einseitig aufzul�sen. Er erkl�rte unter anderem die Aufl�sung des Arbeitsverh�ltnisses als nicht unverschuldet im Sinne der Statuten der Versicherungskasse der Stadt Z�rich vom 22. Dezember 1993 (im Folgenden: Statuten) und stellte A.________ bis 30. November 2002 frei, wobei festgehalten wurde, dass mit der Lohnzahlung w�hrend der Freistellung s�mtliche allf�lligen Anspr�che aus dem Arbeitsverh�ltnis per saldo aller Anspr�che abgegolten seien.
Gegen diesen Beschluss rekurrierte A.________ am 21. Juni 2002 beim Bezirksrat Z�rich. Sie beantragte die Feststellung, dass die Aufl�sung des Arbeitsverh�ltnisses rechtswidrig und ihrerseits unverschuldet erfolgt sei. Weiter sei die Stadt zu verpflichten, ihr unter dem Titel Schadenersatz und Genugtuung einen dem Lohnanspruch f�r die restliche Amtsdauer entsprechenden Betrag zu bezahlen, mindestens jedoch einen Betrag in der H�he eines Jahreslohnes (eventuell sei die Stadt Z�rich zu einer unbefristeten Leistung im Sinne von Art. 64 der Statuten zu verpflichten). Mit Entscheid vom 9. Januar 2003 wies der Bezirksrat den Rekurs vollumf�nglich ab. Er erwog im Wesentlichen, die K�ndigung beruhe auf sachlichen Gr�nden, n�mlich auf den A.________ wiederholt vorgehaltenen ungen�genden Leistungen und dem ungen�genden Verhalten.
Die von A.________ gegen den Beschluss des Bezirksrates vom 9. Januar 2003 erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 9. Juli 2003 ab, soweit es darauf eintrat.
Mit staatsrechtlicher Beschwerde vom 11. September 2003 beantragt A.________, den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich aufzuheben und das "Gesch�ft an die Vorinstanzen" zur�ckzuweisen. Ausserdem sei der Beschwerdef�hrerin die unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung zu gew�hren.
Das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich schliesst auf Abweisung der Beschwerde. Der Bezirksrat und der Stadtrat von Z�rich haben auf eine Vernehmlassung verzichtet.
1.1 Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet ein kantonal letztinstanzlicher Endentscheid, gegen den im Bund nur die staatsrechtliche Beschwerde offen steht (Art. 86 Abs. 1 und Art. 87 in Verbindung mit Art. 84 Abs. 2 OG). Die Beschwerdef�hrerin, deren Entlassung durch den angefochtenen Entscheid gesch�tzt wird, ist hiezu legitimiert, macht doch das stadtz�rcherische Recht (Art. 31 Abs. 1 aPR) die Beendigung des Arbeitsverh�ltnisses von materiellen Voraussetzungen abh�ngig (vgl. BGE 126 I 33 E. 1 S. 34, mit Hinweis).
1.2 Die staatsrechtliche Beschwerde ist, von hier nicht in Betracht fallenden Ausnahmen, rein kassatorischer Natur (BGE 129 I 173 E. 1.5 S. 176, mit Hinweis). Soweit die Beschwerdef�hrerin mehr verlangt als die Aufhebung des angefochtenen Entscheids, ist auf die Beschwerde nicht einzutreten.
1.3 Die staatsrechtliche Beschwerde muss die wesentlichen Tatsachen und eine kurzgefasste Darlegung dar�ber enthalten, welche verfassungsm�ssigen Rechte bzw. welche Rechtss�tze inwiefern durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). Im staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren pr�ft das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene, und soweit m�glich, belegte R�gen (BGE 110 Ia 1 E. 2a S. 3; 129 I 129 E. 1.2.2 - 1.2.4 S. 131 ff., 185 E. 1.6 S. 189, je mit Hinweisen). Wird eine Verletzung des Willk�rverbotes (Art. 9 BV) geltend gemacht, gen�gt es nicht, wenn die Beschwerdef�hrerin bloss den angefochtenen Entscheid kritisiert, wie sie dies in einem appellatorischen Verfahren tun k�nnte, bei dem die Rechtsmittelinstanz die Rechtsanwendung frei �berpr�fen kann. Sie muss deutlich dartun, welche Vorschriften oder allgemein anerkannte Rechtsgrunds�tze die kantonalen Beh�rden in einer gegen Art. 9 BV verstossenden Weise verletzt haben (BGE 117 Ia 10 E. 4b S. 11 f.). Soweit die vorliegende Beschwerdeschrift diesen Anforderungen nicht gen�gt und sich - �ber weite Strecken - in appellatorischer Kritik ersch�pft, ist darauf nicht einzutreten.
2.1 Die Beschwerdef�hrerin macht geltend, das Verwaltungsgericht und der Bezirksrat h�tten den Anspruch auf rechtliches Geh�r verletzt, indem die beiden Rechtspflegeinstanzen nicht ein einziges Mal auf die Einw�nde, wonach sich aus den Erhebungen der Arbeitgeberin kein "Leistungsungen�gen" (vgl. S. 9 der Beschwerdeschrift) ergebe, eingegangen seien. Ebenso seien die von der Beschwerdef�hrerin eingereichten Dokumente, welche ihre Leistungen w�hrend eines l�ngeren Zeitabschnitts (als nur w�hrend eines solchen von sieben Tagen) belegten, unber�cksichtigt geblieben. A.________ bringt weiter vor, das Verwaltungsgericht und der Bezirksrat h�tten ihren Entscheid auf unbewiesene Parteibehauptungen der Arbeitgeberin gest�tzt und h�tten angebotene Beweismittel nicht abgenommen.
2.2.1 Der Anspruch auf rechtliches Geh�r wird zun�chst durch die kantonalen Verfahrensvorschriften umschrieben. Unabh�ngig davon greifen die unmittelbar aus Art. 29 Abs. 2 BV folgenden Verfahrensregeln zur Sicherung des rechtlichen Geh�rs Platz. Da die Beschwerdef�hrerin keine Verletzung kantonaler Verfahrensvorschriften r�gt, ist einzig - und zwar mit voller Kognition - zu pr�fen, ob unmittelbar aus Art. 29 Abs. 2 BV folgende Regeln missachtet worden sind (BGE 126 I 19 E. 2a S. 21 f.; 124 I 241 E. 2 S. 242 f., je mit Hinweisen).
2.2.2 Das rechtliche Geh�r dient einerseits der Sachaufkl�rung, andererseits stellt es ein pers�nlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht beim Erlass eines Entscheides dar, welcher in die Rechtsstellung des Einzelnen eingreift. Dazu geh�rt insbesondere das Recht des Betroffenen, sich vor Erlass des Entscheides zur Sache zu �ussern, Einsicht in die Akten zu nehmen und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu �ussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen (BGE 127 I 54 E. 2b S. 56; 124 I 241 E. 2 S. 242 f., je mit Hinweisen). Der Richter kann das Beweisverfahren schliessen, wenn er auf Grund bereits abgenommener Beweise seine �berzeugung gebildet hat und ohne Willk�r in vorweggenommener Beweisw�rdigung annehmen kann, dass diese seine �berzeugung durch weitere Beweiserhebungen nicht ge�ndert w�rde (BGE 122 II 464 E. 4a S. 469; 119 Ib 492 E. 5b/bb S. 505).
Aus dem Anspruch auf rechtliches Geh�r ergibt sich sodann die Pflicht der Beh�rden, ihre Entscheide zu begr�nden. Die Begr�ndung ist so abzufassen, dass der Betroffene den Entscheid gegebenenfalls sachgerecht anfechten kann. Es m�ssen wenigstens kurz die �berlegungen genannt werden, von denen sich die Beh�rde hat leiten lassen und auf welche sich ihr Entscheid st�tzt. Dabei ist nicht n�tig, dass sich die Beh�rde mit jeder tatbest�ndlichen Behauptung und jedem rechtlichen Einwand auseinander setzt. Vielmehr kann sie sich auf die f�r den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschr�nken (BGE 121 I 54 E. 2c S. 57; 119 Ia 264 E. 4d S. 269, je mit Hinweisen).
2.3 Die Aufl�sung des Dienstverh�ltnisses erfolgte vorliegend in erster Linie mit der Begr�ndung, die von der Beschwerdef�hrerin geforderte Arbeitsleistung sei trotz mehrfacher Mahnung nicht erbracht worden. Zus�tzlich wurde die Entlassung damit begr�ndet, die Beschwerdef�hrerin habe sich gegen�ber ihren Vorgesetzten uneinsichtig und ablehnend verhalten, was die Zusammenarbeit stark belastet haben soll. Rechtsrelevant sind deshalb diejenigen Beweismittel, die sich auf die genannten K�ndigungsgr�nde beziehen (vgl. Art. 32 Abs. 1 aPR).
2.4.1 Das Verwaltungsgericht hat erwogen, es treffe zu, dass die Einw�nde der Beschwerdef�hrerin vom Bezirksrat nicht detailliert aufgegriffen worden seien. Die Argumente der Rekursschrift habe der Bezirksrat aber offensichtlich zur Kenntnis genommen, was auf eine entsprechende Beweisw�rdigung schliessen lasse. Allein daraus, dass diese Beweisw�rdigung der Sachverhaltsdarstellung der Beschwerdef�hrerin widerspreche, lasse sich keine Geh�rsverletzung konstruieren (S. 14 des angefochtenen Entscheides).
2.4.2 Schon in ihrem Rekurs an den Bezirksrat hatte die Beschwerdef�hrerin die von der Stadt Z�rich vorgebrachten K�ndigungsgr�nde grunds�tzlich bestritten und detaillierte Kritik an den von der Arbeitgeberin vorgenommenen Erhebungen bez�glich der Leistungsf�higkeit ge�ussert. Zudem hatte die Beschwerdef�hrerin eine eigene Aufstellung (vom 9. Juni 2002) �ber die von ihr erteilten telefonischen und schriftlichen Ausk�nfte vom 6. M�rz 2001 bis 27. Mai 2002 eingereicht. Unter diesen Umst�nden r�gt sie mit einer gewissen Berechtigung, dass die kantonalen Beh�rden auf die zun�chst plausibel erscheinenden, durch eigene Erhebungen dokumentierten Einw�nde in bezug auf die Leistungsf�higkeit nicht n�her eingegangen sind bzw. den Sachverhalt diesbez�glich nicht n�her untersucht haben. Indessen ist der verfassungsm�ssige Anspruch auf rechtliches Geh�r nicht bereits verletzt, wenn die Beh�rde eine zweckm�ssige Beweismassnahme nicht durchgef�hrt hat, solange durch andere Beweismassnahmen hinreichend Klarheit geschaffen werden kann (Michele Albertini, Der verfassungsm�ssige Anspruch auf rechtliches Geh�r im Verwaltungsverfahren des modernen Staates, Diss. Bern 2000, S. 376). In der von der Beschwerdef�hrerin eingereichten Aufstellung vom 9. Juni 2002 fehlen indessen unter anderem Angaben �ber ihre Arbeitsleistungen im Zeitraum vom 9. Oktober 2001 bis 17. Dezember 2001. Dagegen hat die Stadt Z�rich vom 5. November 2001 bis 30. November 2001 eigene Erhebungen betreffend die von der Beschwerdef�hrerin erledigte Anzahl schriftlicher Ausk�nfte getroffen, welche von der Beschwerdef�hrerin und ihrem Vorgesetzten unterschriftlich best�tigt wurden. Aus den Aufzeichnungen der Stadt Z�rich ergibt sich, dass die Beschwerdef�hrerin lediglich an 4 von 15 ber�cksichtigten Arbeitstagen ihr Plansoll von 50 schriftlichen Ausk�nften pro Halbtag erledigt hatte. Erachteten die kantonalen Beh�rden den von ihnen gepr�ften K�ndigungsgrund damit aber, d.h. mit diesen in dieser Periode ungen�genden Leistungen, bereits als gegeben, mussten sie diesbez�glich keine weiteren Abkl�rungen mehr treffen. Die Annahme, die Beschwerdef�hrerin habe mit dem Ungen�gen in der relativ kurzen �berwachungsperiode die geforderten Arbeitsleistungen nicht erbracht, erscheint im �brigen nicht willk�rlich, durfte doch angesichts der wiederholt ausgesprochenen Ermahnungen bzw. der formellen schriftlichen Mahnung vom 9. M�rz 2001 und der verl�ngerten Bew�hrungszeit von ihr erwartet werden, dass sie die Zielvereinbarung erf�llen werde. Inwieweit eine zus�tzliche Beweiserhebung das an sich unbestrittene Leistungsdefizit der Beschwerdef�hrerin in dieser Phase noch h�tte relativieren k�nnen, legt die Beschwerdef�hrerin denn auch nicht dar, solches ist auch nicht ersichtlich. Unter diesen Umst�nden konnten der Bezirksrat und das Verwaltungsgericht ohne Willk�r davon ausgehen, dass weitere Beweisabnahmen hinsichtlich der Leistungen der Beschwerdef�hrerin nur die im wesentlichen bekannten Standpunkte bekr�ftigen w�rden. Unter Ber�cksichtigung der in den Personalakten dokumentierten Arbeits- und Verhaltensweise der Beschwerdef�hrerin ist auch nicht zu beanstanden, wenn das Verwaltungsgericht in antizipierter Beweisw�rdigung zum Schluss kam, die von der Beschwerdef�hrerin vorgebrachte These, ihre Arbeitsbedingungen seien von langer Hand sukzessive erschwert worden, um ihr die Arbeit zu "verleiden" und sie zur K�ndigung zu bewegen, erscheine konstruiert und haltlos. Gleiches gilt f�r die Behauptung, die Beschwerdef�hrerin sei allzu leistungsf�hig und aus diesem Grund den Vorgesetzten ein "Dorn im Auge" gewesen. Weitere Beweisvorkehren er�brigten sich demzufolge auch hierzu.
2.4.3 Ist es somit nicht verfassungswidrig, dass das Verwaltungsgericht und der Bezirksrat in diesem Punkt keine weiteren Beweismassnahmen durchf�hrten, kann auch nicht beanstandet werden, dass sich die kantonalen Rechtsmittelinstanzen auf die in den Akten vorhandenen Unterlagen - insbesondere die von der Arbeitgeberin ins Recht gelegten Dokumente betreffend die Arbeitsleistungen der Beschwerdef�hrerin - abst�tzten. Dies gilt umso mehr, als die Beschwerdef�hrerin die Echtheit dieser Dokumente nicht anzweifelt. Die Folgerungen, welche das Verwaltungsgericht aus dem so erstellten Sachverhalt zog, betreffen Fragen der Beweisw�rdigung, die das Bundesgericht im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde nur auf Willk�r �berpr�ft (Walter K�lin, Das Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde, 2.A. Bern 1994, S. 171, mit Hinweisen). Die weitgehend appellatorischen Ausf�hrungen der Beschwerdef�hrerin legen indessen nicht dar, inwiefern die Beweisw�rdigung des Verwaltungsgerichtes willk�rlich sein soll.
Dass sich das Verwaltungsgericht nicht mit jedem Einwand der Beschwerdef�hrerin ausdr�cklich auseinander gesetzt hat, begr�ndet keine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh�r (vgl. E. 2.2.2, am Ende), ebenso wenig der blosse Umstand, dass die Beweisw�rdigung des Verwaltungsgerichts der Sachverhaltsdarstellung der Beschwerdef�hrerin widerspricht.
2.5 Die Beschwerdef�hrerin macht weiter geltend, ihr Anspruch auf rechtliches Geh�r sei auch dadurch verletzt worden, dass das Verwaltungsgericht ihrem Antrag auf Befragung der �rztin Dr. med. B.________ nicht Folge gegeben habe.
2.5.1 Die Beschwerdef�hrerin hat sowohl im Verfahren vor Bezirksrat als auch im verwaltungsgerichtlichen Verfahren die Einvernahme ihrer Psychiaterin als Zeugin beantragt. Begr�ndet wurde dieser Antrag damit, dass die Gespr�che des Vorgesetzten mit der �rztin unter Verletzung des Arztgeheimnisses erfolgt seien. Trotzdem habe der Bezirksrat darauf abgestellt. Sodann habe Frau Dr. med. B.________ angeblich widerspr�chliche Aussagen gemacht: Gegen�ber der Arbeitgeberin solle die �rztin ausgesagt haben, die Beschwerdef�hrerin sei arbeitsscheu, gegen�ber der Beschwerdef�hrerin habe sie aber ge�ussert, ihre depressive Erkrankung r�hre von den Verh�ltnissen am Arbeitsplatz her.
2.5.2 Wie das Verwaltungsgericht zu Recht darauf hinweist (vgl. S. 10/11 des angefochtenen Entscheides), w�re es Aufgabe der Beschwerdef�hrerin gewesen, ihre Genugtuungsforderung mit Arztzeugnissen oder anderen geeigneten Beweismitteln zu belegen. Es mag zutreffen, dass es der Beschwerdef�hrerin nicht mehr m�glich war, ein entsprechendes Zeugnis bei ihrer (ehemaligen) Psychiaterin direkt einzuholen. Indessen w�re es ihr zumutbar gewesen, f�r eine entsprechende Untersuchung einen anderen Arzt aufzusuchen. Hinzu kommt, dass sich in den Akten der Arbeitgeberin zwei vertrauens�rztliche Gutachten zum Gesundheitszustand der Beschwerdef�hrerin w�hrend ihrer Arbeitszeit als st�dtische Angestellte befinden. Wie sich dem Zeugnis des Vertrauensarztes Dr. med. C.________, Spezialarzt FMH f�r Psychiatrie und Psychotherapie, vom 29. September 2000 entnehmen l�sst, lag bei der Beschwerdef�hrerin am 29. September 2000 keine Invalidit�t vor; vielmehr attestierte ihr der Arzt nach akuter Krankheit und l�ngerer Arbeitsunf�higkeit wieder volle Arbeitsf�higkeit. Eine weitere in den Akten befindliche vertrauens�rztliche Abkl�rung durch Dr. med. D.________ vom 23. Oktober 2001 kam ebenfalls zum Schluss, dass die Beschwerdef�hrerin seit dem 17. September 2001 normal arbeitsf�hig sei. Angesichts dieser Umst�nde erscheint daher ein Verzicht auf die Zeugeneinvernahme von Frau Dr. B.________ nicht als willk�rlich, so dass die R�ge der Geh�rsverletzung diesbez�glich ebenfalls ins Leere st�sst. Soweit die Beschwerdef�hrerin r�gt, der Bezirksrat habe auf ein Gespr�ch zwischen Frau Dr. B.________ und ihrem damaligen Vorgesetzten, welches unter Verletzung des Arztgeheimnisses zustande gekommen sei, abgestellt, so verkennt sie, dass dieser Punkt f�r die Entscheidfindung nicht relevant war, zumal sich die Begr�ndung des Bezirksrates nicht auf medizinische Gr�nde st�tzt.
2.6 Nach dem Gesagten erweisen sich s�mtliche R�gen betreffend Verletzung des rechtlichen Geh�rs als unbegr�ndet. Der in diesem Zusammenhang gleichzeitig erhobenen Willk�rr�ge kommt - soweit sie �berhaupt den Anforderungen an die Begr�ndung gen�gt (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG) - keine eigenst�ndige Bedeutung zu; sie f�llt mit der R�ge der Verletzung des Anspruches auf rechtliches Geh�r zusammen und ist daher unter diesem Aspekt nicht mehr zu pr�fen.
Die Beschwerdef�hrerin macht schliesslich geltend, der Bezirksrat habe seine Kognition in unzul�ssiger Weise beschr�nkt, was vom Verwaltungsgericht gesch�tzt worden sei. Damit sei dieses in Willk�r verfallen.
3.1 Willk�rlich ist ein Entscheid nicht schon dann, wenn eine andere L�sung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen w�re, sondern erst dann, wenn er offensichtlich unhaltbar ist, zur tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einem unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft. Willk�r liegt sodann nur vor, wenn nicht bloss die Begr�ndung eines Entscheides, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist (BGE 127 I 54 E. 2b S. 56).
3.2 Eine Rechtsmittelbeh�rde, die nach der gesetzlichen Ordnung an sich mit freier Pr�fung zu entscheiden hat, kann ihre Kognition ohne Verstoss gegen Art. 29 Abs. 2 BV (Art. 4 aBV) einschr�nken, soweit die Natur der Streitsache einer unbeschr�nkten Nachpr�fung der angefochtenen Verf�gung entgegensteht (BGE 115 Ia 5 E. 2b S. 6). Besteht in einem Bereich Gemeindeautonomie, so kommt den Rekursinstanzen im Allgemeinen nur beschr�nkte �berpr�fungsbefugnis zu (Alfred K�lz, J�rg Bosshart, Martin R�hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Z�rich, 2. Auflage, Z�rich 1999, � 20 N. 18 f.).
3.3 Das Verwaltungsgericht hat erwogen, dass der Bezirksrat seine Kognition zu eng umschrieben habe. Indessen habe sich der Bezirksrat zu Recht darauf berufen, dass die Stadt Z�rich hier in einem Gebiet gehandelt habe, dessen Regelung in ihren Autonomiebereich falle, woraus sich nach Praxis und Lehre eine Einschr�nkung der Ermessenskontrolle ergebe. Warum diese Beschr�nkung gerade f�r das Personalrecht nicht gelten solle, wie dies die Beschwerdef�hrerin geltend mache, sei nicht ersichtlich. Von einer rechts- bzw. geh�rsverweigernden Nichtaussch�pfung der Kognition k�nne nur dann gesprochen werden, wenn diese auch faktisch nicht ausgesch�pft werde. Dies sei jedoch vorliegend nicht der Fall.
3.4 Was die Beschwerdef�hrerin dagegen einwendet, ist - soweit sie dies �berhaupt in einer tauglichen, den Anforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG gen�genden Art und Weise tut - nicht geeignet, die Erw�gungen des Verwaltungsgerichtes als willk�rlich zu erscheinen lassen. Entgegen der Auffassung der Beschwerdef�hrerin trifft es nicht zu, dass die kantonalen Beh�rden den Sachverhalt in Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh�r bzw. willk�rlich festgestellt haben (vgl. vorstehend E. 2.4 - 2.6). Wie das Verwaltungsgericht sodann zu Recht erwog, hat der Bezirksrat in bezug auf die Sachverhaltsfeststellung seine Kognition faktisch nicht eingeschr�nkt.
Dies f�hrt zur Abweisung der staatsrechtlichen Beschwerde, soweit darauf eingetreten werden kann.
Die Beschwerdef�hrerin hat um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung ersucht. Sie verf�gt nicht �ber die Mittel, um ihre Interessen in einem Prozess zu wahren, ohne auf den f�r sie erforderlichen Notbedarf greifen zu m�ssen (BGE 119 Ia 11 E. 3 a S. 12). Sie erscheint damit im Sinne von Art. 152 OG bed�rftig. Zudem erscheint die Beschwerde nicht als zum Vornherein aussichtslos (Art. 152 Abs. 1 OG). Dem Gesuch ist somit zu entsprechen; es werden keine Kosten erhoben, und der Beschwerdef�hrerin wird in der Person von Rechtsanwalt Viktor Kletzh�ndler ein unentgeltlicher Rechtsvertreter beigegeben. Dessen Honorar richtet sich nach dem Tarif �ber die Entsch�digung an die Gegenpartei f�r das Verfahren vor Bundesgericht (SR 173.119.1, vgl. insbesondere Art. 9). Eine Parteientsch�digung ist nicht zuzusprechen (Art. 159 Abs. 2 OG analog).
2.2 Rechtsanwalt Viktor Kletzh�ndler wird zum unentgeltlichen Rechtsbeistand der Beschwerdef�hrerin ernannt, und es wird ihm aus der Bundesgerichtskasse ein Honorar von Fr. 2'000.-- ausgerichtet.
Dieses Urteil wird der Beschwerdef�hrerin, dem Stadtrat von Z�rich, dem Bezirksrat Z�rich sowie dem Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, 4. Abteilung, 4. Kammer, schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 9
 Art. 33
 Art. 32
 Art. 36
 Art. 64
 Art. 87
 Art. 84
 BGE 
 Art. 9
 Art. 29
 Art. 29
 Art. 32
 Art. 29
 Art. 90
 Art. 152
 Art. 9