Source: https://www.dtad.de/details/Dienstleistungen_von_Ingenieurbueros_63739_Aschaffenburg-10689949_3
Timestamp: 2017-11-19 03:33:53+00:00

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Ausschreibung - Dienstleistungen von Ingenieurbüros in Aschaffenburg (ID:10689949)
> DTAD-ID: 10689949
Fachplanung Technische Ausrüstung Elektrotechnik nach HOAI 2013 Teil 4, Abschnitt 2, nach §§ 53-56 HOAI 2013, Anlagengruppen 4, 5 und 6: Leistungsphasen 2-3 § 53-56 HOAI 2013, mit Option auf die...
Kontaktstelle: Vergabestelle – www.stbaab.bayern.de
E-Mail: vergabestelle@stbaab.bayern.de
Statistik Staatliches Bauamt Aschaffenb...
Generalsanierung Justizgebäude Aschaffenburg, Erthalstraße 3, Fachplanung Technische Ausrüstung nach HOAI 2013 Teil 4 Abschnitt 2 §§ 53 ff. (Anlagengruppe 4 – Starkstromanlagen, Anlagengruppe 5 – Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen, Anlagengruppe 6 – Förderanlagen).
Fachplanung Technische Ausrüstung Elektrotechnik nach HOAI 2013 Teil 4, Abschnitt 2, nach §§ 53-56 HOAI 2013, Anlagengruppen 4, 5 und 6:
Leistungsphasen 2-3 § 53-56 HOAI 2013, mit Option auf die Leistungsphasen 5-8 §§ 53-56 HOAI 2013, sowie einer weiteren Option auf die Leistungsphase 9 §§ 53-56 HOAI 2013, sowie nachführend aufgeführter Besonderer Leistungen:
— LPH 2: Erstellen des technischen Teils eines digitalen Raumbuches (Morada),
— LPH 3: Aufstellen einer Brandschutzmatrix für die Anlagengruppe 5.
Fortschreibendes technischen Teils eines digitalen Raumbuches (Morada):
— LPH 5: Fortschreiben des technischen Teils eines digitalen Raumbuches (Morada),
— LPH 8: Optional Fortschreiben des technischen Teils eines digitalen Raumbuches (Morada),
— LPH 9: Überwachung der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist.
Bewerbungen für Teilleistungen sind nicht möglich.
In den 50er Jahren wurde das alte Justizgebäude, das im Krieg stark beschädigt wurde, gänzlich abgerissen, um einem modernen Gebäude im Stil der Zeit Platz zu machen, das dem neu geforderten, umfangreicheren Raumprogramm entsprach. Anschließend wurde mit dem Neubau begonnen. Dieser erfolgte in 2 Bauabschnitten:
1. Bauabschnitt – Verwaltungsgebäude (1957-1959),
2. Bauabschnitt – Sitzungssaalanbau mit dem Grundbuchamt (1959-1960).
Heute steht die für die fünfziger Jahre beispielhafte Architektur unter Denkmalschutz.
Das Justizgebäude besteht aus einem 7-geschossigen kubischen Hauptbaukörper mit quadratischer Grundfläche von 28 Metern Außenlänge, in dem die Büros untergebracht sind, und einem 3-geschossigen Saalbau mit trapezförmiger Grundfläche von ca. 40 m Länge und 25 m mittlerer Tiefe.
Im Süden des Grundstücks stellt ein ca. 5 m breites traufständiges Gebäude die Verbindung zur geschlossenen Nachbarbebauung her. Dieses Gebäude wird auch durch die Justizverwaltung genutzt.
Im Westen des Gebäudekomplexes liegt der Innenhof, in dem sich Garagen und Stellplätze befinden.
Der Kubus wurde in Mischbauweise mit Stahlbetonstützen und Mauerwerkswänden errichtet. Die Brüstungen sind mit Mauerwerk ausgefacht. Die Kelleraußenwände wurden aus Stahlbeton hergestellt.
Im Inneren des Kubus befindet sich ein über alle Geschosse laufender massiver Kern mit den WC- Anlagen, den Aufzügen, den wesentlichen Techniksträngen und den Registraturflächen. Um diesen Kern verläuft der Flur, der die Büroräume erschließt. Ein offenes Treppenhaus verbindet alle Geschosse.
Saalbau:
Der Saalbau ist als 3-geschossiger, flach gedeckter Mauerwerksbau mit Stahlbetonrippendecken ausgeführt. Die Lastabtragung der Decken erfolgt hauptsächlich über die in Längsrichtung vorhandenen Außen- und Innenwände.
Der Grundriss ist in allen Geschossen zweibündig angelegt. Ein sich mit der Gebäudelänge verjüngender Mittelflur erschließt die jeweiligen Sitzungssäle. Im Bereich der Innenecke zum Hauptgebäude übernimmt eine dreiläufige Treppenanlage die vertikale Erschließung innerhalb des Sitzungssaaltraktes.
Die Generalsanierung erfolgt in der Planungsphase in einem gesamten Planungs- und Ausschreibungsabschnitt. Die Bauausführung wird dann in 2 Abschnitten durchgeführt. Im ersten Abschnitt wird der Sitzungssaaltrakt saniert und aufgestockt, im zweiten Abschnitt der Bürotrakt saniert.
— Beginn der Planung: August 2015 bis 4. Quartal 2016 (HU-Bau, AFU-Bau),
— Vergabeverfahren: 4. Quartal 2016 bis 1. Quartal 2017 (Erstellung LV, Ausschreibung, etc.),
— Bauausführung:
• 1. Abschnitt Bauausführung Sitzungstrakt: 2. Quartal 2017 bis 2. Quartal 2018,
• 2. Abschnitt Bauausführung Bürotrakt: 3. Quartal 2018 bis 3. Quartal 2019.
In den vergangenen Jahren wurden einige Umbauten realisiert. Dies sind:
— Sanierung der öffentlichen WC Anlagen,
— Erneuerung der Aufzugsanlage Bürotrakt,
— Installation einer BMA Kat. 1,
— Installation einer Videoüberwachungsanlage,
— Umbau und Sanierung Foyer Bürotrakt,
— Sanierung der WC Anlagen im Bürotrakt.
Diese Bereiche sind in der Generalsanierung nur partiell betroffen und müssen in der Planung und Ausführung lediglich berücksichtigt, angepasst und angebunden werden.
Hintergründe Technische Ausrüstung:
Im Sanierungskonzept ist die Erneuerung der Elektroinstallation, Beleuchtung, EDV/Telefon und Medientechnik in den einzelnen Abschnitten vorgesehen. Hierbei wird besonderer Wert auf Energieeinsparung und Kostenminimierung im Betrieb hinsichtlich der Wartungs-, Instandhaltungs- und Betriebskosten gelegt.
Ebenfalls werden die Brandmelde-, SAA- und Videoüberwachungsanlagen angepasst.
Es wird ein Personenaufzug im Sitzungssaaltrakt neu installiert.
Da die Sanierung in 2 Abschnitten der Bauausführung erfolgt – ein Abschnitt bleibt in Betrieb-, ist eine lückenlose Energiebereitstellung zu gewährleisten beispielsweise durch Provisorien. Das gilt ebenso für die BMA-, SAA- und Videoüberwachungsanlagen.
Der anlagentechnische Brandschutz ist in enger Abstimmung mit dem baulichen Brandschutz zu betrachten.
— LPH 8: Optional: Fortschreiben des technischen Teils eines digitalen Raumbuches (Morada),
Erthalstraße 3, 63739 Aschaffenburg.Erfüllungsort für die Leistungen des Auftragnehmers ist die Baustelle, soweit die Leistungen dort zu erbringen sind, im Übrigen der Sitz des Auftraggebers.
147747-2015
15 D 0076
Bei der Bildung von Arbeitsgemeinschaften ist anzugeben, wer welches Leistungsbild bearbeitet. Es sind jeweils eigene Referenzen anzugeben. Bei Bewerbungen als ARGE wird das jeweils zuständige Büro für die betreffende Leistungsphase beurteilt, die von ihm geleistet wird. Bei Bewerbungen mit angedachter Erteilung von Unteraufträgen an Dritte wird der jeweils zuständige Dritte für die betreffenden Leistungsphasen beurteilt, die von ihm geleistet werden. Für alle beteiligten Mitglieder einer ARGE oder der weiterbeauftragten Dritten sind jeweils separate Bewerbungsbogen auszufüllen.
Mit den Bewerbungsunterlagen ist der „Teilnahmeantrag“ ausgefüllt einzureichen. Dieser Antrag, in dem die gewünschten Informationen und Nachweise dieser Bekanntmachung zusammengefasst sind, weitere Formulare und die Allgemeinen Vertragsbedingungen (AVB) können bei der Kontaktstelle nach Nr. I.1) angefordert werden oder unter http://www.stbaab.bayern.de/hochbau/aktuelles.php ab Freitag 30.4.2015 heruntergeladen werden. Die Anträge auf Teilnahme sind unterschrieben im verschlossenen Umschlag mit entsprechender Kennzeichnung beim Auftraggeber auf dem Postweg oder direkt einzureichen. Teilnahmeanträge per E-Mail/per Telefax sind nicht erlaubt und werden nicht berücksichtigt. Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
Kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger werden besonders auf die Möglichkeit der Bildung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen. Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber. Kosten, die dem Bewerber im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs entstehen, werden nicht erstattet. Termine können je nach Ablauf bzw. Umfang des Auswahlverfahrens variieren.
27.05.2015 - 12:00 Uhr
Laufzeit in Monaten: 53 (ab Auftragsvergabe)
Berufshaftpflichtversicherung über 3 000 000 EUR für Personenschäden sowie über 3 000 000 EUR für Sachschäden bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens. Die Deckung für das Objekt muss über die gesamte Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben, die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme betragen.
Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erfüllt werden, mit der dieses den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistung und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert.
Siehe Vergabeunterlagen gem. §§ 10-12 AVB.
Erklärung des Bewerbers über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 4 Abs. 6 sowie Abs. 9 lit. a-d VOF.
Beabsichtigt ein Bewerber, die Dienstleistungen in Zusammenarbeit mit Dritten zu erbringen, müssen die nachfolgend genannten Nachweise auch für diese erbracht werden:
a) Name, Rechtsform, Anschrift, Telefon, Telefax, verantwortliche Person(en);
b) Ob und auf welche Weise der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist, die Ausführungs- oder Lieferinteressen verfolgen § 2 (3) VOF; als aktuelle Eigenerklärung;
c) Schriftliche Erklärung des Bewerbers, dass keine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzuordnen ist, aufgrund der in § 4 VOF genannten Verstöße rechtskräftig verurteilt worden ist. Anstatt dieser schriftlichen Erklärung kann der Bewerber seinen Bewerbungsunterlagen einen Bundeszentralregisterauszug oder gleichwertige Erklärung § 4 (7) beilegen.
d) Schriftliche Erklärung des Bewerbers, dass kein in § 4 (6) a mit g und § 4 (9) a mit d erwähnter Umstand vorliegt.
Ist der inländische Bewerber eine juristische Person, zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers zu III.3.2) nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Projektbearbeiter die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedsstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung ihrer oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist und im Auftragsfalle die Vorgaben des Art. 2 BauKaG erfüllt sind.
1. Erklärung des Bewerbers über den Gesamtumsatz des Unternehmers und seinen Umsatz für entsprechende Dienstleistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren.
Maximal 35 Punkte.
2. Angabe über den Firmensitz des Bewerbers und seiner Niederlassungen. Sofern die Ausführung durch eine Niederlassung erfolgen soll, sind die vorstehend abgefragten Daten sowohl für das Gesamtunternehmen (Hauptsitz), als auch die fragliche Niederlassung zu erstellen.
3. Aktueller Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung (nicht älter als 1 Jahr) gemäß III.1.1) der Bekanntmachung.
4. Erklärung des Bewerbers über das jährliche Mittel der in den letzten 3 Jahren Beschäftigten und die Anzahl der Führungskräfte des/r Bewerbers/Bewerbergemeinschaft und/oder der Kapazitäten anderer Unternehmen, gegliedert nach Berufsgruppen, analog zu den Angaben in III.2.1 (berufliche Befähigung), ggf. getrennt nach Hauptsitz und Niederlassung.
5. Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft zur Gewährleistung der Qualität.
6. Erklärung des Bewerbers, welche Teile des Auftrages unter Umständen als Unteraufträge vergeben werden sollen. Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, hat er diese vor Zuschlagserteilung zu benennen. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen ist auf Anforderung nachzureichen.
Maximal 25 Punkte.
1. Auflistung des/der Projektverantwortlichen, der Mitarbeiter am Projekt, Nachweise zu deren Berufszulassung und Befähigung sowie Organigramm dieser Beschäftigten.
Maximal 75 Punkte.
2. Auflistung der wesentlichen, vom Bewerber in den letzten 3 Jahren erbrachten, vergleichbaren Leistungen (aus abgeschlossenen und/oder laufenden Projekten oder Wettbewerbserfolgen), mit Angabe der Objektbezeichnung, der Herstellungskosten der Maßnahme aufgeteilt nach den entsprechenden Anlagengruppen, des Leistungszeitraumes, des Leistungsbildes, des öffentl. oder privaten Auftraggebers sowie einer Bescheinigung dieser Auftraggeber.
Maximal 125 Punkte.
3. Referenzen als Nachweis für die Zusammenarbeit mit öffentlichem Auftraggeber.
Maximal 60 Punkte.
4. Erklärung des Bewerbers zu Ausstattung, Gerät und technischer Ausrüstung, über die der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft für die Erfüllung der Dienstleistung verfügen wird.
5. Nachweis der Qualifikation für die Planung von Sicherheitstechnik, wie Brand- und SAA-Anlagen gemäß DIN 14675 und brandschutztechnischen Einrichtungen, sowie Videoüberwachungsanlagen.
6. Nachweis über die Erfahrung bezüglich der Lichtplanung bei vergleichbaren Projekten und der Planung von Medientechnik. (ELA-Anlage, Sitzungssaalmanagementsystem, etc.).
7. Nachweis über Erfahrung für die Aufzugsplanung.
8. Nachweis über Erfahrung für die Planung von TK-Anlagen und EDV-Netzwerktechnik.

References: § 53
 § 53
 § 4
 § 2
 § 4
 § 4
 § 4
 § 4
 Art. 2