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Timestamp: 2019-09-19 16:45:18+00:00

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Öffentliche Ausschreibung Delitzsch 2019 Planungsleistungen zur Sanierung der Grundschule Löbnitz Referenznummer der Bekanntmachung: 19-011 2019-06-11
Ausschreibungen Delitzsch
Planungsleistungen zur Sanierung der Grundschule Löbnitz Referenznummer der Bekanntmachung: ...
Planungsleistungen zur Sanierung der Grundschule Löbnitz Referenznummer der Bekanntmachung: 19-011
Gemeine Löbnitz
Parkstraße, 15
Hauptadresse: http://www.loebnitz-am-see.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.evergabe.de/unterlagen/2099017/zustellweg-auswaehlen
Planungsleistungen zur Sanierung der Grundschule Löbnitz
Referenznummer der Bekanntmachung: 19-011
Die Gemeinde Löbnitz plant umfangreiche Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten an der Grundschule Löbnitz.
Die als 1-zügige POS für maximal 360 Schüler in Wand-Skelett-Bauweise errichtet Grundschule wurde 1972 fertiggestellt. Die für den ländlichen Raum typische Plattenbauweise für 1-zügige Schulen wird auch als Typ Leipzig bezeichnet. Da die Schule in vielen Teilen die noch Originalbausubstanz aufweist und ist eine umfassende Sanierung der Heizungs-, Sanitär- und Elektroanlage zwingende erforderlich. Zudem ist die Schule unter den Aspekten einer energetischen und bandschutztechnischen Modernisierung zu überarbeiten. Im Zuge der Modernisierung ist das Gebäude behindertengerecht Umzubauen und ein barrierefreier Zugang zu schaffen.
Los 1 - Gebäude- und Tragwerksplanung einschl. Freianlagen
Löbnitz, DE
Die Planungsleistungen für die Planung der Energetische und Brandschutztechnische Sanierung der Grundschule Löbnitz einschl. Anpassung und der Überarbeitung des Raum- und Nutzungsprogramms umfasst für Los 1 die folgenden Leistungen.
- Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß HOAI § 33 ff i. V. m. Anlage 10, LP 1-8, alle Grundleistungen,
- Objektplanung Freianlagen gemäß HOAI 2013 § 38 ff i. V. m. Anlage 11, LP 1-8, alle Grundleistungen,
- Fachplanung Tragwerksplanung gemäß HOAI 2013 § 49 ff i.V.m Anlage 14, LP 1-6 alle Grundleistungen,
- Beraterleistungen für Grundleistungen für Wärmeschutz und Energiebilanzierung gemäß Anlage 1, LP 1-7 alle Grundleistungen,
- Beraterleistungen für Grundleistungen der Bauakustikgemäß gemäß Anlage 1, LP 1-7 alle Grundleistungen,
- Umbauzuschläge zwischen 20 % und 33 % sind zulässig,
- Nebenkosten anteilig der Gesamtplanungskosten möglich.
Verlängerung bis zur Fertigstellung der Sanierungsarbeiten
Der AG wird die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge anhand der in der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise und Erklärungen formal und inhaltlich prüfen und bewerten. Prüfung der Teilnahmeanträge erfolgt im 2-stufigen Verfahren:
1. Stufe - formale Prüfung: Teilnahmeanträge, die die Teilnahmebedingungen nicht erfüllen, werden formal ausgeschlossen.
2. Stufe - Auswahl anhand festgelegter Auswahlkriterien: Die weitere Auswahl erfolgt unter formal zulässigen Teilnahmeanträgen anhand einer Bewertungsmatrix mit 3 Hauptbewertungskriterien. Die Hauptkriterien bilden Ziffer A die Referenz (maximal 120 Punkt erreichbar), Ziffer B die Qualifikation des Projektteams (maximal 140 Punkt erreichbar), und Ziffer C die wirtschaftliche und technische Leistungsfähigkeit (maximal 30 Punkt erreichbar). Für die Hauptkriterien werden insgesamt 290 Punkte bei der Erfüllung der Unterkriterien vergeben. Die Unterkriterien sind der Bewertungsmatrix zu entnehmen.
Das weitere Verfahren wird auf die punktbesten Bewerber der Plätz 1 bis 3 beschränkt. Bei Punktgleichheit erfolgt die Entscheidung per Los.
Die Vergabe der Planungsleistungen ist in 2 Losen vorgesehen. Los 1 umfasst die Leistungen gemäß § HOAI 201333 ff Gebäude, HOAI 2013 § 38 ff Freianlagen und HOAI 2013 § 49 ff einschl. Wärmeschutz und Raumakustik. Los 2 betrifft die Planung der technischen Gebäudeausrüstung gemäß HOAI 2013 § 53 ff. Die Beauftragung erfolgt stufenweise, zunächst nur für die Stufe 1. Nach Herstellung der Fördermittelsicherheit bzw. nach gesicherter Finanzierung erfolgt die weitere Beauftragung.
Stufe 1 = LP 1 bis LP 4
Stufe 2 = LP 5 bis LP 9
Der Kostenrahmen sieht derzeit in der KG 300 ein Budget von 1 365 000 EUR vor. Für die KG 400 sind 800 000 EUR veranschlagt. In KG 500 sind 75 000 EUR eingeplant.
Ausschreibungsunterlagen stehen über das Portal der eVergabe-online.de (s. Pkt. I.3) zur Verfügung: Bewerbungsunterlagen (Teilnahmeantrag, Aufgabenstellung, Bewertungsmatrix für Eignungskriterien, Deckblätter für Referenzen); Unterlagen für das Verhandlungsverfahren (Bewertungsmatrix für Zuschlagskriterien) nur zur Info (im Bewerbungsverfahren nicht auszufüllen!)
Los 2 - technische Gebäudeausrüstung
Die Planungsleistungen für die Planung der Energetische und Brandschutztechnische Sanierung der Grundschule Löbnitz einschl. Anpassung und der Überarbeitung des Raum- und Nutzungsprogramms umfasst für Los 2 die folgenden Leistungen.
- Fachplanung Technische Ausrüstung gemäß HOAI 2013 § 53 ff i. V. m Anlage 15, LP 1-8 alle Grundleistungen,
Die Vergabe der Planungsleistungen ist in 2 Losen vorgesehen. Los 1 umfasst die Leistungen gemäß § 33 ff Gebäude, § 38 ff Freianlagen und § 49 ff einschl. Wärmeschutz und Raumakustik. Los 2 betrifft die Planung der technischen Gebäudeausrüstung gemäß § 53 ff. Die Beauftragung erfolgt stufenweise, zunächst nur für die Stufe 1. Nach Herstellung der Fördermittelsicherheit bzw. nach gesicherter Finanzierung erfolgt die weitere Beauftragung.
Mit Teilnahmeantrag sind alle im Bewerbungsbogen benannten Mindestanforderungen zur Teilnahme am Verfahren zu erfüllen (Ausschlusskriterien der Bewertungsmatrix). Zu diesem Zweck ist der Teilnahmeantrag auszufüllen und alle gem. Bewerbungsbogen geforderten Erklärungen/Nachweise einschließlich Anlagen einzureichen. Hinweis: Die Auftragserteilung kann von der Vorlage weiterer Nachweise abhängig gemacht werden. Im beigefügten Bewerbungsbogen sowie dessen Anlagen sind die entsprechenden Eigenerklärungen enthalten. Bei Bewerbergemeinschaften sind die entsprechenden Erklärungen durch jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft beizubringen.
Rechtsform von Bewerbergemeinschaften (BG): gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Abgabe Erklärung, dass Mitglieder der BG (ARGE) gesamtschuldnerisch haften, auch über Auflösung der ARGE hinaus. BG muss einen bevollmächtigten Vertreter benennen. Vorlage des Nachweises hat mit Abgabe der Bewerbung zu erfolgen. AG behält sich vor, ergänzende Unterlagen abzufordern, welche Zulässigkeit der Kooperation in Form einer BG (§ 1 GWB) belegen. Sollte sich im Laufe des Verfahrens eine bestehende BG in ihrer Zusammensetzung verändern oder ein Einzelbewerber Verfahren in einer BG fortsetzen wollen, ist dies nur mit ausdrücklicher schriftlicher Einwilligung des AG zulässig. Diese wird jedenfalls nicht erteilt, wenn durch Veränderung der Wettbewerb wesentlich beeinträchtigt wird oder die Veränderung Auswirkungen auf Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit hat.
1) Die Teilnahme am Bewerbungsverfahren erfolgt über den vorgegebenen Teilnahmeantrag, der um die geforderten Angaben und Nachweise zu ergänzen ist. Der Bewerbungsbogen einschl. aller Anlagen steht unter dem Link gem. Pkt. I.3) zur Verfügung;
2) Der vollständig ausgefüllte Teilnahmeantrag ist im Original in einem verschlossen Umschlag (DIN A4 geheftet/gebunden, Anlagen mit Registern getrennt) fristgerecht einzureichen;
3) Nichteinhaltung der geforderten Mindestanforderungen führt zur Nichtbeteiligung im weiteren Verfahren;
4) Rückfragen, die ausschließlich per E-Mail an die unter I.1) genannte Adresse zu richten sind, werden vom AG beantwortet, anonymisiert und allen Interessierten per Rückfragenkatalog auf dem benannten Link zur Verfügung gestellt;
5) Weitere Informationen zum Verfahren, z. B. Rückfragenkataloge, und Teilnahmebedingungen können ebenfalls über den Link unter I.3) abgerufen werden. Da keine automatische Registrierung erfolgt, werden Interessierte auch nicht automatisch über Informationen (bspw. Rückfragen) im Verfahren in Kenntnis gesetzt. Daher ist zu beachten, dass sich Interessierte regelmäßig über diesen Link eigenständig informieren müssen;
6) Nicht deutschsprachige Nachweise müssen als beglaubigte Übersetzung in Deutsch vorgelegt werden;
7) Nicht erwünscht sind allgemeine Werbebroschüren und weitere Unterlagen zur Vorstellung des Bewerbers sowie zusätzliche Angaben, die über die geforderten hinausgehen. Diese werden im Verfahren nicht berücksichtigt;
8) Kopien von Nachweisen werden anerkannt, sofern sie keinen Anlass zu Zweifeln an der Übereinstimmung mit dem Original geben. Der Teilnahmeantrag ist zu unterschreiben;
9) Gem. § 56 VgV hat der AG ein Entschließungsermessen dahingehend, ob er Unterlagen nachfordert. Der AG bindet sich hinsichtlich dieses Ermessens nicht vorab. Bewerber können nicht darauf vertrauen, dass sie Gelegenheit erhalten, Unterlagen nachzureichen;
10) Bewerber haben die Vergabeunterlagen unverzüglich auf Vollständigkeit und Unklarheiten zu überprüfen. Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat er unverzüglich und vor Abgabe des Teilnahmeantrags darauf hinzuweisen. Die Bewerber werden aufgefordert, im Interesse einer schnellen Beseitigung von Unklarheiten, frühzeitig und vorab ihre Fragen zu übermitteln. Bewerber haben Verstöße gegen Vergabevorschriften zu rügen. Es gelten die Bestimmungen in § 160 Abs. 3 GWB. Soweit der Rüge nicht abgeholfen wird, sind Bewerber insbesondere verpflichtet, innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung einen Nachprüfungsantrag bei der zuständigen Vergabekammer einzureichen. Ansonsten ist der Antrag gemäß § 160 Abs. 3 GWB unzulässig;
11) Im Auftragsfall hat der Auftragnehmer die ihm übertragenen Leistungen in seinem Büro bzw. gem. den Angaben im Teilnahmeantrag zu erbringen. Nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung des AG ist eine weitere, im Teilnahmeantrag nicht angekündigte Unterbeauftragung zulässig. Die örtliche Präsenz des Bewerbers ist während der Planungszeit in engen Intervallen gem. Projekterfordernis sicherzustellen. Für die gesamte Projektlaufzeit ist die personelle Kontinuität hinsichtlich der Präsenz vor Ort zu gewährleisten;
12) Für Ausarbeitung Bewerbungs-/Angebotsunterlagen werden Bewerbern/Bietern keine Kosten erstattet;
13) Es erfolgt keine Rückgabe der Bewerbungs-/Angebotsunterlagen;
14) Alle Vergabeunterlagen werden im Teilnahmewettbewerb allen Bewerbern zur Verfügung gestellt. Die Angebotsbedingungen, Leistungsbeschreibung und der Mustervertrag dienen der Information. Mit Angebotsaufforderung werden die endgültigen Unterlagen zu Angebotsbedingungen, Leistungsbeschreibung und Mustervertrag (jeweils einschl. Anlagen) allen im Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bewerbern als verbindliche Unterlagen zur Verfügung gestellt. Der AG behält sich das Ändern dieser Unterlagen ausdrücklich vor.

References: § 33
 § 38
 § 49
 § 38
 § 49
 § 53
 § 53
 § 33
 § 38
 § 49
 § 53
 § 56
 § 160
 § 160