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Timestamp: 2020-08-10 00:01:34+00:00

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Korrekturen infolge der Kapitalmaßnahme von Air Liquide S.A. (Frankreich) aus 2019 im Fokus
Kommentar Das BMF greift mit Schreiben v. 11.6.2020 die Kapitalmaßnahme von Air Liquide S.A. (Frankreich) aus dem Jahr 2019 auf und äußert sich zur erforderlichen Korrektur der Aktienanschaffungskosten. Kapitalmaßnahme von Air Liquide S.A. (Frankreich) Bei der Kapitalmaßnahme der Air Liquide S.A. (Frankreich) aus dem Jahr 2019 hatten die depotführenden Kreditinstitute teilweis...mehr
Reuber, Die Besteuerung der Vereine, Coronavirus – Überb ... / 1. Wie werden Spenden steuerlich berücksichtigt? Ändert sich wegen der Corona-Krise etwas an Abläufen, Verfahren und Nachweisen?
Spenden sind freiwillige Sach- oder Geldleistungen, die ohne Gegenleistung zur Förderung steuerbegünstigter Zwecke erbracht werden. Sie müssen außerdem an einen steuerbegünstigten Empfänger geleistet werden. Bei diesem handelt es sich regelmäßig um eine steuerbegünstigte Körperschaft (z. B. ein gemeinnütziger Verein oder eine Stiftung) oder eine öffentlich-rechtliche Körpers...mehr
Betriebskostenabrechnung: Vermieter trägt Beweislast für die Vernichtung von Belegen
1 Leitsatz Behauptet der Vermieter, er könne keine Originalbelege mehr vorlegen, weil diese eingescannt und danach vernichtet worden seien, muss er dies im Bestreitungsfall beweisen. 2 Das Problem Der Mieter kann grundsätzlich Einsicht in die Originalbelege verlangen. Strittig ist, ob Ausdrucke von gescannten Originalbelegen dem Original gleichstehen. Dies ist nach Auffassung d...mehr
Rz. 17 Das aus § 246 Abs. 1 HGB abgeleitete Vollständigkeitsgebot verlangt die genaue Erfassung aller vorhandenen Vermögensgegenstände und Schulden, die in die Bilanz aufzunehmen sind. "Das Inventar muss den Nachweis darüber ermöglichen, dass die bilanzierten Bestände vollständig aufgenommen worden sind". Entscheidend ist nicht (nur) die rechtliche Zugehörigkeit, sondern auc...mehr
Inventur und Inventar: Rechtsgrundlagen, Grundsätze, Ges ... / 4.2.1 Stichtagsinventur
Rz. 57 Grundsätzlich ist das Inventar zum Beginn des Handelsgewerbes und für den Schluss eines jeden Geschäftsjahres, also zu den Bilanzstichtagen, aufzustellen (§ 240 Abs. 1, 2 HGB). Erfolgt am Bilanzstichtag auch die Inventur, spricht man von einer exakten Stichtagsinventur. Da dies bei kalenderjahrgleichem Geschäftsjahr der Silvestertag ist und ein Tag allenfalls bei Klei...mehr
Inventur und Inventar: Rechtsgrundlagen, Grundsätze, Ges ... / 4.1.2 Buch- und Beleginventur
Rz. 42 Bei der "Buch- und Beleginventur" werden Mengen und Werte aus betrieblichen oder externen Aufzeichnungen erhoben, insbesondere weil eine körperliche Bestandsermittlung nicht möglich, z. B. für Forderungen und Finanzanlagen, Wertpapiere, immaterielle Vermögensgegenstände und Rechte sowie Schulden und Vertragsbeziehungen, oder nicht notwendig ist, z. B. bei beweglichem ...mehr
Inventur und Inventar: Rechtsgrundlagen, Grundsätze, Ges ... / 1.2 Inventur
Rz. 5 Als "Inventur" (gesetzlich nicht definiert) werden die Tätigkeiten der körperlichen oder sonstigen, z. B. buchmäßigen, Bestandsaufnahme aller Vermögensgegenstände und Schulden bezeichnet, die zur Erstellung eines Inventars erforderlich sind. Die Tätigkeiten bestehen aus Erhebungs-, Beurteilungs- und Bewertungsaktivitäten, wie Zählen, Messen, Wiegen, Wertfeststellungen,...mehr
Inventur und Inventar: Rechtsgrundlagen, Grundsätze, Ges ... / 4.2.2 Zeitlich (vor/nach-) verlegte (zeitverschobene) Inventur
Rz. 58 Zur Erleichterung der mit der Inventur verbundenen Belastungen kann nach § 241 Abs. 3 Nr. 1 HGB die Inventur ganz oder teilweise auch auf einen Zeitraum von bis zu 3 Monaten vor oder bis zu 2 Monaten nach dem Bilanzstichtag verlegt werden (zeitlich verlegte Inventur). Als zeitverschobene Inventur wird das auch von der Finanzverwaltung akzeptiert (R 5.3 Abs. 2 EStR). D...mehr
Littmann/Bitz/Pust, Das Einkommensteuerrecht, EStG § 68 ... / III. Mitwirkungspflicht des über 18 Jahre alten Kindes (§ 68 Abs 1 S 2 EStG)
Rn. 16 Stand: EL 143 – ET: 06/2020 § 68 Abs 1 S 2 Hs 1 EStG verpflichtet das volljährige Kind zur Mitwirkung an der die Kindergeldzahlung betreffenden Sachverhaltsaufklärung (V 7.2 Abs 1 S 1 DA-KG 2019), ohne damit eine über § 93 Abs 1 AO hinausgehende Mitwirkungspflicht zu konkretisieren. Diese bezieht sich nicht nur auf die in § 68 Abs 1 S 1 der Vorschrift geregelte Pflicht...mehr
Haushaltsnahe Dienstleistungen und Handwerkerleistungen / 7.3 Erforderliche Nachweise
Belegvorlage nur auf Anforderung Für die Steuerermäßigung nach § 35a EStG müssen den Steuererklärungen keine Belege beigefügt werden. Wer trotzdem dem Finanzamt die Belege vorlegt, um Rückfragen zu vermeiden und evtl. die Bearbeitung zu beschleunigen, kann dies selbstverständlich tun. Allerdings besteht dann die Gefahr, dass der Finanzbeamte eher etwas zu beanstanden hat als ...mehr
Schwarz/Widmann/Radeisen, UStG § 4 Nr. 7 [Leistungen an ... / 2.7 Nachweis der Steuerbefreiung
Rz. 52 Die Voraussetzungen der Steuerbefreiung nach § 4 Nr. 7 S. 1 Buchst. a UStG müssen vom Unternehmer nachgewiesen werden. Damit setzt die Inanspruchnahme der Steuerbefreiung prinzipiell sowohl einen vollständigen Belegnachweis als auch einen vollständigen Buchnachweis voraus. Im Hinblick auf die EuGH- und BFH-Rechtsprechung zur Funktion der Beleg- und Buchnachweise bei i...mehr
Schwarz/Widmann/Radeisen, UStG § 4 Nr. 7 [Leistungen an ... / 4.6 Recht des anderen Mitgliedstaats als Voraussetzung der Steuerbefreiung/Nachweis der Steuerbefreiung
Rz. 104 Die Steuerbefreiung nach § 4 Nr. 7 S. 1 Buchst. c UStG ist wie bei den Befreiungen nach S. 1 Buchstaben b und d der Vorschrift – abgesehen von den beleg- und buchmäßigen Nachweiserfordernissen – von den Voraussetzungen und Beschränkungen abhängig, die im Aufnahmemitgliedstaat gelten.mehr
Schwarz/Widmann/Radeisen, UStG § 4 Nr. 7 [Leistungen an ... / 5.6 Recht des anderen Mitgliedstaats als Voraussetzung der Steuerbefreiung/Nachweis der Steuerbefreiung
Rz. 121 Die Steuerbefreiung nach § 4 Nr. 7 S. 1 Buchst. d UStG ist (wie bei den Befreiungen nach den Buchstaben b und c der Vorschrift) – abgesehen von den beleg- und buchmäßigen Nachweiserfordernissen – von den Voraussetzungen und Beschränkungen abhängig, die im Aufnahmemitgliedstaat gelten.mehr
Firmenwagenüberlassung an Arbeitnehmer / 1.5.2 Aufgabe des Anscheinsbeweises bei arbeitsrechtlichen Nutzungsverboten
Der BFH hat in einer Reihe weiterer Urteile entschieden, dass bei Anwendung der 1 %-Methode der geldwerte Vorteil bereits in der konkreten Möglichkeit besteht, den Firmenwagen zu Privatfahrten nutzen zu dürfen. Der BFH hat damit seine bisherige Rechtsauffassung aufgegeben, nach der bei erlaubter Privatnutzung des Firmenwagens die entsprechende Nutzung nur vermutet wurde (sog...mehr
Firmenwagenüberlassung an Arbeitnehmer / 2.3.2 0,03 %-Monatspauschale
Der monatliche Zuschlag berechnet sich für den einzelnen Entfernungskilometer zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte mit 0,03 % des Bruttolistenpreises. Abzustellen ist auf die einfache Entfernung zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte, diese ist auf den nächsten vollen Kilometerbetrag abzurunden. Praxis-Beispiel Zuschlag für Fahrten zwischen Wohnung und erster Tä...mehr
Umzugskosten / 1 Beitragsrechtliche Behandlung
Umzugskostenvergütungen gehören nicht zum beitragspflichtigen Arbeitsentgelt in der Sozialversicherung, soweit sie lohnsteuerfrei sind. Der steuerpflichtige Teil der Umzugskostenvergütung ist demnach auch beitragspflichtig in der Sozialversicherung. Er ist als einmalig gezahltes Arbeitsentgelt zu verbeitragen, da er nicht der Arbeit in einem einzelnen Entgeltabrechnungszeitr...mehr
Umzugskostenvergütungen in der Entgeltabrechnung / 6 Aufzeichnungs- und Nachweispflicht
Die steuerfreien Erstattungsleistungen des Arbeitgebers sind grundsätzlich nur mit Nachweis des Arbeitnehmers über die tatsächlich entstandenen Aufwendungen zulässig. Der Arbeitgeber hat diese Nachweise daher – ggf. in Kopie – als Belege zum Lohnkonto aufzubewahren.mehr
Firmenwagenüberlassung an Arbeitnehmer / 3 Fahrtenbuchmethode
Der geldwerte Vorteil für die Privatnutzung kann mit den auf die Privatfahrten entfallenden Aufwendungen angesetzt werden, wenn die für das Firmenfahrzeug insgesamt entstehenden Aufwendungen durch Belege und die Nutzungsverhältnisse durch ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch nachgewiesen werden. Das Prinzip des Berechnungsverfahrens wird durch folgende Übersicht deutlich:mehr
Umzugskosten / 3.2 Erstattungsfähige Umzugskosten
Als Umzugskosten anzusetzen und steuerfrei erstattungsfähig sind insbesondere: Beförderungsauslagen: tatsächliche Auslagen für die Beförderung des Umzugsguts von der bisherigen zur neuen Wohnung (einschließlich Autobahnmaut und Transportversicherung). Reisekosten des Arbeitnehmers und der zu seiner häuslichen Gemeinschaft gehörenden Personen (z. B. Kinder) zum neuen Wohnort – ...mehr
Firmenwagenüberlassung an Arbeitnehmer / 6.2 Geänderte Berechnung bei Übernahme von Betriebskosten
Nach dem als Folge zur geänderten Rechtsprechung ergangenen BMF-Schreiben ist der Arbeitgeber grundsätzlich verpflichtet, im Lohnsteuerabzugsverfahren die Anrechnung der individuellen Kraftfahrzeugkosten des Arbeitnehmers bei der Nutzungswertermittlung zu berücksichtigen. Dies gilt sowohl in Fällen, in denen der Nutzungswert pauschal (1 %-Regelung, 0,03 %-Regelung) oder anha...mehr
Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/P/M), Die Körperschaftsteuer, ... / 4.3.4 Vorsteuer auf nicht abziehbare Aufwendungen
Tz. 31 Stand: EL 91 – ET: 11/2017 § 10 Nr 2 KStG enthält des Weiteren ein Abzugsverbot für Vorsteuern auf Aufwendungen, die dem BA-Abzugsverbot nach § 4 Abs 5 Nr 1–4, 7 oder Abs 7 EStG unterliegen. Konkret sind das Nr 1: Aufwendungen für Geschenke an Personen, die nicht Arbeitnehmer der Stpfl sind (soweit deren AK/HK 35 EUR je Empfänger und Kj übersteigen), Nr 2: Aufwendungen fü...mehr
Tz. 33 Stand: EL 97 – ET: 11/2019 Nach § 27 Abs 1 S 1 KStG hat der Ausweis der Einlagen im stlichen Einlagekonto zum Schluss jedes Wj zu erfolgen. Bei kj-gleichen Wj sind somit der Ermittlungs- und Feststellungsstichtag der 31.12., ansonsten der Schluss eines abw Wj. Enden in einem VZ zwei Wj, muss das Einlagekonto zum Schluss jedes der Wj ermittelt und festgestellt werden. Da...mehr
Kommentar Die Finanzverwaltung hat mit sofortiger Wirkung den Anwendungserlass zu § 146a AO ergänzt. Dabei wurde im Zusammenhang mit der sog. Bonpflicht die Möglichkeit für eine elektronische Belegausgabe mit aufgenommen. Bestehende Bonpflicht Bereits mit dem Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen vom 22.12.2016 wurde eine zwingende Ausgabe des K...mehr
Der prozessuale – nicht der materiell-rechtliche – Kostenerstattungsanspruch wird entsprechend dem ordentlichen Zivilprozess im Kostenfestsetzungsverfahren geltend gemacht. Der Anspruch kann nur aufgrund eines vollstreckungsfähigen Titels geltend gemacht werden. Es bedarf zur Einleitung eines schriftlichen oder zu Protokoll der Geschäftsstelle erklärten Kostenfestsetzungsantr...mehr
Kommunikationskosten / 7 Zählen Reisekosten zu den Kommunikationskosten?
Auch Reisekosten zählen zu den Kommunikationskosten und können je nach Branche und Unternehmen erheblichen Umfang annehmen, etwa in Betrieben mit einem großen Vertriebsnetz oder bei Unternehmen mit vielen Filialen. Ebenso wie alle anderen Kosten sollten Reisekosten detailliert je Kostenstelle geplant und gesteuert werden. Nur bei kleinen Unternehmen oder in Fällen, wo Reisek...mehr
Steuerermäßigung für energetische Sanierungsmaßnahmen be ... / 1.5 Formelle Voraussetzungen
Voraussetzung für die Inanspruchnahme der Steuermäßigung für energetische Maßnahmen ist, dass der Steuerpflichtige für die Aufwendungen eine Rechnung erhalten hat, die die förderungsfähigen energetischen Maßnahmen, die Arbeitsleistung des Fachunternehmens und die Adresse des begünstigten Objekts ausweisen, und die in deutscher Sprache ausgefertigt ist und die Zahlung auf das K...mehr
Heilbehandlung im Bereich der Humanmedizin / 7.3 Nachweis der Voraussetzungen
Die Steuerbefreiung der Leistungen der Einrichtungen nach § 4 Nr. 16 Satz 1 Buchst. b-k UStG gilt somit ab 1.1.2009 unabhängig von bestimmten einrichtungsbezogenen und jährlich nachzuweisenden "Sozialkriterien". Wie bisher ist nachzuweisen, dass die Leistungen an hilfsbedürftige Personen erbracht wurden, und zwar für jede betreute oder gepflegte Person. Als Nachweis über die ...mehr

References: § 246
 § 241
 § 68
 § 68
 § 93
 § 68
 § 35
 § 4
 § 4
 § 4
 § 4
 § 4
 § 4
 § 10
 § 4
 § 27
 § 146
 § 4