Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/601321_Planungsleistungen_fuer_die_bauliche_Sanierung_des_Verwaltungsgebaeudes_der_Gemeinde_2019_Zingst
Timestamp: 2019-12-07 22:12:00+00:00

Document:
Öffentliche Ausschreibung 2019 Planungsleistungen für die bauliche Sanierung des Verwaltungsgebäudes der Gemeinde Ostseeeheilbad Zingst einschließlich energetischer Sanierung 2019-11-29
Ausschreibungen Zingst
Planungsleistungen für die bauliche Sanierung des Verwaltungsgebäudes der Gemeinde ...
Planungsleistungen für die bauliche Sanierung des Verwaltungsgebäudes der Gemeinde Ostseeeheilbad Zingst einschließlich energetischer Sanierung
Offizielle Bezeichnung: Gemeinde Ostseeheilbad Zingst
Postanschrift: Hanshäger Str. 1
Kontaktstelle(n): Herr Frenzel
Telefon: +49 38232 / 810-41
Hauptadresse: http://www.gemeinde-zingst.de
Generalplanung für Grundleistungen nach §§ 34,51 und 55 HOAI und Besondere Leistungen wie: Bauphysik, Brandschutz,Wärmeschutz, Schallschutz, Schadstoffuntersuchung, Flucht- und Rettungswege, Feuerwehrplan und Aufstellung/Fortschreibung von Raumbüchern.
Wert ohne MwSt.: 322 287.57 EUR
Die Gemeinde Ostseeheilbad Zingst beabsichtigt die bauliche Sanierung und den Umbau des Verwaltungsgebäudes nach neuem Bürokonzept einschließlich einer energetischen Sanierung. Informationen zum Gebäude sind dem Sanierungskonzept von himmelbrand architekten, welches als Anlage zu dieser Auftragsbekanntmachung öffentlich zugänglich ist, zu entnehmen.
Es werden Planungsbüros zur Teilnahme am Wettbewerb aufgefordert, die die Leistungsbilder Objektplanung Gebäude nach § 34 HOAI (LPH 2-3; optional LPH 4 bis 9 mit durchschnittlichen Planungsanforderungen), Tragwerksplanung (Anlagengruppen 1-8) nach § 51 HOAI (LPH 2-3; optional LPH 4 bis 6 mit durchschnittlichen Planungsanforderungen) und Fachplanung Technische Ausrüstung nach § 55 HOAI (LPH 2-3; optional LPH 4 bis 9 mit durchschnittlichen Planungsanforderungen) sowie die Besonderen Planungsleistungen des Brandschutzes gem. AHO Heft Nr. 17 Stand Juni 2015 und des Wärmeschutzes und der thermischen Bauphysik gem. AHO – Schriftenreihe Nr. 23 – Wärmeschutz und Energiebilanzen – Stand Sept. 2015 abdecken und die in der Vergangenheit ähnliche Maßnahmen als Einzelbewerber oder im Projektteam verwirklicht haben. Desweiteren sind noch diese Besondere Leistungen abzudecken:
— Beratungsleistungen Schallschutz,
— Koordination der Schadstoffuntersuchung,
— Erstellung von Plänen für Flucht- und Rettungswegen und Feuerwehrplänen,
— Aufstellung/Fortschreibung von Raumbüchern.
Für jedes o. g. Leistungsbild sind separate Referenzen einzureichen. Die Leistungsnachweise sind entsprechend dem als Anlage 6 zum Bewerbungsbogen beigefügten Muster – Referenzdatenblatt zu erbringen.
Folgende Bauteile sollen im Planungsprozess Berücksichtigung finden: Fenster, Türen, Fußböden, Decken, die gesamte Heizungsanlage, der Bau einer Photovoltaikanlage zur Abdeckung des Elektroenergiebedarfs des Gebäudes sowie der Einbau von LED-Technik. Die Fernwärmestation befindet sich im Nebengebäude (Blockheizkraftwerk).
Es sollen sowohl das Erdgeschoss als auch das Dachgeschoß saniert werden.
Geplant sind folgende Baumaßnahmen:
— Entkernung mit Deckensanierung,
— Wärmetechnische Isolation (Dach, Wände, Fußböden, Türen, Fenster),
— Einbau neuer Heizkörper (alternativ Fußbodenheizung),
— Erneuerung der elektrischen Anlagen,
— Aufzugseinbau,
— Sicherheitstechnik,
— Sanierung von 4 Sanitärräumen,
— Eingangsgestaltung.
Durch möglichst geringe Eingriffe in die bestehende Innenraumstruktur sollen Büroräume optimiert werden. Weiterhin sollen bedarfsgerechte WC-/Sanitäranlagen geschaffen und eine Küche neu eingerichtet werden. Die Berücksichtigung der Barrierefreiheit und die Verwendung alternativer ökologischer Baustoffe und Verfahren sollten ein Planungsgrundsatz sein.
Zu beachten ist, dass während der Umbauzeit des Verwaltungsgebäudes mittels einer Ersatzlösung (z. B. Containerbüros) die Verwaltungstätigkeit weiterhin gewährleistet werden muss! In einem vorgeschalteten Auswahlverfahren sollen anhand der unter III.1) genannten Eignungskriterien 3 Ingenieurbüros gefunden und zur Angebotsabgabe aufgefordert werden.
Bei gleicher Eignung der Bewerber im Auswahlverfahren werden die Bewerber durch Losverfahren verringert. Bei weniger als 3 Bewerbern verringert sich die Mindestanzahl, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden sollen, entsprechend.
Mit den verbleibenden Bietern wird im Weiteren ein Verhandlungsverfahren zur Ermittlung des Bewerbers, der die bestmögliche Lösung der Aufgabe erwarten lässt, durchgeführt.
Für die zunächst bis LPH 3 gem. Pkt. II.1.4) aufgeführten Leistungen wird eine Bearbeitung innerhalb von 5 Monaten nach Auftragserteilung erwartet. Die zur Gewährleistung der Termine notwendigen Kapazitäten müssen im Auftragsfall vorhanden sein. Die Vergabe weiterer Leistungsphasen bleibt vorbehalten und erfolgt durch gesonderte schriftliche Mitteilung.
Stufenweise Beauftragung: Es ist beabsichtigt, alle Leistungsphasen gemäß §§ 34, 51 und 55 HOAI stufenweise zu beauftragen. Zunächst werden Leistungen nach den Leistungsphasen 1 bis 3 (Vorbereitung, Objektplanung und Entwurfsplanung) einschließlich der besonderen und zusätzlichen Leistungen, die zur Erstellung der Unterlagen für den Fördermittelantrag notwendig sind, beauftragt. Die Vergabe weiterer Leistungsphasen erfolgt nach Erteilung des Bewilligungsbescheids an den Auftraggeber. Der Auftragnehmer ist verpflichtet, die Leistungen der weiteren Leistungsstufen zu erbringen, wenn der Auftraggeber sie ihm überträgt. Ein Anspruch auf Beauftragung der weitergehenden Stufen besteht für den Auftragnehmer nicht.
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2019/S 086-206737
Auftrags-Nr.: GV 01 /2019
Offizielle Bezeichnung: himmelbrand architekten
Postanschrift: Trebin 35
Telefon: +49 38231450098
Internet-Adresse: www.himmelbrand.de
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 322 287.57 EUR
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg Vorpommern
Auf die Unzulässigkeit eines Nachprüfungsantrages nach Ablauf der Frist des § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB (15 Tage nach Eingang des Nichtabhelfebescheides auf eine Rüge) wird hingewiesen.
1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnis rügen;
3) Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen;
4) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- und Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen;
5) Ein Nachprüfantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Mängelrüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen. (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen GWB)) (6) Setzt sich ein Auftraggeber über die Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und Wartepflicht missachtet (§134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Wirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsabschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union (§135 GWB).

References: § 34
 § 51
 § 55
 § 160
 § 160
 § 160