Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NStZ%202005,%20413
Timestamp: 2018-03-18 21:38:28+00:00

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Rechtsprechung: NStZ 2005, 413 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: OLG Brandenburg, 11.11.2004
Führen eines Kraftfahrzeugs unter Wirkung des berauschenden Mittels Methamphetamin; Keine Einnahme einer Katalogsubstanz; Bestrafung bei Umwandlung des Methamphetamins zu Amphetamin; Aufhebung einer strafrechtlichen Verurteilung im Rechtsbeschwerdeverfahren
Drogenfahrt - Berauschendes Mittel aus der Anlage zu § 24a StVG
§ 24 a Abs. 2, 3 StVG
Keine Strafbarkeit bei Führen eines Kfz unter Wirkung des berauschenden Mittels Metamphetamin
AG Gera, 04.10.2004 - 260 Js 202420/04
NStZ 2005, 413
StV 2005, 276
Die in Art. 2 Abs. 1 GG gewährleistete allgemeine Handlungsfreiheit, die im Rahmen ihres weiten Schutzbereichs auch das Führen von Kraftfahrzeugen im öffentlichen Straßenverkehr umfasst, gebietet vor diesem Hintergrund im Hinblick auf die Anforderungen des (allgemeinen) Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit, und hier innerhalb der Prüfung der Anforderungen an die Verhältnismäßigkeit im engeren Sinne (Zumutbarkeit), den über § 24 a Abs. 2 StVG grundsätzlich verfassungskonform eingegrenzten Eingriff in die Handlungsfreiheit von der - über den Gesetzeswortlaut hinausgehenden - Einschränkung abhängig zu machen, dass nicht mehr jeder Nachweis eines der in der Anlage zu § 24 a Abs. 2 StVG genannten berauschenden Mittel im Blut, darunter Morphin, für eine Verurteilung nach § 24 a Abs. 2 StVG ausreichend ist (zum Führen eines Kraftfahrzeugs unter der Wirkung des nicht in der Anlage zu § 24 a StVG genanten berauschenden Mittel Methamphetamin vgl. OLG Jena NStZ 2005, 413 f. = StraFo 2005, 170 f. = StV 2005, 276 = DAR 2005, 465 f.).
OLG Brandenburg, 11.11.2004 - 1 Ss (OWi) 210 B/04
Insoweit handelt es sich um Urkunden (OLG Brandenburg NStZ 2005, 413).

References: § 24

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 Art. 2
 § 24
 § 24
 § 24
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