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Timestamp: 2020-07-09 17:02:00+00:00

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BGBl. I 2019 S. 646 - Gesetz für schnellere Termine und bessere Versorgung (Terminservice- und Versorgungsgesetz - TSVG) - dejure.org
BGBl. I 2019 S. 646
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BGBl. I 2019 S. 646 (https://dejure.org/2019,11812)
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Bundesgesetzblatt Jahrgang 2019 Teil I Nr. 18, ausgegeben am 10.05.2019, Seite 646
Gesetz verabschiedet: Schneller zu Arztterminen [26.09.2018]
02.01.2019 BT Petitionen zum Terminservice­gesetz und zum UN-Migra­tions­pakt
02.01.2019 BT Anhörung zum Termin­service- und Ver­sor­gungs­gesetz
11.02.2019 BT Zweite Anhörung zum Termin­service- und Ver­sorgungs­gesetz
12.04.2019 BR Arzttermine - Bundesrat billigt Gesetz für schnellere Arzttermine
Nach der neu eingefügten Regelung des § 20 Abs. 2 Satz 2 der Zulassungsverordnung für Vertragsärzte (Ärzte-ZV) in der im Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungsnummer 8230-25 veröffentlichten bereinigten Fassung, zuletzt geändert durch Artikel 15 des Gesetzes vom 16. Mai 2019 (BGBl. I S. 646) ist die Tätigkeit in oder die Zusammenarbeit mit einem zugelassenen Krankenhaus nach § 108 SGB V mit der Tätigkeit als Vertragsarzt vereinbar.
Gegenstand der angefochtenen Maßnahme sind in Kooperation mit einem privaten Dritten initiierte Programme des Versorgungs- und Entlassmanagements (§ 11 Abs. 4 SGB V idF durch Art. 1 Nr. 2 Gesetz zur Stärkung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung vom 16.7.2015, BGBl I 1211 mWv 23.7.2015; § 39 Abs. 1a SGB V eingefügt durch Art. 1 Nr. 9 Buchst b GKV-VSG mWv 23.7.2015, zuletzt geändert durch Art. 1 Nr. 17 Gesetz für schnellere Termine und bessere Versorgung vom 6.5.2019, BGBl I 646 mWv 11.5.2019) für Versicherte der Klägerin mit bestimmten von der Klägerin als schwerwiegend eingestuften Erkrankungen (Vertrag ProGesundheit) oder mit psychischen Erkrankungen (Vertrag ProVita) .
Darüber hinaus kann das Versorgungsmanagement auch Maßnahmen umfassen, welche die Umsetzung der als erforderlich erkannten Behandlungsschritte sicherstellen, insbesondere die erforderliche Compliance des Versicherten, etwa durch Motivation des Patienten (vgl hierzu etwa § 43 Abs. 2 Satz 2 SGB V eingefügt durch Art. 1 Nr. 33 Buchst b Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung vom 14.11.2003, BGBl I 2190 mWv 1.1.2004 zu sozialmedizinischen Nachsorgemaßnahmen für chronisch kranke oder schwerstkranke Kinder) oder Ausstellung eines Medikationsplans (vgl § 7 Abs. 3 Satz 4 und 5 des Rahmenvertrags über ein Entlassmanagement beim Übergang in die Versorgung nach Krankenhausbehandlung - Rahmenvertrag Entlassmanagement - idF der 2. Änderungsvereinbarung vom 12.12.2018 iVm § 31a SGB V eingefügt durch Art. 1 Nr. 2 Gesetz für sichere digitale Kommunikation und Anwendungen im Gesundheitswesen - E-Health-Gesetz vom 21.12.2015, BGBl I 2408 mWv 29.12.2015, jetzt idF durch Art. 1 Nr. 13 TSVG vom 6.5.2019, BGBl I 646 mWv 11.5.2019) .
Gemäß § 103 Abs. 4 S 5 Nr. 9 Halbs 2 SGB V idF des Terminservice- und Versorgungsgesetzes (TSVG - vom 6.5.2019, BGBl I 646, in Kraft ab 11.5.2019) sei nunmehr die für MVZ vorgesehene Berücksichtigung der Ergänzung eines besonderen Versorgungsangebots auch bei Vertragsärzten und BAGen entsprechend anzuwenden.
Die Änderung der Regelung zur Konzeptbewerbung durch das TSVG ist einerseits günstig für die entsprechende Bewerbung des Trägers eines MVZ, weil sie die bisherige "Kann-Regelung" zu einer Verpflichtung des ZA verdichtet, das Kriterium der Ergänzung des besonderen Versorgungsangebots eines MVZ bei der Auswahl zu berücksichtigen (vgl Gesetzentwurf der Bundesregierung zum TSVG, BT-Drucks 19/6337 S 122 - zu Buchst d, zu Doppelbuchst bb) .
E) Nach alledem war die Revision des Klägers zurückzuweisen, ohne dass es auf die vom Beklagten aufgeworfene Frage entscheidungserheblich ankam, ob die Regelung zur Konzeptbewerbung in § 103 Abs. 4 S 10 SGB V aF aufgrund einer fehlenden Einbeziehung auch der Vertragsärzte und BAGen eine gleichheitswidrige Begünstigung der MVZ enthielt (s dazu Bäune/Dahm/Flasbarth, MedR 2016, 4, 7; Dorra, ZMGR 2016, 89, 92; Ricken, GesR 2016, 265, 270;… Gerdts, Festschrift 20 Jahre Arbeitsgemeinschaft Medizinrecht im Deutschen Anwaltverein, S 3, 18; eine Gleichstellung der Vertragsärzte und BAGen enthält nunmehr § 103 Abs. 4 S 5 Nr. 9 SGB V idF des TSVG, vgl BT-Drucks 19/6337 S 122 - zu Buchst d, zu Doppelbuchst bb) .
Daran hält der Senat fest, unbeschadet der Frage, ob diese Rechtsprechung mit Blick auf zum 11.5.2019 eingetretene Gesetzesänderungen in § 46 SGB V und § 49 SGB V (vgl Art. 1 Nr. 22 und 24 des Gesetzes für schnellere Termine und bessere Versorgung - Terminservice - und Versorgungsgesetz - vom 6.5.2019, BGBl I 646) künftig noch zugrunde zu legen sein wird .
Ist eine Richtlinie zur Erprobung nicht zustande gekommen, weil es an einer nach § 137e Abs. 6 SGB V erforderlichen Vereinbarung fehlt, gilt S 4 entsprechend (vgl § 137c Abs. 1 S 1 bis 5 SGB V; § 137c Abs. 1 S 5 aufgehoben durch Art. 1 Nr. 77 Terminservice- und Versorgungsgesetz - TSVG - vom 6.5.2019, BGBl I 646 mWv 11.5.2019).
Die späteren Änderungen belegen, dass der Gesetzgeber unverändert von der Geltung dieser Regelungen ausgeht (vgl zu den Änderungen § 137e Abs. 2 S 3 SGB V idF durch Art. 6 Nr. 18 KHSG vom 10.12.2015, BGBl I 2229 mWv 1.1.2016 sowie die vielfachen Änderungen des § 137e SGB V durch Art. 1 Nr. 78 TSVG vom 6.5.2019, BGBl I 646 mWv 11.5.2019).
Daran hält der Senat fest, unbeschadet der Frage, ob diese Rechtsprechung mit Blick auf zum 11.5.2019 eingetretene Gesetzesänderungen in § 46 SGB V und § 49 SGB V (vgl Art. 1 Nr. 22 und 24 des Gesetzes für schnellere Termine und bessere Versorgung - Terminservice- und Versorgungsgesetz - vom 6.5.2019, BGBl I 646) künftig noch zugrunde zu legen sein wird .
Schließlich ist zu berücksichtigen, dass die Regelungen zur Punktwertdegression in § 85 Abs. 4b bis 4f SGB V aF vor deren Aufhebung durch das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) vom 6.5.2019 (BGBl I 646) der Beschäftigung eines Assistenten durch eine Erhöhung der Punktmengengrenze um 25 % Rechnung getragen hatten.
Nach § 103 Abs. 4b Satz 2 SGB V idF des GKV-VStG (seit der Änderung durch das Terminservice- und Versorgungsgesetz vom 6.5.2019, BGBl I 646 mWv 11.5.2019: Satz 4) kann die Praxis auch in der Form weitergeführt werden, dass ein Vertragsarzt den Vertragsarztsitz übernimmt und die vertragsärztliche Tätigkeit durch einen angestellten Arzt in seiner Praxis weiterführt, wenn Gründe der vertragsärztlichen Versorgung dem nicht entgegenstehen.
BSG, 13.05.2020 - B 6 KA 11/19 R
Vertragsärztliche Versorgung - Bewerbung von Berufsausübungsgemeinschaften, …
Dies folge aus § 103 Abs. 4b Satz 2 SGB V (idF des Terminservice- und Versorgungsgesetzes vom 6.5.2019, BGBl I 646, nunmehr Satz 4) und § 103 Abs. 4c Satz 1 SGB V, wonach die vertragsärztliche Tätigkeit in den Fällen der Beendigung der Zulassung durch Tod, Verzicht oder Entziehung auch in der Form weitergeführt werden könne, dass ein Vertragsarzt oder ein MVZ den Vertragsarztsitz übernehme und "die vertragsärztliche Tätigkeit durch einen angestellten Arzt" in seiner Praxis oder seiner Einrichtung weiterführe.
Der von dem Kläger im Wege der Verpflichtungsklage verfolgte Anspruch auf Erteilung eines Aufnahmebescheides beurteilt sich somit in rechtlicher Hinsicht grundsätzlich nach dem Bundesvertriebenengesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 10. August 2007 (BGBl. I S. 1902), zuletzt geändert durch Art. 3 des am 11. Mai 2019 in Kraft getretenen Gesetzes vom 6. Mai 2019 (BGBl. I S. 646).
BSG, 05.12.2019 - B 3 KR 5/19 R
Krankenversicherung - Gewährung von Krankengeld - Versäumnis der Meldefrist
Krankenversicherung - Ruhen des Krankengeldanspruchs - Meldung der …
BVerwG, 11.09.2019 - 1 C 30.18
Regelfall eines der Einbeziehung eines Abkömmlings entgegenstehenden Verlassens …
VG Köln, 10.03.2020 - 7 K 14031/17
LSG Thüringen, 11.07.2019 - L 6 KR 605/17
VG Köln, 10.03.2020 - 7 K 14032/17

References: § 20
 § 108
 Art. 1
 § 39
 Art. 1
 Art. 1
 § 43
 Art. 1
 § 7
 § 31
 Art. 1
 Art. 1
 § 103
 § 103
 § 103
 § 46
 § 49
 Art. 1
 § 137
 § 137
 § 137
 Art. 1
 § 137
 Art. 6
 § 137
 Art. 1
 § 46
 § 49
 Art. 1
 § 85
 § 103
 § 103
 § 103
 Art. 3