Source: https://studylibde.com/doc/15324740/qualit%C3%A4tsbericht-psychosomatische-klinik-2013
Timestamp: 2020-04-04 10:46:54+00:00

Document:
Qualitätsbericht Psychosomatische Klinik 2013
Die RHÖN-KLINIKUM AG gehört zu den großen Gesundheitsdienstleistern in
Deutschland. In unseren zehn Kliniken an fünf Standorten bieten wir unseren
Patienten bezahlbare Spitzenmedizin mit direkter Anbindung zu Universitäten und
Wir stehen für Innovation und Behandlungsexzellenz. Das macht uns einzigartig
auf dem Klinikmarkt und bedeutet, dass wir unsere Patienten mit modernsten
medizinischen Geräten und auf der Basis neuester Therapien und Forschungs­
ergebnisse behandeln. Nachhaltiger Behandlungserfolg ist aber nicht nur das
Ergebnis innovativer Medizin, sondern beruht ebenso auf bestmöglicher Pflege und
Unsere 15.000 hochqualifizierten Mitarbeiter arbeiten jeden Tag dafür, unsere
Patienten optimal zu versorgen – mit ärztlicher und pflegerischer Expertise und
mit menschlicher Nähe. Das Ergebnis ist Spitzenmedizin für jedermann, egal ob
gesetzlich oder privat versichert.
Qualität - ein gemeinsamer und permanenter Verbesserungsprozess
wir freuen uns, Ihnen den aktuellen Qualitätsbericht für das Jahr 2013 vorstellen zu dürfen.
Die Psychosomatische Klinik blickt zurück auf ein erfolgreiches Jahr 2013. Darin haben wir wieder einiges erreicht,
worauf wir in den kommenden Jahren bauen können. Qualität sehen wir dabei als einen fortlaufenden Prozess, in dem
wir nach Verbesserung streben. Vor diesem Hintergrund ist eines unserer Anliegen, unsere Mitarbeiter fachlich und
menschlich zu fördern. Dieses zeigt sich unter anderem an dem immer weiter wachsenden Angebot der Maßnahmen zur
Qualifizierung und Entwicklung unseres Personals.
Zielsetzung unserer Klinik, Krankenhaus- und Rehabilitationsabteilung unter einem Dach, sind neben Rekompensation
und Stärkung krankheitsgeschwächter physiologischer und psychologischer Funktionen die Wiederherstellung
beziehungsweise die Erhaltung der Erwerbsfähigkeit. Wir wollen die Patienten bei der Verbesserung ihrer psychosozialen
Kompetenzen und kreativen Fähigkeiten unterstützen. Vorbeugend versuchen wir, die Ressourcen der Patienten zu
aktivieren, um wieder ein gesundes körperlich-seelisches Gleichgewicht herzustellen. So fließen Impulse, Ergebnisse und
Potenziale aus den regelmäßigen Teambesprechungen in unserer täglichen Arbeit ein und ermöglicht uns eine stetige
Prozessoptimierung patientennah zu realisieren.
In den vergangenen Jahren wurde die Qualität der Klinik auch durch unabhängige Institute immer wieder bestätigt. So
wurde die Psychosomatische Klinik in 2010 nach DIN EN ISO 9001:2008 und den Anforderungen des IQMP-Reha
zertifiziert und der Erhalt der Zertifikate in den beiden Folgejahren durch externe Überwachungsaudits erneut bestätigt.
Im Berichtsjahr wurde das Qualitätsmanagement der Klinik erfolgreich rezertifiziert. Mit dem IQMP-RehaZertifizierungsverfahren (Integriertes Qualitätsmanagement-Programm Rehabilitation) steht ein Zertifizierungsverfahren
zur Verfügung, das die Vorteile national und international anerkannter Qualitätsmanagement-Modelle mit den
inhaltlichen Qualitätsanforderungen der Medizinischen Rehabilitation einschließlich der externen
Qualitätssicherungsprogramme verbindet. IQMP-Reha wurde vom Institut für Qualitätsmanagement im
Gesundheitswesen GmbH (IQMG) zusammen mit der Humboldt-Universität Berlin für den Bundesverband Deutscher
Privatkliniken (BDPK) entwickelt.
Wir möchten die Qualität unserer Arbeit für die Patienten, die sich uns anvertrauen transparent machen. Der
vorliegende Qualitätsbericht soll Ihnen daher einen direkten Einblick in unsere Arbeit und unserer tägliches Tun geben.
Bad Neustadt, im August 2014
Die Krankenhausleitung, vertreten durch Herrn Burkhard Bingel und Jochen Bocklet, ist verantwortlich für die
Vollständigkeit und Richtigkeit der Angaben im Qualitätsbericht.
FÜR DIE ERSTELLUNG DES QUALITÄTSBERICHTS VERANTWORTLICHE PERSON
Dr. med. Knickenberg, Rudolf J.
09771 / 673204
09771 / 65989303
FÜR DIE VOLLSTÄNDIGKEIT UND RICHTIGKEIT DER ANGABEN IM QUALITÄTSBERICHT VERANTWORTLICHE PERSON
Klingner, Andreas
09771 / 675507
09771 / 65989307
Struktur- und Leistungsdaten der Organisationseinheiten / Fachabteilungen
Psychosomatik/Psychotherapie Abteilung Krankenhaus
Psychosomatik/Psychotherapie Abteilung Rehabilitation
Struktur- und Leistungsdaten des Krankenhauses
BERICHTSTEIL A
ALLGEMEINE KONTAKTDATEN DES KRANKENHAUSES
Weitere Institutionskennzeichen:
Berghäuser, Timm
Straub, Stefanie
Rhön-Klinikum-AG
UNIVERSITÄTSKLINIKUM ODER AKADEMISCHES LEHRKRANKENHAUS
Lehrkrankenhaus:
97615 Bad Neustadt
0049 / 9771 - 6701
0049 / 9771 - 98659301
http://www.psychosomatische-klinik-bad-neustadt.de
NAME UND ART DES KRANKENHAUSTRÄGERS
260960876
510962424
ORGANISATIONSSTRUKTUR DES KRANKENHAUSES
2 Die QM-Steuerungsgruppe ist das zentrale Lenkungsorgan für das QM-System in der Klinik und tagt wöchentlich.
Ärztlicher Direktor, Chefarzt Krankenhaus 4.3 und Chefarzt Rehabilitation, Beauftragter der obersten
Leitung nach DIN EN ISO 9001:2008
Chefärztin Krankenhaus 4.1
3 Tagung monatlich in folgender Zusammensetzung:
1 Die oberste Gesamtverantwortung für das QM-System liegt bei der Geschäftsleitung.
Die Gesamtverantwortung für das QM-System des Hauses ist in folgendem Organigramm dargestellt:
4 Zum inneren Leitungskreis kommen alle acht Wochen (auf Einladung und bei Bedarf) hinzu:
RK Reinigung
Küche HGK
Die Struktur des Hauses wird in folgendem Organigramm abgebildet:
Verpflichtung besteht:
Belastungstraining / -therapie / Arbeitserprobung
Berufsberatung / Rehabilitationsberatung
Entlassungsmanagement / Brückenpflege / Überleitungspflege
Fallmanagement / Case Management / Primary Nursing / Bezugspflege
Gedächtnistraining / Hirnleistungstraining / Kognitives Training / Konzentrationstraining
Kreativtherapie / Kunsttherapie / Theatertherapie / Bibliotherapie
Physikalische Therapie / Bädertherapie
Physiotherapie / Krankengymnastik als Einzel- und / oder Gruppentherapie
Präventive Leistungsangebote / Präventionskurse
Psychologisches / psychotherapeutisches Leistungsangebot / Psychosozialdienst
Rückenschule / Haltungsschulung / Wirbelsäulengymnastik
Schmerztherapie / -management
Zusammenarbeit mit / Kontakt zu Selbsthilfegruppen
Patientenzimmer: Ein-BettZimmer mit eigener
Internetanschluss am Bett /
Kosten pro Tag: 0,00 Euro
In der Kuppel der Klinik stehen für die
Patienten 4 Internetterminals zur
Verfügung, die nach Anmeldung
kostenfrei genutzt werden können.
Patientenzimmer: Telefon
Kosten pro Minute ins
deutsche Festnetz: 0,00
Kosten pro Minute bei
eingehenden Anrufen: 0,00
Die Patiententelefone verfügen über
eine Flatrate ins deutsche Festnetz und
alle Mobilfunknetze für Gespräche
Wertfach / Tresor am Bett /
Besondere Ausstattung des
Gemeinschafts- oder
Krankenhauses: Klinikeigene
Parkplätze für Besucher und
Besucherinnen sowie
Schwimmbad /
Angebote für schulpflichtige
Patienten, Patientinnen und
deren Kinder: Schule im
Individuelle Hilfs- und
Begleitperson (grundsätzlich
Serviceangebote: Seelsorge
für Patienten und
Kosten pro Stunde: 0,00
Euro (maximal)
Ein kostenfreier Patientenparkplatz
befindet sich vor dem Klinikgelände.
Im benachbarten Gästehaus auf dem
Klinikcampus.
In der benachbarten Herz- und
Gefäßklinik GmbH
ASPEKT DER BARRIEREFREIHEIT
Bauliche und organisatorische Maßnahmen zur
Berücksichtigung des besonderen Bedarfs von Menschen
mit Mobilitätseinschränkungen: Zimmer mit
rollstuhlgerechter Toilette und Dusche o.ä.
rollstuhlgerechter Toilette
mit Mobilitätseinschränkungen: Rollstuhlgerecht
bedienbarer Aufzug
In den benachbarten Kliniken Haus
Saaletal GmbH bzw. Neurologische
Klinik GmbH
Berücksichtigung des besonderen Bedarfs von Patienten
und Patientinnen mit besonderem Übergewicht oder
besonderer Körpergröße: Geeignete Betten für Patienten
besonderer Körpergröße (Übergröße, elektrisch
verstellbar)
besonderer Körpergröße: Untersuchungsgeräte für
Patienten und Patientinnen mit besonderem
Übergewicht oder besonderer Körpergröße: z. B.
Körperwaagen, Blutdruckmanschetten
besonderer Körpergröße: Hilfsmittel für Patienten und
Patientinnen mit besonderem Übergewicht oder
besonderer Körpergröße, z. B. Anti-Thrombosestrümpfe
oder Patientinnen mit schweren Allergien: Diätetische
FORSCHUNG UND LEHRE DES KRANKENHAUSES
FORSCHUNG UND AKADEMISCHE LEHRE
ANZAHL DER BETTEN IM GESAMTEN KRANKENHAUS
Im Akutbereich auf Station K1 zwei solcher
mit Mobilitätseinschränkungen: Rollstuhlgerechte
Toiletten für Besucher und Besucherinnen
Anzahl der Betten im gesamten Krankenhaus nach Krankenhausplan Bayern:
Anzahl der Betten im Krankenhaus nach Vertragsbetten nach Versorgungsvertrag nach § 108 Nr. 3:
Anzahl der Betten in der gesamten Rehabilitationsklinik nach § 111 SGB V:
Krankenhausbetten auf Kriseninterventionsstation:
GESAMTFALLZAHLEN
Gesamtzahl der im Berichtsjahr behandelten Fälle:
Vollstationäre Fälle:
Teilstationäre Fälle:
- Fallzählweise:
PERSONAL DES KRANKENHAUSES
Ärztinnen/ Ärzte insgesamt (außer Belegärzte)
- davon Fachärztinnen/ -ärzte
Belegärztinnen/ -ärzte (nach § 121 SGB V)
Gesundheits- und Krankenpfleger/ –innen
Krankenpflegehelfer/ –innen
Interne Fachweiterbildung:
"Fachschwester/Fachpfleger für Psychosomatische Medizin": 7,3
Gymnastik- und Tanzpädagoge / Gymnastik- und
Masseur / Medizinischer Bademeister und
Masseurin / Medizinische Bademeisterin
Psychologischer Psychotherapeut und
Sozialarbeiter und Sozialarbeiterin
Sozialpädagoge und Sozialpädagogin
Pädagoge und Pädagogin / Lehrer und Lehrerin
Krankenhaushygieniker und
Hygienebeauftragte Ärzte und hygienebeauftrage
Hygienekommission:
Vorsitzende / Vorsitzender:
Diplomsportlehrer, Sportlehrer,
In Kooperation mit dem Universitätsklinikum
Dr. med. R. J. Knickenberg
VERANTWORTLICHE PERSONEN DES EINRICHTUNGSINTERNEN QUALITÄTSMANAGEMENTS
Dr. med. Rudolf J. Knickenberg
Ärztlicher Direktor, Beauftragter der obersten Leitung (DIN EN ISO 9001:2008)
A-11.4
Andreas Klingner
24H¹
Schichtbildverfahren im
Querschnitt mittels
In der benachbarten
der RHÖN-KLINIKUM AG
Neurologischen Klinik
GmbH der RHÖNKLINIKUM AG
Schnittbildverfahren mittels
starker Magnetfelder und
¹ 24h: Notfallverfügbarkeit 24 Stunden am Tag sichergestellt (² bei diesem Gerät nicht anzugeben)
PATIENTENORIENTIERTES LOB- UND BESCHWERDEMANAGEMENT
Im Krankenhaus ist ein strukturiertes Lob- und Beschwerdemanagement eingeführt
Im Krankenhaus existiert ein schriftliches, verbindliches Konzept zum Beschwerdemanagement (Beschwerdestimulierung, Beschwerdeannahme, Beschwerdebearbeitung, Beschwerdeauswertung)
Das Beschwerdemanagement regelt den Umgang mit mündlichen Beschwerden
Das Beschwerdemanagement regelt den Umgang mit schriftlichen Beschwerden
BM08 Anonyme Eingabemöglichkeiten von Beschwerden
Als zuständiges Gremium mit definierten Verantwortlichkeiten und Aufgaben, das für das Beschwerdemanagement
verantwortlich ist, ist die QM-Steuerungsgruppe benannt.
BERICHTSTEIL B
der Organisationseinheiten/Fachabteilungen
NAME DER ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Chefärztin Krankenhaus 4.1:
Dr. med. Dagmar Stelz
Chefarzt Krankenhaus 4.3:
0049 / 9771 - 673102
0049 / 9771 - 659301
ZIELVEREINBARUNGEN MIT LEITENDEN ÄRZTEN UND ÄRZTINNEN DER ORGANISATIONSEINHEIT /
Das Krankenhaus hält sich bei der Vereinbarung von Verträgen mit leitenden Ärzten und Ärztinnen dieser
Organisationseinheit/Fachabteilung an die Empfehlung der DKG nach § 136a SGB V:
MEDIZINISCHE LEISTUNGSANGEBOTE DER ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
MEDIZINISCHE LEISTUNGSANGEBOTE IM BEREICH PSYCHIATRIE, PSYCHOSOMATIK
siehe A-7
FACHABTEILUNGSSPEZIFISCHE ASPEKTE DER BARRIEREFREIHEIT DER ORGANISATIONSEINHEIT /
Vollstationäre Fallzahl:
Teilstationäre Fallzahl:
Störung, bei der sich ein seelischer Konflikt durch körperliche Beschwerden
äußert - Somatoforme Störung
Essstörungen, inkl. Magersucht (Anorexie) und Ess-Brech-Sucht (Bulimie)
Reaktionen auf schwere belastende Ereignisse bzw. besondere
Psychische Störung mit Phasen der Niedergeschlagenheit und übermäßiger
Hochstimmung - manisch-depressive Krankheit
Schwere, beeinträchtigende Störung der Persönlichkeit und des Verhaltens,
z.B. paranoide, zwanghafte oder ängstliche Persönlichkeitsstörung
B-1.7
DURCHGEFÜHRTE PROZEDUREN NACH OPS
Trifft nicht zu bzw. entfällt.
B-1.8
Art der Ambulanz:
Vorstationäre Behandlungsmöglichkeit
B-1.6
FALLZAHLEN DER ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Ausbildungsambulanz für ambulante Psychotherapie in Zusammenarbeit mit dem Centrum
für Integrative Psychotherapie (CIP) München
Arzt oder Ärztin mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden
B-1.10
B-1.11
B-1.11.1
ANZAHL¹
Ärztinnen/ Ärzte insgesamt (außer
Belegärzte)
Davon Fachärztinnen/ -ärzte
Belegärztinnen/ -ärzte (nach § 121 SGB
Psychotherapeutische Medizin (3 Jahre)
¹ Bei den Belegärztinnen/ -ärzten ist die Anzahl der Personen, sonst die Anzahl der Vollkräfte angegeben
ÄRZTLICHE FACHEXPERTISE DER ABTEILUNG - FACHARZTBEZEICHNUNGEN
ÄRZTLICHE FACHEXPERTISE DER ABTEILUNG - ZUSATZ-WEITERBILDUNGEN
ÄRZTLICHE FACHEXPERTISE DER ABTEILUNG - WEITERBILDUNGSERMÄCHTIGUNGEN
FACHGEBIETE, SCHWERPUNKTE, ZUSATZBEZEICHNUNGEN
Dr. med. D. Stelz
B-1.11.2
PFLEGERISCHE FACHEXPERTISEN - ZUSATZQUALIFIKATIONEN
"Fachschwester/Fachpfleger für Psychosomatische Medizin": 4,3
B-1.11.3
SPEZIELLES THERAPEUTISCHES PERSONAL IN FACHABTEILUNGEN FÜR PSYCHIATRIE, PSYCHOTHERAPIE
Diplom-Psychologen und Diplom-Psychologinnen
Ärztlicher Direktor, Chefarzt Krankenhaus 4.3, Chefarzt Rehabilitation:
0049 / 9771 - 673204
B2-2 Med. Leistungsangebot der Fachabteilung
Im Laufe der Jahre haben sich Behandlungsschwerpunkte herausgebildet wie zum Beispiel Schmerz-, Tinnitus-, und
Angststörung, Essstörungen, Patienten mit schweren Lebenskrisen und Patienten mit berufsbezogenen Problemen.
Die räumliche Nähe und die intensive Kooperation mit der Herz- und Gefäß-Klinik, der Neurologischen Klinik, der Klinik
für Handchirurgie, der Klinik für Schulterchirurgie und der Klinik für Fuß- und Sprunggelenkschirurgie ermöglichen die
Behandlung von Patienten mit psychischen Dekompensationen bei schweren körperlichen Erkrankungen und mit
somatisch und psychogen verursachten chronischen Schmerzerkrankungen.
In Fällen von Abhängigkeitserkrankungen besteht eine enge Kooperation mit der Saaletalklinik, Klinik für
Über eine besondere Expertise verfügt die Klinik auch im Bereich der Behandlung von musikerspezifischen Erkrankungen.
Es besteht diesbezüglich eine enge Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Musikermedizin und
Musikerphysiologie (DGfMM)
Allgemeine psychosomatische Störungen in Belastungssituationen und Lebenskrisen (ICD 10: F32 bis
F39)
Neurotische Belastungs- und somatoforme Störungen (ICD 10: F40 bis F48)
Verhaltensauffälligkeiten mit körperlichen Störungen und Faktoren (ICD 10: F50 bis F59; besonders
seien hier erwähnt: Anorexia nervosa und Bulimia nervosa)
Organische, einschließlich symptomatischer psychischer Störungen (ICD 10: F0 - F09)
Psychische und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen (ICD 10: F10 - F19)
Schizophrenie, schizotype und wahnhafte Störungen (ICD 10: F20 - F25)
Adipositas bei gestörtem Essverhalten
Psychosomatische Erkrankungen im engeren Sinne (z.B. Magenschleimhautentzündung,
Refluxösophagitis, Reizdarmsyndrom, essentielle Hypertonie)
Neurologisch-psychosomatische Erkrankungen (z.B. dissoziative Krampfanfälle und alle anderen
dissoziativen Störungen, Dystonien, Migräne, Torticollis spasmodicus)
Psychotische Erkrankungen in Remission, zur Hilfe bei der Neuorientierung im familiären und
beruflichen Bereich, zur Stärkung des Selbstwertgefühls und zur Akzeptanz der Erkrankung
Affektive Störungen (ICD 10: F32 bis F34)
Im Rehabilitationsbereichbereich werden folgende Krankheitsbilder stationär behandelt:
Schwerpunkt 1: Patienten in der Lebensmitte
Ein besonderer Schwerpunkt wird für Patienten in der Lebensmitte angeboten. Die speziellen Probleme jenseits der 50
finden in der Behandlungsgruppe dieser Altersklasse besondere Berücksichtigung. Hierbei bieten wir als besondere
Behandlungsschwerpunkte an:
Neurotische Reaktionen einschließlich depressiv-narzisstischer Krisen in der zweiten Lebenshälfte nach
schwereren oder gehäuften Verlusterlebnissen und bei berufsbezogener Problematik (Mobbing und
Burnout).
Psychosomatische Krankheitsbilder bei Patienten mit Altersproblematik, negativer Lebensbilanz und
sozialer Isolation.
Diagnostik und Behandlung von Konzentrations- und Gedächtnisstörungen in der zweiten
Lebenshälfte.
Anleitung zum kognitiven Training (Hirnleistungstraining).
Schwere somatische Erkrankungen mit Problemen der Krankheitsverarbeitung (somato-psychische
Schwerpunkt 2: Symptomorientierte verhaltenstherapeutisch ausgerichtete indikative Gruppen.
In der Klinik werden spezielle symptomorientierte, im Rahmen eines integrativen Behandlungsansatzes
verhaltenstherapeutisch ausgerichtete, indikative Gruppen angeboten. In diesen Gruppen wird der Patient verstärkt zur
Selbstbeobachtung seiner Symptomatik angeleitet. Es wird dann versucht, die Intensität der Symptomatik mit speziellen
Situationen in Verbindung zu bringen, mit emotionalen Auslösern oder gedanklichen Beunruhigungen. Zur Bewältigung
werden mit den Patienten gemeinsame Strategien erarbeitet, die neben Verfahren zur Entspannung und Imagination
auch aktives Üben der ängstigenden Situationen und Wahrnehmungsveränderungen beinhalten. Auf diese Weise
können symptomorientiert behandelt werden:
Im Sinne des sogenannten sekundären Krankheitsgewinnes aus tiefenpsychologischer Sicht und aufrechterhaltender
Bedingungen aus verhaltenstherapeutischer Sicht werden die Symptome im Rahmen der Chronifizierungsprozesse auch
durch die Veränderung der äußeren Lebensumstände und die an den Symptomkomplex adaptierten inneren
Einstellungen zusätzlich fixiert. Neben der Konfliktabwehr im engeren Sinne tritt ein gelerntes Fehlverhalten als
chronisches Krankheitsverhalten auf. Das chronifizierte Krankheitsverhalten zu modifizieren, erfordert das Erstellen einer
Bedingungsanalyse zusammen mit dem Patienten, die Vermittlung von Information zur vorliegenden Störung und zu
einem Veränderungswissen, das erarbeitet und auch eingeübt werden muss. Weiterhin besteht die Möglichkeit zur
Belastungserprobung (MBOR), um arbeits- und leistungsspezifische Probleme zu objektivieren, denn häufig besteht eine
Diskrepanz zwischen Selbst- und Fremdeinschätzung. Diese Maßnahme kann auch als Trainingsmaßnahme zum erneuten
Leistungsaufbau verstanden werden. Dazu kann als weiteres Therapiemodul ein EDV-Training (s. o.) angeboten werden.
In der berufsbezogenen Therapiegruppe (BTG) dagegen werden aktuelle berufliche Konflikte besprochen und die
dazugehörigen Persönlichkeitsanteile gespiegelt sowie Lösungsansätze, unter anderem auch im Rollenspiel, erprobt.
Schwerpunkt 3: Medizinisch berufliche Rehabilitation Phase 2
Seit dem November 2006 ist die Abteilung Rehabilitation der Psychosomatischen Klinik Mitglied in der
Bundesarbeitsgemeinschaft Rehabilitation Phase 2. Patienten in der medizinisch-beruflichen Rehabilitation (Phase II)
werden auf einer Station zusammengefasst, die durch einen Arzt und einen Diplompsychologen sowie einen Oberarzt
Der selbstgestellte Auftrag lautet, die Patienten nach abgeschlossener stationärer Psychotherapie oder nach ihrer
Zuweisung aus dem ambulanten Bereich wieder sozial und beruflich einzugliedern. Die Zuweisung kann erfolgen
aus dem stationären akutpsychiatrischen oder akutpsychosomatischen Bereich
nach einer psychosomatischen Rehabilitation
über einen niedergelassenen Psychotherapeuten, den Hausarzt, eine Beratungsstelle
betreut werden. In die Milieutherapie ist eine Krankenschwester eingebunden. Die Betreuung der Patienten an der
Belastungserprobungsstelle erfolgt durch einen Sozialpädagogen/-arbeiter.
1. Aufbau der körperlichen Leistungsfähigkeit unter Einbeziehung von
Krankengymnastik, einzeln oder in der Gruppe
Ausdauertraining auf dem Ergometer
musisch-rhythmische Gymnastik
2. Ergo- und Arbeitstherapie, Einzel- und Kleingruppenarbeit
Produktorientiertes Arbeiten
Arbeiten in Werkstätten des Christlichen Bildungswerkes
Spezielle Angebote der Phase II:
Ein Konzept wurde erarbeitet und den Kosten- und Leistungsträgern zur Prüfung zugeleitet. Die Deutsche
Rentenversicherung Bund belegt als Hauptbeleger die Klinik für diesen Indikationsschwerpunkt (www.mbreha.de).
Es wird im Rahmen der Arbeitserprobung ein individuelles Leistungs- und Fähigkeitsprofil erstellt und danach, unter
Berücksichtigung der Neigung der Rehabilitanden, ein geeigneter Betrieb in Bad Neustadt ausgewählt.
Es besteht ein Kooperationsabkommen mit dem Christlichen Bildungswerk CBW, das eine Nutzung der technischen
Werkstätten des CBW und eine Anleitung der Rehabilitanden unter Aufsicht eines Anleiters mit Meisterqualifikation
mit schriftlicher Erfassung des Arbeitsleistungsprofils und Abstimmung der Einschätzung durch die Ergotherapeuten mit
den beteiligten Patienten.
In Zusammenarbeit mit Prof. Beutel, Universität Mainz wird eine wissenschaftliche Begleitung zur Evaluation erstellt.
Mit dem Schwerpunkt der Behandlung von Musikererkrankungen wird in konsequenter Weiterentwicklung des
Konzeptes der Behandlung berufsbezogener Störungen das Konzept auf eine ausgesprochen belastete Berufsgruppe
speziell angepasst. Musiker sind von Kindheit an daran gewöhnt, Höchstleistungen zu erbringen, die während der
Ausbildung und des Studiums ebenso von ihnen gefordert werden wie während der Ausübung dieses Berufes. Deshalb
sind „Burnout“ und „Mobbing“ bei Musikern gehäuft festzustellen. Darüber hinaus ergeben sich auch mit den Dystonien
Schwerpunkt 4: Behandlung von Musikererkrankungen
bei Musikern und Angsterkrankungen sowie Depressionen spezielle somatische bzw. psychosomatische
Behandlungsansätze, die in der Klinik für diese Berufsgruppe speziell angeboten werden. In 4 Tagungen gemeinsam mit
der Deutschen Gesellschaft für Musikermedizin wurden Schwerpunkte dieser Arbeit einem Fachpublikum vorgestellt.
Neben diesen Schwerpunkten wurden im Berichtsjahr zusätzlich etabliert:
Erweiterung des Behandlungsangebots um Paarwochenenden unter Leitung eines
Therapeutenehepaars
Konzepterarbeitung für eine Schwerpunkttherapie „psychosomatische Behandlung chronisch
schmerzkranker Patienten“
Im Rahmen verschiedener Forschungsprojekte wurden Angebote des Behandlungsschwerpunkts beforscht und
1) Tiefenpsychologisch fundierte Gruppentherapie für beruflich belastete Patienten in der stationären
psychosomatischen Rehabilitation - Gruppenkonzept und Ergebnisse einer kontrollierten Studie
Schattenburg, L. (1), Knickenberg, R.J. (1), Vorndran, A. (1), Beutel, M.E. (2) & Zwerenz, R. (2)
(1) Psychosomatische Klinik Bad Neustadt;
2) Berufliche Belastungserprobung als integrierter Bestandteil der psychosomatischen Rehabilitation - Evaluation im
Rahmen eines randomisierten Kontrollgruppendesigns: Indikationen, Prädiktoren, Wirksamkeit
(2) Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie, Johann Guttenberg Universität, Mainz
Teilprojekt: Tiefenpsychologischer Ansatz
Dr. med. Rudolf Knickenberg (1), Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Manfred E. Beutel (2)
(1) Psychosomatische Klinik Bad Neustadt/Saale,
Beutel ME 1), Gerhard C 1), Wagner S 1), Bittner 3), Bleichner F 2), Schattenburg 2), Knickenberg R 2), Freiling Th 4), Kreher S 4),
Martin H 4).
Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie, Johannes-Gutenberg- Universität, Mainz
Psychosomatische Klinik Bad Neustadt/Saale
Christliches Bildungswerk Bad Neustadt/Saale
Institut für Arbeitswissenschaft Gesamthochschule Kassel
4) Kontrollierte Therapiestudie zur Optimierung berufsbezogener Therapiemaßnahmen in der psychosomatischen
Rehabilitation im Rahmen eines tiefenpsychologischen und eines verhaltenstherapeutischen Ansatzes
Dr. med. Rudolf J. Knickenberg1,
Dr. phil. Lothar Schattenburg1,
3) Verminderung von Technologieängsten in der psychosomatischen Rehabilitation- Computertraining für ältere
(2) Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Manfred E. Beutel2
Dr. biol. hom. Dipl.-Psych. Rüdiger Zwerenz2
Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie der Johannes-Gutenberg-Universität, Mainz
5) Diagnostik und Therapie leichter kognitiver Beeinträchtigungen bei älteren (50-59-jährigen) Patienten in der
psychosomatischen Rehabilitation - Bedeutung für die berufliche Reintegration
6) Entwicklung und Evaluation einer indikationsübergreifenden internetbasierten Nachsorgemaßnahme zur
Verbesserung der beruflichen Reintegration.
M.E. Beutel, Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie, Mainz
S. Wagner, Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie, Mainz
R. Kaschel, Klinik für Psychiatrie, Universität Giessen
S. Paulsen, Klinik für Psychiatrie, Universität Giessen
R. Knickenberg, Psychosomatische Klinik Bad Neustadt
In diesem Forschungsprojekt zwischen der Klink und der Universität Mainz (Prof. Dr. Manfred E. Beutel) handelt sich um
eine Interventionsstudie mit Analyse quantitativer Daten (standardisierte Fragebögen und Erfassung von
Patientenmerkmalen) zu mehreren Messzeitpunkten. Dazu wurden internetbasierte berufsbezogene Schulungsmodule
entwickelt, um die Wirksamkeit der speziellen Intervention bezüglich der beruflichen Wiedereingliederung (andauernde
Arbeitsfähigkeit, return to work) zu überprüfen. Angestrebtes Ergebnis ist eine Nachsorgemaßnahme, die allen Patienten
der stationären medizinischen Rehabilitation die Möglichkeit eröffnet, die während der stationären Behandlung erzielten
Einstellungs- und Verhaltensänderungen im beruflichen Alltag umzusetzen. Die Verzahnung mit bestehenden
Nachsorgeprogrammen wird dazu angestrebt.
Weiterhin werden in Zusammenarbeit mit der Universität Mainz (Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Manfred E. Beutel) 4
Promotionsarbeiten von Ärzten der Klinik wissenschaftlich begleitet.
Ebenso zu erwähnen sind die Mitarbeit von Dr. Knickenberg am Vorsorgungsforschungsvorhaben "MUPS - Medically
Unexplained Physical Symptoms" der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern und die intensivierte Zusammenarbeit mit
der Deutschen Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin e.V. (DGfMM).
Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Direktor: Univ.-Prof. Dr. Manfred E. Beutel,
ausführende Wissenschaftler: Dr. R. Zwerenz, J. Edinger & Prof. M.E. Beutel
D. Stelz, Psychosomatische Klinik Bad Neustadt
Anzahl der Betten in der gesamten Rehabilitationsklinik nach § 111 SGB V.
B-2.6
Sonstige psychische Störung, die mit Ängsten, Zwängen bzw. Panikattacken
Psychische Störung, die mit Realitätsverslust, Wahn, Depression bzw.
krankhafter Hochstimmung einhergeht - Schizoaffektive Störung
B-2.10
B-2.11
B-2.11.1
Psychiatrie und Psychotherapie (1 Jahr)
Spezielle Schmerztherapie (3 Monate)
¹ Anzahl der Vollkräfte
Psychiatrie und Psychotherapie (nach WBO 2004)
B-2.11.2
"Fachschwester/Fachpfleger für Psychosomatische Medizin": 3,0
B-2.11.3
Psychologische Psychotherapeuten und Psychologische Psychotherapeutinnen
BERICHTSTEIL C
TEILNAHME AN DER EXTERNEN VERGLEICHENDEN QUALITÄTSSICHERUNG NACH § 137 ABS. 1 SATZ 1
NR. 1 SGB V
Die Informationen für den Berichtsabschnitt "C-1" für dieses Berichtsjahr liegen noch nicht vor.
EXTERNE QUALITÄTSSICHERUNG NACH LANDESRECHT GEMÄSS § 112 SGB V
NACH § 137F SGB V
Das Krankenhaus nimmt nicht an Disease-Management-Programmen teil.
Abteilung Krankenhaus
Bayerische Basisdokumentation des IQP München
Patientenbefragung durch DRV Bund
Bewertung der veranlassten Therapeutischen Leistungen (KTL) durch DRV Bund
Peer Review durch DRV Bund
Brieflaufzeiten durch DRV Bund
Beschwerdemanagement durch DRV Bund
Aufnahme von Eilfällen durch DRV Bund
Patientenstruktur durch DRV Bund
Visitationen des federführenden Leistungsträgers, der DRV Bund, die in der Regel in zweijährigen
Abständen stattfinden (zuletzt durchgeführte Visitation im Frühjahr 2008)
Bewertung der Reha-Therapiestandards "Depressive Störungen" der DRV Bund
UMSETZUNG DER MINDESTMENGENREGELUNGEN NACH § 137 ABS. 3 SATZ 1 NR. 2 SGB V
Das Krankenhaus hat in den Bereichen, für die Mindestmengen festgelegt sind, keine Leistungen erbracht.
UMSETZUNG VON BESCHLÜSSEN ZUR QUALITÄTSSICHERUNG NACH § 137 ABS. 1 SATZ 1 NR. 2 SGB V
UMSETZUNG DER REGELUNGEN ZUR FORTBILDUNG IM KRANKENHAUS NACH § 137 ABS. 3 SATZ 1 NR. 1
Fachärzte und Fachärztinnen, psychologische Psychotherapeuten und Psychotherapeutinnen
sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten und –psychotherapeutinnen, die der
Fortbildungspflicht¹ unterliegen (fortbildungsverpflichtete Personen)
Anzahl derjenigen Personen aus Nr. 1, die der Pflicht zum Fortbildungsnachweis unterliegen,
da ihre Facharztanerkennung bzw. Approbation mehr als 5 Jahre zurückliegt
Anzahl derjenigen Personen aus Nr. 2, die den Fortbildungsnachweis erbracht haben
ANZAHL²
¹ nach den „Regelungen des Gemeinsamen Bundesausschusses zur Fortbildung der Fachärztinnen und Fachärzte, der
Psychologischen Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten sowie der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen und
–psychotherapeuten im Krankenhaus“ (siehe www.g–ba.de)
² Anzahl der Personen
BERICHTSTEIL D
„Tue nichts, was du nicht willst, dass es dir angetan werde, und unterlasse nichts, was du wünschst, dass es dir getan
Mit diesem Leitsatz haben wir die Patientenorientierung zum Kernstück unseres Unternehmenskodex gemacht, der
verbindliche Generalleitlinie für unsere Mitarbeiter auf allen Unternehmensebenen ist. Jeder ist aufgefordert, die
Anforderungen des Patienten als kranken Menschen zu erkennen und zu erfüllen. Es gilt: „Für Patienten sind wir da; sie
sind die Basis unserer Existenz, deshalb richten wir unser Wirken und unsere Organisation in erster Linie auf sie aus“. Es
gilt: wir wollen für jeden Patienten, zu jeder Zeit bezahlbare Medizin auf hohem Niveau anbieten.
Den rechenbaren Erfolg, den wir durch die gemeinsame Umsetzung unseres Konzeptes erzielen, geben wir als
Bestätigung und Anreiz über ein Ergebnisbeteiligungsmodell an unsere Beschäftigten weiter, deren persönliche Leistung
ursächlich für den Erfolg unseres Unternehmens ist.
Von unseren Mitarbeitern erwarten wir Professionalität und hohes persönliches Engagement in ihrer Arbeit. Die
Ausrichtung der Arbeitsweise an den Bedürfnissen und Wünschen unserer Patienten genießt höchste Priorität.
Bedingt durch unsere arbeitsteilige Arbeitsorganisation, verfügt jede Berufsgruppe über eigenständige
Verantwortungsbereiche.
Wir sind stolz darauf, dass sich alle Mitarbeiter im Konzern unserem Leitgedanken verpflichtet fühlen.
Ausgehend von dem Leitgedanken „Tue nichts, was du nicht willst, dass es dir angetan werde, und unterlasse nichts, was
du wünschst, dass es dir getan würde“ hat die Psychosomatische Klinik im gemeinsamen Dialog mit den Mitarbeitern
folgende Qualitätsziele definiert:
1. Die konsequente Ausrichtung auf die Wiederherstellung der Gesundheit, die Selbsthilfefähigkeit und die
Wiedereingliederung ins soziale Umfeld der Patienten
Das bedeutet für unser gemeinsames Handeln:
verlorengegangene Funktionen und Fähigkeiten der Patienten wiederherzustellen oder durch
Kompensationsstrategien zu ersetzen
Patienten und Angehörige zu unterstützen, die größtmögliche Selbständigkeit und Lebensqualität zu
2. Die Zufriedenheit der Patienten, Angehörigen, Partner und Kostenträger
eine effiziente, auf das Krankheitsbild ausgerichtete medizinische Versorgung anzubieten
sich mit jedem Behandlungsauftrag für den folgenden zu qualifizieren
mit Partnern wie zum Beispiel vor- und nachbehandelnde Einrichtungen in gutem Dialog zu stehen
sich an den Erfordernissen des Marktes unter der Berücksichtigung der Marktentwicklung zu
eine hohe Effektivität und Effizienz der Dienstleistungen zu gewährleisten
Leistungs- und Serviceangebote permanent zu verbessern
systematische Behandlungs- und Therapiekonzepte zu sichern und diese durch kontinuierliche
Weiterentwicklung zu verbessern
an der gesamtgesellschaftlichen Weiterentwicklung der kardiologischen Akut- und
Rehabilitationsmedizin mitzuwirken und darüber konstruktiven Einfluss auf die Gesundheitspolitik zu
4. Die zielorientierte Führung der Einrichtung
Für unser Handeln heißt das:
3. Die Weiterentwicklung der Einrichtung als überregionales integratives psychosomatisches Versorgungsmodell
im Sinne eines vorausschauenden, planenden Klinikmanagements gemeinsam Ziele und Prioritäten zu
die Ziele positiv, realisierbar und überprüfbar zu formulieren
5. Qualifizierte und motivierte Mitarbeiter, die sich mit dem Leitbild und den Zielen der Einrichtungen identifizieren
Damit streben wir an:
eine Atmosphäre zur Förderung von Engagement und Kreativität zu erzeugen
eine hohe fachliche Qualifizierung durch ein gezieltes Fort- und Weiterbildungswesen zu fördern
ein offenes und faires Arbeitsklima zu schaffen
eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit zu erzielen
6. Die langfristige Sicherstellung des Versorgungsauftrages und der Arbeitsplätze
die Entwicklung der Einrichtung an den volkswirtschaftlichen und gesundheitspolitischen Einflüssen zu
die Ertragskraft der Klinik langfristig durch ein jährlich zu planendes Umsatz- und Renditeziel zu
bei der Definition der Ziele die Kompetenzen, Erfahrungen und Vorstellungen der Mitarbeiter mit
Wir legen Wert darauf:
Die Einrichtung des internen Qualitätsmanagementsystems wurde seit 2008 strukturiert eingeführt und vorangebracht.
Anfang Dezember 2010 wurde das QM-System in einem externen Audit durch Auditoren der akkreditierten Firma LGA
InterCert Zertifizierungsgesellschaft mbH überprüft und nach zwei Überwachungsaudits in den Folgejahren im
Berichtsjahr rezertifiziert.
In diesem Audit wurden keine Abweichungen festgestellt und das QM-System wurde zur Zertifizierung empfohlen.
Verliehen wurden die Zertifikate nach DIN EN ISO 9000:2008 für die gesamte Klinik und zusätzlich nach IQMP-Reha für
die Abteilung Rehabilitation.
Ansprechpartner in allen Fragen der Qualität ist der Qualitätsmanagementbeauftragte Andreas Klingner.
Wichtige Instrumente des internen Qualitätsmanagements:
Klinikleitungssitzung
CIRS-Bearbeitungsgruppe
Oberarztkonferenz
Hygienebegehungen/Hygienekommission
Arbeitsschutz - Sicherheitsbegehung / Zentral-Arbeitsschutzausschuss RKA
Kommission zur Qualitätssicherung/-überwachung, Kontrolle und Steuerung des medizinischen
Bedarfs / Arzneimittel-Kommission
D4 - Instrumente des Qualitätsmanagements
Die Klinik bedient sich folgender Werkzeuge des Qualitätsmanagements:
Auswertungen des Behandlungserfolgs über die klinikeigene Dokumentation unter Verwendung des
ISR (ICD-10-Syptom-Rating) und des SCL-90-R (Symptom-Checkliste von L. R. Derogatis)
Patientenabschlussbefragungen: zum Abschluss der Behandlung wird jeder Patient hinsichtlich seines
Eindrucks über Therapieerfolg und Effektivität von therapeutischen Angeboten befragt. Die Ergebnisse
werden im Rahmen interner Qualitätszirkel ausgewertet.
Patientenbeschwerdemanagement
Wir verstehen die Beschwerden von Patienten als Anreiz, beschriebene Mängel zu untersuchen und abzustellen. Die
Beschwerden erreichen uns meist während des stationären Aufenthaltes über schriftlich oder mündlich eingereichte
Einlassungen. Jede Beschwerde wird der QM-Steuerungsgruppe zugeleitet, damit in diesem Gremium grundsätzliche
Erwägungen angestellt, Maßnahmen beschlossen und ggf. auf die Prozessabläufe Einfluss genommen werden kann. Die
Erfassung in einer eigens dafür erstellten Datenbank lässt eine strukturierte Bearbeitung, Verfolgung und letztendlich
auch Auswertung zu.
Zeitnah werden dann die Beschwerden mit den betreffenden Abteilungen der Klinik oder externen Dienstleistern
diskutiert und für Abhilfe gesorgt. Den Patienten wird neben einer Eingangsbestätigung über den zuständigen Oberarzt
kurzfristig eine Antwort erteilt und beschrieben, welche Maßnahmen die Klinik ergriffen hat.
Supervisionen: die therapeutischen Abläufe werden auf unterschiedlichen Ebenen supervidiert. In den
Abteilungen werden alle Patienten nach der Aufnahme den zuständigen Oberärzten vorgestellt und in
der Besprechung der Neuanreisen die Therapiestrategie festgelegt. In den täglich stattfindenden,
einstündigen Sektionsbesprechungen werden die Therapiefortschritte dem zuständigen Oberarzt
vorgetragen. Es erfolgt der Bericht der involvierten Therapeuten, es werden sozialmedizinische
Fragestellungen erörtert und auf diese Weise der Therapieprozess begleitet. In den regelmäßigen
Visiten und über Einzelkontakte nimmt der Oberarzt Einfluss auf die Therapie und supervidiert den
Supervisionen durch externe Supervisoren: über die Etablierung und Ausweitung der externen
Supervisionen ist die systemunabhängige Draufsicht auf unsere Arbeit organisiert und garantiert. Die
Supervisionen verstehen sich sowohl als Fall- als auch Teamsupervisionen und werden so den
Bedürfnissen der Patienten und auch Mitarbeiter gerecht.
Interdisziplinäre Schmerzkonferenz: einmal monatlich treffen sich ärztliche Kollegen aus der Abteilung
für Anästhesie, der Klinik für Handchirurgie, der Klinik für Neurologie und niedergelassene Fachärzte
für Orthopädie bzw. Unfallchirurgie und Zahnheilkunde in der Psychosomatischen Klinik zur
interdisziplinären Schmerzkonferenz. Diese Veranstaltung ist auch für weitere interessierte
niedergelassene Kollegen geöffnet und bietet ein Forum zur Diskussion komplexer
schmerztherapeutischer Fragestellungen (bis zu 5 Fälle pro Sitzung).
Balintgruppe: Leitung durch Dr. med. H. Röthke, Chefarzt der Saaletalklinik und anerkannter
Balintgruppenleiter Fort- und Weiterbildung
Fallbesprechung für den Pflegedienst: Leitung durch Dr. med. univ. Christoph Bätje, Chefarzt der Klinik
Erreichen uns Beschwerden, nachdem der Patient abgereist ist, wird die Beschwerdebearbeitung in vergleichbarer Weise
vorgenommen und steht immer unter dem Motto: „Was können wir Mitarbeiter der Klinik aus dieser Beschwerde für die
Optimierung unserer Arbeitsabläufe lernen?“ Die Beschwerdebeantwortung erfolgt ebenfalls zeitnah schriftlich oder via
Inhalt und Struktur des Weiterbildungskurrikulums bauen auf drei Modulen auf:
Das Modul II umfasst die Krankheitslehre mit circa 100 Stunden. Entsprechend des Weiterbildungskataloges sind hier die
allgemeine und spezielle Psychopathologie, psychiatrische Nosologie einschließlich Klassifikation, allgemeine und
spezielle Neurosenlehre und Psychosomatik einschließlich der Diagnose, Differentialdiagnose, Pathogenese,
Psychodynamik und des Verlaufes der Erkrankungen abzuhandeln.
Das Modul I befasst sich mit der Vermittlung von Grundlagen. Entsprechend der Weiterbildungskataloge sind dabei die
Psychobiologie, Ätiologie, Psychophysiologie, Entwicklungspsychologie, Persönlichkeitslehre, theoretische Grundlagen in
der Sozial- und Lernpsychologie, der Tiefenpsychologie und allgemeiner und spezieller Verhaltenslehre zur Pathogenese
und Verlauf der Erkrankung, der Dynamik der Paarbeziehung, der Familie und Gruppe abgedeckt.
Im Modul III - Methoden, Techniken und Verfahren - werden in 100 Stunden entsprechend des Weiterbildungskataloges
psychodiagnostische Testverfahren und Verhaltensdiagnostik, theoretische Grundlagen der psychoanalytisch
begründeten und kognitiv-behavioralen Psychotherapiemethoden einschließlich der Indikation für spezielle
Therapieverfahren, Prävention, Rehabilitation, Krisenintervention, Suizid- und Suchtprophylaxe,
Organistationspsychologie und Familienberatung vermittelt.
Für alle Module existieren ausführliche Literaturlisten zur Anleitung für das Selbststudium. Das Kurrikulum wird
angereichert durch Vorträge externer Referenten zu ausgewählten Themen. Die Teilnehmer erhalten von der
Bayerischen Landesärztekammer Fortbildungspunkte anerkannt.
Die Weiterbildungsinhalte werden in einem Qualifikationsheft von jedem Mitarbeiter inhaltlich dokumentiert.
Hinzu kommen regelmäßige externe Supervisionen für die Psychotherapie, die Körpertherapie, die finanzielle Förderung
der Selbsterfahrung und die Balintgruppenteilnahme.
Die Zusammenstellung der „Weiterbildungsangebote auf einen Blick“ wird jedem Bewerber im Vorstellungsgespräch
Konzept zur Einstellung neuer Mitarbeiter und zur langjährigen Bindung verdienter Mitarbeiter
A. Einstellungsgespräche (Ärzte, Psychologen): Frau Dr. Stelz, Dr. Knickenberg, Personalabteilung in einem
1. strukturierter Fort- und Weiterbildung, theoretische Vermittlung von Weiterbildungsinhalten im Rahmen des Instituts
fürPsychoanalyse und Psychotherapie, Würzburg
1.1 Kooperation mit Ausbildungsinstituten bundesweit, insbesondere AfP Erfurt, CIP München, CIP Bamberg, WIAP
Wiesbaden, AVM Würzburg, IVS Nürnberg-Fürth,
1.2 Rotationsmöglichkeiten/Weiterbildung Psychiatrie
1.3 Promotionsmöglichkeiten
2. Externe Supervision der Arbeit
2.1 Körperpsychotherapie: Frau Günther
2.2 Gruppen-/Fallsupervision: Dr. Derra (Krankenhaus 4.1), Dr. Köbel
2.3 Supervision Schmerztherapie: Dr. Derra
3. Körperpsychotherapie
3.1 Unterweisung Eutonie: Frau Schach, Frau Schwiegershausen
3.2 Feldenkrais: Frau Wind
3.3 Atemtherapie: Herr Finkenzeller
3.4 Konzentrative Bewegungstherapie fakultativ
4. Weiterbildung im Rahmen der laufenden Arbeit - „on-the-Job“
4.1 Visiten mit Oberarzt/LP/Chefarzt
4.2 Sektionsarbeit/Sektion Supervision durch den Oberarzt/LP
4.3 Internistisches Curriculum
4.4 Psychiatrische Fallbesprechungen
4.5 VT-Weiterbildung
4.6 Sozialmedizinische Fortbildung
4.7 Psychosomatisches Curriculum, in Zusammenarbeit mit dem Analytischen Institut Würzburg
4.8 Zertifizierte Notfallfortbildung, in Zusammenarbeit mit der Anästhesieklinik der HGK
5. Balintgruppen
Dr. Röthke, Saaletalklinik
6. Betriebskindergarten
7.1 Grundgehalt
7.2 Zulagen
7.3 Weiterbildungszuschuss
7.4 Vertragslaufzeit
7.5 Umzugskostenerstattung/Hilfe bei der Wohnraumsuche
B. „Das erste Jahr“
1. Intensive Einarbeitung auf der Station durch Stationskollegen und Oberärzte/LP
2. Weiterbildung „on-the-Job“
2.1 Kurzfortbildung in den diversen Abteilungen
3. Regelmäßige mindestens jährlich einmalige Personalgespräche mit Zielabsprachen
2.2 Fort- und Weiterbildung, gemeinsame Gestaltung
2.3 Tagungen
4.1 Eingliederung in die Nachtdienste nach frühestens 3 Monaten mit vorherigerEinarbeitungsmöglichkeit durch
Teilnahme an Nacht-/Wochenenddienst über 1 bis 2 Stunden (Überstundenabrechnung)
1. Weiterqualifikation
1.1 Zusatztitel
1.2 Weiterbildung in QM/Auditor
1.3 Mentor für neue Mitarbeiter
1.4 Fortbildung „EMDR“, „Sozialmedizin“, „Schmerztherapie“
C. Fortentwicklung langjähriger Mitarbeiter
(Jedem Mitarbeiter wird die Verantwortung für sein eigenes Handeln in dem Maße übertragen, das er aufgrund seines
Weiterbildungsstandes in der Lage ist, zu tragen)
Der „Qualitätszirkel der Psychiater und Psychosomatiker der Kliniken der RHÖN-KLINIKUM AG“ setzt
sich aus den Chefärzten aller psychiatrischen und psychosomatischen Kliniken der RHÖN-KLINIKUM AG
zusammen, tagt 2- bis 3-mal jährlich und wird als Forum zur Diskussion neuer Therapieverfahren und
Organisationsabläufe genutzt
Direktorenkonferenz Psychosomatische Medizin und Psychotherapie:
> Förderung der Karriere
> Reflexion/ Verbesserung der Führungskultur
Externe Supervision (Dr. med. Claus Derra):
Die Supervision erfolgt im Rahmen der Sektionen mit allen beteiligten Mitarbeitern (Oberarzt bzw. Sektionsleiter,
Bezugstherapeuten, Pflegedienst) einmal in Form einer Teamsupervision zur Festigung der Teamkohärenz zum anderen
als Fallsupervision.
Weiterbildung für Diplom-Psychologen:
Für Diplom-Psychologen besteht die Möglichkeit zur Erlangung der Approbation durch eine Kooperation mit dem
Centrum für Integrative Psychotherapie (CIP, Leiter: Dr. med. Dr. phil. Sulz) in München und weiteren bayerischen und
thüringischen Ausbildungsinstituten. Das Kurrikulum beinhaltet Theorievermittlung, Selbsterfahrung und Supervision.
Der Wissensstand wird entsprechend der Vorgaben des Psychotherapeutengesetzes in Zwischen- und Abschlussprüfung
Zusammenschluss psychotherapeutischer Kliniken in Bayern und aus benachbarten Bundesländern; Austausch von
Qualitätsstandards, Strukturqualität et cetera; tagt 2- bis 3-mal im Jahr (Sprecher: Dr. Berberich, Windach; Prof. Dr.
Loew, Regensburg; Prof. Zaudig, Windach)
Die ärztliche Weiterbildung:
Die ärztliche Weiterbildung an der Klinik wird ergänzt durch eine intensive Kooperation mit der Fränkischen
Weiterbildungsgemeinschaft für Psychotherapeutische Medizin und Psychotherapie (FPM), Würzburg und dem Institut
für Psychoanalyse und analytische Psychotherapie Würzburg e.V. Die Ärzte können in diesen Instituten weitere
Theorieveranstaltungen besuchen und die Einzel- und Gruppenselbsterfahrung absolvieren.
Internistisches Curriculum:
Im Rahmen der internistischen Weiterbildungsermächtigung für ein Jahr finden regelmäßig, ca. 10 - 15 mal pro Jahr,
Fortbildungen zu unterschiedlichen Themen aus dem breiten Fachgebiet der Inneren Medizin statt.
Verantwortung der Schwestern und Pfleger:
Auf Schwestern und Pfleger ruht eine besondere Verantwortung, da sie oft als erste/r Ansprechpartner/in sich der
Bedürfnisse der Patienten annehmen und das weitere Vorgehen kanalisieren und begleiten. Dem entspricht in
tiefenpsychologischen Kliniken die mit Milieutherapie umschriebene Gestaltung der Atmosphäre. Dazu sollte das
Pflegepersonal in der Lage sein, die Bedürfnisse und die Bedrängnisse der Patienten zu erfassen und in ihrem
Schweregrad und bezogen auf die psychische Grundproblematik abzuwägen, um dann dem Patienten angemessen
begegnen und die geeigneten Maßnahmen treffen zu können. Oft ist in Krisensituationen das Pflegepersonal der erste
Ansprechpartner. Unabhängig von der therapeutischen Ausrichtung hat das Pflegepersonal in der Betreuung der
Patienten spezielle Aufgaben bei der Durchführung therapiebegleitender Angebote, zu deren Durchführung es einer
kontinuierlichen, den neuesten Wissensstand berücksichtigenden Weiterbildung bedarf.
Zu diesem Zweck wurde erstmals 1993 als spezielle Weiterbildungsmöglichkeit eine interne zweijährige
Pflegedienstweiterbildung zur Fachschwester/-pfleger für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie ins Leben
gerufen. Es folgten weitere Kurse in den Jahren 1995, 1999 und 2006 in denen sich die Inhalte und Anforderungen der
Fortbildung ständig weiter entwickelten. Für das Jahr 2011 ist ein neuer Fortbildungskurs nach einem völlig neu
gestalteten Curriculum geplant - erstmals auch mit der Möglichkeit der Teilnahme externer Kolleginnen und Kollegen.
Der ärztliche Entlassungsbericht:
Damit der nachbehandelnde Arzt oder Therapeut über den Behandlungsverlauf des Patienten informiert ist, erhält der
Patient bei Abreise einen vorläufigen Entlassungsbericht, in dem alle nachbehandlungsrelevanten Fakten mitgeteilt
werden. Der endgültige Entlassbrief des Patienten wird dem nachbehandelnden Arzt oder Therapeuten zeitnah
übersandt. Die Zeiten bis zum Versand werden von uns datenbankgestützt überwacht.
ISR (ICD-10-Syptom-Rating) und des SCL-90-R (Symptom-Checkliste von L. R. Derogatis). Die
Auswertung erfolgt extern und unabhängig durch das IQP (Institut für Qualitätsentwicklung in der
Psychotherapie und Psychosomatik).
Externe Qualitätszirkel: die Klinikleitung ist an drei externen Qualitätszirkeln beteiligt:
Der „Kissinger Qualitätszirkel“ setzt sich aus fünf Leitern psychosomatischer Kliniken zusammen. Dieses Forum wird zur
Erörterung von therapeutischen Vorgehensweisen, dem Abgleich der Ergebnisse aus dem Qualitätssicherungsprogramm
der Deutschen Rentenversicherung Bund und der Besprechung von Therapieverläufen im Einzelnen genutzt. Er tagt
jeweils vierteljährlich.
Der „Qualitätszirkel der Psychiater und Psychosomatiker der Kliniken der RHÖN-KLINIKUM AG“ setzt sich aus den
Chefärzten aller psychiatrischen und psychosomatischen Kliniken der RHÖN-KLINIKUM AG zusammen, tagt 2- bis 3-mal
jährlich und wird als Forum zur Diskussion neuer Therapieverfahren und Organisationsabläufe genutzt. Dr. Knickenberg
war bis Ende 2013 Sprecher des Qualitätszirkels.
Direktorenkonferenz Psychosomatische Medizin und Psychotherapie: Zusammenschluss psychotherapeutischer Kliniken
in Bayern und benachbarten Bundesländern; Austausch von Qualitätsstandards, Strukturqualität et cetera; tagt 2- bis 3mal im Jahr.
Monatlich erfolgt eine externe Supervision der psychotherapeutischen Abläufe durch Dr. med. Claus Derra, Bad
Mergentheim. In den jeweils eineinhalbstündigen Sitzungen werden für jeweils zwei Stationen unter Einbeziehung der
Bezugstherapeuten, des Pflegepersonals und der Oberärztlichen Leitung Behandlungsabläufe diskutiert und supervidiert.
Sozialmedizinisches Kolloquium:
Das sozialmedizinische Kolloquium dient Ärzten und Psychologen der Klink und allen interessierten Kollegen zur
Erweiterung ihrer sozialmedizinischen Kompetenz bei der Erstellung von Leistungsbeurteilungen und der Abfassung von
psychiatrisch-psychotherapeutischen Gutachten für die Sozialgerichte. Es soll ein Forum zum Austausch und zur
Diskussion zwischen Ärzten und Psychologen in verschiedenen Einrichtungen des Gesundheitswesen, der Gerichtsbarkeit
und den Kosten- und Leistungsträgern bieten. Als Termin ist in der Regel der vierte Montag im Monat vorgesehen.
Psychiatrische Fallkonferenz
In regelmäßigen 4wöchigen Abständen werden Patienten mit psychiatrischen Krankheitsbildern in der Klinik vorgestellt.
Diese klinische Fallkonferenz vertieft die Vermittlung der psychiatrischen Theorie um die Gesprächsführung mit diesen
Patienten und die Erstellung eines psychopathologischen Befundes anhand des AMDP-Systems (Manual zur
Dokumentation psychiatrischer Befunde der „Arbeitsgemeinschaft für Methodik und Dokumentation in der Psychiatrie“)
Ausbildung für Diplom-Psychologen:
Für Diplom-Psychologen besteht die Möglichkeit zur Erlangung der Approbation durch eine enge Kooperation mit
mehreren Instituten (Arbeitsgemeinschaft für Verhaltens-Modifikation e. V. (AVM) gGmbH, Bamberg; Centrum für
Integrative Psychotherapie (CIP) Bamberg gGmbH; Institut für Verhaltenstherapie, Verhaltensmedizin und Sexologie
(IVS), Fürth; Institut für Verhaltenstherapie GmbH (Brandenburg) IVT, Lübben; Institut für Psychoanalyse und analytische
Psychotherapie Würzburg e. V.; Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Lehrstuhl für Psychologie I;
Centrum für Integrative Psychotherapie (CIP), München).
Es wird für die Mitarbeiter der Klinik ergänzt durch Betriebsbesichtigungen, um den Mitarbeitern die Arbeitswelt unserer
Patienten durch eigene Anschauung näher zu bringen.
Das Kurrikulum beinhaltet Theorievermittlung, Selbsterfahrung und Supervision. Der Wissensstand wird entsprechend
den Vorgaben des Psychotherapeutengesetzes und des jeweiligen Instituts in Zwischen- und Abschlussprüfung
Die ärztliche Weiterbildung
Weiterbildungsgemeinschaft für Psychotherapeutische Medizin und Psychotherapie (FPM) Würzburg und dem Institut
Fortbildung ständig weiter entwickelten. Für das Jahr 2011 wurde ein neuer Fortbildungskurs nach einem völlig neu
gestalteten Curriculum in Blockform gestaltet und erfolgreich durchgeführt. An diesem Curriculum nahmen erstmals
auch mit der externe Kolleginnen und Kollegen teil.
Qualitätssicherungsprogramm der Deutschen Rentenversicherung Bund
Peer-review der Deutschen Rentenversicherung Bund:
In diesem Verfahren wird der individuelle Rehabilitationsprozess anhand von zufällig ausgewählten ärztlichen
Entlassungsberichten und individuellen Therapieplänen durch erfahrene Ärzte der entsprechenden Fachrichtung (peers)
bewertet. Im Einzelnen werden sechs qualitätsrelevante Bereiche (Anamnese, Diagnostik, Therapie und Therapieziele,
klinische Epikrise, sozialmedizinische Epikrise, weiterführende Maßnahmen und Nachsorge) bewertet. Die
Rückmeldungen, insbesondere die überdurchschnittlichen Ergebnisse der letzten peer-reviews, sehen wir als Bestätigung
unserer Bemühungen um eine stetige Verbesserung der Therapieprozesse.
Klassifikation therapeutischer Leistungen der Deutschen Rentenversicherung (KTL):
Aus den ärztlichen Entlassungsberichten werden die KTL-Angaben erfasst. Die Auswertung erfolgt klinikbezogen, nicht
vergleichend, und gibt ein differenziertes Bild der erbrachten Einzelleistungen im Rehabilitationsprozess. Die Qualität der
KTL-Dokumentation wurde im Sinne einer vollständigen Erfassung verbessert.
Der ärztliche Entlassungsbericht - Laufzeitbericht:
Die einheitliche Berichterstattung für alle Rentenversicherungsträger wird nicht nur als Datengrundlage für das Peerreview-Verfahren, zur Messung der Dokumentationsqualität und Auswertungen bezüglich der Rehabilitandenstruktur
herangezogen, sondern auch zur Laufzeitberechnung. Da das zügige Erstellen und Versenden zu den wichtigsten
Qualitätsmerkmalen zählt, werden die Zeiten bis zum Versand von uns datenbankgestützt überwacht.
Patientenbefragung der Deutschen Rentenversicherung Bund:
Zur Erhebung von Prozess- und Ergebnisqualität durch die Deutschen Rentenversicherung Bund werden Fragebögen an
zufällig ausgewählte Rehabilitanden etwa acht bis zwölf Wochen nach Abschluss ihrer Rehabilitation versendet. Die
Therapiestandard Depression
letzte Erhebung erfolgte von August 2009 bis Januar 2011. Es befanden sich 119 Kliniken in der Vergleichsgruppe. Die
Zufriedenheit mit der Behandlung lag mit 70,3 Qualitätspunkten über dem Durchschnitt
Die Auswertung der speziellen Angebote für depressive Patienten erfolgt aus den KTL-Ziffern der Arztberichte. Es lagen
Daten aus 146 Einrichtungen vor. Auch hier erreichte die Klinik mit 78 Qualitätspunkten einen überdurchschnittlichen
Visitationen des federführenden Belegers der Deutschen Rentenversicherung Bund:
Letztmalig überzeugten sich die Vertreter der Deutschen Rentenversicherung Bund im Mai 2008 vor Ort von der Qualität
unserer Arbeit. Die Visitationen finden in der Regel mit zweijährigem Abstand statt.
Gemeinsame Veröffentlichungen und Veranstaltungen
Veranstaltungen in der Psychosomatischen Klinik 2013
Konzert Frickenhäuser Musikanten
Collegekonzert (Heustreu)
Der besondere Gast: Prof. Dr. Neubauer, Gesundheitsökonom „Die Rolle der privaten Krankenhausträger gestern - heute
- morgen“
26.04.2013 bis 27.04.2013
Seelsorgetagung „Erzählte Familiengeschichten in Psychotherapie und Seelsorge“
Akademisches Orchester Uni Würzburg
Publikationen, Vorträge und Workshops 2013
Schattenburg, L., Gerzymisch, K., Vorndran, A., Knickenberg, R., Beutel, M. & Zwerenz. R. (2013). Internetbasierte
Nachsorge für beruflich belastete Patienten der stationären psychosomatischen Rehabilitation: Motivierung und
Ergebnisse zur Teilnahmebereitschaft an einem Online-Nachsorgeprogramm. E-Abstractbuch des Deutschen Kongresses
für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie. Heidelberg, S. 123f.
Schattenburg, L. (2013). Workshop: Stressbewältigung im Alltag: „Für Eile habe ich keine Zeit!“. Schriftenreihe 17 der
Psychosomatischen Klinik Bad Neustadt, 155-164.
Schattenburg, L. (2013). Treatment of Work Related Conflicts with Group Psychotherapy: An Integrative Approach.
Poster. CD-Abstract of the 10th International Conference on Occupational Stress and Health. Los Angeles, May.
Schattenburg, L. (2013). Rezension zu B.Boothe & A.Riecher-Rössler (Hrsg). (2013). Frauen in Psychotherapie.
Neuropsychiatr 27 (3), 169.
AKADEMISCHE AKTIVITÄTEN DR. SCHATTENBURG
Lehrauftrag in Wien für den Österreichischen Bundesverband für Psychotherapie (ÖBVP) über Burnout und Bewältigung
Weitere Publikationen sind in den veröffentlichten Schriftenreihen auf der Homepage der Klinik unter
http://www.rhoen-klinikum-ag.com/rka/cms/psk_2/deu/49850.html zu finden.
Regelmäßiger Austausch mit der Klinikseelsorge auf Leitungsebene
Einrichtungsübergreifende Kommunikationsstrukturen
Die Zusammenarbeit mit der Saaletalklinik, Rehabilitationsklinik für Alkohol- und Medikamentenabhängige in Bad
Neustadt, wurde intensiviert: In Konsilen und in patientenbezogener Fallarbeit (Balint-Gruppen) werden regelmäßig
sowohl psychosomatische Themen der Sucht-Patienten als auch substanzbezogene Probleme der PsychosomatikPatienten bearbeitet. Jeder Patient mit Abhängigkeit oder Substanzmissbrauch wird konsiliarisch in der Saaletalklinik
vorgestellt. Einige der Konsile hatten eine direkte Verlegung in die Saaletalklinik oder eine spätere ambulante oder
stationäre Entwöhnungsbehandlung zur Folge.
Im Rahmen des Angebotes „Schule am Krankenhaus“ werden die Patienten von einer Lehrerin der „Staatlichen Schule
für Kranke in der Region Main/Rhön“ betreut. In diesem Zusammenhang finden regelmäßig im Rahmen von Konferenzen
Feedbackgespräche zwischen dem Ärztlichen Dienst und den Lehrern statt.
Die enge Zusammenarbeit der Psychosomatischen Klinik mit der Klinikseelsorge findet in der Arbeitsgemeinschaft
Seelsorge und Psychotherapie (ArgeSP) ihren Niederschlag. In dieser Arbeitsgemeinschaft wird die Zusammenarbeit
zwischen Klinik und ökumenischer Seelsorge koordiniert und reflektiert. Weiter finden regelmäßige Fortbildungen für
Seelsorger, Ärzte und Therapeuten an der Klinik statt. Ausgewählte Veranstaltungen sind für Notfall- oder
Gemeindeseelsorger, niedergelassene Ärzte und Therapeuten offen.
Die Einführung des Pauschalierenden Entgeltsystems in der Psychiatrie und Psychosomatik (PEPP) nimmt einen
wesentlichen Raum in der Fortentwicklung der Klinik ein. Die Klinik ist nach intensiver Vorbereitung seit dem 01.10.2013
Optionshaus im neuen Entgeltsystem.
Die Vorbereitung der digitalen Archivierung der Patientenakten nahm einen breiten Raum im Berichtsjahr ein und soll im
Folgejahr in den Echtbetrieb gehen.
Projekte im Berichtsjahr
Jährlich erfolgt eine Bewertung des gesamten Qualitätsmanagementsystems. Dabei nutzen wir klinikspezifische
Kenndaten, die in einer Balanced Scorecard erhoben und systematisch ausgewertet werden. Die Ergebnisse dieser
Auswertungen werden im jährlichen Managementbericht zusammengefasst und führen zur Zielplanung des QM-System
für das kommende Jahr, die in einer zentralen Maßnahmenliste erfasst und dort regelmäßig auf Erreichung überprüft
werden. Die kontinuierliche Verfolgung der Maßnahmen und Zielerreichung erfolgt protokolliert in der wöchentlich
stattfindenden QM-Steuerungsgruppe.
Die Vergleiche werden seitens des Instituts für Qualitätsentwicklung in der Psychotherapie und Psychosomatik (IQP)
München einmal jährlich in der Klinik vorgestellt und in den Abteilungen diskutiert.
Die interne Dokumentation der Klinik erfasst leistungs- und qualitätsrelevante Daten nach der „Bayerischen
Basisdokumentation Psychosomatik“. Sie erlaubt die subjektiv erlebten Veränderungen im Gesundheitszustand unserer
Patienten im Vergleich zu Beginn und Ende der Behandlung miteinander zu vergleichen. Der Vergleich mit der ebenfalls
prä-post stattfindenden Therapeuteneinschätzung validiert diese Ergebnisse.
Auf der Grundlage von nationalen Empfehlungen (z.B. Robert-Koch-Institut, Berlin) erfolgt zur Verhütung einer
Weiterverbreitung von hochresistenten Erregern (z.B. MRSA) bei Aufnahme von Patienten mit einem Risiko für eine
Besiedelung oder Infektion mit diesen Erregern eine Eingangsuntersuchung. Sollten diese Patienten einen auffälligen
Erregernachweis haben, erfolgt eine den Richtlinien entsprechende Isolierung und Behandlung dieser Patienten.
Weiterhin erfolgt nach den Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes eine systematische Erfassung aller meldepflichtigen
Infektionskrankheiten, so dass frühzeitig eine von außen eingebrachte Häufung von bestimmten Infektionen (z.B.
Durchfallerkrankung) vorbeugend zum Schutz von Mitpatienten und Personal reagiert werden kann.
Neben regelmäßigen, protokollierten Hygienbegehungen wurde im Berichtsjahr der Gesamthygieneplan durch die
Hygienekommission komplett überarbeitet und im Qualitätsmanagementhandbuch verlinkt.
Eine Begehung der Klinik durch das Gesundheitsamt fand ohne Beanstandungen statt.
SEKTORÜBERGREIFENDE VERSORGUNG, KOOPERATIONEN, PARTNERSCHAFTEN
Bereich Krankenhaus:
Wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Prof. Beutel (Universität Mainz) - Anorexiestudie
Wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Prof. Fichter (Roseneck) - Strukturierte Anorexienachsorge
Analytisches Institut Würzburg - Theoriefortbildung zum Facharzt für Psychosomatische Medizin und
Psychotherapie und zum Psychologischen Psychotherapeuten
Psychosomatische Klinik der Universität Heidelberg - Behandlung von Essstörungen
Wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Prof. Jacobi (Universität Dresden) - Bulimienachsorgekonzept
Überprüfung der Effizienz der medizinisch-beruflichen Rehabilitation im Rahmen der BAR/Phase II,
Projektleiter Prof. Rollnik (Hessisch Oldendorf)
Wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Prof. Beutel (Universität Mainz) - 4 Promotionen
Bereich Rehabilitation:
Redaktion und Textverarbeitung
Burkhard Bingel, Andreas Klingner, Dr. med. Rudolf J. Knickenberg, Dr. med. Dagmar Stelz, Stefanie Straub
Psychosomatische Klinik Bad Neustadt der RHÖN-KLINIKUM AG, Bad Neustadt an der Saale
Tel.: 09771/908-8774 (über Sekretariat)
Fax: 09771/99-1464
Jochen Bocklet
Tel.: (09771) 66-2106
Fax.: (09771) 65-98 12 21
Ärztlicher Direktor und Ärztliche Leitung Abteilung Rehabilitation und Krankenhaus 4.3
Tel.: 09771/67-3203
Fax: 09771/65-9303
Ärztliche Leitung Abteilung Krankenhaus 4.1
Tel.: 09771/67-3101
Fax: 09771/65-9301
Tel.: 09771/67-3301
Fax.: 09771/65-9307
Tel.: 09771/67-5507
E-Mail: [email protected] psychosomatische-klinik-bad-neustadt.de
Psychosomatische Klinik Bad Neustadt:
www.psychosomastische-klinik-bad-neustadt.de
RHÖN-KLINIKUM AG:
4.1 Theorie: Allgemeine Psychosomatik 80 AE
therapieangebote behandlungsschwerpunkte
Es gibt tatsächlich eine neue Lust auf Sinn und Werte
Flyer Angehörigengruppe Depression und bipolare Störungen PDF
Informationen der Klinikleitung Die Klinik für Psychotherapeutische
Flyer Universitäts-Psychose-Ambulanz
Die Klinik und Poliklinik für Psychotherapie und Psychosomatik am
Psychosomat. Ambulanz + Spezialstprechstunden.indd
Wie sage ich, dass der Patient „nix“ hat?
Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische
* Early Career Award* Adolf-Ernst-Meyer-Preis 2016 für

References: § 108
 § 111
 § 121
 § 136
 § 121
 § 111
 § 137
 § 112
 § 137
 § 137
 § 137
 § 137