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Timestamp: 2020-01-23 21:27:49+00:00

Document:
Blasphemie: Das Verbot der Gotteslästerung muss weg - watson
Blasphemie: Das Verbot der Gotteslästerung muss weg
15.04.19, 09:36
«Wer öffentlich und in gemeiner Weise die Überzeugung anderer in Glaubenssachen, insbesondere den Glauben an Gott, beschimpft oder verspottet oder Gegenstände religiöser Verehrung verunehrt, (…) wird mit Geldstrafe bestraft.»
Nein, findet Nationalrat GLP-Beat Flach. In einer Motion verlangt der Aargauer vom Parlament die Streichung des Gesetzesartikels. Das Blasphemieverbot sei in einem säkularen und liberalen Staat nicht mehr zeitgemäss.
Beat Flach im Sommer 2018 in Bern. Bild: KEYSTONE
Bergsteiger-Legende Reinhold Messner ist gegen die Entfernung von Gipfelkreuzen:
Video: YouTube/quer
Gemäss der bundesgerichtlichen Rechtssprechung sei nicht jede Kritik strafbar, die allenfalls als beleidigend, provokativ oder spöttisch aufgefasst werden könne. Strafbar sei nur jene Kritik, die auf Hohn und Schmähung ausgerichtet sei und durch Form oder Inhalt das elementare Gebot der Toleranz verletze. Artikel 261 biete ein Mittel, um das friedliche Zusammenleben der Religionen zu gewährleisten.
Wie sich das Parlament entscheiden wird, ist noch offen. Heimatschützer wie EVP, CVP und SVP werden die Motion wohl mehrheitlich ablehnen, die FDP dürfte gespalten sein, die Linken und Grünen grossmehrheitlich dafür. Es ist schwierig, eine Prognose zu stellen.
Stehen Gipfelkreuze unter dem Schutz des Artikels 261? Bild: KEYSTONE
Wie man das 3. Auge öffnet, den Astralkörper lädt und die DNA erweitert (angeblich🤷‍♀���)
Ale Ice 13.04.2019 09:11
Highlight Mal ehrlich: Ich habe nicht gewusst, dass es in der Schweiz ausserhalb der Kirchengemeinschaften ein Blasphemieverbot gibt.
Für diejenigen, denen respektvoller Umgang und Unantastbarkeit von Würde gegenüber Mensch und Tier Mühe bereitet, gibt es bereits einige Regelungen.
Dass aber Gott (alle Götter?) eines besonderen Schutzes von Seiten des Staates bedarf, ist sicher nicht nachvollziehbar.
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Bambusbjörn aka Planet Escoria 13.04.2019 08:39
Highlight Wenn man bedenkt, dass es bei den drei genannten Parteien, eine gewisse Anzahl an Anhängern gegen die Antirassismusstrafnorm sind, sich aber für das Blasphemieverbot einsetzen, entbehrt das nicht einer gewissen Ironie.
Ich könnte jetzt noch ein Dutzend lustiger Beispiele bringen, was unter das Blasphemieverbot fallen könnte, aber dafür bin ich am Samstagmorgen noch zu faul.
Aber folgendes Zitat von Homer Simpson, da würde es mich doch interessieren, da es doch eine Wahrheit enthält.
"Gott hat den Teufel erschaffen?! Endlich macht er auch mal was cooles."
Gilt das jetzt schon als blasphemisch?
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Alphonse Graf Zwickmühle 13.04.2019 08:38
Highlight Es ist und bleibt insgesamt ein Kreuz mit der Religion ob nun auf einem Gipfel oder in den oftmals verschlungenen Niederungen.
Pasionaria 17.04.2019 01:49
"Blasphemie – der Unterschied zwischen der von Menschen lancierten Gotter- und der Gottabschaffung."
…….. ist Blasphemie nicht auch > der vom Aberglauben verhaengte Schiedsspruch ueber den gesunden Menschenverstand?
Und sowas will die CH-Eidgenossenschaft im Jahre 2019 schuetzen, mama mia!
santacroce 16.04.2019 17:17
Highlight Ich bete für Hugo Stamm. Dass ihn der Herr erleuchte, wenn die Fragen kommen.
Pasionaria 17.04.2019 01:56
Highlight Welche Fragen von wem?
Ich stelle mir vor, dass er sich ueber Fragen, die ihm vor der Himmels- oder Hoellenpforte gestellt werden, kaum jetzt schon den Kopf zerbrechen wird.
santacroce 16.04.2019 13:23
Highlight Den Artikel zu entfernen wäre Verrat an uns selbst.
Pelegrino 16.04.2019 19:47
Highlight Quo Vadis??
Hypatia 15.04.2019 23:32
Highlight Da brennt nun ein Kreuz von ganz anderem Format in der Hauptstadt Frankreichs, während wir uns fragen, ob man Gipfelkreuze zerstören und Gesetze abschaffen darf und soll, die doch für "nichts" dienen, sondern "nur" an die Zerstörungskraft einer Religion erinnern. Das entbehrt doch nicht einer gewissen Ironie. Der Gott, der ein Zeichen setzt, all jenen, die sich an seinen Kindern vergriffen haben, indem er das Zeichen seiner Herrlichkeit zerstört.
Oder glaubt da irgend jemand an Zufall? Nun ja, wer glaubt, wird selig, sagt man. Das unverfügbar Verfügende hat viele Namen.
Alienus 16.04.2019 07:57
Highlight Hm, Hypatia, was wollen Sie denn in concreto uns damit sagen?
Es brannten Wälder, Schulen, Kirchen, Spielhallen und sogar Bordelle.
Die Brandlast ist es egal, was es als Basis für ihre Verbrennung hat.
Michael Bamberger 16.04.2019 10:52
Highlight Hypatia: "Da brennt nun ein Kreuz von ganz anderem Format...Oder glaubt da irgend jemand an Zufall?"
Wow! Da stimmt nun einer in den Kanon gewisser Ultrafundis ein, wie sie sich z.B. auf kath.net tummeln. Hier ein paar derer Stilblüten:
"Soll dies ein Menetekel sein?"
"Und vielleicht ein Zeichen!"
"Zufall? Glaub ich nicht!"
"Notre Dame der triumphierende Satan höchst persönlich."
"Was will Gott uns damit sagen?"
"Das sind die Zeichen dieser Zeit."
" Wenn das keine Zeichen sind.."
http://www.kath.net/news/67645
Hypatia 16.04.2019 11:15
Konkret war das wohl eine Art Schockreaktion. Da ist etwas für immer zugrundegegangen.
Und am Rande und ganz zuletzt ist mir eine Definition dessen gelungen, was manche Gott zu nennen pflegen: Worüber wir Menschen nicht verfügen, das aber über uns Menschen verfügt.
Alienus 16.04.2019 12:15
Highlight Hm, folgend aufgeführte Möglichkeiten in einer unvollständigen Aufzählung haben sicher, absolut sicher nichts mit Gott zu tun, allenfalls mit möglichen menschlichen Fahrlässigkeit am Arbeitsplatz:
Nietesse
Funkenflug bei Schneidtrennen
Funkenflug beim Schleifen
Überhitztes E-Werkzeug
Kurzschluss beim E-Werkzeug
Und gerne missachtet: überhitzte E-Kabel-Trommel unter Stromlast
Und bitte den organischen Staub, Vogelfedern, Spinnennetze (mit Staub und Flugpartikeln) sowie Vogelnester nicht vergessen.
Hypatia 16.04.2019 13:47
Highlight Der Michael hat wieder etwas gefunden, um es in eine seiner Schubladen zu stecken. Und wenn ich mir das so überlege, hat er einen Kasten mit genau nur zwei dieser Schubladen, in die eine steckt er das, was ihm passt, und in die andere steckt er das, was ihm nicht passt.
Kleiner Hinweis an den Schubladi Schublada: Ein gläubiger Katholik redet nicht von "dem" Gott sondern von Gott.
Ausserdem empfehle ich jedem dyslektischen Schubladi: Texte zu Ende lesen!
Hypatia 16.04.2019 14:28
Wir Menschen verfügen ja durchaus über das Feuer, wir können es anzünden und wieder löschen usw., aber wenn es gross genug ist, verfügt es über uns. Siehe die diversen Waldbrände. Ausserdem kann ja beim Brand in Paris auch Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden.
Ich behaupte auch nicht, dass sich da Gott als Brandstifter betätigt hat. Das war übrigens eine - Hallo!? - ironische Bemerkung.
Was ich sehr wohl behaupte, gefunden zu haben, ist das, was Leute meinen, wenn sie von Gott sprechen.
Michael Bamberger 16.04.2019 18:21
Highlight Lieber Hypatia,
wenn man partout nicht mehr weiter weiss, ist das argumentum ad hominem ein probates Mittel, um gemächlich und gemütlich in der angeblich geozentrischen Welt zu verweilen, Galileo könnte darüber manch ein Lied singen.
Ceux qui chantent sont bien heureux jusqu'à la fin des jours...
Alienus 16.04.2019 18:31
Habe Gott nicht als Brandstifter wahrgenommen, eher wie immer als einen gleichgültigen Zuschauer.
Tatsächlich mache ich mir ernsthafte Sorgen, warum mir es nicht gelingt zu finden, was Sie glauben gefunden zu haben.
Die Leute, welche über Gott anscheinend sprechen erscheinen mir beim Näherkommen doch eher als Schreinriesen bzw. als Realzwerge.
Denn es bleibt die ungelöste Frage, warum gerade Sie gefunden haben, was die Leute meinen, wenn sie von Gott sprechen.
Mir Freude wartet man auf die höchstinteressante Antwort.
Wie gesagt: Nix ist unmöglich!
Pasionaria 16.04.2019 19:49
Highlight Einmal mehr, unser Hypatia:
Sein Geist ein Feuer, dessen Rauch seine Gedanken sind!
Pelegrino 16.04.2019 20:08
Highlight Michael Bamberger, das kann nur einem Fan der Apokalypse der Offenbarung d. Joh. sein, der solchen Unsinn von sich gibt, stimmt doch Michael Bamberger, …
denn aus was das Herz voll ist, aus dem fliest Heuchelei, Schwachsinn, u. Unsinn.
Hypatia 16.04.2019 23:12
Tja, warum gerade nicht ich, könnte ich zurückfragen. Aber eigentlich ist es ein sehr einfacher, naheliegender Gedanke.
Schau aus dem Fenster. Es regnet. Verfügen wir Menschen darüber, ob es regnet?
Vorsichtig ausgedrückt, noch nicht. Verfügt der Regen über uns? - Ohne Regen leben wir in einer Sandwüste, regnet es ununterbrochen, leben wir in einer Wasserwüste. In diesem Sinne verfügt der Regen über uns. Der Regen ist also etwas unverfügbar Verfügendes. Manche sagen, dahinter steckt ein Regengott. Und manche glauben an den unverfügbar verfügenden BigMac. Alles klar? Gute Nacht.
Alienus 17.04.2019 00:23
Hm, auch eine Möglichkeit der Einsicht.
Dagegen möchte ich eine freie Aussicht haben.
Aus dem Ego, in das Wir, Du und Andere schauen. Davon ist auch ES, das sog. einzige Wesen betroffen. Hier beginnt ein kleines Problem: dieses ES verweigert sich.
Versucht man ES zu begreifen, erscheint ES nicht. Man fühlt, erfasst, sieht, hört und schmeckt ES nicht. Drum ist der rationale Schluss zu ziehen oder zumindest zu konstruieren: ES ist nicht erfassbar! ES ist sicher nicht vorhanden, außer in den unendlich verschlungenen Windungen des menschlichen Hirns. ES will nicht!? Die Frage.
Alienus 17.04.2019 00:26
In den Windungen des Hirn versucht man, die Leere zu füllen. Mit äußerst abstrusen Lehren, furchtbaren Phrasen und viel lustigen Mummenschanz.
Untersucht man die Sprache, die göttliche Sphäre und Handlungen beschreiben, so kommt man in den Urquellen an den damals (?) beschriebenen Zustand einer Wirrnis, Taumels, einer Verwirrtheit, Verzückung, eines Rausches und des Realitätsverlustes.
Interessant, das sog. Heilige in ihrer Gotterfahrenheit religiöse Verzückungen hatten / haben, die in die Nähe der zuvor beschriebenen verwirrenden Vorgänge kommen oder sogar tatsächlich diese sind.
Alienus 17.04.2019 00:31
Von Sexualität möchte man da lieber nicht sprechen.
Wie würde Siggi, der freudliche Herr aus Wien sagen: dies Leut ham ein Problem.
Drum sollten wir an keinen göttlichen Bic Mc glauben.
Die Benennung Gott entstammt in unserer Sprachenentwicklung der Tätigkeit einer Durchführung des Übergiesens. Also der Opferung mit übergossenem Fluid.
Es könnte somit ES mit Wasser übergossen worden sein. Na ja. Oder, wohl eher wahrscheinlich, mit Blut.
Und hier könnte die „Religion“ beginnen haben.
Die wichtige Frage: ist es der Anfang allen Übels????????
Gutes Aufwachen.
Aliminator 15.04.2019 17:51
Don Carlos 15.04.2019 07:00
Highlight Ein Blasphemieverbot ist ein Witz.
Eigentlich dürfte es dafür weder Gesetz noch Strafe geben da sich göttliches eh nur in der Phantasie von Menschen abspielt die mit der Realität des Lebens nicht zurande kommen oder Gott Götter dafür benutzen Unrecht im Namen Gottes als gottgewollt zu verkaufen.
Religion, Phanatismus und die Gläubigkeit hat mehr Opfer gekostet als alle Kriege dieser Erde!
hoffmann_15@hotmail.com 16.04.2019 11:23
Highlight Abgesehen vom letzten Satz (sehr viele Kriege waren auch religiös motiviert), stimme ich Ihnen voll und ganz zu.
AdvocatusDiaboli 15.04.2019 06:29
Highlight Aber trotz allem wird hier am Schluss des Artikels mit "Wutbürger" noch ein intoleranter, diskriminierender Begriff eingeschlichen.
Pasionaria 16.04.2019 00:19
Highlight Was ist ein Wutbuerger?
Einer, der buht, kreischt, schreit, hasst…....
Er ist konservativ, nicht arm und nicht mehr jung. politisch empoert und nicht mehr staatstragend.
Das ist weder eine Diskriminierung, noch hat etwas mit Intoleranz zu tun - es ist die Beschreibung eines sauren Buergers!
Alienus 16.04.2019 08:07
Highlight Absurdus Diaboli
Betrachten man sinninhaltlich den „Wutbürger“ genauer, so kann man beispielsweise und tatsächlich diese Spezies bereits in den 20er-Jahren im letzten Jahrhundert in Deutschland entdecken.
Wie dieses konkrete Beispiel geendet ist werden Sie wohl wissen.
Masche 14.04.2019 22:55
Highlight Jesus Christus wurde wegen Blasphemie gekreuzigt. Das sagt eigentlich schon alles.
Lucas29 14.04.2019 22:51
Highlight Ich kann sowieso niemanden ernst nehmen, der heutzutage noch streng gläubig ist und sich dermassen einschränken lässt.
Pelegrino 16.04.2019 11:50
Highlight Galater5
Wenn ihr einander beisst und fresst, so seht zu;
Dass ihr nicht einer vom andern aufgefressen werdet.
Stänkerer 14.04.2019 21:25
Highlight Wenn ich ein islamisches Symbol zertöre werde ich auch veruteilt...
Das Gesetz ist religionsneutral (Gott = Jehowa, Allah etc.) und ist so zu belassen.
Masche 14.04.2019 22:58
Highlight Wieso braucht es dann noch die Präzisierung "insbesondere den Glauben an Gott" im Gesetz? Es müsste dann korrekterweise "insbesondere den Glauben an einen Gott" heissen.
Pelegrino 16.04.2019 11:24
Highlight Wenn jemand behauptet,"er sei Gottes,"welchen' s Gottes,etwa sich selbst!?
Mohammed-aner Christen Juden, die alle sind Monotheisten.
Meinungsfreiheit auf Kosten anderer, welchen Glaubens mehr gültigeren zu sagen hat, u. durchzusetzen vermag, da muss schon beachtet werden, dass nicht die Anzahl Gläubiger bestimmend ist, sondern die Gesinnung.
Sonst darf nur der Mächtigste unterandern der Weltreligionen einer Scharia, Evangelien, Tanach
Dann hat nur einer das Sagen, u. die andern haben sich zu ducken.
Pelegrino 16.04.2019 12:41
Highlight Selektion unter Streitern, wer ist des Richtigen!
Ich meine aber dies, dass unter euch der eine sagt; Ich gehöre Paulus, der andere; ich Appolos, der Dritte; Ich zu Kephas, der vierte, und ich zu wem??
Share 14.04.2019 19:26
Highlight Das gibt theologisch einfach nichts her. Quasi eine Sandburg. Ich empfehle Elefantenhaut. Soziologisch betrachtet lohnt sich diese Frage, weil es neu und immer wieder im Kontext zu differenzieren fordert.
Glücksbringer 14.04.2019 16:43
Highlight Sie errichten "heilige" Symbole und hetzen euch gegen Verehrer anderer Symbole.
Doch wo ein Kreuz ist, sind auch Haken, wo ein Mond, da werden Leben gesichelt, wo ein Stern oder sonst ein "heiliges" Symbol, da wird immer gegen den Menschen und die Natur gefrevelt.
Aus: “Ewigkeit Universum Mensch”
Pelegrino 16.04.2019 10:58
Highlight Und so??
Glücksbringer 16.04.2019 13:03
Nonbeliever 14.04.2019 15:14
Highlight Klar, der Abschnitt von Artikel 261 "Störung der Glaubens- und Kultusfreiheit..." ist ersatzlos zu streichen, weil das Gesetz auch mit einem verkürzten Art. 261 und dem übrigen StGB Einzelpersonen, Gruppen und Ethnien genug schützt. Schon deswegen, weil der Artikel kaum mehr in der Praxis angewendet wird. Wenn nun jemand zB.ein "alt-ehrwürdiges" Gipfelkreuz demoliert genügt auch eine Anklage wegen Sachbeschädigung, wenn es denn schon sein muss. (von mir aus können die Kreuze aber auch generell weg - selbstverständlich auf offiziellem Weg via Gemeindebeschluss etc. )
Maracuja 14.04.2019 17:08
Highlight Gläubige werde durch Abschaffung dieses Artikels nicht schlechter gestellt als Glaubensfreie, sondern (korrekterweise) gleichgestellt. Störung von Versammlungen, Sachbeschädigung, Hetze, Verleumdung ist aufgrund anderer Paragrafen nach wie vor strafbar. Es fällt nur das Privileg weg, dass religiöse Überzeugungen speziell vor Spott geschützt werden sollen. Damit kann ich als Gläubige problemlos leben, gibt für mich größere Probleme (Hunger, Umweltverschmutzung) als wenn sich jemand über meinen Glauben lustig macht.
Pelegrino 16.04.2019 10:44
Highlight Die Symbole die seit Jahr-hunderten Gang und Gebe sind.
leu84 14.04.2019 14:42
mimiduu 14.04.2019 14:22
Highlight Gotteslästerung aufheben aber wenn man etwas gegen Homos oder Schwarze sagt, dann wird man bestraft. Gott ist demzufolge weniger Wert als die Menschen... okay, alles klar...
Nonbeliever 14.04.2019 15:56
Highlight @ mimiduu: Das "Problem" ist eben, dass es sich bei den Homos oder Schwarzen um real existierende Personen handelt, wohingegen Gott eben - solange nicht bewiesen - eine fiktive Gestalt ist. Können imaginäre Wesen gelästert werden? Eben! Genausogut könnte man Feen und Einhörner gesetzlich unter Schutz stellen. Absurd, oder?
Pizza_scharf 14.04.2019 16:02
Highlight Nicht ganz. Vor dem Gesetz sind alle gleich. Wie Homosexuelle und Schwarze hat auch Gott das recht rechtliche Schritte z.B. wegen Verleumdung einzuleiten, sofern ihn das stört. Als allmächtige Person sollte dies für ihn kein Problem sein.
mimiduu 14.04.2019 18:30
Highlight Wenn Gott eine Legende ist, dann ist die Bibel ein Märchen und eigentlich sind alle biblischen Beweisstücke aus den letzten 2000 Jahren nur Fake-News, wie man es heute nennen würde. Alle feiern Weihnachten, Ostern etc. wozu all die Feiertage, wenn eh alles Fake ist? Aja, schaffen wir dann doch alle Feiertage ab, die sind nämlich mit Gott verbunden und da ist er wieder nützlich.... sorry, für mich ist dies eine ignorante Aussage...!
Nonbeliever 14.04.2019 23:40
Highlight @ mimiduu. Es gibt keine biblischen Beweisstücke. Die Bibel ist ein Gemisch von Legenden, Hear-Says, Metaphern etc. wild durchmischt mit der Kolportierung von tatsächlichen Ereignissen. Was einigermassen gesichert gelten kann, sind z.B. Schriftstücke von römischen Geschichtsschreibern und was Archäologen heute vorfinden. / Die Feiertage erfüllen heute den Zweck, dass sie allg. arbeitsfrei sind, so dass sich Familie und Verwandschaft treffen kann. Ob in einem religiösen Rahmen oder nicht ist Privatsache.
hoffmann_15@hotmail.com 16.04.2019 11:50
Highlight "Wenn Gott eine Legende ist, dann ist die Bibel ein Märchen..." Gratulation, 100 Punkte an mimimi-duu.
Viele Feiertage waren ausserdem heidnische Bräuche, die gestohlen und umfunktioniert wurden. Mir wäre es übrigens auch egal, wenn ich an religiösen Feiertagen nicht frei bekäme. Die meiste Zeite habe ich eh keine Ahnung, wann was stattfindet (Ostern, Auffahrt, Himmelfahrt, Bimmelfahrt; kann mir alles gestohlen bleiben).
Freddie Quecksilber 14.04.2019 13:41
Highlight Ohne dieses Gestz wäre es eknfach Schbeschädigung gewesen
Oxymora 14.04.2019 12:48
Highlight Artikel 261 schützt angeblich religiöse Versammlungen, Kultusgegenstände, Gefühle,..
Ein vorgeschobenes Verkaufsargument.
Für Religionen ist das überleben einfacher, wenn sie sich in einem lückenlosen Netz von Indoktrination suhlen kann. Blasphemie reisst Löcher in dieses Netz der Lügen, was besonders die Indoktrination von Kindern erschwert.
Dass Politiker im 21. Jahrhundert Strafandrohung gegen Blasphemie noch für probat halten, lässt vermuten, dass einige selber Opfer religiöser Konditionierung und religiöser Gehirnwäsche wurden. Mir tun sie echt leid, aber wählen würde ich sie nicht.
Billy the Kid 14.04.2019 11:51
Highlight Passend zu 500 Jahren Reformation in Zürich erinnert dieser alte Zopf eben auch daran, dass sich die Christen jahrhundertelang gegenseitig abgeschlachtet haben.
Zur Zeit lese ich mal wieder den "Simplicissimus" von Grimmelshausen, der vom 30 jährigen Krieg handelt.
Am Ende dieses Krieges wusste niemand mehr so recht um was eigentlich gekämpft wurde - ausser vielleicht irgendwelche reich gewordenen Räuberbarone.
In den USA scheint dieser Trick immer noch hervorragend für die Waffen- und Erdölindustrie zu funktionieren. Keep it doped with religion and sex and tv...
Ueli der Knecht 14.04.2019 14:11
Highlight Der westfälische Frieden wäre auch eine Blaupause für die Beilegung der heutigen globalen Konflikte. Der westfälische Frieden war eine Abkehr vom Recht des Stärkeren; eine Abkehr von Machtpolitik. Es wurde damit nicht nur der 30-jährige Krieg beigelegt, sondern auch der 80-jährige Unabhängigkeitskrieg der Niederlande.
Heute könnte der westfälische Frieden ein Vorbild sein, um den bereits über 100-jährigen Krieg (Erster und Zweiter Weltkrieg, kalter Krieg, Krieg gegen Terrorismus usw.) endlich zu beenden. Ich hoffe nur, dass wir nicht wie damals alles erst in Schutt und Asche legen müssen.
Billy the Kid 14.04.2019 14:57
Highlight @Philemon Seclone
Simplicissimus zu Jupiter:
"Die Ursach, dass ich aus dem Himmel kommen, ist, dass ich dich selbst darin manglete, nahm derowegen des Dädali Flügel und flog auf Erden dich zu suchen; wo ich aber nach dir fragte, fand ich, dass man dir aller Orten und Enden ein schlechtes Lob verliehe, dann Zoilus und Mocus haben dich und alle andere Götter in der ganzen weiten Welt vor so verrucht, leichtfertig und stinkend ausgeschrien, dass ihr bei den Menschen allen Kredit verloren; du selbst, sagen sie, seiest ein filzlausiger, ehebrecherischer Hurenhengst;
Billy the Kid 14.04.2019 15:02
Highlight @Philemon Siclone
"Vulcanus sei ein gedultiger Hahnrei und habe den Ehebruch Martis ohne sonderbare namhafte Rach müssen hingehen lassen; was der hinkende Gauch dann vor Waffen werde schmieden können? Venus sei selbsten die verhasste Vettel von der Welt, wegen ihrer Unkeuschheit; was sie denn vor Gnad und Gunst einem andern werde mitteilen können? Mars sei ein Mörder und Rauber; Apollo ein unverschämter Hurenjäger; Mercurius ein unnützer Plauderer, Dieb und Kuppler, Priapus ein Unflat, Hercules ein hirnschelliger Wüterich,
Billy the Kid 14.04.2019 15:06
"und in Summa die ganze Schar der Götter sei so verrucht, dass man sie sonst nirgendshin als in des Augei Stall logieren sollte, welcher ohnedas durch die ganze Welt stinkt."
Billy the Kid 14.04.2019 15:51
Man muss sich vorstellen, dass dieser Schelmenroman vor fast 500 Jahren verfasst wurde.
Das ist für mich die wahre Geburtsstunde der deutschen Sprache. Die Sprache ist so nah am Leben, dass man es riechen kann. Der Witz, die Derbheit, der Stil, die Bildung - und alles immer mit Herzblut geschrieben, dass einem der Atem noch heute stockt.
Falls es eine Zeitmaschine gäbe - wäre Grimmelshausen mehr als einen Abstecher wert. Der Typ war ein Phänomen, dass die Jahrtausende überdauern wird - falls der Menschheit freilich noch so viel Zeit gegönnt sei.
Billy the Kid 14.04.2019 16:03
Die Spanier haben ihren Don Quixote, die Engländer ihren Hamlet und die deutschsprachigen Länder den Simplicissimus.
Bei allen Differenzen fällt auf, dass die wahre Geburt einer Sprache immer dieses tragikomische Element besitzt. Diese Gestalten sind keine Helden im klassischen Sinne, sondern gebrochene Antihelden, die aber gerade deswegen eine ganz neue Sicht auf die Welt ermöglichen.
Walter Hehl 14.04.2019 11:34
Highlight Wenn etwas blasphemisch ist und Gotteslästerung, dann sind es Bilder mit Gott als alten Mann mit weissem Bart. Ich sage dies, obwohl das mir (und Hugo Stamm) irgendwie schmeichelt. Diese platte Vermenschlichung ist doch eine Beleidigung für alle, besonders für die Gläubigen!
rodolofo 14.04.2019 14:12
Highlight Patriarchen stellen sich nun mal "Gott" als streng überwachenden, pingelig kontrollierenden und gnadenlos abstrafenden Ober-Patriarchen vor.
Matriarchinnen stellen sich "Gott" dagegen als fürsorglich sich kümmernde, durch schleichende Entmündigung bevormundende Ober-Matriarchin vor.
Da stellt sich mir die Frage, wie eine Kuh sich "Gott" vorstellt.
Vermutlich spürt sie, dass Gott eine ständig fressende, wiederkäuende, verdauende, rülpsende, furzende und scheissende, Milch gebende Super-Kuh ist...
Spooky 15.04.2019 03:48
Highlight "Da stellt sich mir die Frage, wie eine Kuh sich "Gott" vorstellt."
Vielleicht als Rodolofo 🙏🏻😂
Pelegrino 16.04.2019 10:32
Highlight Der Bauer kann kaum warten bevor die letzte Kuh gemolken ist, u. sich die Hörner wachsen sollen, dass es wirklich eine Kuh ist.
Bis zur Abstimmung der Kuh-Horn Initiative, sehen wir dann,wer mehr wert ist, die Kuh Initiative oder die Kuh.
Würden wir es wie in Indien Handhaben, dann gebe es keine Kuhhorn initiative, über ein göttliches Wesen.
rodolofo 17.04.2019 06:45
Du hast in Deinem Alltag nicht wirklich mit Kühen zu tun, oder?
Ich liebe meine hornlosen Kühe, und sie lieben mich (vor allem, wenn ich sie striegle und bürste, aber auch beim Füttern und Melken.)
Dass ich für sie den Stall ausmiste, ist für sie aber selbstverständlich.
Nun, mit diesen Kühen kann ich zärtlich knuddeln und ihnen dabei in ihre grossen, dunklen Augen schauen.
Kühen in die Augen zu schauen ist wunderbar!
Es ist, wie wenn Du in einen tiefen, dunklen See eintauchst und Du dabei in eine meditative Trance sinkst!
Zu behornten Kühe bleibe ich sicherheitshalber auf Distanz.
Spooky 17.04.2019 08:45
Du enthornst deine Tiere?
Das ist Chabis. Schäme dich!
Und ich dachte, du hättest deine Tiere gerne 😞
stadtzuercher 14.04.2019 10:49
Highlight Das Verbot der Gotteslästerung ist obsolet. Wir können es heute durch die wachsenden Gesetze ersetzen, die Sexismus verbieten. Fast nichts, was die neuen Hüter der Moral nicht als anstössig oder sexistisch einstufen.
Irgendwelche dämlichen moralischen Götter brauchen wir scheinbar immer.
https://www.spiked-online.com/2019/04/11/seeing-sexism-everywhere/
rodolofo 14.04.2019 09:02
Highlight Ist dieser Aufruf, das Verbot zur Gotteslästerung aufzuheben, nicht eine Gotteslästerung?
Denkt mal darüber nach, und zieht dann Eure notwendigen Schlüsse daraus!
Dem Pfarrer solltet ihr besser nicht beichten, was Ihr Euch überlegt habt. Aber Gott könnt Ihr das ohne Bedenken anvertrauen, im stillen Gebet.
rodolofo 14.04.2019 13:30
Highlight Eventuell verstehen einige BlitzerInnen, oder HerzerInnen nicht, was ich damit sage.
So wie es "Gott" egal ist, ob sie verstehen und was sie verstehen.
Das, was ist, ist immer das Beste, was es gibt, denn es ist das Einzige, was es gibt.
Und nun gehet in Frieden, Ihr frechen Unruhestifter!
Pelegrino 15.04.2019 00:58
Highlight rodolofo, angenommen es sollte eine Entrückung geben, mit welchem Shuttle würde es gehen!?
rodolofo 15.04.2019 08:05
Das verstehe jetzt ICH nicht...
Na ja, wir müssen auch gar nicht Alles verstehen!
Eigentlich reicht es doch schon, dass dieses
"Alles = Allah" einfach wie selbstverständlich da ist!
Und Jesus muss nicht mehr übers Wasser laufen und hat kein Lampenfieber mehr vor seinem grossen Auftritt, weil gar keine sensationslüsternen Gaffer mehr da sind, die einen Jesus übers Wasser laufen sehen wollen... ;)
Pelegrino 15.04.2019 12:49
Highlight Vielleicht verstehen rodolofo etwa so, wie von der wahren Realität die Auserwählten fliehen. um nicht sich selbst darin zu erkennen.
Alle diese Allahs unter einander JHV, so wie die entworfen sind, kommen mir vor wie ausgelegte Auslegungen, zugunsten für sich selbst.
rodolofo 16.04.2019 07:09
Highlight Natürlich zugunsten von sich selber!
Das ist ja natürlich.
Und die "Perversen" mit dem Stockholmsyndrom handeln zugunsten der mächtigsten Parteien, indem sie für das Amt des Staatspräsidenten kandidieren.
Dabei glauben sie in einer völlig verdrehten Logik, dass sie in ihrem Streben nach Macht zugunsten von sich selber handeln!
Aber, mal ganz im Ernst: Wer will sich das Amt des Staatspräsidenten aufhalsen?
Ich jedenfalls GANZ SICHER NICHT!
Ich will nicht mal Priester, Chef, oder Cheflein sein.
Pelegrino 16.04.2019 09:34
Highlight Ganz bescheiden,ein Chef vielleicht schon,nur kein Möchtegern.Wünsche darf man haben,ob die dann eintreffen,das ist eine andere Sache.Etwas zu bestreben ist gut,sonst macht man nichts.Man kann über sich selbst hinaus wachsen,wenn man sich nichts einbildet,u.die Sache nüchtern sieht.
Das sehen geistl.Beg.eben nicht,die fühlen sich auserwählt bevor erwiesen ist,das so sei.Mir hat jemand gefragt:Wer ist näher bei J.Ch.du oder ich,was würden sie antworten?
Mir ist lieber auf Augenhöhe zu begegnen, u.nicht von unten,noch von oben.Vielleicht ist dieser Jes.in Spanien,denn da sind viele CHr.
rodolofo 16.04.2019 13:42
Genau gesagt bin ich ein Temporär-Cheflein.
Wenn ich meine (klitzekleine) Macht mit Verantwortung kopple, dann geht sie -moralisch gesehen- in Ordnung.
Aber wenn jemand seine Macht für sadistische Quälereien missbraucht, dann treibt Der (oder Die) eben Missbrauch.
Wir können hier also durchaus von "Gut"- und von "Böse" sprechen, auch wenn das nichts ändert...
Spooky 14.04.2019 08:45
Highlight Der wütende Roland?
Der wütende Bergführer! 😆
mike2s 14.04.2019 03:40
Highlight Ich finde das Blasphemieverbot blasphemisch.
Es impliziert das er sich nicht selbst wehren kann.
Maracuja 14.04.2019 09:26
Highlight Beim Artikel 261 geht es nicht um den Schutz von Gott, sondern um den Schutz seiner Anhänger bzw. ihrer Versammlungen, ihrer Kultusgegenstände und ihrer Gefühle. Der Artikel heisst entsprechend auch Störung der Glaubens- und Kultusfreiheit, Blasphemieartikel ist nur die umgangssprachliche Bezeichnung. Berechtigte Interessen der Gläubigen, z.B. dass ihre Versammlungennicht gestört werden dürfen, werden durch andere Paragraph geschützt. Ein spezieller Schutz ihrer Gefühle widerspricht aber Meinungsfreiheit und Gleichstellung (weshalb verdient diese Gruppe einen besonderen Schutz?).
Pelegrino 14.04.2019 19:55
Highlight Also hat Blasphemie- Gebot mitnichten dem Blasphemie- Verbot zu tun!?
Versammlungsfreiheit und Meinungsfreiheit sollen anstelle der Blasphemie-Instruktionen, verbessert u. wirkungsvoller Ausgelegt werden, dass laut ç -Paragraphen, dass das Individuum in Versammlungen besser geschützt wird, sodass Gewaltexzesse durch Glaubenszüchtig strenger geahndet werden.
Auch sollte das Individuum auf Strassen und Plätzen wahllos angeprangert werden, u. da fehlt das Gesetz gegen Mobbing u. Stalkern, da aus Erfahrungen, dies allzu oft nicht harmlos endet.
Pelegrino 15.04.2019 00:02
Highlight Das Individuum sollte nicht auf Stassen u. Plätzen Kruzifix u. Fischli wahllos angepöbelt werden, u.
Mobben wie Stalkern wegen Nichtbefolgung im Bekehrungseifer, soll gesetzlich besser geahndet werden.
Gewaltexzessen als Züchtigung im Namen eines Herrn, soll befugtes eingreifen schneller ermöglicht werden.
Pasionaria 14.04.2019 01:21
Highlight Wie nenn man eigentlich (Alienus?) das Pendant von Blasphemie, wenn es sich um Wissenschaftsverleugnung resp. Beleidigung handelt?
Ich denke da an verschiedene Faelle aus den USA, die sicher nicht die einzigen sind, wo republikanische Abgeordnete tatsaechlich die Evolutions- und Urknalltheorie als teuflische Luege bezeichnen. ​
Sollten solche Aussagen, noch weit vor Blasphemie, in saemtlichen saekularen Staaten verfolgt und bestraft werden? ​
So oder so bleibt die Frage: wie kann man etwas beleidigen, das wahrnehmbar nicht existiert, resp. nur in den Koepfen einiger Purzelbaeume schlaegt?
Maracuja 14.04.2019 12:57
Artikel 261 zielt nicht auf Gott als Geschädigten ab, sondern sieht seine Anhänger als geschädigt, wenn man sich über ihren Gott lustig macht. Beim Artikel geht es um Glaubens- und Kultusfreiheit. Was soll ein allwissender Gott denn noch glauben und welche Kultushandlungen betreibt er denn? Evtl. das von Alienus bezeugte „Gott ärgere dich nicht-Spiel“?
Alienus 14.04.2019 13:56
Es ist m.M. nach ausgerechnet die Anbetung!
Die kuriose Lösung ist schon toll, bivalent und lustig.
Blasphemie ist auch nur ein von den Gläubigen gegen Kritiker verwendete Begriff, aber die scheinbar religionsorientierte Anbetung hat wirklichen Sprengstoff in sich.
Ein Pendant ist schwierig festzulegen, da die Umschreibungen hierfür eine gigantische Zahl ergeben. Jedoch kann man einen kleinen Umweg über das Englische machen, um sich diese Delikatesse auf der Zunge / Hirn verlaufen zu lassen.
Hier ein der mehreren Pfade zur Auslegung.
Nun ist Blasphemie nicht nötig!
Alienus 14.04.2019 13:59
Die dt. „Anbetung“ > engl. „worship“ > altengl. „weorþscipe“, dieses aus germ. Adjektiv „wōra-, wōraz, wōrja-, wōrjaz“, aus indoger.. „uero“ für „schwindeln, wahnsinnig“ und auch aus indoger. „uer“ für „drehen, biegen, rasend, verrückt und müde, erschöpft, elend, traurig“ sowie „wanken, sich drehen, zerfallen“.
Nun, die Quintessens zum Pendant ist diese, dass man die „Anbetung“ voll und ohne Abstriche als Gegenwort verwenden kann, ohne auch nur ein winziges Zipfelchen in Blasphemie aufzudecken und in diese verfallen muss.
Man trifft voll, zielsicher und schmerzlich ins Schwarze.
Pasionaria 15.04.2019 01:02
Wenn das nicht faszinierend sein soll: diese (indogerm./altengl) in der Tat schwindelerregende sprachliche Reise von elend, ueber verrueckt und schwindeln, auch wahnsinnig bis hin zu worship > Anbetung…..
Fazit: die Gottesanbetung ist das Medikament/Droge - die Bibel der 1000-Seiten schwere Beipackzettel - Blasphemie, die Risiken und Nebenwirkungen ausloesend.
Alienus 15.04.2019 22:04
Highlight Blasphemie - ein Preis der Aufklärung!
Pasionaria 16.04.2019 01:01
um 15.4. - 22.04h
Gottverdammtnochmal - Du hast recht!
Alienus 16.04.2019 07:44
Highlight Blasphemie – der Unterschied zwischen der von Menschen lancierten Gotter- und der Gottabschaffung.
Nonbeliever 14.04.2019 00:19
Highlight Dieses Blasphemie-Gesetz ist völlig obolet und so was aus mittelalterlichen Zeiten, dass man es längst hätte aus dem Gesetzbuch streichen sollen. Mich wundert, dass der säkuläre (?) BR das anders sehen will. Im Extremfall müsste man mit dem gleichen Gummiparapraphen ja auch z.B. Satanisten oder Spaghettimonster-Verehrer schützen, die sich in ihrem Glauben verletzt fühlen, wenn jemand in der Öffentlichkeit den Satanistenglauben oder Spaghettimonster-Glauben verunglimpft, verspottet und verunehrt. Völlig absurd, aber mit dem Pararaphen 261 durchaus vereinbar.
Glücksbringer 13.04.2019 23:46
Dark Circle 14.04.2019 10:50
rodolofo 14.04.2019 14:02
Pelegrino 14.04.2019 19:15
Dark Circle 14.04.2019 22:04
Thom Mulder 13.04.2019 22:15
Highlight Ja, das ist mir bekannt. Dass es dieses Gesetz noch immer gibt ist schlimm. Dass es Leute gibt die es verteidigen, ist ein Zeugnis von deren fehlender Intelligenz und ein Armutszeugnis für unser Land.
Es ist schliesslich gar nicht möglich, ein Verbrechen zu begehen gegen etwas, das nicht existiert. Oder anders gesagt, wenn der Rechtsstaat das Gesetz anwenden wollte, müsste er zuerst beweisen, dass der Geschädigte existiert.
rodolofo 14.04.2019 09:09
Pelegrino 15.04.2019 19:54
Highlight Mulder, es ist gar nicht möglich, ein Verbrechen zu begehen gegen etwas, was es gar nicht gibt!?
Wenn es sie nicht gibt, gegen was wollen sie sich denn beklagen, was es gar nicht gibt.
Also ist es ein Unding etwas abzuschaffen zu wollen, wenn es das gar nicht existiert.
Denken sie das es den Holokaust überhaupt gegeben hat!?
Alienus 13.04.2019 22:12
Kongenial: Gott faltet Gebirge
Faltengebirge entstehen, wenn mindestens zwei Platten der Erdkruste sich aufeinander zubewegen und aufeinander Druck ausüben, was dazu führt, dass die Kruste in der Kontaktzone der beiden Platten verformt und emporgedrückt („aufgefaltet“) wird.
Diese Geogenese ist Gott beim "Gott ärgere dich nicht-Spiel" eingefallen, als er vom Tisch weggehen wollte, um sein Werk der Erdschöpfung zu beenden.
Dabei bildeten an der Tunika Falten, die wiederum Gott zum Falten der besagten Faltengebirge animierten.
Wiki: https://de.wikipedia.org/wiki/Gebirgsfaltung
Pelegrino 14.04.2019 18:54
Highlight Das kommt mir vor, wie bei einem Kartenspiel, das Schicksal und der Gewinner, vielleicht andersrum, nach dem Motto; Gottes Wege sind unergründlich.
CH-Bürger 13.04.2019 21:37
Highlight Aha! Wie steht es um Sekten, die einem ihren Gott andrehen möchten? Ist da nicht auch eine Respektlosigkeit gegenüber denjenigen Personen, die eigentlich nicht wegen dem unterwegs sind und auf der Strasse oder an der Tür angequatscht respektive belästigt werden.
salvie 13.04.2019 19:32
Highlight Raif Badawi, der in Saudiarabien seit Jahren im Knast sitzt und wegen nur subtiler, sachlicher und kluger Religionskritik ausgepeitscht wird, ist nur eines von vielen Opfern von Blasphemieverboten.
Wenn ich Religionsflüchtlinge frage, wie wir im Westen helfen können, ihre Situation in den Heimatländern zu verbessern, dann höre ich einhellig nichts von "Spenden", sondern dies: "Schafft euer Blasphemieverbot ab. Denn dies wäre ein starkes, wichtiges Signal".
Unser Blasphemieverbot hilft niemandem. Aber es dient leider derzeit noch dazu, Anderen zu schaden. Darum muss weg.
rodolofo 14.04.2019 09:11
Highlight Und was meint die Hüterin unserer christlich-abendländischen Leid-Kultur, die CVP, dazu?
Pelegrino 14.04.2019 11:59
Highlight Rodolofo, salvie,
als Nichtexzentrischen, ist abendländischen Leidenskultur fremd, doch ausser CVP, gibt es auch anderweitige Gesinnungen die dasselbe für sich hüten, u. in der Anzahl Personen dieser Überzeugung sehr hoch ist.
Es muss nicht auf andere verwiesen werden, um sich aus der Pflicht nehmen, sondern auf self-service umgeschaltet werden.
rodolofo 14.04.2019 13:57
Je nach Lust und Laune. ;)
Macht doch Spass, diese frömmlerischen Streber vom hohen Sockel zu stürzen, auf den sie sich gestellt haben!
Und dann wollen sie die sexuellen Missbräuche in den Kirchen auch noch den 68ern und ihrem Wunsch nach sexueller Befreiung anhängen!
(Kardinal und Ex-Papst Ratzinger neulich)
Sexuelle Befreiung meint EINVERNEHMLICHEN SEX und nicht Vergewaltigungen durch notgeile Priester!
Die haben einfach wirklich keine Ahnung, von was sie überhaupt sprechen, aber sie wollen Gott erfahren haben.
Jawohl, das passt...
Pelegrino 14.04.2019 18:36
Highlight Auf dem Fahrsteig,das Peron,hat uns plötzlich seltsam Gekleideter um sich gerufen;Sex ist Sünd, Sex ist Sünd,u.das nochmals u.nochmals immer wieder.Als dann auf mir zukam sprach er mich an, ob auch so viel geleistet habe,(wie bei ihm,) u.so viele Kinder gemacht u.grossgezogen habe(wie er)
Meine Antwort; dann hast du doch sex gemacht!
DasBrot 13.04.2019 19:08
Highlight "Gott schon gar nicht, zumal seine Existenz umstritten ist"
Thom Mulder 13.04.2019 22:17
rodolofo 14.04.2019 09:18
Highlight Kommt darauf an, was "Gott" sein soll.
Ist Gott ein besonders hoher Berg, oder ein Vulkan?
Dann existiert dieser Gott zweifellos!
Alle Tibetischen Pilger, die mühselig und beladen eine religiöse Ehrerbietungs-Tortur rund um den Kailash absolvieren, ERFAHREN überaus sinnlich, dass dieser Felsen-Gigant existiert!
Und wenn der Felsengigant existiert, dann muss DAHINTER auch etwas existieren, etwas, das dieses Wunder zusammen mit den noch viel unerklärlichen Wundern, den Menschen, ermöglicht hat!
Und diesem UNERKLÄRBAREN, ohne Anfang und ohne Ende, können wir "Gott" sagen.
rodolofo 14.04.2019 13:40
Highlight Ihr wollt dem Unerklärbaren nicht "Gott" sagen, weil Ihr wissenschaftlich erklären konntet, warum ein Apfel vom Baum auf den Boden fällt und nicht in Richtung Wolken?
Aber das mit dem Apfel, dem Baum und der Erde war ja auch noch einfach!
Ein Schwarzes Loch zu erklären, ist schon schwieriger, aber auch das erscheint heute machbar:
Ein schwarzes Loch funktioniert wie der Auslaufstöpsel einer Badewanne, nur läuft die Materie, welche in den Stöpsel hineingesogen wird, nicht durch ein Ablaufrohr raus in die Kanalisation, sondern sie fällt in die totale Kompression, die sog. "Singularität".
Besserwisserin 13.04.2019 18:01
Highlight Ein Staat, dessen Verfassung mit den Worten „Im Namen Gottes des Allmächtigen“ beginnt, ist von Säkularität meilenweit entfernt.
salvie 13.04.2019 19:35
Highlight Völlig richtig. Solches gehört aus Staats- und Kantonsverfassungen auch weg. Denn mich (die einen gut funktionierenden Staat als Dienstleister der EinwohnerInnen sehr wichtig findet) holt so etwas nicht ab.
Ale Ice 14.04.2019 06:46
Highlight 🎶Trittst im Morgenrot daher... 🎶
Ale Ice 14.04.2019 09:16
Highlight Darf ich bei der Gelegenheit eine mögliche Alternative zum Schweizer-Psalm erwähnen?
Tschuligom🤗
Bambusbjörn aka Planet Escoria 14.04.2019 12:15
Highlight Deine Alternative tönt nicht schlecht. Sie beruft sich auch auf die humanitäre Tradition der Schweiz.
Vielleicht würden sich so viele Pseudopatrioten wieder darauf besinnen, was die Schweiz ausmacht.
Makatitom 14.04.2019 22:06
Highlight Polo Hofer hat bereits eine Alternative zum jetzigen Kirchenlied geschrieben: Hopp Schwiz
Pelegrino 15.04.2019 01:39
Highlight Die Moslems ärgern sich an der Schweizer Fahne, da ihnen das Kreuzritter Wappen das gleiche Symbol, eines mit Gewalt aus früherer Epochen in Erinnerung haben, das ihnen durch Überlieferungen erhalten blieb.
santacroce 16.04.2019 16:03
Highlight @Besserwisserin
Wer sich auf Gott verlässt, an seine Treue und seine helfende Macht glaubt, wird zwar von Schwierigkeiten nicht verschont, aber er weiss sich geborgen. Man hat es bereits ausprobiert: König Zedekia hat in seiner Politik auf Menschen vertraut und damit die Katastrophe Jerusalems herbeigeführt.
hiob 13.04.2019 16:11
Highlight heisst, ich kann mich selbst als gott bezeichnen (da es mein glaube ist), und andere dürfen nichts dagegen sagen? cool
ConcernedCitizen 13.04.2019 19:39
Highlight Ha! Aber sich selber gott zu nennen ist per se schon Blasphemie! 😎
Pelegrino 13.04.2019 23:47
Highlight Wie Nero, sich selbst verherrlichte, als sich Abkömmling von Jupiter sah, das war damals im römischer Reich unter Cesaren gang und Gebe, u. wurde nicht unter Blasphemie gestellt, sondern wird im 21. Jahrhundert als Paranoid bezeichnet.
Hypatia 13.04.2019 16:01
Highlight Der Bergführer hat sich offensichtlich am Gipfelkreuz gestört. Nun, was mich stört, ist etwa das, was der Technokult auf dem Säntis hingestellt hat. Apropos Schändung der "freien Natur". Und wenn ich mir überlege, wie ich dieses Mahnmal der Technokratie in die Luft jagen könnte, weil es mich "stört", und es tatsächlich zerstören würde, dann jagte man mich als Terrorist bis ans Ende der Welt, und diese Welt würde mir gnadenlos in den Kopf schiessen.
Soviel zur Verhältnismässigkeit.
Nuance 13.04.2019 17:03
Highlight Sprengung einer Antenne, welche zur Kommunikation unter Menschen dient und deren Zerstörung einigen derselben das Leben kosten würde.
Herausreissen zweier zusammengenagelter Holzpflöcke, deren Zweck noch bestimmt werden muss (offenbar eine Art Totem).
Oxymora 13.04.2019 17:25
offenbar kennen Sie die Unterschiede zwischen der Säntisstation und Gipfelkreuzen nicht.
Warum schreiben sie Ihre Kommentare nicht auf Zettelchen und stecken Sie in Gipfelkreuze?
Im Gegensatz zu Kreuzen ist die Station eben kein Mahnmal. Sie versorgt die Bevölkerung mit Radio, Fernseh, DVB-T, DAB, Mobilfunk, Rundfunk, Richtfunk, Mobilfunk und Wetterdaten.
Und wenn man sie anfunkt, antwortet sie.
Hypatia 14.04.2019 12:18
Highlight Es bleibt eine Analogie, dass das klar ist, und es geht darum, zu zeigen, was das heisst, wenn jeder das zerstört, was ihn stört.
Zweitens ist die Funktion einer Antenne und eines Symbols wie des Kreuzes ein und dieselbe: Beide verbinden Menschen miteinander. Zwar ist die Art und Weise, wie sie diese Funktion umsetzen, verschieden, aber beide vermitteln den Menschen etwas, was eben nur "in ihren Köpfen" ist und wodurch sie einander verstehen können.
Die Antenne ist aber ausserdem auch ein Symbol des technischen Fortschritts. Ein verstörendes Mahnmal seiner technischen Zerstörungskraft.
Oxymora 14.04.2019 13:09
Bitte überprüfen Sie ihre Schlafgewohnheit,
ich glaube unter Ihrem Kopfkissen befindet sich eine Antenne mit gigantischer technischen Zerstörungskraft.
Share 13.04.2019 15:53
Highlight Was heisst das für junge Menschen die als Rückkehrer in die Mühle geraten, oder damit nicht mehr? Weil nur noch die Präambel für sich steht, andere Religionen duldet und sich Diskrimierung der persönlichen Meinungsäusserung gegenüber zu behaupten hat?
Michael Bamberger 13.04.2019 14:29
Highlight In Saudi-Arabien, Pakistan, Afghanistan und dem Iran, kann Blasphemie noch heute mit der Todesstrafe geahndet werden.
Das Christentum verhielt sich bis vor rund 200 Jahren um kein Jota besser, denn bis zur Aufklärung am Ende des 18. Jh. und der damit verbundenen par force Zähmung des Christentums, endeten Blasphemisten in den Folterkammern der Inquisition, bzw. auf den Scheiterhaufen.
Pelegrino 13.04.2019 18:17
Highlight M. Bamberger,
wer auch immer auf den Bösen den drüben da zeigt, lenkt von sich selbst ab, u. das soll schon was heissen, warum macht er denn das überhaupt!?
Wissens das Kreuz u.Sichel haben eins gemeinsam, mit ihren Symbolen wurden Kriege geführt, u. diese werden in der ganzen Welt benutzt.
Knäckebrot 13.04.2019 22:33
Highlight M. Bamberger:
Es ist eine etwas idealistische Vorstellung, dass vor der Aufklärung Folter und Mord war und danach kam endlich Toleranz und Verständnis.
Während der Aufklärung entstand die Fremdbezeichnung "finsteres Mittelalter" während "Aufklärung" eine Selbstbezeichnung ist.
Aktuelle Historiker relativieren diese vereinfachte und populäre Vorstellung. Einige Zahlen an Todesopfern des Mittelalters werden heute auch als Überschätzt/ -trieben eingestuft.
Bedenke z.B. den Slogan der F Revolution "Liberté, Egalité, Fraternité ou la Mort". Eine Frucht der Aufklärung.
Hypatia 13.04.2019 14:06
Highlight Artikel 261 heisst vollständig:
wird mit Geldstrafe bestraft.
Somit geht es in diesem Artikel nicht nur um "Rufschädigung".
Hypatia 13.04.2019 15:46
Highlight Ich möchte mit dem vollständigen Artikel 261 darauf hinweisen, dass damit auch Vorfälle geahndet werden, die sich auf diversen jüdischen Friedhöfen ereignet haben und hinlänglich bekannt sind.
Ich möchte mich nicht zu der Frage äussern, warum Stamm gerade diese Passage in seinem Beitrag mit (…) unerwähnt gelassen hat.
vera.vox 13.04.2019 18:32
Also das find so toll an dir.
Du möchtest dich zu etwas nicht äussern und teilst uns das noch mit. So genial.
Christliche Genialität !
Maracuja 13.04.2019 19:05
Highlight @Hypatia: dass damit auch Vorfälle geahndet werden, die sich auf diversen jüdischen Friedhöfen ereignet haben und hinlänglich bekannt sind.
Diese Vorfällen können auch weiterhin geahndet werden, Hugo Stamm verweist zurecht auf 261bis, im Übrigen ist auch das Umwerfen/Versprayen von Grabsteinen und das Verwüsten von Gräbern eine Sachbeschädigung und nach wie vor strafbar.
Hypatia 14.04.2019 12:32
"Diese Vorfälle können auch weiterhin geahndet werden." Das hoffe ich doch. Der Punkt ist, dass es im §261 eben nicht nur um Rufschädigung geht, sondern grundsätzlich um den Respekt vor dem Glauben Anderer. Das betrifft eben auch die Friedhöfe. Das Stamm diesen Aspekt ausklammert mit (…) und VERSCHWEIGT, zeigt doch nur die ganze Verlogenheit und Hypokrisie dieser linksliberalen Gesinnung.
Maracuja 14.04.2019 12:48
Gräber sind zusätzlich auch durch Art. 262
1. Wer die Ruhestätte eines Toten in roher Weise verunehrt ...
geschützt. Herr Stamm ist (wie so oft) nicht tief in die Details gegangen (wer will schon ellenlange Blogartikel lesen?), ihm aber zu unterstellen, dass er absichtlich solche Details verschweigt, ist bösartig, und sagt nichts über Herrn Stamms Intentionen aber sehr viele über Ihre aus. Wir Leser haben im Übrigen die Möglichkeit auf vernachlässigte Aspekte und Details hinzuweisen, Hugo Stamm ist tolerant bzgl. Kritik.
vera.vox 14.04.2019 14:18
Ich kann die gesetzlichen Grenzwerte nirgends finden.
Wie viel Prozent eines Leibes muss noch vorhanden sein, damit das Verbrechen, noch als Störung des Totenfriedens anerkannt wird?
Maracuja 14.04.2019 15:30
Highlight @wahres Füchslein
Leiden Sie neu nicht nur unter vorgespielter Religiosität, sondern auch unter Leseschwäche? Das Schlüsselwort ist „Ruhestätte“, in welchem Zustand die Überreste des Verstorbenen sind, ist irrelevant. Üblicherweise werden Grabstätten hier in der Schweiz sowieso nach einer gewissen Zeitspanne wieder aufgehoben.
vera.vox 14.04.2019 16:27
Also bei einer „Ruhestätte“
muss kein Toter mehr vorhanden sein und trotzdem können Frevler den Totenfrieden stören.
Ich find das ein wenig merkwürdig, aber möglich wärs.
Hypatia 15.04.2019 20:46
Meine Intention war es, auf etwas hinzuweisen, worauf nicht hingewiesen wurde, wenn es um diesen §261 geht. Und zweitens stelle ich nicht zum ersten Mal fest, dass nur die halbe Wahrheit auf den Tisch gelegt wird und die andere unter den Teppich gekehrt wird, je nachdem wie's passt.
Das ist ganz typisch für jede Ideologie. Wenn Sie damit Mühe haben, so rate ich Ihnen, sich damit auseinanderzusetzen, anstatt mir irgend welche ominösen Dinge zu unterstellen.
vera.vox 15.04.2019 22:05
Grauenhaft wie Du zu Maracuja schreibst.
Ich finde gläubige Schwestern sollten nett zu einander sein.
Maracuja unterstellt dir doch nichts, sie wollte dir lediglich erklären wieso Herr Stamm nicht jedes Detail von §261 aufgewärmt hat. Für Menschen die interessiert sind an unserem christlichen Staatswesen hat der Herr Stamm extra einen Link zu §261 gesetzt. Jeder kann mit einem Click selber nach prüfen; nichts wurde unter den Teppich gekehrt.
Möge Maracuja dir für deine harschen Worte vergeben, zur Versöhnung müssen beide Schwestern beitragen.
manhunt 13.04.2019 14:03
Highlight wäre gott existent, so würde er uns für beleidigungen höchstpersönlich bestrafen. dafür braucht es kein gesetz.
santacroce 16.04.2019 16:14
Highlight Gott ist existent und wird tatsächlich höchstpersönlich bestrafen. Doch Gottes Urteil hängt nicht davon ab, ob der Mensch etwas niederschreibt oder nicht, sondern ob sein Herz rein ist oder nicht.
Nik G. 13.04.2019 12:41
Highlight Schlussendlich ist ein Kreuz ein Symbol von Macht. Wie ein Hakenkreuz, Sichel mit Hammer, Halbmond usw. möchte die jeweilige Instituion präsentieren, dass sie hier das Sagen haben. Ob diese Instituion gut oder schlecht ist ist davon ausgenommen. Mich stört diese Präsentation von Macht im öffentliche Raum und muss aus meiner Sicht komplett verboten werden. Jeder soll Glauben was er will aber in seinen vier Wänden oder in dem Gebäude dafür.
Knäckebrot 13.04.2019 22:42
Highlight Leider wurde es ein Zeichen der Macht.
Eigentlich im ursprünglichen Sinne, war es gerade das Zeichen, auf Macht und Gewalt zu verzichten.
Immerhin hängte jemand gerade deswegen daran.
Pelegrino 14.04.2019 09:47
Highlight Von der Kanzel herab u.vorab wird sehr viel von; unser Herr am Kreuz,oft zitiert.Der Herr ist vom Herrschen abgeleitet,u.ist personalisieret.
Die vermeintliche Untreue,nicht gehörigen Aufforderns,nicht folgegeleistet zu haben,wird mit strafen wie ausgrenzen,u.strafen vollzogen,bis der Betroffene zerbricht.So ist er dann genügend gedemütigt,dass er Demütigens willens wieder folgt was im aufgetragen ist,auch wenn es selbst wieder Gewissens ist,befolgt muss es werden,wie die Strafe an den Heiden,durch die Hand der Berufenen.
Was hat das mit der versprochenen Liebe aus Schöpfers Hand zu tun!?
Nickname_499 13.04.2019 12:32
Highlight Gipfelkreuze zu zerstören, verdienen eine Busse. Das ist Sachbeschädigung! Spielt keine Rolle ob es ein religiöses Symbol ist oder nicht - Sachen kaputt machen, das geht einfach nicht!
Hierundjetzt 13.04.2019 12:32
Highlight Tja, dann hätte der Freiburger Gipfelstürmer eine Anzeige wegen Sachbeschädigung gehabt. Voilà. Die Strafe wäre höher ausgefallen.
Nach 500 Jahre Reformation und 2000 Jahre Christenheit, 30 Jährigem Krieg, unserem letzten Bürgerkrieg (Sonderbund) und nachdem die Katholiken erst seit 1999 (!) mit den Reformierten zu 100% Gleichberechtigt sind...
...Bleibt der Gesetzesartikel schön dort wo er hingehört.
In chrstlichen Glaubensfragen hört bei 90% der Schweizer der Spass und die Toleranz sehr sehr rasch auf.
Hier wird nicht gezündelt weil einfach!
Jason84 13.04.2019 13:16
Highlight Wo nehmen sie denn 90% christliche Gläubige her?
Hierundjetzt 13.04.2019 13:44
Highlight Universum aller CH Christen: 100%
Teilmenge: 90%
Gläubige? Von dem stand nichts
Das war jetzt nicht so schwer zu erkennen oder...?
Minarettinitiative: Angenommen
Katholiken: erst seit 1999 gleichberechtigt
Letzter Religionskrieg erst 150 Jahre her
Leitkultur: 100% christlich
Andere Religionsgemeinschaften: bis max 5% (Islam)
Ich glaube daher kaum, dass Du (oder ich) bereits 1x mal zur religiösen Toleranz herausgefordert wurden
manhunt 13.04.2019 14:38
Highlight @hier und jetzt: „In chrstlichen Glaubensfragen hört bei 90% der Schweizer der Spass und die Toleranz sehr sehr rasch auf.“
26% der schweizer sind konfessionslos also nix da mit 90%.
Thom Mulder 13.04.2019 22:25
Highlight Richtig, Manhunt, MINDESTENS. Und unter den 70% geht kaum noch einer zur Kirche und die Meisten unter den Wenigen die gehen, auch nur des Anschein wegens.
Religion gehört abgeschafft. Der Artikel auch und die Kirchensteuer ebenfalls.
Knäckebrot 13.04.2019 22:46
Highlight "Leitkultur: 100% christlich" inwiefern findest du, dass der christliche Glaube in der Gesellschaft den Ton angibt?
Magnum44 14.04.2019 08:40
Highlight Nein, die Strafe wäre tiefer ausgefallen, da dann nur Sachbeschädigung einschlägig gewesen wäre.
Pelegrino 14.04.2019 09:14
Highlight @Manhunt,
dass 27% respektiv 30% als konfessionslos gelten, ist wahrscheinlich aus der Nichtzugehörigkeit, amtlich nicht eingetragenen Zugehörigkeit an anerkannten Kirchen zu erkennen.
Daraus ist zu erkennen,dass mit aller Wahrscheinlichkeit,einen gewissen Anteil davon in Freikirchen abgewandert sind,u.wegen besser die Abgabepflicht dem Zenten-Lohnabgabe u.darüber mehr besser zu erfüllen,dass damit durch die Treue den Weg in den versprochenen Himmel geebnet wird,um schneller u.leichter ihr Kreuz zu überwinden an dem sich zu verschulden gemacht haben.
Pelegrino 14.04.2019 10:44
Highlight Den Zehnten-Lohnabgabe-Pflicht, und den noch dazu der gekündeten Kirchensteuer-Gelder, werden für auf dazu gegeben, um schneller geebneten Weges in den Himmel zu kommen.
Als gelegentlichen Winkelmann referenzpraktizierenden Propagandafunktionär, befugt sich indes alles zu umgehen, was im Weg steht.
So ist mit dem Referat alles erlaubt was nicht nachvollziehbar ist, auch selbst semitenfeindlich geprägten veräterpredigen.
Maya Eldorado 13.04.2019 12:25
Highlight Da steht in der Bibel bei den zehn Geboten: Du sollst neben mir keine anderen Götter haben.
Genau! Das sind die Götter der Versuchung.
In der Bibel steht auch etwas vom Gott Mammon. Das ist das Geld und allgemein das Materielle.
Keine Chance, dem sich nicht unterzuordnen. Wer auf der Bettlerseite ist, wird meist gedemütigt. IV und Fürsorge zum Beispiel. Man bekommt aber bekommt es auch zu spüren.
Etwas ist leise im Entstehen, um dem die Schärfe zu nehmen: Das bedingungslose Grundeinkommen.
Pelegrino 13.04.2019 19:16
Mit so einer Eingabe indoktriniert zu werden, dass mit weniger Gehalt auszukommen ist, das ist schon unverschämt u. schlimm. Versuche es mal mit Pro-Infirmis, da lässt sich einiges klären!
Regas 13.04.2019 12:16
Highlight Den Artikel streichen und gleichzeitig alle Berg, Tal, Hügel, Dorf, Platz und andere Kreuze auf öffentlichem Grund durch neutrale Schweizerkreuze ersetzen.
Caturix 13.04.2019 15:17
Highlight Warum ? Mich stören sie nicht es sind auch oft sehr alte Kreuze, man kann beim Glauben überteiben aber auch bei nichtglauben kann man übertreiben.
Regas 13.04.2019 16:12
Highlight Mich stören die Totenkult Kreuze mit den hässlichen Figuren. Die wurden vom Teufel gesetzt nicht von Gott.
Maracuja 13.04.2019 19:15
Highlight Regas: neutrale Schweizerkreuze
Die Eidgenossen wählten das griechische Kreuz, weil es eine neutrale Form ist? Quatsch: „Laut der Berner Chronik von Konrad Justinger (1420) waren alle Kämpfer der Eidgenossen bei Schlacht von Laupen «gezeichnot mit dem zeichen des heiligen crützes, ein wisses crütz in einem roten schilt».[14] Dies ist die früheste dokumentierte Verwendung des Schweizerkreuzes als Feldzeichen“(Wikipedia)
Regas 13.04.2019 22:15
Highlight Ironie aus: Es gibt keine neutralen Kreuze!
Alienus 14.04.2019 10:00
Nur ne winzig kleine Schlaumeierei
Nun, dieses weißes Kreuz auf rotem Schild und / oder Tuch ist ursächlich der offizielle Reichsbanner des Heiligen Römischen Reiches gewesen.
( https://de.wikipedia.org/wiki/Reichsbanner_des_Heiligen_R%C3%B6mischen_Reiches )
Die sog. Eidgenossen hatten sich teilweise als deutsche Söldner auch im Reich verdingt und zwangsläufig diesen Reichsbanner als Zeichen für ihr Fähnlein gehabt.
Diese Konstruktion weißes Kreuz auf rotem Tuch entstand im 11. JH beim 1. Kreuzzug für das „Deutsche Kontingent“.
Alienus 14.04.2019 10:03
Darunter waren die Männer der viel, viel späteren Schweiz als "Deutsche Kreuzfahrer" dabei, ganz Norditalien, Südostfrankreich (Burgund, Savoyen..), Belgien, Niederlande, Dänemark, Skandinavien, Polen..und natürlich das heutige Österrrrreich.
Noch heutig wimmelt es da mit Rot-Weiß und Kreuzen.
Es bleibt die Frage offen: Wer hat‘s erfunden?
Ab dem 3./4. KZ wurden die dt. Waffenfarben von Rot / Weiß auf Schwarz / Weiß umgestellt, da es im Gefecht Probleme mit der Zuordnung der Kämpfer mit den englischen Farben Weiß / Rot gab.
Schon damals waren die Engländer wenig einigungswillig.
Maracuja 14.04.2019 15:31
Hypatia 13.04.2019 11:58
Highlight Das Motiv: "Diese religiösen Zeichen, diese Symbole der Folter in der freien Natur stören mich."
Insofern bedeutet das Kreuz für den Täter mehr als nur eine Sache und seine Tat richtet sich nicht auf die Sache sondern gegen das, was diese Sache bedeutet, also etwas, was "in seinem Kopf ist". Auch wenn er die Sache zerstört, bleibt das, was "in seinem Kopf ist" "in seinem Kopf". Was den Täter also wirklich stört, ist "in seinem Kopf" und steht nicht da auf einem Berg.
Der Täter sollte sich mit dem beschäftigen, was "in seinem Kopf" ist, und nicht zerstören, was da auf einem Berg steht.
vera.vox 13.04.2019 12:10
Die Gottlosen, die so abgestumpft sind, dass sie Gott nicht mehr spüren können, sollten doch wenigstens für das Blasphemiegesetz dankbar sein.
Es gibt genügend historische Beweise was passiert, wenn wir zulassen, dass sich einzelne Egoisten gegen den lieben, barmherzigen Gott stellen. Die Strafe wird über uns alle kommen, wie einst bei Sodom und Gomorra oder der Sintflut.
Die Gegner des Blasphemiegestzes sind wie Impfgegner und wollen nicht, dass einzelne Irrgeleitete, die das Wohl der Gesamtgesellschaft gefährden einer gerechten Strafe zugeführt zu werden.
Jason84 13.04.2019 13:18
Highlight Und wer bestimmt hier wer Irregeleitet ist?
Dr. Unwichtig 13.04.2019 14:21
Highlight Vera Vox: wenn Gott barmherzig ist, haben wir alle ja nichts zu befürchten. Ist er aber ein Massenmörder, wie die Geschichten von Sodom und Gomorra und der Sintflut nahelegen, so verdient er weder den Glauben, noch die Verehrung der Menschheit...
Pelegrino 13.04.2019 15:54
Highlight schon wieder ein drohen vermeintlich ausgewählten,perse;wenn du nicht was ich von dir will, dann kommst du in das ewige Feuer wo heulen u.zähneknirschend sein wird.
Auf Traktaten versuchten die Seelenfänger an ihren Manifest zu binden,es einmal versuchen zu glauben,u.versuchten dann Bindungen von Freunden,Eltern u.Verwandten loszulösen,dass alle natürliche Bindungen aufgelöst sind,u.hilflos dastehen,da auf der einen Seite die Bösen seine ehemaligen Freunde,auf der andern Seite die vermeintlich Guten,u.was tut man nicht um neue Sicherheit zu haben,man nimmt die trügerische Angebot an.
Pelegrino 13.04.2019 16:18
Highlight Das Kreuz kann viel übles anrichten, unter drohen; wenn du nicht glaubst, wird dein Lohn im Himmel dahin sein, wenn von deinem Lohn nichts hergibst, deinen Zehnten, dann kommst ins ewige Feuer, wo heulen u. zähneknirschend sein wird.
Solche behauptende zueignend gemachten Eingebungen, werden viel an Summen von Geldern eingebracht, aus der Ernte vom Ackerfeld der Saat, der geruckten Manifesten, aus dem guten Boden, von leicht erbeutender Menschen.
Hypatia 13.04.2019 17:08
Sehr scharfsinnig wäre es, wenn man bemerken würde, dass der Täter seine Tat mit etwas rechtfertigt, was gar nicht da ist sondern nur in seiner Einbildung existiert. Also dass er sich selbst mit Einbildungen rechtfertigt, wogegen er mit seiner Tat gerade protestiert.
So werden vielleicht Dinge zerstört, aber die Einbildungen bleiben.
Vielleicht sollten Sie sich auch mal mit Ihren Einbildungen auseinandersetzen. Erster Schritt dazu: Loslassen, einfach loslassen, auch wenn sie an Ihnen hängen wie klebriger Honig.
vera.vox 13.04.2019 18:16
Was Gipfelkreuze existierten nur in seinem Kopf?
Ich dachte wirklich, der hat echte Kreuze in atheistischer Manier geschändet.
Thom Mulder 13.04.2019 22:29
Highlight leider vera.vox ist Gott weder gütig noch allmächtig sondern er ist einfach... nicht.
Wenn aber die Bibel wahr wäre, dann wäre er ihr gemäss ein Sklaventreiber und Massenmörder von der schlimmsten Sorte.
vera.vox 14.04.2019 13:46
Soso Gott ist einfach nicht!
Woher kommt dann die Bibel?
Hat sich Adam selber ein Weib geformt?
Thom bitte zuerst nachdenken, dann schreiben.
In der die Bibel nichts als die reine Wahrheit.
Aber man darf Sie nicht so wörtlich auslegen
und aus dem Zusammenhang reissen wie du das tust.
Wo du Massenmord vermutest, werden Menschen nur geprüft um ihren Seelen den Einzug ins Paradies zu ermöglichen.
Deine negativen Kommentare braucht auch niemand.
santacroce 16.04.2019 14:32
Die Wahrheit, also Gott.
santacroce 16.04.2019 14:41
Die grosse Schuld des Menschen ist, dass er in jedem Augenblick die Umkehr tun kann und nicht tut. Nicht ein zorniger Gott muss versöhnt werden, sondern Gott versöhnt uns durch Christus mit sich.
santacroce 16.04.2019 16:48
Highlight @Agnos ~ S. Pelegrino
Glücklicherweise hat nicht die Sünde das letzte Wort, sondern die Gnade Gottes. Dies erfordert jedoch eine «Veränderung» unsererseits.
Jason84 16.04.2019 20:00
Highlight @santacroce
Nicht alle Menschen sind religiös. Ihre Wahrheit und ihr Gott haben in meinem Leben keinerlei Bedeutung. Ihre Religiösen Regeln, Verbote und Gebote haben in meinem Leben keine Bedeutung. Ich erlege ihnen auch keine Regeln auf.
Pelegrino 16.04.2019 20:27
Highlight santacroce, sie kommen mir vor, der in den Wind schreit, u. niemand hört zu.
Wie selbstgerecht muss es sein, wenn von oben herab gewurstelt wird, u. sich als Weltverbesserer fühlt.
Vieler Worte wenig Sinn, kann die Welt nicht verändern, sondern machts nur noch schlimmer.
santacroce 16.04.2019 21:03
Highlight @Jason84; @Agnos ~ S. Pelegrino
Halten Sie etwas inne, lassen Sie diese Hektik und dieses sinnlose Rennen, das die Seele mit dem bitteren Gefühl erfüllt, niemals irgendwo anzukommen.
Jason84 17.04.2019 05:08
Ich habe keine Hektik und kein sinnloses Rennen. Ich lebe selbstbewusst, selbstbestimmt und frei mein Leben. Damit geht es mir sehr gut, danke.
Michael Bamberger 13.04.2019 11:48
Highlight Nehmen wir uns doch einfach ein Beispiel an Grossbritannien, Irland, Dänemark, Schweden, Norwegen, Island, Holland, u.a., wo die archaischen Blasphemiegesetze sukzessive abgeschafft wurden.
mostlyharmless 13.04.2019 11:33
Huonders Böswilligkeit gegenüber geltenden Menschenrechten andererseits ist auch kein schützenswertes Gut, also wäre es fair, die Kirche im Dorf zu lassen und ganz aus der Rechtssammlung zu löschen.
Ich kann Gottesglauben nicht nachvollziehen, bin aber oftmals froh, dass er anderen Halt gibt und lasse Gläubige in Ruhe, wenn sie sowohl unseren Rechtsstaat respektieren als auch Andersgläubige und Atheisten wie mich in Ruhe lassen.
Dieser Aussage von Bischof Huonder könnte ich also beipflichten:
«Der Blasphemieartikel verhindert weder Religionskritik noch Meinungsfreiheit, sondern betrifft explizit nur böswillige und gemeine Handlungen gegen religiöse Gruppen. Böswilligkeit und Gemeinheit sind keine gesetzlich schützenswerten Güter. Also muss dieser Artikel nicht gestrichen werden.»
Pelegrino 13.04.2019 19:27
Highlight mostlyharmless, wenn damit nicht abgezockt wird, dann gebe ich ihnen recht, doch nur so weit, dass es das hält was es verspricht!
amRhein 14.04.2019 05:33
Highlight Gleiches Recht für alle. Ich sehe nicht ein, warum es für religiöse Menschen Sonderrechte gibt. Religiöse Menschen müssen gemäss obiger Aussage lernen, das Religionskritik Teil der Meinungsfreiheit und geschützt ist. Und bei einigen (wenigen?) (Referendum der EDU), dass andere Menschen nicht diskriminiert werden sollen (zB Hochzeitstorten für homosex. Paare). Entweder sind alle gleichermassen geschützt oder niemand. Damit sollten mMn auch endlich die religiösen Passagen aus der Verfassung verschwinden und wie zB in der Präambel durch neutrale Formulierungen ersetzt werden.
inmi 13.04.2019 11:32
Highlight Ja, die vollständige Trennung von Staat und Religion (alle Religionen) ist überfällig. Dazu gehört auch aber nicht nur die Abschaffung der Gotteslästerung.
santacroce 16.04.2019 14:51
Highlight Der Staat hat auf seine Weise recht, aber Gott ist grösser.
Maracuja 13.04.2019 10:59
Highlight @Hugo Stamm: Religion und Glauben geniessen bei uns also einen besonderen Schutz
Ich bin vollkommen einverstanden mit Ihnen, dass dieser Artikel abgeschafft werden soll. M.E. schützt er aber nicht Glauben per se, sondern Glaubensvorstellungen der grossen (insbesondere der christlichen) Religionen. Glauben an Astrologie, Einhörner, Homöopathie wird m.W. dadurch nicht geschützt.
salvie 13.04.2019 19:54
Highlight Korrekt. Und genau das ist eins der Probleme mit dem Blasphemie-Verbot. Wer an Astrologie, Einhörner, Homöopathie, einen Fussballclub oder eine Partei glaubt, der ist auch nicht vor satirischer oder anderweitiger Kritik durch Andersgläubige oder Anderswissende geschützt. Ich kann gar nicht zählen, wie oft meine atheistischen oder wissenschaftsnahen "Gefühle" schon durch Religions- oder Esoterikschwurbler verletzt wurden. Ich bin damit aufgewachsen, damit zu leben. Das können andere auch lernen.
Es entbehrt jeder Vernunft, heutzutage noch eine "Meinung" gesetzlich zu schützen.
Masche 14.04.2019 14:28
Highlight salvie: Ganz richtig. Die Meinungsfreiheit muss geschützt werden, nicht die Meinung. Wer eine Meinung schützt verstösst gegen die Meinungsfreiheit der Andersdenkenden.
Pelegrino 14.04.2019 17:28
Highlight Masche, bei Kritik darf man die Antwort nicht scheuen, denn die Wahrheit vorweg nehmen, ist unpassend, u. nicht erfolgreich.
Muss die Meinungsfreiheit, die seinen Gedanken u. was man meint, für sich behalten, dass es nicht offenkundig wird, dass was man meint, sonst wird gegen die Meinungsfreiheit kritisiert, wo ist denn die Meinungsfreiheit für den, der zu schweigen hat, und seine Ansicht nicht offenkundig werden darf, sonst verstösst gegen die Toleranz dem Gegenüber. Das ist keine Win-Win Strategie, einer Konfliktlösung ohne Verlierer.
roflcopter 13.04.2019 09:57
Highlight Ich habe die Gipfelkreuze nie als ein Zeichen der Religion gesehen, sondern habe das immer nur mit dem Gipfel eines Berges in Verbindung gebracht und freue mich jedesmal aufs neue wenn ich eins sehe.
Liegt vielleicht daran, dass ich mit Religion nie viel am Hut hatte.
Neruda 13.04.2019 11:20
Highlight Das hat sicher damit zu tun, dass du nicht religiös bist und geht wahrscheinlich Vielen gleich. Aber das ändert nichts daran, dass es ein Symbol für den Machtanspruch der christlichen Kirchen ist und gehört für mich daher nicht in einen säkularen Staat. Man könnte ja auch die Kreuze ein bisschen anpassen und ein Schweizer Kreuz draus machen.
do u know Xonco The Muffin Man -The Muffin Man 13.04.2019 13:07
Ich glaube kaum die Kirche behauptet das der Berg der Kirche gehört.
Pelegrino 13.04.2019 20:04
Highlight Das Kreuz zeugt nicht von Verbindlichkeit, sondern von drohenden Unheil, das kommenden Gericht. Quo Vadis, wo bleibt zuversichtliches, etwas was verhält was es verspricht, und nicht wie ein drohender Hurrikans.
vera.vox 13.04.2019 09:54
Highlight Unser Schöpfer hat, die Schweizer Alpen selber gefaltet. Daher ist es vollkommen gerecht, wenn er seine Werke mit dem Kreuz schmückt.
Würde mich nicht wundern, wenn findige Gottlose bald ein Baugesuch dafür verlangen, wie für einen ordinären Masten.
rüpelpilzchen 13.04.2019 10:34
Highlight Die Kreuze kommen vom Schöpfer?
Und ich naivling dachte, die hat da ein Mensch aufgestellt 😅
Ale Ice 13.04.2019 10:41
Das ist feinste Ironie.
Bekomme ich ein Amen dafür?
Masche 13.04.2019 11:11
Highlight vera.vox: Das Kreuz ist das Zeichen Christi. Ich wusste bis heute nicht, das Christus die Alpen gefaltet hat. Ich dachte, sie wären schon gefaltet gewesen, bevor er geboren wurde. Danke für das Fake.
Pelegrino 13.04.2019 11:27
Highlight vera.vox, was hat das Kreuz schon gebracht, ausser Glaubenskriege, u. Zehntenabgabe u. Kirchensteuer!?
Granini 13.04.2019 11:34
Highlight Immerzu frage ich mich bei den Stamm-Bloggs, was wohl wieder Vera schreiben wird. 😏
Wenn Gott daselbst die Kreuze auf den Berg stellt, würde dies kaum Jemanden stören. Nur war das der Mensch selbst.
Gott repräsentiert sich in den Bergen selbst. Wer Gott nicht in diesem Werk erkennt, wird sein Werk auch nicht in einem Gipfelkreuz erkennen.
Schlussendlich aber staunen wir alle auf unsere Art über die Wunder der Natur.
Klaus07 13.04.2019 11:42
Wann genau hat Gott die Alpen gefaltet? War das am Dienstag oder Mittwoch?
vera.vox 13.04.2019 11:54
Highlight @ Masche
Als Zeuge Jehovas, sind Sie natürlich nicht über die Dreifaltigkeit aufgeklärt. Schade um Sie.
Nicht Jesus Christus hat die schönen Faltgebirge sauber dargetan, sondern sein gütiger Vater, unser aller Schöpfer.
Legen Sie den Wachturm mal zur Seite und kontrollieren Sie das in der Bibel nach. Gott hat die Erdscheibe geschöpft, nicht sein Sohn Jesus Christus !!!
Regas 13.04.2019 12:21
Highlight Konnte er da nicht auch noch Kreuze auf den Bergspitzen auffalten und so den Menschen das mühsame, oft auch tödliche, Holztragen auf die gefährlichen Gipfel ersparen?
Regas 13.04.2019 12:23
Highlight @Masche: Der dreieinige allwissende Gott aber schon!
Nik G. 13.04.2019 12:29
Highlight Die Alpen wurden durch die Kollision von Afrika mit Europa geformt. Gott hat sehr wenig damit zu tun.
mostlyharmless 13.04.2019 13:49
Highlight «Gott hat die Erdscheibe geschöpft, nicht sein Sohn Jesus Christus !!!»
Die Erdscheibe also.
Falls sich herausstellt, dass die Erde keine Scheibe ist, wären Sie dann bereit zuzugeben, dass die Bibel eine Geschichtensammlung ist, Vera?
Pelegrino 13.04.2019 14:41
Highlight Symbole werden dazu benutzt um an einem Manifest festzuhalten, was sich wünschen begehrt, u. dadurch im beten zu erhalten sich erhofft.
Dadurch schafft man sich Bilder, u. Symbole u. innere bildhafte Gleichnisse im Kopf, so auch wie der alte Mann der über das Firmament schwebt.
Granini 13.04.2019 17:19
Highlight @vera: 🙈
Du hast ein bisschen "es Gnuusch im Fadechörbli"
vera.vox 13.04.2019 18:40
Hypatia hat mich inzwischen aufgeklärt.
Ich habe nicht begriffen, dass die Kreuze im Kopf gefällt wurden. Ich dachte zuerst das sei real passiert, eine wahre Begebenheit, wie die Geschichten in der Bibel.
Pelegrino 13.04.2019 18:56
Highlight Die Symbole u. ihre Religionen sind Opium des Volkes, wo indoktriniert wird, die bildhaften Vorstellungen, wie der alte Mann mit dem weissen langen Bart.
Andere sehen ihn als den drohenden u. richtenden Mann, der nichts auslässt was ihm nicht passt, denn das schafft er sich aus dem Weg, ohne je damit befasst zu haben, wie ein Sack Müll.
Fünfviertel früherer Predigten kam mir vor, wie eine schwarze Nacht, mit geschossen aus einer Maschinenpistole, u. zu zuletzt ein süssliches das Wenn u. Aber.
Was bleibt da übrig, nämlich nicht ausser verlorene Zeit.
Masche 14.04.2019 14:34
Highlight vera.vox: Mich als Zeugen Jehovas zu bezeichnen, grenzt schon fast an Blasphemie. In welchen verwinkelten Windungen Ihres Gehirns ist so eine abstruse Idee geboren worden?
vera.vox 14.04.2019 16:02
Ich war da etwas vorschnell.
Ich Schreibe von Gott und du fährst mit Jesus Christus fort. Weswegen ich dachte, dass du null Ahnung von der Dreifaltigkeit hast.
1.Gott wusste dass er eines Tages seinen Sohn opfern wird; von daher spielt es überhaupt keine Rolle wann die Kreuze auf den Berge kamen.
2. Sie kamen erst recht spät und wurden von Menschen errichtet; Gott wirkte durch Menschenhand.
mostlyharmless 14.04.2019 17:34
Highlight Vera – wie wichtig ist es Ihnen, dass man Ahnung von der Dreifaltigkeit hat?
Macht diese Ahnung den Menschen automatisch zu einem besseren?
Macht die Negierung der Dreifaltigkeit jemanden gar zu einem Monster?
Falls nicht: ich hätte gerne Ihre Sicht dazu, da mich Menschen, die Wissenschaft negieren zuweilen mit Argwohn erfüllen und teilweise gar aggressiv machen, und ich will nicht aggressiv sein – vielleicht können Sie mir einen besseren Umgang aufzeigen.
Möglichst ohne aus dem Buch zu zitieren, bitte.
vera.vox 14.04.2019 19:54
Bei man ungebildet egal, bei man religiös gebildet sehr wichtig.
F2 und F3:
Leider wurde das noch nicht wissenschaftlich untersucht.
Ohne Studie ist keine verlässliche Aussage möglich.
Was deine Aggression anbelangt:
Nur noch Kamillentee trinken und Fallium einwerfen ist auf Dauer keine Lösung. Du solltest dich fragen woraus resultiert deine Agressivität. Fühlst du dich etwa gottlos einsam, gottlos verloren, fürchtest du die Hölle; der Glaube an Jesus Christus könnte dir helfen deinen Schaden zu beheben. Ich werde jedenfalls für dich beten.
Makatitom 14.04.2019 22:31
Highlight Halljulia, ihr Masochristen
Pelegrino 14.04.2019 23:38
Highlight 1. IQ-Frage:
Vera.vox … was kommt zuvor, das Ei 🥚 vor dem Huhn 🐔 oder das Huhn vor dem Ei??
2. Frage: mostli, kommt zuerst das Baby u. erst dann die Runzeln an der Stirn, oder kommen zuerst die Runzeln u. erst dann das Baby??
3. Frage: kommen zuerst die Tasten, u. erst dann der Verstand, oder zu spät die Vernunft, u. erst dann der falsche Tip??
Versuche es mal mit Tipex!!
Info durch die Tür eines Nachbarn.
mostlyharmless 15.04.2019 08:16
Highlight Vera: Ich bin enttäuscht und wende mich wieder vom Masochristentum ab. Und der nächste, der mir einen «Brief an einen Atheisten» aufzwingen will, kriegt innerlich eine gescheuert.
Agnos: Würde ich nicht zuerst denken und dann tippen, kämen meine Kommentare zu Religion kaum zur Aufschaltung.
mostlyharmless 15.04.2019 09:31
Highlight Noch was, Vera. Das ist zwar nicht die wissenschaftliche Untersuchung, auf die Sie erstaunlicherweise warten, um die Frage nach dem guten Menschen beantworten zu können, aber vielleicht können Sie trotzdem etwas damit anfangen:
vera.vox 15.04.2019 21:31
Du musst mich doch nicht bezahlen. Ich bete Ehrenamtlich für deine Gesundheit, aus reiner christlicher Nächstenliebe. Behalte das Geld oder verteile es unter den Armen.
Dass Du deine Frage nach dem guten Menschen, schon selber beantworten kannst, freut mich sehr. Durch meine Gebete bist Du schon zum Suchenden geworden. Und ich bin zuversichtlich, dass Du auch zu Jesus Christus findest.
Walser 13.04.2019 09:51
Highlight Ein Bergführer zerstört drei Kreuze, wird zu einer Geldstrafe verurteilt. Hugo Stamm bringt dies als Beweis dass das Blasphemie Verbot aufgehoben gehört. Die Kreuze gehören jemandem und werden seit Jahrtausenden irgendwo aufgestellt. Die Mehrheit der Menschen in der CH wollen das so. Würde jemand irgendwo einen Halbmond zerstören, würde ein Aufschrei der Linken, Grünen und Liberalen durchs Land gehen und eine Anzeige wegen Islamophobie zur Folge haben.
Maracuja 13.04.2019 10:25
Highlight Sachbeschädigung würde auch mit Aufhebung des Blasphemieverbots strafbar bleiben.
Ale Ice 13.04.2019 10:56
Highlight Wem gehört der Gipfel, auf dem das Kreuz steht?
Vermutlich möchten die wenigsten irgendwo irgendwelche religiösen Symbole aufgestellt sehen.
Neruda 13.04.2019 11:23
Highlight "gehören jemandem" seit wann darf wild gebaut werden in der Schweiz? Wenn die jemandem gehören sollen sie gefälligst ein Baugesuch nachreichen und eine Busse fürs Versäumnis zahlen!
Walser 13.04.2019 11:35
Highlight Ale Ice. Die Gipfel gehören den Bodeneigentümern. Überwiegend öffentlichen Institutionen. Gemeineden, Korporationen etc. Im Grunde gehts aber um Politik. Da vorab in muslimischen Ländern die Religion wieder zunehmend für politische Zwecke benutzt und missbraucht wird und dieser Trend weltweit im Aufwind ist, sollten wir unsere Kreuzchen erstmal schön dort stehen lassen wo sie sind.
Nik G. 13.04.2019 12:34
Highlight Jahrtausende? Schwierig da das besteigen der Berge (Klettersport) erst im 19. Jahrhundert durch die Briten populär wurde. Vorher wurden die Berge von derSchweizer Bevölkerung gemieden. Somit sind die Kreuze ein Neuzeitliches Phänomen und wieso sollte ein Halbmond auf dem Gipfel platziert werden? Es sollen gar keine Religiöse Symbole platziert werden.
Hierundjetzt 13.04.2019 12:35
Highlight Kurze Antwort: Der Gemeinde auf dem der Berg steht.
Und wenn die Gemeinde ihr ok dazu gibt, ist dieses Kreuz demokratisch legitimiert
Ende der Story ☺️
Toni.Stark 15.04.2019 13:39
Highlight @ale ice: vermutlich irren sie sich sogar.
Ich hol jetzt das Schwein 13.04.2019 09:48
Highlight Blasphemie: Ein Verbrechen ohne Opfer.
rüpelpilzchen 13.04.2019 10:35
Highlight Das stimmt nicht. Sehr viele leben sehr gut davon.
Ich hol jetzt das Schwein 13.04.2019 12:29
Highlight Bin nur ich verwirrt durch diese Antwort?
do u know Xonco The Muffin Man -The Muffin Man 13.04.2019 12:57
Highlight Nein, ich auch.
Entweder das ist deeper Metaphysischer Shit, den wir Kleingeister nicht verstehen oder seine Samstagsdroge hat grad voll eingeschlagen.
rüpelpilzchen 13.04.2019 13:48
Highlight "Der Glaube" ist ein Industriebereich und von ihm sind etliche Jobs abhängig und natürlich auch die Macht und Einflussnahme der Kirche und Sekten.
Dürfte man offen darüber sprechen, "dass dies alles quatsch ist" wäre ja die ganze Missionierung umsonst gewesen, das Kartenhaus Glaube fällt zusammen und die Gelder (durch Steuern usw) fliessen woanders hin.
Es gäbe also durchaus Opfer.
do u know Xonco The Muffin Man -The Muffin Man 13.04.2019 14:12
Highlight Korrekt, allerdings am Kommentar vorbei kommentiert.
Do not lie to mE 13.04.2019 09:43
Highlight Haben nicht auch Saudi Arabien, Iran und Brunei ein ähnliches Rechtsverständnis?
Harri Hirsch 13.04.2019 12:49
Nur dass deren Strafen bei Verstössen gegen das Blasphemieverbot ‚ganz minim‘ härter sind als bei uns.
Michael Goldberg 13.04.2019 09:43
Highlight Spannend, dass Stamm Religionsgemeinschaften und Weltanschauungen sowie politische Gruppen so locker nebeneinanderstellen kann. Inwiefern sind sie sich gleich in ihrem Anspruch auf Schutz durch den Staat?
Erklären müsste man mir auch, wie man vom Fallbeispiel zur Konklusion, das Verbot sei ein alter Zopf komme. Fehlt mir da die Intuition? Wohl eher Stamms Argumentation.
Ale Ice 13.04.2019 11:23
Highlight Aus der Perspektive einer Religions- und Parteilosen fehlt es der Argumentation Herrn Stamms hier an gar nichts.
Genau so locker können aus säkularer Sicht solche Gruppierungen nebeneinanderngestellt werden.
@M. Goldberg auf die Frage:
"Inwiefern sind sie sich gleich in ihrem Anspruch auf Schutz durch den Staat?"
Per Bundesverfassung und per Art. 1: Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen, denen auch die Schweiz angehört:
Michael Goldberg 13.04.2019 18:41
Highlight Wohl doch die fehlende Intuition. Habe das Gefühl ich wurde missverstanden.
Spannend finde ich die Nebeneinanderstellung, weil ich von Stamm nicht erwartet hätte, dass er Religion als eine legitime Form menschlicher Gemeinschaften neben anderen sieht. Sonst ist sie ja auch eher Geschwür, dass es auszumerzen gilt.
Und was die AEdM mit dem staatlichen Schutz spezieller Gruppierungen zu tun haben soll, das muss man mir auch erklären.
Spannend ist doch die Frage, wo Religion, Politik und Weltanschauung sich unterscheiden, wo sie sich ähnlich sind.
Masche 14.04.2019 14:44
Highlight Michael Goldberg: Spannend ist die Frage für Sie doch nur, weil Sie sie negieren.
Michael Goldberg 14.04.2019 16:51
Highlight Weder negiere ich sie, indem ich leugne, dass es eine legitime Frage ist (ich stelle sie ja), noch negiere ich sie, indem ich sie verneine, es handelt sich auch nicht um eine ja/nein Frage ( ...wo (sie) sich unterscheiden, wo sie sich ähnlich sind...).
@Masche: Was genau werfen Sie mir vor?
Natürlich 13.04.2019 09:34
Highlight Gipfelkreuze zerstören wäre ja so oder so illegal (Sachbeschädigung).
In diesem Fall hat das für mich aber weniger mit Gotteslästerung als vielmehr mit mutwilliger Zerstörungswut zu tun.
Zwerg Zwack 13.04.2019 09:31
Highlight "Kirchen und Religionsgemeinschaften brauchen keinen besonderen Schutz. Gott schon gar nicht, zumal seine Existenz umstritten ist."
😅 Sorry, musste gerade laut loslachen. Als ob die Existenz Gottes umstritten sei... 🙄
Klaus07 13.04.2019 10:02
Highlight Ja genau. Es ist ja so was von klar, das Gott eine Erfindung der Juden ist und nicht existiert.
Granini 13.04.2019 11:37
Highlight @Zwerg: Du glaubst nicht dran + Ich schon = Umstritten.
MeineMeinung 13.04.2019 16:46
Dann ist die Existenz vom Weihnachtsmann, vom Osterhasen und der Zahnfee auch umstritten, da kleine Kinder an diese glauben?
Granini 13.04.2019 17:11
Das ist deine Meinung. mE ist die Frage nach der Existenz Gottes weitaus komplexer als die Frage nach dem Weihnachtsmann - obwohl die Grundfrage durchaus dieselbe ist: Gibts ihn oder gibts ihn nicht?
Zwerg Zwack 13.04.2019 17:47
Highlight @MeineMeinung: Danke! 😅
Thom Mulder 13.04.2019 22:44
Highlight Nein, Granini. So einfach ist das nicht. Dass viele Leute an irgend einen Gott glauben ist kein Argument für seine Existenz. Absolut null. Dass es keinerlei nachvollziehbare Notwendigkeit, Nutzen oder Hinweis und schon gar keinen Beweis gibt dass er existiert hingegen SIND stichhaltige Argumente. Deshalb = NICHT umstritten, sondern eindeutig nicht existent.
vera.vox 14.04.2019 16:50
Denk doch ein bisschen nach.
Wie konnte die Jungfrau Maria schwanger werden ohne Gott?
Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Jungfrauen nicht schwanger sein können. Aber Maria war Jungfrau und Schwanger; ohne Gotteshilfe wär das nicht möglich gewesen.
Makatitom 14.04.2019 22:37
Highlight und wenn sie die angeblich unbefleckte Empfängnis erfunden hat um einen Seitensprung zu tarnen? Immerhin wäre sie zu diesen Zeiten wohl dafür gesteinigt worden
Hallejulia ihr Masochristen
MeineMeinung 15.04.2019 06:21
Und ist es denn auch wissenschaftlich erwiesen, dass Maria noch Jungfrau war, als sie schwanger war?
Zwerg Zwack 15.04.2019 06:42
Highlight @vera.vox: Also wenn Sie schon von "wissenschaftlich erwiesen" sprechen, dann ziehen Sie das aber komplett durch, bitte. Ist es denn wissenschaftlich erwiesen, dass die liebe Maria tatsächlich keinen Geschlechtsverkehr hatte?
Es geht mir einfach nicht in den Kopf, wie man in der heutigen Zeit beim Thema Religion immer noch jegliche Vernunft ausschaltet und blind irgendwelche Geschichten glaubt, welche irrwitziger nicht sein könnten...
Granini 15.04.2019 09:53
Pleeease! Wenn du schon einen auf Apologeten machen willst dann bitte nicht mit diesem Streitpunkt. Aber was kann man von einem Troll schon erwarten. 🤷🏽‍♂️
Halt! Ich stimme dir zu, dass Glauben allein nicht stichhaltig genug ist. Jedoch kannst du die heiligen Schriften nicht mit diesem Argument aus dem Verkehr ziehen. Die Bibel ist ein historisches Dokument, das mit anderen übereinstimmt. Und die Bibel weist auf die Existenz und Wirken Gottes hin. Über diese Frage gibt es reichlich dicke Schunken, die diese Frage behandeln. Dein Argument an Stichhaltigkeit genügt mir nicht.
vera.vox 15.04.2019 21:02
Maria ist Jungfrau geblieben, als sie ihren Sohn empfing, Jungfrau, als sie ihn gebar, Jungfrau, als sie ihn trug, Jungfrau, als sie ihn säugte.
Gerade die Jungfrauengeburt Jesu und seine übernatürliche Empfängnis bringen zum Ausdruck, dass in Jesus zwei Naturen unvermischt und ungeschieden vorhanden sind, dass er ganz und wahrhaftig Gott ist und zugleich ganz und wahrhaftig Mensch war. Nur so kann er dich von deinen Sünden retten und dich aus Sündentod erlösen.
Nur wer an Jesus Christus, empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, glaubt ist ein Christ.
Makatitom 15.04.2019 22:31
Klaus07 15.04.2019 23:51
Wie kann ein Logisch denkender Mensch, in der heutigen Zeit noch an solch ein Märchen wie dee unbefleckten Empfängnis glauben?
Entweder war Maria untreu und versuchte Josef das Missgeschick mit einer Haarstreubenden Geschichte zu erklären.
Oder Maria wurde Missbraucht und erzählte aufgrund ihrer Scham eine Lügengeschichte.
Oder es war eine ganz normale Schwangerschaft, und beide erzählten eine Lügengeschichte.
Aber eine unbefleckte Schwangerschaft? Um die Wahrheit zu Verschleiern, wurden schon sehr viele Mythen Erfunden.
Brezel Hugger 13.04.2019 09:29
Highlight "die Überzeugung ANDERER in Glaubenssachen"
Was hat Hugo Stamm für ein Problem damit?
Er kann ja seine eigenen Überzeugungen und Glaubensinhalte lächerlich machen.
santacroce 16.04.2019 17:56
Highlight Jesus hatte mehr als nur ein Hugo Stamm.
santacroce 16.04.2019 17:57
Highlight Die Unwissenden lehren; den Zweifelnden recht raten; die Betrübten trösten; die Sünder zurechtweisen; die Lästigen geduldig ertragen; denen, die uns beleidigen, gerne verzeihen; für die Lebenden und für die Toten beten.
Pelegrino 16.04.2019 20:48
Highlight Wie lange muss ich das denn noch ertragen, welchen schlechten überflüssigen Caches da noch bereinigt werden muss!
Cyman 13.04.2019 09:22
Highlight Das genannte Beispiel ist ein schlechtes - der Mann hat schlichtweg Sachbeschädigung an den Kreuzen durchgeführt, einem kulturellen Erbe, und wurde zurecht bestraft. Wohl auch deswegen nimmt Hugo Stamm dieses Beispiel, weil es sonst einfach keine Verurteilungen gibt wegen Blasphemie. Ich persönlich hänge nicht an diesem Artikel - finde es aber teilweise fragwürdig, wie man sich über Meinungsfreiheit oder Diskriminierungsverbot hinwegsetzt, wenn es um Andersgläubige geht. „Stündeler“ und andere herabsetzende Bemerkungen meine ich damit - lasst doch jeden mit seinem Glauben leben.
Magnum44 13.04.2019 10:18
Highlight Sachbeschädigung und Blasphemie schüzten unterschiedliche Rechtsgüter, er wurde also bestimmt wegen beiden Delikten bestraft.
Neruda 13.04.2019 11:29
Highlight Das ist kein kulturelles Erbe sondern ein Machtsymbol. Und zudem wurde erst vor ca. 200 Jahren damit angefangen, diese aufzustellen.
Oxymora 13.04.2019 09:20
Highlight Wahljahr 2019
Immer hin, im einzigen europäischen Land, in dem die Provinzen noch Steuern, für den protestantischen und den katholischen Gott bei Firmen und juristischen Personen eintreiben, gibt’s eine Partei, die wählbar ist.
Ohne Leiche kein Mord!
Gäbe es den einen oder die andere Gottheit,
könnte Sie doch auf Beleidigung oder Diskriminierung klagen.
Wer ganze Welten geschöpft hat, schafft es sicher selber
Oxymora 13.04.2019 16:11
Highlight Komisch, das hat mich der Pösteler auch gefragt.
Magnum44 13.04.2019 09:16
Highlight Durch die Streichung würde aber eine jeweils sehr amüsante ius-Vorlesung entfallen ;)
Faktisch spielt der Straftatbestand mit seinen paar Verurteilungen pro Jahr keine Rolle, aber er zeugt sehr schön davon, wie rückständig unser Land doch ist.
Pelegrino 13.04.2019 09:16
Highlight Symbole und Zitate, auf keinen Fall niemals eine Nötigung sein, und wenn doch, sollte unter gewissen Umständen auch Rechtens verboten werden, die zum Zweck; Macht- Hetze Diffamie, wie das Hackenkreuz u. IS Flacken Zeichen, die auf Leib u. Seele schaden, ja sogar töten.
Pelegrino 13.04.2019 11:03
Highlight Als Agnostiker, den früherem christl. Zwang mit den Kruzifix unterworfen, verstehe ich nicht wenn auf den Plätzen gewisse Religiöse Fischlizeichen derselben Motiv ausgeteilt werden.
Pelegrino 13.04.2019 11:51
Highlight Auf Symbole u. Zitate, soll auf keinen Fall eine Nötigung sein, …
zweck zur autoritären Leistungsdruck, ...
auch nicht zum religiösen aufzwängen auf Traktaten!
Pelegrino 13.04.2019 17:06
Highlight bansaighdear, da ist die falsche Seite, das ist nicht den Blog vom 8.4.2019, versuchen' s doch woanders!
bruder klaus 13.04.2019 09:11
Highlight Warum sollte man soetwas abschaffen? Wenn jadie Gefahr dafür nicht daist, so kann man es durchausauch belassen. Wir in der Schweiz sind ein christlich orientiertesLand. Das Gesetz schützt auch davor, dass andere Religionen sich negativ auslassen oder Propaganda machen könnten, weshalb es mgl. gut ist, wenn es bleibt.
Makatitom 14.04.2019 22:45
Highlight Der wirkliche Träger deines Nicknames würde dir heute wohl sagen, dass die Schweiz ein mammonistisch orientiertes Land ist
Hallejulia du Masochrist
Michael Goldberg 13.04.2019 09:28
Highlight Wo genau liest du im Artikel, dass es um einen Schutz für Götter/Gott geht?
Ale Ice 13.04.2019 10:27
Blasphemie bedeutet, so wurde es mir als Kind eingetrichtert, Gott zu negieren oder sich negativ darüber zu äussern.
Nun impliziert das oben angesprochene Gesetz, dass Gott sowie Annahmen über Gott eines besonderen Schutzes bedürfen.
Dass ausser dem christlichen auch andere Götter unter dieses Gesetz fallen, nehme ich natürlich nicht an.
Michael Goldberg 13.04.2019 18:25
Highlight nochmals, wo steht das im Artikel bitte? was dir als Kind eingetrichtert wurde hat nichts damit zu tun und einfach nochmals dasselbe behaupten (sogar abgeschwächt, jetzt impliziert es nur noch) ändert nichts daran, dass der Gesetzesartikel nichts mit einem Schutz von Göttern/Gott zu tun hat.
Ale Ice 13.04.2019 19:23
Highlight Bitte schlage selber nach, was unter Blasphemie verstanden wird. Das deckt sich im Wesentlichen mit dem, was mir als Kind eingetrichtert wurde. Wenn wir also über denselben Artikel schreiben, verstehe ich deine Frage nicht.
Stell dir vor, das Antiblasphemiegesetz würde als Extraschutz von allen Religionen beansprucht, alle würden mit ihren Gottesvorstellungen dieses Gesetz für sich geltend machen. Denn alle theistischen Religionen lehnen doch mehr oder weniger andere Götter ab und verhalten sich gegenseitig blasphemisch...
Deshalb: Blasphemie gehört in kein Strafregister.
Michael Goldberg 13.04.2019 21:33
Highlight Oh man. Schau dir den Gesetzesartikel bitte bitte an. Art 261 Störung der Glaubens- und Kultusfreiheit. Da steht absolut gar nichts von Blasphemie.
Psychonaut1934 13.04.2019 08:40
Michael Goldberg 13.04.2019 09:33
Der müde Joe 13.04.2019 09:53
Pelegrino 13.04.2019 09:59
Mutzli 13.04.2019 15:25
Michael Goldberg 13.04.2019 09:26
Highlight a) Offensichtlich nicht, aber mit den Fakten nehmen wirs hier nicht so genau, gell.
b) denklich schlechtes Beispiel, die Simpsons zeugen von einer nuancierten Auseinanersetzung mit amerikanischem Christentum, jenseits von billigem Religionsbashing. Dem durchschnittlichen "Religionskritiker" aber wahrscheinlich zu hoch🤷‍♀️
Brezel Hugger 13.04.2019 09:31
Highlight Nein, das ist einfach dumm.
Aber ich finde, Homer Simpson hat durchaus das Potential, Religionsstifter zu werden.
Genügend Jünger*innen hat er bereits.
Zyniker haben es leichter 13.04.2019 12:11
Highlight Die FDP dürfte die einzige Partei ohne Heuchler darstellen bei diesem Thema, denn die SP macht ja bei gewissen Religionen dann wieder Ausnahmen...
Luzifer Morgenstern 13.04.2019 22:02
Highlight Nein. Homer ist cool. Ich mag ihn.
Brezel Hugger 13.04.2019 09:33
Highlight Wer hat denn die Niederungen verschlungen?
Möge er keinen Schluckauf bekommen.
Pelegrino 15.04.2019 19:21
Highlight Das schlimmste mit dem Kreuz ist der Missbrauch, zum legitimieren gewisser religiöser Bräuche, das begünstigt niederträchtigen Handlungen.
Pelegrino 16.04.2019 21:35
Highlight DER KLU KLUX KLAN, entspringt ursprünglich einer christlichen Bewegung heraus, wo das Feuer die richtende Hand ist.
Bei gewissen Dogmatikern gilt das Feuer als Läuterung u. Strafe, die dem Berufenen auszuüben ist.
Eine Kathedrale in der Schweiz, noch nicht allzu lange her, wurde aus diesen Motiven abgefackelt.

References: Art. 261
 §261
 Art. 262
 §261
 §261
 §261
 Art. 1