Source: https://www.competitionline.com/en/results/297264
Timestamp: 2018-10-20 05:21:21+00:00

Document:
Result: Aalen Süd / Union-Areal in Aalen...competitionline
Diashow Visualisierung, © copyright by hirner&riehl
(ID 3-297264)
1st Prize Realisierungs- und Ideenteil
2nd Prize Realisierungs- und Ideenteil
3rd Prize Realisierungs- und Ideenteil
Recognition Ideenteil
Recognition Realisierungsteil
Actual participants: 25
Type of building Office buildings, Administration buildings / Government and municipal buildings
Prize money / Remuneration 132.000	EUR	zzgl. USt.
Awarding authority / Client Landratsamt Ostalbkreis, Aalen (DE)
Advisors Drees & Sommer Infra Consult und Entwicklungsmanagement GmbH, Stuttgart (DE), Berlin (DE)
Juror	 Prof. Jörg Aldinger, Prof. Cornelia Bott, Gabriele D´Inka, Karl Haag, Wolfgang Riehle [Head juror], Johann Senner, Prof. Dr. Werner Sobek, Thomas Sonnentag	, Wolfgang Steidle, Ingrid Stoll-Haderer, Mathis Tröster
Die Stadt Aalen verfügt über zahlreiche innerstädtische Potenzialflächen, wobei der Bereich Aalen-Süd einen ehemals gewerblich-industriell genutzten Stadtbereich mit einer großen Nähe zur Innenstadt darstellt. Das Gebiet befindet sich seit einigen Jahren im Umstrukturierungsprozess, so dass vermehrt die eigentliche Nutzungsstruktur aufgegeben und aus städtebaulicher und regionalplanerischer Sicht durch zum Teil nicht standortangemessene Nutzungen ersetzt wurde. Die Stadtentwicklung ist bemüht, mithilfe einer zukunftsfähigen und nachhaltigen Nutzungskonzeption betreffende Flächen zu revitalisieren.
Das „Union-Areal“ ist Teil des Bereichs „Aalen Süd“. Das Wettbewerbsgebiet umfasst das „Union-Areal“, sowie einen größeren Teilbereich des Bereichs „Aalen-Süd“. Insgesamt beträgt die Wettbewerbsfläche ca. 6,8 ha (Grundstück Realisierungsteil ca. 1,7 ha). Der Realisierungsteil umfasst den Neubau eines zweiten Verwaltungsstandortes des Landratsamtes Ostalbkreis. Der Ideenteil des Verfahrens bezieht sich auf die gesamte Gebietsgröße von rund 6,8 ha. Im Wettbewerbsgebiet wird eine Entwicklung im Sinne eines urbanen Gebiets als Innenstadtergänzungsbereich mit der Ansiedlung von Nahversorgungsbetrieben und nicht zentrenrelevante Nutzungen, aber vor allem innerstädtischem Wohnen, angestrebt. Der Verwaltungsneubau auf dem Union-Areal soll städtebaulich optimal eingebunden werden. Eine ganzheitliche Betrachtung des Gebietes und die Entwicklung von Synergieeffekten ist gefordert. Eine Ausweisung zum Sanierungsgebiet „Stadtmitte / Wilhelm-Merz-Straße“ wird angestrebt.
Die Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe findet in einem nichtoffenen kombinierten Planungswettbewerb mit vorgeschaltetem Präqualifikationsverfahren (Teilnahmewettbewerb) und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren nach VgV statt. Die unterschiedlichen Zielvorstellungen und Anforderungen seitens der Auslober sind für beide Bereiche gleichermaßen zu berücksichtigen.
Grundlage für den Realisierungsteil bildet das Raum- und Funktionsprogramm Landratsamtsneubau. Mit dem zweiten Verwaltungsstandort in Aalen soll ein Verwaltungsgebäude der Zukunft geschaffen und moderne Architektur mit den Themen Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und erneuerbare Energien verbunden werden.
Für den Landratsamtsneubau werden rund 11 440 m2 BGF veranschlagt. In dem Zusammenhang soll die Möglichkeit der optionalen Umsetzung eines Dienstleistungszentrums von rund 4 000 m2 BGF als zweiter Bauabschnitt, im Rahmen einer Erweiterung zu einem späteren Zeitpunkt, aufgezeigt werden. Ein Anspruch einer Beauftragung der Umsetzung des 2. BA besteht nicht.
Der Auslober wird, soweit und sobald die Aufgabe realisiert wird, unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts einem der Preisträger die für die Umsetzung des Wettbewerbsentwurfs notwendigen weiteren Planungen der Leistungsphasen 1-5 (stufenweise) nach HOAI übertragen. Es wird darauf hingewiesen, dass kein Anspruch auf Realisierung besteht. Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen des Teilnehmers bis zur Höhe der Preissumme nicht erneut vergütet, wenn der Entwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt werden kann.
Die Auswahl des Auftragnehmers erfolgt im Rahmen dem des Wettbewerb nachfolgenden Verhandlungsverfahrens. Ein Anspruch auf Auftragserteilung besteht nicht.
Selected participants - Bietergemeinschaft Braunger Wörtz Architekten GmbH, Ulm; Mühlich, Fink & Partner, Ulm
Exhibition Die prämierten Arbeiten bis einschließlich 16. Oktober im Foyer im 1. Stock vor dem Großen Sitzungssaal des Landratsamts in der Stuttgarter Str. 41 zu sehen.
Client's address DE-73430 Aalen
Project address Wilhelm-Merz-Straße
E-Mail: MjE5VltTXC1cYGFOWU9YX1JWYBtRUg==
Hauptadresse: https://www.ostalbkreis.de/
E-Mail: MTNwcV5hcW1pXmtya2RwXmpxPV5eaWJrK2Fi
Hauptadresse: http://www.aalen.de/
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://pkm.conclude.com/aalen-sued
E-Mail: MTF0bWhubSxgcWRgaz9jcWRybi1ibmw=
E-Mail: MjE0R2RlZ15TIERbVVpmV2QyU1NeV2AgVlc=
Für die Auswahl und Bewertung wird der Auftraggeber neben Ausschlusskriterien ein gewichtetes Punktesystem anwenden. Für die einzelnen Auswahlkriterien werden 0-5 Punkte vergeben. Die Gesamtpunktzahl errechnet sich aus den erreichten Punkten, multipliziert mit der festgesetzten Gewichtung.
In seiner Bewerbererklärung sowie mit den dargestellten Projekten (Referenzliste) belegt der Bewerber seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Erfahrung und Zuverlässigkeit, seine gestalterische Qualität und seine Arbeitsweise. Insgesamt macht er seine besondere Eignung und Kompetenz für die anstehende Wettbewerbsaufgabe deutlich, die erwarten lässt, dass er einen guten Lösungsvorschlag macht.
Es ist ein Referenzprojekt aus der Liste der Referenzprojekte auf max. 2 Seiten DIN-A4 (einseitig) in Form von Text, Fotos, Zeichnungen aussagekräftig darzustellen. Aus der Präsentation muss die Fachkunde erkennbar sein.
Die Auswahl der Teilnehmer setzt sich aus nachstehend genannten Kriterien zusammen:
Neben den nachstehenden Auswahlkriterien sind zwingend die Ausschlusskriterien (genannt in VI.3) Zusätzliche Angaben) zu beachten!
— Berufliche Leistungsfähigkeit (Wichtung 25 %).
Erklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten drei Jahren ersichtlich ist gem. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV (Mindestpunktzahl ab einer Anzahl von 1 bis 6 Mitarbeitern, Höchstpunktzahl ab einer Anzahl von 14 Mitarbeitern).
— Vorlage einer Referenzliste über 5 früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge gem. § 46 Abs. 3 Nr. 1, § 75 Abs. 5 VgV (Wichtung 75 %, davon 15 % je Referenz).
Der Bewerber hat geeignete Referenzen nachzuweisen. Geeignete Referenzen sind Referenzen die vergleichbar sind. Vergleichbar sind Referenzen, wenn Sie die nachfolgenden Mindestanforderungen erfüllen und die Leistungserbringung erfolgreich war. Eine Referenz ist geeignet/vergleichbar, wenn nachfolgend aufgeführte Mindestanforderungen erfüllt sind:
Referenzen für den Bereich Hochbau:
1. Objektplanungsleistungen gem. § 34 HOAI, LPH 2-8 vollständig erbracht
2. Vergleichbares Referenzprojekt zur ausgeschriebenen Planungsleistung
3. Mindesthonorarzone III oder höher
4. Projektfertigstellung/Inbetriebnahme nach 03/2008 (10 Jahre)
5. Angabe Auftraggeber, Name und Telefonnummer
Referenzen für den städtebaulichen Bereich:
6. Nachweis von mind. einem Wettbewerbserfolg (Preis oder Anerkennung / Ankauf)
7. Vergleichbares Referenzprojekt zur ausgeschriebenen Planungsleistung (Rahmenplanung, städtebaulicher Entwurf)
8. Planung nach 03/2008 (10 Jahre)
9. Angabe Auftraggeber, Name und Telefonnummer
Die maximale Punktzahl für die Referenzliste kann durch das Einreichen von fünf Referenzen erreicht werden. Der Bieter erklärt, dass die in der Referenzliste aufgeführten Referenzen die Mindestanforderungen erfüllen. Mit Erfüllung der Mindestanforderungen wird die Punktzahl für jeweilige Referenz zur Hälfte vergeben (trifft nur bei Referenz 1-3 Hochbau zu).
Folgende Auswahlkriterien werden ausschließlich bewertet, wenn die oben aufgeführten Mindestanforderungen erfüllt sind:
— Angaben zur Höhe der Herstellkosten KGR 300 + 400 nach DIN 276 gem. § 33 HOAI (Mindestpunktzahl ab einer Höhe der Herstellkosten von 3 Mio. EUR netto, Höchstpunktzahl ab einer Höhe von 12 Mio. EUR netto),
— Datum der Inbetriebnahme (Mindestpunktzahl bei einer Inbetriebnahme innerhalb der letzten 10 Jahren, Höchstpunktzahl bei einer Inbetriebnahme innerhalb der letzten 3 Jahren).
Die Beurteilung erfolgt für den Realisierungsteil und den Ideenteil gleichermaßen. Das Preisgericht behält sich vor, die einzelnen Kriterien zu ergänzen und zu gewichten. Die dargestellte Reihenfolge der Aspekte ist nicht als Wertung oder Gewichtung zu betrachten.
Wesentliche Kriterien für die Beurteilung der Wettbewerbsarbeiten sind:
— Städteräumliche Einbindung,
— Erschließung und Freiflächen,
— Architektonische Qualität und -konzept,
— Erfüllung des Raumprogramms unter funktionalen Anforderungen,
— Ökologisches und energetisches Konzept,
Für Preise und Anerkennungen stellen die Auslober als Wettbewerbssumme einen Gesamtbetrag in Höhe von 132.000,00 €, zzgl. gesetzlicher MwSt. zur Verfügung.
Die Aufteilung der Wettbewerbssumme ist wie folgt vorgesehen (gerundet):
Für den Ideenteil / Städtebau:
1. Preis 22 500 EUR (40 %)
2. Preis 14 500 EUR (25 %)
3. Preis 8.000 EUR (15 %)
Anerkennung: 5 000 EUR (10 %).
Für den Realisierungsteil / Hochbau:
1. Preis 31 000 EUR (40 %)
2. Preis 23 000 EUR (30 %)
3. Preis 15 000 EUR (20 %)
Anerkennung: 4 000 EUR (5 %).
Zur Abgabe der notwendigen Nachweise ist zwingend (Ausschlusskriterium) ein Bewerbungsformular zu verwenden, das auf der „Drees & Sommer Bieterplattform“ heruntergeladen werden kann (Link siehe I.3 der Bekanntmachung). Unter der in Ziff. I.3) angegebenen Internetadresse werden auch Antworten auf Bewerberfragen sowie aktualisierte oder weitere Informationen und Unterlagen zu dem Verfahren zur Verfügung gestellt. Interessenten an dem Verfahren müssen sicherstellen, dass sie regelmäßig und insbesondere unmittelbar vor Abgabe ihres Teilnahmeantrags sowie vor Ablauf der Teilnahmefrist prüfen, ob seitens der Vergabestelle zusätzliche Informationen oder Unterlagen zur Verfügung gestellt wurden, welche für die Abgabe des Teilnahmeantrags zu beachten sind.
Die Registrierung auf der Bieterplattform PKM wird empfohlen. Nach erfolgreicher Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit den eigenen Zugangsdaten zur Bieterplattform und werden über Änderungen oder beantwortete Rückfragen per E-Mail informiert.
Für den Einsatz von „PKM“ benötigen Sie einen aktuellen Browser (z.B. Internet Explorer ab Version 7) mit aktivierten Cookies und Java-Script. Es wird darauf hingewiesen, dass den Bewerbern die Bewerbungsunterlagen der Stufe 1 (Präqualifikation) nicht zurück gesandt werden.
2) RECHTLICHE AUSSCHLUSSKRITERIEN
— Rechtslage.
Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123 Abs. 1, 2, 3 GWB vorliegen, bzw. Nachweis der erfolgreichen Selbstreinigung nach § 125 (strafrechtliche Verurteilung).
Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 4 S. 2 GWB vorliegen, bzw. Nachweis nach § 123 Abs. 4 S. 2 GWB (Steuern & Abgaben).
Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 124 GWB vorliegen, bzw. Nachweis der erfolgreichen Selbstreinigung nach § 125 (Insolvenz).
Eigenerklärung, dass keine für den Auftrag relevante Abhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen vorliegt, § 73 Abs. 3 VgV.
Eigenerklärung, dass kein Verstoß gegen § 21 MiLoG vorliegt, der mit einer Geldbuße von wenigstens 2 500 EUR belegt wurde.
— Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung.
Auszug aus dem Berufs- oder Handelsregister.
Nachweis über Berufsqualifikation als Architekt u. Stadtplaner ggf. als Landschaftsarchitek.
Berufshaftpflichtversicherung auftragsbezogen: Personenschäden mind. 2 Mio. EUR, sonstige Schäden mind. 2 Mio. EUR, § 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV.
Eigenerklärung über den Umsatz im Mittel der letzten drei Jahre (mind. 600 000 EUR netto).
5) ZUSCHLAGSKRITERIEN
Wichtungen der Zuschlagskriterien:
Qualitätskriterium Organisation des Projektteams (20 %)
Qualitätskriterium Berufliche Qualifikation des Projektteams (10 %)
Qualitätskriterium Erfahrung des Projektteams (30 %)
Qualitätskriterium Projektorganisation (Qualitäten, Kosten, Termine) (20 %)
Qualitätskriterium Honorarangebot (20 %)
Die Gesamtbewertung für den Zuschlag (100 %) setzt sich aus den Kriterien für die Bewertung der Wettbewerbsergebnisse (50 %) und den Zuschlagskriterien (50 %) zusammen.
— Bietergemeinschaften geben eine gemeinsame Bewerbung ab. Geforderte Eigenerklärungen und / oder Nachweise sind für jedes Bietergemeinschaftsmitglied gesondert zu erklären und vorzulegen. Dazu sind die entsprechenden Seiten zu kopieren und kenntlich zu machen, von welchem Bietergemeinschaftsmitglied die / der Erklärung / Nachweis stammt. Ferner ist eine Bietergemeinschaftserklärung (Anlage 1 der Bewerbungsunterlagen) abzugeben, in der auch der Vertreter der Bietergemeinschaft mit postalischer und elektronischer Adresse zu benennen ist,
— Im Fall der Eignungsleihe oder beabsichtigter Unterauftragsvergabe sind geforderte Eigenerklärungen und / oder Nachweise von dem Eignungsverleiher / Unterauftragsnehmer vorzulegen. Der AG behält sich vor, einen Nachweis der Verfügbarkeit im Auftragsfall vor Auftragserteilung zu fordern. Auf §§§ 43, 47 VgV wird verwiesen.
Call for tenders announced 29.03.2018
Competition ID 3-297264

References: § 46
 § 46
 § 75
 § 34
 § 33
 § 125
 § 123
 § 123
 § 124
 § 125
 § 73
 § 21
 § 45