Source: https://www.elster.de/elsterweb/helpGlobal?themaGlobal=help_fein_2012
Timestamp: 2019-09-16 20:16:31+00:00

Document:
Anleitung zur gesonderten und einheitlichen Feststellungserklärung 2012
Anlage FE-K 1, FE-K 2 und FE-K 3
Erklärung zur gesonderten und einheitlichen Feststellung von Grundlagen für die Einkommensbesteuerung und die Eigenheimzulage
für Spenden und Mitgliedsbeiträge sowie Angaben zur Förderung des Wohneigentums/Bemessensgrundlage für die Eigenheimzulage
die Anlage FE-K 2
und die Anlage FE-K 3
Pflicht zur Abgabe der Erklärung zur gesonderten und einheitlichen Feststellung von Grundlagen für die Einkommensbesteuerung und die Eigenheimzulage
Personen, die gemeinsam Steuervergünstigungen zur Förderung des Wohneigentums - einschließlich Eigenheimzulage - beantragen.
Die allgemeine Frist für die Abgabe der Erklärung zur gesonderten und einheitlichen Feststellung von Grundlagen für die Einkommensbesteuerung 2012 läuft bis zum 31.05.2013. Bei Land- und Forstwirten endet die Abgabefrist spätestens fünf Monate nach Ablauf des Wirtschaftsjahres 2012/2013. Diese Fristen können auf Antrag verlängert werden.Wird die Feststellungserklärung nicht oder verspätet abgegeben, kann das Finanzamt einen Verspätungszuschlag und falls erforderlich Zwangsgelder festsetzen.
Für die Abgabe der Erklärung zur Feststellung von Grundlagen für die Eigenheimzulagen sind Sie an die vorstehend genannten Fristen nicht gebunden.
Zeilen 14 bis 17
Geben Sie in den Zeilen 14 bis 17 bitte Name und Anschrift des von allen Beteiligten bestellten Empfangsbevollmächtigten an, der ermächtigt ist, den Feststellungsbescheid sowie alle anderen mit dem Feststellungsverfahren im Zusammenhang stehenden Verwaltungsakte und Mitteilungen in Empfang zu nehmen. Ist ein gemeinsamer Empfangsbevollmächtigter nicht vorhanden, gilt ein zur Vertretung der Gesellschaft oder der Feststellungsbeteiligten Berechtigter als Empfangsbevollmächtigter. Anderenfalls kann das Finanzamt die Beteiligten auffordern, einen Empfangsbevollmächtigten zu benennen, wobei es einen Beteiligten vorschlägt. Dieser gilt dann als Empfangsbevollmächtigter, wenn ein anderer nicht benannt wird.
Zeilen 38 bis 41
Kennzeichnen Sie bitte in Zeile 38 die Art der Aufteilung der Einkünfte auf die Beteiligten.
In Fällen der Veräußerung oder Übertragung von Anteilen an einer Gesellschaft/Gemeinschaft machen Sie die entsprechenden Angaben in den Zeilen 39 und 40. Haben Sie dem Finanzamt bisher noch keine Vertragsunterlagen zugesandt, reichen Sie diese bitte beim zuständigen Finanzamt ein.
Anzugeben sind die Gewinne/Verluste aus Ergänzungsbilanzen. In Fällen der Veräußerung oder Entnahme von Anteilen an einer Kapitalgesellschaft, die bei beteiligten natürlichen Personen dem Teileinkünfteverfahren unterliegen und bei beteiligten Kapitalgesellschaften nach § 8b KStG steuerfrei sind, müssen auch die (anteiligen) Buchwertabgänge aus der Ergänzungsbilanz enthalten sein. Gewinne oder Verluste aus der Veräußerung eines gesamten Mitunternehmens erklären Sie bitte nicht hier, sondern in der Anlage FE 2.
Geben Sie hier bitte die Sonderbetriebseinnahmen/Sondereingaben auch dann in voller Höhe an, wenn sie bei beteiligten natürlichen Personen dem sogenannten Teileinkünfteverfahren unterliegen oder bei beteiligten Kapitalgesellschaften nach § 8b KStG steuerfrei sind (vergleichen Sie die Erläuterungen zu den Zeilen 12 bis 15).
Tragen Sie hier die Sonderbetriebsausgaben/Sonderwerbungskosten auch dann in voller Höhe ein, wenn sie bei beteiligten natürliche Personen nach § 3 c EStG oder bei beteiligten Kapitalgesellschaften nach § 8b KStG nicht abzugsfähig sind.
Als Einkünfte, für die § 8b KStG Anwendung findet, sind hier die Beträge im Sinne des § 8b Absatz 1 und 2 KStG ohne Berücksichtigung des pauschalen Betriebsausgabenabzugsverbotes nach § 8b Absatz 3 und 5 KStG einzutragen. Sind Körperschaften direkt oder indirekt an der Personengesellschaft beteiligt, sind die unter § 8b KStG, § 4 Absatz 6 und 7 UmwStG fallenden Tatbestände auch in den Anlagen FE-K 1, FE-K 2 und FE-K 3 zu erklären.
In dieser Anlage sind Angaben zu den Sonderausgaben sowie zur Förderung des Wohneigentums/Eigenheimzulage möglich. Die Namen der Beteiligten und die laufenden Nummern der Beteiligten übernehmen Sie bitte aus der Anlage FB.
Angaben sind in diesem Formular nur für die Mitunternehmer erforderlich, die im Rahmen ihrer Einkommensteuererklärung die Thesaurierungsbegünstigung nach § 34a EStG beantragen. Außerdem sind Angaben für den Gesellschafter erforderlich, wenn für diesen zum 31.12.2011 ein nachversteuerungspflichtiger Betrag festgestellt wurde.
Nach § 34c Absatz 5 EStG kann die deutsche Einkommensteuer unter bestimmten Voraussetzungen auf Antrag mit einem Pauschbetrag festgesetzt werden. Die Einkommensteuer beträgt 25 Prozent der begünstigten Einkünfte. Wegen Einzelheiten vergleichen Sie BStBl 1984 I S. 252.
Negative Einkünfte aus Drittstaaten können nach § 2a Absatz 1 EStG - unabhänging davon, im Rahmen welcher Einkunftsart sie anfallen - nur mit positiven Einkünften derselben Art aus demselben Staat ausgeglichen werden (gilt auch für Anlage FE-AUS 2, Zeilen 16 bis 19).
Die Angaben auf den Anlagen FE-K 1, FE-K 2 und FE-K 3 werden benötigt, wenn an einer Personengesellschaft unmittelbar oder mittelbar Körperschaften beteiligt sind. Ist an der Personengesellschaft eine andere Personengesellschaft beteiligt, deren Anteile ganz oder teilweise unmittelbar oder mittelbar von einer Kapitalgesellschaft oder mehreren Kapitalgesellschaften gehalten werden, sind zusätzliche Angaben erforderlich. In der Zeile 16 der Anlage FB ist der prozentuale Anteil der direkt oder indirekt beteiligten Kapitalgesellschaften anzugeben.
Die Angaben auf den Anlagen FE-K 1 und FE-K 2 dienen der zutreffenden Anwendung des § 8 b KStG auf der Ebene der beteiligten Kapitalgesellschaft.
Diese Anlage ist vorgesehen für Kommanditisten und für Beteiligte einer Personengesellschaft/Gemeinschaft, deren Haftung der eines Kommanditisten vergleichbar ist (§ 15a EStG) sowie für Fälle, in denen aufgrund einer modellhaften Gestaltung steuerliche Vorteile in Form negativer Einkünfte erzielt werden sollen (§ 15b EStG)
Wählen sie bitte die betreffende Einkunftsart, für die die Anlage FE-VM verwendet werden soll. Die Namen der Beteiligten und die laufenden Nummern der Beteiligten übernehmen Sie bitte aus der Anlage FB.
Der Wert wird für die Fortschreibung des Kapitals aus der Ergänzungsbilanz (vergleichen Sie die Erläuterungen zu Zeile 15) verwendet.
Bei Eintritt in das Wirtschaftsjahr tragen Sie bitte die auf das Kapital erbrachten Einlagen in Zeile 8 ein.
Zeilen 17 bis 19 und 21
Hier sind zum Beispiel Einkünfte aus gelegentlichen Vermittlungen oder aus der Vermietung beweglicher Gegenstände anzugeben. Die Aufwandsentschädigungen nach § 1835a BGB der rechtlichen Betreuer, ehrenamtlichen Vormünder und ehrenamtlichen Pfleger gehören zu den sonstigen Einkünften.
Die nicht im Jahr 2012 mit Gewinnen aus Leistungen ausgeglichenen Verluste aus Leistungen sind nach Maßgabe des § 10d EStG rück- oder vortragsfähig und mindern die im Jahr 2011 oder in den folgenden Veranlagungszeiträumen aus Leistungen erzielte Gewinne.
Dier Verrechnung nach Maßgabe des § 10d Absatz 2 EStG (Verlustvortrag aus 2011) wird automatisch vom Finanzamt berücksichtigt.
Falls Sie die Verrechnung nach Maßgabe des § 10d Absatz 1 EStG (Verlustrücktrag nach 2011) begrenzen möchten, tragen Sie den gewünschten Betrag bitte in Zeile 13 ein.
In den Zeilen 31 bis 40 sind Veräußerungen von Grundstücken und grundstücksgleichen Rechen zu erklären, bei denen der Zeitraum zwischen Anschaffung und Veräußerung nicht mehr als zehn Jahre beträgt. Für die Berechnung des Zeitraums zwischen Anschaffung und Veräußerung ist grundsätzlich das obligatorische Geschäft maßgebend, das der Anschaffung oder der Veräußerung zu Grunde liegt (zum Beispiel notarieller Kaufvertrag). Tragen Sie bitte in Zeile 32 die entsprechenden Daten ein.

References: § 8
 § 8
 § 3
 § 8
 § 8
 § 8
 § 8
 § 8
 § 4
 § 34
 § 34
 § 2
 § 8
 § 1835
 § 10
 § 10
 § 10