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Timestamp: 2018-10-23 21:35:59+00:00

Document:
20 ..FSJ ..Jobcenter verlangt 4000 Euro zurück obwohl nicht soviel verdient! Inkasso.. Hilfe.. - Hartz IV 4: U 25 - Forum
Ich freue mich über jede Hilfe die kriegen kann... Falls noch Fragen bestehen..ich beantworte Sie gerne..
Du hast wie lange (??? ein Jahr) zusätzlich Geld bekommen, in dieser Höhe (falls die Höhe stimmt)?
Und hast es nicht bemerkt?
10 Monate - ich habe 378 Euro bekommen vom FSJ Träger.
Das Jobcenter hat einen Bedarf von 511 mit Kindergeld angerechnet. Also Miete.. Heizung usw...
Trotzdem selbst wenn man es hochrechnet verlangt das Jobcenter mehr als ich in der Zeit verdient habe , wie ist das möglich?
2000 Euro würde ich verstehen aber nicht 4000..
11. April 2016, 22:57
@ Animus: Ein Widerspruch gegen einen AuE hat sehr wohl aufschiebende Wirkung.
@ Unwi: wenn bereits der Inkassodienst beteiligt ist, klingt es so, als sei der Aufhebungs- und Erstattungsbescheid schon älter.
Du musst ja Änderungsbescheide bekommen haben, also die Berechnung, was dir wirklich nur zugestanden hätte. Dann noch den Erstattungsbescheid. kannst du die Bescheide mal hochladen? Und die Antwort auf deinen Widerspruch.
12. April 2016, 01:01
Hallo, danke für die Antworten.. Ja , es ist schon etwas länger her . Das ganze ist Neuland für mich.. Naja jedenfalls kann ich einen Berechnugnsbogen für Juli hochladen und einen Änderungsbescheid für den gesamten Zeitraum. Ich habe noch ganze viele Berechnungsbögen um die 20 Seiten für die jeweiligen Monate aber das würde glaueb ich den Rahmen sprengen es steht in alen ungefähr dieselben Zahlen drin. In meinem Widerspruch habe ich nur geschrieben das zuviel von mir zurückverlangt wird und habe eine kopie von meinem Arbeitsvertrag mit den Lohn 378 Euro an den Sachbearbeiter geschickt. Vorher hatte ich Ihm alle Lohnabrechnungen zugeschickt.( Da steht dasselbe drauf nur Brutto) Habe Ihn gebeten das ganze nachzuprüfen..
So ich habe mich selbst und ein bisschen unkenntlich gemacht ...
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12. April 2016, 07:39
Ich hab' da mal so an § 39 Satz 1 Nr. 1 SGB II gedacht.
Jo, aber Erstattung steht da nicht in § 39 Abs. 1 Nr. 1 SGB II... Die Forderung wird während des Widerspruches ruhend gestellt, eine Beitreibung darf eben gerade nicht geschehen.
Streitig war, ob Widersprüche und Klagen gegen solche Bescheide nach § 50 aufschiebende Wirkung haben, mit denen Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem SGB II zurückgefordert werden. So ist diskutiert worden, ob die aufschiebende Wirkung nach § 39 SGB II entfällt. Dabei entzündete sich der Streit an der alten Fassung des § 39 SGB II, der einen Wegfall der aufschiebenden Wirkung immer dann vorsah, wenn der angefochtene VA über "Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende" entschied. Nach der aktuell gültigen Neufassung des § 39 SGB II haben Widersprüche und Anfechtungsklagen u. a. gegen einen solchen Bescheid keine aufschiebende Wirkung, der "Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende aufhebt, zurücknimmt, widerruft oder herabsetzt". Entscheidungen nach § 50 werden jedoch auch in der aktuellen Neufassung des § 39 SGB II ausdrücklich nicht genannt, obwohl dem Gesetzgeber der Meinungsstreit bekannt war. Zudem ist § 39 SGB II als Sonderregelung zur grundsätzlich aufschiebenden Wirkung von Rechtsbehelfen (§ 86a Abs. 1 SGG) eher eng auszulegen, so dass dessen Anwendung auf Bescheide nach § 50 im Ergebnis abzulehnen ist und Widersprüche gegen Bescheide nach § 50 auch dann aufschiebende Wirkung haben, wenn damit Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende zurückgefordert werden (so auch LSG Schleswig-Holstein, Beschluss v. 15.5.2007, L 11 B 30/07 ER; LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss v. 30.9.2009, L 19 B 247/09 AS; str.). Nach der Neufassung des § 39 SGB II dürfte sich der Meinungsstreit weitgehend erledigt haben.
haufe.de/personal/personal-off…sk_PI10413_HI1850704.html
12. April 2016, 23:00
Was steht im Widerspruchsbescheid, wieso man dir 427,50 Euro anrechnet (die anderen 200 Euro sind ein Nebenjob?)?
Die Rückforderung ist im Übrigen so hoch, weil man Beiträge, die das JC an die Krankenkasse abgeführt hat für dich ebenfalls zurückfordert. Das sind ja nochmal fast 150 Euro pro Monat.
Die erste hochgeladene Datei ist kein Änderungsbescheid, das ist eine Seite des Aufhebungs- und Erstattungsbescheides.
13. April 2016, 00:54
Hallo .. erstmal danke.
427,50 ist mein Bruttoentgelt von dem 49,50 für die Proficard abgezogen wurden. So steht es auf meiner Entgeltabrechnung. Diese Entgeltabrechnung habe ich dem jobcenter geschickt. Direkt Geld habe ich aber nur 378 Euro erhalten. Die 378 Euro stehen auch so in der FSJ Bescheinigung.. Ich hätte die Lohnabrechnungen nicht dahin schicken sollen.. oder wie wird das mit den Fahrtkosten gehandhabt?
Das mit den 200 Euro verstehe ich auch nicht! Nein ich hatte keinen Nebenjob! Ich hab in die Akten geschaut und selbst vor meinem FSJ wurden mir immer 200 Euro abgezogen?!?!? Das heisst das Jobcenter hat mir seit 1 und halb Jahren immer 200 Euro weniger ausgezahlt??!?! Dieses Einkommen hatte ich nicht..!
Z.b. Im Monat als ich nicht gearbeitet habe /kein FSJ gemacht habe:
511,33 Bedarf - 184 Kindergeld( wird ja angerechnet) = 327,33
Also lag mein Bedarf bei 327,33
Habe aber nur 243,33 bekommen..
Und in den Monaten als ich FSJ gemacht habe müsste ich mindestens 70 Euro pro Monat bekommen - ich weiß leider nicht wie das verrechnen aber auf dem Bogen steht 0 Euro..
Da läuft doch was gewaltig falsch...
Ich guck mal mogen ob ich den richtigen Änderungsbescheid finde.. und lade den hoch..
13. April 2016, 07:19
Wieder was dazu gelernt. Danke Turtle1972
@Unwi: Nun, Fahrkosten müssen ja andere mit ihrem Lohn auch bezahlen, das wird natürlich nicht berücksichtigt, dass dir das bereits vor Auszahlung abgezogen wird. Dafür gibt's ja dann den Freibetrag. Das mit den 200 Euro kann dir hier natürlich niemand erklären.
Es wäre interessant gewesen, was im Widerspruchsbescheid steht, wobei mir schlichtweg nicht klar ist, wieso dir die Regionaldirektion da antwortet oder an wen und gegen was du den überhaupt gerichtet hatst, denn der Widerspruch gegen die Forderung selbst hättest du ja ans Jobcenter richten müssen und dann hätte auch von dort Antwort kommen müssen.

References: § 39
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 § 50
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