Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/treugeber
Timestamp: 2020-08-09 03:27:15+00:00

Document:
Treugeber | Rechtslupe
Schlagwort: Treugeber
Rück­ge­währ­schuld­ver­hält­nis­se – und der Gerichts­stand
Der aus­schließ­li­che Gerichts­stand nach § 24 ZPO gilt auch für bestimm­te schuld­recht­li­che Ansprü­che, sofern der Streit die Fra­ge betrifft, ob der Grund, auf dem die Ein­tra­gung beruht, weg­ge­fal­len ist . Das ist nicht der Fall, wenn der Sreit über einen obli­ga­to­ri­schen Anspruch von der Fra­ge nach dem Bestand und der
Rechts­an­walts­ge­sell­schaft – Treu­hand­ge­sell­schaft
Ent­hält die Fir­ma einer Rechts­an­walts­ge­sell­schaft inhalt­lich zutref­fend einen Hin­weis auf eine von der Gesell­schaft aus­ge­üb­te Treu­hand­tä­tig­keit, wird eine Irre­füh­rung der betei­lig­ten Ver­kehrs­krei­se nicht dadurch her­vor­ge­ru­fen, dass die­se Tätig­keit in der Sat­zung der Gesell­schaft als Unter­neh­mens­zweck nicht genannt wird. Da die Treu­hand­tä­tig­keit seit jeher zum Berufs­bild der Rechts­an­wäl­te gehört, kann eine
Mit­tel­ba­re Ände­rung des Gesell­schaf­ter­be­stan­des durch Treu­hand­ver­trä­ge – und die Grund­er­werb­steu­er
Der Gesell­schaf­ter­be­stand einer grund­be­sit­zen­den Per­so­nen­ge­sell­schaft ändert sich i.S. von § 1 Abs. 2a Satz 1 GrEStG mit­tel­bar, wenn ein an der Per­so­nen­ge­sell­schaft unmit­tel­bar betei­lig­ter Gesell­schaf­ter mit einem oder meh­re­ren Treu­ge­bern ver­ein­bart, den Gesell­schafts­an­teil treu­hän­de­risch für die­se zu hal­ten, und die Treu­hand­ver­ein­ba­run­gen im maß­geb­li­chen Fünf­jah­res­zeit­raum dazu füh­ren, dass den Treu­ge­bern min­des­tens 95 % der
Inkas­s­o­zes­si­on – Zah­lung und Insol­venz­an­fech­tung
Tilgt der Schuld­ner eine zum Zwe­cke des For­de­rungs­ein­zugs treu­hän­de­risch abge­tre­te­ne For­de­rung gegen­über einem Inkas­so­un­ter­neh­men als For­de­rungs­zes­sio­nar, kann die Zah­lung nach Wei­ter­lei­tung an den ursprüng­li­chen For­de­rungs­in­ha­ber nur die­sem gegen­über und nicht gegen­über dem Inkas­so­un­ter­neh­men ange­foch­ten wer­den . Wird ein Drit­ter als Emp­fangs­be­auf­trag­ter des Gläu­bi­gers ein­ge­schal­tet, ist der Gläu­bi­ger und nicht der
Das an einen Treu­hän­der über­tra­ge­ne Akti­en­pa­ket – und sei­ne Ver­wer­tung in der Insol­venz
Der Insol­venz­ver­wal­ter ist nicht zur Ver­wer­tung von Inha­ber­ak­ti­en, die vom Schuld­ner an einen Drit­ten ver­pfän­det wor­den und in einer in Ver­wah­rung einer Wert­pa­pier­sam­mel­bank befind­li­chen Sam­mel­ur­kun­de ver­brieft sind, berech­tigt, wenn der Schuld­ner zwar zunächst Inha­ber der ver­brief­ten Mit­glied­schafts­rech­te geblie­ben war und der Akti­en­be­sitz eine Unter­neh­mens­be­tei­li­gung reprä­sen­tier­te, er die Mit­glied­schafts­rech­te aber wegen
Bar­ab­he­bung über das Kon­to eines Drit­ten – und die Insol­venz­an­fech­tung
Liegt die anfecht­ba­re Rechts­hand­lung in der Über­wei­sung eines Gut­ha­bens des Schuld­ners auf das Kon­to eines Drit­ten, wird die objek­ti­ve Gläu­bi­ger­be­nach­tei­li­gung nicht dadurch wie­der rück­gän­gig gemacht, dass der Drit­te den Betrag plan­mä­ßig abhebt und dem Schuld­ner bar zur Ver­fü­gung stellt. Ein unei­gen­nüt­zi­ger Treu­hän­der, der anfecht­bar erlang­te Gel­der des Schuld­ners wei­sungs­ge­mäß an
Rück­erwerb von Antei­len an einer grund­stücks­be­sit­zen­den Gesell­schaft
Nach § 1 Abs. 3 Nr. 1 GrEStG unter­liegt der Grund­er­werb­steu­er u.a. ein Rechts­ge­schäft, das den Anspruch auf Über­tra­gung eines oder meh­re­rer Antei­le einer grund­stücks­be­sit­zen­den Gesell­schaft begrün­det, wenn durch die Über­tra­gung unmit­tel­bar oder mit­tel­bar min­des­tens 95 % der Antei­le der Gesell­schaft in der Hand des Erwer­bers allein ver­ei­nigt wer­den wür­den, soweit eine Besteue­rung nach
Rechts­grund­lo­se Zah­lun­gen auf das Teu­hand­kon­to eines vor­läu­fi­gen Insol­venz­ver­wal­ters
Berei­che­rungs­an­sprü­che wegen rechts­grund­lo­ser Zah­lun­gen auf das Voll­rechts­treu­hand­kon­to eines vor­läu­fi­gen Insol­venz­ver­wal­ters rich­ten sich gegen den vor­läu­fi­gen Ver­wal­ter per­sön­lich und nicht gegen den Schuld­ner. Im vor­lie­gend vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall war das Kon­to, auf das die Aus­zah­lun­gen erfolg­ten, ein auf den Namen des Beklag­ten lau­ten­des Treu­hand­kon­to. Ob es sich dabei um ein
Gewinn­aus­schüt­tung an Kom­man­di­tis­ten und der Rück­for­de­rungs­vor­be­halt
Ein Rück­for­de­rungs­vor­be­halts bei Aus­schüt­tun­gen der Gesell­schaft an Kom­man­di­tis­ten ist unwirk­sam. Wie der Bun­des­ge­richts­hof in sei­nem Grund­satz­ur­teil vom 12.03.2013 aus­ge­führt hat, schul­det ein Gesell­schaf­ter die Rück­zah­lung nicht durch Gewinn gedeck­ter Aus­zah­lun­gen an die Gesell­schaft nicht bereits nach den §§ 171 Abs. 1, 172 Abs. 4 HGB, die nur für das Außen­ver­hält­nis gegen­über
Der Notar ist nicht berech­tigt, ein nicht zwei­fel­frei­es Ver­ständ­nis vom Inhalt einer Ver­wah­rungs­an­wei­sung sei­nem Han­deln zugrun­de zu legen, ohne mit der Treu­ge­be­rin ein Ein­ver­neh­men her­bei­ge­führt zu haben. Die For­mu­lie­rung im drit­ten Spie­gel­strich der Hin­ter­le­gungs­an­wei­sung der Treu­ge­be­rin, dass dem Notar „kei­ne sons­ti­gen Umstän­de bekannt gewor­den sind, die der Ein­tra­gung unse­rer Grundschuld/​en
Spe­ku­la­ti­ons­ge­schäf­te mit Betei­li­gun­gen an geschlos­se­nen Immo­bi­li­en­fonds
Mit der Abgren­zung zwi­schen Rück­ab­wick­lung und Spe­ku­la­ti­ons­ge­schäf­te i. S. d. § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, Satz 4 EStG im Zusam­men­hang mit Betei­li­gun­gen an geschlos­se­nen Immo­bi­li­en­fonds hat­te sich das Finanz­ge­richt Baden-Wür­t­­te­m­­berg zu befas­sen: Der Ein­kom­men­steu­er unter­lie­gen gemäß § 2 Abs. 1 Nr. 7 EStG sons­ti­ge Ein­künf­te im Sin­ne des § 22 EStG. Sons­ti­ge Ein­künf­te
„Poo­lung“ von Treu­ge­ber­rech­ten
Ein Treu­hand­ver­hält­nis in Bezug auf einen Geschäfts­an­teil an einer GmbH kann steu­er­lich auch aner­kannt wer­den, wenn meh­re­re Treu­ge­ber ihre Rech­te gegen­über dem Treu­hän­der grund­sätz­lich nur gemein­schaft­lich aus­üben kön­nen. Die Vor­aus­set­zun­gen für das Vor­lie­gen eines Treu­hand­ver­hält­nis­ses sind weder im Zivil­recht noch für das Steu­er­recht gesetz­lich bestimmt. Nach stän­di­ger höchst­rich­ter­li­cher Recht­spre­chung führt
Der Treu­ge­ber als Mit­un­ter­neh­mer einer gewerb­lich täti­gen Per­so­nen­ge­sell­schaft
Es besteht nach § 48 FOG kei­ne Kla­ge­be­fug­nis des Treu­ge­bers gegen Fest­stel­lun­gen auf der ers­ten Stu­fe des gestuf­ten Fest­stel­lungs­ver­fah­rens. Ist an einer gewerb­lich täti­gen Per­so­nen­ge­sell­schaft ein Treu­ge­ber über einen Treu­hän­der betei­ligt, so ist nach der stän­di­gen Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs die geson­der­te und ein­heit­li­che Fest­stel­lung der Ein­künf­te aus der Gesell­schaft grund­sätz­lich
Treu­hand­ver­mö­gen in der Insol­venz des Treu­ge­bers
Weist der Schuld­ner einen von ihm ein­ge­setz­ten Treu­hän­der nach Ver­fah­rens­er­öff­nung an, von einem Treu­hand­kon­to eine Über­wei­sung an einen Drit­ten zu bewir­ken, kann der Ver­wal­ter nach Geneh­mi­gung der Zah­lung von dem Drit­ten deren Erstat­tung ver­lan­gen. Ver­fü­gun­gen eines Treu­hän­ders sind nach Eröff­nung des Insol­venz­ver­fah­rens über das Ver­mö­gen des Treu­ge­bers wirk­sam, auch wenn
Die Ver­ein­ba­rung eines Treu­hand­ver­hält­nis­ses, das dar­auf beschränkt ist, die gesell­schafts­recht­li­chen Rech­te des „Treu­ge­bers“ gegen­über dem Grund­buch­amt durch einen Treu­hän­der hal­ten zu las­sen, steht der Außen­haf­tung des „Treu­ge­bers“ ana­log § 128 HGB nicht ent­ge­gen, wenn die Aus­le­gung des Gesell­schafts­ver­trags und des Treu­hand­ver­trags ergibt, dass nicht der „Grund­buch­treu­hän­der“, son­dern der „Treu­ge­ber“ Gesell­schaf­ter

References: § 24
 § 1
 § 1
 § 23
 § 2
 § 22
 § 48
 § 128