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Timestamp: 2018-02-18 23:59:49+00:00

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Musterbedingungen Elementar des GDV
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Der GDV e.V. schlägt folgende Musterbedingungen Elementar des GDV vor; jeder Versicherer kann, muss aber die Bedingungen so nicht übernehmen. Unterschiede sind insbesondere in den Auschlüssen (’nicht versichert sind‘) und den Obliegenheiten (Pflichten) bekannt.
„Soweit nicht etwas anderes vereinbart ist, gilt
a) die Allgemeinen Wohngebäude-Versicherungsbedingungen (VGB 2008),
b) Allgemeinen Hausratversicherungsbedingungen (VHB 2008)
c) die vereinbarten Allgemeinen Bedingungen für die Sturmversicherung (AStB 2008)
(Hauptvertrag), soweit sich aus den folgenden Bestimmungen nicht etwas anderes ergibt.
a) Überschwemmung , Rückstau
c) Erdsenkung, Erdrutsch
d) Schneedruck, Lawinen
e) Vulkanausbruch
§ 3 Überschwemmung, Rückstau
§ 4 Erdbeben
a) Erdbeben ist eine naturbedingte Erschütterung des Erdbodens, die durch geophysikalische Vorgänge im Erdinnern ausgelöst wird.
b) Erdbeben wird unterstellt, wenn der Versicherungsnehmer nachweist, dass
aa) die naturbedingte Erschütterung des Erdbodens in der Umgebung des Versicherungsortes Schäden an Gebäuden im einwandfreien Zustand oder an ebenso widerstandsfähigen anderen Sachen angerichtet hat, oder
bb) der Schaden wegen des einwandfreien Zustandes der versicherten Sachen nur durch ein Erdbeben entstanden sein kann.
§ 5 Erdsenkung
Erdsenkung ist ein naturbedingter Absenkung des Erdbodens über naturbedingten Hohlräumen.
§ 6 Erdrutsch
Erdrutsch ist ein naturbedingtes Abrutschen oder Abstürzen von Erd- oder Gesteins-massen.
§ 7 Schneedruck
§ 8 Lawinen
§ 9 Vulkanausbruch
§ 10 Nicht versicherte Schäden
a) Schäden an versicherten Gebäuden oder versicherten Sachen, die sich in Gebäuden befinden, die nicht bezugsfertig oder wegen Umbauarbeiten für ihren Zweck nicht benutzbar sind.
b) Schäden an im Freien befindlichen beweglichen Sachen. Dies gilt auch in der Außenversicherung
c) – ohne Rücksicht auf mitwirkende Ursachen – Schäden durch
bb) Grundwasser, soweit nicht an die Erdoberfläche gedrungen (siehe § 3)
c) Allgemeine Sturmversicherung (AStB 2008)
aa) zur Vermeidung von Überschwemmungs- bzw. Rückstauschäden bei überflutungsgefährdeten Räumen Rückstauklappen anzubringen und funktionsbereit zu halten und Abflussleitungen auf dem Versicherungs-grundstück freizuhalten, sofern der Versicherungsnehmer hierfür die Gefahr trägt;
bb) alle wasserführenden Anlagen stets in ordnungsgemäßem Zustand zu erhalten, Störungen, Mängel oder Schäden an diesen Anlagen unver-züglich beseitigen zu lassen und notwendige Neubeschaffungen oder Änderungen dieser Anlagen oder Maßnahmen gegen Frost unverzüglich durchzuführen;
cc) während der kalten Jahreszeit alle Gebäude und Gebäudeteile genü-gend zu beheizen und genügend häufig zu kontrollieren oder dort alle wasserführenden Anlagen und Einrichtungen abzusperren, zu entlee-ren und entleert zu halten;
dd) nicht benutzte Gebäude oder Gebäudeteile genügend zu kontrollieren oder dort alle wasserführenden Anlagen und Einrichtungen abzusperren, zu entleeren und entleert zu halten;
ee) in Räumen unter Erdgleiche aufbewahrte Sachen mindestens 12 cm oder mindestens eine vereinbarte andere Höhe über dem Fußboden zu lagern;
ff) über Wertpapiere und sonstige Urkunden, über Sammlungen und über sonstige Sachen, für die dies besonders vereinbart ist, Verzeichnisse zu führen und diese so aufzubewahren, dass sie im Versicherungsfall voraussichtlich nicht gleichzeitig mit den versicherten Sachen zerstört oder beschädigt werden oder abhanden kommen können.
d) Verletzt der Versicherungsnehmer eine dieser Obliegenheiten, so ist der Versicherer unter den in Abschnitt „B„ [Verweis auf die Regelungen zu den Obliegenheiten im Hauptvertrag] beschriebenen Voraussetzungen zur Kündigung berechtigt oder auch ganz oder teilweise leistungsfrei.
§ 12 Wartezeit, Selbstbehalt
a) Der Versicherungsschutz beginnt mit dem Ablauf von _ Wochen ab Versicherungsbeginn (Wartezeit).
b) Der bedingungsgemäß als entschädigungspflichtig errechnete Betrag wird je Versicherungsfall um den vereinbarten Selbstbehalt gekürzt.
a) Versicherungsnehmer und Versicherer können unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten die Versicherung weiterer Elementarschäden in Textform kündigen. Kündigt der Versicherungsnehmer, so kann er bestimmen, dass seine Kündigung erst zum Schluss des laufenden Versicherungsjahres wirksam wird.
b) Kündigt der Versicherer, so kann der Versicherungsnehmer den Hauptvertrag (siehe § 1) innerhalb eines Monats nach Zugang der Erklärung des Versiche-rers zum gleichen Zeitpunkt kündigen.
§ 14 Beendigung des Hauptversicherungsvertrages
Mit Beendigung des Hauptversicherungsvertrages (siehe § 1) erlischt auch die Versicherung weiterer Elementarschäden.“
Lesen Sie hier, wie unterschiedlich Versicherer diese Musterbedingungen für den Bereich Überschwemmung auslegen.
Zum Vergleich Hausratversicherung mit Elementarschadenversicherung.
Zum Vergleich Gebäudeversicherung mit Elementarschadenversicherung.

References: § 3

§ 4

§ 5

§ 6

§ 7

§ 8

§ 9

§ 10
 § 3

§ 12
 § 1

§ 14
 § 1