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GES 2013/3 - Heft 3 - 2013 - GES - Zeitschrift für Gesellschaftsrecht - e-Journals
/ GES 2013/3
Volltext Cover Download EditorialGES 2013/3, Jahrgang 2013, Heft 3, S. 113–114
Krejci, Heinz Das GmbH-Mindestkapital soll doch noch in dieser Legislaturperiode auf EUR 10.000 gesenkt werden
GES 2013, 113 Das GmbH-Mindestkapital soll doch noch in dieser Legislaturperiode auf... Das GmbH-Mindestkapital soll doch noch in dieser Legislaturperiode auf EUR 10.000 gesenkt werden
Volltext	Gesellschaftsrecht AbhandlungenGES 2013/3, Jahrgang 2013, Heft 3, S. 116–125
Saria, Gerhard Nichtigkeit und Rückabwicklung von gegen § 17 Abs 2 S 2 PSG verstoßenden Leistungen
GES 2013, 116 § 17 Abs 2 S 2 PSG normiert, dass der Stiftungsvorstand „Leistungen... § 17 Abs 2 S 2 PSG normiert, dass der Stiftungsvorstand „Leistungen an Begünstigte zur Erfüllung des Stiftungszwecks nur dann und soweit vornehmen“ darf, „wenn dadurch Ansprüche von Gläubigern der Privatstiftung nicht geschmälert werden.“ Trotz der evidenten praktischen Bedeutung dieser Vorschrift bestehen doch nicht unerhebliche Unsicherheiten im Hinblick auf die rechtliche Behandlung von Leistungen, die in Verletzung von § 17 Abs 2 S 2 PSG erbracht wurden. Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich mit der Frage nach der zivilrechtlichen Einordnung derartiger Leistungen einschließlich ihrer allfälligen Rückabwicklung.
Volltext	Gesellschaftsrecht JudikaturGES 2013/3, Jahrgang 2013, Heft 3, S. 125–126
28 R 276/12g, GES 2013, 125 Allen... Allen Gesellschaftern steht gegenüber der Gesellschaft und ihren Organen ein Recht auf materielle und formelle Gleichbehandlung zu. Gleichbehandlung setzt vergleichbare Positionen voraus; jede Ungleichbehandlung bedarf einer sachlichen Rechtfertigung.
Nur eine willkürliche, d.h. bei redlicher und vernünftiger Beurteilung als ungerechtfertigt anzusehende Verschiedenbehandlung verstößt gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz.
Volltext	Gesellschaftsrecht JudikaturGES 2013/3, Jahrgang 2013, Heft 3, S. 127–128
Offenlegungspflicht kapitalistischer Personengesellschaften
3 R 165/12g, 3 R 166/12d, GES 2013, 127, § 1 Abs 2 UGB, § 277 UGB, § 283 UGB Auch wenn... Auch wenn die Komplementärin schon vor Gründung der GmbH & Co KG errichtet war, zeigt die gleichzeitige Erweiterung des Geschäftszweiges der Komplementärin um denselben der neu gegründeten KG, dass eine unternehmerische Tätigkeit vorliegt, die die Offenlegungspflicht nach sich zieht.
Dass eine bestimmte Judikatur zur Offenlegungspflicht in der für Steuerberater einschlägigen Fachliteratur (noch nicht) publiziert worden ist, vermag ein mangelndes Verschulden an der Verletzung der Offenlegungspflicht nicht zu begründen.
Volltext	Gesellschaftsrecht JudikaturGES 2013/3, Jahrgang 2013, Heft 3, S. 128–130
Treuepflicht zur Thesaurierung des Bilanzgewinns
6 Ob 100/12t, GES 2013, 128, § 41 GmbHG, § 82 Abs 5 GmbHG Die... Die Treuepflicht gebietet es einem Gesellschafter einer GmbH grundsätzlich nicht, die Interessen der Gesellschaft über seine eigenen zu stellen und – sofern nicht gesellschaftsvertragliche Bestimmungen entgegenstehen – immer schon dann gegen die Ausschüttung des Bilanzgewinnes zu stimmen, wenn die Thesaurierung für die Gesellschaft günstiger als die Ausschüttung ist.
Für die Ausschüttung des Bilanzgewinnes zu stimmen kann jedoch im Einzelfall dann treuwidrig sein, wenn die Interessen der Gesellschaft an der Thesaurierung die Interessen des Gesellschafters an der Ausschüttung massiv überwiegen. Dies ist dann anzunehmen, wenn die Rücklagenbildung für die Überlebensfähigkeit der Gesellschaft erforderlich ist.
Volltext	Gesellschaftsrecht JudikaturGES 2013/3, Jahrgang 2013, Heft 3, S. 131–131
Methode und Untergrenze der Unternehmensbewertung
6 Ob 25/12p, GES 2013, 131, § 137 UGB Für die... Für die Unternehmensbewertung durch einen Sachverständigen besteht keine gesetzlich vorgeschriebene Methode. Es darf jedoch keine grundsätzlich inadäquate Methode angewendet werden.
Die Wertuntergrenze für den Unternehmenswert bildet der Liquidationswert.
Volltext	Gesellschaftsrecht JudikaturGES 2013/3, Jahrgang 2013, Heft 3, S. 132–133
Beschlussanfechtung wegen Verletzung des Auskunfts- und Rederechts in der Hauptversammlung – Bekämpfung des Gesellschafterausschlusses
6 Ob 210/12v, GES 2013, 132, § 195 Abs 4 AktG, § 1 Abs 2 GesAusG Bei der... Bei der Beschlussanfechtung ist die Relevanztheorie anzuwenden. Entscheidend für die Anfechtbarkeit ist der Zweck der jeweiligen Verfahrensbestimmung. Nur wenn ein konkretes Informations- oder Partizipationsinteresse eines Aktionärs verletzt wurde, begründet dies die Anfechtbarkeit.
Maßgeblicher Zeitpunkt, zu dem dem Hauptgesellschafter bei der Beschlussanfechtung über den Gesellschafterausschluss Anteile von zumindest 90% des Nennkapitals gehören müssen, ist der der Beschlussfassung.
Für die Überprüfung der Barabfindung ist ein besonderes gerichtliches Verfahren vorgesehen. Eine Beschlussanfechtung kann nicht darauf gestützt werden, dass die Barabfindung nicht angemessen festgelegt ist.
Der Gesellschafterausschluss-Beschluss ist auch nicht an den Kriterien des Rechtsmissbrauchs oder der Treuwidrigkeit zu prüfen.
Volltext	FirmenbuchpraxisGES 2013/3, Jahrgang 2013, Heft 3, S. 134–137
Birnbauer, Wilhelm Änderung des Bilanzstichtages einer GmbH
GES 2013, 134 In seiner E OGH 19.12.2012, 6 Ob 235/12w (GES 2013, 75) hatte sich der... In seiner E OGH 19.12.2012, 6 Ob 235/12w (GES 2013, 75) hatte sich der OGH wieder mit der Frage der Änderung des Bilanzstichtages einer GmbH zu befassen. Die seit der E 6 Ob 184/05k erschienene Literatur gebe keinen Anlass von der bisherigen Rsp abzugehen. Nach Ansicht des OGH gilt: Die Änderung des Bilanzstichtages muss jedenfalls im Rumpfgeschäftsjahr beschlossen und auch in diesem Zeitraum zur Eintragung ins Firmenbuch angemeldet werden. Außerdem muss auch die Eintragung im Rumpfgeschäftsjahr erfolgen (6 Ob 184/05k). Warum die E für die Praxis besonders von Bedeutung ist, wird unten versucht darzustellen.
Volltext	Angrenzendes SteuerrechtGES 2013/3, Jahrgang 2013, Heft 3, S. 137–144
Heffermann, Verena | Wimpissinger, Christian Steuerfalle Gruppenbesteuerung
GES 2013, 137 Die Möglichkeit einer Firmenwertabschreibung beim Share Deal sowie der... Die Möglichkeit einer Firmenwertabschreibung beim Share Deal sowie der sofortigen Verlustverrechnung im Konzern stellt(e) einen großen Anreiz dar, Mehrheitsbeteiligungen an österreichischen Unternehmen über inländische Holdinggesellschaften zu erwerben, um dadurch die Bildung einer Unternehmensgruppe nach § 9 KStG zu ermöglichen. Bei schlechter wirtschaftlicher Entwicklung der erworbenen Gesellschaft kann es jedoch im Veräußerungs- oder Liquidationsfall zu unerwünschten Steuerfolgen kommen, die ohne Gruppe nicht eintreten würden.
Volltext	Angrenzendes SteuerrechtGES 2013/3, Jahrgang 2013, Heft 3, S. 145–150
Renner, Bernhard (Keine) Veräußerungsverlustverwertung in Unternehmensgruppen: Spannungsfeld zwischen § 9 Abs 7 und § 12 Abs 3 Z 3 KStG
GES 2013, 145 Vor dem UFS war die Verwertung eines Veräußerungsverlustes iZm einer... Vor dem UFS war die Verwertung eines Veräußerungsverlustes iZm einer Teilwertabschreibung innerhalb einer Unternehmensgruppe strittig. Der UFS kam zum Ergebnis, der – dem Grunde nach eindeutige – Wortlaut des § 12 Abs 3 Z 3 KStG sei dahingehend einzuschränken, dass in einer Unternehmensgruppe bei Ausschluss von Veräußerungsverlusten gem § 9 Abs 7 KStG die Zwischenkörperschaft von dessen Geltendmachung nicht ausgeschlossen sei.
Volltext	Angrenzendes SteuerrechtGES 2013/3, Jahrgang 2013, Heft 3, S. 150–153
Lehner, Martin | Zehetner, Daniel Keine Unternehmensgruppe bei Verschmelzung des einzigen Gruppenmitglieds mit dem Gruppenträger innerhalb von drei Jahren
2009/15/0214, RV/0197-F/09, GES 2013, 150 Der Verwaltungsgerichtshof bekräftigt die Rechtsprechung des UFS sowie... Der Verwaltungsgerichtshof bekräftigt die Rechtsprechung des UFS sowie die Ansicht der Finanzverwaltung und der überwiegenden Literatur, dass bei einer Verschmelzung des einzigen Gruppenmitgliedes auf den Gruppenträger innerhalb der in § 9 Abs 10 KStG festgelegten Mindestdauer von drei Jahren die Unternehmensgruppe rückwirkend zu beenden ist und jene Verhältnisse herzustellen sind, die sich ohne Gruppe ergeben hätten.
Volltext	Angrenzendes SteuerrechtGES 2013/3, Jahrgang 2013, Heft 3, S. 153–156
Kofler, Georg Mindestkörperschaftsteuerpflicht einer untätigen „Mantelgesellschaft“
2012/15/0138, GES 2013, 153, § 24 Abs 4 KStG Die... Die Mindestkörperschaftsteuer nach § 24 Abs 4 KStG knüpft an das Bestehen der unbeschränkten Steuerpflicht iSd § 1 Abs 2 KStG an und beginnt mit dem Tag des Eintretens in die unbeschränkte Steuerpflicht.
Nach § 4 Abs 1 KStG beginnt bei juristischen Personen des privaten Rechts iSd § 1 Abs 2 Z 1 KStG die unbeschränkte Steuerpflicht, wenn die Rechtsgrundlage ‚festgestellt‘ ist und die juristische Person erstmalig nach außen in Erscheinung tritt. Dieses In-Erscheinung-Treten erfordert eine nach außen hin erkennbare Tätigkeit, worunter bereits die Eröffnung eines Bankkontos, das der Einzahlung des Stammkapitals zu dienen bestimmt ist, fällt.
Die Mindestkörperschaftsteuer widerspricht weder der alten noch der neuen Fassung der KapitalansammlungsRL.
Volltext	Angrenzendes SteuerrechtGES 2013/3, Jahrgang 2013, Heft 3, S. 157–160
Marschner, Ernst UFS: Betriebliche oder gesellschaftsrechtliche Veranlassung eines Forderungsverzichts?
RV/3349-W/09, Angefochten zu 2013/15/0124, GES 2013, 157, § 8 Abs 1 KStG, § 4 EStG Der UFS hat einen Forderungsverzicht einer Bank, die gleichzeitig auch... Der UFS hat einen Forderungsverzicht einer Bank, die gleichzeitig auch Gesellschafterin war, bei der Tochtergesellschaft als betrieblich veranlasst angesehen. Der Ertrag aus dem Schuldnachlass erhöht daher die Bemessungsgrundlage der Körperschaftsteuer.
Volltext	AktuellGES 2013/3, Jahrgang 2013, Heft 3, S. 161–161
GES 2013, 161 Aktuell
Volltext	PersonenverzeichnisGES 2013/3, Jahrgang 2013, Heft 3, S. 163–163
GES 2013, 163 Herausgeber
GES 2013, 163 Herausgeber-Beirat
Volltext	PersonenverzeichnisGES 2013/3, Jahrgang 2013, Heft 3, S. 164–164
GES 2013, 164 Autoren

References: § 17
 § 17
 § 17
 § 17
 § 1
 § 277
 § 283
 § 41
 § 82
 § 137
 § 195
 § 1
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 § 9
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 § 12
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 § 9
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 § 24
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 § 1
 § 4
 § 1
 § 8
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