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Timestamp: 2017-09-26 18:05:12+00:00

Document:
Zugerbieter vom 17.04.2013 by Zuger Presse - Zugerbieter - issuu
PPA 6002 Luzern – Nr. 15, Jahrgang 108
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Gewerbestrasse 3, 6340 Baar 041 767 70 80 info@steinmann-baar.ch
Der Natur Gutes tun und Hauswert steigern Am Anlass «Energetisch modernisieren» wurde Baarer Hausbesitzern gezeigt, wie sie selbst zu Hause Energie sparen können. Stephanie Sigrist
«Auch wenn wohl viele Baarerinnen und Baarer nach dem langen Winter nicht mehr glauben mögen, dass es auf der ganzen Welt wärmer wird, so ist die Klimaerwärmung doch eine Tatsache», machte Manfred Huber, Vizepräsident des Vereins Energienetz Zug auf den Handlungsbedarf in Sachen Umweltschutz aufmerksam. Im fast bis auf den letzten Platz besetzten Gemeindesaal wurde am vergangenen Donnerstagabend am Anlass «Energetisch modernisieren» über die Möglichkeiten zur Reduktion des Energieverbrauchs in Privathäusern informiert. Auch dem Gemeindepräsidenten Andreas Hotz liegt das Thema am Herzen: «Unabhängig von der politischen Partei löste der Reaktorunfall in Fukushima vor zwei Jahren eine Debatte über den Energieverbrauch aus.» Der Ruf nach einer Energieform, welche möglichst gering schädlichen Einfluss auf die Umwelt nimmt, ist auch in Baar laut geworden. Mehr als nur eine Debatte wünscht sich Bauchef Paul Langenegger: «Unser Motto kann nicht sein, nur zu diskutieren und nicht zu handeln.»
Energiesparpotenzial von gut 50 Prozent für ältere Häuser Und Taten statt Worte sind definitiv an der Zeit. Die Räbemetropole verfolgt nämlich ein ehrgeiziges Ziel: Bis 2020 sollen in Baar rund 20 Prozent weniger Energie verbraucht
werden. Da schweizweit ungefähr 40 Prozent des gesamten Energieverbrauchs auf das Konto von Privathaushalten gehen, empfiehlt es sich also, die Sparmassnahmen dort zu beginnen.
Davon profitieren Mutter Natur und der Hauseigentümer «Bei Gebäuden, die bisher energietechnisch nicht erneuert wurden, liegt das Energiesparpotenzial für Heizung, Warmwasser und Elektrizität bei gut 50 Prozent», beschrieb Huber. Wie ist dies möglich? «Ein Viertel der Energie entweicht über die Aussenwände, knapp ein Sechstel über die Fenster, ein Zehntel geht beim Lüften oder durch Undichtigkeiten verloren und ein weiterer Zehntel verschwindet über den Boden», erklärte der Vizepräsident, Energienetz Zug. Mit besseren Isolierungen, Heizsystemen oder Dächern habe der Wärmebedarf von Neubauten seit 1975 auf einen Fünftel des damaligen Verbrauchs gesenkt werden können. Erwin Bortis, Geschäftsführer der Baarer Firma Bortis Dächer und Fassaden, stimmte zu: «Je nach Dämmstoff, der verwendet wurde, kann der Energieverlust massiv reduziert werden.» Leider sei es jedoch noch immer so, dass die Bauherrschaft nur die Kosten sehe und die Investition nicht über 20 oder 30 Jahre betrachte. An einem Infostand zeigte der Baarer, welche Arten von Dämmstoffen zum Umweltschutz beitragen können. Das Thema schien auf grosses Interesse zu stossen, denn der Bortis-Stand war einer der am fleissigsten besuchten. Ein etwas anderes Thema brannte dem Besucher Paul Bachmann unter den Nägeln: «Ich interessiere mich schon länger für die Warmwasser-
Ziel sind 5,3 Tonnen CO 2 pro Baarer
Die Gemeinde Baar verstärkt ihre energiepolitischen Aktivitäten. Die drei Hauptziele dabei sind eine Reduktion des gesamten Energieverbrauchs, eine Umlagerung von den nicht-erneuerbaren auf die erneuerbaren Energien und eine Reduktion der Treibhausgasemissionen.
Sein Informationsstand war einer der am fleissigsten besuchten: Erwin Bortis, Geschäftsführer des Baarer Betriebs Foto ste Bortis, Spezialist für Dächer und Fassaden. aufbereitung mit Hilfe von Solarenergie», erzählte der Baarer. Felicitas Gloor interessierte sich ebenfalls dafür, die Energie der Sonne zu nutzen. «Auf Flyern habe ich ein Solarpanel gesehen und erhoffe mir heute mehr Infos darüber.» Bereits eine klare Vorstellung, wie er seinen Teil zum Umweltschutz beitragen möchte, hatte Hansruedi Schuler. «Ich würde gerne mein Dach sanieren und will nun Auskünfte und Unter-
lagen einholen.» Von den Sanierungsplänen der Baarer profitiert nicht nur Mutter Natur, sondern auch der Hauseigentümer. «Langfristig entstehen nach einer energietechnischen Modernisierung geringere Betriebskosten», weiss Hubern. Ausserdem lassen sich die Kosten für den Umbau von den Steuern abziehen und der Wiederverkaufswert der Immobilie steigt. «Nach einigen Jahren ist
der Anschaffungspreis der Investitionen herausgeholt.» Mirjam Halter, Fachfrau für Energie / Umwelt und Baarer Energiebeauftragte, betonte an dem Abend ausserdem, dass eine energietechnisch modernisierte Immobilie auch für mehr Komfort der Bewohner sorgen. Weitere Informationen zum Thema findet man im Internet unter: www.energienetz-zug.ch
Momentan betragen die Emissionen in Baar jährlich 6,3 Tonnen CO 2 pro Einwohner. Bis 2020 soll diese Zahl auf 5,3 Tonnen sinken – um gut 15 Prozent also. Damit es nicht nur beim hehren Versuch bleibt, setzt die Gemeinde auf Information, Kommunikation und Beratung der Bevölkerung. Ausgewählte Zielgruppen wie beispielsweise Gebäudeeigentümer oder Gewerbemitarbeiter sollen für ein energiebewusstes Handeln sensibilisiert werden. Mindestens zweimal im Jahr kommuniziert die Gemeinde die aktuellen Energiethemen sowie die geplanten und bereits umgesetzten Aktivitäten gegenüber der Bevölkerung. Der Anlass «Energetisch modernisieren» vom vergangenen Donnerstagabend etwa richtete sich an Hausbesitzer, Bauherren und Vermieter. Die Veranstaltung war rege von umweltbewussten Baarern und Baarerinnen besucht, welche sich vor Beginn der Vorträge an Infoständen von lokalen Anbietern rund um Wärmesysteme, Dämmstoffe, Bedachungen und Isolierungen beraten liessen. ste
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Loch stopfen Sparen: Gemeinderat beriet in Klausur
Die gemeinsam gekochte Paella hat dem Baarer Gemeinderat an der zweitägigen Klausur Anfang vergangener Woche wohl besser geschmeckt als das eigentliche Schwerpunktthema. Wo wird die Gemeinde den Gürtel enger schnallen und ihre Kosten optimieren? Indes rücken die Parteien von links und rechts dem Exekutivgremium auf. Seite 3
Lücke füllen Jetzt erhält Baar sein Panoramarestaurant
Lange, sehr lange stand die oberste Etage im Baarer Hochhaus leer. Nun hat Daniel Stütz, Gastgeber und Küchenchef, seinen Arbeitsplatz hoch über der Räbemetropole und die Baarer Bevölkerung endlich ein Panoramarestaurant. Eine Marktlücke? Ab Freitag wird sich dies zeigen. Dann ist Eröffnung des Restaurants Baarcity. Seite 7
Boden ebnen Strom unter die Erde: Jetzt oder nie?
Die Hochspannungsleitung, die quer über das Wohnquartier Am Rainbach verläuft und das Naherholungsgebiet zwischen Baar und Inwil durchkreuzt, soll in den Boden, fordern die Betroffenen. Das geht nur, wenn bereits im Rahmen der Planung der Boden für die Tangente geebnet wird. Baarer Parteien haben sich dazu Gedanken gemacht. Seite 2
Wogen glätten Lüssihaus: Bau in vollem Gange
Anwohner zogen mit ihren Beschwerden teils bis vor Bundesgericht. Ohne Erfolg. Die Bleibe für Drogensüchtige kommt ins Neufeld. Unsere Zeitung hat die Baustelle besichtigt. Die ersten Anzeichen für das zweistöckige, vorfabrizierte Bauwerk sind da. Im Sommer ist es schon fertig. Bezug ist aber erst im Herbst. Ob sich bis dahin die Wogen glätten? Seite 3
Inhalt Impressum Forum Baar
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Tangente: Einmalige Chance, den Strom in den Boden zu verlegen? Die Hochspannungsleitung Sils-Benken-Mettlen ist den Baarern, allen voran den Inwilern, schon seit Jahren ein Dorn im Auge. Sie führt über Siedlungsgebiet und durchkreuzt Naherholungsraum. Inwiler fordern nun, die Gelegenheit beim Schopf zu packen und im Rahmen des Strassenbauprojekts Tangente die ersten Vorbereitungen für eine Erdverle-
gung zu tätigen. Zumal auf Kantonsebene solche Bestrebungen im Raum stehen. Dieses Anliegen findet auch bei den Parteien grossen Anklang: «Nun – wo ein Wille wäre, wäre sicher auch ein Weg», ist die Präsidentin der Alternativen, Anna Lustenberger, überzeugt. Othmar Erni von der Baarer GLP fordert jetzt aktiven Einsatz von der Politik, und zwar
nicht nur von Seiten des Kantons. Die Gemeinde Baar soll sich aktiv für die stark betroffene Bevölkerung einsetzen. Dass die Betreiber aber wohl nicht einfach so in eine Erdverlegung investieren, sondern auch finanzielle Unterstützung durch Kanton und Gemeinde gefragt sind, betont Alois Gössi, SP. Indes spielt sein Kantonsratskollege von der CVP, Silvan
Hotz, den Ball vor allem den Betreibern zu: «Es ist wieder mehr Innovationsgeist gefragt», findet er. Es gelte, neue Möglichkeiten zu finden. Kritischer ist der frischgebackene Präsident der FDP, Andreas Hostettler: «Für eine unterirdische Verkabelung einer 380-Kilovolt-Leitung genügt ein kleiner Graben definitiv nicht mehr.» Man könne sie
nicht einfach rasch noch mitplanen. Für Michael Riboni, SVP, ist jedoch klar: «Eine Erd-
Michael Riboni, Mitglied Baukommission, SVP Baar
Anna Lustenberger-Seitz, Präsidentin Alternativedie Grünen
Silvan Hotz, Kantonsrat, Vorstandsmitglied CVP Baar
Andreas Hostettler, Präsident, FDP Baar
verlegung kommt nur in Frage, wenn Synergien mit der Tangente genutzt werden». mar
Parteienforum Einmal im Monat nehmen Mitglieder von sechs Lokalparteien Stellung zu einem selbst gewählten, für Baar relevanten Thema. Sämtliche Mei-
nungsäusserungen sind unabhängig vom Standpunkt der Redaktion. Das nächste «Parteienforum» erscheint am 15. Mai. red
Othmar Erni, Parteimitglied GLP Baar
Alois Gössi, Kantonsrat, SP Baar
Chance für die Erdverlegung
Hauruck-Aktion wäre verfehlt
Gemeinderat soll sich aktiv einsetzen
Erdverkabelung hat viele Vorteile
Getreu dem Motto «Aus den Augen, aus dem Sinn» ist grundsätzlich nichts dagegen einzuwenden, wenn die Freileitungen in den Boden verschwinden. Nur, sind dann die Probleme gelöst? Wenn man sich in der Fachwelt umhört, dann ist man sich diesbezüglich nicht ganz so sicher. Die Erdverlegung ist nämlich nicht a priori besser als Freileitungen. Auch sie hat Eingriffe in die Natur zur Folge. In verschiedenen Bereichen ist die Erdverlegung für Fauna und Flora sogar schlechter. Und zusätzliches überbaubares Land gewinnt man mit der Erdverlegung praktisch keines. Auch die Kostenfrage spricht nicht gerade für die Erdverlegung. Wer kommt für die Kosten auf? Woher nehmen die ebenfalls von der Freileitung betroffenen Gemeinden Menzingen, Steinhausen, Cham und Hünenberg – ihres Zeichens Nehmergemeinden im kantonalen Finanzausgleich – das Geld zur Mitfinanzierung? Ist das Gemeinwesen nicht in der Lage, die Kosten der Erdverlegung zu tragen, würde dies zu einem Preisaufschlag bei den Strompreisen führen, was wiederum die Konkurrenzfähigkeit unseres Wirtschaftsstandortes gefährden würde. Eine Erdverlegung kommt aus wirtschaftlichen Gründen deshalb nur in Frage, wenn Synergien mit bestehenden Strassenbauprojekten (Tangente) tatsächlich genutzt werden können und Kosten und Nutzen in einem gesunden Verhältnis stehen.
Die Hochspannungsleitung, die über die Wohnsiedlungen Am Rainbach und der nahegelegenen Weinbergstrasse führt, gehört zu den älteren Leitungen. Trotzdem soll in einem Leitungsstrang die Leistung noch erhöht werden. Direkt neben der Leitung ist am Rainbach eine weitere Wohnüberbauung in Planung. Seit dem Jahr 2000 bestehen Auflagen, die eine Überbauung näher als etwa 50 Meter verunmöglichen. Dies gilt aber nur für neue Leitungen und neue Bauzonen.
Die Erdverlegung von Hochspannungsleitungen ist ein altes und leidiges Thema, zumindest für uns Baarer. So habe ich schon 2006 mit einer Interpellation Fragen zur Erdverlegung der neuen SBB/ NOK-Hochspannungsleitung gestellt. Zudem haben 13 Baarer Kantonsräte ein Postulat zur Erdverlegung der bestehenden Hochspannungsleitung entlang der Tangente Baar-Zug eingereicht. Leider gelang uns beides nicht: Die SBB-Leitung wurde trotz Interpellation und starken Einwänden der Gemeinde Baar nicht erdverlegt, sondern nur im Trassee verschoben und damit weg von den Wohn- und Schulhäusern. Gleichzeitig wurde die SBB/NOK-Leitung auf dem Horgerberg aus Naturschutzgründen erdverlegt, nicht einmal über den Wald hinweg durfte die Leitung geführt werden. Bei der Tangente schliesslich ist die Erdverlegung aus Wasserschutzgründen nicht möglich. Die beiden Beispiele zeigen, dass sich viele, vor allem die Leitungsbetreiber, immer noch sehr schwertun mit erdverlegten Hochspannungsleitungen. Einerseits weil die Technik vielleicht noch nicht ganz ausgereift ist, andererseits weil die Leitungen teurer und kurzlebiger sind. Aus meiner Sicht fehlt es jedoch hauptsächlich am Willen, etwas Neues zu wagen und neue Techniken auszuprobieren. Hier ist schlichtweg wieder mehr Schweizer Innovationsgeist gefragt.
Wir Baarer sind auf eine reibungslose Produktion und Verteilung des Energiesaftes Strom angewiesen. Jederzeit in der richtigen Menge geliefert. Diese Dienstleistung will keiner missen. Vermissen würden wir Baarer jedoch ganz sicher nicht die «singenden Drähte».
In letzter Zeit ist erfreulicherweise auf nationaler und kantonaler Ebene im Thema Erdverkabelung einiges in Bewegung geraten. Die Grünliberale Partei möchte dieses Thema nun auch in Baar stärker aufnehmen und somit die stark betroffene lokale Bevölkerung unterstützen. Die verantwortliche Netzbetreiberin Swissgrid soll auch hier zu spüren bekommen, dass die Leitungen stören und Alternativen zu prüfen sind. Dies zumal mittlerweile das Kostenargument nicht mehr uneingeschränkt gilt und es gute Argumente für die Erdverkabelung gibt:
Wir würden es begrüssen, wenn die Hochspannungsleitung in Inwil in absehbarer Zeit in die Erde verlegt würde. Kabelanlagen, die in der Erde verkabelt sind, sind aufgrund des technischen Fortschritts im letzten Jahrzehnt leistungsfähiger, zuverlässiger und kostengünstiger geworden, und vor allem stören sie nicht. Und sie sind nicht gefährdend für die Menschen, die in ihrer Nähe wohnen. Die Verkabelung von Hochspannungsleitungen ist also eine sehr gute Alternative zur Freileitung.
Mit der Tangente kommt eine einmalige Gelegenheit Die Netzbetreiber stehen Kabelprojekten immer noch skeptisch gegenüber. Das Bundesgericht aber hat etwa 2012 in Riniken (Aargau) den Bau einer verkabelten Leitung erzwungen. Die Alternative-die Grünen Baar hat schon mehrmals auf das Problem hingewiesen, zuletzt mit einem offenen Brief an den Gemeinderat zur Überbauung Am Rainbach im vergangenen Jahr. Gemäss Antwort hat die Netzbetreiberin Swissgrid argumentiert, ein Praxistest für eine Erdverkabelung sei aufgrund der Rechtslage nicht möglich. Nun – wo ein Wille wäre, wäre sicher auch ein Weg. Mit dem Bau der Tangente besteht die Chance, die Hochspannungsleitung ins neue Strassentrassee zu verlegen. Kanton und Gemeinde sind gefordert, weiter Druck auf die Stromlobby auszuüben – im Interesse der Gesundheit der gesamten Bevölkerung von BaarInwil.
Forderungen nach Erdverlegung sind absolut legitim Ein Blick Richtung Zugerberg ohne störende Gittermasten ist allemal schöner. Der grosse Wunsch und das Anliegen der Baarerinnen und Baarer, diese Leitungen verschwinden zu lassen, ist berechtigt und absolut legitim. Dass dies zwischen dem Unterwerk Herti und der Baarer Altgasse realisiert wird, zeigt auf: Hier wird umgesetzt und gehandelt. Unterstützung kommt ebenfalls aus dem neuen Richtplantext. Dieser hält klar fest, dass der Kanton sich für eine unterirdisch verkabelte Lorzenebene einsetzt. Selbstredend sind hier noch einige Hindernisse zu überwinden. Für eine unterirdische Verkabelung einer 380-Kilovolt-Leitung genügt ein kleiner Graben definitiv nicht mehr. Darum können auch nicht einfach im Rahmen der Planung der Tangente Zug-Baar die notwendigen Tunnelbauten noch schnell eingeplant werden. Trotzdem bleibt der klare Auftrag an die Behörden, die Politik und die Netzbetreiber: Ab in den Boden – natürlich nur mit den 380-Kilovolt-Leitungen.
# Geringerer Platzbedarf und die Aufwertung befreiter Gebiete und Grundstücke # Stopp der Verschandelung des Zuger Landschaftsbildes # Reduktion der Gefahrenquelle für Aviatik und Fauna # Reduktion der Anfälligkeit durch Elementarereignisse (etwa Blitz und Sturm) # Reduktion der Elektrosmog-Belastung Die GLP in Baar fordert den Gemeinderat auf, sich aktiv einzuschalten und sich nicht allein durch den Kanton vertreten zu lassen. Der Druck soll erhöht werden durch Gemeindebeiträge in Pilotprojekten, eigene Projektstudien, Vorfinanzierungen und die aktive Unterstützung der Initianten in ihren berechtigten Anliegen. Aktuell bei der möglichen Erdverlegungsvorbereitung auf der Strecke der Tangente Zug-Baar.
Richtplan gibt Betreibern einen Auftrag Der Regierungsrat hat mittels des kantonalen Richtplans übrigens schon den Auftrag, dafür besorgt zu sein, dass in und entlang den Siedlungen die Betreiber von Hochspannungsleitungen verpflichtet werden sollen, die Leitungen unterirdisch zu führen. Ohne Geld von Gemeinde und Kanton gehts nicht Der Regierungsrat ist daran, der Swissgrid, der Betreiberin der Hochspannungsleitung, eine «Teststrecke» für die Kabelverlegung unter anderem im Raum Inwil schmackhaft zu machen. Ob sich die Swissgrid auf diese «Teststrecke» respektive Erdverkabelung einlässt, ist meines Wissens noch offen. Und ohne eine allfällige finanzielle Unterstützung durch den Kanton oder die Gemeinde Baar geht es nicht, sollte dies umgesetzt werden. Doch dies sollte es uns wert sein.
Wofür soll baar weniger ausgeben?
Andreas Hostettler ist neuer Präsident
Wo gespart werden soll, ist auch nach der Klausurtagung des Gemeinderats noch unklar. Die Meinungen der Parteien gehen derweil stark auseinander. Stephanie Sigrist
Der Tenor an der letzten Gemeindeversammlung im vergangenen Dezember war eindeutig: Die Kosten für die gemeindlichen Ausgaben sollen optimiert werden. Bereits im März dieses Jahres fand eine Kick-off-Veranstaltung statt, bei der das Optimierungspotenzial der einzelnen Ausgaben mit einer externen Fachperson besprochen wurde. Während der Klausurtagung des Gemeinderates vom Montag und Dienstag vergangener Woche war dies denn auch das Hauptthema. «Wir haben Ausgaben und Dienstleistungen auf ihren Sinn, Zweck und ihre Notwendigkeit hin überprüft», berichtet Gemeindeschreiber Walter Lipp.
Bis Ende Juni müssen die Abteilungen Vorschläge liefern Wie hoch die Summe der Kostenoptimierungen sein wird, könne bis anhin noch nicht definiert werden. «Wir stehen erst am Beginn eines grossen Prozesses», meint Lipp. Bis am 30. Juni dieses Jahres müssen die Abteilungen bei ihren Ausgaben die Optimierungsmöglichkeiten vertieft prüfen und ihre Vor-
schläge einreichen. Diese werden daraufhin vom Gemeinderat geprüft. Die CVP Baar hat kurz vor Ostern die Motion «Baarer Schuldenbremse» eingereicht (wir berichteten). Damit soll ab 2016 der Gemeinderat jeweils ein Budget vorlegen, bei dem sich die Ausgaben nach den prognostizierten Einnahmen richten. «Wir möchten in jedem Fall weiterhin einen guten Service public, etwa bei den Schulen, im Freizeitangebot oder im Altersbereich, weil davon breite Kreise der Bevölkerung profitieren können», erklärt Parteipräsident Pirmin Frei. «Sollte man allerdings der Mei-
«Sollten öffentliche Leistungen gestrichen werden, erwarten wir Vorschläge vom Gemeinderat.» Pirmin Frei, CVP-Präsident
nung sein, man müsse in Baar – wie jetzt in der Stadt Zug – öffentliche Leistungen streichen, Gebühren für Vereine erhöhen, so erwarten wir vom Gemeinderat entsprechende Vorschläge.» Denn nur dieser könne beurteilen, was eine bestimmte Massnahme bringt. «Zum heutigen Zeitpunkt irgendwelche Positionen herauspicken und
diese zu Spar-Tabus zu erklären oder zur Streichung zu empfehlen, ist nicht zielführend», findet Frei.
SVP Baar: «Die Beiträge für die Auslandhilfe sind zu streichen» Der Baarer SVP-Präsident Thomas Aeschi dagegen hat klare Vorstellungen. «Dem Trend steigender Personalausgaben möchten wir Einhalt gebieten. Wir beobachten dies beispielsweise im Bereich Kultur oder bei der Liegenschaftsverwaltung.» Da es sich dabei nicht um einen Kernauftrag der Gemeinde handle, seien zudem die Ausgaben für die Auslandhilfe und die freiwilligen Beiträge zu streichen, findet Aeschi. «Der Bund gibt in den nächsten vier Jahren nun über 13 Milliarden Franken für die Entwicklungshilfe aus, was einem Wachstum von 9 Prozent jährlich entspricht.» Ganz anderer Meinung ist diesbezüglich Anna Lustenberger, Präsidentin der Alternative – die Grünen: «Gerade Baarer Firmen verdienen Millionen in der Dritten Welt und transferieren dieses Geld in die Schweiz.» Sparpotenzial sieht sie eher in den folgenden Bereichen: «Vielleicht könnte man Feuerwehrautos etwas länger behalten, bevor sie gegen modernere und grössere Autos ausgetauscht werden, Computer und Beamer könnten in den Schulen etwas länger gebraucht werden oder man erhöht die Steuern», schlägt Parteipräsidentin Anna
Lustenberger vor. Und sie betont indes, die Baarer Alternative habe sich stets gegen die Steuersenkungen gewehrt. SP-Präsident Alois Gössi sieht in Steuererhöhungen ebenfalls eine Lösung des Problems: «In den nächsten Jahren sind laufend grössere Defizite absehbar. Diese können
«Wir stehen erst am Beginn eines grossen Prozesses.» Walter Lipp, Gemeindeschreiber
entweder durch mehr Einnahmen, das heisst in der Regel höhere Steuerfüsse oder weniger Ausgaben reduziert werden. Baar kommt nicht darum herum, wahrscheinlich beide
Massnahmen anzuwenden», so Gössis Fazit. Konkrete Angaben, wo gespart werden könne, habe die Baarer SP keine. «Es gibt Bereiche, wie beispielsweise bei den Schulen, bei denen wir Kostenoptimierungen nur akzeptieren, wenn die Ausbildung unserer Schüler nicht darunter leidet.» Diese Auffassung teilt auch Andreas Flühler, Vorstandsmitglied der Grünliberalen Partei Baar. «Grundsätzlich sind wir der Meinung, dass im Bereich Bildung nicht gespart werden darf.» Das Motto laute: «Bildung ist unser einziger Rohstoff», also seien Investitionen in diesem Bereich umso wichtiger. Einsparungen sehen die Grünliberalen vor allem im Bereich von Bauprojekten. «Auch wenn Baar ein grösseres Portemonnaie hat als andere Gemeinden, darf sie auch mal als bescheidener Bauherr auftreten», meint Flühler.
Klausurtagung Neben der Lösungssuche für die Kostenoptimierung wurden an der Klausurtagung des Baarer Gemeinderats unter anderem auch die Kommissionsarbeit und die familienergänzende Kinderbetreuung besprochen. Die einzelnen Kommissionsmitglieder sollen besser mitreden können im Baarer Politgeschehen, und ein neues System zur Finanzierung der Kinderbetreuung
wurde geprüft. Zudem gab Oliver Wandfluh einen Abriss über seine ersten 100 Tage im Amt als Vorsteher Sicherheit/Werkdienst. «Es waren zwei strenge Tage», berichtet Gemeindeschreiber Walter Lipp. Doch auch das Gesellschaftliche kam an der Tagung nicht zu kurz: Die Gemeinderäte kochten ge meinsam die spanische Reisspezialität Paella. ste
Aus gesundheitlichen Gründen war Ernst Rohrer vor einigen Monaten als Präsident des Baarer Freisinns zurückgetreten. Ad interim ist damals Daniel Abt in die Bresche gesprungen und hat die FDP-Ortssektion geführt. Jetzt ist der definitive Nachfolger von Rohrer bekannt: Andreas Hostettler (Bild). Dieser wurde an der vergangenen Generalversammlung einstimmig von seinen Parteikollegen ins Amt gewählt.
Fortführung einer gesunden Entwicklung der Gemeinde Baar Andreas Hostettler ist Firmeninhaber und Geschäftsführer der Nussbaumer Elektro Zug AG. Er will die FDP Baar lösungsorientiert und erfolgreich durch neue Herausforderungen lenken. Die Fortführung einer gesunden Entwicklung der Gemeinde in Bezug auf Wirtschaft, Bildung und Verkehr wird weiterhin eines der Kernthemen zur weitsichtigen Umsetzung darstellen. Die Partei dankte ausserdem nochmals Ernst Rohrer für sein Engagement. Nebst dem neuen Präsidenten wurde gewählt: José Nieto, und zwar als Nachfolger von Juliana Nussbaum als künftigem Finanzchef der FDP.Die Liberalen Baar. pd
Die neue bleibe für die Suchtmittelabhängigen ist im bau
Die Feuerwehr Baar leistete vergangene Woche folgende Einsätze:
Einsprachen der Anwohner abgewiesen: Die Bauarbeiten für das Lüssihaus an der Zugerstrasse 42 sind in vollem Gange.
18.51 Uhr, Burgweid: Gemeldet wurde ein Kaminbrand. Vor Ort stellte man fest, dass wenig Rauch eines Cheminées durch die Warmluftöffnung in das Wohnzimmer gelangte. Nach den nötigen Kontrollen konnte die Feuerwehr wieder einrücken.
An der Zugerstrasse 42 wird heuer fleissig gebaut: Bereits im Herbst soll das Lüssihaus und die sieben darin beherbergten Drogenabhängigen dorthin ziehen und damit zum vierten Mal neue Räumlichkeiten beziehen. Bisher war die stationäre Suchthilfe-Institution in zwei Pavillons im Lättich untergebracht. Am Ende des Aufenthaltes sollten die Bewohner in der Lage sein, alleine zu wohnen und einer geregelten Tätigkeit nachzugehen. Um das letzte Ziel zu erreichen, werden unter der Trägerschaft des Vereins Drogen-Forum Zug (DFZ) an der Dorfstrasse 12 geschützte Arbeitsplätze für die Suchtmittelkranken vom Lüssihaus angeboten. Seit 1994 hat die Institution bereits vier Umzüge hinter sich. Zu Beginn war sie im ehemaligen Pfarrhaus der reformierten Kirchgemeinde Zug am Lüssiweg einquartiert. Aus dieser Zeit stammt auch der Name. 1996 lief der Mietvertrag aus, und die Einrichtung fand in Steinhausen eine neue Bleibe, welche 2003 aber einem Feuer zum Opfer fiel. Schliesslich konnte das Lüssihaus in den besagten zwei Pavillons untergebracht werden. Doch die Gemeinde als Eigentümerin des
Sonntag, 14. April, 19.10 Uhr, Burgmatt: Ein Gasgrillbrand konnte durch die Bewohner gelöscht werden. Der Pikettoffizier führte schliesslich die Kontrolle durch. pd
Aktuell Naturenergetiker spricht über Pendeln
Auf diesem Areal im Neufeld wird das zweistöckige Lüssihaus aus vorfabrizierten Elementen aufgestellt. Grundstücks verlängert den Mietvertrag nicht.
Die Drogenabhängigen müssen Asylsuchenden Platz machen «Der Vertrag mit der Gemeinde Baar wird per Oktober dieses Jahres beendet», berichtet Hans Steinmann, Vorsteher der Abteilung Finanzen/Wirtschaft. Der Grund dafür, dass der Vertrag nicht verlängert wurde, ist die gestiegene Anzahl an Asylbewerbern. Gemäss dem kantonalen Verteilschlüssel muss die Ge-
meinde mehr Asylsuchende unterbringen und hatte dafür die Liegenschaft im Lättich im Sinn. Bereits vor der Nutzung durch das Lüssihaus lebten in den beiden Pavillons Flüchtlinge. Wann diese einziehen werden, ist allerdings noch nicht bekannt. Gegen das Baugesuch für das neue Lüssihaus im Neufeld gingen bei der Gemeinde Einsprachen von Anwohnern ein. Die Unterbringung von Drogenabhängigen, die oftmals auch unter psychischen
Erkrankungen leiden, sorgte in dem Familienquartier für Unmut. Ein Einsprecher zog seine abgewiesene Beschwerde gar weiter. Doch auch vor dem Verwaltungsgericht sowie dem Bundesgericht hatte die Einsprache des Baarers keine Chance.
Höheres Budget für eine 24-Stunden-Betreuung Beim DFZ und dem Lüssihaus nimmt man die Ängste der neuen Nachbarn ernst. Eine 24-Stunden-Betreuung
soll für zusätzliche Sicherheit sorgen. Dafür wurde von der Regierung für das 1,4 Millionen Franken teure Bauprojekt ein Zusatzbeitrag von rund 35 000 Franken bewilligt, welcher vom Kanton übernommen wird. Geplant ist ein zweistöckiges Bauwerk aus vorfabrizierten Elementen mit insgesamt acht Einzelzimmern. Vorgesehen sind auch die notwendigen Nasszellen, eine Küche, ein Aufenthaltsraum sowie Büroräumlichkeiten.
Ein Druck im Magen, ein Gefühl von Leichtigkeit und Beschwingtheit, bleischwere Glieder, ein Kribbeln in den Füssen – um besser verstehen zu können, was hinter den in der Natur wirkenden feinstofflichen Kräften steckt, verwendet der Mensch seit Urzeiten Hilfsmittel wie Pendel und Ruten. Ist Pendeln jedoch bloss Humbug oder eine Wissenschaft für sich? Dieser Frage wird am morgigen Donschtigträff nachgegangen. Naturenergetiker Philippe Elsener wird seine Erfahrungen teilen. pd Donschtigträff: Donnerstag, 18. April, 9 Uhr, rathus-Schüür.
bei viel Sonne auf Schnäppchenjagd Bei bestem Baarer Festwetter und einem grossen Besucheraufmarsch wurde der erste Flohmarkt der 25. Saison durchgeführt.
Urs Bissig-Deplazes ist neuer Leiter der ZKB-Filiale in Baar. pd
Der Wettergott meinte es am ersten Flohmarkt in diesem Jahr gut mit den vielen Händ­ lern. So war am letzten Sams­ tag auch der Aufmarsch der vielen stöbernden und kauf­ freudigen Besucher auf dem Schulhausplatz Marktgasse sehr gross. Der Baarer «Flohmärt», der bereits seit 25 Jahren besteht, vier Mal im Jahr stattfindet und weitherum bekannt ist, ist ein Publikumsmagnet. Wie im­ mer war das Warenangebot äusserst vielseitig, und be­ stimmt fand mancher ein Schnäppchen. Eine Drehorgelspielerin sorgte für musikalische Unter­ haltung.
Neuer Filialleiter für baar Die Zuger Kantonalbank verzeichnete personelle Verän­ derungen in den Marktregio­ nen und im Firmenkunden­ bereich. Nach 16­jähriger Führungstätigkeit hat Werner Buess per 1. März die Leitung der Marktregion Lorze und der Geschäftsstelle Baar abgege­ ben und ist neu Leiter des Basis­Dienstleistungs­Centers der Zuger Kantonalbank. Wäh­ rend der langjährigen Tätigkeit in Baar hat Buess die Marktre­ gion positiv geprägt. Sein inter­ ner Nachfolger ist Urs Bissig­ Deplazes, bis anhin Leiter der Firmenkunden der Marktregion Ennetsee. Bissig­Deplazes ist nun für die Geschäftsstellen Baar, Steinhausen und Zuger­ land zuständig. Bissig­Deplazes’ Nachfolgerin, Monika Kamme­ rer, leitet ab 1. April den Fir­ menkundenbereich der Markt­ region Ennetsee, der Cham Hünenberg und Rotkreuz ange­ hören. Per 1. März und nach fast zehnjähriger Tätigkeit als Ge­ schäftsstellenleiter in Walchwil übernimmt Mario Erni die Lei­ tung der Geschäftsstelle im Zugerland. Die Neubesetzung des Geschäftsstellenleiters in Walchwil erfolgt in nächster Zeit. pd
Der erste Flohmarkt der diesjährigen Saison war gut besucht.
Die «Flohmärt»-Besucher begutachteten die feilgebotenen Waren aufmerksam Fotos ms und voller Interesse.
Das Angebot auf dem Schulhausplatz Marktgasse zeichnete sich durch seine grosse Vielfalt aus.
Sorgte für musikalische Unterhaltung: eine Drehorgelspielerin.
Zum Gedenken Todesfälle Allenwinden 9. April Johann Eugster-Mannhart, geboren am 12. März 1925, wohnhaft gewesen in der Sonnmatt 10 in Allenwinden. Die Abdankung findet im engsten Familienkreis statt. 8. April Baar Josef Wolf-Leibundgut, geboren am 19. Oktober 1917, wohnhaft gewesen an der Bahnhofstrasse 12. Abdankung und Beisetzung finden im engsten Familienkreis statt.
Leg alles still in Gottes Hände. Das Glück, den Schmerz, den Anfang und das Ende.
HerzlicHen Dank für tröstende Worte für Blumen, Grabschmuck und Spenden für die liebevolle anteilnahme für die würdige Gestaltung des abschiedsgottesdienstes für die ergreifende Musik am abschiedsgottesdienst für alle zeichen der liebe und Freundschaft für die nachbarschaftliche Hilfe
In stiller Trauer nehmen wir Abschied von meinem geliebten Gatten, unserem herzensguten Papi, Schwager, Onkel
Josef Wolf-Leibundgut 19. Oktober 1917 bis 8. April 2013 Nach kurzer, schwerer Krankheit ist er ruhig eingeschlafen.
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beim abschied von
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Trudy Wolf-Leibundgut Susy Wolf Gaby Wolf und Peter Kümin Viktor Andermatt und Familie Lotty Leibundgut
Franz Fuchs-Schleiss 17. Januar 1931 bis 1. Februar 2013 Wir danken für die liebe, Freundschaft und Wertschätzung, die Franz entgegengebracht wurden. Gedanken, Bilder und Momente werden uns immer an ihn erinnern. Möge er in vielen Herzen weiterleben. Baar, im april 2013
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Die Trauerfeier fand im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Gaby Wolf, Lüssirainstrasse 8, 6300 Zug Im Sinne des Verstorbenen berücksichtige man die Schweizer Berghilfe, PC 80-32443-2, IBAN CH 44 0900 0000 8003 2443 2.
Eugenie Giezendanner Steiner, Gulm 1, 6340 Baar, vertreten durch Pries Metall- und Glasbau AG, Bodenfeldstrasse 4, 5643 Sins, Anbau Wintergarten beim Gebäude Assek.Nr. 1378a auf GS Nr. 2263, Gulm 1, Koordinaten 680 900 / 229 205 – Bauvorhaben ausserhalb der Bauzonen, Einsprachefrist bis 1. Mai 2013.
Aufgebot zu Übungen: Mittwoch 24.4.2013 Freitag 26.4.2013 Montag 29.4.2013 Montag 29.4.2013 Mittwoch 1.5.2013
Jürg Zimmermann, Himmelrichstrasse 46, 6340 Baar, Um-, An- und Aufbauten beim Gebäude Assek.Nr. 1586a auf GS Nr. 2663, Himmelrichstrasse 46, Einsprachefrist bis 8. Mai 2013. Franz Murer, Aussergrüt, 6319 Allenwinden, Fotovoltaikanlage beim Gebäude Assek.Nr. 313c sowie Neubau gedeckter Sitzplatz auf GS Nr. 930, Aussergrüt, Koordinaten 683 605 / 224 622, Bauvorhaben ausserhalb der Bauzonen, Einsprachefrist bis 8. Mai 2013.
Die Profile sind erstellt. Einsprachen sind gemäss § 45 des kantonalen Planungs- und Baugesetzes mit Antrag und Begründung beim Gemeinderat Baar einzureichen. Einwohnergemeinde Planung / Bau
Einladung zur Orientierungsveranstaltung Quartiergestaltungsplan Baarermatt Ost Im Rahmen der öffentlichen Auflage vom 12. April bis 13. Mai 2013 findet eine Orientierungsveranstaltung statt. – Dienstag, 23. April 2013, 18.30 Uhr, MZA Rainhalde, Baar. Für das Gebiet Baarermatt Ost ist ein Quartiergestaltungsplan erarbeitet worden. Das Planungsgebiet wird im Norden durch die Grienbachstrasse und im Osten durch Arbachstrasse begrenzt. Mit dem Quartiergestaltungsplan soll eine qualitativ gute bauliche Entwicklung mit vielfältig nutzbaren Freiräumen und einer zweckmässigen Erschliessung sichergestellt werden. Es werden die Planungsunterlagen vorgestellt. Danach besteht die Möglichkeit, Fragen aus dem Publikum zu diskutieren. Es würde uns freuen, viele interessierte Baarerinnen und Baarer begrüssen zu können. Einwohnergemeinde Gesund altern in Baar
Im Rahmen des Projektes «Gesund altern in Baar» laden wir Sie gerne ein zum Kurs
DALCROZE-RHYTHMIK Hirntraining und Sturzprophylaxe Sie bewegen sich in der Gruppe zu live gespielter Klaviermusik. Durch die abwechslungsreichen und spielerischen Wechsel von Bewegungsaufgaben zum Rhythmus der Musik wird ihre Denkleistung und Koordination auf mehreren Ebenen gefördert. Datum: Zeit: Ort: Kurskosten: Mit:
29. April bis 24. Juni 2013 Montags von 16 bis 16.50 Uhr (ohne 20. Mai 2013) Baar, Oberstufenschulhaus Sennweid, Musiksaal Fr. 120.– für 8 Lektionen Ariane Inglin-Torelli, Rhythmiklehrerin in Dalcroze-Rhythmik
Fragen und Anmeldung: Pro Senectute Kanton Zug, Artherstrasse 27, 6300 Zug Telefon 041 727 50 50, Fax 041 727 50 60 info@zg.pro-senectute.ch Einwohnergemeinde Planung / Bau
Öffentliche Auflage der Ergänzung § 29 Abs. 2 Bauordnung Die Bauordnung soll ergänzt werden, damit künftig in der Wohnzone 2a nicht nur Ein- und Doppeleinfamilienhäuser gebaut werden dürfen, sondern auch Zweifamilienhäuser, bei denen zwei Wohneinheiten übereinander liegen. Gleichzeitig soll die zulässige Grösse einer Einliegerwohnung in der Wohnzone 2a auf 2.5 Zimmer pro Wohneinheit festgelegt werden. Es bedarf deshalb einer Ergänzung der Bauordnung. Gemäss § 39 Abs. 2 des kantonalen Planungs- und Baugesetzes (PBG) erfolgte die öffentliche Auflage während 30 Tagen. Es gingen keine Einwendungen ein. Damit kann die Änderung der Bauordnung im einfachen Verfahren durch den Gemeinderat beschlossen werden. Im Sinne von § 41 PBG erfolgt die öffentliche Auflage der folgenden Unterlagen: Erlass über die Ergänzung § 29 Abs. 2 Bauordnung Zur weiteren Information liegen während der Auflagefrist ausserdem auf: 1. Beschluss des Gemeinderates Baar vom 7. November 2012 2. Vorprüfungsbericht der Baudirektion des Kantons Zug vom 20. Dezember 2012 3. Beschluss des Gemeinderates vom 30. Januar 2013 4. Beschluss des Gemeinderates vom 17. April 2013 Die Auflage erfolgt von Freitag, 26. April 2013 bis und mit Donnerstag, 16. Mai 2013, während den ordentlichen Büroöffnungszeiten (Montag bis Freitag, 8 bis 11.45 Uhr, und 13.30 bis 17 Uhr) im Erdgeschoss, Rathausstrasse 6, Baar. Die Unterlagen sind ebenfalls auf der Homepage der Einwohnergemeinde Baar einsehbar. Gemäss § 41 Abs. 3 PBG kann, wer besonders berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung oder Änderung des Beschlusses der Gemeinde hat, während der Auflagefrist beim Regierungsrat schriftlich Beschwerde einreichen.
19.30 Uhr 19.30 Uhr 18.30 Uhr 19.30 Uhr 19.30 Uhr
Löschzug Blickendorf Löschzug Pikett Verkehrsdienst Sanität Löschzug Dorf
Entschuldigungen sind bis spätestens zum Beginn der Übung an den Verantwortlichen zu richten. Im Weiteren gilt die entsprechende Weisung des Kommandos. Einwohnergemeinde Liegenschaften / Sport www.baar.ch
Verena und Heinz Dünnenberger, Rigistrasse 26, 6340 Baar, vertreten durch Jego AG, Rothusstrasse 5b. 6331 Hünenberg, Abbruch Gebäude Assek.Nrn. 521a, b und c, sowie Neubau Mehrfamilienhaus auf GS Nr. 489, Rigistrasse 26, Einsprachefrist bis 8. Mai 2013.
Als Ergänzung für unser Reinigungsteam suchen wir auf den 1. Juni 2013 eine Personen als
Teilzeitmitarbeiter/in Reinigungsdienst (Stundenlohn, durchschnittliche Arbeitszeit zirka 2 bis 3 Stunden / Woche) Ihre Aufgabe: Nach gründlicher Einführung reinigen Sie zusammen mit Mitarbeiterinnen der Reinigungsgruppe die Verwaltungsräume der Einwohnergemeinde Baar. Die Arbeit erfolgt am Donnerstag ab zirka 17 Uhr und zwei- bis dreimal im Jahr am Samstagmorgen.
Änderung in der Baukommission Gabriela Peita, SVP Baar, hat ihren Rücktritt aus der gemeindlichen Baukommission mitgeteilt. Als Nachfolger wählt der Gemeinderat Walter Andermatt, Allenwinden, als Mitglied der SVP Baar für den Rest der Amtsdauer 2011/14. Wir danken Gabriela Peita für ihre geleistete Arbeit und wünschen Walter Andermatt viel Freude bei seiner neuen Aufgabe. Motion zur Erhöhung der Ausnützungsziffer –Sistierung
Die von den drei Ortsparteien CVP, FDP.Die Liberalen und SVP eingereichte Motion zur Erhöhung der Ausnützungsziffer wurde von der SVP zurückgezogen und von den beiden anderen Parteien im Moment eine Sistierung beantragt. Vor der Behandlung an einer nächsten
Wenn Sie mehr über diese Stelle wissen möchten, gibt Ihnen Stefan Weber, Telefon 041 769 05 26, gerne Auskunft. Ihre Bewerbungsunterlagen senden Sie bis 3. Mai 2013 an: Einwohnergemeinde Baar, Personaldienst, Postfach, 6341 Baar.
Gemeindeversammlung wollen die Parteien noch verschiedene Abklärungen treffen.
Einwohnergemeinde Gesund altern in Baar
Vital-Training im Freien Sie erhalten Tipps und Anregungen zur optimalen Gesundheitsförderung auf dem Bewegungsparcours im Martinspark. Gemeinsam werden Kraft, Koordination und Beweglichkeit an den Fitness-Geräten trainiert. Im zweiten Teil wird mit zügigem Gehen in der nahen Umgebung das Herzkreislaufsystem angeregt. Im Anschluss offerieren wir Ihnen gerne ein Getränk im Parkcafé. Datum: Zeit: Ort: Kurskosten: Ausrüstung: Anmeldung:
Mittwoch, 1. und 8. Mai 2013 14 bis 16 Uhr Martinspark in Baar (Parkanlage) Fr. 5.– pro Nachmittag, zahlbar vor Ort der Witterung angepasste Kleidung und gutes Schuhwerk vor Ort am Kurstag.
Auskunft erteilt Ihnen gerne Marianne Hossle, Bewegungspädagogin BGB, Montag bis Donnerstag von 17 bis 18 Uhr, Telefon 041 761 90 10 oder per E-Mail: fimabe@ bluewin.ch. Der Kurs wird unterstützt von der Einwohnergemeinde Baar. Einwohnergemeinde Planung / Bau
Quartiergestaltungsplan Baarermatt Ost – Öffentliche Auflage Einladung zur Orientierungsveranstaltung, Dienstag, 23. April 2013, 18.30 Uhr, in der Rainhalde, MZA, Baar Für das Gebiet Baarermatt Ost ist ein Quartiergestaltungsplan erarbeitet worden. Das Planungsgebiet wird im Norden durch die Grienbachstrasse und im Osten durch Arbachstrasse begrenzt. Mit dem Quartiergestaltungsplan soll eine qualitativ gute bauliche Entwicklung mit vielfältig nutzbaren Freiräumen und einer zweckmässigen Erschliessung sichergestellt werden. Der Quartiergestaltungsplan ist gemäss § 37 Abs. 1 PBG ein gemeindlicher Richtplan. Im Rahmen der öffentlichen Mitwirkung werden folgende Unterlagen aufgelegt: 1. Quartiergestaltungsplan Baarermatt Ost, Massstab 1 : 500 mit Handlungsanweisungen 2. Erläuterungsbericht vom 22. Januar 2013 3. Beschluss des Gemeinderates Baar vom 3. April 2013 Die Auflage erfolgt vom Freitag, 12. April 2013 bis und mit Montag, 13. Mai 2013, während den ordentlichen Büroöffnungszeiten (Montag bis Freitag, 8 bis 11.45 Uhr, und 13.30 bis 17 Uhr, Montag bis 18 Uhr) im Erdgeschoss, Rathausstrasse 6, Baar. Die Unterlagen sind ebenfalls auf der Homepage der Einwohnergemeinde Baar einsehbar. Gemäss § 37 Abs. 1 PBG wird der Bevölkerung Gelegenheit zur Mitwirkung gegeben. Im Rahmen der öffentlichen Mitwirkung findet eine Orientierungsveranstaltung am Dienstag, 23. April 2013 statt. Es werden die Planungsunterlagen vorgestellt. Danach besteht die Möglichkeit, Fragen aus dem Publikum zu diskutieren. Die Beschwerdemöglichkeit nach § 41 PBG entfällt. Allfällige Anregungen werden geprüft und fliessen entsprechend in den Quartiergestaltungsplan ein. Der Quartiergestaltungsplan Baarermatt Ost wird anschliessend durch den Gemeinderat Baar festgesetzt.
Zustandsaufnahmen Kanalisationsanlagen in den Gebieten Dorf / Unterdorf / Grund / Feld und Neufeld Durch die Gemeinde Baar werden zurzeit die Reinigungen und die Zustandsaufnahmen der öffentlich erklärten Kanalisationsanlagen durchgeführt. Die Arbeiten haben am 15. April 2013 begonnen und dauern zirka 4 Wochen in den im Titel bezeichneten Quartieren. Kurzzeitig können punktuelle Behinderungen auf den Strassen entstehen. Wir bitten Sie daher um Verständnis. Sofern öffentliche Kanalisationsanlagen durch privates Grundeigentum führen, bitten wir die jeweiligen Grundeigentümer, der beauftragten Unternehmung, Hänni Kanalunterhalt AG, Fällanden, den Zugang zum Grundstück zur Erfüllung ihres Auftrages zu gewähren. Arbeitsvergabe Für die Erstellung eines Hochwasserschutzes beim Walterswilerbach beauftragt der Gemeinderat die Vonplon Strassenbau AG, Blegistrasse 25, Baar. Die Arbeiten werden anfangs Mai ausgeführt und dauern bis zirka Ende Sommer 2013. Baubewilligungen Markus Blaser, Altgasse 64, Baar: Teilabbruch und Erweiterung beim Gebäude Assek.Nr. 1901a auf GS Nr. 2891, Altgasse 64. Einwohnergemeinde Baar, Rathausstrasse 2, Baar, vertreten durch Einwohnergemeinde Baar, Tiefbau, Rathausstrasse 6, Baar: Gehweg entlang Talacherstrasse sowie Rodung mit Ersatzaufforstung auf GS Nrn. 798, 800, 801 und 1267, Talacherstrasse. www.baar.ch Telefon 041 769 01 11 17. April 2013 Li/sb
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Büelmattweg • CH-6340 Baar • Tel. 041 761 22 55 • Fax 041 761 22 50 • carr.marty@bluewin.ch
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Reparatur-Annahme: Langgasse 6 Ersatzteillager: Langgasse 6
Tel. 041 761 23 44 Fax 041 761 23 43 041 761 12 22 041 761 68 82
Über den Dächern von Baar
Gastgeber und Küchenchef Daniel Stütz im neuen Baarcity Restaurant.
Die Räumlichkeiten in der obersten Etage des Baarer Hochhauses standen lange leer. Am Freitag öffnet nun das Restaurant mit unschlagbarem Ausblick.
moderne, schlichte Architektur, die hell und luftig wirkt. «Es ist uns ganz wichtig, dass sich die Gäste hier wohl fühlen», erklärt Stütz. Deshalb habe man auf ein grosszügiges Platzangebot geachtet und die Räume dezent eingerichtet.
Auch für Familienfeiern und Firmenanlässe Das Restaurant mit 42 Sitzplätzen empfiehlt sich für Familienfeiern genauso wie für Geschäftsessen oder einen romantischen Abend zu zweit. «Auch für Firmenanlässe sind wir gerüstet. Unser Wintergarten ist schallisoliert und mit einem Beamer ausgestattet», erklärt er. Nebenan in der Hans-Waldmann-Bar gibt es Cocktails, Baarer Bier und die Möglichkeit zum Rauchen. Das Team von «Baarcity» freut sich schon darauf, seine Gäste bald auch
Schon die Fahrt im gläsernen Lift in das zehnte Stockwerk des Baarcity-Hochhauses ist ein atemberaubendes Erlebnis. Eiger, Mönch und Jungfrau scheinen zum Greifen nah, der Zugersee liegt da wie ein Spiegel, und Baar zeigt sich in seiner ganzen Schönheit. «Ich freue mich jeden Tag, dass ich hier in diesem wunderschönen Restaurant arbeiten darf», betont Gastgeber Daniel Stütz. Das aussergewöhnliche Ambiente im Baarcity Restaurant wird unterstrichen durch eine
auf der Dachterrasse verwöhnen zu dürfen. Dort werden kleine Gerichte und Getränke bei einer sagenhaften Aussicht
gereicht. Die ansprechende Speisekarte des Baarcity Restaurants verheisst Genuss: Bärlauchschaum mit Ochsenherz-Tomaten und wildem Spargel, Filet sowie geschmorte Backe vom Schweizer Milchkalb und Schokolade
und Passionsfrucht sind nur eine kleine Auswahl. Nach Möglichkeit werden hochwertige Zutaten aus der Region verarbeitet. «Möchten Sie etwas Besonderes erleben? Wir freuen uns ab Freitag, den 19. April, auf Ihren Besuch», so Daniel Stütz. Gerne werden auch Reservationen entgegengenommen. «Wir wollen unseren Gästen etwas wirklich Schönes und Aussergewöhnliches in Baar bieten», bestätigt auch Oscar Lancken, der Geschäftsführer, Direktor im Seminarhotel Unterägeri.
Baarcity Restaurant, Bahnhofstrasse 7, 041 760 77 99, www.baarcity.ch Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 12 bis 14 und 19 bis 22 uhr. Angebot: täglich Business-lunch, am Abend à la carte.
«Eigeninitiative ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Volkswirtschaft» Gabrielle Wanzenried erklärte am Mittwoch vergangener Woche die Situation heutiger Unternehmensgründer. Marcus Weiss
Wie wird man in unserem Land zum Unternehmensgründer, und welche Aussichten auf Erfolg verspricht der Schritt in die berufliche Selbstständigkeit? So etwa könnte man die Fragestellungen umschreiben, die dem Vortrag von Gabrielle Wanzenried beim Unternehmerfrühstück Baar am vergangenen Mittwoch zu Grunde lagen. Bevor die Expertin, die unter anderem als Professorin
in der Sparte Wirtschaft an der Hochschule Luzern doziert, das Wort ergriff, informierte Gemeinderat Hans Steinmann kurz über die aktuelle Situation bei den Gemeindefinanzen. Er betonte, dass man nach wie vor eine gesunde Bilanz mit hoher Eigenkapitalquote ausweise und Anpassungen des Steuerfusses kurzfristig kein Thema für den Gemeinderat seien. Konkrete Vorschläge für Kostenoptimierungen seien gerade erarbeitet worden und würden bis Mitte Jahr verfeinert.
Unternehmerisch handeln Gabrielle Wanzenried begann ihr Referat mit Zitaten von Unternehmern, aus denen
hervorging, dass die Möglichkeit zum eigenen Gestalten, die Umsetzung eigener Wertvorstellungen sowie die Schaffung eines Arbeitsumfeldes, das den persönlichen Bedürfnissen entspricht, Hauptmotivationsfaktoren für die Gründung von Firmen sind. Was aber versteht man überhaupt unter dem Begriff «Unternehmertum» respektive «Entrepreneurship»? «Unternehmerisches Handeln bedeutet nicht zwingend, ein eigenes Unternehmen zu haben», erklärte die Expertin. Ein gutes Beispiel dafür sei das der Hochschule Luzern angegliederte Institut für Finanzdienstleistungen Zug (IFZ), an dem sie mitarbeitet. «Wir sind dort zwar vom Kanton angestellt, aber unternehmerisch enga-
giert.» Das Entdecken von Chancen, die Durchsetzung von Innovationen und das Tragen von Risiken, dies seien neben der Erschliessung geeigneter Ressourcen die wesentlichen Faktoren, die eine Geschäftsidee zum Erfolg führen könnten, so die Professorin.
12 000 neue Firmen pro Jahr Die Statistik, die nicht auf dem neuesten Stand sei, zeige, dass 2010 in der Schweiz zwölftausend Firmen-Neugründungen eingetragen wurden und dass pro Neugründung durchschnittlich 1,2 bis 1,5 Vollzeitstellen geschaffen werden. «Erst mittelfristig wächst der Personalbestand in
Gabrielle Wanzenried von der Hochschule Luzern referierte in Baar zum Thema Firmengründung. Foto mwe
den neuen Unternehmen an», erklärte Wanzenried. Damit dies der Fall sein kann, muss die Firma aber zunächst einmal am Markt bestehen können. «Nach fünf Jahren existieren von den neuen Unternehmen jeweils noch etwa 50 Prozent», erfuhr die Zuschauerschaft. Der «Global Entrepreneurship Monitor» (GEM) zeige, dass sich in der Schweiz unter anderem die kommerzielle Infrastruktur und die Ausbildung des Nachwuchses positiv auf FirmenNeugründungen auswirke. Die Unterstützung des Unternehmertums in Staat und Politik sei aber verbesserungsfähig, ausserdem sei die Bereitschaft der Menschen, Risiken einzugehen, eher klein.
Wie es das Brot ins Fotostudio schaffte den Namen seines neu erworbenen Kunstwerks entnehmen. Doch gerät man sich bei so viel kombinierter Kreativität und Ideenreichtum nicht auch mal in die Haare? «Die Zusammenarbeit klappt bei uns sehr gut, wir arbeiten gerne Hand in Hand», erzählt Baumann. Trotz ihrer Unterschiedlichkeit ergänzen sie sich gut, meint die Luzernerin. Brefin kann dem voll und ganz zustimmen: «Es ist schön, gemeinsam Zeit im Fotostudio zu verbringen, und ich finde auch unsere Arbeitsteilung sehr gelungen. Ich kann nicht sticken und will diese Fertigkeit auch gar nicht beherrschen, ich zeichne dafür lieber», verrät der Künstler.
Das Luzerner Künstlerpaar Barbara Baumann und Stefan Brefin zeigt in der Galerie Billing Bild eine Ausstellung, in die es auch eines unserer Hauptnahrungsmittel geschafft hat. Stephanie Sigrist
Es war vor zwei Jahrzehnten eines der grössten Ärgernisse des Alltags: Die Bänder der Musikkassette mit den sorgfältig zusammengestellten mühsam aufgenommenen Lieblingsliedern verhedderten sich wieder einmal. Mit viel Fingerspitzengefühl galt es, die braunen Magnetbänder wieder zu sortieren. Sich von mehreren Metern Kassettenband nicht
«Es ist schön, gemeinsam Zeit im Fotostudio zu verbringen, und ich finde unsere Arbeitsteilung sehr gelungen.»
Stellten gemeinsam eine Reihe von Fotogrammen unter dem Titel «Mein Name ist» her: Barbara Baumann und Stephan Brefin.
Stephan Brefin, Kunstschaffender zur Verzweiflung treiben lassen haben Barbara Baumann und Stephan Brefin. In ihrer aktuellen Ausstellung «Schlafend im Wind» in der Galerie Billing Bild zeigt das Luzerner Künstlerpaar in einer grossen Wandinstallation Nachbildungen der Helden aus den Geschichten der Kindheit. So sind etwa das Alpenmädchen Heidi oder Märchenfiguren erkennbar. «Ich hatte ja auch öfters ein Chaos aus Kassettenbändern, doch irgendwie hat das bei mir nie so schön aus-
gesehen», sagt Galerist Gert Billing schmunzelnd. Er habe schon immer eine gemeinsame Ausstellung der beiden Künstler gewünscht, doch es habe sich zuvor nie ergeben. «Jetzt hat endlich alles gepasst», freut sich Billing. An den Werken Baumanns und Brefins gefällt ihm vor allem die Möglichkeit zu Interpretationen, welche sich dem Betrachter bieten. «Ausserdem haben die Fotografien eine poetische Tiefe», findet der Baarer Galerist. Auch die Künstler scheinen sich am Büelmattweg 4 wohl zu fühlen. «Einzeln haben wir
beide bereits öfters hier ausgestellt, die Galerie gefällt uns beiden gut, und wir kommen jeweils gerne wieder zurück. Gerade diese Kontinuität schätze ich sehr», erklärt Stephan Brefin. Vor der Vernissage am vergangenen Donnerstagabend habe das Ehepaar mit seinen zwei Kindern den Höllgrotten einen Besuch abgestattet. «Dieser Ausflug passte sehr gut zu den gezeigten Werken, da wir in den Fotografien, Fotogrammen und Zeichnungen Wesen zwischen Himmel und Erde abbilden. Auch in den Höllgrotten wurden diese Gestalten the-
matisiert», findet Brefin. Unter den in der Galerie Billing gezeigten Arbeiten gibts etwa ein Fotogramm von einer Brotscheibe zu entdecken, welche direkt im Fotostudio unter dem Vergrösserungsglas belichtet und anschliessend durch Stickereien oder Zeichnungen zu witzigen Figuren wurde.
Erst nach dem Kauf erfährt man den Namen seines Bildes «Brot kommt bei uns jeden Tag auf den Tisch, und gemeinsam mit den Kindern haben wir ein Spiel daraus gemacht, aus den Scheiben vor dem Frühstück Figuren zu for-
men», beschreibt Barbara Baumann den ersten Schritt, welcher dazu führte, dass ein Hauptnahrungsmittel Karriere als Fotomodell machte. Anschliessend habe der Gang mit dem Brot ins Fotostudio angestanden, wo mit verschiedenen Belichtungen und Vergrösserungsgläsern gearbeitet wurde. Zuletzt verzierte die Künstlerin, die bald ihr drittes Kind erwartet, die Fotogramme mit Stickereien, während ihr Mann die Brotbilder zeichnerisch veredelte. Die Reihe steht unter dem Titel «Mein Name ist», und erst der Käufer kann auf der Rückseite des Bildes
Echo Baarburg
Auf dem Berghof leben vier Frauen: Tochter, Mutter, Grossmutter und Urgrossmutter. Die Beziehung der vier Frauen wird gehörig auf die Probe gestellt, als eines Tages Anton Boksberger auftaucht. Ein Typ von mickriger Statur und auch nicht mehr der Jüngste. Er will ausgerechnet die 17-Jährige Anni heiraten. Und der Boksberger landet aufgrund dieses Begehrens sogar im Ziegen-
Die Darsteller und Darstellerinnen des 35. Zuger Landjugendtheaters.
stall. Der Verlauf der Geschichte beginnt erst zu kehren, als die Mutter merkt, dass ausgerechnet ihr Schwarm ebenfalls die hübsche Anni ins Auge gefasst hat. Sie ändert ihre Meinung. Absolut denäbe. Genauer gesagt «E Generation denäbe». So lautet der Titel des Stücks, dem sich die Zuger Landjugend während ihrer diesjährigen Aufführungen widmet. In dem amüsanten Lustspiel ringen sie sich durch, bis in dem kleinen Dorf wieder alles im Lot ist. Premiere der 35. Ausgabe des Zuger Landjugendtheaters ist am kommenden Samstag in der Aula des Schulhauses in Allenwinden. Wiederholt wird das Stück noch am Mittwoch, 24. April, und am darauffolgenden Samstag. Reservation für die Samstagsvorstellungen wird empfohlen; unter 041 780 90 85 von Montag bis Freitag, 19 bis 21 Uhr. pd Premiere: Samstag, 20. April, 20 uhr, Aula Allenwinden. Musik mit Echo vom Schilti. tombola, Bar. Weitere Aufführungen: Mittwoch, 24. April, 20 uhr. Samstag, 27. April, 20 uhr.
Das diesjährige Frühlingskonzert des Echo Baarburg ist gleichzeitig ein Aufruf an die Jugend. Manuel Langenegger, ein Baarer Jodelnachwuchstalent, erklärt, wieso ihm das Spass macht. Manuel Langenegger, wie bist Du auf das Jodeln gestossen? Jungs in deinem Alter sind doch eher mit Fussball, PC oder Handy beschäftigt? Eigentlich war Jodeln vorher gar nicht mein Ding. Bei einer Diskussion auf dem Pausenplatz mit einem Klassenkameraden bin ich zufällig darauf gestossen. Am darauffolgenden Tag telefonierte ich mit der Dirigentin vom Chinderchörli und so begann meine «Jodlerkarriere». Wie lange frönst Du schon diesem für Junge doch aussergewöhnlichen Hobby? Ich singe seit rund 14 Monaten im Chinderchörli und seit fünf Monaten als Anwärter im Echo Baarburg mit und ich
Die Ausstellung dauert noch bis Montag, 3. Juni. www.billingbild.ch
Zuger landjugend: Der Jodler-Nachwuchs steht im «E Generation denäbe» Zentrum des Frühlingskonzerts Die 35. Ausgabe des Zuger Landjugendtheaters handelt vom Wirrwarr einer Liebschaft.
Gefällte Rigi-Bäume sorgten auch im Tal für Diskussionen Neben Einzelarbeiten sind in der momentanen Ausstellung vor allem Gemeinschaftswerke zu finden. Die Ideen dazu kamen dem Paar auf der Rigi, wo die Kunstschaffenden während eineinhalb Jahren mit den beiden Kindern wohnten. «Wir lebten dort sehr einfach», berichtet Baumann. Im Einklang mit der Natur wurde der Grundstein für «Schlafend im Wind» gelegt. Zahlreiche Fotografien zeigen beispielsweise Perspektiven eines Platzes mit Bäumen, über den im Winter rote Fahnen aufgehängt wurden. «Diese Bäume wurden später gefällt, und dies hat nicht nur auf dem Berg für Gesprächsstoff gesorgt», erinnert sich die Künstlerin. Als Hommage an die hölzernen Riesen werden in der Baarer Ausstellung Bilder der Bäume mit Stickereien sowie Stücke der Baumstümpfe gezeigt.
spüre die gute Kameradschaft innerhalb des Chinderjodelchörlis Zugerland und auch des Echos Baarburg. Im Echo Baarburg hat es Kollegen jeder Altersklasse, vom 18-Jährigen bis zum bald 80-Jährigen. Das schönste ist: Man ist sofort integriert und auch als Jugendlicher voll akzeptiert.
Manuel Langenegger aus Baar verfolgt eine Jodelkarriere.
darf sagen: mit zunehmender Begeisterung.
Was möchtest du als Jodler noch erreichen? Ich möchte später Vorjodler werden und an einem Eidgenössischen Jodlerfest mitwirken, das ist mein erklärtes Ziel. Ich kann mir auch gut vorstellen in einer Kleinformation an einem Konzert oder einem Jodlerfest mitzuwirken. Ich
Du fühlst dich also wohl bei den «Baarbürglern»: Bist du schon nervös im Hinblick auf den grossen Auftritt vom Samstag? Ja, mir gefällt es im Verein super. Der Donnerstagabend, dann sind nämlich die Proben im Chinderchörli und im Echo Baarburg, ist für mich das Highlight der Woche, ich kann das Mitmachen in einem Jodlerclub jedem Jugendlichen nur empfehlen. Ich freue mich auf das Frühlingskonzert vom kommenden Samstag mit den Baarbürglern, und freue mich auch darauf, dass ich in beiden Chören mitwirken kann. pd Samstag, 20. April, 20 uhr, Gemeindesaal Baar. 19 uhr: türöffnung und Möglichkeit zum Nachtessen. tanz mit ländlerkapelle Imhof aus Seedorf. Eintritt frei, Kollekte.
Franziska Häny liest aus ihrem Roman
«Der rote Norden» heisst Franziska Hänys literarisches Debüt. Der Roman handelt von dem Ausbruch einer 50-Jährigen aus ihrem Einfamilienhaus. Nicht weil sie einen zweiten Frühling erlebt. Aber sie merkt, dass sie sich ihr Leben anders vorgestellt hat und etwas anderes will. Die 62-jährige Häny stammt aus Schlieren und liest am kommenden Freitag in der Schrinerhalle aus ihrem Erstlingswerk. Der Anlass wird präsentiert von Brigitte Moser. pd Freitag, 19. April, 19 uhr, Schrinerhalle, Dorfstrasse 27a.
Demnächst Jazz in Baar – in der Brauerei
Auf dem Programm stehen dabei am Donnerstag, 25. April, die fetzigen Töne von Herb Miller & Friends. Mit dabei sind Markus Hächler, Ruedi von Arx, Rolf Treichler, Urs Rellstab, Markus «Jimmy» Wettach und Hans Brunner. pd Donnerstag, 25. April, 20 bis 23 uhr, restaurant Brauerei. reservation: 041 761 15 85.
Die Lättich-Elf kommt nicht vom Fleck Bei tollen Temperaturen trennten sich die Baarer im Sechs-Punkte-Spiel gegen den FC Ibach torlos. Philipp Imbach
Die Idylle am Fusse der Mythen lud regelrecht zu einem schönen Fussball-Abend ein. Das Spiel wurde dann aber seiner optischen Kulisse nicht gerecht. Die Baarer, die ohne Absenzen antreten konnten, hatten Mühe in der ersten
Hälfte. Aber zuerst zu den Chancen: Ibachs Offensivspieler Genc Matoshi spielte einen Querpass auf Samuel Lustenberger. Torhüter Fabian Meier reagierte gut vor dem Ibächler Spielmacher. Nach zwanzig Minuten entschärfte wiederum Baar Youngkeeper Meier eine Eckballvorlage von Lustenberger, ehe der Ibächler Simon Steiner an den Ball kam. Nur eine Zeigerumdrehung später passte Matoshi auf Dzafit Afazi, welchem der Ball erfolgsversprechend im dümmsten Mo-
ment vom Fuss sprang. Zehn Minuten vor der Pause lancierte Lustenberger Afazi, der Gäste-Torwart Meier hält wiederum glänzend. Kurz danach wurde Ibachs Torhüter Samuel Eichhorn das erste Mal ernsthaft geprüft, und klärte sicher vor Baars Youngstürmer Fatlum Syleimani. Doch noch drei Minuten vor der Pause die beste Baarer Chance. Syleimani schoss unkonzentriert aus guter Position neben das Tor. Nach der Pause, in der Startviertelstunde erspielten vorerst
nur die Muotadörfler Tormöglichkeiten, endeten aber alle in der gut spielenden Baarer Verteidigung. In der Folge witterten die Gäste aus Baar durch Shpend Matoshi, Stefan Lüthold und Nevzet Zukic ihre Chancen. Scheiterten aber an Ibachs Abwehr oder an Ibachs Torhüter Samuel Eichhorn.
Aluminiumtreffer von Baar In der Nachspielzeit dann ein Schockmoment für den FC Ibach und fast ein Torjubel für
die Gäste aus Baar. Baars Zukic hämmerte den Ball an die Latte und der Ball spickte von der Linie zurück ins Feld. Glück für die Gastgeber. In den restlichen Minuten suchten die Muotadörfler mit Hoxha und Matoshi nochmals den Siegestreffer. Am Ende des Spiels blieb es beim gerechten Unentschieden. Für die Lättich-Elf bringt die Punkteteilung nicht weiter und die Situation sieht für den FC Baar weiterhin sehr ungemütlich aus. Trainer Stadler und sein
Team werden jetzt den Fokus nach vorne richten müssen, damit sobald wie möglich wieder ein Dreier eingefahren werden kann. Am besten schon am kommenden Wochenende beim schwierigen Heimspiel gegen die letztplatzierten Kickers aus Luzern. Die Luzerner horchten am letzten Samstag mit einem 2:1Sieg gegen Ägeri auf. Im Vorrundenspiel trennten sich beide Mannschaften torlos. Spielbeginn ist am Samstag, um 17 Uhr, auf dem Lättich.
FC Baar Meisterschaft 2012/13 Fussballplatz Lättich Samstag, 20. April 2013, 17.00 Uhr
FC Baar - FC Kickers Luzern 2. Liga interregional <wm>10CAsNsjY0MLQ01zUwszS0MAAAclbofA8AAAA=</wm>
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Alt Baar aktiv: Ev.-ref. Gottesdienst mit Pfarrer Didier Sperling, Bahnmatt, 10.00
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Bewegung, Spiel und Spass: mit Myriam Scherer von der Pro Senectute. Auskunft Tel. 041 760 48 80, Rainhalde, Inwil, 9.00 Mittagsclub: Brigitte Dettling, 041 761 75 80. 11.45 Zen-Meditation: Auskunft: Tel. 041 760 45 59, Heilzentrum für Mensch & Tier, Büelstr. 5, 19.00–20.10 Zuger Senioren wandern: Mit Bus Linie 2 nach Menzingen. Wanderung: Bachmüli–Hasental– Grund–Gschwänd–Usserblack– Finstersee, Kaffeehalt im Rest. Steirereck (Luegisland). Weiterwandern nach Ziegelhof–Erlenmoos–Twärfallen–Schwandeggstrasse–Neudorfstrasse–Menzingen. Wanderleiter: Othmar Iten, Tel. 041 755 15 02, Bahnhofplatz, 7.53
Lesung mit Franziska Häny:
Alt Baar Aktiv: Wortgottesdienst mit Kommunionfeier, Bahnmatt, 16.00
150 Jahre Höllgrotten: 20.00, Staudenscheune bei der Höllgrotten. Höllenritt und Engelklang: Konzert mit Aurel Hassler (Gesang) und Tobias Rütti (Klavier). Feuerrot und Himmelblau: Licht- und Toninstallation von Roland Eberle, Daniel Christen, Silvio Ketterer und Dominic Harwood. Details findet man im Internet unter: www.hoellgrotten.ch 94. Zuger Kantonal-Schwingfest: Gabetempeleröffnung, Festwirtschaft und Unterhaltung mit dem Trio Echo vom Chalberschwanz, 16.00. Mehr Informationen: www.zksf.ch Bucher Franz: Vernissage: Neue Bilder. Es spricht Max Huwyler; bis 25.5., Z-Galerie, Dorfstr. 6a, 16.00–19.00
Bibliothek Stand-upPaddling Von Steve Chismar. Standup-Paddling, das frei stehende Fahren eines Boards mit Hilfe eines langen Stechpaddels, ist der aktuelle Trend auf Seen, Flüssen und an Meeresküsten. Das Stand-up-Paddling hat Vorläufer und Geschichte. Aber erst seit die Grössen des Surfsports das Stand-upPaddling entdeckt und Material und Technik perfektioniert haben, ist der neue Trendsport richtig durchgestartet. Er beansprucht und trainiert den gesamten Bewegungsapparat. Der Zugang zu dieser alltagstauglichen Variante des Surfens ist denkbar einfach:
Frühlingskonzert: mit dem Jodlerklub Echo Baarburg unter der Leitung von Romy HäberliArnold. Motto: Jodler-Nachwuchs. Saalöffnung ab 19.00, Gemeindesaal, 20.00
Wortgottesdienst mit Kommunionfeier, St. Thomas, 9.30 Eucharistiefeier, Walterswil, 9.30 Wortgottesdienst mit Kommunionsfeier, St. Thomas, 9.30 Eucharistiefeier, Walterswil, 9.30 Eucharistiefeier, St. Martin, 10.45 Eucharistiefeier, St. Wendelin, Allenwinden, 9.00
35. Zuger Landjugendtheater: «E Generation denäbe». Mit musikalischer Unterhaltung vom Echo vom Schilti. Tanz, Tombola und Bar. Reservation: 041 780 90 85. Aula Allenwinden: Beginn, 20.00. Türöffnung und warme Küche, 19.00.
Reformierte Kirche: Gottesdienst mit Pfarrerin Vroni Stähli und Johannes Bösel an der Orgel, 9.30 Uhr Schwedischer Gottesdienst mit Pfarrer Sören Trygg. 16.00
Fussball: Meisterschaftsspiel FC Baar - FC Kickers Luzern, 2. Liga Interregional, Sportplatz Lättich, 17.00
94. Zugel Kantonal-Schwingfest: Dorfmattwiese. Anschwingen: 7.30. 10.00/12.00 Ruhe-/ Mittagspause bei Jodler- und Alphornklängen und Fahnenschwingern, 15.30/18.00 Rangverkündigung. Mehr Informationen: www.zksf.ch Verschiebedatum: 28. April. Auskunft über Durchführung: 1600/2 am Samstag, ab 13.00.
Jugendcafé: 15.00–24.00 Aktionshaus Cube: Treff Cube Jugend, 20.00–22.00 Meditation mit Musik: mit Alfred Betschart und Stefan Weibe. Auskunft: Tel. 041 760 45 59, Heilzentrum für Mensch & Tier, Büelstr. 5, 19.30
Aktionshaus Cube: Treff Cube, 16.00–18.00
Zuger-Trophy: Running, Walking, Nordic Walking. Info: www-zuger-trophy.ch, Vita-Parcours, Spinnerei
Treff Inwil: Rainhalde, 14.00– 16.00 Alt Baar aktiv: Wortgottesdienst mit Kommunionfeier, Pflegezentrum, 10.00
Baumann Barbara, Brefin Stephan: «Schlafend im Wind». 14.30 Einführung in die Welt der Chilis, mit Beat Heuberger; bis 2.6., Galerie Billing Bild, Büelmattweg 4, 14.00–17.00
Katholische Kirche: Eucharistiefeier, St. Martin, 8.00 Missa Portuguesa, St. Martin, 9.15 S. Messa in italiano, St. Anna, 9.30
Tanzcafé an der Mühlegasse: Standard, Latein, Swing, Tango
Ausstellungen Bretter lassen sich überall mieten, das Balancieren ist nicht schwer, der Spass garantiert. Mit dem richtigen Brett und einem passenden Paddel bietet das Stand-up-Paddling Sport und Spass auf stehenden wie fliessenden Gewässern vom Flusswandern bis zum Wellenreiten, als Ausgleichssport wie als Workout.
Zugerbieter – Unabhängige Wochenzeitung für Baar und Allenwinden, 108. Jahrgang Baarerstrasse 27, Postfach 4862, 6304 Zug Telefon 041 725 44 11, Fax 041 725 44 20 www.zugerbieter.ch, E-Mail: info@zugerbieter.ch
HERAUSGEBERIN Neue Luzerner Zeitung AG, Maihofstrasse 76, Postfach, 6002 Luzern.
Brixy Dietmar: Inspirationen an den Frühling, Di–Fr 14–18, Sa 13–17; bis 11.5., Galerie Arrigoni, Weststr. 3
35. Zuger Landjugendtheater: «E Generation denäbe». Tombola und Bar. Keine Reservation. Aula Allenwinden: Beginn, 20.00. Alt Baar aktiv: Gedächtnistraining mit Rita den Otter, Bahnmatt, 14.30
REDAKTION Chefredaktor: Florian Hofer (fh) Redaktion: Claudia Schneider Cissé (csc) (Leitung), Martina Andermatt (mar), Stephanie Sigrist (ste) Freie Mitarbeit: Bettina Mosel (mob), Brigitte Huwyler (bh), Daniela Sattler (sat), Hansruedi Hürlimann (hh), Jeannine Villiger (jav), Lukas Schärer (ls), Marcus Weiss (mwe), Maria Greco (gm), Marianne Sidler (ms), Monica Pfändler-Maggi (mm), Simon Carrel (sim), Willy Schäfer (wsch), Zari Dzaferi (zdz) VERLAG ZUG Daniel Troxler, Telefon 041 429 53 82 Abo-Dienst, Telefon 041 429 53 77 INSERATEANNAHME Publicitas AG, Markus Odermatt, Baarerstrasse 27, Postfach, 6304 Zug, Telefon 041 725 44 44, Fax 041 725 44 33, E-Mail zug@publicitas. ch
Jugendcafé: 14.00–22.00
DRUCK Luzerner Druckzentrum/Neue Luzerner Zeitung AG Der «Zugerbieter» erscheint als Lokalausgabe der «Zuger Presse» und als offizielles Publikationsorgan der Gemeinde Baar jeden Mittwoch in einer Auflage von zirka 12 300 Exemplaren und wird an alle Haushalte in der Gemeinde Baar verteilt. Alle in dieser Zeitung publizierten Inserate und Berichte sind urheberrechtlich geschützt und dürfen von Dritten weder ganz noch teilweise kopiert oder in irgendeiner Form vervielfältigt werden.
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Schlafend im Wind – ein Jahr auf der Rigi
Samstag, 11. Mai.
Barbara Baumann und Stephan Brefin lebten ein Jahr auf der Rigi. Dort entstanden Zeichnungen und Fotogramme, die dem Betrachter die Alltagswelt ganz neu erschliessen. Noch bis Sonntag, 2. Juni. Kunst und Genuss: Sonntag, 21. April, 14 bis 17 Uhr. 14.30 Uhr: Beat Heuberger, Einführung in die Chili-Welt.
Ab 8 Jahren, in Begleitung ab 6 Jahren. Von Chris Sanders, Kirk De Micco.
Das neue Buch: Brigitte Moser
«Ähnlich wie in seinem wunderbaren Animationsfilm «Drachenzähmen leicht gemacht» feiert Autor und Regisseur Chris Sanders auch hier in Form einer Geschichte um einen Eltern-Kind-Konflikt den Mut, Vorurteile und Ängste zu überwinden und sich auf Neues einzulassen.
Brigitte Moser schmuck galerie, Dorfstrasse 27. www.brigitte-moserschmuck.ch
Z-Galerie: Franz Bucher
Inspirationen an den Frühling Dietmar Brixy zeigt Schichtenmalerei, die scheinbar Räume aufbricht. Bis
The Croods, 3-D – 5. Woche
galerie Arrigoni, Weststrasse 3. Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag: 14–18 uhr und samstag: 13–17 uhr.
Brigitte Moser – Schmuck, mit Text und 100 Seiten Farbbildern. Bis 15. Mai.
galerie Billing Bild, Büelmattweg 4. Öffnungszeiten: Donnerstag bis Freitag: 14–18 uhr, samstag: 11–16 uhr und sonntag: 14–17 uhr.
159 s., Delius Klasing, 2013 In der Bibliothek zur Ansicht vorhanden. Ausleihbar in einer Woche.
Argentino, auch eigene CD mitbringen; mit DJ, Tanzschule Zug/Baar, Mühlegasse 18, 15.00–18.00
Vernissage: Samstag, 20. April, 16 bis 19 Uhr. 17.30 Uhr: Ansprache Max Huwyler. Bis 25. Mai.
täglich 14.30 uhr, Deutsch.
Dorfstrasse 6a. Mi–Fr: 15–18 uhr, sa/so: 11–14 uhr.
Ab 8 Jahren, 6 Jahren (in Begleitung).
Kokowääh 2 – 11. Woche
Von Til Schweiger, mit Emma Schweiger und Julia Jentsch. Fr, sa, so, Mi: 17 uhr, Deutsch.
Oblivion – 2. Woche Von Joseph Kosinski, mit Tom Cruise, Olga Kurylenko, Morgan Freeman. Tom Cruise jagt nach Aliens und dem Sinn seiner Existenz, um die Welt zu retten. Oder doch nicht? Mehr sollte man nicht verraten, ausser dass das ein technisch perfekt gemachtes und super stylisches Science-FictionAbenteuer ist. Fr, sa, so, Mi: 20.15 uhr. Deutsch.. Do, Mo, Di: 20.15 uhr. edf. Do, Mo, Di: auch 17 uhr. Deutsch.
Zugerbieter vom 17.04.2013

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 § 29
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