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Timestamp: 2016-10-26 13:18:31+00:00

Document:
2C_404/2015 � � Urteil vom 15. September 2016
Verrechnungssteuer (Recht zur Nutzung, ordnungsgem�sse Verbuchung),
Die Personalvorsorgestiftung X.________ (nachfolgend: PVS) bezweckt die berufliche Vorsorge im Rahmen des BVG und seiner Ausf�hrungsbestimmungen zugunsten der Arbeitnehmer der X.________ und der mit dieser eng verbundenen Unternehmungen sowie deren Angeh�rigen und Hinterbliebenen gegen die wirtschaftlichen Folgen von Alter, Invalidit�t und Tod. Sie ist gest�tzt auf Art. 80 BVG bzw. Art. 56 lit. e DBG (SR 642.11) und � 61 lit. d des Steuergesetzes des Kantons Z�rich vom 8. Juni 1997 (StG/ZH; LS 631.1) von den direkten Steuern des Bundes, des Kantons (...) sowie der Gemeinde (...) befreit.
Die PVS gelangte am 21. April 2004 mit einer Rulinganfrage an die Eidgen�ssische Steuerverwaltung (ESTV), welche diese am 5. Mai 2004 gegenzeichnete. Im Ruling wurde unter anderem festgehalten, dass die C.________ beabsichtige, einen offenen (open-ended), vertraglich strukturierten Irischen "Common Contractual Fund" (CCF) zu gr�nden. Beim CCF handle es sich um eine vor Kurzem eingef�hrte Form eines Irischen Anlagefonds, der - sofern er dem Pooling von Anlagen von Pensionskassen diene - in Irland steuerlich transparent behandelt werde, wenn s�mtliche Anteilscheine entweder direkt oder indirekt via einen Treuh�nder von Pensionskassen gehalten w�rden. Mit der Errichtung des CCF werde bezweckt, Anlagen von einzelnen lokalen Pensionskassen einer multinationalen Unternehmung in einem neu geschaffenen kollektiven Anlagevehikel zusammenzufassen, welches im Interesse und f�r Rechnung dieser Pensionskassen die Anlagen t�tige.
Mit dem Abschluss des Rulings hat die ESTV akzeptiert, dass: (a) der CCF f�r schweizerische Steuerzwecke und f�r die Zwecke der schweizerischen Doppelbesteuerungsabkommen transparent, das heisst nicht als eigenst�ndiges Steuersubjekt, zu behandeln sei; (b) der inl�ndische Anteilsinhaber des CCF auf den Eink�nften bzw. Aussch�ttungen des CCF steuerlich so behandelt werden solle, wie wenn er direkt investiert h�tte, und deshalb durch die mittelbare Investition �ber den CCF weder betreffend Verrechnungssteuer noch unter einem anwendbaren Doppelbesteuerungsabkommen einen Nachteil erfahren solle und schliesslich (c) der ausl�ndische Anteilsinhaber berechtigt sei, die Abkommensvorteile gem�ss Doppelbesteuerungsabkommen zwischen der Schweiz und dem Ans�ssigkeitsstaat des Anteilsinhabers in Anspruch zu nehmen, wie wenn er direkt in Schweizer Wertpapiere investiert h�tte.
In der Folge wurde der CCF unter dem Namen ([...]; nachfolgend: Fund) eingerichtet. Als Depotbank diente die B.________. Diese stellte mittels Formular 25 bei der ESTV verschiedene Antr�ge auf R�ckerstattung der Verrechnungssteuer f�r F�lligkeiten der Jahre 2006 bis 2009. Die Antr�ge waren jeweils vom Global Custodian des Fund, der C.________ (nachfolgend: Global Custodian), unterschrieben. Als "full beneficial owner" wurde stets die PVS angegeben. Die ESTV gab diesen Antr�gen jeweils statt, womit der PVS ein Betrag von gesamthaft Fr. 21'956'479.12 zur�ckerstattet wurde.
Am 7. Juli 2010 f�hrte die ESTV bei der PVS eine Buchpr�fung betreffend die Verrechnungssteuer der Jahre 2007 bis 2009 durch. Dem entsprechenden Buchpr�fungsrapport ist zu entnehmen, dass der Fund ausschliesslich f�r f�nf bis sechs Vorsorgeeinrichtungen der X.________ aus dem europ�ischen Raum aufgesetzt wurde. Es handle sich dabei um einen Fonds, der in drei Subfonds aufgeteilt sei und f�r den eine sog. "Look through Methode" angewendet werden soll. Die Schlussfolgerung der Rulinganfrage vom 21. April 2004 habe dahin gelautet, dass, obschon die Wertschriften im Besitz des jeweiligen Subfonds seien, der eigentliche Endbeg�nstigte (beispielsweise die PVS) die Verrechnungssteuer zur�ckverlangen d�rfe. Diesem Antrag habe die ESTV stattgegeben, weshalb in der Vergangenheit auch entsprechende R�ckerstattungsantr�ge �ber mehrere Millionen eingereicht worden seien.
Aufgrund der Erkenntnisse aus der Buchpr�fung kam die ESTV zum Schluss, dass es sich beim CCF um einen regulierten irischen Fonds handle, der f�r die Zwecke der R�ckerstattung der Verrechnungssteuer sowie der Umsatzabgabe nicht als transparent betrachtet werden k�nne. Die in der Vergangenheit zur�ckerstattete Verrechnungssteuer auf den Ertr�gen, die den Fund betrafen, sei zu Unrecht erfolgt, weshalb diese von der PVS zur�ckgefordert w�rden.
Es folgten verschiedene Schriftenwechsel und Telefonate zwischen der ESTV und der PVS. Mit Valuta vom 4. M�rz 2011 zahlte Letztere die nach Ansicht der ESTV zu Unrecht zur�ckerstattete Verrechnungssteuer f�r die Jahre 2006 bis 2009 im Umfang von Fr. 1'227'111.37 unter Vorbehalt zur�ck, um m�gliche Verzugszinsen zu vermeiden.
Am 24. M�rz 2011 reichte die PVS einen weiteren Antrag auf R�ckerstattung f�r F�lligkeiten des Jahres 2010 ein. Der Bruttobetrag belief sich auf Fr. 1'152'605.26. Die zur�ckgeforderte Verrechnungssteuer betrug Fr. 403'411.84. Nach Ber�cksichtigung der Abschlagszahlung der ESTV von Fr. 293'253.34 verblieb eine Restforderung von Fr. 110'158.50.
Mit Entscheid vom 12. August 2011 verweigerte die ESTV der PVS die R�ckerstattung der Verrechnungssteuer f�r die Jahre 2006 bis 2010 im Umfang von Fr. 1'630'523.21 und verlangte zus�tzlich einen Verg�tungszins f�r die Zeit von der R�ckerstattung bis zum Tag der Wiedereinzahlung. Sie begr�ndete dies insbesondere damit, dass die Ertr�ge nicht ordnungsgem�ss verbucht worden seien. Im Ruling sei nur abgehandelt worden, wer die R�ckerstattung der Verrechnungssteuer geltend machen k�nne. �ber die R�ckerstattungsberechtigung an sich werde nichts gesagt. Vielmehr m�ssten die daf�r erforderlichen Voraussetzungen, mithin auch die Vorgaben betreffend die Verbuchung (Art. 25 des Bundesgesetzes vom 13. Oktober 1965 �ber die Verrechnungssteuer [Verrechnungssteuergesetz, VStG; SR 642.21]), erf�llt sein.
Die dagegen erhobene Einsprache wies die ESTV mit Entscheid vom 11. Januar 2013 ab. Sie hielt fest, die PVS verf�ge einerseits gem�ss Art. 26 VStG e contrario nicht �ber das Recht zur Nutzung, andererseits habe sie die Ertr�ge nicht ordnungsgem�ss verbucht und daher Art. 25 VStG nicht erf�llt. Weiter sei das Ruling nicht bindend, weil es sich lediglich zur Anspruchsberechtigung �ussere, nicht aber auch zu den �brigen R�ckerstattungsvoraussetzungen.
Das Bundesverwaltungsgericht hiess in der Folge die Beschwerde der PVS mit Urteil vom 26. M�rz 2015 gut, soweit es darauf eintrat. Es gestand dieser das Recht zur Nutzung zu und erachtete die Verbuchung der umstrittenen Ertr�ge als ordnungsgem�ss im Sinne von Art. 25 VStG.
Mit Eingabe vom 11. Mai 2015 erhebt die ESTV Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht und beantragt die Aufhebung des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts und die Best�tigung ihres Einspracheentscheids. Zur Begr�ndung macht sie im Wesentlichen geltend, Art. 26 VStG weise das Recht zur Nutzung aus steuertechnischen Gr�nden der kollektiven Kapitalanlage zu, weshalb das Recht zur Nutzung der PVS e contrario nicht zustehe. Da im vorliegenden Fall jedoch ein Ruling bestehe, das der PVS eine grunds�tzliche R�ckerstattungsberechtigung zugestehe, m�sse gepr�ft werden, ob diese die streitbetroffenen Ertr�ge auch ordnungsgem�ss im Sinne von Art. 25 VStG verbucht habe. Da dies nicht der Fall sei, verletze das angefochtene Urteil Art. 25 und 26 VStG und sei folglich aufzuheben und der Anspruch auf R�ckerstattung der Verrechnungssteuer zu verweigern.
Die PVS beantragt die Abweisung der Beschwerde. Ihr stehe das Recht zur Nutzung an den Verm�genswerten des Fund sowie auf den Ertr�gen daraus zu, da sie einen obligatorischen, wirtschaftlichen und zivilrechtlichen Anspruch auf die Schweizer Aktien bzw. die Ertr�ge daraus habe; Art. 6 VStG stehe dem nicht entgegen. Sie habe zudem die Eink�nfte nachweislich ordnungsgem�ss als Ertrag im Sinne von Art. 25 VStG verbucht.
1.1.�Angefochten ist ein Endentscheid des Bundesverwaltungsgerichts in einem Verrechnungssteuerstreit, das heisst in einer Angelegenheit des �ffentlichen Rechts (Art. 82 lit. a, Art. 86 Abs. 1 lit. a, Art. 90 BGG). Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist zul�ssig, zumal keine Ausschlussgr�nde nach Art. 83 BGG vorliegen. Die ESTV ist gem�ss Art. 89 Abs. 2 lit. a BGG i.V.m. Art. 4 Abs. 1 und Art. 12 f. der Organisationsverordnung vom 17. Februar 2010 f�r das Eidgen�ssische Finanzdepartement (OV-EFD; SR 172.215.1) zur Beschwerdef�hrung berechtigt (Beh�rdenbeschwerde, vgl. BGE 136 II 359 E. 1.2 S. 362). Auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ist einzutreten (Art. 42 und Art. 100 Abs. 1 BGG).
1.2.�Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann eine Rechtsverletzung nach Art. 95 und Art. 96 BGG ger�gt werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es ist folglich weder an die in der Beschwerde geltend gemachten Argumente noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden; es kann die Beschwerde aus einem anderen als dem angerufenen Grund gutheissen oder sie mit einer vom angefochtenen Entscheid abweichenden Begr�ndung abweisen (BGE 139 II 404 E. 3 S. 415).
1.3.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt zugrunde (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz von Amtes wegen berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG). "Offensichtlich unrichtig" bedeutet dabei "willk�rlich" (BGE 140 III 115 E. 2 S. 117). Die beschwerdef�hrende Partei kann die Feststellung des Sachverhalts unter den gleichen Voraussetzungen beanstanden, wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Dieses Recht steht auch Beschwerdegegnern zu.
2.1.�Der Bund erhebt gest�tzt auf Art. 132 Abs. 2 BV eine Verrechnungssteuer unter anderem auf dem Ertrag von beweglichem Kapitalverm�gen (Art. 1 Abs. 1 VStG). Gegenstand der Verrechnungssteuer auf dem Ertrag beweglichen Kapitalverm�gens sind gem�ss Art. 4 Abs. 1 VStG die Zinsen, Renten, Gewinnanteile und sonstigen Ertr�ge der von einem Inl�nder ausgegebenen Obligationen, Serienschuldbriefe, Serieng�lten und Schuldbuchguthaben (lit. a), der von einem Inl�nder ausgegebenen Aktien, Stammanteile an Gesellschaften mit beschr�nkter Haftung, Genossenschaftsanteile, Partizipationsscheine und Genussscheine (lit. b), der von einem Inl�nder oder von einem Ausl�nder in Verbindung mit einem Inl�nder ausgegebenen Anteile an einer kollektiven Kapitalanlage gem�ss Bundesgesetz vom 23. Juni 2006 �ber die kollektiven Kapitalanlagen (Kollektivanlagengesetz, KAG; SR 951.31; lit. c) sowie der Kundenguthaben bei inl�ndischen Banken und Sparkassen (lit. d). Steuerpflichtig ist der Schuldner der steuerbaren Leistung (Art. 10 Abs. 1 VStG). Bei kollektiven Kapitalanlagen gem�ss KAG sind die Fondsleitung, die Investmentgesellschaft mit variablem Kapital, die Investmentgesellschaft mit festem Kapital und die Kommanditgesellschaft steuerpflichtig (Art. 10 Abs. 2 VStG). Die steuerbare Leistung ist bei der Auszahlung, �berweisung, Gutschrift oder Verrechnung ohne R�cksicht auf die Person des Gl�ubigers um den Steuerbetrag zu k�rzen, bei Kapitalertr�gen um 35% (Art. 13 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 14 Abs. 1 VStG).
2.2.�Eine juristische Person hat Anspruch auf R�ckerstattung der Verrechnungssteuer, wenn sie bei F�lligkeit der steuerbaren Leistung ihren Sitz im Inland hatte (Art. 24 Abs. 2 VStG), die mit der Verrechnungssteuer belasteten Eink�nfte ordnungsgem�ss als Ertrag verbucht hat (Art. 25 Abs. 1 VStG e contrario) und bei F�lligkeit der steuerbaren Leistung das Recht zur Nutzung des den steuerbaren Ertrag abwerfenden Verm�genswertes besass (Art. 21 Abs. 1 lit. a VStG). Der Antrag auf R�ckerstattung muss innert drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die steuerbare Leistung f�llig geworden ist, bei der ESTV eingereicht werden (Art. 32 Abs. 1 VStG e contrario). Die R�ckerstattung der Verrechnungssteuer ist in allen F�llen unzul�ssig, in denen sie zu einer Steuerumgehung f�hren w�rde (Art. 21 Abs. 2 VStG). Nach Art. 26 VStG hat eine kollektive Kapitalanlage, welche die Verrechnungssteuer auf den Ertr�gen von Anteilen an einer kollektiven Kapitalanlage gem�ss KAG entrichtet (Art. 10 Abs. 2), f�r Rechnung der kollektiven Kapitalanlage Anspruch auf R�ckerstattung der zu ihren Lasten abgezogenen Verrechnungssteuer; Art. 25 findet sinngem�sse Anwendung.
2.3.�Die Verrechnungssteuer bezweckt im inl�ndischen Verh�ltnis in erster Linie, die Deklaration der Ertr�ge beweglichen Kapitalverm�gens zu sichern; dem Steuerehrlichen wird sie zur�ckerstattet (sog. Sicherungszweck; vgl. BGE 136 II 525 E. 3.3.1 S. 533; 125 II 348 E. 4 S. 352 f.; je mit Hinweisen). Im Ausland steuerpflichtige Empf�nger der steuerbaren Ertr�ge k�nnen die R�ckerstattung der Verrechnungssteuer nur insoweit verlangen, als ihnen ein Doppelbesteuerungsabkommen einen entsprechenden Anspruch einr�umt (vgl. BGE 141 II 447 E. 2.2 S. 450; Urteile 2C_383/2013 vom 2. Oktober 2015 E. 2.3; 2C_895/2012 vom 5. Mai 2015 E. 2.2). Die Verrechnungssteuer f�hrt bei diesen somit grunds�tzlich - vorbeh�ltlich eines zwischenstaatlichen Abkommens - zu einer endg�ltigen, an der Quelle erhobenen steuerlichen Belastung und verfolgt insofern einen direkten Fiskalzweck (vgl. BGE 141 II 447 E. 2.2 S. 450; Urteile 2C_383/2013 vom 2. Oktober 2015 E. 2.3; 2C_333/2007 / 2C_407/2007 vom 22. Februar 2008 E. 7.3, in: RDAF 2009 II S. 162, StR 63/2008 S. 475). Auch f�r den inl�ndischen Leistungsempf�nger kann die Verrechnungssteuer direkten Fiskalzweck haben, wenn diesem die Erf�llung der materiellen Anspruchsvoraussetzungen f�r die R�ckerstattung aberkannt wird (vgl. BAUER-BALMELLI/REICH, in: Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Bundesgesetz �ber die Verrechnungssteuer, 2. Aufl. 2012 [nachfolgend: Kommentar VStG], Vorbemerkungen N. 71).
2.4.�Kollektive Kapitalanlagen sind Verm�gen, die von Anlegerinnen und Anlegern zur gemeinschaftlichen Kapitalanlage aufgebracht und f�r deren Rechnung verwaltet werden (Art. 7 Abs. 1 KAG). Sie k�nnen offen oder geschlossen sein (Art. 7 Abs. 2 KAG). Offene kollektive Kapitalanlagen weisen entweder die Form des vertraglichen Anlagefonds oder die Form der SICAV auf (Art. 8 Abs. 1 KAG). Die Anlegerinnen und Anleger haben bei diesen zulasten des Kollektivverm�gens unmittelbar oder mittelbar einen Rechtsanspruch auf R�ckgabe ihrer Anteile zum Nettoinventarwert (Art. 8 Abs. 2 KAG). Geschlossene kollektive Kapitalanlagen weisen entweder die Form der Kommanditgesellschaft f�r kollektive Kapitalanlagen oder die Form der Investmentgesellschaft mit festem Kapital auf (Art. 9 Abs. 1 KAG). Hier haben die Anlegerinnen und Anleger zulasten des Kollektivverm�gens weder unmittelbar noch mittelbar einen Rechtsanspruch auf R�ckgabe ihrer Anteile zum Nettoinventarwert (Art. 9 Abs. 2 KAG). Als ausl�ndische offene kollektive Kapitalanlagen gelten nach Art. 119 Abs. 1 KAG Verm�gen, die aufgrund eines Fondsvertrags oder eines andern Vertrags mit �hnlicher Wirkung zum Zweck der kollektiven Kapitalanlage ge�ufnet wurden und von einer Fondsleitung mit Sitz und Hauptverwaltung im Ausland verwaltet werden (lit. a), oder Gesellschaften und �hnliche Verm�gen mit Sitz und Hauptverwaltung im Ausland, deren Zweck die kollektive Kapitalanlage ist und bei denen die Anlegerinnen und Anleger gegen�ber der Gesellschaft selbst oder einer ihr nahe stehenden Gesellschaft einen Rechtsanspruch auf R�ckzahlung ihrer Anteile zum Nettoinventarwert haben (lit. b). Als ausl�ndische geschlossene kollektive Kapitalanlagen gelten Gesellschaften und �hnliche Verm�gen mit Sitz und Hauptverwaltung im Ausland, deren Zweck die kollektive Kapitalanlage ist und bei denen die Anlegerinnen und Anleger gegen�ber der Gesellschaft selbst oder einer ihr nahe stehenden Gesellschaft keinen Rechtsanspruch auf R�ckzahlung ihrer Anteile zum Nettoinventarwert haben (Art. 119 Abs. 2 KAG).
3.1.�Vorliegend ist unbestritten, dass es sich beim Fund um einen irischen, offenen (open-ended), vertraglichen Anlagefonds handelt. In der relevanten Periode (2006 bis 2010) besass der Anlagefonds f�nf bis sechs Anleger, darunter die Beschwerdegegnerin. Das Asset Management wurde von der C.________, als Global Custodian �bernommen, als Depotbank diente die B.________. Anlagen in Aktien von Schweizer Gesellschaften f�hrten zu Dividendenertr�gen, die der Verrechnungssteuer unterliegen. W�hrend die �brigen (ausl�ndischen) Vorsorgeeinrichtungen der X.________, die im Fund zusammengefasst sind, die Verrechnungssteuer gest�tzt auf die einschl�gigen Doppelbesteuerungsabkommen jeweils auf Antrag zur�ckerstattet bekommen haben, hat die ESTV die R�ckerstattung an die Beschwerdegegnerin verweigert. Umstritten ist somit, ob die Beschwerdegegnerin gest�tzt auf das Verrechnungssteuergesetz Anspruch auf R�ckerstattung der Verrechnungssteuer auf den Schweizer Dividenden hat. Einig sind sich die Parteien (inzwischen) dar�ber, dass zumindest gest�tzt auf das Ruling (vgl. Sachverhalt B) eine grunds�tzliche R�ckerstattungsberechtigung der Beschwerdegegnerin besteht, jedoch nicht, ob auch die weiteren Voraussetzungen gegeben sind, insbesondere der Beschwerdegegnerin das Recht zur Nutzung der Verm�genswerte zukommt und sie die Vorschriften der ordnungsgem�ssen Verbuchung nach Art. 25 VStG eingehalten hat.
3.2.�Steuerobjekt der Verrechnungssteuer sind gem�ss Art. 4 Abs. 1 VStG Ertr�ge verschiedener Kategorien von Anlagen, u.a. auch die Ertr�ge der von einem Inl�nder oder von einem Ausl�nder in Verbindung mit einem Inl�nder ausgegebenen Anteile an einer kollektiven Kapitalanlage gem�ss KAG (Art. 4 Abs. 1 lit. c VStG). Steuersubjekt ist der Schuldner der steuerbaren Leistung (Art. 10 Abs. 1 VStG). Bei kollektiven Kapitalanlagen gem�ss KAG ist nach Art. 10 Abs. 2 VStG (u.a.) die Fondsleitung steuerpflichtig (vgl. schon E. 2.1).
3.2.1.�Eine kollektive Kapitalanlage ist steuerlich transparent, wenn sie kein Steuersubjekt ist, das heisst durch den Rechtstr�ger der kollektiven Kapitalanlage hindurchgesehen wird und die steuerlich relevanten Faktoren den Anteilsinhabern zugerechnet und dort besteuert werden (vgl. MARKUS WEIDMANN, in: Basler Kommentar, Kollektivanlagengesetz, 2. Aufl. 2016 [nachfolgend: BSK KAG], vor Art. 1 KAG N. 398; LISSI/H�SSLI, R�ckerstattung der Verrechnungssteuer bei ausl�ndischen kollektiven Kapitalanlagen mit Schweizer Investoren, IFF Forum f�r Steuerrecht 2013, S. 29 ff., 31). F�r die Zwecke der Einkommens- und Gewinnsteuern werden vertragliche Anlagefonds grunds�tzlich als steuerlich transparent behandelt (OESTERHELT/ WINZAP, Besteuerung kollektiver Kapitalanlagen und ihrer Anleger [1. Teil], IFF Forum f�r Steuerrecht 2008, S. 266 ff., 268). Dagegen gilt in Bezug auf die Verrechnungssteuer hinsichtlich deren�
Erhebung�das Prinzip der Intransparenz (vgl. TONI HESS, Steuern kollektiver Kapitalanlagen, Die Besteuerung kollektiver Kapitalanlagen und deren Anleger, 2015, � 10 Rz. 9; LISSI/H�SSLI, a.a.O., S. 31), was sich daran zeigt, dass Art. 10 Abs. 2 VStG die kollektiven Kapitalanlagen bzw. die Fondsleitung der Verrechnungssteuerpflicht unterstellt (HESS, kollektive Kapitalanlagen, � 10 Rz. 9). Was die�
R�ckerstattung�der Verrechnungssteuer betrifft, gehen die Meinungen in der Lehre auseinander. W�hrend teilweise die Ansicht vertreten wird, dass auch diesbez�glich das Prinzip der steuerlichen Intransparenz zur Anwendung kommt (vgl. STEFAN OESTERHELT, BSK KAG, vor Art. 1 KAG N. 4, 35 und insb. 270), wird auch die Meinung ge�ussert, die R�ckerstattung sei grunds�tzlich als transparent zu behandeln (vgl. LISSI/H�SSLI, a.a.O., S. 29, 33 ff.; HESS, kollektive Kapitalanlagen, � 10 Rz. 9).
3.2.2.�Beim Fund handelt es sich um ein irisches Gebilde. Fraglich ist, wie dieses in der Schweiz steuerrechtlich zu qualifizieren ist. Das Bundesgericht hat - seine fr�here Rechtsprechung pr�zisierend - festgehalten, dass dann wenn bereits das Zivilrecht des Inkorporationsstaates die Qualifikation als juristische Person verneine, eine solche nach Schweizer Steuerrecht ebenfalls nicht m�glich sei. In den �brigen F�llen erscheine es als sachgerecht, nach einem pragmatischen Methodenmix vorzugehen, welcher einerseits von einem Vergleich der ausl�ndischen Gesellschaft oder Entit�t mit inl�ndischen Gebilden ausgehe, dabei andererseits aber auch die steuerliche Behandlung im Ausland als entscheidendes Element mitber�cksichtige. Mit dieser Vorgehensweise liessen sich Doppelbesteuerung und doppelte Nichtbesteuerung zufolge Zurechnungskonflikten vermeiden (Urteil 2C_894/2013 / 2C_895/2013 vom 18. September 2015 E. 3.1, in: StE 2015 A 31.4 Nr. 21, StR 71/2016 S. 346; best�tigt in Urteil 2C_123/2014 / 2C_124/2013 vom 30. September 2015 E. 10.1, in: StR 70/2015 S. 971, RDAF 2015 II S. 563).
3.2.3.�Irische CCF stellen vertragliche Anlagefonds ohne Rechtspers�nlichkeit dar (OESTERHELT/WINZAP, Besteuerung kollektiver Kapitalanlagen und ihrer Anleger [3. Teil], IFF Forum f�r Steuerrecht 2009, S. 115 ff., 121; OESTERHELT, BSK KAG, vor Art. 1 KAG N. 195e). Sie werden f�r die vorliegend betreffenden Belange in Irland steuerlich transparent behandelt. Die Parteien haben mit Ruling vom 21. April 2004/5. Mai 2004 die transparente Behandlung des zu errichtenden CCF (auch) f�r schweizerische Steuerzwecke und f�r die Zwecke der schweizerischen Doppelbesteuerungsabkommen vereinbart. Vor Bundesgericht ist nun nicht mehr umstritten, dass der Fund gem�ss dem Ruling steuerlich transparent zu behandeln ist.
Einer transparenten Behandlung des Fund widerspricht aber auch das Verrechnungssteuergesetz nicht: Art. 26 VStG sieht vor, dass kollektive Kapitalanlagen, die der schweizerischen Verrechnungssteuerpflicht unterliegen, Anspruch auf R�ckerstattung der Verrechnungssteuer auf Ertr�gen schweizerischer kollektiver Kapitalanlagen haben. Diese Bestimmung wurde zusammen mit der Einf�hrung der Verrechnungssteuerpflicht f�r Aussch�ttungen inl�ndischer Anlagefonds ins Verrechnungssteuergesetz aufgenommen. Wie die Botschaft festh�lt, sollte die den Ertrag inl�ndischer Wertpapiere (vor-) belastende Verrechnungssteuer f�r Rechnung des Anlagefonds zur�ckerstattet werden, um eine Doppelbelastung der Ertr�ge von Verm�gensanlagen in inl�ndischen Wertpapieren zu vermeiden (Botschaft vom 18. Oktober 1963 betreffend den Entwurf zu einem Bundesgesetz �ber die Verrechnungssteuer, BBl 1963 II 953, 973, 979). Die Bestimmung gew�hrt daher der Fondsleitung f�r Rechnung des Fonds einen Anspruch auf R�ckerstattung der Verrechnungssteuer. Dieser Anspruch ist rein steuertechnisch bedingt und �ndert nichts daran, dass der Fonds selbst keine Rechtspers�nlichkeit hat und nicht als Steuersubjekt gilt (Botschaft zum VStG, BBl 1963 II 978 f.). Der Gesetzgeber, der nach den damaligen gesetzlichen Gegebenheiten einen vertraglich konzipierten Anlagefonds vor Augen hatte, scheint somit nicht davon ausgegangen zu sein, kollektive Kapitalanlagen f�r die Zwecke der R�ckerstattung der Verrechnungssteuer intransparent behandeln zu wollen (vgl. auch LISSI/H�SSLI, a.a.O., S. 34). Im �brigen entspricht dies auch der fr�heren, 2007 auszugsweise publizierten Praxis der ESTV (von der diese 2011 abgewichen ist), wonach ausl�ndische kollektive Kapitalanlagen f�r die R�ckerstattung der Verrechnungssteuer als transparent galten und mangels anwendbarem Doppelbesteuerungsabkommen direkt den (inl�ndischen) Anlegern das Recht zur Nutzung an den von den kollektiven Kapitalanlagen erzielten Kapitalertr�gen zugesprochen wurde (vgl. LISSI/H�SSLI, a.a.O., S. 32; MAJA BAUER-BALMELLI, Kommentar VStG, N. 15 zu Art. 21 VStG).
Angesichts des bestehenden Rulings und des Vertrauensschutzes, den dieses mit sich bringt (vgl. BGE 141 I 161 E. 3.1 S. 164), aber auch vor dem Hintergrund sowohl der steuerlichen Behandlung von CCF in Irland als auch der Vorstellungen des schweizerischen Gesetzgebers mit Bezug auf die Behandlung von vertraglichen Anlagefonds ganz grunds�tzlich, ist vorliegend daher von der transparenten Behandlung des Fund zum Zwecke der R�ckerstattung der Verrechnungssteuer auszugehen.
3.3.�Art. 21 VStG regelt die allgemeinen Voraussetzungen des R�ckerstattungsanspruchs. Danach hat ein nach den Art. 22 bis 28 VStG Berechtigter Anspruch auf R�ckerstattung der ihm vom Schuldner abgezogenen Verrechnungssteuer auf Kapitalertr�ge, wenn er bei F�lligkeit der steuerbaren Leistung das Recht zur Nutzung des den steuerbaren Ertrag abwerfenden Verm�genswertes besass (Art. 21 Abs. 1 lit. a VStG). Die Bestimmung setzt somit einerseits die Anspruchsberechtigung nach Art. 22 bis 28 VStG und andererseits das Recht zur Nutzung voraus.
3.3.1.�Vorliegend handelt es sich - in Bezug auf den R�ckerstattungsanspruch - unbestrittenermassen um ein rein inl�ndisches Verh�ltnis: Die Beschwerdegegnerin ist eine Personalvorsorgestiftung nach schweizerischem Recht mit Sitz in der Schweiz. Als Inl�nderin ist sie gest�tzt auf Art. 21 i.V.m. Art. 24 Abs. 2 VStG grunds�tzlich berechtigt, die R�ckerstattung der Verrechnungssteuer auf Ertr�ge aus Schweizer Anlagen zu verlangen, sofern die weiteren Voraussetzungen erf�llt sind. Zu pr�fen ist zun�chst, ob ihr das Recht zur Nutzung zukommt.
3.3.2.�Nach der Rechtsprechung ist unter dem "Recht zur Nutzung" ("droit de jouissance", "diritto di godimento") im Sinne von Art. 21 Abs. 1 lit. a VStG nicht nur das Eigentum am Verm�genswert (Stammrecht) zu verstehen, sondern auch der - eventuell bloss obligatorische - Anspruch auf den Ertrag (Dividenden, Zinsen), den der betreffende Verm�genswert abwirft (BGE 141 II 447 E. 5.2 f. S. 458; Urteile 2A.361/1991 vom 18. Mai 1993 E. 4a; A.134/1983 vom 25. Januar 1985 E. 4b in: ASA 54 S. 386; zur geschichtlichen Entwicklung: PFUND/ZWAHLEN, Die eidgen�ssische Verrechnungssteuer, 2. Teil, 1985, Art. 21 Rz. 2.19; HANS PETER HOCHREUTENER, Die Eidgen�ssischen Stempelabgaben und die Verrechnungssteuer, 2013, Teil II Rz. 1453 ff.). Gleichzeitig besteht ein Recht zur Nutzung nur f�r denjenigen, der an den betreffenden Verm�genswerten effektiv nutzungsberechtigt ist (vgl. Urteil A.200/1978 vom 23. Februar 1979 E. 2, in: ASA 48 S. 267), das heisst den Nettoertrag beziehen und behalten kann (vgl. Urteile vom 6. Februar 1970 E. 5, in: ASA 39 S. 383; 2A.361/1991 vom 18. Mai 1993 E. 4b, in: ASA 62 S. 705). Eine solche Auslegung entspricht dem allgemeinen Sprachgebrauch, wonach derjenige den Nutzen einer Sache hat, dem daraus auch der Ertrag zukommt (vgl. zum Ganzen Urteil 2C_383/2013 vom 2. Oktober 2015 E. 3.1; vgl. auch BAUER-BALMELLI, Kommentar VStG, N. 7 ff., insb. 12 und 17 zu Art. 21 VStG; JAUSSI/GHIELMETTI/PFIRTER, Allgemeiner �berblick �ber die R�ckerstattung der eidg. Verrechnungssteuer, StR 67/2012, S. 645 ff., 657 f.).
3.3.3.�Die ESTV bringt vor, Art. 26 VStG stelle insofern einen Ausnahmefall dar, als er nicht nur die Anspruchsberechtigung regle, sondern auch das Recht zur Nutzung mitumfasse. Die Bestimmung sei u.a. eingef�hrt worden, um zu erm�glichen, dass im schweizerischen Binnenverh�ltnis �berhaupt jemand die R�ckerstattung der Verrechnungssteuer geltend machen k�nne. Die kollektive Kapitalanlage w�rde ohne Art. 26 VStG definitionsgem�ss das Recht zur Nutzung nicht besitzen, der Anleger selber - zumindest soweit es sich dabei um eine juristische Person handle - h�tte zwar das Recht zur Nutzung, k�nnte die Ertr�ge jedoch nicht ordnungsgem�ss nach Art. 25 VStG verbuchen. Werde dem Verst�ndnis der ESTV gefolgt, sei das Risiko, dass eine missbr�uchliche oder insbesondere eine mehrfache R�ckerstattung nicht erkannt werde, wesentlich geringer als bei der vorinstanzlichen Auslegung. Art. 26 VStG r�ume der kollektiven Kapitalanlage somit nicht nur die Anspruchsberechtigung f�r die R�ckerstattung der Verrechnungssteuer ein, sondern weise dieser zugleich das Recht zur Nutzung zu. E contrario komme der Beschwerdegegnerin das Recht zur Nutzung nicht zu, weshalb ihr schon deshalb der Anspruch auf R�ckerstattung der Verrechnungssteuer zu verweigern sei.
3.3.4.�Art. 26 VStG erweist sich im vorliegenden Fall insoweit nicht als einschl�gig, als sich diese Bestimmung grunds�tzlich nur auf die R�ckerstattungsberechtigung inl�ndischer kollektiver Kapitalanlagen bezieht. Denn die R�ckerstattung der Verrechnungssteuer gest�tzt auf das Verrechnungssteuergesetz kommt nur f�r Inl�nder im Sinne von Art. 9 Abs. 1 VStG in Frage. Nur diese sind nach Art. 10 Abs. 2 i.V.m. Art. 4 Abs. 1 lit. c VStG steuerpflichtig. Die R�ckerstattung der Verrechnungssteuer auf Ertr�gen inl�ndischer Anlagen im internationalen Verh�ltnis richtet sich nach dem jeweils anwendbaren Doppelbesteuerungsabkommen. F�r die Einkommens- und Gewinnsteuern transparente kollektive Kapitalanlagen gelten DBA-rechtlich allerdings nicht als ans�ssige Personen und fallen damit nicht in den pers�nlichen Geltungsbereich eines Abkommens (LISSI/H�SSLI, a.a.O., S. 32). Die Schweiz hat zwar mit einigen Staaten Vereinbarungen abgeschlossen, welche einer kollektiven Kapitalanlage die vollst�ndige oder teilweise R�ckerstattung der auf Dividenden und Zinsen erhobenen Verrechnungssteuer f�r die im jeweiligen Vertragsstaat ans�ssigen Anteilsinhaber erm�glicht. Irland geh�rt jedoch nicht dazu (vgl. OESTERHELT, BSK KAG, vor Art. 1 KAG N. 339 f.).
Vorliegend entscheidend ist vielmehr, dass der Fund betreffend die R�ckerstattung der Verrechnungssteuer steuerlich transparent zu behandeln ist. Er bildet daher nicht eigenst�ndiges Steuersubjekt, sondern es wird durch ihn "hindurchgesehen" und die f�r die Steuerzwecke relevanten Faktoren werden bei der Beschwerdegegnerin erhoben und dort besteuert. Die Ertr�ge, welche die schweizerischen Verm�genswerte abwerfen, kommen effektiv der Beschwerdegegnerin zu; sie besitzt das Recht zur Nutzung an diesen. Die Auffassung der ESTV, wonach Art. 26 VStG der kollektiven Kapitalanlage nebst der Anspruchsberechtigung auch das Recht zur Nutzung zuweise, Letzteres damit der Anlegerin nicht zukommen k�nne, l�sst sich - abgesehen davon, dass sich ein solches Verst�ndnis weder dem Wortlaut der Bestimmung noch der Gesetzessystematik entnehmen l�sst (zur gesetzgeberischen Intention vgl. bereits E. 3.2.3) - nicht mit dem Grundsatz der Transparenz vereinbaren. Damit bliebe es den - an sich nutzungsberechtigten - inl�ndischen Anteilsinhabern ausl�ndischer kollektiver Kapitalanlagen in jedem Fall verwehrt, eine Verrechnungssteuerr�ckerstattung geltend zu machen. Dies st�nde im �brigen auch nicht im Einklang mit einem zeitgem�ssen Verst�ndnis von Art. 26 VStG: Aus Praktikabilit�tsgr�nden soll der Fonds selbst die R�ckerstattung der Verrechnungssteuer verlangen k�nnen und nicht die einzelnen Anteilseigner. Der R�ckerstattungsanspruch gest�tzt auf Art. 26 VStG wird insofern als Ausnahme des in Art. 21 Abs. 1 lit. a VStG verankerten Grundsatzes gesehen, wonach r�ckerstattungsberechtigt ist, wer bei F�lligkeit der steuerbaren Leistung das Recht zur Nutzung des betreffenden Verm�genswertes besessen hat (vgl. OESTERHELT, BSK KAG, vor Art. 1 KAG N. 274; HESS/SCHERRER, Kommentar VStG, N. 3 zu Art. 26 VStG; LISSI/H�SSLI, a.a.O., S. 37). Vorliegend steht somit der Beschwerdegegnerin das Recht zur Nutzung im Sinne von Art. 21 Abs. 1 lit. a VStG - entgegen dem Vorbringen der ESTV - zu.
3.4.�Die ESTV wendet gegen einen Anspruch der Beschwerdegegnerin auf R�ckerstattung der Verrechnungssteuer weiter ein, diese verm�ge sich nicht auf ein Treuhandverh�ltnis zu berufen, das f�r die Belange der Verrechnungssteuerr�ckerstattung zu beachten sei. Es bestehe kein Vertrag, der die Anforderungen des einschl�gigen Merkblatts vom Oktober 1967, Nachdruck 1993, betreffend Treuhandverh�ltnisse (S-02.107[9.93]) erf�lle. Weder l�gen ein schriftlicher Treuhandvertrag und die Kaufs- oder Liberierungsabrechnungen f�r die entsprechenden Schweizer Aktien vor noch seien die streitbetroffenen Aktien und Ertr�ge in den buchhalterischen Aufzeichnungen des Fund explizit als Treugut gekennzeichnet worden.
3.4.1.�Gem�ss bundesgerichtlicher Rechtsprechung kann f�r den Anspruch auf R�ckerstattung nicht darauf abgestellt werden, dass keine formelle Treuhandschaft zwischen dem ausl�ndischen Geldgeber und dem "Darlehensnehmer" bestanden hat. Entscheidend ist gem�ss Art. 21 Abs. 1 lit. a VStG, ob der die R�ckerstattung beanspruchende Leistungsempf�nger effektiv das Recht zur Nutzung des den steuerbaren Ertrag abwerfenden Verm�genswertes besessen hat (Urteil A.200/1978 vom 23. Februar 1979 E. 2, in: ASA 48 S. 267).
3.4.2.�Gem�ss Art. 61 der Verordnung vom 19. Dezember 1966 �ber die Verrechnungssteuer (Verrechnungssteuerverordnung, VStV; SR 642.211) kommt bei Treuhandverh�ltnissen dem Treugeber das relevante Nutzungsrecht zu. In der Lehre wird auch dies mit der konsequenten Anwendung des Transparenzgrundsatzes begr�ndet. Dies f�hre mit Bezug auf kollektive Kapitalanlagen zum Ergebnis, das Recht zur Nutzung dem Investor der transparent behandelten ausl�ndischen kollektiven Kapitalanlage zuzusprechen (vgl. BAUER-BALMELLI, Kommentar VStG, N. 15 zu Art. 21 VStG). Im �brigen l�sst sich dem (steuertechnisch bedingten) R�ckerstattungsanspruch zur Frage der Treuhandkonstruktion nichts entnehmen. Vielmehr ist davon auszugehen, dass das Verrechnungssteuergesetz Treuhandverh�ltnisse durchaus anerkennt (vgl. Art. 61 Abs. 1 VStV). Einem schweizerischen Anleger einer ausl�ndischen kollektiven Kapitalanlage steht daher dann ein anteilsm�ssiger R�ckerstattungsanspruch zu, wenn das Verh�ltnis zwischen den Anteilsinhabern und der Fondsleitung fiduziarischer Natur ist - was bei Anlagefonds auf vertraglicher Grundlage der Fall ist - und der Fonds selber nicht berechtigt ist, die Verrechnungssteuer zur�ckzufordern (vgl. TONI HESS, Die Besteuerung der Anlagefonds und der anlagefonds�hnlichen Instrumente sowie deren Anteilsinhaber in der Schweiz, 2001, S. 485 ff.). Hess folgert daraus zu Recht, dass, wenn Anteilsinhaber nachwiesen, wie viele Anteile am Ende des Gesch�ftsjahres des Anlagefonds im Umlauf gewesen seien, wann sie ihre Anteile gekauft h�tten und wann jeder einzelne Titel des betreffenden Anlagefonds f�llig geworden sei, die R�ckerstattung - sofern es sich nicht um vernachl�ssigbare Betr�ge handle - zul�ssig sein m�sse (HESS, Anlagefonds, S. 488).
3.4.3.�Auch f�r den vorliegenden Fall muss es somit gen�gen, dass die Beschwerdegegnerin effektiv Nutzungsberechtigte der die steuerbaren Ertr�ge abwerfenden Verm�genswerte ist. Der Anspruch auf R�ckerstattung scheitert nicht am Fehlen eines formellen Treuhandverh�ltnisses im Sinne des von der ESTV genannten Merkblatts.
3.5.�Mit der �berwiegenden Lehrmeinung ist die R�ckerstattung der Verrechnungssteuer einer transparent besteuerten ausl�ndischen kollektiven Kapitalanlage, die schweizerische Wertpapiere h�lt, den schweizerischen Anlegern zu gew�hren, sofern die ausl�ndische kollektive Kapitalanlage selbst oder stellvertretend (siehe dazu HESS/ SCHERRER, Kommentar VStG, N. 30 zu Art. 26 VStG) nicht r�ckerstattungsberechtigt ist (vgl. ROLAND A. PFISTER, R�ckerstattung der Verrechnungssteuer an inl�ndische Investoren transparenter ausl�ndischer kollektiver Kapitalanlagen, IFF Forum f�r Steuerrecht 2013, S. 19 ff., 23 f.; BAUER-BALMELLI, Kommentar VStG, N. 15 zu Art. 21 VStG; HESS, Anlagefonds, S. 485 ff.; OESTERHELT, BSK KAG, vor Art. 1 KAG N. 342). Dies f�hrt im Ergebnis - anders als es die Praxis der ESTV vorsieht - dazu, dass nicht nur ausl�ndische Anleger gest�tzt auf ein allf�lliges Doppelbesteuerungsabkommen die Verrechnungssteuer (ganz oder teilweise) zur�ckverlangen k�nnen, sondern auch die in der Schweiz ans�ssigen. Eine Ungleichbehandlung der schweizerischen Anteilsinhaber gegen�ber den ausl�ndischen l�sst sich damit verhindern. Gleichzeitig wird auf diese Weise auch dem prim�ren Zweck der Verrechnungssteuer im inl�ndischen Verh�ltnis, der Sicherung der Steuerdeklaration, Rechnung getragen.
Zu pr�fen ist weiter, ob die Beschwerdegegnerin die Verm�gensertr�ge ordnungsgem�ss im Sinne von Art. 25 VStG verbucht hat.
4.1.�Die ESTV macht in diesem Zusammenhang geltend, die Beschwerdegegnerin habe, indem sie nicht die Aktien selbst, sondern nur den Wert des Fund und dessen Ertrag in Form von einer Wertsteigerung verbucht habe, nicht den korrekten Vorgang verbucht. Selbst wenn die Wertsteigerung des Fund der Summe der weltweit erzielten, somit auch der schweizerischen Dividenden betragsm�ssig entsprechen w�rde, w�rde dies nichts daran �ndern, dass der Anteil am Fund nicht dasselbe sei wie die durch diesen gehaltenen Aktien und die Wertsteigerung des Fund nicht dasselbe wie der aus den Aktien fliessende Ertrag. Die Aufzeichnungen der kollektiven Kapitalanlage k�nnten h�chstens als Beleg im Sinne von Art. 48 VStG dienen, d�rften aber nicht als Bestandteil der Buchhaltung ihrer Anleger qualifiziert werden. Buchhalterisch sei es nicht m�glich, dass die Beschwerdegegnerin die vom Fund vereinnahmten Ertr�ge zeitgleich auch in ihren B�chern erfasse und damit die handelsrechtlich geforderte periodengerechte Verbuchung vornehme. Ein Ertrag d�rfe erst dann buchhalterisch erfasst werden, wenn er dem Empf�nger effektiv zugeflossen sei oder zumindest ein durchsetzbarer Anspruch darauf bestehe. Da die Aussch�ttung der Ertr�ge grunds�tzlich in einem ersten Schritt an den Fund und nicht die Beschwerdegegnerin gehe, fliesse dieser erst nach Erstellung des Jahresabschlusses des Fund �berhaupt etwas zu. Ein weiterer Grund f�r die Nichtaustauschbarkeit von den an den Fund ausgesch�tteten Ertr�gen und der entsprechenden Erh�hung des Nettoinventarwerts des Fondsanteils sei, dass bei dieser Art der Verbuchung der Nettoinventarwert aufgrund allf�lliger Kurseinbussen nicht zwangsl�ufig bei jeder Aussch�ttung erh�ht werde. Die Betr�ge der Ertr�ge stimmten auch in keiner Weise mit jenen �berein, welche die Beschwerdegegnerin letztlich als Ver�nderung des Nettoinventarwerts ihres Anteils verbucht habe, da sie diese um betr�chtliche Verwaltungskosten reduziert habe. Bis auf wenige Zufallsf�lle w�rden sich somit die an den Fund ausbezahlten Ertr�ge und die Ver�nderung des Nettoinventarwerts gar nicht decken.
4.2.�Die Beschwerdegegnerin bringt dagegen vor, im Merkblatt "Verbuchung der verrechnungssteuerbelasteten Eink�nfte als Ertrag bei doppelter Buchhaltung" (Merkblatt S-02.104; nachfolgend Merkblatt) halte die ESTV fest, wie dem Erfordernis der ordnungsgem�ssen Verbuchung Gen�ge getan werde, n�mlich indem die Eink�nfte auf einem Ertragskonto netto und der Betrag der Verrechnungssteuer im Zeitpunkt der R�ckerstattung der Ertragsrechnung gutgeschrieben w�rden. Wie sie im vorinstanzlichen Verfahren nachgewiesen habe, habe sie s�mtliche Voraussetzungen erf�llt, die das Verrechnungssteuergesetz, die Praxis der ESTV gem�ss Merkblatt sowie die Vorinstanz an die ordnungsgem�sse Verbuchung im Sinne von Art. 25 VStG stellen w�rden: Die mit der Verrechnungssteuer belasteten Nettodividenden w�rden im Jahr ihrer F�lligkeit als Ertrag im Haben des Erfolgsrechnungskontos 4361.01 Income Aktien erfasst und gleichzeitig erfolge eine Zunahme des Aktivkontos 1402.00 Aktien, da die Nettodividenden gem�ss den Instruktionen der Beschwerdegegnerin umgehend reinvestiert w�rden. Gleichermassen werde der Betrag der Verrechnungssteuer im Jahr der R�ckerstattung (d.h. zum Zeitpunkt des Erhalts der Abschlagsr�ckerstattungen bzw. des verbleibenden R�ckerstattungsbetrages) im Haben des Erfolgsrechnungskontos 4361.01 Income Aktien erfasst und es erfolge wiederum gleichzeitig eine Zunahme des Aktivkontos 1402.00 Aktien.
4.3.�Gem�ss Art. 25 Abs. 1 VStG verwirken juristische Personen, Handelsgesellschaften ohne juristische Pers�nlichkeit und ausl�ndische Unternehmen mit inl�ndischer Betriebsst�tte, welche die mit der Verrechnungssteuer belasteten Eink�nfte nicht ordnungsgem�ss als Ertrag verbuchen, den Anspruch auf R�ckerstattung der von diesen Eink�nften abgezogenen Verrechnungssteuer. Dahinter steht der Sicherungsgedanke; werden Eink�nfte und Verm�gen nicht ordnungsgem�ss verbucht, soll die Verrechnungssteuer zu einer definitiven Ertragssteuer werden und als Defraudantensteuer die Steuerpflichtigen definitiv treffen (BERNHARD ZWAHLEN, Kommentar VStG, N. 1 zu Art. 25 VStG; PFUND/ZWAHLEN, a.a.O., Art. 25 Rz. 1). Alle genannten Anspruchsberechtigten m�ssen die Voraussetzungen der Verbuchungsklausel erf�llen, unabh�ngig davon, ob sie wegen Gemeinn�tzigkeit oder aus einem anderen Grund von den direkten Steuern befreit sind. Die Verbuchungsklausel hat auch in solchen F�llen ihren Sinn: Sie gew�hrleistet die gesetzm�ssige Besteuerung, erm�glicht oder erleichtert die Pr�fung, ob die Voraussetzungen der Befreiung von den direkten Steuern erf�llt sind und steuert der Gefahr entgegen, dass die Vorschriften des Verrechnungssteuergesetzes �ber die Anspruchsberechtigung (Recht zur Nutzung, Wohnsitz) umgangen werden (ZWAHLEN, Kommentar VStG, N. 5 zu Art. 25 VStG; PFUND/ ZWAHLEN, a.a.O., Art. 25 Rz. 2). Art. 25 VStG findet auf kollektive Kapitalanlagen sinngem�sse Anwendung (Art. 26 VStG).
4.3.1.�Weder das Verrechnungssteuergesetz noch die Verrechnungssteuerverordnung �ussern sich dazu, was unter einer ordnungsgem�ssen Verbuchung zu verstehen ist. Der Begriff ist durch Auslegung zu ermitteln, wobei Sinn und Zweck von Art. 25 VStG besonders zu ber�cksichtigen ist: Die Bestimmung dient prim�r dem Sicherungszweck (E. 2.3 und 4.3); die R�ckerstattungsberechtigten sind angehalten, ihre (verrechnungssteuerbelasteten) Eink�nfte und entsprechenden Verm�genswerte zu deklarieren, wollen sie nicht mit der Verrechnungssteuer belastet bleiben. Art. 25 VStG stellt damit eine zentrale Nahtstelle zwischen Verrechnungssteuerrecht und Recht der direkten Steuern von Bund und Kantonen dar (ZWAHLEN, Kommentar VStG, N. 7 zu Art. 25 VStG; PFUND/ZWAHLEN, a.a.O., Art. 25 Rz. 5). Daraus wird in der Lehre geschlossen, dass der R�ckerstattungsantrag - bei Vorliegen der �brigen Voraussetzungen - immer dann gew�hrt werden m�sse, wenn die Verbuchung nachgewiesen sei (ZWAHLEN, Kommentar VStG, N. 7 zu Art. 25 VStG). Art. 25 Abs. 1 VStG d�rfe keine Buchung erforderlich machen, die handelsrechtlich unzul�ssig sei. Allenfalls seien gutgeschriebene Gewinne �ber die Steuerbilanz zu buchen, was dem Erfordernis der Bestimmung gen�gen m�sse (OESTERHELT, BSK KAG, vor Art. 1 KAG N. 247). Grunds�tzlich sind dabei die f�r die konkrete Gesellschaft einschl�gigen Regeln der Buchhaltung mitzuber�cksichtigen, das heisst insbesondere die Art. 957 ff. OR (vorliegend in der bis zum 31. Dezember 2012 geltenden Fassung; vgl. ZWAHLEN, Kommentar VStG, N. 7 zu Art. 25 VStG; siehe auch Art. 83a ZGB). F�r Personalvorsorgeeinrichtungen gelten hinsichtlich Rechnungswesen und Rechnungslegung zudem besondere Vorschriften gem�ss der Verordnung vom 18. April 1984 �ber die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVV 2; SR 831.441.1).
4.3.2.�Unter dem Titel "Ordnungsm�ssigkeit" sind nach Art. 47 BVV 2 Vorsorgeeinrichtungen f�r die Erstellung der Jahresrechnung verantwortlich. Diese besteht aus der Bilanz, der Betriebsrechnung und dem Anhang (Abs. 1). Sie ist nach den Fachempfehlungen zur Rechnungslegung Swiss GAAP FER 26 in der Fassung vom 1. Januar 2004 (f�r den vorliegenden Fall) aufzustellen und zu gliedern (Abs. 2). Insbesondere die Aktiven und die Passiven sind nach den Fachempfehlungen zur Rechnungslegung Swiss GAAP FER 26 zu bewerten (Art. 48 BVV 2). Art. 48a BVV 2 h�lt fest, welche Kosten als Verwaltungskosten auszuweisen sind.
4.3.3.�Entsprechend den gesetzlichen Verweisen in der BVV 2 haben alle Vorsorgeeinrichtungen, die unter das BVG fallen, den Rechnungslegungsstandard Swiss GAAP FER 26 anzuwenden (CARL HELBLING, Personalvorsorge und BVG, 8. Aufl. 2006, S. 492). Die Swiss GAAP FER 26 umfassen in den Ziff. 2 bis 5 die Bewertungsgrunds�tze (Abschluss, Aktiven, Passiven, Offenlegung) und in den Ziff. 6 bis 9 die Darstellung der Jahresrechnung (als Ganzes, Darstellung der Bilanz, Darstellung der Betriebsrechnung, Anhang). Als �bergeordneter Grundsatz gilt, dass die Jahresrechnung ein den tats�chlichen Verh�ltnissen entsprechendes Bild der Verm�gens-, Finanz- und Ertragslage ("true and fair view") zu vermitteln hat (PASCAL WYER, Rechnungslegung nach Swiss GAAP FER 26: Verbesserte Aussagekraft der Jahresrechnungen von Vorsorgeeinrichtungen?, in: Wyer/Boldi/Kocher/ Zeugin/Leutert, Rechnungslegung und Controlling f�r Pensionskassen und klassische Stiftungen, 2008, S. 7 ff., 16). Der Rechnungslegungsstandard wurde vor allem zur Schaffung von mehr Transparenz in der Rechnungslegung von Vorsorgeeinrichtungen beschlossen (vgl. WYER, a.a.O., S. 15, 24; ROLAND SAUTER, Rechnungslegung von Personalvorsorgeeinrichtungen, Swiss GAAP FER 26 sorgt f�r zeitgem�sse Transparenz, Der Schweizer Treuh�nder, 2008, S. 352 ff.; siehe auch BGE 140 V 420 E. 4.2.1 S. 426).
4.3.4.�Damit ihr die R�ckerstattung der Verrechnungssteuer gew�hrt werden kann, hat die kollektive Kapitalanlage der ESTV die erforderlichen Informationen - eine Bescheinigung, welche die abgezogene Verrechnungssteuer pro Anteilschein zum jeweiligen F�lligkeitszeitpunkt nachweist - zu liefern (HESS/SCHERRER, Kommentar VStG, N. 30 zu Art. 26 VStG; LISSI/H�SSLI, a.a.O., S. 37; HESS, Anlagefonds, S. 487 f.; PFISTER, a.a.O., S. 26). Die Bescheinigung muss es der ESTV erm�glichen, den Antrag zu pr�fen und F�lle missbr�uchlicher oder mehrfacher R�ckerstattung zu erkennen. Die formellen Erfordernisse d�rfen freilich nicht so hoch angesetzt werden, dass dem steuerehrlichen Anleger die R�ckerstattung von vornherein verwehrt bleibt. Dies w�re mit dem Sicherungscharakter der Verrechnungssteuer nicht zu vereinbaren (LISSI/H�SSLI, a.a.O., S. 38).
4.4.�Die Vorinstanz hat den - von den Parteien an sich nicht bestrittenen - Buchungsvorgang ausf�hrlich anhand eines zuf�llig ausgew�hlten Beispiels dargestellt. Sie gelangte zum Ergebnis, dass betreffend die �berpr�ften Aktien sowohl der Nettoertrag als auch die zur�ckerstattete Verrechnungssteuer vollst�ndig in den Income Journals verbucht worden seien und zwar jeweils im Zeitraum, in dem sie eingegangen waren. Diese Vorgehensweise entspreche der Nettomethode, die gem�ss Merkblatt der ESTV zul�ssig sei (E. 3.5 ff. des angefochtenen Entscheids). Weiter pr�fte sie, ob die Betr�ge auch in der Buchhaltung der Beschwerdegegnerin selbst verbucht worden waren (E. 3.6 ff.). Sie kam zum Schluss und legte mit Graphiken dar, dass bei den in den Buchungsunterlagen vorhandenen Zahlen ersichtlich werde, woher sie stammten. Nettoertrag und Verrechnungssteuerr�ckerstattung seien somit unter Ber�cksichtigung der W�hrungsdifferenzen vollst�ndig verbucht worden (E. 3.6.4 f.).
4.5.1.�Den verbindlichen vorinstanzlichen Feststellungen zufolge sind sowohl die Nettoertr�ge der von ihr ausgew�hlten und �berpr�ften Aktien als auch die auf diese entfallende Verrechnungssteuer vollst�ndig in den Income Journals verbucht worden. Dies wird von der ESTV nicht grunds�tzlich bestritten. Auch macht sie nicht geltend, dass die Buchhaltung als solche nicht nachvollziehbar, unvollst�ndig oder unverst�ndlich w�re. Im vorliegenden Fall bezweckt die ordnungsgem�sse Verbuchung in erster Linie, die richtige Besteuerung zu erm�glichen, so dass den Anspruchsberechtigten die Verrechnungssteuer in der ihnen zustehenden H�he zur�ckerstattet werden kann. Dem regelm�ssig der Verrechnungssteuer innewohnenden Sicherungscharakter kommt dagegen nur untergeordnete Bedeutung zu, zumal die Beschwerdegegnerin ohnehin von der Entrichtung direkter Steuern des Bundes und des Kantons befreit ist. Entscheidend ist aber, der Gefahr der Umgehung von Vorschriften des Verrechnungssteuergesetzes, beispielsweise durch eine Steuerumgehung, begegnen zu k�nnen (vgl. E. 4.3). Um dies zu verhindern, ist erforderlich, dass die Verbuchungen richtig und nachvollziehbar erfolgen. Zwar ist - in den Worten der Vorinstanz - nicht von der Hand zu weisen, dass die Art der Verbuchung, wie sie die Beschwerdegegnerin anwendet, hohe Anforderungen an die Nachvollziehbarkeit stellt; es sind jeweils mehrere Belege aus verschiedenen Jahren zu ber�cksichtigen, um feststellen zu k�nnen, ob die entsprechenden Betr�ge verbucht wurden. Auch nannte es die Vorinstanz als bezeichnend, dass im Rahmen des Instruktionsverfahrens ein mehrfacher Schriftenwechsel durchgef�hrt werden musste, in dessen Verlauf die Beschwerdegegnerin ihre Verbuchung immer detaillierter erkl�rte. Die Verbuchung kann damit sicherlich nicht als anschaulich und zug�nglich bezeichnet werden. Wie gesehen, konnte sie aber von der Vorinstanz nachvollzogen und anhand eines zuf�llig ausgew�hlten Beispiels �berpr�ft werden. Der Wertschriftenertrag und die zur�ckerstattete Verrechnungssteuer sind in der Buchhaltung enthalten. Zudem stellt der Global Custodian regelm�ssig Bescheinigungen �ber die ausgesch�tteten Dividenden und die darauf erhobenen Verrechnungssteuern aus. Darin sind den Feststellungen der Vorinstanz zufolge die Aktien jeder einzelnen Gesellschaft - "valorweise" - verzeichnet und die genauen Zahlen festgehalten. Die Unterlagen der Beschwerdegegnerin und des Fonds zusammen ergeben, dass die Ertr�ge aus den Wertschriften sowie die zur�ckerstatteten Betr�ge der Verrechnungssteuer erfolgswirksam verbucht worden sind. Damit ist sichergestellt, dass der Beschwerdegegnerin keine h�here Verrechnungssteuer zur�ckerstattet wird, als sie entrichtet hat. Die Art der Verbuchung erf�llt somit den Zweck, die R�ckerstattung der Verrechnungssteuer sowohl an die tats�chlich Anspruchsberechtigte als auch im korrekten Umfang zu erm�glichen. Gleichzeitig erm�glicht sie der ESTV - was von dieser nicht bestritten wird -, F�lle missbr�uchlicher oder mehrfacher R�ckerstattung zu erkennen und sicherzustellen, dass keine Steuerumgehung vorliegt.
4.5.2.�Weiter kommt vorliegend hinzu, dass die Wertpapiere im Fund gehalten und die Ertr�ge an diesen ausgesch�ttet werden. Von diesem werden sie f�r die Beschwerdegegnerin reinvestiert. Auch weil der Fund, wie gesehen (vgl. E. 3.2.3), steuerlich transparent zu behandeln ist, muss es ausreichen, wenn sich die ordnungsgem�sse Verbuchung aus den Unterlagen der Beschwerdegegnerin und des Global Custodian zusammen ergeben. Voraussetzung ist, dass die Beschwerdegegnerin ihre Anteile am Fonds ebenfalls ordnungsgem�ss verbucht hat. Deren Jahresrechnungen f�r die betreffenden Jahre wurden von der Revisionsstelle gepr�ft und offenbar als vorschriftsgem�ss best�tigt.
4.5.3.�Was den Einwand der Verletzung des Periodizit�tsprinzips betrifft, legt die Beschwerdegegnerin dar, die streitbetroffenen Ertr�ge w�rden ihr nicht erst nach Jahresabschluss des Fund zufliessen, sondern seien in regelm�ssigen Abst�nden, in gewissen Jahren alle zwei Wochen, ausbezahlt worden. Es treffe somit nicht zu, dass ihr im Zeitpunkt der Aussch�ttung nichts zufliesse und sie infolge des Grundsatzes der Vorsicht noch nichts verbuchen k�nne. Ihr stehe vertraglich ein Anspruch auf s�mtliche Ertr�ge zu und zwar bereits zum Zeitpunkt, indem diese anfielen. Der Einwand der ESTV f�hrt somit nicht weiter.
4.5.4.�Die Ausf�hrungen der Vorinstanz sind damit insgesamt nicht zu beanstanden und stehen im Einklang mit der Forderung, die formellen Erfordernisse nicht so hoch anzusetzen, dass dem steuerehrlichen Anleger die R�ckerstattung von vornherein verwehrt bleibt (vgl. E. 4.3.4). W�rde dagegen der ESTV gefolgt, w�re die Beschwerdegegnerin als Anlegerin des Fund gar nicht in der Lage, den Ertrag, der an diesen ausgesch�ttet wird, handelsrechtlich ordnungsgem�ss zu verbuchen, da sie nicht nur den Ertrag, sondern auch die diesen abwerfende Wertschrift in der Buchhaltung auff�hren m�sste. Damit w�rde der nutzungsberechtigten Beschwerdegegnerin die R�ckerstattung der Verrechnungssteuer letztlich verunm�glicht. Dies l�sst sich gerade nicht mit dem Sinn und Zweck der Verbuchungsklausel vereinbaren. Vielmehr muss es f�r den vorliegenden Fall gen�gen, dass sie den Wert ihres Fondsanteils verbucht und im Weiteren die Belege und Aufzeichnungen des Global Custodian eingereicht hat. Die Vorinstanz hat den R�ckerstattungsanspruch der Beschwerdegegnerin damit zu Recht bejaht.
4.6.�Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als unbegr�ndet und ist abzuweisen.
5.1.�Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat die ESTV, die in ihrer Eigenschaft als Abgabegl�ubigerin Verm�gensinteressen im Sinne von Art. 66 Abs. 4 BGG verfolgt, die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens zu tragen (Art. 65 i. V. m. Art. 66 Abs. 1 BGG)
5.2.�Die ESTV hat die Beschwerdegegnerin f�r das bundesgerichtliche Verfahren angemessen zu entsch�digen (Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG). Die Beschwerdegegnerin hat betreffend das bundesgerichtliche Verfahren eine Kostennote �ber Fr. 18'200.-- (insgesamt 48 Arbeitsstunden) eingereicht. Angesichts des Streitwerts, der Schwierigkeit der Streitsache und ihres Umfangs sowie ihrer Bedeutung erscheint dies angemessen (vgl. Art. 3 Abs. 1, Art. 4 und Art. 12 Abs. 1 und 2 des Reglements vom 31. M�rz 2006 �ber die Parteientsch�digung und die Entsch�digung f�r die amtliche Vertretung im Verfahren vor dem Bundesgericht [SR 173.110.210.3]).
Die ESTV hat der Beschwerdegegnerin f�r das bundesgerichtliche Verfahren eine Parteientsch�digung von insgesamt Fr. 18'200.-- auszurichten.

References: Art. 80
 Art. 56
 Art. 26
e contrario
 Art. 25
 Art. 25
 Art. 26
e contrario
 Art. 25
 Art. 25
 Art. 6
 Art. 25
 Art. 86
 Art. 90
 Art. 83
 Art. 89
 Art. 4
 Art. 12
 BGE 
 Art. 100
 Art. 95
 Art. 96
 Art. 95
 Art. 132
 Art. 4
 Art. 14
e contrario
e contrario
 Art. 26
 Art. 25
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 119
 Art. 25
 Art. 4
 Art. 10
 Art. 1
 Art. 10
 Art. 1
 Art. 1
 Art. 26
 Art. 21
 BGE 
 Art. 22
 Art. 22
 Art. 21
 Art. 24
 Art. 21
 Art. 21
 Art. 21
 Art. 26
 Art. 26
 Art. 25
 Art. 26
E contrario
 Art. 9
 Art. 10
 Art. 4
 Art. 1
 Art. 26
 Art. 26
 Art. 26
 Art. 21
 Art. 1
 Art. 26
 Art. 21
 Art. 21
 Art. 61
 Art. 21
 Art. 61
 Art. 26
 Art. 21
 Art. 1
 Art. 25
 Art. 48
 Art. 25
 Art. 25
 Art. 25
 Art. 25
 Art. 25
 Art. 25
 Art. 25
 Art. 25
 Art. 25
 Art. 25
 Art. 25
 Art. 25
 Art. 25
 Art. 1
 Art. 957
 Art. 25
 Art. 83
 Art. 47
 Art. 48
 BGE 
 Art. 26
 Art. 66
 Art. 66
 Art. 3
 Art. 4
 Art. 12