Source: https://www.streifler.de/gesetze/bewg/zweiter-teil/erster-abschnitt/c/iii/b/2
Timestamp: 2020-05-25 05:58:00+00:00

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Bewertungsgesetz, §83 BewG, §84 BewG, §85 BewG, §86 BewG, §87 BewG, §88 BewG, §89 BewG, §90 BewG | mit Referenzen
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Bewertungsgesetz (BewG) : Sachwertverfahren
Bei der Ermittlung des Grundstückswertes ist vom Bodenwert (§ 84
§ 84 Bodenwert § 84 Bodenwert
), vom Gebäudewert (§§ 85 bis 88
§85-§88 §85-§88
) und vom Wert der Außenanlagen (§ 89
§ 89 Wert der Außenanlagen § 89 Wert der Außenanlagen
) auszugehen (Ausgangswert). Der Ausgangswert ist an den gemeinen Wert anzugleichen (§ 90
§ 90 Angleichung an den gemeinen Wert § 90 Angleichung an den gemeinen Wert
(2) Die Wertzahlen werden durch Rechtsverordnung unter Berücksichtigung der wertbeeinflussenden Umstände, insbesondere der Zweckbestimmung und Verwendbarkeit der Grundstücke innerhalb bestimmter Wirtschaftszweige und der Gemeindegrößen, im Rahmen von 85 bis 50 Prozent des Ausgangswertes festgesetzt. Dabei können für einzelne Grundstücksarten oder Grundstücksgruppen oder Untergruppen in bestimmten Gebieten, Gemeinden oder Gemeindeteilen besondere Wertzahlen festgesetzt werden, wenn es die örtlichen Verhältnisse auf dem Grundstücksmarkt erfordern.
Bei der Ermittlung des Gebäudewertes ist zunächst ein Wert auf der Grundlage von durchschnittlichen Herstellungskosten nach den Baupreisverhältnissen des Jahres 1958 zu errechnen. Dieser Wert ist nach den Baupreisverhältnissen im Hauptfeststellungszeitpunkt umzurechnen (Gebäudenormalherstellungswert). Der Gebäudenormalherstellungswert ist wegen des Alters des Gebäudes im Hauptfeststellungszeitpunkt (§ 86
§ 86 Wertminderung wegen Alters § 86 Wertminderung wegen Alters
) und wegen etwa vorhandener baulicher Mängel und Schäden (§ 87
§ 87 Wertminderung wegen baulicher Mängel und Schäden § 87 Wertminderung wegen baulicher Mängel und Schäden
) zu mindern (Gebäudesachwert). Der Gebäudesachwert kann in besonderen Fällen ermäßigt oder erhöht werden (§ 88
§ 88 Ermäßigung und Erhöhung § 88 Ermäßigung und Erhöhung
Der Wert der Außenanlagen (z. B. Umzäunungen, Wege- oder Platzbefestigungen) ist aus durchschnittlichen Herstellungskosten nach den Baupreisverhältnissen des Jahres 1958 zu errechnen und nach den Baupreisverhältnissen im Hauptfeststellungszeitpunkt umzurechnen. Dieser Wert ist wegen des Alters der Außenanlagen im Hauptfeststellungszeitpunkt und wegen etwaiger baulicher Mängel und Schäden zu mindern; die Vorschriften der §§ 86 bis 88
§86-§88 §86-§88
(1) Der Ausgangswert (§ 83
§ 83 Grundstückswert § 83 Grundstückswert
Bei der Ermittlung des Grundstückswertes ist vom Bodenwert (§ 84), vom Gebäudewert (§§ 85 bis 88) und vom Wert der Außenanlagen (§ 89) auszugehen (Ausgangswert). Der Ausgangswert ist an den gemeinen Wert anzugleichen (§ 90).
) ist durch Anwendung einer Wertzahl an den gemeinen Wert anzugleichen.
§ 84 Bodenwert§ 84 Bodenwert
§85-§88§85-§88
§ 89 Wert der Außenanlagen§ 89 Wert der Außenanlagen
§ 90 Angleichung an den gemeinen Wert§ 90 Angleichung an den gemeinen Wert
§ 86 Wertminderung wegen Alters§ 86 Wertminderung wegen Alters
§ 87 Wertminderung wegen baulicher Mängel und Schäden§ 87 Wertminderung wegen baulicher Mängel und Schäden
§ 88 Ermäßigung und Erhöhung§ 88 Ermäßigung und Erhöhung
§86-§88§86-§88
§ 83 Grundstückswert§ 83 Grundstückswert

References: §83
 §84
 §85
 §86
 §87
 §88
 §89
 §90

§ 84
 § 84

§85
 §85

§ 89
 § 89

§ 90
 § 90

§ 86
 § 86

§ 87
 § 87

§ 88
 § 88

§86
 §86

§ 83
 § 83

§ 84

§85

§ 89

§ 90

§ 86

§ 87

§ 88

§86

§ 83