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Timestamp: 2020-07-04 19:42:49+00:00

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1920 / 64 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger)
1920 / 64 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff
fallend, gemustert
Dana. ck 4 Gaze, Tüll und
unt gewebt):
cestaiteten oder auêge:ackten Na-d .
Docbie, gewebt oder gewirkt, au ge flochten : Auch die aus diefer Nummer in der Ausfuhr unter die Nummer 412 a fallenden Posamentiernaren, nah Art der Baumw: llensparterie hergestellten Waren und die Chenille, ferner die in der Aus'ubr unter die Nr. 412b tallenden Knopfmacherwaren der Nr. 502 unterliegen
dem Ausfuh1yerbot. Aus Unterabïc{hnitt E
MWasserdichte Gewebe (m1t Ausnahme von Kautshuk-
und Guttaperhageweben):
G webe, durch Ueber“stre hen oder Tränken mit ODel- fi nis oder mit Stoffen metallishen Ur:prungs, dur Teeren oder sonst eine Behandlung mit anteren Steffen als Kautshuk, Guttaper&a oder Zellhorn wasserdiht gemacht: grobe; auch Schiefertuh .
=—: andere als
E Ea Gewebe mit Zeiven (Zelluloid) oder ähnlichen Stoffen s s (s. B. Pegamotd) „
Fußboder Belag aus Linoleum oder ähn
in der Masse einfarbig: unbedruckt —: bedruckt . .
in der Masse mehrfarbig (j B; ‘eingelegtes [Mosaik-, edru
Granit-] Linoleum), auch Ut» Aus Unterabschnitt V. Kleider
und Gattaverchagewebe) :
MW1hstuh-, Sattler-, Täschner- usw. Waren aus groben und anderen wasserdichten Geweben; auch ans
Schiefer- und Schmirgeliuh . . « « 2. Die Wiederausfuhr der in ê 1 genannten Waren, soweit sie im Neredelungsverkchr (Gigen- und Lohnveredelungéverkehr) unter Zoll- fonirolle aus dem Ausland eingeführt worden sind, ist geflattet.
83. ; Diese Bekaunimachung tritt mit dem Tage der Verkündung in
Berlin, deu 14. März 1920.
Der Reichswirt\chaftsmiaisier. J, V.: Hirsch.
# a ad}
beireffend Ausfuhrerleicterungen im kehre mit dem Freihafen Hambur bezirken und den seewärts gelegenenZo
Durch Verfü gung des Reichskommi Einfuhrbewilligung — R. R. Exp. 215620 Warenverkehr von und nach dem Fr N bezirken und den seew ärts gelegenen Zollausschlüssen in Betra t fommenden Hauptzollä mter ermächtigt worden, die Ausfuhr von Waren nah diesen Ge bieten, Helgoland, ohne Ausfuhrbewi lligung die Waren zum Verbrauch oder zur Ver | dieser Gebiete oder für Bewohner dieser Gebiete be für diese Zwecke erforderlich sind und durch geeignete Uebers wachungsmaßnahmen der Zollbehörden Eiche heit dasür ge boten wird, daß die Waren nicht ohne Bewilligung des Rei r Aus- und Einfuhrbewilligung ous diesen
kommissars fü
bieten über die Hoheitsgrenze des Deutjczen Reiches geführt
in chilih der Schiffsversorgung verbleibt es bei der
pucá Bekannttnachung des Reichswirtscha|tsministers vom
9. März 1920 par E Verfüguyg des Reichskommifja1s
rbewilligung — R. K. Exp
Die zur za Ra t S erforderlichen Maßnahmen treffen die zu gen Hauptzollämter.
Sie wird hiermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht.
für Aus- und E
Der Reichswirtschaftsminister. J, A.:. Flach.
d Geses über die Zahlung P rb vom Su uli 1919 (Reihs-Geseg bl. S. 1361),
Das Aufgeld beträgt für den Monat April 1920
900 vom Hundert, Berlin, den 24. März 1920.
3. A: Zapf.
n r ee t mmn
icerung der Durchführung der Lohnuftiatistik B E tür den Monat Februar 1920.
Vom 9. März 1920.
Um die Durchsührung dec auf Veranlassung der Reichs- regierung staltfindeoden Erhebung der Löhne und Gebä'ter der ngestellien für den Monat Feb1uar 1920 gewährzleisten, wird auf Grund der die wirtschaftliche Demob machung betreffenden Befugnisse nach Maßgabe des Erlasses, betreffend Auf lösung des Reichsminijsteriums für wirtscba)tliche Demobiimachuvg, vom 26. April 1919 (Reichs-Ge)epbl. S. 488)
A! beiter und A
verordnet, was folgt:
Leder Arbeitgeber, dem vom Statistishen Reibs8amt oder vom zuständigen Sta istishen Landesamte die amtlichen Grhebungdpapiere zur Lohn- und Gehaltssta1istik für den Monat gegangen find, ‘ ist vexrpfliætet, die Vordrucke gea äß we
füng vollständig auszufüllen,
u 15 April 1920 an das auf dez Frag
Amt einzusenden.
roh, gebleid@t, gefärbt, Bedrudt, | beglaubigen.
Wer fich weigert, die auf Grund e E bange srieberen Angaben zu iet, Me E N Ly E 1,95 po stand für eine möglihst scnelle Bericht: r(taltung Über die j Angaben mat, wird mit Geldstrafe bis zu zwanzigtausend Mark A ngemèetet Porsone# Sorge qu“ träsen. h Vordrucke 5 und 6. Für diese Berichterstattung kann der Vordruck 5 : Zusammenstellung der Ergebnisse der Vordruck 6 *) benußt werdez,
ähnlihe undihte Gewebe Spipeastoffe und Spigzen aller Art ein Cinsayspigen, Kanten und abgepaßten Waren aus Svigten oder Spigzenstoff-n, auch ohne well
{ließli der bestraft.
en Stoffen, im Stückte a!s Meterware oder abgepaßt, auch mit Unterlagen von groben Ge/'pinstwaren oder anderen
über den Verkehr mit Seife, Seifenpulver und anderen fetthaltigen
Waschmitteln vom {Februar 1920 (Reihs-Gesepbl. S. 197) eintende lgend Ung: i Verteilung der en Ne foi Al RE n den Selbstverbraucher dürfen die Preise
ußwaren und sonstige genähte Gegensiände aus Ge pinstwaren oder Filzen, anderweit nit genannt, Aus wasserdihten Geweben (avsgenommen Kautschuk-
MWarenuver-
sschlüssen.
Fars für Aus- und — find die für den mburg, den Freis
nit überstetaen.
des Gesegzes, betreffend Hö Geseybl. S. 339).
ir di einer u U dere Pretie festzusepen, die die im Abs. 1 genannten Höcst- grenzen nit überschreiten dürfen.
zuzulassen arbeiiung in Betrieben slimmt und
betreffend Reihsbevollmächtigte für die Kohlen-
. 110820 —, ordnung Bergbau, vom 18, Januar 1919 (Reichs-Gesegbl. S. 64) be-
stimmen wir:
1920 außer Kraft:
der Zölle în
betreffend die Durhführung des § 258 Ziffer 3 des Geseges über das Branntweinmonopol vom 26. Juli
Februar 1920 zus Deuischen Reichs (Reichs-Geseybl. S. 13883) wird folgendes
unter)cchreiben bestimmt : ,
ebogen bezeihnete Statistiche
Die Stauistishen Aemter werden ermächtigt, Antrag für einzeln-. Betriebe die Frist ausnahbms3weise den gemäß über den 15. April 1920 hinaus zu- verlängern.
‘ 2 Der Obmann der Arbeiter. oder Angefielltenvertretung bat die ri@tige und voliständige Ausfüllung der Fragebogen dur
‘das Pranntweinmonopol aus den ‘Monopoleinnahmen zur erfügung E Betrags haben vom 1. Oktober 1919 ab die Orts-, A
Krankenkass-n bis zum fünfzehnten Tae jedes NPéonats dem
im voraufgegangenen Mouat einzureichen, Das gleiche gilt für Ersaß-
& 3. : Cred Arbeiter oder Angestellte bat seine Fragekarte auf RiSÜ eit ind Vollständigkeit d:s Inhalts hin unterschriftlichß zu
| Diese Verordnung tritt mit dem Tage ihrer Verkündung in Kraft.
Der Reichgarbeitsminifter.
Bekanntmachung 4 nas ves zur Aenderung der Ausführungs8bestimmungen zur in uumitelbaren veschäftsvertehr treten. Verordnung über den Verkehr mit Seife, Seifens : pulver und anderen felihaltigen Waschmitteln vom :
Auf Grund des § 1 der Bekarnimachung über den Ver- |
Artikel I. 5 Abs. 1 bis 3 der Ausführungsbestimmungen zur Verordnung
2M mrt E P E A
7, Sanuar 1920 (Reichs-Gesepbl. S. 27) erbält
1. bei K. A.-Seife einshließlih Packung s für 1 Stüd von 50 Gramm . „ 0,75 Mark,
u L " wu 100 v 0 . 1; 9, bei K. A.-Seifenpulver einschließlich Pa
für je 250 Gramm . Mark,
Nusnc hme von Keinseife, mit einem Gehalt au Feitjäure von a) 58 und E vom Hundert 30,— Mark für 1 Kilogramm b) bO bis 57 v o 29, E # v c; 4 „ 49 Í ° 21,25 D D e) 20 „ 29 Í é 9,50 f) unter 20 “e: ¿ O s ; ; 4. bei Feinseife eins{hließilich Packung 40,— Mark für 1 Kilogramm, H, bei Schmierseife, mit Ausnahme der nah & 2 Abs. 3 in Apotheken abzugebenden Kaliseife, mit einem Gehalt au Fett-
âure von | s.) 38 und mehr vom Hundert 1k Mark für LMogunno
fl jek jak bank jurak
Þb 30 bis 37 - 5 p r M L G E Ls e unter 10 v f 1,70 » v 1 v
j i t et d Höchstpreise im Sinne Die Porsiehant fesigeletten Pucise Lu 4 Auaust 1914 (Reichs:
w 8auéshuß der Seifeniadustrie ist berechtigt, q as (9 aritelltex Seifen und Seifenvulver
Artikel IL Die Verordnung tritt sofort in Krafk.
Der Neichswirtschaftsminisier. 3. V.: Dr. Hirsch.
fetrzamap Verorduung,
gehiete. :
Vom 10. Februar 1920. Auf Grund von Ziffer 1 der Verordnung, betreffend den
Artikel 1. Folgende Bekanntmachungen treten mit Ablauf des 29. Februar
4 von Reichsbevollmächtigten für das Rhetnisch- Y Belifälische Kohlengebiet. Vom 18. Januar 1919. (Reichs-
Geseybl. S. 65) von Reichsbevollmächtigten für das Oberschlesische n H wirr Sag via 19. Sanuar 1919. (Deutsczer Recics-
anzeiger und Preußischer Staatsanzeiger 15 vom 20. Jas
1919), 3. A von Reichsbevollmächtigten für das Braun-
kohlengebiet östlich der Elbe. Vom 24. Februar 1919.
Reichs-Gesepbl. S. 256), 4. Ernennung ae Gos evollmähtigten für den Braun-
foblenbergbau des Cafieler Leone om 24. Februar 1919, (NReichs-Gesepbl. S. 256.) s Artikel 2. Diese Verordnung tritt mit dem Tage ihrer Verkündung in Kraft.
Berlin, den 10. Februar 1920. Der Reichsarbeltsminister. J. V.: Geib.
i inister. Der Pee De bir
Deaexppargney
1918 (Reihs-Geseßbl. S. 887). Vom 7. März 1920. Auf Grund der Artikel 56 und 77 der Verfassung des
8 1. ur Verteilung des gemäß § 258 Ziffer 3 des Gelees übér
etriebs- und JInnungékrankenkassen sowie die fknoppscaftli
Vordrudce 1 bis 4. J
Die Orts- und Landtrankenkassen bab:n den Vordruck 1 DBetriebs- und Innungskrankenkassen den Vordruck 2 *), di? kug i \haftiihen Krankenkasse den Vordruck 3 *) und die Erjatzkassen
* Nortrud 4 *) zu benußten. L i "r Bestehen für ti- Kasse Zabl- und Meldestellen, so bat der Kass n,
*) und für dj f “
| e Vordrucke werden den Kassen vom Statistisken Reichsamt " Slidcke. durch Vermittlung der Aufsichtsbehörden zur Verfügung gestellt. F
n können zur Bebebung von Zweifeln über Art un usfüllung der Vordruncke mit dem Statistischen Rciciäant
Die Versiherungsämter haben ein Verzeichnis über Namen un 7. Savuar 1920 (Re ihs-Geseg bl. S. 271 | Sih der Grie Grune T, i E e : Februar *e1hs- S Ï i irfes sowie der Zahi- und Vêeldestell n dieier Kassen na # GEUEnas 1998 (Ros ved G E wei es vom 1. # art 1919 dem Statistis ben Meichsam E Vom 8. März 1920. einzu'enden. Die gleiche Verpfl'chtung haben die Aufsichtsvehördn der knappschaftlichen R uns u erd 4 Statistiss - ç ; 4 Aenderungen der Verzeichnisse ¡ind sofort dem atistischet fehr mit Seife, Seifinpulver und anderen fetthaltigen Wasch- | Roi t B mitteln vom 18. April 1916 (Reichs-Gesepbl. S. 307) wird Neihoamt anzuze'g : folgendes bestimmt: 1 bezeihneten Kassen baben die Nachweisungen für die Monate Lktobexr 1919 bis Mä1z 1920 spätestens bis zum 15. :
1920 einzureichen,
, wehe die Nachweisungen unzureichend ausgefüllt ode} Kassen, welch , habn auf eine Berücksichtigung bei de ihshaushaltsplan eingeltellten Beträge au
der Monopoleinnahme nicht zu rechnen.
nit rechtzeitig einienden
50 Der vom 1. Oktober 1919 bis zum 31. März 1920 bereltgestellke L Betrag von acht Millionen Mark wird bei der Verteilung der fir F das folgende Rechnungétjahr zur Verfügung gestellten Mittel e
3. bei Kernseite und sonstiger Seife in shnittfester Form, mit E A den 7. März 1920.
Der Reichsarbeitsminister. Schlide.
*) Die Vordrucke sind hier nit abgedruckl
betreffend den Warenverkehr über die Sübgrenz? des shleswig-holsteinishen Abstimmungsgebiets,
Vom 19. März 1920.
Auf Grund der die wirischaftlihe Demobilmochung b fenden Befugnisse wird nah Maßaabe des Exlasses, be fend die Auflösung des NReichsministeriums für wintscho if lihe Demobilmahung, vom 26, April 1919 (Reichs-Geseybk S, 438) angeordnet, was folgt: J Artikel 1, Der § 1 der Verordnung, betreffend den Warenverkehr Yher diet Südgrenze des schieswig - holsteinischen Abstimmungsgebieis, " vou 1. Dezember 1919 (Reichs-Geseybl. S. 1935) erhält folgende Fassung
4 : Der Erlaubnis des R e in Schleswi
a) der Zulauf von Wagensendungen und Stück aller Art von Süden nach den Stationen Hatt h Satrop, Sörup, Steinberg-Kirhe, Stetnberg-Haff und df nördlich davon gelegenen 4
Zulauferlaubnis unterliegen nit: Kohlen, Koks, Briketts, Torf, Hausslan Uf zügen, die zur Beförderung des Umzugsguis notwendig Teceren Möbelwagen; ferner Lebensmittel, soweit sie af Kommunalverbände gerichtet find und von ihnen oder voi Provinzialwirtschafts\t 4
Þ) bas Löichen aller Wa
dssachen bei Uw j
ellen versandt werden; _ — serfahrzeuge in den Häfen nörtlit
der zu a bezeichneien Linie sowie das Verfrahten v Gütern aller Art auf dem Wasserwege nah diesen Ha!
s) das Hinübershaffen von Pferden, Rindvieh, Scha! S{weinen und von auf Transportmii1teln aller Art ves ferner von Automobilen von Sud nah Norden auf dem Landweg über die dur die ¡U genannten Orte bestimmte Linie. [
Artikel IL Diese Verordnung tritt mit dec Verkündung in Kraft. Berlin, den 10. März 1920. Der Reichswir J. B: D
ladenen Waren,
tschaftsminister.
betreffend Aenderung der ubereitungen
Neichs-Gesegzbl. S. 589). Vom 10, März 1920.
Auf Grund der die wirtschaftliche Demobilmacung wird nah Maßgabe des Erlasses, Reichsministeriums für roirtichaftl0 l 1919 (Reichs-Gesetbl, S. 4X
Bekanntmachung übt}
fetthaltige vom 26. Juni 191}
treffenden Befugnisse treffend Auflösung des l Demobilmachung, vom 26. Äpri folgendes bestimmt:
9 der Bekanntmahung über fetthaltige Zubereitungen 10 96. Suni 1916 (Reichs-Geseybl. S. 689) erhält jolgende Fassung: h
S 2. ;
Margarine, die in 100. Gewichtsteilen weniger als 80 Gewidi teile Fett oder mebr als 16 Gewichtsteile Wasser enthält, dar 10 dem 1. März 1920 nicht hergestellt werden. ch dem 1. Juni 1920 darf Margar gegebenen Beschaffenbeit, die vor dem 1. März 1920 herge nicht feiigehalten oder verkauft werden, 8wirtshaftsminister kann Ausnahmen von d \{rift des Abs. 2 bewilligen, sofern die nah dem 1, Juni R b zu verkaufenden Margarinevorräte dem Marga: inevexrbande, G i b. H, Berlin 8W. 61, Tempelhofer Ufer 14, bis zum 1. Mai
\hriftlich angemeldet sind.
Diese Bekanntmachung tritt sofort in Kraft. Berlin, den 10. März 1920. Der Reichswirtschaftsrainister.
ine der im Abs.
Statistischen Reichsamt eine Nahweisung über ihren Meitgliederbestand kassen bezüglich der versicherungöpflichtigen Peitglieder.
J. V! L
Diz Nationalversammlung hat beslossen, die zu
den Entæœürfen
N eines Kapitalertragsteuergeseßes,
2) eines Reichseinkommensteuergeseßes, 3) eines Landesfteuerge}eßes,
4) eines Körperschaf1ssteuei gesetzes
eingegangenen Petitionen dur die Beschlußfassung über die
genannten Geseßentwüife für erledigt zu e&tlären. Eine weitere Benachrichtigung erfolgt nit.
Berlin, den 12. März 1920. Jungheim, Direktor beim Reichstag.
Bekanntktwaqchung.
_ Der Beschluß, durch welden dem Gemüse- händler Joachim Bollow, Mittelweg 25, in Hamburg der Handel mit L bentmittein und Futtermiiteln auf Grend der Beka. ntmachung bom 23. September i915 zur Fernhal!ung unzuver- lä!si,er Personen unter|agt war, ist aufgehoben worden.
Hamburg, den 20. März 1920. Die Deputation für Handel, Schiffahrt und Gewerbs. Strandes.
Gin Laz EA
Bekanntmachung. Dem Händler Richard Otto Müller und seiner
Ehefrau Hilda Elise Müller, geborene Agsten, |
beide in Chemniß, Gießerstraße 4, wird hiemit auf Grund der Verordnung vom 23. 9. 15, betr. Fernhaltung unzuverlässiger Perfonen vom Handel, der Handel mit Lebensmitteln weaen Unzuverlässiakeit in bezug auf einen derartigen Gewerbe- Ps quer Auferlegung der Kosten des Verfahrens im NReichsgebiet erboten. Chemniy, den 16. März 1920.
Der Nat der Stadt Chemniy. Gewerbeamt. Dr. Hü pp ner, Bürgermeister.
Prenfen,
enthaltend eine Aenderung der Anordnung des
Staatskommissars für Demobilmachung vom 5. De-
gember 1918, betreffend Aufhebung des Spar- zwanges für Jugendliche.
A4 Grund der Verordnung des Bundesrais über die wirtschaftliche Demobilmachuna vom 7. November 1918 (Reichs- Geseßblatt ‘S, E und des Erlosses der Preußischen Staats regierung, betreffen die wirtischaftlihe Demobilmachung, vom 80. April 1919 (Geseßsamml. S. 86) wird folgendes angeordnet : 8 L Die §8 2 und 3 der Anordnung des Staatskommissars für Dage Uung voi 5, Dezember 1918 ( Preußischer Staatsanzeiger bom 10. Dezember 1918, Nr. 291), betreffend Aufhebung des Spar- zwanges für Atavride, werden aufgehoben. An ihre Stelle treten IGEN O ta G ift „Was Sparkassenbuch ist dem Berechtigten so bald als mögli S Sue u öhung, des Spertvermerf autjubândlgen. zur Aushändigung ble as und Verwaltung der Sparkasse.“ E
8 2. Diese Anordnung tritt mit der Vers Staatsanzeiger in Kraft. er Veröffentliung im Preußischen
Der Minister des Fnnern, J. V.: Freun d.
Fustizministeriunü
Der Amtsrichter Dr. Koehler in Erfurt is infolge seiner Ernennung zum Regierungsrat und ständigen Hilfsarbeiter im Reichswirtschaftsministerium aus dem Justlzdienst ausgeschieden.
Versezt sind: der Amtsrichter Siemens in Hoya nah D der Amtsrichter Bischoff in Ortelsburg nah uttsta
Der Gerichtsassesor Frangen ist zum Landrichter in Essen ernann!
Der zum Lanbricter ernannte Gerichtsassefsor Ge ck ift aufgefordert, sein Amt nit bei bem Landgericht in sondern in Dortmund anzutreten. As A
Dem Staatsanwalischaftsrat Ziegner in Marburg und dem Strafonstaltsdirektor Meyer in Lucktau ist die nachgesuchte Dienstentlassung mit Ruhegehalt erteilt.
Zu Notaren sind ernannt: die Rechisanwälte Theodor Vochat in Brieg, Friedrih Binder in Hermsdorf u. K., Tr. Heinrih Fromberg in Kontopp, Dr. Kurt Veronel!li in Marklissa, Ernst Karra\ch und Benno Nehlert in Neisse, Dr. Benno Krusfka in Neuhof, Albert Warlich in Osten, n O Moe in Domnau und Karl von Varendorff
Go. 0 p, -
„n der Lifte der Rechtsanwälte find gelösht die Nechts- anwälte: Justizrat Dr. Diez bei dem Oberlandesgericht in Fra ffurt a. M., Salo Glaß bei dem Landgericht E H und Il] in Berlin, Schröder bei dem Amtsgericht und dem Landgericht in Göttingen und Dr. Kohlen bei dem Amts- gericht und dem Landgericht in M.-Gladbach.
L In die Liste der Rechteanwälte sind eingetragen: der andgerihtsrat von Varendorff in Stolp bei dem Amts» geriht und dem Landaericht daselbst, die Rechtsanwälte: Dr. Felix Warschauer- aus Posen bei den Landgerichten I, T1 und Ti] in Berlin, Goslich, bisher bei dem Kammergericht, Und Konrad Müller aus Eberswalde bei dem Landgericht T j Berlin, Dr. Hanraths aus Rybnik bei dem Landgericht E Katibor, Dr. Thyssen aus Bensberq bei dem Landaericht. n Koblenz, Schüß aus Duisburg: Ruhrort bei dem Amts- et und dem Landgericht in Tilsit, die Gerichtsassessoren: E Hilb. Dr. Heinrih Lewin und Dr. Fris Wieluner A em Landgericht T in Berlin, Josef Schulte bei dem penl8aericht und dem Landgericht in Cöln, Dr. Baltin bei em Amtsgericht und dem Landgericht in Haoen i. W,,
egener bei dem Amtsgericht und dem Landaeriht in
ftraße 10, und dem Geschäfts Berlin, Grüner Weg 8, habe ih die Wiederaufnahme des durch Verfügung vom 18. Februar 1920 (N.-A. Nr. 50, Amts- blatt Stüùck 9) untersagten Handels mit Gegenständen des talien „Piarts f Ale Mp Ge G der Bundesratsver- ordnung vom 23. September G » 603) du ügun vom heutigen Tage gestattet. T R R
Paderborn, Dr. Shmalfuß bei dem Am!sgeridt in Hameln, ! A Bauermann bei dem Amtsgericht in Mölln, Roloff ? enes Amtlsgeriht in Domnau, die früheren Gerichts
oren: Dr. Hans Wede/ bei dem Kammergericht, Dr.
ersonen vom Handel vom 23. September 1915 (N aben wir dem Kaufmann Heiarih Bender, Inbaber der Firma Wilhelm Bender hierselbst, durch Verfügung vom eutigen Tage den Handel mit Lederwaren und NReise-
j Herbert Viarcuse bei dem Landgericht in Potsdam und
Dahlke bi dem Amtsgericht und dem Landgericht in Steitin.
Zu Gerichtsasse\soren find ernannt: die Referer dare Dr. Blasendorff, Dr. Friß Neumann, Dr. Richard Lehs- mann, Komorowski, Dr. von Zabiensky. Fridck, Dr. Arnheim, Dr. Kurt Wilhelmi und Schmidtgall im Bezirk ckes Kammergerichts, Dr. Hans F1aernkel, Hodurek, Cohn-Vossen und Dr. Köstner im Bezirk des Overlandes- gerichts zu Breslau, Otto Kißlaff, Dr. Sonn und Hans Waldeck im Bezirk des Oberland: 3gerichts zu Cassel, Dr. Lilienfeld und Lambrich im Bezirk des Oberlandesgerichts zu Côln, Wiltelm Sarrazin und Max Wellenstein im Bezi1k des Oberlantesgerihts zu Düsseldorf, Dr. Karl Gold- \{hmidt im Bezirk des Ober landesgeric:ts zu Frankfurt a. M.,
Bodckendahl, Dr. Mangold und Dr. Gerhard Kröger im
Bezirk des Oberlardesgerichts zu Kiel, Paul Krause, Fisahn
| vnd Dr. Ernst Meyer im Bezirk des Oberlandesgerichts zu
/ Köniasbera 1. Pr. und Dr. Paul Müller im Bezick des Oberlandesgerih's zu Naumburg a. S.
Aus dem Jysti:dienste find geschieden die Gerichtsassessoren:
Hermann Lehmann infolge sener Uebernahme in die Reichs finanzver woltrng unter Ernennung zum Regierungsrat, Güllmar, Dr. Lapp, Stolzenberg und Woge infolge ihrer Uebernahme in die Reiche finanzverwaltung urter Er- nennung zu Regierungsassessoren, Dr. Adamey und Walther A infolge ihrer Uebernahme in die allaemeine
taatsverwaltung unter Ernennung zu Regierunasassessoren,
Georg von dem Hagen infolge seiner Uebernahme in die } landwirischoftliche Verwaltung unter Ernennung zum NRegierungs- ¡ afsessor, Friß Lentz und Zweck infolge ihrer Ernennung zu Regterungsafsefsoren.
Den Gerichteassessoren Dr. Blasendorff, Bollert,
Dr. Burkhardt, Feick, Dr. Früchting, Johanres Hol Fr, Dr. Korge, Kuhio, Dr. Ecnst E
ore, Mädckel, Nienaber, Pabst, Sassen, Dr.
Scheffler, Dr. Sperl, Wester, von Wiedebach und Nostiz-Jänkendorf und Otto Zißlaff ift die nach- gejuhte Entlassung aus dem Justizdieust erteilt.
Der Abteilungsvorsteher am Physiologishen Jnstitut der
Unive: sität in Breslau Dr. Schmiß ist zum außerordertli chen Professor in der medizinischen Fakultät derselben Universität ernannt worden,
N ekannt
ma Dem SWhankwirt et: in
Gun aß ührer
fe Berlin, Blumen- Gustav Rieß,
Berlin, den 11. März 1920. Der Polizeipräsident. Abteilung W. J. A.: Or. Hülsberg.
Bekanntmackbung Dem Sc{hankwirt Severin May, Berlin, Lißow-
firaße 93, babe ih die Wiederaufnahme des dur Nerfügun vom 26. Februar 1920 (R.-A. Nr. b1) untersagten Sena mit Gegensiänden des täglihen Bedarfs auf Grund des & 2 Abj. 2 der Bundesratsverordnung vom 23. September 1915 (RGSL. S. 603) dur Verfügung vom heutigen Tage gestattet.
Berlin, den 12. März 1920. Der Polizeipräfident. Abteilung W. S, A. : Dr. H ülsberg irma ett
Bekanntma@Gung Dem Shankwirt Paul Heinrich, Charkotten-
burg, Lutherstr. 31——32, babe ich die Wiederaufnabme des durch Verfügung vom 29. November 1919 (‘Amtsblatt Stück0)unter - sagten Handels mit Gegenständen des täglichen Bedarfs auf Grund des § 2 Abs. 2 der Bundeëratsverordnung vom 23. Sep- N O (RGBL S. 603) dur Verfügung vom heutigen Tage
Berlin, den 13. März 1920. Der Polhzeipräsident. Abteilung W. &. A, : Or. Hülsberg.
Ulan aen» eas A
Bekanntmachung. Dem Schankwirt Arnold Lindemann, Berlin,
Brunnenstraße 86, habe tch die Wiederaufnahme des dur Verfügung vom 12. Februar 1920 (Amtsblatt Stúck 8) unter- agten Handels mit Gegenständen des täglichen Bedarfs auf
rund des § 2 Abs. 2 der Bundesratsverordnung vom 23. Sep-
tember 1915 (NGBI. S. 603) durch Verfü La E ) dur Verfügung vom heutigea Tage
Berlin, den 13. März 1929.
Dex Polizeipräsident. Abteilung W. J. A.: Or. Hülsberg.
Diipporma-eoituv
Bekanntma@tSGung, Fran Katharina Pollack, geb. Eddelbüttel,
er Bier, Hobeftraße Nr. 27 wohnhaft, haben wir heute auf Grund der Bekanntmachung zur Fernhaltung uvzuverlässiger Personen vom Handel vom 23. September 1915 den Tr ödelhandeluutersagt.
Harburg (Elbe), den 16. März 1920. Die Polizeidirektion. Dr. Behrens.
G S rah
Bekanntmachung. Dem Viehbhändler Karl Stamm in Neuen-
ki ren habe ih die Ausübung des Viehhandels-
Schlachtergewerbes ouf Grund der Brcsindrültvoniadiiena
pom 23. September 1915 liber die Fernbaltung unzuverläisiger
eien: om E u A t B r e gt. L E hat den Verluft e andergewer ein ug '
betrieb ohne weiteres zur Folge. N Merten
Melle, den 11. März 1920. Der Landrat. J. V.: Ahlborn, Bekanntmathung.
Auf Grund der Bekanntmachung zur Fernbaltung h y T Wey . S. 603)
artikeln wegen Unzuverlässigkeit ix décen Handels, betrieb d üter iaoE ha foiug. cox ess Handels
Siegen, den 15. März 1920. Die Polizeiverwaltung. Ÿ. V.: Dr. RNobde.
(Fortseßung des Amtlichen in der Ersten Beilage.) M E? He O UNE G E G E E E A S E P I E S D P G 0A A E E Er R ht
Nichtamtlices,
Die vereinigten Ausschüsse des Reichsrats fir Ver- fassung und Gei\cäfisordnuno, sür Haushalt und Nechnrings- weien und für Rechtspflege sowie der Aus\chnß für Verfassung und G:schäftsocdnung hielten yeute Sigungen. -
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Laut Meldung des „Wolffschen Telearaphenbüros“ ift an Skelle des Herrn voa Berger der Erste Staag!sanwalt De. Weismann zum S1aat-kom missar für öff. wlihe Sicherteit und Ordnurg ernar.nt worden. Gleichzeitig ist der S ozi [- aer E L R M Aibetest in das Kommiss2: iat erufen worden. Dec Geheime Regierungsrat Strauß glcihfalls seinen Abschied genommen. N m
Als Kommissar der Reichsregierung siad dem „Wolff Hen Teleg1aphenvüro“ zufolge der Reichsbevollmäcktige H. 3 Krüger, Mecklenburg, nah Greifawalo, die Abgeordreten T Kaeppler und Reißhaus uach E‘ furt, Dr. Ka: Koester, der bisherige Staatsëommissar, als Reichskomm fia: für Schleswig-Holstein nah Kiel und der Abgeordnete Vene c nah Wilhelmshaven entsandt worden, um an ihren Be- ftimmungsorten die durch den Pu!sch entstandene Loge zu prüfen und die gebotenen Maßnahmen zu veranlassen.
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Veber die Lage in den Unruhegebieten werden „Wolffs Telegraphenbüro“ folgende Meidungen oom 5. d. L E
er Aktionsaus\chuß in Hagen erläßt eine Erkiärur in der er die von der Waffenstillstandekommissicn x “reis ank gestellten Richtlinien anerkennt und sämtlihe Ait onéaussüfse auffordert, eine gle. che Grflärurg abzugeben, für die Durchfühuw g dieser Bedingungen Sorge zu tragen und die wilden ungeseglicen Beschlagnahmunges, inévesondere von Lebensmitteln, im Interc sse A der Lebensmittelveriorgung unbedingt zu €R,
In Essen tagte heute nahmittag eine Versammlung der la treter sämtliher Vollzugöräte des Rheinlandes und Beitaleg, pu der auch Vertreter der Gefehtsleitung teilnahmen. Es wurde Stellung zu den Bielefelder Beschlüssen und Vorschläzen genommen und die militärische e besprocen. Nach mehr|tündigen Beratungen wurde folgende Entschließung angenommen : „S8 ist sofort ein Bezirksrat zu wählen, der nach Einvernehmen mit ver militärischen Leitung und den Truppenvertretern zu Verhandlungen und Beschlüssen ermächtigt ist. iß des Bezirksra1s if Essen. Die Beratungen werden sofort aufgenommen,“
Die Neichéwehrbrigade XI teilt mit, daß G otha beute vor- mittag von den Reichewehrtruppen beseßt worden ist, Kavallerie« patrouillen sind bis zum Lager Ohrdruf vocgestoßen. Gestern sind die Reichéwehrtruppen nah kurzem Kampf in Sömmerda eins gas seit Beginn der Unruhen in den Händen der Arbeiter-
Die Lage in Halle bai H beute mittag wesentli ent da der militärische Befehlshaber von Halle E fi svaunt, diejenigen, die enigegen tem Abkommen in den legien 48 Stunden verhaftet wurden, wieder freizulassen. Nur 16 Personen sollen in Haft gehalten werden, die sih gemeiner Verbrechen \huldig gemacht haben. In den Straßen werden Flugblätter verteilt, in denen die Arbeiterorganisationeu den Abbruch des Generaistreiks empfehlen.
Dex gegenwärtige Vertreter der Vereinigten Staoten L Berlin, Herr Dresel, hat laut Dana des „Weoiffschen Telegraphenbüros“ am Miitwoh dera Reichs- Poi es Müller folgende Erklärung seiner Regierung über- milielii:
Die Regierung der Vereinigten Staaten verfolgt m pathie die Bemühunger der deutschen Regierung fa e ie zeitigen Bekämpfung der Gewalten der militärishen Reaktion und der Anarchie. Die Negierung der Vereinigten Staaten hat mit Befriedigung feststellen önnen, daß das deutsche Volk die RNe« zierung in ihrem erfolgreihen Widerstand gegen die Urges- eplihfeit unterstüßt bat, und hoffft nunmehr, daß die An- trengungen, die ofratie aufrechtzuerhalten und NRube und Ordnung gegen die. dunklen antidemokratijchen Elemente, deren Ob« [N Deutschland in Anarchie und Chaos stürzen würde, zu {ügen
gleidier Weise Grtolg haben werden. Die Regierung der Ver- Lon Staaten vertraut auf eine von dem gesunden Sinne diktierte Wiederaufnahme der Arbeit und des Handels in Deutschland und würde einen Umsturz der gewerblichen Ordnung, der die von den allitierten und En Undern in Aussicht menen Hilfsmafz- regeln unmögli machen würde, auf das tiefste bedauern. Die für des S 2E ee Dg eg olwa dige Wiederaufnahme 1 ziehungen würde x eor wenn läufig uamöglich gemacht werden. N O Aa
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der dänischen Presse wird nach einer Mitteilun ¿ns hen Telegraphenbliros“ behauptet, daß der Deut s tinderheitsschug für die bei Deutshland verbleibenden Dänen nicht ausreihe. Man könne deshalb bei der Grenz- regulierung in Schleswig leinen Dänen dem Hasse der Deutschen ausliefern. Demgegenüber ift auf Artikel 113 der Reichsverfassung zu verweisen, wonach fremdsprachige Volksteile durch Geseygebung und Verwaltung nichi in ihrer freien volfg- tum us Entwicklung, bésonders im Gebrauch ihrer Muttersprache beim Unterricht sowie béi der inneren Verwaltung und Rechtspflege beeinträchtigt werden dürfen. Liberalere Bestimmungen dürften in feiner anderen Verfassung der Welt vorhanden jein, und die Reichsregierung ift ent\chlofsen, ihrer Durchführung be- sondere Sorgfalt zuzuwenden. Darüberhinaus wird beab- lidtigt, seine E, M Cs us dem Vorschlag heran-
men gegenseitigen Schu Minderheiten zu schließen, I Sg
Vorgestern abend fand in Saarlouis eine große Massen- Le ftatt, die von der dortigen Ce alies, eir berufen woiden war, vm zu den neuen staatiihen Ver hälts nissen im Saargebiet Stellung zu nehmen. Die Versammlung, die von Tauser den Personen besucht war, gestaltete sih zu einer mahtvollen Kundgebung für das Deutschtum
und geigte, daß die große Mehrzahl der Bevöikerung von

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