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Timestamp: 2016-10-22 16:15:46+00:00

Document:
U 332/06 (16.07.2007)
M.________, 1976, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanw�ltin Dr. Barbara Wyler, Z�rcherstrasse 191, 8500 Frauenfeld,
Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 30. Mai 2006.
Der 1976 geborene M.________ war seit 1. September 2003 in der Firma H.________ AG als angelernter Maler angestellt und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) versichert. Am 3. M�rz 2004 stand er als Lenker seines Personenwagens vor einem Rotlicht, als der nachfolgende Lastwagen auf sein Auto auffuhr. Die SUVA erbrachte Taggelder und kam f�r die Heilbehandlung auf.
Nach Durchf�hrung einer kreis�rztlichen Untersuchung durch Dr. med. W.________, Chirurgie FMH, am 27. Oktober 2004 er�ffnete die SUVA dem Versicherten mit Verf�gung vom 18. November 2004, dass sie die Leistungen auf Ende November 2004 einstelle, da die noch vorhandenen Beschwerden auf psychische Gr�nde zur�ckzuf�hren seien, die mit dem Unfall nicht in einem rechtserheblichen Zusammenhang stehen w�rden. Dagegen liessen sowohl die Helsana Versicherungen AG als Krankenversicherer des M.________ als auch der Versicherte Einsprache erheben. Mit Entscheid vom 1. April 2005 wies die SUVA die Einsprachen ab. Des Weitern lehnte sie am 20. Mai 2005 das Gesuch des Versicherten um unentgeltliche Verbeist�ndung f�r das Einspracheverfahren mangels Bed�rftigkeit ab.
M.________ liess Beschwerde erheben und beantragen, der Einspracheentscheid sei aufzuheben und es seien ihm weiterhin Taggelder auf der Basis einer vollst�ndigen Arbeitsunf�higkeit r�ckwirkend ab Unfalldatum auszurichten. Es seien die gesetzlichen Leistungen (Heilungskosten, gegebenenfalls Invalidenrente und Integrit�tsentsch�digung) zu erbringen. Des Weitern sei eine R�ntgenfunktionsanalyse oder ein �hnliches Verfahren anzuwenden, um abzukl�ren, ob heute Folgen einer Halswirbels�ulen-Verletzung vorliegen und zwar bei Professor Dr. med. R.________, Klinik D.________, eventualiter bei Dr. med. O.________. Des Weitern ersuchte er um Bewilligung der unentgeltlichen Verbeist�ndung. Mit Entscheid vom 30. Mai 2006 wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich die Beschwerde ab; die unentgeltliche Verbeist�ndung wurde mangels Bed�rftigkeit verweigert (Verf�gung vom 24. Oktober 2005).
M.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren und beantragen, der kantonale Entscheid sei aufzuheben. Es seien ihm - unter Kosten- und Entsch�digungsfolgen zulasten der SUVA - weiterhin, d.h. �ber den 30. November 2004 hinaus, Taggelder auf der Basis einer Arbeitsunf�higkeit von 100 % r�ckwirkend ab dem Unfalldatum auszurichten. Es seien die gesetzlichen Leistungen zu erbringen (Heilungskosten, Invalidenrente, Integrit�tsentsch�digung). Es sei durch einen bzw. mehrere neutrale, SUVA-unabh�ngige Gutachter ein interdisziplin�res Gutachten anzufertigen, um abzukl�ren, ob heute Unfallfolgen vorliegen. Es sei ihm f�r das kantonale und das letztinstanzliche Verfahren die unentgeltliche Rechtspflege (Prozessf�hrung, Verbeist�ndung) zu bewilligen.
Im angefochtenen Entscheid werden die Grundlagen f�r den Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung (Art. 6 Abs. 1 UVG) zutreffend wiedergegeben. Richtig dargelegt hat das kantonale Gericht des Weitern auch die Begriffe des f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzten nat�rlichen (BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181, 402 E. 4.3.1 S. 406, 119 V 335 E. 1 S. 337, 118 V 286 E. 1b S. 289, je mit Hinweisen) und ad�quaten (BGE 129 V 177 E. 3.2 S. 181, 125 V 456 E. 5a S. 461 mit Hinweis) Kausalzusammenhangs sowie die Rechtsprechung zur Ad�quanz bei Vorliegen eines invalidisierenden psychischen Gesundheitsschadens (BGE 115 V 133 E. 6 S. 138 ff.) oder eines Schleudertraumas der Halswirbels�ule (HWS; BGE 117 V 359 E. 6 S. 366 ff.) sowie zur Abgrenzung der anwendbaren Rechtsprechung, wenn zwar eine Distorsionsverletzung der HWS vorliegt, das daf�r typische physische Beschwerdebild jedoch aufgrund von ausgepr�gten psychischen Komponenten ganz in den Hintergrund tritt (BGE 127 V 102 E. 5b/bb S. 103). Darauf wird verwiesen.
Streitig und zu pr�fen ist, ob der Versicherte zum Zeitpunkt, als der Unfallversicherer die Leistungen einstellte, noch unter den Folgen des Unfalls vom 3. M�rz 2004 litt.
3.1 Aufgrund der Akten steht fest, dass der Beschwerdef�hrer beim Auffahrunfall vom 3. M�rz 2004 eine Distorsion der HWS in Form eines so genannten Schleudertraumas erlitten hat. Im Anschluss an den Unfall ist denn auch zumindest teilweise das nach solchen Verletzungen typische Beschwerdebild (vgl. BGE 117 V 359 E. 4b S. 360) - hier namentlich mit Kopfschmerzen, Schwindel, �belkeit, Konzentrationsproblemen, Visusst�rungen, Reizbarkeit und Depressivit�t - aufgetreten. Unbestritten ist sodann, dass die weiter bestehenden Beschwerden jedenfalls im Sinne einer Teilkausalit�t auf den Unfall zur�ckzuf�hren sind, was zur Bejahung des nat�rlichen Kausalzusammenhangs gen�gt (BGE 119 V 335 E. 1 in fine S. 338 mit Hinweis). Die vom Versicherten beantragte Einholung eines interdisziplin�ren Gutachtens er�brigt sich dementsprechend.
3.2 Streitig und zu pr�fen ist demgegen�ber, ob auch die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs gegeben ist.
Nach den Akten besserten sich die somatischen Beschwerden des Versicherten (im Wesentlichen Nacken- und Kopfschmerzen mit Tendenz zu myofaszialer Ausbreitung thorakolumbal) auch unter Physiotherapie nicht wesentlich. Anl�sslich eines Aufenthaltes des Versicherten im Kantonsspital X.________ (Rheumaklinik und Institut f�r Physiotherapie mit Poliklinik) vom 26. April bis 7. Mai 2004 wurde konsiliarisch eine mittelgradige, �ngstlich depressive Episode diagnostiziert und der Verdacht auf eine posttraumatische Belastungsst�rung ge�ussert (Bericht des Kantonsspitals X.________ vom 18. Mai 2004; vgl. auch konsiliarischer Bericht der Dr. med. G.________, Ober�rztin, Integrierte Psychiatrie [Psychiatrische Poliklinik am Kantonsspital X.________] vom 10. Mai 2004). Im Verlaufe eines Aufenthaltes des Versicherten in der Rehaklinik E.________ (vom 19. Mai bis 30. Juni 2004) zeigte sich, dass keine weiteren physiotherapeutischen Massnahmen, sondern vielmehr eine psychiatrische Behandlung indiziert war (Austrittsbericht vom 1. Juli 2004). Nach dem Klinikaustritt wurde der Versicherte in der Integrierten Psychiatrie psychiatrisch ambulant betreut. W�hrend an der Wirbels�ule im weiteren Verlauf objektiv nurmehr geringe Befunde erhoben werden konnten, wurde in psychischer Hinsicht ein schwer depressives Zustandsbild festgestellt (Bericht des Dr. med. K.________, Allgemeine Medizin FMH, vom 11. Oktober 2004). Auch der Kreisarzt gelangte in seinem Bericht �ber die Untersuchung vom 27. Oktober 2004 zum Ergebnis, dass in somatischer Hinsicht Restbeschwerden in Form von Verspannungen vorl�gen und die depressive Symptomatik eindeutig im Vordergrund stehe. Nach einer Hospitalisation auf der Depressions- und Angststation der Integrierten Psychiatrie (vom 29. M�rz bis 20. Mai 2005) stand der Versicherte wegen der schweren posttraumatischen Belastungsst�rung und der schweren depressiven Episode mit somatischem Syndrom wiederum in ambulanter psychiatrischer Behandlung bei Dr. med. I._______, Leitender Arzt, Depressions- und Angststation der Integrierten Psychiatrie (Bericht vom 30. Mai 2005, Schreiben vom 4. Juli 2006).
Bei dieser Aktenlage ist erstellt, dass die somatischen Beeintr�chtigungen gegen�ber der psychischen Problematik im Verlauf der Entwicklung vom Unfall bis zum Beurteilungszeitpunkt gesamthaft nur eine sehr untergeordnete Rolle gespielt haben, weshalb die Ad�quanzpr�fung nicht nach den f�r Schleudertraumen und schleudertrauma�hnliche Verletzungen der HWS (BGE 117 V 359 ff.), sondern nach den f�r psychische Unfallfolgen (BGE 115 V 133 ff.) geltenden Regeln zu erfolgen hat (BGE 127 V 102 E. 5b/bb S. 103, 123 V 98 E. 2a S. 99; RKUV 2002 Nr. U 465 S. 437 [Urteil W. vom 18. Juni 2002, U 164/01]).
3.3 Im Rahmen der f�r die Belange der Ad�quanzbeurteilung vorzunehmenden Einteilung (BGE 115 V 133 E. 6 S. 138 ff.) ist das Ereignis vom 3. M�rz 2004 aufgrund des Geschehensablaufs mit der Vorinstanz den mittelschweren Unf�llen (weder an der Grenze zu den leichten noch an der Grenze zu den schweren F�llen) zuzuordnen. Denn die Rechtsprechung stuft Auffahrkollisionen vor einem Fussg�ngerstreifen oder einem Lichtsignal wiederholt als im mittleren Bereich, im Grenzbereich zu den leichten Unf�llen liegende Ereignisse ein (wobei vereinzelt auch ein leichter Unfall angenommen wurde: RKUV 2003 Nr. U 489 S. 357 E. 4.2 mit Hinweisen [Urteil U 193/01 vom 24. Juni 2003]). An der Richtigkeit dieser Zuordnung zum mittleren Bereichs vermag - entgegen der in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vertretenen Auffassung - nichts zu �ndern, dass es sich beim auffahrenden Fahrzeug um einen Lastwagen handelte, wird diesem Umstand doch durch die Einstufung in die Mitte der mittelschweren Unf�lle (statt im mittleren Bereich, im Grenzbereich zu den leichten Unf�llen) Rechnung getragen (vgl. auch Urteile U 290/04 vom 24. Juni 2005, E. 4.2, und U 132/01 vom 21. September 2004, E. 5.1).
3.3.1 Bei Unf�llen, die dem mittleren Bereich zuzuordnen sind, l�sst sich die Frage nach dem ad�quaten Kausalzusammenhang rechtsprechungsgem�ss nicht aufgrund des Unfalls allein schl�ssig beantworten; vielmehr sind weitere, objektiv erfassbare Umst�nde, die unmittelbar mit dem Unfall im Zusammenhang stehen oder als direkte oder indirekte Folgen davon erscheinen, in eine Gesamtw�rdigung einzubeziehen. Der ad�quate Kausalzusammenhang ist nur dann zu bejahen, wenn eines der im Zusammenhang mit dem Schleudertrauma der HWS massgebenden Kriterien in besonders ausgepr�gter Weise erf�llt ist oder mehrere Kriterien gegeben sind (vgl. BGE 115 V 133 E. 6c/bb S. 140).
3.3.2 Der Unfall ereignete sich weder unter besonders dramatischen Begleitumst�nden, noch ist er als speziell eindr�cklich zu bezeichnen, woran nichts zu �ndern vermag, dass es sich beim auffahrenden Fahrzeug um einen Lastwagen handelte. Die erlittenen (physischen) Verletzungen waren weder schwer noch von besonderer Art. Namentlich vermag die Diagnose eines HWS-Schleudertraumas dieses Kriterium f�r sich allein nicht zu begr�nden (Urteile U 346/02 vom 7. August 2003, E. 5.2, und U 339/01 vom 22. Mai 2002, E. 4c); vielmehr bed�rfte es dazu einer besonderen Schwere der f�r das Schleudertrauma typischen Beschwerden oder besonderer Umst�nde, die das Beschwerdebild beeinflussen k�nnen (RKUV 2005 Nr. U 549 S. 236 E. 5.2.3 [Urteil U 380/04 vom 15. M�rz 2005]; Urteil U 265/05 vom 21. Juni 2006, E. 3.2.1), welche Voraussetzungen vorliegend nicht erf�llt sind. Ebenso wenig liegt, wie auch der Beschwerdef�hrer anerkennt, eine �rztliche Fehlbehandlung vor, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert h�tte. Sodann kann weder von einem schwierigen Heilungsverlauf gesprochen werden, noch traten erhebliche Komplikationen auf. Die �rztliche Behandlung der somatischen Beschwerden dauerte nicht ungew�hnlich lange, beschr�nkten sich doch die nach dem Unfall getroffenen Massnahmen schon nach kurzer Zeit im Wesentlichen auf die Abgabe von Medikamenten und Verlaufskontrollen. Soweit der Beschwerdef�hrer schliesslich die Kriterien von "Grad und Dauer der Arbeitsunf�higkeit" sowie "Dauerschmerzen" f�r erf�llt h�lt, �bersieht er, dass die anhaltende Beeintr�chtigung auf psychische Gr�nde zur�ckzuf�hren ist, wie namentlich aus dem Bericht des Kreisarztes Dr. med. W.________ vom 27. Oktober 2004 hervorgeht, und daher insoweit ausser Betracht zu bleiben hat.
Da mithin die massgebenden unfallbezogenen Kriterien weder in geh�ufter Weise vorliegen noch ein Merkmal in besonders ausgepr�gter Weise erf�llt ist, ist die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfall und den zum Zeitpunkt des Einspracheentscheides vorhandenen Beschwerden zu verneinen.
In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird geltend gemacht, die Vorinstanz habe die unentgeltliche Verbeist�ndung f�r das kantonale Rechtsmittelverfahren (Art. 61 lit. f ATSG; Art. 82 Abs. 2 ATSG in Verbindung mit � 16 des Gesetzes �ber das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich; vgl. auch BGE 103 V 46) zu Unrecht mangels Bed�rftigkeit verweigert. Denn seit der Geburt des zweiten Kindes h�tten sich die finanziellen Verh�ltnisse der Familie verschlechtert, arbeite doch die Ehefrau nun nicht mehr vollzeitlich, sondern nur noch in einem reduzierten Pensum.
Aufgrund der Akten ist erstellt, dass die Ehefrau des Beschwerdef�hrers am 7. Mai 2006 das zweite Kind zur Welt gebracht hat und seit 11. September 2006 nurmehr zu 50 % arbeitet, was einem R�ckgang des Monatslohnes brutto von Fr. 2'800.- auf Fr. 1'750.- (exkl. Kinderzulagen) entspricht. Dass das kantonale Gericht diese Ver�nderung in den finanziellen Verh�ltnissen nicht ber�cksichtigt hat, ist nicht zu beanstanden, da sie sich erst nach dem f�r die Beurteilung des Gesuchs um unentgeltliche Verbeist�ndung massgebenden Zeitpunkt verwirklicht hat (was unabh�ngig davon gilt, ob der Zeitpunkt der Gesuchsstellung [BGE 120 Ia 179] oder derjenige des Entscheids �ber den Anspruch auf unentgeltliche Verbeist�ndung [BGE 108 V 265 E. 4 S. 269; RKUV 2000 Nr. KV 119 S. 154 E. 2 S. 155] als massgebend betrachtet wird). Was die �brigen, unbestrittenermassen zu einem die Bed�rftigkeit ausschliessenden Einkommens�berschuss f�hrenden Berechnungsgrundlagen anbelangt, wird der vorinstanzliche Entscheid zu Recht nicht beanstandet, so dass sich Ausf�hrungen dazu er�brigen.
Da es im vorliegenden Verfahren um Versicherungsleistungen geht, sind gem�ss Art. 134 Satz 1 OG keine Gerichtskosten zu erheben. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege im Sinne der Befreiung von den Gerichtskosten erweist sich daher als gegenstandslos. Die unentgeltliche Verbeist�ndung kann hingegen f�r den letztinstanzlichen Prozess gew�hrt werden (Art. 152 in Verbindung mit Art. 135 OG), da die Bed�rftigkeit im daf�r massgebenden Zeitpunkt (namentlich aufgrund des Einkommensr�ckganges bei der Ehefrau zufolge Reduktion des Arbeitspensums nach der Geburt des zweiten Kindes; E. 4 hiervor) aktenkundig ist, die Beschwerde nicht als aussichtslos zu bezeichnen und die Vertretung geboten war (BGE 125 V 201 E. 4a S. 202 und 371 E. 5b S. 372, je mit Hinweisen). Es wird indessen ausdr�cklich auf Art. 152 Abs. 3 OG aufmerksam gemacht, wonach die beg�nstigte Partei der Gerichtskasse Ersatz zu leisten haben wird, wenn sie sp�ter dazu im Stande ist.
Zufolge Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege wird Rechtsanw�ltin Dr. Barbara Wyler, Frauenfeld, f�r das Verfahren vor dem Bundesgericht aus der Gerichtskasse eine Entsch�digung von Fr. 2500.- (einschliesslich Mehrwertsteuer) ausgerichtet.

References: BGE 
 BGE 
in fine
 BGE 
 Art. 82
 BGE 
 Art. 134
 Art. 135
 Art. 152