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Timestamp: 2019-09-16 21:13:55+00:00

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BVerfG, 20.06.1978 - 1 BvL 14/77 - dejure.org
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BVerfG, 20.06.1978 - 1 BvL 14/77 (https://dejure.org/1978,211)
BVerfG, Entscheidung vom 20.06.1978 - 1 BvL 14/77 (https://dejure.org/1978,211)
BVerfG, Entscheidung vom 20. Juni 1978 - 1 BvL 14/77 (https://dejure.org/1978,211)
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Tierversuche können auch an nichtstaatlichen Einrichtungen ausgeführt werden
AG Ludwigshafen, 27.06.1977 - 187 Js 70759/77
BVerfGE 48, 376
NJW 1978, 2337 (Ls.)
vgl. BVerfG, Urteil vom 6. Juli 1999 - 2 BvF 3/90 -, BVerfGE 101, 1 (37), und Beschluss vom 20. Juni 1978 - 1 BvL 14/77 -, BVerfGE 48, 376 (389); BVerwG, Urteil vom 27. August 1981 - 3 C 37.80 -, BVerwGE 64, 46; Hirt/Maisack/Moritz, a. a. O., § 1 Rn. 30 ff.
Dem Ziel eines ethisch begründeten Tierschutzes (vgl. BVerfGE 36, 47 ; 48, 376 ; 101, 1 ) dient auch die Regelung des § 4 a Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 2 Nr. 2 Alternative 2 TierSchG.
Das Gesetz wird vielmehr lediglich von dem Leitgedanken bestimmt, Tieren nicht "ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden" zuzufügen (vgl. § 1 TierSchG sowie BVerfGE 36, 47 ; 48, 376 ).
Dem Tierschutzgesetz vom 24. Juli 1972 (BGBl. I S. 1277) liegt ein ethisch ausgerichteter Tierschutz zugrunde (BT-Drs. VI/2559 S. 9; BVerfG, Beschluss vom 20. Juni 1978 - 1 BvL 14/77 - BVerfGE 48, 376 ).
Abgegrenzt wird der selbständige Beruf nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts von solchen Tätigkeiten, die nur als Bestandteil eines umfassenderen oder als Erweiterung eines anderen Berufs ausgeübt werden und deren Regelung die eigentliche Berufstätigkeit als Grundlage der Lebensführung unberührt lässt (vgl. BVerfGE 16, 147 ; 48, 376 ).
(1) Aufgabe des Tierschutzgesetzes sei es, ethische Grundsätze und wissenschaftliche sowie wirtschaftliche Erfordernisse miteinander in Einklang zu bringen (unter Verweis auf BVerfGE 48, 376 ).
Vielmehr werde es von der dem Verhältnismäßigkeitsprinzip entsprechenden Forderung beherrscht, Tieren nicht ohne vernünftigen Grund vermeidbare, das unerläßliche Maß übersteigende Schmerzen, Leiden oder Schäden zuzufügen (unter Verweis u.a. auf BVerfGE 36, 47 ; 48, 376 ).
Der Vorlagebeschluss ist daher sinngemäß auszulegen (vgl. BVerfGE 13, 39 ; 15, 268 ; 48, 376 ).
Zur Konkretisierung des tierschutzrechtlichen Grundanliegens, Tieren vermeidbare Leiden zu ersparen, ist - in Anlehnung an die hier nicht unmittelbar einschlägige Bestimmung des § 1 Satz 2 TierSchG - darauf abzustellen, ob die Leiden nach Maßgabe des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit durch einen "vernünftigen Grund" zu rechtfertigen sind (siehe BVerfG, Beschluss vom 20.06.1978 - 1 BvL 14/77 -, BVerfGE 48, 376 ; BVerwG, Beschluss vom 24.10.1997 - 3 BN 1.97 -, Buchholz 418.9 TierSchG Nr. 10;… von Loeper, a.a.O., § 1 Rn. 45, 52 ff.;… Hirt/Maisack/Moritz, TierSchG, 2003, § 1 Rn. 28).
Das gesamte Tierschutzgesetz wird von dem mit dem Verhältnismäßigkeitsprinzip in Einklang stehenden Leitgedanken beherrscht, Tieren nicht "ohne vernünftigen Grund" Schmerzen, Leiden oder Schäden zuzufügen (vgl. BVerfGE 36, 47, 57; 48, 376, 389;… OLG Koblenz aaO.).
VGH Baden-Württemberg, 15.12.1992 - 10 S 3230/91
Mit Auflagen verbundene Genehmigung zum gewerbsmäßigen Handel mit Wirbeltieren …
OLG Stuttgart, 01.03.2010 - 2 Ws 176/09
Klageerzwingungsverfahren: Eigentümer als Verletzter bei einem Verstoß gegen das …
OVG Nordrhein-Westfalen, 30.07.1998 - 20 A 592/96
Tierschutz; Flugunfähig gemachte Ente; Ausbildung von Hunden; Jagdgebrauchshunde
VG Arnsberg, 03.05.2018 - 8 L 489/18
VG Arnsberg, 01.08.2018 - 8 L 1058/18

References: § 1
 § 4
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