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Timestamp: 2019-10-21 14:34:34+00:00

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Rechtsprechung: 1 Ws 431/05 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: OLG Jena, 23.11.2005
OLG Koblenz, 23.06.2005 - 1 Ws 431/05
https://dejure.org/2005,4856
OLG Koblenz, 23.06.2005 - 1 Ws 431/05 (https://dejure.org/2005,4856)
OLG Koblenz, Entscheidung vom 23.06.2005 - 1 Ws 431/05 (https://dejure.org/2005,4856)
OLG Koblenz, Entscheidung vom 23. Juni 2005 - 1 Ws 431/05 (https://dejure.org/2005,4856)
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§ 33 Abs 3 RVG, § 56 Abs 2 RVG, § 61 Abs 1 RVG, § 55 RVG
Rechtsanwaltsgebühren: Pflichtverteidigerkosten im Hinblick auf das neue RVG
Anwendung des Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) auch bei vorheriger Tätigkeit des Verteidigers als Wahlverteidiger; Geltung der Zweiwochenfrist für Beschwerde und Erinnerung gegen die Kostenfestsetzung; Vorheriger Wahlverteidiger als Pflichtverteidiger
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Beschluss des OLG Koblenz vom 23.06.2005, Az.: 1 Ws 431/05 (Frist für Erinnerung gegen Festsetzung der Pflichtverteidigervergütung)" von VorsRiLG Heinz Hansens, original erschienen in: RVGreport 2006, 60.
LG Koblenz, 04.05.2005 - 2030 Js 26771/04
NStZ-RR 2005, 391
Die Entscheidung des Oberlandesgerichts Koblenz vom 23. Juni 2005 (NStZ-RR 2005, 391) beruht offensichtlich auf der früheren Rechtslage und dürfte überholt sein.
Auf seine nach diesem Zeitpunkt (am 13. September 2005) erfolgte Pflichtverteidigerbestellung kommt es nicht an, weil keine Pflichtverteidigervergütung (für die neues Recht gelten würde, s. Senat, Beschluss 1 Ws 431/05 vom 23.06.2005; OLG Schleswig NJW 2005, 234; OLGe Hamm, Düsseldorf, Jena und KG, StV 06, 34-36) sondern die Wahlverteidigervergütung geltend gemacht wird (KG, Beschluss 4 Ws 159/04 vom 18.04.2005).
OLG Celle, 16.07.2008 - 1 Ws 306/08
Pflichtverteidigervergütung: Terminsgebühr mit Erhöhungszuschlag bei Inhaftnahme …
Entgegen der Auffassung des OLG Koblenz in NStZ-RR 2005, 391 ist der Rechtsbehelf nicht fristgebunden.
Die Entscheidung des Oberlandesgerichts Koblenz vom 23. Juni 2005 ( NStZ-RR 2005, 391 ) beruht offensichtlich auf der früheren Rechtslage und dürfte überholt sein.
AG Dresden, 08.11.2007 - 230 Ds 105 Js 32178/06
Vergütungsfestsetzung: Unzulässigkeit einer nach Jahresfrist eingelegten …
Die 2-Wochen-Frist des § 33 Abs. 3 Satz 3 RVG gilt gemäß § 56 Abs. 2 Satz 1 RVG nicht nur für die Beschwerde, sondern auch für die Erinnerung gegen die Kostenfestsetzung (OLG Koblenz, NStZ-RR 2005/391).
OLG Jena, 23.11.2005 - 1 Ws 431/05
https://dejure.org/2005,64978
OLG Jena, 23.11.2005 - 1 Ws 431/05 (https://dejure.org/2005,64978)
OLG Jena, Entscheidung vom 23.11.2005 - 1 Ws 431/05 (https://dejure.org/2005,64978)
OLG Jena, Entscheidung vom 23. November 2005 - 1 Ws 431/05 (https://dejure.org/2005,64978)
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StGH Hessen, 13.02.2019 - P.St. 2693
Beschluss zur Rechtswegeerschöpfung vor Erhebung einer Grundrechtsklage
BVerfG [K], Beschluss vom 25.01.2018 2 BvR 1362/16 , NJW 2018, 1077 [1077] = juris, Rn. 12 unter Verweis auf BVerfG [K], Beschluss vom 10.08.1999 2 BvR 184/99 , NStZ 2000, 44 [44] = juris, Rn. 16 (zu § 311a StPO); Kammergericht, Beschluss vom 02.02.1966 1 Ws 6/66 , NJW 1966, 991 [992]; OLG Celle, Beschluss vom 01.08.2012 1 Ws 290/12 u.a. , NJW 2012, 2899 [2900] = juris, Rn. 5; Maul, in: Karlsruher Kommentar zur StPO, 7. Aufl. 2013, § 33a Rn. 11 ff.; Zabeck, in: Karlsruher Kommentar zur StPO, 7. Aufl. 2013, § 311a Rn. 13 ff. Genauso BayVerfGH, Beschluss vom 12.05.2010 Vf. 117 VI 09 , VerfGHE BY 63, 62 = juris, Rn. 28; VerfG Brandenburg, Beschluss vom 17.02.2000 39/99 , juris, Rn. 9; Beschluss vom 25.01.2013 16/12 , juris, Rn. 24; VerfG Berlin, Beschluss vom 18.07.2006 43/03 , juris, Rn. 17, 19; VerfGH Sachsen, Beschluss vom 19.07.2007 Vf. 43 IV 07 , juris, Rn. 11, 18; VerfGH Baden Württemberg, Urteil vom 13.04.2016 1 VB 83/15 , juris, Rn. 34; OLG Frankfurt am Main, Beschluss vom 08.07.2002 3 Ws 692/02 , NStZ-RR 2002, 306 = juris, Rn. 1; Beschlüsse vom 05.12.2002 3 Ws 122/02 , NStZ-RR 2003, 79 [79] und vom 25.05.2005 3 Ws 452/05 , NStZ-RR 2005, 238 (Beschwerde nur ausgeschlossen, wenn i. R. d. § 33a StPO neue Sachentscheidung erging); Kammergericht, Beschluss vom 07.09.2016 5 Ws 75/16 141 AR 269/16 u. a. , juris, Rn. 14; Beschluss vom 14.10.2015 4 Ws 78/15 161 AR 23/15 u. a. , juris, Rn. 5; Beschluss vom 12.03.2007 1 AR 227/07 4 Ws 23/07 , juris, Rn. 4; OLG Hamm, Beschluss vom 28.04.2016 1 Vollz (Ws) 79/16 , juris, Rn. 4; OLG Thüringen, Beschluss vom 21.12.2006 1 Ws 421/06 , juris, Rn. 8; Beschluss vom 23.11.2005 1 Ws 431/05 , juris, Rn. 8; noch Schmitt, in: Meyer Goßner/Schmitt, StPO, 58. Auflage 2015, § 33a Rn. 10 (anders in neuerer Auflage, siehe unten); Pollähne, in: Gercke/Julius/Temming/Zöller, Strafprozessordnung, 6. Aufl. 2019, § 33a Rn. 14; Valerius, in: Münchener Kommentar zur StPO, 2014, § 33a Rn. 21; Larcher, in: BeckOK StPO, 31. Ed., Stand 15.10.2018, § 33a Rn. 16. Nicht anfechtbar ist demgegenüber nach ganz herrschender Meinung die auf eine Überprüfung hin ergangene Sachentscheidung, denn über § 33a StPO soll kein erweiterter Instanzenzug eingeräumt werden: so schon Kammergericht, Beschluss vom 02.02.1966 1 Ws 6/66 , NJW 1966, 991 [991 f.]; auch VerfG Brandenburg, Beschluss vom 17.02.2000 39/99 , juris, Rn. 9; Beschluss vom 25.01.2013 16/12 , juris, Rn. 24; VerfG Berlin, Beschluss vom 18.07.2006 43/03 , juris, Rn. 19; OLG Thüringen, Beschluss vom 23.11.2005 1 Ws 431/05 , juris, Rn. 8; Maul, a. a. O., Rn. 11. Anderer Ansicht: OLG Frankfurt a. M., Beschluss vom 21.01.2009 2 Ws 193/08 , juris, Rn. 5; Beschluss vom 05.08.2011 3 Ws 530/11 , NStZ-RR 2012, 315 = juris, Rn. 11 ff.; genauso noch OLG Celle, NJW 1968, 1391 (anders aber in der neueren Rechtsprechung, siehe oben); OLG Hamburg, Beschluss vom 26.06.2017 1 Ws 60/17 , NJW 2017, 2360 = juris, Rn. 2; NStZ-RR 2016, 52; nunmehr auch Schmitt, in: Meyer Goßner/Schmitt, StPO, 61. Auflage 2018, § 33a Rn. 10.
OLG Jena, 20.12.2007 - 1 Ws 474/07
OLG Jena, 21.12.2006 - 1 Ws 421/06
Die Überprüfungsentscheidung selbst ist nicht anfechtbar, weil dies auf eine nach dem Gesetz gerade nicht eröffnete weitere Beschwerde hinaus liefe (siehe BbgVerfG, Beschluss vom 17.02.2000, Az.: 39/99; NStZ-RR 2000, 172, 173; Senatsbeschluss vom 23.11.2005, 1 Ws 431/05, bei Juris; vgl. auch Senatsbeschluss vom 08.12.2005, 1 Ws 403/05, bei Juris).

References: § 33
 § 56
 § 61
 § 55
 § 33
 § 56
 § 311
 § 33
 § 311
 § 33
 § 33
 § 33
 § 33
 § 33
 § 33
 § 33