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Timestamp: 2019-02-18 03:15:55+00:00

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BGBl. I 1975 S. 433 - Neufassung der Verordnung nach § 47 des Bundessozialhilfegesetzes (Eingliederungshilfe-Verordnung) - dejure.org
BGBl. I 1975 S. 433
Bundesgesetzblatt Jahrgang 1975 Teil I Nr. 14, ausgegeben am 08.02.1975, Seite 433
Neufassung der Verordnung nach § 47 des Bundessozialhilfegesetzes (Eingliederungshilfe-Verordnung)
Zur Ausfüllung des unbestimmten Rechtsbegriffs der Angemessenheit im Sinne von § 54 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 SGB XII kann auf § 12 der Verordnung nach § 60 des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch (EinglHVO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 1. Februar 1975 (BGBl I S. 433), zuletzt geändert durch Gesetz vom 27. Dezember 2003 (BGBl I S. 3022), zurückgegriffen werden.
In diesem Zusammenhang wird ggf auch die Eingliederungshilfe-Verordnung zu beachten sein, die als Verordnung nach § 60 SGB XII mit lediglich sprachlichen Änderungen gegenüber der früheren Verordnung nach § 47 BSHG (idF der Bekanntmachung vom 1. Februar 1975, BGBl I 433) übernommen wurde (Art. 13 des Gesetzes zur Einordnung des Sozialhilferechts in das Sozialgesetzbuch vom 27. Dezember 2003, BGBl I 3022, 3059;… dazu näher Bieritz-Harder in LPK-SGB XII, 7. Aufl, § 53 Rz 11, 12).
Wann von einer wesentlichen Behinderung i.S. des § 53 Abs. 1 Satz 1 SGB XII und damit von einem Anspruch auf Pflichtleistungen auszugehen ist, ergibt sich aus §§ 1 bis 3 der Eingliederungshilfe-Verordnung (EinglH-VO) in der zuletzt durch Gesetz vom 27. Dezember 2003 (BGBl. I 3022) geänderten Fassung vom 1. Februar 1975 (BGBl. I 433).
Nach § 12 der Verordnung nach § 60 SGB XII - Eingliederungshilfe-Verordnung vom 1.2.1975 (BGBl I 433) - umfasst die Hilfe zu einer angemessenen Schulbildung iS des § 54 Abs. 1 S 1 Nr. 1 SGB XII ua Maßnahmen der Schulbildung zugunsten körperlich und geistig behinderter Kinder und Jugendlicher, wenn die Maßnahmen erforderlich und geeignet sind, um dem behinderten Menschen eine im Rahmen der allgemeinen Schulpflicht üblicherweise erreichbare Bildung zu ermöglichen.
BVerwG, 20.07.2000 - 5 C 43.99
Eingliederungshilfe zur Beschaffung eines Kraftfahrzeuges; Hilfe zur Beschaffung …
Ebenso trifft es zu, dass die begehrte Hilfe ihrer Art nach zu den in § 40 Abs. 1 Nr. 2 BSHG i.V.m. § 8 Abs. 1 Satz 1 der Verordnung nach § 47 BSHG (EinglH-VO) i.d.F. der Bekanntmachung vom 1. Februar 1975 (BGBl I S. 433) beispielhaft aufgeführten Maßnahmen gehört, für deren Gewährung der Beklagte als überörtlicher Träger der Sozialhilfe gemäß § 100 Abs. 1 Nr. 2 BSHG zuständig ist.
Die Hilfe zu einer angemessenen Schulbildung im Sinne dieser Vorschrift umfasst nach § 12 Nr. 1 der Verordnung nach § 60 SGB XII (Eingliederungshilfe-Verordnung ) in der Fassung der Bekanntmachung vom 1. Februar 1975 (BGBl. I S. 433), zuletzt geändert durch Gesetz zur Einordnung des Sozialhilferechts in das Sozialgesetzbuch vom 27. Dezember 2003 (BGBl. I S. 3022, 3059) auch heilpädagogische sowie sonstige Maßnahmen zugunsten körperlich und geistig behinderter Kinder und Jugendlicher, wenn die Maßnahmen erforderlich und geeignet sind, dem behinderten Menschen den Schulbesuch im Rahmen der allgemeinen Schulpflicht zu ermöglichen oder zu erleichtern.
Die Hilfe zu einer angemessenen Schulbildung im Sinne dieser Vorschrift umfasst nach § 12 Nr. 1 der Verordnung nach § 60 SGB XII (Eingliederungshilfe-Verordnung ) in der Fassung der Bekanntmachung vom 1. Februar 1975 (BGBl. I S. 433), zuletzt geändert durch Gesetz zur Einordnung des Sozialhilferechts in das Sozialgesetzbuch vom 27. Dezember 2003 (BGBl. I Seite 3022, 3059) auch heilpädagogische sowie sonstige Maßnahmen zugunsten körperlich und geistig behinderter Kinder und Jugendlicher, wenn die Maßnahmen erforderlich und geeignet sind, dem behinderten Menschen den Schulbesuch im Rahmen der allgemeinen Schulpflicht zu ermöglichen oder zu erleichtern.
Die Klägerin ist geistig behindert (Down-Syndrom) und infolgedessen in erheblichem Umfang in ihrer Fähigkeit zur Teilhabe am Leben in der Gesellschaft eingeschränkt i.S. des § 2 der Verordnung nach § 60 SGB XII (Eingliederungshilfe-Verordnung; hier i.d.F. vom 1. Februar 1975, BGBl I 433, zuletzt geändert durch Art. 13 des Gesetzes zur Einordnung des Sozialhilferechts in das SGB vom 27. Dezember 2003, BGBl. I 3022).
Zur Ausfüllung des unbestimmten Rechtsbegriffs der Angemessenheit im Sinne von § 54 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 SGB XII ist auch § 12 der Verordnung nach § 60 des Zwölften Buches Sozialgesetzbuchs (Eingliederungshilfeverordnung-EinglHVO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 1. Februar 1975 (BGBl. I S. 433), zuletzt geändert durch Gesetz vom 23. Dezember 2016 (BGBl. I S. 3234), zurückzugreifen.
Die Klägerin hat gegen den Beklagten gemäß §§ 39 Abs. 1 Satz 1, 40 Abs. 1 Nr. 3 BSHG in der bis zum Inkrafttreten des Änderungsgesetzes vom 19. Juni 2001 (BGBl. I S. 1046) geltenden Fassung i.V.m. § 12 Nr. 1 und 2 der Verordnung nach § 47 des Bundessozialhilfegesetzes (Eingliederungshilfe-VO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 1. Februar 1975 (BGBl. I S. 433) einen Anspruch auf Übernahme der durch den Einsatz des Integrationshelfers in der Zeit vom 25. August 1998 bis einschließlich März 1999 entstandenen Kosten.
VGH Baden-Württemberg, 04.11.1997 - 9 S 1462/96
Eingliederungshilfe bei seelischer Behinderung: zum Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom …
OVG Nordrhein-Westfalen, 25.03.1991 - 24 A 1423/88
Sozialhilferecht: Voraussetzungen für und Umfang der Eingliederungshilfe …
ArbG Ludwigshafen, 29.01.1997 - 3 Ca 1903/96
Eingruppierung der Angestellten nach den Tätigkeitsmerkmalen der …
OVG Nordrhein-Westfalen, 13.04.1994 - 8 A 2779/91
Eingliederungshilfe für orthopädische Hilfsmittel Beihilfe für orthopädische …
BVerwG, 07.04.1986 - 5 B 151.85
OVG Nordrhein-Westfalen, 14.04.1999 - 29 A 118/96

References: § 47
 § 47
 § 54
 § 12
 § 60
 § 60
 § 47
 § 53
 § 53
 § 12
 § 60
 § 54
 § 40
 § 8
 § 47
 § 100
 § 12
 § 60
 § 12
 § 60
 § 2
 § 60
 Art. 13
 § 54
 § 12
 § 60
 § 12
 § 47