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Timestamp: 2018-01-20 05:02:22+00:00

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Bedingungsloses Grundeinkommen unkonventionell betrachtet - Rette sich, wer kann!
Bedingungsloses Grundeinkommen unkonventionell betrachtet
UPDATE – Andere Sichtweisen zum bedingungslosen Grundeinkommen:
Einen ausführlichen Beitrag zum Thema habe ich hier geschrieben.
Kurt aka Roger Beathacker argumentiert für das bedingungslose Grundeinkommen – plausibel und gedankenvoll (und etwas länger, nimm dir Zeit mit).
In den USA wurde bedingungsloses Einkommen im Jahr 2008 verwirklicht. Die Regierung hat uns 1050 $ geschenkt. Damit sollte die Konjunktur angeheizt werden. Das klappte auch – für genau einen Monat. Dann waren die Zahlen wieder wie vorher. Der Spaß hat den Staat 78 Milliarden $ gekostet.
Beispiel aus Namibia: Wo das Geld vom Himmel fällt.
Wie seht ihr die Sache? Glaubt ihr, dass bedingungsloses Grundeinkommen von einer traditionellen Regierung über längere Zeit praktisch umgesetzt wird oder lädt die Diskussion über das BGE zumindest dazu ein, sich über realistischere Alternativen Gedanken zu machen?
Serie Grundeinkommen
Andrea Mayer-Edoloeyi#
9. Nov 2008 am 06:13
Ich finde Deine Betrachtungsweise des Bedingungslosen Grundeinkommens auch sehr interessant. Einer meiner Kernfrage ist ja auch, ob Frauen, die sich in den letzten Jahrzehnten mühsam den Zugang zum Erwerbsarbeitsmarkt erkämpft haben, das so einfach aufgeben wollen und sich mit eine paar Hundert Euro/Dollar abspreisen lassen wollen. Dieser Effekt ist zu befürchten.
Danke fürs Verlinken! Ich werde versuchen, in nächster Zeit mal ausführlicher über Frigga Haug zu bloggen.
9. Nov 2008 am 07:25
habe gerade das Deine gelesen… und meine Fragen sind:
Was ist denn das „das Geld“…? Und wessen Geld…? Wem gehört das Geld…? Wer hat das Geld erarbeitet und wo kommt es her…? Und wenn, wieviel Geld ist wirklich erarbeitetes Geld…?
Die gegenwärtigen Wirkungen/ Auswirkungen des Geld-und Finanzsystems offenbaren uns… wenn wir wirklich aufmerksam sehen – so wie es ist – eine große Täuschung/ja Illusion…
Zur Wende zum 3.Jahrtausend/2001 schrieb B.A. Lietaer: 2 Bill. Dollar fließen täglich zwischen den Währungen hin und her und nur 2% dienen ihrem natürlichen Zweck/der Bezahlung von Waren und Dienstleistungen… und damit ist nicht gemeint die Waren die wir Menschen wirlich als Mittel zum Leben brauchen… und damit meine ich materielle und geistige…! Und heute 2008 offenbart das öffentliche Fernsehen/ Rundfunk/ Mainstream… dass im Bereich von 5% all des Geldes nur noch für das Funktionieren der Wirtschaft vorhanden ist… es wird lapidar umschrieben – das Geld- und Finanzsystem hat sich von der Realwirtschaft entfernt – und nun gehen wir wie gewohnt zur Symptombehandlung wie bei Krankheiten vor… Schuld sind die Spekulanten/ Finanzmanager…
Sind sie es wirklich? Und wo liegen die wirklichen Ursachen… aber das Verleihen von Geld der Banken untereinander muss/soll weitergehen und Banken müssen der Wirtschaft und am besten jeden einzelnen Menschen wieder Geld leihen… und das Geldleihen natürlich für Zins-und Zinseszins…
Und wie siehst Du das alles? Und welche Folgen wird ein weiter so mit einem reparierten Geld- und Finanzsystem… usw. haben?
10. Nov 2008 am 02:53
Das Arbeit grundlegend anthropologisch zum Menschen gehört? Wie schön. Die Realität sieht aber anders aus. Die Arbeit gehört im kapitalistischen System dazu um Mehrwert zu erzeugen. Dieser Mehrwert wird von den Kapitalbesitzer abgeschöpft um wiederum Arbeit zu erzeugen und Mehrwert zu absorbieren. Man nennt das Wirtschaftswachstum. Je mehr Wachstum so die gängige Theorie um so mehr Existenzsicherung für die einzelnen Menschen. Milliarden träumen davon auf dieser Welt. Die Menschen lassen sich von Hoffnung, Glauben und „Wechsel“ verführen ohne das sich am ökonomischen Grundprinzip etwas ändert. Was wir brauchen ist eine Umwandlung von wirtschaftlichem Wachstum zum sozialen Wachstum. Patriarchat = Kontrolle = Arbeit. Matriarchalische Eigenschaften = soziale Eigenschaften. Ein BGE ist mitunter das Beste was je an Ideen erzeugt worden ist. Erst dann ist der Mensch frei, wenn er von dem Zwang der Arbeit befreit ist. Befreit vom ökonomischen Zwang ermöglicht es dem Menschen mit andern befreiten Menschen endlich das zu tun was letztendlich jede und jeder anstrebt. Nämlich in Freiheit mit andern zu leben. Ein Quantensprung für das bewusste Sein. Erich
10. Nov 2008 am 05:09
Habe einen interessanten Link zum Weiterdenken gefunden: http://www.kultkino.ch/kultkino/besonderes/grundeinkommen
10. Nov 2008 am 09:24
@erich – ich sehe, was du meinst und glaube, dass wir aneinander vorbeireden, solange wir nicht die gleiche Definition von Arbeit verwenden.
Ich glaube, du meinst Zwangsarbeit.
Siehe hier Was ist Arbeit?
10. Nov 2008 am 09:46
@Mari – danke für den Link. Vor einer Weile hat mir eine Blog-Leserin die DVD mit dem Film geschickt, aber ich muss sagen, er hat mich gelangweilt und ich habe es nicht weit geschafft.
Schon der erste Satz: „Ein Einkommen ist wie Luft unter den Flügeln“, eine Metapher, die nicht allgemein bekannt ist (so wie „den Nagel auf den Kopf treffen“) und nicht erläutert wird. Ich komme einfach nicht drauf, was damit gemeint sein könnte.
Im Teil, den ich gesehen habe, gab es keine Argumente oder Schlussfolgerungen, nur aneinander gereihte Statements. Vielleicht wurden die Poweraussagen alle für den Schluss aufbewahrt 😉
10. Nov 2008 am 11:00
@Hannelore – Liebe Hannelore, jede von Dir entfremdete Arbeit ist Zwangsarbeit. Zeig mir den glücklichen Menschen der 40 Jahre am Fliesband steht? Das ein indigener Mensch in seiner natürlichen Welt, glücklich seine persönliche und gesellschaftlich Arbeit wahrnimmt kann ich nachvollziehen. Wir reden aber von der postindustriellen Gesellschaft in der Produktion und Gewinn, sprich Arbeit und Wachstum in einer nie dagewesenen Art fetischiert wird, dass es einem fast übel wird. Erich
10. Nov 2008 am 17:05
Von der katholischen Soziallehre, über den marxistischen Begriff der Arbeit bis zu den Quellen der reichschen Formel von Liebe, Arbeit und Wissen, sind wir vermutlich nicht so weit voneinander entfernt. Und ich schreibe durchaus in Begriffen die den deinigen nicht ent- gegenstehen. Ein BGE ist ein wesentlicher Schritt dazu, dass zum Beispiel zwischenmenschliche Arbeit, kulturelle Arbeit, kurzum alle Arbeit die sich kapitalistisch nicht verwursten lässt als wesentlicher Beitrag zu unserem Dasein in konstruktiver Weise beitragen würde.
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17. Nov 2008 am 07:29
Die Einfuehrung eines BGE halte ich fuer ueberaus wuenschenswert, warum, das habe ich bereits vor einiger in einem etwas laengeren Beitrag darzulegen versucht, derhier zu finden ist.
Allerdings findet nicht jedes Konzept auch meinen Beifall. Mehr dazu z.B. hier.
17. Nov 2008 am 22:42
Habe ein interessantes Interview bezüglich BGE gefunden: http://www.kulturkreativ.net/artikel.html?id=art_43535f5213856&var=long
18. Nov 2008 am 00:43
http://www.unternimm-die-zukunft.de/index.php?id=54
Aki T. Arik
18. Nov 2008 am 04:19
Was viele nicht wissen: finanziert soll das Grundeinkommen mit Hilfe einer monströs erhöhten Mehrwertsteuer. Götz Werner, Unternehmer (dm-Drogeriemärkte) und einer der eifrigsten Protagonisten eines staatlichen Grundeinkommens dazu: “Das könnten bis zu 48 Prozent sein.”
Der Vorteil des Bürgergeldes für die Unternehmer liegt klar auf der Hand. Gehälter und Löhne würden exakt um den Betrag des Grundeinkommens gekürzt werden. Götz Werner: “Außerdem würden die Arbeitskosten extrem sinken, weil ja das Bürgergeld auf die Einkommen angerechnet würde. Nehmen wir an, eine Krankenschwester verdient 2500 Euro. Nach Abzug des Bürgergeldes von 1300 Euro müsste das Krankenhaus ihr (nur) noch 1200 Euro bezahlen.” Diese Art eines Grundeinkommens bringt also vor allem den Unternehmen Vorteile. Auffallend ist jedenfalls, dass immer öfter Unternehmer, Konservative wie Dieter Althaus oder das Hamburger Weltwirtschaftsinstitut ein staatliches Bürgergeld fordern.
Eine Grundsicherung, die allein durch die Mehrwertsteuer des “kleinen Mannes” finanziert wird, ist eher eine Augenwischerei. Eine soziale Absicherung, die nicht zugleich das drängende Problem einer zukünftigen Verteilungsgerechtigkeit mit anpackt, ist keine Lösung. Die dem Wunsch nach einem Grundeinkommen zugrunde liegende Idee, neue Freiräume zu ermöglichen und die persönliche Unabhängigkeit zu stärken, wird meiner Meinung nach mit einem sog. bedingungslosen Grundeinkommen nicht erreicht – im Gegenteil, ich befürchte langfristig eine stärkere Abhängigkeit von staatlichen Transferleistungen.
19. Nov 2008 am 02:47
Massenweise Infos zum BGE:
25. Nov 2008 am 11:37
klar klingt das toll. Aber gratis Bier für alle klingt auch toll – nur: Wer bezahlt das Ganze? Am Ende würden jene, die arbeiten, noch weniger bekommen als jetzt. Und mal ehrlich: Wer arbeitet denn freiwillig als Toilettenfrau? Oder Kanalarbeiter? Ich kann mir nicht vorstellen, dass das funktionieren kann. Eine schöne Utopie ohne Aussicht auf Verwirklichung.
25. Nov 2008 am 12:53
„Und mal ehrlich: Wer arbeitet denn freiwillig als Toilettenfrau? Oder Kanalarbeiter?“
Und mal ganz ehrlich: steckt in diesem Satz nicht implizit die Aussage, dass man Menschen zu gewissen Taetigkeiten, die sie fuer andere Menschen verrichten sollen, zwingen muss – und was noch schlimmer ist: zwingen darf?
Wie vertraegt sich das eigentlich mit den Wuerde- und Freiheitspostulaten des Grundgesetzes?
Was ist das fuer ein Logik? Wem man erfolgreich vorluegen kann, er sei frei und lebe in einer freien Gesellschaft, der ist es auch- oder wie?
30. Nov 2008 am 07:27
Eine Einmalzahlung (1050 USD) ist meiner Meinung nach nicht mit dem bedingungslosen Grundeinkommen zu vergleichen.
Und besser, die Menschen hatten ihren Spaß mit dem Geld vom Staat (wer ist DER Staat???), als dass dieser dieses Geld irgendwo anders in der Welt „verpulvert“!
Zum bedingungslosen Grundeinkommen in Namibia siehe auch hier:
Als das Geld vom Himmel fiel.
Stefan Körbe
4. Dez 2008 am 14:51
Ein freundliches „Hallo!“ an Alle!
Das BGE ist eine durchaus gute Idee (meiner Meinung nach). Viele der Kritikpunkte dazu, die ich hier lese, zeigen jedoch, dass die Kritiker sich noch nicht ausreichend damit beschäftigt haben:
1. Es geht nicht um Gleichmacherei! Es kann ja jeder so viel dazu verdienen, wie er/sie will! Er kann einfach sein Können anbieten ohne sich um irgendwelche Steuergesetze (ausser der Konsumsteuer) kümmern zu müssen.
2. Die Anhebung der MwSt (dann Konsumsteuer genannt) erfolgt schrittweise, während im Gegenzug die Einkommenssteuern sinken und dann ganz wegfallen. Da in den Preisen für die Güter, welche man erwirbt, ja auch die Herstellungskosten (zum großen Teil Lohnkosten=>damit verbundene Steuern) sinken, sinkt so der Nettopreis. Die ansteigende Konsumsteuer führt dann nur dazu, dass der Preis am Ende ungefähr gleich bleibt.
3.Durch Einkommensteuerbefreiung wird Arbeit in Deutschland billiger, was dazu führt, dass ein Land wie das unsere mit seiner starken Infrastruktur Unmengen ausländischer Firmen anzieht. Plus den sozialen Frieden, wenn jeder über ein sicheres (bedingungsloses) Grundeinkommen verfügt.
4.Jeder kann frei entscheiden, ob er eine bestimmte Arbeit ergreift oder nicht. Er muss keine staatlichen Knebel oder Auflagen, Fragebögen oder Steuer- bzw. Sozialfahnder fürchten. Sein Grundeinkommen ist ja gesichert.
5.Es gibt schon heute viele, die ehrenamtlich tätig sind. Das kann aber nur der, der es sich zeitlich und finanziell leisten kann.
6.Viele soziale Leistungen (Altenpflege, etc.) würden erschwinglich, bzw. könnten wieder in der Familie erfolgen, da wieder Zeit (Geld) da wäre.
7.Frauen, die bislang ohne eigenes Einkommen von ihrem Mann abhängig waren, haben eigenes Geld zur Verfügung (sozusagen Lohn für die Hausarbeit). Sie kann aber natürlich auch selber arbeiten gehen und vielleicht eine Putzhilfe einstellen… 😉
Oft wird behauptet, dass ein BGE nicht finanzierbar sei. Dabei wird nur leider der Fehler gemacht, dass nicht bedacht wird, in wie viele Prozesse das BGE hineinwirkt. Viele aktuelle Kosten verschwinden. Geld, dass nur zwecks Steuerabschreibungen in dubiose Geschäfte gesteckt wurde und dann verloren ging (Immobilien in den neuen Bundesländern z.B.) wäre für andere Zwecke frei, öffentliche Gelder, die bis Jahresende ausgegeben werden „müssen“, damit das Budget für das nächste Jahr nicht verringert wird, könnten gespart werden, etc. pp.
Die Unkosten für Verwaltung und Überwachung des Sozialapparats könnten gespart werden… Viele öffentliche Einrichtungen könnten billiger arbeiten (Kindergärten,Schulen,Tageskrippen,Altenheime,Krankenhäuser).
Allerdings muss man im Moment das BGE „noch“ als eine Idee oder eine Vision verstehen. Denn um es zu realisieren, muss die Mehrheit der Bevölkerung sich erst einmal im Geiste das vorstellen können, wofür ein BGE steht, wie es funktioniert und dass wir halt keine Nation der Selbstversorger mehr sind, sondern wir alle von der Leistung anderer abhängig sind. Oder lebt hier noch jemand autark auf dem Land oder im Wald ohne die Hilfe oder Güter anderer anzunehmen?
Kritik ist gut. Die Idee muss kritisiert werden. Aber man muss sich auch eingehend und ernsthaft damit beschäftigen, bevor man sie als Unfug abtut…
4. Dez 2008 am 15:01
@Roger Beathacker –
Niemand soll beim BGE zu irgendetwas gezwungen werden. Es wird immer Jobs geben, die niemand unbedingt machen möchte. Aber es wird immer jemanden geben, der etwas dazu verdienen möchte. Auch wenn er kein studierter Wirtschaftsinformatiker ist o.Ä. Die unangenehmen Jobs müssen halt attraktiver gemacht werden. Mehr Geld oder bessere Arbeitsbedingungen. Durch das BGE kann ja niemand in Saus und Braus leben und um die Welt jetten. Er wird nur sorgenfrei leben können. Um sich etwas leisten zu können kommt man auch dann nicht um Arbeit herum (schickes Auto, tolle Klamotten, U-Elektronik).
Ich kann nur die Vorträge von Prof. Götz Werner empfehlen. Die kompletten, nicht die verkürzten (Per)-Versionen davon, in denen die Idee als Spinnerei dargestellt wird, weil die ganzen Hintergrundinformationen und Analysen auch über die Steuerfrage nicht richtig erläutert werden.
4. Dez 2008 am 15:13
@Aki T. Arik –
Auf die MwSt. bzw. Konsumsteuer bin ich ja in meinem langen Text eingegangen. Die Konsumsteuer wird aber auch nicht nur vom „kleinen Mann“ bezahlt sondern von allen! Ausserdem hat Prof. Götz Werner ja auch nicht gesagt, das auf alle Artikel die gleiche Steuer gelten soll. So hat er vorgeschlagen, dass es mehrere Steuersätze geben kann. Mieten und Grundnahrungsmittel mit niedrigeren Steuern, Luxusartikel wie ein Porsche oder Lamborghini oder Swimmingpools mit höheren Steuersätzen…
So würden die „großen Männer“ auch stärker zur Kasse gebeten. Und die Arbeit als solche, also das anbieten von Arbeit, wird nunmal günstiger…
4. Dez 2008 am 17:28
du hast mich da anscheinend falsch verstanden, dass man sich anmasst, bestimmten Menschen, bestimmte Taetigkeiten “zuweisen” zu duerfen, hat nichts mit meiner Einstellung zum Grundeinkommen zu tun. Ich bin ja gerade der Ansicht, dass niemand ein solches Recht haette und dass ein Grundeinkommen ein Schritt dahin sein koennte, niemanden mehr zur Annahme irgendwelcher Taetigkeiten nur des Geldes wegen annehmen zu muessen. Vermutlich wuerde man dann Taetigkeiten, die heute schlecht bezahlt sind, obwohl sie niemand gern macht, sogar besser bezahlen muessen, eben weil sie keiner gern macht, und man niemanden mehr allein durch existentiellen Druck dazu zwingen koennte, sie auszufuehren.
Deine positive Haltung in Bezug auf Goetz Werners Konzept teile ich allerdings nicht.
Roger Beathackers letzter Blog-Beitrag…Heute ist Sonntag …
4. Dez 2008 am 19:04
„Mieten und Grundnahrungsmittel mit niedrigeren Steuern, Luxusartikel wie ein Porsche oder Lamborghini oder Swimmingpools mit höheren Steuersätzen…
So würden die “großen Männer” auch stärker zur Kasse gebeten. Und die Arbeit als solche, also das anbieten von Arbeit, wird nunmal günstiger…
Und so waere gewaehrleistet, dass sich auch nur „grosse Maenner“ noch den ganzen Luxusschund“ (ueberhaupt) wuerden leisten koennen.
Und die Arbeit noch „billiger“ zu machen, das ist gerade das, was m.E. ein BGE verhueten (koennen) muss.
Auch wenn nicht mein ganzes Leben (Erwerbs-)“Arbeit“ ist, so ist doch meine ganze Arbeit mein Leben, dieses laesst sich nicht von jener abziehen. Und auf mein (in Arbeit „vergenestaendlichtes“) Leben mag ich Profiteuren keinen Rabatt gewaehren, auch wenn ich bereit waere es bestimmten Menschen zu schenken.
5. Dez 2008 am 06:21
Hallo, ich möchte an dieser Stelle auf einen Link verweisen:
http://www.die-violetten.de/
Da haben sich doch tatsächlich Leute auf die Socken gemacht,die Themen wie das Grundeinkommen,Neue Ethik, Menschlichkeit etc. nicht nur privat diskutieren, sondern öffentlich und politisch anpacken.
Wer mag, schaue sich auf deren website mal um- besonders empfehlenswert finde ich den Filmvortrag zur freien Energie.
Pingback: 1500€ für Jeden - brauchen wir ein bedingungsloses Grundeinkommen? - Wilsons-Island - Magazin für globale Lebensaspekte

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