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Timestamp: 2018-02-22 22:40:30+00:00

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286/5, 286/6, 286/7, 302/3, 312/10 (tw.), 338/14, 340/28, 340/29 (tw.).
Entsprechend § 11 Abs. 1 des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) vom 29. Juli 2009 (BGBl. I S. 2542) erfolgt die Erarbeitung eines Grünordnungsplans als örtliche Landschaftsplanung. Nach § 63 Abs. 1 BNatSchG i.V.m. § 30 des Naturschutzausführungsgesetzes (NatSchAG M-V) vom 23. Februar 2010 (GVOBl. M-V 2010, S. 66) erfolgt dabei die Mitwirkung der anerkannten Naturschutzvereinigungen:
Die Abstimmung mit den benachbarten Gemeinden (§ 2 Abs. 2 BauGB) sowie die Anpassung an die Ziele der Raumordnung (§ 1 Abs. 4 BauGB) erfolgen parallel zur Beteiligung der Behörden und sonstigen Trägern öffentlicher Belange.
Die Bürgerschaft der Hansestadt Rostock beschließt den Entwurf und die öffentliche Auslegung des Bebauungsplanentwurfs. Zur Beteiligung der Öffentlichkeit wird gemäß § 3 Abs. 2 BauGB eine öffentliche Auslegung für die Dauer eines Monats durchgeführt. Dies wird durch Abdruck im Städtischen Anzeiger ortsüblich bekannt gemacht.
Gemäß § 4 Abs. 2 BauGB holt die Hansestadt Rostock die Stellungnahmen der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange, deren Aufgabenbereich durch die Planung berührt werden kann, ein.
Baugesetzbuch (BauGB) in der Fassung der Bekanntmachung vom 23. September 2004 (BGBl. I S. 2414), geändert durch Artikel 1 des Gesetzes über Maßnahmen im Bauplanungsrecht zur Erleichterung der Unterbringung von Flüchtlingen vom 20. November 2014 (BGBl. I, S. 1748)
Landesbauordnung Mecklenburg-Vorpommern (LBauO M-V) vom 18. April 2006 (GVOBl. M-V S. 102), geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 20. Mai 2011 (GVOBl. M-V S. 323)
Naturschutzausführungsgesetz (NatSchAG M-V) vom 23. Februar 2010 (GVOBl. M-V 2010, S. 66)
Diese grundsätzliche Zielstellung bleibt erhalten. Die Erschließung ist über die Pappelallee, Am Fasanenholz und die Grad-Stauffenberg-Straße gegeben. Die Bebauung östlich der Straße Am Fasanenholz ist seit vielen Jahren realisiert. Im alten Bebauungsplan Nr. 14.W.31 war auch der Bereich westlich der Graf-Stauffenberg-Straße bis an die Straßenbahnwendeschleife als Baugebiet festgesetzt. Es ist städtebaulich sinnvoll, hier eine geschlossene Kante der Baufläche in Linie der heute südlich vorhandenen Grenze der Bebauung Am Fasanenholz herzustellen.
Die Flurstücke 286/5, 286/7, 302/3, 312/10 und 340/29 der Flur 2, Gemarkung Toitenwinkel, befinden sich im Eigentum der Hansestadt Rostock. Die anderen im Geltungsbereich des Bebauungsplans liegenden Flurstücke befinden sich in Privateigentum.
Die Flurstücke 286/6, 286/7, 302/3, 312/10, 338/14, 340/28 und 340/29 sind mit einer beschränkt persönlichen Dienstbarkeit für den Warnow-Wasser- und Abwasserverband gemäß Leitungs- und Anlagenrecht belastet.
„Als Bezugspunkt für die festgesetzten maximalen Höhen baulicher Anlagen (Gebäudehöhe GH) gilt die vorhandene (Pappelallee) bzw. festgesetzte Höhe der Oberkante der Fahrbahn (Planstraße A) der dazugehörigen Erschließungsstraße bei ansteigendem bzw. abfallenden Gelände vermehrt bzw. vermindert um das Maß des natürlichen Höhenunterschiedes, gemessen von der Mitte der straßenseitigen Gebäudekante.“
Für das Baugebiet WA 1 wird die Erschließung von der Pappelallee aus vorgesehen. Hier weist die Fahrbahn Höhen von 6,63 m bis 6,87 m ü. NHN auf. Zulässig sind 2 Vollgeschosse. Da das Baugebiet WA 1 einen erheblichen Höhenunterschied im natürlich anstehenden Gelände von Nord nach Süd aufweist (zum Teil 3 m), ist in diesem Bereich eine Ausnahmeregelung zur Anzahl der Vollgeschosse erforderlich. Bei Errichtung von 2 Vollgeschossen an der nördlichen zur Pappelallee orientierten Grundstücksseite, ergeben sich an der südlichen Grundstücksseite unter Umständen 3 Vollgeschosse. Es wird folgende Festsetzungen in den Bebauungsplan aufgenommen:
Die Baugebiete WA 2 und WA 3 sollen über die noch zu errichtende Planstraße A erschlossen werden. Die Höhe der künftigen Fahrbahn wird mit 3,50 m über NHN festgesetzt. Dies entspricht der Höhe der Fahrbahnen der Graf-Stauffenberg-Straße und der Straße Am Fasanenholz, an die die Planstraße A jeweils anbinden wird.
Das Baugebiet WA 4 soll über eine noch zu errichtende private Verkehrsfläche in Form eines Platzes erschlossen werden. Die Höhe der künftigen Oberkante des Platzes wird mit 4,0 m über NHN festgesetzt. Abweichend von den Baugebieten WA 1 bis WA 3 sollen im Baugebiet WA 4 nur Einzel- und Doppelhäuser entstehen. Auch im Baugebiet WA 4 soll die Höhe der baulichen Anlagen 8,50 m über Oberkante der zugehörigen Erschließungsstraße nicht überschreiten. Um jedoch die Errichtung von Wohnhäusern im Bungalowstil zu verhindern, wird festgesetzt, dass die künftigen Gebäude zwingend 2 Vollgeschossen erhalten müssen.
Die Bebauung innerhalb des Wohngebiets soll einen aufgelockerten Charakter erhalten. Dementsprechend wird im westlichen Teil des Plangebiets, der den Übergang zu freien Landschaft bildet (Baugebiet 4), die offene Bauweise festgesetzt. Gemäß § 22 Abs. 2 Baunutzungsverordnung (BauNVO) werden Gebäude in der offenen Bauweise mit seitlichem Grenzabstand errichtet. Die Länge der Gebäude darf dabei höchstens 50 m betragen. Um zu gewährleisten, dass im Baugebiet WA 4 die gewünschten Einzel- oder Doppelhäuser realisiert werden, wird hier eine Festsetzung getroffen, derzufolge in diesem Baugebiet nur Einzel- und Doppelhäuser zulässig sind.
In den Baugebieten 1 bis 3 soll die Bauweise der nördlich und östlich an das Plangebiet angrenzenden äußeren Bebauung fortgesetzt werden. Daher wird hier eine abweichende Bauweise festgesetzt. Es erfolgt eine Beschränkung der zulässigen Haustypen auf Reihenhäuser. In der abweichenden Bauweise sind Baukörperlängen von mehr als 50 m zulässig, die für die Errichtung von Reihenhäusern erforderlich sind. Ansonsten gelten die Regelungen der offenen Bauweise.
Abweichend von Satz 2 darf im westlichen Teil des allgemeinen Wohngebietes WA 3 im Fall einer Bebauung mit Reihenhäusern direkt an die östliche Grenze zum Nachbargrundstück und im östlichen Teil des WA 3 direkt an die westliche Grenze zum Nachbargrundstück angebaut werden. Diese Festsetzung hat folgenden Hintergrund:
Aufgrund des gebotenen Immissionsschutzes gegenüber dem durch die Straßenbahn und die angrenzenden Straßen verursachten Verkehrslärm kann der westlichen Teil des Baugebiets WA 3 nicht optimal baulich ausgenutzt werden. Die festgesetzte Baugrenze zur Graf-Stauffenberg-Straße liegt dort wo die Orientierungswerte der DIN 18005, Teil „Schallschutz im Städtebau“ von tags 55 dB(A) eingehalten werden. Daher wird für diesen Teil des Baugebiets WA 3 ergänzend zu den vorgeschriebenen Reihenhäusern auch eine Bebauung mit einem Doppelhaus zugelassen. Für den Fall, dass dieser Teil des Baugebiets mit Reihenhäusern bebaut wird, soll ein direkter Anschluss an die Reihenhäuser im östlichen Teil des Baugebiets WA 3 möglich sein.
Die Errichtung von überdachten Stellplätzen (Carports) und Garagen ist im allgemeinen Wohngebiet WA 2 zusätzlich im Bereich zwischen der südlichen Baugrenze und der Planstraße A zulässig.
Die Erschließung der Grundstücke im Baugebiet WA 1 wird von Norden, von der Pappelallee aus erfolgen. Die Erschließung der Baugebiete WA 2 und WA 3 wird die Errichtung einer weiteren Straße erforderlich (Planstraße A). Diese soll auf einer Breite von insgesamt 7 m als verkehrsberuhigter Bereich ausgebildet werden.
Zur Gewährleistung der fußläufigen Erreichbarkeit der hinteren Grundstücksteile der Reihenhäuser ist jeweils ein Geh- und Radweg vorgesehen. Dieser wird zum einen südlich des Baugebiets WA 1 angeordnet und dient damit gleichzeitig auch dem WA 2. Weiterhin soll am südlich Rand des Geltungsbereiches des Bebauungsplans in Verlängerung des am Fasanenholz vorhandenen Weges ebenfalls ein Geh- und Radweg errichtet werden. Dieser dient zum einen der rückwärtigen fußläufigen Erschließung des Baugebiets WA 3 und weiterhin der fußläufigen Anbindung des Plangebiets an die östlich angrenzenden, bereits bebauten Bereiche des Wohngebiets.
In den Randbereichen des Plangebietes befinden sich öffentliche Trinkwasserleitungen. Weiterhin liegt im zukünftigen Fuß- und Radweg eine Trinkwasserleitung DN 300 GGG. Für die Versorgung mit Trinkwasser können diese Leitungen genutzt werden.
Die vorhandene Trinkwasserleitung DN 300 GGG führt Löschwasser in Höhe von 96 m³/h mit. Bei der Verlegung neuer Trinkwasserleitungen hat die Trinkwasserversorgung grundsätzlich Vorrang. Dem Mitführen von Löschwasser im öffentlichen Trinkwassernetz wird nur dann zugestimmt, wenn keine anderen Möglichkeiten der Löschwasserbereitstellung bestehen und die dadurch notwendigen Leitungsdimensionierungen zu keinen Qualitätsbeeinträchtigungen führen.
Das anfallende Schmutz- und Niederschlagswasser wird über den Anschluss an das vorhandene Leitungsnetz abgeführt.
Über die Baugebiete WA 1, WA 2, WA 3 und WA 4 verlaufen öffentliche Schmutz- und Regenwassersammler in unterschiedlicher Dimensionierung. Alle Leitungen sind nach dem Sachenrechtsbereinigungsgesetz gesichert. Ein Schutzstreifen beidseitig der Leitung ist festgesetzt. Zugunsten des Warnow-Wasser- und Abwasserverbandes ist im Grundbuch eine beschränkt persönliche Dienstbarkeit eingetragen. Dem Versorgungsträger ist hiermit das Recht eingeräumt, auf der Fläche des Schutzstreifens die Leitung/Zubehör zu betreiben, zu unterhalten, instand zu setzen und zu erneuern und das Grundstück zum Zweck des Betriebes und der Unterhaltung der Anlagen auf eigene Gefahr jederzeit im erforderlichen Umfang zu betreten und bei Notwendigkeit zu befahren. Während des Bestehens der Leitung dürfen weder Gebäude errichtet noch sonstige Maßnahmen, die den Bestand und den Betrieb der Leitung gefährden, vorgenommen werden. Zu Lasten des Vorhabenträgers sind die Leitungen umzuverlegen.
Ist die Errichtung eines Abwasserpumpwerkes notwendig, ist bei der Standortwahl darauf zu achten, dass es bei den angrenzenden und geplanten Wohnbebauungen zu keiner Geruchs- und Geräuschbelästigung kommt. Dieses gilt auch bei der Anordnung von Druckunterbrecherschächten.
Die technischen Lösungen für die Schmutzwasserentsorgung sowie die Trinkwasserversorgung sind im Rahmen der weiteren Planung (Erschließungsplanung) zu erarbeiten und mit der EURAWASSER Nord GmbH abzustimmen.
Zwischen dem Erschließungsträger, der Hansestadt Rostock sowie dem Warnow-Wasser- und Abwasserverband und der EURAWASER Nord GmbH ist ein Erschließungsvertrag hinsichtlich der abwasser- und trinkwassertechnischen Erschließung des Bebauungsplans abzuschließen.
Die Planung für künftige Beleuchtungsanlagen ist mit den Stadtwerken Rostock AG, Hauptabteilung Licht, abzustimmen und muss nach der Projektierungsvorschrift und dem Beleuchtungskatalog des Tief- und Hafenbauamtes der Hansestadt Rostock erfolgen. Lichtpunkttypen mit gelenkter Lichtausstrahlung und hausseitiger Abschirmung unter Berücksichtigung des speziellen Anwendungsfalls der Vorzug zu geben. Um dem Umweltschutz (z. B. Insektenschutz und sparsamer Energieverbrauch) gerecht zu werden, sind für die öffentliche Beleuchtung LED-Leuchtmittel einzusetzen.
Im Plangebiet befinden sich weiterhin Telekommunikationsanlagen der Kabel Deutschland Vertrieb und Service GmbH. Es wird darauf hingewiesen, dass diese Anlagen bei der Bauausführung zu schützen bzw. zu sichern sind, nicht überbaut und vorhandene Überdeckungen nicht verringert werden dürfen. Sollte eine Umverlegung dieser Telekommunikationsanlagen erforderlich werden, so ist dem Versorgungsunternehmen mindestens drei Monate vor Baubeginn ein Auftrag zu erteilen, um die Planung und Bauvorbereitung zu veranlassen sowie die notwendigen Arbeiten durchführen zu können.
Die westliche Fläche weist einen höheren Anteil an baulichen Resten auf. Die Vegetation wird durch Arten der ruderalen Vegetationsgesellschaften geprägt. Es ist eine beginnende Gehölzsukzession verzeichnen. Die Fläche innerhalb des Plangebietes wird in den Biotoptyp PEU eingeordnet. Der südliche Bereich im Umfeld der Straßenbahnwendeschleife wird im Gegensatz regelmäßig gemäht.
Artenreicher Zierrasen (PEG) 13.3.1 2.434,00 1 [1,0 + 0,5] x 0,75 2.738,25
Nicht-oder teilversiegelt Fläche mit Spontanvegetation (PEU) 13.3.4 3.429,00 1 [1,5 + 0,5] x 0,75 5.134,50
Gesamt: 6.108,00 8.178,00
Artenreicher Zierrasen (PEG) 13.3.1 1.460,00 1 1,0 x 0,75 1.117,50
Gesamt: 4.072,00 3.933,00
Die Summe aus a) und b) ergibt einen Eingriff in Höhe von 12.111,50 KFÄ für Baugrundstücke.
Artenreicher Zierrasen (PEG) 13.3.1 1.375,00 1 [1,0 + 0,5] x 0,75 1.546,88
Nicht- oder teilversiegelte Fläche mit Spontanvegetation (PEU) 13.3.4 818,00 1 [1,5 + 0,5] x 0,75 1.227,00
Gesamt: 2.320,00 3.297,01
Die notwendige Fällung des Einzelbaums mit der Nummer 7 ist nach Baumschutzsatzung der Stadt Rostock nicht ausgleichspflichtig.
1 Biotopbeseitigung Baugrundstücke	12.111,00*
Biotopbeseitigung mit Totalverlust Baugrundstücke	8.178,00*
Biotopbeseitigung mit Funktionsverlust Baugrundstücke	3.999,00*
2 Biotopbeseitigung Erschließung	2.297,00*
Biotopbeseitigung mit Totalverlust Erschließung	3.297,00*
Die festgesetzten Einzelbaumpflanzungen dienen dem Erhalt bzw. dem Fortbestand des Ortsbildes entlang der Straße ‚Am Fasanenholz‘. Die festgesetzten Baumstandorte bieten anteilig einen Pflanzstandort für die Kompensation des zu fällenden Einzelbaums und werden im Übrigen der plangebietsinternen Kompensation zugeordnet. Zur Kompensation des ermittelten Eingriffs sind Maßnahmen im Wert von insgesamt 15.408 Kompensationsflächenäquivalenten auszuführen.
P 2 Pflanzungen von 3 Einzelbäumen als Baumgruppe am Übergang zum Park (als Kompensation für Eingriff im Sinne der Eingriffs- und Ausgleichsregelung)
P 2 Pflanzung Einzelbäume am Park 3 x 25m² 75 2 2,0 0,8 120,00
Gesamt: 240,00
Bestandteile: 1 – Anlage einer freiwachsenden Hecke, 2 – 33,50 m Pufferstreifen als extensive Mahdfläche.
Flächengröße: 5.179,20 m², davon Fläche 1 - 1.315,00 m²
Anlage einer freiwachsenden Hecke Fläche 2 – 3.864,20 m².
M 1 Anlage Kleinbiotopstruktur auf Ackerfläche 5.179,2
M 1.1 (Teilfläche 1) Anlag einer freiwachsenden Hecke auf 10 m Breite 1.315,0 2 3,0 1 3.945,00
M 1.2 (Teilfläche 2) Anlage einer extensiven Mahdfläche 3.864,2 2 2,5 1 9..660,50
Gesamt: 13.605,50
Externe Kompensationsmaßnahme M 2
Als externe Kompensationsmaßnahme M 2 wird festgesetzt:
M 2 Pflanzung von 25 Einzelbäumen
Entlang der Hafenallee sind insgesamt 25 Einzelbäume der Baumart Hänge-Birke (Betula pendula) anzupflanzen und dauerhaft zu erhalten.
Kompensationsmaßnahme Fläche	In m² Wertstufe Kompensationszahl Wirkungs-faktor Flächenäquivalent	(KFÄ)
Anpflanzung von 25 Bäumen	(Bezugsfläche 25 m² / Baum) 625 2 2,5 1 1.562,50
Gesamt: 1.562,50
Interne Kompensation P1, P2 240,00 KFÄ
Externe Kompensation M1 13.605,50 KFÄ
Externe Kompensation M 2 1.562,50 KFÄ
Kompensationserfordernis gesamt 15.408,00 KFÄ
Dem Gesamteingriff von 15.408 Kompensationsflächenäquivalenten stehen interne und externe Kompensationsmaßnahmen im Wert von 15.408 Kompensationsäquivalenten gegenüber.
Defizit: 12.111,00 Kompensationsflächenäquivalente
M 1.2 Anlage Kleinbiotopstruktur auf Ackerfläche (Teil Mahdfläche, anteilig) 3.266,40 2 2,5 1 8.166,00
Gesamt: 12.111,00
Defizit: 3.297,00 Kompensationsflächenäquivalente
P 1 Pflanzung Einzelbäume entlang ‚Am Fasanenholz‘ 3 x 25m² 75,00 2 2,0 0,8 120,00
P 2 Pflanzung Einzelbäume am Park 3 x 25m² 75,00 2 2,0 0,8 120,00
M 1.2 Anlage Kleinbiotopstruktur auf Ackerfläche (Teil Mahdfläche, anteilig) 597,80 2 2,5 1 1.494,50
M 2 Pflanzung von 25 Einzelbäumen an der Hafenallee 625 2 2,5 1 1.562,50
Gesamt: 3.297,00
Einzelbaum- und Gehölzanpflanzungen (P1 und P2) kompensieren anteilig den Verlust an Gehölzstrukturen im Plangebiet (Kompensationsmaßnahme).
Die externe Maßnahme M 2 beinhaltet die Anpflanzung von 25 Einzelbäumen entlang einer Straße nahe dem Plangebiet. Sie dient neben dem multifunktionalen Ausgleich gem. HZE der Verbesserung des Landschaftsbildes sowie dem dauerhaften Erhalt der Großgrünstruktur im Viertel.
Für das Baugebiet ist eine intensive Bebauung vorgesehen. Zur Verbesserung der Einbindung in die Umgebung werden randliche grünordnerische Maßnahmen festgesetzt. Im Bereich der anzulegenden PKW-Stellplätze an der Straße 'Am Fasanenholz' werden Einzelbaumpflanzungen festgesetzt. Weiterhin wird der Übergang zum Park durch Pflanzung von Bäumen in einer Dreiergruppe betont. Im Geltungsbereich liegen ausschließlich öffentliche Grünflächen (Straßenbegleitgrün).
Das Kompensationsdefizit ist überwiegend durch externe Maßnahmen zu begleichen. Maßnahme M 1 umfasst die Anlage einer Kleinbiotopstruktur, bestehend aus einer Gehölzhecke sowie eines Brachesaumes mit extensiver Pflege. Maßnahme M2 umfasst die Pflanzung von 25 Einzelbäumen entlang der Hafenallee.
P 1 Pflanzung von 3 Einzelbäumen entlang der Straße 'Am Fasanenholz' als
Kompensation für Eingriff im Sinne der Eingriffs- und Ausgleichsregelung.
Empfohlene Baumart: Feld-Ahorn (Acer campestre), Pflanzqualität: Hochstamm, 3 x verpflanzt, mit Drahtballen, Stammumfang 18-20 cm.
Die Baumpflanzung hat nach den Vorgaben des „Merkblatts Baumpflanzungen in der Hansestadt Rostock“ zu erfolgen. Demnach ist eine Mindestgröße von 12 m² für die unversiegelte Pflanzscheibe, wobei 12,8 m³ bei einer Mindesttiefe von 0,8m für den durchwurzelbaren Raum einzuhalten.
Die Baumscheibe ist mit Rasen zu begrünen. Die Bäume sind jeweils beiderseits der straßenbegleitenden PKW-Stellplätze zu pflanzen und mit je zwei Schutzbügeln als Anfahrschutz zu versehen.
P 2 Am Übergang des Plangebiets zur südlichen angrenzenden Parkanlage ist an dem in der Planzeichnung (Teil A) festgesetzten Standort eine Baumgruppe, bestehend aus 3 Einzelbäumen der Art Silber-Linde (Tilia tomentosa) in der Qualität Hochstamm, 3 x verpflanzt mit Drahtballen, Stammumfang 18 – 20 cm, anzupflanzen und dauerhaft zu erhalten.
Die Baumpflanzung hat nach den Vorgaben des „Merkblatts Baumpflanzungen in der Hansestadt Rostock“ zu erfolgen. Demnach ist eine Mindestgröße von 12 m² für die unversiegelte Pflanzscheibe, sowie 12,8 m³ bei einer Mindesttiefe von 0,8m für den durchwurzelbaren Raum einzuhalten.
Die Baumscheibe ist mit Rasen zu begrünen. Die Bäume sind bei absehbarer Gefährdung mit Schutzbügeln als Anfahrschutz zu versehen.
Für Arbeiten an den Vegetationsbeständen gelten die Verbote gem. §39 BNatSchG.
Die Maßnahme M 1.1 (1.315 m²) sowie anteilig M 1.2 (anteilig 3.266,40 m²) wird den festgesetzten Baugebieten WA 1 bis WA 4 als Ausgleich im Sinne des § 1a Abs. 3 BauGB zugeordnet.
Die Maßnahmen P 1.1 und P 2, M 1.2 (anteilig mit 597,80 m²) sowie M 2 werden der festgesetzten öffentlichen Erschließung als Ausgleich im Sinne des § 1a Abs. 3 BauGB zugeordnet.
M 1.2 Anlage eines 33,50 m breiten Pufferstreifens als extensive Mahdfläche mit einem Anteil von 3.864,20 m².
M 2 Anpflanzung von 25 Einzelbäumen an der Hafenallee als Kompensation für Eingriffe im Sinne der Eingriffs- und Ausgleichsregelung.
(Quelle: Grünordnerischer Fachbeitrag, Stand: 22.05.2015; Katrin Kröber - Garten und- Landschaftsarchitektur, Rostock)
(Quelle: Artenschutzrechtlicher Fachbeitrag, Stand: 20.01.2015; Katrin Kröber - Garten und- Landschaftsarchitektur, Rostock)
Innerhalb der im Bebauungsplan festgesetzten Bereiche in den Baugebieten 1, 2, 3 und 4 sind zum Schutz der Außenwohnbereiche Terrassen, Balkone und Loggien nur auf den lärmabgewandten Seiten der Gebäude zulässig. Grundsätzlich gilt jedoch, wenn durch ergänzende Schalluntersuchungen für konkrete Planvorhaben nachgewiesen wird, dass sich der maßgebliche Außenlärmpegel infolge der Abschirmung durch vorgelagerte Baukörper oder andere Maßnahmen vermindert, kann von dieser Festsetzung abgewichen werden.
8.1 Gebäudeseiten und Dachflächen von schutzbedürftigen Räumen im Sinne der DIN 4109* (Schlafräume, Wohnräume, Büroräume etc.) sind innerhalb der ausgewiesenen Lärmpegelbe-reiche entsprechend ihrer Nutzung so auszuführen, dass die erforderlichen resultierenden be-werteten Schalldämm-Maße gemäß Tabelle 8 der DIN 4109* eingehalten werden. Anforderungen an die resultierende Luftschalldämmung von Außenbauteilen nach DIN 4109*	Lärm-pegel-bereichMaßgeblicher Außenlärmpegel	[dB(A)]Erforderliches resultierendes Schalldämm-Maß	des Außenbauteils	R’W,res [dB]Bettenräume in Krankenanstalten und SanatorienAufenthalts- und WohnräumeBüroräume und ÄhnlichesIbis 553530-II56 - 60353030III61 - 65403530
Soweit Einfriedungen erforderlich sind, dürfen sie jeweils nördlich und südlich der Baugebiete WA 1 bis WA 3 sowie entlang der nördlichen Grenze des Baugebiets WA 4 (entlang der Pappelallee) eine Höhe von 1,50 m über Oberkante Gehweg nicht übersteigen. Sind höhere Einfriedungen notwendig, sind sie hinter der Baugrenze zu errichten. Weiterhin sind die Einfriedungen jeweils nördlich und südlich der Baugebiete WA 1 bis WA 3 und an der nördlichen Grenze des Baugebiets WA 4 nur als Laubholzhecke oder als Drahtzaun mit dazu gepflanzter Laubholzhecke zulässig. Die Hecken dürfen – mit Ausnahme der Grundstücksgrenzen an der Pappelallee - durch Grundstückszufahrten und –zugänge unterbrochen werden. Über diese Regelungen soll gewährleistet bleiben, dass die Baugrundstücke vom öffentlichen Raum aus einsehbar sind und nicht für den Fußgänger oder Verkehrsteilnehmer hinter bis zu 2 m hohen Mauern oder Zäunen verdeckt sind. Ausnahmen sind im Baugebiet WA 4 in Richtung der Hafenallee und der Trasse der Straßenbahn zulässig, um den dort vorhandenen höheren Schallimmissionen Rechnung zu tragen und den Anwohnern zu ermöglichen, dass sie ihre Grundstücksfreibereiche gegenüber dem Straßen- und Schienenlärm abschirmen können. Gleiches gilt für die östlichen und westlichen Grundstücksgrenzen in den Baugebieten WA 1 bis WA 3. Dort grenzen zum Teil öffentliche Stellplätze an.
Insgesamt ergeben sich für das Schutzgut Lokalklima daraus hohe Beeinträchtigungen, Stufe 3. Die ermittelten Auswirkungen durch den Verlust einer klimaaktiven Fläche werden gemäß Überwachungsvorschrift §4c BauGB überwacht.
Öffentliche Parkanlage 918
Baugrundstück Fläche Anteil Herstellungskosten Bodenwert Pflegekosten Gesamt
WA 1 2.830 m² 27,80 % 22.818,86 € 14.205,35 € 37.024,21 €
WA 2 2.035 m² 19,99 % 16.408,61 € 10.214,80 € 26.623,41 €
WA 3 2.094 m² 20,57 % 16.884,34 € 10.510,95 € 27.395,30 €
WA 4 3.221 m² 31,64 % 25.971,57 € 16.168,00 € 42.139,56 €
Summe 10.180 m² 100,00 % 82.083,38 € 51.099,10 € 133.182,48 €
Für das Bebauungsplangebiet sind Belastungen durch umweltgefährdende Stoffe nicht bekannt. Jedoch können bei Bauarbeiten Anzeichen für bisher unbekannte Belastungen des Untergrundes, wie abartiger Geruch, anomale Färbung, Austritt von verunreinigten Flüssigkeiten, Ausgasungen oder Reste alter Ablagerungen (Hausmüll, gewerbliche Abfälle usw.) angetroffen werden. Dann ist der Abfallbesitzer bzw. der Abfallerzeuger zur ordnungsgemäßen Entsorgung des belasteten Bodenaushubs nach § 11 Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz (KrW-/AbfG) vom 27.09.1994 (BGBl. I S. 2705), zuletzt geändert durch Artikel 10 des Gesetzes vom 03.05.2000 (BGBl. I S. 632), verpflichtet. Er unterliegt der Anzeigepflicht nach § 42 KrW-/AbfG.
Das Bebauungsplangebiet ist wahrscheinlich nicht mit Kampfmitteln belastet.	Sollten bei Tiefbauarbeiten jedoch unvermutet kampfmittelverdächtige Gegenstände oder Munition aufgefunden werden, ist aus Sicherheitsgründen die Arbeit an der Fundstelle und der unmittelbaren Umgebung sofort einzustellen und der Munitionsbergungsdienst zu benachrichtigen. Nötigenfalls sind die Polizei und ggf. auch die örtliche Ordnungsbehörde hinzuzuziehen.

References: § 11
 § 63
 § 30
 § 3
 § 4
 § 22
 §39
 § 1
 § 1
 §4
 § 11
 § 42