Source: https://www.studysmarter.de/universit%C3%A4t/fom-hochschule-fuer-oekonomie-management/kurs/wirtschaftsstrafrecht-fom-hochschule-fuer-oekonomie-management/
Timestamp: 2020-03-31 20:13:14+00:00

Document:
Wirtschaftsstrafrecht FOM Hochschule für Oekonomie & Management | Karteikarten und Zusammenfassungen
Karteikarten und Zusammenfassungen für Wirtschaftsstrafrecht an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management
Lerne jetzt mit Karteikarten und Zusammenfassungen für den Kurs Wirtschaftsstrafrecht an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management.
Beispielhafte Karteikarten für Wirtschaftsstrafrecht an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management auf StudySmarter:
Passive Korruption im Amt
1) Objekt, TB
-Täter: Amtsträger, Richter
-Tathandlung: Fordern, Annehmen eines Vorteils
-(gelockerte) Unrechtsvereinbarung
-> Vorteil als Gegenleistung für Dienstausübung
2) Subjekt, TB
2. Qualifikation ->Bestechlichkeit
-erweiterter Täterkreis
-pflichtwidrigkeit der Amts- oder richterlichen Handlung
-strenge Unrechtsvereinbarung
-Vorsatz
Rechtfertigung durch vorherige Genehmigung
5. Strafaufhebungsgrund
6. Strafzumessung
Minder schwerer Fall: §332 ABS. 1 S. 2, ABS.2 S. 2 StGB
Besonders schwerer Fall: § 335 StGB
Definition „Verfügung“ Strafrecht
Im Strafrecht ist der Begriff der Verfügung weitergefasst als im Zivilrecht und hat je nach Anwendung verschiedene Bedeutungen:
§266 StGB: Rechtsgeschäftliches Einwirken durch das unmittelbar ein Recht an einer Sache oder einem Recht veräußert, übertragen, belastet oder aufgehoben wird.
§263 StGB (Vermögensverfügung)
„Zusage zur Verbindlichkeit“ Darunter fällt jedes aktive Tun, Dulden oder Unterlassen das zu einer Vermögensminderung führt.
Verfügungshandlung:
-hoheitliche Rechte: Urteil Zivilgerichtsbarkeit
-rechtsgeschäftliche Handlung: Abschluss von Verträgen
-tatsächliche Handlungen: Herausgabe von Sachen
Treubruchstatbestand (§266 ABS. 1 VAR. 2 StGB)
Vermögensbetreuungspflicht:
1. selbständige Wahrnehmung
(Entscheidungskompetenz des Täters)
-eingeräumte Entscheidungsspielräume
– fehlende Kontrolle
2.Fremder Vermögensinteressen:
„Von einiger Bedeutung“
3.Hauptpflicht des Treueverhältnissen
Pflichtwidriges Verhalten:
-jeder Verstoß gegen Vermögensbetreuungspflicht
-Begangen durch:
1. rechtsgeschäftliches/hoheitliches Handeln
2. tatsächliches Handeln
-Tatbestandsausschließendes Einverständnis
-> Subjektiven TB: Bedingter Vorsatz genügt
Vermögensbetreuungspflicht (§ 266 StGB)
– Pflicht zur eigenverantwortlichen Wahrnehmung fremder Vermögensinteressen
– Hauptpflicht
– Aus Verfügungs- und Verpflichtungsbefugnis folgt Vermögensbetreuungspflicht
Vermögensnachteil= Vermögensschaden
Tathandlung des Betrugs § 266 StGB
Täter mißbraucht Verpflichtungs- und Verfügungsbefugnis wenn er:
– im Außenverhältnis wirksam ausübt
-im Innenverhältnis aber pflichtwidrig handelt
(Umfang der Verfügungs- und Verpflichtungsbefugnis aus Schuldverhältnis)
(Rechtliches Können und Dürfen fällt auseinander Bsp. Prokura)
Wesen der Untreue § 266 StGB
-geschütztes Rechtsgut: Vermögen vor Angriffen von innen
-reines Vermögensschädigungsdelikt
-Vollendung mit Eintritt des Vermögensnachteil
-Vergehen da, mangels ausdrücklicher Anordnung nicht strafbar
-Vermögen muss geschädigt sein, Gefährdung reicht nicht aus
-Sonderdelikt: nur wer über Verfügungs- u Verpflichtungsbefugnis verfügt kann Täter sein (alle anderen nur Teilnehmer)
-Untreue als reines Fremdschädigungsdelikt, da Fremdes Vermögen geschädigt wird. Bereicherungsabsicht wird nicht vorausgesetzt.
-Kein:
. Vermögensverschiebungsdelikt (keine Bereicherung Beabsichtigt)
. Kommunikationsdelikt (keine Einwirkung auf Opfer)
-Täter ist berechtigt über Vermögen eines anderen zu verfügen
-Verfügung:Rechtsgeschäft, durch das unmittelbar ein Rechts an einer Sache oder einem Recht veräußert, übertragen, belastet, aufgehoben wird
-Täter ist berechtigt einen anderen zu verpflichten
-Verpflichtung: Begründung von Rechtspflichten, die einem anderen obliegen sollen (nicht nur Täter, mind. Dritter)
Untreue Ausschluss möglich durch?
1. Einverständnis schließt objektiven Tatbestand aus
2. Einwilligung schließt Rechtswidrigkeit aus
Prüfschema Untreue (§266 StGB)
-objektiver Tatbestand
1) Missbrauchstatbestand § 266 ABS. 1 VAR. 1 StGB
1A)Verpflichtungs- und Verfügungsbefugnis
1B) Missbrauch der Befugnis
1C) Verletzung Vermögensbetreuungspflich
1D) Vermögensnachteil
2) Treubruchstatbestand § 266 ABS.1 VAR. 2 StGB
2A) Vermögensbetreuungspflich
2B) Verletzung Vermögensbetreuungspflich
2C) Vermögensnachteil
– subjektiven Tatbestand
3.Schuld
4. ggf. Strafzumessung: besonders schwerer Fall § 266 ABS. 2 StGB i.V.m. §263 ABS. 3 StGB
Vorsatz bzgl. rechtswidrige Bereicherung (TB §263StGB)
-Mind. Dolus eventualis (bedingter Vorsatz)
-muss sich auf alle objektiven TB-Merkmale beziehen
2. Kausalerirrtum
3.Kausalevermögensverfügung
4.Kausalervermögensschaden
5. Rechtswidrige Bereicherung
Rechtswidrigkeit der Bereicherung (§263 StGB)
Rechtmäßig nur wenn Täter:
-durchsetzbaren, fällige und einredefreien Anspruch gegen Getäuschten hat.
– unberechtigten Anspruch des Getäuschten abwehren kann.
Dies muss nach außen hin erkennbar sein, daher objektive Rechtswidrigkeit
Bereicherungsabsicht (TB §263 StGB)
Absicht: Erlangen eines Vermögensvorteils für sich oder einen Dritten muss Ziel das Täters sein, egal ob Zwischenziel oder Hauptziel.
Stoffgleichheit: Vermögensvorteil ist die Kehrseite des Vermögensschaden.
– unmittelbare Folge der Vermögensverfügung
– Dem Täter oder Dritten unmittelbar aus dem Vermögen des Opfers zugehen
Aktive Korruption im Amt
-Täter: Jedermann, auch Amtsträger
-Tathandlung: Anbieten, Versprechen, Gewähren
-eines Vorteils
-gegenüber: Amtsträger, Richter
-(gelockerte) Unrechtsvereinbarung: Vorteil als Gegenleistung für Dienstausübung
2.Qualifikation (Bestechung)
-erweiterten Adressatenkreis
-Pflichtwidrigkeit im Amt- oder richterlichen Handlung
-(strenge) Unrechtsverteilung
3.Rechtswidrigkeit
Rechtfertigung (vorherige Genehmigung)
-minder schwerer Fall: §334 ABS.1 S.1 StGB
-besonders schwerer Fall: §335 StGB
Kommilitonen im Kurs Wirtschaftsstrafrecht an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management. erstellen und teilen Zusammenfassungen, Karteikarten, Lernpläne und andere Lernmaterialien mit der intelligenten StudySmarter Lernapp. Jetzt mitmachen!
Melde dich jetzt kostenfrei an um alle Karteikarten und Zusammenfassungen für Wirtschaftsstrafrecht an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management zu sehen
Für deinen Studiengang Wirtschaftsrecht an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management gibt es bereits viele Kurse auf StudySmarter, denen du beitreten kannst. Karteikarten, Zusammenfassungen und vieles mehr warten auf dich.
StudySmarter ist eine intelligente Lernapp für Studenten. Mit StudySmarter kannst du dir effizient und spielerisch Karteikarten, Zusammenfassungen, Mind-Maps, Lernpläne und mehr erstellen. Erstelle deine eigenen Karteikarten z.B. für Wirtschaftsstrafrecht an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management oder greife auf tausende Lernmaterialien deiner Kommilitonen zu. Egal, ob an deiner Uni oder an anderen Universitäten. Hunderttausende Studierende bereiten sich mit StudySmarter effizient auf ihre Klausuren vor. Erhältlich auf Web, Android & iOS. Komplett kostenfrei. Keine Haken.

References: §332
 § 335

§266

§263
 § 266
 § 266
 § 266
 § 266
 § 266
 §263
 §263
 §263
 §334
 §335