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Timestamp: 2013-05-21 18:13:03+00:00

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erpressung und betrug Strafrecht
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| 16.01.2006 15:09 | Preis: ***,00 € |
ich weis nicht wo ich anfangen soll ... ich lebe seit knapp 5 monaten mit meinem lebenspartnet zusammen mein lebenspartner ist verheiratet ... und seine Frau macht ihm das leben sehr schwer
sie betroht ihn ... erpresst ihn und verfolgt ihn ... soewie terorisiert sie meinen lebenspartner
seine frau setzt ihn unter druck mit dingen die früher mal waren ... da er in seiner jugendzeit nicht grad ein ordentliches leben führte ... er hatte viel mit betrug zu tun ... meist ging es um geld ... angeblich hat seine frau noch beweise womit sie ihn in den knast bringen möchte ... sie zwang meinen lebenspartner wieder zu ihr zu ziehen ... aus angst tat er das auch ... zumal sie ihn immer wieder erpresst auch mit dem gemeinsammen kind ... sie sagt immer das er bluten muss usw.
von meinem lebenspartner wurde das konto gepfändet weil sie Unterhalt will ... er konnte nicht mal seinen eigenen lebensstandart bezahlen ... gester ... bzw diese nacht ... hatte sie wieder auf ihm gewartet und fing an ihn wieder zu betrohen und hatte verlangt er soll sich mit mir nicht mehr treffen ... sie provozierte ihn und erpresste ihn wieder ... seine frau hatte meinen lebenspartner angegriffen und sein eigentum zerstört aus wut weil er ihr nicht mehr zu hörte ... darauf hin ... sah er rot ... holte reflexartig mit der hand aus und knallte ihr eine ... sie holte die polizei und er musste da raus ... seine sachen sind alle noch in der wohnung bei ihr ... im nachhinein tat es ihm sehr leid und er bedauert es das er sich soweit runderreisen lassen hatte ...
mein lebenspartner hat angst vor dieser frau und weis sich keinen rat mehr ... auch ich habe angst ... zumal sie nun anfängt mich da mit rein zu ziehen ... ich weis das sie versuchen wird ihn kaputt zu machen um ihn zu schaden ... beide waren 23 jahre bzw sind 23 jahre verheiratet ... meine frage nun an sie ist ... was könnte meinem lebenspartner passieren auf grund ... dieser vorwürfe die seine frau an den tag legt ... scheckbetrug ... usw ... macht sie sich nicht auch damit strafbar wegen erpressung und zumal hätte sie ihn nicht schon ehr anzeigen müssen .... ?? ... wieviel unterhalt usw muss er zahlen ... er hat auch eine steuerschuld beim finanzamt ... wuzu er verpflichtet wurde ... 5 jahre ... a 500 € zu zahlen .. und dann soll er nun noch 300 € unterhalt für das kind zahlen ... ( das er auch die ganze zeit tat) und 600 € verlangt seine frau unterhalt ... bitte helfen sie mir ... ich weis das es arg viel ist und es familienrecht sowohl auch strafrecht ist ... nur was meinen lebensparner arg belastet ist wie weit kann man ihn für seine taten früher belangen ... er hat angst ins gefängniss zu müssen und angst vor seiner frau ... wie kann es sich selber schützen ... mein lebenspartner geht arbeiten und arbeitet auch für die stadt ist fest angestellter und führt so ein ganz normales leben eines sollten sie noch wissen ... mein lebenspartner und seine frau hatten ein gemeinsammes haus zwei autos usw ... alles das hatte er ihr gelassen um nur ruhe vor ihr zu haben ... finanziell ist mein lebenspartner am ende kann sich noch nicht mal einen rechtsanwalt leisten und ich kann ihn auch nicht unterstützen da ich selber von der rente lebe
sagt ihnen Diana Trifft nicht Ihr Problem? Wir haben 360 weitere Antworten zum Thema:
ich möchte Ihre Fragen anhand des mitgeteilten Sachverhalts wie folgt beantworten:
In welcher Höhe Ihr Lebenspartner verpflichtet ist, Unterhalt an sein Kind und seine geschiedene Frau zu leisten, kann ich hier nicht beantworten, da dazu die Einkommenssituation Ihres Lebenspartners und seiner geschiedenen Frau im einzelnen geprüft werden muss.
Ihr Lebenspartner kann aber eventuell im Rahmen der Beratungshilfe einen Rechtsanwalt vor Ort aufsuchen. Wenn Ihr Lebenspartner sich eine anwaltliche Beratung nicht leisten kann, kann er beim Amtsgericht einen Antrag auf Beratungshilfe stellen. Bei Vorliegen aller Voraussetzungen, erhält er einen Berechtigungsschein, mit dem er sich an einen Rechtsanwalt seiner Wahl richten kann, sofern die Beratungshilfe nicht direkt vom Amtsgericht erteilt wird. In Hamburg, Bremen und Lübeck gibt es öffentliche Rechtsauskunfts- und Vergleichsstellen.
Daneben gibt es zur Führung von Prozessen Prozesskostenhilfe.
2. Drohen mit einer Strafanzeige
Der Fall des Drohens mit einer Strafanzeige hat die Gerichte schon mehrfach beschäftigt. In Ihrem Fall kommt Nötigung gem. § 240 StGB in Betracht. Erpressung hingegen als Vermögensdelikt ist nur einschlägig, wenn es zu einem Vermögensschaden gekommen ist. Voraussetzung für eine Nötigung gem.§ 240 I StGB ist zunächst eine Drohung mit einem empfindlichen Übel. Drohung meint hier das In-Aussicht-Stellen eines empfindlichen Übels, auf dessen Verwirklichung der Täter Einfluss zu haben vorgibt, zwecks Erreichung eines Nötigungserfolges.
Als Übel in diesem Sinne wird jeder Nachteil bzw. jede Einbuße an Werten verstanden. Empfindlich ist ein Übel, wenn mit ihm eine erhebliche Werteinbuße verbunden und der drohende Verlust bei objektiver Beurteilung unter Berücksichtigung der persönlichen Verhältnisse des Betroffenen geeignet ist, einen besonnenen Menschen zu dem mit der Drohung erstrebten Verhalten zu bestimmen.
Zwar ist eine Strafanzeige für sich gesehen erlaubt und in bestimmten Fällen ist man zu einer Anzeige verpflichtet (§§ 138 ff. StGB). Im Rahmen der Nötigung kann eine Strafanzeige aber als Übel angesehen werden. Weiter muss eine verwerfliche Verquickung von Mittel und Zweck vorliegen. Dies ist hier wohl zu bejahen. Je nachdem, ob ein bestimmter Nötigungserfolg eingetreten ist oder nicht, ist die Nötigung versucht oder vollendet, wenn weitere Voraussetzungen dazukommen. Da Ihr Lebenspartner aufgrund der Drohungen wieder in die Wohnung seiner geschiedenen Frau eingezogen ist, kann diesbezüglich vollendete Nötigung vorliegen, wenn keine Irrtümer seitens der geschiedenen Frau Berücksichtigung finden. 3. Strafanzeige /Verjährung von Straftaten
Die geschiedene Frau Ihres Lebensgefährten ist gem. § 158 I StPO berechtigt, Strafanzeige zu erstatten. Verpflichtet ist sie bei einem Betrug jedoch nicht. Alle Straftaten bis auf Mord verjähren. Das bedeutet, dass man wegen einer begangenen Tat nicht mehr strafrechtlich verfolgt werden kann. Das Gesetz hat in § 78 StGB die Länge der Verjährungsfrist geregelt:
(1) Die Verjährung schließt die Ahndung der Tat und die Anordnung von Maßnahmen (§ 11 Abs.1 1 Nr. 8) aus. .....
3. zehn Jahre bei Taten, die im Höchstmaß mit Freiheitsstrafen von mehr als 5 Jahren bis zu zehn Jahren bedroht sind.
4. fünf Jahre bei Taten, die im Höchstmaß mit Freiheitsstrafen von mehr als einem Jahr bis zu fünf Jahren bedroht sind.
Bei einem Betrug gem. § 263 I StGB beträgt die Verjährungszeit somit fünf Jahre (§ 78 III Nr. 4 StGB).
Wenn Ihr Lebensgefährte mehrere Straftaten begangen hat, sind die Verjährungsfristen einzelnd zu berechnen.
Der Beginn der Verjährung ist in § 78 a StGB geregelt. Die Verjährung beginnt, sobald die Tat beendet ist. Bei einem Betrug beginnt die Verjährung, wenn der Vermögensschaden beim Geschädigten eingetreten ist.
Die Strafverfolgungsverjährung kann gem. § 78 b StGB ruhen und gem. § 78 c StGB unterbrochen werden.
Wenn die Straftaten Ihres Lebensgefährten verjährt sind, kann seine geschiedene Frau ihn anzeigen, ohne dass Ihr Lebensgefährte mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen muss. Allerdings kann er zivilrechtlich zum Ausgleich des entstandenen Schadens verpflichtet sein.
Ich hoffe, diese Antwort hat Ihnen geholfen.
Mit freundlichen Grüßen Antje Krenkel
"ich hoffe damit meinem lebenspartner ein wenig helfen zu können und in der kommenten zeit in ruhe zu leben... und es nicht so schlimm wird ... danke an die beratung ... liebe grüsse "
ich hoffe damit meinem lebenspartner ein wenig helfen zu können und in der kommenten zeit in ruhe zu leben... und es nicht so schlimm wird ... danke an die beratung ... liebe grüsse ANTWORT VON
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References: § 240
 § 158
 § 78
 § 263
 § 78
 § 78
 § 78