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Schweizerisches Strafgesetzbuch vom 21. Dezember 1937 (StGB; SR 311.0) - PDF
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1 Rechtsgrundlagen Schweizerisches Strafgesetzbuch vom 21. Dezember 1937 (StGB; SR 311.0) Art. 292 Ungehorsam gegen amtliche Verfügungen Wer der von einer zuständigen Behörde oder einem zuständigen Beamten unter Hinweis auf die Strafdrohung dieses Artikels an ihn erlassenen Verfügung nicht Folge leistet, wird mit Busse bestraft. Polizeigesetz vom 21. Februar 2000 (PolG; SHR ) VIII. Gefahrenabwehr durch Private Art. 26 Ordnungs- und Sicherheitsdienst bei privaten Grossveranstaltungen 1 Werden durch private Grossveranstaltungen ausserordentliche Einsätze der Polizei notwendig, können den Veranstaltern die dafür anfallenden Kosten auferlegt werden. Auf die Interessen der Standortgemeinde ist Rücksicht zu nehmen. 2 Die Veranstalter können zudem zu einem angemessenen Ordnungs- und Sicherheitsdienst verpflichtet werden. 3 Das Nähere regelt der Regierungsrat auf dem Verordnungsweg. Art. 27 Private Sicherheitsdienstleistungen 1 Personen, die Sicherheitsdienstleistungen erbringen (Sicherheitsangestellte), und natürliche und juristische Personen, die Sicherheitsdienstleistungen anbieten und erbringen (Sicherheitsunternehmen), bedürfen einer Bewilligung der Schaffhauser Polizei. 2 Als Sicherheitsdienstleistungen geltend namentlich Kontroll- und Aufsichtsdienste einschliesslich des Türsteherdienstes, Bewachungs- und Überwachungsdienste, Schutzdienste für Personen und Güter mit erhöhter Gefährdung, Sicherheitstransporte von Personen, Gütern und Wertsachen, Detektivdienste und der Betrieb von Alarm-, Einsatz- und Sicherheitszentralen. 3 Nicht als Sicherheitsdienstleistungen gelten Kontroll-, Aufsichts- und Verkehrsdienste von untergeordneter Bedeutung, namentlich Ticketkontrollen, Kassadienste, Besucherleitdienste und Besucherbetreuungsdienste. 4 Sicherheitsangestellte und Sicherheitsunternehmen sind verpflichtet, a) der Polizei Auskunft über getroffene und geplante Massnahmen zu erteilen und alle besonderen Vorkommnisse zu melden; b) über ihre Wahrnehmungen aus dem Bereich der Tätigkeit der Polizei Stillschweigen zu bewahren; c) alles zu unterlassen, was die Erfüllung der Aufgaben der Polizei beeinträchtigen und zur Verwechslung mit Polizeiorganen führen könnte. 5 Widerhandlungen werden mit Busse bestraft.
2 Art. 27a Bewilligungsvoraussetzungen 1 Eine Bewilligung als Sicherheitsangestellte erhält eine Person, wenn a) sie Schweizer Staatsangehörige, Staatsangehörige eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder der Europäischen Freihandelsassoziation oder seit mindestens zwei Jahren Inhaberin einer Niederlassungs- oder Aufenthaltsbewilligung ist; b) sie handlungsfähig ist; c) keine im Strafregisterauszug erscheinende Verurteilung wegen eines Verbrechens oder Vergehens vorliegt; d) sie mit Blick auf ihr Vorleben und ihr Verhalten für diese Tätigkeit als geeignet erscheint. 2 Einer Person wird bewilligt, ein Sicherheitsunternehmen oder eine Zweigniederlassung zu führen, wenn sie a) Schweizer Staatsangehörige, Staatsangehörige eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder der Europäischen Freihandelsassoziation oder Inhaberin einer Niederlassungsbewilligung ist; b) die Voraussetzungen von Abs. 1 Bst. b d erfüllt. 3 Einem Sicherheitsunternehmen bzw. einer Zweigniederlassung wird die Betriebsbewilligung erteilt, wenn a) eine Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens drei Millionen Franken besteht; b) gewährleistet ist, dass die Sicherheitsangestellten für die ihnen übertragenen Aufgaben hinreichend ausgebildet sind und regelmässig weitergebildet werden. Art. 28 Waffenverwendung durch Private 1 Der Erwerb und Besitz von Waffen sowie das Waffentragen richten sich nach der Bundesgesetzgebung über Waffen, Waffenzubehör und Munition. 2 Der Regierungsrat erlässt auf dem Verordnungsweg die notwendigen Ausführungsbestimmungen. Polizeiverordnung vom 23. Oktober 2012 (PolV; SHR ) VII. Gefahrenabwehr durch Private 31a Bewilligungsgesuche 1 Gesuche um Erteilung einer Bewilligung im Sinne von Art. 27 Abs. 1.i.V.m Art. 27a PolG sind der Schaffhauser Polizei einzureichen. 2 Bewilligungsgesuche als Sicherheitsangestellte gemäss Art. 27a Abs. 1 PolG haben folgende Unterlagen zu enthalten: a) Kopie einer gültigen Identitätskarte bzw. eines gültigen Reisepasses (für Schweizer Staatsangehörige oder Staatsangehörige eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder der Europäischen Freihandelsassoziation) oder Kopie eines gültigen Reisepasses einschliesslich Kopie eines gültigen Aufenthaltstitels (Niederlassungsbewilligung oder Aufenthaltsbewilligung, die vor mindestens zwei Jahren erteilt wurde); b) Handlungsfähigkeitszeugnis; c) Strafregisterauszug, der höchstens drei Monate vor der Einreichung des Gesuches ausgestellt wurde; d) Auszug aus dem Betreibungs- und Konkursregister, der höchstens drei Monate vor der e) Wohnsitzangaben der letzten fünf Jahre; f) Lebenslauf 3 Bewilligungsgesuche zur Führung eines Sicherheitsunternehmens oder einer Zweigniederlassung gemäss Art. 27a Abs. 2 PolG haben folgende Unterlagen zu enthalten: a) Kopie einer gültigen Identitätskarte bzw. eines gültigen Reisepasses (für Schweizer Staatsangehörige oder Staatsangehörige eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder der Europäischen Freihandelsassoziation) oder Kopie eines Gültigen Reisepasses einschliesslich Kopie einer gültigen Niederlassungsbewilligung;
3 b) Auszug aus dem Betreibungs- und Konkursregister, der höchstens drei Monate vor c) Unterlagen gemäss 31a Abs. 2 lit. b f dieser Verordnung. 4 Gesuche um eine Betriebsbewilligung für ein Sicherheitsunternehmen oder eine Zweigniederlassung gemäss Art. 27a Abs. 3 PolG haben folgende Unterlagen zu enthalten: a) Nachweis einer genügenden Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens drei Millionen Franken; b) Handelsregisterauszug, der höchstens drei Monate vor der Einreichung des Gesuches ausgestellt wurde; c) Nachweis, dass die Angestellten des Sicherheitsunternehmens bzw. der Zweigniederlassung im Besitze einer Bewilligung im Sinne von Art. 27 Abs. 1 i.v.m. Art. 27a Abs. 1 PolG sind; d) Fotodokumentiertes Uniformkonzept. 31b Verweigerung der Bewilligung 1 Reicht die gesuchstellende Person die verlangten Unterlagen gemäss 31a dieser Verordnung nicht vollständig ein oder steht sie in einem laufenden Strafverfahren wegen eines Vergehens oder Verbrechens, wird auf das Gesuch nicht eingetreten. 2 Wer die gesetzlichen Voraussetzungen für die Erteilung einer Bewilligung als Sicherheitsangestellte oder angestellter bzw. als Person, die ein Sicherheitsunternehmen oder eine Zweigniederlassung führen will, nicht erfüllt, erhält keine Bewilligung. 3 Zudem kann eine Bewilligung verweigert werden, wenn Tatsachen vorliegen, welche die gesuchstellende Person für die Tätigkeit als ungeeignet erscheinen lassen (Art. 27a Abs. 1 lit. d bzw. Art. 27a Abs. 2 lit b PolG); dies trifft namentlich zu, wenn die betroffene Person a) Wiederholt die Einleitung eines Strafverfahrens schuldhaft verursacht hat; b) Fruchtlos gepfändet worden oder in Konkurs gefallen ist. 4 Sind die gesetzlichen Voraussetzungen für die Erteilung einer Betriebsbewilligung (Sicherheitsunternehmen bzw. Zweigniederlassung) nach Art. 27a Abs. 3 PolG nicht erfüllt, wird diese verweigert. 31c Verlängerung der Bewilligung 1 Das Gesuch um Verlängerung der Bewilligung ist mindestens 90 Tage vor Ablauf der gültigen Bewilligung bei der Schaffhauser Polizei einzureichen. 2 Sicherheitsangestellte bzw. Personen, die ein Sicherheitsunternehmen oder eine Zweigniederlassung führen, sind verpflichtet, folgende Unterlagen mit dem Verlängerungsgesuch einzureichen: a) Kopie eines gültigen Reisepasses einschliesslich Kopie eines gültigen Aufenthaltstitels; b) Handlungsfähigkeitszeugnis; c) Strafregisterauszug, der höchstens drei Monate vor der Einreichung des Gesuches ausgestellt wurde; d) Auszug aus dem Betreibungs- und Konkursregister, der höchstens drei Monate vor der 3 Verlängerungsgesuche für eine Betriebsbewilligung müssen die Nachweise gemäss 31a Abs. 4 lit. a d dieser Verordnung enthalten. 4 Sind die gesetzlichen und tatsächlichen Voraussetzungen erfüllt, wird die betreffende Bewilligung jeweils für drei weitere Jahre erteilt. 31d Entzug der Bewilligung 1 Die Schaffhauser Polizei entzieht die Bewilligung, wenn die Voraussetzungen für die Erteilung gemäss Art. 27a PolG nicht mehr erfüllt sind. 2 Erteilte Bewilligungen können unter denselben Voraussetzungen wie diejenigen der Verweigerung nach 31b Abs. 3 dieser Verordnung entzogen werden 3 Bei leichten Verstössen gegen Vorschriften der kantonalen Polizeigesetzgebung oder kommunaler Polizeiverordnungen oder gegen Übertretungstatbestände des Straf- und Nebenstrafrechts des Kantons oder des Bundes sowie gegen die mit der Bewilligung verfügten Auflagen kann von einem
4 Entzug der betreffenden Bewilligung abgesehen werden und stattdessen eine Verwarnung mit der Androhung ausgesprochen werden, die Bewilligung im Wiederholungsfall zu entziehen. 4 Der Entzug einer Bewilligung ist mindestens auf sechs Monate zu befristen. 31e Befristung und Kosten 1 Bewilligungen für private Sicherheitsdienstleistungen gemäss Art. 27 Abs. 1 i.v.m. art. 27a PolG werden für die Dauer von drei Jahren erteilt. 2 Die Kosten des Bewilligungsverfahrens für sämtliche Bewilligungsarten, namentlich auch im Falle einer Verweigerung oder Verlängerung oder eines Entzuges einer Bewilligung gemäss 31b ff. dieser Verordnung, richten sich nach den Bestimmungen der Verordnung über die Gebühren in kantonalen Verwaltungsverfahren (Verwaltungsgebührenverordnung) 31f Meldepflicht Private Sicherheitsunternehmen, die Dienstleistungen erbringen, welche den öffentlichen Raum betreffen, sind gestützt auf Art. 27 Abs. 4 lit. a PolG verpflichtet, diese unter Beilage einer Kopie des Auftrages und des Sicherheitskonzepts innert nützlicher Frist, in der Regel spätestens drei Arbeitstage vor Einsatzbeginn, der Schaffhauser Polizei zur Kenntnis zu bringen. 31g Uniformen 1 Private Sicherheitsunternehmen, die im Rahmen ihrer Auftragserfüllung Uniformen verwenden, sind gestützt auf Art. 27 Abs. 4 lit. c PolG verpflichtet, diese für alle ihre Angestellten einheitlich zu gestalten; zudem haben sich die Uniformen, insbesondere bezüglich Farbe, deutlich von denjenigen der Schaffhauser Polizei zu unterscheiden. 2 Das Uniformkonzept ist im Rahmen des Betriebsbewilligungsverfahrens gemäss Art. 27a Abs. 3 PolG i.v.m. 31a Abs. 4 lit. d PolV genehmigen zu lassen. 31h Einsatz von privaten Sicherheitsangestellten Private Sicherheitsunternehmen sind verpflichtet, ihre angebotenen Sicherheitsdienstleistungen (Art. 27 Abs. 2 PolG) ausschliesslich durch Angestellte erbringen zu lassen, welche für die betreffende Aufgabe über die erforderliche Bewilligung verfügen bzw. ihren Meldepflichten gemäss 32a Abs 1 dieser Verordnung nachgekommen sind. 32 Einsatz von Hunden Der Einsatz von Hunden ist im Rahmen der Erbringung von privaten Sicherheitsdienstleistungen (Art. 27 Abs. 2 PolG) nur zulässig, sofern die betroffenen Hunde als Dienst- oder Sporthunde eine Schutzdienstausbildung gemäss eidgenössischer Tierschutzverordnung erfolgreich durchlaufen haben. 32a Ausserkantonale private Sicherheitsdienstleister 1 Wer in einem anderen Kanton Sicherheitsdienstleistungen rechtmässig erbringt (ausserkantonale Anbieter), muss vor Aufnahme jeglicher Dienstleistungstätigkeit der Schaffhauser Polizei unter Beilage einer Kopie einer allenfalls bereits vorhandenen ausserkantonalen Bewilligung Meldung erstatten. Jede Änderung, insbesondere ein Entzug einer ausserkantonal erteilten Bewilligung, ist umgehend und unaufgefordert der Schaffhauser Polizei zu melden. 2 Gelten im Herkunftskanton des ausserkantonalen Anbieters gleichwertige Marktzulassungsvoraussetzungen (Art. 2 Abs. 5 des Bundesgesetzes über den Binnenmarkt [BGBM]), wird im Anschluss an die Meldung die Ausübung der betreffenden Tätigkeit ohne Auflagen gewährt. 3 Gelten im Herkunftskanton keine gleichwertigen Marktzugangsordnungen, was insbesondere dann zutrifft, wenn der Herkunftskanton keine Bewilligungspflicht für private Sicherheitsdienstleistungen kennt, wird die Ausübung der betreffenden Tätigkeit nur unter den Voraussetzungen von Art. 27a
5 PolG gewährt. Der ausserkantonale Sicherheitsdienstleister muss die in 31a dieser Verordnung aufgeführten Unterlagen der Schaffhauser Polizei zur Prüfung einreichen. 4 Die Bestimmungen gemäss Art. 27 Abs. 4 PolG sowie 31f, 31g, 31h und 32 dieser Verordnung gelten auch für ausserkantonale Anbieter. 5 Eine allfällige Beschränkung bzw. Verweigerung des Marktzuganges ist neben der Verfügungsadressaten zudem der zur Ergreifung von Rechtsmitteln legitimierten Eidgenössischen Wettbewerbskommission zur Kenntnis zu bringen (Art. 9 Abs. 2bis BGBM) 6 Die Prüfung der Zulassungsvoraussetzungen ausserkantonaler Sicherheitsdienstleister hat in einem einfachen, raschen und kostenlosen Verfahren zu erfolgen (Art. 3 Abs. 4 BGBM). 32b Strafbestimmungen Vom zuständigen Departement wird gemäss Art. 27 des Gesetzes über die Einführung des Schweizerischen Strafgesetzbuches (StGB) vom 22. September 1941 mit Busse bestraft, wer: a) ohne Bewilligung Tätigkeiten ausübt, für die er nach Art. 27 PolG eine Bewilligung erforderlich ist; b) Vorschriften nach Art. 27 Abs 4 PolG oder 31f, 31g, 31h, 32 und 32a Abs. 1 dieser Verordnung verletzt. c) Die in der Bewilligung enthaltenen Beschränkungen, Auflagen und Bedingungen nicht einhält.
gestützt auf Art. 31 des Polizeigesetzes vom 21. Februar 2000 1),
5. Polizeiverordnung (PolV) vom. Oktober 0 Der Regierungsrat des Kantons Schaffhausen, gestützt auf Art. des Polizeigesetzes vom. Februar 000 ), verordnet: I. Allgemeines Diese Verordnung und das übergeordnete
2 Personen, die selbständig Sicherheitsdienstleistungen für Dritte anbieten und erbringen, bedürfen Bewilligungen nach Absatz 1 Buchstaben a und c.
Auszug aus dem Polizeigesetz BL (SGS 700, Stand 1. Januar 2015)) 51a Begriffe 1 In diesem Gesetz gelten als a. Sicherheitsdienstleistungen: folgende Tätigkeiten, unter Vorbehalt von Absatz 2: 1. Kontroll-
Konkordat über private Sicherheitsdienstleistungen vom 12. November 2010 1 Die Konferenz der Kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und -direktoren verabschiedet folgenden Konkordatstext: I. ALLGEMEINES
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(vom 1. Februar 2017) Der Regierungsrat beschliesst:
1 Gesetz über die Anforderungen an private Sicherheitsdienstleistungen vom 4. April 2016 (Inkraftsetzung) Verordnung über die Organisation des Regierungsrates und der kantonalen Verwaltung (Änderung) Gebührenordnung
Die Weisungen bieten zudem eine Verhaltensrichtlinie für die privaten Sicherheitsdienste; sie entfalten jedoch keine unmittelbaren Aussenwirkungen.
Departement Volkswirtschaft und Inneres Vorsteher Weisungen vom 15. Juni 2006 Tätigkeit der privaten Sicherheitsdienste 1. Zweck Die vorliegenden Weisungen richten sich an die Vollzugsbehörden und bezwecken

References: Art. 292
 Art. 26
 Art. 27
 Art. 27
 Art. 28
 Art. 27
 Art. 27
 Art. 27
 Art. 27
 Art. 27
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 Art. 31