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Timestamp: 2018-05-26 23:25:13+00:00

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In-Kraft-Treten des Bebauungsplans „Amann-Quartier“
Erfasst von: Joos, Andrea (11.09.2017)
Auf Grund von § 10 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB) und § 74 Landesbauordnung (LBO) hat der Gemeinderat der Stadt Bönnigheim in öffentlicher Sitzung am 02.06.2017 den Bebauungsplan „Amann-Quartier“ mit örtlichen Bauvorschriften als Satzung beschlossen. Maßgebend ist der Bebauungsplan mit örtlichen Bauvorschriften des Planungsbüros KMB, Ludwigsburg, vom 08.05.2017. Es gilt die Begründung mit Vorprüfung des Einzelfalls gemäß § 13a BauGB mit integrierter Eingriffs-Ausgleichs-Bilanzierung vom 04.11.2009/19.09.2013/08.05.2017. Geltungsbereich siehe Übersichtsplan.
Der Bebauungsplan mit örtlichen Bauvorschriften sowie die Begründung mit Vorprüfung des Einzelfalls gemäß § 13a BauGB mit integrierter Eingriffs-Ausgleichs-Bilanzierung und Darstellung der Ziele, Zwecke und wesentlichen Auswirkungen des Bebauungsplans sowie die zusammenfassende Erklärung werden bei der Stadtverwaltung Bönnigheim, Kirchheimer Straße 1, 74357 Bönnigheim, im Zimmer 005 während der üblichen Sprechzeiten Montag bis Freitag von 8–12 Uhr und Dienstag zusätzlich von 14–18 Uhr zur Einsicht für jedermann bereitgehalten.
Unbeachtlich werden: 1. eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BauGB beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften, 2. eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 BauGB beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplans und des Flächennutzungsplans, 3. nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägungsvorgangs und 4. beachtliche Fehler nach § 214 Abs. 2a BauGB, wenn sie nicht schriftlich innerhalb eines Jahres seit dieser Bekanntmachung geltend gemacht worden sind. Der Sachverhalt, der die Verletzung oder den Mangel begründen soll, ist darzulegen. Auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 BauGB über die Geltendmachung von Planungsschadensersatzansprüchen durch Antrag an den Entschädigungspflichtigen (vgl. § 43 BauGB) im Fall der in den §§ 39 bis 42 BauGB bezeichneten Vermögensnachteile wird hingewiesen. Gemäß § 44 Abs. 4 BauGB erlischt ein Entschädigungsanspruch, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die in § 44 Abs. 3 Satz 1 BauGB bezeichneten Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit herbeigeführt wird. Hierfür bedarf es eines Antrags an den Entschädigungspflichtigen. Soweit der Bebauungsplan unter Verletzung von Verfahrens- oder Formvorschriften der Gemeindeordnung für Baden-Württemberg (GemO) in der aktuellen Fassung oder auf Grund der GemO zustande gekommen ist, gilt er ein Jahr nach der Bekanntmachung als von Anfang an gültig zustande gekommen (§ 4 Abs. 4 Satz 1 GemO). Dies gilt nicht, wenn die Vorschriften über die Öffentlichkeit der Sitzung, die Genehmigung oder die Bekanntmachung des Bebauungsplans verletzt worden sind (§ 4 Abs. 4 Satz 2 Nr. 1 GemO), der Bürgermeister dem Satzungsbeschluss nach § 43 GemO wegen Gesetzwidrigkeit widersprochen hat, wenn vor Ablauf der Jahresfrist die Rechtsaufsichtsbehörde den Beschluss beanstandet hat oder die Verletzung der Verfahrens- oder Formvorschrift gegenüber der Stadt Bönnigheim unter Bezeichnung des Sachverhalts, der die Verletzung begründen soll, schriftlich geltend gemacht worden ist (§ 4 Abs. 4 Satz 2 Nr. 2 GemO). Ist eine Verletzung nach § 4 Abs. 4 Satz 2 Nr. 2 GemO geltend gemacht worden, so kann auch nach Ablauf der Jahresfrist jedermann diese Verletzung geltend machen.
Bönnigheim, 07.09.2016
Kornelius Bamberger, Bürgermeister

References: § 10
 § 74
 § 13
 § 13
 § 214
 § 214
 § 214
 § 214
 § 44
 § 43
 § 44
 § 44
 § 43
 § 4