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Timestamp: 2019-02-16 10:38:22+00:00

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Rechtsprechung: StV 2018, 22 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: BGH, 20.06.2017 | BGH, 08.12.2016 | BGH, 13.07.2017
§ 78a StGB; 299 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 2 Nr. 1 StGB; § 17 Abs. 4 Satz 1 OWiG; § 30 OWiG
Verjährungsbeginn bei Bestechung und Bestechlichkeit im geschäftlichen Verkehr (Vorteilsgewährung vor Vornahme der unlauter bevorzugenden Handlung; Abschluss und Durchführung eines Vertrages; Bezug von Waren und Dienstleistungen; Bezahlung); Gewinnabschöpfung mittels Verbandsgeldbuße (Ermessen; Ansprüche von Verletzten; Nettoprinzip; Ahndungsteil; Abschöpfungsteil; Bestimmung; Personenvereinigung; Absehen von der Abschöpfung des wirtschaftlichen Vorteils)
StGB §§ 78a, 299 Abs. 1 Nr. 1 nF, Abs. 2 Nr. 1 nF; OWiG § 17 Abs. 4 Satz 1, § 30
§ 30 OWiG, § ... 301 StPO, § 299 Abs. 2 aF StGB, § 2 Abs. 1 StGB, § 299 Abs. 1, 2 aF StGB, § 78c Abs. 3 Satz 1 StGB, § 78c Abs. 3 Satz 2 StGB, § 78b Abs. 3 StGB, § 78c Abs. 3 Satz 3 StGB, § 78a StGB, § 299 Abs. 2 Nr. 1 nF StGB, § 332 StGB, § 334 StGB, § 299 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 2 Nr. 1 StGB, § 299 StGB, § 78c Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 StGB, § 78c Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 StGB, §§ 103, 105 StPO, § 78c Abs. 3 Satz 2 StPO, § 30 Abs. 1 OWiG, § 9 Abs. 1 Nr. 1, § 30 Abs. 1 Nr. 5 OWiG, § 30 Abs. 2 OWiG,  § 17 Abs. 3 OWiG, § 17 Abs. 4, § 30 Abs. 3 OWiG, § 30 Abs. 3, § 17 Abs. 4 Satz 1 OWiG, § 73 Abs. 1 Satz 2 StGB, § 30 Abs. 5 OWiG, § 99 Abs. 2 OWiG, § 29a OWiG
§ 78a StGB, § 299 Abs 1 Nr 1 StGB vom 20.11.2015, § 299 Abs 2 Nr 1 StGB vom 20.11.2015, § 17 Abs 4 S 1 OWiG, § 30 Abs 1 OWiG
Bestechung und Bestechlichkeit im geschäftlichen Verkehr: Beginn der Frist für die Verfolgungsverjährung; Beendigung der Taten bei bevorzugenden Handlungen in Form des Abschlusses und der Durchführung eines Vertrages; tatrichterliches Ermessen bei der Gewinnabschöpfung mittels Verbandsgeldbuße
Fristbeginn für die Verfolgungsverjährung bzgl. der Bestechung oder Bestechlichkeit im geschäftlichen Verkehr; Vorteilsgewährung des Bestechenden und anschliessende Vornahme der im Wettbewerb unlauter bevorzugenden Handlung durch den Bestochenen; Bestehen der bevorzugenden Handlungen nach der getroffenen Unrechtsvereinbarung in dem Abschluss und der Durchführung eines Vertrags; Gewinnabschöpfung mittels Geldbuße; Verfahrenshindernis der Verfolgungsverjährung
Zur Beendigung der Bestechung oder Bestechlichkeit im geschäftlichen Verkehr
Bestechung und Bestechlichkeit im geschäftlichen Verkehr - und die Verjährung
Kurznachricht zu "Verjährung bei Bestechung und Bestechlichkeit im Geschäftsverkehr - Verbandsgeldbuße - Anmerkung zum Urteil des BGH vom 18.05.2017" von Dr. Christian Brand, original erschienen in: NJW 2017, 2565 - 2569.
LG Verden, 11.07.2016 - 9 KLs 2/15
NJW 2017, 2565
ZIP 2017, 1521
NStZ 2018, 702
StV 2018, 22
NZG 2017, 910
Eine Tatbeendigung bei § 299 StGB liegt damit erst mit der vollständigen Umsetzung der Unrechtsvereinbarung vor (BGH, Urteil vom 18. Mai 2017 - 3 StR 103/17, NJW 2017, 2565, 2566).
Jedoch war auch der später zur Erfüllung des Vertrages gezahlte Werklohn noch durch die Tat erlangt, diese mithin erst mit vollständiger Durchführung des Vertrages beendet (vgl. im Einzelnen zu § 299 StGB: BGH, Urteil vom 18. Mai 2017 - 3 StR 103/17, NJW 2017, 2565, 2566 f.).
Sind solche Handlungen nicht festgestellt, so beginnt die Verjährung, sobald der Vorteil vollständig entgegengenommen und zugleich die bevorzugende Handlung vollständig abgeschlossen ist (vgl. BGH…, Urteil vom 13. Oktober 1994 - 1 StR 614/93, BGHR UWG § 12 Abs. 2 Angestelltenbestechlichkeit 1; vom 2. Dezember 2005 - 5 StR 119/05, NJW 2006, 925, 927; Beschluss vom 9. Oktober 2007 - 4 StR 444/07, NStZ-RR 2008, 42, 43; vgl. auch BGH, Urteil vom 18. Mai 2017 - 3 StR 103/17, NJW 2017, 2565).
Die Verbandsgeldbuße setzt sich aus einem Ahndungs- und einem Abschöpfungsteil zusammen (BGH, 3 StR 103/17, Urteil vom 18. Mai 2017, juris Rn. 32; vgl. auch BGH Kartellsenat…, Beschluss vom 25. April 2005, KRB 22/04, juris Rn. 23).
Unerlaubtes Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge (notwendige Feststellung des Wirkstoffgehalts)
§ 349 Abs. 4 StPO, § 349 Abs. 2 StPO, § 73c StGB, Art. 316h EGStGB, § 73c Satz 1 StGB
§ 261 StPO, § 267 StPO, § 29 BtMG, §§ 29 ff BtMG
Strafurteil wegen Betäubungsmitteldelikts: Erforderlichkeit der konkreten Feststellung der Wirkstoffmenge
Rechtsfehlerfreie Feststellung des Wirkstoffgehalts eines sichergestellten Betäubungsmittels; Gewerbsmäßige Abgabe von Betäubungsmitteln als Person über 21 Jahren an eine Person unter 18 Jahren
StGB § 73c S. 1
Drogen II: Geschätzt 5 % THC Wirkstoff: "Wird schon passen" geht nicht
Wertersatzverfall - das Bruttoprinzip und sein Korrektiv
5 % THC - geschätzt
LG Karlsruhe, 13.01.2017 - 93 Js 1733/15
LG Karlsruhe, 04.04.2018 - 93 Js 1733/15
Da bei Betäubungsmittelstraftaten das Unrecht der Tat und die Schuld des Täters maßgeblich durch die Wirkstoffmenge mitbestimmt werden, sind hierzu grundsätzlich möglichst genaue Feststellungen zu treffen; eine Schätzung ist rechtsfehlerhaft, soweit sichergestellte Betäubungsmittel zur exakten Wirkstoffbestimmung zur Verfügung stehen (vgl. BGH, Beschlüsse vom 20. Juni 2017 - 1 StR 227/17, juris Rn. 4; BGH, vom 6. September 2005 - 3 StR 255/05, NStZ 2006, 173).
Auf die Sachrüge hatte der Senat die Entscheidung mit Beschluss vom 20. Juni 2017 (1 StR 227/17) im Schuld- und Strafausspruch betreffend Ziffer III. 1. der Urteilsgründe mit den zugehörigen Feststellungen sowie im Gesamtstrafenausspruch und im Ausspruch über den Verfall von Wertersatz aufgehoben.
Dabei wird wiederum das alte Recht anzuwenden sein (vgl. BGH…, Urteil vom 29. März 2018 - 4 StR 568/17 Rn. 29; Beschluss vom 20. Juni 2017 - 1 StR 227/17, jeweils mwN).
Beim Ausspruch nach § 111i Abs. 2 StPO wird gegebenenfalls zu prüfen sein, ob § 73c Abs. 1 Satz 2 oder Satz 1 StGB aF der Feststellung zumindest teilweise entgegenstehen (vgl. BGH, Beschluss vom 6. November 2014 - 4 StR 290/14, NStZ-RR 2015, 44; zur Anwendbarkeit von § 111i StPO aF vgl. § 14 EGStPO, hierzu BGH, Beschluss vom 13. Juli 2017 - 5 StR 216/17; zur Anwendbarkeit von § 73c StGB aF vgl. Art. 316h EGStGB, hierzu BGH, Beschluss vom 20. Juni 2017 - 1 StR 227/17).
Dem Grunde nach begegnet die unterbliebene Begutachtung rechtlichen Bedenken, denn wegen der Bedeutung der Wirkstoffmenge für eine sachgerechte, schuldangemessene Festsetzung der Strafen im Betäubungsmittelstrafrecht kann grundsätzlich auf eine nach den Umständen des Falles mögliche genaue Feststellung des Wirkstoffgehalts nicht verzichtet werden (vgl. dazu BGH, Beschluss vom 20. Juni 2017 - 1 StR 227/17, StV 2018, 22 mwN).
§ 46 StGB; § 54 StGB; § 353 Abs. 1 StPO; § 52 StGB
Strafzumessung (Verschlechterungsverbot bei Aufhebung einer Gesamtstrafe; keine Strafobergrenze aus dem Alter des Angeklagten); Tateinheit (natürliche Handlungseinheit)
§ 111i Abs. 2 StPO, § 349 Abs. 4 StPO, § 349 Abs. 2 StPO, § 358 Abs. 2 Satz 1 StPO, § 90 StBerG, § 114 BRAO, § 111i Abs. 2 Satz 4 Nr. 2 StPO, § 111i Abs. 2 Satz 2 und Satz 3 StPO, § 73c Abs. 1 StGB
§ 90 StBerG, § 46 StGB, § 266 StGB
Untreue: Strafzumessung bei drohender berufsgerichtlicher Maßnahme gegenüber einem Steuerberater
Revisionsgerichtliche Überprüfunung des Strafausspruchs betreffend die Annahme tatmehrheitlicher Vergehen der Untreue; Berücksichtigung der drohenden berufsgerichtlichen Maßnahmen gem. § 90 Steuerberatungsgesetz (StBerG) bei der Festsetzung der Einzelstrafen und der Gesamtstrafe
Revisionsgerichtliche Überprüfunung des Strafausspruchs betreffend die Annahme tatmehrheitlicher Vergehen der Untreue; Berücksichtigung der drohenden berufsgerichtlichen Maßnahmen gem. § 90 Steuerberatungsgesetz ( StBerG ) bei der Festsetzung der Einzelstrafen und der Gesamtstrafe
Strafzumessung - und die zu erwartenden berufsrechtlichen Sanktionen
Strafzumessung - und das fortgeschrittene Lebensalter
Verfallsanordnung - und die Wiedergutmachung
LG Schweinfurt, 17.06.2016 - 9 Js 5435/15
Die Kammer ist zugunsten des Angeklagten davon ausgegangen, dass jeweils am selben Tag unterzeichnete Schecks in räumlichem und zeitlichem Zusammenhang auf Grundlage eines einheitlichen Tatentschlusses unterzeichnet wurden, so dass jeweils nur eine Tat in Form einer natürlichen Handlungseinheit vorliegt, da das Handeln des Angeklagten insoweit jeweils als einheitliches, zusammengehöriges Tun erscheint (vgl. BGH, Beschluss vom 08.12.2016, Az.: 1 StR 492/16 m.w.N.; BGH, Beschluss vom 14.09.2010, Az.: 4 StR 422/10).
§ 349 Abs. 2 StPO, § 349 Abs. 4 StPO, § 111i Abs. 2 StPO, § 73 Abs. 1 Satz 1, § 73a Satz 1 StGB, § 73 Abs. 1 Satz 2 StGB, § 73a StGB, § 358 Abs. 2 StPO, § 473 Abs. 1, 4 StPO
§ 73 Abs 1 S 1 StGB, § 73a S 1 StGB
Verfall: Voraussetzungen des Erlangens eines Vermögensvorteils
Gerichtliches Absehen von der Anordnung des Verfalls von Wertersatz; Entgegenstehende Ansprüche des Verletzten
LG Berlin, 21.06.2016 - 245 Js 1249/14

References: § 78
 § 17
 § 30
 § 17
 § 30

§ 30
 § 299
 § 2
 § 299
 § 78
 § 78
 § 78
 § 78
 § 78
 § 299
 § 332
 § 334
 § 299
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 § 78
 § 78
 § 78
 § 30
 § 9
 § 30
 § 30
 § 17
 § 30
 § 30
 § 17
 § 73
 § 30
 § 99
 § 29

§ 78
 § 299
 § 299
 § 17
 § 30
 BGH 
 § 299
 § 299
 § 12
 BGH 

§ 349
 § 349
 § 73
 Art. 316
 § 73

§ 261
 § 267
 § 29
 § 73
 § 111
 § 73
 § 111
 § 14
 § 73
 Art. 316

§ 46
 § 54
 § 353
 § 52

§ 111
 § 349
 § 349
 § 358
 § 90
 § 114
 § 111
 § 111
 § 73

§ 90
 § 46
 § 266
 § 90
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§ 349
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 § 473

§ 73
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