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Timestamp: 2016-10-23 20:34:42+00:00

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S.________, 1942, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch den Verband X.________,
A.- Die 1942 geborene S.________ verletzte sich am 12. Februar 1993 bei einem Skiunfall an beiden Knien (L�sion des vorderen Kreuzbandes, des medialen Seitenbandes sowie des medialen Meniskus bds.). Die Waadt (nunmehr: Vaudoise) Allgemeine Versicherungs-Gesellschaft, bei welcher sie im Rahmen ihrer T�tigkeit (�Nachtpr�senz�) im Schulheim Y.________ obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunf�llen versichert war, erbrachte die gesetzlichen Leistungen. Trotz intensiver und fortgesetzter Physiotherapie (u.a. Muskeltraining) blieb eine ausgepr�gte Instabilit�t beider Knie bestehen, und es traten, insbesondere nach l�ngerer Positionierung der Kniegelenke in gleicher Stellung, diffuse Schmerzen auf. Am 8. Juni 1995 verf�gte die Waadt die Einstellung der Leistungen r�ckwirkend ab 31. Dezember 1994. Den diese Anordnung best�tigenden Einspracheentscheid vom 22. November 1995 hob das Verwaltungsgericht von Appenzell A.Rh. auf Beschwerde hin mit Entscheid vom 20. November 1996 auf und verpflichtete den Unfallversicherer, weiterhin die gesetzlichen Leistungen zu erbringen.
Am 17. April 1998 ersuchte die Physiotherapeutin C.________ die Waadt um Bezahlung der Kosten f�r die seit 24. Februar des Jahres bei S.________ applizierten Massnahmen (Lymphdrainage, Muskeltraining und Elektrotherapie) in der H�he von Fr. 693.-. Auf Grund des Zwischenberichts der Haus�rztin Frau Dr. med. W.________, Innere Medizin FMH, vom 1. Mai 1998 und des beim Orthop�den Dr. med. B.________ eingeholten Gutachtens vom 14. Juli 1998 lehnte der Unfallversicherer mit Verf�gung vom 14. Oktober 1998 dies ab, da die betreffende Behandlung weder eine Heilung erzielen noch entscheidend zur Verbesserung der Beschwerden beitragen k�nne. Im �brigen gingen gem�ss Dr. med. B.________ lediglich die Knieverletzungen auf das Unfallereignis vom 12. Februar 1993 zur�ck, nicht aber die ebenfalls bestehenden R�cken- und H�ftbeschwerden. Daran hielt die Waadt mit Einspracheentscheid vom 3. Dezember 1998 fest.
C.- S.________ l�sst durch den Schweizerischen Invaliden-Verband Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren mit den Rechtsbegehren, in Aufhebung von kantonalem Gerichtsentscheid und Einspracheentscheid sei festzustellen, dass die R�ckenbeschwerden unfallkausal und die unfallkausalen Kniebeschwerden behandlungsbed�rftig sind, und es sei die Sache zur Festlegung der gesetzlichen Leistungen an die �verf�gende Instanz� zur�ckzuweisen.
Die Vaudoise beantragt Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Das Bundesamt f�r Sozialversicherung hat sich nicht vernehmen lassen.
1.- Streitgegenstand im Rahmen des durch den angefochtenen Entscheid bestimmten Anfechtungsgegenstandes bildet die Leistungspflicht der Vaudoise f�r die im Zeitraum Februar bis April 1998 applizierten physiotherapeutischen Massnahmen (Lymphdrainage, Muskeltraining und Elektrotherapie) sowie f�r die Behandlung der R�cken- und H�ftbeschwerden. Soweit der Antrag in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, es sei die �Behandlungsbed�rftigkeit der Kniebeschwerden� festzustellen, dar�ber hinaus geht, ist darauf nicht einzutreten (vgl. Erw. 1 und 2a des in BGE 125 V noch nicht ver�ffentlichten Urteils I. vom 14. Juni 1999).
2.- Die Vorinstanz hat im Wesentlichen erwogen, der (nat�rliche und ad�quate) Kausalzusammenhang der Kniebeschwerden mit dem Skiunfall vom 12. Februar 1993 sei unbestrittenermassen gegeben. Aus dem orthop�dischen Gutachten vom 14. Juli 1998 ergebe sich nun aber, dass die im Zeitraum Februar bis April 1998 durchgef�hrten Therapiemassnahmen (Ultraschall, Heublumenwickel, Lymphdrainage) wohl zur Linderung der wellenf�rmigen Schmerzverl�ufe beitr�gen, damit jedoch keine Heilung erzielt werden k�nnte. Auch die Haus�rztin Frau Dr. med. W.________ best�tige im Zwischenbericht vom 22. April (recte: 1. Mai) 1998, dass durch die physiotherapeutischen Massnahmen eine vor�bergehende Schmerzlinderung m�glich sei. Gem�ss Gesetz (Art. 10 Abs. 1 und Art. 19 Abs. 1 e contrario UVG) und Rechtsprechung habe der Unfallversicherer medizinische Vorkehren, welche lediglich der Schmerzlinderung dienten und keine namhafte Verbesserung des Gesundheitszustandes bewirkten, nicht zu �bernehmen, auch wenn es sich erwiesenermassen um Unfallfolgen handle. Gem�ss dem orthop�dischen Gutachten vom 14. Juli 1998 sodann seien die H�ftprobleme sowie die thorakolumbalen und lumbalen R�ckenprobleme nicht unfallkausal, sondern im Zusammenhang mit der Adipositas permagna zu erkl�ren.
3.- a) In Bezug auf die Kniebeschwerden ist mit dem kantonalen Gericht der Anspruch auf �bernahme der Kosten der vom 24. Februar bis 17. April 1998 durchgef�hrten Physiotherapie gest�tzt auf Art. 10 Abs. 1 UVG zu verneinen. Auf Grund der Akten ist davon auszugehen, dass in jenem Zeitpunkt mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit keine namhafte, insbesondere keine (voraussichtlich) dauernde Besserung des Gesundheitszustandes der beiden - seinerzeit u.a. aus Gr�nden des Alters und der Adipositas permagna nicht operativ versorgten - Knie mehr erwartet werden konnte, weder in Bezug auf die Restinstabilit�t noch hinsichtlich der Schmerzen (vgl. Art. 19 Abs. 1 UVG e contrario und BGE 116 V 44 Erw. 2c sowie Maurer, Schweizerisches Unfallversicherungsrecht, S. 274; ferner im Anhang des Jahresberichts 1982 der SUVA Nr. 2 S. 3 zusammengefasstes Urteil S. vom 11. Februar 1982 [U 8/81]). Daf�r spricht neben den von der Vorinstanz angef�hrten �rztlichen Berichten der Umstand, dass es trotz jahrelanger intensiver Physiotherapie bisher nicht gelungen ist, mehr als nur eine relative Stabilisierung der Verh�ltnisse zu erreichen. Dabei kann offen bleiben, inwiefern diese Situation mit dem massiven �bergewicht zusammenh�ngt. An dieser Beurteilung vermag der in diesem Verfahren aufgelegte Bericht der Frau Dr. med. W.________ vom 6. September 1999 nichts zu �ndern.
Dieses Ergebnis bedeutet nicht, dass der Unfallversicherer die fragliche Physiotherapie nicht zu �bernehmen h�tte. Wenn und sobald, wie vorliegend, fest steht, dass ab einem bestimmten Zeitpunkt von einer - an sich zweckm�ssigen - Behandlung keine namhafte Besserung des unfallbedingt beeintr�chtigten Gesundheitszustandes mehr zu erwarten ist, und daher der Anspruch auf �bernahme gest�tzt auf Art. 10 Abs. 1 UVG zu verneinen ist, stellt sich die Frage der Leistungspflicht nach Art. 21 UVG. Diese Bestimmung normiert f�r verschiedene Tatbest�nde die Voraussetzungen, unter denen nach der Festsetzung der Rente noch Anspruch auf Heilbehandlung besteht. Vorliegend hat zwar die Vaudoise �ber den Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 UVG), allenfalls zun�chst in Form einer �bergangsrente, wenn �ber Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung noch nicht entschieden worden ist (Art. 30 UVV in Verbindung mit Art. 19 Abs. 3 UVG; vgl. BGE 116 V 246), f�r die erwerblichen Folgen der unbestritten unfallbedingten Kniebeschwerden offenbar noch nicht verf�gt. Dazu w�re sie indessen verpflichtet gewesen, nachdem gem�ss ihrer - zutreffenden - Auffassung von weiteren physiotherapeutischen Behandlungen, wie die im Zeitraum Februar bis April 1998 durchgef�hrten, keine namhafte Besserung des Knieschadens erwartet werden konnte, und zwar umso mehr, als sie bereits vor Erlass des Einspracheentscheides am 3. Dezember 1998 Kenntnis davon hatte, dass die Versicherte eine (zun�chst halbe und dann ganze) Rente der Invalidenversicherung bezog. Dies �ndert indessen nichts daran, dass der Unfallversicherer zu pr�fen hat und haben wird, ob im Rahmen von Art. 21 UVG Anspruch auf �bernahme der Kosten der betreffenden Therapien besteht.
b) Ob die geklagten R�ckenbeschwerden ebenfalls in nat�rlicher und ad�quater Weise mit dem Unfall vom 12. Februar 1993 zusammenh�ngen, kann, wie die Beschwerdef�hrerin zu Recht geltend machen l�sst, auf Grund der Akten nicht in zuverl�ssiger Weise beurteilt werden. Wenn im orthop�dischen Gutachten vom 14. Juli 1998 gesagt wird, die intermittierend auftretenden thorakolumbalen und lumbalen Schmerzprobleme seien (allerh�chstens) eine indirekte Folge des Unfalles, �indem eine mangelnde bzw. schlechtere k�rperliche Aktivit�t eingetreten ist�, bleibt unklar, inwiefern hief�r das Knieleiden und/oder die Adipositas permagna verantwortlich sind. In diesem Zusammenhang ist zu beachten, dass es kausalrechtlich gen�gt, wenn der Unfall und die unbestrittenermassen darauf zur�ckzuf�hrenden Kniebeschwerden eine Teilursache der R�ckenschmerzen darstellen (BGE 121 V 329 Erw. 2a mit Hinweisen). Dass das �bergewicht alleinige Ursache der R�ckenprobleme ist, wird im �brigen im Gutachten nicht gesagt. Im Weitern erscheint die Beurteilung im haus�rztlichen Bericht vom 1. Mai 1998, wonach es seit Herbst 1997 als Folge der Gelenkinstabilit�t zu Schonfehlhaltungen gekommen sei, sodass neu auch der R�cken schmerzhaft in Mitleidenschaft gezogen werde, durchaus plausibel. Im erw�hnten Schreiben vom 6. September 1999 h�lt Frau Dr. med. W.________ �berdies fest, die Wirbels�ule selbst sei klopfindolent, und es l�gen dort keine degenerativen Ver�nderungen vor. Es wird Sache des Unfallversicherers sein, zur Frage der Unfallkausalit�t der R�ckenschmerzen Abkl�rungen vorzunehmen und anschliessend �ber den Anspruch auf Behandlung dieses Leidens neu zu verf�gen.
Dem Prozessausgang entsprechend steht der durch den Schweizerischen Invaliden-Verband vertretenen Beschwerdef�hrerin eine Parteientsch�digung zu (Art. 159 Abs. 1 und 2 in Verbindung mit Art. 135 OG; BGE 122 V 278).
der Beschwerdef�hrerin f�r das Verfahren vor dem Eid-
gen�ssischen Versicherungsgericht eine Parteientsch�-
IV. Das Verwaltungsgericht von Appenzell A.Rh. wird �ber

References: BGE 
 Art. 19
e contrario
 Art. 10
 Art. 19
e contrario
 BGE 
 Art. 10
 Art. 21
 Art. 19
 BGE 
 Art. 21
 Art. 135
 BGE