Source: https://www.forum-langenargen.de/Buergermeinungen/2019/
Timestamp: 2019-12-15 02:19:09+00:00

Document:
Bürgermeinungen 2019 [Forum Langenargen]
(Sortierung neu nach alt)
Dank eines Förderprogramms gibt es neuerdings endlich zusätzliche Zebrastreifen (Programm der 1.000 Zebrasteifen für Baden-Württemberg) Langenargen zählt zu den sechs (!) bestätigten Bewerbern von 68 Kommunen. Da fast alle Straßen in Langenargen, bis auf die Durchgangsstraßen, eine 30 km Zone aufweisen, Zebrasteifen jedoch bisher in 30km/h Zonen nicht geduldet wurden, gab es diesbezüglich einen jahrelangen konfliktreichen Stillstand. Das hat sich nun durch einen neuer Erlass geändert, der entscheidende Ausnahmen zulässt. Damit wäre es zum Beispiel endlich möglich, am Ausgang des Kath. Kindergartens in der Klosterstraße den langjährigen Wunsch der Eltern zu erfüllen. Voraussetzung ist eine beratende Planung durch ein entsprechendes Büro. .Die diesbezüglichen Kosten von 50.000 Euro bezahlt das Land. Die Gemeinde zahlt die Erstellung des Zebrastreifens. Nach Fachauskunft des entsprechenden Verbands kostet das Aufbringen eines Zebrastreifens durchschnittlich 3.000 bis 5.000 Euro. Folglich wird die Planung und die Beratung wesentlich teurer als ein Zebrasteifen.
Könnte man die 50.000 Euro Planungs-/Beratungskosten nicht für wichtigere Dinge einsetzen? Ist die Kommune nicht selbst in der Lage, ein paar Streifen zu planen und zu beauftragen?
https://www.youtube.com/watch?v=OUgdpFRzH38
Forum Langenargen, 13.12.2019
Langenargen baut auf beschleunigtes Verfahren,
SZ v. 11.12.2019, T. Poimer
Am 10.12.19 wurde die vom Bürgermeister geplante Beschleunigungsdiskussion mit einer halbstündigen Verspätung gestartet (wurde in der Presse verschwiegen).
Es ging um drei Bebauungspläne: einer in Langenargen (Gräbenen VI) und zwei in Oberdorf. Die Begründung für die Beschleunigung war angeblich zum Ersten, dass alle Fraktionen ihr Wahlversprechen einlösen wollten, bezahlbaren Wohnraum für Langenargener Familien bis zum Jahresende zu schaffen und zweitens gab es da eine Frist, die am 31.12.2019 abläuft, denn um Bebauungspläne im beschleunigten Verfahren nach "13 b" des Baugesetzbuches aufstellen zu können, muss es bis zum Jahresende zu einer förmlichen Einleitung und bis zum 31.12.2021 zu einem Satzungsbeschluss kommen. In diesem Fall wäre keine Umweltprüfung notwendig, was das Verfahren natürlich erheblich beschleunigt. Gemeinderat Kraus von der OGL kritisierte das beschleunigte Verfahren. Er fürchtete, dass die Bürgermeinungen zu kurz kämen. Er schlug drei Fachgutachten und eine anschließende Diskussion in einem Werkstattgespräch vor. Der BM gab zu bedenken, dass das zu teuer und zeitaufwändig sei. Nachdem er ein Prüfungsergebnis bis Ende des ersten Quartals versprochen hatte, wurde dem Verfahren zugestimmt. Mehreren Anwesenden fiel auf, dass bei dieser wichtigen Angelegenheit kein einziges Wort von den Gemeinderäten der CDU kam. Da fragt man sich, warum sich die Herrschaften überhaupt haben wählen lassen. Die Redakteurin der SZ hielt es offensichtlich nicht für notwendig, dies zu erwähnen. Im Übrigen hat sich nichts geändert. Das Wort Fraktionszwang streiten sie zwar ab, doch wie soll man das bezeichnen, wenn alle regelmäßig ausnahmslos im gleichen Sinne abstimmen?
Satirische Bemerkung: Vielleicht hat sich die CDU in Langenargen längst selbst aufgelöst, - und keiner hat es gemerkt!
Forum Langenargen 11.12.2019
Vielleicht sollte man einmal über den eigenen Tellerrand in andere Kontinente blicken
Nach Aussage von "Ärzte ohne Grenzen" kann man mit 100Euro 550 Kinder wegen einer Tuberkulose behandeln.
Mit den 570.000 Euro brutto für beide Luxustoiletten wäre das für 3.166.666 Kinder möglich gewesen, wenn man das Angebot der "Netten Toilette" angenommen hätte.
Mit den Folgekosten von 1,4 Millionen Euro brutto hätte man sogar 7.777.777 Kinder retten können.
Nach Aussage der CBM kostet eine Graue Star OP bei Erwachsenen 30 Euro, bei Kindern 125 Euro.
Das bedeutet, allein mit dem Anschaffungsbetrag könnte man 19.000 Erwachsene und 4.560 Kinder operieren.
Mit den o. g. Folgekosten könnte man sogar 46.667 Erwachsenen oder 11.200 Kindern das Augenlicht schenken.
Wenn man dann noch ausrechnet, dass man für den Anschaffungspreis der beiden Toiletten 1.266.666 Kinder in den
Tropenländern gegen Polio (Kinderlähmung) impfen könnte (diese Impfung kostet dort 0,45 €), und für die Folgekosten
sogar 3,1 Millionen, dann begreift man vielleicht endlich, dass hier völlig falsche Prioritäten gesetzt worden sind.
Übrigens: Afrika ist dank der langjährigen Impfanstrengungen seit kurzem Polio frei.
Ich habe meinen Kindern nahegelegt, ab April mit dem Fahrrad zur Schule zu fahren. Wegen "schwindender Schülerzahlen" wird die Karte teurer? Das führt dazu, dass immer mehr Kinder mit dem Fahrrad fahren werden. Warum müssen Touristen nicht mehr zahlen? Subventionieren wir nun die billigen 1 € - Touristentickets? Ein Einheimischer zahlt nach Friedrichshafen hin und zurück zur Zeit € 5, 90 ! ( ab 2020 wird es noch teurer). Dies ist kein Anreiz, sein Auto zuhause stehen zu lassen und mit dem Bus oder mit der Bahn zu fahren. Ich finde es einen völlig falschen Ansatz, um die Autos von der Straße zu bekommen. Und darum geht es doch letztendlich (zumindest war dies das Argument von der DBT).
A. W. Langenargen
Das 1000 Bäume Programm
Dieses Programm gibt es bundesweit schon seit 2010, also seit 9 Jahren!
Im amtlichen Teil des Montfortboten, für den der Bürgermeister zuständig ist, wird das so dargestellt, als wäre Langenargen der Auslöser für ganz Baden-Württemberg gewesen: "Nachdem der Gemeinderat dieses Thema im Mai in seiner Sitzung positiv behandelte, folgte ein landesweites Presseecho und Interesse".
Mehrere Kommunen in BW waren schon weit früher involviert, so z.B. 2017 Stuttgart. Hier will man sich ganz offensichtlich im Angesicht der kommenden BM Wahl wieder einmal mit fremden Federn schmücken.
Trotz Mitgliedschaft im Klimabündnis gibt es in Langenargen einen gegenläufigen Trend, obwohl das auf den ersten Blick nicht so aussieht. Für 200 gefällte, gesunde Bäume im Schwediwald wurden ersatzweise nur 35 neue Bäumchen gepflanzt. Im Kernbereich des Ortes sieht die Bilanz noch schlechter aus. An der Argenhängebrücke ist dem genauso. Als Begründung für die Baumfällungen wurde immer wieder angegeben, es bestünde Gefahr durch herabstürzende Äste. Unseres Wissens ist in den letzten 40 Jahren kein einziger Bürger dadurch zu Schaden gekommen. Es gibt Stellen, von denen viel eher eine Gefahr ausgeht, wie z. B. vereiste, nicht gestreute Pfützen.
Wenn man auf der Metallfußgängerbrücke über die Bahn hinter Vetter steht, sieht man, wie nah die unter Hochspannung stromführenden Drähte ohne jegliche Schutzabdeckung verlegt worden sind.
Zwischen den beiden Hauptbahnübergängen nach Oberdorf und Eriskirch liegen die Gleise völlig ungeschützt.
Wir sind nach Erfahrungen anderer Gemeinden in den früheren Jahren relativ sicher, dass nur ca. 10 % bis 15 % der Bäumchen ihren Besitzer finden werden und die Aktion genauso wie die der Insektenhotels bald wieder einschläft.
Das ist jedoch noch nichts alles: Jetzt, da es kaum noch Insekten gibt, verkündete man großmundig, (ursächlich war wohl das schlechte Gewissen), man würde 100 Insektenhotels anschaffen, das Stück, einschließlich der Aufstellung für 300 Euro! (mit oder ohne MWSt.?).
Inzwischen sind einige Monate vergangen und man findet lediglich 5 falsch aufgestellte Exemplare, genau parallel zur Unteren Seestraße, damit sie auch jeder sofort sieht.
Das erste inspizierte Hotel beherbergte lediglich zwei geflügelte Gäste. Ansonsten wurde im gesamten Landschaftsschutzgebiet auf der Höhe und auch sonst in Langenargen kein einziges der 100 angekündigten Insektenhotels gesichtet.
Beim Seniorenadventsnachmittag kam es beim Bürgermeister wieder zur üblichen Selbstbeweihräucherung.
Sehr erstaunt nahmen die Seniorinnen und Senioren zur Kenntnis, dass von Kressbronn angeblich Lob wegen der Luxustoiletten geäußert wurde.
Dann sollten die gefälligst selbst welche kaufen, incl. 20 Jahre Wartungsvertrag! Herr Krafft führt einen Facebook Account.
Egal was er macht, bekommt er immer von seinem Kressbronner Kollegen ein "Like".
Herr Enzensberger ist Spitzenreiter bei sämtlichen Zustimmungen! Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!
Forum Langenargen 03.12.2019
In der aktuellen Geschäftsordnung der Gemeinde zieht sich die Forderung wie ein roter Faden durch die Paragraphen,
dass der Bürgermeister fachkundige Einwohner offiziell zu Beratungen zuziehen soll.
Siehe folgende Paragraphen: § 5, § 7/2, § 8/1, § 8/2 und § 8/4, § 18/2und § 18/4
Wir haben das 7 Jahre lang vermisst. Vielleicht wären uns so manche kostspieligen Fehlentscheidungen erspart geblieben.
Verdrängen bringt gar nichts - macht´s nur schlimmer!
Seit Jahren ist bekannt, dass Heimanbieter wie der Liebenaukonzern Interesse am Spital gezeigt hatten.
Das Spital war zuletzt ein Fels in der Brandung. Auf Grund der vielen Verordnungen und des zunehmenden Personalmangels ist in absehbarer Zeit keine entscheidende Besserung der Finanzsituation zu erwarten.
Man hat das Problem jahrelang verdrängt. Ein Neubau an einem anderen Standort dürfte bei der aktuellen Grundstückssituation und wegen des Finanzdefizits als Folge des immer mehr sich vergrößernden Investitionsstaus nur ein Wunschdenken sein.
Es ist also sehr wahrscheinlich, dass man sich um einen Betreiber, wie z.B. die Liebenau, bemühen wird. Das Strandbad lässt grüßen!
Forum Langenargen 02.12.2019
Wie man mit einem kleinen Samentütchen eine "solide" Partnerschaft aufbaut!
- siehe unter "Tourismus"
„Versorger warnen vor Pestiziden im Grundwasser“
K. Korf, SZ 28.11.2019
In 60 % der Wasserschutzgebiete werden Pestizide festgestellt. Bei 5 % der Flächen werden die Grenzwerte überschritten!
Leider sind es nicht nur die Pestizide. Man erinnert sich noch an die Krankenhausabwässer, die unter bestimmten Bedingungen in den See gelangten.
Da darf man sich nicht wundern, wenn selbst die Verantwortlichen unserer Gemeinde zwar keine Pestizide ins Grundwasser einbringen, jedoch in einem Wasserschutz- und Landschaftsschutzgebiet neben dem Bauhof bedenkenlos eine Schuttdeponie mit zum Teil kontaminiertem Schutt planten. Unsere Einwände haben die entsprechende Behörde im Landratsamt jedoch offensichtlich überzeugt. Trotz allem wurden die Kosten von 400.000 Euro in den Haushaltsplan aufgenommen.
Betreff: Pestizide: Grundwasser aus Schutzgebieten oft belastet
https://www.schwaebische.de/sueden/baden-wuerttemberg_artikel,-wasser-aus-schutzgebieten-oft-mit-pestiziden-belastet-_arid,11149590.html
„Bauern halten sich nicht an geltende Vorgaben und es wird vom Land nicht ausreichend kontrolliert“, sagte Frieder Haagk, der Geschäftsführer des Zweckverbandes Landeswasserversorgung. Verpflichtende Angaben der Landwirte über die Menge der eingebrachten Pestizide an das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz werden trotz entsprechender EU-Vorgaben nicht veröffentlicht. Da gelten ganz offensichtlich andere Maßstäbe!
Übrigens: Ist Ihnen in den letzten Tagen bei den Berichten im Fernsehen über die Demos der Bauern in Berlin und anderswo auch aufgefallen, dass viele der zahllosen Traktoren kein Nummernschild hatten? Auch das wird stillschweigend toleriert!
Forum Langenargen 28.11.2019
Zum Artikel „Abgestellt: Langenargen verteilt Süßes und Saures“,
T. Poimer, SZ v. 26.11.2019
Versteht das vielleicht jemand: „Beidseitiges Halteverbot in der Klosterstraße“?
Sind Sie schon einmal mit mehreren Kindern vom Auffangparkplatz, aus der Tiefgarage, vom dortigen Parkplatz oder vom Münzhof zum Kindergarten gegangen?
Welche Frau überquert schon gerne mit Kindern mehrere Straßen ohne Überweg, traut sich in die schummrige Tiefgarage oder quält sich mühsam aus einer viel zu engen Parklücke am Münzhof und das gleich mit mehreren Kindern an der Hand? Der dafür Verantwortliche, Herr Vieweger, hat sicher noch nie ein Kind in den Kindergarten gebracht. Wäre es da nicht vernünftiger, entlang der Klosterstraße einseitig eine Kurzparkzone (10 – 15 Minuten) einzurichten? Es ist nicht richtig, die notorische Parksituation vor Kindergärten mit der vor Schulen zu vergleichen!
Ich selbst würde lieber ein „Knöllchen“ riskieren, als mit meinen kleinen, eigenen und evtl. mit Nachbarskindern vom etliche hundert Meter entfernten Auffangparkplatz den Weg zum Kindergarten anzutreten, erst recht nicht in der kalten Jahreszeit oder bei regnerischem Wetter. Oft müssen noch Geschwister, die an anderen Stellen abgesetzt werden müssen, mitgenommen werden, und immer wieder kommt es vor, dass sich Kleinkinder losreißen und auf die Straße laufen.
Das Foto in der SZ zeigt vier PKW hintereinander. Im Sommerhalbjahr erlebt man auf dem Bleichweg bis zu 10 PKW hintereinander, ohne dass eine Chance besteht, eine Ausweichlücke zu finden, und das ganztägig, nicht nur zu den Bring- und Holzeiten. Es ist auch unbegreiflich, dass mehrere Eltern jahrelang erfolglos für einen Zebrastreifen kämpfen mussten.
Nennt man das Kinderfreundlichkeit?
Rolf Motz, 26.11.2019
https://www.forum-langenargen.de/uploads/Ruby Tuesday Kommentar bei KONTEXT 451
- Jung und nicht naiv-26-11-2019.docx
Peter Groß 26.11.2019
Wer glaubt, dass Schweigen Probleme löst, hält sich die Augen zu.
An den Redaktionsleiter des Montfortboten, Herrn Mark Hildebrand,
Sehr geehrter Herr Hildebrandt!
Bitte veröffentlichen Sie den folgenden Leserbrief im Montfort-Boten:
Die Schlossterrasse darf jetzt im November wieder von Jedermann betreten werden, nachdem über den ganzen Sommer wir Langenargener Bürger und auch die Feriengäste am Betreten der Schlossterrasse gehindert wurden. Nur als Gast der Gastronomie durfte die Schlossterrasse betreten werden.
Wie kann es sein, dass die Gemeindeverwaltung zulässt, dass Bürger ihr Eigentum nicht betreten dürfen? Das Rondell ist neben dem Schlossturm der schönste Aussichtplatz auf den See und die Berge. Hoffentlich sieht die Gemeindeverwaltung im Jahr 2020 ein, dass die Schlossterrasse den Bürgern gehört und nicht der Gastronomie.
Leider hat Herr Hildebrandt diesen Leserbrief nicht veröffentlicht. Ich weiß nicht, ob er dem Maulkorberlass oder einer normalen Zensur zum Opfer gefallen ist? Die Schwäbisch Media Gruppe hält scheinbar nicht viel von der Meinungsfreiheit!
S. Kleck Langenargen 06.11.2019
Wenn man den salbungsvollen Worten des Chefredakteurs M. Hennings auf der Kanzel der Schlosskirche glauben soll,
dann soll man bei der mangelnden Wertschätzung und dem fehlendem Respekt seines Kollegen gegenüber dem Leser mit Nächstenliebe antworten.
Forum Langenargen 24.11.2019
Wie es in den Wald hineinschallt, so schallt es wieder heraus
Zum zweiten Mal in diesem Jahr wurde an das 1000-Bäume-Projekt erinnert.
Das Projekt gibt es bundesweit schon seit 2017. Die zeitliche Nähe dieser Aktion zur 200-Bäume-Rodung in Langenargen dürfte wohl kein Zufall sein.
Das gilt natürlich auch für die Insektenhotels, die wie mahnende Holzstelen die Strecke des Grauens und der Verwüstung säumen. Die Behauptung einer Verkehrsbehinderung war völlig aus der Luft gegriffen. Man kann diesen Unsinn bald nicht mehr hören. Einen Tag vor der Rodung wurden von einem aufmerksamen Bürger, dem die vielen Halteverbotsschilder aufgefallen waren, Fotos gemacht. Dazu besitzen wir ein Google Street Video, welches zwei Monate vorher erstellt worden war. Weiterhin haben wir Zeugenaussagen von Anrainern.
Der Bürgermeister berief sich auf das Einverständnis des Gemeinderates, welcher einige Monate zuvor informiert worden war. Hatte er dieses Einvernehmen auch für das Fällen dreier gesunder Bäume im Strandbad? Von einigen Mitgliedern des Gemeinderates war jedoch zu erfahren, dass sie über das wahre Ausmaß getäuscht worden waren und nicht zugestimmt hätten, hätten sie gewusst, was da in Wirklichkeit geplant war.
Weiterhin wies der Bürgermeister auf die Genehmigung des Baumbegutachters aus Lindau und des Herrn Pflug von der Unteren Landschaftsschutzbehörde im Landratsamt hin.
Herr Pflug musste inzwischen zugeben, dass er nie vor Ort gewesen war und keine Bilddokumente gesehen hatte. Es war also eine reine Entscheidung nach Aktenlage. Die Behauptung, der Nabu wäre beigezogen worden, ist unwahr.
Der Baumschutzfachmann aus Lindau ließ bei dieser Aktion erhebliche Zweifel an seiner Qualifikation erkennen, denn er sorgte dafür, dass in einer Nacht- und Nebel- Aktion 200 gesunde Bäume in einer Reihe ausnahmslos gefällt wurden. Die Aktion kam derart überraschend, dass die Kinder und die nicht benachrichtigten Betreuerinnen des Waldkindergartens am frühen Morgen entsetzt vor ihrer zerstörten Bleibe standen.
Der Gutachter war in diesem Fall also gleichzeitig auch der Ausführende. Hier besteht ein massiver Interessenkonflikt wegen mangelnder Objektivität.
Später bekamen wir den Hinweis eines Rechtsanwaltes, dass das Landgericht Freiburg eindeutig geurteilt hat, dass der Gutachter nicht anschließend der Ausführende sein darf (AZ:3964/12). Es deutet Vieles darauf hin, dass der Bürgermeister, der fast direkt am Ort des Geschehens wohnt, seine eigene Gesetzgebung hat.
Zurück zu dem 1000-Bäume-Projekt: Böse Zungen sprechen von einem schlechten Gewissen und dem Versuch einer Wiedergutmachung, andere wittern ein Wahlgeschenk.
1000 junge Bäume an Stelle von 200 gefällten Bäumen an der Unteren Seestraße, drei Bäumen im Strandbad und einer größeren Zahl an der Hängebrücke, alle großenteils 40, 50 Jahre alt oder älter, sind jetzt eben keinesfalls ein gleichwertiger Ersatz! Auch werden wohl die wenigsten Bürger sich einen zusätzlichen Baum auf ihr Grundstück pflanzen, zumal das dann ja kein Ersatz für bestehende Bäume sein darf.
1000 neue Bäume! Das hört sich zunächst einmal gut an. Eine Wiedergutmachung für den begangenen Baumfrevel kann das aber niemals sein!
Wenn man mal prüft, was in den vielen Kommunen aus diesem Projekt geworden ist, stellt man schnell fest, dass vor allem in ländlichen Orten die Begeisterung rasch nachgelassen hat und dass die Aktion oft sogar vorzeitig abgebrochen wurde. Ähnlich wird es wahrscheinlich auch hier sein.
Hier besteht ein erheblicher Widerspruch!
Wenn Herr Schülke behauptet, die Tarifkosten (Fahrpreise) spielten für die meisten ÖPNV Nutzer so gut wie keine Rolle, dann fragen wir uns, warum regelmäßig in Flautezeiten die Katamarantarife, für die er auch zuständig ist, deutlich gesenkt werden und für den Kauf der E-Card mit Tarifkostenvorteilen geworben wird. Sollte die EBC Gästewerbung mit "freier Fahrt mit Zug und Bahn" für zusätzlich einen Euro möglicherweise auch ein verkehrspolitischer Irrweg sein? Befinden sich fast ganz Österreich und viele internationale und Deutsche Kommunen bereits im Irrenhaus? Ist dann selbst die Deutsch Bundesbahn, die nächstes Jahr die Ticketpreise um 10 % senken wird, nicht mehr zurechnungsfähig? Was die Kunden an den Rand der Verzweiflung bringt, ist der regionale Tarifwirrwar. Dieser ließe sich mit einer "Ein Euro Karte" schnellstens beheben!
Forum Langenargen 24. 11. 2019
Die Ertragsmeldung von Bodo mit einem Minus von 3,8 - 4 %
bestätigt unsere Einschätzung zur EBC und die dazugehörigen Konsequenzen
Wir möchten daran erinnern, dass Herr Zodel seinerzeit im Auftrag des Bürgermeisters den Kooperationsvertrag mit der DBT ohne Einbeziehung der Gastgeber unterschrieben hat, und das offensichtlich ohne juristischen Beistand, denn der Vertrag entsprach bis aufs Komma dem Vertrag einer anderen Seegemeinde, die ihn kurz vorher abgeschlossen hatte.
Es erfolgte damals auch keine vorherige Diskussion im Gemeinderat.
Die wenigsten Gemeinderäte/innen hatten den "Millionenvertrag" damals zu Gesicht bekommen, also haben sie über etwas abgestimmt, was sie inhaltlich gar nicht kannten.
Die Gemeinde verzichtet dabei nicht nur auf alle Rechte zur Vermarktung all dessen, was mit der DBT zu tun hat, sondern sie ist auch nach einer Karenzzeit bis zum 31.12.2020 rechtlos gegenüber der DBT, bezüglich einem künftigen Zuschlag auf die jetzt gültige Kurtaxe (Solidarbeitrag) ausgeliefert, denn, so ist es vertraglich geregelt ("….hat die die Neufestsetzung des Solidarbeitrags durch die DBT nach billigem Ermessen zu erfolgen"!)
Die DBT hat sich also von der Gemeinde vertraglich zusichern lassen, dass sie berechtigt ist, nach einer Karenzzeit bis einschl. 31.12.2020 einseitig ohne Begrenzung nach oben den Solidarbeitrag zu erhöhen. Als das unsere Rechtsanwälte lasen, waren sie sprachlos. Die Gemeinde könnte lediglich die Notbremse ziehen, indem sie ein Sonderkündigungsrecht in Anspruch nimmt.
Der Verkehrsverbund Bodo meldete, wie von uns erwartet, ein Minus von 3,8 bis 4 %, angeblich bedingt durch 4 % weniger Schüler. Es wird ausdrücklich erwähnt, dass sich diese Tendenz in Zukunft nicht ändern wird.
Das bedeutet für die Zukunft, dass die sowieso zweithöchste Kurtaxe Baden-Württembergs durch den ansteigenden Solidarbeitrag weiter erhöht werden muss.
Genaugenommen wird der BODO-Solidarbeitrag von 75 Cent um 4 % erhöht. Es muß jedoch fest damit gerechnet werden, dass nach Ablauf der Karenzzeit für den 25 %- igen Anteil der DBT ab Ende 2023 weitere Mehrkosten anfallen, wenn es dann bodo und die DBT überhaupt noch gibt.
Warum spricht man überhaupt noch von Solidarbeitrag, nachdem man festgestellt hat, dass 90 % der Gäste eine um 60 % erhöhte Kurtaxe bezahlen müssen, obgleich maximal nur 5 -10 % der Gäste diese Angebote nutzen?
Forum Langenargen 23.11.2019
Hier gab der Chef des Häfler Stadtverkehrs seine Einschätzung kund. Hier müssen gute Vorbilder umgesetzt werden ist unsere Einschätzung.
"Also mehr Linien und Haltestellen für den Stadtbus und einen flächendeckenden Halbstundentakt mindestens auf den Hauptverkehrsachsen".
>>> Ja super, dann macht doch endlich. "Ned schwätze, schaffe!!!"
Im Interview vom Mai 2017 wurde der suboptimale Nahverkehr am See angesprochen:
https://www.youtube.com/watch?v=IBsD7Y9odh8
"Wiener Modell" - hier wurde der 365-Euro-Tarif eingeführt - habe aber nicht nur den ÖPNV gestärkt, sondern auch Stellplätze für Autos massiv reduziert und verteuert. Es könne doch nicht sein, so Schültke, dass in Friedrichshafen an mancher Straße billiger geparkt werden kann als im Parkhaus.
>>> Ja! so ist das in einem lebendigen Organismus, Gemeinde benannt. Es stehen und fahren einfach zu viele Autos im öffentlichen Raum. Den Behauptungen Schültkes zu teurem Straßenparken können viele nicht folgen. Wenn wir günstig mit der Bahn ins Zentrum fahren könnten, weshalb sollten wir dann freiwillig im Stau stehen? Oder Parkplätze suchen und bezahlen? Denkt nach. Glaubt's ihr denn die Wiener, Bayern, Frankfurter, Berliner, etc. sind deppert? Nein, bestimmt nicht!
>>> Hier ist dringend Differenzierung für Äpfel und Birnen geboten. Wien ist eine 2 Millionenstadt mit täglich großen "Einpendelung". Die Stadt bietet traditionell zahlreiche große Verkehrswege und hat sich dem Verkehrswachstum mit kluger Planung in den vergangen 30 Jahren möglichst gut angepasst. Das kann man vom Bodensee nicht sagen. Schon mal von "Park& Ride" gehört? Dort parken die Pendler auf Parkplätzen und Parkhäusern für kleines Geld. Stadtviertel mit zu vielen Besuchsparkern erhalten wie in deutschen Grossstädten auch Anwohner-Parkausweise. Bitte, bestehende gut funktionierende Strukturen zum Thema sind vielerorts angenehmer Alltag.
Es besteht kein Grund das Rad neu zu erfinden.
Dem 100 Euro Ticket im Kreis Lindau auf Antrag der Grünen stimmt Bodo nur zu,
wenn das komplette Defizit aus dem Ticketverkauf vom Landkreis Lindau übernommen wird
Dazu ist zu sagen, dass man bereits auf positive Erfahrungen anderer Kommunen zurückgreifen kann. Es hat sich gezeigt, dass mit mindestens 30 % mehr Kunden zu rechnen ist, so dass dadurch schon eine Teilfinanzierung gewährleistet ist. Auch in diesem Fall zieht sich Herr Löffler auf die solitären Vorstellungen des Bodenseekreises zurück, dass man erst den Nahverkehr attraktiver machen müsste, bevor man über eine Tarifoptimierung diskutiere. Für Herrn Löffler (bodo) sei deshalb die Entscheidung für ein 100 Euro Ticket, wie im Oberallgäu geplant, ein verkehrspolitisch nicht wählbarer Weg. Ob 100 Euro oder 150 oder 365 Euro Ticket (jeweils für Erwachsene), wichtig ist eine innovative zukunftsorientierte Tarifierung. Und das möglichst umgehend, schnell, zeitnah! Probieren geht über studieren. Da helfen auch meterweise Studien nicht weiter. Beginnen Sie mit einer zweijährigen Testphase. Oder für die "Neudeutschen" : Hand-on, less quatsch, Learning by doing! Keine Angst vor Neuem!!!
Sein weiteres Gegenargument sind keine Fahrzeugkapazitäten und keine Fahrpläne ! (Sie haben richtig gelesen). Was im Großteil von Österreich und vielen deutschen Kommunen und in ganz Hessen gelungen ist, sollte doch in Lindau auch klappen. Entscheiden wird letztlich der Verkehrsverbund aus Bodensee, Ravensburg und Lindau.
Es geschieht genau das Gegenteil: das Busfahren in Lindau wird zum Jahresende um 4 % teurer! Danke bodo!
Forum Langenargen 22.11.2019
Wenn der Geschäftsführer Herr Löffler von Bodo die gestiegenen Kosten als Begründung für die Preiserhöhungen in 2020 anführt, so ist dies fast schon lächerlich und keinesfalls mehr nachvollziehbar.
Ursächlich für die schlechte finanzielle Lage ist in erster Linie die hoch defizitäre Nahverkehrspolitik, die sich im Bereich Langenargen drastisch widerspiegelt.
Es ist inzwischen doch für Jedermann längst ersichtlich, dass außer den Stoßzeiten, täglich große (Glieder)Busse zigmal leer oder nur mit 3-5 Fahrgästen von LA nach FN fahren. Ganz abgesehen von der Umweltbelastung (Co2 Feinstaub und vor allem Lärm) wird hier das Geld des Steuerzahlers wissentlich - regelrecht verbrannt!
Die zahleichen LEERFAHRTEN werden dann immer als sogenannte BETRIEBSFAHRTEN getarnt! Besonders deutlich sieht man das an den EBC Bussen, die zusätzlich in den Sommerferien verkehren.
Wenn Herr Löffler dem Bürger diesen Umstand mit den erwähnten Kostensteigerungen vermitteln will, kann man das nur als sinnloses Unterfangen und Irreführung der (Bürger) - Fahrgäste bezeichnen. Während viele andere Verkehrsbetriebe in Bezug auf die Umwelt-Belastung zur Stärkung des ÖPNV über kostengünstige oder sogar kostenfreie Beförderung nachdenken und teilweise auch schon praktizieren, sieht Herr Löffler nur Preiserhöhungen als probates Allheilmittel!
(Hier muss man sich wirklich fragen, wo bleibt da noch das betriebswirtschaftliche Denken und Handeln, sowie die Vernunft für das Machbare, zumal Ferien-Gäste in Langenargen auch noch umsonst mit Bodo fahren können?
Wenn Herr Löffler immer noch glaubt, mit Preiserhöhungen die auch weiterhin stark steigenden Defizite auffangen zu können, irrt er, die nahe Zukunft wird ihn schnell einholen und eines anderen belehren!
Seine Ausführungen zu den Schülerzahlen? bei (total überfüllte Schülerbusse) sind einfach nur beschämend und bedürfen keines weiteren Kommentars! Die Fakten sind ja allgemein längst bekannt!
R. Löwenbrück 26.11.2019
Zum Artikel von Herrn Redakteur M. Schopf im Südfinder mit der Überschrift:
"Preis nicht entscheidend"
Hier zeigt sich mal wieder, dass es an gründlichen Recherchen mangelt. Es wird lediglich eine nicht objektive Meinung aus Friedrichshafen wiedergegeben. Herr Norbert Schültke war lange Geschäftsführer der BOB und ist immer noch im Beirat.
Genau das Gegenteil ist der Fall. Der gesenkte Preis ist nämlich eine Riesenerfolgsgeschichte geworden. In Wien und in mehreren östl. Bundesländern stiegen wegen der 365 Euro Jahreskarte mehr als 35 %! der Autofahrer auf den ÖPNV um. Fast zwei Dutzend Städte in Deutschland, mit steigender Tendenz, haben sich angeschlossen. Auch dort ist es wie in Österreich ein Riesenerfolg. Natürlich muss auch eine gewisse Attraktivität vorhanden sein. Ein großer Anteil der Verluste pro Ticket wird durch die um 30 % gestiegene Kundenzahl kompensiert. Den Vogel schoss jetzt das Oberallgäu mit einem zukünftigen 100 Euro Jahresticket ab. Das bedeutet, dass die Bürger dort das ganze Jahr über ganztägig für 27,4 Cent uneingeschränkt Bus und Bahn benutzen können.
Man fragt sich nun, warum dies in der relativ wohlhabenden Stadt Friedrichshafen nicht geht, wo man doch so großen Wert darauf legt, die PKW´s von der Straße wegzubringen.
Die für die Ablehnung vorgebrachten Argumente sind an den Haaren herbeigezogen, weil man einfach nicht zugeben will, auf´s falsche Pferd gesetzt zu haben. Die Spatzen pfeifen es von den Dächern: Das Schlüsselwort ist unter anderem schlicht und einfach die EBC.
Wenn für einen Euro einen Tag lang freie Fahrt mit Bus und Bahn für die Einwohner und Gäste angeboten werden würde, wäre das der Sargnagel für die EBC und wir bräuchten auch keine kostspielige DBT mehr. Es wird immer argumentiert, erst müsse die Qualität und die Infrastruktur verbessert werden. Dazu war jahrelang Zeit, und es ist alles eher schlechter geworden. Statt den Maschinenpark auf den neuesten Stand zu bringen, wurde aber das Geld in das sinnlose E Card-System gesteckt, das nur drei Kommunen in Deutschland nutzen.
Nach zwei Jahren !!! zu prüfen .... Alle mir nach! Egal wohin ?
Für Achim Krafft ist das Konzept angeblich ganz oben angesiedelt:
„Die Projektleitung hat der Bürgermeister, und der Gemeinderat ist das politische Gremium.“
Spannend ! - Kann es sein, dass der Bürgermeister überhaupt "kein Interesse" an diesem Thema hat? Wie anders ist es zu erklären, dass bezahlbarer Wohnraum, der während seiner gesamten Amtszeit in Langenargen sehr dringend gesucht ist, er jedoch selbst nach dem "Mooser-Weg-Dilemma" nicht wach wurde?
„Dass es Flächen gibt, auf denen Wohnraum geschaffen werden kann, ist durchaus bekannt. Alle relevanten Gruppen davon zu überzeugen, diese innerörtlichen Potenziale auch zu nutzen, ist allerdings ein sehr spannendes Thema“, sagte der Bürgermeister.
Ja, es ist durchaus bekannt. Aber dennoch hat er bisher nichts Hilfreiches bewegt! Insgesamt scheint der diesbezügliche Wortschatz etwas begrenzt.
Aufwachen, es brennt! Und sie wollen zum St. Nimmerleinstag ...na was wohl.... prüfen.
Abschließend offenbart sich "Das Ziel: Nach zwei Jahren ! zu prüfen, was aus dem Projekt geworden ist."
Das Ganze für erst einmal 60.000 Euro, wobei wenigstens die Hälfte durch eine Fördermaßnahme zurückkommt.
Forum Langenargen 21.11.2019
Der Leiter der Lokalredaktion der Schwäbischen Zeitung, Herr Martin Hennings, stellte sich wie einst Savonarola (Aussage einer Besucherin) während des Gottesdienstes auf die Kanzel und beklagte sich u.a. über den beleidigenden Umgang der Internetforen mit den Redakteuren. Dabei zitierte er entsprechende Briefe. Fairerweise hätte er den gescholtenen "Armen Sündern" auch das Rederecht einräumen müssen.
Eines von vielen Beispielen: Ende Mai 2018 erschien in der Digitalausgabe der SZ ein anonymer, beleidigender Leserbrief, in dem das Forum Langenargen als "Forumkloake" bezeichnet wurde. Erst als wir juristische Schritte androhten, wurde der Kommentar entfernt. Obwohl Herr Hennings immer betonte, dass von ihm stets eine gewissenhafte Kontrolle ausgeübt wird, wurde diese unverschämte Beleidigung erst einmal veröffentlicht. An diesem Bußtag hätte auch er etwas Asche auf sein eigenes Haupt verdient gehabt, denn auf eine Entschuldigung warten wir noch bis heute. Wir haben unzählige Beleidigungen und Unwahrheiten dokumentiert, wollen aber nicht noch mehr Öl ins Feuer gießen. Sein Fazit war: Bei Hass und Häme im Internet zu Beleidigungen und Diffamierungen Haltung zeigen und unsere demokratisch, humanistischen, christlichen Werte zu verteidigen und deutlich zu machen. Im Internet würden die gleichen Regeln gelten wie im richtigen Leben, Respekt, Menschenwürde, Freundlichkeit und Gewaltlosigkeit, in einem Wort: „Nächstenliebe" Ist das vielleicht Nächstenliebe und Respekt, wenn ein Redakteur auf zwingende Fragen die Antwort verweigert? Ist das Nächstenliebe und christlich, wenn eine Redakteurin der Schwäbisch Media Gruppe eine Gastredakteurin des Forum Langenargen kontaktiert und die Internetplatform aufs übelste diffamiert? Wir haben übrigens Haltung gezeigt.
"Fehler würden benannt und richtiggestellt". Genau das Gegenteil ist der Fall: Im Montfortboten gibt es weder Richtigstellungen noch Leserbriefe.
Über die spezielle Problematik bei der Schwäbischen Zeitung haben wir schon öfters berichtet. Herr Hennings gibt auch an, dass die Redakteure frei in Ihren Entscheidungen seien.
Wir denken, dass da diesbezüglich in letzter Zeit aus berufenem Munde ganz anders geurteilt worden ist, und haben dazu ein gewisses Insiderwissen
Da hat er gut reden, handelt aber oft selbst nicht so!
Forum Langenargen 22.11.2019, Ergänzung
Wir erinnern uns noch an das 50.000 Euro Gutachten, das aus der früheren Tätigkeitsgegend des Bürgermeisters stammte.
Es wurden Workshops und Begehungen initiiert. Es dauerte nicht lange und alles war vergessen. Vor drei Jahren plante man z.B. für den Friedhof. Auch hier ist es inzwischen sehr still geworden.
Nun wurden enthusiastisch Pläne für ein Gemeindewicklungskonzept mit dem Stichwort „Flächengewinn durch Innenentwicklung“ präsentiert.
Das Konzept soll etwa 63.000 Euro kosten, wobei die Hälfte vom Land gefördert werden soll. Das Ganze läuft über 15 bis 20 Jahre in 8 Modulen unter der Betreuung der Wüstenrot Haus und Städtebau.
Die Bürger sollen in einer Bürgerwerkstatt mit Onlinebefragungen und Schlüsselgesprächen mit eingebunden werden.
Lassen wir uns wieder einmal überraschen!
Forum Langenargen 20.11.2019
Blog wirkt!
Nachdem das "Forum-Langenargen" seit langer Zeit lebensrettende Defibrillatoren thematisiert hatte, freuen wir uns, dass die Kommunalpolitiker es noch geschafft haben, auf diesen Zug aufzuspringen. Was jedoch zum Geschäft der Politiker zählt, ist das eigene Konterfei eitel wie ein Pfau vor die Fotolinsen der Presse zu halten. Wenn sie doch für die vielen Fehlentscheidungen der Vergangenheit ebenso eingestanden hätten! Jedenfalls bleibt wiederholt zu bemerken, dass wesentliche, hilfreiche Impulse und Handlungsempfehlungen aus der Bürgerschaft kommen. Und das ist gut so! Vielleicht erhält dann auch der Rettungshubschrauber endlich eine lebensrettende Seilwinde!
Agenda 2040, liebe Politiker.....
Forum Langenargen, 18.11.2019
Facebook greift ohne Wissen der Anwender bei den Smartphones auf die Kameras und Mikrofone zurück und aktiviert sie ggf.
Amazon-Anbieter könnten für Kundenbewertungen haften - Wirtschaft - Süddeutsche.de
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/amazon-kundenbewertungen-bgh-1.46818
Forum Langenargen 15.11.2019
Im Montfortboten Nr. 46 wird auf eine neu geplante Rubrik mit dem Namen "Guat g´macht" hingewiesen.
Wir möchten daran erinnern, dass wir schon seit über 4 Jahren das Gleiche unter der Rubrik "Lobenswert" anbieten.
Ab 1. April 2020 gibt es im Oberallgäu ein neues Nahverkehrs-Ticket für nur 100 Euro im Jahr ! Dieses Ticket gilt einheitlich für alle Bus- und Bahnlinien im Oberallgäu. (Ausnahme bisher noch Kempten). Diese Entscheidung ist bayernweit einmalig. Das sind täglich 27,4 Cent für freie Fahrt mit Bus und Bahn. Der Zuschlag von 1 Euro bei der EBC ist also fast viermal so teuer. Somit wäre die EBC in dieser Gegend für die Touristen ein Verlustgeschäft. Es hat schon seinen Grund, warum Landrat Wölfle und die EBC Protagonisten die günstigen Nahverkehrstickets im Bodenseekreis auf Kosten der Gäste und Bürger mit allen Mittel verhindern wollen. Die Seite können Sie sich unter dieser Adresse anschauen: https://sz.de/1.4675246
Aus den Erfahrungen von Wien werden durch das preisattraktive Jahresabo 39% aller Wege mit ÖPNV zurückgelegt. Luftverschmutzung geht entsprechend zurück. Auch Straßenschäden minimieren sich entsprechend. Also insgesamt wird viel Steuergeld gespart. Ein preiswertes Jahresticket ist also mehr als vernünftig!
Forum Langnargen 11.11.2019
Nachdem wir Gelegenheit hatten, den Defibrillator für Laien in der seit Jahren sanierungsbedürftigen Männertoilette des Friedhofs kurz kennenzulernen, weisen wir gleich ausdrücklich darauf hin, dass beim Öffnen der Box ohne Warnhinweis ein schriller, ohrenbetäubender Ton auftritt, der bei einer nachträglichen Messung 92 Dezibel aufwies.
Er soll vermutlich Diebe abschrecken, erschreckt aber auch den überraschten Retter, der die Tür wieder zuschlägt. Da kein Hinweis vorhanden war, wissen wir nicht, wie lange der Ton anhält. Wir haben die Inspektion deshalb abgebrochen. Normalerweise finden erst entsprechende Schulungen statt, bevor derartige Geräte angeschafft werden. In Langenargen geht jedoch alles anders. Wir haben uns deshalb entschlossen, ein Lernvideo anzubieten: Erste Hilfe Kurs HLW - AED Schulung - Unterweisung - https://www.youtube.com/watch?v=eTTenU2Npr
Forum Langenargen , 10.11.2019
Rostropovich cello performance in front of the Berlin Wall - YouTube
Forum Langenargen 09.11.2019
Die Rollstuhlfahrer blieben bei der Villa Wahl bisher außen vor.
Was hatte man nicht alles versprochen? Es gibt inzwischen zwar eine lange, relative steile Rampe, doch diese endet vor einer Vertiefung und einer unbefestigten Steinplatte.
Der Wintergarten ist seit Monaten nicht erreichbar. Man kann nur hoffen, dass im Winter gestreut wird.
Forum Langenargen 07.11.12019
Stellen Sie sich einmal vor, wir würden für 30 oder mehr Bürger die kostenlose Erstellung eines Presseausweises organisieren (siehe „Ärgerlich“: Presse – Journalismus, Wie wird man eigentlich Journalist/in?) und alle Inhaber würden bei der Gemeinde beantragen, dass sie z.B. bei Gemeinderatssitzungen und Bürgerversammlungen persönlich begrüßt würden und sogar am Pressetisch sitzen dürften.
Forum Langenargen 07.11.2019
Wir wären ja verrückt, das zu finanzieren!
Peter Groß, 06. November 2019
Es ist wieder Märchenstunde in Deutschland. „Der unabhängige Journalismus steht unter Druck.“
So tönt es aus den Kanonenrohren der Medienzaren. Ein Meisterwerk der Manipulation ist diese Kampagne: „Die beste Zeit für guten Journalismus ist jetzt.“ Ob Glücksatlas oder die Rede von den kräftig sprudelnden Steuereinnahmen. Der Normalbürger versteht die (Medien)Welt nicht, wenn er auf die Lohnabrechnung blickt und später vom Netto ständig neue oder höhere Abgaben entrichten muss. Heute Kindergartengebühren, morgen die Preiserhöhung beim ÖPNV, Wasserentgelt.
Wie soll das gehen, wenn eine mittelständische Familie mit zwei Kindern Strom sparen muss oder in den Haushalten der Rentner die Heizung auf Null gestellt wird, wegen der steigenden Abgaben?
Es bleibt unverständlich, dass Lokalredaktionen öffentliche Zuschüsse fordern. Für jede Fotokopie, jeden Datenträger und für Lieder, die Kindergarten-, Schulkinder oder Vereinsmitglieder singen werden Abgaben fällig. Pauschalen finanzieren Verlage und Redakteure. Verwertungsgesellschaften wachen über Lizenzen für die Nutzung von Texten und Bildmaterial. Selbst Bildmontagen, sofern sie ins Netz gestellt werden, wären erlaubnis - und kostenpflichtig.
Aus welchem Grund für die Verteilung von Werbematerial in Verbindung mit der Verbreitung von Anzeigenblättern öffentliches Geld verlangt wird, durch Minderung der Sozialabgaben etwa, bleibt schleierhaft, auch weil viele Menschen die Werbeflut nicht wollen. Der Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter (BDVA) dachte an 670 Millionen Entlastung durch die Bundesregierung. Eine weiter gehende Forderung privater Medienunternehmen zielt auf Teilhabe an Einnahmen der Fernseh- und Rundfunkgebühren. Ein Blick auf die werbenden Galasendungen des Ersten und ZDF sind doch schon Werbung genug oder etwa nicht.
Wird die Berichterstattung der Schwäbischen Zeitung ehrlicher, weil ein staatlicher Geldsegen auf Schwäbisch Media herabregnet? Diese Frage wird so beantwortet: „In einer funktionierenden Demokratie brauchen Medien und Politik einander.“ (Schwäbische Zeitung, 06.11.2019). Ich meine, dass hier wohl Medien und Politiker einander brauchen. Regionale Privatsender haben zu kämpfen ist zu hören, da will die grün-schwarze Koalition in Baden-Württemberg sofort mit Geld helfen. Vermutlich, weil sie sich in eigens projektierten Werbeformaten gern „ins rechte Bild“ setzen lässt? Im Haushaltsentwurf sind drei Millionen vorgesehen, obwohl der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages zu dem Schluss kommt:
„Private Veranstalter können ihre Rundfunkprogramme durch Einnahmen aus Werbung und Teleshopping, durch sonstige Einnahmen, insbesondere durch Entgelte der Teilnehmer (Abonnements oder Einzelentgelte), sowie aus eigenen Mitteln finanzieren. Eine Finanzierung privater Veranstalter aus dem Rundfunkbeitrag ist unzulässig.“
Es gibt länger als 40 Jahre eine etablierte journalistische Parallelgesellschaft. Viele Projekte leben heute von der finanziellen Beteiligung ihrer Leserschaft, auch von werbenden Kunden, die bewusst ein Medium wie seemoz unterstützen. Schaue ich nur in die tageszeitung (taz), gibt es ein dort ein tägliches redaktionelles Angebot (national und international), das jeden Spendencent wert ist.
Schaue ich in ein anderes Blatt, muss ich feststellen, dass man dort nur der breiten Schleimspur eines Bürgermeisters oder Lokalpolitikers gefolgt ist. Die finanzielle Förderung des Staates sollte sich am Bedarf der öffentlichen Daseinsvorsorge orientieren, lieber einen preisgünstigen ÖPNV oder den Erhalt von Schwimmbädern ermöglichen, als das Eigenlob oder die Verbreitung von Sonntagsreden finanzieren. Die öffentlichen Kassen können nicht dazu dienen, die Gewinnmargen von Medienmultis zu steigern. Nur aus dem Grund, dass wer wiedergewählt werden will, das Wohlwollen der örtlichen Medien braucht. Wer unablässig Bedürftigkeitsprüfungen fordert, der sollte einmal einen sachkundigen, kritischen Blick in die Bilanzen der Verlagshäuser werfen und sich dann erklären lassen, warum die Konzernchefs nicht zum Klientel der Aufstocker bei der Bundesanstalt für Arbeit gehören. Altenpfleger, Busfahrer, Erzieher oder in Gastbetrieben arbeitende Menschen arbeiten nicht weniger, sie haben nur weniger verfügbares Einkommen und es ist ihnen aus dem Grund nicht möglich, sich für ein Zeitungsabonnement frei zu entscheiden.
Was der Journalist Herr Groß hier über Journalismus schreibt, ist nur die Spitze des Eisberges. Aber abgesehen davon, wer glaubt denn alles was in der Zeitung steht? (Woher stammt eigentlich aus dem Volksmund die Redewendung "lügt wie gedruckt"?) In manchen Regionen ist das Aus- oder Weglassen von Inhalten sehr beliebt. Das verfälscht leider die objektive Meinungsbildung. Zudem ist das weite Feld der Professionalität dieses Berufszweiges an die Kandare der PR, Advertorials, Promotions und Texten mit "Mehrwert" (Werbung) geknebelt worden. Die Massenauflagen (TKP, Tausendkontaktpreis) der Zeitungen und kostenlosen Anzeigenblättchen sind Mittel für einen Geschäftszweck, der wie eine wöchentliche warme Werbekollekte eingesammelt wird. Manche Blätter könnten mit ihrem redaktionellen Inhalt kaum Auflage oder Stammleser generieren oder halten. Also wird viel Polizeibericht und sehr prosaisch-lokales verlautbart. Landauf, landab sind Zeitungen zu mobilen Wandtafeln der Oberflächenbeschichtung und Konsumorgie verkommen. Doch ein Gutes haben wir an diesen Werbezeitungen: Ich lese so etwas nicht, die Beilagen erst recht nicht, aber als Boden in der Biotonne ist es hervorragend nutzbar. Das nennt man dann Kreislaufwirtschaft. Viel wird gedruckt. Aber wird auch viel gelesen? Hauptsache die Verlage können von hoher Auflage in ihren Mediadaten sprechen. Unsere Erfahrungen mit Anzeigenschaltungen haben uns umdenken lassen. Deshalb geben wir die gesparten Werbeausgaben in unseren Läden lieber direkt an die Kundschaft weiter, und investieren erfolgreich in Service und attraktive Verkaufspreise.
R.H. 06.November 2019
Journalisten machen auf sich aufmerksam
In ganz Baden-Württemberg erschienen heute, - wie abgesprochen, in den Zeitungen Hinweise auf die Wichtigkeit des professionellen Journalismus.
Besonders auffällig wurde die Frontseite der Schwäbischen Zeitung mit Unterschriften von über 50 Verlagen gestaltet. Die Schwäbische Zeitung ist durch Dr. Hendrik Groth vertreten. Im Begleittext heißt es zum Beispiel: "Journalisten sind unabhängig". Das sollte so sein. Unserer Erfahrungen sprechen da eine ganz andere Sprache. Schon die Festanstellung eines Journalisten macht ihn abhängig. (siehe dazu mehrere Beiträge im Forum Langenargen. Dazu existieren Briefwechsel mit den Chefredakteuren M. Hennings und H. Groth). Deutschland steht nur auf Platz 12 in der Rangliste, was die Unabhängigkeit der Medien anbetrifft. Eine zunehmende Gefahr sind die Geschäftsmodelle wie "nutive advertising". Die Trennschärfe zur Werbung wird aufgeweicht.
Die Aussage über die Unabhängigkeit macht den Schreiber unglaubwürdig. Kein Journalist ist unabhängig. Es besteht vom ersten Tag an eine Vernetzung mit der Werbewirtschaft, sowie eine enge Verzahnung mit der örtlichen Politik.
Mehrfach hörten wir fassungslos (nicht aus dubioser Quelle): „Alles, was vom Bürgermeister oder von der Gemeinde kommt, ist richtig und muss nicht überprüft werden“.
Obgleich sich diese Aussage In Langenargen mehrfach als Irrtum erwiesen hat, wurde diese Regel weiter aufrechterhalten. Das nennt sich "guter Journalismus"?
Wir sind eines der im o. g. Artikel zitierten Sozialen Netzwerke, verbitten uns aber den Vorwurf, wissentlich Unwahrheiten zu vertreiben. Wir veröffentlichten seit unserer Gründung über 11.000 Dateien. Nicht ein einziges Mal kontaktierte uns die regionale Presse wegen einer Falschmeldung! Die Situation ist genau umgekehrt. Ursächlich für die Gründung des Forum Langenargen war die Tatsache, dass vor allem im Montfortboten aber auch in der Schwäbischen Zeitung Falschmeldungen standen und man sich weigerte, diese richtigzustellen (Richtigstellungen und Leserbriefe wurden häufig verweigert). Seither führen wir eine große, dokumentierte Sammlung mit Falschmeldungen und zeigen, wie die Schwäbisch Media damit umgegangen ist. Die letzten Falschmeldungen aus der Schwäbischen Zeitung sind erst zwei Wochen alt.* Wieso werden häufig Leserbriefe unter fadenscheinigen Argumenten - "zu lang", "Thema zurzeit nicht aktuell", zu viele Briefe"- nicht veröffentlicht? Dabei werden täglich durchschnittlich nur zwei Briefe publiziert. Beispiel: Sachliche Leserzuschrift über eine längst fällige Straßenumbenennung:
Zuerst keine Reaktion, dann die Behauptung, der Brief sei an eine falsche Adresse geschickt worden, anschließend die Behauptung, er sei zu lang (ein anderer war deutlich länger!), schließlich die Behauptung er sei nicht aktuell. Könnte sich dadurch vielleicht ein Miteigentümer der Schwäbisch Media durch die Namensänderung gekränkt fühlen?
Schlimm und mit den journalistischen Grundsätzen überhaupt nicht vereinbar sind die immer wiederkehrenden kritischen Verallgemeinerungen über die sozialen Netzwerke. In unserem Netzwerk publizieren Fachleute, die mit ihrem Spezialwissen manchem Journalisten weit überlegen sind.
Beispielsweise erklärte eine Fachfrau einer Redakteurin der SZ ausgiebig den Datenfluss bei der ehemaligen EBC Chipkarte. Das Gleiche wurde auch im Forum veröffentlicht. Trotzdem wurde die bis dahin falsche Darstellung weiter beibehalten.
Unsere Identität ist gewahrt. Man braucht nur ins Impressum zu schauen. Was wir ansonsten zur Anonymität zu sagen haben, steht ausführlich im Forum vermerkt.
Umgekehrt dürfen die "Spießgesellen" rufschädigende Schreiben veröffentlichen, denen die Geschädigten wehrlos ausgesetzt sind. Hier gilt absolute Anonymität. Eine Richtigstellung ist nicht möglich.
Der Montfortbote erlaubt ebenfalls keine Richtigstellungen und keine Leserbriefe! Die Redakteurin kontaktierte sogar eine frei berufliche, ihr unbekannte Kollegin, die bei uns etwas veröffentlicht hatte, und zog unwahrheitsgemäß mit frei erfundenen Daten über uns her. "Journalisten machen das alles nicht, denn sie sind sich ihrer Verantwortung bewusst". Ohne die Fehler der regionalen Zeitungen und in der Gemeinde gäbe es das Forum Langenargen sicherlich nicht.
Übrigens schreibt für uns wöchentlich als Gast ein freier Journalist mit 40-jähriger Berufserfahrung. Dieser Journalist achtet sehr darauf, dass alle wichtigen Regeln eingehalten werden.
Zunehmend fällt auch auf, dass die Leser oft einen Slalom zwischen den Fotos hinter sich bringen müssen, um den spärlichen Text zu finden. Man teilte uns hinter vorgehaltener Hand mit, dass Fotos besser bezahlt werden.
Der Montfortbote benutzt übrigens auf der Frontseite gerne kostenlose Archivfotos. Häufig trifft man auf überdimensionale sog. Stockfotos, oft ohne konkreten Bezug. Dazu gibt es noch den Begriff "Iconic turn", wo ein Bild immer mehr den Text überstrahlt. Viele Besucher einer Veranstaltung in geschlossen Räumen fühlen sich bildlich von den Fotografen regelrecht vergewaltigt, wenn diese alle Besucher des Saales in einem Panoramabild ablichten und später in der Zeitung auf Halbseitengröße veröffentlichen.
"Der Leser kann sich darauf verlassen, dass Veröffentlichungen ohne verborgene Absichten erfolgen“. Leider ist dem nicht immer so! Wir können genug Beispiele nennen.
Wir sagen: Wer gut recherchierte Publikationen im Forum Langenargen vor Ort wertschätzt, der verteidigt dank seiner Unabhängigkeit die Meinungsfreiheit und damit die Demokratie!
In eigener Sache: Wir nehmen als eine völlig unabhängige Plattform eine wichtige Wächterrolle für die Demokratie im öffentlichen Interesse ein und glauben deshalb auch, Anrecht auf eine finanzielle Förderung in Anspruch nehmen zu können. Wir versprechen, davon keinen Glaspalast zu bauen, das alleine schon, wegen der Gefahr eines Erdbebenschadens.
* Bereits zwei Tage nach dem Appell der über 50 Redaktionen erschien in der SZ erneut eine Falschinformation:
Auf Seite zwei der Digitalausgabe und auch in der Printausgabe, in dem Artikel "Polizistin gesteht Mordversuch an ihrem Mann" wird das dabei benutzte Insulin als blutdrucksenkendes statt als blutzuckerersenkendes Medikament bezeichnet.
Forum Langenargen 06.11.2019
„Gegen die Wohnungsnot: Nonnenhorn verbietet neue Zweitwohnungen“
Julia Baumann, SZ v. 04.11.2019
Vorab die typische Äußerung eines Zweitwohnungskäufers:
Vor nicht allzu langer Zeit erzählte mir ein Immobilien-Makler die folgende Geschichte:
Er habe einen potentiellen Kunden angerufen, um ihm mitzuteilen, dass er ein passendes Objekt für ihn in Langenargen habe und ihm einen Besichtigungstermin vorgeschlagen. Daraufhin antwortete der potentielle Käufer, er müsse es nicht besichtigen, er wolle es nur kaufen!
So sieht es also nicht nur in Nonnenhorn aus!
Wohneigentum ist heutzutage eine der wenigen verbliebenen sicheren Kapitalanlagen. Darin dauerhaft wohnen wollen diese Leute jedoch nicht, allenfalls ein, zwei Wochen im Jahr. Vermieten auch nicht, - es geht ihnen allein um den Werterhalt des Objektes. „Eine Wohnung am See wird immer etwas wert sein“, so Bürgermeister Krauß von Nonnenhorn. Wie man dabei auch noch die Zweitwohnungssteuer sparen kann, habe ich bereits in einem früheren Artikel im Forum erläutert.
Wenn unser Bürgermeister wiederholt beklagt, es gäbe kaum noch Wohnungen für hiesige Familien, dann hätte er längst, vereint mit dem Gemeinderat, gegensteuern können: Wie ich bereits mehrfach geschrieben und auch in mehreren Gesprächen mit dem Bürgermeister kritisiert habe, sollten auch endlich in Langenargen Maßnahmen ergriffen werden, die diese ungedämmte Kauflust unterbinden.
Es stört den Bürgermeister anscheinend auch gar nicht, dass die Gemeinde die gesamte Infrastruktur, Gehwege, Straßen, Strom, Wasser, Abwasser, Telefon, Internet usw. zur Verfügung stellen muss für einen marginalen Nutzungszeitraum von lediglich wenigen Tagen im Jahr: „Dafür gibt es ja Zuschuss vom Land“.
Es ist schon bemerkenswert, dass gerade die Bayern bereits vor einiger Zeit das Problem erkannt haben und endlich Maßnahmen ergreifen. Bei uns dagegen wird immer nur gejammert.
https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/tourismusorte-zweitwohnungen-in-bayern-werden-beschraenkt/24894256.html?ticket=ST-73259646-mwXE2TKKdYbQnVzu1LpY-ap1
P.S.: Lindau verbietet seit Februar 2019 Zweitwohnungen auf der Insel. Vorausgegangen waren Berchtesgaden, Schönau, Königssee, Ruhpolding und Kreuth.
Jetzt sind endlich einmal unsere Gemeinderäte gefragt!
Rolf Motz 04.11.2019
Schwäbisches Monopol
Vor einiger Zeit wurden wir von einem Mitarbeiter des Norddeutschen Fernsehens, dem wir aufgefallen waren,
angesprochen und gefragt, ob wir bereit wären, bei einer Sendung mitzumachen, bei der über das Monopol der
Schwäbisch Media diskutiert würde.
Aus technischen Gründen musste die Planung jedoch bis auf Weiteres verschoben werden.
Kontext: Wochenzeitung, Ausg. 131, 02.10.2013
Saubermänner im Glashaus, Anna Hunger
Forum Langenargen 04.11.2019
Da der Artikel aus Kontext schon einige Jahre alt ist, haben wir uns bemüht mit Hilfe von Wikipedia den aktuellen Stand (Auswahl) darzustellen:
Die Schwäbische Zeitung erscheint als Tageszeitung in einigen Lokalausgaben auch unter anderem Titel, da es sich bei ihnen um ursprünglich eigenständige Zeitungen handelte. Eine elektronische Ausgabe der Schwäbischen Zeitung (e-paper) gibt es seit 2003.
Das Gratis-Anzeigenblatt „Südfinder“ erscheint als größtes Anzeigenblatt des Verlages wöchentlich. Weitere Anzeigenblätter des Verlags mit örtlicher Verbreitung sind der Konstanzer, der Laichinger Anzeiger, der Laupheimer Anzeiger, Leutkirch hat was! und der Rottum Bote. Zusammen haben die Anzeigenblätter des Medienhauses eine Auflage von über 600.000 Exemplaren.
Amtsblätter Mit dem Amtsblatt Riedlingen, dem „Kißlegger“, den Gemeinde-Nachrichten Tettnang, Isny aktuell, der Lindauer Bürgerzeitung, dem Montfort Bote, Pfullendorf aktuell und Prima Spaichingen hat das Medienhaus Schwäbischer Media auch Amtsblätter im Programm.
Magazine Das Medienhaus Schwäbisch Media publiziert auch sogenannte Special Interest-Magazine. Im „akzent“ Verlag in Konstanz, Tochter von Schwäbisch Media, erscheint monatlich das kostenlos verteilte Stadt- und Freizeitmagazin akzent für die Regionen Bodensee und Oberschwaben. Darüber hinaus veröffentlicht der Verlag den jährlichen Restaurantführer „seezunge“. Weitere Magazine sind der immosued Bauherrenratgeber, Gesundheit aktiv, das regionale Wirtschaftsmagazin business today, Radinsider (für Radfahrer) und das Jugendmagazin „YOU.WHO“ für Jugendliche und Schulabsolventen.[5]
Elektronische Medien/Internet, Fernsehen Radio
TV-Sender Die Lokalsender „R.TV“ Stuttgart und Böblingen gehören seit 2005 zum Schwäbischen Verlag. Daneben gehört der Ulmer Sender Regio TV Schwaben, der im September 2006 im Raum Donau-Iller und Ostwürttemberg an den Sendestart gegangen ist, dem Medienhaus an.
Online-Marketing-Agentur Seit 2017 betreut die Bitzilla Agentur als Online-Marketing-Agentur Kunden sowohl des Schwäbischen Verlags als auch KMU aus der DACH-Region. Die Agentur hat sich auf die Onlinemarketinginstrumente des Performance-Marketings wie z. B. Suchmaschinenoptimierung, Suchmaschinenwerbung oder Social Media Marketing spezialisiert.
Media-Dienstleistungen Der Schwäbische Verlag bietet auch Media-Dienstleistungen mit verschiedenen Firmen an:
Besitzverhältnisse Die vier persönlich haftenden Kommanditisten sind[7] Hildegard Diederich, Andreas Drexler, Andreas Gessler, Martin Walchner und Georg Fürst von Waldburg zu Zeil und Trauchburg[8]. Georg von Waldburg zu Zeil und Trauchburg hält etwa 9 % der Anteile an der Schwäbischen Zeitung. Über die anderen Anteilseigner ist in der Öffentlichkeit weniger bekannt, sie werden aber von der KEK publiziert.[9]
650.000,00 Euro gespart! [ Super, Herr Bürgermeister Bruno Walter ]
Tettnang hat die "Nette Toilette" zur "ToileTTe " weiter entwickelt. Eigentlich hat sich an dem Grundkonzept nichts geändert, es gilt jetzt nur ein eigenes Vermarktungskonzept. Die zurzeit 17 gekennzeichneten Toiletten können weiterhin ohne Konsumzwang kostenlos benutzt werden. Die Stadt zahlt 50 Euro pro Monat als Entschädigung. Das sind zusammen nur etwa ein Viertel der monatlichen Folgekosten von Langenargen. Tettnang hatte jedoch keine Anschaffungskosten von 650.000 Euro! Ein ähnliches Konzept hat auch Wangen.
Forum Langenargen 31.10.2019
Am 28.08.19 wiesen wir auf den Brückenschwabenstreich mit unabsehbaren Folgen hin. Wegen der Elektrifizierung wurde die Strecke Friedrichshafen -Lindau für vier Monate gesperrt. Seit Jahren wurde rund um den See über eine S-Bahn diskutiert. Dafür wurde jedoch eine Zweigleisigkeit gefordert. Aktuell wurde bekannt, dass die Schweiz ab 2021 eine S-Bahn-Strecke von Weinfelden über Romanshorn nach Lindau realisiert. Überraschenderweise war heute in der Presse zu erfahren, dass auf Grund neuer Förderrichtlinien im Zuge des Klimaspakets der Bundesregierung, geplant wird, die Bodenseegürtelbahn im Halbstundentakt zu einer S - Bahn umzufunktionieren, ( leider erst in ca. 10! Jahren ... Warum ???) Es sei jedoch notwendig, teilweise zweite Gleisabschnitte einzurichten. Sollte die Strecke Friedrichshafen - Lindau später mit einbezogen werden, müsste die Brücke wegen der Eingleisigkeit erneut ausgetauscht werden.
Noch ein Schwabenstreich? Seit Monaten wird kostspielig von Ulm bis Lindau elektrifiziert, Südbahn genannt. In Langenargen musste sogar ein Brücke ausgetauscht werden. Vier Monate müssen die Bürger den Schienenersatzverkehr über sich ergehen lassen. Es müssen E-Loks angeschafft werden! Warum hat man nicht 2-3 Jahre gewartet ? Zunehmend hört man von erfolgreichen Inbetriebnahmen von wasserstoffbetriebenen Loks. Es gäbe keine Klimabelastung! Die gesamte Elektrifizierung wäre nicht notwendig gewesen. Der Brückentausch wäre erspart geblieben und man hätte den Bürgern den Schienenersatzverkehr ersparen können.
Die Wandlungen des A. Heinrich
Der digitale oberflächliche Bericht des A. Heinrich über die Bürgerversammlung enthielt zwei erfundene Behauptungen, die einen Tag später diskret verschwanden, nachdem wir sie als Fake entlarvt hatten. Eine Richtigstellung in der gedruckten Zeitung wurde nicht für nötig erachtet. Am 28.10.19 erschien ein peinlicher Bericht aus dem Bahnhof Fischbach über einen Kabarettabend mit Oliver Gember. Die Überschrift lautete: "Kollektives Massen- Lachen". Es wurden mehrere obszöne, sexistische Zoten, geschmacklose "Witze" zitiert. Da blieb Einigen das persönliche Lachen im Hals stecken. In der wenige Stunden später erscheinenden Printausgabe der S Z war der Text nicht wiederzuerkennen. Alle "Witze" waren spurlos verschwunden. Hatte hier in letzter Minute der Chefredakteur eingegriffen ?
Forum Langenargen 29.10.2019
Wir meinen den ganzjährig hier lebenden und arbeitenden Menschen (ca. 10 Millionen Einkommenssteuer + Gewerbesteuer, ♥-Dank) ebenso einen echten Mehrwert anbieten zu dürfen. Leider gibt es die EBC-Touristen-Karte nicht für hier wohnende Menschen. Somit für sie auch keinen 1 Euro Öffentlichen Nahverkehr je Tag.
Echt-Bodensee Angebot des Forum Langenargen
O Jeden Montag Besichtigung eines vorbildlichen Friedhofes mit einer eindrucksvollen Männertoilette. (Eine Rollstuhlfahrerin demonstriert, wie sie durch die Kiesbarriere zum Grab ihres Angehörigen kommt. Es werden regelmäßig Heckenschnittkurse angeboten.)
O Jeden Samstag Außenbesichtigung der Villa Wahl, einem Beispiel, wie ein blühender Garten Parkplätzen geopfert wurde und wie man Monate braucht, um Rollstuhlfahrern einen Zugang zu schaffen.
O Jeden Sonntag Sonnenuntergangblick am Noli-Platz, bevor er Gruppeninteressen geopfert wird. Anschließend Strandsauberkeitskontrollen, vor allem in Bezug auf Plastikspritzen.
O Wanderung zu den schönsten 50 Graffitis der Gemeinde.
O Am 01. November Schlusszählung der geflügelten Gäste der Alibi-Insektenhotels an der Stelle, wo letztes Jahr noch 200 stattliche Bäume und 17 Hecken standen. Die Auslastung betrug bisher leider nicht einmal 5 %.
O Jeweils am ersten Tag im Monat: Suche nach versteckten neuen Tropenholzbänken.
O Täglich Geistersalzstollenfahrt durch die Tiefgarage und Besichtigung der Baumvernichtungsareale
O Am Ersten jeden Monats kostenlose Abgabe von kontaminiertem Bauschutt am Sportzentrum
O Bedarfsweise Schilderwaldorientierungskunde und Intensivstudium der Lichtverschmutzung
Forum Langenargen 28.10.2019
NDR: Grüße aus Meppen
https://www.youtube.com/watch?v=GIfFnFDr_
Sowie : Die wunderbare Bänkevermehrung
Unser Vorschlag: Wie wäre es, wegen der Gemeinsamkeiten eine Städtefreundschaft zu begründen?
Natürlich mit eigenem entsprechendem bewirteten Platz in bester Aussicht ...
Forum Langenargen 27.10.2019
Offener Brief an Herrn Bürgermeister ACHIM KRAFFT
die Diskussion und der Ablauf der Bürgerversammlung von 23.10.2019 im Münzhof veranlassen mich, nochmals dazu Stellung zu nehmen:
Ich hatte zum Thema BAUMFÄLLAKTION Untere Seestraße (Schwedi-Wald) meine Meinung und Enttäuschung zum Ausdruck gebracht und das Ganze als eine „NACHT- u. NEBELAKTION“ (heimlich und überraschend) bezeichnet, was ja auch den Tatsachen entsprochen hat und mir von vielen Mitbürgern so bestätigt wurde.
Ihren vehementen Widerspruch und die mir in den Mund gelegte Unterstellung einer („ILLEGALEN-HANDLUNG“= gesetzeswidrig) muss ich mit Nachdruck zurückweisen.
Der von Ihnen mehrfach erwähnte Gemeinderatsbeschluss ist unter Voraussetzungen zustande gekommen, die allseits bekannt sind und keiner besonderen Erläuterung mehr bedürfen!
Als Bürger der Gemeinde Langenargen bemühe ich mich in einer sachlichen und fairen Diskussion mit den Vertretern der Gemeinde Langenargen um einen entsprechenden Mehrwert und das Ansehen des Ortes, sowie auch des Gemeinwesens in der Region.
Mein ganz besonderes Anliegen ist hier auch der von allen Seiten so dringend angemahnte NATUR- u. UMWELTSCHUTZ, dem sich die Gemeinde einst einmal verschrieben hatte, durch die jüngsten Maßnahmen aber ad absurdum geführt hat. Bitte verübeln Sie mir deshalb nicht, wenn ich zu Ihrer Art der Auseinandersetzung über Sachthemen mit dem Bürger, meine Enttäuschung zum Ausdruck bringen muss.
Ich wünsche mir bei künftigen Diskussionen mehr Sachlichkeit, Bürgernähe und eine angemessene Gesprächskultur!
Ich verbleibe in der Hoffnung, dass Sie dafür Verständnis haben.
Rolf Löwenbrück 26.10.2019
Wer den Bericht vom 26.10.19 über die Diskussion wegen der ehemaligen Truppenunterkunft in der Schwäbischen Zeitung studiert, kann deutlich erkennen, dass sich in der Gemeindepolitik etwas geändert hat. Die in früheren Legislaturperioden verfestigten geschlossene Mehrheiten von CDU und Freien Wählern, die den Bürgermeister stützten, zeigten erstmals bei den Freien Wählern Aufweichungserscheinungen und ermöglichten dadurch erstmals neue Konstellationen. Die CDU hat nichts dazu gelernt und verharrt weiterhin in einem gemeinsamen Fraktionsauftritt, der offensichtlich keine Toleranz für Einzelmeinungen erlaubt. Der Bürgermeister muss jetzt lernen, dass es Widerstand gibt.
KRISENMANAGEMENT UND KOMMUNIKATION bei evtl. Überforderung
Hier eine mögliche professionelle Reaktion für Führungskräfte (auch für alle Bürgermeister)
"Vielen Dank für Ihre ausführliche Kritik und die offenen Worte. Nur durch den gemeinsamen Austausch können wir uns als Gemeinde stetig weiterentwickeln. Die Kritikpunkte nehmen wir selbstverständlich auf und würden uns freuen, wenn Sie unserem Angebot, in den persönlichen Austausch zu gehen, nachkommen würden. Sie können mich telefonisch unter der [Vorwahl - xxxxxxx] oder per Email unter [buergermeister @ gemeinde.de] erreichen."
Forum Langenargen 26.10.19
Wir geben Herrn Löwenbrück bezüglich des Ausdruckes "Nacht- und Nebel-Aktion" völlig Recht. Im Gegensatz zur Kriegszeitdefinition bedeutet das heutzutage eine überraschende, in Heimlichkeit ohne Ankündigung durchgeführte Aktion.
Am 08.Februar 2019 wurden im Amtlichen Teil des Montfort-Boten für Ende Februar eine Rodungsaktion angekündigt. Doch bereits 3 Tage später, also 14 Tage früher als angesagt, startete die Aktion und zwar so überraschend, dass die Waldkindergartenkinder davon keine Kenntnis hatten und somit vor vollendeten Tatsachen standen, denn ihr Domizil war bereits verwüstet, als sie ankamen.
Bis zum Mittag war der ganze Spuk verschwunden. Selbst der ganz in der Nähe wohnende Gemeinderat war nicht informiert. Dazu war er wie auch andere Gemeinderäte/innen von dem Ausmaß völlig überrascht. Ähnliches ereignete sich anschließend im Strandbad. Unabhängig davon scheinen es viele noch nicht begriffen haben, dass es bei dem Interessenkonflikt Gutachter / Ausführender eine eindeutige Rechtsprechung gibt, welches diese Konstellation rechtlich nicht erlaubt.
[Landgericht zu Freiburg, Urteil vom 20.06.2013,Aktenzeichen 3S64/12]
Der Meister für Fakes auf der Langenargener Seite in der Schwäbischen Zeitung hat dieser Bezeichnung wieder einmal alle Ehre gemacht!
In dem Bericht von Andy Heinrich mit dem Titel "In der Fragestunde geht es rund" (SZ v. 25.10.2019, S. 21) schreibt er Folgendes: Auffällig war, dass fast ausschließlich Vertreter einer Internetplattform kritische und nicht immer der Sache dienliche Fragen stellten. Fakt ist, dass der darin erwähnte Herr Löwenbrück kein Internetplattformvertreter ist. Von acht Personen, die Fragen stellten, waren nur zwei Mitglieder einer Internetplattform, also nur 25 %!
Woher nimmt sich Herr Heinrich das Recht zu behaupten, dass die Fragen nicht immer der Sache dienlich waren? Selbstverständlich verfügt Herr Andy H. über die intellektuellen und kognitiven Fähigkeiten zur Beurteilung der Fragenrelevanz. Seine persönliche Auffassung hat aber bei einer Berichterstattung nichts zu suchen.
Von über 20 gestellten Fragen wurden von ihm nur drei erwähnt. Wichtige, für den Bürgermeister unangenehme Fragen, wie es z.B. bei der Tiefgarage weiter gehen soll, wurden nicht genannt. Verschwiegen wurde auch ein Eklat, weil der Bürgermeister nicht richtig zugehört hatte, und den Ausdruck "Nacht- und Nebel-Aktion" mit "illegal" durcheinanderbrachte. Übrigens bezeichnete sich Herr Heinrich bis vor kurzem auf seiner Homepage noch als „zuverlässiger Partner der Gemeinde“! Das hat er hier wieder erneut bestätigt.
Die Ruhestörer sollten sich mal die Worte unseres Bundespräsident Steinmeier zu Herzen nehmen:
Forum Langenargen 25.10.2019
Offener Brief: Gemeinderat und Bürgermeister Langenargen
Der Bürgermeister berief sich bei der Bürgerversammlung wegen der Baumfällmaßnahmen auf einen Gemeinderatsbeschluss vom 22. Oktober 2018. In diesem Beschluss war jedoch nicht zu erkennen, dass ausnahmslos in einer langen Reihe sämtliche 200 Bäume gefällt werden sollten, zum Teil sogar bis zu einer Entfernung von 15 Meter vom Straßenrand entfernt.
Vielen Gemeinderäten war auch nicht bekannt, dass der Baumgutachter identisch mit der Baumfällerfirma ist. Nachdem, was am 11. Februar 2019 passiert ist, fühlen sich viele getäuscht und hätten, wenn sie das gewusst hätten, anders abgestimmt. Viele Einwohner waren auch darüber erbost, dass diesbezüglich im Monfort-Boten des 08.Februar 2019 der Termin für die Rodungen für Ende Februar 2019 amtlich angekündigt war. Tatsächlich aber wurde bereits am Montag, dem 11. Februar 2019 um 7:00 Uhr mit den Baumfällarbeiten begonnen. Sollten hier vollendete Tatsachen geschaffen werden? Inwiefern sind Amtliche Bekanntmachungen zuverlässig in Langenargen?
Montfort-Bote 09.11.2018
Aus der öffentlichen Gemeinderatssitzung vom Montag, 22. Oktober 2018 ergibt sich folgendes: Bekanntgabe über die Umsetzung der Verkehrssicherungspflicht im Bereich Malerecke und Untere Seestraße. Verkehrssicherungspflicht im Bereich Malerecke.
"Verkehrssicherungspflicht im Bereich der Unteren Seestraße: In der Unteren Seestraße im Bereich „Höhe“ befinden sich am unmittelbaren Straßenrand untypische Nadelgehölze und hochgewachsene Buchenhecken (Stangen mit viel zu geringem Abstand). Der seit der Zeit der Kaserne vorhandene Zaun ist nach wie vor sichtbar und verdeutlicht, dass entlang des Zaunes nie ein Baumbestand, wie nun vorhanden, geplant war. Der Baumbestand schränkt das erforderliche Lichtraumprofil der Unteren Seestraße ein. Durch Wurzeln wird der Straßenunterbau geschädigt. Herabfallende Äste und umstürzende Bäume gefährden die sichere Befahrbarkeit. Der Baumbestand befindet sich nur zu einem Teil in einem Schutzgebiet (Tettnanger Wald), etwa westlich des Zufahrt „Höhe“. Der Bereich davor Richtung Ortsmitte unterliegt keinem weitergehenden Schutzanspruch. Für Maßnahmen im geschützten Bereich ist mit Unterstützung der Lindauer Baumpflege das Einvernehmen mit dem amtlichen Naturschutz herzustellen. Nach Umsetzung der Maßnahme soll der Zaun instandgesetzt oder ersetzt werden. Entlang der Straße kann eine niedrige Hecke gepflanzt und unterhalten werden. Rückwärtig sind Baumgruppen, z. B. Eichen angedacht. Das Gremium stimmte den geplanten Maßnahmen einstimmig zu und begrüßte die schon länger gewünschte Aufwertung im Bereich „Höhe“.
Wie kann es sein, dass Baumgutachter und Baumfäller dieselbe Person sind?
Unser Kommentar: Es gibt ein Video, was erkennen lässt, dass das Lichtraumprofil nicht übermäßig eingeschränkt war und eine Verkehrsgefährdung vorgelegen hätte. Die Straße war und ist übrigens völlig intakt. Auf hierfür liegt eine Bilddokumentation vor. In den letzten 30 Jahren wurden keine Personen durch herabfallende Äste und umstürzende Bäume gefährdet. Auch wenn der Bürgermeister dies anzweifelt, es waren 201 Bäume und 17 Hecken.
Zum Thema Baumgutacher
Hier fehlt Objektivität und es besteht ein Interessenkonflikt, da der Baumgutachter sich selbst Aufträge verschafft.
Reparateur darf kein "Gutachter in eigener Sache sein"! (Personalunion und Interessenskonflikt).
Der Eigentümer eines Kfz. Betriebes ist nicht berechtigt ein Schadensgutachten zu erstellen, sofern das begutachtete Fahrzeug genau in diesem Betrieb repariert werden soll. Das hat das Landgericht (LG) Freiburg entschieden. (Urteil vom 20.06.2013, AZ: 3S64/12)
Forum Langenargen 24.10.2019
Es waren mehr als nur Hecken! Das erste Foto zeigt dieselben Bäume 20 Stunden vor der Fällung:

References: § 5
 § 7
 § 8
 § 8
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 § 18
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