Source: http://www2.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/abt2/dokablage/oac_13/vo/4/84350000002.htm
Timestamp: 2018-12-11 21:15:38+00:00

Document:
4.35.002 Argenaue Reutenen
Verordnung des Landratsamtes Bodenseekreis als untere Naturschutzbehörde über das Landschaftsschutzgebiet "Argenaue Reutenen" vom 31. Juli 1985 (Montfort-Bote vom 11.10.1985), VO 22.05.1995(Erweiterung; VO s.u.).
Aufgrund von §§ 22, 58 Abs. 3 und 4 und § 64 Abs. 1 Nr. 2 des Naturschutzgesetzes vom 21. Oktober 1975 (GBl. S. 654), geändert durch das Verkündungsgesetz vom 11. April 1983 (GBl. S. 131) wird mit Zustimmung des Regierungspräsidiums Tübingen verordnet:
(1) Die in § 2 näher bezeichneten Landschaftsteile im Bereich des Bodenseeufers auf der Gemarkung der Gemeinde Langenargen werden zum Landschaftsschutzgebiet erklärt.
(2) Das Landschaftsschutzgebiet führt die Bezeichnung "Argenaue Reutenen".
(1) Das Landschaftsschutzgebiet hat eine Größe von etwa 7 ha.
(2) Das Schutzgebiet umfaßt nach dem Stand vom Februar 1980 in den Gewannen "Reutenen" und "Gemeindeplätze" der Gemeinde Langenargen die folgenden Flurstücke:
1. Nummern: 1761, 1798, 1800/11, 1802/3, 1805/1, 1807, 1908, 1809, 1810, 1811, 1812, 1813, 1818, 1820, 1821/2;
Teilstücke von den Flurstücken:
2. Nummern: Feldweg 1755, 1821/1, 1822/1, 1822/2, 1822/3, 1822/4 und 1823.
(3) Die Grenzen des Landschaftsschutzgebietes sind in einer Übersichtskarte im Maßstab 1 : 5 000 und einer Flurkarte im Maßstab 1 : 2 500 grün eingetragen. Die Karten sind Bestandteil der Verordnung. Die Verordnung mit Karten wird beim Landratsamt Bodenseekreis in Friedrichshafen, Glärnischstraße 1-3 und beim Bürgermeisteramt Langenargen, Rathaus, zur kostenlosen Einsicht durch jedermann während der Dienststunden niedergelegt.
Wesentlicher Schutzzweck ist, diesen zum vorgeschichtlichen Flußbett gehörenden Bereich der Argenaue mit seinem Relief und den durch Baumgruppen und Streuwiesen unterbrochenen landwirtschaftlichen Nutzflächen zu erhalten. Diese vielfältige, auch als Erholungsgebiet bedeutsame Landschaft und der Restbestand des Auewaldes bedürfen dringend des besonderen Schutzes.
2. Errichtung von Einfriedungen, auch wenn sie keiner Baugenehmigung bedürfen;
8. Anlage oder Veränderung von Modellflugplätzen;
10. Aufstellen von Wohnwagen oder Verkaufsständen außerhalb der zugelassenen Plätze und das Zelten und das Abstellen von Kraftfahrzeugen;
14. Beseitigung oder Veränderung von Bäumen, Hecken, Gebüsch, Feld- und Ufergehölze, Schilf- und Rohrbestände, soweit diese die Eigenart der Landschaft bestimmen und zur Belebung des Landschaftsbildes beitragen oder im Interesse der Tierwelt erhalten werden müssen.
Von den Vorschriften dieser Verordnung kann nach § 63 Naturschutzgesetz Befreiung erteilt werden. Die Befreiung kann mit Nebenbestimmungen versehen werden.
Friedrichshafen, den 31. Juli 1985
gez. Braun, Erster Landesbeamter
Durch VO vom 22.05.1995 (Erweiterung) Fläche um 4 ha vergrößert.(VO s.u.).
Durch VO vom 07.10.1996 1995 (Erweiterung) Fläche geringfügig vergrößert. (VO s.u.).
Verordnung des Landratsamtes Bodenseekreis zur Erweiterung des Landschaftsschutzgebietes "Argenaue Reutenen" in der Gemeinde Langenargen vom 22. Mai 1995.
Aufgrund von §§ 22, 58 Abs. 3 und § 64 Abs. 1 Nr. 2 des Gesetzes zum Schutz der Natur, zur Pflege der Landschaft und über die Erholungsvorsorge in der freien Landschaft (Naturschutzgesetz ‑ NatSchG) vom 21. Oktober 1975 (GBI. Seite 654), zuletzt geändert durch das zweite Rechtsbereinigungsgesetz vom 7. Februar 1994 (GBI. Seite 73) wird verordnet:
Durch diese Verordnung wird in der Gemeinde Langenargen das bestehende Landschaftsschutzgebiet "Argenaue Reutenen" durch den noch nicht unter Schutz stehenden unbebauten Teil der Argenaue südlich der L 334 ergänzt. Zu diesem Zweck wird die Verordnung des Landratsamtes Bodenseekreis über das Landschaftsschutzgebiet "Argenaue Reutenen" vom 31. Juli 1985 (Amtsblatt der Gemeinde Langenargen ‑ "Montfort‑Bote" ‑ vom 11. Oktober 1985) geändert und ergänzt:
Das Landschaftsschutzgebiet hat eine Größe von rund 10,7 ha.
2. Nach § 2 Abs. 2 wird eingefügt:
3. (2 a) Die Schutzgebietserweiterung umfaßt nach dem Stand vom Januar 1995 im Gewann "Reuten" folgende Flurstücke:
Flst.Nrn.: 1791/2. 1792. 1793, 1794, 1795, 1796, 1797.
4. Nach §2 Abs.3 Satz 1 wird folgender Satz eingefügt:
Die Grenzen der unter § 2 Abs. 2 a durch Aufzählung der Grundstücke beschriebenen Fläche sind in einer Flurkarte im Maßstab 1 : 2 500, kombiniert mit einer Übersichtskarte im Maßstab 1 : 25 000, jeweils vom 22. Dezember 1994, mit einer durchgezogenen Linie eingetragen und grün angelegt.
‑ Umweltschutzamt ‑
Friedrichshafen, den 22. Mai 1995
Verordnung des Landratsamtes Bodenseekreis zur Erweiterung des Landschaftsschutzgebietes "Argenaue Reutenen" in der Gemeinde Langenargen vom 7.Oktober 1996.
Aufgrund von §§ 22, 58 Abs. 3 des Naturschutzgesetzes (NatSchG) in der Fassung vom
29.März 1995 (GBl. S. 385) wird verordnet:
Durch diese Verordnung wird in der Gemeinde Langenargen das bestehende Landschaftsschutzgebiet "Argenaue Reutenen" durch den noch nicht unter Schutz stehenden unbebauten Teil der Argenaue südlich der L 334 ergänzt. Zu diesem Zweck wird die Verordnung des Landratsamtes Bodenseekreis über das Landschaftsschutzgebiet "Argenaue Reutenen" vom 31.Juli 1985 (Amtsblatt der Gemeinde Langenargen - "Montfort-Bote" - vom 11.Oktober 1985) geändert und ergänzt:
1. § 2 Abs. 1 wird wie folgt geändert: Das Landschaftsschutzgebiet hat eine Größe von rund 10,7 ha.
(2 a) Die Schutzgebietserweiterung umfaßt nach dem Stand vom Januar 1995 im Gewann "Reuten" folgende Flurstücke:
Flst. Nm.: 1791/2, 1792, 1793, 1794, 1795, 1796, 1797.
3. Nach § 2 Abs. 3 Satz 1 wird folgender Satz eingefügt:
Die Verordnung mit Karten wird beim Landratsamt Bodenseekreis - Umweltschutzamt -, Glämischstraße 1-3, Friedrichshafen und beim Bürgermeisteramt Langenargen, Obere Seestraße 1. zur kostenlosen Einsicht durch jedermann während der Sprechzeiten niedergelegt.
Friedrichshafen, den 7. Oktober 1996

References: § 64
 § 2
 § 63
 § 64
 § 2
 §2
 § 2
 § 2
 § 2