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Timestamp: 2017-12-16 00:40:53+00:00

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20121122_WOS by AZ-Anzeiger - issuu
5 / 10ºC Samstag, 24. November 2012 Wechselnde bis starke Bewölkung mit etwas Regen. 5 / 8ºC Sonntag, 25. November 2012 Meist bewölkt. Und ab und zu einige Regentropfen. 4 / 10ºC
Weit über 100 Eltern waren nach Büren gekommen, um einem Vortrag über Lernmotivation zu lauschen. 12
Zum fünften Mal präsentiert sich in Nunningen die Ausstellung «Kunst im Dorf»
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Material hat es auch Rosmarie Dettwiler angetan. Sie fertigt Figuren, die einem faszinieren. Passend zur Adventszeit präsentiert Muriel Höferlin die kreative Ecke, die funkelt und glitzert. Doch auch die einzigartigen Bilder in unterschiedlichen Stilen und Techniken ziehen die Blicke der Besucher auf sich und lassen fast nicht mehr los. Angefertigt wurden sie von Nicole Borer, Gertrud Barth-Schaad, Christa Aerni-Hänggi, Anna Häner, Marion Haener-Caloja sowie Peter Haener. Er ist überzeugt: «Die jetzige, fünfte Ausstellung wird den einen oder anderen Besucher beflügeln und wieder neue Nunninger Kunst hervorbringen.» Man darf gespannt sein auf die nächste Nunninger Ausstellung: «Kunst im Dorf.»
Nunningen beherbergt nicht weniger als 15 Kunstschaffende. «Offenbar fällt das Bestreben, die Kunst im Dorf zu fördern, auf fruchtbaren Boden. Jedenfalls ist das Interesse für die Ausstellung Kunst im Dorf ungebrochen hoch», freut sich Peter Häner, Mitorganisator. Bea Asper
Die ARA Laufental-Lüsseltal ist in gutem Zustand ist. trotzdem sind Investitionen für 500 000 Franken vorgesehen. 7
Ein Dorf voller Künstler
Freitag, 23. November 2012 Wechselhaft. Zuerst Nebel, dann ein Mix aus Wolken und Sonne.
unningens Ausstellung ist einzigartig im Schwarzbubenland: Die Gemeinde bietet ihren heimischen Kunstschaffenden eine Plattform, um an die Öffentlichkeit zu treten. Am Freitagabend war Vernissage, die Ausstellung dauert bis zum 25. November in der Zähnteschür. «Die Entscheidung, ob das Eine oder Andere mehr Kunst oder mehr als Handwerk zu verstehen ist, muss jede und jeder für sich selber treffen», lautet das Prinzip der Kulturkommission. Im Mittelpunkt steht die Meinung: «In einer hektischen Zeit, wo die virtuelle Welt immer mehr Raum und Zeit nimmt und wo die Globalisierung zum grenzenlosen Credo der Wirtschaft und Gesellschaft zu werden droht, ist es wichtig, dass wir uns besinnen und Kultur und Kunst Raum geben,
Vorführungen des Kunsthandwerks: Hanspeter Schraner zum Beispiel gibt Einblicke in die FOTOS: BEA ASPER Holzschnitzerei.
um damit ein Gleichgewicht zu schaffen.» Ausserdem, so zitiert Häner einen alten französischen Politiker: «Tradition pflegen heisst nicht, Asche aufbewahren, sondern Glut am Glühen halten.» So lebt die Ausstellung «Kunst im Dorf» in Nunningen von den Kontrasten. Moderne Collagen und Bilder der jungen Street-Künstler Pablo Delgado und Micha Gasser gesellen sich mit der Kunst altem Handwerk wie dem Klöppeln, der Holzschnitzerei und der Bauernmalerei. Die Ausstellung lebt aber nicht nur von den Werken, sondern auch von Vorführungen des Kunsthandwerks, mit Heidi Pflugi-Häner, welche die Kunst in verschiedenen Formen und
Farben der Spitzen, sowie den verschiedenen Techniken aus unterschiedlichen Ländern präsentiert: «Mit Klöppeln lernt man die Welt kennen», verspricht sie. Auch Esther Rudin-Itel zeigt das Klöppeln und wie man mit «Geduld und Geschick wunderschöne Geschenke kreieren kann wie Spitzen, Decken, Ohr, Hals- Weihnachts- und Osterschmuck.» Während Leo Stebler mit der Bauernmalerei zeigt, wie man «naturgetreu Blumen und Früchte auf Gegenstände malt». Und Hanspeter Schraner gibt Einblicke in die Holzschnitzerei. Wunderbares erfährt man von Sabine Wunderli in der Art von Plastischen Arbeiten und Werken aus Ton. Dieses
Grosses Interesse: Die Ausstellung verblüfft durch die Vielzahl der Künstler und Einzigartigkeit der Werke.
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Verleger: Peter Wanner CEO: Christoph Bauer
Donnerstag, 22. November 2012 Nr. 47
Bewegung für Gesundheit und Kreativität Gesangspädagogin und Feldenkrais-Therapeutin Annelise Kohler Käppeli aus Laufen setzt auf die Feldenkrais- Methode, um das Lernvermögen zu stärken und körperliche Beschwerden besser zu meistern. Jürg Jeanloz
er möchte den Alltag nicht schon müheloser gestalten», reflektiert Annelise Kohler. Geistige und körperliche Frische seien wichtige Voraussetzungen, um sich wohlzufühlen. Seit vielen Jahren erteilt sie Gesangsstunden am Konservatorium Bern und kennt die Sorgen und Bedürfnisse ihrer Schülerinnen. «Mit Bewegungen, welche von der eigenen Wahrnehmung begleitet sind, können musizierende Menschen ihre Fertigkeiten verfeinern», erklärt Annelise Kohler. Sie habe sich deshalb zur Feldenkrais-Methode entschlossen und die vierjährige Lehrzeit erfolgreich mit dem Diplom abgeschlossen. Annelise Kohler ist in Langenthal aufgewachsen und erwarb am dortigen Lehrerseminar das Patent als Primarlehrerin. Singen war schon in der Jugend ihre grosse Leidenschaft, sie diplomierte am Konservatorium für Musik und Theater in Bern. An der Hochschule für Musik in Wien hat sie mit Auszeichnung ihre Studien abgeschlossen. Kohler sang in verschiedenen Ensembleformationen und trat in grossen Oratorien und Kirchenkonzerten auf. Mit ihren
Bewegung und Konzentration mit Feldenkrais: Annelise Kohler erteilt Gruppenkurse. FOTO: JÜRG JEANLOZ
Gesangsschülerinnen hat sie als Dirigentin einen Frauenchor gegründet und gibt mit ihm regelmässig Konzerte. Seit dreissig Jahren lebt sie mit ihrem Ehegatten in Laufen. «Immer wiederkehrende Rückenschmerzen haben mich auf die Feldenkrais-Methode gebracht», erinnert sich Kohler. Sie habe verschiedene Heilmethoden ausprobiert und mit Feldenkrais die Schmerzen endgültig verbannen können. Je mehr sie sich in die Methode vertieft habe, desto grösser seien Interesse und Bereitschaft geworden, diese anderen Menschen zu vermitteln. Ins Leben gerufen hat die Methode der 1904 in der Ukraine geborene Dr. Moshe Feldenkrais. Als Physiker und Wissenschafter lebte und wirkte er in Tel Aviv. Selbst von einem Fussballunfall betroffen, erreichte er seine Heilung
dank profunden Kenntnissen als Biomechaniker und Judosportler. Die zertifizierte Feldenkrais-Lehrerin Annelise Kohler startet ab Januar 2013 unter dem Motto «Beweglich sein im Alltag» Gruppenkurse in Laufen und Bärschwil. Mit mühelosen und spielerischen Bewegungen, welche verbal angeleitet und durch Fragen nach dem Wahrnehmen vertieft werden, verbessert sich das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und die Selbstorganisation. Feldenkrais eignet sich für Menschen in jedem Alter, für körperlich und geistig arbeitende Menschen.
Einführung (2 Stunden) in Feldenkrais: Do 29. November, 18 Uhr, und Fr 30. November, 10 Uhr im katholischen Pfarrheim Laufen, Röschenzerstrasse 39. Einzelstunden: Annelise Kohler, 061 761 35 40 oder E-Mail annelise.kohler@bluewin.ch.
Stadtrat macht Dampf jjz. «Laufen bietet reizvolle Wohnqualität, ein intaktes Naherholungsgebiet und gute Anschlüsse an den öffentlichen Verkehr», erklärt Gemeindepräsident Alexander Imhof an der Presskonferenz. In Laufen und Umgebung seien auch leistungsfähige Arbeitgeber, weshalb die Bereitstellung von neuen Wohnungen ein zentrales Anliegen darstelle. Seit zwei Jahren hat der Stadtrat ein Stadtentwicklungsprogramm (STEP) in Bearbeitung, das Massnahmen zur Belebung der Stadt enthält. Nachdem die Gemeindeversammlung vom Oktober 2012 drei Quartierpläne bewilligt hat, um an diesen Standorten neue Wohnhäuser bauen zu lassen, nimmt der Stadtrat das Quartier «Nau» in Angriff. Das Gebiet liegt zwischen Birs und Bahnlinie in unmittelbarer Nähe der Eishalle und gehört der Stadt. Das mit 18 000 Quadratmetern nur spärlich bebaute Areal soll einer umfassenden Planung unterzogen werden. Dazu wurde dem renommierten Büro Herzog & de Meuron eine Konzeptstudie in Auftrag gegeben, die die möglichen Potenziale dieses Areals aufzeigen soll. Die städtebauliche Entwicklung bezüglich Wohnbauten und Gewerbenutzung soll berücksichtigt werden, ebenso die Erschliessung und das damit verbundene Verkehrsaufkommen. Da das Areal Nau an die Birs grenzt, sind auch Massnahmen für den
Hochwasserschutz einzubeziehen. «Wir erwarten überdies eine sinnvolle Gestaltung des Freizeitraums, um in diesem Gebiet Lebensqualität zu schaffen», ergänzt Imhof. Dem Gemeindepräsidenten schwebt eine Fussgängerbrücke in die Altstadt vor. Ein Team aus Architekten und Spezialisten begleitet die erarbeiteten Resultate, die Kosten belaufen sich auf 300 000 Franken, die im Rahmen des STEP von der Gemeindeversammlung bereits bewilligt sind. «Für die Altstadt lassen wir von einem Spezialisten Aufwertungsmassnahmen erarbeiten», fährt Imhof weiter. Das Stedtli soll in Bezug auf Einkaufsmöglichkeiten, Wohnungen und gemütlichem Verweilen weiterentwickelt werden. Der Stadtrat befasst sich zudem mit Tempo 30-Zonen, die in ausgesuchten Quartieren die Wohnqualität verbessern. Der motorisierte Verkehr ist rund um den Bahnhof Laufen ein Ärgernis, weshalb der Kanton Basel Landschaft in einer ersten Etappe einen Busbahnhof mit den entsprechenden Zu- und Wegfahrtachsen plant. In einem nächsten Schritt möchte der Kanton die Umfahrung des Bahnhofs von Breitenbach in Richtung Kantonsstrasse H18 in Angriff nehmen. Laufen steht vor einem Aufbruch; die Bevölkerung wird in den nächsten Jahren mit anspruchsvollen und kostspieligen Projekten konfrontiert.
Hilfe für Terre des hommes Terre des hommes Kinderhilfe ist die grösste Kinderhilfs-Organisation der Schweiz. Seit über 50 Jahren setzt sich Terre des hommes direkt und unbürokratisch dort ein, wo Kinder in Not sind. Die vielen regionalen Freiwilligengruppen tragen wesentlich zur Beschaffung finanzieller Mittel bei. Am Freitag, 30. November, verkauft von 9.00 bis
17.30 Uhr die Regionalgruppe in der Eingangshalle des Spitals Laufen Holzpuzzles aus Sri Lanka, Grusskarten, diverse Stütz-, Still- und Wärme-Kissen, Holunderblütensirup, Konfitüren u.a.m. Der Ertrag ist für die direkte Hilfe in den Projektländern bestimmt. Weitere Informationen finden sich unter: www.tdh.ch.
23. November bis 9. Dezember Ausstellung
Charles Blockey – Place Red Vernissage: 23. November, 19.00 Uhr Öffnungszeiten: Do und Fr, 18.00–20.30 Uhr; So, 11.00–16.00 Uhr JAZZ-MATINEE
Sonntag, 25. November, 10.30 Uhr
Steppin Stompers Tischreservation: Telefon 061 761 31 22 FILM
Donnerstag, 29. November, 20.30 Uhr
Eine ruhige Jacke – Dokumentation, Biografie, Drama Weit mehr als ein blosser Dokumentartfilm über Autismus. Regie: Ramon Giger. CH 2010, 74 Min. ERZÄHLUNG
Freitag, 30. November, 20.15 Uhr
* Thorgevsky & Wiener – Die Nacht vor Weihnacht Ein Erzählabend mit Maria Thorgevsky und Dan Wiener * Vorverkauf Buchhandlung und Papeterie Cueni Hauptstrasse 5, Laufen, Tel. 061 761 28 46 Terra Travel, Bahnhofstrasse 3, Laufen Tel. 061 761 30 33
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Laufen Freitag, 23. November, 10.00 Uhr, Andacht in der Kapelle des Altersheimes, kath.-ref. alternierend. Alle sind immer willkommen. Freitag, 23. November, 18.30 Uhr, JugendTreff 2. Jeden Freitag während der Schulzeit kommen Jugendliche ab der 8. Klasse unterhalb der röm.-kath. Kirche von 18.30 bis 21.00 Uhr zusammen. Unsere Inhalte sind: spielen, tanzen, Input und kleines Nachtessen. Sonntag, 25. November, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Ewigkeitsgottesdienst mit Pfarrerin Regine Kokontis, Tatjana Fuog (Orgel) und Chisaki Kito (Violoncello). Heute ist Chinder-Sunntig. Kleinlützel Sonntag, 25. November, 14.00 Uhr, kath. Kirche Kleinlützel, Gottesdienst und Kirchgemeindeversammlung der Kirchgemeinde Kleinlützel, mit Pfarrer Claude Bitterli.
Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstr. 21, Breitenbach Kontakt: Tel. 061 761 44 67 www.fmg-laufental-thierstein.ch Donnerstag, 22. November 2012 16.30–18.00 Uhr Kinderprogramm KEB Thema: Olympische Kinderspiele Freitag, 23. November 2012 16.30–18.00 Uhr Kinderprogramm KEB 20.00 Uhr LiFe-Seminar Sonntag, 25. November 2012 10.00 Uhr Gottesdienst, anschliessend Kirchenkaffee, mit KinderGottesdienst und Kinderhüte
Lang war dein Leben, treu und fleissig deine Hand. Frieden hat dir Gott gegeben, ruhe sanft und habe Dank.
Wenn die Kraft zu Ende geht, ist es kein Sterben, sondern eine Erlösung.
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meiner lieben Frau, unserer lieben Mutter und Schwiegermutter, Grossmutter, Schwägerin, Tante und Gotte
Marie Ammann-Zehnder 2. Oktober 1917 bis 19. November 2012 Nach einem langen, erfüllten Leben hat sich heute Morgen ihr Lebenskreis geschlossen.
In liebem Gedenken: Franz Ammann Rosmarie und Stefan Fringeli-Ammann mit Patrick und Claudia Franz und Bernadette Ammann-Wyss mit Christoph Verwandte, Freunde und Bekannte
Traurig, aber dankbar, dass ihm weiteres Leid erspart blieb, nehmen wir Abschied von
Hans Dick-Meyer 24. September 1919 bis 17. November 2012 Er verstarb nach kurzem Aufenthalt im Hospiz im Park in Arlesheim. Ein grosses Dankeschön der Spitex Büsserach, Herrn Dr. Rappo und dem Pflegepersonal vom Hospitz im Park. Herzlichen Dank allen, die dem Verstorbenen wohlgesinnt waren.
Die Trauerfamilien Die Beisetzung findet im engsten F amilienkreis statt. Gilt als Leidzirkular.
Die Trauerfreier findet am Freitag, 23. November 2012, um 14.00 Uhr in der katholischen Kirche in Zwingen statt. Anschliessend Urnenbeisetzung auf dem Friedhof Zwingen. Statt Blumen zu spenden, gedenke man des Antoniushauses in Solothurn, Postkonto 45-676-1, IBAN CH73 0900 0000 4500 0676 1. Traueradresse: Rosmarie Fringeli-Ammann, Leibachweg 2, 8165 Schleinikon Gilt als Leidzirkular.
BewegungPlus Laufen evangelische Freikirche Gottesdienst, Sonntag, 2. Dezember Thema: Was soll ich bloss schenken? mit Kinder-Gottesdienst 10.30 Uhr, Wahlenstrasse 81, Laufen www.bewegungplus-laufen.ch
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste/Sonntagsschule Donnerstag, 22. November, 15.30 Uhr, Alterszentrum Bodenacker, Breitenbach, reformierte Andacht, Pfarrer Stéphane Barth. Sonntag, 25. November, 10.15 Uhr, ref. Kirche Breitenbach, Gottesdienst zum Ewigkeitssonntag, für die Angehörigen der im letzten Jahr in unserer Kirchgemeinde Verstorbenen sowie für die Glieder der Kirchgemeinde, Pfarrer Stéphane Barth. – Sonntagsschule im Gemeindesaal der Kirche, 10.15 bis 11.15 Uhr: Vorbereitung Krippenspiel. Sonntag, 2. Dezember, 10.15 Uhr, ref. Kirche Breitenbach, Gottesdienst zum 1. Advent mit den Konfirmanden des Kurses 2012–2013, welche sich vorstellen, Pfarrer Stéphane Barth. – Sonntagsschule im Gemeindesaal der Kirche, 10.15 bis 11.15 Uhr: Vorbereitung Krippenspiel. Konfirmandenunterricht: jeweils donnerstags, 18.00 bis 19.30 Uhr im Gemeindesaal der ref. Kirche Breitenbach. Gr. 2 am 22. November. Alle am 29. November: Vorbereitung zum Gottesdienst am 1. Advent. Konzert des Gemischten Chors Röschenz: «Chumm, sing au mit!» am Samstag, 24. November, um 19 Uhr in der ref. Kirche Breitenbach. Leitung: Simon Art. An der Orgel: Florence Schiefer. Eintritt frei – Kollekte. Spaghetti-Essen für alle: Mittwoch, 28. November, und Samstag, 1. Dezember, jeweils ab 12 Uhr im Gemeindesaal der ref. Kirche, organisiert vom Neuen Club: Herzliche Einladung!
Grindel, im November 2012 Leg alles still in Gottes Hände, das Glück, den Schmerz, den Anfang und das Ende.
Rainer Borer 27. Januar 1965 bis 17. November 2012 All unsere Sorgen und Mühen um deine schwache Gesundheit hast du uns reichlich belohnt mit deinem Strahlen und deiner Zufriedenheit. Durch dein genügsames Wesen hast du uns den Sinn und die Werte des Lebens gezeigt. Wir sind sehr traurig, dass es dich nicht mehr gibt, aber dankbar für die vielen schönen Stunden, die wir zusammen verbringen durften.
In Liebe Mama und Papa Thomas Jean-Claude Gotte, Götti Tanten und Onkel Die Trauerfeier findet statt am Donnerstag, 22. November 2012, um 14.30 Uhr in der Kirche Grindel. Anschliessend Urnenbeisetzung im engen Familienkreis. Traueradresse: Urban Borer-Stöckli, Erschwilerstrasse 158, 4247 Grindel
Todesanzeigen EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch – Freitag, 23. November, 20.00 Uhr, ökum. Taizé-Feier, Einsingen um 19.30 Uhr, Kirche Rodersdorf – Sonntag, 25. November, 10.00 Uhr Gottesdienst, Pfr. M. Brunner 17.00 Uhr Gemeindekonzert mit ref. Kirchenchor unter der Leitung von J. Weber, begleitet von vielen Instrumentalisten, anschl. Apéro – Dienstag, 27. November, 9 Uhr, ökum. Bibelteilen, Kirche Witterswil – Freitag, 30. November, 9.30 Uhr Kinderkirchenmorgen, M. Hausberger 10.30 Uhr ökum. Gottesdienst mit Abendmahl, Pflegewohnheim Flühbach 18.00 Uhr Jugendtreff. M. Hausberger Abholdienst: Bitte melden unter Telefon 061 731 38 86 (Mo bis Fr, 8.30–11.30 Uhr)
Patchwork mit Herzblut
Höllenfeuer im Gymi Bevor die Maturantinnen und Maturanten ihre Maturaprüfungen ablegen, feierten sie am letzten Donnerstag mit dem Maturandenstreich das Ende ihrer Schulzeit. Bea Asper
F Patchwork: Franziska Jermann aus Laufen stellt am Samstag ihre Kreationen im Maison NatuFOTO: MELANIE APRIN relle im Stedtli aus.
meb. Stoffe faszinierten Franziska Jermann schon immer. Das Patchwork hat es der Laufnerin aber speziell angetan. Das Zusammenspiel von Mustern und verschiedenen Stoffen sei spannend und erlaubten es immer wieder individuelle Stücke zu kreieren. Die Mutter von drei Kindern arbeitet mit Stoffen wie Baumwolle, Leinen oder auch Cord. Aus einem einfachen Hobby ist unterdessen mehr geworden. Jermanns fantasievolle Arbeiten haben inzwischen auch die Fachwelt erreicht. In die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift «Burda Patchwork» fanden drei Kreationen von Franziska Jermann den Weg. Es sind dies eine Weihnachtsdecke (Quilt), ein Weihnachtskissen und eine Umhängetasche. Das sei schon etwas Besonderes, die eigenen Schnittmuster in der Burda zu veröffentlichen, sagt
Franziska Jermann. Immerhin erscheine das Heft in ganz Europa in mehreren Sprachen. Patchwork stammt ursprünglich aus den USA und erfreut sich vor allem in Frankreich und Deutschland grosser Beliebtheit. Aber auch hierzulande ist die Nähtechnik gross im Kommen, passt sie doch hervorragend zum Designtrend Shabby Chic. So kommt es auch, dass Franziska Jermann am Samstag ihre Stücke aus der aktuellen Burda, aber auch weihnachtliche Sterne und Nikolausstiefel im Shabby Chic Laden Maison Naturelle im Stedtli Laufen ausstellt. Von 9.00 - 16.00 Uhr sind Interessierte herzlich willkommen, ihre Kreationen live zu bewundern. Franziska Jermann wird dabei selbst vor Ort sein.
reitagmorgen, Rauch, Feuer vor dem Gymnasium LaufentalThierstein, kriegsbemalte Gestalten – die meisten gekleidet ganz in schwarz. Die einen halten eine Trommel in der Hand und künden nichts Gutes an. Die Mayas sagten für das Jahr 2012 den Weltuntergang voraus, die Maturanden des Gymnasium LaufentalThierstein nehmen das Thema auf und verwandeln den Aufenthaltsbereich der Schule in eine Höllenpforte. Stunden haben sie aufgewendet am Donnerstagabend für die Dekoration, dabei sind sie eigentlich im Stresszustand, sie stehen vor den Maturaprüfungen. Trotzdem: Spass muss sein. Die Maturanden und Maturandinnen verkleiden sich als Maya und bemalen ihre Mitschüler und die Lehrer. In der Mitte
Spass muss sein: Luana Saner verwandelte zusammen mit ihren Mitschülern den Aufenthaltsbereich der Schule in eine Höllenpforte. FOTO: BEA ASPER
des Tempels erhebt sich der Mayakönig und fordert zum Kämpfen auf. Es beginnt der Wettkampf, Lehrer und Schüler messen sich in verschiedenen Spiel-
Akkordeonisten im erfolgreichen Wettstreit angemeldet und spielten solo, im Duett oder ensemble vor einer Jury. Der Ablauf war sehr angenehm und gut organisiert und am Nachmittag wurden die Ergebnisse in der Aula des OberstufenZentrums in Huttwil bekannt gegeben. Vor diesem Ergebnis hat noch eine Jugendgruppe von 20 Schülern, die New Comrs, das Stück «Andante» von Fabienne Sollberger vorgespielt und dann kamen die TeilnehmerInnnen ins Zittern. Doch unsere Schüler schnitten sehr gut ab! Gratulation an alle Teilnehmer und ihrem Lehrer für diese Resultate. Vincent Menweg
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Wild- und Hauskatzen am Blauen In diesem Winter organisiert die Naturforschende Gesellschaft Baselland wiederum zwei Vorträge in Laufen. Am Mittwoch, 28. November , referiert um 19.30 Uhr im Gymnasium Laufen Dr. Darius Weber, Biologe (Hintermann und Weber AG) zum obgenannten Thema. Hier die vom Referenten formulierte Kurzzusammenfassung: Um 1950 war die Wildkatze in der Schweiz möglicherweise ausgerottet, und auch im französischen Jura galt sie wenig später als verschollen. Umso erfreulicher dann die Überraschung, als der passionierte Naturbeobachter Michel Fernex 1972 im Schnee eine Spur am Glaserberg entdeckte, die er als Wildkatzenspur deutete. Seinen unermüdlichen Streifzügen und seinen buchstäblich nächtelangen
Ansitzbeobachtungen verdanken wir die Erkenntnis, dass unweit der Schweizer Grenze einige wenige Wildkatzen im Sundgauer Jura die Ausrottungskampagne überlebt hatten. Seither haben sich die Wildkatzen wieder ausgebreitet und auch die Schweiz erreicht. Ein Forschungsprojekt in den Jahren 2006 und 2007 hat die aktuelle Situation am Blauen dokumentiert. Diese ist auch deshalb spannend, weil die eingewanderten Wildkatzen hier einer vielfach grösseren Zahl von Hauskatzen im Blauenwald begegnen. Der Vorstand der NGBL freut sich auf ein interessiertes Publikum. Nach dem Referat besteht Gelegenheit zur Diskussion mit dem Referenten. Elisabeth Tissot-Jost
40 Jahre «Echo vo dr Flueh» Laufen Am 23. September 1972 gründeten neun «sangesfreudige» Männer im damaligen Restaurant Buffet in Laufen den Jodlerklub «Echo vo dr Flueh» Laufen. Als Gründungspräsident amtete anno dazumal Walter Schmidlin, während Karl Kessler als erster Dirigent den Stab schwang. Bei der Fahnenweihe Männerchor Dittingen 18./19. August 1973 trat der Jodlerklub «Echo vo dr Flueh» erstmals auf. Im Jahre 1974 wurde ein Gründungsfest mit Trachtenweihe organisiert. Im selben Jahr löste Hans Hebeisen von Wahlen, den ersten Präsidenten Werner Kormann von Laufen, der seit der Gründungsversammlung amtete ab. Im Jahre 1975 fand erstmals das traditionelle Spital- und Altersheimsingen sowie die Fluehchilbi auf der Flueh, heute Stedtlichilbi auf dem Rathausplatz in Laufen statt. Der Lotto-Mach im Restaurant Central hat bis heute noch festen Platz in unserem Jahresprogramm. Seit dem Jahr 1977 ist die Teil-
nahme an den Nordwestschweizerischen Jodlerfesten Ehrensache. Eine gesangliche Bewertungsnote ermöglichte dem Klub bis heute die Teilnahme an den Eidgenössischen Jodlerfesten, was jeweils zu unseren Zielen gehört und eisern erarbeitet wird. Heute zählt der Jodlerklub «Echo vo dr Flueh» Laufen der von Alban Henz als Präsident und Kurt Grun als Dirigenten, beide von Bärschwil, geleitet wird, 21 Aktivmitglieder, wovon zwei Gründungsmitglieder Heinz Beyeler, Roggenburg und Kurt Grun, Bärschwil immer noch dabei sind. Zur Feier findet am Samstag 24. November um 20 Uhr in der St. Katharinenkirche in Laufen ein Jubiläumskonzert statt. Der Organisator Jodlerklub «Echo vo dr Flueh» Laufen und die Mitwirkenden; Kammerchor Laufental/Thierstein, Jodlerklub «mis Dörfli» Duggingen und das Duo Brigitte Borer und Nadia Moser freuen sich auf Ihren Besuch. Kurt Kupferschmid, Aktuar
disziplinen, «meistens gewinnen die Schüler», kommentiert Maturandin Luana Saner. «Wie viele Türen hat das Gymnasium?» Auf dem Programm stehen Wissensspiele, aber auch Geschicklichkeit ist gefragt, Lehrer oder Schüler Huckepack nehmen und einen Parcours absolvieren. Für Lacher und Unterhaltung ist gesorgt – und der Schulstress für einen Moment lang vergessen. «Es ist unser Lölitag», erklärt Luana Saner. Gefeiert werde das Ende der Schulzeit mit einem Maturandenstreich, «bei dem alles im grünen Bereich bleibt, es kommt niemand zu Schaden, alle Feierlichkeiten verlaufen friedlich», betont Saner. Nach den Spielen werden die Verlierer von den Mayas den Göttern geopfert. Mit einem Paukenschlag geht es über zum Hauptspiel: Die Maturanden fordern die Lehrer heraus in den Disziplinen Fussball und Volleyball. Ein letzter Genuss, Tage später holt sie der Alltag ein. Die roten Tücher als Dekoration sind von der Decke heruntergeholt und aus dem inszenierten Maya-Tempel ist wieder ein schlichtes Schulhaus geworden. Kein Weltuntergang, dennoch das Höllenfeuer ist noch nicht ganz erloschen. Die Maturanden werden in den nächsten Wochen in den Schulzimmern mündlich und schriftlich getestet werden.
Die Erfolgreichen: Akkordeonschüler der Musikschule Laufental-Thierstein. FOTO: ZVG
Die Akkordeonisten der Musikschule von Laufen haben den anderen Teilnehmern die besten Plätze vor der Nase weggeschnappt. Am vergangenen Sonntag haben sechs Schüler der Akkordeon Klasse der Regionalen Musikschule Laufental-Thierstein unter der Leitung
von Vincent Menweg am AkkordeonWettbewerb in Huttwil teilgenommen. Die Wettbewerbstücke waren von den Schülern sehr gut vorbereitet und einstudiert und der sonnige Tag gab noch eine gute Morgenstimmung. 35 Teilnehmer waren an diesem Tag
Ergebnisse: Vorstufe: 1. Platz David Pfammater (Zwingen) Prädikat Vorzüglich. 2. Platz Dario Bohrer (Nenzlingen) Prädikat Vorzüglich. Elementarstufe: 2. Platz Jan Leuppi (Nenzlingen) Prädikat Vorzüglich. Mittlstufe: 3. Platz Joël Henz (Bärschwil) Prädikat Vorzüglich. 4. Platz Clara Wick (Erschwil) Prädikat sehr gut. Oberstufe: 2. Platz Thomas Urich (Bärschwil) Prädikat Vorzüglich.
Festgottesdienst zu Kaharinentag
Am kommenden Sonntag wird das Patrozinium der St. Katharinenkirche in Laufen als regionalen Gottesdienst mit einem besonderen musikalischen Highlight gefeiert. Ein Ad-Hoc-Chor unter der Leitung von Pfr. Christoph Bächtold singt die Missa Pastorellis nach einer Handschrift aus dem Archiv der St. Katharinenkirche. Das Unikat stammt aus der Zeit um 1800 und ist im lateinischgregorianischen Stil gehalten (einstimmig), was in dieser Zeit durchaus üblich war. Natürlich wird auch die Orgel ihre Stimme erheben durch das virtuose Spiel meines Kollegen Christoph Bächtold. Die Eucharistie leitet Bischof em. Hans Gerny, der auch die Festpredigt halten wird. Ich selbst werde die Funktion der Kantorin versehen. Nach dem Gottesdienst sind alle herzlich zum Apéro im Kirchgemeindehaus eingeladen. Wer möchte, kann danach zum Mittagessen ins Restaurant (Lokalität noch offen) mitkommen. Der Gottesdienst ist zugleich der Abschluss unserer Benefozkonzertreihe zu Gunsten der umfassenden Orgelrevision. Pfarrerin Denise Wyss Anmeldung fürs Mittagessen bis 23. November: 061 761 12 93 oder denise.wyss@christkatholisch.ch
Wir wollen mit Familien, Alleinerziehenden, Patchworkfamilien und mit allen, die kleine Kinder ins Leben begleiten, Kleinkindergottesdienst feiern. Durch gemeinsames Singen und Beten, mit Ritualen und durch Geschichten, Bilder und kreatives Tun möchten wir die religiöse Erziehung unterstützen.
Am Sonntag, 2. Dezember treffen wir uns um 11 Uhr in der Kirche St. Peter in Brislach zum Fiire mit de Chliine. Wir hören «D Gschicht vom Härzbaum». Anschliessend gegen 11.30 Uhr sind alle zu einem kleinen Apéro ins Pfarreiheim eingeladen. Wir freuen uns auf euch. Ute Knirim und Petra Henz
Basteln am Christchindlimärt Laufen Am Christchindlimärt in Laufen können Kinder für Grosseltern, für Götti oder Gotti oder vielleicht für die Nachbarn Weihnachtsgeschenke basteln. Das Familienzentrum Chrättli Laufen bietet für die Kleinen ab 6 Jahren in verschiedenen Workshops die Möglichkeit, Holzengel zu verzieren, Küchentücher zu bedrucken oder weihnächtliche Lichter anzufertigen. Während die Kinder unter Aufsicht basteln, können die Eltern die gemütliche Christchindli-Atmosphäre geniessen. Der Bastelnachmittag findet am Samstag, 8. Dezember, im Stadthaus Laufen statt und kann zu folgenden Zeiten besucht werden: 14.00 – 15.00 Uhr; 15.30 – 16.30 Uhr; 17.00 – 18.00 Uhr. Treffpunkt ist vor dem Haupteingang Stadthaus (vis à vis Modegeschäft Ruf). Jeder Workshop kostet Fr. 10.-. An beiden Tagen, also Samstag und Sonntag,
haben die Kinder zudem die Gelegenheit, Lebkuchen zu verzieren. Bunte Smarties, verlockende Schoggistreusel und leckerer Zuckerguss warten auf geschickte Kinderhände, welche diese Zuckerware auf die Lebkuchen verteilen. Das Lebkuchenzelt steht auf dem Rathausplatz und ist immer offen. Das Familienzentrum Chrättli bietet nicht nur zur Weihnachtszeit, sondern auch unter dem Jahr Kurse an. In diesem Jahr beispielsweise folgende: «Filzkurs», «mir guezle zämme» oder «de Samichlaus chunt bald». Über die neuen Bastelkurse sowie über das gesamte Kursprogramm kann man sich unter www.chraettli.ch informieren. Eine frühzeitige Anmeldung ist empfehlenswert, da manche Kurse sehr beliebt und dementsprechend schnell ausgebucht sind. Barbara Hellinger
Baupublikation Bauherr: Andersen-Nielsen Flemming u. Merete Storchenweg 4, 4104 Oberwil BL Projektverfasser: Wilhelm Architekt Eric Mühlemattstrasse 13, 4104 Oberwil BL Bauobjekt: Planänderung: Kellervergrösserung, Gartengestaltung, Eingangspartie, Pool Bauplatz: Witterswilerstr. 9, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 4406 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 7. Dezember 2012
Baupublikation Bauherrschaft: Simon und Franziska Fluri Verantwortlicher: Bauherr Grundeigentümer: Bauherr Bauprojekt: Instandstellung der bestehenden Gartenmauer / Anpassung Terrain Bauplatz: Erzstrasse 8 Bauparzelle: 595 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 7. Dezember 2012
Öffentliche Planauflage Gemeinden Mümliswil-Ramiswil und Beinwil Gestützt auf § 68 des kantonalen Planungs- und Baugesetzes vom 3. Dezember 1978 wird der Erschliessungsplan (Strassen- und Baulinienplan) über die Passwangstrasse Nord Passwangtunnel Südportal–Neuhüsli Gesamtsanierungs- und Instandsetzungsprojekt Situationsplan 1:500, Abschnitt Schiltholz (km 181–900) Situationsplan 1:500, Abschnitt Schiltloch (km 900–1750) Situationsplan 1:500, Abschnitt Stucketen (km 1750–2900) Situationsplan 1:500, Abschnitt Neuhüsli (km 2900–3550) Landerwerbsplan 1:500, Abschnitt Schiltholz (km 181–900) Landerwerbsplan 1:500, Abschnitt Schiltloch (km 900–1750) Landerwerbsplan 1:500, Abschnitt Stucketen (km 1750–2900) Landerwerbsplan 1:500, Abschnitt Neuhüsli (km 2900–3550) Rodungsplan 1:500, Abschnitt Schiltholz, Schiltloch (km 181–700, km 1200–1400)
23. November bis am 22. Dezember 2012 (während der ordentlichen Schalteröffnungszeiten) Auflageorte: – Gemeindeverwaltung, 4717 Mümliswil-Ramiswil – Schulhaus Beinwil, 4929 Beinwil (nach tel. Vereinbarung mit dem Gemeindepräsidenten Remo Ankli, Tel. 061 793 90 45) – Kreisbauamt II, Amthausquai 23, 4600 Olten – Kreisbauamt III, Amthaus, 4143 Dornach Öffentliche – Gemeindeverwaltung, 4717 Mümliswil-Ramiswil Dienstag, 11. Dezember 2012, 18.30 bis 20.30 Uhr Fragestunde: – Schulhaus Beinwil, 4929 Beinwil Mittwoch, 12. Dezember 2012, 19.30 bis 20.30 Uhr Gleichzeitig liegen zur Orientierung (kein Genehmigungsinhalt) folgende Unterlagen auf: • Technischer Bericht • Raumplanungsbericht • Bodenabtrag 1:500, Abschnitt Schiltholz (km 181–900) • Bodenabtrag 1:500, Abschnitt Schiltloch (km 900–1750) • Bodenabtrag 1:500, Abschnitt Stucketen (km 1750–2900) • Bodenabtrag 1:500, Abschnitt Neuhüsli (km 2900–3550) • Normalprofile 1:50 • Querprofile 1:50, Abschnitt Schiltholz, Schiltloch • Querprofile 1:50, Abschnitt Schiltloch, Stucketen • Querprofile 1:50, Abschnitt Neuhüsli • Längenprofil 1:1000/500, Abschnitt Schiltholz, Schiltloch (km 181–1750) • Längenprofil 1:1000/500, Abschnitt Stucketen, Neuhüsli (km 1750–3500) Einsprachen können innerhalb der Auflagezeit beim Bau- und Justizdepartement des Kantons Solothurn, Rötihof, 4509 Solothurn, schriftlich eingereicht werden. Solothurn, 23. November 2012
Bauprojekt: Photovoltaikanlage Bauplatz: In den Gärten 9 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil
Einsprachefrist: an die Baukommission Witterswil bis 7. Dezember 2012
Baupublikation Bauherrschaft: Martin und Nina Schmidlin-Fritz Grienstrasse 32, 4227 Büsserach Bauobjekt: Dachaufbau Projektverfasser: Michael Fritz Tannenweg 14 D-89129 Langenau Bauplatz: Grienstrasse 32 Bauparzelle GB-Nr.: 1461 Planauflage: Baubüro Einsprachefrist: 7. Dezember 2012
Baupublikation Bauherrschaft: Priohaus GmbH Passwangstrasse 37, 4226 Breitenbach Bauobjekt: Sichtschutzwand Projektverfasser: Priohaus GmbH Passwangstrasse 37, 4226 Breitenbach Bauplatz: Breitenbachstrasse 56a Bauparzelle GB-Nr.: 2013 Planauflage: Baubüro Einsprachefrist: 7. Dezember 2012
Baupublikation Bauherrschaft: Markus Lisser Obere Grabenstrasse 23, 4227 Büsserach Bauobjekt: Hallenanbau Projektverfasser: Markus Lisser Obere Grabenstrasse 23, 4227 Büsserach Bauplatz: Industriering 27 Bauparzelle GB-Nr.: 682 und 2205 Planauflage: Baubüro Einsprachefrist: 7. Dezember 2012
Einladung zum Gottesdienst in der katholischen Kirche 25. November 2012, 14.00 Uhr Anschliessend an den Gottesdienst treffen wir uns zur
Kirchgemeindeversammlung im Bistro «Viva» (im Gebäude der Raiffeisenbank) Traktanden: 1. Wahl von 2 Stimmenzählern 2. Protokoll der letzten Kirchgemeindeversammlung 3. Voranschlag 2013 4. Verschiedenes Anschliessend gemütliches Beisammensein bei Kaffee und Kuchen. Evang.-ref. Kirchgemeinde Kleinlützel Sekretariat Julia Hofmann
Bauherr: Sibylle Bertschin / Thomas Woodtli In den Gärten 9, 4108 Witterswil
Bauparzelle: Nr. 1554
öffentlich aufgelegt. Dem Erschliessungsplan kommt gleichzeitig die Bedeutung der Baubewilligung gemäss § 39, Abs. 4 des kantonalen Planungs- und Baugesetzes vom 3. Dezember 1978 (BGS 711.1) zu.
Römisch-katholische Kirchgemeinde Breitenbach–Fehren–Schindelboden Postfach 334, 4226 Breitenbach
Ergänzungswahl Gemeinderat Am 7. August 2012 hat Gemeinderätin Campana Maaike ihren Rücktritt aus dem Gemeinderat Zwingen per 31. Dezember 2012 eingereicht. Da der Gemeinderat für die Amtsperiode vom 1. Juli 2012 bis 30. Juni 2016 in stiller Wahl gewählt wurde, fand für den frei werdenden Sitz eine Ergänzungswahl gemäss § 45 des Gesetzes über die politischen Rechte statt. Am 16. Oktober 2012 wurde der Wahlvorschlag gemäss den Bestimmungen des § 45 des Gesetzes über die politischen Rechte eingereicht und Hans-Peter Gilgen als Gemeinderatskandidat vorgeschlagen. Der Wahlvorschlag wurde von der Gemeindeverwaltung geprüft und an die Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission (Erwahrungsinstanz) zur Vornahme der Wahl weitergeleitet. Am 26. Oktober 2012 hat die Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission Herr Hans-Peter Gilgen, Jahrgang 1958, für den Rest der Amtsperiode vom 1. Januar 2013 bis 30. Juni 2016 gewählt. Gegen diesen Entscheid kann gemäss § 83 des Gesetzes über die politischen Rechte innert 3 Tagen seit der Publikation beim Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft, Regierungsgebäude, Rathausstrasse 2, 4410 Liestal, Beschwerde erhoben werden.
EINLADUNG ZUR ORDENTLICHEN KIRCHGEMEINDEVERSAMMLUNG Mittwoch, 28. November 2012, um 19.00 Uhr im Margarethensaal Pfarreiheim Breitenbach Traktanden: 1. Begrüssung durch den Präsidenten 2. Protokoll der KGV vom 26. Juni 2012* 3. Mitteilungen 4. Investition – Sanierung Innenhof/Vorplätze Kirche Breitenbach und Fehren 5. Beschluss über den Voranschlag und Steuerbezug 2013 6. Pastorale Arbeiten 7. Verschiedenes Der Voranschlag 2013 inkl. Traktanden und Anträgen wurde am 12. November 2012 vom Kirchgemeinderat genehmigt und liegt ab 15. November 2012 gemäss KGV-Beschluss vom 23. November 1993 im Schriftenstand der Kirchen Breitenbach und Fehren, im Gemeindehaus Breitenbach und im Pfarrhaus zum Bezuge auf. * Das Protokoll kann im Pfarrhaus eingesehen werden. Namens des Kirchgemeinderates
Einladung zur Gemeindeversammlung Montag, 3. Dezember 2012 20.15 Uhr im Gemeindesaal 1. Protokoll der Gemeindeversammlung vom 12. Juni 2012 2. Genehmigung des Voranschlages 2013 a) Festsetzung der Grundlagen zum Voranschlag b) Genehmigung des Voranschlages der Laufenden Rechnung 3. Beratung und Beschlussfassung über das Reglement über die Ausrichtung von Mietzinsbeiträgen der Einwohnergemeinde Zwingen 4. Beratung und Beschlussfassung über das weitere Vorgehen zur Umsetzung des Parkplatzkonzepts am Bahnhof 5. Beratung und Beschlussfassung über den Verkauf von Gewerbeland auf der Obermatt 6. Beratung und Beschlussfassung über den Erwerb der Kantonsstrasse am Löwenplatz und Genehmigung eines Kredites von Fr. 52 000.– 7. Beratung und Beschlussfassung über die Erschliessung Hinter Hard durch den Leimertsgartenweg Mitte und Ost und Genehmigung eines Bruttokredits von Fr. 1 950 000.– 8. Informationen und Verschiedenes Die Unterlagen zu den Traktanden können 10 Tage vor der Gemeindeversammlung zu den Schalteröffnungszeiten auf der Gemeindeverwaltung, Schlossgasse 4, eingesehen werden. Die Gemeindeversammlungen sind nach § 53 des kantonalen Gemeindegesetzes öffentlich. Mit der Vollendung des 18. Altersjahres sind Schweizer Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme an der Gemeindeversammlung berechtigt. Nichtstimmberechtigte haben sich jedoch an die für sie bestimmten Plätze zu begeben. Sie dürfen nur unter Vorbehalt mitreden. Zwingen, 5. November 2012
Würdiges Cäcilienfest in Roggenburg
60 Jahre Gesangstreue: Hannes Huwiler überreicht Klara Imhof die päpstliche Auszeichnung «Bene FOTO: ZVG merenti». Die chic renovierte St. Martinskirche auf einer Anhöhe in Roggenburg bereitete dem diesjährigen Cäcilienfest alle Ehre. Die heilige Cäcilia (ca. 200–230 n. Chr.) gilt als Schutzpatronin der Kirchenmusik. Über hundert Sängerinnen und Sänger aus dem Laufental gaben während einer Festmesse beschwingte Lieder aus Lateinamerika zum Besten. Der Leiter der Musikschule LaufentalThierstein, Isidor Lombriser, führte den Dirigentenstab. Er hatte das Liedgut arrangiert, die Vorträge kamen jeweils zweisprachig daher, in der jeweiligen Landessprache spanisch/portugiesisch und deutsch. Ein Ensemble der Musikschule begleitete die Sängerschar auf souveräne Weise. Hannes Huwiler, Präsident der Vereinigten Cäcilienchöre Laufental, durfte dieses Jahr zwölf Sängerinnen und Sänger ehren, die ihre Ausdauer und Freude zum Kirchengesang auch in der Treue beweisen: There-
se Krüttli, Louise Sütterlin, Erich Henneberger, Katja Kohler und Annemarie Sütterlin je 25 Jahre, Kurt Gunti, 40 Jahre, Charles Imark, Hedi JermannSchmidlin, Walter Schmidlin-Viatte, Erhard Meury und Roswitha Born je 50 Jahre. Klara Imhof erhielt mit 60 Jahren Sängerdienst die päpstliche Auszeichung «Bene merenti». Im Anschluss an den Gottesdienst, in würdiger Weise zelebriert von den Pfarrherren Imbert Droz und Abbé Justin Khuala Mvumbi, verlegte sich die Festgemeinde zum Nachtessen und Abendprogramm nach Kleinlützel. Im Tellsaal hatte der Roggenburger Kirchenchor alles schön hergerichtet und organisiert. Ihnen gebührt für den erfolgreichen Grosseinsatz ein grosses Dankeschön. Wo man singt und musiziert, da lässt man sich gerne nieder. In zwei Jahren folgt die nächste Ausgabe des Cäcilienfestes. Linard Candreia
Mischwasserbecken für eine saubere Birs Obschon die Kläranlage der ARA Laufental-Lüsseltal in einem baulich und technisch guten Zustand ist, sind Investitionen für 500 000 Franken vorgesehen. Die Delegiertenversammlung bewilligte das Budget 2013. Jürg Jeanloz
n den 15 Gemeinden, die ihre Abwässer in die Kläranlage LaufentalLüsseltalleiten leiten, wird eifrig gebaut. Neben Neubauten entstehen neue Strassen, deren Regenwasser grösstenteils in die ARA geleitet wird. Bei grossen und lang anhaltenden Niederschlägen ist deshalb die Gefahr gross, dass Schmutzwasser direkt in die Birs gelangt. Mischwasserbecken sind deshalb eine vorteilhafte Einrichtung, um den ersten Schmutzstoss bei starken Regengüssen aufzuhalten und die Wasserqualität der Birs zu erhalten. Seit Monaten versucht der Vorstand, ein Mischwasserbecken im Raum Laufen-Dittingen zu erstellen. Ein bevorzugter Standort im Dittingerrank wurde von den kantonalen und kommunalen Behörden nicht bewilligt, eine weitere mögliche Nachbarparzelle wurde anderweitig verkauft. Als alternativer Standort ist die Josten-
Lösung des gordischen Knotens: Versammlungsvizepräsidentin Sabine Asprion, VorstandsFOTO: JÜRG JEANLOZ präsident Hans Herter und der technische Berater Jürg Kappeler.
matte in Zwingen geblieben. Das Grundstück an der Birs mit 1700 Quadratmetern gehört der ehemaligen Papierfabrik und liegt in der Landwirtschaftszone. Für die Baugrund- und Grundwasseruntersuchung sowie die Ausarbeitung des Bauprojekts mit Kostenvoranschlag bewilligte die Versammlung 70 000 Franken. Weitere Mischwasserbecken sind in Laufen und Breitenbach geplant. In der Kläranlage in Zwingen fallen weitere Investitionen von 420 000 Franken an. In den vier Nachklärbecken aus dem Jahr 1975 sind die vier Schildräumer rostig und betriebsanfällig geworden. Eine Reparatur lohnt sich nicht mehr und Ersatzteile sind fast keine mehr zu kriegen, weshalb der Vorstand
beschloss, sie durch vier neue Kettenräumer zu ersetzen. Diese haben die Aufgabe, den ausgefallenen Schlamm zurück in die Biologiezone zu bringen und erledigen diesen Prozess gegenüber den Schildräumern kontinuierlich. Mit den neuen Kettenräumern würde die Betriebsstabilität der Biologie und damit auch die Reinigungsleistung verbessert. Trotz den hohen Investitionen werden die Kostenanteile der Gemeinden für 2013 nicht erhöht. Die Versammlung bestätigte den Vorstand in globo mit Hans Herter als Präsidenten und Markus Lisser als Vizepräsidenten. Für die Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission wurden 4000 Franken für die Mithilfe eines Treuhandbüros bewilligt.
WAHLEN / BREITENBACH
Sonniger Liederstrauss
Türöffner für den Artenschutz
WOS. Der Musikverein Wahlen und die Männerchöre Wahlen und Breitenbach laden am Samstag um 18 Uhr in der Kirche Wahlen und am Sonntag um 17 Uhr in der Kirche Breitenbach zum Kirchenkonzert 2012 ein. Unter der Leitung von Manfred Cueni und Philipp Schmidlin werden eingängige und bekannte Melodien sowie Stücker aus der Sparte Klassik gespielt. Anschliessend an das Konzert offeriert der Musikverein Wahlen und die Männerchöre Wahlen und Breitenbach ein Apéro.
Weihnachtsmarkt im Schlossareal Am Samstag, 24. November, von 12 bis 20 Uhr, und Sonntag, 25. November, von 11 bis 18 Uhr findet in Zwingen der traditionelle Weihnachtsmarkt statt. Lassen auch Sie sich von der einmaligen Stimmung verzaubern, die Sie ganz besonders am Abend im Schlossareal erwartet und flanieren Sie durch die über 40 Stände unserer Aussteller. Vor dem Bluemeschopf an der Dorfstrasse finden Sie zusätzliche Aussteller und unter der Kirche bedient Sie der Frauenverein in der Spaghettistube. Überall bietet sich den Besuchern eine grosse Auswahl an Weihnachtsgeschenken und Adventssachen. Auch kann man wie jedes Jahr Kerzenziehen. Treffen Sie Bekannte, halten Sie einen gemütlichen Schwatz und lassen Sie sich von den kulinarischen Köstlichkeiten- vom Währschaften bis zum Süssen - verführen. Auf dem Schlossareal werden verschiedene Attraktionen geboten: z.B. singt der Kinderchor der Primarschule Zwingen am Samstag um 17.30 Uhr und am Sonntag um 14 Uhr, der Samichlaus besucht die Kinder an beiden Tagen um 15 Uhr. Zum Ausklang gibt es Kaffee und Kuchen im Schlossturm. Die Aussteller freuen sich auf Ihren Besuch. Andrea Tagliati
Referierte über den Storch: Matthias Kestenholz ist bei der Vogelwarte Sempach als Marketingleiter tätig.
Sonne in Röschenz: Der Chor trägt mit seinen Liedern und dem neuen sonnigen Outfit in Gelb Sonne in die Herzen.
bü. Der Gemischte Chor Röschenz sang sich mit einem bunt gemischten Programm in die Herzen seiner Zuhörerinnen und Zuhörer. Das Piano-Vorspiel von Florence Schiefer liess es gleich erahnen: Mit dem immer wieder gern gehörten «Träumli» der «Boss-Buebe» war gleich zu Beginn volkstümlich-heitere Stimmung angesagt. Für die siebzehn Damen und sieben Herren im brandneuen exakt zur Sonnenterrasse Röschenz passenden sonnig-gelben Outfit eine gute Gelegenheit, allfällig noch vorhandenes Lampenfieber abzustreifen. «Lieder aus verschiedenen Epochen und Stilrichtungen», verhiess eine unterhaltsam-informative Moderatorin Charlotte Kübler. Es folgte ein abwechslungsreiches Programm, das gut eine Stunde dauerte und somit nicht nur ein «chlyses Träumli» blieb. Dirigent Simon Art wusste dem Chor mal einfühlsam, dann wieder impulsiv in die Höhe springend das Letzte abzuringen. Beispielsweise beim kraftvoll gesungenen «Halleluja» , das einen nicht endenden Applaus hervorrief und ergo am Schluss nochmals als Zugabe geboten wurde. «Er hat die Fäden immer in der Hand», lobte ihn Präsidentin Christina Mendelin denn auch in ihrem Schlussdank an alle Mitwirkenden. Dass der Röschenzer Männerchor Liederkranz anno 1947 mit dem Umbau
zum gemischten Chor nicht nur in Sachen Nachwuchs eine gute Nase bewiesen hatte, zeigte sich besonders im englisch gesungenen Shanty «What shall we do with the drunken sailor», einem Seemannslied um einen betrunkenen Seemann. Hier standen die klaren Frauenstimmen in wunderbarem Kontrast zu den markanten (See-)Männerstimmen. Gut kamen auch die beiden andern, bekannten englischen Songs «Killing me softly» und «Stand by me» an. Der Wechsel in die italienische Sprache, notabene wie alle anderen Lieder auch auswendig vorgetragen, gelang dem Chor neben zwei Opernliedern besonders eindrücklich in «Signore delle Cime», einer Ode an einen abgestürzten Bergsteiger, der dem Paradies entgegen steigt. Für die Freunde deutscher Schlager ertönten das vertraute «Bett im Kornfeld» und dann als Sahnehäubchen die ins Klavier gehämmerte Aufforderung «aber bitte mit Sahne!» Das Publikum zeigte sich am Schluss mit ersten zaghaften «Wow»-Rufen und umso heftigerem Klatschen begeistert, über das, was die Sängerinnen und Sänger, aber auch die laut Präsidentin «nicht aus der Ruhe zu bringende Pianistin» geboten hatten. Der Chor ist nochmals zu hören am 24. 11., 19 Uhr, ref. Kirche Breitenbach, 25. 11., 17 Uhr, ref. Kirche Laufen.
hof. Eine alltägliche Fahrt über das Laufenfeld entwickelte sich in den vergangenen Sommermonaten für so manchen Automobilisten zu einem aussergewöhnlichen Erlebnis. Waren doch auf den frisch geschnittenen Wiesen oftmals Gruppen von Weissstörchen zu beobachten, die einträchtig nach Nahrung suchten. Ein Naturschauspiel, das auch in Zukunft überraschte Blicke auf sich ziehen wird. In den letzten Jahren erlebte der Bestand des langbeinigen Vogels in der Nordwestschweiz nämlich einen kontinuierlichen Anstieg. Das vermehrte Vorkommen animierte den Natur- und Vogelschutzverein Blauen-Dittingen-Nenzlingen dazu, einen der angesehensten Storchkenner des Landes in die Region zu holen. Der gebürtige Baselbieter Matthias Kestenholz arbeitet bei der Vogelwarte Sempach und ist zudem Vorstandsmitglied der zum Schutz des Tieres gegründeten Gesellschaft Storch Schweiz. Gleich zu Beginn des Referates kam der studierte Biologe auf die bewegte Geschichte des Vogels zu sprechen. In der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts galt der Weissstorch in unseren Breitengraden als ausgestorben. Die vom Solothurner Turnlehrer Max Blösch ins Leben gerufene Zucht mit Tieren aus Algerien und anschliessende Wiederansiedlung wurde zur Erfolgsgeschichte. Dank der Pionierarbeit des sogenannten Storchenvaters leben heute in der gesamten
Schweiz wieder etwa 320 Brutpaare, wobei ein Grosssteil davon im Mittelland beheimatet ist. Die genauen Daten über die Grösse der Weissstorchpopulation kommen nicht von ungefähr. Beinahe sämtliche in der Eidgenossenschaft ansässigen Tiere seien beringt, sagte Kestenholz. Auch nach längerer Zeit könnten so die einzelnen Vögel identifiziert und Erkenntnisse über Alter, Ortstreue sowie die Todesursachen gewonnen werden. «In Europa stellen vor allem Freileitungen eine grosse Gefahr für den Weissstorch dar», erzählte der Vogelexperte. In ihren Winterquartieren in Afrika seien die Störche ausserdem konstant von Bejagung bedroht. Im Anschluss an die Ausführungen von Kestenholz gab Tierpfleger Bruno Gardelli einen Einblick in die Situation in der Nordwestschweiz, wo insgesamt fast 150 Tiere leben. Die starke Existenz sei nicht zuletzt dem Engagement von Privatpersonen und Institutionen zu verdanken, die Storchenwiesen anlegen, sagte Matthias Kestenholz. Von diesen würde auch die restliche Tierwelt profitieren. Der Ornithologe bezeichnete den Storch in diesem Zusammenhang als einen «Türöffner für den Artenschutz». Zudem sei es äusserst wichtig, dass Horstplätze geschaffen würden. So stünden die Chancen gut, dass sich bald auch im Laufental ein erstes Brutpaar niederlasse.
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Ein Kinderhort wird zum gallischen Dorf Der Kinderhort Hirzenkäfer, ein sicherer Wert für Kinder und Eltern, geriet im Frühjahr unter Druck: Nach dem Wechsel in der Hortleitung drohte die Betriebsschliessung. Roland Bürki
eit 1997 bietet der Verein Kinderhort Hirzenkäfer betreute Tagesplätze für Kinder an und deckt damit ein offensichtliches Bedürfnis ab. «Über 50 Familien sind auf unser Angebot angewiesen», unterstreicht Yvonne Graf-Cathomen, Präsidentin des Kinderhort-Vereins, den wichtigen sozialen «Service publique» für die Region. Doch dieser Service geriet im Frühjahr 2012 ins Wanken. Das Amt für soziale Sicherheit (ASO) in Solothurn wollte dem Hort teure und unsinnige Auflagen aufdrücken. Dem neuen Hortleiter, Matthias Gadient, einem ehemaligen technischen Leiter mit 40 Mitarbeitern und Berufsschullehrer, fehle das pädagogische Rüstzeug, so die Begründung des ASO. «Das war existenziell für den Hort», blickt Graf auf eine Zeit der Auseinandersetzung und des Widerstands zurück. In einem «Krisentreffen» Mitte Mai mit dem zuständigen Regierungsrat Peter Gomm konnten sich die Vertreter des Kinderhorts mit tatkräftiger Unterstützung der Gemeindepräsidenten von Beinwil, Breitenbach und Büsserach Gehör verschaffen und sich gegen die geforderte pädagogische Zusatzausbildung des Hortleiters zur Wehr setzen. «Immerhin hatte und hat eine diplomierte Fachfrau die pädagogische Lei-
Keine Wirbel mehr: Matthias Gadient ist und bleibt Hortleiter
tung inne», begründet Graf heute rückblickend den letztlich erfolgreichen Widerstand. Man kooperiert, wo es sinnvoll ist Das unbeugsame gallische Dorf von Asterix und Obelix im Kampf gegen die Römer ist der engagierten Präsidentin des Vereins Kinderhort Hirzenkäfer zum Vorbild für Widerstand gegen unverständliche, teilweise unsinnige kantonale Auflagen und Vorschriften geworden. Dass der Kanton Solothurn die eidgenössische Verordnung über die Aufnahme von Kindern zur Pflege und Adoption (PAVO) mit seinem Pflegekinderkonzept derart verschärft hat, geht Graf nicht in den Kopf. «Wir sitzen notabene wenige Meter von der Kantonsgrenze zu Baselland, wo keine solche Regulierungsdichte die Arbeit erschwert, und müssen Listen über die Kühlschranktemperatur führen oder beim Regierungsrat vorsprechen, damit eine eidgenössisch diplomierte Klein-
kinderkrankenschwester als Fachfrau akzeptabel ist», empört sich die Präsidentin über «Vorschriftendschungel und übereifrige Beamte». Letztere stellten sogar die unbürokratische Kinderbetreuung «à la carte» für Notfälle infrage, weil diese Kinder «das pädagogische Konzept» störten. «Wir haben ein verantwortungsvolles Team von Fachfrauen, eine zweckmässige Infrastruktur am Waldrand und letztes Jahr ohne Subventionen, aber mit viel ehrenamtlicher Arbeit, erstmals eine knapp ausgeglichene Rechnung erzielt», weiss Graf den Kinderhort auf dem richtigen Weg. «Wir kooperieren gerne mit dem Kanton, wo es sinnvoll ist, aber wir wollen auch einen für unsere ländlichen Verhältnisse bezahlbaren Hort», zieht Graf nach der Rettung des für viele Eltern lebenswichtigen Horts Bilanz. Bei unverständlichen, ja unsinnigen Auflagen werde sich der Hort deshalb weiterhin als «Gallisches Dorf» in der solothurnischen Krippenwelt zeigen.
Bilder mit intensiver Geschichte
Die Künstlerin und ihr Werk: Das Thema Rost lässt Doris Leuenberger (r.) nicht los. FOTO: GINI MINONZIO
gin. Rostiges — unter diesem Titel läuft die Ausstellung der Künstlerin Doris Leuenberger. Doch wer bei «Rost» an «eingerosteten Trödel» denkt, liegt in diesem Fall diametral daneben. Leuenberger schafft es mit ihren Bildern und Skulpturen, die Betrachter in den Bann zu ziehen, ihnen ihr Feuer zu vermitteln. «Rost hat mich schon immer fasziniert. Rostiges ist vergänglich, wird achtlos in den Bach geworfen. Ich hebe es wieder auf, und es spricht. Von seiner Geschichte, seiner intensiven Vergangenheit», erzählt Leuenberger. Es brauche ja sehr lange, bis Eisen so verroste. Viele Roststücke hat sie aus dem Kaltbrunnental oder aus dem Inn gefischt und inzwischen gibt es Leute, die ihr auch interessante Stücke vorbeibringen. Die meisten ihrer Arbeiten sind im letzten halben Jahr entstanden. Sie hat sie für diese Ausstellung im Breitenbacher Alterszentrum Bodenacker er-
schaffen. Nur weil sie sich schon so lange mit dem Thema und Material Rost beschäftigt, war es möglich, in so kurzer Zeit so viele Werke fertig zu stellen. Die Vernissage am Sonntag fand grossen Anklang und Leuenberger konnte bereits etliche Bilder und Skulpturen verkaufen. Dass sich so viele Leute für ihre Arbeiten interessieren, zeigt auch, wie verankert die Künstlerin ist. Auch Kantonsratspräsident Christian Imark liess es sich nicht nehmen, Leuenberger offizielle Grüsse aus Solothurn zu überbringen. In seinem persönlich gehaltenen Grusswort erinnerte er sich daran, dass Leuenberger schon damals kreativ gebastelt habe, als er vor einem Vierteljahrhundert bei ihr in den Kindergarten ging. Rostiges. Ausstellung von Bildern und Skulpturen. Alterszentrum Bodenacker, Breitenbach. Öffnungszeiten 9.30 bis 18 Uhr, bis 31 Dezember.
WOS. Der Voranschlag der Gemeinde Büsserach 2013 wurde durch den Gemeinderat am 12.11. zu Handen der Gemeindeversammlung verabschiedet, teilt die Gemeinde mit. Bei einem Aufwand von rund 9,928 Mio. Franken und einem Ertrag von 9,901 Mio. Franken schliesst er mit einem Aufwandüberschuss von 27 440 Franken ab. Minderaufwendungen gegenüber dem Voranschlag 2012 sind in den Bereichen Kultur/Freizeit, Gesundheit und Umwelt/Raumordnung zu verzeichnen. Hingegen schliessen die Bereiche Allgemeine Verwaltung, Bildung, Soziale Wohlfahrt und Verkehr mit zum Teil grossem Mehraufwand ab. Der Gemeinderat kann dem Souverän an der Gemeindeversammlung vom 10. Dezember einen unveränderten Steuersatz von 116 Prozent für natürliche Personen und 100 Prozent für juristische Personen beantragen. Die Gebühren für Abwasser und Entsorgung können in der bisherigen Höhe belassen werden. Zusätzlich zum Wasserpreis von 2 Franken je Kubikmeter muss neu eine Grundgebühr von 75 Franken pro Einheit eingeführt werden. Für das kommende Jahr sind Nettoinvestitionen von 1 677 000 Franken geplant. Die Ausgaben werden fast ausschliesslich im Tiefbau anfallen.
Vernissage der Chronik WOS. Der Gemeinderat Erschwil und der Autor Simon Lutz laden zur Vernissage der Dorf-Chronik am 23. November, 19.30 Uhr, in der Mehrzweckhalle Brühl ein. Im Anschluss an den offiziellen Teil wird ein Apéro offeriert und man kann die Chronik erwerben.
10 NUNNINGEN
«Es chunt cho wähle»
Schmetterlinge auf Porzellan
Die Kantonsratskandidaten der FDP Dorneck-Thierstein: Martin Vogel, Büren, Mark Winkler, Witterswil, Christian Thalmann, Breitenbach, Patrik Stadler, Gempen, Thomas Frank, Rodersdorf, Hans Büttiker, Dornach, Donat Fritsch, Hofstetten, François Sandoz, Bättwil, Remo FOTO: ZVG Ankli, Beinwil, Heiner Studer, Nunningen.
Die Parteien bereiten sich für die kantonalen Wahlen 2013 vor. Auch die FDP Dorneck-Thierstein hat nominiert und ist entschlossen, mit ihren kompetenten Kandidaten einen engagierten Wahlkampf zu führen. In Nunningen stellten sich die Kandidaten den rund sechzig anwesenden freisinnigen Sympathisanten vor. Es sind dies Remo Ankli (Beinwil), Hans Büttiker (Dornach), Thomas Frank (Rodersdorf), Donat Fritsch (Hofstetten), François Sandoz (Bättwil),
Patrik Stadler (Gempen), Heiner Studer (Nunningen), Christian Thalmann (Breitenbach), Martin Vogel (Büren) und Mark Winkler (Witterswil). Nach einer persönlichen Präsentation zirkulierten die Kantonsratskandidaten von Tisch zu Tisch, um sich den Fragen des Publikums zu stellen. Anschliessend klang der Abend bei einem gemütlichen Feierabendbier aus.
Angelika Müller gewann am internationalen Wettbewerb für Porzellanmalerei in Lausanne den dritten Preis in der Kategorie professionell. Sie will mit ihrem prämierten Kunstobjekt auf die bedrohten Schmetterlinge in der Schweiz aufmerksam machen. Gaby Walther Geniesst die Natur: Angelika Müller in ihrem Garten in Breitenbach.
leiss und viel Geduld sind die wichtigsten Voraussetzungen, wer sich ans Porzellanmalen wagt. Talent zum Malen ist am Anfang nicht unbedingt wichtig. Wer aber Fleiss und Geduld über Jahre des Übens aufbringt, wird erfolgreich sein», erklärt Angelika Müller. Die Künstlerin setzte sich am internationalen Wettbewerb an der Porzellan- und Glasmalerei-Austellung in Lausanne gegen fast alle 73 Teilnehmer durch und gewann mit ihrem
Dicke Post aus Solothurn bü. Die Übergangsfrist für das Sozialgesetz läuft Ende Jahr aus. Asylwesen, Gemeindearbeitsämter und AHV/ELZweigstellenmüssen bis dann in die Sozialregionen übergehen, so der Kanton. Zwei A4-Seiten unter dem dürren Titel «Vollzug von § 27 Absatz 1 in Verbindung mit § 169 Sozialgesetz» vermochten den Ablauf der letzten Gemeinderatssitzung etwas durcheinander zu bringen. Geschrieben hatte sie das Amt für soziale Sicherheit (ASO) und darin festgestellt, dass entgegen dem Sozialgesetz verschiedene Einwohnergemeinden «gegenüber dem Kanton nach wie vor als Erbringer von einzelnen sozialen Aufgaben aufträten, welchen den Sozialregionen zu übertragen seien». Den Finger legte das ASO dabei auf das Asylwesen und die interinstitutionelle Zusammenarbeit (IIZ). Diese umfasst die kommunalen Stellen ALV/RAV, AHV-IV, EL und die Sozialhilfe, welche gemäss ASO innerhalb der Ende 2012 auslaufenden fünfjährigen Übergangsfrist für das Sozialgesetz in eine gemeinsame, von den Sozialregionen geführte Anlaufstelle (Intake) integriert werden müssen. Politischen Auftrag nicht respektiert Weil Gemeinde- und Kantonsrat Chris-
tian Thalmann, ein Experte in der Materie, später zur Runde stossen sollte, schob der Rat das Geschäft etwas auf und behandelte vorerst andere Geschäfte bis ihm der Stoff ausging. Wohl oder übel kam nun das Schreiben des ASO zur Sprache, dessen ultimativer Ton «von Zwangszuweisung bei fehlender Kooperation» die Ratsmitglieder befremdete. Anstelle von Christian Thalmann erinnerte Gemeindeverwalter Andreas Dürr an den vom Parlament erheblich erklärten Auftrag des damaligen Kantonsrats Stefan Müller (CVP) von 2010. Darin wird der Regierungsrat beauftragt, Betreuung und Administration der Asylbewerber wahlweise den Gemeinden oder den Sozialregionen zu überlassen. «Der Regierungsrat muss das respektieren», wandte sich der Gemeinderat unisono gegen das davon unbeeindruckte Schreiben des ASO, zumal auch das Gesetz mit der «KannFormulierung» nicht eindeutig sei. «Die Ammännerkonferenz Thierstein wendet sich zudem einstimmig dagegen, der belasteten Sozialregion immer weitere Aufgaben aufzubürden», ergänzte Gemeindepräsident Dieter Künzli. Dürr soll nun die vom ASO verlangte «Rückäusserung» im Sinne der geäusserten Ratsmeinung abfassen.
Das Siegesobjekt: «Diese Schmetterlinge drohen in der Schweiz auszusterben» ist in den vier Landessprachen auf der handbemalFOTO: ZVG ten Porzellanvase zu lesen.
Erinnerungen an den Turnerabend 2010 Seit rund einem Jahr laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Das OK bereitet den ganzen Anlass organisatorisch vor und viele Turnerinnen und Turner üben zusammen mit ihren Leitern schon seit mehreren Monaten auf diesen Höhepunkt hin. Was wird die Zuschauer an den beiden Abenden erwarten? Die Reise beginnt mit dem Urknall und wird uns über Adam und Eva zu den Dinosauriern in der Urzeit führen. Den steinzeitlichen Höhlenmenschen
Fehler, wischte die ganze Farbe nochmals weg und begann mit dem Schreiben von vorne», erzählt die Künstlerin. Nach weiteren rund 130 Stunden war die Vase schliesslich bereit für den letzten Aufglasur-Brand bei 800 Grad Celsius. Seit 25 Jahren befasst sich Angelika Müller mit der Porzellanmalerei. Sie bemalt Dekorations- und Gebrauchsgegenstände, kreiert Porzellanschmuck und arbeitet an Auftragsmalereien wie zum Beispiel mit Namen beschriftete Kinderteller. Was anfangs ein Hobby war, entwickelte sich bald zu ihrem Beruf. So führt sie seit 22 Jahren in Basel ein Geschäft mit Artikeln zum Porzellanmalen und leitet eine Malschule. Zurzeit betreut sie 30 Schüler in sechs Kursen pro Woche. Daneben bleibt ihr nur noch wenig Zeit, um sich ihrer Leidenschaft zu widmen. Umso mehr freut sie sich, dass es ihr gelungen ist, mit ihrer Schmetterlings-Vase an einem internationalen Wettbewerb erfolgreich zu sein. Das preisgekrönte Werk zeigt die Künstlerin anlässlich einer Ausstellung in ihrem Atelier in Basel am 8. und 9. Dezember von 12 bis 18 Uhr. Angelika Müller, Porzellanmalerei, Basel, Güterstrasse 104/Ecke Frobenstrasse.
Die Bäckerei Schmid schliesst
Great Britain Olympics of Brass
Turnerabend der Extraklasse wird ein Besuch abgestattet und das geheimnisvolle alte Ägypten wird wieder zum Leben erweckt. Was uns wohl Noah mit seiner Arche zu sagen hat? Nach der überstandenen Sintflut wird der Rütli-Schwur nochmals aufleben und mit neu erfundenen Velos geht es sogleich zu den Hippies und deren Flower Power. Die legendäre Mondlandung wird effektvoll in Szene gesetzt und alsbald kämpfen Frauen um ihr Stimmrecht. Bereits wird gebührend Sylvester ins neue Jahrtausend gefeiert und die pulsierende Gegenwart holt uns ein. Und dann? Wird die Prophezeiung der Mayas tatsächlich eintreffen und die Welt untergehen? Finden Sie es heraus und besuchen Sie eine unserer Vorstellungen am 23. und 24. November in Breitenbach. Es erwarten Sie 15 abwechslungsreiche Darbietungen und eine motivierte Turnerschar.
Werk den dritten Preis. «20 Jahre Tradition und Moderne» war das Thema des Wettbewerbs. Angelika Müller wählte eine grosse moderne Vasenform, malte die zwölf Schmetterlinge traditionell und setzte mit der Schrift im Hintergrund – «Diese Schmetterlinge drohen in der Schweiz auszusterben» ist in den vier Landessprachen mehrfachwiederholt zu lesen – einen weiteren modernen Akzent. Ursprünglich plante die Porzellanmalerin, tropische Schmetterlinge als Sujet zu wählen. Der Wochenblatt-Artikel «Das Paradies ist biologisch» vom Juni 2012 inspirierte sie jedoch als engagierte Naturliebhaberin, sich mit den bedrohten Schmetterlingen in der Schweiz zu befassen und diese auf dem Porzellan festzuhalten. Sie hofft, mit ihrem Beitrag den einen oder anderen Betrachter zum Nachdenken anregen zu können. Sie selber ist ökologisch interessiert und hat Freude an der Natur. Ein Grund auch, weshalb sie vor einem Jahr aufs Land – von Riehen nach Breitenbach – zog. Angelika Müller hatte die Jury in Lausanne mit ihrer Themenwahl, aber auch mit ihrem handwerklichen Können überzeugt. «Ich bin eine Perfektionistin. Nach vielen Stunden Arbeit fand ich in der Hintergrund-Beschriftung einen
Bereits zum 5. Mal seit 2004 führt der Turnverein Breitenbach am 23./24. November den Turnerabend durch. Das OK unter der Leitung von Sepp Jermann hat sich minutiös auf diesen Anlass vorbereitet. An den zwei Abenden werden rund 200 Mitglieder des Turnvereins Breitenbach das abwechslungsreiche Programm gestalten.
Rainer und Silvia Schmid: Führten während 21 Jahren die Büsseracher Bäckerei Schmid. FOTO: ZVG Im Jahr 1905 wurde die Bäckerei Schmid in Büsserach von Pius und Anna Schmid eröffnet. Nach fast 50 Jahren, im Jahre 1954, übergaben sie das Geschäft an ihren Sohn Arthur Schmid und dessen Frau Marie. 1974, nach dem überraschend frühen Tod von Arthur Schmid, führte Marie das Geschäft weiter, bis 1991 Rainer und Silvia Schmid die Familientradition in ihre Verantwortung nahmen. Im Jahr 2005 wurde das 100-jährige Bestehen der Bäckerei Schmid mit diversen Anlässen und einem grossen Zmorge-Brunch gefeiert. Nun, nach 107 Jahren, schliesst die Bäckerei Schmid in Büsserach.
Rainer und Silvia Schmid haben die Bäckerei Schmid während 21 Jahren mit viel Liebe und Engagement geführt und es ist ihnen schwergefallen, den Schritt zu gehen und die Bäckerei Schmid nun per Ende Jahr zu schliessen. In der heutigen, schnelllebigen Zeit ist es nicht einfach, einen traditionellen Familienbetrieb neben Grosskonzernen, welche die Waren zu deutlich günstigeren Preisen anbieten können, erfolgreich zu erhalten. Ihnen ist es jedoch gelungen, mit immer neuen Ideen, Qualität und Herzblut während vielen Jahren ein erfolgreiches Unternehmen zu führen. Wir sind sicherlich nicht die Einzigen, welche das Brot und die feinen Backwaren aus der Backstube von Rainer vermissen werden. Wir möchten Dir herzlich für die unzähligen Nächte danken, welche Du gearbeitet hast, während alle anderen schliefen, um uns mit den feinen Gipfeli, Schenkeli und unzähligen anderen Spezialitäten zu erfreuen. Auch schmeckt ein gutes Brot doppelt so fein, wenn es von einem ewigen Sonnenschein wie Silvia verkauft wird. Ebenfalls möchten wir uns bei all den Mitarbeitern der Bäckerei Schmid für den langjährigen Einsatz bedanken. Es war eine schöne Zeit. Wir freuen uns, dass Rainer und Silvia nun hoffentlich in Zukunft wieder etwas mehr Zeit für ihr Privatleben finden und blicken mit einem weinenden und glücklichen Auge in die Zukunft. Wir wünschen euch für den neuen Lebensabschnitt nur das Allerbeste, viel Glück, Zeit und vor allem Gesundheit. Eure Kinder Sebastian, David und Cathrin
Die Olympischen Spiele vom vergangenen Sommer in London sind noch allen in bester Erinnerung. Über Jahre hinweg haben sich die Sportlerinnen und Sportler darauf vorbereitet, um Höchstleistungen zu erbringen. Mit der prunkvollen Eröffnungsfeier kamen auch weniger Sportbegeisterte auf ihre Rechnung. Mit viel Enthusiasmus und Engagement haben sich die rund 40 Musikantinnen und Musikanten der Brass Band Erschwil unter der Leitung von Martin Altenbach auf ihr Konzert in der Kirche vorbereitet. Am Sonntag, 25. November, werden sie um 17.00 Uhr in der Kirche von Erschwil die Olympischen Spiele in Grossbritannien zum Thema machen. Mit der Olympic Fanfare and Theme wird die Brass Band ihr Konzert eröffnen. Ein Leckerbissen wird das Stück Olympus von Philip Harper sein, welches aus Anlass der Olympischen Spiele komponiert wurde und bereits am Bezirksmusiktag in Nunningen durch die Erschwiler aufgeführt wurde. Nicht fehlen dürfen im englisch angehauchten Programm auch Hey Jude der Beatles oder Jesus Christ Superstar aus dem bekannten Musical von Andrew Lloyd Webber. Only For You heisst die Komposition, womit Cornettist Philipp Meier mit seinem Solo das Publikum verzaubern will. Auch für alle jene, die nicht so musikbegeistert sind, ist etwas im Programm enthalten, wenn auch nur der Apéro im Anschluss an das Konzert in der Kirche. Alle Konzertbesucher sind dazu herzlich eingeladen. Die Brass Band Erschwil freut sich auf Ihren Besuch. Der Eintritt ist frei. Werner Kamber
Wenn Männer und Knaben eine musikalische Reise wagen
Multikulturell: Die Mischung aus einer bravourösen Dirigentin, zwei Männerchören, Knabenstimmen und religiösen Gesängen aus vielen Kulturen füllte die Kirche von St. Pantaleon. FOTO: MELANIE APRIN
map. Es kommt in der kleinen Pfarrkirche von St. Pantaleon nicht oft vor, dass Schwarzbuben in der Sprache der Brahmanen singen. Ertönen dazu dann noch satte Männerstimmen aus Aesch und heller Knabengesang aus Basel, lohnt es sich für Musikliebhaber, genauer hinzuhören. Das taten dann auch am vergangenen Samstag um 17 Uhr die vielen Besucher des diesjährigen Konzerts vom Männerchor Nuglar - St. Pantaleon. Kaum ein Platz auf den Kirchbänken blieb frei, als die scheidende Dirigentin Anita Schönenberger eine musikalische Reise wagte, auf der sie die Zuhörer von Indien bis nach Russland und vom Christentum bis ins Judentum führte. «Geistliche Gesänge aus verschiedenen Kulturen» lautete das Motto der Veranstaltung, für die der traditionsreiche Chor als Mitwirkende neben einer bravourösen Anna Marina Truan am Klavier den Männerchor Aesch und 22 Knaben vom Grundkurs der Basler Knabenkantorei gewinnen konnte. «Sie können sich vorstellen, welche Anforderungen an die älteren Herren der Chöre gestellt wurden», schmunzelt Alois Blättler, der dem Männerchor von Nuglar-St. Pantaleon als Aktuar und zweiter Tenor dient. In der Tat mussten die überwiegend reiferen Mitglieder der beiden Musikvereine nicht nur indische, russische und jüdische Lieder einstudieren, sondern auch südafrikanische und indianische. Hinzu kamen Gesänge aus Taizé, berühmte Gospels und das «Abendgebet» aus der romantischen Oper «Nachtlager in Granada» von Conradin Kreutzer. Am anspruchsvollsten seien aus ihrer Sicht jedoch die Proben zu «Ehre sei Gott in der Höhe» von Felix Mendelssohn gewesen, gestand die engagierte Chorleiterin, die nach dem Konzert die Stimmgabel an die gebürtige Münchnerin Daniela Maria Niedhammer als Nachfolgerin weiterreichte. Denn Anita
Schönenberger, die auch bei den aufbauenden Basiskursen zum Konzertchor der Knabenkantorei Basel den Ton angibt, ist jüngst Mutter geworden. Daher will sich die diplomierte Klarinettistin künftig auf die Leitung des Männerchors in Aesch beschränken, wo auch die Vorbereitungen für das Konzert stattgefunden hatten. Den ganzen Sommer und Herbst über seien die elf aktiven Chormitglieder aus seiner Gemeinde dorthin gefahren, erzählt der Aktuar Blättler. Nur zweimal konnten sie mit den Knaben aus Basel proben, die am Tag der Aufführung in Begleitung ihrer Pianistin Elke Adams kamen. Umso erstaunlicher das Resultat: «It was fantastic», raunte ein ausländischer Besucher am Ende des multikulturellen Ohrenschmauses. «Ich bin überwältigt und zu Tränen gerührt», schwärmte auch Anita Aufdereggen aus Liestal nach der 90-minütigen Veranstaltung, zu der die Knaben im Alter zwischen sechs und zehn Jahren mit Kerzen in die Kirche eingezogen waren. «So diszipliniert» seien die kleinen Sänger gewesen, und «so stimmgewaltig die älteren». Am liebsten hätte sie «alle Männer eingepackt und in unseren katholischen Kirchenchor nach Liestal überführt». Dort herrsche ein akuter Mangel an Männerstimmen, «weshalb uns ab und zu Sänger des heutigen Abends wie der Tenor Othmar Burtschi unterstützen». Mehr externes Engagement ist dem Tenor, der aus Nuglar stammt und sich bei dem Konzert auch als Solist bewährte, indes nicht möglich. Denn auch der Männerchor von Nuglar-St. Pantaelon hat Nachwuchsprobleme und würde nach Angaben von Aktuar Blättler «gerne neue Mitglieder aus benachbarten Gemeinden begrüssen». Ob dies gelingt, wird sich am 9. März 2013 zeigen. Dann wird der Chor sein nächstes offizielles Konzert in der Mehrzweckhalle von Nuglar geben.
Reiselustiger Musikverein ao. Mit einer Einstimmung auf die Adventszeit eröffneten die Jungmusikanten das diesjährige Konzert des Musikvereins Hofstetten, von Dirigent Mario Meier mit viel Verständnis angelernt. Die Jüngsten des Vereins bliesen ihre Instrumente mit viel Freude und wagten sich auch als Solisten vor das zahlreiche Publikum in der Mehrzweckhalle Mammut. Der Verein führte nach der Begrüssung durch Präsident Stefan Meier auf eine musikalische Reise, die im ersten Teil durch die Schweiz führte. Moderator Daniel Hofer begleitete die Zuhörer mit einer Fanfare ans Musikfest nach Luzern, dann nach Bümpliz, wo die vornehmlich jungen Musikanten unter der souveränen Leitung des einheimischen Dirigenten Mario Meier die bekannte Venus, die eigentlich W. Nuss heisst, aus ihren Träumen aufweckte, dann liessen sie die Schöne mit allen Registern in ihrer ganzen Pracht auferstehen. In Adelboden traf der Verein auf das altbekannte Lied vom Vogellisi, und in Interlaken
warteten schon Polo Hofer und Hanery Ammann als arme Schlucker, die weder Kiosk noch Bank und auch nicht Kassenschrank sein können. Der erste Teil der Reise endete in Grindelwald, wo das Lied vom Träumli, das niemals wahr werden will, entstand. Im zweiten Teil ging die Reise mit Stücken aus der Brassband-Literatur weiter. Auf eine Fanfare aus Belgien folgte ein Werk von Jacob de Haan, das jedes Register als Solo zur Geltung kommen liess. Nach dem Sprung über den Atlantik gabs Filmmusik aus Washington, und zum Schluss tönte es Italienisch bei den Hirschen in den Wäldern der Welt. Der grosse, von Daniel Hofer immer wieder neu empfohlene Applaus wurde mit «Hemmige» als Erinnerung an Mani Matter und einer Wiederholung des Kiosk als Zugaben belohnt. Vor dem Konzert servierten die Musikanten im Foyer der Halle Raclette, nachher eröffneten sie Kaffeestube und Bar, wo der Abend in gemütlicher Atmosphäre ausklang.
«Lernmotivation entsteht aus Zeit und Freiräumen» Die Mensa der Kreisschule in Büren ist normalerweise ein Ort der Verpflegung. Am Dienstagabend vergangener Woche war sie Schauplatz einer bildenden Veranstaltung: Weit über 100 Eltern waren gekommen, um einem Vortrag über Lernmotivation zu lauschen. Melanie Aprin
uf der Einladung der Schulleitung aller Kindergärten und Primarschulen vom Dorneckberg hatte das Thema noch sehr akademisch geklungen: «Eltern gestalten die Familie als Lernort». Beim 90-minütigen Vortrag selbst ging es dann aber realitätsnah zu. «Wir wollen Eltern aufzeigen, wie sie durch gewöhnliche gemeinsame Aktivitäten mit ihren Kindern im Alltag die Basis für Lernmotivation legen», hatte die Referentin Maya Mulle bereits im Vorfeld angekündigt. Mulle ist seit fünf Jahren Geschäftsführerin des Vereins Elternbildung CH mit Sitz in Zürich. Dort leitet die Mutter zweier erwachsener Kinder die Fachstelle Elternmitwirkung und muss bisweilen auch unbequeme wissenschaftliche Erkenntnisse aussprechen. «Heute glauben viele Eltern, ihre Kinder über etliche Hobbys und andere Beschäftigungsformen zum Lernen hinführen zu müssen», sagt sie. Dieser Glaube sei falsch. «Wenn Kinder mit normalen Ritualen wie gemeinsamen Mahlzeiten oder Spielen aufwachsen, unterstützt das die Lernmotivation von alleine.» Wichtiger als möglichst viele externe Anreize sei «eine gute emotionale Beziehung, wie sie beispielsweise durch regelmässiges Vorlesen oder Schmusen» aufgebaut werde. Vor allem aber brauchen Kinder «Freiräume und Zeit, um selbst Ideen zu entwi-
Nachdenkliche Gesichter: An die Veranstaltung des Vereins Elternwissen CH in der Kreisschule in Büren waren neben Eltern aller Dorneckberg-Primarschulen viele Lehrer erschienen. FOTO: MELANIE APRIN
ckeln». Denn erst aus Langeweile entstünden Ideen. Derlei Sätze passen zu den Erfahrungen der Schulleiterin Jacqueline Wirz-Nebel, die ebenfalls zweifache Mutter ist. Sie kritisiert, dass die Familien heute oft verplant seien, obwohl die Familie der zentrale Lernort ist und bleibt. Nicht die Schule, sondern nur die Familie könne Kindern ein gesundes Lernfeld mit Entspannung und Nichtstun verschaffen. Lernmotivation entstehe nicht vorrangig in der Schule, sondern daheim, wenn sich ein Kind beachtet und geliebt fühlt, wenn es neugierig sein darf und Bestätigung in seinem Handeln erfährt. Mögen viele Eltern dies intuitiv wissen – so manchen Besucher der Veranstaltung dürfte es dann doch überrascht haben, dass neben dem, was die Schüler und Schülerinnen an Interesse, Begabungen und Lernmotivation mitbringen, die Schule nach Angaben der Fachfrau Mulle bei Primarschulkindern höchstens zu etwa 30 Prozent einen Einfluss auf die Entwicklung haben kann. Die restlichen 70 Prozent seien Sache des Elternhauses. Dass es dort nicht immer optimal zugehen kann, ist auch der Referentin bewusst. «Kinder wachsen heute in verschiede-
nen Familienformen auf», sagt sie am Rande der Veranstaltung. Ihr gehe es nicht darum, Lebensentwürfe zu bewerten oder Eltern ein schlechtes Gewissen zu machen. Sie wolle vermitteln, wie Väter und Mütter in ihrem jeweiligen jetzigen Umfeld das Optimale bieten können. In diesem Zusammenhang sei auch die aktuelle Evaluationsstudie von Elternbildung CH zu sehen, an der viele Eltern vor der Veranstaltung teilgenommen hatten. Die Studie in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz laufe an 60 Schulen in der ganzen Schweiz, wobei es Projektschulen und Kontrollschulen gebe. An allen Schulen würden zweimal anonyme Fragebögen verteilt, in denen Eltern freiwillig Fragen zum Familienalltag und zur Biografie beantworten könnten. «Die Eltern der Projektschulen erhalten die Möglichkeit, unseren Vortrag zwischen den beiden Befragungen zu besuchen», erklärt Mulle. Auch die Eltern der Kontrollschulen können den Vortrag hören, allerdings nicht zwischen den beiden Befragungen. Nur so lasse sich im Vergleich ermitteln, ob bereits unser Vortrag etwas in der Denkweise verändert habe.
Voranschlag mit einer «roten Null» WOS. Im Budget 2013 der Einwohnergemeinde Hochwald, das der Gemeinderat an der kommenden Gemeindeversammlung vom 10. Dezember dem Souverän vorlegen kann, liegen Aufwand und Ertrag nahe beieinander. Dank Sparmassnahmen ist es dem Gemeinderat gelungen, bei Ertrag und Aufwand von fast 7 Millionen Franken den Fehlbetrag auf 40 000 Franken oder 0,6 Prozent des Aufwandes zu beschränken, teilt die Gemeinde mit. Kostentreiber im kommenden Jahr sind die Ausgaben für die soziale Wohlfahrt. Diese betragen 1,2 Millionen Franken und sind um 100 000 Franken höher budgetiert als
im Vorjahr. Infolge kleinerer Schülerzahlen konnten im Schulwesen, mit einem Aufwand von fast 2,7 Millionen Franken dem grössten Ausgabeposten der Gemeinde, Einsparungen erzielt werden. Infolge der grossen Investitionen in das Wasser- und Abwassernetz sind diese beiden Rechnungen leicht defizitär. Im kommenden Jahr plant der Gemeinderat Nettoinvestitionen von 1,7 Millionen Franken, namentlich für die Renovation der Schulanlagen sowohl im Dorf wie auch im Kreisschulhaus in Büren. Daneben sind Investitionen in das Wasserpumpwerk vorgesehen. Die gesunde und solide Finanzlage der Ge-
meinde ermöglicht es, trotz den noch vorhandenen Schulden aus den Investitionen der Vorjahre und der zukünftigen Bauvorhaben, die Steuern auf dem bisherigen Stand von 120 Punkten zu belassen. Dies bedingt aber eine weiterhin umsichtige, sparsame und vorausschauende Finanzpolitik in den kommenden Jahren. Wiederum positiv — mit einem Ertragsüberschuss von 40 000 Franken — schliesst der Voranschlag der Bürgergemeinde ab; dies trotz eines Defizits in der Forstrechnung. Die Vermietung eines Areals für einen Campingplatz und die Deponie Falkenfluh generieren nachhaltige Einnahmen.
Ja zum Hallenbad Am kommenden Wochenende stimmen wir im Kreis Dorneckberg über die Sanierung des Hallenbades in Büren ab. Dabei geht es um eine beachtliche Summe Geld. Folgende Aspekte dürfen dabei jedoch nicht ausser Acht gelassen werden: Das Hallenbad hat sein Alter erreicht und muss im bestehenden Zustand geschlossen werden. In der Kreisschule sind 3 Turnlektionen obligatorisch. Bei einer Ablehnung müsste also nach neuen Möglichkeiten gesucht werden und der Bau einer weiteren Turnhalle käme wesentlich teurer zu stehen. Zudem
müsste dabei der Raum des Hallenbades umfunktioniert werden, was wiederum mit Kosten verbunden ist. Schwimmen ist eine gesunde Sportart. Schwimmen können, kann auch lebensrettend sein. Unsere Kinder geniessen diese Möglichkeit des spielerischen Umgangs mit Wasser. Aus verständlichen Gründen ist das nicht bei allen Kreisschülern/-innen beliebt. Das Hallenbad Liestal ist ausgelastet und es bestehen keine Möglichkeiten mehr für unsere Schulklassen, ausser bei einem warmen Sommer. Das renovierte Bad könnte auch für Vereine oder die Bevöl-
kerung zum Beispiel für ein Angebot «Aquafit» genutzt werden. Bei einer Ablehnung stehen wir nach jahrelanger Vorarbeit wieder am Anfang und jede andere Lösung wird unsere Budgets mehr belasten. In der Verantwortung für Bildung und Kultur in der Gemeinde Nuglar-St. Pantaleon empfehle ich aus den oben genannte Gründen, ein «Ja» in die Urne zu legen. Gönnen wir doch unseren Kindern und Jugendlichen dieses Angebot und diese Abwechslung! Beat Inauen
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In Spitzengruppe verbleiben 2. Liga – Gruppe 3 Samstag, 24. Nov. 2012
EHC Laufen – SC Langenthal 20.15 Uhr, Eishalle, Laufen eh.- Nach den beiden Auswärtspartien gegen Wettingen-Baden und Brandis (nach Redaktionsschluss dieser Ausgabe) geht es für Laufen im bereits letzten Vorrundenspiel gegen Aufsteiger SC Langenthal wieder darum, drei Punkte zu holen. Für Trainer Christof Amsler war schon zu Saisonbeginn klar, dass mit den Oberaargauern ein starker Aufsteiger in die Gruppe kommt. Das zweite Team des NLB-Vereins beweist es. Vor der Wochentagsrunde (Langenthal spielte am Dienstag gegen WettingenBaden) hat der Aufsteiger wie Laufen 14 Punkte geholt. Allerdings blickt man auf zwei Niederlagen in Folge zurück und wenn alles nach der Papierform lief, kam am Dienstag gegen den souveränen Leader eine weitere hinzu. So gesehen dürften die Langenthaler nicht mehr mit so breiter Brust antreten. Tab. 2. Liga-Gr. 3 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10.
A Alles unter einem Dach! Auf 1000 m2 18
Wettingen-Baden 7 21 LAUFEN 7 14 Langenthal 8 14 Koppigen 7 13 Altstadt Olten 7 12 Bucheggberg 7 10 Meinisberg 7 10 Brandis 7 8 Rheinfelden 7 3 Huttwil Falcons 8 3 (Stand: 19. 11.)
LAUFEN TEAMS on ICE Die zweite Mannschaft hat in der 4. Liga vier Partien ausgetragen. Nach dem Heimsieg gegen Schlusslicht Uni Basel folgte zuletzt eine 9:18-Niederlage gegen Lausen, das im zweiten Spiel den ersten Sieg holte. Spielen und spielen lassen war Trumpf. Den Laufnern geriet vor allem das Startdrittel mit 1:7 daneben. Am Samstag um 17.15 Uhr empfängt Laufen Tabellenführer Fischbach-Göslikon. Die Frauen belegen nach sieben Spielen mit 12 Punkten Platz drei. Beim letzten Auftritt, zuhause gegen Rapperswil-Jona, feierten die Lauf-
So wie die Saison bisher lief, ist der Quali-Sieger bereits jetzt klar. Wettingen schoss auch den EHC Laufen mit 9:1 nach Hause. Nach dem Brandis-Match will Laufen am Samstag versuchen, mit einem Heimsieg gegen Langenthal in der Spitzengruppe zu verbleiben.
Sie möchten im Wochenblatt inserieren? Ich berate Sie gerne! Caroline Erbsmehl, Verkauf Inserate Telefon 061 789 93 35 caroline.erbsmehl@azmedien.ch nerinnen einen klaren 5:1-Erfolg. Treffsicherste Laufnerin ist mit acht Toren und sechs Zuspielen Ursina Wanner.
m vergangenen Samstag versuchte Laufen dem bis jetzt so souveränen Tabellenführer Wettingen-Baden die Punkte streitig zu machen. Es schien auch ganz gut zu gelingen, brachte doch Stefan Keller auf Pass von Kamber die Laufner nach zwei Minuten in Führung. Doch die Antwort kam und wie. Als Bucher eine Strafe absitzen musste, dauerte es sechs Sekunden und Frei erzielte den Ausgleich. Gute zwei Minuten später lautete das Skore dann schon 3:1. Nach einem weiteren Gegentreffer ging Laufen mit einem 1:4-Rückstand in die Drittelspause. Die Gäste kamen mit dem Vorhaben, eine frühe Entscheidung zu verhindern, zurück aufs Eis. Es war ein Auf und Ab und beidseits war ein Treffer möglich. Bei Spielmitte fiel sie dann aber doch, die Entscheidung. Zwei weitere Überzahltreffer führten dazu, dass das Amsler-Team das Schlussdrittel mit einem 1:7 Rückstand in Angriff nehmen muss-
Glücklicher Sieg in Sarnen Die Herren traten auswärts gegen die SG Obwalden an und verschliefen gleich den Start. Sie leisteten sich viele Eigenfehler und erzielten wenig Punkte. Ihre Gegner hatten das Spielgeschehen dank guten Services und Annahmen weitgehend unter Kontrolle und konnten den ersten Satz mit 25:19 gewinnen. Anders sah es dann im zweiten und dritten Satz aus. Die Laufner fanden besser ins Spiel und konnten durch gute An-
Wertung ist nach wie vor Patrick Willemin, jedoch erst auf Position 17. Für Amsler war wertvoll, dass bereits gestern Mittwoch das Auswärtsspiel gegen Brandis auf dem Programm stand. Unbesehen vom Ausgang jener Partie strebt Laufen am Samstag im letzten Vorrundenmatch gegen Aufsteiger Langenthal drei Punkte an. Amsler zählt die Oberaargauer zu den Topteams. Allerdings erlebten sie zuletzt das, was vielen Aufsteigern passiert. Nach tollem Beginn kam der Formknick. So gab es zuletzt Niederlagen gegen Meinisberg und Koppigen. Amsler erwartet eine offene Angelegenheit, bei dem Wille und Disziplin über Sieg und Niederlage entscheiden dürften. Ebenfalls muss man sich auf abschlussstarke Spieler gefasst machen. So hat man mit Marc Lanz (2.), Ingold (9.) und Reto Lanz (10.) gleich drei Spieler unter den ersten zehn in der Skorerliste.
Leimental stottert
Die gelbe Hockey-Nachwuchshilfe
BM. Die zweitletzte bzw. drittletzte Runde vor der Herren-Weltmeisterschaft brachte den Leimentaler Fanionteams keine Punkte ein. Die Damen NLB verloren gegen Zugerland mit 2:4 und verpassten es damit, den Anschluss an die Play-off-Plätze zu wahren. Die Herren 1. Liga vergaben einmal mehr eine Führung und unterlagen den Bern Capitals nach Penaltyschiessen mit 4:5. Somit haben es die Herren verpasst, auf einen Tabellenplatz über den Strich zu klettern. Die nächste Gelegenheit kommt bereits am kommenden Samstag – gegen die Lions Konolfingen, die nur zwei Punkte Vorsprung aufweisen, können sie mit einem Sieg dieses Manko ausgleichen.
Herren mit knappem Sieg 25:23. Wie jedoch bereits eine Woche zuvor gegen Köniz konnten die Damen den Schwung nicht in den nächsten Satz mitnehmen. Der dritte Durchgang war zum Vergessen. Das Gastteam leistete sich extrem viele Annahmefehler und verlor den Satz klar mit 25:14. Unsicherheit machte sich breit, welche auch im folgenden Satz nicht abgelegt werden konnte. Die Bernerinnen konnten sich gleich zu Beginn einen grossen Vorsprung herausspielen. Die Laufnerinnen holten dank einer Serviceserie zwar noch auf, verloren aber den Satz mit 25:18.
te. Jetzt ging es vor allem darum, Schadensbegrenzung zu betreiben. Man wollte unbedingt eine zweistellige Niederlage vermeiden. Nach dem achten Tor, knappe zwei Minuten vor Spielende fiel der letzte Gegentreffer eine Sekunde vor der letzen Sirene. 1:9 – eine happige Pleite. Laufen ist damit jedoch in guter Gesellschaft. Eine Woche zuvor kassierte Brandis ein 1:9, Meinisberg musste sich auf eigenem Eis mit 1:8 geschlagen geben, Koppigen fasste in Wettingen ebenfalls ein 1:9. Die Aargauer spielen momentan in einer eigenen Liga. Für die Gegner besonders schwierig: Der Leader lebt nicht von einem oder zwei Spielern, die ausgeschaltet werden müssten. Mit Imhof führt ein beständiger Skorer die Liste an. Dahinter folgen aber mit Frei, Furger und Wernli jene Akteure, die auch gegen Laufen die meisten Punkte holten. Bester Laufner in dieser
fab. Die Damen reisten letzten Samstag für ihr Spiel gegen den VBC La Suze in den Berner Jura nach Saint-Imier. Als die Gegnerinnen die Halle betraten, mussten die Laufnerinnen erst einmal leer schlucken, denn die eine Bernerin überragte alle anderen um beinahe zwei Köpfe. Das Gastteam liess sich jedoch dadurch nicht beirren und startete gut in die Partie. Die Spielzüge waren hart umkämpft, von gegenseitigem Abtasten war nichts zu spüren. Es entwickelte sich ein Kopf-anKopf-Rennen, welches das Heimteam mit 25:22 für sich entscheiden konnte. Mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass sie ihren Gegnerinnen spielerisch kaum unterlegen sind, starteten die Laufnerinnen in den zweiten Satz und legten gleich mit 0:5 vor. Solch einen Start hatten die Damen schon lange nicht mehr hingelegt. Sie brachten die Bernerinnen vor allem durch ihre druckvollen Services in Bedrängnis und konnten sich durch eine sehr gute Verteidigungsarbeit auszeichnen. Gegen Ende des Satzes konnte das Heimteam zwar noch aufholen, doch die Laufnerinnen sicherten sich den Satz mit
Diskussionen: Nach der hohen Niederlage in Wettingen gabs für Trainer Amsler viel Diskussionsstoff. FOTO: EH-PRESS
griffe und Blocks die Obwaldner verunsichern. Diese mussten die beiden Sätze an die Laufner abgeben. Im vierten Durchgang liess der Druck der Herren jedoch wieder nach, was das Heimteam auszunutzen vermochte. Das Gastteam musste den Satz mit 25:18 an ihre Gegner abgeben und ein fünfter Satz musste entscheiden. Dieser entwickelte sich zu einem absoluten Krimi. Nachdem die Laufner mit 8:2 in Rückstand gerieten und alle bereits die Obwaldner als Gewinner sahen, kämpften sie sich ins Spiel zurück und konnten am Schluss ihren zweiten Matchball dank einem starken Block von Pierre Brem zum 15:17 verwerten. Zuvor hatten die Innerschweizer ihrerseits einen Matchball vergeben. Am Sonntag, 25. 11, treffen die beiden Fanionteams auf den jeweiligen Tabellenleader ihrer Gruppe. Diese Heimspiele finden ausnahmsweise in der Turnhalle Grien in Breitenbach statt. 16.00 Damen 1 - VBC Münsingen; 18.00 Herren 1 VBC Luzern.
Einsatz: Der Einsatz war wie bei den FOTO: ZVG Grossen. eh. Die Post bringt nicht nur Briefe und verwaltet Geld. Sie ist durch Postfinance auch im Schweizer Top-Eishockey engagiert und seit sechs Jahren unterstützt und fördert sie den Nachwuchs. Mit der Postfinance Trophy versucht man seit 2007 hockeybegeisterte Schülerinnen und Schüler in die Vereine zu führen. Die Hockeyvereine bieten dafür die Plattform und haben damit die Möglichkeit, neue Nachwuchsspieler zu generieren. Auch in Laufen hat man diese Möglichkeit erkannt. Über 100 Primarschülerinnen und -schüler jagten in der Laufner Eishalle dem schwarzen Kobold hinterher. Teilweise mussten Eltern oder Helfer des Vereins versuchen, die Ausrüstung korrekt anzuziehen. Die Leibchen erhielten die Spielerinnen und Spieler vom Sponsor gestellt und durften sie auch mit nach Hause nehmen. Obwohl der eine und andere Mühe hatte, auf den Schlittschuhen so richtig in Schwung zu kommen, wäre es der Organisation, dem Ehrgeiz und Willen der Kinder Unrecht getan, würde man von einem Grümpeli-Charakter sprechen. Der Anlass erstreckt sich über die gesamte Schweiz, sodass möglichst alle Interessierten mitmachen können. 21 Vereine organisieren Qualifikationsturniere, so wie es in Laufen stattfand. In der Region sind es noch Delémont (am Samstag) und Zunzgen/Sissach (12. Ja-
nuar). Man sah in Laufen Eishockey unterschiedlichster Vielfalt. Während sich die einen mit den Tücken des Materials und der Unterlage auseinandersetzen mussten, glänzten jene, die bereits eine Ahnung hatten. Der Erfolg dieses Anlasses kommt auch daher, dass jeder spielen kann. Schlittschuhe können vor Ort gemietet werden und die Ausrüstung wird zur Verfügung gestellt. Jedes Team umfasst vier Spieler, ohne Torhüter. Damit die erfahrenen Spieler mit harten Schüssen nicht andere gefährden, muss der Puck flach auf dem Eis gespielt werden. Lizenzierte Spieler müssen alle 60 Sekunden ausgewechselt werden, um auch so Chancengleichheit zu erreichen. Folgende Teams konnten sich über einen Kategoriensieg für den Halbfinal qualifizieren: Laufen 3, die Mammuts aus Röschenz, die Monsterblitze aus Aesch und das Team Aeschmatt, ebenfalls aus Aesch. Wer sich durchsetzt, ist dann am Finalanlass, Anfang März 2013, in Schaffhausen dabei. Bei den meisten geht es aber gar nicht um Sieg oder Niederlage. Die Freude am Sport ist zentral und der eine und andere schliesst sich dann auch dem örtlichen Eishockeyverein an, wie Organisator Stefan Bühler dem Wochenblatt bestätigt. Man werde sich bemühen, auch bei einer weiteren Auflage als Organisator zur Verfügung zu stehen.
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Manchmal nerven gerade Kleinigkeiten
Kein Sonderstatus für das Laufental!
as von der CVP Laufental in Auftrag gegebene Rechtsgutachten bei einem ausserkantonalen und damit zweifellos unabhängigen Juristen ist klar und unmissverständlich: Das Laufental hat keinen Sonderstatus. Das Laufental ist ein normaler Bezirk des Kantons Basel-Landschaft und unterliegt demselben Recht wie die anderen vier Bezirke. Mit Ausnahme der Regelung für das frühere Feninger Spital gibt es keine Bestandesgarantien. Wenn die Mehrheit des Baselbieter Volkes die Zusammenlegung der bisherigen Gerichtsbezirke und die Aufhebung der Amtsnotariate beschliesst, wie das am 17. Juni geschehen ist, gilt das auch für das Laufental – unabhängig davon, wie unser Bezirk darüber befunden hat. Mit anderen Worten: Wir sind definitiv in der basellandschaftlichen Normalität angekommen. Die in den letzten Jahren stattgefundene Schliessung von verschiedenen öffentlichen Einrichtungen und der damit einhergegangene Abbau des Service public im Laufental ist zwar ärgerlich und zu bedauern, aber er war – leider – rechtens. Ob sich diese schleichende Zentralisierung und der Verlust von Bürgernähe eines Tages nicht rächen wird, ist wiederum eine andere Frage. Still grollend müssen sich die Laufentaler selber an der Nase nehmen. Sie haben es damals bei den Anschlussverhandlungen verpasst, auch für andere, für die Region wichtige öffentliche Einrichtungen eine verbindli-
che Bestandesgarantie zu verlangen. Heute ist der Zug definitiv abgefahren. Das Rad der Geschichte können wir nicht mehr zurückdrehen. Die damaligen Anschluss-Gegner mögen sich heute ins Fäustchen lachen, doch das nützt dem Laufental und seiner künftigen Entwicklung wenig. Ich meine, wir müssen mit den anderen Bezirken nachhaltige Koalitionen schmieden, wenn es um weitere strukturelle Veränderungen in unserem Kanton geht. Eine noch stärkere Zentralisierung unseres Kantons kann auch nicht im Interesse des Oberbaselbietes liegen. Die Gemeinden und die Bezirke müssen gegenüber Liestal wieder gestärkt werden. Als jüngstes Glied des Kantons sollten wir den Anstoss zu einer Trendwende geben. Kein Spielraum für Leistungsabbau beim Spital Laufen Gleichzeitig müssen wir die Entwicklung des Kantonsspital Baselland mit Argusaugen im Blick haben. Gemäss dem erwähnten Rechtsgutachten besteht bezüglich des Standortes Laufen eine unbefristete Bestandesgarantie. Wichtig dabei: Im Artikel 45 des Laufentalvertrages – der ansonsten gegenstandslos geworden ist – bezieht sich diese Garantie nicht nur auf den Spitalstandort sondern auch auf das medizinische Angebot. Namentlich wird eine Grundversorgung mit Chirurgie, Innere Medizin, Gynäkologie, Geburtshilfe und Notfallstation garantiert. Mit anderen Worten: Das medizinische Angebot in Laufen unterliegt nicht dem unternehmerischen Ermessen des Verwaltungsrates und der Unternehmensleitung des Kantonsspital Baselland, sondern ist «dauernd» zu gewährleisten. In diesem Sinne ist die Laufentaler Politik in der Pflicht, die Einhaltung dieser Bestandesgarantie zu beachten, konsequent durchzusetzen und notfalls einzuklagen, sollten im neuen Gebilde «Kantonsspital Baselland» zulasten des Spitalstandortes Laufen Veränderungen vorgenommen werden. Gegen einen Leistungsabbau werden wir uns zumindest in diesem Punkt erfolgreich zur Wehr setzen können. Das Recht ist hier auf unserer Seite. Georges Thüring, Landrat SVP, Grellingen
Sieben Frauen – eine Ausstellung: Die Kunstwerke der Frauen sind im Ramsteinerturm in Zwingen zu sehen FOTO: ZVG
Am kommenden Wochenende ist es wieder so weit. Im Ramsteinerturm im Schloss Zwingen stellen sieben Frauen ihre Kunstwerke aus. Nach drei Jahren Thema «Strukturen» musste ein neues Konzept her. Die drei Gründungsfrauen Therese Müller, Lara Oser und Maja Zbinden haben sich entschieden, Gastausstellerinnen einzuladen. Im Erdgeschoss des Ramsteinerturm werden wie bis anhin Therese Müller und Maja Zbinden ihre Kunstwerke präsentieren. Lara Oser, die Steinbildhauerin, pausiert dieses Jahr. Keine Pause gönnte sich Therese Müller. Schmuck zu gestalten hat sie schon immer fasziniert. Zu Beginn kreierte sie die Schmuckstücke für sich selbst. Aus dem Hobby wurde mehr und heute betreibt sie ein Atelier an der Bodenackerstrasse 1 a in Breitenbach. Jedes Schmuckstück ist ein Unikat mit einem speziellen und natürlichen Charakter. Dabei verarbeitet sie Gold, Silber, Kupfer aber auch Kombinationen mit Edelholz, Steinen und Perlen. Maja Zbinden ist Schmiedin. Sie stellt Damaszenerstahl selbst her und verarbeitet ihn zu Schmuck oder Messern. Der Damast, wie man ihn auch nennt, ist eine uralte Schmiedetechnik, die man ursprünglich für Blankwaffen einsetzte. Dabei wird ein harter aber
spröder Stahl mit einem weichen aber flexiblen Stahl im Feuer verschweisst. Im 1. Stock wird neu Ursula Hueber ihre Bilder ausstellen. Vor über zehn Jahren besuchte sie ihren ersten Malkurs. Seitdem ist ihre Leidenschaft zum Malen entflammt. Sie malt grundsätzlich abstrakt auf Leinwand mit Acryl. Es macht Ursula Hueber Spass mit verschiedenen Farben und Materialien ihren Ideen, Gefühlen, Stimmungen, Vorstellungen und Träumen freien Lauf zu lassen. Im heimeligen Dachgeschoss zwischen den alten Balken stellen neu vier Töpferinnen aus: Ruth Stolz, Silvia Franz, Silli Dobler und Thérèse Wymann. Auch sie sind mit Hand und Herz dabei. In ihrem «Traum-atelierdes-rêves», wie sie es nennen, treffen sie sich seit Jahren jede Woche. In vielen Kursen bei renommierten Töpferkünstlerinnen haben sie verschiedenste Verarbeitungstechniken kennen gelernt. Besonders fasziniert sind die vier Töpferinnen von der Rakutechnik.
CVP-Kantonsräte in Hochwald
Zum SVP-Extrablatt
Trotz regnerischem und nebligem Wetters durfte der Präsident René Allemann eine grosse Anzahl ehemaliger CVPKantonsrätInnen mit ihren PartnerInnen und die Gäste Roland Heim und NR Urs Schläfli im Hobeltreff in Hochwald begrüssen. Nach dem obligaten Kaffee mit Zopf hiess es «Nostalgisches aus dem Schwarzbubenland». Gezeigt wurde ein sehr interessanter Film aus den 1950er-Jahren mit Albin Fringeli, Nunningen und Dr. Richard Boder, Dornach; ergänzt mit dem Film von 1988 mit der Schauspielerin Pia Hänggi, Nunningen. Der Film handelt vom Brauchtum, der Landwirtschaft, dem Gewerbe, der Industrie und vom Leben der Leute in der damaligen Zeit. Nach dem Apéro stellte der Gemeindepräsident, Andy Tomasi, die Gemeinde vor. Während des Mittagessens im Hobeltreff durften die Anwesenden den Blockflöten-Klängen lauschen, gespielt von einer ad hoc Formation von neun Damen und anschliessend bei einigen Liedern selber mitsingen. In seiner Funktion als Fraktionspräsident überbrachte Roland Heim die Grüsse der CVP/EVP/GLP-Kantonsratsfraktion. Er rief alle dazu auf, die beiden CVP Regierungsratskandidaten, Roland Heim und Roland Fürst, während des Wahlkampfes zu unterstützen und möglichst viele Wähler zu mobilisieren. An der letzten Generalversammlung wurde der langjährige Präsident, Armin Kunz, zum Ehrenpräsidenten ernannt. Da er an der dieser Veranstaltung abwesend war, durfte ihm Präsident René Allemann heute die Ehrenurkunde mit Präsent überreichen. Zum Schluss dieser interessanten, unterhaltsamen und bestens organisierten Herbst-Zusammenkunft ging der beste Dank an die Organisatoren und Helfer, Ruedi Nebel, seine Frau Agnes Nebel und Marlene Vögtli. Elisabeth Ott
Maja Zbinden-Jermann Ausstellung Handwerk mit Hand und Herz: Freitag, 23. 11., Vernissage ab 17 Uhr, Samstag, 24. 11., 12 bis 21 Uhr, Sonntag, 25. 11., 11 bis 16 Uhr im Ramsteinerturm, Schloss Zwingen.
Wir hatten wieder einmal das Vergnügen, von der SVP ein Propaganda-Extrablatt zu erhalten. Es genügt ein Blick auf dieses Pamphlet, um das perfide Muster zu erkennen: Mit Heimat und den Ausländern oder der EU werden systematisch und schamlos Ersatzbilder für Gott und alles Böse aufgebaut. Man kann Menschen für seine Interessen instrumentalisieren, indem man ihnen solche Projektionsflächen bietet. Wir kennen dieses Muster aus der Geschichte. Mit der Idee von Demokratie hat diese Art des Politisierens nichts zu tun, und auch hierin liegt ein Demokratiedefizit: Im Gegensatz zu Herrn Blocher verfügen andere Bürgerinnen und Bürger nicht über die Mittel, um ihrer Stimme so viel Gewicht zu verleihen. Wer über Geld verfügt, dessen Stimme zählt mehr. Aber Parteienfinanzierung sei ja Privatangelegenheit, wird uns seitens der Bürgerlichen weisgemacht. Die SVP verbittet sich da jede Einmischung, namentlich von aussen («Frechheit»!), etwa seitens der Group of States against corruption (GRECO), die uns auf die Schwachstellen unserer Demokratie aufmerksam macht. Doch die «beste Demokratie der Welt» verdient endlich Regeln, die Transparenz und eine ausgewogene Finanzierung der politischen Akteure sicherstellen. In anderen Demokratien ist dies längst der Fall! Matthias Bertschinger, Nunningen
Roland Bürki Eigentlich ist es mir gleich, ob der DRS1-Radiomoderator «hitt am Zyschtagg schys Hüüs» nicht geputzt hat, weil er das in der Regel am «Mentagg» macht. Schliesslich sind wir ein Land mit zum Glück noch mehr oder weniger intakten Dialekten. Dennoch, die Häufung des «Wollischer Dytsch» an Radio und Fernsehen ist – Walpen sei Dank – augenfällig, für «Üsserschwyzer» anstrengend und für ausländische Gäste deutscher Zunge schlicht unverständlich. Beim «blauen Bahnli nach Worb», ja, da können Letztere noch Grüzzie-Grüzzie-lustig mithalten, doch beim Walliser Idiom ist dann Sense. Im Gegensatz zu mir, der ich in der Pause beim Champions-LeagueSpiel absolut keine Mühe bekunde, dem TV-Sportmoderator mit den schrecklich unsportlichen Vestons und den noch schrecklicheren «Pochettli» (Einstecktücher) zu folgen, wenn er sein Salz dazugibt und sich mit dürftigen Witzchen auf Kosten des Herrn Gress in Szene setzt. Ein Glück, dass der Elsässer den Walliser Dialekt offensichtlich nicht richtig versteht oder verstehen will und sich deshalb geduldig lächelnd, wahrscheinlich gar inszeniert, vom Gast- respektive Salzgeber durch den Kakao ziehen lässt. Dumm nur, dass das nur einer lustig findet: Der Witzgeber selbst! Er sollte das Giacobbo/Müller überlassen. Doch auch bei den regionalen Radiound TV-Sendern ist nicht alles Gold, was glänzt. Weder beim Dialekt noch bei den Aussagen. Wenn die Damen und Herren aus der Region schon im Herbst bibbernd und schlotternd von «klirrender Kälte» und «eisigen Temperaturen» sprechen, frage ich mich schon, wie sie die «Heruusforderig» (eigentlich «Uuseforderig») eines normalen Winters überhaupt noch annehmen können. Was machen die, wenn es mal so kalt wird wie Anfang dieses Jahres? Als mögliche Folge solcher Desinformationen begegne ich im herbstlichen Zolli, notabene bei geschätzten 15 Grad Celsius, Menschen eingepackt in Daunenjacken, Woll- und Pelzmützen und Winterstiefel. Zuweilen nerven mich ungeduldigen Radiohörer auch die langfädigen, unergiebigen Moderatoren-Plaudereien. Etwa am Vormittag bei DRS 1, wo die Morgenstund richtig wenig Gold im Mund hat. Da halte ich es exakt wie der Basler Journalist und Kolumnist Roger Thiriet, der gemäss seiner Radio-Kolumne in der Sonntags-bz in solchen Fällen auf SWR 3 umschaltet, wo «entspannte Radiomenschen mit mündigen Erwachsenen auf gleicher Augenhöhe» kommunizieren. Auch mir geht nämlich der laut Thiriet «nachsichtig-bemutternde Ton der Moderatorinnen und Moderatoren, den sonst geduldige Pflegefachfrauen gegenüber leicht verwirrten Alten anschlagen» zuweilen mächtig auf den Wecker. Warum nicht einfach ein bisschen mehr Musik? Sagt doch viel mehr als tausend überflüssige Worte! Und für Sie, liebe Leserin und lieber Leser, nur noch das: «Güete Frontagg, äh Donnerstag!»
Griechischer Abend Samstag, 24. November 2012 ab 18.00 Uhr
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Der richtige Schutz für junge Familien
Mit dem Nachwuchs steigt für Familien das Bedürfnis nach Sicherheit. Es ist wichtig, den Versicherungsschutz zu überprüfen und anzupassen. 2011 kamen in der Schweiz über 80 000 Kinder auf die Welt. Die Eltern freuts. Was sie jetzt nicht vergessen dürfen: Eine grössere Familie braucht einen erweiterten Versicherungsschutz.
Fusspflegepraxis Regina Imhof 076 307 17 18 Kundmattweg 16 4246 Wahlen dipl. kosm. Fusspflegerin dipl. Krankenschwester Bin auch mobil, damit Sie es bleiben!
Versichern, was zu Hause lieb und teuer ist Mit der Geburt des ersten Kindes steht oft der Umzug in eine grössere Wohnung oder ein Eigenheim an. Damit verbunden sind oft auch der Kauf neuer Möbel und das Einrichten eines Kinderzimmers mit entsprechenden Anschaffungen wie Kinderwagen, Spielzeug und Kleider. Eltern sollten darauf achten, dass ihre Hausratsversicherung den neuen Gegebenheiten angepasst wird. Geschieht das nicht, können gravierende Versicherungslücken entstehen.
Mehr Platz im Auto – Familienrabatte nutzen Nicht nur in den eigenen vier Wänden ändert sich einiges, sondern auch im Bereich der Mobilität. So schaffen sich viele Eltern bei der Geburt eines Kindes ein grösseres Familienauto an. Damit die Versicherung das Budget nicht zu stark belastet, bieten einige Versicherer spezielle Konditionen für Familien an – vor allem in Kombination mit einer Hausratsversicherung. Kluge Vorsorge – Gleichzeitig versichern und sparen Eltern haben den Wunsch, schon sehr früh Geld für ihre Kinder auf die Seite zu legen. Versicherungen bieten moderne Spar- und Versicherungsprodukte für jedes Budget an. Diese schützen den Nachwuchs nicht nur rundum, mit dem Ersparten lässt sich später sogar die Ausbildung der Kinder finanzieren. Kinder können neben dem Spargedanken nach der Geburt gegen die finanziellen Folgen von Invalidität versichert werden. Wird ein Kind krank und für den Rest des Lebens erwerbsunfähig, so können die finanziellen Folgen damit abgedeckt werden. Jede Familie braucht einen massgeschneiderten Schutz. Es ist wichtig, sich darüber rechtzeitig Gedanken zu machen. Die Kundenberater Ihrer ZURICH, Generalagentur Christoph Hänggi in Laufen, helfen Ihnen gerne dabei. ZURICH, Generalagentur Christoph Hänggi Bahnhofstrasse 6, 4242 Laufen Tel. 061 765 85 85, www.zurich.ch/laufen
GESCHÄFTSWELT NEUES AUS UNSERER BIBLIOTHEK
Neues Gewerbe für Meltingen
Jean Ziegler von Jürg Wegelin
Beim Spatenstich: Paul Fluri (Planungsbüro), Claudine, Rolf und Joel Kettl (Bauherrschaft), Marcel Borer und Markus Jeger (Unternehmer), Regina Jeger-Borell (Gemeindevizepräsidentin), Reto Winkelmann (Baupräsident), Stephan Jeker (Planer). FOTO: ZVG
Urs Strebel aus Breitenbach kommt schon viele Jahre in unsere Stedtlibibliothek. Er liest eigentlich immer und bezeichnet sich selbst als Vielleser. Das können Literatur, aber auch Thriller und Krimis, Zeitschriften in allen Sprachen oder Gedichte sein. Er ist auch sehr vielseitig interessiert. So beschäftigt er sich mit Politik, Geschichte, Ökologie und allgemein mit gesellschaftlichen Problemen. Als Ausgleich zur geistigen Beschäftigung liebt er die Natur und macht gerne Wanderungen. Urs Strebel liest viel von und über Jean Ziegler und kennt ihn auch persönlich. Das vorliegende Buch hat den Untertitel «Das Leben eines Rebellen». Das ist auch so, war doch Jean Ziegler schon immer ein einsamer Rufer in der Wüste und hat viele Missstände aufgedeckt. Er wird sogar «Nestbeschmutzer» oder gar «Landesverräter» genannt. Und doch ist er einer der international prominentesten Schweizer. Nur Roger Federer ist noch bekannter. Der Autor Jürg Wegelin war Student bei Ziegler. Das Buch ist eine kritische, aber wohlwollende Annäherung an seinen ehemaligen Soziologieprofessor. Das interessante und spannende Porträt zeigt einen Mann, der auch im Alter von 76 Jahren noch kämpferisch ist und überhaupt nicht resigniert hat. Christine Eckert
WOS. Am vergangenen Mittwoch war es endlich soweit — nach 12-monatiger Planungsphase konnte in Anwesenheit von Gemeindevertretern, der Bauherrschaft, dem Planungsbüro Fluri AG aus Mümliswil sowie Vertretern der Bauunternehmung Albin Borer AG der Spatenstich für die neue Werkhalle mit Betriebswohnung der Firma Kettl Landmaschinen AG vorgenommen werden. «Mit der neuen Filiale in Meltingen wollen wir uns im Schwarzbubenland besser positionieren», war von Bauherr Rolf Kettl zu erfahren. Der Hauptsitz der Firma liegt im basellandschaftlichen Dittingen und die Firma bietet neben dem Vollservice und Verkauf von Landmaschinen auch Dienstleistungen und Ser-
vice für Baumaschinen, Kommunalfahrzeuge sowie Kleingeräte an. Dem Neubau wird auch ein Waschplatz angegliedert sein und die Bauherrschaft verspricht sich bessere Betriebsabläufe sowie mehr Nähe zu ihren Kunden in der Region. «Für unsere kleine Gemeinde ist der Neubau ein Glücksfall», freute sich Gemeindevizepräsidentin Regina Jeger-Borell. Denn immerhin wird die Eigentümerfamilie Kettl nach der Fertigstellung des Neubaus auch gleich Wohnsitz in Meltingen beziehen. Die Fertigstellung des 2-MillionenBaus ist für kommenden Sommer vorgesehen. Nach dem Spatenstich waren alle, auch die Nachbarn, von der Familie Kettl zu einem kleinen Fest eingeladen und alle genossen die grosszügige Bewirtung.
Matinée mit Stubete im «s Zäni» WOS. Jedes Jahr vor der Adventszeit gastiert der Verband Schweizer Volksmusik beider Basel mit verschiedenen Ländlermusikformationen im Kulturforum «s Zäni» in Breitenbach. Dieses Jahr am kommenden Sonntag, 25. November. Es lohnt sich an diesem Sonntagvormittag etwas frührer aufzustehen, denn schon ab zehn Uhr spielen in der 1. und 2. Etage die bestens bekannte Oberbaselbieter Ländlerkapelle mit Urs Mangold und das Schwyzerörgeliquartett Alphüttli. In der anschliessenden
grossen «Stubete» im Restaurant «s Zäni» an der Bodenackerstrasse 10, können sich die Gäste kulinarisch und volksmusikalisch verwöhnen und die nebligen Novembertage für ein paar Stunden vergessen lassen. Die «Stubete» beginnt um elf Uhr und dauert bis in den Nachmittag hinein. Für das Mittagessen empfiehlt es sich rechtzeitig den Platz zu reservieren (061 789 92 10). Auf Ihren Besuch im Schwarzbubenland freuen sich das «s Zäni»-Team und der VSV beider Basel.
VERANSTALTUNG REDAKTIONSSCHLUSS Für PR-Texte: Freitag, 15 Uhr redaktion.laufen@wochenblatt.ch
Brass und Brahms dust. Am kommenden Sonntag, 25. November, lädt der Musikverein Konkordia Kleinlützel zum traditionellen Kirchenkonzert ein. Höhepunkt wird die Präsentation des Horntrios op. 40 von Johannes Brahms sein. Für diese Aufführung konnte als Gastensemble der einheimische Violinist Jonathan Stich mit seinen beiden Begleitern Brigitte Halter, Horn, und Samuel Gerber, Klavier, gewonnen werden. Hörens- und sehenswert werden aber die Musikantinnen und Musikanten der Konkordia sein, welche ein besinnliches Konzert vor Advent präsentieren werden. Sonntag, 25. November, Kirche Kleinlützel, 17 Uhr
Orientalischer Bazar Am Sonntag, 25. November, finden sich von 10.00 bis 17.00 Uhr in Blauen am Hotzlerweg 16 auch dieses Jahr wieder Tanzbegeisterte ein, um die verschiedensten Tänze zu bewundern. Der Stocktanz, klassisch-orientalisch, Isis Wings, Schleiertanz, Zimbeln, indisch Bollywood, Kathak, um nur einige zu nennen. Auch ist die Hennakünstlerin Amal zu Gast und viele internationale Aussteller mit Tanzkostümen, CDs, Schmuck. Auch können diverse Workshops besucht werden: Flamenco Oriental Jazze Dance, Schleiertanz und Tanz ab 50. Zudem gibts orientalische Gerichte und exotische Desserts zu geniessen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Regina J. Meury
… aber bitte ohne Polemik Die Ausarbeitung eines städtebaulich hochwertigen Bebauungs- und Nutzungskonzeptes für ein Grundstück mit 12 100 m² an zentraler Lage muss mehrere Aspekte berücksichtigen. Dazu ist auch eine detaillierte Analyse des näheren Umfeldes und des Quartiers wichtig. Mit dem Quartierplan «Kirchgarten» der Röm. Kath. Kirchgemeinde Laufen wird eine konzentrierte Bebauung mit ca. 70 Wohnungen für zukünftiges und generationenübergreifendes Wohnen möglich. Gleichzeitig werden grosszügige, öffentliche Freiräume für alle geschaffen. Nachdem Matthias Herzog an der Gemeindeversammlung vom 25. Oktober 37 rechtliche oder inhaltliche Defizite am Quartierplan «Kirchgarten» monierte, äusserte er sich auch in seinem Beitrag im Wochenblatt vom 15. November pauschalierend negativ. Nicht einer seiner Vorwürfe ist jedoch richtig oder haltbar. Was bleibt, ist eine grosse Anzahl von gesuchten Haaren in seiner Suppe. Und verunsichert Mitbürgerinnen und Mitbürger. Eine Subjektivität, die einer demokratischen Meinungsbildung würdig wäre, ist Matthias Herzog offensichtlich fremd! Die falschen Aussagen betreffend der Gebäudehöhe stellen eine gezielte Desinformation für die Bürgerinnen und Bürger dar. Zum einen behauptet Matthias Herzog, dass das Gebäude 2 im Westen des Areals eine Höhe von über 14 Meter aufweisen würde. Zum ande-
ren stellt er einen unrichtigen Bezug zur Höhe des bestehenden Wohngebäudes bei der Valiant Bank an der Röschenzstrasse her. Wenn schon Vergleiche, dann wenigstens korrekte und ehrliche. Es muss Gleiches mit Gleichem verglichen werden. Korrekt ist, dass das Gebäude 2 im Westen eine Höhe von nur 12,50 m inkl. Attikageschoss aufweist. Dem gegenüber weist das adäquate Vergleichsobjekt an der Röschenzstrasse eine Höhe von über 18 Meter, inkl. Attikageschoss, auf. Statt dem von Matthias Herzog im verteilten Schemaschnitt ermittelten Höhenunterschied von 30 cm gegenüber dem Gebäude 6, ergibt sich eine Mehrhöhe des Valiant-Gebäudes von fast 4 Metern! Im Übrigen weisen die einzelnen Geschosse des Vergleichsobjektes aus den 60er-Jahren lediglich eine Geschosshöhe von 2,70 Meter auf. Wohnbauten mit der heute geforderten Wohnqualität dagegen haben eine Höhe von ca. 3Meter. Matthias Herzog versucht mit vielen falschen Informationen die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Laufen bewusst zu verunsichern und sammelt gleichzeitig in trügerischer Überzeugung seiner Behauptungen Unterschriften für ein Referendum. Es ist zu hoffen, dass sich der Souverän nicht irreführen lässt und Fakten nicht mit Polemik verwechselt. Stefan Froidevaux, Präsident Kirchenrat Röm.-kath Kirchgemeinde Laufen
Bänzenschiessen Am 24./25. November findet im Schiessstand Ramstel in Dornach wiederum das beliebte Bänzenschiessen statt. Jeder Schütze und jede Schützin erhält nach Höhe des geschossenen Resultates einen grossen oder weniger grossen Bänzen. Den Siegern der Kategorie A (Sportwaffen), D (alle Armee-
waffen) und der besten Dame wird je ein extragrosser Bänz abgegeben. Zusätzlich erhält auch der beste Jugendliche einen Spezialpreis. Freischützen Dornach Schiesszeiten: Samstag, von 9.30 bis 12.00 Uhr und von 13.00 bis 16.00 Uhr, Sonntag, von 10.00 bis 12.00 Uhr und von 13.00 bis 15.00 Uhr.
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Verdiente Ehre: Armin Bachmann (hinten l.), Wolfwil, durfte am Montag, 19. November, den Preis für Musik des Kantons Solothurn entgegennehmen. «Die Brass Band Konkordia Büsserach ist stolz, mit Armin Bachmann einen überaus kompetenten musikalischen Leiter zu haben. Die ganze Band wie auch alle Fans gratulieren Armin zu dieser verdienten Auszeichnung recht herzlich», erklärt ein Mitglied. FOTO: HANSPETER BÄRTSCHI, SOLOTHURNER ZEITUNG
Lagerleben für Kinder und Jugendliche
Alts Schlachthuus: Einstimmung in die Adventszeit
WOS. Wer seinem Kind gerne ein kostengünstiges Ski/Snowboard- beziehungsweise Schneelager ermöglichen möchte, ist bei der Fachstelle für Jugendarbeit der Reformierten Kirche Baselland in guten Händen. Sie bietet in den Fasnachtsferien verschiedene Lager für Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 18 Jahren an. Teilnehmen können alle Kinder und Jugendlichen, unabhängig von Konfession, Herkunft und Wohnort. Das gesamte Angebot sowie die Möglichkeit zur Anmeldung sind auf www.faju.ch, Rubrik Lager zu finden. Die Lager finden in Buochs, Madulain, Emmetten und auf der Kännelalp statt. Für Auskünfte stehen die Mitarbeitenden der Fachstelle gerne per Mail unter info@faju.ch oder telefonisch unter Tel. 061 921 40 33 zur Verfügung. Anmeldeschluss ist der 12. Januar 2013.
WOS. Vielleicht schafft der harte russische Winter ideale Bedingungen für stimmungsvolle Weihnachtsgeschichten. Der russische Dichter Gogol hat in seiner Jugend eine romantische Weihnachtserzählung geschrieben, voll russischem Kolorit und unbändiger Fröhlichkeit: «Die Nacht vor Weihnachten». Die Schauspieler Maria Thorgevsky und Dan Wiener spielen und erzählen diese Geschichte am Freitag, 30. November, um 20.15 Uhr im Schlachthuus in Laufen, sozusagen als Einstimmung in die Adventszeit. Es ist kurz vor Weihnachten im kleinen Dorf Dikanka. Das ganze Dorf ist in freudiger Erwartung. Denn wenn überhaupt je irgendein Wunder geschehen kann, dann ganz bestimmt zur Weihnachtszeit! Aus allen Häusern riecht es verführerisch, alle besuchen und bewir-
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ten sich gegenseitig. Es wird gesungen und gescherzt. So auch die schöne Oksana und der junge Schmied, ein Teufelskerl, der in die stolze Dorfschönheit verliebt ist. Da und dort tauchen schreckliche Masken auf, nach altem Brauch gehen kleine Gruppen von Haus zu Haus, singen Lieder und füllen ihre Taschen mit leckeren Sachen. Es ist schon früh dunkel, überall leuchten die Lichter. Doch wo Wunder geschehen, ist auch ein Teufel nicht weit: Er stiehlt den Mond, um sich in der Dunkelheit besser zur Dorfhexe schleichen zu können. Für diejenigen, die die Geschichte noch nicht kennen, soll hier nicht mehr verraten werden. Aber auch diejenigen, die die Geschichte kennen, können sich auf eine lebendige Erzählung freuen. Fr., 30. Nov., 20.15 Uhr, Alts Schlachthuus Laufen
Wandern mit Naturfreunden REGION. WOS. Sonntag, 2. Dezember 2012. Am Sonntag, 2. Dezember, fahren die Angemeldeten mit Tram und Bus nach Hofstetten und steigen durch die romantische Chälengrabenschlucht hinauf zur Hofstetter Bergmatte und auf den Blauenpass. Dem Blauenkamm entlang wandern die Gruppe bis zum Metzerlen-Chrüz und von dort geht es in kurzer Zeit hinunter zum Restaurant Bergmattenhof. Verpflegung: Mittagessen im Restaurant Zwischenverpflegung aus dem Rucksack. Wanderzeit: ca. 4 Std. Treffpunkt: 9.15 Schalterhalle Basel SBB. Auskunft und Anmeldung bei Johanna Speiser, 061 272 96 59.
Bäckerei/Konditorei der Kantone Baselland und Baselstadt.
Wahlner an CH-Meisterschaft WAHLEN. WOS. Andreas Saner aus Wahlen trat diese Woche an der Schweizer Meisterschaft für Automobil-Mechatroniker in Genf an. Der Laufentaler schaffte es unter die besten 12 und kann somit an diesem Finale teilnehmen. Der Gewinner und der Zweitplatzierte werden anschliessend die Schweiz an den Berufsweltmeisterschaften vertreten.
Die besten Whisky-Truffes LAUFEN: WOS. Am Wochenende vom 1./2. November konnte das Team der Konditorei Kern in Laufen gleich drei Erfolge feiern: Zum einen errang der Lernende Alexander Siegentaler mit seiner «Chocolate Celebration» an den Schweizer Meisterschaften der Konditoren und Confiseure in Luzern den hervorragenden 4. Gesamtrang. Gleichzeitig zum Wettkampf der jungen Konditoren/Confiseure fand während der Messe «Goûts et Terroirs» in Bulle eine Prämierung von rund 1600 verschiedenen Produkten, von Konditoreien aus der ganzen Schweiz, statt. Die Brüder Stefan und Christoph Kern gewannen hier mit ihren WhiskyTruffes gar die Goldmedaille. Fast nebenbei erreichte die Konditorei Kern damit auch die Auszeichnung als beste
Altes Schulhaus übergeben BLAUEN. WOS. Gestern Mittwoch hat die Einwohnergemeinde Blauen ihre neu erstellten Seniorenwohnungen im alten Schulhaus in Anwesenheit von Regierungsrat Peter Zwick ihren Erstmieterinnen und -mietern übergeben. Damit leiste Blauen einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der basellandschaftlichen Alterspolitik, heisst es in einer Medienmitteilung.
as neunte Studioalbum, «Take The Crown» (Universal), das in der Schweizer Hitparade direkt auf Platz 1 einstieg, ist in der Vorweihnachtszeit ein sicherer kommerzieller Erfolg. Es ist das Produkt einer erstmaligen Zusammenarbeit mit Flynn Francis und Tim Metcalfe von der australischen Rockband Undercolours, die einige Songs mitkreierten. Wer die elf Tracks nicht durch die Brille eines eingefleischten Robbie-Williams-Fans beurteilt, wird kaum euphorisch sein. Sie bieten nicht mehr als gefälligen, manchmal etwas schwülstig arrangierten, aber auch ziemlich kantenlosen Poprock. «Take The Crown» ist auch mangels neuer Ideen und Überraschungsmomente kein Meisterwerk. Der in Los Angeles lebende Brite muss in Zukunft einen Zacken zulegen, wenn er sich gegen die jüngere Konkurrenz im Popgeschäft behaupten will. Benno Hueber
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Ein Dorf voller Künstler. Zum fünften Mal präsentiert sich in Nunningen die Ausstellung «Kunst im Dorf». Nunningen beherbergt nicht weniger...

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