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Timestamp: 2020-06-07 01:44:46+00:00

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Rechtsprechung: II ZR 179/91 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BGH, 07.12.1992
BGH, 01.03.1993 - II ZR 179/91
https://dejure.org/1993,960
BGH, 01.03.1993 - II ZR 179/91 (https://dejure.org/1993,960)
BGH, Entscheidung vom 01.03.1993 - II ZR 179/91 (https://dejure.org/1993,960)
BGH, Entscheidung vom 01. März 1993 - II ZR 179/91 (https://dejure.org/1993,960)
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Prozeßkostenhilfe - Persönliche Voraussetzung - Erhöhungsbetrag - Anwaltsgebühren - BRAGO
BRAGO § 6 Abs. 1 S. 2; ZPO § 114
NJW 1993, 1715
MDR 1993, 913
BB 1993, 1039
Rpfleger 1993, 452
a) Mit diesen Entscheidungen sind die Vorinstanzen der Rechtsprechung des Senats (Beschluss vom 1. März 1993 - II ZR 179/91, NJW 1993, 1715) gefolgt.
Der finanziell leistungsfähige Streitgenosse werde hierdurch nicht benachteiligt, weil er nicht mit mehr Kosten belastet wird, als er zu tragen hätte, wenn er den Prozessbevollmächtigten allein beauftragt hätte (BGH, Beschluss vom 1. März 1993 - II ZR 179/91, NJW 1993, 1715; jetzt § 7 Abs. 2 Satz 1 Halbsatz 1 RVG).
Der Schutz des bedürftigen Streitgenossen wird schon dadurch bewirkt, dass der Prozessbevollmächtigte, wie generell hinsichtlich seines Anspruchs auf Zahlung der Wahlanwaltsgebühren, gemäß § 122 Abs. 1 Nr. 3 ZPO an der Geltendmachung seines Vergütungsanspruchs nach § 7 Abs. 2 Satz 1 RVG gehindert ist, solange die Prozesskostenhilfebewilligung fortbesteht (BGH, Beschluss vom 1. März 1993 - II ZR 179/91, NJW 1993, 1715, 1716; OLG Koblenz, MDR 2004, 1206; Wax, LM § 114 ZPO Nr. 37; NJW 1994, 2331, 2334; aA Notthoff, AnwBl 1996, 611, 613; Rönnebeck, NJW 1994, 2273, 2274).
Sie ist durch die Rechtsprechung des Senats (Beschluss vom 1. März 1993 - II ZR 179/91, NJW 1993, 1715) auch hinreichend geklärt.
a) Mit dieser Entscheidung ist das Berufungsgericht der Rechtsprechung des Senats (Beschluss vom 1. März 1993 - II ZR 179/91, NJW 1993, 1715) gefolgt.
LAG Rheinland-Pfalz, 22.07.1997 - 4 Ta 70/97
Bewilligung von Prozesskostenhilfe für einen von mehreren Streitgenossen und …
OLG München, 22.04.1996 - 11 W 2958/95
Vertretung zweier Streitgenossen durch einen Prozessbevollmächtigten; Anspruch …
OLG Köln, 29.06.1998 - 17 W 302/96
Anspruch des Anwalts gegen die Staatskasse bei PHK für nur einen Streitgenossen
OLG Celle, 22.11.2006 - 23 W 13/06
Prozesskostenhilfe für einen mittellosen Streitgenossen: Vergütungsanspruch des …
OLG Bamberg, 18.05.2000 - 3 W 39/00
Beschränkung auf den Mehrvertretungszuschlag bei Prozesskostenhilfe für einen von …
KG, 19.02.2018 - 20 W 7/18
Prozesskostenhilfe: Bewilligungsvoraussetzungen bei Mittellosigkeit eines …
OLG Zweibrücken, 17.09.2003 - 7 W 80/03
OLG Hamm, 25.02.2003 - 23 W 341/02
Anspruch eines ohne Einschränkung beigeordneten Rechtsanwalts auf Zahlung der …
FG Thüringen, 25.01.2000 - II 6/99
Tätigkeitsgegenstandes bei Vertretung mehrerer Grundstücksgemeinschafter wegen …
LG Cottbus, 28.08.2006 - 7 T 486/05
OLG Stuttgart, 04.10.1999 - 13 W 44/99
Vorliegen der Voraussetzungen für die Gewährung von Prozesskostenhilfe bei …
https://dejure.org/1992,996
BGH, 07.12.1992 - II ZR 179/91 (https://dejure.org/1992,996)
BGH, Entscheidung vom 07.12.1992 - II ZR 179/91 (https://dejure.org/1992,996)
BGH, Entscheidung vom 07. Dezember 1992 - II ZR 179/91 (https://dejure.org/1992,996)
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PVV - Haftung einer Wirtschaftsförderungseinrichtung - Über die übliche Aufgabe hinausgehende Prüfung - Haftung als Wortführer - Besonderes persönliches Vertrauen
Haftung einer Wirtschaftsförderungsgesellschaft bei Erklärung der umfassenden Prüfung einer Anlageempfehlung
Wann haftet eine Wirtschaftsförderungsgesellschaft für eine gescheiterte Unternehmensbeteiligung? (IBR 1993, 353)
NJW-RR 1993, 342
ZIP 1993, 363
MDR 1993, 620
VersR 1993, 477
WM 1993, 295
DB 1993, 375
Es wird deshalb Aufgabe des Berufungsgerichts sein, nach Erhebung etwa angetretener Beweise auf der Grundlage einer nach § 286 ZPO gebotenen Gesamtwürdigung zu entscheiden, ob es von der Ursächlichkeit des Aufklärungsmangels für das Unterbleiben der weiteren Rechtsverfolgung überzeugt ist (vgl. BGH Urteil vom 7. Dezember 1992 - II ZR 179/91 - ZIP 1993, 363, 365 m.w.N.).
OLG Koblenz, 27.02.2003 - 5 U 917/02
Haftung des GmbH-Geschäftsführers wegen Abschluss von Rechtsgeschäften bei …
Außer wegen der Verfolgung wirtschaftlicher Eigeninteressen kann der Vertreter für vorvertragliches Verschulden nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes auch dann haften, wenn er besonderes persönliches Vertrauen in Anspruch genommen und dadurch die Vertragsverhandlungen beeinflusst hat (vgl. BGH Urt. v. 7. Dezember 1992 - II ZR 179/91, LM Nr. 131 zu § 276 Fa BGB und BGH Urt. v. 6. Juni 1994 - II ZR 292/91 - aaO.).
Dazu genügt es nicht, dass der Vertragspartner dem handelnden Vertreter das normale Verhandlungsvertrauen entgegenbringt; der Vertreter muss vielmehr darüber hinaus eine zusätzliche, von ihm persönlich ausgehende Gewähr für die Seriosität und die Erfüllung des Geschäfts bieten (vgl. BGHZ 88, 67, 69; BGH v. 7. Dezember 1992 aaO.; Brandes WM 1992, Sonderbeilage Nr. 3 Seite 20).
Nicht ausreichend ist hingegen das bloße Auftreten als "ausgewiesener Fachmann" und "Wortführer" (BGH, Urteil vom 07.12.1992 - II ZR 179/91, NJW-RR 1993, 342, juris Rn. 19 f.), ebenso wenig der Hinweis auf eine besondere eigene Sachkunde (BGH…, Urteil vom 17.10.1989 - XI ZR 173/88, VersR 1990, 157, juris Rn. 17).
Dass der Voreigentümer rein tatsächlich auf die Angaben des Beklagten zu 3) vertraut haben mag, genügt gerade nicht; denn für die Eigenhaftung des Vertreters reicht es nicht aus, dass der Vertragspartner dem Verhandelnden besonderes Vertrauen entgegenbringt (BGH, Urteil vom 07.12.1992 - II ZR 179/91, NJW-RR 1993, 342, juris Rn. 19).
Dafür, daß der Beklagte besonderes persönliches Vertrauen in Anspruch genommen, also gegenüber dem Vertragspartner der GmbH die persönliche Gewähr für die Seriosität und die Erfüllung des Geschäfts übernommen hat und deswegen aus culpa in contrahendo haftet (vgl. Sen. Urt. v. 7. Dezember 1992 II ZR 179/91, LM Nr. 131 zu § 276 (Fa) BGB m.w.N.), fehlt jeder Anhaltspunkt.
Allein das Auftreten als Wortführer bei den Vertragsverhandlungen mit dritten Personen, worauf die Klägerin mehrfach abstellt, reicht nämlich hierzu nicht aus (vgl. BGH, Urt. v. 07.12.1992, Az.: II ZR 179/91;… Palandt, aaO, § 311 Rn. 63).
a) Außer wegen der Verfolgung wirtschaftlicher Eigeninteressen kann der Vertreter für vorvertragliches Verschulden nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes auch dann haften, wenn er besonderes persönliches Vertrauen in Anspruch genommen und dadurch die Vertragsverhandlungen beeinflußt hat (vgl. Sen. Urt. v. 7. Dezember 1992 - II ZR 179/91, LM Nr. 131 zu § 276 (Fa) BGB m.w.N.).
Maßgebend ist nicht (jedenfalls nicht allein) die rechtliche Stellung des in Anspruch genommenen, sondern die tatsächliche Beteiligung an den Vertragsverhandlungen unter Inanspruchnahme eines besonderen persönlichen Vertrauens (vgl. BGH, Urt. v. 07.12.1992, NJW-RR 1993, 342, 344; der BGH spricht dort von der Eigenhaftung des Verhandelnden, der nicht Vertreter der späteren Vertragspartner war).
LG Bremen, 07.03.1994 - 2 T 1000/93
Anspruch einer Wohnungseigentümergemeinschaft auf Entfernung einer …

References: § 6
 § 114
 § 7
 § 122
 § 7
 § 114
 § 286
 BGH 
 BGH 
 § 276
 BGH 
 BGH 
 § 276
 § 311
 § 276
 BGH