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Timestamp: 2020-04-08 02:10:53+00:00

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Philosophie NF, Bachelor (ab WS 2011/12) – Philosophische Promotionskommission an der Goethe Universität Frankfurt/Main
Bachelorstudiengang Philosophie Nebenfach (ab WS 2011/12)
Philosophie nf, bachelor (ab ws 2011/12)
Prüfungsordnung Bachelorstudiengang Philosophie NF
Ordnung für den Teilstudiengang Philosophie mit dem Abschluss Bachelor of Arts (B.A.) im Nebenfach des Fachbereichs Philosophie und Geschichtswissenschaften an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
§ 8 Studiennachweise (Leistungsnachweise)
§ 25 Bestehen und Nichtbestehen; Notenbekanntgabe
§ 27 Nichtbestehen der Bachelorprüfung
§ 32 Wechsel in Bachelorstudiengänge und Übergangsbestimmungen für Studierende im Magisterstudiengang
Basismodul BM 1 (NF) (Einführung in die Philosophie)
Basismodul BM 2 (NF) (Einführung in die Geschichte der Philosophie/Logik)
Anhang 2: Exemplarische Studienverlaufspläne Philosophie BA Nebenfach
Diese Ordnung regelt unter Beachtung der Allgemeinen Bestimmungen für die Bachelor- und Masterstudiengänge der Johann Wolfgang Goethe-Universität vom 16.04.2008 in der Fassung vom 13.04.2011 das Studium und die Modulprüfungen im vom Fachbereich Philosophie und Geschichtswissenschaften angebotenen Bachelorstudiengang Philosophie im Nebenfach.
(1) Das Bachelorstudium Philosophie im Nebenfach schließt in Verbindung mit einem Bachelor-Hauptfachstudiengang mit dem ersten berufsqualifizerenden Abschluss ab.
(2) Die Bachlorprüfung erfolgt kumulativ, das heißt als Summe von einzelnen Modulprüfungen einschließlich der Bachelorarbeit. Es gibt keine Abschlussprüfungen. Den Zweck der Bachelorprüfung im jeweiligen Hauptfach regelt die Ordnung für die betreffenden Hauptfächer.
(3) Durch die kumulative Bachelorprüfung im Nebenfach soll festgestellt werden, ob die Studierende oder der Studierende hinreichende Fachkenntnisse in den Prüfungsgebieten erworben hat und die Fähigkeit besitzt, grundlegende wissenschaftliche Methoden und Kenntnisse selbstständig anzuwenden, sowie auf einen frühen Übergang in die Berufspraxis vorbereitet ist.
Aufgrund der bestandenen Bachelorprüfung im Hauptfach und im Nebenfach verleiht der für das Hauptfach zuständige Fachbereich an der Johann Wolfgang Goethe-Universität den akademischen Grad „Bachelor of Arts“ („B.A.“).
(1) Die Studierenden der Philosophie sollen Einsicht in die historische und systematische Vielfalt philosophischer Probleme gewinnen: Sie sollen lernen, durch selbstständige wissenschaftliche Arbeit ihre fachspezifischen Kenntnisse und Kompetenzen zu erweitern und zu vertiefen. Die Studierenden sollen die Fähigkeit erwerben, geschichtliche wie zeitgenössische philosophische Denkansätze, Theorien und Systeme angemessen zu interpretieren und nach rationalen Kriterien zu beurteilen sowie Voraussetzungen, die in der Alltagserfahrung oder in den Wissenschaften als gegeben hingenommen werden, methodisch zu reflektieren. Eine zentrale Aufgabe philosophischer Lehre ist die Unterweisung in Theorie und Technik vernünftigen Argumentierens über strittige Tatsachenbehauptungen und Zielvorstellungen. Die Studierenden der Philosophie sollen im Studium zentrale Schlüsselkompetenzen erwerben, und zwar die Fähigkeiten zu analytischem Denken, zur Problemlösung, zur Argumentation, zum Umgang mit anspruchsvollen Texten und Medien sowie zur Vermittlung komplexer Sachverhalte in verständlicher Form. Das Studium der Philosophie hat demnach zunächst die Grundlagen des Erkennens, Argumentierens und Handelns zum Gegenstand, die u.a. in den folgenden Teildisziplinen der Philosophie untersucht werden: Geschichte der Philosophie, Theoretische Philosophie (einschließlich Logik, Erkenntnistheorie, Metaphysik, Philosophie des Geistes, Sprachphilosophie, Wissenschaftstheorie), Praktische Philosophie (einschließlich Ethik, Politische Philosophie, Sozialphilosophie, Handlungstheorie) sowie Philosophische Ästhetik, Philosophische Anthropologie und Religionsphilosophie.
(2) In den Bachelorstudiengang Philosophie im Nebenfach kann nur eingeschrieben werden, wer die gesetzlich geregelte Hochschulzugangsberechtigung besitzt und nicht nach § 57 HHG an der Immatrikulation gehindert ist. Der Prüfungsanspruch für den Bachelor-Studiengang Philosophie im Nebenfach muss noch bestehen. Zur diesbezüglichen Überprüfung sind Erklärungen gemäß § 13 Abs. 1 vorzulegen. § 13 Abs. 3 gilt entsprechend.
(4) Für das Studium der Philosophie im Nebenfach sind ausreichende Sprachkenntnisse in Englisch erforderlich. Die Bestimmungen zum Fremdsprachennachweis werden in § 13 Abs. 1 geregelt.
(5) Das Studium des Bachelorstudiengangs Philosophie im Nebenfach kann zu Beginn des Wintersemesters aufgenommen werden.
(6) Die Studierenden haben die Möglichkeit, während des gesamten Studienverlaufs die Studienfachberatung aufzusuchen. Das Beratungsangebot ist der Webseite des Instituts für Philosophie zu entnehmen. Darüber hinaus wird die Teilnahme an einer Orientierungsveranstaltung zu Beginn des ersten Semesters empfohlen. Näheres wird unter § 9 geregelt.
(1) Die Regelstudienzeit für den Bachelorstudiengang Philosophie im Nebenfach richtet sich nach der Regelstudienzeit für das Hauptfach. Das Bachelorstudium im Nebenfach kann in kürzerer Zeit abgeschlossen werden.
(2) Das Nebenfachstudium im Bachelorstudiengang Philosophie ist in drei Phasen gegliedert:
– Basisphase (20 CP): Vermittlung grundlegender Kenntnisse in den Bereichen Geschichte der Philosophie, Theoretische und Praktische Philosophie sowie Logik;
– Aufbauphase (20-30 CP): Erweiterung der erworbenen Grundkenntnisse;
– Vertiefungsphase (10-20 CP): Vertiefung der erworbenen Kenntnisse bzw. Spezialisierung;
Das Nebenfachstudium Philosophie besteht aus insgesamt 6 Pflichtmodulen:
– 2 Basismodule (BM): BM-NF Einführung in die Philosophie, BM-NF Einführung in die Geschichte der Philosophie/Logik; auf Wunsch der Studierenden kann das BM-NF Einführung in die Geschichte der Philosophie/Logik durch das Basismodul Logik aus dem Hauptfachstudium ersetzt werden; die beiden Basismodule sind durch eine der beiden folgenden Modulkombinationen zu ergänzen:
– 3 Aufbaumodule (AM) (Geschichte der Philosophie, Theoretische Philosophie, Praktische Philosophie) und 1 Vertiefungsmodul (VM) (Auswahl aus: VM 1 Geschichte der Philosophie, VM 2 Theoretische Philosophie, VM 3 Praktische Philosophie),
– 2 Aufbaumodule (AM) (Auswahl aus: AM 1 Geschichte der Philosophie, AM 2 Theoretische Philosophie, AM 3 Praktische Philosophie), und 2 Vertiefungsmodule (VM) (Auswahl aus: VM 1 Geschichte der Philosophie, VM 2 Theoretische Philosophie, VM 3 Praktische Philosophie).
(4) Durch Beschluss des Fachbereichsrates des Fachbereichs Philosophie und Geschichtswissenschaften können weitere als die in Abs. 3 genannten Vertiefungsmodule (Wahlpflichtmodule) zugelassen werden, wenn sie in ihrem Umfang und in ihren Anforderungen den in Abs. 3 geregelten Wahlpflichtmodulen entsprechen.
(6) Für jeden Studierenden und jede Studierende des Bachelorstudiengangs Philosophie im Nebenfach wird beim Prüfungsamt ein Kreditpunktekonto eingerichtet. Im Rahmen der organisatorischen Möglichkeiten kann die oder der Studierende jederzeit in den Stand des Kontos Einblick nehmen.
(7) Der Bachelorstudiengang Philosophie im Nebenfach ist erfolgreich abgeschlossen, wenn insgesamt 60 CP erreicht wurden und die Bachelorprüfung im Nebenfach Philosophie bestanden ist.
(1) Leistungsnachweise dienen dem Nachweis eines ordnungsgemäßen Studiums. Sie werden nach Maßgabe der Absätze 2 bis 8 in Verbindung mit den Modulbeschreibungen (Anhang 1) erbracht. Die Regelungen zu den Modulprüfungen folgen in § 20 ff.
(2) Ein Leistungsnachweis dokumentiert die erfolgreiche Teilnahme an einer Lehrveranstaltung. Diese ist gegeben, wenn eine durch die Lehrende oder den Lehrenden positiv bewertete Studienleistung erbracht wurde. Die oder der Lehrende kann die Bestätigung der erfolgreichen Teilnahme an einer Lehrveranstaltung auch von der erfolgreichen Erbringung mehrerer Studienleistungen abhängig machen. Die Anzahl der Leistungen, ihre Form sowie die Frist, in der die Leistungen zu erbringen sind, gibt die oder der Lehrende den Studierenden zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt. Die Vergabekriterien für den Leistungsnachweis dürfen während des laufenden Semesters nicht zum Nachteil der Studierenden geändert werden. Die oder der Lehrende kann den Studierenden die Nachbesserung einer schriftlichen Leistung unter Setzung einer Frist ermöglichen. Bei Gruppenarbeiten muss die individuelle Leistung deutlich abgrenzbar und bewertbar sein. Studienleistungen werden nicht benotet, sondern nur nach „bestanden/nicht bestanden“ beurteilt.
(3) Sofern in der Modulbeschreibung nicht anders geregelt, ist für den Erwerb des Leistungsnachweises auch die regelmäßige Teilnahme an der Lehrveranstaltung Voraussetzung. Diese ist gegeben, wenn die oder der Studierende in allen von der Veranstaltungsleiterin oder dem Veranstaltungsleiter im Verlauf eines Semesters angesetzten Einzelveranstaltungen anwesend war. Die regelmäßige Teilnahme wird noch attestiert, wenn die oder der Studierende bis zu zwei Einzelveranstaltungen bzw. 20 % der Veranstaltungszeit versäumt hat. Im Übrigen kann die regelmäßige Teilnahme auch attestiert werden, wenn bestimmte, von der oder dem Lehrenden aufgegebene Pflichten erfüllt wurden. Bei Versäumnis von bis zu vier Einzelveranstaltungen wegen Krankheit oder der Betreuung eines Kindes oder einer oder eines pflegebedürftigen Angehörigen oder bei Mitwirkung als ernannte oder gewählte Vertreterin oder ernannter oder gewählter Vertreter in der akademischen oder studentischen Selbstverwaltung wird der oder dem Studierenden die Möglichkeit eingeräumt, die regelmäßige Teilnahme durch Erfüllung von Pflichten nachzuweisen. Bei Vorlesungen gibt es keine Teilnahmepflicht.
(4) Werden Studienleistungen schriftlich, aber nicht als Aufsichtsarbeit erbracht, sind sie mit einer Erklärung zu versehen, in der der oder die Studierende schriftlich versichert, dass er oder sie diese selbstständig verfasst und alle von ihr oder ihm benutzten Quellen und Hilfsmittel in der Arbeit angegeben hat. Ferner ist zu erklären, dass die Arbeit noch nicht – auch nicht auszugsweise – in einem anderen Studiengang als Studien- oder Prüfungsleistung verwendet wurde.
(6) Bestandene Leistungsnachweise können nicht wiederholt werden. Nicht bestandene Studienleistungen sind unbeschränkt wiederholbar.
(5) Der Prüfungsausschuss wählt aus der Mitte der ihm angehörenden Professorinnen und Professoren eine Vorsitzende oder einen Vorsitzenden. Die stellvertretende Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende wird aus der Mitte der dem Prüfungsausschuss angehörenden Professorinnen und Professoren oder ihrer Stellvertreterinnen und Stellvertreter gewählt. Die bzw. der Vorsitzende führt die Geschäfte des Prüfungsausschusses. Sie oder er lädt zu den Sitzungen des Prüfungsausschusses ein und führt bei allen Beratungen und Beschlussfassungen den Vorsitz. In der Regel soll in jedem Semester mindestens eine Sitzung des Prüfungsausschusses stattfinden. Eine Sitzung ist einzuberufen, wenn dies mindestens zwei Mitglieder des Prü-fungsausschusses fordern.
(6) Der Prüfungsausschuss tagt nicht öffentlich. Er ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder, darunter die oder der Vorsitzende oder die oder der stellvertretende Vorsitzende, anwesend sind und die Stimmenmehrheit der Professorinnen und Professoren gewährleistet ist. Für Beschlüsse ist die Zustimmung der Mehrheit der Anwesenden erforderlich. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme der oder des Vorsitzenden. Die Beschlüsse des Prüfungsaus-schusses sind zu protokollieren. Im Übrigen richtet sich das Verfahren nach der Geschäftsordnung für die Gremien der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
(3) Abschlussarbeiten, die nicht mehr wiederholt werden können, und schriftliche Prüfungsleistungen, die nicht mehr wiederholt werden können, sind von zwei Prüfenden zu bewerten. Mündliche Prüfungen sind von mehreren Prüfenden oder von einer oder einem Prüfenden in Gegenwart einer oder eines Beisitzenden abzunehmen.
(1) Die Anmeldung für die Bachelorprüfungen im Nebenfach Philosophie erfolgt in dem Semester, in dem die Immatrikulation erfolgt. Für die Zulassung hat die oder der Studierende ein vollständig ausgefülltes Anmeldeformular beim Prüfungsamt einzureichen. Dem Antrag sind insbesondere beizufügen:
– eine Erklärung darüber, ob die Studierende oder der Studierende bereits eine Abschluss- oder Zwischenprüfung im Bachelorstudiengang Philosophie oder in einem anderen vergleichbaren Studiengang an einer Hochschule in Deutschland oder im Ausland endgültig nicht bestanden hat oder – gegebenenfalls unter Angabe von Fehlversuchen – ob sie oder er ein Prüfungsverfahren nicht abgeschlossen hat;
– gegebenenfalls Nachweise über bereits erbrachte Studien- oder Prüfungsleistungen, die in den Studiengang eingebracht werden sollen;
– Nachweis von mindestens ausreichenden Englischkenntnissen (spätestens bei der Anmeldung zum ersten Aufbaumodul nachzureichen):
(2) Zur Bachelorprüfung im Nebenfach Philosophie kann nur zugelassen werden, wer als Studierende oder Studierender an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt immatrikuliert ist.
(1) Die Modulprüfung gilt als „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet, wenn die oder der Studierende zu dem sie oder ihn bindenden Prüfungstermin ohne triftigen Grund nicht erscheint oder von der angetretenen Prüfung ohne triftigen Grund zurücktritt. Gleiches gilt, wenn eine schriftliche Prüfungsleistung nicht innerhalb der vorgegebenen Bearbeitungszeit erbracht oder als Prüfungsleistung in einer schriftlichen Aufsichtsarbeit ein leeres Blatt abgegeben oder in einer mündlichen Prüfung geschwie-gen wurde.
(1) Versucht die oder der Studierende das Ergebnis ihrer oder seiner Prüfungs- oder Studienleistung durch Täuschung oder durch Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel zu beeinflussen, wird die Prüfungs- oder Studienleistung mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet. Der Versuch einer Täuschung liegt insbesondere vor, wenn die oder der Studierende nicht zugelassene Hilfsmittel in den Prüfungsraum mitführt oder eine falsche Erklärung nach § 20 Abs. 5 abgegeben worden ist. Beim Vorliegen einer besonders schweren Täuschung (z. B. Wiederholungsfall) oder einer Täuschung unter Beifügung einer schriftlichen Erklärung der oder des Studierenden über die selbstständige Anfertigung einer Arbeit ohne unerlaubte Hilfsmittel, muss der Prüfungsausschuss die oder den Studierenden von der Erbringung weiterer Prüfungsleistungen oder Studienleistungen ausschließen, so dass der Prüfungsanspruch im Studiengang erlischt. Die Schwere der Täuschung ist insbesondere anhand der hierfür aufgewendeten Energie, wie organisiertes Zusammenwirken und Verwendung technischer Hilfsmittel, wie Funkgeräte und Mobiltelefone zu werten.
(6) Beim Wechsel des Studienfaches oder der Hochschule oder nach Studienaufenthalten im Ausland besteht ein Rechtsanspruch auf Anrechnung, sofern die Voraussetzungen hierfür gegeben sind und die anzurechnende Leistung zum Zeitpunkt der Anerkennung nicht älter als fünf Jahre ist. Über die Anerkennung älterer Prüfungsleistungen entscheidet der Prüfungsausschuss unter Berücksichtigung des aktuellen Wissensstandes. Die oder der Studierende hat die für die Anrechnung erforderlichen Unterlagen vorzulegen. Es besteht kein Anspruch auf die Anrechnung von Teilleistungen aus nicht abgeschlossenen Modulen. Bei den Anerkennungsverfahren werden sämtliche von der oder dem Studierenden abgelegten – sowohl die bestandenen als auch die nicht bestandenen – Studien- und Prüfungsleistungen, zu denen es gleichwertige Studien- und Prüfungsleistungen im entsprechenden Bachelorstudiengang der Johann Wolfgang Goethe-Universität gibt, berücksichtigt. § 26 Abs. 3 findet Anwendung.
(1) Für Kenntnisse und Fähigkeiten, die während des Studiums außerhalb einer Hochschule erworben wurden und die in Niveau und Lernergebnis Modulen des Studiums äquivalent sind, können die CP der entsprechenden Module auf Antrag angerechnet werden. Dies gilt insbesondere für das Wahlpflichtmodul 2 (Praktikum/hochschulpolitisches Engagement).
(4) Die Klausurarbeiten werden in der Regel von einer oder einem Prüfenden bewertet. Sie sind im Falle des Nichtbestehens ihrer letztmaligen Wiederholung von einer zweiten Prüferin oder einem zweiten Prüfer zu bewerten. Die Bewertung ist schriftlich zu begründen. Bei Abweichung der Noten errechnet sich die Note der Klausurarbeit oder der sonstigen schriftlichen Aufsichtsarbeit aus dem Durchschnitt der beiden Noten. Das Bewertungsverfahren der Klausuren soll vier Wochen nicht über-schreiten.
Note 1 sehr gut = eine hervorragende Leistung;
Note 2 gut = eine Leistung, die erheblich über den durchschnittlichen Anforderungen liegt;
Note 3 befriedigend = eine Leistung, die durchschnittlichen Anforderungen entspricht;
Note 4 ausreichend = eine Leistung, die trotz ihrer Mängel noch den Anforderungen genügt;
(4) Für die Bachelorprüfung im Nebenfach Philosophie wird eine Gesamtnote gebildet. Die Note errechnet sich als ungewichteter Durchschnitt aus den drei bestbenoteten Modulen. Bei der Berechnung der Note wird nur die erste Dezimalstelle hinter dem Komma berücksichtigt; alle weiteren Stellen werden ohne Rundung gestrichen.
(3) Die Bachelorprüfung im Nebenfach Philosophie ist bestanden, wenn sämtliche Pflichtmodule (2 BM und entweder 3 AM und 1 VM oder 2 AM und 2 VM) bestanden sind.
(3) Fehlversuche derselben oder einer inhaltlich äquivalenten Modulprüfung eines anderen Studiengangs an der Johann Wolfgang Goethe-Universität oder einer anderen Hochschule sind anzurechnen.
(4) Eine nicht bestandene Modulprüfung kann innerhalb einer Frist von vier Wochen nach Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses wiederholt werden. Wird die erste Wiederholung nicht bestanden, muss die Veranstaltung, in deren Anschluss die Prüfung erfolgte (oder eine äquivalente Veranstaltung des Moduls), wiederholt werden. Die zweite Wiederholung der Modulprüfung erfolgt im Anschluss daran zum nächsten regulären Prüfungstermin.
(5) Wird die Wiederholungsfrist nicht eingehalten, gilt die Prüfungsleistung als nicht bestanden. § 15 Abs. 2 bleibt unberührt. Werden die Gründe für die Fristüberschreitung anerkannt, wird der oder dem Studierenden aufgegeben, sich zum nächsten Prüfungstermin zur Prüfung zu melden.
(1) Die Bachelorprüfung im Nebenfach Philosophie ist endgültig nicht bestanden, wenn – eine Modulprüfung endgültig mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet wurde – oder als endgültig mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet gilt oder – der Prüfungsanspruch wegen Überschreitens der Wiederholungsfristen erloschen ist.
(2) Ist die Bachelorprüfung im Nebenfach Philosophie endgültig nicht bestanden, ist der oder dem Studierenden ein Bescheid mit Angaben aller Prüfungsleistungen und den Gründen für das Nichtbestehen der Gesamtprüfung zu erteilen. Er ist mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen.
(3) Hat die oder der Studierende die Bachelorprüfung im Nebenfach Philosophie endgültig nicht bestanden, ist die oder der Studierende zu exmatrikulieren. Auf Antrag erhält sie oder er gegen Vorlage der Exmatrikulationsbescheinigung eine Bescheinigung des Prüfungsamtes, die die bestandenen Modulprüfungen, deren Noten und die erworbenen Kreditpunkte enthält und erkennen lässt, dass die Bachelorprüfung endgültig nicht bestanden ist.
(1) Hat die oder der Studierende bei einer Prüfungs- oder Studienleistung getäuscht und wird diese Tatsache erst nach Aushändigung des Zeugnisses bekannt, so kann die Note der Prüfungs- beziehungsweise Studienleistung entsprechend § 24 Abs. 2 berichtigt werden. Gegebenenfalls kann die Modulprüfung für „nicht ausreichend“ und die Bachelorprüfung für „nicht bestanden“ erklärt werden. Der oder dem Studierenden ist vor einer Entscheidung Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben.
(2) Waren die Voraussetzungen für die Abnahme einer Modulprüfung nicht erfüllt, ohne dass die oder der Studierende hierüber täuschen wollte, und wird diese Tatsache erst nach der Aushändigung des Zeugnisses bekannt, so wird dieser Mangel durch das Bestehen der Prüfung geheilt. Hat die oder der Studierende vorsätzlich zu Unrecht erwirkt, dass sie oder er die Modulprüfung ablegen konnte, so kann die Modulprüfung für „nicht ausreichend“ und die Bachelorprüfung im Nebenfach Philosophie für „nicht bestanden“ erklärt werden. Abs. 1 Satz 3 gilt entsprechend.
(2) Der Magisterstudiengang Philosophie im Nebenfach wird zum Wintersemester 2011/12 eingestellt. Mit der Einstellung treten die in der „Ordnung für die modularisierten Magisterstudiengänge der Fachbereiche Philosophie und Geschichtswissenschaften und Sprach- und Kulturwissenschaften an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main vom 12.07.2006 (UniReport vom 11.09.2006) für den Magisterstudiengang Philosophie (Nebenfach) enthaltenen fachspezifischen Bestimmungen außer Kraft.
(3) Studierende, die ihr Nebenfachstudium im Magisterstudiengang Philosophie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität vor dessen Einstellung aufgenommen haben, können das Studium nach den bisherigen Bestimmungen fortsetzen. Sie müssen jedoch bis zum 31.03.2019 ihr Studium abgeschlossen haben. Teilzeitstudierende müssen ihre Studien- und Prüfungsplanung auf die in Satz 2 genannten Fristen ausrichten. Über darüber hinausgehende Härtefälle entscheidet der Prüfungsausschuss.
(i) Inhalte: Zentrale Probleme und Positionen der theoretischen und praktischen Philosophie (u. a. der Sprachphilosophie, Philosophie des Geistes, Metaphysik, Erkenntnistheorie, Wissenschaftstheorie und Handlungstheorie, Moralphilosophie / Ethik, ausgewählte Positionen zu Fragen der Angewandten Ethik, der Politischen Philosophie und der Sozialphilosophie)
1–2 Sem.
a) Leistungsnachweise: Keine
Klausur (2 h), 4 CP
– durchführbar in einer einzigen (4 SWS, 6 CP) oder
zwei getrennten Vorlesungen (je 2 SWS, 3 CP) 4 6 CP
i. Inhalte: (a) Antike Philosophie, (b) Mittelalterliche Philosophie, (c) Philosophie der Neuzeit
ii. Grundkenntnisse in der Geschichte der westlichen Philosophie von der Antike bis ins 20. Jhd., Lektürekompetenz im Umgang mit klassischen Texten aus der Geschichte der Philosophie, Kenntnis unterschiedlicher philosophischer Fragestellungen, Methoden und Stile in ihrem historischen Kontext, Umgang mit philosophischer Fachliteratur
iii. Formale Methoden in der Philosophie, insbesondere klassische Aussagen- und Prädikatenlogik sowie formale Semantik; Philosophie der Logik und Anwendungen der Logik in der Philosophie (Philosophische Logik).
Rationale Argumentation, Strukturierung und Einschätzung komplexer Problemlagen, Einordnung philosophischer Fragestellungen in (philosophie-) historische Zusammenhänge und Kontexte, Auslegung philosophischer Texte, Beziehung der philosophischen Fragestellungen auf allgemeinere philosophische und gesellschaftliche Fragen. Rationale und insbesondere deduktive Argumentation, Strukturierung und Modellierung komplexer Probleme mit formalen Mitteln, logische Rekonstruktion philosophischer Argumente.
a) Leistungsnachweise:
Im Seminar: Klausur (2 h)
In der Vorlesung: Klausur (unbenotet), 2 h, 4 CP
Seminar Logik 2 3 CP
i. Inhalte: Kenntnisse in der Philosophie der Antike, des Mittelalters oder der Neuzeit; Kenntnis der spezifischen Fragestellungen und Methoden der antiken, mittelalterlichen und neuzeitlichen Philosophie
ii. Lektürekompetenz im Umgang mit klassischen Texten der Philosophie der Antike, des Mittelalters oder der Neuzeit; Kompetenz im Umgang mit der einschlägigen Sekundärliteratur.
BM 2 (NF) oder BM 3 (HF)
In einer der beiden Veranstaltungen: schriftlich dokumentierte Seminarvorbereitung oder Textzusammenfassung oder Referat oder Protokoll oder Essay oder Klausur (nach Vorgabe des Seminarleiters bzw. der Seminarleiterin)
In der jeweils anderen der beiden Veranstaltungen: Klausur (2 h) oder Hausarbeit (ca. 10 Seiten) oder Essays (insgesamt ca. 10 Seiten), 4 CP.
i. Inhalte: Zentrale Positionen und Grundbegriffe der Metaphysik, der Erkenntnistheorie, der Logik, der Sprachphilosophie, der Philosophie des Geistes oder der Wissenschaftstheorie; klassische Texte der Metaphysik, Erkenntnistheorie, Logik, Sprachphilosophie, der Philosophie des Geistes oder der Wissenschaftstheorie; Themen weiterer philosophischer Disziplinen (z.B. Ästhetik, Anthropologie, Religionsphilosophie), sofern sie für Fragen der theoretischen Philosophie relevant sind.
ii. Eingehende Kenntnisse der unter (i) genannten Inhalte; Fähigkeit zur Analyse und Kritik philosophischer Positionen; Fähigkeit der Lektüre und kritischen Bewertung klassischer Texte der unter (i) genannten Bereiche; eigenständige Entwicklung relevanter Argumente.
Strukturierung komplexer Problemlagen, rationale Argumentation und Problemlösung, Interpretation anspruchsvoller Texte; ggf. Fähigkeit zur Analyse und Kritik impliziter metaphysischer und erkenntnistheoretischer Annahmen in anderen Wissenschaften und Weltorientierungen, Analyse und Kritik sprachlicher Äußerungen.
BM 1 (NF)
i. Inhalte: Zentrale Fragen, Positionen und Grundbegriffe der Moralphilosophie / Ethik, der Sozialphilosophie, Politischen Philosophie oder der Ästhetik und Kunstphilosophie; klassische Texte der Moralphilosophie / Ethik, der Sozialphilosophie, der Politischen Philosophie; Thema weiterer philosophischer Disziplinen (z.B. Ästhetik, Anthropologie, Kulturphilosophie, Religionsphilosophie), sofern sie für Fragen der praktischen Philosophie relevant sind.
ii. Eingehende Kenntnisse der unter (i) genannten Inhalte, Rekonstruktion und Erörterung relevanter Argumente; Fähigkeit der Lektüre und kritischen Bewertung klassischer Texte; eigenständige Entwicklung relevanter Argumente; Fähigkeit zur Analyse und Kritik moralphilosophischer Positionen oder von Positionen der Sozialphilosophie oder Politischen Philosophie sowie ihrer systematischen Implikationen; ggf. Kompetenzen der Beschreibung, Interpretation und Bewertung ästhetischer Gegenstände.
Sachgerechte Diskussion und Strukturierung komplexer philosophischer Probleme; verständliche Präsentation von Positionen der Moralphilosophie / Ethik, der Sozialphilosophie, der Politischen Philosophie oder der Ästhetik und Kunstphilosophie in schriftlicher und mündlicher Form; ggf. Fähigkeit zur Einschätzung der sozialen und politischen Konsequenzen dieser Positionen; Diskussion komplexer Problemzusammenhänge; Interpretations- und Urteilsfähigkeit.
In einer der beiden Veranstaltungen: schriftlich dokumentierte Seminarvorbereitung oder Textzusammenfassung oder Referat oder Protokoll oder Essay oder Klausur (nach Vorgabe des Seminarleiters bzw. der Seminarleiterin).
i. Inhalte: Vertiefende Kenntnisse in der Philosophie der Antike, des Mittelalters oder der Neuzeit; Kenntnis der spezifischen Fragestellungen und Methoden der antiken, mittelalter-lichen und neuzeitlichen Philosophie
ii. Lektürekompetenz im Umgang mit klassischen Texten der Philosophie der Antike, des Mittelalters oder der Neuzeit; Lektüre anspruchsvoller und voraussetzungsreicher Texte; Kompetenz im Umgang mit der einschlägigen Sekundärliteratur
In der jeweils anderen der beiden Veranstaltungen: Klausur (2 h) oder Hausarbeit (10-15 Seiten) oder Essays (10-15 Seiten), 4 CP
(1) Inhalte: Zentrale Positionen und Grundbegriffe der Theoretischen Philosophie (Metaphysik, Erkenntnistheorie, Logik, Sprachphilosophie, Philosophie des Geistes oder Wissenschaftstheorie oder Themen weiterer philosophischer Disziplinen (z.B. Ästhetik, Anthropologie, Religionsphilosophie), sofern sie für Fragen der theoretischen Philosophie relevant sind.
(2) Vertiefende Kenntnisse der unter (i) genannten Inhalte; Fähigkeit zur Analyse und Kritik philosophischer Positionen; Fähigkeit der Lektüre und kritischen Bewertung anspruchsvoller Texte der unter (i) genannten Bereiche; eigenständige Entwicklung relevanter Argumente.
Strukturierung komplexer Problemlagen, rationale Argumentation und Problemlösung, Interpretation anspruchsvoller und voraussetzungsreicher Texte; ggf. Fähigkeit zur Analyse und Kritik impliziter Annahmen der theoretischen Philosophie in anderen Wissenschaften und Weltorientierungen.
a) Leistungsnachweise: In einer der beiden Veranstaltungen: schriftlich dokumentierte Seminarvorbereitung oder Textzu-sammenfassung oder Referat oder Protokoll oder Essay oder Klausur (nach Vorgabe des Seminarleiters bzw. der Seminarleiterin).
i. Inhalte: Zentrale Fragen, Positionen und Grundbegriffe der praktischen Philosophie (Ethik, Metaethik, Handlungstheorie, politische Philosophie oder Rechts- und Sozialphilosophie).
ii. Vertiefende Kenntnisse der unter (i) genannten Inhalte, Rekonstruktion und Erörterung relevanter Argumente; Fähigkeit der Lektüre und kritischen Bewertung klassischer anspruchsvoller Texte; eigenständige Entwicklung relevanter Argumente; Fähigkeit zur Analyse und Kritik von Positionen in der praktischen Philosophie sowie ihrer systematischen Implikationen.
Sachgerechte Diskussion und Strukturierung komplexer philosophischer Probleme; verständliche Präsentation von Positionen der praktischen Philosophie; Diskussion komplexer Problemzusammenhänge; Interpretations- und Urteilsfähigkeit
Philosophie (NF), Bachelor (ab WS 2011/12)*

References: § 8

§ 25

§ 27

§ 32
 § 57
 § 13
 § 13
 § 13
 § 9
 § 20
 § 20
 § 26
 § 15
 § 24