Source: https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/ii/1997/227/P10/NOR12141956?ResultFunctionToken=a7179999-6c25-4fd2-b643-84dfad0bffae&Position=0&Sort=3%7CAsc&Abfrage=Bundesnormen&Kundmachungsorgan=BGBl.+II+Nr.&Index=&Titel=Festsetzungsverordnung+gef%C3%A4hrliche+Abf%C3%A4lle&Gesetzesnummer=&VonArtikel=&BisArtikel=&VonParagraf=&BisParagraf=&VonAnlage=&BisAnlage=&Typ=&Kundmachungsnummer=227%2F1997&Unterzeichnungsdatum=&FassungVom=11.12.2019&VonInkrafttretedatum=&BisInkrafttretedatum=&VonAusserkrafttretedatum=&BisAusserkrafttretedatum=&NormabschnittnummerKombination=Und&ImRisSeitVonDatum=&ImRisSeitBisDatum=&ImRisSeit=Undefined&ResultPageSize=100&Suchworte=
Timestamp: 2020-03-28 09:47:03+00:00

Document:
RIS - Festsetzungsverordnung gefährliche Abfälle § 10 - Bundesrecht konsolidiert
Festsetzungsverordnung gefährliche Abfälle § 10
§ 9 am 11.12.2019
Anl. 1 am 11.12.2019
§ 10 gültig ab 11.03.1998 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 75/1998
BGBl. II Nr. 227/1997 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 75/1998
Für Ausstufungen, die nach dem 1. Oktober 1998 angezeigt werden, ist
§ 10 der Verordnung des Bundesministers für Umwelt, Jugend und
Familie über die Festsetzung von gefährlichen Abfällen und
Problemstoffen (FestsetzungsVO), BGBl. II Nr. 227/1997, idF BGBl. II
Nr. 75/1998 nicht mehr anzuwenden.
§ 10. (1) Bis zum Inkrafttreten von speziellen Bestimmungen zur Ausstufung in einer Novelle des AWG *1) gilt ein Abfall gemäß § 3, der keine gefahrenrelevante Eigenschaft aufweist, unter Maßgabe folgender Bedingungen als nicht gefährlich:
Der Abfallbesitzer hat den Nachweis der Nichtgefährlichkeit dem Bundesminister für Umwelt, Jugend und Familie unter Anschluß der erforderlichen Unterlagen anzuzeigen.
Wenn die Anzeige bis zum 31. März 1998 erfolgt, darf die Beurteilungsmenge oder im Fall des § 5 Abs. 5 Z 2 eine repräsentative Menge des Abfalls, aus der die Probe für die Durchführung der Ausstufungsbeurteilung gezogen wurde, innerhalb von zwei Wochen ab Einlangen der Unterlagen gemäß Z 1 beim Bundesminister für Umwelt, Jugend und Familie nachweislich nicht weitergegeben werden.
Wenn die Anzeige nach dem 31. März 1998 erfolgt, darf die Beurteilungsmenge oder im Fall des § 5 Abs. 5 Z 2 eine repräsentative Menge des Abfalls, aus der die Probe für die Durchführung der Ausstufungsbeurteilung gezogen wurde, innerhalb von sechs Wochen ab Einlangen der Unterlagen gemäß Z 1 beim Bundesminister für Umwelt, Jugend und Familie nachweislich nicht weitergegeben werden.
Eine Ausstufung ist im Fall des § 5 Abs. 5 Z 2 abweichend von § 5 Abs. 6 auf die Dauer von vier Monaten begrenzt.
Bei einer Ausstufung gemäß § 5 Abs. 7 hat der Deponiebetreiber für den Abfall, der Gegenstand der Ausstufung ist, die §§ 4 bis 11 und 29 der Deponieverordnung einzuhalten.
(2) Während der jeweiligen Frist gemäß Abs. 1 Z 2 lit. a oder lit. b gilt der Abfall, der Gegenstand einer Ausstufung gemäß § 5 Abs. 5 ist, als gefährlich.
(3) Bei einer Ausstufung gemäß § 5 Abs. 5 Z 2 hat der Abfallbesitzer nach Ablauf von vier Monaten binnen sechs Wochen jeweils die Menge des ausgestuften Abfalls dem Bundesminister für Umwelt, Jugend und Familie zu melden.
*1) Das Inkrafttreten der speziellen Bestimmungen zur Ausstufung wird durch den Bundesminister für Umwelt, Jugend und Familie gesondert kundgemacht.
NOR12141956
N8199811611U
https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/ii/1997/227/P10/NOR12141956

References: § 10
 § 10

§ 9

§ 10

§ 10

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 § 3
 § 5
 § 5
 § 5
 § 5
 § 5
 § 5
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