Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=05.07.2012&Aktenzeichen=5%20StR%20380%2F11
Timestamp: 2019-01-21 02:40:30+00:00

Document:
BGH, 05.07.2012 - 5 StR 380/11 - dejure.org
§ 267 StGB; § 266 StGB
Urkundenfälschung durch Herstellung einer Farbkopie; Untreue zum Nachteil einer GmbH (Vereinnahmung täuschungsbedingt erlangter Kundengelder auf privatem Konto des Alleingesellschaftergeschäftsführers)
§ 263 Abs 1 StGB, § 267 Abs 1 StGB
Strafbare Handlungen eines geschäftsführenden GmbH-Alleingesellschafters eines Reisebüros: Urkundenfälschung durch Erstellung einer Farbkopie; Untreue bei Überweisung von unberechtigt erlangten Reisepreisanzahlungen auf das Privatkonto
Erstellen eines ungültigen Reisesicherungsscheins eines Versicherungsunternehmens als Farbkopie auf die Rückseite der Kundenrechnung als Urkundenfälschung
StGB § 267 Abs. 1; BGB § 651k
Reiserecht - Erstellen eines ungültigen Reisesicherungsscheins als Farbkopie - Urkundenfälschung?
LG Lübeck, 10.05.2011 - 6 KLs 10/10
NStZ 2013, 105
VG München, 26.08.2016 - M 7 S 16.2807
Widerruf einer Waffenbesitzkarte nach Strafbefehl
Es sei keine Tatbestandsvariante des § 267 StGB erfüllt, vielmehr liege lediglich eine schriftliche Lüge vor, was unter Verweise auf Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (B.v. 5.7.2012 - 5 StR 380/11) ausgeführt wird.
Im Übrigen sind die vom Antragsteller vorgebrachten Überlegungen nicht tragfähig, soweit er unter Verweis auf Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (Az. B.v. 5.7.2012 - 5 StR 380/11) geltend macht, dass lediglich eine straflose schriftliche Lüge vorläge.
VG München, 08.06.2017 - M 7 K 16.2806
Kostenentscheidung, Kleiner Waffenschein, Strafbefehl, Prozeßbevollmächtigter, …
Im Übrigen sind die vom Kläger vorgebrachten Überlegungen nicht tragfähig, soweit er unter Verweis auf Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (Az. B.v. 5.7.2012 - 5 StR 380/11) geltend macht, dass lediglich eine straflose schriftliche Lüge vorliege.
VGH Bayern, 04.11.2016 - 21 CS 16.1907
Widerruf der Waffenbesitzkarte wegen Urkundenfälschung
Der Antragsteller habe weder eine unechte Urkunde hergestellt noch eine echte verfälscht (vgl. BGH, B. v. 5.7.2012 - 5 StR 380/11).

References: § 267
 § 266

§ 263
 § 267
 § 267
 § 651
 § 267