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Timestamp: 2020-01-27 19:33:08+00:00

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Rechtsprechung: NVwZ 2008, 1378 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BVerwG, 15.05.2008
https://dejure.org/2008,51
BVerwG, 28.05.2008 - 2 C 24.07 und 2 C 108.07 (https://dejure.org/2008,51)
BVerwG, Entscheidung vom 28.05.2008 - 2 C 24.07 und 2 C 108.07 (https://dejure.org/2008,51)
BVerwG, Entscheidung vom 28. Mai 2008 - 2 C 24.07 und 2 C 108.07 (https://dejure.org/2008,51)
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GG Art. 3 Abs. 1, Art. 33 Abs. 5; BhV 2004 § 5 Abs. 1 Satz 1, § 6 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a; SGB V §§ 34, 91 Abs. 1 Satz 1
Alimentation; allgemeiner Gleichheitssatz; Angemessenheit; Arzneimittelrichtlinien; behandlungsbedürftige Erkrankung; Beihilfe; dynamische Verweisung; erektile Dysfunktion; Erforderlichkeit; ergänzende Beihilfe; Erhöhung der Lebensqualität; Fürsorge; Gemeinsamer ...
Alimentation; allgemeiner Gleichheitssatz; Angemessenheit; Arzneimittelrichtlinien; behandlungsbedürftige Erkrankung; Beihilfe; dynamische Verweisung; erektile Dysfunktion; Erforderlichkeit; ergänzende Beihilfe; Erhöhung der Lebensqualität; Fürsorge; Gemeinsamer
Anwendbarkeit der verfassungswidrigen Beihilfevorschriften des Bundes (BhV) bis zum Ende einer Übergangszeit; Vereinbarkeit des Ausschlusses der Beihilfefähigkeit von Aufwendungen für potenzsteigernde Mittel auch in Krankheitsfällen mit dem allgemeinen ...
Krankenversicherung - Kein Viagra für beihilfeberechtigte Beamte
Aus für Viagra und Cialis: Keine Beihilfe für potenzsteigernde Arzneimittel mehr; Krankenversicherungsrecht
Keine Beihilfe für potenzsteigernde Arzneimittel
Keine Beihilfe für potenzsteigernde Arzneimittel - Keine Abgrenzung von sog. Lifestyleprodukten
DÖV 2008, 958
Die Verantwortung des Dienstherrn bei Krankheit oder Pflegebedürftigkeit des Beamten und seiner Angehörigen bedarf vor allem wegen der Bedeutung für die Betroffenen, aber auch wegen des Wechselbezuges mit der dem Gesetzesvorbehalt unterliegenden Besoldung und Versorgung der normativen Ordnung (…Urteile vom 17. Juni 2004 a.a.O. und vom 28. Mai 2008 - BVerwG 2 C 24.07 -).
Mit der Entscheidung des Senats vom 17. Juni 2004 (…a.a.O.) über die vorläufige weitere Anwendbarkeit der Beihilfevorschriften trotz ihrer Nichtigkeit sollte verhindert werden, dass Beihilfeberechtigte überhaupt keine Beihilfe erhalten und dadurch ein mit dem verfassungsrechtlichen Fürsorgegrundsatz unvereinbares Leistungsvakuum entstünde (Urteil vom 28. Mai 2008 - BVerwG 2 C 24.07 -).
Bei weiterer Untätigkeit des Bundesgesetzgebers über den Zeitraum der laufenden Legislaturperiode hinaus werden die Verwaltungsgerichte im Einzelfall über Beihilfeansprüche allein auf der Grundlage der Kriterien der Notwendigkeit und Angemessenheit (§ 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 und 2 BhV) zu entscheiden haben (Urteil vom 28. Mai 2008 - BVerwG 2 C 24.07 -).
Die verfassungsrechtliche Fürsorgepflicht verlangt weder, dass Aufwendungen der Beamten in Krankheitsfällen durch Leistungen einer beihilfekonformen Krankenversicherung und ergänzende Beihilfen vollständig gedeckt werden, noch, dass die von der Beihilfe nicht erfassten Kosten in vollem Umfang versicherbar sind (vgl. BVerfG, Beschluss vom 7. November 2002 - 2 BvR 1053/98 - BVerfGE 106, 225 ; BVerwG, Urteile vom 3. Juli 2003 - BVerwG 2 C 36.02 - BVerwGE 118, 277 , vom 20. März 2008 - BVerwG 2 C 49.07 - zur Veröffentlichung in der Entscheidungssammlung des Bundesverwaltungsgerichts vorgesehen - und vom 28. Mai 2008 - BVerwG 2 C 24.07 - zur Veröffentlichung vorgesehen).
Dies gilt insbesondere für Aufwendungen, die bezwecken, Beeinträchtigungen des allgemeinen Wohlbefindens entgegenzuwirken (Urteil vom 28. Mai 2008 - BVerwG 2 C 24.07 - m.w.N.).
Für den Übergangszeitraum braucht dies indes nicht entschieden zu werden (Urteil vom 28. Mai 2008 - BVerwG 2 C 24.07 - zur Veröffentlichung vorgesehen).
Denn die verfassungsrechtliche Fürsorgepflicht fordert keine lückenlose Erstattung aller Kosten in Krankheits-, Geburts-, Pflege- oder Todesfällen, die durch die Leistungen einer beihilfenkonformen Krankenversicherung nicht gedeckt sind (stRspr, vgl. u.a. BVerfG, B.v. 13.11.1990 - 2 BvF 3/88 - BVerfGE 83, 89/101;… BVerwG, U.v. 28.5.2008 - 2 C 1.07 - Buchholz 237.8 § 90 RhPLBG Nr. 4 Rn. 26; U.v. 28.5.2008 - 2 C 24.07 - DVBl 2008, 1193 Rn. 23).
Nach dem gegenwärtigen System aber nicht ausschließbar sind Aufwendungen, wenn der absehbare Erfolg einer Maßnahme von existenzieller Bedeutung oder notwendig ist, um wesentliche Verrichtungen des täglichen Lebens erledigen zu können (…vgl. BVerwG, U.v. 13.12.2012 - 5 C 3.12 - DÖD 2013, 156 Rn. 20; U.v. 28.5.2008 - 2 C 24.07 - DVBl 2008, 1193 Rn. 23; U.v. 31.1.2002 - 2 C 1.01 - Buchholz 237.0 § 101 BaWüLBG Nr. 1 S. 3).
Bei den Aufwendungen des Klägers handelt es sich nicht um Kosten, die ihrer Art nach bei typisierender Betrachtung dem Bereich der allgemeinen Lebensführung bzw. des allgemeinen Wohlbefindens zuzuordnen sind (…vgl. BVerwG, U.v. 13.12.2012 - 5 C 3.12 - DÖD 2013, 156 Rn. 21; U.v. 28.5.2008 - 2 C 24.07 - DVBl 2008, 1193 Rn. 23).
Mit Recht geht das angefochtene Urteil davon aus, dass die Beihilfevorschriften in dieser Fassung für eine Übergangszeit weiterhin anwendbar waren (vgl. Urteile vom 17. Juni 2004 - BVerwG 2 C 50.02 - BVerwGE 121, 103 = Buchholz 232 § 79 BBG Nr. 123 , vom 28. Mai 2008 - BVerwG 2 C 24.07 - Buchholz 232 § 79 BBG Nr. 126 Rn. 10 f. , vom 26. Juni 2008 - BVerwG 2 C 2.07 - BVerwGE 131, 234 Rn. 9 = Buchholz 270 § 6 BhV Nr. 17;… vom 18. Februar 2009 - BVerwG 2 C 23.08 - [...] Rn. 8 und vom 28. Mai 2009 - BVerwG 2 C 28.08 - [...]).
Die verfassungsrechtliche Fürsorgepflicht verlangt weder, dass Aufwendungen der Beamten in Krankheitsfällen durch Leistungen einer beihilfekonformen Krankenversicherung und ergänzende Beihilfen vollständig gedeckt werden, noch, dass die von der Beihilfe nicht erfassten Kosten in vollem Umfang versicherbar sind (vgl. BVerfG, Beschluss vom 7. November 2002 - 2 BvR 1053/98 - BVerfGE 106, 225 ; BVerwG, Urteile vom 3. Juli 2003 - BVerwG 2 C 36.02 - BVerwGE 118, 277 = Buchholz 237.6 § 87c NdsLBG Nr. 1 S. 5 , vom 20. März 2008 - BVerwG 2 C 49.07 - BVerwGE 131, 20 = Buchholz 11 Art. 33 Abs. 5 GG Nr. 94 S. 27 , vom 28. Mai 2008 - BVerwG 2 C 24.07 - Buchholz 232 § 79 BBG Nr. 126 Rn. 22 …und vom 26. Juni 2008 - BVerwG 2 C 2.07 - BVerwGE 131, 234 Rn. 13 = Buchholz 270 § 6 BhV Nr. 17).
Dies gilt insbesondere für Aufwendungen, die bezwecken, Beeinträchtigungen des allgemeinen Wohlbefindens entgegenzuwirken (Urteile vom 28. Mai 2008 - a.a.O. m.w.N. …und vom 26. Juni 2008 a.a.O. Rn. 16).
Vielmehr hat der Senat mehrfach entschieden, dass den dargestellten Bedenken für den Übergangszeitraum nicht mehr nachgegangen zu werden braucht (Urteil vom 28. Mai 2008 - BVerwG 2 C 24.07 - Buchholz 232 § 79 BBG Nr. 126 S. 4).
Mit Recht geht das angefochtene Urteil davon aus, dass die Beihilfevorschriften in dieser Fassung für eine Übergangszeit weiterhin anwendbar waren (vgl. Urteile vom 17. Juni 2004 - BVerwG 2 C 50.02 - BVerwGE 121, 103 = Buchholz 232 § 79 BBG Nr. 123, vom 28. Mai 2008 - BVerwG 2 C 24.07 - Buchholz 232 § 79 BBG Nr. 126 Rn. 10 f., vom 26. Juni 2008 - BVerwG 2 C 2.07 - BVerwGE 131, 234 Rn. 9 = Buchholz 270 § 6 BhV Nr. 17…, vom 18. Februar 2009 - BVerwG 2 C 23.08 - juris Rn. 8, vom 28. Mai 2009 - BVerwG 2 C 28.08 - Buchholz 270 § 6 BhV Nr. 19 und vom 26. August 2009 - BVerwG 2 C 62.08 - ZBR 2010, 88).
Die verfassungsrechtliche Fürsorgepflicht verlangt weder, dass Aufwendungen der Beamten in Krankheitsfällen durch Leistungen einer beihilfekonformen Krankenversicherung und ergänzende Beihilfen vollständig gedeckt werden, noch, dass die von der Beihilfe nicht erfassten Kosten in vollem Umfang versicherbar sind (vgl. BVerfG, Beschluss vom 7. November 2002 - 2 BvR 1053/98 - BVerfGE 106, 225 ; BVerwG, Urteile vom 3. Juli 2003 - BVerwG 2 C 36.02 - BVerwGE 118, 277 = Buchholz 237.6 § 87c NdsLBG Nr. 1 S. 5, vom 20. März 2008 - BVerwG 2 C 49.07 - BVerwGE 131, 20 = Buchholz 11 Art. 33 Abs. 5 GG Nr. 94 S. 27, vom 28. Mai 2008 - BVerwG 2 C 24.07 - Buchholz 232 § 79 BBG Nr. 126 Rn. 22 …und vom 26. Juni 2008 - BVerwG 2 C 2.07 - BVerwGE 131, 234 Rn. 13 = Buchholz 270 § 6 BhV Nr. 17).
Dies gilt insbesondere für Aufwendungen, die bezwecken, Beeinträchtigungen des allgemeinen Wohlbefindens entgegenzuwirken (Urteile vom 28. Mai 2008 a.a.O. Rn. 23 m.w.N. …und vom 26. Juni 2008 a.a.O. Rn. 16).
Vielmehr hat der Senat mehrfach entschieden, dass den dargestellten Bedenken für den Übergangszeitraum nicht mehr nachgegangen zu werden braucht (Urteil vom 28. Mai 2008 - BVerwG 2 C 24.07 - Buchholz 232 § 79 BBG Nr. 126 Rn. 18).
BVerfG, Beschluss vom 7.11.2002 -2 BvR 1053/98 -, a. a. O.; BVerwG Urteile vom 3.7.2003 - 2 C 36.02 -, a. a. O., und vom 28.5.2008 - 2 C 24.07 -, NVwZ 2008, 1378.
BVerwG, Urteile vom 28.5.2008 - 2 C 24.07 - , a.a.O., und vom 26.6.2008 - 2 C 2.07 -, a. a. O.
dazu BVerwG, Urteil vom 28.5.2008 - 2 C 24.07 -, a. a. O.
BVerwG, Urteile vom 28.5.2005 - 2 C 24.07 -, a. a. O., und vom 18.2.2009 - 2 C 23.08 -, juris.
BVerwG, Urteil vom 28.5.2008 - 2 C 24.07 -, a. a. O.
Der Fall des Ausschlusses nicht verschreibungspflichtiger Medikamente von der Beihilfefähigkeit liegt insofern im Ergebnis letztlich nicht anders, als wenn der Dienstherr zwar auch weiterhin Beihilfe zu nicht verschreibungspflichtigen Arzneimitteln leisten, jedoch in Konkretisierung des Strukturmerkmals der Angemessenheit, vgl. BVerwG, Urteil vom 28.5.2008 - 2 C 24.07 -, a. a. O., und OVG NRW, Urteil vom 14.5.2008 - 1 A 1088/07 -, DÖD 2009, 95, für Beihilfen zu Aufwendungen für Medikamente eine Höchstgrenze oder einen Selbstbehalt einführen würde.
Auch bei Zurückstellung etwaiger Bedenken, die für den Bereich des Leistungsrechts der Beklagten gegen die Übertragung der Entscheidungskompetenz über den Ausschluss bestimmter Arzneimittel auf den nach § 91 Abs. 1 Satz 1 SGB V gebildeten Gemeinsamen Bundesausschuss bestehen könnten (vgl. für das Beihilferecht etwa Urteil des BVerwG vom 28.05.2008 - 2 C 24.07 -, Buchholz 232 § 79 BBG Nr. 126), lässt sich dieser Verweisungstechnik jedoch entnehmen, dass ein Ausschluss nicht verschreibungspflichtiger Arzneimittel von der Erstattung nur dann erfolgen soll, wenn der Gemeinsame Bundesausschuss über etwaige Ausnahmen tatsächlich befunden hat.
11 2. Mit Recht geht das angefochtene Urteil davon aus, dass die Beihilfevorschriften in dieser Fassung für eine Übergangszeit weiterhin anwendbar waren (vgl. Urteile vom 17. Juni 2004 BVerwG 2 C 50.02 BVerwGE 121, 103 = Buchholz 232 § 79 BBG Nr. 123, vom 28. Mai 2008 BVerwG 2 C 24.07 Buchholz 232 § 79 BBG Nr. 126 Rn. 10 f., vom 26. Juni 2008 BVerwG 2 C 2.07 BVerwGE 131, 234 Rn. 9 = Buchholz 270 § 6 BhV Nr. 17;… vom 18. Februar 2009 BVerwG 2 C 23.08 juris Rn. 8 und vom 28. Mai 2009 BVerwG 2 C 28.08 juris).
Die verfassungsrechtliche Fürsorgepflicht verlangt weder, dass Aufwendungen der Beamten in Krankheitsfällen durch Leistungen einer beihilfekonformen Krankenversicherung und ergänzende Beihilfen vollständig gedeckt werden, noch, dass die von der Beihilfe nicht erfassten Kosten in vollem Umfang versicherbar sind (vgl. BVerfG, Beschluss vom 7. November 2002 2 BvR 1053/98 BVerfGE 106, 225 ; BVerwG, Urteile vom 3. Juli 2003 BVerwG 2 C 36.02 BVerwGE 118, 277 = Buchholz 237.6 § 87c NdsLBG Nr. 1 S. 5…, vom 20. März 2008 BVerwG 2 C 49.07 BVerwGE 131, 20 Rn. 19 = Buchholz 11 Art. 33 Abs. 5 GG Nr. 94, vom 28. Mai 2008 BVerwG 2 C 24.07 Buchholz 232 § 79 BBG Nr. 126 Rn. 22 …und vom 26. Juni 2008 a.a.O. Rn. 13).
Dies gilt insbesondere für Aufwendungen, die bezwecken, Beeinträchtigungen des allgemeinen Wohlbefindens entgegenzuwirken (Urteile vom 28. Mai 2008 BVerwG 2 C 24.07 a.a.O. Rn. 23 m.w.N. …und vom 26. Juni 2008 a.a.O. Rn. 16).
Vielmehr hat der Senat mehrfach entschieden, dass den dargestellten Bedenken für den Übergangszeitraum nicht mehr nachgegangen zu werden braucht (Urteil vom 28. Mai 2008 BVerwG 2 C 24.07 Buchholz 232 § 79 BBG Nr. 126 S. 4).
Denn die verfassungsrechtliche Fürsorgepflicht fordert keine lückenlose Erstattung aller Kosten in Krankheits-, Geburts-, Pflege- oder Todesfällen, die durch die Leistungen einer beihilfenkonformen Krankenversicherung nicht gedeckt sind (stRspr, vgl. u.a. BVerfG…, Beschluss vom 13. November 1990 a.a.O. S. 101; BVerwG, Urteile vom 28. Mai 2008 - BVerwG 2 C 1.07 - Buchholz 237.8 § 90 RhPLBG Nr. 4 Rn. 26 und - BVerwG 2 C 24.07 - Buchholz 232 § 79 BBG Nr. 126 Rn. 23).
Solange der Gesetzgeber am gegenwärtig praktizierten "Mischsystem" aus privat finanzierter Vorsorge und ergänzender Beihilfe festhält, ist der allgemeine Gleichheitssatz dann verletzt, wenn eine bestimmte Regelung die im Beihilfensystem angelegte Sachgesetzlichkeit ohne zureichenden Grund verlässt (vgl. Urteile vom 28. Mai 2008 - BVerwG 2 C 1.07 - Buchholz 237.8 § 90 RhPLBG Nr. 4 Rn. 29 und - BVerwG 2 C 24.07 - Buchholz 232 § 79 BBG Nr. 126 Rn. 26 und vom 18. Februar 2009 - BVerwG 2 C 23.08 - Buchholz 270 § 6 BhV Nr. 18).
Auch dies erweist sich als sachlicher Grund, die Beihilfefähigkeit auszuschließen (vgl. Urteil vom 28. Mai 2008 - BVerwG 2 C 24.07 - a.a.O. Rn. 29).
Der Normgeber darf von den für maßgeblich erklärten Wertungen nur abweichen, wenn hierfür Gründe vorliegen, deren Gewicht die Abweichung nach Art und Ausmaß rechtfertigt (Urteile vom 28. April 2005 - BVerwG 2 C 1.04 - BVerwGE 123, 308 = Buchholz 240 § 72a BBesG Nr. 1 S. 4…, vom 25. Oktober 2007 - BVerwG 2 C 16.06 - Buchholz 237.3 § 71b BrLBG Nr. 1 Rn. 13 und vom 28. Mai 2008 - BVerwG 2 C 24.07 - a.a.O. Rn. 25).
Umdrucks; (im Ergebnis) ebenso BVerwG, Urteil vom 28. Mai 2008 - 2 C 24.07 -, DVBl. 2008, 1193 = ZBR 2009, 41 = juris Rn. 15 ff.; Sächsisches OVG, Urteil vom 13. April 2010 - 2 A 741/08 -, juris Rn. 14, 21.
86 vgl. zu Letzterem insbesondere BVerwG, Urteil vom 28. Mai 2008 - 2 C 24.07 -, a.a.O., Rn. 18.
106 vgl. BVerwG, Urteil vom 28. Mai 2008 - 2 C 24.07 -, a.a.O. und juris Rn. 27-29; dem folgend auch Sächsisches Oberverwaltungsgericht, Urteil vom 13. April 2010 - 2 A 741/08 -, juris Rn. 25; anders noch BVerwG, Urteil vom 30. Oktober 2003 - 2 C 26.02 -, NJW 2004, 1339 f. = RiA 2004, 290 f. (zu - früheren - Landesrecht Rh-Pf. mit einem Ausschlusstatbestand nur in Verwaltungsvorschriften).
115 vgl. BVerwG, Urteil vom 28. Mai 2008 - 2 C 24.07 -, a.a.O. sowie juris Rn. 23.
vgl. BVerfG, Beschluss vom 7. November 2002 - 2 BvR 1053/98 -, a.a.O.; BVerwG Urteile vom 3. Juli 2003 - 2 C 36.02 -, a. a. O., und vom 28. Mai 2008 - 2 C 24.07 -, NVwZ 2008, 1378.
vgl. BVerwG, Urteile vom 28. Mai 2008 - 2 C 24.07 - , a. a. O., und vom 26. Juni 2008 - 2 C 2.07 -, a. a. O.
vgl. dazu BVerwG, Urteil vom 28. Mai 2008 - 2 C 24.07 -, a. a. O.
vgl. BVerwG, Urteile vom 28. Mai 2005 - 2 C 24.07 -, a. a. O., und vom 18. Februar 2009 - 2 C 23.08 -, juris.
vgl. BVerwG, Urteil vom 28. Mai 2008 - 2 C 24.07 -, a. a. O.
Der Fall des Ausschlusses nicht verschreibungspflichtiger Medikamente von der Beihilfefähigkeit liegt insofern im Ergebnis letztlich nicht anders, als wenn der Dienstherr zwar auch weiterhin Beihilfe zu nicht verschreibungspflichtigen Arzneimitteln leisten, jedoch in Konkretisierung des Strukturmerkmals der Angemessenheit, vgl. BVerwG, Urteil vom 28. Mai 2008 - 2 C 24.07 -, a. a. O., und OVG NRW, Urteil vom 14. Mai 2008 - 1 A 1088/07 -, DÖD 2009, 95, für Beihilfen zu Aufwendungen für Medikamente eine Höchstgrenze oder einen Selbstbehalt einführen würde.
Voraussetzungen für die Bewilligung von Prozesskostenhilfe zur Durchführung eines …
Ausschluss nicht verschreibungspflichtiger Medikamente von der Beihilfe
OVG Niedersachsen, 07.01.2009 - 5 LA 499/07
Zur Frage der dem Grunde nach beihilfefähigen Aufwendungen i.S.v. § 15 BhV ND - …
OVG Nordrhein-Westfalen, 25.03.2015 - 1 A 220/14
Anspruch eines Beamten auf Gewährung von Beihilfe zu Aufwendungen für den Erwerb …
Anspruch eines eines Polizeivollzugsbeamten auf Übernahme der Kosten für Cialis …
VG Magdeburg, 27.10.2016 - 8 A 59/16
VG Saarlouis, 09.02.2010 - 3 K 737/09
VGH Bayern, 23.02.2009 - 14 ZB 08.288
Beihilfe; zahnärztliche Leistungen; Implantate; Freiendlücke; Zahn nicht zur …
VG München, 30.10.2008 - M 17 K 08.2191
Verspäteter Widerspruch
VGH Bayern, 20.08.2008 - 14 ZB 07.1414
Zulassung der Berufung (abgelehnt); grundsätzliche Bedeutung; Beihilfe; erektile …
BVerwG, 15.05.2008 - 5 C 17.07
https://dejure.org/2008,3588
BVerwG, 15.05.2008 - 5 C 17.07 (https://dejure.org/2008,3588)
BVerwG, Entscheidung vom 15.05.2008 - 5 C 17.07 (https://dejure.org/2008,3588)
BVerwG, Entscheidung vom 15. Mai 2008 - 5 C 17.07 (https://dejure.org/2008,3588)
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Eigentum, jüdisches -, Erwerb unter Wert; Einheitswert; Entschädigungsleistungen, Ausschluss von -; Kaufpreis, unangemessener -; Missbrauch, schwerwiegender -, der eigenen Stellung; Missverhältnis, gravierendes -, von Kaufpreis und Verkehrswert; schwerwiegender ...
Eigentum, jüdisches -, Erwerb unter Wert; Einheitswert; Entschädigungsleistungen, Ausschluss von -; Kaufpreis, unangemessener -; Missbrauch, schwerwiegender -, der eigenen Stellung; Missverhältnis, gravierendes -, von Kaufpreis und Verkehrswert; schwerwiegender
Erwerb eines in jüdischem Eigentum stehenden Grundstücks zu einem unter dem Verkehrswert bzw. Einheitswert liegenden Kaufpreis; Schwerwiegender Missbrauch i.S.d. § 1 Abs. 4 Alt. 2 (AusglLeistG) bei Unterschreitung des damaligen Verkehrswertes um mehr als 25 Prozent
Erwerb jüdischen Eigentums unter Wert; Ausschluss von Entschädigungsleistungen; unangemessener Kaufpreis; Missbrauch der eigenen Stellung; Missverhältnis von Kaufpreis und Verkehrswert
NS-Entschädigungssrecht: Begriff des "schwerwiegenden Missbrauchs einer Stellung"
VG Berlin, 07.04.2006 - 31 A 86.06
BVerwG, 25.07.2007 - 5 C 17.07
BVerwG, 08.07.2008 - 5 C 17.07
NVwZ 2008, 1378 (Ls.)
DVBl 2008, 1136 (Ls.)
Die Revision ist nicht wegen Divergenz (§ 132 Abs. 2 Nr. 2 VwGO) zu dem Urteil des Senats vom 15. Mai 2008 - BVerwG 5 C 17.07 - zuzulassen.
Diese Rechtsprechung hat der Senat im Urteil vom 15. Mai 2008 (BVerwG 5 C 17.07 - Buchholz 428.4 § 1 AusglLeistG Nr. 13) dahin klarstellend fortgeführt, dass eine Unterschreitung des in Anknüpfung an den Einheitswert geschätzten Verkehrswertes um mehr als 25 v.H. nicht ausnahmslos einen schwerwiegenden Missbrauch einer Stellung im Sinne des § 7a Abs. 3b Satz 2 VermG begründet.

References: Art. 3
 Art. 33
 § 5
 § 6
 § 90
 § 101
 § 79
 § 79
 § 6
 § 87
 Art. 33
 § 79
 § 6
 § 79
 § 79
 § 79
 § 6
 § 6
 § 87
 Art. 33
 § 79
 § 6
 § 79
 § 91
 § 79
 § 79
 § 79
 § 6
 § 87
 Art. 33
 § 79
 § 79
 § 90
 § 79
 § 90
 § 79
 § 6
 § 72
 § 71
 § 15
 § 1
 § 1
 § 7