Source: https://www.jusline.at/paragraphs/history/9184
Timestamp: 2019-10-14 14:04:55+00:00

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Änderungen zu § 21 GewO 1994 (Gewerbeordnung 1994) , Meisterprüfungen - JUSLINE Österreich
Aktuelle FassungStand vor dem 31.12.2017Stand vor dem 13.09.2012Stand vor dem 26.02.2008Stand vor dem 29.11.2004Stand vor dem 31.07.2002
(1) Zur Meisterprüfung darf antreten, wer eigenberechtigt istMeisterprüfungen bilden einen Zugangsweg zum Handwerk. Sie müssen mindestens dem Qualifikationsniveau gemäß § 20 Abs. 1 entsprechen.
(2) WerDie Meisterprüfungen bestehen entsprechend der jeweiligen Prüfungsordnung (§ 24) aus den Befähigungsnachweis im vollen Umfang für ein Handwerk erbringt, kann den Befähigungsnachweis für ein mit diesem Handwerk verbundenes Handwerk durch eine Zusatzprüfung erbringen; diese Zusatzprüfung gilt fürModulen 1 bis 5.
(3) Personen, die die Meisterprüfung in einem Handwerkerfolgreich abgelegt haben, als Meisterprüfung fürsind berechtigt, sich mit Bezug auf das verbundene Handwerk. Gegenstand der Zusatzprüfung sind jene für das verbundene Handwerk charakteristischen handwerklichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrungen, die im Rahmen des Befähigungsnachweises für dasMeisterprüfung betreffende Handwerk nicht berücksichtigt waren.
(3) Absals „Meister“ bzw. 2 gilt auch für Personen, die den Befähigungsnachweis für ein Handwerk nicht erbringen, sondern jeweils im vollen Umfang eine Anerkennung gemäß § 373c oder eine Gleichhaltung gemäß § 373d erlangt haben„Meisterin“ zu bezeichnen.
(4) Die zuständige FachorganisationUnternehmen dürfen bei der Wirtschaftskammer Österreich hat den StoffNamensführung und bei der Meisterprüfung unter BedachtnahneBezeichnung der Betriebsstätte die Worte „Meister“, „Meisterbetrieb“ oder sonstige auf die fürMeisterprüfung hinweisende Begriffe verwenden, wenn der Inhaber oder der gewerberechtliche Geschäftsführer die Ausübung des Gewerbes erforderlichen charakteristischen handwerklichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrungen undMeisterprüfung positiv absolviert hat. Weiters dürfen diese Unternehmen im geschäftlichen Verkehr ein den Stoff der Zusatzprüfung nach Maßgabe des Abs. 2 sowie den Entfall einzelner Module oder Teile von solchen im Fall einer bestandenen einschlägigen Lehrabschlussprüfung durch Verordnung festzulegen. Sind mehrere Fachorganisationen zuständigbetreffenden Betrieb als „Meisterbetrieb“ kennzeichnendes Gütesiegel verwenden, so erlässt die Wirtschaftskammer Österreich die Verordnung. Die Bundesarbeitskammer sowie andere in Berufsbildungsangelegenheiten involvierte Stellen sind hiezu zu hören. Die Festlegung bedarf der Bestätigungdas durch den Bundesminister für WirtschaftWissenschaft, Forschung und Arbeit. Bestandene einschlägige Lehrabschlussprüfungen ersetzen jedenfalls den Teil A des Moduls 1 und den Teil A des Moduls 2 der Meisterprüfung.
(5) In der Meisterprüfungsordnung sind gegebenenfalls andere als in Abs. 4 letzter Satz genannte fachlich in Betracht kommende Ausbildungen und Prüfungen festzulegen, die das Modul 1 Teil A, das Modul 2 oder das Modul 3 oder einzelne Teile von solchen ersetzen. Haben die Absolventen einer Studienrichtung, eines Fachhochschul-Studienganges oder einer berufsbildenden höheren Schule nach einerWirtschaft mit Verordnung gemäß § 18 Abs. 1 ohne Meisterprüfung Zugang zur Ausübung des betreffenden Handwerks, so hat für sie das Modul 3 jedenfalls zu entfallenfestzulegen ist.
In Kraft vom 14.09.2012 bis 31.12.2017
Zum § 21 GewO 1994 Gesetzesaktualisierungen Haftungsausschluss

References: § 21
 § 20
 § 373
 § 373
 § 18
 § 21