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Timestamp: 2019-12-07 08:33:53+00:00

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Rechtsprechung: 2 B 8.11 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: OVG Berlin-Brandenburg, 21.05.2012
https://dejure.org/2012,7424
BVerwG, 02.03.2012 - 2 B 8.11 (https://dejure.org/2012,7424)
BVerwG, Entscheidung vom 02.03.2012 - 2 B 8.11 (https://dejure.org/2012,7424)
BVerwG, Entscheidung vom 02. März 2012 - 2 B 8.11 (https://dejure.org/2012,7424)
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§ 13 DG SN 2007, § 3 DG SN 2007, Art 103 Abs 1 GG, § 108 Abs 1 S 2 VwGO
Dienstvergehen; Kollegendiebstahl; Verfahrensmangel; Nichtbeachtung entlastender Umstände
Voraussetzungen für die Zurückweisung einer Sache an das Oberverwaltungsgericht wegen Beruhens eines Berufungsurteils auf einer Verletzung der Pflicht zur Angabe der leitenden Gründe im Urteil; Anforderungen an eine hinreichende Berücksichtigung von Milderungsgründen bei ...
SächsDG § 3; VwGO § 108 Abs. 1 S. 2
VG Dresden, 06.10.2009 - D 10 K 1297/08
OVG Sachsen, 09.11.2012 - D 6 A 241/12
VG Halle, 24.06.2015 - 6 A 241/12
Entscheidungsmaßstab für die Frage, in welchem Umfang der Dienstherr und die Allgemeinheit dem Beamten noch Vertrauen in eine zukünftig pflichtgemäße Amtsausübung entgegenbringen kann, ist die Annahme, dass das Dienstvergehen einschließlich aller be- und entlastenden Umstände bekannt würde (BVerwG, Urteil vom 20. Oktober 2005 - 2 C 12.04 - BVerwGE 124, 252 ; Beschluss vom 2. März 2012 - 2 B 8.11 - juris Rn. 16).
Entscheidungsmaßstab ist insoweit, in welchem Umfang die Allgemeinheit dem Beamten noch Vertrauen in eine zukünftig pflichtgemäße Amtsausübung entgegenbringen kann, wenn ihr das Dienstvergehen einschließlich der belastenden und entlastenden Umstände bekannt würde (Urteile vom 20. Oktober 2005 - BVerwG 2 C 12.04 - BVerwGE 124, 252 …und vom 25. August 2009 - BVerwG 1 D 1.08 - juris Rn. 78 insoweit nicht abgedruckt in Buchholz 232.0 § 77 BBG Nr. 1; Beschluss vom 2. März 2012 - BVerwG 2 B 8.11 - juris Rn. 16).
vgl. BVerfG, Beschluss vom 8. Dezember 2004 - 2 BvR 52/02 -, NJW 2005, 1344, 1346 = juris Rdn. 44; BVerwG, Urteil vom 20. Oktober 2005 - 2 C 12.04 -, BVerwGE 124, 252 = juris Rdn. 22; Beschluss vom 2. März 2012 - 2 B 8.11 -, juris Rdn. 10.
vgl. BVerwG, Urteile vom 29. Mai 2008 - 2 C 59.07 -, Buchholz 235.1 § 70 BDG Nr. 3 = juris Rdn. 15, und vom 20. Oktober 2005 - 2 C 12.04 -, BVerwGE 124, 252 = juris Rdn. 26; Beschlüsse vom 2. März 2012 - 2 B 8.11 -, juris Rdn. 16, und vom 28. Juni 2010 - 2 B 84.09 -, juris Rdn. 14.
vgl.: BVerwG, Urteil vom 20. Oktober 2005 - 2 C 12.04 -, BVerwGE 124, 252 = juris Rdn. 26; Beschluss vom 22. März 2012 - 2 B 8.11 -, juris Rdn. 15 f.
vgl. BVerwG, Urteile vom 18. Juni 2015 - 2 C 9.14 - juris Rdn. 17, und vom 25. Juli 2013 - 2 C 63.11 -, BVerwGE 147, 229 = juris Rdn. 19; Beschluss vom 2. März 2012 - 2 B 8.11 -, juris Rdn. 17.
In der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist aber geklärt, dass es für die vom Gericht eigenverantwortlich zu treffende Zumessungsentscheidung nicht auf die Verhältnisse bei der derzeitigen Dienststelle des betroffenen Beamten ankommt (Beschluss vom 2. März 2012 - BVerwG 2 B 8.11 - juris Rn. 13).
Im Übrigen ergibt sich aus dem Senatsbeschluss vom 2. März 2012 (BVerwG 2 B 8.11) entgegen der Ansicht der Beschwerde nicht, dass die Bekundungen des Vertrauens durch die Geschädigte, Behördenleiter oder Kollegen bei der Zumessungsentscheidung zwingend zu berücksichtigen sind.
In der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist geklärt, dass es für die vom Gericht eigenverantwortlich zu treffende Zumessungsentscheidung nicht auf die Verhältnisse bei der Dienststelle des betroffenen Beamten ankommt (Beschluss vom 2. März 2012 - BVerwG 2 B 8.11 - juris Rn. 13 m.w.N.).
Weitere anerkannte oder sonstige (vgl. BVerwG, B. v. 2.3.2012 - 2 B 8/11) Milderungsgründe von beachtlichem Gewicht liegen nicht vor.
Zum Bedeutungsgehalt der prognostischen Gesamtwürdigung hat das Bundesverwaltungsgericht ausgeführt (Beschl. v. 2.3.2012, 2 B 8/11, juris Rn. 16 f.):.
Denn das Disziplinargericht kann einer Behörde nicht eine eingeschränkte Verwendung eines disziplinarisch in Erscheinung getretenen Beamten vorschreiben (BVerwG, Beschl. v. 2.3.2012, 2 B 8/11, juris Rn. 17;… Urt. v. 22.5.1995, 1 D 72/95, Buchholz 232 § 54 Satz 3 BBG Nr. 6 S. 17).
Es ist daher nicht entscheidend, wie dieser den Umfang der Beeinträchtigung des Vertrauens einschätzt und ob er aufgrund eines solchen subjektiven Vertrauens oder aus anderen, disziplinarrechtlich irrelevanten Gründen von der vorläufigen Dienstenthebung absieht (ständige Rechtsprechung, vgl. z.B. BVerwG, Urteile vom 2. März 2012 - 2 B 8.11 - und vom 23. Oktober 2002 - 1 D 5.02 -, jeweils juris; OVG RP…, Urteil vom 10. Mai 2006, a.a.O.;… Weiß, a.a.O., § 13 BDG Rn. 132).
spürbar eingetrübt und sei fortwährend belastet, ist zunächst darauf hinzuweisen, dass es für die Bemessung einer Disziplinarmaßnahme auf die Beeinträchtigung des Vertrauens des Dienstherrn oder der Allgemeinheit ankommt, nicht auf die Verhältnisse bei der konkreten Dienststelle (BVerwG, Urteil vom 2. März 2012, a.a.O.).
Entscheidungsmaßstab ist insoweit, in welchem Umfang die Allgemeinheit dem Beamten noch Vertrauen in eine zukünftig pflichtgemäße Amtsausübung entgegenbringen kann, wenn ihr das Dienstvergehen einschließlich der belastenden und entlastenden Umstände bekannt würde (…vgl. BVerwG, Urt. v. 28.02.2013 - 2 C 62.11 -, Juris Rn. 56; Beschl. v. 02.03.2012 - 2 B 8.11 -, Juris Rn. 16;… Urt. v. 25.08.2009 - 1 D 1.08 - Juris Rn. 78 …und Urt. v. 20.10.2005 - 2 C 12.04 - Juris Rn. 26).
Entscheidungsmaßstab wäre insoweit, in welchem Umfang die Allgemeinheit dem Beamten noch Vertrauen in eine zukünftig pflichtgemäße Amtsausübung entgegenbringen kann, wenn ihr das Dienstvergehen einschließlich der belastenden und entlastenden Umstände bekannt würde (…vgl. BVerwG, Urt. v. 28.2.2013 - 2 C 62.11 -, juris Rn. 56; Beschl. v. 2.3.2012 - 2 B 8.11 -, juris Rn. 16;… Urt. v. 25.8.2009 - 1 D 1.08 - juris Rn. 78 …und Urt. v. 20.10.2005 - 2 C 12.04 - juris Rn. 26).
OVG Rheinland-Pfalz, 09.08.2012 - 3 A 10476/12
Entlassung aus dem Dienst wegen Diebstahls zum Nachteil von Kollegen
Hinreichende Begründung der Annahme einer fortbestehenden anderweitigen …
OVG Sachsen, 28.11.2012 - D 6 A 312/12
Zum Begriff der Sachverhaltsidentität im Sinne des § 14 BDG
https://dejure.org/2012,14506
OVG Berlin-Brandenburg, 21.05.2012 - 2 B 8.11 (https://dejure.org/2012,14506)
OVG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 21.05.2012 - 2 B 8.11 (https://dejure.org/2012,14506)
OVG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 21. Mai 2012 - 2 B 8.11 (https://dejure.org/2012,14506)
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§ 6 Abs 3 S 1 AufenthG, § 6 Abs 3 S 2 AufenthG, § 5 Abs 1 Nr 1 AufenthG, § 2 Abs 3 AufenthG, § 23 Abs 2 AufenthG
Verpflichtungsklage; Visumerteilung; Ukraine; Nachzug des Ehegatten zur jüdischen Zuwandererin aus der ehemaligen Sowjetunion; Klagebefugnis des in Deutschland lebenden Ehegatten (offen gelassen); Sicherung des Lebensunterhalts; Krankenversicherungsschutz; Anspruch auf ...
AufenthG § 27 Abs. 1, AufenthG § ... 29 Abs. 1, AufenthG § 30 Abs. 1, AufenthG § 5 Abs. 1, AufenthG § 5 Abs. 1 S. 1, AufenthG § 2 Abs. 3 S. 1, GG Art. 6 Abs. 1, EMRK Art. 8, AufenthG § 30 Abs. 1 S. 3 Nr. 2
Visum, nationales Visum, Ehegattennachzug, Sicherung des Lebensunterhalts, Krankenversicherung, öffentiche Mittel, Sozialhilfebezug, Schutz von Ehe und Familie, Verhältnismäßigkeit, eheliche Lebensgemeinschaft, eheliche Lebensgemeinschaft im Ausland, Juden, jüdische ...
VG Berlin, 11.12.2009 - 15 K 246.09
Nach ständiger Rechtsprechung verpflichtet die in Art. 6 Abs. 1 i.V.m. Abs. 2 GG enthaltene wertentscheidende Grundsatznorm, nach welcher der Staat die Familie zu schützen und zu fördern hat, Ausländerbehörden und Gerichte, bei der Entscheidung über ein Aufenthaltsbegehren die bestehenden familiären Bindungen des Ausländers an Personen, die sich berechtigterweise im Bundesgebiet aufhalten, zu berücksichtigen und entsprechend dem Gewicht dieser Bindungen zur Geltung zu bringen, wobei sie dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit verpflichtet sind (st. Rspr., vgl. etwa BVerfG, Beschlüsse vom 5. Juni 2013 - 2 BvR 586.13 -, juris Rn 12, …und vom 17. Mai 2011 - 2 BvR 2625.10 -, juris Rn. 13;… BVerwG, Urteile vom 13. Juni 2013 - 10 C 16.12 -, juris Rn. 21, …und vom 30. April 2009 - 1 C 3.08 -, juris Rn. 18; Urteil des Senats vom 21. Mai 2012 - OVG 2 B 8.11 -, juris Rn. 25).
Möglicherweise mit Blick darauf wird teilweise die Frage der Zulässigkeit einer Verpflichtungsklage in derartigen Fallkonstellationen anders beurteilt (sowohl BVerwG…, Beschluss vom 12.07.2013, a.a.O., bei einer Verpflichtungsklage der Eltern auf Erteilung eines Visums zum Kindernachzug an ihr Kind; eine Klagebefugnis bei Klagen auf Verpflichtung zur Erteilung eines Visums bejahend auch OVG NRW, Urteil vom 19.03.1997 - 17 A 867/94 -, juris; OVG Berlin, Urteil vom 16.12.2003 - 8 B 26.02 -, juris; VG Berlin, Urteile vom 30.08.2007 - 3 V 62.06 -, juris, und vom 07.01.2014 - 19 K 192.13 V -, juris; offengelassen von OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 21.05.2012 - OVG 2 B 8.11 -, juris; vgl. auch Weides, Verfassungsrechtliche Vorgaben für die Regelung des Familiennachzugs, NJW 1988, 1414, 1417), obgleich nach der angeführten Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (siehe nur BVerfG…, Beschluss vom 12.05.1987, a.a.O., juris, Rz. 96) kein grundrechtlicher Anspruch auf Einreise und Aufenthalt besteht, sondern es weitgehend der gesetzgebenden und vollziehenden Gewalt überlassen ist festzulegen, in welcher Zahl und insbesondere unter welchen Voraussetzungen der Zuzug bzw. Nachzug von Ausländern ermöglicht wird.
Unterschiedlich beurteilt wird in der Rechtsprechung hingegen, ob der Ehegatte bzw. Familienangehörige eines Ausländers auch für das über das Anfechtungsbegehren hinausgehende Verpflichtungsbegehren auf Erteilung einer Aufenthaltsgenehmigung an seinen ausländischen Familienangehörigen klagebefugt ist (offen gelassen: OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 21. Mai 2012 - 2 B 8.11 -, juris Rn. 18 m.w.N.; BVerwG…, Urteil vom 27. August 1996, a.a.O.; verneint: VG Augsburg, Urteil vom 18. September 2009 - Au 1 K 09.836 -, juris; VGH Bad.-Württ., Urteil vom 10. Dezember 1986 - 11 S 644/86 -, NVwZ 1987, 920 …und Beschluss vom 17. September 1992 - 11 S 1704/92 -, juris Rn. 20 ff.; bejaht: VGH Bad.-Württ., Urteil vom 19. Dezember 1988 - 13 S 3134/88 -, NVwZ 1989, 1194; VG Ansbach, Urteil vom 17. September 1998 - AN 5 K 98.00143 -, InfAuslR 1998, 497; VG Berlin…, Urteil vom 30. August 2007 - 3 V 62.06 -, juris Rn. 16 ff.; OVG Berlin…, Urteil vom 16. Dezember 2003 - 8 B 26.02 -, juris Rn. 22; OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 13. April 2011 - 12 B 37.09).
Dass die medizinische Versorgung in Deutschland besser sein dürfte, etwa weil sie auch Leistungen von Pflegediensten umfasst, genügt nicht für die Annahme, dass es für die Klägerin unzumutbar wäre, in der Türkei zu leben (vgl. hierzu OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 21. Mai 2012, a.a.O., Rn. 25 f.).
Der Umstand, dass der Ausländer zur Sicherung seines Lebensunterhalts aus von ihm nicht zu vertretenden Gründen (etwa Alter oder Gebrechen) nicht in der Lage ist, ist kein derartiger atypischer Umstand (vgl. OVG Berlin, U. v. 21.5.2012 - 2 B 8.11 - juris Rn. 23 m. w. N., Maor in Kluth/Heusch, a. a. O., Stand 1.8.2015, § 5 AufenthG Rn. 20 m. w. N., Heilbronner, AuslR, Stand September 2013, § 5 AufenthG Rn.18).
Einem Ausländer, dessen Nachzugsbegehren in Widerspruch zu solchen Belangen steht, ist es zuzumuten, seine im Bundesgebiet verfolgten Aufenthaltszwecke (Erwerbstätigkeit, Studium o. ä.) zu Gunsten des Familienlebens zurückzustellen (…BVerwG, U.v. 26.08.2008 - 1 C 32/07 - BVerwGE 131, 370, juris Rn. 27, 31, und vom 30.3.2010 - 1 C 8/09 - juris Rn. 45 sowie OVG Berlin-Brandenburg, U.v. 21.05.2012 - OVG 2 B 8.11 - juris Rn. 25).
Die Regelvoraussetzung des § 5 Abs. 1 Nr. 1 AufenthG wird in einem Fall, in dem - wie hier - die familiäre Lebensgemeinschaft nur in Deutschland gelebt werden kann, weil einem beteiligten Familienmitglied ein Verlassen der Bundesrepublik nicht zumutbar ist, regelmäßig zurückgedrängt (Dienelt, a.a.O., § 27 Rn. 69 unter Hinweis auf den B. des BVerfG v. 18.4.1989 - 2 BvR 1169/84 - BVerfGE 80, 81/95 und auf das U. des OVG Berlin-Brandenburg vom 21.5.2012 - OVG 2 B 8/11 - Juris Rn. 25).
Davon ausgehend entspricht es dem mit der Regelerteilungsvoraussetzung verfolgten Zweck, die Aufenthaltserlaubnis abzulehnen, um die Inanspruchnahme öffentlicher Mittel zu verhindern; ob der Ausländer die fehlende Unterhaltssicherung zu vertreten hat, ist dabei grundsätzlich unerheblich (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Urteile vom 21. Mai 2012 - OVG 2 B 8.11 -, juris Rn. 24, und vom 25. Februar 2009 - OVG 2 B 20.08 -).
Erweist sich ein Leistungsanspruch des drittbetroffenen Angehörigen danach nicht als von vornherein nach jeder Betrachtungsweise ausgeschlossen, so folgt bereits daraus eine entsprechende Klagebefugnis (wie hier: OVG Berlin…, Urteil vom 16. Dezember 2003 - 8 B 26.02 -, juris Rn. 20; VG Berlin…, Urteil vom 30. August 2007 - VG 3 V 62.06 -, juris Rn. 16, …und Urteil vom 4. Dezember 2015 - VG 28 K 352.13 V -, juris Rn. 25, wohl auch BVerwG…, Beschluss vom 12. Juli 2013 - BVerwG 10 C 5/13 -, juris Rn. 4 ff.; beschränkt auf Neubescheidung: VG Berlin…, Urteil vom 28. August 2015 - 26 K 169.14 V -, juris Rn. 20, offen gelassen: OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 21. Mai 2012 - OVG 2 B 8.11 -, Rn. 18; verneinend: Urteil vom 20. Juli 2017 - VG 16 K 483.17 V -, EA S. 8 f.; VG Berlin, Urteil vom 16. Oktober 2017 - VG 16 K 185.17 V, EA S. 4; VGH Mannheim…, Beschluss vom 17. September 1992 - 11 S 1704/92 -, juris, Rn. 20; VG Augsburg…, Urteil vom 18. August 2009 - Au 1 K 09.836 -, juris, Rn. 20).
VG Berlin, 28.08.2015 - 26 K 169.14
Klagebefugnis des deutschen Ehegatten auf Visum zum Ehegattennachzug
Nach diesem Maßstab fehlt der Klägerin für die vorliegende Klage auf Erteilung eines Visums die Klagebefugnis, weil ein eigener Anspruch der Klägerin auf Erteilung eines Visums an ihren Ehemann offensichtlich und eindeutig nach jeder Betrachtungsweise ausgeschlossen ist (vgl. VG Augsburg…, Urteil vom 18. August 2009 - Au 1 K 09.836 -, juris, Rn. 20 ff.; VGH Baden-Württemberg…, Beschluss vom 17. September 1992 - 11 S 1704/92 -, juris, Rn. 20 ff.; offen gelassen bei OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 21. Mai 2012 - OVG 2 B 8.11 -, juris, Rn. 18, mit weiteren Nachweisen zum Meinungsstand).
VG Berlin, 23.10.2019 - 28 K 252.19
Es ist jedenfalls vertretbar, dass es sich bei den Regelungen der §§ 27ff. AufenthaltG auch um subjektive Rechte des in Deutschland lebenden Ehegatten handelt (offen gelassen: OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 21. Mai 2012 - OVG 2 B 8.11 -, juris Rn. 18 m.w.N.).
OVG Berlin-Brandenburg, 03.03.2017 - 6 N 2.17
Visum zum Familiennachzug zu Ehemann; fehlende Lebensunterhaltssicherung; …
Das Verwaltungsgericht hat zutreffend ausgeführt, dass der Umstand, dass der im Jahr 1958 geborene Ehemann der Klägerin aus von ihm nicht zu vertretenden, gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage sei, den gemeinsamen Lebensunterhalt zu sichern, keinen atypischen Fall darstelle, der eine Ausnahme von dem Erfordernis der Lebensunterhaltssicherung rechtfertige (vgl. VGH München…, Beschluss vom 18. August 2016 - 10 ZB 16.1225 - juris Rn. 14; OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 21. Mai 2012 - OVG 2 B 8.11 - juris Rn. 24; Zeitler in HTK-AuslR, Stand 2/2017, § 5 AufenthG, zu Abs. 1 Nr. 3).
VG Berlin, 04.12.2015 - 28 K 352.13
Ausländerrecht: Einreise- und Aufenthaltsrechts der Ehegatten von in Deutschland …
VG Berlin, 16.04.2013 - 4 K 35.12
Visum, Familienzusammenführung, nationales Visum, Sicherung des Lebensunterhalts, …

References: § 13
 § 3
 § 108
 § 3
 § 108
 § 77
 § 70
 § 54
 § 13
 § 14

§ 6
 § 6
 § 5
 § 2
 § 23
 § 27
 § 30
 § 5
 § 5
 § 2
 Art. 6
 Art. 8
 § 30
 Art. 6
 § 5
 § 5
 § 5
 § 27
 § 5