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Timestamp: 2020-04-02 14:03:55+00:00

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081_2018 by AZ-Anzeiger - Issuu
Dank einem frühzeitig aufgesetzten
verhindern Sie die Handlungsunfähigkeit!
INTUS AG 8910 Affoltern a.A. intusag.ch
aus dem bezirk affoltern I Nr. 081 I 172. Jahrgang I Dienstag, 16. Oktober 2018
Mettmenstetten erstellt eine öffentliche Ladestation für Elektrofahrzeuge. > Seite 3
Die im Knonauer Amt produzierte erneuerbare Energie wurde um über 80 % gesteigert. > Seite 4
Sitzgelegenheiten Hanspeter Bruder aus Affoltern ist ein Bankfachmann der anderen Art. > Seite 6
Entschleunigung «Buch-Tipp»: Yvonne Wüthrich empfiehlt «Die kleine Welt der Madame Jeanne». > Seite 7
Wieder heissts: Geduld, Geduld! Die Gemeindeabstimmung zum Postareal Obfelden wird ein weiteres Mal vertagt 36 Einwendungen wurden zum Entwurf des Gestaltungsplans zum neuen Postareal eingereicht. Darunter auch eine der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt. Diese bemängelt nicht nur die überirdischen Parkplätze, sondern auch die Ein- und Ausfahrt an der Dorfstrasse. ................................................... von livia häberling «Nein, über den neuen Gestaltungsplan wird am 5. Dezember nicht abgestimmt», bestätigt Stephan Hinners auf Anfrage. Damit verfehlt der Gemeinderat das erklärte Ziel, das Geschäft zum neuen Postareal noch dieses Jahr dem Obfelder Stimmvolk vorzulegen. Der Grund für die erneuten Verzögerungen sei, dass man noch immer auf den Vorprüfungsbericht des Kantons warte, so der Obfelder Bauvorstand. Eingereicht habe man das Gesuch zeitgleich mit dem Start der öffentlichen Auflage am 6. Juli. «Bis der Bericht vorliegt, wurde die Arbeit mit den Grundeigentümern auf Eis gelegt», so Hinners.
ZPK: «Schaffung eines attraktiven Dorfzentrums unzureichend erfüllt» 36 Einwendungen sind innerhalb der öffentlichen Auflagefrist bei der Gemeinde eingegangen. Einzelne Schreiben waren mehrfach gezeichnet – so enthielt eines gar 51 Unterschriften. Die Anzahl der Unterschriften dürfte
Auf Höhe des Postautos sollen sich später die Haltestelle und eine Einfahrt zu den oberirdischen Parkplätzen befinden. Wegen des regen Durchgangsverkehrs an der Dorfstrasse wurde das Vorhaben allerdings mehrfach kritisiert. (Bild lhä) sich um die 100er-Marke bewegen. Bemängelt worden sind laut Stephan Hinners fast ausschliesslich die gleichen drei Punkte: die Flachdächer, die oberirdischen Parkplätze im Zentrum des Areals und die Einfahrt an der Dorfstrasse. Letztere beiden bemängelte auch die Zürcher Planungsgruppe Knonauer Amt. «Wir haben ebenfalls eine Einwendung eingereicht», bestätigt der Sekretär Peter Schärer. Der derzeitige Entwurf trage der Vorgabe, auf dem Postareal ein attraktives, gut funktionierendes Dorfzentrum zu schaffen, unzureichend Rechnung. «Der ZPK-Vorstand hat deshalb beantragt, dass die Parkplätze in Tiefgaragen anzuordnen sind. Die oberirdischen Parkplätze sind auf ein Minimum zu beschränken», so Schärer. Weiter sei auf die zweite Zufahrt von der Dorfstrasse her zu verzichten. «Das Planungs- und Baugesetz im Kan-
ton Zürich verlangt ausdrücklich, dass Verkehrserschliessungen im Bereich wichtiger öffentlicher Strassen rückwärtig oder durch Zusammenfassung mehrerer Ausfahrten zu erfolgen haben», so Schärer weiter. Die Überprüfung nehme üblicherweise zwei bis drei Monate in Anspruch, erklärt Markus Pfanner, Mediensprecher der Baudirektion, auf Anfrage. Dass sie vorliegend länger dauere, habe keine inhaltlichen Gründe, sondern sei dem hohen Umfang an pendenten Geschäften geschuldet. Pfanner stellte den Vorprüfungsbericht auf Anfang November in Aussicht. Was nun, wenn der Kanton die Einwendungen der ZPK stützt und gegen die Einfahrt in die Dorfstrasse in der aktuell geplanten Form ebenfalls eine Einwendung einreicht? «Dann werden die Grundeigentümer und der Gemeinderat entscheiden, wie um-
Wie sinnvoll ist die Hornkuh-Initiative?
Bauern sehen Initiative wie Subvention eher skeptisch Am 25. November wird an der Urne über die Hornkuh-Initiative abgestimmt. Die Reportage auf zwei Oberämtler Bauernhöfen – einer mit, einer ohne Kühe mit Hörnern – zeigt, dass Befürworter wie Gegner nicht besonders glücklich über die Initiative und die polarisierende Medienberichterstattung sind. Auf beiden Seiten wird befürchtet, dass die zusätzliche Direktzahlung von jährlich 190 Franken pro Hornkuh falsche Anreize schafft und letztlich das Tierwohl auf der Strecke bleibt. Bundesrat und Parlament haben die Initiative zur Ablehnung empfohlen. Gemäss ersten Umfragen liegen die Befürworter dennoch leicht vorne. Das stützt die These, dass die Initiative den Zeitgeist bedient; die Sehnsucht der Menschen nach einer heilen Welt. (map.) ................................................... > Bericht auf Seite 7
fangreich die Anpassungen sind, die am bestehenden Gestaltungsplan vorgenommen werden», so Hinners. Am Entwurf an sich halte man jedoch weiterhin fest. Es sei nach wie vor das Ziel, die Obfelder Bevölkerung so bald als möglich über das Geschäft abstimmen zu lassen. Die Migros war in der Vergangenheit bestrebt gewesen, die Bauarbeiten zügig voranzutreiben. Sie hatte angekündigt, ein Baugesuch für einen Regelbau einzureichen, sollte sich zeitnah keine Lösung abzeichnen. Das sei derzeit kein Thema, so Heinz Fankhauser, Leiter Expansion bei der Migros Genossenschaft: «Wir warten nun den Vorprüfungsbericht des Kantons ab. Daraus wird abzuschätzen sein, wann das Geschäft voraussichtlich vor die Gemeindeversammlung kommt. Dieser Zeithorizont ist für unser weiteres Vorgehen entscheidend.»
Für alle Marken Fabio Sperduto eröffnet am Samstag seine Autowerkstatt in Affoltern. > Seite 9
Energiegesetz: Frist bis Freitag Am Informationsanlass für das Ämtler Gewerbe, der am vergangenen Donnerstag in der Ernst Schweizer AG in Hedingen durchgeführt wurde, ermunterten Veranstalter und Referenten die zahlreichen Interessierten, aktiv für ein griffiges Energiegesetz einzutreten. Dies, weil der Kanton Zürich nicht alle Basismodule der Mustervorschriften im Energiebereich (MuKEn 2014), wie sie die EnergiedirektorenKonferenz empfiehlt – und damit weniger strenge Energievorschriften – umsetzen will. Bis am 19. Oktober können Verbände, Parteien, Firmen und Einzelpersonen im Rahmen einer Vernehmlassung zu diesen geschmälerten Vorschlägen Stellung beziehen. «Machen wir uns gemeinsam für ein Energiegesetz stark, das einheimische Energien und Effizienzmassnahmen vor den Import von Energieträgern stellt und so sowohl dem Klima als auch dem regionalen Gewerbe nützt», wurde als Devise herausgegeben. (kb.) ................................................... > Bericht auf Seite 5 anzeigen
Mit Leidenschaft das Bestehende weiterentwickeln! Das Promabau-Team verwaltet Ihre Immobilie auch in Zukunft mit viel Engagement und Herz. Olivia Dottore, neue Geschäftsführerin Promabau AG Stallikerstrasse 1b 8906 Bonstetten Tel. 044 701 80 60 www.promabau.ch
Der «ElBiMorgen» feiert Jubiläum Der jährliche Elternbildungsmorgen im Unteramt wird rege genutzt. Am 3. November findet er bereits zum zehnten Mal statt. Vor den Referaten zu den unterschiedlichsten Themen über Schule, Lernen und Familie spielt diesmal für alle das Forumtheater zum Thema Grenzen setzen – Mitwirken erwünscht. ................................................... > Veranstaltungsvorschau auf Seite 11
Gelungener Profi-Einstand
Mit oder ohne Horn ist auf dieser Weide nicht die Frage. (Bild Martin Platter)
Der Aeugster Philipp Koutny hat bei seinem ersten Auftritt als Profi bei der Ironman WM auf Hawaii eine bemerkenswerte Leistung gezeigt. Einen Top-Ten-Rang verpasste er um weniger als fünf Minuten. Auch die sieben Amateure des Teams Koach haben das Ziel mit guten bis sehr guten Zeiten erreicht. ................................................... > Bericht auf Seite 17
Gärtnerwissen: Pﬂanzungen im Herbst
20. Oktober 2018 Mit Silvan Fluder • 14 – 16 Uhr Bitte anmelden!
Saisonschluss: Öffentliche Führung
21. Oktober 2018 Mit Silvan Fluder • 10.30 – 12 Uhr
Mehr Infos: www.selegermoor.ch
Huntingdon, im Oktober 2018
Behördenerlass über die Offenlegung der Interessenbindungen Inhalt und Umsetzung Der Gemeinderat hat mit Beschluss vom 9. Oktober 2018 den Inhalt und die Umsetzung der Offenlegung der Interessenbindungen der Gemeindebehörden in einem befristeten Behördenerlass festgelegt. Grundlage bildet § 42 Abs. 2 Gemeindegesetz (GG, LS 131.1). Dieser Beschluss ist bis zur Inkraftsetzung der neuen Gemeindeordnung befristet. Der Beschluss liegt während der Rekursfrist auf der Gemeindekanzlei (Schalter Einwohnerkontrolle) während der Öffnungszeiten zur Einsichtnahme auf. Gegen diesen Beschluss kann, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Postfach, 8910 Affoltern am Albis, wegen Verletzung von übergeordnetem Recht innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. a und d i.V.m. § 19b Abs. 2 lit. c VRG sowie § 20 Abs. 2 VRG). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Stallikon, 16. Oktober 2018 Gemeinderat
Behördenerlass über die Teuerungsanpassung der Gemeindezuschüsse per 1. Januar 2019 Der Gemeinderat hat mit Beschluss vom 9. Oktober 2018 – gestützt auf Art. 7 der kommunalen Verordnung über die zusätzliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenbeihilfe vom 9. Dezember 1987 – die jährlichen Gemeindezuschüsse gemäss Art. 5 der Verordnung auf den 1. Januar 2019 wie folgt erhöht: Einzelpersonen Fr. 1’920.-- (Fr. 160.--/Monat) Ehepaare Fr. 2’880.-- (Fr. 240.--/Monat) Kinder/Waisen Fr. 960.-- (Fr. 80.--/Monat) Der Beschluss liegt während der Rekursfrist auf der Gemeindekanzlei (Schalter Einwohnerkontrolle) während der Öffnungszeiten zur Einsichtnahme auf.
Unendlich traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von meiner lieben Ehefrau, unserer geliebten Mutter, Grossmutter und Schwiegermutter
Traurig nehmen wir Abschied von unserem allerbesten Vati, Schwiegervater, Grossvati, Urgrossvati, Schwager, Onkel und Götti
Annaliese Gantenbein-Rohr
Willy Kessler-Schär
21. April 1942 – 10. Oktober 2018
Nach kurzer Krankheit ist sie unerwartet verstorben. Gott sei mit dir auf all deinen Wegen. Wir danken dir von Herzen für alles, was du uns geschenkt hast – deine grenzenlose Liebe, deine Fürsorge und Wärme. Du wirst immer in unseren Herzen sein. Wir vermissen dich.
Florian Gantenbein-Rohr Claudia und Matthias Wind-Gantenbein mit Fabian Katja Gantenbein und Barbara Kastenholz Tanja und Christoph Züllig
* 27. 9. 1926
 14. 10. 2018
Huntingdon, Que, Kanada
Dein starkes Herz hat aufgehört zu schlagen. Viele unvergessliche Spuren hast du hinterlassen von Gossau über Mettmenstetten bis nach Kanada. Dein Traum von der eigenen Farm konntest du zusammen mit deiner Familie in Kanada verwirklichen Wir danken Dir für alles, was Du uns gegeben hast, für all die schönen Momente und für den guten Weg mit Dir. Du wirst uns sehr fehlen Kathy und Jürgen Kalweit mit Andrea, Sabrina und Kyra Peter Kessler und Yvonne Ott mit Laura, Céline und Florence Willy und Lisa Kessler mit Aline und Jonas Ruedi und Antoinette Kessler mit Lea und Timo Walter Kessler und Fränzi mit Patrik,Jenny,Michael,Jonathan Verwandte und Freunde
Der Trauergottesdienst findet am Dienstag, 16. Oktober 2018, um 14.30 Uhr in der römisch-kath. Pfarrkirche St. Josef in Affoltern am Albis statt. Vorgängig Beisetzung im engsten Familienkreis. Traueradresse: Florian Gantenbein-Rohr, Hasenbühlstrasse 26, 8910 Affoltern a.A.
Die Abdankung findet mit der Familie in Huntingdon, Kanada, statt. Traueradresse: Walter Kessler, Gore Rd 1681, JOS1HO Huntingdon Que, Canada
Mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserem lieben, langjährigen Freimitglied. Er war ein richtiger Kamerad, stets hilfsbereit und zur Stelle. Wir werden ihn sehr vermissen und sein Andenken in unseren Herzen bewahren.
Marcel Nievergelt 23.8.1958 – 10.10.2018
Herzlichen Dank an die Teams der Onko-Spitex, Spitex Knonaueramt und des Palliative Care für die aufopfernde und liebevolle Betreuung. Reitverein Birkenhof Reitstall Birkenhof, Affoltern am Albis Wir nehmen Abschied am Freitag, den 19. Oktober 2018, 14.00 Uhr, in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis. Wer dem Verstorbenen in anderer Form als mit Blumen gedenken möchte, spende dem Verein Spitex Knonaueramt, Affoltern am Albis Postkonto 87-207156-1, IBAN CH78 0900 0000 8726 7156 1, Vermerk: Marcel Nievergelt Traueradresse: Monika Bühler, Loorenstr. 5, 8910 Affoltern am Albis
Gegen diesen Beschluss kann, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Postfach, 8910 Affoltern am Albis, wegen Verletzung von übergeordnetem Recht innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. a und d i.V.m. § 19b Abs. 2 lit. c VRG sowie § 20 Abs. 2 VRG). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen.
Stallikon, 16. Oktober 2018 Gemeinderat 1- bis 1.4-Liter-Kategorie 1.2-Liter-Dreizylinder-Turbo (Group PSA) Engine Technology International: www.ukimediaevents.com/engineoftheyear
Todesfälle Affoltern
Am 10. Oktober 2018 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:
Am 8. Oktober 2018 ist in Zürich ZH gestorben:
Marcel Gottfried Nievergelt,
Gjylshahë Radi,
geboren am 23. August 1958, wohnhaft gewesen in Zwillikon ZH.
geboren am 24. Mai 1947, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis.
Abdankung am Freitag, 19. Oktober 2018, um 14.00 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH.
1Bis zu 2126 Liter beim Combo Life. Vollbeladen bis unters Dach, mit umgeklappten Rücksitzen, gemäss ISO 3832. 2 Optional bzw. in höheren Ausstattungslinien verfügbar. Leasingbeispiel: Opel Combo Life Essentia 1.2 Turbo Start & Stop, 110 PS, 6-Gang-manuell, Listenpreis 21’650.– minus FLEX-Prämie CHF 1’000.– =Barzahlungspreis CHF 20’650.–, monatliche Rate CHF 169.–*. 125–130 g/km CO2-Ausstoss, 24–25 g / km CO2- Emissionen aus der Treibstoff- und / oder der Strombereitstellung, Ø-Verbrauch 5,5–5,7 l/100 km, Energieeffizenzklasse B. Beispiel (Abbildung): Opel Combo Life Innovation 1.2 Turbo Start & Stop, 110 PS, 6-Gang-manuell. Listenpreis CHF 27’400.– minus FLEX-Prämie CHF 1’000.–, Park-Pilot, Toter-Winkel-Warner und Radzuschlag CHF 1’400.– = Barzahlungspreis CHF 27’800.–, monatliche Rate CHF 228.–.* 125–130 g/km CO2-Ausstoss, 24–25 g/km CO2-Emissionen aus der Treibstoff- und / oder der Strombereitstellung, Ø-Verbrauch 5,5–5,7 l/100 km, Energieeffizenzklasse B. Ø CO2-Ausstoss aller verkauften Neuwagen in CH = 133 g/km. *Laufzeit 48 Monate, Fahrleistung 10’000 km p.a., effektiver Jahreszins 1.9%, Sonderzahlung 27% (nicht obligatorisch, kann aufgrund der Kundenbonität von Opel Finance SA jedoch als Vertragsbedingung verlangt werden), Vollkasko nicht inbegriffen, Opel Finance SA schliesst keine Leasingverträge ab, falls diese zur Überschuldung des Konsumenten führen. Gültig bis 31. Dezember 2018.
Bereitstellung einer Elektrofahrzeug-Ladestation Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Mettmenstetten Im Rahmen des EnergiestadtAktivitätenprogramms wird das darin definierte Ziel, eine öffentliche Ladestation für Elektrofahrzeuge zu schaffen, umgesetzt. Damit soll ein Zeichen für Nachhaltigkeit, Fortschritt und Service gesetzt werden. In Mettmenstetten sind bisher keine öffentlichen oder halb-öffentlichen Ladestationen, zum Beispiel bei Einkaufsläden vorhanden. In der Schweiz sollen aktuell rund 2000 Standorte mit öffentlichen Ladestationen für die derzeit 14 539 Elektrofahrzeuge (bei rund 4,5 Millionen registrierten Personenwagen!) bestehen. Da die durchschnittliche Reichweite eines Elektrofahrzeugs derzeit «noch relativ bescheiden» ausfällt, erweist sich die Bereitstellung von Ladestationen für Elektrofahrzeuge durchaus als sinnvoll. Eine Doppel-Elektrostation wird beim Gemeindehaus im Bereich der Parkplätze «blaue Zone» realisiert. Zu diesem Zweck wird ein Kooperationsvertrag mit der Firma Energie360°, Zürich, über die Installation, Finanzierung und Betrieb abgeschlossen. Seitens der Gemeinde wird die elektrische Erschliessung inklusive Tiefbauarbeiten zu 7000 Franken übernommen. Das kostenpflichtige Angebot steht allen Fahrern von Elektrofahrzeugen offen – damit kann in unserer Gemeinde ein wertvoller Beitrag zur umweltschonenden Mobilität geleistet werden.
Bauwesen Zur Sensibilisierung der Bevölkerung für die Belange der bestehenden Naturwerte hat der Gemeinderat ein Leitbild Biodiversität erlassen und die Einwohnerschaft mit einer entsprechenden Dokumentation bedient. Auf Anregung der Biodiversitätskommission ist zur Förderung der Biodiversitätsbelange ein praxisnahes Merkblatt «Umgebungsgestaltung beim Bauen und Biodiversitätsförderung beim Bauen» mit vielen Beispielen und Illustrationen festgesetzt worden, welches fortan im Rahmen des Baubewilligungsverfahrens abgegeben wird.
Das Gemeindehaus mit dem vorgesehenen Standort einer E-Ladestation. (Bild zvg.) Tiefbauwesen
Am 15. Oktober 2018 sind die Sanierungsarbeiten an der zirka 410 Meter langen, von der Rossauer- bis zur Wissenbacherstrasse führenden Ottenloostrasse aufgenommen worden, nachdem der Gemeinderat das entsprechende Projekt gutgeheissen hat. Aufgrund der im offenen Verfahren durchgeführten Submission wurden die Arbeiten der Firma Landis Bau AG, Zug, übertragen. Die Bauarbeiten erstrecken sich bis ins Frühjahr 2019 und verursachen Ausgaben von gegen 600 000 Franken. Der Gemeinderat bedankt sich bei der Anwohnerschaft für das Verständnis, welches den unvermeidlichen Einschränkungen entgegengebracht wird. Aus der Überbauung Niederfeld, an der nordwestlichen Ecke des Sportplatzes Wygarten liegend, führt in Richtung Obere Fischbachstrasse, eine aus Verbundsteinen bestehende Fussgängerverbindung. Seit Anfang Oktober 2018 wird direkt angrenzend an den Fussweg/die Überbauung Niederfeld der vom Souverän am 10. Juni 2018 bewilligte Doppelkindergarten realisiert. Bis Mai 2019 muss die Fusswegverbindung vorübergehend stillgelegt werden, da der Fussweg als Baupiste benötigt wird bzw. zu diesem Zweck entsprechend ausgebaut und später wieder rückgebaut werden muss. Das Ingenieurbüro für Hochund Tiefbau AG Peter Ott, Mettmenstetten, ist zu 8100 Franken beauftragt worden, ein Sanierungsprojekt auszuarbeiten. Mit der Realisierung der Baupiste wurde die Firma Höhener AG, Obfelden, beauftragt.
Am 1. Juli 2018 sind die neue Gemeindeordnung und damit auch die neue Gemeindeorganisation in Kraft getreten. Seit diesem Zeitpunkt ist die Primarschulgemeinde Teil der politischen Gemeinde (Einheitsgemeinde). Die Grundzüge der Organisation sowie die Aufgaben und Kompetenzen der Behörden sind in der Gemeindeordnung definiert. Die Detailbestimmungen, wie zum Beispiel die Verteilung der Aufgaben auf die Mitglieder des Gemeinderats, die Zusammensetzung und Wahl von unterstellten Kommissionen, deren Aufgaben und Kompetenzen sowie die Finanz- und Verfügungskompetenzen usw. werden in einem Geschäfts- und Kompetenzreglement definiert. Dieses ist vom Gemeinderat nun erlassen worden. Eingesetzt worden ist ferner ein Ausschuss mit dem Auftrag, ein Bild der künftigen Gemeindeorganisation zu skizzieren und dabei zu beachten, dass die Anpassung der Verwaltungsorganisation zeitgemäss, finanziell angemessen und politisch vertretbar sein muss. Die Chancen des neuen Gemeindegesetzes, beispielsweise zur Delegation von Aufgaben und Kompetenzen, der Nutzung des politischen Gestaltungsund Ermessensspielraums sowie die Möglichkeiten der Digitalisierung sollen geprüft werden. Damit wird der Prozess weitergeführt, wie er aufgrund einer Anregung der damaligen IPK vom Herbst 2014, «Alternativen zur heutigen Organisation der Gemeindebehörden zu prüfen» aufgenommen wurde und mit der Bildung der Einheitsgemeinde ein
erstes Zwischenziel erreicht werden konnte. Eine kürzlich durchgeführte Umfrage zur Zufriedenheit der Bevölkerung, der Behörden, der Parteien und der Verwaltungsmitarbeitenden mit der heutigen Gemeindeorganisation hat übrigens ergeben, dass kein «unmittelbarer Druck bzw. ein konkreter Handlungsbedarf» für eine Anpassung der heutigen Behörden- und Verwaltungsorganisation abgeleitet werden kann. Die Abklärungen werden von inoversum ag, Meilen, begleitet – dafür ist ein Kredit von 32 600 Franken gesprochen worden.
Ferner hat der Gemeinderat ... – den Voranschlag des Zweckverbandes Feuerwehr Knonaueramt Süd für das Jahr 2019 mit einem Aufwandüberschuss von 545 500 und einem für Mettmenstetten massgeblichen Kostenanteil von 340 900 Franken genehmigt. – einer überarbeiteten Leistungsvereinbarung «Führung der Jugendberatungsstelle contact im Auftrag der Gemeinden des Bezirks Affoltern» zugestimmt. – für den kürzlich begonnenen Neubau des Doppelkindergartens Gramatt ein Bauprojektorganisationsreglement erlassen und gestützt darauf nach durchgeführter Submission die Vergabe der Holzbauarbeiten an die einheimische Firma Wöcke Holzbau GmbH zu 376 340 Franken vorgenommen. – der vom Stadtrat Affoltern am Albis beantragten Anpassung des
wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit Salah und Stojanka Pajaziti in Obfelden sind am Donnerstag, 18. Oktober, 50 Jahre miteinander verheiratet. Zum Ehejubiläum wünschen wir den beiden ein schönes Fest und viel Freude.
Gestützt auf die Bestimmungen des per 1. Januar 2018 in Kraft getretenen neuen kantonalen Gemeindegesetzes erfolgt per 1. Januar 2019 die Einführung des neuen Rechnungslegungsmodells HRM2. Das dazu massgebliche Finanzhaushaltsgesetz hält unter anderem fest, dass die Festlegung der Aktivierungs- und Wesentlichkeitsgrenze zu erfolgen hat. Der Gemeinderat hat entschieden, die bisherigen, nach neuem Gemeindehaushaltsgesetz maximal zulässigen Werte von 50 000 Franken als verbindlich zu erklären. Mit der Einführung von HRM2 werden an das Berichtswesen und das Reporting bedeutend höhere Anforderungen als bisher gestellt. Zur Aufbereitung der nötigen Daten und Entlastung der Finanzverwaltung ist eine Erweiterung des bereits im Einsatz stehenden Softwareprodukts NEST/Abacus gutgeheissen worden (einmalige/wiederkehrende Kosten von 8250/2150 Franken). (Ga.)
Kostenverteilschlüssels der Abwasserreinigungsanlage Zwillikon über die Betriebs- und Investitionskosten aus dem Einzugsgebiet der Weiler Grossholz, Hübscheren und Herferswil entsprochen (Erhöhung von 0,53 auf 0,59 Prozent). – den erfreulicherweise keine Bemerkungen aufweisenden Revisionsbericht «Krankenversicherung, Prämienverbilligung 2017» genehmigt. – entschieden, bei Verletzung der Meldepflicht von Einwohnern die Funktionäre der Einwohnerkontrolle zu ermächtigen, Ordnungsbussen auszusprechen. – dem Antrag des Verwaltungsrats der Dileca um Einsetzung der GemeindeFinanzen.ch GmbH, Adliswil als finanztechnische Revisionsstelle Amtsdauer 2018 bis 2022 zugestimmt.
Solarpreis für die Energieregion
Heute Dienstag, 16. Oktober, werden im Campus Sursee/LU die Schweizer Solarpreise vergeben. Unter den 42 Preisträgern ist auch die EnergieRegion Knonauer Amt.
Am Donnerstag, 18. Oktober, feiert Berta Ida Portmann-Frei in Affoltern ihren 90. Geburtstag. Zum hohen «Runden» gratulieren wir ganz herzlich und wünschen alles Gute.
Bis 2050 80 % des Energiebedarfs der Region mit erneuerbarer Energie zu decken – das ist das Ziel der Energieregion Knonauer Amt. Dafür setzt sie sich seit Jahren zusammen mit akti-
ven Solar- und Holzunternehmungen ein. Mittel sind Infoveranstaltungen und Plakatwerbungen, die Elektromobilitätstage, «Tage der Sonne», Energieberatungen und die Förderung von Fotovoltaik-Anlagen. Dank dieser Zusammenarbeit sank der Gesamtenergieverbrauch der Region und der Anteil der erneuerbaren Energien stieg deutlich: Die Solarstromproduktion deckt heute rund 4,9 % des regionalen Strombedarfs (vgl. Seite 4). (tst.)
Natur-Initiative kommt Wie im aktuellen Amtsblatt des Kantons Zürich publiziert, ist die kantonale Volksinitiative «Rettet die Zürcher Natur (Natur-Initiative)», die am 19. Juli 2018 bei der Direktion der Justiz und des Innern eingereicht wurde, zustande gekommen. Die erforderliche Anzahl von 6000 Unterschriften wurde übertroffen, wie die Prüfung durch die Direktion der Justiz und des Innern ergeben hat. (ki.)
Verdoppelung des Deckungsgrads seit 2010 In der Region produzierte erneuerbare Energie Verbrauch aktuell 246,5 GWh Strom (Wert 2016, sinkend seit 2010), 480,2 GWh Wärme = 726,7 GWh Strom und Wärme total. Produktion erneuerbarer Energien in der Region Knonauer Amt: 14,0 GWh Strom + 103,3 GWh Wärme = 117,3 GWh* Strom und Wärme total. *+81 % gegenüber 2010 (ca. 64,7 GWh) Anteil Erneuerbare aus der Region am Verbrauch: 117,3 GWh = 16,1 %* des aktuellen Energieverbrauchs (2010 = 8,2 %). 14,0 GWh Strom = 5,7% (Sonne = 4,9 %). 103,3 GWh Wärme = 21,5 %. Zum Vergleich: Anteil Erneuerbare, ohne Wasser, in der Schweiz = knapp 9 %.
Kern-Ziele Das Knonauer Amt will – den ländlichen Raum im Ballungsraum erhalten – Arbeitsplätze erhalten und schaffen – das regionale Gewerbe stärken – die lokale Wertschöpfung und den Steuerertrag steigern – die Identifikation der Bevölkerung mit ihrer Region, das heisst das «Wir-Gefühl» stärken. Insgesamt will die Region die hohe Wohn- und Lebensqualität im Knonauer Amt erhalten.
Die Steigerung der in der Region produzierten Erneuerbaren bei Strom und Wärme beträgt gegenüber 2010 über 80 % und deckt den Gesamtverbrauch zu 16,1 %. Einige der positiven Begleiterscheinungen: Mehr Arbeitsplätze und Zunahme der Steuerkraft. Es braucht den Einsatz einiger Exponenten und den gemeinsamen Willen der Gemeinden, der Wirtschaft und der Bevölkerung, um den Weg in eine nachhaltige Energiezukunft einzuschlagen. Das ist im Knonauer Amt der Fall. Die Säuliämtler haben 2003 ein Leitbild verfasst. Nach dessen Zielsetzung wollen sie den naturnahen Raum erhalten und gleichzeitig die hohe Wohn- und Lebensqualität erhalten. Dazu gehört unter anderem, dass den Unternehmen und dem Gewerbe Sorge getragen wird. 2010 startete die regionale Standortförderung das Schwerpunktprojekt «EnergieRegion Knonauer Amt». Heute liegen Daten für die ersten 6 bis 7 Jahre vor. Die Entwicklung ist ein eigentlicher Beweis für die Aussagen von Prof. Gunzinger vom 2. Oktober im Kasinosaal Affoltern.
Eindrückliche Zahlen Effizienzmassnahmen führten zu einer Reduktion am Energieverbrauch (Strom und Wärme) von 17 % pro Kopf und der Anteil der Erneuerbaren am Verbrauch hat sich verdoppelt. Die seit 2010 um das 2,2-fache gestiegene Wärmeleistung der Erdsonden entspricht einem Ölverbrauch von 7,8
Mio. Litern pro Jahr, was zurzeit ebenso vielen Franken entspricht. Geld, das in der Region bleibt. Das Stromeffizienz-Programm (2014–17) brachte eine Stromeinsparung von über 800 MWh pro Jahr und ein Auftragsvolumen für das Gewerbe von gegen 1,4 Mio. Franken. Im Rahmen des Gebäudeprogramms wurden im Säuliamt von 2010 bis 2017 5,5 Mio. Franken für 740 Gebäudesanierungen ausbezahlt, was einem Auftragsvolumen von mindestens 37 Mio. Franken entspricht. Das kommt wiederum dem Gewerbe zugute und zeigt, dass Effizienzmassnahmen sowohl Energie und Kosten sparen, wie auch wirtschaftlich interessant sind. Obwohl primär eine Wohnregion, nahmen Arbeitsstätten wie die Zahl der Beschäftigten im Knonauer Amt von 2011 bis 2015 um 5,4 % bzw. 4,3 % zu. Auch die Gemeinden «profitierten»: Der Bezirk weist von 2007 bis 2016 eine Zunahme von 34 % beim Steuerertrag aus und eine Erhöhung der Steuerkraft pro Kopf von 21,1 % (Kanton 14,9 %) aus. Natürlich ist diese erfreuliche Entwicklung nicht allein auf den Bereich «Energie» beziehungsweise die Massnahmen für eine nachhaltige Energiezukunft zurückzuführen. Es ist die Gesamtheit der Massnahmen und Projekte, die mit der Erarbeitung des Leitbilds begann und seither bewusst angegangen wurden. Der Bereich «Energie-Umwelt» ist ein wichtiger Teil davon.
Fazit Der Wille der Ämtler, ihren nachfolgenden Generationen ein lebenswer-
tes Knonauer Amt zu übergeben, kommt allen zugute – der Gesellschaft, der Wirtschaft und der Umwelt. Und das zu gleichen Teilen. Die Region ist gut unterwegs. Wenn sie in gleicher Weise weiter-
macht, wird sie ihr Ziel gemäss Leitbild gut erreichen. Dieses lautet: «Das Knonauer Amt nachhaltig fördern und sichern – auf den gleichberechtigten Säulen Gesellschaft – Ökologie – Wirtschaft». (Erka)
Wenn eine Orgel erzählt … Einweihungskonzert der Orgel in der katholischen Kirche Affoltern am vergangenen Sonntagabend ................................................... von susanne crimi Am Weihnachtstag 2017 wurde die katholische Kirchgemeinde durch eine Hiobsbotschaft aufgeschreckt. Ein Schwelbrand in der Kirche Affoltern hatte Hitze und viel Russ verursacht. Sowohl der Innenraum als auch die Orgel mussten in der Folge dringend saniert werden. Bereits am 26. Dezember fand die erste Besprechung mit Handwerkern direkt am Schadenort statt. Die Orgel in St. Joseph war 1983 durch die Orgelbauwerkstatt Peter Ebell in Kappel hergestellt und eingebaut worden. Sie verfügt über 18 Register, zwei Klaviaturen und eine Pedale. 25 Jahre später, also 2008, wurde sie, wie das üblich ist, erstmals durch die Firma Orgelbau Christoph Metzler in Dietikon revidiert. Darum war auch er vor Ort und nahm sich des voluminösen Instrumentes an. Nebst Reinigung der von Russpartikeln verunreinigten Orgel mussten auch diverse zusätzliche Reparaturen vorgenommen werden. So erkannte der Experte den Sanierungsbedarf an Windlade, Magazinbalg und Manualklaviaturbelägen. Im Zuge der Revision konnten auch diese Arbeiten gleich miterledigt werden. Über 1000 Orgelpfeifen wurden ausgebaut, gereinigt, neues Leder beschafft und eingebaut, die Manual-Klaviaturen mit neuen Knochenbelägen versehen und letztendlich mussten alle Pfeifen wieder gestimmt werden. Die gesamten Arbeiten nahmen fünf Monate in Anspruch.
Segnung und Konzert Am vergangenen Sonntagabend fanden trotz eines wunderschönen und sonnigen Abends gegen 17 Uhr gut
Mann und Frau, Flügel und Orgel im musikalischer Zwiesprache. (Bild Susanne Crimi) 100 Zuhörer den Gang in die katholische Kirche. Sowohl am Flügel wie auch an der Orgel würden über zwei Tastaturen Musik erklingen – eine spürbare Spannung war auszumachen. Diakon Pedro Guerrero begrüsste die Besucher in seiner unnachahmlich-
herzlichen Art und kündigte an, dass er die Orgel gerne mit Weihwasser segnen würde. «Aber ja nicht zu viel Wasser nehme ich dazu, keine Angst», scherzte er. «Ich will die Orgelpfeifen ja nicht gleich ertränken darin», führt er lächelnd weiter aus.
Antonia Nardone erklärte mit kurzen Worten das kommende Konzert und stellte ihren Mann Luigi Loré als ihre Begleitung am Flügel vor. Was für eine ungewöhnliche Konstellation: eine Orgel, die schwerfällig und gross ist, beim Spiel den Eindruck vermittelt, als atme sie ein und aus und ein Flügel mit seinem reinen, klaren Klängen, der niemals Atem holen muss! Mann und Frau, die zusammen musizieren und an diesen zwei so unterschiedlichen und doch ähnlich zu bespielenden Instrumenten im Dialog stehen – erwartungsvoll sass das Publikum in den Kirchenbänken und wurde in der folgenden guten Stunde mehr als belohnt. Geboten wurde erst ein «Concerto Nuziale» (Hochzeitskonzert) von Mirko Ballico. Dieser Komponist, 1976 geboren, scheint sein Leben der barocken Musik, insbesondere der der Orgel gewidmet zu haben. Im ersten Stück kommunizierten Flügel und Orgel in einer munteren Unterhaltung miteinander, im Largo brillierte die Orgel mit diesen tiefen, profunden Tönen, die nur sie hervorbringen kann. Wie triumphal sie auch klingen kann, durften die Anwesenden im letzten Satz hören. Mit einem Werk von Pietro Alessandro Yon (1886–1943) «Humoreske» durfte das Publikum einer Orgel lauschen, die auch leicht, beschwingt und verspielt tönen kann. Georg Friedrich Händels «Chaconne», vorgetragen am Flügel von Luigi Loré entführte die Zuhörer in die Zeit des venezianisch-italienischen barocken Musikstils. Die perlenden Klänge des Flügels liessen vor dem inneren Auge die aufwändigen gepuderten Perücken, die voluminösen Kleider, die Schnallenschuhe und die Beinkleider der Männer, die unter dem Knie endeten, aufleben.
Nach einer kleinen Pause schuf die Musik des Concertos in d-Moll von Johann Sebastian Bach wieder diesen unvergleichlichen Eindruck, der entsteht, wenn eine Unterhaltung zwischen Flügel und Orgel stattfindet. Das Adagio daraus ist ein sehr bekanntes Stück, dem Antonia Nardone mit ihrem gekonnten Spiel viel Ausdruck verlieh. Das nachfolgende Stück beschrieb das Mittelalter. «Kochersperger Spanieler» von Hans Kotter (1480–1541) vermittelte erst die leise unbeschwerte Spielweise einer Schalmei, bis die Orgel zum Ende hin ihre mächtige Mehrstimmigkeit vorführen konnte. Mit Mirko Ballicos «Concerto sopra-O capo insanguinato» liessen die beiden Musiker nochmals Orgel und Flügel miteinander Zwiesprache halten – virtuos und wunderbar anzuhören. Ein langer Applaus verkündete die überraschte, freudige und zufriedene Anerkennung des Publikums. Das musikalische Ehepaar dankte es mit einer erneuten vollkommen vorgetragenen Zugabe, dem «Finale» aus dem Concerto Nunziale von Mirko Ballico.
Viel mehr als nur Klanginstrument «Die Pfeifenorgel soll in der lateinischen Kirche als Musikinstrument in hohen Ehren gehalten werden, denn ihr Klang vermag den Glanz der kirchlichen Zeremonien wunderbar zu steigern und die Herzen mächtig zu Gott und Himmel emporheben», verkündet das Zweite Vatikanische Konzil. Dieses «atmende Instrument» kann bestimmt damit aufwarten. Es vermag aber auch zu erzählen. Von Taufen, Hochzeiten, Beerdigungen, Weihnachtsfeiern, Kirchenbränden, Sanierungen und Zwiegesprächen mit Flügeln.
Optional mit der Besichtigung der Heizzentrale des Wärmeverbunds Hedingen (Renercon) begann die Information zum neuen Energiegesetz. Hinterher ging es dann ans «Eingemachte». (Bilder Urs E. Kneubühl)
Samuel Schweizer: «Die Schweiz bezieht 75 Prozent der Energie aus dem Ausland.»
Kantonale Vorschriften im Energiebereich: Fällt Zürich hinter Luzern zurück? Gewerbeanlass in Hedingen zum neuen kantonalen Energiegesetz – Vernehmlassungsfrist bis 19. Oktober Der Kanton Zürich will weniger strenge Energievorschriften als die Energiedirektoren-Konferenz empfiehlt. Die Unternehmerinitiative Neue Energie Zürich (Nezh) und eine Allianz aus mehreren Verbänden informierten in der Ernst Schweizer AG, Hedingen, darüber. ................................................... von urs e. kneubühl Am 21. Mai 2017 bejahte die Schweizer Bevölkerung mit 58,2 Prozent die nationalen Energiestrategie 2050. Bis 2020 müssen nun die von den kantonalen Energiedirektoren herausgegebenen Mustervorschriften im Energiebereich in die Gesetzgebung der Kantone überführt werden. Neben der Förderung der Energieeffizienz im Gebäudebereich geht es dabei auch um die Harmonisierung der kantonalen Energie- und Bauvorschriften. Im Kanton Zürich endet in wenigen Tagen die Frist für die im Mai dieses Jahres auf Antrag der Baudirektion vom Regierungsrat beschlossene entsprechende Vernehmlassung. Verbände, Parteien, Firmen und Einzelpersonen können bis am 19. Oktober zu den Vorschlägen der Verwaltung Stellung nehmen. Die aee Suisse, als Dachorganisation der Wirtschaft für erneuerbare
Energien und Energieeffizienz, und Unternehmerinitiative Neue Energie Zürich (Nezh) bemängeln, wie Verbände, Organisationen und Politiker, dass der Kanton Zürich nicht alle Basismodule der Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich (MuKEn) 2014 und damit weniger strenge Energievorschriften umsetzen will, als die Energiedirektoren-Konferenz empfiehlt. Unter dem Lead der Nezh hat deshalb vergangenen Donnerstag eine breite Allianz aus mehreren Verbänden und zahlreichen Entscheidungsträgern sowie Politikern an drei verschiedenen Standorten im Kanton Zürich entsprechend informative Gewerbeanlässe mit dem Titel «Das neue Energiegesetz als Chance für unsere Branche» durchgeführt. Für einen davon war die Ernst Schweizer AG in Hedingen Veranstaltungsort, deren Konferenzraum ordentlich gut gefüllt war. Hier erfuhren die interessierten Anwesenden, dass ein Energiegesetz, das etwa einheimische Energien und Effizienzmassnahmen vor den Import von Energieträgern stellt, sowohl dem Klima als auch dem Gewerbe nutzt.
0 bis 15 Milliarden Franken fliessen für Energie ins Ausland Die Referenten – Samuel Schweizer, Mitglied Unternehmensleitung Ernst Schweizer AG, Ronald Alder, Kantons-
rat und Gemeinderat Ottenbach, sowie Robert Niklaus, Leiter Marketing und Vertrieb der Renercon – waren sich deshalb einig: «Nachhaltigkeit ist ein wichtiges Thema für unsere Gesellschaft und die Wirtschaft. Entsprechend braucht die Schweizer Wirtschaft eine verlässliche und langfristige Energiepolitik.» Sie mahnen entsprechend die Gefahr, dass der Kanton Zürich schliesslich nur gerade die Minimalforderungen umsetzen könnte. Es sei daher primäres Ziel des Hedinger Nezh-Anlasses, das Gewerbe und alle Interessierten dahingehend zu informieren, dass im Kanton Zürich eine möglichst umfassende Um-
setzung der MuKEn mit Basis- und Zusatzmodulen erreicht werden kann. «Dies schafft Arbeitsplätze im lokalen Baugewerbe und verringert die Auslandabhängigkeit bezüglich Energie, denn zurzeit bezieht die Schweiz 75 Prozent ihrer Verbrauchsenergie aus dem Ausland, wofür jährlich 10 bis 16 Milliarden Franken über die Grenzen fliessen», erinnerte Samuel Schweizer.
Unverständlicher Rückschritt Die Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich (MuKEn) 2014 sind ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, sind sich die drei Referen-
Beteiligung an Vernehmlassung Bis am 19. Oktober können Verbände, Parteien, Firmen und Einzelpersonen im Rahmen einer Vernehmlassung zu den Vorschlägen der Verwaltung zum neuen Energiegesetz Stellung nehmen. «Nutzen Sie die Chance mitzubestimmen und treten Sie für ein überkantonal einheitliches und griffiges Energiegesetz ein», ermunterten Veranstalter und Referenten am Hedinger Informationsanlass die interessierten Teilnehmenden. Weitere Informationen sowie die Muster-Vernehmlassung der NEZH,
die ganz oder in Teilen übernommen oder als Grundlage für eine eigene Vernehmlassungsantwort verwendet werden darf, findet man unter https://zuerich.aeesuisse.ch/zuerich/ muken-2014. Man kann aber auch die Vernehmlassungsantwort der NEZH unterstützen, indem man diese ebendort herunterlädt, ausdruckt und mit einem Begleitbrief mit eigenem Briefkopf und Unterschrift einreicht. Ein Vorschlag für den Begleitbrief findet man ebenfalls auf dieser Internetseite. (kb.)
ten daher sicher. Robert Niklaus erklärt am Beispiel eines fiktiven «Hedinger Autos», das zu 100 Prozent hier hergestellt wird, aus Teilen, die im Umkreis von 15 bis 20 Kilometern gefertigt werden, das dank Einsatz erneuerbarer Energien CO2-neutral ist und inklusive Reparaturen und 365-Tage-Pannendienst, wie nachhaltig und sinnvoll die Nutzung von Solarenergie sowie ein Holzschnitzel-Wärmeverbund, wie ihn Hedingen kennt, ist. Ronald Alder seinerseits weist auf den Kanton Luzern hin, wo im vergangenen Juni das total revidierte Energiegesetz, in welchem die Empfehlungen der Energiedirektoren-Konferenz übernommen wurden, mit einem Ja-Stimmenanteil von 58,7 Prozent gutgeheissen wurde. «Die Vorschriften sind massvoll, können von den Gemeinden einfach und unbürokratisch vollzogen werden und sind gewerbefreundlich, weil sie mit den anderen Kantonen abgestimmt sind», zitiert Ronald Alder die Meinung des Luzerner Regierungsrats. «Für mich wäre es folglich komplett unverständlich, wenn der Kanton Zürich gerade in der Energiegesetzgebung sich als rückwärtsgerichtet erweisen würde», hält Alder zum Schluss fest, während Samuel Schweizer sehr enttäuscht darüber wäre, wenn Zürich bezüglich Förderung der erneuerbaren Energien hinter den Kanton Luzern zurückfallen würde.
Energieeffizienz in Betrieb: Gelegenheit nutzen und doppelt profitieren Betriebe, die sich bis Ende November für eine Energieberatung für ihr Unternehmen anmelden, werden nicht nur mehr Gewinn erzielen, sondern haben die Chance zusätzlich Geld zu verdienen. Wer sich bis Ende November anmeldet, nimmt an der Verlosung von drei Solarpanels im Wert von 500 Franken teil, was ihm in der Folge während 25 Jahren 25 Franken pro Jahr einbringt, total also 625 Franken. Unter allen bisher und bis Ende November erfolgten Anmeldungen werden drei Betriebe ausgelost, die je
ein solches PV-Panel bei Solarify gewinnen. Die Panels kommen in einer PV-Anlage zum Einsatz und produzieren umweltfreundlichen Solarstrom.
Beratung bis zu zwei Stunden Der Termin für die Beratung erfolgt in Absprache mit dem Energieberater, kann also auch erst im nächsten Jahr stattfinden. Die Beratung dauert je nach Betrieb bis zu zwei Stunden und kostet den Betrieb 50 Franken (den Rest übernimmt die Standortförde-
rung). Danach weiss der Beratene, mit welchen Massnahmen er wie viel Energie und Kosten einsparen kann. Ziel ist, dass spätestens nach vier bis sechs Jahren die Massnahmenkosten durch die Einsparungen zurückbezahlt sind. Von da an verdient das Unternehmen bares Geld. Wie zum Beispiel die Apotheke, die ihre Stromkosten halbieren konnte. Anmeldung: Standortförderung, Telefon 043 333 55 66 oder mit dem Kontaktformular unter www.knonauer-amt.ch
Energiesparen bringt Gewinn – bar auf die Hand ... (Bild zvg.)
Lüften Sie Ihr Bankgeheimnis «Bänkli Challenge» – eines der spannendsten Projekte, die im «#Kulturerbe2018» aufgenommen wurden ................................................... von christine häusermann
eim nächsten Bänkli machen wir Mittagsrast». Wir stehen vor einer schön gelegenen Bank aber jetzt um 12.15 Uhr ist es noch zu früh, erst haben wir einen Kaffee in einer «Buvette alpage» getrunken. Also wandern wir weiter. Gegen 13 Uhr werden wir ungeduldig, das nächste Bänkli wäre überfällig. Wir haben die Grenze zwischen Fribourg und der Waadt passiert, offenbar sparen die Waadtländer mit Sitzbänken. Um 13.30 Uhr ist mein humeur nicht mehr so bonne, ich habe Hunger, ich will das Sandwich nicht mehr auf die lange Bank schieben, die doch nicht kommt. Wir setzen uns in die Wiese. Nach Salsiz und Brot wandern wir weiter. Als wir um die nächste Kurve kommen, steht da ein hübsches Bänkli, schön im Halbschatten mit wunderbarer Aussicht. «Quel dommage!» Wenn jede Gemeinde ihre Bänkli, die sie im öffentlichen Raum aufgestellt hat, in der Datenbank www.bankgeheimnisse.ch erfassen würde, wären diese Annehmlichkeiten eben keine Geheimnisse mehr. Auf unserer Wanderung hätten wir kurz die App konsultiert, wann die nächste Bank am Weg liegt und unser Hosenboden wäre trocken geblieben. Gut, wenn die Bänke von offiziellen Gemeindemitarbeitern erfasst würden, hätte die App möglicherweise nicht mehr den gleichen Charme. Bei einem Ottenbacher Bänkli würde dann der Regiemitarbeiter Hansjörg
Funk vielleicht schreiben. «Hier sammle ich jeweils am Montagmorgen den meisten Müll ein.» Hätte es ein Privater in der Datenbank erfasst, könnte es heissen: «Auch wenn wir hier nach einem Bottelòn die Bierdosen und den Müll einfach stehen lassen, beim nächsten Mal ist wieder alles schön sauber.»
Fronalpstock und Paradies, Mettmenstetten Ein Bankfachmann der anderen Art ist Hanspeter Bruder aus Affoltern. Der pensionierte «Bänkli Challenger» und passionierte Wanderer hat bereits etwa 500 Sitzbänke in der Datenbank erfasst und ist damit zu einem verdienten Bänkli-Botschafter der Schweiz geworden. «Die meisten hat er im Kanton Uri fotografiert. «Ich bin als Kind in Seedorf aufgewachsen und Uri hat halt schon grandiose Aussichten.» Auf meine Frage, wo sein spektakulärstes Bänkli stehe, kommt er ins Schwärmen: «Das ist auf dem Fronalpstock, vor dir gahts Loch durab und heschs herrlichste Panorama mit Gitschen, Uri Rotstock und ufe zum Gotthard.» Die schönste Aussicht im Säuliamt findet er auf der Bank im Paradies in Mettmenstetten. Und er schüttelt noch ein paar weitere Standorte aus dem Ärmel: im Seleger Moor, beim Grossholz, das Traktor-Bänkli auf dem Weg zum Buechstock usw. Schade ist, dass Hanspeter Bruder die Möglichkeit nicht bei jeder erfassten Bank nutzt, im Bänklibuch eine Notiz zu schreiben, genau das wäre Marketing. Und so hat er eines unse-
«Bankfachmann» Hans-Peter Bruder auf einem Bänkli entlang der Reuss. (Bild ch) rer schönsten Ottenbacher PanoramaBänkli ohne einen hübschen Kommentar erfasst, wie zum Beispiel «Hier kannst du deinen Kopf lüften» oder «Hier oben wurden schon Dichter geboren». Hoffen wir, dass zum Beispiel unsere Gemeindepräsidentin diesen Faux-pas bald wieder wettmacht, ihren Sohn mit dem Velo hinauf zum Bänklifotografieren auf den nahen Rebhoger schickt und sie es dann in der Datenbank mit dem entsprechenden touristisch einschlägigen Kommentar erfassen – auch wenn wir uns das Rebhoger-Bänkli mit Obfelden teilen.
866 Bänke im Kanton Zürich Die «Bänkli Challenge» ist eines der spannenden Projekte, die im
Das Autobänkli im Weiler Schüren/Mettmenstetten. (Bild hpb)
«# Kulturerbe2018» aufgenommen wurden. «# Kulturerbe2018» steht unter dem Patronat von Bundesrat Alain Berset und findet im Rahmen des Europäischen Jahres des Kulturerbes statt, das von EU und Europarat lanciert worden ist. Die «Bänkli Challenge» hat das Ziel, 2018 pro Kanton 1000 Bänke zu erfassen, kleine und halbe Kantone die Hälfte. Aargau und Bern haben das Ziel bereits erreicht. Der Kanton Zürich steht bei 866 Bänken. Den Kanton Basel Stadt kann man am meisten unterstützen, er hat ganze 13 Bänke verzeichnet. Ob es da wenig Sehenswertes zum Betrachten gibt oder Alte und Gehbehinderte gratis Medikamente erhalten, damit sie gar keine Sitzgelegenheiten benötigen? Die Webseite eignet sich übrigens hervorragend als Ferienplaner – im-
mer den schönsten Bänkli nach und wer besonders viele Bänke in der Datenbank erfasst, erhöht seine Chancen, bei der Bänkli Challenge einen Preis zu gewinnen. Damit wäre dann der Gewinn vermutlich höher als der Zins bei einer pekuniären Bank! Und wieder einmal ist es eine Österreicherin, die uns Schweizern zeigt, wie Tourismus geht und wie wir unser Kulturerbe vermarkten können. Renate Albrecher, Soziologin an der ETH Lausanne, hatte die Idee, die unzähligen Bankgeheimnisse in der Schweiz zu lüften. Hoffen wir, dass sie noch genügend Zeit hat, selber ab und zu auf einer Bank Platz zu nehmen. In der Rubrik Tatortförderung werden Menschen porträtiert, die das Säuliamt bewegen mit ihrer Tatkraft, Kreativität und ihrem Tun.
«Halter von Kühen ohne Hörner sind nicht einfach die Bösen!» Zwei Oberämtler Milchbauern äussern sich zur Hornkuh-Initiative Am 25. November stimmen wir an der Urne über die HornkuhInitiative ab. Sie hat zum Ziel, dass Bauern mit gehörntem Vieh von zusätzlichen Direktzahlungen profitieren. Erstaunlicherweise sehen Bauern mit und ohne Hornvieh Initiative wie Subvention eher skeptisch. ................................................... von martin platter Herzig sehen sie aus, die Kälber auf dem Hof von Milchbauer Rolf Heer in Ebertswil. Neugierig rennen sie einem entgegen und versuchen an den Händen zu saugen. Heer macht es sichtlich Freude, sich mit den Jungtieren zu umgeben. «Kannst du mir sagen, welche dieser Kälber bereits hornlos auf die Welt gekommen sind und an welchen wir die Hornansätze entfernt haben?», fragt er rhetorisch. Im Wissen, dass man das nur als Fachmann bzw. Fachfrau feststellen kann. 90 Kühe hält Heer auf seinem Landwirtschaftsbetrieb, plus 15 bis 20 von insgesamt 50 Aufzuchttieren. Mehr als die Hälfte der Kälber kommen rassebedingt bereits ohne Hornwuchs zur Welt, Tendenz steigend. Heer lehnt die Hornkuh-Initiative deshalb ab. Sie sieht vor, dass der Artikel 104 in der Bundesverfassung um einen fünften Absatz erweitert wird, der Produktionsformen, die besonders naturnah, umwelt- und tierfreundlich sind, mit wirtschaftlichen lohnenden Anreizen fördern will. Explizit sollen Halterinnen und Halter von Kühen, Zuchtstieren, Ziegen und Zuchtziegenböcken finanziell unterstützt werden, solange die ausgewachsenen Tiere Hörner tragen.
15 Millionen für die Halter von gehörnten Tieren Gemäss der IG Hornkuh würde die Umsetzung der Initiative rund 15 Millionen Franken kosten. Das entspricht einem halben Prozent der jährlichen
Gregor Blattmann hat sich für Kühe mit Hörnern entschieden, weil es ihm besser gefällt und er der Typ dazu sei. (Bilder Martin Platter) Bundessubvention an die Landwirtschaft, die derzeit rund drei Milliarden Franken beträgt. Pro horntragende Kuh würde ein Bauer mit 190 Franken pro Jahr zusätzlich unterstützt. Heer findet, dass ein derart spezifischer Artikel nicht in die Bundesverfassung gehört. Auch den finanziellen Anreiz hält er für falsch. Er vermutet, dass so aus Sicherheitsgründen wieder mehr Tiere in den Ställen angebunden würden, was seiner Meinung nach ein Rückschritt in der Tierhaltung wäre. Umsomehr, nachdem die Landwirtschaftspolitik während Jahrzehnten Freilaufställe für die Kuhhaltung propagiert habe. Heer hat nichts gegen Kühe mit Hörnern. Er habe früher selber welche in seinem Stall angebunden gehabt. Mit dem Bau des Freilaufstalls habe sich seine Meinung jedoch geändert. «Kühe mit Hörnern in einem Freilaufstall sind für mich ein No-Go. Ich habe viele Verletzungen vor allem bei den
Tieren gesehen, die sich ohne Hörner hätten vermeiden lassen.» Auch die Arbeitssicherheit für die Menschen spiele eine laufend wichtigere Rolle. Man stelle sich vor, ein Lehrling würde durch ein Kuhhorn ein Auge verlieren. «Das wäre unverzeihlich», findet Heer. Er sagt: «Auch ohne Hörner setzen die Kühe ihre Rangordnung durch, richten dabei aber weniger Schaden an.» Berufskollege Gregor Blattmann ist ebenfalls Milchbauer in Ebertswil. Auf dem Bio-Bauernhof nahe Sihlbrugg hält die Familie Blattmann 45 Milchkühe und 35 Jungtiere. Nur sieben ältere Kühe tragen keine Hörner. Blattmanns haben vor elf Jahren von einem Anbinde- auf einen Freilaufstall umgestellt und zunächst ebenfalls begonnen, den Kälbern die Hörner zu entfernen. «Nach etwa zwei Jahren haben wir damit aber wieder aufgehört und lassen den Kühen nun ihre Hörner», erklärt Blattmann. Auf die Frage,
Rolf Heer hat bewusst Tiere ohne Hörner gewählt, weil er die Unfallgefahr für Mensch und Tier minimieren will.
ob seine Kühe mit Hörnern glücklicher seien, antwortet der Ebertswiler schmunzelnd: «Das kann ich nicht beurteilen. Was ich aber weiss, dass ich es bin.» Seiner Meinung nach spiegle die Hornkuh-Initiative den momentanen Zeitgeist; die Sehnsucht der Menschen nach einer heilen Welt.
Einseitige Debatte Was ihn an der derzeit laufenden Debatte in den Medien stört, ist das Schwarz-Weiss-Schema bei der Argumentation. «Es erweckt den Eindruck, dass alle Bauern mit gehörntem Vieh die Guten und alle anderen die Bösen sind. Das trifft aber nicht zu. Ich bin überzeugt, dass alle Bauern ums Wohl ihrer Tiere besorgt sind und ihr Bestes dafür geben.» Es gebe sehr wohl triftige Gründe gegen horntragende Kühe. Mit Hörnern sei die Unfallgefahr für die Artgenossen und Bauern tatsächlich grösser, begründet Blattmann.
Nicht umsonst hätten bereits etwa 90 Prozent der Landwirtschaftsbetriebe Kühe ohne Hörner in den Ställen. Es sei eine Philosophiefrage. Er habe sich bewusst für Kühe mit Hörnern entschieden, weil er es schöner finde und auch der Typ dazu sei. Dafür sei er auch bereit, etwas mehr Zeit in die Pflege der Tiere zu investieren. Skeptisch sieht Blattmann selbst die zusätzliche Subvention, auch wenn er davon profitieren würde. Er befürchtet, dass dies Trittbrettfahrer anlocke, die nur das Geld und nicht das Tierwohl im Sinn haben. Blattmann gefällt jedoch, wie die Initiative von Bergbauer und Alt-68er Armin Capaul zustande kam. «Als Capaul mit seinem Anliegen kein Gehör im Parlament und bei Bundesrat Johann Schneider-Ammann fand, hat er ohne einen Verband oder eine Partei im Rücken diese Initiative lanciert. Das spricht für unsere direkte Demokratie.»
Die kleine Welt der Madame Jeanne Nicht auf Kosten des Rechtsstaates
................................................... von yvonne wüthrich, schul- und gemeindebibliothek mettmenstetten
Jeanne ist 90 Jahre alt und lebt in einem Haus in Frankreich inmitten von Wiesen, Wäldern und Kühen. Am ersten Tag des Frühlings beschliesst sie, ein Tagebuch zu schreiben, das bis zum letzten Tag des Winters geht.
«Die kleine Welt der Madame Jeanne» von Véronique de Bure. Kindler Verlag, Reinbek 2018. ISBN 978-3-463-40702-9.
Darin erzählt sie von kleinen Erlebnissen, von ihren Launen und Erinnerungen, ihrem verstorbenen Ehemann René und von ihrem Leben als exilierte Pariserin. Die Freiheit ist eins der Privilegien des hohen Alters und Jeanne macht eigentlich nur, was sie will – sofern sie es noch kann: Den Blumen beim Wachsen zusehen; ein Glas Weisswein mit ihren Freundinnen trinken; sich über die Missgeschicke des exzentrischen Paars des Nachbarhofs freuen; sich im Liegestuhl beim Anblick der Sterne verlieren – in der Hoffnung, sie im nächsten Jahr noch einmal wiederzusehen. Und so schreiten wir mit Jeanne durch die Jahreszeiten, erleben mit ihr die glücklichen und auch die traurigen Momente des Lebens. Obwohl ich persönlich eher Bücher bevorzuge, in denen ein Dialog stattfindet, hat mir das Tagebuch von Jeanne sehr gefallen. Immer wieder ist es gespickt mit kleinen Lebensweisheiten: Mit zunehmendem Alter rückt der Himmel näher, weil sich die Beerdigungen mit den Kaffeekränzchen ihrer Freundinnen abwechseln; man kleidet den Körper nicht mehr, man versteckt ihn, welche Rolle spielt Mode noch im hohen Alter; man langweilt sich nur mit anderen, nie mit
sich allein. Jeanne erinnert einen an die Grossmütter von früher, die immer etwas Gutes zu Essen auf den Tisch zaubern konnten. Yvonne Wüthrich. Dass Jeanne dafür Monate vorher (Bilder zvg.) schon mit Backen und Kochen beginnt und dann alles einfriert, um die hungrigen Mäuler der Familie zu stopfen, und froh ist, wenn der Rummel vorbei ist, kann jeder verstehen. Und es ist einfach herrlich, wie sie sich immer wieder mit den Tücken der Technik zu helfen weiss. Weil ihr Anrufbeantworter blinkt und sie nicht weiss, wie man es ausmacht, wickelt sie ihn einfach in Kleider ein, damit das Licht sie nicht mehr stört in der Nacht. Die Geschichte plätschert einfach vor sich hin und bringt einen immer wieder zum Schmunzeln. Das Tagebuch von Jeanne zeigt uns die Leichtigkeit des Seins im Alter und macht Lust aufs Älterwerden. Eine leichte Unterhaltung für verregnete Herbsttage. Und ein Plädoyer für Entschleunigung. Das Leben hört nicht plötzlich auf, es verlässt uns Stück für Stück.
Zur Vorlage «Gesetzliche Grundlage für die Überwachung von Versicherten», Abstimmung vom 25. November. Das Kernproblem der Vorlage «Gesetzliche Grundlage für die Überwachung von Versicherten» sind die schludrigen Formulierungen im Gesetzestext. Die entscheidenden Punkte werden nicht klar geregelt. Grundsätzlich müssen Gesetzestexte so klar formuliert sein, dass jeder Bürger abschätzen kann, was die entsprechende Regelung in der Praxis bedeutet. Dazu gehört auch, dass staatlichem Handeln Grenzen gesetzt werden. Diese Rechtsstaatlichkeit ist ein zentraler Pfeiler in unserem Staat. Die Vorlage erfüllt diese Vorgabe in mehreren wichtigen Punkten nicht. So ist ein Streit darüber entbrannt, wie weit die Überwachungsbefugnisse gehen. Konkret stellt sich die Frage, ob auch Schlafzimmer eingesehen werden können. Nach unserer Meinung, die auch viele Juristen bestätigen, ist dies möglich. Der Bundesrat ist anderer Meinung. Letztlich lässt die gewählte For-
mulierung «frei einsehbar» in diesem wichtigen Punkt schlicht zu viel Interpretationsspielraum zu. Gleiches gilt für den Einsatz von Drohnen zum Zwecke der Videoaufzeichnung. Hier hätte das Parlament entsprechende Bedenken mit einer einfachen Ergänzung des Gesetzestextes ausräumen können. Ein weiteres rechtsstaatliches Problem stellt die eigenmächtige Anordnung von Überwachungen durch Versicherungen dar. Im konkreten Fall liegt eine Verletzung der Gewaltenteilung vor, denn Sozialversicherungen nehmen sowohl die Rolle der Polizei wie auch des Richters ein. Gerade in Kombination mit den weitreichenden Kompetenzen ist dies rechtsstaatlich bedenklich. Statt Rechtssicherheit schafft die gesetzliche Regelung viele Unklarheiten in Bezug auf die Privatsphäre eines jedes Sozialversicherten. Unser liberales Komitee ist nicht bereit, dieses Wagnis einzugehen und lehnt die Vorlage deshalb ab. Alain Schwald, Wettswil, Liberales Komitee «Nein zur Kamera im Schlafzimmer»
The children act (E/d/f) ab 12 Jahre Donnerstag, 18. Oktober, 18.00 Uhr (ohne Pause)
Um- und Neubauten auf dem Event-Bauernhof Stöckweid von Familie Duperrex. > Seite 10
Erika Hartmann und Elisabeth Jacob stellen in der Galerie Märtplatz aus. > Seite 12
Kurioses Tor Der FC Wettswil-Bonstetten gewinnt das Verfolgerduell gegen Red Star mit 1:0. > Seite 17
Normandie Nue (F/d) ab 12 Jahre Donnerstag, 18. Oktober, 20.30 Uhr (ohne Pause) Normandie Nue (F/d) ab 12 Jahre Freitag, 19. Oktober, 18.00 Uhr (ohne Pause) The children act (E/d/f) ab 12 Jahre Freitag, 19. Oktober, 20.30 Uhr (ohne Pause) Reservation unter: www.kinomansarde.ch / Tel. 056 664 21 21
Paleo-Challenge startet im November
Infoabend im Gesundheitszentrum Gut Am Dienstag, 23. Oktober, um 19 Uhr, informieren die Coaches im Gesundheitszentrum Gut über die neue Paleo-Challenge und laden erstmals auch NichtMitglieder ein, in der Gruppe die positive Wirkung von Paleo auf Körper, Geist und Gewicht zu erleben.
Bieten auf über 350 Quadratmetern Ausstellungsfläche eine Vielfalt an Leuchten: Trudi Noser (Mitte), Regula Noser und Michele Fiore, verantwortlich für den Light-Shop. (Bild -ter.)
«Tag des Lichts» in Zwillikon Über 300 Leuchten in vielen Formen bei Noserlight AG Über 300 Leuchten in vielen Formen, allesamt ausgestattet mit LED-Technik und zu sehen auf über 350 Quadratmetern Ausstellungsfläche: Noserlight in Zwillikon lädt am 19. und 20. Oktober zum «Tag des Lichts» ein und gewährt an beiden Tagen 15 Prozent Rabatt. LED ist heute Standard, ja sogar Pflicht: Gemäss Bundesamt für Energie sind seit 1. September 2018 die
meisten Halogen-Lampen verboten und im Handel nicht mehr erhältlich. Die allermeisten Leuchtmittel können heute durch LED-Technik ersetzt werden, mit der sich die Stromkosten bis zu 80 Prozent senken lassen. «Die heutige Warmlichttechnik kommt dem Glühlampenlicht sehr nahe», sagt Hans-Ulrich Noser. Im Ausstellungsraum der Noserlight AG ist das Angebot an Leuchtmitteln sehr gross, womit jeder Geschmack befriedigt werden kann. Grossgeschrieben wird auch die Bera-
tung. Neu wird auch ein Reparaturservice geboten, egal, woher die Lampen stammen. «Dieser Service wird auch von Fachgeschäften in Anspruch genommen», ergänzt H.U. Noser. Freitag und Samstag, 19. und 20. Oktober, lädt Noserlight an der Ottenbacherstrasse 25 in Zwillikon zum «Tag des Lichts» ein, gewährt an beiden Tagen 15 Prozent Rabatt und lädt zum Apéro. Öffnungszeiten: Freitag, 19. Oktober, 9 bis 12 Uhr und 13.15 bis 18.30 Uhr; Samstag, 20. Oktober, 9 bis 16 Uhr (durchgehend). (-ter.)
Fabio Sperduto eröffnet Autowerkstatt in Affoltern Fabio Sperduto ist neu an der Merkurstrasse 5 in Affoltern bei der Garage René Knüsli AG mit seiner eigenen Werkstatt zur Untermiete. Gleich wie Inhaber Bruno Knüsli wird er den Komplettservice für alle Automarken anbieten. Mitten im Stadtzentrum Affolterns, an der Merkurstrasse 5, wird die Garage Sperduto GmbH am Samstag, 20. Oktober, Eröffnung feiern. Fabio Sperduto, der seine Berufslehre als Automechaniker vor 25 Jahren in der Garage Reichenbach in Hedingen absolvierte, garantiert dank reichlicher Berufserfahrung, stetiger Weiterbildung und zeitgemässer Werkstatteinrichtung entsprechend technisches Verständnis und kompetente Dienstleistungen mit Reparaturen, Service und Unterhaltsarbeiten für alle Automarken. Bei speziellen Wünschen arbeitet er auch mit Spezialisten zusammen, zum Beispiel bei Elektronikproblemen oder dem Unterhalt von Oldtimern. Fahrzeugservice, MFK-Vorbereitung, Blechschäden, Scheibenaustausch wie auch mechanische Reparaturen werden von Fabio Sperduto termingerecht, mit bestem Fachwissen und höchster Professionalität ausgeführt. Modernste Technik und das
Gesund essen, täglich genügend Bewegung, viel Schlaf und die bewusste Gestaltung und Wahrnehmung von individueller Qualitätszeit – das ist der Paleo-Lifestyle. «Ich ernähre mich bewusster mit frischem Gemüse, Früchten, hochwertigen Fleischprodukten und Eiern von freilaufenden Hühnern. Künstliche Zusatzstoffe lasse ich weg und verzichte auf industriell verarbeitete Produkte. Ich fühle mich wohl dabei und ausserdem bin ich einige Kilos leichter», so erzählt Mirjam Bergagård aus Aeugst, die im letzten Frühling an der 30-Tage-Paleo-Challenge teilgenommen hat. Ähnliche Erfahrungen machten auch andere Teilnehmerinnen und Teilnehmer, und fast alle waren nach dem Paleo-Monat drei bis fünf Kilo leichter.
Paleo-Lifestyle ist mehr als eine Diät Nicht nur die positive Wirkung der Paleo-Ernährung – also viel Gemüse, hochwertige Tierprodukte, Obst, kein
Kontakt: Garage Sperduto GmbH, c/o Garage René Knüsli AG, Merkurstrasse 5, Affoltern, Reparatur und Restauration von Motorfahrzeugen und Motoren. Telefon 076 606 30 30.
zur 30-Tage-Paleo-Challenge am 23. Oktober auf www.gut-tut-gut.ch. Auskünfte auch unter Telefon 044 768 30 15. Der Infoabend ist kostenlos.
Nächster Paartanzabend in Obfelden Nach der langen Sommerpause findet am Samstag, 27. Oktober, endlich der nächste «come and dance»-Tanzabend statt.
Tanz-Single-Tisch
Diagnosegerät für alle Marken garantieren einen Service höchster Ansprüche. Sollte mal ein Ersatzteil im Markt nicht mehr erhältlich sein, hilft ihm der 3D-Drucker, dieses Teil selber herzustellen. (kb.)
Weitere Infos und die Anmeldung zum Infoabend
Das Team von «come and dance» freut sich, alle Tanzbegeisterten zu diesem Paartanzabend im Singsaal Chilefeld in Obfelden zu begrüssen. Wiederum wird DJ Swoody abwechslungsreiche Musik zu verschiedenen Tanzstilen auflegen und damit die Herzen der Tänzerinnen und Tänzer erfreuen wie auch ihre Beine fit und munter halten. Warum also nicht einen traumhaften Tanzabend geniessen in Gesellschaft anderer tanzbegeisterter und musikliebhabender Menschen? Selbstverständlich darf man auch einfach Musik hören, plaudern, zuschauen und gemütlich etwas trinken.
Zwei Garagisten unter einem Dach: Fabio Sperduto (links) ist mit seiner Werkstatt Untermieter der Garage René Knüsli AG (rechts: Inhaber Bruno Knüsli) an der Merkurstrasse 5 in Affoltern. (Bild Urs E. Kneubühl)
Getreide, keine Hülsenfrüchte – sondern auch der Effekt von mehr Schlaf, genügend Erholung und regelmässiger Bewegung auf das Wohlbefinden war für die meisten spürbar. Im November gehts in die nächste Challenge. 30 Tage lang können Interessierte gemeinsam eintauchen in die Welt von Paleo und die Wirkung vom Paleo-Lifestyle in der Gruppe erleben. Der grosse Vorteil: Die Teilnehmer treffen sich regelmässig zum Erfahrungsaustausch und erhalten zusätzlich zu den täglichen E-Mails mit Informationen und Rezepten zur PaleoErnährung wertvolle Tipps von den professionellen Ernährungs- und Bewegungs-Coaches in der Gruppe. Auch die Geschäftsleitung, Maggie und Christian Gut, ist dabei. Für Mitglieder ist die Challenge kostenlos, Nicht-Mitglieder zahlen einen Unkostenbeitrag von 150 Franken. Der Beitrag berechtigt sie auch, während der Challenge die Angebote rund um Ernährung, Bewegung und Entspannung sowie den Kraftraum im Gesundheitszentrum GUT zu nutzen. Wer sich danach für eine Mitgliedschaft entscheidet, kann sich die 150 Franken voll und ganz an die Jahresmitgliedschaft anrechnen lassen.
Der Tanz-Single-Tisch soll für Menschen eine Gelegenheit schaffen, tanzen zu können, auch ohne dass sie einen Tanzpartner haben. Das ist der Grundgedanke hinter dieser Idee, die das «Come and dance»-Team als Versuch auf die Beine gestellt hat. Der Tanz-Single-Tisch lebt von den Tanzsingels, die zum Tanzen kommen. Das «Come and dance»-Team ermuntert alle zum Mut zu diesem Schritt! Besonders tanzende Männer sind gefragt, da ja die Frauen bekanntlich eher in der
Gemeinsam Tanzen und Spass haben. (Bild zvg.)
Überzahl sind. Um eine Anmeldung für den Tanz-Single-Tisch wird bis am Dienstag, 23. Oktober, gebeten. Auch Tischreservierungen werden wie immer gerne entgegengenommen. Wer an diesem Abend verhindert ist, kann sich bereits den nächsten Tanzabend vom 15. Dezember reservieren, an dem es übrigens einen Gratis Boogie Woogie Crash-Tanzkurs mit den ehemaligen Schweizer Meistern Jeannette Ott und Chrigi Waldmeier geben wird! Weitere Informationen finden sich auch auf www.swoody.ch. (pd.) Tanzabend am Samstag, 27. Oktober, Singsaal Chilefeld, Obfelden. Jeweils von 20 bis zirka 1 Uhr, Eintritt: 20 Franken. Informationen und Reservierungen: www.swoody.ch oder per E-Mail: contact@swoody.ch. Telefon 079 376 40 17.
Bauer mit Mut und Visionen für die Zukunft Um- und Neubauten auf dem Event-Bauernhof Stöckweid von Vater und Sohn Duperrex Die Landwirte Jean-Jacques und Serge Duperrex von der Stöckweid in Knonau, trotzen den anspruchsvollen Herausforderungen eines Landwirtschaftsbetriebes mit mutigen Schritten in die Zukunft. Mit einem Umund Neubau erweiterten Vater und Sohn die Dienstleistungen ihres Event-Bauernhofes. ................................................... von martin mullis Wer den Hofplatz der Familie Duperrex auf der Stöckweid in Knonau betritt, fühlt sich fast ein bisschen wie in einer Postkartenlandschaft. Eine Katze empfängt mit erhobenem Schwanz den Besucher und die etwas betagte Hofhündin Gina bellt dreimal pflichtschuldig, nachdem sie etwas widerwillig ihren Liegeplatz auf der Matte vor der Haustüre verlassen hat. Grossmutter Margrit, bereits weit in den Achtzigern, empfängt den Besucher freundlich lächelnd, sie ist den täglichen Betrieb auf dem Hof gewohnt. Die sprichwörtliche Gastfreundschaft der Familie Duperrex auf dem Bauernhof Stöckweid ist weitherum bekannt.
Hausherr und Gastgeber für festliche Anlässe aller Art: Serge Duperrex, Landwirt auf der Stöckweid in Knonau. (Bild Martin Mullis) Doch die bäuerliche Idylle täuscht etwas darüber hinweg, dass der Beruf des Landwirts keineswegs ein lockerer Job ist. Die Arbeitstage von zwölf und mehr Stunden sind intensiv, die Ernte wetterabhängig und Ferien sind für viele Landwirte ein seltenes Ereignis. Die Familie Duperrex hat sich deshalb vor einigen Jahren auf ihrem Hof neben der Viehzucht und Milchwirtschaft ein zweites Standbein aufgebaut. Der alte Hofladen war inzwischen ziemlich baufällig, die Besuchertoiletten marod und der über-
dachte Teil zwischen Stall und Scheune war für die Hoffeste nicht sonderlich praktisch. Dem jeweils erfreulichen Erfolg am 1. August-Brunch folgten unzählige andere grosse Anlässe wie das jährliche Kürbisfest, Hochzeiten, Geburtstagsfeiern, Firmen- und Vereinsanlässe sowie Grillabende.
Ein umfassender Um- und Neubau Serge Duperrex, gelernter Landwirt und momentan in der Weiterbildung zum Betriebsleiter und künftiger Aus-
Ein Wirtepaar sagt Adieu
bildung zum Meisterlandwirt, nennt denn auch diese Umstände und den stetig steigenden Besucherandrang bei den unzähligen Hofanlässen als Grund für den umfassenden Um- und Ausbau. So beschlossen er und sein Vater Jean-Jacques – den Insider schlicht «Schaagi» nennen – einen mutigen Schritt in die Zukunft zu machen. Ohne Architekt, lediglich mit der Hilfe eines Berufskollegen, erarbeiteten sie die Ausbaupläne. Dabei bedienten sie sich eines cleveren Vorgehens. Um den Kinderspielplatz sowie die Stallungen und Weide der zwei Esel und des Ponys zu erhalten, verlegten sie die neue Eventhalle, den Hofladen, den Kühlraum und die Toiletten auf ein tieferes Niveau. Die notwendige Zufahrt bedingte den Bau einer Fussgängerbrücke zum Wohnhaus, was den Hofplatz aufwertet, hervorhebt und ihm einen einzigartigen Hingucker verleiht. Der Raum mit baumartigen Holzstützen dient als Verarbeitungs- und Lagerhalle, er wirkt aber bei festlichen Anlässen überaus heimelig und gemütlich und hat sich bereits beim Kürbisfest hervorragend bewährt. Serge Duperrex, der zusammen mit seinem Vater auch als Bauleiter amtete, nennt das gute Wetter und die kompetenten Handwerker als Grund
für die unfallfreie und reibungslose kurze Bauzeit von rund einem Jahr.
Gerüstet für die Zukunft Die Baukosten, in einem höheren sechsstelligen Bereich, konnten eingehalten werden, wenn das auch hie und da ziemlich gute Nerven forderte, wie Mutter Maya Duperrex beim Gespräch mit dem «Anzeiger» festhält. Das Familienunternehmen «Eventbauernhof Stöckweid», bestehend aus Grossmutter, Eltern, Sohn zwei Töchtern, Schwiegersohn und Enkel, sowie 60 Kühen, 30 Hühnern, zwei Eseln, einem Pony, einem Hofhund und einigen Katzen, schaut nun erwartungsvoll in die Zukunft. Geplant ist, dass die fünfjährige Generationengemeinschaft im Jahr 2020 aufgelöst wird und Serge Duperrex den Hof von Vater Jean-Jacques übernimmt. Mit dem gelungenen Um- und Neubau sind die Duperrex bestens gerüstet für stimmige Anlässe auf dem Bauernhof in einem wunderschönen Lokal mit Platz für rund 140 Gäste. Im neuen Hofladen werden saisonal Spargeln, Tomaten, sowie Fleisch und hausgemachte Köstlichkeiten aus eigener Produktion und neu auch die faire Milch aus dem Säuliamt angeboten.
Limoncello als Vitamin C
Abschied von den Restaurantbetreibern im Lindenhof in Uerzlikon Italienische Köstlichkeiten im «Il Giardino» Am Mittwoch, 31. Oktober, ist es so weit, das Wirtepaar Barbara Eder und Louis Bisig nehmen nach fünf Jahren Abschied vom Restaurant Lindenhof in Uerzlikon. Mit drei letzten Anlässen möchten sich Barbara und Louis von ihren Gästen verabschieden. «Schnell ist es gegangen, vieles haben wir in den letzten fünf Jahren erlebt. Dank euch, liebe Gäste, wurde im alten Lindenhof manch rauschendes Fest gefeiert. Nun sind die Tage leider definitiv gezählt und es gilt Abschied zu nehmen.» Bei diesen Worten von Barbara und Louis ist auch ein bisschen Wehmut zu spüren, vor allem bei Barbara, die den Lindenhof mit den zwei Kolleginnen Margit und Gabriela von 2006 bis 2009 schon mal im «Dreimädelhaus» geführt hat! In der Tat ist der Lindenhof für einige Vereine zu einer Art Stammlokal geworden. So auch für die Seniorenturner der Männerriege Knonau, als es in Knonau kein Restaurant mehr gab, mit vielen Sticheleien mit den ebenfalls anwesenden Männerturnern aus Hausen, oder für den Fan-
Louis Bisig und Barbara Eder nehmen Abschied. (Bild zvg.) club der Jauks mit ihren vielen lebhaften Anlässen. Nicht zu vergessen die illustre Gesellschaft, die jeden Sonntag anlässlich ihres Apéros lebhaft und laut diskutierte. All dies war oder ist nur in einer «Dorfbeiz» möglich. Weiter die Oktoberfeste mit den Stimmungsmachern «die Jauks», die «Liederlichen Abende» mit den einheimischen Benni und Peter mit ihren Schwyzerörgeli und die zahlreichen Musig-Höcks mit Musikanten aus der Region. Alles Anlässe, an die man sich auch in Zukunft gerne erinnern wird. Nun heisst es aber: «Die Türen und Fenster werden geschlossen, das Kapitel Lindenhof ist abgeschlossen»! Vorher wird jedoch nochmals gefeiert.
Elvis: Samstag, 20. Oktober, ab 16 Uhr. Kurt Signer «alias Elvis» unterhält mit mitreissenden Melodien des King of Rock’n’Roll und vielen anderen Evergreens. Metzgete: Vom Donnerstag, 25. Oktober, bis Samstag, 27. Oktober (die Daten im Inserat im «Anzeiger» vom 12. Oktober waren nicht korrekt), findet nochmals die beliebte Lindenhof Metzgete statt. Hausmetzger Albert Gersbach hat seine Messer gewetzt und das Lindenhof-Team, unterstützt durch Irene und Yvette, wird alles unternehmen, damit alle Gäste wie immer zufrieden den Heimweg antreten werden. Ustrinkete: Nach dem Motto: «Wer bei der «Antrinkete» dabei war, gehört auch bei der «Ustrinkete» dazu.» Am Mittwoch, 31. Oktober, wird ab 15 Uhr ein letztes Mal so richtig gefeiert. «Alle Gäste, die uns in den letzten fünf Jahren besucht und unterstützt haben, sind herzlich eingeladen». Eine gute Gelegenheit, gemeinsame Erlebnisse nochmals Revue passieren zu lassen. Barbara wird in Zukunft jeden Dienstag, Mittwoch und Donnerstag in der Laternen Bar in Mettmenstetten ihre alten und neuen Gäste bedienen. Walter Schweizer
Aquafit zur Reha, Sportergänzung, oder zum Stressabbau
In Mettmenstetten, Obfelden und Ottenbach mit neuen Kursen Aquafit ist ein Allwettertraining und ein optimales Bewegen als Ausgleich zum Wandern, zu Skitouren, Krafttraining, Joggen oder als gelenkschonendes Konditionstraining. Die neuen Kurse finden von Montag bis Samstag statt.
Aquafit: die ideale Lösung als gelenkschonendes Training. (Bild zvg.)
Bei Krankheiten wie beispielsweise Diabetes, Multipler Sklerose und Lipödem ist ein Wassertraining optimal. Nach einem Herzinfarkt oder einer Rücken- oder Gelenkoperation ist es
oft das erstmögliche Training zur Fitnessverbesserung oder Unterstützung der Beweglichkeit und dem Muskelaufbau nach der Physiotherapie. Zur Stressbewältigung, als Herz-Kreislauf-
training, für Gleichgewicht, Gewichtskontrolle, Kraft oder Koordination, bei Schwangerschaft und für vieles mehr kann man nach eigenen Bedürfnissen trainieren und die Lebensqualität verbessern. Es ist möglich, zusammen mit dem Partner oder der Kollegin zu trainieren oder durch die Massage des Wasserdrucks zu entspannen. Das Training findet im tiefen Wasser mit Unterstützung eines speziellen Gurtes statt. Ausprobieren lohnt sich. (pd.) Kontakt: Marianne Herzog, Telefon 076 399 63 04. Weitere Infos auf www.fitmit.ch.
Ein Teil des «Il-Giardino-Teams», von links nach rechts: Adi, Chef de Service, Arif, Marc (Küchenchef) und Joe. (Bild Kaspar Köchli)
Seit April 2015 herrscht im Restaurant Il Giardino in Hedingen Italianità; das Wärme vermittelnde Lokal lädt zum Verweilen ein. «Frische saisonale Produkte, Spezialitäten sowie Eigenkreationen lautet unsere Passion» – Adi, Chef de Service des «Il Giardino», präsentiert nicht ohne Stolz die reichhaltige Speisekarte. Und in der Tat lockt viel Verführerisches: Von verschiedenen Antipasti über Zuppe zu den Primi Piatti, gefolgt von Paste, Risotti, Carne bis hin zu Pesce. Einen sicheren, nein, todsicheren Wert stellen die leckeren Pizze dar, die in knapp zwei Dutzend Variationen zu haben sind. Saisonal dominieren zurzeit nebst diversen Kürbisgerichten Köstlichkeiten mit Meeresfrüchten, wie beispielsweise Vongole oder Cozze. «Schliesslich befinden wir uns ja im Oktober, also in einem Monat mit ‹R› am Schluss, wo man das geniessen darf», erklärt Adi schmunzelnd. Die schöne Dessert- und die Weinkarte runden das Ganze ab. Letztere umfasst vorwiegend italienische und spanische Tropfen. Darunter finden sich auch die toskanischen Perlen Tignanello und Sassicaia sowie die
edlen «Spanier» Alto und Mauro. Und apropos Italianità: Nach dem Tafeln kredenzt das Team jeweils noch als Dankeschön einen Digestivo zum Abschied. Mit dem feinen Zitronenlikör Limoncello aus dem südlichsten Italien wird einem der Besuch im «Il Giardino» endgültig versüsst.
Attraktiver Superiore-Saal Im Obergeschoss befindet sich der sogenannte Superiore-Saal, der bis zu 60 Personen Platz bietet. Mit seiner Grösse ist er besonders geeignet für Festivitäten und Bankette aller Art. Weiter stehen Leinwand und Beamer zur Verfügung, dank denen an Tagungen, Vereins- und Verbandsanlässen auch gearbeitet werden kann. Eigene Parkplätze sowie ein separater Eingang steigern die Attraktivität des Superiore-Saals zusätzlich. Beliebt sei bei Gesellschaften nach wie vor der Spaghettiplausch à discrétion (ab zehn Personen). «Grundsätzlich sind wir aber für alles offen, was die Wünsche unserer Gäste angeht», so Arif. «Und zum Schluss gibts für das gute Gewissen der Gäste noch Vitamin C in Form von flüssiger Zitrone» lacht das sympathische Team gemeinsam. (kakö)
«Café Mondial» - Musik zum träumend Reisen Generalversammlung für Mitglieder und Jahresfest für alle Der Verein Kultur im Dorf Hausen lädt am 27. Oktober zum traditionellen Jahresfest ins Albisbrunn. Ein Festessen und Musik der Gruppe «Café Mondial», welche die Gäste vom Montmartre über den Balkan bis nach Südamerika entführt, stehen auf dem Programm – und zwar auch für Nichtmitglieder. Wenn sich die Mitglieder des Vereins Kultur im Dorf zum Apéro und zur anschliessenden Generalversammlung treffen, wenn danach die Tür des Speisesaals Albisbrunn auch für Nichtmitglieder geöffnet wird, wenn sich die Vorstandsmitglieder wieder einmal in der Rolle von Kellnerinnen und Kellnern üben – für den diesjährigen Anlass hat sich nur ein Mitglied für den Service angemeldet – wenn sich Reto Fust, Koch im Albisbrunn, mit gewagten Kreationen einmal mehr selber übertrifft – ja dann stehen alle Zeichen auf Jahresfest. Und noch etwas zeichnet dieses Wochenende jeweils aus; es kann dank Zeitumstellung eine Stunde länger geschlafen werden. Und wer weiss, vielleicht gibt es diese letztgenannte Konstante ja heuer zum letzen Mal. Ein jeweils ausgezeichnet mundendes und attraktiv präsentiertes 3-Gang-Menü steht im Mittelpunkt der
«Gschichte-Samschtig» in der Bibliothek Am Samstag, 20. Oktober, startet die Regionalbibliothek Affoltern wieder mit ihrem Winter-Angebot für Kinder ab vier Jahren: dem «GschichteSamschtig». Einmal monatlich, an einem Samstagmorgen um elf Uhr, sind Kinder herzlich zu einer Reise ins Land der Geschichten eingeladen.
Frühe lustvolle Sprachförderung
Feier. Dieses Jahr wird das Essen von «Café Mondial» unterlegt. Das ist nicht etwa eine neue raffinierte Kaffeekreation von Reto Fust, sondern es ist Musik zum träumend Reisen. «Café Mondial» sind Manuel Hebeisen, Pascal Bruggisser, Thomas Custer und Benno Blattmann mit Instrumenten wie Saxofon, Flöte, Akkordeon, Kontrabass, Schlagzeug sowie Gesang. Die vier Traum-Weltenbummler, deren Melodienherz ums Mittelmeer und manchmal auch noch weiter hüpft, setzen unvergängliche Themen wie
Glück oder Unglück, Verliebtsein, Sehnsucht und Trennung musikalisch um, und führen die Zuhörenden auf eine musikalische Reise vom Montmartre bis auf den Balkan mit Abstechern auf den südamerikanischen Kontinent. (san) Samstag, 27. Oktober, La Table Albisbrunn, Hausen. 18 Uhr Apéro und GV – für Mitglieder; 19.15 Uhr Einlass auch für Nichtmitglieder; 19.30 Uhr Essen und Musik. Anmeldung bis Montag, 22. Oktober, erforderlich an info@kulturimdorf.ch oder bei Ruedi Taverna: 044 764 27 61. www.cafemondial.net.
Der «ElBiMorgen» feiert Jubiläum
Zehn Jahre Elternbildungsmorgen Unteramt am 3. November Zum zehnjährigen Bestehen hat sich das Organisationskomitee des «ElBiMorgens» für den 3. November etwas Spezielles einfallen lassen. In einem ersten Referatsteil, der für alle Teilnehmenden gilt, wird das Forumstheater auftreten. Im Stück «Ja oder Nein» wird das Thema Grenzen setzen spielerisch dargestellt. Auf lustvolle und humorvolle Weise kann das Publikum die Situationen im Spiel aktiv verändern, aber auch einfach entspannt zuschauen. Im Anschluss geht es wie in den vergangenen Jahren weiter mit Referaten zu den unterschiedlichsten Themen über Schule, Lernen, Familie. Die Teilnehmenden dürfen sich für zwei der sechs Referate anmelden. Zur Auswahl stehen dieses Jahr «Nein aus Liebe – die Kunst, mit gutem Gewissen Nein zu sagen», «Stark durch Widerstandsfähigkeit und Selbstbewusstsein», «Kaufen, Haben, Wollen – Umgang mit Geld und Konsum», «Sexual-
Eine halbe Stunde lang gespannt und konzentriert zuhören – das können Kinder. Das Gehörte mit eigenen Erlebnissen verknüpfen und davon erzählen – das dürfen sie in dieser Runde. So entsteht jeweils eine sehr schöne, dichte Atmosphäre, die ein wenig an Lagerfeuer erinnert.
«Café Mondial» setzt unvergängliche Themen musikalisch um. (Bild zvg.)
Oberstufenschülerinnen und -schüler mit ihren Eltern am Workshop für effizientes Lernen am Elternbildungsmorgen 2017. (Bild zvg.) erziehung – Eltern sind gefragt», «Ohne Smartphone geht nichts mehr – Medienkompetenz für Eltern» und «Lernlust – Lernfrust». In den Pausen ist die Cafeteria jeweils ein beliebter Treffpunkt, auch für einen Dialog zwischen den Teilnehmenden. Die Anmeldefrist läuft bis 31. Oktober. Der Elternbildungs-
morgen wird durch die Elternräte der Gemeinden Bonstetten, Stallikon und Wettswil organisiert. (pd.) 10. Elternbildungsmorgen Unteramt, Samstag, 3. November, 8 bis 13 Uhr, Sekundarschule Bonstetten, Schachenrain 1. Infos und Anmeldung: www.elbimorgen.ch. Kosten: 35 Franken/Person (Mitglieder und Veranstalter 20 Franken).
Sebastian Dupuis live
Samstag, 20. Oktober, 17 Uhr, Pfarrhaus Knonau Am Samstag, 20. Oktober, tritt der Pianist Sebastian Dupuis anlässlich der Pfarrhauskonzerte in Knonau auf.
waltige, eine halbe Stunde dauernde, anspruchsvolle, einzige Sonate von Franz Liszt in h-Moll aufgeführt. Das Konzert beginnt um 17 Uhr. (pd.)
Es wird das Programm gespielt, das am 5. November in der Tonhalle Maag gespielt wird. Tickets für die Tonhalle Maag sind dort online erhältlich. Die Zuhörerinnen und Zuhörer kommen im Pfarrhaus in den Genuss eines tollen Konzertes mit anschliessendem Apéro. Gespielt werden Werke von Beethoven (Sonate Nummer 8 pathetique) und Chopin. Weiter wird die ge-
Samstag, 20. Oktober, 17 Uhr, Pfarrhaus Knonau. Eintritt: 50 Franken (inkl. anschliessendem Apéro). Es sind noch wenige Tickets erhältlich. Bitte um Voranmeldung per Telefon: 044 767 07 32, Pfarrhaus Knonau, Oberdorfstrasse 2. Weitere Informationen auf www.kircheknonau.ch oder thepianosalon.ch. Das Konzert wird später auf
Sebastian Dupuis. (Bild zvg.)
internationaler Tournee in Russland, China und Brasilien aufgeführt.
Wer früh Freude an Geschichten hat und sie auch erzählt bekommt, wird vielleicht den Weg zum Lesen leichter finden und damit einen Zugang zu vielen Welten. So richtig gelungen ist Sprachförderung aber vor allem, wenn sie Spass macht – und das tut sie auf diese Weise garantiert! Sehr beliebt und gut besucht ist jeweils der Buchstart-Treff für die
Am 20. Oktober startet wieder der «Gschichte-Samschtig». (Bild zvg.) Kleinen ab neun Monaten, der immer am ersten Dienstag im Monat um 9.30 Uhr stattfindet. Eltern und Grosseltern begleiten die Kinder bei ihren ersten Schritten in die Welt der Verse, Lieder und Fingerspiele und bekommen Anregungen und Material zum Mitnehmen. Das Gschichte-Schiff legt am 20. Oktober um 11 Uhr in der Regionalbibliothek Affoltern zum ersten Mal wieder ab. Die Teilnahme ist kostenlos und eine Anmeldung nicht erforderlich. (pd.) Weitere Daten: 17. November, 15. Dezember, 12. Januar, 16. Februar und am 16. März 2019.
Kurs zum Umgang mit Andersdenkenden Menschen aus anderen Kulturen oder einer anderen Generation denken und fühlen oft anders als wir. Christina Christen zeigt Möglichkeiten auf, wie eine Verständigung dennoch gelingen kann.
Weiterbildung für alle Der von der reformierten Erwachsenenbildung im Säuliamt angebotene Kurs steht allen offen, die beruflich oder privat ab und zu mit Menschen konfrontiert sind, die andere Wertvorstellungen haben. Er ist als Weiterbildung für Personen geeignet, die als Freiwillige in Besuchs- und Begleitdiensten tätig sind, kann aber auch für den Umgang mit einem pubertierenden Jugendlichen oder einem betagten Elternteil wertvolle Impulse geben. Der Unkostenbeitrag beträgt 50 Franken, inklusive Materialien und Pausenverpflegung. Eine Anmeldung ist bis 22. Oktober erbeten. (pd.)
Immer wieder hat man es mit Menschen zu tun, die nicht entsprechend der eigenen Vorstellungen reagieren oder handeln – sei es, weil sie aus einem anderen Kulturkreis kommen, einer anderen Generation angehören oder sonst anders geprägt sind. Manchmal ist das interessant und kann mit etwas Toleranz einfach akzeptiert werden. Will man aber eine echte Beziehung zu seinem Gegen- «Meine Welt – Deine Welt», Samstag, 27. Oktober über aufbauen oder ist man auf und 3. November, jeweils 9 bis 12 Uhr, reformiertes Kooperation angewiesen, kommt man Chilehuus, Zürichstrasse 94, Affoltern. Unkostenschnell an Grenzen und ist frustriert beitrag: 50 Franken, bei Teilnahme an nur einem oder ratlos. Dann sind ein vertieftes Vormittag: 30 Franken. Verständnis und ein bedachtes Vorgehen hilfreich. Hier setzt der Kurs an. Anmeldung bis 22. Oktober unter 044 761 24 00 An zwei Samstagvormittagen (vormittags) oder bettina.bartels@zh.ref.ch. (27. Oktober und 3. November) lernen die Teilnehmenden, wie man Andersdenkenden gegenüber Wertschätzung zeigen und gleichzeitig die eigenen Werte und Anliegen vertreten kann. Sie erleben, wie es gerade im Spannungsfeld zwischen den Welten zu einer fruchtbaren Begegnung kommen und das Miteinander gelingen kann. Die Kursleiterin, Christina Christen ist Beraterin und Coach, Supervisorin, Ausbilderin und Teamentwicklerin mit eigener Praxis in Affoltern. Sie hat diesen Kurs schon oft und in unterschiedlichen Kontexten erfolgreich durchge- Wie umgehen mit Menschen, die «anders ticken»? führt. Kursleiterin Christina Christen weiss Rat. (Bild zvg.)
Satsuma-Mandarinen
Elisabeth Jacob: Bilder aus Natur und Alltag.
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Galerie Märtplatz: Bilder und Skulpturen Elisabeth Jacob und Erika Hartmann Seit zwanzig Jahren kennen sich die beiden Künstlerinnen Erika Hartmann und Elisabeth Jacob und stellen ihre Werke zum ersten Mal gemeinsam aus. Nach der Vernissage vom Freitag, 19. Oktober, um 19 Uhr, dauert die Ausstellung noch bis zum 4. November. Die in Paris geborene Künstlerin Elisabeth Jacob greift in ihren Bildern Themen aus der Natur und aus dem Alltag auf. Unscheinbares und doch so Kostbares werden malerisch ins Zentrum gerückt. So kombiniert die Kunstmalerin unter anderem Blumen, Früchte, Muscheln und Gefässe und lässt sie in fein gestalteten Übergängen auf der Leinwand erscheinen. Landschaften wie Dünen sowie Birkenwälder und Wiesen sind ihre neusten Werke. In einer Mischtechnik, meist auf Holz oder Leinwand, entstehen ihre Werke. Die Farben der Bilder sind in hellen Naturtönen, sowie kräftigen Farbtönen aufgetragen. Elisabeth Jacob wohnt in Hausen und führt in Baar in der Obermühle ein Atelier, in dem sie auch Malkurse anbietet.
Objekte von Erika Hartmann Erika Hartmann gelingt es, Objekte zu schaffen, die den Charakter des Kunsthandwerklichen durchbrechen und sich kaum in eine Kunstgattung einordnen lassen. Sie zeigen die Ver-
änderung, die Transformation und das Immerwiederkehrende. Sie zeigen Lebenskreise, die sich schliessen und wieder neu beginnen – sie zeigen den Fluss der Zeit.
«Engel und Tiere » Seit gut dreissig Jahren arbeitet die Künstlerin mit Fundstücken wie Schwemmhölzern aus dem Bodensee und Metallteilen mit Patina aus Flüssen und Bächen, die sie zu neuem Leben erweckt. Je nachdem, ob das Fundstück für einen Engel, einen Vogel, eine Kuh oder eine Katze geeignet ist, ergänzt sie die fehlenden Teile mit Töpferton so lange, bis Aussage, Bewegung und Ausdruck stimmen. Wichtig ist ihr, die Fundstücke als solche zu bewahren und möglichst wenig daran zu verändern.
«Kerzenstäbe» Vor etwa zehn Jahren hat Erika Hartmann ihre Kerzenstäbe entwickelt, die aus Fundstücken vom Flohmarkt zusammengestellt sind. Wieder ist es das gekonnte Zusammenfügen verschiedener Materialien wie Glas, Eisen, Messing, Holz und selbstgeformten Keramikteilen, die die Kerzenstäbe einzigartig machen. Vernissage in der Galerie Märtplatz Affoltern am Freitag, 19. Oktober, 19 Uhr, Ausstellung bis 4. November, freitags von 17 bis 21 Uhr, samstags von 9 bis 11 Uhr und sonntags von 11 bis 14 Uhr. www.atelier-jacob.ch.
Bewegung und Entspannung Ab Freitag, 26. Oktober, jeweils von 9.30 bis 10.30 Uhr, findet im Familienzentrum Bezirk Affoltern der achtteilige Geburtsvorbereitungskurs mit Schwangerschaftsgymnastik mit der erfahrenen Hebamme Judith Wyss-Kaufmann statt.
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Erika Hartmann: Fundstücke zu neuem Leben erweckt. (Bilder zvg.)
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Die Vorfreude auf ein neues Familienmitglied ist besonders gross. Ein Baby zu bekommen, ist immer eine lebensverändernde Erfahrung. Umso wichtiger ist es, sich auf die Geburt und auf die Zeit danach vorzubereiten. Bewegung und Sport sowie Entspannungsund Atemübungen während der Schwangerschaft sorgen für ein gutes, selbstbewusstes Körpergefühl und können diversen Schwangerschaftsbeschwerden vorbeugen und die Geburt erheblich erleichtern. In einer lockeren Atmosphäre erfahren die Teilnehmerinnen mehr über diese intensive Zeit. Der Körper
Bewegung und Entspannungs- und Atemübungen sorgen für ein gutes, Körpergefühl. (Bild zvg.) wird mit angepassten Übungen fit gehalten. Im Anschluss werden verschiedene Themen rund um die Schwangerschaft, Geburt, körperliche Veränderungen, Stillen, Wochenbett sowie Partnerschaft und das Neugeborene tiefer besprochen. (GS) Anmelden unter Telefon 044 760 21 13 oder E-Mail: mail@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Kurse auf www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.
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Hair Affair feierte 10-Jahre-Jubiläum 2008 übernahm Laura La Piana das Coiffeur-Lokal Hair Affair am Hoﬁbach 2 in Zwillikon. Zuvor arbeitete sie an der Mühlebergstrasse in Affoltern. «Toll, dass rund ein Fünftel der damaligen Kundschaft nun wieder bei mir ist», strahlt die Powerfrau, die sich im Alter von 25 Jahren selbstständig machte. «Das ist nun auch schon beinahe so viele Jahre her», lacht sie. Beim Jubiläumsfest am 8. September, notabene ihrem Geburtstag, wurde gebührend gefeiert. Rund 60 Gäste stiessen bei strahlendem Wetter mit Sprudelndem auf La Pianas zehnjähriges Wirken am neuen Ort an. Dazu gab es feine Würste vom Grill. «Ich bedanke mich bei meinen treuen und lieben Kunden, dank denen ich jedentags mit Freude arbeite» verteilte sie Komplimente. «Nicht stehenbleiben» La Piana besuchte in den letzten Jahren viele Kurse und Seminare. «Trendbedingte Kurse sind das jeweils, man darf nie stehenbleiben. Wichtig ist, immer auf dem neuesten Stand zu bleiben» erläutert sie. Nebst den üblichen Haarschnitten für ihre Kunden jeglichen Alters bietet sie die professionelle Haarverlängerung von Great Lengths an – eine Spezialität von La Piana. Zudem kümmert sie sich um die Wimpern und Brauen ihrer Kunden und modelliert auf Wunsch auch deren Nägel. Zurzeit befasst sie sich intensiv mit dem Aufkommen des Wimpern-Liftings, das sie auch irgendwann anbieten will. Zum Schnuppern weilt sie diese Woche als Modell in Deutschland. «So lerne ich das 1:1 kennen.» Hair Affair erfreut sich grosser Beliebtheit, das ist auch mit Kundenzuwachs verbunden. So wird La Piana in absehbarer Zeit Unterstützung bekommen, um die Mehrarbeit bewältigen zu können. (kakö)
Hair Affair Laura La Piana • Am Hoﬁbach 2 • 8909 Zwillikon Telefon 044 760 46 60 • www.hair-affair.ch
Hunderte von Schmetterlingen
Der Wettswiler Gemeindeverein unterwegs
Der TC Wettswil hat in den Wintermodus gewechselt
Rückblick auf eine erfolgreiche Freiluftsaison Das Aufrichten und die Inbetriebnahme der Traglufthallen über vier der sechs Sandplätze in der ersten Oktoberwoche signalisierten unübersehbar, dass der Tennisclub Wettswil auf Winterbetrieb umgestellt hat. Ein guter Zeitpunkt für einen kurzen Rückblick auf die erfreuliche Sommersaison 2018.
Die Reiseschar vor dem Car in Biel. (Bild zvg.)
Am vergangenen Samstag reisten über 60 Mitglieder und Witwen der verstorbenen Mitglieder an den Bielersee. Der Besuch des Papilioramas war einer der Höhepunkte der Reise. Pünktlich um halb acht schloss der beliebte Chauffeur Leo die Türen seines Cars, die traditionelle Herbstreise konnte beginnen. Nach einer Begrüssung des Unterzeichneten sowie von Leo führte die Reise Richtung Bern mit Zwischenziel in Kerzers, im Seebezirk des westschweizerischen Kantons Freiburg.
Mehrheitlich von Schmetterlingen bewohnt … Nach einer Kaffeepause ging es in drei Gruppen zur Führung im Papiliorama. Die einzigartige Architektur des Papilioramas dient in erster Linie dem Wohlergehen seiner Bewohner. Das Amphitheater mit einem Durchmesser von 40 Metern und einer Höhe von bis zu 14 Metern beherbergt mehrere Dutzend Pflanzenarten, darunter 16 Palmenarten, welche auch im Winter ideale Bedingungen zum Gedeihen und Blühen vorfinden. In diesem Garten fliegen über 60 Schmetterlingsarten aus allen Tropengebieten der Welt. Die rund 1000 Schmetterlinge boten ein buntes und bezauberndes Ballet. Die Gruppe konnte den kompletten Lebenszyklus des Schmetterlings, vom Ei über die Raupe bis zur Puppe beobachten, denn über zehn
Arten vermehren sich im Garten auf natürliche Weise. Bevölkert von rund 1500 Schmetterlingen bietet das Papiliorama Kerzers ein einzigartiges, buntes Schauspiel. Die rund 60 tropischen und subtropischen Schmetterlingsarten aller Grössen, Farben und Formen stammen aus den Philippinen, Malaysia, Tanzania und Costa Rica. Enorm spannend, denn die Schmetterlinge lassen sich sehr leicht und aus nächster Nähe beobachten, sei es bei der Nektarsuche in den zahlreichen Blütenpflanzen oder sonstwo.
Aussicht auf die Weinberge Weiter führte danach die Reise mit dem Car nach Lüscherz zum Mitglied der Tafelgesellschaft zum goldenen Fisch, wo sich die Teilnehmenden vor Ort von der sehr gepflegten Fischküche überzeugen konnten. Begeistert von dem Essen und frisch gestärkt führte die Reise weiter nach Erlach, wo das Kursschiff bestiegen wurde, welches dann bei schönstem Herbstwetter nach Biel führte. Die Gelegenheit zu einer weiteren Stärkung wurde genutzt, und bei wunderschöner Aussicht auf die tolle Region mit den Weinbergen genossen alle die Möglichkeit für interessante Gespräche. In Biel wartete der allseits beliebte Chauffeur Leo mit seinem Doppelstöcker direkt beim Steg, und nach einem Gruppenfoto machte sich die Truppe auf die letzte Etappe der Reise – zurück ins schöne Säuliamt. Remo Buob, Gemeindeverein Wettswil
Das auch von ausserhalb hörbare «Knallen» der Bälle machte akustisch deutlich, dass im Tennisclub Wettswil unter den Hüllen der eben installierten Traglufthallen schon in der ersten Herbstferienwoche Hochbetrieb herrschte. Verantwortlich für das lebhafte Treiben waren die Junioren, die im Herbst-Kidscamp unter der fachkundigen Anleitung der TCWTrainer an ihren Fertigkeiten arbeiteten. Der Übergang von einer intensiven und auf verschiedensten Ebenen sehr erfolgreichen Sommersaison in den Winterbetrieb wurde damit nahtlos vollzogen.
Die Doppel- und Mixed-Konkurrenzen erfreuen sich grosser Beliebtheit. Attraktive Club-Meisterschaften
Während andere Clubs bei internen Wettkämpfen mit schwindenden Teilnehmerzahlen kämpfen, ist das Interesse an den Club-Meisterschaften in den verschiedenen Sparten bei den TCW-Aktiven nach wie vor erfreulich gross. In den Einzelmeisterschaften konnte mit 60 Anmeldungen gar ein Begeisterndes Sommerlager Teilnehmerrekord verzeichnet werZu den jährlichen Höhepunkten für den. Die Organisatoren um Spielkomden Nachwuchs des TC Wettswil zählt missions-Chef Philippe Dietrich und zweifellos das Sommerlager, das tradi- Jerry Schneiter hatten mit geschickter tionellerweise in der letzten Sommer- Kategorieneinteilung für sieben Tabferienwoche stattfindet. Auch in die- leaus gesorgt, die spannende Matches sem Jahr nahmen über 50 Kinder und versprachen. Auch wenn die grossen Jugendliche daran teil. Die Kleinsten, Überraschungen ausblieben, wurden die gerade fünf Jahre alt waren, zeig- dem Publikum etliche umkämpfte ten sich dabei genauso motiviert wie und viele spielerisch gute Partien gedie Älteren. Dass keine Langeweile boten. Bei einem Fundus von Wettaufkam, lag auch am bunt gemischten kampfspielern, die in 13 InterclubProgramm, das neben täglichem Ten- Teams aktiv sind, darunter neu einem nis- sowie gelegentlichem Konditions- NLC-Team in der Kategorie Herren Aktraining Aktivitäten wie Basteln, tive, ist dies nicht erstaunlich. Ungebrochener Beliebtheit erfreuBaden im Türlersee, Spiele und Ausflüge umfasste. Nicht zu vergessen das en sich die Doppel- und Mixed-KonÜbernachten im Zelt, bei den Camp- kurrenzen. Auch hier setzten sich die Favoriten letztlich durch, mussten teilTeilnehmern besonders beliebt. weise aber einiges Glück in Anspruch nehmen, um Überraschungserfolge schwächer eingestufter Teams zu verhindern. Auch wenn der sportliche Aspekt auch bei diesen FormaAuch die Jüngsten kamen im Sommerlager voll auf ihre ten nicht zu verRechnung – auch neben dem Tennisplatz. (Bilder zvg.)
Floorball Albis: 7:3-Erfolg und 3. Rang
Die Gemeinde Bonstetten der Kirche Jesu Christi gedenkt in einem besonderen Gottesdienst am 21. Oktober der Offenbarung vom Oktober 1918.
Floorball Albis bekam es in der zweiten Runde der neuen Saison erneut mit einem Widersacher aus dem Tessin zu tun. Im Gegensatz zum Auftaktspiel traten die Ämtler wesentlich souveräner auf, was in einem souveränen Sieg mündete.
Als vor 100 Jahren der Erste Weltkrieg zu Ende ging, hatte dieser ungefähr 17 Millionen Tote gefordert. Zeitgleich fegte die sogenannte «Spanische Grippe» über die Erde, der – je nach Quelle – nochmals gegen 50 Millionen Menschen zum Opfer fielen. In dieser von Aufruhr, Leid und Kummer geprägten Zeit sann Joseph F. Smith, der sechste Präsident der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, am 3. Oktober 1918 über die Heilige Schrift nach. Er überdachte das grosse, sühnende Opfer, das der Sohn Gottes für die Erlösung der Welt vollbracht hatte. Joseph F. Smith sah, dass das Wirken Christi unter den Toten auf die kurze Zeitspanne beschränkt war, die zwischen der Kreuzigung und seiner Auferstehung lag, die Zeit also, da sein irdischer Körper im Grabe weilte. Er sah ferner, dass Christus bei seinem Besuch in der Geisterwelt Beauftragte
Sonntag, 21. Oktober, 9.45 Uhr, Kirche Jesu Christi HLT, Heumattstrasse 2, Bonstetten.
Hallen offen für alle Es mutet fast ein wenig paradox an: Sobald der Spielbetrieb auf den Plätzen 1 bis 4 in geschlossenen Traglufthallen stattfindet, wird der TC Wettswil zum «offenen» Club. Im Gegensatz zum Sommerbetrieb, der ausschliesslich den Mitgliedern vorbehalten ist, können die Hallenplätze ab Mitte Oktober von allen Tennisspielerinnen und -spielern gemietet werden. Die einmalige Registrierung ist über die TCW-Website (www.tcwettswil.ch) einfach zu realisieren. Auch die Angebote der Tennisschule können im Winter von Nichtmitgliedern genutzt werden. Eine ideale Gelegenheit für Interessierte, die die Anlage und die Möglichkeiten des TC Wettswil testen möchten, vielleicht auch im Hinblick auf eine spätere Mitgliedschaft. (BK) Die Clubmeister des TC Wettswil: Damen Einzel: Sina Dürst; Herren Einzel: Dominique Gilli; Herren 35+: Robert Knop; Damen 35+: Diana Eggler; Herren 60+: Sergio Catellani; Damen Nicht-Lizenziert: Sabine Baechler; Herren Nicht-Lizenziert : Bruno Rüegsegger; Doppel Damen: Sina Dürst & Martina Kindler; Doppel Herren: Tomasz Andys & Peter Künti.
Souveräner Sieg gegen Collina d’Oro
Sühnendes Opfer für die Erlösung damit bevollmächtigte, die Verkündigung der Frohen Botschaft unter den Verstorbenen voranzutreiben, genauso, wie er Jünger und Apostel auf dieser Welt berufen hatte, sein Werk der Erlösung auf Erden zu verbreiten. Diese Offenbarung vom Oktober 1918 wirft ein helles Licht auf verschiedene Aussagen in der heiligen Schrift, wie etwa jene von Petrus: «Denn auch Toten ist das Evangelium dazu verkündet worden, dass sie zwar wie Menschen gerichtet werden im Fleisch, aber wie Gott das Leben haben im Geist.» im 1. Petrusbrief 4:6. Sie stellt für Gläubige auf der ganzen Welt einen grossen, willkommenen Erkenntnisgewinn dar, und es lohnt sich, sich damit auseinanderzusetzen. Die Gemeinde Bonstetten der Kirche Jesu Christi gedenkt in einem besonderen Gottesdienst am 21. Oktober 2018 dieser vor hundert Jahren empfangenen Offenbarung und lädt die interessierte Bevölkerung freundlich zur Teilnahme ein. (pd.)
nachlässigen ist, haben im Doppel und noch ausgeprägter im Mixed die sozialen Komponenten, der Spass auf und neben dem Platz, einen wichtigen Stellenwert. Dazu trägt auch der stets hervorragende Service des kulinarischen Teams von «Court 7», wie das Clubhaus des TC Wettswil genannt wird, entscheidend bei.
Nach dem mühsam erkämpften Sieg nach Overtime zum Saison-Auftakt war man zwar gewarnt, dass man auch gegen nominell schwächere Gegner bereits ab der ersten Minute bereit sein muss, dennoch schien der Grossteil des Teams dies zu Beginn der Partie bereits wieder vergessen zu haben. Erneut war man nicht bereit, die Zweikämpfe anzunehmen und Tempo aufzubauen. Wenig verwunderlich, dass die kämpferisch starken Tessiner bereits nach wenigen Minuten in Führung gingen. Nun schien es aber so, als hätten alle begriffen, worum es ging. Von Minute zu Minute kam Floorball Albis besser ins Spiel und erarbeitete sich zahlreiche Torchancen, auch wenn es im ersten Drittel nicht mehr klappen
wollte mit einem Torerfolg. Der zweite Abschnitt war dann das beste Drittel der bisherigen Saison und nun wurde die spielerische Überlegenheit auch in Tore umgemünzt. Zuerst glich Joël Wuillemin mittels Weitschuss aus, danach verwandelte Nicola Grass, nach magistralem Zuspiel von Sandhofer, alleine vor dem gegnerischen Torhüter und nochmals ein paar Minuten später erzielte Mike Heiniger im Powerplay das 3:1. Wenige Sekunden vor der zweiten Sirene kam zwar Collina d’Oro nochmals auf 3:2 heran und sorgte erneut kurz für Spannung, im letzten Drittel wurde dann aber sehr rasch die Entscheidung herbeigeführt.
Ein gegen Ende nie gefährdeter Sieg Nacheinander trafen zu Beginn des letzten Abschnitts Christian Grass, Marco Schindler und je zum zweiten Mal Mike Heiniger und Nicola Grass. Der zwischenzeitliche Anschlusstreffer zum 6:3 brachte die Ämtler nicht mehr in Verlegenheit. Das Coaching Duo um Nicola Grass und Sandro Ibernini war schlussendlich auch
rundum zufrieden. Nach verhaltenem Start konnte die Mannschaft dieses Mal rasch reagieren und ein paar Gänge höherschalten. Bemerkenswert auch, dass den Ämtlern gleich drei Tore in Überzahl gelangen, obwohl das Powerplay nicht gerade zu den allergrössten Stärken zählt. Wichtig ist nun, dass man am kommenden Wochenende gegen die Tanachin Flippers, erneut eine Tessiner Mannschaft, von Anfang an bereit ist und souverän auftritt. In der noch wenig aussagekräftigen Tabelle liegt Albis auf dem 3. Platz punktgleich mit dem Mitfavoriten Power Wave Buochs, aber noch einen Punkt hinter den verlustpunktlosen Vipers Innerschwyz. Floorball Albis – Unihockey Collina d’Oro 7:3 (0:1, 3:1, 4:1), MZG Rothenthurm - 18 Zuschauer. 5. 0:1. 25. J. Wuillemin (C. Grass) 1:1. 29. N. Grass (Sandhofer) 2:1. 35. Heiniger (C. Grass) 3:1. 40. 3:2. 43. C. Grass (Schindler) 4:2. 46. Schindler (Heiniger) 5:2. 51. Heiniger (J. Wuillemin) 6:2. 55. 6:3. 56. N. Grass (Jacomet) 7:3. Floorball Albis: Hanselmann; J. Wuillemin, Haab; Ibernini, Sandhofer; C. Grass, Schindler, Heiniger; N. Grass, Schiller, Hecht; Hintermann, E. Wuillemin, Kern, Jacomet.
Perfekter Einstand von Koutny als Profi auf Hawaii Der Aeugster schlägt als 15. Cracks wie Sanders und den ehemaligen Hawaii-Sieger van Lierde Philipp Koutny hat bei seinem ersten Auftritt als Profi bei der Ironman WM auf Hawaii eine bemerkenswerte Leistung gezeigt. Er schwamm überzeugend, fuhr auf dem Rad problemlos in der zweiten Verfolgergruppe mit, bevor er beim abschliessenden Marathon einen Rang um den anderen gutmachte. ................................................... von bernhard schneider
Die grossen Medien vom Blick über die NZZ bis zu SRF zeigten sich überrascht, dass der Aeugster Philipp Koutny gleich bei seinem ersten Hawaii-Start als Profi mit Rang 15 und einer Zeit von 8:15:48 Stunden weit vorne gelandet ist. Wer den Weg des 35-Jährigen in den letzten Monaten verfolgt hat, ist weniger erstaunt: Koutny hat bei den Europameisterschaften in Frankfurt mit dem 4. Rang gezeigt, dass er mit den Besten mithalten kann. Anschliessend hat er sich für die Weltmeisterschaften auf Hawaii mit einem klaren Sieg in
Tallin, Estland, in der beeindruckenden Zeit von 8:01 Stunden qualifiziert.
Punktgenauer Formaufbau Koutnys Trainer, Kurt Müller, Chef des Teams Koach, dem der Athlet angehört, weist noch auf einen weiteren Aspekt hin: «Philipp hat einen eindrücklichen Aufbau hinter sich. Er hat sich mit einer bemerkenswerten Konstanz gesteigert und ist in der ganzen Zeit, in der ich ihn betreue, noch nie eingebrochen.» Müller, selbst 13 Mal in Hawaii gestartet, weiss, dass auf der Insel besondere Verhältnisse herrschen. Philipp Koutny kommt entgegen, dass er 2015, in seiner letzten Saison als Amateur, bereits Vizeweltmeister seiner Altersklasse geworden ist – damals 50 Minuten langsamer als in diesem Jahr als Profi. Kurt Müller erklärt, dass ihn diese markante Steigerung nicht verwundert: «Auch ein ambitionierter Amateur, der viel trainiert, hat nicht die Systematik des Profis, der sich verpflichtet, der Umsetzung der Trainingsvorgaben, die ich ihm jeden Tag gebe, Priorität einzuräumen. Dies
Urs Huber ist gut in die Crocodile Trophy gestartet
2. Zwischenrang im Schlussrennen der Mountainbike-Saison 2018 Zusammen mit Leader Konny Looser bestimmt Urs Huber das australische MountainbikeEtappenrennen Crocodile Trophy, das der Mettmenstetter 2009, 2010, 2015 und 2016 gewinnen konnte. Es ist aber nicht anzunehmen, dass Huber den Gesamtsieg kampflos seinem früheren Teamkollegen überlassen wird. Die ersten zwei Teilstücke sind an der diesjährigen Crocodile Trophy zurückgelegt, ohne nennenswerte Probleme für die beiden Schweizer Siegesanwärter Konny Looser und Urs Huber. Wirft man einen Blick auf den Rennverlauf, scheint es so, als ob die beiden in Erinnerungen an ihre gemeinsame Zeit im Stöckli Bike-Marathon-Team schwelgten. In den Farben des Luzerner Skiherstellers hatten Huber und Looser 2011 die Bike-Transalp gewonnen, die härteste rennmässige Alpenüberquerung Europas von Bayern an den Gardasee. Auch in Queensland spulten die zwei Schweizer Bikemarathon-Meister die ersten beiden Teilstücke des australischen Achtetappenrennens als Paar ab. Beide Male konnte sich das Duo bald vom Rest absetzen und bestritt die Restdistanzen in einvernehmlicher Zusammenarbeit. Selbst ein Verfahrer mitten auf dem zweiten Teilstück, der Königsetappe, die an
den Gestaden des Lake Tinaroo begann und erst 118 km und 3450 Höhenmeter später in Herberton zu Ende ging, konnte die beiden nicht aus dem Konzept bringen – obschon das Malheur zur temporären Führung des früheren Strassenprofis Sören Nissen führte. Bald war der 34-jährige Däne wieder eingeholt. Es kam erneut zum Spurt, den Looser abermals vor Huber gewann. Die beiden trennt aber nur eine Sekunde, während Nissen schon über elf Minuten zurückliegt. Der viertplatzierte Matthias Grick aus Österreich hat bereits 39 Minuten länger für die ersten 207 km ge-
braucht. Doch selbst das könnte noch immer für einen Podiumsplatz reichen. In der Vergangenheit hat sich schon des Öfteren gezeigt, dass die Tücken des australischen Outbacks keine Rücksicht auf die Ambitionen der Crocodile-Trophy-Teilnehmer nehmen. Ein Reifendefekt auf den scharfkantigen Steinen – und schon schwinden die Vorsprungsminuten im Multipack wie Butter an der Sonne. Glück spielt an der Crocodile Trophy deshalb ebenso eine Rolle wie Erfahrung. Die hat Huber – im Gegensatz zu Looser, dem Crocodile-TrophyNovizen. (map.)
Mit dem Turnerchränzli Hedingen durch die Meere schippern
In diesem Jahr heisst es am Turnerchränzli Hedingen «Leinen los»! Alle Gäste werden an Bord der «MSC
Fussball 1. Liga: Das Verfolgerduell WB (4.) gegen Red Star (5.) gestaltete sich wie erwartet ausgeglichen, dank eines Gastgeschenks gewann das Heimteam die Partie mit 1:0.
Ereignisarme erste Hälfte Willkommene Abkühlung: Urs Huber pflügt an der Crocodile-Trophy durch einen Bach. (Bild Regina Stanger)
Chränzli» herzlich willkommen geheissen, um auf der grossen «KreuzTurnFahrt» mit dabei zu sein. Die beiden Abendvorstellungen am Wochenende vom 23./24. November starten jeweils um 20 Uhr. Bereits um 18.30 Uhr sind Gäste im Restaurant an Bord willkommen, um sich nach Wunsch ein Menü servieren zu lassen. Wer die Abende bereits verplant hat, darf gerne am Samstagnachmittag, 24. November, vorbeikommen.
Für die Kindervorstellung sticht die «MSC Chränzli» um 13.30 Uhr in See.
«Hawaii ist paradiesisch» Der Bonstetter Oliver Fischer hat in der Altersklasse M40-44 beim Schwimmen mit 1:05 Stunden im vorderen Mittelfeld mitgehalten, zeigte auf dem Rad mit 5:02 Stunden eine konstant gute Leistung, zollte dem hohen Tempo und den hohen Temperaturen aber beim abschliessenden Marathon nach dem Verlassen von Kailua auf dem Weg durch die Wüste zum Energy Lab einen gewissen Tribut, bevor er sich als 147. seiner sehr stark besetzten Altersklasse mit einer Zeit von 10:12 Stunden feiern lassen konnte. In seinem Blog beschrieb Oliver Fischer vorab die Herausforderung beim Marathon: «Es ist Nachmittag und Temperatur- und Windverhältnisse dürften jetzt die härtesten sein. Innert Minuten ist mein Dress vollgeschwitzt, aber mit dem Fahrtwind ist es gar nicht so schlimm mit der Hitze.» Doch beim Laufen fehlt der Fahrtwind. Trotz der Hitze lautet seine Bilanz bereits vor dem Wettkampf: «Hawaii ist paradiesisch.» Nun ist für alle, die in Hawaii gestartet sind, Erholung angesagt – vielleicht noch unter den Palmen auf Kona.
Kurioses Tor entscheidet das Verfolgerduell
Dem sogenannten «Tunnelderby» Wettswil-Bonstetten gegen das Allmend-Team Red Star wohnten über 300 Zuschauer bei. Während die Rotschwarzen mit zuletzt soliden Leistungen in der Meisterschaft bis auf den vierten Tabellenrang marschierten, zerrissen die Stadtzürcher jüngst im Schweizer Cup Stricke. Als Lohn dürfen sie Ende Oktober den FC Zürich zum Achtelfinal empfangen.
Auf grosser «KreuzTurnFahrt»
Der Vorverkauf zum diesjährigen Chränzli der Turnvereine Hedingen steht bald bevor. Wer sich Plätze für die Vorstellungen vom 23. oder 24. November sichern will, sollte diesen Termin auf keinen Fall verpassen.
erlaubt mir beispielsweise, einen punktgenauen Formaufbau zu planen. Zweitens starten die Profis zuerst. Bei ihnen wird das Windschattenverbot zwar konsequenter überprüft als bei den Amateuren, doch es lässt sich messen, dass man bei Geschwindigkeiten von mehr als 40 km/h auch bei korrektem Abstand vom Windschatten profitiert. Zudem werden die Profis aufgrund strengerer Regeln nie von Gruppen langsamerer Konkurrenten aufgehalten und haben sich gegenseitig jederzeit im Blick.» Dies gilt gerade in Hawaii, wo man vor dem Wendepunkt in Hawi die schnelleren, danach die langsameren Konkurrenten sieht und die Abstände abschätzen kann. Kurt Müller freut sich, dass neben dem Erfolg von Philipp Koutny alle sieben Amateure des Teams Koach mit guten bis sehr guten Zeiten das Ziel erreicht haben: «In Hawaii zählt für alle, selbst für die Profis, in erster Linie, das Ziel zu erreichen, was bei der tropischen Hitze und Luftfeuchtigkeit alles andere als selbstverständlich ist.» Dennoch sind Podestplätze ein besonderes Highlight. Diesmal hat das Team Koach mit Mäni Hefti einen Vizeweltmeister feiern können.
Für viele überraschend wurde der Match bei hochsommerlichen Temperaturen auf dem Kunstrasen ausgetragen. Beide Teams beschnupperten sich vorerst behutsam. Die Gäste gelangten mittels Gashi und später vor allem durch Graf (26. Minute) zu ersten nennenswerten Abschlüssen. Auf der anderen Seite beschwor WB in Hälfte eins lediglich bei zwei Standardsituationen Gefahr im gegnerischen Fünfmeterraum herauf. Fazit der ersten 45 Minuten: zwar kein «Gähn-Fussball», aber sehr von Taktik und Vorsicht geprägt. Wobei Red Star ein bisschen mehr Spiel- und Ballanteile besass. Nach Wiederanpfiff wurde das Spiel attraktiver. Dies, weil beide Teams fortan mehr Bereitschaft zum Risiko zeigten. Aus einer Cornerdoublette vermochte Red Star keinen Nutzen zu ziehen, darauf verpasste WB-Capone aus bester Position den Führungstreffer (59. Minute).
WB nützt Geschenk zum Siegestor Auf kuriose Art entstand der einzige Treffer der Partie. Einen Torabstoss der Gäste liess Schiedsrichter Huber korrekterweise wiederholen, weil der Ball vor seinem Verlassen des Strafraums berührt wurde. Keeper Beeler passte beim zweiten Versuch scharf auf Kollege Gashi, der ihm postwendend zurückspielte – allerdings viel zu hoch. Anstatt den Ball nun mit dem Kopf wegzuspedieren, versuchte Beeler ihn zu kontrollieren, was gründlich misslang. WB-Lugo antizipierte im Stil des abgebrühten Torjägers goldrichtig und versenkte den Abpraller zum 1:0. Er steht damit bei sagenhaften zwölf Treffern in zehn Spielen. Nur wenig später bediente Lugo haargenau den eingewechselten Miljovic, der die Vorentscheidung unglücklich vergab. Die Stadtzürcher bekamen jetzt nochmals gehörig Aufwind. Mit dem Mut der Verzweiflung versuchten sie, die WB-Festung zu knacken und schnupperten vehement am Ausgleich. Einmal lenkte Torsteher Baumgartner den Ball fliegend über den Querbalken und in der tiefen Nachspielzeit wurde ein Gewaltschuss von irgendeinem Bein in Corner abgelenkt. Daraufhin war Schluss. «Ein Unentschieden hätte dem Spielverlauf eher entsprochen», meinte Red Stars Thalmann beim Gang zur Kabine. In der Tat durfte WB an diesem Tag auf das nötige Quäntchen Glück zählen. Ein schlechtes Gewissen muss es allerdings nicht haben. Aufgrund der Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte und dem daraus resultierenden kleinen Chancenplus war der Sieg nicht «erschwindelt». Damit bleiben die Ämtler in Tuchfühlung mit der Spitze. Sie lauern auf Rang vier, nur vier Punkte hinter Leader Eschen/Mauren. Kaspar Köchli
Cindy Maissen
Sportplatz Moos, 315 Zuschauer; WB – Red Star
Vorverkauf am Samstag, 27. Oktober, 10 bis 13 Uhr
1:0. Baumgartner; Todzi,
in der Schachenhalle in Hedingen (für Abendvor-
Rüegger, Mollet, Peter;
stellungen in den vorderen Sitzreihen empfohlen)
Massaro (92. Hager),
Ab dem 31. Oktober können Sitzplätze auch online
Dzelili, Schneebeli, Zoller
reserviert werden auf: www.tvhedingen.ch und
(62. Miljovic); Capone (80.
www.dtvhedingen.ch. Eintritt: 20 Franken (Abend-
Marjanovic), Lugo (90.
vorstellung), 5 Franken (Kindervorstellung).
Gästekeeper Beeler stand oft im Mittelpunkt. (Bild kakö)
Eckert). Tor: 63. Lugo 1:0
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Wir sind ein weltweit in der Logistik tätiges Familienunternehmen mit Hauptsitz in der Schweiz. Hier organisieren und steuern wir zentral die Produktströme unserer Kunden der chemischen Industrie und entwickeln für sie sichere Logistikkonzepte nach ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten. Unterstützt werden wir dabei durch unsere 2'850 Mitarbeitenden in 38 Staaten auf allen Kontinenten. Täglich setzen wir 33'500 eigene Tank-/Silo-Container ein, entscheiden über die besten Verkehrswege auf der Strasse, der Schiene und auf dem Wasser und stellen so einen qualitativ hochstehenden Lieferservice sicher. Aufgrund des weiteren Wachstums suchen wir in unserer Niederlassung in Hedingen eine/n einsatzfreudige/n
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References: § 42
 § 19
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 Art. 7
 Art. 5
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