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Timestamp: 2018-11-15 18:07:45+00:00

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Arbeitsplatz los............ 2 | Ihre Vorsorge
Arbeitsplatz los............ 2
Das ich bereits durch meine Krankheit benachteiligt bin ist soweit ok.Aber ist es denn notwendig das ich dafür dann auch noch Bestraft werde??? Welche Rechtssicherheit gibt mir denn ein Rentenbescheid auf unbestimmter Dauer mit nachprüfung der Rentenberechtigung ? Das ich mich durch befristete Arbeitsverhältnisse kämpfen muß?Endstation Arbeitslosigkeit und Hartz!?? Bis jetzt hatte ich ein langjähriges Arbeitsverhältniss in dem ich auch bei besserung wieder arbeiten könnte! Ich bin vollstens Verunsichert! Soll ich den Bescheid widersprechen? Brauche bitte Ratschläge.Vielen Dank
30.06.2011, 06:53
Ihre Emotionen kochen hoch. Allerdings verstehe ich Ihre Frage nicht.
Sie haben eine Erwerbsminderungsrente auf Dauer zugesprochen bekommen.
Einem solchen Bescheid würde ich auf keinen Fall widersprechen.
Die Nachprüfung der Rentenberechtigung wird formal mit in den Bescheid reingebracht. In aller Regel aber wird eine einmal gewährte Erwerbsminderungsrente selten später aberkannt.
Die Ihnen gewährte Rente ist auf Dauer ausgerichtet.
Das sollte Sie doch eher beruhigen als verunsichern.
30.06.2011, 06:57
Sie bekommen die Dauerrente weil es momentan wohl sehr unwahrscheinlich ist, dass Sie wieder arbeiten können.
Und damit endet im ÖD nunmal das Arbeitsverhältnis.
Wäre es einem Arbeitgeber zumutbar den Arbeitsplatz 25 Jahre freizu halten für den (unwahrscheinlichen) Fall, dass der Rentner wieder erwerbsfähig wird?
Aber trösten Sie sich: in den allermeisten Fällen wird die Rente auch bis zur Altersrente weitergezahlt - und wenn Sie wirklich wieder erwerbsfähig werden sollten (was man Ihnen nachweisen muss) dann müssen Sie sich eine Arbeit suchen.
Die Frage, ob das Arbeitsverhältnis aufgelöst ist, sobald Sie einen Erwerbsminderungsrentenbescheid erhalten haben, ist eine arbeitsrechtliche Frage, die sie mit Ihrem Personalrat klären müssen.
Der angesprochene Paragraph ÖVD zielt auf die Auflösung des Arbeitsverhältnisses ab bei Erreichen der Regelaltersrentengrenze.
Ob dies auch bei Erwerbsminderungsrenten so ist, müssen Sie bei Ihrem Personalrat erfragen.
Vielleicht gibt es da die Möglichkeit,das Arbeitsverhältnis ruhend zu stellen, solange Erwerbsminderungsrente bezogen wird.
Sie sollten ihre Emotionen mal runterfahren und sich nicht künstlich aufregen über das es nichts aufzuregen gibt.
Und bestraft werden Sie sicher nicht. Andere Menschen die in der privaten Wirtschaft arbeiten bzw. gearbeitet haben , können von den Regelungen die im öffentlichen Dienst zur EM-Rente existieren nur träumen.
Viele Leute die ich kenne ( mich eingeschlossen ) wurden sofort nach Zuerkennung einer nur befristeten EM-Rente bereits gekündigt . Also nichts mit Arbeitsverhältnis ruhig stellen .
Das geht im öffentlichen Dienst eben so nicht und Sie könnten bei einer befristeten EM-Rente auch nach 5 oder 8 Jahren wieder zurück an ihren Arbeitsplatz und so weiterarbeiten als ob nichts gewesen ist.
KEIN Arbeitgeber in der privaten Wirtschaft wird dies aber mit sich machen lassen, weil dies erhebliche Kosten ( Urlaubsabgeltung , Versicherungskosten etc. ) für den AG verursacht und er wird dann schnellstmöglich kündigen.
Und wenn der sehr sehr unwahrscheinliche Fall eintritt, das man ihnen die EM-Rente wieder aberkennt hat dies auch seinen guten Grund und Sie müssen sich - wie alle anderen Leute auch die dies betrifft - dieser Problematik dann eben stellen !
Eine Aberkennung erfolgt auch nur dann , wenn Sie wirklich wieder gesund sind und ihre Erwerbsfähigkeit wieder hergestellt ist. Und dann ist dies auch absolut rechtens und überhaupt nicht zu beanstanden !!
Der entscheidende Unterschied ob das Arbeitsverhältnis aufgelöst wird oder ruhend gestellt wird, ist ob die EM-Rente befristet oder unbefristet ist. Ist Sie befristet ruht das Arbeitsverhältnis.
Bei einer UNBEFRISTETEN vollen EM-Rente endet das Arbeitsverhältnis IMMER im öffentl. Dienst :
§ 59 Bundesangestelltentarifvertrag - BAT
(1) Wird durch den Bescheid eines Rentenversicherungsträgers festgestellt, dass der Angestellte erwerbsgemindert ist, so endet das Arbeitsverhältnis mit Ablauf des Monats, in dem der Bescheid zugestellt wird, sofern der Angestellte eine außerhalb der gesetzlichen Rentenversicherung bestehende Versorgung durch den Arbeitgeber oder durch eine Versorgungseinrichtung erhält, zu der der Arbeitgeber Mittel beigesteuert hat. Der Angestellte hat den Arbeitgeber von der Zustellung des Rentenbescheides unverzüglich zu unterrichten. Beginnt die Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit erst nach der Zustellung des Rentenbescheides, endet das Arbeitsverhältnis mit Ablauf des dem Rentenbeginn vorangehenden Tages.
Das Arbeitsverhältnis endet n i c h t, wenn nach dem Bescheid des Rentenversicherungsträgers eine
b e f r i s t e t e Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit gewährt wird. In diesem Falle ruht das Arbeitsverhältnis mit allen Rechten und Pflichten von dem Tage an, der auf den nach Satz 1 oder 3 maßgebenden Zeitpunkt folgt, bis zum Ablauf des Tages, bis zu dem die befristete Rente bewilligt ist, längstens jedoch bis zum Ablauf des Tages, an dem das Arbeitsverhältnis endet. Verzögert der Angestellte schuldhaft den Rentenantrag oder bezieht er Altersrente nach § 236 oder § 236 a SGB VI oder ist er nicht in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert, so tritt an die Stelle des Bescheides des Rentenversicherungsträgers das Gutachten eines Amtsarztes. Das Arbeitsverhältnis endet in diesem Falle mit Ablauf des Monats, in dem dem Angestellten das Gutachten bekannt gegeben worden ist.
Die Auswirkungen einer Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit auf das Arbeitsverhältnis bestimmen sich im öffentlichen Dienst nach § 33 Abs. 2 - 4 TVöD / § 33 Abs. 2 - 4 TV-L. Danach endet das Arbeitsverhältnis grundsätzlich mit dem die volle oder teilweise Erwerbsminderung bewilligenden Bescheid bzw. mit Ablauf des dem Rentenbeginn vorangehenden Tages.
Das Arbeitsverhältnis endet gemäß § 33 Abs. 2 Satz 5 TVöD/§ 33 Abs. 2 Satz 5 TV-L nicht, wenn die Rente (wie nach dem Grundfall des § 102 Abs. 2 SGB VI vorgesehen) befristet geleistet wird. In diesen Fällen ruht das Arbeitsverhältnis während der Dauer der befristeten Rentenzahlung.
Von diesen beiden Grundregeln besteht für die Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung bei Vorliegen der Voraussetzungen nach § 33 Abs. 3 TVöD / § 33 Abs. 3 TV-L die Ausnahme, dass im Falle einer teilweisen Erwerbsfähigkeit das Arbeitsverhältnis weder endet noch ruht, sondern eine Weiterbeschäftigung erfolgt. Die Voraussetzungen sind:
•Der Beschäftigte kann gemäß des festgestellten Leistungsvermögens auf seinem Arbeitsplatz oder einem freien Arbeitsplatz weiterbeschäftigt werden.
•Dringende dienstliche oder betriebliche Gründe stehen der Weiterbeschäftigung nicht entgegen.
•Der Beschäftigte hat innerhalb von zwei Wochen nach dem Zugang des Rentenbescheides seine Weiterbeschäftigung beantragt.
Ja,finde es echt nicht prickelnd mit solchen Zukunftsperspektiven in eine unbestimmte Rente zu gehen. Ja, in den meisten Fällen wird die Rente bis Altersrenteneintritt bezahlt! Ausnahmen bestätigen die Regel!!! Echt blöd wenn mann/frau dazugehört!
Würde im Bescheid eine befristung auf Zeit stehen, würde es NICHT zur automatischen Auflösung kommen! Ich möchte letztendlich auch die Rente haben. Aber diese "wischi-waschi Absicherung " die im Prinzip aufgrund -Unbestimmte Dauer+Prüfung der Rentenberechtigung- ensteht.Kostet mir den Arbeitsplatz. Da ich nebenbei noch Sorge für 2 kleine Kinder trage,die nicht nur mittelfristig sondern auch langfristig versorgt sein wollen dachte ich mein Problem sei verständlich. Dann wäre die Idee auf Widerspruch, insbesondere gegen die unbestimmte Dauer,doch gar nicht so dumm! Oder? Dann würde es wieder zu einem Ruhen des Arbeitsverhältniss kommen.Was ist Eure Meinung?
[quote=156207]
Bin eigendlich der Meinung das ich die Situation ziemlich Realistisch sehe! Emotionen sind logischerweise auch dabei!
Nur sehe ich es nicht so das ich mich künstlich aufrege! Habe mich verflixtnochmal
auch fast 2 Jahrzehnte ins Zeug gelegt um dieses Arbeitsverhätniss zu erarbeiten.Also ich empfinde es als eine Benachteiligung .Wenn einem solche Verträge den Bach runter gehen. Vielleicht bin ich ein Optimist was meine Erkrankung angeht! Weiß es nicht! Wird sich rausstellen!Werde ich mit Freuden wieder meine Arbeit antreten. Endlich frei von meiner Heimhaft!Etwas überspitzt ausgedrückt,aber fast so :=) Dann hab ich den Salat! Und dann!?
[quote=156491]
Natürlich lassen sich die Emotionen zumindest nicht ganz auschliessen. Das ist doch auch verständlich.
Aber JEDER der eine unbefr. EM-Rente bekommen hat ( bei einer nur befristeten noch umso mehr ! ) , muss mit diesem gewissem " Restrisiko " eben leben. Viele wissen nur gar nicht, das man ihnen diese Rente - unter ganz gewissen Umständen - auch wieder aberkennen kann und können sich demnach gar nicht darüber aufregen. Diese Leute leben glücklich und zufrieden in der Vorstellung das bis zur Regelaltersrente alles so bleibt wie es ist - was ja auch in 99% der Fälle so sein wird...
Und " Rechtssicherheit " bei einer EM-Rente kann es doch gar nicht geben, da niemand - aber nun wirklich niemand - die gesundheitliche/medizinische Situation des einzelnen für die nächsten 10 oder mehr Jahre HEUTE vorhersagen kann. Was heute noch als unheilbar gilt, kann morgen schon anders sein und dann kommt womöglich die EM-Rente eben wieder auf den Prüfstand und wird so es denn so ist , aberkannt.
Und man bekommt ja eben auch nur dann die unbefr. EM-Rente , wenn es nach derzeitgem Stand der Dinge höchstunwahrscheinlich ist das noch einmal eine Bessderung eintritt. Aber unmöglich ist das eben nicht und darum die Überprüfungen von Zeit und Zeit. Aber eben auch nicht bei allen und jedem. Je nach med. gelagertem Einzelfall. Vielleicht prüft man Sie doch gar nicht mehr ?
Also Ruhe bewahren und falls der Fall der Fälle eintritt gibt es immer noch Möglichkeiten.
Und das der Tarifvertrag im öffentlichen Dienst diese Regelung beinhaltet, ist eben so und nicht zu ändern. Da sollten Sie sich dann bei den Leuten beschweren, die selbiges so vereinbart haben.
Wie gesagt , werden in der privaten Wirtschaft ganz andere Messer gewetzt und ich bin auch nach 32 Jahren bei meinem " lieben " Arbeitgeber den Job sofort los geworden.... Erarbeitet hin oder her. Das interessiert letztlich dann niemanden mehr. Das Sie / ich krank geworden bin, da kann ja nun der Arbeitgeber auch nichts dafür. Realistisch betrachtet, warum auch sollte der AG einen Arbeitsplatz über Jahre freihalten ? Ist das nicht ein bisschen zuviel verlangt ??
Ob man jetzt Widerspruch gegen die Unbefristung der Rente einleiten sollte und wie die Erfolgsaussichten dazu sind, wage ich nicht zu beurteilen. Sie wären sicher ein absoluter Ausnahmefall hinsichtlich eines solchen Begehrens. Die meisten Leute wären ja an ihrer Stelle heilfroh und dankbar, eine unbefr. EM-Rente zu erhalten.
Denken Sie nur daran, das wenn man ihnen dann die Rente nur befristet ( längstens für 3 Jahre möglich - meistens wird aber kürzer nur für 1-2 Jahre erstmal befristet ). müssen Sie dann rechtzeitig einen Verlängerungssantrag stellen . Und wenn die Verlängerung dann abgelehnt würde ( war bei mir erst der Fall ! ) , Sie aber wirklich noch nicht wieder fit sind und ihre Arbeitsleistung zumindest nicht voll erbringen können. Was bitte machen Sie dann ?
Vielleicht können Sie ja auch bein ihrem jetzigen Arbeitgeber eine 400 Euro / unter 3 Stunden Stelle besetzen. Sprechen Sie doch einmal mit ihm darüber. Dann können Sie erstmal testen was Sie überhaupt noch zu leisten im Stande sind. Die meisten EM-Rentner überschätzen sich in dieser Hinsicht nämlich ganz erheblich..
Ihre Anfrage wurde bereits beantwortet.
Widerspruch wäre eh unzulässig, da sie rechtlich nicht "beschwert" sind. Also locker bleiben!
Die einen wären froh über solch einen Bescheid die anderen beschweren sich deshalb!
Ja die Welt ist ungerecht!
Sie bekommen ein gut Rente aus dem öffentlichen Dienst und zusätzlich noch eine aus der Zusatzversichrung des öffentlichen Dienstes!
Andere benötigen Grundsicherung um durchzukommen!
Sorry aber klingt nach jammern auf hohem Niveau!
Klar sicher ist nichts im Leben aber es ist wie Volker schreibt manche wissen nicht mal das die Rente auf unbestimmte Dauer auch wieder wegfallen kann und leben zufrieden weiter!
Ja diese Fragebögen die die Dauerrenter in der Regel alle 2 Jahre bekommen zur Nachprüfung verunsichern sicher aber wie gesagt der Entzug ist ehe unwahrscheinlich!
Suchen Sie sich ein Ehrenamt das Sie ausfüllt!
Zitiert von: Sabine50
ön Sie haben Recht ! Aber leider nur solange wie mir die unbefristete Rente bewilligt wird.Es tut mir leid wenn sich durch meinen Eintrag manche auf dem Schlipps getreten fühlen. Aber es ist doch so das ich dann inklusive meiner Kids,blöde aus "die Wäsche glotze" wenns für michGesundheitlich gut läuft! Meine Changen sind doch dann realistisch gesehen gleich NULL! Zum Jammern hätte ich wirklich andere Gründe. Ich wünsche Ihnen und allen die über einen Bescheid froh wären,das Sie Ihn bekommen.
Zur Zeit kann ich körperlich kein Ehrenamt annehmen. Danke für den Tip
Die Wahrscheinlichkeit, dass eine einmal auf Dauer bewilligte EM-Rente wieder entzogen wird, ist äußerst gering. Sie müssen sich da schon was wirklich Schlimmes eingefangen haben, wenn Sie in Ihrem Alter gleich so einen Bescheid bekommen, und das anscheinend auch noch ohne Probleme. Sie können sicher sein, dass Sie eher in einen Autounfall verwickelt werden, als dass Sie Ihre Rente verlieren. Und Auto fahren Sie doch noch?
Als machen Sie sich etwas weniger Sorgen. Alles Gute!
Lesen Sie sich das mal durch. Demnach können Sie sich den Widerspruch eh schenken ( falls er überhaupt zulässig wäre... ) :
" Es gab schon Leute, die wollten den Bescheid anfechten, weil sie nur eine EM-Rente auf Zeit haben wollten, um eben nicht den Arbeitsplatz zu verlieren. Hat nicht funktioniert. Der BAT gilt bei einmal erteiltem Bescheid. "
http://www.dccv.de/no_cache/nicht-allein-mit-ced/dccv-forum/?view=single_thread&cat_uid=2&conf_uid=11&thread_uid=12539
Ich lebe mit diesem Zustand schon eine ganze weile also ich kann Sie durchaus verstehen aber so ist es doch allemal besser wie eine befriste Rente alle paar Jahre wieder verlängern zulassen und sich der ganzen Prozedur immer wieder auszusetzen!
Außerdem glauben Sie Ihr Arbeitgeber nimmt Sie nach Jahren wieder mit Handkuss!
bevor man einen Rentenantrag auf Ew. stellt, berät man sich doch mit seinen behandelnden Ärzten oder?
Auch wägt man doch auch ab, wenn man dass Glück hat einen Arbeitsplatz im Öd zu haben, welche Konsequenzen ein Erfolgreicher Rentenantrag haben könnte oder?
Es sieht so aus als ob hier die große Hoffnung auf eine Teilerwerbsminderungsrente bestand, um so dann nur noch eine Halbtagsbeschäftigung bei vollem Geld ( Rente u. Gehalt aus Halbtagsbeschäftigung) bis zur Regelaltersrente zu beziehen.
Natürlich schon eingebettet im Öd.
Mein Gott was sind Sie zu bedauern, die Mehrheit der Arbeitnehmer kann auf so einen Arbeitsplatz nicht mal träumen.
Nach 45 Jahren Arbeit haben die meisten nur eine mittelmäßige Rente zu erwarten, ohne Zusatzversorgung sowie im Öd.
Sie tun mir wirklich Leid!!!!
EM-Rentnerin auf Zeit
Sorry,aber auch ich kann es nicht nachvollziehen.
Ich wär´froh,wenn in meinem nächsten Bescheid endlich steht"Rente auf Dauer".Es ist nicht gerade prickelnd jedes Jahr 4 Monate vor Ablauf einen Antrag auf Weitergewährung zustellen.Jedes Jahr wieder zum Gutachter,jedes Jahr bibbern,wie der Bescheid lautet.Und DAS seit 2006,DAS geht an die Substanz.Ich würde sehr gerne wieder arbeiten,aber mein Gesundheitszustand läßt es nicht zu,und DAS wird sich auch leider nicht mehr ändern.Und trotzdem wird die EM-Rente immer nur für 1 Jahr weiter gewährt.
Nehmen Sie es mir nicht übel,aber da kann ich Sie wirklich nicht verstehen!!!!
Versuchen mal runter zukommen,auch Ihrer kleinen Kinder zuliebe.....
WANN meinen Sie denn, können Sie wieder Ihren "alten" Arbeitsplatz aufnehmen? Auch im ÖD wird gearbeitet (man glaubt es kaum! ;-)) ... und die Stelle soll z.B. für die nächsten 3 Jahre und bei einer Verlängerung der Zeitrente immer wieder einige Jahre freigehalten werden??? Würden SIE das als Arbeitgeber machen? NIEMALS! An die Kollegen denken Sie in keiner Weise, sondern nur an Ihre trockenen Brötchen.
Ich weiß. wovon ich rede. In meiner Abt. im ÖD war jahrelang ein Platz unbesetzt, weil die Arbeitnehmerin krank war und dann in Rente ging. Schlimm für die AN, aber auch für die Kollegen, die ihre Arbeit mitmachen mußten.
Erst (endlich für uns) bei Bewilligung der EM-Rente auf Dauer bekamen wir Ersatz.
Zur Zeit können Sie noch nicht einmal ein Ehrenamt übernehmen, was für mich eigentlich nicht so recht verständlich ist. Es gibt auch leichte Ehrenämter (stundenweise alte Leute im AH besuchen, mit ihnen spazieren gehen, vorlesen.... etc.pp)
1000 Dinge, die nicht wirklich schwierig sind. Aber wenn der Wille fehlt....
Mir ist genau genommen nicht verständlich, was Sie überhaupt wollen. Recht machen kann es Ihnen sowieso keiner.
geht es nicht um meine tockenen Brötchen.Sondern "nur" darum,meinen Arbeitsvertag zuerhalten.Der mir vielleicht in 5,10Jahren erleichtert einen Schritt zurück in eine Arbeit zufinden die mein Leben ist.....war!?
Ich bin der Meinung das WIR doch eh schon genug beeinflusst sind duch unsere Krankheit. Die Rentenver. gibt sich doch auch die Option der Nachprüfung,zu recht natürlich! Warum haben wir dann als Arbeitnehmer egal ob im öffentlichen Dienst oder im Privaten nicht die Option beim eintreten des Falles eine Wiedereingliederung ins bereits vorher gesicherte Arbeitsverhältniss????????? Damit schliesst sich natürlich auch eine finanzielle Unterstützung des Arbeitgebers ein. Der wie immerwieder bemerkt wurde auch nichts dafür kann,ebenso wie Arbeitskollegen aber eben wir als Betroffene auch nicht! Ich glaube hier klafft eine gesetzes Lücke! Schade, daß ich weder die finanziellen Mittel (trotz Öffentlichen Dienst !) noch die körperliche Kraft habe ein solches Verfahren anzustrengen.Wäre doch echt Interessant!

References: § 59
 § 236
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 § 33
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 § 102
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