Source: https://internet.olb.de/olb/investor-relations/archivuebersicht/corporate-news
Timestamp: 2020-02-27 23:59:08+00:00

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Corporate News der OLB – alle Infos auf einen Blick
11.05.2018 - OLB-Hauptversammlung beschließt Aktienübertragung auf BKB
Squeeze-out erfolgt gegen Barabfindung von 24,86 Euro je Aktie
0,25 Euro Dividende je Stückaktie beschlossen
Vertreter der Anteilseigner im Aufsichtsrat neu gewählt
Die Hauptversammlung der Oldenburgische Landesbank AG (OLB) hat am Freitag, 11. Mai 2018, die Übertragung der Aktien der Minderheitsaktionäre auf den Hauptaktionär, die Bremer Kreditbank AG (BKB), beschlossen. Hierfür zahlt die BKB den Minderheitsaktionären eine Barabfindung in Höhe von 24,86 Euro je Stückaktie. Mit der 100-prozentigen Verantwortung will die BKB die rechtliche Möglichkeit für schnellere Entscheidungen schaffen und die mit einer Börsennotierung verbundenen Aufwendungen verringern. Die Barabfindung entspricht dem gewichteten Durchschnittskurs für den dreimonatigen Referenzzeitraum bis 6. Februar 2018 und liegt deutlich über dem vom Gutachter festgestellten anteiligen Unternehmenswert je OLB-Aktie von 19,68 Euro. Die Angemessenheit der Barabfindung ist vom gerichtlich bestellten Prüfer bestätigt worden. Derzeit werden noch 4,7 Prozent der Anteile oder rund eine Million von insgesamt rund 23,3 Millionen Stückaktien von Minderheitsaktionären gehalten. Der Übergang der Aktien auf die BKB wird mit Eintragung des Squeeze-out-Beschlusses in das Handelsregister wirksam. Parallel wird zeitnah nach Wirksamwerden des Übertragungsbeschlusses auch die Börsennotierung der OLB enden.
Der Blick der OLB richtet sich nun nach vorne. Die neue Bankengruppe, bestehend aus der BKB, der 100-prozentigen BKB-Tochter Bankhaus Neelmeyer und der OLB, konzentriert sich auf die Fortentwicklung der bewährten Geschäftsmodelle der beteiligten Banken in den vier Kernfeldern Firmen- und Unternehmenskunden, Spezialfinanzierungen, Private Banking / Wealth Management sowie Privat- und Geschäftskunden. „Insgesamt wollen wir mit ganz-heitlichen Lösungen aus einer Hand und einer noch wettbewerbsfähigeren Produktpalette in allen Geschäftsfeldern den Wachstumspfad, den wir in den vergangenen Jahren beschritten haben, in der neuen Bankengruppe fortsetzen“, sagte Patrick Tessmann, Vorstandsvorsitzender der OLB, in seiner Rede vor rund 400 Aktionären und Gästen in der Weser-Ems-Halle in Oldenburg.
Neben dem Squeeze-out-Beschluss stimmte die Hauptversammlung auch für die vorgeschlagene Verwendung des Bilanzgewinns in Höhe von rund 28,3 Millionen (Mio.) Euro. Je Stückaktie wird den Aktionären eine Dividende in Höhe von 0,25 Euro ausgeschüttet. Zur weiteren Stärkung der Kapitalbasis und als Fundament für den weiteren Wachstumskurs der OLB werden 22,5 Mio. Euro in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt.
Mit Beendigung der ordentlichen Hauptversammlung endete die reguläre Amtszeit sämtlicher gewählter Aufsichtsratsmitglieder. Für die Anteilseignerseite entsendeten die Aktionäre per Neuwahl Axel Bartsch, Vorstandsvorsitzender der BKB, Chris Eggert, Bereichsleiter Kreditanalyse und -bearbeitung der BKB, Dr. Wolfgang Klein, selbstständiger Unternehmensberater, Jenny Lutz, Leiterin Risikocontrolling & Finanzen der BKB, Jutta Nikolic, Betreuerin Financial Institutions der BKB, und Jens Rammenzweig, Mitglied des Vorstands der BKB, als ihre Vertreter in den Aufsichtsrat. Die Arbeitnehmervertreter in Person von Christine de Vries (Projektleiterin), Jens Grove (Vorsitzender Gesamtbetriebsrat), Thomas Kuhlmann (stellvertretender Vorsitzender Gesamtbetriebsrat), Michael Glade (Leiter Corporate Banking), Svenja-Marie Gnida (Leiterin Private Banking) und Horst Reglin (Gewerkschaftssekretär Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di) waren von der OLB-Belegschaft bereits im November 2017 gewählt worden. Nach seiner konstituierenden Sitzung wählte das Gremium Axel Bartsch zum neuen Aufsichtsratsvorsitzenden.
Patrick Tessmann stellte der Hauptversammlung die Fortschritte der Bank bei der Umsetzung des strategischen Zukunftsprogramms „OLB 2019“ vor. Seit Programmstart im Jahr 2015 hat sich die OLB in einem dynamischen Marktumfeld weiterentwickelt. Rund 300 verschiedene Einzelmaßnahmen machen „OLB 2019“ aus, mehr als 90 Prozent davon sind bereits umgesetzt. So legte die Bank im Kundengeschäft ein noch stärkeres Gewicht auf die ganzheitliche Beratungskompetenz. Das Multikanalangebot wurde erweitert, um den Kunden auch digital einen zeitgemäßen Service zu bieten und auf allen Kanälen erreichbar zu sein. Parallel dazu wurden interne Abläufe schneller und effizienter gemacht – und das alles auf Basis einer von Wertschätzung, Flexibilität und Offenheit geprägten Unternehmenskultur.
Für die Hauptversammlung fasste der OLB-Vorstandsvorsitzende nochmals die Geschäftsentwicklung des Jahres 2017 zusammen. Patrick Tessmann sprach von einem erfolgreichen Jahr für die OLB. Das Betriebsergebnis konnte die Bank per 31. Dezember 2017 gegenüber Vorjahr deutlich um rund 36 Prozent auf 48,3 Millionen (Mio.) Euro verbessern. Wesentlich dazu beigetragen hat die starke Rolle der OLB als Finanzierungspartner in der Region: Das Kreditvolumen wuchs im Berichtszeitraum um drei Prozent auf 10,8 Milliarden (Mrd.) Euro; vor allem bei Baufinanzierungen und Investitionsdarlehen verzeichnete die Bank ein starkes Neugeschäft. Das hohe Vertrauen der Kunden in die OLB belegte zudem das um rund drei Prozent auf 8,4 Mrd. gewachsene Einlagenvolumen. Der Zinsüberschuss lag trotz des weiterhin niedrigen Marktzinsniveaus bei 228,1 Mio. Euro, bereinigt um die Vorjahressondereffekte plus 3,0 Mio. Euro. Der Provisionsüberschuss belief sich vor allem dank des erhöhten Ergebnisses aus dem Wertpapiergeschäft und der Vermögensverwaltung auf 68,1 Mio. Euro, um Vorjahressondereffekte bereinigt eine Steigerung um rund 2,0 Mio. Euro. Die laufenden Aufwendungen für Gehälter und Sozialabgaben verringerten sich um 2,4 Prozent auf 108,8 Mio. Euro. Bei fortgesetzten Investitionen in die Stärkung der Zukunftsfähigkeit der Bank gelang es die anderen Verwaltungsaufwendungen um 1,9 Prozent auf 74,2 Mio. Euro zu senken. Bei der Risikovorsorge profitierte die OLB von der positiven Wirtschaftslage und ihrem seit Jahren aktiven Risikomanagement. Einschließlich einer freiwilligen Rücklagenbildung in Höhe von 12,0 Mio. Euro blieb die Risikovorsorge mit 31,3 Mio. Euro um rund 16 Prozent unter Vorjahr.
Der Start in das laufende Geschäftsjahr 2018 sei positiv verlaufen, sagte Patrick Tessmann. Insgesamt erwarte die Bank, dass die vielen einzelnen Aspekte aus dem Zukunftsprogramm „OLB 2019“ weiter ihre positive Wirkung entfalten werden.
19.03.2018 - Oldenburgische Landesbank AG auf Erfolgskurs
Betriebsergebnis um 36 Prozent gesteigert
Kredite über 1,7 Milliarden Euro in der Region neu finanziert
Neuausrichtung mit „OLB 2019“ führt zu nachhaltigem Wachstum
Die Oldenburgische Landesbank AG (OLB) ist im Jahr 2017 weiter gewachsen und hat ihr Geschäftsvolumen erfolgreich ausgebaut. Per 31. Dezember 2017 erwirtschaftete die OLB ein Betriebsergebnis in Höhe von 48,3 Millionen (Mio.) Euro – 36 Prozent mehr als im Vorjahr (35,4 Mio. Euro). „Profitabel zu wirtschaften, ist für Banken im aktuellen Marktumfeld nicht einfach. Wir sind stolz, dass wir unseren Wachstumskurs fortsetzen und ein gutes Ergebnis erzielen konnten“, sagt Patrick Tessmann, Vorstandsvorsitzender der OLB.
Mit dem strategischen Zukunftsprogramm „OLB 2019“ hat sich die Bank neu ausgerichtet. Die Erfolge zeigen sich in der täglichen Arbeit wie auch in der Geschäftsentwicklung. Da die Expertise in der ganzheitlichen Betreuung von Unternehmen die OLB in den Augen der Kunden besonders auszeichnet, intensivierte die Bank ihre Partnerschaft mit Firmenkunden und vermögenden Privatkunden durch noch stärkeren Fokus auf die Beratungskompetenz. Die hieraus resultierenden Wachstumsimpulse spiegeln sich vor allem im ausgebauten Kreditgeschäft und im gestiegenen Provisionsgeschäft wider. Zudem baute die OLB für ihre Kunden die Erreichbarkeit auf allen Kanälen aus. Bei Geschäftsabläufen trieb die Bank die Digitalisierung konsequent voran, um effizienter sowie für den Kunden erlebbar schneller und einfacher zu werden. „Jede Einzelmaßnahme ist ein Baustein für nachhaltiges und profitables Wachstum“, sagt Patrick Tessmann, „so sind wir durch ‚OLB 2019‘ fit für die Zukunft.“
Das Kreditvolumen konnte die OLB erneut ausbauen, im Jahr 2017 um rund drei Prozent auf 10,8 Milliarden (Mrd.) Euro (Vorjahr: 10,5 Mrd. Euro). Allein das Neugeschäft im Kreditbereich belief sich auf 1,7 Mrd. Euro. Mit ihren Steigerungsraten in der Kreditvergabe übertraf die OLB den Bundesdurchschnitt. Wesentliche Treiber dieser Entwicklung waren private Baufinanzierungen und gewerbliche Investitionsdarlehen, insbesondere auch für die Finanzierung von Onshore-Windkraftanlagen. Mit neuen Baufinanzierungen in Höhe von mehr als 620 Mio. Euro hat die Bank rund 5.000 Kunden den Kauf von Wohneigentum ermöglicht. Auch die Ratenkredite legten mit etwa 7.000 neu abgeschlossenen Krediten über rund 90 Mio. Euro deutlich zu. Als Mittelstandsfinanzierer in der Region brachte die OLB rund 2.200 neue Investitionsvorhaben mit einem Gesamtvolumen von rund 1,0 Mrd. Euro auf den Weg.
Das Einlagenvolumen wuchs ebenfalls um rund drei Prozent auf 8,4 Mrd. Euro (Vorjahr:
8,2 Mrd. Euro). Die Gelder der Kunden aus der Region bildeten so erneut die solide Refinanzierungsquelle für die Kreditvergabe in die Region. Angesichts des niedrigen Zinsniveaus waren befristete Gelder weniger gefragt. Täglich fällige Einlagen und Spareinlagen nahmen zu.
Das anhaltende Niedrigzinsniveau verstärkte den Druck auf die Margen. Dennoch blieb der Zinsüberschuss mit 228,1 Mio. Euro in etwa auf dem Niveau des Vorjahres (229,9 Mio. Euro). Um den Einmaleffekt aus dem Jahr 2016 bereinigt (Sonderausschüttung durch den Kartendienstleister EKS über 4,8 Mio. Euro), gelang es der OLB, den Zinsüberschuss operativ um 3,0 Mio. Euro zu steigern. Hier wirkte sich das über die Jahre gewachsene Kreditvolumen aus.
Im Provisionsgeschäft zahlten sich die strukturierte Wertpapierberatung und die Zuwachsraten des 2017 neu aufgebauten OLB Wealth Management aus. Zudem profitierte die Bank von der anlegerfreundlichen Entwicklung an den Börsen. Der Provisionsüberschuss lag mit 68,1 Mio. Euro leicht über dem Vorjahreswert (Vorjahr: 67,9 Mio. Euro). Die Steigerung fällt deutlicher aus, wenn die Position um den Sondereffekt des Jahres 2016 bereinigt wird (Provisionsertrag über 2,0 Mio. Euro aus der Funktion als Haftungsdach für Allianz Global Investors). Um über fünf Prozent erhöhte sich das Ergebnis aus dem Wertpapiergeschäft und der Vermögensverwaltung, welches über ein Drittel zum gesamten Provisionsüberschuss beitrug. Auch das Versicherungsgeschäft verlief sehr erfolgreich, insbesondere der Abschluss neuer Lebensversicherungen blieb gefragt.
Der Personalaufwand betrug 140,3 Mio. Euro (Vorjahr: 135,7 Mio. Euro). Ursächlich waren im Wesentlichen vermehrte Rückstellungen für die Altersteilzeit, angestiegene Bankbeiträge zur Altersvorsorge der Mitarbeiter und wie berichtet die verbuchte Transaktionsprämie im Zusammenhang mit dem Verkauf der OLB-Beteiligung. Diese Prämie erstattete die Allianz der OLB auf der Ertragsseite in voller Höhe.
Investitionen in die Stärkung der Zukunftsfähigkeit wie zum Beispiel den Ausbau der ganzheitlichen Beratung, die Erweiterung des telefonischen Kundenservices und des Direktangebots sowie Modernisierungen im Standortnetz setzte die OLB auch im Jahr 2017 fort. Parallel wurden die anderen Verwaltungsaufwendungen durch konsequentes Kostenmanagement in allen Bereichen auf 74,2 Mio. Euro begrenzt (Vorjahr: 75,6 Mio. Euro).
Bereits in den vergangenen Jahren hat die Bank die Risikokultur systematisch weiterentwickelt und das Kreditportfolio nachhaltig aufgestellt. Das aktive Management der Kreditrisiken und die günstigen konjunkturellen Rahmenbedingungen wirkten sich entlastend auf den Risikovorsorgebedarf aus. Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft betrug 19,3 Mio. Euro. Hiervon entfiel auf das frachtratenabhängige Schiffsportfolio ein verringerter Bedarf in Höhe von 10,4 Mio. Euro (Vorjahr: 17,0 Mio. Euro). Damit setzte die OLB im Spezialbereich Schiffe ihren positiven Kurs der vergangenen Jahre fort. Zusammen mit der guten Geschäftsentwicklung entstand so ein Spielraum, den die Bank für eine freiwillige Rücklage nutzte und dem Fonds für allgemeine Bankrisiken einen Betrag in Höhe von 12,0 Mio. Euro zuführte
(Vorjahr: ./.). Insgesamt belief sich die Risikovorsorge damit auf 31,3 Mio. Euro und lag deutlich unter Vorjahr (Vorjahr: 37,1 Mio. Euro).
Die Entwicklung der Aktienmärkte begünstigte die Position Gewinn/Verlust aus Wertpapieren der Liquiditätsreserve, die dank guter Wertentwicklungen der OLB-Spezialfonds einen Gewinn von 7,9 Mio. Euro auswies (Vorjahr: -2,3 Mio. Euro).
Insgesamt schloss die OLB das Geschäftsjahr 2017 mit einem Vorsteuergewinn in Höhe von 50,4 Mio. Euro moderat unter dem Vorjahresergebnis von 54,3 Mio. Euro ab. Das entspricht der Vorjahresprognose der Bank. Ursächlich für diese Entwicklung war im Wesentlichen der Rückgang der Sondereffekte, der dank des gewachsenen Geschäftsvolumens weitgehend kompensiert werden konnte. Bei einem auf 22,1 Mio. Euro erhöhten Steueraufwand (Vorjahr: 19,1 Mio. Euro) belief sich der Jahresüberschuss auf 28,3 Mio. Euro (Vorjahr: 35,2 Mio. Euro).
Die Bilanzsumme stieg auf 14,4 Mrd. Euro (Vorjahr: 14,1 Mrd. Euro). Ihre Kapitalbasis hat die OLB durch die Thesaurierung von 27,1 Mio. Euro aus dem Bilanzgewinn des Vorjahres gestärkt. So wuchs das Kernkapital auf 622,8 Mio. Euro (Vorjahr: 602,3 Mio. Euro), die Kernkapitalquote verbesserte sich auf 12,4 Prozent (Vorjahr: 11,2 Prozent). Damit übertrifft die OLB die regulatorischen Mindestanforderungen. Der ordentlichen Hauptversammlung im Mai 2018 in Oldenburg schlagen Vorstand und Aufsichtsrat vor, eine Dividende in Höhe von 0,25 Euro je Aktie auszuzahlen (Vorjahr: 0,25 Euro) und 22,5 Mio. Euro aus dem Bilanzgewinn in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen. Diese solide Geschäftspolitik der OLB ist die Basis für die Fortsetzung ihres erfolgreichen Wachstumskurses.
Per 31. Dezember 2017 beschäftigte die Bank 2.071 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vorjahr: 2.153). Zum neunten Mal in Serie wurde die OLB vom unabhängigen Top Employers Institute Anfang des Jahres 2018 als einer der besten Arbeitgeber in Deutschland ausgezeichnet: Insbesondere, weil die OLB für ihre Mitarbeiter ein herausragendes Umfeld mit idealen Arbeitsbedingungen und Weiterbildungsmöglichkeiten schaffe. Rund 150 junge Menschen befinden sich bei der Bank in der Berufsausbildung. Damit ist die OLB als Ausbilder in der Region stark gefragt und engagiert. Unternehmerische wie gesellschaftliche Verantwortung übernimmt die OLB zudem im gesamten Geschäftsgebiet für gemeinnützige Projekte, allen voran aus den Bereichen Jugend, Kultur und Soziales. Im Jahr 2017 unterstützte die OLB rund 300 Projekte mit einem Gesamtvolumen in Höhe von rund 1,0 Mio. Euro.
Für das Geschäftsjahr 2018 plant die OLB operativ, die Erträge aus dem Zins- und Provisionsgeschäft weiter zu steigern und die Verwaltungsaufwendungen weitgehend stabil zu halten. Die Risikovorsorge setzt die Bank konservativ an. Begünstigende Einmaleffekte im Zusammenhang mit dem OLB-Beteiligungsverkauf durch die Allianz werden für das Jahr 2018 entfallen. Insgesamt erwartet die Bank daher für das Geschäftsjahr 2018 einen deutlichen Rückgang des Ergebnisses vor Steuern gegenüber 2017.
Mit Vollzug des Verkaufs der OLB-Beteiligung durch die Allianz an die Bremer Kreditbank AG am 7. Februar 2018 ist der Startschuss für eine neue Ära gefallen. Die neue Bankengruppe aus der Bremer Kreditbank AG, der Bankhaus Neelmeyer AG und der OLB konzentriert sich auf die Fortentwicklung der bewährten Geschäftsmodelle. „Die Zeichen stehen auf Wachstum“, sagt Patrick Tessmann, „gemeinschaftlich mit unseren engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern haben wir schon viel bewegt und werden in der neuen Bankengruppe den eingeschlagenen Erfolgskurs fortsetzen.“
Zuführung zum Fonds für allgemeine
Bankrisiken gemäß § 340g HGB
14.367,2
11.08.2017 - Oldenburgische Landesbank AG mit solidem Ergebnis auf Kurs
Vorsteuergewinn um 17 Prozent auf 29,1 Mio. Euro gesteigert
Kreditvolumen weiter ausgebaut
Wertpapiergeschäft belebt
Die Oldenburgische Landesbank AG (OLB) blickt für das erste Halbjahr 2017 auf eine solide geschäftliche Entwicklung zurück. Der Gewinn vor Steuern nach HGB-Rechnungslegung konnte per 30. Juni 2017 auf 29,1 Millionen (Mio.) Euro gesteigert werden – nach 24,9 Mio. Euro im Vorjahr ein Zuwachs um knapp 17 Prozent. „In einem für Banken nach wie vor herausfordernden Marktumfeld sind wir mit diesem Ergebnis weiter auf Kurs“, sagt Patrick Tessmann, Vorstandsvorsitzender der OLB.
Das Kundengeschäft verlief erneut positiv. Ihr Angebot für die Kunden hat die OLB erweitert: beispielsweise mit der Einführung von neuen Beratungsformaten vom Grundsatzgespräch über die Anlageberatung bis zur Finanzplanung für private Kunden und mit dem Strategiegespräch für Firmenkunden. Die Freischaltung zusätzlicher Produkte im Online Banking und der Ausbau des telefonischen Kundenservices sind weitere wichtige Elemente, mit denen die OLB ihr Geschäftsmodell zukunftsfähig auf sich verändernde Kundenerwartungen und Marktentwicklungen einstellt. Diese Punkte sind Bestandteile des strategischen Zukunftsprogramms „OLB 2019“, das wie geplant voranschreitet. Allein im ersten Halbjahr 2017 hat die Bank mehr als 60 einzelne Maßnahmen umgesetzt. Insgesamt sind bereits rund zwei Drittel der definierten Handlungsfelder bearbeitet.
Ziel der OLB ist profitables Wachstum – ein strategischer Schlüssel dazu ist der nachhaltige Ausbau des Kreditgeschäfts. Insbesondere durch einen weiteren Anstieg des Baufinanzierungsvolumens und aufgrund ihrer regional starken Rolle in der Mittelstandsfinanzierung vor allem bei den Erneuerbaren Energien war die OLB für Privat- und Firmenkunden auch im ersten Halbjahr 2017 ein wichtiger Partner. So konnte die Bank das Kreditvolumen auf
10,8 Milliarden (Mrd.) Euro weiter ausbauen (31. Dezember 2016: 10,5 Mrd. Euro). Als wichtige Refinanzierungsquelle dienten die Kundengelder aus der Region mit einem stabil hohen Einlagenvolumen von 8,2 Mrd. Euro (31. Dezember 2016: 8,2 Mrd. Euro).
Im Vorjahr war die Ergebnisentwicklung der OLB in besonderem Maße von Sondereffekten geprägt. Diese Einmalerträge erklären in mehreren Positionen die höheren Vorjahreswerte, vor allem beim Zins- und Provisionsüberschuss. Um Sondereffekte bereinigt, zeigten sich die wesentlichen Ertragsblöcke operativ stabil, obwohl das niedrige Marktzinsniveau unverändert zu spüren war.
Der Zinsüberschuss per 30. Juni 2017 betrug 113,0 Mio. Euro (Vorjahr: 119,5 Mio. Euro – inklusive Sonderausschüttung eines Kartendienstleisters in Höhe von 4,8 Mio. Euro). Infolge des gestiegenen Kreditvolumens konnte die OLB den Ergebnisbeitrag aus dem Aktivzinsgeschäft um 1,9 Mio. Euro ausbauen. Diese Entwicklung konnte den anhaltenden Rückgang der Margen im Einlagengeschäft zum Teil kompensieren.
Der Provisionsüberschuss belief sich auf 34,3 Mio. Euro (Vorjahr: 35,6 Mio. Euro – inklusive Abschlusszahlungen in Höhe von 1,7 Mio. Euro für die regulatorische Haftungsdachfunktion zu Gunsten der Allianz). Das Wertpapiergeschäft zeigte sich im attraktiven Aktienumfeld belebt, sodass der Ergebnisbeitrag gegenüber Vorjahr um knapp zehn Prozent auf 5,8 Mio. Euro verbessert werden konnte. Auch in der Vermögensverwaltung gab es eine positive Entwicklung mit einem Zuwachs des Ergebnisbeitrags um mehr als drei Prozent auf 6,0 Mio. Euro. Da viele Kunden für den Erwerb von Immobilieneigentum dank der niedrigen Zinsen erwartungsgemäß stärker auf Kredite mit langfristiger Zinsbindung setzten, ging das Bauspargeschäft spürbar zurück. Der Vertrieb von Versicherungsprodukten verlief weiterhin positiv. In Summe lag der Provisionsertrag aus dem Versicherungs-, Bauspar- und Immobiliengeschäft mit 6,9 Mio. Euro um 1,3 Mio. Euro unter Vorjahr.
Mit konsequentem Kostenmanagement begrenzte die Bank ihre Aufwendungen. Einsparungen erreichte die OLB beispielsweise bei den Porto- und Informationskosten durch die stärkere Nutzung des digitalen Postversands. Auch die Lohn- und Gehaltskosten gingen infolge des wie geplant umgesetzten Stellenabbaus weiter zurück – per 30. Juni 2017 beschäftigte die OLB 2.129 Mitarbeiter, 24 Mitarbeiter weniger als zum Jahresende 2016. Insgesamt erhöhte sich der Personalaufwand dennoch um 1,5 Mio. Euro auf 69,7 Mio. Euro. Ursächlich waren höhere Rückstellungen für die Altersteilzeit, gestiegene Beiträge der OLB zur Altersvorsorge ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Zahlungen aus der Transaktionsprämie, die dem Vorstand der Bank von der Allianz im Zuge des Verkaufs der Beteiligung an der OLB ohne finanzielle Belastung für die Bank gewährt wurde. Insgesamt belief sich der Verwaltungsaufwand auf 118,5 Mio. Euro (Vorjahr: 117,0 Mio. Euro).
Alle aus dem Prozess des Beteiligungsverkaufs entstandenen Kosten erstattete die Allianz Deutschland AG der OLB in voller Höhe. Dies ist der wesentliche Grund für die Erhöhung des Saldos sonstiger betrieblicher Erträge und Aufwendungen auf 9,4 Mio. Euro (Vorjahr: 3,5 Mio. Euro).
Die Risikovorsorge ging nach den ersten sechs Monaten des Jahres zurück auf 12,3 Mio. Euro (Vorjahr: 19,3 Mio. Euro). Neben dem aktiven Management der Kreditrisiken der Bank waren hierfür die anhaltend guten Rahmenbedingungen für die wirtschaftliche Entwicklung der Kunden ursächlich. Der auf das Schiffsportfolio entfallene Risikovorsorgeanteil reduzierte sich spürbar auf 5,3 Mio. Euro (Vorjahr: 8,4 Mio. Euro), hier wirkte sich auch der hohe Grad an Bevorsorgung aus, den die OLB durch sorgfältige Zuführung in der Vergangenheit bereits erreicht hat.
Im ersten Halbjahr 2017 entwickelten sich die Fondsanlagen der Bank positiv. So erzielte die OLB aus ihren Wertpapieren der Liquiditätsreserve einen Gewinn in Höhe von 4,8 Mio. Euro (Vorjahr: -8,9 Mio. Euro).
In Summe erwirtschaftete die Bank ein gegenüber Vorjahr deutlich verbessertes Betriebsergebnis in Höhe von 30,7 Mio. Euro (Vorjahr: 13,3 Mio. Euro).
Der Steueraufwand der OLB war im Vorjahr durch Sondereffekte spürbar entlastet. Infolge der steuerlichen Nichtabziehbarkeit der Bankenabgabe und der eingeschränkten steuerlichen Berücksichtigung von Pensionsaufwendungen stieg die Steuerquote von rund 27 Prozent im Vorjahr auf mehr als 40 Prozent an. Aus diesem Grund ging bei einem deutlich ausgebauten Vorsteuergewinn der Halbjahresüberschuss nach Steuern leicht zurück auf 17,2 Mio. Euro (Vorjahr: 18,1 Mio. Euro).
Mit konsequenter Gewinnthesaurierung stärkt die OLB kontinuierlich ihre Eigenkapitalbasis. Durch die Zuführung von 27,1 Mio. Euro aus dem Bilanzgewinn des Vorjahres erhöhte sich die Kernkapitalquote per 30. Juni 2017 auf robuste 11,7 Prozent (31. Dezember 2016: 11,2 Prozent).
Insgesamt bestätigt die OLB ihre Prognose für das Gesamtjahr 2017: Die Bank erwartet gegenüber Vorjahr einen moderaten Rückgang des Ergebnisses vor Steuern. Per 31. Dezember 2016 lag der Vorsteuergewinn bei 54,3 Mio. Euro.
Im Prozess des Verkaufs der OLB-Beteiligung durch die Allianz Deutschland AG in Höhe von rund 90,2 Prozent des Grundkapitals der Bank hat die BKB Beteiligungsholding AG als Bieterin am 19. Juli 2017 die Angebotsunterlage für das Übernahmeangebot veröffentlicht. Dieses Angebot ist ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot zum Erwerb aller OLB-Aktien. Es richtet sich an sämtliche Aktionäre der OLB. Gemäß § 27 Abs. 1 des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes haben Vorstand und Aufsichtsrat der OLB hierzu am 28. Juli 2017 ihre gemeinsame Stellungnahme veröffentlicht.
Nähere Informationen finden Sie unter: https://www.bkb-bank.com/de/olb/ und https://www.olb.de/OLB/Investor-Relations/IR-Veroeffentlichungen/Uebernahmeangebot.
HGB-Ergebnisgrößen
Operative Erträge 147,3 155,0 -5,0
davon Zinsüberschuss 113,0 119,5 -5,4
davon Provisionsüberschuss 34,3 35,6 -3,7
Verwaltungsaufwand 118,5 117,0 1,3
Risikovorsorge im Kreditgeschäft 12,3 19,3 -36,3
Gewinn vor Steuern 29,1 24,9 16,9
Halbjahresüberschuss 17,2 18,1 -5,0
Mio.Euro
Bilanzsumme 14.127,8 14.108,0 0,1
Kernkapitalquote gemäß § 10 KWG (in %) 11,7 11,2 0,5
Gesamtkapitalquote gemäß § 10 KWG (in %) 14,6 14,3 0,3
01.06.2017 - Dr. Thomas Bretzger scheidet aus OLB-Vorstand aus
Vorzeitiges Ausscheiden auf eigenen Wunsch zum Jahresende 2017
Dr. Thomas Bretzger (56) hat den Aufsichtsrat der Oldenburgische Landesbank AG (OLB) um eine vorzeitige Beendigung seines Vorstandsvertrages zum 31. Dezember 2017 gebeten, um eine Möglichkeit zur persönlichen Weiterentwicklung außerhalb der OLB und des Allianz Konzerns nutzen zu können. Als Mitglied des Vorstands verantwortet Dr. Thomas Bretzger das Risikomanagement der OLB. Der Aufsichtsrat bedauerte die Entscheidung von Dr. Thomas Bretzger, ist seinem Wunsch jedoch nachgekommen. Die Vorstandstätigkeit von Dr. Thomas Bretzger wird damit in gegenseitigem Einvernehmen zum 31. Dezember 2017 enden. Bis zu diesem Zeitpunkt wird er seine Aufgaben als OLB-Risikovorstand weiterhin vollumfänglich wahrnehmen. Der Aufsichtsrat wird die Neubesetzung im Verlauf des Jahres entscheiden.
Rainer Schwarz, Vorsitzender des Aufsichtsrats der OLB sagt: „Wir danken Herrn Dr. Thomas Bretzger schon jetzt für seine erfolgreiche Tätigkeit und wünschen ihm viel Erfolg für seine neuen Aufgaben. Mit seinen hervorragenden Leistungen hat er in anspruchsvollen Zeiten einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der OLB erbracht, insbesondere im Bereich der Regulatorik und beim Aufbau eines modernen und effizienten Risikomanagements.“ In diesem Rahmen wurde der stringente Abbau des Schifffahrtsportfolios umgesetzt.
Dr. Thomas Bretzger studierte Wirtschaftsingenieurwesen an der Technischen Universität Karlsruhe und promovierte in Stuttgart-Hohenheim am Lehrstuhl für Kreditwirtschaft. Erste berufliche Erfahrungen sammelte er beim Deutschen Sparkassen- und Giroverband und im Daimler Benz Konzern. 1993 wechselte er zur Deutsche Bank AG. Zwischen 1997 und 2007 bekleidete er leitende Funktionen mit Bezug zum Kreditrisikomanagement bei der HypoVereinsbank AG. 2008 wechselte er als Leiter Kreditportfoliomanagement zur Commerzbank AG. Seit Juli 2012 ist Dr. Thomas Bretzger Vorstandsmitglied der OLB.
17.03.2017 - Oldenburgische Landesbank AG mit solider Geschäftsentwicklung
54,3 Mio. Euro Vorsteuergewinn – 35,2 Mio. Euro Jahresüberschuss
Zukunftsprogramm „OLB 2019“ zeigt Wirkung
Die Oldenburgische Landesbank AG (OLB) hat das Geschäftsjahr 2016 mit einem deutlichen Ergebnisplus gegenüber Vorjahr abgeschlossen. Der Gewinn vor Steuern erhöhte sich nach HGB-Rechnungslegung per 31. Dezember 2016 auf 54,3 Millionen (Mio.) Euro (Vorjahr: 34,3 Mio. Euro). Sondererträge aus Beteiligungen, Bewertungserträge bei den Pensionsrückstellungen und ein sehr positives Finanzanlageergebnis begünstigten die Entwicklung. Bereits wirksam zeigte sich auch das strategische Zukunftsprogramm OLB 2019. „Wir sind auf einem guten Weg“, sagt Patrick Tessmann, Vorstandsvorsitzender der OLB, „wir konzentrieren uns auf unsere Beratungskompetenz und investieren in die Digitalisierung sowie die Verbesserung von Abläufen, um profitabel zu wachsen.“
Ihren Aktionären wird die Bank auf der Hauptversammlung am 24. Mai 2017 in Oldenburg vorschlagen, je Aktie eine Dividende in Höhe von 0,25 Euro (Vorjahr: 0,25 Euro) zuzüglich einer Sonderdividende in Höhe von 0,10 Euro je Aktie (Vorjahr: ./.) auszuzahlen – und damit eine Gesamtausschüttung von 0,35 Euro je Stückaktie. Zur Stärkung der Kapitalbasis soll der verbleibende Teil des Bilanzgewinns in Höhe von 27,1 Mio. Euro den Gewinnrücklagen zugeführt werden (Vorjahr: 13,0 Mio. Euro).
Ertragsdruck hält an
Effizienzsteigerungen im Mittelpunkt
Im Oktober 2015 hatte die OLB angekündigt, dass über einen Zeitraum bis zum Jahr 2019 etwa 280 Vollzeitstellen in der Bank entfallen werden. Im Geschäftsjahr 2016 reduzierte sich die Anzahl der Vollzeitstellen um 84 – für weitere rund 133 Vollzeitstellen ist die Umsetzung mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bereits vertraglich fixiert. Der Personalaufwand verringerte sich auf 135,7 Mio. Euro (Vorjahr: 140,3 Mio. Euro).
Risikovorsorge besser als geplant
Starker Partner für Mittelstand und Privatkunden
Das Kreditvolumen konnte auf 10,5 Milliarden (Mrd.) Euro ausgebaut werden (Vorjahr: 10,2 Mrd. Euro). Treiber waren das starke Neugeschäft mit privaten Baufinanzierungen (+17 Prozent gegenüber Vorjahr) und das Wachstum bei neu abgeschlossenen gewerblichen Investitionsdarlehen für den regionalen Mittelstand (+26 Prozent gegenüber Vorjahr).
Für das Geschäftsjahr 2017 plant die OLB, mit leicht ansteigenden Erträgen aus dem operativen Geschäft und rückläufigen Verwaltungsaufwendungen weitere Fortschritte in der Umsetzung des Zukunftsprogramms „OLB 2019“ zu machen. Aufgrund einer konservativ geplanten Risikovorsorge und verringerten positiven Einflüssen durch Einmaleffekte erwartet die Bank einen moderaten Rückgang des Gewinns vor Steuern gegenüber 2016.
Diese Mitteilung enthält Aussagen über die erwartete zukünftige Geschäftsentwicklung der Oldenburgische Landesbank AG. Diese in die Zukunft gerichteten Aussagen basieren auf aktuellen Erwartungen, Schätzungen und Prognosen des Vorstands. Sie sind von einer Reihe von Annahmen abhängig und unterliegen bekannten und unbekannten Risiken, Unsicherheiten und anderen Faktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse oder Entwicklungen wesentlich von jenen abweichen, die durch diese in die Zukunft gerichteten Aussagen ausgedrückt oder impliziert werden. Die Oldenburgische Landesbank AG ist nicht verpflichtet, die in dieser Mitteilung enthaltenen, in die Zukunft gerichteten Aussagen periodisch auf den neuesten Stand zu bringen oder abzuändern, um Ereignisse oder Umstände zu reflektieren, die nach dem Datum dieser Mitteilung eintreten.
12.08.2016 - Oldenburgische Landesbank mit gutem Halbjahresergebnis
DGAP-News: Oldenburgische Landesbank AG
Oldenburgische Landesbank mit gutem Halbjahresergebnis
Sondereffekte erhöhen Gewinn vor Steuern auf 24,9 Mio. Euro
Umfeld bleibt für gesamte Bankenbranche sehr herausfordernd
Die Oldenburgische Landesbank AG (OLB) hat bei einem soliden operativen Geschäft im ersten Halbjahr 2016 von Sondereffekten profitiert. So stieg gemäß Rechnungslegung nach Handelsgesetzbuch (HGB) der Gewinn vor Steuern von 20,9 Millionen (Mio.) Euro im Vorjahr um 19 Prozent auf 24,9 Mio. Euro per 30. Juni 2016. Neuen Tiefständen beim Zinsniveau, größeren Schwankungen an den Aktienmärkten und gestiegenen regulatorischen Anforderungen standen Sondererträge aus Beteiligungen und ein gestiegenes Finanzanlageergebnis gegenüber. „In einem für die gesamte Bankenbranche sehr herausfordernden Umfeld sind wir damit im ersten Halbjahr 2016 gut gestartet“, sagt Patrick Tessmann, Vorstandsvorsitzender der OLB.
Das Kreditvolumen erhöhte sich insgesamt um 1,4 Prozent auf 10,3 Milliarden (Mrd.) Euro (31. Dezember 2015: 10,2 Mrd. Euro). Erneut war die OLB verlässlicher Partner des regionalen Mittelstands. Neue Investitionsvorhaben vor allem ihrer Firmenkunden unterstützte die Bank mit Darlehen in Höhe von 452 Mio. Euro (Vorjahr: 297 Mio. Euro). Das Neugeschäft bei Baufinanzierungen konnte auch infolge der guten Baukonjunktur auf 427 Mio. Euro gesteigert werden (Vorjahr: 293 Mio. Euro). Vertriebliche Initiativen und modernisierte Abläufe zur beschleunigten Bearbeitung von Kreditanträgen trugen zu dieser Entwicklung bei.
Das erfolgreiche Neugeschäft wirkte dem Rückgang des vom Niedrigzinsniveau belasteten Zinsüberschusses entgegen. Darüber hinaus verbuchte die OLB eine abschließende Sonderausschüttung in Höhe von 4,8 Mio. Euro aus der Beteiligung an einem Kartendienstleister. Damit belief sich der Zinsüberschuss insgesamt auf 119,5 Mio. Euro (Vorjahr: 117,5 Mio. Euro).
Im Provisionsgeschäft zeigte sich, dass die Kunden angesichts unsicherer Finanz- und Kapitalmärkte im Wertpapiergeschäft zurückhaltend agierten. Hingegen konnte die OLB die Vermögensverwaltung im ersten Halbjahr 2016 um neun Prozent auf 551 Mio. Euro verwaltetes Vermögen ausbauen. Das Lebensversicherungsgeschäft entwickelte sich bei einem Wachstum von 22 Prozent erfolgreich. Die langfristige Anlage in Versicherungen und für die Altersvorsorge hatten daran wesentlichen Anteil. Insgesamt betrug der Provisionsüberschuss 35,6 Mio. Euro (Vorjahr: 35,9 Mio. Euro).
Ursächlich für die Erhöhung der Sachkosten auf 48,8 Mio. Euro (Vorjahr: 45,9 Mio. Euro) waren neben der Umsetzung regulatorischer Anforderungen auch Investitionen in die Modernisierung der Bank. So hat die OLB ihren Internetauftritt unter www.olb.de neu überarbeitet, benutzerfreundlicher gestaltet, für mobile Endgeräte optimiert und um nachgefragte digitale Serviceleistungen erweitert: Kunden können jetzt ein Girokonto direkt online abschließen und sich hierfür innerhalb weniger Minuten bequem per Video-Chat legitimieren. Schritt für Schritt wird die OLB die online angebotene Produktpalette erweitern. Zudem wird die Bank in ihren Filialen für Kunden freie WLAN-Zugänge über EWE-OLB-Hotspots anbieten. „Mit unserem Zukunftsprogramm OLB 2019 sind wir auf einem gutem Weg. Wir schaffen auch digital noch mehr positive Kundenerlebnisse und fokussieren uns parallel auf die hohe Kompetenz in der Beratung als Herzstück der OLB“, sagt Patrick Tessmann.
Bei den laufenden Gehaltsaufwendungen führte die sukzessive Umsetzung des angekündigten Stellenabbaus im Rahmen des Zukunftsprogramms OLB 2019 zu Kosteneinsparungen. Insgesamt belief sich der Personalaufwand auf 68,2 Mio. Euro (Vorjahr: 70,2 Mio. Euro). Durch eine im März 2016 in Kraft getretene gesetzliche Änderung des Zinsermittlungszeitraums für Pensionsrückstellungen nach HGB verbuchte die Bank einen einmaligen Bewertungsertrag und im Wesentlichen vor diesem Hintergrund einen verbesserten Saldo sonstiger betrieblicher Erträge und Aufwendungen in Höhe von 3,5 Mio. Euro (Vorjahr: -2,5 Mio. Euro).
Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft betrug 19,3 Mio. Euro. Infolge der bereits erreichten Bevorsorgung des Schiffsportfolios fiel die weitere Nettorisikovorsorge hierzu mit 8,4 Mio. Euro planmäßig aus, im Firmenkundenbereich belief sich die Bevorsorgung auf 10,7 Mio. Euro. Die Risikovorsorge lag insgesamt im Rahmen der Erwartungen.
Beim sonstigen Ergebnis verzeichnete die OLB einen deutlichen Anstieg auf 12,9 Mio. Euro (Vorjahr: 0,3 Mio. Euro). Ursächlich waren realisierte Kursgewinne, indem bestehende Positionen in langfristigen Wertpapieren abgegeben und durch höher verzinstes Kundenkreditgeschäft ersetzt wurden, sowie ein Gewinn in Höhe von 3,0 Mio. Euro im Zuge der Übernahme von Visa Europe Ltd. durch Visa Inc. aus der Einbringung der Anteile der OLB.
Die Einlagen von Kunden erhöhten sich auf 7,5 Mrd. Euro (Vorjahr: 7,4 Mrd. Euro). Dabei standen insbesondere Sichteinlagen im Fokus, die um mehr als fünf Prozent auf 4,9 Mrd. Euro anstiegen.
Nach Steuern ergab sich damit zum 30. Juni 2016 ein Halbjahresüberschuss von 18,1 Mio. Euro (Vorjahr: 12,1 Mio. Euro).
Die Bilanzsumme erhöhte sich auf 13,9 Mrd. Euro (31. Dezember 2015: 13,8 Mrd. Euro). Die Kernkapitalquote stieg auf 10,9 Prozent (31. Dezember 2015: 10,8 Prozent). Die Gesamtkapitalquote verbesserte sich auf 14,2 Prozent (31. Dezember 2015: 13,9 Prozent). Diese robuste Kapitalbasis ist eine wichtige Grundlage für die Bank, um das Kreditvolumen ausbauen und damit in Zukunft das Wachstum ihrer Kunden begleiten zu können.
Die Rahmenbedingungen werden für die gesamte Bankenbranche anspruchsvoll bleiben. Insbesondere das Ergebnis des britischen Referendums über den EU-Austritt im Juni 2016 deckte neue politische und wirtschaftliche Risiken in Europa auf. Ihre Kunden im Bereich der Im- und Exporteure hatte die OLB durch Absicherungen des Devisenkurses entsprechend vorbereitet. Von einer nachhaltigen Beeinträchtigung der Finanzstabilität in Europa im Zuge des sogenannten Brexit geht die Bank nicht aus. Für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres erwartet die OLB infolge der nochmals forcierten expansiven Geldpolitik der Europäischen Zentralbank ein Zinsniveau, das sich nach wie vor auf niedrigstem Niveau bewegen und damit den Druck auf das Zinsergebnis verschärfen wird.
Im bisherigen Jahresverlauf haben sich der Sonderertrag aus der Ausschüttung eines Finanzdienstleisters, ein Gewinn aus der Veräußerung der Beteiligung an Visa Europe Ltd. und der Effekt aus der Umstellung der Bewertung von Pensionsverpflichtungen positiv auf das Ergebnis ausgewirkt. Die geschäftliche Entwicklung im zweiten Halbjahr wird im Wesentlichen durch die Zinsentwicklung sowie die Entwicklung der Finanzmärkte und der Risikovorsorge geprägt. Die Entwicklung der Risikovorsorge ist unter anderem von den Charterraten in der Schifffahrt abhängig. Die Auswirkung auf die Bewertung des Schiffsportfolios und damit auch auf das Ergebnis wird turnusmäßig überprüft. Auf Basis des Halbjahresergebnisses sowie unter der Voraussetzung, dass die Risikovorsorge im Rahmen der Erwartungen bleibt und die Finanzmärkte zum Jahresende 2016 ein zur Jahresmitte vergleichbares Niveau zeigen, rechnet die OLB für das Gesamtjahr 2016 mit einem Gewinn vor Steuern, der auf Basis HGB über dem Vorjahresniveau liegt.
Zur Art der Rechnungslegung:
Beginnend mit dem Geschäftsjahr 2016 verzichtete die OLB auf die freiwillige Aufstellung eines Konzernzwischenabschlusses gemäß internationaler Rechnungslegung. Der Halbjahreszwischenabschluss wurde daher nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in Verbindung mit der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute (RechKredV) aufgestellt.
18.03.2016 - Oldenburgische Landesbank AG verbessert Jahresergebnis deutlich
Oldenburgische Landesbank AG verbessert Jahresergebnis deutlich
46 Millionen Euro Vorsteuerergebnis
0,25 Euro Dividende je Aktie vorgesehen
Wachstum bei Investitionsdarlehen, Baufinanzierungen, Vermögensverwaltungen und Altersvorsorge
Zukunftsprogramm „OLB 2019“ stärkt Beratung und digitale Kompetenz
Die Oldenburgische Landesbank AG (OLB) hat im Geschäftsjahr 2015 die angestrebte deutliche Verbesserung des Ergebnisses erreicht. Per 31. Dezember 2015 lag das Vorsteuerergebnis nach IFRS bei 46,1 Millionen (Mio.) Euro, im Jahr zuvor hatte es 34,7 Mio. Euro betragen. „Wir spüren die Belastungen aus einem immer schwierigeren Marktumfeld, sind aber mit unserem klar auf die Kunden fokussierten Geschäftsmodell gut aufgestellt“, sagt Patrick Tessmann, Vorstandsvorsitzender der OLB. Nach Abzug der Steuern erwirtschaftete die Bank nach IFRS einen Gewinn in Höhe von 31,8 Mio. Euro (Vorjahr: 24,9 Mio. Euro). Der Hauptversammlung am Mittwoch, 11. Mai 2016, in Oldenburg wird die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 0,25 Euro je Aktie vorgeschlagen (Vorjahr: 0,25 Euro). Den verbleibenden Teil des Bilanzgewinns, der nach HGB berechnet wird, will die OLB zur weiteren Stärkung ihrer Kapitalbasis verwenden, die das solide Fundament für zukünftiges Wachstum bildet.
Für die Finanzierungsvorhaben des Mittelstands und der Privathaushalte im Nordwesten war die Regionalbank mit einem Kreditvolumen von 10,2 Mrd. Euro der gewohnt zuverlässige Partner (Vorjahr: 10,3 Mrd. Euro). Der leichte Rückgang erklärt sich im Wesentlichen mit der Veräußerung der Münsterländische Bank Thie & Co. KG (MLB), deren Ergebnis nicht mehr ins Geschäftsjahr 2015 einfloss. Die Höhe der Investitionsdarlehen aus Eigenmitteln stieg an (+ 2,7 Prozent gegenüber Vorjahr). Auch das Volumen der Baufinanzierungen wuchs (+ 3,3 Prozent gegenüber Vorjahr). Konsumentenkredite blieben ebenfalls sehr gefragt (+ 3,0 Prozent gegenüber Vorjahr).
Bei den Geldanlagen legten die Kunden primär Wert auf schnelle Verfügbarkeit. So stiegen die Sichteinlagen spürbar an, hingegen verringerten sich die befristeten Einlagen deutlich. Hier wirkten sich im Firmenkundengeschäft großvolumige Einzeldispositionen aus. Im Privatkundenbereich nahm das Einlagenvolumen zu. In Summe beliefen sich die Kundeneinlagen auf 7,4 Mrd. Euro (Vorjahr: 8,0 Mrd. Euro).
Das gegenüber dem Vorjahr bei kurzfristigen Laufzeiten weiter gesunkene Marktzinsniveau drückte insbesondere auf die Margen im Einlagengeschäft. Der Zinsbeitrag aus dem Kundengeschäft ging zurück. Dennoch erhöhte sich der Zinsüberschuss auf 239,1 Mio. Euro (Vorjahr: 237,2 Mio. Euro). Ursächlich dafür war ein Sonderertrag aus einer Beteiligung an einem Finanzdienstleister in Höhe von 10,3 Mio. Euro.
Der Provisionsüberschuss verringerte sich insgesamt auf 66,9 Mio. Euro (Vorjahr: 70,9 Mio. Euro). Wesentlich hierfür war der Verkauf der MLB. In der Regionalbank entwickelte sich das Provisionsgeschäft gut. Im Versicherungs-, Bauspar- und Immobiliengeschäft konnte die Regionalbank ihr Provisionsergebnis verbessern (+ 3,1 Prozent gegenüber Vorjahr). Vor allem das erfolgreiche Wertpapiergeschäft war ausschlaggebend für die Steigerung des Provisionsüberschusses und der sonstigen Erträge im strategischen Wachstumsfeld Private Banking & Freie Berufe um 6,2 Prozent. Auch in der Vermögensverwaltung bewährte sich die Spezialisierung der Kundenbetreuer: Hier konnte das Mandatsgeschäft kontinuierlich ausgebaut werden, die Mittelzuflüsse entwickelten sich mit einem Zuwachs um 32,2 Prozent gegenüber Vorjahr sehr positiv.
Dem Margen- und Ertragsdruck, von dem die gesamte Bankenbranche betroffen ist, hat die OLB mit konsequentem Kostenmanagement gegengesteuert. Im Wesentlichen durch Kostenentlastungen aus Effizienzsteigerungen und der Entkonsolidierung der MLB konnten gestiegene Aufwendungen für eine erhöhte Bankenabgabe, höhere Beiträge zur gesetzlichen Einlagensicherung und Tariferhöhungen im Personalbereich mehr als ausgeglichen werden. Insgesamt ging der Verwaltungsaufwand gegenüber Vorjahr um 10,7 Mio. Euro zurück. Der laufende Personalaufwand reduzierte sich auf 143,7 Mio. Euro (Vorjahr: 153,5 Mio. Euro). Der Sachaufwand verringerte sich trotz Modernisierungsinvestitionen in Filialen und in die weitere Digitalisierung der Bank auf 83,5 Mio. Euro (Vorjahr: 84,4 Mio. Euro).
Ein stabiler Verlauf der Konjunktur sorgte in der Breite des Kundenkreditportfolios für eine günstige wirtschaftliche Entwicklung. Der deutlich geringere Risikovorsorgeaufwand im Schiffsportfolio führte zu einer Verringerung der Risikovorsorge auf 36,3 Mio. Euro (Vorjahr: 39,0 Mio. Euro).
Die Beziehungen zwischen Kunden und ihrer Bank wandeln sich dynamisch. Die Bedürfnisse der Kunden an Beratung zu komplexen Themen in der Filiale steigen, zudem nimmt der Wunsch zu, Bankgeschäfte online und mobil erledigen zu können. Mit dem Zukunftsprogramm „OLB 2019“ und Investitionen in Höhe von 30 Mio. Euro will die Bank bis zu ihrem 150. Jubiläum in drei Jahren trotz des Niedrigzinsumfelds ihren Ertrag steigern und ihre Kosten senken. Die Beratungskompetenz und Spezialisierung ihrer Kundenbetreuer entwickelt die Bank weiter und stärkt parallel ihre digitale Kompetenz. „Es kommt entscheidend darauf an, dass wir immer eine hohe Qualität in der Beratung gewährleisten und zugleich in allen Bereichen schneller, verständlicher und digitaler werden“, betont Patrick Tessmann. Daher setzt die OLB auf neue Online-Beratungselemente und -produkte ebenso wie auf die durchgängige Digitalisierung von Abläufen und darauf, die Erreichbarkeit auf allen Kanälen sicherzustellen: Filiale, Internet und Telefonie. Ihr Standortnetz wird die OLB im Zuge dieser Entwicklung weiter differenzieren und modernisieren. Einen besonderen Wachstumsschwerpunkt legt die Bank auf das Geschäft mit Firmen- und gehobenen Privatkunden. Hierbei nutzt die OLB intensiv die weltweite Kapitalmarktexpertise der Allianz Gruppe.
Geschäftsabläufe werden im Rahmen des Zukunftsprogramms verschlankt, Komplexität reduziert und Kosten gesenkt. Die OLB rechnet mit einem geringeren Personalbedarf in Höhe von rund 15 Prozent über einen Zeitraum bis 2019. Um die sozialverträgliche Umsetzung zu gewährleisten, ist im Geschäftsjahr 2015 ein Restrukturierungsaufwand in Höhe von 7,0 Mio. Euro gebucht worden.
Die Bilanzsumme der OLB belief sich zum 31. Dezember 2015 auf 13,6 Mrd. Euro (Vorjahr: 14,1 Mrd. Euro). Die Kapitalbasis wurde gestärkt, das Kernkapital erhöhte sich im Wesentlichen durch die Thesaurierung des Bilanzgewinns aus dem Vorjahr. Die Kernkapitalquote konnte deutlich auf 10,8 Prozent verbessert werden (Vorjahr: 10,3 Prozent). Die Gesamtkapitalquote lag mit 13,9 Prozent über dem Vorjahr (Vorjahr: 13,3 Prozent). Mit ihrer soliden Kapitalbasis wird die Bank auch künftig das Wachstum der Firmen- und Privatkunden in der Region eng begleiten.
Zum Jahresende 2015 beschäftigte die OLB 2.236 Mitarbeiter (Vorjahr: 2.311). Ursächlich für den Rückgang waren im Wesentlichen die ersten umgesetzten Effizienzsteigerungen. Mit insgesamt 202 Auszubildenden zählt die OLB zu den größten und besten Ausbildern im Nordwesten, wie auch die überdurchschnittlich guten Prüfungsergebnisse der Absolventen zeigen. 56 junge Menschen begannen im August 2015 bei der OLB ihre Ausbildung für den Beruf Bankkauffrau/Bankkaufmann, für den IT-Bereich und im Rahmen des dualen Studiengangs „Insurance, Banking and Finance (IBF)“.
Die OLB sieht sich in besonderer Verantwortung für ihr Geschäftsgebiet – im wirtschaftlichen wie im sozialen Sinne. Rund 300 lokale und regionale Projekte hat die Bank 2015 im gesamten Geschäftsgebiet gefördert und damit ihre gesellschaftliche Verantwortung nachhaltig wahrgenommen.
Auch angesichts des im vergangenen Jahr ausgeschütteten Sonderertrags erwartet die OLB für das Geschäftsjahr 2016 insgesamt einen leichten Rückgang des Ergebnisses vor Steuern gegenüber 2015. Im Einzelnen plant die Bank mit leicht steigenden Erträgen aus dem operativen Geschäft, stabilen Verwaltungsaufwendungen und einer konservativen Risikovorsorge.
26.11.2015 - Oldenburgische Landesbank AG: Veröffentlichung des Herkunftsstaates gemäß §2c WpHG
Oldenburgische Landesbank AG: Veröffentlichung des Herkunftsstaates gemäß §2c WpHG mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung
Die Oldenburgische Landesbank AG gibt gem. § 2c WpHG bekannt, dass Deutschland der Herkunftsstaat ist.
12.11.2015 - Oldenburgische Landesbank legt positive Zwischenmitteilung vor
Oldenburgische Landesbank legt positive Zwischenmitteilung vor
Solides operatives Geschäft trotz Niedrigzinsniveau
Sonderausschüttung aus Finanzbeteiligung
Die Oldenburgische Landesbank AG (OLB) hat ihre positive Ergebnisentwicklung auch im dritten Quartal 2015 fortgesetzt. Das Ergebnis vor Steuern lag per 30. September 2015 mit 42,9 Millionen (Mio.) Euro deutlich über dem Vorjahreswert von 30,9 Mio. Euro. Trotz herausfordernder Rahmenbedingungen verlief das operative Geschäft der Regionalbank erneut solide. Zudem führte eine Sonderausschüttung aus einer Beteiligung in Höhe von 10,3 Mio. Euro zur deutlichen Steigerung des kumulierten Vorsteuerergebnis. „Wir werden das Geschäftsjahr 2015 mit einem deutlich gesteigerten Vorsteuerergebnis gegenüber Vorjahr abschließen“, sagt Karin Katerbau, Finanzvorstand der OLB.
Zinserträge und Zinsaufwendungen im Kundengeschäft entwickelten sich im Jahresverlauf rückläufig. Gegenüber Vorjahr drückte das nochmals gesunkene Marktzinsniveau auf Margen und Erträge. In Summe erhöhte sich der Zinsüberschuss auf 183,3 Mio. Euro (Vorjahr: 177,4 Mio. Euro), da der Sonderertrag in der Position Zinsüberschuss ausgewiesen wird.
Das Wertpapiergeschäft und die Vermögensverwaltung der Regionalbank entwickelten sich vor dem Hintergrund der volatilen Börsenentwicklung positiv. Hier bewährten sich vor allem die Anlageempfehlungen der Kundenbetreuer in den Segmenten Privatkunden und Private Banking & Freie Berufe, auch das Risikomanagement der Vermögensverwaltung hat sich in bewegten Marktzeiten erneut bewiesen. Die Provisionserträge der Münsterländische Bank Thie & Co. KG flossen im Geschäftsjahr 2015 nicht mehr in das Ergebnis ein, da die OLB wie berichtet das Institut veräußert hat. Der Provisionsüberschuss verringerte sich insgesamt auf 50,6 Mio. Euro (Vorjahr: 53,7 Mio. Euro). Das Versicherungs-, Bauspar- und Immobiliengeschäft entwickelte sich stabil.
Ihre Kosten konnte die Bank reduzieren: Der laufende Personalaufwand ging auf 106,6 Mio. Euro zurück (Vorjahr: 114,3 Mio. Euro), der Sachaufwand wurde auf 62,9 Mio. Euro verringert (Vorjahr: 63,9 Mio. Euro).
Die Risikovorsorge belief sich auf 28,7 Mio. Euro (Vorjahr: 27,3 Mio. Euro). Eine erhöhte Belastung aus dem Schiffsportfolio ergab sich nicht.
Insgesamt konnte die OLB damit per 30. September 2015 ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von 28,4 Mio. Euro erzielen (Vorjahr: 21,4 Mio. Euro).
Die Bilanzsumme betrug 13,8 Milliarden (Mrd.) Euro (Jahresende 2014: 14,1 Mrd. Euro). Das Kreditvolumen blieb mit 10,2 Mrd. Euro auf hohem Niveau (Jahresende 2014: 10,3 Mrd. Euro). Damit unterstrich die OLB ihre wichtige Rolle als Mittelstandsfinanzierer und Finanzpartner für private Haushalte im Nordwesten. Die Kundeneinlagen beliefen sich auf 7,3 Mrd. Euro (Jahresende 2014: 8,0 Mrd. Euro). Der Rückgang war im Wesentlichen auf großvolumige Einzeldispositionen im Firmenkundengeschäft zurückzuführen. Die Einlagen im Privatkundengeschäft blieben auf hohem Niveau. Insgesamt war eine Umschichtung aus Spar- und Termineinlagen auf Sichteinlagen zu verzeichnen. Die Kernkapitalquote lag mit 10,6 Prozent weiterhin deutlich über der ab 2019 gemäß Basel III-Vorschriften geltenden Mindestanforderung von 8,5 Prozent.
Für das Geschäftsjahr 2015 bestätigt die OLB ihre Jahresprognose und rechnet unverändert mit einer deutlichen Steigerung des Ergebnisses vor Steuern gegenüber Vorjahr. Das Marktumfeld bleibt stark geprägt vom anhaltenden Niedrigzinsniveau, von steigenden Anforderun-gen der Regulatorik, rascher Digitalisierung und sich veränderndem Kundenverhalten.
Die OLB setzt auf kompetente Beratung sowie Produkte und Beratungselemente, die den Kunden Schritt für Schritt auch online zur Verfügung stehen. Im Rahmen ihres Zukunftsprogramms „OLB 2019“ wird die Bank bis Ende 2018 wie berichtet 30 Mio. Euro in die weitere Modernisierung investieren.
13.08.2015 - Oldenburgische Landesbank mit positivem ersten Halbjahr
Weiterhin herausfordernde Rahmenbedingungen
Die Oldenburgische Landesbank AG (OLB) hat im ersten Halbjahr 2015 erfolgreich gearbeitet. Gegenüber Vorjahr verbesserte die Bank ihr Ergebnis vor Steuern per 30. Juni 2015 um 4,8 Millionen (Mio.) Euro auf 23,0 Mio. Euro. Das Kundengeschäft entwickelte sich in einem anspruchsvollen Marktumfeld stabil. „Wir konzentrieren uns in den Filialen auf die persönliche Beratung und werden parallel in allen Bereichen moderner, schneller und effizienter. Auf unserem Weg kommen wir gut voran“, sagt Patrick Tessmann, Vorstandsvorsitzender der OLB.
Das historisch niedrige Marktzinsniveau, die sich weiter beschleunigende Digitalisierung und die verschärften regulatorischen Anforderungen zeigen Auswirkungen auf Ertrags- und Kostenseite. Insgesamt blieb das Kreditvolumen mit 10,2 Milliarden (Mrd.) Euro auf dem hohen Niveau des Jahresanfangs. Fällige Tilgungen im Kreditgeschäft konnten durch Neugeschäft ausgeglichen werden. Dennoch ging aufgrund des Niedrigzinsniveaus der Zinsüberschuss auf 114,9 Mio. Euro zurück (Vorjahr: 119,0 Mio. Euro). Der Provisionsüberschuss betrug 35,0 Mio. Euro (Vorjahr: 36,3 Mio. Euro). Ursächlich für die Entwicklung war, dass Provisionserträge der Münsterländische Bank Thie & Co. KG, Münster, im Geschäftsjahr 2015 nicht mehr in das Ergebnis einflossen, da die OLB wie berichtet ihre Beteiligung an dem Institut veräußert hat. Das Wertpapiergeschäft mit ihren Kunden im Nordwesten konnte die OLB im ersten Halbjahr 2015 ausbauen. Hier zeigte sich die besondere Expertise in der Beratung von Private Banking Kunden. Der Provisionsertrag aus dem Wertpapiergeschäft erhöhte sich gegenüber Vorjahr um 15 Prozent auf 11 Mio. Euro. Die Volumina in der Vermögensverwaltung stiegen im selben Zeitraum um 30 Prozent auf 438 Mio. Euro an.
Die Kundeneinlagen beliefen sich auf 7,3 Mrd. Euro (Vorjahr: 8,0 Mrd. Euro). Der Rückgang war im Wesentlichen auf großvolumige Einzeldispositionen im Firmenkundengeschäft zurückzuführen. Die Einlagen im Privatkundengeschäft blieben konstant hoch. Insgesamt war eine Umschichtung aus Spar- und Termineinlagen auf Sichteinlagen zu verzeichnen, die sich um 240 Mio. Euro auf 4,4 Mrd. Euro erhöhten.
Ihr Kostenmanagement hat die Bank konsequent fortgeführt. Die laufenden Aufwendungen konnten gegenüber Vorjahr auf 114,8 Mio. Euro verringert werden (Vorjahr: 118,0 Mio. Euro). Der laufende Personalaufwand reduzierte sich auf 69,2 Mio. Euro (Vorjahr: 75,5 Mio. Euro). Investitionen in die Modernisierung des Filialnetzes, in den Ausbau des digitalen Angebots und in die Umsetzung neuer regulatorischer Vorgaben führten zu einer Erhöhung des Sachaufwands auf 43,6 Mio. Euro (Vorjahr: 42,0 Mio. Euro).
Per 30. Juni 2015 belief sich die Risikovorsorge auf 20,1 Mio. Euro (Vorjahr: 21,6 Mio. Euro).
Insgesamt konnte die OLB damit ihr Ergebnis nach Steuern auf 14,8 Mio. Euro verbessern (Vorjahr: 12,1 Mio. Euro).
Die Bilanzsumme betrug 13,8 Mrd. Euro (Jahresende 2014: 14,1 Mrd. Euro). Die Kernkapitalquote erhöhte sich per 30. Juni 2015 auf 10,5 Prozent. Sie lag somit deutlich über der ab 2019 gemäß Basel III-Vorschriften geltenden Mindestanforderung von 8,5 Prozent. Damit ist die Kapitalbasis der OLB unverändert solide.
Ausblick: OLB erwartet anhaltend niedriges Marktzinsniveau
Auch für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres erwartet die OLB herausfordernde Rahmenbedingungen. „Wir sehen ein niedrigeres Marktzinsniveau als ursprünglich angenommen und eine beschleunigte Digitalisierung“, sagt Patrick Tessmann. Die OLB setzt ihr laufendes Modernisierungsprogramm weiter planmäßig um. Dazu gehört es, Kunden bedarfsgerecht den Zugang zur Bank über die Filiale, das Online- und Mobile-Banking sowie das Telefon zu ermöglichen. Insgesamt geht die OLB davon aus, dass sich die solide Ergebnisentwicklung fortsetzen wird und daher für das Gesamtjahr 2015 ein gegenüber dem Vorjahr verbessertes Ergebnis erwirtschaftet werden kann.

References: § 340
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