Source: https://svt49.de/satzung/
Timestamp: 2019-08-24 12:24:13+00:00

Document:
Unsere Satzung – Sportverein Theilheim 1949
Für ganz Eilige, hier findet ihr unsere Satzung in der Fassung vom Januar 2007, zum herunterladen im Adobe Acrobat PDF-Format: Satzung des SV Theilheim
Sportverein Theilheim 1949 e.V.
in der durch die ordentliche Mitgliederversammlung am 26.01.2007 in Theilheim beschlossenen Fassung
Der Verein führt den Namen SV Theilheim 1949 e.V. und hat seinen Sitz in Theilheim. Er ist rechtsfähig durch Eintragung im Vereinsregister.
Der Verein steht auf demokratischer Grundlage. Alle parteipolitischen Bestrebungen sind ausgeschlossen.
Die Vereinsfarben sind orange – schwarz.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung, und zwar insbesondere durch Pflege und Förderung des Amateursports.
a. Pflege der Sportarten
b. Durchführung von sportlichen Versammlungen, Vorträgen und Veranstaltungen.
c. Instandhaltung der Sportanlagen, der Sportgeräte und der sonstigen Baulichkeiten.
d. Zugehörigkeit zum Bayerischen Landes-Sportverband e.V. (BLSV) und dessen Fachverbänden
Ordentliches Mitglied im Verein kann jede natürliche Person werden.
Ordentliche Mitglieder können aktiv oder passiv sein. Als aktive Mitglieder gelten diejenigen Personen, die sich in einer vom Verein betriebenen Sportart betätigen. Passive Mitglieder sind solche, die sich nicht aktiv an einer vom Verein betriebenen Sportart betätigen.
Einschränkungen auf bestimmte Personenkreise aus rassistischen, religiösen oder politischen Gründen sind nicht zulässig.
Die Aufnahme als ordentliches Mitglied hat schriftlich zu erfolgen (Beitrittserklärung). Über die Annahme entscheidet je nach Zuständigkeit die Abteilungsleitung. Der Vorstand behält sich bei Einstellung oder Ablehnung ein Mitspracherecht vor. Bei Ablehnung hat der Bewerber das Recht, sich an die Mitgliederversammlung zu wenden. Diese entscheidet dann endgültig. Mit der Aufnahme unterwirft sich der Bewerber dieser Satzung und den abteilungsinternen Regelungen.
Mitglieder, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben oder ihm langjährig angehören, werden zeitweilig geehrt. Auf Antrag des Vereinsausschusses können Mitglieder zu Ehrenmitgliedern und ehemalige Vorstände zu Ehrenvorständen ernannt werden. Hierzu ist der Beschluss der Mitgliederversammlung mit 2/3-Mehrheit notwendig.
§4 – Rechte der Mitglieder
Die aktiven und passiven Mitglieder haben in der Mitgliederversammlung Sitz und Stimme. Ihnen steht das aktive und passive Wahlrecht zu. Sie können Anträge stellen und verlangen, dass hierüber abgestimmt wird. Voraussetzung ist die Vollendung des 18. Lebensjahres.
Die Jugendlichen haben das Recht zur Teilnahme an den Versammlungen des Vereins. besitzen jedoch kein Stimm- und Wahlrecht.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind. oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
§5 – Pflichten der Mitglieder
Jedes Mitglied ist verpflichtet, die Vereinssatzung und Beschlüsse des Vereinsausschusses, der Mitglieder- und Abteilungsversammlungen zu befolgen, die Beiträge pünktlich zu entrichten und das Ansehen und die Ehre des Vereins zu wahren sowie sich aller Handlungen zu enthalten, die geeignet sind, den Verein zu schädigen.
Die Beiträge sind Jahresbeiträge und sind als Bringschulden in den ersten drei Monaten des Kalenderjahres zu entrichten.
Es ist Ehrensache der Mitglieder, an den Mitglieder- und Abteilungsversammlungen teilzunehmen.
Bei Beendigung durch den Tod werden noch offenstehende Beiträge gestrichen.
Die Kündigung ist nur zum Schluss eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer dreimonatigen Kündigungsfrist möglich. Die Kündigung muss schriftlich dem Verein gegenüber erklärt werden.
Beitragsrückstände sind zu zahlen.
Der Ausschluss kann u.a. erfolgen bei:
a. groben Verstößen gegen die Vereinsinteressen und gegen die Satzung;
b. wiederholtem Nichtbefolgen der Beschlüsse des Vereinsausschusses, der Mitglieder- und Abteilungsversammlungen;
c. Nichtbezahlen des Mitgliedsbeitrages, wenn der Beitragsrückstand einen längeren Zeitraum als ein halbes Jahr umfasst und auch auf Mahnung hin nicht entrichtet wurde.
Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Vor der Beschlussfassung ist dem betreffenden Mitglied Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Das ausgeschlossene Mitglied hat innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe des Ausschlusses (unzustellbare Postsendungen gelten als bekannt gegeben, wenn der Beschluss an die zuletzt bekannte Adresse versandt worden ist) die Möglichkeit, die nächste Mitgliederversammlung anzurufen. Diese entscheidet endgültig über die Mitgliedschaft. Bis zur Entscheidung der Mitgliederversammlung ruhen die Mitgliedschaftsrechte.
d. die Abteilungsversammlungen
dem Vorstand Sport
dem Vorstand Verwaltung
dem Vorstand Finanzen
Der Vorstandsvorsitzende vertritt den Verein alleine, während von den übrigen Vorstandsmitgliedern jeweils zwei den Verein gemeinsam vertreten können. Im Innenverhältnis darf nur bei Verhinderung des Vorstandsvorsitzenden die Vertretungsmacht durch die übrigen Vorstandsmitglieder ausgeübt werden.
Zum Abschluss von Rechtsgeschäften, die den Verein mit nicht mehr als 2000.- € belasten, sind der Vorstandsvorsitzende und im Verhinderungsfall zwei der übrigen Vorstandsmitglieder bevollmächtigt.
Für den Abschluss von Rechtsgeschäften, die den Verein mit mehr als 2000,- € belasten, für Dienstverträge, Belastungen und Grundstücksverträge braucht der Vorstand die Zustimmung des Vereinsausschusses.
Bei Abschluss von Rechtsgeschäften über 10.000,-€ braucht der Vorstand die Zustimmung der Mitgliederversammlung.
Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in Vorstandssitzungen, die vom Vorstandsvorsitzenden und bei dessen Verhinderung vom Vorstand Sport berufen werden. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Vorstandsmitglieder anwesend sind. Der Vorstand fasst die Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Sitzungsleiters.
Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes hat der Vereinsausschuss das Recht, einen Ersatzmann bis zur nächsten Mitgliederversammlung zu bestellen.
II. Dem Vereinsausschuss gehören an:
die Leiter der Abteilungen
die Ehrenvorstände
Im Verhinderungsfall können sich die Mitglieder des Vereinsausschusses durch geeignete Vereinsmitglieder vertreten lassen.
Der Vereinsausschuss ist berechtigt, sich durch Berufung weiterer Mitglieder zu verstärken.
Der Vereinsausschuss fasst seine Beschlüsse in Vereinsausschusssitzungen, die von dem Vorstandsvorsitzenden und bei dessen Verhinderung, vom Vorstand Sport berufen werden. Die schriftliche Einladung soll eine Woche vor dem Sitzungstermin erfolgen. Der Vereinsausschuss ist beschlussfähig, wenn die Einladung spätestens drei Tage vor Sitzungsbeginn erfolgte und mindestens die Hälfte seiner stimmberechtigten Mitglieder anwesend ist. Bei Beschlüssen des Vereinsausschusses entscheidet die einfache Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Sitzungsleiters.
Anliegen Jugendlicher können durch einen Vertreter in einer Sitzung des Vereinsausschusses vorgetragen werden.
Der Vereinsausschuss beschließt zu einem geeigneten Zeitpunkt, wieviel Prozent der Mitgliedsbeiträge an die Abteilungen zurückverteilt werden.
Der Vereinsausschuss kann selbständig persönliche Streitigkeiten unter Vereinsangehörigen und zwischen Abteilungen zur Erledigung bringen.
Die ordentliche Mitgliederversammlung findet grundsätzlich im ersten Kalenderhalbjahr statt. Ort, Zeit und Tagesordnung der Mitgliederversammlung werden mit einer Frist von mindestens 14 Tagen im Mitteilungsblatt der Gemeinde bekanntgegeben.
Anträge, die in der Mitgliederversammlung behandelt werden sollen, müssen spätestens sechs Tage vor dem Versammlungstag, schriftlich beim Vorstandsvorsitzenden eingereicht werden. Über die Zulassung später eingehender Anträge und über deren Beschlussfassung entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit. Ausgenommen hiervon sind Anträge auf Satzungsänderung, welche in jedem Fall durch die Tagesordnung angekündigt werden müssen.
Der Vorstand kann auch jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Hierzu ist er verpflichtet, auf Beschluss des Vereinsausschusses, oder wenn ein Fünftel der stimmberechtigten Mitglieder dies unter Angabe des Zweckes und der Gründe schriftlich verlangt. In diesem Fall sind die Mitglieder unter Bekanntgabe der Tagesordnung und Einhaltung einer Frist von mindestens einer Woche einzuladen.
Zur Zuständigkeit der ordentlichen Mitgliederversammlung gehören insbesondere:
a. Vorlage der Jahresberichte für das abgelaufene Kalenderjahr durch den Vorstandsvorsitzenden, die Abteilungsleiter, ferner die Vorlage des Kassenberichts und das Prüfungsergebnis der Kassenprüfer.
b. Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstandes und des Vereinsausschusses.
c. Neuwahl des Vorstands und der Kassenprüfer. Der Vorstand wird alle zwei Jahre neu gewählt, Wiederwahl ist möglich. Abwesende Mitglieder dürfen nur für ein Amt gewählt werden, wenn ihre schriftliche Zustimmung vorliegt. Der alte Vorstand bleibt bis zu einer ordnungsgemäßen Neuwahl im Amt.
d. Festlegung der Mitgliedsbeiträge
f. Ernennung von Ehrenvorständen und Ehrenmitgliedern.
Bei Beschlussfassung entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit. Ausgenommen hiervon ist §8 Abs.4.e. „Satzungsänderung“, bei der eine Dreiviertelmehrheit der anwesenden Mitglieder erforderlich ist.
Die Wahlen werden durch Zuruf vorgenommen. Stehen für ein Amt mehrere Bewerber zur Verfügung, ist eine geheime Wahl mittels Stimmzettel durchzuführen.
Die Wahlen in der Mitgliederversammlung werden von einem Wahlausschuss geleitet, der von den anwesenden Mitgliedern bestimmt wird. Der Wahlausschuss besteht aus einem Wahlausschussvorsitzenden und zwei Beisitzern.
Bei Stimmengleichheit ist eine Stichwahl vorzunehmen.
§9 – Abteilungen
Innerhalb des Vereins bilden sich mit Genehmigung des Vereinsausschusses Abteilungen zur besonderen Pflege bestimmter Sportarten.
Die Mitgliedschaft in einer Abteilung kann nur von Mitgliedern des SV Theilheim erworben werden. Hierfür ist die Abteilungsleitung verantwortlich. Die Abteilungsleitung wird von den Abteilungsmitgliedern gewählt. Sie besteht mindestens aus Abteilungsleiter, Schriftführer und Kassenwart und kann je nach Bedarf bei den Abteilungswahlen um weitere Mitglieder verstärkt werden.
Für die Abteilungen gelten folgende Vorschriften:
a. Die gewählten Abteilungsleiter sind Mitglieder des Vereinsausschusses.
b. Mit Zustimmung des Vereinsausschusses können Spartenbeiträge erhoben werden, die von den Abteilungsversammlungen festgelegt werden. Über dieses Geld verfügen die Abteilungen selbst, ebenso über die durch den Vereinsausschuss zurückverteilten Gelder.
c. Alle Ausgaben durch die Abteilungen dürfen nur satzungsgemäßen Zwecken dienen.
d. Alle von einer Abteilung geschlossenen Verträge mit dritten Personen haben dem SV Theilheim gegenüber nur Gültigkeit, wenn sie vom Vorstand (§7 Abs.1) unterzeichnet sind.
e. Der Vereinsausschuss hat das Recht, die Bildung von Abteilungen zu verweigern.
f. Die Abteilungen haben im Januar eines jeden Jahres dem Vorstand eine Mitgliederliste in zweifacher Ausfertigung vorzulegen.
§10 – Einnahmen und Ausgaben
Zu den Einnahmen gehören Mitgliedsbeiträge. Spenden und Pachterträge.
Zu den Ausgaben gehören Zahlungen. die durch entsprechende Auflagen zweckgebunden sind (z.B. Verbandsbeiträge, laufende Gebühren u.ä.) und die Ausgaben, die allen Abteilungen gleichermaßen zu Gute kommen.
Ausnahmsweise können auf Antrag auch reine Abteilungszuschüsse gewährt werden, wenn der Vereinsausschuss mit Dreiviertelmehrheit zustimmt.
§11 – Beurkundung der Beschlüsse
Die in den Vorstand – und Vereinsausschusssitzungen sowie Mitglieder – und Abteilungsversammlungen gefassten Beschlüsse sind von dem jeweiligen Sitzungs- bzw. Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen.
§12 – Satzungsänderungen
§13 – Auflösung des Vereins
Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung beschlossen werden, in der mindestens dreiviertel der Mitglieder anwesend sind. Ist die Mitgliederversammlung wegen zu geringer Beteiligung nicht beschlussfähig, dann ist innerhalb von 14 Tagen eine weitere außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder, beschlussfähig ist. Zur Beschlussfassung ist immer eine Zweidrittelmehrheit notwendig.
Der Verein haftet seinen Gläubigem nur mit dem Vereinsvermögen. Bei Auflösung des Vereins oder
Wegfall seines bisherigen Zwecks, fällt das Vermögen der Gemeinde Theilheim zu, die es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke im Sinne 5 2 dieser Satzung zu verwenden hat. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des zuständigen Finanzamtes ausgeführt werden.
Die Satzung wurde in der Mitgliederversammlung am 26. Januar 2007 geändert und in der vorliegenden Fassung beschlossen.
Diese Satzung erhält ihre Wirksamkeit mit der Eintragung in das Vereinsregister.
Frühere Satzungen gelten hiermit als aufgehoben.
Theilheim, 26. Januar 2007

References: §4

§5
 §8

§9

§10

§11

§12

§13