Source: http://buergerwehr-niederwangen.de/index.php/satzung
Timestamp: 2019-05-26 06:18:52+00:00

Document:
Satzung der Bürgerwehr Niederwangen e. V.
Bürgerwehr Niederwangen e. V.
Im weiteren Text der Satzung nur noch als Bürgerwehr bezeichnet.
Er ist beim Registergericht des Amtsgerichtes Wangen unter
Nr. VR-299 eingetragen.
Der Sitz des Vereins ist Niederwangen.
§ 3 – Abteilungen des Vereins
Die Bürgerwehr hat folgende Abteilungen:
Erhaltung und Fortführung von Tradition, Brauchtum und Förderung
heimatlichen Kulturgutes. Der Verein ist ein Teil der Niederwangener
Heimatgeschichte. Er trägt dazu bei, kirchliche Hochfeste und
weltliche Feste zu umrahmen und zu verschönern.
Der Verein verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke im Sinne
des geltenden Steuerrechtes. Die Mittel des Vereins werden nur für
satzungsmäßige Zwecke verwendet. Die Tätigkeit der Mitglieder ist
ehrenamtlich. Sie erhalten keine Zuwendung.
Aufwendungen werden aber erstattet.
Die Bürgerwehr ist Mitglied des Landesverbandes der
Württembergischen, Hohenzollernschen Garden und Wehren und
unterwirft sich auch dieser Satzung.
Die Bürgerwehr hat aktive und passive Mitglieder. Über die
Aufnahme von Mitgliedern entscheidet der Ausschuss (§ 12). Bei
Aufnahme ist ein Aufnahmeantrag zu stellen. Die Aufnahme ist nicht
an das Alter gebunden. Es können weibliche und männliche Personen Mitglieder der Bürgerwehr werden.
Aktive Mitglieder der Garde können weiblich oder männlich sein und
müssen das 18. Lebensjahr vollendet haben.
Aktive Mitglieder des Spielmannzuges können weiblich oder
männlich sein und sind nicht an ein Alter gebunden.
Mitglieder können auf Grund langjähriger Mitarbeit und besonderer
Verdienste im Verein zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Die
Ehrenmitgliedschaft wird auf Vorschlag des Ausschusses in der
Generalversammlung mit einfacher Mehrheit der Anwesenden
Die Ehrenmitgliedschaftsbezeichnung ist stets mit dem Rang beim
Ausscheiden verbunden, z. B. Ehrenvorstand, Ehrenhauptmann,
Ehrenleutnant.
Ehrenmitglieder behalten ihre Uniform bis zum Tode.
Sie haben zu allen Veranstaltungen Zutritt und haben Stimmrecht.
§ 8 – Passive Mitglieder
- bei freiwilligem Austritt ist eine schriftliche Kündigung mindestens
3 Monate vor Jahresende einzureichen.
- bei Ausschluss aus dem Verein wegen vereinsschädigendem Verhalten, entscheidet der Ausschuss.
- bei Tod
Mitgliedsbeiträge und Beitragserhöhungen werden von der
Generalversammlung mit 2/3-Stimmen der Anwesenden beschlossen.
Die Haftung von Organen ist auf das Vereinsvermögen beschränkt.
§ 11 – Generalversammlung
Die Generalversammlung wird im 1. Quartal jeden Jahres einberufen.
Der Vorstand, bei Verhinderung dessen des Stellvertreter, lädt, unter
Bekanntgabe der Tagesordnung mindestens 14 Tage vor dem
Versammlungstermins alle Mitglieder, schriftlich oder an die zuletzt bekannte E-Mailadresse, zur Generalversammlung ein.
Die Generalversammlung wird vom Vorstand geleitet. Beschlüsse
werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst.
Satzungsänderungen werden mit 3/4-Mehrheit der anwesenden Mitglieder beschlossen.
Wahlen finden alle zwei Jahre, jeweils bei gerader Jahreszahl, statt.
Für die Änderung des Wahlturnus ist die einfache Mehrheit der
Anwesenden notwendig. Wahlberechtigt ist jeder ab dem 16.
Vorstand, Ausschuss, Hauptmann, Leutnant, Tambourmajor, stv.
Tambourmajor, Jugendbeauftragter, Medienbeauftragter und
2 Kassenprüfer werden jeweils mit einfacher Mehrheit gewählt.
Bei Ausgaben von mehr als € 8000 (achttausend) pro Einzelposten
oder mehr als 50 % des aktuellen Vereinskassenbestandes bedarf es der Zustimmung der Generalversammlung mit
2/3-Mehrheitbeschluss der anwesenden Mitglieder.
Eine außerordentliche Generalversammlung ist einzuberufen, wenn
außergewöhnliche Ereignisse es erforderlich machen oder wenn
50% aller Mitglieder dies fordern. Die Einladung erfolgt schriftlich
Oder per E-Mail unter Angabe der Tagesordnung.
Der Vorstand besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem Stellvertreter, der zugleich Hauptmann oder Leutnant sein kann, dem Kassier und dem Schriftführer. Der Vorstand erledigt alle innere Angelegenheiten des Vereins.
Der 1. Vorsitzende ist Vertreter des Vereins nach § 26 BGB. Er ist
allein vertretungsberechtigt. Er beruft die Ausschusssitzungen und die Generalversammlung ein und leitet diese. Der 1. Vorsitzende hat, wie der Kassier, Bankvollmacht zum geldlichen Vereinsmögen. Ihm wird Beschlussrecht für Einzelposten bis zu € 1000,00 (eintausend) zugestanden. Mehrausgaben von € 1001,00 bis
€ 8000,00 (eintausendeins bis achttausend) sind vom Ausschuss zu genehmigen.
Der Stellvertreter des 1. Vorsitzenden kann der Hauptmann oder die Leutnante sein. Sie sind ebenfalls gesetzliche Vertreter des Vereins nach§ 26 BGB. Im Innenverhältnis wird das Vertretungsrecht auf den Verhinderungsfall beschränkt. Es können bis zu drei Stellvertreter gewählt werden.
Der Kassier erstellt den Kassenbericht, hat Bankvollmacht und
überweist die vom Vorstand freigegebenen Rechnungen.
Der Schriftführer erstellt die Protokolle der Ausschusssitzungen und der Generalversammlung, welche vom 1. Vorsitzenden unterzeichnet werden. Er erstellt den jährlichen Tätigkeitsbericht für die Generalversammlung. Die Erledigung des anfallenden Schriftverkehrs ist Aufgabe des Schriftführers. Er ist auch für die Pressearbeit zuständig.
§ 13 – Ausschuss
Der Ausschuss besteht aus dem Vorstand und folgenden weiteren
- dem Hauptmann (falls nicht schon im Vorstand)
- den Leutnanten (falls nicht schon im Vorstand)
- dem stv. Tambourmajor
- zwei weiteren Mitgliedern der Garde oder des Spielmannszuges.
Der Ausschuss fasst alle Beschlüsse, für die nicht die
Generalversammlung zuständig ist, mit einfacher Mehrheit. Bei
Der Ausschuss ist auch für die Geschäftsordnung zuständig und legt
die Auftritte fest die vom Verein wahrgenommen werden.
§ 14 – Hauptmann
Der Hauptmann hat die Leitung der Garde und des Spielmannszuges.
Notwendige Übungen werden von ihm angesetzt und durchgeführt.
§ 15 – Leutnant
Der Leutnant leitet die Garde und befehligt diese. Er ist Stellvertreter
des Hauptmanns und hat im Verhinderungsfall dessen Aufgaben zu
übernehmen. Es können bis zu zwei Personen Leutnant sein. In
diesem Fall legt der Hauptmann die Aufgabenverteilung fest und
bestimmt, wer Stellvertreter des Hauptmanns ist.
§ 16 – Tambourmajor
Der Tambourmajor leitet den Spielmannszuges und befehligt diesen, in dieser Eigenschaft auch zuständig für die Ausbildung der Spielleute. Der Tambourmajor hat einen Stellvertreter.
§ 17 – Jugendbeauftragter
Der Jugendbeauftragte kümmert sich um den Nachwuchs im
Spielmannszug und unterstützt den Tambourmajor und dessen
Stellvertreter. Er unterstützt auch bei der Probenarbeit.
§ 18 – Medienbeauftragter
Er ist für die Pflege der Bürgerwehr-Homepage verantwortlich und
sorgt für Aktualität der Internetseite.
§ 19 – Uniform und Ausrüstung
Uniformen, Gewehre, Musikinstrumente und Munition sind Eigentum
der Bürgerwehr. Uniformen und Musikinstrumente werden von den
Mitgliedern zu Hause aufbewahrt, Gewehre und Munition in den dafür vorgesehenen Waffenschränken im Vereinsheim in Niederwangen. Ein Ausleihen der Uniform, Ausrüstungsgegenstände und Musikinstrumenten ist nicht erlaubt. Ausnahmen sind vom Ausschuss zu beschließen.
Jedes Mitglied ist für die Sauberkeit seiner Uniform und den
Ausrüstungsgegenstände verantwortlich.
Mutwillige Schäden an Uniform und Gewehren oder Instrumenten
sind vom Verursacher zu bezahlen.
Das Tragen der Uniform oder der Gewehre und das Abschießen der
Gewehre in der Öffentlichkeit ist nur bei einem angeordneten Auftritt
zulässig. Zuwiderhandlungen können den Ausschluss aus dem Verein zur Folge haben.
Beim Austritt aus dem Verein sind sämtliche, dem Verein gehörende
Gegenstände, in gereinigtem Zustand abzugeben. Ausnahmen hiervon sind in § 7 der Satzung bestimmt.
§ 20 – Geschäftsordnung
In der Geschäftsordnung werden alle weiteren Regelungen
hinsichtlich der Auftritte zu Geburtstagen von Ehrenmitgliedern
geregelt. Auch ist dort geregelt, welche Geschenke zu welchen
Geburtstagen gegeben werden. Die Teilnahme an Beerdigungen ist
ebenfalls in der Geschäftsordnung bestimmt. Die Geschäftsordnung
wird vom Ausschuss festgelegt und geändert.
Der Verein ist aufzulösen, wenn die Generalversammlung mit
¾-Mehrheit der Anwesenden einen entsprechenden Beschluss fasst
oder wenn der satzungsmäßige Zweck entfällt.
Das Vereinsvermögen ist in diesem Fall an die Ortschaft
Niederwangen zu übertragen.
Der Vorsitzende und sein Stellvertreter sind für die ordnungsmäßige Auflösung des Vereins verantwortlich.
Niederwangen , den 15. März 2013
1.Vorsitzender Herbert Ruscheinsky:
Diese Satzung wurde bei der Generalversammlung 2013 beschlossen.

References: § 3

§ 8

§ 11
 § 26

§ 13

§ 14

§ 15

§ 16

§ 17

§ 18

§ 19
 § 7

§ 20