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Timestamp: 2017-04-25 22:11:20+00:00

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Petition betreffend Forderung nach Einhaltung der Rechtsvorschriften gemäß § 128 Abs. 2 Niedersächsisches Schulgesetz (NSchG) durch das niedersächsische Kultusministerium, das Unterrichtsfach Werte und Normen betreffend
der Fachverband Werte und Normen ist gemeinnützig, überparteilich und konfessionell völlig ungebunden. Er verfolgt den allgemeinen Zweck, religionskundliche, gesellschaftswissenschaftliche und philosophische Bildung zu fördern, die auf den Wertmaßstäben und Normen des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland basiert. Schließlich setzt sich der Verband für die Förderung des Dialogs zwischen Menschen verschiedener Weltanschauungen, Religionen und Kulturen ein und will damit einen Beitrag zur interkulturellen und europäischen Verständigung leisten. Eine seiner besonderen Aufgaben ist es, die Belange des Unterrichtsfaches Werte und Normen gegenüber den für das Schul- und Bildungswesen zuständigen Behörden und der Öffentlichkeit zu vertreten. In diesem Sinne wendet sich der Fachverband Werte und Normen in einer dringenden Angelegenheit mit dieser Petition an den Niedersächsischen Landtag.
Das Unterrichtsfach Werte und Normen ist das einzige Unterrichtsfach des gesamten Fächerkanons, das im NSchG inhaltlich definiert wird:
"Im Fach Werte und Normen sind religionskundliche Kenntnisse, das Verständnis für die in der Gesellschaft wirksamen Wertvorstellungen und Normen und der Zugang zu philosophischen, weltanschaulichen und religiösen Fragen zu vermitteln." NSchG § 128 (2)
Grundlage dieser Definition ist der Staatsvertrag von 1970 zwischen den Freireligiösen Gemeinden Niedersachsen (die später in die Freien Humanisten Niedersachsen, heute Humanistischer Verband Niedersachsen aufgegangen sind) und dem Land Niedersachsen, der die Einrichtung eines weltanschaulich neutralen religionskundlichen Unterrichts in staatlicher Verantwortung zum Inhalt hat. 1993 wurden die Fächer Religionskunde und Werte und Normen zusammengelegt. Grundlage des religionskundlichen Unterrichts war also der Staatsvertrag von 1970. Durch den Wegfall des religionskundlichen Unterrichtes im Schulgesetz von 1993 hat der religionskundliche Anteil nur noch im Fach Werte und Normen seinen definierten Ort.
Bisher unstrittig ist, dass das Fach Werte und Normen von den drei Bezugswissenschaften Religionswissenschaft, Gesellschaftswissenschaften und Philosophie getragen wird.
Die Begründung des Unterrichts Werte und Normen liegt folglich im Menschenbild unserer Verfassung. Es beinhaltet die Grundrechte bzw. Grundpflichten der Bürger wie Menschenwürde, Freiheit, Gerechtigkeit, Toleranz, Gewaltlosigkeit, Solidarität u.a. und stellt wesentliche Elemente unseres kulturellen Erbes dar, die aus der Antike, dem Judentum, dem Christentum, dem europäischen Humanismus und den liberalen, demokratischen und sozialen Freiheitsbewegungen entstanden sind. (Vgl. NSchG § 2 Bildungsauftrag der Schule) Das von unserer Verfassung vorgestellte Menschenbild ist Ausdruck dieser Tradition, ist Ausdruck der abendländischen Kultur. Die junge Generation muss heute mit einer Werteverwirrung zurechtkommen, deren Ausmaß kaum abzuschätzen ist. Die Herausbildung der friedensstiftenden Gemeinsamkeiten der Weltreligionen und der kulturgeschichtlichen Zusammenhänge im Kontext zum Menschenbild des Grundgesetzes und unserer Verfassung (siehe § 128 (2)) sind unverzichtbar für ein interreligiöses und interkulturelles Zusammenleben und Grundlage für die Identitätsbildung der Heranwachsenden. Mit dem fundierten Werte und Normen-Unterricht kann die Schule den Chancen und Herausforderungen der sich verändernden Welt, den sozialen Problemen der Gegenwart, dem Nebeneinander verschiedener Kulturen, Lebensauffassungen und Lebensweisen, Weltanschauungen und Religionen begegnen.
Mit Sorge verfolgen wir, dass das Kultusministerium Lehrpläne (Kerncurricula) für das Fach Werte und Normen entwickeln lässt bzw. bereits in Kraft gesetzt hat, die den obigen Rechtsvorschriften des Faches Werte und Normen gemäß § 128 (2) nicht entsprechen. Dazu gehört auch die Übernahme der Einheitlichen Prüfungsanforderungen für die Abiturprüfung (EPA) für das Fach Ethik, die für das Fach Werte und Normen unkorrigiert übernommen wurden und bereits in Kraft sind. Und das, obwohl Ethik nur Philosophie als Bezugswissenschaft hat, Werte und Normen aber Religionswissenschaft, Gesellschaftswissenschaften und Philosophie.
Allen Lehrplänen (Kerncurricula und EPA) ist gemein, dass die gesetzlich festgelegte Vermittlung sowohl der religionskundlichen als auch der gesellschaftswissenschaftlichen Kenntnisse fast völlig verschwunden ist. (Als Vergleich lassen sich gut die nur noch bis Juli 2012 gültigen Rahmenrichtlinien der Oberstufe/Sekundarstufe II heranziehen: http://www.nibis.de/nli1/gohrgs/rrl/rrl_wn_go.pdf).
Der Fachverband Werte und Normen hat das Kultusministerium in drei Stellungnahmen auf diesen Missstand hingewiesen und auf Abhilfe gedrungen (siehe Anlagen 1-3)! Leider ohne Erfolg. Das Kerncurriculum für die Jahrgänge 5-10 ist bereits in Kraft, ebenso die EPA für das Abitur. Zum kommenden Schuljahr soll auch das Kerncurriculum für die Oberstufe/Sekundarstufe II in Kraft treten. Sollte dies unbeanstandet geschehen, hat das Fach Werte und Normen seine rechtliche Stellung gemäß § 128 (2) NSchG endgültig verloren.
Alle Verantwortlichen müssen wissen: Der heutige interkulturelle und interreligöse Dialog besitzt eine schicksalhafte Notwendigkeit. Die Auseinandersetzung zwischen den Weltreligionen auf der Grundlage der Grund- und Menschenrechte ist die größte Herausforderung unseres Jahrhunderts. Das Zusammenleben wird zu einer Frage der Zukunftsfähigkeit unseres Landes. Das Unterrichtsfach Werte und Normen trägt in entscheidendem Maße mit seinen drei Bezugswissenschaften positiv dazu bei.
Wir fordern die Überarbeitung der Kerncurricula Werte und Normen und die Entwicklung der EPA entsprechend der Rechtslage des § 128 (2) NSchG.
Vergeblich hat sich der Fachverband am 28.03.2008 an Kultusministerin Frau Dr. Elisabeth Heister-Neumann (persönlich) und Herrn MR Dr. Rolf Bade, Niedersächsisches Kultusministerium mit einer Stellungnahme zu den Einheitlichen Prüfungsanforderungen für die Abiturprüfung im Fach Ethik gewandt.
"Der Fachverband Werte und Normen kommt zu dem Ergebnis, dass in den vorliegenden Einheitlichen Prüfungsanforderungen für die Abiturprüfung im Fach Ethik die Belange des Faches Werte und Normen sowohl juristisch als auch inhaltlich unzureichend berücksichtigt werden. Der Fachverband erhebt daher schwere Bedenken gegen die unbearbeitete Übernahme der EPA-Ethik für das Unterrichtsfach Werte und Normen.
Die Bundes-EPA Ethik entsprechen wegen der sehr einseitigen Schwerpunktsetzung der Philosophie (besonders sichtbar in den Sach- und Methodenkompetenzen EPA S. 7f, sowie in der Aufführung der zahlreichen Prüfungsbeispiele einschließlich des Erwartungshorizonts für das schriftliche und mündliche Abitur) nicht den juristischen Erfordernissen gemäß § 128 NSchG (2). Das ist insofern nicht verwunderlich, da die Grundkonzeption beider Unterrichtsfächer zu unterschiedlich ist. [Ethik hat nur die Philosophie als Bezugswissenschaft.] [...]
Ziele des Faches Werte und Normen bleiben unberücksichtigt wie: "Kenntnis der kulturellen, geistigen und religiösen Bedingungen und Grundlagen der westlichen Gesellschaftsordnungen, Verstehen der diese Gesellschaftsordnungen prägenden Religionen und geistigen Traditionen als Wert- und Sinnträger, Kennen lernen anderer Lebensordnungen einschließlich ihrer kulturellen und religiösen Voraussetzungen zur Erweiterung der eigenen Wahrnehmungsfähigkeit." (RRL Sek II, S. 9) "Der Unterricht im Fach Werte und Normen befasst sich mit der ethischen und moralischen Dimension von Völkerverständigung und Friedenssicherung." "Der Unterricht im Fach Werte und Normen setzt sich mit der Frage der gerechten Weltordnung wie auch der gerechten Sozial- und Wirtschaftsordnung im eigenen Land auseinander. Er reflektiert über die Lehren der Religionen und Weltanschauungen im Hinblick auf ihre Aussagen zum Postulat rechtlicher und sozialer Gleichheit." (RRL Sek II, S. 13) All das bleibt in den EPA-Ethik unberücksichtigt.
Das Fach Ethik geht in der Regel einseitig von der altgriechischen (z.B. Aristoteles) Philosophie aus und beschränkt sich überwiegend auf deutsche bzw. europäische Philosophen. Es vermittelt den Schülerinnen und Schülern ein einseitiges und unrealistisches Menschen- und Weltbild, das nicht die plurale Gesellschaft widerspiegelt. Hier wird den Schülerinnen und Schülern eine monokulturelle Scheingesellschaft suggeriert, die als wirklichkeitsfremd bezeichnet werden muss. Das Menschenbild, das hier vorgestellt wird, entspricht nicht dem Erziehungs- und Bildungsauftrag (NSchG § 2). Dass andere Kulturen (die arabische, persische, indische, chinesische u.a.) auch beachtenswerte Philosophen hervorgebracht haben, bleibt unberücksichtigt. Angesichts der Globalisierung und der aktuellen Schwierigkeiten pluralen Zusammenlebens muss die Ignorierung der interkulturellen Philosophie als nicht zeitgemäß, unverständlich und unverantwortlich bezeichnet werden.
Zusammengefasst: Die EPA-Ethik können in dieser Form für den Unterricht Werte und Normen nicht übernommen werden. Wir empfehlen dringend für das Unterrichtsfach Werte und Normen eigene EPA zu entwickeln, deren Raster sich an den der EPA-Ethik durchaus orientieren können.
Mit der Globalisierung wächst auch die Herausforderung interkultureller und interreligiöser Dialogkompetenz. Das Unterrichtsfach Werte und Normen ist - im Gegensatz zu den meisten Ethikfächern anderer Bundesländer - aufgrund seiner deutlich ausgewiesener Bezugswissenschaften und inhaltlichen und didaktischen Konzeption in der Lage die Schlüsselqualifikation des 21. Jahrhunderts - nämlich interkulturelle Dialogkompetenz zu vermitteln. Damit nimmt das niedersächsische Unterrichtsfach eine Vorbildfunktion und somit eine Vorreiterrolle unter den Ethikfächern ein. [...]"
Adressiert an das Kultusministerium: Stellungnahme des Fachverbandes Werte und Normen vom 25.02.2009 zur Anhörfassung des Kerncurriculums Werte und Normen, Schuljahrgänge 5-10, für die Integrierte Gesamtschule, das Gymnasium, die Realschule und die Hauptschule
"Grundlegende juristische und fachliche Einwände:
In 4 der 5 inhaltsbezogenen Kompetenzbereichen Fragen nach dem Ich Fragen nach der Zukunft Fragen nach der Moral und Ethik Fragen nach der Wirklichkeit
sind zwei der drei dem Unterrichtsfach Werte und Normen zugrundeliegenden Bezugswissenschaften, nämlich Religionswissenschaft und Gesellschaftswissenschaften, kaum oder gar nicht einbezogen worden. [...]
Der Anspruch der zwei didaktischen Bereiche (S. 8)
die Auseinandersetzung mit Wirklichkeit und Wahrheitsansprüchen und
die Entwicklung ethischer Urteilsfähigkeit
kann nicht ohne die Einbeziehung der Religionswissenschaft und der Gesellschaftswissenschaften erfüllt werden.
Im Bildungsauftrag der Schule, § 2 des Niedersächsischen Schulgesetzes, heißt es deutlich: "Erziehung und Unterricht müssen dem Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland und der Niedersächsischen Verfassung entsprechen, die Schule hat die Wertvorstellungen zu vermitteln, die diesen Verfassungen zugrunde liegen. Die Schülerinnen und Schüler sollen befähigt werden,
nach ethischen Grundsätzen zu handeln sowie religiöse und kulturelle Werte zu erkennen und zu achten, [...]
den Gedanken der Völkerverständigung, insbesondere die Idee einer gemeinsamen Zukunft der europäischen Völker, zu erfassen und zu unterstützen und mit Menschen anderer Nationen und Kulturkreise zusammenzuleben [...]"
Jeder inhaltsbezogene Kompetenzbereich (1-4) muss daher sowohl aus Sicht der Religionen beleuchtet werden (z.B. zu Nr. 3: "Was sagen die Weltreligionen zu Fragen nach Moral und Ethik?") als auch die jeweiligen gesellschaftlichen Normen, d.h. die entsprechenden Artikel des Grundgesetzes einbeziehen. Es darf nicht sein, dass ausgerechnet die Antworten der Weltreligionen und die Orientierung an den Normen des Grundgesetzes und der Menschenrechte bei der Auseinandersetzung mit Wahrheitsansprüchen und bei der Entwicklung ethischer Urteilsfähigkeit ausgeblendet werden.
Aus dem § 128 NSchG (2) ist der Anspruch auf S. 7 (Bildungsbeitrag des Faches Werte und Normen, 3. Absatz, 1. Satz) juristisch nicht ableitbar, dass vor allem der Philosophie eine besondere Rolle eingeräumt werden muss. Im Gegenteil: Es ist laut § 128 lediglich ein "Zugang zu philosophischen, religiösen und weltanschaulichen Fragestellungen" zu vermitteln. Dieser Fehler in den Kerncurricula ist unbedingt zu korrigieren.
"Auf der Grundlage einer weltanschaulichen Neutralität werden die wesentlichen Wertvorstellungen, Normen und ethischen Grundsätze vermittelt, die dem Grundgesetz ... zugrunde liegen." (S. 7) Dieser Grundsatz ist nicht durchgehend berücksichtigt worden. Das Kerncurriculum geht an etlichen Stellen überwiegend von einer christlichen Monokultur aus, die weder der Realität noch dem weltanschaulichen Neutralitätsgebot, noch dem niedersächsischen Bildungsauftrag entspricht. Hier muss korrigiert werden. [...]"
Adressiert an das Kultusministerium: Stellungnahme des Fachverbandes Werte und Normen vom 14.06.2011 zur Anhörfassung des Kerncurriculums Werte und Normen für das Gymnasium - gymnasiale Oberstufe die Gesamtschule - gymnasiale Oberstufe das Berufliche Gymnasium das Abendgymnasium das Kolleg
"Die Erstellung von Kerncurricula setzt ein bestimmtes Maß von Professionalität voraus. Diese Professionalität ist bei der vorliegenden Anhörfassung für den Fachverband Werte und Normen nicht erkennbar.
In der Anhörfassung wird der Schwerpunkt unberechtigterweise auf die Philosophie gesetzt. Dies wird auf allen Ebenen deutlich: Bei den Rahmenthemen, den Pflicht- und Wahlmodulen und schließlich bei den Grundbegriffen.
Es ist festzustellen, dass dieser Schwerpunktsetzung die entsprechende Rechtsgrundlage fehlt.
Nach § 128 (2) des Niedersächsischen Schulgesetzes (NSchG) sind im Fach Werte und Normen "religionskundliche Kenntnisse, das Verständnis für die in der Gesellschaft wirksamen Wertvorstellungen und Normen und der Zugang zu philosophischen, weltanschaulichen und religiösen Fragen zu vermitteln."
Daraus leiten sich drei Bezugswissenschaften ab - und zwar genau in dieser Reihenfolge: Religionswissenschaft, Gesellschaftswissenschaften und Philosophie. Und nicht wie auf S. 9 angegeben zuerst die Philosophie. Wobei lt. § 128 (2) der Philosophie lediglich "der Zugang zu philosophischen Fragen" (neben den weltanschaulichen und religiösen Fragen) zukommt - mehr nicht!
Der Fachverband Werte und Normen hält es für bedenklich, dass im Abschnitt "Rechtliche Grundlagen" (S. 6) ausgerechnet der Verweis auf § 128 (2) des Niedersächsischen Schulgesetzes und dessen Wortlaut fehlt, wo das Unterrichtsfach Werte und Normen definiert wird und seine Rechtsgrundlage erfährt.
Die in der Anhörungsfassung vorgenommene Reihenfolge (S. 9) mit Philosophie an erster Stelle entbehrt somit der juristischen Grundlage und ist entsprechend zu korrigieren. Dies bezieht sich auf die durch das gesamte Kerncurriculum vorgenommene Vorrangstellung der Philosophie.
Die dem Unterrichtsfach Werte und Normen zugrundeliegenden Bezugswissenschaften, Religionswissenschaft und Gesellschaftswissenschaften, sind kaum oder gar nicht einbezogen worden. Gerade heute aber braucht die Gesellschaft religionswissenschaftliche und gesellschaftswissenschaftliche Kompetenzen für die Anforderungen einer pluralistischen Gesellschaft. In der Schule, im Büro, im Geschäft, im Verein, auf der Straße, in den Medien, in der Wirtschaft, in der Politik, in der Wissenschaft, sogar beim Sport: Unser Alltag versetzt uns im beruflichen wie privaten Umfeld immer wieder in Situationen, die unsere interkulturellen Kompetenzen herausfordern. Dabei geht es darum, das eigene Verständnis und das Bild, das man von "Anderen" hat, zu hinterfragen, Sachkenntnisse zu erwerben, Bereicherndes zu erkennen und Konflikte lösen zu lernen. All das fehlt weitgehend in dieser Anhörungsfassung.
So fehlen weitgehend die sozioempirischen, philologischen und historischen Methoden, die der Religionswissenschaft und den Gesellschaftswissenschaften zugrunde liegen.
2. Ein weiterer schwerwiegender Kritikpunkt unserer Seite sind die auf den Seiten 5-10 dem Fach Werte und Normen zugewiesenen Ansprüche, die es zu erfüllen hat - und die durchaus ihre Berechtigung haben: Sie werden anschließend leider nur marginal in den Themen und Kompetenzen umgesetzt. Hier besteht eine riesige Kluft zwischen Theorie und praktischer Durchführung. [...]
Auch von der auf S. 7, 2. Absatz beschriebenen "gesellschaftlichen Mitverantwortung" fehlt des Weiteren jede Konkretisierung. Ähnliches gilt für die wenig gelungene Umsetzung des Anspruchs auf S. 7, letzter Absatz: "Den Grund- und Menschenrechten und den Prinzipien des demokratischen und sozialen Rechtsstaates kommt daher eine orientierende Bedeutung zu." Das ist völlig richtig, aber dann muss man diese Bedeutung auch in den Themen und Modulen wiederfinden können. Dies ist leider auch nicht der Fall. [...]"

References: § 128
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