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Timestamp: 2017-09-25 07:53:37+00:00

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§ 106 Abs. 2
§ 106 Abs. 3
Der Wirtschaftsausschuss dient allein der Aufgabe, wirtschaftliche Informationen für den Betriebsrat zu beschaffen, an ihn weiterzuleiten und ihn - wenn nötig - in Wirtschaftsfragen zu beraten. Ein Wirtschaftsausschuss muss in jedem Unternehmen (nicht Betrieb) mit normalerweise mehr als 100 Beschäftigten durch den Betriebsrat / Gesamtbetriebsrat gebildet werden.
mehr in § 106 Abs. 1
Der Wirtschaftsausschuss hat dafür sein eigenes Informationsrecht, das aber nicht über das Informationsrecht hinausgeht, das der Betriebsrat bereits selber hat. Auch kann der Arbeitgeber dem Wirtschaftsausschuss Informationen nicht mit dem Hinweis auf deren Geheimhaltungsbedürftigkeit vorenthalten. Wollte er dies tun, müsste er nachweisen, dass er einen konkreten Grund hat, dem Wirtschaftsausschuss (bzw. einem Mitglied des Wirtschaftsausschusses) zu misstrauen.
mehr in § 106 Abs. 2
Es gibt zusammen zwölf "wirtschaftliche Angelegenheiten", über die der Arbeitgeber den Wirtschaftsausschuss auf jeden Fall und ständig auf dem Laufenden halten muss. Der Wirtschaftsausschuss kann und sollte für diesen Zweck einen Standard-Fragenkatalog ("Mindestbuchführung") benutzen.
mehr in § 106 Abs. 3
§ 106 Abs. 1 - Aufgabe des Wirtschaftsausschusses: Informationsbeschaffung für den Betriebsrat (...)
§ 106 Abs. 2 - Wie weit reichen die Informationsrechte des Wirtschaftsausschusses? (...)
§ 106 Abs. 3 - Die Vielzahl wirtschaftlicher Informationen erfordert eine systematische Erfassung durch den Wirtschaftsausschuss (...)
[...Nr. 1-10...]
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 § 106
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