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Timestamp: 2020-07-03 14:48:54+00:00

Document:
412.101.222.25
Art. 24 Aufhebung anderer Erlasse und Widerruf von Genehmigu...
der Berufe im Berufsfeld Gebäudehülle mit eidgenössischem Berufsattest (EBA)
vom 21. Oktober 2016 (Stand am 1. Januar 2019)
Fachleute des Berufsfeldes Gebäudehülle auf Stufe EBA beherrschen namentlich die folgenden Tätigkeiten und zeichnen sich durch folgende Kenntnisse, Fähigkeiten und Haltungen aus:
Sie verrichten einfache Arbeiten an der Gebäudehülle; insbesondere dämmen und dichten sie unter Anleitung Fassaden, Steil- und Flachdächer sowie Ingenieurbauwerke wie Brücken und Tunnels; sie montieren im Team Gerüste und Storenanlagen.
Sie verfügen über ein gutes praktisch-technisches Geschick wie auch fachliche Spezialkompetenzen des entsprechenden Berufes.
Sie verfügen über ein angemessenes Mass an Flexibilität und Selbstständigkeit und handeln team- und kundenorientiert; dabei berücksichtigen sie mit geeigneten Massnahmen die Aspekte des Umweltschutzes, der Ressourcen- und Energieeffizienz, der Bauökologie sowie des Gesundheitsschutzes und der Arbeitssicherheit.
1 Die Ausbildung umfasst für alle Berufe in den folgenden Handlungskompetenzbereichen (HKB) die nachstehenden Handlungskompetenzen:
Umsetzen der Vorschriften und Massnahmen zu Arbeitssicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz (HKB 1):
Gefahren am Arbeitsplatz beurteilen und Massnahmen ergreifen,
gefährliche Stoffe sicher und umweltgerecht einsetzen,
Materialien, Geräte und Maschinen sicher laden, transportieren und lagern,
Materialien umweltgerecht einsetzen und entsorgen;
Einsetzen von Schichten und Systemen an der Gebäudehülle (HKB 2):
Nutzen und Funktion anhand von Gebäudehüllenteilen bestimmen,
Schnittstellen der verschiedenen Systeme der Gebäudehülle aufzeigen,
energieeffiziente Bauweisen unter Anleitung realisieren,
Anforderungen der Systeme zur Energiegewinnung begründen.
2 Für die Abdichtungspraktikerin und den Abdichtungspraktiker umfasst die Ausbildung zusätzlich im folgenden Handlungskompetenzbereich die nachstehenden Handlungskompetenzen:
Verlegen der Abdichtungssysteme (HKB 3):
Eigenschaften des Untergrundes berücksichtigen;
Abdichtarbeiten ausführen;
Schutz- und Nutzschichten einbauen;
Arbeiten dokumentieren und rapportieren;
Formen und Flächen skizzieren und zeichnen;
Materialien lagern und Werkzeuge warten.
3 Für die Dachdeckerpraktikerin und den Dachdeckerpratiker umfasst die Ausbildung zusätzlich im folgenden Handlungskompetenzbereich die nachstehenden Handlungskompetenzen:
Verlegen der Dachsysteme (HKB 3):
Verlege- und Befestigungsvarianten einsetzen;
Dachdeckerarbeiten ausführen;
Einbauteile montieren und eindecken;
4 Für die Fassadenbaupraktikerin und den Fassadenbaupraktiker umfasst die Ausbildung zusätzlich im folgenden Handlungskompetenzbereich die nachstehenden Handlungskompetenzen:
Verlegen der Fassadenbausysteme (HKB 3):
Fassadenarbeiten ausführen;
Ergänzungs- und Einbauteile montieren;
5 Für die Gerüstpraktikerin und den Gerüstpraktiker umfasst die Ausbildung zusätzlich im folgenden Handlungskompetenzbereich die nachstehenden Handlungskompetenzen:
Montieren und Demontieren der Gerüstsysteme (HKB 3):
Eigenschaften des Untergrundes beurteilen;
Rahmen- und Modulgerüste montieren und demontieren;
Bauaufzüge montieren und demontieren;
6 Für die Storenmontagepraktikerin und den Storenmontagepraktiker umfasst die Ausbildung zusätzlich im folgenden Handlungskompetenzbereich die nachstehenden Handlungskompetenzen:
Montieren der Storenanlagen (HKB 3):
Montage- und Befestigungsvarianten einsetzen;
Storenanlagen montieren;
elektrische Anlagekomponenten montieren;
1 Fassung gemäss Ziff. II 168 der V des SBFI vom 24. Nov. 2017 über die Änderung von Bildungsverordnungen betreffend das Verbot gefährlicher Arbeiten, in Kraft seit 1. Jan. 2018 (AS 2017 7331).
berufsübergreifende Handlungskompetenzbereiche (HKB 1 und 2)
– berufsspezifischer Handlungskompetenzbereich (HKB 3)
1 Die überbetrieblichen Kurse umfassen 20–22 Tage zu acht Stunden.
2 Die Tage und die Inhalte sind wie folgt auf 6–7 Kurse aufgeteilt:
Abdichtungspraktiker/in
Dachdeckerpraktiker/in
Fassadenbaupraktiker/in
Gerüstbaupraktiker/in
Storenmontagepraktiker/in
Handlungskompetenzbereiche (HKB)
HKB 1 berufsübergreifend
HKB 2 berufsübergreifend
HKB 3 berufsspezifisch
HKB 1+2 berufsübergreifend
1 Fassung gemäss Ziff. III 38 der V des SBFI vom 24. Nov. 2017 über die Änderung von Bildungsverordnungen betreffend das Verbot gefährlicher Arbeiten, in Kraft seit 1. Jan. 2018 (AS 2017 7331).
eidgenössisches Fähigkeitszeugnis im Berufsfeld Gebäudehülle mit mindestens zwei Jahren beruflicher Praxis im Lehrgebiet;
Polybauerinnen oder Polybauer mit eidgenössischen Fähigkeitszeugnis und mit mindestens zwei Jahren beruflicher Praxis im Lehrgebiet;
Bauisoleurinnen oder Bauisoleure, Dachdeckerinnen oder Dachdecker, Fassadenbauerinnen oder Fassadenbauer, Flachdachbauerinnen oder Flachdachbauer, Gerüstmonteurinnen oder Gerüstmonteure, Storenmonteurinnen oder Storenmonteure mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis und mit mindestens zwei Jahren beruflicher Praxis im Lehrgebiet;
eidgenössisches Fähigkeitszeugnis eines verwandten Berufs mit den notwendigen Berufskenntnissen im Bereich des Berufsfeldes Gebäudehülle auf Stufe EFZ und mit mindestens drei Jahren beruflicher Praxis im Lehrgebiet;
einschlägiger Abschluss der höheren Berufsbildung mit mindestens zwei Jahren beruflicher Praxis im Lehrgebiet.
von dieser beruflichen Erfahrung mindestens drei Jahre im Bereich des angestrebten Berufes erworben hat, und
Als vorgegebene praktische Arbeit (VPA) für Abdichtungspraktikerin/ Abdichtungspraktiker, Dachdeckerpraktikerin/Dachdeckerpraktiker, Fassadenbaupraktikerin/Fassadenbaupraktiker, Storenmontagepraktikerin/Storenmontagepraktiker im Umfang von 12 Stunden. Dieser Qualifikationsbereich wird gegen Ende der beruflichen Grundbildung geprüft. Die lernende Person muss zeigen, dass sie fähig ist, die geforderten Tätigkeiten fachlich korrekt sowie bedarfs- und situationsgerecht auszuführen. Die Lerndokumentation und die Unterlagen der überbetrieblichen Kurse dürfen als Hilfsmittel verwendet werden. Der Qualifikationsbereich umfasst die folgenden Handlungskompetenzbereiche mit den nachstehenden Gewichtungen:
Handlungskompetenzbereich 1 (berufsübergreifend)
Handlungskompetenzbereich 2 (berufsübergreifend)
Handlungskompetenzbereich 3 (berufsspezifisch)
Als individuelle praktische Arbeit (IPA) für Gerüstbaupraktikerin/ Gerüstbaupraktiker im Umfang von 24–120 Stunden. Dieser Qualifikationsbereich wird gegen Ende der beruflichen Grundbildung geprüft. Die lernende Person muss zeigen, dass sie fähig ist, die geforderten Tätigkeiten fachlich korrekt sowie bedarfs- und situationsgerecht auszuführen. Die Lerndokumentation und die Unterlagen der überbetrieblichen Kurse dürfen als Hilfsmittel verwendet werden. Der Qualifikationsbereich beinhaltet möglichst alle Handlungskompetenzbereiche und umfasst die folgenden Positionen mit den nachstehenden Gewichtungen:
Erfahrungsnote 15 %.
2 Das Berufsattest berechtigt, den gesetzlich geschützten Titel im erlernten Beruf wie folgt zu führen:
«Abdichtungspraktikerin EBA» oder «Abdichtungspraktiker EBA»;
«Dachdeckerpraktikerin EBA» oder «Dachdeckerpraktiker EBA»;
«Fassadenbaupraktikerin EBA» oder «Fassadenbaupraktiker EBA»;
«Gerüstbaupraktikerin EBA» oder «Gerüstbaupraktiker EBA»;
«Storenmontagepraktikerin EBA» oder «Storenmontagepraktiker EBA».
Art. 22 Schweizerische Kommission für Berufsentwicklung und Qualität der Berufe im Berufsfeld Gebäudehülle
1 Die Schweizerische Kommission für Berufsentwicklung und Qualität für die Berufe der Gebäudehülle setzt sich zusammen aus:
fünf bis sieben Vertreterinnen oder Vertretern des Vereins Polybau;
3 Alle Berufe des Berufsfeldes Gebäudehülle müssen vertreten sein.
1 Träger für die überbetrieblichen Kurse ist der Verein Polybau.
Art. 24 Aufhebung anderer Erlasse und Widerruf von Genehmigungen
1 Die Verordnung des SBFI vom 8. November 20071 über die berufliche Grundbildung Polybaupraktikerin/Polybaupraktiker mit eidgenössischem Berufsattest (EBA) wird aufgehoben.
2 Die Genehmigung des Bildungsplans Polybaupraktikerin/Polybaupraktiker vom 8. November 2007 wird widerrufen.
1 [AS 2007 7039]
1 Lernende, die ihre Bildung als Polybaupraktikerin oder Polybaupraktiker vor dem 1. Januar 2017 begonnen haben, schliessen sie nach bisherigem Recht ab.
2 Wer das Qualifikationsverfahren mit Abschlussprüfung für Polybaupraktikerin oder Polybaupraktiker bis zum 31. Dezember 2020 wiederholt, kann verlangen, nach bisherigem Recht beurteilt zu werden.
AS 2016 3765
1 SR 412.102 SR 412.1013 SR 822.1154 Fassung gemäss Ziff. I 168 der V des SBFI vom 24. Nov. 2017 über die Änderung von Bildungsverordnungen betreffend das Verbot gefährlicher Arbeiten, in Kraft seit 1. Jan. 2018 (AS 2017 7331).
sur la formation professionnelle initiale des professions du champ professionnel Enveloppe des édifices*1 avec attestation fédérale de formation professionnelle (AFP)
du 21 octobre 2016 (Etat le 1er janvier 2019)
Les spécialistes du champ professionnel Enveloppe des édifices de niveau AFP maîtrisent notamment les activités suivantes et se distinguent par les comportements ci-après:
ils effectuent des travaux simples sur des enveloppes d’édifices, isolent et étanchéifient sous surveillance des toits pentus, des toits plats et des parties de travaux de génie civil comme des ponts et des tunnels; de même, ils montent en équipe des échafaudages et des systèmes de stores;
ils disposent du savoir-faire pratique et technique nécessaire à cette fin ainsi que des compétences techniques particulières de la profession concernée;
ils font preuve de la flexibilité et de l’autonomie requises pour la profession ainsi que d’esprit d’équipe et s’emploient à satisfaire les attentes des clients; ils prennent en compte au moyen de mesures appropriées les aspects suivants: protection de l’environnement, efficacité en matière d’énergie et de ressources, écologie de la construction, protection de la santé et sécurité au travail.
1 La formation comprend pour toutes les professions les compétences opérationnelles ci-après dans les domaines de compétences opérationnelles (DCO) suivants:
Mise en oeuvre des prescriptions et des mesures de sécurité au travail, de protection de la santé et de l’environnement (DCO 1):
évaluer les dangers sur le lieu de travail et prendre des mesures,
veiller à la sécurité au travail et à la protection de la santé,
utiliser des substances dangereuses en toute sécurité et de manière respectueuse de l’environnement,
charger, transporter et entreposer des matériaux, des appareils et des machines en toute sécurité,
utiliser et éliminer des matériaux de manière respectueuse de l’environnement;
Pose des couches et des systèmes sur l’enveloppe de l’édifice (DCO 2):
déterminer l’utilité et la fonction de l’enveloppe de l’édifice,
désigner les interfaces des différents systèmes de l’enveloppe de l’édifice,
mettre en oeuvre sous supervision des modes de construction efficaces sur le plan énergétique,
décrire les exigences des systèmes de production d’énergie.
2 La formation comprend en outre pour les praticiens en étanchéité les compétences opérationnelles ci-après dans les domaines de compétences opérationnelles suivants:
Pose des systèmes d’étanchéité (DCO 3):
prendre en compte les propriétés de la sous-couche;
exécuter des travaux d’étanchéité;
poser des couches de protection et d’usure;
documenter des travaux et établir des rapports à ce propos;
esquisser, dessiner des formes et des surfaces;
entreposer des matériaux et assurer l’entretien des outils.
3 La formation comprend en outre pour les praticiens en couverture les compétences opérationnelles ci-après dans les domaines de compétences opérationnelles suivants:
Pose des systèmes de toiture (DCO 3):
recourir à des variantes de pose et de fixation;
exécuter des travaux de couverture;
monter et recouvrir des constructions accessoires;
4 La formation comprend en outre pour les praticiens en façades les compétences opérationnelles ci-après dans les domaines de compétences opérationnelles suivants:
Pose des systèmes de construction de façades (DCO 3):
exécuter des travaux de façades;
monter des éléments de raccordement et des constructions accessoires;
5 La formation comprend en outre pour les praticiens en échafaudage les compétences opérationnelles ci-après dans les domaines de compétences opérationnelles suivants:
Montage et démontage des systèmes d’échafaudages (DCO 3):
évaluer les propriétés de la sous-couche;
monter et démonter des échafaudages à cadre et des échafaudages modulaires;
monter et démonter des ascenseurs de chantier;
6 La formation comprend en outre pour les praticiens en stores les compétences opérationnelles ci-après dans les domaines de compétences opérationnelles suivants:
Montage des systèmes de stores (DCO 3):
recourir à des variantes de montage et de fixation;
monter des systèmes de stores;
monter des composants d’installations électriques;
1 Nouvelle teneur selon le ch. II 168 de l’O du SEFRI du 24 nov. 2017 concernant la mod. d’O sur la formation relative à l’interdiction d’effectuer des travaux dangereux, en vigueur depuis le 1er janv. 2018 (RO 2017 7331).
domaines de compétences opérationnelles pour toutes les professions (DCO 1 et 2)
– domaine de compétences opérationnelles spécifique à chaque profession (DCO 3)
1 Les cours interentreprises comprennent 20 à 22 jours de cours, à raison de 8 heures de cours par jour.
2 Les jours et les contenus sont répartis sur 6 à 7 cours comme suit:
Praticien en étanchéité
Praticien en couverture
Praticien en échafaudage
Praticien en stores
Domaine de compétences opérationnelles (DCO)
DCO 1 pour toutes les professions
DCO 2 pour toutes les professions
DCO 3 spécifique à chaque profession
DCO 1+2 pour toutes les professions
1 Nouvelle teneur selon le ch. III 38 de l’O du SEFRI du 24 nov. 2017 concernant la mod. d’O sur la formation relative à l’interdiction d’effectuer des travaux dangereux, en vigueur depuis le 1er janv. 2018 (RO 2017 7331).
les personnes titulaires d’un CFC dans le champ professionnel Enveloppe des édifices justifiant d’au moins 2 ans d’expérience professionnelle dans le domaine de la formation qu’elles dispensent;
les polybâtisseurs CFC justifiant d’au moins 2 ans d’expérience professionnelle dans le domaine de la formation qu’ils dispensent;
les étancheurs, les couvreurs, les constructeurs de façades, les constructeurs de toitures plates, les monteurs d’échafaudages et les storistes titulaires d’un CFC et justifiant d’au moins 2 ans d’expérience professionnelle dans le domaine de la formation qu’ils dispensent;
les personnes titulaires d’un CFC dans une profession apparentée et justifiant des connaissances professionnelles requises dans le champ professionnel Enveloppe des édifices de niveau CFC et d’au moins 3 ans d’expérience professionnelle dans le domaine de la formation qu’elles dispensent;
3 Sont réputés professionnels les titulaires d’un certificat fédéral de capacité, d’une attestation fédérale de formation professionnelle dans le domaine de la personne en formation ou d’une qualification équivalente.
a effectué 3 ans au minimum de cette expérience dans le domaine de la profession visée, et
démontre qu’elle satisfait aux exigences de la procédure de qualification.
sous la forme d’un travail pratique prescrit (TPP) d’une durée de 12 heures pour les praticiens en étanchéité, les praticiens en couverture, les praticiens en façades et les praticiens en stores. Ce domaine de qualification est évalué vers la fin de la formation professionnelle initiale. La personne en formation doit montrer qu’elle est à même d’exécuter les tâches demandées dans les règles de l’art et en fonction des besoins et de la situation. Le dossier de formation et les documents relatifs aux cours interentreprises peuvent être utilisés comme aides. Ce domaine de qualification porte sur les domaines de compétences opérationnelles ci-après assortis des pondérations suivantes:
Domaine de compétences opérationnelles 1 (pour toutes les professions)
Domaine de compétences opérationnelles 2 (pour toutes les professions)
Domaine de compétences opérationnelles 3 (spécifique à chaque profession)
sous la forme d’un travail pratique individuel (TPI) d’une durée de 24 à 120 heures pour les praticiens en échafaudage. Ce domaine de qualification est évalué vers la fin de la formation professionnelle initiale. La personne en formation doit montrer qu’elle est à même d’exécuter les tâches demandées dans les règles de l’art et en fonction des besoins et de la situation. Le dossier de formation et les documents relatifs aux cours interentreprises peuvent être utilisés comme aides. Ce domaine de qualification porte dans la mesure du possible sur tous les domaines de compétences opérationnelles et englobe les points d’appréciation ci-après assortis des pondérations suivantes:
note d’expérience 15 %.
2 L’AFP autorise ses titulaires à porter le titre légalement protégé de:
«praticienne en étanchéité AFP» / «praticien en étanchéité AFP»;
«praticienne en couverture AFP» / «praticien en couverture AFP»;
«praticienne en façades AFP» / «praticien en façades AFP»;
«praticienne en échafaudage AFP» / «praticien en échafaudage AFP»;
«praticienne en stores AFP» / «praticien en stores AFP».
Art. 22 Commission suisse pour le développement de la profession et la qualité de la formation dans le champ professionnel Enveloppe des édifices
1 La Commission suisse pour le développement de la profession et la qualité de la formation dans le champ professionnel Enveloppe des édifices comprend:
cinq à sept représentants de l’Association Polybat;
3 Toutes les professions du champ professionnel Enveloppe des édifices doivent être représentées.
1 L’organe responsable des cours interentreprises est l’Association Polybat.
Art. 24 Abrogation d’autres actes et révocation d’approbations
1 L’ordonnance du SEFRI du 8 novembre 2007 sur la formation professionnelle initiale d’aide-polybâtisseur avec attestation fédérale de formation professionnelle (AFP)1 est abrogée.
2 L’approbation du plan de formation aide-polybâtisseur AFP du 8 novembre 2007 est révoquée.
1 [RO 2007 7039]
1 Les personnes qui ont commencé leur formation d’aide-polybâtisseur avant le 1er janvier 2017 l’achèvent selon l’ancien droit.
2 Si elles en font la demande, les personnes qui répètent jusqu’au 31 décembre 2020 la procédure de qualification avec examen final d’aide-polybâtisseur verront leurs prestations appréciées selon l’ancien droit.
RO 2016 3765
1* Les termes désignant des personnes s’appliquent également aux femmes et aux hommes.2 RS 412.103 RS 412.1014 RS 822.1155 Nouvelle teneur selon le ch. I 168 de l’O du SEFRI du 24 nov. 2017 concernant la mod. d’O sur la formation relative à l’interdiction d’effectuer des travaux dangereux, en vigueur depuis le 1er janv. 2018 (RO 2017 7331).
delle professioni nel campo professionale dell’involucro edilizio con certificato federale di formazione pratica (CFP)
del 21 ottobre 2016 (Stato 1° gennaio 2019)
I professionisti del campo professionale dell’involucro edilizio di livello CFP svolgono, in particolare, le seguenti attività e si contraddistinguono per le seguenti conoscenze, capacità e comportamenti:
svolgono semplici lavori all’involucro edilizio. In particolare, sulla base di istruzioni isolano e impermeabilizzano facciate, tetti piatti e a falde e opere di ingegneria civile, come ponti e gallerie. Inoltre, montano in gruppo ponteggi e sistemi avvolgibili;
vantano una buona abilità pratica e tecnica e solide competenze specialistiche nella relativa professione;
danno prova di elevata autonomia e flessibilità e si distinguono per lo spirito di squadra e l’orientamento alla clientela. Tengono conto tramite misure adeguate degli aspetti relativi alla protezione dell’ambiente, all’efficienza energetica e delle risorse, all’ecologia edilizia, alla protezione della salute e alla sicurezza sul lavoro.
1 La formazione prevede, nei seguenti campi di competenze operative (CCO), le competenze operative qui elencate:
attuazione di disposizioni e misure per la sicurezza sul lavoro e la protezione della salute e dell’ambiente (CCO 1):
valutare i pericoli sul posto di lavoro e prendere provvedimenti,
utilizzare in modo sicuro ed ecologico materiali pericolosi,
caricare, trasportare e stoccare materiali, apparecchi e macchine in modo sicuro,
utilizzare e smaltire i materiali nel rispetto dell’ambiente;
applicazione di strati e sistemi sull’involucro edilizio (CCO 2):
valutare l’utilità e la funzione delle parti dell’involucro edilizio,
illustrare le interfacce dei diversi sistemi dell’involucro edilizio,
realizzare metodi costruttivi efficienti a livello energetico sulla base di istruzioni,
motivare i requisiti dei sistemi per la produzione di energia.
2 Inoltre, per gli addetti alle impermeabilizzazioni la formazione prevede, nel seguente campo di competenze operative, le competenze operative qui elencate:
posa di sistemi di impermeabilizzazione (CCO 3):
valutare le caratteristiche della base;
eseguire lavori di impermeabilizzazione;
applicare strati di protezione e di finitura;
abbozzare e disegnare forme e superfici;
stoccare i materiali ed eseguire la manutenzione degli attrezzi.
3 Inoltre, per gli addetti alla copertura di tetti la formazione prevede, nel seguente campo di competenze operative, le competenze operative qui elencate:
posa di sistemi per tetti (CCO 3):
utilizzare le varianti di posa e di fissaggio;
eseguire lavori di copertura dei tetti;
montare e coprire elementi di montaggio;
4 Inoltre, per gli addetti alla costruzione di facciate la formazione prevede, nel seguente campo di competenze operative, le competenze operative qui elencate:
posa di sistemi di costruzione per facciate (CCO 3):
eseguire lavori sulle facciate;
applicare complementi ed elementi di montaggio;
5 Inoltre, per gli addetti alla costruzione di ponteggi la formazione prevede, nel seguente campo di competenze operative, le competenze operative qui elencate:
montaggio e smontaggio di sistemi di ponteggio (CCO 3):
montare e smontare strutture modulari;
montare e smontare montacarichi;
6 Inoltre, per gli addetti al montaggio di avvolgibili la formazione prevede nel seguente campo di competenze operative, le competenze operative qui elencate:
montaggio di sistemi avvolgibili (CCO 3):
utilizzare varianti di montaggio e di fissaggio;
montare sistemi avvolgibili;
montare componenti elettrici dei sistemi;
1 Nuovo testo giusta il n. II 168 dell’O della SEFRI del 24 nov. 2017 concernente la modifica delle ordinanze sulla formazione professionale in merito al divieto di svolgere lavori pericolosi, in vigore dal 1° gen. 2018 (RU 2017 7331).
campi di competenze operative interprofessionali (CCO 1 e 2)
– campo di competenze operative specifico della professione (CCO 3)
1 I corsi interaziendali comprendono da 20 a 22 giornate di otto ore.
2 Le giornate e i contenuti sono ripartiti in 6–7 corsi come segue:
Addetto alla copertura di tetti/in
Addetto alla costruzione di facciate/in
Addetto alla costruzione di ponteggi
Addetto al montaggio di avvolgibili
Campi di competenze operative (CCO)
CCO 1 interprofessionale
Corso 2.1
CCO 2 interprofessionale
Corso 2.2
Corso 3.1
CCO 3 specifico della prof.
Corso 3.2
CCO 1+2 interprofessionale
1 Nuovo testo giusta il n. III 38 dell’O della SEFRI del 24 nov. 2017 concernente la modifica delle ordinanze sulla formazione professionale in merito al divieto di svolgere lavori pericolosi, in vigore dal 1° gen. 2018 (RU 2017 7331).
attestato federale di capacità nel campo professionale dell’involucro edilizio e almeno due anni di esperienza professionale nel campo d’insegnamento;
attestato federale di capacità di policostruttore e almeno due anni di esperienza professionale nel campo d’insegnamento;
attestato federale di capacità di asfaltista, copritetto, costruttore di facciate, costruttore di tetti piatti, montatore di ponteggi o montatore di avvolgibili e almeno due anni di esperienza professionale nel campo d’insegnamento;
attestato federale di capacità di una professione affine con le necessarie conoscenze professionali nel campo professionale dell’involucro edilizio di livello AFC e almeno tre anni di esperienza professionale nel campo d’insegnamento;
titolo della formazione professionale superiore in ambito pertinente e almeno due anni di esperienza professionale nel campo d’insegnamento.
di tale esperienza professionale ha svolto almeno tre anni nel campo della professione prescelta, e
«lavoro pratico»
sotto forma di lavoro pratico prestabilito per addetti alle impermeabilizzazioni, addetti alla copertura di tetti, addetti alla costruzione di facciate e addetti al montaggio di avvolgibili della durata di 12 ore. L’esame per questo campo di qualificazione ha luogo verso la fine della formazione professionale di base. La persona in formazione deve dimostrare di essere in grado di svolgere le attività richieste in modo professionalmente corretto e adeguato alle necessità e alla situazione. È ammessa come ausilio la consultazione della documentazione dell’apprendimento e dei corsi interaziendali. Il campo di qualificazione comprende le competenze operative e i relativi campi sottoelencati con le seguenti ponderazioni:
Campo di competenze operative 1 (interprofessionale)
Campo di competenze operative 2 (interprofessionale)
Campo di competenze operative 3 (specifico della professione)
sotto forma di lavoro pratico individuale per addetti alla costruzione di ponteggi della durata di 24–120 ore. L’esame per questo campo di qualificazione ha luogo verso la fine della formazione professionale di base. La persona in formazione deve dimostrare di essere in grado di svolgere le attività richieste in modo professionalmente corretto e adeguato alle necessità e alla situazione. È ammessa come ausilio la consultazione della documentazione dell’apprendimento e dei corsi interaziendali. Di norma, il campo di qualificazione comprende tutti i campi di competenze operative sottoelencati con le seguenti ponderazioni:
«conoscenze professionali», della durata di due ore. L’esame per questo campo di qualificazione ha luogo verso la fine della formazione professionale di base. Il campo di qualificazione «conoscenze professionali» comprende i campi di competenze operative e i tipi di esame sottoelencati con le seguenti ponderazioni:
Campo di competenze operative 3 (specifico della prof.)
3 Per nota relativa all’insegnamento professionale si intende la media arrotondata al punto o al mezzo punto della somma delle quattro note delle pagelle semestrali relative all’insegnamento delle conoscenze professionali.
2 Il certificato federale di formazione pratica conferisce il diritto di avvalersi del titolo legalmente protetto nella professione appresa:
«Addetta alle impermeabilizzazioni CFP»/«Addetto alle impermeabilizzazioni CFP»;
«Addetta alla copertura di tetti CFP»/«Addetto alla copertura di tetti CFP»;
«Addetta alla costruzione di facciate CFP»/«Addetto alla costruzione di facciate CFP»;
«Addetta alla costruzione di ponteggi CFP»/«Addetto alla costruzione di ponteggi CFP»;
«Addetta al montaggio di avvolgibili CFP»/«Addetto al montaggio di avvolgibili CFP».
3 Se il certificato federale di formazione pratica stato conseguito mediante procedura di qualificazione con esame finale, nel certificato delle note sono riportate:
Art. 22 Commissione svizzera per lo sviluppo professionale e la qualità della formazione delle professioni nel campo professionale dell’involucro edilizio
1 La Commissione svizzera per lo sviluppo professionale e la qualità della formazione delle professioni nel campo professionale dell’involucro edilizio è composta da:
da cinque a sette rappresentanti del Verein Polybau;
3 Tutte le professioni del campo professionale dell’involucro edilizio sono rappresentate.
1 È responsabile dei corsi interaziendali il Verein Polybau.
Art. 24 Abrogazione di altri atti normativi e revoca di approvazioni
1 È abrogata l’ordinanza della SEFRI dell’8 novembre 20071 sulla formazione professionale di base Addetta alle policostruzioni/Addetto alle policostruzioni con certificato federale di formazione pratica (CFP).
2 È revocata l’approvazione del piano di formazione Addetta alle policostruzioni/ Addetto alle policostruzioni dell’8 novembre 2007.
1 [RU 2007 7039]
1 Le persone che hanno iniziato la formazione di addetto alle policostruzioni prima del 1° gennaio 2017 la portano a termine in base al diritto anteriore.
2 Chi ripete la procedura di qualificazione con esame finale per addetto alle policostruzioni entro il 31 dicembre 2020 viene valutato, su richiesta, in base al diritto anteriore.
2 Le disposizioni concernenti le procedure di qualificazione, le attestazioni e il titolo (art. 15–21) entrano in vigore il 1° gennaio 2019.
RU 2016 3765
1 RS 412.102 RS 412.1013 RS 822.1154 Nuovo testo giusta il n. I 168 dell’O della SEFRI del 24 nov. 2017 concernente la modifica delle ordinanze sulla formazione professionale in merito al divieto di svolgere lavori pericolosi, in vigore dal 1° gen. 2018 (RU 2017 7331).

References: Art. 24

Art. 22

Art. 24

Art. 22

Art. 24

Art. 22

Art. 24