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Timestamp: 2013-12-08 12:11:43+00:00

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Landesärztekammer - Urteile - JuraForum.de
JuraForum.de > Urteile > Schlagwörter > L > Landesärztekammer LandesärztekammerEntscheidungen der GerichteHESSISCHER-VGH – Beschluss, 7 A 1408/09.Z vom 24.02.20101. Berufsunfähigkeit eines Mitglieds des Versorgungswerks der Landesärztekammer Hessen nach § 3 Abs. 1 der Versorgungsordnung liegt vor, wenn das Mitglied infolge seiner körperlichen oder geistigen Kräfte unfähig zur Ausübung jeder ärztlichen Tätigkeit ist, mit der es eine seine Existenz sicherndes Entgelt erwirtschaften kann.
2. Ein nachträglicher Fortfall der Voraussetzungen der Berufsunfähigkeit eines Mitglieds des Versorgungswerks der Landesärztekammer Hessen ist nach der Versorgungsordnung der Prüfung in einem gesonderten Verfahren zugewiesen.LG-STUTTGART – Urteil, 17 O 565/05 vom 29.11.20051. Bei den Regelungen über das berufliche Verhalten in den von den Landesärztekammern erlassenen Berufsordnungen handelt es sich um Marktverhaltensregelungen i. S. v. § 4 Nr. 11 UWG. Dies gilt auch für § 31 der Berufsordnung der Landesärztekammer Baden-Württemberg.2. § 31 der Berufsordnung der Landesärztekammer Baden-Württemberg (entspricht § 31 MBO) verbietet nur solche Vorteilsgewährungen, die in direktem Zusammenhang mit der Zuweisung von Patienten und/oder Untersuchungsmaterial stehen. Der Umstand, dass sich der Arzt mittelbar einen Vorteil dadurch versprechen kann, dass er einer bestimmten Stelle Patienten oder Untersuchungsmaterial zuweist, genügt nicht.3. Beteiligt sich ein Arzt an einer GbR, deren Zweck darin besteht, sich an einer labormedizinische Leistungen anbietenden GmbH zu beteiligen, liegt ein Verstoß gegen § 31 der Berufsordnung nur dann vor, wenn die Ausschüttung des verteilungsfähigen Gewinns der GbR vom Umfang der Einsendung von Labormaterial an die GmbH durch die Gesellschafter abhängt. In diesem Fall handelt es sich um eine unzulässige verdeckte Provision für das Zuweisungsverhalten des Arztes.
OVG-RHEINLAND-PFALZ – Urteil, 6 A 11314/03.OVG vom 25.11.2003Der Landesärztekammer steht ein gerichtlich nur eingeschränkt überprüfbarer Beurteilungsspielraum bei der Entscheidung zu, ob ein Arzt fachlich und persönlich geeignet ist, die Weiterbildung anderer Ärzte verantwortlich zu leiten.
Der Begriff der persönlichen Eignung umfasst vor allem charakterliche und im weitesten Sinne pädagogische Persönlichkeitsmerkmale, nicht aber die Frage, ob ein Weiterbilder ein schlüssiges zeitliches Konzept für die ordnungsgemäße Durchführung der von ihm beabsichtigten Weiterbildung vorzulegen vermag.
Die Sicherstellung einer ordnungsgemäßen Weiterbildung kann nach pflichtgemäßem Ermessen der Landesärztekammer Gegenstand einer Auflage sein, die mit der Erteilung der Befugnis zur Weiterbildung verbunden werden darf.VG-BAYREUTH – Urteil, B 1 K 10.807 vom 09.01.2013Vollstreckung von Gebührenbescheiden der Bayerischen Landesärztekammer; Überprüfung einer nuklearmedizinischen Praxis; Bestandskraft der Gebührenbescheide; vollstreckbares Ausstandsverzeichnis; unzulässige Einwendungen gegen die Gebührenerhebung selbst; teilweise Unzulässigkeit wegen Wegfall der Beschwer; Befugnis der Landesärztekammer zur Erhebung von Gebühren und zu deren Vollstreckung; Vollstreckungsvoraussetzungen liegen vor; Auslegung des KlagebegehrensVG-GIESSEN – Urteil, 21 K 408/10.GI.B vom 25.07.20111. Die Ankündigung der Bezeichnung &quot;Neurootologie&quot; durch einen Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde ist mangels Anerkennung auf der Grundlage der Weiterbildungsordnung der Landesärztekammer Hessen vom 2. Juli 2005 berufsrechtswidrig.2. Die Weiterbildung zum Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde hat auch den Bereich neuro-otologischer Untersuchung zum Inhalt.3. Die Verwendung der Bezeichnung &quot;Neurootologie&quot; im Zusammenhang mit der Facharztbezeichnung &quot;Hals-Nasen-Ohrenheilkunde&quot; stellt keine interessengerechte und sachangemessene Information im Sinne von § 27 Abs. 1 BO dar.

References: § 3
 § 4
 § 31
 § 31
 § 31
 § 31
 § 27