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Timestamp: 2016-10-24 14:08:21+00:00

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8C_481/2013 (07.11.2013)
8C_481/2013 {T�0/2} � � Urteil vom 7. November 2013
A.a.�G.________, geboren am 15. Mai 1948, klagte in der Folge von zwei Verkehrsunf�llen, welche sie 1997 und 2002 als Lenkerin eines Personenwagens erlitten hatte, insbesondere �ber Beschwerden im Bereich der Halswirbels�ule (HWS). Von der Invalidenversicherung bezog die Versicherte ab 1. Januar 2001 bei einem Invalidit�tsgrad von 55 % eine halbe und ab 1. Juni 2002 bei einem Invalidit�tsgrad von 85 % eine ganze Invalidenrente. Die Visana Versicherungen AG (nachfolgend: Visana oder Beschwerdegegnerin) sprach ihr f�r die Folgen der beiden Unf�lle gest�tzt auf das UVG am 29. April 2004 eine Integrit�tsentsch�digung aufgrund einer Integrit�tseinbusse von je 25 % (insgesamt 50 %) sowie eine Invalidenrente basierend auf einem Invalidit�tsgrad von 100 % als Komplement�rrente zu.
A.b.�Im Rahmen eines von Amtes wegen am 8. Februar 2011 eingeleiteten Revisionsverfahrens teilte die Visana der Versicherten mit, dass ein neutrales interdisziplin�res Gutachten zwecks Festlegung der weiteren Leistungspflicht zu erstellen sei. Sie schlug hief�r als Gutachterstelle das Institut X.________ vor, f�hrte die dort t�tigen Fach�rzte auf, stellte den Fragenkatalog zu und setzte zur Stellungnahme im Rahmen der Gew�hrung des rechtlichen Geh�rs eine Frist bis 14. April 2011 an. Mit Schreiben vom 12. April 2011 lehnte die zwischenzeitlich anwaltlich vertretene Versicherte eine interdisziplin�re Begutachtung im Allgemeinen und eine Untersuchung durch die genannten Gutachter im Besonderen ab. Mit Schreiben vom 6. Mai 2011 hielt die Visana an der beabsichtigten Durchf�hrung der interdisziplin�ren Begutachtung in der genannten Institution fest, nahm zu den Einw�nden der Versicherten Stellung und erteilte den Begutachtungsauftrag unter Beilage des zugestellten Fragebogens. Hiegegen reichte G.________ am 8. Juni 2011 beim Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau Beschwerde ein. In der Hauptsache liess sie beantragen, "die Verf�gung vom 6. Mai 2011, mit der eine polydisziplin�re Begutachtung bei der Einzelfirma 'Institut X.________' angeordnet wurde, [sei] aufzuheben". Das kantonale Gericht wies die Beschwerde am 21. Dezember 2011 ab. Mit der dagegen erhobenen Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ersuchte die Versicherte um Gew�hrung der aufschiebenden Wirkung. Das Bundesgericht wies dieses Gesuch mit Verf�gung vom 2. April 2012 ab und trat mit Urteil 8C_157/2012 vom 4. Oktober 2012 auf die Beschwerde nicht ein.
A.c.�Nachdem das Institut X.________ die Beschwerdef�hrerin G.________ mit Schreiben vom 19. Januar 2012 unter Hinweis auf die zust�ndigen fach�rztlichen Experten zur interdisziplin�ren Begutachtung auf den 17. und 18. April 2012 eingeladen hatte, liess Letztere die Beschwerdegegnerin wissen, dass die Rechtskraft des Entscheides �ber die von der Visana angestrebte Begutachtung abzuwarten sei. Die Versicherte werde deshalb der Begutachtungseinladung keine Folge leisten und statt dessen "f�r den Zeitraum vom 17. bis 18. April 2012 Ferien buchen". Weitere Mahnschreiben von Seiten der Beschwerdegegnerin blieben erfolglos. Daraufhin lehnte die Visana androhungsgem�ss einen weiteren Anspruch auf Rentenleistungen der obligatorischen Unfallversicherung infolge Verletzung der Mitwirkungspflicht ab, stellte die bis dahin auf der Basis einer Erwerbsunf�higkeit von 100% ausgerichtete Komplement�rrente per sofort ein und entzog einer allf�lligen Einsprache die aufschiebende Wirkung (Verf�gung vom 27. April 2012). Mit Einspracheentscheid vom 17. August 2012 hielt die Visana an der Verf�gung vom 27. April 2012 fest.
Nach Empfang des Urteils 8C_157/2012 vom 4. Oktober 2012 liess G.________ am 17. Oktober 2012 gegen�ber der Visana erkl�ren, nunmehr mit der von der Beschwerdegegnerin "vorgesehenen polydisziplin�ren Begutachtung zur Pr�fung der Rentenrevision" einverstanden zu sein. Daraufhin antwortete die Beschwerdegegnerin mit formlosem Schreiben vom 23. November 2012, sie habe mit der durch Einspracheentscheid vom 17. August 2012 best�tigten Verf�gung vom 27. April 2012 einen verfahrensabschliessenden Endentscheid gef�llt, weshalb sie keine Veranlassung sehe, eine Begutachtung in Auftrag zu geben.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beantragt G.________:
"1.�������Es seien die Akten der Vorinstanz beizuziehen.
2.�������Die Urteile des Versicherungsgerichts Thurgau vom 08.05.2013 (Proz. W.2012.313/E und W.2012.425/E) sowie das Urteil des Versicherungsgerichts Thurgau vom 21.12.2011 (Proz. W.2011.196/E) und die damit verbundenen Verf�gungen und Einspracheentscheide der Visana seien aufzuheben.
3.�������Ebenfalls sei die Leistungseinstellung aufzuheben und die Rente weiterhin auszurichten.
4.�������Unter Kosten- und Entsch�digungsfolge zu Lasten der Beschwerdegegnerin."
Am 19. Juli 2013 l�sst G.________ unaufgefordert eine "nachtr�gliche Beschwerdeeingabe" einreichen.
1.1.�Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann wegen Rechtsverletzungen gem�ss Art. 95 und 96 BGG erhoben werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es ist folglich weder an die in der Beschwerde geltend gemachten Argumente noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden; es kann eine Beschwerde aus einem anderen als dem angerufenen Grund gutheissen und es kann eine Beschwerde mit einer von der Argumentation der Vorinstanz abweichenden Begr�ndung abweisen (vgl. BGE 132 II 257 E. 2.5 S. 262; 130 III 136��� E. 1.4 S. 140). Immerhin pr�ft das Bundesgericht, unter Ber�cksichtigung der allgemeinen Begr�ndungspflicht der Beschwerde������(Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), grunds�tzlich nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind. Es ist jedenfalls nicht gehalten, wie eine erstinstanzliche Beh�rde alle sich stellenden rechtlichen Fragen zu untersuchen, wenn diese vor Bundesgericht nicht mehr vorgetragen werden (BGE 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254).
2.1.�Die Revision einer Invalidenrente der Unfallversicherung richtet sich nach Art. 17 Abs. 1 ATSG (Urteil 8C_967/2012 vom 31. Mai 2013 E. 3.1), wobei ein entsprechendes Revisionsverfahren von der Versicherung jederzeit von Amtes wegen eingeleitet werden kann (Rumo-Jungo/Holzer, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz �ber die Unfallversicherung, 4. Aufl. 2012, S. 154 mit Hinweis). Gem�ss dieser Norm wird die Invalidenrente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin f�r die Zukunft entsprechend erh�ht, herabgesetzt oder aufgehoben, wenn sich der Invalidit�tsgrad erheblich �ndert (vgl. BGE 133 V 545).
2.2.�Eine revisionsrechtliche Rentenherabsetzung im Sinne von Art. 17 ATSG setzt eine anspruchserhebliche �nderung der tats�chlichen Verh�ltnisse voraus, welche entweder in einer objektiven Verbesserung des Gesundheitszustandes mit entsprechend gesteigerter Arbeitsf�higkeit oder in ge�nderten erwerblichen Auswirkungen einer im Wesentlichen gleich gebliebenen Gesundheitsbeeintr�chtigung liegen kann. Demgegen�ber stellt eine bloss abweichende Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhaltes keine revisionsrechtlich relevante �nderung dar ( BGE 112 V 371 E. 2b S. 372 unten; SVR 2004 IV Nr. 5 S. 13, I 574/02 E. 2; Urteil 8C_967/2012 vom 31. Mai 2013 E. 3.2 mit Hinweisen).
2.3.�Rechtsprechungsgem�ss ist in Revisionsf�llen zu beachten, dass sich eine medizinische Beurteilung, welche von einer fr�heren �rztlichen Einsch�tzung abweicht, hinreichend dar�ber auszusprechen hat, inwiefern eine effektive Ver�nderung des Gesundheitszustandes stattgefunden hat. Die Feststellung einer revisionsbegr�ndenden Ver�nderung erfolgt durch eine Gegen�berstellung eines vergangenen und des aktuellen Zustandes. Der Beweiswert eines zwecks Rentenrevision erstellten Gutachtens h�ngt wesentlich davon ab, ob es sich ausreichend auf das Beweisthema - erhebliche �nderung (en) des Sachverhalts - bezieht (SVR 2012 IV Nr. 18 S. 81, 9C_418/2010 E. 4.2; Andreas Traub, Neues aus den sozialrechtlichen Abteilungen des Bundesgerichts, Zum Beweiswert medizinischer Gutachten im Zusammenhang mit der Rentenrevision, SZS 2012 S. 183 ff.).
2.4.�Ist eine anspruchserhebliche �nderung des Sachverhalts nicht mit dem im Sozialversicherungsrecht �blichen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181; SVR 2012 UV Nr. 5 S. 17, 8C_310/2011 E. 4.1) erstellt, bleibt es nach dem Grundsatz der materiellen Beweislast beim bisherigen Rechtszustand (vgl. SVR 2012 IV Nr. 18 S. 81, 9C_418/2010 E. 3.1 mit Hinweis; Urteil 8C_549/2012 vom 12. Dezember 2012 E. 2).
3.1.�Nach den allgemeinen Regeln des Sozialversicherungsrechts hat der Versicherungstr�ger den rechtserheblichen Sachverhalt abzukl�ren. Er ist nach dem in Art. 43 Abs. 1 ATSG statuierten Untersuchungsgrundsatz verpflichtet, die notwendigen Abkl�rungen von Amtes wegen vorzunehmen und die erforderlichen Ausk�nfte einzuholen, wobei m�ndlich erteilte Ausk�nfte schriftlich festzuhalten sind. Grunds�tzlich obliegt es dem Versicherungstr�ger, eine erhebliche �nderung des Invalidit�tsgrades nachzuweisen, wenn er eine Rente reduzieren oder aufheben will (SVR 2013 UV Nr. 6 S. 21, 8C_110/2012 E. 2 mit Hinweis).
3.2.�Ausnahmen von diesem Grundsatz ergeben sich dort, wo die versicherte Person ihre Mitwirkung verweigert. Soweit �rztliche oder fachliche Untersuchungen f�r die Beurteilung notwendig und zumutbar sind, hat sich die versicherte Person diesen zu unterziehen (Art. 43 Abs. 2 ATSG). Art. 28 Abs. 2 ATSG verpflichtet sie, unentgeltlich Ausk�nfte zu erteilen, die zur Abkl�rung des Anspruchs und zur Festsetzung der Versicherungsleistungen erforderlich sind. F�r den Bereich der Unfallversicherung wird diese Mitwirkungspflicht in Art. 55 Abs. 1 UVV dahingehend pr�zisiert, dass die versicherte Person alle erforderlichen Ausk�nfte erteilen und ausserdem die Unterlagen zur Verf�gung halten muss, die f�r die Kl�rung des Unfallsachverhaltes und die Unfallfolgen sowie f�r die Festsetzung der Versicherungsleistungen ben�tigt werden, insbesondere medizinische Berichte, Gutachten, R�ntgenbilder und Belege �ber die Verdienstverh�ltnisse; sie muss Dritte erm�chtigen, solche Unterlagen herauszugeben und Auskunft zu erteilen (SVR 2013 UV Nr. 6 S. 21, 8C_110/2012 E. 2 mit Hinweisen).
3.3.�Art. 43 Abs. 3 ATSG sieht sodann vor, dass wenn die versicherte Person oder andere Personen, die Leistungen beanspruchen, den Auskunfts- oder Mitwirkungspflichten in unentschuldbarer Weise nicht nachkommen, der Versicherungstr�ger aufgrund der Akten verf�gen oder die Erhebungen einstellen und Nichteintreten beschliessen kann. Er muss die Personen vorher schriftlich mahnen und auf die Rechtsfolgen hinweisen; ihnen ist eine angemessene Bedenkzeit einzur�umen. Dieses Mahn- und Bedenkzeitverfahren entspricht demjenigen, welches nach Art. 21 Abs. 4 ATSG durchzuf�hren ist ( UELI KIESER, ATSG-Kommentar, 2. Aufl. 2009, N. 52 zu Art. 43 ATSG). Verweigert die versicherte Person in unentschuldbarer Weise ihre Auskunfts- und Mitwirkungspflicht, indem sie den Unfallversicherer bei laufenden Rentenleistungen daran hindert, den rechtserheblichen Sachverhalt festzustellen, wird die Beweislast umgekehrt, indem die versicherte Person nachzuweisen hat, dass sich entscheidwesentliche Umst�nde nicht in einem den Invalidit�tsgrad beeinflussenden Ausmass ver�ndert haben (SVR 2013 UV Nr. 6 S. 21, 8C_110/2012 E. 2 mit Hinweisen).
3.4.�Die Verfahrensleitung liegt gem�ss Art. 43 Abs. 1 ATSG beim Versicherungstr�ger, dessen Ermessensspielraum in Bezug auf Notwendigkeit, Umfang und Zweckm�ssigkeit von medizinischen Erhebungen gross ist. Bei komplexen F�llen, wie sie l�nger andauernde Beschwerden nach Schleudertrauma der HWS h�ufig darstellen, ist in der Regel eine interdisziplin�re Abkl�rung und Beurteilung durch Fach�rzte angezeigt (vgl. BGE 134 V 109 E. 9.3 S. 124). Obwohl die �blichen Untersuchungen einer MEDAS generell als zumutbar im Sinne von Art. 43 Abs. 2 ATSG gelten (SVR 2007 IV Nr. 48 S. 156,������I 988/06 E. 4.2), kann die betroffene Person zur Teilnahme an der medizinischen Begutachtung nicht gezwungen werden (vgl. Pra 2009 Nr. 59 S. 382, 6B_937/2008 E. 2.3). Begr�ndet diese die Verweigerung der pers�nlichen Mitwirkung an der Abkl�rungsmassnahme einzig damit, sie sei rechtlich nicht dazu verpflichtet, vermag diese Auffassung f�r sich allein die Verletzung der Mitwirkungspflicht grunds�tzlich nicht zu rechtfertigen (SVR 2008 IV Nr. 18 S. 55, I 42/06 E. 4.1 und 4.7; Urteil 9C_359/2010 vom 9. Juli 2010 E. 4.5), ansonsten die Sanktionierung eines solchen Verhaltens kaum m�glich w�re. Weigert sich die versicherte Person in diesem Sinne, an der Begutachtung teilzunehmen, tr�gt sie letztlich die Konsequenzen der Untersuchungsverweigerung (vgl. E. 3.3 hievor).
4.1.�Wie dargelegt (Sachverhalt lit. A.b) zeigte die Visana der Beschwerdef�hrerin mit eingeschriebenem Brief vom 8. Februar 2011 die Einleitung eines Rentenrevisionsverfahrens im Sinne von Art. 17���Abs. 1 ATSG an. Diese Mitteilung erfolgte mit Blick auf Art. 22 UVG - ungeachtet des auch erst sp�ter durch Erlass der Revisionsverf�gung noch zul�ssigen Verfahrensabschlusses - rechtzeitig (SVR 2012 UV Nr. 24 S. 87, 8C_759/2011 E. 4 mit Hinweisen) vor Erreichen des AHV-Rentenalters der Versicherten (am 15. Mai 2012; vgl. Art. 21 Abs. 1 lit. b AHVG). Das Vorgehen der Beschwerdegegnerin entsprach den geltenden, verfahrensm�ssig garantierten Mitwirkungsrechten der versicherten Person bei der Bestellung und Verwendung eines medizinischen Gutachtens durch den UVG-Versicherer (vgl. SVR 1997 UV Nr. 67 S. 229, U 136/95 E. 2 mit Hinweisen; vgl. auch Art. 44 ATSG sowie nunmehr auch E. 6.3.3 hienach), zumal die Beschwerdef�hrerin weder formelle Ausstandsgr�nde gegen die Gutachter des Instituts X.________ (Urteil 8C_157/2012 vom 4. Oktober 2012 E. 1.2) noch - gem�ss Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 21. De-zember 2011 E. 3 - sonst triftige Gr�nde gegen die von der Visana angeordnete Begutachtung vorzubringen vermochte.
4.2.�Das kantonale Gericht qualifizierte in seinem Entscheid vom������21. Dezember 2011 die von der Visana am 6. Mai 2011 formlos verf�gte Anordnung einer polydisziplin�ren Begutachtung im Institut X.________ mit dem zugestellten Fragenkatalog zutreffend als Zwischenverf�gung (Urteil 8C_157/2012 vom 4. Oktober 2012 E. 1.1 i.f.; vgl. auch BGE 137 V 210 E. 3.4.2.6 f. S. 256), welche das am 8. Februar 2011 von Amtes wegen er�ffnete Rentenrevisionsverfahren nicht abschloss. Auf die gegen den kantonalen Zwischenentscheid vom 21. Dezember 2011 gerichtete Beschwerde der Versicherten trat das Bundesgericht daher praxisgem�ss nicht ein (Urteil 8C_157/2012 vom 4. Oktober 2012 E. 1).
Entgegen der Beschwerdef�hrerin besteht keine Veranlassung, auf das mit Urteil 8C_157/2012 vom 4. Oktober 2012 rechtskr�ftig abgeschlossene Zwischenverfahren betreffend Anordnung der polydisziplin�ren Revisionsbegutachtung zur�ckzukommen. Die Versicherte legt insbesondere keine Gr�nde im Sinne von Art. 121 ff. BGG dar, weshalb das genannte Urteil in Revision zu ziehen w�re. Auch eine ge�nderte oder pr�zisierte Rechtsprechung bildet regelm�ssig keinen Grund, revisionsweise auf eine formell rechtskr�ftige Verwaltungsverf�gung zur�ckzukommen (Urteil 9F_7/2008 vom���������9. September 2008 E. 2.2 mit Hinweisen; vgl. auch BGE 135 V 215���E. 5.2 S. 221 f.). Formelle Ausstandsgr�nde gegen die medizinisch sachverst�ndigen Personen des Instituts X.________ sind �berdies in dem am 4. Oktober 2012 endg�ltig abgeschlossenen Zwischenverfahren nicht geltend gemacht worden (Urteil 8C_157/2012 vom 4. Oktober 2012���E. 1.2), weshalb das Bundesgericht auf die gegen den kantonalen Zwischenentscheid vom 21. Dezember 2011 erhobene Beschwerde mangels selbstst�ndiger Anfechtbarkeit zu Recht nicht eingetreten ist (vgl. BGE 138 V 271 E. 2.2.1 S. 277). Zudem ist im hier angefochtenen kantonalen Gerichtsentscheid - zufolge der noch immer ausstehenden materiellen Beurteilung der von der Beschwerdegegnerin eingeleiteten Rentenrevision - nicht der materielle Endentscheid �ber den Abschluss des Rentenrevisionsverfahrens zu erblicken. Erst im Rahmen des Beschwerdeverfahrens gegen diesen Endentscheid werden die weiteren Vorbringen gegen die angeordnete Revisionsbegutachtung ungeschm�lert zu kontrollieren sein (BGE 138 V 271 E. 2.2.2 S. 277 und E. 3.3 S. 279). Demzufolge ist auf die in diesem Verfahren - erneut und ausf�hrlich - vorgetragene Argumentation gegen die Zul�ssigkeit der von der Visana angeordneten polydisziplin�ren Begutachtung und die beantragte Aufhebung des l�ngst in Rechtskraft erwachsenen vorinstanzlichen Zwischenentscheides vom 21. Dezember 2011 nicht einzutreten, zumal es sich bei Antrag Ziffer 2 der hier zu beurteilenden Beschwerde (siehe Sachverhalt lit. C) in Bezug auf den erw�hnten kantonalen Zwischenentscheid und die damit verbundenen Verf�gungen und Einspracheentscheide um ein grunds�tzlich unzul�ssiges, erstmals vor Bundesgericht neu gestelltes Begehren im Sinne von Art. 99 Abs. 2 BGG handelt.
6.1.�Nach Kenntnisnahme von dem am 8. Februar 2011 eingeleiteten Revisionsverfahren mandatierte die Beschwerdef�hrerin am 26. Fe-bruar 2011 ihren Rechtsvertreter und liess zun�chst am 3. M�rz 2011 Einw�nde gegen die Einleitung des Rentenrevisionsverfahrens als solches erheben. Sodann weitete sie mit Schreiben vom 12. April 2011 ihre Kritik am beabsichtigten Vorgehen der Visana aus und hielt insbesondere fest, dass sie sich einer polydisziplin�ren Begutachtung nicht stellen werde, dass sie "mit s�mtlichen [von der Beschwerdegegnerin] aufgef�hrten �rzten des Instituts X.________, genau gleich wie z.B. mit allen �rzten des Zentrums Y.________ oder �hnlich zu bewertenden Institutionen, nicht einverstanden" sei und einer "anlasslosen Revisionsuntersuchung" nicht zustimmen k�nne. In der Folge stellte sich die Visana am 6. Mai 2011 auf den Standpunkt, die Versicherte habe sich im Rahmen der ihr obliegenden Mitwirkungspflicht von Art. 43 Abs. 3 der beabsichtigten polydisziplin�ren Begutachtung zu unterziehen. Zudem f�hre sie keine Gr�nde an, weshalb sie die namentlich bekannt gegebenen Gutachter des Institut X.________ ablehne. Das Institut X.________ werde daher die Beschwerdef�hrerin direkt zur Begutachtung auffordern. Gegen diese Anordnung einer polydisziplin�ren Revisionsbegutachtung beschritt die Versicherte den Rechtsweg, welcher mit Urteil 8C_157/2012 vom 4. Oktober 2012 abgeschlossen wurde.
6.2.�Im Rahmen dieses mit Urteil 8C_157/2012 vom 4. Oktober 2012 abgeschlossenen Zwischenverfahrens war bisher einzig die Frage der Zul�ssigkeit des von der Beschwerdegegnerin am 6. Mai 2011 erteilten Auftrages zur polydisziplin�ren Begutachtung im Institut X.________ mit dem zugestellten Fragebogen Gegenstand der richterlichen Beurteilung. Die Visana war folglich sp�testens mit Kenntnisnahme vom Urteil 8C_157/2012 vom 4. Oktober 2012 und insbesondere mit Blick auf das ihr gegen�ber ausdr�cklich mitgeteilte Einverst�ndnis der Beschwerdef�hrerin vom 17. Oktober 2012 grunds�tzlich gehalten, die am 6. Mai 2011 angeordnete und seither wiederholt angemahnte polydisziplin�re Revisionsbegutachtung durchf�hren zu lassen und das am 8. Februar 2011 eingeleitete Rentenrevisionsverfahren fortzusetzen, sofern die Beschwerdegegnerin die hief�r erforderlichen Beweise erheben (E. 2.4) und die bisherigen Rentenleistungen nicht weiterhin unver�ndert ausrichten wollte.
6.3.�Strittig und im Folgenden zun�chst zu pr�fen ist, ob die Visana die bis dahin auf der Basis einer unfallbedingten Erwerbsunf�higkeit von 100 % ausgerichtete Komplement�rrente zu Recht am 27. April 2012 per sofort dauerhaft eingestellt hat.
6.3.1.�Verwaltung und Vorinstanz gingen �bereinstimmend davon aus, die Versicherte habe durch Nichtwahrnehmung der Begutachtungstermine vom 17. und 18. April 2012 nach bundesrechtskonformer Durchf�hrung des Mahn- und Bedenkzeitverfahrens in unentschuldbarer Weise die ihr obliegende Mitwirkungspflicht von Art. 43 Abs. 3 ATSG verletzt, weshalb die am 27. April 2012 verf�gte Leistungseinstellung zu Recht erfolgt sei.
6.3.2.�Demgegen�ber wendet die Beschwerdef�hrerin insbesondere ein, die Visana habe die formellen Voraussetzungen der Anordnung einer Begutachtung gem�ss BGE 137 V 210 in mehrfacher Hinsicht nicht eingehalten. Durch Anordnung einer polydisziplin�ren Revisionsbegutachtung habe sie angesichts des urspr�nglich bei Rentenzusprache massgebenden orthop�dischen Gutachtens den Grundsatz von Treu und Glauben verletzt. Art. 43 Abs. 3 ATSG sei auf das Revisionsverfahren nicht anwendbar. Die fehlende Mitwirkung der Versicherten sei nicht unentschuldbar, weil sie in eine orthop�dische Revisionsbegutachtung eingewilligt habe. Da keine rechtsgen�gliche Anordnungsverf�gung nach BGE 137 V 210 ergangen sei, "liege kein ordentliches Mahn- und Bedenkzeitverfahren" vor. Schliesslich bestritt die Beschwerdef�hrerin den Vorwurf der Nichtmitwirkung, weil erst seit 4. Oktober 2012 "rechtskr�ftig entschieden [sei], dass sich die Versicherte der von der Visana angeordneten polydisziplin�ren Begutachtung zur Pr�fung der Rentenanpassung nach Art. 17 ATSG zu unterziehen hat".
6.3.3.�In Bezug auf den Bereich des UVG hat das Bundesgericht erst am 13. August 2012 (BGE 138 V 318) unter anderem erkannt, dass eine Begutachtung (in Ab�nderung der Rechtsprechung von BGE 132 V 93) bei Uneinigkeit durch eine beim kantonalen Versicherungsgericht (bzw. Bundesverwaltungsgericht) anfechtbare Zwischenverf�gung anzuordnen ist, dass der versicherten Person vorg�ngige Mitwirkungsrechte zustehen, wobei sich die zu beachtenden Modalit�ten sinngem�ss nach BGE 137 V 210 E. 3.4.2.9 S. 258 richten, und dass - wie in BGE 138 V 271 f�r die Invalidenversicherung entschieden - auch im Bereich der Unfallversicherung kantonale Entscheide bzw. solche des Bundesverwaltungsgerichts �ber Beschwerden gegen (Zwischen-) Verf�gungen der Unfallversicherer betreffend Gutachtensanordnung nicht ans Bundesgericht weitergezogen werden k�nnen, sofern nicht formelle Ausstandsgr�nde beurteilt worden sind.
6.3.4.�Als die Beschwerdegegnerin mit Einspracheentscheid vom������17. August 2012 die von ihr am 27. April 2012 wegen unentschuldbarer Verletzung der Mitwirkungspflicht von Art. 43 Abs. 3 ATSG verf�gte Leistungseinstellung best�tigte, konnten weder die Visana noch die Beschwerdef�hrerin unter Ber�cksichtigung der Entscheidzustellung Kenntnis von dem am 13. August 2012 gef�llten BGE 138 V 318 haben. Bis dahin blieb offen, wie weit die auf dem Gebiet des IVG zur Frage der Einholung von Administrativ- und Gerichtsgutachten bei den Medizinischen Abkl�rungsstellen (MEDAS) ergangene Rechtsprechung f�r den Bereich des UVG massgebend sein k�nnte.
6.3.5.�Soweit die Versicherte zur Rechtfertigung ihrer ab April 2012 anhaltenden Verweigerung der polydisziplin�ren Revisionsbegutachtung in der Hauptsache geltend macht, die Visana habe die formellen Voraussetzungen bei Anordnung einer Begutachtung gem�ss BGE 137 V 210 nicht eingehalten, st�sst ihre Argumentation ins Leere, weil die genannte Rechtsprechung im damaligen Zeitpunkt f�r den Bereich des UVG nicht massgebend war (E. 6.3.3 hievor). Vielmehr steht fest, dass die Beschwerdef�hrerin nach Empfang des kantonalen Zwischenentscheides vom 21. Dezember 2011 (die Zustellung erfolgte am 18. Januar 2012) davon ausgehen musste, das Bundesgericht w�rde voraussichtlich auf eine hiegegen erhobene Beschwerde praxisgem�ss (BGE 132 V 93) nicht eintreten und demzufolge auch ein damit verbundenes Gesuch um aufschiebende Wirkung mit grosser Wahrscheinlichkeit abweisen. Letzteres verf�gte der zust�ndige Instruktionsrichter des Bundesgerichts am 2. April 2012 mit Blick auf das entsprechende Gesuch, welches die Versicherte gleichzeitig mit der am 13. Februar 2012 erhobenen Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheit gestellt hatte. Die Zwischenverf�gung des Bundesgerichts vom 2. April 2012 wurde dem Rechtsvertreter der Beschwerdef�hrerin am 11. April 2012 zugestellt, so dass Letztere rechtzeitig der schon seit Januar 2012 bekannten Einladung des Instituts X.________ zur Revisionsbegutachtung auf den 17. und 18. April 2012 Folge leisten konnte. Zudem hatte die Versicherte zu diesem Zeitpunkt ihr 64. Altersjahr noch nicht vollendet, so dass die damaligen tats�chlichen gesundheitlichen Verh�ltnisse noch echtzeitlich zu �berpr�fen gewesen w�ren.
6.3.6.�Die Beschwerdef�hrerin hielt demgegen�ber unbeirrt an ihrer von Anfang an ohne zureichende Gr�nde (vgl. u.a. E. 3.4 hievor) eingenommenen Verweigerungshaltung bez�glich der ihr obliegenden Mitwirkungspflicht fest und liess gegen�ber der Visana provokativ verlauten, sie gehe davon aus "f�r den Zeitraum vom 17. bis 18. April 2012 Ferien buchen" zu k�nnen. Soweit die Beschwerdegegnerin daraufhin am 27. April 2012 wegen unentschuldbarer Verletzung der Mitwirkungspflicht androhungsgem�ss die Einstellung der Rentenleistungen verf�gte und mit Einspracheentscheid vom 17. August 2012 best�tigte, ist die Einstellung der Rentenleistungen zwecks Durchsetzung der am 6. Mai 2011 angeordneten und mit kantonalem Zwischenentscheid vom 21. Dezember 2011 gesch�tzten polydisziplin�ren Revisionsbegutachtung im Institut X.________ anhand des bekannten Fragebogens entgegen der Versicherten nicht zu beanstanden.
6.3.7.�Hingegen kann der Visana mit Blick auf ihre Interessenabw�gung in Bezug auf die Dauerhaftigkeit dieser Leistungseinstellung nicht gefolgt werden.
6.3.7.1.�Wohl war die Beschwerdegegnerin - im Rahmen von Art. 22 UVG - nicht nur jederzeit berechtigt, von Amtes wegen eine Rentenrevision im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG einzuleiten (E. 2.1 hievor), sondern unter den gegebenen Umst�nden auch zu Recht veranlasst, zu diesem Zweck eine polydisziplin�re Revisionsbegutachtung (vgl.���E. 3.4 hievor) anzuordnen (kantonaler Zwischenentscheid vom 21. De-zember 2011). Zur Durchsetzung dieses Abkl�rungsanspruchs (E. 3 hievor) musste die Verwaltung von der Versicherten die Erf�llung der ihr obliegende Mitwirkungspflicht einfordern und die Beschwerdef�hrerin - bei anhaltender Renitenz nach Durchf�hrung des Mahn- und Bedenkzeitverfahrens - auch im Sinne von Art. 43 Abs. 3 ATSG durch Leistungseinstellung sanktionieren k�nnen.
6.3.7.2.�Da jedoch die Visana am 8. Februar 2011 - ohne �ber konkrete Anhaltspunkte f�r den Eintritt einer anspruchserheblichen �nderung der tats�chlichen Verh�ltnisse zu verf�gen - von Amtes wegen das Rentenrevisionsverfahren einleitete, und auch bei endg�ltigem Abschluss des Zwischenverfahrens mit Urteil 8C_157/2012 vom 4. Oktober 2012 noch immer keine solchen Anhaltspunkte erkennbar waren, ist die Ausgangslage hier weder mit dem von der Beschwerdegegnerin angef�hrten Urteil 8C_110/2008 vom 7. Mai 2008 noch mit BGE 129 V 370 und 106 V 18 zu vergleichen. In den genannten Urteilen ging die Verwaltung jeweils davon aus, gest�tzt auf einen rechtsgen�glich nachgewiesenen materiellen Revisionsgrund berechtigt zu sein, Dauerleistungen einstellen oder herabsetzen zu k�nnen, bevor auf dem Rechtsweg die entsprechende Revisionsverf�gung jeweils aufgehoben, die Notwendigkeit weiterer Abkl�rungen erkannt und die Sache zur Neuverf�gung an den Sozialversicherungstr�ger zur�ckgewiesen wurde. Ein anhaltender Effekt des mit der strittigen Leistungseinstellung verf�gten Entzuges der aufschiebenden Wirkung (vgl. BGE 129 V 370) bis zum Abschluss des vorliegenden Prozesses oder gar bis zum Erlass der materiellen Revisionsverf�gung nach Abschluss der erst noch durchzuf�hrenden polydisziplin�ren Revisionsbegutachtung kommt hier schon deshalb nicht in Frage, weil sich die Visana seit der von der Beschwerdef�hrerin am 17. Oktober 2012 ausdr�cklich erkl�rten Mitwirkungsbereitschaft weigert, das von ihr selbst eingeleitete Revisionsverfahren fortzusetzen.
6.3.7.3.�Zwar verwirklichte sich auch in casu die bereits in BGE 106 V 18 E. 3c S. 21 erkannte Gefahr, wonach die "Versicherte versucht sein [k�nnte], den Erlass der neuen Verf�gung m�glichst lange hinauszuz�gern". Immerhin vermochte die Beschwerdef�hrerin, durch ihr renitentes Verhalten den Zeitpunkt der Durchf�hrung der angeordneten polydisziplin�ren Revisionsbegutachtung seit April 2012 zumindest um einige Monate zu verz�gern, auch wenn sie mit Schreiben vom 17. Oktober 2012 gegen�ber der Visana schlussendlich doch ihre Bereitschaft zur "rechtskr�ftig angeordneten polydisziplin�ren Begutachtung" erkl�rte. Sp�testens ab Kenntnisnahme dieses Schreibens bestand demnach kein Kausalzusammenhang mehr zwischen der am 27. April 2012 verf�gten Leistungseinstellung und der Mitwirkungspflichtverletzung. Der Beschwerdegegnerin stand endlich der Weg frei, die rechtskr�ftig angeordnete polydisziplin�re Revisionsbegutachtung durchf�hren zu lassen und hernach - gest�tzt auf die entsprechenden Untersuchungsergebnisse - dar�ber zu entscheiden, ob die bisher aufgrund einer vollen unfallbedingten Erwerbsunf�higkeit ausgerichtete Komplement�rrente herabzusetzen oder aufzuheben sei.
6.3.7.4.�Anders als im hier zu beurteilenden Fall war die Invalidenversicherung gem�ss Sachverhalt, welcher dem von der Vorinstanz angerufenen Urteil 8C_733/2010 vom 10. Dezember 2010 zu Grunde lag, offenbar in der Lage, "auf Grund der Akten" die vollst�ndige Aufhebung der Invalidenrente gest�tzt auf Art. 43 Abs. 3 ATSG zu verf�gen, weshalb es sich im genannten Fall rechtfertigte, die sp�tere Bereitschaftserkl�rung zur Mitwirkungspflichterf�llung "als Neuanmeldung zu behandeln", so dass sich mit der erneuten Pr�fung des Leistungsanspruchs die festgelegte Sanktion (Rentenaufhebung gest�tzt auf einen Entscheid auf Grund der Akten) nur auf die Zeitspanne der Weigerung der Zusammenarbeit bezog und dadurch dem Aspekt der Verh�ltnism�ssigkeit Rechnung getragen werden konnte (Urteil 8C_733/2010 vom 10. Dezember 2010 E. 5.6 mit Hinweisen). Demgegen�ber betraf das Urteil 9C_994/2009 vom 22. M�rz 2010, auf welches das Urteil 8C_733/2010 vom 10. Dezember 2010 E. 5.6 Bezug nimmt, den ebenfalls nicht vergleichbaren Fall einer anhaltenden Mitwirkungspflichtverweigerung anl�sslich der Erstanmeldung zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung, weshalb insoweit - im Gegensatz zur hier strittigen dauerhaften Leistungseinstellung wegen Mitwirkungspflichtverletzung - es ohne Weiteres als sachgerecht erscheint, die sp�ter erkl�rte Eingliederungsbereitschaft als Neuanmeldung zu betrachten (Urteil 9C_994/2009 vom 22. M�rz 2010 E. 5.1). Entgegen dem hier angefochtenen Entscheid l�sst sich gest�tzt auf die genannten Urteile das Schreiben der Versicherten vom 17. Oktober 2012 unter den gegebenen Umst�nden nicht als Neuanmeldung qualifizieren, zumal die von der Vorinstanz daraus abgeleitete Konsequenz, die Neuanmeldung vom 17. Oktober 2012 sei mit Blick auf Art. 22 UVG versp�tet erfolgt und die Visana demzufolge zu Recht nicht darauf eingetreten, nicht zu �berzeugen vermag.
6.3.7.5.�Massgebend ist vielmehr, dass der Verh�ltnism�ssigkeitsgrundsatz praxisgem�ss auch bei der gest�tzt auf Art. 43 Abs. 3 ATSG zu verf�genden Sanktion zu ber�cksichtigen ist. Denn wird die verweigerte Mitwirkung in einem sp�teren Zeitpunkt erbracht, kann sich die festgelegte Sanktion - Nichteintreten, Entscheid aufgrund der Akten - nur auf diejenige Zeitspanne beziehen, w�hrend der die Mitwirkung verweigert wurde ( UELI KIESER, a.a.O., N. 56 zu Art. 43 ATSG mit Hinweis). Dies bedeutet f�r den hier zu beurteilenden Fall, dass die am 27. April 2012 wegen unentschuldbarer Verletzung der Mitwirkungspflicht verf�gte Leistungseinstellung entgegen Verwaltung und Vorinstanz nur bis zum 18. Oktober 2012 andauern konnte, weil nach der gew�hnlichen Postzustellungspraxis - die Beschwerdegegnerin macht nicht geltend, das per eingeschriebener Postsendung zugestellte Schreiben erst versp�tet erhalten zu haben - die Visana sp�testens ab diesem Zeitpunkt in der Lage war, das von ihr eingeleitete Rentenrevisionsverfahren fortzusetzen und die von der Beschwerdef�hrerin ausdr�cklich und vorbehaltlos angebotene Mitwirkung bei der rechtskr�ftig beurteilten Anordnung der polydisziplin�ren Revisionsbegutachtung im Institut X.________ anhand des seit 6. Mai 2011 bekannten Fragebogens kompromisslos einzufordern.
6.3.8.�Zusammenfassend hat die Beschwerdegegnerin demnach die Rentenleistungen zu Recht am 27. April 2012 wegen anhaltender unentschuldbarer Mitwirkungspflichtverletzung eingestellt. Mit Kenntnisnahme der Bereitschaftserkl�rung der vorbehaltlosen Einwilligung in die rechtskr�ftig beurteilte Anordnung der polydisziplin�ren Revisionsbegutachtung im Institut X.________ anhand des bekannten Fragenkatalogs war die Visana sp�testens ab 18. Oktober 2012 in der Lage, das eingeleitete Rentenrevisionsverfahren fortzusetzen. Ab diesem Zeitpunkt hat die Beschwerdegegnerin die zuvor bis zum 27. April 2012 auf der Basis einer unfallbedingten Erwerbsunf�higkeit von 100% erbrachte Komplement�rrente wieder auszurichten und zwar bis zum Zeitpunkt, in welchem der Visana im Rahmen des laufenden Rentenrevisionsverfahrens gegebenenfalls der rechtsgen�gliche Nachweis einer anspruchsrelevanten erheblichen �nderung der tats�chlichen Verh�ltnisse gelingt (vgl. E. 2 hievor). Die seit 18. Oktober 2012 eingetretene Verz�gerung hat sich die Beschwerdegegnerin selber zuzuschreiben.
6.3.9.�Die im Weiteren strittige Frage, ob die Visana zur anhaltenden Leistungseinstellung ab Erlass des Urteils 8C_157/2012 vom��������� 4. Oktober 2012 bzw. �ber den 17. Oktober 2012 hinaus berechtigt war, ist damit ebenfalls beantwortet. Nachdem das Zwischenverfahren zur Frage der Rechtm�ssigkeit der Anordnung einer polydisziplin�ren Revisionsbegutachtung im Institut X.________ sp�testens mit dem Erlass des Urteils 8C_157/2012 vom 4. Oktober 2012 endg�ltig abgeschlossen war und die Beschwerdegegnerin von der ausdr�cklichen Einwilligung der Versicherten in diese Begutachtung Kenntnis genommen hatte, war die Visana nach Treu und Glauben gehalten, das von ihr selber von Amtes wegen eingeleitete Rentenrevisionsverfahren fortzusetzen und die hief�r notwendigen Schritte in die Wege zu leiten.
Das Verfahren ist kostenpflichtig (Art. 65 Abs. 1 und Abs. 4 lit. a BGG). Die Parteien haben die Gerichtskosten im Masse ihres Unterliegens je h�lftig zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Die Beschwerdef�hrerin hat Anspruch auf eine reduzierte Parteientsch�digung (Art. 68 Abs. 2 BGG).
Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Der Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 8. Mai 2013 und der Einspracheentscheid der Visana Versicherungen AG vom 17. August 2012 werden insoweit abge�ndert, als die am 27. April 2012 von der Beschwerdegegnerin per sofort unbefristet verf�gte Leistungseinstellung mit Wirkung ab 18. Oktober 2012 aufgehoben und festgestellt wird, dass die Rentenleistungen ab diesem Zeitpunkt im Sinne der Erw�gungen Ziffer 6.3.8 und 6.3.9 wieder im bisherigen Umfang auszurichten sind. Im �brigen wird die Beschwerde abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

References: Art. 95
 BGE 
 Art. 17
 BGE 
 Art. 17
 BGE 
 Art. 43
 Art. 28
 Art. 55
 Art. 21
 Art. 43
 Art. 43
 BGE 
 Art. 43
 Art. 17
 Art. 22
 Art. 21
 Art. 44
 BGE 
 Art. 121
 BGE 
 BGE 
 Art. 99
 Art. 43
 Art. 43
 BGE 
 Art. 43
 BGE 
 Art. 17
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 43
 BGE 
 BGE 
 Art. 22
 Art. 17
 Art. 43
 BGE 
 BGE 
in casu
 BGE 
 Art. 43
 Art. 22
 Art. 43
 Art. 43