Source: http://word2go.blogsome.com/2006/08/13/pressefreiheit-oder-volksverhetzung/
Timestamp: 2013-05-25 03:32:38+00:00

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PRESSEFREIHEIT ODER VOLKSVERHETZUNG? Filed under: Politisches, Panorama - word2go @ 8:04 am
Nachdem das Thema „Politically Incorrect“ in den letzten Tagen endlich auch Wogen in den höheren Rängen der Bloggerliga erzeugt hatte und sogar eine Art Unterstützerliste initiiert wurde, ist es nun wieder ruhiger geworden um das „politisch inkorrekte Weblog in Deutschland“. Wie zu erwarten war, versandete die Kampagne zum Einen in der kritischen Selbstreflektion – diesmal in der Debatte von Meinungsfreiheit wider Political Correctness – zum Anderen zeigte sich wieder einmal eine Protestkultur, die der Blogosphäre innezuwohnen scheint: man erleichtert sein Gewissen, schließt sich dem Protest an und sonnt sich dann im Glücke des gezeigten guten Willens. Das soll kein Vorwurf sein, denn in anderen Fällen kann man über dieses Verhalten schon mal hinwegsehen, diesmal jedoch nicht. Das Thema PI ist zu wichtig, als das man es „abnudeln“ und dann ad acta legen darf. Es geht ja letztendlich um nicht Weniger als die Frage, wie wir als liberale Demokratie mit der Bedrohung durch den globalen, islamistischen Terrorismus umgehen wollen, eine Frage, die unmittelbar mit unserem Verhältnis zu unseren muslimischen Mitbürgern verknüpft ist: Wollen wir zur Rettung der Freiheit unsere liberalen Grundsätze opfern und repressiv gegen die muslimische Minderheit in Deutschland vorgehen oder wollen wir unser liberales System bewahren, indem wir auf Dialog mit den moderaten Muslimen setzen?
Natürlich ist die Meinungs- und Pressefreiheit nicht nur in Deutschland ein wertvolles Gut. Ich kann daher alle, die sich in Artikeln oder Kommentaren kritisch zur Kampagne gegen PI geäußert haben, sehr gut verstehen. Doch auch sie sollten eines verstehen: niemand will hier ein Forum verbieten, dass sich kritisch, aufklärerisch und politisch inkorrekt mit den, zweifellos zahlreichen, negativen Aspekten des Islam beschäftigt. Wenn wir den Dialog suchen und den Kampf um die Köpfe gewinnen wollen, dann brauchen wir noch viel mehr solcher Foren, die kein politisch korrektes Tabu vor den im Islam schlummernden Bedrohungen kennen. Wenn Christen und Muslime sich gegenseitig den Unterschieden ihrer Kultur stellen wollen, dann ist es für beide Seiten notwendig zu erkennen, mit welcher Vehemenz der islamistische Extremismus seine Religion missbraucht.
Wer aber, wie die Macher von PI, die Political Correctness als Kampfbegriff benutzt, um damit Minderheitendiskriminierung, primordiale Hetze und illiberale Handlungsanweisungen als zwar politisch inkorrekt aber gesellschaftlich akzeptabel zu legitimieren, überschreitet eine Grenze und kein sogenannter „Gutmensch“ braucht Vorbehalte oder Zweifel an seiner liberalen Gesinnung zu haben, wenn er diese Meinungsäußerung nicht mehr von der Meinungs- und Pressefreiheit abgedeckt sieht, denn sie ist es nicht. §130 des Strafgesetzbuches definiert diese Grenze:
(1) Wer in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, 1. zum Haß gegen Teile der Bevölkerung aufstachelt oder zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen gegen sie auffordert oder 2. die Menschenwürde anderer dadurch angreift, daß er Teile der Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich macht oder verleumdet, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft. (2) Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer 1. Schriften (§ 11 Abs. 3), die zum Haß gegen Teile der Bevölkerung oder gegen eine nationale, rassische, religiöse oder durch ihr Volkstum bestimmte Gruppe aufstacheln, zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen gegen sie auffordern oder die Menschenwürde anderer dadurch angreifen, daß Teile der Bevölkerung oder eine vorbezeichnete Gruppe beschimpft, böswillig verächtlich gemacht oder verleumdet werden, a) verbreitet, b) öffentlich ausstellt, anschlägt, vorführt oder sonst zugänglich macht, c) einer Person unter achtzehn Jahren anbietet, überläßt oder zugänglich macht oder d) herstellt, bezieht, liefert, vorrätig hält, anbietet, ankündigt, anpreist, einzuführen oder auszuführen unternimmt, um sie oder aus ihnen gewonnene Stücke im Sinne der Buchstaben a bis c zu verwenden oder einem anderen eine solche Verwendung zu ermöglichen, oder 2. eine Darbietung des in Nummer 1 bezeichneten Inhalts durch Rundfunk verbreitet. (3) Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer eine unter der Herrschaft des Nationalsozialismus begangene Handlung der in § 220a Abs. 1 bezeichneten Art in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, öffentlich oder in einer Versammlung billigt, leugnet oder verharmlost. (4) Absatz 2 gilt auch für Schriften (§ 11 Abs. 3) des in Absatz 3 bezeichneten Inhalts. (5) In den Fällen des Absatzes 2, auch in Verbindung mit Absatz 4, und in den Fällen des Absatzes 3 gilt § 86 Abs. 3 entsprechend. Ich habe mir gestern die, nicht gerade spassige, Mühe gemacht, ausnahmslos alle auf PI veröffentlichten Artikel der letzten zwei Monate auf Verstöße nach §130 zu durchforsten und bin nicht nur fündig geworden, sondern muss leider zugeben, dass ich ein solches Ausmass an Demagogie nicht erwartet hatte. Und das, obwohl ich mich nun schon seit gut einem Jahr immer mal wieder selektiv mit einzelnen PI-Artikeln beschäftige. Auch ich war bis gestern der Meinung, dass die PI-Autoren zwar absichtlich Ängste und Hass gegen Muslime schüren wollen – was sich dann ja auch in den Kommentaren niederschlägt – in den eigenen Artikeln aber immer hauchdünn auf der legalen Seite bleiben. Nun, ich wurde eines Besseren belehrt. Während es tatsächlich nicht bei jedem der in der Folge genannten Artikel sofort gelingt, einen Straftatsbestand auszumachen, liefern die Artikel in ihrer Gesamtheit nichts desto trotz – meiner Ansicht nach – erdrückende Verdachtsmomente dafür, dass die PI-Autoren mit ihren Schriften strafbare Handlungen nach §130(2)1a-d StGB. begehen und darüber hinaus strafbare Handlungen ihrer Kommentatoren nach §130(1)1 und 2 StGB. bewusst zulassen. Daraus ließe sich ferner ableiten, dass Myblog-Hoster Nico Wilfer eine strafbare Handlung nach §130(2)1b StGB. begeht, wenn er, trotz mittlerweile mehrmaliger Aufforderung PI zu schliessen, das Angebot von PI weiterhin öffentlich zugänglich hält. Dasselbe gilt natürlich auch für die Blogs von CA (http://myblog.de/cablog) und Fakten&Fiktionen (http://myblog.de/kewil), bei denen sich jedoch, für jeden Menschen mit gesundem Verstand, jede weitere Diskussion erübrigt, denn bei ihnen sehe ich auch in den Artikeln §130(1)1 und 2 StGB. im Übermass erfüllt. Die Verdachtsmomente im Einzelnen (die Links führen zu Snapshots der jeweiligen PI-Artikel, die auch eine Auswahl der möglicherweise rechtswidrigen Kommentare enthalten):
1. Verletzung der Menschenwürde durch Beschimpfung, böswillige Verächtung und Verleumdung vorbezeichneter Gruppen durch Schriften der PI-Autoren.
1.1. böswillige Verächtung von Muslimen
Die Autoren konstruieren bewusst eine Mitschuld aller Muslime am islamistischen Extremismus, indem sie weder eine Trennlinie zwischen dem Islam als Religion und den Muslimen als Gläubigen, noch zwischen extremistischen und moderaten Muslimen ziehen. Da der Koran, ihrer Interpretation nach, Gewaltbereitschaft duldet, bzw. von den Gläubigen fordert und es im Islam keine Trennung zwischen Religion und Staat gibt, sehen sie sich berechtigt, den Islam und alle Muslime unter den Generalverdacht der Gewaltbereitschaft zu stellen. Vor diesem Hintergrund wird dem Selbstbild der Muslime als Angehörige der „Religion des Friedens“ immer wieder auf polemische Weise das Verhalten extremistischer Terroristen gegenübergestellt. Verletzungen der Menschenwürde kommen insbesondere dann zustande, wenn Terroristen wie Jemaah Islamyyiah Führer Abu Bakr Bash’r in diesem Zusammenhang als „würdige Vertreter der Religion of Peace“ bezeichnet werden, oder nach terroristischen Anschlägen in Thailand darüber ironisiert wird, dass Muslime nicht nur in Europa mit „irrationalen“ Ängsten zu kämpfen haben. Wie sehr die PI-Autoren einen Generalverdacht der Deutschen gegen alle Muslime propagieren, kann man sehr schön in ihrem Kommentar zu den Vorfällen in Thailand nachlesen: "Da Mitglieder der "Religion des Friedens" nie einen Konfliktgrund liefern, sondern immer nur Opfer sind und sich nur wehren und man keinesfalls einen Generalverdacht gegen diese Religion formulieren sollte, bleibt als einzige Erklärung für die globalen Konflikte des Islam mit allen anderen Kulturen, dass ein Generalverdacht der Islamophobie für alle nicht-islamischen Kulturen zwingend begründet ist."
Beiträge über menschenrechtswidrige Bestrafungsmethoden betiteln sie einmal: „Religion of Peace zeigt ihre Barmherzigkeit“, ein andermal mit dem Satz: „Religion of Peace, so wie wir sie kennen: grausam, intolerant, tödlich“. In einem besonders eklatanten Fall wird die Friedlichkeit aller Muslime deshalb in Zweifel gezogen, weil der Prophet Mohammed angeblich ein „pädophiler Massenmörder“ war.
Ängste und Ressentiments vor Muslimen werden an allen Ecken nicht nur geschürt, sondern es werden auch Diskriminierungen, die auf Islamophobie beruhen, verteidigt, befürwortet und als handlungsleitend beworben. So kommentierten die Autoren z.B. einen Fall, in dem ein russischer Flugkapitän sich weigerte, russische Muslime von Sharm el Sheik nach Moskau zu fliegen, weil die Frauen verschleiert waren, mit den Worten: „Der Kapitän hat nachvollziehbar und konsequent gehandelt. Kann sich jemand Ähnliches im toleranten Westen vorstellen?“ An anderer Stelle beklagen sie das Fehlverhalten der schweizer Justiz und den Verfall der Meinungsfreiheit, weil ein Schweizer für das Publizieren von Traktaten, in denen er behauptete, Pädophilie sei Teil der islamischen Kultur und Freiburger Muslime behandelten ihre Kinder wie Vieh und verkauften sie an Perverse, zu drei Monaten Haft verurteilt wurde. Angst vor dem Islam und vor Muslimen zu haben, wird von Ihnen ganz allgemein als positives Charakteristikum gepriesen, das die "Guten" von den "Bösen" unterscheidet. Dies äussert sich nicht zuletzt in ihrem sogar auf T-Shirts vertriebenen Leitmotiv "Islamophobic and proud of it".
Eine besondere Rolle beim Schüren von Ängsten kommt den Begriffen „Gutmensch“, Multi-Kulti“ und „Dhimmitum“ zu. Die Autoren verschwenden einen nicht unwesentlichen Teil ihrer Energie darauf, dem heraufzubeschwörenden Bedrohungsszenario dadurch festen Boden zu geben, dass sie, mittels dieser Begriffe, einerseits immer und immer wieder die fehlende, bzw. falsche Reaktion von Politik und Gesellschaft beklagen, andererseits sich und Gleichgesinnte in eine bemitleidenswerte Opferrolle hineinstilisieren. Dabei nehmen sie sogar implizit für sich in Anspruch, nur die Meinung der schweigenden Bevölkerungsmehrheit laut auszusprechen. Eine Meinung, die, in ihrer kruden Vorstellung, wie es scheint wohl von von einer oligarchischen, links bis sozialistisch angehauchten Minderheit der Bildungselite in Politik und Medien unterdrückt wird. Auch hier wird mit demselben Generalisierungsmuster gearbeitet. Wer für die multikulturelle Gesellschaft einsteht, wird automatisch zum "Terroristenversteher" und "feigen Dhimmi", wer z.B. aus städtebaulichen Gründen den Bau einer Moschee untersagt, wird zum Helden im Kampf gegen den Terrorismus. Motive und Gründe der Akteure treten dabei in den Hintergrund. Massnahmen werden gefeiert, wenn sie sich gegen die muslimische Minderheit richten und verabscheut, wenn sie sich positiv für diese auswirken.
1.2. Verleumdung von Muslimen, Juden und Personen des öffentlichen Lebens Wie bei fast allen extremistischen, verfassungsfeindlichen Bewegungen, spielen auch bei PI Verschwörungstheorien eine wichtige Rolle. Für die Autoren gibt es in Deutschland keine muslimischen Interessensvertretungen, sondern nur "Islamistische Indoktrinationszentren", deren Ziel die vollständige Unterwerfung deutscher Kultur unter einen fundamentalistischen Kalifatsstaat mit der Scharia als Rechtssystem ist. Vertreter dieser Zentren wollen das deutsche Volk mit der ständigen Wiederholung der Phrase "Islam ist Frieden" angeblich nur einlullen, damit die Assimilierung der Deutschen in den Islam möglichst reibungslos vonstatten geht. Ein Bericht über den Besuch einer Schulklasse in einem islamischen Kulturzentrum wird beispielsweise mit "Islamische Selbstdarstellung - Desinformative Verdummung im Zeichen des Dialoges" betitelt, einem anderen Artikel mit dem Titel "Gezielte Indoktrination an Berliner Schulen", fügen die Autoren hinzu: "Nachdem nun alle Schüler wissen, dass einige Sekten ihn in Verruf bringen, der Islam aber friedlich und tolerant und die Erde eine Scheibe ist, fassen wir uns am besten alle an den Händen und singen ein Lied!"
Den Grund für die gezielte Indoktrination der deutschen Bevölkerung und die ungestoppte Zuwanderung von Menschen aus islamischen Staaten sieht zumindest die PI-Autorin Greta B. in einer konzertierten Verschwörung von Islamisten, Juden und Personen aus Politik und Wirtschaft, die auf kurze Sicht einen Bürgerkrieg entlang konfessioneller Grenzen in Deutschland, auf lange Sicht den 3. Weltkrieg auslösen wollen. So leitet sie einen Artikel mit dem Titel "Massenprügeleien in Deutschland - Vorstufe zum Bürgerkrieg?" mit der Frage ein, "Warum sind all die Moslems von unseren "Eliten" nach Europa geholt worden?", und beantwortet sie umgehend: "um die Reste der auf christlichen Werten basierenden Zivilisation zu zerstören…". Mit Blick auf die Aufnahme libanesischer Flüchtlinge stellt sie im Verlauf des Textes die Frage: "glaubt dann noch einer, dass das alles nur Zufall und keinesfalls von Politikern beabsichtig ist?" Auch diese Frage beantwortet sie wieder selbst. Es ist natürlich kein Zufall, sondern: "Deutschland soll erneut destabilisiert werden, diesmal nicht durch Deutsche, die von einem gebürtigen Österreicher und seinen in- und ausländischen Geldgebern erst durch das Ermächtigungsgesetz entrechtet und dann aufgehetzt wurden, sondern durch Millionen Moslems, die mit voller politischer Absicht ins Land geholt wurden und deren Integration nie geplant war."
Wer die ausländischen Geldgeber waren, die es Hitler ermöglichten, die braven Deutschen zu "Opfern" und erst in der Folge zu willfährigen Mördern zu machen, und die sie verdächtigt, auch heute wieder die Händ im Spiel zu haben, lässt sie in einem anderen Artikel über den bevorstehenden 3. Weltkrieg durchblicken. Es ist - wie nicht anders zu erwarten, möchte man fast sagen - die zionistische Weltverschwörung. Ihrer Meinung nach existiert ein Zeitplan, der sich aus biblischer Vorsehung und dem Plan der Illuminati (auch: Protokolle der Weisen von Zion) zusammensetzt:
"The Third World War is planned to begin when Israel goes to war with her Arab enemies. Then and only then will the other elements will begin to occur and they will occur in rapid succession. The plan is to have one desaster following another in such rapid succession that, before people can mentally and emotionally handle one desastrous news event,they will be hit by another".
Kritiker von PI sehen sich also nicht zu Unrecht an die frühe NSDAP erinnert. Wie damals werden auch heute Politiker und sogar Parteien der Mitwisser- und Mittäterschaft beschuldigt, die SPD wird so auch ganz schnell mal zur NASPD. Der allgegenwärtig gezeigte Philosemitismus entpuppt sich dabei als vorgeschoben, als opportunes Mittel zur Anstachelung des Hasses gegen Muslime. Vielmehr scheinen die PI-Autoren, gleich einer Sekte, von einem bevorstehenden Endkampf zwischen Gut und Böse überzeugt und sehen ihre Mission darin, Deutschland zu den Waffen zu rufen.
1.3 Beschimpfung von Personen des öffentlichen LebensPolitiker, Künstler und sogar Fussballtrainer werden zur Zielscheibe der PI-Autoren, sobald sie sich in irgendeiner Weise positiv gegenüber Muslimen äussern. Unangefochtene "Lieblingsdhimmis" sind die Bundestagsabgeordneten Volker Beck und Claudia Roth. Gegen letztere wurde kürzlich, zwar verhohlen, doch deutlich, in einem Artikel zum Mord aufgerufen: "Kann vielleicht irgendjemand diese verlogene Hisbollah-Unterstützerin stoppen?", fragte die PI-Redaktion.
2. Anstachelung zum Hass und Aufruf zu Gewalt und Willkürmassnahmen gegen Teile der Bevölkerung, sowie Verletzung der Menschenwürde durch Beschimpfung, böswillige Verächtung und Verleumdung vorbezeichneter Gruppen durch PI-Kommentatoren.
Über die Verantwortung der PI-Autoren für die Inhalte der Kommentare wurde in den letzten Tagen sehr kontrovers diskutiert. Meiner Meinung nach, äussert sich §130(2)1b StGB. relativ deutlich zu dieser Verantwortung. Die PI-Autoren machen durch die Kommentarfunktion das möglicherweise strafrechtlich relevante Material zugänglich und stehen nach diesem Paragraphen auch in Verantwortung. Belassen sie strafrechtlich relevante Kommentare auf der Seite, machen sie sich nach §130(2)1b StGB. strafbar.
2.1 Aufruf zu Gewalt und WillkürmassnahmenAufrufe zu Gewalt und Willkührmassnahmen gegen Muslime in den Kommentaren finden sich bei PI en masse. Ich will hier zum Einen auf die bereits von Stefan Niggemeier veröffentlichte Liste hinweisen, zum Anderen hier nur die Relevantesten anmerken. So schlägt z.B. ein Kommentator vor, alle Muslime mit vorgehaltener Waffe aus Deutschland hinauszueskortieren, ein anderer fordert die Europäer auf, ihre Pflugscharen zu Schwertern zu machen, ein dritter droht mit Selbstjustiz. Wie gesagt, nur eine kurze Auflistung, wer alles lesen möchte, kann sich an den unten zur Verfügung gestellten Snapshots gerne den Magen verrenken.
2.2. Beschimpfung und böswillige Verächtung und Verleumdung von Muslimen und HomosexuellenAuch hiervon gibt es zahlreich, Beschimpfungen wie Kamel- oder Ziegenficker sind dabei teilweise noch die nettesten. Eine neue Qualität, die ebenfalls an den Nationalsozialismus erinnert, haben pseudo-wissenschaftliche Begründungen für die Minderwertigkeit von Muslimen. Da weiss z.B. Kommentator Free Speech, dass der Durchschnitts-IQ von Muslimen mit einem Mittelwert von 85 ganz nah an der Debilität liegt, was seine Ursache angeblich im Auswendiglernen des Koran und der Technik des im Islam gebräuchlichen Analogieschlusses hätte, und die selbsternannte Expertin in islamischer Rechtsauslegung und Rechtsgeschichte Gudrun Eussner erklärt uns, dass alle Muslime den Koran heute wie damals wörtlich auslegen, weswegen Terrorismus die zwingende Folge des Islam sei.
Verschwörungstheorien folgen im Allgemeinen der bereits von den PI-Autoren vorgegebenen Stossrichtung, es ist jedoch deutlich erkennbar, dass hier ökonomische Ängste, sowie Ängste vor Überfremdung im Vordergrund stehen. Ein sicheres Indiz für die Zielgruppe, als auch den Erfolg der von PI betriebenen Volksverhetzung. Im Kommentarbereich ranken sich die Verschwörungstheorien auch um Homosexuelle. Deutschland sei angeblich von homosexuellen Psychopathen gekidnappt, die den Bürger entmündigen wollen und wie bereits 1934 ein Instrument des Staates zur Machtausweitung seien. Mehr Beschimpfungen und Verleumdungen findet ihr in den angehängten Snapshots.
Übersicht der hier angesprochenen PI-Artikel
Alles in allem scheint mir PI ein Fall für den Staatsanwalt und nicht für die Selbstregulierung der Blogosphäre zu sein. PI steht ja nur stellvertretend für eine neue Form des Rechtsextremismus, weshalb man sich auch nicht von ihrem anbiedernden Philosemitismus ins Bockshorn jagen lassen sollte. Sie sind rechts und sie sind extremistisch! Das ist das entscheidende Kriterium, nicht die Gruppe gegen die sich ihr Hass richtet. Entscheidend ist auch, dass sie, wie ich hoffentlich zeigen konnte, bewusst und böswillig zum Hass anstacheln und nicht nur ihre Ängste zum Ausdruck bringen, bzw. nur über die negativen Aspekte des Islam informieren. Ein wichtiger Punkt ist auch die Comment-Policy der PI-Redaktion. Es ist nun mal ein Charakteristikum der Blogosphäre, dass in den Kommentaren schon mal härter zur Sache gegangen wird. Vieles, was hier geschrieben steht, wurde im Affekt, in erster Wut und meist kopflos abgelassen, und zeigt auch oft die unmittelbaren Ängste der Leute auf, die sich von PI angesprochen fühlen. Im Bezug auf die Kommentatoren ist daher Vieles entschuldbar. Die Böswilligkeit äussert sich, meiner Meinung nach, erst darin, dass diese Kommentare von der PI-Redaktion nicht entfernt oder zumindest angemahnt werden.
Natürlich soll der hier gegebene Überblick kein Aufruf sein, nun kollektiv die Behörden einzuschalten. Es wäre allein schon schön, wenn das Thema PI nicht in Vergessenheit gerät. Wer trotzdem etwas gegen PI unternehmen will, ohne sich Morddrohungen auszusetzen, kann das anonym auf der Website von "No Abuse in Internet Europe" tun, einer Initiative, die 2000 unter der Schirmherrschaft des ehemaligen RTL-Chefs, Prof. Dr. Helmut Thoma, gegründet wurde, um Missbrauch im Internet zu bekämpfen. PI hat dort bereits das Aktenzeichen 070806-2, und man kann den Stand der Untersuchungen online beobachten. NAIIN.org verfügt zwar über Experten, ist aber natürlich weder die Polizei, noch die Staatsanwaltschaft und daher auch nicht verpflichtet, Nachforschungen anzustellen. Sachdienliche Hinweise können daher nur nützlich sein. Die Erfolgsquote der Organisation ist sehr gut, von 2000-2005 konnten nach 126.100 Hinweisen 15.460 Ermittlungsverfahren eingeleitet werden.
Aktualisierte Liste der Blogs, die sich kritisch mit PI befassen: don alphonso, wirres.net , politisch inkompetent, dr. dean, weltregierung, bluejax, artur, neun12, curious creatures, basicthinking, bembelkandidat, woschod, gebloggte welten, neoanarchie, revirement, reality on the rocks, der linksbote, bigberta, sandhexe, somluswelt, waldschratt, martina-kausch.de, streikblog, sapere aude, xdest, haseler, ostblog, blindtext, dailymo, buchfinder, duronium, skulpturfabrik, ulysses, rtfm, jan schejbal, word2go, jeriko one, woweezowee redblog, litart, hophnung, metalust&subdiskurse, the-mule, nickpol, njus, little genius, thotz, che´s warlog, ringfahndung, aus in der vorrunde, opablog, joeladami, redblog, stargazerI, stargazerII, stackenblochen, 24stunden, fluequal, hennning schuerig, gebloggte welten, statler&waldorf Update: Bei Lathandir gibt es einen sehr Informativen Artikel von Bernhard Schmid über PI-Kollegin Gudrun Eussner. 49 Comments
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Starker Artikel, danke für die Mühe.
Comment by woweezowee — August 13, 2006 @ 9:05 am Respekt für den Aufwand!
Comment by Weltregierung — August 13, 2006 @ 10:10 am Wir sollten es sehen wie es ist: der Sozialismus ist zusammengebrochen, nicht zuletzt durch Manipulationen von aussen, und der Kapitalismus ist auch immer öfter nicht mehr dazu in der Lage, eine Gesellschaft wie unsere am Leben zu erhalten. Die für mich logische Folge ist die, dass man das Gesellschaftsmodell nicht an der Art und Weise des Umgangs mit Gütern und der Welt zu kategorisieren hat, sondern an ihrem Umgang mit Menschen. Und da hat der Kapitalismus, insbesondere gegen Schwächere wie Arbeitslose, bereits ein menschenverachtendes Niveau erreicht, das an das Dritte Reich erinnert. Der logische Schritt lautet daher, dass wir hinkommen müssen zu einem Humanismus, zu einem Wirtschaften des “Genug und besser” anstelle des kapitalistischen “Immer mehr des Gleichen”. Und vor allem dazu, dass manche Entscheidungen von allen Weltbürgern getroffen werden müssen, weil sie alle betreffen. Das mag derzeit noch utopisch klingen, aber sobald es der Menschheit gelingen sollte, sich von Ideologien wie Religionen zu lösen, wird genau das der Fall sein - wenn nicht vorher schlechte Verlierer jenseits des Atlantiks vorher Atompilze aufsteigen lassen sollten.
Comment by Daniel — August 13, 2006 @ 11:19 am Respekt! Saubere Arbeit! Wird verlinkt.
Comment by artur — August 13, 2006 @ 12:30 pm Auch meinen Respekt, bist schon verlinkt , das Thema darf nicht wieder einschlafen.
Comment by somlu — August 13, 2006 @ 1:15 pm ich möchte auch mit auf der liste stehen Comment by hophnung — August 13, 2006 @ 5:19 pm wird gleich erledigt.
Comment by word2go — August 13, 2006 @ 6:45 pm :-) vielen dank
Comment by hophnung — August 13, 2006 @ 6:56 pm So beeindruckend diese Sammlung auch beweist, dass es sich bei PI um geistige Tiefflieger handelt, so wenig überzeugt er mich in seinem eigentlichen Anliegen. Die “Morddrohung” an Claudia Roth wirkt arg weit hergeholt, ebenso wie der als Philosemitismus getarnte Antisemitismus, zumal diese gewagte These auf einem Gastbeitrag beruht. Zudem sind die Presseberichte, auf denen PI eigentlich jeden Post aufbaut ja keine Erfindungen der Blogger. Nein, hier entsteht eher der Eindruck, dass hier ein unliebsames Blog mundtot gemacht werden soll, anstatt sich argumentativ damit auseinanderzusetzen, was angesichts der Tatsache, dass es sich nicht gerade um intellektuelle Leuchten handelt, eigentlich nicht schwer fallen sollte.
Comment by Charles — August 13, 2006 @ 7:23 pm Man könnte ja nun behaupten, daß PI eine Satire, … eine gelungene Parodie dessen ist, was uns unter einem Regime mit Sharia Gesetzgebung drohen würde.
Erbärmlich, wie sich Deutschlands Linke wieder einmal anmaßt, daß sie die Definitionsinstitution für Gut und Böse ist. Wieder einmal ein echt “Grass”er Fall.
Comment by Wilhelm — August 13, 2006 @ 7:37 pm hier mein händischer Trackback..
http://www.martina-kausch.de/?p=1435
Comment by Martina — August 13, 2006 @ 8:01 pm wilhelm, was ist dein problem? hast du nicht genug aufmerksamkeit? reicht dir ein verlorener prozess nicht?
Comment by artur — August 13, 2006 @ 8:15 pm Artur, lass mal. Es gibt Menschen, die die Wahrheit mit Löffeln gefressen haben. der Entenmann scheint dazu zu gehören. Verschwende nicht deine zeit mit ihm.
Comment by Sabrina — August 13, 2006 @ 8:46 pm […] bewusst und böswillig zum Hass anstacheln und nicht nur ihre Ängste zum Ausdruck bringen, bzw. nur über die negativen Aspekte des Islam informieren. […]
Achso, anscheinend erfindet PI die Nachrichten, die wie Charles zutreffend erkannt hat, die Grundlage für die (meisten) Beiträge dort sind. Vielleicht sollte PI “gute” Nachrichten aus der islamischen Welt erfinden damit es euch besser geht. Argumentativ habt ihr ja nicht so viel zu bieten. bsp.
[…] In einem besonders eklatanten Fall wird die Friedlichkeit aller Muslime deshalb in Zweifel gezogen, weil der Prophet Mohammed angeblich ein „pädophiler Massenmörder“ war. […]
Stimmt es, stimmt es nicht? War Mohammed pädophil? Was bedeutet pädophil? Welche Beziehungen hatte Mohammed? Wie alt waren die Partner in seiner Beziehung? Zweitens: Ist Mohammed das Ideal sozusagen das Leitbild aller gläubigen Muslime? Wieso war die Welt auf den Kopf gestellt, nachdem die Karikaturen erschienen? Ist Mohammed für die Muslime heilig?
Wie wäre es, wenn man sich vorher mit der Materie auseinandersetzt? Das kann man aber hier sicherlich nicht erwarten und deshalb setze ich auch keine Hoffnung in eine Antwort eurerseits.
Comment by Dieter K. — August 13, 2006 @ 9:18 pm Nachtrag zum ersten Punkt:
Gibt es positive Nachrichten aus der islamischen Welt? Wenn ja, welche z.b., die es zu berichten gilt?
Ihr kennt euch doch anscheinend aus oder nicht?
Comment by Dieter K. — August 13, 2006 @ 9:20 pm Gute Arbeit! Ich denke mal, da gibt es eine Reihe von Bundesländern, wo man mit dieser Vorlage an der Hand sich in Richtung Verfassungsschutzbehörden begeben kann! Natürlich nicht, ohne zuvor Kontakt zu den entsprechenden Ausschussmitgliedern in den jeweiligen Landesparlamenten aufgenommen zu haben. Meiner Erfahrung nach, besonders auch bei begleitender Unterstützung durch weitere Behörden, erhöht ein derartiges Vorgehen den Impact ganz erheblich.
In dem Zusammenhang sollte man m.E. allerdings auch fragen, was “Media Tenor” bzw. der Axel Springer Verlag so treiben, da diese Herrn Herre und dessen Autorenteam gezielt unterstützen, z.B. durch Ausbildung von Herre zu seiner Tätigkeit, durch Zurverfügungstellung von Bildmaterial … und mehr!
Ich stufe die Tätigkeit von PiPi als Kampf gegen die demokratische Grundordnung ein, und zwar völlig eindeutig.
Comment by Dr.Dean — August 13, 2006 @ 10:31 pm @ Charles
Danke für Deinen kritischen Beitrag. Also erstmal will ich natürlich kein unbequemes Blog mundtot machen. Das ginge meiner Ansicht gar nicht, denn sie könnten ja ganz locker auf einen anderen Server umziehen und dort weiterschreiben. Ich habe ja auch gar nichts gegen Blogs, die über die negativen Seiten des Islam berichten. Wichtig ist mir die Art und Weise. Was mir noch wichtig war ist, wie ich im Artikel schon gesagt habe, dass niemand an seiner liberalen Gesinnung zu zweifeln braucht, nur weil er glaubt, PI verstosse gegen die Meinungs- und Pressefreiheit. Die ständigen Beschimpfungen von PI gegen Gegner als “Gutmenschen” und Linke sehe ich hier als Propagandamuster, das genau diese Zweifel schüren soll.
zu Claudia Roth: natürlich würde ich einen beliebigen Aufruf Claudia Roth zu stoppen, nicht so mir nichts dir nichts als Morddrohung einstufen. Wichtig ist doch aber der Kontext, also die Fragen: auf welchem Forum wurde dieser Aufruf verbreitet, wie oft wurde dort schon gegen Claudia Roth geschimpft und gehetzt. Deshalb ergibt sich hier für mich ein bedenklicheres Bild.
die beiden von mir zitierten Artikel sind beide von Greta B. Sie schreibt regelmässig für PI und steht auch im Impressum. Ich würde also nicht sagen, dass das Gastbeiträge waren. Richtig ist, dass Greta in dem vorwiegend englischen Artikel Texte eines anderen Autors übernimmt. Sie zitiert aber nicht komplett, sondern bringt dessen Text in einen Sinnzusammenhang, so dass am Ende eine Aussage zusammenkommt. Und diese Aussage ist, tut mir leid, antisemitisch.
Klar übernimmt PI vieles eins zu eins aus den Mainstreammedien. Ich habe mich in den von mir zitierten Stellen deshalb natürlich ausschliesslich auf die Anmerkungen der PI-Autoren konzentriert. Auch hier stellen sie schliesslich einen nicht zu beanstandenden Pressetext in einen zu beanstandenden Sinnzusammenhang.
@ Dieter K.
Auch hier dasselbe wie bei Charles. Ich habe nichts gegen kritische Texte zum Islam oder zu Vorkommnissen in der islamischen Welt, ich wünsche mir sogar mehr davon, es ist ein wichtiges Thema. Es geht nicht darum positive Nachrichten zu erfinden. Es geht mir einzig und allein um die Weise, wie diese Nachrichten an den Mann gebracht werden. Und hier entsteht bei PI der Eindruck, wir müssten alle Muslime hassen, damit wir den Kampf um unsere Kultur gewinnen können.
Genauso mit Mohammeds angeblicher Pädophilie. Es sind zwei verschiedene Paar Schuhe, zu behaupten, Mohammed wäre pädophil gewesen oder sich hinzustellen und zu sagen, alle Muslime wären gewaltbereit, weil Mohammed ein pädiphiler Massenmörder war. Ich denke, das sollte doch jedem klar sein.
Comment by word2go — August 14, 2006 @ 6:04 am @Dr.Dean
Ich stufe die Tätigkeit von PiPi als Kampf gegen die demokratische Grundordnung ein, und zwar völlig eindeutig
Keine Ahnung, was Sie so dumm macht, aber es funktioniert super!
Comment by Joe — August 14, 2006 @ 11:00 am Ich stimme zu, dass PI sorgfältig beobachtet werden muss und dass man gerade bei einem so reichweitenstarken Blog deutlich auf rassistische Tendenzen hinweisen muss. Aber zu einem Detail des Artikels habe ich eine Frage: Inwiefern sind Joseph de Maistre und Donoso Cortes “die beiden bedeutendsten Vordenker des europäischen Faschismus”? Welche Faschismus-Definition ist hier gemeint?
Comment by stefanolix — August 14, 2006 @ 1:20 pm @stefanolix: gemeint ist die ideengeschichtliche Einordnung. Der folgende Abstract gibt eigentlich schon einen guten Überblick, besser als ich es so auf die Kürze sagen könnte:
“In recent years there has been increased interest in the theories of the German political philosopher Carl Schmitt. Schmitt was a Roman Catholic who was committed to a particular worldview that was authoritarian, antiliberal, anticommunist, and reactionary conservative. He was a typical representative of what can be called the ‘third generation’ of reaction against liberalism and socialism. This reaction traces itself back to Joseph de Maistre. De Maistre and Louis de Bonald represent the ‘first generation’ of reaction. That first generation rose in reaction against the Enlightenment and its progeny, the French Revolution.
In 1848 another revolution occurred in Europe which gave rise to the ’second generation’ of reaction. That reaction was mainly represented by the Spaniard Juan Donoso Cortes (1809-53). Donoso reacted against the European revolution of 1848 in the same way that de Maistre and de Bonald reacted against the French Revolution.
This places Donoso in an ideological trajectory that began with the conservative counter-revolutionary reaction against the French Revolution and liberalism in the late eighteenth century and culminated in the rise of fascism in reaction against communism and liberalism in the early twentieth century. His theory of dictatorship was the first step in the development of an ideology of reaction and counter-revolution that was not wedded to the idea of a restoration of the monarchical ancien regime.”
Die ganze Arbeit kann man hier ,leider nur kostenpflichtig, herunterladen.
Comment by word2go — August 14, 2006 @ 1:50 pm Ich /vermute/, dass der ehemalige PI-Autor diese beiden Namen verwendet hat, weil beide konservative Theologen waren (meinetwegen auch reaktionäre Theologen). Cortes lebte von 1809 bis 1853, de Maistre von 1753 bis 1821, da fällt mir die Konstruktion einer “Vordenkerschaft” für den europäischen Faschismus etwas schwer. Allenfalls würde ich soweit mitgehen, dass ihre Schriften den italienischen Faschismus beeinflusst haben. — Ein Vordenker hat IMHO einen zeitlich etwas engeren Bezug zu der jeweiligen Bewegung, der er als Vordenker dient.
Comment by stefanolix — August 14, 2006 @ 2:09 pm Mein lieber word2go,
Sie machen mir, kurz gesagt, in Sachen Donoso de Maistre Ihre Unbelesenheit zum Vorwurf. -Sie haben beide Autoren vermutlich, nein: selbstverständlich nie gelesen. Darum macht eine Diskussion mit Ihnen keinen Sinn.
-Sie glauben natürlich, dass jeder, der Carl Schmitt (oder “Donoso de Maistre”) liest und zitiert, automatisch auch dessen (oder deren) Parteigänger oder Adept oder Jünger wäre. Dieses Vorurteil ist Ihrer Naivität im Umgang mit Büchern geschuldet, -es hat mit Bibliophilie und kritischer Wissenschaft nichts gemein: Carl Schmitt war ein widerlicher Antisemit (Nürnberger Gesetze; Leviathan), war ein Verfechter des Maßnahme- und Befehlsstaates (Über die drei Arten …), war ein Apologet des Führerprinzips (Der Führer …), war ein Propagandist völkischen Großraumdenkens (Forderung nach einer deutschen Monroe-Doktrin im Zeichen eines überstaatlichen Reichsgedankens), war ein Feigling nach 1945, und, ach ja, nicht zu vergessen, ein brillanter Kopf. Von dem man sehr viel lernen kann. Sie nicht, aber doch manche. Was übrigens die ebenso einflussreiche, wie erzdemokratische Schülerschaft Schmitts bis heute beweist. Ich jedenfalls werde mir nicht von halbgebildeten Volkshochschülern und Wiki-Gelehrten wie Ihnen meine Lektüreliste auf GraSS und Böll eingrenzen lassen.
-Lesen Sie mal einen einzigen Absatz aus einer Schrift jener obigen Autoren, und dann, danach, geben Sie sich mal ein paar Nazi-Autoren. Selbst ein Genie wie Sie, das nichts versteht, wird hier unmittelbar den Unterschied heraushören.
-”Donoso reacted against the European revolution of 1848 in the same way that de Maistre and de Bonald reacted against the French Revolution.” Folglich war Donoso ein Nazi? -Wie scharfsinnig, word2go, wie scharfsinnig.
-Wissen Sie, für was ich beide Autoren so schätze? Weil sie die politische Agenda für heute oder morgen oder übermorgen definieren? Deshalb? Oder, vielleicht ja aus Gründen, die zu verstehen, Ihnen nicht gegeben ist. Beide Autoren waren in der Tat elitär. Aber eben nicht nur dies. Was noch? Sie werden es nie erfahren. Das steht nämlich nicht bei Wikipedia. Vermutlich nicht einmal bei Cortes, wenn SIE ihn lesen.
-Arbeite Dich an PI ab. Die sind Dein Niveau. Von anderem lass lieber die plumpen Fingerchen.
Comment by ralph — August 14, 2006 @ 3:19 pm @ralph,
Ihre Stellungnahme erübrigt mir zumindest eine Erwiderung an Stefanolix, ob Ihre Bewunderung für beide Personen politischer oder theologischer Natur ist. Ansonsten wundert es mich, dass Sie, unter Berufung auf meine Unbelesenheit, nicht auch allen übrigen Lesern hier erklären wollen, welche Leistungen Beide vollbracht haben. Ich ahne natürlich, auf welche Apologie Sie hinauswollen und will auch gar nicht beide Autoren aus dem Kontext ihrer Zeit reissen, ziehe dann aber doch Autoren wie Constant oder sogar Stahl vor, wenn ich mir eine Vorstellung von “konservativ” bilden möchte. Ich hoffe, Sie gestehen mir das zu.
Comment by word2go — August 14, 2006 @ 4:37 pm Mein Posting war auch etwas überhastet: ich hätte dort vielleicht statt “theologisch” eher “philosophisch” schreiben sollen. Aber die Einordnung als Vordenker des Faschismus ist für mich nach wie vor sehr fragwürdig. Ein Vordenker des Faschismus wäre für mich jemand, dessen Denken und Werk den Faschismus zu Lebzeiten stark beeinflusst hat oder jemand, in dessen Denken und Werk ein faschistischer Staat vorgedacht wurde. — Mich stört das vor allem im Zusammenhang mit der PI-Diskussion. Ralph ist doch für die aktuellen PI-Artikel überhaupt nicht mehr verantwortlich. Er hat dort vor einiger Zeit aufgehört. Seine konservative Grundhaltung ist damit Privatsache. Ich finde, dass durch solche persönlichen Seitenhiebe vom eigentlichen Problem abgelenkt wird: das sind die aktuellen Elaborate der aktiven PI-Autoren.
Comment by stefanolix — August 14, 2006 @ 5:00 pm Wichtig: Verwende oft das Wort “Selbstverteidigung”!
Wichtig: Verwende oft das Wort “Selbstverteidigung”!
Mach dir keine Sorgen: Obwohl der israelisch-arabische Konflikt schon etliche Jahrzehnte währt und hochkomplex ist, ist für den selbsternan…
Trackback by Lathandir — August 14, 2006 @ 5:10 pm Die politisch Inkorrekten - nochmal ein Update
update am 13. August 2005 22:00
word2go hat heute noch einmal zum Thema Stellung genommen und einen wichtigen Artikel zum Thema verr
Trackback by bigberta.twoday.net — August 14, 2006 @ 8:45 pm Glückwunsch! ‘ne Menge Arbeit … und der böse Geist von Carl Schmitt
… bei diesem Text besteht ja sowas wie Verlinkungspflicht (Pflicht im Kantischen Sinne - Handlungsgründe aus Vernunft gewinnen). Gar nicht so uninteressant ist ergänzend zudem die in den Kommentaren entbrannte Debatte zwischen Ralph (ich vermute, d…
Trackback by Metalust & Subdiskurse — August 14, 2006 @ 10:21 pm Sehr interessant und unglaublich erschreckend, diese Zusammenstellung. Ich habe mich schon so einige Male geärgert, über den Hass und die unterträgliche Menschenverachtung, die PI verbreitet.
Vielen Dank für die Mühen. Comment by MikroMakro — August 15, 2006 @ 1:41 am “Jede Wahrheit braucht einen Mutigen der sie ausspricht”
Foto: Collage aus Fotos der BILD und Stefan Herre Disclaimer: Dieses Foto ist Eigentum von Stefan Herre. Herr Herre ist unserer Auffassung nach, spätestens seit der Diskussion um seine veröffentllichten “Burkafotos”, eine Person öffentlichen Inte…
Trackback by Ring*Fahndung — August 15, 2006 @ 10:00 am Manichische Weltsicht allenthalben
Vielleicht ist es ein tief in jedem Menschen sitzendes Grundbedrfnis, sich in Konflikten auf eine Seite zu stellen, klare Freund/Feind-Schemata zu haben und die Welt anhand dieser zu ordnen. Das mag vieles einfacher machen, ist aber letztlich intell…
Trackback by SpVgg Jung & Schueck — August 15, 2006 @ 1:46 pm @ stefanolix:
Danke für die Hartnäckigkeit. Meist ist es ja schade, wenn Diskussionen um aktuelle Probleme in philosophische Dispute abgleiten, weil dann oft Detailfragen und Randerscheinungen in den Mittelpunkt treten und vom eigentlichen Thema ablenken, in diesem Fall könnte es aber ganz erhellend werden. Dazu will ich auch auf den Trackback von Metalust verweisen, dessen lesenswerter Artikel ebenfalls ein wenig Licht ins Dunkel bringt.
Gut, der Einwand gegen die Vordenkerschaft von de Maistre und Donoso Cortes für den Faschismus ist nicht ganz unberechtigt. Persönlich denke ich, dass ein Vordenker nicht unbedingt die Blüte seiner Ideen erleben muss. Ich habe gestern mal mein Bücherregal gewälzt und dabei einige politik- und geschichtswissenschaftliche Arbeiten gefunden, in denen Vordenkerschaften über weitaus größere Zeiträume zugeschrieben werden. Aber ich wäre auch bereit, mich auf Begriffe wie „Vorläufer“ oder „Wegbereiter“ zu einigen, bzw. “Faschismus” durch “antidemokratischen Autoritarismus” zu ersetzen, obwohl dieser Begriff das Phänomen nicht ganz trifft. Natürlich war beider Motivation antidemokratisch und beider idelle Staatsvorstellung autoritär. Solche Staatsentwürfe gab es jedoch schon viele, auch Platons Politeia war ja bekanntermaßen totalitär. Das spezifisch Neue an ihrer Staatsphilosophie hingegen war ein gesellschaftliches Ordnungsmuster, das von den Faschisten in abgewandelter Form aufgegriffen wurde. Der auf göttlicher Unfehlbarkeit beruhende Normendogmatismus, der bei de Maistre und Donoso Cortes die Übergriffe der Gemeinschaft gegen Gegner und Dissidenten legitimierte, wurde von den Faschisten schlicht durch die Unfehlbarkeit des menschlichen Willens - der ja auf der Zwangsläufigkeit der Naturentwicklung beruhte - ersetzt. Man sieht hier schon den Fatalismus durchscheinen, mit dem später auch Carl Schmitt seinen “Begriff des Politischen”, diese brachial verkürzte Politikanalyse anhand des Freund/Feind-Schemas, begründete: wenn die Richtigkeit des kollektiven Handelns der eigenen Gemeinschaft so unwiderbrüchlich festgestellt ist, dass sie sogar auf Gottes Willen, bzw. dem Gesetz der Natur beruht, welchen Gedanken soll man dann noch auf den politischen Gegner verschwenden als Hass und Verachtung? Juan Donoso Cortes und Joseph de Maistre haben, meiner Ansicht nach, den Bruch mit der Geschichte, den Hannah Arendt später dem Totalitarismus zuschreibt, schon damals in ihrem Kampf gegen die aufkommende Demokratie getan. Ihre Philosophie hatte nichts Menschliches, nichts Zufälliges mehr, sie war lediglich die Ausführung des göttlichen Willens. Demokratie war für sie eine Pest, die mit allen Mitteln vernichtet werden musste und die durch Ächtung und sozialen Druck zusammengeschweisste Gemeinschaft, die bereit war, sich mit Gewalt zu verteidigen und auch mit Gewalt gegen die Nicht-Gewaltbereiten vorzugehen, war ihr Heilmittel. Natürlich hatten die Menschen damals allen Grund, der Demokratie skeptisch gegenüberzustehen. Die Wirren nach der französischen Revolution, die erstmals den Begriff „Terror“ prägten, zeugen davon. Demokratie konnte damals durchaus als Bedrohung nicht nur der Ordnung, sondern auch der Menschen gesehen werden und die Schriften von de Maistre und Donoso Cortes waren eine Reaktion auf diese Bedrohung. Doch diese Reaktion unterschied sich eben deutlich von der übrigen konservativen Reaktion, der es doch vor allen Dingen um die Wiederherstellung eines friedlichen und funktionierenden Gemeinwesens ging.
In der Art der Reaktion auf Bedrohung liegt auch die Parallele zum Heute und das war der Grund, warum ich oben im Artikel auch Ralph K.`s Affinität zu de Maistre und Donoso Cortes genannt hatte und diese Nennung war auch gar nicht als persönlicher Angriff gedacht, sondern sollte nur verdeutlichen, in welche Richtung PI stösst. Und diese Richtung hatte Ralph massgeblich beeinflusst. Vor Ralph war PI lediglich ein pro-amerikanisches Blog, erst mit Ralph nistete sich ein gewisser religiös-fundamentalistischer Fanatismus ein. Bei mir als Leser äusserte sich das in einer morbiden Faszination, denn einerseits war das, was er schrieb brilliant, andererseits kam – zuerst selten, dann immer öfter, v.a. wenn man ihn im Kommentarbereich in Diskussionen verwickelte – das Gefühl durch, dass der Autor doch einen an der Klatsche haben muss, wenn ich das mal so salopp formulieren darf. Ich fragte mich ernsthaft, woher denn diese wild entschlossene Energie, dieser Fanatismus und diese vollständige Weigerung kamen, Argumente, die seiner Sichtweise entgegenliefen, auch nur wahrzunehmen. Ich jedenfalls hatte damals den Eindruck, dass er in einer abgeschotteten Innenwelt lebte, deren Logik sich nur ihm erschloss und die er nur mit denen teilen wollte, die ihm bedingungslos zustimmten. Das ging dann für mich auch in Ordnung, jeder hat ja das Recht auf Egozentrik, gerade in der Blogosphäre, wo es von Egozentrikern ja nur so wimmelt, da schliesse ich mich selbst auch gar nicht aus. Als ich dann durch Zufall auf der PI-Seite auf seine Emailadresse stiess, musste ich erstmal herzlich lachen: was für eine Ironie! Da stellt sich einer hin, brüllt „Freiheit, Freiheit, Freiheit“ und dann setzt sich seine Email aus den Namen zweier der entschiedensten Gegner der Freiheit zusammen. Erst auf den zweiten Blick fiel mir auf, wie signifikant diese Parallele für das war, was Ralph bei PI so verfasste. Auch hier gibt es einen eindeutig bennennbaren Feind, auch hier sind es Demokratie und Toleranz, die es dem Feind erlauben, sich auszubreiten. Zumindest würde das den Widerspruch zwischen dem angegebenen Ziel, nämlich der Bewahrung der Freiheit, und den angestrebten Mitteln Intoleranz und Hass erklären. Auch hätte sich die absolute Verweigerung jeglicher Diskussion erklärt. Wo es nichts zu diskutieren gibt, weil der Angesprochene schon in Besitz der unverbrüchlichen Wahrheit ist, macht sich der, der diskutieren will, zum Teil des Problems, von dem der Andere schon längst erkannt hat, dass es mit Stumpf und Stiel ausgerottet gehört. In meinen Augen stellt sich das so dar, dass Ralph ganz spezifisch die christlich abendländische Kultur meinte, wenn er von Freiheit sprach. Und diese hat zwar den Liberalismus entwickelt, kann aber in einer überidealisierten, geschichtslosen Form durchaus auf ihn verzichten. Da kann man sogar Carl Schmitt, seinen völkischen Rassismus und seine Verteidigung des Führerprinzips hassen und dennoch den Zweck die Mittel heiligen lassen, denn man hat ja viel erhabenere, viel edlere Ziele.
In diesem Zusammenhang ist es übrigens auch keineswegs dumm, sondern nur konsequent von Dr. Dean, zu behaupten, die Arbeit von PI richte sich gegen unsere demokratische Grundordnung. Ja klar tut sie das, es wäre aber noch kein Grund, gerichtlich gegen PI vorzugehen. Auch die NPD und die PDS sind verfassungsfeindlich, die Grünen waren es in ihrer Jugend auch. Der Verdacht der Volksverhetzung ist da schon ein anderer und diese stellte sich meines Erachtens bei PI da ein, als Ralph PI schon verlassen hatte und sozusagen das Fussvolk das Schreiben übernommen hatte, das nun die letzten moralischen Barrieren niederriss. Insofern ist es schon richtig, dass Ralphs Einstellung nun seine Privatsache ist und es liegt mir fern, ihn persönlich für die Eskalation des bei PI Geschriebenen verantworlich zu machen. Es war mir, wie gesagt, lediglich wichtig, die Geistesströmung darzustellen, der PI folgt, deshalb hatte ich oben den Verweis auf Ralph, de Maistre und Donoso Cortes eingefügt. Ich hätte es vielleicht schon im Artikel etwas genauer sagen können, hatte aber befürchtet, dass er dann, von der Länge und Themenbreite her, ganz und gar unverdaulich wird, man sieht ja, wie viele Zeilen ich hier darauf verwenden musste.
@ Ralph: Wie gesagt, dass ist meine Sicht der Dinge, so habe ich das interpretiert. Wenn ich Ihnen damit Unrecht tun sollte, bitte ich Sie, sich hier dazu zu äussern, ich bin gerne bereit, einen Irrtum einzugestehen.
Comment by word2go — August 15, 2006 @ 3:26 pm Ihr deutschen habt schon ein eigenartiges Verstaendnis von Meinungsfreiheit und Pluralitaet.
PI hat eine Meinung und ihr habt eine Meinung.
Argumentiert gegen oder fuer PI aber hoert auf was von Gerichten und Justiz zu reden.
Irgend etwas muss in diesem Land im Westen nach 1945 und im Osten nach 1989 falsch gelaufen sein. Ihr seit schon ein trauriges Land. Lesen oder ignorieren wie bei einer Zeitung oder dem TV Programm. Wenn ihr anderer Meinung seit und euch an einer Diskussion beteiligen wollt oder das Gegenueber von eurer Meinung ueberzeugen wollt dann such nach guten Argumenten und nicht nach einem Staatsanwalt.
Ihr wollt aufrechte Demokraten sein? Sorry aber da kann ich nur schmunzeln? Demokraten wie auf Cuba?
Comment by Auslaender — August 15, 2006 @ 7:53 pm Herzlichen und aufrichtigen Dank für Ihre Mühe!
Comment by Elisabeth Hollik — August 24, 2006 @ 9:43 am @ Auslaender Ein Kommentar der mir wirklich gefällt!!!
Comment by Robin Renitent — April 20, 2007 @ 3:00 am Sehr guter Artikel. Endlich mal einer der sich die Arbeit macht und aufklärt über dieses Rechtradikale schmiermedium. vieleicht nicht ganz so schlimm aber in eine ganz ähnliche richtung geht das differnz blog. http://differenz.blogg.de/. Weiter so !
Comment by Henning Schmidt — May 5, 2007 @ 3:03 pm Der “PI” - Blog ist der wohl widerwärtigste Hetzblog den es derzeit in diese Republik gibt. Von niederträchtigen, gehässigen und ultra-rechten Hasspredigern wird da mindestens fünf Mal am Tag irgendeine Meldung aus dem Netz verwendet, um islamophobilen Ätzern und wahnhaften Paranoikern die angebliche Islamisierung Europas (Deutschlands) aufuzeigen und dagegen zu hetzen. Anders Denkende werden generell als “linke Gutmenschen” abgeurteilt. Die Welt wird in Gut und Böse unterteilt. Gut sind z.B. George Bush und die USA (in allem was sie tun), das Christentum, Israel, CDU/CSU, rechte und ultra Konservative. Die Ultrarechte US-Pöblerin Anne Coulter wird zur Heldin stilisiert, geistiges Vorbild ist Henryk Broder, der ebenfalls durch Hetze glänzt. Alles andere ist demzufolge böse. Man beschwört und beruft sich auf die “Meinungsfreiheit”, aber Kommentare, die der “PI”- Ideologie widersprechen, werden erst gar nicht veröffentlicht. Anders denkende werden schlichtweg als “dumm” bezeichnet. Großartig sind die teilweise erschreckend dummen Kommentare, die man bei “PI” zu lesen bekommt, was auf den geistigen Zustand der PI-Fans schließen läßt. Ein Leser forderte einmal, alle Türken ins Meer zu werfen. Seltsamerweise werden solche Kommentare nicht zensiert bzw. zugelassen.
PI ist so ziemlich das Widerwärtigste, was man derzeit an Blogs sich zu Gemüte führen kann. Das jedoch “PI” teils in anderen Blogs thematisiert wird, ist eher traurig. Man sollte Hassprediger, Hetzer und verblendete Ideologen nicht noch ein Forum geben, da fühlen sie sich noch bestätigt in ihrer “Arbeit”. Nein, diese geistig verknoteten, niederträchtigen Pöbler sollte man besser man ignorieren, sie stellen Gott sei DAnk nur eine Minderheit dar, eine zutiefst Radikale zwar, aber eine Minderheit.
Comment by Mick — May 28, 2007 @ 3:17 pm Na ja, ich denke, totschweigen lässt sich das Phänomen Islamophobie nicht mehr. Dafür sind sie schon zu weit, denke an die Parteigründung von Udo Ulfkotte oder den Achtungserfolg von “Bürger in Wut” bei den Bremer Wahlen. Wir müssen uns darauf einstellen, dass von dieser neuen Form des Rechtsextremismus noch einiges an illiberalen, antidemokratischen Ideen auf uns zukommen wird. Meiner Meinung nach besteht sogar die Gefahr, dass wir es auf kurz oder lang sogar mit ausgeprägten Spielarten des vigilanten Terrorismus zu tun bekommen könnten, der darauf zielt, den Staat zu zwingen, seine Autorität, Sicherheits- und Ordnungsinstitutionen auszubauen und notwendig auch mit Gewalt durchzusetzen. Beispiele für vigilanten Terrorismus sind der Ku-Klux-Klan, die paramilitärischen Todesschwadrone Kolumbiens aber v.a., weil am erfolgreichsten, die singhalesische JVP (Volksbefreiungsfront) auf Sri Lanka.
Manche Terrorismusforscher befürchten sogar, dass Europa auf Dauer Schauplatz von Gewalt und Gegengewalt zwischen islamistischen und vigilanten Terroristen werden könnte. Der Staat steckt dabei in einer gewaltigen Zwickmühle, weil er mit jeder scharfen Reaktion genau die Erwartungen beider Gruppen erfüllen würde.
Es ist also schon wichtig, diese Tendenzen aufzugreifen und zu thematisieren, bevor wir in eine solche Situation kommen.
Comment by word2go — May 28, 2007 @ 5:54 pm Mann oh Mann.
Haben den Islam vor Augen und sorgen sich um antidemokratische, illiberale Elemente bei PI und möglichen Terrorismus.
Das sind Deutsche, wie sie sein sollen: moralisch gut, so gut, daran soll die Welt genesen. Dumm, und vollkommen von sich überzeugt, so daß sie nichts mehr dazulernen müssen. Ganz wie ein Mohammedaner, jahaa, denn alle Antworten wurden bereits gegeben.Ich sagte es heute schon einmal: die haben wirklich ihre Lektion gelerrnt: Nie wieder Krieg gegen Faschismus.
Paranoide Angst vor Islamisierung: ein Geisterfahrer? Hunderte!
Oh wie wohl werdet ihr euch in der Volksgemeinschaft fühlen, wenn die beste Gemeinschaft, die es gibt, endlich den Kapitalismus besiegt hat. ja, in die Volksgemeinschaft paßt ihr so fein hinein.
Comment by Pit — May 29, 2007 @ 3:23 am Komm Pit, spar Dir doch Deinen Spott und lese einfach nochmal aufmerksam. Wo habe ich gesagt, der radikale Islamismus wäre kein Problem?
Comment by word2go — May 29, 2007 @ 9:32 am Die sind auch politisch unkorrekt:
verbrechen-in-deutschland.de/
Comment by Elke — July 15, 2007 @ 11:06 pm News gegen den Mainstream · Proamerikanisch · Proisraelisch · Gegen die Islamisierung Europas · Für Grundgesetz und Menschenrechte
Das Credo von PI. Lange habe ich danach gesucht endlich etwas gegen den Linken Mainstream unserer Tage zu finden. Der Schreiber des obigen Artikels könnte sich ja mal in ein islamisches Land begeben und dort gegen Antisemitismus, für Frauenrechte, gegen Kinderverwahrlosung und Judenhetze aufstehen.Das tut er aber nicht und deshalb wird er auch nicht erfahren wie Islam wirklich ist und er wird es auch nicht erfahren wenn er sich weiter in seinem Gutmenschentum sonnt. Wer Ungerechtigkeit (=Islam=Unterdrückung=Totalitarismus) schützt macht sich selbst zum Unterdrücker auch wenn er das gar nicht will. Die meisten sehen in Moslems arme, zukurzgekommene, benachteiligte Menschen, die vermutlich durch das Ränkespiel internationaler Konzerne und vor allem durch Amerika ausgebeutet werden. Das stimmt aber nicht. Islamische Länder sind arm weil sie die grundlegenden Gesetze menschlichen Zusammenlebens nicht beherzigen, weil sie dem Koran gehorsam sind. Darum geht es PI. Nicht um Diskriminierung. Ganz im Gegenteil der Koran beschimpft, verhetzt und diskriminiert andere. Ist es verboten dagegen aufzustehen? Bei der hanebüchenen Schieflage beim Verständnis des Islams in unserm Lande (Scientology gilt als inhumaner als der Islam, obwohl Jihadisten überall Bomben legen). Der Autor kennt die PI Website gut und dabei ist ihm nicht aufgefallen dass dort zum Beispiel der Link “Analyse des Korans” existiert? Kann ich nicht glauben. Dieser Link zeigt dem unvoreingenommenen Betrachter wie ein Moslem Ungläubige zu sehen hat. Die Beweise für die Gefährlichkeit des Islams dröhnen mit unglaublicher Lautstärke aber dennoch bleiben sie ungehört. Das Deutschland der 19zwanziger Jahre hat leider auch nur Ohren für die Falschen gehabt. Die Werke dieser Menschen haben ein Getöse bis zum Himmel gemacht, aber dieses Getöse blieb ungehört. An den Werken hätten sie erkannt werden können. Die Fokussierung der deutschen Linken auf die Rechten hat dazu geführt, dass alles, was rechts von ihnen steht politisch unkorrekt ist. Sie selbst als Moralpäpste sind über jeden Zweifel erhaben. So fällt es ihnen zum Beispiel gar nicht auf, dass sie durch Unterstützung der Palästinenser, die übrigens um 1900 wegen der absoluten Unfruchtbarkeit des Landes genau wie die dort schon immer ansässigen Juden eine Bevölkerung von rund 30.000 in Palästina bildeten. Juden und Araber machten damals rund 60.000 aus. Erst durch Zuwanderung wuchsen beide Volksstämme. 1945 kamen mit den Holocaustüberlebenden natürlich mehr Juden ins Land. Seit Anfang 1900 wurde es mit dem unfruchtbaren Palästina besser, durch die Juden! Sie verstanden Ackerbau und Viehzucht. Durch Lügen und Unterlassungen geriet dieser Sacherverhalt in Vergessenheit. Darum geht es bei PI. Der Autor ist ein profundes Beispiel dafür wie Desinformation wirkt. Volksverhetzung bei PI ? Ich kann nur sagen Volksaufklärung bei PI und Ungerechtigkeit bei seinen Feinden.
word2go schrieb:
“Das spezifisch Neue an ihrer Staatsphilosophie hingegen war ein gesellschaftliches Ordnungsmuster, das von den Faschisten in abgewandelter Form aufgegriffen wurde”.
Was für ein Satz, ein aufgeblasenes Nichts. Von solchen Sätzen quellen die aristokratischen Ansichten diverser Gutmenschen über. Bildung, die sich durch ständige Inzucht immer weiter von den Problemen dieser Zeit entfernt und in Elfenbeintürem der reinen Lehre die Bodenhaftung verliert. Wenn Sie in Berlin-Neukölln oder Essen-Katernberg wohnen lernen sie den Wert von Integration schätzen. Integration bedeutet ich achte die Urbevölkerung und verhalte mich so, dass ich keinen Anstoss errege. Das haben Polen, Italiener, Spanier, Griechen usw. ganz gut hingekriegt, mit Russlanddeutschen sehe ich auch kein Problem. Was aber habe ich mit Pinguinen zu tun (auweia jetzt war ich rassistisch). Quatsch, rassistisch ist der Islam der anderen jedes Recht auf freie Entfaltung verwehrt. Wenn ich das richtig sehe soll ich meine Freiheit aufgeben damit die Unfreiheit bei uns einzieht und alles nach der Pfeife eines Mannes tanzen muss der vor 1400 Jahren 66 Eroberungsfeldzüge geleitet hat. Menschen die das fordern sollten tatsächlich ausgwiesen werden. Aber jetzt rede ich genau wie PI und das ist politisch unkorrekt. Die gewaltige Lüge über den Islam und die Linken in unserm Land macht hoffnungslos, sarkastisch und ungerecht das stimmt. Aber die Ungerechtigkeit der PI-Feinde ist größer.
Comment by Anno_Domini — August 9, 2007 @ 10:45 am Äh, dass Mohammed pädophil war, behauptet nicht PI, sondern Moslems:
http://moslem.de/content/view/24/30/
Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, nahm seine Eheschließung mit mir vor, als ich sechs Jahre alt war, http://hadith.al-islam.com/bayan/display.asp?Lang=ger&ID=806
Comment by Ex-Moslem — August 9, 2007 @ 11:31 pm @ Ex-Moslem
ich habe ja auch nicht bestritten, dass Mohammed pädophil war, sondern nur gesagt, dass man daraus keine Wertschlüsse über die Persönlichkeit heute lebender Muslime ableiten kann.
@ anno_domini
Sie schreiben hier ja sehr viel über DEN Autor und wie sehr ER über die in PI enthaltene Islamkritik hinwegliest, doch wie es scheint, haben auch Sie DEN Autor nur auszugsweise gelesen, sonst hätten Sie sich die Hälfte Ihres Textes sparen können:
“niemand will hier ein Forum verbieten, dass sich kritisch, aufklärerisch und politisch inkorrekt mit den, zweifellos zahlreichen, negativen Aspekten des Islam beschäftigt. Wenn wir den Dialog suchen und den Kampf um die Köpfe gewinnen wollen, dann brauchen wir noch viel mehr solcher Foren, die kein politisch korrektes Tabu vor den im Islam schlummernden Bedrohungen kennen. Wenn Christen und Muslime sich gegenseitig den Unterschieden ihrer Kultur stellen wollen, dann ist es für beide Seiten notwendig zu erkennen, mit welcher Vehemenz der islamistische Extremismus seine Religion missbraucht.”
Ansonsten: wenn Sie es für sich persönlich gut finden, den Teufel mit dem Belzebub auszutreiben, dann nur zu. Für mich ist das weder in persönlicher, noch in gesellschaftlicher Hinsicht wünschenswert. Wenn mich das in Ihren Augen schon als Linksideologen qualifiziert, sagt das ja schon einiges aus über Ihre Demokratiefestigkeit. Wollten Sie diese nicht eigentlich verteidigen?
Comment by word2go — August 10, 2007 @ 8:13 am @ Anno_Domini
“Lange habe ich danach gesucht endlich etwas gegen den Linken Mainstream unserer Tage zu finden. ”
Was denn die BILD, WELT Spiegel zu teuer? >>Der Schreiber des obigen Artikels könnte sich ja mal in ein islamisches Land begeben und dort gegen Antisemitismus, für Frauenrechte, gegen Kinderverwahrlosung und Judenhetze aufstehen.Das tut er aber nicht und deshalb wird er auch nicht erfahren wie Islam wirklich ist und er wird es auch nicht erfahren wenn er sich weiter in seinem Gutmenschentum sonnt. Wer Ungerechtigkeit (=Islam=Unterdrückung=Totalitarismus) schützt macht sich selbst zum Unterdrücker auch wenn er das gar nicht will. >Die meisten sehen in Moslems arme, zukurzgekommene, benachteiligte Menschen, die vermutlich durch das Ränkespiel internationaler Konzerne und vor allem durch Amerika ausgebeutet werden. Das stimmt aber nicht. Islamische Länder sind arm weil sie die grundlegenden Gesetze menschlichen Zusammenlebens nicht beherzigen, weil sie dem Koran gehorsam sind. Darum geht es PI. Nicht um Diskriminierung. Ganz im Gegenteil der Koran beschimpft, verhetzt und diskriminiert andere. Ist es verboten dagegen aufzustehen? Bei der hanebüchenen Schieflage beim Verständnis des Islams in unserm Lande (Scientology gilt als inhumaner als der Islam, obwohl Jihadisten überall Bomben legen). >Der Autor kennt die PI Website gut und dabei ist ihm nicht aufgefallen dass dort zum Beispiel der Link “Analyse des Korans” existiert? Kann ich nicht glauben. Dieser Link zeigt dem unvoreingenommenen Betrachter wie ein Moslem Ungläubige zu sehen hat. Die Beweise für die Gefährlichkeit des Islams dröhnen mit unglaublicher Lautstärke aber dennoch bleiben sie ungehört. Das Deutschland der 19zwanziger Jahre hat leider auch nur Ohren für die Falschen gehabt. Die Werke dieser Menschen haben ein Getöse bis zum Himmel gemacht, aber dieses Getöse blieb ungehört. An den Werken hätten sie erkannt werden können.>Seit Anfang 1900 wurde es mit dem unfruchtbaren Palästina besser, durch die Juden! Sie verstanden Ackerbau und Viehzucht. Durch Lügen und Unterlassungen geriet dieser Sacherverhalt in Vergessenheit. Darum geht es bei PI. Der Autor ist ein profundes Beispiel dafür wie Desinformation wirkt. Volksverhetzung bei PI ? Ich kann nur sagen Volksaufklärung bei PI und Ungerechtigkeit bei seinen Feinden.>Was für ein Satz, ein aufgeblasenes Nichts. Von solchen Sätzen quellen die aristokratischen Ansichten diverser Gutmenschen über. Bildung, die sich durch ständige Inzucht immer weiter von den Problemen dieser Zeit entfernt und in Elfenbeintürem der reinen Lehre die Bodenhaftung verliert. Wenn Sie in Berlin-Neukölln oder Essen-Katernberg wohnen lernen sie den Wert von Integration schätzen. Integration bedeutet ich achte die Urbevölkerung und verhalte mich so, dass ich keinen Anstoss errege. Das haben Polen, Italiener, Spanier, Griechen usw. ganz gut hingekriegt, mit Russlanddeutschen sehe ich auch kein Problem. Was aber habe ich mit Pinguinen zu tun (auweia jetzt war ich rassistisch). Quatsch, rassistisch ist der Islam der anderen jedes Recht auf freie Entfaltung verwehrt. Wenn ich das richtig sehe soll ich meine Freiheit aufgeben damit die Unfreiheit bei uns einzieht und alles nach der Pfeife eines Mannes tanzen muss der vor 1400 Jahren 66 Eroberungsfeldzüge geleitet hat. Menschen die das fordern sollten tatsächlich ausgwiesen werden. Aber jetzt rede ich genau wie PI und das ist politisch unkorrekt. Die gewaltige Lüge über den Islam und die Linken in unserm Land macht hoffnungslos, sarkastisch und ungerecht das stimmt. Aber die Ungerechtigkeit der PI-Feinde ist größer.
Comment by NamiRento — April 26, 2008 @ 5:49 pm Warum sind dann eben doch nur die Islamischen Länder arm die eben doch vom Amerika ausgebeutet wurden? Warum sind Arabische Muslime trotzt ihrer Rohstoffe ärmer als das muslimischen Asiaten (wie Malaysia) die nicht soviel Erdöl haben? NICHT GEWUSST?
Tja alles was nicht gegen Muslime verwendete werden existiert für Hetzer für sie nicht.
Das erklärt jetzt auch warum Südamerika so “reich” ist, lol.
Warum sind denn auch diese CHRISTLICHEN und Länder anderen Glauben (z.b West Afrika und Asien) arm wenn diese von Amerikas “Freiheit” tm was abbekommen haben?
also den Rest - verschwörerischer antizionistischer Dreck - hab ich mal vorsorglich gelöscht. Jochen
Comment by bloder — April 26, 2008 @ 10:51 pm PI wird das Niveau einer Klowand bescheinigt und es gibt Anerkennung für die Gegner
Der hintersinnige Schwabe und ein weiterer Blogger, den ich bislang nicht kannte, wurden heute in der TAZ gewürdigt, was uns Gelegenheit gibt, erstens zu gratulieren, zweitens die Lektüre beider Blogs hiermit ausdrücklich zu empfehlen. Allerdings -…
Trackback by Duckhome — November 19, 2008 @ 2:30 am Yusuf Islam alias Cat Stevens
Geschrieben wurde wirklich viel
drüber. Auch gestritten, ob denn eine tiefer gehende Beschäftigung mit solchen
A***l*** nicht evtl. noch deren Zulauf fördert. Wie auch immer, folgende Seiten
sind für eine weitere Info anklick-Bar: Hophnung, Blue…
Trackback by Step around the world — January 17, 2009 @ 4:33 pm Aufruf zur Antikriegsdemonstration zum Qudstag
Comment by Aufruf zur Antikriegsdemonstration zum Qudstag am Samstag, den 4. September 2010 — August 29, 2010 @ 8:22 pm Sehr guter Artikel, zwar alt aber immer noch richtig und erschreckend aktuell.
Comment by Anna — March 23, 2011 @ 6:05 pm RSS feed for comments on this post.

References: §130
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