Source: https://www.arcguide.de/ausschreibung/deutschland-muenchen-auftragsbekanntmachung-161/
Timestamp: 2020-05-29 04:03:30+00:00

Document:
2020/S 069-164392
Offizielle Bezeichnung: Erzbischöfliches Ordinariat München, Abteilung 7.2.2., Vergabestelle Bau
Postanschrift: Schrammerstraße 3
Kontaktstelle(n): Erzbischöfliches Ordinariat München, Abteilung 7.2.2., Vergabestelle Bau
Hauptadresse: http://www.erzbistum-muenchen.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.subreport.de/E79825553
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.subreport.de/E79825553
Andere: Religionsgemeinschft, Römisch-Katholische Kirche
Andere Tätigkeit: Kultur, Religion, Bildung
München – PRJ-2013-0192 – Neubau KiGa St. Thomas Morus – Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß §§ 33 ff. HOAI
Das Erzischofliche Ordinariat München beabsichtigt den Neubau des Kindergartens St. Thomas Morus in München.
Für die Maßnahme werden derzeitig Gesamtkosten (Kgr. 200-700) in Höhe von ca. 3,0 Mio. EUR brutto angesetzt.
Objektplanung Gebäude und Innenräume, Leistungsphasen 5-9 gemäß §§ 33 ff. HOAI.
Friedrich-Hebbel-Str. 26
Die Maßnahme „Neubau Kindergarten St. Thomas Morus“ ist Teil der Gesamtmaßnahme „Pfarrzentrum St.Thomas Morus, München“. Der Kindergarten ist eines von mehreren Bauteilen die im Zuge der Neugestaltung der Anlage für die Pfarrgemeinde St. Thomas Morus in München Obersendling geplant werden. Er wird als integraler Bestandteil des baulichen Ensembles der Pfarrgemeinde St. Thomas Morus entwickelt. Als wichtiger Bestandteil des kirchlichen Gemeindelebens soll der Kindergarten einen wichtigen Ort für Kinder und Ihre Familien schaffen, der neben Kirche und Pfarrheim einen offenen Raum des Spiels und der frühkindlichen Entwicklung ermöglicht.
Der Neubau des Kindergartens ist aufgrund der Belange des Städtebaus, Denkmalschutz, Naturschutz im Zusammenhang des Gesamtprojekts zu betrachten.
Auf dem Grundstück mit der Fl.Nr. 8991 und 8999/18 der Gemarkung München Sektion 5 an der Friedrich Hebbel-Strasse 26, 81369 München befindet sich die Pfarrei St. Thomas Morus München.
Die vom Architekten Karl Jantsch von 1964-66 erbauten Bestandsgebäude der Pfarrkirche St. Thomas Morus, Pfarrhaus, Zwischenbau mit Sakristei und Pfarrbüro sowie Kindergartengebäude mit Pfarrsaal stehen unter Denkmalschutz (BlfD D-1-62-000-8678). Es liegt bereits eine Abbruchgenehmigung vor, darin enthalten ist die Denkmalschutzrechtliche Erlaubnis vom 15.2.2016 für den Abbruch der westlich an die Kirche anschließenden Bestandsgebäude.
Das neue Kinderhaus wurde als Ersatz für den bestehenden sanierungsbedürftigen und nicht erweiterbaren Kindergarten geplant. Der neue Kindergarten sieht 2 Kindergartengruppen (25 Kinder, 3-6 Jahre) und 1 Krippengruppe (12 Kinder, 0-3 Jahre) auf 2 Geschossen vor. Der Neubau wird gem. BayBO Art. 2 Abs. 3 als Gebäudeklasse 3 eingestuft.
Der Neubau besitzt Abmessungen von ca. 26,5 m x 14,4 m. Die maximale Höhe über Gelände misst ca. 7,8 m. Das Gebäude ist teilunterkellert und umfasst ein Erd- und Obergeschoss. Der Neubau schließt unmittelbar nördlich an das verbleibende Pfarrheim an.
Der Zugang zum Kindergarten liegt auf der Ostseite, das angrenzende Pfarrheim bietet Abstellflächen für die Kinderwägen. Hauptzuwegung zum Kindergarten erschließt sich von der Nordseite, sowie über den Kirchvorplatz. Die Flächen westlich des Kindergartens stehen den Kindern als Spielfläche zur Verfügung.
Die Entwurfsplanung liegt bereits vor und ist freigegeben. Parallel zu dieser Ausschreibung läuft die Genehmigungsphase.
Für den „Neubau Kindergarten St. Thomas Morus“ sind folgende Leistungen (stufenweise) zu vergeben:
Zunächst werden die besondere Leistung „Einarbeitung in der vorhandenen Planung“ sowie die Leistungsphasen 5+6 (Ausführungsplanung und Vorbereitung der Vergabe) gemäß § 34 HOAI beauftragt.
Ende: 16/01/2023
— Beauftragungsstufe 2: Leistungsphasen 7-9 gemäß § 34 HOAI;
— ggf. besondere Leistungen gem. Anlage 10 HOAI.
Die Beauftragung der vorgenannten Leistungsphasen und/oder besonderen Leistungen ist optional möglich, ohne dass ein Rechtsanspruch darauf besteht.
Der Auftraggeber bzw. dessen Verfahrensbetreuer korrespondiert vorrangig über die vorgegebene Vergabeplattform.
1. Erklärung — über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 GWB:
— über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründennach § 124 GWB;
— über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründennach § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz, § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz und § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz.
2. Erklärung zu wirtschaftlichen Verknüpfungen mit anderen Unternehmen,
3. Erklärung über eine eventuelle Weitergabe von Auftragsteilen an andere Unternehmen (§ 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV). Will sich der Bieter bei der Erfüllung des Auftrags der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, so hat er diese zu benennen. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen ist auf Anforderung nachzureichen,
4. Erklärung zur Eintragung ins Handelsregister.
1. Erklärung über den Gesamtumsatz netto des Bieters, bezogen auf solche Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, in den letzten 3 Jahren von 2017 bis 2019 (§ 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV). Gefordert ist ein durchschnittlicher Mindestjahresumsatz von >= 130 000 EUR netto.
2. Erklärung über die Beschäftigte der letzten 3 Jahren von 2017 bis 2019 für das gesamte Büro des Bieters, aufgeteilt in Berufsgruppen (Führungskräfte, Dipl.-Ing., sonstige Mitarbeiter) (§ 46 As. 3 Nr. 8 VgV). Gefordert ist eine durchschnittliche Mindestmitarbeiterzahl von >= 2 Personen.
3. Nachweis der Versicherung über eine Berufshaftpflichtversicherungsdeckung in Höhe von 1 500 000 EUR für Personenschäden und 1 000 000 EUR für sonstige Schäden bzw. eine schriftliche Erklärung des Versicherers zur Erhöhung der Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall muss den Angebotsunterlagen beiliegen.
1. Wesentliche in den letzten 3 Jahren 2017 bis 2019 erbrachte Leistungen des Bieters, die mit der zu vergebenden Leistung (Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. §§ 33 ff. HOAI) vergleichbar sind, sind darzustellen (§ 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV). Bei dieser Liste sind je erbrachter Leistung Angaben zum Projektvolumen (KGR 200-700), des Auftraggegenstandes (Sanierung/Neubau usw.), der Leistungszeit, dem Leistungsumfang (Leistungsphasen) sowie dem öffentlichen oder privaten Auftraggeber der Dienstleistungen zu machen. Als prinzipiell geeignet werden Bieter eingestuft, wenn Sie anhand der zu erstellenden Liste nachweisen können, dass aktuelle Erfahrungswerte bei der Erbringung vergleichbar komplexer Maßnahmen vorliegen.
Hierbei gefordert sind folgende Mindestkriterien:
— 1 Referenzprojekt, das hinsichtlich Projektvolumen (KGR 200-700 >= 1,0 Mio. EUR brutto) und Leistungsumfang (mindestens Leistungsphasen 5-8) vergleichbar ist; und
— 1 Referenzprojekt, das die Planung und Realisierung einer Neubaumaßnahme zum Gegenstand hatte.
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 06/08/2020
Elektronisch über die Vergabeplattform
Bieter sind nach § 55 Abs. 2 Satz 2 VgV nicht zugelassen.
Die unter II.2.7) benannten Termine für die Laufzeit des Vertrags beziehen sich auf den geplanten Beauftragungszeitpunkt (Beginn) und die geplante Nutzungsaufnahme der Hauptmaßnahme (Ende). Die Leistungszeit der Mängelbeseitigung, Restabwicklung und Abrechnung der Maßnahme, Erstellung/Übergabe einer vollständigen Dokumentation der erbrachten Planungsleistungen (inkl. Abnahme der Planungsleistungen) sowie die Leistungszeit der kompletten Lph. 9 können zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht exakt angegeben werden, sind daher im genannten Zeitraum nicht enthalten und müssen hinsichtlich der tatsächlichen Laufzeit des Vertrages noch dazugerechnet werden.
Je Bieter ist nur ein Angebot zulässig. Mehrfachangebote führen zum Ausschluss vom Verfahren. Als Mehrfachangebote gelten auch mehrere Angebote von Unternehmen innerhalb verschiedener Bietergemeinschaften.
Bieter übermitteln ihre Angebote in Textform nach § 126b des Bürgerlichen Gesetzbuchs ausschließlich mithilfe elektronischer Mittel gemäß § 10 VgV über die unter Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform. Der Bieter trägt das Risiko der fristgerechten Übermittlung seines Angebots. Bieter sind aufgefordert, sich rechtzeitig mit Funktionsweise der Vergabeplattform insbesondere mit Blick auf die elektronische Angebotsabgabe vertraut zu machen. Zusätzliche bzw. ergänzende Angebotsunterlagen werden nicht berücksichtigt.
Die Vergabeunterlagen stehen auf der unter Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform online zum Download zur Verfügung.
Fragen und Anmerkungen zu den Vergabeunterlagen sind über die Kommunikationsebene der unter Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform online bis spätestens 6 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist zu richten. Verbindliche Stellungnahmen werden als Erläuterungen, Konkretisierungen oder Änderungen zu den Vergabeunterlagen auf der Vergabeplattform bis drei Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist veröffentlicht. Die Bieter sind verpflichtet, sich bis drei Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist auf der unter Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform zu informieren, ob sich Erläuterungen, Konkretisierungen oder Änderungen in den Vergabeunterlagen ergeben haben. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich die Notwendigkeit ergeben kann, die Angebotsfrist auch noch innerhalb dieser drei Kalendertage zu verschieben. In einem solchen Fall wird unverzüglich ebenfalls auf der unter Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform informiert.
Es besteht die Möglichkeit der freiwilligen Registrierung auf der unter Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform. Diejenigen Bieter, die sich freiwillig registrieren, werden über die verbindlichen Stellungnahmen auf die eingereichten Fragen und Anmerkungen per E-Mail informiert. Für die Einreichung des Angebotes ist eine Registrierung auf der Vergabeplattform notwendig.
Bei Bietergemeinschaften sind neben der Eigenerklärung gemäß Ziffer III.1.1) auch die weiteren gem. Ziffer III.1.1) bis III.1.3) geforderten Erklärungen und Nachweise von jedem Mitglied gesondert zu erbringen.
Es wird auf die Rügeobliegenheit des Bieters/der Bietergemeinschaft gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1-4 GWB hingewiesen.
Internet-Adresse: https://regierung.oberbayern.bayern.de/behoerde/mittelinstanz/vergabekammer

References: Art. 2
 § 34
 § 34
 § 123
 § 124
 § 19
 § 21
 § 21
 § 55
 § 126
 § 10
 § 160