Source: https://studylibde.com/doc/2072226/baubeschreibung---vpi-nrw
Timestamp: 2019-09-15 18:56:37+00:00

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Baubeschreibung - vpi-NRW
Prüfbemerkungen
- Prüfergebnis
_ = wählen, ggf. Nichtzutreffendes löschen
… = Parameter ergänzen
siehe Prüfbericht Nr. …
Bei dem Bauvorhaben handelt es sich um den Neubau eines Mehrfamilienwohnhauses _ geringerer _ mittlerer Höhe. Die Aussteifung der Dachkonstruktion erfolgt über Windrispenbänder
und eine Kehlbalkenlage als Scheibe. Die Stiele werden zug- und druckfest abgestrebt. Bei den
übrigen Geschossen wird die Aussteifung durch die Decken- und Wandscheiben gewährleistet.
Gegründet wird auf _ einer Bodenplatte _ Streifen- und Einzelfundamenten.
DG Ausbau eines Wohnhauses
Bei dem Bauvorhaben handelt es sich um den Ausbau des Dachgeschosses eines Mehrfamilienwohnhauses _ geringerer _ mittlerer Höhe. Die Aussteifung der Dachkonstruktion erfolgt
über Windrispenbänder und eine Kehlbalkenlage als Scheibe. Die Stiele werden zug- und druckfest abgestrebt. Die Aussteifung des Dachgeschosses wird durch den Ausbau nicht beeinflusst.
Bei dem Bauvorhaben handelt es sich um den Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses _ geringerer _ mittlerer Höhe (Verkaufsfläche _ > _ < 700,0 m²). Die Aussteifung der Dachkonstruktion erfolgt über Windrispenbänder und eine Kehlbalkenlage als Scheibe. Die Stiele werden
zug- und druckfest abgestrebt. Bei den übrigen Geschossen wird die Aussteifung durch die Decken- und Wandscheiben gewährleistet. Gegründet wird auf _ einer Bodenplatte _ Streifenund Einzelfundamenten.
Stahlhalle mit Einbauten
Bei dem Bauvorhaben handelt es sich um den Neubau einer Stahlhallenkonstruktion (Grundfläche _ > _ < 1.600,0 m²). Die Aussteifung der Stahlkonstruktion wird durch Rahmen sowie Horizontal- und Vertikalverbände gewährleistet. Die Einbauten ( _ Sozial- und Büroräume _
Werkstatt) werden durch die Wand und Deckenscheiben stabilisiert. Gegründet wird auf _ einer Bodenplatte _ Streifen- und Einzelfundamenten wobei die Horizontalkräfte aus den Rahmen in die _ Bodenplatte _ Fundamente geleitet werden.
Bei dem Bauvorhaben handelt es sich um den Neubau einer Halle (Grundfläche _ > _ < 1.600,0
m²). Die Aussteifung der Stahlbetonkonstruktion wird durch in Einzelfundamente eingespannte
Stützen gewährleistet. Die Stahlbetonfertigteilstützen besitzen angeformte Fundamente.
Stahlbetonhalle mit Einbauten
Bei dem Bauvorhaben handelt es sich um den Neubau einer Halle (Grundfläche _> _ < 1.600,0
Stützen gewährleistet. Die Einbauten ( _ Sozial- und Büroräume _ Werkstatt) werden durch
die Wand und Deckenscheiben stabilisiert und auf Streifenfundamenten gegründet.
Die vorliegende statische Berechnung behandelt den Umbau eines vorhandenen Wohnhauses.
Die Ausführung ist konventionell mit massiven Wänden und Decken, sowie Dachkonstruktion
aus Holz. Die Aussteifung des Gebäudes wurde, wegen der Vielzahl an aussteifenden Wänden
und den massiven Decken, nicht nachgewiesen.
Fertigteilhalle eingeschossig; Aussteifung mit eingespannten Stützen
Das Gebäude besteht aus einer Halle mit den Abmessungen L  B  H = … m  … m  … m und einem zweigeschossigen Büroanbau mit den Abmessungen L  B  H = … m  … m  … m. Die Halle
wird als Skelettbau aus Stahlbeton-Fertigteilen erstellt. Tragende Elemente sind Binder und in
Fertigteilfundamenten eingespannte Stützen, welche die Lasten in den Baugrund abtragen. Die
Dacheindeckung, und teilweise die Wandverkleidung, erfolgt mit Stahltrapezblech bzw. Stahlblechkassetten. Umlaufend, von + … m bis + … m Höhe, werden die Außenwände aus Stahlbeton-Sandwichplatten hergestellt. Die Außenwand Achse … besteht als Brandwand auf ganzer
Höhe aus Stahlbeton-Sandwichplatten. Der Büroanbau setzt sich aus StahlbetonFertigteilwandscheiben und Spannbetonhohlplatten als Deckenscheiben zusammen. Die Gründung erfolgt mit Streifenfundamenten.
Möbelhaus dreigeschossig; Aussteifung mit Decken- und Wandscheiben
Das dreigeschossige Gebäude wird in Stahlbetonskelettbauweise aus Fertigteilen zusammenge-
setzt. Die Dacheindeckung erfolgt mit Stahlbetonhohldielen. Erd- und Obergeschossdecke werden aus schlaff bewehrten Pi-Platten mit nachträglich ergänztem Deckenspiegel hergestellt. Die
Aussteifung erfolgt über drei Treppenhäuser und einen Fahrstuhlschacht an den die Deckenscheiben angeschlossen werden. Für die Gründung der Stützen wurden Typenfundamente gewählt, die eine Unterbetonschicht zur Reduzierung der Bodenpressung erhalten. Die Treppenhäuser 1 und 2 werden mit Streifenfundamenten gegründet. Treppenhaus 3 und der Aufzug erhalten eine Bodenplatte.
Wohn- und Geschäftshaus dreigeschossig
Bei dem Bauvorhaben handelt es sich um den Neubau eines 3-geschossigen Wohn- und Geschäftshauses. Die vertikale Lastabtragung erfolgt im Wesentlichen durch zweiachsig gespannte
Elementdeckenplatten mit Ortbetonergänzung, die auf massiven Mauerwerkswänden und
Stahlbeton-Unterzügen aufliegen. Das Gebäude wird auf einer … cm starken StahlbetonBodenplatte gegründet. In horizontaler Richtung ist durch die vorhandene Anzahl an Mauerwerksscheiben eine ausreichende Aussteifung gewährleistet.
Bei dem Bauvorhaben handelt es sich um den Neubau einer 2-geschossigen Bowlinganlage (ca.
… x … m)) mit Bowlingcenter im Obergeschoss und PKW-Stellplätzen im Erdgeschoss. Die Zwischendecke besteht aus Spannbetonhohlplatten auf Unterzügen. Die Dacheindeckung erfolgt
mit Trapezprofilen, die Dachbinder werden vorgespannt. Die Aussteifung der Stahlbetonkonstruktion wird durch in Einzelfundamente eingespannte Stützen gewährleistet. Die StahlbetonFertigteilstützen besitzen angeformte Fundamente. Rechnerisch werden auf das jetzt offene
Erdgeschoss Windlasten angesetzt, so dass später bei einer Umnutzung die Fassade im Erdgeschoss geschlossen werden kann.
Bei dem Bauvorhaben handelt es sich um den Neubau einer Stahlhallenkonstruktion. Die Aussteifung der Stahlkonstruktion wird durch Rahmen sowie Horizontal- und Vertikalverbände gewährleistet. In der Halle ist ein ABUS-Laufkran ELV mit der Traglast von … t vorgesehen. Gegründet wird auf einer Bodenplatte mit Streifenfundamenten, wobei die Horizontalkräfte aus den
Rahmen in die Bodenplatte geleitet werden.
Bei dem Bauvorhaben handelt es sich um die Errichtung von Balkonen (Aluminiumkonstruktion)
vor einem bestehenden Gebäude. Der vertikale Lastabtrag erfolgt
_ auf der Gebäudeseite über Wandeinlassrohre und auf der anderen Seite über Stützen, die auf
Einzelfundamenten gegründet werden.
_ über vier Stützen, die auf Einzelfundamenten gegründet werden.
Der horizontale Lastabtrag und die Stabilisierung werden durch die zug- und druckfeste Anbindung an das vorhandene Gebäude gewährleistet.
Bei dem Bauvorhaben handelt es sich um die Errichtung einer Tankfeldüberdachung, einer
Waschhalle und eines Shopgebäudes. Die Dachkonstruktion der Tankfeldüberdachung besteht
aus _ aufgelegten _ angehängten Stahltrapezblechen, die an Stahlpfetten befestigt sind und
eine Dachscheibe bilden.
_ Die Stützen sind am Fußpunkt eingespannt und bestehen aus Stahlbeton-Fertigteilen mit angeformten Fundamenten.
_ Die Kragstützen aus Stahl sind am Fußpunkt in Köcherfundamente ( _ Fertigteil _ Ortbeton)
Die Tragkonstruktion des Shopgebäudes besteht aus Stahlrahmen in beiden Richtungen, gegründet auf _ einer verdichteten Schotterschicht _ Streifenfundamenten. Die Tragkonstruktion der Waschhalle besteht aus einer Stahlkonstruktion, gegründet auf einer bewehrten Bodenplatte. Die Aussteifung erfolgt durch die Dachscheibe, in Querrichtung durch die Fachwerkrahmen und in Längsrichtung durch den Wandverband.
Bei dem Bauvorhaben handelt es sich um die Errichtung eines Schulgebäudes in Containerbauweise. Die zweigeschossige Anlage wird mit Containerraumzellen L  B  H = ca. …  …  … m
ausgeführt. Die Stabilisierung erfolgt durch die als Rahmen ausgebildeten Raumzellen. Die
Gründung erfolgt mit Einzelfundamenten (Schotterbett).
Bei der Baumaßnahme handelt es sich um einen Baugrubenverbau, der als _ Trägerbohlwand
_ Spundwand _ Schlitzwand _ überschnittene Bohrpfahlwand ausgeführt wird. Der Verbau ist
_ unverankert _ rückverankert _ ausgesteift.
Bei dem Brückenbauwerk handelt es sich um eine _ Massivbrücke _ Stahlbrücke _ Stahlverbundbrücke. Das Bauwerk unterliegt _ Straßenverkehrslasten Lastmodell … , _ Schienenverkehrslasten Lastmodell … nach DIN-Fachbericht 101. Zusätzlich erfolgt die _ Einstufung _
Berechnung nach MLC 50/50 - 100. Die Anforderungsklasse ist _ B _ C _ D, die Verkehrskategorie _ 1 _ 2 _ 3 _ 4, die Verkehrsart _ große _ mittlere Entfernung _ Lokalverkehr. Aufhaltestufe für Schutzeinrichtungen _ A _ B _ C _ D.
Das Bauwerk ist ein _ Einfeldträger _ Durchlaufträger über … Felder. Es verläuft _ gerade _
in einem Radius von … m und führt die _ BAB ..., _ B..., _ Bahnstrecke … über die _ BAB …,
_ B…, _ Bahnstrecke …, _Gewässer …, _ unter einem Kreuzungswinkel von …gon. Der Überbauquerschnitt ist eine _ Platte _ Plattenbalken _ Hohlkasten _ Trog.
Der Überbau ist _ schlaff bewehrt _ in Längsrichtung vorgespannt _ in Querrichtung vorgespannt. Der Überbau wird _ in einem Guss betoniert _ abschnittsweise _ im Taktschiebeverfahren _ aus Fertigteilen mit Ortbetonergänzung erstellt.
Das Bauwerk wird in Abstimmung auf das Baugrundgutachten _ flach _ tief gegründet.
nach DIN EN 338: 2010-02 oder nach DIN 1052: 2008-12
_ C24
_ C30
alte Bezeichnungen nach DIN 1052: 1988 und Änderung A1
_ S10 [VH(NH) Gk II]
_ S13 [VH (NH) Gk I]
_ D30
_ D35
_ D40
_ D60
_ D70
_ LH A
_ LH B
_ LH C
nach DIN 1052: 2008-12, DIN EN 1194: 1995-05 oder DIN EN 14080: 2005-09
(evtl. DIN 14080: 2011-01 im Entwurf)
_ GL24h
_ GL24c
_ GL28h
_ GL28c
_ GL32h
_ GL32c
_ BS11 [BSH (NH) Gk II]
_ BS14 [BSH (NH) Gk I]
_ BS16
_ BS18
nach DIN EN 13986: 2005-03 und DIN V 20000-1: 2005-12
_ OSB/2,3 oder 4-Platten
_ nach DIN EN 300 _ nach AbZ …
_ kunstharzgeb. Spanplatte
_ nach DIN EN 312 _ nach AbZ …
_ zementgeb. Spanplatte
_ nach DIN EN 634 _ nach AbZ …
_ Sperrholz
_ nach DIN EN 636 _ nach AbZ …
_ Brettsperrholz
_ nach AbZ … _ nach ETA …
_ Gipsplatten
_ Gipsfaserplatten
_ Baufurniersperrholz
_ S235JR (St 37-2)
_ nach ETA …
_ S355J2G3 (St 52-3 N)
_ Werkstoff-Nr. 1.4401
_ Werkstoff-Nr. 1.4571
_ Werkstoff-Nr. 1.4565, Festigkeitsklasse _ S 235 _ S355
Verbindungsmittel aus nichtrostendem Stahl
_ Werkstoff-Nr. 1.4401 (A4)
_ Werkstoff-Nr. 1.4571 (A5)
_ Werkstoff-Nr. 1.4565 (KK), Festigkeitsklasse _ 50 _ 70 _ 80
_ AlMgSi 0,5 F22
_ AlMgSi 1 F28
_ AlMg 3 F18
_ EN AW - _ 6060 _ 6063 _ 6082 - _ T6 _ T66 _ T5 _ T5/T651 _ T
_ S240GP
_ S270GP
_ S355GP
gem. Pos.-Plan
C12/15 XO
C16/20 XC…
C20/25 _ XC…
C25/30 _ XC…
C30/37 _ XC…
C35/45 _ XC…
C40/50 _ XC…
C45/55 _ XC…
C50/60 _ XC…
_ XF…
_ XD…
_ XA…
_ XS…
LC12/13 XO
LC16/18 XC…
LC20/22 XC…
LC25/28 _ XC…
LC30/33 _ XC…
LC35/38 _ XC…
LC40/44 _ XC…
LC45/50 _ XC…
LC50/55 _ XC…
Betonstahl IV
_ BSt 500 S
_ BSt 500 M
_ BSt 420 S
_ St 835/1030
_ St 1080/1230
_ St 1570/1770
_ St 1470/1670
Glas … mm
_ ESG
_ TVG
_ SPG
VSG aus 2 x … mm
_ SPG mit PVB-Folie t  … mm
Isolierverglasung aus … (innen - außen), mit PVB-Folie t ≥ 0,76 mm.
Für die Gründung lag ein Bodengutachten des … vor. Die darin enthaltenen Angaben wurden in
der geprüften statischen Berechnung berücksichtigt.
Die im Bodengutachten gemachten Angaben werden in der statischen Berechnung eingehalten.
Über den maximalen Grundwasserstand wurden keine Angaben gemacht. Es wird vorausgesetzt,
dass keine Beeinflussung des Bauwerks durch das Grundwasser vorliegt.
Der maximale Grundwasserstand wird in der statischen Berechnung mit … angegeben. Dies ist
örtlich zu kontrollieren und gegebenenfalls durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen.
Die der Berechnung zugrunde gelegte Verkehrslast von qk = ... kN/m² (Kategorie E1 bis E3 gemäß
DIN 1055-3 Tab. 1) ist für die Decke Pos. … durch eine leicht erkennbare und dauerhafte Aufschrift als zulässige Nutzlast anzugeben (DIN 1055-3 Abs. 5).
Falls LKW-, Feuerwehr- oder Gabelstaplerverkehr stattfinden kann, sind die gefährdeten stützenden Bauteile für die in DIN 1055-9 aufgeführten Anpralllasten nachzuweisen. Andernfalls
sind diese Tragglieder durch geeignete Maßnahmen vor Anprall zu schützen.
Die Dachkonstruktion ist für den Lastfall EG + Schnee + Winddruck bzw. Windsog zu bemessen.
Die gleichzeitige Berücksichtigung von Wind und Schneelasten sind in DIN 1055-100 geregelt.
Die Lasten aus dem Dachausbau wurden nur soweit verfolgt, bis sie auf massiven, durchgehenden Wänden abgetragen wurden. Der Ausbau des Dachgeschosses hat auf die Gründung des
massiven Gebäudes nur einen geringen Einfluss und wurde daher nicht weiter verfolgt.
Der Lastansatz für die Bemessung der Kehlbalken geht von der Annahme aus, dass der Dachraum oberhalb der Kehlbalkenlage nicht zugänglich ist. Eine Nutzung des Dachraumes ist somit
ausgeschlossen. Sollte eine spätere Nutzung geplant sein, so sind neue Nachweise für eine Verkehrslast von 1,0 kN/m² vorzulegen.
Für die Tiefgaragendecke wird zusätzlich zum Eigengewicht eine Ausbaulast von g = … kN/m²
und eine Verkehrslast von p = … kN/m² berücksichtigt.
Im Bereich der Dachbegrünung wird eine Ausbaulast von g = … kN/m² berücksichtigt.
Im Bereich der Feuerwehrspur erfolgt der Nachweis der Decke für einen SLW 30 als ruhende Belastung (vgl. Mitteilungen DIBt 2/1978).
Die angesetzte Verkehrslast für einen SLW 12 berücksichtigt nach der VV BauO NRW Feuerwehrfahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht bis zu 14 t und Hubrettungsfahrzeuge mit bis zu
Sonderlasten und Zuordnung der Lasten zu einzelnen Deckenbereichen entsprechend den Angaben in der Statik.
Im Bereich der Feuerwehrspur erfolgt der Nachweis der Decke für einen SLW 16 als ruhende Belastung ohne Schwingbeiwert gemäß DIN 1055-3: 2006-03 Abs. 6.4.4 (2).
… nach DIN 1072, Brückenklasse _ 60/30 _ 30/30 _ 16/16 _ 12/12.
Mit den Lastansätzen nach DIN 1055 (alt) sind im vorliegenden Fall auch die geforderten Beanspruchungen nach DIN 1055 (neu) abgedeckt.
Für leichte unbelastete Trennwände wurde ein Zuschlag zur Verkehrslast von _ 0,80 _ 1,20
kN/m2 gemacht. Gemäß DIN 1055-3 (neu) Abs. 4 darf das Wandgewicht einschl. Putz nicht größer als _ 3,00 _ 5,00 kN/m sein.
Für leichte unbelastete Trennwände wurde ein Zuschlag zur Verkehrslast von _ 0,75 _
1,25 kN/m2 gemacht. Gemäß DIN 1055-3 (alt) Abs. 4 darf das Wandgewicht einschl. Putz nicht
größer als _ 100 _ 150 kg/m2 sein.
Die Lastangaben _ des Bauherrn _ des Aufstellers sind Maximalwerte, die nicht überschritten
Sämtliche Angaben des Aufstellers bezüglich Belastungen und Belastungsanordnungen werden
als richtig vorausgesetzt.
Ein Anprall des Kranes gegen den Endpuffer ist durch geeignete Maßnahmen auf H = … kN zu
begrenzen, andernfalls sind die betroffenen Bauteile für die dadurch entstehenden Lasten neu
Ein Nachweis für den Lastfall „Anprall von Kranen gegen Anschläge; Pufferendkräfte“ wurde
nicht geführt. Hierauf kann verzichtet werden, wenn dafür Sorge getragen wird, dass diese nicht
auftreten bzw. nicht größer als die angesetzten Bremskräfte sind (Endabschalter einbauen); es
wird auf DIN 4132 Abs. 3 “Lastannahmen“ hingewiesen.
Die Lastannahmen für den Kranbahnträger sind vom Betreiber oder seinem Beauftragten (Bauleiter) mit dem Kranbuch zu vergleichen. Gegebenenfalls sind neue statische Nachweise vorzulegen.
Prüfbemerkungen - Allgemeines
Während der Bauausführung des Bauvorhabens ist die Bauüberwachung durch mich als staatlich
anerkannter Sachverständiger durchzuführen (§ 81 Abs. 1 Satz 3 BauO NRW). Mit der Anzeige
der abschließenden Fertigstellung des Bauvorhabens ist meine Bescheinigung vorzulegen, dass
ich mich durch stichprobenhafte Kontrollen während der Bauausführung davon überzeugt habe,
dass die bauliche Anlage entsprechend den von mir geprüften Unterlagen errichtet wurde (§ 82
Abs. 4 Satz 1 BauO NRW). Ohne eigene Bauüberwachung kann diese Bescheinigung nicht von
mir ausgestellt werden (§ 12 Abs. 2 SV-VO / BauO NRW).
Ich bitte um rechtzeitige Mitteilung zur Wahrnehmung der Kontrollen. Der Baubeginn, die einzelnen Betonierabschnitte sowie die Holz- bzw. Stahlbauarbeiten sind mir frühzeitig (2 Tage vorher) anzuzeigen.
Hinsichtlich der von mir nur stichprobenhaft durchzuführenden Baukontrollen wird auf die
Pflichten und Aufgaben des Bauleiters nach § 59a Abs. 1 und 3 BauO NRW hingewiesen.
Auf der Baustelle müssen geprüfte Pläne oder mit diesen gleichgestellte Pläne vorliegen.
Für … liegt eine typengeprüfte Statik vor. Dies entbindet nicht von der stichprobenhaften Kontrolle auf der Baustelle, sofern diese Bauteile örtlich hergestellt werden.
Nach BauO NRW hat der Unternehmer die erforderlichen Nachweise über die Brauchbarkeit der
verwendeten Baustoffe und Bauteile zu erbringen und auf der Baustelle bereitzuhalten, ebenso
hat er seine Eignung zur Ausführung besonderer Bauarten nachzuweisen.
Die Verwendbarkeitsnachweise (Betongütezeugnisse, Zulassungsbescheide, Typenberechnungen, usw.) gemäß Punkt ... sind mir vor Abschluss der Bauarbeiten vorzulegen.
Für die verwendeten Bauteile ... liegt der Zulassungsbescheid vor. Die besonderen Vorschriften
des Zulassungsbescheides sind zu beachten.
Die vorgelegten Unterlagen werden von mir als zivilrechtliche Prüfung in bautechnischer Hinsicht geprüft; diese gilt jedoch nicht als Typenprüfung im baurechtlichen Sinne der BauPrüfVO.
Die Entwurfszeichnungen vom … stimmen mit den geprüften statischen Unterlagen überein.
Die Entwurfszeichnungen vom … stimmen im Wesentlichen mit den geprüften Unterlagen überein; geringfügige Abweichungen haben sich ergeben bei …
Entwurfszeichnungen wurden mir nicht vorgelegt. Für die Bauausführung sind die Angaben und
Abmessungen innerhalb der bautechnischen Unterlagen maßgebend.
Im Fall von genehmigungsrelevanten Planungsänderungen sind die zugehörigen Entwurfspläne
mit den Nachtragsberechnungen nochmals zur Prüfung vorzulegen. Nach § 58 Abs. 2 BauO NRW
ist der Entwurfsverfasser für das ordnungsgemäße Ineinandergreifen aller Fachentwürfe verantwortlich. Hierzu siehe auch § 7 BauPrüfVO in Verb. mit Nr. 7.1 und 8.3 VV BauPrüfVO.
Für den Brandschutz lag ein _ Gutachten _ Konzept _ Stellungnahmen des … vom … vor. Die
darin enthaltenen Forderungen bzgl. des konstruktiven Brandschutzes sind einzuhalten.
Das Bodengutachten ist der … Ausfertigung der statischen Berechnung als Anlage beigefügt.
Die Bestandsstatik … lag zur Einsicht vor.
Die folgenden Unterlagen liegen mir geprüft vor (Prüfverzeichnis … vom …, Prüfingenieur ...). Da
die maßgeblichen Berechnungs- und Bemessungsvorschriften bis heute unverändert gültig sind,
wurde die statische Berechnung von mir nicht nochmals geprüft.
Nach der zurzeit gültigen DIN 1055 erhält die angrenzende vorhandene Halle erhebliche Zusatzlasten aus Schneeanhäufungen. Es wird dringend empfohlen, die vorhandene Konstruktion daraufhin zu überprüfen.
Für die Ausführung der vorgesehenen Fassadenbekleidung aus _ Naturstein _ Betonwerkstein
_ keramischen Baustoffen gilt DIN 18515. Die Standsicherheit der Fassadenbekleidung einschließlich der Verankerung ist nachzuweisen. Entsprechende Berechnungen und Prüfzeugnisse
sind zur Prüfung vorzulegen.
Der Glockenturm ist wegen seiner besonderen Beanspruchung in geeigneten Zeitabständen
durch den Bauherrn oder einen von ihm beauftragten Sachverständigen auf seinen ordnungsgemäßen Zustand zu überprüfen.
Prüfbemerkungen - Baugruben
Angaben zur Baugrubensicherung haben nicht vorgelegen. Ggf. ist hierzu ein Standsicherheitsnachweis erforderlich.
Nicht verbaute Baugruben sind nach Angaben in DIN 4124 Abs. 4.2 zu böschen, anderenfalls ist
der rechnerische Nachweis der Standsicherheit zu führen.
Im Bauzustand ist die Baugrube bei einem Grundwasserstand höher als + … m ü. NN zu fluten.
Die Gestaltung der Baugrube in Abstimmung auf die Baumaßnahme wird als zutreffend unterstellt.
Der Verbau wurde für Verkehrslasten aus _ Straßenverkehr _ Schienenverkehr _ Baustellenverkehr gemäß EAB, _ EB 55 _ EB 57 _ DIN FB 101 bemessen. Der vorgegebene Abstand der
Verkehrslasten zum Verbau ist sicherzustellen.
Anpralllasten auf den Verbau wurden nicht erfasst und sind durch geeignete Maßnahmen auszuschließen
Folgende Fundamentlasten aus benachbarter Bebauung wurden erfasst …
Der Verbau wurde für _ aktiven Erddruck _ erhöhten Erddruck _ Erdruhedruck bemessen.
Der Verbau ist unverankert und als solcher nicht als verformungsarm einzustufen. Es ist mit einer Kopfauslenkung von … cm zu rechnen sowie Sackungen und Rissbildungen hinter dem Verbau.
Es ist vor Beginn der Verbauarbeiten zu untersuchen, ob im Gleitkeil oder im Bereich der Anker
Versorgungsleitungen liegen. Falls ja, sind diese gegen Verschiebung zu sichern oder aus dem
Gleitkeil zu entfernen bzw. der Ankerlage anzupassen.
Für die rückwärtigen Verankerungen werden
_ Nachbargrundstücke
_ städtische Grundstücke
_ städtische Grundstücke und Nachbargrundstücke
in Anspruch genommen. Dafür muss eine Zustimmungserklärung
_ des Nachbarn dem Bauamt vorgelegt werden.
_ der Stadt erfolgen.
_ des Nachbarn bzw. der Stadt vorliegen.
Bei der rückwärtigen Verankerung wurde kein spezieller Ankertyp gewählt. Es dürfen nur Anker
mit einer allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung mit entsprechender Tragkraft verwendet
werden. Die Zulassung ist bei der Bauausführung vorzulegen.
Die Länge der Verpresskörper wurde auf Basis von Erfahrungswerten ermittelt und stellt einen
Mindestwert dar. Die bauausführende Fachfirma hat die Länge ggf. auf Grund des erbohrten
Bodens oder einer Eignungsprüfung eigenverantwortlich anzupassen.
Ankerbemessung, Ankerprotokolle und Ausführungszeichnungen für den Baugrubenverbau sind
noch zur Prüfung vorzulegen.
Alle Anker sind einer Abnahmeprüfung nach DIN EN 1537 zu unterziehen. (1,25-fache Nennlast)
Die Anker sind mit 80 % der Nennlast abzusetzen.
Die Spannprotokolle für die Verankerung sind der bauüberwachenden Stelle auf Verlangen vorzulegen.
Die Aushubtiefe von Zwischenbauzuständen ist zwingend einzuhalten.
Für den möglichen Fall eines Ankerausfalls ist eine Gurtung oder ein Zugband anzuordnen.
Bohrlöcher sind mit hydraulisch gebundenem Material zu verfüllen.
Die Schweißarbeiten am Verbau sind von Fachpersonal mit _ kleiner _ großer Schweißbefähigung auszuführen.
Die Unterlagen wurden bezüglich innerer und äußerer Tragfähigkeit durch unabhängige Vergleichsrechnung geprüft und bestätigt. Gegen die Ausführung bestehen bei Beachtung o.g. Prüfvermerke keine Einwände.
Es wird darauf hingewiesen, dass sich rechnerisch für die Trägerbohlwand am Kopf eine horizontale Durchbiegung von … mm ergibt. Ob diese Verformung im Hinblick auf evtl. im Straßenbereich liegende Leitungen usw. hingenommen werden kann, ist mit den Versorgungsträgern abzustimmen.
Bei den anstehenden bindigen Böden ist die Möglichkeit einer Nachverpressung vorzusehen.
Bei Verwendung von gebrauchten Stahlprofilen für die Verbauträger bzw. die Gurtungen wird
darauf hingewiesen, dass keine durchgehenden Quernähte, Einkerbungen oder andere unplanmäßige Schwächungen zulässig sind.
Prüfbemerkungen - Gründung
Sämtliche Fundamente sind bis auf tragfähigen Baugrund und frostfreie Tiefe zu führen.
Im Bereich des angrenzenden Gebäudes können durch die zusätzliche Belastung aus der neuen
Bebauung Setzungsrisse auftreten.
Die zusätzliche Belastung des Baugrundes durch den neuen Anbau kann zu Setzungen sowohl
des neuen als auch des bestehenden Gebäudeteils führen. Da die beiden Gebäudebereiche sich
unterschiedlich setzen können, sollten diese durch eine Bewegungsfuge getrennt werden.
Die Baugrubensohlen sind durch den Bodengutachter abzunehmen.
Die vorgelegten Unterlagen gelten für einen Kanalquerschnitt … m mit hü = … m. Einseitiges oder teilweises Freischachten des Betonkanals ist ohne besondere Maßnahmen nicht zulässig.
Beim lagenweisen Einbau des Verfüllbodens wird auf die Einhaltung der Auflagen im "Merkblatt
für die Hinterfüllung von Bauwerken" der Forschungsgesellschaft für das Straßenwesen besonders hingewiesen.
Zur Gründungstiefe der angrenzenden vorhandenen Bebauung liegen mir keine Angaben vor.
Falls die Unterkante der neuen Gründung nicht auf der gleichen Höhe erfolgt, sind noch ergänzende Angaben zur Prüfung vorzulegen. Die Bestimmungen der DIN 4213 sind zu beachten. Bei
einer größeren Gründungstiefe des Neubaubereiches sind die entsprechenden Nachweise zur
Gemäß DIN 4123 Abs. 8.6 sind an dem vorhandenen Gebäude Setzungsmessungen vorzunehmen.
Die Gründungstiefe der vorhandenen Nachbarbebauung ist rechtzeitig festzustellen. Eventuell
erforderliche Unterfangungsarbeiten sind nach DIN 4123 auszuführen, die erforderlichen statischen Nachweise sind rechtzeitig vor Ausführung zur Prüfung vorzulegen.
Bei den notwendig werdenden Unterfangungsarbeiten sind die Bestimmungen der DIN 4123
einzuhalten. Bei Abweichungen sind für alle Bauzustände der Ausschachtungs-, Gründungs- und
Unterfangungsarbeiten die Nachweise der Standsicherheit zu führen und zur Prüfung vorzulegen. Dabei sind Zusatzlasten aus querverlaufenden vorhandenen Banketten, Gewölben und
sonstigen Rahmentragwerken zu berücksichtigen.
Die Anwendung der DIN 4123 setzt voraus, dass im Einflussbereich der vorhandenen Fundamente und im stehenbleibenden Erdblock mindestens mitteldicht gelagerte nichtbindige oder mindestens steife bindige Böden anstehen müssen (sh. DIN 4123 Abs. 7.1). Sofern die örtliche Beschaffenheit des Baugrundes nicht genügend bekannt ist, muss sie gemäß DIN 4123 Abs. 6.2 z.B.
durch Bohrungen ausreichend erkundet werden.
Die Herstellung der Unterfangungskörper und die erforderlichen Gütenachweise erfolgen nach
den Angaben und Forderungen der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung für das Verfahren
… der Firma …
Der Berechnung der Bodenplatte werden vereinfachte Rechenansätze zugrunde gelegt, die zwar
die Standsicherheit des Bauwerks gewährleisten, aber mit Rissbildungen in der Bodenplatte verbunden sein können.
Als äußerer Abschluss der Bodenplatte ist keine Frostschürze mit frostfreier Gründung  80 cm
unter O.K. Gelände vorgesehen. Unter der Bodenplatte ist daher im Randbereich eine geeignete
Frostschutzschicht einzubauen, um evtl. Schäden am Bauwerk infolge Auffrierens des Bodens zu
Es wird zusätzlich darauf hingewiesen, dass keine Abgrabungen neben der Bodenplatte ohne
spezielle Verbau- oder Abfangungsmaßnahmen zulässig sind.
Das Gebäude besitzt eine gemeinsame Gründung mit der Nachbarbebauung. Es wird darauf hingewiesen, dass dies eine Abweichung von § 15 BauO NRW darstellt, die von der Bauaufsichtsbehörde genehmigt und gegebenenfalls durch eine Baulasteintragung gesichert werden muss (vgl.
§ 4 Abs. 2 BauO NRW).
Nach der Fertigstellung der Pfähle sind diese in einer unabhängigen Vermessung einzumessen.
Falls die in der statischen Berechnung berücksichtigten Exzentrizitäten überschritten werden,
sind Zusatznachweise zur Aufnahme dieser Exzentrizitäten zu führen. Erst danach kann die Freigabe für die Herstellung der aufgehenden Konstruktion erfolgen.
Die Rammprotokolle der Pfahlgründung sind vom Bodengutachter gegenzuzeichnen und mit
dem Abschlussbericht des Gutachters vorzulegen.
Die Bohrpfähle sind gemäß DIN EN 1536 Abs. 9 zu überwachen. Die Ergebnisse sind gemäß Abs.
10 zu dokumentieren und der Bauaufsicht vorzulegen (Protokoll über die Herstellung, Betonzeugnisse, Niederschrift über Probebelastungen).
Prüfbemerkungen - Massivbau
Die statische Berechnung ist nach DIN 1045: 1988 aufgestellt. Aufgrund eigener Vergleichsrechnungen ergibt sich, dass mit den vorliegenden Nachweisen die Schutzziele des § 3 BauO NRW
hinsichtlich der Standsicherheit in gleicher Weise wie nach DIN 1045-1: 2001 erfüllt sind.
Die Zuordnung der Betonfestigkeitsklassen nach DIN 1045: 1988 auf die Festigkeitsklassen nach
DIN 1045-1: 2008 muss nach den Mitteilungen des DIBt 1/2002 erfolgen. Hinsichtlich der Dauerhaftigkeit sind die Expositionsklassen nach DIN 1045-1: 2008 zu beachten. Die entsprechenden
Angaben müssen auf den Bewehrungsplänen erfolgen.
Bei der Stahlbetonstütze Pos. … werden mit den Abmessungen … die in der DIN 1045-1 Abs.
13.5.1 geforderten Mindestabmessungen für Ortbetonstützen unterschritten. Die Stütze ist daher als Fertigteil liegend hergestellt auszuführen.
Bei den vierseitig gelagerten und vereinfachend einachsig gerechneten Deckenplatten sollte in
den Ecken ebenfalls eine Drillbewehrung angeordnet werden. (DIN 1045-1 Abs. 13.3.2 (8)).
Zu den vorgefertigten Deckenplatten: Die Drillsteifigkeit darf nur dann berücksichtigt werden,
wenn sich innerhalb des Drillbereichs keine Stoßfuge der vorgefertigten Platten befindet (DIN
1045-1 Abs. 13.4.3 (3)).
Die bei der Schnittkraftermittlung vernachlässigte Einspannung von Unterzügen in Randstützen
ist bei der Bewehrungsführung konstruktiv zu beachten (DIN 1045-1 Abs. 7.3.2 (7)).
Die Mischung von Bestimmungen des EC 2 mit den Regelungen des DIN-Normenwerkes ist
grundsätzlich nicht zugelassen. Die nach EC 2 berechneten Deckenplatten wurden durch eine
Vergleichsrechnung nach DIN 1045-1 mit guter Übereinstimmung geprüft.
Die Unterzüge wurden als Ortbetonbauteile berechnet. Falls sie vorbetoniert oder als Fertigteile
mit Ortbetonergänzung ausgeführt werden sollen, ist der Nachweis der Verbundfuge noch zur
Nach DIN 1045-1 sind für die Bemessung der Elementdecken Angaben zur oberen und unteren
Bewehrung, die zugehörigen statischen Nutzhöhen, die Betondeckung in Zug- und Druckzone
sowie die einwirkenden Querkräfte erforderlich. Der Tragwerksplaner muss diese Angaben dem
Plattenhersteller zur Verfügung stellen. Die Elementdecken können nur gemeinsam mit dem
Bewehrungsplan der oberen Bewehrung geprüft werden.
Die Spannprotokolle der Litzenspannglieder sind der überwachenden Stelle auf Verlangen vorzulegen.
Durch geringe Auflast bedingt, reicht die Dicke der Kelleraußenwände gemäß DIN 1053-1: 199611 Abs. 8.1.2.3 nicht aus. Die Wände sind in Beton C20/25 mit d > 24 cm und beidseitig bewehrt
mit mindestens Q 188 auszuführen.
Die Wand im … Geschoss soll gegen die vorhandene Außenwand des Nachbargebäudes betoniert werden. Diese Wand ist deshalb zur Gewährleistung ihrer Standsicherheit für den Lastfall
„Frischbetondruck auf lotrechte Schalungen“ entsprechend DIN 18218 nachzuweisen und die
Betoniergeschwindigkeit entsprechend zu begrenzen.
Zur Ausführung von Parkhäusern oder Tiefgaragen wird auf das Heft 525 (2. Auflage, 2010) des
DAfStb und das DBV-Merkblatt „Parkhäuser und Tiefgaragen“ (2. Auflage, 09.2010) verwiesen.
Grundsätzlich ist die Tragbewehrung vor Korrosion, insbesondere durch eindringendes chloridhaltiges Wasser, zu schützen.
Bei aufgehenden Bauteilen (z.B. Wände oder Stützen) ist die Arbeitsfuge zwischen horizontalem
und vertikalem Bauteil durch entsprechende Maßnahmen vor dem Zutritt chloridhaltigen Wassers zu schützen. Dafür sollte die horizontale Beschichtung oder Abdichtung über eine Dreiecksoder Hohlkehle an das Bauteil angeschlossen werden und eine vertikale Beschichtung je nach
Gefährdung der Tausalzbeanspruchung mindestens 15 cm hoch gezogen werden. Hierzu wird
auf das DBV-Merkblatt „Parkhäuser und Tiefgaragen“ 2.3.3.3 verwiesen. Die Wandanschlüsse
sind konstruktiv so herzustellen, dass keine Unterläufigkeit der Beschichtung oder Abdichtung
_ Die befahrene Bodenplatte
_ Die Bodenplatte der Rampe
_ Die befahrenen Bodenplatten
_ ist kein statisch tragendes Bauteil,
_ sind keine statisch tragenden Bauteile,
_ und die Rampe sind keine statisch tragenden Bauteile,
daher brauchen die Anforderungen der DIN 1045-1 für direkt befahrene Parkdecks aus statischer Sicht hier nicht erfüllt zu werden (vgl. Auslegung NA-Bau, lfd. Nr. 148). Unabhängig davon
wird dem Bauherrn empfohlen, in Anlehnung an das DBV-Merkblatt „Parkhäuser und Tiefgaragen“, geeignete Schutzmaßnahmen zur Sicherung der Gebrauchsfähigkeit und Dauerhaftigkeit
Gegenüber der DIN 1045-1 wurde
_ eine Herabstufung innerhalb der Expositionsklassen auf XD1 bzw. XF1
_ eine Reduzierung der Mindestbetondeckung
ohne Aufbringung einer Abdichtung vorgenommen. Als Kompensation ist ein erweitertes Instandhaltungskonzept für die erforderliche Beschichtung gem. DBV-Merkblatt festzulegen und
in einem Wartungsplan zu dokumentieren.
Um sicherzustellen, dass kein chloridhaltiges Wasser in Rissen im Beton bis zur Bewehrung gelangt, werden folgende ’zusätzliche Maßnahmen’ gemäß DIN 1045-1: 2008-08 Tabelle 3 Fußnote b vorgesehen:
_ Eine flächige, rissüberbrückende Beschichtung
_ Eine rissüberbrückende Beschichtung an lokal gefährdeten Stellen
_ Ein flächiges, starres Oberflächenschutzsystem
_ Eine flächige Abdichtung
_ Eine Abdichtung an lokal gefährdeten Stellen
_ Eine rissvermeidende Bauweise,
_ alle befahrenen Bauteile.
_ Zwischengeschoss-Parkdecks.
_ frei bewitterte Parkdächer.
_ befahrene Rampen.
_ frei bewitterte, befahrene Rampen .
_ Bodenplatten.
_ OS 11 gewählt.
_ OS 13 gewählt. Aufgrund der nur bedingten risseüberbrückenden Eigenschaften dieses Sys-
tems, sind die zu erwartenden Risse auf das verträgliche Maß zu begrenzen (i.d.R. einmalige
Rissbreitenänderung von 0,1 mm). Trennrisse sind zu verhindern.
OS 8 gewählt. Im Rahmen einer hierfür erforderlichen begleitenden Rissbehandlung sind später auftretende Risse umgehend und dauerhaft so zu schließen, dass ein Eindringen von Chloriden verhindert wird. Diese Maßnahmen sind auf die zu erwartenden Rissbreiten und deren
Änderung abzustimmen. Die Rissbildung ist planmäßig so zu steuern, dass unvermeidliche Risse möglichst an definierten Stellen entstehen.
eine Abdichtung aus Bitumen-Schweißbahn im Verbund mit einer Gussasphaltschicht gemäß
DIN 18195-5: 2000-08, 8.3.7 gewählt.
ein Oberflächenschutzsystem OS 10 nach DAfStb-Instandsetzungsrichtlinie in Verbindung mit
einer zusätzlichen Schutzschicht gewählt.
eine Dichtungsschicht aus Flüssigkunststoff gemäß TL/TP BEL-B, Teil 3 in Verbindung mit einer
zusätzlichen Schutzschicht gewählt.
Es wird empfohlen, die zur Ausführung des Parkhauses oder der Tiefgarage getroffenen Festlegungen und die ggf. erforderlichen Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen zu dokumentieren und, sofern Abweichungen gegenüber der DIN 1045-1: 2008-08 bestehen, dem Bauherrn
mögliche Risiken aufzuzeigen.
Da im vorliegenden Fall eine Fuge zwischen Bodenplatte und aufgehenden Bauteilen angeordnet wird, ist die vertikale Beschichtung der aufgehenden Bauteile bis auf OK Bodenplatte zu
führen und dort mit einer Hohlkehle an die waagerechte Fläche anzuschließen.
Bezüglich der Gütesicherung wird auf Forderungen der DIN 1045-2 und DIN EN 206-1 hingewiesen. Die Nachbehandlung des Betons muss den Anforderungen der Richtlinie des DAfStb entsprechen.
Bei der Bauausführung sind die Regeln für die Herstellung von wasserundurchlässigen Betonkonstruktionen mit den besonderen Anforderungen an Betonrezeptur und Verarbeitung zu beachten.
Die Verwendung des Betons C… erfordert die Herstellung des Betons nach der Überwachungsklasse 2. Die Baustelle muss so eingerichtet sein, dass die Anforderungen und Bedingungen gemäß DIN 1045-3 eingehalten werden.
Hinsichtlich des zu verwendenden Betons mit besonderen Eigenschaften wird auf DIN 1045-2
Besondere Betoneigenschaften:
_ Beton für wasserundurchlässige Baukörper (z.B. weiße Wannen)
_ Unterwasserbeton
_ Beton für hohe Gebrauchstemperaturen T ≤ 250°C
_ Strahlenschutzbeton
_ Beton für besondere Anwendungsfälle
Aufgrund der gewählten Druckfestigkeitsklasse
_ ≥ C55/67
_ ≥ LC30/33 für Rohdichteklasse D1,0 bis D1,4
_ ≥ LC40/44 für Rohdichteklasse D1,6 bis D2,0
sind die Anforderungen der Überwachungsklasse 3 nach DIN 1045-3 bei der Bauausführung zu
Bei Verwendung eines Betons für besondere Anwendungsfälle (
_ verzögerter Beton
_ Fließbeton
_ Betonbau beim Umgang mit wassergefährdenden Stoffen
_ ist die jeweilige DAfStb-Richtlinie zu beachten
_ sind die jeweiligen DAfStb-Richtlinien zu beachten.
Auf die erforderlichen Prüfungen der Frisch- und Festbetoneigenschaften nach DIN 1045-3 Anhang A wird ausdrücklich hingewiesen. Der Bauunternehmer hat sich dabei für die Überwachungsklasse _ 2 _ 3 _ 2+3 einer ständigen Betonprüfstelle nach DIN 1045-3 Anhang B zu
bedienen. Außerdem ist der Einbau des Betons durch eine anerkannte Überwachungsstelle nach
DIN 1045-3 Anhang C zu überwachen.
Zur Auflagerung der Fertigteile sind geeignete Zwischenlagen zu verwenden (DIN 1045-1 Abs.
Die Unterzüge werden teilvorgefertigt und sind für diesen Bauzustand nachzuweisen. Nach DIN
EN 12812 Abs. 8. sind hierfür Ersatzlasten aus Arbeitsbetrieb sowie Betonierlasten anzusetzen.
Fertigteile dürfen nach DIN 1045-4 nur von einem Betrieb hergestellt werden, der über eine
ständige Betonprüfstelle nach DIN 1045-3 verfügt. Die werkseigene Produktionskontrolle ist
durch eine anerkannte Überwachungsstelle zu überwachen und die Konformität der Fertigteile
durch eine anerkannte Zertifizierungsstelle zu zertifizieren.
Ein besonderer Nachweis der Fertigteile für Lagerung, Transport und Montagezustand wurde
nicht erbracht. Die hierbei auftretenden Beanspruchungen dürfen unter Berücksichtigung der
zugehörigen Teilsicherheitsbeiwerte diejenigen des hier nachgewiesenen Endzustandes nicht
Aus den Verlegeplänen ist die gewählte Bewehrung in den Fertigteilen nicht unmittelbar erkennbar. Sie ist nur aus der vorgelegten statischen Berechnung zu erkennen. Laut den Vorgaben
des Technischen Koordinierungsausschusses NRW sind daher Elementpläne vorzulegen. Da es
sich hier um eine einfache Bewehrungsführung handelt, wird in diesem speziellen Fall auf die
Vorlage von Elementplänen verzichtet, es wird jedoch darauf hingewiesen, dass der Verlegeplan
nur in Verbindung mit der Statik lesbar ist und die Angaben zur Bewehrung in der Statik verbindlich sind.
Die Fertigtreppe ist nach typengeprüften Unterlagen bzw. entsprechend der jeweiligen Zulassung auszuführen.
Die Bohrlöcher für die Verdübelung dürfen nur nach Feststellung der Lage der vorhandenen Bewehrung hergestellt werden. Vorhandene Bewehrung darf nicht zerstört werden. Es darf nur mit
nichtstahlschneidenden Bohrkronen gearbeitet werden.
Für die Verankerung der Fertigteile sind Anker aus nichtrostendem Stahl nach DIN 17440 zu
Bei dem Einbau der Schöck-Isokörbe sind die Einbauanleitungen bzw. die Festlegungen im Typenprüfbericht zu beachten (z.B. bauseitige Zulagebewehrung, zusätzliche Überhöhung der
Kragplatte). Auf die erforderliche Druckfuge ≥ 50 mm zum Einbringen des Ortbetons wird besonders hingewiesen.
Die Spaltenböden sind nach einer typengeprüften Berechnung, unter Beachtung der DIN EN
12737 auszuführen oder es ist ein Einzelnachweis zu erbringen.
Bei der Anordnung von Arbeits- bzw. Dehnungsfugen sind die hierfür geeigneten Fugenbänder
zu verwenden. Die Ausbildung der Bewehrung ist darauf abzustimmen.
Die Eignung des Arbeitsfugenbandes, insbesondere die Verträglichkeit mit der Füllung, ist durch
das Prüfzeugnis einer amtlichen Stelle zu bestätigen. Dabei sind neben den Abmessungen und
Einbaubedingungen auch die Materialeigenschaften festzulegen und durch Werkzeugnisse nach
EN 10204 zu belegen.
Schweißverbindungen zwischen Betonstählen dürfen nur von einem Betrieb hergestellt werden,
der im Besitz des Eignungsnachweises für das Schweißen nach DIN EN ISO 17660 ist. Ein entsprechender Nachweis ist mir im Zuge der Bauüberwachung auf Verlangen vorzulegen (§ 20
Abs. 5 BauO NRW).
Für das Kaltbiegen von Betonstählen sind die Bedingungen nach DIN 1045-1 Abs. 12.3.2 (2) einzuhalten.
Die Herstellung der Bewehrungsanschlüsse Upat UPM 44 darf nur durch Firmen erfolgen, die einen Eignungsnachweis gemäß Anlage 10-12 der Zulassung Z-21.8-1647 vorweisen können. Gemäß Pkt. 4.4 der Zulassung ist der ordnungsgemäße Einbau durch Montageprotokolle zu dokumentieren.
Die Herstellung der Bewehrungsanschlüsse Fischer FIS EM darf nur durch Firmen erfolgen, die
einen Eignungsnachweis gemäß Anlage 11-13 der Zulassung Z-21.8-1874 vorweisen können.
Gemäß Pkt. 4.4 der Zulassung ist der ordnungsgemäße Einbau durch Montageprotokolle zu dokumentieren.
Die Herstellung der Bewehrungsanschlüsse Hilti HIT-HY 150 MAX Bewehrungsanschluss darf nur
durch Firmen erfolgen, die einen Eignungsnachweis gemäß Anlage 10-12 der Zulassung Z-21.81882 vorweisen können. Gemäß Pkt. 4.4 der Zulassung ist der ordnungsgemäße Einbau durch
Montageprotokolle zu dokumentieren.
Die Herstellung der Bewehrungsanschlüsse Hilti HIT-RE 500 darf nur durch Firmen erfolgen, die
einen Eignungsnachweis gemäß Anlage 11-13 der Zulassung Z-21.8-1790 vorweisen können.
Bei der Verwendung von Schraubmuffenstößen ist der Zulassungsbescheid für das verwendete
Schraubmuffensystem zu beachten.
Bei der Herstellung von Dübelverankerungen muss der mit der Ausführung betraute Unternehmer oder der von ihm beauftragte Bauleiter anwesend sein. Er hat für die ordnungsgemäße Ausführung der Arbeiten zu sorgen.
Während der Herstellung der Dübelverankerungen sind Aufzeichnungen über den Verankerungsgrund, die Temperatur im Verankerungsgrund (bei Verbundankern) und die ordnungsgemäße Montage der Dübel vom Bauleiter oder seinem Vertreter zu führen. Diese Aufzeichnungen
sind mir im Zuge der Bauüberwachung auf Verlangen vorzulegen.
Der Bemessung der gewählten Dübel liegen die in der Zulassung festgeschriebenen charakteristischen Kennwerte des Dübels zu Grunde. Bei einem Austausch auch gegen ähnliche Produkte
ist daher ein neuer Nachweis zur Prüfung vorzulegen. Grundsätzlich sind alle Bedingungen der
Zulassung zu beachten
Verzinkte Dübel dürfen nur in Bauteilen unter den Bedingungen trockener Innenräume verwendet werden. Bei Verwendung im Freien oder in Feuchträumen (exklusive Schwimmbäder) sind
Dübel aus Edelstahl A4 zu verwenden.
Die Decken werden teilweise durch Leichtwände belastet. Bei diesen Decken soll die Schlankheit
auf li²/h = 150 begrenzt sein, sofern störende Risse in den Trennwänden nicht durch andere
Es wird empfohlen, unter den Auflagern der Stahlbetondachdecke Gleitschichten und ausreichend bemessene Stahlbeton-Ringanker anzuordnen.
Die Schlankheit li/d von biegebeanspruchten Bauteilen des üblichen Hochbaus sollte nicht größer als 35 sein (DIN 1045-1 Abs. 11.3.2 (2)), daher ist die Deckendicke auf d= … cm zu erhöhen.
Die Stahlbetonkellerwände wurden konstruktiv bemessen. Die gewählte Bewehrung entspricht
nicht der Mindestbewehrung zur Beschränkung der Rissbreite nach DIN 1045-1 Abs. 11.2. Es
können Risse entstehen, die die Gebrauchstauglichkeit eventuell einschränken.
Bei der Berechnung der Bodenplatte wurden vereinfachte Rechenansätze zugrunde gelegt, die
zwar die Standsicherheit des Bauwerks gewährleisten, aber mit Rissbildungen in der Bodenplatte verbunden sein können.
Die Stahlbetonkellerwände sind durch Arbeitsfugen in Absprache mit der Bauleitung in ausreichend kleine Schwindabschnitte zu unterteilen.
Tragende Wände stehen teilweise auf den Deckenplatten. Die gewählten Deckendicken erfüllen
die Anforderungen der DIN 1045-1 Abs. 11.3.2 hinsichtlich der Begrenzung der Biegeschlankheit.
Aufgrund der unvermeidbaren Verformungen der Deckenplatten können trotzdem Risse im aufgehenden Mauerwerk entstehen, die jedoch keinen Einfluss auf die Standsicherheit haben.
Für die Decken und Wände wurden keine Formänderungen aus Temperatur, Schwinden und
Kriechen nachgewiesen. Gemäß der statischen Unterlagen sollen Fugen angeordnet werden, deren Lage und Ausbildung von der Baufirma festgelegt werden sollen. Hierzu sind noch ergänzende Angaben zur Prüfung vorzulegen.
Um Temperaturspannungen und somit die Gefahr der Rissbildung zu vermeiden, müssen die
Dachdecke und die im Zusammenhang damit stehenden Stahlbetonbauteile einwandfrei gegen
Temperatureinflüsse gedämmt werden.
Nach DIN 1045-1 sind Nachweise in den Grenzzuständen der Gebrauchstauglichkeit zu führen.
Bei der vorliegenden statischen Berechnung wurden spezielle Nachweise zur Begrenzung der
Rissbreiten nach Abschnitt 11.2 nicht erbracht. Gemäß DIN 1045-1 Abs. 11.2.2 ist daher eine
Mindestbewehrung zur Aufnahme von Zwangseinwirkungen und Eigenspannungen anzuordnen;
anderenfalls sind Nachweise zur Begrenzung der Rissbreite durch direkte Berechnung nach Abs.
11.2.3 mit der zur Erstrissbildung führenden Schnittgrößenkombination zu führen.
Alternativ sind geeignete konstruktive oder betontechnologische Maßnahmen (z.B. Fugen) oder
spezielle überwachte Maßnahmen der Betonherstellung, Verarbeitung und Nachbehandlung)
zur Reduzierung der Rissneigung erforderlich.
Eine Prüfung auf Wasserundurchlässigkeit der Konstruktion entsprechend der DAfStb-Richtlinie
wurde nicht vorgenommen.
Es wird empfohlen, die Decke zwischen Tiefgarage und aufgehender Bebauung auf der Unterseite zu dämmen, um die Gefahr von Rissbildungen infolge von Temperaturspannungen zu verringern.
Die DAfStb-Richtlinie
_ Wasserundurchlässige Bauwerke aus Beton, Ausgabe Nov. 2003
_ Selbstverdichtender Beton
Nach der DAfStb-Richtlinie Wasserundurchlässige Bauwerke aus Beton ist das Bauwerk der Beanspruchungsklasse
_ 1 für drückendes und nichtdrückendes und zeitweise aufstauendes Sickerwasser
_ 2 für Bodenfeuchte und nichtstauendes Sickerwasser
und der Nutzungsklasse _ A _ B zuzuordnen.
Bei der Begrenzung der Rissbreite für den zugrunde gelegten Lastfall „Abfließen der Hydratationswärme“ wurde ein Beton angenommen, dessen Betonzugfestigkeit fct,eff nach 5 Tagen höchstens 50 % der maximalen Zugfestigkeit fctm erreicht (max. fct,eff,5d = 0,5 fctm,28d). Dies ist bei der
Festlegung des Betons und der Bauausführung zu berücksichtigen.
Das Merkblatt über wasserwirtschaftliche Anforderungen an Güllebehälter aus Stahlbeton,
Formsteinen und Fertigteilen ist für diese Berechnung maßgebend.
Zur Sicherung der Dauerhaftigkeit ist für die Dachdecke eine rechnerische Rissweite von 0,3 mm
auf der Oberseite und 0,4 mm auf der Unterseite erforderlich.
Für die Kelleraußenwände wurden keine Nachweise zur Beschränkung der Rissbreite geführt.
Bei dem vorhandenen statischen System (einachsige Spannrichtung) wird die Standsicherheit
durch eventuell auftretende Vertikalrisse jedoch nicht beeinträchtigt.
Dem Nachweis der Rissebeschränkung
_ für die Bodenplatte
_ für den Tiefgaragenbereich
_ für die vom Grundwasser berührten Bauteile
liegt eine rechnerische Rissbreite von _ wcal _ wK = … mm zugrunde.
Prüfbemerkungen - Mauerwerk
Für die Ausführung sind die Wanddicken in den Positionsplänen maßgebend.
Die Wanddicken der im Positionsplan gekennzeichneten Wände sind gemäß Grüneintragung
auszuführen. Anderenfalls sind genaue Nachweise nach DIN 1053 zur Prüfung vorzulegen.
Die Flächen des Ausfachungsmauerwerkes der nichttragenden Außenwände entsprechen nicht
den Bedingungen der DIN 1053-1 Abs. 8.1.3 und Tabelle 9. Es sind zusätzliche Aussteifungselemente anzuordnen. Anderenfalls sind weitere Nachweise nach DIN 1053 zur Prüfung vorzulegen.
Die Kelleraußenwände _ ohne statischen Nachweise _ im Bereich … sind gemäß DIN 1053-1
Tabelle 8 mit d = … cm auszuführen. Anderenfalls ist ein Nachweis hierzu erforderlich.
Für zweischaliges Mauerwerk mit einem Abstand der Mauerwerksschalen von mehr als 150 mm
dürfen nur Verbindungsmittel mit einer bauaufsichtlichen Zulassung verwendet werden.
Für Schlitze und Aussparungen in tragenden Wänden sind die Grenzwerte nach DIN 1053-1 Tabelle 10 einzuhalten. Anderenfalls ist ein besonderer Nachweis erforderlich.
Die durch Zuschlag zur Nutzlast erfassten leichten Trennwände dienen der Aussteifung der _ 24
cm _ 30 cm _ 36,5 cm dicken Außen-Mittelwand im ... Geschoss. Sie dürfen daher nicht ohne
Genehmigung entfernt oder versetzt werden.
Es wird empfohlen, bei allen stumpf gestoßenen KS-PE-Wänden eine zug- und druckfeste Verbindung der Wände durch Edelstahl-Flachanker sicherzustellen. Die Anschlussfuge ist grundsätzlich vollfugig zu vermörteln.
Das neu erstellte Mauerwerk ist mit den vorhandenen Wänden zur Aussteifung zu verbinden.
Die obersten Schichten leichter Trennwände sind erst nach Fertigstellung der darüberliegenden
Deckenplatte unterzubauen. Das Wandgewicht darf _ 300 _ 500 kg/m Wandlänge nicht überschreiten.
Wegen der verhältnismäßig biegeweichen Abfangungen im … Geschoss können in den darüberliegenden Wänden verformungsbedingte Risse auftreten, die jedoch die Gesamtstabilität nicht
Zur Vermeidung unterschiedlicher Formänderungen von Außen- und Innenwänden wird empfohlen, die Wände aus einem einheitlichen Wandbaustoff herzustellen.
Wegen der großen fugenlosen Gebäudelänge besteht eine erhöhte Gefahr von Rissbildungen im
Mauerwerk, besonders in den Endbereichen. Die Standsicherheit des Bauwerks ist davon jedoch
Unter der Holzbalkendecke ist ein Ringbalken gem. DIN 1053-1 Abs. 8.2.2 anzuordnen oder die
Decke ist als Scheibe auszubilden.
Unter der Gleitschicht der Dachdecke ist das Mauerwerk durch einen Ringbalken zu sichern (DIN
1053-1 Abs. 8.2.2 und DIN 1045-1 Abs. 13.12.2).
Auf die Ausbildung eines Ringbalkens mit gleitender Deckenauflagerung wird im vorliegenden
Fall verzichtet. Es besteht daher eine erhöhte Rissanfälligkeit des Mauerwerks infolge unterschiedlichen Verformungsverhaltens zwischen Dachdecke und Wand. Die Standsicherheit wird
dadurch jedoch nicht gefährdet.
Für den zur Verwendung vorgesehenen _ Mörtel der Gruppe IIIa _ Leichtmörtel _ Dünnbettmörtel sind gemäß DIN 1053-1 Anhang A.5.1 Eignungsprüfungen durchzuführen.
Für das Mauerwerk nach Eignungsprüfung (EM) ist der Bauaufsichtsbehörde der Einstufungsschein nach DIN 1053-2 Abs. 6.4 vorzulegen.
Prüfbemerkungen - Stahlbau
Für den Profilstahl S355 sind Werkstoffbescheinigungen gemäß DIN EN 10204 vorzulegen.
Stahlsorten sind bzgl. der Gütegruppe nach Verwendungszweck und Schweißeignung auszuwählen (DASt-Richtlinie 009).
Für Walz- und Gusserzeugnisse müssen Prüfbescheinigungen nach DIN EN 10204 vorliegen. Für
Stähle S235 ist ein Werkszeugnis nach 2.2 ausreichend; für alle anderen Werkstoffe sind Abnahmeprüfzeugnisse nach 3.1 erforderlich.
Für Stähle nach DIN EN 10025 mit Erzeugnisdicken > 30 mm und Schweißnähten in Zugbereichen sind die Anforderungen der DIN 18800-7 Tabelle 100 hinsichtlich der Gütewahl zu beachten.
In der Konstruktion werden einzelne Bleche, Kopfplatten etc. in Dickenrichtung auf Zug beansprucht. Die Empfehlungen der DASt-Richtlinie 014 sind zu beachten.
Bleche und Breitflachstähle in Haupttragteilen der Bauwerksklasse E nach DIN 18800-7 mit Zug
in Dickenrichtung müssen ab t > 10 mm nach SEL 072 ultraschallgeprüft sein (Güte nach Klasse
Die wesentlichen Anschlüsse der Stahlbauteile sind nachzuweisen und ggf. darzustellen.
Für Einschraubenverbindungen und für Schrauben der Festigkeitsklasse 8.8 und 10.9 sind Abnahmeprüfzeugnisse 3.1 nach DIN EN 10204 erforderlich.
In planmäßig vorgespannten Verbindungen mit Schrauben der Festigkeitsklasse 8.8 und 10.9
sind Garnituren von ein und denselben Hersteller mit Herstellerkennzeichnung zu verwenden.
Unterlegscheiben sind kopf- und mutterseitig anzuordnen.
Bei nicht nachgewiesenen untergeordneten Anschlüssen und Verbindungen wird vorausgesetzt,
dass diese entsprechend den jeweiligen Schnittgrößen als typisierte Verbindung nach
DSTV/DAST ausgeführt werden.
Es wird empfohlen, in den Längswänden jeweils nur einen Verband anzuordnen, um ungewollte
Zwängungsspannungen aus Temperaturdifferenz zu vermeiden. Dieser Verband ist zur Aufnahme sämtlicher Horizontalkräfte erneut nachzuweisen.
Stahlbauteile müssen gegen Korrosion so geschützt werden, dass während der Nutzungsdauer
die Tragsicherheit nicht beeinträchtigt wird. Korrosionsschutzmaßnahmen durch Beschichten
haben nach DIN EN ISO 12944, durch Verzinken nach DIN EN ISO 1461 und DASt-Richtlinie 022
Die konstruktiv gewählte Verankerung mit _ Kopfbolzendübeln _ Hilti-Dübeln ist noch unter
Beachtung der Achsabstände, der Bolzenlänge und der Verankerungszone entsprechend den
Angaben der Zulassung nachzuweisen.
Für die Pos. ... ist noch der Nachweis der Biegedrillknicksicherheit nach DIN 18800-2 zu führen.
Die Steigeleiter ist gemäß DIN 14091-1 und 187977-1, -2 auszuführen oder statisch nachzuweisen.
Wegen der Verwendung von bündigen Stirnplattenverbindungen in seitenverschieblichen Rahmentragwerken wird auf die „Typisierten Verbindungen im Stahlhochbau“ IHE 1 - 1.3 empfehlend hingewiesen.
Es werden Stahleinbauteile nachgewiesen (_ Balkonverankerung _ Vordachverankerung) an deren Korrosionsschutz erhöhte Anforderungen gestellt werden, um die in DIN 18800-1 Abs. 7.7
Element 771 geforderte Dauerhaftigkeit über die gesamte Nutzungszeit zu gewährleisten. Falls
die betroffenen Bauteile nicht in nichtrostendem Stahl Werkstoff-Nr. 1.4571 oder 1.4401 ausgeführt werden, kann in Anlehnung an DIN 18516-1 Abs. 7.2.2. ein Korrosionsschutz nach
DIN EN ISO 12944-5 Tabelle A1 erfolgen. In diesem Fall ist immer eine Werksbescheinigung über
den ausgeführten Korrosionsschutz vorzulegen. Die unmittelbaren Verankerungsteile wie Bolzen, Dübel, etc. sind immer in nichtrostendem Stahl Werkstoff-Nr. 1.4571 auszuführen, sofern
nicht in einer speziellen Zulassung oder Zustimmung im Einzelfall eine andere Regelung erfolgt.
Für _ die Balkonverankerung _ die Geländerverankerung _ den Vordachanschluss soll laut
Angabe in der statischen Berechnung ein Korrosionsschutz nach DIN EN ISO 12944-5 aufgebracht werden. Nach DIN EN ISO 12944-2 Tabelle 1 muss die Einstufung in die Korrosivitätskategorie C3 erfolgen. Der Bauherr wird darauf hingewiesen, dass mit der nach DIN EN ISO 12944-1
Abs. 4.4 vorgesehenen „langen“ Schutzdauer ein Korrosionsschutz für einen Zeitraum von mindestens 15 Jahren erreicht wird. Nach 15 Jahren muss somit eine Überprüfung der Konstruktion
Die Berechnung der Stahlkonstruktion wurde nach DIN 18 800: 1981-03 durchgeführt. Dagegen
bestehen im vorliegenden Fall keine Bedenken.
Die Brüstung ist mit der Balkonplatte so zu verankern, dass der Holmdruck einwandfrei übertragen werden kann. Ein diesbezüglicher Nachweis ist zur Prüfung vorzulegen.
Alle Stahlteile sind mit einem geeigneten Korrosionsschutz nach DIN EN ISO 12944-1 bis -8 bzw.
DIN EN ISO 1461 zu versehen.
Die mit Stahlbauarbeiten beauftragte Firma muss zur Durchführung von Schweißarbeiten nach
DIN 18800-7 qualifiziert sein. Die entsprechende Bescheinigung muss bei den stichprobenhaften
Baukontrollen während der Bauausführung vorgelegt werden.
Geschweißte Stahlbauteile dürfen erst dann eingebaut bzw. Schweißarbeiten _ an Stahlbauteilen _ an der Baustelle durchgeführt werden, wenn _ der zuständigen Baubehörde _ mir
nachgewiesen wurde, dass der ausführende Betrieb den Nachweis der Befähigung zum Schweißen von einfachen Stahlbauten (Herstellerqualifikation mit Erweiterung für …) erbracht hat.
Für die Schweißarbeiten nach DIN 18800-7 ist eine Herstellerqualifikation Klasse _ A _ B _ C
_ D _ E erforderlich.
Für die Ausführung der einfachen, untergeordneten Schweißarbeiten muss der Betrieb über eine Herstellerqualifikation Klasse A verfügen (z.B. Schweißer mit gültiger Prüfungsbescheinigung
nach DIN EN 287-1).
Geschweißte, tragende Stahlbauteile dürfen nur von einem Betrieb hergestellt werden, der im
Besitz der Herstellerqualifikation _ B _ C _ D _ E nach DIN 18800-7 ist. Ein entsprechender
Nachweis ist mir im Zuge der Bauüberwachung auf Verlangen vorzulegen (§ 20 Abs. 5 BauO
Geschweißte, tragende Aluminiumbauteile dürfen nur von einem Betrieb hergestellt werden,
der im Besitz der Herstellerqualifikation nach DIN 4113 ist. Ein entsprechender Nachweis ist mir
im Zuge der Bauüberwachung auf Verlangen vorzulegen (§ 20 Abs. 5 BauO NRW).
Schweißverbindungen zwischen Betonstahl und Bauteilen aus Baustahl nach DIN 18800 oder
nichtrostendem Baustahl nach Zulassung Z-30.3-6 dürfen nur von einem Betrieb hergestellt
werden, der im Besitz des Eignungsnachweises für das Schweißen nach DIN EN ISO 17660 ist. Ein
entsprechender Nachweis ist mir im Zuge der Bauüberwachung auf Verlangen vorzulegen (§ 20
Geschweißte Stahlbauten dürfen nur von Betrieben mit ausreichender Herstellerqualifikation
nach DIN 18800-7 ausgeführt werden. Für das Bauvorhaben sind die Anforderungen an die Klasse B/C (Kleiner Eignungsnachweis) D/C (Großer Eignungsnachweis) nach DIN 18800-7 erforderlich. Der Eignungsnachweis ist mir vorzulegen.
Bei Schweißarbeiten an vorhandenen, unter Belastung stehenden Bauteilen sind diese vorher
weitgehend zu entlasten. Nahtdicken, Schweißfolge und Wärmeeinbringung sind so zu wählen,
dass keine örtlichen Streckgrenzenüberschreitungen entstehen können.
Wenn die Schweißarbeiten von der Fa. … durchgeführt werden, liegt mir der Eignungsnachweis
Klasse … zum Schweißen bereits vor.
Eine Überprüfung der Kranbahnen auf Anrisse ist in geeigneten Zeitabständen vom Betreiber
der Kranbahn oder von seinem Beauftragten durchzuführen (vgl. DIN 4132 Abs. 1).
Die Lastannahmen für den Kranbahnträger sind vom Betreiber oder seinen Beauftragten (Bauleiter) mit dem Kranbuch zu vergleichen. Gegebenenfalls sind neue Nachweise vorzulegen.
Sämtliche Krandaten wurden für die Prüfung als richtig unterstellt. Die endgültigen Daten sind
mir noch vorzulegen (DIN 4132 Abs. 2 und 6.4).
Der Betriebfestigkeitsnachweis nach DIN 4132 ist noch vorzulegen.
Die Unterflanschbiegung für die statischen Positionen ... ist noch nachzuweisen (DIN 4132 Abs.
Es ist eine Dachhaut zu verwenden, für die eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung besteht.
Anderenfalls ist eine Zulassung im Einzelfall zu beantragen. Die besonderen Vorschriften des Zulassungsbescheides sind zu beachten.
Die Dachkonstruktion muss einwandfrei verankert werden, so dass die nach DIN 1055-4 anzusetzenden Windkräfte sicher von den tragenden Bauteilen des Bauwerkes aufgenommen und
Die konstruktive Ausbildung von Anschlüssen und Verbindungen muss unter Berücksichtigung
der Vorschriften des _ Massivbaus _ Holzbaus _ Stahlbaus erfolgen. Für die wesentlichen
Anschlüsse ist ein statischer Nachweis zur Prüfung vorzulegen. Soweit keine Nachweise für die
Befestigung und Verankerung der Dachkonstruktion geführt worden sind, muss sie konstruktiv
nach den ergänzenden Bestimmungen zur DIN 1055-4: 1969 Ziffer 3 erfolgen.
Die Lagesicherung der Dachhaut ist durch geeignete Maßnahmen, ohne dass Mehrlast aufgebracht wird, zu gewährleisten.
Es wird davon ausgegangen, dass das Dach ein Mindestgefälle von 2 % besitzt sowie die Entwässerungen so angeordnet werden, dass eine Wassersackbildung vermieden wird (DIN 18807 Abs.
3.13). Des Weiteren wird davon ausgegangen, dass gemäß DIN EN 12056-3 und DIN 1986-100
ausreichend dimensionierte Notüberläufe bzw. ein Notentwässerungssystem vorhanden ist.
Die statische Berechnung setzt bei der Stabilisierung der Z-Pfetten über die Dacheindeckung voraus, dass bei ordnungsgemäßer Befestigung der Dachbleche in jeder Sicke über die Vorspannwirkung selbstbohrender Schrauben die Lasten zwischen Dacheindeckung und Pfetten übertragen werden können. Eine nachweisbare und von mir empfohlene Stabilisierung ist über eine
Abhängung in den Drittelspunkten der Z-Pfetten zu erreichen.
Für die Dachtrapezbleche ist der Standsicherheitsnachweis einschließlich des Nachweises der
Sogverankerung sowie der Verlegeplan noch zur Prüfung vorzulegen.
Die Verlegepläne für die Trapezblecheindeckung sowie der Nachweis der Verbindungsmittel sind
Die Trapezbleche sind als 3-Feld- bzw. als versetzt gestoßene 2-Feld-Systeme auszuführen. Anderenfalls ist in der statischen Berechnung eine Erhöhung der Auflagerlasten aufgrund der fehlenden Durchlaufwirkung zu berücksichtigen.
Die Trapezbleche sind an den Dachrändern auf b = … m in jeder Profilrippe mit selbstbohrenden
Schrauben Typ Ejot JT 3 oder gleichwertig, im übrigen Bereich in jeder 2. Profilrippe und an den
Längsrändern über den Außenwänden im Abstand von 60 cm mit der Unterkonstruktion zu verbinden. Aufgrund der Blechdicke von 3 mm der Halfenschiene HTU 60/22/3 sind Setzbolzen
nicht zulässig (min t2 = 6 mm). Die längsseitigen Überlappungsstöße sind im Abstand von 60 cm
mit POP-Becher-Blindnieten zu verbinden. Anderenfalls ist hierzu ein statischer Nachweis erforderlich.
Gemäß DIN 18807-3 Abs. 4.8.3 sind Öffnungen in Trapezblechdächern nur bis zu einer Abmessung von 125 x 125 mm zulässig, wenn sie im Abstand von max. L/10 vom Endauflager bzw.
Momentennullpunkt entfernt liegen. Alle anderen Öffnungen sind entweder mit Abdeckblechen
oder mit Auswechselungen zu verstärken und statisch nachzuweisen.
Für das Trapezblechdach wurden Wechsel für Öffnungen nachgewiesen und dargestellt. Weitere
Öffnungen sind ohne Darstellung auf dem Plan sowie ggf. statischen Nachweisen nicht zulässig.
Trapezbleche sind nach den statischen Erfordernissen und in Übereinstimmung mit den Herstellerangaben mit der Unterkonstruktion zu verbinden. Hierzu sind noch ergänzende Nachweise
rechtzeitig vor Baubeginn zur Prüfung vorzulegen.
Die Trapezbleche sind an den Dachrändern auf b = … m in jeder Sicke mit Setzbolzen X-ENP-19 L
15, im übrigen Bereich in jeder 2. Sicke und an den Längsrändern über den Außenwänden im
Abstand von 60 cm mit der Unterkonstruktion zu verbinden. Die längsseitigen Überlappungsstöße sind im Abstand von 60cm mit POP-Becher-Blindniete zu verbinden. Andernfalls ist hierzu ein
Die Trapezprofile sind in jeder Sicke mit Setzbolzen X-ENP-19 L 15 zu verankern, andernfalls sind
noch Nachweise unter Berücksichtigung des Unterwindes zur Prüfung vorzulegen.
In den Rand- und Eckbereichen sind die Trapezbleche für die erhöhten Windsogkräfte nach DIN
1055-4 und in Übereinstimmung mit den Herstellerangaben entsprechend den statischen Erfordernissen mit der Unterkonstruktion zu verbinden. Der Nachweis der Verbindungsmittel ist noch
Die Aufnahme der Wind- und der Stabilisierungslasten aus den Bindern durch Scheibenwirkung
der Trapezbleche ist nachzuweisen.
Die als Schubfelder ausgebildeten Bereiche der Trapezbleche sind im Gebäude stets gut sichtbar
und dauerhaft durch ein Schild mit folgender Aufschrift zu kennzeichnen: „Wegen Gefahr für die
Standsicherheit sind Änderungen des Daches bzw. der Wand (z.B. Durchbrüche) ohne statische
Überprüfung nicht zulässig“.
Prüfbemerkungen – Verbundbau
Prüfbemerkungen - Holzbau
Alle nicht nachgewiesenen Anschlüsse sind zimmermannsmäßig zug-, druck- und schubfest auszuführen.
Für die Weiterleitung der Lasten aus der Dachkonstruktion in die _ Stb.-Rähme _ Stb.-Decken
sind Dübel für „gerissenen Beton“ zu verwenden. Die Eignung des Dübels ist unter Berücksichtigung der vorhandenen Randabstände nachzuweisen.
Die vorgesehenen Dachflächenfenster sind zwischen den Sparren einzubauen oder es ist nach
Angabe des Tragwerksplaners ein Wechsel ggf. mit verstärktem Streichsparren einzubauen.
Die Verbindungsmittel der Holzbauteile müssen der DIN 1052 oder gültigen Zulassungsbescheiden genügen.
Für die Verbindungsmittel der Holzbauteile ist ein ausreichender Korrosionsschutz gemäß DIN
1052: 2008-12 Kapitel 6.3 und Tabelle 2 vorzusehen.
Bei nicht nachgewiesenen Anschlüssen und Verbindungen der Dachkonstruktion wird vorausgesetzt, dass diese entsprechend den jeweiligen Schnittgrößen mit typisierten, bauaufsichtlich zugelassenen Formblechteilen erfolgen.
Die statische Berechnung der Binderkonstruktion setzt voraus, dass sämtliche Druckstäbe ihre
Kräfte über Kontakt abgeben. Dieses erfordert eine passgenaue Herstellung. Diese Forderung ist
bei der Ausführungsplanung besonders zu berücksichtigen. Sollte diese Forderung nicht umgesetzt werden können, ist eine Umplanung der Knotenpunkte vorzunehmen.
Für die Wohnungsdecken sind die Schwingungsnachweise noch zur Prüfung vorzulegen.
Alle Bauteile, für die eine Brandschutzanforderung besteht, sind entsprechend DIN 4102 bzw.
nach den Angaben in den geprüften Unterlagen auszuführen. Verbindungsmittel sind vor Brandeinwirkung zu schützen oder die ausreichende Tragfähigkeit ist gesondert nachzuweisen. Die
allgemeinen Brandschutzanforderungen sind stets zu beachten.
Werden Schraubenpressverleimungen ausgeführt, sind die Angaben in DIN 1052: 2008-12, 14.2
Die Dachpfetten sind in den Rand- und Firstbereichen der Dachfläche gegen erhöhte Sogkräfte
gemäß Eintragungen in der Statik zu sichern. Andernfalls sind Nachweise vorzulegen.
Bei der Ausführung der Nagelverbindungen ist auf das Einhalten der Rand- und Mindestabstände zu achten.
Werden andere Produkte der Einbau- und Montageteile als die in der Statik bzw. Ausführungsplanung angegebenen gewählt, ist die Gleichwertigkeit vor Einbau nachzuweisen.
Durch die Verwendung des gerbstoffreichen Eichenholzes besteht für die Verbindungsmittel eine erhöhte Korrosionsgefahr. Hier wird die Verwendung geeigneter nichtrostender Stähle empfohlen.
Bezüglich des Holzschutzes ist DIN 68800 (Holzschutz) zu beachten.
Die Ausführung des konstruktiven Holzschutzes in Anlehnung an DIN 1074, Anhang A (Holzbrücken) wird empfohlen.
Der Transport und die Montage der Nagelplattenbinder haben mit ausreichend dimensionierten
und geeigneten Traversen und Hebezeugen zu erfolgen.
Holztafelbau / Scheibenausbildung / Scheibenanschlüsse
Für die Verankerung der aussteifenden Wände auf der _ Stb.-Decke _ Stb.-Sohlplatte sind Dübel für „gerissenen Beton“ zu verwenden. Die Eignung des Dübels ist nachzuweisen. Die Zugkraft
in den Stielen der aussteifenden Wandscheiben ist direkt über ausreichend lange Winkel in die
Stb.-Bauteile einzuleiten.
Die Beplankung der aussteifenden Deckenscheibe ist kontinuierlich mit den umlaufenden Gurten zu verbinden.
Die Gurte der aussteifenden Deckenscheiben sind umlaufend zug- und druckfest herzustellen.
Stöße der Gurte sind verformungsarm auszuführen, d.h. für die 1,5-fache anteilige Kraft auszulegen.
Es ist sicherzustellen, dass das Dach nach Einbau der _ Gauben _ Erker ausreichend ausgesteift ist. Falls vorhandene Windrispen entfernt werden müssen, sind diese ggf. an anderer Stelle
Die vorhandenen Mittelpfetten und die Unterkonstruktion wurden nicht neu nachgewiesen. Die
neuen Lasten aus der … Innenverkleidung und Dämmung dürfen deshalb die vorhandenen Ausbaulasten nicht vergrößern. Anderenfalls sind ergänzende Nachweise zur Prüfung vorzulegen.
Für die Sanierungsarbeiten an der Brettschichtholzkonstruktion ist ein geeigneter Kleber zu verwenden. Die Eignung des Klebers ist nachzuweisen.
Wegen eventuell verbleibender Passungenauigkeiten ist für die Verklebung ein Resorcinharzleim
zu verwenden, der geringe Fugentoleranzen zulässt. Die Eignung des Klebers ist nachzuweisen.
Soweit die einzelnen Bauteile nicht in Plänen dargestellt werden, sind die Angaben für die hier
vorliegenden Konstruktionen der Statik zu entnehmen und fachgerecht auszuführen.
Die rechnerischen Nachweise für die Knoten- und Auflagerpunkte sind noch zur Prüfung vorzulegen.
Die Ausführungsplanung für die Holzkonstruktion ist noch zur Prüfung vorzulegen.
Die Nachweise der Nagelplatten-Binderkonstruktion sind noch zur Prüfung vorzulegen. Dabei ist
die Robustheit gemäß den Anforderungen nach DIN 1055-100: 2001-03, Abs. 4.1 (1-3) sowohl
für die Primär- als auch die Sekundärtragglieder nachzuweisen.
Werden werkseitig geschlossene, d.h. beidseitig bekleidete oder beplankte Wand-, Decken- oder
Dachelemente ausgeführt, dann ist ein der Bauregelliste A, Teil 1, Ziffer 3.3.2 entsprechendes
Übereinstimmungszertifikat (ÜZ) vorzulegen/erforderlich.
Für die Herstellung der Brettschichtholzbauteile ist die Bescheinigung _ A _ B _ C _ D nach
DIN 1052: 2008-12, Anhang A, Tabelle A.1 erforderlich. Die ausführende Firma ist zu benennen.
Geleimte Holzkonstruktionen dürfen nur von Firmen ausgeführt werden, die den Nachweis ihrer
Eignung nach Bescheinigung _ „A“ _ „B“ _ „C“ erbracht haben. Ein entsprechender Nachweis
ist mir im Zuge der Bauüberwachung auf Verlangen vorzulegen (§ 20 Abs. 5 BauO NRW).
Prüfbemerkungen - Glas
Über dem Eingangsbereich soll ein Glasvordach mit einer Fläche von … m  … m, mit Glasdicken
von … mm und Stützweiten von … m ausgeführt und punktförmig gelagert werden. Die "Technischen Regeln für die Verwendung von punktförmig gelagerten Verglasungen (TRPV)", Fassung
August 2006, werden gemäß den vorliegenden bautechnischen Unterlagen im Wesentlichen
eingehalten. Eine Abweichung ergibt sich aus der geplanten Glasfläche von ca. … m² gegenüber
der Fläche von … m² für den Anwendungsbereich der Richtlinie.
In diesem besonderen Fall bestehen meinerseits jedoch keine Bedenken gemäß der oben genannten Richtlinie auf eine Zustimmung im Einzelfall nach § 24 Abs. 1 Satz 5 BauO NRW zu verzichten, weil die gemäß Richtlinie geforderte Glasdicke von mindestens … mm gemäß den bautechnischen Unterlagen vergrößert wurde. Eine statische Prüfung der Überkopfverglasung ist
deshalb ebenfalls nicht erforderlich.
Da sich die Oberkante der Vertikalverglasung weniger als 4 m über einer Verkehrsfläche befindet, kann nach den „Technischen Regeln für die Verwendung von linienförmig gelagerten Verglasungen“ auf einen Nachweis verzichtet werden.
Es handelt sich bei der Verglasung im bauaufsichtlichen Sinne
_ um eine nicht betret- oder begehbare Verglasung.
_ nicht um eine begehbare, sondern nur um eine betretbare Verglasung.
Die Prüfung der Glaskonstruktion erfolgte in Anlehnung an die „Technischen Regeln für die Verwendung von linienförmig gelagerten Verglasungen (TRLV)“, Fassung August 2006.
_ Die hier vorliegende gekrümmte Überkopfverglasung wird durch die Richtlinie nicht erfasst.
_ Die hier vorliegenden geklebten Fassadenelemente werden durch die Richtlinie nicht erfasst.
_ Die hier vorliegende betretbare Verglasung wird durch die Richtlinie nicht erfasst.
_ Die hier vorliegende begehbare Verglasung wird durch die Richtlinie nicht erfasst.
_ Aufgrund eigener Vergleichsrechnungen und Erfahrungen kann jedoch im vorliegenden Fall
auf eine Zustimmung im Einzelfall verzichtet werden.
_ Es ist eine Zustimmung im Einzelfall erforderlich.
_ Entsprechend dem Ministerialblatt Nr. 18 vom 28. Mai 2010 des Landes NRW kann jedoch auf
eine Zustimmung im Einzelfall verzichtet werden, wenn für bedingt (z.B. zu Reinigungszwecken) betretbare Verglasung die Voraussetzungen gemäß Anlage 2.6/1 Ziffer 2 zu den
Technischen Regeln für die Verwendung von linienförmig gelagerten Verglasungen (TRLV) erfüllt sind. Entsprechende Nachweise nach DIN 4426: 2001-09 _ liegen vor _ sind mir rechtzeitig vor Ausführung vorzulegen.
Die Prüfung der Glaskonstruktion erfolgte in Anlehnung an die „Technischen Regeln für die Verwendung von punktförmig gelagerten Verglasungen (TRPV)“, Fassung August 2006, sowie an die
„Bekanntmachung des Wirtschaftsministeriums über den Verzicht auf Zustimmung im Einzelfall
für die Verwendung bestimmter nicht geregelter Verglasungskonstruktionen“ des Landes Baden-Württemberg.
_ Aufgrund folgender Abweichungen wird eine Zustimmung im Einzelfall erforderlich: …
_ Eine Zustimmung im Einzelfall kann entfallen.
Der in der Zustimmung für den Einzelfall vom … vorgeschriebene Glasfassadenaufbau wird der
statischen Berechnung zugrunde gelegt.
Es sind Bauprodukte nach Bauregelliste A Teil 1 Abs. 11 mit entsprechendem Übereinstimmungsnachweis oder Verwendbarkeitsnachweis (z.B. allgemeine bauaufsichtliche Zulassung
bzw. allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis) zu verwenden.
Es ist TVG mit bauaufsichtlicher Zulassung zu verwenden. Die Zulassung ist mir im Zuge der Bauüberwachung auf Verlangen vorzulegen.
Vor dem Einbau sind alle Glasscheiben auf Beschädigungen, insbesondere der Kanten, zu überprüfen; beschädigte Scheiben sind auszusortieren. Ein direkter Kontakt zwischen Glas und Metall ist dauerhaft zu vermeiden. Die Montage muss zwängungsfrei erfolgen. Im Bauwerk beschädigte Scheiben sind unverzüglich auszutauschen. Die Gefahrenstelle ist zu sichern.
Der Nachweis der Tragfähigkeit für die Verglasung unter statischer Belastung erfolgte nach den
„Technischen Regeln für die Verwendung von absturzsichernden Verglasungen (TRAV)“ vom Januar 2003 für die Kategorie _ A _ B _ C.
Der Nachweis der Tragfähigkeit unter stoßartigen Einwirkungen wurde erbracht
_ durch Wahl einer Verglasung nach Tabelle 2 der TRAV (01.03)
_ unter Verwendung von Spannungstabellen nach Anhang C der TRAV (01.03)
_ durch eine Simulationsberechnung als Ersatz für den nach der TRAV erforderlichen Pendelschlagversuch
_ mittels Gutachten der bauaufsichtlich zugelassenen Prüfstelle
_ Versuchsanstalt für Stahl- Holz und Steine Universität (TH) Karlsruhe
Postfach 6980, 76128 Karlsruhe
_ Labor für Stahl- und Leicht- Metallbau FH-München
_ Technische Universität München, Institut für Stahlbau
_ Technische Universität Darmstadt, Institut für Statik
Alexanderstr. 7, 64283 Darmstadt
_ Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, Institut für Stahlbau
Die Standsicherheits- und Durchbiegungsnachweise gemäß TRLV 2006 sind vollständig und unter
Beachtung der Prüfeintragungen richtig. Bei den statischen Berechnungen wird von einer allseitigen starren Lagerung der Glasscheiben ausgegangen, die Halterungen werden nicht nachgewiesen. Bei den Durchbiegungsnachweisen für die Vertikalverglasungen mit Isolierglas aus VSG
bzw. VG wird von einer Verbundwirkung ausgegangen; diese ist vom Hersteller zu gewährleisten. Die rechnerischen Nachweise ergänzen die zusätzlich erforderlichen praktischen Tragfähigkeitsversuche, wie z. B. den Pendelschlag.
Das geplante Gewächshaus wurde nur für verminderte Schnee- und Windlasten nachgewiesen.
Es darf daher ausschließlich oder vorwiegend nur von Personen zur Betreuung der Kulturen betreten werden (DIN V 11535-1: 1998-02 Abs. 4.2.2 u. 4.3.4 i.V.m. Abs. 2.2.1).
Es wird darauf hingewiesen, dass für das Gewächshaus keine Zusatzlasten für Hängen an der
Dachkonstruktion vorgesehen wurden (DIN V 11535-1: 1998-02 Abs. 4.4).
Prüfbemerkungen - Umbau
Das Bauwerk ist vor Beginn der Umbauarbeiten auf seinen allgemeinen Zustand zu untersuchen.
Die Angaben in der statischen Berechnung über die Abmessungen und Güten der vorhandenen
Bauteile sind an Ort und Stelle auf ihre Richtigkeit zu überprüfen, dies gilt insbesondere für Bauteile, die im Zuge des Umbaues eine Mehrbelastung erfahren. Die vorhandenen, nicht mehr voll
wirksam tragenden Konstruktionen sind kraftschlüssig zu ersetzen. Bei Unstimmigkeiten der Systemannahmen ist ein neuer Nachweis zu führen.
Die Standsicherheit der Konstruktion muss für die einzelnen Montagezustände durch entsprechende Abstützungen gewährleistet sein. Die entsprechenden Nachweise und Montageanleitungen sind zur Prüfung vorzulegen.
Falls sich im Zuge der Durchführung der Umbaumaßnahmen die Notwendigkeit weiterer Nachweise ergibt, sind diese rechtzeitig vor Ausführung noch zur Prüfung vorzulegen.
Die Umbauarbeiten müssen unter der ständigen Aufsicht eines Bauleiters durch eine mit diesen
Arbeiten vertraute Firma ausgeführt werden.
Die untergeordneten, für den Bauzustand notwendigen Abfang- und Aussteifungskonstruktionen sind nicht Gegenstand dieser Prüfung. Deshalb ist ein Unternehmer zu beauftragen, der
über die dafür in besonderem Maße erforderliche Sachkunde und Erfahrung verfügt, weil er
nach § 59 BauO NRW für die ordnungsgemäße Durchführung der Bauarbeiten verantwortlich ist.
Die von der Umbaumaßnahme betroffenen Bauteile sind ausreichend bemessen.
Mit dem Rückbau vorhandener Bauwerke sollten nur entsprechend erfahrene Unternehmen
beauftragt werden. Die Arbeiten sind durch den verantwortlichen Bauleiter zu überwachen, so
dass die Standsicherheit des Gebäudes und einzelner Bauteile in allen Bauzuständen gewährleistet ist. Um dies sicherzustellen, ist vor Beginn der Abbrucharbeiten für _ das Gebäude _ die
Gebäudeteile eine Abbruchplanung zur Prüfung vorzulegen. Der Einfluss auf Standfestigkeit und
Gründung der Nachbargebäude ist dabei zu berücksichtigen.
Nach einer Lastermittlung sind notwendige Zwischenabstützungen festzulegen und zu berechnen. Dies gilt für vertikale und horizontale Lasten. Die Gebäudestabilität ist jederzeit zu gewährleisten.
Ein Abbruchplan mit Darstellung der einzelnen Arbeitsschritte in ihrer zeitlichen Reihenfolge
gemäß den Ergebnissen der vorgenannten Berechnungen ist ebenfalls zur Prüfung einzureichen,
bevor mit den Abbrucharbeiten begonnen wird.
Die Verankerung des Anbaus an dem bestehenden Bauwerk muss für alle eventuell auftretenden Kräfte erfolgen. Es ist ein zusätzlicher Nachweis erforderlich.
Die Standsicherheit der geplanten Baumaßnahme ist nur in Verbindung mit der bestehenden
Bebauung gewährleistet. Dies ist bei baulichen Veränderungen bzw. Abbruch des vorhandenen
Gebäudes zu berücksichtigen.
Falls eine andere Nutzung des Dachraumes als bisher vorgesehen ist, muss die Konstruktion der
darunterliegenden Decke noch nachgewiesen werden.
Die zulässige Durchbiegung der vorhandenen Sparren gemäß DIN 1052 Abs. 8.5.7 wird infolge
der Nutzungsänderung geringfügig überschritten, die Tragfähigkeit ist jedoch ausreichend. Die
erhöhte Sparrendurchbiegung ist bei der Ausbaukonstruktion zu berücksichtigen.
Es liegen keine Angaben zur Aussteifung und Verankerung der Dachkonstruktion vor. Die statische Berechnung setzt voraus, dass die vorhandene Aussteifung und Verankerung ausreichend
ist und in dieser Form unverändert bleibt. Anderenfalls sind entsprechende Nachweise zur Prüfung vorzulegen.
Die Lasten aus den Stützen unter den neuen Mittelpfetten wurden auf je zwei verstärkte Deckenbalken gleichmäßig verteilt. Diese Verteilung kann aber nur angenommen werden, wenn
die Stütze mittig zwischen diesen Balken steht. Es ist vor Ort sicherzustellen, dass diese Annahme zutrifft. Ansonsten sind die höher belasteten Balken erneut nachzuweisen.
Die ... Lasten sind vor Abbruch der tragenden Bauteile … zur Einbringung der neuen Bauteile …
konstruktiv voll abzufangen. Die Abfangkonstruktionen müssen bis zum tragfähigen Baugrund
bzw. bis auf tragfähige Bauteile durchgeführt werden.
Der Abfangträger (Pos. …) soll oberhalb der vorhandenen Decke eingebaut werden. Die Auflager
sind so auszubilden, dass von einer kippsicheren Lagerung (Gabellager) ausgegangen werden
kann (vgl. Skizze S. …). Des Weiteren ist der Träger im Feld mit ausreichendem Abstand (bzw. mit
2 cm Weicheinlage) zur vorhandenen Decke einzubauen, damit er diese nicht zusätzlich belastet.
Die vorhandene Untergeschossdecke Pos. … wird im Drittelspunkt durch neue Stahlträger Pos. …
unterstützt. Um sicherzustellen, dass sich die Gesamtlasten wie in der statischen Berechnung
angenommen verteilen, ist die Decke mit Einbau der Stahlträger um das Maß der Durchbiegung
unter vorhandener Last an der Einbaustelle des Trägers zu überhöhen.
Nach Angaben der statischen Berechnung wird die Belastung der Decke über dem … durch die
Umbaumaßnahme im … nicht vergrößert. Sollte dies doch geschehen, sind noch ergänzende
Nachweise für die betroffenen Bauteile über dem … zur Prüfung einzureichen.
Prüfbemerkungen - Brandschutz
Nachweise über den konstruktiven Brandschutz nach DIN 4102 haben zur Prüfung _ nicht vorgelegen.
Die vorgelegten bautechnischen Unterlagen enthalten keine Angaben über den konstruktiven
Brandschutz. Falls für das Bauwerk oder einzelne Bauteile eine Feuerwiderstandsklasse gefordert wird, sind die Nachweise für den konstruktiven Brandschutz noch zur Prüfung vorzulegen.
Der Nachweis des konstruktiven Brandschutzes ist noch zur Prüfung vorzulegen. Die betroffenen
Ausführungspläne werden erst nach Prüfung des konstruktiven Brandschutzes freigegeben.
Ein Nachweis des konstruktiven Brandschutzes lag zur Prüfung vor. Von der Bauordnung abweichende Anforderungen aus dem vorbeugenden Brandschutz sind nicht bekannt. Der konstruktive Brandschutz wurde auf Übereinstimmung mit den Anforderungen der BauO NRW geprüft.
Für den konstruktiven Brandschutz liegen keine Forderungen der Bauaufsichtsbehörde oder eines staatlich anerkannten Sachverständigen für die Prüfung des baulichen Brandschutzes vor.
Der konstruktive Brandschutz konnte nicht geprüft werden.
Ein Brandschutzkonzept liegt nicht vor. Die Konstruktion erfüllt _ keine Feuerwiderstandsklasse
_ die Feuerwiderstandsklasse F .... Sollten höhere Anforderungen an den Brandschutz bestehen,
sind genaue Angaben über die Einhaltung der Feuerwiderstandsdauer zur ergänzenden Prüfung
Die Stellungnahme _ der Feuerwehr _ der zuständigen Brandschutz-Dienststelle _ und das
Gutachten des staatlich anerkannten Sachverständigen für die Prüfung des Brandschutzes vom
… hat zur Einsichtnahme vorgelegen.
Das Brandschutzkonzept des … vom … hat bei der Prüfung vorgelegen. Die Stahlbetonbauteile
wurden entsprechend den Anforderungen im Brandschutzkonzept ausgeführt.
Dem Brandschutznachweis liegen die vom _ Entwurfsverfasser _ Aufsteller vorgegebenen Anforderungen aus dem vorbeugenden Brandschutz zugrunde.
Dem Nachweis des konstruktiven Brandschutzes liegen die Anforderungen aus dem vorbeugenden Brandschutz
_ entsprechend den Angaben der Bauaufsichtsbehörde
_ entsprechend den vom staatlich anerkannten Sachverständigen geprüften Unterlagen
_ laut den Angaben in den vorgelegten Bauantragsplänen
_ entsprechend dem Brandschutzkonzept des staatlich anerkannten Sachverständigen für die
zugrunde. Die dort gestellten Anforderungen werden mit dem vorgelegten Nachweis erfüllt.
Die bautechnischen Unterlagen wurden auf Einhaltung der Anforderungen an den statischkonstruktiven Brandschutz überprüft. Sie sind dafür vollständig und unter Beachtung der Prüfeintragungen richtig.
Die bauaufsichtlichen Anforderungen an die Ausführung der Bauteile bezüglich des Brandschut-
zes wurden entsprechend den Angaben der DIN 4102 bei der Ausführungs- bzw. Tragwerksplanung der Stahlbetonbauteile berücksichtigt. Für die _ Holzbauteile _ Stahlbauteile ist der
Nachweis des konstruktiven Brandschutzes noch zur Prüfung vorzulegen.
Anforderungen an den konstruktiven Brandschutz bestehen nicht bei eingeschossigen landwirtschaftlichen Betriebsgebäuden entsprechend § 29 Abs. 2 und § 34 Abs. 2 und 4 BauO NRW.
Es bestehen gemäß § 35 und § 37 BauO NRW keine bauaufsichtlichen Anforderungen an die
Ausführung der Dachkonstruktion bezüglich des Brandschutzes (Feuerwiderstandsklasse).
Der Brandschutz der tragenden Bauteile nach DIN 4102-4 erfüllt mit den in der statischen Berechnung vorgesehenen Bauprodukten, Konstruktionsabmessungen und Bewehrungsabständen
die Anforderungen der BauO NRW für den Gebäudetyp
_ Freistehende Wohngebäude mit nicht mehr als einer Wohnung.
_ Wohngebäude geringer Höhe mit nicht mehr als zwei Wohnungen.
_ Gebäude geringer Höhe.
_ Wohngebäude mittlerer Höhe.
Der Fußboden des obersten Geschosses mit Aufenthaltsräumen liegt mehr als 7 m über Geländeoberfläche. Die tragenden Bauteile sind daher in der Feuerwiderstandsklasse F 90-AB herzustellen.
Bei den vorgelegten Unterlagen handelt es sich um einen Standsicherheitsnachweis des Tragwerks im Brandfall. Hierzu wird mit Hilfe eines Brandsimulationsprogrammes die Temperatur im
Brandfall ermittelt. Mit dieser ermittelten Temperatur wird eine thermische und mechanische
Analyse der ungeschützten Stahlbauteile durchgeführt. Die Temperaturentwicklung wurde _
nach der Einheits-Temperaturzeitkurve ETK nach DIN 4102 _ nach einer Realbrandkurve bestimmt. Die anschließende mechanische Analyse zeigt, dass es in einem Zeitraum von _ 30 _
60 _ 90 Minuten zu keinem Versagen des Tragwerkes kommt. Die erforderliche Feuerwiderstandsklasse _ F 30 _ F 60 _ F 90 wird eingehalten.
Der geforderte Nachweis des konstruktiven Brandschutzes ist erbracht. Die Annahmen zum
Brandverlauf werden als richtig unterstellt und sind nicht Bestandteil der Prüfung des statischkonstruktiven Brandschutzes.
Der Brandschutz der tragenden Bauteile erfüllt mit der vorgesehenen konstruktiven Ausbildung
die Anforderungen der DIN 4102-4 an die Feuerwiderstandsklasse _ F 30 _ F 60 _ F 90.
Die gesamte Massivkonstruktion wird _ feuerhemmend (F 30) _ hochfeuerhemmend (F 60) _
feuerbeständig (F 90) ausgeführt.
Die Decke über dem Kellergeschoss ist in der Feuerwiderstandsklasse F 90-AB herzustellen (§ 30
Tabelle Zeile 2 Spalte 3 BauO NRW).
Die Stahlträger und Stahlstützen _ im Erdgeschoss _ in den Obergeschossen sind gemäß der
Feuerwiderstandsklasse F 30, die Stahlstützen im Kellergeschoss gemäß der Feuerwiderstandsklasse F 90 A-B zu verkleiden oder gleichwertig zu schützen.
Alle Stahlteile sind _ feuerhemmend (F 30) _ hochfeuerhemmend (F 60) _ feuerbeständig (F
90) zu ummanteln oder gleichwertig zu schützen.
Der F 30-Anstrich der Stahlbauteile darf nur mit einem dafür zugelassenen Beschichtungssystem
erfolgen. Die Anforderungen der Zulassung sind zu beachten.
Folgende _ Wände _ Pfeiler _ Stützen sind feuerbeständig nach DIN 4102 zu verputzen, um
den Anforderungen nach § 29 BauO NRW zu genügen: …
Gemäß § 31 BauO NRW ist die Gebäudeabschluss- bzw. Gebäudetrennwand als Brandwand auszuführen. Diese Brandwand ist nach § 33 BauO NRW in F 90 herzustellen und so zu konstruieren,
dass sie bei einem Brand ihre Standsicherheit als selbständiges Bauteil nicht verliert. Hierzu ist
noch ein statischer Nachweis zur Prüfung vorzulegen. Vor der Brandwand angeordnete Bauteile
müssen so ausgeführt sein, dass sie im Brandfall die Standsicherheit der Brandwand nicht durch
Verformungen gefährden.
Es wird darauf hingewiesen, dass bei Ausbildung einer 17,5 cm starken Brandwand aus Mauerwerk nur spezielle Steinarten (z.B. KS-Plansteine mit Dünnbettmörtel) zugelassen sind.
Die Gebäudeabschlusswand zur Nachbarbebauung erfüllt alleine nicht die Anforderung einer
Brandwand nach DIN 4102-4, sondern nur in Verbindung mit der Gebäudeabschlusswand des
Nachbarn als gemeinsame 2-schalige Brandwand. Diese Abweichung von der BauO NRW ist von
der Bauaufsichtsbehörde zu genehmigen. Ansonsten muss die Ausbildung einer 17,5 cm dicken
Brandwand mit Mauerwerk aus speziellen Steinarten (z.B. KS-Plansteine mit Dünnbettmörtel lt.
Sonderzulassung) oder einer bewehrten Betonwand mit d ≥ 14 cm nach DIN 4102-4 Tab. 45 erfolgen.
Nach § 29 BauO NRW sind die tragenden Stützen auch bei Gebäuden geringer Höhe in F 30 auszuführen (d.h. Ummantelung oder Spezialanstrich bei Stahlstützen). Auf diese Forderung kann
bei Zustimmung der zuständigen Brandschutzbehörde z.B. unter Bezug auf die Richtlinie über
den baulichen Brandschutz im Industriebau (Industriebaurichtlinie - IndBauRL) vom 28.05.2001
Als Gebäudetrennwand werden 2 sich gegenüberstehende Wände in F 90-A ausgeführt. Die
Aussteifung dieser Wände erfolgt nach Industriebaurichtlinie Abs. 5.8.4, jedoch nur durch Bauteile in der Feuerwiderstandsklasse der jeweils angrenzenden Gebäudeteile, hier: …
Für die Holzkonstruktion werden die Forderungen des Brandschutzes _ F 30 _ F 60 _ ohne
weitere Maßnahmen _ nicht erfüllt.
Die Nachweise zum konstruktiven Brandschutz beziehen sich nur auf die neuen tragenden Bauteile.
Die derzeit gültigen Anforderungen an den _ Brandschutz _ Brand- und Schallschutz der von
den Umbaumaßnahmen betroffenen Bauteile können _ teilweise nicht eingehalten werden. Da
eine Erfüllung nur mit unzumutbar hohem Aufwand möglich ist, werden im vorliegenden Fall
auch unter Berücksichtigung des Bestandsschutzes die in der vorgelegten Berechnung angegebenen Maßnahmen als ausreichend angesehen. Diese Aussage gilt vorbehaltlich der Zustimmung des Bauamts aus bauordnungsrechtlicher Sicht.
Auf die Einhaltung der Feuerwiderstandsklassen gemäß Eintragungen in den Architekten- und
Positionsplänen wird besonders hingewiesen.
Die Anforderungen an den Brandschutz sind der 1. Ausfertigung als Anlage beigefügt. Die Forderungen für den Brandschutz der tragenden Bauteile (konstruktiver Brandschutz) sind erfüllt.
Prüfbemerkungen - Schallschutz
Die Nachweise für den Schallschutz wurden durch einen staatlich anerkannten Sachverständigen
für Schall- und Wärmeschutz aufgestellt. Eine Prüfung ist daher nicht erforderlich.
Die geprüften Nachweise zum Schallschutz sind vollständig und unter Beachtung der Prüfeintragungen richtig. Sie erfüllen die bauaufsichtlichen Anforderungen (Mindestschallschutz nach DIN
4109: 1989-11). Nachweise für den Schutz gegen Außenlärm lagen dabei _ nicht vor.
Die vorgelegten bautechnischen Unterlagen enthalten keine Angaben über den Schallschutz.
Gemäß § 67 Abs. 4 und § 68 Abs. 2 BauO NRW müssen bei Baubeginn Nachweise zum Schallschutz vorliegen, die durch einen staatlich anerkannten Sachverständigen aufgestellt oder geprüft wurden. Wenn der Aufsteller der Nachweise kein staatlich anerkannter Sachverständiger
ist, sind noch genaue, zahlenmäßige Nachweise über die Einhaltung der Schallschutzanforderungen zur Prüfung vorzulegen.
Die bautechnischen Unterlagen wurden auf Einhaltung der Schallschutzbestimmungen überprüft. Die geforderten Mindestwerte nach DIN 4109: 1989-11 Tabelle 3 wurden eingehalten.
Die geprüften Nachweise zum Schallschutz entsprechen den baurechtlichen Mindestanforderungen gemäß DIN 4109: 1989-11 Tabelle 3. Es wird empfohlen, in Absprache mit dem Bauherrn, den Schallschutz entsprechend dem Stand der Technik anzupassen (siehe hierzu DIN 4109
Beiblatt 2, Tabelle 2 und 3).
Zum Erfüllen der erhöhten Schallschutzanforderungen gemäß DIN 4109 Beiblatt 2 sind die
Stahlbeton-Treppenläufe durch entsprechende typengeprüfte Schallschutzbauteile von den Auflagerwänden zu isolieren (z.B. System Schöck). Der Mindestschallschutz nach DIN 4109: 1989-11
Tabelle 3 wird erreicht, indem auf den Podesten eine Trittschalldämmung eingebaut wird und
die Treppenläufe von den biegesteifen Treppenraumwänden abgesetzt werden (DIN 4109 Beiblatt 1, Tabelle 20, Zeile 3)
Bei den Nachweisen zur Luftschalldämmung von trennenden Innenbauteilen wurden keine Angaben bzgl. der flankierenden Bauteile gemacht. Es wird unterstellt, dass die Bedingungen für
die Gültigkeit der Tabellenwerte der bewerteten Schalldämm-Maße R’w.R in Beiblatt 1 zu DIN
4109 Abs. 3.1 gegeben sind.
Es wird darauf hingewiesen, dass bei Wohnungstrennwänden zweischaliges Mauerwerk mit einem Wandgewicht von je 150 kg/m² nur ausreichend ist, wenn die Trennfuge über die gesamte
Haustiefe und -höhe durchgeht und die Flankenübertragung unterbrochen ist (erf. R’w = 53 dB >
vorh. R’w.R = 51 dB ohne Gebäudefuge (63 dB mit Gebäudefuge) gemäß Beiblatt 1 zu DIN 4109
Abs. 2.3).
Ein Nachweis der Luftschalldämmung von Außenbauteilen gegen Außenlärm hat nicht vorgelegen.
Sofern der Nachweis der Luftschalldämmung von Außenbauteilen erforderlich ist (vgl. Einführungserlass d. Min. für Bauen und Wohnen vom 24.09.1990-IIB4-870.302 bzw. Anlage 4.2/1 der
Liste der Technischen Baubestimmungen), ist für die Festlegung der erforderlichen Luftschalldämmung das resultierende Schalldämm-Maß erf. R’w,res einzuhalten. (vgl. DIN 4109 Abs. 5 und
Beiblatt 1 zu DIN 4109 Abs. 11 und 12).
Für die Leichtwände, an denen Armaturen oder Wasserinstallationen einschließlich Abwasserleitungen befestigt werden, muss durch eine Eignungsprüfung nachgewiesen worden sein, dass sie
sich - bezogen auf die Übertragung von Installationsgeräuschen - nicht ungünstiger verhalten,
als Wände mit einer flächenbezogenen Masse von m’ = 220 kg/m2 (vgl. DIN 4109 Abs. 7.2.2.4).
Die Treppenläufe und -podeste sind entsprechend den Angaben in den Bewehrungsplänen nur
in Teilbereichen von den Treppenraumwänden getrennt. Für die Treppenläufe und -podeste ist
daher eine ausreichende Trittschalldämmung vorzusehen.
Die Treppenpodeste sind entsprechend den Angaben in den Bewehrungsplänen nicht von den
Treppenraumwänden getrennt. Für die Treppenpodeste ist daher eine ausreichende Trittschalldämmung vorzusehen. Die Treppenläufe sind von den Treppenraumwänden zu trennen und
mittels Schöck-Tronsolen oder gleichwertiger Elemente an die Podeste anzuschließen.
Die geprüften Nachweise zum Schallschutz entsprechen den Forderungen der DIN 4109 Tabelle
3. Die nachgewiesenen Bauteile erfüllen demnach den Mindestschallschutz. Es wird dringend
empfohlen, die Bauteile dem Stand der Technik entsprechend für den erhöhten Schallschutz
nach DIN 4109 Beiblatt 2 auszulegen.
Bei der Konzeption des Schallschutzes von Außenbauteilen mit Wärmedämmverbundsystemen
(WDVS) ist darauf zu achten, dass die Eigenfrequenz des in akustischer Hinsicht zweischaligen
Systems unter 100 Hz liegt bzw. im Einzelfall keine Resonanzbildung mit der tragenden Wand
auftritt, die den Schallschutz gegenüber dem rechnerischen Nachweis vermindert. Das bewertete Schalldämm-Maß einer Außenwand mit WDVS ist mit dem entsprechenden Wert (∆ R’w.R)
aus der bauaufsichtlichen Zulassung des WDVS zu bestimmen.
Die derzeit gültigen Anforderungen an den _ Schallschutz _ Schall- und Brandschutz der von
Prüfbemerkungen - Wärmeschutz
Die Nachweise für den Wärmeschutz wurden durch einen staatlich anerkannten Sachverständigen für Schall- und Wärmeschutz aufgestellt. Eine Prüfung ist daher nicht erforderlich.
Die geprüften Nachweise zum Wärmeschutz sind entsprechend den Vorschriften der Energieeinsparverordnung 2009 aufgestellt, die Forderungen des EEWärmeG werden eingehalten. Sie
sind vollständig und unter Beachtung der Prüfeintragungen richtig.
Die vorgelegten bautechnischen Unterlagen enthalten keine Angaben über den Wärmeschutz.
Gemäß § 67 Abs. 4 und § 68 Abs. 2 BauO NRW müssen bei Baubeginn Nachweise zum Wärmeschutz vorliegen, die durch einen staatlich anerkannten Sachverständigen aufgestellt oder geprüft wurden. Wenn der Aufsteller der Nachweise kein staatlich anerkannter Sachverständiger
ist, sind noch genaue, zahlenmäßige Nachweise über die Einhaltung der Energieeinsparverordnung zur Prüfung vorzulegen.
Die bautechnischen Unterlagen wurden auf Einhaltung der Wärmeschutzbestimmungen überprüft. Die geforderten Werte nach DIN 4108 und der Energieeinsparverordnung 2009 wurden
unter Beachtung der Prüfeintragungen eingehalten.
Die Stahlbeton-Balkonplatten sind mit bauaufsichtlich zugelassenen Wärmedämmelementen
von den Deckenplatten zu trennen oder komplett außenseitig zu dämmen.
Die Fachunternehmererklärung zur EnEV über die Technische Gebäudeausrüstung (TGA) bezüglich der Heizung, Warmwasserbereitung und Lüftung ist mir gemäß § 2 Absatz 3 EnEV-UVO vor
Anzeige der abschließenden Fertigstellung vorzulegen.
Die Erklärung nach § 2 Absatz 5 EnEV-UVO zur Begrenzung des Wärmedurchgangskoeffizienten
bei erstmaligem Einbau, Ersatz und Erneuerung von Bauteilen, bei Änderungen von Gebäuden
gemäß § 8 Absatz 1 EnEV ist mir vor Beginn der Bauarbeiten vorzulegen.
Der Nachweis der Luftdichtigkeit des Gebäudes gemäß Anhang 4 Nr. 2 EnEV 2009 ist mir vor der
abschließenden Fertigstellung vorzulegen. Die Dichtigkeit der Gebäudehülle wurde beim Nachweis des Primärenergiebedarfes berücksichtigt, der gemessene Volumenstrom darf den angenommenen Wert von n50 = 3,0 h-1(bzw. 1,5 h-1) nicht überschreiten.
Die Anforderungen an den Wärmeschutz für zu errichtende Gebäude nach EnEV 2009 Abschnitt
_ Wohngebäude (§ 3)
_ Nichtwohngebäude (§ 4)
_ kleine Gebäude (§ 8)
_ nicht
_ damit
_ bis auf den nachfolgend aufgelisteten Nachweis
_ bis auf die nachfolgend aufgelisteten Nachweise
Die Anforderungen an den Wärmeschutz für bestehende Gebäude nach EnEV 2009 Abschnitt 3
§ 9 _ bei erstmaligem Einbau, Ersatz und Erneuerung von Bauteilen sind
Die Anforderungen an den Wärmeschutz bei der Erweiterung des beheizten Gebäudevolumens
um zusammenhängend mehr als 50 m² für
_ Wohn- und Nichtwohngebäude mit Innentemperaturen ≥ 19°
_ Nichtwohngebäude mit Innentemperaturen von 12 bis < 19°
In dem vorliegenden Fall ist der Nachweis zum
_ sommerlichen Wärmeschutz nach § 3 EnEV 2009 bzw. DIN 4108-2
_ klimabedingten Feuchteschutz
_ Mindestwärmeschutz nach DIN 4108-2
noch zu erbringen.
Nach der Verordnung zur Umsetzung der Energieeinsparverordnung NRW (EnEV-UVO) vom
31.05.2002, zuletzt geändert am 26.11.2009 sind während der Bauausführung stichprobenweise
Kontrollen durch einen staatlich anerkannten Sachverständigen erforderlich. Für diese Leistung
bin ich nicht beauftragt. Ich weise darauf hin, dass ohne Kontrollen eine entsprechende Bescheinigung nicht ausgestellt werden kann.
Kontrollen erforderlich, ich bitte daher um rechtzeitige Benachrichtigung. Ohne Kontrollen kann
keine entsprechende Bescheinigung ausgestellt werden.
Entsprechend des Nachweises ist die Gebäudedichtheit nachzuweisen. Die Messung darf erst
nach Beendigung aller Arbeiten durchgeführt werden. Das Messprotokoll ist mir noch zur Prüfung vorzulegen.
Bei der Prüfung des Wärmeschutznachweises wurden geringfügig abweichende Außenwandflächen ermittelt, deren Abmessungen in eine Vergleichsrechnung eingeflossen sind. Die Ergebnisse der Vergleichsrechnung liegen im Hinblick auf den Primärenergiebedarf geringfügig höher als
die errechneten Werte. Die Anforderungen der EnEV 2009 werden aber eingehalten.
Die Wärmebrücken wurden in der Berechnung pauschal mit 0,05 W/(m²K) berücksichtigt. Diese
Halbierung des pauschalen Wertes setzt voraus, dass bei der Bauausführung das Beiblatt 2 der
DIN 4108 berücksichtigt wird. Für abweichende Wärmebrücken ist der Nachweis der Gleichwertigkeit zum Beiblatt 2 der DIN 4108 zu erbringen.
Prüfbemerkungen - Brücken
Die vorgelegten Unterlagen wurden in statischer und konstruktiver Hinsicht in Abstimmung auf
die Vorgaben der Vertragsunterlagen geprüft. Es erfolgte keine Prüfung in _ vertraglicher _
geometrischer Hinsicht.
Die Absteckunterlagen wurden stichprobenartig bezüglich Hauptabmessungen und Plausibilität,
nicht jedoch im Detail überprüft. Diese Detailprüfung und daraus folgende örtliche Absteckung
liegt in der Verantwortung der Bauausführung.
Bei den Höhen- und Schalpänen erfolgte die Prüfung auf Übereinstimmung der Abmessungen
mit den Vertragsunterlagen und der statischen Berechnung. Eine Kontrolle der Höhenkoten im
Einzelnen erfolgte nicht.
Die Betonrezeptur ist auf die Bewehrungsführung abzustimmen. Es sind ausreichende Rüttellücken vorzusehen.
Der Nachweis der Rissbreitenbeschränkung wurde zutreffend für eine geforderte Rissbreite von
wkal = 0,2 mm geführt. Unabhängig davon hängt eine Vermeidung unzulässiger Rissbildung ganz
wesentlich von geeigneten betontechnologischen Maßnahmen und einer sorgsamen Nachbehandlung (ZTV-ING, Teil 3, Abs. 2, 7.4) ab.
Bei der Rissbreitenbegrenzung anbetonierter Bauteile wurde die Betonzugfestigkeit zu 50 % der
mittleren 28-Tage-Zugfestigkeit angesetzt. Bei der Betonrezeptur ist die Festigkeitsentwicklung
entsprechend zu begrenzen (Temperatur sommerlich r ≤ 0,3, winterlich r ≤ 0,5).
Die gültige Zulassung für _ das verwendete Spannverfahren _ die Lager _ die Fahrbahnübergänge ist bei der Bauausführung vorzulegen.
Spezielle Prüfgebiete (gilt jeweils für Statik wie auch Pläne)
Bemerkung zur Gründung:
Standsicherheit, Bodenpressungen, Kippen, Gleiten, Grundbruch, Tiefgründungen
Bemerkung zu Unterbauten:
Widerlager, Pfeiler
Bemerkung zur Erfassung des Bauverfahrens:
Taktschieben, abschnittsweises Bauen, Fertigteilbauweise
Bemerkung zur Überbauberechnung:
Nachweise der Gebrauchstauglichkeit, der Tragfähigkeit, Dauerhaftigkeit, Verformungen.
Bemerkung zur Lagerung:
Lagerungssystem, Lagerreaktionen, -verdrehungen, -verschiebungen, Lagerbemessung.
Bemerkung zu Fahrbahnübergängen:
Dilatationen, Geometrie, Bemessung
Bemerkung zu Kappen:
Bemerkung zum Ausbau:
Geländer, Schutzeinrichtungen (Aufhaltestufe), Lärmschutzwände, Brückenentwässerung, Leitungen
Bemerkung zu besonderen Baubehelfen:
Feldfabrik, Vorbauschnabel, Verschiebelager, Abspannungen
Bemerkung zu Arbeitsanweisungen:
Betonieranweisung, Spannanweisung, Verpressen, Lehrgerüstabsenken
Prüfbemerkungen - Traggerüste
Das Gerüst wird unter Verwendung von _ Profilträgern _ typengeprüften Gerüstträgern sowie
Gerüststützen errichtet. Die Gerüstjoche werden flach gegründet.
Die Bemessung erfolgte zutreffend für Anforderungen nach Bemessungsklasse _ A _ B1 _ B2.
Es wurden keine horizontalen Schalungsdrücke in die Trägerlage eingerechnet. Diese sind in der
Schalungskonstruktion aufzunehmen.
Die Gründung erfolgte zutreffend in Abstimmung auf das Baugrundgutachten.
Lasteinleitungspunkte sind auszuschotten.
Die einwandfreie Verdrehbarkeit der Gerüstträger auf den Jochträgern ist durch (keilförmige)
Kippleisten zu gewährleisten.
Es ist nur einwandfreies Rüstmaterial zu verwenden.
Die ausgewiesenen Gerüstdurchbiegungen beinhalten nur die elastischen Verformungen der
Gerüstträger. Zusätzliche Verformungen, wie Jochstauchungen, Setzungen, Langzeitverformungen des Überbaues sind zusätzlich zu beachten.
Die im Betonierplan angegebene Ablauffolge der Betonierabschnitte ist einzuhalten. Weiterhin
ist die maximal zulässige Steiggeschwindigkeit einzuhalten. Die Berechnung des Schalungsdruckes geht von einer Steiggeschwindigkeit von … m/h aus.
Die Freigabe zum Betonieren erfolgt im Rahmen einer Bauzustandsbesichtigung vor Ort, bei der
die Übereinstimmung der Ausführung mit den geprüften statischen Unterlagen stichprobenhaft
kontrolliert wird. Hierzu ist der Prüfingenieur während der Montage rechtzeitig zu benachrichtigen (ca. 3 Tage vorher). Bei der Abnahme des Traggerüstes ist das Protokoll über die vom Unternehmer durchzuführende Eigenüberwachung vorzulegen.
Der Absenkvorgang des Lehrgerüstes hat in Abstimmung auf die Arbeitsanweisung beim _ Betonieren _ Vorspannen des Überbaues zu erfolgen.
Prüfbemerkungen - Prüfergebnis
Die Nachtragsunterlagen umfassen die erforderlichen Nachweise für …
Die Nachtragsberechnung erbringt ergänzende Nachweise für … infolge von Abweichungen bei
der Bauausführung von den geprüften Unterlagen.
Die statischen Nachtragsunterlagen beinhalten die Umbemessung der Decke über dem … als
Fertigteil-Plattendecke mit Ortbetonschicht.
Die Verlegepläne der Fertigteil-Deckenplatten sind rechtzeitig vor deren Herstellung zur Prüfung
Das Bauteil … darf nur als typengeprüfte Konstruktion ausgeführt werden; ansonsten sind die erforderlichen Nachweise noch zur Prüfung einzureichen.
Über mögliche Bauzustände liegen keine Angaben vor. Die Standsicherheit ist in jedem Bauzustand zu gewährleisten.
Im Bauzustand ist das ... Tiefgeschoss bei einem Grundwasserstand höher als + ... m ü. NN zu fluten.
Für den Nachweis der Auftriebssicherheit der nicht überbauten Tiefgaragenbereiche wurden
auch Teile der Erdüberschüttung mit herangezogen. Nach der Mitteilung SG 02/04 des Technischen Koordinierungsausschusses NRW kann dies erfolgen, wenn „sichergestellt ist, dass diese
Auflasten dauerhaft vorhanden und wirksam sind“. Da eine Erdüberschüttung nicht Teil der tragenden Konstruktion ist und jederzeit bei Umgestaltungen entfernt werden kann, ist der Bauherr ausdrücklich auf die Erhaltung der in der Statik angesetzten Mindestauflast hinzuweisen.
Es wurde kein rechnerischer Nachweis der Gebäudestabilisierung geführt; das Gebäude ist
durch die Deckenscheiben zusammen mit den kraftschlüssig verbundenen Längs- und Querwänden genügend ausgesteift.
Der Bauwerksstandort liegt gemäß DIN 4149: 2005-04 Bild 2 in Erdbebenzone _ 1 _ 2 _ 3, die
Einstufung des Gebäudes erfolgt gem. Tab. 3 in die Bedeutungskategorie _ I _ II _ III _ IV.
Der Einfluss der örtlichen Untergrundverhältnisse auf die Erdbebeneinwirkung wird gemäß DIN 4149: 2005-04 Bild 3 durch die Einstufung in die Untergrundklasse _ R _T _ S und in
die Baugrundklasse _ A _ B _ C berücksichtigt.
Der Nachweis für den Lastfall Erdbeben wird geführt
_ nach DIN 4149: 2005-04 Abs. 7.1 (3) durch Vergleich der resultierenden Erdbebenkraft mit den
sonst maßgebenden Horizontalkräften (z.B. Wind).
_ nach DIN 4149: 2005-04 Abs. 7.1 (4) ohne rechnerischen Nachweis durch Beachtung der geforderten konstruktiven Anforderungen.
_ nach DIN 4149: 2005-04 Abs. 6.2.2 mit dem vereinfachten Antwortspektrenverfahren.
_ nach DIN 4149: 2005-04 Abs. 6.2.3 mit dem Antwortspektrenverfahren unter Berücksichtigung
mehrerer Schwingungsformen.
Auf einen rechnerischen Nachweis für den Lastfall Erdbeben kann im vorliegenden Fall verzichtet werden, da aufgrund der Anordnung der stabilisierenden Bauteile und deren konstruktiver
Ausbildung die horizontalen Beanspruchungen sicher aufgenommen werden können. Die druckund zugfeste Verbindung der Streifen- und Einzelfundamente ist zu beachten.
Das _ Balkongeländer _Terrassengeländer _ Treppengeländer ist statisch nachzuweisen und
konstruktiv so auszubilden, dass eine horizontale Holmlast von H = _ 0,5 _ 1,0 kN/m aufgenommen werden kann.
Die stützenden Bauteile wurden nicht für einen Anprall von Kraftfahrzeugen oder Gabelstaplern
bemessen. Gemäß DIN 1055-9 sind die Stoßeinwirkungen durch geeignete bauliche Maßnahmen
von diesen Bauteilen fernzuhalten, z.B. ausreichend verformbare Schutzvorrichtungen aus Stahl.
Die Radabweiser (Zeichnung Nr. …) sind vor den Stützen Pos. … einzubauen.
In der _ Lagerhalle _ Hofdurchfahrt _ Garage _ über der Tiefgarage sind Schilder anzubringen, die auf die max. zulässige Nutzlast von ... kg/m2 bzw. auf das zulässiges Höchstgewicht
des Gabelstaplers oder auf die Spur für Feuerwehrfahrzeuge von … t hinweisen.
Infolge Verformungen der auskragenden Balkonplatten, die mit Elementen der Fa. Schöck angeschlossen werden, können Gebrauchstauglichkeit (Entwässerung) und Optik beeinträchtigt werden. Die Platten sind daher ggf. mit entsprechender Überhöhung einzubauen (vgl. Hinweise in
der Zulassung der Anschlusselemente)
Die statische Berechnung wurde _ teilweise _ vollständig durch unabhängige Vergleichsberechnungen überprüft. Als geprüft gelten in diesem Fall die Angaben zu Querschnitt, Materialgüte und Bewehrung. Sofern nicht anders angegeben, wurden die sonstigen Zwischenergebnisse
zahlenmäßig nicht überprüft. In der endgültigen Dimensionierung der Bauteile ergab sich ausreichende Übereinstimmung zwischen den Ergebnissen der Vergleichsrechnungen und den Angaben des Aufstellers.
Die statische Berechnung ist _ im Wesentlichen _ vollständig und unter Beachtung der Prüfeintragungen richtig. Es fehlen die Nachweise für …
Die EDV-Berechnung wurde durch unabhängige Vergleichsberechnung überprüft. Insofern wurden in der vorliegenden Berechnung nur die Ausgangswerte und die für die Beurteilung der
Tragfähigkeit der Konstruktion erforderlichen Endergebnisse kontrolliert.
Die Schnittgrößenermittlung wurde teilweise direkt und teilweise durch unabhängige Vergleichsberechnung überprüft. Abweichende Ergebnisse, die keinen Einfluss auf die Bemessung
der Bauteile haben, wurden nicht eingebessert.
Die Berechnung wurde durch unabhängige Vergleichsberechnung überprüft. Diese beschränkt
sich auf die zur Bemessung führenden Werte. Zwischenwerte und -berechnungen sind u.U. nicht
überprüft und deshalb als nicht gesichert anzusehen.
Große Teile der Berechnung wurden durch unabhängige Vergleichsberechnung überprüft. Die
dabei ermittelten Bemessungsergebnisse stimmen mit den Ausführungsunterlagen des Aufstellers ausreichend gut überein.
Vor Bauausführung sind noch folgende ergänzende Einzelnachweise des Standsicherheitsnachweises zur Prüfung einzureichen:
_ zu den Bauteilen …
_ der Brandschutznachweis
_ sowie die Ausführungszeichnungen (Schal- und Bewehrungspläne, Konstruktions- und Werkstattpläne).
Da die statische Berechnung Detailzeichnungen enthält, kann auf die Prüfung von Ausführungsplänen verzichtet werden.
Auf die Prüfung von Konstruktionsplänen kann in diesem Fall verzichtet werden, wenn gemäß
den Skizzen und Anschlussdetails innerhalb der statischen Berechnung ausgeführt wird.
Die Ausführungszeichnungen wurden auf Übereinstimmung mit den Angaben in der geprüften
statischen Berechnung überprüft. Die Zeichnungen enthalten Prüfeintragungen.
Die weiteren _ Bewehrungspläne _ Konstruktionspläne sind rechtzeitig vor Baubeginn zur Prüfung einzureichen.
Alle Beanstandungen und Änderungswünsche, die sich bei der Prüfung ergaben, _ wurden _
werden in die geprüften Ausführungszeichnungen zur Berücksichtigung bei der Bauausführung
eingetragen und dem Aufsteller der statischen Berechnung mitgeteilt.
Die Prüfung der bautechnischen Unterlagen ergab keine wesentlichen Beanstandungen. Die
oben genannten Auflagen sowie alle Prüfeintragungen sind bei der Bauausführung zu beachten.
Die statischen und bautechnischen Unterlagen sind
_ bei Berücksichtigung der oben genannten Auflagen und Prüfeintragungen
vollständig und richtig.
Aufgrund der geprüften bautechnischen Unterlagen bestehen bei Erfüllung der vorgenannten
Auflagen gegen die Erteilung _ der Baugenehmigung _ einer Teilbaugenehmigung und Ausführung _ für folgende Bauteile in statischer Hinsicht keine Bedenken.
Eine Ausfertigung der geprüften statischen Berechnung bleibt zwecks Prüfung der noch fehlenden Ausführungspläne und zur Durchführung der Baukontrollen vorerst in meinem Büro.
Informationen zum Schritt in die Selbstständigkeit und zur Ausübung
glasten, lichtdurchfluteten Treppenhäuser im neu geschaffenen
Info Seminar Maulwurf trifft Regenwurm
SATZUNG ÜBER DIE ÄUSSERE GESTALTUNG BAULICHER
LANUV-Info 25 Biol-Gew
Stand der Umsetzung des Krankenhausrahmenplans
Verordnung über bauliche Schallschutzanforderungen
presse-information - World Hydrogen Energy Conference 2010
Liste der Städte Rehabilitation der Opfer der
QEP-Manual: 4.3.3.(5) Meldepflichten Infektionsschutzgesetz
FAVORIT-Massivhaus Kompliment 165 Mit Erdwärmepumpe
Entwurf März 2015

References: § 59
 § 58
 § 7
 § 15

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 § 59
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