Source: https://www.ekiba.de/html/content/vorstand_satzung.html
Timestamp: 2019-01-20 06:50:10+00:00

Document:
ean Aktuell
ean vor Ort
Evangelische Landeskirche in Baden Arbeitswelt & Beruf Evang. Arbeitnehmer (ean) Vorstand & Satzung
ean Vorstand 2017
Die ean ist organisatorisch ein im Registergericht in Karlsruhe eingetragener Verein mit Vorstand und Landesleitung.
Vorstand und Landesleitung werden alle 3 Jahre auf einer Landestagung neu gewählt.
Während es Aufgabe des Vorstandes ist, den Verband zu leiten, so hat die Landesleitung eigene, in der Satzung festgeschriebene Aufgaben.
Zu diesen Aufgaben zählen nicht nur die Vorbereitung von Tagungen und die Überwachung der Ausführung von Beschlüssen, sondern die Landesleitung ist auch Bindeglied zwischen der Basis vor Ort und dem Vorstand.
Sie ist ebenso zuständig für die Kontaktpflege zu den Ortskernen und Gruppen in den jeweiligen Regionen und kann anstehende Sorgen, Nöte und Probleme aus der Region direkt in den Vorstand einbringen wo gemeinsam nach Lösungen gesucht wird.
Der Vorstand besteht aus dem/der Vorsitzenden, einer Stellvertreterin und einem Stellvertreter, dem/der Kassierer/in, dem/der Schriftführer/in und dem/der theolog. Berater/in der/die vom Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt (kda) im Einvernehmen mit der Landesleitung bestimmt wird; die Landesleitung besteht aus dem Vorstand und jeweils 2 Beisitzern aus den Regionen Südbaden, Mittelbaden und Nordbaden.
Die ean Baden hat eine Geschäftsführerin.
1. Vorsitzender: Wilhelm Rojek Meckesheim
Stellv. Vorsitzende: Gabi Vetter Lahr
Stellv. Vorsitzender: Friedhelm Tscherter Neuried
Kassiererin: Ursula Stolle Pfinztal
Schriftführerin: Claudia Braun Karlsbad
Landesleitung Nordbaden:
Roswitha Müller Pfinztal
Ulrich Bomke Kraichtal
Landesleitung Mittelbaden
Margit Zeyer Waldbronn
Werner Hofmann Karlsbad
Landesleitung Südbaden
Regina Lorenz-Fischer Lahr
Jürgen Mohrbacher Neuried
Renate Zäckel
Die Satzung der EAN
(1) Der Verband führt den Namen "Evangelische Arbeitnehmerschaft im Bereich der Evangelischen Landeskirche in Baden e.V.", im nachfolgenden EAN genannt.
Er ist Nachfolger der "Evangelischen Arbeitnehmerschaft EAN der Evangelischen Landeskirche in Baden ".
(2) Er hat seinen Sitz in Karlsruhe.
(3) Die EAN ist eine kirchlich anerkannte Arbeitnehmerorganisation, die die staatliche Anerkennung sucht.
(4) Sie ist Mitglied im Bundesverband Evangelischer Arbeitnehmerorganisationen e.V. BVEA.
§ 2 Zweck des Verbandes
(1) Die EAN ist eine selbständige Vereinigung evangelischer Arbeitnehmer/innen mit christlichen, sozialen und berufspolitischen Zielen. Sie verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.
(2) Die EAN will:
a) das Evangelium (befreiende Botschaft) in der Arbeitswelt zur Geltung bringen,
b) die Situation der Arbeitnehmer/innen in der Kirche erfahrbar machen,
c) Arbeitnehmer/innen unterstützen, durch gegenseitige Hilfe und gemeinsames Handeln eine christliche Lebenshaltung zu gewinnen.
d) Arbeitnehmer/innen durch Bildungsarbeit befähigen, Verantwortung in Arbeitswelt und Gesellschaft zu übernehmen,
e) die Entwicklung in Gesellschaft und Arbeitswelt auf dem Hintergrund evangelischer Sozialethik mitgestalten,
f) zur Humanisierung der Arbeit beitragen,
g) sich für eine gerechtere Verteilung von Arbeit und Einkommen einsetzen,
h) in der Familienpolitik einen besseren Lasten- und Leistungsausgleich bewirken,
i) ökumenisches und solidarisches Bewußtsein bilden, Rassismus und Ausländerfeindlichkeit bekämpfen und zu entsprechendem Handeln ermutigen.
(3) Diese Ziele erreicht die EAN insbesondere:
a) durch Bildungsarbeit in Orts- und Betriebskernen, Tagungen, Seminaren,
Arbeitskreisen, Arbeitnehmerkongressen und sonstigen Veranstaltungen,
b) durch Beratung, Schulung und Stellungnahmen in Arbeits- und Sozialrechtsfragen,
c) durch Mitarbeit in betrieblichen, öffentlichen und kirchlichen Organen der Selbstverwaltung,
d) durch Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Evangelicher
Arbeitnehmerorganisationen BVEA und dem Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt kda, der Katholischen Arbeitnehmerbewegung KAB und den Gewerkschaften.
(1) Der Verband verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und kirchliche Zwecke im Sinne des Abschnitts 'Steuerbegünstigte Zwecke' der Abgabenordnung.
(2) Der Verband ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
(3) Mittel des Verbandes dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
(1) Mitglied kann jeder/jede Arbeitnehmer/in (auch im Ruhestand) mit Wohnsitz im Bereich der Evangelischen Landeskirche in Baden werden.
(2) Natürliche oder juristische Personen, die diese Voraussetzungen nicht erfüllen, aber die Zwecke des Verbandes im besonderen fördern, können durch Beschluss des Vorstands aufgenommen werden.
(3) Die Aufnahme ist schriftlich zu beantragen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.
§ 5 Verlust der Mitgliedschaft
(1) durch Tod,
(2) durch Austritt, der Austritt ist dem Vereinsvorsitzenden schriftlich mitzuteilen, er kann nur zum Ende des Kalenderjahres erklärt werden,
(3) durch förmliche Ausschließung aus wichtigem Grunde, die durch Beschluss der Landestagung erfolgen kann.
Zur Finanzierung seiner Arbeit erhebt der Verband Mitgliedsbeiträge.
Die Höhe der jährlichen Mitgliedsbeiträge wird in einer Beitragsordnung von der Landestagung beschlossen und den Mitgliedern mitgeteilt.
§ 7 Orts- und Betriebskerne
(1) Die Mitglieder finden sich auf regionaler Ebene in Orts- und Betriebskernen zusammen, Mitglieder einer oder mehrerer Kirchengemeinden bzw. eines Betriebes können sich zusammenschließen. Diese tagen mindestens einmal jährlich. Sie bilden in der Regel einen nicht rechtsfähigen Verein nach einer vorgegebenen Mustersatzung.
(2) Aufgaben der Orts- und Betriebskerne sind im wesentlichen:
a) Durchführung der Arbeit vor Ort,
b) Beschlussfassung über Anträge.
(1) Landestagung
(2) Landesleitung
(3) Landesvorstand
§ 9 Landestagung
(1) Die Landestagung ist die Mitgliederversammlung der Evangelischen Arbeitnehmerschaft im Bereich der Evangelischen Landeskirche in Baden e.V. Alle Mitglieder haben Stimmrecht.
(2) Aufgaben:
a) Die Entgegennahme der Tätigkeits- und Kassenberichte der Landesleitung und die Entlastung derselben.
b) Beschlussfassung über die Richtlinien der praktischen Arbeit der EAN. Anträge und Stellungnahmen zu sozialen, gesellschaftlichen und kirchlichen Themen.
c) Wahl der Landesleitung und des Vorstandes. Die Wahl erfolgt auf 3 Jahre.
d) Beschlüsse über Satzungsänderungen und Auflösung des Verbandes.
(3) Die Landestagung hält ihre Sitzung alle 3 Jahre ab. Sie wird vom Landesvorstand unter Angabe der Tagesordnung mindestens 6 Wochen vorher schriftlich eingeladen.
a) Eine außerordentliche Landestagung kann außerdem einberufen werden, wenn 2/3 der Mitglieder der Landesleitung oder 20% der Mitglieder es wünschen.
b) Anträge zur Tagesordnung der Landestagung können Landesvorstand, Landesleitung, Orts- und Betriebskerne stellen. Sie sollen grundsätzlich 4 Wochen vor der Tagung schriftlich eingereicht werden.
c) Während der Landestagung gestellte Sachanträge müssen von mindestens 10 Mitgliedern unterzeichnet sein.
d) Den Vorsitz führt der/die Vorsitzende. Er/Sie kann sich dabei vertreten lassen.
e) Beschlüsse werden mit Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten gefasst. Beschlüsse zur Satzungsänderung und Auflösung des Verbandes bedürfen 3/4 der anwesenden Mitglieder.
§ 10 Landesleitung
(1) Der Landesleitung gehören an:
a) zwei Beisitzer/innen aus den Landesteilen Nord-, Mittel- und Südbaden. Sie sollen die Orts- und Betriebskerne vertreten,
b) die hauptamtlichen Mitarbeiter/innen des Kirchlichen Dienstes in der Arbeitswelt mit beratender Stimme.
c) der Landesvorstand mit beratender Stimme.
(2) Aufgaben der Landesleitung
a) Sie nimmt die Aufgaben der Landestagung zwischen deren Sitzungen wahr.
b) Sie bereitet diese Tagung vor und überwacht die Ausführung der Beschlüsse.
c) Sie organisiert zwischen den Landestagungen jährlich einen Arbeitnehmer-Kongress und kann Veranstaltungen auf regionaler Ebene durchführen.
d) Sie berät die praktische Arbeit und entwickelt dazu Initiativen.
e) Sie berät den Anstellungsträger bei der Anstellung der hauptamtlichen Mitarbeiter/innen des kda
f) Sie wählt die Delegierten für den Bundesverband Evangelischer Arbeitnehmerorganisationen e.V. BVEA.
g) Die Landesleitung tagt in der Regel mindestens zweimal jährlich. Sie wird unter Bekanntgabe der Tagesordnung von dem/der Vorstandsvorsitzenden mindestens 1 Woche vorher schriftlich eingeladen.
h) Der/die Vorstandsvorsitzende leitet die Sitzung.
i) Beschlussfähigkeit besteht, wenn mehr als die Hälfte der Landesleitungsmitglieder anwesend sind.
j) Scheidet ein Mitglied während der Wahlperiode aus, hat die Landesleitung das Recht der Nachwahl.
§ 11 Landesvorstand
(1) Der Landesvorstand besteht aus:
b) einer Stellvertreterin und einem Stellvertreter
e) dem/der theologischen Berater/in, der/die vom Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt kda im Einvernehmen mit der Landesleitung bestimmt wird.
f) Vorsitzende/r dürfen nicht haupt- oder nebenamtlich Mitarbeiter/innen der Evangelischen Landeskirche in Baden sein.
(2) Aufgaben des Vorstandes:
a) Der Vorstand ist mit der Leitung des Verbandes beauftragt und führt die Geschäfte. Er kann die Geschäftsführung auf einen Geschäftsführer/in übertragen.
b) Der/die Vorsitzende oder ein/e Stellvertreter/in vertreten den Verband jeweils gemeinsam mit einem weiteren Vorstandsmitglied gerichtlich und außergerichtlich.
c) Der/die Schriftführer/in hat über jede Verhandlung des Vorstands und der weiteren Organe ein Protokoll zu führen, das von der/dem Schriftführer/in und der/dem Verbandsvorsitzenden zu unterzeichnen ist.
d) Der/die Kassierer/in verwaltet das Vermögen des Verbandes und führt ordnungsgemäß Buch über alle Einnahmen und Ausgaben. Er/Sie erstellt einen Jahresabschluss und erstattet im Namen des Vorstandes einen Rechenschaftsbericht. Die Kassenführung kann auf Dritte übertragen werden.
e) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. f) Die Gesamtrechnung wird durch das Rechnungsprüfungsamt der Evangelischen Landeskirche in Baden geprüft.
g) Der Vorstand ist verpflichtet, in allen namens des Verbandes abzuschließenden Verträgen die Bestimmung aufzunehmen, dass die Vereinsmitglieder nur mit dem Vereinsvermögen haften.
h) Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung.
Im Falle der Auflösung des Verbandes fällt das Vermögen an die Evangelische Landeskirche in Baden, die es für Maßnahmen im Sinne der Satzung zu verwenden hat.

References: § 2

§ 5

§ 7

§ 9

§ 10

§ 11