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Timestamp: 2016-10-28 02:55:39+00:00

Document:
Wipr�chtiger, Kolly und Gerichtsschreiber N�f.
C.________, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Mirko Ros, c/o Stiffler & Nater, Dufourstrasse 101, Z�rich,
Staatsanwaltschaft des Kantons Z�rich, X.________, Beschwerdegegnerin, vertreten durch Rechtsanwalt Peter Sprenger, Dufourstrasse 95, Z�rich, Y.________, Beschwerdegegner, vertreten durch Rechtsanwalt Felix Ulrich Bretschger, Appollostrasse 2, Z�rich,
Aussetzung, gewerbsm�ssigen Betrug, hat sich ergeben:
A.- Die Staatsanwaltschaft des Kantons Z�rich warf X.________ unter anderem gewerbsm�ssigen Betrug, eventuell gewerbsm�ssigen Wucher, sowie Aussetzung vor, alles angeblich begangen zum Nachteil von A.________, verstorben am 26. Januar 1996 (Anklageziffern 1 und 3). Im Wesentlichen wurde ihr zur Last gelegt, sie habe von dem rund 40 Jahre �lteren A.________ durch Vort�uschung von Liebe und Zuneigung und zahlreiche falsche Angaben verm�genswerte Leistungen in erheblichem Umfang erschlichen und sie habe ihn entgegen den getroffenen Vereinbarungen nicht umsorgt und gepflegt, sodass er bei seiner Einlieferung ins Spital am 18. November 1995 v�llig verwahrlost und unterern�hrt gewesen sei und an verschiedenen Krankheiten gelitten habe.
Y.________ wurde wegen Gehilfenschaft zu gewerbsm�ssigem Betrug, eventuell Gehilfenschaft zu gewerbsm�ssigem Wucher, angeklagt.
B.- 1. Das Bezirksgericht Meilen sprach X.________ am 27. Mai 1997 schuldig des versuchten gewerbsm�ssigen Betrugs (zum Nachteil von A.________). Es verurteilte sie deswegen sowie wegen verschiedener weiterer Straftaten (die nicht A.________ betrafen) zu 24 Monaten Gef�ngnis.
Y.________ wurde vollumf�nglich freigesprochen.
Die Zivilanspr�che wurden - mit Ausnahme einer im vorliegenden Verfahren nicht relevanten Forderung - auf den Zivilweg verwiesen.
2. Gegen dieses Urteil erhoben zum einen die Verurteilte X.________ und zum andern, in getrennten Eingaben, B.________ (der Bruder von A.________) sowie die Erbschaftsverwaltung �ber den Nachlass von A.________ Berufung.
X.________ beantragte ihre vollumf�ngliche Freisprechung.
B.________ beantragte unter anderem, X.________ sei des gewerbsm�ssigen Betrugs, eventuell des gewerbsm�ssigen Wuchers, sowie der Aussetzung schuldig zu sprechen.
B.________ ist w�hrend des Berufungsverfahrens, am 15. Februar 1999, verstorben. Seine Tochter C.________ trat in das Berufungsverfahren ein.
Die Erbschaftsverwaltung �ber den Nachlass von A.________ stellte unter anderem den Antrag, X.________ sei des gewerbsm�ssigen Betrugs schuldig zu sprechen und im Berufungsverfahren adh�sionsweise zu verschiedenen verm�genswerten Leistungen zu verpflichten.
Die Staatsanwaltschaft des Kantons Z�rich zog ihre Berufung zur�ck.
3. Das Obergericht des Kantons Z�rich trat mit Entscheid vom 29. September 1999 auf die Berufung von C.________ (vormals B.________) sowie auf die Berufung der Erbschaftsverwaltung �ber den Nachlass von A.________ nicht ein.
Es sprach X.________ in teilweiser Gutheissung ihrer Berufung vom Vorwurf des gewerbsm�ssigen Betrugs, eventuell des gewerbsm�ssigen Wuchers, frei. Es verurteilte sie wegen verschiedener Straftaten, die allesamt nicht A.________ betrafen, zu einer bedingt vollziehbaren Gef�ngnisstrafe von f�nf Monaten.
Auf das Schadenersatzbegehren von C.________ (vormals B.________) respektive der Erbschaftsverwaltung �ber den Nachlass von A.________ trat das Obergericht nicht ein.
C.- C.________ sowie die Erbschaftsverwaltung �ber den Nachlass von A.________ f�hren in getrennten Eingaben eidgen�ssische Nichtigkeitsbeschwerde.
C.________ beantragt, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und die Sache an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
1.- Die Vorinstanz ist auf die Berufung von C.________ nicht eingetreten. Hinsichtlich des Vorwurfs des gewerbsm�ssigen Betrugs (eventuell Wuchers) habe, wenn �berhaupt, allein der beh�rdlich eingesetzte Erbschaftsverwalter Gesch�digtenstellung inne; denn diesem komme im beschr�nkten Rahmen seiner Besitz- und Verwaltungsrechte betreffend den Nachlass von A.________ die ausschliessliche Prozessf�hrungsbefugnis zu, w�hrend diese den Erben entzogen sei (angefochtenes Urteil S. 33). Der Beschuldigten X.________ werde nicht vorgeworfen, sie habe sich in strafbarer Weise von A.________ zur Alleinerbin einsetzen lassen. Bei den geltend gemachten Zivilforderungen gehe es vielmehr um die R�ckf�hrung von allf�lligen Verm�genswerten in den Nachlass von A.________. Insoweit sei einzig der Erbschaftsverwalter prozessf�hrungsbefugt. Daher sei C.________ bez�glich des Anklagevorwurfs des gewerbsm�ssigen Betrugs (eventuell Wuchers) zum vornherein nicht zur Berufung legitimiert (angefochtenes Urteil S. 33/34).
C.________ sei auch in Bezug auf den Vorwurf der Aussetzung gem�ss Art. 127 StGB nicht zur Berufung gegen das die Beschuldigte insoweit freisprechende erstinstanzliche Urteil legitimiert. Sie habe, was entscheidend sei, im kantonalen Verfahren keinerlei Zivilanspr�che wegen der behaupteten Aussetzung geltend gemacht.
Ihr Einwand im Schreiben vom 27. September 1999 (zwei Tage vor der Berufungsverhandlung), dass die Geltendmachung von Schadenersatz- und Genugtuungsforderungen aus dem Vorwurf der Aussetzung mangels Liquidit�t und wegen der faktischen Unerh�ltlichkeit im gegenw�rtigen Zeitpunkt nicht zumutbar sei, verfange nicht, h�tte doch in diesem Fall zumindest der Antrag auf grunds�tzliche Feststellung der Ersatzpflicht von X.________ gestellt werden k�nnen und m�ssen. Das in der genannten Eingabe vorsorglicherweise geltend gemachte "symbolische" Genugtuungsbegehren im Betrag von Fr. 10'000.--, unter Vorbehalt des Nachklagerechtes, erweise sich als versp�tet.
Damit scheide auch bez�glich des Vorwurfs der Aussetzung eine Gesch�digten- beziehungsweise Opferstellung von C.________ zum vornherein aus. Im �brigen sei nicht rechtsgen�gend dargetan worden und auch nicht ersichtlich, inwieweit die Nichte von A.________ durch die behauptete Aussetzung in ihrer k�rperlichen oder psychischen Integrit�t unmittelbar beeintr�chtigt worden sein sollte (Art. 2 Abs. 1 OHG) beziehungsweise inwiefern es sich bei ihr im Sinne von Art. 2 Abs. 2 OHG um "eine andere Person" handle, die dem Opfer A.________ "in �hnlicher Weise" nahe stehe wie die in dieser Bestimmung ausdr�cklich genannten Personen. Sogar im Falle von T�tungsdelikten werde selbst bei Geschwistern eine Opferstellung im Sinne von Art. 2 Abs. 2 OHG in der Lehre nur bei einer besonders intensiven Beziehung zum unmittelbaren Opfer angenommen. Ferner werde auch nach der z�rcherischen Strafprozessordnung ein �bergang der Gesch�digtenrechte nach dem Tod des Gesch�digten nur zur�ckhaltend anerkannt. Aus dem Umstand, dass C.________ nach dem Ableben ihres Vaters B.________ als Nichte offenbar die n�chste Verwandte von A.________ geworden sei, lasse sich jedenfalls keine hinreichende Betroffenheit bez�glich der behaupteten Aussetzung begr�nden. Auf die Berufung sei daher auch insoweit mangels Legitimation nicht einzutreten (angefochtenes Urteil S. 34 ff.).
2.- Die Beschwerdef�hrerin ist nach ihrer Meinung zur eidgen�ssischen Nichtigkeitsbeschwerde gegen das X.________ von den Vorw�rfen der Aussetzung und des Betrugs (eventuell Wuchers) zum Nachteil von A.________ freisprechende Urteil legitimiert. Zur Begr�ndung listet sie eine ganze Reihe von Argumenten auf. Diese gehen zum einen an der Sache vorbei und sind im �brigen unbegr�ndet, wie sich aus den nachfolgenden Erw�gungen ergibt.
3.- Die eidgen�ssische Nichtigkeitsbeschwerde steht dem Angeklagten und dem �ffentlichen Ankl�ger des Kantons zu (Art. 270 Abs. 1 Satz 1 BStP). Sie steht auch dem Gesch�digten zu, wenn er sich bereits vorher am Verfahren beteiligt hat und soweit sich der Entscheid auf die Beurteilung seiner Zivilforderung auswirken kann (Art. 270 Abs. 1 Satz 2 BStP). Richtet sich die eidgen�ssische Nichtigkeitsbeschwerde des Gesch�digten etwa gegen ein freisprechendes Urteil, so ist nach der Praxis zudem grunds�tzlich erforderlich, dass der Gesch�digte, soweit zumutbar, seine Zivilforderung aus der behaupteten strafbaren Handlung im kantonalen Strafverfahren adh�sionsweise geltend gemacht hat (BGE 120 IV 44 E. 4; 122 IV 139 E. 1; 124 IV 188 E. 1c).
Gem�ss Art. 2 Abs. 2 OHG werden der Ehegatte des Opfers, dessen Kinder und Eltern sowie andere Personen, die ihm in �hnlicher Weise nahe stehen, dem Opfer gleichgestellt unter anderem bei der Geltendmachung von Verfahrensrechten und Zivilanspr�chen (Art. 8 und 9 OHG), soweit ihnen Zivilanspr�che gegen�ber dem T�ter zustehen (Art. 2 Abs. 2 lit. b OHG). Zu den Verfahrensrechten gem�ss Art. 8 OHG geh�rt unter anderem das Recht des Opfers, den Gerichtsentscheid mit den gleichen Rechtsmitteln anzufechten wie der Beschuldigte, wenn es sich bereits vorher am Verfahren beteiligt hat und soweit der Entscheid seine Zivilanspr�che betrifft oder sich auf deren Beurteilung auswirken kann (Art. 8 Abs. 1 lit. c OHG). Die in Art. 2 Abs. 2 OHG genannten Personen sind mithin unter den in Art. 2 Abs. 2 lit. b und Art. 8 Abs. 1 lit. c OHG genannten und daraus sich ergebenden Voraussetzungen zur eidgen�ssischen Nichtigkeitsbeschwerde etwa gegen ein den Beschuldigten freisprechendes Urteil befugt.
In bestimmten F�llen ist das Opfer ungeachtet der im Gesetz genannten Voraussetzungen zur eidgen�ssischen Nichtigkeitsbeschwerde legitimiert, beispielsweise soweit die Opfer-Eigenschaft und/oder Opferrechte zur Diskussion stehen (siehe BGE 120 IV 44 E. 3 und 7; 122 IV 71 E. 2, 79 E. 1; 124 IV 188 E. 1c). Entsprechendes muss beispielsweise f�r die R�ge gelten, eine bestimmte Person sei von der Strafverfolgungsbeh�rde zu Unrecht nicht als eine dem Opfer nahe stehende Person im Sinne von Art. 2 Abs. 2 OHG qualifiziert worden (siehe nicht publiziertes Urteil des Kassationshofes vom 4. November 1999 i.S. B. c. AG, 6P.125/1999, E. 1d).
Die gesetzliche Regelung der Legitimation zur eidgen�ssischen Nichtigkeitsbeschwerde in Art. 270 BStP und in Art. 2 in Verbindung mit Art. 8 Abs. 1 lit. c OHG ist insoweit nicht abschliessend, als nach der Praxis in gewissen Bereichen auch Personen als legitimiert erachtet werden, die weder Gesch�digte im Sinne des Strafprozessrechts noch Opfer gem�ss dem Opferhilfegesetz sind, so beispielsweise Berufsverb�nde und Interessenorganisationen als Strafantragsteller bei unlauterem Wettbewerb (BGE 120 IV 154 E. 3c/cc) sowie die durch eine Einziehung oder eine andere Massnahme im Sinne von Art. 58 ff.
4.- Der Kassationshof hat sich in BGE 126 IV 42 mit der Frage der Legitimation zur eidgen�ssischen Nichtigkeitsbeschwerde im Strafpunkt nach dem Tod des Gesch�digten beziehungsweise des Opfers auseinander gesetzt.
a) Zur eidgen�ssischen Nichtigkeitsbeschwerde im Strafpunkt, etwa gegen ein den Beschuldigten freisprechendes Urteil, ist nicht schon befugt, wer behauptet, �ber eine Zivilforderung aus strafbarer Handlung zu verf�gen. Hief�r ist nach der insoweit abschliessenden gesetzlichen Regelung zus�tzlich erforderlich, dass der Beschwerdef�hrer ein Gesch�digter (Art. 270 Abs. 1 Satz 2 BStP), ein Opfer (Art. 2 Abs. 1 OHG) oder eine dem Opfer gleichgestellte Person (Art. 2 Abs. 2 OHG) ist. Die Erben eines Gesch�digten beziehungsweise eines Opfers geh�ren in ihrer Eigenschaft als Erben nicht zu diesem Personenkreis. Sie sind daher, auch wenn sie einen Zivilanspruch aus angeblich strafbarer Handlung durch Erbgang erworben haben, nicht zur eidgen�ssischen Nichtigkeitsbeschwerde im Strafpunkt legitimiert (ebenso Schweri, Eidgen�ssische Nichtigkeitsbeschwerde in Strafsachen, 1993, N 261, 294; Schmid, Strafprozessrecht,
3. Aufl. 1997, N 1093; anderer Auffassung insbesondere Bernhard Str�uli, Pourvoi en nullit� et recours de droit public au Tribunal F�d�ral, th�se Gen�ve 1995, N 105 s, 128 s).
b) Wohl sind die Erben des Gesch�digten beziehungsweise des Opfers zur eidgen�ssischen Nichtigkeitsbeschwerde im Zivilpunkt legitimiert, wenn der Zivilanspruch zusammen mit der Strafklage beurteilt worden ist und die �brigen gesetzlichen Voraussetzungen erf�llt sind. Daraus folgt aber nicht, dass die Erben zur eidgen�ssischen Nichtigkeitsbeschwerde im Strafpunkt befugt sind, wenn und weil der angefochtene Entscheid im Strafpunkt sich negativ auf die Beurteilung der Zivilforderung auswirkt.
aa) Das Opferhilfegesetz will nach seinem Sinn und Zweck den Opfern gem�ss Art. 2 Abs. 1 OHG und den diesen nahe stehenden Personen im Sinne von Art. 2 Abs. 2 OHG die adh�sionsweise Durchsetzung ihrer Zivilanspr�che gegen den Beschuldigten im Strafverfahren erleichtern und ihnen damit nach M�glichkeit einen unter Umst�nden aufwendigen und kostspieligen Zivilprozess ersparen.
Die Opfer und die ihnen nahe stehenden Personen sollen daher �ber gewisse Rechte im Strafverfahren verf�gen und unter den gesetzlichen Voraussetzungen auch zu Rechtsmitteln gegen Einstellungsbeschl�sse und freisprechende Urteile befugt sein, unter anderem auch zur eidgen�ssischen Nichtigkeitsbeschwerde im Strafpunkt. Auch die Gesch�digten, die nicht Opfer im Sinne von Art. 2 Abs. 1 OHG oder diesen gleichgestellte Personen im Sinne von Art. 2 Abs. 2 OHG sind, k�nnen gem�ss Art. 270 Abs. 1 Satz 2 BStP unter den gesetzlichen Voraussetzungen eidgen�ssische Nichtigkeitsbeschwerde etwa gegen Einstellungsbeschl�sse und freisprechende Urteile erheben.
Der Gesetzgeber hat es als sinnvoll erachtet, diese �brigen Gesch�digten wenigstens in Bezug auf die eidgen�ssische Nichtigkeitsbeschwerde im Strafpunkt den Opfern gleichzustellen (siehe die Botschaft zum Opferhilfegesetz, BBl 1990 II 961 ff., 997). Ob die �brigen Gesch�digten in Bezug auf die kantonalen Rechtsmittel den Opfern gleichgestellt sind, bestimmt das kantonale Prozessrecht. Zur staatsrechtlichen Beschwerde etwa wegen willk�rlicher Beweisw�rdigung sind die Gesch�digten, die nicht Opfer sind, im Unterschied zu den Opfern nach der Praxis nicht legitimiert (siehe dazu BGE 120 Ia 157 E. 2).
bb) Aus dem Opferhilfegesetz und aus Art. 270 BStP ergibt sich nicht, dass auch irgendwelche - unter Umst�nden entfernte - gesetzliche oder gar eingesetzte Erben von Opfern und �brigen Gesch�digten zur eidgen�ssischen Nichtigkeitsbeschwerde im Strafpunkt befugt seien, nur weil sie einen angeblichen Zivilanspruch aus strafbarer Handlung durch Erbgang erworben haben. Die Legitimation zur eidgen�ssischen Nichtigkeitsbeschwerde im Strafpunkt ist nicht sachbezogen, das heisst nicht allein von der angeblichen Existenz eines Anspruchs aus strafbarer Handlung abh�ngig. Sie ist vielmehr personenbezogen.
cc) BGE 83 IV 183, auf den die Beschwerdef�hrerin sich beruft, ist nicht einschl�gig. Der Entscheid betrifft die Frage der Beschwerdelegitimation von Angeh�rigen des Strafantragstellers nach dessen Ableben.
Stirbt ein Verletzter, ohne dass er den Strafantrag gestellt oder auf den Strafantrag ausdr�cklich verzichtet hat, so steht gem�ss Art. 28 Abs. 4 StGB das Antragsrecht jedem Angeh�rigen zu. Wenn ein Angeh�riger des verstorbenen Verletzten Strafantrag stellte, so war er in seiner Eigenschaft als Strafantragsteller gem�ss Art. 270 BStP in der damals geltenden Fassung zur eidgen�ssischen Nichtigkeitsbeschwerde im Strafpunkt legitimiert.
Aus dieser gesetzlichen Regelung hat der Kassationshof in BGE 83 IV 183 gefolgert, dass jeder Angeh�rige auch dann zur eidgen�ssischen Nichtigkeitsbeschwerde im Strafpunkt befugt sein m�sse, wenn der Verletzte zu Lebzeiten noch selbst Strafantrag gestellt hatte; denn in diesem Fall vollstreckten die Angeh�rigen mit der Ergreifung des Rechtsmittels den eindeutig bekundeten Willen des Verstorbenen, dass die Strafverfolgung durchgef�hrt werde. BGE 83 IV 183 betrifft damit eine spezielle Frage, deren Beantwortung sich zum einen aus dem materiellen Recht (Art. 28 Abs. 4 StGB) und zum anderen aus der damals geltenden gesetzlichen Regelung der Beschwerdelegitimation des Strafantragstellers (in Art. 270 aBStP) ergibt. Aus BGE 83 IV 183 kann nicht abgeleitet werden, dass in Anbetracht der heute geltenden gesetzlichen Regelung, wonach allgemein der Gesch�digte zur eidgen�ssischen Nichtigkeitsbeschwerde befugt ist, nach dessen Tod folgerichtig die Angeh�rigen und/oder die Erben des Gesch�digten zur eidgen�ssischen Nichtigkeitsbeschwerde im Strafpunkt legitimiert seien (anderer Auffassung aber Bernhard Str�uli, cp. cit. , N 104 ss). Wohl soll durch Art. 270 Abs. 1 Satz 2 BStP in der Fassung gem�ss Opferhilfegesetz die Legitimation der von einer Straftat Betroffenen zur eidgen�ssischen Nichtigkeitsbeschwerde im Strafpunkt nicht eingeschr�nkt, sondern ausgeweitet werden, indem nicht mehr der Strafantragsteller (und der Privatstrafkl�ger), sondern allgemein der Gesch�digte legitimiert ist. Dies bedeutet aber nicht, dass nunmehr auch jeder Angeh�rige (und/oder die Erben) des Gesch�digten zur eidgen�ssischen Nichtigkeitsbeschwerde im Strafpunkt befugt sei.
Das materielle Bundesrecht enth�lt, was unter anderem entscheidend ist, keine Art. 28 Abs. 4 StGB entsprechende Bestimmung etwa in dem Sinne, dass die Verfahrensrechte des Gesch�digten nach dessen Tod jedem Angeh�rigen (oder den Erben) zustehen, falls der Gesch�digte zu Lebzeiten darauf nicht ausdr�cklich verzichtet hat.
dd) Allerdings bestimmt Art. 270 Abs. 2 BStP, dass die Nichtigkeitsbeschwerde (im Strafpunkt) nach dem Tod des Angeklagten (Verurteilten) seinen Verwandten und Verschw�gerten in auf- und absteigender Linie, seinen Geschwistern und dem Ehegatten zustehe (siehe entsprechend auch Art. 231 Abs. 1 lit b BStP betreffend die Legitimation zur Revision). Daraus l�sst sich indessen nicht die Beschwerdelegitimation der Erben des Gesch�digten zur eidgen�ssischen Nichtigkeitsbeschwerde im Strafpunkt ableiten. In Art. 270 Abs. 2 BStP ist nicht von den Erben die Rede, sondern von bestimmten Verwandten, Verschw�gerten und vom Ehegatten. Nicht die Erben des Verurteilten sind mithin - etwa zur Abwendung zivilrechtlicher Verpflichtungen des Verstorbenen aus strafbarer Handlung - zur eidgen�ssischen Nichtigkeitsbeschwerde im Strafpunkt befugt. Vielmehr sind die in Art. 270 Abs. 2 BStP genannten Verwandten etc. des Angeklagten (Verurteilten) zur eidgen�ssischen Nichtigkeitsbeschwerde im Strafpunkt legitimiert. "Auf diese Weise erhalten die Angeh�rigen die M�glichkeit, die diffamierenden Folgen einer - in unrichtiger Anwendung des Bundesrechts erfolgten - Verurteilung des Verstorbenen zu beseitigen" (Botschaft des Bundesrates zum Entwurf eines neuen Bundesgesetzes �ber die Organisation der Bundesrechtspflege, BBl 1943 S. 97 ff., 160). Die Freisprechung des Beschuldigten ist f�r die Verwandten des verstorbenen Gesch�digten indessen nicht in �hnlicher Weise diffamierend.
c) Demnach ist in Best�tigung der Rechtsprechung daran festzuhalten, dass die Erben des Opfers beziehungsweise des Gesch�digten nicht zur eidgen�ssischen Nichtigkeitsbeschwerde im Strafpunkt legitimiert sind.
5.- Der Kassationshof hat in BGE 126 IV 42 ausserdem erkannt, dass die dem Opfer nahe stehenden Personen im Sinne von Art. 2 Abs. 2 OHG zur eidgen�ssischen Nichtigkeitsbeschwerde im Strafpunkt nicht nur dann legitimiert sind, wenn sie ihrerseits im Strafverfahren adh�sionsweise Zivilanspr�che wegen Beeintr�chtigung ihrer Person geltend gemacht haben, sondern auch dann, wenn sie eine vom Opfer selbst zu Lebzeiten geltend gemachte Zivilforderung nach dessen Tod durch Erbgang erworben haben und sich der angefochtene Entscheid negativ auf deren Beurteilung auswirken kann.
a) Eine Beschwerdelegitimation gest�tzt auf Art. 2 Abs. 2 lit. b in Verbindung mit Art. 8 Abs. 1 lit. c OHG kommt vorliegend von vornherein einzig hinsichtlich des Vorwurfs der Aussetzung gem�ss Art. 127 StGB in Betracht, da A.________ h�chstens allenfalls durch diese behauptete Straftat, nicht auch durch den eingeklagten Betrug (siehe dazu BGE 120 Ia 157 E. 2d/aa S. 162), eventuell Wucher, im Sinne von Art. 2 Abs. 1 OHG in seiner k�rperlichen oder psychischen Integrit�t unmittelbar beeintr�chtigt worden ist.
b) Die Beschwerdef�hrerin C.________ ist die Tochter des w�hrend der H�ngigkeit des kantonalen Berufungsverfahrens am 15. Februar 1999 verstorbenen Bruders von A.________, mithin die Nichte von A.________. Die Vorinstanz hat die Eigenschaft der Beschwerdef�hrerin als eine dem Opfer A.________ nahe stehende Person im Sinne von Art. 2 Abs. 2 OHG unter anderem mit der Begr�ndung verneint, dass weder dargetan worden noch ersichtlich sei, inwiefern die Beschwerdef�hrerin als Nichte dem unmittelbaren Opfer in �hnlicher Weise nahe stehe wie die in Art. 2 Abs. 2 OHG ausdr�cklich genannten Personen, das heisst der Ehegatte, die Kinder und die Eltern.
c) Die Beschwerdef�hrerin ist zur R�ge, dass sie zu Unrecht nicht als eine dem Opfer A.________ nahe stehende Person betrachtet worden sei, ungeachtet der in Art. 8 Abs. 1 lit. c OHG beziehungsweise in Art. 270 Abs. 1 Satz 2 BStP genannten weiteren Voraussetzungen legitimiert, da es dabei um die Frage der Opferstellung als solche geht (siehe dazu BGE 122 IV 71 E. 2 S. 75 mit Hinweisen).
d) Die Beschwerdef�hrerin macht geltend, ihr Vater B.________ und sie selbst h�tten eine innige, �ber Jahre hinweg dauernde, sehr nahe Beziehung zum Opfer A.________ gehabt. Beide h�tten zeitlebens in der gleichen Gemeinde wie A.________ gewohnt und sich entsprechend h�ufig gesehen. Diese Kontakte seien durch regelm�ssige w�chentliche Treffen und gemeinsame Einnahme der Mahlzeiten gepflegt worden. A.________ sei w�hrend rund 30 Jahren bis kurz vor seinem Tod jeden Sonntag bei ihnen zum Mittagessen gewesen. Sp�ter - bei Spitalaufenthalten von A.________ - sei dieser regelm�ssig von seiner Familie besucht worden. Es sei zu ber�cksichtigen, dass B.________ und die Beschwerdef�hrerin die einzigen n�chsten Verwandten von A.________ gewesen seien, weshalb an das "Nahestehen" im Sinne von Art. 2 Abs. 2 OHG keine besonders hohen Anforderungen gestellt werden d�rfen. Da weder ein Ehegatte oder Eltern noch Kinder des Opfers A.________ existiert h�tten, habe dieser naturgem�ss zu seinen n�chsten Verwandten, B.________ und der Beschwerdef�hrerin, eine innige, tiefe Zuneigung gehabt.
Es sei bezeichnend, dass A.________ die Beschwerdef�hrerin und deren Schwester noch in einem Testament vom 17. November 1995 ausdr�cklich als Erbin beziehungsweise Verm�chtnisnehmerin seiner Seeliegenschaft eingesetzt habe (siehe zum Ganzen Nichtigkeitsbeschwerde Ziff. 42, S. 16 ff.).
Mit diesen Ausf�hrungen wird indessen nicht rechtsgen�glich dargetan, dass die Beschwerdef�hrerin ihrem Onkel A.________ in �hnlicher Weise nahe gestanden habe wie etwa Kinder, Eltern oder der Ehegatte. Selbst Geschwister, die mit dem Opfer im gleichen Haushalt leben, sind diesem nach der gesetzlichen Regelung nicht eo ipso gleichgestellt. Dass die Beschwerdef�hrerin nach dem Ableben ihres Vaters B.________ offenbar die n�chste Verwandte von A.________ wurde, ist unerheblich.
Auf die eidgen�ssische Nichtigkeitsbeschwerde ist daher in diesem Punkt mangels ausreichender Substantiierung nicht einzutreten.
6.-Bei diesem Ergebnis muss nicht gepr�ft werden, ob der Beschwerdef�hrerin im Sinne von Art. 2 Abs. 2 OHG ein Zivilanspruch gegen�ber der Beschuldigten X.________ aus der behaupteten Aussetzung zustehe und ob die Beschwerdef�hrerin den Zivilanspruch durch die adh�sionsweise Geltendmachung einer Genugtuungsforderung von Fr. 10'000.-- (unter Vorbehalt des Nachklagerechts) zwei Tage vor der Berufungsverhandlung noch rechtzeitig angemeldet habe, was im angefochtenen Urteil (S. 35) verneint wird. Eine Verletzung der Informationspflicht seitens der Beh�rden (siehe Art. 8 Abs. 2 OHG) betreffend die Geltendmachung von Zivilanspr�chen w�re nur allenfalls dann gegeben, wenn die Beschwerdef�hrerin als eine dem Opfer A.________ nahe stehende Person h�tte in Betracht gezogen werden m�ssen. Inwiefern dies der Fall sei, legt die Beschwerdef�hrerin aber, wie erw�hnt, nicht substantiiert dar. Nicht zu pr�fen ist hier, ob allenfalls der Bruder des Opfers A.________, der w�hrend des Berufungsverfahrens ebenfalls verstorbene B.________, als eine dem Opfer A.________ nahe stehende Person im Sinne von Art. 2 Abs. 2 OHG h�tte in Betracht gezogen werden m�ssen. Eine allf�llige Verletzung der beh�rdlichen Informationspflicht gegen�ber B.________ h�tte sich nicht zum Nachteil der Beschwerdef�hrerin auswirken k�nnen, da diese, wie dargelegt, ohnehin nicht schon in ihrer Eigenschaft als Erbin von B.________ und damit - je nach dem Ausgang des h�ngigen Erbschaftsprozesses - als allf�llige Erbin des Opfers A.________ zur eidgen�ssischen Nichtigkeitsbeschwerde im Strafpunkt legitimiert ist.
7.- a) Wohl mag die Beschwerdef�hrerin ein Interesse an der Verurteilung der Beschwerdegegnerin X.________ haben, nicht zuletzt auch im Hinblick auf den Ausgang des h�ngigen Erbschaftsprozesses, in welchem offenbar zum einen Erbunw�rdigkeit der testamentarisch eingesetzten Alleinerbin X.________ behauptet und zum andern die Testierf�higkeit von A.________ bestritten wird.
Dieses Interesse vermag indessen die Legitimation der Beschwerdef�hrerin nicht zu begr�nden.
b) Im �brigen wird der Beschuldigten X.________ nicht vorgeworfen, sie habe ihre testamentarische Einsetzung als Alleinerbin durch A.________ durch irgendwelche strafbaren Handlungen erschlichen. Sodann ist die Legitimation zur eidgen�ssischen Nichtigkeitsbeschwerde nur dann gegeben, wenn sich das angefochtene Urteil negativ auf die Beurteilung einer Zivilforderung auswirken kann. Zwar ist der Begriff der Zivilforderung weit zu fassen, doch sind nur Zivilanspr�che relevant, die �berhaupt adh�sionsweise im Strafverfahren geltend gemacht werden k�nnen (BGE 122 IV 139 E. 3b S. 143). Klagen betreffend Ung�ltigkeit eines Testaments wegen Testierunf�higkeit oder betreffend Erbunw�rdigkeit eines Erben k�nnen indessen nicht adh�sionsweise in einem Strafverfahren erhoben werden.
8.- Die Beschwerdef�hrerin ist somit weder auf Grund von Art. 270 Abs. 1 Satz 2 BStP noch gest�tzt auf Art. 2 Abs. 2 lit. b in Verbindung mit Art. 8 Abs. 1 lit. c OHG zur eidgen�ssischen Nichtigkeitsbeschwerde gegen die vorinstanzliche Freisprechung der Beschuldigten X.________ von den Vorw�rfen des Betrugs (eventuell Wuchers) und der Aussetzung legitimiert. Sie ist einzig befugt, die vorinstanzliche Verneinung ihrer Eigenschaft als eine dem Opfer gleichgestellte Person im Sinne von Art. 2 Abs. 2 OHG anzufechten. Mit ihren diesbez�glichen Ausf�hrungen in der eidgen�ssischen Nichtigkeitsbeschwerde (S. 16 f. Ziff. 42) vermag sie indessen nicht rechtsgen�glich darzulegen, weshalb die Vorinstanz sie hinsichtlich der behaupteten Aussetzung zu Unrecht nicht als eine dem Opfer A.________ nahe stehende Person betrachtet habe.
9.- Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat die Beschwerdef�hrerin die bundesgerichtlichen Kosten zu tragen.
Den Beschwerdegegnern ist keine Entsch�digung zuzusprechen, da ihnen im bundesgerichtlichen Verfahren keine Umtriebe entstanden sind.
3.- Dieses Urteil wird den Parteien sowie der Staatsanwaltschaft und dem Obergericht (I. Strafkammer) des Kantons Z�rich schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 127
 Art. 2
 Art. 2
 Art. 2
 Art. 8
 Art. 2
 Art. 2
 Art. 8
 BGE 
 Art. 2
 Art. 270
 Art. 2
 Art. 8
 Art. 58
 BGE 
 Art. 2
 Art. 2
 Art. 2
 Art. 2
 Art. 270
 BGE 
 Art. 270
 BGE 
 Art. 28
 Art. 270
 BGE 
 BGE 
 Art. 270
 BGE 
 Art. 270
 Art. 28
 Art. 270
 Art. 231
 Art. 270
 Art. 270
 BGE 
 Art. 2
 Art. 2
 Art. 8
 Art. 127
 BGE 
 Art. 2
 Art. 2
 Art. 2
 Art. 8
 Art. 270
 BGE 
 Art. 2
 Art. 2
 Art. 8
 Art. 2
 Art. 270
 Art. 2
 Art. 8
 Art. 2