Source: https://www.dtad.de/details/Technische_Planungsleistungen_fuer_Verkehrsanlagen_92331_Lupburg-10721346_3
Timestamp: 2017-11-22 04:15:59+00:00

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Ausschreibung - Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen in Parsberg (ID:10721346)
> DTAD-ID: 10721346
Freianlagen- und Verkehrsanlagenplanung zur Umgestaltung der Stadtmitte Parsberg. Die Parsberger Stadtmitte ist geprägt durch die wichtige West-Ost-Achse Dr.-Boecale-Straße/ „Stadtplatz“...
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Vincent Siewert
Statistik Stadt Parsberg
Freianlagen- und Verkehrsanlagenplanung zur Umgestaltung der Stadtmitte Parsberg.
Die Parsberger Stadtmitte ist geprägt durch die wichtige West-Ost-Achse Dr.-Boecale-Straße/ „Stadtplatz“ /Marktstraße und Lupburger Straße. Nach der 2009 erfolgten Rückstufung und Verlegung der Kreisstraße NM 32 aus der Innenstadt hat diese Achse zwar noch eine hohe Bedeutung für den innerörtlichen Ziel- und Quellverkehr; es haben sich jedoch große gestalterische Spielräume zur Verkehrsberuhigung und Reduzierung des Durchgangsverkehrs sowie insbesondere zur Erhöhung der Aufenthalts- und Wohnumfeldqualität ergeben.
Für die Straßenräume der Dr.-Boecale-Straße, Marktstraße und Lupburger Straße sowie insbesondere für den zentralen „Stadtplatz“ ist ein schlüssiges Gesamtkonzept zu finden, das zu städtebaulichen, funktionalen und gestalterischen Verbesserungen führt, Belange wie Barrierefreiheit, Stadtgrün und Stadtbeleuchtung einbezieht und dazu geeignet ist, die Identität und Attraktivität der Parsberger Stadtmitte als Wohn- und Einzelhandelsstandort zu erhalten und zu stärken.
Im Mittelpunkt der Planungsaufgabe steht darüber hinaus die Auseinandersetzung mit den sich aus den Randnutzungen ergebenden Anforderungen. Dazu zählen insbesondere die Abstimmung der planerischen Erfordernisse mit den ansässigen Geschäftsleuten und die Gewährleistung des Geschäftsbetriebes während der Ausführung. Aufgrund der vorhandenen beengten städtebaulichen und der bewegten topografischen Situation sowie der komplexen verkehrlichen Anforderungen sind tragfähige tiefbau- bzw. verkehrsanlagentechnische Lösungen zu entwickeln.
Die ausgeschriebenen Leistungen der Freianlagenplanung gemäß HOAI § 39 ff und Verkehrsanlagenplanung gemäß HOAI § 45 ff, Leistungsphasen 1-9, für einen Umgriff von insgesamt ca. 9.000 m², sollen separat stufenweise beauftragt werden. Die Beauftragung würde als Teilauftrag erfolgen. Mindestens vergeben werden die Leistungsphasen 1-4. Die Beauftragung der Leistungsphasen 4-9 erfolgt im Falle ihrer Beauftragung in einer zweiten Stufe.
Die Umsetzung der einzelnen Maßnahmen ist abhängig von der Entwicklung der finanziellen Situation der Stadt Parsberg.
CPV-Codes: 71322500, 71410000
92331 Parsberg.
158905-2015
Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge: 17.06.2015 – 16:00 Uhr.
Fehlende/unvollständige/unrichtige geforderte Auskünfte können zum Ausschluss des Bewerbers führen (§ 4 (9) e VOF).
Die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft von Landschaftsarchitekten, Stadtplanern und Architekten mit Tiefbauingenieuren ist möglich.
Für jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft ist nur eine Bewerbung zulässig.
Die Auskünfte sind von jedem Mitglied der Arbeitsgemeinschaft zu erbringen.
Wir bitten Sie, zur Bewerbung die vom Auftraggeber vorbereiteten Bewerbungsformulare zu verwenden.
Die Bewerbungsformulare und die Bewertungsmatrix sind unter folgender Internet-Adresse zu beziehen: http://www.parsberg.de/ausschreibungen/
Der Teilnahmeantrag mit den entsprechenden Unterlagen ist ausschließlich im Original und in ungebundener Form im verschlossenen Umschlag termingerecht bei der Stadt Parsberg, Alte Seer Straße 2, 92331 Parsberg einzureichen.
Der Umschlag ist außen deutlich zu kennzeichnen mit der Kennung „Teilnahmeantrag VOF-Verfahren Umgestaltung Stadtmitte Parsberg“.
17.06.2015 - 16:00 Uhr
Berufshaftpflichtversicherung über mindestens 1 500 000 EUR für Personenschäden sowie über mindestens 1 500 000 EUR für Sachschäden (Nachweis nicht älter als 1 Jahr) bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder einem Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen. Die Deckung für das Objekt muss über die gesamte Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erfüllt werden, mit der dieses den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.
1. Schriftliche Erklärung des Bewerbers, dass keine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, aufgrund der in § 4 VOF genannten Verstöße rechtskräftig verurteilt worden ist. Anstatt dieser schriftlichen Erklärung kann der Bewerber seinen Bewerbungsunterlagen einen Bundeszentralregisterauszug oder eine gleichwertige Erklärung gemäß § 4,(7) beilegen.
2. Schriftliche Erklärung des Bewerbers, dass kein in VOF § 4 (6) und § 4 (9) a mit d erwähnter Umstand vorliegt.
2. Erklärung, ob und auf welche Art der Bewerber in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeitet (§ 4 (2)VOF).
3. Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers bezogen auf die diesen Auftrag abwickelnde Geschäftseinheit (Niederlassung bzw. Geschäftszweig) in den Geschäftsjahren 2012, 2013 und 2014 (§ 5 (4) c VOF). Sofern die Ausführung durch eine Niederlassung erfolgen soll, sind die Daten sowohl für das Gesamtunternehmen (Hauptsitz) als auch für die relevante Niederlassung anzugeben.
1. Referenzliste der erbrachten Leistungen für vergleichbare Gestaltungen öffentlicher Verkehrsanlagen und Freianlagen mit Angabe folgender Punkte (§ 5 (5) b VOF):
— Leistungsbild nach HOAI.
2. Referenzen der wesentlichen auftragsspezifischen Leistungen (Platz- und Straßenraumgestaltung, Umgriff ab ca. 5 000 m²) der letzten 3 Jahre in Form von Bild, Foto und/oder Zeichnung auf insgesamt max. 8 Seiten DIN A4 oder 4 Seiten DIN A3, jeweils einseitig bedruckt. Davon max. 2 Seiten DIN A 4 oder 1 Seite DIN A3 zur Darstellung von Wettbewerbserfolgen, auf den restlichen Seiten ausgeführte Projekte für den Umbau oder Neubau von Straßen und Plätzen, auch mit Darstellung der gestalterischen Qualität im Detail wie z. B. Oberflächenbefestigungen, Pflasterungen, Entwässerungen, Bepflanzungen, Straßenmöblierungen, Beleuchtungskonzepte etc.
Mit Angabe folgender Punkte (§ 5 (5) b VOF):
— Projektbezeichnung, Umgriff (Fläche);
— Wettbewerbsplatzierung und Auszeichnungen;
3. Referenzen zu durchgeführten Bürgerbeteiligungen/Moderationsverfahren, der Beteiligung von Geschäftsinhabern an Planungsprozessen und Erfahrung bei der Betreuung von Projekten der Städtebauförderung. Mit Beschreibung der Maßnahme und erbrachten Leistung auf max. 3 DIN A4 Seiten.
4. Darstellung der Projektorganisation, in der die für die Erbringung der Leistung definitiv vorgesehenen Personen (gesamtverantwortlicher Projektleiter/Stellvertreter) benannt sind, gem. § 4 (3) VOF.
— Alter;
— Ausbildung, Art des Abschlusses mit Datum;
— Berufsbezeichnung;
— Derzeitige Projekte/Tätigkeiten (personenbezogene Referenzen).
5. Nachweis der personellen verkehrsanlagentechnischen Kompetenz (Tiefbauingenieur im eigenen Unternehmen, beim ARGE-Partner oder als Subunternehmer)
— Unternehmen (Zugehörigkeit);
6. Erläuterung über die Zusammenarbeit mit öffentlichen Auftraggebern, z. B. staatliche Bauämter, Städten und Gemeinden u. a. (Baumaßnahme, Baujahr und Ansprechpartner mit Telefonnummer beim Auftraggeber) (§ 5 (5) b VOF).
7. Angaben zur technischen Ausstattung des Bewerbers (§ 5 (5) e VOF).
— Internet/E-Mail;
— Büro – Software;
— CAD – Programme.
— Datenaustausch-Formate CAD/AVA u. a.
8. Angaben zu den sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten des Bewerbers der letzten 3 Jahre 2012, 2013, 2014 (§ 5 (5) d VOF). Sofern die Ausführung durch eine Niederlassung erfolgen soll, sind die Daten sowohl für das Gesamtunternehmen (Hauptsitz) als auch für die relevante Niederlassung anzugeben.
9. Angaben zur Weitergabe von Leistungen an Subunternehmer (§ 5 (5) h VOF). Im Falle einer Bedienung von Kapazitäten anderer Unternehmen ist mindestens eine von Bewerber und Nachunternehmer gegenseitig unterzeichnete Verpflichtungsermächtigung vorzulegen, die besagt, dass im Auftragsfall zwischen Auftraggeber und Bewerber auch das Vertragsverhältnis zwischen Bewerber und Nachunternehmer bindend zustande kommt.
10. Darstellung der Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität (§ 5 (5) f VOF).

References: § 39
 § 45
 § 4
 § 4
 § 4
 § 4
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