Source: http://www.bayerbeistandskasse.de/de/wir-ueber-uns/aktuelles/aktuelles.html
Timestamp: 2018-11-14 11:01:10+00:00

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Mitglieder honorieren Strategie der Beistandskasse
100 Prozent für gute Arbeit
Die Mitglieder der Beistandskasse haben der Arbeit des Vorstands und des Aufsichtsrats ihr vollstes Vertrauen ausgesprochen: Auf der Mitgliederversammlung stimmten alle anwesenden Mitglieder für die Entlastung der beiden Gremien. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2017 fand ebenfalls die Zustimmung von 100 Prozent der Stimmberechtigten.
„Für dieses Wahlergebnis danken wir Ihnen ganz ausdrücklich. Wir werten es als Bestätigung unserer Arbeit und als Vertrauensvorschuss für die kommenden Aufgaben“, sagte Dr. Stefan Nellshen, Vorstandsvorsitzender der Beistandskasse. Mit 48 Stimmberechtigten nahmen deutlich weniger Mitglieder an der Versammlung teil als in den zurückliegenden Jahren.
Denjenigen, die gekommen waren, konnte Nellshen ein gutes wirtschaftliches Ergebnis der Kasse präsentieren: Die Bilanzsumme stieg erneut, und zwar um rund 1 Million Euro auf 221,4 Millionen Euro. „Damit sind wir trotz Mitgliederrückgang weiter eine wirtschaftlich wachsende Kasse“, sagte der Vorstandsvorsitzende. Die Kapitalanlagen stiegen um rund 540.000 Euro auf 216,7 Millionen Euro. Sie machen weiterhin den größten Posten in der Bilanz aus. Die Kapitalerträge verringerten sich leicht gegenüber dem Vorjahr auf rund 8,9 Millionen Euro (Vorjahr: 9,2 Millionen Euro). Geschuldet ist dies der weiter anhaltenden Niedrigzinspolitik. Die möglichst risikoarme Erwirtschaftung des Rechnungszinses zuzüglich einer Marge zum Aufbau von Risikotragfähigkeit stand auch 2017 im Zentrum der Überlegungen. „Es gibt bei uns keine ungesicherten Aktien. Unser Risikobudget und unsere Sicherungsstrategie haben langfristig gesehen kein Geld gekostet, dafür aber Sicherheit gebracht. Die Strategie hat sich bewährt“, so Nellshen.
Gesamtstrategie erfolgreich umgesetzt
Gleiches gilt für die Gesamtstrategie. „Wir haben unser Zielportfolio fast punktgenau umgesetzt, ein Verbesserungspotenzial ist kaum möglich. Insofern können wir sagen: Was wir unseren Mitgliedern angekündigt haben, konnten wir auch erreichen. Zudem hat die Beistandskasse den Stresstest der Aufsichtsbehörde in vollem Umfang bestanden“, so der Versammlungsleiter. Auch Aufsichtsratsvorsitzender Karl-Josef Ellrich lobte die Strategie der Kasse: „Wir halten es für sehr wichtig, das Risiko genau abzuwägen.“ Mit einem erwirtschafteten Überschuss von 2,3 Millionen Euro und einem Reservepolster von rund 57 Millionen Euro sei die Kasse trotz der großen Herausforderungen gut aufgestellt. Die Kasse hält auch weiterhin am eingeschlagenen Kurs fest. Geprüft werden zurzeit u. a. zwei Investitionen im Immobilienbereich.
Mitgliederrückgang und Niedrigzinsphase
Zu schaffen macht der Kasse die nachhaltige Niedrigzinspolitik. Zwar erreiche die Kasse heute eine Nettoverzinsung von 3,8 Prozent. Dauerhaft sei dies bei anhaltendem historisch niedrigem Zinsniveau indes nicht möglich. Auch der Mitgliederrückgang der zurückliegenden Jahre beeinträchtigt die Einnahmesituation der Kasse: Der Mitgliederbestand verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um 2.268 auf 75.167 (Stand: 31.12.2017). Damit lag der Rückgang vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung im Trend der letzten Jahre. 2.359 Sterbefällen sowie 178 Mitgliedern, die durch Austritt ausgeschieden sind, standen 269 Neueintritte gegenüber. Positiv: In der Altersspanne der 14 bis 30-Jährigen ist die Mitgliederzahl im sechsten Jahr in Folge leicht ansteigend. Das Durchschnittsalter nimmt jährlich um rund ein halbes Jahr zu. Es liegt aktuell bei 68,6 Jahren. Die Summe der Sterbegeldzahlungen lag 2017 bei 10,38 Millionen Euro.
Gemäß dem Beschluss von vor zwei Jahren werden die Mitglieder nicht mehr per Brief persönlich eingeladen. Die Bekanntgabe von Ort, Zeit und Tagesordnung der Mitgliederversammlung erfolgt in den Regionalausgaben der hiesigen Tageszeitungen, im Bundesanzeiger sowie auf der Homepage der Bayer Beistandskasse unter www.bayerbeistandskasse.de. Dadurch spart die Kasse Verwaltungskosten in erheblichem Umfang.
Die nächste Versammlung findet am 12. Juni 2019 um 15 Uhr statt. Die Örtlichkeit wird noch bekannt gegeben.
Bayer Beistandskasse VVaG
am Donnerstag, 14. Juni 2018 um 15 Uhr im FORUM, Am Büchelter Hof 9, 51373 Leverkusen (Stadtmitte).
Wir bitten bei der Einlasskontrolle um Vorlage eines gültigen Lichtbildausweises.
Jahresabschluss und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017
Der Jahresabschluss und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017 sind in Form des Geschäftsberichtes als Download unter www.bayerbeistandskasse.de eingestellt. Dieser kann auch in den Wiesdorfer Arkaden, Hauptstr. 105, 51373 Leverkusen, eingesehen werden.
Anträge zu den Tagesordnungspunkten müssen spätestens bis 07. Juni 2018 schriftlich an den Vorstand eingereicht werden, bitte nutzen Sie folgende Adressdaten: Vorstand der Bayer Beistandskasse, Frau Dr. Claudia Picker, Bayer Aktiengesellschaft, Compensation & Benefits Germany, Gebäude Q26, 2.113, 51368 Leverkusen, Email: claudia.picker@bayer.com, Fax: 0214/30-20083.
Die Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der in der Sitzung anwesenden Mitglieder beschlussfähig. Stimmberechtigt sind ausschließlich Mitglieder der Kasse oder ihre gesetzlichen Vertreter. Ein Mitglied kann sich durch schriftliche Vollmachtserteilung durch ein anderes Mitglied vertreten lassen. Hierbei kann der Vertreter einschließlich seines eigenen Stimmrechtes maximal 4 Stimmrechte ausüben. Das entsprechende Formular zur Vollmachtserteilung kann auf der Internetseite www.bayerbeistandskasse.de heruntergeladen oder bei Bayer Direct Services GmbH, Team Pensions, Gebäude K9, 51368 Leverkusen, E-Mail: pensions@bayer.com, Tel.: 0214/30-99777 angefordert werden.
Gemäß Beschlussfassung der Mitgliederversammlung werden keine persönlichen Einladungen und somit auch keine Eintrittskarten an die Mitglieder versendet.
Mitgliederversammlung unter neuem Vorsitz
Alle Entwicklungen im Trend
„Wir haben im Jahr 2016 als Bayer Beistandskasse eine Verzinsung von 4,0 Prozent bezogen auf die versicherungstechnischen Verpflichtungen erwirtschaftet. Dies ist vor dem Hintergrund der extrem niedrigen Marktzinsen ein hervorragendes Ergebnis.“ Das sagte Dr. Stefan Nellshen auf der diesjährigen Mitgliederversammlung der Bayer Beistandskasse vor rund 200 anwesenden Mitgliedern im Leverkusener Forum.
Nellshen leitete die zweistündige Versammlung erstmals als Vorstandsvorsitzender der Kasse. In diese Funktion hat der Aufsichtsrat der Beistandskasse den bisherigen Finanzvorstand auf Vorschlag der Bayer AG zum 1. Januar 2017 bestellt. Er folgt damit auf Lutz Cardinal von Widdern, der zum selben Zeitpunkt in den Ruhestand getreten ist. Auf dem Podium konnte er mit Dr. Tamara Voigt ein neues Vorstandsmitglied begrüßen. Die 45-jährige Leiterin von Pensions Strategy der Bayer AG ist im Kassenvorstand zuständig für Grundsatzfragen.
Mit der Verzinsung übertraf die Kasse sowohl den Garantiezins für die Mitglieder im Alt-Tarif (3,5 Prozent) als auch im Neu-Tarif (1,75 Prozent). Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um rund 1,3 Millionen Euro auf 220,4 Millionen Euro angewachsen. Die Kapitalanlagen stiegen um knapp 1,7 Millionen Euro auf 216,1 Millionen Euro. Die Deckungsrückstellung ist mit 208,7 Millionen Euro nahezu konstant geblieben. „Insgesamt verfügen wir über ein gutes finanzielles Polster und sind momentan noch in einer komfortablen Situation“, betonte Nellshen. Herausforderung der Zukunft bleibe die andauernde Niedrigzinsphase. Nellshen betonte: „Wir werden auch in Zukunft unsere bewährte Anlagenstrategie beibehalten. Sie sieht im Grundsatz vor, den Garantiezins mit annähernd risikofreien Kapitalanlagen zu erwirtschaften. Mit unserem Risikoportfolio von rund 5 Prozent Aktien erfüllen wir diese Vorgaben in rechnerischer Hinsicht optimal“, so der Vorstandsvorsitzende. Die anhaltende Niedrigzinsphase erschwere es allerdings, attraktive Renditen zu erwirtschaften. Für den Bereich der festverzinslichen Namenstitel strebt die Kasse wie in der Vergangenheit auch ein ausgeglichenes Fälligkeitsprofil an.
Auch die Sicherungsstrategien für Aktieninvestments haben sich langfristig bewährt. Für die ersten vier Monate des laufenden Jahres haben sich keine grundlegenden Veränderungen ergeben. Geprüft wird für die nahe Zukunft, den Immobilienbestand etwas aufzustocken. Diesbezüglich diskutiert der Vorstand zurzeit drei Investitionsideen und befindet sich in entsprechenden Verhandlungen.
Die Mitgliederentwicklung entsprach im Jahr 2016 dem Trend der Vorjahre. Die Zahl der Mitglieder reduzierte sich um 2.100 auf insgesamt 77.435 (Stand: 31.12.2016). Durch den Mitgliederrückgang sanken die Beiträge um rund 185.000 Euro. 2.265 Sterbefällen und 135 Austritten standen 300 Eintritte gegenüber. Die Summe des ausgezahlten Sterbegeldes belief sich auf 9,87 Millionen Euro. Das durchschnittliche Alter der Versicherten liegt bei 68,15 Jahren und ist erwartungsgemäß weiter ansteigend. Auch das Durchschnittsalter der Verstorbenen ist weiter gestiegen auf 82,6 Jahre. Positiv: Die Anzahl der Versicherten zwischen 14 und 30 Jahren steigt im fünften Jahr in Folge an. Sie liegt nun bei 1.397.
Die Versammlung honorierte das gute Ergebnis der Arbeit von Vorstand und Aufsichtsrat: Der Jahresabschluss fand die Zustimmung von über 99 Prozent der Stimmberechtigten. Zudem entlasteten die Mitglieder Vorstand und Aufsichtsrat mit jeweils ebenfalls über 99 Prozent. Die beiden Satzungsänderungen, die eine Mehrfachvertretung der Vorstandsmitglieder für Verträge mit weiteren Kassen vorsehen sowie die Möglichkeit, den Kassenbeitritt, Bezugsberechtigung und Anträge für Mitgliederversammlungen zukünftig auch allgemein in Textform wie zum Beispiel Email zu tätigen, stimmten die Mitglieder ebenfalls mit deutlich über 90 Prozent zu.
Zum Abschluss der Versammlung erinnerte Nellshen auf das im vergangenen Jahr mit überwältigender Mehrheit von 93 Prozent gefällte Votum der Mitgliederversammlung, die Einladungen zur Mitgliederversammlung ab sofort nicht mehr persönlich zu verschicken. Damit sollen die entsprechend hohen Verwaltungskosten gesenkt werden. Die Bekanntgabe der Mitgliederversammlung erfolgt in den überregionalen Teilen hiesiger Tageszeitungen, im Mitarbeitermagazin des Bayer-Konzerns „direkt“, im Bundesanzeiger sowie auf der Homepage der Bayer Beistandskasse unter www.bayerbeistandskasse.de.
Die nächste Mitgliederversammlung findet am 14. Juni 2018, um 15 Uhr im Leverkusener Forum statt.
Leverkusen im Juni 2017
am Donnerstag, 08. Juni 2017 um 15 Uhr im FORUM, Am Büchelter Hof 9, 51373 Leverkusen (Stadtmitte).
Jahresabschluss und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016
Der Jahresabschluss und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016 sind in Form des Geschäftsberichtes als Download unter www.bayerbeistandskasse.de eingestellt. Dieser kann auch in den Wiesdorfer Arkaden, Hauptstr. 105, 51373 Leverkusen, eingesehen werden.
Satzungsänderung § 11 zur Thematik „Mehrfachvertretung“
Neuaufnahme einer Regelung zur Befreiung vom Verbot der Mehrfachvertretung des Vorstandes in § 11 der Satzung der Bayer Beistandskasse.
Satzungsänderung aufgrund der Gesetzesänderung in § 309 Nr. 13 BGB
Redaktionelle Änderungen an satzungsrelevanten Stellen in §§ 2, 4 und 9
Anträge zu den Tagesordnungspunkten müssen spätestens bis 01. Juni 2017 schriftlich an den Vorstand eingereicht werden, bitte nutzen Sie folgende Adressdaten: Vorstand der Bayer Beistandskasse, Frau Dr. Claudia Picker, Bayer Aktiengesellschaft, Compensation & Benefits Germany, Gebäude Q26, 2.113, 51368 Leverkusen, Email: claudia.picker@bayer.com, Fax: 0214 30 20083
Leverkusen, im Mai 2017
Mitgliederversammlung der Bayer Beistandskasse
Leverkusen. Die Bayer Beistandskasse blickt auf ein wirtschaftlich erfolgreiches Jahr 2015 zurück. Trotz weiterhin schwieriger Anlagebedingungen auf dem Kapitalmarkt sowie rückläufiger Beitragssummen in Folge sinkender Mitgliederzahlen erzielte die Kasse eine Nettoverzinsung von 4,1 Prozent. Auf der jährlichen Mitgliederversammlung honorierten die Mitglieder die Ergebnisse: Sie entlasteten Vorstand und Aufsichtsrat mit jeweils über 98 Prozent.
„Unsere Anlagenstrategie hat sich erneut auch in diesem herausfordernden Umfeld nachhaltig bewährt“, betonte Vorstandsvorsitzender Lutz Cardinal von Widdern auf der Mitgliederversammlung im Leverkusener Forum vor rund 250 anwesenden Versicherten.
Wermutstropfen durch BaFin-Anordnung
Einziger Wermutstropfen: Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat die Kasse aufgefordert, die Rückstellungen zu erhöhen. Grund sind die in den letzten Jahren über den Annahmen, wie sie in der Tarifkalkulation verwendet werden, liegenden tatsächlichen Verwaltungskosten. Folge: Aus den Jahren 2013 bis 2015 stehen damit keine Finanzmittel mehr für die Überschussbeteiligung der Versicherten im Alt-Tarif zur Verfügung. „Um dies zu vermeiden, hatten wir in Ihrem Interesse in Verhandlungen mit der BaFin eine Alternativlösung zur Gegenfinanzierung vorgeschlagen. Unsere Idee sah vor, die im Tarif 2001 anzusetzenden Verwaltungskosten im erforderlichen Umfang anzuheben. Gleichzeitig wollten wir die in diesem Tarif anzusetzenden Sterbewahrscheinlichkeiten absenken“, führte Dr. Stefan Nellshen, Finanzvorstand der Bayer Beistandskasse, aus. Dies sei aus Sicht der Beistandskasse fundiert möglich. Denn die tatsächlichen Sterbefallzahlen im Versicherungsbestand liegen deutlich und nachhaltig unterhalb der Anzahl, die in der Beitrags- und Rückstellungsberechnung angesetzt sind. So hätte man die Erhöhung der Rechnungsgrundlage Verwaltungskosten mehr als gegenfinanzieren können. Damit wäre es, so Nellshen, auch möglich gewesen, eine Überschussbeteiligung in gewohnter Höhe zu gewähren. „Wir bedauern es sehr, dass die BaFin diesem Vorschlag nicht gefolgt ist. Wir stehen inhaltlich nicht hinter dieser Entscheidung, müssen aber der Anordnung folgen“, sagte Nellshen. Vor diesem Hintergrund sei die vor Jahren getroffene Entscheidung hin zu einem Bonussterbegeld-System die beste Wahl gewesen. „Dadurch bleiben den Versicherten die Überschüsse aus den vergangenen Perioden vollumfänglich erhalten“, erklärte Nellshen.
Verzicht auf persönliche Einladungen diskutiert
Um die Verwaltungskosten nachhaltig zu senken, informierte der Vorstand die Mitglieder über die Überlegungen der Kasse, zukünftig auf die persönliche Einladung zur Mitgliederversammlung per Brief zu verzichten. Diese Kosten machten einen erheblichen Anteil an den Gesamtaufwendungen aus. Die Satzung sieht eine Einladung über Veröffentlichungen in lokalen Medien, im Bundesanzeiger oder alternativ eine persönliche schriftliche Einladung vor. Zusätzlich erscheint die Einladung bereits heute im Internet-Auftritt der Beistandskasse und auf Wunsch ist dort auch eine Newsletter-Eintragung möglich. Bei einer Abfrage votierten knapp 93 Prozent der anwesenden Mitglieder für eine Mitteilung via Medien und für einen Verzicht auf persönliche schriftliche Einladungen. In einer Diskussion regten die Versicherten an, im Falle einer solchen Bekanntmachung die Anzeigen in mehreren Zeitungen an den unterschiedlichen Wohnorten mit vielen Versicherten zu schalten. „Falls wir diesen Weg der Bekanntmachung in Zukunft wählen, werden wir diese Vorschläge berücksichtigen“, betonte von Widdern.
Gleichzeitig gab er den Termin für die Mitgliederversammlung im nächsten Jahr bekannt: Sie findet am 8. Juni 2017 um 15 Uhr im Forum Leverkusen statt.
Weiter positiv gestaltet sich die Finanzentwicklung der Kasse: Die Bilanzsumme stieg von gut 217,4 Millionen Euro auf gut 219 Millionen Euro. Die Kapitalanlagen der Kasse erhöhten sich um 2,3 Millionen Euro auf fast 214,5 Millionen Euro. Die Deckungsrückstellung legte um 9 Millionen auf 209 Millionen Euro zu. Ebenfalls bemerkenswert: Die tatsächliche Anlagenstruktur weicht kaum von der festgelegten Zielstrategie ab. Den BaFin-Stresstest hat die Kasse in allen Szenarien bestanden. „An der Maxime einer risikokontrollierten Anlagenstrategie werden wir auch in Zukunft mit unserem bewährten Mix aus Aktien, festverzinslichen Papieren und Immobilien festhalten. Mit dem weiterhin auf längere Sicht zu erwartenden niedrigen Zinsniveau nahe Null müssen wir mittelfristig allerdings damit rechnen, dass die Erwirtschaftung des Garantiezinses sich in der Zukunft extrem schwierig gestalten bzw. irgendwann in der Zukunft nicht mehr möglich sein wird“, so Nellshen.
Zum Stichtag 31.12.2015 gehörten der Bayer Beistandskasse 79.535 Mitglieder an. Das ist gegenüber dem Vorjahr ein Rückgang von 2.166 Mitgliedern und entspricht dem Trend der Vorjahre. Die Beitragseinnahmen sanken entsprechend der abnehmenden Mitgliederzahlen um rund 200.000 Euro auf 5,57 Millionen Euro.
Die Kasse verzeichnete im Jahr 2015 insgesamt 2.328 Sterbefälle und 156 Austritte. Demgegenüber stehen 318 Eintritte. „Insbesondere in der Altersgruppe der 14- bis 30-Jährigen ist ein leichter kontinuierlicher Anstieg festzustellen. Dies werten wir als Zeichen für die Attraktivität der Kasse“, sagte Vorstandsmitglied Dr. Claudia Picker.
Leverkusen im Juni 2016
am Mittwoch, 08. Juni 2016 um 15 Uhr im FORUM, Am Büchelter Hof 9, 51373 Leverkusen (Stadtmitte).
Jahresabschluss und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015
Der Jahresabschluss und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015 sind in Form des Geschäftsberichtes als Download unter www.bayerbeistandskasse.de eingestellt. Dieser kann auch in den Wiesdorfer Arkaden, Hauptstr. 105, 51373 Leverkusen, eingesehen werden.
Information über die Überschusssituation für die Periode 2013 bis 2015 im Tarif 2001 (Begründung der Mitgliedschaft bis 20. Dezember 2012)
Erläuterung: Auf Anordnung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) mit Schreiben vom 03. Dezember 2015 musste im Tarif 2001 eine Erhöhung der Rechnungsannahmen für Verwaltungskosten vorgenommen werden. Dies führt dazu, dass keine Überschüsse verteilt werden können. Im Vorfeld hatte der Kassenvorstand der BaFin vorgeschlagen, diese Erhöhung der Rechnungsannahmen durch eine ent-sprechende Absenkung der Rechnungsannahmen hinsichtlich der Sterblichkeit gegenzufinanzieren. Dies hätte eine Überschussbeteiligung in gewohnter Höhe ermöglicht, wurde jedoch von der BaFin abgelehnt.
Beschlussfassung über die Verwendung des Überschusses der Jahre 2013 bis 2015
im Tarif 2012 (Begründung der Mitgliedschaft ab 21. Dezember 2012)
Vorschlag: Verwendung der Überschüsse im Tarif 2012 als Bonussterbegeld.
u. a. Diskussion über die Einladungspraxis zwecks künftiger Reduktion der Verwaltungskosten (vgl. TOP 6)
Anträge müssen spätestens bis 01. Juni 2016 schriftlich an den Vorstand eingereicht werden, bitte nutzen Sie folgende Adressdaten: Vorstand der Bayer Beistandskasse, Frau Dr. Claudia Picker, Bayer Aktiengesellschaft, Compensation & Benefits Germany, Gebäude Q26, 2.113, 51368 Leverkusen, Email: claudia.picker@bayer.com, Fax: 0214 30 20083
Mitgliederversammlung in Leverkusen
Bayer Beistandskasse wirtschaftlich auf Wachstumskurs
Die Bayer Beistandskasse hat im zurückliegenden Jahr mit einem erwirtschafteten Ergebnis von 3,34 Millionen Euro ein gutes Resultat erzielt. „In wirtschaftlicher Hinsicht sind wir eine weiter wachsende Kasse“, sagte Vorstandsvorsitzender Lutz Cardinal von Widdern bei der Mitgliederversammlung vor rund 200 Versicherten in Leverkusen. Die Mitgliederzahl ist in den vergangenen Jahren jedoch gesunken.
Vor dem Hintergrund der anhaltenden Phase niedriger Zinsen und sinkender Beitragssummen auf Grund abnehmender Versichertenzahlen sei dies ein beachtliches Ergebnis, betonte von Widdern. Die Bilanzsumme stieg von knapp 214 Millionen Euro auf mehr als 217 Millionen Euro. Die Kapitalanlagen der Kasse erhöhten sich im Laufe des zurückliegenden Jahres um 3,6 Millionen Euro auf rund 212 Millionen Euro. Die rechnungsmäßige Kapitalanlageperformance auf Basis der zu verzinsenden Verpflichtungen liegt bei 4,3 Prozent. Daraus ergibt sich vor Kosten eine potenziell zur Verfügung stehende Überschussbeteiligung von 0,8 Prozentpunkten bezogen auf den Garantiezins von 3,5 Prozent. Die Bewertungsreserve – also die Differenz von Buchwert im Vergleich zum aktuellen Marktwert – stieg in 2014 von rund 43 auf rund 66 Millionen Euro. Der positive Trend setzte sich auch im ersten Quartal des Jahres 2015 fort.
Nachhaltige Anlagenstrategie als Erfolgsrezept
„Gründe für den wirtschaftlichen Erfolg sind unsere nachhaltige Strategie, den Garantiezins mit annähernd risikofreien Kapitalanlagen zu erwirtschaften. Zudem setzen wir in unseren Planungen und Aktivitäten bei den festverzinslichen Papieren auf eine breite Streuung und ausgeglichenes Fälligkeitsprofil“, betonte Finanzvorstand Dr. Stefan Nellshen. Diese Strategie habe sich in der Vergangenheit als effizient herausgestellt. „Wir werden sie auch in Zukunft weiter verfolgen“, fügte Nellshen hinzu. Allerdings: In Anbetracht der Niedrigzinsphase sinken die Renditeerwartungen am Kapitalmarkt. „Das heißt auch für uns, dass auf kurze Sicht die Renditen bei Neuinvestitionen unterhalb des Garantiezinses liegen. Wir verfügen allerdings in erheblichem Umfang über entsprechende Reserven, mit denen wir diese Entwicklung auffangen können. Nur eine sehr lange Niedringzinsphase würde bei unserer Anlagenstrategie zu Beeinträchtigungen führen“, fügte Nellshen hinzu. Das von den Mitgliedern befürwortete Bonussterbegeld-System sei in solchen Kapitalmarktphasen für die Mitglieder im Vergleich zum früheren Gewinnzuschlag deutlich positiver zu bewerten.
Weiterhin rückläufig ist der Mitgliederbestand der Bayer Beistandskasse als größter deutscher Sterbekasse: Zum Stichtag 31.12.2014 lag er bei 81.701 Versicherten. Das sind 1.951 weniger als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. Dadurch sank die Summe der Mitgliedsbeiträge auf knapp 5,8 Millionen Euro (2013: 6 Millionen Euro). Die Entwicklung ist der demografischen Struktur der Kasse geschuldet und entspricht dem Trend der Vorjahre. Insgesamt verzeichnete die Beistandskasse im zurückliegenden Jahr 2.085 Sterbefälle (2013: 2.176) und 245 Austritte. Demgegenüber stehen 379 Eintritte (2013: 333). „Erfreulich ist, dass die Zahl der Mitglieder im Alter zwischen 14 und 30 Jahren um 98 auf 1.280 angestiegen ist“, erklärte Vorstandsmitglied Dr. Claudia Picker. Die ausgezahlten Sterbegelder für 2014 belaufen sich wie im Vorjahr auf rund 8,6 Millionen Euro. Das Durchschnittsalter der Versicherten liegt bei 67,2 Jahren, das durchschnittliche Sterbealter bei 81,7 Jahren.
Die Versammlung beschloss die Feststellung des Jahresabschlusses 2014 mit 98,54% und entlastete den Aufsichtsrat mit 99,74% sowie den Vorstand mit 98,47%.
am Mittwoch, 10. Juni 2015 um 15 Uhr im FORUM, Am Büchelter Hof 9, 51373 Leverkusen (Stadtmitte).
Jahresabschluss und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014
Der Jahresabschluss und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014 sind in Form des Geschäftsberichtes als Download unter www.bayerbeistandskasse.de eingestellt. Dieser kann auch in den Wiesdorfer Arkaden, Hauptstr. 105, 51373 Leverkusen, eingesehen werden.
Anträge müssen spätestens bis 03. Juni 2015 schriftlich an den Vorstand eingereicht werden, bitte nutzen Sie folgende Adressdaten: Vorstand der Bayer Beistandskasse, Frau Dr. Claudia Picker, Bayer AG HRO-GER-CBG, Geb. Q 26 / 2.113, 51368 Leverkusen, Email: claudia.picker@bayer.com, Fax: 0214 30 20083
Leverkusen, im Mai 2015
Freitag, 26. Juni 2014
Bayer Beistandskasse zieht positive Jahresbilanz
Leverkusen. "Das Jahr 2013 ist für uns sehr zufriedenstellend verlaufen. Wir konnten trotz weiterhin niedriger Zinsen im Markt eine Kapitalanlageperformance von 4,3 Prozent erzielen." Diese positive Bilanz zog Dr. Stefan Nellshen, Finanzvorstand der Bayer Beistandskasse, bei der Mitgliederversammlung vor rund 220 Versicherten im Forum Leverkusen.
Der Vorstand und der Aufsichtsrat der Bayer Beistandskasse wurden auf der Mitgliederversammlung entlastet (v.l.): Petra Kronen, Dr. Andreas Juhnke, Joachim Schmitz, Karl Josef Ellrich, Thomas de Win, Dr. Stefan Nellshen, Dr. Claudia Picker und Wolfgang Schenk.
Die Bilanzsumme stieg von 210 auf 214 Millionen Euro, die Deckungsrückstellung erhöhte sich um 6,7 Millionen Euro. Im Laufe des Jahres 2013 sind die Kapitalanlagen der Kasse um 4,4 Millionen Euro auf insgesamt 208,5 Millionen Euro angestiegen. Größter Einzelposten bei den Kapitalanlagen sind festverzinsliche Namenstitel mit einem Gesamtvolumen von 128 Millionen Euro (61,4 Prozent der Kapitalanlagen), gefolgt von Spezialfonds mit einem Buchwert von 66,3 Millionen Euro (31,8 Prozent). Der Buchwert der Grundstücke und Bauten im Anlagevermögen beläuft sich auf rund 12,4 Millionen Euro (5,9 Prozent).
"In finanztechnischer Hinsicht sind wir weiterhin eine wachsende Kasse. Unsere unverändert eingeschlagene Strategie, den Garantiezins mit annähernd risikofreien Kapitalanlagen zu erwirtschaften und darüber hinaus im Rahmen der bestehenden Risikotragfähigkeit bewusst in Aktien zu investieren, war erneut erfolgreich", unterstrich Nellshen. Als immer noch bestes Mittel zur Abmilderung der Effekte der aktuellen Niedrigzinsphase nannte er ein ausgeglichenes Fälligkeitsprofil bei festverzinslichen Wertpapieren. "Unsere langfristig orientierte Anlagenpolitik zielt genau darauf ab. Zudem betreiben wir bei Aktienanlagen eine Kurssicherung nach unten", so der Finanzvorstand.
Durchschnittliches Sterbegeld erhöht, Mitgliederzahl rückläufig
Zum Stichtag 31.12.2013 gehörten der Bayer Beistandskasse als größte deutsche Sterbekasse insgesamt 83.652 Mitglieder an. Gegenüber 2012 bedeutet dies einen Rückgang von 2.037 Versicherten. "Diese Entwicklung ist der demografischen Struktur der Kasse geschuldet und als von uns vorausgesehene Entwicklung kein Anlass zur Sorge", betonte Vorstandsmitglied Dr. Claudia Picker. Die Kasse verzeichnete im zurückliegenden Jahr 2.176 Sterbefälle (2012: 2.184), die Austritte sanken mit 194 im Vergleich zum Vorjahr (258) deutlich. 333 Eintritte im Jahr 2013 entsprechen in etwa dem Niveau von 2009 und 2010. Das Durchschnittsalter der Versicherten liegt bei knapp 67 Jahren, das durchschnittliche Sterbealter lag 2013 bei ca. 81 Jahren. Positiv: In den letzten vier Jahren stieg die Zahl der Mitglieder zwischen 14 und 30 Jahren. Auch hinsichtlich des durchschnittlich gezahlten Sterbegeldes konnte der positive Trend weiter fortgesetzt werden.
Die vorgestellten Entwicklungen überzeugten eine große Mehrheit der anwesenden Mitglieder: Sie entlasteten den Vorstand und Aufsichtsrat mit einer überwältigenden Mehrheit von 98 Prozent. Dr. Nellshen blickte abschließend zuversichtlich in die Zukunft: "Die Beistandskasse ist solide aufgestellt. Die Kapitalanlageergebnisse der ersten fünf Monaten dieses Jahres sind ebenfalls erfreulich." Als konkrete Maßnahmen kündigte der Finanzvorstand unter anderem die Stärkung der Rückstellung für Verwaltungskosten sowie die Re-Investition von jüngst aus Namenstiteln freigewordenen und bislang noch nicht wieder angelegten Mitteln an.
Leverkusen im Juni 2014
am Donnerstag, 26. Juni 2014 um 15 Uhr im FORUM, Am Büchelter Hof 9, 51373 Leverkusen (Stadtmitte).
Jahresabschluss und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013
Der Jahresabschluss und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013 sind in Form des Geschäftsberichtes als Download unter www.bayerbeistandskasse.de eingestellt. Dieser kann auch in den Wiesdorfer Arkaden, Hauptstr. 105, 51373 Leverkusen, eingesehen werden.
Anträge müssen spätestens bis 19. Juni 2014 schriftlich an den Vorstand eingereicht werden, bitte nutzen Sie folgende Adressdaten: Vorstand der Bayer Beistandskasse, Frau Dr. Claudia Picker, Bayer AG-HRO-GER-PP-CBG, Geb. Q 26 / 2.113, 51368 Leverkusen, Email: claudia.picker@bayer.com, Fax: 0214 30 20083
Leverkusen, im Juni 2014
Bonussterbegeld hat sich bewährt
Bayer Beistandskasse: Konstante Anlagepolitik und wirtschaftliches Wachstum
Leverkusen. Die Bayer Beistandskasse hat bei weiterhin schwierigen Kapitalmarktbedingungen im zurückliegenden Jahr ein sehr zufriedenstellendes wirtschaftliches Ergebnis erzielt. Die Kapitalerträge der Kasse stiegen 2012 gegenüber dem Vorjahr um 1,6 Millionen Euro auf insgesamt 10,6 Millionen Euro. „In wirtschaftlicher Hinsicht sind wir trotz Mitgliederrückgang eine wachsende Kasse“, betonte Vorstandsvorsitzender Lutz Cardinal von Widdern bei der diesjährigen Mitgliedersammlung vor über 200 Mitgliedern im Forum Leverkusen.
Der erwirtschaftete Überschuss der Beistandskasse, der größten Sterbekasse in Deutschland, beträgt rund 6 Millionen Euro, obwohl die Beitragseinnahmen gesunken und die Aufwendungen gestiegen sind. „Mit den wirtschaftlichen Kennzahlen sind wir zufrieden und blicken zuversichtlich in die Zukunft“, so Cardinal von Widdern.
Mitglieder votieren weiterhin für Bonussterbegeld-System
Auf der Mitgliederversammlung votierten die Mitglieder dafür, den Überschuss der Jahre 2010 bis 2012 weiterhin nach dem vor fünf Jahren eingeführten System des Bonussterbegeldes zu verwenden. Die angesammelten Boni stellen einen nachhaltigen Besitzstand dar. Sie haben für eine langjährig versicherte Person durchschnittlichen Alters inzwischen in etwa das Niveau des heute unter Beachtung einer nachhaltigen Kassenfinanzierung zuteilbaren Gewinnzuschlags erreicht. „Sämtliche Prognosen von 2008 und 2010 haben sich bestätigt. Die Wahl des Bonussystems ist eine sehr gute, vernünftige und für die Mitglieder vorteilhafte Entscheidung gewesen“, betonte Finanzvorstand Dr. Stefan Nellshen. Er gab im Anschluss einen Überblick über die wichtigsten Anlageformen und deren Gewichtung im Gesamtportfolio. Dabei verfolge die Kasse bei ihrer Anlagestrategie das Ziel, den Garantiezins von 3,5 Prozent mit annähernd risikofreien Kapitalanlagen zu erwirtschaften und für die Mitglieder risikokontrolliert eine Über-Rendite zu erwirtschaften. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte eine Nettoverzinsung von 4,6 Prozent erreicht werden. Auch die Bewertungsreserven von 23 Prozent des Buchwertes bezeichnete Dr. Nellshen als „außergewöhnlich hohes Polster“. „Unsere gegenwärtige Anlagestruktur entspricht weitgehend der verabschiedeten Strategie. Auch in Zukunft werden wir an der konstanten Anlagenpolitik konsequent festhalten“, so Dr. Nellshen.
Zuwachs bei jungen Mitgliedern
Der Beistandskasse gehören 85.689 Mitglieder an (Stand 31.12.2012). Das bedeutet einen Rückgang von 1.849 gegenüber dem Vorjahr. Die Kasse verzeichnete 2.184 Sterbefälle. Die Zahl der Neueintritte (593) übertraf die der Austritte (258). Das durchschnittliche Alter der Versicherten liegt bei 66 Jahren, die durchschnittliche Lebenserwartung bei 81. Besonders erfreulich: Die wachsende Zahl junger Mitglieder zwischen 14 und 30 Jahren. Sie stieg im Jahr 2012 um 181 auf 1.145. „Diesen positiven Trend führen wir auf verstärkte Werbemaßnahmen bei Azubis sowie unser Angebot an volljährige Kinder von Mitgliedern zurück, der Kasse beitreten zu können“, betonte Vorstandsmitglied Dr. Claudia Picker.
Die Versicherungssumme aller Versicherten beläuft sich auf 401 Millionen Euro. Insgesamt reduzierte sich die Beitragssumme um 200.000 Euro. Das ausgezahlte Sterbegeld betrug 8,25 Millionen Euro. Das durchschnittlich ausgezahlte Sterbegeld liegt bei 3.956 Euro.
Neu in den Aufsichtsrat wählten die Mitglieder Thomas de Win (Gesamtsbetriebsratsvorsitzender der Bayer AG) und Petra Kronen (Betriebsratsvorsitzende am Standort Krefeld-Uerdingen). Als 1. und 2. Stellvertreter wurden Yüksel Karaaslan (Betriebsratsvorsitzender in Berlin), André van Broich (Betriebsratsvorsitzender in Dormagen), Oliver Zühlke (Betriebsratsvorsitzender in Leverkusen) und Barbara Barz (Administration Betriebsratssbüro) gewählt.
Leverkusen im Juni 2013
am Donnerstag, 20. Juni 2013 um 15 Uhr im FORUM, Am Büchelter Hof 9, 51373 Leverkusen (Stadtmitte).
1. Jahresabschluss und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2012
Der Jahresabschluss und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2012 sind in Form des Geschäftsberichtes als Download unter www.bayerbeistandskasse.de eingestellt. Dieser kann auch in den Wiesdorfer Arkaden, Hauptstr. 105, 51373 Leverkusen, eingesehen werden.
2. Beschlussfassung über die Feststellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2012
4. Entlastung Aufsichtsrat
6. Beschlussfassung über die Verwendung des Überschusses der Jahre 2010 bis 2012
Vorschlag: Verwendung als Bonussterbegeld
7. Wahl von zwei Aufsichtsratsmitgliedern und jeweils einem ersten und zweiten Stellvertreter gemäß § 10 Abs. 2 der Satzung
Thomas de Win als Aufsichtsratsmitglied*
Speditionskaufmann, Bayer MaterialScience AG, Leverkusen
Yüksel Karaaslan als ersten Stellvertreter*
Chemielaborant, Bayer Pharma AG, Berlin
André van Broich als zweiten Stellvertreter*
Technischer Angestellter, Bayer CropScience AG, Dormagen
Petra Kronen als Aufsichtsratsmitglied*
Chemielaborwerkerin, Bayer MaterialScience AG, Uerdingen
Oliver Zühlke als ersten Stellvertreter*
Chemikant, Bayer Pharma AG, Leverkusen
Barbara Barz als zweite Stellvertreterin
Staatl. gepr. Betriebswirtin, Bayer Business Services GmbH, Leverkusen
*freigestelltes Betriebsratsmitglied
Anträge müssen spätestens bis 13. Juni 2013 schriftlich an den Vorstand eingereicht werden, bitte nutzen Sie folgende Adressdaten: Vorstand der Bayer Beistandskasse, Frau Dr. Claudia Picker, Bayer AG-HRO-GER-PP-CBG, Geb. Q 26 / 2.113, 51368 Leverkusen, Email: claudia.picker@bayer.com, Fax: 0214 30 20083
Leverkusen, im Juni 2013
BaFin genehmigt Satzungsänderung für Neueintritte und Zusatzversicherungen
Unisex-Tarif tritt ab 01. April 2013 in Kraft
Die aufgrund der Rechtsprechung des Europäischen Gerichthofes zur Gleichbehandlung der Geschlechter erforderliche Satzungsänderung, der zufolge es ab 21. Dezember 2012 keine Unterschiede mehr bei der Kalkulation von Prämien und Leistungen für Männer und Frauen geben sollte, wurde in der letztjährigen Mitgliederversammlung verabschiedet.
Die für das Inkrafttreten erforderliche Zustimmung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) erfolgte im März 2013, so dass satzungsgemäß im darauffolgenden Monat die Umsetzung erfolgen kann: Ab 01. April 2013 gelten für den Abschluss von neuen Sterbe- und Zusatzversicherungen sowie für Austritte neue Tarife bzw. Austrittsvergütungen. Der Downloadbereich und die Beitragsrechner sind entsprechend angepasst.
Bereits bestehende Versicherungen sind von dieser Neuregelung nicht betroffen.
Leverkusen im März 2013
Information zu Neuanträgen und Zusatzversicherungen ab 21. Dezember 2012
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat ihre erforderliche Zustimmung zu der in der Mitgliederversammlung vom 28. Juni 2012 verabschiedeten Satzungsänderung zum „Unisextarif“ der Bayer Beistandskasse noch nicht erteilt. Erst wenn die Genehmigung der Aufsichtsbehörde vorliegt, kann die Satzungsänderung mit Beginn des auf die Genehmigung folgenden Monats in Kraft treten. Wir werden Sie zeitnah informieren und den Internetauftritt (Anträge, Rechner etc.) anpassen.
Bereits bestehende Versicherungen sind davon nicht betroffen.
Leverkusen im November 2012
Die Bayer Beistandskasse kann auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2011 zurückblicken. Der erwirtschaftete Überschuss der Kasse beträgt 4,9 Millionen Euro. Die Kapitalanlagen sind um drei Millionen Euro auf 197,9 Millionen Euro angestiegen. „Mit dem erzielten Ergebnis können wir sehr zufrieden sein“, betonte Vorstandsvorsitzender Lutz Cardinal von Widdern, auf der diesjährigen Mitgliederversammlung vor rund 300 Mitgliedern im Forum Leverkusen. „Unsere seit Jahren relativ defensiv ausgerichtete Anlagestrategie, bei der die Risikokontrolle im Fokus steht, hat sich einmal mehr bewährt“, sagte von Widdern.
Mit Erfolg konzentriert sich die Beistandskasse bei ihren Anlagen auf Werte von erstklassiger Bonität im festverzinslichen Bereich. Größter Einzelposten bei den Kapitalanlagen sind Namenstitel mit einem Gesamtvolumen von rund 130 Millionen Euro (65,7%), gefolgt von Spezialfonds mit einem Buchwert von 54,9 Millionen Euro (27,7%). Der Buchwert der Immobilien beläuft sich auf rund 13 Millionen Euro. Das entspricht 6,6% der Kapitalanlagen. Im Jahr 2011 hatte die Kasse ein Schuldscheindarlehen des Landes Thüringen über nominal fünf Millionen Euro gekauft. Mit der erfolgreichen Anlagestrategie wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr eine Nettoverzinsung von 4,1 Prozent erzielt und damit der Garantiezins um 0,6 Prozent übertroffen.
„Unter dem Gesichtspunkt der Effizienz ist das vorhandene Portfolio optimal. Deshalb sind auch keine größeren Änderungen geplant“, betonte Finanzvorstand Dr. Stefan Nellshen, der den Finanzstatus der Kasse mit „sehr komfortabel“ umschrieb. „Das ist ein schöner Zustand. Und wir sind auch für die Zukunft bestens gerüstet, denn wir haben genügend Risikopuffer.“
Der Bayer Beistandskasse gehören 87.538 Mitglieder an (Stand: 31.12.2011). Das ist gegenüber dem Vorjahr ein Rückgang von 1823 Mitgliedern (1.992 Sterbefälle, 341 Austritte, 510 Eintritte). Erstmals seit Jahren übertraf die Zahl der Neueintritte die der Austritte. „Das ist ein erfreulicher Trend und spricht für die Attraktivität der Beistandskasse“, sagte Dr. Claudia Picker (Leiterin HR Compensation & Benefits Germany) die gemeinsam mit Joachim Schmitz (Leiter FI Pensions) seit Ende 2011 dem Vorstand angehört. Die Versicherungssumme aller Versicherten beläuft sich auf rund 408 Millionen Euro. Die Beiträge reduzierten sich gegenüber 2010 um rund 200.000 Euro auf rund 6,36 Millionen Euro. Das ausgezahlte Sterbegeld betrug 7,65 Millionen Euro und bewegte sich damit auf Vorjahresniveau (7,7 Mio Euro).
Bei einer Gegenstimme verabschiedeten die Mitglieder eine Satzungsänderung, die aufgrund der Rechtssprechung des Europäischen Gerichthofes zur Gleichbehandlung der Geschlechter erforderlich wurde und der zufolge es ab 21. Dezember 2012 keine Unterschiede mehr bei der Kalkulation von Prämien und Leistungen für Männer und Frauen geben wird. Diese Satzungsänderung, die noch der Zustimmung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht bedarf, ermöglicht den weiteren Abschluss von Versicherungen für Mitglieder und für Neueintritte auch nach diesem Stichtag.
Mit rund 99 Prozent der Stimmen wurde der Vorstand entlastet. Worte der Anerkennung fand Karl Josef Ellrich, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Beistandskasse: „Danke für die geleistete Arbeit. Das war vor dem Hintergrund der Bewegung auf den Kapitalmärkten nicht ganz einfach.“
Leverkusen im Juli 2012
am Donnerstag, 28. Juni 2012 um 15 Uhr im FORUM,
Jahresabschluss und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011
Der Jahresabschluss und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011 sind in Form des Geschäfts-berichtes als Download unter www.bayerbeistandskasse.de eingestellt. Dieser kann auch in den Wiesdorfer Arkaden, Hauptstr. 105, 51373 Leverkusen, eingesehen werden.
Beschlussfassung über die Feststellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2011
Satzungsänderung § 3 Nr. 2, § 5, Satzungsanhang zu § 3 Nr. 2, Satzungsanhang zu § 5
Diese Satzungsänderungen betreffen die durch die Rechtsprechung des Europäischen Gerichts-hofes vorgegebene Einführung eines geschlechtsunabhängigen Tarifes für Neueintritte sowie neue Zusatzversicherungen ab dem 21.12.2012 und können unter www.bayerbeistandskasse.de sowie in den Wiesdorfer Arkaden, Hauptstr. 105, 51373 Leverkusen, eingesehen werden.
Geb. Q 26 / 2.113
Email: claudia.picker@bayer.com
Fax: 0214 30 20083
Von der Mitgliederversammlung am 28.06.2012 zu beschließende Satzungsänderungen
Derzeitige Fassung Entwurf
Nr. 2 Der monatliche Mitgliedsbeitrag ist in der Beitragstabelle im Satzungsanhang bestimmt. Er richtet sich nach dem Geschlecht des Mitglieds, dem Beitragsalter bei Begründung der Mitgliedschaft bzw. einer Zusatzversicherung. Der monatliche Mitgliedsbeitrag ist in der jeweils maßgeblichen Beitragstabelle im Satzungsanhang bestimmt. Er richtet sich bei Begründung der Mitgliedschaft bzw. einer Zusatzversicherung bis zum 20. Dezember 2012 nach dem Geschlecht des Mitglieds sowie dem Beitragsalter bei Begründung der Mitgliedschaft bzw. einer Zusatzversicherung und ergibt sich aus den Tabellen 1a bzw. 1b. Bei Begründung der Mitgliedschaft bzw. einer Zusatzversicherung ab dem 21. Dezember 2012 richtet sich der monatliche Mitgliedsbeitrag ausschließlich nach dem Beitragsalter bei Begründung der Mitgliedschaft bzw. einer Zusatzversicherung; er ergibt sich aus den Tabellen 2a und 2b.
Bemerkung: Umsetzung geschlechtsunabhängiger Tarif ab 21. Dezember 2012
§5 Mitglieder, die zu ihren Lebzeiten nach einer Mitgliedschaft von mindestens drei Jahren aus der Kasse ausscheiden, erhalten eine Austrittsvergütung in Höhe von 95% der geschäftsplanmäßigen Deckungsrückstellung. Die Höhe der Austrittsvergütung ergibt sich beispielhaft aus dem Satzungsanhang.
Die Zahlung der Austrittsvergütung erfolgt durch Überweisung auf ein inländisches Bankkonto oder Zusendung eines Verrechnungsschecks. Mitglieder, die zu ihren Lebzeiten nach einer Mitgliedschaft von mindestens drei Jahren aus der Kasse ausscheiden, erhalten eine Austrittsvergütung in Höhe von 95% der geschäftsplanmäßigen Deckungsrückstellung. Die Höhe der Austrittsvergütung ergibt sich beispielhaft aus dem Satzungsanhang. Dabei ist bei Begründung der Mitgliedschaft bzw. einer Zusatzversicherung bis zum 20. Dezember 2012 die Tabelle 3a und bei Begründung der Mitgliedschaft bzw. einer Zusatzversicherung ab dem 21. Dezember 2012 die Tabelle 3b maßgeblich. Die Zahlung der Austrittsvergütung erfolgt durch Überweisung auf ein inländisches Bankkonto oder Zusendung eines Verrechnungsschecks.
Bemerkung: Umsetzung geschlechtsunabhängiger Tarif bei Austritt
Satzungsanhang zu § 3 Nr. 2
Beitragstabelle für ein Sterbegeld von
€ 1.000,-- (Grundversicherung) Beitragstabelle 1a für ein Sterbegeld von € 1.000,-- (Grundversicherung) bei Begründung der Mitgliedschaft bis zum 20. Dezember 2012
€ 750,-- (Zusatzversicherung) Beitragstabelle 1b für ein Sterbegeld von € 750,-- (Zusatzversicherung) bei Begründung einer Zusatzversicherung bis zum 20. Dezember 2012
Änderungen der Tabellenüberschriften
Die bislang gültigen Satzungsanhänge zu § 3 Nr.2 bleiben inhaltlich unverändert und werden nun mit Anlage 1a (Sterbegeld von € 1000) und 1b (Sterbegeld von € 750) bezeichnet.
Satzungsanhang zu § 5
Austrittsvergütung für eine Grundver-sicherung von € 1.000,-- bei einer ununterbrochenen Mitgliedschaft von Tabelle 3a: Austrittsvergütung für eine bis zum 20. Dezember 2012 abgeschlossene Grundversicherung von € 1.000,-- bei einer ununterbrochenen Mitgliedschaft von
Bemerkung: Der bislang gültige Satzungsanhang zu § 5 bleibt inhaltlich unverändert und wird lediglich zeitlich eingegrenzt.
Beitragstabelle 2a für ein Sterbegeld von € 1.000,-- (Grundversicherung) bei Begründung der Mitgliedschaft ab dem 21. Dezember 2012
Beitragsalter Tarifendalter 85 Beitragsalter Tarifendalter 85
15 0,94 40 1,94
16 0,97 41 2,01
17 0,99 42 2,08
18 1,02 43 2,16
19 1,04 44 2,24
20 1,07 45 2,32
21 1,10 46 2,41
22 1,13 47 2,51
23 1,16 48 2,61
24 1,19 49 2,72
25 1,22 50 2,84
26 1,26 51 2,96
27 1,29 52 3,09
28 1,33 53 3,23
29 1,37 54 2,72
30 1,22 55 3,54
31 1,45 56 3,71
32 1,49 57 3,89
33 1,54 58 4,09
34 1,59 59 4,30
35 1,64 60 4,52
36 1,69 61 4,76
37 1,75 62 5,03
38 1,81 63 5,31
39 1,87 64 5,62
65 5,96
Das Beitragsalter errechnet sich als Differenz zwischen dem Kalenderjahr des Beginns der Mitgliedschaft und dem Geburtsjahr des Mitglieds.
Beitragstabelle 2b für ein Sterbegeld von € 750,-- (Zusatzversicherung) bei Begründung einer Zusatzversicherung ab dem 21. Dezember 2012
15 0,71 40 1,45
16 0,73 41 1,50
17 0,74 42 1,56
18 0,76 43 1,62
19 0,78 44 1,68
20 0,80 45 1,74
21 0,82 46 1,81
22 0,85 47 1,88
23 0,87 48 1,96
24 0,89 49 2,04
25 0,92 50 2,13
26 0,94 51 2,22
27 0,97 52 2,32
28 1,00 53 2,42
29 1,03 54 2,54
30 1,06 55 2,65
31 1,09 56 2,78
32 1,12 57 2,92
33 1,16 58 3,07
34 1,19 59 3,23
35 1,23 60 3,39
36 1,27 61 3,57
37 1,31 62 3,77
38 1,36 63 3,98
39 1,40 64 4,22
65 4,47
Das Beitragsalter errechnet sich als Differenz zwischen dem Kalenderjahr des Abschlusses der Zusatzversicherung und dem Geburtsjahr des Mitglieds.
Tabelle 3b: Austrittsvergütung für eine ab dem 21. Dezember 2012 abgeschlossene Grundversicherung von € 1.000,-- bei einer ununterbrochenen Mitgliedschaft von
Eintrittsalter 5 Jahren 10 Jahren 20 Jahren 30 Jahren 40 Jahren
15 47,68 97,18 210,47 344,47 495,20
20 52,38 109,21 239,16 389,50 551,19
25 60,67 126,26 274,76 441,87 613,02
30 69,11 145,38 314,56 496,85 677,32
35 81,94 170,19 361,87 558,68 745,85
40 95,51 197,76 412,13 624,67 819,40
45 114,01 232,34 470,70 698,44 922,71
50 133,29 268,28 535,27 783,85
55 156,39 312,86 613,39 922,71
60 186,07 368,38 717,49
65 225,34 444,68 922,71
Die Austrittsvergütung erhöht sich um 100% der geschäftsplanmäßigen Deckungsrückstellung für Bonussterbegeld.
Das Eintrittsalter errechnet sich als Differenz zwischen dem Kalenderjahr des Eintritts und der Geburt; die Jahre der Mitgliedschaft als Differenz zwischen dem Kalenderjahr des Austritts und des Eintritts.
BaFin stimmt Satzungsänderung zu: Vertretung eines Mitgliedes durch ein anderes Mitglied bei der Mitgliederversammlung wird nun möglich!
Die auf der Mitgliederversammlung vom 30. Juni 2011 beschlossene Satzungsänderung in § 9 Nr. 6 zur Vertretungsmöglichkeit der Mitglieder bei der Mitgliederversammlung ist jetzt von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) genehmigt worden.
Danach kann sich nun ein Mitglied durch ein anderes Mitglied bei der Mitgliederversammlung vertreten lassen. Für die Vertretung ist die Erteilung einer schriftlichen Vollmacht erforderlich. Der Vertreter kann dabei einschließlich seiner eigenen Stimme maximal vier Stimmrechte ausüben.
Erstmalig können Vollmachten nach Erhalt der Einladung für die Mitgliederversammlung im Juni 2012 ausgestellt werden.
Leverkusen im Oktober 2011
Mitgliederversammlung der Bayer Beistandskasse 2011
Wirtschaftliches Wachstum dank erfolgreicher Anlagenstrategie
Die Bayer Beistandskasse hat im zurückliegenden Geschäftsjahr einen Überschuss von 4,93 Millionen Euro erwirtschaftet. "Dies ist ein Erfolg guter und sicherer Kapitalanlagen sowie unserer auf Nachhaltigkeit angelegten Strategie", sagte Lutz Cardinal von Widdern, Vorstandsvorsitzender der Bayer-Beistandskasse, vor 530 Kassenmitgliedern im Terrassensaal des Forums Leverkusen.
Die Kapitalanlagen wuchsen auf einen Wert von knapp 195 Millionen Euro, die Bilanzsumme stieg auf über 199 Millionen Euro. Mit den Anlagen erzielte die Kasse im Jahr 2010 eine Nettoverzinsung von 4,4 Prozent. Damit wurde der Garantiezins um 0,9 Prozent übertroffen. "Unser aktuelles Portfolio mit einem sicherheitsorientierten und risikokontrollierten Anlagenmix ist effizient. Wir sehen daher keine Veranlassung, an unserer in den letzten Jahren bewährten Strategie etwas zu verändern", betonte Finanzvorstand Dr. Stefan Nellshen in seinen Ausführungen.
Insbesondere Anlagen im festverzinslichen Bereich von erstklassiger Bonität bleiben in Zukunft der Investitionsschwerpunkt. Bereits im Juni des vergangenen Jahres hatte sich die Kasse komplett von griechischen Staatsanleihen getrennt. Im Frühjahr diesen Jahres veräußerte sie zudem die portugiesischen Staatsanleihen. "Damit haben wir vorausschauend im Sinne unserer Mitglieder agiert", so Nellshen. Sie honorierten das wirtschaftliche Ergebnis und entlasteten sowohl Vorstand als auch Aufsichtsrat mit einer deutlichen Mehrheit von jeweils über 97 Prozent.
Rückläufig hingegen ist die Mitgliederentwicklung: Der Bestand der größten deutschen Sterbekasse sank zum Stichtag 31.12.2010 gegenüber dem Vorjahreszeitpunkt um 2.054 auf 89.361. Den 2.089 Sterbefällen (2009: 1.971) und 313 Austritten standen 353 Eintritte gegenüber. "Wir sind aufgrund der vorgegebenen Vereinsstruktur weitgehend auf Mitgliederpotenziale, die aus dem aktuellen bzw. früheren Bayer-Umfeld resultieren, begrenzt. Dennoch bemühen wir uns weiterhin, jüngeren Menschen die Attraktivität einer Mitgliedschaft näherzubringen", so von Widdern. Die Beiträge reduzierten sich durch den Mitgliederrückgang gegenüber dem Vorjahr um rund 191.000 Euro. Das Durchschnittsalter der Mitglieder beträgt rund 65 Jahre. Das im Mittel ausgezahlte Sterbegeld lag im vergangenen Jahr bei 3.690 Euro (2009: 3.681 Euro).
Mit einer überwältigenden Mehrheit von knapp 98 Prozent stimmten die Mitglieder einer Satzungsänderung zu. Danach kann sich nun ein Mitglied durch die Erteilung einer schriftlichen Vollmacht durch ein anderes Mitglied bei der Mitgliederversammlung vertreten lassen. Der Vertreter kann dabei einschließlich seiner eigenen Stimme maximal vier Stimmrechte ausüben. Bislang war die Stimmabgabe ausschließlich bei persönlicher Anwesenheit möglich. Die Regelung einer Vertretungsvollmacht hatten die Mitglieder in der zurückliegenden Mitgliederversammlung angeregt.
Leverkusen im Juli 2011
am Donnerstag, 30. Juni 2011 um 15 Uhr im FORUM,
Jahresabschluss und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010
Der Jahresabschluss und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010 sind in Form des Geschäftsberichtes als Download unter www.bayerbeistandskasse.de eingestellt. Dieser kann in den Büroräumen der Bayer Beistandskasse, Wiesdorfer Arkaden, Hauptstr. 105, 51373 Leverkusen, eingesehen werden.
Beschlussfassung über die Feststellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2010
Satzungsänderung § 9 Nr. 6 zur Bevollmächtigung bei Mitgliederversammlungen
Derzeitige Fassung § 9 Nr. 6. Die Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der in der Sitzung anwesenden Mitglieder beschlussfähig. Über die Auflösung der Kasse oder Bestandsübertragung auf ein anderes Versicherungsunternehmen (§ 17) kann nur beschlossen werden, wenn in der Sitzung mindestens die Hälfte der Mitglieder vertreten ist. Andernfalls kann eine neue Mitgliederversammlung einberufen werden, die unabhängig von der Zahl der in der Sitzung anwesenden Mitglieder beschlussfähig ist; hierauf ist in der Einladung zur neuen Mitgliederversammlung hinzuweisen.
Entwurf § 9 Nr. 6 Die Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der in der Sitzung anwesenden Mitglieder beschlussfähig. Stimmberechtigt sind ausschließlich Mitglieder der Kasse oder ihre gesetzlichen Vertreter. Ein Mitglied kann sich durch schriftliche Vollmachterteilung durch ein anderes Mitglied vertreten lassen. Hierbei kann der Vertreter einschließlich seines eigenen Stimmrechtes maximal 4 Stimmrechte ausüben. Über die Auflösung der Kasse oder Bestandsübertragung auf ein anderes Versicherungsunternehmen (§ 17) kann nur beschlossen werden, wenn in der Sitzung mindestens die Hälfte der Mitglieder vertreten ist. Andernfalls kann eine neue Mitgliederversammlung einberufen werden, die unabhängig von der Zahl der in der Sitzung anwesenden Mitglieder beschlussfähig ist; hierauf ist in der Einladung zur neuen Mitgliederversammlung hinzuweisen.
Anträge müssen spätestens bis 23. Juni 2011 schriftlich beim Vorstand eingereicht werden.
Leverkusen, im Juni 2011
BaFin stimmt Satzungsänderung zur Einführung einer weiteren Zusatzversicherung zu
Die auf der Mitgliederversammlung vom 30. Juni 2010 beschlossene Satzungsänderung § 4 Nr. 2 zur Einführung einer weiteren Zusatzversicherung ist jetzt von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht genehmigt worden.
Jedes Mitglied ist bis zur Vollendung des 65. Lebensjahres zum Abschluss von fünf Zusatzversicherungen über jeweils € 750 berechtigt. Ab sofort ist jedes Mitglied bis zur Vollendung des 65. Lebensjahres dazu berechtigt, eine sechste Zusatzversicherung über € 750 abzuschließen. Voraussetzung hierfür ist, dass das versicherte Sterbegeld dadurch insgesamt den Höchstbetrag von € 5.500 nicht überschreitet, um Barausschüttungen nach Überschussverteilungen möglichst zu vermeiden (die steuerliche Höchstgrenze des Sterbegeldes beträgt € 7.669).
Leverkusen im April 2011
Deutliche Mehrheit für Bonussterbegeld
Klares Votum der Mitglieder der Bayer-Beistandskasse: Mit überwältigender Mehrheit von 95 Prozent sprachen sich die Teilnehmer der diesjährigen Mitgliederversammlung dafür aus, die in den Jahren 2007 bis 2009 erwirtschafteten Kassenüberschüsse für ein Bonussterbegeld zu verwenden.
"Damit ist eine faire und nachhaltige Verteilung an alle Kassenmitglieder gewährleistet", betonte Lutz Cardinal von Widdern, Vorstandsvorsitzender der Bayer-Beistandskasse, vor rund 600 Kassenmitgliedern im Kölner Staatenhaus am Rheinpark.
Auch der erneute Beschluss über die Verwendung des Überschusses der Jahre 2004 bis 2006 fiel mit ca. 90 Prozent zugunsten des Bonussterbegeldes anstelle des in den Jahren zuvor angewendeten Gewinnzuschlags aus. Damit folgten die Mitglieder dem Antrag des Vorstands, der den Vorschlag auch auf Empfehlung des zuständigen Aktuars (Versicherungsmathematikers) eingebracht hatte. Der bereits im Jahr 2007 gefasste Beschluss zugunsten des Bonussterbegeldes war nach Klagen von Kassenmitgliedern durch das Landgericht Köln aus formalen Gründen für unwirksam erklärt worden. Dagegen hatte die Beistandskasse vorsorglich Revision eingelegt. Von Widdern: "Nach dem neuen Beschluss durch die Mitgliederversammlung wird die Revision nun zurückgenommen."
Im Rahmen des befristeten Gewinnzuschlags wurden die in den zurückliegenden drei Jahren erwirtschafteten Kassen-Überschüsse an die Hinterbliebenen vergeben, deren Angehörige in den nächsten drei Jahren verstarben. Im Gegensatz dazu wird im Zuge des Bonussterbegeldes der Überschuss auf alle versicherten Mitglieder gemäß der geleisteten Beiträge, Dauer der Kassenzugehörigkeit und erworbenen Anwartschaften dauerhaft umgelegt. Das Bonussterbegeld stellt einen Besitzstand dar, der den Begünstigten nicht mehr genommen werden kann.
"Das Bonussterbegeld führt zu einer leistungsgerechteren Verteilung, ist deutlich besser planbar sowie dauerhaft finanzierbar. Dies ist von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zwingend vorgeschrieben", sagte von Widdern.
Die erwirtschafteten Überschüsse der Beistandskasse sind in den zurückliegenden Jahren kontinuierlich gesunken: Standen im Jahr 2004 noch 11,4 Millionen und 2007 insgesamt 6,4 Millionen Euro für die Überschussverteilung zur Verfügung, sind es im Jahr 2010 lediglich 4,5 Millionen Euro. Gründe hierfür sind rückläufige Beitragseinnahmen in Höhe von 1,3 Millionen Euro aufgrund eines Mitgliederrückgangs sowie höhere Leistungen an die Hinterbliebenen. In Zahlen: Der Mitgliederbestand sank zum Stichtag 31. Dezember 2009 gegenüber dem Vorjahreszeitpunkt um 2.071 auf 91.415 Personen. Den 1.971 Sterbefällen und 400 Austritten standen dabei 300 Neumitgliedschaften gegenüber. Das durchschnittlich ausgezahlte Sterbegeld betrug im vergangenen Jahr 3.681 Euro (2008: 3.471 Euro).
Ausführlich erläuterte Finanzvorstand Stefan Nellshen die Entwicklung der Kapitalanlagen im Jahr 2009 und im bisherigen Kalenderjahr. Trotz Finanzkrise erwirtschaftete die Kasse eine Kapitalanlageperformance von 4,9 Prozent. Die Kapitalanlagen wuchsen um 4,4 Millionen Euro auf über 190 Millionen Euro. "Dieser positive Trend hat sich auch im laufenden Jahr fortgesetzt und zeigt, dass sich unsere sicherheitsorientierte und risikokontrollierte Anlagenstrategie - auch unter Effizienzgesichtspunkten – bewährt hat. Wir sehen keine Veranlassung, an dieser Strategie etwas zu verändern", betonte Nellshen. Die Mitglieder honorierten das ausgezeichnete Ergebnis und entlasteten sowohl Vorstand als auch Aufsichtsrat mit deutlicher Mehrheit von jeweils 92 Prozent.
Abstimmungsergebnisse im Einzelnen:
TOP 2 Beschlussfassung über die Feststellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2009
17 Nein-Stimmen, 500 Ja-Stimmen
mit 96,71% angenommen
TOP 4 Beschlussfassung über die Verwendung des Überschusses der Jahre 2007 bis 2009
29 Nein-Stimmen, 543 Ja-Stimmen
mit 94,93% angenommen
TOP 5 Erneuter Beschluss über die Verwendung des Überschusses der Jahre 2004 bis 2006
57 Nein-Stimmen, 504 Ja-Stimmen
mit 89,84% angenommen
TOP 6 Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrates
45 Nein-Stimmen, 520 Ja-Stimmen
mit 92,04% angenommen
TOP 7 Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstandes
45 Nein-Stimmen, 510 Ja-Stimmen
mit 91,89% angenommen
TOP 8 Beschlussfassung über die Satzungsänderung § 4 Nr. 2 zur Einführung einer weiteren Zusatzversicherung
73 Nein-Stimmen, 459 Ja-Stimmen
mit 86,28% angenommen
Abstimmungsergebnis Vollmacht
Vorschlag, den Vorstand zu beauftragen, zur nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung in 2011 einen konkreten Satzungsänderungsvorschlag zur Bevollmächtigung bei Mitgliederversammlungen zu erarbeiten
132 Nein-Stimmen, 440 Ja-Stimmen
mit 76,92% angenommen
Abstimmung Zusatzversicherung über 65 Jahre
Aufgrund des Antrages des Mitglieds Graf, Vorschlag des Vorstandes, in der nächsten Versammlung eine versicherungsmathematische
Berechnung einer möglichen Zusatzversicherung für Mitglieder über 65 Jahren vorzulegen.
442 Nein-Stimmen, 106 Ja-Stimmen
nicht angenommen, mit 80,66% abgelehnt
Leverkusen im Juni 2010

References: § 11
 § 11
 § 309
 § 10
 § 3
 § 5
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§5
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 § 5
 § 5
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 § 9
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