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Timestamp: 2019-11-12 09:33:00+00:00

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Gewerbesteuer | Steuerlupe
Solidaritätszuschlag — und der Steuerermäßigungsbetrag für gewerbliche Einkünfte
Der Grund­satz der steuer­lichen Las­ten­gle­ich­heit des Art. 3 Abs. 1 GG gebi­etet es nach Ansicht des Finanzgerichts Baden-Würt­tem­berg nicht, dass der Steuer­ermäßi­gungs­be­trag des § 35 EStG für Zwecke der Fest­set­zung des Sol­i­dar­ität­szuschlags nach der Summe aller pos­i­tiv­en Einkün­fte ermit­telt wird. § 35 EStG in der Fas­sung ab 2008 ist nach
Zerlegung des Gewerbesteuermessbetrags — und der fiktive Unternehmerlohn in der GmbH & Co. KG
Bei der Zer­legung des Gewerbesteuer­mess­be­trags ist ein fik­tiv­er Arbeit­slohn (sog. Unternehmer­lohn) für die im Betrieb (hier: der GmbH & Co. KG) täti­gen Mitun­ternehmer gemäß § 31 Abs. 5 Gew­StG anzuset­zen. Bei der Zer­legung des Gewerbesteuer­mess­be­trags sind die Arbeit­nehmer der Kom­­ple­­men­tär-GmbH der GmbH & Co. KG nicht etwa nach wirtschaftlichen Gesicht­spunk­ten
Sprech­er für Radio-Werbespots sind, zumin­d­est steuer­lich gese­hen, nach Ansicht des Finanzgerichts Rhein­­land-Pfalz nicht kün­st­lerisch tätig. In einem jet­zt veröf­fentlicht­en Urteil hat das FG zu der Frage Stel­lung genom­men, ob die Erstel­lung von Sprachauf­nah­men für den Rund­funk (Wer­be­texte) als kün­st­lerische Tätigkeit zu betra­cht­en ist und daher bei der Einkom­men­steuer zu Einkün­ften
Ein “Markt” nach § 15 Abs. 2 Satz 1 EStG, der für die Her­anziehung zur Gewerbesteuer erforder­lich ist, existiert für Fußballschied­srichter nicht. Die Tätigkeit entspricht auch nicht dem Bild ein­er unternehmerischen Mark­t­teil­nahme. Mit dieser Begrün­dung hat das Finanzgericht Rhein­­land-Pfalz in dem hier vor­liegen­den Fall die Ausübung ein­er gewerbesteuerpflichti­gen Tätigkeit bei
Gewerbesteuersachen — und der Streitwert
Die Höhe der Gerichts­ge­bühren richtet sich nach dem Stre­itwert (§ 3 Abs. 1, § 34 Abs. 1 GKG) sowie den in Anlage 1 zu § 3 Abs. 2 GKG aufge­führten Gebührentatbestän­den. Der Stre­itwert ist in Ver­fahren u.a. vor den Gericht­en der Finanzgerichts­barkeit nach der sich aus dem Antrag des Klägers
1. Wird der Gewerbesteuer­mess­bescheid auf­grund eines Rechts­be­helfs aufge­hoben, weil der Steuerpflichtige eine selb­ständi­ge Tätigkeit i.S. des § 18 Abs. 1 Nr. 3 EStG ausübt, ist das Finan­zamt nach § 174 Abs. 4 AO im Grund­satz berechtigt, den Einkom­men­steuerbescheid durch Ver­sa­gung der Tar­if­be­gren­zung gemäß § 32c EStG a.F. zu ändern. In

References: Art. 3
 § 35
 § 35
 § 31
 § 15
 § 34
 § 3
 § 18
 § 174
 § 32