Source: https://www.competitionline.com/de/ergebnisse/143708
Timestamp: 2019-03-23 10:48:06+00:00

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Ergebnis: „Haus der Kulturen der Welt“ - 2. Teil...competitionline
(ID 3-143708)
Skope inventive spaces, Hamburg (DE)
made by light - lichtplanung, Hamburg (DE)
Entscheidung 19.03.2014
Tatsächliche Teilnehmer: 5 (= 11% der Bewerber)
Baukosten 8.500.000	EUR	inkl. USt.
Auslober/Bauherr Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH (KKB), Berlin (DE)
Preisrichter	 Torsten Krüger, Prof. Jens Metz, Prof. Petra Vondenhof-Anderhalten	, Prof. Dr. Bernd M. Scherer, Ingo Mix
Das Haus der Kulturen der Welt (HKW) liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zum Regierungsviertel zwischen der John-Foster-Dulles-Allee und dem Südufer der Spree, gegenüber dem Kanzlergarten. Das HKW dient derzeit als Ort für Ausstellungen, Symposien und Workshops sowie für Theater- und Musikaufführungen, Konzerte und Festivals. Aufgrund der durch die Hauptstadtfunktion gestiegenen – auch internationalen – Bedeutung des HKW's und die in der Folge sich daraus entwickelnden veranstaltungstechnischen Anforderungen an dieses Haus, besteht die Notwendigkeit der Anpassung an heutige Standards.
Um auch in Zukunft den sicherheitstechnischen und veranstaltungstechnischen Anforderungen sowie dem politischen Auftrag gerecht zu werden, ist eine 2. Teilinstandsetzung und Modernisierung geplant. Im Jahr 2006/2007 konnte das Haus in einigen Bereichen instandgesetzt werden. Schwerpunktmäßig erfolgte die Sanierung der Technischen Ausrüstung und Versorgungsleitungen (Heizungstechnik, Elektrotechnik, Sanitärtechnik, Raumlufttechnik und Gebäudeleittechnik). Im Rahmen des sog. Konjunkturpakets II wurden energetische Maßnahmen umgesetzt (u. a. energ. Sanierung der Glasfassade, Ertüchtigung der Verglasung an der Südfassade). In der 2. Teilinstandsetzung soll als erster Schritt eine Gesamtbetrachtung des Sanierungsbedarfs des Hauses vorgenommen werden (Erbringung LP 1-2 nach HOAI) um daraus eine Prioritätenliste zu erarbeiten, die eine Umsetzung von akuten und wirtschaftlich sinnvollen Maßnahmen in Höhe von 8,5 Mio. EUR festlegt. Die Kostenobergrenze für die Kostengruppen 200 bis 700 (nach DIN 276) liegt bei 8,5 Mio. EUR brutto. Ziel des vorliegenden Verfahrens ist es, einen geeigneten Architekten und ein Vorentwurfskonzept insbesondere für die Neugestaltung des Theatersaals und des Auditoriums zu finden.
Das Verfahren wird als nichtoffener Wettbewerb nach § 3 (3) RPW 2013 (vgl. Bekanntmachung der Richtlinie für Planungswettbewerbe (RPW 2013) vom: 31.1.2013, im Bundesanzeiger (BAnz AT) vom 22.2.2013) und den übergeordneten Regelungen der VOF 2009 durchgeführt. Aufgrund der unter III.1) B. genannten Auswahlkriterien sollen aus dem Kreis der Bewerber bis zu 5 Wettbewerbsteilnehmer ausgewählt werden.
Die auszufüllenden Bewerbungsformulare sind unter der Internet-Adresse der KBB, www.kbb.eu, unter der Rubrik Ausschreibungen, heruntergeladen werden.
Alternativ können sie elektronisch über die Anschrift MjE0PTQ0IDRbVlZbYFkyXVRUIFdn unter Angabe der E-Mail-Adresse angefordert werden. Bitte beachten Sie, dass die Angabe im Betreff der E-Mail ausschließlich folgende Angabe enthält: 01213HKW.
Ausstellung Die Wettbewerbsarbeiten werden vom
02.04.2014 bis 10.04.2014 sowie
im Haus der Kulturen der Welt, John-Foster-Dulles Allee 10, 10557 Berlin,
Montag bis Sonntag von 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr ausgestellt.
Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH/Haus der Kulturen der Welt
Zentrales Vergabemanagement
+49 3026397560
MjEyX1ZWIlZdWFhdYls0X1ZWIllp
+49 3026397566
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers / des Auftraggebers: http://kbb.eu
Elektronischer Zugang zu Informationen: http://www.kbb.eu/de/ausschreibungen/ausschreibungen.php
Sonstige: Juristische Person des privaten Rechts
2. Teilinstandsetzung und Modernisierung „Haus der Kulturen der Welt“ für die Kulturverantsaltungen des Bundes in Berlin GmbH, John-Foster-Dulles-Allee 10, 10557 Berlin, Architektenwettbewerb nach RPW.
Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Erfahrung nachgewiesen durch:
A. Ausschlusskriterien und Mindestanforderungen, frist- und formgerechtes Vorliegen folgender Unterlagen:
1. Vollständig ausgefüllter und von dem/den Büroinhaber(n), dem /den Geschäftsführer(n) und/oder dem/den bevollmächtigten Vertreter(n) rechtsverbindlich unterschriebener Bewerbungsbogen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen – es ist nur eine Bewerbung zugelassen;
2. Nachweis über die Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ z. B. durch Kopie der Eintragungsurkunde in die Architektenkammer oder Angabe der Eintragungs-Nr. im Bewerbungsbogen. Bei ausländischen Bewerbern: Nachweise gemäß Richtlinie 2001/19/EG bzw. 2005/36/EG;
3. Nachweis der Unterschriftsbefugnis ist vom Bewerber, im Falle der Bewerbergemeinschaft von jedem Mitglied zu erbringen (durch die Vorlage eines Registerauszuges; soweit solch eine Eintragung nicht gegeben ist, ist dem Bewerbungsbogen eine Vollmacht beizufügen, in der alle Mitglieder der Gesellschaft den Unterzeichnenden Bevollmächtigen, hierfür kann die Anlage 2 zum Bewerbungsbogen verwandt werden);
4. Rechtsverbindlich unterzeichnete Erklärung nach § 4 Absatz (2) VOF soweit nach § 4 Absatz (6) und (9) VOF, Anlage 1 des Bewerbungsbogens. Diese Anlage ist im Falle einer Bewerbergemeinschaft von jedem Mitglied vorzulegen.
III.1.2) Es sind folgende Mindestanforderungen zu erfüllen:
1. Jahresumsatz mit Planungsleistungen der LP 2-8 nach § 33 HOAI oder vergleichbar (Vorentwurf bis Bauüberwachung) im Durchschnitt der letzten 3 Jahre mindestens ≥ 250 000,00 EUR.
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen, d. h. die Umsatzzahlen sind zu addieren.
2. Die Summe der Büroinhaber und ihrer mit mind. 30 h/Woche festangestellten Mitarbeiter mit Hochschulabschluss (Architektur) muss im Durchschnitt der letzten 3 Jahre mindestens 4 betragen;
3. Zwei Projekte (P1 und P2) mit Leistungsphase 2-8 nach HOAI § 33 (oder vergleichbar) im Zeitraum der letzten 7 Jahre (mit Angaben zu: Art und Typ der Baumaßnahme, Auftraggeber etc., mit Baukosten von mindestens 2,5 Mio. EUR in den KG 200-500 nach DIN 276 oder vergleichbar. Ein realisiertes, d. h. fertig gestelltes und an den Nutzer innerhalb der letzten 7 Jahre zum Datum der Veröffentlichung der Bekanntmachung dieses Verfahrens übergebenes Projekt (P1) muss gleichzeitig auch als Referenzprojekt P1 (siehe Auswahlkriterien) vorgelegt werden.
Das Fehlen dieser Angaben oder der Unterschriften auf dem Bewerbungsbogen führt zum Ausschluss.
Bewertet werden: 2 unter eigenem Namen gefertigten Referenzprojekte ( P1 und P2), von denen mind. eines im Zeitraum der letzten 7 Jahre realisiert und an den Nutzer übergeben sein muss. (2,5 Mio. EUR KG 200-500) LP 2-8.
— die gestalterische Qualität der Referenzobjekte P1 und P2 (Qualität des Gestaltungskonzeptes sowie [Qualität der (stadt-, frei-, innen-) räumlichen Durcharbeitung, Konstruktion, Material, Detail, Farbkonzept (mit max. 40 Punkten pro Projekt)],
— die Vorlage je eines Referenzschreibens (nicht älter als 7 Jahre) zu den eingereichten Projekten P1 und P2 (mit max. 5 Punkten/Projekt),
— zusätzlich wird die Vergleichbarkeit von Referenzprojekt P1 mit der Bauaufgabe Kulturbau/Bauen im Bestand/denkmalgeschützten Bestand mit max. 20 Punkten bewertet.
Die Darstellung der Referenzprojekte, die eine Beurteilung gemäß vorstehend genannter Kriterien ermöglicht, ist auf jeweils ein DIN A 3 großes Blatt, einseitig bedruckt, zu beschränken. Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht zugelassen und werden zur Beurteilung der Bewerbung nicht herangezogen.
1. Natürliche Personen, die freiberuflich tätig sind und entsprechend den Regelungen ihres Herkunftslandes berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Architekt zu führen. Ist in dem Herkunftsland die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Voraussetzung, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstige Befähigungsnachweise als Architekt verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2001/19/EG vom 14.5.2001 und der Richtlinie 2005/36/EG vom 07.9.2005 des Europäischen Parlaments und des Rates
gewährleistet ist;
2. Juristische Personen, zu deren satzungsgemäßen Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Planungsleistungen der Fachrichtung Architektur gehören, sofern einer der Gesellschafter und/oder der bevollmächtigten Vertreter der juristischen Person die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllen;
Die im Wettbewerb eingereichten Projekte werden nach folgenden Kriterien bewertet:
— architektonisches Gestaltungskonzept,
Die Reihenfolge stellt keine Wichtung der Kriterien dar. Die Unterkriterien werden in der Auslobung zum Wettbewerb
01213HKW
Tag: 26.7.2013 - 14:00
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Für den 1. Preis sollen 14 000,00 Euro (netto) und für den 2. Preis 5 000,00 Euro (netto) ausgezahlt werden.
Jeder ausgewählte Wettbewerbsteilnehmer erhält für den eingereichten Wettbewerbsbeitrag ein Bearbeitungshonorar in Höhe von 1 000,00 Euro (netto).
Die Wettbewerbssumme beträgt somit insgesamt 24 000,00 EUR netto. Die Aufteilung der Wettbewerbssumme soll wie Folgt erfolgen: Für den 1. Preis sollen 14 000,00 Euro (netto) und für den 2. Preis 5 000,00 Euro (netto) ausgezahlt werden, nachdem jeder der max. 5 Teilnehmer bereits für die Einreichung seines Wettbewerbsbeitrags pauschal 1 000,00 Euro (netto) erhalten soll.
1. Frau Petra Vondenhof-Anderhalten
2. Herr Torsten Krüger
3. Herr Andreas Hilt
Alternativ können sie elektronisch über die Anschrift MjEzPjU1ITVcV1dcYVozXlVVIVho unter Angabe der E-Mail-Adresse angefordert werden. Bitte beachten Sie, dass die Angabe im Betreff der E-Mail ausschließlich folgende Angabe enthält: 01213HKW.
Für die Bewerber besteht kein Anspruch auf Rücksendung ihrer Bewerbungsunterlagen und auch kein Anspruch auf Kostenerstattung und Aufwandsentschädigung jeglicher Art.
Der rechtsverbindlich unterzeichnete Bewerbungsbogen mit den Erklärungen muss zusammen mit den geforderten Nachweisen bis zum Ablauf des unter Ziff. IV.4.3) genannten Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge eingegangen sein bei folgender Adresse:
KBB GmbH, Schöneberger Straße 15, 10963 Berlin,
Kennwort: Auswahlverfahren 2. Teilinstandsetzung Haus der Kulturen der Welt, Vergabe-Nr. 01213HKW,
Eine persönliche Übergabe der Bewerbungsunterlagen kann nur innerhalb der o. g. Frist zu den üblichen Geschäftszeiten zwischen 09.00 bis 16.00 Uhr erfolgen.
Der Bewerbungsbogen ist nebst Anlage innerhalb der Bewerbungsfrist vollständig ausgefüllt und unterschrieben einzureichen.
Soweit der Bewerbung die geforderten Unterlagen, Nachweise und Angaben (Pkt.: III.1) bis III. 2)) nicht beiliegen, sind diese
auf Anforderung innerhalb der von der Vergabestelle hierfür benannten Frist nachzureichen. Werden die nachgeforderten Unterlagen und Angaben nicht innerhalb dieser Frist vorgelegt, führt dies zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.
Der Wettbewerbsausschuss der Berliner Architektenkammer ist bei der Vorbereitung und Durchführung des Wettbewerbs beratend tätig und wirkt am Inhalt der Auslobung beratend mit. Die Registriernummer wird mit der Auslobung bekanntgegeben.
Das Preisgericht gibt eine schriftliche Empfehlung für die Umsetzung des Wettbewerbsentwurfs ab. Der Auslober beabsichtigt der Empfehlung des Preisgerichts folgend mit dem ersten Preisträger Verhandlungen aufzunehmen mit dem Ziel, mindestens Leistungsphase 2 bis 5 nach HOAI § 33 zu beauftragen, sofern kein wichtiger Grund der Beauftragung entgegensteht. Sollte er aus wichtigen Gründen davon abweichen wollen (RPW 2013, 8 (2)) wird er mit allen Preisträgern Verhandlungen nach § 3 Abs. 4 b) VOF aufnehmen mit dem Ziel, die vorstehend genannten Leistungen an einen der Preisträger zu vergeben. Der Auslober behält sich eine abschnittsweise Beauftragung sowie die Beauftragung weiterer Leistungsphasen vor.
Es wird angestrebt, die Auslobungsunterlagen an die Wettbewerbsteilnehmer im Laufe des Monats Juli/August 2013 zu übermitteln.
Zur Abgabe der Wettbewerbsarbeiten soll eine angemessene Frist von ca. 6 bis 8 Wochen gesetzt werden. Der präzisierte Termin- und Zeitplan wird mit den Auslobungsunterlagen mitgeteilt.
2012/S 130-216008
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ein Nachprüfungsantrag gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften müssen unverzüglich bei der unter Ziff. I.1) genannten Kontaktstelle gerügt werden.
Eine Rüge ist nicht mehr unverzüglich, wenn sie erst nach Ablauf von 8 Kalendertagen, nach dem der Antragsteller den Verstoß erkannt hat, gerügt wird.
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die sich aus dem Bekanntmachungstext oder aus den Vergabeunterlagen ergeben, müssen innerhalb der Bewerbungsfrist gerügt werden, § 107 Abs. 3 Nr. 2 GWB.
Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter o. g. Anschrift innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden. Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit die Voraussetzungen von § 107 Abs. 3 GWB vorliegen.
Ausschreibung veröffentlicht 01.07.2013
Ergebnis veröffentlicht 27.03.2014
Wettbewerbs-ID 3-143708
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References: § 3
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