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Timestamp: 2019-08-25 02:24:14+00:00

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Urheberrecht: Hochschule Landshut
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Aktuelle Informationen zu §60a UrhWissG
Die Vervielfältigung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung von fremden, urheberrechtlich geschützten Werken und Werkteilen erfordert die Zustimmung des Rechteinhabers (abhängig von den Nutzungsrechten des Verlags) und muss angemessen vergütet werden. Diese Vergütung erfolgte bis und einschließlich 2016 als Pauschalzahlung. Die Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) bestand bis vor kurzem auf einer Einzelabrechnung der genutzten Werke. Einem Vertrag zwischen VG Wort und Kultusministerkonferenz (KMK) trat die Hochschule Landshut nicht bei.
Ab dem Wintersemester 2017/18 wird die öffentliche Zugänglichmachung von Textmaterialien voraussichtlich neuen Meldeabläufen und Bedingungen unterliegen. In den folgenden Monaten wird eine gemeinsame Arbeitsgruppe von HRK, KMK und VG Wort eine für alle Beteiligten sachgerechte und praktikable Lösung entwickeln.
Am 01.03.2018 trat der neue §60a des UrhWissG (Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz) in Kraft. Er regelt die Nutzung und Bereitstellung von öffentlichen Werken in Unterricht und Lehre an Bildungseinrichtungen. Es löst den bisherigen §52a des UrhG ab, der ab sofort entfällt. Nähere Erläuterungen folgen in Kürze.
Gesetzestext §60a UrhWissG Unterricht und Lehre
(1) Zur Veranschaulichung des Unterrichts und der Lehre an Bildungseinrichtungen dürfen zu nicht kommerziellen Zwecken bis zu15 Prozent eines veröffentlichten Werkes vervielfältigt, verbreitet, öffentlich zugänglich gemacht und in sonstiger Weise öffentlich wiedergegeben werden
1. Vervielfältigung durch Aufnahme auf Bild- oder Tonträger und öffentliche Wiedergabe eines Werkes, während es öffentlich vorgetragen, aufgeführt oder vorgeführt wird,
2. Vervielfältigung, Verbreitung und öffentliche Wiedergabe eines Werkes, das ausschließlich für den Unterricht an Schulen geeignet, bestimmt und entsprechend gekennzeichnet ist, an Schulen sowie
3. Vervielfältigung von grafischen Aufzeichnungen von Werken der Musik, soweit sie nicht für die öffentliche Zugänglichmachung nach den Absätzen 1 oder 2 erforderlich ist.
Weitere Alternativen und Möglichkeiten
Folgende Möglichkeiten stehen Ihnen zusätzlich zur Verfügung, um Studierenden auch weiterhin notwendige Materialen zur Verfügung zu stellen:
Verlinkungen auf das umfangreiche Angebot an digitalen Werken der Bibliothek (E-Books, E-Journals). Lizenzierte E-Books, die mit einer Campuslizenz von der Hochschul-Bibliothek dauerhaft zur Verfügung gestellt werden, dürfen in Moodle-Kursen verlinkt werden (Verlinkung, nicht Bereitstellung der Texte). Anleitungen finden Sie hier.
Verweis auf vorhandene Literatur in der Bibliothek
Aufnahme in den Handapparat der Bibliothek
Selbst erstellte Materialien (Skripte, Folien, Aufgaben, Protokolle etc.) unter Verwendung von Zitaten (Achtung: unter Berücksichtigung des Zitatrechts § 51 UrhG; § 63 UrhG Quellenangabe; Informationen zu Zitaten), sofern diese in das eigene Werk eingebettet wurden.
Werke unter Creative Commons-Lizenz oder Open Access-Materialien, gemeinfreie Werke
Verlinkungen auf im Internet gefundene Materialien
FAQ, Materialien und Dokumente zum Urheberrecht in der Hochschullehre (FHWS)
Praxisleitfaden „Rechtsfragen zur Digitalisierung in der Lehre“
Welche Materialien dürfen in der Hochschule Lehre elektronisch zur Verfügung gestellt werden? (TU Darmstadt)

References: §60
 §60
 §52
 §60
 § 51
 § 63