Source: https://grafik-az.de/kontakt/agb-und-datenschutz/
Timestamp: 2019-01-24 04:55:50+00:00

Document:
AGB für Unternehmer - Grafikartzentrum
Allgemeine Geschäftsbedingungen Grafikartzentrum für Unternehmer
(1) Die Lieferungen, Leistungen und Angebote des Grafikartzentrums, Ludwig-Landmann-Str. 71, 60488 Frankfurt am Main, erfolgen ausschließlich auf der Grundlage dieser Geschäftsbedingungen, wenn der Kunde/Auftraggeber Unternehmer im Sinne von § 14 BGB ist. Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt, bzw. eine rechtsfähige Personengesellschaft, die mit der Fähigkeit ausgestattet ist, Rechte zu erwerben und Verbindlichkeiten einzugehen.
(2) Abweichende Geschäftsbedingungen gelten nur, wenn wir diesen ausdrücklich in Textform zugestimmt haben.
(3) Alle zwischen dem Auftraggeber und dem Auftragnehmer getroffenen Vereinbarungen bedürfen für ihre Wirksamkeit der Textform. Dies gilt auch für Ergänzungen oder Abänderungen der getroffenen Vereinbarungen, wozu auch diese Geschäftsbedingungen gehören.
(1) Angebote oder Produkte, die auf unserer Webseite, in Prospekten oder sonstigen Medien zu sehen sind, sind reif informativ und stellen kein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrags dar.
(2) Ihre Bestellung über unsere Webseite stellt ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrags dar. Durch klicken auf »Zahlungspflichtig bestellen« erklären Sie verbindlich – zu den auf der Webseite und in diesen AGB genannten Konditionen – die von Ihnen ausgewählte(n) Ware(n) oder Dienstleistungen bestellen und den angegebenen Preis zahlen zu wollen.
(3) Wenn Sie über unsere Webseite bestellt haben, erhalten Sie zunächst eine Empfangsbestätigung per E-Mail, dass wir Ihre Bestellung empfangen haben. Die Empfangsbestätigung stellt noch nicht die Annahme Ihres Angebotes oder den Abschluss eines Vertrages dar.
(4) Ein verbindlicher Vertrag kommt – unabhängig davon, ob Ihre Bestellung über unsere Webseite oder außerhalb unserer Webseite erfolgt -, erst dann zustande, wenn Sie eine Bestellbestätigung von uns in Textform erhalten haben.
(5) Vertragsinhalt ist nur, was durch eine Vereinbarung in Textform bzw. die Bestellung über das Internet bestätigt wurde.
(6) Die Mitarbeiter des Auftragnehmers haben – mit Ausnahme von Geschäftsführern und Prokuristen – nicht das Recht, abweichende mündliche Vereinbarungen zu treffen.
(1) Unsere Preise sind in Euro und enthalten die gesetzliche Umsatzsteuer, wenn nicht ausdrücklich Nettopreise angegeben und die Umsatzsteuer getrennt ausgewiesen wird. Unsere Preise beinhalten Verpackung und Versand innerhalb Deutschlands – mit Ausnahme der Samstagszustellung sowie vom Auftraggeber speziell geforderte Versandarten. Die Höhe der Versandkosten entnehmen Sie bitte unserer Webseite. Bei Warenlieferungen außerhalb der Europäischen Union und der Schweiz können darüber hinaus Einfuhrabgaben (Zölle) und weitere Kosten anfallen, die von Ihnen zu tragen sind.
(2) Werden vom Auftraggeber nachträglich Änderungen der zur Verfügung gestellten Daten verlangt oder Zusatzarbeiten veranlasst, wird der Auftragnehmer diese Arbeiten nur nach gesonderter Absprache gegen Erstattung des hierdurch verursachten Mehraufwands durchführen.
(3) Wir sind zur Stornierung von Bestellungen – d.h. nach rechtswirksamer Annahme eines Angebots – nicht verpflichtet. Sofern wir die Stornierung eines Auftrags akzeptieren, kann eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 15,00 € inkl. Umsatzsteuer berechnet werden. Hat der Auftragnehmer bereits Leistungen erbracht, die über diesem Betrag liegen, so erfolgt die Berechnung auf der Grundlage der bereits erbrachten Leistungen. Im Status „Neu“ werden Stornierungen durch den Auftraggeber in der Regel akzeptiert. Nur der Auftraggeber selbst kann Stornierungen beantragen; diese müssen über sein Kundenkonto erfolgen.
(4) Wir behalten uns das Recht vor, alle angebotenen Gratis-Produkte bzw. Aufträge dieser Art – vor rechtswirksamer Annahme des Angebots – ohne Angabe von Gründen aus dem Angebot zu nehmen oder zu stornieren. Dies gilt auch für alle sonstigen – oder kostenpflichtigen – Produkte, wenn es erforderlich sein sollte.
(5) Unsere Preise gelten ausschließlich für online-Bestellungen über unsere Webseite.
(1) Der Auftragnehmer führt alle Aufträge auf der Grundlage der vom Auftraggeber gelieferten Druckdaten aus, wenn nicht in Textform eine andere Vereinbarung getroffen wurde. Die Daten müssen entsprechend den in den Auftragsformularen angegebenen Dateiformaten zur Verfügung gestellt werden. Für andere Dateiformate kann der Auftragnehmer eine mangelfreie Leistung nicht gewährleisten. Für die Richtigkeit der Daten haftet allein der Auftraggeber. Dies gilt auch dann, wenn Datenübertragungs- oder Datenträgerfehler vorliegen, die nicht vom Auftragnehmer zu vertreten sind.
(2) Den Auftragnehmer treffen hinsichtlich Zulieferungen aller Art keine Prüfungspflichten. Dies gilt nur dann nicht, wenn die zur Verfügung gestellten Daten offensichtlich nicht verarbeitungsfähig bzw. lesbar sind. Der Auftraggeber ist verpflichtet, vor der Datenübertragung auf einem Datenträger Schutzprogramme gegen Computerviren einzusetzen, die dem jeweils aktuellen technischen Stand entsprechen. Für die Datensicherung ist allein der Auftraggeber verantwortlich. Der Auftragnehmer hat das Recht, Kopien anzufertigen.
(3) Alle Vorlagen, die der Auftragnehmer bekommt, werden sorgfältig behandelt. Bei Beschädigung oder Abhandenkommen der Vorlagen übernimmt der Auftragnehmer nur eine Haftung bis zum Materialwert. Jegliche weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen.
(1) Die Lieferungen erfolgen innerhalb der auf der Webseite angegebenen Fristen. Voraussetzung für die Einhaltung der Lieferfristen ist die rechtzeitige und ordnungsgemäße Erfüllung der Verpflichtungen des Auftraggebers.
(2) Bei Lieferverzögerungen durch den Auftragnehmer wird die Dauer der vom Auftraggeber gesetzlich zu setzenden Nachfrist auf zwei Wochen festgelegt. Diese beginnt mit dem Eingang der Nachfristsetzung beim Auftragsnehmer.
(3) Fixtermine für die Leistungserbringung müssen vom Auftragnehmer in Textform verbindlich bestätigt werden, ansonsten haben sie keine Gültigkeit. Kommt es hierbei zu einer Terminüberschreitung, hat der Auftraggeber das Recht zum sofortigen Rücktritt des Vertrages. Werden bis zum Zugang der Rücktrittserklärung – in Textform – Leistungen vom Auftragnehmer erbracht, können diese berechnet werden. Dies gilt auch für vom Auftraggeber abgenommene Lieferungen und Leistungen, soweit er dadurch nicht
wirtschaftlich unangemessen benachteiligt wird.
(4) Liegt ein von Seiten des Auftraggebers zu vertretender Annahmeverzug vor, so hat der Auftragnehmer das Recht, Ersatz für die dadurch entstandenen Mehraufwendungen zu verlangen. Ab dem Zeitpunkt des Annahmeverzuges trägt allein der Auftraggeber die Gefahr der zufälligen Verschlechterung oder des Untergangs der Ware und der Auftragnehmer hat nur noch Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit zu vertreten.
6 Nichtverfügbarkeit der bestellten Ware / höhere Gewalt
(1) Sollten wir aufgrund von Nichtverfügbarkeit einer Ware oder Materialien oder aufgrund höherer Gewalt nicht rechtzeitig oder gar nicht liefern können, werden Sie unverzüglich über die voraussichtliche neue Lieferfrist informiert.
(2) Ist die Lieferung unmöglich bzw. die neue Lieferfrist nicht einzuhalten, können wir vom Vertrag zurücktreten, wenn die Voraussetzungen nach Ziffer § 6 (3) vorliegen. Bereits geleistete Zahlungen erstatten wir dann unverzüglich.
(3) Wir können gemäß § 6 (2) vom Vertrag zurücktreten
– wenn ein Lieferant ohne unser Verschulden nicht rechtzeitig liefert, obwohl wir ein Deckungsgeschäft abgeschlossen hatten, das die Erwartung zuließ, dass wir Ihnen die Ware wie vereinbart werden liefern können und es sich nicht nur um eine kurzfristige Lieferstörung handelt
– im Falle höherer Gewalt, die die Lieferung nicht nur kurzfristig verzögert bzw. unmöglich macht, sowie bei Streiks am Produktionsort, Unfällen, Störungen oder Unwettern auf den Transportwegen, die wir nicht zu vertreten haben
(4) Vom Rücktrittsrecht nach dieser Ziffer unberührt bleibt das beiderseitige gesetzliche Rücktrittsrecht so wie die gesetzlichen Vorschriften über die Abwicklung des Vertrages.
Für Kunden, die Unternehmer im Sinne des § 14 BGB sind und bei Abschluss des Vertrages in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen Tätigkeit handeln, besteht kein Widerrufsrecht.
(1) Wird die Ware auf Ihren Wunsch hin versandt, geht die Gefahr der verzögerten Leistung oder des Verlustes mit der Auslieferung an die zur Ausführung der Versendung bestimmte Person (Spediteur etc.) auf Sie über. Maßgeblich hierfür ist der Beginn des Ladevorgangs. Dies gilt auch für Teillieferungen.
(2) Äußert der Auftraggeber den Wunsch oder liefert die Ursache, dass der Versand verzögert wird, geht die Gefahr auf ihn über, sobald seine Ware versandbereit ist. In diesem Fall trägt er auch alle dann anfallenden Lagerkosten. Pro abgelaufene Woche betragen diese 1% des Rechnungsbetrages der zu lagernden Liefergegenstände.
(3) Sofern nicht anders bestimmt, ist der Geschäftssitz des Auftragnehmers der Erfüllungsort für alle Verpflichtungen aus dem Vertragsverhältnis.
(4) Die Lieferung erfolgt an die vom Auftraggeber angegebene Lieferadresse. Soll diese nachträglich geändert werden, ist eine Bestätigung der neuen Lieferadresse durch den Auftragnehmer in Textform erforderlich.
(5) Liegen bei einer Sendung äußerliche Beschädigungen vor, so darf der Auftraggeber diese nur annehmen, wenn der Schaden seitens des Frachtführers/Spediteurs auf dem Lieferschein quittiert wurde. Unterbleibt dies, sind alle Schadensersatzansprüche gegenüber dem Auftragnehmer ausgeschlossen.
9 Rechte des Auftraggebers bei Mängeln / Gewährleistung
(1) Ihnen stehen die gesetzlichen Mängelhaftungsrechte zu, soweit sie nicht nachfolgend abweichend geregelt sind.
(2) Entspricht die gelieferte Leistung nicht der zwischen dem Auftraggeber und dem Auftragnehmer vereinbarten Beschaffenheit oder ist für die – nach dem geschlossenen Vertrag – vorausgesetzte Verwendung nicht geeignet bzw. erfüllt oder nicht die – aufgrund von öffentlichen Äußerungen des Auftragnehmers – zu erwartenden Eigenschaften, ist der Auftragnehmer zur Nacherfüllung verpflichtet. Erst wenn die Nacherfüllung zweimal fehlschlägt, kann der Auftraggeber entweder vom Vertrag zurücktreten oder den Kaufpreis angemessen herabsetzen sowie Schadensersatz unter den weiteren Voraussetzungen des § 10 verlangen.
(3) Gewährleistungsrechte sind ausgeschlossen, wenn die gelieferte Ware von der vereinbarten Beschaffenheit nur unerheblich abweicht..
(5) Bis zu 10% Mehr- oder Minderlieferung bei der bestellten Ware müssen hingenommen werden. Bei Büchern und Magazinen ist eine Mehr- oder Minderlieferung von bis zu 5% hinzunehmen. Hierzu zählen produktionsbedingter Verschnitt der oberen und unteren Bögen, die nicht aussortiert werden, Makulatur, Einrichtungsexemplare weiterverarbeitender Maschinen sowie Anlaufbögen. Für den Versand an mehrere Lieferadressen gilt: Mehr- oder Minderlieferungen bis zu 5% der bestellten Ware je Lieferadresse können nicht beanstandet werden.
(7) Mängelansprüche verjähren in einem Jahr ab Lieferung der Ware. Schadensersatz- oder Aufwendungsersatzansprüche Ihrerseits wegen eines Mangels bleiben durch die vorstehenden Regelungen unberührt und verjähren innerhalb der gesetzlichen Verjährungsfristen; für solche Schadensersatz- und Aufwendungsersatzansprüche gelten die Regelungen in § 10.
(1) Der Auftragnehmer haftet Ihnen bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten – das sind Pflichten (sog. Kardinalpflichten), deren Verletzung die Erreichung des Vertragszwecks gefährdet oder deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung Sie vertrauen dürfen – auf Aufwendungs- und Schadensersatz. Soweit die Verletzung der Kardinalpflichten nur leicht fahrlässig geschah und nicht zu einer Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit des Auftraggebers führte, sind Schadensersatzansprüche der Höhe nach jedoch auf den typischen vorhersehbaren Schaden beschränkt.
(2) Der Auftragnehmer haftet Ihnen außerdem (I) nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes, (II) in Fällen des Vorsatzes und (III) der groben Fahrlässigkeit, (IV) für die Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, (V) bei Übernahme einer Garantie durch den Auftragnehmer sowie (VI) in allen anderen Fällen gesetzlich zwingender Haftung, jeweils nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften.
(2) Sie sind berechtigt, die Vorbehaltsware im ordentlichen Geschäftsgang weiter zu verkaufen. Sie treten uns bereits jetzt alle Forderungen in Höhe des Faktura-Endbetrages (einschließlich Mehrwertsteuer) des Vergütungsanspruchs ab, die Ihnen aus dem Verkauf erwachsen. Sie bleiben auch nach der Abtretung zur Einziehung der Forderung ermächtigt. Unsere Befugnis, die Forderung selbst einzuziehen, bleibt davon unberührt. Wir verpflichten uns jedoch, die Forderung nicht einzuziehen, solange Sie Ihren Zahlungsverpflichtungen aus den vereinnahmten Erlösen nachkommen, nicht in Zahlungsverzug geraten und kein Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt ist oder Zahlungseinstellung vorliegt. Sollte dies jedoch der Fall sein, können wir verlangen, dass Sie die abgetretenen Forderungen und deren Schuldner bekannt geben und alle zum Einzug erforderlichen Angaben machen, die dazugehörigen Unterlagen aushändigen und den Dritten die Abtretung mitteilen.
(3) Verarbeitet der Auftragnehmer die Vorbehaltsware, erfolgt die Verarbeitung im Namen und für Rechnung des Auftragnehmers als Hersteller. Dadurch erwirbt er an der neuen Sache unmittelbar Eigentum. Erfolgt die Verarbeitung aus Stoffen mehrerer Eigentümer, so erwirbt der Auftragnehmer einen Miteigentumsanteil an der neuen Sache entsprechend dem Wert der Vorbehaltsware. Erwirbt der Auftragnehmer Eigentum oder einen Miteigentumsanteil an der neuen Sache, übereignet der Auftragnehmer dem Auftraggeber sein Eigentum oder seinen Miteigentumsanteil an der neuen Sache unter der aufschiebenden Bedingung der vollständigen Zahlung. Wird die Vorbehaltsware mit anderen Sachen des Auftraggebers verbunden oder vermischt und ist die Sache des Auftraggebers als Hauptsache anzusehen und er übereignet dem Auftragnehmer einen Miteigentumsanteil an der Hauptsache entsprechend dem Wert der Vorbehaltsware unter der auflösenden Bedingung vollständiger Zahlung. Veräußert der Auftraggeber die neue Sache bzw. die durch Verbindung oder Vermischung entstandene Sache, tritt der Auftraggeber dem Auftragnehmer schon jetzt zur Sicherung des Vergütungsanspruchs die ihm gegen den Erwerber dieser Sache zustehende Forderung ab. Für den Fall, dass der Auftragnehmer an dieser Sache einen Miteigentumsanteil erworben hat, tritt der Auftraggeber dem Verkäufer die Forderung anteilig entsprechend dem Wert des Miteigentumsanteils ab.
(4) Während des Bestehens des Eigentumsvorbehalts darf eine Verpfändung oder Sicherungsübereignung der Ware nicht erfolgen. Sie sind verpflichtet, uns jede Pfändung, Beschädigung oder Abhandenkommen der Ware unverzüglich anzuzeigen.
(5) Ein Recht zur Aufrechnung steht Ihnen nur zu, wenn Ihre Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt, von uns anerkannt sind oder in einem engen gegenseitigen Verhältnis zu unserer Forderung stehen, wie etwa bei Gewährleistungsansprüchen. Außerdem haben Sie ein Zurückbehaltungsrecht nur dann, wenn und soweit Ihr Gegenanspruch auf dem gleichen Vertragsverhältnis beruht.
(7) Der Auftragnehmer behält sich ausdrücklich vor, Schecks oder andere Geldwährungen als dem Euro abzulehnen. Die Annahme von Schecks und anderen Währungen erfolgt immer nur zahlungshalber. Sofort fällig sind Diskont- und Wechselspesen, die zu Lasten des Auftraggebers gehen.
(8) Bestehen ältere Schulden des Auftraggebers beim Aufragnehmer, ist der Auftragnehmer berechtigt, Zahlungen trotz anders lautender Bestimmungen zunächst auf die älteren Schulden anzurechnen. Der Auftragnehmer informiert den Auftraggeber über die erfolgte Verrechnung. Bereits entstandene Kosten und Zinsen berechtigen den Auftragnehmer, die Zahlung danach zunächst auf die Kosten, dann auf die Zinsen und zum Schluss auf die Hauptleistung anzurechnen.
(10) Grundsätzlich kann bei allen Aufträgen eine angemessene Vorauszahlung oder die Stellung einer Sicherheit – bspw. durch Kreditkarte oder Bürgschaft – verlangt werden.
(11) Wird nach Vertragsabschluss eine wesentliche Verschlechterung der Vermögensverhältnisse oder der Kreditwürdigkeit des Auftraggebers bekannt, so dass die Erfüllung des Zahlungsanspruches gefährdet ist, so hat der Auftragnehmer das Recht, Vorauszahlungen zu verlangen, die Ware zurückzubehalten und die Weiterarbeit einzustellen. Beruhen auf diesem Vertragsverhältnis weitere Lieferungen und ist der Auftraggeber mit diesen ebenfalls im Verzug, so greift hier ebenfalls das in diesem Absatz genannte Recht des Auftragnehmers.
13 Abrechnungen, Genehmigungen und Änderungen
(1) Alle vom Auftragnehmer erstellten Rechnungen erfolgen unter dem Vorbehalt möglicher Irrtümer, so dass er bis spätestens sechs Wochen nach Zugang der Rechnungen beim Auftraggeber eine neue, berichtigte Rechnung erstellen kann.
(2) Nach Ablauf von sechs Wochen ab Zugang der Rechnung beim Auftraggeber gilt die Rechnung von diesem als akzeptiert, es sei denn der Auftraggeber legt innerhalb dieser Frist schriftlich und unter Angabe der beanstandeten Rechnungsposition gegenüber dem Auftragnehmer Widerspruch ein. Dies beinhaltet auch gewünschte Änderungen der Rechnungsanschrift oder des Rechnungsempfängers.
4 Patente, Urheberrechte und Marken
Mit Erteilung des Auftrags erklärt der Auftraggeber, dass der Auftragnehmer berechtigt ist, die eingereichten Unterlagen zu vervielfältigen und zu reproduzieren. Werden durch die Ausführung des vom Auftraggeber erteilten Auftrags Rechte von Dritten (insbesondere Urheber-, Marken- oder Patentrechte) verletzt und hat der Auftraggeber dies zu vertreten, so haftet hierfür gegenüber dem Auftragnehmer ausschließlich der Auftraggeber und stellt ihn von den Ansprüchen der Dritten frei.
(3) Zwischenerzeugnisse (z.B. Druckplatten, Daten, Lithos etc.), die der Auftragnehmer zum Herstellen des vom Auftraggeber geforderten Endprodukts erstellt hat, muss der Auftragnehmer nicht an den Auftraggeber herausgeben. Die Parteien können – in Textform – hiervon abweichende Vereinbarungen treffen.
16 Handelsbrauch
Die dem Auftragnehmer vom Auftraggeber für die Ausführung der vertraglichen Leistungen zur Verfügung gestellten Informationen und Materialen gelten nicht als vertraulich und müssen vom Auftragnehmer auch nicht vertraulich behandelt werden, es sei denn, dies wurde – in Textform – ausdrücklich anders vereinbart.
(2 Eine Archivierung der vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten Auftragsunterlagen (wie Vorlagen, Muster, Daten oder Datenträger) ist über den Zeitpunkt der Übergabe des Endprodukts an den Auftraggeber hinaus nur bei Abschluss einer entsprechenden gesonderten Vereinbarung in Textform und nur gegen gesonderte Vergütung möglich.

References: § 14
 § 6
 § 6
 § 14
 § 10
 § 10