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Timestamp: 2020-08-14 17:33:43+00:00

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Grundlegende Informationen zum Anlagevermögen
Das ausgewiesene Vermögen auf der Aktivaseite der Bilanz ist das Anlagevermögen. Es dient dem dauerhaften Geschäftsbetrieb nach § 247 Abs. 2 HGB. Dazu zählen Patente, Software, Maschinen und Gebäude. Sie werden als Anlagegüter bezeichnet. Diese unterteilen sich in abnutzbares Anlagevermögen, wie Autos, Gebäude und Software, die einer planmäßigen Abschreibung über die Nutzungsdauererfolgen, und nicht abnutzbares Anlagevermögen, wie Wertpapiere oder Grundstücke.
Nach § 266 HGB gilt eine Bilanzgliederung für das Anlagevermögen in drei Oberkategorien: Sachanlagen, Finanzanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände. Für das Anlagevermögen gelten andere Bewertungsrichtlinien als für da Umlaufvermögen. Zudem ist das gemilderte Niederstwertprinzip anzuwenden.
ABGRENZUNG: ANLAGEVERMÖGEN UND UMLAUFVERMÖGEN
Das Umlaufvermögen steht im Gegensatz zum Anlagevermögen für kurzfristig umgeschlagene Vorräte. Daraus ergibt sich die Einordnung in beide Vermögenswerte aus der beabsichtigten Nutzung für das Unternehmen.
UMLAGEVERMÖGEN IN DER BILANZ
Nach § 266 Abs. 2 A. HGB sind Kapitalgesellschaften dazu verpflichtet, das Anlagevermögen in der Bilanz anzugeben. Dabei unterscheidet man zwischen immateriellen Vermögensgegenständen, Sachanlagen sowie Finanzanlagen. Diese Unterteilung erfolgt, da der Wert von Sachanlagen objektiv bewertet werden kann und keinen großen Wertschwankungen unterliegt. Immaterielle Vermögengegenstände und Finanzanlagen hingegen sind vom Wert nur schwer einzuschätzen und unterliegen, wie im Fall von Aktien, einer starken Schwankung. Daher sind für die Kreditgeber die Sachanlagen vom großen Interesse.
Nach § 268 Abs. 2 HGB ist die Entwicklung des Anlagevermögens in einem Geschäftsjahr gemäß einem Anlagengitter oder Anlagenspiegel tabellarisch darzustellen. Dies gründet auf der Anlagenbuchhaltung bzw. des Anlagenverzeichnisses, worin die Anlagengüter mit den einzelnen Anschaffungsdatum, -kosten etc. erfasst werden.
Zunächst wird das Anlagevermögen in der Bilanz den Anschaffungskosten zugeordnet. Die Abschreibung erfolgt dann nach zwei Methoden. Falls es sich um eine begrenzte Nutzungsdauer handelt, ist gemäß § 253 Abs. 1 Satz 1 i.V.m. § 253 Abs. 3 Sätze 1 und 2 HGB die planmäßige Abschreibung anzuwenden. Eine Ausnahme dazu stellen geringwertige Wirtschaftsgüter dar, die wegen ihres geringen Wertes direkt in voller Höhe abgeschrieben werden können.
Außerplanmäßige Abschreibungen sind nur unter Umständen auf Grund des gemilderten Niederstwertprinzips nach § 253 Abs. 3 Sätze 3 und 4 HGB anzuwenden.
Wichtige Kennzahlen zur Analyse des Anlagenvermögens sind:
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References: § 247
 § 266
 § 266
 § 268
 § 253
 § 253
 § 253