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Timestamp: 2018-01-23 07:52:51+00:00

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Steuerlinks-Newsletter 132 - 20.09.2005 * Kapitalsteuer
Ausgabe 132 vom 20.09.2005
Die eMail-Ausgabe ging an 9.522 Empfänger
Lucius Annaeus Seneca (ca. 4 v. Chr - 65 n. Chr.), röm. Politiker
Immer wieder: Vorschläge zur Unternehmenssteuerreform
Vorschlag: Eine neue Kapitalsteuer für Deutschland
Skript: Steuerverfahrensrecht
Kompendium Steuerrecht
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1. Immer wieder: Vorschläge zur Unternehmenssteuerreform
Das Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW) veranstaltete am 19. und 20. September 2005 in Düsseldorf/Neuss den IDW Steuer Congress 2005.
Auftakt der Veranstaltung war eine Standortbestimmung für Deutschland im internationalen Steuerwettbewerb. Neben einem Vergleich der Bemessungsgrundlagen in der Europäischen Union und der Frage, wie in anderen Ländern die Verlustbehandlung und die Gruppenbesteuerung gehandhabt werden, wurde auch der Reformbedarf beim deutschen Au-ßensteuerrecht umrissen.
Die Vorschläge des IDW für eine Unternehmenssteuerreform umfassen
die Einführung eines dualen Einkommensteuersystems,
die Forderung nach Beibehaltung der Körperschaftsteuer,
die Weiterentwicklung der steuerlichen Gewinnermittlung,
Reformüberlegungen zur Besteuerung von Personengesellschaften,
die Reform der Besteuerung ausländischer Einkünfte,
die Berücksichtigung von Auslandsverlusten und
die Reform der kommunalen Steuern.
Eine ausführliche Zusammenfassung dieser Vorschläge finden Sie hier:
2. Vorschlag: Eine neue Kapitalsteuer für Deutschland
Der hessische Staatsminister Karlheinz Weimar spricht sich in einer Druckschrift mit dem Titel „Eine neue Kapitalsteuer für Deutschland“ für die Einführung einer neuen Kapitalsteuer aus, die als Abgeltungssteuer und als Kapitalrenditesteuer privates und betriebliches Kapital zukünftig auf einem international
wettbewerbsfähigen Niveau besteuert.
Das PDF-Dokument erhalten Sie hier:
+++Jahresabschluss der GmbH+++
Das Seminar mit praktischen Gestaltungsempfehlungen zur
In dem zweitägigen Seminar erhalten Sie Informationen über:
- spezielle Buchführungs- und Bilanzierungsvorschriften
- Auswirkungen von Gewinnausschüttung auf die Handels- und
- Notwendige Maßnahmen bei Feststellung der bilanziellen Überschuldung
- Aktuelle Änderungen z.B. Auswirkungen des Bilanzrechtsreformgesetzes
und des Bilanzkontrollgesetzes
3. Skript: Steuerverfahrensrecht
von Prof. Dr. Joachim Lang / Dipl.-Finanzwirt Thomas Keß
PDF, 69 Seiten, 291 KB - Lösung des Falles auf Seite 40 des Skriptes:
Uni Köln - Institut für Steuerrecht
Steuerliche Maßnahmen Hochwasser
Durch das Hochwasser im August 2005 sind in Teilen des Bundesgebietes beträchtliche Schäden entstanden. Im Einvernehmen mit den obersten Finanzbehörden der Länder werden die zur Unterstützung der Opfer getroffenen Verwaltungsregelungen in diesem Schreiben zusammengefasst. Sie gelten, soweit nicht ausdrücklich anderes bestimmt ist, in der Zeit vom 20. August 2005 bis zum 28. Februar 2006.
BMF-Schreiben vom 6. September 2005 - IV C 4 - S 2223 - 175/05
Keine Nachholung des Betriebsausgabenabzugs bei Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 3 EStG - Wahlrecht zur Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 3 EStG
Urteil vom 30. Juni 2005 IV R 20/04
Hat ein Steuerpflichtiger nach einer Entscheidung des BVerfG für die Vergangenheit einen verfassungswidrigen Rechtszustand hinzunehmen und wird deshalb ein Rechtsstreit in der Hauptsache für erledigt erklärt, so entspricht es regelmäßig billigem Ermessen, dem FA die Verfahrenskosten auch insoweit aufzuerlegen, als der Steuerpflichtige bezüglich des verfassungswidrigen Sonderopfers nicht hat obsiegen können.
Urteil vom 18. August 2005 VI R 123/94
Urteil vom 14. April 2005 XI R 82/03
Beschluss vom 28. Juni 2005 I R 114/04
Die Hinzurechnungen der Miet- und Pachtzinsen gemäß § 8 Nr. 7 Satz 2 Halbsatz 1 GewStG 1991 und der Teilwerte der nicht in Grundbesitz bestehenden Wirtschaftsgüter gemäß § 12 Abs. 2 Nr. 2 Satz 2 Halbsatz 1 GewStG 1991 beim Mieter oder Pächter verstoßen weder gegen gemeinschaftsrechtliche Diskriminierungsverbote noch gegen den Gleichheitssatz.
Beschluss vom 15. Juli 2005 I R 21/04
Bedarfsbewertung und Mindestwert nach § 146 Abs.6 BewG: Abweichung vom Bodenrichtwert - Abschlag für übergroße Grundstücke
1. Ein niedrigerer Wert als der vom Gutachterausschuss angegebene Bodenrichtwert kann der Feststellung eines Grundstückswerts jedenfalls dann nicht zu Grunde gelegt werden, wenn lediglich geltend gemacht wird, die Höhe des Bodenrichtwerts an sich sei unzutreffend.
Urteil vom 11. Mai 2005 II R 21/02
Keine Übertragung eines Pauschbetrages für ein im Ausland außerhalb eines EU/EWR-Mitgliedstaates lebendes, behindertes Kind auf den im Inland unbeschränkt steuerpflichtigen Vater - Auslegung einer Norm entgegen ihrem Wortlaut
Urteil vom 02. Juni 2005 III R 15/04
Kein Kindergeld für behindertes Kind bei Eintritt der Behinderung nach Vollendung des 27. Lebensjahres - Auslegung einer Norm entgegen ihrem Wortlaut
Urteil vom 02. Juni 2005 III R 86/03
Richtlinienkonforme Auslegung des § 3 Abs. 4 Satz 1 UStG 1993 - kein ermäßigter Steuersatz für orthopädische Zurichtung von Konfektionsschuhen
1. Bei richtlinienkonformer Auslegung des § 3 Abs. 4 Satz 1 UStG 1993 sind unter "Zutaten" und "sonstige Nebensachen" Lieferungen zu verstehen, die bei einer Gesamtbetrachtung aus der Sicht des Durchschnittsbetrachters nicht das Wesen des Umsatzes bestimmen.
2. Die orthopädische Zurichtung von Konfektionsschuhen ist eine sonstige Leistung; deshalb kommt die Anwendung des ermäßigten Steuersatzes nach § 12 Abs. 2 Nr. 1 UStG 1993 i.V.m. Nr. 52 Buchst. b der Anlage hierzu nicht in Betracht.
Urteil vom 09. Juni 2005 V R 50/02
Kein Progressionsvorbehalt bei Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse im Rahmen der Haushaltshilfe - Sachentscheidung des BFH trotz Antrags des Revisionsklägers auf Zurückverweisung der Sache an das FG
Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse für eine Ersatzkraft im Rahmen der Haushaltshilfe an nahe Angehörige (§ 38 Abs. 4 Satz 2 SGB V) unterliegen nicht dem Progressionsvorbehalt.
Urteil vom 17. Juni 2005 VI R 109/00
Eine maschinelle Umbuchungsmitteilung kann eine Aufrechnungserklärung enthalten, auch wenn das FA darin seine Bereitschaft erklärt, unter Umständen gegenteilige Buchungswünsche zu berücksichtigen.
Urteil vom 26. Juli 2005 VII R 72/04
1. Kompendium Steuerrecht
Kurzlehrbuch für die Bereiche Abgabenordnung, Umsatzsteuer, Einkommensteuer, Körperschaftssteuer, Gewerbesteuer
“Bei dem jetzigen Zustand er Steuerrechtsordnung ist kein Steuerberater; kein Steuerrechtsanwalt, kein Steuerbeamter, auch kein Steuerprofessor in der Lage, das ganze Steuerrecht bis in die letzten Details zu überblicken”, vgl. Tipke (Die Steuerordnung), Köln 1993, S. 1362.
Diese Feststellung hat in den letzten zwölf Jahren an Bedeutung eher zugenommen, als abgenommen. Das Steuerrecht ist in den vergangenen Jahren zunehmend zu einem Politikum geworden und bleibt es wohl auch. Eine wirkliche Steuervereinfachung, auch wenn von Experten angeregt und gefordert, wird es in absehbarer Zeit nicht geben.
In dem Werk werden die Grundlagen des deutschen Steuerrechts verständlich dargestellt. Dem Leser soll sich das Steuerrecht als ein System darstellen, damit aufgrund der Komplexität der Blick für Zusammenhänge und die Systematik nicht verloren gehen.
Das Buch ist als Lehrbuch zur Vorbereitung auf die Vordiplom-Prüfung an Fachhochschulen, insbesondere an der FH Nordhessen, sowie zur Vorbereitung auf die Bilanzbuchhalterprüfung ebenso geeignet wie als Nachschlagewerk für Steuerfachangestellte.
Lamprecht, Kompendium Steuerrecht, 2005, 220 Seiten, EUR 29,90 - ISBN 3980727971
2. Die Steuerfachwirtprüfung
Teil A: Umfassende didaktische Hinweise zur Technik der Klausurbearbeitung, Prüfungsschwerpunkte der letzten Jahre, Tipps zur Vorbereitung auf die mündliche Prüfung, Typische Vortragsthemen der mündlichen Prüfung
Der Band dient vor allem der Vorbereitung auf die Prüfung im Dezember 2005. Alle Klausuren wurden überarbeitet und auf den Rechtsstand gebracht, der geprüft wird.
Sikorski/Mölleken/Zbanyszek, 4., überarbeitete Auflage 2005. 290 Seiten, ISBN 3-406-53732-4
[ Mediadaten und Anzeigenpreisliste ]
Ende des Steuerlinks-Newsletter vom 20.09.2005

References: § 4
 § 4
 § 8
 § 12
 § 146
 § 3
 § 3
 § 12