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Timestamp: 2016-12-02 22:56:08+00:00

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BVerfG, 01.06.2011 - 1 BvR 233/10 - Verbot von Anzeigen und Internetauftritten eines Zahnarztes aufgrund eines Nebeneinanders zahnärztlicher und gewerblicher Leistungen ist nicht mit Art. 12 Abs. 1 GG vereinbar; Vereinbarkeit eines Verbots zahnärztlicher Anzeigen und Internetauftritte aufgrund eines Nebeneinanders von zahnärztlichen und gewerblichen Leistungen mit Art. 12 Abs. 1 GG; Rechtfertigung eines generellen Verbots der Verbindung zahnärztlicher und gewerblicher Tätigkeit im Bereich der Werbung durch Gründe des Gemeinwohls; Unterbindung des Eindrucks der ärztlichen Gewinnerzielungsabsicht unter Vernachlässigung des Wohls der Patienten und deren ordnungsgemäßen Behandlung durch die Berufsordnung | Urteile auf anwalt24.de
BVerfG, 01.06.2011 Suche
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BVerfG, 01.06.2011 - 1 BvR 233/10 - Verbot von Anzeigen und Internetauftritten eines Zahnarztes aufgrund eines Nebeneinanders zahnärztlicher und gewerblicher Leistungen ist nicht mit Art. 12 Abs. 1 GG vereinbar; Vereinbarkeit eines Verbots zahnärztlicher Anzeigen und Internetauftritte aufgrund eines Nebeneinanders von zahnärztlichen und gewerblichen Leistungen mit Art. 12 Abs. 1 GG; Rechtfertigung eines generellen Verbots der Verbindung zahnärztlicher und gewerblicher Tätigkeit im Bereich der Werbung durch Gründe des Gemeinwohls; Unterbindung des Eindrucks der ärztlichen Gewinnerzielungsabsicht unter Vernachlässigung des Wohls der Patienten und deren ordnungsgemäßen Behandlung durch die Berufsordnung
BundesverfassungsgerichtBeschl. v. 01.06.2011, Az.: 1 BvR 233/10Gericht: BVerfGEntscheidungsform: BeschlussDatum: 01.06.2011Referenz: JurionRS 2011, 19157Aktenzeichen: 1 BvR 233/10 Verfahrensgang:vorgehend:VG Münster - 28.03.2007 - AZ: 18 K 1885/05.TVG Münster - 25.03.2009 - AZ: 18 K 2126/07.TOVG Nordrhein-Westfalen - 18.11.2009 - AZ: 13 A 1633/07.TOVG Nordrhein-Westfalen - 18.11.2009 - AZ: 13 A 1118/09.TRechtsgrundlagen:Art. 3 Abs. 1 GGArt. 5 Abs. 1 S. 1, 2 GGArt. 12 Abs. 1 GG§ 20 Abs. 5 BO a.F.§ 20 Abs. 1 BO a.F. § 20 Abs. 2 S. 4 BO a.F. § 20 Abs. 5 BO a.F.Fundstellen:GesR 2011, 660-661GRUR 2011, 838-842 "Zahnarzt für Implantologie"JA 2012, 75MMR 2012, 123-124NJW 2011, 2636-2639WRP 2011, 1438-1444 "Berufsrecht / Wettbewerbsrecht: "Werbemarketingkonzepte für Zahnärzte""ZMGR 2011, 326-332ZWD 2011, 5-6Verfahrensgegenstand:Die Verfassungsbeschwerden des Herrn Dr. S...1.gegena)das Urteil des Landesberufsgerichts für Heilberufe beim Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen vom 18. November 2009 - 13 A 1633/07.T -,b)das Urteil des Berufsgerichts für Heilberufe bei dem Verwaltungsgericht Münster vom 28. März 2007 - 18 K 1885/05.T -- 1 BvR 233/10 -,2.gegena)das Urteil des Landesberufsgerichts für Heilberufe beim Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen vom 18. November 2009 - 13 A 1118/09.T -,b)das Urteil des Berufsgerichts für Heilberufe bei dem Verwaltungsgericht Münster vom 25. März 2009 - 18 K 2126/07.T -- 1 BvR 235/10 -In den Verfahren ... hat die 2. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts durch die Richter Gaier, Paulus und die Richterin Britz am 1. Juni 2011 einstimmig beschlossen:Tenor:1Die Urteile des Berufsgerichts für Heilberufe bei dem Verwaltungsgericht Münster vom 28. März 2007 - 18 K 1885/05.T - und vom 25. März 2009 - 18 K 2126/07.T - sowie die Urteile des Landesberufsgerichts für Heilberufe beim Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen vom 18. November 2009 - 13 A 1633/07.T und 13 A 1118/09.T - verletzen den Beschwerdeführer in seinem Grundrecht aus Artikel 12 Absatz 1 des Grundgesetzes.Die Urteile des Landesberufsgerichts für Heilberufe beim Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen werden aufgehoben. Die Sachen werden an das Landesberufsgericht für Heilberufe beim Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen zurückverwiesen.2Das Land Nordrhein-Westfalen hat dem Beschwerdeführer seine notwendigen Auslagen zu erstatten.3Der Wert des Gegenstands der anwaltlichen Tätigkeit wird für die Verfassungsbeschwerdeverfahren auf jeweils 8.000 € (in Worten: achttausend Euro) festgesetzt.
BVerfG, 03.06.2011BVerfG, 01.06.2011

References: Art. 12
 Art. 12
 Art. 12
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 § 20
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