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Timestamp: 2020-06-06 15:16:30+00:00

Document:
Besonderes Missbrauchsverfahren nach § 31 EnWG wegen der Einstufung einer Versorgungsinfrastruktur hinter einem Netzanschlusspunkt als Kundenanlage (Beschluss vom 07.02.2019)
Für das Vorliegen einer Kundenanlage nach § 3 Nr. 24a EnWG reicht eine schuldrechtliche Befugnis hinsichtlich der dazugehörigen Leistungsanlagen aus. Diese müssen nicht im Eigentum des Anlagenbetreibers stehen.
BNetzA, ZNER 2019, 498-501 (Beschluss vom 07.02.2019)
29. Zulässigkeit von Blindstromentgelten [Nur Leitsätze der Redaktion] (BNetzA-Entscheidung vom 17.03.2016, BK 6-13-047)
Die Bundesnetzagentur ist im Rahmen des besonderen Missbrauchsverfahrens nach § 31 EnWG befugt, über die Zulässigkeit von Blindstromentgelten, die bei Wirkstrombezug eines Windparks erhoben werden.
BNetzA, ZNER 2016, 280 (BNetzA-Entscheidung vom 17.03.2016, BK 6-13-047)
36. Verstoß gegen entflechtungsrechtliche Unabhängigkeitsvorgaben durch E.ON-Beteiligungsunternehmen (BNetzA-Entscheidung vom 03.02.2012, BK 7-09-014)
Die E.ON Bayern AG und die E.ON Energie AG verstoßen durch die Beteiligungen der E.ON Bayern AG an der E.ON Bayern Vertrieb GmbH und der E.ON Vertrieb Deutschland GmbH, die Bestandteil der von der E.ON Bayern AG und der E.ON Energie AG als Teil eines vertikal integrierten Energieversorgungsunternehmens umgesetzten „regi.on“-Modells sind, gegen die entflechtungsrechtlichen Unabhängigkeitsvorgaben aus § 6 Abs. …
BNetzA, ZNER 2012, 555 (BNetzA-Entscheidung vom 03.02.2012, BK 7-09-014)
35. Zur Überlassung gemischt-genutzter Anlagen nach Ende eines Konzessionsvertrags (BNetzA-Entscheidung vom 19.06.2012, BK 6-11-079)
Die BNetzA hat unter dem 26.01.2012 in dem ähnlich gelagerten Verfahren BKS-11-052 einen Beschluss erlassen, der in Heft 3 der ZNER 2012, S. 312, abgedruckt wurde. Hier lauteten die Leitsätze der Redaktion wie folgt:
BNetzA, ZNER 2012, 555 (BNetzA-Entscheidung vom 19.06.2012, BK 6-11-079)
19. Zu den nach § 46 Abs. 2 EnWG zu übertragenden Anlagen gehören auch gemischt-genutzte Mittelspannungsleitungen (BNetzA-Entscheidung vom 26.01.2012, BKS-11-052)
Die Bundesnetzagentur ist auch zuständig für die Entscheidung über die Überlassung von Verteilungsanlagen beim Wechsel des Konzessionsnehmers.
BNetzA, ZNER 2012, 312-317 (BNetzA-Entscheidung vom 26.01.2012, BKS-11-052)
17. Zur Abwicklung der § 19 StromNEV-Umlage (BNetzA-Entscheidung vom 14.12.2011, BK 8-11-024)
Die Bundesnetzagentur ist für die Festlegung der § 19-Umlage zuständig, weil diese zur Wahrung gleichwertiger wirtschaftlicher Verhältnisse im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland einheitlich geregelt werden muss.
BNetzA, ZNER 2012, 106-108 (BNetzA-Entscheidung vom 14.12.2011, BK 8-11-024)
16. Die zu zahlenden Netzentgelte richten sich nach den tatsächlichen Verhältnissen; hier nach der Mittelspannungsebene (BNetzA-Entscheidung vom 20.06.2011, BK 6-11-085)
Liegt der Netzanschlusspunkt an der Mittelspannungsebene, ist diese für die Berechnung der Netzentgelte auch dann maßgeblich, wenn niederspannungsseitig gemessen wird.
BNetzA, ZNER 2011, 657-658 (BNetzA-Entscheidung vom 20.06.2011, BK 6-11-085)
14. Bedingungen für das „Pooling“ verschiedener Entnahmestellen (BNetzA-Entscheidung vom 26.09.2011, BK 8-11/015)
Netzbetreiber sind immer dann zur Berechnung eines besonderen Entgelts und zum Zwecke der spezifischen Entgeltkalkulation verpflichtet, Stunden-Leistungswerte verschiedener Entnahmestellen zeitgleich und vorzeichengerecht zusammenzufassen (sog. Pooling), wenn folgende Bedingungen kumulativ erfüllt sind:
BNetzA, ZNER 2011, 556-560 (BNetzA-Entscheidung vom 26.09.2011, BK 8-11/015)
15. Zur missbräuchlichen Festlegung einer Anschlussebene (BNetzA-Entscheidung vom 20.06.2011, BK 6-11-085)
Für die Bestimmung der Anschlussebene ist der Netzanschlusspunkt maßgeblich, also der Punkt, an dem das vorgelagerte Netz endet und die Anlage des Kunden beginnt.
BNetzA, ZNER 2011, 560-561 (BNetzA-Entscheidung vom 20.06.2011, BK 6-11-085)
18. Zur Abrechnung von Mehr- und Mindermengen gem. § 29 Abs. 7 GasNZV und zum Standardlastprofilverfahren gem. § 29 Abs. 3 GasNZV (BNetzA-Entscheidung vom 14.07.2010, BK 7-10-028)
Der Netzbetreiber ist zur Durchführung der Mehr- und Mindermengenabrechnung auch dann verpflichtet, wenn er nicht über Preisfindungsmechanismen für die Mehr- und Mindermengenabrechnung für Standardlastprofilkunden verfügt.
BNetzA, ZNER 2010, 431-433 (BNetzA-Entscheidung vom 14.07.2010, BK 7-10-028)
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References: § 31
 § 3
 § 31
 § 6
 § 46
 § 19
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 § 29
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