Source: http://www.soned.cc/rechts-information/rechtshilfetipps
Timestamp: 2019-10-22 16:55:00+00:00

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Rechtshilfetipps - von Arbeitslose für Arbeitslose!
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>Wegen der AlVG-Novelle Ende 2007 sind einige Angaben nicht mehr aktuell.<
arbeitslos ist, wer nach Ende eines Dienstverhältnisses keine neue Arbeit gefunden hat. Als arbeitslos gilt auch, wer aus einer oder mehreren Beschäftigungen ein Entgelt im Rahmen der Geringfügigkeit erhält, (bis zu € 333,16.- brutto im Monat; täglich € 25,59) - das ist dem AMS gegenüber meldepflichtig!
- Zeiten in denen Versicherungspflicht (oder Selbstversicherung) vorlag (auch während einer Strafhaft).
- Präsenz-, Zivil- und Frauenausbildungsdienst, wenn innerhalb der Rahmenfrist mindestens 13 Wochen sonstiger Anwartschaftszeiten liegen.
- Wochen- oder Krankengeldbezugszeiten aus einem Dienstverhältnis.
- Zeiten einer krankenversicherungspflichtigen Beschäftigung als Lehrling.
- Zeiten einer krankenversicherungspflichtigen Beschäftigung, die aufgrund des Alters nicht mehr der Arbeitslosenversicherungspflicht unterliegen.
- Zeiten, in denen ein "Sicherungsbeitrag" entrichtet wurde.
- Ausländische Besschäftigungs- oder Versicherungszeiten bei Abkommen oder internationalen Verträgen (=EWR).
Achtung: Bei Ländern, mit denen zwischenstaatliche Abkommen über die AL-Versicherung bestehen, zB., Schweiz, gilt wie bei EWR-Zeiten (das sind alle EU-Staaten, sowie Island, Liechtenstein und Norwegen) allgemein die "1 Tages-Regel" (nach Deiner Rückkehr mußt Du mindestens einen Tag arbeitslosenversicherungspflichtige Beschäftigung in Österreich nachweisen können)!
! So früh wie möglich nach Eintritt der Arbeitslosigkeit zum AMS gehen - es gibt keine rückwirkende Gewährung des Arbeitslosengeldes!
4. Arbeitsbestätigungen der letzten 5 Jahre (welche der/die Arbeitgeber ausstellen müssen - Rechtsanspruch auf Arbeitspapiere!)
2. Arbeitswilligkeit bedeutet, eine zumutbare Arbeitsmöglichkeit anzunehmen, oder sich vom AMS umschulen zu lassen (siehe Maßnahmen und Kurse). Vermittlungswünsche kannst Du an Deine(n) AMS - ReferentIn richten, diese dürfen aber nicht als „Arbeitsunwilligkeit“ ausgelegt werden - nicht einschüchtern lassen!
In den ersten 100 Tagen des Bezuges von Arbeitslosengeld auf Grund einer neu erworbenen Anwartschaft ist eine Vermittlung in eine Tätigkeit, die nicht dem bisherigen Tätigkeitsbereich entspricht, nicht zumutbar, wenn dadurch eine künftige Beschäftigung im bisherigen Beruf wesentlich erschwert wird. In den ersten 120 Tagen des Bezuges von Arbeitslosengeld auf Grund einer neu erworbenen Anwartschaft ist eine Beschäftigung in einem anderen Beruf oder eine Teilzeitbeschäftigung nur zumutbar, wenn das sozialversicherungs - pflichtige Entgelt mindestens 80 % des der letzten Bemessungsgrundlage für das Arbeitslosengeld entsprechenden Entgelts beträgt. Es ist daher schwierig, da die Bemessungsgrundlage besser oder schlechter werden kann. In der restlichen Zeit des Bezuges von Arbeitslosengeld ist eine Beschäftigung in einem anderen Beruf oder eine Teilzeitbeschäftigung nur zumutbar, wenn das sozialversicherungspflichtige Entgelt mindestens 75 % des der letzten Bemessungsgrundlage für das Arbeitslosengeld entsprechenden Entgelts beträgt. BGBl. I - Ausgegeben am 14. Juli 2004 - Nr. 77:
Grundsätzlich gilt, dass bei Betreuungs- und Beistandspflichten - insbesondere bei Kindern im Vorschulalter-im Zeitraum zwischen 7 und 18 h eine zeitliche Verfügbarkeit von mindestens 16 Wochenstunden gegeben sein muss. Prinzipiell kann die zeitliche Verfügbarkeit auch außerhalb dieses Rahmens erfüllt sein, was im Einzelfall geprüft werden muss. Bei Kindern bis 14 Jahren ist hinsichtlich der Betreuungspflicht auf das Jugendschutzgesetz zu achten, welches eine Beaufsichtigung ab 22:00 Uhr vorsieht.
auf hilfsbedürftige, kranke und invalide EhegattInnen und LebensgefährtInnen, die der Betreuung bedürfen, Rücksicht zu nehmen hat. Die Lebensgefährten sind hier den EhegattInnen gleich zu halten, da es in Hinblick auf die Symmetrie von Pflichten und Rechten nicht angeht, bei der Berechnung der Notstandhilfe zwar das PartnerInneneinkommen anzurechen, den/die PartnerIn aber zu ignorieren, wenn es um Verpflichtungen ihnen gegenüber geht. (Änderung zur AK-Broschüre: „arbeitslos - was nun?“)
Grundsätzlich empfehlen wir, keinen Termin zu versäumen, falls Du aber einmal vergessen solltest, Deinen AMS - Termin einzuhalten und DeineR BeraterIn gegenüber keinen triftigen Grund (Arzttermin, Vorstellungsgespräch, bzw., eine entsprechende Bestätigung bringen kannst), wird Dein Leistungsbezug bis zu Deiner Wiedermeldung eingestellt! D.h., Wenn es Dir schon am nächsten Tag wieder einfällt, sofort und wenn möglich, persönlich mit DeinR BeraterIn des AMS einen neuen Termin vereinbaren!
Die Anordnung einer medizinischen Untersuchung gegen den Willen der betroffenen Partei muss verhältnismäßig sein. Da AMS - Bedienstete keine medizinischen Fachkräfte sind, darf daher die Prüfung, ob überhaupt und bejahenden falls welche medizinischen Untersuchungen erforderlich sind, grundsätzlich nicht durch (medizinisch nicht fachkundige) Bedienstete des AMS vorgenommen werden.
! Bei Zuweisung zum medizinisch - psychologischen Dienst des AMS: Schriftliche Begründung und Bescheid verlangen! Generelles medizinisches Screening ohne handfesten Grund, einfach weil man dem „Berater“ „komisch“ vorkommt, ist nicht möglich. Arbeitswilligkeit, bzw., „Unwilligkeit“ kann nicht psychologisch festgestellt werden.
Wenn Du von Bezugsperre betroffen bist, musst Du sofort eine schriftliche Bescheidausfertigung anfordern, um dagegen Berufung einzulegen! Generell solltest Du: Jedes AMS - Gespräch protokollieren, über jede Vereinbarung oder einseitige Anordnung eine Niederschrift anfertigen lassen und einen Bescheid ausstellen lassen. Verlange auch Akteneinsicht über alles, was über deine Person gespeichert wurde (Auch eine andere Person oder eine Erwerbsarbeitsloseninitiative kann als Verein Vollmacht von Betroffenen erhalten und Akteneinsicht verlangen). Auf Akteneinsicht besteht Rechtsanspruch!
Grundsätzlich ist immer eine schriftliche Ausfertigung zu verlangen, denn wird mündlich mit den AMS - BeraterInnen Vereinbartes nicht in den Akt aufgenommen, führt dies oft zu Problemen!
Die Notstandshilfe kann nach einer Bezugsdauer von 6 Monaten auch noch gedeckelt werden. (Deckelung ASVG - Richtsatz 20 Wochen: € 690.- und € 805.- bei 30 Wochen.)
*Als (PartnerInnen-) Einkommen gilt: Einkommen aus unselbständiger Beschäftigung, Pensionen, Renten- und Transfereinkommen (Arbeitslosengeld), Einkommen aus Land- und Forstwirtschaft und andere Einkommen (Gewerbebetrieb,selbständige Arbeit). Nicht aber: Einkünfte aus Mieten oder Einkünfte aus Aktienbesitz. Wenn Du allerdings die Anrechnung des PartnerInneneinkommens zB., aufgrund der geänderten persönlichen Situation, bzw., Änderung der Einkommensverhältnisse bekämpfst, musst Du sehr wohl eine Berufung einbringen. Für erstmalige Anträge auf Zuerkennung der Notstandshilfe, bzw., deren Ablehnung aufgrund der Anrechnung des Partnereinkommens, gelten diese Ausführungen analog! Du musst dafür alle Bestimmungen, die für Arbeitslosengeld - bzw. NotstandshilfebezieherInnen gelten, einhalten. Das heißt arbeitslos, arbeitsfähig, arbeitswillig sein, der Arbeitsvermittlung zur Verfügung stehen, Kontrolltermine beim Arbeitsmarktservice einhalten, Eigeninitiative nachweisen (Jobsuche), dich auf Vorschläge des AMS bewerben und Qualifizierungs- und Aktivierungsmaßnahmen des AMS besuchen und den Meldeverpflichtungen gegenüber dem AMS nachkommen.
! Leistungssperre kann dazu führen, dass der betreffende Zeitraum nicht als Pensionszeit angerechnet wird - und zwar auch dann, wenn die Sperre rückwirkend wieder aufgehoben wird.
AlleinerzieherInnen - AlleinerhalterInnenabsatzbetrag
Auslagerung von Arbeitsvermittlung durch das AMS (wurde Ende 2007 durch die AlVG-Novelle aufgehoben)
So hat der Verwaltungsgerichtshof in seinem Erkenntnis/ Geschäftszahl 2004/08/0208; Entscheidungsdatum 20051221, Veröffentlichungsdatum 20060221, festgestellt (Auszug): „Dass „Coaching“ eine solche Maßnahme wäre, ist jedenfalls auf den ersten Blick ebenso wenig erkennbar, wie fraglich ist, ob es - anders als bei Schulungen und sonstigen Lehrgängen - mit den Methoden und Zielsetzungen des „Coaching“ überhaupt vereinbar wäre, Personen zur Annahme einer solchen Maßnahme unter der Sanktion des § 10 AlVG zu zwingen, also auf das Element der Freiwilligkeit der Inanspruchnahme einer solchen Unterstützung zu verzichten.“
Net versichert: nicht versichert sind Personen, deren e - Card sich beim Arztbesuch als gesperrt erweisen.
Sozialhilfe - früher öffentliche Fürsorge - ist die organisierte materielle Hilfstätigkeit durch Staat, Kirche oder private Hilfsorganisationen zur Behebung individueller oder in Gruppen auftretender, schwer oder nicht normierbarer Notlagen und Gefährdungen. Die gesetzlichen Grundlagen sind in den jeweiligen Ländersozialhilfegesetzen geregelt. Sozialhilfe ist eine Einrichtung des Staates, in Österreich föderale Ländersache, wo der Staat seine „sozialen Gefühle“ gegenüber seinen Untertanen genussvoll ausleben kann.
! Auch für SozialhilfebezieherInnen gilt wie für AMS - KlientInnen:
•Ansprüche auf eine Versorgungsleistung (Kriegsopfer-, Heeresopfer-, - Verbrechensopferversorgung usw.),
•Unterhaltsansprüche gegenüber Familienangehörigen (Ehegatten oder Lebensgefährten wenn sie gemeinsam leben, Eltern gegenüber ihren Kindern - in Wien keine Verpflichtung gegenüber großjährigen Kindern, wenn diese gemeinsam oder getrennt leben) entweder nicht möglich ist oder zur Sicherung der Lebenshaltung nicht ausreicht. Leistungen der freien Wohlfahrtspflege bleiben außer Betracht.
Grundsätzlich kann - bei nachträglicher Änderung der wirtschaftlichen Verhältnisse des Hilfesuchenden - die bereits zugesprochenen Geldaushilfe zurückgefordert werden. In Wien wird von dieser Möglichkeit jedoch kaum Gebrauch gemacht.
Manches ist immer wichtig: Es braucht schon eine gute Gesundheit und Ausgeruhtheit, um sich da zurechtzufinden, um nicht physischen und/oder psychischen Schaden zu nehmen! (Oft genug sind aber auch nur Anwürfe zu erwarten: „warum haben Sie dies nicht, warum haben Sie das nicht, usw.,“...)
a) auf Basis "organisierter Unterkunft"oder
b) auf Basis "individueller Unterkunft"
Schwere Straftraten, die einen Ausschlussgrund nach dem Asylgesetz darstellen (§13 AsylG): Kriegsverbrechen, Verurteilung wegen besonders schwerer Verbrechen - aber auch Gefahr für die Sicherheit der Republik, d.h., evl. auch Drogenhandel.
Beispiel: Personalvermittler Firma Drückerlwerk übermittelt nachteilige Meldungen über Frau Hektiker an das AMS: …“hat sich blöd dargestellt…, oder: ...ist mit dem angebotenen Gehalt nicht zufrieden, …sie behauptet, sie kann ihre 4 Kinder in den Ferien oder während des Nachtdienstes nicht alleine lassen, …behauptet, sie hätte Versorgungspflichten,… Familie ist wichtiger als Arbeit, …sagt, sie wird den Vertrag nicht unterschreiben…,“ …usw., und so fort.
Datenschutzkommission, Geschäftsstelle der Datenschutzkommission, Hohenstaufengasse 3, 1010 Wien A-1010 Wien, Tel.: 01-50105/2525, http://www.dsk.gv.at, dsk@dsk.gv.at, Datenschutzgesetz 2000 zum Download als PDF-Dokument unter dem Menüpunkt „Rechtsquellen: Gesetze“
Datenverarbeitungsregister, Hohenstaufengasse 3, A-1010 Wien, Tel.: 01-53115/4043, dvr@dsk.gv.at, Parteienverkehr: Montag bis Freitag 8.00 - 12.00 Uhr
Im Gegensatz zu der im Regelfall auf Dauer angelegten Vermittlung einer Beschäftigung ist eine Schulungs-, Umschulungs- oder Wiedereingliederungsmaßnahme ihrem Zweck nach auf die Herbeiführung oder Verbesserung der Vermittelbarkeit gerichtet, findet sie - als Alternative zur Vermittlung eines Arbeitsplatzes - doch allein darin ihre sachliche Rechtfertigung und mit Erreichen des Schulungsziels (d.h. des Endes des Programmes, mit welchem dieses Ziel erreicht werden soll) auch ihr von Anfang an absehbares zeitliches Ende.
rechtliche Kleid eines Arbeitsverhältnisses zu jener Einrichtung zu hüllen, welche die Maßnahme durchzuführen hat (mit der Konsequenz des Entfalls von Arbeitslosengeld oder Notstandshilfe), und sodann die - nach erfolgreicher Durchführung der Maßnahme - erforderliche weitere Arbeitsvermittlung dieser Einrichtung zu überlassen (mit ausführlicher Begründung).
Eine solche Wiedereingliederungsmaßnahme „in das rechtliche Kleid eines Arbeitsverhältnisses zu kleiden“, und die Partei unter Entfall der Leistung aus der Arbeitslosenversicherung auf das Entgelt des Betreibers der Wiedereingliederungsmaßnahme zu verweisen und sodann die - nach erfolgreicher Durchführung der Maßnahme - erforderliche weitere Arbeitsvermittlung diesem Betreiber zu überlassen, wobei sich der Arbeitslose in einem Arbeitsvertrag offenbar dieser Vorgangsweise zu unterwerfen hat, hat der Verwaltungsgerichtshof in seinem Erkenntnis vom 21. April 2004, 2002/08/0262, als unzulässig erklärt; auf die nähere Begründung dieses Erkenntnisses wird gemäß § 43 Abs. 2 VwGG verwiesen. Aus den dort genannten Gründen war die belangte Behörde nicht berechtigt, die Weigerung des Beschwerdeführers, den ihm vorgelegten „Dienstvertrag“ zu unterfertigen, zum Anlass der Verfügung einer Sperrfrist gemäß § 10 Abs. 1 AlVG zu nehmen.
… ergibt sich nämlich, dass den „Arbeitnehmern“ des Vereins -anders als die belangte Behörde meint - kein angemessenes Entgelt gebührt, sondern - soweit es den Betrag von S 10.000,-- brutto übersteigt - ein „Nettoentgelt“ in der Höhe ihres jeweiligen Geldanspruchs aus der Arbeitslosenversicherung, was dazu führt, dass die „Arbeitnehmer“ des Vereins einen Entgeltanspruch in verschiedener Höhe haben können, die aber in keinerlei Beziehung zu Art und Umfang ihrer tatsächlichen Arbeitsverpflichtung steht. Dies verstößt - unterstellte man mit der belangten Behörde, dass eine Zuweisung zu einem "echten"Arbeitsverhältnis erfolgt sei - schon vom Konzept her gegen den arbeitsrechtlichen Gleichbehandlungsgrundsatz, der eine an den tatsächlichen Diensten orientierte Entlohnung verlangt und willkürliche Differenzierungen zwischen Arbeitnehmern verbietet (vgl. z.B. OGH vom 7. Juli 2004, 9 ObA 21/04k). Selbst wann man also davon ausgehen würde, dass die regionale Geschäftsstelle den Beschwerdeführer einer Beschäftigung (und keiner Maßnahme) im Sinne des § 9 Abs. 1 AlVG zugewiesen hat, wäre dem Beschwerdeführer im Hinblick auf die dem potenziellen Arbeitgeber zuzurechnende, schon im Ansatz rechtswidrige Lohngestaltung die Annahme der Beschäftigung bei diesem Verein nicht zumutbar.
Wie der VwGH zu dem ebenfalls eine Nachweispflicht des Antragstellers normierenden § 46 Abs. 4 AlVG ausgesprochen hat, obliegt es auch in diesem Verfahren der Behörde, innerhalb der Grenzen ihrer Möglichkeiten und des vom Verfahrenszweck her gebotenen und zumutbaren Aufwands - freilich unter Mitwirkung des Antragstellers - ihrer amtswegigen Ermittlungspflicht nachzukommen (Hinweis E 10. März 1992, Zl. 92/08/0023).
… Zudem hat die regionale Geschäftsstelle dem Beschwerdeführer auf Grund seiner Anträge mehrfach ein Jobcoaching als Förderungsmaßnahme im Rahmen der Privatwirtschaftsverwaltung nach den §§ 34 und 35 AMSG gewährt (mit der dort allein vorgesehenen Sanktion der Rückzahlung der Beihilfe unter bestimmten Voraussetzungen), d.h. diese Maßnahmen beruhten nicht auf von der regionalen Geschäftsstelle ausgehenden, verpflichtenden – unter der Sanktion des § 10 Abs. 1 AlVG stehenden - Zuweisungen nach § 9 Abs. 1 AlVG. Die Weigerung des Beschwerdeführers, im Hinblick auf einen Konflikt mit der ihm zugewiesenen Trainerin an dem zuletzt bewilligten Jobcoaching weiter teilzunehmen, hat die regionale Geschäftsstelle - und, ihr folgend, die belangte Behörde – jedoch als Vereitelung einer Maßnahme nach § 9 Abs. 1 AlVG qualifiziert und die Sanktion nach § 10 Abs. 1 AlVG verhängt, die aber bei Maßnahmen, die zwischen dem AMS und der arbeitsuchenden Person im Rahmen der Privatwirtschaftsverwaltung vereinbart werden, in Ermangelung einer diesbezüglichen gesetzlichen Ermächtigung in den §§ 34ff AMSG (in der hier noch anzuwendenden Fassung vor der Novelle BGBl. I Nr. 77/2004) nicht zulässig sind.
… Im Übrigen setzt die Verfügung einer Sperrfrist nach § 10 Abs. 1 zweiter und dritter Spiegelstrich AlVG - fallbezogen - voraus, dass eine Nach- oder Umschulung oder eine Maßnahme zur Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt vereitelt wurde. Daß „Coaching“ eine solche Maßnahme wäre, ist jedenfalls auf den ersten Blick ebenso wenig erkennbar, wie fraglich ist, ob es - anders als bei Schulungen und sonstigen Lehrgängen - mit den Methoden und Zielsetzungen des „Coaching“ überhaupt vereinbar wäre, Personen zur Annahme einer solchen Maßnahme unter der Sanktion des § 10 AlVG zu zwingen, also auf das Element der Freiwilligkeit der Inanspruchnahme einer solchen Unterstützung zu verzichten.
Auch Arbeitslose/NotstandshilfebezieherInnen sollen mit ihrem schmalen Geldbörsl Kultur konsumieren können. Aber: Vorsicht bei renommierten Häusern, denn diese haben oft nur 3 Karten pro Abend und Vorstellung an KulturpassbesitzerInnen zu „vergeben“ - also rechtzeitig Karten bestellen, damit Du dann nicht blöd da stehst!
Aids Hilfe Haus / AMS Wien / Anton Proksch-Institut Klinikum / ArbeitLos-initiativ / Armutskonferenz / Augustin / Beratungsstelle Sprungbrett / Betreutes Wohnen / Betreutes Wohnen - Bürger in Not / bfi Wien / ARCADE / Caritas Wien / Der Würfel office@derwuerfel.at , Tel.: 526 94 16 Myrthengasse 17, 1070 / Diakonie Clearingstelle Mödling / Diakonie Wien / Dialog / gabarage / Anton Proksch Institut / Haus Immanuel Mutter-Kind-Haus der Caritas / HPE / Integration Wien / Integrationshaus / Jobtransfair / Jugend am Werk / Justizanstalt Wien Favoriten / Multi Care / Nachbarschaftshaus 7, Tel.: 522 57 13, Schottenfeldgasse 29/2, 1070 Wien / Nachbarschaftszentrum 2, 3, 6, 8, 12, 15, 16, 17, 22 / Neunerhaus / NÖ Landesjugendheim Korneuburg / Österreichisches Rotes Kreuz / Plattform der Alleinerziehenden / pro mente / pro senectute / sambas - Beratung bei Arbeits- und Wohnungslosigkeit / Schuldnerberatung / SÖB Haus- und Heimservice / SOS Mitmensch / SOS Menschenrechte / Sozialpschiatrisches Ambulatorium Floridsdorf / unik.at / Verein “Humanisierte Arbeitsstätte” / Verein Log In / Verein Starthilfe / Verein Ute Bock / Verein Wobes - Projekt 21/1 / Volkshilfe / Beschäftigungsinitiative / Volkshilfe Wien / Wieder Wohnen / Wiener / Berufsbörse / Wiener Hilfswerk / Wiener Tageszentrum für Obdachlose / Zum Alten Eisen?
Alte Schmiede / Kunstverein Wien, Schönlaterng. 9, 1010 Wien , Tel.: 01- 512 83 29, Arnold Schönberg Center / Schwarzenbergplatz 6, 1030 Wien , Tel.: 01 - 712 18 88, Das Wiener Kindertheater / Büro Sylvia Rotter, Haidgasse 15/3, 1020 Wien www.kindertheater.com, Tel: 01 - 214 46 25, Donau Festival / NÖ Festival-Ges.m.b.H. Körnermarkt 13, 3500 Krems, www.donaufestival.at, Tel: 02732 - 90 80 31 24, Dschungel Wien / Theaterhaus für junges Publikum Museumsplatz 1, 1070 Wien, www.dschungelwien.at, Tel.: 01 - 522 07 20-12, Herbert von Karajan Centrum, Kärntner Ring 4, 1010 Wien, , ingrid.haimboeck@karajan.org; eva.raidl@karajan.org, Tel.: 01- 500 600 100, Jeunesse - Musikalische Jugend Österreichs, Lothringerstrasse 20, 1030 Wien, Tel: 01 - 710 36 16, http://www.jeunesse.at Jüdisches Museum Wien, Trattnerhof 2/106, 1010 Wien, www.jmw.at, Tel.: 01 - 505 31 0, Klangforum Wien, Diehlgasse 51, 1050 Wien, www.klangforum.at, Tel.: 01 - 521 67 10, Konservatorium Wien Privatuniversität, Johannesgasse 4a, 1010 Wien , Tel: 01 - 512 77 47 89 342, KUNSTHALLE Wien, Museumsplatz 1, 1070 Wien , Tel.: 01 - 521 89 1222, MAK - Museum für Angewandte Kunst, Stubenring 5, 1010 Wien , Tel.: 01 - 711 36 211, Museum für Moderne Kunst, Museumsplatz 1, 1070 Wien , Tel.: 01 - 52 500 13 17, Porgy & Bess, Riemergasse 11, 1010 Wien, www.porgy.at, Tel.: 01 - 503 70 09, Sammlung Essl, An der Donau-Au 1, 3400 Klosterneuburg / Wien , alvarez@sammlung-essl.at, Tel.: 02243-370 50 52, Schauspielhaus, Porzellangasse 19, 1090 Wien , Tel.: 01 - 317 01 01, Secession, Friedrichstr. 12, 1010 Wien, www.secession.at Tel.: 01 - 587 53 07, Tanzquartier Wien, Museumsplatz 1, 1070 Wien, , Tel.:01 - 581 359 161, Vienna’s English Theatre, Josefgasse 12, 1080 Wien, , Tel.: 01 - 402 126 021, Volksoper Wien, Währingerstr. 78, 1090 Wien, , Tel.: 01- 514 44 3430, Volkstheater / Volkstheater in den Bezirken, Neustiftgasse 1, 1070 Wien , Tel.: 01 - 521 11 263, wienXtra-cinemagic Kinderkino, Friedrichstraße 4, 1010 Wien , Tel: 01 585 68 02
24-Stunden Frauen-Helpline gegen Männergewalt Tel.: 0800 - 222 555
Tel: 02732 – 83224 - 0, e-mail: bl.krems@noe.hilfswerk.at, web: www.hilfswerk.at
BUNDESGEBIET: Verein der Autonomen Österreichischen Frauenhäuser Informationsstelle gegen Gewalt: Bacherplatz 10/4, A-1050 Wien, Tel: 01-544 08 20, e-mail: informationsstelle@aoef.at, web: http://www.aoef.at/ und http://www.haltdergewalt.at/ HelpChat (Jeden Donnerstag steht von 20.00 - 23.00 Uhr eine Gewaltexpertin mit Rat und Hilfe zur Seite)
Anwältin für Gleichbehandlungsfragen Gleichbehandlung im Beruf, Information & Beratung,Tel.: 01-532 0244 oder 0800 - 206 119 (Ortstarif)
Asylkoordination: Laudongasse 52/9, A-1080 Wien, Tel.: 01 - 53 212 91 Fax: 01 - 53 212 91 – 20, e-mail: asylkoordination@asyl.at
Telefonische Anmeldung: Tel.: 01-330 87 35, Mo - Fr von 8 - 12 Uhr, web: www.schuldnerberatung-wien.at
"AMS-Service-Line": Tel.: 01- 87871 0, oder: www.ams.at
Kammer für Arbeiter- und Angestellte, Beratungszentrum: Theresianumgasse 16-18, 1040 Wien, Hauptadresse: Prinz Eugen Strasse 20-22, 1040 Wien, Telefon: 01-501 650, oder: www.arbeiterkammer.at
Wiener Gebietskrankenkasse: Tel.: 01-601 22 2415, bzw.,(z.B.: Versichertenservice) www.wgkk.at > service > Versichertenservice
Volksanwaltschaft: Postfach 20 Singerstrasse 17/Erdgeschoß rechts, 1015 Wien, Gratishotline 0800 223223, e-mail: post@volksanw.gv.atRegionalbüro der
Anwältin für die Gleichbehandlung von Frauen und Männern in der Arbeitswelt: Graz, Örtlicher Wirkungsbereich: Steiermark, Europaplatz 12 , 8020 Graz, Tel: +43 316 720590, Fax: +43 316 720590-4, e-Mail: graz.gaw@bmgf.gv.at
Österreichische Arbeitsloseninitiativen,
Wien: INITIATIVE - AMSand Kontakt unter: www.amsand.net / help@amsand.net
Wien: VEREIN - Zum alten Eisen: www.zum-alten-eisen.org
Oberösterreich: INITIATIVE - SoNed www.soned.cc
Tirol: INITIATIVE - Interessen Vertreten Der Arbeitslosen www.ivda.at
Graz: INITIATIVE - Stammtisch Graz www.fetzen.net / mob.arbeit@web.de / 0699 81 537 86
Diese Arbeitslosigkeit! Meine Herren, das ist sehr schwierig
Diese Sache zu - besprechen
Wenn Sie wollen! Jederzeit!
Und es wäre auch höchste Zeit!
Denn d a s wäre g a n z gefährlich
Bei d e r Arbeitslosigkeit!
Wird verschwinden wie sie kam.
Impressum: www.amsand.net
webdesignerin/webmistress

References: § 10
 § 43
 § 10
 OGH 
 § 9
 § 46
 § 10
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 § 10
 § 10
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