Source: https://de.scribd.com/doc/211120374/Pilotprojekt-Grundeinkommen-im-Rheinland-Langfassung
Timestamp: 2017-08-23 19:38:38+00:00

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Description: Das Pilotprojekt Grundeinkommen zielt darauf ab, Elemente des bedingungslosen Grundeinkommens unmittelbar in die Arbeitsverwaltung einzubetten: durch eine Option auf pauschalierte Zahlung für ALG I...
Das Pilotprojekt Grundeinkommen zielt darauf ab, Elemente des bedingungslosen Grundeinkommens unmittelbar in die Arbeitsverwaltung einzubetten: durch eine Option auf pauschalierte Zahlung für ALG II Empfänger (potentiell für jeden Bürger), durch den gleichzeitigen Abbau der Sanktionen, sowie durch den positiven Anreiz optimierter Zuverdienstmöglichkeiten. Gezeigt werden soll, dass Grundeinkommen zu einer wachsenden Tätigkeitsbereitschaft führt, zu gesellschaftlichem Engagement, Unternehmergeist und Initiative. Und dazu, dass Grundeinkommensbezieher zusätzliches Einkommen erzielen, was zur Refinanzierung des Grundeinkommens beiträgt.
Christoph Schlee, E-Mail: c.schlee@bgekoeln.de
Pilotprojekt Grundeinkommen im Rheinland
I. Projektphilosophie
Das Pilotprojekt Grundeinkommen zielt darauf ab, Elemente des bedingungslosen Grundeinkommens unmittelbar in die Arbeitsverwaltung einzubetten: durch eine Option auf pauschalierte Zahlung für ALG II Empfänger (potentiell für jeden Bürger), durch den gleichzeitigen Abbau der Sanktionen, sowie durch den positiven Anreiz optimierter Zuverdienstmöglichkeiten. Gezeigt werden soll, dass Grundeinkommen zu einer wachsenden Tätigkeitsbereitschaft führt, zu gesellschaftlichem Engagement, Unternehmergeist und Initiative. Und dazu, dass Grundeinkommensbezieher zusätzliches Einkommen erzielen, was zur Refinanzierung des Grundeinkommens beiträgt. Der hier vorliegende Vorschlag orientiert sich daran, eine Übergangslösung zu schaffen, die vom Arbeitslosengeld ausgeht und im kleinen Maßstab einer Kommune bzw. ARGE getestet werden kann. So lehnt sich das Grundeinkommen an die Höhe des Arbeitslosengelds an und umfasst die gleichen Versicherungsleistungen. Es stellt zudem einen weiteren Schritt in Richtung Leistungspauschalierung dar. Das Grundeinkommen wird einheitlich „pro Kopf“ gewährt, was auch die viel bekannten Tricksereien „fiktiver“ Singlehaushalte unnötig macht. Für Kinder wird ein Satz ermittelt, der den bisherigen Leistungen (Regelleistungen, Sonderbedarf Erziehung, Anteil Wohnen) entsprechen soll. Das von einem individuellen Rechtsanspruch ausgehende Grundeinkommen nimmt in Kauf, dass seine „gleiche“ Auszahlung in unterschiedlichen Lebenssituationen „ungleiche“ Wirkungen entfaltet. Ein Rechtsanspruch lässt sich nicht punktgenau auf „Bedarfsgerechtigkeit“ herunterbrechen, die ja ebenfalls umstritten und kaum objektiv feststellbar ist. Aufgrund der Auszahlung „pro Kopf“ profitieren Familien und Paare mit einem Grundeinkommen stärker als Alleinerziehende und Alleinstehende. Grundeinkommen soll in diesem Projekt nicht „durchgängig“ ALG II ersetzen, sondern einer begrenzten Gruppe als Wahlmöglichkeit dienen. So können die an der Projektteilnahme interessierten prüfen, ob sie mit dem Grundeinkommen besser gestellt sind oder nicht. Das hängt auch davon ab, ob sie die gegenüber ALG II deutlich verbesserten Zuverdienstmöglichkeiten nutzen wollen – das Grundeinkommen bleibt mit einem neuen Job komplett bestehen, genauso wie die Hälfte jedes zusätzlich verdienten Euros behalten werden kann. Das Pilotprojekt unterscheidet sich von ALG II darin, dass Sanktionen, „Forderungen“ und Vermittlungsbemühungen seitens der ARGE unterbleiben. Allenfalls niedrigschwellige Beratung federt den Übergang ab – Grundeinkommen setzt auf die Freiheit und die intrinsische Motivation jedes Einzelnen. Notwendig bleibt eine Informationskampagne gegenüber Leistungsempfängern, Institutionen und Unternehmen der Region. Eine Grundeinkommenssteuer zielt darauf ab, das Projekt gegenüber ALG 2 weitgehend kostenneutral zu gestalten. Für die Ausgestaltung werden in dieser Konzeptskizze erste Vorschläge gemacht.
II. Projektbeschreibung
Das Pilotprojekt Grundeinkommen testet in einer Kommune bei 100 (oder mehr) ALG IIBeziehern über einen Zeitraum von (mindestens) zwei Jahren die unbürokratische Gewährung eines Grundeinkommens auf Antragsbasis als Basis für       allgemeine Lebensführung, Bildung und Berufsleben. Die Versicherungsleistungen werden wie bei ALGII-Bezug weitergezahlt. Das Grundeinkommen bleibt auch bestehen, wenn ein (Erwerbs-)Einkommen erzielt wird. Auf ein zusätzliches Erwerbseinkommen entfallen eine Grundeinkommenssteuer von 30 % (kommunale Refinanzierungssteuer) ein pauschaler Versicherungsbetrag (SV, KV, Pflegevers.) von 10 % eine Steuerpauschale von 10 % also insgesamt 50 %.
Das Grundeinkommen wird auf Antrag ausgezahlt. Voraussetzung ist der bisherige Bezug von ALG II. Die Antragsteller können bei Interesse an qualifizierenden Workshops teilnehmen , die der Ideenfindung und der Berufskonzeption dienen. Verpflichtend ist lediglich, an der Dokumentation ihrer Tätigkeit in der Projektphase mitzuwirken. Die Höhe des Grundeinkommens entspricht in etwa dem Regelsatz für ALG II. Auch die Versicherungsleistungen von ALG II bleiben bestehen. Wer neben dem Grundeinkommen ein zusätzliches Erwerbseinkommen erzielt, zahlt eine Grundeinkommenssteuer, die einen Teil des Grundeinkommens unmittelbar refinanziert. Damit setzt das Grundeinkommen finanzielle Anreize für die Aufnahme von Erwerbsarbeit. Das Grundeinkommen dient als Starthilfe in die Gesellschaft. Ermöglicht werden Bildungsphasen, die Wahrnehmung familiärer, sozialer und kultureller Aufgaben, aber auch wirtschaftliche Existenzgründungen. Im Niedriglohnsektor werden durch den Sozialversicherungsanteil des Grundeinkommens die Lohnnebenkosten reduziert (Pauschale wie bei 400 Euro-Jobs). Arbeiter und Angestellte verdienen mehr und sind durch das Grundeinkommen besser abgesichert. Die Bezieher des Grundeinkommens sind frei in der Wahl ihrer Tätigkeiten. Sie werden nicht zur Übernahme bestimmter Arbeiten gedrängt. Es wird darauf vertraut, dass die Projektteilnehmer selbst an einer sinnvollen Tätigkeit interessiert sind. Durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit werden ALG II - Empfänger, aber auch Arbeitgeber und die übrigen Einwohner der betroffenen Kommune mit dem Grundeinkommenskonzept vertraut gemacht. Damit sollen Neid-Debatten, Mitnahmeeffekte oder andere Missverständnisse vermieden werden.
III. Projektziele und Projektperspektive
Das Grundeinkommen soll für die Projektteilnehmer zu einer deutlich wahrnehmbaren Verbesserung ihrer Situation führen. Es soll Initiative und Aktivität steigern. Erfolge werden jedoch nicht ausschließlich in der Teilnahme an Erwerbsarbeit gemessen – auch stärkere soziale und gemeinwohlorientierte Aktivitäten werden einbezogen. Ziel ist eine ökonomisch positive Bilanz, die ausweist, dass das Projekt langfristig nicht höhere Kosten als der ALG II - Bezug aufweist, evt. sogar durch die Refinanzierung Einsparungseffekte zu erzielen sind. Je wirtschaftlicher das Projekt ist, desto leichter kann es ausgeweitet und auf andere Kommunen übertragen werden. Es erscheint möglich, durch die hier beschriebene Grundeinkommensleistung das Arbeitslosengeld vollständig zu ersetzen. Perspektivisch denkbar ist es, den Kreis der Antragsteller für Grundeinkommen auch auf Menschen auszudehnen, die nicht unmittelbar im ALG II - Bezug stehen, mit dem Grundeinkommen aber ihre Aktivitäten ausweiten und innovativ weiterentwickeln können.
IV. Ziele für den Einzelnen
Arbeitsmotivation und Leistungsbereitschaft wird insgesamt gefördert und belebt Die Identifikation der Grundeinkommensempfänger mit der Gesellschaft steigt Weniger Obrigkeitsfixierung: Pädagogische Instrumente („Fördern und Fordern“, Sanktionen, Bewerbungs- und Motivationstraining usw.) werden überflüssig Chancen für Kreativität: neue Jobs werden entwickelt, neue Produkt- oder Dienstleistungsideen getestet, kulturelle Impulse werden leichter möglich Mehr Selbständigkeit: Unternehmensgründungen, neue freie Berufe entstehen Gemeinwohlorientierung wächst: soziale, kulturelle oder gesundheitliche Dienstleistungen werden besser finanzierbar und individueller gestaltbar Neue Dienstleistungen und Produkte entstehen im regionalen Umfeld
V. Gesellschaftliche Ziele
„Problem- und Kostenfaktoren“ werden zu Leistungsträgern Problemlösungsstau am Arbeitsmarkt wird gestoppt, Scheinlösungen (StatistikBereinigung) und Mitnahmeeffekte verschwinden (z. B. Arbeitsverwaltung oder Träger, die durch Arbeitslosigkeit Geld verdienen) Sozialbürokratie wird ausgedünnt, Mittel werden für neue Aufgaben frei (z. B. Beratung) Mehr Leistungsgerechtigkeit: wer (erwerbs-)arbeitet erhält mehr als wer nicht „arbeitet“ Bildung, Fortbildung und Forschung („Lebenslanges Lernen“) werden durch das Grundeinkommen materiell ermöglicht
abgeschottete Milieus lösen sich auf, die sich über den Bezug auf Erwerbsarbeit definieren (Z. B. Arbeitslosigkeit, Rentenalter, Studienzeit, Hausfrau, Ehrenamt), Identifikation und Partizipation werden dadurch erhöht ein festes Renteneintrittsalter gehört der Vergangenheit an Arbeitslosigkeit und Exklusion vom Arbeitsmarkt verschwinden, das Erwerbsleben wird flexibler und aufnahmefähiger, reduzierte Arbeitszeiten und „kleine Jobs“ werden mit Grundeinkommen wirtschaftlich Phasen jenseits von Erwerbsarbeit werden als Sabbaticals, Elternzeit, kreative Prozesse oder Fortbildung positiv erfahrbar
VI. Vorschläge für die praktische Ausgestaltung des Pilotprojekts
1. Grundeinkommen wird von einer regionalen ARGE (bzw. Arbeitsverwaltung der Optionskommune) als Wahloption für ALG II -Bezieher/„Aufstocker“ angeboten. 2. Das Grundeinkommen setzt gegenüber ALG II mehr Anreize zur Aufnahme einer bezahlten Erwerbstätigkeit. Die Höhe des Grundeinkommens orientiert sich am bisher gezahlten ALG II, also z. B. Erwachsene 700-750 Euro, Kinder 350 Euro. 3. Gegenüber ALG II - Leistungen bleibt das Grundeinkommen kostenneutral. Es schreibt lediglich eine bestimmte Dauer fest, in der die Leistung sanktionsfrei ausgezahlt wird. Auf der anderen Seite entstehen zur Refinanzierung Einnahmen durch die Grundeinkommenssteuer. Zusätzlich zum Grundeinkommen wird die ALG2-Pauschale an Kranken- Pflege- und Rentenversicherung weitergezahlt. 4. Grundeinkommensbezieher in einer Familie oder Lebensgemeinschaft erhalten einen bedarfsgerechten Zuschlag für den Partner, falls dieser nicht selbst ein Grundeinkommen beantragt. Kinder von Grundeinkommensbeziehern erhalten automatisch Kindergrundeinkommen. Grundeinkommen ist eine individuelle Pauschale. Die bei ALG II definierte Bedarfsgemeinschaft soll auf Sicht entfallen. 5. Für jeden zusätzlich zum Grundeinkommen verdienten Euro wird eine Grundeinkommenssteuer von 30 % erhoben (Flat-Tax), die zur Refinanzierung an die Auszahlungsbehörde abgeführt wird. 6. An die Finanzämter werden von den Projektteilnehmern, die ein Arbeitseinkommen erzielen, einheitlich 10 % für die Deckung der übrigen Staatsaufgaben abgeführt. Vom Verdienst werden weitere 5 % an die Rentenversicherung und 5 % an Kranken- und Pflegeversicherung abgeführt. 7. Grundeinkommensbezieher können also insgesamt 50 Prozent des über das Grundeinkommen hinaus verdienten Einkommens behalten.
8. Grundeinkommensbezieher mit Minijob führen 10 Prozent ihres Verdienstes als Grundeinkommenssteuer ab. Je 10 % entfallen auf Steuer und Versicherungen.
VII. Finanzierung des Pilotprojektes
Die benötigten Mittel sollen vorwiegend aus dem ALG II -Topf stammen, da sie ja dort bei den Projektteilnehmern eingespart werden. Die Kosten für das Pilotprojekt Grundeinkommen lasen sich somit in Beziehung setzen zu den eingesparten Mitteln von ALG II, den gesparten Verwaltungs- und Qualifizierungskosten, der normalerweise zu erwartenden Vermittlungsquote und den geschätzten Einnahmen durch die Grundeinkommenssteuer sowie die Steuer- und Versicherungspauschale (sobald die Teilnehmer während des Grundeinkommensbezugs eine bezahlte Tätigkeit aufnehmen).
VIII. Höhe des Grundeinkommens
Bei der zugrunde zu legenden Höhe des Grundeinkommens können nicht nur Alleinlebende berücksichtigt werden (die weniger als ein Drittel aller Leistungsempfänger ausmachen). Mehr als die Hälfte der Leistungsempfänger leben in „Bedarfsgemeinschaften“, ein großer Anteil sind Kinder. Soll ein Grundeinkommen die ALG II - Leistungen einigermaßen adäquat wiedergeben, ist zu berücksichtigen, dass Erwachsene in Bedarfsgemeinschaften nur 90 % des Regelsatzes erhalten, außerdem schrumpft mit der Größe der Familien der Anteil bei den KdU (Kosten der Unterkunft) von 364 auf 182 Euro (bei zwei Kindern und 2 Erwachsenen; Werte für Köln). Auf der anderen Seite erhalten Alleinerziehende wegen der sog. Mehrbedarfe einen Zuschuss, der als Äquivalent für die Erziehung betrachtet wird. Würde einer vierköpfigen Familie ohne Erwerbseinkommen ein Grundeinkommen von 700 Euro pro Erwachsenen und 350 Euro pro Kind ausgezahlt, wäre sie mit 2 100 Euro besser gestellt als die Vergleichsfamilie mit ALG II (1 842 Euro). Umgekehrt wären die 700 + 350 Euro für Alleinerziehende deutlich weniger als bei ALG 2 (1 189). Erst bei einem Zuverdienst von 800 Euro würde sich hier das Grundeinkommen lohnen. Eine Pauschalierung durch ein Grundeinkommen (das für Kinder halbierte Sätze vorsieht) bevorzugt also Familien und Paare ohne Kinder (im Vergleich zu ALG II), während Alleinlebende und Alleinerziehende etwas weniger bekommen. Die in den Tabellen genannten Grundeinkommens-Sätze sind insofern Annäherungswerte an ALG II die sich an Kostenneutralität orientieren. 700 Euro für Erwachsene orientieren sich am Durchschnittssatz für Alleinstehende (ca. 720 Euro, 2 Erwachsene 566 Euro), 350 Euro für Kinder am Kinderregelsatz plus Anteil der Kinder an den KdU (rund 350-370 €).
Tabellarische Übersicht: Grundeinkommen in verschiedener Höhe und ALG II für Alleinstehende, Alleinerziehende und Familien
Leistung 1 Erwachsener Verdienst Grundeinkommensabgabe Steuerpauschale 10 % Pauschale Versicherungen BGE + Verdienst Leistung 1 Erwachsener Verdienst Grundeinkommensabgabe Steuerpauschale 10 % Pauschale Versicherungen BGE + Verdienst Leistung 1 Erwachsener Verdienst Grundeinkommensabgabe Steuerpauschale 10 % Pauschale Versicherungen BGE + Verdienst Leistung 1 Erwachsener Verdienst Grundeinkommensabgabe Steuerpauschale 10 % Pauschale Versicherungen BGE + Verdienst Leistung 1 Erwachsener Verdienst Grundeinkommensabgabe Steuerpauschale 10 % Pauschale Versicherungen BGE + Verdienst Leistung 1 Erwachsener Verdienst Grundeinkommensabgabe Steuerpauschale 10 % Pauschale Versicherungen BGE + Verdienst Leistung 1 Erwachsener Verdienst Grundeinkommensabgabe Steuerpauschale 10 % Pauschale Versicherungen BGE + Verdienst BGE 800/400 € 800 € 400 € -120 € 40 € 40 € 1 000 € 800 € 800 € - 240 € - 80 € - 80 € 1 200 € 800 € + 1 200 € - 360 € - 120 € - 120 € 1 400 € 800 € + 1 400 € - 420 € - 140 € - 140 € 1 500 € 800 € + 1 800 € - 540 € - 180 € - 180 € 1 700 € 800 € + 3 000 € - 900 € - 300 € - 300 € 2 300 € 800 € + 5 000 € - 1 500 € - 500 € - 500 € 3 300 € BGE 700/350 € + 700 € + 400 € - 120 € - 40 € - 40 € 900 € + 700 € + 800 € - 240 € - 80 € - 80 € 1 100 € + 700 € + 1 200 € - 360 € - 120 € - 120 € 1 300 € + 700 € + 1 400 € - 420 € - 140 € - 140 € 1 400 € + 700 € + 1 800 € - 540 € - 180 € - 180 € 1 600 € + 700 € + 3 000 € - 540 € - 180 € - 180 € 2 200 € + 700 € + 5 000 € - 1 500 € - 500 € - 500 € 3 200 € BGE 600/300 € + 600 € + 400 € - 120 € - 40 € - 40 € 800 € + 600 € + 800 € - 240 € - 80 € - 80 € 1 000 € + 600 € + 1 200 € - 360 € - 120 € - 120 € 1 200 € + 600 € + 1 400 € - 420 € - 140 € - 140 € 1 300 € + 600 € + 1 800 € - 540 € - 180 € - 180 € 1 500 € + 600 € + 3 000 € - 540 € - 180 € - 180 € 2 100 € + 600 € + 5 000 € - 1 500 € - 500 € - 500 € 3 100 € mit/ohne ALG ALG 2 720 € Verdienst 400 € Abzug 240 €
ALG /Verd. 860 € ALG 2 720 € Verdienst 800 € Abzug 540 €
ALG /Verd. 980 € Kein ALG 2 Verdienst 1200 € LohnSt - 45 € Vers. - 245 € Nettoverd. 910 € Kein ALG 2 Verdienst 1400 € LohnSt - 83 € Vers. - 287 € Nettoverd. 1030 € Kein ALG 1800 € Soli - 10 € LohnSt - 178 € Vers.- 369 € Nettoverd. 1243 € Kein ALG 3 000 € Soli - 26 € LohnSt - 480 € Vers.- 614 € Nettoverd. 1 880 € Kein ALG 5 000 € Soli - 64 € LohnSt -1162 € Vers.- 911 € Nettoverd. 2 863 €
Leistg 1 Erwachsener + Kind Verdienst Grundeinkommensabgabe Steuerpauschale 10 % Pauschale Versicherungen BGE + Verdienst
BGE 800/400 € + 1 200 € + 400 € - 120 € - 40 € - 40 € 1 400 € BGE 800/400 € + 1 200 € + 600 € - 180 € - 60 € - 60 € 1 500 € BGE 800/400 € + 1 200 € + 800 € - 240 € - 80 € - 80 € 1 600 € BGE 800/400 € + 1 200 € + 1 200 € - 360 € - 120 € - 120 € 1 800 €
BGE 700/350 € + 1 050 € + 400 € - 120 € - 40 € - 40 € 1 250 € BGE 700/350 € + 1 050 € + 600 € - 180 € - 60 € - 60 € 1 350 € BGE 700/350 € + 1 050 € + 800 € - 240 € - 80 € - 80 € 1 450 € BGE 700/350 € + 1 050 € + 1 200 € - 360 € - 120 € - 120 € 1 650 €
BGE 600/300 € + 900 € + 400 € -120 € - 40 € - 40 € 1 100 € BGE 600/300 € + 900 € + 600 € - 180 € - 60 € - 60 € 1 200 € BGE 600/300 € + 900 € + 800 € - 240 € - 80 € - 80 € 1 300 € BGE 600/300 € + 900 € + 1 200 € - 360 € - 120 € - 120 € 1 500 €
mit ALG II ALG 2 1 190 € Verdienst + 400 € Abzug - 240 €
ALG /Verd. 1 350 € mit ALG II ALG 2 1 190 € Verdienst + 600 € Abzug - 370 €
ALG /Verd. 1 420 € mit ALG II ALG 2 1 190 € Verdienst + 800 € Abzug - 530 €
ALG /Verd. 1 460 € mit ALG II AlG2 + 1 190 € + 1 200 € Abzug 890 € 0€ -30 € ALG /Verd. 1 500 €
Leistung 2 Erwachsene Verdienst Grundeinkommensabgabe Steuerpauschale 10 % Pauschale Versicherungen BGE + Verdienst
BGE 800/400 € + 1 600 € + 400 € - 120 € - 40 € - 40 € 1 800 € BGE 800/400 € + 1 600 € + 800 € - 240 € - 80 € - 80 € 2 000 € BGE 800/400 € + 1 600 € + 1 200 € - 360 € - 120 € - 120 € 2 200 €
BGE 700/350 € + 1 400 € + 400 € - 120 € - 40 € - 40 € 1 600 € BGE 700/350 € + 1 400 € + 800 € - 240 € - 80 € - 80 € 1 800 € BGE 700/350 € + 1 400 € + 1 200 € - 360 € - 120 € - 120 € 2 000 €
BGE 600/300 € + 1 200 € + 400 € - 120 € - 40 € - 40 € 1 400 € BGE 600/300 € + 1 200 € + 800 € - 240 € - 80 € - 80 € 1 600 € BGE 600/300 € + 1 200 € + 1 200 € - 360 € - 120 € - 120 € 1 800 €
mit ALG II AlG2/KdU +1 132 € + 400 € Abzug -210 € 0€ 0€ ALG /Verd. 1 322 € mit ALG II AlG2/KdU +1 132 € + 800 € Abzug -530 € 0€ 0€ ALG /Verd. 1 402 € mit ALG II AlG2/KdU +1 132 € + 1200 € Abzug -890 € 0€ 0€ ALG /Verd. 1 442 €
Leistung 2 Erwachsene 1Kind Verdienst Grundeinkommensabgabe Steuerpauschale 10 % Pauschale Versicherungen BGE + Verdienst
BGE 800/400 € + 2 000 € + 400 € - 120 € - 40 € - 40 € 2 200 € BGE 800/400 € + 2 000 € + 800 € - 240 € - 80 € - 80 € 2 400 € BGE 800/400 € + 2 000 € + 1 800 € 540 € - 180 € - 180 € 2 900 €
BGE 700/350 € + 1 750 € + 400 € - 120 € - 40 € - 40 € 1 950 € BGE 700/350 € + 1 750 € + 800 € - 240 € - 80 € - 80 € 2 150 € BGE 700/350 € + 1 750 € + 1 800 € 540 € - 180 € - 180 € 2 650 €
BGE 600/300 € + 1 500 € + 400 € - 120 € - 40 € - 40 € 1 700 € BGE 600/300 € + 1 500 € + 800 € - 240 € - 80 € - 80 € 1 900 € BGE 600/300 € + 1 500 € + 1 800 € 540 € - 180 € - 180 € 2 400 €
mit ALG II AlG2/KdU +1 468 € +400 € Abzug -210 € 0€ 0€ ALG /Verd. 1 658 € mit ALG II AlG2/KdU +1 468 € + 800 € Abzug -530 € 0€ 0€ ALG /Verd. 1 748 € mit ALG II AlG2/KdU +1 468 € + 1 800 € Abzug -1 460 € 0€ 0€ ALG /Verd. 1 808 €
Leistung 2 Erwachsene 2 Kids Verdienst Grundeinkommensabgabe Steuerpauschale 10 % Pauschale Versicherungen BGE + Verdienst
BGE 800/400 € + 2 400 € + 400 € - 120 € - 40 € - 40 € 2 600 € BGE 800/400 € + 2 400 € + 800 € - 240 € - 80 € - 80 € 2 800 € BGE 800/400 € + 2 400 € + 1 800 € 540 € - 180 € - 180 € 3 300 €
BGE 700/350 € + 2 100 € + 400 € - 120 € - 40 € - 40 € 2 300 € BGE 700/350 € + 2 100 € + 800 € - 240 € - 80 € - 80 € 2 500 € BGE 700/350 € + 2 100 € + 1 800 € 540 € - 180 € - 180 € 3 000 €
BGE 600/300 € + 1 800 € + 400 € - 120 € - 40 € - 40 € 2 000 € BGE 600/300 € + 1 800 € + 800 € - 240 € - 80 € - 80 € 2 200 € BGE 600/300 € + 1 800 € +1 800 € 540 € - 180 € - 180 € 2 700 €
mit ALG II AlG2/KdU +1 842 € + 400 € Abzug -210 € 0€ 0€ ALG /Verd. 2032 € mit ALG II AlG2/KdU +1 842 € + 800 € Abzug -530 € 0€ 0€ ALG /Verd. 2 112 € mit ALG II AlG2/KdU +1 842 € + 1 800 € Abzug -1 460 € 0€ 0€ ALG /Verd. 2 182 €
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