Source: http://www.naturfreunde.at/UeberUns/detail/24356
Timestamp: 2013-06-19 09:44:11+00:00

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Diesen Bericht weiterempfehlen > Unsere Statuten
Hier finden Sie die Statuten der Bundesorganistaion der Naturfreunde Österreich
§ 2 Naturfreunde Österreich Die Naturfreunde Österreich sind eine eigenständige Freizeit- und Umweltorganisation. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht der Mensch in seiner nachhaltigen Beziehung zur Natur. Sie erfüllen ihre Aufgaben nach sozialen, wohltätigen und gemeinnützigen Kriterien.
§ 3 Ziel und Zweck des Vereins Ziel der Naturfreunde Österreich ist es, den Menschen Naturerlebnisse zu vermitteln, den Gemeinschaftsgeist zu fördern, zu einer sinnvollen Freizeitgestaltung und zur Erhaltung unserer natürlichen Lebensgrundlagen beizutragen. Die alpine Tätigkeit und die alpine Fachkompetenz stehen dabei im Vordergrund.
Die Förderung der Idee, dass alle Menschen Gelegenheit zu einem naturnahen und kulturell sinnvollen Urlaub haben sollen. Die Förderung von nachhaltigem Natur- und Umweltschutz sowie aktiver, ökologisch orientierter und sozialverträglicher Wirtschaftskonzepte, die in enger Zusammenarbeit mit den Betroffenen entstehen sollen. Die Förderung von gesellschaftlichen Gruppen, die hinsichtlich ihrer Teilnahmechancen am naturfreundespezifischen Freizeitangebot benachteiligt sind.
10. Die Förderung kultureller Aktivitäten, wie etwa auf den Gebieten der bildenden Kunst, der Literatur, des Theaters, der
Fotografie, des Films, der Musik und des Tanzes.
11. Die Verbreitung der Naturfreundebewegung in anderen Ländern, sowie die Vertretung der Interessen des Vereins
und der in ihm zusammengeschlossenen Personen in internationalen Gremien.
§ 4 Mittel zur Erreichung des Vereinszwecks 1. Der Vereinszweck soll durch die in Abs. 2 und 3 angeführten ideellen
und materiellen Mittel erreicht werden.
a) Schaffung entsprechender Fachreferate und Errichtung von Schulungs- Ausbildungs-und Trainingszentren für den
Kletter- und Bergsport, Wintersport, Rad- und Paddelsport. Abhaltung von Kursen gemäß § 3.
c) Erwerb und Pacht von Grundstücken für Vereinszwecke. Bau, Erwerb, Pacht und Bewirtschaftung von Schutzhütten,
Berghäusern, Talunterkünften, Kinder- und Jugendherbergen sowie Errichtung, Erhaltung und Markierung von Wegen
für den sanften Bergtourismus und zur Erhaltung der alpinen Infrastruktur in Österreich. Errichtung und Bewirtschaftung
von Bootshäusern, Vereins- und Ferienheimen, Zeltplätzen und Biwakschachteln.
e) Anlage fachwissenschaftlicher Sammlungen und Büchereien sowie die Herausgabe von Führerwerken, Wanderkarten,
Fachbüchern, einschlägigen Broschüren und Zeitschriften. Herausgabe der Vereinszeitschrift "Naturfreund".
g) Zusammenarbeit mit allen Organisationen, Behörden und Institutionen, die gleiche oder ähnliche Zielsetzungen
verfolgen, z.B. Bergrettungs- und Umweltschutzeinrichtungen.
§ 5 Mitglieder der Naturfreunde Die Mitglieder des Vereins gliedern sich in ordentliche,
§ 6 Rechte der Mitglieder Jedes Mitglied hat das Recht:
§ 8 Mitgliedsbeitrag 1. Zur Deckung der für die Verwirklichung der Ziele und Zwecke der Naturfreunde Österreich erforderlichen Ausgaben wird von jedem Mitglied ein Jahresbeitrag eingehoben, dessen Höhe und eventuelle Staffelung von der Bundeskonferenz bzw. dem Bundesvorstand festgesetzt wird.
§ 9 Beendigung der Mitgliedschaft Die Mitgliedschaft gilt als beendet, wenn:
dies ist jeweils bis zum 30. 9. des laufenden Jahres mit Wirksamkeit für das folgende
Beitragsjahr möglich;
2. der Mitgliedsbeitrag bis zum 31. 12. des laufenden Jahres nicht eingezahlt wurde;
3. der Ausschluss ausgesprochen wird.
§ 10 Gliederung des Vereins 1. Die Naturfreunde Österreich gliedern sich in Ortsgruppen, Landesorga­nisationen und die Bundesorganisation.
c) den RechnungsprüferInnen. 2. In den Landesorganisationen:
Die betroffenen Ortsgruppen bzw. Landesorganisationen sind von der erfolgten Auflösung schriftlich zu verständigen. Sie haben das Recht, gegen die Auflösung innerhalb eines Mo­nats, vom Tage der Zustellung des Auflösungsbescheides an gerechnet, beim Bundesvorstand die Berufung an die nächste Bundeskonferenz einzubringen. Sie haben ferner das Recht, die Berufung durch eine Vertrauensperson in der Bundeskonfe­renz zu vertreten. Die Berufung hat keine aufschiebende Wirkung. Gegen die Entscheidung der Bundeskonferenz ist kein weiteres Rechtsmittel möglich.
Im Falle der Auflösung von Ortsgruppen fällt das verbliebene Vereinsvermögen der Landes­organisation, im Falle der Auflösung von Landesorganisationen der Bundesorganisation zu, die es für einen ähnlichen gemeinnützigen Zweck im bisherigen Tätigkeitsbereich der aufge­lösten Gruppe zu verwenden oder für eine spätere allfällige Neugründung sicherzustellen haben. Die Mitglieder einer aufgelösten Ortsgruppe werden nach Befragung einer anderen Ortsgruppe zur Betreuung zugeordnet.
Die Bundesorganisation ist die Zusammenfassung aller Gliederungen der Naturfreunde Österreich.
Organe der Bundesorganisation sind:
§ 13 Bundeskonferenz 1. Die Bundeskonferenz ist das höchste willensbildende Organ der Naturfreunde Österreich im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Sie findet alle drei Jahre statt.
§ 14 Aufgaben der Bundeskonferenz Der ordentlichen Bundeskonferenz obliegen folgende Aufgaben:
§ 15 Delegierte zur Bundeskonferenz Zur Teilnahme an der Bundeskonferenz sind berechtigt:
e) Die Gastdelegierten erhalten Gastdelegiertenkarten und sind in eigenen Listen zu führen. Die Reisekosten der Mitglieder des Bundesvorstandes, der RechnungsprüferInnen und vom Bundespräsidium eingeladenen Gastdelegierten trägt die Bundesorganisation.
§ 17 Einberufung der Bundeskonferenz Die Einberufung der ordentlichen Bundeskonferenz muss mindestens zwei Monate, die der außerordentlichen Bundeskonferenz mindestens zwei Wochen vorher in geeigneter Weise mit Angabe der provisorischen Tagesordnung erfolgen. Eine außerordentliche
§ 18 Anträge 1. Antragsberechtigt zur Bundeskonferenz sind der Bundesvorstand, das Bundespräsidium, die Landesorganisationen, die Bundesfachreferate und die Naturfreundejugend.
§ 19 Der Bundesvorstand Der Bundesvorstand besteht aus dem Bundespräsidium, einem(r) VertreterIn jeder Landes­organisation und den BundesreferentInnen.
§ 20 Das Bundespräsidium 1. Das Bundespräsidium besteht aus dem/der Vorsitzenden, den stellvertretenden Vor­sitzenden, dem/der SchriftführerIn, dem/der FinanzreferentenIn und deren Stellvertretern, dem/der HüttenreferentenIn, dem/der Bundesjugendvorsitzenden, einem(r) gemein-samen VertreterIn aller Fachreferate und einem(r) StellvertreterIn der Fachreferate. Der/die BundesgeschäftsführerIn gehört dem Präsidium mit beratender Stimme an.
8. Die Präsidiumsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an das Präsidium, im Falle des Rücktritts des gesamten Präsidiums an die Bundeskonferenz zu richten. Der Rücktritt wird erst mit Wahl bzw. Kooptierung eines Nachfolgers wirksam.
§ 21 Vertretung des Vereins 1. Der/die Vorsitzende des Bundespräsidiums (Naturfreundevorsitzende/r) beziehungs-weise ein(e) von ihm/ihr betraute(r) StellvertreterIn vertritt die Naturfreunde nach außen und leitet alle Geschäfte des Präsidiums. Wichtige, insbesondere rechtsverbindliche Schriftstücke sind von ihm/ihr und vom/von der SchriftführerIn, in Geldangelegenheiten von ihm und vom/von der FinanzreferentIn zu fertigen. Sind SchiftführerIn und/oder Finanzreferentin verhindert, treten an deren Stelle deren StellvertreterInnen. Der/die BundesgeschäftsführerIn kann zur Mitzeichnung vom Bundespräsidium berechtigt werden.
§ 22 RechnungsprüferInnen 1. Zur Ausübung der Kontrolle erfolgt von der Bundeskonferenz die Wahl von drei RechnungsprüferInnen und drei Ersatzmitgliedern auf die Dauer von drei Jahren. Die Wiederwahl ist möglich. Der Wahlvorschlag wird von der Wahlkommission der Bundeskonferenz erstellt.
§ 23 Fachreferate Zur Erfüllung des § 3 des Statuts werden Fachreferate gegründet.
§ 24 Rechtsverhältnisse der Naturfreunde 1. Die Naturfreunde Österreich besitzen als juristische Person Rechtspersönlichkeit. Die­ses Statut bestimmt, welche Personen als Organe der Naturfreunde tätig werden und inwieweit Gliederungen und Referate Rechtspersönlichkeit besitzen.
§ 25 Das Schiedsgericht 1. Die Schlichtung von Streitigkeiten aus dem Vereinsverhältnis obliegt dem Schiedsge­richt.
Beschlossen bei der Bundeskonferenz am 24. Mai 2008

References: § 2

§ 3

§ 4
 § 3

§ 5

§ 6

§ 8

§ 9

§ 10

§ 13

§ 14

§ 15

§ 17

§ 18

§ 19

§ 20

§ 21

§ 22

§ 23
 § 3

§ 24

§ 25