Source: https://kjhv-ost.de/ambulant-3/
Timestamp: 2019-04-24 18:54:24+00:00

Document:
ambulant - kjhv ost
Regionalbüro Marzahn-Hellersdorf
Regionalbüro Eggersdorf
(030) 20 21 50 80
ambulantadmin2018-04-26T15:14:21+00:00
Erziehungsbeistand, Betreuungshilfe
Unterstützung bei der Ausübung des Umgangsrechtes
Die von uns angebotenen ambulanten Hilfen werden nach § 27 in Verbindung mit § 29, § 30, § 31, § 35, § 35a SGB VIII geleistet. Sie realisieren eine individuelle, dem Bedarf entsprechende Hilfe, die flexibel den Entwicklungen der Betreuten angepasst wird (§ 27 Abs. 2 SGB VIII).
Alle Hilfen werden in der Lebenswelt der Hilfeempfängerinnen und Hilfeempfänger durchgeführt und beziehen das engere soziale Umfeld und die dazugehörige Ressourcen mit ein.
Dabei geht es immer um die Schaffung eines passenden Betreuungsarrangements für den Einzelfall,mit dem bei einem höchstmöglichen Selbstanteil Lösungen erarbeiten werden können. Den Betreuten bzw. der Familie wird immer nur die Hilfe angeboten, die sie am Besten dazu in die Lage versetzt, perspektivisch ohne unsere Begleitung und Unterstützung ihr Leben führen zu können.
Außerdem bieten wir Leistungen an nach § 18 Abs. 3 SGB VIII – Beratung und Unterstützung bei der Ausübung des Umgangsrechts (Betreuter oder beschützter Umgang), sowie nach § 27 Abs. 3 SGB VIII – Aufsuchende Familientherapie.
Wir bieten in Barnim und Berlin »KiC-Krisenintervention und Clearing« nach § 31 SGB VIII sowie in Berlin die Leistungen »FiF-Familie im Feld« nach § 31 SGB VIII an. Darüber hinaus führen wir die Leistung »Familienrat« nach § 27 Abs. 2 SGB VIII durch.
Die von uns angebotenen Leistungen bestehen aus unterschiedlichen ambulanten Hilfen zur Erziehung, die wir prinzipiell als gleichwertig betrachten. Sie sind zeitlich befristete, sozialpädagogische Hilfeformen, die für den Einzelfall an die Bedarfs- und Problemlage eines bestimmten Betreuten oder einer bestimmten Familie angepasst werden.
Die geeignete und notwendige Hilfe wird im Hilfeplangespräch nach § 36 SGB VIII zielgenau ermittelt. Im Bedarfsfall können auch mehrere Hilfen gleichzeitig geleistet werden bzw. auf einander aufbauen. Hier spielt die Entwicklung des individuellen Hilfebedarfs immer die wichtigste Rolle. In der Regel reduziert sich der Betreuungsumfang im Verlaufe einer Maßnahme.
Die Dauer der Hilfe richtet sich im Einzelfall nach dem in der Hilfeplanung nach § 36 SGB VIII von allen Beteiligten getroffenen Vereinbarungen. Am Ende einer ambulanten Hilfe findet jeweils eine Evaluation statt.
Bei den ambulanten Hilfen zur Erziehung gehen wir davon aus, dass eine vertrauensvolle und im Bedarfsfall auch besonders dichte Kommunikation und Rückkoppelung zwischen dem zuständigen Jugendamt, den Hilfeempfänger/innen und dem Träger notwendig ist. Auf diese Weise wird einerseits eine optimale pädagogische Betreuung des jeweiligen Einzelfalles gewährleistet und andererseits kann der Kostenträger seine Mittel effizient einsetzen.
Die Fachleistungsstunden für Berlin und Brandenburg können auf Wunsch zugesandt werden. Im Land Berlin sind für uns die Leistungsbeschreibungen der Senatsverwaltung, in Brandenburg die Leistungsbeschreibungen des jeweiligen Landkreises als Standard verpflichtend.
Wenn Sie Interesse an unseren Einzelkonzeptionen haben, wenden Sie sich bitte an eines unserer Regionalbüros.
Telefon: (030) 20 21 50 80
h.huth@kjhv.de
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Dabei geht es immer um die Schaffung eines passenden Betreuungsarrangements für den Einzelfall,mit dem bei einem höchstmöglichen Selbstanteil Lösungen erarbeiten werden können.
Den Betreuten bzw. der Familie wird immer nur die Hilfe angeboten, die sie am Besten dazu in die Lage versetzt, perspektivisch ohne unsere Begleitung und Unterstützung ihr Leben führen zu können.
Wir bieten in Berlin »KiC-Krisenintervention und Clearing« nach § 31 SGB VIII sowie die Leistung »FiF-Familie im Feld« nach § 31 SGB VIII an und führen »Familienrat« nach § 27 Abs. 2 SGB VIII durch.

References: § 27
 § 29
 § 30
 § 31
 § 35
 § 35
 § 18
 § 27
 § 31
 § 31
 § 27
 § 36
 § 36
 § 31
 § 31
 § 27