Source: http://www.jurablogs.com/2011/05/23/kapitalerhoehung-sacheinlage-unternehmergesellschaft
Timestamp: 2017-01-19 02:26:54+00:00

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Kapitalerhöhung durch Sacheinlage bei der Unternehmergesellschaft
BlogsRechtslupeMai 2011Kapitalerhöhung durch Sacheinlage bei der UnternehmergesellschaftDas Sacheinlagenverbot nach § 5a Abs. 2 Satz 2 GmbHG gilt für eine den Betrag des Mindestkapitals nach § 5 Abs. 1 GmbHG erreichende oder übersteigende Erhöhung des Stammkapitals einer Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) nicht.Die Eintragung der Erhöhung des Stammkapitals der Unternehmergesellschaft auf 25.000 € darf daher nicht unter Hinweis auf das Sacheinlagenverbot nach § 5a Abs. 2 Satz 2 GmbHG abgelehnt werden.Der StreitstandIn Rechtsprechung und Lehre ist umstritten, ob auch bei einer den Betrag des Mindeststammkapitals der normalen GmbH in Höhe von 25.000 € (§ 5 Abs. 1 GmbHG) erreichenden Erhöhung des Stammkapitals einer Unternehmergesellschaft Sacheinlagen nach § 5a Abs. 2 Satz 2 GmbHG ausgeschlossen sind.Vereinzelt wird die Ansicht vertreten, das Sacheinlagenverbot nach § 5a Abs. 2 Satz 2 GmbHG gelte (ohnehin) nur für die Gründung der Unternehmergesellschaft, so dass eine Kapitalerhöhung durch Sacheinlagen grundsätzlich möglich sei.Ein anderer Teil des Schrifttums, der mit der überwiegenden Meinung zwar von einer zumindest entsprechenden Anwendung des Sacheinlagenverbots nach § 5a Abs. 2 Satz 2 GmbHG auf Kapitalerhöhungen der Unternehmergesellschaft ausgeht, vertritt die Auffassung, das Verbot gelte aber nicht (mehr) für eine den Übergang zur normalen GmbH bewirkende Kapitalerhöhung.Die Gegenansicht hält bei der Unternehmergesellschaft die Leistung von Sacheinlagen erst ab dem Zeitpunkt der Eintragung eines die Mindestkapitalgrenze von 25.000 € erreichenden Stammkapitals für zulässig, so dass die den Übergang zur normalen GmbH erreichende Kapitalerhöhung nicht durch Sacheinlagen bewirkt werden könne.Die Lösung des BGHDie Regelungen der § 5a Abs. 2 Satz 2 und Abs. 5 GmbHG sind nach ihrem Sinn und Zweck dahin auszulegen, dass das Sacheinlagenverbot für die die Mindeststammkapitalgrenze nach § 5 Abs. 1 GmbHG erreichende Kapitalerhöhung nicht gilt.Die Anwendung des § 5a Abs ...Zum vollständigen Artikel40 LeserRechtslupe:Sacheinlage durch Aufgeld bei Bargründung36 LeserKÜMMERLEIN 360°:GMBH: Besondere Anforderungen bei Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln30 LeserCMS Hasche Sigle:Einziehungsbeschluss der gegen Konvergenzgebot verstößt bleibt gültig35 LeserCMS Hasche Sigle:Änderungen des chinesischen Gesellschaftsgesetzes10 verwandte ArtikelBGH ermöglicht UG (haftungsbeschränkt) Sacheinlagen zur StammkapitalerhöhungFür den Übergang der Unternehmergesellschaft (UG) zur GmbH ist keine vollständige Einzahlung des Mindeststammkapitals in Höhe von 25.000
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