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kaupthingforum.de: WIR. HELFEN. • Thema anzeigen - X-26/2012 Urteilstext / teilweise Widerspruchrücknahme
X-26/2012 Urteilstext / teilweise Widerspruchrücknahme
von o2argon » Di Okt 29, 2013 12:32 am 1) Ich kann den Urteilstext zu Case No. X-26/2012 nicht auf der Webseite des District Court of Reykjavik finden (http://www.domstolar.is/reykjavik). Können Michael Fortmann oder Kollegen bitte den Originaltext oder eine Übersetzung posten? Danke.2) Soweit ich den Act on Bankruptcy etc. no. 21/1991 verstehe sind Entschädigungsansprüche zum Eintreiben von Forderungen, die vor dem 22. April 2009 entstanden sind, unter Art. 113 einzustufen. Mit anderen Worten, der Michael Fortmann ist nur im Hinblick auf die Ansprüche nach dem 22. April 2009 unterlegen und die Rücknahme meines Widerspruchs sollte sich von daher nur auf diesen Anteil der Forderung beziehen, richtig? Damit würde eine Restforderung von ca. €10 bestehen bleiben.
o2argon
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Re: X-26/2012 Urteilstext / teilweise Widerspruchrücknahme
von k.o.pthing » Di Okt 29, 2013 5:57 pm o2argon hat geschrieben:1) Ich kann den Urteilstext zu Case No. X-26/2012 nicht auf der Webseite des District Court of Reykjavik finden (http://www.domstolar.is/reykjavik). Können Michael Fortmann oder Kollegen bitte den Originaltext oder eine Übersetzung posten? Danke.Der Urteilstext ist nicht veröffentlicht worden. Da aus dem Urteil private Daten hervorgehen, werden wir dieses hier auch nicht tun. Bei Interesse an Details melde Dich bitte unter Angabe von Klarnamen, Adresse und Festnetzttelefon über PN bei mir.Zudem solltest Du bitte angeben, was genau aus/an dem Urteil Dich zum jetzigen Zeitpunkt (noch) interessiert. o2argon hat geschrieben:2) Soweit ich den Act on Bankruptcy etc. no. 21/1991 verstehe sind Entschädigungsansprüche zum Eintreiben von Forderungen, die vor dem 22. April 2009 entstanden sind, unter Art. 113 einzustufen. Mit anderen Worten, der Michael Fortmann ist nur im Hinblick auf die Ansprüche nach dem 22. April 2009 unterlegen und die Rücknahme meines Widerspruchs sollte sich von daher nur auf diesen Anteil der Forderung beziehen, richtig? Damit würde eine Restforderung von ca. €10 bestehen bleiben.Dieses hast Du falsch verstanden. Wenn man seine Ansprüche nach §112 eingereicht hat und gegen die erste, fehlerhafte Bescheidung des Winding-Up Committee fristgerecht Widerspruch eingelegt hatte, bekam man diese Ansprüche auch nach §112 hin korrigiert.Die 10,00 €, die nach Rücknahme des Widerspruches gegen die Nichteinbeziehung der Restforderungen aus Zinsansprüchen nach dem 22.04.2009 eventuell in Deiner Rechnung überbleiben könnten gegebenenfalls die Kosten sein, die wir damals im Kaupthing-Rechner als pauschalen Ansatz für Nebenkosten etc. ausgewiesen hatten.Dies sind in jedem Falle (auch nach dem Act of Bankruptcy) als "deffered" (nachrangig) §114 einzustufen gewesen und brauchen mangels Masse jetzt ebenso nicht mehr beschieden werden, wie die im Prozess eingeforderten Beträge.
von o2argon » Fr Nov 01, 2013 12:43 pm Wenn Ihr private Daten schwärzt, sollte sich das Urteil doch veröffentlichen lassen, oder? Ich finde es etwas merkwürdig, dass wir unsere Widersprüche zurücknehmen sollen, nur basierend auf Emails und einem unveröffentlichten Urteil.Meine Kosten beziehen sich auf den Zeitraum vor dem 22. April 2009. Art. 114 bezieht sich auf "costs incurred after the bankruptcy order was issued". Von daher sollten meine Kosten doch unter Art. 113 fallen, oder? Was sagt das unveröffentlichte Urteil über den Anteil der Kosten aus, die vor dem 22. April 2009 entstanden sind? Für Zinsen und Kosten nach dem 22. April 2009 stimme ich Dir zu, dass diese unter Art. 114 fallen.Habe k.o.pthing auch eine PN geschickt.
von o2argon » Do Nov 14, 2013 12:04 pm Kann k.o.pthing vielleicht auf meinen Post vom 1. November antworten? Habe auch keine Antwort auf meine PN erhalten.Vielen Dank!
von o2argon » Do Dez 19, 2013 2:23 am Hallo lavcadio und/oder k.o.pthing - wäre schön wenn Ihr diesen Thread beantworten würdet.
von lavcadio » Sa Dez 21, 2013 7:50 pm o2argon: Sei mir bitte nicht böse. Ich habe zu dem Urteil nichts weiter zu sagen. Ich halte mich aus diesen rechtlichen Dingen so weit als möglich heraus. Ich habe auch nicht vor, das jetzt zu ändern.Wir haben die wesentlichen Inhalte des Urteiles bestmöglich dargestellt. Nur soviel:Um irgendwelche Beträge für z.B. Kosten nach Art. 113 zu erhalten, muss mindestens eine negative Bescheidung -zumindest in dieser Kostenfrage- vom Inhaber der Forderung bislang nicht anerkannt worden sein.Und die Forderung muss zwingend der isländischen(!) Insolvenzordung genügen.Das isländische Insolvenzrecht geht aus Gleichbehandlungsgründen dem jeweiligen nationalen Vertragsrecht vor. Das ist m.M.n. ein ziemliches k.o.-Kriterium für alle, die der isländischen Sprache nicht mächtig sind. Denn jegliche Gerichts-Korrespondenz ist in isländischer Sprache zu führen. Spätestens an dieser Stelle ist abzuwägen, welchen Aufwand ein jeder bereit ist zu betreiben, um z.B. diese "Beitreibungskosten" zu begründen und dann, im Falle einer Ablehnung, auch vor Gericht durchzusetzen.Was die Frage der Kosten angeht ist der Drops gelutscht. Locker formuliert.Frohes Fest & guten Rutsch...

References: Art. 113
 Art. 113
 §112
 §112
 §114
 Art. 114
 Art. 113
 Art. 114
 Art. 113