Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=IX%20ZB%2037/08
Timestamp: 2019-11-21 10:29:46+00:00

Document:
BGH, 13.10.2011 - IX ZB 37/08 - dejure.org
https://dejure.org/2011,2151
BGH, 13.10.2011 - IX ZB 37/08 (https://dejure.org/2011,2151)
BGH, Entscheidung vom 13.10.2011 - IX ZB 37/08 (https://dejure.org/2011,2151)
BGH, Entscheidung vom 13. Januar 2011 - IX ZB 37/08 (https://dejure.org/2011,2151)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2011,2151) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
InsO §§ 220, 250 Nr. 1, § 290 Abs. 1 Nr. 1
§§ 290 Abs. 1 Nr. 1, 250 Nr. 1, 220 InsO
§ 220 InsO, § 250 Nr 1 InsO, § 290 Abs 1 Nr 1 InsO, § 283 StGB, §§ 283 ff StGB
Insolvenzverfahren: Versagung der Bestätigung eines Insolvenzplans wegen Nichtangabe vom Schuldner begangener Insolvenzstraftaten
Versagung eines Insolvenzstraftaten nicht enthaltenden Insolvenzplans
Versagung der Bestätigung eines Insolvenzplans wegen Nichtangabe von Insolvenzstraftaten nur bei geplanter Unternehmensfortführung
Zur Frage, ob Insolvenzstraftaten ( 283 bis 283c StGB) in den darstellenden Teil des Insolvenzplans aufgenommen werden müssen
Der Insolvenzplan und die Darstellung begangener Insolvenzstraftaten
Forderungen aus vorsätzlich unerlaubter Handlung // Chancen der Bereinigung durch Insolvenzplan
InsO § 220 Abs. 2, § 250 Nr. 1, § 290 Abs. 1 Nr. 1
Insolvenzstraftaten und Insolvenzplan
Kurznachricht zu "Aufnahme von Insolvenzstraftaten in den darstellenden Teil eines Insolvenzplans" von Dr. Hans-Peter Roth, LL.M., original erschienen in: ZInsO 2012, 727 - 728.
Kurznachricht zu "Blick ins Insolvenzrecht" von RA/FAInsoR Udo Müller und Dipl.-Bw Heiko Rautmann, original erschienen in: DStR 2012, 760 - 762.
AG Berlin-Charlottenburg, 02.10.2007 - 36b IN 2182/06
ZIP 2008, 324
ZIP 2012, 187
MDR 2012, 254
NZI 2012, 139
WM 2012, 180
DB 2012, 225
Rpfleger 2012, 279
Das ändert aber nichts daran, dass ein gewisser Grundbestand an Informationen im darstellenden Teil grundsätzlich enthalten sein muss und nur ausnahmsweise entfallen darf (BGH, Beschluss vom 13. Oktober 2011 - IX ZB 37/08, NZI 2012, 139 Rn. 9 mwN).
Vielmehr ist diese Vorschrift nach ihrem Sinn und Zweck als zwingende Regelung zu lesen (BGH, Beschluss vom 13. Oktober 2011, aaO Rn. 10 mwN).
Auf der Grundlage der bis zum 29. Februar 2012 maßgeblichen Fassung des § 253 InsO ging der Senat im Blick auf die Zulässigkeit der Beschwerde eines Gläubigers gegen die Bestätigung eines Insolvenzplans davon aus, dass die allein zu fordernde materielle Beschwer gegeben ist, wenn sich der Gläubiger darauf beruft, durch den Plan in seinen Rechten beeinträchtigt zu werden (BGH, Beschluss vom 7. Juli 2005 - IX ZB 266/04, BGHZ 163, 344, 347;… vom 15. Juli 2010 - IX ZB 65/10, WM 2010, 1509 Rn. 26;… vom 13. Januar 2011 - IX ZB 29/10, ZIP 2011, 781 Rn. 5; vom 13. Oktober 2011 - IX ZB 37/08, WM 2012, 180 Rn. 7).
Unerlässlich sind alle diejenigen Angaben, welche die Gläubiger für ein sachgerechtes Urteil über den Insolvenzplan, gemessen an ihren eigenen Interessen, benötigen (BGH, Beschluss vom 13. Oktober 2011 - IX ZB 37/08, NZI 2012, 139 Rn. 9 mwN).
Das ändert aber nichts daran, dass ein gewisser Grundbestand an Informationen im darstellenden Teil grundsätzlich enthalten sein muss und nur ausnahmsweise entfallen darf ( BGH, Beschluss vom 13. Oktober 2011 - IX ZB 37/08, NZI 2012, 139 Rn. 9 mwN ).
Vielmehr ist diese Vorschrift nach ihrem Sinn und Zweck als zwingende Regelung zu lesen ( BGH, Beschluss vom 13. Oktober 2011, aaO Rn. 10 mwN ).
Der Bundesgerichtshof hat insoweit im Beschluss vom 13.10.2011 - IX ZB 37/08 (…Rn. 8 ff., zitiert nach juris) Folgendes ausgeführt:.

References: § 290

§ 220
 § 250
 § 290
 § 283
 § 220
 § 250
 § 290
 § 253