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Timestamp: 2019-10-23 14:36:27+00:00

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Rechtsprechung: NJW-RR 1997, 778 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: OLG Düsseldorf, 16.10.1996
https://dejure.org/1996,5004
BGH, 28.11.1996 - III ZR 45/96 (https://dejure.org/1996,5004)
BGH, Entscheidung vom 28.11.1996 - III ZR 45/96 (https://dejure.org/1996,5004)
BGH, Entscheidung vom 28. November 1996 - III ZR 45/96 (https://dejure.org/1996,5004)
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Nichtannahme einer Revision - Anspruch auf Verschaffung des Eigentums an einem Hausgrundstück bzw. Schadensersatz aus einem Auftragsverhältnis - Widerruf eines Auftragsverhältnisses - Abbedingung der Herausgabepflicht durch die Parteien - Auslegung als Schenkung
OLG Celle, 27.12.1995 - 9 U 82/95
NJW-RR 1997, 778
a) Die Vorschriften der § 667 Fall 2 BGB, § 384 Abs. 2 Halbsatz 2 Fall 2 HGB sind dispositives Recht (BGH, Beschluss vom 28. November 1996 - III ZR 45/96, NJW-RR 1997, 778 - zu § 667 BGB).
Insoweit sind jedoch abweichende Vereinbarungen zulässig (BGH, Beschluss vom 28. November 1996 - III ZR 45/96, NJW-RR 1997, 778;… Urteil vom 14. Januar 2014 - XI ZR 355/12, BGHZ 199, 355 Rn. 21); überdies scheidet eine Herausgabepflicht des Auftragnehmers hinsichtlich von ihm erlangter Vermögensvorteile auch dann aus, wenn das Erlangte nach normativen Wertungen nicht dem Auftraggeber zusteht (…Palandt/Sprau, BGB, 76. Aufl., § 667 Rn. 3).
Ebenso kann § 667 BGB von den Vertragsparteien abbedungen oder modifiziert, etwa an die Besonderheiten der Auftragsausführung angepasst werden (BGH 28. November 1996 - III ZR 45/96 - NJW-RR 1997, 778).
OLG Köln, 19.02.2010 - 22 U 163/07
Auch wenn man die GbR als Auftraggeberin des Beklagten hinsichtlich der Ersteigerung des Grundstücks ansieht, bestimmt sich der Inhalt ihres - grundsätzlich dispositiven (vgl. BGH NJW-RR 1997, 778) - Herausgabeanspruchs wiederum nach dem Inhalt des zugrunde liegenden Auftragsverhältnisses und damit nach der im "Erwerbsauftrag" vom 02.04.1995 enthaltenen Konzeption.
https://dejure.org/1996,7335
OLG Düsseldorf, 16.10.1996 - 9 U 44/96 (https://dejure.org/1996,7335)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 16.10.1996 - 9 U 44/96 (https://dejure.org/1996,7335)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 16. Januar 1996 - 9 U 44/96 (https://dejure.org/1996,7335)
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BGB § 452
Ausschluß des § 452 BGB
Zwar können fehlende richterliche Unterschriften mit Wirkung für die Zukunft nachgeholt werden (…BGHZ 137 aaO S. 53), jedoch aus Gründen der Rechtssicherheit nicht mehr nach Ablauf der fünfmonatigen Frist gemäß §§ 517, 548 ZPO, deren Ende die Frist für die Einlegung eines Rechtsmittels in Lauf setzt (vgl. BGH Urteil vom 27. Januar 2006 ­ V ZR 243/04 ­ FamRZ 2006, 858; OLG Frankfurt OLGR 1996, 34, 35; OLG Frankfurt OLGR 1997, 93, 94;… Zöller/Vollkommer aaO § 315 Rdn. 2;… Musielak/Ball, ZPO 4. Aufl. § 315 Rdn. 11).
OLG Schleswig, 04.11.1999 - 11 U 12/98
Belehrungspflicht des Notars bei gemeinsam vorformuliertem Vertragstext
Zwar ist davon auszugehen, daß die Vereinbarung eines gegenüber dem Übergabezeitpunkt späteren Zahlungstermins im Kaufvertrag dazu führt, daß die gesetzliche Regelung in § 452 BGB abbedungen ist (OLG Düsseldorf, Urteil vom 16.10.1996, 9 U 44/96, NJW-RR 1997, 778; vgl. auch BGH, Urteil vom 20.12.1996, V ZR 277/95, NJW 1997, 938, Ls.2) Indes käme eine Kausalität des unterbliebenen Hinweises auf § 452 BGB für den Zinsausfallschaden nur in Betracht, wenn anzunehmen wäre, daß dieser Hinweis zu einer anderen Vertragsgestaltung geführt hätte.

References: § 667
 § 384
 § 667
 § 667
 § 667
 BGH 
 § 452
 § 452
 BGH 
 § 315
 § 315
 § 452
 § 452