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Timestamp: 2019-10-24 01:14:38+00:00

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BFH, 19.04.1985 - VI R 131/81 - dejure.org
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BFH, 19.04.1985 - VI R 131/81 (https://dejure.org/1985,927)
BFH, Entscheidung vom 19.04.1985 - VI R 131/81 (https://dejure.org/1985,927)
BFH, Entscheidung vom 19. April 1985 - VI R 131/81 (https://dejure.org/1985,927)
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EStG 1979 § 19 Abs. 1, § 3 Nrn. 11 und 44
BFHE 143, 572
NJW 1986, 455
BB 1985, 1708
BStBl II 1985, 465
Arbeitslohn liegt auch dann vor, wenn Vergütungen in einem öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis, welches der Ausbildung des betreffenden Leistungsempfängers dient, gezahlt werden (ständige Rechtsprechung; z.B. BFH-Urteil vom 19. April 1985 VI R 131/81, BFHE 143, 572, BStBl II 1985, 465; vgl. auch Urteile vom 18. Juli 1985 VI R 93/80, BFHE 144, 237, BStBl II 1985, 644; vom 24. September 1985 IX R 96/82, BFHE 144, 442, BStBl II 1986, 184).
Der BFH hat im Zusammenhang mit der Betriebsverpachtung in ständiger Rechtsprechung entschieden, daß aus Nachweisgründen solange von einer Fortführungsabsicht auszugehen sei, bis der Steuerpflichtige klar und eindeutig erklärt, er werde die gewerbliche Tätigkeit nicht wieder aufnehmen (BFH-Urteile in BFHE 143, 436, BStBl II 1985, 465; vom 15. Oktober 1987 IV R 66/86, BFHE 152, 62, BStBl II 1988, 260;… vom 19. August 1998 X R 176/96, BFH/NV 1999, 454).
Bei dem Dienstverhältnis i.S. des § 9 Abs. 6 EStG i.d.F. des BeitrRLUmsG handelt es sich um ein Dienstverhältnis besonderer Art, das durch den Ausbildungszweck geprägt ist (sog. Ausbildungsdienstverhältnis; BFH-Urteile vom 7. August 1987 VI R 60/84, BFHE 150, 435, BStBl II 1987, 780; vom 19. April 1985 VI R 131/81, BFHE 143, 572, BStBl II 1985, 465).
BFH, 24.09.1985 - IX R 96/82
Öffentlich-rechtliches Dienstverhältnis - Einstufige Juristenausbildung - …
Das Rechtspraktikantenverhältnis im Rahmen der einstufigen Juristenausbildung in der Freien Hansestadt Bremen ist - unter Einschluß eingeschobener Studienabschnitte - ein öffentlich-rechtliches Dienstverhältnis nach § 19 Abs. 1 Nr. 1 EStG mit der Folge, daß hierdurch veranlaßte Aufwendungen als Werbungskosten abziehbar sind (Anschluß an BFH-Urteil vom 19. April 1985 VI R 131/81, BFHE 143, 572, BStBl II 1985, 465).
Der VI. Senat hat in diesem Sinne bereits mit Urteil vom 19. April 1985 VI R 131/81 (BFHE 143, 572, BStBl II 1985, 465) für Studenten der einstufigen Juristenausbildung in Niedersachsen in Anlehnung an die Rechtsstellung von Referendaren entschieden.
Wie bereits der VI. Senat in seinem Urteil in BFHE 143, 572, BStBl II 1985, 465 ausgeführt hat, läßt sich eine solche Unterscheidung aus § 19 EStG nicht herleiten.
Die vorliegende Entscheidung steht, worauf der erkennende Senat bereits in seinen oa Urteilen vom 12. Dezember 1985 und 17. April 1986 hingewiesen hat, nämlich nicht in Widerspruch zur Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes (BFH), derzufolge Anwärterbezüge, die ein Student der einstufigen Juristenausbildung während der Studienabschnitte erhält, steuerpflichtiger Arbeitslohn iS des § 19 Einkommensteuergesetz (EStG) sind, weil es sich um Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit handelt (Urteil vom 19. April 1985 - VI R 131/81 - BStBl 1985 Teil II S 465 = NJW 1986, 455); der BFH hat in seiner Entscheidung ausdrücklich darauf hingewiesen, daß es für die Beurteilung der Frage, ob der Student einkommensteuerrechtlich als Arbeitnehmer und als Empfänger von Arbeitslohn zu gelten hat, nicht auf die Rechtslage in anderen Rechtsgebieten, sondern allein auf die steuerrechtlichen Gesichtspunkte ankommt, wie sie in § 19 EStG und § 1 Abs. 2 Lohnsteuerdurchführungsverordnung zum Ausdruck gelangt sind.
BFH, 07.08.1987 - VI R 60/84
Aufwendungen aus Anlaß einer Promotion als Werbungskosten
b) Ist Gegenstand eines öffentlich- oder privatrechtlichen Dienstverhältnisses ein Ausbildungsverhältnis, so sind die hierfür gewährten Bezüge als Einnahmen aus nichtselbständiger Arbeit zu erfassen (BFH-Urteile vom 19. April 1985 VI R 131/81, BFHE 143, 572, BStBl II 1985, 465, und vom 18. Juli 1985 VI R 93/80, BFHE 144, 237, BStBl II 1985, 644).
Dementsprechend hat der Senat wiederholt entschieden, daß Vergütungen in einem öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis, welches der Ausbildung des betreffenden Leistungsempfängers dient, steuerrechtlich Arbeitslohn darstellen (Urteile vom 28. September 1984 VI R 127/80, BFHE 142, 255, BStBl II 1985, 87; VI R 144/83, BFHE 142, 258, BStBl II 1985, 89, und vom 19. April 1985 VI R 131/81, BFHE 143, 572, BStBl II 1985, 465).
Schließlich habe auch der Bundesfinanzhof in seinem Urteil vom 19. April 1985 (VI R 131/81) entschieden, daß die Anwärterbezüge, die der Rechtspraktikant der einphasigen Juristenausbildung in Niedersachsen erhält, steuerpflichtige Einnahmen aus nichtselbständiger Arbeit seien.
Auch die Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH), derzufolge Anwärterbezüge, die ein Student einer einstufigen Juristenausbildung während seines Studienabschnitts erhält, steuerpflichtiger Arbeitslohn, nämlich Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit seien (BFH NJW 1986, 455), nötigt nicht zur Vorlage an den Gemeinsamen Senat der obersten Gerichtshöfe des Bundes (§ 2 des Gesetzes zur Wahrung der Einheitlichkeit der Rechtsprechung der obersten Gerichtshöfe des Bundes).
BSG, 20.03.1986 - 11a RA 52/85
BFH, 27.06.1986 - VI R 170/83
Anspruch auf die Berücksichtigung von Verpflegungsmehraufwendungen im Rahmen …
BSG, 12.12.1985 - 7 RAr 31/85
BFH, 10.10.1986 - VI R 71/83
Erstattung einer einbehaltenen Lohnsteuer aus der Unterhaltsbeihilfe eines …
BSG, 17.04.1986 - 7 RAr 133/84

References: § 19
 § 3
 § 9
 § 19
 § 19
 § 19
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 § 1