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Timestamp: 2016-10-24 03:40:19+00:00

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2A.472/2003 (01.06.2004)
Der aus der heutigen Union Serbien/Montenegro stammende X.________ wurde 1971 in Wien geboren und geh�rt der ethnischen Gruppe der Roma an. Er kam am 23. September 1983 im Familiennachzug in die Schweiz und verf�gt hier seither �ber eine Aufenthaltsbewilligung. Am 3. August 1992 heiratete er in Kriens die am 3. Juli 1991 eingereiste, ebenfalls in �sterreich aufgewachsene Landsm�nnin und Y.________ (geb. 1972). Am 26. April 1993 wies die Fremdenpolizei des Kantons Luzern (heute: Amt f�r Migration) das f�r sie und die inzwischen hier geborene gemeinsame Tochter A.________ (geb. 1993) eingereichte Gesuch um Familiennachzug ab. Der Regierungsrat des Kantons Luzern best�tigte diesen Entscheid auf Beschwerde hin am 6. Juni 1995. W�hrend der mehrmals verl�ngerten Ausreisefrist wurde am 24. Juli 1995 die Tochter B.________ geboren. Anfangs Dezember 1995 verliessen Y.________ und ihre beiden T�chter die Schweiz.
Am 17. bzw. 22. M�rz 1999 ersuchte X.________ erneut darum, seiner Gattin und seinen Kindern, die seit Ende Januar 1999 wieder bei ihm lebten, den Aufenthalt zu bewilligen, was die Fremdenpolizei des Kantons Luzern am 4. Mai bzw. 28. Juni 2000 (Wiedererw�gungsgesuch) ablehnte, da sein Einkommen f�r den Lebensunterhalt der Familie nicht ausreiche, erhebliche Betreibungen gegen ihn best�nden und sein Verhalten zu Strafverf�gungen Anlass gegeben habe (Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz). Das Sicherheitsdepartement (ehemals Milit�r-, Polizei- und Umweltschutzdepartement) des Kantons Luzern wies die hiergegen gerichtete Beschwerde am 6. November 2001 ab. Da die Aufenthaltsbewilligung von X.________ im September 2000 abgelaufen war und das Amt f�r Migration es am 3. Mai 2002 abgelehnt hatte, diese zu erneuern, sistierte das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern das gegen die Verweigerung des Familiennachzugs bei ihm eingeleitete Verfahren. Am 16. September 2002 wies das Wirtschaftsdepartement des Kantons Luzern in Gutheissung der Beschwerde von X.________ das Amt f�r Migration an, dessen Aufenthaltsbewilligung zu erneuern. Mit Urteil vom 27. August 2003 trat das Verwaltungsgericht in der Folge auf die Beschwerde bez�glich des Familiennachzugs nicht ein, da X.________ �ber keinen Rechtsanspruch hierauf verf�ge.
X.________ beantragt vor Bundesgericht, das Urteil des Verwaltungsgerichts aufzuheben und dieses anzuweisen, auf die von ihm erhobene Beschwerde einzutreten. Das Justiz- und Sicherheitsdepartement hat sich nicht vernehmen lassen. Das Verwaltungsgericht schliesst auf Abweisung der Beschwerde. Das Bundesamt f�r Zuwanderung, Integration und Auswanderung beantragt, auf diese nicht einzutreten.
Mit Verf�gung vom 11. November 2003 wurde der Beschwerde aufschiebende Wirkung beigelegt.
Die beim Bundesgericht eingereichte Rechtsschrift richtet sich gegen den Entscheid einer nach Art. 98a OG zust�ndigen kantonalen Gerichtsinstanz, die aufgrund einer zu Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 OG analogen kantonalen Zugangsregelung auf ein bei ihr erhobenes Rechtsmittel nicht eingetreten ist, da sie einen Rechtsanspruch auf die strittige fremdenpolizeiliche Bewilligung verneint hat (vgl. � 19 Abs. 1 lit. a des Luzerner Gesetzes vom 1. Dezember 1948 �ber die Niederlassung und den Aufenthalt sowie �ber die Zwangsmassnahmen im Ausl�nderrecht). Soweit der Beschwerdef�hrer das Bestehen eines Bewilligungsanspruchs behauptet, ist seine Eingabe als Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu behandeln (BGE 127 II 161 E. 3a S. 167). Weil deren Zul�ssigkeit ihrerseits vom Vorhandensein eines entsprechenden Rechtsanspruchs abh�ngt (BGE 127 II 60 E. 1a S. 62 f., 161 E. 1a S. 164), ist die Frage nach dem Bestehen eines solchen im Rahmen der Eintretensvoraussetzungen zu pr�fen (BGE 127 II 161 E. 1b S. 165; Urteile 2A.425/2003 vom 5. M�rz 2004, E. 1, bzw. 2A.471/2001 vom 29. Januar 2002, E. 2).
2.1 Gem�ss Art. 4 des Bundesgesetzes vom 26. M�rz 1931 �ber Aufenthalt und Niederlassung der Ausl�nder (ANAG; SR 142.20) entscheidet die zust�ndige Beh�rde �ber die Erteilung und Verweigerung von Bewilligungen nach freiem Ermessen. Es besteht kein Anspruch auf eine solche, es sei denn, der Ausl�nder oder seine in der Schweiz lebenden Angeh�rigen k�nnten sich hierf�r auf eine Sondernorm des Bundesrechts (einschliesslich des Bundesverfassungsrechts) oder eines Staatsvertrages berufen (BGE 128 II 145 E. 1.1.1 S. 148 mit Hinweisen).
2.2 Vorliegend ergibt sich - wie das Verwaltungsgericht zu Recht festgestellt hat - aus dem Gesetzes- und Verordnungsrecht kein solcher Anspruch: Art. 17 Abs. 2 ANAG setzt f�r den Familiennachzug das Vorliegen einer Niederlassungsbewilligung voraus (BGE 119 Ib 91 E. 1b S. 93). Zwar befindet sich der Beschwerdef�hrer nunmehr seit �ber 20 Jahren in der Schweiz, doch hat er hier nie �ber eine solche verf�gt, weshalb er aus dieser Bestimmung nichts zu seinen Gunsten abzuleiten vermag (BGE 126 II 377 E. 2a S. 382). Dasselbe gilt f�r Art. 38 der Verordnung vom 6. Oktober 1986 �ber die Begrenzung der Zahl der Ausl�nder (Begrenzungsverordnung, BVO; SR 823.21), wonach die kantonalen Fremdenpolizeibeh�rden den Familiennachzug bewilligen k�nnen, falls die Voraussetzungen von Art. 39 BVO erf�llt sind (gefestigter Aufenthalt bzw. gefestigte Erwerbst�tigkeit, angemessene gemeinsame Wohnung, finanziell gesicherter Unterhalt, gesicherte Betreuung der Kinder). Die Begrenzungsverordnung vermag keine �ber das Gesetz hinausgehenden Bewilligungsanspr�che zu begr�nden; die kantonale Beh�rde bleibt bei ihrem Entscheid frei (Art. 4 ANAG), selbst wenn die entsprechenden Voraussetzungen gegeben sind (vgl. BGE 119 Ib 81 E. 2b S. 86, 91 E. 1d S. 95; 122 II 186 ff.). Gest�tzt auf Art. 18 Abs. 4 und Art. 25 Abs. 1 ANAG kann der Bundesrat lediglich Vorschriften erlassen, welche die Kantone bei der Erteilung von Aufenthaltsbewilligungen in ihrer Freiheit beschr�nken; er kann sie indessen nicht �ber das Gesetz hinaus auch zur Gew�hrung von solchen verpflichten (BGE 129 II 249 E. 5.5 S. 266 f.; 122 I 44 E. 3b/aa S. 46; 115 Ib 1 E. 1b S. 3).
Es stellt sich deshalb die Frage, ob ein Anspruch auf die beantragte Bewilligung - wie der Beschwerdef�hrer geltend macht - allenfalls unmittelbar gest�tzt auf Garantien der Europ�ischen Menschenrechtskonvention (EMRK; SR 0.101) oder der Bundesverfassung (BV) besteht.
3.1 Art. 8 EMRK - sowie seit dem 1. Januar 2000 auch Art. 13 Abs. 1 BV (vgl. BGE 126 II 377 E. 7 S. 394) - gew�hrleisten das Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens. Es kann diese Garantien verletzen, wenn einem Ausl�nder, dessen Familienangeh�rige hier weilen, die Anwesenheit untersagt und damit das Familienleben vereitelt wird (BGE 127 II 60 E. 1d/aa S. 64 f.; 126 II 335 E. 2a S. 339, 377 E. 2b S. 382 ff.; 118 Ib 145 E. 4 S. 152, 153 E. 1c S. 157; 109 Ib 183 E. 2 S. 185 ff.). Der sich hier aufhaltende Angeh�rige muss dabei aber �ber ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verf�gen. Dies ist der Fall, wenn er das Schweizer B�rgerrecht oder eine Niederlassungsbewilligung besitzt oder �ber eine Aufenthaltsbewilligung verf�gt, die ihrerseits auf einem gefestigten Rechtsanspruch beruht (BGE 126 II 335 E. 2a S. 339 f. mit Hinweisen). Trotz der in der Doktrin an dieser Praxis ge�bten Kritik (vgl. die �bersicht bei Peter Uebersax, Einreise und Anwesenheit, in: Uebersax/M�nch/Geiser/Arnold, Ausl�nderrecht, Basel/Genf/M�nchen 2002, Rz. 5.158, und bei Bertschi/G�chter, Der Anwesenheitsanspruch aufgrund der Garantie des Privat- und Familienlebens, in: ZBl 104/2003 S. 225 ff., dort S. 228 f.; Simon Bangerter, Die Reneja-Praxis des Bundesgerichtes - Zeit f�r den n�chsten Schritt, in: AJP 2003 S. 1364 ff.), wonach es zu restriktiv und mit der Praxis der Konventionsorgane unvereinbar sei, die Zul�ssigkeit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom Vorhandensein eines gefestigten Anwesenheitsrechts in der Schweiz abh�ngig zu machen, hat es das Bundesgericht unter Bezugnahme auf den Entscheid G�l des Europ�ischen Gerichtshofs f�r Menschenrechte (EGMR-Entscheid i.S. G�l c. Schweiz vom 19. Februar 1996, Rec. 1996, S. 159, Ziff. 41 in fine) abgelehnt, hierauf zur�ckzukommen (BGE 126 II 377 E. 2b/cc S. 384; 119 Ib 91 E. 1c S. 94). Daran ist festzuhalten: Art. 8 EMRK und Art. 13 BV gelten nicht absolut. Es ergibt sich daraus weder ein Recht auf Einreise oder Aufenthalt in einem bestimmten Staat noch auf Wahl des f�r das Familienleben am geeignetsten erscheinenden Orts (BGE 126 II 335 E. 3a S. 342 mit Hinweisen; Entscheid der Grossen Kammer des Europ�ischen Gerichtshofs f�r Menschenrechte [EGMR] vom 9. Oktober 2003 i.S. Slivenko c. Lettland [48321/99]), Rz. 94 mit Hinweisen). Es gen�gt nicht, dass ein ausl�nderrechtlicher Entscheid lediglich geeignet ist, die Gestaltung des Familienlebens irgendwie zu beeinflussen. Erforderlich ist vielmehr ein in der Bewilligungsverweigerung liegender beh�rdlicher Eingriff in dieses, was das (Vor-)Bestehen eines gesicherten Anwesenheitsrechts zumindest eines der Familienmitglieder voraussetzt. Nur wenn ein solches besteht, ist der Bezug zur Schweiz in der Regel derart eng, dass die Verweigerung des Aufenthalts oder des Verbleibs der Angeh�rigen das Familienleben ber�hren und eine Interessenabw�gung im Sinne von Art. 8 Ziff. 2 EMRK gebieten kann (vgl. auch Bertschi/G�chter, a.a.O., S. 242, 244 u. 255 f.). Wer selber keinen Anspruch auf l�ngere Anwesenheit in der Schweiz hat, vermag einen solchen grunds�tzlich auch nicht einem Dritten zu verschaffen, selbst wenn eine gelebte famili�re Beziehung zur Diskussion steht (BGE 126 II 335 E. 2a S. 340; 119 Ib 91 E. 1c S. 94, je mit Hinweisen).
3.2.1 Ein solches kann sich aus dem Schutz des Privatlebens, d.h. wiederum aus Art. 8 EMRK bzw. Art. 13 BV ergeben. Nach der Rechtsprechung bedarf es hierf�r indessen besonders intensiver, �ber eine normale Integration hinausgehender privater Bindungen gesellschaftlicher oder beruflicher Natur bzw. entsprechender vertiefter sozialer Beziehungen zum ausserfamili�ren bzw. ausserh�uslichen Bereich (BGE 126 II 425 E. 4c/aa S. 432, 377 E. 2c/aa S. 385; 120 Ib 16 E. 3b S. 22; Urteil 2A.471/2001 vom 29. Januar 2002, E. 2b/cc). Dabei hat es das Bundesgericht - im Gegensatz zu gewissen in der Literatur vertretenen Auffassungen (vgl. Peter Uebersax, a.a.O., Rz. 5.159; derselbe, Ermessen, Anspr�che und Verfahren bei der Erteilung ausl�nderrechtlicher Anwesenheitsbewilligungen, in: Ehrenzeller (Hrsg.), Aktuelle Fragen des schweizerischen Ausl�nderrechts, St. Gallen 2001, S. 31; Martina Caroni, Privat- und Familienleben zwischen Menschenrecht und Migration, Diss. Bern 1998, S. 305 f.) - abgelehnt, von einer bestimmten Aufenthaltsdauer an schematisierend eine solche besondere, einen Anspruch auf die Erteilung eines Anwesenheitsrechts begr�ndende Verwurzelung in den hiesigen Verh�ltnissen anzunehmen (Urteil 2A.471/2001 vom 29. Januar 2002, E. 2b/ee). Es obliegt in erster Linie dem Gesetzgeber, dar�ber zu befinden, ob und wann das Ermessen der Fremdenpolizeibeh�rden nach Art. 4 ANAG allein und ausschliesslich mit Blick auf eine bestimmte Aufenthaltsdauer gerichtlich durchsetzbaren Rechtsanspr�chen zu weichen hat (Urteil 2A.471/2001 vom 29. Januar 2002, E. 2b/ee; Bertschi/G�chter, a.a.O., S. 269). Im Anwendungsbereich von Art. 8 EMRK (bzw. Art. 13 BV) ist hier�ber jeweils aufgrund einer umfassenden Interessen- und Rechtsg�terabw�gung zu entscheiden (BGE 120 Ib 16 E. 3b S. 22; vgl. auch den bereits zitierten Entscheid des EGMR vom 9. Oktober 2003 i.S. Slivenko, Rz. 96), wobei die Anwesenheitsdauer ein Element unter anderen bildet und dem Umstand Rechnung getragen werden kann, dass - besondere Bestimmungen vorbehalten - eine Niederlassungsbewilligung in der Regel nach zehn Jahren erteilt wird und ein Gesuch um Einb�rgerung grunds�tzlich nach zw�lf Jahren m�glich ist (vgl. Art. 15 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 29. September 1952 �ber Erwerb und Verlust des Schweizer B�rgerrechts [B�rgerrechtsgesetz, B�G; SR 141.0]; Bertschi/G�chter, a.a.O., S. 262).
3.2.2 Diese Rechtsprechung ist in erster Linie zu F�llen entwickelt worden, in denen bei der Interessenabw�gung die famili�ren Beziehungen zum Ehegatten oder zu Kindern keine eigenst�ndige Rolle (mehr) spielten, da die ganze Familie gehalten war, die Schweiz zu verlassen (BGE 126 II 377 E. 2b/cc S. 382; Urteil 2A.471/2001 vom 29. Januar 2002; BGE 121 I 267 E. 1 S. 268; Entscheid des EGMR vom 9. Oktober 2003 i.S. Slivenko, Rz. 97), oder allein noch gest�tzt auf das Privatleben die Erneuerung einer Bewilligung zur Diskussion stand (BGE 120 Ib 16 ff.; statt vieler: Urteile 2A.105/2001 vom 26. Juni 2001, 2A.443/1997 vom 23. Dezember 1997, 2P.253/1994 vom 3. November 1994). Differenziert behandelte das Gericht indessen jene Situationen, in denen von einem kombinierten Schutzbereich von Privat- und Familienleben auszugehen bzw. im Rahmen der Interessenabw�gung zus�tzlich konkreten, gefestigten partnerschaftlichen Beziehungen Rechnung zu tragen war. So hat es die M�glichkeit der Ausweisung von hier straff�llig gewordenen Ausl�ndern der zweiten Generation mit Blick auf ihre "famili�ren, sozialen und kulturellen Beziehungen und [...] Wurzeln" beschr�nkt (BGE 122 II 433 E. 2c) und gest�tzt auf den Schutz des Privatlebens einen Bewilligungsanspruch f�r gleichgeschlechtliche Paare anerkannt (BGE 126 II 425 ff.); zudem hat es bei einer Anwesenheitsberechtigung, die �ber viele Jahre hinweg verl�ngert wurde und zu einem Dauerstatus gef�hrt hat, nicht ausgeschlossen, dass dem Betroffenen ein "faktisches" Anwesenheitsrecht zukommen k�nnte, das einen Familiennachzug zu rechtfertigen bzw. die Schweiz im Sinne eines Rechtsanspruchs zu verpflichten verm�chte, dem Betroffenen ein Anwesenheitsrecht einzur�umen, welches ihm erlaubt, die f�r den Nachzug erforderlichen gesetzlichen Voraussetzungen zu erf�llen (BGE 126 II 335 E. 2b/cc S. 341 f.; Urteil 2A.210/1995 vom 11. Januar 1996, E. 1e). Dabei verlangte es jeweils nicht, dass notwendigerweise die Bedingungen f�r einen allein aus dem Schutz des Privatlebens abgeleiteten Bewilligungsanspruch (�berdurchschnittliche, besondere Integration) vorliegen m�ssten.
3.3 Von einem solchen spezifischen Ausnahmefall ist hier auszugehen: Der Beschwerdef�hrer, der fliessend deutsch spricht, ist in �sterreich geboren, kam im Alter von zw�lf Jahren in die Schweiz und befindet sich nunmehr gest�tzt auf seine jeweils verl�ngerte Aufenthaltsbewilligung seit �ber zwanzig Jahren hier. Anhaltspunkte daf�r, dass er zu �sterreich noch irgendwelche Beziehungen unterhalten w�rde, bestehen nicht. Seinen Heimatstaat Serbien/Montenegro kennt er nur von vereinzelten k�rzeren Aufenthalten her; er hat indessen nie dort gelebt. Mit seiner ebenfalls in erster Linie in �sterreich aufgewachsenen Gattin ist er nunmehr seit rund zw�lf Jahren verheiratet, wobei die Beziehung w�hrend der Zeit von Ende 1995 bis zur Wiedereinreise und zum erneuten Gesuch um Familiennachzug anfangs 1999 im Rahmen von Touristenaufenthalten weitgehend ebenfalls in der Schweiz gelebt wurde. Insgesamt sollen sich die Ehefrau und die Kinder nicht l�nger als zw�lf Monate in Kovacica (Serbien) aufgehalten haben. Seit 1999 geht der Beschwerdef�hrer einer geregelten Arbeit nach und scheint sich seine Situation auch in finanzieller Hinsicht stabilisiert zu haben. Nachdem das Wirtschaftsdepartement des Kantons Luzern in Kenntnis der famili�ren Lage das Amt f�r Migration am 16. September 2002 angewiesen hat, ihm im Hinblick auf die lange Anwesenheitsdauer trotz der urspr�nglichen Probleme (berufliche Instabilit�t, Verschuldung, SVG-Widerhandlungen usw.) die Aufenthaltsbewilligung ein weiteres Mal zu verl�ngern, beruht diese heute auf einem faktischen Dauerstatus, welcher im Hinblick auf den Familiennachzug einem gesicherten Anwesenheitsrecht gleichzusetzen ist. Die Kinder des Ehepaars X. und Y.________ besuchen hier die Primarschule, wo sie sich mit Erfolg eingelebt haben. Die serbische Sprache kennen sie praktisch nicht, nachdem in der Familie deutsch gesprochen wird. Zwar kommt praxisgem�ss der Integration w�hrend eines gest�tzt auf die aufschiebende Wirkung von Rechtsmitteln verbrachten Aufenthalts keine oder nur eine beschr�nkte Bedeutung zu (Urteile 2A.471/2001 vom 29. Januar 2002, E. 2b/cc, und 2A.105/2001 vom 26. Juni 2001, E. 3c), doch kann dies nicht unbesehen in einem Fall wie dem vorliegenden gelten, wo das Privat- und Familienleben schwergewichtig in der Schweiz gepflegt wurde und heute praktisch nirgendwo anders in zumutbarer Weise gelebt werden kann (vgl. Urteil 2P.67/1998 vom 25. Mai 1998, E. 1c/bb), nachdem sich der Beschwerdef�hrer und seine Familie als Angeh�rige der ethnischen Minderheit der Roma bei einer �bersiedlung nach Serbien einer ausgesprochen schwierigen Lebenssituation gegen�ber s�hen (vgl. Gesellschaft f�r bedrohte V�lker, Minderheit ohne Stimme, Roma in der Bundesrepublik Jugoslawien, Menschenrechtslage und Perspektiven f�r Roma-R�ckkehrer, Memorandum vom Oktober 2001 [www.gfbv.de/dokus/memo/roma/ sozial.htm]; Juliane Pilz, Bleiberecht f�r Romafl�chtlinge aus dem ehemaligen Jugoslawien, in: Friedensforum 2004-1). Auch wenn die entsprechenden Probleme in Serbien/Montenegro nicht so ausgepr�gt sein d�rften wie im Kosovo (vgl. hierzu die Entscheide der Schweizerischen Asylrekurskommission vom 8. Dezember 2000 und vom 28. Mai 2001 [EMARK 2001 Nr. 1 und Nr. 13] sowie Walter K�lin, Die fl�chtlingsrechtliche Situation asylsuchender Roma und Ashkali in der Schweiz, Bern 1999) und f�r sich allein ebenso wenig einen Anspruch auf einen gefestigten Aufenthalt zu verschaffen verm�chten wie allein die lange Anwesenheit in der Schweiz ohne ausserordentliche Integration, sind die entsprechenden Schwierigkeiten bei einer Gesamtw�rdigung der Situation im Lichte des Schutzes des Privat- und Familienlebens doch mit zu ber�cksichtigen. Aufgrund der langen legalen Aufenthaltsdauer und angesichts des Fehlens einer namhaften Beziehung zu irgendeinem anderen Staat verf�gt der Beschwerdef�hrer hier �ber eine hinreichend gefestigte Anwesenheit, welche den kombinierten Schutzbereich des Privat- und Familienlebens von Art. 8 Ziff. 1 EMRK bzw. Art. 13 Abs. 1 BV ber�hrt und die Schweiz allenfalls verpflichtet, den Familiennachzug zu gestatten, womit der Entscheid hier�ber nicht mehr allein im freien Ermessen der Fremdenpolizeibeh�rde gem�ss Art. 4 ANAG liegt und der Beschwerdeweg an das Bundesgericht bzw. bei einer Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 OG analogen Regelung an das kantonale Verwaltungsgericht offen steht.
4.1 Das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern ist somit zu Unrecht auf die bei ihm eingereichte Beschwerde nicht eingetreten, weshalb die Sache unter Aufhebung seines Urteils an dieses zur�ckzuweisen ist. Es wird in einem neuen Entscheid zu pr�fen haben, ob sich die Verweigerung des Familiennachzugs allenfalls gest�tzt auf Art. 8 Ziff. 2 EMRK (bzw. Art. 13 in Verbindung mit Art. 36 BV) rechtfertigt. Dabei wird es analog die gem�ss Art. 17 Abs. 2 ANAG geltenden Massst�be und Voraussetzungen - etwa hinsichtlich der Gefahr einer k�nftigen F�rsorgeabh�ngigkeit des Beschwerdef�hrers - beachten m�ssen (vgl. BGE 125 II 633 E. 3c S. 641 f.; 122 II 1 E. 3c S. 8 f.; 119 Ib 81 E. 2d S. 87; Urteile 2A.368/1999 vom 28. April 2000, E. 4 u. 5, ver�ffentlicht in: RDAT 2000 II Nr. 64 S. 241 ff., 2A.396/1996 vom 26. Februar 1997, E. 2).
4.2 Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend sind keine Kosten zu erheben (Art. 156 Abs. 2 OG). Der Kanton Luzern hat den Beschwerdef�hrer f�r das bundesgerichtliche Verfahren indessen angemessen zu entsch�digen (Art. 159 Abs. 1 OG). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung wird damit gegenstandslos.
Der Kanton Luzern hat den Beschwerdef�hrer f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 2'000.-- zu entsch�digen.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdef�hrer, dem Justiz- und Sicherheitsdepartement und dem Verwaltungsgericht des Kantons Luzern sowie dem Bundesamt f�r Zuwanderung, Integration und Auswanderung schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 98
 Art. 100
 Art. 4
 Art. 17
 Art. 38
 Art. 39
 BGE 
 Art. 18
 Art. 25
 Art. 8
 Art. 13
 BGE 
in fine
 Art. 8
 Art. 13
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 13
 Art. 4
 Art. 8
 Art. 13
 EGMR 
 Art. 15
 BGE 
 EGMR 
 Art. 8
 Art. 13
 Art. 4
 Art. 100
 Art. 8
 Art. 13
 Art. 36
 Art. 17
 BGE