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Timestamp: 2018-03-22 10:37:57+00:00

Document:
EGV per Post / Änderungen - Interpretation der EGV und weiter Vorgehensweise - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
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13.08.2016, 21:07 #1
heute kam Post vom Amt,Inhalt war eine EGV. ich schreibe hier nun auf,was von mir verlangt wird,mit der bitte eines erfahrenen,wie ich darauf reagieren könnte,sodas man mich möglichst wenig drangsaliert. (eigentlich bin ich gerade dabei eine Umschulung zu beginnen,das ist aber noch in der Klärung mit verschiedenen Bearbeitern,eigentlich müsste auch mein SB das schon wissen,aber sicher ist es halt noch nicht )
Herr XXX verpflichtet sich,wie folgt eigene Bewerbungsbemühungenzu unternehmenund diese dem Kreis-Job Center zu belegen :
Herr XXX verpflichtet sich dem KJC monatlich mindestens 5 Eigenbemühungen um Arbeit nachzuweisen.
Der Nachweis erfolgt in geeigneter Form z.B durch Vorlage von Antwortschreiben oder Nachweisen über persönliche Vorstellungen.
Die Nachweise sind unaufgefordert bis zum letzten Werktageines Monats dem KJC vorzulegen.
Bei Nachweisen über schriftlichen Bewerbungen in Listenform ist immer eine Kontaktperson des Arbeitgebers mit Angabe der Telefonnummer zu nennen.
So genannte Serienbewerbungenbei denen Bewerbungsanschreiben bis auf das Datumund den Adressaten unverändert bleiben und somit nicht auf einen potentiellen Arbeitgeber indivualiesiert wurdengelten nicht als Nachweis eigener Bewerbungsbemühungen.
Sollten die <bemühungen nicht nachgewiesen werden erfolgt Sanktion.
es steht eine frist drinnen,wann ich das unterschreiben soll,oder eine änderung formulieren soll.
Mein erster Impuls wäre es jetzt eine e-mail zu schreiben,das die egv nicht den gesetzen entspricht und sie sie bitte an die gesteze anpassen sollen,dann würde ich unterschreiben.
soweit ich weiß,dürfen sie 10 bewerbungen verlangen im monat,aber auf welche art ich diese tätige bleibt mir überlassen.mit einer einer egv in der 10 telefonisch bewerbungen enthalten wären könnte ich mich doch abfinden?
oder soll ich einfach gar nicht reagieren ?
Vielen Dank allen Intressierten,und ich werde selbstversändlich allen Ratgebern berichten wie es weitergeht.
PS: vor 2 wochen musste ich zu einer maßnahme bei einem 1 euro träger, ich konnte aber die vormulare nicht unterschreiben,weil ich u.a den datenschutz aufheben sollte,und angaben über evtl. drogenkonsum machen sollte. das ganze hatr 5 min gedauert,dann konnte ich gehen. das jobcenter hat die maßnahme offiziell wieder aufgehoben ....
warum das alles jetzt plötzlich kommt,wo meine umschulung fast sicher ist,verstehe ich nicht----
13.08.2016, 22:20 #2
AW: Eingliederungvereinbarung
Wo schreibt man dir denn vor was du genau machen sollst ?
Du sollst 5 Bewerbungsbemühungen jeden Monat nachweisen und diese dem Amt am ende des Monats vorlegen, das ist doch Sandart in der EGV.
Nachweise können z.b. Zeitungsartikel sein die du gelesen hast auf deinen Beruf passen und dann doch unpassend waren. wenn es hier aber um ALG1 geht dann solltest du doch richtige Bewerbungen schreiben weil die Betreuer sehr überheblich sind, ab ALG2 ändert sich das dann aber.
E-mail ist immer eine ganz ganz ganz schlechte Idee, aber wenn du dem Betreuer diese schon mitgeteilt hast ist es eh schon zu spät und nicht mehr zu ändern.
Ich würde sie nicht Unterschreiben und einfach gar nichts zurückschicken, wenn der VA kommt kannst du wenn er dir nicht passt mit Begründung Widerspruch dagegen einlegen, wenn das vom Amt abgelehnt wird musst du das vorm SG klären.
14.08.2016, 03:51 #3
Es ist taktisch klüger, dem JC schriftlich (nicht per Mail!) Veränderungswünsche bzgl. des Inhalts der EGV mitzuteilen. Das JC kann diese Veränderungswünsche immer noch verwerfen und immer noch einen Verwaltungsakt erlassen, der die Eingliederungsvereinbarung ersetzt. Gegen den Verwaltungsakt kann man dann Widerspruch einlegen (dieser entfaltet aber keine aufschiebende Wirkung). Falls der Widerspruch abgelehnt wird, kann man vor dem Sozialgericht klagen.
Das Sozialgericht sieht es lieber, wenn ein Leistungsbezieher versucht hat mit dem JC eine einverträgliche Lösung bzgl. des Inhalts einer EGV zu finden, als wenn der Leistungsbezieher sich grundsätzlich geweigert hat, am Zustandekommen einer von beiden Seiten unterschriebenen EGV mitzuwirken.
DrButterblume: Diese Regelung hier:
ist Nonsens. Denn die angeschriebenen Arbeitgeber können ja gar nicht erkennen, ob in dem Anschreiben nur das Datum und der Adressat ersetzt worden sind. Ich kann mir vorstellen, dass es Gerichtsurteile gibt, die eine solche Regelung als unzulässig verworfen haben, nur die kenne ich nicht.
14.08.2016, 04:25 #4
EGV's sind immer auf den individuellen Einzelfall anzupassen.
Was ist das denn für ein Quatsch? Erstens geht es hier nicht um ALG I (DrButterblume nannte das "Kommunale Jobcenter" in seinem/ihren ersten Beitrag in diesem Thread). Zweitens sind Arbeitsvermittler im Rechtskreis des SGB III nicht alle "sehr überheblich" und im Rechtskreis des SGB II nicht alle "nicht überheblich". Das kommt auf den jeweiligen Sachbearbeiter an, egal ob er oder sie bei der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter arbeitet.
Schon wieder eine Falschberatung. Ein Sozialdatum wie die Emailadresse kann ein Leistungsbezieher gemäß § 84 Abs. 2 SGB 10 jederzeit bei der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter löschen lassen.
14.08.2016, 06:06 #5
Mal abgesehen, dass hier wieder von "Wissenden" viel Quatsch geschrieben wurde, den Du keinesfalls beachten solltest. Besser ist es zu warten, bis sich wirklich Auskennende zu Wort melden.
Der Text, den Du oben geschrieben hast ist sehr wenig aussagend, so dass es besser wäre die EGV vollständig als Foto oder PDF hier anonymisiert einzustellen. Sprich alle persönlichen und JC Daten unkenntlich machen und dann hier einstellen.
Meistens kommt es auf einzelne Worte oder Text-Passagen an.
So grob sehe ich folgende Probleme:
1. Keine Aussage zur Kostenerstattung für die Bewerbung.
2. Textteile sind reine Wiederholung aus dem Gesetzestext.
3. Es fehlt die individualität in den Anforderungen.
4. Es fehlen Angaben zu den Pflichten des JC.
Generell ist es schlecht sich "totzustellen", besser ist es immer einen nachweisbaren Änderungswunsch (Verhandlungswusch) schriftlich einzureichen und damit Verhandlungsbereitschaft zu signalisieren.
14.08.2016, 12:55 #6
Der text den ich hier reingeschrieben habe,steht genauso in der EGV.Ich habe keinen Scanner,und es abzuschreiben ist für mich wesentlich einfach als jemanden zu finden der einen hat.
Die Pflichten KJC habe ich weggelassen,sie enthalten das das KJC mich dabei unterstützt mit Geld und HArdware die ich in ihrem Haus benutzen kann,dagegen habe ich nichts einzuwenden.
real gesehn ist es so,das ich entweder (wie eingangs kurz beschrieben )die Umschulung machen kann, oder ich mich bei Firmen bewerben muss, die gar nicht inserieren. (ein Umzug kommt aus Familieären gründen nicht in frage,meine Frau ist gerade in einer Umschulung.
Ich müsste also 5 mal im Monat Firmen anschreiben , nur um der Form genüge zu tun.
Ich Frage mich nun ob man mir Vorschreiben darf wie ich mich bewerbe.Bisher habe ich immer angerufen,um dann zu erfahren,das es gar nicht lohnt mich schriftlich zu bewerben,zumal es im Moment nur Helferstellen wären,die meist weniger Wert auf umfangreiche bewerbung legen.Wenn der Betrieb dann tatsächich jemanden sucht,dann Bewerbe ich mich auch gerne.
In der EGv war auch noch eine Seite ,ich schreibe diese hier wieder exakt in der Form ab :
Anlage zur Eingliederungsvereinbarung nach § 15 Sozialgesetzbuch,Zweites buch (SGB II )
Ich bin aus den unten genannten Gründen nicht bereit ,die Eingliederugsvereinbarung von 10.08.2016 zu unterzeichnen.
+ Mir wurde erläutert dass ich nach § 2 (1) SGB II verpflichtet bin,eine EGV abzuschließen.
+Aufmögliche Rechtsfolgen bei Pflichtverletzunen nach § 31 a,Abs.1 SGBII wurde ich hingewiesen.
+Mir ist bekannt,dass bei Weigerung eine EGV abzuschliesen,ein Vervaltungsakt erlassen werden kann,der
diese ersetzt (§ 15 Abs. 1 satz 6 SGBII )
Jetzt würde ich am liebsten unter " Meine Gründe " schreiben, das es nicht rechtsmäßig ist mir die Art der bewerbung aufzuzwingen, und sie die EGV bitte so umformulieren soll,das mir die Art der bewerbung innerhalb des Gesetzlichen Rahmens selbst überlassen bleibt.
Danke für die Anteilnahme allen mitlesern und mitdenkern
14.08.2016, 13:18 #7
DrButterblume, im Anhang zu Deiner EGV steht:
Das ist nur die eine Hälfte der Wahrheit. Die andere Hälfte der Wahrheit steht in § 15 SGB II:
Du hast das Recht auf Aushandlung des Inhalts der EGV. Du kannst ihren Inhalt so lange aushandeln, bis Du bereit bist sie zu unterschreiben. Allerdings hält sich der eine oder andere Sachbearbeiter nicht daran und erlässt schon mit Beginn der Verhandlungsphase über den Inhalt einer EGV einen Verwaltungsakt, der die EGV ersetzt.
Ein Verwaltungsakt, der die EGV ersetzt, hat allerdings den Vorteil, dass man gegen ihn Widerspruch einlegen und sogar gegen dessen Inhalt klagen kann. Ist jedoch eine Eingliederungsvereinbarung bereits vom Leistungsbezieher unterschrieben, kann der Leistungsbezieher nicht mehr Widerspruch gegen die EGV einlegen: Der Widerspruch gegen eine unterschriebene EGV ist unzulässig.
Der Widerspruch gegen einen Verwaltungsakt, der eine EGV ersetzt, hat allerdings keine aufschiebende Wirkung. Das bedeutet, dass der Leistungsbezieher sich so lange an den Verwaltungsakt halten muss, bis der Verwaltungsakt hoffentlich aufgehoben worden ist (entweder durch das Jobcenter, was aber unwahrscheinlich ist, oder durch das Sozialgericht).
Ich schlage vor, Du machst schon mal ne stichpunktartige Liste über alle Dinge, die Dir an der EGV nicht gefallen.
Ich habe noch einen Kritkpunkt an Deiner EGV, in ihr steht:
Die Nachweise [über Deine Bewerbungsbemühungen] sind unaufgefordert bis zum letzten Werktageines Monats dem KJC vorzulegen.
Hier will das Jobcenter auf Deine Kosten Fahrtkosten sparen. Denn wenn es Dich jeden Monat zwecks Vorlage Deiner Bewerbungsbemühungen zu einem Meldetermin einladen würde, dann müsste es die Fahrtkosten für diese Meldetermine erstatten.
Noch etwas: Ist mit Dir in letzter Zeit eine so genannte Potentialanalyse gemacht worden? Die ist nämlich seit dem 01.08.2016 Voraussetzung für den Abschluss einer EGV. Ich zitiere hierzu aus dem bereits oben genannten § 15 SGB II:
Nachtrag: Wenn in Deiner EGV über die Leistungen Deines Jobcenters drinsteht, dass "angemessene" Bewerbungs- und sonstige Kosten für die Anbahnung eines Beschäftigungsverhältnisses übernommen werden "können", dann bedeutet das, dass Du vielleicht auf einem Teil Deiner Bewerbungskosten sitzen bleiben würdest. Die Leistungen, die Du vom Jobcenter beziehst, sind aber nur dafür gedacht, dass Du Dein Existenzminimum damit absicherst; der Regelsatz ist nicht dafür vorgesehen, dass der Leistungsbezieher davon z.b. Bewerbungskosten bezahlt.
14.08.2016, 14:27 #8
Diese Analyse ist wenn überhaupt vor einigen jahren gemacht worden,und ich habe sie dann nicht als solche erkannt.ich war zwischeneitlich ohne leistung des KJC.
Im prinzip will ich mich dem Amt nicht lange rumägern, deshalb stelle ich dir frage, ob es rechtlich möglich ist,mir per EGV die form der bewerbungen aufzuerlegen. Es würde mich sicherlich nicht umbringen wenn ich 5 bewerbungen im monat schreibe, doch es hat einfach keinen Sinn in meinem Fall. vielmehr Sinn hat es wenn ich so verfahre wie bisher( falls das mit der Umschulung nicht klappt ) nämlich das ich mich weiterhin telefonisch anfrage und ggf. Schritstücke nachreiche. Der betrieb der mich für die Umschulung haben will ( kleines Dorf-Biobauer) der will z.B gar kein Schriftstück von mir....
Ich will mich einfach nicht so etwas unnützem beugen, aber halt auch nicht lange rumschreiben oder diskutieren/ klagen.
Ich denke der Sb. ist einfach etwas genervt,das er es "nicht geschafft" hat mich in die 1€ Stelle zu zwingen bzw. mich zu Sanktionieren. Auserdem habe ich den Eindruck das sie mir die Umschulung zwar zahlen müssen aber nicht wollen.....
Wäre es aus eurer Sicht OK ,wenn ich mit folgenden Gründen ablehne:
Sehr geehrte Fr. XXXXXX
Hiermit lehne ich die Unterschrift der EGV ab,das es
1, nicht in meiner macht liegt die Nachweise in der von ihnne geforderten Form zu bringen da es dem potenziellen Arbeitgeber selbst überlassen ist mir ein Antwortschreiben zu schicken,oder mich zu einem Vorstellungsgespräch einzuladen. ( meine erfahrung zeigt das in Helferstellen zu 90% keine Antwort oder Vorstellungsgespräch erfolgt)
2. Ein unaufgeforderter Nachweis der Bemühungen bis zum letzten Werktag könnte im Falle von perönlicher Einladung Fahrtkosten entstehen lassen, von ihnen nicht ersetzt werden müssten.
3.Das Festlegen auf welche Art ich mich Bewerbe und was nicht als Bewerbungsbemühung gilt sehe ich als nicht rechtsmäßig und unnötig erschwerend an.
Mein Vorschlag für die EGV : wäre folgender:
1.Aktivitäten von HR XXXX
Die Nachweise sollen unaufgefordert bis zum letzten Wertag des Monats bei Jobcenter per Telefon oder E-mail einegreicht werden.Hierbei muss immer eine Kontaktpeson und die telefonnumer des Arbeitgebers zu nennen.
Sollten die Eigenbemühungen nicht Nachgewiesen werden erfolgt Sanktion nach §§ ff 31 SGBII
Damit könnte ich mich abfinden denn das hab ich bisher sowieso gemacht,wenn auch ohne das ich dies dem Jobcenter mitgeteilt habe.
14.08.2016, 16:33 #9
Das ist ein weiterer Grund um die EGV nicht zu unterschreiben. Denn die Maßgabe des § 15 Abs. 1 SGB II (Durchführung einer Potenialanalyse vor Erstellung einer EGV) in Verbindung mit § 15 Abs. 2 SGB II ist nicht erfüllt.
Ich habe Dir mal eine Tabelle erstellt (siehe Anlage), da habe ich für den Arbeitsvermittler übersichtlich dargestellt, was Du (bzw. ich) für Änderungen in der EGV haben wolltest und wie Du (bzw. ich) sie begründest. Das ist ein Vorschlag meinerseits wie Dein Schreiben an den Arbeitsvermittler aussehen könnte. Es fehlt darin aber der Briefkopf und ein aussagefähiger Betreff.
Hinweis: Die in der Tabelle genannten Fachlichen Hinweise der Bundesagentur für Arbeit - das sind Verwaltungsvorschriften für die Mitarbeiter in den Jobcentern, die zur einen Hälfte von der Bundesagentur für Arbeit betrieben werden. Dein Jobcenter scheint aber nicht so ein Jobcenter zu sein, das zur Hälfte von der Bundesagentur für Arbeit betrieben wird. Sondern Dein Jobcenter scheint eine so genannte Optionskommune zu sein. Optionskommune bedeutet, dass die Bundesagentur für Arbeit das Jobcenter überhaupt nicht betreibt, sondern nur die Kommune, in der Du lebst.
EGV_aenderungsvorschlaege.doc (20,5 KB, 70x aufgerufen)
14.08.2016, 16:54 #10
Optionskommune bedeutet, dass die Bundesagentur für Arbeit das Jobcenter überhaupt nicht betreibt, sondern nur die Kommune, in der Du lebst.
Vorsorglich aber noch der Hinweis, dass dennoch auch dein JC an die gültigen Gesetze und deren zugehörigen Rechtsprechungen zu halten hat, denn das sind Bundesgesetze und keine Wunschkonzerte für aus der Reihe tanzenden Optionskommunen und Bundesrecht steht grundsätzlich über jeglichen Landes- oder auch Kommunalrecht (und natürlich auch über jedem feuchten allmachtsfantasierenden Traum eines Kommunalmitarbeiters).
14.08.2016, 17:15 #11
DrButterblume, bitte beachten: ich habe meinen Anhang im letzten Beitrag grad geändert, da war ein Fehler drin.
14.08.2016, 17:28 #12
Man muss doch durch den oder die SB darauf hingewiesen werden, dass eine EGV verhandelbar ist, oder?
Bei mir wurde in der Richtung nämlich gar nichts gesagt und es gab auch keine weitere Einladung mit dem Medezweck "Verhandlung der EGV" (so oder so ähnlich). Ich hatte erst nach dem Erlass des EGV-VA die Verhandelbarkeit einer EGV durch Eigenrecherche herausgefunden....
14.08.2016, 17:43 #13
Vielen Dank Schlaffarenland, für deine zeit die du mit verfassen meiner neuen egv verbracht hast !! Ich werde diese SO wie sie ist ausdrucken,und dem KJC vorlegen, falls die Widerspruch einlegen oder sowas, und ich das weiterhin posten möchte,und es unter diesem Post mache,würdest du das dann sehen?
15.08.2016, 03:31 #14
Vielen Dank Schlaffarenland, für deine zeit die du mit verfassen meiner neuen egv verbracht hast !!
Gern geschehen. Aber ich habe keine neue EGV geschrieben, sondern Veränderungsvorschläge für Deine EGV ;-)
Ich werde diese SO wie sie ist ausdrucken,und dem KJC vorlegen, falls die Widerspruch einlegen oder sowas, und ich das weiterhin posten möchte,und es unter diesem Post mache,würdest du das dann sehen?
Ich würde besser einen richtigen Brief draus machen und sie Deinen Arbeitsvermitler nachweislich zukommen lassen (entweder per Einschreiben oder gegen Eingangsbestätigung abgeben beim Jobcenter). Denn sonst besteht die Gefahr, dass Dein Arbeitsvermittler Deine Änderungsvorschläge nicht beachtet oder vergisst.
Das Jobcenter wird Dir als Antwort keinen Widerspruch zuschicken. Behörden schreiben keine Widersprüche, sondern nur die Bürger, für die die Behörden etwas regeln ;-)
Dein Jobcenter wird als Antwort Dir entweder eine geänderte EGV zukommen lassen oder einen Verwaltungsakt, der die EGV ersetzt. Du kannst selbstverständlich die Antwort des Jobcenters hier abtippen ;-)
15.08.2016, 06:30 #15
AW: Eingliederungvereinbarung per Post eingetroffen mit Termin für Änderungen
DrButterblume, noch etwas: Auch wenn Du meinen Dateianhang nicht als Brief beim Jobcenter einreichst (würde ich nicht machen), dann musst Du unbedingt sicherstellen, dass in dem Dokument Dein Name, der Ort, in dem Du wohnst, ein Datum und Deine Unterschrift vorhanden ist.
17.08.2016, 12:28 #16
Was meinst Du denn mit "als Brief" einreichen? Soll ich deine Tabelle in einzigen text verfassen?,oder kann ich die Tabelarische Form lassen,und quasi nur noch das drumherum so gestalten das es ein brief ist,mit Briekopf ,persönlichem Anschreiben etc ?
Ich finde die Tabelarische Form hier sehr übersichtlich,wenn ich einen Text verfasse in dem das alles beinhaltet ist,finde ich nicht das es der SB einfacher hat ,
17.08.2016, 12:30 #17
Jau, richtig: Tabelle so lassen und um die Tabelle drumrum einen Brief gestalten - so meinte ich das ;-)
Ich finde die Tabelarische Form hier sehr übersichtlich,wenn ich einen Text verfasse in dem das alles beinhaltet ist,finde ich nicht das es der SB einfacher hat
25.08.2016, 11:51 #18
Hallo,vor allem an Schlaraffenland,,
nunh habe ich ein ein schreiben vom JC bekommen,ich werde es wieder abtippen :
wir hatte ihnen eine Eingliederungsvereinbarung unterbreitet und Sie haben diese nicht unterschrieben.
Die Eingliederungsvereinbarung vom 10.08.2016 wurde Überarbeitet und der von ihnen angeführteÄnderungsvorschlag eingearbeitet.Die Eingliederungsvereinbarung wird für einen Zeitraum von sechs Monaten geschlossen.Sollten sie innerhalb dieses Zeitraums einen Betrieb für eine betriebliche Umschulung finden,ist der Nachweis ihrer monatlichen Eigenbemühungen als nichtig anzusehen.
Wir beabsichtigennun,die Regelunen aus der Eingliederungsvereinbarung durch einen Verwaltungsakt festzusetzen.Damit werden sie dann verpflichtet die Regelungen zu erfüllen.
Wir geben ihnen die Möglichkeit bis längstens05.09.2016 eine Stellungnahme dazu abzugeben oder die beiliegende Eingliederungsvereinbarung unterschrieben an uns zurück zu senden.
Mfg Im Auftrag Frau xxxxx
Und hier nun die EGV :
Herr XX verpfichtet sich,wie folgt eigene Bewerbungsbemühungen zu unternehmen und diese dem KJC zu belegen :
Ziel der aktivierenden Maßnahme ist die Integration in den ersten Arbeitsmarkt
Herr xx verpflichtet sich dem KJC monatlich midestens fünf Eigenbemühungen um Arbeit nachzuweisen.
Der Nachweis erfolgt in geeigneter und überprüfbaerer Form,Z.B durch Vorlage von Antwortschreiben oder Nachweisen über persönliche Vorstellungen.
Hierzu reicht es aus,Kopien der Anschreiben gebündelt am Ende des Monats per Post/per E-Mail einzureichen.Bei nachweisen über schriftliche Bewerbungen in Listenform ist immer eine Kontaktperson des Arbeitgebers mit Angabe der Telefonnummer zu nennen.
so genannte Serienbewerbungen bei denen Bewerbungsanschreiben bis auf den Adressaten und das Datum unverändert bleiben und somit nicht auf einen potentiellen Arbeitgeber bzw. eine potentielle Arbeitsstelle individualisiert wurden,gelten nicht als Nachweis eigener Bewerbungsbemühungen.
Solten die Eigenbemühungen aus von Herr xx zu vertretenden Gründen nicht nachgewiesen werden,dann werden die leistungen nachPragraf gemindert.
Sollte Herr xx innerhalb dieser sechs Monate einen betrieb für eine betriebliche Umschulung findne,ist der nachweis der monatlichen Eigenbemühungen als nichtig anzusehen.
so,den teil mit den pflichten die sie für sich selber festgelegt haben,spare ich mir,der ist zu lang,und dagegen ist nichts einzuwenden. So wie ich es sehe, wolllen sie es nicht,das ich mich Telefonisch Bewerbe,aber genau so habe ich den betrieb für die umschulung gefunden, jetzt brauche ich nur noch einen betrieb für das zweite jahr der umschulung,da es sich um einne landwirtschaftlcieh umschulung handelt, un der erste betrieb keine tiere hat....es könnte sich also noch etwas ziehen bis das durch ist. warum wollen die mir so nen aufwand machen?
25.08.2016, 12:27 #19
Die letzten beiden Sätze widersprechen sich: Sollen nun Kopien der Anschreiben oder eine Liste über die Bewerbungsbemühungen eingereicht werden?
Dieser Passus ist, obwohl er entfernt werden sollte, nicht aus der EGV entfernt worden. Ich hatte hierzu in meiner in diesen Thread hochgeladenen Tabelle geschrieben: "Ein einzelner Arbeitgeber, der eine Bewerbung erhält, kann gar nicht beurteilen, ob er Empfänger einer Serienbewerbung ist oder nicht. Für ihn sieht die Bewerbung individuell (genug) gestaltet aus." Ich nehme an, dass die in der Neufassung der EGV genannte Formulierung unzulässig ist, kenne aber kein Gerichtsurteil, welches das auch so sieht wie ich. Ein anderer User vielleicht?
Das gehört in die Rechtsfolgenbelehrung der EGV rein.
So wie ich es sehe, wolllen sie es nicht,das ich mich Telefonisch Bewerbe
Stimmt. Oder sie haben einen Fehler bei der Berücksichtigung Deiner Wünsche gemacht.
Du kannst Deine Kritikpunkte an der Neufassung der EGV ja in der Antwort auf das Anhörungsschreiben nennen. Wenn sie auf Deine Antwort nicht eingehen, erlassen sie die EGV als Verwaltungsakt. Gegen den Verwaltungsakt kannst Du Widerspruch einlegen, gegen eine von Dir unterschriebene EGV nicht. Der Widerspruch gegen einen solchen Verwaltungsakt hat aber keine aufschiebende Wirkung, das heißt: Wenn Du Widerspruch gegen den Verwaltungsakt einlegst, dann musst Du Dich so lange an den Verwaltungsakt halten, bis hoffentlich über Deinen Widerspruch in Deinem Sinne entschieden worden ist, ggf. vor dem Sozialgericht.
25.08.2016, 20:30 #20
es gäbe wohl noch eine andere möglichkeit,die ist hier zu lesen :
was hältst du davon ? wenn nein, wie würde denn so ein Widerspruch gegen einen verwaltungsakt aussehen ? ist der dann individuell zugeschnitten auf meine Va_ EGV ? oder ist das ein allgemeiner text ?
26.08.2016, 03:51 #21
DrButterblume, ich habe den Link nur kurz überflogen, aber sofort Fehler entdeckt. Der Tipp "Eingliederungsvereinbarung “unter Vorbehalt” unterschreiben", von dem wird hier im Forum immer wieder abgeraten, wenn diese Sache denn überhaupt mal hier bei uns angesprochen wird, denn das kommt mittlerweile selten vor. "Alleine deshalb wird die EGV in jedem Fall für ungültig und somit für nichtig erklärt." => das ist Quatsch.
Ich würde besser die Finger von diesem Link lassen.
26.08.2016, 13:41 #22
Vor kurzem habe ich eine Eingliedrungsvereinbarung bekommen,welche ich nicht unterschrieb,und mit Hilfe eines erfahrenen Forumsmitglieds eine umgeänderte Vorschlug,
Jetzt bekam ich wieder eine abgeänderte zgeschickt,mit der Androhung des VA.
ich werde die neue EGV nun hier posten,sie wurde von mir identisch abgeschrieben,da ich keine andere Möglichkeit habe,sie ist aber identisch.den teil mit den Pflichten des Jobcenters lasse ich hier wegfallen,da ich dagegen nichts einzuwenden habe.
Worum es mir geht ist folgendes. In meiner Situation,hat es wenig Sinn ausgefeilte bewerbungsmappen zu erstellen,da ich völlig ohne Ausbildung bin.Für mich reicht es völlig aus Telefonisch nachzufragen ob meine Mitarbeit gebraucht wird.90% meiner Bewerbungen wäre sowieso ohne vorheriges Inserat des Betriebes.( ich bekomme 0 Vorschläge des Jobcenters,ein Umzug ist derzeit nicht möglich wegen der umschulung meiner frau)
Das Jobcenter möchte die Telefonsiche Bewerbungsbemühungen meinerseit nicht. In meiner abgeänderten Form habe ich die Telefonische bewerbung miteingebracht,doch wie ihr in der neuen Form des Jobcenters sehen könnt, wurde dies Ignoriert.
Wie würdet ihr die neue EGV des Jobcenters interpretieren? kann ich es darauf ankommen lassen,und mich einfach telefonisch bewerben? ( den gesamten Vorgang kann man auch in meinem letzten eintrag sehen dort steht auch die erste egv,und der von einem mitglied abgeänderten Form siehe hier :------https://www.elo-forum.org/eingliederungsvereinbarung-egv-va/174188-eingliederungvereinbarung-per-post-eingetroffen-termin-aenderungen.html#post2110402 )
und was haltet ihr von dieser möglichkeit : --- Die ultimative Waffe gegen die Eingliederungsvereinbarung EGV | Hartz4Kontakte
so,nun hier die abgetippte neuversion :
Vielen Dank allen Intressierten im voraus,
26.08.2016, 14:56 #23
ok,danke dir, wenn ich dich nochmal bemühen darf, so wie ich diese egv verstehe, schliest sie gar nicht aus,das ich mich telefonisch bewerbe ?
so wie ich sie verstehe, kann ich mich telefonsich bewerben, und sende denen einfach ende des monats ,telefonnumern mit ansprechpartner,wenn sie mich dann sanktionieren, kann ich doch dagegen klagen?
( die egv sollte ich warscheinlich dennoch nicht unterschreiben ? )
26.08.2016, 15:07 #24
Du könntest Recht haben, das Jobcenter kann das aber anders sehen. Ich würde deswegen in der Antwort auf die Anhörung auch hervorheben, dass Du darum bittest, dass telefonische Bewerbungen auch als Eigenbemühungen durch das JC gewertet werden, und dass die EGV in dieser Beziehung eine eindeutige Formulierung enthalten soll.
Ein Moderator hat Deinen vorletzten Beitrag, den Du in einem neuen, gesonderten Thema erstellt hattest, in diesen Thread hier eingefügt und Deinen neuen Thread gelöscht. Ich finde das nicht sonderlich gut, weil jetzt besteht die Gefahr, dass sich kein anderer User mit den Problemen von DrButterblume befasst, weil der Thread hier schon 2 Seiten umfasst - so was schreckt User meiner Meinung nach ab, sich in ein Thema einzulesen, wenn sie sich noch nicht mit dem Thema befasst haben.
26.08.2016, 15:28 #25
AW: EGV per Post / Änderungen - Interpretation der EGV und weiter Vorgehensweise
Das SGB 2 besagt nicht wie du dich zu bewerben hast.
Du kannst dich auch Telefonisch soviel Bewerben wie du möchtest, da kann kein SB was gegen sagen.
Bewerben Schriftlich per Email oder per Post und Telefonisch.
eingetroffen, eingliederungvereinbarung, post, termin, Änderungen
Post von einem Personalvermittler den ich nicht kenne - vorgehensweise normal? koloss Allgemeine Fragen 11 20.05.2015 01:22
Endlich ein Job - JC zahlt weiter, schickt Post und Formulare Operarius ALG II 5 19.11.2012 08:46

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