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Timestamp: 2019-10-22 00:11:59+00:00

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Rechtsprechung: NJW 2001, 168 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: OVG Hamburg, 28.03.2000
BVerwG, 04.02.2000 - 4 B 106.99
https://dejure.org/2000,789
BVerwG, 04.02.2000 - 4 B 106.99 (https://dejure.org/2000,789)
BVerwG, Entscheidung vom 04.02.2000 - 4 B 106.99 (https://dejure.org/2000,789)
BVerwG, Entscheidung vom 04. Februar 2000 - 4 B 106.99 (https://dejure.org/2000,789)
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BauGB § 29 Abs. 1, § 34 Abs. 1 Satz 2, § 36 Abs. 1 Satz 1
Baugenehmigung; Abweichung von der Baugenehmigung; Nachtragsgenehmigung; Änderung einer baulichen Anlage; Gesamtvorhaben; Beeinträchtigung des Ortsbildes; Einvernehmen der Gemeinde
Baugenehmigung; Abweichung von der Baugenehmigung; Nachtragsgenehmigung; Änderung einer baulichen Anlage; Gesamtvorhaben; Beeinträchtigung des Ortsbildes; Einvernehmen der Gemeinde.
Baugenehmigung - Abweichung von der Baugenehmigung - Nachtragsgenehmigung - Änderung einer baulichen Anlage - Gesamtvorhaben - Beeinträchtigung des Ortsbildes - Einvernehmen der Gemeinde
Bebauungsrecht - Baugenehmigung; Abweichung von der Baugenehmigung; Nachtragsgenehmigung; Änderung einer baulichen Anlage; Gesamtvorhaben; Beeinträchtigung des Ortsbildes; Einvernehmen der Gemeinde.
Abweichung von der Baugenehmigung, Nachtragsgenehmigung
VG Mainz, 20.04.1999 - 3 K 2014/97
OVG Rheinland-Pfalz, 20.10.1999 - 8 A 11454/99
NJW 2001, 168 (Ls.)
NVwZ 2000, 1047
DÖV 2000, 641
BauR 2000, 1041
ZfBR 2000, 488
Das Berufungsgericht ist auch nicht, soweit es die Teilbarkeit des nachträglich genehmigten Vorhabens (Dialysezentrum mit 33 Behandlungsplätzen) verneint, von Rechtssätzen abgewichen, die der Senat in seinem Beschluss vom 4. Februar 2000 - BVerwG 4 B 106.99 - (NVwZ 2000, 1047) aufgestellt hat.
Wegen des räumlichen und funktionalen Zusammenhangs zwischen Lagerplatz und Umzäunung hat sich die Prüfung der Vorschrift auf das Vorhaben in seiner Gesamtheit und nicht nur auf den hinzugekommenen Zaun zu erstrecken (vgl. BVerwG, Urteile vom 17. Juni 1993 - BVerwG 4 C 17.91 - NVwZ 1994, 294 und 15. Mai 1997 - BVerwG 4 C 23.95 - Buchholz 406.11 § 35 BauGB Nr. 329 sowie Beschluss vom 4. Februar 2000 - BVerwG 4 B 106.99 - Buchholz 406.11 § 29 BauGB Nr. 64).
Einzelhandelsbetrieb, großflächiger -; Erweiterung; Änderung; Vorhaben; …
Liegt das Baugrundstück im Geltungsbereich eines Bebauungsplans, hat sich die Prüfung der bauplanungsrechtlichen Zulässigkeit des Vorhabens auch auf § 11 Abs. 3 BauNVO zu erstrecken, wenn die Frage der Vereinbarkeit des Vorhabens mit dieser Vorschrift durch die Erweiterung des Betriebes neu aufgeworfen wird (vgl. BVerwG, Beschluss vom 4. Februar 2000 - BVerwG 4 B 106.99 - Buchholz 406.11 § 29 BauGB Nr. 64 = NVwZ 2000, 1047).
Bei der Änderung einer baulichen Anlage muss das Gesamtvorhaben in seiner durch die Erweiterung geänderten Gestalt geprüft werden; das vom Bauherrn angestrebte Ergebnis der Baumaßnahme muss den zu prüfenden bauplanungsrechtlichen Vorschriften entsprechen (vgl. BVerwG, Urteile vom 17. Juni 1993 - BVerwG 4 C 17.91 - Buchholz 406.11 § 34 BauGB Nr. 158 = BRS 55 Nr. 72 und vom 15. Mai 1997 - BVerwG 4 C 23.95 - Buchholz 406.11 § 35 BauGB Nr. 329 = BRS 59 Nr. 90; Beschluss vom 4. Februar 2000 - BVerwG 4 B 106.99 - Buchholz 406.11 § 29 BauGB Nr. 64 = BRS 63 Nr. 172).
Die Klägerin weist zwar zu Recht darauf hin, dass bei einer Änderung einer baulichen Anlage im Sinn des § 29 BauGB Gegenstand der bauplanungsrechtlichen Prüfung das Gesamtvorhaben in seiner geänderten Gestalt ist (vgl. BVerwG vom 4.2.2000 Az. 4 B 106/99, âEUR¹jurisâEURº RdNr. 2 m.w.N.).
Im Übrigen darf die Erlaubnisbehörde von ihrer erneuten Prüfung absehen (so bereits BVerwG, Urteil vom 20. Juni 1972 - 1 C 25.71 - BVerwGE 40, 157 ; ähnlich zur Erteilung einer baurechtlichen Nachtragsgenehmigung: BVerwG, Beschluss vom 4. Februar 2000 - 4 B 106.99 - Buchholz 406.11 § 29 BauGB Nr. 64 S. 7 f.).
OVG Nordrhein-Westfalen, 22.08.2005 - 10 A 4694/03
Rechtswidrige Rückbauverfügung
BVerwG, Urteil vom 17.6.1993 - 4 C 17.91 -, BRS 55 Nr. 72, und Beschluss vom 4.2.2000 - 4 B 106/99 -, BRS 63 Nr. 172.
vgl. dazu BVerwG, Beschluss vom 4. Februar 2000 - 4 B 106.99 -, BRS 63 Nr. 172 = juris Rn. 2; OVG NRW, Beschluss vom 23. April 2013 - 2 B 141/13 -, ZfBR 2013, 494 = juris Rn. 29.
Selbst aus seinem Beschluss vom 4. Februar 2000 (- 4 B 106.99 -, NVwZ 2000, 1047 = BRS 63 Nr. 172 unter Hinweis auf Urt. v. 15.5.1997 - 4 C 23.95 -, NVwZ 1998, 59) wird man anderes nicht herleiten können.
Berücksichtigung bodenrechtlicher Belange bei Erweiterung eines großflächigen …
Erforderliche Lärmschutzregelung in der Baugenehmigung hinsichtlich seltener …
OVG Nordrhein-Westfalen, 10.07.2019 - 10 B 678/19
Fehlende Genehmigungsfähigkeit einer ohne Baugenehmigung errichteten Remise; …
VG Ansbach, 10.08.2016 - AN 9 K 15.00819
Schutzgrad für Wohnnutzung betreffend Lärm in gewerblich geprägter Gemengelage
OVG Rheinland-Pfalz, 22.10.2008 - 8 A 10597/08
Keine Baugenehmigung für die Anbringung von Antennen an genehmigtem Mobilfunkmast
VG Minden, 14.02.2012 - 1 K 2425/10
Erweiterung des Fahrsilos einer Biogasanlage als Änderung einer baulichen Anlage …
BVerwG, 01.10.2009 - 4 B 41.09
Ablehnung von Baumaßnahmen wegen Nichteinhaltung der Abstandsfläche zum …
OVG Brandenburg, 17.06.2004 - 3 A 428/01
Schlafzimmer ohne Fenster genehmigt - nichtig!
VGH Bayern, 14.04.2008 - 1 N 05.1068
Normenkontrollantrag gegen Bebauungsplan; Abwägungsgebot; Berücksichtigung der …
BVerwG, 02.08.2005 - 4 B 46.05
Gegenstand der bebauungsrechtlichen Prüfung im Rahmen der Nachtragsgenehmigung …
OVG Nordrhein-Westfalen, 25.04.2012 - 10 B 1415/11
Nachbarschutz hinsichtlich Erteilung einer Baugenehmigung für einen …
VGH Bayern, 15.04.2010 - 1 ZB 08.2661
OVG Nordrhein-Westfalen, 22.11.2001 - 10 B 1378/01
Rechtsmittel gegen die gerichtliche Feststellung der Unvereinbarkeit einer …
VG Würzburg, 19.08.2014 - W 4 K 14.617
Nutzungsänderung von Wochenendhaus in ein imkerliches Wirtschaftsgebäude; …
VGH Bayern, 12.07.2012 - 9 ZB 10.2711
Berufungszulassungsantrag; Baugenehmigung; Beseitigungsanordnung; …
VG Aachen, 09.01.2012 - 3 L 473/11
VGH Bayern, 18.02.2004 - 1 CS 03.3043
Anfechtung einer Baugenehmigung durch den Nachbarn; Bestimmung des Umfangs der …
VG München, 17.10.2018 - M 9 K 18.1003
Prüfungsmaßstab für einen Tekturantrag
OVG Mecklenburg-Vorpommern, 24.02.2004 - 3 L 4/04
Rechtsnatur einer Tekturgenehmigung bzw. Nachtragsgenehmigung ; Anwendbarkeit von …
VG München, 14.01.2019 - M 9 K 18.5471
Abgewiesene Klage im Streit um Baueinstellung wegen Abweichung von Baugenehmigung
VG Ansbach, 24.02.2016 - AN 9 K 15.00660
Anzahl der erforderlichen Stellplätze bei Erweiterung eines Lebensmittelmarktes
VG Würzburg, 06.05.2011 - W 5 K 10.509
Änderungs- bzw. Ergänzungsbescheid zu einer Tektur-/Nachtragsgenehmigung zur …
VGH Bayern, 01.08.2003 - 1 ZB 02.1267
https://dejure.org/2000,1429
OVG Hamburg, 28.03.2000 - 3 Bf 215/98 (https://dejure.org/2000,1429)
OVG Hamburg, Entscheidung vom 28.03.2000 - 3 Bf 215/98 (https://dejure.org/2000,1429)
OVG Hamburg, Entscheidung vom 28. März 2000 - 3 Bf 215/98 (https://dejure.org/2000,1429)
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Verhältnismäßigkeit des Abschleppens eines teilweise auf dem Radweg geparkten Fahrzeugs bei zum Ausweichen auf eine stark befahrene Straße oder auf den Gehweg genötigten Radfahrern; Beurteilung von Vereinbarungen zwischen der Freien und Hansestadt Hamburg und den von ihr ...
HmbSOG § 7 Abs. 3 HmbVwVG §§ 15, 19
Preisgestaltung auch der abgebrochenen Umsetzungsvorgänge - Rechtswidrigkeit der Kostenfestsetzung für einen abgebrochenen Umsetzungsvorgang
Abschleppen eines Kfz auf dem Radweg
VG Hamburg, 27.01.1998 - 15 VG 1561/97
NJW 2001, 168
NVwZ 2001, 223 (Ls.)
NZV 2001, 52
Eine Parkverbotsregelung durch ein gesondertes Verkehrszeichen, das nach allgemeiner Auffassung als (sofort vollziehbarer) Verwaltungsakt in Form einer Allgemeinverfügung anzusehen und ggf. im Wege der Ersatzvornahme zu vollstrecken ist (…BVerwG in st.Rspr., vgl. etwa Urt. v. 11.12.1996, BVerwGE 102 S. 316, 318;… OVG Hamburg, Urt. v. 27.6.1991, NJW 1992 S. 1909; Urt. v. 28.3.2000, NJW 2001 S. 168, 169), bestand dort nicht.
b) Die im Wege der unmittelbaren Ausführung getroffene Maßnahme der Beklagten war auch rechtmäßig, was Voraussetzung für die Geltendmachung eines hierauf beruhenden Erstattungsanspruchs ist (…vgl. BVerwG, Urt. v. 13.4.1984, DÖV 1984 S. 887; OVG Hamburg, Urt. v. 28.3.2000, NJW 2001 S. 168, 169).
Die öffentliche Sicherheit beinhaltet den Schutz der öffentlichen Rechtsordnung (und damit auch der Normen der Straßenverkehrsordnung), soweit sie bestimmte Gebote oder Verbote enthält (vgl. etwa OVG Hamburg, Urt. v. 28.3.2000, NJW 2001 S. 168, 169).
Nach gefestigter Rechtsprechung auch des erkennenden Senats sind in einer solchen Situation grundsätzlich keine Ermittlungen nach dem Verbleib des polizeirechtlich Verantwortlichen veranlasst, weil deren Erfolg zweifelhaft ist und zu nicht abzusehenden weiteren Verzögerungen führt (vgl. BVerwG, Beschl. v. 6.7.1983, Buchholz 442.151 § 13 StVO Nr. 3;… VGH Kassel, Urt. v. 11.11.1997, NVwZ-RR 1999 S. 23, 25; OVG Hamburg, Urt. v. 28.3.2000, NJW 2001 S. 168, 169;… VGH München, Urt. v. 16.1.2001, NJW 2001 S. 1960, 1961).
Hingegen kann die Benachrichtigung des verantwortlichen Fahrers geboten sein, wenn er selbst den Ermittlungsaufwand reduziert und gleichzeitig die Erfolgsaussichten dadurch vergrößert, dass er einen konkreten Hinweis auf seine Erreichbarkeit und seine Bereitschaft zum umgehenden Entfernen des verbotswidrig geparkten Fahrzeugs gibt (vgl. BVerwG, Beschl. v. 20.12.1989, NJW 1990 S. 931;… VGH Kassel, Urt. v. 11.11.1997, NVwZ-RR 1999 S. 23, 25;… OVG Koblenz, Urt. v. 22.5.1990, NVwZ-RR 1991 S. 28;… Urt. v. 11.5.1999, NJW 1999 S. 3573, 3574; OVG Hamburg, Urt. v. 28.3.2000, NJW 2001 S. 168, 169; Klenke, NWVBl 1994 S. 288, 290; Vahle, DVP 2001 S. 58, 63).
cc) Die Maßnahme stand auch im Übrigen mit den Anforderungen des gerade im Zusammenhang mit dem Abschleppen von Fahrzeugen zu beachtenden Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit (…vgl. BVerwG, Urt. v. 14.5.1992, BVerwGE 90 S. 189, 193; OVG Hamburg, Urt. v. 28.3.2000, NJW 2001 S. 168, 169) in Einklang.
Dies Verfahren und der derart ermittelte Kostensatz unterliegen nach der Rechtsprechung des Senats keinen Bedenken (vgl. OVG Hamburg, Urt. v. 28.3.2000, NJW 2001 S. 168, 171).
Soweit von diesem Grundsatz Ausnahmen für den Fall denkbar sind, dass der Kraftfahrzeugführer selbst Vorkehrungen dafür getroffen hat, dass er leicht, kurzfristig und zuverlässig erreichbar ist (vgl. OVG Hamburg, Urteil vom 28.3.2000, aaO, m.w.N.), fehlt es vorliegend jedenfalls an den Voraussetzungen für eine derartige Ausnahme.
Das durch die Anforderung eines Abschleppwagens hervorgerufene, unvermeidliche Kostenrisiko ist mithin wesentlich durch den Polizeipflichtigen veranlasst, der deshalb auch zu Kostenerstattung herangezogen werden darf (vgl. auch OVG Hamburg, Urteil vom 28.3.2000, a.a.O.).
Ein solcher Verstoß käme allenfalls dann in Betracht, wenn das zum Einsatzort gefahrene und für den Kläger vorgesehene Abschleppfahrzeug in unmittelbarem Anschluss und von der gleichen Örtlichkeit ein anderes verkehrsordnungswidrig geparktes Fahrzeug hätte abschleppen müssen (vgl. zu einer derartigen Fallkonstellation OVG Hamburg, Urteil vom 28.3.2000, a.a.O.).
Auch Kosten solcher abgebrochenen Ersatzvornahmen sind "Kosten der Ersatzvornahme" im Sinne des § 19 Abs. 1 Satz 1 HmbVwVG (vgl. OVG Hamburg, Urt. v. 28.3.2000, NJW 2001 S. 168, 170).
Deshalb unterliegen Inhalt und Ausgestaltung derartiger Verträge der gerichtlichen Kontrolle am Maßstab des § 62 Abs. LVwVG (vgl. OVG Hamburg, Urteil vom 28. März 2000 - 3 Bf 215/98 -, Rn. 35 - 36, juris).
Soweit dabei der Klägerin Anfahrtskosten in voller Höhe in Rechnung gestellt worden sind, wird das - auch angesichts zulässiger Pauschalierungen erforderliche - Mindestmaß einer zu entgeltenden Leistung mit der Folge eines Verstoßes gegen das Äquivalenzprinzip unterschritten (vgl. OVG Hamburg, Urteil vom 28. März 2000 - 3 Bf 215/98 -, Rn. 43 f., juris).
OVG Nordrhein-Westfalen, 10.07.2013 - 5 A 1687/12
Zurechnen der Kosten für eine Leerfahrt gegenüber einem vor dem eingeleiteten …
vgl. OVG Hamburg, Urteil vom 28. März 2000 - 3 Bf 215/98 -, NJW 2001, 168, 170 f.
Hamburgisches OVG, Urteil vom 28.03.2000 - 3 Bf 215/98 -, Rn. 26, zitiert nach juris.
Hamburgisches OVG, Urteil vom 28.03.2000 - 3 Bf 215/98 -, Rn. 39, zitiert nach juris.
ebenso Hamburgisches OVG, Urteil vom 28.03.2000, a.a.O..
zu solchen Fällen etwa Hamburgisches OVG, Urteil vom 28.03.2000, a.a.O..
Insoweit ist in der Rechtsprechung allgemein anerkannt, dass Erstattungsforderungen auch für Maßnahmen erhoben werden können, die nicht zur Durchführung gelangt sind (hierzu OVG Hamburg, Urt. v. 28.3.2000, NJW 2001, 168, m.w.N.).
Das Umsetzen eines PKW ist als unmittelbare Ausführung einzustufen, wenn das dazu Anlass gebende ordnungswidrige Verhalten eine Störung der öffentlichen Sicherheit in Form eines Verstoßes gegen unmittelbar geltende Rechtsvorschriften darstellt (vgl. OVG Hamburg, Urt. v. 28.3.2000, NJW 2001, 168, 169).
Entgegen der Auffassung des Klägers kommt auch keine Anwendungskorrektur im Hinblick auf die Erhebung der Auslagen in Betracht, weil das Abschleppunternehmen fälschlicherweise eine nicht angefallene Leerfahrt berechnet haben könnte (vgl. insoweit OVG Hamburg, Urt. v. 28.3.2000, NJW 2001, 168 ff.).
Hierfür wären Vorkehrungen durch den Kläger erforderlich gewesen, woraus sich für die Gemeindevollzugsbeamten vor Ort ergeben hätte, dass der Fahrer leicht, kurzfristig und zuverlässig erreichbar ist (vgl. hierzu Senatsurteil vom 27.6.2002 - 1 S 1531/01 -, VBlBW 2003, 74 unter Hinweis auf OVG Hamburg, Urt. vom 28.3.2000, NJW 2001, S. 168 ff.).
Dieser Sachverhalt ist für die auf die Klägerin entfallenden Kosten, die für bereits erbrachte Leistungen angefallen sind, ohne Bedeutung (vgl. zum Ganzen auch: OVG Hamburg, Urteile vom 6. Mai 2008 - 3 Bf 105/05 - zitiert nach Juris und vom 28. März 2000 - 3 Bf 215/98 - ebenfalls zitiert nach Juris).
Hierzu ist in der Rechtsprechung des Senats geklärt, dass das Äquivalenzprinzip auch bei der Heranziehung des Pflichtigen zu den Auslagen (für einen Abschleppvorgang) zu beachten ist (vgl. Urt. v. 28.3.2000, NJW 2001, 168), und zwar wegen ihres engen Zusammenhanges mit der Heranziehung zu den Verwaltungskosten, der sich insbesondere an der in anderen Bundesländern genutzten Möglichkeit erweist, die Auslagenerhebung auch formal als Gebühr auszugestalten.
Insoweit gilt die gleiche Wertung wie für den Aufwand der Entgegennahme des Auftrags auf Seiten des Abschleppunternehmens, welcher ebenfalls unter Beachtung des Äquivalenzprinzips nicht dazu geeignet ist, einen Erstattungsanspruch zu begründen (vgl. OVG Hamburg, Urt. v. 28.3.2000, NJW 2001, 168).
VG Halle, 30.08.2012 - 3 A 20/11
Abschleppmaßnahme bei Parken an enger Straßenstelle
VG Hamburg, 06.09.2000 - 3 VG 1658/00
Abschleppen vom Behindertenparkplatz nach 3 Minuten? JA!
VG Hamburg, 04.06.2008 - 15 K 3395/07
Mitteilung nach § 4 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 StVG als Verwaltungsakt
VG Köln, 05.06.2014 - 20 K 3268/13
Rechtmäßigkeit des Abschleppens eines Fahrzeugs ohne Anwohnerparkausweis in einer …
VG Berlin, 17.02.2010 - 20 A 200.07
Frage der Löschung der Punkte im Verkehrszentralregister bei Wiedererteilung der …
OVG Hamburg, 18.10.2007 - 4 Bf 75/06
D (A), Abschiebungskosten, Kostenrecht, Personalkosten, Verjährung, …
VG Berlin, 03.05.2001 - 10 A 512.00
Inanspruchnahme für die Kosten der Unterbringung im Polizeigewahrsam; Kosten der …
VG Hamburg, 10.01.2008 - 8 K 2894/07
Abschleppmaßnahme bei im Fahrzeug befindlichem Hund
VG Hamburg, 28.11.2000 - 15 VG 2793/99

References: § 29
 § 34
 § 36
 § 35
 § 29
 § 11
 § 29
 § 34
 § 35
 § 29
 § 29
 § 29
 § 7
 § 13
 § 19
 § 62
 § 4