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Timestamp: 2017-09-19 20:58:48+00:00

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PPT - Einführung Staatsrecht (Grundrechte) PowerPoint Presentation - ID:3805184
Einführung Staatsrecht (Grundrechte)PowerPoint Presentation
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Einführung Staatsrecht (Grundrechte) - PowerPoint PPT Presentation
Wiss. Mitarbeiter Heiko A. Haller Universität Trier. WS 2004/2005. Einführung Staatsrecht (Grundrechte). Wiss. Mitarbeiter Heiko A. Haller. Universität Trier. WS 2004/2005. B. Geschichte. C. Allg. Grundrechtslehren. D. Fallbearbeitung. Vorlesung vom Freitag, dem 5. November 2004.
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Einführung Staatsrecht(Grundrechte)
C. Allg. Grundrechtslehren
D. Fallbearbeitung
Vorlesung vom Freitag, dem 5. November 2004
29. 10.:	Erstes Kapitel: Grundlagen
A.	Aktuelle grundrechtliche Positivierungen
05. 11.:B.	Geschichte der Grundrechte
C.	Allgemeine Grundrechtslehren
Grundrechte als subjektive öffentliche Rechte
2. Grundrechte als objektive Wertentscheidung
D.	Grundbegriffe und Aufbaustruktur der Fallbearbeitung bei den Freiheitsgrundrechten
B. Zur Geschichte der Grundrechte
C. Allgemeine Grundrechtslehren
Frühe Garantien von Individualrechten
1. Magna Charta Libertatum (1215)
2.	Habeas-Corpus-Akte (1679)
Moderne Grundrechtsgarantien
2.	Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte in Frankreich (1789)
III.	Grundrechtsentwicklung in Deutschland
1. Paulskirchen-Verfassung (1848)
2.	Weimarer Reichsverfassung (1919)
lernen! Pieroth, Jura 1984, 568
→	verleihen dem einzelnen eine Rechtsmacht zur Durchsetzung eigener Freiheits- und Gleichheitsbelange gegenüber dem Staat
→	von Bedeutung für den Rechtsschutz
Grundrechtsberechtigte (Grundrechtsträger, Grundrechtsfähigkeit)
zu klären daher:
→	Wer ist Inhaber der von den Grundrechten eingeräumten Rechtsmacht?
→	Gegen wen richtet sich diese Rechtsmacht?
1.	Natürliche Personen
→ der einzelne Mensch
2.	Juristische Personen
a) Problem:	Deutschenrechte(z. B. Art. 8 I, 9 I, 12 I GG)
b) Problem:	Grundrechtsmündigkeit
individuelle Einsichts-/Entscheidungsfähigkeit (gleitende Grenze)
vom Gesetzgeber gezogene Grenzen (starre Grenze)
c) Problem:	Nasciturus	(BVerfGE 39, 1/36 ff.; 88, 203/251 f.)
grundsätzlich grundrechtsberechtigt
d) Problem:	Tote	(BVerfGE 30, 173/194 – Mephisto)
Menschenwürde  — allgemeines Persönlichkeitsrecht 
e) Problem:	Grundrechtsverzicht
Grundrechtsgebrauch? oder objektive Funktion der Grundrechte?
III.	Grundrechtsverpflichtete
→ Art. 19 III GG!
a)	juristische Person
gewisse binnenorganisatorische Struktur, rechtliche Verfestigung
b)	inländisch
effektiver Sitz der Hauptverwaltung
Ausnahme: Verfahrensgrundrechte
c)	des Privatrechts
Ausnahme: Kirchen, Rundfunkanstalten, Universitäten
Problem: gemischt-wirtschaftliche Unternehmen
d)	wesensgemäß anwendbar
(1)	Die geschützte Tätigkeit kann auch von der juristischen Person selbst ausgeübt werden.
(2)	Die juristische Person befindet sich in einer vergleichbaren (grund-rechtstypischen) Gefährdungslage (Lit.) wie eine natürliche Person (personales Substrat [Rspr.]).
(3)	Das Grundrecht knüpft nicht an das Menschein (z. B. Ehe, Menschen-würde…) an.
privatrechtliches Handeln von Trägern öffentlicher Gewalt
1.	Bindung der Gesetzgebung (Legislative), vollziehende Gewalt (Exekutive), Rechtsprechung (Judikative): Art. 1 III GG.
a)	Öffentlichrechtliches Handeln
… mit Verpflichtungscharakter
… ohne Verpflichtungscharakter
b)	Problem: privatrechtliches Handeln
(Problem der Fiskalgeltung der Grundrechte)
rein fiskalische Tätigkeiten
(unmittelbare Erfüllung öffentlicher Aufgaben in privater Form)
priv.-rechtl. Hilfsgeschäfte
„Staat als Kunde“
Kauf von Büromaterial, Heizmaterial, Kfz, Anmietung von Räumen etc.
erwerbswirtschaftliche Betätigung der öffentlichen Hand
„Staat als Unternehmer“
Wahrnehmung des Nahverkehrs durch eine GmbH, deren Anteile sich in der Hand der Stadt be-finden (BGHZ 52, 325)
Wasserlieferung durch die Stadtwerke der Stadt S aufgrund privatrechtlicher Verträge(BGHZ 65, 284)
a) Staatseigener Weinberg;
b) Beteiligung d. Staates am VW-Konzern etc.;
Gemeinde verpachtet Kellerräume ihres Rat-hauses („Ratskeller“)
Gemeinde stellt Außenflächen ihrer Busse gegen Entgelt für Webezwecke zur Verfügung.
Verwaltung von Vermögensgegen-ständen
„Staat als Eigentümer“
2.	Bindung Privater: Drittwirkung von Grundrechten
Ausgangspunkt: Grundrechte = Abwehrrechte
→ grds. keine Drittwirkung(arg. e contrario Art. 9 III GG)
BAGE 1, 185/193 f.: unmittelbare Drittwirkung
→ Grundrechte als Ordnungssätze für das gesamte soziale Leben
Kritik:	Art. 1 III GG und Art. 9 III 2, 48 II GG; Zweck der Grundrechte
Lehre von der mittelbaren Drittwirkung (h. M.)
→	GG richtet objektive Werteordnung im Grundrechtskatalog auf; verfassungsrechtliche Grundentscheidung für alle Bereiche des Rechts
→	Auslegung d. Zivilrechts (Generalklauseln) im Geiste des GG
lesen! BVerfGE 7, 198/204–207 — Lüth.
Die wichtigsten Schutzwirkungen der Grundrechte
Grundrechte als Teilhaberechte
→	Anspruch auf Abwehr eines staatlichen Freiheitsein-griffs
→	Hauptfunktion
→	Anspruch auf Teilhabe an einem bestehenden Leistungs-system
→	Anspruch auf Schaffung bzw. Erweiterung eines staatlichen Leistungs-systems
→	Ausnahme!
→	Pflicht des Staates, ein be-stimmtes Rechtsgut, z. B. das Leben, vor rechtswidrigen Eingriffen zu bewahren
Organisationsrecht-liche Dimension
Grundrechte als Einrichtungsgarantien
Verfahrensrecht-liche Dimension
bezieht sich auf privatrechtliche Einrichtungen
Art. 6 (Ehe)	Art. 14 (Eigentum)
bezieht sich auf öffentlichrechtliche Einrichtungen
Universitäten,	akademische Selbstverwaltung (Art. 5 III GG, str.),	Berufsbeamtentum (Art. 33 V GG)
1. Eröffnung des Schutzbereichs (was ist geschützt?)
a)	Sachlicher Schutzbereich
b)	Persönlicher Schutzbereich
 Jedermann-Grundrechte und Deutschen-Grundrechte
 juristische Personen: Art. 19 III GG.
Eingriff = Beeinträchtigung von Grundrechten
2. Eingriff (wogegen ist etwas geschützt?)
a)	Klassischer Eingriffsbegriff
b)	Erweiterter Eingriffsbegriff
	wenn geschütztes Verhalten erschwert oder ganz verhindert oder wenn geschütztes Rechtsgut beeinträchtigt wird.
mittelbar-faktische Wirkungen
ziel- und zweckgerichtet (final)
Befehl/Zwang
sonstige Beeinträchtigungen = jedes staatliche Handeln, das dem einzelnen ein Verhalten, das in den Schutzbereich eines Grundrechts fällt, ganz oder teilweise unmöglich macht.
(…zu beachten: Bagatellvorbehalt!)
a)	Möglichkeit der Beschränkung des Grundrechts: Schrankenvorbehalt
(1)	Verfassungsunmittelbare Schranken
(2)	Gesetzesvorbehalt
(a)	Einfacher Gesetzesvorbehalt
(b)	Qualifizierter Gesetzesvorbehalt
(c)	Abgrenzung zum Regelungsvorbehalt
(3)	Verfassungsimmanente Schranken (kollidierendes Verfassungsrecht)
3.Verfassungsrechtliche Rechtfertigung
b)	Anforderungen an die Beschränkung des Grundrechts
Eingriff durch formelles Gesetz
(1)	Formelle Verfassungsmäßigkeit
(a)	Gesetzgebungskompetenz
(b)	Gesetzgebungsverfahren
(2)	Materielle Verfassungsmäßigkeit
(a)	Erfüllung der Anforderungen des Gesetzesvorbehalts
(b)	Verhältnismäßigkeitsprüfung
(c)	Art. 19 I 1, 2, II GG; Grundsätze des Art. 20 GG
Eingriff durch Rechtsverordnung
(1)	Ermächtigungsgrundlage
(a)	Formelle Verfassungsmäßigkeit des Gesetzes
(b)	Materielle Verfassungsmäßigkeit des Gesetzes
(2)	Formelle Rechtmäßigkeit der Rechtsverordnung
(a)	Zuständigkeit zum Erlaß der Rechtsverordnung
(b)	Verfahren, Art. 80 II GG
(c)	Form, Art. 80 I 3, 82 I 2 GG
(3)	Materielle Rechtmäßigkeit der Rechtsverordnung
(a)	Tatbestandsvoraussetzungen der gesetzliche Ermächtigungsgrundlage
(b)	Im übrigen mit höherrangigem Recht im Einklang
(c)	Verhältnismäßigkeit
(d)	Fehlerfreie Ermessensausübung (ggf.)
Eingriff durch Einzelakt (Verwaltungsakt/Urteil)
(2)	Formelle Rechtmäßigkeit des Einzelaktes
(a)	Zuständigkeit
(b)	Verfahren
(c)	Form
(3)	Materielle Rechtmäßigkeit des Einzelaktes
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References: Art. 8
 Art. 19
 Art. 1
e contrario
 Art. 9
	Art. 1
 Art. 9

Art. 6
	Art. 14
 Art. 19
	Art. 19
 Art. 20
 Art. 80
 Art. 80