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Österreichische Eishockey-Provinz-Meisterschaft 1934/35 – Regiowiki
Österreichische Eishockey-Provinz-Meisterschaft 1934/35
Dauer: 10.01.1934 bis 13.02.1935
Die Österreichische Eishockey-Provinz-Meisterschaft 1934/35 war die Dritte in der Geschichte des Österreichischen Eishockeyverbandes (OeEHV).
2 Provinz-Meisterschaft 1934/35
3.1 Ausschreibung der Provinz-Meisterschaft 1934/35
3.2 Durchführungsbestimmungen für die Provinz-Meisterschaft 1934/35
Im Provinzbereich gehören 19 Vereine dem OeEHV an, davon einer als Schutzverein. 4 Vereine aus Niederösterreich spielen wegen der räumlichen Nähe bei der Wiener Eishockey-Meisterschaft mit.
Provinz-Meisterschaft 1934/35
In der Provinz-Meisterschaft siegt, wie schon in der letzten Saison, der Klagenfurter Athletiksport Club (KAC). Gruppensieger der 2. Klasse Ost wird der Körpersportklub Graz, in der Gruppe West der Kitzbühler Eishockey Club.
Sieger 1. Klasse: Klagenfurter Athletiksport Club
Sieger 2. Klasse Ost: Körpersportklub Graz
Sieger 2. Klasse West: Kitzbüheler Eishockey Club
Deutscher Sportverein Leoben II (Leoben)
Sportclub Kapfenberg (Kapfenberg) Steiermark
10. Jänner 1935 Klagenfurt KAC - IEV M 7:0(3-0,1-0,3-0) 1200 s.u.
18. Jänner 1935 Innsbruck KAC - IEV M 4:2(3-0,0-1,1-1) s.u.
21. Jänner 1935 Leoben KAC - Leoben M 2:0(0-0,0-0,2-0) 800 s.u.
26. Jänner 1935 Klagenfurt KAC - Leoben M 6:0(1:0(0-0,0-0,1-0) 1200 s.u.
Spiel 10. Jänner 1935 KAC - IEV M-Spiel
Die von der Schweiz-Reise zurück kommenden Klagenfurter waren durch ihre absolvierten Spiele gut in Form. 1200 Zuschauer sahen ein faires Spiel, dass mit dem Endergebnis 7:0(3-0,1-0,3-0) für Klagenfurt endete. Die Torschützen waren Stertin (4), Egger, Eggenberger und Traunegger.
Spiel 18. Jänner 1935 KAC - IEV M-Spiel
Das Meisterschaftsspiel in Innsbruck zwischen KAC und IEV endete 4:2(3-0,0-1,1-1).
Spiel 21. Jänner 1935 KAC - Leoben M-Spiel
Team KAC: Tor: Eichinger, Verteidiger: Nusser, Eggenberger, 1. Angriff: Raunegger, Stertin, Egger, 2. Angriff: Scheriau, Raschner, Ing. Dr. Schneider,
Team Leoben: Tor: Witthoff, F. Zahlbruckner, W. Seidel, 1. Sturm: Dr. Schneider, Richler, E. Seidler, 2. Sturm: Pitschnik, H. Zahlbruckner, W. Seidler, Mitis.
In den ersten beiden Dritteln sind die Leobener dem KAC leicht überlegen, können aus dieser Überlegenheit aber kein Tor einschießen. Im lezten Drittel wurde das Spiel des KAC schneller und energischer. Scheriau und Egger konnten die beiden Treffer ins Tor der Leobener befördern. Das Spiel endete 2:0(0-0,0-0,2-0) für den KAC. Bei den Klagenfurtern waren Eisinger, Stertin und Egger die besten Spieler, bei Leoben Ing. Schneider und die Gebrüder Seidler.
Spiel 26. Jänner 1935 KAC - Leoben M-Spiel
Schiedsrichter: Richard Jahnke, Wien
1200 Zuschauer sahen zwei torlose Drittel. Erst im letzten konnte der KAC kurz vor Schluss durch Stertin den entscheidenden Treffer zum 1:0(0-0,0-0,1-0) erzielen. Stertin und Egger waren die besten Spieler beim KAC und Seidler bei den Leobenern. Da der KAC jetzt in vier Spielen 8 Punkte geholt hat, ist er in der Provinzmeisterschaft nicht mehr zu schlagen.
Das Spiel wird vom Verband mit 6:0 für den KAC strafbeglaubigt, das Leoben einen nichtangemeldeten Spieler, den eigenen Trainer, eingesetzt hatte.[1]
1 Klagenfurter Athletiksport Club 4 4 0 0 19:2 8 Provinz-Meister 1934/35
2 Innsbrucker Eislauf Verein 4(2) 0 0 2 2:11 0
3 Deutscher Sportverein Leoben 4(2) 0 0 2 0:8 0
Anmerkung: Die beiden fehlenden Spiele IEV - Leoben wurden wegen schlechter Witterung mit 0:0 und ohne Punkte beglaubigt.[2]
25. Jänner 1935 Graz? Leoben II - KSK Graz M 0:6 (5:1) s.u.
13. Februar 1935 Leoben Leoben II - Donawitz M 4:2
Spiel 25. Jänner 1935 Leoben II - KSK Graz M-Spiel
Das Meisterschaftsspiel zwischen Leoben II und KSK endete 5:1. Da Leoben nicht genehmigte Spieler eingesetzt hatte, wurde die ursprüngliche Beglaubigung zurück gezogen und das Spiel mit 0:6 strafbeglaubigt.[3]
Die Grazer konnten die Donawitzer mit 4:1( )schlagen. Die Grazer Tore schosssen Tafner, Bobby, Reitmayer und Cronenberg. Bei Donawitz war Bosch erfolgreich.
Spiel 8. Februar 1935 KSK Graz - Grazer AC M-Spiel
Das Spiel fand auf dem KSK-Platz statt. Der KSK siegte mit 3:1 Toren. Beim KSK war Lamoth der hervorragende Spieler, beim GAC war es Taffner.
1 Körpersportklub Graz 3 3 0 0 14:1 6 Gruppensieger
2 Wintersportverein Mariazell 3 2 0 1 7:8 4
3 Grazer Athletiksport Club 3 1 0 2 6:6 2
4 Sportverein Donawitz 3 1 0 2 6:8 2
5 Deutscher Sportverein Leoben II 3 1 0 2 4:8 2
6 Sportclub Kapfenberg 2 0 0 2 2:8 0
Anmerkung: Alle fehlenden Spiele wurden wegen schlechter Witterung mit 0:0 und ohne Punkte beglaubigt.[4]
Spiele: KSK-Donawitz, KSK- Kapfenberg, Mariazell – Donawitz, Mariazell – Leoben II, GÁC – Leoben II, GAC – Kapfenberg, Leoben II - Kapfenberg
13. Jänner 1935 Steyr Amateure Steyr - EV Gmunden M 2:2 s.u.
13. Jänner 1935 Kitzbühel Kitzbüheler Eishockey Club - Salzburger ETC M 2:1(0-0,0-1,2-0) s.u.
19. Jänner 1935 Kitzbühel Kitzbüheler Eishockey Club - Amateure Steyr M 8:1(0-0,4-0,4-1)
27. Jänner 1935 Kitzbühel Kitzbüheler Eishockey Club - Gmunden M 3:0
10. Februar 1935 Salzburg Amateure Steyr - Salzburg M 2:1(0-0,1-1,1-0) s.u.
Spiel 13. Jänner 1935 Amateure Steyr - EV Gmunden M-Spiel
Das Meisterschaftsspiel in Steyr zwischen Amateure Steyr und Gmunden endete 2:2.
Spiel 13. Jänner 1935 Kitzbühel Eishockey Club - Salzburg M-Spiel
Schiedsrichter: Sell, Wien, Goldbrunner, Salzburg
Die Kitzbüheler besiegten die Mannschaft aus Salzburg mit 2:1(0-0,0-1,2-0) Toren. Silberberger lieferte bei den Kitzbühelern ein ausgezeichnetes Spiel. Die Lichtverhältnisse beim Spiel waren problematisch. Für die Salzburger traf Summersberger im zweiten Drittel. Erst kurz vor Spielende konnte Silberberger die beiden Tore zum Sieg der Kitzbüheler einschieden. Bei den Salzburgern war der Tormann Pfletschinger der Beste auf dem Eis. Die Stürmerreihe bestand aus Hager, W. Summersberger und Brugger.
Spiel 10. Februar 1935 Amateure Steyr - Salzburg M-Spiel
Das Meisterschaftsspiel in Salzburg zwischen Amateure Steyr und Salzburg endete mit 2:1(0-0,1-1,1-0). Das Spiel war bereits für Ende Jänner geplant gewesen, musste aber wegen Tauwetter abgesagt werden. Die Steyrer zeigten ein gutes Spiel und gewannen verdient. Das erste Drittel war ausgeglichen. Zu Beginn des zweiten Drittels konnte Summersberger für die Salzburger den Führungstreffer mit Hilfe des gegnerischen Torwarts einschießen. Schon kurze Zeit später konnte Feichtelbauer für die Steyrer ausgleichen. Im letzten Drittel war es dann wieder Feichtelbauer, den den Siegestreffer zum 2:1 der Gäste erzielte. Alle Bemühungen der Salzburger, zumindest den Ausgleich noch herzustellen, scheiterten. Nach diesem verlorenen Spiel landen die Salzburger in der Tabelle in der Westgruppe auf dem dritten Platz. Es war allen Spielern die Enttäuschung anzusehen, wo man doch noch am Vortag das Freundschaftsspiel gewonnen hatte.
1 Kitzbüheler Eishockey Club 3 3 0 0 13:2 6 Gruppensieger
2 Sportklub Amateure Steyr 3 1 1 1 5:11 3
3 Salzburger Eislauf- und Tennisclub 3 1 0 2 10:5 2
4 Eislaufverein Gmunden 3 0 1 2 3:13 1
Ausschreibung der Provinz-Meisterschaft 1934/35
Die Ausschreibung der Provinz-Meisterschaft wird diese Saison ohne Angabe der Vorstandssitzung, in der dieses beschlossen wurde, veröffentlicht. Die Ausschreibung aus der Saison 1932/33 bleibt mit den Änderungen aus der Saison 1933/34 mit den §§ 25 und folgende aus der Gesamtausschreibung bestehen.Der gültige Text ist nachstehend aufgeführt.[5]
Der § 31 erhält am 22. Dezember 1934 eine Neufassung.[6] Diese Neufassung ist zusätzlich eingefügt worden.
Die 2. Klasse besteht aus den übrigen Vereinen, sowie aus etwaigen Reservemannschaften der in der 1. Klasse eingeteilten Vereine, die in zwei separate Gruppen geteilt werden, in eine Ostgruppe und eine Westgruppe. Die Mannschaften jeder dieser beiden Gruppen spielen einmal gegen jede andere ihrer Gruppe. Die Gruppensieger spielen gegeneinander um den Sieg in der 2. Klasse (siehe § 28). Der Sieger der 2. Klasse hat das Recht den Letztplacierten der 1. Klasse herauszufordern (siehe § 29) und steigt im Falle eines Sieges im Herausforderungskampf in die 1. Klasse auf, sein Gegner in die 2. Klasse ab. Sollte eine der teilnehmenden Reserve-Mannschaften Gruppensieger werden, so gehen ihre Rechte für die Spiele nach §§ 28 und 29 auf die nächstplacierte Mannschaft, die keine Reserve-Mannschaft ist, über.
§ 31 Platzwahl, Entschädigungen (Gültig bis 22. Dezember 1934; ab dann der neue § 31)
a) in der 1. Klasse haben für das erste Spiel diejenigen Vereine das Platzwahlrecht, die im Vorjahre das Platzwahlrecht beim zweiten Spiel hatten und umgekehrt; sollte die Teilnehmerzahl gegenüber dem Vorjahre erhöht werden (§ 26 (2)), so wird das Platzwahlrecht für einen neu hinzugekommenen Verein im ersten Jahr seiner Teilnahme vom Verbande bestimmt.
b) in der 2. Klasse wird das Platzwahlrecht vom Verbande durch das Los bestimmt; es ist den Vereinen gestattet, im gegenseitigen Einvernehmen das Platzwahlrecht zu tauschen, was aber dem Verbande von beiden Vereinen vor Austragung des Spieles gemeldet werden muss; bezüglich der Platzwahl beim Entscheidungsspiel der zweiten Klasse und beim Klassenwechsel-Herausforderungsspiel sind die Bestimmungen in den §§ 28 und 29 festgelegt.
In der 2. Klasse hat der platzwahlberechtigte Verein dem reisenden Gegner die Fahrtkosten für 10 Mann Personenzug, bei Entfernungen über 200 km überdies die Differenz von Personenzug auf Schnellzug für die Hinreise, in der Gesamtsumme jedoch höchstens S 250,-- zu vergüten; er muss der Gastmannschaft in dem Austragungsort tagsüber einen geheizten Raum zur Verfügung stellen, in dem sich die Spieler niedersetzen und ihre Gepäckstücke sicher aufbewahren können. Werden auf einer Wettspielreise mehrere Meisterschaftsspiele ausgetragen, so sind die Fahrtkosten dieser Reise von den zu deren Vergütung verpflichteten Vereine zu gleichen Teilen zu tragen.
Unter freiem Aufenthalt versteht sich das kostenlose Wohnen in einem bürgerlichen Hotel oder Gasthof ohne Badbenützung, ferner kostenlose Verabreichung von Frühstück, Mittagessen und Nachtmahl, beides in der für den Aufenthalt notwendigen Zeit. Eine Mannschaft ist berechtigt, falls sie mindestens sechs Schnellzugstunden zu reisen hat und am Tag des Wettspieles keine entsprechende Verbindung benützen kann - zur Nachtreise auf der Hinfahrt kann keine Mannschaft verhalten werden - , am Vorabend des Wettspieles einzutreffen und ein Nachtmahl zu verlangen. Findet das Spiel nach Sonnenuntergang statt, hat die Gastmannschaft das Recht des freien Aufenthaltes bis zum Morgen des nächsten Tages (mit Frühstück). Ein Verlangen nach einer Barentschädigung für vorzeitige Abreise ist unstatthaft.
§ 31 Platzwahl, Entschädigungen (Neue Fassung vom 22. Dezember 1934)
Nach dem Nennungsschluss (Nennungstermin) wird vom OeEHV durch das Los die Platzwahlberechtigung bestimmt. Es ist den Vereinen gestattet, im gegenseitigen Einvernehmen das Platzwahlrecht zu tauschen, was aber von beiden Vereinen vor Austragung des Spieles dem OeEHV gemeldet werden muss. Der platzwahlberechtigte Verein hat das Recht, den Platz und die Tageszeit des Spieles festzusetzen, hat sich aber bezüglich der Terminfestsetzung an die vom OeEHV erlassenen Vorschriften zu halten.
Der platzwahlberechtigte Verein ist verpflichtet, das Spiel in der vom OeEHV vorgeschriebenen Form vor der Austragung beim OeEHV anzumelden und bestimmungsgemäß um die Beistellung des Schiedsrichters Sorge zu tragen. Er hat einen spielfähigen Platz beizustellen, der Gastmannschaft und dem Schiedsrichter geeignete Räume zum Umkleiden und Aufbewahren ihrer Sachen zur Verfügung zu stellen; er gilt als Gastgeber. Er hat zu sorgen, dass die Spieler und Begleitpersonen des Gastvereines, im Ganzen jedoch höchstens 15 Personen, freien Eintritt zum Wettspiel genießen.
In der 2. Klasse hat der platzwahlberechtigte Verein dem reisenden Gegner die Fahrtkosten für 10 Mann Personenzug, bei Entfernungen über 200 km überdies die Differenz von Personenzug auf Schnellzug für die Hinreise, in der Gesamtsumme jedoch höchstens S 250,-- zu vergüten. Er muss der Gastmannschaft in dem Austragungsort tagsüber einen geheizten Raum zur Verfügung stellen, in dem sich die Spieler niedersetzen und ihre Gepäckstücke sicher aufbewahren können. Werden auf einer Wettspielreise mehrere Meisterschaftsspiele ausgetragen, so sind die Fahrtkosten dieser Reise von den zu deren Vergütung verpflichteten Vereine zu gleichen Teilen zu tragen. (Unter Fahrtkosten verstehen sich die Kosten der Fahrkarten III. Klasse Eisenbahn vom Sitz des reisenden Vereines zu einem anderen Austragungsort auf der kürzesten Strecke bei gemeinsamer Reise der gesamten Mannschaft unter Benützung der günstigsten erreichbaren Ermäßigung, wie z.B. Wintersportkarten, Gesellschaftsreise-Begünstigungen, Sonn- und Feiertagsrückfahrkarten, falls das Spiel an einem derartigen Tag stattfindet u.dgl., sowohl für die Hin- und auch für die Rückfahrt.)
Der Verband setzt Endtermine fest, bis zu denen die einzelnen Runden der Meisterschaft ausgetragen werden müssen, und Ersatztermine für ohne Verschulden der Vereine, etwa durch Tauwetter, entfallene Spiele. Die platzwahlberechtigten Vereine haben innerhalb von 10 Tagen nach Verlautbarung dieser Termine den Gegner zu verständigen, an welchem Tag, zu welcher Stunde und auf welchem Platz das Spiel angesetzt wird, damit die reisenden Vereine danach ihr Spielprogramm einrichten können. Die platzwahlberechtigten Vereine sind verpflichtet, ihren Gegnern weitgehendst entgegenzukommen, um deren internationales Programm nicht zu stören und es ihnen etwa zu ermögliche, auf einer Reise mehrere Spiele auszutragen. Der reisende Verein hat innerhalb zweier Tage die Kenntnisnahme des Termines zu bestätigen und daran einen etwaigen Wunsch wegen Verlegung des Termines (sieh vorhergehender Satz) anzuschließen, den der Platzwähler nach Möglichkeit nachkommen soll. Sofort nach endgültiger Festlegung des Termines hat die Anmeldung des Spieles beim Verband und die Besorgung eines Schiedsrichters vom Platzwähler zu erfolgen. Der Reisende Verein hat seinen Gegner längstens bis drei Tage vor dem Spiele zu verständigen, welchen Zug seine Mannschaft benützen wird.
Von der Pflicht zum Antreten kann sich eine Mannschaft durch rechtzeitige Absage unter Verzicht auf Sieg und Punkte befreien (Absagebestimmungen siehe § 32), mit Ausnahme der in der 1. Klasse nicht platzwahlberechtigten Mannschaft, für die es keine Absage - es sei denn mit ausdrückliche Zustimmung des Verbandes und des Gegners - gibt. Das Nichtantreten einer Mannschaft, ohne erlaubte rechtzeitige Absage, zieht Punkteverlust nach sich, ferner ist der nicht angetretene Verein verpflichtet, nachweisbare und durch sein Nichtantreten unnütz gewordene Auslagen seines Gegners zu ersetzen, und endlich tritt automatisch eine strafweise Suspens ein, die vom 24. Dezember bis 7. Jänner des nächsten Verbandsjahres in Geltung tritt. Diese Folgen treten nur dann nicht ein, wenn das Nichtantreten durch ein besonderes Ereignis, etwa Zugunglück, Bahnstreik, Volksaufstand oder einem anderen Fall höherer Gewalt, unvermeidbar war.
Hat ein Spieler für einen Verein an einem Meisterschaftspiel teilgenommen, darf er in der laufenden Meisterschaft für keinen anderen Verein tätig sein. Bei zu wiederholenden Spielen oder nachzutragenden Spielzeiten sind nur jene Spieler spielberechtigt, die bereits am Tage des zu wiederholenden oder nicht beendeten Spieles die Spielberechtigung für denselben Verein besaßen. Bei Austragung einer restlichen Spielzeit darf nur die Spielerzahl teilnehmen, die dem Verein beim seinerzeitigen Spielabbruch zur Verfügung stand. In einem Spiel der in der 2. Klasse spielenden Reserve-Mannschaften der erstklassigen Vereine dürfen 6 Spieler (Tormann, 2 Verteidiger, 3 Stürmer) der ersten Mannschaft nicht mitwirken; diese Spieler werden alljährlich vom Verband bestimmt und ihre Namen verlautbart.
Liegen Fälle höherer Gewalt in Fällen vor, die zu einer Strafbeglaubigung führen sollten, ist von einer Strafbeglaubigung abzusehen und der Sachlage gerechtes Urteil zu fällen. Ein Gleiches gilt auch für den Fall, als ein Schuldtragender nicht festgestellt werden kann.
Durchführungsbestimmungen für die Provinz-Meisterschaft 1934/35
Die neuen Durchführungsbestimmungen sind nachstehend aufgeführt. [7]
§ 1. Klasseneinteilung
§ 2. Nennungsschluss, Nenngeld
Nennungsschluss für die 1. Klasse ist am 27. November 1934, 18.00 Uhr, für die 2. Klasse am 08. Dezember 1934, 18.00 Uhr.
Das Nenngeld beträgt für die 1. Klasse S 20,--, für die 2. Klasse S 10,--
Die Nennungen sind schriftlich an den OeEHV zu richten; Das Nenngeld muss bis zum Nennungschluss ebenfalls beim OeEHV eingelangt sein.
§ 3. Terminfestsetzung
Auslosung und Spieltermine werden rechtzeitig verlautbart.
Die Spieleinteilung der 1. Klasse wird am 01. Dezember 1934 in der Verbandszeitschrift veröffentlicht.
Die Auslosung der 2. Klasse mit den Endterminen wird am 22. Dezember 1934 in der Verbandszeitschrift veröffentlicht.
Der neu aufgenommene GAC wird in Erweiterung der vorgenannten Auslosung eingefügt.
↑ Der Eishockeysport 2. März 1935
↑ Der Eishockeysport 02. März 1935
↑ Der Eishockeysport vom 03. November 1934
↑ Der Eishockeysport 22. Dezember 1934
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References: § 31
 § 28
 § 29

§ 31
 § 31

§ 31
 § 32

§ 1

§ 2

§ 3