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Timestamp: 2020-01-22 14:23:06+00:00

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Anwalt für Anwälte - Dr. Schmitz & Partner - Rechtsanwälte:
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Heute hat der Vorstand der Rechtsanwaltskammer Berlin beispielsweise 6 Abteilungen, die für die Bearbeitung der Beschwerden gegen Rechtsanwälte im Kammergerichtsbezirk zuständig sind. Es gibt zwei Fraktionen: Die der Rechtsanwälte und die der Klammeranwälte [1]. Einige dieser Klammeranwälte haben keine Berufserfahrung als Rechtsanwalt [2].
Schlagworte: deutsch, Klammeranwalt
Berliner revolutionieren die Sprache - Futur III wird eingeführt
Gedanken für die Neue Woche 11
28. Juli 2016 um 10:18
Ich verstehe Ihre Aufregung hier nicht. Daß die „Klammeranwälte“, welche bis zu deren Schaffung mit einer „vollständigen“ Anwaltszulassung aufgetreten sind und die Kammervorstände bevölkerten, ohne das „echte“ Anwaltsleben zu kennen, dürfte wohl einleuchten. Die Schaffung des „Klammeranwalts“ führt lediglich dazu, daß man „die Spitzbuben bereits von weitem erkennt“.
Hinsichtlich der Schweigepflicht der Kammer Irren Sie jedoch, wie nicht zuletzt der BGH (AnwZ (Brfg) 42/14 vom 11.1.16) entschieden hat.
Mir waren keine (vielleicht einer?) Syndikusanwälte in den Vorständen bekannt. Ich kannte allerdings zahlreiche Syndici, die auch aktiv als Anwalt tätig waren. Von daher fand ich die Doppelberufstheorie immer stimmig.
Die Entscheidung kannte ich noch nicht. Noch habe ich sie auch nicht verstanden. Sicherlich werde ich sie kommentieren – sofern ich sie verstehen werde …
28. Juli 2016 um 11:05
Wie und vor allem warum kommen Sie zu der abschätzigen Bezeichnung „Klammeranwälte“?
Wie ist im nächsten Kommentar erläutert.
Warum kommen Sie auf die Bewertung „abschätzig“ für „Klammer“? Auf die Idee wäre ich nie gekommen.
„Sündenkussanwälte“, o.k., das kann man abschätzig verstehen, aber „Klammer“?
Ich mag nicht jedes Mal schreiben: „Richtige Anwälte und Anwälte, die ihren Beruf unter der Berufsbezeichnung „Rechtsanwältin (Syndikusrechtsanwältin)“ oder „Rechtsanwalt (Syndikusrechtsanwalt)“ ausüben.“
@Timo: vermutlich durch § 46a Abs. 4 Nr. 2 BRAO, welcher zwar in der Fußnote 1 -inhaltlich- zitiert, aber leider nicht genannt wird.
Fixed, Norm genannt und verlinkt. Herzlichen Dank.
Ähm, was die Stellungnahme des betreffenden RA und deren Mitteilung an den Beschwerdeführer angeht, gibt es zumindest nach
BGH AnwZ (Brfg) 42/14 vom 11.01.2016 durchaus eine Verschwiegenheitspflicht der RA-Kammer, wenn der RA sich nicht mit der Weitergabe einverstanden erklärt….
Vorbehaltlich einer endgültigen rechtlichen Prüfung scheint mir die Entscheidung hinsichtlich des Feststellungsinteresses neu zu sein, allerdings wohl eine Einzelfallentscheidung.
Was die Verschwiegenheit betrifft, konnte ich der Begründung nichts wirklich Neues entnehmen. Die Kammer hatte Details aus der „Stellungnahme“ des Beschwerdegegners mitgeteilt, die offensichtlich nicht zur Kenntnis des Beschwerdeführers bestimmt waren. Die Ausführungen des Anwaltssenates betreffen ersichtlich nicht die von mir dargestellte Problematik.
Der Senat streift die Problematik (in meinem Sinne):
(3) Eine Befugnis der Beklagten zur Weiterleitung der Stellungnahmen des Klägers ergibt sich schließlich auch nicht aus Natur, Inhalt und Zweck des Aufsichts- und Beschwerdeverfahrens nach § 56, § 73 Abs. 2 Nr. 4, § 74 BRAO.
RN 29 Vorliegend ist nicht erkennbar, dass die Weiterleitung der Stellungnahmen des Klägers durch die Beklagte an die Beschwerdeführerin zu dem Zweck erfolgte, die vom Kläger mitgeteilten – neuen – Tatsachen aufzuklären. …
Dieser Zweck stellte eine Befugnis dar. Alles andere wäre auch dem Zweck des Verfahrens hinderlich.
Beschwerdeführer (BF) behauptet, er habe dem Beschwerdegegner (BG) am 01.11.2015 den Auftrag zur Klage erteilt und legt eine Kopie der Vollmacht vor (viele Vollmachten enthalten die Auftragserteilung).
Beschwerdegegner behauptet gegenüber der Kammer, der BF habe in einem persönlichen Gespräch am 02.12.2015 in seiner Kanzlei persönlich den Auftrag zurückgenommen, von notorischer Untätigkeit könne nicht gesprochen werden.
Das soll der Vorstand dem BF nicht mitteilen dürfen, weil ansonsten die Verschwiegenheit verletzt sei?
Dem BF wird so die Möglichkeit genommmen daraufhinzuweisen, daß er mit seiner Familie, also Frau und fünf Kindern vom 20.11.2015 bis 15.12.2015 in Thailand im Badeurlaub gewesen sei?
Fazit: Meine Entwurf einer Antwort bleibt richtig.
Das hatte ich auch so verstanden – – wenn auch im Ergebnis schwer verständlich. Der Beschwerdegegner kann so unkontrolliert irgendwelchen Blödsinn verzapfen und der Beschwerdeführer hat keine Möglichkeit der Reaktion bzw. Richtigstellung.
Ergebnis: Verfahren wird eingestellt, s.o. …
Tatsächlich s.o.! Nämlich meine Anmerkungen zum obigen Kommentar @meine5cent
Viel Erfolg bei der Suche – Beauty Contest Strafverteidigerwochen bei Dr. Schmitz & Partner

References: BGH 
 § 46

BGH 
 § 56
 § 73
 § 74