Source: https://www.bvmed.de/de/bvmed/veranstaltungen/2016-04-05-medinform
Timestamp: 2020-08-13 20:25:57+00:00

Document:
BVMed - Bundesverband Medizintechnologie - Nutzenbewertung neuer Behandlungsmethoden mit Medizinprodukten hoher Klassen
Nutzenbewertung neuer Behandlungsmethoden mit Medizinprodukten hoher Klassen
Das neue § 137h SGB V-Verfahren in der Praxis
Mit dem Versorgungsstärkungsgesetz hat der Gesetzgeber eine weitere administrative Prüfung durch die Nutzenbewertung für neue Untersuchungs- und Behandlungsmethoden mit Medizinprodukten hoher Klassen geschaffen. Die vorgesehene regelhafte Nutzenbewertung bei neuen NUB-Anfragen von Krankenhäusern wird erstmals 2016 in die Praxis umgesetzt.
Mit dem neuen Instrumentarium soll der Spagat zwischen der Patientensicherheit und dem schnelle Zugang zu innovativen Medizintechnologien nach dem Willen der Politik gemeistert werden. Das Instrumentarium für die neue Nutzenbewertung ist bereitgestellt. Die notwendige Rechtsverordnung für die Definitionen des neuen theoretisch-wissenschaftlichen Konzeptes und die Beschreibung, welche Medizinprodukte hoher Klassen zur Bewertung herangezogen werden sollen, liegen vor. Umsetzen soll die neue Regelung der Gemeinsame Bundesauschuss mit seinen Trägerorganisationen, der dafür seine Verfahrensordnung anzupassen hat.
Die Veranstaltung richtet sich an Verantwortliche aus den Krankenhäusern und Hersteller von Medizinprodukten sowie an Mediziner, die den NUB-Prozess inhaltlich begleiten.
Das neue Verfahren wirft viele Fragen auf, wie konkret die einzelnen Prozessschritte und Inhalte der Bewertung ablaufen. Wie die Hersteller an dem Prozess beteiligt werden, ist zu klären. Neu ist auch das Beratungsangebot an die Krankenhäuser und Hersteller durch den G-BA mit verbindlichem Charakter. Eine weitere neue Regelung sind die Fristenregelungen, in der der Bewer-tungsprozess zu erfolgen hat. Spannend ist auch die Fragestellung der Konzeption der Studien sowie deren zeitnahe Umsetzung und welche Krankenhäuser diese Anforderungen erfüllen können. Diese Fragen werden die Referenten der beteiligten Player in dem Verfahren ansprechen und Ihre Vorstellung zum Ablauf darlegen.
Die Aufbau- und Ablauforganisation des neuen Bewertungsverfahrens nach § 137h SGB V sowie der Bewertungsprozess und die Inhalte der damit verbundenen Nutzenbewertung werden dargestellt.
Wissenschaftliche Mitarbeiterin Ressort Nichtmedikamentöse Verfahren, Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), Köln
Geschäftsführer Dezernat VI – Medizin II, Deutsche Krankenhausgesellschaft e. V. (DKG), Berlin
Fachärztin für HNO-Heilkunde/ Gesundheitsökonomin, Geschäftsbereich Unternehmenscontrolling, Charité – Universitätsmedizin Berlin
Geschäftsführer, Medtronic GmbH, Meerbusch
Ärztlicher Leiter, Zentrum für Klinische Forschung, Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie, Unfallkrankenhaus Berlin (UKB), Berlin
10:05 | Dr. Henning Adam
Die Bewertung nach § 137h SGB V – Ablauf und Eckpunkte des Verfahrens im G-BA
Einordnung der Bewertung nach § 137h SGB V in die Methodenbewertung des G-BA
Voraussetzungen und Gestaltung des Bewertungsverfahrens
zeitlicher Ausblick 2016
10:35 | Konstanze Angelescu
Mögliche Aufgaben und Methoden des IQWiG im Rahmen der Bewertungen nach § 137h SGB V
zukünftige mögliche Aufgaben des IQWiG im Rahmen der Bewertung von Medizinprodukten nach § 137h SGB V
11:20 | Dr. Michael Brenske
Das § 137h SGB V-Verfahren aus Sicht der Krankenhäuser
Herausforderungen des Verfahrens
Rechtsfragen um die Nutzenbewertung von Medizinprodukten
13:30 | Prof. Dr. Dirk Stengel
methodische Standards und neue Wege
14:15 | Wolfgang Frisch
Erwartungen eines Herstellers an das Bewertungsverfahren
Zeitbedarf und Aufwand
14:45 | Ines-Maria Diller
Der neue § 137h des SGB V aus der Sicht eines Universitätsklinikums
Welche Auswirkungen werden bezüglich der Entgeltverhandlungen mit den Krankenkassen erwartet?
Wie muss sich die Zusammenarbeit mit den Herstellern entwickeln?
Dienstag, 05.04.2016 09:30 - 15:30 Uhr
Friedrichstr. 151 , 10117 Berlin
Download des Programmflyers (342 KB)

References: § 137
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