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Timestamp: 2019-06-21 00:20:23+00:00

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Bekomme ich nun, nach Abgabe des ALG1-Antrags, Vermittlungsvorschläge mit Rechtsfolgenbelehrung? | Erwerbslosenforum Deutschland
Themenstarter Bleikugel
abgegeben alg1 antrag
bin hier NEU! Arbeite mich so durch dies für mich neue "Thema" durch...
Hab meinen Antrag für ALG1 abgegeben (bin sozialverträglich gekündigt worden).
Habe bisher diverse VV erhalten, auch für ZAF, immer zeitgerecht beworben. Kamen noch in der Zeit der Kündigungsfrist. EGV hab ich auch schon.
- bisher waren keine RFB mit dran, nur das Antwortschreiben: Beworben/ vorgestellt am , usw. die ich dem AfA zurückgab.
Muß ich nun damit rechnen, daß da RFB mit dran hängen (weil die mir nun Geld bezahlen?)?
AW: ALG1 Antrag abgegeben: kommen VV nun mit RFB?
Nicht zwingend. Das liegt im ermessen des SB.
Hab eine Rückfrage zu meiner EGV: dort steht drin, daß ich mich monatlich auf mindestens 8-10 sozialverträgl. Arbeitsstellen bewerben muß.
sind dies nur solche Stellen, die ich mir selbst (ggfs. auch in der Jobbörse ohne VV) gesucht habe oder zählen auch die mit dazu, die mir die AfA mit VV gesendet hat?
Noch eine Frage: Bewerbungskosten als pauschalisierte Erstattung: hab auf Rückfrage dazu den Antrag mit Anlage erhalten.
Einer vom ServiceCenter sagte, daß wohl mein SB dazu 5€ pro Bewerbung in meinen Akten eingetragen hat.
Kann ich dort sowohl Bewerbungen, die ich schriftlich mit Post gesendet hab, als auch Online-Bewerbungen und mit E-Mail reinsetzen ?
Oder nur solche, wovon ich Nachweise wie Terminbestätigung eines erfolgten Vorstellungsgesprächs bzw. Briefmarkenquittungen der POST (für schriftl. Bew.) habe?
Relevant ist welche Anzahl von Bewerbungen in deiner EGV steht.
Normalerweise sollte man aber so einen Wortlaut dass Vermittlungsvorschläge nicht zu der Bewerbungsanzahl zählen, so unterschreiben.
Kannst du deine EGV bitte hier einmal anonym und geschwärzt einstellen.
#Lilastern
hab die wesentlichen 2 Seiten der EGV angehängt.
da steht wirklich "bewerben auf min. 8-10 sozialv. Arbeitsstellen " drin.
UND das die übergebenen VV auch bei den Eigenbemühungen eingetragen werden sollen.
Auch zukünftige.
Da steht nicht, daß VV nicht zu der Bewerbungsanzahl zählt.
Überles ich da doch einen Haken?
Hallo Bleikugel,
Was ist darunter zu verstehen, dass du "sozialverträglich" gekündigt wurdest, für dich war das ja eher "unsozial" ...
Darf man fragen wie alt du bist, das ist ja nicht ganz unwesentlich dafür, wie deine Aussichten auf eine neue Stelle sein werden.
Habe bisher diverse VV erhalten, auch für ZAF, immer zeitgerecht beworben. Kamen noch in der Zeit der Kündigungsfrist.
Warum bewirbst du dich bereits wenn du noch in Arbeit bist und es KEINE RFB gab auf den VV ... sind denn ZAF überhaupt als zumutbar für dich anzusehen nach § 140 SGB III kommt ja etwas darauf an was du zuletzt (und wie lange) gemacht hast ???
Lies dir das bitte mal GENAU durch, denn im Bezug von ALGI musst du dich noch nicht komplett "unter Wert" anbieten und die Einkommen bei den ZAF können den Betrag der dir gesetzlich "zumutbar" wäre, meist NICHT erreichen.
Zudem stellen die ZAF meist nicht auf Vollzeit ein, das reduziert ja dein real mögliches Einkommen dann auch schon wieder.
Wenn du bisher regulär Vollzeit beschäftigt gewesen bist, musst du dich mit weniger nicht "zufrieden" geben, schon gar nicht mit weniger Einkommen (Netto) als dein aktuelles ALGI beträgt.
EGV hab ich auch schon.
Du hättest sicher auch ohne diesen "Eingliederungs-Vertrag" gut weiter leben können und was darin (überwiegend NUR) von dir erwartet wird, hat mit dem Gesetz und der Zumutbarkeit nach SGB III vermutlich kaum noch was zu tun.
Allerdings steht so ein Vertrag NICHT über dem Gesetz und darf dich also nicht schlechter stellen, als es im Gesetz geschrieben steht.
Leider hattest du offenbar noch nicht genug dazu gelesen, dass man diesen Vertrag gar nicht "sofort" unterschreiben muss, der soll DIR ja auch Vorteile (Leistungen der AfA für deine Arbeitssuche) sichern, die im Gesetz so konkret nicht erfasst sind.
Da gibt es meist "Verhandlungs-Bedarf" und darum nimmt man das (den EGV-Vorschlag ohne Unterschrift) zunächst zur Prüfung mit nach Hause, um noch eigene Vorschläge mit einbringen zu können, was natürlich meist reine Theorie ist aber versuchen kann man es ja trotzdem.
Schließlich soll dieser Vertrag (lt. § 37 SGB III) "gemeinsam erarbeitet" und nicht nur fertig ausgedruckt zur Unterschrift vorgelegt werden.
Würde ich auch gerne mal genauer nachlesen wollen, also stell das ruhig (ordentlich anonymisiert) wieder ein.
Sozialv. steht da drin, das kann ja auch was Anderes bedeuten, hatte dein SB keine Zeit das auszuschreiben was er damit meint ?
Gibt es denn im Tagespendelbereich überhaupt genug AG bei denen du dich mit deinen Kenntnissen bewerben könntest oder gibt es nur genug ZAF ...
8 - 10 ist ja nicht gerade wenig + der VV die man offenbar auch reichlich für dich "auf Lager" zu haben scheint ???
Ist ja sehr "nett" formuliert, es wurde auch bereits mehrfach gerichtlich darauf hingewiesen, dass sich Bewerbungen auf VV NICHT alleine schreiben und dass die auch nicht kostenlos zu den AG befördert werden.
Das wäre also auch nicht gesetzeskonform wenn man die ausschließen würde, wird aber in EGV trotzdem gerne gemacht ... und wie steht es um die Erstattungen für diese vielen Bewerbungen.
Wurde dir dazu auch was fest zugesagt (in der EGV) oder verweist man da wieder nur "ganz allgemein" auf die gesetzlichen Regelungen und die generell erforderliche Antragstellung VOR Entstehung von Kosten.
Das geht auch OHNE EGV und ist daher darin völlig überflüssig, aber es sieht wenigstens zunächst "nett" aus, als ob die AfA dir tatsächlich auch was "Besonderes" anbietet ...
In der Regel besteht allerdings jede EGV NUR aus FORDERN und NICHT aus "Fördern" ...
Das soll wohl sozialversicherungspflichtig heissen.
schon klar, aber könnte ja auch "sozialv.erträglich" oder so heißen, hat das Amt sich nicht klar und eindeutig genug auszudrücken, dass man auch OHNE Rätsel-Raten und Bemühung der eigenen Fantasie SOFORT und KORREKT weiß was gemeint ist ...
Jetzt werden schon "aufklärende Buchstaben" eingespart ... so wenig Mühe sind die Elos noch wert, wichtig ist NUR, dass sie brav ALLE FORDERUNGEN erfüllen werden ... falls was unklar geschrieben wurde kann man schließlich nachfragen ... oder versteht eben, was man selber gerade verstehen oder daraus lesen möchte ...
Wenn der ELO so seine Bewerbungen schreiben würde, wäre das den SB sicher nicht Recht aber die SB bekommen für solchen Unsinn auch noch jeden Monat Geld.
Leider hattest du offenbar noch nicht genug dazu gelesen, dass man diesen Vertrag gar nicht "sofort" unterschreiben muss, der soll DIR ja auch Vorteile sichern, die im Gesetz so konkret nicht erfasst sind.
Hatte die erste Einladung zur Besprechung meiner aktuellen beruflichen Situation bereits Anfang Juni, da war ich noch in Arbeit. Bin seit 1.7. ohne Arbeit
UND hatte mich mit den Thema noch gar nicht auseinander gesetzt. Der EGV wurde dort direkt erstellt, mir rüber geschoben und zur Abzeichnung vorgelegt (doppelte Ausführung)
zum Alter : bin Jahrgang 1961, werde also 57J.
der letzte Arbeitszeitraum in der Firma waren über 7 Jahre, regulär Vollzeit
EGV's datenschutzkonform überarbeitet , sind nun hier mit dran.
Zitat Kerstin_K
JA, so ist es ! (hatte ich leider unnötigerweise gekürzt)
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Bewerbungskosten als pauschalisierte Erstattung: hab auf Rückfrage dazu den Antrag mit Anlage erhalten.
Hab dazu vom SB gar keine Angaben bekommen!
(sollte dies nicht in dies Thema passen, bitte mitteilen)
UND hatte mich mit den Thema noch gar nicht auseinander gesetzt.
Was ein Vertrag ist weißt du aber in der Regel schon denke ich und die EGV ist ein Vertrag, und Verträge prüft man IMMER ehe man da seine Unterschrift gibt, ob das auch in Ordnung ist was darin so "vereinbart" wird.
Der EGV wurde dort direkt erstellt, mir rüber geschoben und zur Abzeichnung vorgelegt (doppelte Ausführung)
Das soll aber mit dir zusammen "erarbeitet" werden und nicht nur "ausgedruckt und rüber geschoben" ... hast du wenigstens auch VORHER mal gelesen, was du da unterschreiben solltest ???
Und warum war es so "sozialverträglich" dich in dem Alter rauszuwerfen, da sind die Chancen doch sehr minimal wieder was Neues zu finden ...
Gibt es denn viele Industriebetriebe in deinem näheren Wohnumfeld, wo du als CNC-Dreher arbeiten könntest ???
Deine EGV ist leider wieder "typisch", die AfA bietet NICHTS und fordert jede Menge ...
Ist ja "nett", dass man deine "betriebsbedingte Kündigung zur Kenntnis nimmt", wird denen auch nichts Anderes übrig bleiben, was soll das in deiner EGV ?
Hat man dich denn über die regionalen "Arbeitsmarktbedingungen" umfassend aufgeklärt (informiert), das wäre nämlich nicht ganz unwichtig wenn man so viele Bewerbungen von dir verlangt auf eine bestimmte Qualifikation beschränkt.
Man hat dir allerdings nicht wirklich vorzuschreiben worauf du dich konkret zu bewerben hast, du darfst JEDEN Job annehmen, den du meinst ausüben zu können, wenn der AG das auch so sehen und dich einstellen möchte.
Die Einschränkungen des § 140 SGB III gelten NUR für die AfA und den SB, du selbst darfst darüber hinaus gehen oder auch darunter bleiben in deinen beruflichen / finanziellen Vorstellungen.
Der dritte Satz ist immer besonders "nett", man unterstützt dich also durch Beratung und Arbeitsvermittlung und wird dir Vermittlungsvorschläge unterbreiten soweit "passende" Stellenangebote vorliegen.
Viel "Passendes" gab es ja bisher offenbar NICHT von der AfA aber du sollst am genau gleichen Arbeitsmarkt 8 - 10 "passende" Stellenangebote finden können (eher müssen) im Monat, erkennst du das "Ungleichgewicht" ???
"Beratung und Vermittlung" ist übrigens die gesetzliche Hauptaufgabe der AfA, das braucht man NICHT in einem Vertrag noch besonders zu betonen ...
Zur "CallMy-Funktion" hat man dich also (angeblich) "aufgeklärt" und wohin werden da welche Anrufe so "umgeleitet" ???
CallMy heißt aber "Ruf mich an" und erlaubt in der Regel, dass dich AG direkt auf deinem heimischen Telefon anrufen (oder auch belästigen) dürfen ... das musst du NICHT erlauben.
Es ist nicht erforderlich, dass AG deine Telefon-Nummer kennen, auch die AfA muss die nicht haben (diese Angabe ist FREIWILLIG) und darf die noch weniger ohne dein Einverständnis an irgendwelche AG weitergeben.
Du brauchst auch deinen privaten PC nicht "in den Dienst der AfA stellen", um da irgendwas in deinem Online-Profil zu erledigen, wenn die was wollen von dir hat nur was Schriftliches wirklich eine Bedeutung wenn es in deinem ganz normalen Briefkasten landet.
Hast du diese erwähnte Qualifizierung nötig oder will man dich damit nur aus der Statistik bringen, welche Unternehmen im Umfeld würden dich denn derart weitergebildet dann unbedingt haben wollen, fordere diese konkrete "Arbeitsmarktberatung" doch mal ein, von der da so großartig geschrieben wird ...
So schlecht kann es ja um deine Qualifikationen aktuell noch nicht stehen wenn du gerade erst entlassen wurdest, da müsstest du doch "weggehen wie warme Semmeln" ?
Man hat dich also über § 140 SGB III ausführlich informiert oder soll das noch kommen, man weiß nicht genau ob das "Ansagen" sind oder ob das schon als erledigt gilt, sehr merkwürdige Ausdrucksweisen in dieser EGV.
Man muss sich NICHT "innerhalb von 3 Tagen bewerben" auf einen VV, sondern innerhalb 3 WERK-Tagen NACH dem Erhalt.
Kontrollieren KANN das eh Keiner (wann du die im Briefkasten hattest), es sei denn die schicken dir ALLE VV mit Einschreiben oder bringen die persönlich vorbei ...
Im Übrigen haben diese VV (mit RFB) auch jeweils zumutbar zu sein nach § 140 SGB III, sonst brauchst du dich darauf GAR NICHT bewerben.
Zur Erstattung von Bewerbungskosten steht in deiner EGV GAR NICHTS drin und nur darauf kannst du dich berufen und nicht auf irgendwelche Auskünfte am Telefon ...
Also beantrage jeweils bei Abgabe deiner Bewerbungsnachweise auch schriftlich und nachweislich (Stempel / Unterschrift vom SB auf einer Kopie) die Erstattung der Bewerbungskosten aus dem Vermittlungsbudget.
Und gleich die nächste "Androhung" dich in spätestens 3 Monaten in irgendeiner sinnfreien Maßnahme "versenken" zu wollen, wenn du bis dahin keine Arbeit gefunden haben solltest.
Du hast also (eigentlich) schon unterschrieben, dass dir das "angekündigt" wurde, da fehlt dann nur noch die "amtliche Zuweisung".
Du darfst dich auch gerne unbezahlt für "Praktika" und "Probearbeit" anbieten bei den AG, aber nicht vergessen das VORHER als "Eingliederungs-Maßnahme bei einem AG " tarnen und erlauben zu lassen, sonst wäre das nämlich verbotene, strafbare Schwarzarbeit.
Viele AG kennen diese Variante inzwischen auch schon, also lass dich gar nicht erst darauf ein wenn dich einer "umsonst" ausprobieren will auf Kosten der AfA, dann hat der sowieso nicht die Absicht dich einzustellen.
Wer Probearbeitstage will soll dir gleich sagen wie die vergütet werden, niemand muss ohne richtige Bezahlung richtig arbeiten.
Welche konkreten Wege der Jobsuche du nutzen willst ist alleine DEINE Angelegenheit und JobBörsen im Internet verlangen in der Rele die Angabe persönlicher Daten, das hast du generell NUR SELBER zu entscheiden ob du das machen möchtest oder nicht.
Familie und Bekannte damit zu nerven darf ein AfA-SB schon gar nicht verlangen, worüber du mit diesen Menschen sprechen möchtest ist deine PRIVAT-Angelegenheit ... das hat dir nicht die AfA vorzuschreiben.
In der Regel weiß die private Umwelt zwar Bescheid wenn man den Job verloren hat (einen Neuen haben die aber meist auch nicht zur Hand) aber man darf das auch gerne für sich behalten, wenn man damit nicht "hausieren" gehen möchte.
Du hast also einen AVGS ausgehändigt bekommen, sollst dir eine Maßnahme aussuchen, so ganz kommt der nicht davon weg dich mit aller "Gewalt" über irgendeine Maßnahme aus der Statistik zu bekommen, denn solange du geschult wirst (auf was auch immer) bist du nicht mehr "arbeitslos" ...
Man möchte eben möglichst vermeiden, dass die (angeblich) "so begehrten älteren, erfahrenen Arbeitslosen" darin zu lange verweilen, das macht keinen guten Eindruck während man in der Politik über Rente mit 70 nachdenkt ...
Im SGB II kann man sie sogar per Gesetz daraus "entfernen" wenn sie über 58 seit einem Jahr keine Arbeit mehr gefunden haben (ach nee, es heißt ja richtig nicht in Arbeit vermittelt werden konnten) und im SGB III schickt man sie eben so lange wie möglich in Maßnahmen, bis der Anspruch mal abgelaufen ist ...
Vielen Dank für Deine Beurteilung des EGV.
Einige Dinge hab ich mir die Tage hier im Forum bereits angelesen und umgesetzt.
Die Sache mit Streichung Tel. Nr. (nur die war dort angegeben) hab ich der AfA bereits gesendet, warte nur auf die Bestätigung.
Auch die Bedeutung, ob RFB am VV dran ist oder nicht, weiß ich nun.
Zum Thema ZAF könnte ich bereits einiges mitteilen.
Da gibt es ja bei den VG die Datenschutzerklärung, wo auf Datenspeicherung für andere Vorschläge und Bewerberpool hingewiesen wird. Diese unterschreibe ich nun nicht mehr und weise nur auf den VV hin, wofür ich mich meldete.
--Dies führt dann im Umkehrschluß zum Ende des VG mit Schredderung meiner Bewerbungsunterlagen wie Anschreiben und LL. (Zeugnisse nehm ich nur noch als Kopie mit).
Zum Job-
Hast du diese erwähnte Qualifizierung nötig oder will man dich damit nur aus der Statistik bringen
In meinem Fachbereich Metallbearbeitung gibts zur Maschinenbedienung Steuerungen.
Hier hab ich bereits mit zweien gearbeitet.
Die genannte Weitere ist auch marktüblich, es käme also drauf an, welche Maschine der AG gekauft hat.
Auch für die, mit denen ich bereits arbeitete, gibt es Angebote, worauf ich mich auch schon beworben hatte.
Ich selbst beurteile daher eher Deine zweite Satzhälfte als AfA-Wunsch!
Erstattung von Bewerbungskosten steht in deiner EGV GAR NICHTS drin
war mir auch aufgefallen, da hierzu im Forum diverse Angaben zu finden sind. Ich sammele jedenfalls Quittungen, schreibe VG-Fahrten auf, liste Bewerbungen auf.
Werde dies dann zur nächsten Einladung zur Besprechung meiner aktuellen beruflichen Situation vorlegen.
Da mein ALG1 aber nicht gering ist, vermute ich Ablehnung, Eigenleistung erbringen oder ähnliche Sprüche.
Dabei ist ALG1 doch eine Versicherungsleistung, für die ich Jahre vorher auch einbezahlt habe. Ob die AfA erwartet, wenn die keine Bewerbungskosten erstatten (wollen), daß man das dann ja bei seiner Steuererklärung einsetzen kann?
Bei ALG I geht die AfA von einer gewissen Eigenleistungsfaehigkeit aus.
Was meinst du mit "gesendet", rechtsverbindlich ist immer noch der schriftliche Postweg (oder Fax mit Sendebericht) und NICHTS was du irgendwie über das Internet versendest muss wirklich auch umgesetzt werden.
Ob ein Empfänger (bei der AfA) z.B. eine Mail überhaupt bekommt, liest und beantwortet kannst du gar nicht kontrollieren ... zudem solltest du deine "AfA"-Aktivitäten" am privaten PC ohnehin auf das Allernötigste beschränken und das wäre (eigentlich) schon "NULL" ...
Denn die AfA bezahlt dir weder den PC noch die sonstige Ausrüstung und deinen Internet-Anschluss musst du auch nicht der Arbeitsvermittlung "zur Verfügung stellen" (wollen).
Soweit richtig erkannt aber ein VV mit RFB ist auch NICHTS wert wenn der SB die Zumutbarkeit der Stelle NICHT VORHER geprüft hat, dann kannst du das trotzdem als unzumutbar nach § 140 SGB III direkt (ohne Bewerbung) ablehnen.
Das ist schon mal eine sehr gute Erkenntnis aber ich denke mir, dass ZAF generell gar nicht in Frage kommen können, weil du dort gar nicht verdienen KANNST was dir "zumutbar" wäre, die stellen doch Fachkräfte auch nur als "Hilfsarbeiter" zum geringst möglichen Lohn ein.
Zudem sollte auch deinem SB schon bekannt sein, dass selbst ZAF nur ungerne Mitarbeiter weit Ü 50 einstellen wollen, mein Männe wartet heute noch darauf "dass die sich mal melden, wenn sie was für ihn haben sollten", wie es immer so schön hieß, nachdem man alle Daten in den Pool aufgenommen hatte.
Da kam NIE wirklich was (diese /seine "Pool-Daten" gingen vermutlich direkt in den Shredder) und das ist aktuell nicht anders, wenn die wollten hättest du zumindest schon dort längst einen Arbeitsvertrag abschließen können.
Das ist jetzt rund 10 Jahre her (er ist inzwischen EM-Rentner ), wir haben ja auch Manches erst dazu lernen müssen.
Für eine ZAF macht man keine großartigen "Bewerbungs-Unterlagen" und Zeugnisse, wofür Zeugnisse (Originale nimmt man eigentlich nirgendwohin mit), solchen Ausbeutern gibt man auch KEINE Telefon-Nummer, da kühlt auch das letzte "Interesse" ganz schnell ab.
Und wenn ich richtig liege mit den wahrscheinlichen Einkommens-Erwartungen, dann kannst du dir diese Mühe komplett sparen.
Auch der AfA muss man aber nicht alle Wünsche auch erfüllen wollen ... wenn du was findest (für deinen AVGS) was dich persönlich wirklich interessieren sollte, dann stelle deinen SB vor "vollendete Tatsachen", denn der hat dabei NICHT zu entscheiden wofür du diesen Schein einsetzen darfst ...
In der Regel beantragt man solche Scheine freiwillig selber und wenn du den "verfallen" lässt, kann dein SB auch NIX machen, es gibt keinen Zwang den einlösen zu müssen.
Ich sammele jedenfalls Quittungen, schreibe VG-Fahrten auf, liste Bewerbungen auf.
Lt. Gesetz sind solche Ausgaben aber zu beantragen ehe sie entstanden sind, nachträglich wird er das dann also ablehnen können (steht ja auch nicht anders "vereinbart" in der EGV).
Für eine komplette schriftliche Bewerbung (die man bei echtem Interesse an einer Stelle immer noch bevorzugen sollte) gelten pauschal 5 € als "angemessen ", für Mail-Bewerbungen / telefonisch oder persönliche Vorstellung gibt es in der Regel NIX ...
Darum werden diese Bewerbungswege auch von den SB als "bevorzugt" zu nutzen angesehen.
Darum sollst du ja (immer nachweislich) schriftliche Anträge stellen, "Sprüche" sind KEIN Bescheid und deine Eigenleistungsfähigkeit MUSS auf deinen Antrag hin immer wieder überprüft werden.
Bei so hohen Bewerbungsforderungen(+ diversen VV dazu) endet auch mal diese Eigenleistungsfähigkeit und Anträge machen dem SB ARBEIT ... "Sprüche klopfen" ist einfacher.
"Eigenleistungsfähigkeit" endet wenn dir weniger als das Existenz-Minimum nach ALGII (SGB II) übrig bleibt = aktuell Regelsatz 416 € (Single) + komplette Wohnkosten, also ziemlich leicht selbst festzustellen.
Musst du mehr aufwenden für deine Bewerbungen / Vorstellungsgespräche UND die Einladungen bei deinem SB hat das auch die AfA (auf Antrag) zu erstatten oder der SB muss seine Forderungen / Einladungen entsprechend reduzieren.
Ob die AfA erwartet, wenn die keine Bewerbungskosten erstatten (wollen), daß man das dann ja bei seiner Steuererklärung einsetzen kann?
Was die dazu so "erwarten" muss ja nicht auch eintreffen, wer nicht genug Steuern zahlt (gezahlt hat) weil er arbeitslos geworden ist, der KANN davon auch NICHTS absetzen, für Bewerbungskosten / Fahrtkosten zur Arbeit usw. muss man schon wenigstens 1000 € im Jahr erreichen, damit man die steuerliche "Werbungskosten-Pauschale" überschreitet.
Kann sein, dass der Pauschal-Betrag sich etwas verändert hat ich bin da (steuerlich) nicht mehr so auf dem Laufenden, ich habe keine "Werbungskosten / Bewerbungskosten" mehr, die beim Finanzamt interessant wären.
Die ständigen VV für ZAF würde ich mir in deinem Falle dann schon "verbitten", das entspricht NICHT der "Zumutbarkeit" nach § 140 SGB III, über die man dich doch (angeblich lt. EGV) aufgeklärt haben will.
Geforderte Bewerbungs-Zahlen haben realistisch zu sein (das heißt zur örtlichen Arbeitsmarktlage zu passen), nicht mal Sozialrichter sind davon begeistert wenn man sich sinnlos und völlig unpassend bewerben soll, nur um eine starr festgelegte "Stückzahl" im Monat für den SB zu erreichen.
Und der SB zieht sich (in der EGV) auf "passende" VV zurück sofern es welche geben sollte ... sehr "passend" sind VV für ZAF aber bei dir offenbar auch nicht ... dafür braucht man sicher auch keine speziellen Maschinenkenntnisse zu lernen ...
Gezielt wäre (rein theoretisch) wenn AG "A" und "B" im Tagespendelbereich dringend Mitarbeiter sucht, die solche Schulungen absolviert haben und dann wenigstens eine "vage" Aussicht besteht, damit auch anschließend dort eingestellt zu werden ...
Im Idealfall hast du eine Einstellungs-Zusage (schriftlich von "A" oder "B"), dass man dich (sehr wahrscheinlich) einstellt wenn du diese Zusatz-Qualifizierungen nachweisen kannst.
Weiterbildung nur zum Zwecke der vorübergehenden "Statistik-Bereinigung" (und als "lebenserhaltende Maßnahme" für die Schulungs-Träger) wird dich auch nicht wieder in Arbeit bringen können.

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