Source: https://www.gpa-djp.at/kv/A03/A03_2.3.208.b/werbung-und-marktkommunikation-w-ang
Timestamp: 2019-09-24 08:34:17+00:00

Document:
Werbung und Marktkommunikation W
Ang. Werbung und Marktkommunikation W / Rahmen - 01.01.2019
http://oegb-delivery1.go.intern.3sit.at/cms/A03/A03_2.3.208.b/kollektivvertrag/alle-branchen/druck-kommunikation-papierverarbeitung/kollektivvertrag?dokid=452364&dokset=794 Ang. Werbung und Marktkommunikation W / Rahmen - 01.01.2019
Werbung und Marktkommunikation W / Rahmen
für Angestellte in Betrieben der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien
Wirksamkeitsbeginn 1. Jänner 2019
Erhöhung der Mindestgrundgehälter um durchschnittlich 3,26%
Die Lehrlingsentschädigungen werden mit 1.1.2019 und 1.1.2020 jeweils um 3,8% erhöht.
Zusätzlich 1 Freizeittag, konsumierbar im Jahr 2019
Verbesserte Karenzzeitenanrechnung für Karenzen, die ab dem 1.1.2019 beginnen:Bis zu höchstens 22 Monate pro Kind für bis zu 2 Kinder werden als Vordienstzeit sowie im Rahmen der Gehaltsvorrückung berücksichtigt
Erhöhung der Mindestgrundgehälter um die durchschnittliche I-Rate (Nov 18–Okt 19) plus um 0,5%
Zusätzlich 1 Freizeittag, konsumierbar im Jahr 2020
Der Kollektivvertrag wird vereinbart zwischen der
Österr. Gewerkschaftsbund, Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier Wirtschaftsbereich Druck/Kommunikation/Papierverarbeitung
für das Bundesland Wien;
für alle Mitgliedsbetriebe der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien, ausgenommen die ORF Online und Teletext GmbH & Co KG*)
auch bei Änderung des Firmennamens, der Gesellschaftsform, oÄ. Für die ORF Online und Teletext GmbH & Co KG gilt ein eigener Kollektivvertrag.
für alle dem Angestelltengesetz unterliegenden Dienstnehmer und Dienstnehmerinnen sowie für kaufmännische Lehrlinge, die in diesen Betrieben beschäftigt sind;
für Ferialpraktikanten und Ferialpraktikantinnen und Volontäre und Volontärinnen;
für Vorstandsmitglieder, Direktoren und Direktorinnen, Geschäftsführer und Geschäftsführerinnen von Gesellschaften mit beschränkter Haftung, soweit Vorgenannte nicht arbeiterkammerumlagepflichtig sind.
(1) Der Kollektivvertrag tritt mit Wirksamkeit
(1) Fällt die normale Arbeitszeit aufgrund der im Betrieb festgelegten Arbeitszeiteinteilung regelmäßig zur Gänze oder zum Teil in die Nachtzeit, so gebührt den zu dieser Arbeit herangezogenen Angestellten eine Sondervergütung. Diese beträgt für jede in die Zeit zwischen 22 und 6 Uhr fallende Arbeitsstunde bzw in die betriebsübliche Nacht fallende Arbeitsstunde jedenfalls mindestens € 2,19*)
Die Nachtarbeitszulage wird ab 1.1.2020 um die durchschnittliche Inflationsrate des Zeitraums November 2018 bis Oktober 2019 erhöht.
, gleichgültig, ob es sich um Werk-, Sonn- oder Feiertage handelt. In Betrieben, in denen eine Sondervergütung auch der Arbeiter- und Arbeiterinnenschaft bezahlt wird, gilt, was die Höhe der Sondervergütung und den Zeitraum der Zuerkennung betrifft, die für Arbeiter und Arbeiterinnen geltende Regelung des betreffenden Betriebes. Vor 1. Jänner 2012 in Betrieben bestehende bessere Regelungen bleiben aufrecht.
Wenn nach einer ärztlichen Feststellung die Fortsetzung der Nachtarbeit den Arbeitnehmer bzw die Arbeitnehmerin in seiner bzw ihrer Gesundheit gefährdet, die Betreuung eines unter 12-jährigen im Haushalt des Arbeitnehmers bzw der Arbeitnehmerin lebenden Kindes während der Nachtarbeit und für mindestens 8 Stunden während des Tages nicht gewährleistet ist, oder der Arbeitnehmer bzw die Arbeitnehmerin einen pflegebedürftigen nahen Angehörigen (§ 16 UrlG) ab der Pflegestufe 3 versorgt.
Beim Tode des Ehegatten bzw der Ehegattin 3 Arbeitstage
Tode des Lebensgefährten bzw der Lebensgefährtin, wenn er bzw sie mit dem bzw der Angestellten im gemeinsamen Haushalt lebte 3 Arbeitstage
Beim Tode eines Elternteiles 3 Arbeitstage
Beim Tode eines Kindes 2 Arbeitstage
Beim Tode von Geschwistern, Schwiegereltern und Großeltern 1 Arbeitstag
bei Wohnungswechsel im Falle der Führung eines eigenen Haushalts oder bei Gründung eines eigenen Haushalts 2 Arbeitstage
die notwendige Zeit für das Aufsuchen des Arztes oder der Ärztin bzw Zahnarztes oder Zahnärztin, sofern eine kassenärztliche Bescheinigung vorgewiesen wird.
(2) Der 24. und der 31. Dezember sind unter Fortzahlung des Entgelts für alle Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen dienstfrei. Sollte Arbeitsleistung aufgrund betrieblicher Notwendigkeiten erforderlich sein, so hat der Arbeitnehmer Anspruch auf Zeitausgleich im Verhältnis 1 : 1. Vor 1. Jänner 2010 in Betrieben bestehende bessere Regelungen bleiben aufrecht.
(3) Für das Jahr 2019 wird für alle Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen einschließlich der Lehrlinge ein Zeitguthaben im Ausmaß von 1/5 ihres wöchentlichen Beschäftigungsausmaßes vereinbart. Dieses Zeitguthaben ist bis 31. 12. 2019 zu verbrauchen; andernfalls verfällt dieser Anspruch. Dies gilt sinngemäß auch für das Jahr 2020.*
Wenn das Angestelltendienstverhältnis wenigstens 2 Jahre ununterbrochen gedauert hat, so sind dem bzw der Angestellten, der bzw die Studien an einer Mittelschule bzw nach Auswirkung des Schulorganisationsgesetzes 1962 an einer höheren Schule mit bestandener Reifeprüfung (Matura) zurückgelegt hat, für die Bemessung der Urlaubsdauer 3 Jahre anzurechnen. Voraussetzung ist, dass diese Studien nicht neben einem Dienstverhältnis zurückgelegt wurden.
(1) Es gelten die Bestimmungen des § 15f MSchG und des § 7c des VKG.
Für Geburten ab dem 1. Jänner 2013 gilt:
Für Geburten ab dem 1. Jänner 2019 gilt:
Diese Höchstgrenzen gelten auch für Karenzen nach Mehrlingsgeburten. Die Anrechnung als Vordienstzeit gilt nur bei Arbeitgeberwechsel zwischen Arbeitgebern, die diesem Kollektivvertrag unterliegen.
(2) Für Dienstverhältnisse, die ab 1. Jänner 2016 begründet werden gilt:
Redaktioneller Hinweis: Diese Bestimmung entfällt mit 1. 1. 2005. Es gelten die gesetzlichen Bestimmungen.
Am 1. Juli eines jeden Kalenderjahres sind 50 Prozent des 13. und 50 Prozent des 14. Monatsgehaltes auszuzahlen.
Am 30. November eines jeden Kalenderjahres sind 50 Prozent des 13. und 50 Prozent des 14. Monatsgehaltes auszuzahlen.
Der Dienstgeber bzw die Dienstgeberin haben Anspruch auf Anbietung einer von einem bzw einer Angestellten während des Bestandes des Dienstverhältnisses gemachten Diensterfindung im Sinne des § 7 Abs 3 des österreichischen Patentgesetzes. Er bzw sie muss dazu innerhalb einer Frist von vier Monaten vom Tag der Anbietung an Stellung nehmen und erklären, ob er bzw sie diese Frist für sich in Anspruch nehmen will; bis zur Anmeldung der Patentrechte ist der Dienstgeber bzw die Dienstgeberin zur absoluten Geheimhaltung der Erfindung verpflichtet. Er bzw sie hat im Falle der Inanspruchnahme die im Gesetz vorgesehene Entschädigung an den Erfinder bzw die Erfinderin zu entrichten und alle auflaufenden Patentgebühren zu bezahlen. Auf Verlangen des Dienstnehmers bzw der Dienstnehmerin muss der Erfinder bzw die Erfinderin bei der Eintragung in das Patentregister genannt werden, auch dann, wenn der Dienstgeber bzw die Dienstgeberin als Anmelder bzw Anmelderin erscheint. Im Übrigen gelten die Bestimmungen des österreichischen Patentgesetzes und die gemäß diesem Gesetz getroffenen Einzelvereinbarungen.
Die Bestimmungen dieses Kollektivvertrages können, soweit sie die Rechtsverhältnisse zwischen Dienstgebern bzw Dienstgeberinnen und Angestellten regeln, durch Betriebsvereinbarung oder Dienstvertrag weder aufgehoben noch beschränkt werden. Sondervereinbarungen sind nur gültig, soweit sie für den Angestellten und die Angestellte günstiger sind oder Angelegenheiten betreffen, die im Kollektivvertrag nicht geregelt sind (§ 3 Arbeitsverfassungsgesetz).
Vereinbaren Arbeitgeber bzw Arbeitgeberin und Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerin einen Übertritt aus dem Abfertigungsrecht des Angestelltengesetzes/Arbeiter-Abfertigungsgesetzes in jenes des BMSVG (Betriebliches Mitarbeiter-Vorsorgegesetz), sind der Arbeitnehmer bzw die Arbeitnehmerin und der Arbeitgeber bzw die Arbeitgeberin berechtigt, binnen einem Monat ab Unterzeichnung der Übertrittsvereinbarung ohne Angabe von Gründen von dieser nachweislich schriftlich zurückzutreten. Dies gilt nicht, sofern die Übertrittsvereinbarung inhaltlich durch eine Betriebsvereinbarung gemäß § 97 Absatz 1 Z 26 ArbVG (Festlegung von Rahmenbedingungen für den Übertritt in das Abfertigungsrecht des BMSVG) bestimmt ist.
§ 16 Verwendungsgruppen und Mindestgrundgehälter, Allgemeine Bestimmungen
(4) Die Einreihung in die Verwendungsgruppen wird von der Firmenleitung vorgenommen. Falls in dem betreffenden Betrieb ein Angestellter bzw eine Angestellte als Betriebsrat bzw Betriebsrätin gewählt erscheint, ist die Einreihung unter seiner bzw ihrer Mitwirkung vorzunehmen. Die Einreihung in die Verwendungsgruppen, die Anzahl der angerechneten Verwendungsgruppenjahre und die Höhe des Gehaltes sowie alle weiterhin eintretenden Veränderungen sind dem bzw der Angestellten mittels Dienstzettels bekannt zu geben.
(5) Wenn ein Angestellter bzw eine Angestellte infolge Ansteigens der Anzahl seiner bzw ihrer Verwendungsgruppenjahre in eine höhere Mindestgehaltsstufe seiner bzw ihrer Verwendungsgruppenjahre vorzurücken hat, tritt die Gehaltserhöhung am Ersten des Monats ein, in dem er bzw sie die erhöhte Anzahl der Verwendungsgruppenjahre erreicht.
(6) Bei Vorrückung in eine höhere Verwendungsgruppe gebührt das dem bisher erreichten Mindestgrundgehalt nächsthöhere Mindestgrundgehalt der neuen Verwendungsgruppe. Das jeweilige Mindestgrundgehalt des bzw der Angestellten darf jedoch jenes Mindestgrundgehalt nicht unterschreiten, das er bzw sie beim Verbleiben in der bisherigen Verwendungsgruppe durch Zeitvorrückung erreichen würde.
(7) Wenn ein Angestellter bzw eine Angestellte in einer Verwendungsgruppe die Höchstzahl der dort vorgesehenen Verwendungsgruppenjahre erreicht hat, soll im Falle von Leistungssteigerung nach weiterer Tätigkeit in der gleichen Verwendungsgruppe eine angemessene Gehaltserhöhung vorgenommen werden.
(8) Innerhalb einer Verwendungsgruppe ist das dem bzw der Angestellten gebührende monatliche Mindestgrundgehalt durch die Zahl der anrechenbaren Verwendungsgruppenjahre bestimmt.
Als Verwendungsgruppenjahre gelten jene Zeiten, die ein Dienstnehmer bzw eine Dienstnehmerin in einer bestimmten Verwendungsgruppe bzw vor Wirksamkeitsbeginn dieses Kollektivvertrages mit der einer bestimmten Verwendungsgruppe entsprechenden Tätigkeit als Angestellter bzw Angestellte verbracht hat.
Für die Anrechnung von Verwendungsgruppenjahren ist es ohne Belang, ob diese bei einem oder verschiedenen Dienstgebern bzw Dienstgeberinnen verbracht wurde. Verwendungsgruppenjahre, die ein Angestellter bzw eine Angestellte aus früheren Dienstverhältnissen bei anderen Dienstgebern bzw Dienstgeberinnen nachweist, werden jedoch bei der Einreihung in eine bestimmte Verwendungsgruppe nur im Höchstausmaß von 12 Verwendungsgruppenjahren angerechnet.
Voraussetzung für die Anrechnung ist jedoch, dass der bzw die Angestellte diese Zeiten der Firmenleitung schon beim Eintritt bekannt gibt und tunlichst sofort, spätestens aber innerhalb von 2 Monaten durch entsprechende Zeugnisse oder sonstige Arbeitspapiere nachweist. Die fristgerechte Vorlage der Zeugnisse ist dem bzw der Angestellten auf den im Abs 4 vorgesehenen Dienstzettel zu bescheinigen. Wird ein solcher nicht ausgestellt, so tritt die Präklusivfrist nicht ein.
Hilfskräfte in Registratur oder Versand; einfachste EDV-mäßige Erfassung und Sicherung von Daten und Texten (zB Adressenschreiber und Adressenschreiberinnen).
Schreibkräfte; Fakturisten und Fakturistinnen für einfache Verrechnung; qualifizierte Hilfskräfte im Büro (zB Qualifizierte Datenerfassungskräfte);
qualifizierte technische Hilfskräfte – zB Reinzeichner und Reinzeichnerinnen.
selbstständige Tätigkeiten in der Datenerfassung (zB Methodenhoheit);
Techniker und Technikerinnen im Sinne obiger Tätigkeitsmerkmale, zB Reinzeichner und Reinzeichnerinnen, Produktionsgrafiker und Produktionsgrafikerinnen;
Techniker und Technikerinnen mit besonderen Fachkenntnissen während einer branchenüblichen Einarbeitungszeit von maximal 6 Monaten – zB Programmierer und Programmiererinnen;
Programmierer und Programmiererinnen (zB projektbezogene Gesamtprogrammierung, Systemprogrammierung);
Absatz 1 entfällt ab 1. 1. 2003
(2) Bei Anwendung von flexiblen Arbeitszeitmodellen (zB gleitende Arbeitszeit, Mehrarbeit und Überstunden gegen Zeitausgleich) ist der bzw die Angestellte monatlich über die Differenz zwischen Normalarbeitszeit und der tatsächlich geleisteten Arbeitszeit schriftlich oder in nachweislich ähnlicher Form zu informieren.
(2) Die Internatskosten, die durch den Aufenthalt des Lehrlings in einem für die Schüler/innen der Berufsschule bestimmten Schülerheim zur Erfüllung der Berufsschulpflicht entstehen, hat der/die Lehrberechtigte dem Lehrling so zu ersetzen, dass dem Lehrling für den Zeitraum, der der Dauer des Internats entspricht, mindestens 50 % der jeweiligen Lehrlingsentschädigung verbleibt.
(3) Der Lehrling ist verpflichtet, den „Ausbildungsnachweis zur Mitte der Lehrzeit” (gem der Richtlinie des Bundes-Berufsausbildungsberats zur Förderung der betrieblichen Ausbildung von Lehrlingen gem § 19c BAG vom 2. 4. 2009) zu absolvieren. Dafür erhält der Lehrling eine einmalige Prämie in der Höhe von 10 % des in der Richtlinie festgeschriebenen Betrages. Diese Geldleistung wird im Monat nach Absolvierung des „Ausbildungsnachweises zur Mitte der Lehrzeit” mit der Lehrlingsentschädigung ausbezahlt. Die Aufhebung der Richtlinie führt zum Entfall dieses Anspruchs. Die Dokumentation der Lehrlingsausbildung erfolgt unter Berücksichtigung des Datenschutzgesetzes und des Arbeitsverfassungsgesetzes. Nach Beendigung der Ausbildung wird die Dokumentation dem Lehrling ausgehändigt. Es verbleiben keine Kopien im Betrieb.
Gültig ab 1. Jänner 2019
Mindestgrundgehälter
(§ 20) werden in allen Verwendungsgruppen erhöht mit Wirkung ab
1.1.2019 um 2,2% plus € 25,00Es erfolgt jeweils eine Aufrundung auf den nächsthöheren 10-Cent-Betrag;
1.1.2020 um die durchschnittliche Inflationsrate des Zeitraums November 2018 bis Oktober 2019 plus 0,5%.
werden mit 1.1.2019 und 1.1.2020 jeweils um 3,8% erhöht.
Die Tag- und Nächtigungsgelder (§ 4 Zusatz-KV) und die Nachtarbeitszulagen (§ 6) werden erhöht ab
1.1.2019 um 2,02%,
n.  5 Jahren 4.966,40
1. LJ 602,04
2. LJ 809,64
3. LJ 1.008,42
4. LJ 1.186,95
Marco Schreuder Mag. Werner Neudorfer
WIRTSCHAFTSBEREICH DRUCK/KOMMUNIKATION/PAPIERVERARBEITUNG
Leonhard Göser Mag.ª Judith Reitstätter
Verhandlungsleitung Wirtschaftsbereichssekretärin
Dieser Kollektivvertrag tritt mit Wirksamkeit
sowie der Gewerkschaft
(Name und Anschrift des Arbeitsgebers bzw der Arbeitgeberin und des von Kurzarbeit betroffenen Betriebes): ................................................................................................
a) für den gesamten Betrieb: ................................................................................................
b) für folgende Betriebsabteilung(en): ................................................................................................
Für die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen des im räumlichen Geltungsbereich angeführten Betriebes.
a) Beschäftigtenstand Angestellte: ................................................................................................
davon von Kurzarbeit betroffen: ................................................................................................
b) Bäftigtenstand Arbeiter und Arbeiterinnen: ................................................................................................
Für die Dauer vom ...................... bis ......................
Die Anzeige hat die Zahl der von der Kurzarbeit betroffenen Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen zu enthalten. Gleichzeitig hat der Dienstgeber bzw die Dienstgeberin in der Anzeige zu erklären, dass er bzw sie bereit ist, im Betrieb Betriebskontrollen darüber vornehmen zu lassen, ob die in der Vereinbarung festgelegten Bedingungen eingehalten werden.
Die Anzeige muss, soweit im Betrieb Betriebsratskörperschaften errichtet sind, von dem bzw der jeweiligen Vorsitzenden des Betriebsrates mitgefertigt sein. Der Dienstgeber bzw die Dienstgeberin ist an die Vereinbarung bis zum Widerruf der Anzeige gebunden.
Die vereinbarte Kurzarbeit kann nur im Einvernehmen mit dem jeweiligen Betriebsrat und der(n) zuständigen Gewerkschaft(en) eingeführt werden. Bei Fehlen eines Betriebsrates ist das Einvernehmen mit der(n) zuständigen Gewerkschaft(en) herzustellen.
Die kollektivvertragliche Normalarbeitszeit innerhalb vier aufeinander folgender Arbeitswochen von
........................ Arbeitsstunden ........................Minuten, wird um
........................ Stunden ........................ Minuten auf
........................ Stunden ........................ Minuten herabgesetzt.
Der Betrieb ist verpflichtet, während der Dauer der Kurzarbeit und einer darüber hinausgehenden Behaltefrist, die zumindest der Dauer der vorangegangenen Kurzarbeit entspricht, jenen Beschäftigtenstand im Betrieb aufrecht zu erhalten, den er zum Zeitpunkt der Begehrensstellung hatte. Kündigungen dürfen frühestens nach Ablauf dieser Behaltefrist ausgesprochen werden.
Verminderung des festgelegten Beschäftigtenstandes (ausgenommen berechtigte vorzeitige Lösungen oder einvernehmliche Lösungen von Dienstverhältnissen im unten angeführten Sinne) während der Kurzarbeit und der darüber hinausgehenden Behaltefrist gemäß lit a) darf nur nach vorheriger Zustimmung des zuständigen Betriebsrates – die jedoch nicht im Sinne des § 105 ArbVG zu bewerten ist – sowie des Leiters bzw der Leiterin der zuständigen Geschäftsstelle des Arbeitsmarktservices erfolgen. Bei Fehlen eines Betriebsrates tritt an dessen Stelle die zuständige Gewerkschaft.
Bei Kündigung durch den Arbeitnehmer bzw die Arbeitnehmerin oder bei einvernehmlicher Lösung von Dienstverhältnissen besteht für den Dienstgeber bzw die Dienstgeberin keine Verpflichtung zur Auffüllung des Beschäftigtenstandes. Das Gleiche gilt, wenn die Voraussetzungen für eine vorzeitige Lösung des Dienstverhältnisses durch den Dienstgeber bzw die Dienstgeberin vorliegt (§ 82 GewO bzw § 27 AngG).
Im Falle einer einvernehmlichen Lösung gilt dies jedoch nur, wenn der Arbeitnehmer bzw die Arbeitnehmerin nachweislich Gelegenheit hatte, sich mit seiner bzw ihrer betrieblichen oder überbetrieblichen Interessensvertretung über die Auflösung des Arbeitsverhältnisses zu beraten.
Die Beschäftigung von Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen, die nicht Staatsbürger bzw Staatsbürgerinnen eines EWR-Staates sind, ist im Betrieb für den Übergang zur Kurzarbeit im Sinne des § 8 AuslBG ohne Bedeutung.
Beginn des Zeitraums, in dem Kurzarbeit stattfindet, bis zum Ablauf der daran anschließenden Behaltefrist ist in den von Kurzarbeit betroffenen Bereichen der Einsatz überlassener Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen (Leiharbeiter und Leiharbeiterinnen) oder die einschlägige Beschäftigung auf Grundlage eines Werkvertrages untersagt, es sei denn, es wird darüber das Einvernehmen mit dem zuständigen Betriebsrat, bzw bei dessen Fehlen das Einvernehmen mit der zuständigen Gewerkschaft hergestellt.
Die .... im Betrieb beschäftigten und ebenfalls von Kurzarbeit betroffenen Teilzeitbeschäftigten sind in die Leistung von Kurzarbeitsunterstützung einzubeziehen.
Die Normalarbeitszeit dieser Teilzeitbeschäftigten wird wie folgt gekürzt:
Für den mit der Kurzarbeit verbundenen Arbeits- und Gehalts-(Lohn)-ausfall wird den Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen eine Kurzarbeitsunterstützung gewährt. Sie wird vom Dienstgeber bzw der Dienstgeberin mit dem für die tatsächlich geleistete Arbeitszeit anfallenden Entgelt ausbezahlt.
Der Dienstgeber bzw die Dienstgeberin ist verpflichtet, die Kurzarbeitsunterstützung an die von der Kurzarbeit betroffenen Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen zugleich mit dem für die tatsächliche Arbeitszeit anfallenden Entgelt auszubezahlen. Der Dienstgeber bzw die Dienstgeberin hat daher die Voraussetzungen für die Leistung der Kurzarbeitsunterstützung zu prüfen.
3. Bei Berechnung des Entgeltes nach dem Entgeltfortzahlungsgesetz (EFZG) bzw des Krankengeldzuschusses entsprechend den einschlägigen Kollektivvertragsbestimmungen und des § 8 AngG sind die Kurzarbeitspauschalsätze in die Berechnungsgrundlage des Krankenentgeltes einzubeziehen.
4. Fällt in das der Abfertigungsberechnung zugrunde liegende Wochenentgelt/Wochenverdienst/Monatsentgelt*)
(Nichtzutreffendes streichen).
Kurzarbeit, ist jenes Entgelt heranzuziehen, das gebührt hätte, wenn keine Kurzarbeit vereinbart worden wäre.
Vor Beginn der Kurzarbeit, spätestens jedoch mit der Vorlage dieser Vereinbarung zur Unterfertigung, ist vom Arbeitgeber bzw von der Arbeitgeberin eine schriftliche, wirtschaftliche Begründung über die Notwendigkeit der Kurzarbeit jeder zuständigen Gewerkschaft zu übermitteln.
Für den Angestellten-Betriebsrat: Für den Arbeiter-Betriebsrat:
FACHGRUPPE der ......................
Der Fachgruppenobmann/
Die Fachgruppenobfrau: Der/Die Geschäftsführer/in:
Der/Die Vorsitzende: Der/Die Geschäftsbereichsleiter/in:
Der/Die Wirtschaftsbereichsvorsitzende: Der/Die Wirtschaftsbereichssekretär/in:
......... , am ..................
betreffend die Einführung einer Reiseaufwandsentschädigung für die Berufsgruppen der Werbegestalter und Werbegestalterinnen / Werbearchitekten und Werbearchitektinnen und Werbemittelverteiler und Werbemittelverteilerinnen in Wien
(gültig ab 1. Jänner 2019)
Österr. Gewerkschaftsbund, Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier, Wirtschaftsbereich Druck/Kommunikation/Papierverarbeitung
für Mitgliedsbetriebe der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien, die den Berufsgruppen der Werbegestalter und Werbegestalterinnen / Werbearchitekten und Werbearchitektinnen und Werbemittelverteiler und Werbemittelverteilerinnen angehören.
für alle dem Angestelltengesetz unterliegenden Dienstnehmer und Dienstnehmerinnen sowie für kaufmännische Lehrlinge, die in diesen Betrieben beschäftigt sind.
Für Vorstandsmitglieder, Direktoren und Direktorinnen, Geschäftsführer und Geschäftführerinnen von Gesellschaften mit beschränkter Haftung, soweit Vorgenannte nicht arbeiterkammerumlagepflichtig sind.
in Kraft und gilt für die Dauer eines Jahres.
Die Tag- und Nächtigungsgelder werden ab 1.1.2019 um 2,02% erhöht; ab 1.1.2020 werden sie um die durchschnittliche Inflationsrate des Zeitraums November 2018 bis Oktober 2019 erhöht.
Eine Dienstreise liegt vor, wenn der bzw die Angestellte zur Ausführung eines ihm bzw ihr erteilten Auftrages die Betriebsstätte verlässt.
Die Dienstreise beginnt, wenn sie von der Betriebsstätte aus angetreten wird, mit dem Verlassen der Betriebsstätte. In allen anderen Fällen beginnt die Dienstreise mit dem reisenotwendigen Verlassen der Wohnung. Die Dienstreise endet mit der Rückkehr zur Betriebsstätte bzw mit der reisenotwendigen Rückkehr in die Wohnung. Der Arbeitgeber bzw die Arbeitgeberin ordnet an, ob die Dienstreise von der Wohnung oder von der Betriebsstätte aus angetreten wird. Im Zweifel ist die Dienstreise von der Betriebsstätte aus anzutreten.
Für die Bestreitung des mit der Dienstreise verbundenen persönlichen Mehraufwandes für Verpflegung (Taggeld) und Unterkunft (Nächtigungsgeld) erhält der bzw die Angestellte für jeden vollen Kalendertag eine Reiseaufwandsentschädigung. Diese gilt jeweils – mit Ausnahme des Hin- und Rückreisetages – für 24 Stunden in der Zeit von 0 bis 24 Uhr.
Bei einer ununterbrochenen Abwesenheit von 6 Stunden gebührt ein Taggeld von € 7,85.
Bei einer Abwesenheit von mehr als 6 Stunden – einschließlich Wegzeit, ausschließlich Mittagspause – gebührt ein Taggeld von € 7,85 zuzüglich € 3,24 für jede volle Stunde, die über die 6. Stunde hinausgeht, maximal jedoch € 25,52.
Bei einer Abwesenheit von mehr als 11 Stunden und wenn die Beschäftigung außerhalb des Dienstortes (Z 1 lit b) eine Nächtigung außer Haus erfordert, gebührt ein Taggeld in der Höhe von € 31,79. Das Taggeld ist erstmalig für den Tag der Hinreise zu bezahlen, und zwar in der Höhe von € 31,79 wenn die Abreise vom Dienstort fahrplanmäßig vor 12 Uhr, eine Aufwandsentschädigung von € 18,72, wenn die Abreise nach 12 Uhr erfolgt. Für den Tag der Rückreise wird ein Taggeld von € 18,72 bezahlt, wenn der Arbeitnehmer bzw die Arbeitnehmerin am Dienstort fahrplanmäßig vor 17 Uhr ankommt, ein Taggeld von € 31,79, wenn die Ankunft nach 17 Uhr erfolgt.
Ist gelegentlich einer Dienstreise ein mehr als 28-tägiger ununterbrochener Aufenthalt an einem Ort erforderlich, so vermindert sich ab dem 29. Tag das gebührende Taggeld gemäß lit d) und lit i) um 25 Prozent.
Wenn die Beschäftigung außerhalb des ständigen Betriebes – einschließlich Reisen – eine Nächtigung außer Haus erfordert, hat der Arbeitnehmer bzw die Arbeitnehmerin Anspruch auf ein Nächtigungsgeld, wenn vom Arbeitgeber bzw von der Arbeitgeberin nicht in angemessener Weise die Nächtigung ermöglicht wird. Das Nächtigungsgeld gebührt in der Höhe von € 14,22. Ist der Arbeitnehmer bzw die Arbeitnehmerin nicht in der Lage, um diesen Betrag ein zumutbares Quartier zu erhalten, werden die Nächtigungskosten gegen Beleg vergütet; überflüssige Mehrausgaben sind hiebei zu vermeiden.
Die tägliche Aufwandsentschädigung (Tag- und Nachtgeld) entfällt im Falle eines unentschuldigten Fernbleibens zur Gänze. Das Gleiche gilt, wenn eine Dienstverhinderung bzw Arbeitsunfähigkeit jedweder Art vorsätzlich oder grobfahrlässig herbeigeführt wird.
Die Bestimmungen der Z 2 lit a)–g) finden auf jene Angestellten keine Anwendung, die aufgrund ihres Dienstvertrages oder ihrer dienstlichen Verwendung regelmäßig zu reisen haben (Reisende, Vertreter und Vertreterinnen) und mit denen entweder einvernehmlich ein Pauschalsatz für Reiseaufwandsentschädigungen vereinbart ist oder mit denen einvernehmlich ein Entgelt vereinbart ist, in dem Reiseaufwandsentschädigungen bereits abgegolten sind, wobei zu beachten ist, dass der Pauschalsatz mindestens jenen Betrag entspricht, der nach Z 2 lit a)–g) auszuzahlen ist.
Ansprüche auf Reiseaufwandsentschädigung müssen spätestens innerhalb von 4 Monaten nach Beendigung der Dienstreise, bei sonstigem Verfall, beim Arbeitgeber bzw bei der Arbeitgeberin geltend gemacht werden.
Dieser Zusatzkollektivvertrag tritt mit Wirksamkeit

References: § 15
 § 7
 § 7
 § 97

§ 16
 § 19
 § 105
 § 27
 § 8
 § 8