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Timestamp: 2018-08-21 07:37:03+00:00

Document:
Org. Dok.-Nr: 106648-2015
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: www.geestequelle.de
Dienstleistungen Dienstleistungskategorie Nr 12 NUTS-Code DE937
Die Samtgemeinde Geestequelle beabsichtigt, eine mechanisch biologische Kläranlage für 8 000 EW neu zu errichten. Das Abwasser wird der Kläranlage aus einem Trennsystem über mehrere Druckleitungen zugeführt. Die mechanische Reinigung der Kläranlage soll als Rechenanlage und belüftetem Sand- und Fettfang bestehen. Das vorgereinigte Abwasser soll auf eine bzw. zwei parallel betriebene Belebungsstraßen verteilt werden. In denen das Abwasser biologisch gereinigt wird. Der bei der Abwasserreinigung entstehende Klärschlamm soll nach statischer Eindickung zur landwirtschaftlichen Verwertung abgefahren werden.
Options: yes Beschreibung der Optionen: Der Auftraggeber behält sich die stufenweise Beauftragung der einzelnen Leistungsphasen und Bauabschnitte vor. Er hat somit jederzeit die Möglichkeit das Verfahren zu beenden, ohne dass dadurch ein Anspruch auf weitere Beauftragung besteht, noch können daraus sonstige vertragliche Verpflichtungen für ihn entstehen.
Für den Teilnahmewettbewerb: Nachweis über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung über mindestens 3 Mio. EUR für Personenschäden und mindestens 1 500 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden. Die Ersatzleistung der Versicherung muss mindestens die zweifache der o. g. Deckungssummen pro Jahr betragen. Im Auftragsfall ist die Deckungssumme durch eine verbindliche Deckungsbestätigung oder eine rechtsverbindliche Erklärung über den Abschluss einer entsprechenden Versicherung über 5 000 000 EUR für Personenschäden und mindestens 5 000 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden zu erbringen.
Gesamtschuldnerisch haftend unter Benennung eines bevollmächtigten Vertreters sowie Benennung der einzelnen Mitglieder.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Der Teilnahmeantrag ist schriftlich (Brief, Telefax oder Ear E-Mail) vom Bewerber anzufordern. Mit dem Teilnahmeantrag sind die nachfolgend aufgeführten Erklärungen und Nachweise abzugeben: 1. Erklärung der unabhängigen Durchführung freiberuflicher Leistungen gemäß § 2 Abs. 3 VOF. 2. Erklärung zur wirtschaftlichen Verknüpfung/Zusammenarbeit gemäß § 4 Abs. 2 VOF 3. Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlusskriterien gemäß § 4 Abs. 6 Ziffer a-g VOF 4. Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlusskriterien gemäß § 4 Abs. 9 Ziffer a-e VOF.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Mit dem Teilnahmeantrag sind, zur Prüfung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit des Bewerbers, folgende Erklärungen/Nachweise beizufügen: 1. Nachweis über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung über mindestens 3 000 000 EUR für Personenschäden und mindestens 1 500 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden. Die Ersatzleistung der Versicherung muss mindestens die zweifache der o. g. Deckungssummen pro Jahr betragen. Im Auftragsfall ist die Deckungssumme durch eine verbindliche Deckungsbestätigung oder eine rechtsverbindliche Erklärung über den Abschluss einer entsprechenden Versicherung über 5 000 000 EUR für Personenschäden und mindestens 5 000 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden zu erbringen. 2. Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren (2012, 2013, 2014). 3. Erklärung über den Umsatz des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren (2012, 2013, 2014) für mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbare Dienstleistungen (Ingenieurleistungen im Kläranlagenbau).
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Mit dem Teilnahmeantrag sind, zur Prüfung der wirtschaftlichen und finanziellen und technischen Leistungsfähigkeit des Bewerbers, folgende Erklärungen/Unterlagen beizufügen: 1. Erklärung, aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber Beschäftigten und die Anzahl seiner Führungskräfte in den letzten 3 Jahren (2012, 2013, 2014) hervorgeht, gegliedert in — Führungskräfte/Büroinhaber; • Ingenieure nach Fachrichtungen (Bautechnik, Tragwerksplanung, Verfahrenstechnik, Maschinenbau, Elektrotechnik, MSR-Technik und andere Fachbereiche); • Mitarbeiter für technische und wirtschaftliche Aufgaben sowie • sonstige Mitarbeiter. Mit dem Teilnahmeantrag sind, zur Prüfung der fachlichen Eignung des Bewerbers, folgende Erklärungen/Unterlagen beizufügen: 1. Benennung: a) der/des Projektleiterin/s mit mind. 10 Jahren Berufserfahrung, b) der/des stellvertretenden Projektleiterin/s mit mind. 5 Jahren Berufserfahrung, c) der/des projektverantwortlichen Ingenieurin/s für die Ingenieurbauwerkplanung mit mind. 5 Jahren Berufserfahrung, d) der/des projektverantwortlichen Ingenieurin/s für die Bauleitung mit mind. 5 Jahren Berufserfahrung, e) der/des projektverantwortlichen Ingenieurin/s für die Tragwerksplanung mit mind. 5 Jahren Berufserfahrung, f) der/des projektverantwortlichen Ingenieurin/s für die technische Ausrüstungsplanung (Verfahrens- und Maschinentechnik) mit mind. 5 Jahren Berufserfahrung, g) der/des projektverantwortlichen Ingenieurin/s für die technische Ausrüstungsplanung (Elektrotechnik/MSR-Technik) mit mind. 5 Jahren Berufserfahrung für den Auftragsfall. Zu den benannten Personen ist der Nachweis ihrer fachlichen Qualifikation durch a) Nachweis der Berufszulassung oder sonstigen vergleichbaren Nachweis, b) Angaben zur Berufserfahrung in Jahren, c) Angaben zur Verfügbarkeit vor Ort sowie d) Benennung von mind. 3 personenspezifischer, vergleichbarer Referenzprojekte innerhalb der letzten 5 Jahre, welche im Hinblick auf die Anforderungen an das vorliegende Projekt vergleichbar sind, mit Angabe zur Funktion in der Referenz. 2. Es werden nur Referenzprojekte als vergleichbar berücksichtigt, die folgende Anforderungen erfüllen: a) Die Projekte müssen in den Probebetrieb übernommen worden sein. b) Bei einer abschnittsweisen Sanierung und/ oder Erneuerung einer Kläranlage sind nur die Bauabschnitte anzugeben, deren Planungs- und oder Bauzeit innerhalb des Referenzzeitraumes liegen. c) Als vergleichbar gelten Referenzen für die Erneuerung und/oder Erweiterung von Kläranlagen der Größenklasse >/= 3 (größer als 300 kg/d BSB5 (roh)) mit vorwiegend kommunalen Rohabwässern. d) Referenzen, in denen nur die Leistungsphasen 5-9 erbracht wurden, sind nicht vergleichbar. Es ist anzugeben, welche Leistungen erbracht wurden. Im Rahmen der Benennung der vergleichbaren Referenzen sind folgende Angaben notwendig: a) Auftraggeber (Ansprechpartner, Anschrift, Telefonnummer), b) Kurze Beschreibung des Projektes, c) Projektzeitraum, d) Angaben der erbrachten Leistungsbilder und -phasen, e) Projektkosten, f) Angaben zur Einhaltung der Zeit- und Kostenvorgaben des Auftraggebers, g) Angaben zum Projektumfang. Hinweis: Fehlt eine oder mehrere der vorgenannten Angaben, so wird das entsprechende Referenzprojekt nicht in die Wertung aufgenommen.
Natürliche Personen, die gemäß den Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes am Tag der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung Ingenieur/Architekt berechtigt sind Ist in dem jeweiligen Heimatland die Berufsbezeichnung nicht gesetzlich geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Ingenieur/Architekt, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 89l48lEWG gewährleistet ist. Juristische Personen, wenn deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Planungsleistungen der hier gegebenen Art ausgerichtet ist. Bei Bietergemeinschaften muss jedes Mitglied benannt und teilnahmeberechtigt sein.
Der Teilnahmeantrag ist bei der Samtgemeinde Geestequelle schriftlich (Brief, Telefax oder E-Mail) vom Bewerber anzufordern. Der Teilnahmeantrag ist spätestens zum unter Ziffer IV.3.4) festgelegten Termin in einem verschlossenen Umschlag bei der Samtgemeinde Geestequelle einzureichen. Bewerber haben die Vergabeunterlagen unverzüglich auf Vollständigkeit der Unterlagen sowie Unklarheiten zu überprüfen. Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat er unverzüglich und vor Abgabe des Teilnahmeantrages die Samtgemeinde Geestequelle schriftlich (per Telefax oder E-Mail) darauf hinzuweisen. Die Bewerber werden aufgefordert, im Interesse einer schnellen Beseitigung von Unklarheiten, frühzeitig und vorab ihre Fragen per E-Mail oder per Fax zu übermitteln. Bewerber haben Verstöße gegen Vergabevorschriften unverzüglich zu rügen. Es gelten die Bestimmungen in § 107 Abs. 3 GWB. Soweit ihrer Rüge nicht abgeholfen wird, sind sie insbesondere verpflichtet, innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung, einen Nachprüfungsantrag bei der zuständigen Vergabekammer einzureichen. Ansonsten ist der Antrag gemäß § 107 Abs. 3 GWB unzulässig.
Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Auf der Hude 2 21339 Lüneburg Deutschland E-Mail: vergabekammer@mw.niedersachsen.de Telefon: +49 4131151334 Internet-Adresse: http://http://www.mw.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=27364&article_id=93032&_psmand=18 Fax: +49 4131152943
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Vorschriften über die Einlegung von Rechtsbehelfen finden sich in den §§ 102 ff GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen)_ Der Auftraggeber weist ausdrücklich darauf hin, dass im Fall der Nichtabhilfe einer vom Bewerber erhobenen Rüge, ein entsprechender Nachprüfungsantrag bei der unter Vl.4.1) genannten Vergabekammer unzulässig ist, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Dienstleistungen von Ingenieurbüros 24.07.2015 Vergebener Auftrag

References: § 2
 § 4
 § 4
 § 4
 § 107
 § 107