Source: https://www.robert-bosch-gymnasium.de/fuereltern/gesetzlicher-rahmen/
Timestamp: 2020-08-15 05:26:29+00:00

Document:
Gesetzlicher Rahmen – Robert-Bosch-Gymnasium
Allgemeine Informationen für Elternvertreter zu den Klassenpflegschaftsabenden
Der gesetzliche Rahmen für die Elternabende ist unten beschrieben.
Demnach muss in jedem Schulhalbjahr mindestens ein Elterabend stattfinden
Schulgesetz (SchG) § 55+56;
Elternbeiratsverordnung (EB-V) § 5-9, 14-20.
Mindestens eine Sitzung pro Schulhalbjahr ansetzen. Die Wahlsitzung muss innerhalb von 6 Wochen nach Schuljahresbeginn stattfinden.
SchG §56, Abs.5
EB-V §8, Abs.2
EB-V §14, Abs.1
EB-V §8, Abs.1
Zur Sitzung einladen (Frist 1 Woche). Hierfür kann die Hilfe der Schule in Anspruch genommen werden. Die Sitzung leiten.
SchG §56, Abs.4
Eine Klassenpflegschaftssitzung muss stattfinden, wenn 1/4 der Eltern, der Klassenlehrer, der Schulleiter oder der Elternbeiratsvorsitzende darum nachsuchen. Es muss dann innerhalb von 2 Wochen eingeladen werden.
EB-V §15, Abs.3
EB-V §17, Abs.2
Niemand kann an derselben Schule in mehreren Klassen zum Elternvertreter oder stellvertretenden Elternvertreter gewählt werden.
EB-V §14, Abs.3
EB-V §8, Abs.4
Zu geeigneten Tagesordnungspunkten sind der Klassensprecher sowie dessen Stellvertreter einzuladen.
SchG §56, Abs.3
EB-V §25
Achtung: Die Klassenpflegschaft besteht aus den Eltern, den Schülern der Klasse sowie aus allen Lehrern,
die dort regelmäßig unterrichten. (EB-V §6, Abs.1).
Stimmberechtigt ist in jedes anwesende Mitglied der Klassenpflegschaft mit 1 Stimme.
Die Klassenelternvertreter werden nur von den Eltern gewählt (EB-V §14, Abs.1).
Die Eltern haben das Recht, außerhalb der Klassenpflegschaft zusammenzukommen (Elternabend).
EB-V §8, Abs.5
Schulleiter, wie Elternbeiratsvorsitzender sind grundsätzlich zur Teilnahme an einer Klassenpflegschaftssitzung berechtigt. Sie sind hierzu einzuladen.
EB-V §6, Abs.2
EB-V §8, Abs.3
Die Elterngruppe in der Klassenpflegschaft kann der Klassenkonferenz Vorschläge zur Beratung vorlegen und an deren Beratung durch ihre gewählten Vertreter mitwirken.
SchG §56, Abs.6
Der Elternvertreter sollte sich Arbeitsunterlagen besorgen: Schulgesetz, Elternbeiratsverordnung, Elternbeiratsprotokolle,…
Der Elternvertreter sollte die Eltern der Klasse über aktuelles Schulgeschehen informieren, z.B. aus den Sitzungen des Elternbeirats
Der Elternvertreter sollte die Zusammenarbeit mit anderen Elternvertretern suchen , z.B. sich mit seinem Stellvertreter in allen wichtigen Angelegenheiten absprechen. Er sollte den Elternbeiratsvorsitzenden informieren. Zudem ist häufig eine Zusammenarbeit auf Jahrgangsstufenebene fruchtbar (z.B. für spezielle Themen).
Der Elternvertreter sollte den „Dienstweg“ einhalten: Lehrer, Klassenlehrer, Schulleiter, Schulamt, Ministerium, Öffentlichkeit
Der Elternvertreter sollte seine Unterlagen an seinen Nachfolger weitergeben, soweit sie kein persönliches Eigentum sind.
Der Elternvertreter sollte die Klasse nach außen vertreten.
(Schulgesetz § 56, Abs. 1) Die Klassenpflegschaft dient der Pflege enger Verbindungen zwischen Eltern und Schule und hat die Aufgabe, das Zusammenwirken von Eltern und Lehrern in der gemeinsamen Verantwortung für die Erziehung der Jugend zu fördern. Eltern und Lehrer sollen sich in der Klassenpflegschaft gegenseitig beraten, sowie Anregungen und Erfahrungen austauschen. Dem dient insbesondere die Unterrichtung und Aussprache über
Entwicklungsstand der Klasse (z.B. Leistungen, Verhalten, besondere Probleme);
Förderung der Schülermitverantwortung der Klasse, Durchführung der Schülerbeforderung;

References: § 55
 § 5
 §56
 §8
 §14
 §8
 §56
 §15
 §17
 §14
 §8
 §56
 §25
 §6
 §14
 §8
 §6
 §8
 §56
 § 56