Source: http://flashoff.net/index.php/satzung
Timestamp: 2019-04-22 20:53:21+00:00

Document:
Filmclub Flash-Off
Der Club trägt den Namen „Flash-OFF“ (Oldenburger Film Freunde).
Der Sitz befindet sich am Wohnsitz der jeweiligen Clubleitung.
Der Club ist unter der Nr. 601 Mitglied im „Bundesverband Deutscher Film-Autoren e.V.“ (BDFA).
Zweck des Filmclubs Flash-OFF ist die Förderung und Pflege der Erstellung von Amateurfilmen durch seine Mitglieder. Ein Ziel der Clubarbeit ist daher die stetige Verbesserung der handwerklichen und inhaltlichen Gestaltung der Filme seiner Mitglieder. Dazu dient auch die Teilnahme und Mitwirkung an Veranstaltungen und Wettbewerben, insbesondere innerhalb des BDFA.
Der Club ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Mittel des Clubs dürfen nur für die oben genannten Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Clubs.
Mitglied des Filmclubs Flash-Off können alle natürliche Personen werden, die Amateurfilmer sind oder es werden möchten. Die Mitgliedschaft muss über die Beitrittserklärung des Filmclubs beantragt werden. Die Mitglieder sind berechtigt, an den Mitgliederversammlungen mit Stimmrecht teilzunehmen.
Die Mitgliedschaft kann mit einer Frist von 6 Wochen zum Quartalsende gekündigt werden.
Die Mitgliedschaft endet automatisch durch Tod oder Ausschluss.
Der Ausschluss kann von der Mitgliederversammlung beschlossen werden:
a) wenn das Mitglied mit seinen Beiträgen länger als 12 Monate im Rückstand ist
b) bei Verstößen gegen § 2 dieser Satzung
c) bei einem schädigenden Verhalten oder Störung des Clubfriedens oder
d) wenn die Mitgliederversammlung dies beschließt.
Ausscheidende Mitglieder haben keinen Anspruch auf das Vermögen des Filmclubs.
Die Organe des Filmclubs Flash-OFF sind:
Die Mitgliederversammlung ist oberstes Organ des Filmclubs Flash-OFF.
An ihr können nur Mitglieder des Filmclubs teilnehmen. Die Clubleitung lädt zur Mitgliederversammlung ein und ist berechtigt, zu einzelnen Punkten der Tagesordnung auch Sachverständige (ohne Stimmrecht) einzuladen.
Mindestens einmal im Jahr findet bis spätestens 28. Februar eine ordentliche Mitgliederversammlung statt.
Zu den Aufgaben dieser Mitgliederversammlung gehören insbesondere folgende Angelegenheiten:
-Entgegennahme des Jahresberichtes der Clubleitung und der Rechnungslegung
-Wahl der Vorstandsmitglieder /-innen
-Wahl der Kassenprüfer /-innen
-Beratung und Verabschiedung des Haushaltsplanes für das kommende Geschäftsjahr
-Festsetzung der Beiträge für das kommende Geschäftsjahr
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn das Interesse des Filmclubs sie erfordert oder eine solche von einem Drittel der ordentlichen Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe von der Clubleitung verlangt wird.
Zu einer Mitgliederversammlung ist mit einer Frist von 4 Wochen einzuladen. Diese Frist kann dann unterschritten werden, wenn dringende Gründe dies erforderlich machen oder wenn die Mitglieder einstimmig auf Einhaltung von Frist und Form verzichten.
Anträge an die Mitgliederversammlung zur Tagesordnung müssen der Clubleitung mindestens 2 Wochen vor der Mitgliederversammlung vorgelegt werden. Solche Anträge müssen Bezug zur Tagesordnung haben. Der Clubleiter muss diese Anträge mindestens 7 Tage vor der Mitgliederversammlung den Mitgliedern bekannt machen.
Vorgesehene Beitragsänderungen sind den Mitgliedern des Filmclubs mit der Einladung zur Mitgliederversammlung bekannt zu machen.
Die Mitgliederversammlung wird von der Clubleitung oder bei dessen Verhinderung von dessen Stellvertretung geleitet. Bei Verhinderung eines Mitglieds ist zu jedem einzelnen Tagesordnungspunkt eine schriftliche oder elektronische Stimmabgabe möglich. Sie ist an die Clubleitung zu richten. Eine Vollmachtsausübung durch ein anderes Mitglied im Falle einer Verhinderung erfolgt durch Vorlage einer entsprechenden Vollmachtserklärung bei der Clubleitung.
Die ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens
die Hälfte der ordentlichen Mitglieder anwesend oder anderweitig stimmberechtigt vertreten sind. Erreicht die Mitgliederversammlung die Beschlussfähigkeit nicht, muss mit einer Frist von mindestens 3 Wochen erneut eingeladen werden. Die so einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens ein Drittel der ordentlichen Mitglieder anwesend oder anderweitig stimmberechtigt vertreten sind.
Die Mitgliederversammlungen fassen ihre Entschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.
Für Satzungsänderungen, bei Ausschluss eines Mitglieds oder bei Auflösung des Clubs ist eine Mehrheit von 75 % der abgegebenen Stimmen erforderlich.
Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist vom Vorstand ein Protokoll zu erstellen und den Mitgliedern zugänglich zu machen. Das Protokoll wird von der Clubleitung unterschrieben. Protokolle der Mitgliederversammlungen sind 10 Jahre aufzubewahren. Protokolle über Satzungsänderungen sind von der Clubleitung zusammen mit der Satzung bis zur vollzogenen Auflösung des Clubs bzw. bis zu einer Neufassung der Satzung aufzubewahren. Bei Vorstandswechsel sind sämtliche Protokolle an den neuen Vorstand zu übergeben.
der Clubleitung
der stellvertretenden Clubleitung
der Schriftführung
Die Clubleitung ist allein zur Vertretung des Filmclubs berechtigt. Im Falle der Verhinderung ist die stellvertretende Clubleitung zusammen mit der Schriftführung oder der Kassenführung zur Vertretung des Filmclubs Flash-OFF berechtigt.
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf jeweils 3 Jahre gewählt und bleibt solange im Amt, bis Neuwahlen stattgefunden haben.
Der Vorstand wird geheim gewählt, es sei denn, die Mitgliederversammlung beschließt einstimmig eine offene Wahl. Eine Wiederwahl ist zulässig. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vorzeitig aus seinem Amt aus, führt die Mitgliederversammlung für den Rest der Wahlperiode eine Ergänzungswahl durch.
Alle durch die Geschäftsordnung vorgeschriebenen Unterrichtungen an die Mitglieder sowie sonstige Berichte der Club-Organe werden auf der Homepage des Clubs in der nur für Mitglieder zugänglichen Seite („INTERN“) veröffentlicht. Einladungen zu Mitgliederversammlungen und sonstige individuelle Benachrichtigungen können den Mitgliedern auch per E-mail übermittelt werden. Mitglieder, die keinen Zugriff auf das Internet haben, können bei der Clubleitung eine anderweitige Benachrichtigung beantragen.
§ 8 Mitgliedsbeiträge, Haushaltswesen
Der vorläufige Jahresbeitrag ist von den Mitgliedern in einer Summe bis zum 31.Januar eines jeden Jahres an die Kassenführung zu entrichten. Der endgültige Mitgliedsbeitrag wird auf der ordentlichen Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstandes festgesetzt.
Die Mitgliederversammlung kann beschließen, eine Aufnahmegebühr für neue Mitglieder festzulegen.
Die Kassenführung verwaltet das Vermögen des Clubs, das aus den Mitgliedsbeiträgen, aus Erträgen und sonstigen Einnahmen und aus Zuwendungen gebildet wird, nach den Weisungen des Vorstandes und führt die Clubkasse. Sie nimmt alle Zahlungen für den Club gegen ihre alleinige Quittung in Empfang und leistet Zahlungen für den Club auf Anweisung der Clubleitung innerhalb der Grenzen des Haushaltsplanes.
Zum Ende eines jeden Geschäftsjahres hat sie dem Vorstand einen Kassenabschluss und eine Übersicht über das Club-Vermögen vorzulegen.
Verpflichtungen, die über das laufende Rechnungsjahr hinausgehen oder außerhalb der gewöhnlichen Aufgaben des Filmclubs liegen, kann der Vorstand nur mit Einwilligung der Mitgliederversammlung übernehmen.
Einer gleichen Einwilligung bedarf die Verfügung über das Kapitalvermögen des Filmclubs.
Die Mitgliederversammlung bestimmt 2 Rechnungsprüfer/-innen, deren Prüfungsbericht der Mitgliederversammlung vorzulegen ist. Die Rechnungsprüfer/-innen werden für die Dauer von 3 Jahren gewählt, und zwar in der Weise, dass jeweils ein/e Prüfer/in an der Vorjahresprüfung beteiligt war. Eine Wiederwahl der Rechnungsprüfer/-innen ist frühestens nach 3 Jahren möglich.
§ 9 Clubarbeit
Die Clubarbeit des Filmclubs Flash-OFF bezieht sich in erster Linie auf die Umsetzung von Zweck und Zielen des Clubs gemäß § 2 dieser Geschäftsordung. Wesentliches Instrument der Clubarbeit ist die Durchführung regelmäßiger Clubabende.
An diesen Clubabenden sollen
die Grundregeln des dramaturgischen Filmaufbaus
die Grundregeln der ästhetischen Bildgestaltung
die Gesetze des Filmschnitts
die Grundbegriffe des filmischen Handwerks
technische oder sonstige Fragen der Autoren
Dieser Teil der Clubarbeit gründet sich im Wesentlichen auf einen Erfahrungsaustausch zwischen den Mitgliedern. Darüber hinaus sollen an den Clubabenden Filme von Mitgliedern gezeigt werden. Folgende Kategorien von Filmen kommen dabei in Betracht:
a) Filme, welche für externe Wettbewerbe gemacht wurden oder für solche geeignet sind
b) Filme, welche für interne Wettbewerbe erstellt wurden und
c) Filme, die nur der Vorführung im Club dienen sollen, sogenannte Zeigefilme.
Die Filme der Kategorie a) und b) sollen kritisch bewertet werden. Die Mitglieder stellen sich ausdrücklich einer solchen kritischen Bewertung, da sie erkennen, dass nur auf diese Weise der Zweck und das Ziel gemäß § 2 dieser Geschäftsordnung erreicht werden kann.
Jedem Mitglied steht allerdings das Recht zu, bei Filmen der Kategorie c) ausdrücklich auf eine Bewertung zu verzichten.
Mindestens einmal im Jahr sollte ein Clubwettbewerb stattfinden. Termin und Inhalt eines solchen Wettbewerbs sollen mindestens 6 Monate vorher von den Mitgliedern an einem Clubabend vereinbart werden.
Die Filme (Kategorie b) werden am Wettbewerbsabend abgegeben und vorgeführt. Der Sieger wird durch geheime Abstimmung durch die anwesenden Mitglieder ermittelt. Der Sieger erhält einen Wanderpokal.
Der Filmclub kann durch Mitgliederbeschluss besondere Regularien für Vorbereitung und Durchführung solcher Clubwettbewerbe beschließen.
Bei der kritischen Besprechung von Filmen sollen weitgehend die allgemeinen Bewertungskriterien für Filme, so wie sie auch vom BDFA für Wettbewerbe gelten, angewendet werden. Für den entsprechenden Ablauf dieser Filmbesprechung sorgt die jeweilige Leitung des Clubabends.
Filme der Kategorie a), die zu Wettbewerben auf Landesebene des BDFA gemeldet werden sollen, muss eine Abstimmung der Mitglieder erfolgen. Es braucht die einfache Mehrheit der anwesenden Clubmitgliedern.
Die Kosten für die Teilnahme an solchen externen Wettbewerben trägt das Mitglied selbst. Die Mitgliederversammlung kann Ausnahmen hiervon beschließen.
Zur weiteren Fortbildung der Mitglieder dienen die Umlauffilme des BDFA oder sonstige externe Filme. Termine, Ablauf und grundsätzliche Inhalte der Clubabende bestimmt der Vorstand. Neben den Clubabenden können Gemeinschaftsfilmprojekte des Filmclubs und Fortbildungsprojekte geplant, gefördert und durchgeführt werden.
Zur Erfüllung der Zwecke und Aufgaben des Clubs werden unter Beachtung der Vorgaben der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) und des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) personenbezogene Daten über persönliche und sachliche Verhältnisse der Mitglieder im Club verarbeitet.
Den Organen des Clubs, allen Mitarbeitern oder sonst für den Club Tätigen ist es untersagt, personenbezogene Daten unbefugt zu anderen als dem jeweiligen Aufgabenerfüllung gehörenden Zweck zu verarbeiten, bekannt zu geben, Dritten zugänglich zu machen oder sonst zu nutzen. Diese Pflicht besteht auch über das Ausscheiden der oben genannten Personen aus dem Club hinaus.
Die Auflösung des Filmclubs Flash-OFF kann nur entsprechend § 5 Abs. 9 dieser Geschäftsordnung beschlossen werden. Der amtierende Vorstand ist sodann verpflichtet, die Liquidation des Filmclubs durchzuführen. Im Übrigen bestimmt die Mitgliederversammlung Form und Termine des Liquidationsverfahrens.
Das Liquidationsvermögen wird gewichtete mit der Dauer der Clubzugehörigkeit des einzelnen Mitglieds und mit dem daraus errechneten Prozentsatz an die einzelnen Mitglieder ausgezahlt.
Oldenburg, den 01.01.2019
Beim Verlassen des internen Bereiches bitte wieder ABMELDEN!

References: § 2

§ 8

§ 9
 § 2
 § 2
 § 5