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Timestamp: 2019-06-27 00:59:31+00:00

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„Prinz Heinrich“ e. V.
-Historischer Ems-Borkum Dampfer von 1909-
Aufgrund der Herkunft des Traditionsschiffes „Prinz Heinrich“ und der mit
dem Schiff verbundenen Geschichte soll es dem Verein ein Bedürfnis sein, mit
der Umsetzung des nachstehenden Zwecks, im Besonderen die maritimen
Verbindungen des Hafenstandortes Leer und der Ems-Dollart-Region zu
Name, Sitz, Geschäftsjahr:
§ 1 Nr. 1 Der Verein trägt den Namen Traditionsschiff „Prinz Heinrich“
– Historischer Ems-Borkum Dampfer von 1909 -. Er soll in das
Vereinsregister eingetragen werden und führt dann den Zusatz „e. V.“
§ 1 Nr. 2 Der Verein hat seinen Sitz in Leer, Ostfriesland. Der Verein wurde
in der Gründungsversammlung am 02.06.2003 errichtet.
§ 2 Nr. 1 Zweck des Vereins ist die Pflege des Kulturdenkmals des historischen Ems-Borkum Dampfer „Prinz Heinrich“ von 1909.
Aufbringen von finanziellen Mitteln für die Anschaffung, die Renovierung und die Instandsetzung des Traditionsschiffes,
das Bestreben, die „Prinz Heinrich“ als Schiffsdenkmal zu erhalten,
Erforschung und Aufzeichnung der Geschichte des Schraubendampfers „Prinz Heinrich von 1909“ sowie der traditionellen Bäderschiffahrt in der Ems-Dollart-Region, die Einbindung der Jugend in die Vereinsziele, um hier das historische Bewußtsein für die Ems-Dollart-Schiffahrt zu bilden und zu vermitteln, Informationen der Öffentlichkeit über die Ziele des Vereins durch Vorträge und Dokumentationen, Ausstellungen von maritimen Kunstgegenständen, Aufbau eines Dokumentationszentrums: Dieses wird durch kulturelle und wissenschaftliche Veranstaltungen an Bord, durch die Pflege seemännischer Tradition sowie durch die Förderung maritimer Verbindungen des Hafenstandortes Leer und der Ems-Dollart-Region verwirklicht.
§ 2 Nr. 2 Der Heimathafen des Traditionsschiffes „Prinz Heinrich“ ist Leer.
§ 2 Nr. 3 Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie
§ 2 Nr. 4 Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke
§ 2 Nr. 5 Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körper-
schaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen
durch freiwilligen Austritt, durch Streichung von der Mitgliederliste, durch Ausschluß aus dem Verein.
Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem Mitglied des Vorstandes. Er ist nur zum Schluß eines Kalenderjahres unter Einhaltung
einer Kündigungsfrist von drei Monaten zulässig.
Ein Mitglied kann durch Beschluß des Vorstandes von der Mitgliederliste ge-
strichen werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung des Bei-
trags im Rückstand ist. Die Streichung ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen.
Ein Mitglied kann, wenn es gegen die Vereinsinteressen gröblich verstoßen hat,
durch Beschluß der Mitgliederversammlung aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor der Beschlußfassung ist dem Mitglied Gelegenheit zu geben, sich persönlich zu rechtfertigen. Eine etwaige schriftliche Stellungnahme des Betroffenen
ist in der Mitgliederversammlung zu verlesen.
der Vorstand,die Mitgliederversammlung
dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden, dem Kassenwart, dem Schriftführer
Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich jeweils durch zwei Mitglieder
des Vorstandes gemeinschaftlich vertreten. Die Vereinigung mehrerer Vorstandsämter in einer Person ist unzulässig.
Amtsdauer des Vorstandes:
vom Tage der Wahl an gerechnet, gewählt. Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des
Vorstand ein Ersatzmitglied (aus den Reihen der Vereinsmitglieder) für die rest-
liche Amtsdauer des Ausgeschiedenen.
Beschlußfassung des Vorstands:
Der Vorstand faßt seine Beschlüsse im Allgemeinen in Vorstandssitzungen, die vom
1.Vorsitzenden oder vom 2. Vorsitzenden schriftlich, fernmündlich oder telegra-
fisch einberufen werden. In jedem Fall ist eine Einberufungsfrist von drei Tagen
beschlußfähig, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder, darunter der 1. Vor-
sitzende oder 2. Vorsitzende, anwesend sind. Bei der Beschlußfassung entscheidet
die Mehrzeit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit ent-
scheidet die Stimme des Leiters der Vorstandssitzung.
Die Vorstandssitzung leitet der 1. Vorsitzende, bei dessen Abwesenheit der 2. Vor-
sitzende. Die Beschlüsse des Vorstands sind zu Beweiszwecken zu protokollieren
und vom Sitzungsleiter zu unterschreiben.
Ein Vorstandsbeschluß kann auf schriftlichem Wege oder fernmündlich gefaßt
Zu seiner fachlichen Unterstützung und Beratung beruft der Vorstand geeignete
Personen in einen Beirat.
Alljährlich findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt, zu der alle Mit-glieder vom Vorstand unter einer Frist von drei Wochen und der Angabe der Tagesordnung schriftlich einzuladen sind. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung der Einladung folgenden Werktages. Das Einladungsschreiben gilt als dem Mitglied zugegangen, wenn es an die letzte, vom Mitglied des Vereins schriftlich bekanntgegebene Adresse, gerichtet ist. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest.
Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes und des Prüfberichtes der Kassenprüfer; Entlastung des Vorstandes, Festsetzung der Höhe und der Fälligkeit der Mitgliederbeiträge, Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes, Beschlußfassung über die Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins, Ernennung von Ehrenmitgliedern, Wahl von zwei Kassenprüfern.
vom 2. Vorsitzenden oder einem Vorstandsmitglied, geleitet. Ist kein Vorstands-
mitglied anwesend, bestimmt die Versammlung den Leiter.
Zur Ausübung des Stimmrechts kann ein anderes Vereinsmitglied schriftlich
bevollmächtigt werden. Die Bevollmächtigung ist für jede Mitgliederversamm-
lung gesondert zu erteilen. Ein Mitglied darf jedoch nicht mehr als drei fremde
Stimmen vertreten.
Das Protokoll wird vom Schriftführer geführt. Ist dieser nicht anwesend, bestimmt
der Versammlungsleiter einen Protokollführer.
Die Art der Abstimmung und der Wahl bestimmt der Versammlungsleiter. Die
Abstimmung und die Wahl muß schriftlich durchgeführt werden, wenn ein Drittel
der bei Abstimmung anwesenden stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt.
Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Der Versammlungsleiter kann
Gäste zulassen. Über die Zulassung der Presse, des Rundfunks und des Fernsehens
Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist unabhängig von der
Zahl der Erschienenen beschlußfähig.
Die Mitgliederversammlung faßt Beschlüsse im Allgemeinen mit einfacher Mehr-
heit der abgegebenen gültigen Stimmen. Stimmenenthaltungen bleiben daher außer
Betracht. Zur Änderung der Satzung (einschl. des Vereinszweckes) ist jedoch eine
Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen, zur Auflösung des
Für die Wahlen gilt folgendes: Hat im ersten Wahlgang kein Kandidat die Mehr-
heit der abgegebenen gültigen Stimmen erreicht, findet eine Stichwahl zwischen
den Kandidaten statt, welche die beiden höchsten Stimmzahlen erreicht haben.
Vorstandswahlen „en bloc“ sind nicht zulässig.
Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen,
das vom jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist. Es soll folgende Feststellungen enthalten: Ort und Zeit der Versammlung,
die Person des Versammlungsleiters und des Protokollführers, die Zahl der er-
schienenen Mitglieder, die Tagesordnung, die gefaßten Beschlüsse mit den ein-
zelnen Abstimmungsergebnissen und die Art der Abstimmung der Wahl. Bei
Satzungsänderungen ist die zu ändernde Bestimmung anzugeben.
Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung ein-
berufen. Diese muß einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfor-
dert oder wenn die Einberufung von einem Viertel aller Mitglieder schriftlich
Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor dem Tag der Mitgliederver-
sammlung bei einem Mitglied des vertretungsberechtigten Vorstands schriftlich
beantragen, daß weitere Angelegenheiten nachträglich auf die Tagesordnung
gesetzt werden. Die innerhalb der Frist eingegangenen Anträge brauchen den
Mitgliedern von der Mitgliederversammlung nicht mitgeteilt zu werden.
Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Tagesordnung entsprechend zu ergänzen. Über die Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung,
die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die
Mitgliederversammlung. Zur Annahme des Antrags ist eine Mehrheit von drei
Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.
Satzungsänderungen, die Erhöhung der Mitgliedsbeiträge, die Auflösung des
Vereins sowie die Wahl und Abberufung von Mitgliedern des Vorstandes
können nur beschlossen werden, wenn die Anträge den Mitgliedern mit der
Tagesordnung angekündigt worden sind.
Alle Kassengeschäfte werden von dem Kassenwart im Rahmen der Vollmacht des
Vorstandes geführt. Dieser hat jährlich auf der Mitgliederversammlung einen
Kassenbericht zu geben.
Die Kassenprüfer (zwei) werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer
von zwei Jahren gewählt. Sie bleiben bis zur Wahl neuer Kassenprüfer im Amt.
Einmalige Wiederwahl der Kassenprüfer ist zulässig. Sie dürfen nicht Mitglieder
des Vorstandes sein. Ihr Prüfungsauftrag beschränkt sich auf die Kassenführung
sowie auf die Prüfung, ob die Mittel wirtschaftlich verwendet worden sind, ob
die Ausgaben sachlich begründet, rechnerisch richtig und belegt sind. Sie haben
in der Jahreshauptversammlung über das Ergebnis der Kassenprüfung zu be-
richten. Die Kasse ist mindestens einmal im Jahr zu prüfen.
Der Verein haftet gegenüber juristischen oder natürlichen Personen nur in Höhe
seines Vereinsvermögens.
§ 14 Nr. 1 Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversamm-
lung mit der im § 10 festgelegten Stimmenmehrheit beschlossen
werden. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes be-
schließt, sind der 1. Vorsitzende und der 2. Vorsitzende gemeinsam
vertretungsberechtigte Liquidatoren. Die vorstehenden Vorschriften
gelten entsprechend für den Fall, daß der Verein aus einem anderen
Grund aufgelöst oder seine Rechtsfähigkeit verliert.
§ 14 Nr. 2 Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter
Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den Verein für
Heimatschutz und Heimatgeschichte Leer/Ostfriesland e. V.
(Heimatverein Leer), der es unmittelbar und ausschließlich für
Gerichtsstand ist Leer/Ostfriesland.
Leer, den

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§ 2

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 § 10

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