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Timestamp: 2017-10-20 23:05:22+00:00

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Vereinssatzung - Ländlicher Burschenverein Floß und Umgebung e. V.
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Vereinssatzung in der Fassung vom 26.04.1978
Der Verein führt den Namen „Ländlicher Burschenverein Umgebung von Floß“ und hat seinen Sitz in Floß.
Er führt nach der Eintragung in das Vereinsregister den Namenszusatz „eingetragener Verein“ in der abgekürzten Form „e. V.“
Der Ländliche Burschenverein Umgebung von Floß, gegründet am 1. März 1863, hat den Zweck, der Geselligkeit und dem Gemeinschaftssinn zu dienen durch die Veranstaltung von unterhaltsamen Zusammenkünften, Theaterspielen, Tanzbelustigungen, Ausflugsfahrten und ähnlichen Freizeitbeschäftigungen
Ordentliches Mitglied kann jeder Jugendliche aus dem ländlichen Raum Floß und Umgebung sein, der mindestens sechzehn Jahre alt ist. Der Aufnahmeantrag ist schriftlich beim Vereinsausschuß zu stellen. Die Aufnahmegebühr beträgt 2,50 € und 1 € für das Vereinsabzeichen.
Mit Vollendung des dreißigsten Lebensjahres oder einer früheren Vermählung wird jedes Mitglied zum Ehrenmitglied übergeschrieben. Als Jahresbeitrag wird von ihm ein Betrag von 2,50 € erhoben.
Hat ein Ehrenmitglied das sechzigste Lebensjahr erreicht, so entfällt diese Beitragserhebung.
Die ordentlichen Mitglieder entrichten einen Jahresmitgliedsbeitrag, dessen Höhe vom Ausschuß festgesetzt wird.
Der Austritt ist unter Einhaltung einer vierteljährlichen Kündigungsfrist nur zum Schluß des Kalenderjahres zulässig.
Die Austrittserklärung hat schriftlich zu erfolgen und muß gegenüber dem Vorstand erklärt werden.
Will ein freiwillig ausgetretenes Mitglied wieder eintreten, so unterliegt die Aufnahme denselben Bedingungen wie beim Neueintritt.
Aus dem Verein kann duch Beschluß des Ausschusses ohne Erstattung der geleisteten Beiträge
oder Gebühren ausgeschlossen werden, wer sich vereinsschädigend verhält, insbesondere:
– Veranstaltungen stört,
– Vereinseigentum geschädigt,
– seine Beiträge trotz Mahnung nicht entrichtet,
– sich Vereinseigentum aneignet oder solches veruntreut.
Wenn der Verein an Veranstaltungen anderer Vereine teilnimmt bzw. an der Totenehrung am Volkstrauertag oder an der Generalversammlung oder ähnlichem, so haben sich alle aktiven Mitgliederbis zum vollendeten 25. Lebensjahr einzufinden.
Den restlichen aktiven Mitgliedern ist die Teilnahme freigestellt.
Bei nichtentschuldigtem Wegbleiben müssen die teilnahempflichtigen Mitglieder in die Vereinskase 2,50€ als Strafe einzahlen.
Wer die Zahlung verweigert, kann aus dem Verein ausgeschlossen werden.
Vor der Beschlußfassung ist dem Mitgleid eine angemessene Frist zu setzen, innerhalb derer ihm Gelegenheit zu Rechtfertigung gegeben ist.
Das Mitglied hat das Recht der Berufung an die Mitgliederversammlung.Der Ausschluß eines Mitgliedes wird sofort mit der Beschlußfassung wirksam.Der Ausschluß soll dem Mitglied, wenn es bei Beschlußfassung nicht anwesend war, durch den Vorstand unverzüglich eingeschrieben, bekanntgemacht werden.
a) der Vorstand im Sinne des § 26 BGB (§ 10 der Satzung),
c) die Mitgliederversammlung (§ 12 bis 13 der Satzung)
Der Vorstand, im Verhinderungsfalle der stellvertretende Vorstand, beruf die Mitgliederversammlungen und die Ausschußssitzungen ein und leitet dieselben, es sei denn durch die Versammlung wird ein besonderer Sitzungsleiter bestimmt.Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus dem Vorstand und dem stellvertretenden Vorstand.
Jeder von ihnen hat Alleinvertretungsbefugnis.
Von dieser darf im Innenverhältnis der stellvertretende Vorstand nur Gebrauch machen, wenn der Vorstand verhindert ist.
Der Ausschuß besteht aus
a) dem Vorstand im Sinne des § 26 BGB (siehe § 10 der Satzung),
d) zwei Ersatzleuten.
Der Ausschuß erledigt alle Aufgaben, die nicht dem Vorstand oder der Mitgliederversammung obliegen,
insbesondere hat dieser die Führung des Vereins im Innenverhältnis.
Die Mitglieder des Ausschusses werden von der Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) auf die Dauer von zwei Jahren gewählt und bleiben bis zur Neuwahl im Amt. Eine Wiederwahl der Mitglieder ist zulässig.
Die Wahlen sin schriftlich und geheim durchzuführen. Wird nur ein Bewerber vorgeschlagen, so kann auch duch Akklamation gewählt werden.
Die Sitzungen des Ausschusses sind mündlich unter Angabe der Tagesordung und der Einhaltung einer Frist von drei Tagen einzuberufen.
Auf die Einhaltung der Ladungsfrist kann verzichtet werden. Der Ausschuß ist beschlußfähig, wenn mindestens vier Mitglieder anwesend sind.
Bei der Beschlußfassung entscheidt die einfache Mehrheit der anwesenden Ausschußmitglieder.
Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt. Niemand soll sich er Stimme enthalten.
Die Beschlüsse des Ausschusses sind schriftlich zu protokollieren und vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichenen.
a) jährlich vierzehn Tage vor Ostern als Hauptversammung,
b) auf schriftliches Verlangen von einem Drittel aller ordentlichen Mitglieder innerhalb von drei Wochen durch den Vorstand,
c) wenn es das Interesse des Vereins erfordert.
Zu den Mitgliederversammlungen sind die ordentlichen Mitglieder mindestens eine Woche vorher schirftlich oder durch Bekanntmachung in der Zeitung „Der neue Tag“ und die „Oberpfälzer Nachrichten“, je in Weiden i. d. OPf., unter Angabe der Tagesordnung zu laden.
In der jährlichen Hauptversammlung hat der Vorstand über das verflossene Vereinsjahr einen Jahresbericht, der Kassier einen Kassenbericht, zu erstatten, sowie der Schriftführer einen Geschäftsbericht.
Die Mitgliederversammlung ist, wenn sie ordnungsgemäß berufen wurde, beschlußfähig.
Auf Antrag von mindestens fürnf der Anwesenden ist schriftlich und geheim abzustimmen.
Die Mitgleiderversammlung wählt den Ausschuß, sowie zwei Kassenprüfer für eine Amtsperiode von zwei Jahren.
Diese bleiben jedoch bis zur Neuwahl im Amt.
Wegen der Wahlen wird auf § 11 der Satzung Bezug genommen.
Zur Auflösung des Vereins müssen mindestens drei Viertel der Mitglieder anwesend sein.
Wird dabei keine drei Viertel Mehrheit für die Auflösung erreicht, muß die Mitgliederversammlung innerhalb von drei Wochen zum zweiten Male zur Verhandlung darüber geladen werden.
Es genügt dann eine drei Viertel Mehrheit der anwesenden Mitglieder zur Beschlußfassungüber die Auflösung des Vereins.
Darauf ist in der Ladung hinzuweisen.
Dem Schriftführer obliegt der Schriftsverkehr und die Pressearbeit.
Er hat über alle Sitzungen (Ausschuß, Mitgliederversammlungen) eine Niederschrift zu fertigen, die vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen sind.
Der Kassenwart sorgt für die ordnungsgemäßse Abwicklung der finanziellen Geschäfte und führt Buch darüber.
Den Ausschußmitgliedern gegenüber ist er in den Sitzungen zu Auskünften über den Kassenstand berechtigt und verpflichtet.
Die Ordnungsmäßigkeit der Kassenführung stellen alljährlich zur Hauptversammlung zwei Kassenprüfer fest.
§ 16 Fahnenträger
Alle zwei Jahre wird von der Mitgliederversammlung ein Fahnenträger bestimmt.
Dieser hat zu Beginn seines Amtes die Fahne vom Vorgänger bzw. vom Vereinslokal zu Fuß abzuholen.
Zeit und Ort wird vom Ausschuß festgelegt.
Die Satzung tritt am 26.04.1978 in Kraft.
Günter Bär, Reinhard Alberti, Ernst Meierhöfer, Wilfried Reinl, Karl Gollwitzer, Georg Bodensteiner.
Mitglieder, welche den Verein gegründet haben:
Konrad Krapf, 1. Vorstand
Adam Stahl, Bartl Lindner, Joh. Bartl Gollwitzer, Johann Bock, Johann Lindner, Egid Fehr, Bartl Münmeier, Erhard Stahl, Johann Meißner, Johann Lindner, Michl Lindner, Gottlieb Meierhöfer, Erhard Meierhöfer, Joh. Adam Meißner, Gg. Michl Lindner, Joh. Gg. Würner, Bardl Bock, Bartl Bock, Erhard Krapf, Johann Krapf, Johann Fehr, Erhard Wagner, Johann Joch, Johann Jakob, Gottlieb Krapf, Bartl Bock, Michl Gollwitzer, Adam Gollwitzer, Gg. Erh. Schieder, Georg Sommer, Nikolaus Meißner, Wolf Krapf, Erhard Högen, Michl Lindner, Bartl Krapf, Heinrich Gollwitzer.
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References: § 26
 § 26
 § 26
 § 10
 § 11

§ 16