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Timestamp: 2019-12-11 09:24:58+00:00

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Sozialgesetzbuch (SGB) - Achtes Buch (VIII) - Kinder- und Jugendhilfe - (Artikel 1 des Gesetzes v. 26. Juni 1990, BGBl. I S. 1163), §86 SGB 8, §86a SGB 8, §86b SGB 8, §86c SGB 8, §86d SGB 8 | mit Referenzen
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Sozialgesetzbuch (SGB) - Achtes Buch (VIII) - Kinder- und Jugendhilfe - (Artikel 1 des Gesetzes v. 26. Juni 1990, BGBl. I S. 1163) (SGB 8) : Örtliche Zuständigkeit für Leistungen
(7) Für Leistungen an Kinder oder Jugendliche, die um Asyl nachsuchen oder einen Asylantrag gestellt haben, ist der örtliche Träger zuständig, in dessen Bereich sich die Person vor Beginn der Leistung tatsächlich aufhält; geht der Leistungsgewährung eine Inobhutnahme voraus, so bleibt die nach § 87
begründete Zuständigkeit bestehen. Unterliegt die Person einem Verteilungsverfahren, so richtet sich die örtliche Zuständigkeit nach der Zuweisungsentscheidung der zuständigen Landesbehörde; bis zur Zuweisungsentscheidung gilt Satz 1 entsprechend. Die nach Satz 1 oder 2 begründete örtliche Zuständigkeit bleibt auch nach Abschluss des Asylverfahrens so lange bestehen, bis die für die Bestimmung der örtlichen Zuständigkeit maßgebliche Person einen gewöhnlichen Aufenthalt im Bereich eines anderen Trägers der öffentlichen Jugendhilfe begründet. Eine Unterbrechung der Leistung von bis zu drei Monaten bleibt außer Betracht.
(4) Wird eine Leistung nach § 13 Absatz 3 oder
über die Vollendung des 18. Lebensjahres hinaus weitergeführt oder geht der Hilfe für junge Volljährige nach § 41
eine dieser Leistungen, eine Leistung nach § 19
oder eine Hilfe nach den §§ 27 bis 35a
§27-§35a §27-§35a
voraus, so bleibt der örtliche Träger zuständig, der bis zu diesem Zeitpunkt zuständig war. Eine Unterbrechung der Hilfeleistung von bis zu drei Monaten bleibt dabei außer Betracht. Die Sätze 1 und 2 gelten entsprechend, wenn eine Hilfe für junge Volljährige nach § 41
beendet war und innerhalb von drei Monaten erneut Hilfe für junge Volljährige nach § 41
(1) Für Leistungen in gemeinsamen Wohnformen für Mütter oder Väter und Kinder ist der örtliche Träger zuständig, in dessen Bereich der nach § 19
Leistungsberechtigte vor Beginn der Leistung seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat. § 86a Absatz 2
§ 86a Örtliche Zuständigkeit für Leistungen an junge Volljährige § 86a Örtliche Zuständigkeit für Leistungen an junge Volljährige , Abs. 2
(3) Geht der Leistung Hilfe nach den §§ 27 bis 35a
oder eine Leistung nach § 13 Absatz 3,
oder § 41
voraus, so bleibt der örtliche Träger zuständig, der bisher zuständig war. Eine Unterbrechung der Hilfeleistung von bis zu drei Monaten bleibt dabei außer Betracht.
(2) Der örtliche Träger, der von den Umständen Kenntnis erhält, die den Wechsel der Zuständigkeit begründen, hat den anderen davon unverzüglich zu unterrichten. Der bisher zuständige örtliche Träger hat dem nunmehr zuständigen örtlichen Träger unverzüglich die für die Hilfegewährung sowie den Zuständigkeitswechsel maßgeblichen Sozialdaten zu übermitteln. Bei der Fortsetzung von Leistungen, die der Hilfeplanung nach § 36 Absatz 2
§ 36 Mitwirkung, Hilfeplan § 36 Mitwirkung, Hilfeplan , Abs. 2
unterliegen, ist die Fallverantwortung im Rahmen eines Gespräches zu übergeben. Die Personensorgeberechtigten und das Kind oder der Jugendliche sowie der junge Volljährige oder der Leistungsberechtigte nach § 19
sind an der Übergabe angemessen zu beteiligen.
Steht die örtliche Zuständigkeit nicht fest oder wird der zuständige örtliche Träger nicht tätig, so ist der örtliche Träger vorläufig zum Tätigwerden verpflichtet, in dessen Bereich sich das Kind oder der Jugendliche, der junge Volljährige oder bei Leistungen nach § 19
der Leistungsberechtigte vor Beginn der Leistung tatsächlich aufhält.
§27-§35a§27-§35a
§ 86a Örtliche Zuständigkeit für Leistungen an junge Volljährige§ 86a Örtliche Zuständigkeit für Leistungen an junge Volljährige, Abs. 2
§ 36 Mitwirkung, Hilfeplan§ 36 Mitwirkung, Hilfeplan, Abs. 2

References: §86
 §86
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 §86
 §86
 § 87
 § 13
 § 41
 § 19

§27
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 § 41
 § 41
 § 19
 § 86

§ 86
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 § 13
 § 41
 § 36

§ 36
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 § 19
 § 19

§27

§ 86

§ 36