Source: https://www.paracelsus-schulen.ch/kantonale-bestimmungen
Timestamp: 2018-11-19 10:05:13+00:00

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Kantonale Bestimmungen - Paracelsus Heilpraktikerschule Zürich, Schweiz Kantonale Bestimmungen - Paracelsus Heilpraktikerschule Zürich, Schweiz
Aktuelle Kantonale Reglements
Einwohner noch “restriktiver” Kantone finden leicht einen Therapeuten im benachbarten “progressiven” Kanton.
Bitte klicken Sie in der folgenden Liste auf den jeweiligen Kanton, um mehr zu den dortigen Bestimmungen zu erfahren:
Bewilligungspflicht ist im neuen Gesundheitsgesetz verankert. Dies gilt aber nur für komplementärmedizinische Tätigkeiten welche unter einem eidgenösssischen Diplom geregelt sind. Bis dahin sind alle komplementärmedizinischen Tätigkeiten, auch die Akupunktur nicht bewilligungspflichtig.
§4 Eine Berufsausübungsbewilligung der zuständigen Behörde benötigt, wer fachlich selbstständig (…) eine Tätigkeit ausübt, die unter einem eidgenössisch anerkannten Diplom der Komplementärmedizin geregelt ist.
Gesundheitsgesetz, 20. Jan. 2009
Bewilligungen werden nach bestandener kantonaler Zulassungsprüfung (inkl. Gesundheitsgesetz = Pflicht) erteilt.
Von der Prüfung befreit wird:
Wer den Nachweis einer abgeschlossenen Aus-, Fort- oder Weiterbildung erbringt, die den Anforderungen des Prüfungsreglements genügt. Der oder die Vorsitzende der Prüfungskommission entscheidet über Gesuche um vollständige oder teilweise Befreiung von der Prüfung.
Verordnung über die Gesundheitsfachpersonen, 11. Dez. 2007
Beispiele von Prüfungsfragen
Zulassung nach einer der folgenden Voraussetzungen:
bestandene eidg. höhere Fachprüfung
SPAK (NVS)
bestandene Prüfung SBO-TCM
bestandene Prüfung SHP
Registrierung beim EMR
Andere Qualitätslabel, soweit das Departement diese anerkennt
> Politik > Gesetzessammlung Nr. 811.002, Stichwort Naturheilpraktiker
Bewilligungen werden nach bestandener kantonaler schriftlicher und mündlicher Zulassungsprüfung erteilt.
> Volkswirtschaft, Gesundheit > Gesundheit(Bewilligungen/ Publikationen) > Berufsbewilligung > Naturärzte und Naturärztinnen
AKTUELL: Der Kanton Baselstadt hat neu ein Gesundheitsgesetz geschaffen. Bisher waren die entsprechenden Gesetzestexte in unterschiedlichen Gesetzen verstreut gewesen. Der Entwurf zum neuen Gesetz hat inhaltlich in Bezug auf unseren Berufsstand indes keine Veränderungen zur bisherigen Gesetzgebung vorgesehen. Die FAMS unterstützte in seiner Vernehmlassungsantwort deshalb diese vorgesehene Fassung.
Bewilligungspflicht für Naturheilpraktikertätigkeit (Homöopathie, TCM, TEN, Ayurveda).
Bewilligungen werden mit Ausbildungsnachweis und nach bestandener kantonaler Zulassungsprüfung (nur schriftlich) erteilt. Alle anderen komplementärmedizinischen Berufe haben eine Meldepflicht.
Gesetzessammlung 310.100; Artikel 1b
Bewilligungsverordnung 310.120
Aktuell: Im Moment ist ein Vernehmlassungverfahren zur Teilrevision des Gesundheitsgesetzes hängig.
Bewilligung wird erteilt, wenn ein Antragssteller eine mindestens 3 jährige Ausbildung und ein 6-monatiges Praktikum in der jeweiligen Fachrichtung (Homöopathie, TCM, TEN) nachweisen kann.
> GEF > Richtlinien natürliche Heilmethoden
Naturheilpraktikertätigkeit nicht reglementiert, aber explizit erlaubt. Es werden keine kantonalen Bewilligungen erteilt
www.fr.ch/ssp
> (Deutsch) > Gesundheitsfachleute > Alternative Heilkunde > Regelement
A Genève, la loi sur la santé (LS) K 1 03 prévoit l’exercice de “pratiques complémentaires” par les non professionnels de la santé qui sont réglementées notamment par le règlement sur les pratiques complémentaires (RPrC) K 3 02.03. La déclaration de l’activité au service du médecin cantonal est obligatoire (unité des droits de pratique).
bestandene Prüfung SPAK (NVS)
>Finanzen und Gesundheit > Gesundheit > Bewilligungspflichtige Gesundheitsberufe
Naturheilpraktikertätigkeit (Homöopathie, TCM, TEN) reglementiert. Bewilligungen werden erteilt, wenn
jeweilige Fachprüfung beim Berufsverband bestanden wurde
oder eine EMR-Registrierung nachgewiesen werden kann.
> Bewilligungen > Berufe: Naturheilpraktiker (Gesuchsformular) Rechtsgrundlagen: Gesundheitsgesetz Verordnung zum Gesundheitsgesetz
Naturheilpraktikertätigkeit nicht reglementiert. Es werden keine kantonalen Bewilligungen erteilt.
Naturheilpraktiker sowie alle Komplementärmedizinpraktizierenden brauchen keine Bewilligung.
Akupunkteure brauchen eine Bewilligung : Mind. 3jährige Ausbildung mit Prüfungsabschluss
Naturheilpraktikertätigkeit nicht reglementiert. Die Praxistätigkeit in der Alternativmedizin, Komplementärmedizin und Wellness ist nicht dem Gesundheitsgesetz unterstellt.
Die Praxistätigkeit ist toleriert, wenn sie die Gesundheit nicht gefährdet. Es besteht ein Werbeverbot. Gesundheitsgesetz Art. 58
www.ne.ch/neat/documents/social/publique/Lois_files/LoiSante.pdf
www.ne.ch/neat/documents/social/publique/Lois_files/ReglementLoiSante.pdf
Aktuell: Der Kanton hat nach der Revision des Gesundheitsgesetzes seine Gesundheitsverordnung, welche die Umsetzung des Gesetzes regelt entsprechend angepasst. Die FAMS hat dem Kanton in der Vernehmlassung vorgeschlagen, die Zulassungsbedingungen neu an die FAMS-Qualitätslabel anzupassen und die entsprechenden Verbandsabschlüsse (SBO-TCM, shp, SPAK) zur vereinfachten Überprüfung der Voraussetzung heranzuziehen. Auf diese Vorschläge ist der Kanton aber nicht eingegangen, er hat seine bisherigen Regelungen beibehalten und neu auch die TCM-Therapie unter die Tätigkeiten mit Gefährdungspotential eingestuft. →Die TCM-Therapeuten im Kanton Nidwalden unterstehen nun ebenfalls den geregelten Berufen und müssen sich deshalb innert 3 Monaten bei der zuständigen Amtsstelle melden.
Anforderungen: Eine Ausbildung muss mind. 1500 Std. (davon 560 Std. schulmedizinische Fächer) umfassen und mit einer Schulprüfung abgeschlossen worden sein.
> Verwaltung > Gesundheitsamt > Dienstleistungen > Berufsausübungsbewilligung für Medizinisches Fachpersonal
Bewilligungen werden erteilt:
mit genügender Ausbildung
nach bestandener Zulassungsprüfung (Kt. SG, TG, oder GR) (Anmerkung: Diese 3 Kantone haben in der Zwischenzeit die Prüfung abgeschafft und stützen sich auf die Überprüfung durch das EMR oder Berufsverbände).
bestandene Berufsverbandsprüfung (SPAK, SB0-TCM, SHP)
EMR-Registrierung 185, 131 oder 91.
http://rechtsbuch.sh.ch/fileadmin/Redaktoren/Dokumente/gesetzestexte/Band_8/810.102.pdf
> www.sh.ch > Gesetzessammlung > 08 Gesundheit/Umwelt/Arbeit
> Verordnung zum Gesundheitsgesetz (GesV) vom 26. Februar 2013 > § 13 V und § 43ff
Naturheilpraktikertätigkeit nicht reglementiert. Bewilligungspflicht für Akupunktur, übrige frei. Akupunkteure müssen eine Abschlusssbestätigung einer anerkannten Schule oder einen Stundennachweis einreichen, um eine Bewilligung zu erhalten.
www.sz.ch/gesundheitsberufe
Naturheilpraktikertätigkeit (Homöopathie, TCM, TEN) reglementiert. Bewilligung auf der Basis einer Ausbildung. Die Qualität der Ausbildungsstätte wird überprüft und es muss eine Mindeststundenzahl nachgewiesen werden.
http://www.so.ch/verwaltung/departement-des-innern/gesundheitsamt/bewilligungen/
die bestandene höhere Fachschule im Berufsfeld der Alternativmedizin
die bestandene Prüfung vom NVS (SPAK)
die bestandene Prüfung vom SBO-TCM
die bestandene Prüfung SHP
eine EMR-Registrierung
Das Gesundheitsdepartement kann weitere Qualitätslabel anerkennen.
www.sg.ch/g//index.html
> Bewilligungen im Gesundheitswesen (Art. 2 Verordnung über die Gesundheitspflege) und Berufsausübungsbewilligung > Naturheilpraktiker
Bestandene kant. schriftliche Zulassungsprüfung (schulmedizinische Fächer)
UND bestandener Schulabschluss einer vom Berufsverband anerkannten Schule.
> Stichwortverzeichnis > Gesundheitsamt > Berufsbewilligung > Berufe des Gesundheitswesens
Für Naturheilpraktiker (Homöopathie, TCM,TEN)
für Akupunktur auf Basis des Verbanddiploms des SBO-TCM.
Gesundheitsgesetz Art. 26
www.ur.ch/Rechtsbuch
> suchen nach Gesundheitsgesetz 30.2111 Art. 26
Voraussichtlich Bewilligungspflicht geplant
Naturheilpraktikertätigkeit im gültigen Gesetz nicht reglementiert.
Der Kanton erteilt weder kantonale Bewilligungen, noch spricht er ein Berufsverbot aus.
Das Gesundheitsgesetz ist zurzeit in Revision. Eine Reglementierung wird voraussichtlich angestrebt.
> Lois > Recueil systématique > 8, Santé, Travail, Sécurite Sociale > 80, Santé
Naturheilpraktikertätigkeit ist gestattet, nicht reglementiert.
Das Gesetz fordert die klare Abgrenzung zu anderen Gesundheitsberufen und untersagt Werbung.
Das Gesetz ist in Revision und wird am 14.2.2009 verabschiedet. Die Änderung wird Werbung unter gewissen Voraussetzungen erlauben.
Gesundheitsgesetz Art. 51f (1996)
> Kantonale Gesetzgebung > Gesundheit, soziale Sicherheit > Gesundheitsgesetz
Aktuell: Das neue Gesetz über das Gesundheitswesen (seit 01.03.2009 in Kraft) und die Verordnung über das Gesundheitswesen (30.06.2009) hier zum Download als PDF:
Gesetz über das Gesundheitswesen im Kanton Zug
Verordnung über das Gesundheitswesen im Kanton Zug
Das neue ab dem 1. März gültige Gesundheitsgesetz hat einen Titelschutz für eidgenössische Abschlüsse vorgesehen, damit ist die freie Heiltätigkeit ohne jegliche Voraussetzungen (und rechtliche Anerkennung) auch weiterhin möglich.
Bewilligungspflicht und Meldepflicht
Bewilligungspflicht für Naturheilpraktiker mit einem eidg. Diplom, Meldepflicht für jene ohne eidg. Diplom.
Akupunkteure erhalten eine Bewilligung nach Einreichung und Gutheissen einer Ausbildung mit SBO-TCM-A-Status.
www.zug.ch/meda
> kantonsärztlicher Dienst > Bewilligungen/Meldepflicht
www.zug.ch/gesundheit
> direkt zu > Gesundheitsgesetz in Totalrevision
Die Verordnung über die nichtuniversitären Medizinalberufe ist am 1. März 2011 in Kraft getreten. Der Verordnungstext ist im Regierungsratsbeschluss Nr. 1682 vom 24. Nov. 2010 auf www.rrb.zh.ch (Suchbegriff nuMedBV) einsehbar.
Aufgrund der massiven Proteste von verschiedenen Verbänden bleibt die Akupunktur weiterhin bewilligungspflichtig.
Bis zum eidgenössischen Diplom brauchen Therapeuten die unter einem Diplom des SBO-TCM, der shp oder der Phytotherapie SPAK arbeiten wollen, eine Bewilligung. Wie das genau umgesetzt wird ist noch nicht klar, da die grundsätzliche Berufsausübung im Kt. Zürich keine Bewilligung benötigt.

References: §4
 Art. 58
 § 13
 § 43
 Art. 26
 Art. 26
 Art. 51