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Timestamp: 2020-08-13 09:59:18+00:00

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Sachgrundlose Befristung - und das frühere Ausbildungsverhältnis | Rechtslupe
Nach § 14 Abs. 2 Satz 1 Halbs. 1 TzBfG ist die kalen­der­mä­ßi­ge Befris­tung eines Arbeits­ver­trags ohne Vor­lie­gen eines sach­li­chen Grun­des bis zur Dau­er von zwei Jah­ren zuläs­sig. Bis zu die­ser Gesamt­dau­er ist nach § 14 Abs. 2 Satz 1 Halbs. 2 TzBfG die höchs­tens drei­ma­li­ge Ver­län­ge­rung eines kalen­der­mä­ßig befris­te­ten Arbeits­ver­trags zuläs­sig.
Eine Befris­tung nach § 14 Abs. 2 Satz 1 TzBfG ist gemäß § 14 Abs. 2 Satz 2 TzBfG nicht zuläs­sig, wenn mit dem­sel­ben Arbeit­ge­ber bereits zuvor ein befris­te­tes oder unbe­fris­te­tes Arbeits­ver­hält­nis bestan­den hat.
Ein frü­he­res Berufs­aus­bil­dungs­ver­hält­nis unter­fällt die­sem Vor­be­schäf­ti­gungs­ver­bot nicht. Ein Berufs­aus­bil­dungs­ver­hält­nis ist kein Arbeits­ver­hält­nis iSd. § 14 Abs. 2 Satz 2 TzBfG [1].
Aller­dings kann durch die Wei­ter­be­schäf­ti­gung des bis­he­ri­gen Aus­zu­bil­den­den nach Abschluss des Aus­bil­dungs­ver­hält­nis­ses zwi­schen den Par­tei­en nach § 24 BBiG ein Arbeits­ver­hält­nis auf unbe­stimm­te Zeit begrün­det wor­den sein, das gemäß § 14 Abs. 2 Satz 2 TzBfG der Zuläs­sig­keit der sach­grund­lo­sen Befris­tung ent­ge­gen­steht.
BAG 21.09.2011 – 7 AZR 375/​10, Rn. 14, BAGE 139, 213[↩]

References: § 14
 § 14
 § 14
 § 14
 § 14
 § 24
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