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Timestamp: 2016-10-25 05:10:20+00:00

Document:
U 218/06 (19.04.2007)
A.________, 1967, Beschwerdef�hrer,
R�mistrasse 5, 8001 Z�rich,
Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 6. M�rz 2006.
In Best�tigung der Verf�gungen vom 13. Mai und 8. Juli 2004 er�ffnete die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) dem 1967 geborenen A.________ mit Einspracheentscheid vom 6. Januar 2005, dass sie f�r die Folgen des Auffahrunfalles vom 5. November 2003 sowie des Sturzes vom 16. Januar 2001 �ber den 3. Mai 2004 bzw. den 31. Mai 2002 hinaus keine Leistungen mehr erbringe, weil der vorherrschende psychische Gesundheitsschaden nicht in einem ad�quaten Kausalzusammenhang mit den Unf�llen stehe.
Die hiegegen eingereichte Beschwerde wies das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen ab (Entscheid vom 6. M�rz 2006).
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst A.________ die Rechtsbegehren stellen, es sei ihm eine Komplement�rrente entsprechend einer Erwerbsunf�higkeit von 84 % sowie eine Entsch�digung aufgrund einer Integrit�tseinbusse von 40 % zuzusprechen. Er ersucht zudem um Gew�hrung der unentgeltlichen Verbeist�ndung.
2.1 In �bereinstimmung mit der Praxis (vgl. Urteil des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts U 213/95 vom 18. April 1996 E. 4b, publ. in: RKUV 1996 Nr. U 248 S. 176) pr�fte die Vorinstanz die Frage, ob die Unf�lle vom 16. Januar 2001 und 5. November 2003 und deren somatische Folgen mit den die Arbeitsf�higkeit erheblich einschr�nkenden psychiatrischen Befunden (�ngstlich-depressive Anpassungsst�rung [ICD-10: F43.22] und chronifizierte hypochondrisch-�ngstliche Depression mit ausgepr�gtem somatischem Syndrom [ohne psychotische Symptome; ICD-10: F33.2]) in einem ad�quaten Kausalzusammenhang stehen, f�r jeden Unfall gesondert. Nach den Erw�gungen im angefochtenen Entscheid, worauf sowohl in rechtlicher als auch in tats�chlicher Hinsicht vollumf�nglich verwiesen wird (Art. 36a Abs. 3 2. Satz OG), sind in Bezug auf den Verkehrsunfall vom 5. November 2003 die zum typischen Beschwerdebild eines Schleudertraumas der Halswirbels�ule (HWS) oder eines Sch�delhirntraumas geh�renden Beeintr�chtigungen von allem Anfang an durch die ausgepr�gte psychische Symptomatik ganz in den Hintergrund gedr�ngt worden, weshalb der ad�quate Kausalzusammenhang nach der f�r psychische Fehlentwicklungen nach einem Unfall bestehenden Rechtsprechung zu beurteilen ist. Das kantonale Gericht kam zum Schluss, dass die in die Kategorie der mittelschweren Unf�lle einzuordnenden Ereignisse weder besonders eindr�cklich noch von dramatischen Umst�nden begleitet gewesen und auch die weiteren Ad�quanzkriterien nicht in der erforderlichen Weise erf�llt sind. Nachdem keine nennenswerten physischen Unfallfolgen persistierten, sei die Leistungseinstellung der SUVA nicht zu beanstanden.
2.2 Diesem Ergebnis ist beizupflichten. Was der Beschwerdef�hrer dagegen vorbringt, ist nicht stichhaltig. Die in allgemeiner Form gehaltene Behauptung, die SUVA habe sich nicht gen�gend um berufliche und medizinische Eingliederungmassnahmen bem�ht, weshalb sich der psychische Gesundheitsschaden chronisch verschlimmerte, geht fehl, nachdem sich der Versicherer - im Rahmen seiner Zust�ndigkeit - f�r die Zuweisung einer zumutbaren Arbeit im Betrieb eingesetzt hat. Auf die Frage, ob die SUVA unter dem Titel der �rztlichen Fehlbehandlung f�r die psychischen Beeintr�chtigungen einzustehen habe (vgl. dazu das Urteil des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts U 204/94 vom 11. Juli 1995 E. 4e, publ. in: SVR 1996 UV Nr. 58 S. 193), ist daher nicht n�her einzugehen. Sodann bietet die Sache keinen Anlass, die Praxis gem�ss BGE 115 V 133 einer �berpr�fung im Sinne einer Pr�zisierung zu unterziehen, wie in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde weiter vorgebracht wird. Der geltend gemachte Anspruch auf eine (abgestufte) �bergangsrente gem�ss Art. 19 Abs. 3 UVG in Verbindung mit Art. 30 UVV scheitert von vornherein am fehlenden Kausalzusammenhang zwischen den Unfallfolgen und der die Arbeitsf�higkeit beeintr�chtigenden psychischen Symptomatik. Unter diesen Umst�nden geht auch die Berufung auf den von der Invalidenversicherung ermittelten Invalidit�tsgrad von 84 % (vgl. Verf�gung der IV-Stelle des Kantons St. Gallen vom 9. November 2004) fehl. Schliesslich ist auf die weiteren Vorbringen, die SUVA h�tte eine Abfindung nach Art. 23 UVG zusprechen m�ssen oder sei zu verpflichten, Schadenersatz im Sinne von Art. 78 ATSG zu leisten, nicht einzutreten, da es an einem Anfechtungsobjekt fehlt.
Es ist aufgrund der Erw�gungen der Vorinstanz evident, dass unfallbedingt keine dauernde erhebliche Sch�digung der k�rperlichen, geistigen oder psychischen Integrit�t vorliegt, weshalb ein Anspruch auf Integrit�tsentsch�digung (vgl. Art. 24 Abs. 1 UVG) entf�llt. Das Vorbringen des Beschwerdef�hrers, mit Zusprechung einer Integrit�tsentsch�digung w�rde ein Anreiz zur Selbsteingliederung geschaffen, ist unbehelflich.
Da die Verwaltungsgerichtsbeschwerde offensichtlich unbegr�ndet ist, wird sie im vereinfachten Verfahren mit summarischer Begr�ndung erledigt (Art. 36a Abs. 1 lit. b und Abs. 3 1. Satz OG).
Die unentgeltliche Verbeist�ndung kann wegen Aussichtslosigkeit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht gew�hrt werden (Art. 152 in Verbindung mit Art. 135 OG; BGE 125 V 201 E. 4a S. 202 und 371 E. 5b S. 372, je mit Hinweisen).

References: BGE 
 Art. 19
 Art. 30
 Art. 23
 Art. 78
 Art. 24
 Art. 135
 BGE