Source: https://www.dtad.de/details/Projektmanagement_im_Bauwesen_80337_Muenchen-10082561_3
Timestamp: 2018-06-25 16:10:31+00:00

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Ausschreibung - Projektmanagement im Bauwesen in München (ID:10082561)
> DTAD-ID: 10082561
Projektsteuerung für die Erweiterung und Generalsanierung des Klinikums Bogenhausen. Nach 7-jähriger Bauzeit wurde das Klinikum Bogenhausen im Jahre 1984 als Ersatz für 3 kleinere, abgängige...
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Herrn Rechtsanwalt Dr. Mathias Mantler
Telefon: +49 895441470
Fax: +49 8954414799
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Projektsteuerung für die Erweiterung und Generalsanierung des Klinikums Bogenhausen.
Nach 7-jähriger Bauzeit wurde das Klinikum Bogenhausen im Jahre 1984 als Ersatz für 3 kleinere, abgängige Krankenhäuser eröffnet. Typologisch handelt es sich um einen Vertikaltyp in Doppelkammstruktur und in Ost-West-Richtung verlaufender Magistrale. Die großzügige Flächenauslegung in den Pflegebereichen und die Zuordnung von Technikflächen zu den hochinstallierten Funktionsgeschossen im Sockel, bieten auch nach heutigen Maßstäben gute Voraussetzungen für moderne, prozessoptimierte Strukturen. Voraussetzung hierfür ist jedoch eine großzügige bauliche Erweiterung, deren Lokalisierung im Südareal zwischen Klinikgebäude und Englschalkinger Straße zu positionieren ist. Das Bestandsgebäude des Klinikums erfährt in südlicher Richtung eine erhebliche Erweiterungsmöglichkeit durch einen angedockten Ergänzungsbau mit einem Technikgeschoss (2. UG) sowie 3 weiteren Vollgeschossen (1. UG, EG, 1. OG). Durch diesen Entspannungsbau sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, den Gebäudebestand in 4 Quadranten großflächig und in überschaubarem Zeitrahmen grundlegend zu sanieren. Erfahrungen bei vergleichbaren Projekten haben gezeigt, dass eine Sanierung von OP-Bereichen bei laufendem Betrieb bei Kliniken dieser Baustruktur unter wirtschaftlichen und ablauftechnischen Gesichtspunkten nicht zielführend ist. Insoweit sieht das Konzept einen Neubau des Zentral-OPs, der zentralen Notfallaufnahme sowie der gesamten, vergrößerten intensivmedizinischen Kapazitäten im Entspannungsbau vor. Für die Ausdehnung des Gebäudes ist die zentrale OP-Abteilung als flächenmäßig größte Funktionsstelle für die Dimensionierung des Baukörpers bestimmend.
Die Kennzahlen NF Neubau ca. 17 000 m² und BGF Neubau ca. 30 000 m² verdeutlichen anhand des Vergleichswertes BGF/NF von ca. 1,8 die Wirtschaftlichkeit und Effizienz des Konzeptes.
Die Funktionsbereiche nach DIN 13080 beziehen sich im Wesentlichen auf: Untersuchung und Behandlung (U/B, Zentrale Räume, Zentral OP, Pers.zone OP, OP Materiallager), Pflege (Operative ICU, konservative ICU, IMC, Stroke Unit, ICU/SBV, Aufnahmepflege, CPU, TK Neuro, TK Onkologie, TK Diab./I.MED, TK Hämatologie, TK Schmerztherapie, Dienstzimmer/Logistik, Zentrale Überwachung), Krankenhausmanagement (Patienten Aufnahme, Soziale Dienste, Serviceeinrichtungen, Café/Kiosk, Personalumkleide, Ver- und Entsorgung, Sterilgutversorgung, Bettenaufbereitung).
Vorgesehen sind: Notaufnahme Erwachsene, Zentraler OP-Bereich für die Fachabteilungen Neurozentrum (Neurochirurgie), Bewegungsapparat-/Traumazentrum (Unfallchirurgie und Sportmedizin und Orthopädie, Plastische, Rekonstruktive, Hand- und Verbrennungschirurgie, Wirbelsäulenchirurgie), Darmzentrum (Allgemein-, Viszeralchirurgie), Herz-Gefäß-Zentrum (Herzchirurgie, Gefäßchirurgie), Lungenzentrum (Thoraxchirurgie), HNO, Urologie; Überreg. Notfallzentrum – Aufnahmestation (Präklinik), Operative Fachabteilungen, Konservative Fachabteilungen, Tageskliniken.
Am Standort ist zielplanerisch ebenfalls ein Operatives Eingriffszentrum vorgesehen. In Abgrenzung zu den OP-Sälen in der Zentralen OP-Abteilung werden gemäß RKI-Richtlinie in den Räumen des Operativen Eingriffszentrums folgende Eingriffe und invasive Maßnahmen durchgeführt:
— kleinere invasive Eingriffe, wie z. B. interventionelle Maßnahmen aus Innere Medizin, Radiologie, etc., Wundversorgungen, Gelenk-punktionen,
— Invasive Untersuchungen und vergleichbare Maßnahmen, wie z.B. Sondierung von natürlichen Körperöffnungen, Endoskopien durch natürliche Körperöffnungen, ausgedehnte Verbandswechsel,
— Legen bestimmter intravasaler Katheter.
Die Bauabschnitte gliedern sich wie folgt:
1. Phase: Im ersten Schritt erfolgt die Umverlegung des HLP und die Freimachung des Baufeldes.
2. Phase: In der 2. Phase wird über einem Zeitraum von ca. 30 Monaten der Neubau errichtet.
3. Phase: Nach Umverlegung der OP - Abteilung und Inbetriebnahme der erweiterten Notfallversorgung, ICU, IMC und Tagesklinik erfolgt der Umbau im 1. UG ( Teilflächen ehemaliger OP – Abteilung ) zur Aufnahme der CPU und Aufnahmepflege etc.
4. Phase: Parallel zur 3. Phase kann der Interims - Container - Pflege aufgebaut werden, um die bestehende Klinik, in vier Abschnitten, entsprechend den Anforderungen umzubauen bzw. zu sanieren.
5. Phase: Der erste Sanierungsabschnitt der Klinik erfolgt im Nord-Ost-Quadranten.
6. Phase: Sanierung: 2 Nord-West-Quadrant.
7. Phase: Sanierung 3: Süd-West-Quadrant.
8. Phase: Sanierung 4: Süd-Ost-Quadrant.
Die Bettenzahl (stationär) am Standort Bogenhausen nach Abschluss der Maßnahmen liegt bei 1019 (aktuell: 951).
Die Grobkostenschätzung (Kostengruppen 200-700 gem. DIN 276-1:2008-12) beläuft sich auf ca. 315 000 000 EUR brutto (ohne Indexsteigerung), davon Erweiterung ca. 1/3, Generalsanierung ca. 2/3.
Gegenstand des Auftrags sind Leistungen der Projektsteuerung in Anlehnung an das Leistungsbild Projektsteuerung der Leistungs- und Honorarordnung Projektmanagement in der Bau-und Immobilienwirtschaft, herausgegeben vom Ausschuss der Verbände und Kammer der Ingenieure und Architekten für die Honorarordnung e. V., (AHO-Schriftenreihe Nr. 9, 4. Auflage, Stand: Mai 2014) für die Projektstufen 1-5 aller Handlungsbereiche (A-E), im Wege der stufenweisen Beauftragung, für die o. g. Baumaßnahme. Inbegriffen sind insbesondere auch:
— Kontrollieren der Rechnungsprüfung der Objektüberwachung,
— Gesamthaftes Prüfen der Projektdokumenation der fachlich Beteiligten, Zusammenfassen und Archivieren der Projektdokumentation und des Schriftverkehrs,
— Erstellen des Verwendungsnachweises sowie aller damit im Zusammenhang stehender (ggf. vorbereitender) Unterlagen in den Zuwendungsverfahren über die gesamte Leistungsdauer in allen beauftragten Projektstufen, gemäß Anforderung des AG.
Projektstufe 1: Projektvorbereitung,
Projektstufe 2: Planung,
Projektstufe 3: Ausführungsvorbereitung,
Projektstufe 4: Ausführung,
Projektstufe 5: Projektabschluss.
Die Leistungen des Auftragnehmers umfassen – soweit beauftragt – in jeder der Projektstufen in Anlehnung an das Leistungsbild Projektsteuerung der Leistungs- und Honorarordnung Projektmanagement in der Bau-und Immobilienwirtschaft, herausgegeben vom Ausschuss der Verbände und Kammer der Ingenieure und Architekten für die Honorarordnung e. V., (AHO-Schriftenreihe Nr. 9, 4. Auflage, Stand: Mai 2014) folgende Handlungsbereiche (einschl. der unter II.1.5) genannten Leistungen):
A: Organisation, Information, Koordination und Dokumentation,
B: Qualitäten und Quantitäten,
C: Kosten und Finanzierung,
D: Termine und Kapazitäten und Logistik,
E: Verträge und Versicherungen.
363120-2014
2014/S 205-363120
(1) Der Auftraggeber behält sich vor, im Teilnahmeantrag fehlende oder unvollständige Erklärungen oder Nachweise, die bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist (IV.3.4)) nicht vorgelegt wurden, bis zum Ablauf einer von ihm zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern, § 5 Abs. 3 VOF. Die Bewerber haben keinen Anspruch darauf, dass der Auftraggeber von dieser Nachforderungsmöglichkeit Gebrauch macht.
(3) Der ausgedruckte Teilnahmeantrag ist zu unterzeichnen, bei einer Bewerbergemeinschaft von jedem Mitglied. Auf Verlangen des AG hat der Bewerber die Vertretungsbefugnis des/der Unterzeichner(s) in geeigneter Form (z. B. durch Vorlage aktueller Registerauszüge oder der Gesellschaftsverträge) nachzuweisen.
(6) Der Teilnahmeantrag ist in Papierform in einem verschlossenen Umschlag und als Teilnahmeantrag gekennzeichnet bei der in I.1) (Angebote/Teilnahmeanträge) genannten Stelle fristgerecht (Ziffer IV.3.4)) abzugeben (das Datum des Poststempels ist nicht entscheidend).
21.11.2014 - 13:00 Uhr
Laufzeit in Monaten: 110 (ab Auftragsvergabe)
Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 10 000 000 EUR für Personenschäden und von mindestens 5 000 000 EUR für sonstige Schäden bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens; die Maximierung der Ersatzleistung muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme pro Kalenderjahr betragen.
Projektfortschrittsbezogene Abschlagszahlungen für nachgewiesene erbrachte Leistungen nach Maßgabe der vertraglich zu vereinbarenden Abschlagszahlungsregelung.
(1) Soweit der Bewerber eintragungspflichtig ist: Auszug aus dem Berufs-, Partnerschafts- oder Handelsregister oder bei Bewerbern von außerhalb Deutschlands aus dem vergleichbaren Register des Herkunftslandes des Bewerbers, sowie Eigenerklärung des Bewerbers, dass der Auszug den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt,
(2) Eigenerklärung, dass die verfahrensgegenständlichen Dienstleistungen gemäß § 2 Abs. 3 VOF unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erbracht werden,
(3) Eigenerklärung, ob und auf welche Art gemäß § 4 Abs. 2 VOF wirtschaftliche Verknüpfungen des Bewerbers mit anderen Unternehmen bestehen,
(4) Eigenerklärung, ob und auf welche Art gemäß § 4 Abs. 2 VOF der Bewerber auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet,
(5) Eigenerklärung, dass keine Ausschlusskriterien gemäß § 4 Abs. 6 lit. a)-g) VOF vorliegen und dass der Bewerber
— seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben ordnungsgemäß erfüllt hat, und,
Folgende Nachweise und Erklärungen sind vom Bewerber mit dem Teilnahmeantrag zwingend einzureichen:
(6) Nachweis gem. § 5 Abs. 4 a) VOF über die bestehende Berufshaftpflichtversicherung des Bewerbers. Im Falle von geringeren Versicherungssummen oder geringerer Maximierung der Ersatzleistung als in Ziffer III.1.1) genannt, ist zusätzlich eine Bestätigung der Versicherungsgesellschaft einzureichen, aus der hervorgeht, dass im Auftragsfall die Versicherung an die Anforderungen nach Ziffer III.1.1.) angepasst werden wird. Bei Bewerbergemeinschaften sind ein entsprechender Nachweis und eine entsprechende Versicherungsbestätigung für die Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Wird der Nachweis und soweit erforderlich die Bestätigung nicht vorgelegt, erfolgt der Ausschluss des Bewerbers.
(7) Eigenerklärung gemäß § 5 Abs. 4 c) VOF über den Gesamtumsatz und den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (Projektsteuerung im Bauwesen) des Bewerbers, jeweils der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2011-2013), jeweils in EUR netto.
Mindestanforderung ist ein durchschnittlicher Jahresumsatz des Bewerbers für entsprechende Dienstleistungen(Projektsteuerung im Bauwesen) in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2011-2013) von mindestens netto 600 000 EUR. Wird die Mindestanforderung nicht erfüllt, erfolgt der Ausschluss des Bewerbers. Bei Bewerbergemeinschaften sind die jeweiligen Gesamtumsätze der Mitglieder pro Geschäftsjahr zu addieren und die Summe ist je Geschäftsjahr unter Gesamtumsatz anzugeben. Entsprechendes gilt für die jeweiligen Umsätze für entsprechende Dienstleistungen (Projektsteuerung im Bauwesen). Letztere Summe ist bei Bewerbergemeinschaften maßgeblich für die Einhaltung der vorgenannten Mindestanforderung. Wird die Mindestanforderung nicht erfüllt, erfolgt der Ausschluss des Bewerbers.
Zwingende Mindestanforderungen nach III.2.2) (6) und III.2.2) (7).
(8) Eigenerklärung, aus der das jährliche Mittel (Zahl) der Beschäftigten (angestellte oder freie Mitarbeiter) und der Führungskräfte (Inhaber, geschäftsführende Gesellschafter, Geschäftsführer, Vorstände) des Bewerbers jeweils in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2011-2013) ersichtlich sind. Bei Bewerbergemeinschaften sind je abgeschlossenem Geschäftsjahr (2011-2013) die jeweiligen jährlichen Mittel der Beschäftigten der Bewerbergemeinschafts-Mitglieder zu addieren; entsprechendes gilt für die jeweiligen jährlichen Mittel der Führungskräfte. Mindestanforderung ist ein jährliches Mittel von mindestens 10 Beschäftigten/Führungskräften (zusammengerechnet) in jedem der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2011-2013).
Wird die Mindestanforderung nicht erfüllt, erfolgt der Ausschluss des Bewerbers.
(9) Nachweise (Eigen- und Fremderklärungen gem. nachfolgenden Anforderungen) über bis zu 4 vom Bewerber erbrachte, mit den unter II.1.5) beschriebenen Projektsteuerungsleistungen vergleichbare Referenzprojekte aus dem Bereich Krankenhausbau aus den letzten 3 Jahren (2011 bis zum Datum des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gem. IV.3.4)), mit Angabe von Name/Anschrift des Auftraggebers und Name des Ansprechpartners beim Auftraggeber mit Telefonnummer und Email-Adresse und einer Projektbezeichnung und -beschreibung mit Beschreibung der erbrachten Leistungen. Für diese Referenzprojekte gilt weiter Folgendes unter (9) a) und b):
a) Die Referenzprojekte werden im Rahmen der Teilnehmerauswahl nach IV.1.2) nur gewertet, wenn Eigenerklärungen (bis auf dd): Fremderklärung) zu den nachfolgenden Mindestanforderungen (9) a) aa)-dd) gemacht werden und diese Mindestanforderungen erfüllt sind. Mindestanforderungen an die Referenzprojekte sind jeweils:
aa) Baukosten des Referenzprojekts der Kostengruppen 200-700 nach DIN 276:2008-12: mindestens 50 000 000 EUR netto. Baukosten in diesem Sinne sind nur solche Baukosten, die vom Auftragsumfang des Bewerbers erfasst sind (z. B. wenn sich der Auftrag des Bewerbers nur auf einen Teil einer Gesamtmaßnahme bezieht),
bb) mindestens dem Bewerber im Referenzprojekt beauftragte und von ihm erbrachte Projektstufen und Handlungsbereiche gem. § 205 der Leistungs- und Honorarordnung Projektmanagement in der Bau- und Immobilienwirtschaft, herausgegeben vom Ausschuss der Verbände und Kammer der Ingenieure und Architekten für die Honorarordnung e. V. (AHO-Schriftenreihe Nr. 9, 3. Auflage, Stand: März 2009): Projektstufen 2 (Planung) bis einschließlich 5 (Projektabschluss) für die Handlungsbereiche A-D.
cc) Projektstand des Referenzprojekts zum Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge gem. IV.3.4) in diesem VOF-Verfahren: Projektstufe 5 (Projektabschluss) fertiggestellt.
dd) Vorlage einer Auftraggeberbescheinigung (Fremderklärung) über das Referenzprojekt gemäß § 5 Abs. 5b) VOF, falls Referenzprojekt-Auftraggeber ein öffentlicher Auftraggeber ist.
Werden nicht alle Mindestanforderungen nach (9) a) aa)-dd) erfüllt, wird das hiervon betroffene Referenzprojekt nicht gewertet.
b) Bei Erfüllung eines oder mehrerer der nachfolgend genannten Zusatzkriterien, zu denen der Bewerber entsprechende Eigenerklärungen zu machen hat, erhält ein die Mindestanforderungen gemäß vorstehend (9) a)aa)-dd) erfüllendes Referenzprojekt darüber hinaus für jedes erfüllte Zusatzkriterium 1 Punkt:
aa) Auftraggeber des Referenzprojekts ist ein öffentlicher Auftraggeber gemäß § 98 GWB,
bb) Das Referenzprojekt ist mit Zuwendungsmitteln der EU, des Bundes, eines Bundeslandes und/oder einer sonstigen Körperschaft des öffentlichen Rechts gefördert,
cc) Das Referenzprojekt beinhaltet sowohl Neubau- als auch Umbaumaßnahmen,
dd) Das Referenzprojekt wurde im laufenden Betrieb realisiert,
ee) Das Referenzprojekt umfasst mehrere medizinische Fachabteilungen,
ff) Das Referenzprojekt umfasst mindestens 200 Betten,
gg) Das Referenzprojekt umfasst ein Krankenhaus der Maximalversorgung.
Insgesamt können also je Referenzprojekt bis zu 7 ((9) b) aa)-gg)) Punkte erzielt werden, für die maximal 4 zulässigen Referenzprojekte gemäß Ziffer (9) also insgesamt maximal 28 Punkte.
Bei Bewerbergemeinschaften muss klar erkennbar sein, welches Referenzprojekt welchem Mitglied zuzuordnen ist. Die Mindestanforderungen erfüllende Referenzprojekte der Mitglieder werden der Bewerbergemeinschaft zugerechnet. Auch von einer Bewerbergemeinschaft dürfen insgesamt nur die vorgenannten Maximalzahlen von Referenzprojekten benannt werden.
Es werden nur die vom Bewerber im Bewerbungsformular an vorgegebener Stelle jeweils genannten Referenzprojekte berücksichtigt. Je Referenz ist ein zusätzliches Projektblatt (max. 1 einseitig bedruckte DIN-A-4-Seite) mit Darstellung des Referenzprojektes gestattet, das ebenfalls berücksichtigt wird. Sollten an anderer Stelle oder darüber hinaus Referenzprojekte benannt werden (z. B. auch in allgemeinen Bürobroschüren, Referenzlisten o. ä.), werden diese nicht berücksichtigt.
(10) Benennung des für die ausschreibungsgegenständlichen Leistungen zum Einsatz kommenden Projektleiters mit Angabe der Dauer seiner Berufserfahrung im Bereich der Projektsteuerung sowie der Dauer seiner Berufserfahrung als Projektleiter in der Projektsteuerung sowie von Nachweisen über bis zu 2 mit den unter II.1.5) beschriebenen Projektsteuerungsleistungen vergleichbare persönliche Referenzprojekte des Projektleiters aus dem Bereich Krankenhausbau aus den letzten 3 Jahren (2011 bis zum Datum des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gem. IV.3.4), die er als Projektleiter geleitet hat, mit Angabe von Name/Anschrift des Auftraggebers und Name des Ansprechpartner beim Auftraggeber mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse und einer Projektbezeichnung und -beschreibung der erbrachten Leistungen nach näherer Maßgabe der Anforderungen gemäß (10) a) und (10) b).
Als Projektleiter darf nur benannt werden, wer die ausschreibungsgegenständliche Leistung hauptverantwortlich selbst im Tagesgeschäft bearbeiten wird.
Mindestanforderungen an den Projektleiter sind ein Hochschulabschluss (Diplom, Master, oder vergleichbar) als Architekt oder Ingenieur und eine Berufserfahrung als Projektleiter in der Projektsteuerung von mindestens 10 Jahren zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags. Werden die Mindestanforderungen nicht erfüllt, erfolgt der Ausschluss des Bewerbers.
a) Die nach vorstehenden Anforderungen angegebenen persönlichen Referenzprojekte des Projektleiters werden im Rahmen der Teilnehmerauswahl nach IV.1.2) nur gewertet, wenn Eigenerklärungen (bis auf dd): Fremderklärung) zu den nachfolgenden Mindestanforderungen (10) a) aa) –dd) gemacht werden und diese Mindestanforderungen erfüllt sind. Mindestanforderungen an diese Referenzprojekte sind jeweils:
aa) Baukosten des Referenzprojekts der Kostengruppen 200-700 nach DIN 276:2008-12: mindestens 50 Mio. EUR netto. Baukosten in diesem Sinne sind nur solche Baukosten, die vom Auftragsumfang unter der Verantwortung des Projektleiters erfasst sind (z. B. wenn sich der Auftrag des Bewerbers nur auf einen Teil einer Gesamtmaßnahme bezieht),
bb) mindestens vom Projektleiter als Projektleiter bearbeitete Projektstufen und Handlungsbereiche des Referenzprojektes gem. § 205 der Leistungs- und Honorarordnung Projektmanagement in der Bau- und Immobilienwirtschaft, herausgegeben vom Ausschuss der Verbände und Kammer der Ingenieure und Architekten für die Honorarordnung e. V. (AHO-Schriftenreihe Nr. 9, 3. Auflage, Stand: März 2009): Projektstufen 2 (Planung) bis einschließlich 5 (Projektabschluss) für die Handlungsbereiche A-D,
cc) Projektstand des Referenzprojekts zum Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge gem. IV.3.4) in diesem VOF-Verfahren: Projektstufe 5 (Projektabschluss) fertiggestellt,
Werden nicht alle Mindestanforderungen nach (10) a) aa)-dd) erfüllt, wird das hiervon betroffene Referenzprojekt nicht gewertet.
b) Bei Erfüllung eines oder mehrerer der nachfolgend genannten Zusatzkriterien, zu denen der Bewerber entsprechende Eigenerklärungen zu machen hat, erhält ein die Mindestanforderungen gemäß vorstehend (10) a) aa)-dd) erfüllendes Referenzprojekt für jedes erfüllte Zusatzkriterium 1 Punkt:
Insgesamt können also je Referenzprojekt bis zu 7 ((10) b) aa)-gg)) Punkte erzielt werden, für die maximal 2 zulässigen Referenzprojekte gemäß Ziffer (10) also insgesamt maximal 14 Punkte.
Zwingende Mindestanforderungen nach III.2.3) (8), III.2.3) (9 ) und III.2.3) (10).

References: § 5
 § 2
 § 4
 § 4
 § 4
 § 5
 § 5
 § 205
 § 5
 § 98
 § 205