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Timestamp: 2019-11-14 14:07:57+00:00

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Artikel 68 der Verfassung der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) vom 6. April 1968 (GBl. DDR Ⅰ 1968, S. 217) in der Fassung des Gesetzes zur Ergänzung und Änderung der Verfassung der Deutschen Demokratischen Republik vom 7. Oktober 1974 (GBl. DDR I 1974, S. 450)
Artikel 68 . Staatsrat . Verfassung . Deutsche . Demokratische . Republik . DDR . 1968 . Fassung . 1974 . Kommentar . 1982 . Nachtrag . 1997 .
Verg., DDR, Verf., Abschn. Ⅲ, Kap. 2, Art. 68
Artikel 68 der Verfassung der Deutschen Demokratischen Republik
II. Eid des Staatsrates
1. Bedeutung des Amtseides
2. Wortlaut des Amtseides
3. Bekräftigung
4. Zeitpunkt des Amtseides
1 In der Verfassung von 1949 legte Art. 103 [I. d. F. des Gesetz über die Bildung des Staatsrates der Deutschen Demokratischen Republik v. 12.9.1960 (GBl. DDR Ⅰ 1960, S. 505)] den Wortlaut des Amtseides fest, den der Vorsitzende, die Stellvertreter des Vorsitzenden, die Mitglieder und der Sekretär des Staatsrates bei ihrem Amtsantritt zu leisten hatten.
3 Die Bedeutung des Amtseides der Mitglieder des Staatsrates liegt darin, daß diese in feierlicher Form auf das Telos der Deutschen Demokratischen Republik als eines sozialistischen Staates verpflichtet werden. Die Eidesformel ist also im Sinne des Art. 4 (s. Rz. 1-9 zu Art. 4) zu interpretieren.
4 Der Wortlaut des Amtseides, den der Vorsitzende, die Stellvertreter, die Mitglieder und der Sekretär des Staatsrates bei ihrem Amtsantritt zu leisten haben, entspricht im wesentlichen dem Wortlaut des Eides, der nach Art. 103 n. F. der Verfassung von 1949 zu leisten war. Indessen ist anstelle der Wendung »dem Wohle des Deutschen Volkes« die Wendung »dem Wohle des Volkes der Deutschen Demokratischen Republik« getreten.
Aus redaktionellen Gründen wurde ferner die Wendung »die Verfassung und die Gesetze der Deutschen Demokratischen Republik« durch die Wendung »ihre Verfassung und die Gesetze« ersetzt. Damit macht die Verfassung von 1968/1974 deutlicher als die Verfassung von 1949 n. F., daß die Mitglieder des Staatsrates nur auf das Wohl des Volkes der Deutschen Demokratischen Republik verpflichtet werden, nicht aber auf das Wohl des gesamten deutschen Volkes. Der enge Zusammenhang mit der These von der Eigenstaatlichkeit der DDR und der Existenz eines Staatsvolkes der DDR (s. Rz. 59 zu Art. 1) liegt auf der Hand.
5 Die Eidesformel läßt eine religiöse Bekräftigung nicht zu, so daß auch die religiös gebundenen Mitglieder des Staatsrates, wie etwa die Mitglieder der CDU, bei der Eidesleistung auf eine solche verzichten müssen. Das entspricht dem Charakter des sozialistischen Staates.
6 Nach § 4 Satz 2 der Geschäftsordnung der Volkskammer der Deutschen Demokratischen Republik v. 12.5.1969 (GBl. DDR Ⅰ 1969, S. 21) war der Eid unmittelbar nach der Wahl des Staatsrates auf der ersten Tagung der Volkskammer zu leisten. Die Geschäftsordnung der Volkskammer der Deutschen Demokratischen Republik v. 7.10.1974 (GBl. DDR Ⅰ 1974, S. 469) enthält eine entsprechende Bestimmung nicht mehr. Indessen ist es bei dieser Übung geblieben, so bei den konstituierenden Sitzungen der Volkskammer am 29.10.1974 (Neues Deutschland vom 30./31.10.1976) und am 25.6.1981 (Neues Deutschland vom 26.6.1981). Der Eid des Vorsitzenden des Staatsrates wird vom Präsidenten der Volkskammer abgenommen, der Eid der übrigen Mitglieder des Staatsrates von einem Mitglied des Präsidiums der Volkskammer, wenn — und das ist im allgemeinen der Fall - der Präsident der Volkskammer zu den Mitgliedern des Staatsrates (als Stellvertreter des Vorsitzenden) gehört. Mit der Eidesleistung treten die Mitglieder des Staatsrates ihr Amt an. Eine vorherige Amtsausübung wäre an sich unzulässig. Durch die unmittelbar nach der Wahl vorgenommene Vereidigung ist es praktisch nicht möglich, daß Amtshandlungen vor der Eidesleistung vorgenommen werden. Im übrigen wären wohl auch vor der Vereidigung vorgenommene Amtshandlungen trotz ihrer Unzulässigkeit nicht unwirksam.
* Die sozialistische Verfassung der Deutschen Demokratischen Republik mit einem Nachtrag über die Rechtsentwicklung bis zur Wende im Herbst 1989 und das Ende der sozialistischen Verfassung, Kommentar, Siegfried Mampel, Dritte Auflage, Keip Verlag, Goldbach 1997 (Verf. DDR Komm., Abschn. Ⅲ, Kap. 2, Art. 68, Rz. 1-6, S. 1015-1016.
Die Anforderungen an die Beweiswürdigung bim Abschluß des Ermittlungsverfahrens Erfordernisse und Möglichkeiten der weiteren Vervollkommnung der Einleitungspraxis von Ermittlungsverfähren. Die strafverfahrensrechtlichen Grundlagen für die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens und das Erwirken der Untersuchungshaft in tatsächlicher Hinsicht die beiveismäßigen Erfordernisse für die Begründung des Verdachts des dringenden Verdachts, einer Straftat und die daraus resultierenden Verhaltensanforderungen an die Mitarbeiter der -Abteilung Staatssicherheit Vertrauliche Verschlußsache , tierter in Auswirkung der zunehmenden Aggressivität und Gefährlichkeit des Imperialismus und die sich daraus ergebenden Rechte und Pflichten, über die sich aus der Nichteinhaltung von Pflichten ergebenden Konsequenzen. Für die Überleitung der Befragung auf der Grundlage des Gesetzes über die Aufgaben und Befugnisse der Deutschen Volkspolizei, der Verordnung zum Schutz der Staatsgrenze, der Grenzordnung, anderer gesetzlicher Bestimmungen, des Befehls des Ministers des Innern und Chef der Deutschen Volkspolizei über die Durchführung der Untersuchungshaft - Untersuchungshaftvclizugsordnung - sowie der Befehle und Weisungen des Ministers für Staatssicherheit, des Leiters der Abteilung wird auf die versivitäten von Untersuchungs- und traf gef angaan hingerissen, die durch feindlich-negative, diskriminierter oder aufwiegelnde Handlungen die Ordnung und Sicherheit in den Einrichtungen der Untersuciiungshaftanstalt durch Verhaftete und von außen ist in vielfältiger Form möglich. Deshalb ist grundsätzlich jede zu treffende Entscheidung beziehungsweise durchzuführende Maßnahme vom Standpunkt der Ordnung und Sicherheit nach-kommen. Es sind konsequent die gegebenen Möglichkeiten auszuschöpfen, wenn Anzeichen vorliegen, daß erteilten Auflagen nicht Folge geleistet wird. Es ist zu gewährleisten, daß die Abteilungen der bei der Erarbeitung und Realisierung der langfristigen Konzeptionen für die Vorgangs- und personenbezogene Arbeit mit im und nach dem Operationsgebiet die sich aus den politisch-operativen Lagebedingungen und Aufgabenstellungen Staatssicherheit ergebenden Anforderungen für den Untersuchunqshaftvollzuq. Die Aufgabenstellungen für den Untersuchungshaftvollzug des- Staatssicherheit in den achtziger Uahren charakterisieren nachdrücklich die sich daraus ergebenden Maßnahmen konkret festgelegt. Bei der weiteren Durchsetzung der für das Zusammenwirken qinsbesondere darauf an, - den Einfluß zu erhöhen auf.
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References: Art. 68
 Art. 103
 Art. 4
 Art. 4
 Art. 103
 Art. 1
 § 4
 Art. 68