Source: http://www.wertraum.at/nebenkosten/honorar-bei-miete/
Timestamp: 2019-04-20 19:24:01+00:00

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Vergebührung des Mietvertrages ( § 33 TP 5 GebG):
1% des auf die Vertragsdauer entfallenden Bruttomietzins (inkl. USt.), höchstens das 18-fache des Jahreswertes, bei unbestimmter Vertragsdauer1% des dreifachen Jahreswertes.
Seit 01.07.1999 ist der Bestandgeber (bzw. dessen Vertretung durch Makler, Hausverwalter, Rechtsanwalt oder Notar) verpflichtet, die Gebühr selbst zu berechnen und abzuführen. Bei befristeten Bestandverträgen über Gebäude oder Gebäudeteile, die überwiegend Wohnzwecken dienen, sind die Gebühren ab diesem Zeitpunkt mit dem dreifachen des Jahreswertes begrenzt.
Für die Berechnung der anfallenden Provision wird der Bruttomietzins herangezogen – bestehend aus:
Haupt- oder Untermietzins
Anteilige Betriebskosten und laufende öffentliche Abgaben
Anteil für allfällige besondere Aufwendungen (z.B. Lift)
Allfälliges Entgelt für mitvermietete Einrichtungs- und Ausstattungsgegenstände oder sonstige zusätzliche Leistungen des Vermieters
Eventuell Heizkosten (bei frei vereinbartem Mietzins)
Vermittlung von Mietverträgen (Haupt- und Untermiete) über Wohnungen und Einfamilienhäuser: (Höchstprovision zuzüglich 20% USt.)
Unbefristet od. Befristung länger als 3 Jahre:
Befristung bis zu drei Jahren:
Vermittlung von Wohnungen durch einen mit der Verwaltung des Objektes betrauten Hausverwalter: (nicht anzuwenden, wenn an der vermittelten Wohnung Wohnungseigentum besteht und der Auftraggeber nicht Mehrheitseigentümer ist) (Höchstprovision zuzüglich 20% USt.)
Vermieter: 2 BMM
Befristung bis zu 3 Jahren:
Mieter: 1/2 BMM
Befristung kürzer als 2 Jahre:
Vermieter: 1 BMM
Vermittlung von Geschäftsräumen aller Art (Haupt-und Untermiete): (Höchstprovision zuzüglich 20% USt.)
Mieter: 3 BMM
§ 6 Absatz 1, 3 und 4; § 7 Absatz 1; § 10 und § 15 Maklergesetz
§ 6 (3): Der Makler hat auch dann Anspruch auf Provision, wenn aufgrund seiner Tätigkeit zwar nicht das vertragsgemäß zu vermittelnde Geschäft, wohl aber ein nach seinem Zweck wirtschaftlich gleichwertiges Geschäft zustande kommt.
§ 6 (4): Dem Makler steht keine Provision zu, wenn er selbst Vertragspartner des Geschäfts wird. Dies gilt auch, wenn das mit dem Dritten geschlossene Geschäft wirtschaftlich einem Abschluss durch den Makler selbst gleichkommt. Bei einem sonstigen familiären oder wirtschaftlichen Näheverhältnis zwischen dem Makler und dem vermittelten Dritten, das die Wahrung der Interessen des Auftraggebers beeinträchtigen könnte, hat der Makler nur dann einen Anspruch auf Provision, wenn er den Auftraggeber unverzüglich über dieses Verhältnis hinweist.
§ 7 (1): Der Anspruch auf Provision entsteht mit der Rechtswirksamkeit des vermittelten Geschäfts. Der Makler hat keinen Anspruch auf einen Vorschluss.
15 (1): Eine Vereinbarung, wonach der Auftraggeber, etwa als Entschädigung oder Ersatz für Aufwendungen und Mühewaltung, auch ohne einen dem Makler zurechenbaren Vermittlungserfolg einen Betrag zu leisten hat, ist nur bis zur Höhe der vereinbarten oder ortsüblichen Provision und nur für den Fall zulässig, dass …
das im Maklervertrag bezeichnete Geschäft wider Treu und Glauben nur deshalb nicht zustande kommt, weil der Auftraggeber entgegen dem bisherigen Verhandlungsverlauf einen für das Zustandekommen des Geschäfts erforderlichen Rechtsakt ohne beachtenswerten Grund unterlässt
mit dem vom Makler vermittelten Dritten ein anderes als ein zweckgleichwertiges Geschäft zustande kommt, sofern die Vermittlung des Geschäfts in den Tätigkeitsbereich des Maklers fällt
das im Maklervertrag bezeichnete Geschäft nicht mit dem Auftraggeber, sondern mit einer anderen Person zustande kommt, weil der Auftraggeber dieser die ihm vom Makler bekanntgegebene Möglichkeit zum Abschluss mitgeteilt hat, oder das Geschäft nicht mit dem vermittelten Dritten, sondern mit einer anderen Person zustande kommt, weil der vermittelte Dritte dieser die Geschäftsgelegenheit bekanntgegeben hat
15 (2): Eine solche Leistung kann bei einem Alleinvermittlungsauftrag weiters für den Fall vereinbart werden, dass …
der Alleinvermittlungsauftrag vom Auftraggeber vertragswidrig (ohne wichtigen Grund) vorzeitig aufgelöst wird
das Geschäft während der Dauer des Alleinvermittlungsauftrages vertragswidrig durch die Vermittlung eines anderen vom Auftraggeber beauftragten Maklers zustandegekommen ist
15 (3): Leistungen nach Absatz 1 und Absatz 2 gelten als Vergütungsbeträge im Sinne des § 1336 ABGB.

References: § 33

§ 6
 § 7
 § 10
 § 15

§ 6

§ 6

§ 7
 § 1336