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Timestamp: 2020-02-16 20:14:01+00:00

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Erste Lohnabrechnung fehlerhaft ( falsche Steuerklasse ) Folgen beim JC? | Erwerbslosenforum Deutschland
Erste Lohnabrechnung fehlerhaft ( falsche Steuerklasse ) Folgen beim JC? (1 Betrachter)
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Und zwar habe ich seit diesen Monat einen Job und erhalte 1200 € Brutto ( 920 € Netto ) . Ich bekomme ca. 80 € aufstockende Leistungen vom JC ab März.
Nun ist es so dass das Job Center die erste Lohnabrechnung von mir verlangt, diese allerdings fehlerhaft ist. Statt Steuerklasse 1, hat man mich in Steuerklasse 6 eingeteilt, wodurch mir ca. 150 € fehlen.
Der Arbeitgeber selbst sieht den Fehler ein ( die Lohnabrechnungen werden von einem externen Dienstleister angefertigt und sind öfter mal fehlerhaft ) und möchte mir die Differenz nächsten Monat bar auszahlen. Ich würde, aber das weiss der AG nicht genau (!), eine korrigierte, korrekte Lohnabrechnung erhalten - aber frühstens in 4 Wochen. So hofft er zumindest.
Nun habe ich vor morgen die fehlerhafte Lohnabrechnung beim JC einzureichen und das gleiche dazu schreiben wie hier.
Wie ist denn dann die allgemeine Vorgehensweise des JC?
Was ist denn wenn ich keine korrekte Lohnabrechnung erhalte?
Und davon abgesehen..Was passiert denn eigentlich mit der zu viel gezahlten Lohnsteuer? Ich meine, mir kann es ja egal sein ich bekomme ja die Differenz..
Wie wird das Job Center nun damit umgehen?
Scheib dazu lieber nihts.
JC wird Dich auffordern, LStK zu wehseln. Bevor das geshehen wird solltest Du Aufstokunsbetrag erhalten, der Dir tatsählich zusteht.
Die sehen doch auf der Lohnabrechnung ohnehin die (falsche ) Steuerklasse
Und warum soll ich irgendwas wechseln? Ich hab Lohnsteuerklasse 1 und das weiss der Arbeitgeber auch.
Ich hab von dem ganzen Stress so die Fresse voll dass ich ernsthaft überlege wieder zu kündigen. Ich verstehe auch jeden der nicht arbeiten möchte.
Genau. Deshalb bekommst Du eine Aufforderung
Du wirst nihts wechseln müssen, lediglih die nächste Abrechnung mit der richtigen LStK vorlegen.
Bekommst du vielleicht Lohn vom LBV? Die haben mich auch in Steuerklasse 6 eingestuft. Bis ich die ganzen Fehler berichtigt bekam, hat es Jahre gedauert.
Aha Ok...was ja auch völlig ok ist und sinnig.
Man stelle sich nur vor die nächste Lohnabrechnung ist auch falsch....
Ich bin auch nicht der einzige in dem Betrieb..Einige bekommen sogar garkeinen Lohn und mussten eine Barauszahlung erhalten. Und der AG redet sich eben damit raus, dass es eben ein externer Dienstleister sei der die Abrechnungen erstellt. Nunja.
Also kann ich die fehlerhafte Lohnabrechnung abgeben mit nem Hinweisschreiben dass ich die Differenz bar ausgezahlt bekomme?
Und was ist mit den zu viel gezahlten Steuern? Ich bekomme ja die Differenz die mir dadurch fehlt ausgezahlt und für mich bleibt finanziell alles beim alten, aber dennoch hat der AG ja zu viel gezahlt dann an Steuern für mich
ADP schimpfen die sich
Was heiß ADB?
Der Extrerne Dienstleister der im Auftrag meines AGs die Lohnabrechnungen erstellt
Der LVR bezahlt nur Angestellte des öff. Dienst und Beamte. Das eine zivile Organisation genauso sülzig ist, finde ich erstaunlich.
Wenn JC glaubt, dass Du LStK tatsächlich wechseln musst, wissen sie auch, dass es nicht von Heute auf Morgen geschieht.
Ich vermute stark, wenn Du schreibst, dass Abrechnung falsch ist, wirst Du aufgefordert, diese korrigeren zu lassen, was wohl nicht mehr möglich ist.
Deshalb mein Rat. Wie Du es machst bleibt selbstvertändlich Dir überlassen.
Mir hat das überhaupt nichts genutzt. Der LVR hat sich überhaupt nicht gerührt. Nicht einmal der Personaler wusste Rat.
Und wenn ich das nicht erbringe werde ich sanktioniert oder was folgt dann?
Ich hab ja wohl keinen Fehler gemacht und kann ja wohl am wenigsten dazu.
Habe alles ordnungsgemäß abgegeben.
Kann ich denn davon ausgehen dass die nächste Lohnabrechnung korrekt sein wird? Habe dem AG das immerhin mitgeteilt und er war selber nicht erfreut. Er zahlt ja auch nun die Differenz.
Ähm, komme ich dann nicht auf ein Brutto von 1350? Haha, dann zieht das JC von den 150 auch noch was ab, richtig?
1200 € Gehalt und die Differenz von 150 € damit ich ja auf das eigentliche Netto komme was mir zusteht.
Ehrlich so Sachen machen mich mürbe.
reichen deine "falsche" Lohnabrechnung wie du beschreibst beim JC ein. Du erhälst ja auch erstmal den "falschen" Nettolohn. Das JC muss dein Einkommen nach dem Zufluss berechnen. Also erhälst du erstmal einen neuen Bescheid. Sofern du den ersten Lohn im März bekommst du eine Nachzahlung.
Wenn du jedoch den im Februar erhälst, bist du ja eher überzahlt.
Dein AG wird die falsche Lohnsteuer sicherlich bereits mit der nächsten Lohnabrechnung korrigieren, dass ist meistens der Fall.
Dann rechnet das JC natürlich die "Lohnnachzahlung" auch im Zuflussmonat an.
Somit kannst du davon ausgehen, dass du im Monat der Nachzahlung überzahlt bist.
Da geh ich fast davon aus, dass dein Anspruch in dem Monat voll wegfällt.
Dabei solltest du nur darauf achten, dass das JC §40 (4) SGB II anwendet. Das wird bei vollen Aufhebungen nach §48 gerne vergessen.
Gemäß §40 (4) sind nämlich 56% der Bedarfe für Unterkunft nicht zu erstatten.
Das mit dem Erstatten verstehe ich nicht so ganz
Also mein Gehalt kommt definitiv erst im Folgemonat März und die Barauszahlung damit ich auf das eigentliche Netto dann komme, ebenso.
Das habe ich schon abgeklärt
Oder meintest Du damit, dass meine SB die ( falsche ) Summe aus der Lohnabrechnung erstmal als Grundlage nimmt und Sie mir die 150 € zusätzlich noch aufstockt und ich deswegen dann zurückzahlen muss wenn es zu einer Nachzahlung kommt?
Das fällt ja dadurch wweg, dass der AG eben die Differenz ausgleicht in Bar - Im März. Und das werde ich dem JC auch mitteilen.
Wenn du deine normale Lohnzahlung und die Nachzahlung wegen der falschen Steuerklasse im März erhälst und deinen nächsten Lohn normal im April ist alles ok.
Eine Überzahlung entsteht, sofern die jetzt bereits mit dem richtigen Netto rechnen, nicht.
Also Lohnabrechnung abgeben und darauf hinweisen, dass eine Korrektur noch im März erfolgt.
Sagst du das nicht, gibt es SB´s die jetzt anhand der Abrechnung das H4 korrigieren und dir was nachzahlen, was du später wieder zurückzahlen müsstest.
Nach erhalt der Korrekturabrechnung gibst du die mit der Barzahlungsquittung ab.
Narayan meinte:
ich würde das nun so schreiben:
Die beigefügte Lohnabrechnung ist leider fehlerhaft, da in dieser eine falsche Steuerklasse angegeben ist. Statt Steuerklasse 1, wurde ich in Steuerklasse 6 eingeteilt – obwohl ich die Steuer-ID und andere Unterlagen rechtzeitig beim AG eingereicht habe.
Der Arbeitgeber sieht den Fehler ein und zahlt mir die Differenz i.H.v ca. 150 € im März bar aus, in so fern nicht doch der eigentliche Netto-Lohn i.H.v ca. 920 € auf mein Konto überwiesen wird. Die Lohnabrechnungen würden von einem externen Dienstleister erstellt werden und mein Arbeitgeber hofft, dass ich binnen vier Wochen eine korrigierte Lohnabrechnung erhalten werde. Dies kann er aber nicht versprechen.
Den Kontoauszug und eine Quittung, nach der evtl. oben angesprochenen Barauszahlung, werde ich Ihnen wie gefordert nach Erhalt des Geldes bei Ihnen einreichen. Ich hoffe die nächste Lohnabrechnung wird dann korrekt ausgestellt sein.
Au mann, ich könnte kotzen.
Mein Gehalt ist bereits auf dem Konto ( ( und 150 € bekomme ich ja noch bar ausgezahlt )
Also bekommt das JC die komplette ALG II Leistung für Februar erstattet?
Kann ich vorschlagen, dass die geforderte Summe mit zukünftigen Zahlungen ( also diese 80 € Aufstockungsbetrag im Monat die mir ab März bewilligt worden sind ) verrechnet wird und man dann den Rest der über bleibt von mir fordert? Oder wird sowas nicht gemacht? Habe schon gelesen dass wohl eine Ratenzahlung machbar ist.
Und bekomme ich dann wegen dieser Überzahlung einen Anhörungsbogen? Muss ich mir da Sorgen machen? Habe Arbeitsvertrag etc alles unverzüglich eingereicht Ende Januar..
Wie kommst Du auf 80 € Austockungsbetrag?
Von 920 € sind bei dieser Konstellation 620 € anrechnenbar (ohne evtl. höhere Aufwendungen f.d. Weg zur Arbeit)
Hast Du vorher 700 € ALG II erhalten?
Um das zu beantworten ist es wichtig zu wissen, wie hoch dein AlgII-Anspruch im Februar war.
Es auch wichtig, weil §40 (4) hier eine Rolle spielt.
Ja und Ja. Das JC kann im eigenen Ermessen eine Aufrechnung nach §43 II in Höhe von monatlich 39,90 Euro vornehmen.
Du kannst aber auch selbst wünschen, dass ein höherer Betrag einbehalten wird. Deine Vorstellung kannst du im Anhörungsbogen eintragen.
Grundsätzlich erhälst du erstmal eine Anhörung zur ÜZ. Auf die kann das JC aber auch verzichten, wenn die nach §48 wegen Einkommen aufheben.
Trotz rechtzeitiger Abgabe kann es immer mal zu einer ÜZ kommen. Das JC weist dein H4 im Schnitt bereits am 23. des Vormonats an. Da kann man Überzahlungen nicht immer vermeiden.
Und solange die nicht vermeidbar war, treten für dich außer der Rückzahlung keine weiteren Nachteile ein.
...das theater hatte ich 2012 mit dem gleichen AG-ber, der mir nun gehalt von dezember und nun auch januar schuldet
...seine ausrede war damals, es fehlte eine bescheiningung vom finanzamt darüber, dass ich die LSK I habe, ich durfte dann einen lohnsteuer jahresausgleich machen und natürlich erstmal beim steuerberater in vorleistung treten
...aber ich hatte ja kein JC dazwischen mit aufstockung usw.
Ich habe bisher ca. 700 € monatlich erhalten, davon 290 € Mietkosten
Nun habe ich ein Gehalt von 1200 € Brutto ( 920 netto ) und erhalte aufstockend ca. 80 €
Wichtig wäre vllt der Umstand dass ja die Lohnabrechnung falsch ist, dort ein Netto von ca. 750 € drin steht und ich 150 € noch vom Arbeitgeber ausgezahlt bekomme. Dieser hat mein Nettoeinkommen geschätzt auf die Schnelle. Da frage ich mich was mit den fehlenden 20 € oder so dann noch ist auch. hmm
700, Korrekt
Anrechenbar heisst dass 620 € dann gefordert werden?
Ok, da die Leistungen nicht voll aufgehoben werden, wist du für Februar ca. 450-470 Euro zurückzahlen müssen.
Solltest du natürlich deine Barzahlung noch diese Woche bekommen sind es ca. 620,00 Euro Rückzahlung für Februar.
Wenn du jetzt im März deine Barzahlung und den richtigen Lohn bekommst rechnet damit, dass du die 80,00 Euro Aufstockung auch zurückzahlen musst.

References: §40
 §48
 §40
 §40
 §43
 §48