Source: https://www.competitionline.com/de/ergebnisse/148342
Timestamp: 2018-10-21 02:51:57+00:00

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Ergebnis: Ergänzungsneubau Berufliche Schulen H7 un...competitionline
(ID 3-148342)
Magnus Pelkowski, Rankendorf (DE)
Entscheidung 25.02.2014
Baukosten 13.100.000	EUR	inkl. USt.
Preisrichter	 Cordula Ernsing, Michael Rink, Jan Schneck, Prof. Manfred Schomers [Vorsitz], Julia Tophof, Ulrich Zeiger	, Gislinde Barck, Ralf Petersen, Alfons Becker, Ekkehart Wersich, Dagmar Wiedemann
Kammer Hamburgische Architektenkammer (Reg.-Nr.: NO_15_13_HRW)
Die Freie und Hansestadt Hamburg hat zum 01.01.2013 gemäß § 26 (1) Landeshaushaltsordnung den Landesbetrieb SBH | Schulbau Hamburg (nachstehend SBH genannt) gegründet. Dieser Landesbetrieb hat die Aufgabe, die Schulimmobilien unter Berücksichtigung der schulischen Belange nach wirtschaftlichen Grundsätzen zu planen, zu bauen, zu unterhalten und zu bewirtschaften und die mehr als 400 Schulen an die Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) zu vermieten. Die Schulimmobilien umfassen sämtliche für schulische Zwecke genutzten Grundstücke und Gebäude der staatlichen und beruflichen Schulen. Die Grundstücksfläche beträgt etwa 9,1 Mio. m² und die Hauptnutzungsfläche etwa 3,1 Mio. m². In dieser Tätigkeit wurde Schulbau Hamburg mit der Durchführung des Wettbewerbs für den Ergänzungsneubau der Beruflichen Schulen H7 und H20 am Standort Tessenowweg 3 im Bezirk Hamburg-Nord beauftragt.
Der Wettbewerb ist gemäß Kapitel 2 VOF und § 3 (2) RPW der FHH 2010, als nicht offener, hochbaulicher Realisierungswettbewerb ausgeschrieben für maximal 10 Teilnehmerteams, mit einem vorgeschalteten Bewerbungsverfahren. Das Verfahren ist gem. §1(4) RPW der FHH 2010, anonym. Wettbewerbssprache ist deutsch. Der Wettbewerbsausschuss der Hamburgischen Architektenkammer hat beratend mitgewirkt und die Registriernummer NO_15_13_HRW mit Datum vom 21.06.2013 erteilt. Das Gesamtverfahren wird fachlich betreut durch genius loci architekturcontor, Dipl.-Ing. Dietrich Hartwich, Hamburg. Gegenstand des Wettbewerbs ist die hochbauliche Vorentwurfsplanung für einen Erweiterungs-Neubau für die neu entstehende Berufliche Schule „H27“ auf dem Grundstück der heutigen Beruflichen Schule H7 am Tessenowweg, im Bezirk Hamburg-Nord, Ortsteil City-Nord. Die Neubaumaßnahme wird erforderlich, durch die räumliche und organisatorische Zusammenlegung der beiden Beruflichen Schulen "Beruflichen Schule für Wirtschaft und IT – City-Nord" (H7 - Tessenowweg) und der "Beruflichen Schule H20 Bramfelder See", die aus Steilshoop an den Tessenowweg verlagert wird. Insgesamt ist ein Neubauvolumen von rd. 8.500 m² NGF zu erstellen. Dabei sind vorrangig Unterrichtsräume und eine Gemeinschaftsfläche sowie Verwaltungsbereiche auszuweisen. Der Erhalt eines Teils des Gebäudebestands der H7 auf dem Wettbewerbsgrundstück ist beabsichtigt, wobei eine Sanierung und teilweise innere Umstrukturierung der Bestandsgebäude erforderlich (aber nicht Thema der Wettbewerbsaufgabe) ist. Im Rahmen des Wettbewerbs sind lediglich Skizzen zur gestalterischen Idee für eine Fassadensanierung im Kontext mit dem Neubau gewünscht. Der Wettbewerb soll aber auch klären in welchem Maße ein Abbruch aus funktionalen und ökologisch-energetischen Gründen sinnvoll ist und im Rahmen der Gesamtkosten realisiert werden kann. Da in der Freien und Hansestadt Hamburg Umweltschutz und Nachhaltigkeit von Bautätigkeiten eine bedeutende Rolle spielen, sind diese Themen im Rahmen des Wettbewerbs zu berücksichtigen. Wirtschaftlichkeit in Planung, Ausführung und Betrieb, die Minimierung der Lebenszykluskosten und die Optimierung der Energieeffizienz der Gebäude werden vorausgesetzt.
Für das hier ausgeschriebene Bauvorhaben ist im Rahmen der Wettbewerbsvorbereitung eine Kostenobergrenze für den Hochbau und technischen Ausbau in Höhe von ca. 13,1 Mio. Euro (Bruttobaukosten, KG 300 und 400 gem. DIN 276, inkl. 19% MWSt.) ermittelt worden. Die Kostenobergrenze ist im Rahmen der Vorentwurfsplanung des Wettbewerbs bereits sorgfältig zu beachten. Die Ausloberin beabsichtigt, nach der Preisgerichtsentscheidung zunächst eine qualifizierte Kostenschätzung gem. DIN 276 aufstellen zu lassen, da die Einhaltung einer Kostenobergrenze wie auch eine wirtschaftliche Planung Voraussetzung für die Realisierung und weitere Beauftragung sind.
Auch die Betriebs- und Unterhaltungskosten sind neben den Investitionskosten ein wichtiger Faktor einer langfristig wirtschaftlichen Planung und dementsprechend zu beachten. Nicht zuletzt wird die Flächenökonomie insbesondere im Verhältnis der anteiligen Verkehrsflächen für die Planungswirtschaftlichkeit von Bedeutung sein. Insgesamt soll der Entwurf gestalterisch, funktional und wirtschaftlich überzeugen.
Gesetzte Teilnehmer 1:1 eins:eins architekten
Downloads 148342_Bekanntmachung.pdf
Projektadresse Tessenowweg 3
MTVxYG1iXF1gbm9gZ2dgbl1jO25dYylhXSljXGhdcG1iKV9g
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers / des Auftraggebers:http://www.hamburg.de/schulbau/
Ergänzungsneubau, Berufliche Schulen H7 Und H20, Am Standort Tessenowweg 3 in Hamburg-Nord.
Die Freie und Hansestadt Hamburg hat zum 1.1.2013 gemäß § 26 (1) Landeshaushaltsord-nung den Landesbetrieb SBH | Schulbau Hamburg (nachstehend SBH genannt) gegründet. Dieser Landesbetrieb hat die Aufgabe, die Schulimmobilien unter Berücksichtigung der schulischen Belange nach wirtschaftlichen Grundsätzen zu planen, zu bauen, zu unterhalten und zu bewirtschaften und die mehr als 400 Schulen an die Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) zu vermieten. Die Schulimmobilien umfassen sämtliche für schulische Zwecke genutzten Grundstücke und Gebäude der staatlichen und beruflichen Schulen. Die Grundstücksfläche beträgt etwa 9,1 Mio. m² und die Hauptnutzungsfläche etwa 3,1 Mio. m². In dieser Tätigkeit wurde Schulbau Hamburg mit der Durchführung des Wettbewerbs für den Ergänzungsneubau der Beruflichen Schulen H7 und H20 am Standort Tessenowweg 3 im Bezirk Hamburg-Nord beauftragt.
Der Wettbewerb ist gemäß Kapitel 2 VOF und § 3 (2) RPW der FHH 2010, als nicht offener, hochbaulicher Realisierungswettbewerb ausgeschrieben für maximal 10 Teilnehmerteams, mit einem vorgeschalteten Bewerbungsverfahren. Das Verfahren ist gem. § 1(4) RPW der FHH 2010, anonym. Wettbewerbssprache ist Deutsch.
Der Wettbewerbsausschuss der Hamburgischen Architektenkammer hat beratend mitgewirkt und die Registriernummer NO_15_13_HRW mit Datum vom 21.6.2013 erteilt. Das Gesamtverfahren wird fachlich betreut durch genius loci architekturcontor, Dipl.-Ing. Dietrich Hartwich, Hamburg.
Gegenstand des Wettbewerbs ist die hochbauliche Vorentwurfsplanung für einen Erweiterungs-Neubau für die neu entstehende Berufliche Schule „H27“ auf dem Grundstück der heutigen Beruflichen Schule H7 am Tessenowweg, im Bezirk Hamburg-Nord, Ortsteil City-Nord. Die Neubaumaßnahme wird erforderlich, durch die räumliche und organisatorische Zusammenlegung der beiden Beruflichen Schulen „Beruflichen Schule für Wirtschaft und IT – City-Nord“ (H7 – Tessenowweg) und der „Beruflichen Schule H20 Bramfelder See“, die aus Steilshoop an den Tessenowweg verlagert wird.
Insgesamt ist ein Neubauvolumen von rd. 8 500 m² NGF zu erstellen. Dabei sind vorrangig Unterrichtsräume und eine Gemeinschaftsfläche sowie Verwaltungsbereiche auszuweisen. Der Erhalt eines Teils des Gebäudebestands der H7 auf dem Wettbewerbsgrundstück ist beabsichtigt, wobei eine Sanierung und teilweise innere Umstrukturierung der Bestandsgebäude erforderlich (aber nicht Thema der Wettbewerbsaufgabe) ist. Im Rahmen des Wettbewerbs sind lediglich Skizzen zur gestalterischen Idee für eine Fassadensanierung im Kontext mit dem Neubau gewünscht. Der Wettbewerb soll aber auch klären in welchem Maße ein Abbruch aus funktionalen und ökologisch-energetischen Gründen sinnvoll ist und im Rahmen der Gesamtkosten realisiert werden kann.
Für das hier ausgeschriebene Bauvorhaben ist im Rahmen der Wettbewerbsvorbereitung eine Kostenobergrenze für den Hochbau und technischen Ausbau in Höhe von ca. 13,1 Mio. EUR (Bruttobaukosten, KG 300 und 400 gem. DIN 276, inkl. 19 % MWSt.) ermittelt worden. Die Kostenobergrenze ist im Rahmen der Vorentwurfsplanung des Wettbewerbs bereits sorgfältig zu beachten.
Die Ausloberin beabsichtigt, nach der Preisgerichtsentscheidung zunächst eine qualifizierte Kostenschätzung gem. DIN 276 aufstellen zu lassen, da die Einhaltung einer Kostenobergrenze wie auch eine wirtschaftliche Planung Voraussetzung für die Realisierung und weitere Beauftragung sind.
— 7 Teilnehmer aus der Kategorie – „Bewerber mit aufgabenbezogener Bauerfahrung“.
(Anforderungen s.u.) ausgewählt werden.
— 1 Teilnehmer aus der Kategorie – „Büro mit allgemeiner Bauerfahrung“ (Anforderungen s.u.),
Der Bewerbung sind Unterlagen beizufügen, die nachweisen, dass der Bewerber über die Qualifikation als Architekt verfügt und die Bewerbungsformblätter sind zwingend zu verwenden, vollständig auszufüllen und zu unterzeichnen.
Die Bewerbungsunterlagen inklusive der Bewerbungsformblätter sind bei der o. g. Kontaktstelle oder unter der E-Mailadresse MjE5Q1JfVE5PUmBhUllZUkAvNS1gT1UbU08bVU5aT2JfVBtRUg== anzufordern. Anfragen von Bewerbern werden in anonymisierter Form nebst Beantwortung auf der folgenden Homepage veröffentlich: http://www.hamburg.de/fb/sbh-ausschreibungen/In diesen Formblättern sind anzugeben:
Formblatt 1.1 Bewerber – Daten Und 1.2 + 1.3 Erklärungen auszufüllen von allen Bewerbern.
— Angaben über Personen- und bürobezogene Daten des Bewerbers: (Bürobezeichnung, Ansprechpartner, Anschrift, Telefon, Fax, Email, Internetadresse, rechtlicher Status, Jahr der Bürogründung, Anzahl Mitarbeiter differenziert nach Ingenieuren/sonstigen und Angestellte/Freie),
— Angabe, ob und auf welche Art wirtschaftliche Verknüpfungen bestehen oder ob und auf welche Art, bezogen auf diesen Auftrag eine Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen in relevanter Weise besteht (Unternehmensstruktur; Beteiligungen, Niederlassungen etc.) (gem. § 4, Ziffer 2 VOF),
— Angabe der Personen (Name + Berufsbezeichnung/Qualifikation), die im Falle einer Beauftragung das Projekt bearbeiten, also für alle Leistungsphasen die gem. VI.2 dieser EU-Bekanntmachung im Rahmen des Wettbewerbs ausgeschrieben sind (gem. § 4, Ziffer 3 VOF),
— Formlose Erklärung, dass nach § 4 Ziffer 9 VOF keine diesbezüglichen Ausschlussgründe vorliegen,
— Verbindliche Eigenerklärung zur Zahlung von Steuern und Sozialabgaben.
(Im Falle der Auswahl als Wettbewerbsteilnehmer muss diese Eigenerklärung durch Kopien der Unbedenklichkeitsbescheinigungen vom zuständigen Finanzamt und der Sozialkassen unverzüglich nachgewiesen werden. Ersatzweise gilt eine Bescheinigung über die Zahlungen durch den Steuerberater).
Anforderungen an die Bewerber der Kategorien
— „mit Aufgabenbezogener Bauerfahrung“ und
— „mit Allgemeiner Bauerfahrung“
Formblatt 2.1 – 2.3 Projekte:
Angaben in vorgegebenen Bewerbungsformblättern zu 3 Projekten, die von dem Bewerber entsprechend HOAI, Leistungsbild Gebäude, mindestens LP 2-4 sowie 5 mindestens in Teilen, bearbeitet wurden.
Auszufüllen von den Bewerbern „mit aufgabenbezogener Bauerfahrung“ und „mit allgemeiner Bauerfahrung“.
Für jedes Projekt Angaben zu :
— Auftraggeber/Bauherr mit Ansprechpartner (Name, Adresse, Telefonnummer),
— Projektname und Funktion/Nutzung (falls zutreffend, Angabe zum Schultyp/Art der Bildungsstätte und schulischem Nutzbereich),
— Standort (Anschrift),
— Errichtungszeitraum,
— Größe in m² BGF Neubau und Angabe, welchen Umfang ggf. Sanierung und Umbaumaßnahmen betrafen,
— die Gesamtbausumme (Bausumme Brutto, ohne Grundstücks- und Baunebenkosten bezogen auf die angegebene BGF) getrennt für Neubau und Maßnahmen im Bestand sowie Angabe EUR/m² BGF,
— Auszeichnungen und Preise, die für das vorgestellte Projekt erzielt wurden,
— Leistungsphasen, die für das vorgestellte Projekt vom Bewerber erbracht wurden (mind. LP 2-4 sowie 5 mindestens in Teilen, gem. HOAI, Leistungsbild Gebäude).
Die Bewerbungsformblätter sind vollständig auszufüllen und auf den vorgegebenen Unterschriftsfeldern im Formblatt 1.2 und 1.3 rechtsverbindlich zu unterschreiben.
Zusätzlich zu den Formblättern sind die drei Projekte informell in einem Umfang von max. 10 Seiten DIN A4 (max. Format A4) – einseitig mit Zeichnungen und Fotos vorzustellen. Weiterhin können, unabhängig von den 3 in den Formblättern 2.1-2.3 vorgestellten Projekten, weitere Projekte des Bewerbers in einem Umfang von max. 6 Seiten DINA 4 (max. Format A4) – einseitig, dargestellt werden, um die gestalterische Qualität des Bewerbers zu vermitteln. Diese Unterlagen sollen dem Auswahlgremium einen Einblick auch in die gestalterische Detailarbeit des Bewerbers - möglichst am ausgeführten Projekt – ermöglichen.
Für jedes der 3 Projekte sollte ein Referenzschreiben des Auftraggebers oder Bauherrn beigefügt werden, das Auskunft gibt über die Qualität der Zusammenarbeit und die Leistungsfähigkeit, Projekte im Zeit- und Kostenrahmen durchführen zu können.
Zur Kategorie „Berufsanfänger“ zählen Bewerber, deren Hochschulabschluss frühestens aus dem Jahr 2003 stammt.
Zur Kategorie „Kleines Büro“ zählen Bewerber in deren Büro maximal 5 angestellte Architekten bzw. Absolventen der Fachrichtung Architektur beschäftigt sind (Weitere sonstige Mitarbeiter sind hier nicht relevant).
Kleine Büros müssen eine Erklärung ihres Steuerberaters einreichen, dass das Büro maximal 5 angestellte Architekten bzw. Absolventen der Fachrichtung Architektur im Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre (2010, 2011, 2012) beschäftigt hat. Sollte der Bewerber keinen Steuerberater beauftragt haben, ist eine verbindliche Eigenerklärung einzureichen.
— Nachweis der beruflichen Qualifikation des Bewerbers gemäß den Angaben zum Vorbehalt für einen besonderen Berufsstand (s. Abschnitt III.2). Eine entsprechende Kopie des Nachweises ist beizufügen,
— Verbindliche Eigenerklärung zu den Umsätzen aus den vergangenen 3 Jahren (2010, 2011 und 2012),
— eine Projektliste der (bis zu) letzten 10 Jahre mit Kenntlichmachung der Projekte, die mit der Aufgabenstellung vergleichbar sind,
— Erklärung, dass eine Berufshaftpflichtversicherung mit einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer besteht, mit Kopie des Versicherungsscheins, oder eine Erklärung des Versicherers, dass ein Versicherungsschutz bis zu den geforderten Versicherungssummen im Falle der Beauftragung gewährt wird. Bei einer Beauftragung im Anschluss an den Wettbewerb ist ein Versicherungsschutz mit einer Deckungssumme von mindestens 1,5 Mio. EUR je Schadensfall für Personenschäden und 0,5 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden, nachzuweisen,
— Juristische Personen haben zusätzlich einzureichen:
Nachweis über den satzungsgemäßen Geschäftszweck durch eine Kopie des Auszugs aus dem ein-schlägigen Register, sowie eine Erklärung, welcher Gesellschafter oder bevollmächtigter Vertreter und welcher für die Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe verantwortliche Mitarbeiter die an natürliche Personen gestellten Zulassungskriterien erfüllt.
Über den o. g. Umfang hinausgehende Unterlagen werden für die Auswahl nicht berücksichtigt. Bewerbungen per Fax und E-Mail sind nicht zulässig.
— Vollständigkeit der einzureichenden Unterlagen,
— vollständig ausgefüllte Formblätter 1.1 + 1.2 + 1.3 sowie für Bewerbungen der Kategorie „Bewerber mit aufgabenbezogener Bauer-Fahrung“ und „Bewerber mit allgemeiner Bauerfahrung“,
— vollständig ausgefüllte Formblätter 2.1-2.3.
Die Auswahl der 7 Teilnehmer aus der Rubrik Bewerber mit aufgabenbezogener Bauerfahrung erfolgt durch ein vom Auslober berufenes Gremium, in dem mindestens zur Hälfte Fachleute mit einer den Teilnehmern abverlangten Berufsqualifikation vertreten sein werden. Die freien Architekten im Auswahlgremium sind nicht identisch mit den benannten freien Fachpreisrichtern.
Voraussetzung der Auswahl durch das Gremium wird der aus den ausgefüllten Formblättern 2.1-2.3 ersichtliche Nachweis, dass der Bewerber innerhalb der 3 präsentierten Projekte Gebäude vergleichbarer Nutzung und Größenordnung in den letzten 8 Jahren (Stichtag 1.1.2005) als Neubauten verantwortlich, mindestens mit den Leistungsphasen LP 2-4 sowie 5 mindestens in Teilen gem. HOAI, Leistungsbild Gebäude geplant bzw. realisiert hat. Hierfür werden Punkte vergeben für folgende Projekteigenschaften:
Punkte je Projekt:
Nutzungsart: – Bildungsstätte – 5 Punkte
— Oder Gebäude mit sonstiger Nutzung – 1 Punkt
Grösse: - mind. 7 000 m² BGF Neubau (ohne TG) – 3 Punkte
— oder mind. 3 500 m² BGF Neubau (ohne TG) – 1 Punkt
Realisiert, in bau oder geplant:
— vom Bewerber erbrachte Leistung LP2 bis einschließlich LP8 realisiert oder in Bau in 2005 oder später – 3 Punkte oder
— vom Bewerber erbrachte Leistung LP2 bis einschließlich wesentlicher Teile LP5 realisiert, in Bau oder in Planung in 2005 oder später – 1 Punkt
Alle Bewerber mit mindestens 21 Punkten werden vom Auswahlgremium begutachtet.
Für den Fall der Nichterreichung der ausgeschriebenen 7 Teilnehmerplätze für „Bewerber mit aufgabenbezogener Bauerfahrung“ werden auch die Bewerber mit der nächstniedrigeren Punktezahl vom Auswahlgremium begutachtet.
Aus dem Bewerberkreis mit einer geringeren Punktzahl ergeben sich die Bewerber mit „allgemeiner Bauerfahrung“. Aus diesem Kreis wird 1 Wettbewerbsteilnehmer gelost (s. u. Losverfahren).
Grundlage der Auswahl der 7 Teilnehmer aus der Rubrik‚ Bewerber mit aufgabenbezogener Bauerfahrung' wird der aus den ausgefüllten Formblättern 2.1-2.3 ersichtliche Nachweis, dass der Bewerber innerhalb der 3 präsentierten Projekte Gebäude vergleichbarer Nutzung und Größenordnung in den letzten 8 Jahren verantwortlich geplant bzw. realisiert hat.
Das Auswahlgremium berücksichtigt folgende Aspekte mit unterschiedlicher Gewichtung:
— die architektonische Haltung bezogen auf die Gesamt-Aufgabenstellung 60 %,
— die städtebauliche Konfiguration und Einfügung des Bauwerks in die Umgebung 30 %,
— kostenbewusstes Bauen 10 %.
Auszeichnungen und Preise für die vorgestellten Projekte können auch Beachtung finden. Auch wird die Erfahrung des Bewerbers, ein vergleichbares Gebäude realisiert zu haben und dieses mit allen Anforderungen der behördlichen Abstimmungen und Koordination abzuwickeln, Beachtung finden und die eingereichte Übersicht der Projekte der letzten 10 Jahre wird ebenfalls zur Beurteilung hinzugezogen.
Die Auswahl je 1 Teilnehmers aus den Kategorien:
— „Büro mit allgemeiner Bauerfahrung“,
— „Kleines Büro“
erfolgt in Form einer Losziehung. Es wird für jede Kategorie ein eigener Lostopf eingerichtet. Die Losziehung findet unter Aufsicht eines von der auslobenden Dienststelle unabhängigen Beamten statt.
Bei fehlenden Nachweisen oder falschen Angaben bleibt ein Ausschluss von der Wettbewerbsteilnahme vorbehalten. Für diesen Fall oder wenn ein ausgewählter Bewerber seine Teilnahme bis zum genannten Datum nicht bestätigt, werden Nachrücker (getrennt für „Bewerber mit aufgabenbezogener Berufserfahrung“, Bewerber der Rubrik „Büro mit allgemeiner Bauerfahrung“, „junges“ Büro und „kleines“ Büro) in einer Reihenfolge festgelegt und zur Teilnahme zugelassen. Die eingereichten Unterlagen der Bewerber werden nicht zurückgesandt. Alle Bewerber werden schriftlich durch die Vergabestelle (per Fax) über das Ergebnis des Bewerbungsverfahrens informiert. Das Protokoll wird per E-Mail durch die o. g. Kontaktstelle zugesandt.
Zur Bewerbung für die Teilnahme am Wettbewerb zugelassen sind gem. § 19 Abs. 1 und 3 VOF Architekten, die Leistungen gemäß § 34 HOAI 2013 erbringen.
— Natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates als Architekten (Leistungsbild im Bereich § 34 HOAI 2013) tätig sind und dementsprechend gemäß den jeweiligen Vorschriften ihres Heimatlandes zum Führen der Berufsbezeichnung berechtigt sind. Ist in dem jeweiligen Heimatstaat die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Anforderung wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, deren Anerkennung bezogen auf Mitgliedsstaaten der EU nach der Richtlinie 2005/36/EG gewährleistet ist und der berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt tätig zu werden.
— Juristische Personen, sofern sie einen für die Durchführung der Aufgabe Verantwortlichen benennen, die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllt.
Die Bewerber müssen bauvorlageberechtigt nach § 67 der Hamburgischen Bauordnung sein.
Mehrfachbewerbungen bzw. Mehrfachteilnahme auch einzelner Mitglieder einer Bürogemeinschaft (Partner, Freie Mitarbeiter oder Angestellte) haben das Ausscheiden der gesamten Bürogemeinschaft zur Folge. Eine Mehrfachbewerbung ist auch eine Bewerbung unterschiedlicher Niederlassungen eines Bewerbers. Die Voraussetzungen für die Teilnahmeberechtigung müssen am Tag der Einreichungsfrist erfüllt sein.
— Gewährleistung zukunftsfähiger energetisch-ökologischer Standards;
— Lösung projektbezogener verkehrlicher Belange;
— Erfüllung des Funktions- und Raumprogramms;
— Flächeneffiziente Grundrisslösung;
— grundsätzliche Einhaltung des Baurechts;
— Baulicher Aufwand für Baukonstruktion und betriebstechnische Einrichtungen.
(Die Reihenfolge der Kriterien gibt keinen Rückschluss auf deren Gewichtung).
SBH W 003/2013
Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 20.9.2013 - 12:00
Tag: 23.9.2013 - 14:00
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Ausgelobte Summe gesamt: 84 000,00 EUR (zzgl. gültiger Mehrwertsteuer).
Die gemäß RPW der FHH 2010 ermittelte Wettbewerbssumme von 84 000,00 EUR (zzgl. gültiger Mehrwertsteuer) wird anteilig als Bearbeitungssumme (40 000,00 EUR) zu gleichen Teilen an die 10 Teilnehmer für die Erbringung der in der Auslobung definierten Leistungen einschließlich Modell, bei Einreichung einer prüfungsfähigen Wettbewerbsarbeit ausgezahlt. Der andere Teil wird als Preissumme in folgender Aufteilung ausgelobt:
1. Preis 20 000,00 EUR,
2. Preis 12 000,00 EUR,
Anerkennung 4 000,00 EUR.
Das Preisgericht ist berechtigt, eine andere Aufteilung der Preissumme gemäß § 7 (2) RPW der FHH 2010, vorzunehmen.
1. Hans-Peter Boltres, Leiter Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung, Bezirk Hamburg-Nord
2. Ewald Rowohlt, Geschäftsführer SBH - Schul-bau Hamburg, Finanzbehörde Hamburg
3. Prof. Manfred Schomers, Freier Architekt, Bremen
4. Julia Tophof, Freie Architektin, Berlin
5. Prof. Jörn Walter, Oberbaudirektor, Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, Hamburg
6. Ulrich Zeiger, Freier Architekt, Hamburg
7. Gislinde Barck, Leitung Region HIBB, SBH | Schulbau Hamburg, Finanzbehörde Hamburg
8. Ralf Petersen, HIBB, Hamburger Institut für Berufliche Bildung
9. N. N., Vertreter Berufliche Schule - H27
10. 2 x N.N., Mitglied der Bezirksversammlung Hamburg-Nord
Hinweis zu IV.5.3) und IV.5.4):
Das Preisgericht gibt eine schriftliche Empfehlung zur weiteren Entwicklung und Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe gemäß § 6 (2) RPW der FHH 2010.
Die Ausloberin wird unter Würdigung der Empfehlung des Preisgerichts und entsprechend der § 8 (2) RPW der FHH 2010 eines der Preisträgerteams mit der weiteren Bearbeitung des Projektes beauftragen, sofern kein wichtiger Grund einer Beauftragung entgegensteht, insbesondere soweit und sobald die dem Wettbewerb zugrunde liegende Aufgabe realisiert wird. Beauftragt werden stufenweise Planungsleistungen bis zur abgeschlossenen Leistungsphase 5 gemäß § 34 HOAI 2013 (für die Leistungsphase 5 ggf. nur Teile – mind. die qualitätssichernden Bestandteile).
Für das hier ausgeschriebene Bauvorhaben ist im Rahmen der Wettbewerbsvorbereitung eine Kostenobergrenze für den Hoch- und technischen Ausbau in Höhe von ca. 13,1 Mio. EUR (Baukosten KG 300 und 400, inkl. 19 % MWSt.) ermittelt worden. Die Kostenobergrenze ist im Rahmen der Vorentwurfsplanung des Wettbewerbs bereits sorgfältig zu beachten.
Die Ausloberin beabsichtigt, nach der Preisgerichtsentscheidung zunächst eine qualifizierte Kostenschätzung gemäß DIN 276 aufstellen zu lassen, da die Einhaltung einer Kostenobergrenze wie auch eine wirtschaftliche Planung Voraussetzung für die Realisierung und weitere Beauftragung sind.
Die Teilnehmerteams sichern der Ausloberin mit ihrer Teilnahme zu, im Falle einer Beauftragung die sofortige Projekt-Bearbeitung im Anschluss an das Wettbewerbsverfahren erbringen zu können. Zur Gewährleistung einer wirtschaftlichen Realisierung erwartet die Ausloberin insbesondere die kurzfristige Überarbeitung des zur weiteren Bearbeitung empfohlenen Entwurfs nach den Empfehlungen des Preisgerichts und die Konkretisierung wesentlicher baulicher Standards wie auch die Erstellung einer qualifizierten Kostenschätzung (s. o.).
Die Ausloberin behält sich vor, sofern ein Teilnehmer aus der Kategorie „Junges“ oder „Kleines Büro“ oder „Büro mit allgemeiner Bauerfahrung“ vom Preisgericht zur weiteren Bearbeitung empfohlen wird, für die Realisierung die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Architekturbüro zu fordern. Bei der Wahl dieses Büros ist eine Zustimmung der Ausloberin erforderlich.
Der Auftragnehmer verpflichtet sich, auf Anforderung der Auftraggeberin ein ausreichend besetztes Büro am Ausführungsort zu errichten und zu unterhalten.
Im Falle einer weiteren Beauftragung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leis-tungen bis zur Höhe des zuerkannten Preises nicht erneut vergütet, wenn und sobald der Wettbewerbentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird.
Es ist beabsichtigt ein Kolloquium Ende 10.2013 durchzuführen. Die Abgabe der Entwürfe ist Anfang 1.2014 geplant.
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Gemäß § 107 Abs. 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. DerAntrag ist gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB unzulässig, wenn der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat. Die Rüge gilt nur dann als unverzüglich, wenn sie nicht später als 14 Kalendertage nach Kenntnis des behaupteten Verstoßes eingelegt wird.
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Ergänzungsneubau, Berufliche Schulen H7 Und H20, Am Standort Tessenowweg 3 in Hamburg-Nord – Objektplanung.
Die Freie und Hansestadt Hamburg hat zum 1.1.2013 gemäß § 26 (1) Landeshaushaltsordnung den Landesbetrieb SBH | Schulbau Hamburg (nachstehend SBH genannt) gegründet. Dieser Landesbetrieb hat die Aufgabe, die Schulimmobilien unter Berücksichtigung der schulischen Belange nach wirtschaftlichen Grundsätzen zu planen, zu bauen, zu unterhalten und zu bewirtschaften und die mehr als 400 Schulen andie Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) zu vermieten. Die Schulimmobilien umfassen sämtliche für schulische Zwecke genutzten Grundstücke und Gebäude der staatlichen und beruflichen Schulen. Die Grundstücksfläche beträgt etwa 9 100 000 m² und die Hauptnutzungsfläche etwa 3 100 000 m². In dieser Tätigkeit wurde Schulbau Hamburg mit der Durchführung des Wettbewerbs für den Ergänzungsneubau der BeruflichenSchulen H7 und H20 am Standort Tessenowweg 3 im Bezirk Hamburg-Nord beauftragt.
Der Wettbewerb war gemäß Kapitel 2 VOF und § 3 (2) RPW der FHH 2010, als nicht offener, hochbaulicher Realisierungswettbewerb ausgeschrieben für maximal 10 Teilnehmerteams, mit einem vorgeschalteten Bewerbungsverfahren. Das Verfahren ist gem. § 1(4) RPW der FHH 2010, anonym. Wettbewerbssprache war Deutsch.
Der Wettbewerbsausschuss der Hamburgischen Architektenkammer hat beratend mitgewirkt und die Registriernummer NO_15_13_HRW mit Datum vom 21.6.2013 erteilt. Das Gesamtverfahren wurde fachlich betreut durch genius loci architekturcontor, Dipl.-Ing. Dietrich Hartwich, Hamburg.
Gegenstand des Wettbewerbs war die hochbauliche Vorentwurfsplanung für einen Erweiterungs-Neubau für die neu entstehende Berufliche Schule „H27“ auf dem Grundstück der heutigen Beruflichen Schule H7 am Tessenowweg, im Bezirk Hamburg-Nord, Ortsteil City-Nord. Die Neubaumaßnahme wird erforderlich, durch die räumliche und organisatorische Zusammenlegung der beiden Beruflichen Schulen „Beruflichen Schule für Wirtschaft und IT – City-Nord“ (H7 – Tessenowweg) und der „Beruflichen Schule H20 Bramfelder See“, die ausSteilshoop an den Tessenowweg verlagert wird.
Insgesamt ist ein Neubauvolumen von rd. 8 500 m² NGF zu erstellen. Dabei sind vorrangig Unterrichtsräume und eine Gemeinschaftsfläche sowie Verwaltungsbereiche auszuweisen. Der Erhalt eines Teils des Gebäudebestands der H7 auf dem Wettbewerbsgrundstück ist beabsichtigt, wobei eine Sanierung und teilweise innere Umstrukturierung der Bestandsgebäude erforderlich (aber nicht Thema der Wettbewerbsaufgabe) ist. Im Rahmen des Wettbewerbs waren lediglich Skizzen zur gestalterischen Idee für eine Fassadensanierung imKontext mit dem Neubau gewünscht. Der Wettbewerb soll aber auch klären in welchem Maße ein Abbruch aus funktionalen und ökologisch-energetischen Gründen sinnvoll ist und im Rahmen der Gesamtkosten realisiert werden kann.
Für das hier ausgeschriebene Bauvorhaben ist im Rahmen der Wettbewerbsvorbereitung eine Kostenobergrenze für den Hochbau und technischen Ausbau in Höhe von ca. 13 100 000 EUR (Bruttobaukosten, KG 300 und 400 gem. DIN 276, inkl. 19 % MWSt.) ermittelt worden. Die Kostenobergrenze ist im Rahmen der Vorentwurfsplanung des Wettbewerbs bereits sorgfältig zu beachten.
Die Ausloberin beabsichtigt, nach der Preisgerichtsentscheidung zunächst eine qualifizierte Kostenschätzunggem. DIN 276 aufstellen zu lassen, da die Einhaltung einer Kostenobergrenze wie auch eine wirtschaftliche Planung Voraussetzung für die Realisierung und weitere Beauftragung sind.
Auch die Betriebs- und Unterhaltungskosten waren neben den Investitionskosten ein wichtiger Faktor einerlangfristig wirtschaftlichen Planung und dementsprechend zu beachten. Nicht zuletzt war die Flächenökonomie insbesondere im Verhältnis der anteiligen Verkehrsflächen für die Planungswirtschaftlichkeit von Bedeutung. Insgesamt sollte der Entwurf gestalterisch, funktional und wirtschaftlich überzeugen.
1. Vertragsverhandlung mit dem Wettbewerbsgewinner. Gewichtung 100
AuftragsbekanntmachungBekanntmachungsnummer im ABl: 2013/S 165-287672 vom 27.8.2013
Los-Nr: 1 - Bezeichnung: Objektplanung
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Gemäß § 107 Abs. 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 107 Abs.3 Nr. 1 GWB unzulässig, wenn der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat. Die Rüge gilt nur dann als unverzüglich, wenn sie nicht später als 14 Kalendertage nach Kenntnis des behaupteten Verstoßes eingelegt wird.
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ERGÄNZUNGSNEUBAU BERUFLICHE SCHULEN H7 und H20 AM STANDORT TESSENOWWEG 3 IN HAMBURG-NORD.
Die Freie und Hansestadt Hamburg hat zum 1.1.2013 gemäß § 26 (1) Landeshaushaltsordnung den Landesbetrieb SBH | Schulbau Hamburg (nachstehend SBH genannt) gegründet. Dieser Landesbetrieb hat die Aufgabe, die Schulimmobilien unter Berücksichtigung der schulischen Belange nach wirtschaftlichen Grundsätzen zu planen, zu bauen, zu unterhalten und zu bewirtschaften und die mehr als 400 Schulen an die Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) zu vermieten. Die Schulimmobilien umfassen sämtliche für schulische Zwecke genutzten Grundstücke und Gebäude der staatlichen und beruflichen Schulen. Die Grundstücksfläche beträgt etwa 9 100 000 m² und die Hauptnutzungsfläche etwa 3 100 000 m². In dieser Tätigkeit wurde Schulbau Hamburg für den Ergänzungsneubau der Beruflichen Schulen H7 und H20 am Standort Tessenowweg 3 im Bezirk Hamburg-Nord beauftragt.
Der Wettbewerb ist gemäß Kapitel 2 VOF und § 3 (2) RPW der FHH 2010, als nicht offener, hochbaulicher Realisierungswettbewerb ausgeschrieben für maximal 10 Teilnehmerteams, mit einem vor-geschalteten Bewerbungsverfahren. Das Verfahren ist gem. §1(4) RPW der FHH, anonym. Wettbewerbssprache ist deutsch. Der Wettbewerbsausschuss der Hamburgischen Architektenkammer hat beratend mitgewirkt und die Registriernummer NO_15_13_HRW mit Datum vom 21.6.2013 erteilt. Das Gesamtverfahren wird fachlich betreut durch genius loci architekturcontor, Dipl.-Ing. Dietrich Hartwich, Hamburg.
Gegenstand des Wettbewerbs ist die hochbauliche Vorentwurfsplanung für einen Erweiterungs-Neubau für die neu entstehende Berufliche Schule „H27“ auf dem Grundstück der heutigen Berufli-chen Schule H7 am Tessenowweg, im Bezirk Hamburg-Nord, Ortsteil City-Nord. Die Neubaumaßnahme wird erforderlich, durch die räumliche und organisatorische Zusammenlegung der beiden Beruflichen Schulen „Beruflichen Schule für Wirtschaft und IT – City-Nord“ (H7 - Tessenowweg) und der „Beruflichen Schule H20 Bramfelder See“, die aus Steilshoop an den Tessenowweg verlagert wird.
Für das hier ausgeschriebene Bauvorhaben ist im Rahmen der Wettbewerbsvorbereitung eine Kostenobergrenze für den Hochbau und technischen Ausbau in Höhe von ca. 13 100 000 EUR (Bruttobau-kosten, KG 300 und 400 gem. DIN 276, inkl. 19 % MWSt.) ermittelt worden. Die Kostenobergrenze ist im Rahmen der Vorentwurfsplanung des Wettbewerbs bereits sorgfältig zu beachten. Die Ausloberin beabsichtigt, nach der Preisgerichtsentscheidung zunächst eine qualifizierte Kostenschätzung gem. DIN 276 aufstellen zu lassen, da die Einhaltung einer Kostenobergrenze wie auch eine wirtschaftliche Planung Voraussetzung für die Realisierung und weitere Beauftragung sind. Auch die Betriebs- und Unterhaltungskosten sind neben den Investitionskosten ein wichtiger Faktor einer langfristig wirtschaftlichen Planung und dementsprechend zu beachten. Nicht zuletzt wird die Flächenökonomie insbesondere im Verhältnis der anteiligen Verkehrsflächen für die Planungswirtschaftlichkeit von Be-deutung sein. Insgesamt soll der Entwurf gestalterisch, funktional und wirtschaftlich überzeugen.
Bekanntmachungsnummer im ABl: 2013/S 165-287672 vom 27.8.2013
petersen pörksen partner architekten + stadtplaner | bda Lübeck | Hamburg
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Höhe der vergebenen Preise ohne MwSt: 19 000 EUR
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Prof. Jörg Friedirch | PFP PLanungs GMbH Hamburg
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Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Gemäß §107 Abs. 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß §107 Abs. 3 Nr. 1 GWB unzulässig, wenn der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat. Die Rüge gilt nur dann als unverzüglich, wenn sie nicht später als 14 Kalendertage nach Kenntnis des behaupteten Verstoßes eingelegt wird. Des Weiteren ist gemäß §107 Abs. 3 Nr. 4 GWB der Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn mehr als 15 Tage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Ausschreibung veröffentlicht 26.08.2013
Ergebnis veröffentlicht 11.03.2014
Wettbewerbs-ID 3-148342
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References: § 26
 § 3
 §1
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 § 4
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 § 19
 § 34
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 § 67
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