Source: https://www.zip-online.de/heft-14-2018/zip-2018-676-zur-anwendbarkeit-der-verbraucherkreditrechtlichen-vorschriften-auf-ein-durch-bestellung-eines-pfandrechts/
Timestamp: 2020-02-25 17:52:50+00:00

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Zur Anwendbarkeit der verbraucherkreditrechtlichen Vorschriften auf ein durch Bestellung eines Pfandrechts an einem Inhabergrundschuldbrief gesichertes Darlehen (BGH, Urt. v. 09.01.2018 – XI ZR 17/15 +) – ZIP 2018, 676 | ZIP online
RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln 0723-9416 Zeitschrift für Wirtschaftsrecht ZIP 2018 RechtsprechungBank- und KreditsicherungsrechtBGB § 491 Abs. 2 Nr. 2 a. F., § 492 Abs. 4 Satz 1, § 494 Abs. 2 Satz 1, §§ 1195, 1293Zur Anwendbarkeit der verbraucherkreditrechtlichen Vorschriften auf ein durch Bestellung eines Pfandrechts an einem Inhabergrundschuldbrief gesichertes Darlehen BGB a.F.§ 491 BGB§ 492 BGB§ 494 BGB§ 1195 BGB§ 1293 BGH, Urt. v. 09.01.2018 – XI ZR 17/15 (OLG Hamburg) +BGHUrt.9.1.2018XI ZR 17/15OLG Hamburg
1. Ein Darlehensvertrag, der durch die Bestellung eines Pfandrechts an einem Inhabergrundschuldbrief gesichert wird, fällt nicht unter die Ausnahmeregelung des § 491 Abs. 2 Nr. 2 BGB a. F. (jetzt: § 491 Abs. 2 Satz 2 Nr. 2 BGB).
2. Ein Verbraucherdarlehensvertrag, der aufgrund einer formunwirksam erteilten Vollmacht geschlossen wurde, kann unter den Voraussetzungen des § 494 Abs. 2 Satz 1 BGB geheilt werden.
3. Wird das Darlehen an den vollmachtlosen Vertreter als Empfangsboten ausbezahlt, ist der Verbraucherdarlehensvertrag erst dann geheilt, wenn jener die Darlehensvaluta mit dessen Einverständnis an den Darlehensnehmer weiterleitet oder aufgrund einer neuen Weisung des Darlehensnehmers über sie disponiert.

References: § 491
 § 492
 § 494
 § 491
 § 491
 § 494