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Timestamp: 2019-06-20 18:20:41+00:00

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BGH, 26.09.1984 - 3 StR 367/84 - dejure.org
https://dejure.org/1984,792
BGH, 26.09.1984 - 3 StR 367/84 (https://dejure.org/1984,792)
BGH, Entscheidung vom 26.09.1984 - 3 StR 367/84 (https://dejure.org/1984,792)
BGH, Entscheidung vom 26. September 1984 - 3 StR 367/84 (https://dejure.org/1984,792)
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Fragen der Zueignungsabsicht bei mittäterschaftlich begangenem Diebstahl - Bedeutung des Grenzübertritts für die Annahme der Zueignungsabsicht - Zueignungsabsicht bei Wegfall einer ursprünglich von einem Mittäter in Aussicht gestellten Entlohnung - Der auf Hassgefühlen und Rachegefühlen beruhende Schädigungswille im Rahmen der Zueignungsabsicht des Diebstahls - Auswirkungen von hartnäckigem Leugnen, unbegründeten Angriffen gegen Zeugen und die Höhe der Diebstahlsbeute auf die Strafzumessung
StGB (1975) § 242
NJW 1985, 812
MDR 1985, 155
Dagegen ist nicht erforderlich, dass der Täter oder der Dritte die Sache auf Dauer behalten soll oder will (BGH, Urteil vom 26. September 1984 - 3 StR 367/84, NJW 1985, 812 mwN).
An der Voraussetzung, dass der Wille des Täters auf eine Änderung des Bestandes seines Vermögens oder das des Dritten gerichtet sein muss, fehlt es in Fällen, in denen er die fremde Sache nur wegnimmt, um sie "zu zerstören", "zu vernichten", "preiszugeben", "wegzuwerfen", "beiseitezuschaffen" oder "zu beschädigen" (BGH, Urteile vom 10. Mai 1977 - 1 StR 167/77, NJW 1977, 1460; vom 26. September 1984 - 3 StR 367/84, NJW 1985, 812 jeweils mwN).
Die sichere Aussicht, durch die Benutzung von codierter Karte und Geheimnummer in der programmierten Höhe Geld aus dem Automaten zu erlangen, kann somit von § 242 StGB nur erfaßt sein, wenn der wirtschaftliche Wert dieser tatsächlichen Erwerbschance schon in der entwendeten Sache selbst verkörpert ist (zur sog. Vereinigungsformel der Rechtsprechung vgl. z.B. BGH NJW 1985, 812; BGH NStZ 1981, 63; BGHSt 24, 115 [119];… BGH GA 1969, 306).
Dagegen ist nicht erforderlich, dass der Täter oder der Dritte die Sache auf Dauer behalten soll oder will (BGH, Urteil vom 26. September 1984 - 3 StR 367/84, NJW 1985, 812).
An der Voraussetzung, dass der Wille des Täters auf eine Änderung des Bestands seines Vermögens oder das des Dritten gerichtet sein muss, fehlt es in Fällen, in denen er die fremde Sache nur wegnimmt, um sie "zu zerstören", "zu vernichten", "preiszugeben", "wegzuwerfen", "beiseitezuschaffen" oder "zu beschädigen" (BGH, Urteile vom 10. Mai 1977 - 1 StR 167/77, NJW 1977, 1460, und vom 26. September 1984, aaO).
An dieser Voraussetzung fehlt es dagegen in Fällen, in denen der Täter die fremde Sache nur wegnimmt, um sie "zu zerstören", "zu vernichten", "preiszugeben", "wegzuwerfen', "beiseite zu schaffen" oder "zu beschädigen" (BGH, Urteile vom 10. Mai 1977 - 1 StR 167/77, NJW 1977, 1460; vom 26. September 1984 - 3 StR 367/84, NJW 1985, 812; vom 27. Januar 2011 - 4 StR 502/10, NStZ 2011, 699 jeweils mwN).
Wenn für den Täter nämlich nur der Inhalt des Behältnisses von Interesse ist, er dieses selbst aber - was hier naheliegt und wovon zugunsten des Angeklagten mangels gegenteiliger Feststellungen ausgegangen werden muß - nach Entnahme des Inhalts wegwerfen will, so eignet er sich das Behältnis selbst nicht zu (vgl. BGHSt 4, 58 [BGH 20.02.1953 - 1 StR 719/52];… BGHR StGB § 249 Abs. 1 Zueignungsabsicht 1; BGH NJW 1985, 812 [BGH 26.09.1984 - 3 StR 367/84]; BGH StV 1990, 408).
LG Potsdam, 23.03.2009 - 27 Ns 114/07
Strafbarkeit der Wegnahme eines sog. "Anti-Schals" eines gegnerischen …
BGH, 14.05.1992 - 1 StR 233/92
Verwirklichung des Tatbestandes des Diebstahls bei Wegnahme von nicht von der …
BGH, 31.10.1990 - 2 StR 210/90
Bestimmung des Strafmaßes bei einer Revision

References: § 242
 § 242
 BGH 
 BGH 
 BGH 
 § 249
 BGH 
 BGH