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Timestamp: 2019-05-24 21:41:57+00:00

Document:
413.141 - Verordnung des Regierungsrates über die Rechtsstellung der Lehrpersonen an den Berufsfach- und Mittelschulen (RSV BM)
RSV BM
Verordnung des Regierungsrates über die Rechtsstellung der Lehrpersonen an den Berufsfach- und Mittelschulen *
(RSV BM)
vom 02.03.2004 (Stand 01.01.2019)
Als Berufsfachschullehrperson gilt, wer an einer öffentlichen Berufsfachschule in Bildungsgängen der beruflichen Grundbildung, der Berufsmaturität oder der höheren Fachschule Pflege sowie in einem Brückenangebot oder dem niederschwelligen Ausbildungsangebot in selbstverantwortlicher Weise unterrichtet. *
1b. * Sozialplan gemäss § 28;
2. * ein anerkanntes Lehrdiplom für den Einsatz auf der entsprechenden Stufe;
3. * einen Beschäftigungsgrad von in der Regel mindestens 50 %.
Das Amt entscheidet über die Anerkennung des Lehrdiploms sowie über Ausnahmen von Absatz 1. *
Lehrpersonen mit wenig Unterrichtserfahrung oder ohne anerkanntes Lehrdiplom für den Einsatz auf der entsprechenden Stufe werden als Lehrbeauftragte 1 angestellt. Über Ausnahmen befindet das Amt im Einzelfall. *
Lehrbeauftragte 2 verfügen über Unterrichtserfahrung sowie ein anerkanntes Lehrdiplom für den Einsatz auf der entsprechenden Stufe. *
Lehrbeauftragte 1 verfügen in der Regel über eine abgeschlossene akademische Ausbildung oder Fachausbildung. Über Ausnahmen befindet das Amt im Einzelfall. *
Lehrbeauftragte 2 verfügen über eine abgeschlossene akademische Ausbildung oder Fachausbildung und Berufserfahrung an einer Mittelschule. *
Hauptlehrpersonen werden unbefristet angestellt. *
Eine Anstellung als Hauptlehrperson setzt in der Regel ein erfolgreich durchlaufenes Qualifikationsverfahren einer Schule voraus. *
Lehrbeauftragte 1 im Berufsfachschulbereich werden in der Regel für ein Schuljahr angestellt, wobei der Beschäftigungsumfang für jedes Semester individuell festgelegt wird. Lehrbeauftragte 2 im Berufsfachschulbereich werden semesterweise angestellt. *
Lehrbeauftragte im Mittelschulbereich werden semesterweise angestellt. Anstellungen als Lehrbeauftragte 1 können um höchstens drei Semester verlängert werden. *
Nach vier Jahren ununterbrochener Anstellung als Lehrbeauftragte oder Lehrbeauftragter kann eine unbefristete Anstellung vorgenommen werden. *
Berufseinführung *
4. * mit Ablauf des Semesters, während welchem das 65. Altersjahr vollendet wurde; es kann weitergeführt werden, wenn dies im Interesse der Schule liegt, wobei es zu befristen ist;
Die Lehrperson hat das Recht, zwischen dem vollendeten 58. Altersjahr und dem vollendeten 65. Altersjahr zurückzutreten. Die Altersleistungen richten sich nach dem Reglement der Pensionskasse, welcher die Lehrperson angeschlossen ist. *
1. * sie muss mindestens zehn Jahre mit einem durchschnittlichen Pensum von wenigstens 50 % als Hauptlehrperson an einer kantonalen Schule unterrichtet haben, davon die letzten fünf Jahre ohne Unterbruch und unmittelbar vor dem Bildungssemester; nach einer Tätigkeit in einer thurgauischen Schulleitung kann von den letzten beiden Voraussetzungen abgesehen werden;
Die Besoldung richtet sich nach dem durchschnittlichen Beschäftigungsgrad als Hauptlehrperson während der letzten zehn geleisteten Unterrichtsjahre vor dem Bildungssemester. Die Spesen für das Bildungssemester trägt die Lehrperson. *
3. * Geburt eines eigenen Kindes 5 Tage
Die Beteiligung kann Kurskosten, Prüfungsgebühren, Spesen sowie Lohnkosten für ausfallende Arbeitszeit umfassen. Die Lohnkosten berechnen sich aufgrund der Grundbesoldung. *
Die Pflichtzeit beträgt bei einer Kostenbeteiligung des Kantons von Fr. 5 000.– bis Fr. 15 000.– ein Schuljahr, von Fr. 15 001.– bis Fr. 30 000.– zwei Schuljahre und ab Fr. 30 001.– drei Schuljahre. *
Bei einer ungenügenden Beurteilung kann die Lehrperson innert zehn Tagen das Gespräch mit einem Ausschuss unter der Leitung des Chefs oder der Chefin des Amts für Mittel- und Hochschulen beziehungsweise mit der Berufsfachschulkommission verlangen. *
Pflichtlektionenzahl Berufsfachschulen *
2. * 26 in der beruflichen Grundbildung und im niederschwelligen Ausbildungsangebot;
3. * 23 an Berufsmaturitätsschulen und an der Höheren Fachschule Pflege.
Das Pflichtpensum kann auf allen Stufen der Berufsbildung erteilt werden. *
Pflichtlektionenzahl Mittelschulen *
Führt die Anwendung der Anhänge 1 und 2 dieser Verordnung zu einer tieferen Besoldung als im Vormonat, wird in diejenige Lohnposition des massgebenden Lohnbandes eingestuft, welche mindestens der bisherigen Besoldung entspricht. Der Stufenanstieg wird solange ausgesetzt, bis die ordentliche Anrechnung der Berufserfahrung erreicht ist. Liegt die bisherige Einstufung über dem Maximum des Lohnbandes, wird die bisherige Besoldung als eine separate, nicht veränderbare Lohnposition weitergeführt. *
Die Besitzstandswahrung nach den Absätzen 1 und 1bis gilt nur bei gleicher Tätigkeit und ununterbrochener Anstellung im thurgauischen Schuldienst. *
§ 66b *
Übergangsbestimmung Altersentlastung[12]
Lehrpersonen, welche im ersten Semester des Schuljahres 2018/19 das 58. Altersjahr vollenden, haben bis zum 31. Januar 2020 Anspruch auf Altersentlastung gemäss bisheriger Regelung.
Der Besitzstand gemäss Absatz 1 gilt nur bei unverändertem Beschäftigungsgrad und ununterbrochener Anstellung im Thurgauer Schuldienst.
Anhang 1 *: Einreihung Lehrpersonen an den Thurgauer Berufsfachschulen
Anhang 2 *: Einreihung Lehrpersonen an den Thurgauer Mittelschulen
[12] Betrifft Revision von § 34, Inkraftsetzung per 1. August 2019.
[13] Aufhebung bisherigen Rechtes, ABl. 2004, Seite 568.
[14] Änderung bisherigen Rechtes, ABl. 2004, Seite 570 f. und ABl. 2006, Seite 1200 ff.
Erlasstitel 03.10.2017 01.01.2018 geändert 40/2017
§ 1 Abs. 2 03.10.2017 01.01.2018 geändert 40/2017
§ 2 Abs. 1, 1b. 03.10.2017 01.01.2018 eingefügt 40/2017
§ 2 Abs. 2 03.10.2017 01.01.2018 aufgehoben 40/2017
§ 4 Abs. 1, 2. 03.10.2017 01.01.2018 geändert 40/2017
§ 4 Abs. 1, 3. 03.10.2017 01.01.2018 geändert 40/2017
§ 4 Abs. 2 03.10.2017 01.01.2018 geändert 40/2017
§ 5 Abs. 1 03.10.2017 01.01.2018 geändert 40/2017
§ 5 Abs. 2 03.10.2017 01.01.2018 geändert 40/2017
§ 6 Abs. 1 03.10.2017 01.01.2018 geändert 40/2017
§ 6 Abs. 2 03.10.2017 01.01.2018 geändert 40/2017
§ 13 Abs. 1 03.10.2017 01.01.2018 geändert 40/2017
§ 13 Abs. 2 03.10.2017 01.01.2018 eingefügt 40/2017
§ 14 Abs. 1 03.10.2017 01.01.2018 geändert 40/2017
§ 14 Abs. 2 03.10.2017 01.01.2018 geändert 40/2017
§ 14 Abs. 3 03.10.2017 01.01.2018 aufgehoben 40/2017
§ 14 Abs. 4 03.10.2017 01.01.2018 geändert 40/2017
§ 15 03.10.2017 01.01.2018 aufgehoben 40/2017
§ 16 03.10.2017 01.01.2018 Titel geändert 40/2017
§ 16 Abs. 2 03.10.2017 01.01.2018 aufgehoben 40/2017
§ 18 Abs. 1, 4. 28.11.2017 01.01.2018 geändert 48/2017
§ 20 Abs. 1 03.10.2017 01.01.2018 geändert 40/2017
§ 31 Abs. 1, 1. 03.10.2017 01.01.2018 geändert 40/2017
§ 32 Abs. 1 03.10.2017 01.01.2018 geändert 40/2017
§ 33 Abs. 2, 3. 25.09.2018 01.01.2019 geändert 39/2018
§ 41 03.10.2017 01.01.2018 aufgehoben 40/2017
§ 45 Abs. 3 03.10.2017 01.01.2018 geändert 40/2017
§ 46 Abs. 2 03.10.2017 01.01.2018 geändert 40/2017
§ 52 Abs. 1 03.10.2017 01.01.2018 geändert 40/2017
§ 55 03.10.2017 01.01.2018 Titel geändert 40/2017
§ 55 Abs. 1, 2. 03.10.2017 01.01.2018 geändert 40/2017
§ 55 Abs. 1, 3. 03.10.2017 01.01.2018 geändert 40/2017
§ 55 Abs. 2 03.10.2017 01.01.2018 geändert 40/2017
§ 56 03.10.2017 01.01.2018 Titel geändert 40/2017
§ 56 Abs. 2 03.10.2017 01.01.2018 aufgehoben 40/2017
§ 66a Abs. 1bis 03.10.2017 01.01.2018 eingefügt 40/2017
§ 66a Abs. 2 03.10.2017 01.01.2018 geändert 40/2017
§ 66b 03.10.2017 01.01.2018 eingefügt 40/2017
Anhang 1 03.10.2017 01.01.2018 Inhalt geändert 40/2017
Anhang 2 03.10.2017 01.01.2018 Inhalt geändert 40/2017

References: § 28

§ 66
 § 34

§ 1

§ 2

§ 2

§ 4

§ 4

§ 4

§ 5

§ 5

§ 6

§ 6

§ 13

§ 13

§ 14

§ 14

§ 14

§ 14

§ 15

§ 16

§ 16

§ 18

§ 20

§ 31

§ 32

§ 33

§ 41

§ 45

§ 46

§ 52

§ 55

§ 55

§ 55

§ 55

§ 56

§ 56

§ 66

§ 66

§ 66