Source: http://www.competitionline.com/en/competitions/76492
Timestamp: 2013-05-23 20:49:45+00:00

Document:
Rathaus Ratingen - Leistungen der Tragwerksplanung für Teils ... 76492 | competitionline - Competitions and architecture	DeutschFrançaisEspañol	Bitte geben Sie die gewünschte ID in diesem Format ein: „1-54321“. Sie finden die IDs im Magazin sowie auf den jeweiligen Wettbewerbs-, Projekt- und Büroseiten.
37612 of 100397	Next
(ID 76492)
Structural engineers	Desired number of participants: 3-5Actual participants: 5	Type of building
Government and municipal buildings / Traffic
DE-40878 Ratingen	Awarding authority / Client
Stadt Ratingen, Ratingen (DE)	Advisors
Fiebig Schönwälder Zimmer, Berlin (DE), Düsseldorf (DE) Assignment
Siehe Ziff. II.1.1) sowie:
Entsprechend Beschluss des Rats der Stadt Ratingen vom 24.3.2011 bleibt der Zentralstandort Minoritenstrasse 2-6 für das Rathaus erhalten und wird, soweit möglich und wirtschaftlich, zum Teil saniert und im Übrigen erneuert (die Beschlussvorlage inkl. Pläne kann im Internet eingesehen werden: siehe Drucksache Nr. 70/2011: http://89.107.70.38/ratsinfo/ratingen/2805/Vm9ybGFnZS43MC4yMDEx/14/n/57690.pdf#search=%22Rathaus%22).
Ziel der Maßnahme ist eine Sanierung schadstoffbelasteter Bauteile (insbesondere PCB, in geringerem Umfang auch Asbest und KMF) sowie eine Behebung energetischer, brandschutztechnischer und funktionaler Mängel des vorhande-nen Gebäudekomplexes verbunden mit einer Verbesserung der Wirtschaftlichkeit, bezogen auf die Flächenausnutzung wie auch die energetische Bewirtschaftung.
Das Bauvorhaben umfasst schwerpunktmäßig folgende Maßnahmen:
1. Sanierung und Umbau des Westflügels mit Ratsnutzung inkl. Einrichtung eines Info-Points und Bürgerbüros im EG (Erweiterung), energetische Hüllenerneuerung und Erneuerung der Heizungs-, Klima- und Sanitäranlagen,
2. Abriss des Hauptgebäudes unter Erhaltung von Keller und Tiefgarage (110 Stellplätze) und baumassenreduzierter Neubau, Sanierung Keller/Tiefgarage,
3. Abriss des Ostflügels und Neubau eines Kantinen-Cafes/Bistros (ca. 100 Sitzplätze) für Bürgerschaft wie auch Personal,
4. Schaffung eines neuen Vorplatzes.
Darüber hinaus wird eine Erweiterung der Tiefgarage um ca. 50 Stellplätze und veränderte Erschließung erwogen. Die diesbezügliche Planung ist jedoch nicht Bestandteil der beabsichtigten Beauftragung; die Möglichkeit muss bei der Planung jedoch berücksichtigt werden.
Die Altsubstanz spiegelt die Entwicklung des Bauens mit Beton vor 35 Jahren wieder (Betonbrutalismus). Sie weist bauphysikalische (z.B. Einfachverglasung, unzureichende Dämmung) und brandschutztechnische Defizite sowie Schäden in der tragenden Betonkonstruktion, an den tragenden Fassadenteilen und z.T. auch an den Sichtbetonflächen auf. Der zu erhaltende Westflügel muss im Zuge der Sanierung voraussichtlich überwiegend bis auf den Rohbau zurückgebaut, die Fassaden mit deutlich verbessertem Wärmeschutz ausgebildet, die Haustechnik nach dem neuesten Stand der Technik und den geltenden Vorschriften durch eine neue, sehr energieeffiziente Gebäudetechnik ersetzt werden.
Die Neubebauung soll den Rathausplatz neu fassen, die Architektursprache soll den Spannungsbogen zwischen den historischen Bauteilen des Minoritenklosters und dem Rathaus der 70er Jahre herstellen und durch ein Konzept aus einem Guss ergänzen. Dieses soll nach heutigen Möglichkeiten und Erkenntnissen unter dem Aspekt der Wirtschaft-lichkeit und Nachhaltigkeit weiter entwickelt werden. Alle Maßnahmen bedürfen i.R. des Umgebungsschutzes für das Minoritenkloster einer denkmalrechtlichen Erlaubnis.
Mit dem Abriss des Osttraktes und damit der Freistellung des ehemaligen Minoritenkloster und der Möglichkeit, eine Fußwegverbindung in Richtung Trinsenturm und einen neuen Platz vor bzw. neben dem Rathaushauptgebäude und dem ehemaligen Minoritenkloster zu schaffen, sowie mit der Teil-Sanierung des westlichen Bautraktes und Revitalisierung von Tiefgarage und Keller im Verbund mit einem niedriggeschossigeren Hauptgebäude sollen eine bessere städtebauliche Eingliederung des Gesamtkomplexes erreicht und die stadtgestalterischen und architektonischen Baumöglichkeiten der heutigen Zeit beispielhaft umgesetzt und im öffentlichen Raum dargestellt werden.
Das Gesamtprojekt soll nach dem Stand der Technik ausgeführt werden und sich durch eine ganzheitliche und innova-tive Lösung auszeichnen. Es soll vorbildlich sein in Bezug auf die effiziente Nutzung der Ressourcen und die Ausge-staltung der Verwaltungsarbeitsplätze. Folgender Energiestandard ist angestrebt: EnEV 2012 minus 20 % (Neubau) und EnEV 2012 (Altbau).
Die geplante Baumaßnahme zeichnet sich zusammenfassend wie folgt aus: 1. Gebäudetyp: Verwaltungs-/Bürogebäude; 2. Art der Baumaßnahme: Bauen im Bestand und Neubau; 3. Größenordnung: rd. 7 450 qm BGF (excl. vorhandener Keller Haupthaus und TG); geschätzte Baukosten Kostengruppe 200 bis 700 nach DIN 276: ca. 18 320 000 EUR netto (inkl. Schadstoffsanierung und Freiraumgestaltung).
Der Auftrag umfasst Leistungen der Tragwerksplanung gem. HOAI § 49 für die vorstehend beschriebenen Baumaßnahmen: nahezu alle Leistungen der Leistungsphasen 1 bis 6 sowie ausgewählte Besondere Leistungen.
Die Objektplanung inkl. Schadstoffsanierung und die in die Gesamtplanung zu integrierenden weiteren Fachplanungs-/Beraterleistungen werden separat beauftragt (insb. Baufeldfreimachung, Technische Ausrüstung, Thermische Bauphysik, Schallschutz und Raumakustik, Brandschutz, Bodenmechanik, Erd- und Grundbau, Freianlagen).
Optionale Leistungen: s. Ziff. II.2.2).
Eine losweise Vergabe der Planungsleistungen ist aufgrund der Komplexität der Bauaufgabe nicht beabsichtigt.
Zeitrahmen: 1. Beauftragung der Planungsleistungen: voraussichtlich Dezember 2011; 2. Geplante Baudurchführung: Mitte 2013 bis Ende 2015; 3. Projektabschluss: im Nachgang.
Tragwerksplanung gem. HOAI § 49, siehe Pkt. II.1.5) Beschreibung/Gegenstand des Auftrags.
Download der Unterlagen: http://www.planungskultur.de/Ausschreibungen/vof.html
Anfragen schriftlich an: zimmer@planungskultur.de
BEKANNTMACHUNGDienstleistungsauftragABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBERI.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)Stadt Ratingen - Zentrale Vergabeverwaltung ZVV beim Amt 30 –Minoritenstr. 2z. H. Dipl.-Ing. Siegfried Aring40878 RatingenDEUTSCHLANDTel. +49 2102550-1012E-Mail: siegfried.aring@ratingen.deFax +49 2102550-9119Internet-Adresse(n) Hauptadresse des Auftraggebers http://www.stadt-ratingen.deWeitere Auskünfte erteilen: Fiebig Schönwälder ZimmerBülowstr. 66z. H. Frau Barbara Zimmer10783 BerlinDEUTSCHLANDTel. +49 302175-1920E-Mail: zimmer@planungskultur.deFax +49 302175-1859Internet: http://www.planungskultur.deVerdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlichUnterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamischesBeschaffungssystem) sind erhältlich bei: Fiebig Schönwälder ZimmerBülowstr. 66z. H. Frau Barbara Zimmer10783 BerlinDEUTSCHLANDTel. +49 302175-1920E-Mail: zimmer@planungskultur.deFax +49 302175-1859Internet: http://www.planungskultur.deAngebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: Stadt Ratingen - ZentraleVergabeverwaltung ZVV beim Amt 30 –Minoritenstr. 2z. H. Herrn Heide40878 RatingenDEUTSCHLANDTel. +49 2102550-3007Fax +49 2102550-9300Internet: http://www.ratingen.deI.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)Regional- oder LokalbehördeAllgemeine öffentliche VerwaltungDer öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicherAuftraggeber NeinABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTANDII.1) BESCHREIBUNGII.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den AuftraggeberRathaus Ratingen - Leistungen der Tragwerksplanung für Teilsanierung undTeilneubau.II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.DienstleistungDienstleistungsauftragDienstleistungskategorie: Nr. 12Hauptort der Dienstleistung Ratingen.NUTS-Code DEA1CII.1.3) Gegenstand der BekanntmachungÖffentlicher AuftragII.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder BeschaffungsvorhabensSiehe Ziff. II.1.1) sowie:Entsprechend Beschluss des Rats der Stadt Ratingen vom 24.3.2011 bleibtder Zentralstandort Minoritenstrasse 2-6 für das Rathaus erhalten undwird, soweit möglich und wirtschaftlich, zum Teil saniert und im Übrigenerneuert (die Beschlussvorlage inkl. Pläne kann im Internet eingesehenwerden: siehe Drucksache Nr. 70/2011:http://89.107.70.38/ratsinfo/ratingen/2805/Vm9ybGFnZS43MC4yMDEx/14/n/57690.pdf#search=%22Rathaus%22).Ziel der Maßnahme ist eine Sanierung schadstoffbelasteter Bauteile(insbesondere PCB, in geringerem Umfang auch Asbest und KMF) sowie eineBehebung energetischer, brandschutztechnischer und funktionaler Mängel desvorhande-nen Gebäudekomplexes verbunden mit einer Verbesserung derWirtschaftlichkeit, bezogen auf die Flächenausnutzung wie auch dieenergetische Bewirtschaftung.Das Bauvorhaben umfasst schwerpunktmäßig folgende Maßnahmen:1. Sanierung und Umbau des Westflügels mit Ratsnutzung inkl. Einrichtungeines Info-Points und Bürgerbüros im EG (Erweiterung), energetischeHüllenerneuerung und Erneuerung der Heizungs-, Klima- und Sanitäranlagen,2. Abriss des Hauptgebäudes unter Erhaltung von Keller und Tiefgarage (110Stellplätze) und baumassenreduzierter Neubau, Sanierung Keller/Tiefgarage,3. Abriss des Ostflügels und Neubau eines Kantinen-Cafes/Bistros (ca. 100Sitzplätze) für Bürgerschaft wie auch Personal,4. Schaffung eines neuen Vorplatzes.Darüber hinaus wird eine Erweiterung der Tiefgarage um ca. 50 Stellplätzeund veränderte Erschließung erwogen. Die diesbezügliche Planung ist jedochnicht Bestandteil der beabsichtigten Beauftragung; die Möglichkeit mussbei der Planung jedoch berücksichtigt werden.Die Altsubstanz spiegelt die Entwicklung des Bauens mit Beton vor 35Jahren wieder (Betonbrutalismus). Sie weist bauphysikalische (z.B.Einfachverglasung, unzureichende Dämmung) und brandschutztechnischeDefizite sowie Schäden in der tragenden Betonkonstruktion, an dentragenden Fassadenteilen und z.T. auch an den Sichtbetonflächen auf. Derzu erhaltende Westflügel muss im Zuge der Sanierung voraussichtlichüberwiegend bis auf den Rohbau zurückgebaut, die Fassaden mit deutlichverbessertem Wärmeschutz ausgebildet, die Haustechnik nach dem neuestenStand der Technik und den geltenden Vorschriften durch eine neue, sehrenergieeffiziente Gebäudetechnik ersetzt werden.Die Neubebauung soll den Rathausplatz neu fassen, die Architektursprachesoll den Spannungsbogen zwischen den historischen Bauteilen desMinoritenklosters und dem Rathaus der 70er Jahre herstellen und durch einKonzept aus einem Guss ergänzen. Dieses soll nach heutigen Möglichkeitenund Erkenntnissen unter dem Aspekt der Wirtschaft-lichkeit undNachhaltigkeit weiter entwickelt werden. Alle Maßnahmen bedürfen i.R. desUmgebungsschutzes für das Minoritenkloster einer denkmalrechtlichenErlaubnis.Mit dem Abriss des Osttraktes und damit der Freistellung des ehemaligenMinoritenkloster und der Möglichkeit, eine Fußwegverbindung in RichtungTrinsenturm und einen neuen Platz vor bzw. neben dem Rathaushauptgebäudeund dem ehemaligen Minoritenkloster zu schaffen, sowie mit derTeil-Sanierung des westlichen Bautraktes und Revitalisierung vonTiefgarage und Keller im Verbund mit einem niedriggeschossigerenHauptgebäude sollen eine bessere städtebauliche Eingliederung desGesamtkomplexes erreicht und die stadtgestalterischen undarchitektonischen Baumöglichkeiten der heutigen Zeit beispielhaftumgesetzt und im öffentlichen Raum dargestellt werden.Das Gesamtprojekt soll nach dem Stand der Technik ausgeführt werden undsich durch eine ganzheitliche und innova-tive Lösung auszeichnen. Es sollvorbildlich sein in Bezug auf die effiziente Nutzung der Ressourcen unddie Ausge-staltung der Verwaltungsarbeitsplätze. Folgender Energiestandardist angestrebt: EnEV 2012 minus 20 % (Neubau) und EnEV 2012 (Altbau).Die geplante Baumaßnahme zeichnet sich zusammenfassend wie folgt aus: 1.Gebäudetyp: Verwaltungs-/Bürogebäude; 2. Art der Baumaßnahme: Bauen imBestand und Neubau; 3. Größenordnung: rd. 7 450 qm BGF (excl. vorhandenerKeller Haupthaus und TG); geschätzte Baukosten Kostengruppe 200 bis 700nach DIN 276: ca. 18 320 000 EUR netto (inkl. Schadstoffsanierung undFreiraumgestaltung).Der Auftrag umfasst Leistungen der Tragwerksplanung gem. HOAI § 49 für dievorstehend beschriebenen Baumaßnahmen: nahezu alle Leistungen derLeistungsphasen 1 bis 6 sowie ausgewählte Besondere Leistungen.Die Objektplanung inkl. Schadstoffsanierung und die in die Gesamtplanungzu integrierenden weiteren Fachplanungs-/Beraterleistungen werden separatbeauftragt (insb. Baufeldfreimachung, Technische Ausrüstung, ThermischeBauphysik, Schallschutz und Raumakustik, Brandschutz, Bodenmechanik, Erd-und Grundbau, Freianlagen).Optionale Leistungen: s. Ziff. II.2.2).Eine losweise Vergabe der Planungsleistungen ist aufgrund der Komplexitätder Bauaufgabe nicht beabsichtigt.Die Vergabe erfolgt stufenweise ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragungaller Leistungsstufen.Zeitrahmen: 1. Beauftragung der Planungsleistungen: voraussichtlichDezember 2011; 2. Geplante Baudurchführung: Mitte 2013 bis Ende 2015; 3.Projektabschluss: im Nachgang.II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)71327000II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):JaII.1.8) Aufteilung in LoseNeinII.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:NeinII.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGSII.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfangTragwerksplanung gem. HOAI § 49, siehe Pkt. II.1.5)Beschreibung/Gegenstand des Auftrags.II.2.2) OptionenJaBeschreibung der Optionen: (1) Die Vergabe erfolgt stufenweise ohneRechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen. Mit demAbschluss des Vertrages werden lediglich die Leistungsphasen 1–3beauftragt, soweit diese nach Ziffer II.1.5) Gegenstand der zu vergebendenLeistung ist. Die weiteren Stufen werden, bei Fortsetzung der Planung undAusführung der Bau-maßnahmen, einzeln oder im Ganzen schriftlichbeauftragt und beinhalten die Leistungsphasen 4–8 Maßgabe von ZifferII.1.5),(2) Planungsleistungen für die Erweiterung der Tiefgarage um ca. 50Plätze; diese Option findet keine Berücksichtigung in der Bewerbungs- wieauch Angebots-/Zuschlagsphase, sie wird nicht der Bewertung zugrundegelegt.II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNGDauer in Monaten 48 (ab Auftragsvergabe)ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHEINFORMATIONENIII.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAGIII.1.1) Geforderte Kautionen und SicherheitenDer Auftragnehmer hat im Auftragsfall eine objektbezogeneBerufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mind. 1 500 000EUR je Schadensfall für Personenschäden sowie 500 000 EUR für sonstigeSchäden nachzuweisen und für die gesamte Dauer des Vertragesaufrechtzuerhalten. Eine Erklärung, dass diese im Auftragsfallabgeschlossen wird, ist erforderlich (s. Bewerbungsformular).III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweisauf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend)1. Vertrag,2. Allgemeine Vertragsbedingungen (AVB) zu den Verträgen für freiberuflichTätige,3. Honorarordnung für Architekten und Ingenieure HOAI; Stand: Juni 2009,4. Bürgerliches Gesetzbuch (BGB).III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergebenwirdBewerbergemeinschaften sind vor Angebotsabgabe nicht verpflichtet, einebestimmte Rechtsform anzunehmen. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrerBewerbung eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung(Bewerbergemeinschaftserklärung) unter zwingender Verwendung des beimAuftraggeber für die Abgabe einer Bewerbung abzurufenden Formblattes (vgl.Ziff. VI.3)) der Bekanntmachung abzugeben,— in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärtist,— in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung desVertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,— dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber demAuftraggeber rechtsverbindlich vertritt,— dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.Wird diese Bewerbergemeinschaftserklärung nicht mit der Bewerbungeingereicht, wird die Bewerbung der Bewerbergemeinschaft zwingendausgeschlossen (VOF § 5 [3] wird berücksichtigt).Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig und führen automatisch zumAusschluss. Mehrfachbewerbungen sind auch Bewerbungen unterschiedlicherNiederlassungen eines Bewerberbüros sowie mehrerer Mitglieder ständigerBüro- und Arbeitsgemeinschaften.III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die AuftragsausführungJa— Die örtliche Präsenz in Ratingen während der Planungs- und Bauzeit istin engen Intervallen gemäß Erfordernis si-cherzustellen. Die personelleKontinuität bezüglich der Präsenz vor Ort ist sicherzustellen,— Der Bewerber muss bereit sein, im Auftragsfall eine Erklärung gem. § 1des Verpflichtungsgesetzes abzugeben,— Der Bewerber muss bereit sein, im Auftragsfall eine Eigenerklärung zurZuverlässigkeit nach den Landesregelungen in NRW zur Verhütung undBekämpfung von Korruption abzugeben,— Die Baumaßnahmen werden ggf. teilweise bei laufendem Betrieb(Tiefgarage) erfolgen.III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGENIII.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagenhinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder HandelsregisterAngaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung derAuflagen zu überprüfen: Folgende aktuellen Nachweise/Erklärungen – beiBewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern – sind zwingend gefordert;bei Nichtvorlage/Nichtabgabe oder unvollständiger Abgabe mit der Bewerbungwird der Bewerber zwingend ausgeschlossen (VOF § 5 [3] wirdberücksichtigt):(1) Soweit der Bewerber eintragungspflichtig ist: Auszug aus demHandelsregister oder dem vergleichbaren Register des Heimatlandes desBewerbers (ggf. in Kopie) sowie Eigenerklärung (s. Bewerbungsformular) desBewerbers, dass der Auszug den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt,(2) Eigenerklärung (s. Bewerbungsformular) des Bewerbers, dass:a. keine Ausschlussgründe gem. VOF § 4 (6) vorliegen;b. er sich nicht im Insolvenzverfahren oder in Liquidation befindet oderseine Tätigkeit eingestellt hat oder sich aufgrund eines in deneinzelstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahrensin einer entsprechenden Lage befindet;c. er nicht aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraftworden ist, die seine berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellen;d. er im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit keine schwere Verfehlungbegangen hat, die vom Auftraggeber nachweislich festgestellt wurde;e. er seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben nach denRechtsvorschriften seines Heimatlandes ordnungsgemäß erfüllt hat;f. er sich bewusst ist, dass eine falsche Angabe den Ausschluss aus demBewerberkreis zur Folge hat;g. er im Auftragsfall die Versicherung gemäß III.1.1) der Bekanntmachungfür die gesamte Vertragslaufzeit zur Verfügung stellt.(3) Eigenerklärung (s. Bewerbungsformular) des Bewerbers zuwirtschaftlichen Verknüpfungen,.(4) Eigenerklärung zur Beruflichen Befähigung (s. Bewerbungsformular);vgl. Ziff. III.3.1).III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle LeistungsfähigkeitAngaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung derAuflagen zu überprüfen: Folgende Erklärungen (s. Bewerbungsformular) – beiBewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern – sind zwingend gefordert;bei Nichtabgabe oder unvollständiger Abgabe mit der Bewerbung wird derBewerber zwingend ausgeschlossen (VOF § 5 [3] wird berücksichtigt):(1) Eigenerklärung zum Netto-Jahresumsatz in den letzten 3 abgeschlossenenGeschäftsjahren (2010, 2009, 2008) insgesamt sowie für Leistungen derTragwerksplanung im Sinne HOAI 2009 § 49 gesamt und für Leistungen derTragwerksplanung im Sinne HOAI 2009 § 49 im Bereich Bauen im Bestand(Umbau-/Modernisierungs-/Instandhaltungs-/Instandsetzungsmaßnahmen gem. §2 HOAI),(2) Eigenerklärung zum Jahr der Bürogründung.Möglicherweise geforderte Mindeststandards Keine.III.2.3) Technische LeistungsfähigkeitAngaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung derAuflagen zu überprüfen:Folgende aktuellen Nachweise/Erklärungen sind zwingend gefordert; beiNichtvorlage/Nichtabgabe oder unvollständiger Angabe mit der Bewerbungwird der Bewerber zwingend ausgeschlossen (VOF § 5 [3] wirdberücksichtigt):(1) Darstellung (s. Bewerbungsformular) der Zahl der in den letzten 3abgeschlossenen Geschäftsjahren (2010, 2009, 2008) jahresdurchschnittlichbeschäftigten festangestellten Mitarbeiter (einschließlichFührungskräfte), aufgeschlüsselt in Geschäftsführer/leitende Mitarbeiter,Ingenieure im Leistungsbild Tragwerksplanung im Sinne HOAI 2009 § 49,Ingenieure im Leistungsbild Tragwerksplanung im Sinne HOAI 2009 § 49 mitmind. 3 Jahren Berufserfahrung, sonstige Mitarbeiter,(2) Darstellung (siehe Bewerbungsformular) der Personen, die für die zuvergebenden Leistungen vorgesehen sind. Die Angaben sind auf dieProjektleitung/Stellvertretende Projektleitung zu beschränken. FolgendeAngaben sind zu tätigen: Name, Akademischer Grad/Titel, aufgabenrelevanteZusatzqualifikationen, Dauer der Berufserfahrung alsProjektleiter/stellvertretender Projektleiter,(3) Darstellung (s. Bewerbungsformular), welche Leistungen mit dem eigenenBüro und welche ggf. durch Unterauftragnehmer erbracht werden sowie derenBenennung. Beabsichtigt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweisseiner/ihrer Eignung auf die Ressourcen/Mittel von Unterauftragnehmern zuverweisen, so muss der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft mit dem Angebotzwingend die Eignung der Unterauftragnehmer anhand der gefordertenNachweise sowie die tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf die benanntenUnterauftragnehmer mit der Bewerbung nachweisen (Verpflichtungserklärunggem. VOF §5, Absatz 6), ansonsten wird der Bewerber/dieBewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen. Als Nachweis ist zwingenddas Formblatt "Subunternehmerverpflichtungserklärung" zu verwenden undvollständig ausgefüllt sowie unterschrieben dem Bewerbungsformular alsAnhang beizulegen,(4) Für das in Ziffer II.1.5) aufgeführte Leistungsbild Angaben (sieheBewerbungsformular) mindestens zu einem und maximal zu 5 Referenzprojektenmit einer BGF größer/gleich 2 500 qm, die in den letzten 5 Jahren (6/2006bis 5/2011) hinsichtlich der rohbaurelevanten Arbeiten erfolgreichabgeschlossen wurden und bei denen Ingenieurleistungen erbracht wurden,die mit den in Ziff. II.1.5) beschriebenen Leistungen nach Art und Umfangvergleichbar sind.Referenzschreiben, die den erfolgreichen Abschluss hinsichtlich derKosten, Termine, Qualitäten und Zusammenarbeit belegen, können derBewerbung als Anlage beigefügt werden und gehen dann positiv in dieBewertung ein. Der Auftraggeber behält sich vor, Erkundigungen beiBetreiber bzw. Bauherr einzuholen.Der Bewerber muss die einzelnen Referenzprojekte auf jeweils max. 2DIN-A4-Seiten in Form von Texten, Plänen, Fotos oder Skizzen weiterführenddarstellen. Bei Nichtvorlage wird/werden die Referenz/en nicht gewertet.Die Referenzprojekte müssen nicht von jedem Mitglied derBewerbergemeinschaft vorgewiesen werden, vielmehr sind die Angaben zu denReferenzprojekten von der Bewerbergemeinschaft (inkl. Subunternehmer,sofern zutreffend) insgesamt zu machen. Mitarbeiterreferenzen sind nichtzugelassen.Für die Wertungsfähigkeit der Referenzprojekte müssen folgendeUnterangaben vollständig getätigt werden:— Bezeichnung der Maßnahme und Land/Ort,— Auftraggeber,— Bei Bietergemeinschaften/ Subunternehmern: Auftragnehmer (Mitglied derBietergemeinschaft bzw. Subunternehmer),— Art der Baumaßnahme (Neubau/Erweiterungsbau;Umbau-/Modernisierungsmaßnahme; Instandhaltungs-/Instandsetzungsmaßnahme),— Gebäudetypologie (Büro-/Verwaltungsgebäude, Rathaus),— Bruttogrundfläche BGF,— Datum der Fertigstellung der rohbaurelevanten Maßnahmen,— Bearbeitete Leistungsphasen im Sinne HOAI 2009 § 49 und Anlage 2.10,— Schwierigkeitsgrad (Honorarzone im Sinne HOAI 2009 § 50).Fehlt eine oder mehrere der vorgenannten Angaben, so wird dasentsprechende Referenzprojekt nicht in die Wertung aufgenommen.Für die Bewertung der fachlichen Eignung sind zusätzlich folgende Angabenzu tätigen (nicht zwingend in Bezug auf die Wertungsfähigkeit derReferenzprojekte):— Projektkosten (anrechenbare Kosten im Sinne HOAI § 48),— Angaben zu Projektspezifika (Prüfung und Bewertung der vorhandenenBausubstanz; Betonsanierung/Betonsanierung bei Bestandsobjekten aus den60er/70er Jahren; statisch relevante Teilabbruchmaßnahmen innerhalb desBestandes; (Ertüchtigungs-) Maßnahmen zur Gewährleistung der Anforderungenan den konstruktiven Brandschutz; Bauphysikalische Nachweise zumBrandschutz; innerstädtische Verbau- und Abfangungsmaßnahmen unterbesonderer Berücksichtigung von baubetrieblichen Verfahrensabläufen;Qualitätssicherung während der Baumaßnahme; Aufstellen desLeistungsverzeichnisses des Tragwerks; Ingenieurtechnische Kontrolle derAusführung des Tragwerks/der Tragwerkseingriffe auf Übereinstimmung mitden geprüften statischen Unterlagen; Ingenieurtechnische Kontrolle derBaubehelfe; Betontechnologische Beratung).(5) Der Bewerber, bei Bewerbergemeinschaften das Büro des bevollmächtigtenMitglieds, kann, sofern vorhanden, außerdem ein aktuelles Zertifikat überein vorhandenes Qualitätssicherungssystem nach DIN EN ISO 9001 oder einvergleichbares Qualitätsmanagementzertifikat für Architekten undIngenieure vorlegen. Dies ist allerdings nicht Voraussetzung für dieWertungsfähigkeit des Teilnahmeantrags.Möglicherweise geforderte MindeststandardsFolgende Mindestanforderungen sind zu erfüllen; Bewerbungen, die dieseMindestanforderungen nicht erfüllen, werden vom weiteren Vergabeverfahrenzwingend ausgeschlossen:(1) Anzahl der festangestellten Ingenieure im LeistungsbildTragwerksplanung im Sinne HOAI 2009 § 49 mit Berufserfahrung größer/gleich3 Jahre im Durchschnitt der letzten 3 Jahre: Mindestanforderung:größer/gleich 2 pro Jahr im Durchschnitt,(2) Für die mindestens 1 und maximal 5 zu benennenden Referenzprojekte,die die o.g. Bedingungen erfüllen, gelten die folgenden weiterenMindestanforderungen:— Mindestens ein Referenzprojekt für öffentliche Auftraggeber im Sinne GWB§ 98,— Mindestens ein Referenzprojekt im Bereich Bauen im Bestand der KategorieUmbau- und/oder Modernisierungsmaßnahme im Sinne HOAI 2009 § 2,— Mindestens ein Referenzprojekt mit einer BGF größer/gleich 5 000 qm,— Mindestens ein Referenzprojekt, bei dem die Leistungsphasen 1 bis 6 imSinne HOAI 2009 § 49 vollständig und durchgängig erbracht wurden,— Mindestens ein Referenzprojekt, das eine Betonsanierung beinhaltete.Alle Mindestkriterien müssen in einem oder mehreren Referenzprojekten(max. 5) erfüllt sein, die Kombination dabei ist beliebig.III.2.4) Vorbehaltene AufträgeNeinIII.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGEIII.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderenBerufsstand vorbehaltenJaVOF § 19 (2) und (3).Teilnahmeberechtigt sind Ingenieure/Beratende Ingenieure:1. Natürliche Personen werden zugelassen, wenn sie nach den Gesetzen derLänder berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Ingenieur oder dieBerufsbezeichnung Beratender Ingenieur zu tragen oder wenn sie berechtigtsind, in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur oder BeratenderIngenieur tätig zu werden,2. Juristische Personen werden zugelassen, wenn sie für die Durchführungder Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen gemäß demvorstehenden Absatz benennen,3. Bei Bewerbergemeinschaften muss mindestens ein Mitglied dieAnforderungen erfüllen, die an natürliche oder juristische Personengestellt werden.III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die beruflicheQualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung derbetreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollenJaABSCHNITT IV: VERFAHRENIV.1) VERFAHRENSARTIV.1.1) VerfahrensartVerhandlungsverfahrenBewerber sind bereits ausgewählt worden NeinIV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zurAngebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werdengeplante Mindestzahl 3 Höchstzahl 5Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: (1)Die fristgerechte Vorlage der geforderten Nachweise, Erklärungen und dasvollständig ausgefüllte Bewerbungsformular gemäß Ziffern III.1.3),III.2.1), III.2.2) und III.2.3). (2) Die Auswahl der Bewerber erfolgt aufGrundlage der zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben, Erklärungenund Unterlagen mit einem Schwerpunkt bei den Referenzprojekten. Soweit dieMindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punktefür die Auswahl maßgebend. Die Bewertung erfolgt nach folgenderAufstellung (maximal erreichbare Punkte/Wichtung/gewichtete Punkte): 1.Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit (insg. max. 350 Pkt.)1.1 Nettogesamtumsatz im Mittel der letzten 3 Geschäftsjahre (2010, 2009,2008): 5 Pkt./20-fach/100 Pkt.; 1.2 Nettoumsatz für Leistungen derTragwerksplanung im Sinne HOAI 2009 § 49 im Mittel der letzten 3Geschäftsjahre (2010, 2009, 2008): 5 Pkt./40-fach/200 Pkt.; 1.3 AnteilNettoumsatz für Leistungen der Tragwerksplanung im Sinne HOAI 2009 § 49 imBereich Bauen im Bestand(Umbau-/Modernisierungs-/Instandhaltungs-/Instandsetzungsmaßnahmen imSinne HOAI 2009 § 2) im Mittel der letzten 3 Geschäftsjahre (2010, 2009,2008): 5 Pkt./10-fach/50 Pkt.. 2. Fachliche Eignung (insg. max. 1 575Pkt.) 2.1 Referenzprojektunabhängige Kriterien (insg. max. 125 Pkt.) 2.1.1festangestellte Ingenieure im Leistungsbild Tragwerksplanung im Sinne HOAI2009 § 49 im Mittel der letzten 3 Jahre (2010, 2009, 2008): 5Pkt./3-fach/15 Pkt.; 2.1.2 festangestellte Ingenieure im LeistungsbildTragwerksplanung im Sinne HOAI 2009 § 49 mit Berufserfahrung ≥ 3 Jahre imMittel der letzten 3 Jahre (2010, 2009, 2008): 5 Pkt./5-fach/25 Pkt.;2.1.3 Existenzdauer des Büros: 5 Pkt./5-fach/25 Pkt.; 2.1.4 Gewährleistungder internen Qualität: 5 Pkt./2-fach/10 Pkt.; 2.1.5 Projektleitung:Zusatzqualifikation(en): 5 Pkt./1-fach/5 Pkt.; 2.1.6 Projektleitung: Dauerder Berufserfahrung als Projektleiter/stellvertretender Projektleiter: 5Pkt./5-fach/25 Pkt.; 2.1.7 stellv. Projektleitung:Zusatzqualifikation(en): 5 Pkt./1-fach/5 Pkt.; 2.1.8 stellv.Projektleitung: Dauer der Berufserfahrung alsProjektleiter/stellvertretender Projektleiter: 5 Pkt./3-fach/15 Pkt.. 2.2Referenzprojektabhängige Kriterien (max. 5 Referenzprojekte, je max. 290Pkt., insg. max. 1 450 Pkt.) 2.2.1 Positive Referenzschreiben: 5Pkt./2-fach/10 Pkt.; 2.2.2 Erfahrung mit öffentlichem Auftraggeber imSinne GWB § 98: 5 Pkt./4-fach/20 Pkt.; 2.2.3 Erfahrung mitUmbau-/Modernisierungs-/Instandhaltungs-/Instandsetzungsmaßnahmen im SinneHOAI 2009 § 2: 5 Pkt./4-fach/20 Pkt.; 2.2.4 Erfahrung mit derGebäudetypologie Büro-/Verwaltungsgebäude: 5 Pkt./1-fach/5 Pkt.; 2.2.5Erfahrung mit der Bauaufgabe Rathaus: 5 Pkt./1-fach/5 Pkt.; 2.2.6Erfahrung mit Projekten vergleichbarer Größenordnung in Bezug auf BGF: 5Pkt./3-fach/15 Pkt.; 2.2.7 Erfahrung mit den Leistungsphasen 1-9 im SinneHOAI 2009 § 49 und Anlage 2.10: 5 Pkt./4-fach/20 Pkt.; 2.2.8Schwierigkeitsgrad der Referenzprojekte im Sinne HOAI 2009 § 50: 5Pkt./3-fach/15 Pkt.; 2.2.9 Erfahrung mit Projekten vergleichbarerGrößenordnung in Bezug auf anrechenbare Kosten im Sinne HOAI 2009 §48: 5Pkt./2-fach/10 Pkt.; 2.2.10 Erfahrung mit Prüfung und Bewertung dervorhandenen Bausubstanz: 5 Pkt./4-fach/20 Pkt.; 2.2.11 Erfahrung mitPlanung für Betonsanierung: 5 Pkt./4-fach/20 Pkt.; 2.2.12 Erfahrung mitPlanung für Betonsanierung bei Bestandsobjekten aus den 60er/70er Jahren:5 Pkt./2-fach/10 Pkt.; 2.2.13 Erfahrung mit Planung für statisch relevanteTeilabbruchmaßnahmen innerhalb des Bestandes: 5 Pkt./3-fach/15 Pkt.;2.2.14 Erfahrung mit Planung von (Ertüchtigungs-) Maßnahmen zurGewährleistung der Anforderungen an den konstruktiven Brandschutz: 5Pkt./4-fach/20 Pkt.; 2.2.15 Erfahrung mit Erstellung bauphysikalischerNachweise zum Brandschutz: 5 Pkt./4-fach/20 Pkt.; 2.2.16 Erfahrung mitPlanung von innerstädtischen Verbau- und Abfangungsmaßnahmen unterbesonderer Berücksichtigung von baubetrieblichen Verfahrensabläufen: 5Pkt./2-fach/10 Pkt.; 2.2.17 Erfahrung mit Planung von Maßnahmen zurQualitätssicherung während der Baumaßnahme: 5 Pkt./2-fach/10 Pkt.; 2.2.18Erfahrung mit Aufstellen des Leistungsverzeichnisses des Tragwerks: 5Pkt./1-fach/5 Pkt.; 2.2.19 Erfahrung mit Ingenieurtechnische Kontrolle derAusführung des Tragwerks/der Tragwerkseingriffe auf Übereinstimmung mitden geprüften statischen Unterlagen: 5 Pkt./3-fach/15 Pkt.; 2.2.20Erfahrung mit Ingenieurtechnische Kontrolle der Baubehelfe: 5Pkt./1-fach/5 Pkt.; 2.2.21 Erfahrung mit Betontechnologische Beratung: 5Pkt./4-fach/20 Pkt. Die maximal erreichbare Punktzahl beträgt 1 925 Punkte(detaillierte Bewertungsmatrix siehe Musterauswertung im Anhang zumTeilnahmeantrag). (3) Falls die aufzufordernden Bewerber wegenPunktgleichstand nicht zweifelsfrei bestimmt werden können, wird dieRangfolge in diesem Bereich im Losverfahren bestimmt. Falls die Zahl derBewerber, die die Bedingungen erfüllen und eine entsprechende Punktzahlerreichen, die aufzufordernde Höchstzahl überschreitet (durchPunktgleichstand), wird der Bewerber, der an 5. Stelle angenommen werdensoll, durch Losverfahren (unter den Bewerbern mit Punktgleichstand)ausgewählt.IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe derVerhandlung bzw. des DialogsAbwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecksschrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zuverhandelnden Angebote NeinIV.2) ZUSCHLAGSKRITERIENIV.2.1) ZuschlagskriterienWirtschaftlich günstigstes Angebot die nachstehenden Kriterien1. Projektleitung (zeitliche Verfügbarkeit 3-fach/persönlicher Eindruck4-fach). Gewichtung 72. stellvertretende Projektleitung (zeitliche Verfügbarkeit2-fach/persönlicher Eindruck 2-fach). Gewichtung 43. Projektspezifische Kapazitäten. Gewichtung 54. Strukturelle Herangehensweise (Projektorganisation 2-fach,Bearbeitungsmethodik 2-fach, Konzepte zur Termin- und Kostensteuerung1-fach). Gewichtung 55. Herangehensweise an komplexe fachtechnische Aufgabenstellungen(Erzielung eines wirtschaftlichen Gesamttragwerks unter Berücksichtigungfassaden-/ausbauspezifischer Belange 3-fach; VerbundmaßnahmenAlt-/Neubebauung, bevorzugt bei mehrgeschossigen Neubaumaßnahmen aufvorhandenen/zu erhaltenden (Unter-) Geschossen 3-fach; Planung undÜberwachung einer Betonsanierung 3-fach; Gewährleistung der Anforderungenan den konstruktiven Brandschutz in Bestandsbauten 2-fach). Gewichtung 116. Honorarangebot. Gewichtung 107. Gesamteindruck der Präsentation. Gewichtung 3IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführtNeinIV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONENIV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen AuftraggeberIV-1 / Rathaus - TragwerksplanungIV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben AuftragsNeinIV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- undergänzenden UnterlagenSchlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen21.7.2011 - 14:00Die Unterlagen sind kostenpflichtig NeinIV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge28.7.2011 - 14:00IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträgeverfasst werden könnenDeutsch.ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONENVI.1) DAUERAUFTRAGNeinVI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUSGEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRDNeinVI.3) SONSTIGE INFORMATIONENDie in III.2.1) bis III.2.3) geforderten Erklärungen und Angaben werdenu.a. im Rahmen der zu verwendenden Formblätter (Bewerbungsformular und,sofern zutreffend, Bewerbergemeinschaftserklärung sowieVerpflichtungserklärung des Subunternehmers) präzisiert und abgefordertund sind nicht separat zu erklären/abzugeben. Bei den Formblättern handeltes sich um interaktive PDF-Dateien zum maschinellen Ausfüllen durch dieBewerber, die im Internet(http://www.planungskultur.de/Ausschreibungen/vof.html) heruntergeladenwerden können. Die Formblätter können auch bei der unter I.1) genanntenAdresse schriftlich per Fax unter Angabe der Projektbezeichnung "VOFTragwerksplanung Rathaus Ratingen" in Papierform angefordert werden. DieFormblätter sind unter Beachtung der Maßgaben dieser Bekanntmachungzwingend zu verwenden und vollständig auszufüllen und an denentsprechenden Stellen von einem Büroinhaber, einem Geschäftsführerund/oder einem bevollmächtigten Vertreter zu unterschreiben, ansonstenwird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen.Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist das Bewerbungsformular für dassich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen. Es ist nur einBewerbungsformular zugelassen.Zur Abgabe der Bewerbung entsprechend Punkt IV.3.4) der Bekanntmachung istzwingend ein Papierexemplar der Formblätter an allen dafür vorgesehenenStellen in deutscher Sprache gut lesbar auszufüllen und zu unterzeichnenund einschließlich der zusätzlich geforderten Nachweise in einemverschlossenen Umschlag, der außen mit dem Vermerk "VOF TragwerksplanungRathaus Ratingen" gekennzeichnet ist, einzureichen. Eine eingescannteUnterschrift ersetzt die Unterschrift nicht.Die Nichtvorlage bzw. die Vorlage nicht vollständiger Unterlagen,Erklärungen und Nachweise hat den zwingenden Ausschluss des Bewerbers/derBewerbergemeinschaft vom weiteren Verfahren zur Folge.Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber. Ein Anspruch aufKostenerstattung besteht nicht.Zu IV.2.1) Zuschlagskriterien: Hinweis zur Bewertung derZuschlagskriterien: je Kriterium werden 0, 1, 3 oder 5 Punkte vergeben: 0Punkte: keine Angaben (Thema/Aspekt nicht angesprochen bzw. beiNichtanwesenheit der Projektleitung/stellvertretenden Projektleitung); 1Punkt: ausreichend (wenig in die Tiefe gehende, nur allgemein gehalteneAussagen, ohne erkennbaren Projektbezug); 3 Punkte: befriedigend(zufrieden stellende/plausible Aussagen); 5 Punkte: gut(überzeugende/projektspezifisch angemessene/innovative Aussagen). Eskönnen maximal 225 Punkte erreicht werden. Beispiel: KriteriumProjektspezifische Kapazitäten: 5 Punkte/Gewichtung 5-fach/gewichtetePunkte 25.Die Bewertung der Honorarangebote erfolgt in Abhängigkeit vom Mittelwert,wobei Werte, die unter 80 % und über 115 % des Mittelwerts liegen, mit 1Punkt bewertet werden. Angebote, die sich zwischen über 105 % und 115 %des Mittelwertes bewegen werden mit 3 Punkten, Angebote zwischen 80 % und105 % des Mittelwertes werden mit 5 Punkten bewertet. Bei derMittelwertbildung bleiben das höchste und das niedrigste Angebotunberücksichtigt.Weitere Auskünfte sind nur auf schriftliche Anfrage oder per E-Mailerhältlich. Die Anfragen sind unter Angabe der Projektbezeichnung "VOFTragwerksplanung Rathaus Ratingen" per Telefax an +49 3021751859 oder perE-Mail an zimmer@planungskultur.de zu senden. Die Fragen sind so zuformulieren, dass eine klare Antwort möglich ist. Die anonymisiertenAnfragen werden mit den Antworten im Internet(http://www.planungskultur.de/Ausschreibungen/vof.html) kontinuierlichveröffentlicht, so dass alle potentiellen Bewerber undBewerbergemeinschaften über den gleichen Informationsstand verfügenkönnen.Es werden nur Anfragen zugelassen und beantwortet, soweit sie spätestensbis 20.7.2011 - 14:00 Uhr, eingegangen sind.Die im Zusammenhang mit der Vorbereitung der Aufgabenstellung bereitserstellten Gutachten und Unterlagen (Lageplan; DetaillierteBestandsaufnahme; Sanierungsplanung (Verf.: RKW) aus dem Jahr 2006;Schadstoffuntersuchungen/-kataster (Verf.: Institut für GießereitechnikGmbH - IfG) aus dem Jahr 2002/2009/2010; Vorstudie zum aktuellen Projekt(Verf.: Assmann) von 2010) können im Falle der Einladung zur Verhandlungeingesehen werden. Eine Kenntnis dieser Unterlagen sowie derBestandsgebäude ist für das Bewerbungsverfahren nicht erforderlich.VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHRENVI.4.1) Zuständige Stelle für NachprüfungsverfahrenVergabekammer bei der Bezirksregierung DüsseldorfAm Bonneshof 3540474 DüsseldorfDEUTSCHLANDE-Mail: vergabekammer@brd.nrw.deTel. +49 211-4753131Internet:http://www.bezreg-duesseldorf.nrw.de/organisation/vergabekammer/index.htmlFax +49 211-4753989VI.4.2) Einlegung von RechtsbehelfenGenaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Siehe§ 107 Abs. 3 Nr. 1 bis 4 GWB:— unverzüglich gegenüber der Stadt Ratingen nach Erkennen des Verstoßesgegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren,— spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen gegenVergabevorschriften in der Bekanntmachung,— spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen gegenVergabevorschriften in den Vergabeunterlagen,— innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung der Stadt Ratingen,der Rüge nicht abhelfen zu wollen.Eine Rüge nach § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB gilt in diesem Verfahren nur dannals unverzüglich, wenn sie:— während der Angebotsfrist spätestens am siebten Kalendertag nach Versandder Angebotsaufforderung oder,— während der Frist nach § 101a Abs. 1 GWB spätestens am 7 Kalendertagnach Versand der Benachrichtigung über die Informations- und Wartepflichtbei der Stadt Ratingen, Rechtsamt, Zentrale Vergabeverwaltung perBriefpost oder per Telefax eingegangen ist.Siehe § 101b Abs. 2 GWB:— 30 Kalendertage ab Kenntnis des Rechtsverstoßes, spätestens jedoch 6Monate nach Vertragsschluss,— Im Fall der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU 30Kalendertage nach Veröffentlichung der Auftragsvergabe im Amtsblatt derEU.VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:28.6.2011	Tender result notice
Bekanntmachung vergebener AufträgeDienstleistungenRichtlinie 2004/18/EGAbschnitt I: Öffentlicher AuftraggeberI.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)Stadt Ratingen - Zentrale Vergabeverwaltung ZVV beim Amt 30 -Minoritenstr. 2Zu Händen von: Dipl.-Ing. Siegfried Aring40878 RatingenDEUTSCHLANDTelefon: +49 2102550-1012E-Mail: siegfried.aring@ratingen.deFax: +49 2102550-9119Internet-Adresse(n): Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://www.stadt-ratingen.deI.2) Art des öffentlichen AuftraggebersRegional- oder LokalbehördeI.3) Haupttätigkeit(en)Allgemeine öffentliche VerwaltungI.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher AuftraggeberDer öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicherAuftraggeber: neinAbschnitt II: AuftragsgegenstandII.1) BeschreibungII.1.1) Bezeichnung des AuftragsRathaus Ratingen - Leistungen der Tragwerksplanung für Teilsanierung undTeilneubau.II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.DienstleistungDienstleistungenDienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung undPlanung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung,zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versucheund AnalysenHauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung:Ratingen.NUTS-Code DEA1CII.1.4) Kurze Beschreibung des Auftrags oder BeschaffungsvorhabensSiehe Ziff. II.1.1 sowie entsprechend Beschluss des Rats der StadtRatingen vom 24.3.2011 bleibt der Zentralstandort Minoritenstrasse 2 – 6für das Rathaus erhalten und wird, soweit möglich und wirtschaftlich, zumTeil saniert und im Übrigen erneuert.Ziel der Maßnahme ist eine Sanierung schadstoffbelasteter Bauteile(insbesondere PCB, in geringerem Umfang auch Asbest und KMF) sowie eineBehebung energetischer, brandschutztechnischer und funktionaler Mängel desvorhandenen Gebäudekomplexes verbunden mit einer Verbesserung derWirtschaftlichkeit, bezogen auf die Flächenausnutzung wie auch dieenergetische Bewirtschaftung.Das Bauvorhaben umfasst schwerpunktmäßig folgende Maßnahmen:1. Sanierung und Umbau des Westflügels mit Ratsnutzung inkl. Einrichtungeines Info-Points und Bürgerbüros im EG (Erweiterung), energetischeHüllenerneuerung und Erneuerung der Heizungs-, Klima- und Sanitäranlagen;2. Abriss des Hauptgebäudes unter Erhaltung von Keller und Tiefgarage (110Stellplätze) und baumassenreduzierter Neubau, Sanierung Keller/Tiefgarage;3. Abriss des Ostflügels und Neubau eines Kantinen-Cafes/Bistros (ca. 100Sitzplätze) für Bürgerschaft wie auch Personal;4. Schaffung eines neuen Vorplatzes.Darüber hinaus wird eine Erweiterung der Tiefgarage um ca. 50 Stellplätzeund veränderte Erschließung erwogen. Die diesbezügliche Planung ist jedochnicht Bestandteil der beabsichtigten Beauftragung; die Möglichkeit mussbei der Planung jedoch berücksichtigt werden.Das Gesamtprojekt soll nach dem Stand der Technik ausgeführt werden undsich durch eine ganzheitliche und innovative Lösung auszeichnen. Es sollvorbildlich sein in Bezug auf die effiziente Nutzung der Ressourcen unddie Ausgestaltung der Verwaltungsarbeitsplätze. Folgender Energiestandardist angestrebt: EnEV 2012 minus 20 % (Neubau) und EnEV 2012 (Altbau).Die geplante Baumaßnahme zeichnet sich zusammenfassend wie folgt aus: 1.Gebäudetyp: Verwaltungs-/Bürogebäude; 2. Art der Baumaßnahme: Bauen imBestand und Neubau; 3. Größenordnung: rd. 7.450 qm BGF (excl. vorhandenerKeller Haupthaus und TG); geschätzte Baukosten Kostengruppe 200 bis 700nach DIN 276: ca. 18,32 Mio. EUR netto (inkl. Schadstoffsanierung undFreiraumgestaltung).Der Auftrag umfasst Leistungen der Tragwerksplanung gem. HOAI §49 für dievorstehend beschriebenen Baumaßnahmen: nahezu alle Leistungen derLeistungsphasen 1 bis 6 sowie ausgewählte Besondere Leistungen.Eine losweise Vergabe der Planungsleistungen ist aufgrund der Komplexitätder Bauaufgabe nicht beabsichtigt.Die Vergabe erfolgt stufenweise ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragungaller Leistungsstufen.II.1.5) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)71327000II.1.6) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): jaAbschnitt IV: VerfahrenIV.1) VerfahrensartIV.1.1) VerfahrensartVerhandlungsverfahren mit einem Aufruf zum WettbewerbIV.2) ZuschlagskriterienIV.2.1) Zuschlagskriteriendas wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf1. Projektleitung (zeitliche Verfügbarkeit 3-fach / persönlicher Eindruck4-fach). Gewichtung 72. stellvertretende Projektleitung (zeitliche Verfügbarkeit 2-fach /persönlicher Eindruck 2-fach). Gewichtung 43. Projektspezifische Kapazitäten. Gewichtung 54. Strukturelle Herangehensweise (Projektorganisation 2-fach,Bearbeitungsmethodik 2-fach, Konzepte zur Termin- und Kostensteuerung1-fach). Gewichtung 55. Herangehensweise an komplexe fachtechnische Aufgabenstellungen(Erzielung eines wirtschaftlichen Gesamttragwerks unter Berücksichtigungfassaden-/ausbauspezifischer Belange 3-fach; VerbundmaßnahmenAlt-/Neubebauung, bevorzugt bei mehrgeschossigen Neubaumaßnahmen aufvorhandenen/zu erhaltenden (Unter-) Geschossen 3-fach; Planung undÜberwachung einer Betonsanierung 3-fach; Gewährleistung der Anforderungenan den konstruktiven Brandschutz in Bestandsbauten 2-fach). Gewichtung 116. Honorarangebot. Gewichtung 107. Gesamteindruck der Präsentation. Gewichtung 3IV.2.2) Angaben zur elektronischen AuktionEine elektronische Auktion wurde durchgeführt: neinIV.3) VerwaltungsangabenIV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen AuftraggeberIV-1 / Rathaus - TragwerksplanungIV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben AuftragsAuftragsbekanntmachungBekanntmachungsnummer im ABl: 2011/S 125-207892 vom 2.7.2011Abschnitt V: AuftragsvergabeBezeichnung: Rathaus Ratingen –Teilsanierung und Teilneubau.V.1) Tag der Zuschlagsentscheidung:14.2.2012V.2) Angaben zu den AngebotenAnzahl der eingegangenen Angebote: 005V.3) Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten derZuschlag erteilt wurdeKempen Krause Ingenieurgesellschaft bRRitterstraße 2052072 AachenDEUTSCHLANDE-Mail: info@kempenkrause.deTelefon: +49 24188990-0Internet-Adresse: www.kempenkrause.deFax: +49 24188990-990V.5) Angaben zur Vergabe von UnteraufträgenEs können Unteraufträge vergeben werden: neinAbschnitt VI: Weitere AngabenVI.1) Angaben zu Mitteln der Europäischen UnionAuftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das ausMitteln der Europäischen Union finanziert wird: neinVI.3) Rechtsbehelfsverfahren/NachprüfungsverfahrenVI.3.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/NachprüfungsverfahrenVergabekammer bei der Bezirksregierung Düsseldorf / Nachprüfstelle fürbehauptete VergabeverstößeAm Bonneshof 3540474 DüsseldorfDEUTSCHLANDTelefon: +49 211475-3131Internet-Adresse:http://www.bezreg-duessel-dorf.nrw.de/organisation/vergabekammer/index.htmlFax: +49 211475-3989VI.4) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:15.2.2012	Map
26.10.2011 Result published
26.10.2011 Last updated
3-76492
349	Advertisement	Similar types of buildings

References: § 49
 § 49
 § 49
 § 49
 § 5
 § 1
 § 5
 § 4
 § 5
 § 49
 § 49
 §2
 § 5
 § 49
 § 49
 §5
 § 49
 § 50
 § 48
 § 49
 § 2
 § 49
 § 19
 § 49
 § 49
 § 2
 § 49
 § 49
 § 98
 § 2
 § 49
 § 50
 §48
 § 107
 § 101
 § 101
 §49