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Timestamp: 2016-06-30 21:27:39+00:00

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OLG-KARLSRUHE - 05.03.2002, 14 Wx 11/02 - JuraForum.de
JuraForum.de > Urteile > Oberlandesgericht Karlsruhe > Beschluss vom 05.03.2002, Aktenzeichen: 14 Wx 11/02 OLG-KARLSRUHE – Aktenzeichen: 14 Wx 11/02Beschluss vom 05.03.2002
Leitsatz:1. Das Beratungshilfeverfahren richtet sich nach dem Verfahren der Freiwilligen Gerichtsbarkeit.
4. Im Verfahren der Freiwilligen Gerichtsbarkeit kommt die Beiordnung eines Rechtsanwalts für die Einlegung der weiteren Beschwerde und die Durchführung des Verfahrens nicht nach den Vorschriften der §§ 14 FGG, 121 Abs. 1 ZP0, sondern nur dann in Betracht, wenn sie von der Sache her geboten ist (§§ 14 FGG, 121 Abs. 2 Satz 1 ZPO).Rechtsgebiete:BeratHiG, FGG, ZPOVorschriften:§ 5 BeratHiG, § 14 FGG, § 27 Abs.1 FGG, § 121 Abs. 1 ZPO, § 121 Abs. 2 Satz 1 ZPOStichworte:Beratungshilfeverfahren, Beiordnung eines RechtsanwaltsVerfahrensgang:LG Freiburg 4 T 275/01 vom 23.01.2002
AG Freiburg 15 UR II 248/01
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Weitere Entscheidungen vom OLG-KARLSRUHEOLG-KARLSRUHE – Beschluss, 2 VAs 5/01 vom 05.03.2002Für die nachträgliche Überprüfung der Art und Weise der Vollstreckung einer gem. § 2 DNA-IFG i.V.m. § 81 g StPO richterlich angeordneten Entnahme von Körperzellen ist die Vorschrift des § 98 Abs. 2 Satz 2 StPO entsprechend anzuwenden. Der - gem. § 23 Abs. 3 EGGVG nur subsidiäre - Rechtsweg zum Oberlandesgericht ist daher nicht gegeben.OLG-KARLSRUHE – Beschluss, 14 Wx 11/02 vom 05.03.20021. Das Beratungshilfeverfahren richtet sich nach dem Verfahren der Freiwilligen Gerichtsbarkeit.
4. Im Verfahren der Freiwilligen Gerichtsbarkeit kommt die Beiordnung eines Rechtsanwalts für die Einlegung der weiteren Beschwerde und die Durchführung des Verfahrens nicht nach den Vorschriften der §§ 14 FGG, 121 Abs. 1 ZP0, sondern nur dann in Betracht, wenn sie von der Sache her geboten ist (§§ 14 FGG, 121 Abs. 2 Satz 1 ZPO).OLG-KARLSRUHE – Beschluss, 19 AR 5/02 vom 04.03.2002Im Rahmen des Abgabeverfahrens nach §§ 46, 65 a FGG hat das um Übernahme des Verfahrens gebetene Gericht nur zu prüfen, ob ein Beschluss über die Verlängerung und Erweiterung der Betreuung nichtig ist. Eine Anfechtbarkeit infolge von Verfahrensfehlern kann bei nicht erfolgter Anfechtung die Ablehnung der Übernahme nicht begründen (a.A.: OLG Brandenburg NJWE-FER 2ooo, 322).
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References: § 14
 § 27
 § 121
 § 121
 § 2
 § 81
 § 98
 § 23