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Timestamp: 2016-10-25 21:13:19+00:00

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1A.219/2005 (28.02.2006)
Beschwerdef�hrer, vertreten durch F�rsprecher Dieter Haas,
Miteigent�mergemeinschaft Aumatte Heimberg, Vorsitz Hans P. Hauck, IC Infraconsult AG, Bitziusstrasse 40, 3006 Bern, vertreten durch F�rsprecher Dr. Karl Ludwig Fahrl�nder.
�berbauungsordnung "Detailerschliessung Aarh�lzliweg" und Baubewilligung,
Am 10. September 2001 beschloss der Gemeinderat der Einwohnergemeinde Heimberg die �berbauungsordnung "Detailerschliessung Aarh�lzliweg", bestehend aus dem Detailerschliessungsplan, dem Erl�uterungsbericht und dem Landerwerbsplan. Danach beabsichtigt die Gemeinde, den �stlichen Teil des als Feldweg bestehenden Aarh�lzliwegs auszubauen. Der Aarh�lzliweg m�ndet zwischen den Parzellen Heimberg Gbbl. Nrn. 310 und 670 in die Alpenstrasse ein. Mit dem Ausbau soll der s�dliche Teil der "Aumatte West" erschlossen werden. Dieses Gebiet liegt westlich der Parzelle Nr. 310. F�r den n�rdlichen Teil der Aumatte, welcher ca. zwei Drittel der gesamten Fl�che umfasst, soll die Erschliessung �ber den B�rglenweg erfolgen; dessen Ausbau ist bereits rechtskr�ftig genehmigt. Das f�r den Ausbau des Aarh�lzliwegs ben�tigte Land soll den Eigent�mern der Parzellen Nrn. 310 und 670 gest�tzt auf die �berbauungsordnung enteignet werden.
Mit Verf�gung vom 7. Mai 2002 genehmigte das Amt f�r Gemeinden und Raumordnung des Kantons Bern (AGR) die �berbauungsordnung und erteilte gleichzeitig die Baubewilligung f�r den Ausbau sowie das Enteignungsrecht f�r das ben�tigte Land. Die Einsprachen der beiden Eigent�mer von Heimberg Gbbl. Nrn. 310 und 670 wies das AGR ab. Die betroffenen Grundeigent�mer gelangten hierauf an die kantonale Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektion (JGK). Sie beantragten die Aufhebung der angefochtenen Verf�gung, weil die �berbauungsordnung ihrer Meinung nach gegen Bundesumweltrecht verst�sst und die Eigentumsgarantie verletzt.
Mit Entscheid vom 26. Februar 2004 wies die JGK die Beschwerde ab. Sie befand, gest�tzt auf den Richtplan Verkehr der Einwohnergemeinde Heimberg vom 27. August 2001 lasse sich der Ausbau des Aarh�lzliwegs aufgrund der geplanten Massnahmen mit den Vorschriften des Umweltschutzrechts vereinbaren. Mangels geeigneter Erschliessungsalternativen erachtete die JGK auch die mit der Plangenehmigung verbundene Erteilung des Enteignungsrechts zu Lasten der Beschwerdef�hrer als notwendig und rechtm�ssig.
Dagegen reichte der Eigent�mer der Parzelle Gbbl. Nr. 310, X.________, Beschwerde beim kantonalen Verwaltungsgericht ein. Dieses sch�tzte den Entscheid der Vorinstanz mit Urteil vom 18. Mai 2005 in allen wesentlichen Punkten. Einzig in Bezug auf die Parteikosten im erstinstanzlichen Verfahren hiess es die Beschwerde gut.
Mit Eingabe vom 19. August 2005 erhebt X.________ Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht. Er beantragt die Aufhebung des Urteils vom 18. Mai 2005, mit Ausnahme der Zusprechung einer Parteientsch�digung f�r das erstinstanzliche Verfahren. Gleichzeitig ersucht er um Gew�hrung der aufschiebenden Wirkung.
Die Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektion des Kantons Bern beantragt, die Beschwerde abzuweisen. Das kantonale Verwaltungsgericht schliesst auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf eingetreten werden k�nne. Die im kantonalen Verfahren beigeladene "Miteigent�mergemeinschaft Aumatte Heimberg" stellt einen gleichlautenden Antrag. Die Gemeinde Heimberg schliesst sich den Ausf�hrungen der Miteigent�mergemeinschaft vollumf�nglich an und beantragt die Abweisung der Beschwerde. Das Bundesamt f�r Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL, heute Bundesamt f�r Umwelt, BAFU) hat sich am 11. Oktober 2005 zu den umweltrechtlichen Aspekten vernehmen lassen.
Mit Verf�gung vom 4. Oktober 2005 hat der Pr�sident der I. �ffentlichrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zuerkannt.
1.1 Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist zul�ssig gegen Verf�gungen, die sich auf �ffentliches Recht des Bundes st�tzen oder h�tten st�tzen sollen (Art. 97 OG in Verbindung mit Art. 5 VwVG), sofern diese von einer in Art. 98 OG genannten Vorinstanz erlassen worden sind und keiner der in Art. 99 ff. OG oder in der Spezialgesetzgebung vorgesehenen Ausschlussgr�nde greift. Sodann unterliegen der Verwaltungsgerichtsbeschwerde gemischtrechtliche Verf�gungen bzw. (auch) auf unselbst�ndiges kantonales Ausf�hrungsrecht zum Bundesrecht gest�tzte Anordnungen sowie auf �brigem kantonalem Recht beruhende Anordnungen, die einen hinreichend engen Sachzusammenhang mit der im Rahmen der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu beurteilenden Frage des Bundesverwaltungsrechts aufweisen. Soweit dem angefochtenen Entscheid selbst�ndiges kantonales Recht ohne den genannten Sachzusammenhang zum Bundesrecht zugrunde liegt, steht die staatsrechtliche Beschwerde zur Verf�gung (BGE 128 I 46 E 1b/aa S. 49; 128 II 259 E. 1.2 S. 262, je mit Hinweisen).
1.2 Angefochten ist ein kommunaler Erschliessungsplan bzw. der kantonal letztinstanzliche Entscheid �ber eine gegen den Nutzungsplan erhobene Einsprache. Der Nutzungsplan im Sinne von Art. 14 ff. des Bundesgesetzes vom 22. Juni 1979 �ber die Raumplanung (RPG; SR 700) unterliegt gem�ss Art. 34 Abs. 3 RPG der staatsrechtlichen Beschwerde. Indessen ist gem�ss der Rechtsprechung des Bundesgerichts die Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen Nutzungspl�ne dann zul�ssig, wenn der Nutzungsplan auf Bundesverwaltungsrecht abgest�tzte Anordnungen enth�lt, soweit kein Ausschlussgrund gem�ss Art. 99 OG gegeben ist (BGE 123 II 88 E. 1a S. 91, 289 E. 1b S. 291, je mit Hinweisen). Insoweit stellt das Bundesgericht den kantonalen Nutzungsplan aus Gr�nden der Verfahrenseinheit einer Verf�gung im Sinne von Art. 5 VwVG gleich. Diese Voraussetzungen sind im vorliegenden Fall erf�llt. Das angefochtene Urteil st�tzt sich insbesondere auf das Bundesgesetz �ber den Umweltschutz vom 7. Oktober 1983 (USG; SR 814.01), die Verordnung �ber die Umweltvertr�glichkeitspr�fung vom 19. Oktober 1988 (UVPV; SR 814.011) und die L�rmschutz-Verordnung vom 15. Dezember 1986 (LSV; SR 814.41), dar�ber hinaus auf kantonales und kommunales Recht. Die planungsrechtlichen bzw. die das kantonale oder kommunale Recht betreffenden R�gen des Beschwerdef�hrers h�ngen sachlich eng mit den der Verwaltungsgerichtsbeschwerde unterliegenden Fragen des Bundesverwaltungsrechts zusammen und sind deshalb ebenfalls im Rahmen der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu �berpr�fen. Hinsichtlich der Anwendung des kantonalen Rechts richtet sich die Kognition des Bundesgerichtes allerdings nach den f�r die staatsrechtliche Beschwerde geltenden Grunds�tzen (BGE 118 Ib 234 E. 1b S. 237 mit Hinweis).
1.3 Die umstrittene Erschliessung der "Aumatte West" mittels Ausbau des Aarh�lzliwegs beansprucht 30 m� der Parzelle Gbbl. Nr. 310. Der Beschwerdef�hrer als Grundeigent�mer ist damit mehr als jedermann vom angefochtenen Urteil betroffen und zur Beschwerde legitimiert (Art. 103 lit. a OG). Da auch die �brigen Sachurteilsvoraussetzungen erf�llt sind, ist auf die Beschwerde unter Vorbehalt von E. 1.5 hiernach einzutreten.
1.4 Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, einschliesslich �berschreitung oder Missbrauch des Ermessens, sowie die unrichtige oder unvollst�ndige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts ger�gt werden (Art. 104 lit. a und b OG). Hat allerdings - wie im vorliegenden Fall - eine richterliche Beh�rde als Vorinstanz entschieden, ist das Bundesgericht an den festgestellten Sachverhalt gebunden, es sei denn, dieser sei offensichtlich unrichtig, unvollst�ndig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen festgestellt worden (Art. 105 Abs. 2 OG). Die �berpr�fung entspricht damit ungef�hr der so genannten Willk�rkognition (Peter Karlen, Verwaltungsgerichtsbeschwerde, in: Thomas Geiser/Peter M�nch [Hrsg.], Prozessieren vor Bundesgericht, 2. Aufl., Basel und Frankfurt am Main 1998, Rz. 3.61, S. 110 f.). Das Gericht auferlegt sich insbesondere eine gewisse Zur�ckhaltung, wenn sich technische Probleme stellen und die Einsprachebeh�rde gest�tzt auf die Berichte der ihr vom Gesetzgeber beigegebenen Fachinstanzen entschieden hat, wenn weiter �rtliche Verh�ltnisse zu w�rdigen sind, sofern die Vorinstanz diese besser kennt als das Bundesgericht, oder wenn andere Fragen im Grenzbereich zwischen Recht und Ermessen aufgeworfen werden. Voraussetzung f�r diese Zur�ckhaltung ist allerdings, dass es im konkreten Fall keine Anhaltspunkte f�r eine unrichtige oder unvollst�ndige Feststellung des Sachverhaltes gibt und davon ausgegangen werden kann, dass die Vorinstanz die f�r den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte gepr�ft und die erforderlichen Abkl�rungen sorgf�ltig und umfassend vorgenommen hat (BGE 117 Ib 285 E. 4 S. 293 mit Hinweisen).
1.5 Nicht einzutreten ist auf das vor Bundesgericht erstmals geltend gemachte Vorbringen des Beschwerdef�hrers, er m�sse f�r die Realisierung der umstrittenen Erschliessung als einziger Anwohner ein Sonderopfer bringen. Vorliegend ist lediglich die Rechtm�ssigkeit der �berbauungsordnung - welche zugleich Enteignungstitel f�r die formelle Enteignung darstellt - Gegenstand des Verfahrens. Ob eine materielle Enteignung vorliegt, ist nicht zu pr�fen.
Der Beschwerdef�hrer macht geltend, das Verwaltungsgericht habe das rechtliche Geh�r verletzt, weil es sich nicht zu seinem Vorbringen ge�ussert habe, wonach Art. 18a Abs. 3 lit. h des kantonalen Gesetzes �ber Bau und Unterhalt der Strassen vom 2. Februar 1964 (SBG/BE; BSG 732.11) verletzt sei. Diese R�ge ist aufgrund ihrer formellen Natur vorweg zu pr�fen.
2.1 Die zitierte Bestimmung verlangt, dass Staat und Gemeinden bei der Strassenplanung insbesondere den Grundsatz ber�cksichtigen, m�glichst schonend ins Privateigentum einzugreifen. Damit wird dem Grundsatz der Verh�ltnism�ssigkeit Rechnung getragen. Das Verwaltungsgericht hat in seinem Entscheid eingehend dargelegt, weshalb das Vorgehen der Gemeinde seiner Auffassung nach den Anforderungen von Art. 36 BV standh�lt, mithin auch dem Verh�ltnism�ssigkeitsprinzip (siehe dazu E. 5.9 hiernach). Aus dem angefochtenen Urteil gehen die Gr�nde, welche das Verwaltungsgericht zur Abweisung der Beschwerde bewogen haben, klar hervor. Die Vorinstanz war nicht gehalten, sich zu jeder einzelnen R�ge des Beschwerdef�hrers zu �ussern. Die Begr�ndungspflicht und der Anspruch auf Begr�ndung sind nicht bereits dadurch verletzt, dass sich die urteilende Beh�rde nicht mit allen Parteistandpunkten einl�sslich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdr�cklich widerlegt. Vielmehr kann sie sich auf die f�r den Entscheid wesentlichen Punkte beschr�nken (vgl. BGE 126 I 97 E. 2b S. 102; 124 II 146 E. 2a S. 149; 124 V 180 E. 1a S. 181; 123 I 31 E. 2c S. 34; 121 I 54 E. 2c S. 57, je mit Hinweisen).
Der Beschwerdef�hrer r�gt in erster Linie, die Detailerschliessung Aarh�lzliweg greife in unzul�ssiger Art und Weise in seine Eigentumsfreiheit (Art. 26 BV) ein. Die Voraussetzungen von Art. 36 BV seien offensichtlich nicht erf�llt.
3.1 Ein Eingriff in die Eigentumsgarantie bedarf einer hinreichenden gesetzlichen Grundlage. Zudem muss er durch ein �ffentliches Interesse gerechtfertigt und verh�ltnism�ssig sein (Art. 36 BV).
F�r einen schweren Eingriff in die Eigentumsgarantie ist eine klare und eindeutige Grundlage in einem formellen Gesetz erforderlich (Art. 36 Abs. 1 Satz 2 BV; BGE 126 I 112 E. 3c S. 116; 119 Ia 362 E. 3a S. 366; 118 Ia 384 E. 4a S. 387; Urteil 1P.23/2001 vom 5. September 2001, publ. in: Pra. 91/2002 S. 91 ff., E. 3b). Das Bundesgericht pr�ft insoweit die Auslegung des kantonales Rechts frei (BGE 126 I 219 E. 2c S. 221 f.; 121 I 117 E. 3a/bb S. 120 f. mit Hinweisen). Bei einem leichten Eingriff gen�gt ein Gesetz im materiellen Sinn (vgl. BGE 109 Ia 188 E. 2 S. 190; 108 Ia 33 E. 3a S. 35; Rainer J. Schweizer, St. Galler Kommentar zu Art. 36 BV N. 12; Klaus A. Vallender, ebenda, Art. 26 BV N. 39). Das Bundesgericht pr�ft insoweit die Auslegung des kantonalen Rechts unter dem Gesichtswinkel der Willk�r (BGE 119 Ia 88 E. 5c/bb S. 96, 141 E. 3b/dd S. 146 f.).
Ein schwerer Eingriff in die Eigentumsgarantie liegt in der Regel vor, wenn Grundeigentum zwangsweise entzogen wird oder wenn durch Verbote oder Gebote der bisherige oder k�nftig m�gliche bestimmungsgem�sse Gebrauch des Grundst�cks verunm�glicht oder stark erschwert wird (BGE 124 II 538 E. 2a S. 540; 115 Ia 363 E. 2a S. 365).
3.2 Nach dem Gebot der Verh�ltnism�ssigkeit m�ssen staatliche Hoheitsakte f�r das Erreichen eines im �bergeordneten �ffentlichen Interesse liegenden Zieles geeignet, notwendig und dem Betroffenen zumutbar sein. Ein Grundrechtseingriff ist namentlich dann unverh�ltnism�ssig, wenn eine ebenso geeignete mildere Anordnung f�r den angestrebten Erfolg ausreicht. Der Eingriff darf nicht einschneidender sein als notwendig (BGE 126 I 219 E. 2c S. 222; 124 I 40 E. 3e S. 44 f., mit Hinweisen).
3.3 Ob eine Eigentumsbeschr�nkung im �ffentlichen Interesse liegt und verh�ltnism�ssig ist, pr�ft das Bundesgericht frei. Es auferlegt sich aber Zur�ckhaltung, soweit die Beurteilung von der W�rdigung der �rtlichen Verh�ltnisse abh�ngt, welche die kantonalen Beh�rden besser kennen (BGE 129 I 337 E. 4.1 S. 344; 126 I 219 E. 2c S. 222; 119 Ia 362 E. 3a S. 366).
3.4 Zu pr�fen ist demnach, ob das gleichzeitig mit der Genehmigung der �berbauungsordnung erteilte Enteignungsrecht f�r den Ausbau der Aarh�lzlistrasse die zitierten Voraussetzungen erf�llt.
Der Beschwerdef�hrer muss f�r die geplante Einm�ndung des Aarh�lzliwegs in die Alpenstrasse 30 m� seiner Parzelle abtreten. Ob es sich hierbei um einen schweren Eingriff in die Eigentumsfreiheit handelt, kann offen bleiben: Gem�ss Art. 88 des kantonalen Baugesetzes vom 9. Juni 1985 (BauG/BE; BSG 721.0) bestimmen die Gemeinden, soweit erforderlich, mit �berbauungsordnungen n�her, wie bestimmte Teile des Gemeindegebietes zu �berbauen, zu gestalten, freizuhalten oder zu sch�tzen sind (Abs. 1). Die �berbauungsordnung kann sich namentlich beziehen auf die Erschliessung des Gebietes und die von der Gemeinde und den Grundeigent�mern daf�r zu erbringenden Leistungen (lit. a). Art. 128 Abs. 1 lit. c BauG/BE sieht sodann vor, dass mit der Genehmigung eines Zonenplans oder eines �berbauungsplans das Enteignungsrecht erteilt ist f�r die in diesen Pl�nen festgelegten Erschliessungs- und Verkehrsanlagen sowie Anlagen des Wasserbaus. Somit besteht eine gesetzliche Grundlage f�r die auf die �berbauungsordnung gest�tzte Enteignung. Dies wird denn vom Beschwerdef�hrer auch nicht ausdr�cklich in Abrede gestellt.
5.1 Das Verwaltungsgericht erachtet das �berwiegende �ffentliche Interesse an der projektierten Erschliessung und deren Verh�ltnism�ssigkeit ebenfalls als gegeben. Es ruft zun�chst in Erinnerung, dass die Gemeinde gest�tzt auf Art. 19 RPG und Art. 108 BauG/BE verpflichtet ist, die rechtskr�ftig ausgeschiedene Bauzone zu erschliessen. Die Kantone k�nnen die Anforderungen an die Baulanderschliessung n�her bestimmen (vgl. BGE 117 Ib 308 E. 4a S. 314). So sieht Art. 7 Abs. 3 BauG/BE vor, dass Erschliessungsanlagen den Beanspruchungen gewachsen sein m�ssen, die sich aus der Nutzung des Baugrundst�cks und der weiteren Grundst�cke ergeben k�nnen, denen sie nach der Planung zu dienen bestimmt sind. Die "Aumatte", deren s�dlicher Teil �ber den Aarh�lzliweg erschlossen werden soll, liegt in den Wohnzonen 2 und 3. Dort sind neben dem Wohnen stille gewerbliche Nutzungen m�glich, sofern sie sich baulich gut einordnen lassen und weder durch ihren Betrieb noch durch den verursachten Verkehr st�rend wirken (Art. 46 Abs. 2 des Gemeindebaureglements vom 7. November 1991 [GBR] i.V.m. Art. 90 Abs. 1 der kantonalen Bauverordnung vom 6. M�rz 1985 [BauV/BE; BSG 721.1]). Wie das Verwaltungsgericht anl�sslich des Augenscheins vom 18. Mai 2005 festgestellt hat, sollen im s�dlichen Teil der "Aumatte" (Aumatte V) 50 Alterswohnungen gebaut werden, mit einer Cafeteria und einem Besucherparkplatz. Zus�tzlich werden zwei Wohnbl�cke f�r eine Pensionskasse erstellt. N�rdlich des Aarh�lzliwegs sind weitere 25 Wohneinheiten mit maximal 90 unterirdischen Parkpl�tzen in Planung. Auf der "Aumatte I", dem n�rdlich des B�rglenweg liegenden Teil des Gebietes, entstehen 80 Wohneinheiten, auf der "Aumatte II" (s�dlich an den B�rglenweg grenzend) 40, mit je ca. 12 oberirdischen Parkpl�tzen. F�r die beiden Teile sind zudem zwei Einstellhallen � 110, respektive 55 Pl�tze vorgesehen. An diese Erhebungen des Verwaltungsgerichts ist das Bundesgericht gebunden (Art. 105 Abs. 2 OG), zumal nicht ersichtlich ist und vom Beschwerdef�hrer auch nicht dargetan wurde, dass sie offensichtlich falsch w�ren. Die im Zeitpunkt des Augenscheins aktuelle Planung ging somit von mindestens 195 Wohneinheiten aus, was einer leichten Zunahme im Vergleich zum Gutachten entspricht, welches die Gemeinde zur Abkl�rung der verschiedenen Erschliessungsvarianten in Auftrag gegeben hatte (Gutachten der B+S Ingenieur AG "�berbauung Aumatte, Beurteilung der Erschliessungsvarianten" vom 26. September 2001 [nachfolgend auch "Gutachten Erschliessungsvarianten"]). Dem Gutachten liegt eine Zahl von 184 Wohneinheiten zugrunde, welche zu einer Prognose von 870 Fahrten pro Tag gef�hrt hatte. Das Verwaltungsgericht hat zu Recht in Erw�gung gezogen, das vorausgesagte Verkehrsaufkommen d�rfte (nur) leicht �berschritten werden. Aufgrund von Erfahrungswerten sei davon auszugehen, dass sich der Verkehr vornehmlich am Morgen und Abend abwickeln werde. In Anbetracht der Gr�sse der geplanten �berbauung und des damit verbundenen Verkehrsaufkommens erscheine es nicht als zweckm�ssig, die gesamte "Aumatte" nur �ber eine Stichstrasse, die B�rglenstrasse, zu erschliessen.
5.2 In der Folge setzt sich das Verwaltungsgericht mit den im Gutachten untersuchten Erschliessungsvarianten auseinander und pr�ft, ob die Gemeinde ihr Planungsermessen mit der von ihr favorisierten L�sung �berschritten habe. Der gew�hlten zus�tzlichen Erschliessung �ber den Aarh�lzliweg h�lt es zugute, dass dabei knapp zwei Drittel der Fahrten (ca. 550) �ber den B�rglenweg und ein Drittel (ca. 320) �ber den Aarh�lzliweg in die Alpenstrasse geleitet w�rden. W�rde die gesamte "Aumatte" �ber den B�rglenweg erschlossen (so genannte Variante B�rglenweg, welche im Gutachten Rang 2 unter den gepr�ften M�glichkeiten errungen hat), w�rde dies eine betr�chtliche Mehrbelastung des B�rglenwegs bedeuten. Weiter geht das Verwaltungsgericht mit dem "Gutachten Erschliessungsvarianten" davon aus, dass bei der Variante Aarh�lzliweg f�r die Alpenstrasse auf dem Teilst�ck zwischen B�rglen- und Aarh�lzliweg mit einer Mehrbelastung von 490 Fahrten pro Tag zu rechnen ist. Bei der Variante B�rglenweg erh�he sich die Mehrbelastung auf diesem Teilst�ck auf 620 Fahrten ("Gutachten Erschliessungsvarianten" Ziff. 4.2.2, S. 7). Die Gutachter nehmen an, dass 70 % des erzeugten Verkehrs die Alpenstrasse Richtung S�den und 30 % Richtung Norden befahren. Bei der Variante B�rglenweg m�ssten somit mehr als die H�lfte der Anwohnerinnen und Anwohner der "Aumatte V" (s�dlich des Aarh�lzliwegs) �ber die "Aumatte III" nach Norden zum B�rglenweg fahren, um anschliessend die gleiche Strecke auf der Alpenstrasse in s�dlicher Richtung zur�ckzulegen. Mit der Variante Aarh�lzliweg w�rden der Zufahrtsweg zur s�dlichen "Aumatte" verk�rzt und unn�tige Umwege vermieden. Diese Argumentation ist entgegen der Meinung des Beschwerdef�hrers durchaus nachvollziehbar. Wenn dieser behauptet, das Gutachten st�tze sich auf tatsachenwidrige Behauptungen, vermag er diesen Vorwurf nicht zu belegen. Indem er andere L�sungen vorschl�gt, welche seine Parzelle entlasten w�rden, zeigt er nicht auf, weshalb das betr�chtliche �ffentliche Interesse an einer Erschliessung des Gebietes "Aumatte" �ber zwei Strassen zu verneinen sein sollte. Die Schlussfolgerungen des Verwaltungsgerichts sind nicht zu beanstanden.
5.3 Den Bedenken des Beschwerdef�hrers, wonach die Variante Aarh�lzliweg insbesondere zu Stosszeiten vor seiner Liegenschaft zu einem R�ckstau f�hren werde, da auf der Alpenstrasse keine Einspurstrecke f�r Linksabbieger vorhanden sei, h�lt das Verwaltungsgericht entgegen, das Problem w�rde sich bei einer einzigen Erschliessung �ber den B�rglenweg noch versch�rfen. Der in die "Aumatte" abzweigende Verkehr w�rde an einem einzigen Ort gestaut, w�hrend er sich bei der Variante �ber zwei Zufahrten auf zwei Abzweigungen verteilen w�rde. Insofern bestehe ein gewichtiges Interesse an zwei Stichstrassen. Auch diesen Ausf�hrungen des Verwaltungsgerichtes ist zuzustimmen.
5.4 Wie bereits im vorinstanzlichen Verfahren verficht der Beschwerdef�hrer die Idee einer Erschliessung �ber die Weststrasse. Bei dieser Variante w�rde das gesamte Gebiet der "Aumatte" �ber die neu zu erstellende Weststrasse zwischen Gurnigel- und Sch�tzenstrasse erschlossen. Die Vorbehalte, welche das Verwaltungsgericht im angefochtenen Urteil gegen diese L�sung hat, �berzeugen jedoch: Die Weststrasse w�rde ausserhalb der Bauzone durch Landschaftsschutzgebiet und Wald f�hren, was nicht nur eine Umzonung, sondern auch eine Rodung bedingen w�rde. Hinzu kommt, dass diese Erschliessung deutlich mehr Landreserven beanspruchen und einen gr�sseren Kostenaufwand verursachen w�rde (zu den Kosten siehe "Gutachten Erschliessungsvarianten" Ziff. 5.1.6 S. 11). �berdies h�tte die Verkehrsf�hrung �ber die Weststrasse eine Kapazit�tssteigerung und entsprechende Probleme beim Kreisel "Autobahnanschluss" zur Folge ("Gutachten Erschliessungsvarianten", Ziff. 3 S. 5). Mit dem Verwaltungsgericht ist darum davon auszugehen, dass die Erschliessung Weststrasse schon aus raumplanerischen Gr�nden keine gleichwertige Variante zum Aarh�lzliweg darstellt, selbst wenn sie die Alpenstrasse vom Verkehr entlasten w�rde. Daran �ndert nichts, dass die Weststrasse im Verkehrsrichtplan der Gemeinde enthalten ist. Das AGR hat denn im Rahmen der Vorpr�fung auch negativ dazu Stellung genommen ("Gutachten Erschliessungsvarianten" Ziff. 3 S. 5).
5.5 Auch die Erschliessung �ber die Parzelle Nr. 257, welche im Eigentum der Gemeinde steht, erscheint dem Beschwerdef�hrer geeigneter als jene �ber den Aarh�lzliweg. Das Verwaltungsgericht zieht dazu in Erw�gung, die Parzelle liege ca. 130 m s�dlich des Aarh�lzliwegs in der Zone f�r Sport und Freizeitanlagen. Aufgrund ihrer Lage am s�dlichen Ende der "Aumatte" erscheine die Erschliessung dar�ber weniger geeignet, da sie sowohl mit mehr Kosten ("Gutachten Erschliessungsvarianten" Ziff. 5.1.6 S. 11) als auch mit einem gr�sseren Landverlust verbunden w�re, was dem Grundsatz der haush�lterischen Bodennutzung entgegen laufe (Art. 1 RPG). Ferner w�rde sich nach Auffassung des Verwaltungsgerichts das Problem einer Umzonung stellen, und es w�ren mehr Anwohner betroffen. Es h�lt der Variante allerdings zugute, dass sie ein Teilst�ck der Alpenstrasse vom Verkehr entlasten w�rde und darum in umweltschutzrechtlicher Hinsicht einen Vorteil bringen w�rde. Insgesamt sei diese Variante dennoch mit mehr Nachteilen verbunden als die Erschliessung �ber den Aarh�lzliweg. Zu diesem Schluss durfte das Verwaltungsgericht im Rahmen seiner Kognition durchaus gelangen, ohne in das Planungsermessen der Gemeinde einzugreifen.
5.6 Soweit der Beschwerdef�hrer beanstandet, die Vorinstanz habe in Bezug auf die Mehrkosten von Fr. 40'000.-- f�r die Variante Aarh�lzliweg ohne n�here Abkl�rungen auf eine "reine Kostensch�tzung" der Gemeinde abgestellt, legt er nicht dar, weshalb das Verwaltungsgericht Anlass gehabt h�tte, den Kostenvoranschlag der Firma G�rtl AG vom 29. Juni 2000 (act. 3D) in Frage zu stellen. Aus dem dazugeh�renden technischen Bericht geht mit hinl�nglicher Klarheit hervor, welche Arbeiten die Firma als notwendig betrachtet hat. Weshalb dies falsch sein sollte, zeigt der Beschwerdef�hrer nicht auf. Gleiches gilt f�r den Vorwurf, wonach sich das Verwaltungsgericht bei seiner Beurteilung nicht auf das "Gutachten Erschliessungsvarianten" h�tte st�tzen d�rfen. Es handelt sich dabei um kein Parteigutachten, sondern um die Evaluation und Gegen�berstellung m�glicher L�sungen, welche die Gemeinde im Verlaufe des Planungsprozesses in Auftrag gegeben hatte. Das Gutachten ist in sich schl�ssig und die Analyse der verschiedenen Varianten einfach �berpr�fbar, weshalb f�r das Verwaltungsgericht kein Grund bestand, davon abzuweichen. Es durfte diese im Rahmen der freien Beweisw�rdigung bei seiner Entscheidfindung durchaus ber�cksichtigen. Die vom Beschwerdef�hrer dagegen vorgebrachten Bedenken entbehren einer �berzeugenden Grundlage; sie st�tzen sich auf durch nichts belegte Behauptungen seinerseits.
5.7 Das Verwaltungsgericht gelangt zum Schluss, das �ffentliche Interesse an einer zweiten Detailerschliessung der "Aumatte" West �ber den Aarh�lzliweg sei gewichtig. Die entgegen stehenden privaten Interessen des Beschwerdef�hrers erachtet es als weniger schwer wiegend. Der Beschwerdef�hrer m�sse lediglich 30 m� seiner unbestrittenermassen grossen Parzelle abtreten. Davon erfasst sei zum einen der Eingangsbereich zum Vorgarten. Zum andern w�rde die Zufahrt zur Garage verk�rzt. Neu w�rde entlang der Grundst�cksgrenze ein Trottoir von 1.8 m Breite verlaufen. Der Zugang zum Haus und zur Garage bleibe nach wie vor gewahrt. Der Aarh�lzliweg w�rde nach dem Ausbau zwar sehr nahe am Haus des Beschwerdef�hrers vorbei f�hren, doch bliebe der Strassenabstand von 3.6 m (Art. 24 Abs. 1 lit. c GBR) gewahrt. Offensichtlich und unbestritten sei, dass der Ausbau zu einer zus�tzlichen L�rm- und Abgasbelastung der Liegenschaft des Beschwerdef�hrers f�hre. Gen�ge jedoch die Strasse, was hier zutreffe, dem erwarteten Gesamtverkehrsaufkommen, sei das Argument der Verkehrszunahme im vorliegenden Fall nicht geeignet, bei der Abw�gung zwischen den zur Diskussion stehenden Erschliessungsvarianten f�r die eine oder andere L�sung in die Waagschale geworfen zu werden. Die Variante B�rglenweg h�tte dieselbe Verkehrszunahme zur Folge, mit dem Unterschied, dass andere Personen betroffen w�ren. Die �berwiegenden �ffentlichen Interessen an der Detailerschliessung Aarh�lzliweg w�rden demnach die privaten Interessen des Beschwerdef�hrers �berwiegen.
5.8 Die Erw�gungen des Verwaltungsgerichts zum �ffentlichen Interesse an der gew�hlten Erschliessung lassen keine Rechtswidrigkeit erkennen. Bereits im angefochtenen Urteil hat das Verwaltungsgericht �berdies - in �bereinstimmung mit der bundesgerichtlichen Praxis - darauf hingewiesen, dass es sich eine gewisse Zur�ckhaltung auferlegt, soweit die Entscheidfindung von einer W�rdigung der �rtlichen Verh�ltnisse abh�ngt, welche die kommunalen Beh�rden besser kennen und �berblicken, und soweit sich Fragen des Planungsermessens stellen, die in erster Linie Fachbeh�rden zu beurteilen haben. Diese richterliche Zur�ckhaltung bei der Beurteilung des den Beh�rden zustehenden Planungsermessens steht der verlangten umfassenden Rechtsanwendungskontrolle nicht entgegen (BGE 119 Ia 411 E. 5 S. 420).
5.9 Aus den �berlegungen zu den verschiedenen gepr�ften Varianten wird zudem deutlich, dass der Grundsatz der Verh�ltnism�ssigkeit im vorliegenden Fall beachtet wurde. Demnach ist sowohl das �berwiegende �ffentliche Interesse an der Erschliessung Aarh�lzliweg als auch die Verh�ltnism�ssigkeit der gew�hlten L�sung zu bejahen.
Nach Auffassung des Beschwerdef�hrers verst�sst das umstrittene Projekt �berdies gegen umweltschutzrechtliche Vorgaben. Zun�chst bekr�ftigt er seine Auffassung, wonach das umstrittene Projekt einer Umweltvertr�glichkeitspr�fung (UVP) unterzogen werden m�sse. Weiter r�gt er eine Verletzung von Art. 9 lit. b LSV.
6.1 Nach Art. 9 Abs. 1 USG i.V.m. Ziff. 11.4 Anhang UVPV unterliegen Parkh�user und -pl�tze f�r mehr als 300 Motorwagen der Umweltvertr�glichkeitspr�fung. Der Beschwerdef�hrer bringt vor, auf der "Aumatte" West best�nden schon heute zahlreiche Parkpl�tze, was dazu f�hre, dass die Zahl von 300 Parkpl�tzen insgesamt �berschritten werde; deshalb m�sse eine UVP durchgef�hrt werden. Dabei verkennt er, dass die umstrittene �berbauungsordnung "Detailerschliessung Aarh�lzliweg" einzig die Verbreiterung und den Ausbau des Feldweges im Bereich der Parzelle des Beschwerdef�hrers betrifft und keinerlei Genehmigung von Parkpl�tzen beinhaltet. Der vorgesehene Ausbau, welcher in erster Linie die Einm�ndung des Aarh�lzliwegs in die Alpenstrasse betrifft, ist mitnichten UVP-pflichtig.
6.2 Unbestritten ist, dass der Aarh�lzliweg, der bis anhin als Feldweg besteht, mit dem Ausbau zur Erschliessungsstrasse f�r ein Wohnquartier als neue Anlage im Sinn von Art. 2 Abs. 2 LSV zu qualifizieren ist. Nicht bestritten wird zudem, dass der Aarh�lzliweg die Anforderungen von Art. 7 Abs. 1 LSV erf�llt. Die in den Wohnzonen 2 und 3 massgeblichen Planungswerte f�r die Empfindlichkeitsstufe II von 55 dB(A) tags und 45 dB(A) nachts d�rften gem�ss Feststellungen des Verwaltungsgerichts eingehalten werden. Der Beschwerdef�hrer r�gt jedoch die zus�tzlichen Immissionen auf der Alpenstrasse. Gem�ss Art. 9 lit. b LSV darf der Betrieb neuer oder wesentlich ge�nderter ortsfester Anlagen nicht dazu f�hren, dass durch die Mehrbeanspruchung einer sanierungsbed�rftigen Verkehrsanlage wahrnehmbar st�rkere L�rmimmissionen erzeugt werden.
6.3 Das Verwaltungsgericht bestreitet die Sanierungsbed�rftigkeit der Alpenstrasse nicht, sondern h�lt mit Blick auf den l�rmtechnischen Bericht vom 5. September 1997, den die Gemeinde bei der B+S Ingenieur AG eingeholt hatte (B+S Ingenieur AG: Heimberg, Alpenstrasse - Pr�fung der L�rmbelastung infolge des Mehrverkehrs durch Erschliessung der Teilgebiete A und B (Aumatte), L�rmtechnischer Bericht vom 5. September 1997 [nachfolgend l�rmtechnischer Bericht]) fest, dass die Immissionsgrenzwerte (IGW) bereits heute - ohne Mehrbelastung durch die Neuerschliessungen - bei gewissen Liegenschaften mit Wohnnutzung �berschritten werden. Bestehende Anlagen, die wesentlich zur �berschreitung der IGW nach Anhang 3 LSV beitragen, sind zu sanieren (Art. 16 Abs. 1 USG i.V.m. Art. 13 LSV). Die Anlagen m�ssen soweit saniert werden, als dies technisch und betrieblich m�glich sowie wirtschaftlich tragbar ist und dass die IGW nicht �berschritten werden (Art. 13 Abs. 2 LSV). Wie das Verwaltungsgericht ausf�hrt, sieht der kommunale Richtplan Verkehr vom 27. August 2001 zur Entlastung der Alpenstrasse vor, die Geschwindigkeitslimite auf 40 km/h zu reduzieren, ein Fahrverbot f�r Motorfahrzeuge mit Zubringerdienst analog zum bereits bestehenden Lastwagenverbot einzuf�hren, weitere Verkehrsberuhigungsmassnahmen haupts�chlich bei den Fussg�ngerstreifen umzusetzen und, soweit zu einem sp�teren Zeitpunkt erforderlich, weitere Massnahmen zu ergreifen. Eine Tempo-30-Signalisation entlang der Alpenstrasse sei inzwischen von der Gemeindeversammlung genehmigt worden. Das entsprechende Baugesuch liege �ffentlich auf und die Massnahme solle umgesetzt werden, sobald sie in Rechtskraft erwachsen sei. Das im Richtplan vorgesehene Fahrverbot habe die Gemeinde nicht durchsetzen k�nnen. Weitere Massnahmen seien im Moment nicht vorgesehen. Indes geht das Verwaltungsgericht davon aus, die Tempo-30-Signalisation werde eine Verkehrsberuhigung und eine Verminderung der L�rmimmissionen bewirken. Ob die IGW eingehalten werden k�nnten, m�sse nach Einf�hrung der Temporeduktion �berpr�ft werden, andernfalls weitere Massnahmen ins Auge zu fassen seien.
6.4 Das Verwaltungsgericht hat sich bei der Beurteilung der zu erwartenden Immissionen auf den l�rmtechnischen Bericht gest�tzt. In die Pr�fung war damals auch die zu erwartende L�rmbelastung entlang des Aarh�lzli- und des B�rglenwegs einbezogen worden. Weiter weist das Verwaltungsgericht darauf hin, dass dem Bericht eine h�here durchschnittliche Verkehrsbelastung zugrunde liegt als dem "Gutachten Erschliessungsvarianten". Der l�rmtechnische Bericht geht von einem durchschnittlichen t�glichen Verkehrsaufkommen (DTV) von 348 Fahrten auf dem Aarh�lzliweg und 628 Fahrten auf dem B�rglenweg aus (l�rmtechnischer Bericht Ziff. 5 S. 5). Demgegen�ber ist gem�ss "Gutachten Erschliessungsvarianten" mit ca. 320, respektive 550 Fahrten pro Tag zu rechnen. Das Verwaltungsgericht vertritt daher die Auffassung, es k�nne ohne weiteres auf den l�rmtechnischen Bericht aus dem Jahr 1997 abstellen, da auch die aktuelle Planung keine h�here Verkehrsbelastung f�r die �berbauung "Aumatte" vorsehe. Dieser Einsch�tzung ist zuzustimmen, wie E. 6.6 hiernach zeigen wird. Es handelt sich denn bei dem l�rmtechnischen Bericht auch nicht um ein Parteigutachten, wie der Beschwerdef�hrer behauptet, sondern um eine fachliche Abkl�rung, welche die Gemeinde im Rahmen der Planungsarbeiten an ein externes B�ro in Auftrag geben durfte.
6.5 Auch das BUWAL hat bei seiner Beurteilung, ob Art. 9 lit. b LSV verletzt wird, die Zahlen des l�rmtechnischen Berichts beigezogen. Danach wurde anl�sslich der damaligen Messungen 1997 beim Haus des Beschwerdef�hrers eine Strassenl�rm-Belastung von 62 dB(A) tags�ber und 48 dB(A) nachts gemessen. Das BUWAL nimmt sodann eine j�hrliche Verkehrszunahme von 2 % zwischen 1997 und heute an, woraus eine aktuelle L�rmbelastung von 63 dB(A) am Tag und 49 dB(A) in der Nacht resultiert. Ausgehend vom prognostizierten t�glichen Mehrverkehr von 620 Fahrzeugen auf der Alpenstrasse gem�ss "Gutachten Erschliessungsvarianten" (S. 6 ff.) bedeutet dies nach den Berechnungen des BUWALs, dass sich die L�rmimmissionen tags�ber auf maximal 64 dB(A) und nachts auf 50 dB(A) erh�hen. Im konkreten Fall geht das BUWAL davon aus, dass diese Verst�rkung der L�rmbelastung mit hinreichender Wahrscheinlichkeit nicht wahrnehmbar sei. Hinzu kommt, dass gest�tzt auf die Erfahrungswerte des BUWALs die L�rmimmissionen mit der Einf�hrung von Tempo 30 um maximal 2 dB(A) reduziert werden. Im vorliegenden Fall bedeutet dies, dass die L�rmbelastung nach der Temporeduktion auf 62 bis 64 dB(A) tags�ber und 48 bis 50 dB(A) nachts gesch�tzt werden k�nnen. Folgerichtig kommt das BUWAL zum Schluss, dass Art. 9 lit. b LSV nicht verletzt wird, da die zus�tzlichen L�rmimmissionen nicht wahrnehmbar st�rker sein d�rften.
6.6 Soweit der Beschwerdef�hrer die bisherigen Massnahmen zur Sanierung der Alpenstrasse sinngem�ss als ungen�gend r�gt, ist er mit seinen Vorbringen nicht zu h�ren. Gegenstand des anh�ngigen Verfahrens ist in erster Linie die geplante Detailerschliessung der "Aumatte" �ber den Aarh�lzliweg. Den diesbez�glichen Erw�gungen des Verwaltungsgerichts ist zuzustimmen.
6.7 Die Berechnungen des BUWALs zeigen, dass die Feststellungen des Verwaltungsgerichtes nicht offensichtlich unrichtig oder unvollst�ndig sind. Sie binden das Bundesgericht (Art. 104 lit. b und 105 Abs. 2 OG; siehe E. 1.4 hiervor). Inbesondere ist zu ber�cksichtigen, dass Annahmen �ber das k�nftige Verkehrsaufkommen und die damit verbundenen Emissionen bzw. Immissionen stets mit Unsicherheiten behaftet sind (vgl. BGE 131 II 470 E. 3.3 S. 477; 124 II 460 E. 4b S. 473 mit Hinweisen).
Zusammenfassend l�sst sich festhalten, dass die angefochtene �berbauungsordnung weder gegen Art. 26 BV noch gegen die Umweltschutzgesetzgebung verst�sst.
Daraus ergibt sich, dass die Verwaltungsgerichtsbeschwerde abzuweisen ist, soweit darauf eingetreten werden kann. Die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens sind dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 1 OG). Dieser hat die "Miteigent�mergemeinschaft Aumatte Heimberg", welcher im bundesgerichtlichen Verfahren die Parteistellung einer Beschwerdegegnerin zukommt, angemessen zu entsch�digen (Art. 159 Abs. 2 OG).
Der Beschwerdef�hrer hat die "Miteigent�mergemeinschaft Aumatte Heimberg" f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 2'000.-- zu entsch�digen.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdef�hrer, der Miteigent�mergemeinschaft Aumatte Heimberg, der Einwohnergemeinde Heimberg, der Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektion und dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, sowie dem Bundesamt f�r Umwelt schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 5
 Art. 98
 Art. 99
 Art. 14
 Art. 34
 Art. 99
 Art. 5
 Art. 18
 Art. 36
 BGE 
 Art. 36
 BGE 
 BGE 
 Art. 36
 Art. 26
 Art. 88
 Art. 128
 Art. 19
 Art. 108
 BGE 
 Art. 7
 Art. 90
 Art. 9
 Art. 9
 Art. 2
 Art. 7
 Art. 9
 Art. 13
 Art. 9
 Art. 9
 BGE 
 Art. 26