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Timestamp: 2019-09-16 17:22:15+00:00

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Rechtsprechung: B 6 KA 18/11 R - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BSG, 29.08.2011
https://dejure.org/2012,18819
BSG, 21.03.2012 - B 6 KA 18/11 R (https://dejure.org/2012,18819)
BSG, Entscheidung vom 21.03.2012 - B 6 KA 18/11 R (https://dejure.org/2012,18819)
BSG, Entscheidung vom 21. März 2012 - B 6 KA 18/11 R (https://dejure.org/2012,18819)
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Wirtschaftlichkeitsprüfung in der vertragsärztlichen Versorgung - Unwirtschaftlichkeit des Verordnungsverhaltens eines Vertragsarztes - Unabhängigkeit von der Beachtung der Frequenzvorgaben der Heilmittel-Richtlinien - Verordnung von Heilmitteln in ungerechtfertigt ...
Wirtschaftlichkeitsprüfung in der vertragsärztlichen Versorgung; Unwirtschaftlichkeit des Verordnungsverhaltens eines Vertragsarztes; Unabhängigkeit von der Beachtung der Frequenzvorgaben der Heilmittel-Richtlinien; Verordnung von Heilmitteln in ungerechtfertigt vielen ...
§ 106 Abs 2 SGB 5 vom 22.12.1999, § 106 Abs 5a SGB 5 vom 22.12.1999, § 84 Abs 8 SGB 5, § 92 Abs 1 S 2 Nr 6 SGB 5, § 7 Abs 10 HeilMRL
SGB V § 106; SGB V § 92 Abs. 1 S. 2 Nr. 6
Auch Kleinpraxen sind mit der Fachgruppe vergleichbar
SG Mainz, 22.10.2008 - S 11 KA 435/04
LSG Rheinland-Pfalz, 31.08.2010 - L 5 KA 24/09
Mit statistischen Methoden ermittelte und risikoadjustiert bewertete Korrelationen allein reichen nämlich beim Fehlen eines statistischen Kausalitätsbeweises nicht aus, um einen Fallzahlenmangel als Ursache schlechterer Behandlungsergebnisse zu identifizieren (vgl rechtsähnlich stRspr zur Wirtschaftlichkeitsprüfung im Vertragsarztrecht, zB BSG Urteil vom 9.3.1994 - 6 RKa 16/92 - Juris RdNr 22 = USK 94131; BSG Urteil vom 21.3.2012 - B 6 KA 18/11 R - Juris RdNr 23 mwN, zur Veröffentlichung in SozR 4-2500 § 106 Nr. 34 vorgesehen).
Bei den erforderlichen Bewertungen haben die Prüfgremien einen Beurteilungsspielraum, sodass deren Einschätzungen von den Gerichten nur in begrenztem Umfang überprüft und ggf. beanstandet werden können (vgl. BSG, Urt. v. 21.03.2012 - B 6 KA 18/11 - 4-1500 § 86a Nr. 2, juris Rdnr. 18 m.w.N.).
Deren Bildung bedarf es nach der Rechtsprechung des BSG nur bzw. allenfalls dann, wenn die Struktur der Praxis des geprüften Arztes sowohl hinsichtlich der Zusammensetzung des Patientenklientels als auch hinsichtlich des ärztlichen Diagnose- und Behandlungsangebots von der Typik beim Durchschnitt der Fachgruppe signifikant abweicht (vgl. dazu BSG, Urteil vom 21.03.2012 - B 6 KA 18/11 R = SozR 4-2500 § 106 Nr. 34 RdNr. 26 ff. m.w.N.).
Die Prüfgremien dürfen solche Abweichungen von der Durchschnittspraxis aber auch - statt durch Bildung einer engeren Vergleichsgruppe - im Rahmen eines späteren Prüfungsschritts als Praxisbesonderheit oder durch Belassung einer größeren Überschreitung des Fachgruppendurchschnitts berücksichtigen (BSG, Urteil vom 21.03.2012 - B 6 KA 18/11 R = SozR 4-2500 § 106 Nr. 34 RdNr. 27 m.w.N.).
Diese dient im Wesentlichen dazu, die rechtliche Prüfung des Behandlungs- bzw. Verordnungsverhaltens durch medizinisch-ärztliche Gesichtspunkte zu ergänzen und abzurunden (vgl. u.v.a. BSG, Urteil vom 21.03.2012 - B 6 KA 18/11 R - m.w.N.).
b) Soweit der Beklagte eine Divergenz zum Urteil des Senats vom 21.3.2012 (B 6 KA 18/11 R - SozR 4-2500 § 106 Nr. 34) geltend macht, ist die Rüge ebenfalls bereits unzulässig, weil sich der vom Beklagten angeführte Rechtssatz des LSG, dass die "Berechnung einer Praxisbesonderheit detailliert berechnet" sein müsse und damit einer pauschalierenden Schätzung nicht zugänglich sei, dem Urteil des Berufungsgerichts nicht zu entnehmen ist.
https://dejure.org/2011,33616
BSG, 29.08.2011 - B 6 KA 18/11 R (https://dejure.org/2011,33616)
BSG, Entscheidung vom 29.08.2011 - B 6 KA 18/11 R (https://dejure.org/2011,33616)
BSG, Entscheidung vom 29. August 2011 - B 6 KA 18/11 R (https://dejure.org/2011,33616)
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Sozialgerichtliches Verfahren - Kostenentscheidung nach Erledigung der Hauptsache - bundesgesetzliche Regelungen über Ausschluss der aufschiebenden Wirkung - kein außer Kraft setzen durch Vereinbarung zwischen Kassenärztlicher Vereinigung und Krankenkasse - jahreslanges ...
§ 86a Abs 2 Nr 4 SGG, § 86a Abs 2 Nr 5 SGG, § 86a Abs 3 S 2 SGG, § 86b Abs 1 S 1 Nr 2 SGG, § 86b Abs 1 S 1 Nr 3 SGG
Dies gilt unabhängig davon, ob in dem hier maßgebenden Prüfzeitraum des Jahres 2003 überhaupt ein Vorrang der Richtgrößenprüfung vor der Prüfung nach Durchschnittswerten galt oder ob nicht vielmehr aufgrund der in Art. 3 § 2 Satz 3 ABAG für die Jahre 2002 und 2003 getroffenen Übergangsregelung (zu Art. 3 § 2 Satz 4 ABAG vgl Beschluss vom 29.8.2011 - B 6 KA 18/11 R - SozR 4-1500 § 86a Nr. 2 RdNr 3, 12) Verfahren nach beiden Prüfmethoden parallel durchgeführt werden konnten.
In der Regel überwiegt daher das Vollzugsinteresse des Antragsgegners (vgl. z. B. LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 27.05.2013 - L 19 AS 434/13 B ER - juris; BSG, Beschluss vom 29.08.2011 - B 6 KA 18/11 R - juris).
LSG Bayern, 04.07.2019 - L 7 BA 42/19
Beschwerde, Bescheid, Streitwert, Kostenentscheidung, Beschwerdeverfahren, …
Nach der Rechtsprechung des BSG (BSG Beschluss vom 29.08.2011, B 6 KA 18/11 R Rz. 21) ist im sozialgerichtlichen Eilverfahren 1/4 dieser Beitragsnachforderung als Streitwert festzusetzen.
LSG Bayern, 24.06.2019 - L 7 BA 42/19
Streitwert Aussetzungsverfahren nach § 199 Abs. 2 SGG
Schließlich ist auch zu berücksichtigen, dass der Gesetzgeber in den Fällen des § 86a Abs. 2 Nr. 1 bis 4 SGG im Sinne einer generalisierten Interessenbewertung eine Grundsatzentscheidung zugunsten des Vollzugsinteresses getroffen hat (vgl. Bundessozialgericht [BSG], Beschluss vom 29. August 2011 - B 6 KA 18/11 R - juris, Rn. 12; vgl. schon Senatsbeschluss vom 4. September 2017 - L 2 AS 397/17 B ER - juris).
Soziale Pflegeversicherung - fristlose Kündigung eines Versorgungsvertrages - …
Außergerichtliche Kosten des Beigeladenen sind nicht zu erstatten, da dieser (auch) im Beschwerdeverfahren keinen Antrag gestellt hat (vgl. § 197a SGG i.V.m. § 162 Abs. 3 VwGO; dazu BSG, Beschluss vom 29. August 2011 - B 6 KA 18/11 R).
In der Regel überwiegt daher das Vollzugsinteresse des Antragsgegners (vgl. z. B. LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 21.12.2012 - L 19 AS 2332/12 B ER - juris; vgl. ferner BSG, Beschluss vom 29.08.2011 - B 6 KA 18/11 R - SozR 4-1500 § 86a Nr. 2 = juris).
Da der Gesetzgeber die aufschiebende Wirkung von Rechtsbehelfen ausgeschlossen hat, überwiegt in der Regel das Vollzugsinteresse des Antragsgegners (vgl. BSG, Beschluss vom 29.08.2011 - B 6 KA 18/11 R -, SozR 4-1500 § 86a Nr. 2).
- 13 B ER - BSG, Beschl. v. 29.8.2011, - B 6 KA 18/11 R -).
BSG, 31.08.2011 - B 6 KA 1/11 R
Zudem können alle Umstände des Einzelfalls herangezogen werden wie insbesondere der Anlass für die Klageerhebung und auch der Grund der Erledigung, dh wer infolge des erledigenden Ereignisses faktischer Sieger ist (vgl dazu BSG vom 19.12.2008 - B 6 KA 14/07 R - RdNr 4; ebenso BSG vom 29.8.2011 - B 6 KA 18/11 R - RdNr 7; ebenso BVerfG vom 1.10.2009 - 1 BvR 1969/09 - NZS 2010, 384 RdNr 17).
Bei alledem ist auf den Zeitpunkt der Erledigung bzw auf die Sach- und Rechtslage unmittelbar vor dem Eintritt des zur Erledigung führenden Ereignisses abzustellen (…BSG vom 19.12.2008 aaO RdNr 4 und vom 29.8.2011 aaO RdNr 7).
LSG Nordrhein-Westfalen, 20.09.2013 - L 12 AS 1545/13
SG München, 17.03.2017 - S 46 EG 21/17
Zuständigkeit des Bundessozialgerichts für Eilverfahren

References: § 106
 § 106
 § 84
 § 92
 § 7
 § 106
 § 92
 § 106
 § 86
 § 106
 § 106
 § 106

§ 86
 § 86
 § 86
 § 86
 § 86
 Art. 3
 § 2
 Art. 3
 § 2
 § 86
 § 199
 § 86
 § 197
 § 162
 § 86
 § 86