Source: https://verkehrs-und-gefahrgut-akademie-hiltmann.de/gb.html
Timestamp: 2019-03-20 09:32:26+00:00

Document:
Die Ausbildung der Gefahrgutbeauftragten umfasst die Erstschulungen mit dem allgemeinen und besonderen Teil sowie dem jeweils gewünschten Verkehrsträger Straße, Schiene, Binnenschiff oder See. Nach Teilnahme an der Schulung sowie erfolgreichem Abschluss der IHK-Prüfung erhalten Sie den Schulungsnachweis nach § 4 der Gefahrgutbeauftragtenverordnung (GbV).
Die Dauer der Grundlehrgänge beträgt mindestens 22 Stunden und 30 Minuten für einen Verkehrsträger im Sinne des § 5 Abs. 4 GbV. Für jeden weiteren Verkehrsträger ist der Zeitansatz um sieben Stunden und 30 Minuten zu erhöhen.
Der Schulungsteilnehmer hat in der Prüfung nachzuweisen, dass er über die Kenntnisse, das Verständnis und die Fähigkeiten verfügt, die für die Tätigkeit eines Gefahrgutbeauftragten erforderlich sind.
Die Sachgebiete der Prüfung umfassen alle Aufgaben des Gefahrgutbeauftragten und gliedern sich in verschiedene Schwierigkeitsgrade. Am Ende der Grundlehrgänge hat der Schulungsteilnehmer eine Prüfung abzulegen. Die Prüfungen werden von den Industrie- und Handelskammern schriftlich durchgeführt.
Aufgaben des Gefahrgutbeauftragten (auszugsweise)
Durchführung von Untersuchungen und, sofern erforderlich, Erstellung von Berichten über Unfälle, Zwischenfälle oder schwere Verstöße, die während der Gefahrgutbeförderung oder während des Verladens oder des Entladens festgestellt wurden,
Einführung geeigneter Maßnahmen, mit denen das erneute Auftreten von Unfällen, Zwischenfällen oder schweren Verstößen verhindert werden soll,
Berücksichtigung der Rechtsvorschriften und der besonderen Anforderungen der Gefahrgutbeförderung bei der Auswahl und dem Einsatz von Subunternehmen oder sonstigen Dritten,
Überprüfung, ob das mit der Gefahrgutbeförderung oder dem Verladen oder dem Entladen des Gefahrguts betraute Personal über ausführliche Arbeitsanleitungen und Anweisungen verfügt,
Einführung von Maßnahmen zur Überprüfung des Vorhandenseins der im Beförderungsmittel mitzuführenden Papiere und Sicherheitsausrüstungen sowie der Vorschriftsmäßigkeit dieser Papiere und Ausrüstungen,
Einführung von Verfahren zur Überprüfung der Einhaltung der Vorschriften für das Verladen und Entladen.
Lehrgangsgebühr pro Person:
Basiskurs allgemeiner Teil und Verkehrsträger Straße EUR 850,-- (Umsatzsteuer befreit nach § 4 Nr. 21a) bb) UStG)
Verkehrsträger Schiene EUR 340,-- (Umsatzsteuer befreit nach § 4 Nr. 21a) bb) UStG)
Verkehrsträger See EUR 340,-- (Umsatzsteuer befreit nach § 4 Nr. 21a) bb) UStG)
Verkehrsträger Binnenschiff EUR 340,-- (Umsatzsteuer befreit nach § 4 Nr. 21a) bb) UStG)
Vorbereitungslehrgang auf die Verlängerungsprüfung mit Verkehrsträger Straße
EUR 350,-- (Umsatzsteuer befreit nach § 4 Nr. 21a) bb) UStG)
Verkehrsträger Schiene EUR 220,-- (Umsatzsteuer befreit nach § 4 Nr. 21a) bb) UStG)
Verkehrsträger See EUR 220,-- (Umsatzsteuer befreit nach § 4 Nr. 21a) bb) UStG)
Verkehrsträger Binnenschiff EUR 220,-- (Umsatzsteuer befreit nach § 4 Nr. 21a) bb) UStG)
IHK-Gebühr z.Zt. EUR 145,-.
Nach Anmeldung erhalten Sie umgehend eine Anmeldebestätigung.
Im Seminarpreis für den Basiskurs "Allgemeiner Teil mit Verkehrsträger Straße" ist das aktuelle Werk GGVSEB/ADR enthalten. Die Regelwerke zu den Verkehrsträgern Schiene, See- und Binnenschiff sind nicht im Seminarpreis enthalten.

References: § 4
 § 5
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