Source: https://www.arcguide.de/ausschreibung/deutschland-goerlitz-auftragsbekanntmachung/
Timestamp: 2020-02-29 07:31:19+00:00

Document:
2020/S 031-072802
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.evergabe.de/unterlagen/2208509/zustellweg-auswaehlen
Gesamtsanierung Stadthalle – Planungsleistungen HSL-Planung
Referenznummer der Bekanntmachung: 44-77/20
Umbau und Sanierung der Stadthalle Görlitz mit Schwerpunkt Konzertnutzung und weiteren untergeordneten Nutzungsarten. Die Jugendstil-Stadthalle am Standort Am Stadtpark 1 in 02826 Görlitz wurde in den Jahren 1906-1910 erbaut und wurde bis 2005 für diverse kulturelle, politische und sportliche Veranstaltungen und Messen genutzt. Gründe für die Schließung waren neben wirtschaftlichen Defiziten auch bautechnische und baurechtliche Mängel, sowie der hohe Verschleißgrad baulicher und technischer Anlagen. Seither wurde seitens der Stadtverwaltung an der Sanierung und Wiedereröffnung gearbeitet. Im Jahr 2012 wurde eine Entwurfsplanung durch ein zuvor ausgeschriebenes Planungsbüro erarbeitet, die eine Gesamtsanierung der Stadthalle mit einem östlich gelegenen Anbau als Neubau und einer maximalen Besucherzahl von ca. 1 700 Besuchern vorsieht. Das Projekt wurde auf Grund ungeklärter Finanzierung unterbrochen. Auf Grundlage der vorangegangenen Entwurfsplanung wurden jedoch in den Jahren 2015-2019, 3 Bauabschnitte realisiert, in denen u. a. die statische Sicherung der Stadthalle, die Erneuerung der Nebendächer und der Fenster im Großen Saal, sowie die Entkernung, Abdichtung und rohbaumäßige Modernisierung des Gebäudeteils „Kleiner Saal“ erfolgte. Derzeitig steht der Kleine Saal unter Berücksichtigung diverser organisatorischer Brandschutzmaßnahmen für eine Nutzung im Sommer zur Verfügung. Die historische Stadthalle verfügt über signifikante Alleinstellungsmerkmale (Jugendstil, Konzert-Akustik, Sauer-Orgel) im Einzugsgebiet und ist geprägt durch die Grenzlage und die hohe Besucherkapazität. Für die Gesamtbaumaßnahme stehen Fördermittel in Höhe von 36 Mio. EUR in Aussicht, weiterhin werden bis zu 4 Mio. EUR durch die Stadt Görlitz aufgebracht. Voraussichtliche Wiedereröffnung ist für das Jahr 2025 vorgesehen.
Fachplanung Technische Ausrüstung, analog HOAI 2013, Teil 4, Abschnitt 2, § 53 ff., Anlagengruppen 1-3 und 8; Planungsbestandteil in den jeweiligen Anlagengruppen sind auch zugehörige Leistungen für die Kostengruppen 200, 500 und 600, sofern diese Bestandteil der vorliegenden Entwurfsplanung/ Kostenberechnung sind. Zunächst ist in der Leistungsvorstufe die bestehende Entwurfsplanung von 2012 zu prüfen und ggf. nach heutigen technischen und baurechtlichen Maßstäben anzupassen, die Planungsunterlagen speziell die Kostenberechnung ist zu aktualisieren sowie die Zuarbeit zur Genehmigungsplanung zu erstellen. Ergänzend soll die schwerpunktmäßige Konzertnutzung auf Erfordernisse der Raumakustik und der Bühnenarchitektur geprüft und aktualisiert werden. Im Weiteren ist vorgesehen die Leistungsphasen 5-9 zu beauftragen; Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der Leistungsphasen besteht nicht.
Beschreibung der Optionen: stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen 569. Die Weiterbeauftragung erfolgt vorbehaltlich der Verfügbarkeit von Investitions-/Fördermitteln sowie positiver bauherrenseitiger Grundsatzentscheidung zur Durchführung der Gesamtmaßnahme.
Die Auswahl erfolgt anhand einer Bewertungsmatrix, wobei die Kriterien folgendermaßen bewertet werden: Pro Auswahlkriterium werden maximal 2 Punkte vergeben. Es können maximal 37 Punkte erreicht werden. Es wird eine Qualifikationsnorm von 30 Punkten der maximal erreichbaren Punktzahl festgesetzt. Aus den Bewerbern, die diese Qualifikationsnorm erreichen bzw. überschreiten, werden 3 bzw. maximal 5 Bewerber entsprechend der Rangfolge der höchsten erreichten Punktzahl zum Verhandlungsgespräch eingeladen. Überschreitet die Anzahl der Bewerber, welche die Qualifikationsnorm punktgleich erreicht bzw. überschritten haben, die Höchstzahl der auszuwählenden Bewerber, entscheidet das Los gemäß § 75 (6) VgV 2016.
Stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen 5–9 für die Gesamtsanierung der Stadthalle Görlitz am Standort Am Stadtpark 1 in Görlitz. Die Weiterbeauftragung erfolgt vorbehaltlich der Verfügbarkeit von Investitions-/Fördermitteln sowie positiver bauherrenseitiger Grundsatzentscheidung zur Durchführung der Gesamtmaßnahme.
b) Der Teilnahmeantrag muss vollständig sein, bestehend aus ausgefülltem und unterschriebenem Formblatt einschließlich aller geforderten Erklärungen und Anlagen.
c) Bei Bewerbergemeinschaften sind geforderten Erklärungen und Nachweise von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln mit rechtsverbindlicher Unterschrift vorzulegen (Ausschlusskriterium).
1) Angaben zum Bewerber: Firmenbezeichnung, Anschrift, Ansprechpartner, ggf. sich bewerbende Zweigstellen/ Niederlassungen, Rechtsform (bei GmbH bzw. Partnerschaftsgesellschaften ein aktueller Handelsregister- bzw. Partnerschaftsregisterauszug), Kontakt;
3) Angaben zu Unterauftragnehmern gem. § 36 VgV 2016 mit konkreter Aufgaben-/Leistungszuordnung, Verpflichtungserklärung der Unterunternehmer im Original gezeichnet (Ausschlusskriterium)
4) Angaben zur Inanspruchnahme von Kapazitäten anderer Unternehmer (Eignungsleihe) gem. § 47 (1) VgV 2016, Verpflichtungserklärung der Unterunternehmer im Original gezeichnet (Ausschlusskriterium)
5) Art der Bewerbung
8) Erklärung über die durchschnittliche Anzahl der technischen Mitarbeiter und der Büroinhaber in der zu planenden Fachrichtung HLS, in den letzten 3 Jahren gem. § § 46 (3) Nr. 8 VgV 2016
9) Für die letzten 3 Geschäftsjahre jeweils ein Jahreshonorarumsatz gem. § 45 (1), Nr. 1; (2); (4), Nr. 4 VgV in Höhe von mindestens 200 000 EUR netto nachzuweisen.
10) Nachweis der Berufs- und Betriebshaftpflichtversicherung gem. § 45 (1), Nr. 3 VgV (siehe III.1.2)
11) Nachweis der geforderten 3 Referenzen; Nachweise in schriftlicher, tabellarischer oder bildlicher Darstellung
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien: Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Es sind die abrufbaren Bewerbungsformulare zu verwenden.
Der Bewerber hat Nachweise gem. § 122 GWB 2016 i. V. m. § 45 (1) Nr. 3 und (4) Nr. 2 VgV 2016 über die aktuellen Berufshaftpflichtdeckungssummen für Personenschäden und sonstige Schäden zu erbringen sowie der Nachweis, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache dieser Versicherungssumme beträgt.
Zunächst sind die folgenden Deckungssummen gefordert:
Haftpflicht Deckungssumme Personenschäden: 1 500 000 EUR; Haftpflicht Deckungssumme sonstige Schäden: 1 000 000 EUR.
Gegebenenfalls sind die Versicherungssummen auf Grundlage der aktualisierten Kostenberechnung anzupassen (siehe Bewerbungsbogen).
Werden die geforderten Deckungssummen für Personenschäden und sonstige Schäden sowie die geforderte zweifache-Maximierung nicht erreicht, so ist eine Erklärung des Versicherers beizufügen, dass im Auftragsfall die Deckungssummen/die Maximierung angepasst werden oder eine objektbezogene Versicherung abgeschlossen wird. Der Versicherungsnachweis darf nicht älter als 12 Monate sein (gerechnet vom Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrages). Bei Bieter-/Arbeitsgemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied zu erbringen (Ausschlusskriterium). Für die zu beauftragenden Dienstleistungen (Fachplanung Technische Ausrüstung, analog § 53 ff. HOAI 2013, Anlagengruppen 1-3 und 8) ist für die letzten 3 Geschäftsjahre jeweils ein Jahreshonorarumsatz gem. § 45 (1), Nr. 1; (2); (4), Nr. 4 VgV in Höhe von mindestens 200 000 EUR netto nachzuweisen.
Rechtsform der Bietergemeinschaft: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Es ist in diesem Fall eine Erklärung abzugeben, dass die Mitglieder der Bewerber-/Arbeitsgemeinschaft (ARGE) gesamtschuldnerisch haften, auch über die Auflösung der ARGE hinaus. Die Bewerbergemeinschaft muss einen bevollmächtigten Vertreter benennen. Für die Erklärung ist das vorgegebene Formblatt zu verwenden, welches zusammen mit dem Bewerbungsbogen unter abrufbar ist.
1) Es ist die Anzahl der zur Zeit Beschäftigten und die Anzahl des zurzeit beschäftigten Fachpersonals in der zu planenden Fachrichtung (mind. Techniker) mitzuteilen.
2) Es ist der Nachweis von vergleichbaren Planungsleistungen für die Pflicht-Referenz 1 zu erbringen. Die Mindestkriterien der Referenz stellen Ausschlusskriterien dar.
Pflicht-Referenz 1: Fachplanungsleistung Technische Ausrüstung analog § 53 ff. HOAI 2013, Anlagengruppen 1-3 und 8
Mindestkriterien: fertiggestelltes Sanierungs- oder Neubauobjekt; Fertigstellung: nach 1.1.2010 (Übergabe an Nutzer); Honorarzone: mindestens II analog § 56 HOAI 2013; Anlagengruppen 1-3 und 8 jedoch mind. 3 Anlagengruppen mit jeweils mind. 5 LPs analog HOAI 2013; Herstellungskosten mind. 350 000 EUR netto ∑ (KG 410, 420, 430 und 480)
Folgende Angaben sind zu Referenz 1 gefordert:
f) Angabe, ob das Referenzobjekt mindestens Honorarzone II analog § 56 HOAI 2013 entsprach;
g) Angabe, ob das Referenzobjekt ein Sonderbau analog § 2 (4) SächsBO ist;
h) Angabe, ob das Referenzobjekt ein mehrgeschossiges Gebäude ist;
i) Angabe zu den erbrachten Leistungsphasen analog § 55 HOAI 2013 für mind. 3 Anlagengruppen;
j) Angabe, welche Herstellungskosten ∑ (KG 410, 420, 430 und 480) netto für das Referenzobjekt entstanden sind;
k) Angabe, ob die Bauausführung mit Einzelgewerken realisiert wurde;
l) textliche und bildliche Darstellung (Fotografien) des Referenzobjektes auf maximal 3 Seiten A4 oder A3.
3) Es ist der Nachweis von vergleichbaren Planungsleistungen für die Pflicht-Referenz 2 zu erbringen. Die Mindestkriterien der Referenz stellen Ausschlusskriterien dar.
Pflicht-Referenz 2: Fachplanungsleistung Technische Ausrüstung analog § 53 ff. HOAI 2013, Anlagengruppen 1-3 und 8
Mindestkriterien: fertiggestelltes (nach 1.1.2015) oder noch in Bearbeitung befindliches (Mind. 5 LP abgeschlossen) Sanierungsobjekt; Honorarzone: mindestens II analog § 56 HOAI 2013; Anlagengruppen 1-3 und 8 jedoch mind. 3 Anlagengruppen mit jeweils mind. 5 LPs analog HOAI 2013; Herstellungskosten mind. 150 000 EUR netto ∑ (KG 410, 420, 430 und 480)
Folgende Angaben sind zu Referenz 2 gefordert:
i) Angabe, ob das Referenzobjekt unter Denkmalschutz steht;
j) Angabe, ob das Referenzobjekt unter Anwendung der Versammlungsstättenverordnung geplant wurde;
k) Angabe zu den erbrachten Leistungsphasen analog § 55 HOAI 2013 für mind. 3 Anlagengruppen;
l) Angabe, welche Herstellungskosten ∑ (KG 410, 420, 430 und 480) netto für das Referenzobjekt entstanden sind;
m) Angabe, ob die Bauausführung mit Einzelgewerken realisiert wurde;
n) textliche und bildliche Darstellung (Fotografien) des Referenzobjektes auf maximal 3 Seiten A4 oder A3.
4. Es ist der Nachweis von vergleichbaren Planungsleistungen für die Pflicht-Referenz 3 zu erbringen. Die Mindestkriterien der Referenz stellen Ausschlusskriterien dar.
Pflicht-Referenz 3: Fachplanungsleistung Technische Ausrüstung analog § 53 ff. HOAI 2013, Anlagengruppen 1-3 und 8
Mindestkriterien: fertiggestelltes Sanierungs- oder Neubauobjekt; Fertigstellung: nach 1.1.2015 (Übergabe an Nutzer); Honorarzone: mindestens II analog § 56 HOAI 2013; Anlagengruppen 1-3 und 8 jedoch mind. 2 Anlagengruppen mit jeweils mind. 5 LPs analog HOAI 2013; Herstellungskosten mind. 300 000 EUR netto ∑ (KG 410, 420, 430 und 480)
Folgende Angaben sind zu Referenz 3 gefordert:
g) Angabe, ob das Referenzobjekt ein mehrgeschossiges Gebäude ist;
h) Angabe, ob Referenz Versammlungsstätte mit multifunktionaler Nutzung z. B. Konferenzen, Versammlungen, Kulturveranstaltungen und Vergleichbares ist;
i) Angabe zu den erbrachten Leistungsphasen analog § 55 HOAI 2013 für mind. 2 Anlagengruppen;
k) textliche und bildliche Darstellung (Fotografien) des Referenzobjektes auf maximal 3 Seiten A4 oder A3.
5. Zusatzpunkte
Es ist der Nachweis für Planungsleistungen für ein oder verschiedene Gebäude/ technische Anlagengruppen entsprechend nachfolgenden besonderen Planungsleistungen zu erbringen (keine Ausschlusskriterien); Erstellungszeitraum besondere Leistung ab 2010;
d) Realisierungszeitraum der besonderen Leistung;
5.1) Schriftliche Unterlage mit Darstellung der anteiligen technischen Nutzungskostenermittlung analog DIN 18960 (KG 410 und 420, 430, 480- Investitionskosten mind. 200 000 EUR);
5.2) Schriftliche Unterlage mit Darstellung der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung für unterschiedliche technische Ausführungsvarianten (KG 420 oder 430);
5.3) Erfahrungen bei der Auftragsausführung mit öffentlichem Förder- und Vergaberecht bei einer der eingereichten Referenzen.
AK 1: personelle Ausstattung
AK 1.1 Anzahl der Beschäftigten
— 1: mind. 4,
— 2: mehr als 4.
AK 1.2 Anzahl fachtechnisches Personal (mind. Techniker) in der zu planenden Fachrichtung
— 1: mind. 2,
— 2: mehr als 2.
AK 2 Referenz für vergleichbare Planungsleistungen, bestehend aus:
AK2.1 Referenz 1- Planungsleistungen Technische Ausrüstung analog § 53 ff. HOAI 2013 Anlagengruppen 1-3 und 8
AK 2.2 Referenz 1-Punkte
AK 2.2.1 Referenzobjekt ist ein Sonderbau analog § 2 (4) SächsBO;
— 2: ja.
AK 2.2.2 Referenzobjekt ist ein mehrgeschossiges Gebäude;
— 0.: nein,
AK 2.2.3 erbrachte Leistungsphasen analog HOAI 2013 für mind. 3 Anlagengruppen:
— 1: mind. 6 LP,
— 2: mind. 7 LP.
AK 2.2.4 Herstellungskosten (KG 410, 420,430, 480) netto des Referenzobjektes;
— 1: > 350 000 EUR ≤ 500 000 EUR,
— 2: > 500 000 EUR.
AK 2.2.5 Bauausführung mit Einzelgewerke beim Referenzobjekt;
— 2: wird nicht vergeben.
AK 3 Referenz für vergleichbare Planungsleistungen, bestehend aus:
AK3.1 Referenz 2- Planungsleistungen Technische Ausrüstung analog § 53 ff. HOAI 2013 Anlagengruppen 1-3 und 8
AK 3.2 Referenz 2- Punkte
AK 3.2.1 Referenzobjekt ist ein Sonderbau analog § 2 (4) SächsBO;
AK 3.2.2 Referenzobjekt ist ein mehrgeschossiges Gebäude;
AK 3.2.3 Referenz steht unter Denkmalschutz;
AK 3.2.4 Referenz unter Anwendung Versammlungsstättenverordnung;
AK 3.2.5 erbrachte Leistungsphasen analog HOAI 2013 für mind. 3 Anlagengruppen
AK 3.2.6 Herstellungskosten (KG 410, 420, 430, 480) netto des Referenzobjektes;
— 1: > 150 000 EUR ≤ 300 000 EUR,
— 2: > 300 000 EUR.
AK 3.2.7 Bauausführung mit Einzelgewerke beim Referenzobjekt;
AK 4 Referenz für vergleichbare Planungsleistungen, bestehend aus:
AK 4.1 Referenz 3-Planungsleistungen Technische Ausrüstung analog § 53 ff. HOAI 2013 Anlagengruppen 1-3 und 8
AK 4.2 Referenz 3- Punkte
AK 4.2.1 Referenzobjekt ist ein mehrgeschossiges Gebäude;
AK 4.2.2. Referenzobjekt ist Versammlungsstätte mit multifunktionaler Nutzung z.B. Konferenzen, Versammlungen, Kulturveranstaltungen und Vergleichbares
AK 4.2.3 erbrachte Leistungsphasen analog HOAI 2013 für mind. 2 Anlagengruppen:
— 1: mind. 5 LP,
— 2: mind. 6 LP.
AK 4.2.4 Herstellungskosten (KG 410, 420,430, 480) netto des Referenzobjektes;
— 1: > 300 000 EUR ≤ 500 000 EUR,
AK 5 Zusatzpunkte
Nachweis der Planungsleistungen für ein oder verschiedene Gebäude/ technische Anlagengruppen entsprechend nachfolgenden besonderen Planungsleistungen:
AK 5.1 für ein gewähltes Gebäude/ technische Anlage wurden Nutzungskosten analog DIN 18960 ermittelt (KG 410, 420, 430, 480- Investitionskosten mind. 200 000 EUR netto);
AK 5.2 für ein gewähltes Gebäude/ technische Anlagengruppe wurde eine Wirtschaftlichkeitsberechnung für unterschiedliche technische Ausführungsvarianten erstellt (KG 420 oder 430);
Punktbewertung;
AK 5.3 der Bewerber hat Erfahrungen bei der Auftragsausführung mit öffentlichem Förder- und Vergaberecht bei einer der eingereichten Referenzen;
Angaben zu einem besonderen Berufsstand (nur für Dienstleistungsaufträge): Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten. Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Teilnahmeberechtigt sind Personen, die gem. § 44 i. V. m. § 75 (1–3) VgV 2016 nach den Gesetzen der Länder berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen, oder die nach den EG- Richtlinien, insbesondere der Richtlinie für die gegenseitige Anerkennung der Diplome auf dem Gebiet und des Bauingenieurwesens bzw. der Richtlinie für die gegenseitige Anerkennung der Hochschuldiplome, berechtigt sind, in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur tätig zu werden. Teilnahmeberechtigt sind ferner Bieter- und Arbeitsgemeinschaften solcher natürlichen Personen sowie juristische Personen, sofern in deren Satzungsregelungen der Geschäftszweck auf das Erbringen von Planungsleistungen „Fachplanung Technische Ausrüstung“ ausgerichtet ist, sowie Bieter- und Arbeitsgemeinschaften solcher juristischen Personen.
Entsprechend § 17 Abs. 7 VgV gilt als gegenseitig einvernehmlich festgelegt, das die Frist von 30 Tagen, vgl. § 17 Abs. 6 VgV, für den Eingang der Honorarangebote um 15 Tage reduziert wird.
Italien, Enna: Auftragsbekanntmachung
Schweden, Motala: Auftragsbekanntmachung

References: § 53
 § 75
 § 36
 § 47
 § 46
 § 45
 § 45
 § 122
 § 45
 § 53
 § 45
 § 53
 § 56
 § 56
 § 2
 § 55
 § 53
 § 56
 § 55
 § 53
 § 56
 § 55
 § 53
 § 2
 § 53
 § 2
 § 53
 § 44
 § 75
 § 17
 § 17