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Timestamp: 2020-02-17 07:42:15+00:00

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Elektronische Ressource (PDF-Datei: 44 S., 8.20 MB)
urn:nbn:de:kobv:109-opus-200261
Begrenzt offener Realisierungswettbewerb Neubau Justizvollzugsanstalt Heidering - Großbeeren Ausschreibung
Herausgeber und Wettbewerbsdurchführung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Abteilung Städtebau und Projekte Referat II D Brückenstraße 6 10179 Berlin Wettbewerbsausschreibung Inge Schmidt-Rathert, II D 1 Lars Krokowski Digitale Bearbeitung Lars Krokowski Titelbild Luftbild von 2004 Druck A & W, Berlin
Teil 1 Verfahren ........................................................................................9 1.1 1.2 1.3 1.4 1.5 1.6 1.7 1.8 1.9 1.10 1.11 1.12 1.13 1.14 1.15 1.16 1.17 1.18 2.1 2.2 2.3 2.4 2.5 2.6 3.1 3.2 3.3 3.4 3.5 3.6 3.7 3.8 3.9 3.10 3.11 4.1 4.2 4.3 Auslober, Bauherr, Nutzer ...........................................................9 Art des Verfahrens ......................................................................9 Grundsätze und Richtlinien für Wettbewerbe..............................9 Wettbewerbsteilnehmer/innen...................................................10 Preisgericht und Vorprüfung......................................................10 Ausgabe der Wettbewerbsunterlagen .......................................12 Abgabe der Wettbewerbsarbeiten.............................................13 Rückfragen................................................................................14 Verzeichnis der Wettbewerbsunterlagen...................................14 Geforderte Leistungen ..............................................................14 Beurteilungsverfahren und Vorprüfung .....................................17 Preise und Honorare .................................................................17 Weitere Bearbeitung .................................................................17 Eigentum und Urheberrecht ......................................................18 Verfassererklärung ....................................................................18 Bekanntgabe des Ergebnisses / Ausstellung der Arbeiten........18 Haftung und Rückgabe .............................................................19 Zusammenfassung der Termine................................................19 Historische Entwicklung des Standortes ...................................21 Städtebauliche Rahmenbedingungen .......................................22 Das Wettbewerbsgrundstück ....................................................22 Technische Infrastruktur ............................................................25 Erschließung und Verkehr.........................................................25 Planungsrecht ...........................................................................26 Planungsumfang .......................................................................29 Städtebaulich-architektonische Zielsetzung..............................30 Funktionale Anforderungen .......................................................32 Erschließung .............................................................................36 Stellplätze..................................................................................36 Freiflächen/ Außenanlagen .......................................................36 Baukosten/Wirtschaftlichkeit .....................................................37 Ökologische Zielsetzung ...........................................................38 Barrierefreies Bauen .................................................................39 Baurechtliche Vorschriften, Normen und Richtlinien .................39 Beurteilungskriterien des Preisgerichts.....................................39 Weiterführende Informationen...................................................41 Quellenangaben........................................................................41 Digitale Anlagen ......................................................................42
Teil 3 Wettbewerbsaufgabe ..................................................................29
Teil 4 Anhang .........................................................................................41
Neubau der Justizvollzugsanstalt Heidering / Anlass und Ziel
Gegenstand der Wettbewerbsaufgabe ist der Neubau der Justizvollzugsanstalt Heidering in Großbeeren, im Landkreis Teltow Fläming, Land Brandenburg. Sie ist eine Anstalt des geschlossenen Männervollzuges für 648 männliche Inhaftierte, die von 301 Bediensteten betreut werden. Der Gesamtkostenrahmen beträgt 118,5 Mio. Euro. Die Justizvollzugsanstalt Heidering soll für Gefangene mit Freiheitsstrafen von bis zu vier Jahren gebaut werden. Die Arbeitsbetriebe der JVA Heidering sind bestrebt eine faktische Vollbeschäftigung, auf ca. 410 Arbeitsplätze (ohne Schulbereich) der Gefangenen zu erreichen. Aus diesem Grunde sollen Arbeits-, Produktions-, und Lagerflächen entstehen, die später an leistungsstarke private Betreiber vergeben werden sollen. Das Grundstück mit einer Gesamtgröße von ca. 20 ha befindet sich als ehemaliges Stadtgutgelände im Eigentum des Landes Berlin. Hier soll ein Gebäudekomplex entstehen, der sich in das landschaftliche Umfeld einfügt und durch seine Struktur eine funktional und wirtschaftlich optimale Organisation ermöglicht. Die Nutzfläche für die zu entwerfenden Gebäude beträgt ca. 28.000 m². Die JVA Heidering soll im ersten Quartal Jahr 2012 fertig gestellt werden.
Neubau der Justizvollzugsanstalt Heidering / Teil 1 Verfahren
Auslober, Bauherr Land Berlin, vertreten durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Abteilung V, Hochbau Fehrbelliner Platz 2 10707 Berlin Bedarfsträger Senatsverwaltung für Justiz Abteilung III, Justizvollzug, Gnadenwesen, soziale Dienste der Justiz Salzburger Straße 21-25 10825 Berlin Wettbewerbsdurchführung, Ausschreibung und Koordination Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Abteilung Städtebau und Projekte Referat II D Brückenstraße 6 10179 Berlin Inge Schmidt-Rathert, II D 1 Tel.: +49 (0)30 9025 2032 Fax: +49 (0)30 9025 2535 E-Mail: inge.schmidt-rathert@senstadt.verwalt-berlin.de
Die Ausschreibung erfolgt als begrenzt offener einstufiger Realisierungswettbewerb, zu dem in einem vorgeschalteten Bewerberverfahren 15 Architekturbüros ausgewählt wurden. Das gesamte Verfahren ist bis zum Abschluss anonym. Kommunikation Die Wettbewerbssprache ist Deutsch. Die Kommunikation mit den Teilnehmern erfolgt über E-Mail.
Dem Wettbewerb liegen die Grundsätze und Richtlinien für Wettbewerbe auf den Gebieten der Raumplanung, des Städtebaus und des Bauwesens (GRW 1995 in der Fassung vom 22.12.2003) zugrunde, soweit nachstehend nichts anderes ausgeführt ist. Bei der Vorbereitung der Ausschreibung hat die Architektenkammer Berlin entsprechend den Regelungen der GRW beratend mitgewirkt. Der Wettbewerb wird bei der Architektenkammer Berlin unter der Registrier-Nr. B-2007-11 geführt.
Einverständnis Jeder Teilnehmer, Preisrichter, Sachverständige, Vorprüfer und Gast erklärt sich durch seine Beteiligung bzw. Mitwirkung am Verfahren mit den vorliegenden Teilnahmebedingungen und der Anwendung der GRW 1995 in der novellierten Fassung vom 22.12.2003 einverstanden. Verlautbarungen jeder Art über Inhalt und Ablauf vor und während der Laufzeit des Wettbewerbsverfahrens, einschließlich der Veröffentlichung der Wettbewerbsergebnisse, dürfen nur über die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Referat II D, abgegeben werden. Datenschutz Jeder Teilnehmer, Preisrichter, Sachverständige, Vorprüfer, Gast und Auftragnehmer willigt durch seine Beteiligung bzw. Mitwirkung am Verfahren ein, dass seine personenbezogenen Daten im Zusammenhang mit o.g. Wettbewerb bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung in Form einer automatisierten Datei geführt werden. Diese Einwilligung ist auf der Verfasser- bzw. auf der Zustimmungserklärung zu bestätigen. Eingetragen werden Name, Anschrift, Telefon, E-mail, Beauftragung im Wettbewerb, Kammermitgliedschaft, Berufsbezeichnung. Nach Abschluss des Verfahrens können auf Wunsch diese Daten gelöscht werden (durch Vermerk auf der Verfassererklärung). Gemäß § 6 des novellierten Datenschutzgesetzes ist die Einwilligung der Betroffenen notwendig, da eine spezielle Rechtsgrundlage für die Führung dieser Datei fehlt.
Zur Teilnahme am Wettbewerb wurden entsprechend der Ankündigung im EU-Amtsblatt vom 09.08.2007 in einem vorgeschalteten Bewerbungsverfahren (Teilnahmewettbewerb gemäß GRW und VOF) durch ein vom Preisgericht unabhängiges Auswahlgremium 15 Architekten ausgewählt.
Regula Lüscher Architektin Senatsbaudirektorin Torsten Krüger Architekt, Berlin Prof. Hannelore Deubzer Architektin, Berlin Jan Spreen Architekt, München
Dr. Gabriele Schultheiß Landschaftsarchitektin, Berlin Thomas Winkelbauer Architekt, Berlin
Hasso Lieber Staatssekretär Senatsverwaltung für Justiz Konrad Zander Abteilungsleiter Ministerielle Angelegenheiten des Bauwesens Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Carl Ahlgrimm Bürgermeister Gemeinde Großbeeren
Dr. Gero Meinen Abteilungsleiter Justizvollzug, Gnadenwesen, soziale Dienste der Justiz Senatsverwaltung für Justiz Gisela Martens Abteilungsleiterin Hochbau Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Lutz Ritter Leiter Bau- und Planungsamt Gemeinde Großbeeren
Friedrich-Wilhelm Hensel Leiter Organisationseinheit VH Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Sylvia Baumgärtner Projektmanagement VH Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Michael Kellinghaus Projektmanagement VH Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Uwe Dèchene Leiter Arbeitsgruppe Sonderfinanzierungen und Sonderbauvorhaben Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Klaus Model Projektvorbereitung und -prüfung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Peter Ostendorff Referatsleiter Wettbewerbe und Auswahlverfahren Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Stephan Strauss Stadt- und Freiraumplanung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Susanne Gerlach Referatsleiterin Justizvollzug Senatsverwaltung für Justiz Anke Stein Projektleiterin „JVA Heidering“ Senatsverwaltung für Justiz Jürgen Heitmann Baureferent MIA Projektgruppe„JVA Heidering“ Senatsverwaltung für Justiz Bill Borchert Referent MIA Projektgruppe „JVA Heidering“ Senatsverwaltung für Justiz Ralf-Günther Adam Stellvertretender Leiter JVA Tegel Ralf Schulze Abteilungsleiter Sicherheit und zentrale Aufgaben JVA Moabit Vorprüfung Jan-Willem Stein SPM Stein Projektmanagement, Düsseldorf Kostenprüfung Marc Wandtke SPM Stein Projektmanagement, Düsseldorf Kostenprüfung Norbert Giebels Architekt, Berlin N.N. Gäste Peter Kever Architektenkammer Berlin
Die Wettbewerbsunterlagen werden den Teilnehmern voraussichtlich am 04.10.2007 zugesandt.
Die Arbeiten sind am 30.11.2007 bis 17.00 Uhr in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Referat Wettbewerbe und Auswahlverfahren Brückenstraße 6 Jannowitzcenter 10179 Berlin Raum Nr. 4.022 abzugeben oder am selben Tag oder davor liegend per Post- oder Kurierdienst einzureichen. Bei der Einreichung durch Post- oder Kurierdienst ist eine Kopie des Aufgabebelegs in gleicher anonymisierter Weise wie die Arbeit selbst mit der Kennziffer versehen an o. a. Adresse nachzusenden. Das Modell muss bis zum 11.12.2007 in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Brückenstraße 6, Raum Nr. 4.022, abgegeben werden. Es ist in transportgerechter und wieder verwendbarer Verpackung abzuliefern. Die Wettbewerbsarbeiten sind zur Wahrung der Anonymität in verschlossenem Zustand ohne Absender oder sonstigen Hinweis auf den Verfasser, aber mit der Kennzahl und dem Vermerk „Realisierungswettbewerb Justizvollzugsanstalt Heidering“ einzureichen. Bei Zustellung durch Postoder Kurierdienst ist der Empfänger als Absender anzugeben. Bei Einlieferung durch Post- oder Kurierdienst (porto- und zustellungsfrei für den Empfänger) gilt die Einlieferungsfrist als erfüllt, wenn der Aufgabestempel das Datum des 30.11.2007 oder eines davor liegenden Tages trägt. Der Verfasser trägt die Verantwortung, dass die geforderten Leistungen spätestens am 03. Dezember 2007 vorliegen. Der Verfasser selbst ist für die Lesbarkeit des Aufgabestempels auf der Sendung verantwortlich. Verspätet eingegangene Arbeiten, deren Aufgabestempel/ Aufgabebeleg fehlt, unleserlich oder unvollständig ist oder dessen Richtigkeit angezweifelt wird, werden vorbehaltlich des späteren Nachweises fristgemäßer Einlieferung, den der Teilnehmer zu erbringen hat, mitbeurteilt. Bei Einreichung durch Post- oder Kurierdienst ist eine Kopie des Aufgabebeleges in gleicher anonymisierter Weise wie die Arbeit selbst, mit der Kennziffer versehen, an den Auslober nachzusenden. Kennzeichnung der Arbeiten Die Wettbewerbsarbeiten sind in allen Stücken nur durch eine gleichlautende Kennzahl zu bezeichnen. Sie ist aus sechs arabischen Ziffern zu bilden und in einer Größe von 1 cm Höhe und 4 cm Breite auf jedem Blatt und Schriftstück in der rechten oberen Ecke anzubringen. Der Wettbewerbsverfasser hat die Verfassererklärung mit seiner Anschrift in einem verschlossenen und undurchsichtigen Umschlag mit der gleichen Kennzahl abzugeben, mit der er seine Wettbewerbsarbeit gekennzeichnet hat. Dieser Umschlag ist gleichzeitig mit der Wettbewerbsarbeit abzugeben.
Rückfragen (GRW 5.3) zur Auslobung können schriftlich gestellt werden. Sie müssen bis zum 18.10.2007 unter dem Kennwort „Neubau Justizvollzugsanstalt Heidering“ bei folgender E-Mail-Adresse eingegangen sein: inge.schmidt-rathert@senstadt.verwalt-berlin.de Bei den Rückfragen ist auf die entsprechenden Teilziffern der Ausschreibung, auf die sie sich beziehen, Bezug zu nehmen. Rückfragenkolloquium Ein Rückfragenkolloquium mit den Teilnehmern findet nicht statt. Das Ergebnisprotokoll des Rückfragenkolloquiums mit der Zusammenstellung der Fragen wird bis zum 24.10.2007 allen am Verfahren Beteiligten zugesandt. Das Protokoll ist Bestandteil der Ausschreibung.
die vorliegende Ausschreibung die Zusammenstellung der Rückfragen und Antworten CD-ROM mit digitalen Daten (siehe Teil 4), u.a. die im Folgenden aufgeführten Planunterlagen und Dokumente: - Übersichts- und Arbeitsplan, u.a. als .dwg-Datei - Vermesserplan als .dxf-Datei - Luftbild als .tif-Datei - Bebbauungsplan „Justizvollzugsanstalt Heidering” als .pdf-Datei - Raum-, Funktions- und Ausstattungsprogramm als .pdf-Datei
Hinweis Jeder Teilnehmer des Wettbewerbes verpflichtet sich, die vorliegenden digitalisierten Daten und Pläne nur für die Beteiligung am Wettbewerb zu nutzen. Daten, die im Rahmen der Bearbeitung als Zwischenprodukte anfallen und nicht an den Auslober abgegeben werden, sind nach Abschluss des Wettbewerbes zu löschen.
Von den Teilnehmern werden folgende Leistungen erwartet: Geforderte Leistungen in Papierform 1. Städtebauliches Konzept M 1:1000 mit Darstellung der Gesamtsituation, Baukörper, Freiflächen, Erschließung 2. EG-Grundriss einschließlich der äußeren Erschließung M. 1:500 3. alle weiteren Grundrisse im M 1:500 4. Ansichten und zum Verständnis des Entwurfs erforderliche Schnitte M 1:500 5. Grundrissausschnitt mit Unterbringungsbereich, Teilanstaltsverwaltung und Anschluss an die Vollzugsmagistrale M. 1:200
Isometrie eines Erdgeschossbereiches mit Darstellung des Unterbringungsbereiches, Teilanstaltsverwaltung und Anschluss an die Vollzugsmagistrale im M 1:200 Isometrie des Besucherbereichs mit Darstellung der Möblierung im M 1:100 Fassaden- bzw. Systemschnitt im M 1:20 von einem Unterbringungsbereich mit Teilansicht – der Informationsgehalt dieses Schnittes soll annähernd dem eines Schnittes im Maßstab 1: 50 entsprechen, beispielhaft zur Vermittelbarkeit von Materialität, Gestaltqualität und zur Ermittlung der Kosten Fassaden- bzw. Systemschnitt im M 1:20 vom Werkstattbereich mit Teilansicht – der Informationsgehalt dieses Schnittes soll annähernd dem eines Schnittes im Maßstab 1:50 entsprechen, beispielhaft zur Vermittelbarkeit von Materialität, Gestaltqualität und zur Ermittlung der Kosten Modell M 1:1.000 (Ausschnitt wie der Bebbauungsplan) Prüfpläne (gefaltet) ein Satz der verlangten Grundrisse und Schnitte mit Eintragung - der Raumbezeichnungen (entsprechend der Formblätter) - der für die Berechnung notwendigen Maße - der Raumgrößen Berechnungen auf Formblättern (Formblatt Raumprogramm, Formblatt Gebäudekennwerte, Formblatt Konstruktionsmerkmale und Formblatt Grundflächen, s. 4.3.7 Formblätter) Der Rechenweg für alle Berechnungen ist nachvollziehbar auf den Prüfplänen darzustellen. - GR, Aufteilung nach §19 BauNVO in Haupt- und Nebenflächen (Differenzierung der Nebenflächen nach Art des Belags, s. 4.3.7 Formblätter) - Brutto-Grundfläche BGF a - Brutto-Rauminhalt BRI a - Nutzfläche - Verhältnis Brutto-Grundfläche a / Nutzfläche - DAF Dachflächen - HTF Horizontale Trennflächen - BAF Basisflächen - AWF Außenwandflächen - IWF Innenwandflächen - BAU Volumen der Baugrube - Gebäudehüllfläche A - Verhältnis A/V - Länge der Außensicherungsanlage Erläuterungsbericht (getrennt von den Plänen, max. 2 DIN A 4 Seiten) mit - Erläuterung und Begründung des vorgeschlagenen Entwurfskonzepts - Beschreibung der Konstruktion und Materialien - Aussagen zur Wirtschaftlichkeit - Angaben zum Bauablauf - Aussagen zum ökologischen Gesamtkonzept gesonderte Aussage zur Energieeffizienz des Gebäudes (max. 2 DIN A 4 Seiten) Baubeschreibung in Anlehnung an DIN 276 (neu) zu KG 300, 400 und 500
16. Verzeichnis der eingereichten Unterlagen 17. Verfassererklärung (s. 4.3.7 Formblätter) Als verbindliche Form der Arbeit gilt der Papierausdruck. Jeder Teilnehmer darf nur eine Arbeit ohne Variante einreichen. Gemäß GRW 5.5 werden Darstellungen, die über die in der Auslobung geforderten Leistungen hinausgehen oder gegen bindende Vorgaben des Auslobers verstoßen, von der Vorprüfung ausgesondert. Farbige Darstellungen sowie erläuternde Skizzen sind zugelassen. Geforderte Leistungen in digitaler Form Folgende Leistungen sind in digitaler Form auf CD-Rom zu erbringen (für Vorprüfung, Ergebnisprotokoll und Veröffentlichung): - die Präsentationspläne als Windows-kompatible .tif-Datei(en) in einer Auflösung von bevorzugt 300dpi (ggf. LZW-komprimiert) - die Präsentationspläne als pdf-Datei(en) mit eingebundenen Pixeldarstellungen in einer Auflösung von bevorzugt 300dpi. - die geforderten Leistungen nach Nr. 11 (Prüfpläne) als CAD-Datei im Format .dwg oder .dxf (AutoCAD, Version 2000 oder tiefer) oder .pln (ArchiCAD, Version 7 oder tiefer) - die ausgefüllten Formblätter zu Nr. 12 (siehe 4.3.7 Digitale Anlagen/ Formblätter) als .xls-Datei (Microsoft Excel) Hinweise zu den geforderten digitalen Leistungen „Offene“ Dateien aus Layout-Programmen (z.B. InDesign, QuarkExpress, Illustrator etc.) können nicht berücksichtigt werden. Bildmaterial, das nicht im genannten Windows-kompatiblen .tif-Format vorliegt, kann nicht berücksichtigt werden. Die CD-ROM selbst trägt als Titel nur die sechsstellige Kennzahl, mit der auch die schriftlichen Pläne gekennzeichnet werden (z.B. 123456). Die einzelnen Dateien auf der CD-ROM müssen wie folgt benannt werden: Der erste Teil des Dateinamens ist die sechsstellige Kennzahl, danach folgt ein Unterstrich und anschließend der eigentliche Dateititel, gefolgt von der Formatangabe, z.B. „tif“. Beispiele: Lageplan: Grundrisszeichnung Erdgeschoss: Ansichten: Prüfpläne:
In den Dateinamen dürfen keine Leer- und Sonderzeichen vorkommen. Die CD-ROM ist für Windows-kompatiblen PC zu erstellen. MacintoshFormate können grundsätzlich nicht verwendet werden. Allgemeine Hinweise Für die Präsentation der Wettbewerbsarbeiten stehen pro Wettbewerbsteilnehmer maximal fünf 2 m hohe Rolltafeln mit je einer Hängefläche von 1,96 m (Breite) x 1,46 m (Höhe) zur Verfügung.
Die Wettbewerbssumme (GRW 4.1) ist auf der Basis des § 15 HOAI in Verbindung mit der GRW 1995 ermittelt. Für Preise und Ankäufe stehen insgesamt 189.800,– Euro zur Verfügung. Vorgesehen ist folgende Aufteilung: 1. Preis 2. Preis 3. Preis 4. Preis Ankauf Ankauf Ankauf Euro Euro Euro Euro Euro Euro Euro 62.000,– 42.000,– 29.000,– 19.000,– 12.600,– 12.600,– 12.600,–
Das Preisgericht gibt eine schriftliche Empfehlung für die weitere Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe. Der Bauherr wird unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts einem oder mehreren Preisträgern die weitere Bearbeitung der Aufgabe mindestens mit den Leistungen 2 - 5 nach § 15 HOAI übertragen, sofern kein wichtiger Grund einer Beauftragung entgegensteht, insbesondere soweit und sobald die dem Wettbewerb zugrundeliegende Aufgabe realisiert werden soll (GRW 7.1), unter der Voraussetzung, dass die Ausführung der ausgewählten Arbeit im Kostenrahmen möglich ist. Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen des Wettbewerbsteilnehmers bis zur Höhe des zuerkannten Preises oder Ankaufs nicht erneut vergütet, wenn der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird (GRW 7.2).
Die Leistungen für die Planung der Freianlagen und Fachtechnik werden parallel in Form von Verhandlungsverfahren ausgeschrieben. Für Kunst am Bau ist ein gesondertes Wettbewerbsverfahren nach Abschluss dieses Verfahrens vorgesehen.
Durch ihre Unterschrift in der Verfassererklärung versichern die Wettbewerbsteilnehmer, dass sie die geistigen Urheber der Wettbewerbsarbeiten, gemäß den Wettbewerbsbedingungen teilnahmeberechtigt, mit einer Beauftragung zur weiteren Bearbeitung einverstanden und zur fach- und termingerechten Durchführung in der Lage sind. Es wird darauf hingewiesen, dass die in der Verfassererklärung genannten Verfasser identisch mit den in der Bewerbung genannten Personen bzw. Arbeitsgemeinschaften sein müssen. Die Verfassererklärung befindet sich als Formblatt in den digitalen Anlagen auf beiliegender CD-ROM.
04.10.2007 18.10.2007 24.10.2007 30.11.2007 11.12.2007 20.12.2007 Anfang 2008
Ausgabe der Wettbewerbsunterlagen Rückfragen über Internet bis Rückfragen-Beantwortung über Internet bis Abgabe der Arbeiten Abgabe des Modells Sitzung des Preisgerichts Ausstellung
Neubau der Justizvollzugsanstalt Heidering / Teil 2 Situation und Planungsvorgaben
Teil 2 Situation und Planungsvorgaben 2.1 Historische Entwicklung des Standortes
Großbeeren Großbeeren wurde das erste Mal als „Grossen Bern“ im Jahre 1271 urkundlich erwähnt und ist somit einer der ältesten Orte in der Region. Die Entwicklung der Gemeinde war bis zum Tode des letzten Gutsherrn Hans Heinrich Arnold von Beeren im Jahr 1812 eng mit dem Adelsgeschlecht derer von Beeren verknüpft. Bekannt wurde der Ort Großbeeren durch die nach ihm benannte Schlacht bei Großbeeren im August 1813, als die Koalitionstruppen Napoleon I. schlugen und so eine erneute Besetzung Berlins verhinderten. Zum Dank erbaute der preußischen Staat ab 1818 eine Schinkelkirche im Ort. 1881 erwarb die Stadt Berlin das Gut und legte Rieselfelder an, die noch bis vor wenigen Jahren genutzt wurden und daher gut erhalten sind. 1999 wurden Teile der Rieselfelder südlich des Güterverkehrszentrums zwischen Großbeeren und Kleinbeeren als technisches Denkmal unter Schutz gestellt. Wettbewerbsgebiet Bei dem Wettbewerbsgebiet handelt es sich um ein ehemaliges Rieselfeld. Hier wurde ab 1920 überwiegend mechanisch gereinigte Wässer aufgebracht. Über mehrere Absetzbecken erfolgte eine Trennung von Abwasser und Feststoffen. In benachbarten Trockenplätzen wurden die Schlammmassen zwischengelagert. Die mechanisch vorgeklärten Abwässer wurden über Gräben auf die einzelnen, heute noch sichtbaren Tafeln geleitet und versickert. Die Verrieselung wurde auf diesem Areal 1992 eingestellt.
Abb. 1: Umgebungskarte von Berlin
M. ca 1:100.000
Das Wettbewerbsgebiet liegt südwestlich der Ortslage Großbeeren und südlich von Neubeeren in der Gemarkung Großbeeren innerhalb einer Eisenbahnschleife am Schnittpunkt der Anhalter Bahn mit dem Berliner Außenring, losgelöst von jeglicher Siedlungsstruktur. Es wird im Nordwesten durch die Allee nach Struveshof und im Nordosten durch die Straße zum Industriepark West der Stadt Ludwigsfelde begrenzt und ist Bestandteil des Landschaftsraumes Teltow-Fläming. Das Landschaftsbild ist geprägt von Offenlandschaften mit Feldern, Wiesen und Niederungen der Teltow-Platte. Im Bereich des Wettbewerbgebiets wurde bis 1992 eine Rieselfeldwirtschaft betrieben. Noch heute ist diese Struktur der einzelnen Felder, begrenzt durch nun trockengefallene Gräben und durch vereinzelte Hecken, ersichtlich.
Abb. 2: Wettbewerbsgrundstück von Südosten
Eigentum Die Flächen östlich des Wettbewerbsgrundstücks befinden sich im Eigentum des Landes Berlin. Grundstück/Größe Das Grundstück hat eine Größe von ca. 20 ha und liegt im nordöstlichen Bereich des Eisenbahnringes an der Straße nach Neubeeren bzw. Ludwigsfelde. Topographie Die Höhen des eigentlichen Wettbewerbgebietes betragen im nördlichen Bereich 46 – 47 m über NN und im südlichen Bereich 40 – 41 m über NN. Baugrund Das Wettbewerbsgebiet liegt am südöstlichen Rand der Teltower Hochfläche zwischen Nuthe-Niederung und Havelgebiet, die naturräumlich zu der übergeordneten Einheit der mittelbrandenburgischen Platten und Niederungen gehört. Die mitttelbrandenburgischen Platten und Niederungen stellen eine Landschaft aus Grund- und Endmoränen dar, die während des Brandenburger Stadiums der Weichseleiszeit herausgeprägt und durch nachzeitliche fluviale Prozesse modelliert wurde. Der gesamte Großraum besteht aus flachen Flächen, vereinzelten Erhebungen, Seen und Flüssen. Weiterhin kommen vereinzelt Dünen vor, die während der Eiszeiten durch Auswehungen von Schluff und Sand aus vegetations-
freien Flächen entstanden. Die Grundmoräne der Teltow-Platte ist glazialgenetischen Ursprungs. Das flachwellige, wenig gegliederte Relief der Teltow-Platte senkt sich leicht in südwestlicher Richtung ab. Die mittlere Höhe liegt zwischen 44 m und 46 m über NN. Zwei wenige Kilometer lange Talrinnen, die ca. zwei Meter unter dem durchschnittlichen Niveau liegen, verlaufen in südwestlich-nordöstlicher Richtung bei Großbeeren und südlich von Teltow. Hochflächensande liegen deckenartig gelagerten wenige Meter mächtigen Geschiebemergel auf. Die Bodenarten variieren zwischen reinen Sanden, lehmigen Sand, sandigem Lehm bis hin zu schwach humosem Sand und humosem Sand. Grundwasser Die Grundwasserstände waren während des Betriebs der Rieselfelder künstlich überhöht. Sie lagen bei durchschnittlich 40,50 m NHN. Nach Einstellung des Betriebs ist der Stand auf bis zu 37,50 NHN abgesunken. Eine Prognose besagt, dass sich der Pegel bei 38,00 bzw. 39,00 m NHN einpendeln wird. Altlasten Aus dem Gutachten zur Beurteilung der Belange des Umweltschutzes zum B-Plan „JVA Heidering“ geht hervor, dass die Bodenuntersuchungen einen erhöhten Schwermetall- sowie Nährstoffgehalt in den oberen humosen Bodenschichten (0 bis 0,3 m unter Geländeoberkante) aufzeigten. Außer Schwermetallen enthielt der Oberboden z.T. eine auffällige PAK, PCB, MKW, DDT und Medikamentenbelastung. In allen Oberflächenmischproben waren die Prüfwerte der Brandenburger Liste für sensible Nutzung überschritten. In 8 von 10 Proben zeigte sich eine Überschreitung der höchstzulässigen Werte der Brandenburger Liste. Dies bedeutet, dass der Oberboden der nahezu gesamten Fläche als sanierungsrelevant einzustufen ist (P. NEULING 02/1999). Kampfmittel Nach gegenwärtigem Kenntnisstand bestehen keine konkreten Anhaltspunkte auf das Vorhandensein von Kampfmitteln. Es ist deshalb nicht erforderlich, Maßnahmen der Kampfmittelräumung durchzuführen. Lärmschutz Im südöstlichen Bereich des Grundstücks verläuft in ca. 20m Entfernung eine durch den Personen- und Güterverkehr stark frequentierte Eisenbahntrasse. Freiflächen Das Wettbewerbsgrundstück lässt sich in drei unterschiedliche Zonen aufteilen. Die südliche Zone ist geprägt von Ackerbrache und aufgelassenem Intensivgrasland und wird durch einen trockengefallenen Graben von der mittleren Zone getrennt. Diese Zone wird durch die gut ablesbare Anlage der Rieselfelder und deren terrassenartig, anthropogen entstandenen Abstufungen beherrscht, auf deren Fläche überwiegend aufgelassenes Intensivgrasland vorkommt, wobei nach Westen hin der Anteil der Ackerbrache zunimmt. Durchzogen wird diese Fläche immer wieder von Bereichen mit Sandtrockenrasen und silbergrasreicher Pionierflur. Die nördliche Zone wird durch eine Fläche für Maßnahmen zum Schutz, zur Pflege und zur Entwicklung von Natur und Landschaft geprägt, flankiert
von aufgelassenem Intensivgrasland. Baumbestand Innerhalb der Grenze des räumlichen Geltungsbereichs des Bebauungsplans liegt eine Fläche für Maßnahmen zum Schutz, zur Pflege und zur Entwicklung von Natur und Landschaft. Im nördlichen Bereich flankiert ein Eichenmischwald die Straße nach Struveshof. Daran nach Süden anschließend befindet sich ein Vorwald aus Birken, der in einen Robinienforst übergeht. Auf dem gesamten Wettbewerbsgrundstück stehen vereinzelt alte Solitärbäume. Im nördlichen und östlichen Bereich säumen Feldgehölze und Obstbaumreihen trocken gefallene Gräben (siehe 4.3.2 Karte 03).
Elektrizität Direkt neben dem Wettbewerbsgrundstück in westlicher bzw. südwestlicher Richtung verlaufen 110-KV-Freileitungen, nördlich der Straße nach Struveshof verläuft ein MS-Speisekabel. Eine mögliche Anbindung der einzurichtenden Stromversorgung kann aus den beigefügten Plänen entnommen werden (siehe Plan EON-EDIS oder ENRO). Erdgas Im Bereich des Wettbewerbgrundstücks liegen keine Erdgasleitungen. Eine mögliche Trasse einer einzurichtenden Erdgasversorgung kann den beigefügten Plänen entnommen werden (siehe Pläne NBB Netzgesellschaft Berlin/ Brandenburg mbH & Co. KG, ENRO oder Stadtwerke Ludwigsfelde). Trinkwasserversorgung/ Abwasser Der zuständige Wasserver- und Abwasserentsorgungs Zweckverband Region Ludwigsfelde hält keine Leitungen im Bereich des Wettbewerbsgrundstücks vor. Eine mögliche Übergabestation und deren Anbindung ans Wasser- und Abwassernetz kann den beigefügten Plänen (siehe Plan WARL) entnommen werden. Telekommunikation Im Bereich des Wettbewerbgrundstücks liegen keine Leitungen für die Telekommunikation. In einem Abstand von minimal 3,80m zur Straße nach Struveshof verläuft auf der nördlichen Seite eine Kabeltrasse der DTAG.
Übergeordnete Erschließung Das Wettbewerbsgrundstück liegt südwestlich von Großbeeren und ist über die Straße zum Industriepark West der Stadt Ludwigsfelde und die Landstraße L794 an die Landstraße L40 angeschlossen, über die das 15 km entfernte Potsdam erreichbar ist. Über die L40 ist auch der Anschluß an die vierspurig ausgebaute B 101 gegeben, die Großbeeren mit dem Berliner Stadtraum und dem 5 km entfernten Autobahnkreuz Ludwigsfelde Ost des Berliner Stadtrings (A10) verbindet.
Seit Ende Mai 2006 ist die Gemeinde Großbeeren wieder an das Regionalbahn-Liniennetz angeschlossen. Mit der Erneuerung der Strecke Berlin-Leipzig der Anhalter Bahn wurde der westlich von Großbeeren gelegene Bahnhof in Betrieb genommen. Es verkehren nun die Regionalbahnen RE 4 (Ludwigsfelde nach Wismar) und RE 5 (Lutherstadt Wittenberg nach Rostock). Der Flughafen Berlin-Schönefeld befindet sich in 15 km Entfernung. Individualverkehr Über die Straße der Jugend/ Straße der Einheit gelangt man auf die Straße Neubeeren (Landesstraße 794), die die Großbeerenstraße (Landesstraße 40) kreuzt. Von der L40 aus erreicht man das 15 km entfernten Potsdam und die Bundesstraße 101, die nach Norden am Stadtrand Berlins endet bzw. im Süden auf den Berliner Ring (A10) führt. ÖPNV Im einen Kilometer entfernten Neubeeren besteht die Möglichkeit des Anschlusses an den Bahnhof Großbeeren über die Busverbindung 703 bzw. eine Verbindung mit dem Bus 621 zur S-Bahn Teltow Stadt oder zum Bahnhof Ludwigsfelde.
Gemeinsamer Landesentwicklungsplan für den engeren Verflechtungsraum Brandenburg/ Berlin (LEP/ Stand September 1998) Im LEP ist die Wettbewerbsfläche als Vorrangfläche für „Freiraum mit besonderen Schutzansprüchen“ ausgewiesen. Es wurde ein Zielabweichungsverfahren vorgenommen und laut Bescheid der „Gemeinsamen Landesplanungsabteilung Land Brandenburg – Land Berlin“ vom 23.07.1999 wurde der Planung zugestimmt, wenn die Auswirkungen auf die Umweltschutzgüter Tiere und Pflanzen, Boden, Klima, Wasser und Landschaft ausreichend untersucht werden. Mit dem Gutachten zur Beteiligung der Belange des Umweltschutzes zum B-Plan „JVA Heidering“ aus dem Jahr 2001 wurde dieser Forderung nachgekommen. Landschaftsrahmenplan Zossen - Königswusterhausen (Mai 1994) Im LEP ist die Wettbewerbsfläche als Vorrangfläche für „Freiraum mit besonderen Schutzansprüchen“ ausgewiesen. Es wurde ein Zielabweichungsverfahren vorgenommen und laut Bescheid der „Gemeinsamen Landesplanungsabteilung Land Brandenburg – Land Berlin“ vom 23.07.1999 wurde der Planung zugestimmt, wenn die Auswirkungen auf die Umweltschutzgüter Tiere und Pflanzen, Boden, Klima, Wasser und Landschaft ausreichend untersucht werden. Mit dem Gutachten zur Beteiligung der Belange des Umweltschutzes zum B-Plan „JVA Heidering“ aus dem Jahr 2001 wurde dieser Forderung nachgekommen. Landschaftsplan Osdorf/ Großbeeren (Entwurf Juni 1997) Im LEP ist die Wettbewerbsfläche als Vorrangfläche für „Freiraum mit
besonderen Schutzansprüchen“ ausgewiesen. Mit dem in Kraft treten des Bebauungsplans 2004 wurde die Fläche als Sondergebiet mit kleinen Bereichen für Flächen für Maßnahmen zum Schutz, zur Pflege und Entwicklung von Natur und Landschaft ausgewiesen. Flächennutzungsplan Der FNP befindet sich in der Aufstellung. Bebauungsplan „Justizvollzugsanstalt Heidering“ Der Regionalplanungsrat der Länder Berlin und Brandenburg hat in seiner Sitzung am 12.02.1998 die Notwendigkeit der Errichtung einer JVA in der Region Berlin-Brandenburg anerkannt und den Standort Großbeeren daraufhin in einer alternativen Standortuntersuchung als den geeignetesten ermittelt. Der Bebauungsplan trat am 14.05.2004 in Kraft.
Abb. 4: Bebauungsplan „Justizvollzugsanstalt Heidring“
Der Geltungsbereich des Bebauungsplan JVA Heidering umfasst einen Teil eines 1992 stillgelegten Rieselfeldes. Er wird in nördlicher/ nordwestlicher Richtung von der Straße nach Struveshof und in nordöstlicher/ östlicher Richtung durch die Straße nach Ludwigsfelde begrenzt. Wesentliche Inhalte des Bebauungsplans sind die Ausweisung des
größten Teils dieser Fläche als Sondergebiet mit der Zweckbestimmung zur Errichtung einer Justizvollzugsanstalt und die Ausweisung von Flächen für Maßnahmen zum Schutz, zur Pflege und Entwicklung von Natur und Landschaft. Der Baugrenze, die einen 15m-Abstand zur Bebauungsplangrenze im südlichen und westlichen Bereich aufweist, ist unter anderem die Sonderfläche S1 und S2 im nördlichen Bereich vorgelagert, auf denen die Errichtung von Stellplätzen erlaubt ist. In diesem Bereich zwischen Baugrenze und Straße befinden sich zudem noch Flächen für Wald und Flächen für Maßnahmen zum Schutz, zur Pflege und Entwicklung von Natur und Landschaft. Zwischen der östlichen Baugrenze und der Straße nach Ludwigsfelde ist eine Fläche für Maßnahmen zum Schutz, zur Pflege und Entwicklung von Natur und Landschaft ausgewiesen. Gleichfalls befindet sich eine Fläche für Maßnahmen zum Schutz, zur Pflege und Entwicklung von Natur und Landschaft innerhalb der Sonderfläche zur Errichtung einer Justizvollzugsanstalt. Der Bebauungsplan setzt für das Grundstück eine maximal 3-geschossige Bebauung mit einer Grundfläche von 25.000 m² fest. Auflistung der Flächen des Bebauungsplans JVA Heidering ca. 166.860 m² Fläche innerhalb der Baugrenze ca. 22.000 m² Fläche für Maßnahmen zum Schutz, zur Pflege und Entwicklung von Natur und Landschaft ca. 12.500 m² Fläche als 15-m-Zone vorm Sicherungswall ca. 8.500 m² Fläche S1 und S2 für Stellplätze ca. 3.000 m² Fläche für Wald Durch eine Massenstudie wurde deutlich, dass es Abweichungen vom Bebauungsplan geben wird. Eine geringfügige Überschreitung der Grundfläche von max. 10% wurde von der genehmigenden Behörde in Aussicht gestellt. Die Nebenflächen sind nach §19.4 BauNVO auf 50% der Fläche der baulichen Anlagen zu begrenzen.
Neubau der Justizvollzugsanstalt Heidering / Teil 3 Wettbewerbsaufgabe
Die Justizvollzugsanstalt Heidering ist eine Anstalt des geschlossenen Männervollzuges mit 648 Haftplätzen. In der Regel handelt es sich um Häftlinge mit einer Freiheitsstrafe von bis zu vier Jahren. Ziel des Vollzuges ist es die Gefangenen zu befähigen, künftig in sozialer Verantwortung ein Leben ohne Straftaten zu führen. Aus Sicht des Resozialisierungsauftrags kommt der Arbeit und der Berufsausbildung im Strafvollzug ein hoher Stellenwert zu, da der Gefangene in der Lage sein soll, seinen Lebensunterhalt nach seiner Entlassung selbst zu verdienen. Die Arbeitsbetriebe der JVA Heidering sind in ihren Flächenmaßen auf das Erreichen einer faktischen Vollbeschäftigung der Gefangenen ausgerichtet. Darüber hinaus ist der Gefangene nach dem Strafvollzugsgesetz verpflichtet, eine seinen Fähigkeiten angemessene Arbeit auszuüben. Die Justizvollzugsanstalt soll daher dem Gefangenen wirtschaftliche ergiebige Arbeit zuweisen, wobei Fähigkeiten, Fertigkeiten und Neigungen des Gefangenen zu berücksichtigen sind. Ein Teil der Inhaftierten, in der Regel 10% der Gefangenen, wird in den Hauswerkstätten sowie im Hauswirtschaftsbereich der Anstalt arbeiten. Der weitaus größte Teil der Gefangenen soll seine Beschäftigungsmöglich keit in dem zur JVA gehörenden Arbeits- und Schulbereich finden. Die Arbeitsverwaltungsaufgaben sowie die berufliche Ausbildung, Qualifizierung und Umschulung soll ausschließlich von privaten Betreibern durchgeführt werden. Das gilt auch für das Gebäudemanagement. Der Bedarf der Arbeitsplätze und das Angebot der privaten Betriebe ergibt sich erst später aus den konkreten Anforderungen. Für den Betrieb der Justizvollzugsanstalt Heidering stehen 301 Bedienstete zur Verfügung. Die Wettbewerbsaufgabe umfasst den Entwurf von Räumlichkeiten für die Unterbringung der Inhaftierten, für die Versorgung, für die Verwaltung und für die Arbeitsbereiche sowie für Lager und Nebenanlagen mit einer Nutzfläche (NF) von insgesamt ca. 28.000 m². Das Raumprogramm gliedert sich funktional und organisatorisch in folgende Bereiche mit ihrem jeweiligen Bedarf an Nutzfläche (NF): FB02 FB03 Pfortenbereich Hauptverwaltungsbereich NF: NF: NF: NF: NF: NF: 735,00 m² 1.409,00 m² 377,00 m² 9.945,00 m² 340,00 m² 10.959,00 m²
FB05a Teilanstalt Verwaltungsbereich FB05b Teilanstalt Unterbringungsbereich FB06 FB07 Arztgeschäftsstelle Arbeitswesen
FB08 FB09 FB10 FB11
Versorgungsbereich Schul- und Bildungsbereich Religionsbereich Sport-/ Freizeit- und Kulturbereich
NF: NF: NF: NF: NF:
2.223,00 m² 742,00 m² 84,00 m² 1.193,00 m² 28.007,00 m²
Verkehrsflächen FB04 Vollzugsmagistrale (Mindestbreite 6,00m) Versorgungstunnel Pfortengebäude/ Hauptverwaltung (Mindestbreite 2,30m, Mindesthöhe 2,50m) VF: VF: entwurfsabhängig entwurfsabhängig
Zentrale Technikflächen (Nachweis im Entwurf erforderlich) Heizung/ Sanitär Elektrotechnik Lüftungstechnik TF: TF: TF: 180,00 m² 80,00 m² 50,00-100,00 m²
Es soll ein Gebäudekomplex entstehen, der sich in das landschaftliche Umfeld einfügt. Die Anstalt soll strukturell so gegliedert werden, dass eine sinnvolle Organisation ermöglicht wird. Die Gebäude sollen maximal dreigeschossig ausgebildet werden. Eine geringfügige Überschreitung der Grundfläche von max. 10% wurde von der genehmigenden Behörde in Aussicht gestellt. Die Nebenflächen sind nach §19.4 BauNVO auf 50% der Fläche der baulichen Anlagen zu begrenzen. Das Gelände auf dem Grundstück fällt von Nord nach Süd zwischen 4,00 m und 6,00 m ab. Aufgrund dieser Geländetopografie wird der südliche Grundstücksteil für die Bebauung empfohlen. In diesem Bereich ist ein Plateau, das eine Bebauung ohne größere Erdbewegungen ermöglicht. Außerdem ist in diesem südlichen Bereich nur vereinzelt alter Baumbestand vorhanden.
schematischer Schnitt (Nord-Süd) durch das Grundstück
Die im Bebauungsplan Justizvollzugsanstalt Heidering festgesetzten Baugrenzen (siehe B-Plan, Abb. 4, S. 27) sollen eingehalten werden. Das im Bebauungsplan als Sondergebiet ausgewiesene Grundstück schließt im nördlichen Bereich eine trapezförmige Fläche ein, auf der sich ein unter Schutz gestelltes Robinienwäldchen befindet. Lediglich im südlichen Bereich, einer Dreiecksfläche (siehe Abb. 6, S. 31), ist eine Überschreitung
der Baugrenzen möglich, wobei dann zwingend für die beanspruchte Fläche (gesamte Dreiecksfläche ca. 2.800,00 m²) und die sich darauf befindliche Vegetation Ersatz- bzw. Ausgleichsmaßnahmen auf dem Grundstück angeboten werden müssen.
Bebauungsplan Justizvollzugsanstalt Heidering mit Kennzeichnung der möglichen Erweiterungsfläche
Es ist zu berücksichtigen, dass bei einer Planung, bei der sich das Robinienwäldchen im inneren des Anstaltsgeländes befindet, keine Nutzung dieses Biotops möglich ist, da es umzäunt werden müsste. Der Eingangssituation der Justizvollzugsanstalt kommt gestalterisch und funktional eine besondere Bedeutung zu. Das Pfortengebäude mit den Sicherheitsschleusen ist in die Außensicherung zu integrieren. Die Orientierung in der JVA soll durch eine klare Architektursprache unterstützt werden. Eine Vollzugsmagistrale bildet eine zentrale Verkehrsachse für alle regelmäßigen Gefangenenbewegungen, wodurch personalintensive Begleitungen und Bewachung bei planbaren Bewegungen von Inhaftierten, unterstützt durch entsprechende Videoüberwachung, entfallen. Des weiteren übernimmt sie die Funktion der Erschließung und der Verbindung zwischen den Teilanstalten und der Hauptverwaltung, der Arztgeschäftstelle, den Arbeits- und Produktionsflächen, der Küche, dem Ladengeschäft, dem Schul- und Bildungsbereich und der Sporthalle.
Im Unterbringungsbereich soll die Justizvollzugsanstalt aus drei Teilanstalten mit jeweils 216 Haftplätzen in Einzelhafträumen bestehen. Jede Teilanstalt besteht aus Unterkunftsbereichen und einer Verwaltung und verfügt über sechs Stationen. Eine Station besteht aus 36 Inhaftierten, wobei pro Station eine Unterteilung in zwei Wohngruppen zu je 18 Inhaftierten vorzusehen ist.
Abb. 7: schematische Darstellung der Funktionsanordnung der JVA
Die Unterbringungsbereiche sind dreigeschossig zu bauen. Pro Stockwerk/ Ebene sollen zwei Stationen, also 72 Inhaftierte untergebracht werden. Die Produktionshallen sollen als flexibel nutzbare und ausbaufähige Gebäude für zukünftige private Nutzer erstellt werden, die dann die weitere Ausstattung übernehmen. Das Logistikzentrum ist in unmittelbarer Nähe der Fahrzeugschleuse zu positionieren. Die einzelnen Außensportanlagen sind in direkter Nähe zur Sportund Kulturhalle zu planen und so anzuordnen, dass ein gleichzeitiger Sportbetrieb möglich ist.
Allgemeine Planungsgrundlagen Neben den funktionalen Anforderungen, die auf der beiliegenden CD-ROM zu finden sind, sind folgende Punkte besonders zu beachten:
neben den notwendigen Schächten für die Erschließung mit Medien sind aus funktionalen und wirtschaftlichen Gründen alle Gebäude der JVA ohne Keller zu planen. Lediglich das Pfortengebäude ist mit einem Keller zu versehen. Die Inhaftierten sind grundsätzlich in Einzelhafträumen unterzubringen, die eine lichte Raumhöhe von 2,50 m aufweisen sollen. Die Verkehrswege innerhalb der Anstalt sind aus Personal- und Bewirtschaftungsgründen zu minimieren. Die Sporthalle und deren Nebenflächen sind baulich an den Erschließungsbereich anzubinden. Der Abstand der Gebäude (ausgenommen ist das Pfortengebäude)
zum inneren Sicherheitszaun beträgt minimal 20,00m.
Es ist eine Fläche für die Strom- und/ oder Wärmeversorgung in einem der Gebäude einzuplanen. Aufgrund der Vorgaben des Bebauungsplans ist auf die bebaubare Grundfläche zu achten und der Anteil der Versiegelung so klein wie möglich zu halten.
3.3.1 Pfortengebäude Das Gebäude ist Bestandteil der Außensicherung. Es beinhaltet unter anderem die Personal- und Besucherpforte, der Fahrzeugschleuse, den Dienstund Nebenräumen auch die Alarmzentrale (siehe Funktionsprogramm für den Neubau der JVA Heidering, Position IV, S.21ff). Das Gebäude ist unterirdisch mit dem am nächsten zur Vollzugsmagistrale gelegenen Gebäude, möglichst dem Verwaltungsgebäude, zu verbinden. 3.3.2 Hauptverwaltungsgebäude Das Gebäude ist einerseits zentral mit Anschluss an die Vollzugsmagistrale zu planen, andererseits in unmittelbarer Nähe zum Pfortengebäude anzuordnen. Während sich unter anderem im Erdgeschoss der Besucherbereich befindet, dienen die Obergeschosse ausschließlich der Verwaltung (siehe Funktionsprogramm für den Neubau der JVA Heidering, Position V, S.33ff). 3.3.3 Vollzugsmagistrale Die ein- oder zweigeschossig zu planende Vollzugsmagistrale verbindet alle wesentlichen Anstaltsteile. Der nach Möglichkeit sehr transparent zu gestaltende Baukörper sollte eine Mindestbreite von 6,00m aufweisen (siehe Funktionsprogramm für den Neubau der JVA Heidering, Position VI, S.43). Die Vollzugsmagistrale übernimmt einerseits die Funktionen der Erschließung als auch andererseits die der Verbindung zwischen Hauptverwaltungsgebäude und den Teilanstalten, der Arztgeschäftstelle, den Arbeits- und Produktionsflächen, der Küche, dem Ladengeschäft und dem Schul- und Bildungsbereich. Entsprechend dem Funktionsprogramm (siehe Funktionsprogramm für den Neubau der JVA Heidering, Position VII.1, S.44) sollen die zentralen Dienst- und Nebenräume für die Teilanstaltsverwaltung im Bereich der Vollzugsmagistrale vorgehalten werden. 3.3.4 Teilanstalten Die in Unterkunfts- und Verwaltungsbereich funktional gegliederten Teilanstalten sind dreigeschossig auszuführen. Ihnen sind die direkt angrenzenden und überschaubaren Freihöfe anzugliedern (siehe Funktionsprogramm für den Neubau der JVA Heidering, Position VII, S.43ff). Aus wirtschaftlichen Gründen (inbesondere aufgrund des Personalschlüssels) ergibt sich für die Verschlusszeiten tagsüber, dass eine Aufsicht zu 72 Einzelunterkünften (4 Haftgruppen) einen Sichtkontakt haben muss. Dies ist bei der Grundrissgestaltung zwingend zu beachten.
3.3.5 Arbeits- und Produktionsflächen Da der zukünftige Betreiber dieser Flächen noch nicht bekannt ist und dieser auch im Bewirtschaftungszeitraum wechseln kann, sind die Arbeitsund Produktionsflächen flexibel zu planen. Die lichte Höhe der eingeschossigen, möglichst stützenfrei zu planenden Gebäude ist auf maximal 7,00m zu begrenzen. Im zweigeschossigen Gebäude sind die Flächen mit einer lichten Höhe von maximal 4,00m zu planen. Sowohl die ein- als auch die zweigeschossigen Gebäude sollen auch als Lagerfläche für Rohmaterial oder erstellte Produkte genutzt werden (siehe Funktionsprogramm für den Neubau der JVA Heidering, Position IX, S.75ff). Anschlüsse für benötigte Medien sind vorzusehen. Die Ausstattung der jeweiligen Halle wird durch den zukünftigen Betreiber bestimmt. 3.3.6 Logistikzentrum Zum Einen ist dieses für die Zwischenlagerung von Waren und Gütern der Arbeitsbetriebe notwendig und sichert einen effizienten Betriebsablauf. Zum Anderen gewährleistet die Zwischenlagerung der ausgehenden Waren über Nacht, dass Ausbruchsversuche von Inhaftierten z.B. durch Verstecken in fertig gestellten Waren bzw. in zur Auslieferung beladenen Lastkraftwagen unterbunden wird, da spätestens nach Arbeitsende bei der Bestandszählung im Unterbringungsbereich am gleichen Tag das Fehlen eines Inhaftierten festgestellt werden würde. Das zu planende Logistikzentrum soll eine maximale lichte Hallenhöhe von 7,00 m haben (siehe Funktionsprogramm für den Neubau der JVA Heidering, Position IX, S.91ff). 3.3.7 Küche Die Küche ist als Versorgungsküche mit integrierter Lehrküche und Bedienstetenkantine zu entwickeln, die von ihren Kapazitäten her andere Justizvollzugsanstalten mitversorgen kann. Aus diesem Grund sind die Bereiche der Verladezonen für die Anlieferung und den Abtransport sowie die Lagerflächen ausreichend zu bemessen (siehe Funktionsprogramm für den Neubau der JVA Heidering, Position X, S.92ff). Es ist geplant, den Betrieb der Versorgungsküche an einen privaten Dienstleister abzugeben. 3.3.8 Zentrallager mit Ladengeschäft Dieses Lager ist für die Abdeckung des alltäglichen Bedarf der gesamten Justizvollzugsanstalt zuständig. Aufgrund der Möglichkeit von entstehenden Sicherheitsrisiken durch die Anlieferung ist die Positionierung dieses Bereichs in der Nähe der Pforte vorzusehen. Angeordnet an das Zentrallager befindet sich das Ladengeschäft, welches sich aufgrund der Erreichbarkeit der Inhaftierten auch in unmittelbarer Nähe der Vollzugsmagistrale befinden soll und in eine Verkaufs- und Lagerfläche aufzuteilen ist (siehe Funktionsprogramm für den Neubau der JVA Heidering, Position X, S.101ff). 3.3.9 Arztgeschäftsstelle Die Arztgeschäftsstelle dient der ärztlichen ambulanten Grundversorgung entsprechend den gesetzlichen Vorgaben und soll in einem Gebäude-
komplex mit dem Funktionsbereich Schule und Religion und Bildung untergebracht werden (siehe Funktionsprogramm für den Neubau der JVA Heidering, Position VIII, S. 72ff). Dieser Gebäudekomplex muss von der Vollzugsmagistrale direkt erreichbar sein und sollte in unmittelbarer Nähe der Multifunktionshalle für die sportlichen und kulturellen Zwecke geplant werden. Die Versorgung und Betreuung der Gefangenen wird über examiniertes Krankenpflegepersonal sowie zwei fest der Justizvollzugsanstalt zugeordneten Anstaltsärzten/innen im Sinne einer allgemeinen medizinischen Versorgung sicher gestellt. Die umfassende medizinische Versorgung wird durch externe Fachärzte gewährleistet, die die Anstalt regelmäßig zu Beratungs- und Behandlungszwecken aufsuchen. 3.3.10 Schule/Bildung Um ein tägliches Standardangebot an Bildungsmaßnahmen zu realisieren, benötigt der Schulkomplex Räume für den Lehrbereich, die Bücherei und die Verwaltung (siehe Funktionsprogramm für den Neubau der JVA Heidering, Position XI, S.106ff). Aus Sicherheits- und Lernpädagogischen Gründen sind insbesondere die Klassenräume, Flure und Warteräume für die geordnete Zu- und Rückführung der Gefangenen baulich transparent zu gestalten. 3.3.11 Religion Der für verschiedene Religionsrichtungen nutzbare Andachtsraum ist an die Vollzugsmagistrale anzubinden und soll für 50-70 Personen ausgelegt werden. Der Raum soll über einen Altar und die übliche Gottesdienstausstattung verfügen (siehe Funktionsprogramm für den Neubau der JVA Heidering, Position XII, S.113ff). Bei einer zu hohen Teilnehmeranzahl bei besonderen Glaubensfesten findet der Gottesdienst in der Sporthalle statt. 3.3.12 Sport/Freizeit/Kultur Es ist eine Halle zu planen, die für sportliche wie kulturelle Zwecke nutzbar ist (siehe Funktionsprogramm für den Neubau der JVA Heidering, Position XIII, S.114ff). Der Baukörper ist möglichst an die Vollzugsmagistrale so anzubinden, dass dieser trockenen Fußes erreicht werden kann und sollte sich zudem in der Nähe des Gebäudekomplexes mit den Bereichen der Arztgeschäftsstelle, der Schule/ Bildung und Religion befinden. 3.3.13 Technik Heizung Die Entscheidung über die Art der Wärmeversorgung ist noch offen. Es wird eine Heizungsanlage auf Erdgasbasis bevorzugt. Äußere Sicherheitsanlage Zur außenseitigen Sicherung der JVA Heidering ergeben sich aufgrund der Sicherheitserfordernisse zwei Möglichkeiten. Die erste Möglichkeit besteht in der Errichtung einer Anstaltsmauer mit innenseitig vorgelagertem Sicherheitszaun und einem äußeren Erdwall bzw. Ordnungszaun. Die zweite Möglichkeit besteht aus einem doppelten Sicherheitszauns mit vorgelagertem Erdwall (siehe Funktionsprogramm für den Neubau der JVA Heidering, Position III, S.14ff). Die zweite Variante wird aus Sicht
der Justizverwaltung bevorzugt, sofern sie sich als die preisgünstigere Variante darstellt. Bei beiden Varianten ist allerdings darauf zu achten, dass die durch die Außensicherheitsanlage beanspruchten Nebenflächen so gering wie möglich gehalten werden.
Abb. 8: schematischer Darstellung einer doppelten Sicherheitszaunanlage
Die Haupterschließung des Grundstücks durch Verkehrswege soll von Norden her erfolgen. Die Zufahrt zur Fahrzeugschleuse im Pfortengebäude der JVA darf aus Sicherheitsgründen nicht geradlinig erfolgen (weitere Anforderungen siehe Funktionsprogramm für den Neubau der JVA Heidering, Position II, S.12ff).
Die Stellplatzflächen sind auf dem Wettbewerbsgrundstück außerhalb des Sicherheitszaunes der Justizvollzugsanstalt in der Nähe des Haupteingangs zu planen. Ein Umfang von 200 PKW-Stellplätzen wird als ausreichend angesehen. Im Zusammenhang mit den Stellplatzflächen sind die LKW-Aufstellflächen zu berücksichtigen, die auch außerhalb des Sicherheitszaunes der Justizvollzugsanstalt anzuordnen sind.
Freiflächen/ Außenanlagen
Im Rahmen des Wettbewerbs sind Vorgaben für den Freiraum zu beachten. Für Sport- und Freizeitmöglichkeiten sind eine Fläche von 44,00m x 28,00m mit Kunstrasen oder einem anderen allwettertauglichen Bodenmaterial und zwei Kleinspielfelder mit Tartanflächen von 18,00m x 20,00m vorzusehen. Die einzelnen Sportanlagen sind so anzuordnen, dass der Sportbetrieb gegenseitig nicht gestört wird. Die Kleinspielfelder sollten mit einem Ballfangzaun eingefriedet werden. Für das zentrale Abfalllager ist eine sinnvolle Lösung zu finden. Es ist innerhalb des Anstaltsgeländes so zu positionieren, dass Fahrwege möglichst kurz gehalten werden. Folglich sollte es sich in unmittelbarer Nähe vom Zentrallager oder den Lagerflächen des Bereiches Arbeitswesen befinden.
Außenflächen, die durch ständige Bewegungen von Gefangenen geprägt sind, müssen durch einen Ordnungszaun vom restlichen Anstaltsgelände abgetrennt werden. Es ist darauf zu achten, dass der Anteil der versiegelten Flächen möglichst gering gehalten wird. Die befahrbaren Sicherheitsstreifen im Bereich der Sicherheitszaunanlage sind unter diesem Gesichtspunkt mit Fahrspuren aus Rasengittersteinen und Trockenrasen auszuführen (siehe 4.3.7 Formblätter).
Es wird vorausgesetzt, dass bei der Planung umweltfreundliche Baustoffe verwendet und technische Systeme auf ein Minimum reduziert werden (die Verwendungsverbote und -beschränkungen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung sind zu beachten). Der Auslober geht von einem wirtschaftlich günstigen Faktor von Bruttogrundfläche zu Nutzfläche (BGF/NF) von nicht mehr als 2,0 aus. Der Entwurf hat sich am Prinzip des kostensparenden Bauens zu orientieren. Hierzu sollen folgende Kriterien als Anhaltspunkte dienen:
kompakte, klare und funktionale Grundrissorganisation, Reduzierung der Verkehrsfläche auf ein notwendiges Maß natürliche Belichtung und Belüftung der Räume Verzicht auf aufwendige Konstruktionen Minimierung der Oberfläche, Kompaktheit Optimierung des Verhältnisses von verglaster zu geschlossener Fassadenfläche Reduktion der Materialwahl, Instandsetzungsfähigkeit, Alterungsfähigkeit des Materials
Eine wesentliche Fragestellung des Wettbewerbes ist es, welche architektonische und konstruktive Konzeption die Teilnehmer vorschlagen, um das von ihnen dargestellte Entwurfskonzept unter den genannten Kosten- und Qualitätsanforderungen zu realisieren. Um eine Beurteilung der Wettbewerbsbeiträge unter diesen Gesichtspunkten zu ermöglichen, sollen hierzu im Rahmen des Wettbewerbes konkrete Aussagen getroffen werden. Es werden konkrete Aussagen zur Konstruktion und zum Ausbau erwartet, die unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen eine besonders kurze Bauzeit ermöglichen, da ein enger Zeitrahmen vorgegeben ist. So ist die
Fertigstellung der Vorplanungsunterlage für den Mai 2008 vorgesehen. Die gesamte Justizvollzugsanstalt soll im ersten Quartal 2012 fertig gestellt werden. Sofern keine Sicherheitsbelange dagegen sprechen, sollten in allen Bauteilen Fertigteilelemente zum Einsatz kommen. Dabei sind nicht nur die Herstellungskosten, sondern auch die künftigen Betriebs-, Wartungs-, Unterhaltungs- und Personalkosten zu berücksichtigen. In diesem Zusammenhang soll die baukonstruktive und gebäudetechnische Grundkonzeption beschrieben und dargestellt werden. Dabei wird es darum gehen, die Realisierbarkeit des vorgeschlagenen Entwurfskonzepts im vorgegebenen Kostenrahmen aufzuzeigen. Hierzu sind konkrete Aussagen zu folgenden Bauteilen zu machen:
Um die Vergleichbarkeit der Wettbewerbsbeiträge zu gewährleisten, ist dabei – neben der Darstellung des Entwurfsansatzes in Skizzen und Textform – eine Beschreibung der Konstruktion und Materialien (Baubeschreibung in Anlehnung an DIN 276, Kostengruppen 300 und 400, s. Teil 1 Verfahren, Punkt 1.10, Absatz 15) gefordert. Als Gesamtkostenrahmen für den Neubau einschließlich der Außenanlagen ist eine Summe von 118.500.000,- EUR (einschließlich Mehrwertsteuer) vorgegeben. Dieser Kostenrahmen ist im weiteren Planungsverfahren zwingend einzuhalten. Aufteilung der Gesamtkosten nach DIN 276 KG 100 KG 200 Grundstück Herrichten und Erschließen bautechnische Anlagen KG 500 KG 600 KG 700 Außenanlagen Ausstattung und Kunstwerke Baunebenkosten Gesamtkosten gerundet 14.700.000,00 EUR 7.690.000,00 EUR 20.200.000,00 EUR 118.500.000,00 EUR 350.000,00 EUR 6.800.000,00 EUR 68.750.000,00 EUR
KG 300 + 400 Bauwerk - Baukonstruktion und
Bei der Lösung der Entwurfsaufgabe sind die Grundprinzipien ökologischen Bauens zu beachten. Die Grundlage hierfür bilden die ökologischen Planungskriterien für Bauvorhaben und Wettbewerbe (Stand Juli 2006/ Fortschreibung vom August 2001, siehe Anhang). Dabei geht es jedoch nicht um den Einsatz aufwendiger Techniken, sondern um Fragen der Gebäudekonzeption, wie z.B. die Minimierung von Wärmeverlusten durch ein günstiges Oberflächen/ Volumenverhältnis, die Wärmespeicherfähigkeit der Bauteile, die Orientierung der unterschiedlichen Funktionsbereiche, die natürliche Belichtung und Belüftung der Räume.
Für die Konstruktion und Bauausführung sollen nur Materialien und Bauteile zur Anwendung kommen, die hinsichtlich ihrer Gewinnung, Transport, Verarbeitung, Funktion und Beseitigung eine hohe Gesundheits- und Umweltverträglichkeit sowie eine hohe Lebensdauer aufweisen. Es soll ein energieeffizientes Gebäude geplant und gebaut werden. Das Konzept der Regenwasserbewirtschaftung ist entsprechend den örtlichen Gegebenheiten zu entwickeln und zu bewerten. Als Grundlage ist das Rundschreiben SenStadt VI C Nr. 1/2003 „Grundsätze der Betriebswassernutzung“ (siehe Anhang) zu beachten. Es ist zu prüfen, ob aus wirtschaftlichen Gründen das Regenwasser als Betriebswasser im Gebäude genutzt werden kann. Eine Dachflächenbegrünung sollte in Erwägung gezogen werden. Es ist vorzugsweise im südlichen Geländebereich eine Zisterne in den Abmaßungen 10m x 10m x 2m auf dem Grundstück zu errichten.
Für jede Teilanstalt ist eine behindertengerecht ausgestattete Einzelunterkunft auf der normalen Unterbringungsstation im Erdgeschoss zu planen. Entsprechende Sanitärbereiche sind vorzusehen. Ebenso muss die Arztgeschäftsstelle und die durch Insassen genutzten Teile des Verwaltungstraktes barrierefrei erreichbar sein.
Brandenburgische Bauordnung - BbgBO, zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 28. Juni 2006 mit ihren entsprechenden Ausführungsvorschriften (s. Anhang); DIN 18024-2 Barrierefreies Bauen
Städtebau und Gestaltung Städtebau / stadträumliche Gestaltung Baukörper, Gestaltung, Ablesbarkeit Funktionen Erschließung Funktionale Zuordnung Räumliche Qualität
Raumzuschnitte, Belichtung, Belüftung Außenraumnutzung
Realisierbarkeit Programmerfüllung Planungsrecht, Baurecht Wirtschaftlichkeit von Bau und Betrieb Maßnahmen für besonders kurze Bauzeit Nachhaltigkeit energieeffizientes Bauen Kubatur Materialwahl/ Baustoffe
Neubau der Justizvollzugsanstalt Heidering / Teil 4 Anhang
Internet - Rechtsvorschriften - Brandenburgische Bauordnung
Arbeitsstättenverordnung ArStättV
Verordnung über Bauvorlagen im bauaufsichtlichen Verfahren (Bauvorlagenverordnung - BauVorlVO)
Richtlinie über Flächen für die Feuerwehr auf Grundstücken
Verwendungsverbote und -beschränkungen von Baustoffen
Handbuch „barrierefreies Planen und Bauen in Berlin”
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/bauen/barrierefreies_bauen/de/ handbuch.shtml
Literatur - Gutachten zur Beurteilung der Belange des Umweltschutzes zum B-Plan „JVA Heidering”, Gemeinde Großbeeren; Deutsche Forst-Consult GmbH; Auftraggeber: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Referat II C – Bauplanungsrecht und verbindliche Bauleitplanung; Berlin August 2001
Reichelt, Peter: Vergessene Landschaft Rieselfeld; Eigenverlag, Berlin Mai 2006 Internetseite der Gemeinde Großbeeren
Abbildungsnachweis Titelbild: Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg - Luftbildsammelstelle Abb. 1,5,7,8 Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Referat II D Abb. 2 Foto Lars Krokowski Abb. 3 Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg - Luftbildsammelstelle Abb. 4+6 B-Plan, Gemeinde Großbeeren
Auf beiliegender CD-ROM 4.3.0
00_ausschreibung_ jva_heidering.pdf
Arbeitspläne Übersichts-/Arbeitsplan auf Grundlage der ALK und des Vermesserplanes für den Bebauungsplan als CAD-Datei in verschiedenen Dateiformaten (maßstabsunabhängig) und als .pdf-Dateien (in angegebenem Maßstab)
00_jva_heidering_uebers_arbplan.dxf 00_jva_heidering_uebers_arbplan.dwg 00_jva_heidering_uebers_arbplan.pln 01_jva_heidering_uebersichtsplan.pdf (v 7.0) (M 1:1000)
Informationspläne Luftbild, Stand 2004 als .jpg-Datei
Lagepläne Deutsche Forst Consult GmbH / Karten 1-3
karte_01_boden.pdf karte_02_wasser.pdf karte_03_biotope.pdf (M 1:5000) (M 1:5000) (M 1:2500)
Lagepläne mit Einzeichnungen der möglichen Trassenführungen von Ver- und Entsorgungsleitungen als .pdf-Dateien
Ltg_01_enro_strom_fernwaerme_erdags.pdf Ltg_02_eon-edis_stromversorgung.pdf Ltg_03_warl_trink-_und_schmutzwasser.pdf Ltg_04_nbb_gasversorgung.pdf Ltg_05_stadtwerke_ludwigsfelde_gasversorgung.pdf (M 1:500) (M 1:500) (M 1:500) (M 1:500) (M 1:500)
Weitere Planungsunterlagen Schichtenverzeichnis
Vermesserplan vom Februar 2007
02_vermesserplan.pdf 02_vermesserplan.dxf (M 1:1000)
Funktionale Anforderungen, Raumprogramm Funktionsprogramm JVA Heidering als .pdf-Datei
01_funktionale_anforderungen_raumprogramm.pdf
Ausstattungsprogramm JVA Heidering als .pdf-Datei
02_ausstattungsprogramm.pdf
Vorschriften Bebauungsplan Justizvollzugsanstalt Heidering
01_b-plan_jva_heidering_020710.pdf (M 1:1.000)
Brandenburgische Bauordnung - BbgBO, zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 28. juni 2006 02_bbgbo_28_06_2006.pdf Verordnung über Vorlagen und Nachweise in bauaufsichtlichen Verfahren im Land Brandenburg, zuletzt geändert durch Artikel 7 Verordnung vom 23. März 2005
03_bbgbauvorlv.pdf
Richtlinien Wirtschaftliche Standards des öffentlichen Bauens, Rundschreiben SenBauWohn1/2002
Richtlinie über Flächen für die Feuerwehr auf Grundstücken vom Juli 1998;
08_verbote_baustoffe.pdf
09_verbote_baustoffe_tropenholz.pdf
11_betriebswassernutzung.pdf
verfassererklärung_jva_heidering.pdf
000000_jva_grossbeeren_A_formbl_flaechen_raum_funktion.xls
B Formblatt Gebäudekennwerte (s. Teil 1.10) (sechsstellige Tarnnummer voranstellen)
000000_jva_heidering_B_formbl_gebaudekennwerte.xls
C Formblatt Konstruktionsmerkmale (s. Teil 1.10) (sechsstellige Tarnnummer voranstellen)
000000_jva_heidering_C_formbl_konstruktionsmerkmale.xls
D Formblatt Grundflächen (s. Teil 1.10) (sechsstellige Tarnnummer voranstellen)
000000_jva_heidering_B_formbl_grundflaechen.xls
Bilddokumentation Bilddokumentation mit Panoramaaufnahmen als .jpg-Dateien

References: § 6
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