Source: http://www.jurablogs.com/2014/09/30/4a-74-strich-2014-amtl-publ-punkt-anfechtung-von-zwischenentscheiden-ueber-die-zustaendigkeit-strich-pathologische-schiedsklausel
Timestamp: 2017-03-30 19:23:07+00:00

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BlogsswissblawgSeptember 20144A_74/2014 (amtl. Publ.): Anfechtung von Zwischenentscheiden über die Zuständigkeit / pathologische Schiedsklauselvon Michael FeitMit Entscheid 4A_74/2014 vom 28. August 2014 entschied das Bundesgericht, dass wenn ein Zwischenentscheid über die Zuständigkeit des Schiedsgerichts nach Art. 190 Abs. 2 lit. a oder b IPRG angefochten wird, der Beschwerdeführerin gegenüber den tatsächlichen Feststellungen, auf deren Grundlage das Schiedsgericht seine ordnungsgemässe Bestellung oder seine Zuständigkeit bejaht hat, auch die Rüge offenstehen muss, diese beruhten auf einer Verletzung der in Art. 190 Abs. 2 IPRG vorgesehenen Verfahrensrechte, wie etwa des rechtlichen Gehörs oder des Grundsatzes der Gleichbehandlung (lit. d).Hintergrund des Entscheids bildete ein Zwischenentscheid, mit dem das Schiedsgericht die Unzuständigkeitseinrede abwies. Die Beklagte erhob daraufhin Beschwerde. Das Bundesgericht erklärte, dass es die Zuständigkeitsrüge nach Art. 190 Abs. 2 lit. b IPRG in rechtlicher Hinsicht frei prüft, einschliesslich materieller Vorfragen, von deren Beantwortung die Zuständigkeit abhängt. Demgegenüber überprüft es die tatsächlichen Feststellungen des angefochtenen Schiedsentscheids auch im Rahmen der Zuständigkeitsrüge nur, wenn gegenüber diesen Sachverhaltsfeststellungen zulässige Rügen im Sinne von Art. 190 Abs. 2 IPRG vorgebracht oder ausnahmsweise Noven berücksichtigt werden.Das Bundesgericht erklärte weiter, dass wenn nach Art. 190 Abs. 2 lit. a und b IPRG die vorschriftswidrige Bestellung oder eine unrichtige Beurteilung der Zuständigkeit gerügt wird, den Parteien gegenüber den tatsächlichen Feststellungen, auf deren Grundlage das Schiedsgericht seine ordnungsgemässe Bestellung oder seine Zuständigkeit bejaht hat, auch die Rüge offenstehen muss, diese beruhten auf einer Verletzung der in Art. 190 Abs. 2 IPRG vorgesehenen Verfahrensrechte, wie etwa des rechtlichen Gehörs oder des Grundsatzes der Gleichbehandlung (lit. d) ...Zum vollständigen Artikel10 verwandte Artikel4A_305/2013: Bundesgericht ist an die Feststellung durch das Schiedsgericht gebunden, dass die Parteien gemäss deren übereinstimmenden
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stellt für die Parteien eine unverbindliche Rechnungsstellung darÜber den ArtikelVeröffentlicht September 30, 2014 5:31pm von Michael Feit im Blog swissblawg.Über den AutorMichael Feit26 Artikel von Michael FeitMehr von Michael FeitThemenBge (Amtl. Publ.), Zivilprozess U. SchiedsgerichtTäglich juristische Top-MeldundenMehr Informationen zum NewsletterTop-MeldungenWeiteresWer Kollegen schlägt, der fliegt rausvon Thorsten Blaufelder / Kanzlei BlaufelderAbgehängte Opferdarstellervon Christoph Nebgen / NEBGENBundesfinanzhof widerspricht Finanzverwaltung – Neue Steuervorteile aus außergewöhnlichen Belastungen?von Matthias Trinks / NWB Experten BlogOLG Koblenz: Anforderungen an eine Geschwindigkeitsmessung durch Nachfahrenvon Alexander Gratz / Verkehrsrecht BlogVor Gericht sitzt man gerade und hat die Hände im Schoßvon Udo Vetter / LawBlogAls nächstes lesen - bislang 100 Leser:Bundesfinanzhof widerspricht Finanzverwaltung – Neue Steuervo ...

References: Art. 190
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 Art. 190
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 Art. 190
 Art. 176