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Timestamp: 2016-10-28 06:32:29+00:00

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126 III 11022. Auszug aus dem Urteil der II. Zivilabteilung vom 3. Februar 2000 i.S. Z. gegen Y. (staatsrechtliche Beschwerde)
D�cision concernant l'admission de l'opposition; recevabilit� du recours de droit public. La d�cision qui admet l'opposition selon l'art. 265a al. 2 LP constitue une d�cision finale au sens de l'art. 87 OJ. Elle est consid�r�e comme d�finitive lorsqu'une violation du droit d'�tre entendu (art. 265a al. 1 LP) est soulev�e dans le recours de droit public (consid. 1). Faits � partir de page 110
A.- Im Rahmen der f�r eine Forderung aus Verlustschein angehobenen Betreibung Nr. x des Betreibungsamtes Baar erhob der BGE 126 III 110 S. 111Schuldner, Y., Rechtsvorschlag mit dem Vermerk: "Kein neues Verm�gen, als arbeitslos gemeldet, Sozialamt gemeldet". Der Rechts�ffnungsrichter des Kantonsgerichtspr�sidiums Zug lud in der Folge einzig den Schuldner zur Verhandlung vom 27. Oktober 1999 vor und bewilligte gleichentags den Rechtsvorschlag aufgrund der schuldnerischen Vorbringen.
B.- Der Gl�ubiger, Z., f�hrt gegen diesen Entscheid staatsrechtliche Beschwerde wegen Verletzung des rechtlichen Geh�rs mit dem Antrag, die angefochtene Verf�gung sei aufzuheben und die Sache zu neuer Beurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Entgegen dem Antrag des Rechts�ffnungsrichters tritt das Bundesgericht auf die Beschwerde ein, aus folgender
1. a) Der Rechts�ffnungsrichter h�lt in seiner Vernehmlassung daf�r, beim angefochtenen Entscheid handle es sich um eine Zwischenverf�gung im Sinne von Art. 87 OG, welche f�r den Beschwerdef�hrer keinen nichtwiedergutzumachenden Nachteil zur Folge habe; er k�nne im Anschluss an das Bewilligungsverfahren des Art. 265a Abs. 1 bis 3 SchKG innert 20 Tagen seit Er�ffnung des Entscheides beim Richter des Betreibungsortes Klage auf Feststellung neuen Verm�gens erheben (Art. 265a Abs. 4 SchKG).
b) Das Verfahren betreffend Bewilligung des Rechtsvorschlages gem�ss Art. 265a Abs. 1 bis 3 SchKG ist summarischer Natur, und der Richter entscheidet endg�ltig dar�ber, ob der Rechtsvorschlag bewilligt wird oder nicht (Art. 265a Abs. 1 SchKG). Die Bewilligung des Rechtsvorschlages f�hrt �berdies zur Einstellung der Betreibung (Art. 78 Abs. 1 SchKG). Es liegt demnach ein Endentscheid im Sinne von Art. 87 OG vor (gl.M.: GASSER, Nachlassverfahren, Insolvenzerkl�rung und Feststellung neuen Verm�gens nach rev. SchKG, ZBJV 132/1996 S. 19; HUBER Kommentar zum Bundesgesetz �ber Schuldbetreibung und Konkurs, SchKG III, Basel 1998, N. 31 zu Art. 265a SchKG; a.M.: BR�NNIMANN Neuerungen bei ausgew�hlten Klagen des SchKG, ZSR 115/1996 I S. 230; NICOLAS JEANDIN, Actes de d�faut de biens et retour � meilleure fortune selon le nouveau droit, SJ 1997 S. 290; BEAT F�RSTENBERGER Einrede des mangelnden und Feststellung neuen Verm�gens nach revidiertem Schuldbetreibungs- und Konkursgesetz, Diss. BS 1999, S. 97 f.).BGE 126 III 110 S. 112
Gegen den Entscheid des Rechts�ffnungsrichters sind von Bundesrechts wegen jegliche kantonale Rechtsmittel ausgeschlossen (Art. 265a Abs. 1 letzter Satz SchKG; Botschaft �ber die �nderung des Bundesgesetzes �ber Schuldbetreibung und Konkurs, BBl 1991 III 159), weshalb eine Heilung der Verletzung des rechtlichen Geh�rs im summarischen Verfahren der Bewilligung des Rechtsvorschlages nicht mehr m�glich ist (zur Heilung und deren Voraussetzungen: BGE 105 Ib 171 E. 3b S. 174; BGE 110 Ia 81 E. 5d). Zwar hat das Bundesgericht als Rechtsmittel auch andere Rechtsbehelfe, namentlich auch Klagen, anerkannt, die zur Beseitigung des Rechtsnachteils f�hren, der mit staatsrechtlicher Beschwerde angefochten wird (BGE 94 I 365 E. 4 S. 370 mit Hinweisen auf fr�here Entscheide; BGE 78 I 248 [Klage betreffend Herausgabe eines Kindes]; BGE 81 I 61 [Klage auf Anfechtung einer Namens�nderung gem�ss Art. 30 Abs. 3 ZGB]; BGE 94 I 365 E. 4 S, 372 [Arrestaufhebungsklage gem�ss aArt. 279 Abs. 2 SchKG]). Die Klage auf Feststellung neuen Verm�gens (Art. 265a Abs. 4 SchKG) kann jedoch nicht der Heilung einer Verletzung des rechtlichen Geh�rs dienen, die in einem nunmehr abgeschlossenen Verfahren begangen worden ist. Der angefochtene Entscheid erweist sich daher insoweit als letztinstanzlich.
94 I 365,
105 IB 171,
art. 265a al. 2 LP suite... ,
Art. 265a SchKG,
Art. 30 Abs. 3 ZGB

References: BGE 
 Art. 87
 Art. 265
 Art. 265
 Art. 87
 Art. 265
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 30
 BGE 

art. 265

Art. 265

Art. 30