Source: https://www.jusmeum.de/gesetz/rheinschpersv
Timestamp: 2020-01-24 16:49:58+00:00

Document:
Kapitel 1 Allgemeine Bestimmungen für Teile I, II und III
„Fahrtauglichkeitsbescheinigung“ ein Schiffsattest oder Gemeinschaftszeugnis für Binnenschiffe;
¸¸Flüssigerdgas (LNG)“ Erdgas, das durch Abkühlung auf eine Temperatur von -161° C verflüssigt wurde.
Die ZKR kann Anordnungen vorübergehender Art beschließen, wenn es zur Anpassung an die technische Entwicklung der Binnenschifffahrt notwendig erscheint, in dringenden Fällen Abweichungen von dieser Verordnung zuzulassen oder Versuche, durch die die Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffsverkehrs nicht beeinträchtigt werden, zu ermöglichen. Die Anordnungen sind von der zuständigen Behörde zu veröffentlichen und gelten höchstens drei Jahre. Sie werden in allen Rheinuferstaaten und Belgien gleichzeitig in Kraft gesetzt und unter der gleichen Voraussetzung aufgehoben.
Teil II Besatzungsvorschriften
Kapitel 2 Allgemeine Bestimmungen für Teil II
Kapitel 3 Bestimmungen für alle Fahrzeugarten
Abschnitt 1 Befähigung der Besatzungsmitglieder
Zu den Besatzungsmitgliedern gehören die Decksmannschaft und das Maschinenpersonal. Mitglieder der Decksmannschaft sind der Decksmann, Leichtmatrose (Schiffsjunge), Matrose, Matrosen-Motorwart, Bootsmann, Steuermann und der Schiffsführer. Das Maschinenpersonal besteht aus dem Maschinisten.
Unterabschnitt 1 Voraussetzungen für den Erwerb der Befähigung
die Befähigung als Matrose und
eine von der zuständigen Behörde anerkannte, mit Erfolg abgelegte Prüfung als Matrosen-Motorwart;
eine Fahrzeit von mindestens einem Jahr als Matrose auf einem Binnenschiff mit eigener Triebkraft und Grundkenntnisse in der Motorenkunde;
mindestens 18 Jahre alt sein und mit Erfolg eine Abschlussprüfung eines Berufsausbildungskurses in der Motoren- oder Metallbranche abgelegt haben;
mindestens 19 Jahre alt sein und auf einem Binnenschiff mit eigener Triebkraft eine Fahrzeit von mindestens zwei Jahren als Matrosen-Motorwart ausgeübt haben.
Der Inhaber eines Großen Patentes, eines aufgrund der Richtlinie 96/50/EG ausgestellten Schiffsführerzeugnisses, eines in Anlage 1 der Richtlinie 91/672/EWG erwähnten Zeugnisses oder eines dem Großen Patent als gleichwertig anerkannten Schiffsführerzeugnisses kann statt als Steuermann auch als Decksmann, Matrose, oder Matrosen-Motorwart oder Bootsmann eingesetzt werden.
Unterabschnitt 2 Art des Nachweises der Befähigung
Unterabschnitt 3 Fahrzeit
Abschnitt 2 Mindestruhezeit
Regelungen arbeitsrechtlicher Art und tarifvertragliche Bestimmungen für eine längere Ruhezeit bleiben unberührt.
die für die Betriebsform B bestimmten Besatzungsmitglieder unmittelbar vor dem Wechsel eine acht- beziehungsweise sechsstündige ununterbrochene Ruhezeit außerhalb der Fahrt eingehalten und nachgewiesen haben und die für die Betriebsform B vorgeschriebene Verstärkung an Bord ist.
Der Nachweis einer sechs- beziehungsweise achtstündigen Ruhezeit erfolgt durch eine Bescheinigung nach Anlage A4 oder durch eine Kopie der Seite mit den Eintragungen der Fahr- beziehungsweise Ruhezeiten aus dem Bordbuch des Schiffes, auf dem die letzte Reise des Besatzungsmitgliedes stattgefunden hat.
Auf jedem Schiff ist im Steuerhaus ein Bordbuch nach dem Muster der Anlage A1 mitzuführen, ausgenommen auf Schlepp- und Schubbooten, die nur in Häfen verkehren, auf unbemannten Schubleichtern, Behördenfahrzeugen und Sportfahrzeugen. Dieses Bordbuch ist entsprechend der darin enthaltenen Anleitung auszufüllen. Verantwortlich für das Mitführen des Bordbuches und für die Einträge ist der Schiffsführer. Das erste Bordbuch, das mit der Nummer 1, dem Namen des Schiffes und dessen einheitlicher europäischer Schiffsnummer (ENI) oder dessen amtlicher Schiffsnummer zu versehen ist, muss von einer zuständigen Behörde eines Rheinuferstaates oder Belgiens aufgrund der Vorlage einer gültigen Fahrtauglichkeitsbescheinigung ausgestellt sein. Auf Schiffen, die über ein gemäß Anhang II Anlage O der Binnenschiffsuntersuchungsordnung auf dem Rhein anerkanntes Gemeinschaftszeugnis verfügen, kann statt des von einer zuständigen Behörde eines Rheinuferstaates oder Belgiens ausgestellten Bordbuches ein von einer zuständigen Behörde eines Drittstaates ausgestelltes und von der ZKR anerkanntes Bordbuch mitgeführt werden. Anerkannte Bordbücher sind in mindestens einer der Amtssprachen der ZKR zu führen. Die zuständigen Behörden für die Ausstellung von auf dem Rhein gültigen Bordbüchern ergeben sich aus Anlage A1a.
Abschnitt 3 Mindestbesatzung an Bord
Unbeschadet der Bestimmungen der Binnenschiffsuntersuchungsordnung müssen Motorschiffe, Schubboote, Schubverbände und Fahrgastschiffe, die mit der nach diesem Abschnitt vorgeschriebenen Mindestbesatzung gefahren werden sollen, einem der nachfolgenden Ausrüstungsstandards genügen:
Die im Schiffsattest eingetragenen Schleppwinden müssen motorisiert sein;
Die nach Anhang II § 6.01 Nr. 1 der Binnenschiffsuntersuchungsordnung erforderlichen Einrichtungen müssen aus dem Steuerstand fernbedient werden können.
Die Erfüllung oder Nichterfüllung der Vorschriften nach Nummer 1.1 oder 1.2 wird von der Untersuchungskommission in dem Schiffszeugnis durch einen Vermerk in Ziffer 47 bescheinigt.
Leichtmatrose………… - - 1 2
Leichtmatrose………… - 1 1 1 - 1
Steuermann…………… 1 1 1 - - 1 1 1
Leichtmatrose………… - 2 1 1 2 - - 1
in der Stufe 2 Betriebsform A1 Standard S2 und
kann für die ununterbrochene Dauer von höchstens drei Monaten in einem Kalenderjahr um einen Leichtmatrosen, der eine Schifferberufsschule besucht, vermindert werden. Die Zeiten der Verminderung müssen mindestens um einen Monat unterbrochen sein. Der Besuch der Schifferberufsschule muss durch eine an Bord befindliche Bescheinigung der Schifferberufsschule, in der die Zeiten des Schulbesuches angegeben sind, nachgewiesen werden. Diese Bestimmungen gelten nicht für den Leichtmatrosen nach Nummer 2.
Maschinist oder
Matrosen-Motorwart … - - - -
Matrosen-Motorwart … - - - - - -
Matrosen-Motorwart … - - - - - - - -
+ 2 Schubleichter
+ 1 Schubleichter Schiffsführer ………….. 1 1 2 2 2 oder 2 2 oder 2
Steuermann…………… 1 1 - - 1 1 1 1
Leichtmatrose………… 1 2 1 2 - - 1 1
Matrosen-Motorwart … - - - - 1 - 1 -
+ 3 oder 4
+ 2 oder 3
Schubleichter Schiffsführer ………….. 1 oder 1 1 2 2 2 oder 2 2 oder 2
Steuermann…………… 1 1 1 - - 1 1 1 1
Leichtmatrose………… - 2 1 1 2 1 - 2 1
Matrosen-Motorwart … 1 1 1 1 1 1 1 1 1
6 Schubboot
+ mehr als 4
Bootsmann……………. - - 1 - 1 - - 1 1
Matrose ………………. 3 2 1 3 1 3 3 1 1
in den Stufen 3, 5 und 6 Betriebsform A1 Standard S1,
bis 75 Schiffsführer ………….. 1 2 2 2
Bootsmann …………… - - - 1
Matrose ………………. 1 1 2 -
Leichtmatrose………… - - - 1
von 76 bis 250 Schiffsführer ………….. 1 oder 1 1 2 2
Steuermann…………… - - - - -
Bootsmann……………. - - - - -
Matrose ………………. 1 - 1 - -
Leichtmatrose………… 1 - 1 1 1
Matrosen-Motorwart … - 1 - 1 1
von 251 bis 600 Schiffsführer ………….. 1 oder 1 1 2 2 3 3
Steuermann…………… - - - - - - -
Bootsmann……………. 1 1 1 - - - -
Matrose ………………. - - - 1 - 1 -
Leichtmatrose………… - 2 1 - 1 - 1
Matrosen-Motorwart … 1 - - 1 1 1 1
von 601 bis 1 000 Schiffsführer ………….. 1 1 2 2 3 3
Steuermann…………… 1 1 - - - -
Bootsmann……………. - - - 1 - 1
Matrose ………………. 1 - 2 - 2 -
Leichtmatrose………… 1 2 - 1 - 1
Matrosen-Motorwart … 1 1 1 1 1 1
bis 2 000 Schiffsführer ………….. 2 oder 2 2 2 2 3 3
Bootsmann……………. - - 1 - 1 - 1
Matrose ………………. 3 2 1 3 1 3 1
Leichtmatrose………… - 2 1 1 2 1 2
Matrosen-Motorwart … 1 1 1 1 1 1 1
über 2 000 Schiffsführer ………….. 2 2 2 2 3 3
Bootsmann……………. - 1 - 1 - 1
Matrose ………………. 3 1 4 2 4 2
Leichtmatrose………… 1 2 - 1 1 2
von 501 bis 1 000 Schiffsführer ………….. 1 1 2 2 3 3
Bootsmann …………… 1 1 1 1 1 1
Matrose ………………. 1 - 1 - 1 -
Leichtmatrose………… - 1 - 1 - 1
Matrosen-Motorwart …… 2 2 2 2 3 3
Matrosen-Motorwart … 3 3 3 3 3 3 3
bis 50 Schiffsführer ………….. 1 1 2 2 3 3
Bootsmann …………… 1 - - - - -
Matrose ………………. - - 1 - 1 -
Leichtmatrose………… - 2 - 1 - 1
Matrosen-Motorwart …… 1 1 1 1 1 1
von 51 bis 100 Schiffsführer ………….. 1 1 2 2 3 3
Bootsmann……………. - - - - - -
über 100 Schiffsführer ………….. 1 oder 1 1 2 2 3 3
Steuermann…………… 1 1 1 - - - -
Bootsmann……………. - - - - 1 - 1
Matrose ………………. 2 1 1 3 1 3 1
in den Stufen 3 und 5 Betriebsform A1 Standard S1,
kann für die ununterbrochene Dauer von höchstens drei Monaten in einem Kalenderjahr um einen Leichtmatrosen, der eine Schifferberufsschule besucht, vermindert werden. Die Zeiten der Verminderung müssen mindestens um einen Monat unterbrochen sein. Der Besuch der Schifferberufsschule muss durch eine an Bord befindliche Bescheinigung der Schifferberufsschule, in der die Zeiten des Schulbesuches angegeben sind, nachgewiesen werden. Diese Bestimmungen gelten nicht für den Leichtmatrosen nach Nummer 5.
Die in der Tabelle nach Nummer 2 vorgeschriebene Mindestbesatzung (Dampf-Tagesausflugsschiffe) in der Stufe 2 Betriebsform A1 Standard S1 kann für die ununterbrochene Dauer von höchstens drei Monaten in einem Kalenderjahr um einen Leichtmatrosen, der eine Schifferberufsschule besucht, vermindert werden. Die Zeiten der Verminderung müssen mindestens um einen Monat unterbrochen sein. Der Besuch der Schifferberufsschule muss durch eine an Bord befindliche Bescheinigung der Schifferberufsschule, in der die Zeiten des Schulbesuches angegeben sind, nachgewiesen werden. Diese Bestimmungen gelten nicht für den Leichtmatrosen nach Nummer 5.
Die in der Tabelle nach Nummer 3 vorgeschriebene Mindestbesatzung (Kabinenschiffe) in der Stufe 3 Betriebsform A1 Standard S1 kann für die ununterbrochene Dauer von höchstens drei Monaten in einem Kalenderjahr um einen Leichtmatrosen, der eine Schifferberufsschule besucht, vermindert werden. Die Zeiten der Verminderung müssen mindestens um einen Monat unterbrochen sein. Der Besuch der Schifferberufsschule muss durch eine an Bord befindliche Bescheinigung der Schifferberufsschule, in der die Zeiten des Schulbesuches angegeben sind, nachgewiesen werden.
Ob Maschinisten und/oder Matrosen-Motorwarte erforderlich sind, bestimmt die Untersuchungskommission und trägt es in Nummer 52 der Fahrtauglichkeitsbescheinigung ein.
ist in den Betriebsformen A1 und A2 der Matrose nach Nummer 1 Buchstabe a durch einen Matrosen-Motorwart;
sind in der Betriebsform B die zwei Matrosen nach Nummer 1 Buchstabe b durch zwei Matrosen-Motorwarte
Das zusätzlich erforderliche Besatzungspersonal wird von der Untersuchungskommission im Schiffsattest unter der Nummer 47 vermerkt.
Die Untersuchungskommission nimmt im Schiffsattest unter der Nummer 48 die entsprechenden Eintragungen vor.
Kapitel 4 Ergänzende Bestimmungen für das Sicherheitspersonal auf Schiffen, die gefährliche Güter befördern
Kapitel 4a Ergänzende Bestimmungen über die Sachkunde der Besatzungsmitglieder von Fahrzeugen, die Flüssigerdgas (LNG) als Brennstoff nutzen
Kapitel 5 Ergänzende Bestimmungen für das Sicherheitspersonal auf Fahrgastschiffen
Abschnitt 1 Anforderungen für den Erwerb und den Nachweis der Befähigungen
Der Atemschutzgeräteträger muss mindestens 18 Jahre alt sein und die erforderliche Eignung besitzen, um die Atemschutzgeräte nach Anhang II § 15.12 Nr. 10 Buchstabe a der Binnenschiffsuntersuchungsordnung zur Rettung von Personen benutzen zu können. Diese gilt als vorhanden, wenn die betreffende Person die Tauglichkeit und die Befähigung nach Maßgabe der nationalen Vorschriften der Rheinuferstaaten oder Belgiens nachweist und regelmäßig nach Maßgabe des § 5.07 fortgebildet worden ist.
Abschnitt 2 Anforderungen an den Betrieb der Fahrgastschiffe
den Sachkundigen für Fahrgastschifffahrt mit der Sicherheitsrolle und dem Sicherheitsplan nach Anhang II § 15.13 der Binnenschiffsuntersuchungsordnung vertraut zu machen;
Teil III Patentvorschriften
Kapitel 6 Allgemeine Bestimmungen für Teil III
Kapitel 7 Bestimmungen über die Schifferpatente
Abschnitt 1 Erwerb der Befähigungen
Unterabschnitt 1 Patentarten
Der Bewerber muss vier Jahre Fahrzeit als Mitglied einer Decksmannschaft nachweisen, davon mindestens zwei Jahre in der Binnenschifffahrt als Matrose oder Matrosen-Motorwart oder mindestens ein Jahr als Bootsmann. Die Fahrzeit muss auf Fahrzeugen mit Maschinenantrieb geleistet worden sein, für deren Führung das Große Patent oder das Kleine Patent erforderlich ist.
Der Bewerber muss drei Jahre Fahrzeit als Mitglied einer Decksmannschaft nachweisen, davon mindestens ein Jahr in der Binnenschifffahrt als Matrose oder Matrosen-Motorwart. Die Fahrzeit muss auf Fahrzeugen mit Maschinenantrieb geleistet worden sein, für deren Führung das Große Patent oder das Kleine Patent erforderlich ist.
Unterabschnitt 2 Streckenkenntnisse
Wer ein Großes Patent, ein Kleines Patent oder ein Streckenzeugnis erwerben will, muss seine Fahrten als Matrose, Matrosen-Motorwart, Bootsmann oder Steuermann an Bord eines Fahrzeugs mit Maschinenantrieb durchgeführt haben, für dessen Führung das beantragte Patent oder ein von der ZKR als gleichwertig anerkanntes Schiffsführerzeugnis vorgeschrieben ist;
Abschnitt 2 Zulassungs- und Prüfungsverfahren
Abschnitt 3 Kontrolle der Tauglichkeit
Abschnitt 4 Überprüfung und Entzug
Kapitel 8 Radarpatent
Kapitel 9 Übergangsbestimmungen
Anlage A1 (Muster)Bordbuch
Anlage A2 (Muster)Schifferdienstbuch
Anlage A4 (Muster)Bescheinigung für den Nachweis der geforderten Ruhezeit nach § 3.12 Nr. 2 bis 6
Anlage A5 (Muster)Als gleichwertig anerkannte im Ausland ausgestellte Schifferdienstbücher
(Fundstelle: BGBl. II 2011, Anlageband zu Nr. 33, S. 63)
Staat Zuständige ausstellende Behörde Beschluss
2000-I-26
pobocka@spspraha.cz
Labská 694/21
Fax: 412 557 410
pobocka@spsdecin.cz
Tel: 581 284 254
pobocka@spsprerov.cz
Divízia vnútrozemskej plavby Letisko M.R. Štefánika
823 05 Bratislava Tel. +421 2 333 00 217
plavba@nsat.sk 2010-II-3
Anlage B2 (Muster)Ärztliches Zeugnis über die Untersuchung der Tauglichkeit in der Rheinschifffahrt
Anlage B3 (Muster)Bescheid zur Tauglichkeit
Anlage C1 (Muster)Bescheinigung Sachkundiger für Fahrgastschifffahrt
Anlage C2 (Muster)Bescheinigung Ersthelfer in der Fahrgastschifffahrt
Anlage C3 (Muster)Bescheinigung Atemschutzgeräteträger in der Fahrgastschifffahrt
Anlage C4 (Muster)Bescheinigungsbuch für die Fahrgastschifffahrt
Anlage D1 (Muster)Rheinpatent
(Fundstelle: BGBl. II 2016, S. 708)
Anlage D2 (Muster)Vorläufiges Rheinpatent
Anlage D3 (Muster)Streckenzeugnis
Anlage D4 (Muster)Radarpatent
I.Schiffsführerzeugnisse der Mitgliedstaaten
Staat Name des als
Zeugnisses Zusätzliche Bedingungen Zuständige ausstellende Behörde(n) Muster des als
nur in Verbindung mit einem Streckenzeugnis nach dem Muster der Anlage D3 der Verordnung über das Schiffspersonal auf dem Rhein für die Fahrt auf der Strecke zwischen den Schleusen Iffezheim (km 335,92) und der Spyck’schen Fähre (km 857,40) gültig,
Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt Muster
D Schifferpatent B Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt
2280 DV Rijswijk Muster
NL Groot vaarbewijs B
NL Groot vaarbewijs I
der Inhaber ist nur bis zum 50. Lebensjahr zur Fahrt auf dem Rhein berechtigt,
bis zum 1. März 2001
durch den KOFS ausgestellt Muster
NL Groot vaarbewijs II
B Schiffsführer-
zeugnis/ Vaarbewijs A
der Inhaber muss bei Erreichen des 50. Lebensjahres einen Bescheid zur Tauglichkeit nach dem Muster der Anlage B3 der Verordnung über das Schiffspersonal auf dem Rhein vorlegen, der nach Maßgabe der genannten Regelung zu erneuern ist,
S.P.F. Mobilité et
Transports/F.O.D.
B-1210 Brüssel Muster
zeugnis/ Vaarbewijs B
nur in Verbindung mit einem Streckenzeugnis nach dem Muster der Anlage D3 der Verordnung über das Schiffspersonal auf dem Rhein auf der Strecke zwischen den Schleusen Iffezheim (Rhein-km 335,92) und der Spyck’schen Fähre (Rhein-km 857,40) gültig,
der Inhaber muss bei Vollendung des 50. Lebensjahres einen Bescheid zur Tauglichkeit gemäß dem Muster B3 der Verordnung über das Schiffspersonal auf dem Rhein vorlegen, der nach Maßgabe der genannten Verordnung zu erneuern ist,
Bulgarian Maritime Administration (BMA)
20 Pristanistna St.
stw_rs@marad.bg
Tel.: +359 82 815 815
Fax: +359 82 824 009 Muster
SK Schiffsführerzeugnis für Muster Kapitäne der Klasse A
(Anordnung vorübergehender Art vom 01.08.2015 bis 31.07.2018)
Tel. + 421 2 333 00 217
plavba@nsat.sk Muster
Preukaz odbornej spôsobilostiLlodný kapitán I. triedy kategórie B Muster
Deutsches Muster:
Schifferpatent für die Binnenschifffahrt A und B (85 mm x 54 mm – Grundfarbe blau; entsprechend ISO-Norm 7810.)
Niederländisches Muster:
Groot vaarbewijs A en B voor de binnenvaart (85 mm x 54 mm – Hintergrund blau)
Groot vaarbewijs I und II
Belgisches Muster:
Material der Karte entsprechend ISO-Norm 7810.
Carte conforme à la norme ISO 7810.
Muster der slowakischen Schiffsführerzeugnisse Kategorie A und Kategorie B
Schiffsführerzeugnis für Kapitäne der Klasse A
Muster des bulgarischen Schiffsführerzeugnisses
II.Schiffsführerzeugnisse von Drittstaaten
RO Schiffsführer-
zeugnis A
der Inhaber muss bei Vollendung des 50. Lebensjahres einen Bescheid zur Tauglichkeit nach dem Muster der Anlage B3 der Verordnung über das Schiffspersonal auf dem Rhein vorlegen, der nach Maßgabe der genannten Regelung zu erneuern ist,
Rumänische Seeschifffahrtsbehörde,
Constanta Port No. 1,
900900 Constanta,
+40 241/616.129;
+40 241/60.2229
+40 241/616.229;
+40 241/60.1996
Email: rna@rna.ro Muster
zeugnis B Muster
CZ Kapitänszeugnis
der Klasse I (B)
Tel. +420 234 637 240
bimka@spspraha.cz Muster
Schiffsführerzeugnis
(gültig ab 15.03.2015) Muster
HU Schiffsführer-
zeugnis der Klasse A
Nemzeti Közlekedési Hatóság /
Zuständige ausstellende Behörde
Stratégiai és Módszertani Igazgatóság /
Direktion Strategie und Methodologie
Hajózási és Légiközlekedési Főosztály /
Abteilung Schifffahrt und zivile Luftfahrt
1389 Budapest 62 Pf. 102
Tel.: +36 1 815 9646
Fax: +36 1 815 9659
E-Mail: hajozaslegikozlekedesfoo.smi@nkh.gov.hu Muster
zeugnis der Klasse B
Österreich Muster
Kapitänspatent B Muster
Muster der rumänischen Schiffsführerzeugnisse der Klassen A und B
Schiffsführerzeugnis der Klasse A
Alle Binnengewässer, mit Ausnahme des Rheins
R (Radar) – Klasse und Tragfähigkeit des Schiffes, für die das Patent gilt (Tonnen, kW, Fahrgäste)
Ungültigkeitsdatum
Vermerk, Einschränkungen
Muster des tschechischen Schiffsführerzeugnisses
Kapitänszeugnis der Klasse I (B)
Muster der ungarischen Schiffsführerzeugnisse der Klassen A und B
(Die Karte muss in ihrer Gestaltung der ISO-Norm 7810 entsprechen.)
Muster der österreichischen Kapitänspatente Kategorie A und Kategorie B
Kapitänspatent A
Dieses Dokument kann auch durch den „Minister van Verkeer en Waterstaat, namens deze, De Directeur-Generaal Scheepvaart en Maritieme Zaken“ ausgestellt werden.
(Fundstelle: BGBl. II 2011, Anlageband zu Nr. 33, S. 98 - 101)
Staat Name des
anerkannten Zeugnisses Zusätzliche
Bedingungen nationale Ausstellungsbehörde(n) Muster
RO Befähigungszeugnis für die Radarfahrt auf Binnenwasserstraßen — Rumänische Seeschifffahrtsbehörde,
CZ Radarschiffer-Zeugnis — Státní plavební správa,
HU Radarschiffsführerzeugnis für Binnenschifffahrtsstraßen — Nemzeti Közlekedési Hatóság /
Preukaz radarového navigátora — Dopravný úrad
Muster des rumänischen Befähigungszeugnisses für die Radarfahrt
Muster der tschechischen Befähigungszeugnisse für die Radarfahrt
Muster des ungarischen Radarschiffsführerzeugnisses für Binnenschifffahrtsstraßen
Muster des slowakischen Befähigungszeugnisses für die Radarfahrt
Preukaz radarového navigátora
1.3 Rheinschiffsuntersuchungsordnung
im Sinne des § 1 Absatz 8 der Binnenschiffsuntersuchungsordnung
(Rheinschiffsuntersuchungsordnung)
Inhalt Schiffsattest 2 x x x x
2.7 Unterschiede zwischen herkömmlichen Sichtgeräten und Tageslichtsichtgeräten
(Fundstelle: BGBl. II 2016, S. 705)
Gesetzgebung in Bezug auf Fahrzeuge, die Flüssigerdgas als Brennstoff nutzen (ADN, RheinSchPV, Anhang II der BinSchUO, Richtlinie 2006/87/EG und ggf. neue Entwicklungen)
Alle Gesetze § 1.01 Begriffsbestimmungen Teil I Allgemeine Bestimmungen
Stand: Zuletzt geändert durch Art. 33 Nr. 3 V v. 2.6.2016 I 1257
Hinweis: Änderung durch Art. 1 iVm Anlage 1 bis 4 V v. 17.6.2016 II 698 textlich nachgewiesen, dokumentarisch noch nicht abschließend bearbeitet
2011, 1300 (Anlageband): BGBl II

References: § 6
 § 15
 § 5
 § 15
 § 3
 § 1
 § 1
 Art. 33
 Art. 1