Source: http://www.interreg.net/interreg4/de/service/faq.asp?rCSS=alternate_01
Timestamp: 2018-05-21 20:33:29+00:00

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FAQ - Häufige Fragen | Interreg IV Italien-Österreich
Thema Alle Projekteinreichung Partnerschaft Förderfähigkeit der Ausgaben Projektbewertung Programmfinanzierung Abrechnung der Spesen/Berichterstattung Auszahlung der EFRE-Fördermittel CLLD Forschung und Innovation Natur und Kultur Istitutionen CLLD
[Förderfähigkeit der Ausgaben]
Was versteht man unter „Teilnahme von Dritten“ bei Veranstaltungen mit Catering?
Laut programmspezifischen Förderfähigkeitsregeln (vgl. Punkt 3.4) sind Kosten für das Catering bei Veranstaltungen nur bei Teilnahme von Dritten förderfähig. Mit „Teilnahme von Dritten“ ist dabei die Teilnahme von Personen gemeint, die nicht direkt im Projekt involviert sind. Als „direkt im Projekt involviert“ gelten beispielsweise Projektpartner, assoziierte Partner oder Personen, die über ein Vertragsverhältnis mit dem Projekt verbunden sind.
Bei „internen“ Sitzungen zwischen Projektpartnern hingegen können die Ausgaben (Reise- und Unterbringungskosten) der einzelnen Mitarbeiter der Projektpartner in der Kostenkategorie "Reise- und Unterbringungskosten" abgerechnet werden, sofern Reisekosten in Beachtung interner Vorschriften getätigt werden. Reise- und Unterbringungskosten der Mitarbeiter eventueller „Assoziierter Partner“ können im Rahmen des eigenen Budgets der begünstigten Projektpartner geltend gemacht werden (vgl. Punkt 3.3 der Förderfähigkeitsregeln)
Sind Reise- und Unterbringungskosten von in der Organisationsstruktur des Projektpartners eingebundenen Personen förderfähig?
Reise- und Unterbringungskosten von in der Organisationsstruktur des Projektpartners eingebundenen Personen (wie z.B. Direktor, Bürgermeister, Abteilungsleiter und dergleichen), deren Personalkosten nicht über das Projekt abgerechnet werden, welche aber z.B. an Konferenzen, Veranstaltungen, Sitzungen oder Treffen teilnehmen, sind zulässig, falls ein direkter Projektbezug besteht, sie notwendig und relevant für das Projekt sind sowie die Teilnahme nachgewiesen wird.
Welche Projektänderungen sind formal zu beantragen und von der Verwaltungsbehörde zu genehmigen?
Laut Art. 5 Abs. 2 des Interreg-Fördervertrags besteht die Möglichkeit, Mittelverschiebungen zwischen Kostenkategorien bis maximal 20% oder bis zu einem Betrag von 10.000 € vorzunehmen. Für solche Mittelverschiebungen ist keine formale Genehmigung durch die VB notwendig. Damit der Abrechnungsprozess effizient ablaufen kann, muss die entsprechende Berichterstattung über coheMON erfolgen, indem die Verschiebungen im System eingegeben werden. Die entsprechenden Ausgaben können anschließend sofort abgerechnet und anerkannt werden. Überschreitungen von mehr als 20% und zugleich über 10.000 € sind ebenfalls über coheMON zu beantragen, müssen hingegen ausdrücklich von der VB, in der Regel unter Einbeziehung der regionalen Koordinierungsstellen (RKs), genehmigt werden (Art. 5 Abs. 3 Interreg-Fördervertrag).
NB: Die Verpflichtung der Genehmigung durch die VB bedeutet nicht, dass die betreffenden „geänderten“ Ausgaben erst nach der formalen Genehmigung des Änderungsantrages getätigt werden dürfen. Auf eigenes Risiko können die geänderten Ausgaben auch vor der formalen Genehmigung getätigt werden. Eine Anerkennung der betroffenen Ausgaben kann jedoch erst nach der formalen Genehmigung durch die VB erfolgen. Falls der Begünstigte aufgrund der inhaltlichen oder betragsmäßigen Natur der beantragten Änderungen Zweifel hat, ob diese von der VB genehmigt werden, empfiehlt es sich, mit der Umsetzung der geänderten Tätigkeiten auf die formale Genehmigung zu warten.
Grundsätzlich bleibt durch derartige Mittelverschiebungen die Verpflichtung zur Umsetzung der im Projektantrag enthaltenen Projektinhalte unberührt (Art. 5 Abs. 3 Interreg-Fördervertrag).
Die oben beschriebene Vorgehensweise bezüglich Mittelverschiebungen findet ebenso Anwedung bei wesentlichen Änderungen der Projektinhalte, mit oder ohne damit einhergehenden Kostenverschiebungen. Solche „wesentlichen“ Änderungen (ausgenommen sind reine Umsetzungsdetails ohne Auswirkung auf Zielsetzungen oder Ergebnisse) sind ebenfalls über coheMON zu beantragen und können auf eigenes Risiko durchgeführt werden, die betroffenen Ausgaben jedoch erst nach der formalen Genehmigung durch die VB von den Kontrollinstanzen (FLC) anerkannt werden.
Mittelverschiebungen lediglich zwischen WPs, ohne damit einhergehende Verschiebungen zwischen Kostenkategorien und/oder Änderung wesentlicher Inhalte, müssen im coheMON nicht erfasst werden. Der Abrechnungsprozess wird dadurch nicht behindert.
Diese Handhabe von Projektänderungen soll im Sinne der partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Programmbehörden und Begünstigten einerseits die termingerechte Projektumsetzung unterstützen und verhindern, dass es im Falle von unwesentlichen Änderungen durch das Beantragen/Warten auf eine formale Genehmigung zu Verzögerungen kommt, ohne dadurch andererseits den Programmbehörden bei wesentlichen Projektänderungen, die Möglichkeit des Einspruchs zu nehmen.
Wann müssen Vorbereitungskosten bezahlt werden?
Laut „Programmspezifischen Förderfähigkeitsregeln“, Absatz 2.3 sind Vorbereitungskosten förderfähig, die im Zeitraum zwischen der Veröffentlichung des Aufrufs und der Einreichung des Projektantrages getätigt werden.
Aufgrund der kurzen Zeitspanne und der häufig aufwändigen Zahlungsverfahren, kann es schwierig sein, sämtliche Schritte - von der Beauftragung, über die Erbringung der Dienstleistung bis zur Rechnungsstellung und Bezahlung – innerhalb der Frist zur Projekteinreichung abzuwickeln.
Daher gelten – vorbehaltlich der Projektgenehmigung - jene Vorbereitungskosten als zulässig, die im Zeitraum zwischen der Veröffentlichung des Aufrufs und der Einreichung des Projektantrages zumindest durchgeführt (Leistungserbringung) werden. Rechnungsstellung und Zahlung der Leistung können auch zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.
In welchen Fällen ist es nicht notwendig die Genehmigung der „Kosten außerhalb des Programmgebiets“ bei der Verwaltungsbehörde zu beantragen?
Kosten für Projekttätigkeiten, die außerhalb des Programmgebietes anfallen, müssen entweder im genehmigten Projektantrag stehen oder ausdrücklich von der Verwaltungsbehörde genehmigt werden (siehe Programmspezifische Förderfähigkeitsregeln, Punkt 2.2 B). Solche Kosten außerhalb des Programmgebiets gelten als stillschweigend von der Verwaltungsbehörde genehmigt, falls mindestens zwei der folgenden Elemente zutreffen:
Unmittelbare Nähe zum Programmgebiet (bis zu 15 km)
Geringfügiger Kostenpunkt (unter 1.000,00 €)
Die Projekttätigkeit entfaltet sich am Projektstandort eines Projektpartners außerhalb des Programmgebiets (z.B. Veranstaltung, Tagung, Sitzungen, Besprechungen usw.)
Die auf diese vereinfachte Weise genehmigten Kosten außerhalb des Programmgebiets sind als solche jedenfalls im Monitoringsystem des Programms zu erfassen und somit bei der Abrechnung vom Begünstigten anzugeben.
Für die Definition der „Kosten außerhalb des Programmgebiets“ kann die entsprechende FAQ unter www.interreg.net/faq konsultiert werden: „Welche Reise- und Unterbringungskosten gelten als „Kosten außerhalb des Programmgebiets?“.
Datum: 30.8.2017
Welche Reise- und Unterbringungskosten gelten als „Kosten außerhalb des Programmgebiets“?
Für Personal von Begünstigten mit Sitz innerhalb des Programmgebiets gelten die Reisekosten (Hin- und Rückreise) zum Ort der außerhalb des Programmgebiets stattfindenden Veranstaltung nicht als „Kosten außerhalb des Programmgebiets“ im Sinne des Art. 20 Abs. 2 Verordnung (EU) 1299/2013 (siehe Art. 5 Abs. 8 del.VO 481/2014). Für dieses Personal gelten lediglich die außerhalb getätigten Unterbringungs- und Verpflegungskosten sowie eventuelle Spesen für lokalen Transport als „Kosten außerhalb des Programmgebiets“, sofern diese Spesen nicht von Tagegeldern gedeckt werden.
Für Personal von Begünstigten mit Sitz außerhalb des Programmgebiets gelten Reise- und Unterbringungskosten hingegen immer als „außerhalb des Programmgebietes“ im Sinne des Art. 20 Abs. 2 Verordnung (EU) 1299/2013, unabhängig davon ob der Ort der Veranstaltung innerhalb oder außerhalb des Programmgebiets liegt (siehe Art. 5 Abs. 7 del.VO 481/2014).
[CLLD]
Hat die Zwischenevaluierung der CLLD-Strategie einen Einfluss auf den Förderzeitraum des Schirmprojekt "Kleinprojekte"?
Das Schirmprojekt "Kleinprojekte" läuft über die gesamte Dauer der Förderperiode, wobei in Art. 9 des CLLD-Fördervertrags eine Zwischenevaluierung der Umsetzung der CLLD-Strategie insgesamt zum 30.09.2019 und zum 30.09.2022 verpflichtend vorgesehen ist. Der Förderzeitraum des Schirmprojektes ist durchgehend und wird von diesen Evaluierungen nicht unterbrochen.
Die Kleinprojekte sind somit innerhalb des gesamten Förderzeitraums des Schirmprojektes förderfähig.
[Forschung und Innovation]
Mobilität: Bisher fehlt auf dem Autobahnkorridor zwischen Deutschland, Österreich und Italien ein einheitliches Abrechnungssystem (e-tolling) für Personenkraftfahrzeughalter. Problemstellungen ergeben sich diesbezüglich aus Datenschutz, Arbeitsplatzgefährdung und maximaler Fahrzeugauslastung der Fahrstreifen. Durch die VERORDNUNG (EU) 2016/679 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 27. April 2016 Abs.5 wird zumindest aus Datenschutzsicht eine verbesserte Koordinierung des Grenzverkehrs möglich werden. Nun gilt es, eine Erleichterung von Abrechnungen zu ermöglichen durch Videomaut, Verbinden des Telepasssystems für EU-Ausländer und/oder Kreditkartenbesitzer und eine Berechnung der Fahrten südlich von Bozen. Weiters werden für die zukünftige Verlegung des Güterverkehrs auf die Schiene Tarifmaßnahmen nötig werden, die entsprechende Anreize schaffen. Auch diesbezüglich könnte eine grenzüberschreitende Vernetzung der Organisation des Autobahnverkehrs Sinn machen.
Sollten Sie Interesse haben an einer Zusammenarbeit wenden Sie sich an gs-sc@provinz.bz.it.
[Natur und Kultur]
We are working on a proposal for promoting accessible tourism in the Alps area. The main objective of the project is to development of cross-border products able to promote a “for all” dimension of the tourism, removing architectural barriers, introducing the ICT and the augmented reality (AR) for the enhancement of the visitors experiencethe accessibility of the tourism sites.
We are looking for partners from the eligible area of Austria.
[Istitutionen]
Sanität: Schaffung einer neuen innovativen Schnittstelle zwischen Gesundheitsversorgung, Sozialdiensten und Sozialgenossenschaften zur kommunalen Organisation von Sozialarbeit In Institutionen, die in diesen Bereichen tätig sind. Es mangelt häufig an Austausch von Informationen. Dadurch und durch eine bessere Koordinierung könnten Kostenersparnisse erwirtschaftet und ein größeres Augenmerk auf den Bereich Prävention gelegt werden. Das österreichisch-italienische Grenzgebiet könnte in Europa führend in diesem Bereich werden, der zudem einen Austausch zwischen peripheren und Staatsgebieten gewährleisten könnte.
(Letzte Aktualisierung: 20.07.2009)

References: Art. 5
 Art. 20
 Art. 5
 Art. 20
 Art. 5
 Art. 9