Source: https://www.iww.de/quellenmaterial/id/26183
Timestamp: 2020-07-12 03:17:53+00:00

Document:
27.02.2007 · IWW-Abrufnummer 070660
Oberlandesgericht Düsseldorf: Urteil vom 22.01.2007 – I-1 U 151/06
In Widerspruch zu ihrem Vorbringen und der Darlegung im angefochtenen Urteil wäre der Kläger angesichts seines beengten finanziellen Spielraumes und mit Rücksicht auf sein um mehr als 5.200,00 EUR überzogenes Girokonto (Bl. 6 d.A.) aller Wahrscheinlichkeit nach nicht - auch nicht in Höhe des durch ihn mit ca. 2.250,00 EUR bezifferten tatsächlichen Instandsetzungsaufwandes - in der Lage gewesen, ein Bank- oder Sparkassendarlehen mit nicht überteuerten marktüblichen Zinsen eingeräumt zu bekommen. Das Vorbringen der Beklagten l ässt keinen gegenteiligen Rückschluss zu. Der Schädiger hat zu beweisen, dass dem Geschädigten die Aufnahme eines Kredites zumutbar gewesen wäre (ständige Rechtsprechung des Senats; so auch OLG Frankfurt ZfS 1984, 328; KG VM 1994, 5).
Zur Zulassung der Revision besteht kein Anlass, weil die Voraussetzungen des  § 543 Abs. 2 ZPO nicht gegeben sind.
RechtsgebieteStVG, PflVersG, ZPO, BGB	VorschriftenStVG § 7, StVG § 17, PflVersG § 3 Nr. 1, PflVersG § 3 Abs. 1 Nr. 1, ZPO § 139 Abs. 2, ZPO § 287, ZPO § 300 Abs. 1, ZPO § 538 Abs. 2 Ziff. 1, BGB § 249 Abs. 1, BGB § 249 Abs. 2 S. 1, BGB § 251 Abs. 1, BGB § 254, BGB § 254 Abs. 2, BGB § 271 Abs. 1, BGB § 278, BGB § 286 Abs. 1

References: § 7
 § 17
 § 3
 § 3
 § 139
 § 287
 § 300
 § 538
 § 249
 § 249
 § 251
 § 254
 § 254
 § 271
 § 278
 § 286