Source: https://www.competitionline.com/de/ergebnisse/293828/true
Timestamp: 2020-01-17 21:58:43+00:00

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Ergebnis: Neubau eines Verwaltungsgebäudes für die...competitionline
(ID 3-293828)
Preisrichter	 Volker Biermann, Prof. Stefanie Eberding, Bärbel Hoffmann, Prof. Johannes Kappler, Dr. Eckart Rosenberger [Vorsitz], Prof. Dorothea Voitländer, Prof. Ludwig Wappner
Es wird ein dreistufiges Verfahren durchgeführt::
1. Teilnahmewettbewerb (Präqualifikation)
2. Planungswettbewerb nach RPW mit 15 Teilnehmern
3. Verhandlungsverfahren nach GWB / VgV mit allen Preisträgern
Mit dieser Wettbewerbsbekanntmachung wird der Teilnahmewettbewerb eingeleitet.
E-Mail: MTRPcGFsZF1qZWEqT3BlYWw8XnMqXWtnKmBh
Hauptadresse: https://bw.aok.de/
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://pkm.conclude.com/aok-pforzheim
E-Mail: MTFqcWhyc2htZC1ibnJoYj9jcWRybi1ibmw=
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://pkm.conclude.com/aok-pforzheim
Die AOK Baden-Württemberg beabsichtigt den Neubau eines Verwaltungsgebäudes mit KundenCenter und Gesundheitszentrum für die Bezirksdirektion Nordschwarzwald am Standort Pforzheim. Das Raumprogramm des AOK-Verwaltungsgebäudes umfasst für Verwaltung, KundenCenter sowie Gesundheitszentrum ca. 4 000 m2Hauptnutzfläche.
— Vollständigkeitsprüfung des Antrags,
— Erklärung zur Teilnahme am Wettbewerb,
I. Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung:
— Eigenerklärung zur Berufszulassung (AUSSCHLUSSKRITERIUM),
II. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
— Berufshaftpflichtversicherungsdeckung (Personenschäden mind. 2 Mio. EUR, sonstige Schäden mind. 2 Mio. EUR) oder Nachweis des Versicherungsgebers, dass die Deckungssumme auftragsbezogen abgesichert werden kann (AUSSCHLUSSKRITERIUM),
Unter den Bewerbern / Bewerbergemeinschaften, die keine Ausschlusskriterien erfüllen, werden die 15 Bewerber / Bewerbergemeinschaften, die zur Teilnahme an dem Wettbewerb zugelassen werden, anhand folgender Auswahlkriterien ausgewählt:
I. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit.
— Gesamtjahresumsatz in den letzten drei Geschäftsjahren gem. § 45 Abs. 4 VgV: Mindestpunktzahl ab 300 000 EUR, Höchstpunktzahl ab 700 000 EUR (Wichtung 5 %),
II. Fachliche Eignung – Projektteam:
— Jährliches Mittel der Beschäftigten und Anzahl der Führungskräfte in den letzten drei Geschäftsjahren gem. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV: Mindestpunktzahl ab 6 Beschäftigten, Höchstpunktzahl ab 10 Beschäftigten (Wichtung 5 %),
— Wettbewerbserfolge/Preise/Auszeichnungen (BDA-Architektenpreis Nike und BDA-Landespreise, AK oder vergleichbare Preise anderer EU-Länder) nach dem 1.1.2000 gem. § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV: Mindestpunktzahl ab 1 Wettbewerbserfolg/Preis/Auszeichnung, Höchstpunktzahl ab 5 Wettbewerbserfolge/Preise/Auszeichnung (Wichtung 25 %),
III. Fachliche Eignung – Referenzliste:
Referenzliste (die maximale Punktzahl entspricht 3 Referenzen) gem. §§ 46 Abs. 3 Nr. 1, 75 Abs. 5 VgV (Wichtung 65 %):
Geeignete Referenzen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge in Form einer Liste.
— Leistungen Objektplanung gemäß § 34 HOAI und Leistungsphasen 2-4 vollständig erbracht,
— Vergleichbares Referenzprojekt zur ausgeschriebenen Planungsleistung,
— Mindesthonorarzone III oder höher nach HOAI,
— Projektfertigstellung/Inbetriebnahme nach 21.2.2008 (10 Jahre),
— Angabe Auftraggeber.
— Höhe der anrechenbare Herstellkosten gem. § 33 HOAI: Mindestpunktzahl ab 3 Mio. EUR netto, Höchstpunktzahl ab 11 Mio. EUR netto,
— Projektfertigstellung / Inbetriebnahme: Mindestpunktzahl am oder nach 21.2.2009 (9 Jahre), Höchstpunktzahl am oder nach 21.2.2013 (5 Jahre).
Der Planungswettbewerb nach RPW (Stufe 2) wird gemäß folgender Kriterien bewertet:
— Städtebau, Architektur, Freiraum (40 %),
— Wirtschaftlichkeit, ökonomische Nachhaltigkeit und Funktionalität (40 %),
— energetische und ökologische Nachhaltigkeit, Umweltverträglichkeit, Baulogistik (20 %).
Zur Stufe 3 (Verhandlungsverfahren nach GWB/VgV) werden alle Preisträger zugelassen. Das Siegerbüro wird unter den Preisträgern anhand folgender Zuschlagskriterien ausgewählt:
— Planungswettbewerb (70 %),
— Bieterpräsentation (Projektabwicklung, Projektteam, Wirtschaftlichkeit) (20 %),
— Honorarangebot (10 %)
Durch die AOK Baden Württemberg wird ein Preisgeld in Höhe von 130 000 EUR ausgelobt. Die genaue Aufteilung wird in der Auslobung (Stufe 2) noch bekanntgegeben.
— Die Erstellung der Bewerbungsunterlagen (Teilnahmeantrag) in der Stufe 1 (Teilnahmewettbewerb) wird nicht vergütet.
1/ BEAUFTRAGUNG UND REALISIERUNG:
Von § 8 Abs. 2 Satz 1 RPW 2013 wird insofern abgewichen, als für den Fall, dass das Projekt umgesetzt wird, einer der Preisträger, nicht jedoch in der Regel der Gewinner mit den weiteren Planungsleistungen beauftragt wird, sofern kein wichtiger Grund der Beauftragung entgegensteht. Bei der Auswahl wird die Empfehlung des Preisgerichts dadurch berücksichtigt, dass das Ergebnis des Planungswettbewerbs mit 70 % gewichtet wird:
— Honorarangebot (10 %).
Es ist beabsichtigt, im Anschluss an den Wettbewerb mit allen Preisträgern ein Verhandlungsverfahren nach Maßgabe des 4. Teils des GWB und der VgV durchzuführen. Im Rahmen des Verhandlungsverfahrens wird anhand der unter IV. 1. 9. Angegebenen Zuschlagskriterien ein Preisträger ausgewählt, dem im Wege einer stufenweisen Beauftragung die weiteren Planungsleistungen bis mindestens einschl. der Leistungsphase 4 i.S.v. § 33 HOAI übertragen werden, sofern und soweit die Aufgabe realisiert wird. Es besteht kein Anspruch auf Realisierung. Die AOK behält sich vor, die Bauleistungen und die Planungsleistungen ab der Leistungsphase 5 gesamthaft zu vergeben. Sofern keine weitere Beauftragung der kompletten Ausführungsplanung (LPH 5) erfolgt, wird die Ausloberin durch angemessene weitere Beauftragung des im Rahmen des Verhandlungsverfahrens ausgewählten Preisträgers sicherstellen, dass die Qualität des Wettbewerbsentwurfs realisiert wird. Dies erfolgt z.B. durch Regeldetails, Planfreigabe, Leistungsbeschreibung, Angebotsbewertung und Qualitätskontrollen.
2/ BEWERBUNGSFORMULAR UND BIETERPLATTFORM:
Zur Angabe der notwendigen Nachweise wird empfohlen das Bewerbungsformular zu verwenden, das auf der Drees & Sommer Stuttgart Ausschreibungsplattform „PKM“ heruntergeladen werden kann (Link siehe I.3 der Bekanntmachung). Der Teilnahmeantrag ist elektronisch über den angegebenen Link einzureichen (Link siehe I.3 der Bekanntmachung).
Zur Abgabe des Teilnahmeantrages nutzen Sie bitte die Ausschreibungsplattform über UPLOAD --> Teilnahmeantrag.
Für den Einsatz von „PKM“ benötigen Sie einen aktuellen Browser (z.B. Internet Explorer ab Version 7) mit aktivierten Cookies und Java-Script. Weiterhin muss ggf. das Up- und Downloaden von Dateien über das https-Protokoll von der Firewall gestattet sein.
3/ BIETERGEMEINSCHAFTEN / EIGNUNGSLEIHE / UNTERAUFTRAGSVERGABE:
— Bietergemeinschaften geben eine gemeinsame Bewerbung ab. Geforderte Eigenerklärungen und / oder Nachweise sind für jedes Bietergemeinschaftsmitglied gesondert zu erklären und vorzulegen. Dazu sind die entsprechenden Seiten zu kopieren und kenntlich zu machen, von welchem Bietergemeinschaftsmitglied die / der Erklärung / Nachweis stammt. Ferner ist eine Bietergemeinschaftserklärung (Anlage der Bewerbungsunterlagen) abzugeben, in der auch der Vertreter der Bietergemeinschaft mit postalischer und elektronischer Adresse zu benennen ist,
— Im Fall der Eignungsleihe sind geforderte Eigenerklärungen und / oder Nachweise von dem Eignungsverleiher vorzulegen. Der AG behält sich vor, einen Nachweis der Verfügbarkeit im Auftragsfall vor Auftragserteilung zu fordern. Auf §§ 43, 47 VgV wird verwiesen.
Ein wirksamer Zuschlag kann erst erteilt werden, nachdem die Vergabestelle die unterlegenen Bieter über die beabsichtige Zuschlagserteilung mit den nach § 134 GWB erforderlichen Angaben informiert hat und 15 Kalendertage bzw. bei Versendung der Information per Fax oder auf elektronischem Weg 10 Kalendertage vergangen sind (§§ 134, 135 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, wenn der Antragsteller die geltend gemachten Verstöße gegen Vergabevorschriften bereits vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber der Vergabestelle nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat bzw. wenn der Antragsteller Vergabeverstöße, die bereits aufgrund der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar waren, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gerügt hat. Ferner ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 GWB).
2019/S 109-266023
E-Mail: MjEyR2hZZFxVYl1ZIkdoXVlkNFZrIlVjXyJYWQ==
Es wurde ein dreistufiges Verfahren durchgeführt:
1) Teilnahmewettbewerb (Präqualifikation);
2) Planungswettbewerb nach RPW mit 15 Teilnehmern:
— Konzeptionelle städtebauliche Analyse für Teilgrundstück (B).
3) Verhandlungsverfahren nach GWB/VgV mit allen Preisträgern.
Wert ohne MwSt.: 409 887.00 EUR
Das Projekt soll auf dem Areal des ZOB-Süd in Pforzheim realisiert werden. Das Areal des ZOB-Süd wird in 2 Teilgrundstücke aufgeteilt: das Teilgrundstück (A) ist für das neue Verwaltungsgebäude mit KundenCenter und Gesundheitszentrum der AOK vorgesehen, das Teilgrundstück (B) für einen Mischkomplex mit Büro, Parken und Wohnen – evtl. für ein Parkhaus. Nur hinsichtlich des Teilgrundstücks (A) handelt es sich um einen Realisierungswettbewerb im Sinne von § 3 Abs. 1 Satz 1 RPW 2013 der AOK. Für das Teilgrundstück (B) sollen konzeptionelle Lösungen im Sinne eines Ideenwettbewerbs (§ 3 Abs. 1 Satz 2 RPW 2013) gefunden werden.
Der Mischkomplex/das Parkhaus auf dem Teilgrundstück (B) wird in keinem Fall von der AOK realisiert. Insofern entscheidet allein die Stadt Pforzheim, wie sie mit dem Ergebnis des Ideenteils verfahren möchte.
Im durchgeführten Wettbewerb sollte daher neben dem Neubau eines Bürogebäudes für die AOK auf dem Teilgrundstück
(A) ein Entwicklungskonzept mit qualitätsvollem Städtebau und anspruchsvoller Architektur für das gesamte Areal erarbeitet werden. Ziel ist es dabei, ein Ensemble zu schaffen, das dem Ort einen eigenständigen und selbstbewussten Charakter gibt, sich maßstäblich in die Umgebung einfügt und den Standort trotz seiner inselartigen Lage in das Stadtgefüge integriert.
Zum Zeitpunkt der Auslobung gibt es noch keine detaillierten inhaltlichen Anforderungen an den Mischkomplex/ das Parkhaus. Für das Teilgrundstück (B) wird daher ein Konzept für einen urbanen Stadtbaustein mit konzeptionellen Nutzungsideen sowie das Konzept erläuternde schematische Grundrisse erwartet. Die Abgrenzung zwischen den beiden entstehenden Teilgrundstücken ist noch nicht abschließend definiert, die Grenze zwischen den beiden Baufeldern ist also noch „fließend“ und im Wettbewerb zu konkretisieren. In diesem Zusammenhang legt die Stadt Pforzheim großen Wert auf die städtebauliche Einheit des gesamten Areals und eine gelungene Verzahnung der beiden entstehenden Projektbausteine. Die Umsetzung der beiden Projektbausteine muss unabhängig voneinander möglich sein (Realteilung des Grundstücks, Flexibilität und Eigenständigkeit in Bau und Zeit).
2) Planungswettbewerb nach RPW mit 15 Teilnehmern;
Qualitätskriterium - Name: Planungswettbewerb / Gewichtung: 70
Qualitätskriterium - Name: Bieterpräsentation (Projektabwicklung, Projektteam, Wirtschaftlichkeit) / Gewichtung: 20
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2018/S 040-088090
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 409 887.00 EUR
Ausschreibung veröffentlicht 27.02.2018
Wettbewerbs-ID 3-293828
Seitenaufrufe 3062

References: § 45
 § 46
 § 46
 § 34
 § 33
 § 8
 § 33
 § 134
 § 3