Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/erweiterung-der-eisschnelllaufhalle-sportforum-berlin-120579
Timestamp: 2020-07-06 11:51:48+00:00

Document:
Ergebnis: Erweiterung der Eisschnelllaufhalle – Spitzensportliches Trainingszentrum Wintersport – Sportforum Berlin
Anerkennung: 4a Architekten GmbH, Stuttgart
2. Preis: Kersten Kopp Architekten GmbH, Berlin
1. Preis: Nieto Sobejano Arquitectos, Berlin
3. Preis: HEIDE & VON BECKERATH, Berlin
Anerkennung: :mlzd, Berlin
Erweiterung der Eisschnelllaufhalle – Spitzensportliches Trainingszentrum Wintersport – Sportforum	, Berlin Lichtenberg/ Deutschland
wa-2028411
Architekt*innen als Generalplaner*innen
Ulrike Kurz, Dipl.-Ing. Architektin , Berlin
Deutschland 8/1 Sporthallen, Turnhallen, Mehrzweckhallen 8 Freizeit, Sport, Erholung 8/3 Sportzentren 8 Freizeit, Sport, Erholung Nicht offener Wettbewerb
Enrique Sobejano · Patricia Grande
Mitarbeit: Malte Sunder-Plassmann · José Caso Teran
Mariesole Benzi · Marco Benfatto
Bollinger Grohmann Ingenieure, Berlin
Tech. Gebäudeausrüstung:
Winkels Pudelik, Münster
Kersten Kopp Architekten GmbH, Berlin
Minka Kersten · Andreas Kopp
Mitarbeit: Lea Keil · Barbara Witt
Nando Reichard · Laura Haas
Mitarbeit: Sabrina Rothe · Lydia Karagiannaki
Leonie Link · Annalena Morra · Jochen Jürgensen
STUDIO C, Berlin
Ingenieurgesellschaft Weißensee (IG-W), Berlin
Peter Zeschke
Brandschutzkontrolle Andreas Flock GmbH, Berlin
:mlzd, Berlin
Pat Tanner · Daniele Di Giacinto · Claude Marbach
Andreas Frank · David Locher
Mitarbeit: Julia Domanska · Alan Bigelow · Hüsna Gecer
Dr. Lüchinger + Meyer Bauingenieure AG, Zürich
Philippe Willareth
Tech. Gebäudeausrüstung:
INNIUS, Berlin
Jens Wagner · Thomas Linn
Bauphysik, Brandschutz:
Barbara Schmelz · Jens Thurau
Landschaftsarchitekur:
Ioomn architektur visualisierungen, Gütersloh
MMB-Modellbau Milde, Berlin
Mitarbeit: Katharina Dippon
Fischer + Friedrich Ingenieurgesellschaft
für Tragwerksplanung mbH, Fellbach
Mitarbeit: Moritz Fischer
nsp christoph schonhoff landschaftsarchitekten
stadtplaner, Hannover
Christoph Schonhoff
Mitarbeit: Evelyn König · Marcus Hanke
Nicht offener, anonymer, einphasiger Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren
Gegenstand des Wettbewerbes ist der Entwurf einer Erweiterung an die bestehende Eisschnelllaufhalle am Standort Sportforum Berlin in Lichtenberg, Alt-Hohenschönhausen.
Das Sportforum Berlin ist mit 35 Sporthallen und Außenanlagen auf einem Areal von ca. 45 ha das zweitgrößte Sport- und Trainingszentrum Berlins. Der Olympiastützpunkt wird vorwiegend für den Leistungssport (Nachwuchs- und Spitzensport) genutzt. Die bestehende Eisschnelllaufhalle im Südosten des Sportforums Berlin ist regelmäßig Schauplatz für Weltmeisterschaften im Mehrkampf und Einzelstrecke und ist jährlicher Austragungsort des Weltcups im Eisschnelllauf. In den Wintermonaten steht die innere Eisfläche für das öffentliche Eislaufen zur Verfügung.
Mit dem Neubau soll zukünftig ein Training für Spitzensportler im Bereich Wintersport sichergestellt werden. Für die allgemeine athletische Ausbildung der Sportler in den Wintersportarten Eisschnelllauf, Eishockey und Eiskunstlaufen müssen bisher die Trainingsstätten der anderen Sportarten mitgenutzt werden, was momentan zu einer Nutzungseinschränkung in den dortigen Disziplinen führt. Die Eisschnelllaufhalle verfügt darüber hinaus zurzeit über keine eigenen Umkleide- und Sanitärräume.
Ziel des Wettbewerbes ist es, einen funktional, gestalterisch und wirtschaftlich überzeugenden Entwurf für den Erweiterungsbau zu erhalten. Mit dem Zusammenspiel von Bestandshalle und Neubau soll der Eisschnelllaufhalle eine eigenständige, wahrnehmbare Adresse gegeben und die Zuwegungen für unterschiedliche Nutzer neu strukturiert werden.
Die Bauaufgabe umfasst ca. 2.400 m² und gliedert sich in Trainingsstätten für die athletische Ausbildung und in einen funktionalen Bereich mit u. a. Aufenthaltsräumen, Sanitär- und Umkleidebereichen, Büros.
Für die Baumaßnahme stehen insgesamt 11,5 Millionen Euro brutto zur Verfügung. Das Projekt wird mit 8 Millionen Euro aus Mitteln des Sondervermögens Infrastruktur der wachsenden Stadt und Errichtung eines Nachhaltigkeitsfonds (SIWANA III), einem Förderprogramm des Landes Berlin, finanziert. Die restlichen 3,5 Millionen Euro werden über das Bundesprogramm „Bau von Sportanlagen für den Spitzensport“ finanziert. Der Baubeginn ist für das 3. Quartal 2022 vorgesehen.
Patrik Dierks, Architekt, Berlin (Vorsitzender)
Marc Richter, Architekt, Berlin
Brigitte Häntsch, Architektin, Berlin
Albrecht Randecker, Architekt, Stuttgart
Hermann-Josef Pohlmann, Abteilungsleiter, Abteilung Hochbau, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Berlin
Gabriele Freytag, Abteilungsleiterin, Abteilung Sport, Senatsverwaltung für Inneres und Sport, Berlin
Ilija Gjaic, Abteilung Stadtentwicklung, Soziales, Wirtschaft und Arbeit, Bezirksamt Lichtenberg von Berlin
Das Preisgericht empfiehlt dem Auslober einstimmig, die mit dem 1. Preis ausgezeichnete Arbeit 1107 der weiteren Bearbeitung der Planungsaufgabe mit dem Ziel der Realisierung zugrunde zu legen.
Für die weitere Bearbeitung sind folgende Empfehlungen des Preisgerichts zu beachten:
- Optimierung der Erkennbarkeit der Eingangssituation
- Überarbeitung der inneren Erschließung, insbesondere die Lage der Treppen und auch im Hinblick auf Belange des Brandschutzes
- Optimierung der Anbindung an die Bestandshalle
Die Wettbewerbsarbeiten werden im August 2020 im Sportforum Berlin öffentlich ausgestellt.
Die Ausstellung wird am Dienstag, den 11. August 2020 eröffnet.
05/02/2020 S25 Dienstleistungen - Wettbewerbsbekanntmachung - Nicht offenes Verfahren
2020/S 025-057464
Offizielle Bezeichnung: Land Berlin, vertreten durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Abteilung V, Hochbau
Kontaktstelle(n): Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Abteilung II, Referat für Architektur, Stadtgestaltung, Wettbewerbe
E-Mail: matthias.below@sensw.berlin.deInternet-Adresse(n):
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: www.wettbewerbe-aktuell.de/onlineverfahren/ov/293
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: www.wettbewerbe-aktuell.de/onlineverfahren/ov/293/teilnehmerbereich.html
Erweiterung der Eisschnelllaufhalle – Spitzensportliches Trainingszentrum Wintersport – Sportforum Berlin, Berlin Lichtenberg
Nichtoffener, anonymer, einphasiger Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren (Teilnahmewettbewerb) für Architekten/innen als Generalplaner/innen mit anschließendem Verhandlungsverfahren nach Vergabeverordnung (VgV, Fassung vom 12.4.2016). Der Wettbewerb wird bei der Architektenkammer Berlin unter der Registrier-Nr. AKB-2020-03 geführt.
Es ist von den Teilnehmenden sicherzustellen, dass die folgenden Fachdisziplinen bereits zum Wettbewerbsverfahren (RPW) in die Aufgabe eingebunden werden: Tragwerksplaner/innen, Planer/innen der Technischen Gebäudeausrüstung und Landschaftsarchitekten/innen.
Grundlagen des Wettbewerbs sind die RPW 2013 sowie der Leitfaden zur Durchführung von Wettbewerben gemäß IV 104 der Anweisung Bau (ABau Berlin, Dezember 2013).
Das Sportforum ist mit 35 Sporthallen und Außenanlagen das zweitgrößte Sport- und Trainingszentrum Berlins. Der Olympiastützpunkt wird vorwiegend für den Leistungssport genutzt. Die Eisschnelllaufhalle ist regelmäßig Schauplatz für Nachwuchs-Weltmeisterschaften im Mehrkampf und Einzelstrecke sowie jährlicher Austragungsort des Weltcups im Eisschnelllauf. In den Wintermonaten ist die Eishockeyfläche für die Öffentlichkeit geöffnet.
Mit dem Neubau soll zukünftig ein Training für Spitzensportler/innen im Bereich Wintersport sichergestellt werden. Für die allgemein athletische Ausbildung der Sportler in den Wintersportarten Eisschnelllauf, Eishockey und Eiskunstlaufen müssen bisher die Trainingsstätten der anderen Sportarten mitgenutzt werden.
Ziel des Wettbewerbes ist es, einen funktional, gestalterisch und wirtschaftlich überzeugenden Entwurf für den Erweiterungsbau zu erhalten. Mit dem Zusammenspiel von Bestandshalle und Neubau soll die Eisschnelllaufhalle eine eigenständige, wahrnehmbare Adresse erhalten und die Erschließung für unterschiedliche Nutzer neu strukturiert werden.
Die Bauaufgabe umfasst ca. 2 400 m2 und gliedert sich in Trainingsstätten für die athletische Ausbildung und in einen funktionalen Bereich mit u. a. Aufenthaltsräumen, Sanitär- und Umkleidebereiche, Büros und Werkstätten. Für die Baumaßnahme stehen insgesamt 11,5 Millionen EUR brutto zur Verfügung. Der Baubeginn ist für das 3. Quartal 2022 vorgesehen.
Weitere Beauftragung (VgV):
Das Preisgericht gibt eine schriftliche Empfehlung für die weitere Bearbeitung des Wettbewerbsentwurfs ab. Der Auftraggeber wird unter Berücksichtigung der Entscheidung des Preisgerichts mit sämtlichen Preisträger/innen Verhandlungen mit der Absicht führen, einen Generalplanervertrag über Architekten- und Ingenieurleistungen über die Leistungsphasen 2, optional 3-9 in Anlehnung an §§ 34, § 39 und § 55 HOAI (2013) sowie Leistungsphase 2, optional 3-6 in Anlehnung an § 51 HOAI (2013) abzuschließen. Die Beauftragung kann an ein Architekturbüro als Generalplaner oder (z. B. zur Abdeckung aller Leistungsphasen) an eine Arbeitsgemeinschaft als Generalplaner-ARGE erfolgen. Voraussetzung für die Umsetzung des Entwurfes ist, dass die Realisierung im Kostenrahmen möglich ist.
Die Beauftragung erfolgt in Leistungsstufen gemäß ABau Berlin. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung weiterer Leistungsstufen besteht nicht.
Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen des Wettbewerbsteilnehmers bis zur Höhe des zuerkannten Preises nicht erneut vergütet, wenn der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird (RPW 2013 § 8 Abs. 2).
Zugelassen sind Architekten/innen mit der Berufsqualifikation gemäß § 75 Abs. 1 und Abs. 3 VgV (siehe Ziffer II.2.1 Teilnahmeberechtigung).
1) Angaben zum Bewerber/jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft
Vollständig ausgefülltes Internet-Bewerbungs-Formular mit Angaben zu:
— Büroname,
— Anzahl der beschäftigten Architekten/innen,
— Ansprechpartner/in,
— Adresse,
— Telefon, Fax,
— E-Mail; ggf. URL,
— Namen Büroinhaber/in und -partner/in,
— Kammer-Nummer, Eintragungsort bzw. Name der Kammer, Datum Kammereintragung,
— Eigenerklärung zur Berufsqualifikation.
2) Nachweis von Referenzen
Die einzureichenden Referenzen sind als Tätigkeit im eigenen Büro nachzuweisen.
Kategorie (R1): Referenz Realisierung
Mind. ein realisiertes Bauvorhaben im Bereich Objektplanung, mind. Honorarzone III, mind. Leistungsphase 2-8, innerhalb der letzten 10 Jahre (Fertigstellung spätestens I/2020), mind. 3 Mio. EUR Baukosten (Kostengruppe 300 + 400 netto) mit Angaben zu:
— Projekttitel,
— Ort,
— Honorarzone,
— erbrachte Leistungsphasen,
— Jahr der Fertigstellung,
— Baukosten,
— Kurzbeschreibung.
Kategorie (R2): Referenz Planung
Mind. eine Planung von Gebäuden im Bereich Objektplanung im Zusammenspiel zwischen Bestands- und Neubau, mind. Honorarzone III, mind. Leistungsphase 2 (z.B. Wettbewerbsentwurf), innerhalb der letzten 10 Jahre, mind. 3 Mio. EUR Baukosten (KG 300 + 400 netto) mit Angaben zu:
— Jahr der Planung,
Kategorie (R3): Referenz Preise, Anerkennungen, Auszeichnungen
Mind. ein Wettbewerbserfolg (Preis/Anerkennung) oder eine Auszeichnung jeweils im Bereich Hochbau innerhalb d. letzten 10 Jahre mit Nennung von:
— Jahr,
— Kurzbeschreibung,
— erzielter Rang.
Eine Mehrfachnennung von Projekten in den Referenzkategorien ist erlaubt. In diesem Fall muss die Referenz in jeder Kategorie, in der sie gelten soll, gesondert angegeben werden.
Für jedes unter R1 und R2 genannte Projekt ist je eine Bilddatei unter Beachtung der unter Ziffer VI.3.1 genannten Vorgaben und technischen Hinweise zu erstellen. Der Upload der Bilddateien erfolgt über den Teilnehmerbereich von wettbewerbe-aktuell.de
Soweit die formalen Anforderungen, die Vollständigkeit und die Mindestanforderungen erfüllt sind, erfolgt eine Bewertung der unter R1 und R2 genannten Referenzen.
Hierzu wird jedes unter der Referenzkategorie R1 und R2 genannte Projekt, welches die Mindestanforderungen erfüllt, in Bezug auf die Qualität anhand der nachfolgenden Kriterien gewertet:
— eindeutig erkennbare Architekturkonzeption,
— Bildung eines stimmigen Zusammenspiels mit den Bestandsbauten,
— ausgewogene Fassadengestaltung,
— funktionsangemessene Konstruktion und Materialen.
Die Reihenfolge stellt keine Gewichtung dar.
Vergeben werden pro Kriterium:
— 0 Punkte: dem Kriterium wird nicht entsprochen,
— 1 Punkt: dem Kriterium wird nur teilweise entsprochen,
— 2 Punkte: dem Kriterium wird überwiegend entsprochen,
— 3 Punkte: dem Kriterium wird in weiten Teilen entsprochen,
— 4 Punkte: dem Kriterium wird voll entsprochen.
Vergeben werden für R1 und R2 jeweils max. 16 Punkte durch 3 Vertreter des Auftraggebers, die jeweils separate Bewertungen des Projektes vornehmen, aus denen sodann der Durchschnitt pro Projekt gebildet wird. Bei Einreichung von mehr als einem Projekt wird innerhalb der Referenzkategorie der Durchschnitt aus allen gewerteten Projekten gebildet. Die Punktzahlen der beiden Kategorien werden addiert und ergeben die Gesamtpunktzahl. Die max. erreichbare Punktzahl einer Bewerbung beträgt 32 Punkte.
Nur bildlich dargestellte Inhalte werden bewertet, textliche Erläuterungen werden nicht berücksichtigt. Wird ein Projekt nicht bildlich dargestellt, so wird das entsprechende Projekt mit Null Punkten bewertet.
Ausgewählt werden 15-20 Bewerbungen mit den höchsten Punktzahlen. Der Auftraggeber behält sich vor, bei gleicher Punktzahl zu losen.
Teilnahmeberechtigt sind Architekten/innen. Geforderte Berufsqualifikation gemäß § 75 Abs. 1 und Abs. 3 VgV. Ist in dem Herkunftsland die Berufsbezeichnung nicht geregelt, ist die Qualifikation über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstigen anerkannten Befähigungsnachweis gem. Richtlinie 2013/55/EU nachzuweisen. Bzgl. Teilnahmeberechtigung/Teilnahmehindernis gilt § 4 Abs. 1 und Abs. 2 RPW 2013.
— Stadträumliche Gestaltung/Positionierung,
— Anbindung an die Bestandshalle,
— Einbindung in die Umgebung,
— Erschließung/Zugang,
— Adressbildung.
— Baukörpergestaltung/Ablesbarkeit der Funktionsbereiche,
— Architektonische Qualität der Innenräume,
— Konstruktion/Material,
— Außenraum.
— Funktionale Zuordnung,
— Funktionale Anbindung an die Bestandshalle,
— Räumliche Qualität,
— Raumzuschnitte, Belichtung, Belüftung,
— Orientierung zu den Außenräumen.
— Programmerfüllung,
— Tragwerk/Anbau an Bestandshalle,
Die Wettbewerbssumme (§ 7 Abs. 2 RPW 2013) ist auf der Basis der §§ 35, 40, 52 und 56 HOAI (in der Fassung vom 10.7.2013) ermittelt. Für Preise und Anerkennungen stehen insgesamt 88 000 EUR (netto) zur Verfügung.
Vorgesehen ist folgende Aufteilung der Wettbewerbssumme:
— 1. Preis 33 000 EUR,
— 2. Preis 23 000 EUR,
— 3. Preis 13 000 EUR,
— 2 Anerkennungen à 9 500 EUR.
Patrik Dierks, Architekt, Berlin
Nadja Letzel, Architektin, Nürnberg
Jens Ludloff, Architekt, Berlin
Hermann-Josef Pohlmann, Abteilung Hochbau, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Berlin
Gabriele Freytag, Abteilung Sport, Senatsverwaltung für Inneres und Sport
Thomas Fritsche, Abteilung Stadtentwicklung, Soziales, Wirtschaft und Arbeit, Bezirksamt Lichtenberg von Berlin
Gerhard Lutz, Abteilung Hochbau, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Berlin
Oleg Krüger, Abteilung Sport, Senatsverwaltung für Inneres und Sport
Weitere Hinweise und Vorgaben zur Teilnahme am Wettbewerb siehe Auslobung, Teil 1.
1) Vorgaben und technische Hinweise für den Upload der Bilddateien
Jedes unter R1 und R2 genannte Projekt ist jeweils als Bilddatei darzustellen. Auf der Bilddatei muss jeweils der Büroname oben rechts im Bild gut lesbar sein. Die Bilddatei ist der jeweiligen Referenz eindeutig zuzuordnen und mit dem entsprechenden Projekttiteln und einer dazugehörigen Nummer (z. B. R1-01) zu beschriften. Es wird empfohlen, geeignete Darstellungen für die Bewertung der unter Ziffer III.1.10 genannten Kriterien auszuwählen.
Die Bilddateien werden im JPG-Format hochgeladen (1024 Pixel breit, 768 Pixel hoch, Auflösung 72 DPI, Dateigröße max. 2 MB). Bilddateien mit mehr als 2 MB Speicherplatz werden nicht akzeptiert. Es ist darauf zu achten, dass im Dateinamen die Dateinamenserweiterung JPG enthalten ist, da ansonsten die Dateien nicht angenommen werden.
2) Teilnahmebestätigung
Die ausgewählten Bewerber werden über die in der Bewerbung genannte E-Mail-Adresse benachrichtigt. Sie haben ihre Teilnahme innerhalb einer Woche schriftlich zu bestätigen. Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht. Mehrfachbewerbungen sind unzulässig. Eine Mehrfachbewerbung ist auch eine Bewerbung unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros.
3) Eignungskriterien
a) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung für Personenschäden und sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) nach § 45 Abs. 1 Ziffer 3 VgV im Auftragsfall. Der Bewerber gilt für den Auftrag nur als geeignet, wenn seine Versicherung bei einem in der EU zugelassenen Versicherer abgeschlossen ist. Höhe der Deckungssummen je Schadensfall mind. 3 Mio. EUR für Personenschäden und mind. 3 Mio. EUR für sonstige Schäden.
b) Nachweis eines Umsatzes von mind. 400 000 EUR im Durchschnitt nach § 45 Abs. 1 Ziffer 1 VgV in den letzten 3 Geschäftsjahren.
a) Nachweis mind. 4 beschäftigter Architekten/innen;
b) Nachweis je eines Projektbearbeiters für Technische Gebäudeausrüstung und Tragwerksplanung, Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ durch Bescheinigung der Ingenieurkammer oder anerkannten Befähigungsnachweis gem. Richtlinie 2013/55/EU;
c) Nachweis mind. zweier Referenzen Technische Gebäudeausrüstung, mind. LPH 2-8 in Anlehnung § 55 HOAI, mind. 450 000 EUR Baukosten (KG 400), innerhalb der letzten 10 Jahre, mind. 4 beschäftigte Ingenieure/innen;
d) Nachweis mind. einer Referenz Tragwerksplanung, mind. LPH 2-8 in Anlehnung § 51 HOAI, mind. 1 Mio. EUR Baukosten (KG 300 + 400), innerhalb der letzten 10 Jahre, mind. 2 beschäftigte Ingenieure/innen;
e) Nachweis mind. einer Referenz Freianlagenplanung, mind. LPH 2-8 in Anlehnung § 38 HOAI, mind. 300 000 EUR Baukosten (KG 300 + 400), innerhalb der letzten 10 Jahre;
4) Zuschlagskriterien, die nach § 29 (1) Satz 2 VgV im Verhandlungsverfahren mit den Preisträgern vom Auftraggeber zugrunde gelegt werden:
a) Wettbewerbsergebnis
— 1. Preis: 40 Pkt.,
— 2. Preis: 25 Pkt.,
— 3. Preis: 10 Pkt..
b) Wirtschaftlichkeit Honorarangebot
Für die Bewertung der Angebote wird folgende Formel verwendet: Punktzahl = (Preis niedrigstes Angebot)2/(Preis Angebot)2 x 20. Das Ergebnis wird kaufmännisch gerundet. Das niedrigste Angebot erhält die max. Punktzahl. Max. erreichbare Punktzahl: 20 Pkt.
c) Qualität des vorgesehenen Schlüsselpersonals
Fachkompetenz der Projektleitung: max. 5 Pkt.
Fachkompetenz der Projektleitung TGA: max. 5 Pkt.
Fachkompetenz der Oberbauleitung: max. 5 Pkt.
Max. erreichbare Punktzahl: 15 Pkt.
d) Projektorganisation
Personaleinsatzplanung: max. 5 Pkt.
Qualitätssicherungs- und Kommunikationskonzept: max. 5 Pkt.
Umsetzungskonzept: max. 5 Pkt.
Maßnahmen zur Kostensteuerung: max. 5 Pkt.
Maßnahmen zur Terminsteuerung: max. 5 Pkt.
Max. erreichbare Punktzahl: 25 Pkt.
Gesamt: max. 100 Pkt.

References: § 39
 § 55
 § 51
 § 8
 § 75
 § 75
 § 4
 § 45
 § 45
 § 55
 § 51
 § 38
 § 29