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Timestamp: 2016-10-25 10:30:20+00:00

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G._________, vertreten durch F�rsprecher Max B. Berger,
Mit Verf�gung vom 17. Januar 2002 sprach die IV-Stelle Bern dem 1969 geborenen G._________ ab 1. September 2000 bei einem Invalidit�tsgrad von 100 % eine ganze Rente der Invalidenversicherung zu. Am 7. Oktober 2002 best�tigte sie einen unver�nderten Invalidit�tsgrad und Rentenanspruch. Auch das infolge Umzugs des Versicherten mittlerweile zust�ndige Ufficio dell'assicurazione invalidit� del Cantone Ticino (nachfolgend: IV-Stelle) anerkannte eine gleich gebliebene Situation (Mitteilung vom 29. Mai 2007). Im Mai 2010 leitete die IV-Stelle erneut ein Revisionsverfahren ein, in dessen Verlauf sie u.a. bei der Lebensversicherung Y.________, die dem Beschwerdef�hrer ebenfalls Leistungen ausrichtet, das medizinische Dossier einholte. Nach Durchf�hrung des Vorbescheidverfahrens hob sie die Rente mit Verf�gung vom 5. Oktober 2011 auf das Ende des der Zustellung folgenden Monats auf mit der Begr�ndung, der Gesundheitszustand habe sich erheblich verbessert.
G._________ l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren und beantragen, der Entscheid vom 18. April 2012 sei aufzuheben und es sei ihm weiterhin die mit Verf�gung vom 17. Januar 2002 gew�hrte ganze IV-Rente auszurichten.
2.1 �ndert sich der Invalidit�tsgrad eines Rentenbez�gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin f�r die Zukunft entsprechend erh�ht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG [SR 830.1]). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche �nderung in den tats�chlichen Verh�ltnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invalidit�tsgrad und damit den Anspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen �nderung des Gesundheitszustandes oder der erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes revidierbar (BGE 134 V 131 E. 3 S. 132). Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in rechtlicher und tats�chlicher Hinsicht allseitig zu pr�fen (BGE 117 V 198 E. 4b S. 200; SVR 2004 IV Nr. 17 S. 53, I 526/02 E. 2.3; Urteil 9C_744/2008 vom 19. November 2008 E. 3.1.1 mit weiteren Hinweisen).
Die Vorinstanz hat festgestellt, die urspr�ngliche Rentenzusprache habe auf der psychiatrischen Expertise des Dr. med. N.________ vom 8. Oktober 2001 beruht. Weiter hat sie dem von der Lebensversicherung Y.________ veranlassten polydisziplin�ren Gutachten der Begutachtungsstelle X.________ vom 28. April 2011, bestehend aus der chirurgisch-orthop�dischen Einsch�tzung des Dr. med. K.________ und der psychiatrischen Bewertung des Dr. med. D.________ gem�ss dessen (Teil-)Gutachten vom 23. M�rz 2011, Beweiskraft beigemessen. Gest�tzt darauf und unter Verweis auf die W�rdigung dieser Unterlagen durch Dr. med. P.________, Facharzt f�r Psychiatrie und Psychotherapie, vom Regionalen �rztlichen Dienst (RAD; vgl. Art. 59 Abs. 2bis IVG und Art. 49 Abs. 1 IVV [SR 831.201]; Stellungnahme vom 13. Juli 2011) hat sie eine wesentliche Verbesserung des Gesundheitszustandes in psychiatrischer Hinsicht festgestellt und demzufolge die Voraussetzungen f�r eine Rentenrevision gem�ss Art. 17 Abs. 1 ATSG bejaht. Schliesslich hat das kantonale Gericht einen Invalidit�tsgrad von 30 % ermittelt und die Rentenaufhebung best�tigt.
4.1 Vorab ist auf die R�ge einer Verletzung der Begr�ndungspflicht durch die Vorinstanz einzugehen. Die IV-Stelle wies den Versicherten bereits mit Vorbescheid vom 11. August 2011 explizit darauf hin, dass sie gest�tzt auf die eingeholte medizinische Dokumentation, insbesondere das Gutachten der Begutachtungsstelle X.________, von einer Verbesserung des Gesundheitszustandes ausgehe, weshalb der diesbez�gliche Vorwurf der Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh�r nicht haltbar war resp. ist. Soweit der Vorinstanz in dieser Hinsicht eine ungen�gende Begr�ndung vorzuwerfen w�re, k�nnte ohnehin nicht von einem schwerwiegenden, eine R�ckweisung rechtfertigenden Mangel (vgl. BGE 132 V 387 E. 5.1 S. 390 mit Hinweis) gesprochen werden.
Im �brigen hat das kantonale Gericht die als wesentlich und erstellt erachteten Tatsachen und die daraus gezogenen rechtlichen Schl�sse nachvollziehbar dargelegt. Darin kann keine Verletzung der aus dem Anspruch auf rechtliches Geh�r nach Art. 29 Abs. 2 BV sowie Art. 61 lit. h ATSG (SR 830.1) und Art. 112 Abs. 1 lit. b BGG abgeleiteten Pr�fungs- und Begr�ndungspflicht (Urteil 5A_368/2007 vom 18. September 2007 E. 2; vgl. auch BGE 135 V 353 E. 5.3 S. 357 ff.) oder des Willk�rverbotes (Art. 9 BV) erblickt werden (Urteil 9C_215/2010 vom 20. April 2010 E. 3). Entscheidend ist, dass es den Parteien m�glich ist, das vorinstanzliche Erkenntnis - unter Ber�cksichtigung der Kognition des Bundesgerichts (HANSJ�RG SEILER und andere, Bundesgerichtsgesetz [BGG], 2007, N. 9 f. zu Art. 112 BGG) - sachgerecht anzufechten (BGE 134 I 83 E. 4.1 S. 88; 133 III 439 E. 3.3 S. 445; 124 V 180 E. 1a S. 181). Dies trifft hier zu.
4.2 Die vorinstanzliche Feststellung betreffend die Grundlage f�r die urspr�ngliche Rentenzusprache ist nicht offensichtlich unrichtig (E. 2.3.2) und beruht auch nicht auf einer Rechtsverletzung. Sie ist daher f�r das Bundesgericht verbindlich (E. 1).
4.3.1 Der IV-Stelle ist es nicht verwehrt, im Rahmen der Sachverhaltsabkl�rung von Amtes wegen (Art. 43 ATSG) Unterlagen bei Dritten einzuholen (vgl. Art. 28 Abs. 3 ATSG). Sie sind in die Beurteilung des Leistungsanspruchs einzubeziehen, auch wenn bei deren Erstellung die Parteirechte gem�ss Art. 44 ATSG allenfalls - etwa mangels Anwendbarkeit dieser Norm - nicht gewahrt wurden. Diese Situation ist auch nicht zu vergleichen mit jener, wo die Verwaltung selber ein Gutachten bei einer MEDAS in Auftrag gibt, weshalb die Fremdakten von vornherein nicht an den Vorgaben von BGE 137 V 210 zu messen sind. Der Umstand, dass eine private Versicherung das Gutachten mit Blick auf die �berpr�fung ihrer Leistungspflicht in Auftrag gab (vgl. BGE 125 V 351 E. 3a und 3b/dd S. 352 f.), spricht jedenfalls f�r sich allein nicht gegen seine �berzeugungskraft, er ist indessen bei der Beweisw�rdigung zu ber�cksichtigen. Im konkreten Fall wurde und wird indessen nicht dargelegt und ist auch nicht ersichtlich, inwiefern die Gutachter der Begutachtungsstelle X.________ befangen gewesen sein sollten (vgl. auch SVR 2012 IV Nr. 32 S. 127, 9C_776/2010 E. 3.3; Urteil 8C_426/2011 vom 29. September 2011 E. 7.3).
4.3.2 Das Gutachten der Begutachtungsstelle X.________ (samt Gutachten des Dr. med. D.________) gen�gt den rechtlichen Anforderungen an die Beweiskraft (E. 2.2). Die Einsch�tzung des behandelnden Arztes Dr. med. W.________, Facharzt f�r Orthop�dische Chirurgie, vom 4. September 2000 bildete nicht Grundlage f�r die Rentenzusprache (E. 4.2). Es w�re daher mit Blick auf Art. 17 Abs. 1 ATSG nicht relevant, wenn mit dem Beschwerdef�hrer davon auszugehen w�re, dass in orthop�disch-chirurgischer Hinsicht keine Verbesserung des Gesundheitszustandes vorliegt, sondern lediglich eine andere - indessen nachvollziehbar begr�ndete - Wertung der unver�nderten Situation.
Was die psychischen Aspekte anbelangt, so diagnostizierte Dr. med. D.________ (Gutachten vom 29. M�rz 2011) zwar �bereinstimmend mit Dr. med. N.________ (Gutachten vom 8. Oktober 2001) eine anhaltende somatoforme Schmerzst�rung (ICD-10: F45.4). W�hrend dieser zus�tzlich eine "leicht- bis mittelgradige Depression" und eine die "Pathologisierung des Geschehens manifestierende und chronifizierende paranoide Entwicklung des Denkens" entsprechend der Codierung ICD-10: F43.25, F22.8 und F60.8 feststellte, konnte Dr. med. D.________ keine entsprechenden Befunde mehr erheben. So verneinte der Versicherte selber anl�sslich der Untersuchung, deprimiert zu sein, was seine Ehefrau best�tigte. �ber das Schmerzleiden hinaus konnten keine klinisch relevante psychopathologische Zeichen festgestellt werden. Trotz akzentuierter Pers�nlichkeitsz�ge waren die Kriterien f�r eine eigentliche Pers�nlichkeitsst�rung nicht erf�llt. Die von Dr. med. N.________ konstatierte hochgradige Empfindlichkeit gegen Kritik mit krankhaftem, paranoidem Charakter konnte von Dr. med. D.________ nicht in diesem Ausmass best�tigt werden. Weiter verwies dieser auf die bestehende soziale Integration und den bereits 2002 erfolgten Abbruch jeglicher psychiatrischer Behandlung, nachdem Dr. med. N.________ die Fortf�hrung der Psychotherapie noch ausdr�cklich empfohlen hatte. Dass Dr. med. D.________ die von ihm erkannte Verbesserung der "psychophysischen" Verfassung auf den Umzug des Versicherten in den Kanton Tessin zur�ckf�hrte, zieht auch nicht zwingend den Schluss nach sich, dass sie sich mit dem im Juni 2011 erfolgten Wegzug wieder verschlechterte. Entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers hielt der Experte die gesundheitliche Situation auch nicht seit der Rentenzusprache, sondern erst seit dem Wohnortswechsel f�r stabil. Schliesslich liegt f�r die Zeit nach Erlass der Verf�gung vom 17. Januar 2002, abgesehen von den Verlaufsberichten des behandelnden Arztes Dr. med. Naville vom 24. September 2002 und 18. Mai 2007 (vgl. BGE 125 V 351 E. 3b/cc S. 353), keine vom Gutachten der Begutachtungsstelle X.________ abweichende medizinische Einsch�tzung bei den Akten.
4.3.3 Dass die vorinstanzliche Beweisw�rdigung offensichtlich unrichtig sein soll (E. 2.3.2), wird nicht geltend gemacht und ist auch nicht ersichtlich. Nach dem Gesagten ist der Verzicht auf weitere medizinische Abkl�rungen in zul�ssiger antizipierender Beweisw�rdigung (BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236 mit Hinweisen) erfolgt.
4.4 Die vorinstanzliche Feststellung eines in psychischer Hinsicht wesentlich verbesserten Gesundheitszustandes beruht demnach nicht auf einer Rechtsverletzung. Sie ist auch nicht offensichtlich unrichtig (E. 2.3.2), weshalb sie f�r das Bundesgericht verbindlich bleibt (E. 1). Damit liegt ein Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG vor, und einer allseitigen Pr�fung und Neubeurteilung des Rentenanspruchs stand nichts entgegen.
4.5 Der Beschwerdef�hrer bringt nichts gegen die - zu Recht auf das Gutachten der Begutachtungsstelle X.________ gest�tzte (E. 4.3) - vorinstanzliche Invalidit�tsbemessung und den folglich fehlenden Rentenanspruch (vgl. Art. 28 Abs. 2 IVG) vor. Es besteht kein Anlass f�r eine n�here Pr�fung von Amtes wegen (BGE 125 V 413 E. 1b und 2c S. 415 ff.; 110 V 48 E. 4a S. 53).
4.6 Soweit der Versicherte schliesslich geltend macht, die IV-Stelle habe die 90-t�gige Revisionsfrist (vgl. Art. 55 Abs. 1 ATSG in Verbindung mit Art. 67 VwVG [SR 172.021]) nicht gewahrt, kann er nichts f�r sich ableiten. Er verkennt, dass die materielle Rentenrevision gem�ss Art. 17 Abs. 1 ATSG die Anpassung einer Dauerleistung resp. einer nachtr�glich unrichtig gewordenen Verf�gung an ge�nderte Verh�ltnisse bezweckt. Dabei ist - anders als bei einer prozessualen Revision nach Art. 53 Abs. 1 ATSG, die der Korrektur einer anf�nglich unrichtigen Verf�gung dient (vgl. UELI KIESER, ATSG-Kommentar, 2. Aufl. 2009, N. 4 ff. und N. 23 zu Art. 53 ATSG) - keine Revisionsfrist zu beachten. Wie bereits die IV-Stelle zutreffend erkannte, richtet sich in diesem Fall die Rentenanpassung in zeitlicher Hinsicht nach den Vorgaben von Art. 88a und 88bis IVV. Die Beschwerde ist unbegr�ndet.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Tribunale delle assicurazioni del Cantone Ticino und dem Bundesamt f�r Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 59
 Art. 49
 Art. 17
 BGE 
 Art. 29
 Art. 61
 Art. 112
 BGE 
 Art. 112
 Art. 28
 Art. 44
 BGE 
 BGE 
 Art. 17
 BGE 
 Art. 17
 Art. 28
 Art. 55
 Art. 67
 Art. 17
 Art. 53
 Art. 53
 Art. 88