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Timestamp: 2019-09-22 08:12:59+00:00

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Das Urbane Gebiet nach §6a Baunutzungsverordnung unter Beachtung ... | Masterarbeit, Hausarbeit, Bachelorarbeit veröffentlichen
B. Urbane Gebiete nach § 6a Baunutzungsverordnung
I. Gebietscharakter
II. Faktische Urbane Gebiete
III. Zulässige Nutzungen in Urbanen Gebieten
1. Allgemein zulässige Nutzungen
b) Geschäftsund Bürogebäude
c) Einzelhandelsbetriebe, Schankund Speisewirtschaften sowie Betriebe des Beherbergungsgewerbes
d) Sonstige Gewerbebetriebe
e) Anlagen für Verwaltungen sowie für kirchliche, kulturelle, soziale, gesundheitliche und sportliche Zwecke
f) Sonstige allgemein zulässige Nutzungen
2. Ausnahmsweise zulässige Nutzungen
IV. Besondere Gliederungsmöglichkeiten in Urbanen Gebieten
V. Anpassungen beim Lärmschutz
1. Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm
2. Sportanlagenlärmschutzverordnung
VI. Maßobergrenzen
C . Urbane Gebiete und der Trennungsgrundsatz des § 50 BImSchG
I. Der Trennungsgrundsatz des § 50 BImSchG
II. Anwendbarkeit und Schutzwirkung des Trennungsgrundsatzes in Urbanen Gebieten
a) Ausschließlich oder überwiegend dem Wohnen dienende Gebiete
b) Sonstige schutzbedürftige Gebiete
Hinweise: Die Sortierung innerhalb einer Gliederungsebene erfolgt jeweils in chronologisch absteigender Reihenfolge. Weiterhin sind alle im Quellenverzeichnis angeführten Materialien der Druckversion digital beigefügt.
1. Gerichtsentscheidungen
BVerfG, Beschl. v. 25.02.1960 - 1 BvR 239/52, NJW 1960, S. 619 - 621.
BVerwG, Beschl. v. 02.11.2015 - 4 B 32/15, NVwZ 2016, S. 151 - 152.
BVerwG, Beschl. v. 05.06.2014 - 4 BN 8/14, ZfBR 2014, S. 574.
BVerwG, Urt. v. 25.05.2011 - 9 A 15/10, BeckRS 2011, 52060.
BVerwG, Beschl. v. 08.03.2010 - 4 B 76/09, BeckRS 2010, 47840.
BVerwG, Beschl. v. 05.12.2008 - 9 B 28/08, NVwZ 2009, S. 320 - 326.
BVerwG, Urt. v. 27.03.2007 - 4 CN 2/06, NVwZ 2007, S. 831 - 833.
BVerwG, Urt. v. 16.05.2006 - 4 A 1075/04, NVwZ-Beilage 2006, S. 1 - 56.
BVerwG, Urt. v. 26.07.2005 - 4 B 33/05, NVwZ 2005, S. 1186 - 1187.
BVerwG, Urt. v. 26.05.2004 - 9 A 6/03, ZUR 2005, S. 96 - 100.0
BVerwG, Beschl. v. 13.05.2004 - 4 BN 15/04, BeckRS 2004, 22804.
BVerwG, Beschl. v. 19.04.1994 - 4 B 77/94, NVwZ-RR 1994, S. 555.
BVerwG, Urt. v. 24.09.1992 - 7 C 7/92, NVwZ 1993, S. 987 - 988.
BVerwG, Beschl. v. 20.01.1992 - 4 B 71/90, NVwZ 1992, S. 663 - 665.
BVerwG, Beschl. v. 12.06.1990 - 7 B 72/90, NVwZ 1990, S. 962 - 963.
BVerwG, Beschl. v. 28.07.1988 - 4 B 119/88, NVwZ 1989, S. 50 - 51.
BVerwG, Urt. v. 04.05.1988 - 4 C 34/86, NJW 1988, S. 3168 - 3170.
BVerwG, Urt. v. 21.02.1986 - 4 C 31/83, NVwZ 1986, S. 643 - 644.
BVerwG, Urt. v. 07.02.1986 - 4 C 49/82, NVwZ 1986, S. 642 - 643.
BVerwG, Beschl. v. 25.11.1983 - 4 C 21/83, NJW 1984, S. 1574 - 1576.
BVerwG, Urt. v. 25.11.1983 - 4 C 64/79, NJW 1984, S. 1572 - 1574.
BVerwG, Urt. v. 15.01.1982 - 4 C 58/79, NVwZ 1982, S. 312 - 313.
BVerwG, Beschl. v. 15.01.1980 - 4 B 265/79, BeckRS 1980, 31265955.
BVerwG, Urt. v. 05.07.1974 - IV C 50/72, NJW 1975, S. 70 - 76.
VGH B-W, Beschl. v. 03.08.2017 - 5 S 1030/17, BeckRS 2017, 122916.
VGH B-W, Beschl. v. 17.01.2017 - 8 S 1641/16, NVwZ-RR 2017, 520 - 522.
OVG HH, Urt. v. 08.06.2016 - 2 E 6/15.N, BeckRS 2016, 51069.
VGH BY, Urt. v. 23.06.2009 - 8 A 08.40001, NJOZ 2010, S. 562 - 578.
VGH B-W, Urt. v. 06.07.2005 - 3 S 141/05, ZfBR 2005, 696 - 698.
VGH HE, Beschl. v. 12.03.2003 - 3 TG 3259/02, BeckRS 2005, 26777.
OVG R-P, Urt. v. 30.08.2001 - 1 C 10054/01, NVwZ-RR 2002, S. 329 - 331.
VGH BY, Beschl. v. 05.03.2001 - 8 ZB 00.3490, NVwZ-RR 2001, S. 579 - 582.
VGH BY, Beschl. v. 25.08.1997 - 2 ZB 97.00681, NVwZ-RR 1999, S. 226 - 228.
OVG SN Beschl. v. 05.09.1995 - 1 S 186/95, SächsVBl 1995, S. 286 (286).
VGH B-W, Urt. v. 21.06.1994 5 S 1198/93 (juris).
Empfehlungen der Ausschüsse zu Punkt... der 956. Sitzung des Bundesrates vom 31. März 2017; Allgemeine Verwaltungsvorschrift zur Änderung der Sechsten Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Bundes-Immissionsschutzgesetz (Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm TA Lärm), Drucksache 708/1/16 vom 21.03.2017.
Empfehlungen der Ausschüsse zu Punkt... der 953. Sitzung des Bundesrates vom 10. Februar 2017; Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der Richtlinie 2014/52/EU im Städtebaurecht und zur Stärkung des neuen Zusammenlebens in der Stadt, Drucksache 806/1/16 vom 30.01.2017.
Gesetzentwurf der Bundesregierung; Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der Richtlinie 2014/52/EU im Städtebaurecht und zur Stärkung des neuen Zusammenlebens in der Stadt, Drucksache 806/16 vom 30.12.2016.
Allgemeine Verwaltungsvorschrift der Bundesregierung; Allgemeine Verwaltungsvorschrift zur Änderung der Sechsten Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Bundes-Immissionsschutzgesetz (Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm TA Lärm), Drucksache 708/16 vom 30.11.2016.
Verordnung des Bundesministers für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau; Zweite Verordnung zur Änderung der Baunutzungsverordnung, Drucksache 261/77 vom 31.05.1977.
Gesetzentwurf der Bundesregierung, Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der Richtlinie 2014/52/EU im Städtebaurecht und zur Stärkung des neuen Zusammenlebens in der Stadt, Drucksache 18/10942 vom 23.01.2017.
Deutsches Institut für U rbanistik:
Planspiel zur Städtebaurechtsnovelle 2016/2017: Endbericht; https://difu.de/node/ 11084 (Zugriff 04.02.2019).
Durch die am 13. Mai 2017 in Kraft getretene BauGB-Novelle1 wurde eine neue Baugebietskategorie das Urbane Gebiet gem. § 6a in die BauNVO eingefügt. Die Einführung eines gänzlich neuen Baugebiets in die 1962 erlassene BauNVO ist hierbei fast beispiellos und erfolgte bis dato erst einmal, als im Jahre 1977
Besondere Wohngebiete nach § 4a BauNVO eingefügt wurden.2 Ziel der Erweiterung des etablierten Katalogs der Baugebietskategorien um das Urbane Gebiet gem. § 6a BauNVO ist es, den Gemeinden für die städtebauliche Planung in verdichteten städtischen Gebieten, unter Berücksichtigung eines adäquaten Lärmschutzes, eine neue flexible Möglichkeit einzuräumen, das Nebeneinander von Wohnen, Gewerbe, Verwaltung sowie von sozialen und kulturelle Einrichtungen, im Sinne einer nutzungsgemischte[n] Stadt Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten3, planerisch zu gestalten.4 Hierdurch wollte der Gesetzgeber den vielfältigen und sich fortwährend wandelnden Herausforderungen des Zusammenlebens in der Stadt wie hoher Wohnraumbedarf und steigende Mieten, Demografie, Mobilität, Wanderungsbewegungen, Nachhaltigkeit5 oder Klimaschutz legislativ begegnen.6
Um das gesetzgeberische Ziel, die Vereinfachung des innerstädtischen Bauens und Planens für die Gemeinden,7 zu erreichen, wurde das Urbane Gebiet nach § 6a BauNVO mit spezifischen Nutzungs(Abs. 2 und 3) und Gliederungsmöglichkeiten (Abs. 4) versehen.8 Ferner wurden dem Urbanen Gebiet im Rahmen seiner Einführung beachtenswert hohe Maßobergrenzen nach § 17 Abs. 1 BauNVO zugeordnet9 und durch Nr. 6.1 c) der TA Lärm sowie § 2 Abs. 2 Nr. 1a der 18. BImSchV flexibilisierende10 Anpassungen beim Lärmschutz vorgenommen.11
Im Folgenden soll das Urbane Gebiet nach § 6a BauNVO unter besonderer Beachtung des städtebaulichen und immissionsschutzrechtlichen Trennungsgrundsatzes des § 50 BImSchG näher dargestellt werden. Hierbei soll vor allem auch untersucht werden, ob die Einführung Urbaner Gebiete nach § 6a BauNVO möglicherweise eine Abweichung vom städtebaulichen Trennungsgrundsatz des § 50 BImSchG darstellt12 oder ob und wenn ja, inwiefern der Trennungsgrundsatz Vorgaben für die interne Gliederung Urbaner Gebiete macht.13
In einem ersten Schritt wird hierfür auf die Möglichkeiten und Grenzen der neuen Baugebietskategorie gem. § 6a BauNVO eingegangen (B.). Dabei wird zuvorderst der Gebietscharakter (B. I.) beschrieben und alsdann auf faktische Urbane Gebiete (B. II) eingegangen. Im Anschluss werden die in Urbanen Gebieten zulässigen Nutzungen (B. III.) einer umfänglichen Betrachtung unterzogen. Danach werden die besonderen Gliederungsmöglichkeiten (B. IV), Anpassungen beim Lärmschutz (B. V) sowie Maßobergrenzen (B. VI.) thematisiert, bevor ein Zwischenfazit (B. VII.) gezogen wird. Im zweiten Schritt erfolgt die thematische Verknüpfung des Vorhergehenden mit dem Trennungsgrundsatz des § 50 BImSchG (C.). Dabei wird zunächst der Trennungsgrundsatz eingeführt (C. I.), bevor auf die Anwendbarkeit und Schutzwirkung des Trennungsgrundsatzes in Urbanen Gebieten (C. II.) eingegangen wird. Die Arbeit schließt mit einem Fazit (D.).
I . Gebietscharakter
Urbane Gebiete dienen gemäß § 6a Abs. 1 Nr. 1 BauNVO dem Wohnen sowie der Unterbringung von Gewerbebetrieben und sozialen, kulturellen und anderen Einrichtungen, die die Wohnnutzung nicht wesentlich stören. Der Gebietscharakter des Urbanen Gebiets bestimmt sich somit vornehmlich durch die beiden (Haupt-) Nutzungsarten Wohnen und dieses nicht wesentlich störende Gewerbe.14 Die Nutzung muss hierbei gemischt,15 nach § 6a Abs. 1 Nr. 2 BauNVO jedoch nicht gleichgewichtig sein.
Das Urbane Gebiet ist eine neue Form von Mischgebiet und wird in § 1 Abs. 2 Nr. 7 BauNVO mit dem Kürzel MU dargestellt.16 Es weist ferner zu den anderen Mischgebietstypen der §§ 5, 6 und 7 BauNVO (Dorfgebiete, Mischgebiete und Kerngebiete) gewisse Rechtsähnlichkeiten auf.17
Die Baugebietskategorie des Urbanen Gebiets soll lebendige, öffentliche Räume fördern, die sowohl Wohnnutzungen als auch den für verdichtete Stadträume charakteristischen weiteren Nutzungen bzw. Funktionen wie Versorgung, Arbeiten, Kultur, Bildung und Erholung dienen sollen.18 Das Urbane Gebiet dient somit der Planbarkeit moderner, verdichteter Urbanität in einer die wechselseitigen Ansprüche nicht wesentlich störenden Form.19 Die Eigenheit des Gebiets wird ferner durch neue Obergrenzen für die Bestimmung des Maßes der baulichen Nutzung nach § 17 Abs. 1 BauNVO betont, wobei das Urbane Gebiet den Planungsspielraum für städtebauliche Verdichtung erheblich erweitert.20
Urbane Gebiete können gleichsam für unbebaute und bebaute Flächen festgesetzt werden, wobei die gesetzgeberischen Bestrebungen auf die Verwirklichung der nutzungsgemischten Stadt der kurzen Wege zielen und folglich grundsätzlich eine Verortung im Innenstadtbereich erfolgen soll.21 Rechtlich möglich wären Urbane Gebiete jedoch auch in Stadtrandlagen oder auf der grünen Wiese.22
Das Urbane Gebiet gem. § 6a BauNVO ist mit den weiteren Mischgebietstypen der §§ 5, 6 und 7 BauNVO (Dorfgebiete, Mischgebiete und Kerngebiete) jeweils nur teilweise vergleichbar.23 So dient in Bezug auf die Zweckbestimmung und das zulässige Nutzungsspektrum das Mischgebiet nach § 6 BauNVO, mit teils identischer Formulierung, als Vorbild.24 Für die zugunsten der Wohnnutzung modifizierten Festsetzungsmöglichkeiten nach § 6a Abs. 4 BauNVO orientiert sich das Urbane Gebiet hingegen eher am Kerngebiet gem. § 7 Abs. 4 BauNVO.25
Urbane Gebiete gem. § 6a BauNVO dienen, ebenso wie Mischgebiete nach § 6 BauNVO, dem Wohnen sowie der Unterbringung von Gewerbebetrieben. Insoweit existiert in Bezug auf die Zweckbestimmung eine umfängliche Schnittmenge zwischen beiden Gebieten.26 Für Kerngebiete gem. § 7 BauNVO ist die Wohnnutzung hingegen nicht gebietstypisch.27
Über das gemeinsame Nutzungsspektrum von Urbanen Gebieten und Mischgebieten hinaus sind die Nutzungsmöglichkeiten in Urbanen Gebieten jedoch weitreichender als in Mischgebieten, da auch soziale, kulturelle und andere Einrichtungen untergebracht werden dürfen,28 welche die Wohnnutzung nicht wesentlich stören (§ 6a Abs. 1 S. 1 BauNVO). Überdies muss die Nutzungsmischung in Urbanen Gebieten gem. § 6a Abs. 1 S. 2 BauNVO nicht gleichgewichtig sein, was den entscheidenden Unterschied zu Mischgebieten nach § 6 BauNVO darstellt.29 Denn das für Mischgebiete durch die Rechtsprechung entwickelte und in qualitativer und quantitativer (bzw. gleichwertiger und gleichgewichtiger) Hinsicht geforderte, ausgewogene Mischungsverhältnis zwischen Wohnen und nicht wesentlich störender gewerblicher Nutzung,30 wird für das Urbane Gebiet durch den Gesetzund Verordnungsgeber ausdrücklich nicht gefordert.31 Insoweit gibt dies den Kommunen die Möglichkeit, dass eine der Hauptnutzungen gem. § 6a Abs. 1 S. 1 BauNVO dominieren bzw. in den Vordergrund der Planungen gestellt werden darf (aber nicht muss)32, wobei stets Voraussetzung ist, dass die Wohnnutzung hierdurch nicht wesentlich gestört wird.33 Diese Einschränkung zum Schutz der Wohnnutzung ist vergleichbar auch für Mischgebiete (§ 6 Abs. 1 BauNVO) sowie abgewandelt für Dorfgebiete (§ 5 Abs. 1 S. 1 BauNVO) und Kerngebiete (§ 7 Abs. 2 Nr. 3 BauNVO) vorgesehen.34 Es besteht somit in Urbanen Gebieten, vornehmlich in Ähnlichkeit zu Mischgebieten, insbesondere für gewerbliche Nutzungen, aber auch für soziale, kulturelle und andere Einrichtungen, eine relativ weitgehende Pflicht zur Rücksichtnahme auf das Wohnen.35
Ebenso wie in Mischgebieten folgt hieraus für Gewerbebetriebe, dass genehmigungsbedürftige Anlagen i.S.d. § 4 BImSchG wegen ihrer möglichen Gefahren, Nachteilen und Belästigungen regelmäßig nicht zugelassen werden können, da sie das Wohnen (potentiell) stören.36 Hierbei ist allerdings eine Einzelfallbetrachtung anzustellen, in welche die konkrete Gebietssituation und Betriebsgestaltung einzubeziehen sind.37 So ist nach Rechtsprechung des BVerwG ein nach § 4 BImSchG genehmigungsbedürftiger Gewerbebetrieb dann baurechtlich unzulässig, wenn der Anlagentypus ein anlagenspezifisches Gefährdungspotential aufweist, aus welchem sich ein Störpotential ergibt, dass die Gebietsprägung beeinträchtigt.38 Liegt dieser Umstand jedoch nicht vor und sind nach Art und Betriebsweise keine Störungen von vornherein zu befürchten, so kann ein genehmigungsbedürftiger Gewerbebetrieb nach § 4 BImSchG gebietsverträglich sein, der dann auch planungsrechtlich unbedenklich wäre.39 Im Übrigen können zur Konkretisierung der die Wohnnutzung störenden Nutzungen die Lärmgrenzwerte der 18. BImSchV sowie der TA Lärm herangezogen werden.40 Insoweit können daher zum Beispiel das Wohnen nicht wesentlich störende Gewerbebetriebe wie Fernverkehrsunternehmen, SB-Autowaschanlagen, Kfz-Werkstätten, kleine Bauunternehmen und ähnliche Betriebe grundsätzlich zulässig sein.41
Obwohl in Urbanen Gebieten die Nutzungsmischung nicht gleichwertig sein muss, bedeutet dies nicht, dass hier ausschließlich eine einzelne der nach § 6a Abs. 2 BauNVO allgemein zulässigen Nutzungen festgesetzt werden darf.42 So kann zwar beispielsweise eine überwiegende Wohnnutzung im Urbanen Gebiet festgesetzt werden, exklusive Nutzungsart darf sie jedoch nicht sein.43 Das Vorhandensein einer funktionalen Nutzungsmischung ist vielmehr charakteristisches Merkmal des Urbanen Gebiets und soll ganz bewusst das Nebeneinander von Arbeiten, Wohnen, Freizeitnutzungen, sozialen sowie kulturellen Einrichtungen fördern.44 Denn gemischte Quartiere, dem Charakter einer modernen Stadt der kurzen Wege entsprechend, sind letztlich der Garant für Wohnzufriedenheit, Standortbindung, Identitätsbildung und in der Summe Lebensqualität.45
II . Faktische Urbane Gebiete
Der Gesetzgeber hat mit § 245c Abs. 3 BauGB festgelegt, dass gemäß der Empfehlung der Ausschüsse an den Bundestag,46 § 34 Abs. 2 BauGB keine Anwendung auf Urbane Gebiete nach § 6a BauNVO findet.47 Folglich entfaltet § 6a BauNVO nur dann Wirkung, wenn die jeweilige Gemeinde dies planerisch vorgesehen hat.48
Hintergrund der getroffenen Regelung waren Bedenken bzgl. Abgrenzungsschwierigkeiten aufgrund der vielgestaltigen Nutzungsmischungen in Urbanen Gebieten, die insbesondere durch das Verwaltungsplanspiel zur Städtebaurechtsnovelle 2016/2017 durch das Deutsche Institut für Urbanistik49 fundiert bestätigt wurden.50 Insofern sollte § 6a BauNVO nicht zum Maßstab für die Beurteilung der planungsrechtlichen Zulässigkeit von Vorhaben in unbeplanten Bereichen werden.51 Ferner wird laut Wienhues deutlich, dass der Gesetzund Verordnungsgeber keinesfalls bestehende Gemengelagen, einhergehend mit damit möglicherweise verbundenen Konflikten zwischen angrenzenden Nutzungen, gesetzgeberisch legalisieren wollte.52
Bönker (anschließend an Hauth) vertritt hingegen den Standpunkt, dass es gleichwohl faktische Urbane Gebiete geben kann und soll.53 Da vorhandene innerstädtische Strukturen häufig die Merkmale des § 6a BauNVO gut abbilden, und langfristig durchaus einen gewichtigen Beitrag dazu leisten, das Nebeneinander einer breiten Palette von NutAbbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten54. Dementsprechend empfiehlt er einen Verzicht auf die Regelung des § 245c Abs. 3 BauGB, insofern das Urbane Gebiet künftig zu einem städtebaulichen Leitbild werden soll.
1 . Allgemein zulässige Nutzungen
Die in Urbanen Gebieten nach § 6a BauNVO allgemein zulässigen Nutzungen sind in Abs. 2 geregelt. Gemäß Abs. 1 S. 1 stehen sämtliche Nutzungen nach Abs. 2 Nr. 2-5 unter dem Vorbehalt, dass die Wohnnutzung nicht wesentlich gestört werden darf.55 Weiterhin können sich im Einzelfall insbesondere Beschränkungen aus § 15 BauNVO ergeben.56
Gemäß der allgemeinen Zweckbestimmung nach § 6a Abs. 1 S. 1 BauNVO sind Wohngebäude in Urbanen Gebieten gem. Abs. 2 Nr. 1 allgemein zulässig. Bei einem Wohngebäude muss es sich um bauliche Anlagen handeln, die zum
dauernden Wohnen geeignet und bestimmt sind.57 Wohnen in diesem Sinne ist die Gesamtheit der mit der auf Dauer angelegten, freiwilligen, häuslichen Lebensund Haushaltsführung verbundenen Tätigkeiten, wobei insbesondere die Eigengestaltung der Haushaltsführung bzw. des häuslichen Wirkungskreises hervorzuheben sind.58 Diese Betonung ist insofern bedeutsam, da gemäß § 3 Abs. 4 BauNVO zu den Wohngebäuden auch solche zählen, die ganz oder teilweise der Betreuung und Pflege ihrer Bewohner dienen.59 Folglich ist eine reine Unterbringung ohne eigenständige Haushaltsführung vom Begriff des Wohnens abzugrenzen, was gleichsam für eine Beherbergung gilt.60
Allgemein zulässig in Urbanen Gebieten sind reine Wohngebäude und dem Gebietscharakter entsprechend auch gemischt genutzte Wohngebäude, in denen beispielsweise einzelne Räume im Erdgeschoss gewerblich genutzt werden.61
b ) Geschäftsund Bürogebäude
In Urbanen Gebieten sind nach § 6a Abs. 2 Nr. 2 BauNVO Geschäftsund Bürogebäude62 allgemein zulässig. Sie sind der gewerblichen Nutzung zuzurechnen und dienen somit einer der in Urbanen Gebieten zulässigen Hauptnutzungsarten.63 Ein Geschäftsund Bürogebäude kann hierbei in Teilen auch dem Wohnen dienen, was der für Urbane Gebiete charakteristische Nutzungsmischung (im Gebiet wie im Gebäude) entspricht.64
Geschäftsund Bürogebäude sind Gebäude, in denen Bürooder Verwaltungsarbeiten erledigt oder Geschäfte büromäßig getätigt werden.65 Hierunter fallen insbesondere Gebäude des Dienstleistungssektors, wie bspw. Versicherungen oder Banken aber auch Gebäude die insgesamt Zwecken des Großoder Einzelhandels dienen.66 Erfasst werden somit alle Nutzungen die kaufmännischen Publikumsverkehr67 aufweisen und die über Verkaufs-, Beratungs-, Bürooder Ausstellungsräume verfügen.68 Weiterhin zählen insbesondere auch Tätigkeiten von Freiberuflern wie Ärzten, Architekten, Maklern, Krankengymnasten, Rechtsanwälten oder Notaren zu den Nutzungen in Geschäftsund Bürogebäuden.69
Öffentliche und private Verwaltungsgebäude sind vom Begriff der Geschäftsund Bürogebäude nach § 6a Abs. 2 Nr. 2 BauNVO nur dann erfasst, wenn in diesen eine büroartige Tätigkeit ausgeübt wird und eine gemischte Nutzung mit anderen Zwecken vorliegt.70 Ausschließlich Verwaltungen beherbergende Bürogebäude sind hingegen durch § 6a Abs. 2 Nr. 5 BauNVO erfasst.71
Einzelhandelsbetriebe und Läden sind keine Geschäftsgebäude,72 diese können von § 6a Abs. 2 Nr. 3 BauNVO erfasst sein, wobei für großflächige Einzelhandelsbetriebe nach § 11 Abs. 3 BauNVO gilt, dass diese nur in Kerngebieten oder für sie festgesetzten Sondergebieten zulässig sein können.73
c ) Einzelhandelsbetriebe, Schankund Speisewirtschaften sowie Betriebe des Beherbergungsgewerbes
In Urbanen Gebieten sind nach § 6a Abs. 2 Nr. 3 BauNVO weiterhin Einzelhandelsbetriebe, Schank und Speisewirtschaften sowie Betriebe des Beherbergungsgewerbes allgemein zulässig.
Unter Einzelhandelsbetrieben sind gewerbliche Verkaufsstellen zu verstehen, die sich unmittelbar an den Endverbraucher wenden.74 Folglich sind Zwischenoder Großhandelsbetriebe ausgeschlossen,75 können jedoch nach § 6a Abs. 2 Nr. 2 BauNVO in Urbanen Gebieten zulässig sein, soweit sie nicht als großflächige Einzelhandelsbetriebe nach § 11 Abs. 3 BauNVO ausgeschlossen sind.76 Eine Beschränkung der Zulässigkeit von Einzelhandelsbetrieben auf die Gebietsversorgung, wie etwa für Läden in Allgemeinen Wohngebieten (§ 4 Abs. 2 Nr. 2) ist für Urbane Gebiete nicht vorgesehen.77 Neben der Vorschrift, dass nach § 6a Abs. 1 S. 1 BauNVO das Wohnen durch Gewerbebetriebe und somit auch durch Einzelhandelsbetriebe nicht wesentlich gestört werden darf, was insbesondere durch starken Zuund Abgangsverkehr möglich wäre,78 ist ferner wichtig, dass Einzelhandelsbetriebe, vor allem bei einer etwaigen Massierung dieser Nutzung, den Gebietscharakter des Urbanen Gebiets wahren müssen.79
Schankwirtschaften sind durch die Verabreichung von Getränken, Sp eisewirtschaften durch die Verabreichung zubereiteter Speisen, jeweils zum sofortigen Verzehr, gekennzeichnet.80 Zu Schankund Speisewirtschaften gehören bspw. Gaststätten, Restaurants, Wirtshäuser, Biergärten, Weinstuben, Trinkhallen, Konditoreien, Cafés oder Eisdielen, wenn dort Speisen und/oder Getränke zum Verzehr an Ort und Stelle angeboten werden.81 Da die Verabreichung von Speisen und/oder Getränken häufig von anderen Nutzungen begleitet wird, für die eigene Zulässigkeitsmaßstäbe gelten (bspw. Vergnügungsstätten, kulturelle Einrichtungen, Beherbergungsbetriebe), können Abgrenzungsfragen auftreten.82 In diesen Fällen ist dann grundsätzlich nach der individuellen Bedeutung des Angebots von Speisen und Getränken im Gesamtangebot des jeweiligen Betriebs zu differenzieren. Obwohl Schankund Speisewirtschaften in Urbanen Gebieten allgemein zulässig sind, können sie im Einzelfall nach § 15 Abs. 1 S. 1 BauNVO unzulässig sein, wenn sie etwa wegen ihres Umfangs oder Anzahl der Eigenart des jeweiligen Urbanen Gebiets widersprechen.83 Weiterhin gilt nach § 6a Abs. 1 S. 1 BauNVO auch für Schankund Speisewirtschaften, dass die Wohnnutzung nicht wesentlich gestört werden darf. Zwar gelten in Urbanen Gebieten grundsätzlich höhere Zumutbarkeitsschwellen für das Wohnen und der typische Zuund Abgangsverkehr ist hinzunehmen,84 allerdings können bspw. unzumutbare Störungen der Nachtruhe einer Zulässigkeit im Einzelfall nach §15 Abs. 1 S. 2 BauNVO dennoch Grenzen setzen.85
1 Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie 2014/52/EU im Städtebaurecht und zur Stärkung des neuen Zusammenlebens in der Stadt v. 04.05.2017, BGBl. Teil I 2017, Nr. 25, S. 1057 ff.
2 BR-Drs. 261/77, S. 3; Uschkereit, NJW-Spezial 2017, S. 748 (748).
3 BR-Drs. 806/16, S. 24, 48.
4 Schink, UPR 2018, S. 167 (167).
5 Hierunter fällt insbesondere auch die Reduzierung der Neuinanspruchnahme von Siedlungsund Verkehrsflächen auf 30 Hektar pro Tag; vgl. hierzu BT-Drs. 10942, S. 32.
6 Schink, NVwZ 2017(a), S. 1641 (1641); Franßen, ZUR 2017, S. 532 (532); Uschkereit, NJWSpezial 2017, S. 748 (748); Wienhues, NordÖR 2017, S. 313 (314).
7 Franßen, ZUR 2017, S. 532 (532).
8 Wienhues, NordÖR 2017, S. 313 (314).
9 Bönker in BöBi, BauNVO, § 6a, Rn. 7; Hornmann in SHK, BauNVO, § 6a, Rn. 16.
10 Franßen, ZUR 2017, S. 532 (533).
11 Fricke/Blasius, BauR 2018, S. 749 (749 f.), m.w.N.
12 So etwa: Wienhues, NordÖR 2017, S. 313 (319 f.); Franßen, ZUR 2017, S. 532 (538).
13 Schink, UPR 2018, S. 167 (168).
14 Hornmann in SHK, BauNVO, § 6a, Rn. 16; Schink, NVwZ 2017(a), S. 1641 (1642); Battis/ Mitschang/Reidt, NVwZ 2017, S. 817 (823).
15 BT-Drucks. 18/10942, S. 32; Bönker in BöBi, BauNVO, § 6a, Rn. 52 f.
16 Aschke in KAJ, BauNVO, § 6a, Rn. 6; Weiterhin wurde durch Art. 3 UVP-ÄndRL-UG vom 04.05.2017 (BGBl. I S. 1057) das Urbane Gebiet in Nr. 1.2.3 der Anlage zur PlanZV als neues Planzeichen aufgenommen.
17 Schink, NVwZ 2017(a), S. 1641 (1642); Wienhues, NordÖR 2017, S. 313 (315 f.).
18 Fricke/Blasius, BauR 2018, S. 749 (749); Scheidler, VR 2017, S. 397 (398).
19 Franßen, ZUR 2017, S. 532 (532); Schink, NVwZ 2017(a), S. 1641 (1642).
20 BT-Drucks. 18/10942, S. 56; siehe auch Aschke in KAJ, BauNVO, § 6a, Rn. 13; Schink, NVwZ 2017, S. 1641 (1642); Hornmann in SHK, BauNVO, § 6a, Rn. 5.
21 BR-Drs. 806/16, S. 24.
22 Franßen, ZUR 2017, S. 532 (534).
23 Schink, NVwZ 2017(a), S. 1641 (1642).
24 Franßen, ZUR 2017, S. 532 (533); Wienhues, NordÖR 2017, S. 313 (315).
25 Schink, NVwZ 2017(a), S. 1641 (1642).
26 Wienhues, NordÖR 2017, S. 313 (315).
27 Aschke in KAJ, BauNVO, § 6a, Rn. 7.
28 Schink, NVwZ 2017(a), S. 1641 (1642).
29 Franßen, ZUR 2017, S. 532 (533).
30 BVerwG, Urt. v. 04.05. 1988 4 C 34.86, NJW 1988, S. 3168 (3168); siehe auch Wahlhäuser in BöBi, BauNVO, § 6, Rn. 24; Stange in Stange, BauNVO, § 6, Rn. 7.
31 Wienhues, NordÖR 2017, S. 313 (315); vgl. auch Scheidler, VR 2017, S. 397 (398).
32 Bönker in BöBi, BauNVO, § 6a, Rn. 44.
33 Franßen, ZUR 2017, S. 532 (533).
34 Aschke in KAJ, BauNVO, § 6a, Rn. 9.
35 Schink, NVwZ 2017(a), S. 1641 (1642); Scheidler, VR 2017, S. 397 (398).
36 Wahlhäuser in BöBi, BauNVO, § 6, Rn. 36.
37 Wahlhäuser in BöBi, BauNVO, § 6, Rn. 37; Halama/Stüer, NVwZ 2003, S. 137 (138); Scheidler, ZfBR 2010, S. 229 (229).
38 BVerwG, Urt. v. 24.09.1992 7 C 7/92, NVwZ 1993, S. 987 (988); siehe auch Schink, NVwZ 2017, S. 1641 (1642); Scheidler, ZfBR 2010, S. 229 (230).
39 Schink, NVwZ 2017(a), S. 1641 (1642); Stange in Stange, BauNVO, § 6, Rn. 21 ff.
40 Söfker, S. 1 (8); Schink, NVwZ 2017(a), S. 1641 (1642).
41 Schink, NVwZ 2017(a), S. 1641 (1643); siehe auch bzgl. die Wohnnutzung störender oder nicht störender Gewerbebetriebe die Aufzählung bei Stange, BauNVO, § 6, Rn. 22 ff.
42 Scheidler, VR 2017, S. 397 (398).
43 Schink, NVwZ 2017(a), S. 1641 (1643).
44 Aschke in KAJ, BauNVO, § 6a, Rn. 9; Hornmann in SHK, BauNVO, § 6a, Rn. 13; Schink, UPR 2018, S. 167 (167).
45 Scheidler, VR 2017, S. 397 (398); Schink, NVwZ 2017(a), S. 1641 (1643); Franßen, ZUR 2017, S. 532 (535); Wienhues, NordÖR 2017, S. 313 (313).
46 BR-Drs. 806/1/16, S. 27; vgl. auch Franßen, ZUR 2017, S. 532 (535).
47 Bönker in BöBi, BauNVO, § 6a, Rn. 48; Fricke/Blasius, BauR 2018, S. 749 (751).
48 BR-Drs. 806/16, S. 44; vgl. auch Franßen, ZUR 2017, S. 532 (535).
49 Bunzel, ZfBR 2017, S. 220 (226); vgl. auch DIfU: Planspiel zur Städtebaurechtsnovelle 2016/2017, S. 91 ff.; https://difu.de (Zugriff 30.01.2019).
50 Franßen, ZUR 2017, S. 532 (535); Bönker in BöBi, BauNVO, § 6a, Rn. 44.
51 Bönker in BöBi, BauNVO, § 6a, Rn. 48.
52 Wienhues, NordÖR 2017, S. 313 (318).
53 Hauth, BauR, 2017, S. 1463 (1469); Bönker in BöBi, BauNVO, § 6a, Rn. 51.
54 Vgl. hierzu und zum folgenden Satz Bönker in BöBi, BauNVO, § 6a, Rn. 51 f.
55 Hornmann in SHK, BauNVO, § 6a, Rn. 16; Bönker in BöBi, BauNVO, § 6a, Rn. 60.
56 Für weitergehende Ausführungen zu § Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten keit bzw. Unzulässigkeit im Einzelfall siehe Fickert/Fieseler, BauNVO, § 15, Rn. 1 ff. sowie mit tabellarischer Übersicht Rotaug/Weidner, S. 71 f.
57 Scheidler, VR 2017, S. 397 (398); für weitergehende Ausführungen zum Wohngebäudebegriff siehe auch Fickert/Fieseler, BauNVO, § 3, Rn. 10 ff.
58 Schink, NVwZ 2017(a), S. 1641 (1643).
59 Hornmann in SHK, BauNVO, § 6a, Rn. 77.
60 Decker in JäDi, BauNVO, § 3, Rn. 3 ff.
61 Bönker in BöBi, BauNVO, § 6a, Rn. 83.
62 Zu den Begriffen Geschäftsund Bürogebäude im Einzelnen sowie Abgrenzungsfragen siehe auch Hornmann in SHK, BauNVO, § 4a, Rn. 56 ff.
63 Hornmann in SHK, BauNVO, § 6a, Rn. 79.
64 Bönker in BöBi, BauNVO, § 6a, Rn. 84.
65 Schink, NVwZ 2017(a), S. 1641 (1643); für weitergehende Ausführungen zum Begriff der Geschäftsund Bürogebäude siehe auch Fickert/Fieseler, BauNVO, § 4a, Rn. 18 ff.
66 Scheidler, VR 2017, S. 397 (398).
67 Schink, NVwZ 2017(a), S. 1641 (1643).
68 Hornmann in SHK, BauNVO, § 4a, Rn. 57.
69 Schink, NVwZ 2017(a), S. 1641 (1643); Fickert/Fieseler, BauNVO, § 4a, Rn. 19.
70 Blechschmidt in EZBK, BauNVO, § 6a, Rn. 26; Hornmann in SHK, BauNVO, § 4a, Rn. 58; Stock in KRS, BauNVO, § 4a, Rn. 29.
71 Scheidler, VR 2017, S. 397 (399).
72 Wahlhäuser in BöBi, BauNVO, § 6, Rn. 56.
73 Schink, NVwZ 2017(a), S. 1641 (1643).
74 Blechschmidt in EZBK, BauNVO, § 6a, Rn. 27; Zu den unterschiedlichen Betriebsformen im Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten
75 Scheidler, VR 2017, S. 397 (399).
76 Schink, NVwZ 2017(a), S. 1641 (1643).
77 Stock in KRS, BauNVO, § 4, Rn. 19; Hornmann in SHK, BauNVO, § 6a, Rn. 81.
78 Hornmann in SHK, BauNVO, § 6a, Rn. 83.
79 Schink, NVwZ 2017(a), S. 1641 (1643).
80 Blechschmidt in EZBK, BauNVO, § 6a, Rn. 30.
81 Schink, NVwZ 2017(a), S. 1641 (1643); abzugrenzen von Schankund Speisewirtschaften sind insbesondere Betriebe, die Speisen und Getränke lediglich ausfahren bzw. zur Abholung bereithalten, ohne dass ein Verzehr an Ort und Stelle vorgesehen ist; vgl. hierzu VGH B-W, Urt. v. 21.06.1994 5 S 1198/93 (juris).
82 Vgl. hierzu und zum folgenden Satz Blechschmidt in EZBK, BauNVO, § 6a, Rn. 32.
83 Hornmann in SHK, BauNVO, § 6a, Rn. 85.
84 Vgl. zum Mischgebiet VGH BY, Beschl. v. 25.08.1997 2 ZB 97.00681, NVwZ-RR 1999, S. 226 (227); siehe auch Hornmann in SHK, BauNVO, § 6a, Rn. 87.
85 Schink, NVwZ 2017(a), S. 1641 (1643).
V489506
9783668963054
9783668963061
Urbane Gebiete, § 6a Baunutzungsverordnung, § 6a BauNVO, Trennungsgrundsatz, § 50 Bundes-Immissionsschutzgesetz, BImSchG, Stadt der kurzen Wege, BauGB-Novelle
Kilian Norden (Autor), 2019, Das Urbane Gebiet nach §6a Baunutzungsverordnung unter Beachtung des städtebaulichen und immissionsschutzrechtlichen Trennungsgrundsatzes des §50 Bundes-Immissionsschutzgesetz, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/489506
Urbanes Gebiet. Der neue Paragraph § ...

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