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Timestamp: 2018-08-21 17:52:39+00:00

Document:
6B_73/2007 01.04.2007
6B_73/2007 /rom
Urteil vom 1. April 2007
Nichteintretensbeschluss (Amtsmissbrauch, Urkundenfälschung),
Beschwerde in Strafsachen [BGG] gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Bern, Anklagekammer, vom 15. Februar 2007.
Gestützt auf Art. 54 Abs. 1 BGG ergeht der vorliegende Entscheid in deutscher Sprache.
Die Strafverfolgungsbehörden des Kantons Bern traten am 27. September / 3. Oktober 2006 auf eine Strafanzeige des Beschwerdeführers wegen Amtsmissbrauchs und Urkundenfälschung nicht ein. Auf einen dagegen gerichteten Rekurs trat das Obergericht des Kantons Bern mit Beschluss vom 15. Februar 2007 nicht ein. Gestützt auf die Rechtsmittelbelehrung wendet sich der Beschwerdeführer mit Beschwerde in Strafsachen ans Bundesgericht (Beschwerde S. 2 Ziff. III). Die Rechtsmittelbelehrung weist ausdrücklich darauf hin, dass sich die Berechtigung zur Beschwerde nach Art. 81 BGG bestimmt. Der Beschwerdeführer ist jedoch weder Privatstrafkläger im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 4 BGG noch Opfer im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG. Er bezweckte mit seinem Rekurs, einen Schuldspruch zu erwirken, welcher alsdann die Revision eines Entscheids der Steuerrekurskommission erlauben würde (angefochtener Entscheid S. 6). Dieser Zweck begründet kein rechtlich geschütztes Interesse im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b BGG an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids. Die Beschwerde ist offensichtlich unzulässig im Sinne von Art. 108 BGG. Es ist darauf nicht einzutreten.
Soweit das Gesuch um Ratenzahlung eines allfälligen Kostenvorschusses ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege sein soll, ist es abzuweisen, weil die Rechtsbegehren von vornherein aussichtslos erschienen (Art. 64 Abs. 1 BGG). Die reduzierten Gerichtskosten werden dem Beschwerdeführer auferlegt (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Lausanne, 1. April 2007

References: Art. 54
 Art. 81
 Art. 81
 Art. 81
 Art. 81
 Art. 108