Source: https://www.oenologen.com/satzung
Timestamp: 2020-03-31 06:04:19+00:00

Document:
Satzung | BDO e.V.
Bund Deutscher Oenologen e.V. (BDO) Geisenheim, im folgenden „Bund“ genannt.
2. Er hat seinen Sitz in Geisenheim.
3. Gerichtsstand ist Rüdesheim.
1. Der Bund ist der Zusammenschluss der Absolventen, die an einer anerkannten Hochschule (Universität, Fachhochschule, o.ä.) bzw. deren Vorläufer einen akademischen Abschluss in den Studiengängen Weinbau und Oenologie, Getränketechnologie, internationale Weinwirtschaft oder Weinbetriebswirtschaft erlangt haben.
Der Bund setzt sich durch die Initiierung und Finanzierung sowie die Abhaltung von Fachtagungen für die Förderung der Forschung und Lehre sowie der fachlichen Weiterbildung seiner Mitglieder auf dem Gebiet des Weinbaus, der Oenologie, der Getränketechnologie und der internationalen Weinwirtschaft ein und steht in fördernder Zusammenarbeit mit den Organisationen der gesamten Weinwirtschaft.
2. Der Bund verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung. Die Mittel des Bundes dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden.
Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Der Verein darf keine Personen durch Ausgaben, die dem Zweck des Bundes fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen.
3. Zur Unterstützung seiner Aufgaben kann der Bund korporatives Mitglied anderer Vereine oder Einrichtungen werden. Der Bund ist parteipolitisch und konfessionell unabhängig und neutral, er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke. Der Bund ist selbstlos tätig.
1. Eine ordentliche Mitgliedschaft können folgende natürliche Personen erwerben:
Die Mitglieder der Vereinigung Ehemaliger Geisenheimer (VEG) -Geisenheim Alumni Association e. V. – Fachrichtung Weinbau, Oenologie,
Getränketechnologie oder Internationale Weinwirtschaft sowie
die Bachelor- und Masterabsolventen von anderen Hochschulen und Hochschulkooperationen in den Fachrichtungen:
Weinbau und Oenologie Weinwirtschaft Weinbetriebswirtschaft Getränketechnologie
2. Natürliche und juristische Personen, welche die Aufgaben und Ziele des Bundes nach § 2 unterstützen, können auf Antrag die außerordentliche Mitgliedschaft erwerben. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.
3. Ehrenmitglieder sind Persönlichkeiten, die auf Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung ernannt werden.
4. Mit dem Austritt oder Ausschluss erlöschen alle Rechte aus der Mitgliedschaft und alle Ansprüche gegen den Bund.
Jedes Mitglied hat das Recht, die Einrichtungen des Bundes in Anspruch zu nehmen, Anträge zu stellen und abzustimmen.
a) die Zwecke des Bundes nach besten Kräften zu unterstützen,
b) die satzungsgemäß festgesetzten Beiträge fristgerecht zu entrichten und zwar die Mitglieder nach § 3 Abs. 1 a. über die Vereinigung Ehemaliger Geisenheimer (VEG) -Geisenheim Alumni Association e.V., die übrigen Mitglieder unmittelbar an den Bund.
§ 7 Finanzierung des Bundes
1. Der Bund erhebt zur Erfüllung seiner Aufgaben Mitgliedsbeiträge. Über Eingang und Verwendung der Mittel legt der Vorstand der Mitgliederversammlung schriftlich Rechnung.
2. Die Beiträge für die Mitgliedschaft nach § 3 Abs. 1 a setzt die Mitgliederversammlung der Vereinigung Ehemaliger Geisenheimer (VEG) – Geisenheim Alumni Association e.V. fest.
Die Höhe der Beiträge für übrige Mitglieder und außerordentliche Mitglieder nach § 3 Abs. 2 werden vom Vorstand festgesetzt.
§ 8 Organe des Bundes
1. Die Mitgliederversammlung entscheidet in allen, das Bestehen und die Tätigkeit des Bundes betreffenden Fragen, soweit nicht die Entscheidung nach Gesetz der Satzung anderen Organen übertragen ist.
a) die Genehmigung der Tagesordnung der Versammlung sowie Beschlussfassung über alle Fragen, die dem Bundeszweck dienen und die Verwendung der Mittel betreffen,
c) Entgegennahme des Rechnungsprüfungsberichtes der Geschäftsführung und des Vorstandes und die Genehmigung des Haushaltsplanes,
e) die Wahl der Vorstandsmitglieder und der zwei Rechnungsprüfer,
g) die Bildung von Ausschüssen,
h) die Entscheidung im Einspruchsverfahren,
i) die Auflösung des Bundes,
k) die Beschlussfassung über die Aufnahme von Mitgliedern anderer Ehemaligen Verbände an Hochschulen für Weinbau.
§ 10 Verfahren der Mitgliederversammlung
1. Die Mitgliederversammlung tritt mindestens einmal im Jahr zusammen. Sie wird durch den Vorstand unter Angabe der Tagesordnung mit einer Frist von mindestens vier Wochen vor dem Versammlungstermin einberufen. Die Einberufung erfolgt durch die Mitteilung in der Fachzeitschrift des Vereins „Der Oenologe“.
2. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist zu berufen,
b) wenn es mindestens ein Drittel der Mitglieder unter Angabe der Gründe schriftlich beantragt. In diesem Falle muss sie spätestens 6 Wochen nach Antragstellung stattfinden.
3. Eine ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Stimmberechtigt sind alle anwesenden Mitglieder des Bundes. Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit ist eine nochmalige Abstimmung vorzunehmen; ergibt sie auch Stimmengleichheit, gilt der Antrag als abgelehnt.
4. Über die Auflösung des Bundes dürfen Beschlüsse nur gefasst werden, wenn diese Beratungsgegenstände mit Begründung in der Einladung zur Mitgliederversammlung angekündigt werden. Über die Auflösung des Bundes kann eine Mitgliederversammlung nur dann Beschlüsse fassen, wenn in ihr mindestens die Hälfte aller Mitglieder vertreten ist. Die Beschlüsse zur Auflösung des Bundes bedürfen einer Mehrheit von 2/3 der in der Mitgliederversammlung erschienenen Mitgliedern. Sind zu einer Mitgliederversammlung, die über die Auflösung des Bundes entscheiden soll, Mitglieder nicht in genügender Anzahl erschienen, so ist eine neue Mitgliederversammlung anzuberaumen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig ist.
5. Über die Art der Abstimmung entscheidet die Mitgliederversammlung. Eine geheime Abstimmung ist durchzuführen, wenn ein Mitglied dies beantragt.
6. Über den Verlauf und die Verhandlungen der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen, in der die Anträge, die gefassten Beschlüsse und die Ergebnisse der Wahlen festzuhalten sind. Die Niederschrift ist vom Präsidenten/-in und dem Protokollführer/-in zu zeichnen.
b) zwei Vizepräsidentinnen/ Vizepräsidenten,
c) der Präsidentin/ dem Präsidenten der Vereinigung Ehemaliger Geisenheimer (VEG) – Geisenheim Alumni Association e.V. als nicht gewähltes Vorstandsmitglied kraft Amtes,
d) sechs Beiräten (1. Weinbau, 2. Oenologie, 3. Getränketechnologie, 4. Internationale Weinwirtschaft, 5. Internationale Beziehungen, 6. Öffentlichkeitsarbeit).
Vorstand im Sinne des §26 BGB ist die Präsidentin/der Präsident und die beiden gewählten Vize-Präsidenten. Jeder von ihnen ist einzeln zur Vertretung der Vereinigung berechtigt.
2. Jedes Vorstandmitglied wird von der Mitgliederversammlung für drei Jahre gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Die Vorstandsmitglieder sind ehrenamtlich tätig.
3. Die Wahl des Vorstands erfolgt nach der erstmaligen Wahl des gesamten Vorstandes nicht einheitlich, sondern jährlich nach folgendem Modus:
Die Präsidentin/der Präsident, der Beirat Oenologie, der Beirat Internationale Weinwirtschaft sowie der Beirat internationale Beziehungen werden zusammen gewählt.
Eine Vizepräsidentin/ein Vizepräsident und der Beirat Getränketechnologie werden zusammen gewählt.
Die/der anderen Vizepräsidentin/Vizepräsident, der Beirat Weinbau sowie der Beirat Öffentlichkeitsarbeit werden zusammen gewählt.
In den darauffolgenden Jahren wiederholt sich jeweils die Wahl der Vorstandsmitglieder in der vorstehenden Reihenfolge.
4. Die Mitglieder des Vorstandes bleiben jeweils bis zur Neuwahl im Amt. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während seiner Amtsdauer aus, so wählt die nächste ordentliche Mitgliederversammlung einen Ersatz bis zur nächsten, nach der Satzung vorgesehenen Wahl.
5. Aufgaben der Präsidentin/des Präsidenten sind:
a) den Bund nach Maßgabe der Satzung und
b) der Beschlüsse der Mitgliederversammlung zu leiten,
c) den Vorstand und die Mitgliederversammlung einzuberufen und in diesen Organen den Vorsitz zu führen.
6. Der Vorstand ist der Mitgliederversammlung für seine Tätigkeit verantwortlich.
Der Vorstand ist berechtigt, die Führung der laufenden Geschäfte des Bundes, entgeltlich oder unentgeltlich, durch Dritte besorgen zu lassen.
7. Der Vorstand kann Aufgaben delegieren und insbesondere beratende Fachgremien einschalten.
8. Der Vorstand beschließt, soweit es diese Satzung nicht anders bestimmt, mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit gilt die Regelung in § 10,3. Abs. 2. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn die Präsidentin/der Präsident oder eine Vizepräsidentin/ein Vizepräsident und mindestens drei weitere Vorstandsmitgliedern anwesend sind.
Zur Unterstützung und Beratung der Präsidentin/des Präsidenten werden sechs Beiräte gebildet:
Weinbau, Oenologie, Getränketechnologie, Internationale Weinwirtschaft, internationale Beziehungen und Öffentlichkeitsarbeit.
Zu diesen Beiräten gehören jeweils die in § 11 Ziffer 1. lit. d) genannten und von der Mitgliederversammlung gewählten Vorstandsmitglieder. Weiterhin gehören dazu pro Beirat ein oder mehrere vom Vorstand berufene Mitglieder, die aus führenden Positionen der deutschen Weinwirtschaft einbestellt werden können.
Sie unterstützen die einzelnen regionalen BDO-Gruppen in Organisation und Programmgestaltung.
§ 13 Ehrenpräsidentin/Ehrenpräsident
Es kann auf Vorschlag eines Mitglieds des Bundes Deutscher Oenologen e.V. von der Mitgliederversammlung eine Ehrenpräsidentin/ein Ehrenpräsident auf Lebenszeit gewählt werden. Als Ehrenpräsidentin/Ehrenpräsident soll nur eine Persönlichkeit gewählt werden, die sich durch außergewöhnlichen Einsatz um die Belange des Bundes Deutscher Oenologen e.V. in höchstem Maße verdient gemacht hat und dadurch, auch ohne organgemäße Amtsführung, der Repräsentanz des Bundes Deutscher Oenologen e.V. nach außen dient. Die Ehrenpräsidentin/der Ehrenpräsident hat das Recht an allen Sitzungen des Vorstands teilzunehmen; sie/er soll vom Vorstand vor wichtigen und grundsätzlichen Entscheidungen gehört werden.
Die Mitgliederversammlung ermächtigt die Präsidentin/den Präsidenten, alle redaktionellen Änderungen dieser Satzung, die vom Registergericht und sonstigen zuständigen Stellen verlangt werden, vorzunehmen und etwaige weitere Erklärungen für den Bund abzugeben.
Bei Auflösung oder bei Entziehung der Rechtsfähigkeit des Vereins fällt das gesamte Vermögen an die Gesellschaft zur Förderung der Hochschule Geisenheim e.V. (GFHG) mit Sitz: Von-Lade-Strasse 1 in 65366 Geisenheim, und zwar mit der Auflage, es entsprechend seinen bisherigen Zielen und Aufgaben ausschließlich und unmittelbar gemäß § 2 der Satzung des BDO zu verwenden.
Nach beschlossener Auflösung hat der Vorstand zu liquidieren.
Vorstehende Satzung wurde in der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 22. Februar 2016 in Geisenheim beschlossen.
Dipl.-Ing. Edmund Diesler Dipl.-Ing. Robert Lönarz
BDO Satzung nach MV 22.02.2016.pdf

References: § 2
 § 3

§ 7
 § 3
 § 3

§ 8

§ 10
 §26
 § 10
 § 11

§ 13
 § 2