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Timestamp: 2019-08-24 07:41:17+00:00

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§ 620 BGB: Beendigung des Dienstverhältnisses
§ 619a BGB
LAG Düsseldorf, Urteil vom 2.11.2010, Az. 16 Sa 513/10 Im Bereich der Arbeitsvergütung ist der Gleichbehandlungsgrundsatz trotz des Vorrangs der Vertragsfreiheit anwendbar, wenn der Arbeitgeber Leistungen nach einem bestimmten erkennbaren und generalisierenden Prinzip gewährt, indem er bestimmte Voraussetzungen oder einen bestimmten Zweck festlegt (BAG v. 17.12.2009 - 6 AZR 242/09 - AP Nr. 41 zu § 620 BGB Aufhebungsvertrag; BAG v. 15.07.2009 - 5 AZR 486/08 - NZA 2009, 1202).
LG Bielefeld, Urteil vom 4.3.2009, Az. 21 S 46/08 40Die Kündigungsregelungen des § 621 BGB scheiden aus, da bei einem auf bestimmte Zeit oder bis zu dem Eintritt eines bestimmten Ereignisses geschlossenen Dienstverhältnis § 620 BGB anwendbar ist und nicht § 621 BGB (vgl. BGH NJW 1985, 2585, 2586; NJW 1993, 326, 328).
LAG Düsseldorf, Urteil vom 2.8.2008, Az. 8 Sa 784/08 Zum anderen ist der öffentliche Arbeitgeber gehalten, keine Verpflichtungen einzugehen, die haushaltsrechtlich nicht gedeckt sind Die ausdrückliche Zuordnung eines befristet eingestellten Arbeitnehmers zu einer konkreten vorübergehend freien Planstelle ist nicht erforderlich, sofern nur sichergestellt ist, dass die Vergütung des Arbeitnehmer aus Mitteln dieser Stelle erfolgt (BAG, Urteil vom 24.10.2001 - 7 AZR 542/00, NZA 2002, 443; vom 22.03.2000 - 7 AZR 758/98, aaO; vom 07.07.1999 79- 7 AZR 609/97, AP § 620 BGB Befristeter Arbeitsvertrag Nr. 215).
LAG Hamm, Urteil vom 4.5.2008, Az. 17 Sa 488/08 Geht es um die Übernahme eines Auszubildenden in ein Arbeitsverhältnis, ist eine Zusage der Übernahme im Zeitpunkt des Vertragsschlusses mit dem befristet Beschäftigten nicht zu fordern (BAG 19.09.2001 – 2 AZR 333/00, NZA 2003, 696; 21.04.1993 – 2 AZR 388/92, DB 1994, 98; 06.06.1984 – 7 AZR 458/82, AP § 620 BGB Befristeter Arbeitsvertrag Nr. 83).
LAG Hamm, Urteil vom 5.8.2007, Az. 4 Sa 423/07 Ist danach das Änderungsangebot nicht hinreichend bestimmt oder bestimmbar, so führt dies zur Unwirksamkeit der Änderungskündigung (BAG, Urteil vom 16.09.2004 – 2 AZR 628/03 = NZA 2005, 635 ff.; BAG, Urteil vom 17.05.2001 – 2 AZR 460/00 = EzA § 620 BGB Kündigung Nr. 3; LAG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 15.03.2002 – 3 Sa 1098/01 = NZA-RR 2002, 670 ff.; KR-Rost, 8. Aufl. 2007, § 2 KSchG Rdnr. 28b; APS-Künzl, Kündigungsrecht, 3. Aufl. 2007, § 2 KSchG Rdnr. 17; ErfK/Ascheid/Oetker, 7. Aufl. 2007, § 2 KSchG Rdnr. 9).
LAG Düsseldorf, Urteil vom 5.9.2006, Az. 17 Sa 613/06 Anders verhält es sich nur, wenn die Parteien im nachfolgenden befristeten Arbeitsvertrag dem Arbeitnehmer das Recht vorbehalten, die Wirksamkeit der vorangegangenen Befristungen überprüfen zu lassen (BAG vom 10.03.2004 7 AZR 402/03, NZA 2004, 925; BAG vom 06.08.2003 7 AZR 33/03, AP Nr. 253 zu § 620 BGB Befristeter Arbeitsvertrag; ErfK/Müller-Glöge, 6. Aufl., § 17 TzBfG Rn. 7 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 5.9.2006, Az. V ZR 289/05 -6- oder Zweckbedingung geknüpft, also von dem sicheren oder unsicheren Eintritt eines künftigen Ereignisses abhängig gemacht werden, so bedarf auch eine solche Bestimmung der Vertragsdauer einer Einigung der Vertragsparteien (Pa-landt/Weidenkaff, BGB, 65. Aufl., § 620 BGB Rdn. 8; vgl. auch BAG NJW 2006, 1084, 1086; AnwaltKomm-BGB/Franzen, §620 Rdn. 6).
LAG Köln, Urteil vom 4.8.2006, Az. 6 Sa 353/06 Zu Recht führt das Arbeitsgericht an, dass eine außerordentliche Kündigung im Interesse der Rechtssicherheit nur dann ausreichend bestimmt ist, wenn in der Erklärung unzweifelhaft zu dem Ausdruck kommt, dass die Kündigung außerordentlich erfolgt (vgl. BAG vom 13.01.1982 - 7 AZR 757/79 - juris; BAG vom 15.12.2005 - 2 AZR 148/05 – NZA 2006, 791; ErfK/Müller-Glöge, 6. Aufl., § 620 BGB Rn. 20).
ArbG Bochum, Urteil vom 4.0.2006, Az. 3 Ca 2743/05 Für die Rechtswirksamkeit einer vorbehaltlos vereinbarten Befristung des Arbeitsverhältnisses kommt es, unabhängig davon, ob die Parteien vorher schon in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis zueinander standen, nur darauf an, ob für die letzte Befristung ein sachlicher Grund vorliegt (ständige Rechtsprechung des BAG seit dem Urteil vom 08.05.1985 AP Nr. 97 zu § 620 BGB Befristeter Arbeitsvertrag = NZA 1986, Seite 569; vgl. auch BAG, Urteil vom 24.09.1997 - 7 AZR 669/96 in NZA 1998, Seite 419).
LAG Köln, Urteil vom 3.2.2005, Az. 11 Ca 3397/04 Der sachliche Grund für die Befristung in Vertretungsfällen wegen Krankheit liegt bekanntlich darin, dass der Arbeitgeber zu dem vorübergehend ausfallenden Mitarbeiter bereits in einem Arbeitsverhältnis steht und mit dessen Rückkehr rechnen muss (BAG NZA-RR 2003, 621 ff.; BAG AP § 620 BGB Befristeter Arbeitsvertrag, Nr. 235).
LAG Köln, Urteil vom 3.2.2005, Az. 11 Ca 3397/04 Teil des Sachgrundes der Vertretung ist damit auch eine Prognose des Arbeitgebers über den voraussichtlichen Wegfall des Vertretungsbedarfs bei Rückkehr des zu vertretenden Mitarbeiters (BAG NZA-RR 2003, 621 ff.; BAG AP § 620 BGB Befristeter Arbeitsvertrag Nr. 141).
LAG Köln, Urteil vom 3.2.2005, Az. 11 Ca 3397/04 Zwar geht das Bundesarbeitsgericht davon aus, dass im Normalfall die Prognose gerechtfertigt sein wird, dass die zu vertretende Stammkraft an ihren Arbeitsplatz zurückkehren wird (BAG AP § 620 BGB Befristeter Arbeitsvertrag Nr. 141; BAG NZA RR 2003, 621 ff.).
LAG Köln, Urteil vom 3.2.2005, Az. 11 Ca 3397/04 Nach ständiger Rechtsprechung des BAG sind gerade bei sogenannten Kettenbefristungen mit fortschreitender Zeit und wachsender Anzahl einander ablösender Vertragsbefristungen um so strengere Anforderungen an die Prognose als Basis des Befristungsgrundes zu stellen (BAG NZA 1996, 878; BAG AP § 620 BGB Befristeter Arbeitsvertrag Nr.149; BAG NZA 1992 , 883; BAG NZA 1988, 280; ErfK/Müller-Glöge, § 14 TzBfG Rz.12).
ArbG Bochum, Urteil vom 4.11.2003, Az. 3 Ca 1483/03 23a) Für die Rechtswirksamkeit einer vorbehaltlos vereinbarten Befristung kommt es, unabhängig davon, ob die Parteien vorher schon in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis zueinander standen, nur darauf an, ob für die letzte Befristung ein sachlicher Grund vorliegt (ständige Rechtsprechung des BAG seit dem Urteil vom 08.05.1985 AP Nr. 97 zu § 620 BGB Befristeter Arbeitsvertrag = NZA 1986, Seite 569; vgl. auch BAG, Urteil vom 24.09.1997 - 7 AZR 669/96 in NZA 1998, Seite 419).
LAG Hamm, Urteil vom 2.10.2003, Az. 3 Ca 2286/02 Bei der arbeitsgerichtlichen Befristungskontrolle ist allein auf die Umstände zu dem Zeitpunkt des Vertragsschlusses abzustellen, spätere Entwicklungen können weder nachträglich zur Unwirksamkeit einer Befristung führen noch eine unwirksame Befristung 'heilen' (BAG, Urteil vom 20.02.2002 - 7 AZR 707/00 -, NZA 2002, S. 811; BAG, Urteil vom 03.10.1984 - 7 AZR 192/83 -, AP Nr. 87 zu § 620 BGB Befristeter Arbeitsvertrag unter II. 2. a) der Gründe).
LAG Hamm, Urteil vom 4.4.2003, Az. 11 Sa 1735/02 des BAG regelmäßig davon auszugehen, dass die Arbeitsvertragsparteien bei einem ohne Vorbehalt abgeschlossenen Folgevertrag ihre Vertragsbeziehungen regelmäßig auf eine neue Rechtsgrundlage stellen und zugleich konkludent ein etwa unbefristetes früheres Arbeitsverhältnis aufheben (BAG 26.07.2000 NZA 2001, 264; BAG 11.12.1985 AP Nr. 100 zu § 620 BGB Befristeter Arbeitsvertrag).
LAG Düsseldorf, Urteil vom 4.4.2001, Az. 5 Ca 786/00 Der zeitweilige Ausfall eines Mitarbeiters und die dadurch bedingte Einstellung einer Ersatzkraft können eine Umorganisation auch der Gestalt erfordern, dass ein völlig neuer Arbeitsplatz erstellt wird, indem die Aufgaben des zeitweilig ausgefallenen Mitarbeiters einem Drittem übertragen, dieser nun für andere Aufgaben nicht mehr zur Verfügung steht und für diese Aufgaben nunmehr eine Vertretungskraft eingestellt wird (BAG 21.03.1990 - 7 AZR 286/89 - EzA § 620 BGB Nr. 106; vgl. auch BAG 20.01.1999 - 7 AZR 640/97 - EzA § 620 BGB Nr. 160; LAG Köln 01.09.2000 - 4 Sa 401/00 - NZA-RR 2001, 234, 235).
ArbG Essen, Urteil vom 2.7.1999, Az. 2 Ca 2983/97 Nach der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts ist allerdings auch die Vereinbarung einer auflösenden Bedingung grundsätzlich zulässig (vgl. BAG vom 09. Februar 831984 - 2 AZR 402/83 - AP Nr. 7 zu § 620 BGB Bedingung; BAG vom 20. Dezember 1984 - 2 AZR 3/84 - AP Nr. 9 zu § 620 BGB Bedingung; BAG vom 27. Oktober 1988 84- 2 AZR 109/88 - AP Nr. 16 zu § 620 BGB Bedingung = NZA 1989, 643; BAG vom 04. Dezember 1991 - 7 AZR 344/90 - AP Nr. 70 zu § 620 BGB Bedingung = NZA 1992, 838 = BB 1992, 709).
LAG Düsseldorf, Urteil vom 5.8.1998, Az. 9 Sa 739/98 39Entgegen der Auffassung des Arbeitsgerichts ist die Befristung des letzten Arbeitsvertrages der Parteien vom 04.09.1997 rechtswirksam, wobei unentschieden bleiben kann, ob insoweit ein unselbständiger Annex zu einem vorhergehenden Vertrag vorliegt und die Parteien dem letzten befristeten Vertrag keine eigenständige Bedeutung mehr beimessen wollten, sondern durch ihn den bisherigen Vertrag nur hinsichtlich seines Endzeitpunktes modifiziert haben (BAG AP Nr. 4 zu § 620 BGB Hochschule; BAG NZA 1996, 1208 = AP Nr. 9 zu § 57 b HRG).
LAG Düsseldorf, Urteil vom 5.0.1997, Az. 2 Ca 1753/96 Hierzu hat der als Anspruchsteller nach den allgemeinen Regeln darlegungspflichtige Kläger (vgl. BGH v. 14.01.1991 - II ZR 190/89 - MDR 1991, 413; BAG v. 12.10.1994 - 7 AZR 745/93 - EzA § 620 BGB Nr. 128; BAG v. 15.03.1995 - 7 AZR 643/94 - EzA § 37 BetrVG 1972 Nr. 124) nichts vorgetragen.

References: § 619
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 § 621
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 BGH 
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 § 2
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 § 57
 BGH 
 § 620
 § 37