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Timestamp: 2017-09-24 05:08:07+00:00

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17. Jahrgang, Nr. 9 vom 24. Juli 2007, S. 14
Ernährungswissenschaften (180 Leistungspunkte) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Gemäß §§ 13 Abs. 1 in Verbindung mit 67 Abs. 3 Nr. 8 und § 77 Abs. 2 Nr. 1 des Hochschulgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt (HSG LSA) vom 05.05.2004 (GVBl. LSA S. 256), zuletzt geändert durch Artikel 6 des Gesetzes vom 21.03.2006 (GVBl. LSA S. 102), in Verbindung mit den Allgemeinen Bestimmungen zu Studien- und Prüfungsordnungen für das Bachelor- und Masterstudium an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (ABStPOBM) vom 08.06.2005 hat die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg folgende Studien- und Prüfungsordnung für den Bachelor-Studiengang Ernährungswissenschaften (180 Leistungspunkte) beschlossen.
§ 5 Aufbau des Studiengangs
§ 10 Anmeldung zum Modul und Voraussetzung für die Modulleistungen
§ 13 Bewertung von Modulen und Berechnung der Gesamtnote
(1) Diese Studien- und Prüfungsordnung regelt in Verbindung mit den Allgemeinen Bestimmungen zu Studien- und Prüfungsordnungen für das Bachelor- und Master-Studium an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Ziele, Inhalte und Aufbau des Bachelor-Studiengangs Ernährungswissenschaften (180 Leistungspunkte).
(2) Diese Studien- und Prüfungsordnung gilt für Studierende, die ab Wintersemester 2007/2008 das Studium der Ernährungswissenschaften im Bachelor-Studiengang der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg aufnehmen.
(1) Ziel des Studiengangs ist eine interdisziplinäre universitäre Ausbildung in natur-, wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Grundlagen, in Kombination mit ernährungs- und lebensmittelspezifischen Methoden und Fachveranstaltungen, die auf eine berufliche Tätigkeit in den Bereichen des Ernährungsgewerbes, Verbraucherberatung und Aufklärung, Produktentwicklung, Qualitätssicherung, Marketing und Journalismus in der Privatwirtschaft, im öffentlichen Dienst, in Verbänden und Organisationen sowie im Gesundheitswesen vorbereitet. Darüber hinaus soll die Ausbildung zu einer vorwiegend anwendungsorientierten Forschungstätigkeit auf den Gebieten der Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften befähigen. Der Studiengang hat das Ziel, wettbewerbsfähige Kompetenzen in der Prophylaxe von Krankheiten, der ernährungsphysiologischen Bewertung von Lebensmitteln, der qualitativen Verpflegung in Groß- und Anstaltshaushalten, der Lebensmittelinnovation und -sicherheit sowie der Öffentlichkeitsarbeit zu schaffen.
(2) Der Studiengang qualifiziert für folgende Berufsfelder: Beratung, Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit in den Bereichen Ernährung, Gesundheit und Verbraucherschutz, administrative Tätigkeiten und Qualitätssicherung im lebensmittelproduzierenden Gewerbe, im Bereich von öffentlichen und privaten Gesundheitseinrichtungen sowie sonstigen Groß- und Anstaltshaushalten, Produktentwicklung, -innovation und Marketing im Lebensmittelsektor.
(3) Der Studiengang qualifiziert für die Zulassung zum Masterstudiengang. Näheres regelt die Studien- und Prüfungsordnung für den Masterstudiengang Ernährungswissenschaften.
(1) Nach Abzug der Quoten gemäß § 7 Abs. 1 Nr. 2 bis 5 der Hochschulvergabeordnung des Landes Sachsen-Anhalt (HVVO) vom 24. Mai 2005 in der jeweils gültigen Fassung stehen bis zu 4 % der Studienplätze als Vorabquote für die Zulassung von ausländischen Staatsangehörigen und staatenlosen Bewerberinnen und Bewerbern, die nicht Deutschen gleichgestellt sind, zur Verfügung.
(2) Über die Anrechnung von Studien- und Prüfungsleistungen entscheidet der Prüfungsausschuss.
(3) Es wird darauf hingewiesen, dass für ein erfolgreiches Studium gute Englischkenntnisse erforderlich sind.
(1) Der Aufbau des Studiengangs, Titel, Leistungspunkteumfang und Abfolge der Module, Modulvorleistung/en, Formen der Modulleistung/en bzw. Modulteilleistungen, Teilnahmevoraussetzungen für die Module sowie der Anteil der einzelnen Modulnoten an der Gesamtnote ergeben sich aus der Anlage „Studiengangübersicht“ zu dieser Ordnung.
(2) Es werden im Rahmen der Allgemeinen Schlüsselqualifikationen die Module „Englisch-Fachkurs“ und „mündliche und schriftliche Kommunikation in der Wissenschaft“ empfohlen (§ 7 Abs. 7 ABStPOBM).
(1) Praktika sind berufsfeldbezogene Lerneinheiten und werden in der Regel in einer universitätsexternen in- oder ausländischen Einrichtung absolviert.
(2) Das Praktikum wird als eigenständiges Modul im Umfang von 10 Leistungspunkten in den Studiengang integriert. Näheres regelt die Praktikumsordnung für den Bachelor-Studiengang Ernährungswissenschaften.
Das Kontaktstudium im Bachelor-Studiengang Ernährungswissenschaften wird durch verschiedene Lehrveranstaltungsarten bestimmt. Wesentliche Formen sind:
a. Vorlesungen: bieten zusammenhängende Darstellungen größerer Stoffgebiete und vermitteln Kenntnisse und Methoden auf wissenschaftlicher Grundlage von Dozentinnen und Dozenten;
b. Seminare: dienen der gezielten Behandlung fachwissenschaftlicher Fragestellungen und führen in bestimmte Lehrstoffe ein unter Anleitung von Dozentinnen und Dozenten;
c. Übungen: dienen der Verfestigung von in Seminaren und Vorlesungen gelernten Fertigkeiten sowohl in Labor-, Mikroskopier-, PC-Übungsräumen oder Computer-Pools als auch in speziellen Demonstrationsräumen. Übungen werden eigenständig oder unter Anleitung von Dozentinnen und Dozenten durchgeführt;
e. Exkursionen: dienen der Verfestigung von in Seminaren und Vorlesungen gelernten Fähigkeiten durch Demonstrationen und Übungen im praktischen Bezug unter Anleitung von Dozentinnen und Dozenten;
f. Praktika: dienen der Vertiefung von Lerninhalten aus Vorlesungen und Seminaren.
Gemäß § 13 Abs. 1 ABStPOBM wird nach erfolgreichem Abschluss des Studiums von der Naturwissenschaftlichen Fakultät III der akademische Grad Bachelor of Science (B.Sc.) verliehen.
b. Referat: Mündlicher Vortrag von maximal 30 Minuten Dauer;
c. Hausarbeit: Eine schriftlich verfasste wissenschaftliche Arbeit von maximal 10 Seiten;
e. Übungsprotokoll: Eine schriftliche Zusammenfassung einer einzelnen Übungssitzung im Umfang von maximal 2 Seiten;
f. Praktikumsprotokoll: Eine schriftliche Zusammenfassung von praktischen Lehrveranstaltungen;
g. Bachelor-Arbeit: Näheres dazu regelt § 12;
h. Bearbeitung von Übungsaufgaben;
i. Kurztest: Schriftliche, unangekündigte Kontrolle mit einer Dauer von maximal 10 Minuten;
j. Praktikumsbericht: Schriftliche Zusammenfassung des studienbegleitenden Praktikums. Näheres dazu regelt die Praktikumsordnung.
(2) Die erste Wiederholung einer Modulleistung findet zu Beginn des folgenden Semesters statt.
(3) Die zweite Wiederholungsprüfung setzt die Modulwiederholung im folgenden Studienjahr voraus. Die Termine werden vor Beginn des Semesters in den konkreten Modulbeschreibungen durch Aushang und/oder über das elektronische Prüfungs- und Studienverwaltungssystem bekannt gemacht. Gemäß §§ 14 Abs. 8 und 20 Abs. 13 ABStPOBM wird für alle Module mit Ausnahme der Bachelor-Arbeit die Möglichkeit eingeräumt, vor der zweiten Wiederholung der Modulleistung bzw. einer Teilleistung die entsprechenden Modulveranstaltungen nochmals zu besuchen. Bei Nicht-Bestehen der zweiten Wiederholungsprüfung gilt das gesamte Studium als nicht bestanden. Die Bachelor-Arbeit kann gemäß §§ 20 Abs. 13 ABStPOBM bei Nicht-Bestehen nur einmal wiederholt werden.
Anmeldung zum Modul und Voraussetzung für die Modulleistungen
(3) Die Anmeldung zu den Modulen gemäß § 15 Abs. 1 ABStPOBM entspricht der Anmeldung zur Modulleistung, sobald die technischen Möglichkeiten dies zulassen. Die Anmeldung erfolgt über das elektronische Prüfungs- und Studienverwaltungssystem oder über das Prüfungsamt. Die Anmeldemodalitäten werden in den konkreten Modulbeschreibungen durch Aushang und/oder über das elektronische Prüfungs- und Studienverwaltungssystem bekannt gegeben. Die Zulassung zur Modulleistung kann von der Erfüllung von Modulvorleistungen abhängig gemacht werden. Nähere Einzelheiten ergeben sich aus der Studiengangübersicht in Verbindung mit den Modulbeschreibungen.
(1) Für den Studiengang Ernährungswissenschaften wird von den Fachvertreterinnen und Fachvertretern des Instituts für Agrar- und Ernährungswissenschaften der Naturwissenschaftlichen Fakultät III ein Studien- und Prüfungsausschuss gebildet.
(3) Die Mitglieder des Studien- und Prüfungsausschusses sind vom Fakultätsrat zu bestätigen.
(1) Eine Bachelor-Arbeit ist im Bachelor-Studiengang Ernährungswissenschaften obligatorisch und bildet ein eigenes Modul im Umfang von 10 Leistungspunkten.
(2) Zur Bachelor-Arbeit zugelassen wird nur, wer mindestens 140 Leistungspunkte im Studiengang erfolgreich absolviert hat.
(3) Das Thema der Bachelor-Arbeit wird nach Erfüllung der unter Abs. 2 stehenden Voraussetzung über den Studien- und Prüfungsausschuss ausgegeben und von einer bzw. einem durch den Studien- und Prüfungsausschuss bestellten Prüferin bzw. Prüfer betreut.
(4) Mit der Ausgabe eines Themas der Bachelor-Arbeit beginnt die Bearbeitungszeit. Diese beträgt 12 Wochen. Das Datum der Bekanntgabe des Themas ist aktenkundig zu machen. Die Bachelor-Arbeit umfasst einen Arbeitsaufwand von 300 Stunden.
(5) Im Einzelfall und auf begründeten Antrag kann der Prüfungsausschuss die Abgabefrist ausnahmsweise um höchstens 3 Wochen verlängern.
(6) Die Studentin bzw. der Student fügt der Arbeit eine schriftliche Versicherung hinzu, dass sie bzw. er die Arbeit selbstständig verfasst hat, sie in gleicher oder ähnlicher Fassung noch nicht einem anderen Studiengang als Prüfungsleistung vorgelegt und keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt hat sowie Zitate kenntlich gemacht hat.
Die Studiengangübersicht im Anhang dieser Ordnung (§ 5) regelt, welche Module wie in die Gesamtnote eingehen.
Diese Studien- und Prüfungsordnung wurde vom Fakultätsrat der Naturwissenschaftlichen Fakultät III am 18.04.2007 beschlossen; der Akademische Senat hat hierzu Stellung genommen am 11.07.2007.
Halle (Saale), 18. Juli 2007
gemäß § 5
(Veranstaltungs-dauer in SWS)1
V6 S1 P3
V2 Ü2
V3 Ü0,5
V3 Ü1
Betriebswirtschaftlehre, Marketing & Märkte der Ernährungswirtschaft
V3,5 Ü0,5
Stofftransfer in Nahrungsketten
V6 S2
V7 T0,5
Mathematik und Biometrie I
-biofunktionalität
Lebensmitteltechnologie FSQ
Spezielle Biochemie und Pathobiochemie der Ernährung FSQ
V2 S1 Ü1
Ökonomische Aspekte der Lebensmittelsicherheit
Für Zulassung mindestens 140 LP
1 V: Vorlesungen; P: Praktikum; Ü: Übung; S: Seminar; T: Tutorium

References: § 77

§ 5

§ 10

§ 13
 § 7
 § 13
 § 12
 § 15
 § 5