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Timestamp: 2016-10-23 01:34:34+00:00

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U 444/05 (06.11.2006)
R.________, 1961, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt J�rg Senn, Ulrichstrasse 14, 8032 Z�rich,
R.________, geboren 1961, war seit dem 1. April 1996 bei der Firma M.________ als Chauffeur angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch f�r die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunf�llen sowie Berufskrankheiten versichert. Am 23. September 1996 erlitt er einen Verkehrsunfall, als sein Personenwagen auf einer Strassenkreuzung von einem anderen Fahrzeug hinten links angefahren wurde. Dabei schlug er sich den Kopf am linken T�rpfosten an. Wegen Kopfweh, �belkeit und Schwindelbeschwerden begab er sich gleichentags ins Regionalspital X.________, wo bei unauff�lligem R�ntgenbefund eine Sch�delkontusion temporal links diagnostiziert wurde. Nach ambulanter Untersuchung wurde er zur Weiterbehandlung durch den Hausarzt Dr. med. B.________, Allgemeine Medizin FMH, entlassen, welcher ein "HWS Whiplash" ohne neurologische Ausf�lle diagnostizierte. Der beigezogene Neurologe Dr. med. A.________, Kurzentrum Y.________, stellte einen Status nach Distorsion der Halswirbels�ule (HWS) und Kopfkontusion links fest und ordnete eine MRI-Untersuchung des Neurocraniums an, die unauff�llige Befunde ergab. Bei einer kreis�rztlichen Untersuchung vom 13. November 1996 gelangte Dr. med. S.________ zum Schluss, die geklagten Beschwerden m�ssten im Rahmen eines postcommotionellen Syndroms mit etwas protrahiertem Verlauf gesehen werden; es bestehe zur Zeit noch keine Arbeitsf�higkeit. Am 19. Februar 1997 berichtete Dr. med. A.________ �ber eine deutliche Besserung des Beschwerdebildes. Einen kreis�rztlich als angezeigt erachteten station�ren Aufenthalt in der Rehaklinik E.________ lehnte der Versicherte in der Folge ab. Auf den 31. Juli 1997 wurde ihm das Arbeitsverh�ltnis gek�ndigt. Nachdem Dr. med. A.________ eine volle Arbeitsf�higkeit ab 2. Januar 1998 attestiert und - mit Ausnahme einer intermittierenden medikament�sen Schmerzbek�mpfung - eine weitere Behandlungsbed�rftigkeit verneint hatte (Berichte vom 18. Dezember 1997 und 10. Juli 1998), informierte die SUVA den Versicherten mit Schreiben vom 14. Januar 1998 dar�ber, dass vom beabsichtigten Aufenthalt in E.________ abgesehen werde und die Taggeldleistungen auf den 2. Januar 1998 eingestellt w�rden.
Am 9. November 2000 teilte R.________ der SUVA telefonisch mit, er leide weiterhin an starken Beschwerden, habe den Beruf aufgeben m�ssen und sei im Haushalt t�tig; eine Behandlung finde zurzeit nicht statt. Bereits am 19. Oktober 2000 hatte die Winterthur-ARAG Rechtsschutzversicherung (nachfolgend: Winterthur-ARAG) die SUVA darauf hingewiesen, dass sie eine medizinische Begutachtung des Versicherten vorsehe. Der am 5. M�rz 2001 mit einem Gutachten beauftragte Dr. med. M.________, Facharzt f�r Neurologie FMH, stellte einen Status nach HWS-Abknickverletzung und milder traumatischer Hirnverletzung mit leicht ausgepr�gtem mittlerem und oberem Zervikalsyndrom, leicht bis m�ssig ausgepr�gten zervikozephalen Beschwerden, leicht ausgepr�gter kognitiver St�rung, leicht ausgepr�gter vestibul�rer St�rung sowie eine posttraumatische Anpassungsst�rung fest, wobei er die Unfallkausalit�t der Beschwerden bejahte und auf eine Arbeitsunf�higkeit von insgesamt 50 % schloss (Gutachten vom 22. November 2001). Am 16. Juli 2002 nahm Dr. med. C.________, Facharzt FMH f�r Neurologie, �rzteteam Unfallmedizin der SUVA, zum Gutachten Stellung und erachtete eine multidisziplin�re Begutachtung als angezeigt. Diese fand in der Zeit vom 27. bis 30. Januar 2003 ambulant im Zentrum f�r Medizinische Begutachtung (ZMB) statt. In der Expertise vom 13. Mai 2003 gelangten die untersuchenden �rzte zum Schluss, der Kausalzusammenhang zwischen den bestehenden Beschwerden und dem Unfall sei nicht �berwiegend wahrscheinlich; der "status quo sine" sei rund ein Jahr nach dem Unfall eingetreten. Die Winterthur-ARAG �usserte sich dazu mit Eingabe vom 22. Juli 2003 und reichte einen Bericht ihres beratenden Arztes Dr. med. P.________ vom 16. Juli 2003 ein. Mit Verf�gung vom 24. September 2003 lehnte die SUVA Leistungen f�r den gemeldeten R�ckfall mangels einer Unfallkausalit�t der geltend gemachten Beschwerden ab, woran sie auf Einsprache hin festhielt (Einspracheentscheid vom 16. April 2004).
R.________ liess dagegen Beschwerde beim Versicherungsgericht des Kantons Aargau erheben und beantragen, in Aufhebung des Einspracheentscheides vom 16. April 2004 und der Verf�gung vom 24. September 2003 sei die SUVA zu verpflichten, ihm die gesetzlichen Leistungen, insbesondere Taggelder und Heilbehandlung, eventuell eine Rente sowie eine Integrit�tsentsch�digung, auszurichten. Mit der Replik vom 10. Januar 2005 auf die Beschwerdeantwort der SUVA vom 30. September 2004 reichte er ein bei Dr. med. O.________, Facharzt f�r Psychiatrie und Psychotherapie FMH, in Auftrag gegebenes Gutachten vom 30. August 2004 sowie ein weiteres Gutachten des Dr. med. M.________ vom 30. Dezember 2004 ein. Am 27. April 2005 ersuchte das kantonale Gericht Dr. med. O.________ um Beantwortung der Frage, ob - und gegebenenfalls in welchem Umfang - er die von ihm diagnostizierte anhaltende somatoforme Schmerzst�rung als willentlich �berwindbar erachte. Zu dessen Stellungnahme vom 7. Juni 2005 haben sich die Parteien am 27. Juni 2005 bzw. 29. August 2005 ge�ussert.
Mit Entscheid vom 28. September 2005 gelangte das Versicherungsgericht des Kantons Aargau zum Schluss, es sei auf die Expertise des ZMB vom 13. Mai 2003 abzustellen und es sei die Betrachtungsweise der SUVA zu sch�tzen, wonach dem Beschwerdef�hrer f�r den geltend gemachten R�ckfall wegen fehlender nat�rlicher Kausalit�t keine gesetzlichen Leistungen zust�nden.
R.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren mit dem Rechtsbegehren, in Aufhebung des angefochtenen Entscheides sei die SUVA zu verpflichten, die gesetzlichen Leistungen zu erbringen; ferner sei sie zu verpflichten, die Kosten der in Auftrag gegebenen Privatgutachten zu �bernehmen.
W�hrend die SUVA auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde schliessen l�sst, verzichtet das Bundesamt f�r Gesundheit (BAG) auf eine Vernehmlassung.
In formellrechtlicher Hinsicht macht der Beschwerdef�hrer geltend, der angefochtene Entscheid sei mangelhaft begr�ndet und setze sich mit den vorgebrachten Einwendungen nur teilweise auseinander, womit er im Anspruch auf das rechtliche Geh�r verletzt worden sei.
1.1 Art. 61 lit. h ATSG schreibt vor, dass die Entscheide der kantonalen Versicherungsgerichte versehen mit einer Begr�ndung und einer Rechtsmittelbelehrung sowie mit den Namen der Mitglieder des Gerichts schriftlich zu er�ffnen sind. Hinsichtlich der Begr�ndung gelten die von der Rechtsprechung zu Art. 29 Abs. 2 BV und Art. 4 Abs. 1 aBV entwickelten Grunds�tze. Danach soll die Begr�ndungspflicht verhindern, dass sich die Beh�rde von unsachlichen Motiven leiten l�sst, und dem Betroffenen erm�glichen, die Verf�gung gegebenenfalls sachgerecht anzufechten. Dies ist nur m�glich, wenn sowohl er wie auch die Rechtsmittelinstanz sich �ber die Tragweite des Entscheides ein Bild machen k�nnen. In diesem Sinn m�ssen wenigstens kurz die �berlegungen genannt werden, von denen sich die Beh�rde hat leiten lassen und auf welche sich ihre Verf�gung st�tzt. Dies bedeutet indessen nicht, dass sie sich ausdr�cklich mit jeder tatbest�ndlichen Behauptung oder jedem rechtlichen Einwand auseinandersetzen muss. Vielmehr kann sie sich auf die f�r den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschr�nken (BGE 126 V 80 Erw. 5b/dd mit Hinweis).
1.2 Diesen Anforderungen gen�gt der angefochtene Entscheid. Es wird darin zu den wesentlichen tats�chlichen und rechtlichen Einwendungen des Beschwerdef�hrers Stellung genommen und insbesondere dargelegt, weshalb nach Meinung des kantonalen Gerichts entscheidend auf das Gutachten des ZMB (vom 13. Mai 2003) und nicht auf die Privatgutachten der Dres. med. O.________ und M.________ (vom 30. August 2004 bzw. 22. November 2001 und 30. Dezember 2004) abzustellen ist. Mit den in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhobenen Einwendungen verkennt der Beschwerdef�hrer, dass die gerichtliche Begr�ndungspflicht als Ausfluss des Anspruches auf rechtliches Geh�r nicht voraussetzt, dass sich das angerufene Gericht mit jedem einzelnen Vorbringen und jedem einzelnen Aktenst�ck ausdr�cklich auseinandersetzt; es gen�gt, wenn auf Grund des angefochtenen Entscheides, in seiner Gesamtheit betrachtet, die Gew�hr daf�r besteht, dass das Gericht vom fraglichen Aktenst�ck Kenntnis genommen und es bei seiner Entscheidfindung mitber�cksichtigt hat (Urteil D. vom 17. Juni 2003, U 1/03, Erw. 2.1). Inwieweit die Vorinstanz der Untersuchungspflicht nachgekommen ist und die f�r die Beweisw�rdigung geltenden Regeln beachtet hat (Art. 61 lit. c ATSG), ist im Rahmen der materiellen Beurteilung zu pr�fen.
2.1 Im kantonalen Entscheid werden die nach der Rechtsprechung f�r den Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung (Art. 6 Abs. 1 UVG) geltenden Voraussetzungen des nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (BGE 129 V 181 Erw. 3.1 und 3.2), insbesondere bei Schleudertraumen oder schleudertrauma�hnlichen Verletzungen der HWS (BGE 117 V 359 ff.; RKUV 2000 Nr. U 395 S. 317 f. Erw. 3 [Urteil Z. vom 2. Juni 2000, U 160/98]; SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67) und Sch�del-Hirntraumen (BGE 117 V 369 ff.), zutreffend dargelegt. Das Gleiche gilt hinsichtlich der vorinstanzlichen Erw�gungen zu den anwendbaren Beweisgrunds�tzen (BGE 129 V 181 Erw. 3.1 mit Hinweisen) und den f�r den Beweiswert �rztlicher Berichte und Gutachten geltenden Regeln (BGE 125 V 352 Erw. 3a, 122 V 160 Erw. 1c). Darauf wird verwiesen. Zu erg�nzen ist, dass das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene ATSG am unfallversicherungsrechtlichen Begriff des nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhangs und dessen Bedeutung als Voraussetzung f�r die Leistungspflicht nach UVG nichts ge�ndert hat (Urteil W. vom 3. M�rz 2005, U 218/04, Erw. 2 mit Hinweis; Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, N 20 zu Art. 4). Die bisher dazu ergangene Rechtsprechung bleibt nach wie vor anwendbar. F�r die Frage des intertemporal anwendbaren Rechts ist somit nicht von Belang, dass der dem vorliegend zu beurteilenden Sachverhalt zu Grunde liegende Unfall vom 23. September 1996 datiert, der Einspracheentscheid aber erst am 16. April 2004 - und damit nach In-Kraft-Treten des ATSG - erlassen wurde (vgl. BGE 130 V 318, 329 und 445).
2.2 Der Vorinstanz ist auch darin beizupflichten, dass vorliegend nicht die f�r den Wegfall des Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfall und den bestehenden Beschwerden geltenden Regeln zur Beweislast (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 46 Erw. 2, 1994 Nr. U 206 S. 328 f. Erw. 3b) Anwendung finden. Die SUVA hat den Fall auf den 2. Januar 1998 abgeschlossen, nachdem der behandelnde Arzt eine volle Arbeitsf�higkeit best�tigt und eine weitere Behandlungsbed�rftigkeit verneint hatte. Der Beschwerdef�hrer hat gegen die entsprechende formlose Verf�gung vom 14. Januar 1998 innert einer angemessenen �berlegungs- und Pr�fungsfrist (BGE 122 V 369 Erw. 3 mit Hinweisen) keine Einwendungen erhoben und sich erst gegen Ende 2000 wieder bei der SUVA zum Leistungsbezug gemeldet. Wie in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde ausgef�hrt wird, hat er nach Einstellung der Leistungen des Unfallversicherers Arbeitslosenentsch�digung bei einer Arbeitsf�higkeit von 100 % bezogen. Selbst wenn weiterhin Beschwerden bestanden haben sollten, ist das neue Begehren von Ende 2000 als R�ckfall zu qualifizieren (Art. 11 UVV in Verbindung mit Art. 6 Abs. 1 UVG; BGE 118 V 296 f. Erw. 2c). Die Beweislast f�r die Unfallkausalit�t der neu geltend gemachten Beschwerden liegt daher grunds�tzlich beim Versicherten. Dieser tr�gt im Hinblick auf den Untersuchungsgrundsatz eine Beweislast indessen nur insofern, als im Falle der Beweislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei ausf�llt, die aus dem unbewiesenen Sachverhalt Rechte ableiten will (BGE 115 V 44 mit Hinweisen; Urteil Z. vom 12. September 2006, U 422/05, Erw. 2.1).
Streitig und zu pr�fen ist, ob die vom Beschwerdef�hrer mit R�ckfallmeldung geltend gemachten gesundheitlichen Beeintr�chtigungen (Kopfschmerzen verbunden mit Lichtempfindlichkeit, belastungsabh�ngige Nackenschmerzen, Schwindelbeschwerden, Schlafst�rungen, Ged�chtnis- und Konzentrationsst�rungen, M�digkeit und rasche Ersch�pfbarkeit) in einem nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhang mit dem Unfall vom 23. September 1996 stehen.
3.1 Das kantonale Gericht hat die Leistungspflicht des Unfallversicherers mit der Begr�ndung verneint, dass es an einem nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen den Beschwerden und dem Unfallereignis fehlt. Es folgte dabei im Wesentlichen der Beurteilung des medizinischen Sachverhalts im Gutachten des ZMB vom 13. Mai 2003, welches auf neurologischen, rheumatologischen, oto-rhino-laryngologischen, neuropsychologischen und psychiatrischen Untersuchungen beruht. Der mit einer neurologischen Beurteilung beauftragte Dr. med. L.________ fand abgesehen von Falltendenzen beim Romberg und leichten Abweichungen beim Blindgangversuch durchwegs normale und unauff�llige Befunde. Ein Zervikalsyndrom sei nicht mehr nachweisbar. Die HWS-Beweglichkeit sei frei und die paravertebrale HWS-Muskulatur weich und indolent. Der Rheumatologe Dr. med. J.________ konstatierte ebenfalls ein freie Beweglichkeit der HWS und lediglich eine Druckdolenz im Bereich von C3 und C6/C7. Anhaltspunkte f�r ein neurologisches Geschehen verneinte er ebenso wie relevante Verspannungen oder Myogelosen. Seine Diagnose lautete auf HWS-Abknickverletzung mit diskret ausgepr�gtem Zervikalsyndrom. Des Weiteren stellte er fest, die zervikale Symptomatik stehe gegen�ber den Kopfschmerzen bzw. der �belkeit und dem Schwindel klar im Hintergrund. Hinsichtlich der von Dr. med. M.________ im Privatgutachten (vom 22. November 2001) angenommenen milden traumatischen Hirnverletzung f�hrte Dr. med. L.________ aus, die konkreten Umst�nde unmittelbar nach dem Unfall spr�chen gegen eine strukturelle zerebrale L�sion. Sofern �berhaupt eine milde traumatische Hirnsch�digung stattgefunden habe, w�re sie "am untersten Rand des Spektrums der Schweregrade" einzuordnen. Die persistierenden Kopfschmerzen (vom Spannungstyp) k�nnten auf Grund des fehlenden Zervikalsyndroms nicht als zervikozephal bedingt angesehen werden. Differenzialdiagnostisch falle ein chronisches posttraumatisches Kopfweh in Betracht. Die Diagnose k�nne aber nicht mit gen�gender Sicherheit gestellt werden. Klinisch lasse sich keine vestibul�re St�rung nachweisen. Aus neurologischer Sicht seien keine unfallbedingten Restfolgen mehr objektivierbar. Bei der ORL-Untersuchung konnte Dr. med. T.________ die Schwindelbeschwerden nicht eindeutig objektivieren. Es best�nden weder Anhaltspunkte f�r eine peripher-vestibul�re noch eindeutige Hinweise auf eine zentral-vestibul�re Funktionsst�rung. Der ung�nstige Verlauf der Schwindelbeschwerden sei am ehesten auf das Vermeidungsverhalten des Versicherten zur�ckzuf�hren. Durch den diagnostizierten Tinnitus werde die Arbeitsf�higkeit nicht vermindert. Bei der neuropsychologischen Untersuchung fand lic. phil. D.________ deutliche Beeintr�chtigungen vor allem im Bereich der Konzentration. Im Hinblick darauf, dass Dr. med. M.________ im Jahr 2001 nur leichte Beeintr�chtigungen festgestellt hatte, gelangte er zum Schluss, f�r das aktuelle neuropsychologische Testprofil seien in hohem Masse emotionale Faktoren mitverantwortlich. Der Psychiater Dr. med. W.________ �usserte den Befund einer narzisstischen Pers�nlichkeit bei Status nach Broken Home-Situation, vor�bergehend dissozialer Fehlentwicklung in der Pubert�t, Beeintr�chtigung der schulischen Fertigkeiten auf Grund sozialer Kriterien, nach episodischem Alkoholmissbrauch in jungen Erwachsenenjahren sowie Impulsdurchbr�chen bei narzisstischen Kr�nkungen in der Jugendzeit und bezeichnete eine anhaltende somatoforme Schmerzst�rung als sehr wahrscheinlich. Aus psychiatrischer Sicht m�sse eine Schmerzfehlverarbeitung von Symptomen auf Grund von intrapsychischen emotionalen Faktoren angenommen werden, die vorbestehend seien. Die von Dr. med. M.________ festgestellte posttraumatische Belastungsst�rung k�nne nicht best�tigt werden, weil die hief�r geltenden Kriterien (Flashback-Erinnerungen, Vermeidungsverhalten, funktionelle Symptome in Zusammenhang mit Autofahren) nicht gegeben seien. In Beantwortung der Expertenfragen f�hren die Gutachter des ZMB aus, die Kriterien eines Zervikalsyndroms seien zurzeit nicht erf�llt. Der Versicherte leide nur gelegentlich an Nackenschmerzen; es f�nden sich keine muskul�ren Verspannungen und die Beweglichkeit der HWS sei nicht eingeschr�nkt. Die subjektiv ge�usserten Beschwerden seien aller Wahrscheinlichkeit nach auf degenerative Ver�nderungen zur�ckzuf�hren. Bei den Kopfschmerzen handle es sich um chronische Spannungstyp-Kopfschmerzen mit migr�niformen Exazerbationen. Ein Zusammenhang mit dem Unfall sei (lediglich) als m�glich zu erachten. �belkeit sowie Schwindelbeschwerden best�nden nur zeitweise und in Korrelation zu starken Kopfschmerzen. Organisch liessen sich die Beschwerden nicht objektivieren; sie seien daher als psychogen bzw. psychosomatisch zu interpretieren. Zusammenfassend halten die ZMB-Experten fest, die aktuellen gesundheitlichen Beeintr�chtigungen seien nicht auf den Unfall zur�ckzuf�hren und der "status quo sine" sei ungef�hr ein Jahr nach dem Unfall erreicht worden.
Die Vorinstanz misst dem Gutachten des ZMB vollen Beweiswert zu und gelangt zum Schluss, es l�gen keine relevanten somatischen Unfallfolgen mehr vor. Hinsichtlich der anhaltenden somatoformen Schmerzst�rung sei davon auszugehen, dass diese bei zumutbarer Willensanstrengung �berwindbar sei und die rechtsprechungsgem�ss f�r eine abweichende Beurteilung geltenden Anforderungen nicht erf�llt seien.
3.2 Der Beschwerdef�hrer erhebt grunds�tzliche Kritik an der Rechtsprechung zur somatoformen Schmerzst�rung (BGE 130 V 352 ff. und 396 ff., 131 V 49 ff.) und bestreitet deren Anwendbarkeit auf den vorliegenden Fall. Im �brigen beruft er sich auf die bei Dr. med. M.________ und Dr. med. O.________ eingeholten Privatgutachten.
Bei der neurologischen Untersuchung vom 14. August 2001 hatte Dr. med. M.________ ein leicht ausgepr�gtes mittleres und oberes Zervikalsyndrom mit Tonuserh�hung der Muskulatur paravertebral-zervikal sowie paraskapul�r diagnostiziert. Myogelotische Bezirke waren nicht palpabel und es bestand eine volle Beweglichkeit der HWS bei endst�ndiger Schmerzhaftigkeit. Im zweiten Gutachten vom 30. Dezember 2004 best�tigte Dr. med. M.________ die Diagnose eines leicht ausgepr�gten Zervikalsyndroms. Vereinzelt fanden sich nunmehr Myogelosen im Bereich des Trapezius rechts. Es bestand eine Klopf- und R�tteldolenz �ber den Dornforts�tzen zervikal sowie eine Druckdolenz �ber der Occipitalis major-Austrittsstelle rechts mit Irradiation der Schmerzen nach parietal. Die HWS-Beweglichkeit war voll gegeben, endst�ndig aber schmerzhaft. Nach Meinung des Privatgutachters lagen sowohl anl�sslich der ersten Begutachtung im Jahr 2001 als auch bei der erneuten Untersuchung drei Jahre sp�ter eindeutige und typische Befunde vor, wie sie bei einem Zervikalsyndrom erhoben werden k�nnen. Der Versicherte leide als Folge des erlittenen Unfalls unter chronischen, insbesondere belastungsabh�ngigen Kopfschmerzen im Sinne einer "Migraine cervicale" bei oberem Zervikalsyndrom, Nackenschmerzen, Schwindelbeschwerden, Ged�chtnis- und Konzentrationsdefiziten, einer verminderten Belastbarkeit und vermehrten Erm�dbarkeit sowie an seelischen Unfallfolgen. Dr. med. M.________ diagnostizierte des Weiteren eine milde traumatische Hirnverletzung. In seiner Expertise vom 22. November 2001 f�hrte er diesbez�glich aus, in der neuropsychologischen Untersuchung h�tten sich die geklagten kognitiven Defizite konsistent dokumentieren lassen und es l�gen keine Anzeichen f�r eine Aggravation oder Simulation vor. Auf die Organizit�t der kognitiven Beeintr�chtigungen mit im Wesentlichen Ged�chtnis- und Konzentrationsdefiziten und leichter Wesensver�nderung weise auch der elektroenzephalografische Befund vom 14. August 2001 mit herdf�rmiger Funktionsst�rung im Bereich des linken Schl�fen- und Frontallappens hin. Im zweiten Gutachten vom 30. Dezember 2004 hielt Dr. med. M.________ an den Diagnosen einer milden traumatischen Hirnverletzung sowie einer leichten vestibul�ren St�rung fest. Zum Gutachten des ZMB f�hrte er aus, der Unfallmechanismus werde nicht richtig gewertet und es bleibe unber�cksichtigt, dass die beim Unfall stattgefundene seitliche Beschleunigung des Gehirns (bei Kopfanprall seitlich) einen wesentlich ung�nstigeren Verletzungsmechanismus darstelle als der klassische Heckaufprall mit sagittaler Beschleunigung. Die dokumentierte l�nger anhaltende ausgepr�gte Benommenheit, die Kopfschmerzen und der Brechreiz w�rden nicht gewichtet. Die Gutachter st�tzten sich ausschliesslich auf die eigenen Befunde und liessen Vorbefunde unbeachtet. Die von lic. phil. D.________ aus der Zunahme der neuropsychologischen Defizite gezogenen Schl�sse seien unzutreffend, weil sich der Versicherte unmittelbar vor der Untersuchung einer Schwindelabkl�rung mit Schwindelprovokation und Ohrsp�lungen unterzogen und danach glaubhaft an ausgepr�gtem Schwindel und an �belkeit gelitten habe, wodurch seine Konzentrationsf�higkeit und Ged�chtnisleistung zus�tzlich beeintr�chtigt worden sei. Zu Unrecht werde die vestibul�re St�rung vom ORL-Arzt auf einen Alkoholabusus zur�ckgef�hrt. Im psychiatrischen Gutachten vom 30. August 2004 stellt Dr. med. O.________ die Diagnose einer narzisstischen Pers�nlichkeit (ICD-10: Z63.1) im Sinne einer narzisstischen Neurose (jedoch nicht einer symptomatischen Pers�nlichkeitsst�rung) bei Problemen durch negative Kindheitserlebnisse (ICD-10: Z61), sonstigen Problemen im Laufe der Erziehung (ICD-10: Z62), Problemen in der prim�ren Bezugsgruppe, einschliesslich famili�re Umst�nde (ICD-10: Z63), Status nach tempor�rem dissozialem Verhalten in der Adoleszenz und Beeintr�chtigung der schulischen Fertigkeiten auf Grund sozialer Kriterien. Ferner diagnostiziert er eine anhaltende somatoforme Schmerzst�rung gem�ss DSM-IV Ziff. 307.89 mit somatischen und psychischen Faktoren. Der Unfall habe zu einem chronifizierten Schmerzsyndrom (mit psychosomatischer Problematik), nicht aber zu einer posttraumatischen Belastungsst�rung gef�hrt. Zur gutachtlichen Beurteilung durch Dr. med. W.________ f�hrt der Privatgutachter aus, die Diagnosestellungen unterschieden sich nur geringf�gig. Der festgestellten Pr�disposition des Versicherten zu psychosomatischen Erkrankungen und Suchtentwicklungen sei nichts entgegenzuhalten. Die Schlussfolgerung, der Versicherte h�tte auch ohne den Unfall eine Schmerzsymptomatik entwickelt, sei indessen nicht zwingend, sondern h�chstens m�glich. Ob die neuropsychologischen Defizite allein auf die Schmerzproblematik zur�ckzuf�hren seien oder ob auch Anhaltspunkte f�r eine durchgemachte milde traumatische Hirnsch�digung best�nden, m�sse vom Neurologen beurteilt werden. Zur Unfallkausalit�t der Beschwerden stellt Dr. med. M.________ im Gutachten vom 22. November 2001 fest, der Unfall bilde zumindest eine wesentliche Teilursache der bestehenden Beschwerden und der erhobenen Befunde. Es l�gen zwar Anhaltspunkte f�r zus�tzliche seelische Faktoren vor; diese h�tten vor dem Unfall jedoch weder eine Arbeitsrelevanz noch Krankheitswert aufgewiesen. Im Gutachten vom 30. Dezember 2004 f�hrt Dr. med. M.________ aus, die Kopfschmerzen, Genickschmerzen, Schwindelbeschwerden, verminderte Belastbarkeit und vermehrte M�digkeit sowie die leichten kognitiven St�rungen seien als Unfallfolgen anzusehen. Anamnestisch sei der Versicherte vor dem Unfall beschwerdefrei und leistungsf�hig gewesen. Die Feststellung der Gutachter des ZMB, wonach die subjektiv ge�usserten Beschwerden mit zeitweiligen Nackenschmerzen aller Wahrscheinlichkeit nach auf die degenerativen Ver�nderungen zur�ckzuf�hren seien, sei nicht nachvollziehbar. Die Abnutzungserscheinungen an der HWS h�tten h�chstens m�glicherweise zu Nackenschmerzen gef�hrt, nicht aber zu dem f�r die Folgen eines solchen Unfalls typischen Beschwerdebild mit zus�tzlicher kognitiver und vestibul�rer St�rung. Die bestehenden Beschwerden seien zumindest im Sinne einer richtungsweisenden Ver�nderung eines Vorzustandes auf den Unfall zur�ckzuf�hren. Dr. med. O.________ gelangt zum Schluss, der Unfall als solcher habe keine psychische Beeintr�chtigung bewirkt. Dagegen h�tten die Unfallfolgen, n�mlich die somatisch bedingten Schmerzen, eine psychische Reaktion ausgel�st, welche vor dem Hintergrund der Vulnerabilit�t des Versicherten zu einem chronifizierten Schmerzsyndrom gef�hrt habe. Die kausale Beteiligung des Unfalls bzw. der Unfallfolgen m�sse als �berwiegend wahrscheinlich betrachtet werden.
4.1 Ob und gegebenenfalls inwieweit der Beschwerdef�hrer noch an einem unfallbedingten Zervikalsyndrom leidet, wird in den medizinischen Akten unterschiedlich beurteilt. W�hrend der Neurologe Dr. med. L.________ ein Zervikalsyndrom als nicht mehr nachweisbar bezeichnet hat, best�tigte der Rheumatologe Dr. med. J.________ ein allerdings diskret ausgepr�gtes Zervikalsyndrom. In der Beantwortung der Expertenfragen f�hren die Gutachter des ZMB aus, die Kriterien des Begriffes "Zervikalsyndrom" seien nicht erf�llt; es f�nden sich keine muskul�ren Verspannungen und es bestehe eine volle Beweglichkeit der HWS. Auf was f�r eine Begriffsdefinition dabei Bezug genommen wird, l�sst sich den Ausf�hrungen nicht entnehmen. Indessen fand auch Dr. med. M.________ eine volle Beweglichkeit der HWS und ausser einer leichten Tonuserh�hung der Muskulatur und nachtr�glich festgestellten vereinzelten Myogelosen keine pathologischen Befunde. Wenn der Privatgutachter betont, ein Zervikalsyndrom sei klinisch-neurologisch abgrenzbar, so l�sst dies nicht schon auf eine Unfallkausalit�t der geltend gemachten Nacken- und Kopfschmerzen schliessen, zumal eindeutige Anhaltspunkte f�r unfallfremde Faktoren vorliegen. Zum einen sind degenerative Ver�nderungen ausgewiesen, die f�r die weiter bestehenden Nackenschmerzen urs�chlich sein k�nnen, auch wenn der Beschwerdef�hrer vor dem Unfall anscheinend beschwerdefrei war. Zum andern bestehen in Form einer somatoformen Schmerzst�rung psychische Faktoren, welche f�r die Fortdauer des Zervikalsyndroms zumindest miturs�chlich sein k�nnen. F�r einen entsprechenden Zusammenhang spricht der Umstand, dass die Nackenschmerzen zun�chst weitgehend abgeklungen und sp�ter erneut Beschwerden aufgetreten sind, was darauf schliessen l�sst, dass nicht mehr das HWS-Distorsionstrauma, sondern psychische Beeintr�chtigungen f�r das Weiterbestehen des Schmerzsyndroms massgebend sind. Es ist daher fraglich, ob die Nackenschmerzen auch nur im Sinne einer Teilkausalit�t noch auf das Unfallereignis vom 23. September 1996 zur�ckzuf�hren sind. Im �brigen stimmen die Arztberichte darin �berein, dass das Zervikalsyndrom h�chstens noch leichter Natur ist und ihm gegen�ber dem psychischen Beschwerdebild lediglich eine untergeordnete Bedeutung zukommt.
4.2 Unklar ist sodann, ob der Beschwerdef�hrer beim Unfall eine milde traumatische Hirnverletzung erlitten hat und ob er als Folge einer solchen Verletzung noch an gesundheitlichen Beeintr�chtigungen leidet. Nach allgemein anerkannter Lehrmeinung setzt die Diagnose einer milden traumatischen Hirnverletzung (mild traumatic brain injury = MTBI) entweder eine Episode von Bewusstlosigkeit oder einen Ged�chtnisverlust f�r Ereignisse unmittelbar vor oder nach dem Unfall oder eine Bewusstseinstr�bung (z.B. Benommenheitsgef�hl, Desorientierung) im Zeitpunkt der Verletzung voraus (Adrian M. Siegel, Neurologisches Beschwerdebild nach Beschleunigungsverletzung der Halswirbels�ule, in: Die neurologische Begutachtung, Z�rich 2004, S. 166 Tabelle 9, mit bibliographischen Hinweisen). Im vorliegenden Fall steht fest, dass der Beschwerdef�hrer beim Unfall den Kopf am linken T�rrahmen des Personenwagens angeschlagen hat. Eine Bewusstlosigkeit oder Amnesie ist nicht ausgewiesen. Dagegen scheint nach dessen Angaben gegen�ber der SUVA vom 26. Mai 1997 eine kurze Bewusstseinstr�bung in Form von Benommenheit und Desorientierung aufgetreten zu sein, wovon auch die Gutachter des ZMB ausgehen. Dr. med. L.________ schliesst eine milde traumatische Hirnverletzung jedenfalls nicht aus, auch wenn er sie bez�glich des Schweregrades im untersten Bereich einordnet. Fraglich ist, inwieweit sich das bestehende Beschwerdebild (noch) auf die Hirnverletzung zur�ckf�hren l�sst. Dr. med. M.________ scheint der Hirnverletzung lediglich die festgestellten kognitiven St�rungen in Form von Konzentrations- und Ged�chtnisdefiziten sowie die vestibul�re St�rung (Schwindelbeschwerden) zuzurechnen, w�hrend er die Kopfschmerzen als Teil des Zervikalsyndroms auffasst. Dr. med. L.________, welcher ein Zervikalsyndrom verneint, schliesst eine zervikozephale Ursache aus und erachtet differentialdiagnostisch ein chronisches posttraumatisches Kopfweh nicht als hinreichend gesichert bzw. einen Zusammenhang nicht als �berwiegend wahrscheinlich. Die von Dr. med. M.________ festgestellte leichte vestibul�re St�rung konnte von Dr. med. L.________ klinisch nicht nachgewiesen werden. Die bei der Untersuchung aufgetretenen leichtgradigen Unsicherheiten beurteilte er als funktionell. Im zweiten Gutachten vom 30. Dezember 2004 bekr�ftigte Dr. med. M.________ die Diagnose einer unfallbedingten leicht ausgepr�gten vestibul�ren St�rung. Eine solche sei auch von den �rzten des ZMB festgestellt, unzutreffenderweise aber auf einen Alkoholabusus zur�ckgef�hrt worden. Diesbez�glich geht aus den Akten hervor, dass der Beschwerdef�hrer bei der Untersuchung im ZMB wissentlich falsche Angaben zum Alkoholkonsum gemacht hatte. Hinsichtlich der geklagten leichten kognitiven St�rungen bleibt nach Lage der medizinischen Angaben offen, ob sie mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit auf die Hirnverletzung zur�ckzuf�hren sind oder - wie allenfalls auch die gelegentlich auftretenden Schwindelbeschwerden und die �belkeit - psychisch bzw. psychosomatisch bedingt sind.
4.3 Was schliesslich die psychischen Beeintr�chtigungen betrifft, steht auf Grund der �rztlichen Unterlagen fest, dass es im Anschluss an den Unfall vom 23. September 1996 vor dem Hintergrund einer narzisstischen Pers�nlichkeit zu einem chronischen Schmerzsyndrom und einer anhaltenden somatoformen Schmerzst�rung gekommen ist. Ausgewiesen ist des Weiteren, dass eine posttraumatische Belastungs- oder Anpassungsst�rung (ICD-10: F43), wie sie Dr. med. M.________ zun�chst angenommen hat, ausgeschlossen werden kann. Unterschiedliche Auffassungen der beteiligten �rzte bestehen hinsichtlich der Unfallkausalit�t des psychischen Beschwerdebildes. In diesem Punkt vermag die Feststellung im Gutachten des ZMB, wonach die psychische Fehlentwicklung ausschliesslich auf die vorbestehende neurotische Pers�nlichkeitsstruktur zur�ckzuf�hren ist, kaum zu �berzeugen, wird in der psychiatrischen Beurteilung doch ausgef�hrt, der Unfall m�sse als Schl�sselerlebnis gewertet werden, welcher eine unheilvolle Entwicklung ausgel�st habe. Dies spricht daf�r, dass der Unfall als ausl�sender Faktor zumindest teilurs�chlich f�r die psychische Fehlentwicklung war. Dass Letztere auch ohne den Unfall in gleicher Weise eingetreten w�re, ist nicht erstellt. Fraglich bleibt, ob es sich bei der somatoformen Schmerzst�rung um eine Beeintr�chtigung handelt, welche mit einer zumutbaren Willensanstrengung �berwindbar w�re. Die Vorinstanz hat hiezu bei Dr. med. O.________ eine Stellungnahme eingeholt, worin dieser zum Schluss gelangt, die F�higkeit des Versicherten zur �berwindung der Beschwerden sei deutlich eingeschr�nkt und es sei ihm nicht m�glich gewesen, die Schmerzproblematik zu �berwinden. Nach der Rechtsprechung ist dies jedoch nur ausnahmsweise anzunehmen, wenn besondere Umst�nde gegeben sind, welche eine �berwindung der Schmerzproblematik auch bei Aufbietung der zumutbaren Willensanstrengung nicht erwarten lassen (BGE 131 V 50 f. Erw. 1.2). Wie es sich diesbez�glich im vorliegenden Fall verh�lt, l�sst sich anhand der medizinischen Akten nicht zuverl�ssig beurteilen.
5.1 Insgesamt bestehen begr�ndete Zweifel an der Schlussfolgerung von SUVA und Vorinstanz, wonach der nat�rliche Kausalzusammenhang zwischen den bestehenden Beschwerden und dem Unfall vom 23. September 1998 mit der erforderlichen �berwiegenden Wahrscheinlichkeit zu verneinen ist. Weitere Abkl�rungen er�brigen sich indessen, weil es jedenfalls an der ebenfalls erforderlichen Ad�quanz des Kausalzusammenhangs mangelt, wie sich aus dem Folgenden ergibt. Die vom kantonalen Gericht nicht n�her gepr�fte Ad�quanzfrage kann in die Beurteilung einbezogen werden, nachdem sich die Parteien hiezu bereits im vorangehenden Verfahren ge�ussert haben. Dabei ist vorab zu pr�fen, ob der Unfall zu organisch nachweisbaren Gesundheitssch�digungen gef�hrt hat.
5.2 Dr. med. M.________ spricht von einem im Rahmen des M�glichen objektivierbaren Beschwerdebild, indem klinisch-neurologisch ein Zervikalsyndrom habe abgegrenzt werden k�nnen, welches sich insbesondere durch eine schmerzhafte Tonuserh�hung der Muskulatur manifestiere, und sich Anhaltspunkte f�r eine leichte vestibul�re St�rung zeigten. Ein klar fassbares organisches Korrelat f�r die geltend gemachten Beschwerden und ein hinreichender Nachweis f�r die Organizit�t des Beschwerdebildes ist damit indes nicht erbracht (Urteil M. vom 3. August 2005, U 9/05, Erw. 4). Ein solches besteht auch f�r die diagnostizierte vestibul�re St�rung und den Tinnitus nicht. Es fehlt schliesslich auch hinsichtlich der diagnostizierten milden traumatischen Hirnverletzung und der kognitiven Beeintr�chtigungen. Die Diagnose einer milden traumatischen Hirnverletzung bedeutet nicht schon, dass objektiv nachweisbare Unfallfolgen vorliegen. Hiezu bedarf es einer feststellbaren intrakraniellen L�sion oder eines messbaren Defektzustandes (neurologischer Ausfall) als Folge einer Sch�digung des zentralen Nervensystems (Urteil S. vom 10. Februar 2006, U 79/05, Erw. 3.2 mit Hinweis auf Adrian M. Siegel, a.a.O., S. 164 f.). Diese Voraussetzungen sind hier nicht gegeben. Die im Anschluss an den Unfall durchgef�hrten neurologischen Abkl�rungen, einschliesslich einer MRI-Untersuchung, ergaben unauff�llige Befunde. Dass die elektroenzephalografische Untersuchung vom 14. August 2001 bei normaler Grundaktivit�t links fronto-temporal eine herdf�rmige Funktionsst�rung zeigte, gen�gt nicht f�r die Annahme eines objektiv hinreichend nachweisbaren Funktionsausfalls. Zwar lassen solche Befunde in Verbindung mit weiteren Untersuchungen (z.B. neuropsychologische Tests) auf einen neurologischen Ausfall als Folge einer Sch�digung des zentralen Nervensystems schliessen (Adrian M. Siegel, a.a.O., S. 165). Auch nach Meinung des Dr. med. M.________ stellt der EEG-Befund jedoch lediglich einen Hinweis f�r die Organizit�t der kognitiven Beeintr�chtigungen dar.
Mangels hinreichend objektivierbarer organischer Befunde hat eine spezifische Ad�quanzpr�fung zu erfolgen (BGE 123 V 102 f. Erw. 3b mit Hinweisen). Dabei stellt sich die Frage, ob die Ad�quanz nach der f�r Schleudertraumen und schleudertrauma�hnliche Verletzungen der HWS bzw. Sch�del-Hirntraumen ohne nachweisbare Funktionsausf�lle geltenden Rechtsprechung (BGE 117 V 359 ff. u. 369 ff.) oder nach den f�r psychische Unfallfolgen massgebenden Kriterien (BGE 115 V 133 ff.) zu erfolgen hat.
6.1 Die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs ist nach den f�r psychische Fehlentwicklungen nach Unfall geltenden Regeln (BGE 115 V 133 ff.) zu beurteilen, wenn die zum typischen Beschwerdebild eines Schleudertraumas oder einer �hnlichen Verletzung der HWS geh�renden Beeintr�chtigungen zwar teilweise gegeben sind, die psychische Problematik indessen bereits unmittelbar nach dem Unfall eindeutige Dominanz aufweist (BGE 123 V 99 Erw. 2a). Erfolgt die Ad�quanzpr�fung in einem sp�teren Zeitpunkt, ist zu fragen, ob im Verlauf der ganzen Entwicklung seit dem Unfall die physischen Beschwerden gesamthaft nur eine sehr untergeordnete Rolle gespielt haben und damit ganz in den Hintergrund getreten sind (RKUV 2002 Nr. U 465 S. 437 [Urteil W. vom 18. Juni 2002, U 164/01]). Sind die zum typischen Beschwerdebild eines Schleudertraumas der HWS oder einer �quivalenten Verletzung geh�renden Beeintr�chtigungen (teilweise) gegeben, ist mit Bezug auf im Anschluss an den Unfall auftretende psychische St�rungen des Weiteren zu fragen, ob es sich hiebei um Symptome des erlittenen Traumas oder um eine selbstst�ndige Gesundheitssch�digung handelt. Dabei sind f�r die Abgrenzung insbesondere Art und Pathogenese der St�rung, das Vorliegen konkreter unfallfremder Faktoren oder der Zeitablauf von Bedeutung (RKUV 2001 Nr. U 412 S. 80 [Urteil B. vom 12. Oktober 2000, U 96/00]). Handelt es sich bei den im Anschluss an den Unfall geklagten Beschwerden teils um somatische Befunde und teils um Manifestationen einer selbstst�ndigen psychischen Gesundheitssch�digung, hat eine getrennte Ad�quanzbeurteilung nach BGE 117 V 359 und BGE 115 V 133 zu erfolgen (BGE 126 V 118 f. Erw. 3c). Das Gleiche gilt, wenn die im Anschluss an den Unfall geklagten psychischen Beschwerden teils Symptome des erlittenen Traumas und teils Manifestationen einer selbstst�ndigen (sekund�ren) Gesundheitssch�digung sind (Urteil G. vom 7. Juni 2006, U 495/05, Erw. 3.1 in fine).
6.2 Die medizinischen Akten enthalten unterschiedliche Angaben zur Unfallkausalit�t der psychischen Beeintr�chtigungen und zur Bedeutung der vorbestandenen Pers�nlichkeitsstruktur des Beschwerdef�hrers. Sie stimmen aber darin �berein, dass eine anhaltende somatoforme Schmerzst�rung vorliegt. Das Leiden ist dadurch gekennzeichnet, dass sich f�r geklagte k�rperliche Symptome trotz ad�quater medizinischer (Differenzial-)Diagnostik keine eindeutigen k�rperlichen Ursachen finden lassen. Gem�ss ICD-10 setzt ihre Diagnose als vorherrschende Beschwerde einen andauernden, schweren und qu�lenden Schmerz voraus, der durch einen physiologischen Prozess oder eine k�rperliche St�rung nicht vollst�ndig erkl�rt werden kann. Der Schmerz tritt in Verbindung mit emotionalen Konflikten oder psychosozialen Problemen auf. Diese sollten schwerwiegend genug sein, um als entscheidende urs�chliche Einfl�sse zu gelten (ICD-10: F45.4; vgl. auch BGE 130 V 352 und 396 mit Hinweisen). Leicht abweichend hievon definiert das von Dr. med. O.________ herangezogene Klassifikationssystem DSM-IV (American Psychiatric Association, Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders, 4. Aufl. 1994, deutsche �bersetzung 1996 [Diagnostisches und Statistisches Manual Psychischer St�rungen]) das Krankheitsbild, welches gem�ss Ziff. 307.89 sowohl somatische als auch psychische Faktoren umfasst (vgl. hiezu BGE 130 V 403 Erw. 6.3). Kennzeichnend ist indessen auch hier, dass das Beschwerdebild durch organische Befunde nicht hinreichend erkl�rt werden kann und psychische oder psychosoziale Probleme von entscheidender Bedeutung sind. Die im vorliegenden Fall im Anschluss an den Unfall aufgetretenen psychischen Probleme sind daher nicht als Symptome der anl�sslich des Unfalls erlittenen Distorsionsverletzung der HWS bzw. des Sch�del-Hirntraumas, sondern als selbstst�ndige sekund�re Gesundheitssch�digung zu qualifizieren (Urteil P. vom 30. September 2005, U 277/04), weshalb bei der Ad�quanzpr�fung gem�ss den in BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa f�r Unf�lle mit psychischen Folgesch�den aufgestellten Kriterien vorzugehen ist (RKUV 2001 Nr. U 412 S. 79 ff. Erw. 2b [Urteil B. vom 12. Oktober 2000, U 96/00]; Urteile B. vom 23. M�rz 2005, U 457/04, Erw. 5.2, und B. vom 7. August 2002, U 313/01, Erw. 2.2). Weil daneben ein somatischer Gesundheitsschaden besteht, hat nach dem Gesagten grunds�tzlich eine getrennte Ad�quanzbeurteilung zu erfolgen.
7.1 Der Unfall vom 23. September 1996 ist nicht n�her dokumentiert. Ein polizeilicher Unfallrapport fehlt. Gem�ss dem von den Beteiligten unterzeichneten Unfall-Protokoll stiess der Unfallverursacher auf einer Strassenkreuzung in die hintere linke Seite des vom Beschwerdef�hrer gesteuerten Personenwagens. Dieser wurde am Kotfl�gel hinten links, an der Hinterachse und an der Heckt�re besch�digt, w�hrend das andere Fahrzeug Sch�den an der Stossstange aufwies. Nach den Angaben des Beschwerdef�hrers hat sich sein Wagen beim Unfall mehrmals gedreht und es soll sich - versicherungstechnisch - um einen Totalschaden gehandelt haben. Beim Unfall zog sich der Beschwerdef�hrer eine Prellung am Kopf zu und es traten heftige Kopfschmerzen sowie �belkeit, sp�ter auch Schwindelbeschwerden auf. Er wurde vom gleichentags aufgesuchten Hausarzt ins Regionalspital X.________ eingewiesen, dort aber - offenbar auf eigenen Wunsch - nach ambulanter Untersuchung zur Weiterbehandlung durch den Hausarzt entlassen. Auf Grund des Geschehensablaufs, wie er sich aus den Akten ergibt, der erlittenen Verletzungen und unter Ber�cksichtigung der Fahrzeugsch�den ist der Unfall als mittelschwer zu qualifizieren. Ein mittelschwerer Unfall im Grenzbereich zu den schweren Unf�llen oder gar ein schwerer Unfall liegt nicht vor (vgl. die in SZS 45/2001 S. 431 ff. erw�hnte Rechtsprechung). Die Ad�quanz w�re daher zu bejahen, wenn ein einzelnes der in die Beurteilung einzubeziehenden Kriterien in besonders ausgepr�gter Weise erf�llt w�re oder mehrere der zu ber�cksichtigenden Kriterien gegeben w�ren (BGE 115 V 140 f. Erw. 6c/bb und 117 V 367 f. Erw. 6b).
7.2 Der Unfall hat sich nicht unter besonders dramatischen Begleitumst�nden ereignet, noch war er von besonderer Eindr�cklichkeit. Auch hat der Beschwerdef�hrer keine schweren Verletzungen oder Verletzungen besonderer Art erlitten. Die Diagnose eines Schleudertraumas oder einer schleudertrauma�hnlichen Verletzung der HWS vermag die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzung f�r sich allein nicht zu begr�nden. Es bedarf hiezu einer besondern Schwere der f�r ein Schleudertrauma typischen Beschwerden oder besonderer Umst�nde, welche das Beschwerdebild beeinflussen k�nnen (RKUV 2005 Nr. U 549 S. 238 Erw. 5.2.3 [Urteil C. vom 15. M�rz 2005, U 380/04]). Solche Umst�nde sind hier nicht gegeben. Nicht erf�llt ist sodann das Kriterium der ungew�hnlich langen Dauer der �rztlichen Behandlung. Im Anschluss an den Unfall verordnete der behandelnde Arzt das Tragen eines Halskragens und physiotherapeutische Massnahmen, zun�chst zweimal und nach deutlicher Besserung noch einmal w�chentlich. Die von der SUVA vorgesehene station�re Behandlung in der Rehaklinik E.________ lehnte der Beschwerdef�hrer aus pers�nlichen Gr�nden ab. Nach weiterer Besserung beschr�nkten sich die �rztlichen Vorkehrungen ab Anfang 1998 auf periodische Kontrollen und die Verschreibung von Schmerzmitteln. Eine weitere Behandlung fand weder im Zeitpunkt der R�ckfallmeldung im November 2000 noch in demjenigen der Begutachtung durch Dr. med. M.________ Ende 2001 statt. Dieser erachtete weitere physiotherapeutische Massnahmen bei Beschwerdeexazerbationen unter Umst�nden als notwendig und sch�tzte den Bedarf auf h�chstens zweimal neun Sitzungen pro Jahr. Entsprechende Vorkehren scheinen in der Folge nicht durchgef�hrt worden zu sein. Im zweiten Gutachten vom 30. Dezember 2004 hielt Dr. med. M.________ jedenfalls erneut fest, dass zurzeit keine Therapie durchgef�hrt werde. Eine psychiatrische Behandlung, von der sowohl Dr. med. W.________ als auch Dr. med. O.________ keine namhafte Besserung des psychischen Zustandes erwarteten, unterblieb. Das Kriterium der ungew�hnlich langen Dauer der �rztlichen Behandlung ist daher weder f�r die somatischen Befunde noch insgesamt erf�llt. Von einer �rztlichen Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert hat, kann nicht gesprochen werden, ebenso wenig von einem schwierigen Heilungsverlauf und erheblichen Komplikationen. Aus der blossen Dauer der �rztlichen Behandlung und der geklagten Beschwerden darf nicht schon auf einen schwierigen Heilungsverlauf geschlossen werden. Es bedarf hiezu besonderer Gr�nde, welche die Heilung beeintr�chtigt haben (Urteil S. vom 10. Februar 2006, U 79/05, Erw. 4.2 mit Hinweisen). Solche Gr�nde sind hier nicht ersichtlich. Zum Kriterium von Dauer und Schwere der Arbeitsunf�higkeit ist bez�glich der somatischen Befunde festzustellen, dass der Beschwerdef�hrer kreis�rztlich ab 8. August 1997 zu 30 % und ab 1. September 1997 zu 50 % arbeitsf�hig erkl�rt wurde. Der behandelnde Arzt Dr. med. A.________ attestierte eine volle Arbeitsf�higkeit ab 2. Januar 1998. Den Angaben in der erstinstanzlichen Beschwerde zufolge hatte sich der Beschwerdef�hrer nach der auf Ende Juni 1997 erfolgten K�ndigung des Arbeitsverh�ltnisses auf der Basis einer vollen Vermittlungsf�higkeit zum Leistungsbezug bei der Arbeitslosenversicherung angemeldet. F�r die Zeit nach der R�ckfallmeldung von Ende 2000 verneinen die Gutachter des ZMB eine unfallbedingte Beeintr�chtigung der Arbeitsf�higkeit sowohl unter somatischen als auch unter psychischen Gesichtspunkten. In den Expertisen vom 22. November 2001 und 30. Dezember 2004 sch�tzte Dr. med. M.________ die organisch bedingte Arbeitsunf�higkeit auf 30 % und schloss unter Ber�cksichtigung der psychischen Faktoren auf eine Beeintr�chtigung von insgesamt 50 %, wobei er darauf hinwies, dass er sich dabei auf seine Erfahrung mit einer grossen Anzahl anderer Patienten mit �hnlichen Defiziten und Beeintr�chtigungen st�tze. Dr. med. O.________ best�tigte in seinem Gutachten vom 30. August 2004 aus psychiatrischer Sicht ein Arbeitsunf�higkeit von 30 % ohne n�here Angaben hinsichtlich des Beginns der psychisch bedingten Beeintr�chtigung der Leistungsf�higkeit. Bez�glich der Gesamtbeurteilung schloss er sich der von Dr. med. M.________ angenommenen Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit von 50 % an. Selbst wenn auf die Angaben in den Privatgutachten abgestellt wird, kann das Kriterium von Dauer und Schwere der Arbeitsunf�higkeit weder f�r die somatische noch f�r die Gesamteeintr�chtigung bejaht werden (vgl. hiezu RKUV 2001 Nr. U 442 S. 544 ff. [Urteil L. vom 30. August 2001, U 56/00]). Das Gleiche gilt f�r das Kriterium der Dauerbeschwerden. Die medizinischen Akten lassen darauf schliessen, dass es sich um intermittierende Beschwerden wechselnder Intensit�t handelt und auch Perioden weitgehender Beschwerdefreiheit bestehen. Jedenfalls ist das Kriterium nicht in besonders ausgepr�gter Weise gegeben. Da somit weder eines der f�r die Ad�quanzbeurteilung massgebenden Kriterien in besonders ausgepr�gter Weise erf�llt ist, noch mehrere der zu ber�cksichtigenden Kriterien zu bejahen sind, ist die Unfallad�quanz der bestehenden Beeintr�chtigungen zu verneinen.
Nach dem Gesagten ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde abzuweisen, ohne dass es weiterer Abkl�rungen zum medizinischen Sachverhalt und zum nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen den vorhandenen Beschwerden und dem Unfall vom 23. September 1996 bed�rfte. Offen bleiben kann auch die Frage, ob eine Unfallkausalit�t der psychischen Beeintr�chtigung schon deshalb zu verneinen ist, weil es sich um eine St�rung handelt, welche bei Aufbietung der zumutbaren Willensanstrengung zu �berwinden ist (BGE 131 V 49).
Nicht entsprochen werden kann auch dem Begehren, die SUVA sei zur �bernahme der Kosten der Privatgutachten zu verpflichten. Nach der zu Art. 108 Abs. 1 lit. g UVG (g�ltig gewesen bis 31. Dezember 2002) ergangenen, unter der Herrschaft von Art. 61 lit. g ATSG weiterhin als massgebend zu betrachtenden Rechtsprechung (vgl. RKUV 2005 Nr. U 547 S. 221 [Urteil N. vom 14. M�rz 2005, U 85/04]) hat der Unfallversicherer die Kosten eines vom Versicherten selbst veranlassten Privatgutachtens zu �bernehmen, wenn sich der medizinische Sachverhalt erst auf Grund des im kantonalen Beschwerdeverfahren beigebrachten Untersuchungsergebnisses schl�ssig feststellen l�sst und dem Unfallversicherer insoweit eine Verletzung der ihm nach dem Untersuchungsgrundsatz obliegenden Pflicht zur rechtsgen�glichen Sachverhaltsabkl�rung vorzuwerfen ist. So verh�lt es sich hier nicht. Zum einen hat der Beschwerdef�hrer ein Privatgutachten in Auftrag gegeben, ohne die Abkl�rungen der SUVA abzuwarten. Zum andern ergeben sich aus den im kantonalen Beschwerdeverfahren eingereichten weiteren Gutachten keine entscheidwesentlichen neuen Tatsachen, welche eine Kostenersatzpflicht der Beschwerdegegnerin zu begr�nden verm�chten.

References: Art. 61
 Art. 29
 Art. 4
 Art. 4
 BGE 
 Art. 6
 BGE 
 BGE 
 BGE 
in fine
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 108
 Art. 61