Source: https://www.avacon-netz.de/de/energie-einspeisen/einspeisemanagement/funkrundsteuerempfaenger/anlagenbetreiber.html
Timestamp: 2020-04-03 19:57:26+00:00

Document:
Ja, um Instabilitäten im Netz zu vermeiden, ist der Netzbetreiber gesetzlich dazu verpflichtet, das Überangebot an Strom zu reduzieren (§ 14 Abs. 1 EEG 2017).
Bei Anlagen kleiner 100 kWp besteht die Verpflichtung nur für Photovoltaikanlagen ab 30 kWp bis 100 kWp Leistung (im Sinne des § 9 Abs. 2 Nr. 1 EEG 2017).
Ausnahme: Wahlrecht bei PV-Anlagen kleiner 30 kWp (im Sinne des § 9 Abs. 2 Nr. 2 EEG 2017)
Ja, für Anlagen mit einer installierten Leistung bis 30 kWp hat der Gesetzgeber ein Wahlrecht nach § 9 Abs. 2 Nr. 2 EEG 2017 eingeräumt:
Hinweis: Avacon Netz GmbH kann die Signale ausschließlich mittels Funk-Rundsteuerung übertragen. Sollten Sie uns den Nachweis einer vergleichbaren technischen Einrichtung erbringen, um die Einspeiseleistung Ihrer Anlage bei Netzüberlastung im Bedarfsfall ferngesteuert zu reduzieren, teilen Sie uns dieses gern mit. Ohne einen entsprechenden Nachweis, besteht kein voller Vergütungsanspruch (Absenkung der Vergütung auf den Monatsmarktwert gemäß § 52 Abs. 2 EEG 2017).
Der Vergütungsanspruch nach § 19 i.V.m. § 23 EEG 2017 verringert sich auf den Monatsmarktwert, solange Anlagenbetreiber gegen § 9 Abs. 1, 2, 5 oder 6 EEG 2017 verstoßen (gemäß § 52 Abs. 2 EEG 2017 - Verringerung des Vergütungsanspruchs).

References: § 9
 § 9
 § 9
 § 52
 § 19
 § 23
 § 9
 § 52