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Timestamp: 2016-10-26 19:19:18+00:00

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U 61/06 (19.09.2006)
Der 1944 geborene T.________ ist seit Juli 1998 als Autoverk�ufer bei der G.________ AG angestellt und damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunf�llen versichert. Gem�ss Unfallmeldung vom 27. August 2002 erlitt er am 17. August 2002 auf der Autobahn in Spanien einen Verkehrsunfall. Dabei zog er sich laut Arztzeugnis UVG vom 23. September 2002 und Operationsbericht vom 2. Oktober 2002 des Spitals X.________ Verletzungen an der linken Hand zu (Offene Fraktur des 1., 2. und 3. Metacarpale, Weichteilkontusion des 2. und 3. Finger dorsalseits, partielle Devaskularisation des Daumens, Teildurchtrennung des Flexor pollicis, Teildurchtrennung der Flexoren des Digitus II, Gef�ss-Nervenstrangdurchtrennung des Daumens radial, Zeigefinger und Mittelfinger radialseits; Collateralbandverletzung des Daumens, Zeige- und Mittelfingers, Ulnaschaftfraktur links). Der Versicherte wurde am Unfalltag in Spanien sowie am 10. und 17. September 2002 in der Schweiz operiert, wobei u.a. anderem eine Strahlamputation des linken Zeigefingers vorgenommen wurde.
Die SUVA zog Berichte des Spitals X.________ vom 7. Februar, 14. Juli und 8. Dezember 2003 (Letzterer �ber eine erneute Operation vom 2. Dezember 2003) sowie Ausz�ge aus der von diesem Spital gef�hrten Krankengeschichte (mit Eintr�gen vom 5. Januar, 2. Februar und 24. M�rz 2004) bei und liess den Versicherten am 15. September 2004 durch den Kreisarzt Dr. med. S.________ untersuchen, welcher gleichentags zum Integrit�tsschaden Stellung nahm. Anschliessend sprach die Anstalt mit Verf�gung vom 16. September 2004 eine Integrit�tsentsch�digung von Fr. 16'020.-, entsprechend einer Integrit�tseinbusse von 15 %, zu und lehnte es ab, eine Rente auszurichten. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 31. Januar 2005 fest.
In Gutheissung der dagegen erhobenen Beschwerde hob das Kantonsgericht Basel-Landschaft den Einspracheentscheid auf und wies die Angelegenheit zu weiteren Abkl�rungen im Sinne der Erw�gungen und zum Erlass einer neuen Verf�gung an die SUVA zur�ck (Entscheid vom 14. September 2005). Im Verlauf des Rechtsmittelverfahrens hatte das Gericht die Akten der Eidgen�ssischen Invalidenversicherung beigezogen und B.________, ehemaliger Vorgesetzter des Versicherten, als Auskunftsperson befragt.
Die SUVA f�hrt Verwaltungsgerichtsbeschwerde und stellt das Rechtsbegehren, es sei der kantonale Entscheid aufzuheben. Mit der Beschwerdeschrift wurde eine Stellungnahme des Dr. med. P.________, Abteilung Versicherungsmedizin der SUVA, vom 20. Januar 2006 aufgelegt.
Das Kantonsgericht Basel-Landschaft hat eine Stellungnahme eingereicht, ohne einen ausdr�cklichen Antrag zu stellen. T.________ l�sst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde schliessen. Das Bundesamt f�r Gesundheit verzichtet auf eine Vernehmlassung.
Beide Parteien haben formelle Antr�ge gestellt. Diese sind praxisgem�ss vorg�ngig zu behandeln.
1.1 Der Beschwerdegegner l�sst die R�ckweisung der Beschwerdeschrift an die SUVA zur Verbesserung (gem�ss Art. 30 Abs. 3 OG) verlangen. Dieser Antrag ist unbegr�ndet, da die beanstandeten Ausf�hrungen nicht als ungeb�hrlich zu qualifizieren sind. Insbesondere wird dem Rechtsvertreter des Beschwerdegegners kein strafrechtlich relevantes Verhalten vorgeworfen.
1.2 Die SUVA macht zun�chst geltend, die Tragweite des vorinstanzlichen R�ckweisungsentscheides sei unklar, weil zwischen Erw�gungen und Dispositiv ein Widerspruch bestehe: Das Dispositiv spreche von einer R�ckweisung zu weiteren Abkl�rungen, w�hrend die Erw�gungen zur Integrit�tsentsch�digung die verbindliche Vorgabe enthielten, eine Entsch�digung von 6 % f�r den Verlust des linken Zeigefingers zu gew�hren, wobei das Verh�ltnis dieser Verg�tung zu derjenigen von 15 % gem�ss Einspracheentscheid unklar bleibe. Auch in Bezug auf die Invalidit�tsbemessung enthalte der kantonale Entscheid vage Formulierungen, deren rechtlicher Charakter nicht deutlich werde.
Diese R�gen sind insofern zu behandeln, als im Rahmen der Pr�fung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde der wirkliche Rechtssinn des angefochtenen kantonalen Entscheides festzustellen ist (in BGE 123 V 106 nicht ver�ffentliche Erw. 1c des Urteils Z. vom 10. Juni 1997, C 280/95). Da dieser in Bezug auf die Integrit�tsentsch�digung aufgehoben wird (Erw. 4 hiernach), er�brigt sich jedoch insoweit eine Stellungnahme. Was die Invalidit�tsbemessung anbelangt, ist immerhin festzuhalten, dass die vorinstanzliche Erw�gung, wonach es angezeigt sein "k�nnte", an Stelle der Einkommensvergleichsmethode (Art. 16 ATSG) das ausserordentliche Bemessungsverfahren (BGE 128 V 29) anzuwenden, keine verbindliche Vorgabe an die SUVA darstellt, in dieser Weise vorzugehen. Gleiches gilt f�r die Bemerkung des kantonalen Gerichts zum Valideneinkommen.
1.3 Weiter beanstandet die Beschwerdef�hrerin die Art der Einvernahme von B.________. Dessen Befragung durch die Vorinstanz als Auskunftsperson (und nicht als Zeuge) widerspreche elementaren Verfahrensregeln.
1.3.1 Art. 61 lit. c ATSG bestimmt im Sinne einer Minimalvorschrift, dass das Versicherungsgericht unter Mitwirkung der Parteien die f�r den Entscheid erheblichen Tatsachen feststellt; es erhebt die notwendigen Beweise und ist in der Beweisw�rdigung frei. Weiter gehende, hier einschl�gige Bestimmungen enth�lt das ATSG nicht. Insoweit ist kantonales Recht massgebend (Art. 61 ATSG am Anfang). Gem�ss � 12 des basellandschaftlichen Gesetzes �ber die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung vom 16. Dezember 1993 (VPO) stellt das Gericht von Amtes wegen die f�r den Entscheid wesentlichen Tatsachen fest. Es ist in der Beweisw�rdigung frei (Abs. 1). Der Richter kann von sich aus oder auf Antrag und unter Mitteilung an die Parteien die Akten erg�nzen, Erhebungen und Augenscheine vornehmen sowie Sachverst�ndige und Zeugen bzw. Zeuginnen anh�ren (Abs. 2). F�r die Einvernahme von Zeugen bzw. Zeuginnen und den Beizug von Sachverst�ndigen gelten sinngem�ss die Bestimmungen der Zivilprozessordnung (Abs. 3), d.h. die �� 159 ff. des Gesetzes �ber die Zivilprozessordnung vom 21. September 1961 (ZPO). Das kantonale Recht f�r das Verfahren vor dem Kantonsgericht als Sozialversicherungsgericht sieht demnach keine Beschr�nkung der zul�ssigen Beweismittel vor. Die Befragung von Auskunftspersonen kann zwanglos unter "Erhebungen" subsumiert werden.
1.3.2 Nach verschiedenen kantonalen Prozessordnungen f�r die Verwaltungs- und insbesondere die Sozialversicherungsgerichte sowie dazu ver�ffentlichten Lehrmeinungen ist die Befragung von Auskunftspersonen zul�ssig. Christian Z�nd (Kommentar zum Gesetz �ber das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich, Z�rich 1999, S. 158, � 23 N 14) erw�hnt diese Beweismassnahme und h�lt fest, es sei dar�ber ein Protokoll aufzunehmen. Das bernische Gesetz �ber die Verwaltungsrechtspflege nennt in Art. 19 Abs. 1 lit. c u.a. Ausk�nfte der Parteien oder Dritter. Die Beweiserhebung erfolgt grunds�tzlich nach den Vorschriften der ZPO (Art. 19 Abs. 2). In der Lehre wird dazu ausgef�hrt, nicht schriftlich eingeholte Ausk�nfte von Parteien und Dritten m�ssten zumindest sinngem�ss protokolliert werden. Es gelte die Protokollpflicht im Sinne einer Niederschrift der Aussagen nach ihrem wesentlichen Inhalt (Merkli/Aeschlimann/Herzog, Kommentar zum Gesetz �ber die Verwaltungsrechtspflege im Kanton Bern, Bern 1997, S. 174 f., Art. 19 Rz 31). Nach Cavelty/V�geli, Verwaltungsgerichtsbarkeit im Kanton St. Gallen: dargestellt am Verfahren vor Verwaltungsgericht, 2. Auflage, St. Gallen 2003, S. 494 N 984, liegt es im Ermessen der urteilenden Instanz, ob ein unbeteiligter Dritter als Auskunftsperson oder als Zeuge zu befragen ist. Massgeblich sei, dass das gew�hlte Beweismittel ein sicheres Urteil �ber den Sachverhalt zulasse. Das Verwaltungsrechtspflegegesetz selbst nehme keine formelle Bewertung der Beweiskraft der einzelnen Beweismittel vor. Diesen Wert zu bestimmen sei Sache der Beweisw�rdigung.
1.3.3 Entgegen der Auffassung der SUVA kann BGE 117 V 282, der sich mit den Grunds�tzen der Beweisaufnahme im Verwaltungsverfahren befasst, nicht entnommen werden, ein Sozialversicherungsgericht sei gehalten, Auskunftspersonen f�rmlich im Zeugenstand zu befragen. Das zitierte Urteil besagt nur, aber immerhin, dass Personen, die im Verwaltungsverfahren Ausk�nfte erteilt haben, n�tigenfalls durch den Richter der f�rmlichen Zeugenbefragung zu unterstellen sind, wenn die Richtigkeit ihrer schriftlichen Ausk�nfte vom Betroffenen bestritten wird (BGE 117 V 283 f. Erw. 4b). Daraus l�sst sich nicht ableiten, das Gericht d�rfe als Zeugen angerufene Personen, insbesondere wenn eine gewisse N�he zu einer der Parteien besteht, nicht als Auskunftspersonen befragen. Vielmehr erw�hnt das Urteil ausdr�cklich die M�glichkeit der Einvernahme von Auskunftspersonen, sofern dar�ber ein Protokoll erstellt wird und der oder die Betroffene Gelegenheit erh�lt, der Befragung beizuwohnen (BGE 117 V 285 unten mit Hinweisen). Eine solche Praxis der Vorinstanz ist weder bundesrechtswidrig noch verletzt sie elementare Verfahrensgrunds�tze.
1.3.4 Der ehemalige Vorgesetzte des Beschwerdegegners war im Verwaltungsverfahren nicht als Auskunftsperson befragt worden. Die Befragung vor Gericht erfolgte in Anwesenheit der Parteien, die Fragen stellen konnten, und es wurde ein von der Gerichtsschreiberin unterzeichnetes Protokoll aufgenommen. Der Umstand, dass das Protokoll nicht vorgelesen und von der Auskunftsperson unterzeichnet wurde, macht es als Beweismittel nicht untauglich, ebenso wenig die Tatsache, dass die Auskunftsperson nicht nach Art. 307 StGB zur Wahrheit ermahnt wurde. Eine solche Sachverhaltsermittlung erweist sich im Lichte der Rechtsprechung nicht als bundesrechtswidrig. Die Beweisabnahme durch das kantonale Gericht war zul�ssig. Das protokollierte Ergebnis der Befragung der Auskunftsperson unterliegt wie andere Beweismittel der freien Beweisw�rdigung.
Im �brigen hat es der Rechtsvertreter der SUVA anl�sslich der Verhandlung vom 14. September 2005 unterlassen, einen Antrag auf Befragung von B.________ als Zeuge - und nicht als Auskunftsperson - zu stellen. Wenn Zweifel an dessen Zuverl�ssigkeit bestanden, h�tte noch am Schluss der Verhandlung beantragt werden k�nnen, die Auskunftsperson habe ihre Aussagen unter Wahrheitspflicht als Zeuge zu bekr�ftigen. Insofern stellt sich die Frage, ob die entsprechende Verfahrensr�ge vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht versp�tet sei, wie das kantonale Gericht einwendet. Die Frage kann jedoch offen bleiben, weil die Einvernahme als Auskunftsperson zul�ssig war.
1.4.1 Schliesslich bem�ngelt die SUVA das Verhandlungsprotokoll vom 14. September 2005 in formeller Hinsicht; es enthalte weder eine w�rtliche noch eine sinngem�sse Wiedergabe der Aussagen, sondern bestehe aus einer stichwortartigen Aufzeichnung der Antworten ohne die entsprechenden Fragen und sei im Zusammenhang schwer nachvollziehbar. Einzelne Passagen h�tten in der maschinengeschriebenen Fassung zum besseren Verst�ndnis nachgebessert werden m�ssen. Das Protokoll sei am Schluss der Verhandlung nicht vorgelesen und weder vom Versicherten noch von der Auskunftsperson unterschrieben worden. Auch h�tten weder die Befragten noch die Parteivertreter Gelegenheit gehabt, zur Richtigkeit der Protokollierung Stellung zu nehmen.
1.4.2 Nach der Rechtsprechung des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts (BGE 124 V 389 Erw. 3 und 4 mit Hinweisen) und des Bundesgerichts (Urteil F.O. vom 14. Januar 2000, 2A.450/1999) entspricht es einem allgemeinen, aus dem in Art. 4 aBV bzw. Art. 29 Abs. 2 nBV verankerten Anspruch auf rechtliches Geh�r abgeleiteten verfahrensrechtlichen Grundsatz, dass entscheidwesentliche Tatsachen und Ergebnisse schriftlich festzuhalten sind. Dazu geh�rt die Pflicht zur Protokollierung von relevanten Abkl�rungen, Zeugeneinvernahmen und Verhandlungen im Rechtsmittelverfahren. Der Anspruch auf rechtliches Geh�r ersch�pft sich, was auch f�r die Protokollierungspflicht an einer Gerichtsverhandlung gilt, nicht darin, dass sich die Parteien zur Sache �ussern und Beweisantr�ge stellen k�nnen. Das rechtliche Geh�r ist nur gewahrt, wenn die Ausf�hrungen und Eingaben der Parteien und allf�lliger Dritter (Zeugen, Sachverst�ndige usw.) zu Protokoll genommen werden. Dies bedeutet allerdings nicht, dass s�mtliche �usserungen zu protokollieren sind. Das Protokoll kann sich auf die f�r die Entscheidfindung im konkreten Fall wesentlichen Punkte beschr�nken.
1.4.3 Das von der Gerichtsschreiberin unterzeichnete Verhandlungsprotokoll h�lt die entscheidrelevanten Punkte der Befragung der Auskunftsperson fest. Damit ist dem Anspruch auf rechtliches Geh�r, dessen Verletzung im �brigen nicht ger�gt wird, Gen�ge getan. Im vorinstanzlichen Entscheid werden die wesentlichen Aussagen der Auskunftsperson zusammengefasst wiedergegeben. Obwohl die SUVA an der Verhandlung vertreten war, legt sie nicht dar, welche Aussagen nicht oder anders gemacht worden seien. Es er�brigt sich deshalb, n�her auf den Inhalt des Protokolls einzugehen. Die Art und Weise der Protokollierung durch die Vorinstanz mag im Zeitalter von PC und Notebook als diskutabel erscheinen. Sie gen�gt jedoch unter den konkreten Umst�nden den Anforderungen von Gesetz und Rechtsprechung. Die Ergebnisse der umstrittenen Einvernahme unterliegen deshalb keinem Verwertungsverbot. Damit l�sst es sich nicht als bundesrechtswidrig beanstanden, wenn die Vorinstanz das Protokoll der Befragung der Auskunftsperson beweism�ssig verwendet und gew�rdigt hat.
2.1 Das kantonale Gericht hat die Bestimmungen und Grunds�tze �ber das intertemporale Recht (BGE 129 V 4 Erw. 1.2 mit Hinweisen; vgl. auch BGE 131 V 360 Erw. 2 mit Hinweisen), die Ermittlung des Invalidit�tsgrades (Art. 16 ATSG) sowie den Begriff der Arbeitsunf�higkeit (Art. 6 ATSG) als einer Voraussetzung des Anspruchs auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung (Art. 6 Abs. 1 UVG) in Form von Taggeldern (Art. 16 Abs. 1 UVG) oder von Invalidit�tsleistungen (BGE 115 V 133 Erw. 2 mit Hinweisen) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen. Richtig sind auch die vorinstanzlichen Erw�gungen zur Aufgabe des Arztes oder der �rztin im Rahmen der Invalidit�tsbemessung (BGE 125 V 261 Erw. 4, 115 V 134 Erw. 2, 114 V 314 Erw. 3c, 105 V 158 Erw. 1), zum Beweiswert und zur W�rdigung medizinischer Berichte und Gutachten (BGE 125 V 352 Erw. 3a mit Hinweis) sowie zu Voraussetzungen und Umfang des Anspruchs auf Integrit�tsentsch�digung (Art. 24 und 25 UVG, Art. 36 Abs. 1 UVV, Anhang 3 zur UVV; BGE 124 V 32 Erw. 1b mit Hinweisen).
2.2 Ist der Versicherte infolge eines Unfalles zu mindestens 10 Prozent invalid (Art. 8 ATSG), so hat er Anspruch auf eine Invalidenrente. Invalidit�t ist die voraussichtlich bleibende oder l�ngere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunf�higkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunf�higkeit ist der durch Beeintr�chtigung der k�rperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsm�glichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 ATSG).
Materiellrechtlich streitig und zu pr�fen ist zun�chst der Anspruch auf eine Invalidenrente.
3.1 Das kantonale Gericht gelangte zum Ergebnis, die vorhandenen Unterlagen liessen eine zuverl�ssige Beurteilung der Arbeitsf�higkeit des Beschwerdegegners nicht zu. Diejenigen �rztlichen Stellungnahmen, welche vor der am 2. Dezember 2003 durchgef�hrten Operation verfasst wurden, seien f�r eine abschliessende Beurteilung nur bedingt tauglich. Nach diesem Eingriff sei einzig der Bericht des Kreisarztes Dr. med. S.________ vom 15. September 2004 erstellt worden. Dieser trage jedoch der vom Beschwerdegegner glaubhaft geschilderten Schmerzsymptomatik nicht hinreichend Rechnung und gelange deshalb zu Verweisungst�tigkeiten, welche dem Gericht als nicht realistisch erschienen. Zudem f�hre der Umstand, dass der Beschwerdegegner auf Grund der Verletzung der linken Hand Schwierigkeiten bei der Datenverarbeitung am Computer habe, zum Verlust von Kunden, da diese nicht durch einen sofort ausgefertigten Vertrag unterschriftlich verpflichtet werden k�nnten und deshalb die M�glichkeit behielten, den Kauf nochmals zu �berdenken. Die funktionellen Einschr�nkungen h�tten somit erwerbliche Auswirkungen.
3.2 Die SUVA macht demgegen�ber geltend, es treffe nicht zu, dass sich einzig der Kreisarzt zur Entwicklung nach der Operation vom 2. Dezember 2003 ge�ussert habe. Vielmehr finde sich bei den Akten auch die Krankengeschichte des Spitals X.________, welche Eintr�ge vom 5. Januar, 2. Februar und 24. M�rz 2004 aufweise. Daraus gehe hervor, dass die Behandlung nach der Operation wie vorgesehen habe durchgef�hrt werden k�nnen, wobei gewisse �berempfindlichkeiten verblieben seien. Die Arbeitsf�higkeit habe sich laut den Sch�tzungen der �rzte des Spitals X.________ sukzessive von 50 % ab 5. Januar 2004 auf 100 % ab 1. April 2004 gesteigert. Der Kreisarzt sei ein halbes Jahr sp�ter zu einem vergleichbaren Ergebnis gelangt. Verblieben seien gewisse Restbeschwerden, welche die Arbeitsf�higkeit jedoch nicht massgeblich beeintr�chtigten. Der Versicherte habe denn auch ausdr�cklich erkl�rt, er ben�tige keine Schmerzmittel mehr. Damit sei hinreichend nachgewiesen, dass keine erhebliche Beeintr�chtigung der Arbeitsf�higkeit als Autoverk�ufer bestehe.
3.3 Wie die SUVA mit Recht festh�lt, ist auf Grund der Akten nicht nachvollziehbar, warum der Versicherte seine linke Hand schmerzbedingt praktisch nicht mehr gebrauchen k�nnen sollte und von der Situation eines Einh�nders ausgegangen werden m�sste. Die vorhandenen medizinischen Unterlagen erm�glichen jedoch keine Beurteilung der Schmerzsituation, welche weitere Abkl�rungen im Sinne einer antizipierten Beweisw�rdigung (dazu BGE 124 V 94 Erw. 4b; SVR 2006 IV Nr. 1 S. 2 Erw. 2.3 mit Hinweisen [= Urteil K. vom 8. April 2004, I 573/03]) als entbehrlich erscheinen liesse. Vielmehr bedarf die Aktenlage diesbez�glich, wie die Vorinstanz mit Recht erkannt hat, der Erg�nzung. Ausgehend vom aus den medizinischen Erkenntnissen abzuleitenden Zumutbarkeitsprofil, sofern dieses keine uneingeschr�nkte Aus�bung der bisherigen T�tigkeit zul�sst, ist anschliessend abzukl�ren, ob und inwieweit die gesundheitlichen Einschr�nkungen erwerbliche Auswirkungen zeitigen. Auf der Grundlage der vorhandenen Informationen rechtfertigt sich nicht ohne n�here Angaben zum Validen- und Invalideneinkommen die Annahme, es liege kein (UV-)rentenbegr�ndender Invalidit�tsgrad vor. Das kantonale Gericht hat deshalb zu Recht eine R�ckweisung vorgenommen.
Mit Bezug auf die Integrit�tsentsch�digung ist eine R�ckweisung an die SUVA - entgegen der Auffassung des kantonalen Gerichts - nicht angezeigt. Der Kreisarzt hat in seinem Bericht vom 15. September 2004 den Zustand nach Strahlamputation des 2. Fingers links, die Funktionseinschr�nkung des linken Daumens und des linken Mittelfingers sowie die Ber�hrungsempfindlichkeit im Bereich der ersten Kommissur ber�cksichtigt und eine gesamthafte Beurteilung des Integrit�tsschadens vorgenommen. Die Integrit�tsentsch�digung ist abstrakt und egalit�r (BGE 124 V 35 Erw. 3c mit Hinweis auf BGE 113 V 221 Erw. 4b), insbesondere unabh�ngig von den individuellen Auswirkungen, z.B. als Folge eines ung�nstigen Arbeitsplatzes (Urteil S. vom 17. Januar 2005, U 326/03, Erw. 1.2), zu bemessen. Die Bewertung durch den Kreisarzt ist nachvollziehbar und �berzeugt anhand der Aktenlage mit Blick auf den Anhang 3 zur UVV sowie die SUVA-Tabellen 1 und 3 (zum rechtlichen Charakter dieser so genannten Feinraster BGE 124 V 32 Erw. 1c und 113 V 219 Erw. 2 sowie RKUV 2004 Nr. U 514 S. 416 Erw. 5.1 [= Urteil T. vom 12. Januar 2004, U 134/03]). Die dagegen erhobenen Einw�nde sind mit der �rztlichen Beurteilung des Dr. med. P.________ vom 20. Januar 2006 hinreichend widerlegt. Es besteht kein Anspruch auf eine 15 % �bersteigende Integrit�tsentsch�digung. In diesem Punkt ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde gutzuheissen.
Das Verfahren ist kostenlos (Art. 134 Satz 1 OG). Der teilweise obsiegende Beschwerdegegner hat Anspruch auf eine reduzierte Parteientsch�digung (Art. 159 in Verbindung mit Art. 135 OG).
In teilweiser Gutheissung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird der Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht, vom 14. September 2005 aufgehoben, soweit er die Integrit�tsentsch�digung betrifft. Im �brigen wird die Verwaltungsgerichtsbeschwerde abgewiesen.
Die Beschwerdef�hrerin hat dem Beschwerdegegner f�r das Verfahren vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht eine Parteientsch�digung von Fr. 1500.- (einschliesslich Mehrwertsteuer) zu bezahlen.
Das Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht, wird �ber eine Neuverlegung der Parteikosten f�r das kantonale Verfahren entsprechend dem Ausgang des letztinstanzlichen Prozesses zu befinden haben.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht, und dem Bundesamt f�r Gesundheit zugestellt.

References: Art. 30
 BGE 
 Art. 61
 Art. 19
 Art. 19
 BGE 
 Art. 307
 Art. 4
 Art. 29
 BGE 
 Art. 36
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 135