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Timestamp: 2017-09-26 18:01:33+00:00

Document:
Bereich erweiternVierter Teil Hausaufgaben, Leistungsnachweise, Vorrücken und Wiederholen, Zeugnisse (§§ 20–34)
Bereich erweiternNeunter Teil Folgen von Pflichtverletzungen (§ 62)
Anlage 2 aufgehoben
Anlage 2.2 Stundentafel für die Berufsfachschule für Physiotherapie – verkürzte Ausbildung nach § 9 Abs. 2 Sätze 2 und 3
Vollzitat nach RedR: Berufsfachschulordnung nichtärztliche Heilberufe (BFSO HeilB) vom 18. Januar 1993 (GVBl. S. 35, BayRS 2236-4-1-4-K), die zuletzt durch § 12 der Verordnung vom 1. Juli 2016 (GVBl. S. 193) geändert worden ist
§ 6 Zeitpunkt der Aufnahme
§ 10 Praktische Ausbildung außerhalb der Berufsfachschule
§ 12 Klassen und andere Unterrichtsgruppen an öffentlichen Berufsfachschulen
§ 13 Stundenpläne, Unterrichtszeit
§ 14 Schuljahr und Ferien
§ 15 Teilnahme
§ 16 Verhinderung
§ 17 Befreiung
§ 19 Beendigung des Schulbesuchs
§ 20 Hausaufgaben
§ 21 Nachweise des Leistungsstands
§ 22 Schulaufgaben, Kurzarbeiten
§ 23 Stegreifaufgaben, mündliche Leistungsnachweise
§ 24 Besprechung
§ 25 Nachholung von Leistungsnachweisen
§ 27 Bildung der Jahresfortgangsnoten
§ 28 Entscheidung über das Vorrücken
§ 29 Notenausgleich
§ 30 Vorrücken auf Probe
§ 31 Verbot des Wiederholens
§ 33 Jahreszeugnisse, Teilnahmebescheinigungen
§ 34 Bescheinigung über die Dauer des Schulbesuchs
§ 36 Staatliche Prüfungen
§ 36a Abschlusszeugnis
§ 36b Mittlerer Schulabschluss
§ 51 Geschäftsordnung
§ 52 Finanzierung und finanzielle Abwicklung von Veranstaltungen der SMV
§ 54 Abschluß von Rechtsgeschäften
§ 55 Elternvertretung
§ 56 Veranstaltungen nicht zur Schule gehöriger Personen, Informationsbesuche
§ 57 Sammlungen
§ 58 Pausenverkauf, Sammelbestellungen
§ 59 Druckschriften, Plakate
§ 60 Bild-, Film-, Fernseh- und Tonaufnahmen
§ 61 Erhebungen
§ 62 Verfehlungen während der fachpraktischen Ausbildung
§ 64 Schulaufsicht
§ 65 Haftpflichtversicherung
Anlagen 1 bis 5
(1) Diese Schulordnung gilt für die öffentlichen Berufsfachschulen für Ergotherapie, Physiotherapie, Logopädie, Massage und Orthoptik und die staatlich anerkannten Berufsfachschulen für Beschäftigungs- und Arbeitstherapie, Krankengymnastik, Logopädie, Massage und Orthoptik mit dem Charakter einer öffentlichen Schule.
(1) Die Berufsfachschule für Ergotherapie dient der Ausbildung nach § 4 Abs. 1, § 5 des Gesetzes über den Beruf der Ergotherapeutin und des Ergotherapeuten (Ergotherapeutengesetz –ErgThG) vom 25. Mai 1976 (BGBl I S. 1246) in der jeweils geltenden Fassung.
(2) Die Berufsfachschule für Physiotherapie dient der Ausbildung nach § 9 des Gesetzes über die Berufe in der Physiotherapie (MPhG) vom 26. Mai 1994 (BGBl I S. 1084) in der jeweils geltenden Fassung.
(3) Die Berufsfachschule für Logopädie dient der Ausbildung nach § 4 Abs. 1, § 5 des Gesetzes über den Beruf des Logopäden (LogG) vom 7. Mai 1980 (BGBl I S. 529) in der jeweils geltenden Fassung.
(4) Die Berufsfachschule für Massage dient der Ausbildung nach § 4 Abs. 1 und 2 des Gesetzes über die Berufe in der Physiotherapie (MPhG) vom 26. Mai 1994 (BGBl I S. 1084) in der jeweils geltenden Fassung.
(5) Die Berufsfachschule für Orthoptik dient der Ausbildung nach § 4 des Orthoptistengesetzes (OrthoptG) vom 28. November 1989 (BGBl I S. 2061) in der jeweils geltenden Fassung.
1Die Ausbildung in der Ergotherapie, in der Physiotherapie und in der Logopädie dauert unbeschadet § 4 Abs. 4 ErgThG, § 12 MPhG, § 4 Abs. 4 LogG drei Schuljahre. 2Die Ausbildung an der Berufsfachschule für Massage dauert zwei Schuljahre. 3Die Ausbildung in der Orthoptik dauert drei Schuljahre.
(1) 1Die Aufnahme setzt die gesundheitliche Eignung für den angestrebten Beruf voraus. 2Sie setzt ferner voraus
bei der Berufsfachschule für Ergotherapie einen mittleren Schulabschluß oder eine nach Hauptschulabschluß abgeschlossene Berufsausbildung von mindestens zweijähriger Dauer (§ 4 Abs. 2 ErgThG);
bei der Berufsfachschule für Physiotherapie einen mittleren Schulabschluß oder eine nach dem Hauptschulabschluß oder einem gleichwertigen Abschluß abgeschlossene Berufsausbildung von mindestens zweijähriger Dauer sowie in der Regel die Vollendung des 17. Lebensjahres (§ 10 MPhG);
bei der Berufsfachschule für Logopädie einen mittleren Schulabschluß oder eine nach Hauptschulabschluß abgeschlossene Berufsausbildung von mindestens zweijähriger Dauer sowie in der Regel die Vollendung des 18. Lebensjahres (§ 4 Abs. 2 LogG);
bei der Berufsfachschule für Massage den Hauptschulabschluß oder eine gleichwertige Schulbildung oder eine abgeschlossene Berufsausbildung von mindestens einjähriger Dauer sowie in der Regel die Vollendung des 16. Lebensjahres (§ 5 MPhG);
bei der Berufsfachschule für Orthoptik einen mittleren Schulabschluß oder eine nach Hauptschulabschluß oder einem gleichwertigen Abschluß abgeschlossene Berufsausbildung von mindestens zweijähriger Dauer (§ 5 Nr. 2 OrthoptG).
Tatsachen vorliegen, die nach Feststellung der zuständigen Regierung gemäß § 2 Abs. 1 Nr. 2 ErgThG, § 2 Abs. 1 Nr. 2 MPhG, § 2 Abs. 1 Nr. 2 LogG oder § 2 Abs. 1 Nr. 2 OrthoptG die Versagung der Erlaubnis rechtfertigen würden.
3Mit Zustimmung der Regierung können Schüler ausnahmsweise zugelassen werden, wenn die festgestellten Tatsachen zwar zum Zeitpunkt der Entscheidung die Versagung der Erlaubnis rechtfertigen würden, das Hindernis für die Zukunft jedoch behebbar erscheint und es unverhältnismäßig wäre, seinetwegen die Ausbildung zu verhindern.
(1) 1Die Schule gibt die Termine für die Anmeldung örtlich in geeigneter Weise bekannt. 2Die Termine dürfen nicht früher als ein Jahr vor Schuljahresbeginn angesetzt werden.
1Die Aufnahme erfolgt grundsätzlich in das erste Schuljahr. 2Ein Bewerber, dem eine Verkürzung der Ausbildungsdauer gewährt worden ist (§ 4 Abs. 4 ErgThG, § 6 Abs. 2, § 12 Abs. 2 und 3 MPhG, § 4 Abs. 4 LogG, § 7 OrthoptG), wird bei einer Verkürzung um 12 oder 24 Monate zum Beginn des zweiten bzw. dritten Schuljahres aufgenommen. 3Bei einer geringeren oder längeren Verkürzung kann er auch in ein bereits begonnenes Schuljahr aufgenommen werden, wenn der Unterrichtsbetrieb und die Erreichung des Ausbildungsziels dadurch nicht gefährdet werden; für die Dauer der Probezeit gilt § 7 Abs. 2 entsprechend.
(2) 1Probezeit ist die erste Hälfte der Unterrichtswochen des Schuljahres. 2War der Schüler aus besonderen Gründen, insbesondere durch nachgewiesene längere Erkrankung, in seiner Leistungsfähigkeit beeinträchtigt, so kann die Probezeit längstens um bis zu drei Monate verlängert werden.
1Ein Schüler, der ein Schuljahr mit Erfolg besucht hat, kann in das nächsthöhere Schuljahr einer anderen Berufsfachschule derselben Ausbildungsrichtung übertreten, wenn er im wesentlichen den gleichen Ausbildungsstand erreicht hat, den die Schüler der Jahrgangsstufe besitzen, in die er eintreten würde, und wenn sich die Ausbildungsdauer für ihn durch den Übertritt nicht verkürzt. 2Während des Schuljahres ist ein Übertritt nur aus wichtigem Grund möglich.
(1) Für die Berufsfachschule für Ergotherapie gilt die Stundentafel nach Anlage 1 (vgl. Anlage 1 zur Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten (Ergotherapeuten – Ausbildungs- und Prüfungsverordnung – ErgThAPrV) vom 2. August 1999 (BGBl I S. 1731) in der jeweils geltenden Fassung).
(2) 1Für die Berufsfachschule für Physiotherapie gilt die Stundentafel nach Anlage 2.1 (vgl. Anlage 1 zur Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Physiotherapeuten (PhysTh-APrV) vom 6. Dezember 1994, BGBl I S. 3786). 2Für die auf 18 Monate verkürzte Ausbildung nach § 12 Abs. 1 Sätze 1 und 2 MPhG gilt die Stundentafel nach Anlage 2.2 (vgl. Anlage 2 zur PhysTh-APrV). 3Bewerber, deren Ausbildung nach § 12 Abs. 1 Satz 3 MPhG auf 12 Monate verkürzt wurde, treten in das zweite Halbjahr der Ausbildung nach Satz 2 ein. 4Bei der verkürzten Ausbildung nach den Sätzen 2 und 3 gelten die für das Schuljahr getroffenen Regelungen entsprechend für das Schulhalbjahr; d.h. insbesondere
daß Vorrückungsfächer alle Pflichtfächer sind, in denen im Halbjahr planmäßig mindestens 20 Stunden Unterricht erteilt wird,
daß Vorrückungsentscheidungen je Halbjahr getroffen werden und
daß Jahreszeugnisse am letzten Schultag jedes Halbjahres ausgestellt werden.
(3) Für die Berufsfachschule für Logopädie gilt die Stundentafel nach Anlage 3 (vgl. Anlagen 1 und 2 zur Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Logopäden (LogAPrO) vom 1. Oktober 1980 (BGBl I S. 1892) in der jeweils geltenden Fassung).
(4) Für die Berufsfachschule für Massage gilt die Stundentafel nach Anlage 4 (vgl. Anlage 1 zur Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Masseure und medizinische Bademeister (MB-APrV) vom 6. Dezember 1994, BGBl I S. 3770).
(5) Die Stundentafel für die Berufsfachschule für Orthoptik sind die Anlagen 1 und 2 zur Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Orthoptistinnen und Orthoptisten (OrthoptAPrV) vom 21. März 1990 (BGBl I S. 563) in ihrer jeweils gültigen Fassung (Anlage 5).
(6) Soweit das Staatsministerium nichts anderes bestimmt, können im Schuljahresdurchschnitt bis zu 80 weitere Stunden allgemeinbildender Unterricht einschließlich Datenverarbeitung oder fachlicher Unterricht erteilt werden.
(7) Im Rahmen der Stundentafel erteilen die Schulen auch berufsbezogenen allgemeinbildenden Unterricht gemäß den vom Staatsministerium erlassenen Lehrplänen.
(1) 1Soweit bei den Berufsfachschulen für Ergotherapie, für Physiotherapie, für Logopädie und für Massage die praktische Ausbildung in außerschulischen Einrichtungen durchgeführt wird, ist sie in der Verantwortung der Schule zu gestalten. 2Auch die Hospitationen bei der Berufsfachschule für Logopädie und die praktische Ausbildung bei der Berufsfachschule für Orthoptik in den ersten beiden Schuljahren ist durch die Berufsfachschule zu lenken. 3Die praktische Ausbildung und der sonstige Unterricht sind aufeinander abzustimmen. 4Die praktische Ausbildung gilt als ein Pflichtfach.*
(2) 1Bei der Berufsfachschule für Orthoptisten soll die praktische Ausbildung (nach Anlage 2 zu § 1 OrthoptAPrV) mit mindestens 1 400 Stunden im dritten Ausbildungsjahr durchgeführt werden. 2Sie ist insoweit als Berufspraktikum durchzuführen, durch den Schulträger als Träger der Ausbildung sicherzustellen und durch die Schule zu lenken und zu betreuen.
* [Amtl. Anm.:] vgl. § 2 Satz 2 V v. 5.9.2006, 741: Tritt für das zweite Schuljahr am 1. August 2007 und für das dritte Schuljahr am 1. August 2008 in Kraft.
(1) 1Die Zahl der Schüler in einer Klasse darf zu Beginn des Unterrichts bei bis zu zwei parallelen Klassen im Durchschnitt nicht weniger als 16, bei drei parallelen Klassen im Durchschnitt nicht weniger als 21 und bei mehr als drei parallelen Klassen im Durchschnitt nicht weniger als 24 betragen. 2Die Zahl der Schüler einer Klasse soll nicht mehr als 32 betragen. 3Abweichend von Satz 1 beträgt bei den Berufsfachschulen für Logopädie die Zahl der Schüler in einer Klasse mindestens 15.
(2) 1Nach Maßgabe näherer Bestimmungen des Staatsministeriums entscheidet die Schule nach pädagogischem Ermessen und nach den personellen, sachlichen und organisatorischen Gegebenheiten über die Teilung von Klassen in Gruppen und die Einrichtung von Unterricht in Wahlfächern. 2Der Besuch eines Wahlfachs darf während des Schuljahres nur mit Genehmigung des Schulleiters abgebrochen werden. 3Bestehen an einem Ort mehrere Schulen, für die ein Wahlunterricht gleicher Art in Betracht kommt, so kann er gemeinsam erteilt werden. 4Die Schulleiter entscheiden gemeinsam über die Verteilung des Wahlunterrichts auf die einzelnen Schulen und stellen das Einvernehmen mit dem Aufwandsträger her.
(3) 1Die Schulaufsichtsbehörde kann aus organisatorischen Gründen anordnen, daß Klassen verschiedener Ausbildungsrichtungen in Fächern mit gleichen Lehrplänen gemeinsam unterrichtet werden. 2Bei staatlichen Schulen kann die Schulaufsichtsbehörde von den in Abs. 1 festgelegten Mindeststärken aus besonderen Gründen Ausnahmen zulassen.
(4) § 1 Abs. 2 Satz 3 der Verordnung über die Zulassung zu den öffentlichen Berufsfachschulen für Logopädie (ZulLogV) vom 19. Dezember 2005 (GVBl 2006 S. 46, BayRS 2236-4-4-1-UK) bleibt unberührt.
(2) 1Der Unterricht wird in der Regel an fünf Werktagen in der Woche erteilt. 2Er soll acht Unterrichtsstunden täglich und 40 Unterrichtsstunden in der Woche nicht überschreiten. 3Der Vormittagsunterricht soll in der Regel um acht Uhr beginnen.
(3) 1Eine Unterrichtsstunde sowie eine Stunde der praktischen Ausbildung dauern 45 Minuten. 2Ausreichende Pausen sind vorzusehen.
(1) 1Der Schuljahresbeginn kann unter den Voraussetzungen des Art. 122 Abs. 1 Satz 1 BayEUG vom Schulträger mit Zustimmung der Regierung abweichend von Art. 5 Abs. 1 Satz 1 BayEUG festgelegt werden. 2Er muß mit dem Unterrichtsbeginn nicht übereinstimmen.
(2) 1Die Gesamtdauer der Ferien während eines Schuljahres beträgt mindestens 36 und höchstens 75 Werktage. 2Mindestens einmal im Jahr muß für jede Klasse eine zusammenhängende Ferienzeit von mindestens drei Wochen vorgesehen werden. 3Die fachpraktische Ausbildung gemäß § 10 Abs. 1 Satz 2 kann auch während der Ferien der Schule durchgeführt werden, soweit dadurch 36 Ferientage nicht unterschritten werden. 4Die Ferienzeiten legt der Schulleiter im Einvernehmen mit dem Schulträger fest; er soll dazu die Lehrerkonferenz und den Schülerausschuß hören.
(3) 1Während der Teilnahme an der praktischen Ausbildung in außerschulischen Einrichtungen (§ 10) haben die Schüler auch den Anordnungen derjenigen Personen Folge zu leisten, die der Schulleiter mit der Praxisbetreuung und praktischen Unterweisung beauftragt hat. 2Die Schüler unterliegen unbeschadet § 203 Abs. 3 StGB der Schweigepflicht und haben das Wohl von Patienten und anderen zu betreuenden Personen besonders zu beachten.
(1) 1Die Befreiung vom Unterricht in Pflichtfächern ist nicht zulässig. 2Abweichend hiervon ist bei der verkürzten Ausbildung in der Physiotherapie nach § 9 Abs. 2 Sätze 2 und 3 auf Antrag vom theoretischen Unterricht zu befreien, wenn dieser in Form von Fernunterricht nach Maßgabe der Anlage 2 bzw. 3 der PhysTh-APrV erteilt wird. 3Auf Antrag ist außerdem vom Pflichtunterricht für jeweils ein Schulhalbjahr zu befreien, wenn eine entsprechende Anrechnungsbescheinigung der Regierung nach § 12 Abs. 1 Sätze 4 und 5 MPhG vorliegt. 4Von der Teilnahme an sonstigen Unterrichtsveranstaltungen kann der Schulleiter in begründeten Ausnahmefällen befreien.
(2) 1Den Schülern ist ausreichende Gelegenheit zur Erfüllung ihrer religiösen Pflichten zu geben. 2Zur Teilnahme an Einkehrtagen und Rüstzeiten können Schüler bis zu zwei Schultage im Schuljahr beurlaubt werden, wenn nicht besondere schulische Gründe entgegenstehen.
(1) Der Schüler kann entlassen werden, wenn Tatsachen eintreten oder bekannt werden, die nach Feststellung der zuständigen Regierung die Versagung der Erlaubnis nach § 2 Abs. 1 Nrn. 2 oder 3 ErgThG, § 2 Abs. 1 Nrn. 2 oder 3 MPhG, § 2 Abs. 1 Nrn. 2 oder 3 LogG oder § 2 Abs. 1 Nrn. 2 oder 3 OrthoptG rechtfertigen würden.
(2) 1Die Höchstausbildungsdauer einschließlich möglicher Unterbrechungen beträgt an den Berufsfachschulen für Ergotherapie, für Physiotherapie, für Logopädie und für Orthoptik fünf Jahre und an der Berufsfachschule für Massage vier Jahre ab dem Eintritt in das erste Schuljahr. 2Bei einer mit einer Ausbildung von Gymnastiklehrern im freien Beruf verbundenen Ausbildung in der Physiotherapie beträgt die Höchstausbildungsdauer sechs Jahre.
(3) 1Im Fall einer Verkürzung der Ausbildung auf Grund von § 4 Abs. 4 ErgThG, § 12 MPhG, § 4 Abs. 4 LogG oder § 7 OrthoptG verkürzt sich die Höchstausbildungsdauer um den entsprechenden Zeitraum. 2Im Fall einer Wiederholung der Abschlußprüfung verlängert sich die Höchstausbildungsdauer um den Zeitraum einer erforderlichen weiteren Ausbildung gemäß der Entscheidung des Prüfungsvorsitzenden (§ 9 Abs. 4 ErgThAPrV, § 7 Abs. 4 PhysTh-APrV, § 10 Abs. 4 LogAPrO, § 10 Abs. 4 MB-APrV, § 10 Abs. 4 OrthoptAPrV).
(4) Die Höchstausbildungsdauer gilt auch dann als überschritten, wenn feststeht, daß der Abschluß der Ausbildung in der Schule nicht mehr innerhalb der Höchstausbildungsdauer erreicht werden kann.
(3) 1In fachtheoretischen Fächern mit bis zu 40 Jahresstunden sind im Schuljahr mindestens zwei Kurzarbeiten zu schreiben.*2In fachtheoretischen Fächern mit höherer Stundenzahl sind im Schuljahr mindestens zwei Schulaufgaben und zwei mündliche Leistungsnachweise zu erheben. 3Eine der Schulaufgaben kann durch zwei Kurzarbeiten, eine der mündlichen Leistungen kann durch eine Stegreifaufgabe ersetzt werden. 4Lerninhalte des berufsbezogenen allgemeinbildenden Unterrichts sind in angemessenem Umfang zu berücksichtigen.
(4) 1In fachpraktischen Fächern sind im Schuljahr mindestens zwei Leistungsnachweise, davon ein praktischer, zu erheben. 2In der praktischen Ausbildung ist über jeden Praxisabschnitt ein Bericht zu fertigen und pro Schuljahr sind mindestens zwei praktische Leistungsnachweise zu erheben.*
(1) 1Stegreifaufgaben werden nicht angekündigt. 2Sie beschränken sich auf den Inhalt der vorangegangenen Unterrichtsstunde einschließlich der Grundkenntnisse des Fachs; die Bearbeitungszeit soll nicht mehr als 20 Minuten betragen. 3Stegreifaufgaben können in allen Fächern gehalten werden. 4Hat ein Schüler die vorangegangene Unterrichtsstunde versäumt, so entscheidet der Lehrer, ob dem Schüler die Bearbeitung zugemutet werden kann. 5 § 22 Abs. 3 gilt entsprechend.
(2) 1Versäumt der Schüler den Nachtermin mit ausreichender Entschuldigung, so kann eine schriftliche beziehungsweise praktische Ersatzprüfung angesetzt werden. 2Eine schriftliche Ersatzprüfung kann auch angesetzt werden, wenn in einem Fach ohne Schulaufgaben und Kurzarbeiten keine hinreichenden Leistungen durch Stegreifaufgaben vorliegen und der Schüler wegen seiner Versäumnisse nicht hinreichend beurteilt werden konnte. 3Eine mündliche Ersatzprüfung kann angesetzt werden, wenn in einem Fach mit Schulaufgaben oder Kurzarbeiten die mündlichen Leistungen des Schülers nicht beurteilt werden konnten, weil vorgesehene mündliche Leistungsnachweise wegen seiner Versäumnisse nicht erhoben werden konnten.
(3) 1Bei der Bewertung einer schriftlichen Arbeit kann die äußere Form mit berücksichtigt werden. 2Hat sich die Form auf die Benotung ausgewirkt, so ist dies in einer Bemerkung zum Ausdruck zu bringen. 3Bei schriftlichen Arbeiten sind Verstöße gegen die Sprachrichtigkeit sowie schwerere Ausdrucksmängel zu kennzeichnen, im Fach Deutsch und in den Fremdsprachen zu bewerten.
der Noten für die praktischen Leistungsnachweise in pädagogischer Verantwortung festgesetzt.*
1Die Grundlage für die Entscheidung über das Vorrücken bilden die Leistungen in den Pflichtfächern. 2Vom Vorrücken ist ausgeschlossen, wer im Jahreszeugnis in zwei Pflichtfächern die Note 5 oder in einem Pflichtfach die Note 6 oder an Stelle einer Note eine Bemerkung gemäß § 33 Abs. 2 erhalten hat, sofern nicht unter den Voraussetzungen des § 29 ein Notenausgleich zugebilligt oder des Art. 53 Abs. 6 Satz 2 BayEUG und des § 30 ein Vorrücken auf Probe gestattet wird. 3Die Entscheidung über das Vorrücken trifft unbeschadet § 33 Abs. 6 die Klassenkonferenz.*
erzielt haben. 2Noten in fachtheoretischen Fächern können nur durch Noten in anderen fachtheoretischen Fächern ausgeglichen werden; das gleiche gilt für fachpraktische Fächer.*
wenn die Note 6 oder die beiden Noten 5 in Pflichtfächern erzielt wurden, die mit dem besuchten Schuljahr abschließen,
bei Schülern, die das besuchte Schuljahr bereits zum zweiten Mal ohne Erfolg (§ 28 Satz 2) besuchen,
im Schuljahr, das der Prüfung unmittelbar vorangeht, wenn wahrscheinlich ist, daß der Schüler die staatliche Abschlußprüfung nicht besteht.
(3) Eine Bemerkung nach § 33 Abs. 2 wird bei Anwendung dieser Bestimmung der Note 6 gleichgestellt.
„Die Erlaubnis zum Vorrücken in die Jahrgangsstufe … hat er/sie auf Probe erhalten.“.
(2) 1Die Klassenkonferenz entscheidet, ob der Schüler die Probezeit bestanden hat oder zurückverwiesen wird. 2Die Probezeit endet mit dem letzten Schultag der zwölften Unterrichtswoche nach Beginn des Schuljahres; eine Verlängerung ist nicht möglich. 3Im übrigen gelten die Bestimmungen über die Probezeit gemäß § 7 entsprechend.
„Der Schüler/Die Schülerin darf nach Art. 53 Abs. 3 BayEUG die Jahrgangsstufe … dieser Berufsfachschule nicht wiederholen.“.
(2) Hat ein Schüler in einem Fach keine hinreichenden Leistungsnachweise erbracht und mit ausreichender Entschuldigung weder an Nachterminen noch an einer Ersatzprüfung teilgenommen, so wird an Stelle einer Note eine entsprechende Bemerkung mit der Folge des § 28 Satz 2 aufgenommen.
(3) 1Von Bemerkungen im Sinn des Art. 52 Abs. 3 Satz 3 BayEUG über Anlagen, Mitarbeit und Verhalten des Schülers im Jahreszeugnis kann abgesehen werden. 2Ordnungsmaßnahmen werden nur aus besonderem Anlaß erwähnt. 3Auf Wunsch des Schülers sind Tätigkeiten in der Schülermitverantwortung oder sonstige freiwillige Tätigkeiten für die Schulgemeinschaft zu vermerken.
(4) Im Jahreszeugnis jedes Schuljahres, das nicht unmittelbar der Prüfung vorangeht, muß die Entscheidung über das Vorrücken vermerkt sein.
(6) 1Gegen Ende des letzten Schuljahres wird gleichzeitig mit der Beschlußfassung über das Jahreszeugnis über die Erteilung der Teilnahmebescheinigung entschieden. 2Wenn die Voraussetzungen vorliegen, die nach § 27 Abs. 1 einem Vorrücken entgegenstünden, und kein Notenausgleich zugebilligt wird, kann bei den Berufsfachschulen für Ergotherapie und Logopädie die Bescheinigung über die regelmäßige und erfolgreiche Teilnahme an den vorgeschriebenen Ausbildungsveranstaltungen (§ 1 Abs. 2 ErgThAPrV, § 1 Abs. 2 LogAPrO) bzw. bei den Berufsfachschulen für Orthoptik an dem theoretischen und praktischen Unterricht (§ 4 Abs. 2 Nr. 1 OrthoptAPrV) nicht erteilt werden. 3Unter den gleichen Voraussetzungen kann bei den Berufsfachschulen für Physiotherapie und für Massage die Bescheinigung über die regelmäßige und erfolgreiche Teilnahme an den Ausbildungsveranstaltungen (§ 1 Abs. 4 PhysTh-APrV bzw. § 1 Abs. 3 MBAPrV) nicht erteilt werden. 4Absatz 5 Satz 2 gilt entsprechend.
(7) Die Schule kann ein Jahreszeugnis, eine Teilnahmebescheinigung oder eine Bescheinigung über die Dauer des Schulbesuchs zurückbehalten, wenn ein vom Schüler zurückzugebendes Lernmittel trotz wiederholter Mahnung weder zurückgegeben noch zu seinem Zeitwert ersetzt wird.
(1) An der Berufsfachschule für Ergotherapie wird die staatliche Prüfung nach den Bestimmungen der Ergotherapeuten-Ausbildungs- und Prüfungsverordnung in ihrer jeweils geltenden Fassung durchgeführt.
(2) An der Berufsfachschule für Physiotherapie wird die staatliche Prüfung nach den Bestimmungen der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Physiotherapeuten in ihrer jeweils geltenden Fassung durchgeführt.
(3) An der Berufsfachschule für Massage wird die staatliche Prüfung nach den Bestimmungen der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für Masseure und für Masseure und medizinische Bademeister in ihrer jeweils geltenden Fassung durchgeführt.
(4) An der Berufsfachschule für Logopädie wird die staatliche Prüfung nach den Bestimmungen der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für Logopäden in ihrer jeweils geltenden Fassung durchgeführt.
(5) An der Berufsfachschule für Orthoptik wird die staatliche Prüfung nach den Bestimmungen der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für Orthoptisten in ihrer jeweils geltenden Fassung durchgeführt.
(1) 1Wer die staatliche Prüfung am Ende des letzten Schuljahres bestanden hat, erhält ein Abschlusszeugnis. 2Schüler, die sich der Prüfung ohne Erfolg unterzogen haben, erhalten ein Jahreszeugnis, das die Jahresfortgangsnoten der Fächer des letzten Schuljahres enthält.
(2) 1Das Abschlusszeugnis enthält die Jahresfortgangsnoten der Fächer des letzten Schuljahres sowie die Jahresfortgangsnoten der Fächer, die in einem früheren Schuljahr abgeschlossen wurden. 2Die Abschlusszeugnisse müssen den vom Staatsministerium herausgegebenen Mustern entsprechen.
(3) Über das Abschlusszeugnis und über das Jahreszeugnis gemäß Abs. 1 Satz 2 beschließt die Lehrerkonferenz.
1Das Abschlusszeugnis verleiht in Verbindung mit dem Zeugnis über die staatliche Prüfung in der jeweiligen Ausbildungsrichtung den mittleren Schulabschluss, wenn in den Pflichtfächern eine Durchschnittsnote von mindestens 2,50 erzielt wurde und befriedigende Kenntnisse in Englisch nachgewiesen werden. 2Diese Berechtigung wird in das Abschlusszeugnis aufgenommen. 3Schüler, die bereits einen mittleren Schulabschluss (Art. 25 BayEUG) besitzen, und Hochschulzugangsberechtigte können auf die Eintragung durch Antrag verzichten. 4Die geforderten Englischkenntnisse werden nachgewiesen durch die Note „befriedigend“ in diesem Fach
im Abschlusszeugnis einer Hauptschule (erfolgreicher oder qualifizierender Hauptschulabschluss) oder
im Zeugnis über den Nachweis erforderlicher Englischkenntnisse für den mittleren Schulabschluss der Berufsschule und Berufsfachschule und für den qualifizierten beruflichen Bildungsabschluss (§ 41 Abs. 5 der Volksschulordnung) oder
5Schüler, die die geforderten Englischkenntnisse erst nach Abschluss der Ausbildung nachweisen, erhalten auf Antrag ein Zeugnis über den mittleren Schulabschluss, das dem vom Staatsministerium herausgegebenem Muster entsprechen muss.
(2) Die Lehrerkonferenz muß innerhalb von 14 Tagen einberufen werden, wenn mindestens ein Viertel der Mitgleider oder die Schulaufsichtsbehörde unter Angabe der zu beratenden Gegenstände dies verlangt.
(3) 1Der Vorsitzende hat Ort, Zeit und Tagesordnung der Sitzung den Mitgliedern mindestens eine Woche vor Beginn schriftlich bekanntzugeben. vor Beginn schriftlich bekanntzugeben. 2Die schriftliche Bekanntgabe kann durch Aushang in der an der Schule üblichen Weise erfolgen. 3In dringenden Fällen ist der Vorsitzende an die Frist nicht gebunden.
(1) 1Jeder anwesende stimmberechtigte Lehrer ist bei Abstimmungen zur Stimmabgabe verpflichtet. 2Dies gilt nicht für nach § 64 Abs. 2 BayEUG von der Abstimmung ausgeschlossene Lehrer und für nach Art. 86 Abs. 8 Satz 2 BayEUG eingeschaltete Lehrer.
Für die Sitzungen der Klassenkonferenz gelten § 39 Abs. 1, §§ 41 und 42 Abs. 1, § 43 Abs. 1 und 2 und §§ 44 bis 46 entsprechend.
Abschnitt I Schülermitverantwortung (vgl. Art. 62 und 63 BayEUG) (§§ 48–54)
Abschnitt II Elternvertretung (vgl. Art. 122 i. V. m. Art. 64 BayEUG) (§ 55)
(1) 1Die Aufgaben und Rechte der Schülermitverantwortung (SMV) erstrecken sich auf Angelegenheiten der Schüler in der praktischen Ausbildung nur insoweit, als die Schule dafür Verantwortung trägt und als das Wohl der Patienten und anderer zu betreuender Personen und die Schweigepflicht nicht entgegenstehen.
(2) 1Die Wahl findet innerhalb von zwei Wochen nach der Wahl der Klassensprecher statt. 2Die Gültigkeit der Wahl setzt die Anwesenheit von mindestens zwei Dritteln der Wahlberechtigten voraus. 3 § 49 Abs. 2 gilt entsprechend. 4(aufgehoben)
(5) Für Besprechungen des Schülerausschusses gilt § 49 Abs. 4 Satz 3 entsprechend.
1Die Klassensprecherversammlung und der Schülerauschuß können sich jeweils eine Geschäftsordnung geben. 2Diese bedarf der Genehmigung des Schulleiters und ist in der Schule bekanntzugeben.
Abschnitt II Elternvertretung (vgl. Art. 122 i. V. m. Art. 64 BayEUG)
An den Berufsfachschulen für Ergotherapie, Physiotherapie, Logopädie, Massage und Orthoptik wird eine Elternvertretung nicht eingerichtet.
(2) 1Spenden der Schüler oder Schülereltern für schulische Zwecke dürfen von Schulleitern und Lehrern nicht angeregt werden. 2Soweit solche Spenden durch Schüler oder Schülereltern selbst veranlaßt werden, ist eine Einflußnahme durch die Schule zu vermeiden.
(3) 1Wird durch erhebliche Zuwendungen Dritter die Schule bei der Erfüllung ihrer Aufgaben unterstützt oder die Herstellung oder Anschaffung für Erziehung und Unterricht förderlicher Gegenstände ermöglicht, so kann auf Antrag des Dritten hierauf in geeigneter Weise hingewiesen werden. 2Unzulässig ist eine über die Nennung des Zuwenders, der Art und des Umfangs der Zuwendung hinausgehende Produktwerbung. 3Die Entscheidung trifft der Schulleiter nach Anhörung des Schülerausschusses.
1Wird einem Schüler wegen Verletzung seiner Pflichten aus Art. 56 Abs. 4 BayEUG oder § 15 Abs. 3 die Fortsetzung der fachpraktischen Ausbildung verweigert, so hat dieser keinen Anspruch, an einer anderen Stelle ausgebildet zu werden. 2Unabhängig davon können Ordnungsmaßnahmen und Sicherungsmaßnahmen gemäß den Art. 86 und 87 BayEUG getroffen werden.
1Für die Schüler ist für die Zeit der fachpraktischen Ausbildung in außerschulischen Einrichtungen vom Schulträger eine Haftpflichtversicherung abzuschließen, soweit nicht bereits auf Grund anderer Rechtsvorschriften eine mindestens gleichwertige Versicherung besteht. 2Die Schüler sind verpflichtet, die Beiträge für die Haftpflichtversicherung innerhalb eines Monats nach Unterrichtsbeginn, bei späterem Eintritt innerhalb eines Monats nach dem Eintritt in die Schule, zu entrichten.
(1) 1Diese Verordnung tritt am 1. April 1993 in Kraft. 2Abweichend hiervon treten die §§ 27, 28, 29, 30, 31 und 33 an jeder Schule zu Beginn des Schuljahres in Kraft, das nach dem 31. März 1993 begonnen wird.
(2) 1Gleichzeitig treten alle Vorschriften außer Kraft, die dieser Verordnung entgegenstehen oder entsprechen. 2Insbesondere treten mit dem allgemeinen Inkrafttreten dieser Verordnung außer Kraft
die Verordnung über ergänzende Bestimmungen zur Allgemeinen Schulordnung für Berufsfachschulen für Krankengymnastik (EBASchOBFS Krankengymnastik) vom 12. Juni 1980 (KMBl I S. 488, BayRS 2236-4-1-4-K),
die Verordnung über ergänzende Bestimmungen zur Allgemeinen Schulordnung für Berufsfachschulen für Massage (EBASchOBFS Massage) vom 26. Januar 1981 (KMBl I S. 134, BayRS 2236-4-1-5-K).
München, den 18. Januar 1993
Stundentafel für die Berufsfachschule für Ergotherapie
Ergotherapeutische Verfahren (Fachtheorie)
Summe theoretischer Unterricht
Summe fachpraktischer Unterricht
Summe theoretischer und fachpraktischer Unterricht
Praktische Ausbildung 1)
im motorisch-funktionellen, neurophysiologischen oder neuropsychologischen Bereich
im arbeitstherapeutischen Bereich
Ergotherapeutische Arbeit mit Kindern oder Jugendlichen, mit Erwachsenen und mit älteren Menschen
Summe praktische Ausbildung
850 2)
Gesamtstundenzahl der Ausbildung
1) [Amtl. Anm.:] Jeweils mit Kindern oder Jugendlichen, mit Erwachsenen und mit älteren Menschen.
2) [Amtl. Anm.:] Die Verteilung der Stundenzahl der praktischen Ausbildung auf die Bereiche liegt in der Verantwortung der Schule.
Stundentafel für die Berufsfachschule für Physiotherapie
Physikalische Therapie (Fachtheorie)
Zur Verteilung auf obige Fachgebiete
5202)
9602)
1) [Amtl. Anm.:] Dem Lehrplan ist zu entnehmen, welchen Fächern der Lernbereich „Sprache und Schrifttum“ jeweils zugeordnet ist.
2) [Amtl. Anm.:] Die Verteilung der Stundenzahlen der praktischen Ausbildung auf die Fachgebiete und die Schuljahre liegt in der Verantwortung der Schule; die praktische Ausbildung erfolgt erst ab dem zweiten Halbjahr des ersten Schuljahres.
Stundentafel für die Berufsfachschule für Physiotherapie – verkürzte Ausbildung nach § 9 Abs. 2 Sätze 2 und 3
Stundentafel für die Berufsfachschule für Logopädie
Pädiatrie1)
Neurologie und Psychatrie2)
Audiologie und Akustik3)
Psychologie4)
Stimmbildung und Sprecherziehung,
Praxis der Logopädie5)6)
Praxis der Fachgebiete
Hospitationen6)
1) [Amtl. Anm.:] Einschließlich Neuropädiatrie
2) [Amtl. Anm.:] Einschließlich Kinder- und Jugendpsychiatrie, Aphasiologie
3) [Amtl. Anm.:] Einschließlich Pädaudiologie sowie Elektro- und Hörgeräteakustik
4) [Amtl. Anm.:] Einschließlich Klinischer Psychologie
5) [Amtl. Anm.:] Praktische Ausbildung am Patienten
6) [Amtl. Anm.:] Die angegebenen Stundenzahlen sind Empfehlungen; die Verteilung der Stunden liegt in der Verantwortung der Schule.
Stundentafel für die Berufsfachschule für Massage
Klassische Massagetherapie (Fachtheorie)
Reflexzonentherapie (Fachtheorie)
Sonderformen der Massagetherapie (Fachtheorie)
Bewegungstherapie (Fachtheorie)
Elektro-, Licht- und Strahlentherapie (Fachtheorie)
Hydro-, Balneo-, Thermo- und Inhalationstherapie (Fachtheorie)
1) [Amtl. Anm.:] Die Verteilung der Stundenzahlen der praktischen Ausbildung auf die Fachgebiete liegt in der Verantwortung der einzelnen Schule.
Anlage 5 Auszug aus den Anlagen 1 und 2 zu § 1 OrthoptAPrV
Spezielle Anatomie und Physiologie
Allgemeine Krankheitslehre, Kinderheilkunde
Orthoptik und Pleoptik
Physik, Optik, Brillenlehre
Anamnese- und Befunderhebung, Dokumentation
Therapieplanung und –durchführung
Neuroophthalmologie (einschließlich Perimetrie)
Anwendung und Pflege orthoptischer und pleoptischer Geräte
Betreuung von Sehbehinderten und Kontaktlinsenträgern

References: § 9
 § 12

§ 6

§ 10

§ 12

§ 13

§ 14

§ 15

§ 16

§ 17

§ 19

§ 20

§ 21

§ 22

§ 23

§ 24

§ 25

§ 27

§ 28

§ 29

§ 30

§ 31

§ 33

§ 34

§ 36

§ 36

§ 36

§ 51

§ 52

§ 54

§ 55

§ 56

§ 57

§ 58

§ 59

§ 60

§ 61

§ 62

§ 64

§ 65
 § 4
 § 5
 § 9
 § 4
 § 5
 § 4
 § 4
 § 4
 § 12
 § 4
 § 2
 § 2
 § 2
 § 2
 § 6
 § 12
 § 4
 § 7
 § 7
 § 12
 § 12
 § 1
 § 2
 § 1
 Art. 122
 Art. 5
 § 10
 § 203
 § 9
 § 12
 § 2
 § 2
 § 2
 § 2
 § 4
 § 12
 § 4
 § 7
 § 7
 § 10
 § 10
 § 10
 § 22
 § 33
 § 29
 Art. 53
 § 30
 § 33
 § 33
 § 7
 Art. 53
 § 28
 Art. 52
 § 27
 § 1
 § 1
 § 64
 Art. 86
 § 39
 § 43
 Art. 62
 Art. 122
 Art. 64
 § 49
 § 49
 Art. 122
 Art. 64
 Art. 56
 § 15
 Art. 86
 § 9
 § 1