Source: https://gesetze-in-app.de/BGB/535
Timestamp: 2019-03-19 10:11:48+00:00

Document:
§ 535 BGB: Inhalt und Hauptpflichten des Mietvertrags
BGH, URTEIL vom 3.8.2007, Az. VIII ZR 316/06 Sie hat auch im Schrifttum ganz überwiegend Zustimmung gefunden (Blank/Börstinghaus, Miete, 2. Aufl., § 535 Rdnr. 294; Schmid, Mietrecht, §535 BGB, Rdnr. 417; Schmidt-Futterer/ Langenberg, Mietrecht, 9. Aufl., §538 Rdnr. 170 f.; Blank in Anpassung der Wohnung an technische Standards - Wirtschaftlichkeitsgebot, 2006, S. 163, 174 ff.; Börstinghaus, DWW 2005, 92; Fischer, WuM 2004, 56; Lammel, LMK 2003, 163, 164; Heinrichs, WuM 2005, 155, 161; Steenbuck, WuM 2005, 220, 221; vgl. auch MünchKommBGB/Schilling, 4. Aufl., §535 Rdnr. 122; Staudin-ger/Emmerich, BGB (2006), § 535 Rdnr. 109).
BGH, URTEIL vom 3.8.2007, Az. VIII ZR 316/06 Die Endrenovierungsklausel geht jedoch darüber hinaus und trägt einseitig den vom gesetzlichen Leitbild (§§ 535, 538 BGB) abweichenden Vermieterinteressen Rechnung (OLG Hamm aaO, 1050).
BGH, BESCHLUSS vom 5.1.2004, Az. IXa ZB 269/03 Dies setzt allerdings voraus, daß es noch vor der Versteigerung zur Überlassung des Grundstücks durch den Vermieter in Erfüllung seiner Pflichten aus § 535 Abs. 1 BGB gekommen ist; die Besitzeinräumung muß gerade im Hinblick auf das Mietverhältnis erfolgt sein (vgl. BGHZ 65, 137, 139; BGH, Urteil vom 30. Juni 1964 - V ZR 7/63 - MDR 1964, 996; Urteil vom 19. Oktober 1983 - VIII ZR 159/82 -WM 1983, 1364; Stöber, aaO § 57 Rdn. 3.3; Böttcher, aaO § 57 Rdn. 3; Steiner/Teufel, Zwangsversteigerung und Zwangsverwaltung 9. Aufl. § 57 ZVG Rdn. 5; Dassler/Schiffhauer/Gerhardt, ZVG 11. Aufl. § 57 An. 2; Klawikowski, Rpfleger 1997, 418).
BGH, URTEIL vom 3.3.2016, Az. VIII ZR 323/14 Denn zu der einen Mietvertrag gemäß § 535 Abs. 1 Satz 1 BGB prägenden Hauptpflicht des Vermieters, dem Mieter den (ungestörten) Gebrauch der Mietsache während der Mietzeit zu gewähren (vgl. BGH, Urteil vom 12. Dezember 2012 - XII ZR 6/12, NZM 2013, 191 Rn. 17), gehört nach dessen Satz 2 die Pflicht zur Gebrauchsüberlassung.
BGH, URTEIL vom 3.3.2014, Az. VIII ZR 282/13 Gibt eine Hausverwaltung, die nicht selbst Vermieterin ist, im Rahmen eines Mietverhältnisses eine Erklärung gegenüber dem Mieter ab, ist aus diesen Umständen - wie das Berufungsgericht zu Recht angenommen hat - regelmäßig zu entnehmen, dass sie im Namen des Vermieters handelt (LG Berlin, GE 1994, 1447; Schmidt-Futterer/Blank, aaO, Vor §535 BGB, Rn. 294; Erman/Maier-Reimer, BGB, 13. Aufl., § 164 Rn. 8; vgl. auch BGH, Urteil vom 8. Januar 2004 - VII ZR 12/03, NJW-RR 2004, 1017unter II 2 a, zur Vergabe von Bauleistungen durch den Hausverwalter).
BGH, URTEIL vom 3.10.2014, Az. VIII ZR 191/13 Zudem hat der Vermieter in einem solchen Fall aufgrund seiner Pflicht zur Erhaltung der Mietsache in einem zu dem vertragsgemäßen Gebrauch geeigneten Zustand (§ 535 Abs. 1 Satz 2 BGB) den Brandschaden grundsätzlich auch dann zu beseitigen, wenn er von einer Inanspruchnahme der Wohngebäudeversicherung absieht (Bestätigung und Fortführung von BGH, Urteile vom 3. November 2004 - VIII ZR 28/04, NJW-RR 2005, 381 unter II 3; vom 10. November 2006 - V ZR 62/06, NJW 2007, 292 Rn. 7; BGH, Beschluss vom 21. Januar 2014 - VIII ZR 48/13, GE 2014, 661 Rn. 5).
BGH, URTEIL vom 3.10.2014, Az. VIII ZR 191/13 In diesem Fall steht dem Vermieter vielmehr bei einer Beschädigung der Mietsache ein Anspruch auf Schadensersatz -nach Wahl des Vermieters (vgl. Schmidt-Futterer/Eisenschmid, Mietrecht, 11. Aufl., § 535 BGB Rn. 93) in Form der Wiederherstellung (§ 249 Abs. 1 BGB) oder des Geldersatzes (§ 249 Abs. 2 BGB) - gegen den Mieter zu (Palandt/ Weidenkaff, BGB, 73. Aufl., § 535 Rn. 58; Erman/Lützenkirchen, BGB, 14. Aufl., § 535 Rn. 40; MünchKommBGB/Häublein, 6. Aufl., § 535 Rn. 106).
BGH, URTEIL vom 3.2.2010, Az. VIII ZR 177/09 Die Unwirksamkeit der Klausel über die Abwälzung der Schönheitsreparaturen führt zur Anwendung des dispositiven Gesetzesrechts (BGHZ aaO, Tz. 18) und damit zur Anwendung nicht nur von § 535 Satz 2 BGB, sondern auch zur Anwendung der Bestimmung des § 28 Abs.4 II. BV.
BGH, URTEIL , Az. VIII ZR 143/06 Nach der ständigen Rechtsprechung des Senats (seit BGHZ 105, 71, 84 ff.) sind Quotenabgeltungsklauseln (auf flexibler Berechnungsgrundlage) grundsätzlich auch bei Vermietung einer unrenoviert oder renovierungsbedürftig überlassenen Wohnung wirksam, wenn die für die Durchführung wie für die anteilige Abgeltung der Schönheitsreparaturen maßgeblichen Fristen nicht vor dem Anfang des Mietverhältnisses zu laufen beginnen (allgemein für die Zulässigkeit von Quotenabgeltungsklauseln auch MünchKommBGB/Schilling, 4. Aufl., §535 Rdnr. 122; Lammel, Wohn-raummietrecht, 3. Aufl., § 535 Rdnr. 192 ff.; Schmid/Harsch, Mietrecht, 2006, § 535 BGB Rdnr. 428; Schneider in Müller/Walther, Miet- und Pachtrecht, Stand Mai 2007, C § 535 Anhang 1 Rdnr. 99; Artz, aaO, S. 273 f.; Blank in: Anpassung der Wohnung an technische Standards - Wirtschaftlichkeitsgebot, 2006, S. 163, 177 ff.; Heinrichs, WuM 2005, 155, 162).
BGH, URTEIL vom 3.8.2012, Az. XII ZR 122/11 Da den Vermieter von Gewerberäumen jedoch auch ohne besondere Vereinbarung die vertragliche Verpflichtung trifft, den Mieter vor Störungen des vertragsgemäßen Gebrauchs zu schützen (vgl. hierzu Emmerich in Emmerich/Sonnenschein Miete 10. Aufl. §535 BGB Rn. 11; MünchKommBGB/Häublein 6. Aufl. §535 Rn. 132), muss er bei der Vermietung von weiteren Räumlichkeiten in derselben Gewerbeeinheit dafür Sorge tragen, dass der Mieter durch die Geschäftstätigkeit der Mitmieter nicht mehr als nur unerheblich in der Nutzung der von ihm angemieteten Gewerberäume beeinträchtigt wird.
BGH, URTEIL vom 3.3.2014, Az. VIII ZR 231/13 -6- men eines Mietverhältnisses eine Erklärung gegenüber dem Mieter ab, ist aus diesen Umständen - wie das Berufungsgericht zu Recht angenommen hat - regelmäßig zu entnehmen, dass sie im Namen des Vermieters handelt (LG Berlin, GE 1994, 1447; Schmidt-Futterer/Blank, aaO, Vor § 535 BGB Rn. 294; Erman/ Maier-Reimer, BGB, 13. Aufl., § 164 Rn. 8; vgl. auch BGH, Urteil vom 8. Januar 2004 - VII ZR 12/03, NJW-RR 2004, 1017 unter II 2 a, zur Vergabe von Bauleistungen durch den Hausverwalter).
BGH, URTEIL vom 5.11.2003, Az. V ZR 180/03 Im übrigen kann der Mieter vom Vermieter eine von Dritten, insbesondere von Mitmietern, ungestörte Gebrauchsgewährung verlangen, § 535 Abs. 1 Satz 1 BGB (vgl. nur Palandt/Weidenkaff, BGB, 62. Aufl., § 535 Rdn. 28 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 5.2.2012, Az. V ZR 98/11 Hierzu zählen nur Belastungen, welche den Eigentümer der Mietsache oder den an ihr dinglich Berechtigten gerade in dieser Eigenschaft zu einer Leistung verpflichten (vgl. MünchKomm-BGB/Häublein, 6. Aufl., § 535 Rn. 144; Bamberger/Roth/Ehlert, BGB, 2. Aufl., §535 Rn. 206; Erman/Lützenkirchen, BGB, 13. Aufl., § 535 Rn. 66; Schmidt-Futterer/Eisenschmid, Mietrecht, 10. Aufl., § 535 BGB Rn. 569).
BGH, URTEIL vom 5.5.1972, Az. Y ZR 154/70 Weichen auch das schuldrechtliche Mietrecht über Wohnräume (§§ 535 ff BGB) und das dingliche Wohnrecht (§ 1093 BGB) in mehrfacher Hinsicht voneinander ab (Urteil des Senats vom 10. Mai 1968, V ZR 221/64, LM BGB § 398 Nr. 20 = WM 1968, 775), so stimmen sie doch darin überein, daß sie dem jeweils Berechtigten die volle Sachherrschaft über die seinem Recht unterworfenen Räumlichkeiten gewähren: Dem Mieter steht daran gemäß § 535 Satz 1 BGB der Gebrauch und damit der unmittelbare Besitz zu (Soergel/Mezger aaO §§ 535-536 An. 58); der Inhaber des dinglichen Wohnrechts darf ebenfalls die Räume in Besitz nehmen (§§ 1093 Abs. 1 Satz 2, 1036 BGB) und unter Ausschluß des Eigentümers benutzen (§ 1093 Abs. 1 Satz 1 BGB); beide können sich, wenn jemand sie in ihrer Rechtsausübung beeinträchtigt.
BGH, URTEIL vom 1.5.2006, Az. VIII ZR 284/05 9	Der	von der Beklagten mit dem Leistungsverweigerungsrecht geltend gemachte Anspruch auf Erhaltung der Mietsache in einem zu dem vertragsgemäßen Gebrauch geeigneten Zustand (§ 535 Abs. 1 Satz 2 BGB) ist zwar ein echter Erfüllungsanspruch, der neben den Gewährleistungsrechten nach den §§ 536 ff. BGB besteht und grundsätzlich gegenüber dem Anspruch des Vermieters auf Mietzahlung als vertragliche Gegenleistung die Einrede des nicht erfüllten Vertrages (§ 320 BGB) rechtfertigen kann (BGH, Urteil vom 26. Februar 2003 -XIIZR 66/01, NJW-RR 2003, 727 unter 4; BGHZ 84, 42, 44 ff.).
BGH, URTEIL vom 1.5.2006, Az. VIII ZR 284/05 Das gilt entgegen der Ansicht der Revision unabhängig davon, ob ein nach § 535 Abs. 1 Satz 2 BGB zu beseitigender Mangel vor oder nach dem Eigentumsübergang entstanden ist (MünchKommBGB/Häublein, 4. Aufl., § 566 Rdnr. 38; Erman/Jendrek, BGB, 11. Aufl., §566 Rdnr. 11; Wolf/Eckert/Ball, Handbuch des gewerblichen Miet-, Pacht- und Leasingrechts, 9. Aufl., Rdnr. 1311).
BGH, URTEIL vom 3.3.1986, Az. VIII ZR 376/13 Dieser Gesichtspunkt stellt jedoch kein sachgerechtes Unterscheidungskriterium dar (LG Köln, WuM 1988, 313, 314 f.; LG Berlin, WuM 1988, 22; AG Fürth (Bayern), aaO; Bühler, ZMR 2010, 897, 908 ff.; MünchKommBGB/Häublein, aaO, § 573 Rn. 22 mwN; Schmidt-Futterer/Blank, aaO, Vor§ 535 BGB Rn. 109 mwN).
BGH, URTEIL vom 3.4.2013, Az. VIII ZR 285/12 -8- Schönheitsreparaturverpflichtung fortbestanden hätte - rechtlich und wirtschaftlich einen Teil der Gegenleistung des Mieters für die Gebrauchsüberlassung der Räume darstellt, die er andernfalls - bei einer den Vermieter treffenden Verpflichtung zur Durchführung der Schönheitsreparaturen (§ 535 Abs. 1 Satz 2, § 538 BGB) - über eine höhere Bruttomiete im Voraus abgelten müsste (Senatsbeschluss [Rechtsentscheid] vom 6. Juli 1988 -VIII ARZ 1/88, BGHZ 105, 71, 79 ff.; Senatsurteil vom 26. September 2007 -VIII ZR 143/06, WuM 2007, 684 Rn. 15 mwN).
BGH, URTEIL vom 3.3.2015, Az. VIII ZR 197/14 -12- 23	2. Soweit danach konkrete Parteiabreden zur Beschaffenheit der Mietsache fehlen, beantwortet sich die Frage, was im Einzelnen zu dem zu dem vertragsgemäßen Gebrauch geeigneten Zustand der in Rede stehenden Wohnung gehört, den der Vermieter gemäß § 535 Abs. 1 Satz 2 BGB während der Mietzeit zu erhalten hat, nach den gesamten Umständen des Mietverhältnisses und den daraus in - gegebenenfalls ergänzender - Auslegung abzuleitenden Standards, insbesondere nach der Mietsache und deren beabsichtigter Nutzung sowie der Verkehrsanschauung unter Beachtung des in § 242 BGB normierten Grundsatzes von Treu und Glauben (vgl. BGH, Urteile vom 7. Juni 2006 - XII ZR 34/04, NZM 2006, 626 Rn. 13; vom 16. Mai 2007 - VIII ZR 207/04, WuM 2007, 381 Rn. 8; vom 23. September 2009 - VIII ZR 300/08, aaO Rn. 11; vom 19. Dezember 2012 -VIII ZR 152/12, aaO Rn. 8; jeweils mwN).
BGH, URTEIL vom 3.9.2012, Az. XII ZR 117/10 37	aa)	Bei	der Vermietung von Räumen zu dem Betrieb eines bestimmten Ge- schäfts gehört es auch ohne ausdrückliche vertragliche Vereinbarung zur Gewährung des vertragsgemäßen Gebrauchs gemäß § 535 BGB, in anderen Räumen des Hauses oder auf unmittelbar angrenzenden Grundstücken des Vermieters kein Konkurrenzunternehmen zuzulassen (sogenannter vertragsimmanenter Konkurrenzschutz, BGHZ 70, 79 ff. = NJW 1978, 585 zur Vermietung von Arztpraxisräumen; BGH Urteil vom 24. Januar 1979 - VIII ZR 56/78 - NJW 1979, 1404, 1405).
BGH, URTEIL vom 3.8.2009, Az. VIII ZR 300/08 Das gilt auch für Außenflächen, die (allein) von der vermieteten Wohnung aus betreten werden können und deshalb nur für eine alleinige Benutzung durch den Mieter in Betracht kommen (vgl. Palandt/Weidenkaff, BGB, 68. Aufl., §535 Rdnr. 16; Schmidt-Futterer/Eisenschmid, Mietrecht, 9. Aufl., § 535 BGB Rdnr. 25; AG Eschweiler, WuM 1994, 427).
BGH, URTEIL vom 4.8.2009, Az. IX ZR 106/08 Der Anspruch aus § 535 Abs. 2 BGB auf Entrichtung der Miete entsteht - ähnlich wie der Anspruch auf Vergütung für geleistete Dienste (vgl. hierzu BGH, Urt. v. 26. Juni 2008, aaO S. 1489 Rn. 13) - erst zu dem Anfangstermin des jeweiligen Zeitraums der Nutzungsüberlassung.
BGH, URTEIL vom 3.10.2005, Az. VIII ZR 5/05 Das erfordert in der Regel eine fallbezogene Abwägung der von dem eingeschränkten Grundrecht und dem grundrechtsbeschränkenden Gesetz geschützten Interessen, die im Rahmen der auslegungsfähigen Tatbestandsmerkmale des bürgerlichen Rechts (§§ 535 Abs. 1 Satz 1 und 2, 242 BGB) vorzunehmen ist (BVerfGE 90, 27, 32 ff.; BVerfG, Beschluss vom 24. Januar 2005, aaO, unter II 2 b aa; Senatsurteil vom 2. März 2005
BGH, URTEIL vom 2.6.1970, Az. Bas Berufungsgericht hat vielmehr angenommen, der zw eit beklagte Fahrer sei in vollem Umfang Arbeiter der Erst beklag ten geblieben; diese habe lediglich der Klägerin dessen BienÄ für jene einmalige Fahrt verschafft (Bienstverschaffungsvertrags RGZ 82, 427, 429; 170, 216, 217; BGHZ 21, 104)- Nach Ansicht des Berufungsgerichts lag daher hier nur ein Leihvertrag (Uber die Fahrzeuge) verbunden mit einem Dienst ver-schaffungsvertrag vor und nicht ein Vertrag auf Beförderung des Baggers, also auch kein Auftrag- Bas entspricht dem wiederholt in der Rechtsprechung vertretenen Standpunkt, wonach die (entgeltliche) Öber-lassung eines Fahrzeugs oder Schiffes zu dem Transport nicht einen Fracht- oder Beförderungsvertrag enthält, sondern lediglich einen Miet- und Bienst verschaffungsvertrag (RGZ 56, 360, 361; 82, 427, 429; 98, 327, 328; RG HRR 1926, 11)• Gleiches gilt für die Verträge, bei denen der eine Unternehmer dem anderen eine Baumaschine (Bagger, Kran usw.) nebst Bedienung überlassen hatte (BGH Urteil vom 22- Mai 1968 - VIII ZR 21/66 -LM § 535 BGB Nr. 40 * VersR 1968, 779; KG NJW 1965,
BGH, URTEIL vom 3.1.1989, Az. VIII ZR 126/88 Ist dagegen der vertragsmäßige Gebrauch nur ein beschränkter, richtet er sich namentlich - wie hier - nur auf eine gelegentliche, dem jeweiligen Bedarf angepaßte Nutzung und ist daher eine Überlassung des Besitzes zur Ausübung des Gebrauchs nicht erforderlich, so entfällt damit nicht der Begriff der Gebrauchsgewährung und infolgedessen auch nicht der der Miete (vgl. Motive zu dem BGB II S. 369, 370; RGZ 141, 99, 101 f; BGHZ 65, 137, 140; Roquette, Das Mietrecht des Bürgerlichen Gesetzbuches, § 535 BGB Rdn. 214, 215; Mittelstein, Die Miete, 4. Aufl., § 38 I 2; Emmerich/Sonnenschein, Miete, 4. Aufl., §§ 535, 536 BGB Rdn. 6; Wolf/Eckert, Handbuch des gewerblichen Miet-, Pacht-und Leasingrechts, 5. Aufl., Rdn. 54).
BGH, URTEIL vom 3.1.2010, Az. VIII ZR 104/09 16	c) Nach der auch vom Berufungsgericht vertretenen Gegenauffassung ist der Anspruch des Mieters auf Beseitigung eines Mangels als Teil des Gebrauchserhaltungsanspruchs hingegen während der Mietzeit unverjährbar (Streyl, WuM 2009, 630 f.; Both, GE 2009, 238, 239; Schmidt-Futterer/ Eisenschmid, Mietrecht, 9. Aufl., § 535 BGB Rdnr. 217; Palandt/Weidenkaff,
BGH, URTEIL vom 1.6.2004, Az. VIII ZR 281/03 b)	Der zu dem vertragsgemäßen Gebrauch geeignete Zustand der Wohnung, der mangels konkreter vertraglicher Vereinbarungen nach der Verkehrsanschauung zu bestimmen ist, muß auch bei der Anmietung einer unrenovier-ten Wohnung in einem Altbau einem Mindeststandard genügen, der ein zeitgemäßes Wohnen ermöglicht und alle mit der Haushaltsführung üblicherweise verbundenen Tätigkeiten unter Einsatz technischer Hilfsmittel erlaubt (Schmidt-Futterer/Eisenschmid, Mietrecht, 8. Aufl., §535 BGB, Rdnr. 172; Kraemer in: Bub/Treier, Handbuch der Geschäftsund Wohnraummiete, 3. Aufl., Kap. Ill Rdnr. B 1181; Sternei, aaO, Kap. II Rdnr. 14; vgl. auch OLG Frankfurt am Main, NZM 1998, 150).
BGH, BESCHLUSS vom 4.4.2012, Az. III ZR 306/11 Anders als der Vermieter (§ 535 Abs. 1 BGB) ist der Verleiher nicht zur Gebrauchsgewährung oder Gebrauchsüberlassung, also einem aktiven Tun, sondern nur zur 'Gestattung' des Gebrauchs verpflichtet (Staudinger/Reuter, BGB [2005], § 598 Rn. 13; MünchKommBGB/Häublein, 6. Aufl., § 598 Rn. 20; Erman/Graf von Westphalen, BGB, 13. Aufl., § 598 Rn. 3; Palandt/Weidenkaff, BGB, 71. Aufl., § 598 Rn. 6).
BGH, URTEIL vom 4.1.1992, Az. III ZR 193/90 Denn die Grundeigentümer hatten sich verpflichtet, der Beklagten den Gebrauch des Grundstücks für die Leitung von elektrischer Energie zu gewähren, und die Beklagte hatte einen - wenn auch geringen - Mietzins zu entrichten (§ 535 BGB; vgl. dazu BGH, Urteil vom 4. Mai 1970 - VIII ZR 179/68 - MDR 1970, 1004) . Mietzins ist zwar üblicherweise wiederkehrend für bestimmte Zeitabschnitte der Gebrauchsdauer zu zahlen.
BGH, vom 3.3.1968, Az. VIII ZR 120/67 Ho Die Revision greift diese Ausfüllungen ohne Erfolg an, lo Aus der Verpflichtung des Vermieters, dem Mieter den vertragsmäßigen Gebrauch der Mietsache zu gewähren {§§ 535>536 BGB), hat die Rechtsprechung bei dör Vermietung von Geschäftsräumen die Pflicht dos Vermieters abgeleitet, den Mieter vor Konkurrenz zu schützen (BGH Urteile vom 26, Januar 1955 - VI ZR 274/53 LM BGB § 536 Hr, 2; vom 8, Januar 1957 - VIII ZR 225/56 LM BGB § 536 Hr, 3* vom 26, Januar I960 - VIII ZR 31/59 LM BGB § 536 Hr, 5; vom 22, März 1961 - VIII ZR 98/60 LM BGB § 536 Hr, 6 = MDR 1961, 593)o Der Mieter kann allerdings grundsätzlich nur die Fernhaltung von Konkurrenz auf demise Iben oder allenfalls auf einem angrenzenden Grundstück verlangen, wenn dieses gleichfalls dem Vermieter gehört (RGZ 119, 353; 131,274)*
BGH, URTEIL vom 3.9.2007, Az. VIII ZR 260/06 Das erfordert in der Regel eine fallbezogene Abwägung der von dem eingeschränkten Grundrecht und dem grundrechtsbeschränkenden Gesetz geschützten Interessen, die im Rahmen der auslegungsfähigen Tatbestandsmerkmale des bürgerlichen Rechts (§§ 535 Abs. 1 Satz 1 und 2, 242 BGB) vorzunehmen ist (BVerfGE 90, 27, 32 ff.; BVerfG, Beschluss vom 24. Januar 2005, aaO, unter II 2 b aa; Senatsurteil vom 16. November 2005, aaO, unter III 1 m.w.N.).
BGH, BESCHLUSS vom 3.9.2004, Az. XII ZB 106/04 Die entgeltliche Überlassung eines Grundstücks ist jedenfalls regelmäßig als Mietverhältnis zu qualifizieren (vgl. BGHZ 117, 236, 238; Schmidt-Futterer/Blank Mietrecht 8. Aufl. Rdn. 1, 3 und 8 vor § 535 BGB), soweit die Überlassung nur zu dem Gebrauch und nicht zu dem Fruchtgenuß erfolgt.
BGH, URTEIL vom 3.1.2016, Az. XII ZR 5/15 -13- Mietverträgen - selbst solchen über Gewerberaum mit hohen Mieten und Unternehmen mit komplexer Struktur als Annehmenden - in der Regel zwei bis drei Wochen nicht übersteigt (vgl. etwa OLG Düsseldorf MDR 2009, 1385; OLG Oldenburg Urteil vom 14. Februar 2008 - 8 U 165/07 - juris Rn. 56; KG ZMR 2008, 615, 616 und NZM 2007, 731, 733; OLG Naumburg NZM 2004, 825, 826; OLG Dresden NZM 2004, 826, 828; Bub/Treier/Bub Handbuch der Geschäftsund Wohnraummiete 4. Aufl. II Rn. 767; Ghassemi-Tabar/Guhling/Weitemeyer/ Makowski Gewerberaummiete Vor § 535 BGB Rn. 456; Palandt/Ellenberger BGB 75. Aufl. § 147 Rn. 6; Schmidt-Futterer/Blank Mietrecht 12. Aufl. Vor § 535 BGB Rn. 24).
BGH, URTEIL vom 3.9.2015, Az. XII ZR 84/14 Demgegenüber führt eine Verlängerungsklausel die Vertragsverlängerung allein durch Schweigen herbei (vgl. etwa BGHZ 150, 373 = NJW 2002, 2170, 2171; OLG Düsseldorf ZMR 2002, 910; Ghassemi-Tabar/Guhling/Weitemeyer/ Leonhard Gewerberaummiete Vor § 535 BGB Rn. 542).
BGH, URTEIL vom 3.2.2008, Az. VIII ZR 71/07 Vertragsinhalt, der grundsätzlich aus der Sicht des Zeitpunkts der Unterzeichnung zu beurteilen ist (BGH, Urteil vom 2. Mai 2007 - XII ZR 178/04, WM 2007, 1993, Tz. 26), ist in einem solchen Fall, dass der Vermieter dem Mieter einen Kellerraum zuweist, wenn - wie hier - mehrere Kellerräume zur Verfügung stehen (Schmidt-Futterer/Eisenschmid, Mietrecht, 9. Aufl., § 535 BGB Rdnr. 28).
BGH, Urteil vom 3.9.1956, Az. V ZB 157/55 Im Verhältnis der Mieter untereinander hat aber derjenige den Vorzug, der zuerst in den Besitz der vermieteten Sache gelangt ist (RGRK* 10. Aufl zu § 535 BGB 1 c; Staudinger 11. Aufl, § 535 Anm 22; Roquette, Mietrecht 4. Aufl Seite 229, 254)« Das ist hier die andere Mieterin.»
BGH, , Az. VIII LR 46/61 im Ergebnis genügen würdeo Bas Revisionsgericht vermag auch nicht von sich aus zu entscheiden, ob etwa den zwischen dem Erblasser und dem früheren Beklagten abgeschlossenen Verlängerungsverträgen die Rechts-wirksänikeit versagt werden müßte, weil beide in bewußtem und gewollten Zusammenwirken die Klägerin um die J Nutzung des Steinbruches haben bringen wollen, eine ! Frage, bei der: auch von Bedeutung sein könnte, daß die Klägerin das klagabweisende ürteil - im Verhältnis zu dem alten Pächter - hat rechtskräftig v/erden lassen» Liegt aber eine Doppelverpachtung (oder Doppelvermietung) vor, so sind nach herrschender Auffassung zwar dem Verpächter gegenüber boido Verträge gültig, so daß an sich beide Pächter (Mieter) die Einräumung des Besitzes vom Verpächter (Vermieter) verlangen können (§§535? 581 BGB)« Demjenigen, der sich im rechtmäßigen Besitz des Paohtgegenstandes befindet, stehen jedoch alle Schutzmittel, aus diesem'Besitz zur • Verfügung und er kann von seinem Verpächter den ordentlichen Schutz:gegenüber Dritten, auch dem anderen Pächter gegenüber ''verlangen« Der nichtbesitzende Mie~: ter oder Pächter ist daher, mindestens in der Regel, auf einen Schadensersatzanspruch gegen seinen Verpächter (Vermieter) beschränkt (BGH Urt« v« 31« Oktober 1956; - V ZR 157/55 - IM ZPO § 256 Nr« 40- BGB RGRK 11o Auf1« § 535 Anm» 3? Staudinger BG3 11« Aufl«
BGH, vom 1.11.1975, Az. 22	- raten Abschlußzahlungen auf eine etwa verbleibende Deckungslücke bei dem Leasinggeber vereinbart hätten (OLG Hamm, Urteil vom 24. Januar 1985 4 U 384/83 erläutert von Graf von Westphalen in EWiR § 535 BGB, 1/85, 143; das Urteil ist mit der Revision ange-fochten).
BGH, vom 1.11.1975, Az. 30 ebenfalls nur 10 % des Verwertungserlöses (entsprechend der verbliebenen 10 %igen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer); 90 % des Verwertungserlöses stehen danach dem Leasingnehmer zu (vgl. dazu auch OLG Hamm, Urteil vom 24. Januar 1985 - 4 U 384/83 erläutert von Graf von Westphalen in EWiR § 535 BGB, 1/85, 143; das Urteil ist mit der Revision angefochten worden).
BGH, URTEIL vom 3.5.2015, Az. VIII ZR 19/14 Diese aus § 535 Abs. 1 Satz 2 BGB resultierende Hauptleistungspflicht des Vermieters stellt eine in die Zukunft gerichtete Dauerverpflichtung dar (Senatsurteil vom 17. Februar 2010 - VIII ZR 104/09, BGHZ 184, 253 Rn. 17 mwN).
FG Düsseldorf, Urteil vom 3.4.2003, Az. 16 K 1746/01 31Soweit Voelskow (Münchener Kommentar zu dem Bürgerlichen Gesetzbuch, Einl. Vor § 535 BGB Rz. 33) die Ansicht vertritt, dass der Vertrag zwischen der Mineralölfirma und dem Tankstellenverwalter reiner Dienst-(Handelsvertreter-)Vertrag sei, wenn die Tankstelle auf eigenem Grundstück der Mineralölfirma (oder auf von ihr angemietetem Grundstück) errichtet sei, ist dies nicht näher begründet.
AG Köln, Urteil vom 4.0.2011, Az. 210 C 107/10 Dies ist als überraschend anzusehen (so auch LG Frankfurt, WuM 1988, 120 f.; Sternel, Mietrecht aktuell, 4. Aufl., VI Rn. 277, Kraemer in Bub/Treier, Handbuch der Geschäftsund Wohnraummiete, 3. Aufl., Rn. III 1082): 22Denn gerade für die Übernahme des Winterdienstes, der dem Kläger als Erdgeschossmieter erhebliche zusätzliche Pflichten auferlegt und ein nicht unerhebliches Haftungsrisiko begründet, bedeutet eine klare und eindeutige Regelung, dass eine Verpflichtung in der Hausordnung nicht ausreicht, sondern die Übertragung konkret und individuell im (Haupt-) Mietvertrag vereinbart werden muss (vgl. LG Frankfurt, a.a.O.; Schmidt-Futterer, 10. Auflage 2011, § 535 BGB Rn. 145, 142).
AG Köln, Urteil vom 2.5.2011, Az. 223 C 26/11 44Zwar kann ein Mieter den Erfüllungsanspruch aus § 535 Abs. 1 S. 1 BGB auch dann noch über § 320 BGB als Zurückbehaltungsrecht geltend machen, wenn eine Minderung nach § 536b BGB ausgeschlossen ist (vgl. BGH WuM 2007, 1991).
AG Köln, Urteil vom 2.5.2011, Az. 223 C 26/11 45Die Beklagte verkennt allerdings, dass eine Erfüllungsanspruch nach § 535 Abs. 1 S. 2 BGB ausgeschlossen ist, wenn die Mietvertragsparteien einen bestimmten, bei Überlassung der Mietsache vorhandenen Zustand der Mietsache als vertragsgemäß vereinbart haben (vgl. BGH a.a.O.; Blank/Börstinghaus, Miete, § 536b BGB Rn 10).
AG Bonn, Urteil vom 3.6.2006, Az. 5 C 5/06 Es verstößt gegen Treu und Glauben, dem Mieter eine höhere Instandhaltungsverpflichtung aufzuerlegen, als der Vermieter dem Mieter ohne vertragliche Abwälzung der Schönheitsreparaturen gem. § 535 Abs. 1 S. 2 BGB schulden würde (BGH WuM 2004, 463 (464)).
LG Hagen, Urteil vom 1.1.2008, Az. 10 S 224/07 54Das LG J2 (WuM 2007, 691 f.) verneint dagegen die Unwirksamkeit auch der Renovierungsklausel mit der Begründung, die Renovierungsklausel stelle eine eigenständige Regelung dar, welche durch die Unwirksamkeit der Abgeltungsklausel keinen anderen Regelungsgehalt erhalte (a.a.O.; so auch MüKo/Häublein, 5. Auflage 2008, § 535 BGB Rn. 131) und die unangemessene Benachteiligung des Mieters durch die Abgeltungsklausel auch nicht verstärke.
LG Bonn, Urteil vom 4.10.1999, Az. Die Angabe '1.650,00 DM warm' lässt nicht erkennen, ob neben der angegebenen Warmmiete (zu dem Begriff: Staudinger/Emmerich, 13. Aufl., Rn. 112 zu §§ 535, 536 BGB) andere Neben- oder Betriebskosten besonders zu vergüten sind (vgl. OLG Düsseldorf, Urteil vom 30.03.1995,
LG Aachen, Urteil vom 3.6.2007, Az. 42 O 207/05 72Es steht außer Streit, dass § 535 Abs. 1 S. 3 BGB auch in Allgemeinen Geschäftsbedingungen dahin abgeändert werden kann, dass die so genannten Nebenkosten der Mietsache auf den Mieter abgewälzt werden (OLG München, ZMR 1997, 233, 234).
LG Düsseldorf, Urteil vom 4.9.2002, Az. 21 S 69/02 56Die beiden Klauseln führen zu einem Summierungseffekt mit dem Ergebnis, daß beide Regelungen unwirksam sind aufgrund übermäßiger, mit dem gesetzlichen Leitbild - die Instandhaltung des Mietobjekts ist Pflicht des Vermieters, § 535 Abs. 1 S. 2 BGB n.F. - nicht mehr zu vereinbarender Benachteiligung des beklagten Mieters als Vertragspartner des Klauselverwenders, § 9 Abs. 2 Ziff.1 AGBG (vgl. LG Hamburg a.a.O.).
LG Düsseldorf, Urteil vom 4.8.2002, Az. 21 S 312/01 Auch jeweils für sich unbedenkliche Klauseln können einen Summierungseffekt haben und in ihrer Gesamtwirkung zu einer 51unangemessenen Benachteiligung führen (BGH WuM 1993, 175 (176) m.w.N.)* 52Die beiden Klauseln führen zu einem Summierungseffekt mit dem Ergebnis, dass beide Regelungen unwirksam sind aufgrund übermäßiger, mit dem gesetzlichen Leitbild - die Instandhaltung des Mietobjekts ist Pflicht des Vermieters, § 535 Abs. 1 S. 2 BGB n.F. - nicht mehr zu vereinbarender Benachteiligung des beklagten Mieters als Vertragspartner des Klauselverwenders, § 9 Abs. 2 Ziff.1 AGBG (vgl. LG Hamburg a.a.O.).
LG Düsseldorf, Urteil vom 5.10.2005, Az. 15 O 143/05 Sie würde dem Mieter eine höhere Instandhaltungsverpflichtung auferlegen, als der Vermieter dem Mieter ohne vertragliche Abwälzung der Schönheitsreparaturen gemäß § 535 Abs. 1 Satz 2 BGB schulden würde (BGH NJW 2004, 2587).

References: § 535
 §535
 §538
 §535
 § 535
 § 535
 § 57
 § 57
 § 57
 § 57
 § 535
 §535
 § 164
 § 535
 § 535
 § 535
 § 535
 § 535
 § 28
 §535
 § 535
 § 535
 § 535
 §535
 §535
 § 535
 § 164
 § 535
 § 535
 § 535
 §535
 § 535
 § 535
 § 398
 § 535
 § 535
 § 566
 §566
 § 573
 § 538
 § 535
 § 242
 § 535
 BGH 
 §535
 § 535
 § 535
 § 535
 § 535
 § 38
 § 535
 §535
 § 598
 § 598
 § 598
 § 598
 § 536
 § 536
 § 536
 § 536
 § 535
 § 535
 § 147
 § 535
 § 535
 § 535
 § 535
 § 535
 § 256
 § 535
 § 535
 § 535
 § 535
 § 535
 § 535
 § 535
 § 320
 § 536
 BGH 
 § 535
 BGH 
 § 536
 § 535
 § 535
 § 535
 § 535
 § 9
 § 535
 § 9
 § 535