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Timestamp: 2019-08-21 18:01:19+00:00

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Kompaktübersicht: Steuergesetzgebung 2011-2019 / E-Bilanz | Finance Office Professional | Finance | Haufe
§ 5b, 51 Abs. 4 Nr. 1 b , 52 Abs. 15a EStG
Bilanzen nebst Anhang, Gewinn- und Verlustrechnung sowie eine notwendige Überleitungsrechnung müssen dem Finanzamt nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz in elektronischer Form (E-Bilanzen) durch Datenfernübertragung übermittelt werden. Betroffen sind alle Betriebe, die ihren Gewinn nach §§ 4 Abs. 1, 5 oder 5a EStG ermitteln, wenn Bilanzen nach den handels- oder steuerrechtlichen Bestimmungen aufzustellen sind oder freiwillig aufgestellt werden. Damit wird die bisherige Übermittlung durch Abgabe in Papierform nach § 60 Abs. 1 EStDV durch eine Übermittlung durch Datenfernübertragung ersetzt. Dies gilt unabhängig von der Rechtsform und der Größenklasse des bilanzierenden Unternehmens. Das gilt auf für die anlässlich einer Betriebsveräußerung, -aufgabe, Änderung der Gewinnermittlungsart oder in Umwandlungsfällen aufzustellende Bilanz, auf den Zeitpunkt eines Gesellschafterwechsels aufgestellte Zwischenbilanz ebenso wie für Liquidationsbilanzen.
Zeitliche Härtefallregelungen für alle Unternehmen sowie für besondere Fallkonstellationen. Nach dem 31.12.2011 beginnende Wirtschaftsjahre Gesetz zur Modernisierung und Entbürokratisierung des Steuerverfahrens (Steuerbürokratieabbaugesetz) vom 20.12.2008 Verkündet am 20.1.2012 im Bundesgesetzblatt Teil II Seite 2850
§ 5b, 51 Abs. 4 Nr. 1c, § 52 Abs. 15a EStG
§ 1, 2 AnwZpvV
Da bei Unternehmen die technischen und organisatorischen Voraussetzungen noch nicht vollständig vorhanden sind, wird der erstmalige Anwendungszeitpunkt der E-Bilanz verschoben. Die alternativ weiterhin mögliche Papierform muss nicht dem vorgegebenen E-Bilanz-Datensatz entsprechen.
Anwendungsschreiben: Nach 2011 beginnende Wirtschaftsjahre, mit Übergangsregeln bis Wirtschaftsjahr 2015 bzw. 2015/2016 Verordnung zur Festlegung eines späteren Anwendungszeitpunktes der Verpflichtungen nach § 5b EStG (Anwendungszeitpunktverschiebungsverordnung – AnwZpvV) vom 20.12.2010 Verkündet am 22.12.2010 im Bundesgesetzblatt Teil I Seite 2135
• Allgemeines Datenschema der Taxonomie als amtlich vorgeschriebener Datensatz zur elektronischen Übermittlung von Bilanzen sowie Gewinn- und Verlustrechnungen, BMF, Schreiben vom 28.9.2011, IV C 6 -S 2133-b/11/10009, BStBl 2011 I S. 855
• Verfahrensgrundsätze zur Aktualisierung der Taxonomien und aktualisierte Datenschema nach der Version 5.1: BMF, Schreiben vom 5.6.2012, IV C 6 - S 2133-b/11/10016
• Finales Anwendungsschreiben, BMF, Schreiben vom 28.9.2011, IV C 6 -S 2133-b/11/10009, BStBl 2011 I S. 855
• FAQ-Katalog zur E-Bilanz Stand 15.6.2012 mit Zusammenstellung der Finanzverwaltung zur E-Bilanz häufig gestellten Fragen unter www.esteuer.de.
• Ausnahmen bei steuerbefreiten Körperschaften: BMF, Schreiben vom 19.12.2013 - IV C 6 - S 2133-b/11/10009 :004
Anwendungsregelungen:
• Grundsatz: Erstmalige (freiwillige) Anwendung Wirtschaftsjahr 2012 bzw. 2012/2013
• Übergangsregelung: EDV-Übermittlung: Erstmalige verpflichtende Anwendung ab WJ 2013 bzw. 2013/2014
• Kapitalkontenentwicklung bei Personengesellschaften: Erstmals verpflichtend für WJ 2015 bzw. 2015/2016
• Gesonderte Übermittlung von Sonder- und Ergänzungsbilanzen: Erstmals verpflichtend für WJ 2015 bzw. 2015/2016
• Sonderregelungen: Sie gelten für ausländische Betriebsstätten, steuerbefreite Körperschaften und juristische Personen des öffentlichen Rechts mit Betrieben gewerblicher Art. Erstmalige verpflichtende Anwendung ab WJ 2015 bzw. 2015/2016

References: § 5
 § 60

§ 5
 § 52

§ 1
 § 5