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Timestamp: 2018-08-20 13:34:48+00:00

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Zwangsmitgliedschaft in IHK und Handwerkskammer: Wer muss mit welchen Beiträgen rechnen? | akademie.de
Existenzgründung: Viele Wege, ein AnfangIHK und Handwerkskammer: Beitragspflicht
Schnelle Infos zur Pflichtmitgliedschaft in IHK und Handwerkskammern
Bewertung / 233 Kommentare
Stand: 25. November 2015	(aktualisiert)
Sonderfall Handwerk
Die Zwangsmitgliedschaft von Gewerbetreibenden in Handwerks- oder Industrie- und Handelskammern ist ein heikles Thema und politisch ausgesprochen umstritten. Zwar gibt es für Gründer und Geringverdiener vielerorts Beitragsentlastungen. Die Kammer-Zwangsbeiträge belasten und ärgern viele Unternehmen aber nach wie vor. Wir erläutern, mit welchen Beiträgen Sie rechnen müssen.
Dass Selbstständige und Unternehmer per Gesetz gezwungen sind, Mitglied in Gremien zur Selbstverwaltung und Interessenvertretung zu werden, ist schon einigermaßen kurios. Immerhin geht mit der im Artikel 9 Abs. 1 Grundgesetz festgelegten Vereinigungsfreiheit zugleich ein "Fernbleiberecht" einher: Die Freiheit, Vereine und Gesellschaften sowie Vereinigungen zur Verbesserung der Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen zu bilden, schließt grundsätzlich auch die Möglichkeit ein, sich solchen Vereinigungen nicht anzuschließen.
Eine vom Staat verordnete Institution, die laut § 1 IHK-Gesetz ein nicht genauer definiertes "Gesamtinteresse der [...] Gewerbetreibenden" wahrnehmen soll (unter anderem gegen eben diesen Staat!), steht daher auf einigermaßen wackeligen Füßen. Das Bundesverfassungsgericht hat jedoch in mehreren Entscheidungen (zuletzt im Jahr 2001 im Beschluss gegen eine Verfassungsbeschwerde) betont, dass eine Zwangsmitgliedschaft zu rechtfertigen ist, solange ein öffentlich-rechtlicher Verband (auch) "legitime öffentliche Aufgaben" erfüllt.
Gleichzeitig verlangte das Gericht vom Gesetzgeber damals "die ständige Prüfung, ob die Voraussetzungen für eine öffentlichrechtliche Zwangskorporation noch bestehen." Nach fast 15 Jahren liegen dem Bundesverfassungsgericht derzeit wieder mehrere Verfassungsbeschwerden vor. Über deren Annahme ist bisher jedoch noch nicht entschieden.
Legitime öffentliche Aufgaben?
Die geforderten "öffentlichen Aufgaben" erfüllen die als "Körperschaften des öffentlichen Rechts" organisierten Handwerks-, Industrie- und Handelskammern in einem gewissen Umfang. Denn über die direkten Serviceleistungen für gegenwärtige und künftige Mitglieder hinaus ...
überwachen sie zum Beispiel die Berufsausbildung,
nehmen Prüfungen ab,
unterstützen und beraten staatliche Behörden durch Vorschläge, Berichte und Expertisen,
erstellen Gutachten im Rahmen von Gerichtsverfahren,
nehmen Aufsichtsfunktionen im Umweltrecht wahr oder
sorgen für die Vereidigung öffentlicher Sachverständiger.
All diese Aufgaben könnten zwar ebenso gut die aus Steuermitteln finanzierten staatlichen Institutionen direkt erfüllen. Doch Politik (und westliche Besatzungsmächte) haben sich nach dem Zweiten Weltkrieg dafür entschieden, einige hoheitliche Aufgaben den historisch gewachsenen Selbstverwaltungseinrichtungen der Wirtschaft zu überlassen.
Widerstand gegen Pflichtmitgliedschaft
Bei vielen Betrieben sind in den letzten Jahren jedoch die Zweifel gewachsen, ob den oft happigen Beiträgen ein angemessener Nutzen gegenübersteht. Seit Mitte der 90er-Jahre haben sich sogar ausgesprochene Kammer-Verweigerer zusammengeschlossen, um Front gegen die Pflichtmitgliedschaft zu machen.
Sie fühlen sich dabei mit Blick auf den europäischen Binnenmarkt bestärkt: Vergleichbare Zwangsvereinigungen gibt es nur noch in wenigen EU-Staaten. Ein Durchbruch in Richtung auf eine freiwillige Interessenvertretung zeichnet sich bislang aber noch nicht ab. Den "Kammerjäger"-Kampagnen ist es aber mit zu verdanken, dass in zwei Gesetzesnovellen der letzten Jahre einheitliche Erleichterungen für Existenzgründer und Kleinunternehmen geschaffen wurden.
Zwar haben
weder die jüngste Fassung der Handwerksordnung
noch das geänderte IHK-Gesetz
etwas an der obligatorischen Mitgliedschaft geändert. Aber immerhin ist die Zahl der beitragsfrei gestellten oder finanziell entlasteten Mitglieder etwas größer geworden.
Freiberufler-Privileg
Nicht ins Handelsregister eingetragene Freiberufler und ähnliche Selbststämdige sind von der IHK-Mitgliedschaft befreit. Falls sie darüber hinaus keiner speziellen berufsständischen Kammer angehören (wie etwa der Ärzte-, Rechtsanwalts-, Architekten- oder Steuerberaterkammer), gibt es für sie gar keinen Kammerzwang.
Bitte beachten Sie: Viele Kammerleistungen stehen auch Nichtmitgliedern zur Verfügung. Weitere Informationen dazu finden Sie in unserem Praxistipp "Lassen Sie die IHK nicht links liegen!"
Gesetzlich geregelte IHK-Beiträge
Der IHK-Beitrag setzt sich in der Regel aus einem – meist gestaffelten – Grundbeitrag und einer sogenannten Umlage zusammen. Mitglieder, die nicht im Handelsregister eingetragen sind und deren Gewerbeertrag bzw. Gewinn aus Gewerbebetrieb 5.200 Euro nicht übersteigt, zahlen laut § 3 IHK-Gesetz gar keine Beiträge.
Gewerbeertrag oder Gewinn?
Mit der Alternative "Gewerbeertrag" oder "Gewinn aus Gewerbebetrieb" hat es Folgendes auf sich: Sofern ein Betrieb gewerbesteuerpflichtig ist, stellt der Gewerbeertrag laut §§ 7 bis 9 Gewerbesteuergesetz die Beitragsbemessungsgrundlage dar. In allen anderen Fällen ist der Gewinn laut § 4 Einkommensteuergesetz maßgebend.
Tipp: Falls Sie sich mit der Unterscheidung der unterschiedlichen betrieblichen Steuerarten schwertun, empfehlen wir einen Blick auf unseren Grundlagenbeitrag "Existenzgründung: Mit welchen Unternehmenssteuern muss ich rechnen?"
in den fünf Wirtschaftsjahren vor der Betriebseröffnung keine Einkünfte als Selbstständige, Gewerbetreibende oder Landwirte hatten (und demnach als Existenzgründer gelten),
in dieser Zeit auch nicht mit mehr als 10 Prozent an einer Kapitalgesellschaft beteiligt waren und
deren Gewerbeertrag bzw. Gewinn aus Gewerbebetrieb 25.000 Euro nicht übersteigt,
zahlen in den beiden ersten Jahren ebenfalls keine IHK-Beiträge. Im dritten und vierten Jahr zahlen sie nur den Grundbeitrag und sind von der Umlage befreit.
Wie hoch der IHK-Beitrag im Einzelfall ist, hängt vom jeweiligen Standort ab: Denn auf Basis der gesetzlichen Vorgaben genießen die Industrie- und Handelskammern Satzungs- und Finanzhoheit. Die Höhe von Grundbeitrag und Umlage wird jährlich von den regionalen IHK-Vollversammlungen beschlossen. Unter bestimmten Umständen können die Freistellungsgrenzen notfalls sogar herabgesetzt werden.
Um Ihnen eine Vorstellung von der Größenordnung zu geben, hier die konkreten Zahlen aus der aktuellen Wirtschaftssatzung 2015 der IHK Berlin (PDF, 2,7 MB, Stand: 2015). Dort ist der Grundbeitrag folgendermaßen gestaffelt:
Nichtkaufleute mit einem Gewerbeertrag bzw. Gewinn von bis zu 5.200 Euro sind beitragsfrei,
beitragspflichtige Nichtkaufleute mit einem Gewerbeertrag bzw. Gewinn zwischen 5.200 Euro und 15.000 Euro zahlen 32 Euro,
beitragspflichtige Nichtkaufleute mit einem Gewerbeertrag bzw. Gewinn zwischen 15.000 Euro und 30.000 Euro zahlen 48 Euro,
beitragspflichtige Nichtkaufleute mit einem Gewerbeertrag bzw. Gewinn zwischen 30.000 Euro und 50.000 Euro zahlen 80 Euro,
beitragspflichtige Kaufleute mit einem Verlust oder einem Gewerbeertrag bzw. Gewinn von bis zu 50.000 Euro zahlen 80 Euro,
alle beitragspflichtigen IHK-Mitglieder mit einem Gewerbeertrag bzw. Gewinn zwischen 50.000 Euro und 100.000 Euro zahlen 128 Euro,
alle beitragspflichtigen IHK-Mitglieder mit einem Gewerbeertrag bzw. Gewinn zwischen 100.000 Euro und 200.000 Euro zahlen 256 Euro und
alle beitragspflichtigen IHK-Mitglieder mit einem Gewerbeertrag bzw. Gewinn zwischen 200.000 Euro und 400.000 Euro zahlen 480 Euro,
alle beitragspflichtigen IHK-Mitglieder mit einem Gewerbeertrag bzw. Gewinn zwischen 400.000 Euro und 800.000 Euro zahlen 832 Euro,
alle beitragspflichtigen IHK-Mitglieder mit einem Gewerbeertrag bzw. Gewinn zwischen 800.000 Euro und 1,5 Mio. Euro zahlen 1.600 Euro,
alle beitragspflichtigen IHK-Mitglieder mit einem Gewerbeertrag bzw. Gewinn zwischen 1,5 Mio. Euro und 3 Mio. Euro zahlen 3.200 Euro,
bis zu einem Gewerbeertrag bzw. Gewinn von 10 Mio. Euro steigt der Grundbeitrag anschließend stufenweise auf 9.600 Euro.
Sofern bestimmte Bilanz-, Umsatz- und Mitarbeiter-Werte überschritten werden, kann der Grundbeitrag sogar 12.800 Euro erreichen.
Als Umlage sind darüber hinaus 0,21 % des Gewerbeertrags bzw. Gewinns fällig. Die Bemessungsgrundlage wird dabei im Fall von natürlichen Personen und Personengesellschaften um einen Freibetrag von 15.340 Euro vermindert.
Wer es noch genauer wissen will, kann seinen Beitrag mithilfe eines Online-Rechners auf der Website der IHK Berlin ganz genau ermitteln. Ein nicht gewerbesteuerpflichtiger Selbstständiger mit einem Gewinn von 45.000 Euro zahlt demnach 80 Euro Grundbeitrag und eine Umlage in Höhe von 62,29 Euro (45.000 ./. 15340 x 0,21%), insgesamt also 142,29 Euro.
Welche genauen Beiträge auf Sie zukommen, erfahren Sie bei der für Sie zuständigen Industrie- und Handelskammer. Falls Sie noch nicht wissen, welche das ist, hilft Ihnen der IHK-Finder des Deutschen Industrie- und Handelskammertages weiter.
Was Gewerbebetrieben die IHK, ist den Handwerksbetrieben die Handwerkskammer. Deren Vorschriften sind in vielen Fällen noch weitaus rigider als die für andere Gewerbetreibende: So gelten für Handwerker nach wie vor die auf das mittelalterliche Zunftwesen und das nationalsozialistische Handwerksrecht zurückgehenden Zugangsbeschränkungen (Stichwort: Meisterbrief). Dass die Gewerbe- und Berufsfreiheit in einem dermaßen großen Wirtschaftszweig außer Kraft gesetzt ist, stellt zumal vor dem Hintergrund der innereuropäischen Konkurrenz einen bemerkenswerten Anachronismus dar.
Im Vorlauf der letzten Handwerksordnungs-Novelle stand einmal mehr die Aufhebung des Meisterzwangs zur Debatte. Nach massiver Intervention der Handwerkslobby wurde eine Neufassung des Handwerksrechts verabschiedet. Die Zahl der zulassungspflichtigen Berufe in Anlage A der Handwerksordnung (HWO) wurde dabei um mehr als die Hälfte (von 94 auf 41) reduziert. Bis auf wenige Ausnahmen handelt es sich bei den in der Anlage B zur HWO aufgeführten 53 "zulassungsfreien Handwerken" jedoch um historische Berufe, die in der heutigen Handwerkslandschaft zahlenmäßig eine eher randständige Rolle spielen. Ungeachtet aller rechtlichen und wirtschaftlichen Bedenken hat der Deutsche Bundestag den Meisterzwang im Handwerk im Dezember 2014 noch einmal ausdrücklich bestätigt.
Gesetzlich geregelte HWK-Beiträge
Die Kammer- und Beitragspflicht gilt gemäß § 90 HWO auch für nicht meisterpflichtige Handwerke sowie die handwerksähnlichen Gewerbe. Beitragsrahmen sowie Freigrenzen und Ausnahmeregelungen sind in § 113 HWO geregelt.
"Minderhandwerker" gemäß § 90 Abs. 3 HWO, deren Gewerbeertrag bzw. Gewinn aus Gewerbebetrieb 5.200 Euro nicht übersteigt, zahlen demnach keine Beiträge.
Existenzgründer, deren Gewerbeertrag oder Gewinn aus Gewerbebetrieb 25.000 Euro nicht überschreitet, sind im Jahr der Anmeldung von allen Beiträgen befreit.
Im zweiten und dritten Jahr zahlen sie nur die Hälfte des Grundbeitrages und sind vom Zusatzbeitrag befreit.
Im vierten Jahr zahlen sie den ganzen Grundbeitrag, sind aber noch vom Zusatzbeitrag befreit.
Ab dem fünften Jahr sind unabhängig von der Ertragslage gestaffelte Grundbeiträge sowie Zusatzbeiträge in Form von prozentualen Beiträgen auf den Gewerbeertrag oder Gewinn fällig. Bei Jahresüberschüssen von mehr als 25.000 Euro müssen Grund- und Zusatzbeiträge in voller Höhe gezahlt werden.
Die für Sie gültigen Konditionen erfragen Sie am besten direkt bei der für Sie zuständigen Handwerkskammer. Falls Sie nicht wissen, welche das ist, werden Sie auf der Suchseite des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) fündig.
Und gleich noch ein Tipp hinterher: Gute Anlaufstellen für unabhängige, kammerkritische Informationen sind
der Berufsverband unabhängiger Handwerkerinnen und Handwerker (BuH e.V.) und
der Interessenverband freier und unabhängiger Handwerkerinnen und Handwerker (IFHandwerk e.V.)
Ungeachtet der verständlichen und in vielerlei Hinsicht berechtigten Kritik an der Kammerpflicht von Gewerbetreibenden und insbesondere Handwerkern: Viele IHKs und HWKs leisten durchaus qualifizierte und nützliche Beratungs- und Servicearbeit. Wer die Angebote vor Ort wahrnimmt, kann in den Genuss eines angemessenen Gegenwerts für seine Beiträge kommen.
Die Kammern tun umgekehrt jedoch gut daran, der schwindenden Legitimation durch verbesserte, praxisnahe Dienstleistungen zu begegnen. Dann werden sie auch nach der absehbaren Aufhebung der Zwangsmitgliedschaft eine wichtige Funktion im Wirtschaftsleben behalten.
Antwort: Industriemontage auf dem Gewerbeschein
Verfasst von Robert Chromow am 2. August 2013 - 8:33.
eine Beurteilung solcher Zweifelsfragen ist an dieser Stelle leider nicht möglich. Was sagt denn die IHK dazu? Haben Sie dort schon einmal nachgefragt?
Gute Anlaufstellen für unabhängige, Handwerkskammer-kritische Informationen sind ansonsten ...
* der Berufsverband unabhängiger Handwerkerinnen und Handwerker (BuH e.V.)
http://www.buhev.de/
* der Interessenverband freier und unabhängiger Handwerkerinnen und Handwerker (IFHandwerk e.V.)
http://www.if-handwerk.de/
Zwangsmitgliedschaft in der IHK Dresden
Verfasst von Gast am 26. Mai 2013 - 14:36.
Ich möchte meinen Brief an die IHK hier veröffentlichen, in der Hoffnung, das das die IHK bewegen wird, meine Fragen zu beantworten:
Drohen scheint eine Ihrer Spezialitäten zu sein.
Einige meiner Geschäftspartner sagen, bezahle diese
Paar EUR0 und du hast Ruhe !!!
Ich möchte nicht weiter Zwangsmitglied bei der IHK sein.
Im letzten Jahr hatte ich Sie aufgefordert, mir die Rechtsgrundlage mitzuteilen, die Sie berechtigt, von noch nicht verdientem Geld Beiträge einzufordern.
Ich erhielt dazu von Ihnen keine Antwort.
Es ist wohl die Selbstherrlichkeit sich in staatlicher Hofierung zu wiegen.
Ich habe nichts gegen die IHK an sich, sondern etwas gegen eine verordnete Zwangsmitgliedschaft!
Bitte prüfen Sie doch mal, ob außer dem vorläufigen Gesetz von 1952 noch irgendwo ein Passus existiert, der einen Ausschluss von Zwangsmitgliedern ermöglicht.
Dann wären Sie mich ein für allemal los!
Dann können Sie das als Rationalisierungsmaßnahme und Einsparung von Verwaltungsaufwand verbuchen…also mal einen richtigen Erfolg feiern.
Außerdem ist Ihre Rechnung erklärungsbedürftig. Wo kommen angebliche Schulden von 6,41 EURO aus dem Jahre 2010 her? Warum können Sie das nicht mit einem Guthaben von 2012 über 8,75 EURO verrechnen ?
Ich bitte also zu letzterem Falle um eine Erläuterung, wie Sie zu dieser Feststellung kommen, die in der Androhung gipfelt, die Beiträge zwangsweise durch den örtlichen Gerichtsvollzieher beitreiben zu lassen.
Ich erwarte diese Information bis zum 06.Juni 2013. Wenn diese Forderung nachweislich begründet ist, werde ich diese begleichen, denn ich möchte keine Schulden haben, auch bei der IHK nicht.
Dieses Schreiben wurde am heutigen Sonntag nicht maschinell erstellt und trägt deshalb eine Unterschrift !
Verfasst von Simon Hengel am 27. Mai 2013 - 8:49.
wir wünschen viel Erfolg bei Ihrem Anliegen. Lassen Sie uns bei Gelegenheit wissen, was aus der Sache geworden ist?
Verfasst von Gast am 16. April 2013 - 20:20.
In Hamburg kann man schon von K********* sprechen. Dort verdient der IHK Geschäftsführer anscheinend 450.000 Euro (Quelle: http://www.wer-zu-wem.de/ihk-zwangsmitgliedschaft/). Wesentlich mehr als der Bürgermeister. Auch im Vergleich zu den Gehältern anderer öffentlicher Unternehmen ist das überdimensioniert. Abgenickt wurde das Ganze vom Präsidium. Das Plenum weiß nix und hat auch nix zu sagen. Da schustern sich die Leute untereinander das Geld zu. Der Geschäftsführer bekommt ************ damit er ruhig ist und das Präsidium agieren kann wie es will.
[Anmerkung der Redaktion: Teilweise gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen und Beleidigungen. Danke]
HWK Beitrag
Verfasst von Gast am 10. April 2013 - 18:28.
Ich kann mich nur den vorigen Beiträgen anschliesen. Diese Zwangsabgabe für die kleinen Betriebe ist Unverschämt. Bei der IHK kostet der Jahresbeitrag bei Gewerbeertrag von 35000,- Euro ca. 40 Euro und bei der Handwerkskammer 566,- Euro. (Tarif ist für Mechaniker) Kann ja wohl nicht war sein. Und denen ist Umsatz oder Gewinn komplett egal. Suche Jemanden (vermutlich nicht nur ich)der diesen Machenschaften das .: "HANDWERK" legt. Ich helfe gerne mit. Rollerwerkstatt H. Bach Laupheim. P.s. Ist es möglich aus der HWK auszutreten und in die IHK einzutreten ? Da man ja bei irgend so einem Verein angeblich sein muß.
Verfasst von Gast am 21. Juni 2013 - 17:35.
hallo gast. da bist du aber noch gut bedient.ich bezahle bei 37.000€ ertrag 1.450€ (hwk aachen) mfg fj.
Antwort: HWK Beitrag
Verfasst von Robert Chromow am 11. April 2013 - 9:36.
Ihre Unzufriedenheit und Empörung angesichts der Beitragsdifferenz ist nachvollziehbar (auch wenn der IHK-Beitrag m. W. etwas höher ist als 40 Euro).
Ein Wahlrecht zwischen Handels- und Handwerkskammern gibt es nicht: Die Mitgliedschaft in den Handwerkskammern ist gesetzlich geregelt. Schlimmer noch: Es gibt Betriebe, die sowohl in der IHK als auch in der HWK Pflichtmitglieder sind und doppelt Beiträge zahlen müssen!
IHK und HWK ohne Legitimation
Verfasst von Gast am 10. April 2013 - 13:44.
Bei ir haben beide Organisatioen Hausverbot. Ich beobachte beide mit absolutem argwohn. gebracht haben die nichts außer Ärger und Kosten. Da man über Demokratie nicht dort mitreden kann wird es sehr schweirig etwas gegen den Verein zu unternehmen . Die KMU in Berlin hat gut gestartet aber es fehlte der unbedingte Wille es wirklich zu schaffen ein Kammer zu übernehmen.
Dies muß das Ziel sein. Wir kleinen müssen die Vollversammlungen stürmen und uns dort wehement einbringen.
Die HWK bietet ja nicht einmal eine Wahl an, da man nicht einzelne Personen wählt sondern eine Liste. Wie es möglich sein soll eine eigene Liste zu erstellen ist da mehr als fraglich. Das Gremium wird somit immer von der Spitze gesteuert. Kontrolle unmöglich. Die Aufsichtsbehörden bleiben untätig denn die sichern sich Ihre Notfallversorgung ab, wer in der Politik scheitert braucht " Freund " in den Kammern um dort bis zur Rente zu verbleiben. Wir dürfen zahlen, und bei der HWK ist das wirklich heftig, im gegenzug bekommen wir immer neue regeln
keine Entbürokratisierung.
Ein Lichtblick ist hier der BFFK Wir sollten uns alle organisieren und immer wieder dagegen auflehnen. Nur so können wir es schaffen. Aber leider sind alle nur dagegen aber keiner geht auf die Stasse und demonstriert. Wir müssen ale die Beiträge verweigern..alle !!! uns gemeinsam einen Anwalt suchen usw...es gibt sooo vieles was wir tun können um unseren Unmut zu zeigen. Die Kammern spielen das immer runter: Motto: Einzelfälle...aber wir sind keine Einzelfälle wir sind die Mehrheit !! Seid Euch dessen bewusst....Wir gemeinsam können es schaffen mach alle mit..unterstützt den BFFK und schreibt euch die Finger wund ..parteien und die kammern müssen wissen wir sind viele und meinen es ernst....
Zwangsmitglidschaft
Verfasst von Gast am 8. April 2013 - 22:28.
wegen IHK Zwangsmitgliedschaft und Verhalten der IHK Mittarbeiter habe ich meine Firma Geschloßen. In Deutschland werden kleine Firmen gezwungen Lobbyisten Zwangs zur unterstützen.
IHK-Zwangsmitgliedschaft
Verfasst von Gast am 16. März 2015 - 18:54.
ich denke auch schon daran, mich notfalls so aus der Zwangsjacke zu befreien. Ich will auch nicht länger die üppigen Neujahrsfeiern der Reichen finanzieren! Sollen doch die bezahlen, die die IHK haben wollen!
Verfasst von Gast am 7. April 2013 - 10:36.
Ich habe ein Nebengewerbe als Montagebau angemeldet,seit nun mehr 2 Jahren habe ich hiermit kein Geld verdient,warum muß ich trotzdem einen Handwerkskammerbeitrag bezahlen?
es gibt die Befreiung von 5200 €
Verfasst von Gast am 22. April 2013 - 11:35.
aber nur für Betriebe die nachdem 31.12.2003 ihr Gewerbe angemeldet haben.Daher kein Beitrag, aber das interessiert die Kammern nicht, hier wird meiner Meinung nach betrogen.
Antwort: Handwerkskammerbeitrag
Verfasst von Robert Chromow am 7. April 2013 - 12:09.
eine Einzelfallberatung ist an dieser Stelle leider nicht möglich - ganz allgemein gilt aber: Sofern der Gewinn 5.200 Euro nicht übersteigt (und die HWK darüber informiert ist), brauchen "Minderhandwerker" gemäß § 90 Abs. 3 HWO
http://www.gesetze-im-internet.de/hwo/__90.html
... grundsätzlich keine Beiträge zu zahlen.
Der Weg aus dem HWK -Beitrag
Verfasst von Gast am 2. Januar 2014 - 12:25.
Kann das aus dem Link nicht ersehen...leider..Beamtendeutsch!
Steht das irgendwo definierter, worauf man sich wirklich verweisen kann?hätte es gern gewusst.
Antwort: Der Weg aus dem HWK -Beitrag
Verfasst von Robert Chromow am 3. Januar 2014 - 10:00.
leider ist aus Ihrer Frage nicht zu erkennen, auf welchen Link Sie sich beziehen und wobei Sie worauf verweisen wollen. Mit Fragen zu Ihrem Einzelfall wenden Sie sich am besten an Ihren Berufsverband oder Sie nehmen Kontakt zu einer unabhängigen Handwerker-Interessenvertretung auf, zum Beispiel mit
* dem Berufsverband unabhängiger Handwerkerinnen und Handwerker (BuH e.V.)
http://www.buhev.de/ oder
* dem Interessenverband freier und unabhängiger Handwerkerinnen und Handwerker (IFHandwerk e.V.)
Verfasst von Gast am 10. Juli 2013 - 17:29.
Für Mitglieder unseres Verbandes (Bundesverband für freie Kammern e.V. - ehemals IHK-Verweigerer) bieten wir eine solche Einzelfallberatung an.
Verfasst von Gast am 7. April 2013 - 8:00.
Vielen Dank für den Artikel und die Kommentare. Beim Überfliegen habe ich nicht einen Kommentar gefunden, der etwas Sinnvolles am IHK-Zwang sieht. (Bei Artikeln über GEZ-Beiträge findet man mindestens noch Pro-Stimmen.)
Beim Recherchieren im Netz fand ich heraus, dass eine neue Verfassungsklage eingereicht wurde, hier ist das Dokument: http://www.buergeranwalt.com//wp-content/uploads/2012/08/verfassungsbesc...
Ich fühle mich in meiner 4-jährigen Unternehmertätigkeit *in keinster Weise* von der IHK unterstützt, geschweige denn informiert etc. Das einzige, was ich von der IHK bekommen habe, ist ein Beitragsbescheid über 500 Euro!
Hoffe wir, dass das Bundesverfassungsgericht diesmal richtig entscheidet.
Verfasst von Gast am 6. April 2013 - 11:04.
Ich betreibe seit März 2013 ein Sanitätshaus mit Orthopädischer Werkstatt. Es ist unglaublich, wer alles auf einmal Beiträge haben möchte, ohne dass ich auch einen müden Cent noch nicht verdient habe.
Kann mir jemand bei der Frage helfen... Ich habe einen Eintrag in die Handwerksrolle, bin also der HWK unterworfen... Muss ich nun bei der IHK auch noch Beiträge bezahlen, also 2 Kammerbeiträge? Die Aufforderung kam zu mindestens schon.
Verfasst von Gast am 10. Juli 2013 - 17:33.
In manchen Fällen kann eine Doppelmitgliedschaft entsprechend der betrieblichen Situation unausweichlich sein. Allerdings muss die Beitragslast dann aufgeteilt werden, was die Kammern nicht immer beachten. Ggf. stehen wir für eine Beratung zur Verfügung (Bundesverband für freie Kammern e.V. - ehemals IHK-Verweigerer, www.bffk.de)
Antwort: Zwangsbeiträge
Verfasst von Robert Chromow am 6. April 2013 - 11:33.
reine Handwerksbetriebe gehören nur zur Handwerkskammer. Bieten Gewerbetreibende darüber hinaus noch in größerem Umfang andere Tätigkeiten an (in Ihrem Fall geht es vermutlich um den Handel mit nicht eigenhändig handwerklich gefertigten Sanitätsartikeln), kann das _zusätzlich_ eine Mitgliedschaft in der IHK nach sich ziehen. Die doppelte Zugehörigkeit zu IHK und HWK ist m. W. bereits mehrfach auf ihre Verfassungsmäßigkeit überprüft und für zulässig erklärt worden.
Unterstützung im Einzelfall erhalten Sie bei den im Beitrag genannten kammerkritischen Verbänden.
Abzocke bei der HWK Ulm
Verfasst von Gast am 4. April 2013 - 16:43.
Erst mal Kompliment für den tollen Artikel!
Ich habe ein Kleingewerbe und habe einen Jahresumsatz von ca 2500-4000€. Die HWK Ulm will von mir pro Jahr 183€ Grundbeitrag.
(Ich habe als Nebenerwerb ne kleine Gitarrenwerkstatt ohne Meisterbrief etc. hab auch dazu keine Ausbildung.)
So wie ich das verstanden habe müsste ich doch unter die 5200€ Grenze fallen und keinen Beitrag zahlen, oder?
kommt auch noch auf die Gewerbeanmeldung an
Verfasst von Gast am 22. April 2013 - 11:41.
diese Befreiung zählt nur wenn die Gewerbeanmeldung nach 31.12.2003 erfolgt ist. Die Kammern übersehen diese Befreiung sehr gerne, die Kammer Ulm sehr gerne.......Würde die Kammer darauf auf darauf hinweisen, auf diese Befreiung § 113 HWO.....
gruss KT....
hier meine Email Karlteig(at)yahoo.de
Verfasst von Gast am 19. September 2013 - 19:19.
....aber aufpassen, auch bei mir hat die HWK Ulm einen fehler gemacht, als ich Sie darauf hingewisen habe, hatten die HWK Ulm es als Widerspruch gewertet und dafür 102 Euro Widerspruch Gebühr verlangt,. Das sin die totalen [... entfernt - bitte vermeiden Sie Beleidigungen. Danke. Die Redaktion]
Antwort: kommt auch noch auf die Gewerbeanmeldung an
Verfasst von Robert Chromow am 23. April 2013 - 12:29.
Hallo Herr Teig,
§ 113 HWO ...
http://www.gesetze-im-internet.de/hwo/__113.html
... unterscheidet in Bezug auf die Beitragsbefreiung wegen Unterschreitung der Gewinnuntergrenze von 5.200 Euro m. W. nicht zwischen Betrieben, die vor oder nach dem 1.1.2004 angemeldet worden sind.
Der Satz ...
Die Beitragsbefreiung nach Satz 5 ist nur auf Kammerzugehörige anzuwenden, deren Gewerbeanzeige nach dem 31. Dezember 2003 erfolgt.
... bezieht sich auf § 113 Abs. 2 Satz 5 der HWO, in dem die Sonderregelung für _Existenzgründer_ geregelt ist.
Verfasst von Gast am 10. Juli 2013 - 17:36.
Hier wirken tatsächlich mehrere Paragraphen der HwO ineinander. Tatsächlich werden ertragsschwache Betriebe, die vor dem 01.01.2004 gegründet wurden wirklich nicht befreit.
kai boeddinghaus (www.bffk.de)
Antwort: Abzocke bei der HWK Ulm
Verfasst von Robert Chromow am 5. April 2013 - 9:47.
Korrektur vom 17.4.2013:
bitte entschuldigen Sie den Link zur IHK-Satzung: Damit war ich leider auf dem falschen Dampfer. Gut, dass Sie nachfragen: Für Sie gilt natürlich die Satzung / Beitragsordnung der _Handwerkskammer_ Ulm. Dort ...
http://www.hk-ulm.de/html/seiten/outputAdbFileNew.php?id=894&
http://www.hk-ulm.de/html/seiten/outputAdbFileNew.php?id=4519&
... konnte ich auf Anhieb keine ausdrückliche Sonderregelung für Betriebe mit geringen Umsätzen / Gewinnen entdecken. Sie können sich unter Umständen aber auf die Sonderregelungen des § 118 HwO
in Verbindung mit § 90 HwO
... berufen. Mehr dazu finden Sie weiter oben im Text.
Noch einmal sorry für den falschen Link und herzliche Grüße
Ursprüngliche Antwort vom 5.4.2013:
Guten Tag und herzlichen Dank für Ihre nette Rückmeldung!
Ja, wenn bereits Ihr Jahres-_Umsatz_ unter 5.200 Euro liegt, wird Ihr Jahres-_Gewinn_ bestimmt nicht über 5.200 Euro liegen. In dem Fall sind Sie laut Wirtschaftssatzung der IHK Ulm vom Beitrag freigestellt:
Nicht in das Handelsregister eingetragene natürliche Personen und Personengesellschaften, deren Gewerbeertrag, hilfsweise Gewinn aus Gewerbebetrieb, 5.200 € nicht
übersteigt, sind vom Beitrag freigestellt.
vgl.: http://www.ulm.ihk24.de/linkableblob/2217716/.4./data/Wirtschaftssatzung...
Ob es sich um "Abzocke" handelt, wage ich nicht zu beurteilen: Haben Sie die Kammer denn bereits über Ihre niedrigen Umsätze informiert und trotzdem den Beitragsbescheid bekommen?
Alles Gute, freundliche Grüße und lassen Sie uns wissen, was aus der Sache geworden ist!
HWK oder IHK
Verfasst von Gast am 15. April 2013 - 19:45.
habe gerade gesehen, dass der Link auf eine IHK Seite geht, gilt das dann trotzdem auch für die HK?
Antwort: HWK oder IHK
Verfasst von Robert Chromow am 16. April 2013 - 11:52.
leider stehe ich gerade auf einer allzu langen Verständnis-Leitung: Welchen Link meinen Sie? Helfen Sie mir weiter?
Verfasst von Gast am 17. April 2013 - 6:37.
http://www.ulm.ihk24.de/linkableblob/2217716/.4./data/Wirtschaftssatzung...
der ist von der IHK. Gilt das dann auch für mich bei der HK Ulm?
Verfasst von Robert Chromow am 17. April 2013 - 9:19.
bitte entschuldigen Sie den Link zur IHK-Satzung: Damit war ich leider auf dem falschen Dampfer.
Gut, dass Sie nachfragen: Für Sie gilt natürlich die Satzung / Beitragsordnung der _Handwerkskammer_ Ulm. Dort ...
... konnte ich auf Anhieb keine ausdrückliche Sonderregelung für Betriebe mit geringen Umsätzen / Gewinnen entdecken.
Sie können sich unter Umständen aber auf die Sonderregelungen des § 118 HwO
IHK und Handwerkskammer: Beitragspflicht(7 Seiten)
Zum Thema: Gründungs-Basiswissen
Leitfaden für Gründerinnen
Unternehmer werden: Gründung, Anmeldungen, Genehmigungen

References: § 1
 § 3
 § 4
 § 90
 § 113
 § 90
 § 90
 § 113

§ 113
 § 113
 § 118
 § 90
 § 118