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Timestamp: 2018-01-23 19:24:09+00:00

Document:
GVBl. LSA 2000
Gesetz- und Verordnungsblatt LSA Nr. 43/2000 vom 29.11.2000
(HVVO-LSA)
Auf Grund des § 12 Nrn. 3 bis 6 des Hochschulzulassungsgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt vom 12. Mai 1993 (GVBl. LSA S. 244), zuletzt geändert durch § 1 des Gesetzes zur Änderung des Zweiten Hochschulzulassungsgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt vom 12. April 2000 (GVBl. LSA S. 206), wird verordnet:
§ 5 Zulassungsbescheid
Landesweites Verteilungsverfahren
§ 6 Durchführung des Verteilungsverfahrens
§ 8 Ablauf des Verfahrens
Landesweites allgemeines Auswahlverfahren
§ 10 Durchführung des allgemeinen Auswahlverfahrens
§ 11 Zulassungsantrag
§ 12 Ablauf des Verfahrens
§ 13 Quoten
§ 14 Auswahl nach einem Dienst auf Grund früheren Zulassungsanspruchs
§ 15 Auswahl nach dem Grad der Qualifikation
§ 16 Auswahl nach Wartezeit
§ 17 Auswahl nach dem Ergebnis des Auswahlverfahrens der Hochschulen
§ 18 Beteiligung am Auswahlverfahren der Hochschulen
§ 19 Zulassung im Auswahlverfahren der Hochschulen
§ 20 Auswahl nach Härtegesichtspunkten
§ 21 Auswahl der Bewerberinnen und Bewerber mit besonderer Hochschulzugangsberechtigung
§ 22 Auswahl für ein Zweitstudium
§ 23 Auswahl nach dem Ergebnis einer Feststellungsprüfung
Auswahlverfahren an einer Hochschule
§ 25 Vergabe von Studienplätzen nach den Vorschriften des allgemeinen Auswahlverfahrens
§ 26 Vergabe von Studienplätzen in Studiengängen mit studiengangsbezogenen und studiengangsspezifischen Eignungsvoraussetzungen
§ 27 Teilstudienplätze
Vergabe von Studienplätzen für höhere Fachsemester,
für Aufbau-, Zusatz- und Ergänzungsstudiengänge
§ 28 Vergabe von Studienplätze für höhere Fachsemester
§ 29 Aufbau-, Zusatz- und Ergänzungsstudiengänge
§ 30 Ausländerzulassung
§ 31 Abschluss des Verfahrens
§ 32 Vergabe verfügbar verbliebener Studienplätze nach Abschluss des Verfahrens und in höheren Fachsemestern
Anlage 1: Zuordnung der Kreise und kreisfreien Städte zu den Studienorten (zu § 9 Abs. 1 Satz 2)
Anlage 2: Ermittlung der Durchschnittsnote (zu § 15 Abs. 1 und § 26 Abs. 4 Satz 2)
Anlage 3: Ermittlung der Messzahl bei der Auswahl für ein Zweitstudium (zu § 22 Abs. 2 Satz 2)
(1) Diese Verordnung regelt die Vergabe von Studienplätzen in zulassungsbeschränkten Studiengängen an den Hochschulen im Verantwortungsbereich des für das Hochschulwesen zuständigen Ministeriums (im folgenden: Ministerium); soweit nicht die Vergabe durch die Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen in Dortmund (Zentralstelle) erfolgt.
in der Bundesrepublik Deutschland wohnende Kinder von Staatsangehörigen eines anderen Mitgliedsstaates der Europäischen Union oder von Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum, sofern diese Staatsangehörige in der Bundesrepublik Deutschland beschäftigt sind oder gewesen sind.
in der Bundesrepublik Deutschland wohnende andere Familienangehörige im Sinne des Artikel 10 der Verordnung (EWG) Nr. 1612/68 des Rates vom 15. Oktober 1968 über die Freizügigkeit der Arbeitnehmer innerhalb der Gemeinschaft von Staatsangehörigen eines anderen Mitgliedsstaates der Europäischen Union oder von Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum, sofern diese Staatsangehörigen in der Bundesrepublik Deutschland beschäftigt sind, sowie,
"Studienanfängerin/Studienanfänger"
ist eine Bewerberin oder ein Bewerber, die oder der im Studiengang, für den sie oder er die Zulassung zum ersten Fachsemester beantragt, noch nicht an einer Hochschule im Geltungsbereich des Hochschulrahmengesetzes eingeschrieben ist oder war. Studienanfängerin oder Studienanfänger ist auch, wer die Zulassung ins zweite Semester eines Studienganges beantragt, dessen erstes Semester ein Praxissemester ist und dieses Praxissemester erlassen wird;
"Hauptantrag"
"Hilfsantrag"
eine Hochschule oder ein auswärtiger Standort einer Hochschule,
"Durchschnittsnote"
"Teilstudienplatz"
Frist und Form der Anträge,
(1) Der Zulassungsantrag für das erste Fachsemester und höhere Fachsemester muss für das Sommersemester bis zum 15. Januar, für das Wintersemester bis zum 15. Juli bei der Hochschule eingegangen sein (Ausschlussfristen). Diese Fristen gelten auch für Anträge, mit denen ein Anspruch auf Zulassung außerhalb der festgesetzen Zulassungszahl geltend gemacht wird. Die Hochschulen können mit Zustimmung des Ministeriums für Aufbau-, Zusatz- und Ergänzungsstudiengänge hiervon abweichende Fristen durch Ordnung festlegen.
(4) Die Hochschule bestimmt die Form des Zulassungsantrags und der Anträge nach Absatz 2. Sie bestimmt auch die Unterlagen, die den Anträgen mindestens beizufügen sind, sowie deren Form. Setzt die Zulassung zu einem Studiengang das Bestehen einer Eignungsprüfung voraus, ist der Nachweis über die erfolgreich abgelegte Eignungsprüfung mit dem Zulassungsantrag vorzulegen. Führt eine Hochschule auch für mehrere Studiengänge ein zentrales Studienplatzvergabeverfahren für mehrere Hochschulen durch, bestimmen die beteiligten Hochschulen, an wen der Zulassungsantrag zu richten ist. Zulassungsanträge können durch Telefax unter Einhaltung der Fristen nach Absatz 1 Satz 1 wirksam gestellt werden.
(5) Wer die Bewerbungsfrist versäumt oder den Antrag nicht formgerecht stellt, ist vom Vergabeverfahren ausgeschlossen; § 12 Abs. 4 Satz 1 bleibt unberührt. Ist ein Zulassungsantrag fristgerecht auf dem dafür von der Hochschule vorgesehenen Vordruck gestellt, unterschrieben und enthält er einen Studiengangwunsch, kann die Hochschule nachträglich eingereichte Unterlagen für das Sommersemester spätestens bis zum 15. Februar, für das Wintersemester spätestens bis zum 15. August (Ausschlussfristen) berücksichtigen, solange der Verfahrensablauf dies noch zulässt. Dies gilt auch für Besondere Erklärungspflichten nach § 4 sowie den Nachtrag und die Änderung von Studiengang- und Studienortwünschen.
(6) Vom Vergabeverfahren ist ausgeschlossen, wer für den Studiengang seines Haupt- oder Hilfsantrags im Zeitpunkt der Antragstellung an einer deutschen Hochschule als Studentin oder Student eingeschrieben ist; dies gilt nicht im Fall der Einschreibung für einen Teilstudienplatz oder bei Nachweis von Gründen für einen Studienortwechsel nach § 20 Satz 2. Wer in dem gewählten Studiengang bereits an einer deutschen Hochschule eingeschrieben war, kann seine Zulassung in diesem Studiengang sowohl im Verfahren der Hochschule für einen Studienplatz des ersten Fachsemesters als auch nach Maßgabe der Vorschriften für die Zulassung zu höhenren Fachsemestern beantragen.
(1) Jede Bewerberin und jeder Bewerber hat zu erklären, dass sie oder er im Zeitpunkt der Antragstellung nicht für einen beantragten Studiengang an einer deutschen Hochschule als Studentin oder Student eingeschrieben ist.
(2) Alle Bewerberinnen und Bewerber für einen Studiengang des allgemeinen Auswahlverfahrens haben zu erklären, ob sie bereits an einer deutschen Hochschule ein Studium abgeschlossen haben oder als Studentin oder Student eingeschrieben waren, gegebenenfalls, für welche Zeit.
Im Zulassungsbescheid bestimmt die Hochschule, die ein zentrales Vergabeverfahren gemäß § 3 Abs. 4 Satz 5 durchführt, einen Termin, bis zu dem die Zugelassenen gegenüber der im Zulassungsbescheid genannten Hochschule zu erklären haben, ob der Studienplatz angenommen wird. Führt eine Hochschule ein eigenes Vergabeverfahren nach §§ 25 bis 32 durch, bestimmt sie im Zulassungsbescheid einen termin, bis zu dem die Zugelassenen ihr gegenüber zu erklären haben, ob der Studienplatz angenommen wird. Liegt die Erklärung bis zu diesem Termin der in Satz 1 und 2 genannten jeweiligen Hochschule nicht vor oder lehnt die Hochschule eine Einschreibung ab, weil sonstige Einschreibvoraussetzungen nicht vorliegen, wird der Zulassungsbescheid unwirksam.
Durchführung eines Verteilungsverfahrens
(1) Übersteigt im Falle des § 3 Abs. 4 Satz 5 die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber die Gesamtzahl der Studienplätze nicht, werden die Studienplätze nach den Vorschriften der §§ 7 bis 9 vergeben.
(2) Die nach § 3 Abs. 4 Satz 5 zuständige Hochschule führt das Vergabeverfahren durch.
(2) Für die Zulassung von nicht nach § 1 Abs. 2 Deutschen gleichgestellten ausländischen Staatsangehörigen und Staatenlosen durch die Hochschule sind von der Durchführung der ersten Verfahrensstufe je Studienort die Quoten gemäß § 13 Abs. 1 der festgesetzten Zulassungszahlen vorzubehalten.
(3) Die Hochschulen teilen der nach § 6 Abs. 2 zuständigen Hochschule unverzüglich nach Ablauf der Erklärungsfrist für die Annahme des Studienplatzes nach § 5 Satz 1 mit, wen sie eingeschrieben und über welche Einschreibeanträge sie noch nicht entschieden haben. Spätestens zum Beginn der Nachrückverfahren eines Auswahlverfahrens (§ 10) teilen sie mit, wie viele Studienplätze im Rahmen der Quote nach Absatz 2 endgültig besetzt worden ist.
(1) Können an einem Studienort nicht alle Bewerberinnen und Bewerber zugelassen werden, die diesen Studienort an gleicher Stelle im Zulassungsantrag genannt haben, werden zunächst 17,5 v. H. der Studienplätze nach dem nach § 15 bestimmten Grad der Qualifikation vergeben; bei der Zulassung für ein Zweitstudium gilt das Ergebnis der Abschlussprüfung des Erststudiums als Grad der Qualifikation. Im Übrigen wird über die Zulassung an diesem Studienort in der nachstehenden Rangfolge entschieden:
nachgewiesene Schwerbehinderung im Sinne des Schwerbehindertengesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 28. August 1986 (BGBl. I S. 1421), zuletzt geändert durch Artikel 23a des 2. Zuständigkeitslockerungsgesetzes vom 3. Mai 2000 (GVBl. LSA S. 632),
Die Zuordnung von Kreisen und kreisfreien Städten zu den einzelnen Studienorten ergibt sich aus Anlage 1.
(2) Besteht bei der Zulassung nach Absatz 1 Satz 1 Ranggleichheit, entscheidet die Rangfolge nach Absatz 1 Satz 2. Besteht bei der Zulassung nach Absatz 1 Satz 2 Ranggleichheit, entscheidet der Grad der Qualifikation nach Absatz 1 Satz 1. Im Übrigen entscheidet bei Ranggleichheit das Los.
(4) Kann kein Studienplatz an den genannten Studienorten zugewiesen werden, wird ein Studienplatz an einem anderen Studienort angeboten.
Durchführung des allgemeinen Auswahlverfahrens
(1) Übersteigt im Falle des § 3 Abs. 4 Satz 5 die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber die Gesamtzahl der Studienplätze, werden die Studienplätze nach den Vorschriften der §§ 11 bis 24 vergeben.
(2) Im Zulassungsantrag sind die gewünschten Studiengänge in einer Reihenfolge anzugeben, die in ein zentrales Verfahren im Sinne von § 3 Abs. 4 Satz 5 einbezogen sind. Soweit ein Studiengang des Verteilungsverfahrens im Hilfsantrag genannt wird, gilt er als Studiengang des allgemeinen Auswahlverfahrens. Wer sich für ein Zweitstudium bewirbt, darf nur einen Studiengang nennen.
(2) Wer in einer oder in mehreren nach § 13 zu bildenden Quoten zu berücksichtigen ist, wird auf allen entsprechenden Ranglisten geführt. Bei der Auswahl werden die Ranglisten in folgender Reihenfolge berücksichtigt:
Auswahl nach einem Dienst auf Grund früheren Zulassungsanspruchs nach § 14,
Auswahl der Bewerberinnen und Bewerber mit besonderer Hochschulzugangsberechtigung nach § 21 und Auswahl für ein Zweitstudium nach § 22,
Auswahl nach dem Ergebnis der Feststellungsprüfung nach § 23,
Auswahl nach dem Grad der Qualifikation nach § 13,
Auswahl nach Wartezeit nach § 16,
Auswahl nach Härtegesichtspunkten nach § 20.
(3) Die nach Absatz 2 Ausgewählten lässt die nach § 10 Abs. 2 zuständige Hochschule nach den Vorschriften des § 9 Abs. 1 bis 3 zu. Abweichend von § 9 Abs. 2 entscheidet bei Ranggleichheit vor Anwendung des Loses der Grad der Qualifikation; bei der Auswahl für ein Zweitstudium gilt das Ergebnis der Abschlussprüfung des Erststudiums als Grad der Qualifikation. Bei der Auswahl und der Verteilung kann die zuständige Hochschule durch Überbuchung der Zulassungszahlen berücksichtigen, dass ausgewählte Bewerberinnen und Bewerber, die sich in der Wahl der Studienorte beschränkt haben, voraussichtlich nicht verteilt werden können und Studienplätze voraussichtlich nicht angenommen werden.
(4) Liegt die Zahl der Hauptanträge unter der Zahl der unter Berücksichtigung der Überbuchung im Hauptverfahren verfügbaren Studienplätze, werden abweichend von Absatz 1 Satz 3 in Nachrückverfahren nach den Hauptanträgen und vor den Hilfsanträgen die Anträge derjenigen Bewerberinnen und Bewerber berücksichtigt, die mit ihrem Hauptantrag vom Vergabeverfahren ausgeschlossen worden sind, weil sie die für den genannten Studiengang erforderliche Hochschulzugangsberechtigung nicht nachgewiesen oder keine Erklärung nach § 4 Abs. 2 abgegeben haben. Bei der Auswahl der nach Satz 1 zu Berücksichtigenden entscheidet das Los; Absatz 2 findet keine Anwendung. Die Verteilung auf Studienorte erfolgt gesondert entsprechend der Regelung des § 9 Abs. 1 bis 3.
(5) Die Hochschulen teilen der zuständigen Hochschule unverzüglich nach Ablauf der Erklärungsfrist für die Annahme des Studienplatzes nach § 5 Satz 1 mit, wen sie eingeschrieben und über welche Einschreibeanträge sie noch nicht entschieden haben. Spätestens zum Beginn der Nachrückverfahren teilen sie mit, wie viele Studienplätze im Rahmen der Quote nach § 13 Abs. 1 Satz 1 endgültig besetzt worden sind. Die zuständige Hochschule stellt nach Eingang der Mitteilungen der Hochschulen unverzüglich die Anzahl der noch verfügbaren Studienplätze fest und vergibt sie in Nachrückverfahren.
(6) Die zuständige Hochschule teilt spätestens bis zum 29. August oder 28. Februar den Hochschulen mit, wer am Auswahlverfahren der jeweiligen Hochschule zu beteiligen ist. Spätestens bis zum 20. September oder 21. März teilen die Hochschulen der zuständigen Hochschule mit, wen sie ausgewählt haben. Absatz 5 Satz 1 gilt entsprechend.
(7) Fordert die zuständige Hochschule bisher nicht zugelassene Bewerberinnen und Bewerber zu einer Erklärung darüber auf, ob sie im Fall der Zulassung in Nachrückverfahren die Einschreibung für den betreffenden Studiengang beantragen werden, ist die Erklärung bis zu einem von der zuständigen Hochschule zu bestimmenden Termin abzugeben. Wer sich innerhalb dieser Frist nicht erklärt oder den Verzicht auf die Teilnahme an Nachrückverfahren erklärt, nimmt insoweit am weiteren Verfahren nicht mehr teil.
(1) Von den festgesetzten Zulassungszahlen sind je Studienort vorweg für die Zulassung von ausländischen Staatsangehörigen oder Staatenlosen, die nicht nach § 1 Abs. 2 Deutschen gleichgestellt sind, mindestens 5 v. H. und höchstens 8 v. H. in allen Studiengängen abzuziehen. In internationalen Studiengängen regeln die Hochschulen die Quote nach Satz 1 in Übereinstimmung mit den Besonderheiten des Studienganges in der jeweiligen Studienordnung. Verfügbar gebliebene Studienplätze werden nach Absatz 3 vergeben.
Der Anteil der für Bewerberinnen und Bewerber nach Satz 1 Nrn. 2 und 4 vorweg abgezogenen Studienplätze an der Gesamtzahl der Studienplätze darf nicht größer sein als ihr Anteil an der Bewerbergesamtzahl. Für jede Quote nach Satz 1 muss mindestens ein Studienplatz zur Verfügung gestellt werden. Verfügbar gebliebene Studienplätze werden nach Absatz 3 vergeben.
(3) Die verbleibenden Studienplätze werden
nach dem Grad der Qualifikation nach § 15
nach Wartezeit nach § 16 und
nach dem Ergebnis des Auswahlverfahrens der Hochschulen nach § 17
im Verhältnis 55 zu 25 zu 20 vergeben. Wird kein Auswahlverfahren durchgeführt, werden die Studienplätze innerhalb der Quote nach Nr. 3 nach Wartezeit unter Berücksichtigung des Grades der Qualifikation vergeben. Verfügbar gebliebene Studienplätze nach den Absätzen 1 und 2 werden der Quote nach Satz 1 Nr. 1 hinzugerechnet. Verfügbar gebliebene Studienplätze nach Satz 1 Nr. 3 werden der Quote nach Satz 1 Nr. 2 hinzugerechnet und anteilig auf die Studienorte aufgeteilt.
(4) Für Bewerberinnen und Bewerber, die die Hochschulzugangsberechtigung für einen Studiengang durch eine Feststellungsprüfung im Land Sachsen-Anhalt erworben haben, wird eine besondere Quote als zusätzliche Vorabquote nach Ansatz 2 Satz 1 gebildet, die von der Hochschule nach dem Anteil des Personenkreises an der Gesamtzahl der Bewerberinnen und Bewerber ermittelt wird.
(5) Die Quoten nach den Absätzen 2 bis 4 werden nur gebildet, wenn die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber, die den betreffenden Studiengang im Hauptantrag genannt haben, die Zahl der im Rahmen dieser Quoten verfügbaren Studienplätze übersteigt; dies gilt entsprechend bei der Entscheidung über den Hilfsantrag. Die Quote nach Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 und nach Absatz 3 Satz 1 Nr. 3 wird nur im Hauptverfahren gebildet.
eines Dienstpflicht nach Artikel 12a des Grundgesetzes erfüllt oder eine solche Dienstpflicht oder entsprechende Dienstleistungen auf Zeit übernommen haben bis zur Dauer von drei Jahren,
mindestens zwei Jahre Entwicklungsdienst nach dem Entwicklungshelfer-Gesetz vom 18. Juni 1969 (BGBl. I S. 549), zuletzt geändert durch Artikel 24 des Rentenreformgesetzes 1999 vom 16. Dezember 1997 (BGBl. I S. 2998),
ein freiwilliges soziales Jahr nach dem Gesetz zur Förderung eines freiwilligen sozialen Jahres vom 17. August 1964 (BGBl. I S. 640), zuletzt geändert durch Artikel 18 des Gesetzes zur Arbeitsförderung vom 24. März 1997 (BGBl. I S. 594) oder ein freiwilliges ökologisches Jahr nach dem Gesetz zur Förderung eines freiwilligen ökologischen Jahres vom 17. Dezember 1993 (BGBl. I S. 2118), geändert durch Artikel 19 des Gesetzes zur Reform der Arbeitsförderung vom 24. März 1997 (BGBl. I S. 594), oder im Rahmen eines von der Bundesregierung geförderten Modellprojektes geleistet haben,
werden in dem im Hauptantrag genannten Studiengang auf Grund früheren Zulassungsanspruchs ausgewählt, wenn sie zu Beginn oder während eines Dienstes für diesen Studiengang zugelassen worden sind oder wenn zu Beginn oder während eines Dienstes für diesen Studiengang nicht an allen Hochschulen Zulassungszahlen festgesetzt waren. Der von einem nach § 1 Abs. 2 Deutschen gleichgestellten ausländischen Staatsangehörigen oder Staatenlosen geleistete Dienst steht einem Dienst nach Satz 1 gleich, wenn er diesem gleichwertig ist.
eins für je sechs Monate Berufsausbildung, höchstens jedoch um zwei Halbjahre, wenn damit vor dem Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung ein berufsqualifizierender Abschluss außerhalb der Hochschule erlangt worden ist; ist die Hochschulzugangsberechtigung vor dem 16. Januar 2002 erworben worden, wird die Zahl der Halbjahre um bis zu vier erhöht. Dies gilt entsprechend, wenn die Ableistung eines Dienstes jemanden daran gehindert hat, vor dem Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung einen berufsqualifizierenden Abschluss außerhalb der Hochschule zu erlangen, sofern der berufsqualifizierende Abschluss zu einer Erhöhung der Zahl der Halbjahre nach Halbsatz 1 geführt hätte,
eins, wenn nach dem Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung ein berufsqualifizierender Abschluss außerhalb der Hochschule erlangt oder eine Berufstätigkeit von mindestens dreijähriger Dauer ausgeübt worden ist, sofern die Berufsausbildung oder die Berufstätigkeit vor dem 16. Januar 1998 aufgenommen worden sind.
jemanden daran gehindert haben, einen berufsqualifizierenden Abschluss außerhalb der Hochschule zu erlangen oder eine Berufstätigkeit von mindestens dreijähriger Dauer auszuüben, sofern der berufsqualifizierende Abschluss oder die Berufstätigkeit zu einer Erhöhung der Zahl der Halbjahre nach Nummer 2 geführt hätten. Der berufsqualifizierende Abschluss und die Berufstätigkeit müssen für das Sommersemester spätestens bis zum 15. Februar, für das Wintersemester spätestens bis zum 15. August (Ausschlussfristen) abgeschlossen und nachgewiesen sein.
Ausbildungsberufen, die in dem Verzeichnis der anerkannten Ausbildungsberufe nach § 6 Abs. 2 Nr. 4 des Berufsbildungsförderungsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 12. Januar 1994 (BGBl. I S. 78), zuletzt geändert durch § 7 Abs. 1 Buchst. h des Gesetzes zur Umsetzung des Beschlusses des Deutschen Bundestages vom 20. Juni 1991 zur Vollendung der Einheit Deutschlands vom 26. April 1994 (BGBl. I S. 9189) enthalten sind,
einer abgeschlossenen Berufsausbildung, die nach Artikel 37 Abs. 1 oder 3 des Einigungsvertrages vom 31. August 1990, zuletzt geändert durch Gesetz über die Neuordnung zentraler Einrichtungen des Gesundheitswesens vom 24. Juni 1994 (BGBl. I S. 1416), in Verbindung mit Artikel 1 des Einigungsvertragsgesetzes vom 23. September 1990 (BGBl. II S. 885), einer Berufsausbildung nach den Nummern 1 bis 3 gleichzustellen ist.
Ein berufsqualifizierender Abschluss nach Absatz 4 Satz 1 Nr. 1 Halbsatz 1 mit zweijähriger Ausbildungsdauer gilt als nachgewiesen, wenn die Hochschulzugangsberechtigung
auf Grund einer in der Bundesrepublik Deutschland abgelegten Prüfung über die Befähigung zum Hochschulstudium ohne Reifezeugnis oder für den Hochschulzugang besonders befähigter Berufstätiger oder
nach der Art der Berufsausbildung oder Berufstätigkeit vor oder nach dem Erwerb der Qualifikation für den gewählten Studiengang oder
auf Grund einer Verbindung von Maßstäben nach den Nummern 1 bis 3.
(2) Die Hochschulen bestimmen, welche Auswahlmaßstäbe nach Absatz 1 angewendet werden, und regeln die Ausgestaltung des Verfahrens. Gespräche mit den Bewerberinnen und Bewerbern nach Absatz 1 Nr. 2 sind durch von der Leitung der Hochschule bestimmte Mitglieder der Gruppe der Professorinnen und Professoren zu führen.
(1) Die Zahl der Teinehmenden am Auswahlverfahren der Hochschulen ist auf das Dreifache der Zahl der nach § 13 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 verfügbaren Studienplätze begrenzt. Über die Teilnahme entscheidet der Grad der Qualifikation. Bei gleichem Grad der Qualifikation entscheidet das Los.
(2) Am Auswahlverfahren der Hochschulen wird nicht beteiligt
wer im Hauptverfahren ausgewählt worden ist,
wer unter die Quoten nach § 13 Abs. 1 oder 2 Satz 1 Nrn. 2 bis 4 fällt.
(3) Wer bereits zur Teilnahme an einem Gespräch nach § 17 Abs. 1 Nr. 2 geladen worden war, aber aus in seiner Person liegenden, von ihm nicht zu vertretenden Gründen nicht an dem Gespräch teilnehmen konnte, wird auf Antrag im nächstfolgenden Vergabeverfahren vorab für die Teilnahme am Auswahlverfahren der betreffenden Hochschule bestimmt.
(1) Wer im Auswahlverfahren einer Hochschule ausgewählt worden ist, wird von der Hochschule zugelassen. Die Hochschulen können durch Überbuchung der Zulassungszahlen berücksichtigen, dass Studienplätze voraussichtlich nicht angenommen werden. Wer nicht ausgewählt worden ist, erhält von der Hochschule einen auf die Auswahl in der Quote nach § 13 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 beschränkten Ablehnungsbescheid.
(2) Im Zulassungsbescheid bestimmt die Hochschule einen Termin, bis zu dem die Einschreibung zu erfolgen hat. Erfolgt die Einschreibung nicht bis zu diesem Termin oder lehnt die Hochschule die Einschreibung ab, weil sonstige Einschreibevoraussetzungen nicht vorliegen, wird der Zulassungsbescheid unwirksam.
Die Studienplätze der Härtequote werden auf Antrag an Bewerberinnen und Bewerber vergeben, für die es eine außergewöhnliche Härte bedeuten würde, wenn sie für den im Hauptantrag genannten Studiengang keine Zulassung erhielten. Eine außergewöhnliche Härte liegt vor, wenn in der eigenen Person liegende besondere soziale oder familiäre Gründe die sofortige Aufnahme des Studiums oder einen sofortigen Studienortwechsel zwingend erfordern. Die Rangfolge wird durch den Grad der außergewöhnlichen Härte bestimmt.
(1) Ist die Hochschulzugangsberechtigung in einem anderen noch nicht abgeschlossenen Studiengang erworben worden (besondere Hochschulzugangsberechtigung) und wird der Zulassungsantrag auf diese Berechtigung gestützt, ist eine Auswahl im Rahmen der Quoten nach § 13 Abs. 3 ausgeschlossen. Die Rangfolge wird durch die Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung bestimmt.
(1) Wer bereits ein Studium in einem anderen Studiengang an einer deutschen Hochschule abgeschlossen hat (Bewerberinnen und Bewerber für ein Zweitstudium), kann nicht im Rahmen der Quoten nach § 13 Abs. 3 ausgewählt werden.
(1) Wer die Hochschulzugangsberechtigung für einen Studiengang durch eine Feststellungsprüfung im Land Sachsen-Anhalt erworben hat, kann nur innerhalb der Quote nach § 13 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 ausgewählt werden.
(2) Besteht danach noch Ranggleichheit oder besteht bei der Auswahl in den übrigen Quoten Ranggleichheit, wird vorrangig ausgewählt, wer zu dem Personenkreis nach § 14 Abs. 1 Satz 1 Nrn. 1 bis 3 gehört und durch eine Bescheinigung glaubhaft macht, dass der Dienst in vollem Umfang abgeleistet ist oder bei einer Bewerbung für das Sommersemester bis zum 30. April und bei einer Bewerbung für das Wintersemester bis zum 31. Oktober in vollem Umfang abgeleistet sein wird, oder glaubhaft macht, dass bis zu den genannten Zeitpunkten mindestens 11 Monate Dienst nach § 14 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 ausgeübt sein werden; im übrigen entscheidet bei Ranggleichheit das Los.
Vergabe von Studienplätzen nach den Vorschriften
des allgemeinen Auswahlverfahrens
Wird in einem Studiengang, der nicht in ein landesweites zentrales Verfahren gemäß § 3 Abs. 4 Satz 5 einbezogen ist, an einer Hochschule eine Zulassungszahl für das erste Fachsemester festgesetzt, gelten bei der Vergabe der Studienplätze durch die Hochschule die §§ 1 bis 5 und 11 bis 24 entsprechend.
mit studiengangbezogenen und studiengangspezifischen
(1) In künstlerischen und sportlichen Studiengängen, die den Nachweis einer besonderen studiengangbezogenen Eignung erfordern, werden die Studienplätze nach Abzug der Vorabquoten gemäß § 13 Abs. 1 und 2 und abweichend von § 13 Abs. 3 zu 80 v. H. nach dem Grad der studiengangbezogenen Eignung und zu 20 v. H. nach der Wartezeit vergeben. Abweichend von § 12 Abs. 2 Satz 2 Nr. 3 erfolgt an Stelle der Auswahl nach Qualifikation die Auswahl nach dem Grad der studiengangbezogenen Eignung. Der Grad der studiengangbezogenen Eignung wird durch Ordnung der Hochschule bestimmt.
(2) Besteht bei der Auswahl nach dem Grad der studiengangbezogenen Eignung Ranggleichheit, bestimmt sich die Rangfolge nach den Bestimmungen über die Auswahl nach Wartezeit gemäß § 16. Besteht bei der Auswahl nach Wartezeit Ranggleichheit, bestimmt sich die Rangfolge nach dem Grad der studiengangbezogenen Eignung. Besteht danach nach Ranggleichheit, bestimmt sich die Rangfolge nach den Bestimmungen über die Auswahl nach dem Grad der Qualifikation gemäß § 15. Im übrigen entscheidet bei Ranggleichheit das Los.
(3) In nicht in Absatz 1 genannten Studiengängen, für die der Nachweis einer studiengangspezifischen Eignung nach Genehmigung einer entsprechenden Prüfungsordnung durch das Ministerium erbracht werden kann, werden nach Abzug der Vorabquoten gemäß § 13 Abs. 1 und 2 sowie abweichend von § 13 Abs. 3 die Studienplätze.
zu 70 v. H. nach dem zu gleichen Teilen berücksichtigten Grad der Qualifikation und dem Ergebnis der Prüfung der studiengangspezifischen Eignung,
zu 10 v. H. nach dem Ergebnis der Prüfung der studiengangspezifischen Eignung und
zu 20 v. H. nach Wartezeit
(4) Die Rangfolge innerhalb der Quote von Absatz 3 Nr. 1 wird durch eine ansteigende Wertzahl bestimmt, die sich aus der Summe der mit einem Gewicht von je 50 v. H. multiplizierten Durchschnittsnote und dem Ergebnis der Prüfung der studiengangspezifischen Eignung ergibt. Die Durchschnittsnote wird nach der Anlage 2 ermittelt. Der Grad der studiengangspezifischen Eignung wird durch Ordnung der Hochschule bestimmt.
(5) Abweichend von § 12 Abs. 2 Satz 2 wird die Rangliste nach dem Ergebnis der Prüfung der studiengangspezifischen Eignung allein, nach dem Grad der Qualifikation und dem Ergebnis der Prüfung der studiengangspezifischen Eignung in dieser Reihenfolge vor der Rangliste nach Wartezeit berücksichtigt. Besteht bei der Auswahl nach dem Ergebnis der studiengangspezifischen Eignung Ranggleichheit, bestimmt sich die Rangfolge zunächst nach dem Grad der Qualifikation, sodann nach den Bestimmungen über die Auswahl nach Wartezeit. Besteht bei der Auswahl nach dem Grad der Qualifikation und dem Ergebnis der Prüfung der studiengangspezifischen Eignung Ranggleichheit, bestimmt sich die Rangfolge zunächst nach dem Ergebnis der Prüfung der studiengangspezifischen Eignung, dann nach dem Grad der Qualifikation, sodann nach den Bestimmungen über die Auswahl nach Wartezeit. Besteht bei der Auswahl nach Wartezeit Ranggleichheit, bestimmt sich die Rangfolge zunächst nach dem Ergebnis der Prüfung der studiengangspezifischen Eignung, dann nach dem Grad der Qualifikation und dem Ergebnis der Prüfung der studiengangspezifischen Eignung, sodann nach dem Grad der Qualifikation. Im Übrigen entscheidet bei Ranggleichheit das Los.
Teilstudienplätze werden getrennt von den übrigen Studienplätzen vergeben. Die festgesetzte Zahl an Teilstudienplätzen, vermindert um die Zahl der nach einem Dienst auf Grund früheren Zulassungsanspruchs Auszuwählenden, wird nach dem Hauptverfahren durch Los an die Bewerberinnen und Bewerber vergeben, die bis dahin nicht zugelassen sind. Die §§ 1 bis 5 und 9, 11 Abs. 1 und Abs. 3 bis 6, 13, 29 Abs. 2 und 31 gelten entsprechend. § 32 Abs. 1 Satz 1 und 3 und Abs. 2 gelten mit der Maßgabe entsprechend, dass die Hochschule für die Antragstellung von § 32 Abs. 1 Satz 1 abweichende Fristen bestimmen kann, die in geeigneter Weise bekanntzugeben sind. Teil 3
Vergabe von Studienplätzen für höhere
Fachsemester, für Aufbau-, Zusatz- und Ergänzungsstudiengänge
(1) Werden in einem Studiengang an einer Hochschule Zulassungszahlen für höhere Fachsemester festgesetzt, so werden die verfügbaren Studienplätze von der Hochschule an deutsche und ausländische Studienbewerberinnen und -bewerber vergeben, die die Voraussetzungen für die Aufnahme in das betreffende höhere Fachsemester erfüllen.
(2) Ist eine Auswahl unter den Bewerberinnen und Bewerbern, die die Voraussetzung des Absatzes 1 erfüllen erforderlich, so werden die Studienplätze in folgender Rangfolge vergeben:
wer in dem Studiengang eine Teilzulassung erhält;
wer in dem Studiengang für das erste Fachsemester endgültig zugelassen worden ist (Aufrückerinnen und Aufrücker);
wer für diesen Studiengang an einer deutschen Hochschule endgültig eingeschrieben ist oder war (Hochschulwechslerinnen und -wechsler, Studienunterbrecherinnen und -unterbrecher);
(3) Sofern innerhalb einer der in Absatz 2 genannten Gruppen eine Auswahl erforderlich wird, bestimmt sich die Rangfolge in den Fällen des Absatzes 2 Nr. 1 und 3 durch das Los, in den Fällen des Absatzes 2 Nr. 2 nach den für die Ortswahl maßgebenden Gründen gemäß § 9 Abs. 1 bis 3.
(1) Die Zulassung zu Aufbau-, Zusatz- und Ergänzungsstudiengängen erfolgt sinngemäß nach den Vorschriften des § 25. Dabei tritt abweichend von § 13 Abs. 3 an die Stelle der Qualifikation die Note des Prüfungszeugnisses des abgeschlossenen Studiums oder eines anderen berufsqualifizierten Abschlusses; an die Stelle des Zeitpunktes des Erwerbs der Hochschulzugangsberechtigung tritt abweichend für § 16 Abs. 1 der Zeitpunkt des Bestehens des abgeschlossenen Studiums oder eines anderen berufsqualifizierenden Abschlusses. Abweichend von § 24 Abs. 1 werden bei Ranggleichheit in der Quote nach Wartezeit diejenigen vorrangig ausgewählt, die seit Abschluss des Studiums oder einer anderen berufsqualifizierenden Ausbildung nach Satz 2 Halbsatz 1 entsprechende Berufserfahrungen erworben haben.
(2) Zur Feststellung einschlägiger Berufserfahrungen können die Hochschulen Auswahlgespräche vorsehen. Die Einzelheiten zu den Auswahlgesprächen regeln die Hochschulen durch Ordnung, die des Einvernehmens des Ministeriums bedarf.
(1) Ausländische Staatsangehörige oder Staatenlose, die nicht nach § 1 Abs. 2 Deutschen gleichgestellt sind, werden von den Hochschulen im Rahmen der Quoten nach § 8 Abs. 2 und § 13 Abs. 1 Satz 1 zugelassen. Ihre Zulassungsanträge sind an die Hochschulen zu richten und müssen dort innerhalb der Ausschlussfristen des § 3 Abs. 1 eingegangen sein. § 3 Abs. 4 gilt entsprechend.
(3) Die Entscheidungen nach Absatz 2 treffen die Hochschulen nach pflichtgemäßen Ermessen; zwischenstaatliche Vereinbarungen und Vereinbarungen zwischen Hochschulen sind zu berücksichtigen.
(1) Das landesweite Verteilungs- und Auswahlverfahren an einer Hochschule ist spätestens nach Durchführung der zweiten Verfahrensstufe abgeschlossen.
(2) Im Übrigen ist das Vergabeverfahren in einem Studiengang abgeschlossen, wenn
nach Abschluss des Verfahrens und in höherem Fachsemester
(1) Sind nach Abschluss des Vergabeverfahrens in einem Studiengang noch Studienplätze verfügbar oder werden Studienplätze wieder verfügbar, werden diese von der Hochschule an Antragstellende vergeben, die für das Sommersemester bis zum 15. April und für das Wintersemester bis zum 15. Oktober bei der Hochschule die Zulassung schriftlich beantragt haben. Ist das Vergabeverfahen in einem Studiengang vor diesem Zeitpunkt abgeschlossen, kann die Hochschule eine frühere Frist bestimmen, die in geeigneter Weise bekanntzugeben ist. Satz 1 und 2 findet auch Anwendung auf die Vergabe freier Studienplätze in höheren Fachsemestern. Über die Zulassung entscheidet das Los.
(1) Diese Verordnung tritt am 1. Dezember 2000 in Kraft. Sie gilt erstmals für das Vergabeverfahren zum Sommersemester 2001.
(2) Die Hochschulvergabeverordnung vom 23.Juni 1993 (GVBI. LSA S. 299), zuletzt geändert durch Verordnung vom 16. Dezember 1998 (GVBI. LSA S. 501), tritt mit Ablauf des 31. Januar 2001 außer Kraft.
Einem Studienort eines Landes zugeordnet sind der Kreis oder die kreisfreie Stadt des Studienorts sowie die hieran angrenzenden Kreise oder kreisfreien Städte des Landes. Sofern sich in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt oder in den hieran angrenzenden Kreisen oder kreisfreien Städten kein Studienort des Landes befindet, gilt dieser Kreis oder diese kreisfreie Stadt als an den nächsten Studienort des Landes angrenzend. Dies gilt entsprechend, wenn Studiengänge nur an bestimmten Studienorten des Landes angeboten werden. Kreise und kreisfreie Städte eines Landes sind auch dem Studienort eines anderen Landes zugeordnet, wenn sie an den Kreis oder die kreisfreie Stadt oder die kreisfreie Stadt des Studienorts des anderen Landes angrenzen; dabei gelten Bremen und Bremerhaven als eine kreisfreie Stadt.
Örtliche und regionale Verwaltungseinheiten eines anderen Mitgliedstaates der Europäischen Gemeinschaft, die an ein Land der Bundesrepublik Deutschland angrenzen, können einem Studienort dieses Landes zugeordnet werden, wenn sie an den Kreis oder die kreisfreie Stadt dieses Studienortes angrenzen.
In der nachfolgenden Übersicht ist für jeden Kreis und jede kreisfreie Stadt die Entfernung zu den Studienorten des Landes als Länge der Luftlinie zwischen Kreisstadt und Studienort in Kilometer (km), jeweils auf 10 km gerundet-für Bayern in einer Stufenfolge von 1 bis 9 entsprechend der Entfernung-, angegeben.
Altmarkkreis-Salzwedel 130 140 160 140 90 180 0 120
Leipzig - - - - - 0 - -
1) Standort der Hochschule Anhalt (FH)
2) Standort der Fachhochschule Magdeburg-Stendal
(1) Bei Hochschulzugangsberechtigten auf Grundlage der
„ Vereinbarung über die gegenseitige Anerkennung von Zeugnissen der allgemeinen Hochschulreife, die an Gymnasium mit neugestalteter Oberstufe erworben wurden“ gemäß Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 7. Mai 1971 in der Fassung vom 8. November 1972 (Beschluss-Sammlung der Kultusministerkonferenz Nr. 191.1),
„ Vereinbarung zur Gestaltung der gymnasialen Oberstufe in der Sekundarstufe II“ gemäß Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 7. Juli 1972 in der Fassung vom 28. Februar 1997 (Beschluss-Sammlung der Kultusministerkonferenz Nr. 176),
„Vereinbarung über die Abiturprüfung für Nichtschülerinnen und Nichtschüler entsprechend der Gestaltung der gymnasialen Oberstufe in der Sekundarstufe II“ gemäß Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 13. September 1974 in der Fassung vom 24. Oktober 1997 (Beschluss-Sammlung der Kultusministerkonferenz 192.2),
„Vereinbarung über die Durchführung der Abiturprüfung für Schüler an Waldorfschulen“ gemäß Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 21. Februar 1980 in der Fassung vom 10. November 1989 (Beschluss-Sammlung der Kultusministerkonferenz Nr. 485.2),
„Vereinbarung zur Gestaltung der Abendgymnasien“ gemäß Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 30. Januar 1998 (Beschluss-Sammlung der Kultusministerkonferenz Nr. 240.2),
„Vereinbarung über die Neugestaltung der Kollegs“ gemäß Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 21. Juni 1979 in der Fassung vom 5. Dezember 1997 (Beschluss-Sammlung der Kultusministerkonferenz Nr. 248.1),
die eine auf eine Stelle nach dem Komma bestimmte Durchschnittsnote enthalten, wird diese von der Hochschule bei der Rangplatzbestimmung zugrunde gelegt. Enthält die Hochschulzugangsberechtigung keine Durchschnittsnote nach Satz 1, aber eine Punktzahl der Gesamtqualifikation, wird von der Zentralstelle nach Anlage 2 der „Vereinbarung über die Abiturprüfung der neugestalteten gymnasialen Oberstufe in der Sekundarstufe II“ gemäß Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 13. Dezember 1973 in der Fassung vom 28. Februar 1997 (Beschluss-Sammlung der Kultusministerkonferenz Nr. 192) die Durchschnittsnote aus der Punktzahl der Gesamtqualifikation errechnet. Die Durchschnittsnote wird auf eine Stelle nach dem Komma errechnet; es wird nicht gerundet.
(2) Bei Hochschulzugangsberechtigungen auf der Grundlage der „Vereinbarung über die gegenseitige Anerkennung der an Gymnasien erworbenen Zeugnisse der allgemeinen Hochschulreife“ gemäß Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 20. März 1969 in der Fassung vom 20. Juni 1972 - und vom 13. Dezember 1973 (Beschluss-Sammlung der Kultusministerkonferenz Nr. 191) wird die allgemeine Durchschnittsnote aus dem arithmetischen Mittel der Noten der Hochschulzugangsberechtigung einschließlich der Noten für die im 11. und 12. Schuljahr abgeschlossenen Fächer wie folgt gebildet:
weißt die Hochschulzugangsberechtigung keine Note für das Fach Gemeinschaftskunde aus, ist diese aus dem arithmetischen Mittel der Note für die Fächer Geschichte, Erdkunde, Sozialkunde und Philosophie oder für die Fächer, die in der Hochschulzugangsberechtigung als zu dem Fach Gemeinschaftskunde gehörig ausgewiesen sind, zu bilden;
ist in der Hochschulzugangsberechtigung neben den Noten für die Fächer Biologie, Chemi und Physik eine Gesamtnote für den naturwissenschaftlichen Bereich ausgewiesen, bleibt diese bei der Errechnung der Durchschnittsnote außer Betracht;
des Beschlusses der Kultusministerkonferenz vom 8. Juli 1965 (Beschluss-Sammlung der Kultusministerkonferenz Nr. 248) über die „Institute zur Erlangung der Hochschulreife (Kollegs)“
wird die Durchschnittsnote aus dem arithmetischen Mittel der Noten der Hochschulzugangsberechtigung mit Ausnahme der Noten für die Fächer, die in der Hochschulzugangsberechtigung oder einer besonderen Bescheinigung als vorzeitig abgeschlossen ausgewiesen sind, gebildet. Absatz 2 Satz 1 Nrn. 1 bis 6 und 9 findet Anwendung. Ist die Durchschnittsnote nicht von der Schule ausgewiesen wird sie von der Hochschule nach den Sätzen 1 und 2 errechnet.
„Vereinbarung über die befristete gegenseitige Anerkennung von Zeugnissen der fachgebundenen Hochschulreife, die an zur Zeit bestehenden Schulen, Schulformen bzw. -typen erworben worden sind“ gemäß Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 25. November 1976 (Beschluss-Sammlung der Kultusministerkonferenz Nr.226.2) und vom 16. Februar 1978 (Beschluss-Sammlung der Kultusministerkonferenz Nr. 226.2.1),
„Rahmenvereinbarungen über die Berufsoberschule“ gemäß Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 25. November 1976 in der Fassung vom 5. Juni 1998 (Beschluss-Sammlung der Kultusministerkonferenz Nr. 470)
(5) Bei Hochschulzugangsberechtigungen, die auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland nach dem Stand bis zum 3. Oktober 1990 an einer in eine Hochschule übergleiteten Bildungseinrichtung erworben wurden, ist eine Durchschnittsnote von der Hochschule in dem Zeugnis oder einer besonderen Bescheinigung auszuweisen. Die Durchschnittsnote wird auf eine Stelle nach dem Komma errechnet; es wird nicht gerundet.
(7) Bei sonstigen Hochschulzugangsberechtigungen, die auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland nach dem Stand vom 3. Oktober 1990 erworben wurden und nur Einzelnoten im Rahmen eines sechsstufigen Notensystems enthalten, wird von der Hochschule eine Durchschnittsnote unter entsprechender Anwendung des Absatzes 2 Satz 1 Nrn. 1 bis 6, 8 und 9 aus dem arithmetischen Mittel der Noten gebildet; Noten für gegebenfalls im 11. und 12. Schuljahr abgeschlossene Fächer sowie Noten für zusätzliche Unterrichtsveranstaltungen und für Arbeitsgemeinschaften bleiben unberücksichtigt.
(8) Bei sonstigen Hochschulzugangsberechtigungen, die auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland nach dem Stand vom 3. Oktober 1990 erworben wurden und weder eine Durchschnittsnote, die auf eine Stelle nach dem Komma bestimmt ist, noch Einzelnoten im Rahmen eines sechsstufigen Notensystems enthalten, ist eine Durchschnittsnote durch eine besondere Bescheinigung nachzuweisen, die von der für die Abnahme der entsprechenden Prüfung zuständigen Stelle oder von der obersten Landesbehörde auszustellen ist, unter deren Aufsicht diese Prüfung durchgeführt worden ist. Bei der Bestimmung der Durchschnittsnote sind einzelne Prüfungsleistungen, die der Hochschulzugangsberechtigung zugrunde liegen, zur Beurteilung heranzuziehen. Die Durchschnittsnote wird auf eine Stelle nach dem Komma bestimmt; es wird nicht gerundet.
(9) Bei Hochschulzugangsberechtigungen aus der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik, die nach dem Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 10. Mai 1990 (Beschluss-Sammlung der Kultusministerkonferenz Nr. 908) zur Aufnahme eines Studiums in der Bundesrepublik Deutschland berechtigen, wird die Durchschnittsnote nach dem Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 8. Juli 1987 in der Fassung vom 8. Oktober 1990 (Beschluss-Sammlung der Kultusministerkonferenz Nr. 289.1) errechnet. Bei Hochschulzugangsberechtigungen aus den in Artikel 3 des Einigungsvertrages genannten Ländern, die nach dem Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 21. Februar 1992 in der Fassung vom 12. März 1993 (Beschluss-Sammlung der Kultusministerkonferenz Nr. 234) und vom 25. Februar 1994 (Beschluss-Sammlung der Kultusministerkonferenz Nr. 234.1) zur Aufnahme eines Studiums in der Bundesrepublik Deutschland berechtigen, wird die Durchschnittsnote nach dem Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 21. Februar 1992 in der Fassung vom 9. Juni 1993 (Beschluss-Sammlung der Kultusministerkonferenz Nr. 235) errechnet.Die Durchschnittsnote wird jeweils von der für die Ausstellung des Zeugnisses zuständigen Stelle errechnet; es wird nicht gerundet. Die Hochschule legt die auf dem Zeugnis oder in einer besonderen Bescheinigung ausgewiesene Durchschnittsnote bei der Rangplatzbestimmung zugrunde.
(10) Bei Hochschulzugangsberechtigungen, die außerhalb der Bundesrepublik Deutschland erworben wurden, ist eine Gesamtnote durch eine besondere Bescheinigung nachzuweisen, die von der für den Wohnsitz der Bewerberin oder des Bewerbers zuständigen Landesbehörde für das Schulwesen auszustellen ist. Besteht kein Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland, ist die Bezirksregierung Düsseldorf zuständig. Bei Staatsangehörigen eines Mitgliedsstaates der Europäischen Union wird die Gesamtnote von der Hochschule auf der Grundlage des Beschlusses der Kultusministerkonferenz vom 15. März 1991 in der Fassung vom 17. Juni 1994 (Beschluss-Sammlung der Kultusministerkonferenz Nr. 289.5) berechnet. Hierbei sind einzelne Prüfungleistungen, die der Hochschulzugangsberechtigung zugrunde liegen, und ads Ergebnis einer ergänzenden prüfung in der Bundesrepublik Deutschland gleichgewichtig zur Beurteilung heranzuziehen; die Vorschriften der vorstehenden Nummern sind sinngemäß zu berücksichtigen. Die Gesamtnote wird auf eine Stelle nach dem Komma bestimmt; es wird nicht gerundet.
(12) Bei Hochschulzugangsberechtigungen, die an den deutsch-französischen Gymnasien ab dem Abiturtermin 1982 erworben wurden, wird der in den Zeugnissen gemäß Artikel 30 des Abkommens zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Französischen Republik vom 10. Februar 1972 (Beschluss-Sammlung der Kultusministerkonferenz Nr. 90) ausgewiesene „allgemeine Notendurchschnitt“ bei der Rangplatzbestimmung zugrunde gelegt. Für die Umrechnung des „allgemeinen Notendurchschnitts“ wird der für die Europäischen Schulen geltende Umrechnungsschlüssel gemäß Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 8. Dezember 1975 in der Fassung vom 14. Februar 1996 (Beschluss-Sammlung der Kultusministerkonferenz Nr. 289.2) angewendet. Bei Absolventinnen und Absolventen der deutsch-französischen Gymnasien in Freiburg und Saarbrücken werden für das Abitur 1982 und 1983 die bis 1981 geltenden Richtlinien angewendet, sofern durch die Neuregelung im Einzelfall eine Verschlechterung der Durchschnittsnote eintritt. Die nach diesem Verfahren umgerechnete allgemeine Durchschnittsnote wird zusätzlich zum „allgemeinen Notendurchschnitt“ im „Zeugnis über das Bestehen des deutsch-französischen Abiturs“ ausgewiesen und durch den Stempelzusatz „Durchschnittsnote gemäß Staatsvertrag über die Vergabe von Studienplätzen“ gekennzeichnet.
(13) Bei Zeugnissen der Fachhochschulreife wird die Duchschnittsnote aus dem arithmethischen Mittel der Noten dieses Zeugnisses gebildet. Die Noten für die Fächer Religion, Ethik, Musik, Kunsterziehung und Sport werden nur gewertet, soweit diese als Pflichtfach des fachbezogenen Unterrichts des jeweiligen Fachbereichs Teil der schriftlichen Prüfung waren oder die Zulassung zu einem entsprechenden Fachhochschulstudiengang beantragt wird. Noten für zusätzliche Unterrichtsveranstaltungen und für Arbeitsgemeinschaften bleiben unberücksichtigt. Die Durchschnittsnote wird auf eine Stelle nach dem Komma berechnet; es wird nicht gerundet. Ist die Durchschnittsnote nicht von der Schule ausgewiesen, wird sie von der Hochschule nach den Sätzen 1 bis 4 errechnet. Bei hochschulzugangsberechtigungen, die außerhalb der Bundesrepublik Deutschland erworben wurden und die als Zeugnis der Fachhochschulreife anerkannt werden, wird die Durchschnittsnote entsprechend Nummer 9 ermittelt.
1. Noten „ausgezeichnet“ und „sehr gut“ = 4 Punkte;
2. Noten „gut“ und „voll befriedigend“ = 3 Punkte;
Note „befriedigend“ = 2 Punkte;
Note „ausreichend“ = 1 Punkt.
zwingende berufliche Gründe liegen vor, wenn der Beruf angestrebt wird, der nur auf Grund zweier abgeschlossener Studiengänge ausgeübt werden kann.
besondere berufliche Gründe liegen vor, wenn die berufliche Situation dadurch erheblich verbessert wird, dass der Abschluss des Zweitstudiums das Erststudiums sinnvoll ergänzt;
Liegen wissenschaftliche Gründe vor, ist die Punktzahl innerhalb des Rahmens von 7 bis 11 Punkte davon abhängig, welches Gewicht die Gründe haben, welche Leistungen bisher erbracht worden sind und in welchem Maß die Gründe von allgemeinem Interesse sind. Wird das Zweitstudium nach einer Familienphase zum Zwecke der Wiedereingliederung oder des Neueinstiegs in das Berufsleben angestrebt, kann dieser Umstand unabhängig von der Bewertung des Vorhabens und seiner Zuordnung zu einer der vorgenannten Fallgruppen durch Gewährung eines Zuschlags von bis zu 2 Punkten bei der Messzahlbildung berücksichtigt werden.

References: § 12
 § 1

§ 5

§ 6

§ 8

§ 10

§ 11

§ 12

§ 13

§ 14

§ 15

§ 16

§ 17

§ 18

§ 19

§ 20

§ 21

§ 22

§ 23

§ 25

§ 26

§ 27

§ 28

§ 29

§ 30

§ 31

§ 32
 § 9
 § 15
 § 26
 § 22
 § 12
 § 4
 § 20
 § 3
 § 3
 § 3
 § 1
 § 13
 § 6
 § 5
 § 15
 § 3
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 § 10
 § 9
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 § 4
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 § 5
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 § 17
 § 1
 § 6
 § 7
 § 13
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 § 17
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 § 13
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 § 14
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 § 3
 § 13
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 § 12
 § 16
 § 15
 § 13
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 § 12
 § 32
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 § 9
 § 25
 § 13
 § 16
 § 24
 § 1
 § 8
 § 13
 § 3
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