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Timestamp: 2017-08-19 02:17:55+00:00

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7/11 IT-MITTELSTAND by MEDIENHAUS Verlag GmbH - issuu
ow CyberR LZ von STU
Passt ins Budget – und zwischen Ihre Racks! Mit einer Innovation von STULZ wird die Klimatisierung von Rechenzentren einfach und kostengünstig: CyberRow. Die einzelnen Geräte werden direkt zwischen den Racks platziert. Die kalte Luft strömt horizontal in zwei Richtungen und gelangt so, direkt und ohne große Verluste, auf dem kürzesten Weg zu den Racks. Damit ist der Wirkungsgrad sehr hoch, die Energiekosten hingegen bleiben niedrig. Möchten Sie mehr erfahren? Wir beraten Sie gern!
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Ina Schlücker, Redakteurin IT-MITTELSTAND
Am 18. Juli 2011 verkündete das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gemeinsam mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales die schnellstmögliche Einstellung des elektronischen Entgeltnachweisverfahrens, kurz Elena. Das bereits im März 2009 beschlossene Gesetz sollte u.a. das Antragswesen für Sozialleistungen wesentlich vereinfachen und beschleunigen. Doch dazu wird es nicht mehr kommen. Als Gründe für das Aus nannten die Ministerien die fehlende Verbreitung der qualifizierten elektronischen Signatur und damit verbunden die unzureichende Gewährleistung des Datenschutzes. Die Entscheidung sorgte für harsche Kritik. So sprach Bitkom-Präsident Prof. Dieter Kempf von einer „aktuellen Hüh-Hott-Politik“ der Regierung, die Steuerzahler wie Unternehmen gleichermaßen belaste. Denn viele Arbeitgeber haben ihre Software-Landschaften bereits auf das Elena-Verfahren hin umgestellt. Und zahlreiche Software-Anbieter passten ihre Produkte den gesetzlichen Vorgaben entsprechend an. Die getätigten Investitionen sowie der damit verbundene organisatorische Aufwand waren somit für die Katz. Prof. Dieter Kempf erwähnte zudem, dass seitens des Bundes zuletzt mehrfach aufwendige Technologieprojekte angestoßen und plötzlich wieder gestoppt wurden. Mit diesem Gebaren wird die Bundesrepublik beim E-Government anderen EU-Ländern auch in Zukunft deutlich hinterher hinken. Als Beispiele für ITDesaster des Bundes seien an dieser Stelle die schleppende Einführung der elektronischen Gesundheitskarte oder der holprige Start der De-Mail genannt. Wobei sich die De-Mail durchaus als Alternative zur qualifizierten elektronischen Signatur eignen würde und dem Elena-Verfahren noch eine Chance bieten könnte. Indessen ist das letzte Wort in Sachen Elena noch nicht gesprochen. Der Gesetzesentwurf der Ministerien muss erst noch vom Parlament verabschiedet ­werden. Bis endgültige Klarheit über die Zukunft von Elena herrscht, raten Anbieter von Entgeltabrechnungs-Software wie Haufe-Lexware den Arbeitgebern, bis zur ­eindeutigen Klärung der Gesetzeslage die entsprechenden Meldungen weiterhin elektronisch zu übermitteln. IT-MITTELSTAND wird Sie rund um Elena auf dem Laufenden halten und wirft auf Seite 18 auch einen Blick auf die an­ stehende Einführung der elektronischen Übermittlung von Bilanzdaten, kurz ­E-Bilanz. Viel Spaß beim Lesen dieser Ausgabe,
Ina Schlücker I T - M itt e l s ta n d · A u s g a b e 7 - 8 | 2 0 1 1
Markt Trends 6	Wann wird der Markt leer gefegt sein?
Im ersten Halbjahr 2011 war die Nachfrage nach IT-Selbstständigen so hoch wie nie zuvor in der Geschichte des IT-Projektportals von Gulp. 8	Software im Monatsabo
Seit dem 28. Juni steht Office 365 den Geschäftskunden in Deutschland und 39 weiteren Ländern als cloud-basierter Service zur Verfügung.
Anwender im Porträt
10	Aus den Wolken
Das Familienunternehmen Steinbichler will sich mit Cloud Computing für den globalen Wettbewerb rüsten.
Wissensmanagement 12	Weg vom Lehren, hin zum Lernen
Um die verborgenen Personalressourcen auszuschöpfen, sind nachhaltige Strategien gefragt.
Den Kern aller IT-Systeme in den Unternehmen bildet die kaufmännische Software für das Enterprise Resource Planning (ERP), neuerdings auch Enterprise Resource Management (ERM) genannt. Bei der Auswahl der langlebigen Software ist demnach höchste Sorgfalt geboten, um nicht Schiffbruch zu erleiden.
Personality 14	„Längst ausgestorbene Release-Stände“
Nachgefragt bei Gudrun Heim, Direktorin Mittelstand bei HP Enterprise Services Deutschland
Cloud Computing 16	Reif für die Cloud?
Laut einer IBM-Studie betrachtet der Mittelstand ein transparentes Datenmanagement und Cloud Computing als entscheidend, um Beziehungen zu Kunden und Geschäftspartnern weiter ausbauen zu können.
Finanzen 18	E-Bilanz erneut verschoben
Ab 2014 soll die elektronische Übermittlung der Bilanzdaten an das Finanzamt Pflicht werden. Fragt sich nur: Wie?
Auf Abenteuerpfaden Im Gespräch mit Thomas Lipke (re.), Geschäftsführer von Globetrotter, und Philip von Melle, Projektleiter im Unternehmen
„Längst ausgestorbene Release-Stände“ Nachgefragt bei Gudrun Heim, Direktorin Mittelstand bei HP Enterprise Services Deutschland
Standards 3	Vorwort: Das Aus für Elena 60	Buchtipps zum Thema Lieferkette 74	Veranstaltungen 78	Vorschau auf Heft 9/2011 78	Impressum I T - M itt e l s ta n d · A u s g a b e 7 - 8 | 2 0 1 1
Juli/August 2011 SEITE
Das Thema Supply Chain Management (SCM) rückt immer mehr in den Fokus. Denn viele Unternehmen haben zwischenzeitlich erkannt, dass sie sich mit der passenden SCM-Strategie klare Wettbewerbsvorteile sichern können. Und obgleich es bei der Umsetzung von SCM-Projekten oftmals Hindernisse zu überwinden gilt, ist auch im Mittelstand das Thema präsenter als je zuvor.
In Rechenzentren von Mittelständlern gibt es noch viel zu tun. Das Schöne daran ist: Die Energiekosten lassen sich bereits mit einfachen Mitteln senken.
Software ERP-Systeme 32	Arbeitsname ONE
Interview mit Dietmar Stammer, IT-Leiter bei der Pentax Europe GmbH, über die Implementierung einer europaweiten ERP-Lösung 34	Mobiler Zugriff aufs ERP-System
Ob im Materiallager, im Servicebereich oder im Vertrieb – Daten, die mit mobilen Endgeräten erfasst werden, können automatisch ihren Weg ins ERP-System finden. 35	Keine Lust mehr auf Aufwand
Bei der größten deutschen Fachhandelskooperation im Garten- und Heimtierbereich, der Sagaflor AG, stieß das alte IT-System nach knapp zehn Jahren an seine Grenzen.
41	Risiken präziser einschätzen
Um seine Marktposition zu halten, standardisierte der Einzelfertiger Hoffmann Maschinenund Apparatebau sämtliche Geschäftsabläufe.
Software Lieferkette 50	Drei Fragen an ...
... Michael Braun, Team Automotive & Logistics der Inubit AG, und Klaus Wenger, Sales Director Central and Eastern Europe bei JDA Software 52	„Für uns ist Flexibilität das A und O“
Interview mit Holger Drewing, geschäfts­ führender Gesellschafter der Herth+Buss Fahrzeugteile GmbH & Co. KG, über die Wichtigkeit von Absatzprognosen für die Lieferkette
36	ERP-Installation auf Knopfdruck?
Interview mit Ramin Göttlich, geschäfts­ führender Gesellschafter von Novabit, über das Release 3.0 des Open-Source-ERPBaukastens Nuclos
I T - M itt e l s ta n d · A u s g a b e 7 - 8 | 2 0 1 1
Scharfer Wettbewerb, kurze Produktein­ führungszeiten und -lebenszyklen sowie hohe Kundenerwartungen haben Lieferketten in den letzten Jahren zunehmend ins Zentrum betriebswirtschaftlicher Entscheidungen gerückt.
Infrastruktur Rechenzentrum 66	Kühlung aus der Erde
Immer mehr Hausbesitzer nutzen die Energie aus der Erde, um im Sommer zu kühlen – Firmen können es ihnen gleichtun. 68	Von der „Besenkammer“ bis zum
Server-Raum Interview mit Thorsten Weller, Director Technical Support Data Center bei Rittal, über die Energieeffizienz von IT
54	Fertigungsdaten in der Wolke?
Hersteller von Supply-Chain-ManagementSoftware (SCM) halten sich in der CloudEuphorie auffallend zurück. Dafür gibt es gute Gründe – und differenzierte Antworten.
38	25 Großhändler – eine ERP-Lösung
Interview mit den Geschäftsführern Jan Friedrich Dehn von der Georg C. Hansen GmbH & Co. KG, Hans Jüde von der Otto Bechem & Co. KG sowie Eckhart Steffens von der Gornig GmbH
58	Optimierung der Lieferkette
70	Das Zuhause immer dabei
Um die IT-Landschaft dem Unternehmenswachstum anzupassen, entschied sich Concorde Reisemobile für eine spezielle Software-Lösung.
56	„Transportmanagement aus einem Guss!“
Im Gespräch mit den beiden Active-LogisticsGeschäftsführern Klaus Hufnagel und Werner Habryka
72	Jetzt geht das IT-Zeitalter richtig los
Zunehmende Digitalisierung und Vernetzung steigern den Bedarf nach neuen ComputingAnsätzen.
markt | tre nds
Wann wird der Markt leer gefegt sein?
BGH: Werbung mit Garantien Viele Online-Shop-Betreiber werben damit, dass die Käufer auf gekaufte Produkte eine Garantie des Herstellers erhalten. Die Betreiber können sich damit jedoch dem Vorwurf eines unlauteren Wettbewerbsverstoßes aussetzen, wie verschiedene Gerichtsentscheidungen gezeigt haben. Der BGH hatte kürzlich über einen solchen Fall zu entscheiden und sich zugunsten des Online-Shop-Betreibers ausgesprochen (Urteil vom 14.04.2011, Az. I ZR 133/09). In dem Fall ging es um den Verkauf von Druckerpatronen und Kartuschen, welche der Online-Shop-Betreiber mit dem Hinweis „3 Jahre Garantie“ beworben hatte. Die Werbung enthielt darüber hinaus keine Details über die Garantiebedingungen. Dies nahm ein Konkurrent zum Anlass für eine Abmahnung wegen wettbewerbswidriger Werbung. Der BGH wies die Klage ab. Die Werbung sei zwar wettbewerbsrechtlich relevant, jedoch nicht unlauter gewesen. Sie verstoße nicht gegen die Anforderungen aus § 477 Abs. 1 BGB, wonach unter anderem jede Garantieerklärung einen Hinweis enthalten müsse, unter welchen Bedingungen die Garantie in Anspruch genommen werden kann. Nach der Auslegung des BGH gelten diese Vorgaben jedoch nur für eine „Garantieerklärung“ und damit nicht auch für die „Garantiewerbung“. Das Angebot eines Online-Shops stellt nach ständiger Rechtsprechung nur eine Aufforderung an den Kunden zur Bestellung dar und ist deshalb noch keine bindende Erklärung des Online-Shop-Betreibers, so dass § 477 Abs. 1 BGB nach Ansicht des BGH nicht eingreife. Eine andere Entscheidung könnte bei eBay-Angeboten angezeigt sein, da sie nach den Verkaufsbedingungen rechtsverbindliche Angebote sind und nicht nur unverbindliche Bestellaufforderungen. Auch könnte in einer unzureichenden Aufklärung über die Garantiebedingungen eine wettbewerbswidrige Irreführung der Verbraucher oder ein Verstoß gegen Informationspflichten liegen, was der BGH aufgrund der Besonderheiten des entschiedenen Falles offen gelassen hat.
Im ersten Halbjahr 2011 war die Nachfrage nach IT-Selbstständigen so hoch wie nie zuvor in der Geschichte des IT-Projektportals von Gulp. Insgesamt 80.494 Mal suchten Unternehmen von Januar bis Juni externe Mitarbeiter in IT oder Engineering. Noch nie gingen über die Projektbörse in einem Halbjahr so viele Projektanfragen an ITSelbstständige. Alleine gegenüber dem ersten Halbjahr 2010 soll die Anzahl der Projektangebote um 31,2 Prozent gestiegen sein. Der Gulp-IT-Projektmarktindex, der seit 1998 kontinuierlich die über das Portal an IT-Freelancer zugestellten Projektangebote aufzeichnet, maß im zweiten Quartal 2011 genau 38.317 konkrete Angebote zur Mitarbeit in einem IT-Projekt. Zusammen mit dem ersten Quartal (42.177) stieg die Nachfrage nach externen Mitarbeitern in IT-Projekten im ersten Halbjahr auf ein neues Rekordniveau. „Externe IT-/Engineering-Experten werden ins Unternehmen geholt, wenn entweder das Spezial-Know-how intern nicht vorhanden ist – oder wenn so viele neue Projekte gestartet werden, dass Auslastungsspitzen entstehen, die das interne Personal alleine nicht mehr leisten kann. Das sind die klassischen Faktoren“, so Stefan Symanek, Marketing-Leiter von Gulp. Und weiter: „Für die Freiberufler birgt die momentane Marktsituation natürlich Vorteile: Sie können sich ihre Projekte aussuchen.“ www.gulp.de
„Für die Freiberufler birgt die momentane Marktsituation natürlich Vorteile: Sie können sich ihre Projekte aussuchen“, so Stefan Symanek, Marketing-Leiter von Gulp.
Mittelstand legt Verschnaufpause ein Die beginnende Ferienzeit hinterlässt erste Spuren: Die wirtschaftliche Dynamik der mittelständischen Unternehmen ließ im Juni gegenüber Mai 2011 spürbar nach. Der Index der realisierten Umsätze sank um 14 Punkte und erreichte 111 Zähler. Da der aktuelle Rückgang der wirtschaftlichen Dynamik von einem hohen Stand der ökonomischen Aktivität aus erfolgte, fiel er nicht ganz so stark ins Gewicht und es überwogen weiterhin deutlich die Unternehmen mit gestiegenen Umsätzen. Die wirtschaftlichen Perspektiven sind für die kommenden drei Monate weiterhin positiv und lassen, trotz Urlaubszeit, auf Umsatzwachstum hoffen. Bis auf die Industrie tätigten alle Wirtschaftszweige im Juni überwiegend steigende IT-/TK-Ausgaben. www.techconsult.de, www.fujitsu.com
Quelle: Fujitsu / Techconsult für IT-MITTELSTAND
Zusammengestellt von Kleiner Rechtsanwälte (www.kleiner-law.com)
Rochade bei IBM
◗ Der VOI – Verband Organisations- und Informationssysteme e.V. hat einen neuen Vorstand. Petra Greiffenhagen ist wieder Vorstandsvorsitzende, Dr. Klaus-Peter Elpel und Harald Klingelhöller sind ihre Stellvertreter.
◗ Stephan Wippermann wird Nachfolger von Doris ­Albiez als Leiter der Geschäftspartnerorganisation bei IBM Deutschland.
Software im Monatsabo Seit dem 28. Juni 2011 steht „Office 365“ den Geschäftskunden in Deutschland und 39 weiteren Ländern als Cloud-basierter Service zur Verfügung. Unterschiedliche Paketvarianten bestehend aus Office, Sharepoint Online, Exchange Online und Lync Online können direkt bei Microsoft oder über einen Partner zu monatlich festen Konditionen bestellt werden.
verfügbaren Online-Services verit Office 365 legt die Ab sofort verfügbar einfachen den Austausch von DoCloud endgültig ihre ReiOffice 365 für Kleinunternehmen und Office 365 für Unterkumenten und Informationen unfeprüfung ab: Moderne nehmen stehen ab sofort zur Verfügung. Unternehmen können abhängig von den Endgeräten. Die und stets aktuelle Online-Services die Lösung nach Registrierung auf www.office365.com oder Nutzer e­ rhalten Zugang zu E-Mail, verhelfen Unternehmen zu mehr bei ihrem lokalen Microsoft-Partner 30 Tage kostenlos testen. Voice­mail, Social Networking, InsEffizienz und Produktivität durch Zu den Vertriebspartnern zählen u.a. auch Anbieter von Teletant Messaging, Web-Portalen, Exeine verbesserte Kommunikation kommunikations- und Hosting-Diensten, wie British Telecom, tranets, Video- und Web-Konferenund Zusammenarbeit“, verspricht Intuit, Telefonica, Telstra und Vodafone, die Office 365 in ihre zen sowie anderen Produkten. Ralph Haupter, Vorsitzender der Gebestehenden Dienstleistungsangebote integrieren. Ein Konzept, das nach Einschätschäftsführung Microsoft Deutschzung von Axel Oppermann, Analyst land. Nach seinen Worten erhöht bei der Experton Group, den Nerv der Zeit trifft. Imdas für Office 365 entwickelte Beschaffungs- und mer mehr Entscheidungsträger und IT-VerantwortliBereitstellungsmodell die Flexibilität der Unternehche richten ihre IT auf die nächste Infrastrukturgemen und erspart ihnen gleichzeitig den Umstieg neration aus. Unternehmen geben, je nach Branche auf neue Arbeitsumgebungen. Office 365 beinhalund Größe, zwischen 20 und knapp 40 Prozent ihtet Lösungen, die Mitarbeitern im Unternehmen beres IT-Budgets für Software aus. Ein erheblicher Anreits bekannt sind: Word, Excel, Powerpoint, Oneteil entfällt dabei auf Office-, Kollaborations- und note, Access und weitere Anwendungen. Die jetzt Kommunikationslösungen. „Hierbei wurde in der „Mit Office 365 profitieren auch kleine Vergangenheit oftmals nach dem GießkannenprinUnternehmen von Funktionen und zip vorgegangen: Die Anwendungen wurden losgelöst von den tatsächlichen Anforderungen der MitarNutzungsmöglichkeiten, die bisher nur großen beiter flächendeckend verteilt. Dies führte allerdings Unternehmen offen standen“, … dazu, dass viele Mitarbeiter Software vorfanden, die sie nicht benötigten und auch nicht bedienen konn… erklärt Ralph Haupter, Vorsitzender der Geschäftsführung Microsoft Deutschland. ten. Anderen Anwendern hingegen fehlten wichtige Produkte“, so Oppermann. In der Nutzung von Software-as-a-Service-Angeboten (SaaS) wie Office 365 sieht Oppermann ein probates Mittel für eine flexible und modulare Versorgung der Mitarbeiter. Werden die gewünschten Leistungen gemietet und können nach einer Registrierung – respektive Einrichtung – unmittelbar genutzt werden, werden zudem lange Einführungszyklen vermieden. Mittelständische Unternehmen können Office 365 flächendeckend oder auf Abteilungsebene einsetzen und so ihre Anforderungen an IT extrem individuell decken. „Die Anwenderunternehmen erhoffen sich von SaaS-Lösungen eine vereinfachte Einführung von neuen Technologien und eine erleichterte Etablierung neuer Arbeitsplatzkonzepte. Dabei legen die IT-Verantwortlichen in den Unternehmen besonderen Wert auf eine flexible Lizenzierung. Auch wird ein besonders großer Nutzen in der Integration ITferner Mitarbeiter an die IT-Systeme gesehen“, fasst Oppermann die Ergebnisse eines aktuellen ExpertonWhitepapers zu dieser Thematik zusammen. Siegfried Dannehl
Rückkehr auf den Wachstumskurs
Partnerschaft bei ERP und Fibu
◗ Die Command AG, ein Anbieter betriebswirtschaftlicher Software-Lösungen für den Mittelstand mit Sitz in Ettlingen, erzielte zum Stichtag 30. April einen konsolidierten Umsatz von 31,7 Mio. Euro.
◗ Die Veda GmbH, Alsdorf, kooperiert als Spezialist im ­Finanz- und Rechnungswesen mit der Berndt & Brungs Software GmbH (BBS), Troisdorf.
markt | anwender im p o r t r a it
Aus den Wolken Das Familienunternehmen Steinbichler will sich mit Cloud Computing für den globalen Wettbewerb rüsten. Die Steinbichler Optotechnik GmbH Branche: Optische Mess- und Sensortechnik Gründung: 1987 Mitarbeiter: 150 Zahl der IT-Mitarbeiter: zwei Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr: 20 Mio. Euro www.steinbichler.de
an we n d e r im po r t r ait | m arkt
achkräftemangel, steigende Kosten für Rohstoffe sowie ein datenbanken z.B. zu einzelnen Produkten. Kathrin Bauer erklärt: verschärfter Wettbewerb sind nur einige der Herausforde- „Durch die Unübersichtlichkeit der Daten war die Abbildung eirungen, vor denen mittelständische Unternehmen heute nes ganzheitlichen Vertriebsprozesses überhaupt nicht möglich. stehen. Die Steinbichler Optotechnik GmbH kennt diese Szena- Marketing, Vertrieb und Service arbeiteten oft völlig aneinanrien gut. Kathrin Bauer, Marketingmitarbeiterin bei Steinbichler, der vorbei, verzahnte Maßnahmen gab es kaum. Mit Hilfe eines neuen, leistungsstarken CRM-Systems schildert: „Durch die Bandbreite unwollten wir die bestehende Kommuseres Produkt-Portfolios und den honikationslücke schließen und endlich hen Exportanteil – dieser macht etwa alle in einem Prozess zusammenzu70 Prozent aus – sind wir verhältnisbringen.“ mäßig gut durch die Krise gekommen. Heute stehen wir vor neuen Herausforderungen. Zwar ist unser Auftragsbuch Cloud Computing versus lokaler voll und die Branche boomt, doch Installation auch der Wettbewerb ist deutlich härter geworden. Dem begegnen wir mit In einem mehrstufigen Entscheidungsder Erschließung neuer Märkte und eiprozess sollte die passende CRM-Lönem stärker ausgebauten Vertrieb – in sung für Steinbichler gefunden werDeutschland und im Ausland.“ Zusätzden. Im Herbst 2009 begann die eigens lich zur Firmenzentrale im oberbayehierfür ins Leben gerufene Projektrischen Neubeuern existiert heute ein gruppe mit der Vorarbeit, definierte internationales Distributorennetz. Dadie Anforderungen an das neue SysPersönliche Daten neben wurden in den vergangenen tem, analysierte aktuelle Studien und Name: Kathrin Bauer Jahren Tochtergesellschaften in den stellte eine Übersicht über Anbieter Alter: 26 Jahre USA, in China, Indien und Brasilien und deren Portfolio zusammen. Zwölf Größtes Hobby: Sport gegründet. Anbieter erhielten schließlich eine deAusbildung und Werdegang: Ausbildung zur Die Kunden von Steinbichler, vortaillierte Anforderungsdefinition mit Industriekauffrau 2002 bis 2005, Einkaufsassistenz wiegend Unternehmen aus der AutoPflichtenheft, die Top drei wurden zum 2006 bis 2010, Vertriebsassistenz/Salesforcemobil-, Reifen- und Luftfahrtbranche, zweitägigen Workshop in die FirmenAdministration 2010, Marketing und setzen die Produkte für unterschiedzentrale nach Neubeuern eingeladen Datenbankmanagement seit Dezember 2010 liche Zwecke ein. Hierzu gehören die – darunter zwei Anbieter von konvenDerzeitige Position: MarketingReifenprüftechnik zur Überprüfung tionellen CRM-Anwendungen und ein Datenbankverantwortliche und Salesforcevon Sicherheit und Qualität in der Cloud-Anbieter. Administratorin Reifenherstellung, die Oberflächenin­ Besonderes Augenmerk schenke die spektion, die beispielsweise der QualiProjektgruppe unter der Leitung von tätssicherung von Bauteilen in der AuDr. Marcus Steinbichler, Geschäftsfühtomobilherstellung dient, sowie die rer des Unternehmens, dem KostenasIn unserer Abteilung spielt die IT … optische 3-D-Digitalisierung, die vor pekt. Im direkten Kostenvergleich … in allen Zentralbereichen die wichtigste Rolle. allem in der Produktentwicklung einkonnte die Web-Basierte Geschäftsangesetzt wird. „Durch die verschiedewendung schnell durch einen niedriDie notwendigen Mittel vorausgesetzt würde ich nen Produkte und Sparten kommen gen Investitionsbedarf punkten. Anfür unsere Abteilung sofort … viele Daten zusammen, die gut verwalfangskosten, etwa für zusätzliche Hard... die Einführung eines Intranets anstoßen. tet werden wollen. Doch genau hier ware oder den Einkauf von Lizenzen, lag bei uns das große Problem“, so Kafallen nicht an, beim Cloud CompuVon IT-Anbietern für den Mittelstand thrin Bauer. Mehr Mitarbeiter an imting greifen Nutzer über das Web auf erwarte ich … mer mehr Standorten sowie eine stetig die Geschäftsanwendung zu, die sämt... Kompetenz und Flexibilität. wachsenden Anzahl an bestehenden liche Funktionalitäten und Daten beund potentiellen Kunden sprengten reithält. Weiteres Kostenargument Optimaler Support zeichnet sich die Datenverwaltungskapazitäten. Erfür die Cloud-Lösung: Preis pro Nutdadurch aus, dass … gebnis: Für die Kundenpflege wurden ... schnell und unkompliziert eine Lösung gefunden wird. zer und Monat sind klar definiert, die je nach Mitarbeiter, Abteilung und Pro­Erweiterung von Usern und Standordukt verschiedene Lösungen eingesetzt. Zentraler Datenpool im ten ist unkompliziert. Bei den konventionellen CRM-Lösungen Unternehmen war ein rudimentäres und veraltetes Warenwirt- dagegen waren die Ausgaben für die Anbindung weiterer Standschaftssystem, über das Einkauf, Auftragsbearbeitung und An- orte nur schwer abzuschätzen. Da bei Steinbichler weiterhin alle gebotserstellung abgewickelt wurden. Daneben existierten zahl- Zeichen auf Wachstum stehen, ein Nachteil für die klassischen lose kleine Insellösungen in Form von Excel-Listen und System- Applikationen. Marina Schrömer
Kurz und knapp ...
Schneller Mehrwert versprochen
XTG übernimmt Livingston
◗ Der ERP-Hersteller Infor gab den Abschluss der Übernahme von Lawson Software bekannt. Er erfolgte unter den Bedingungen der Übernahmevereinbarung vom 26. April mit Wirkung zum 5. Juli 2011.
◗ Rund drei Monate nach dem Insolvenzantrag der Livingston Electronic Services GmbH hat Insolvenzverwalter Tobias Hoefer einen Investor für das Unternehmen gefunden.
markt | wis s ens m a na gem ent
Weg vom Lehren, hin zum Lernen Im Dilemma des IT-Fachkräftemangels scheinen Führungskräfte oft das Potential zu vergessen, das sie im Betrieb bereits zur Verfügung haben. Um die verborgenen Personalressourcen auszuschöpfen, sind nachhaltige Strategien gefragt.
intellektuelle Kapital und dessen Entwicklungspotential ktuell stehen viele Unternehmen vor einer vergessen. Eine Firma steht demzufolge vor zwei groschwierigen Personalentscheidung: vorhandeßen Herausforderungen: Einerseits müssen vorhandene nes Potential fördern oder neue Talente einstelFachkräfte erhalten sowie ans Unternehmen gebunden len? Denn die Mitarbeiter sind für den Erfolg einer Firma und andererseits neue Leistungsträger aufgebaut werentscheidend. Diese Erkenntnis ist nicht neu, gerät aber den. Nicht selten wird Mitarbeitern die Teilnahme an noch immer in vielen Führungsetagen in Vergessenheit. Fortbildungen über lange Zeit verwehrt oder vom MaBei der Betrachtung des Wissens als betriebswirtnagement nur als Belohnung an besonders effektiv arschaftliche Ressource zeigt sich, dass der Wert in den beitende Mitarbeiter vergeben. Dabei ist gerade dieser kommenden Jahren konstant ansteigen wird. Auf der Aspekt des Wissensmanagements enorm wichtig. Im einen Seite wird der Pool an IT-Fachkräften weiter abLaufe der letzten Jahre wurden viele Produkte und Vernehmen. Gleichzeitig steigt gerade im Mittelstand der fahren entwickelt, um Daten Bedarf an qualifizierten, zuvereffizient zu verarbeiten, abzulässigen Arbeitnehmern. Nur rufen oder schnell Informawer bereits jetzt systematisch tionen an die richtige Person und aktiv in Wissensmanagezu übermitteln – nicht selten ment investiert, wird auch in sind so ganze Arbeitsstellen Zukunft erfolgreich sein. Die oder Prozessschritte überflüsMöglichkeiten für die Festisig geworden. Doch die Angung und den weiteren Ausforderungen an jeden einzelbau der kostbaren Ressource nen Mitarbeiter steigen mit jeWissen sind vielfältig – Wikis, dem Tool oder Verfahren weiPodcasts, Online-Trainings ter an. Betrachtet man als Beioder Firmen­events bilden nur spiel eine Sekretärin: Vor 15 einen kleinen Ausschnitt der Jahren bestand ein Teil ihrer Optionen, um WissensmaArbeit daraus, Dokumente auf nagement zu realisieren und Schreibmaschinen zu tippen. etablieren. Insbesondere die Der Anspruch und die Komvielerorts flächendeckende plexität haben sich jedoch enorm erhöht. Verfügbarkeit des Internets und neue Gut qualifizierte Mitarbeiter Ein Dokument wird nun in einer TextverWeb-Technologien bieten spannende Ankönnen komplexe arbeitungs-Software verfasst, es gibt Temsätze, um Mitarbeitern Zugang zu Wissen Aufgaben mit mächtigen plates für unterschiedliche Verwendungsund dessen Gestaltung zu ermöglichen. zwecke, Richtlinien für das Corporate DeDen Luxus, jeden Experten doppelt Tools lösen. sign oder Makros zur Automatisierung. vorzuhalten, kann sich insbesondere im Zudem können die Dokumente in Content-ManageMittelstand kein Unternehmen mehr leisten. Entsprement-Systemen verwaltet und automatisch per E-Mail chend schlimm kann sich der plötzliche Verlust eines versendet werden. Mitarbeiters auf das Unternehmen auswirken. HeutzuDie notwendigen Schritte, um das Dokument zu ertage geht dadurch nicht nur die Arbeitskraft verloren, zeugen verlangen, aber im Rückschluss deutlich mehr sondern der Verlust zieht einen möglicherweise enorWissen, Qualifikation und Eigenverantwortung. Nemen Kapitalschaden nach sich, da das mit dem Mitarben einer qualifizierten Schulung der Mitarbeiter müsbeiter verlorene Unternehmenswissen nicht so schnell sen Wissenssysteme etabliert und aktiv gefördert werkompensiert werden kann. den. Nur mit einer Basis gut qualifizierter Mitarbeiter können komplexe Aufgaben mit mächtigen Tools gelöst Software ersetzt keine Mitarbeiter werden. Mit der Unterstützung von modernen Medien und Konzepten – etwa vom Anbieter skill:form – lässt Desweiteren verfügt kaum ein Unternehmen über aussich ein Umfeld schaffen, welches Wissen im Unternehreichend Know-how in allen Bereichen, dafür ist die men streut und im besten Fall die Mitarbeiter aktiv am Thematik IT viel zu komplex. Neben der Akquirierung Lernprozess mitgestalten lässt. Catrin Jansen-Steffe neuer Talente sollte ein Unternehmen nicht das eigene
Neue Version der ECM-Suite
Portal für Spediteure
◗ Der ECM-Anbieter Optimal Systems brachte am 1. Juli 2011 die Version 7 seiner Softwaresuite für Enterprise Content Management heraus.
◗ Ein zentrales Steuerungsportal für die Fahrzeugflotte von Speditionen, z.B. zur Überwachung von Trucks, bietet T-Systems nun mit Telematic One an. Den Vertrieb übernimmt initial der Partner Schmitz Cargobull.
markt | pe rs o na l ity
IT-MITTELSTAND befragt die Verantwortlichen der großen IT-Anbieter. In dieser Ausgabe:
Gudrun Heim, Direktorin Mittelstand bei HP Enterprise Services Deutschland
„Längst ausgestorbene Release-Stände“ Unter Mittelstand verstehe ich … … die wichtigste Quelle der Innovation in Deutschland, regional verwurzelte Global Player, inhabergeführte Unternehmen.
Der Mittelstand hebt sich von Großkonzernen dadurch ab, dass … … er schlanker und schneller ist und eine größere Bindung zum Ort und zur Region hat.
Um als IT-Spezialist im Mittelstand Erfolg zu haben, bedarf es … … der Kundennähe, Flexibilität, Schnelligkeit und Einfachheit. Der Mittelständler will nur einen oder wenige Ansprechpartner beim IT-Anbieter, und diese müssen selbst Entscheidungen treffen können. Er will flexible Gesamtlösungen, bei denen er sich nicht selbst um die Details kümmern muss.
gen Jahren wurde Outsourcing im Mittelstand selten in Betracht gezogen. Nach der Achterbahnfahrt mit Wirtschaftskrise und Aufschwung hat sich das Bild diesbezüglich komplett gewandelt.
Charakteristisch für ITInvestitionsentscheidungen im Mittelstand ist … … das Engagement der Geschäftsleitung. Wenn der Geschäftsvorfall stimmt, dann fallen Entscheidungen sehr schnell direkt am Tisch.
Die typischen IT-Probleme des Mittelstandes sind … … der Fachkräftemangel und zu starre ITStrukturen. Der Mittelstand muss jetzt das Wachstum IT-seitig unterstützen. Dafür fehlt aber oft das Personal, und die IT ist nicht skalierbar genug.
Was die IT anbelangt, ist der Mittelstand …
Als Lösung für diese Probleme favorisiere ich …
… nicht über einen Kamm zu scheren. Die einen sehen in der IT den Wertbeitrag für das Unternehmen und sind technisch auf dem neuesten Stand. Für die anderen ist IT bloße Technik, und man trifft auf Release-Stände, die man längst für ausgestorben hielt.
… Applikationsmodernisierung, konvergente Infrastrukturen und die verschiedenen Outsourcing- und Cloud-Optionen.
Die durchschnittliche IT-Grundausstattung im Mittelstand besteht aus … … ERP, Office-Suite, Archivierung und ITInfrastruktur – plus die jeweiligen Spezialanwendungen, etwa für die Produktion oder die Logistik. Bei der Frage, wie das alles betrieben wird, gibt es derzeit eine prägnante Entwicklung. Noch vor weni-
Persönliche Daten Name: Gudrun Heim Alter: 49 Jahre Familienstand: in festen Händen Hobbys: verschiedene Sportarten z.B. Skifahren, Jogging etc.
Karriere Ausbildung: kaufmännische Ausbildung Beruflicher Werdegang: Einkauf, Qualitätsmanagement, Strategieplanung, verschiedene Rollen in Vertrieb und Profit/LossManagement Derzeitige Position: Direktorin Mittelstand bei HP Enterprise Services Deutschland
Handlungsbedarf auf IT-Seite im Mittelstand sehe ich … … bei den Betriebskonzepten. Hier gibt es viel Potential, sowohl beim internen ITBetrieb als auch beim Einsatz von Outsourcing- und Cloud-Optionen.
Was Vertrieb und Marketing angeht, bevorzuge ich … … zum einen das direkte Gespräch mit dem Kunden. Zum anderen unsere Partner, die im Mittelstand eine zentrale Rolle für HP spielen.
Sicherung der Daten und Systeme
◗ Um Mitarbeitern individuelle Weiterbildungs- und Karriere­perspektiven aufzuzeigen, setzt die Thost Projektmanagement für Bauten und Anlagen GmbH künftig bei der Personalentwicklung auf die Personal-Software P&I Loga.
◗ Das Züricher Dolder Resort, welches das Luxushotel Dolder Grand, das Viersternehotel Waldhaus sowie die Dolder Sports umfasst, löst EMC Networker mit Novabackup Datacenter vom Datensicherungsspezialist Novastor ab.
pe r s o n al it y | m arkt
markt | clou d- C o m p u ting
Reif für die Cloud? * Die vollständige IBM Global CIO Study 2011 steht unter www.ibm.com/theessentialcio zum Download bereit.
Die IT-Verantwortlichen mittelständischer Unternehmen werden mit zunehmend komplexen Herausforderungen konfrontiert. Laut einer IBM-Studie betrachtet der Mittelstand ein transparentes Datenmanagement und Cloud Computing als entscheidend, um Beziehungen zu Kunden und Geschäftspartnern weiter ausbauen zu können.
T-Verantwortliche forcieren gerade im wirtschaftlichen Aufschwung die Transformation in ihren Unternehmen und wollen durch den strategischen Einsatz von modernen IT-Technologien neue Werte für ihr Unternehmen schaffen. Um diese Ziele zu erreichen, spielen derzeit Cloud Computing und Business Analytics die entscheidenden Rollen“, stellt Doris Albiez, Vice President Mittelstand und Geschäftspartnerorganisation bei der IBM Deutschland, fest. Nach den Ergebnissen der neuen IBM-Studie „The Essential CIO – Midmarket CIO Study 2011“*, bei der weltweit 3.000 CIOs, darunter 622 aus mittelständischen Unternehmen, befragt wurden, möch-
IBM setzt bei der Entwicklung des Cloud-Marktes auf seine Partner. „Sie bieten erweiterte Qualifikationen und Fähigkeiten, maßgeschneiderte Lösungen und Branchenkenntnisse“, … … erklärt Doris Albiez, Vice President Mittelstand und Geschäftspartnerorganisation bei der IBM Deutschland. ten Mittelständler verstärkt in IT-Technologien wie Business Analytics und Data Mining investieren, um ihre strukturierten Daten besser auswerten zu können. Auch das Wissen über unstrukturierte Daten aus dem Social Web wie Videos, Blogs oder Tweets soll besser ausgeschöpft werden. Zudem will jeder zweite CIO in den nächsten drei bis fünf Jahren in die Cloud investieren, da sich die Unternehmen von dem flexiblen Einsatz von Software und Hardware wirtschaftliche Vorteile versprechen. Der Cloud-Markt kommt in Bewegung. So hat sich die Angebotslandschaft für Cloud-Services nach Untersuchungen der Experton Group auch in Deutschland rasant entwickelt. Die Zahl der Anbieter stieg
„Die Herausforderung bei der Integration von SaaS liegt in der schnellen und einfachen Verbindung von Cloud und On-Premise-Applikationen“, … … meint Wolfgang Schmidt, Geschäftsführer beim Kölner Systemhaus X-Integrate.
Spedition Schwarz setzt auf SAP ◗ Die Spedition Schwarz aus Herbrechtingen hat sich für die Einführung der SAP-ERP-basierten Branchenlösung Best4Log-X von Arvato Systems entschieden.
von elf im vergangenen Jahr inzwischen auf circa 100. Die Angebotspalette ist heute überdies deutlich differenziert: Sie beinhaltet Public und Private Clouds genauso wie vielfältige Plattform-, Infrastruktur- oder Software-as-a-Service-Angebote.
Unkritische Workloads in die Cloud verlagern IBM rät Mittelständlern zu einer inkrementellen Herangehensweise. Zum Einstieg in das Cloud Computing können beispielsweise unkritische Workloads in eine Public Cloud verlagert zu werden. „Mit unserem SmartCloud-Enterprise-Angebot bieten wir Kunden eine simple Möglichkeit, kurzfristig einzelne Systeme zu testen, wobei der Kunde Überwachung, Netzwerkadministration und Datensicherung in eigener Obhut behält“, erklärt Doris Albiez. Bevorzugte Anwendungsszenarien sieht sie im Betrieb von Web-Anwendungen, im Bereich Storage und Backup sowie bei der Virtualisierung der Rechenzentrumsinfrastruktur. Parallel zur Entwicklung eigener Cloud-Services, hat IBM begonnen, das Cloud-Know-how seiner Geschäftspartner auszubauen. Im Rahmen des „Cloud Speciality Programms“ können sich Partner zu sogenannten Cloud Buildern oder spezialisierten Anbietern von Cloud-Anwendungen, -Infrastrukturen oder -Services qualifizieren. „Wir unterstützen die Partner dabei, ihr eigenes Geschäftsmodell zu ‚cloudifizieren‘ “, verspricht Albiez. Bereits zertifiziert hat sich das Kölner Systemhaus X-Integrate. „SaaS-Anwenderunternehmen erwarten zusätzlich zur Web-Basierten Nutzung von Frontends die Integration dieser Funktionalitäten in die unternehmenseigene Prozess- und IT-Landschaft“, weiß Wolfgang Schmidt, Geschäftsführer des Unternehmens. Der Spezialist für Business-Integration-Software will Mittelständlern den Einstieg in Integrationsvorhaben und serviceorientierte Architekturen mit einer Best-Practice-Integrationsmethodik erleichtern. Zahlreiche vorgefertigte Paketlösungen sollen den Anwendern ein hochwertiges Architekturdesign bieten. „Die nutzbaren Erfahrungswerte durch musterbasierte Integrationen ermöglichen es, Lösungen innerhalb weniger Tagen beim Kunden einzuführen. Durch die schnelle Einführung sowie flexible und ›
Branchenlösung für Baustoffhandelsriesen ◗ Die Wilhelm Linnenbecker GmbH beauftragte GWS damit, die vorhandene Warenwirtschaftslösung Sangross abzulösen und die Branchenlösung Gevis zu installieren.
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› kostengünstige Deployment-Modelle können Kostenvorteile von bis zu 80 Prozent gegenüber anderen Ansätzen erreicht werden“, argumentiert Wolfgang Schmidt. Der Mittelstand profitiert von der Cloud nach Ansicht von Doris Albiez nicht nur durch die Erschließung hoher Einsparungspotentiale sondern auch im Hinblick auf mehr Flexibilität und Schnelligkeit. Das gilt beispielsweise für die Einbindung neuer Anwendungen. Laut CIO-Studie wollen demnach aktuell
Von der grünen Wiese aus Die Oxanto AG bietet Lösungen im Bereich Wasser und Energie an. Sie entschied sich für eine CloudLösung. Deutschland-CEO Jörg Diepensiefen steht Rede und Antwort. ITM: Herr Diepensiefen, warum haben Sie sich für Cloud Services entschieden? Jörg Diepensiefen: Gerade als Start-up-Unternehmen ist es wichtig, auf die Kosten zu achten. Im Vergleich zu einem eigenen Mailsystem sparen wir mit Exchange Online rund ein Drittel der Kosten. Somit war die Entscheidung aus Kostensicht schnell getroffen. Zeit-
Jörg Diepensiefen, CEO des Start-ups Oxanto Deutschland AG, sieht einen Vorteil darin, mit CloudServices auf der grünen Wiese starten zu können. gleich hat man die ideale Ausgangslage, die IT-Umgebung von der grünen Wiese aus starten zu lassen und zu planen. Man muss keine „Altlasten“ berücksichtigen und ist frei in seiner Wahl der eingesetzten Technologien. ITM: Was erhoffen Sie sich von dem Einsatz der Cloud-Lösung? Diepensiefen: Wir gehen von einer hohen Verfügbarkeit der Lösung aus, setzen mit dem Cloud-Dienst auf aktuelle I T - M itt e l s ta n d · A u s g a b e 7 - 8 | 2 0 1 1
Technologien und die Handhabung ist sowohl für den Anwender als auch den Administrator einfach. Außerdem bietet Exchange Online eine hohe Skalierbarkeit, um sich schnell an die aktuelle Anwenderzahl anzupassen. ITM: Warum haben Sie sich für Exchange Online entschieden? Diepensiefen: Zunächst haben wir in der Vorgründungsphase das kostenlose Angebot Google Mail von September 2009 bis Februar 2010 getestet und evaluiert. Allerdings genügte der Funktionsumfang von Google Mail für Unternehmen nicht unseren Ansprüchen an die E-Mail- und Kontaktverwaltung. Das Callcenter von Oxanto Deutschland stellt etwa AnforderunC gen an Konnektoren und AddM ons, für die Google Mail nicht Y ausgelegt war. Daher haben wir uns Mitte 2010 für Microsoft CM Exchange Online entschieden. MY Ein weiterer Vorteil ist der moCY bile Zugriff auf die Postfächer mit unseren firmen­ e igenen CMY Smartphones. Dies war für uns K ein entscheidender Punkt, da wir hauptsächlich vertrieblich und beratend tätig sind und unsere Mitarbeiter viel unterwegs sind. ITM: Nutzen Sie bereits weitere Cloud-Lösungen bzw. planen Sie, Ihre komplette IT auf Cloud auszurichten? Wenn ja, warum?
72 Prozent der befragten Mittelständler in Lösungen für Smartphones und andere mobile Anwendungen investieren – 2009 lag dieser Wert gerade mal bei elf Prozent. „Aufgrund der Tatsache, dass Verbraucher immer häufiger mit mobilen Endgeräten online sind, lässt sich mit mobilen Anwendungen nicht nur der Handel ausweiten, sondern auch die Zusammenarbeit im Unternehmen verbessern und die Mobilität der Arbeitskräfte vorantreiben“, so Doris Albiez. Siegfried Dannehl
Diepensiefen: Derzeit nutzen wir als File-Server den Cloud-Service von Dropbox. com für Teams. Unsere Daten werden dort verschlüsselt abgelegt und durch die verfügbare Vorhaltung der Daten ist es möglich, versehentlich gelöschte Dateien wieder herzustellen. Zusätzlich lässt sich der Dienst über eine einfache Web-Oberfläche administrieren. Als weiterer Service wird zu einem späteren Zeitpunkt eine Cloud-basierte CRM-Lösung eingeführt. Durch Nutzung der Cloud benötigen wir keine eigene Server-Infrastruktur. Somit anzeige_103x147.pdf 1 sparen wir uns den Unterhalt
der dazu erforderlichen Umgebung, wie Platz für die Server, Klimatechnik und ErsatzHardware. Hinzu kommt, dass wir nur genau für den Service zahlen, den wir auch aktuell benötigen. Die Cloud-Lösungen lassen sich durch flexible Verträge schnell an aktuelle Anforderungen anpassen. Julia Riediger
Die Oxanto Deutschland AG ... ... ist eine 100-prozentige Tochter der Oxanto AG aus Zürich Standort: Köln Gründung: Januar 2010 Mitarbeiterzahl: ca. 30 25.07.11 16:32 www.oxanto.de ANZEIGE
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Wojtek Czyz ist einer der besten deutschen Leichtathleten im Behindertensport. Gemeinsam mit proALPHA wird der mehrfache Weltmeister und Paralympics-Sieger bei seinem PROJEKT London 2012 [erfolge] feiern. Anspruch von proALPHA ist es, jedes PROJEKT im Sinne unserer Kunden zum [erfolg] zu führen. Unsere innovativen Technologien und Serviceleistungen werden bereits heute von mehr als 1.700 zufriedenen Kunden weltweit eingesetzt.
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markt | f inanz en
E-Bilanz erneut verschoben Ab 2014 soll die elektronische Übermittlung der Bilanzdaten an das Finanzamt Pflicht werden. Fragt sich nur: Wie?
ie deutschen Politiker schwadronieren trotz 27 Mrd. Euro Neuverschuldung weiter über Steuererleichterungen, vergessen darüber aber ihre Hausaufgaben. So kippte der Bundesrat Anfang Juli überraschend das bitter nötige Steuervereinfachungsgesetz, ohne den Vermittlungsausschuss anzurufen. Kurz zuvor hatte das Finanzministerium am 5. Juli die ­eigentlich für nächstes Jahr vorgesehene erstmalige Erstellung der E-Bilanz, zu der alle Unternehmen verpflichtet sind, en passant ganz auf das Jahr 2013 verschoben. Sie muss also in der Regel erst 2014 elektronisch übermittelt werden. Der Amtsschimmel spielt verrückt – und die Bürger und Unternehmen müssen es ausbaden. So klemmt es etwa auch bei der Einführung des elektronischen Meldeverfahrens für Entgeltersatzleistung (EEL), das mit dem „Zweiten Gesetz zum Abbau bürokratischer Hemmnisse insbesondere in der mittelständischen Wirtschaft (MEG II)“ für die Gewährung und die Berechnung von Kranken- oder
Zeitintenisve Systemumstellung notwendig: Dr. Jochen Wiechen, Vorstand der Berliner Datango AG
Mutterschaftsgeld Arbeitgeberpflicht geworden ist. Damit, dass der Amtsschimmel ausnahmsweise galoppieren könnte, hatte offenbar auch im Fall der ursprünglich mit dem Steuerbürokratieabbaugesetz von 2008 lancierten E-Bilanz kaum jemand gerechnet, denn gemäß einer aktuellen Umfrage der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO hat bislang nur rund ein Viertel aller befragten Unternehmen überhaupt mit den umfangreichen Umstellungsmaßnahmen für die Ausweitung des Elster-Verfahrens der ­Finanzämter begonnen. Das klingt nicht nur kompliziert, sondern ist es auch. Deshalb wurden die technischen Rahmenvorgaben zur Übermittlung der ­E-Bilanz sowie die Taxonomie im Frühjahr in einem Pilotprojekt getestet. Ziel war es zu erkennen, inwieweit noch Anpassungen für eine Übermittlung der ­E-Bilanz im Massenverfahren notwendig sind. Ein Ergebnis ist jetzt die Verschiebung der E-Bilanz um ein weiteres Jahr. Immerhin reagiert der ­Finanzminister damit doch zeitnah auf die wachsende Kritik der letzten Wochen. Das darf aber nicht
WebEDI von GS1
Anspruchsvolle Projekte im E-Commerce
◗ Die Deinzer GmbH hat das Prozeus-Projekt „Einführung des elektronischen Datenaustauschs mittels WebEDI“ gemeinsam mit dem Handelspartner Rewe Group abgeschlossen.
◗ Im Rahmen der unternehmensweiten Einführung des Projektmanagements setzt der E-Commerce-Spezialist Gaxsys auf die Software Aptivity und das Coaching des Anbieters Aptive.
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preise im internationalen Konzernverbund im Fokus stehen.
darüber hinwegtäuschen, dass der Umfang der Anforderungen für die Unternehmen bestehen bleibt. Die Geschäftsführung und der Leiter des Rechnungswesens haben nur Zeit gewonnen, gemeinsam mit dem Steuerberater und der IT-Abteilung die Software und die Abläufe auf die E-Bilanz vorzubereiten. Wertvolle Zeit, die es zu nutzen gilt.
Gründliche Vorbereitung, intensive Tests
SAP-Anwender formieren sich Die Arbeiten sind jedenfalls so umfangreich, dass die Henning Burlein, Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe (DSAG) eiSprecher des nen eigenen Arbeitskreis Steuern gegründet hat, der Arbeitskreises steuerliche Fragen in Bezug auf Prozesse, Branchen Steuer im SAPund Technologien über alle SAP-Module hinweg klä- Anwenderverein DSAG ren soll und auch die Einführung der E-Bilanz und ihre technische Umsetzung behandelt. „Der Arbeitskreis Steuern soll sich als zentraler Ansprechpartner für die deutsche Finanzverwaltung etablieren und als kompetenter Vertreter der Kundenposition gegenüber SAP auftreten“, beschreibt Henning Burlein, Sprecher dieses Arbeitskreises, die Zielsetzung der Kunden des größten deutschen Software-Anbieters. Es werde hauptsächlich um die Abbildung von inländischen Steuern wie Umsatzsteuer und Lohnsteuer in SAP-Modulen gehen. Darüber hinaus solle auch die technische Unterstützung durch das SAP-System bei der Erfüllung der Anforderungen der inländischen Finanzbehörden bei grenzüberschreitenden Geschäftsvorfällen25.07.11 wie VerrechnungsAZ_JochenSchweizer_ITMittelstand_210x147 10:39 Seite 1
„Die Systemumstellung im Zuge der E-Bilanz ist ein zeitintensiver Vorgang für Unternehmen und ihre Mitarbeiter“, mahnt auch Dr. Jochen Wiechen, Vorstand der Berliner Datango AG. „Schnell kann man sich ohne entsprechende Vorbereitung verzetteln, weil beim Praxiseinsatz plötzlich unerwartete Probleme auftauchen oder schlichtweg das Erlernen der fremden Systeme zu viel Zeit beansprucht.“ Er empfiehlt, die künftigen Prozessabläufe rechtzeitig zu trainieren, um Stolpersteine aus dem Weg zu räumen. „Steuerbegünstigte Körperschaften können sich sogar noch bis 2015 auf die Anforderungen vorbereiten“, weist Sebastian Koch, Leiter der Arbeitsgruppe E-Bilanz bei der BDO, Ursachenforschung, auf ein weiteres aktuelles Detail hin. Für steuerbegünstigte Körperschaften, juristische Personen des öffentlichen Rechts mit Betrieben gewerblicher Art und in Fällen in- oder ausländischer Betriebsstätten verschiebe sich die erstmalige verpflichtende Übermittlung der E-Bilanz sogar auf Wirtschaftsjahre, die nach dem 31. Dezember 2014 beginnen. „Die Verpflichtung zur Übermittlung bleibt grundsätzlich bestehen, es wird aber nicht beanstandet, wenn in einer Übergangszeit noch Bilanzen in Papierform eingereicht werden!“ we
Wir machen mehr aus SAP®-Lösungen!
Jochen Schweizer, Glück-Erlebnis-Unternehmer
ABSTÜRZE KANN ICH MIR NICHT LEISTEN. Wenn Ihnen im freien Fall das Adrenalin durch die Adern schießt, denken Sie bestimmt zuallerletzt an eine SAP-Lösung. Oder haben Sie schon einmal versucht, Ihrer Angebeteten mit einer ERP-Einführung Freudentränen in die Augen zu treiben? Nichts anderes passiert, wenn Sie bei Jochen Schweizer das romantische CandleLight-Dinner buchen – über das System, das wir entwickelt und installiert haben. Denn zu unserem Glück ist Deutschlands wohl bekanntester Stuntman, mehrfacher
Guinnessbuch-Rekordhalter und erfolgreicher Internet-Unternehmer im Büro wenig abenteuerlustig. Deshalb hat er sich bei der Suche nach einem optimalen System zur Steuerung seiner Geschäftsprozesse für uns als Partner entschieden. Für alles von der Buchung über die Zahlung bis zur Einbindung von Veranstaltern in aller Welt haben wir eine maßgeschneiderte SAP-Lösung entwickelt. No risk, more fun! www.itelligence.de
uns auf der Besuchen Sie
ess IT &tgBarut,s20in .–22.09.
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7/11 IT-MITTELSTAND

References: BGH 
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 § 477
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