Source: http://noe-lfv.at/bescheide.asp
Timestamp: 2018-05-23 00:58:40+00:00

Document:
Niederösterreichischer Landesfischereiverband - Fischereibehördliche Aufgaben
> Fischereibehördliche Aufgaben
Infos zum NÖ Fischereigesetz
NÖ Fischereigesetz 2001, LGBl. 6550-6
Gemäß der SATZUNG des NÖ Landesfischereiverbandes
auf Grundlage des § 30 Abs. 10 NÖ Fischereigesetz 2001, LGBl. 6550 kann gemäß § 15a eine Beschlussfassung durch den Vorstand des NÖ Landesfischereiverbandes bei Entscheidungen über
die Erteilung einer Ausnahmebewilligung zum Fischen mit elektrischem Strom (§ 13 NÖ FischG 2001)
die Bestellung von Fischereiaufsehern (§ 18 NÖ FischG 2001),
den Widerruf der Bestellung von Fischereiaufsehern (§ 18 NÖ FischG 2001)
durch Abstimmung im Umlaufwege erfolgen, die vom Vorsitzenden durch Antrag eingeleitet wird.
Erteilung einer Ausnahmebewilligung zum Fischen mit elektrischem Strom
Antrag zur Befischung mit elektrischem Strom >>
Gemäß § 18 Abs. 6 kann als Fischereiaufseher nur bestellt werden, wer
gemäß Abs. 1 namhaft gemacht wurde,
die österreichische Staatsbürgerschaft oder eine Staatsangehörigkeit eines EU- oder EWR-Mitgliedsstaates besitzt,
volljährig ist, im Besitz einer gültigen Fischerkarte ist,
über solche körperliche und geistige Eigenschaften verfügt, dass angenommen werden kann, die Aufgaben als Fischereiaufseher erfüllen zu können, durch seinen Wohnsitz und die ihm zur Verfügung stehende Zeit die Gewähr bietet, dass er den Fischereischutz in dem Fischereirevier, für das er bestellt wird, auch ausreichend ausüben kann,
den Nachweis nach Abs. 2 oder 3 erbringen kann; beziehen sich diese Nachweise auf Fischereiaufseherkurse, einschlägige Berufsausbildungen oder gleichwertige Ausbildungen, die länger als 5 Jahre zurückliegen, ist der Besuch eines Weiterbildungskurses gemäß § 18a nachzuweisen und
Gemäß § 18 Abs. 7 ist die Vertrauenswürdigkeit vom Bewerber insbesondere durch Vorlage einer Strafregisterbescheinigung nachzuweisen, die nicht älter als 6 Monate ist.
Einverständniserklärung für die Bestellung als Fischereiaufseher >>
Namhaftmachung von Fischereiaufsehern >>
Widerruf von Fischereiaufsehern und Fischereiaufseherinnen:
Gemäß § 18 Abs. 5 erfolgt die Bestellung zum Fischereiaufseher durch Bescheid des NÖ Landesfischereiverbandes. Bei Wegfall der Voraussetzungen ist die Bestellung zu widerrufen. Gleiches gilt, wenn der Fischereiaufseher keine gültige Fischerkarte (§ 14) hat.
§ 20 Eigenreviere
(1) Der NÖ Landesfischereiverband hat auf Antrag der Fischereiberechtigten Fischwässer als Eigenreviere anzuerkennen, wenn
für sie ein Fischereirecht einer oder mehreren Personen ungeteilt zusteht und
sie den Erfordernissen des § 19 Abs. 2 entsprechen oder sie unmittelbar an ein Eigenrevier in einem benachbarten Land anschließen, das demselben Fischereiberechtigten gehört.
(2) Der Antrag auf Anerkennung eines Fischwassers als Eigenrevier hat zu enthalten:
die Namen und die Grenzen der Gewässerstrecken sowie der damit verbundenen Altarme, Ausstände, natürlichen und künstlichen Nebengerinne und künstlichen Wasseransammlungen, die das Eigenrevier umfassen soll, eine maßstabgerechte Planskizze des Eigenreviers,
Angaben über die besonderen Erfordernisse des § 19 Abs. 2,
den Nachweis über das ungeteilte Eigentum des Fischereirechtes.
(3) Die Besitzer und Pächter eines Eigenreviers dürfen dieses nur für die gesamte Pachtdauer und nur für alle Fischereinutzungen ungeteilt verpachten bzw. unter- oder weiterverpachten. Ausnahmen sind nur in sinngemäßer Anwendung des § 23 Abs. 7 möglich. Eine Unter- oder Weiterverpachtung bedarf der Zustimmung der Fischereiberechtigten.
§ 21 Pachtreviere
(1) Aus den Fischwässern, die nicht als Eigenrevier anerkannt oder Eigenrevieren zugewiesen werden, hat der NÖ Landesfischereiverband Pachtreviere derart zu bilden, dass jedes dieser Fischereireviere den Erfordernissen des § 19 Abs. 2 entspricht
(2) Wenn durch eine Änderung der Fischereirechte ein Pachtrevier die Voraussetzungen des § 20 Abs. 1 erfüllt, kann beim NÖ Landesfischereiverband ein Antrag auf Anerkennung als Eigenrevier gestellt werden.
(3) Die Besitzer und Pächter eines Pachtreviers darf dieses nur für die gesamte Pachtdauer und nur für alle Fischereinutzungen ungeteilt verpachten bzw. unter- oder weiterverpachten. Ausnahmen sind nur in sinngemäßer Anwendung des § 23 Abs. 7 möglich. Eine Unter- oder Weiterverpachtung bedarf der Zustimmung der Fischereiberechtigten.
Anm.: Ergänzend dazu verweisen wir auf § 23 Verpachtung, § 24 Pachtfähigkeit des Pächters und § 28 Fischereikataster.

References: § 30
 § 15
 § 18
 § 18
 § 18
 § 18

§ 20
 § 19
 § 19
 § 23

§ 21
 § 19
 § 20
 § 23
 § 23
 § 24
 § 28