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Timestamp: 2016-10-28 12:06:21+00:00

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8C_120/2014 (08.07.2014)
8C_120/2014 � � Urteil vom 8. Juli 2014
Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. Dezember 2013.
Der 1955 geborene A.________ arbeitet als Verkaufsleiter/technischer Berater bei der B.________ AG. Er meldete sich am 27. September 2011 wegen einer Lupus-Erkrankung bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Bern traf erwerbliche Abkl�rungen und zog die Berichte der behandelnden �rzte bei. Zudem liess sie den Versicherten durch den Regionalen �rztlichen Dienst (RAD, Dr. med. C.________, Fach�rztin f�r Allgemeine Medizin FMH) untersuchen (Berichte vom 6. August und vom 17. September 2012). Mit Verf�gung vom 29. November 2012 verneinte die IV-Stelle bei einem ermittelten Invalidit�tsgrad von 30 % einen Anspruch auf eine Rente.
Die hiegegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Bern mit Entscheid vom 27. Dezember 2013 ab.
A.________ l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren und unter Aufhebung des angefochtenen Entscheides die Zusprechung mindestens einer halben Invalidenrente beantragen; eventualiter sei die Sache an die Beschwerdegegnerin zur weiteren Abkl�rung zur�ckzuweisen.
Mit der Beschwerde kann eine Rechtsverletzung nach Art. 95 f. BGG geltend gemacht werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Trotzdem pr�ft es - vorbeh�ltlich offensichtlicher Fehler - nur die in seinem Verfahren geltend gemachten Rechtswidrigkeiten (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; BGE 135 II 384 E. 2.2.1 S. 389). Es legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann deren Sachverhaltsfeststellung nur berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG in Verbindung mit Art. 105 Abs. 2 BGG). Rechtsfragen sind die vollst�ndige Feststellung erheblicher Tatsachen sowie die Beachtung des Untersuchungsgrundsatzes bzw. der Beweisw�rdigungsregeln nach Art. 61 lit. c ATSG und der Anforderungen an den Beweiswert von Arztberichten (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232). Der gest�tzt darauf gerichtlich festgestellte Gesundheitszustand bzw. die Arbeitsf�higkeit und die konkrete Beweisw�rdigung sind Tatfragen (BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 397; nicht publ. E. 4.1 des Urteils BGE 135 V 254, ver�ffentlicht in SVR 2009 IV Nr. 53 S. 164 [9C_204/2009]).
Streitig und zu pr�fen ist, ob der Beschwerdef�hrer Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung hat.
Die Vorinstanz hat die gesetzlichen Bestimmungen (Art. 28 Abs. 2 IVG) sowie die von der Rechtsprechung entwickelten Grunds�tze zum Anspruch auf eine Invalidenrente und die Bemessung des Invalidit�tsgrades bei erwerbst�tigen Versicherten nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs (Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG; BGE 130 V 343 E. 3.4 S. 348; 128 V 29 E. 1 S. 30; 104 V 135 E. 2a und b S. 136) sowie zur Aufgabe von �rztinnen und �rzten im Rahmen der Invalidit�tsbemessung (BGE 125 V 256 E. 4 S. 261) und zum Beweiswert medizinischer Berichte und Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.
3.1.�Die Vorinstanz stellte gest�tzt auf den RAD-Untersuchungsbericht vom 6. August 2012 fest, es sei dem Beschwerdef�hrer zumutbar, w�hrend sechs Stunden t�glich, unterbrochen durch eine l�ngere Pause, eine leichte, gelegentlich mittelschwere T�tigkeit auszu�ben. Die bisherige und auch im Verf�gungszeitpunkt innegehabte T�tigkeit entspreche dem Zumutbarkeitsprofil der RAD-�rztin. Entsprechend ermittelte das kantonale Gericht einen Invalidit�tsgrad von 29 %.
3.2.�Der Beschwerdef�hrer l�sst eine Arbeitsf�higkeit im Rahmen von rund 70 % bestreiten. Sein behandelnder Arzt, Dr. med. D.________, Facharzt FMH f�r Nephrologie am Spital E.________ erachte ihn als zu 50 % arbeitsf�hig. Die f�r den RAD t�tige Dr. med C.________ sei als Fach�rztin f�r allgemeine Medizin nicht qualifiziert, die fach�bergreifenden gesundheitlichen Einschr�nkungen des Versicherten korrekt zu erfassen. Das kantonale Gericht h�tte an der Schl�ssigkeit und Zuverl�ssigkeit der versicherungsinternen �rztlichen Beurteilung zweifeln und deshalb erg�nzende, polydisziplin�re Abkl�rungen anordnen m�ssen. Es w�rden degenerative Ver�nderungen vorliegen, die weiter abgekl�rt werden m�ssten. Mittlerweile sei erstellt, dass er an einer Diskushernie L5/S1 mit einem Ausfallsyndrom L5 leide.
4.1.�Weder der den Beschwerdef�hrer untersuchende Dr. med. F.________, Facharzt f�r Rheumatologie FMH, noch Dr. med. G.________, Facharzt f�r Allgemeine Innere Medizin FMH, noch die behandelnden �rzte der Klinik H.________ oder Dr. med I.________, Facharzt f�r Pneumologie FMH am Zentrum J.________, nahmen Stellung zum Grad der Arbeitsunf�higkeit. Einzig der behandelnde Nephrologe, Dr. med. D.________, und die RAD-�rztin, Dr. med. C.________, �usserten sich diesbez�glich.
Wenn die Vorinstanz im Rahmen ihrer Beweisw�rdigung auf die Einsch�tzung der RAD-�rztin abgestellt hat, ist darin weder eine offensichtlich unrichtige oder unvollst�ndige noch eine auf einer Bundesrechtsverletzung beruhende Feststellung des rechtserheblichen medizinischen Sachverhalts zu erblicken. Gem�ss Art. 59 Abs. 2bis IVG stehen die regionalen �rztlichen Dienste den IV-Stellen zur Beurteilung der medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs zur Verf�gung. Sie setzen die f�r die Invalidenversicherung nach Art. 6 ATSG massgebende funktionelle Leistungsf�higkeit der Versicherten fest, eine zumutbare Erwerbst�tigkeit auszu�ben. Art. 49 Abs. 1 IVV h�lt sodann fest, dass die Regionalen �rztlichen Dienste die medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs beurteilen. Auf Einsch�tzungen des RAD kann abgestellt werden, wenn sie den allgemeinen beweisrechtlichen Anforderungen an einen �rztlichen Bericht gen�gen (BGE 135 V 254 E. 3.3 und 3.4 S. 257 ff., Urteil 9C_323/2009 vom 14. Juli 2009 E. 4.3.1, in: SVR 2009 IV Nr. 56 S. 174).
4.2.�Dies trifft hier zu. Das kantonale Gericht hat eingehend begr�ndet, dass die Beurteilung der den Versicherten pers�nlich untersuchenden RAD-�rztin Dr. med. C.________ den von der Rechtsprechung an medizinische Berichte gestellten Anforderungen gen�gt (vgl. dazu BGE 137 V 210 E. 1.2.1 S. 219). Sie beruht auf der Kenntnis der Vorakten und leuchtet in der Beschreibung der medizinischen Zusammenh�nge ein. Ebenso sind die Schlussfolgerungen begr�ndet. In der Beschwerde werden keine stichhaltigen Argumente vorgetragen, welche die auf den Bericht des Regionalen �rztlichen Dienstes gest�tzte Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz als offensichtlich unrichtig erscheinen lassen k�nnten. Vielmehr beschr�nkt sich der Beschwerdef�hrer in diesem Zusammenhang im Wesentlichen auf eine im Rahmen der geltenden �berpr�fungsbefugnis des Bundesgerichts (E. 1 hievor) unzul�ssige appellatorische Kritik an der vorinstanzlichen Beweisw�rdigung. Hinsichtlich der Diagnosen sind sich alle �rzte einig. Einzig was deren Auswirkung auf die zumutbare Arbeitsf�higkeit betrifft unterscheiden sich die Zeugnisse. Diesbez�glich ist nicht ersichtlich, weshalb, wie der Beschwerdef�hrer vorbringt, einzig ein erfahrener Nephrologe bef�higt sein soll, diese korrekt einzusch�tzen. Die vom behandelnden Arzt veranlassten zus�tzlichen Untersuchungen durch einen Pneumologen (Dr. med. I.________, Bericht vom 11. Januar 2013 und einen Rheumatologen (Dr. med. F.________, Bericht vom 23. November 2012) zeigten keine die Leistungsf�higkeit zus�tzlich einschr�nkende Beeintr�chtigung, weshalb f�r die IV-Stelle oder das kantonale Gericht keine Veranlassung bestand weitere Begutachtungen zu veranlassen. Entgegen der Darstellung in der Beschwerde f�hren die erw�hnten Berichte auch nicht zu Zweifeln am Ergebnis der Untersuchung durch die RAD-�rztin.
4.3.�Im weiteren l�sst der Beschwerdef�hrer vorbringen, er leide an einer Diskushernie mit einem Ausfallsyndrom. Der von ihm angef�hrte Bericht eines Dr. med. K.________ vom 23. Dezember 2012 liegt indessen nicht bei den Akten und wird auch nicht letztinstanzlich eingereicht. Gegebenenfalls h�tte dies zu einer Qualifikation als unechtes Novum im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG gef�hrt, weshalb der Bericht sowieso nicht in die Entscheidfindung h�tte mit einbezogen werden d�rfen. Dem Bericht des Rheumatologen Dr. med. F.________ vom 23. November 2012, welcher die Wirbels�ule untersuchte, l�sst sich nichts entnehmen, was auf eine entsprechende Erkrankung schliessen liesse. Sollte sich indessen seit Erlass der Verf�gung vom 29. November 2012 der Gesundheitszustand des Versicherten wesentlich verschlechtert haben, bleibt es ihm unbenommen, sich erneut bei der Invalidenversicherung zu melden.
4.4.�Die Vorinstanz hat somit in willk�rfreier und in allen Teilen bundesrechtskonformer Beweisw�rdigung (BGE 132 V 393 E. 4.1 S. 400) auf den Untersuchungsbericht des RAD vom 6. August 2012 abgestellt. Nachdem die konkrete Invalidit�tsbemessung nicht weiter ger�gt wird, besteht diesbez�glich kein Grund zu einer n�heren Pr�fung. Damit hat es mit der vorinstanzlich best�tigten Abweisung eines Anspruchs auf eine Invalidenrente sein Bewenden. Die Beschwerde wird abgewiesen.
Ausgangsgem�ss sind die Gerichtskosten dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 65 Abs. 4 lit. a und Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG).

References: Art. 95
 BGE 
 Art. 95
 Art. 105
 Art. 61
 BGE 
 Art. 28
 BGE 
 Art. 59
 Art. 6
 Art. 49
 BGE 
 Art. 99
 Art. 66