Source: https://deutscher-aktien-informations-dienst.de/mologen-ag-ausserordentliche-hauptversammlung-2019/
Timestamp: 2019-03-22 10:35:43+00:00

Document:
Mologen AG - Außerordentliche Hauptversammlung 2019 - DEAID Aktien
„Für das ausgeschiedene Aufsichtsratsmitglied Oliver Krautscheid wird Frau Eva Katheder, von Beruf Unternehmensberaterin, wohnhaft in Bad Vilbel, mit Wirkung ab Beendigung dieser Hauptversammlung zum Mitglied des Aufsichtsrats für die restliche Amtszeit des ausgeschiedenen Aufsichtsratsmitglieds Oliver Krautscheid gewählt.”
„Es sollen die Vorgänge seit Oktober 2016 hinsichtlich eines Zusammenhangs und eines möglichen Zusammenwirkens der Organe der Mologen AG (die „Gesellschaft”) und der Hauptaktionärin Global Derivative Trading GmbH („GDT”) untersucht werden hinsichtlich der
Der Sonderprüfer kann die Unterstützung von fachlich qualifiziertem Personal, insbesondere von Personen mit Kenntnissen der Branche der Gesellschaft, heranziehen.”
Der Beschluss über die Erhöhung des Grundkapitals wird ungültig, wenn die Durchführung der Kapitalerhöhung nicht bis zum Ablauf des sechsten Monats nach dem Tag der Hauptversammlung, die über die Kapitalerhöhung beschließt, in das Handelsregister des für die Gesellschaft zuständigen Amtsgerichts eingetragen wird.”
Der Vorstand wird ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 25. Februar 2024 mit Zustimmung des Aufsichtsrats durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender nennwertloser Stückaktien gegen Bareinlagen einmalig oder mehrmals, insgesamt jedoch um höchstens € 1.674.355,00 zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2019-1) und dabei gemäß § 23 Abs. 2 der Satzung einen vom Gesetz abweichenden Beginn der Gewinnbeteiligung zu bestimmen. Den Aktionären steht grundsätzlich ein Bezugsrecht zu. Die neuen Aktien können auch durch ein vom Vorstand bestimmtes Kreditinstitut oder einem nach § 53 Abs. 1 Satz 1 oder § 53b Abs. 1 Satz 1 oder Abs. 7 des Gesetzes über das Kreditwesen tätigen Unternehmen (jeweils eine “Emissionsbank”) oder einem Konsortium von Emissionsbanken mit der Verpflichtung übernommen werden, sie den Aktionären zum Bezug anzubieten (mittelbares Bezugsrecht).
Der Vorstand ist ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 25. Februar 2024 mit Zustimmung des Aufsichtsrats durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender nennwertloser Stückaktien gegen Bareinlagen einmalig oder mehrmals, insgesamt jedoch um höchstens € 1.674.355,00 zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2019-1) und dabei gemäß § 23 Abs. 2 der Satzung einen vom Gesetz abweichenden Beginn der Gewinnbeteiligung zu bestimmen. Den Aktionären steht grundsätzlich ein Bezugsrecht zu. Die neuen Aktien können auch durch ein vom Vorstand bestimmtes Kreditinstitut oder einem nach § 53 Abs. 1 Satz 1 oder § 53b Abs. 1 Satz 1 oder Abs. 7 des Gesetzes über das Kreditwesen tätigen Unternehmen (jeweils eine “Emissionsbank”) oder einem Konsortium von Emissionsbanken mit der Verpflichtung übernommen werden, sie den Aktionären zum Bezug anzubieten (mittelbares Bezugsrecht).
Der Vorstand wird ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 25. Februar 2024 mit Zustimmung des Aufsichtsrats durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender nennwertloser Stückaktien gegen Bareinlagen einmalig oder mehrmals, insgesamt jedoch um höchstens € 927.163,00 zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2019-2) und dabei gemäß § 23 Abs. 2 der Satzung einen vom Gesetz abweichenden Beginn der Gewinnbeteiligung zu bestimmen. Den Aktionären steht grundsätzlich ein Bezugsrecht zu. Die neuen Aktien können auch durch ein vom Vorstand bestimmtes Kreditinstitut oder einem nach § 53 Abs. 1 Satz 1 oder § 53b Abs. 1 Satz 1 oder Abs. 7 des Gesetzes über das Kreditwesen tätigen Unternehmen (jeweils eine “Emissionsbank”) oder einem Konsortium von Emissionsbanken mit der Verpflichtung übernommen werden, sie den Aktionären zum Bezug anzubieten (mittelbares Bezugsrecht).
Der Vorstand ist ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 25. Februar 2024 mit Zustimmung des Aufsichtsrats durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender nennwertloser Stückaktien gegen Bareinlagen einmalig oder mehrmals, insgesamt jedoch um höchstens € 927.163,00 zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2019-2) und dabei gemäß § 23 Abs. 2 der Satzung einen vom Gesetz abweichenden Beginn der Gewinnbeteiligung zu bestimmen. Den Aktionären steht grundsätzlich ein Bezugsrecht zu. Die neuen Aktien können auch durch ein vom Vorstand bestimmtes Kreditinstitut oder einem nach § 53 Abs. 1 Satz 1 oder § 53b Abs. 1 Satz 1 oder Abs. 7 des Gesetzes über das Kreditwesen tätigen Unternehmen (jeweils eine “Emissionsbank”) oder einem Konsortium von Emissionsbanken mit der Verpflichtung übernommen werden, sie den Aktionären zum Bezug anzubieten (mittelbares Bezugsrecht).
„Herr Oliver Krautscheid hat sich als ungeeignet für die Mitgliedschaft im Aufsichtsrat der Mologen AG (die „Gesellschaft“) erwiesen. Der Verfall des Börsenkurses der Mologen AG bestätigt dies. Im Übrigen steht er Herrn Thorsten Wagner zu nahe, der über die ihm gehörende Global Derivative Trading GmbH („GDT”) größter Aktionär und Hauptgläubiger aus den Wandelschuldverschreibungen der Mologen AG ist. Wie Vorstand Walter Miller hat Herr Krautscheid entweder kollusiv mit der GDT Maßnahmen geplant oder ihr zumindest ermöglicht, dass der Großaktionär über die Wandelschuldverschreibungen 6 Jahre lang billig an eine bedeutende Anzahl Aktien der Gesellschaft kommen kann und sich erst zu einem Zeitpunkt zum Bezug von Aktien entscheiden kann, wenn der Erfolg der Mologen AG bereits feststeht.“
Der Vorstand Miller hat bei der Bevorteilung der Großaktionärin GDT als Hauptgläubigerin der Wandelschuldverschreibungen sogar ein Angebot der Deutsche Balaton Aktiengesellschaft zur Beseitigung der Liquiditätslücke durch eine alternative Kapitalmaßnahme nicht berücksichtigt. Die Annahme des Angebots hätte das Druckpotential der GDT beseitigt. Bei der Ablehnung des Angebots hat der Vorstand dem Druck der Hauptaktionärin GDT nachgegeben, um GDT, die an der erst im September 2018 abgeschlossenen Kapitalerhöhung mit einem Bezugspreis 4,70 Euro je Aktie nicht teilgenommen hat, eine „billige Anteilserhöhung” in Zukunft zu ermöglichen, und zwar dann, wenn der Erfolg der Mologen AG bereits feststeht.“
Im Oktober 2016 wurde von der Gesellschaft eine Wandelschuldverschreibung mit einer Laufzeit bis zum 29. Oktober 2024 im Gesamtnennbetrag von 2.540.000,00 EUR mit einer jährlichen Verzinsung von 6,0 % und einem anfänglichen Wandlungspreis von 1,50 EUR begeben (nachfolgend „Wandelschuldverschreibung 2016/2024“). Diese wurde unter Ausschluss aller übrigen Aktionäre vollständig von der GDT übernommen.
Im Dezember 2016 wurde ein Bezugsangebot für eine weitere Wandelschuldverschreibung im Gesamtnennbetrag von 4.999.990,00 EUR, einer Laufzeit bis zum 20. Januar 2025, einer jährlichen Verzinsung von 6,0 % und einem anfänglichen Wandlungspreis von 1,60 EUR beschlossen (nachfolgend „Wandelschuldverschreibung 2017/2025“). GDT hat die hierbei nicht bezogenen rund 40 % dieser Wandelschuldverschreibung übernommen.
„[…] Vor diesem Hintergrund dient die vorgeschlagene Kapitalherabsetzung einerseits der bilanziellen Bereinigung der in der Vergangenheit aufgelaufenen Verluste und andererseits – insbesondere – der Sicherstellung der Finanzierungsfähigkeit der Gesellschaft für die Zukunft.”
„Zu den Kündigungsbedingungen gehören u. a. der Zahlungsverzug der Anleiheschuldnerin aus der Wandelschuldverschreibung, die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens und weitere Pflichtverletzungen der Anleiheschuldnerin im Rahmen der Emission.”
“ The termination of the Company’s outstanding convertible bonds could Iead to the Company’s insolvency
In 2016 and in 2017 the Company issued convertible bonds, which may be terminated by the bondholders (with a quorum of 25%) within 90 days following the registration of the reduction of the share capital of the Company with the commercial register in July 9, 2018 (i.e. until October 8, 2018). The termination of all of the convertible bonds by the bondholders would result in repayment obligations of the Company in the amount of € 6,940,750 million. Accordingly a termination of both bonds by the band holders could lead to the Company’s insolvency. At the date of this Prospectus, the Company did not receive any termination declaration and no bond holder indicated any intention to terminate any bond yet.”
Um eine sofortige Beendigung der Wandelanleihe 2016/2024 und der Wandelanleihe 2017/2025 zu verhindern, hat die Gesellschaft Verhandlungen über eine mögliche Anpassung dieser Instrumente aufgenommen. Unter anderem diskutieren die Parteien derzeit eine Anpassung (Neufestsetzung) des Wandlungspreises sowohl der Wandelanleihe 2016/2024 als auch der Wandelanleihe 2017/2025. Eine endgültige Einigung ist noch nicht erzielt worden und wäre durch die einzuberufende Gläubigerversammlung zu bestätigen. Sollte es zu einer Einigung kommen, beabsichtigt die Gesellschaft, im November 2018 eine Gläubigerversammlung zur Wandelanleihe 2017/2025 einzuberufen, um die vorgeschlagenen Anpassungen den Inhabern der Wandelanleihe 2017/2025 zur Abstimmung vorzulegen.”
Mit Schreiben vom 24. Oktober 2018 und in einem nachfolgenden Telefonat mit dem Finanzvorstand Miller am 26. Oktober 2018 teilte die Deutsche Balaton Aktiengesellschaft der Gesellschaft mit, dass die Deutsche Balaton Aktiengesellschaft im Zusammenhang mit Verhandlungen über eine Refinanzierung der Wandelschuldverschreibungen 2016/2024 und 2017/2015 eine Bevorzugung der Großaktionärin GDT bzw. der Wandelschuldverschreibungsgläubiger für pflichtwidrig halte, insbesondere hinsichtlich einer Anpassung des Bezugspreises aus der Wandelschuldverschreibung. Weiter hat die Deutsche Balaton AG zur Beseitigung der Situation, der sich die Gesellschaft durch den Druck der Großgläubigerin und Großaktionärin GDT ausgesetzt sah und die man als „Erpressungssituation” ansehen könnte (unseres Erachtens nach ein treu- und pflichtwidriges Verhalten der Großaktionärin GDT zur Unzeit) Maßnahmen hinsichtlich der Unterstützung einer weiteren Kapitalerhöhung oder anderer Kapitalmaßnahmen angeboten.
Hinsichtlich der Wandelanleihe 2016/2024 soll (i) der Wandlungspreis von 7,50 EUR auf 2,74 EUR herabgesetzt werden (entspricht 89 % des volumengewichteten Durchschnittswerts der Börsenkurse von Aktien der Gesellschaft im XETRA-Handel der Frankfurter Wertpapierbörse an den letzten 10 Handelstagen), (ii) der Zinssatz von 6 % auf 8 % erhöht und (iii) für den Fall eines Kontrollwechsels in Bezug auf die Gesellschaft den Anleihegläubigem das Recht eingeräumt werden, die Rückzahlung der Schuldverschreibungen zu 103% des Nennbetrags zu verlangen. Dieses im Falle des Kontrollwechsels gewährte Recht entspricht den bereits heute für die Wandelanleihe 2017/2025 geltenden Bedingungen.”
Stichworte:Mologen AG
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References: § 23
 § 53
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