Source: https://findok.bmf.gv.at/findok?execution=e100000s1&segmentId=b1181f33-c83b-4240-8cc7-ceb939a281f3
Timestamp: 2020-07-11 23:08:49+00:00

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Die Regelung des § 26 Abs. 1 Z 2 UmgrStG betreffend den Zeitpunkt der umsatzsteuerlichen Wirkung des Zusammenschlusses gilt auch für eine Organschaft. Da eine Organschaft in umsatzsteuerlicher Hinsicht unabhängig von der Rechtsform des Organträgers bestehen kann, endet eine entsprechende Organschaft nur, wenn als Folge des Zusammenschlusses die Voraussetzungen des § 2 Abs. 2 Z 2 UStG 1994 nicht mehr gegeben sind (kein eigenersiehe UStR 2000 Rz 233 ff Wille des Organs, finanzielle, wirtschaftliche und organisatorische Eingliederung in das Unternehmen des Organträgers nach dem Gesamtbild der tatsächlichen Verhältnisse).
Die Befreiungsvoraussetzungen entsprechen jenen der Befreiung von den Kapitalverkehrsteuernder Gesellschaftsteuer. Auf die folgenden Ausführungen zu Rz 1481 ff sowie auch auf die sinngemäß geltenden Ausführungen zu Art. III UmgrStG (Rz 1223 ff) wird verwiesen.
Da die Gesellschaftsteuer nach dem AbgÄG 2014 mit Ablauf des 31.12.2015 außer Kraft tritt, hat die Zweijahresfrist nur Bedeutung, wenn die Steuerschuld vor dem 1.1.2016 entsteht; zum Auslaufen der Gesellschaftsteuer siehe Rz 323.
§ 26 Abs. 4 UmgrStG sieht für Erwerbsvorgänge nach §§ 1 GrEStG 1987 1 Abs. 1 GrEStG 1987 odervor, dass die Grunderwerbsteuer gemäß § 4 § 1iVm § 7 GrEStG 1987 Abs. 2, somit ausschließlich nach den Vorschriften des GrEStG 1987 die Erhebung der Grunderwerbsteuer vom zweifachen Einheitswert vorzu berechnen ist, wenn diese Erwerbsvorgänge auf Grund eines Zusammenschlusses nach §§ 23 UmgrStG 23 UmgrStG verwirklicht werden. Die Grunderwerbsteuer ist daher bei nicht land- und forstwirtschaftlichen Grundstücken in Höhe von 0,5% vom Grundstückswert (§ 4 Abs. 1 iVm § 7 Abs. 1 Z 2 lit. c GrEStG 1987), bei land- und forstwirtschaftlichen Grundstücken in Höhe von 3,5% vom einfachen Einheitswert (§ 4 Abs. 2 Z 4 iVm § 7 Abs. 1 Z 3 GrEStG 1987) zu berechnen; dies gilt unabhängig davon, ob eine Gegenleistung vorliegt oder nicht. Das Gleiche trifft zu, wenn im Zuge eines Zusammenschlusses ein Tatbestand gemäß § 1 Abs. 2a oder 3 GrEStG 1987 verwirklicht werdenwird.
Hinsichtlich des Bestehens von behördlichen Zweifeln am Vorliegen der Anwendungsvoraussetzungen für ArtArt. IV UmgrStG. IV UmgrStG siehe Rz 1290.
Bei der Übertragung von Grundstücken im Zuge eines Zusammenschlusses gemäß Art. IV UmgrStG ist bei jeder derartigen Übertragung unabhängig davon, ob es sich um Vermögen im Sinne des § 12 Abs. 2 UmgrStG handelt, die Grunderwerbsteuer vom zweifachengemäß Rz 1490 Einheitswert zu berechnen. TrittDies gilt auch, wenn in Folge eines Zusammenschlusses nach Art. IV UmgrStG eine Anwachsung nach §§ 142 UGB 142 UGB ein, ist die Grunderwerbsteuer gemäß § 26 Abseintritt. 4 UmgrStG ebenfalls vom zweifachen Einheitswert zu berechnen.
Findok-Nr: 19961.10, aufgenommen am: 20.03.2017 14:03:58, Dokument-ID: 6cce805a-4895-44db-b891-a75024796fc1, Segment-ID: b1181f33-c83b-4240-8cc7-ceb939a281f3

References: § 26
 § 2

§ 26
 § 4
 § 1
 § 7
 § 7
 § 7
 § 1
 § 12
 § 26