Source: http://www.verwaltung.uni-halle.de/KANZLER/ZGST/GVBL/MBL-ORD/1997/dpo_werk.htm
Timestamp: 2018-01-20 10:43:57+00:00

Document:
für den Studiengang Werkstoffwissenschaft im Fachbereich Werkstoffwissenschaften
vom 12. 12. 1994
Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg hat die in der Analage abgedruckte Diplomprüfungsordnung für den Studiengang Werkstoffwissenschaft vom 12. 12. 1994 als Satzung beschlossen, die vom Kultusministerium gemäß § 17 Abs. 1 des Hochschulgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt vom 7. 10. 1993 (GVBl. LSA S. 614), zuletzt geändert durch Art. 1 des Gesetzes zur Entwicklung der medizinischen Fachbereiche vom 6. 3. 1997 (GVBl. LSA S. 432), i. V. m. Abschnitt III Nr. 3 des Beschlusses der Landesregierung Sachsen-Anhalt über den Aufbau der Landesregierung Sachsen-Anhalt und die Abgrenzung der Geschäftsbereiche vom 21. 11. 1995 (MBl. LSA. S. 2355), zuletzt geändert durch Abschn. II Nr. 1 des Beschlusses über die Übertragung der Rechtsförmlichkeitsprüfung auf das Ministerium der Justiz vom 10. 12. 1996 (MBl. LSA S. 2408), am 17. 7. 1997 genehmigt worden ist.
§ 6 Prüfer und Prüferinnen, Beisitzer und Beisitzerinnen
§ 8 Anrechnung von Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen, Einstufung in höhere Fachsemster
Die Diplomprüfung bildet den ersten berufsqualifizierenden Abschluß des Studiums im Studiengang Werkstoffwissenschaft. Durch die Diplomprüfung soll festgestellt werden, ob die Studierenden die für den Übergang in die Berufspraxis notwendigen gründlichen Fachkenntnisse erworben haben, die fachlichen Zusammenhänge überblicken und die Fähigkeit besitzen, wissenschaftliche Methoden und Erkenntnisse anzuwenden. In diesem Sinne bereitet das Studium auf die Tätigkeit des Diplomingenieurs bzw. der Diplomingenieurin auf dem Gebiet der Werkstoffwissenschaft in anwendungs-, forschungs- und lehrbezogenen Tätigkeitsfeldern vor.
Ist die Diplomprüfung bestanden, verleiht der Fachbereich Werkstoffwissenschaften der Martin-Luther-Universität den Diplomgrad "Diplom-Ingenieurin" bzw. "Diplom-Ingenieur", abgekürzt "Dipl.-Ing.".
(2) Der Studienumfang im Pflicht- und Wahlpflichtbereich beträgt insgesamt 166 Semesterwochenstunden (SWS) zuzüglich zwei Studien- und Projektarbeiten. Dabei umfaßt das Grundstudium 94 Semesterwochenstunden in vier Semestern (Abschluß mit der Diplomvorprüfung) und das Hauptstudium 72 Semesterwochenstunden in sechs Semestern (Abschluß mit der Diplomprüfung). In der Studienordnung sind die Studieninhalte so auszuwählen und zu begrenzen, daß das Studium in der Regelstudienzeit abgeschlossen werden kann.
(1) Die Diplomvorprüfung besteht aus Fachprüfungen, die Diplomprüfung aus Fachprüfungen, einschließlich Prüfungen in Studien- und Projektarbeiten und der Diplomarbeit. Der Diplomprüfung geht die Dioplomvorprüfung voraus. Fachprüfungen setzen sich aus den Prüfungsleistungen in einem Prüfungsfach oder in einem fachübergreifenden Prüfungsgebiet zusammen.
(3) Die Meldung zu den Fachprüfungen der Diplom-Vorprüfung soll mindestens vier Wochen vor der jeweiligen Prüfungsperiode, die Meldung zu den Fachprüfungen der Diplomprüfung soll ebenfalls mindestens vier Wochen vor der jeweiligen Prüfungsperiode durch Einreichen des schriftlichen Antrages auf Zulassung zu der Prüfung (§§ 10 und 18) beim Prüfungsausschuß erfolgen. Die Diplomvorprüfung wird in zwei Abschnitten abgelegt. Die Prüfungen des ersten Abschnittes sind bis zum Beginn der Vorlesungszeit des dritten Fachsemesters, die Prüfungen des zweiten Abschnittes sind bis zum Beginn der Vorlesungszeit des dritten Fachsemesters, die Prüfungen des zweiten Abschnittes sind bis zum Bebinn der Vorlesungszeit des fünften Fachsemesters abzulegen.
(4) Der Prüfungsausschuß hat sicherzustellen, daß Leistungsnachweise und Fachprüfungen in den in dieser Prüfungsordnung vorgesehenen Zeiträumen abgelegt werden können. Zu diesem Zweck sollen die Studierenden rechtzeitig sowohl über Art und Zahl der zu erbringenden Leistungsnachweise und der abzulegenden Fachprüfungen als auch über die Termine, zu denen sie zu erbringen sind, und ebenso über den Ausgabe- und Abgabezeitpunkt der Diplomarbeit informiert werden. Weiterhin sind für jede Fachprüfung auch die jeweiligen Wiederholungstermine bekanntzugeben.
(5) Überschreiten Studierende aus von ihnen zu vertretenden Gründen die Fristen bei der Diplomvorprüfung um mehr als zwei Semester, bei der Diplomprüfung um mehr als vier Semester, oder legen Studierende die Prüfung, zu der sie sich gemeldet haben, aus von ihnen zu vertretenden Gründen nicht ab, so gilt diese Prüfung als abgelegt und nicht bestanden.
(6) Die Prüfungen können jeweils vor Ablauf der in § 3 Abs. 2 bzw. § 12 Abs. 2 und § 19 Abs. 6 genannten Zeiten abgelegt werden, sofern die für die Zulassung erforderlichen Leistungen nachgewiesen sind.
(1) Für die Organisation der Prüfungen und die durch diese Prüfungsordnung zugewiesenen Aufgaben bildet der Fachbereich Werkstoffwissenschaften einen Prüfungsausschuß. Der Prüfungsausschuß besteht aus dem bzw. der Vorsitzenden, einem Stellvertreter bzw. einer Stellvertreterin und fünf weiteren Mitgliedern. Der bzw. die Vorsitzende, der Stellvertreter bzw. die Stellvertreterin und zwei weitere Mitglieder werden aus der Gruppe der Professoren und Professorinnen, ein Mitglied wird aus der Gruppe der wissenschaftlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und ein Mitglied wird aus der Gruppe der Studierenden vom Fachbereichsrat bestellt. Das siebente Mitglied kann aus der Gruppe der Professoren und Professorinnen, der wissenschaftlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen oder der Studierenden vom Fachbereichsrat bestellt werden. Die Amtszeit der Mitglieder aus der Gruppe der wissenschaftlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen beträgt drei Jahre, die AMtszeit des studentischen Mitgliedes betrgägt ein Jahr. Wiederbestellung ist zulässig. Gleichzeitig werden für den Verhinderungsfall je ein Mitglied aus der Gruppe der Professoren und Professorinnen, der wissenschaftlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und der Studierenden als Vertreter bzw. Vertreterin bestellt. Die Namen der Mitglieder des Prüfungsausschusses sind öffentlich bekanntzugeben.
(3) Der Prüfungsausschuß achtet darauf, daß die Bestimmungen der Prüfungsordnung eingehalten werden und sorgt für die ordnungsgemäße Durchführung der Prüfungen. Er ist insbesondere zuständig für die Entscheidung über Widersprüche gegen in Prüfungsverfahren getroffene Entscheidungen. Der Prüfungsausschuß berichtet regelmäßig, mindestens einmal im Jahr, dem Fachbereich über die Entwicklung der Prüfungs- und Studienzeiten einschließlich der tatsächlichen Bearbeitungszeiten für die Diplomarbeit sowie über die Verteilung der Fachnoten und der Gesamtnoten. Der Bericht ist in geeigneter Weise durch die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg offenzulegen. Der Prüfungsausschuß gibt Anregungen zur Reform der Prüfungsordnung, der Studienordnung und des Studienplanes. Der Prüfungsausschuß kann die Erledigung seiner Aufgaben für alle Regelfälle auf den Vorsitzenden bzw. die Vorsitzende übertragen; dies gilt nicht für Entscheidungen über Widersprüche udn den Bericht an den Fachbereich.
(4) Der Prüfungsausschuß ist beschlußfähig, wenn neben dem bzw. der Vorsitzenden oder dem Stellvertreter bzw. der Stellvertreterin udn zwei weiteren Professoren bzw. Professorinnen mindestens zwei weitere stimmberechtigte Mitglieder anwesend sind. Er beschließt mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des bzw. der Vorsitzenden. Das studentische Mitglied des Prüfungsauschusses wirkt bei der Bewertung und Anrechnung von Studien- und Prüfungsleistungen nicht mit.
(1) Der Prüfungsausschuß bestellt Prüfer und Prüferinnen sowie die Beisitzer und Beisitzerinnen. Er kann die Bestellung dem bzw. der Vorsitzenden übertragen. Zum Prüfer und zur Prüferin darf nur bestellt werden, wer mindestens die entsprechende Diplomprüfung oder eine vergleichbare Prüfung abgelegt und, sofern nicht zwingende Gründe eine Abweichung erfordern, in dem Fachgebiet, auf das sich die Prüfung bezieht, eine selbständige Lehrtätigkeit ausgeübt hat. Zum Beisitzer und zur Beisitzerin darf nur bestellt werden, wer die entsprechende Diplomprüfung oder eine vergleichbare Prüfung abgelegt hat.
(5) Für die Prüfer und Prüferinnen sowie die Beisitzer und Beisitzerinnen gilt § 5 Abs. 6 Satz 2 und 3 entsprechend.
Für die Diplomvorprüfung und Diplomprüfung wird eine praktische Tätigkeit von insgesamt 20 Wochen gefordert. Sie teilt sich auf in:
acht Wochen in der Zeit vom ersten bis zum vierten Fachsemester, zu absolvieren in der vorlesungsfreien Zeit in einem oder mehreren Abschnitten.
zwölf Wochen geschlossen im siebenten Semester (Fachpraktikum)
Die praktische Tätigkeit soll den Studierenden Einblick geben in die Betriebsorganisation, in Probleme der Qualitätssicherung, konstruktive Gestaltung und Herstellung von Bauteilen und Erzeugnissen sowie Probleme der Werkstoffentwicklung. Nähere Einzelheiten regelt die "Ordnung für die Durchführung von Berufspraktika, Studien-/Projektarbeiten und Diplomarbeiten", im nachfolgenden Praktikumsordnung genannt, die für den Studiengang Werkstoffwissenschaft erlassen wird.
(1) Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen in demselben Studiengang an anderen Universitäten oder gleichgestehenden Hochschulen werden ohne Gleichwertigkeitsprüfung angerechnet. Dasselbe gilt für Diplomvorprüfungen. Soweit die Diplomvorprüfung Fächer nicht enthält, die an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Gegenstand der Diplomvorprüfung, nicht aber der Diplomprüfung sind, ist eine Anrechnung mit Auflagen möglich.
(2) Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen in anderen Studiengängen oder an anderen Universitäten oder gleichstehenden Hochschulen werden angerechnet, soweit die Gleichwertigkeit festgestellt wird. Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen, die an Hochschulen außerhalb des Geltungsbereiches des Hochschulrahmengesetzes
erbracht wurden, werden auf Antrag angerechnet, soweit die Gleichwertigkeit feestgestellt wird. Gleichwertigkeit ist festzustellen, wenn Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen in Inhalt, Umfang und in den Anforderungen denjenigen des entsprechenden Studiums an der Martin-Luther-Universität im wesentlichen entsprechen. Dabei ist kein schematischer Vergleich, sondern eine Gesamtbetrachtung und Gesamtbewertung vorzunehmen. Für die Gleichwertigkeit von Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen an ausländischen Hochschulen sind die von der Kultusministerkonferenz und der Hochschulrektorenkonferenz gebilligten Äquivalenzvereinbarungen sowie Absprachen im Rahmen von Hochschulpartnerschaften zu beachten. Im übrigen kann bei Zweifeln an der Gleichwertigkeit die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen gehört werden.
(5) Studienbewerbern und Studienbewerberinnen, die gemäß § 19 Abs. 1 Hochschulgesetz des Landes Sachsen-Anhalt vom 7. 10. 1993 (GVBl. LSA S. 614) in einer Einstufungsprüfung nachweisen, daß sie die Kenntnisse und Fähigkeiten haben, das Studium in einem höheren Fachsemester aufzunehmen, werden die in der Einstufungsprüfung nachgewiesenen Kenntnisse und Fähigkeiten auf Studienleistungen des Grundstudiums und auf Prüfungsleistungen der Diplomvorprüfung angerechnet. Studienbewerber und Studienbewerberinnen ohne Hochschulzugangsberechtigung können die für das Studium erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten gemäß § 34 Abs. 4 des Hochschulgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt auf der Grundlage der "Prüfungsordnung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zur Feststellung der besonderen Befähigung Berufstätiger" nachweisen. Die Feststellungen im Zeugnis über die Einstufungsprüfung sind für den Prüfungsausschuß bindend.
(6) Zuständig für Anrechnungen nach den Absätzen 1 bis 5 ist der Prüfungsausschuß. Vor Feststellungen über die Gleichwertigkeit sind zuständige Fachvertreter bzw. Fachvertreterinnen zu hören.
(7) Werden Studienleistungen und Prüfungsleistungen angerechnet, sind die Noten - soweit die Notensysteme vergleichbar sind - zu übernehmen und in die Berechnung der Gesamtnote einzubeziehen. Bei unvergleichbaren Notensystemen wird der Vermerk "bestanden" aufgenommen. Die Anrechnung wird im Zeugnis gekenntzeichnet.
(8) Bei Vorliegen der Voraussetzungen der Absätze 1 bis 5 besteht ein Rechtsanspruch auf Anrechnung. Die Anrechnung von Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen, die im Geltungsbereich des Hochschulrahmengesetzes erbracht wurden, erfolgt von Amts wegen. Die Studierenden haben die für die Anrechnung erforderlichen Unterlagen vorzulegen.
(2) Die für den Rücktritt oder das Versäumnis geltend gemachten Gründe müssen dem Prüfungsausschuß unverzüglich schriftlich angezeigt und glaubhaft gemacht werden. Bei Krankheit kann die Vorlage eines ärztlichen Attestes verlangt werden. Erkennt der Prüfungsausschuß die Gründe an, wird dies den Studierenden schriftlich mitgeteilt und ein neuer Termin festgesetzt.
(3) Versuchen Studierende, das Ergebnis einer Prüfungsleistung durch Täuschung, zum Beispiel Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel, zu beeinflussen, gilt die betreffende Prüfungsleistung als mit "nicht ausreichend" (5,0) bewertet; die Festellung wird von dem jeweiligen Prüfer bzw. der jeweiligen Prüferin getroffen und aktenkundig gemacht. Studierende, die den ordnungsgemäßen Ablauf der Prüfung stören, können von dem jeweiligen Prüfer bzw. der jeweiligen Prüferin oder den Aufsichtsführenden in der Regel nach Abmahnung von der Fortsetzung der Prüfungsleistung ausgeschlossen werden; in diesem Fall gilt die betreffende Prüfungsleistung als mit "nicht ausreichend" (5,0) bewertet, die Gründe für den Ausschluß sind aktenkundig zu machen. In schwerwiegenden Fällen kann der Prüfungsausschuß die betreffenden Studierenden von der Erbringung weiterer Prüfungsleistungen ausschließen.
2. sofern der Bewerber bzw. die Bewerberin kein Zeugnis gemäß Nr. 1 besitzt, die Studienberechtigung durch einen anderen, im § 34 des Hochschulgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt geregelten Qualifikationsnachweis belegt,
3. an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg für den Diplomstudiengang Werkstoffwissenschaft eingeschrieben ist,
4. an folgenden Lehrveranstaltungen nach näherer Bestimmung der Studienordnung mit Erfolg teilgenommen hat (siehe auch Anlage 1):
Fach SWS Nachweis
Mathematik 16 Ü
Physik 10 P/Ü
Chemie 8 P/Ü
Informatik 8 Ü
Technische Mechanik 8 Ü
Konstruktionslehre 8 Ü/4 Belege
Elektrotechnik/Elektronik 8 Ü/P
Werkstoffkunde I - Grundlagen der Werkstoffwissenschaft 14 Ü/P
Werkstoffkunde II - Allgemeine Werkstoffprüfung 3 P
Werkstoffkunde III - Werkstoffe 2
Werkstofferzeugung und -behandlung/Fertigungstechnik 8 Ü/1 Beleg
Einführung in das Fachgebiet 1
1. die Nachweise über das Vorliegen der in Absatz 1 genannten Zulassungsvorausetzungen,
2. das Studienbuch (gegebenenfalls entsprechende Unterlagen) und
3. eine Erklärung darüber, ob der bzw. die Studierende bereits eine Diplomvorprüfung oder eine Diplomprüfung im Studiengang Werkstoffwissenschaft nicht oder endgültig nicht bestanden aht, ob der Prüfungsanspruch durch Versäumen einer Wiederholungsfrist verloren wurde oder ob der bzw. die Studierende sich in einem anderen Prüfungsverfahren befindet.
(4) Ist es Studierenden nicht möglich, eine nach Absatz 3 Satz 2 erforderliche Unterlage in der vorgeschriebenen Weise beizufügen, kann der Prüfungsausschuß gestatten, den Nachweis auf andere Art zu führen.
(1) Über die Zulassung entscheidet der Prüfungsausschuß oder gemäß § 6 Abs. 3 Satz 6 dessen Vorsitzender bzw. dessen Vorsitzende. Ein besonderer Bescheid ergeht nur, falls die Zulassung versagt wird. Im Falle der Ablehnung wird die Entscheidung bis spätestens eine Woche vor dem Prüfungstermin unter Beifügung einer Rechtsbehelfsbelehrung schriftlich mitgeteilt.
c) Studierende die Diplomvorprüfung oder die Diplomprüfung in dem Studiengang Werkstoffwissenschaft an einer Universität oder gleichstehenden Hochschule im Geltungsbereich des Hochschulrahmengesetzes endgültig nicht bestanden haben oder
d) Studierende sich bereits an einer anderen Hochschule in einem Prüfungsverfahren im selben Studiengang befinden.
Die Zulassung darf im übrigen nur abgelehnt werden, wenn Studierende den Prüfungsanspruch durch Versäumen einer Wiederholungsfrist (§ 16 Abs. 3) verloren haben.
(1) Durch die Diplomvorprüfung sollen die Studierenden nachweisen, daß das Ziel des Grundstudiums in der Regel nach vier Semestern erreicht wurde und daß insbesondere die inhaltlichen Grundlagen des Faches, ein methodisches Instrumentarium und eine systematische Orientierung erworben worden sind, um das Studium mit Erfolg fortzusetzen.
1. den Klausurarbeiten, soweit sie nach Absatz 4 vorgeschrieben sind und
(4) Die Fachprüfung besteht im ersten Abschnitt der Diplomvorprüfung aus schriftlichen Klausurarbeiten in folgenden Fächern:
Fach Prüfungsdauer in Minuten
Mathematik I 240
Technische Mechanik 240
Zusätzlich ist für das Lehrgebiet Einführung in das Fachgebiet ein Leistungsnachweis in Form einer Teilnahmebestätigung zu erbringen. Der zweite Abschnitt der Diplomvorprüfung wird in die jeweils vierwöchigen Prüfungsperioden nach der Vorlesungszeit des dritten und vierten Semesters aufgeteilt und besteht aus mündlichen Prüfungen und schriftlichen Klausurarbeiten in folgenden Fächern:
Fach Prüfung Prüfungsdauer
Chemie m 30 Minuten
Physik m 30 Minuten
Werkstoffkunde I - Grundlagen der Werkstoffwissenschaft m 30 Minuten
Mathematik II s 240 Minuten
Elektrotechnik/Elektronik s 120 Minuten
Werkstoffkunde II - Allgemeine Werkstoffprüfung m 30 Minuten
Werkstoffkunde III - Werkstoffe m 30 Minuten
Werkstofferzeugung und -behandlung/Fertigungstechnik m 30 Minuten
Konstruktionslehre s 120 Minuten
(7) Machen Studierende durch ein ärztliches Zeugnis glaubhaft, daß sie wegen länger andauernder oder ständiger körperlicher Behinderung nicht in der Lage sind, die Prüfung ganz oder teilweise in der vorgesehenen Form abzulegen, hat der bzw. die Vorsitzende des Prüfungsausschusses den betreffenden Studierenden zu gestatten, gleichwertige Prüfungsleistungen in einer anderen Form zu erbringen. Entsprechendes gilt für Studienleistungen.
(8) Prüfungsleistungen der Diplomvorprüfung können durch gleichwertige Leistungen im Rahmen einer Einstufungsprüfung gemäß § 19 Abs. 1 Hochschulgesetz ersetzt werden.
(2) Jede Klausurarbeit ist von zwei Prüfern bzw. Prüferinnen gemäß § 15 Abs. 1 zu bewerten. Hiervon kann nur aus zwingenden Gründen abgewichen werden; die Gründe sind aktenkundig zu machen. Die Note der Klausurarbeit ergibt sich aus dem arithmetischen Mittel der Einzelbewertungen.
(1) In den mündlichen Prüfungen sollen die Studierenden nachweisen, daß sie die Zusammenhänge des Prüfungsgebietes erkennen und spezielle Fragestellungen in diese Zusammenhänge einzuordnen vermögen. Durch die mündlichen Prüfungen soll ferner festgestellt werden, ob die Studierenden über ein breites Grundlagenwissen verfügen. Die mündliche Prüfung dauert je Kandidat bzw. Kandidatin und Fach in der Regel mindestens 30 und höchstens 45 Minuten (siehe auch Anlagen 2 bis 4).
(2) Mündliche Prüfungen werden vor zwei Prüfern bzw. Prüferinnen oder vor einem Prüfer bzw. einer Prüferin in Gegenwart eines sachkundigen Beisitzers bzw. einer sachkundigen Beisitzerin als Gruppenprüfungen oder als Einzelprüfungen abgelegt. Bei Gruppenprüfungen werden die Studierenden in einem Prüfungsfach grundsätzlich nur von einem Prüfer bzw. einer Prüferin geprüft. Vor der Festsetzung der Note gemäß § 15 Abs. 1 hat der Prüfer bzw. die Prüferin den zweiten Prüfer bzw. die zweite Prüferin zu hören.
(1) Die Noten für die einzelnen Prüfungsleistungen werden von dem jeweiligen Prüfer bzw. von der jeweiligen Prüferin festgesetzt. Für die Bewertung sind folgende Noten zu verwenden:
5 = nicht ausreichend eine Leistung, die wegen erheblicher Mängel den Anforderungen nichbt mehr genügt.
(1) Die Prüfung kann jeweils in den Fächern, in denen sie nicht bestanden ist oder als nicht bestanden gilt, einmal wiederholt werden. Fehlversuche im selben Fach an anderen Hochschulen werden angerechnet. Die Wiederholung einer bestandenen Fachprüfung ist nicht zulässig. Wird eine Wiederholungsprüfung nicht bestanden, kann beim Prüfungsausschuß eine zweite Wiederholungsprüfung beantragt werden. Eine zweite Wiederholung einer Fachprüfung ist nur zulässig, wenn die übrigen Leistungen der betreffenden Studierenden erkennen lassen, daß die Erreichung des Studienzieles nicht ausgeschlossen ist. Fehlversuche an anderen Hochschulen werden angerechnet. Die zweite Wiederholungsprüfung erfolgt als mündliche Prüfung vor zwei vom Prüfungsausschuß bestellten Prüfern bzw. Prüferinnen. Das Ergebnis der zweiten Wiederholungsprüfung in einer Teilprüfung "nicht ausreichend" (5,0), so werden die betreffenden Studierenden zu weiteren Prüfungen nicht zugelassen.
(2) Der Prüfungsausschuß bestimmt die Fristen, innerhalb derer die Wiederholungsprüfungen abgelegt werden sollen. Die Wiederholungsprüfung soll im Rahmen der Prüfungstermine des folgenden Semesters, spätestens innerhalb von zwei Semestern nach Abschluß der nicht bestandenen Fachprüfung abgelegt werden.
(3) Die Wiederholung einer nichtbestandenen oder einer gemäß § 4 Abs. 5 als nicht bestanden gewerteten Prüfung sit nur innerhalb von zwölf Monaten nach der Mitteilung über das Nichtbestehen dieser Prüfung zulässig, sofern den betreffenden Studierenden wegen besonderer, von ihnen nicht zu vertretender Gründe durch den Prüfungsausschuß eine Nachfrist gewährt wird. Überschreiten diese Studierenden diese Frist, verlieren sie ihren Prüfungsanspruch für diese und für weitere Prüfungen. Wiederholungsprüfungen sind in der Regel bis zum nächsten Prüfungstermin beim Prüfungsausschuß anzumelden.
(1) Über die bestandene Diplomvorprüfung wird unverzüglich, möglichst innerhalb von vier Wochen nach dem Erbringen der letzten Prüfungsleistung, ein Zeugnis ausgestellt, das die einzelnen Fachnoten und die Gesamtnote enthält. Das Zeugnis ist von dem bzw. von der Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu unterziehen und mit dem Siegel der Martin-Luther-Universität zu versehen. Als Datum des Zeugnisses ist der Tag anzugeben, an dem die letzte Prüfungsleistung erbracht ist.
(2) Ist die Diplomvorprüfung nicht bestanden oder gilt sie als nicht bestanden, erteilt der bzw. die Vorsitzende des Prüfungsausschusses den betreffenden Studierenden hierüber eine schriftlichen Bescheid, der auch darüber Auskunft gibt, ob und gegebenenfalls in welchem Umfang und innerhalb welcher Frist Prüfungsleistungen der Diplomvorprüfung wiederholt werden können.
(4) Haben Studierende die Diplomvorprüfung nicht bestanden, wird auf Antrag und gegen Vorlage der entsprechenden Nachweise eine schriftliche Bescheinigung ausgestellt, die die erbrachten Prüfungsleistungen und deren Noten sowie die zum Bestehen der Diplomvorprüfung noch fehlenden Prüfungsleistungen enthält und erkennen läßt, daß die Diplomvorprüfung nicht bestanden ist.
1. die Diplomvorprüfung im Studiengang Werkstoffwissenschaft oder eine gemäß § 8 als gleichwertig angerechnete Prüfung bestanden hat,
2. an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg für den Diplomstudiengang Werkstoffwissenschaften eingeschrieben ist,
3. an den Lehrveranstaltungen gemäß Anlage 2 bis 5 und nach näherer Bestimmung der Studienordnung mit Erfolg teilgenommen hat.
1. den Klausurarbeiten, soweit sie nach Absatz 4 vorgeschrieben sind, und
2. den mündlichen Prüfungen und
3. zwei Studienarbeiten mit Referat (siehe § 23) in jeweils zwei unterschiedlichen Pflicht- oder Wahlpflichtfächern. Die erste Studienarbeit ist bis zum Ende des sechsten Semesters abzuschließen. Die zweite Studienarbeit ist im Zusammenhang mit dem zwölfwöchigen Fachpraktikum zu bearbeiten und soll bis zum Beginn der Vorlesungen des achten Semesters verteidigt werden. Die Prüfer bzw. Prüferinnen werden vom Prüfungsausschuß benannt.
(3) Wahlpflichtfächer sind die in den Anlagen 3 und 4 ausgeführten Fächer. Mit Zustimmung des Prüfungsausschusses kann alternativ als Wahlpflichtfach II ein anderes an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg durch einen bzw. eine in der Forschung und Lehre tätigen Professor bzw. tätige Professorin vertretenes Fach belegt und nachgewiesen werden, das in einem sinnvollen Zusammenhang mit dem Hauptstudium oder der gewählten Studienrichtung steht.
(4) Die Fachprüfungen bestehen entsprechend den Angaben in den Anlagen 2 bis 4 aus mündlichen bzw. schriftlichen Prüfungsleistungen. Die entsprechenden Prüfungsvorleistungen (Leistungsnachweise) sind ebenfalls den Anlagen 2 bis 4 zu entnehmen. Für das nichttechnische Wahlpflichtfach gemäß Anlage 5 genügt eine Bescheinigung über die erfolgreiche Teilnahme.
(6) Die Fachprüfungen der Diplomprüfung werden innerhalb der festgelegten Prüfungszeiträume von jeweils vier Wochen nach der Vorlesungszeit der sechsten, achten und neunten Semester abgelegt.
(2) Die Diplomarbeit wird von einem bzw. einer gemäß § 6 Abs. 1 vom Prüfungsausschuß bestellten Prüfer bzw. Prüferin ausgegeben und betreut. Soll die Diplomarbeit in einer Einrichtung außerhalb der Universität durchgeführt werden, bedarf es hierzu der Zustimmung des Prüfungsausschusses. Den Studierenden ist Gelegenheit zu geben, Vorschläge für das Thema der Diplomarbeit zu machen.
(3) Die Bearbeitung der Aufgabenstellung der Diplomarbeit erfolgt in der Regel im zehnten Semester. Abweichungen von dieser Regel sind beim Prüfungsausschuß durch die Studierenden schriftlich zu beantragen.
(5) Die Ausgabe des Themas der Diplomarbeit erfolgt über den Vorsitzenden bzw. die Vorsitzende des Prüfungsausschusses.
(6) Die Bearbeitungszeit für den schriftlichen Teil der Diplomarbeit und das durchzuführende Kolloquium gemäß § 21 Abs. 4 beträgt insgesamt sechs Monate. Thema, Aufgabenstellung und Umfang der Diplomarbeit sind vom Betreuer bzw. von der Betreuerin so zu begrenzen, daß die Frist zur Bearbeitung der Diplomarbeit eingehalten werden kann. Das Thema der Diplomarbeit kann nur einmal und nur innerhalb von zwei Monaten der Bearbeitungszeit zurückgegeben werden. Im Einzelfall kann der Prüfungsausschuß auf begründeten Antrag der betreffenden Studierenden die Bearbeitungszeit ausnahmsweise um bis zu drei Monate verlängern.
(2) Die Diplomarbeit ist von zwei Prüfern bzw. Prüferinnen zu begutachten und zu bewerten. Einer der Prüfer bzw. eine der Prüferinnen soll derjenige bzw. diejenige sein, der bzw. die die Arbeit ausgegeben hat. Der zweite Prüfer bzw. die zweite Prüferin wird von dem Vorsitzenden bzw. der Vorsitzenden des Prüfungsausschusses bestimmt.
(3) Die Bewertung des schriftlichen Teils der Diplomarbeit erfolgt durch die Prüfer bzw. die Prüferinnen gemäß Absatz 2 entsprechend § 15 Abs. 1 und ist schriftlich zu begründen. Die Note wird aus dem arithmetischen Mittel der Einzelbewertungen gebildet, sofern die Differenz nicht mehr als 2,0 beträgt. Beträgt die Differenz mehr als 2,0, wird vom Prüfungsausschuß ein dritter Prüfer bzw. eine dritte Prüferin zur Bewertung bestimmt. In diesem Fall wird die Note des schriftlichen Teils der Diplomarbeit aus dem arithmetischen Mittel der beiden besseren Noten gebildet. Der schriftliche Teil kann jedoch nur dann als "ausreichend" oder besser bewertet werden, wenn mindestens zwei Noten "ausreichend" oder besser sind.
(4) Nach positiver Bewertung des schriftlichen Teils der Diplomarbeit wird ein Prüfungskolloquium anberaumt. Zulassungsvoraussetzung zum Kolloquium ist die erfolgreiche Absolvierung aller Fachprüfungen und Studien-/Projektarbeiten sowie die Erbringung sämtlicher gemäß dieser Diplomprüfungsordnung geforderter Leistungsnachweise. Für das durchzuführende Kolloquium, bestehend aus Vortrag und Verteidigung, wird eine Kommission gebildet, die aus den Prüfern bzw. Prüferinnen gemäß Absätze 2 und 3 sowie weiteren Professoren und Professorinnen und wissenschaftlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen besteht. Das Kolloquium ist spätestens vier Wochen nach Einreichung der Diplomarbeit durchzuführen und gemäß § 15 Abs. 1 zu bewerten.
1. Studien-/Projektarbeiten I im Umfang von 250 Stunden im sechsten Semester
2. Studien-/Projektarbeiten II im Rahmen des zwölfwöchigen Fachpraktikums im siebten Semester.
Die Termine der Ausgabe der Aufgabenstellung sowie der Abgabe der Arbeit bei dem Betreuer oder der Betreuerin bzw. Themensteller oder Themenstellerin sind aktenkundig zu machen.
(3) Das Gebiet der Arbeit können sich die Studierenden im Fachbereich frei wählen. Das Thema der Studien-/Projektarbeiten muß so beschaffen sein, daß es in der vorgesehenen Frist erfolgreich bearbeitet werden kann.
(4) Themenstellung und Betreuung erfolgt durch einen bzw. eine im Fachbereich Werkstoffwissenschaften tätigen Professor bzw. tätige Professorin.
(5) Die Ausgabe der Aufgabenstellungen für die Studien-/Projektarbeiten setzt den erfolgreichen Abschluß der Diplomvorprüfung voraus.
(6) Für die Gestaltung der Studien-/Projektarbeiten ist die Praktikumsordnung des Fachbereiches Werkstoffwissenschaften zu berücksichtigen. Für die Abgabe der Studien-/Projektarbeiten gilt § 20 Abs. 7 entsprechend.
(7) Die Studien-/Projektarbeiten werden von dem Betreuer oder der Betreuerin bzw. Themensteller oder Themenstellerin bewertet. Die Benotung erfolgt unter Berücksichtigung der schriftlichen Arbeit im Ergebnis eines Seminarvortrages entsprechend § 15. Die Studien-/Projektarbeit wird mit "nicht ausreichend" bewertet, wenn die Bearbeitungsfristen überschritten werden. Eine mit "nicht ausreichend" bewertete Studien-/Projektarbeit kann mit neuer oder veränderter Aufgabenstellung einmal wiederholt werden. Im übrigen gilt § 16 Abs. 2 und Abs. 3 sinngemäß.
(1) Für die Bewertung der einzelnen Prüfungsleistungen und für die Bildung der Fachnoten gilt § 15 entsprechend. Die Diplomprüfung ist auch dann nicht bestanden, wenn die Diplomarbeit mit der Note "nicht ausreichend" berwertet worden ist.
zu 10 Prozent aus der mittleren Note der zwei Studien- und Projektarbeiten
zu 20 Prozent aus der Note der Diplomarbeit
Ist die Gesamtnote gleich oder kleiner 1,59; 2,59 oder 3,59, so entscheidet der Prüfer bzw. die Prüferin, der bzw. die die Diplomarbeit ausgegeben hat, ob die nächstbessere Gesamtnote nach § 15 Abs. 5 in Frage kommt. Der Prüfer bzw. die Prüferin hat die Gesamtnote zu überprüfen. In Ausnahmefällen kann der Prüfer bzw. die Prüferin beim Prüfungsausschuß beantragen, daß in Würdigung der gesamten Studienleistung zugunsten der betreffenden Studierenden von der erreichten Gesamtnote bis um 0,1 abgewichen wird. Der Prüfer bzw. die Prüferin kann bei überragenden Leistungen (Gesamtnote 1,00) das Gesamturteil "mit Auszeichnung bestanden" beantragen.
(3) Anstelle der Gesamtnote "sehr gut" nach § 15 Abs. 4 wird das Gesamturteil "mit Auszeichnung bestanden" erteilt, wenn die Diplomarbeit mit 1,0 bewertet und der Durchschnitt aller anderen Noten der Diplomprüfung nicht schlechter als 1,5 ist.
(1) Die Fachprüfungen und die Diplomarbeit können bei "nicht ausreichenden" Leistungen einmal wiederholt werden. Eine Rückgabe des Themas der Diplomarbeit in der in § 20 Abs. 7 Satz 3 genannten Frist ist jedoch nur zulässig, wenn Studierende bei der Anfertigung der ersten Diplomarbeit von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch gemacht hatten.
(2) Eine zweite Wiederholung der Diplomarbeit ist ausgeschlossen. Die Fachprüfungen können ein zweites Mal wiederholt werden.
(3) § 4 Abs. 5 und § 16 gelten entsprechend.
(1) Studierende, die sich innerhalb der Regelstudienzeit zu allen Fachprüfungen der Diplomprüfung gemeldet und die Diplomarbeit fristgemäß abgeliefert haben, können innerhalb eines Jahres nach Bestehen der Diplomprüfung zur Verbesserung der Noten einen weiteren Prüfungsversuch unternehmen.
(1) Haben Studierende die Diplomprüfung bestanden, erhalten sie über die Ergebnisse ein Zeugnis. In das Zeugnis wird das Thema der Diplomarbeit und deren Note aufgenommen. Auf Antrag werden in das Zeugnis auch die Ergebnisse der Prüfungen in den Zusatzfächern und die bis zum Abschluß der Diplomprüfung benötigte Fachstudiendauer aufgenommen.
(2) Das Zeugnis trägt das Datum des Tages, an dem die letzte Prüfungsleistung erbracht worden ist und wird vom Dekan bzw. von der Dekanin des Fachbereiches und dem bzw. der Vorsitzenden des Prüfungsausschusses unterzeichnet und mit dem Siegel der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg versehen. Im übrigen gilt § 17 entsprechend.
(4) Das unrichtige Prüfungszeugnis ist einzuziehen und gegebenenfalls ein neues zu erteilen. Eine Entscheidung nach Absatz 1 und Absatz 2 ist nach einer Frist von fünf Jahren nach Ausstellung des Prüfungszeugnisses ausgeschlosses.
(1) Diese Prüfungsordnung findet auf alle Studierenden Anwendung, die ab Wintersemester 1996 erstmalig für den Diplomstudiengang Werkstoffwissenschaft an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg eingeschrieben worden sind. Studierende, die bei Inkrafttreten dieser Prüfungsordnung bereits die Diplomvorprüfung bestanden haben, legen die Diplomprüfung nach der Diplomprüfungsordnung vom 5. 6. 1991 ab, es sei denn, daß sie die Anwendung der neuen Prüfungsordnung bei der Zulassung zur Prüfung schriftlich beantragen. Studierende, die vor dem Wintersemester 1996 für den Diplomstudiengang Werkstoffwissenschaft an der Martin-Luther-Universität eingeschrieben worden sind und die Diplomvorprüfung noch nicht bestanden haben, legen diese nach der Diplomprüfungsordnung vom 5. 6. 1991 ab, die Diplomprüfung jedoch nach dieser neuen Püfungsordnung ab; auf Antrag der Studierenden wird die neue Prüfungsordnung auch auf die Diplomvorprüfung angewendet. Der Antrag auf Anwendung der neuen Prüfungsordnung ist unwiderruflich.
(1) Diese Prüfungsordnung tritt nach Genehmigung durch das Kultusministerium am Tag nach ihrer Bekanntmachung in Kraft. Gleichzeitig tritt die Diplomprüfungsordnung für den Studiengang Werkstoffwissenschaft vom 5. 6. 1991 außer Kraft.
Ausgefertigt auf Grund der Beschlüsse des Fachbereichsrates Werkstoffwissenschaft vom 12. 12. 1994 und des Senats der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg vom 23. 10. 1996 und der Genehmigung des Kultusministeriums des Landes Sachsen-Anhalt vom 17. 7. 1997
Halle, den 22. 8. 1997

References: § 17
 Art. 1

§ 6

§ 8
 § 3
 § 12
 § 19
 § 5
 § 19
 § 34
 § 34
 § 6
 § 19
 § 15
 § 15
 § 4
 § 8
 § 23
 § 6
 § 21
 § 15
 § 15
 § 20
 § 15
 § 16
 § 15
 § 15
 § 15
 § 20
 § 4
 § 16
 § 17