Source: http://datenschutz-pastuska.de/
Timestamp: 2017-09-25 11:40:05+00:00

Document:
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Datenschutz @ Datensicherheit Manfred Pastuska
Hat Ihr Unternehmen einen qualifizierten Datenschutzbeauftragten (DSB) bestellt und hat dieser für die umfangreichen Aufgaben die nötige Zeit?
Der § 4f Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) verpflichtet Unternehmen und Institutionen, die in der Regel mindestens zehn Arbeitnehmer ständig mit der automatisierten Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung personenbezogener Daten beschäftigen, einen DSB schriftlich zu bestellen.
Was zählt zu den Aufgaben des DSB?
Veranlassen und Kontrolle der Verpflichtung auf das Datengeheimnis und das Fernmeldegeheimnis. Hierbei sollte jedem Mitarbeiter das Thema Datenschutz anhand einer Schulung durch den DSB oder zumindest anhand entsprechender Unterlagen näher gebracht werden, um den Mitarbeiter anschließend auf den § 5 BDSG (Datengeheimnis) und den § 88 Telekommunikationsgesetz (Fernmeldegeheimnis) schriftlich zu verpflichten.
Führen eines Registers automatisierter Verarbeitungen personenbezogener Daten (§ 4g Abs. 2 BDSG) unter Berücksichtigung der jeweils vorrangigen Rechtsvorschriften, der Aufbewahrungsfristen, Zuständigkeiten und Zugriffsrechte.
Sicherstellen der Zulässigkeit personenbezogener Datenverarbeitung auch durch entsprechende Vertragsgestaltung, insbesondere bei Outsourcing.
Sicherstellen, dass die Vorschriften datenschutzrelevanter Gesetze beim Internetauftritt eingehalten werden. Insbesondere sind hier die folgenden Gesetze zu beachten: BDSG und Telemediengesetz (TMG)
Die Tätigkeit des DSB ist darauf gerichtet, einer rechtswidrigen Beeinträchtigung schutzwürdiger Interessen Betroffener entgegenzuwirken, um Schaden bzgl. der Interessen und des Ansehens des Unternehmens / der Institution zu verhindern und vor Bußgeld- und Strafverfahren zu schützen.
Bußgeld- und Strafvorschriften.
Nach den Worten des § 43 BDSG werden Ordnungswidrigkeiten mit einer Geldbuße bis zu 300.000 Euro geahndet.
Im § 43 Abs. 1 BDSG werden mögliche Gründe für ordnungswidriges Verhalten aufgeführt und bei Zuwiderhandlung mit 50.000 Euro belegt. Beispielsweise ist dort in Bezug auf die DSB-Bestellung geregelt:
Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig entgegen § 4f Abs. 1 … einen Beauftragten für den Datenschutz nicht, nicht in der vorgeschriebenen Weise oder nicht rechtzeitig bestellt.
Der § 44 BDSG – Strafvorschriften - stellt bei Verstößen gar eine Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder eine Geldstrafe in Aussicht.
Warum lohnt sich die Bestellung eines externen DSB?
Durch den Einsatz eines externen DSB lassen sich gegenüber dem Einsatz eines internen DSB erhebliche Vorteile erzielen:
Wegfall des Aufwands für Grundlagenseminare.
Wegfall des Aufwands für ständige Weiterbildung, Teilnahme an Arbeitskreisen und Fachliteratur.
Die Produktivität des eigenen Mitarbeiters bleibt uneingeschränkt erhalten.
Die Dienstleistung wird umfänglich auf die Größe Ihres Unternehmens / Ihrer Institution zugeschnitten.
Sie haben jederzeit einen kompetenten Ansprechpartner, der sich verpflichtet, sich auf dem Gebiet des Datenschutzes und der Datensicherheit weiterzubilden und sich jederzeit über einschlägige Veränderungen seines Fachgebietes zu informieren.
Datenschutz kann als Wettbewerbsfaktor wahrgenommen werden.
Durch Datenschutz und Selbstdatenschutz wird eine bessere Kundenbindung erzielt.
Bitte wenden Sie sich in Fragen zum Datenschutz und zum Einsatz eines externen DSB in Ihrem Unternehmen / Ihrer Institution an:
Eine mit uns abgestimmte Erstberatung ist für Sie kostenlos und unverbindlich.
Ansonsten teilen wir Ihnen auf Anfrage auch gerne unsere Preise mit.
Nähere Informationen zu unserem Angebot finden Sie unter Firmenprofil>Unser Angebot.
Copyright 2014, Datenschutz @ Datensicherheit Manfred Pastuska

References: § 4
 § 5
 § 88
 § 43
 § 43
 § 4
 § 44