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Timestamp: 2017-10-17 04:14:38+00:00

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§ 1378 BGB - Ausgleichsforderung - Gesetze - JuraForum.de
§ 1378 BGB - Ausgleichsforderung
Untertitel 1 (Gesetzliches Güterrecht)
(3) Die Ausgleichsforderung entsteht mit der Beendigung des Güterstands und ist von diesem Zeitpunkt an vererblich und übertragbar. Eine Vereinbarung, die die Ehegatten während eines Verfahrens, das auf die Auflösung der Ehe gerichtet ist, für den Fall der Auflösung der Ehe über den Ausgleich des Zugewinns treffen, bedarf der notariellen Beurkundung; § 127a findet auch auf eine Vereinbarung Anwendung, die in einem Verfahren in Ehesachen vor dem Prozessgericht protokolliert wird. Im Übrigen kann sich kein Ehegatte vor der Beendigung des Güterstands verpflichten, über die Ausgleichsforderung zu verfügen.
Weitere Vorschriften um § 1378 BGB
§ 1373 BGB - Zugewinn
§ 1374 BGB - Anfangsvermögen
§ 1375 BGB - Endvermögen
§ 1376 BGB - Wertermittlung des Anfangs- und Endvermögens
§ 1377 BGB - Verzeichnis des Anfangsvermögens
§ 1380 BGB - Anrechnung von Vorausempfängen
§ 1381 BGB - Leistungsverweigerung wegen grober Unbilligkeit
§ 1382 BGB - Stundung
§ 1383 BGB - Übertragung von Vermögensgegenständen
Folgende Vorschriften verweisen auf § 1378 BGB:
Entscheidungen zu § 1378 BGB
OLG-ZWEIBRüCKEN, 14.11.2003, 2 UF 95/03
Der Anspruch auf Zugewinnausgleich entsteht erst mit Beendigung des Güterstandes, bei Anfechtung einer durch Verbundurteil entschiedenen Scheidungsfolgesache erst mit rechtskräftigem Abschluss des Rechtsmittels in der Scheidungssache (hier: durch Berufungsrücknahme). Werden sodann Prozesszinsen gesondert mit nachfolgender Klage...
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References: § 1378
 § 127
 § 1378

§ 1373

§ 1374

§ 1375

§ 1376

§ 1377

§ 1380

§ 1381

§ 1382

§ 1383
 § 1378
 § 1378