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Timestamp: 2018-10-23 11:51:16+00:00

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1 Studien und Prüfungsordnung für den Bachelorstudiengang Energietechnik und erneuerbare Energien an der Hochschule Coburg (SPO B EN) vom 8. Dezember 2016 Auf Grund von Art.13 Abs.1, Art.43, Art.44, Art.58 Abs.1, Art.61 Abs.2 und 8 und Art.66 des Bayerischen Hochschulgesetzes (BayHSchG) vom 23. Mai 2006 (GVBl S.245, BayRS K) in der jeweils geltenden Fassung erlässt die Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg folgende Satzung: 1 Zweck der Studien und Prüfungsordnung 1 Diese Studien und Prüfungsordnung (SPO) regelt den Bachelorstudiengang Energietechnik und erneuerbare Energien an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg (Hochschule Coburg). 2 Sie dient der Ausfüllung und Ergänzung der Rahmenprüfungsordnung für die Fachhochschulen (RaPO) vom 17. Oktober 2001 und der Allgemeinen Prüfungsordnung der Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg (APO) vom 4. November 2016 (Amtsblatt 2016) in der jeweils geltenden Fassung. 2 Studienziel 1 Ziel des Bachelorstudiums ist die Vermittlung der Befähigung zur selbständigen Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden im Bereich der Energietechnik und erneuerbaren Energien. 2 Im Hinblick auf die Breite und Vielfalt der Energietechnik und erneuerbaren Energien, die eine umfassende Grundlagenausbildung erfordert, soll das Studium dazu befähigen, sich rasch in eines der zahlreichen Anwendungsgebiete einzuarbeiten. 3 Der Bachelorabschluss befähigt insbesondere zur Übernahme anwendungsorientierter Fach und Führungsaufgaben im Bereich der Energietechnik und erneuerbaren Energien. 3 Immatrikulationshindernis (1) Andere Bachelorstudiengänge der Elektrotechnik gelten als gleicher Studiengang. (2) Die Bachelorstudiengänge Elektro und Informationstechnik, Energietechnik und erneuerbare Energien und Automatisierungstechnik und Robotik sind in den ersten drei Studiensemestern gleich. (3) Wurde mindestens eine Prüfung in den Studiengängen nach Abs.1 und 2 endgültig nicht bestanden, ist die Immatrikulation in diesem Studiengang zu versagen. 4 Regelstudienzeit, Aufbau des Studiums (1) Die Regelstudienzeit beträgt sieben Studiensemester. (2) Das Studium umfasst sechs theoretische Studiensemester und ein praktisches Studiensemester, das als viertes Studiensemester geführt wird. (3) Die bestandenen Modulprüfungen des ersten und zweiten Studiensemesters nach Maßgabe des Studien und Prüfungsplans führen zur fachgebundenen Hochschulreife. (4) 1 Neben dem Studium kann zugleich ein berufsqualifizierender Abschluss im Bereich der Elektrotechnik nach dem Berufsbildungsgesetz bei zuständigen Ausbildungsträgern erworben werden (Studium mit integrierter Berufsausbildung). 2 Voraussetzung ist, dass die Bewerberin oder der Bewerber ein Jahr vor Studienbeginn innerhalb der regulären Bewerbungszeit unter Vorlage eines Ausbildungsvertrages mit einem kooperierenden ausbildenden Betrieb einen Antrag auf Zulassung zum Studium stellt. 3 Die von diesen Studierenden an staatlichen berufsbildenden Schulen bestandenen Prüfungen, die durch von der Hochschule bestellte Lehrbeauftragte mit Prüferbefähigung durchgeführt wurden, gelten als gleichwertige Prüfungen für ausgewählte Module nach dieser Studien und Prüfungsordnung. 5 Module und Prüfungen, Notenbildung, Prüfungsgesamtnote (1) 1 Die Pflicht und Wahlpflichtmodule, ihre Stundenzahl, die Art der Lehrveranstaltung, die Prüfungen, deren Gewicht für die Bildung der End und Prüfungsgesamtnote und der Divisor sowie die Leistungspunkte (ECTS) sind in der Anlage zu dieser SPO festgelegt. 2 Die Regelungen werden für die Module durch den Studien und Prüfungsplan ergänzt.
2 2 (2) Die Benotung der Abschlussarbeit und aller Modulprüfungen der Anlage zu dieser SPO erfolgt nach folgender Notendifferenzierung: 1,0 1,3 1,7 2,0 2,3 2,7 3,0 3,3 3,7 4,0 5,0. 6 Vorrückensberechtigungen, Fristen für das erstmalige Ablegen (1) Die Modulprüfungen Mathematik 1 und Grundlagen der Elektrotechnik 1 sind bis zum Ende des ersten Fachsemesters zu erbringen, andernfalls gelten sie als erstmals abgelegt und nicht bestanden. (2) Zum Eintritt in das dritte und die folgenden Studiensemester ist nur berechtigt, wer in mindestens drei der folgenden vier Modulprüfungen: Mathematik 1, Grundlagen der Elektrotechnik 1, Physik, Programmieren 1 die Endnote ausreichend oder besser erzielt hat. (3) Zum Eintritt in das praktische Studiensemester und die folgenden Studiensemester ist nur berechtigt, wer in den Prüfungen der technischen und naturwissenschaftlichen Pflichtmodule Prüfungsleistungen im Umfang von mindestens 45 Leistungspunkte erzielt hat. 7 Fachstudienberatung 1 Die Fachstudienberatung soll Studierenden Struktur, Wahlmöglichkeiten und Abläufe des Studiums sowie das tatsächliche Lehrangebot erläutern. 2 Darüber hinaus soll sie in Fragen der beruflichen Eignung sowie in Hinblick auf aktuelle berufsfeldbezogene Entwicklungen informieren und beraten. 3 Wurde nach zwei Fachsemestern in den in 6 Abs.1 genannten Modulprüfungen nicht mindestens die Endnote ausreichend erzielt, so besteht die Verpflichtung die Fachstudienberatung aufzusuchen. 8 Praktisches Studiensemester (1) Das praktische Studiensemester umfasst 18 Wochen reine Praxis in Vollzeittätigkeit und zwei Wochen praxisbegleitende Lehrveranstaltungen. (2) Es dient der berufspraktischen Anwendung bereits erworbener theoretischer Fachkenntnisse und der beruflichen Orientierung für das folgende Vertiefungsstudium. (3) Das praktische Studiensemester ist erfolgreich abgeleistet, wenn 1. die Ableistung der Praxiszeit durch ein Zeugnis der Ausbildungsstelle, das dem von der Hochschule vorgegebenem Muster entspricht, nachgewiesen ist, 2. ein ordnungsgemäßer Praxisbericht vorgelegt wurde und 3. die erforderlichen praxisbegleitenden Prüfungen erfolgreich abgelegt wurden. 9 Bachelorarbeit (1) Das Studium wird durch eine Bachelorarbeit abgeschlossen. (2) Die Bachelorarbeit soll zeigen, dass eine Aufgabenstellung aus dem Bereich der Energietechnik und erneuerbaren Energien auf wissenschaftlicher Grundlage selbstständig bearbeitet werden kann. (3) Die Anmeldung zur Bachelorarbeit ist nur zulässig, wenn Module im Umfang von 120 ECTS aus den theoretischen Studiensemestern bestanden und die Leistungen des praktischen Studiensemesters nach 8 Abs.3 Nrn.1 und 2 erfolgreich erbracht wurden. 10 Bachelorprüfungszeugnis, Akademischer Grad 1 Über den erfolgreichen Abschluss des Studiums werden ein Bachelorprüfungszeugnis und eine Urkunde mit dem erworbenen akademischen Grad gemäß dem jeweiligen Muster in den Anlagen zur APO ausgestellt. 2 Auf Grund des erfolgreichen Abschlusses der Bachelorprüfung wird folgender akademischer Grad verliehen: Bachelor of Engineering, Kurzform: (B.Eng.). 11 In Kraft Treten, Außer Kraft Treten, Übergangsbestimmungen (1) 1 Diese SPO tritt am 1. Oktober 2017 in Kraft. 2 Sie gilt für Studierende, die ihr Studium nach dem Sommersemester 2017 im ersten Studiensemester aufnehmen. (2) Für Studierende, die ihr Studium vor dem Wintersemester 2017/2018 im Studiengang Erneuerbare Energien aufgenommen haben, gilt die Studien und Prüfungsordnung für den Bachelorstudiengang Erneuerbare Energien an der Hoch-
3 3 schule Coburg (SPO B EE) vom 14. Juni 2013; im Übrigen tritt diese außer Kraft. (3) 1 Für Studierende, für die die in Abs.2 genannte SPO gilt, werden 1. Lehrveranstaltungen beginnend mit dem dritten Studiensemester letztmalig im Wintersemester 2017/2018 und endend mit dem siebten Studiensemester letztmalig im Wintersemester 2019/20, 2. (Wiederholungs)Prüfungen beginnend mit dem dritten Studiensemester letztmalig im Sommersemester 2020 und endend mit dem siebten Studiensemester letztmalig im Sommersemester 2022 angeboten. 2 Studierende, die auf Grund des Satzes 1 Nr.2 ihr Studium nicht beenden können und keine Prüfung endgültig nicht bestanden haben, werden von Amts wegen durch die Prüfungskommission in die Studien und Prüfungsordnung nach Abs.1 überführt. (4) Soweit dies zur Vermeidung von Härten im Zusammenhang mit der Neuordnung des Studiengangs notwendig ist, kann der Fakultätsrat allgemein oder im Einzelfall besondere Regelungen für das Studium, die Prüfungskommission besondere Regelungen für Prüfungen treffen. niedergelegt. Die Niederlegung wurde am 8. Dezember 2016 durch Anschlag bekannt gegeben. Tag der Bekanntmachung ist der 8. Dezember Ausgefertigt auf Grund des Beschlusses des Senats der Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg vom 2. Dezember 2016 sowie der Genehmigung durch die Vizepräsidentin vom 8. Dezember Coburg, den 8. Dezember 2016 gez. Prof. Dr. Michel Vizepräsidentin Vertreterin im Amt des Präsidenten Diese Satzung wurde am 8. Dezember 2016 in der Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg
4 4 Anlage: Übersicht über die Module und Prüfungen des Bachelorstudiengangs Energietechnik und erneuerbare Energien 1. Theoretische Studiensemester 1 bis lfd. Lehrveranstaltungen Prüfungen 6) 1) 2) Nr. Art Dauer Module SWS Art der Lehrveranstaltung 1) in Minuten 1) Gewicht der Endnote für die Prüfungsgesamtnote 1.1 Technische und naturwissenschaftliche Pflichtmodule 1 Mathematik 1 8 SU, Ü schrp Mathematik 2 4 SU, Ü schrp Mathematik 3 4 SU, Ü schrp Physik 4 SU, Ü, Pr schrp oder Grundlagen der Elektrotechnik 1 8 SU, Ü schrp Grundlagen der Elektrotechnik 2 4 SU, Ü schrp Programmieren 1 4 SU, Ü, Pr schrp Programmieren 2 4 SU, Ü, Pr schrp Technische Informatik und Digitaltechnik 8 SU, Ü, Pr 2 schrtp und je prtsta 10 Elektrische Messtechnik 4 SU, Ü, Pr 1 schrtp und prtsta 11 Elektronik 1 8 SU, Ü, Pr 2 schrtp und je prtsta 12 Mikrocomputertechnik 4 SU, Ü, Pr 1 schrtp und prtsta 13 Steuerungs und Regelungstechnik 4 SU, Ü, Pr schrp oder Elektrische Antriebe und Netze 4 SU, Ü, Pr schrp oder Signale und Systeme 4 SU, Ü schrp Schlüsselqualifikationen Pflichtmodule 16/17 Englisch 1 und 2 (B 2) 2 x 2 = 4 SU, S, Ü 2 x sschrtp /19 Betriebswirtschaftslehre 1 und 2 2 x 2 = 4 V, SU, Ü 2 x schrtp Leistungspunkte (ECTS) 1) Zwischensumme
5 5 2. Theoretische Studiensemester 5 bis lfd. Lehrveranstaltungen 1) 2) 6) Prüfungen Nr. Module SWS Art der Lehrveranstaltung Art Dauer in Minuten Gewicht der Endnote für die Prüfungsgesamtnote 2.1 Fachwissenschaftliche Pflichtmodule 17 Regelungstechnik 4 SU, Ü, Pr schrp oder Elektrische 4 SU, Ü, Pr, S schrp oder Sar oder Antriebs- und Stromrichtertechnik 19 Strömungsmechanik 4 SU, Ü, Pr, S schrp oder Sar oder Thermodynamik 4 SU, Ü, Pr, S schrp oder Sar oder Hochspannungstechnik 4 SU, Ü, Pr, S schrp oder Sar oder Elektrische Energiewandlung 4 SU, Ü, Pr, S schrp oder Sar oder Elektrische Energieverteilung 4 SU, Ü, Pr, S schrp oder Sar oder Elektrische Energiespeicher 4 SU, Ü, Pr, S schrp oder Sar oder Intelligente Energiesysteme 4 SU, Ü, Pr, S schrp oder Sar oder Windenergie 4 SU, Ü, Pr, S schrp oder Sar oder Leistungspunkte (ECTS) 2.2 Fachwissenschaftliche Wahlpflichtmodule 3) Fachwissenschaftliche Wahlpflichtmodule 5 x 4= 20 SU, Ü, Pr, S 5 x schrp oder oder mdlp oder Sar je x 2 = 10 5 x 5 = Abschlussarbeit 41 Bachelorseminar 4) 2 S SV Bachelorarbeit 0 BA BA 6 12 Zwischensumme
6 6 3. Praktisches Studiensemester lfd. Lehrveranstaltungen Prüfungen 6) 1) 2) Nr. Art Dauer Module SWS Art der Lehrveranstaltung 1) in Minuten 1) Gewicht der Endnote für die Prüfungsgesamtnote Leistungspunkte (ECTS) 43 Praxisphase Praxisseminar 2 S SV 5) 2 45 Praxisbegleitende Lehrveranstaltungen 4 SU schrp oder Sar oder oder mdlp 5) Gesamtsummen
7 7 Erläuterung der Fußnoten 1) Die nähere Festlegung erfolgt durch den Fakultätsrat im Studien- und Prüfungsplan. Das logische oder beinhaltet eine zusätzliche Option. Ein ECTS entspricht einem workload von 30 Stunden. 2) Wird die Endnote aus mehreren Teilprüfungen gebildet, haben diese untereinander das gleiche Gewicht. Jeder einzelne Prüfungsteil ist bestehenserheblich. Bei der Note nicht ausreichend in einer Teilprüfung wird die Endnote nicht ausreichend erteilt. Im Zeugnis wird nur die Endnote ausgewiesen. 3) Aus der Wahlpflichtmodulgruppe sind 5 Module mit 4 SWS zu wählen. Belegbar sind auch Module mit 2 SWS, die die Anzahl der zu belegenden Module entsprechend erhöht. Nähere Regelungen trifft der Studien und Prüfungsplan. Die Fakultät kann am Ende des dritten Studiensemesters ein Wahlverfahren zu zulässigen Wahlpflichtkombinationen durchführen, mit dem das tatsächlich wählbare Angebot ab einer bestimmten Mindestteilnehmerzahl ermittelt wird. 4) Für den Erst und den Wiederholungsversuch der Bachelorarbeit ist der Besuch des begleitenden Bachelorseminars verpflichtend. Dabei soll der Studierende Fragestellung, Bearbeitungsansätze und methoden sowie die Ergebnisse seiner Bachelorarbeit darstellen und vertreten. Bei Wiederholung der Bachelorarbeit ist die Endnote des zugehörigen Bachelorseminars maßgebend. 5) Die Praxisprüfungen werden mit den Prädikaten "mit Erfolg abgelegt" oder "ohne Erfolg abgelegt" bewertet. Erläuterung der Abkürzungen BA = Bachelorarbeit ECTS = European Credit Transfer System mdlp = mündliche Prüfung Pr = Praktikum = praktische Studienarbeit z.b. Versuche, Befragungen, Projektarbeit prtsta = praktische Teilstudienarbeit z.b. Versuche, Befragungen, Projektarbeit schrp = schriftliche Prüfung schrtp = schriftliche Teilprüfung sschrtp = studienbegleitende schriftliche Teilprüfung S = Seminar Sar = Seminararbeit SV = Seminarvortrag SU = seminaristischer Unterricht SWS = Semesterwochenstunden Ü = Übung/en V = Lehrvortrag
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