Source: http://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20008698
Timestamp: 2017-12-13 07:13:55+00:00

Document:
RIS - CRR-Begleitverordnung - Bundesrecht konsolidiert, Fassung vom 13.12.2017
Bundesrecht konsolidiert: Gesamte Rechtsvorschrift für CRR-Begleitverordnung, Fassung vom 13.12.2017
Bestimmungen zu Eigenmittel
Übergangsbestimmungen zu Eigenmittelanforderungen
§ 1. (1) Abweichend von Art. 92 Abs. 1 lit. a der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 über die Aufsichtsanforderungen an Kreditinstitute und Wertpapierfirmen, ABl. Nr. L 176 vom 27.06.2013 S. 1, zuletzt geändert durch die Delegierte Verordnung (EU) Nr. 2015/62, ABl. Nr. L 11 vom 17.01.2015 S. 37, beträgt die harte Kernkapitalquote für das Kalenderjahr 2014 4 vH .
(2) Abweichend von Art. 92 Abs. 1 lit. b der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 beträgt die Kernkapitalquote für das Kalenderjahr 2014 5,5 vH.
Übergangsbestimmungen zu zeitwertbilanzierten nicht realisierten Gewinnen und Verlusten
§ 2. (1) Für die Zwecke des Art. 467 Abs. 1 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 beträgt der anwendbare Prozentsatz 100 vH ab dem 1. Jänner 2014.
(2) Für die Zwecke des Art. 468 Abs. 1 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 beträgt der anwendbare Prozentsatz
60 vH für das Kalenderjahr 2015;
40 vH für das Kalenderjahr 2016;
20 vH für das Kalenderjahr 2017.
(3) Für die Zwecke des Art. 468 Abs. 4 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 beträgt der anwendbare Prozentsatz 100 vH ab dem 1. Jänner 2014.
Übergangsbestimmungen zu anwendbaren Prozentsätzen betreffend Abzüge von Posten des harten Kernkapitals
§ 3. (1) Für die Zwecke des Art. 469 Abs. 1 lit. a der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 wird der Prozentsatz für das Kalenderjahr 2014 wie folgt festgesetzt:
20 vH hinsichtlich der Posten gemäß Art. 36 Abs. 1 lit. a, b, d und e der Verordnung (EU) Nr. 575/2013;
100 vH hinsichtlich der Posten gemäß Art. 36 Abs. 1 lit. f der Verordnung (EU) Nr. 575/2013;
50 vH hinsichtlich der Posten gemäß Art. 36 Abs. 1 lit. g und h der Verordnung (EU) Nr. 575/2013, sofern es sich hierbei um direkte Beteiligungen handelt;
100 vH hinsichtlich der Posten gemäß Art. 36 Abs. 1 lit. g und h der Verordnung (EU) Nr. 575/2013, sofern es sich hierbei nicht um direkte Beteiligungen handelt.
(2) Der in Art. 469 Abs. 1 lit. c der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 genannte Prozentsatz wird hinsichtlich der Posten gemäß Art. 36 Abs. 1 lit. c der Verordnung (EU) Nr. 575/2013, die vor dem 1. Jänner 2014 bestanden, für das Kalenderjahr 2014 mit 0 vH festgesetzt.
(3) Der in Art. 469 Abs. 1 lit. c der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 genannte Prozentsatz wird für das Kalenderjahr 2014 hinsichtlich der Posten gemäß Art. 36 Abs. 1 lit. i der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 mit 100 vH festgesetzt, sofern es sich hierbei nicht um direkte Beteiligungen handelt. Für direkte Beteiligungen gemäß Art. 36 Abs. 1 lit. i der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 wird der in Art. 469 Abs. 1 lit. c der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 genannte Prozentsatz mit 50 vH festgesetzt.
§ 4. (1) Der in Art. 469 Abs. 1 lit. a der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 genannte Prozentsatz wird für das Kalenderjahr 2015 wie folgt festgesetzt:
40 vH hinsichtlich der Posten gemäß Art. 36 Abs. 1 lit. a, b, d und e der Verordnung (EU) Nr. 575/2013;
50 vH hinsichtlich der Posten gemäß Art. 36 Abs. 1 lit. g und h der Verordnung (EU) Nr. 575/2013;
(2) Der in Art. 469 Abs. 1 lit. c der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 genannte Prozentsatz wird hinsichtlich der Posten gemäß Art. 36 Abs. 1 lit. c der Verordnung (EU) Nr. 575/2013, die vor dem 1. Jänner 2014 bestanden, für das Kalenderjahr 2015 mit 10 vH festgesetzt.
(3) Der in Art. 469 Abs. 1 lit. c der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 genannte Prozentsatz wird für das Kalenderjahr 2015 hinsichtlich der Posten gemäß Art. 36 Abs. 1 lit. i der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 mit 100 vH festgesetzt, sofern es sich hierbei nicht um direkte Beteiligungen handelt. Für direkte Beteiligungen gemäß Art. 36 Abs. 1 lit. i der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 wird der in Art. 469 Abs. 1 lit. c der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 genannte Prozentsatz mit 50 vH festgesetzt.
§ 5. (1) Der in Art. 469 Abs. 1 lit. a der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 genannte Prozentsatz wird für das Kalenderjahr 2016 wie folgt festgesetzt:
60 vH hinsichtlich der Posten gemäß Art. 36 Abs. 1 lit. a, b, d und e der Verordnung (EU) Nr. 575/2013;
60 vH hinsichtlich der Posten gemäß Art. 36 Abs. 1 lit. g und h der Verordnung (EU) Nr. 575/2013, sofern es sich um direkte Beteiligungen handelt;
(2) Der in Art. 469 Abs. 1 lit. c der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 genannte Prozentsatz wird hinsichtlich der Posten gemäß Art. 36 Abs. 1 lit. c der Verordnung (EU) Nr. 575/2013, die vor dem 1. Jänner 2014 bestanden, für das Kalenderjahr 2016 mit 20 vH festgesetzt.
(3) Der in Art. 469 Abs. 1 lit. c der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 genannte Prozentsatz wird für das Kalenderjahr 2016 hinsichtlich der Posten gemäß Art. 36 Abs. 1 lit. i der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 mit 100 vH festgesetzt, sofern es sich hierbei nicht um direkte Beteiligungen handelt. Für direkte Beteiligungen gemäß Art. 36 Abs. 1 lit. i der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 wird der in Art. 469 Abs. 1 lit. c der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 genannte Prozentsatz mit 60 vH festgesetzt.
§ 6. (1) Der in Art. 469 Abs. 1 lit. a der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 genannte Prozentsatz wird für das Kalenderjahr 2017 wie folgt festgesetzt:
80 vH hinsichtlich der Posten gemäß Art. 36 Abs. 1 lit. a, b, d und e der Verordnung (EU) Nr. 575/2013;
80 vH hinsichtlich der Posten gemäß Art. 36 Abs. 1 lit. g und h der Verordnung (EU) Nr. 575/2013, sofern es sich hierbei um direkte Beteiligungen handelt;
(2) Der in Art. 469 Abs. 1 lit. c der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 genannte Prozentsatz wird hinsichtlich der Posten gemäß Art. 36 Abs. 1 lit. c der Verordnung (EU) Nr. 575/2013, die vor dem 1. Jänner 2014 bestanden, für das Kalenderjahr 2017 mit 30 vH festgesetzt.
(3) Der in Art. 469 Abs. 1 lit. c der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 genannte Prozentsatz wird für das Kalenderjahr 2017 hinsichtlich der Posten gemäß Art. 36 Abs. 1 lit. i der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 mit 100 vH festgesetzt, sofern es sich hierbei nicht um direkte Beteiligungen handelt. Für direkte Beteiligungen gemäß Art. 36 Abs. 1 lit. i der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 wird der in Art. 469 Abs. 1 lit. c der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 genannte Prozentsatz mit 80 vH festgesetzt.
§ 7. Der in Art. 469 Abs. 1 lit. c der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 genannte Prozentsatz wird hinsichtlich der Posten gemäß Art. 36 Abs. 1 lit. c der Verordnung (EU) Nr. 575/2013, die vor dem 1. Jänner 2014 bestanden, für das Kalenderjahr 2018 mit 40 vH festgesetzt.
§ 8. Der in Art. 469 Abs. 1 lit. c der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 genannte Prozentsatz wird hinsichtlich der Posten gemäß Art. 36 Abs. 1 lit. c der Verordnung (EU) Nr. 575/2013, die vor dem 1. Jänner 2014 bestanden, für das Kalenderjahr 2019 mit 50 vH festgesetzt.
§ 9. Der in Art. 469 Abs. 1 lit. c der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 genannte Prozentsatz wird hinsichtlich der Posten gemäß Art. 36 Abs. 1 lit. c der Verordnung (EU) Nr. 575/2013, die vor dem 1. Jänner 2014 bestanden, für das Kalenderjahr 2020 mit 60 vH festgesetzt.
§ 10. Der in Art. 469 Abs. 1 lit. c der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 genannte Prozentsatz wird hinsichtlich der Posten gemäß Art. 36 Abs. 1 lit. c der Verordnung (EU) Nr. 575/2013, die vor dem 1. Jänner 2014 bestanden, für das Kalenderjahr 2021 mit 70 vH festgesetzt.
§ 11. Der in Art. 469 Abs. 1 lit. c der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 genannte Prozentsatz wird hinsichtlich der Posten gemäß Art. 36 Abs. 1 lit. c der Verordnung (EU) Nr. 575/2013, die vor dem 1. Jänner 2014 bestanden, für das Kalenderjahr 2022 mit 80 vH festgesetzt.
§ 12. Der in Art. 469 Abs. 1 lit. c der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 genannte Prozentsatz wird hinsichtlich der Posten gemäß Art. 36 Abs. 1 lit. c der Verordnung (EU) Nr. 575/2013, die vor dem 1. Jänner 2014 bestanden, für das Kalenderjahr 2023 mit 90 vH festgesetzt.
Übergangsbestimmungen zu anwendbaren Prozentsätzen betreffend Abzüge von Posten des zusätzlichen Kernkapitals
§ 13. Für die Zwecke des Art. 474 lit. a der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 wird der Prozentsatz für das Kalenderjahr 2014 wie folgt festgesetzt:
100 vH hinsichtlich der Posten gemäß Art. 56 lit. a der Verordnung (EU) Nr. 575/2013;
20 vH hinsichtlich der Posten gemäß Art. 56 lit. b, c und d der Verordnung (EU) Nr. 575/2013, sofern es sich hierbei um direkte Beteiligungen handelt;
100 vH hinsichtlich der Posten gemäß Art. 56 lit. b, c und d der Verordnung (EU) Nr. 575/2013, sofern es sich hierbei nicht um direkte Beteiligungen handelt;
100 vH hinsichtlich der Posten gemäß Art. 56 lit. e der Verordnung (EU) Nr. 575/2013;
100 vH hinsichtlich der Posten gemäß Art. 56 lit. f der Verordnung (EU) Nr. 575/2013.
§ 14. Für die Zwecke des Art. 474 lit. a der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 wird der Prozentsatz für den Zeitraum vom 1. Jänner 2015 bis 31. Dezember 2017 hinsichtlich sämtlicher in Art. 56 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 genannten Abzugspositionen mit 100 vH festgesetzt.
Übergangsbestimmungen zu anwendbaren Prozentsätzen betreffend Abzüge von Posten des Ergänzungskapitals
§ 15. Für die Zwecke des Art. 476 lit. a der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 wird der Prozentsatz wird für das Kalenderjahr 2014 wie folgt festgesetzt:
100 vH hinsichtlich der Posten gemäß Art. 66 lit. a der Verordnung (EU) Nr. 575/2013;
20 vH hinsichtlich der Posten gemäß Art. 66 lit. b, c und d der Verordnung (EU) Nr. 575/2013, sofern es sich hierbei um direkte Beteiligungen handelt;
100 vH hinsichtlich der Posten gemäß Art. 66 lit. b, c und d der Verordnung (EU) Nr. 575/2013, sofern es sich hierbei nicht um direkte Beteiligungen handelt.
§ 16. Für die Zwecke des Art. 476 lit. a der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 wird der Prozentsatz für den Zeitraum von 1. Jänner 2015 bis 31. Dezember 2017 hinsichtlich sämtlicher in Art. 66 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 genannten Abzugspositionen mit 100 vH festgesetzt.
Übergangsbestimmungen zur Anerkennung von nicht als Minderheitsbeteiligungen geltenden Instrumenten und Positionen im konsolidierten harten Kernkapital
§ 17. Für die Zwecke des Art. 479 Abs. 2 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 beträgt der anwendbare Prozentsatz
Übergangsbestimmungen zur Anerkennung von Minderheitsbeteiligungen, qualifiziertem zusätzlichem Kernkapital und Ergänzungskapital im konsolidierten Eigenkapital
§ 18. Für die Zwecke des Art. 480 Abs. 1 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 beträgt der anwendbare Faktor
0,2 für das Kalenderjahr 2014;
0,4 für das Kalenderjahr 2015;
0,6 für das Kalenderjahr 2016;
0,8 für das Kalenderjahr 2017.
Übergangsbestimmungen zu zusätzlichen Filtern und Abzügen
§ 19. Für die Zwecke des Art. 481 Abs. 1 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 beträgt der anwendbare Prozentsatz
Vorabgenehmigung für die Rückzahlung von Geschäftsguthaben im Kalenderjahr 2017 aufgrund von gekündigten Genossenschaftsanteilen
§ 21a. (1) Kreditinstituten gemäß § 1 Abs. 1 des Bankwesengesetzes – BWG, BGBl. Nr. 532/1993, in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 50/2016, in der Rechtsform einer eingetragenen Genossenschaft, die gemäß Art. 6 Abs. 4 Unterabs. 1 und Abs. 6 der Verordnung (EU) Nr. 1024/2013 zur Übertragung besonderer Aufgaben im Zusammenhang mit der Aufsicht über Kreditinstitute auf die Europäische Zentralbank, ABl. Nr. L 287 vom 29.10.2013 S. 63, nicht der direkten Aufsicht durch die Europäische Zentralbank unterliegen, wird für das Kalenderjahr 2017 aufgrund der Art. 77 und 78 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013, in der Fassung der Verordnung (EU) 2016/2014 zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 im Hinblick auf die Ausnahmen für Warenhändler, ABl. Nr. L 171 vom 29.06.2016 S. 153, in Verbindung mit Art. 32 der Delegierten Verordnung (EU) Nr. 241/2014 zur Ergänzung der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates im Hinblick auf technische Regulierungsstandards für die Eigenmittelanforderungen an Institute, ABl. Nr. L 74 vom 14.03.2014 S. 8, zuletzt geändert durch die Delegierte Verordnung (EU) Nr. 2015/923, ABl. Nr. L 150 vom 17.06.2015 S. 1, vorab die Genehmigung der Rückzahlung von Geschäftsguthaben aufgrund von ab dem 1. Jänner 2015 erfolgten Kündigungen von Geschäftsanteilen, die als Posten des harten Kernkapitals im Sinne des Art. 26 Abs. 1 lit. a oder Art. 484 Abs. 3 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 gelten, bis zu 1 vH des vor der Rückzahlung anrechenbaren harten Kernkapitals erteilt, sofern sämtliche der folgenden Voraussetzungen erfüllt sind:
die Gesamtkapitalquote gemäß Art. 92 Abs. 1 lit. c der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 beträgt nach der Rückzahlung mindestens 10,5 vH;
der geprüfte Jahresabschluss 2015 mit Bericht über den Stand der Geschäftsanteile gemäß § 22 des Genossenschaftsgesetzes – GenG, RGBl. Nr. 70/1873, in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 43/2016, wurde der FMA innerhalb der Frist des § 44 Abs. 1 BWG rechtzeitig und vollständig übermittelt;
die Meldung gemäß Art. 99 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 zum 30. September wurde gemäß Art. 5 in Verbindung mit Art. 2 und 3 der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 680/2014 zur Festlegung technischer Durchführungsstandards für die aufsichtlichen Meldungen der Institute gemäß der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates, ABl. Nr. L 191 vom 28.06.2014 S. 1, in der Fassung der Verordnung (EU) 2016/1702 zur Änderung der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 680/2014 in Bezug auf Meldebögen und Erläuterungen, ABl. Nr. L 263 vom 29.09.2016 S. 1, rechtzeitig und korrekt zum 11. November 2016 erstattet;
die Rückzahlung erfüllt bei Vorliegen der Bedingungen gemäß Z 1 und 2 sowie Abs. 2 und 3 im konkreten Einzelfall zugleich die Voraussetzungen gemäß Art. 78 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 und Art. 32 der Delegierten Verordnung (EU) Nr. 241/2014; anderenfalls stellt die FMA das Nichtvorliegen der im ersten Halbsatz genannten Voraussetzungen gegenüber dem betroffenen Kreditinstitut bis zum 31. Dezember 2016 fest.
(2) Der unter Abs. 1 für die Vorabgenehmigung festgelegte Betrag, der 1 vH des vor der Rückzahlung anrechenbaren harten Kernkapitals nicht überschreiten darf, ist wie folgt zu berechnen: Von der Summe der Rückzahlungsbeträge aus sämtlichen gekündigten Geschäftsanteilen des Geschäftsjahres 2015 wird die Summe aller in demselben Geschäftsjahr neu begebenen und eingezahlten Geschäftsanteile, welche die Voraussetzungen gemäß Art. 28 und 29 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 erfüllen, abgezogen. Das Ergebnis ist durch das harte Kernkapital zum Ende des Geschäftsjahres 2015 zuzüglich der Summe aller Rückzahlungsbeträge aus allen Kündigungen dieses Geschäftsjahres zu dividieren. Ergibt die durchgeführte Berechnung für das Geschäftsjahr 2015, dass die Summe der Rückzahlungsbeträge die Summe der in demselben Geschäftsjahr neu begebenen und eingezahlten Geschäftsanteile nicht übersteigt, sind die Voraussetzungen gemäß Abs. 1 Z 1 und 2 nicht anzuwenden.
die gemäß Abs. 2 berechnete Summe der Rückzahlungsbeträge aus gekündigten Geschäftsanteilen des Geschäftsjahres 2015 die Summe der in demselben Geschäftsjahr neu begebenen und eingezahlten Geschäftsanteile, welche die Voraussetzungen gemäß Art. 28 und 29 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 erfüllen, nicht übersteigt oder

References: § 1
 Art. 92
 Art. 92

§ 2
 Art. 467
 Art. 468
 Art. 468

§ 3
 Art. 469
 Art. 36
 Art. 36
 Art. 36
 Art. 36
 Art. 469
 Art. 36
 Art. 469
 Art. 36
 Art. 36
 Art. 469

§ 4
 Art. 469
 Art. 36
 Art. 36
 Art. 469
 Art. 36
 Art. 469
 Art. 36
 Art. 36
 Art. 469

§ 5
 Art. 469
 Art. 36
 Art. 36
 Art. 469
 Art. 36
 Art. 469
 Art. 36
 Art. 36
 Art. 469

§ 6
 Art. 469
 Art. 36
 Art. 36
 Art. 469
 Art. 36
 Art. 469
 Art. 36
 Art. 36
 Art. 469

§ 7
 Art. 469
 Art. 36

§ 8
 Art. 469
 Art. 36

§ 9
 Art. 469
 Art. 36

§ 10
 Art. 469
 Art. 36

§ 11
 Art. 469
 Art. 36

§ 12
 Art. 469
 Art. 36

§ 13
 Art. 474
 Art. 56
 Art. 56
 Art. 56
 Art. 56
 Art. 56

§ 14
 Art. 474
 Art. 56

§ 15
 Art. 476
 Art. 66
 Art. 66
 Art. 66

§ 16
 Art. 476
 Art. 66

§ 17
 Art. 479

§ 18
 Art. 480

§ 19
 Art. 481

§ 21
 § 1
 Art. 6
 Art. 77
 Art. 32
 Art. 26
 Art. 484
 Art. 92
 § 22
 § 44
 Art. 99
 Art. 5
 Art. 2
 Art. 78
 Art. 32
 Art. 28
 Art. 28