Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F14-03-2003-5C-279-2002
Timestamp: 2016-10-22 09:03:39+00:00

Document:
5C.279/2002 (14.03.2003)
5C.279/2002 /bnm
Beklagte und Berufungskl�gerin, vertreten durch Rechtsanwalt Rolf B�hler, Denkmalstrasse 2,
Postfach 6453, 6000 Luzern 6,
1. N.K.________,
2. O.K.________,
beide vertreten durch Rechtsanwalt Reto Ineichen, Postfach, 6000 Luzern 5.
Anfechtung des Kollokationsplanes und des Lastenverzeichnisses,
Berufung gegen das Urteil des Obergerichts des Kan-
tons Luzern, I. Kammer, als Appellationsinstanz, vom 5. November 2002.
Die Baugenossenschaft A.________ mit Sitz in Luzern ist Eigent�merin des Grundst�cks Nr. 00. Auf dem Grundst�ck lasten f�nf Inhaberobligationen mit Grundpfandverschreibungen. Vier Titel wurden am 22. Dezember 1992 �ffentlich beurkundet und im 2. bis 5. Rang eingetragen. Die Baugenossenschaft A.________ anerkannte darin, den Inhabern der Obligationen Betr�ge von insgesamt 3.4 Mio. Franken zu schulden, und stellte die daherigen Forderungen je durch Grundpfandverschreibungen sicher. Zur Errichtung dieser vier Inhaberobligationen mit Grundpfandverschreibungen hatte sich die Baugenossenschaft A.________ gegen�ber der Baugenossenschaft B.________ in einer Vereinbarung vom 22. Dezember 1992 verpflichtet (Ziffer 1).
Gem�ss Vereinbarung vom 22. Dezember 1992 wurden die neu errichteten vier Inhaberobligationen mit Grundpfandverschreibungen der Baugenossenschaft B.________ ausgeh�ndigt, die sie einem Kontokorrentkonto der Baugenossenschaft A.________ zum Nominalwert von 3.4 Mio. Franken gutschrieb (Ziffer 2).
Gem�ss Vereinbarung vom 22. Dezember 1992 gab die Baugenossenschaft B.________ die zwei Inhaberobligationen mit Grundpfandverschreibungen im 4. und 5. Rang, lautend �ber insgesamt 1.6 Mio. Franken, an die K.________ AG weiter. Sie beglich damit - nebst einer Barzahlung - eine Forderung der K.________ AG gegen X.________ in gleicher H�he. Zuvor hatte die K.________ AG ihre Forderung gegen X.________ an die Baugenossenschaft B.________ abgetreten (Ziffern 3-7).
Da die Baugenossenschaft A.________ �ber l�ngere Zeit ohne Organe war, erkl�rte der Handelsregisterf�hrer sie 1995 von Amtes wegen als aufgel�st. Auf Begehren der Baugenossenschaft B.________ wurde �ber die Baugenossenschaft A.________ in Liquidation am 27. November 1996 der Konkurs er�ffnet. Einziges Aktivum ist das Grundst�ck Nr. 00 mit einer konkursamtlichen Sch�tzung von rund 3.77 Mio. Franken.
Im Konkurs der Baugenossenschaft A.________ in Liquidation ist die Baugenossenschaft B.________ mit Fr. 2'600'652.60 zugelassen, ausmachend eine Forderung von 1.8 Mio. Franken aus zwei Inhaberobligationen nebst Vertrags- und Verzugszinsen sowie zwei weitere Forderungen von Fr. 34'145.05 und Fr. 198'568.40. Die erste Forderung ist durch Grundpfandverschreibungen im 2. und 3. Rang in der H�he von 1.8 Mio. Franken nebst Zins sichergestellt, insgesamt Fr. 2'323'500.05.
Ferner sind N.K.________ und O.K.________ mit Fr. 1'855'944.-- kolloziert, ausmachend eine Forderung von 1.6 Mio. Franken aus zwei Inhaberobligationen nebst Zins und sichergestellt durch die damit verbundenen Grundpfandverschreibungen im 4. und 5. Rang in der H�he von 1.6 Mio. Franken nebst Zins, insgesamt Fr. 2'065'333.35. N.K.________ und O.K.________ haben die angemeldete Forderung von der K.________ AG k�uflich erworben, die nachmals als P.________ AG in Konkurs gegangen ist.
Sodann nehmen zwei Gl�ubiger teil, die mit einer grundpf�ndlich gesicherten (im 1. Rang) bzw. einer ungesicherten Forderung (dritte Klasse) kolloziert sind.
Klageweise beantragten N.K.________ und O.K.________, die von der Baugenossenschaft B.________ angemeldete Forderung von Fr. 2'600'652.60 und von der Konkursverwaltung in der H�he von Fr. 2'323'500.05 als grundpf�ndlich sichergestellt entgegengenommene Forderung nicht zuzulassen, eventualiter sie als unversicherte Forderung in der dritten Klasse zu kollozieren.
Das Amtsgericht Luzern-Stadt (Abteilung I in Zivilsachen) wie auch das Obergericht (I. Kammer) des Kantons Luzern gingen davon aus, X.________ habe in den Baugenossenschaften eine beherrschende Stellung eingenommen. Sie bejahten den geltend gemachten Durchgriffstatbestand, liessen als Rechtsfolge davon die grundpfandrechtliche Sicherstellung der Forderungen der Beklagten nicht zu und kollozierten die Forderungen in der dritten Klasse (Urteile vom 24. April 2001 und vom 5. November 2002).
Als Appellationsinstanz kollozierte das Obergericht die Beklagte in der dritten Klasse mit 1.8 Mio. Franken (Forderungen aus Inhaberobligationen), Fr. 281'625.-- (Kapitalzinsen), Fr. 17'449.60 (Verzugszinsen) sowie mit Fr. 34'165.05 (Kontokorrentforderung). Eine weitere Forderung von Fr. 198'568.40 wurde abgewiesen.
Mit eidgen�ssischer Berufung beantragt die Beklagte dem Bundesgericht, das obergerichtliche Urteil aufzuheben, eventuell die Kollokationsklage abzuweisen. Das Obergericht hat keine Gegenbemerkungen angebracht. Eine Berufungsantwort ist nicht eingeholt worden.
Gem�ss Art. 55 Abs. 1 lit. c OG soll die Berufung die Begr�ndung der Antr�ge enthalten und kurz darlegen, welche Bundesrechtss�tze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt sind. Zum einen geht es somit um die Anwendung von Bundesrecht im Sinne von Art. 43 OG, so dass in der Berufung weder Verfassungsr�gen erhoben noch Verletzungen kantonalen Rechts geltend gemacht werden k�nnen (BGE 127 III 248 E. 2c S. 252). Zum anderen bedingt eine formell gen�gende Berufungsbegr�ndung, dass auf die Erw�gungen des Obergerichts eingegangen wird (BGE 116 II 745 E. 3 S. 748). Zu den Urteilsgr�nden, mit denen sich die Berufungsbegr�ndung auseinander zu setzen hat, geh�ren auch die amtsgerichtlichen Erw�gungen, soweit das Obergericht darauf zul�ssigerweise verwiesen hat (Art. 51 Abs. 1 lit. c OG; BGE 119 II 478 E. 1d S. 480). Die Berufungsbegr�ndung der Beklagten (insbesondere auf den S. 5, 7, 18 und 22) entspricht diesen formellen Anforderungen nicht in allen Teilen, worauf im Sachzusammenhang zur�ckzukommen sein wird. Die weiteren Zul�ssigkeitsvoraussetzungen geben zu keinen Bemerkungen Anlass, so dass auf die Berufung mit dem erw�hnten Vorbehalt eingetreten werden kann.
Die kantonalen Gerichte haben die Voraussetzungen eines Durchgriffs in tats�chlicher und rechtlicher Hinsicht als erf�llt betrachtet. Die Beklagte bestreitet die Zul�ssigkeit dieses Durchgriffs im Kollokationsprozess.
2.1 Wesen und Begr�ndung des Durchgriffs und die in der Praxis auftretenden Fallgruppen hat das Obergericht zutreffend beschrieben (E. 11 S. 10). Darauf kann hier verwiesen werden, wobei auf Einzelheiten im Sachzusammenhang eingegangen wird. Letztlich geht es um Folgendes: Die formalrechtliche Trennung zwischen juristischer Person und der hinter ihr stehenden Person ist zu beachten. Ein Abweichen von diesem Grundsatz setzt erstens die Abh�ngigkeit der juristischen Person von der hinter ihr stehenden Person und damit die Identit�t der wirtschaftlichen Interessen der juristischen Person und der sie beherrschenden Person voraus. Die Berufung auf die rechtliche Selbstst�ndigkeit der juristischen Person muss zweitens dazu f�hren, dass Gesetzesvorschriften umgangen, dass Vertr�ge nicht erf�llt oder dass sonstwie berechtigte Interessen Dritter offensichtlich verletzt werden. Sind diese Voraussetzungen erf�llt, kann es sich ausnahmsweise rechtfertigen, vom beherrschten auf das beherrschende Subjekt oder umgekehrt "durchzugreifen". Der sog. Durchgriff ist nach schweizerischer Lehre und Rechtsprechung ein Anwendungsfall des Rechtsmissbrauchsverbots und hat - allgemein ausgedr�ckt - zur Folge, dass die rechtliche Selbstst�ndigkeit der juristischen Person ausser Acht gelassen wird und damit die juristische Person und die sie beherrschende Person rechtlich - vor allem in Verm�gensbelangen - als Einheit behandelt werden (zuletzt: BGE 128 II 329 E. 2.4 S. 333; 121 III 319 E. 5a/aa S. 321; ausf�hrlich: Weber, Juristische Personen, SPR II/4, Basel 1998, � 6/IV/C S. 102 ff. und � 10/III/B S. 188 ff.). Das Durchgriffsproblem kann sich bei allen juristischen Personen und damit auch bei Genossenschaften stellen (Weber, a.a.O., S. 104 bei Anm. 130; z.B. Urteil des Bundesgerichts 5C.209/2001 vom 12. Februar 2002, E. 3, betreffend Baugenossenschaft C.________).
2.2 Entgegen der Behauptung der Beklagten haben die Kl�ger einen Durchgriff gegen�ber den Baugenossenschaften, die von X.________ beherrscht werden sollen, verlangt (vgl. E. 13 S. 12 des obergerichtlichen Urteils), und zwar bereits in ihrer Klage (vgl. E. 2 S. 2 ff. des amtsgerichtlichen Urteils). Die Beklagte erblickt darin ein widerspr�chliches Verhalten. Die Kl�ger k�nnten nicht Rechte aus der Vereinbarung vom 22. Dezember 1992 ableiten, die sie mit ihr und der konkursiten Baugenossenschaft geschlossen h�tten, heute aber beider rechtliche Selbstst�ndigkeit bestreiten. Der Vorwurf ist unbegr�ndet:
Wird die Selbstst�ndigkeit der Baugenossenschaften weggedacht, ergibt sich, dass X.________ auf seinem Grundst�ck vier Inhaberobligationen mit Grundpfandverschreibungen errichtet und zwei davon zur Tilgung einer von ihm anerkannten Schuld an die K.________ AG abgegeben hat. Im Konkurs von X.________ k�nnten die K.________ AG bzw. die Kl�ger ihre Forderungen aus den Inhaberobligationen und das damit verbundene Grundpfand mit Erfolg geltend machen. Die im Besitz von X.________ verbliebenen Inhaberobligationen mit Grundpfandverschreibungen hingegen w�rden gem�ss den Bestimmungen der Verordnung �ber die Gesch�ftsf�hrung der Konkurs�mter (SR 281.32, KOV) als Eigent�mertitel in Verwahrung genommen, bei der Grundst�ckverwertung wie eine leere Pfandstelle behandelt und im Grundbuch von Amtes wegen gel�scht (Art. 28 und Art. 75 KOV; Basler Kommentar, 1998: Trauffer, N. 6-8 zu Art. 815 ZGB, und D. Staehelin, N. 9 zu Art. 859 ZGB, mit weiteren Nachweisen). Diese auf sachenrechtliche Grunds�tze gest�tzte Regelung will, dass der auf unbegebene Eigent�mergrundpfandtitel entfallende Verwertungsanteil nicht dem Grundeigent�mer oder der Konkursmasse und damit den nicht pfandrechtlich gesicherten Gl�ubigern zukommt, sondern dass die andern Grundpfandgl�ubiger nachr�cken und von der nicht belegten Pfandstelle profitieren (Trauffer, N. 1 zu Art. 815 ZGB). Der zul�ssige Durchgriff betrifft somit lediglich die Forderung der Beklagten, die nicht erfolgreich vollstreckt werden kann, w�hrend die Kl�ger ihre Forderung davon unber�hrt im Zwangsvollstreckungsverfahren durchsetzen k�nnen.
Bei einer Bejahung des Durchgriffs werden weder juristische Personen aufgehoben noch Rechte aberkannt, sondern es wird der Rechtsschutz verweigert, wie das stets der Fall ist, wenn ein Einwand (hier: die rechtliche Selbstst�ndigkeit einer Person) missbr�uchlich erhoben wird (BGE 113 III 2 E. 2a S. 3; vgl. Merz, Berner Kommentar, 1966, N. 109 und N. 288 zu Art. 2 ZGB). Es stellt deshalb kein widerspr�chliches Verhalten dar, wenn die Kl�ger f�r ihre Forderung gegen die konkursite Baugenossenschaft Rechtsschutz verlangen, in Bezug auf die Forderung der Beklagten gegen die konkursite Baugenossenschaft aber die Rechtsschutzw�rdigkeit bestreiten. Die Ausf�hrungen der Beklagten unter dem Stichwort "Methodenpluralismus" gehen an den entscheidwesentlichen Gesichtspunkten vorbei.
2.3 Die Beklagte hebt zutreffend hervor, dass f�r die Gutheissung der Klage ein Durchgriff von ihr auf X.________ nicht gen�gt, weil dadurch lediglich ihre Forderung gegen die konkursite Baugenossenschaft durch eine ebensolche von X.________ ersetzt wird. Notwendig ist zus�tzlich ein Durchgriff von der konkursiten Baugenossenschaft auf X.________, damit sich Gl�ubiger- und Schuldnerstellung - wie gezeigt (E. 2.2 soeben) - in der Person von X.________ vereinigen. Unrichtig ist hingegen die Annahme der Beklagten, die Kl�ger m�ssten f�r diesen Durchgriff gegen�ber der konkursiten Baugenossenschaft als Grundeigent�merin und Grundpfandbestellerin zuerst ein Widerspruchsverfahren betreffend Lastenverzeichnis durchf�hren und die Einredesituation im Kollokationsprozess erlaube einen Durchgriff ohnehin nicht.
Gem�ss Art. 247 SchKG erstellt die Konkursverwaltung innert 60 Tagen nach Ablauf der Eingabefrist den Plan f�r die Rangordnung der Gl�ubiger (Abs. 1) und innert der gleichen Frist ein Verzeichnis der Lasten, die auf einem zur Masse geh�renden Grundst�ck ruhen (z.B. Pfandrechte); das Lastenverzeichnis bildet Bestandteil des Kollokationsplanes (Abs. 2). Streitigkeiten, die sich gegen das Lastenverzeichnis richten, betreffen damit immer auch den Kollokationsplan. Im Gegensatz zur Betreibung auf Pf�ndung oder Pfandverwertung erfolgt die Lastenbereinigung in der Konkursbetreibung deshalb nicht �ber ein Widerspruchsverfahren, sondern im Kollokationsprozess gem�ss Art. 250 SchKG, wo �ber die Zulassung einer Forderung wie auch �ber deren Rang (vgl. Art. 219 SchKG und Art. 56 Abs. 1 KOV: z.B. als grundpfandgesicherte Forderung) entschieden wird (Jeandin, Kollokationsplan, SJK Nr. 990b, Stand: 1. August 1999, S. 8 f.; Brunner/ Reutter, Kollokations- und Widerspruchsklagen nach SchKG, 2.A. Bern 2002, S. 144 und S. 171). Der Kl�ger, der den Anspruch des Beklagten gegen den Schuldner auf Bezahlung oder Grundpfandsicherheit bestreitet (Art. 250 Abs. 2 SchKG), kann alle Einreden erheben, die dem Schuldner bzw. der Masse gegen den Beklagten zustehen (Brunner/Reutter, a.a.O., S. 64). Dazu geh�rt im Grundsatz auch der Einwand des Durchgriffs (Brunner/Reutter, a.a.O., S. 22 f.). In der bundesgerichtlichen Rechtsprechung finden sich dazu Beispiele, sei es f�r den Kollokationsprozess zwischen Gl�ubigern (z.B. Urteil 5C.12/1997 vom 30. M�rz 1999, E. 4), oder sei es f�r den Kollokationsprozess zwischen einem Gl�ubiger und der Masse (z.B. Urteile 5C.246/2000 vom 3. April 2001, E. 2-5, und C. 26/1986 vom 20. Mai 1986, E. 2). Nach der Praxis der bundesgerichtlichen Schuldbetreibungs- und Konkurskammer kann es sich sogar rechtfertigen, bei allenfalls vorliegendem Durchgriffstatbestand mit Verrechnungsm�glichkeit die Kollokationsverf�gung auszusetzen (BGE 119 III 130 Nr. 37).
Entgegen der Darstellung der Beklagten setzt ein Durchgriff gegen�ber der konkursiten Baugenossenschaft nicht voraus, dass dieser Parteistellung zukommt. Zum einen ist der Schuldner im Kollokationsprozess zwischen Gl�ubigern nie Partei, weshalb das Urteil auch keine endg�ltige Regelung des Verh�ltnisses zwischen dem kollokationsbeklagten Gl�ubiger und dem Schuldner bewirken kann (Jeandin, a.a.O., S. 18/19 und S. 21; Brunner/Reutter, a.a.O., S. 40 und S. 72). Zum anderen geht es beim Durchgriff um eine Frage der Rechtsschutzgew�hrung und nicht der Rechts�nderung (E. 2.2 hiervor), so dass weder die konkursite Baugenossenschaft noch die beherrschende Person als Partei am Verfahren beteiligt zu sein brauchen, in dem der Beklagten der Rechtsschutz im Zwangsvollstreckungsverfahren verweigert wird.
In tats�chlicher Hinsicht hat es das Obergericht als gerichtsnotorisch bezeichnet, dass X.________ ein Konglomerat von rund 20 bis 30 Genossenschaften und anderen Gesellschaften in der klaren Absicht verwende, das Gesetz zu umgehen und seinen echten Gl�ubigern bedeutende Aktiven vorzuenthalten. Bei allen Gesellschaften w�rden langj�hrige Vertrauensleute von X.________, darunter auch Y.________, als Strohm�nner vorgeschoben. Zwischen den Gesellschaften w�rden beliebige Darlehens-, Pfand- und andere Vertr�ge geschlossen sowie beliebige Zahlungen und Verrechnungen, Abtretungen und andere Transaktionen vorgenommen, alles auf Geheiss von X.________. Das Obergericht hat die Gerichtsnotorit�t dieser Tatsachen aus seinem Urteil vom 24. Mai 2002 sowie aus einem Urteil vom 12. Juni 2001 abgeleitet, das auf Berufung hin vom Bundesgericht best�tigt worden ist (5C.209/2001). Es hat daf�rgehalten, diese Feststellungen seien auch im vorliegenden Verfahren von Bedeutung (E. 14 S. 13 f.). Die Beklagte erblickt in der Ber�cksichtigung dieser Tatsachen eine Verletzung von Art. 8 ZGB.
3.1 Die Beklagte macht geltend, das Obergericht habe Tatsachen als gerichtsnotorisch ber�cksichtigt, die von den Kl�gern gar nicht behauptet worden seien. Gem�ss Art. 250 Abs. 3 SchKG wird der Kollokationsprozess im beschleunigten Verfahren durchgef�hrt. Die Kantone haben die entsprechenden Prozessbestimmungen zu erlassen und sich dabei an den in Art. 25 Ziffer 1 SchKG vorgegebenen Rahmen zu halten. Bundesrecht schreibt hier weder die Untersuchungsmaxime noch die Verhandlungsmaxime vor (vgl. etwa A. Staehelin, Die betreibungsrechtlichen Streitigkeiten, FS 100 Jahre SchKG, Z�rich 1989, S. 71 ff., S. 81). Es ist deshalb eine Frage des kantonalen Rechts, wieweit das kantonale Gericht tats�chliche Behauptungen und Bestreitungen der Parteien zu beachten hat oder von Amtes wegen nicht behauptete Tatsachen ber�cksichtigen oder unbestrittene Behauptungen �berpr�fen darf (BGE 106 II 201 E. 3b S. 207). Auf die R�ge der Beklagten kann nicht eingetreten werden. Der angerufene Art. 8 ZGB bietet im �brigen keine Rechtsgrundlage f�r eine Behauptungslast betreffend gerichtsnotorische Tatsachen (vgl. dazu Hohl, Proc�dure civile, t. I: Introduction et th�orie g�n�rale, Bern 2001, S. 154 N. 797).
3.2 Die Beklagte wendet ein, die gerichtsnotorischen Tatsachen h�tten nicht ber�cksichtigt werden d�rfen, weil die Kollokationsklage vom 16. November 1998 datiere, die gerichtsnotorischen Tatsachen aber Urteilen aus den Jahren 2001 und 2002 entnommen w�rden. Bundesrecht schreibt - von hier nicht zutreffenden Ausnahmen abgesehen - nicht vor, welchen Sachverhalt die kantonalen Gerichte ihrem Urteil zugrunde legen m�ssen. Es ist dies eine Frage des kantonalen Rechts, deren Beantwortung in erster Instanz von den prozessualen Wirkungen der Rechtsh�ngigkeit bzw. der Rechtzeitigkeit der Vorbringen und in der Rechtsmittelinstanz von der Zul�ssigkeit allf�lliger Noven abh�ngt (vgl. etwa Vogel/Sp�hler, Grundriss des Zivilprozessrechts, 7.A. Bern 2001, 7 N. 102 f. S. 210, 8 N. 58 S. 226 und 13 N. 42 S. 368 f.).
3.3 Gerichtsnotorische Tatsachen, z.B. aus anderen Prozessen bekannte Beweisergebnisse, m�ssen nicht bewiesen werden (Hohl, a.a.O., S. 182 N. 945, und Vogel/Sp�hler, a.a.O., 10 N. 17 S. 255). Die Beklagte macht geltend, das Obergericht h�tte die Beweisergebnisse aus Prozessen nicht als notorisch werten d�rfen, woraus folge, dass �ber rechtserhebliche Tatsachen kein Beweis abgenommen und damit Art. 8 ZGB verletzt worden sei. Das Bundesgericht kann die Begr�ndetheit dieses Einwandes nur insoweit �berpr�fen, als allgemein notorische Tatsachen in Frage stehen. Lokal notorische sind hingegen tats�chlicher Natur und im Berufungsverfahren nicht �berpr�fbar (Poudret/Sandoz-Monod, Commentaire de la loi f�d�rale d'organisation judiciaire, II, Bern 1990, N. 4.2.1.8 zu Art. 63 OG; seither: Urteile des Bundesgerichts 4C.336/1994 vom 24. April 1995, E. 3e, und 5C.243/1995 vom 22. M�rz 1996, E. 3; BGE 123 III 129 E. 3b/aa S. 133).
Das Bundesgericht hat sich mit einem Durchgriff im Verh�ltnis zwischen X.________ und der Baugenossenschaft C.________ befasst. In jenem Verfahren hatte das Obergericht f�r das Bundesgericht als Berufungsinstanz verbindlich festgestellt, dass X.________ die Baugenossenschaft C.________ restlos beherrscht habe, ohne formal Genossenschafter zu sein. Wer als Genossenschafter bezeichnet worden sei und an Generalversammlungen teilgenommen habe und wer dem Vorstand angeh�rt habe, sei ohne Bedeutung gewesen. Es habe sich um Strohm�nner von X.________ gehandelt, und die getroffenen Beschl�sse h�tten dazu gedient, den Schein zu wahren (E. 1b S. 4 und E. 3b S. 7). Weiter hatte das Obergericht festgestellt, die Baugenossenschaft C.________ habe ihren statutarischen Zweck von Beginn an nur teilweise verfolgt und hiezu auch �ber nur ungen�gende finanzielle Mittel verf�gt; sie sei finanziell von X.________ abh�ngig und f�r jede Zahlung auf ihn pers�nlich angewiesen gewesen (E. 3c S. 7 ff. des Urteils 5C.209/2001 vom 12. Februar 2002).
Die vom Obergericht als gerichtsnotorisch bezeichneten Tatsachen werden - soweit �berpr�fbar - durch das Beweisergebnis aus dem Prozess i.S. Baugenossenschaft C.________ best�tigt. Entgegen der Behauptung der Beklagten ist jenes Beweisergebnis nicht zu beanstanden. Zum einen hat die Baugenossenschaft C.________ das Beweisverfahren und die Beweisw�rdigung mit staatsrechtlicher Beschwerde angefochten und damals insbesondere geltend gemacht, ihr Vorstandsmitglied Y.________ sei als Zeuge einzuvernehmen. Das Bundesgericht hat die Beschwerde abgewiesen, soweit darauf eingetreten werden konnte (Urteil 5P.282/2001 vom 12. Februar 2002), weshalb die Beklagte mit den bereits damals erhobenen Einw�nden nicht mehr zu h�ren ist. Zum anderen trifft die Annahme der Beklagten nicht zu, X.________, sie selber und weitere Personen h�tten in jenem Prozess gegen die Baugenossenschaft C.________ als Partei teilnehmen m�ssen. Auf Gesagtes (E. 2.3 Abs. 3 hiervor) kann verwiesen werden.
Das Obergericht ist davon ausgegangen, dass X.________ auf die Beklagte wie auch auf die konkursite Baugenossenschaft beherrschenden Einfluss gehabt und deren Geschicke bestimmt habe. Es bestehe wirtschaftliche Identit�t zwischen den Baugenossenschaften und X.________ (E. 15.1-.4 S. 14 ff.). Die Beklagte bestreitet diese Abh�ngigkeitsverh�ltnisse.
4.1 Ausgangspunkt der Vereinbarung vom 22. Dezember 1992 hat die pers�nliche Schuld von X.________ gegen�ber der K.________ AG gebildet. Zuerst hat die konkursite Baugenossenschaft eine ungesicherte Forderung der Beklagten anerkannt, in vier Inhaberobligationen verbrieft, grundpf�ndlich sichergestellt und die Titel der Beklagten ausgeh�ndigt. Anschliessend hat die Beklagte die Forderung der K.________ AG gegen X.________ beglichen, indem sie der K.________ AG zwei Inhaberobligationen mit Grundverschreibungen weitergegeben und als Gegenleistung die nicht pfandgesicherte Forderung gegen X.________ erhalten hat. Es dr�ngt sich die Frage auf, ob und inwieweit die konkursite Baugenossenschaft und die Beklagte zu diesen - auf den ersten Blick nicht sonderlich wirtschaftlich anmutenden - Handlungen rechtlich verpflichtet waren. Das Obergericht hat die Frage verneint und deren Eingehung damit erkl�rt, "dass X.________ �ber seine Kontaktpersonen die Vereinbarung diktierte" (E. 15.4 S. 15). Im Einzelnen hat es festgehalten, was folgt:
4.1.1 Dass die Beklagte von X.________ beherrscht werde, hat das Obergericht als gerichtsnotorisch bezeichnet (E. 15.3 S. 15). Auf Grund des Verfahrens i.S. Baugenossenschaft C.________ ergibt sich, dass Y.________ ein Strohmann von X.________ ist (E. 3.3 hiervor). Y.________ verf�gt f�r die Beklagte �ber die Einzelzeichnungsberechtigung (Handelsregisterauszug, bekl.Bel. 1,) und hat auch die vorliegende Prozessvollmacht unterzeichnet.
4.1.2 Was den Einfluss auf die konkursite Baugenossenschaft angeht, hat das Obergericht festgehalten, X.________ habe zumindest zeitweise einen Genossenschaftsschein besessen. Dass die Statuten vorschrieben, jeder Genossenschafter verf�ge nur �ber eine Stimme, habe den massgebenden Einfluss von X.________ nicht behindern k�nnen. Dieser Einfluss zeige sich insbesondere darin, dass er bereits beim Kauf des ersten Grundst�cks, das nachmals gegen das heute im Konkurs liegende Grundst�ck Nr. 00 getauscht wurde, als Financier aufgetreten sei (E. 15.2 S. 14). Nach den Feststellungen des Amtsgerichts ist die konkursite Baugenossenschaft mit einem auch sp�ter nie erh�hten Genossenschaftskapital von Fr. 7'000.-- gar nicht in der Lage gewesen, den Kaufpreis f�r das erste Grundst�ck zu bezahlen; X.________ hat danach pers�nlich f�r Bestand und Einbringlichkeit einer Forderung unbedingte Nachw�hrschaft geleistet, die er zur teilweisen Bezahlung des Kaufpreises abgetreten hat (S. 22). Zus�tzlich kann beigef�gt werden, dass wiederum Y.________ die konkursite Baugenossenschaft in der Vereinbarung vom 22. Dezember 1992 als Einzelzeichnungsberechtigter vertreten hatte (kl�g.Bel. 8), der als Strohmann von X.________ zu gelten hat.
4.1.3 Als entscheidend f�r das Abh�ngigkeitsverh�ltnis hat das Obergericht die Tatsache angesehen, dass X.________ die Vereinbarung vom 22. Dezember 1992 der konkursiten Baugenossenschaft diktiert habe. Das Obergericht hat festgehalten, dass gem�ss Aktennotiz vom 9. Juli 1992 Kontaktpersonen und Mitarbeiter von X.________, insbesondere Z.________, die sp�ter geschlossene Vereinbarung vom 22. Dezember 1992 besprochen h�tten (kl�g.Bel. 10). In einem Fax vom 14. Dezember 1992 habe Z.________ betreffend "Vereinbarung K.________ AG" Y.________, damals einzelzeichnungsberechtigt f�r die konkursite Baugenossenschaft, mitgeteilt, dass "X.________ die Sicherstellung der Schuld von Fr. 1'706'700.-- via Baugenossenschaft A.________ auf dem Grundst�ck Nr. 00 machen" m�chte. Z.________ habe weiter Ab�nderungsvorschl�ge angebracht, die sich inhaltlich auf die sp�ter geschlossene Vereinbarung vom 22. Dezember 1992 bezogen h�tten (kl�g.Bel. 15). Erst am 21. Dezember 1992 habe die K.________ AG den Vereinbarungstext an die Beklagte gefaxt (bekl.Bel. 33). Das Obergericht hat daraus geschlossen, die Vereinbarung vom 22. Dezember 1992 sei teilweise von Z.________ f�r X.________ und die konkursite Baugenossenschaft ausgearbeitet worden und X.________ habe somit einen wesentlichen Einfluss auf die Vereinbarung gehabt (E. 15.4 S. 15 f.).
4.2 Auf Grund der obergerichtlichen Tatsachenfeststellungen kann die Bejahung einer beherrschenden Stellung von X.________ in der Beklagten und der konkursiten Baugenossenschaft nicht beanstandet werden. Was die Beklagte gegen die bejahten Abh�ngigkeitsverh�ltnisse vorbringt, �berzeugt nicht:
4.2.1 Soweit sich die Beklagte gegen die als gerichtsnotorisch bezeichneten Tatsachen wendet, ist sie nicht zu h�ren. Das Beweisergebnis aus anderen Prozessen, wonach die Baugenossenschaften und andere Gesellschaften durch eigentliche Strohm�nner von X.________ geleitet und nach aussen vertreten wurden und werden, ist entweder nicht zu beanstanden oder im Berufungsverfahren verbindlich (E. 3.3 hiervor) und hat damit f�r die Beklagte und die konkursite Baugenossenschaft als erstellt zu gelten. Die Beklagte behauptet weiter, X.________ habe �ber keine Anteilscheine verf�gt, was f�r eine beherrschende Stellung in den Baugenossenschaften aber unabdingbar gewesen w�re.
Die Annahme trifft nicht zu. Bereits im Verfahren i.S. Baugenossenschaft C.________ musste das Bundesgericht davon ausgehen, dass X.________ formal nicht Genossenschafter gewesen ist und trotzdem einen beherrschenden Einfluss ausge�bt hat (zit. Urteil 5C.209/2001, E. 3b S. 7). Kommt es darauf nicht an, gehen die Ausf�hrungen der Beklagten zur Abtretung von Genossenschaftsscheinen an der Sache vorbei und ist Art. 8 ZGB auch nicht dadurch verletzt worden, dass X.________ zu seiner Genossenschafterstellung nicht einvernommen worden ist. Denn der bundesrechtliche Beweisf�hrungsanspruch besteht nur f�r rechtserhebliche Tatsachen und schliesst vorweggenommene Beweisw�rdigung (vgl. E. 2 S. 5 des obergerichtlichen Urteils betreffend die Einvernahme von Y.________ und X.________ als Zeugen) nicht aus (zuletzt: BGE 126 III 315 E. 4a S. 317).
Neben der beherrschenden Stimmenmacht, der Mitgliedschaft in der Unternehmensleitung oder der statutarischen Vorzugsstellung, die hier als Einflussmittel offenbar allesamt ausscheiden, kann die Abh�ngigkeit und damit der Einfluss auf die Baugenossenschaften ihren Grund auch in vertraglichen Bindungen oder in famili�ren, verwandtschaftlichen und freundschaftlichen Beziehungen haben. Es ist anerkannt, dass die Abh�ngigkeit zwar meist in der Form von Anteilseignerschaft besteht, aber auch auf den erw�hnten anderen Kriterien, allenfalls in Kombinationen, beruhen kann (Forstmoser, Schweizerisches Aktienrecht, Bd. I/1, Z�rich 1981, � 1 N. 115 S. 31; ausf�hrlich: Wick, Der Durchgriff und das auf ihn anwendbare Recht gem�ss IPRG, Diss. Basel 1994, Z�rich 1996, S. 8 ff. mit Nachweisen auf die Lehre).
4.2.2 Zwischen der Beklagten und der konkursiten Baugenossenschaft bestand schon lange ein Kontokorrentverh�ltnis, aus dem sich bereits per 31. Januar 1991 eine Forderung von �ber 2 Mio. Franken und per Ende 1993 eine Forderung von 3.4 Mio. Franken der Beklagten gegen die konkursite Baugenossenschaft ergeben haben soll. Dass die konkursite Baugenossenschaft in der Vereinbarung vom 22. Dezember 1992 eine Forderung �ber 3.4 Mio. Franken ausdr�cklich anerkannt und in Inhaberobligationen verbrieft hat, mag, wie die Beklagte daf�rh�lt, im Wirtschaftsleben nicht ungew�hnlich sein. Jeglicher Lebenserfahrung widerspricht hingegen, dass die konkursite Baugenossenschaft die bisher ungesicherte Forderung gleichzeitig grundpf�ndlich sichergestellt hat, ohne dass hiezu irgendeine rechtliche Verpflichtung behauptet oder festgestellt w�re. Die Beklagte bleibt diesbez�glich eine Erkl�rung schuldig. Entgegen ihrer Ansicht stellt die Bestellung eines Grundpfandes eine Mehrbelastung dar. Eine gesicherte Forderung ist mehr wert als eine ungesicherte.
In der Vereinbarung vom 22. Dezember 1992 hat sich die Beklagte die Forderung der K.________ AG abtreten lassen und ihr daf�r - nebst einer Barzahlung - zwei Inhaberobligationen mit Grundpfandverschreibungen ausgeh�ndigt. Die Beklagte behauptet, diese Art der Forderungszahlung sei im Gesch�ftsverkehr nicht ungew�hnlich, weil die Beklagte in der H�he der ihr abgetretenen Forderung selber Schuldnerin von X.________ gewesen sei. Soweit solche Forderungen in der H�he von mehr als 1.6 Mio. Franken von X.________ gegen die Beklagte bestanden haben sollten, ist es in der Tat nicht aussergew�hnlich, sich Forderungen abtreten zu lassen, um sie mit Gegenforderungen zu verrechnen. Jeglicher Lebenserfahrung widerspricht es hingegen, dass eine gesch�ftserfahrene Baugenossenschaft eine grundpf�ndlich gesicherte Forderung gegen eine ungesicherte Forderung austauscht, die sich �berdies gegen einen Schuldner im Ausland richtet.
Schliesslich haben die Kl�ger in diesem Zusammenhang im kantonalen Verfahren zu Recht darauf verwiesen, dass die Identit�t der wirtschaftlichen Interessen von X.________, der konkursiten Baugenossenschaft und der Beklagten �berdeutlich wird, wenn X.________ gegen die Beklagte eine Forderung in Millionenh�he und diese wiederum eine Forderung in Millionenh�he gegen die konkursite Baugenossenschaft gehabt haben sollen. Das kann konzern�hnliche Beherrschungsverh�ltnisse begr�nden, die Grundlage eines sog. mehrstufigen Durchgriffs und/oder Querdurchgriffs bilden k�nnen (vgl. zu solchen Erscheinungsformen: Ebenroth, Zum "Durchgriff" im Gesellschaftsrecht, SAG 57/1985 S. 124 ff., S. 124; Wick, a.a.O., S. 66 ff.).
4.2.3 Die Beklagte unterstreicht die Interessenlage, wonach die K.________ AG allein ein Problem gehabt habe, das durch die Vereinbarung vom 22. Dezember 1992 gel�st werden sollte. Die Vereinbarung sei ausschliesslich im Interesse der K.________ AG gestanden, die das Problem einer Forderung habe l�sen wollen, die gegen einen Schuldner im Ausland nicht oder nur schwer vollstreckbar gewesen w�re. Die amtsgerichtlichen Feststellungen, auf die das Obergericht mehrfach verwiesen hat, lassen auf ein teilweise abweichendes Bild von den auf dem Spiele stehenden Interessen schliessen:
Die konkursite Baugenossenschaft hat mit einem Kapital von Fr. 7'000.-- den Gesellschaftszweck - Erwerb von Bauland und Erstellung von H�usern unter gemeinsamer Mitwirkung der Genossenschafter - von vornherein nicht erreichen k�nnen. Es ist unangefochten, dass X.________ sich im Jahre 1963 bei der Finanzierung des ersten Grundst�cks, das nachmals gegen das im Konkurs liegende Grundst�ck ausgetauscht wurde, finanziell beteiligt hat (S. 21 f. des amtsgerichtlichen Urteils). An der �berbauung des Grundst�cks der konkursiten Baugenossenschaft war X.________ somit selber interessiert. Es steht nun aber fest, dass die konkursite Baugenossenschaft die �berbauung des Grundst�cks Nr. 00 - bei Kosten gem�ss Offerten zwischen 6 und 8 Mio. Franken - nicht hat finanzieren k�nnen. An der Sitzung der konkursiten Baugenossenschaft vom 2. Dezember 1993 (Pr�sident: Y.________) wurde festgehalten, der Architekturauftrag sei von der konkursiten Baugenossenschaft an die Baugenossenschaft D.________ bzw. Y.________ vergeben worden. Es wurde beschlossen, dass die K.________ AG und die Baugenossenschaft D.________ die Planung der �berbauung bis zur Baubewilligung mit voraussichtlichen Kosten von Fr. 110'000.-- finanzieren w�rden (S. 22 f.). Auf Grund dieser Feststellungen kann davon ausgegangen werden, dass die K.________ AG zu einem weiteren finanziellen Engagement - selbst bei sp�terer Vergabe der Baumeisterarbeiten an sie - schwerlich bereit gewesen w�re, wenn nicht vorg�ngig ihre Forderung �ber 1.6 Mio. Franken gegen X.________ geregelt worden w�re. Die daherige Vereinbarung vom 22. Dezember 1992 hat somit auch im Interesse von X.________ gestanden, der eine Schuld tilgen und sich damit die Mitarbeit der K.________ AG im Bauprojekt sichern konnte.
Richtig ist hingegen die Darstellung der Beklagten, dass - nach dem Gesagten - auch die K.________ AG am Abschluss der Vereinbarung vom 22. Dezember 1992 interessiert gewesen ist. Es trifft weiter zu, dass N.K.________ damals Mitglied im Vorstand der konkursiten Baugenossenschaft gewesen ist. Soweit die Beklagte aus diesen Umst�nden ableitet, X.________ habe deshalb weder die besagte Vereinbarung noch sonst etwas zu "diktieren" vermocht, kann ihr nicht gefolgt werden. Das Obergericht hat dazu in tats�chlicher Hinsicht verbindlich festgehalten, dass N.K.________ keine Zeichnungsbefugnis hatte und von den andern Vorstandsmitgliedern h�tte �berstimmt werden k�nnen (E. 15.4 S. 16).
4.3 Insgesamt muss von einem Abh�ngigkeitsverh�ltnis ausgegangen werden. Die obergerichtlichen Tatsachenfeststellungen belegen eine beherrschende Stellung von X.________ gegen�ber der Beklagten und der konkursiten Baugenossenschaft. Die aufgezeigten Umst�nde verdeutlichen die Identit�t der wirtschaftlichen Interessen. Die erste Durchgriffsvoraussetzung ist damit erf�llt.
Was die zweite Durchgriffsvoraussetzung angeht, hat das Obergericht eine Sph�ren- und Verm�gensvermischung (Vernachl�ssigung der Selbstst�ndigkeit der juristischen Person durch die Beteiligten selbst) und eine Unterkapitalisierung der konkursiten Baugenossenschaft (Gef�hrdung des Lebenszweckes der juristischen Person) zum Nachteil der Kl�ger im Konkurs bejaht und deshalb die grundpfandrechtliche Sicherstellung nicht zugelassen (E. 16-18 S. 17 ff.). Die Beklagte bestreitet die Erf�llung dieser Voraussetzung.
5.1 Die Sph�ren- und Verm�gensvermischung und die Unterkapitalisierung erscheinen - nebst anderen - als typische Einzelkonstellationen des Durchgriffs in der praktischen Realit�t (statt vieler: Weber, a.a.O., S. 189). Allein das Vorliegen eines solchen Falls rechtfertigt noch keinen Durchgriff. Entscheidend ist vielmehr, ob und inwiefern diese besondere Sachlage konkret dazu geschaffen oder genutzt wird, gesetzliche oder vertragliche Verpflichtungen nicht zu erf�llen. Vereinfacht gesagt, ist vorliegend zu pr�fen, ob X.________ auf Grund seiner beherrschenden Stellung �ber die Beklagte und die konkursite Baugenossenschaft andere Gl�ubiger gesch�digt hat, indem er die Beklagte mit der konkursiten Baugenossenschaft die Vereinbarung vom 22. Dezember 1992 abschliessen und die Beklagte die daraus herr�hrenden Forderungen aus Inhaberobligationen mit Grundpfandverschreibungen im Konkurs anmelden liess. Wie im Verfahren betreffend die Baugenossenschaft C.________ geht es um die Frage, ob Machenschaften gegeben waren, die dazu gedient haben, Verm�gen dem Zugriff der Kl�ger als Gl�ubiger im Konkurs zu entziehen (vgl. zur Kasuistik: Forstmoser, a.a.O., � 1 N. 154 ff. S. 36 f.). Bejahendenfalls kann mit dem Durchgriff ein "Rangr�cktritt" begr�ndet werden, so dass die Forderungen gesellschaftsnaher Gl�ubiger erst befriedigt werden d�rfen, wenn s�mtliche Verpflichtungen gegen�ber Dritten erf�llt worden sind (Forstmoser, a.a.O., � 1 N. 136 S. 34). Unter dem gezeigten Blickwinkel braucht nicht er�rtert zu werden, ob alle Voraussetzungen der angenommenen Fallgruppen hier erf�llt sind. Mangels Anschlussberufung der Kl�ger stellt sich sodann die Frage nicht, ob statt der Nichtbeachtung der grundpf�ndlichen Sicherheit ("Rang") die Forderung der Beklagten als solche ("Zulassung") aus dem Kollokationsplan h�tte weggewiesen werden k�nnen.
5.2 Entgegen dem Eindruck, den die Beklagte erwecken will, ist nicht vorausgesetzt, dass X.________ als beherrschende Person die Beklagte und die konkursite Baugenossenschaft gr�nden und die Vereinbarung vom 22. Dezember 1992 abschliessen liess, um allf�llige Mitgl�ubiger in einem allenfalls eintretenden Konkursfall zu benachteiligen.
Das alles kann ein Merkmal im konkreten Durchgriffsfall sein, muss es aber nicht. Es gen�gt, dass die Baugenossenschaften zu unlauteren Zwecken bloss vorgeschoben werden und die Vereinbarung dazu nur verwendet wird. Im Verfahren i.S. Baugenossenschaft C.________ hat das Bundesgericht den Durchgriffstatbestand darin erblickt, dass das Vorschieben der von ihm beherrschten Baugenossenschaft als Grundeigent�merin es X.________ erlaubt, in der Schweiz zu Wohnzwecken eine Villa zu halten und sie dennoch als Vollstreckungssubstrat den Gl�ubigern zu entziehen. Nicht entscheidend ist dabei gewesen, dass die Baugenossenschaft urspr�nglich nicht zu diesem Zweck konzipiert worden war; es hat vielmehr gen�gt, dass ihr heute diese Funktion zukommt (zit. Urteil 5C. 209/2001, E. 3c S. 8/9; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 5C.23/2000 vom 13. M�rz 2000, E. 4b). Ein Durchgriff ist m�glich, "wenn die Gr�ndung der juristischen Person oder die Berufung auf die Trennung zwischen Gesellschaftern und Gesellschaft" legitime Interessen manifest verletzt (Ebenroth, a.a.O., S. 130) bzw. wenn zu unlauteren Zwecken "die rechtliche Trennung ... herbeigef�hrt oder angerufen wird" (Homburger, Zum "Durchgriff" im schweizerischen Gesellschaftsrecht, SJZ 67/1971 S. 249 ff., S. 254; Hervorhebungen je beigef�gt). Es trifft sodann nicht zu, dass der Durchgriff das Bestehen einer Sch�digungsabsicht im Sinne von Vorsatz, Fahrl�ssigkeit oder Vorwerfbarkeit voraussetzt. Das alles kann ein Merkmal im konkreten Durchgriffsfall sein, muss es aber nicht. Abzustellen ist auf eine objektive Betrachtungsweise. Auch der Begriff der funktions- oder zweckwidrigen Verwendung der juristischen Person enth�lt schwergewichtig diese objektive Komponente (Weber, a.a.O., S. 190; Wick, a.a.O., S. 56 f. mit Nachweisen; f�r einen Durchgriffsfall: BGE 113 II 31 E. 2c Abs. 2 S. 36 f.).
Was die Beklagte schliesslich aus dem mehrfach angerufenen BGE 108 II 213 Nr. 45 ableiten will, bleibt unklar. Dort hatten die Kl�ger gegen den Beklagten Anspr�che erhoben, die ihnen aus Vereinbarungen mit der vom Beklagten beherrschten Anstalt zustanden, und mussten sich entgegenhalten lassen, dass sie "seinerzeit nicht nur mit dem Beklagten pers�nlich, sondern auch mit seiner Anstalt Vereinbarungen getroffen" haben und "�ber diesen Unterschied angesichts der von ihnen damals unterzeichneten Urkunden nicht im Unklaren sein" konnten (so das "obiter dictum" in E. 6b S. 215). Hier bildet Grundlage des Durchgriffs nicht die Forderung der Kl�ger aus einem Vertrag mit der Beklagten oder X.________, sondern das Vorschieben der Beklagten durch X.________ im Konkurs der Baugenossenschaft A.________. Was die Kl�ger 1992 beim Abschluss der Vereinbarung wussten oder wissen mussten, ist deshalb unerheblich. Die beiden F�lle lassen sich nicht gleichsetzen.
5.3 X.________ hat die Beklagte wie auch die konkursite Baugenossenschaft im massgebenden Zeitraum beherrscht und veranlasst, dass die konkursite Baugenossenschaft Forderungen der Beklagten in Inhaberobligationen verbrieft und mit Grundpfandverschreibungen sichergestellt hat. X.________ beherrscht die Beklagte bis heute (E. 4 hiervor). Die blosse Beherrschung der Baugenossenschaften und die Errichtung jener Grundpfandtitel stellen keine durchgriffsrelevanten Sachverhalte dar (E. 2.1 hiervor). Indem die Beklagte grundpfandgesicherte Forderungen aus Inhaberobligationen im Konkurs der Baugenossenschaft A.________ eingegeben hat, wird sie von X.________ bloss vorgeschoben und insofern zweckwidrig verwendet, als dadurch nicht nur die Vorschriften �ber die konkursamtliche Behandlung von Eigent�merpfandtiteln umgangen, sondern den Kl�gern als nachrangigen Konkursgl�ubigern Verm�genswerte entzogen werden, die die unterlaufenen Bestimmungen ihnen zu erhalten bezwecken (E. 2.2 hiervor). Das Vorgehen ist missbr�uchlich und erf�llt den Durchgriffstatbestand. Die Berufung muss in diesem Punkt abgewiesen werden.
Das Obergericht hat die Konkursforderung der Beklagten von Fr. 198'568.40 aus dem Kollokationsplan weggewiesen mit der Begr�ndung, die zum Beweis der Forderungszust�ndigkeit vorgelegte Abtretungserkl�rung sei durch Y.________ f�r die Beklagte selbst statt von der abtretenden Baugenossenschaft E.________ unterschrieben worden (E. 8 S. 9). Die Einw�nde der Beklagten betreffen das Rechtsschutzinteresse der Kl�ger, die Rechtsg�ltigkeit der Abtretung und die Bestreitungslast auf Seiten der Kl�ger.
6.1 Die Kl�ger haben auf Wegweisung der Beklagten mit ihrer Forderung aus dem Kollokationsplan geklagt. Heisst das Gericht die Kollokationsklage gut, so dient der Betrag, um den der Anteil des Beklagten an der Konkursmasse herabgesetzt wird, zur Befriedigung des Kl�gers bis zur vollen Deckung seiner Forderung einschliesslich der Prozesskosten; ein �berschuss wird nach dem berichtigten Kollokationsplan verteilt (Art. 250 Abs. 2 SchKG).
Wie die Beklagte andernorts zutreffend hervorhebt, nimmt der Gl�ubiger, der die Wegweisung einer andern Konkursforderung verlangt, nicht nur sein pers�nliches Interesse an der Deckung seiner eigenen Forderung wahr, sondern auch das Interesse der Masse an einem allf�lligen �berschuss. Er klagt gegen seinen Mitgl�ubiger zwar auf eigenes Risiko, aber an Stelle der Masse und in Aus�bung derer Rechte im Prozess. Solange nur ein Interesse der Masse an der Klage besteht (scil. an einem allf�lligen �berschuss), ist eine Klagef�hrung ohne pers�nliches Interesse des klagenden Gl�ubigers (scil. an der Deckung seiner eigenen Forderung) durchaus denkbar (BGE 115 III 68 E. 3 S. 70 f.). Entgegen der Darstellung der Beklagten ist ein pers�nliches Interesse der Kl�ger an der Wegweisung der besagten Forderung somit nicht notwendig.
Selbst wenn auf Forderungen in der dritten Klasse - wie die strittige - keine Konkursdividende entfallen sollte und damit auch kein Interesse der Masse ersichtlich w�re, k�nnte ein Interesse der Kl�ger an der Wegweisung nicht verneint werden. Im kantonalen Verfahren hat die Beklagte stets geltend gemacht, dass auch die Grundpfandsicherheit der Kl�ger dahinfalle, falls dies f�r die Beklagte zutreffe (E. 12 S. 11 des obergerichtlichen Urteils). Bei Begr�ndetheit dieser Rechtsauffassung h�tten sich s�mtliche zugelassenen Forderungen - die grundpfandgesicherte Forderung �ber Fr. 629'333.35 im 1. Rang ausgenommen - in der dritten Klasse befunden und h�tten angesichts der konkursamtlichen Schatzung eine Dividende erwarten k�nnen, deren H�he wiederum von der Anzahl der in der dritten Klasse zugelassenen Forderungsbetr�ge abh�ngig gewesen w�re. Unter dieser Voraussetzung ist ein pers�nliches Interesse der Kl�ger an der Wegweisung der Drittklassforderung der Beklagten, die ihre Dividende h�tte schm�lern k�nnen, gegeben.
6.2 Die Forderung von Fr. 198'568.40 gegen die konkursite Baugenossenschaft will die Beklagte von der Baugenossenschaft E.________ durch Abtretung erhalten haben. Sie habe den entsprechenden Betrag - offenbar im Rahmen eines Forderungskaufs - an die Baugenossenschaft E.________ bezahlt.
Gem�ss Art. 165 Abs. 1 OR bedarf die Abtretung zu ihrer G�ltigkeit der schriftlichen Form. Die schriftliche Abtretungserkl�rung muss vom Zedenten (hier: der Baugenossenschaft E.________) unterzeichnet werden, w�hrenddem der Zessionar (hier: die Beklagte) formlos zustimmen kann. Wird die Form nicht eingehalten, ist die Abtretung ung�ltig. Der Formmangel kann nicht dadurch geheilt werden, dass der Zedent die Abtretung nachtr�glich anerkennt oder dass sie dem Dritten (hier: der konkursiten Baugenossenschaft) angezeigt wird (BGE 105 II 83 E. 2 S. 84; zuletzt: Urteil des Bundesgerichts 4C.39/2002 vom 30. Mai 2002, E. 2b). Die von der Beklagten ins Recht gelegte Abtretungserkl�rung erf�llt die Schriftform unstreitig nicht, da sie von Y.________ f�r die Beklagte als Zessionarin statt f�r die Baugenossenschaft E.________ als Zedentin unterzeichnet ist. An der Nichterf�llung des G�ltigkeitserfordernisses �ndert auf Grund der erw�hnten Rechtsprechung auch nichts, dass Y.________, der damals f�r die Beklagte und die Baugenossenschaft E.________ einzelzeichnungsberechtigt gewesen sein soll, angeblich aus Versehen f�r die falsche Baugenossenschaft unterzeichnet hat. Es liegt keine g�ltige Abtretungserkl�rung vor.
Der Umstand, dass die Beklagte den Betrag der abgetretenen Forderung an die Baugenossenschaft E.________ bezahlt haben will, begr�ndet keine Forderung gegen die konkursite Baugenossenschaft. Inwiefern dennoch eine solche Forderung gegen die konkursite Baugenossenschaft, die am mangelhaften Forderungskauf zwischen der Beklagten und der Baugenossenschaft E.________ nicht beteiligt gewesen ist, durch Novation entstanden sein soll, bleibt unklar und w�re von der Beklagten in der Berufungsschrift n�her auszuf�hren gewesen (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG). Denn eine Novation mit Gl�ubigerwechsel kann zwar vereinbart werden, doch setzt sie im Unterschied zur blossen Zession die Mitwirkung des Schuldners voraus (vgl. etwa von Tuhr/Escher, Allgemeiner Teil des Schweizerischen Obligationenrechts, II, 3.A. Z�rich 1974, � 76/V S. 186 und � 93/I/1 S. 329).
6.3 Der Einwand der Beklagten, die Kl�ger h�tten die Rechtsg�ltigkeit der Abtretung nicht in Abrede gestellt, f�hrt zu keiner �nderung des obergerichtlichen Urteils. Das Obergericht ist - in berufungsf�higen F�llen - an die Begr�ndung der Parteiantr�ge nicht gebunden und in Bezug auf die rechtliche W�rdigung der Tatsachen frei, wie das auch f�r das Bundesgericht - im Rahmen der Berufungsgr�nde - gilt (Art. 63 Abs. 1 und 3 OG; BGE 125 III 82 E. 3 S. 85). Es durfte deshalb die Rechtsg�ltigkeit der Abtretung von Amtes wegen pr�fen und hat die Forderung - nach dem Gesagten - zu Recht vom Kollokationsplan weggewiesen. Die Berufung ist auch in diesem Punkt erfolglos.
Aus den dargelegten Gr�nden muss die Berufung abgewiesen werden, soweit darauf einzutreten ist. Die Beklagte wird damit kostenpflichtig (Art. 156 Abs. 1 OG). Art. 157 und Art. 159 Abs. 6 OG erlauben dem Bundesgericht, die Kosten des kantonalen Verfahrens anders festzusetzen, falls es das angefochtene Urteil in der Sache ab�ndert. Eine selbstst�ndige, vom ge�nderten Ergebnis in der Sache losgel�ste �berpr�fung der auf kantonalem Recht beruhenden Kostenregelung ist im Berufungsverfahren hingegen ausgeschlossen (BGE 114 II 144 E. 4 S. 152). Die darauf abzielenden Vorbringen der Beklagten sind unzul�ssig.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Luzern, I. Kammer, als Appellationsinstanz, schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 55
 Art. 43
 BGE 
 BGE 
 Art. 75
 Art. 815
 Art. 859
 Art. 815
 Art. 2
 Art. 247
 Art. 250
 Art. 219
 Art. 56
 Art. 8
 Art. 250
 Art. 25
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 63
 BGE 
 Art. 8
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 165
 BGE 
 Art. 157
 Art. 159