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Timestamp: 2017-05-30 07:22:13+00:00

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VGH-BADEN-WUERTTEMBERG - 05.12.2002, 5 S 2625/01 - JuraForum.de
VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Aktenzeichen: 5 S 2625/01Urteil vom 05.12.2002
Leitsatz:1. Zur Frage, ob eine generelle verkehrsrechtliche Befolgungsanordnung auf § 44 Abs. 2 i.V.m. § 36 StVO gestützt werden kann.
2. Eine generelle Befolgungsanordnung darf unbeschadet dessen erlassen werden, dass die Nichtbefolgung der darin konkretisierten gesetzlichen Pflicht eine Ordnungswidrigkeit darstellt und als solche verfolgt werden kann (im Anschluss an BVerwG, Urt. v. 24.6.1976 - I C 56.74 -und BayVGH, Urt. v. 27.10.1981 - 22. B - 2206/79 -).Rechtsgebiete:StVO, PolG, LVwVGVorschriften:§ 2 Abs. 4 Satz 2 StVO, § 36 StVO, § 44 Abs. 2 StVO, § 1 PolG, § 3 PolG, § LVwVGStichworte:Liegerad, Radwegebenutzungspflicht, Befolgungsanordnung, Unselbständige Polizeiverfügung, Verkehrsrechtliche Anordnung, Weisung, Verhältnismäßigkeit, Zwangsgeld, BußgeldVerfahrensgang:VG Karlsruhe 12 K 2343/01 vom 19.09.2001
Jetzt Volltext der Entscheidung kostenlos ansehenBitte ergänzen Sie die folgende Sicherheitsfrage:50 - Ach;t = Weitere Entscheidungen vom VGH-BADEN-WUERTTEMBERGVGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 10 S 2472/01 vom 05.12.2002Zur Zumutbarkeit von Geräuschimmissionen aus dem Betrieb eines in einem Gewerbegebiet gelegenen kommunalen Bauhofs in einem benachbarten allgemeinen Wohngebiet.VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 13 S 2194/01 vom 04.12.20021. § 19 AuslG i.d.F. des Gesetzes vom 25.5.2000 (BGBl. I S. 742) ist auf noch nicht bestandskräftig abgeschlossene Verfahren auch dann anwendbar, wenn die eheliche Lebensgemeinschaft bereits vor dem Zeitpunkt des Inkrafttretens der Neuregelung (1.6.2000) aufgehoben worden war (wie VGH Bad.-Württ., Beschluss vom 27.11.2001 - 11 S 541/01 - und Urteil vom 14.5.2002 - 1 S 1746/01 -).
2. Eine besondere Härte im Sinn von § 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 AuslG kann sich auch aus Umständen ergeben, die nicht unmittelbar auf die Auflösung der ehelichen Lebensgemeinschaft zurückzuführen sind. Bei der Härtefallprüfung zu berücksichtigen sind alle aus der Rückkehrverpflichtung infolge der Beendigung des ehebedingten Aufenthaltsrechts resultierenden, erheblichen Beeinträchtigungen.VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 1 S 1639/00 vom 04.12.20021. Bei der Entscheidung, ob die nach § 22 Abs. 8 Satz 1 PolG als Rechtspflicht der Behörde vorgesehene Unterrichtung ausnahmsweise aus den in § 22 Abs. 8 Satz 2 PolG normierten Gründen unterbleiben darf, steht der Behörde weder Ermessen noch ein Beurteilungsspielraum zu. Die Voraussetzungen und Grenzen des Anspruchs auf Unterrichtung unterliegen in vollem Umfang gerichtlicher Nachprüfung.
4. Zur Fünf-Jahres-Frist des § 22 Abs. 8 Satz 2 4. Alt. PolG.
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References: § 44
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