Source: http://dpsg-helmstedt.de/Lager/TexteLager.htm?Title=Stammeslager%20Almke%202016&ID=Txt21
Timestamp: 2018-10-23 07:28:18+00:00

Document:
﻿ Lagerbericht
Impressum Lagergrundgesetz (LGG) Regeln für den Prügelsack
"Nur Geträumt" - einmal anders Helmstedt-Blues Lagerverlauf in Worten
Die	Problemecke Lagerwitze Nachwort
Teilnehmerliste Lied für die Jupis
Die Lagerzeitung wurde geschrieben und zusammengestellt von:
Martin Wirth, Ina Münstermann (Ömma), Christiane Körner (Jani), Martina Klein (Mama Tina), Sebastian Stange, Ina Hempel, ... und allen, die zu den Ereignissen beigetragen haben.
Sie wurde unter widrigsten Umständen erstellt. Eine kreischende Wölflingsmeute, nur ein halb so großer Jupitrupp, aber ebenso laut, Wespennahkämpfe und gnadenlose Hitze erschwerte die Arbeit ungemein.
Trotzdem haben wir es geschafft, diese Lagerzeitung des Stammeslagers 1994 im Bundeszentrum Westernohe fast druckfertig zu erstellen.
hier einmal etwas anders
Freibier allen Leitern
sollt Ihr kaufen
und 'nen roten Ferrari
Bargeld jeder Zeit
und 'nen Nerz für meine Maid
wir wollen Dolce Vita pur
und 'ne Goldene Rolex-Uhr
Die Problemecke
(Dr. Flinki beantwortet Ihre Fragen und Probleme)
1. Florian (Wölfling): Ich hab sooo heimweh, weil es hier keine Schränke und Türen gibt. Es gibt keinen Fernseher, und ich muß mir die Brote ständig selber schmieren. (Seufz)
Dr. Flinki: Gehen Sie zu Mama Tina (junge Leiterin und Psychater) und lassen sie Ihren Tränen freien Lauf. Anschließend begeben Sie sich zu Ihrem Leiter Schoorse und lassen sich ihre schlechte Laune verderben. Zum Schluß trinken Sie noch einen Schluck Zitronentee aus dem Kanister in der Jurte. Wenn das alles nicht hilft, setzen Sie sich an das Lagerfeuer und singen Lied Nr. 38 (Nur Geträumt).
2. Stefan (Jupi): Ich habe akute Laboraphobie (Arbeitsangst). Gibt es eine schnelle Behandlung, denn die Hälfte des Lagers ist schon vorbei, und ich habe nur wenig getan?
Dr. Flinki: Begeben Sie sich zu Schoorse und lassen sich zusammensch... (durch lautstarkes Reden). Sollte diese Behandlung bei Ihnen nicht anschlagen, begeben Sie sich in die Kalt-Dusch-Behandlung von Tippi, fassen klare Gedanken, überwinden Ihren inneren Schweinehund und schöpfen neue Kraft und Mut zur Arbeit.
3. Martina (junge Leiterin): Ich krieg 'ne Krise! Helft mir!!
Dr. Flinki: Holen Sie sich ein Seil aus der Jurte, damit Sie nicht von der Palme herunterfallen und singen auch Lied Nr. 38.
4.Georg (Wölfling): Ich stinke sooo! Was kann ich dagegen tun?
Dr. Flinki: Waschen Sie sich zur Abwechselung einmal. Benutzen Sie viel Seife, schrubben Ihren ganzen Körper sehr gründlich und duschen mit viel warmen Wasser. Diese Behandlung hat 90%ige Erfolgschancen.
5. Kevin (Jupi): Ich werde beim Duschen wegen meiner schwarz-gelben Unterhose immer so schräg angeschsut. Gibt es Abhilfe?
Dr. Flinki: Wechseln Sie Ihre Unterwäsche mindestens alle zwei Tage oder benutzten Sie "Pampers for Boys".
6. Jani & Ina (Pfadis): Wir haben solche Depressionen. Wa sollen wir tun?
Dr. Flinki: Schmollen Sie (Anleitung bei Pfadi Sebastian). Gehen Sie sonst auch zu Mama Tima oder Schoorse. Schauen Sie so ernst wie möglich, und ziehen Sie die Mundwinkel bloß nicht nach oben.
Wölflinge:
Florian Fuhrmann (8 Jahre, Flo)
Miriam Bremer (8 Jahre, Miri)
Sarah Siebert (12 Jahre, Shammy)
Georg Becker (8 Jahre)
Esther Siebert (10 Jahre, Astloch)
Maike Bremer (6 Jahre,)
Daniela Adam (6 Jahre, Ela)
Felix Adam (6 Jahre)
Philipp Adam (8 Jahre)
Manfred Klein (7 Jahre, Manni)
Sabrina Thul (10 Jahre)
Mandy Franzke (9 Jahre)
Bastian Hilmer (9 Jahre)
Lisa Kaluza (11 Jahre)
Jupis:
Dennis Tappert (10 Jahre, Marzipankartöffelchen)
Christian Hauf (12 Jahre, Rumkugel)
Sebastian Hauf (10 Jahre, Drops)
Martin Schweitzer (11 Jahre, Säugling, Svenja)
Kevin Push (12 Jahre, Babyface)
Stephan Rudolphi (11 Jahre, Rudolphi, Regenwurm)
Patrick Mann (12 Jahre, Pätrick)
Pfadis:
Leonard (14 Jahre, Leo) und
Sebastian (15 Jahre, Rübennase) Stange
Christiane Körner (13 Jahre, Jani)
Ina Münstermann (14 Jahre, ömma)
Andreas Burzlaff (33 Jahre, Abu)
Martin Wirth (22 Jahre)
Ina Hempel (26 Jahre)
Michael Schoor (23 Jahre, Schoorse)
Jens Strzala (24 Jahre, Flens)
Martina Klein (17 Jahre, Mama Tina)
Matthias Tieplod (26 Jahre, Tippi, Ippit)
Andrea Münstermann (23 Jahre, Hoffi)
Hermann Streck (24 Jahre, Hermi)
Hans Dieter Motzbäuchel (28 Jahre, Faxe)
Jens Münstermann (40 Jahre)
Anke Knobauch (25 Jahre)
Lagergrundgesetz (LGG)
§1: Ein Leiter hat	immer recht
§2: Hat ein Leiter	einmal nicht recht, tritt sofort §1 in Kraf
§3: Die Anweisungen der Leiter sind ohne Widerspruch zu befolgen
§4: Bei "Nichtbefolgen" von §3 wird sofort "LSD*" verordnet
§5: Alle Leiter sind von den niederen Küchendiensten befreit
*: LSD: Lokus-Schrupp-Dienst
Wir kommen aus Niedersachen angerannt
aus einer Stadt, die wird Helmstedt genannt
-Oho-
vom Stamm St.Ludgeri: Das sind wir!!
Ob Pfadfinder groß, ob Pfadfinder klein,
wir freuen uns auf die Fete
und schwingen jedes Bein
die Pfadfis aus Helmstedt: Das sind wir!!
Mit uns hat	man Spaß, mit uns hat man Freude;
wir sind nun mal total witzige Leute
die Pfadis aus Helmstedt: Das sind wir!!!
Lagerwitze
Situation: Florian kommt zur Leiterrunde
Florian: "Schoorse, meine Luftmatratze ist kaputt."
Schoorse: "Laß sie hier; ich schaue sie mir an."
Florian: "Hast Du schon nachgeguckt?"
Schoorse: "Ich hab sie aufgeblasen, aber es ist noch nichts zu sehen."
20 Minuten später.
Florian: "Wollt Ihr hier drei Tage sitzen?"
Leiter: "Warum?"
Florian: "Bei mir hat es drei Tage gedauert, bis die Matraze Luft verlor."
Situation: Reflexion
Philipp: "Ich fand heute alles schön; nur das Duschen fand ich blöd!"
Situation: Lagerplatz
Manni kommt nur in Unterhose und langem T-Shirtüber den Lagerplatz gelaufen.
Schoorse: "Manni, hast Du eine Hose an?"
Manni mit großen Augen und Zeigefinger im Mund: "Ja, natürlich."
Schoorse: "Dann schau mal nach unten."
Manni schaut nach unten: "Oh, hab ich wohl vergessen."
Situation: Wäschewaschen
Tippi zu Mama Tina: "Wäscht Du auch Dein "Kleines Schwarzes"?"
Mama Tina: "Was ist den das?"
Tippi: "Mußt Du Abu fragen."
Situation: Abendrunde 23.00Uhr
Leiter: "Die Jupis und Wölflinge müssen jetzt ins Bett."
Ela: "Es ist schon sooo spät; das lohnt sich doch gar nicht mehr."
Situation: Gruppenfoto in Rennerod
Ina (Leiterin) bekommt eine Glasflasche in den Nacken: "Ich glaub ich spinne!"
Felix (Wölfling): "Ja, das kann wohl sein."
Lied für die Jupis
(Melodie: "über den Wolken" von Reinhard Mey)
Ja ich singe Euch ein Lied
über die Leiden eines Jupis,
Jupi sein ist ja so schwer,
denn er muß auch einiges leisten,
Wasser tragen, Holz holen gehen,
waschen und dann auch noch Duschen,
Zelt aufräumen ist ein Graus,
denn die Mutter macht es ja zu Haus.
Helmstedt im Lager -
Sieben Blaue sind auch mit dabei.
Alle Ängste, alle Sorgen, sagt man,
wären mit Ihnen gestorben und dann,
wäre, was uns groß und wichtig erscheint
Martin Wirth (Leiter der Jupistufe)
Regeln für den Prügelsack
1.) Geprügelt wird sich nur auf einer dafür vorgesehenen Bank.
2.) Geprügelt wird nur mit Stoffsäcken, die mit Stoffresten gefüllt sind.
3.) Gürtellinie abwärts und Hals aufwärts sind Tabuzonen. (Po ausgeschlossen)
4.) Verloren hat derjenige, der als erster herunterfällt.
5.) Der Gewinner bleibt solange auf der Bank, bis er entweder ....
(hier verließen den Verfasser die Gedanken. Anm. d. Red.)
Donnerstag Abfahrt 06.30Uhr, Aufbau der Zelte, Einräumen, schlafen oder auch nicht
Freitag Lagerbauten, Sitzbänke, Bannermast aufstellen, Feuerstellen "finden" und ausgraben, Holz holen, Hacken, Lagerfeuerrunde
Samstag Kothe stürzt um 05.00Uhr morgens ein, Küchenvordach angebracht, in Kluft zur Messe, die nicht stattfand. Faxe hat Geburtstag. Es git Eis auf seine Kosten!
Sonntag Krombachtalsperre, in Kluft zur Messe, die stattfand. (Manni schlief sofort selig an Martins Seite ein)
Montag Spiele,	Spiele vermischt mit ein wenig Regen und einem kurzem Gewitter, dies rief sogleich eine Modenschau der Regenkleidung ins Leben. Endlich Stockbrot am Lagerfeuer
Dienstag Rote Karte für den Küchendienst, Red Bull für Tina wurde vergessen. Zu Fuß zum Butterweck (ehemaliger geographischer Mittelpunkt Deutschlands) - ein unendlich langer Weg.
Belohnt wurden wir mit Wassermelonen bis zum Abwinken, und die Wölflinge fragten um 21.00Uhr: "Wann dürfen wir endlich ins Bett?"
Mittwoch Ab zur Holzbachschlucht. Die Pfadis, Abu, Hoffi und Martin gehen zu Fuß. Der Rest fährt mit Bussen. Abu und Hoffi legen Wegzeichen für das Geländespiel, die keiner findet.
Donnerstag Grundreinigungstag für alle und alles; Kinder, Klamotten und Zelte.
Zazikiquark und Pellkartoffeln mit Schale wurden zum Abend in Massen verzehrt.
Freitag Fußballturnier; unsere Mannschaft hat überragend gespielt, es hat nur keiner gemerkt. Rüsthausbesuch, wo es zufällig auch Eis gab.
Samstag Besuch der Kristallhöhle. (Bei den Außentemperaturen ganz angenehm)
Abends ein kleines Fest mit Programm, das dann wegen Dunkelheit auf den nächsten Tag vertagt wurde. Eierkuchen und Stockbrot ohne Ende.
Sonntag Morgens Messbesuch und der blinde Rückweg zum Lager mit Martin an der Spitze. Es sind alle heil angekommen.
Lagerolympiade mit folgenden Disziplinen:
Rückwärtsweitsprung; Pompfenweitwurf; Supersooker-Dosen-spritzen, später wurde daraus Ball-Dosenwerfen; blinder Wassertransport; Sackhüpfen; Dreibeinlauf; Bogenschießen und Seifencatchen auf einer Plane (freundliche Leigabe des Stammes Exodus, auch Exitus genannt).
Festakt 2. Teil
Montag Die Nacht haben einige draußen verbracht und wegen wegen unendlich viel Morgentau entfällt das Waschen. Baden in der Krombachtalsperre, Pfadis machen mit Abu eine Paddeltour auf der Lahn.
Dienstag Fototermin im Freien. Zu nachtschlafender Zeit (ca. 07.00Uhr) stehen die Jupis bei Knoten und Bünde ihren Pfadfinder. Wir hatten Besuch von einem anderen "Stern". Wieder haben wir den Kids mit ihren Halstüchern die Augen verbunden und blinde Schlange gespielt zwecks Foto. Die Pfadfinder finden nur stolpernder Weise ihren Weg.
Limburg: Inspektion eines in der Nähe gelegenen Flusses (es handelt sich nicht, wie angenommen, um die Elbe). Wir danken ömma für ihren Zwischenruf "Fulda", aber, dies sei angemerkt, war auch nicht richtig. Auflösung des Rätsels: "Fluß mit vier Buchstaben (Lahn)".
Auf jeden Fall haben wir eine Dombesichtigung gemacht und wurden von einer Nonne begleitet.
Gemeinsamer Kinobesuch, bei dem auch der Fitteste eingeschlafen ist.
Mittwoch Abbau und Abfahrt gegen 14.00Uhr
Diese Lagerzeitung gibt sicher nur einen kleinen Einblick in das Geschehen des Sommerlager '94 in Westernohe.
Neben den vielen lustigen Ereignissen gab es auch Streit.
Jedoch haben wir es immer geschafft, den Streit aus unserem Lager zu verbannen.
Es war ein Lager, das uns wohl noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Wir hoffen, daß wir immer wieder solche Lager erleben dürfen und damit Pfadfinderleben pur.
Bis zum nächsten Lager
Sowohl Action und Spass,als auch Glaube und kirchliches Handeln, waren die Devise des Sommerlagers 99, das in Rüthen, im Sauerland verbracht wurde. Pfadis und Jupis waren am 30.08.1999 für zwei Wochen dorthin aufgebrochen, die Wölflinge kamen nach einer Woche nach.
Auf Grund dieses Mottos	wurde nicht nur rumgetobt und am Lagerfeuer gesungen, nach Bochum gefahren oder Spanferkel über offenem Feuer gegrillt, sondern auch in die örtliche Kirche gegangen und den Gottesdienst am zweiten Sonntag des Lagers von uns allen selbst gestaltet.
Außerdem wurden Aktionen wie die Lagerolympiade, die in diesem Jahr unter dem Namen "Ironman" lief, abgehalten. Diese ganze Olympiade bestand insgesamt aus 8 Disziplinen, von denen 4 an Land und 4 im Wasser stattgefunden hatten.
Anfang der zweiten Woche kamen die Wölflinge, die Kleinsten unseres Stammes, und noch am selben Abend feierten wir unser Berg- und Willkommensfest.
Natürlich gab es aber auch die normalen Verpflichtungen, wie zum Beispiel Küchendienst, LSD (Lokus-Schrub-Dienst), Feuer machen, und noch ein paar andere Dinge, die aber leider nicht immer so freiwillig gehandhabt wurden, wie man es sich gewünscht hätte.
Da wir dieses Jahr eigentlich einen ziemlich heissen Sommer erleben durften, verbrachten wir auch meist den ganzen alle zusammen im örtlichen Freibad.
Da wurde in ganzen Ketten gerutscht, gesprungen oder einfach nur gebadet.
Am 11.8.99 war es dann endlich soweit, denn wir konnten glücklicherweise die Sonnenfinsternis live miterleben. (Natürlich nur mit der entsprechenden Schutzbrille, 50 Stück - gesponsert von Optiker Meier, Neumärker Straße in Helmstedt)
Leider hatten wir uns mehr versprochen. So ein bedeutendes Schauspiel und plötzlich schiebt sich dieser dösige Mond vor die Sonne (Ha Ha Ha, kleiner Scherz zum Mitlachen).
Was auch sehr viel Spass gemacht hatte, war die Fahrt in den Freihzeitpark. Wir aßen Hot Dogs (Selbstverpflegung pur) und sind dann in Kleingruppen durch den Park gegangen.
Gibt es sowas? Mäuse im Zelt? Scheinbar ja, denn in ein paar Zelten hatten sich tatsächlich diese Besucher eingenistet. Einige von uns suchten schnell das Weite.
Aber ich glaube eher das die Mäuse mehr Angst vor uns hatten als wir vor ihnen, denn immerhin hatten sie sich auch in Rainers Schuh versteckt, der die Größe 49 hat.
Tja, es wurde ja schon gesagt, daß wir ein Spanferkel über dem Lagerfeuer gegrillt hatten.
Bearbeitet wurde das Schwein von Crille, unserem Schlachterlehrling. Das Schwein schmeckte super, doch trotzdem änderten einige Mädchen ihre Meinung über Fleisch.
Aber wir hatten uns auch selbst Bratäpfel gemacht, die aber leider nicht immer besonders gut gelungen waren.
Die Pfadfinderstufe
Auch dieses Jahr hat die DPSG ein Sommerlager veranstaltet. Am 17.7.00 sind wir angekommen. Die Zelte waren bereits aufgebaut und wir konnten sofort einziehen. Am nächsten Tag hatten wir uns auf das Thema "Wir schaffen uns eine neue Welt" geeinigt. Wir mußten selbst Feuerholz suchen. Ende der ersten Woche haben wir mit den Wölflingen die Lagerolympiade gemacht. In der zweiten Woche haben die Jupis Besuch bekommen von Bolivianern, die bis zum Freitag blieben. Wir sind ins Schwimmbad gefahren, haben Geländespiele unternommen und haben Ausflüge ins Otterzentrum und zum Schiffshebewerk unternommen. Am Freitag den 28.07.00 hatte es am späten Nachmittag ganz starken Dauerregen gegeben. Es war so heftig, das im Vorratszelt und in der Jurte ca. drei cm Wasser stand. Alle haben mitgeholfen Abflußgräben und Dämme zu bauen. Nach dem Abendessen wurde bekannt gegeben, daß das Lager abgebrochen wird. So ist es das erste Lager, das seit mehr als 20 Jahren abgebrochen wurde.
Georg Link (11 Jahre)
Das große Spiel der Kräfte der Welt
Endlich war es wieder so weit! 60 Pfadfinderinnen und Pfadfinder unseres Stammes schlugen vom 1. bis 4. Juni 2000 ihr Lager auf dem Jugendzeltplatz Almke auf. Wieder gemeinsam unterwegs zu sein und Spannendes zu erleben, darauf hatten sich die Teilnehmenden sehr gefreut. Bei sonnigem Wetter und guter Laune wurde das lang geplante Lager zu einem großen Erfolg.
"Augen auf - Stoppt Diskriminierung" lautet das Thema der diesjährigen Jahresaktion unseres Verbandes. und war auch ein Schwerpunkt dieses Stammeslagers. Um das Thema "Diskriminierung" zu veranschaulichen, entwarf das Vorbereitungsteam das große Spiel der Kräfte der Welt. Fünf Gruppen wurden gebildet, die die Kontinente Afrika, Asien, Amerika, Australien und Europa darstellten. Ihre erste Aufgabe war, sich eine eigene Identität aufzubauen. Dabei wurden für ihren jeweiligen Kontinent typische kulturelle Merkmale herausgearbeitet. Ziel hierbei war es, daß jede Kontinentgruppe positiv von sich überzeugt war. Nur der eigene Kontinent war der beste. Die Kontinentgruppen stellten sich in einer Präsentation dar, und in einer Talkrunde am Abend des ersten Spieltages, machten Vertreterinnen und Vertreter der Kontinente ihre Standpunkte deutlich. Hierbei durfte und sollte kräftig diskriminiert werden.
Am zweiten Spieltag wurde der Bogen von den einzelnen Kontinenten zur gemeinsamen Welt, vom "Ich" zum "Weltbürger, zur Weltbürgerin" gespannt. Zunächst wurde herausgearbeitet, welchen Nutzen die Kontinente voneinander haben könnten. Rohstoffe, Wissen und Kultur waren hier zu Beginn die Schlagwörter. Im weiteren Spielverlauf näherten sich die Kontinente einander an. Schließlich kam es zur Gründung der "Konföderation der irdischen Zusammenarbeit". Es setzte sich die Einsicht durch, daß eine Welt ohne Grenzen auf die viel zu großen Waffenarsenale verzichten kann. Das dadurch freiwerdende Geld kann z. B. für Schulen, die Schaffung von Ausbildungs- und Arbeitplätzen und Kinder- und Jugendarbeit genutzt werden.
Wirklich nur ein Spiel? Ja, in diesem Lager war es nur ein Spiel. Doch verbirgt sich für uns Pfadfinderinnen und Pfadfinder eine große Hoffnung darin. Sicher ist es nicht so einfach, wie in diesem Spiel, doch wenn jeder und jede Einzelne anfängt, aktiv Diskriminierung im nächsten Umfeld, Schule, Arbeitsplatz, Familie, Freundeskreis etc., zu stoppen, dann sind wir auf dem "Pfad, der zum Leben führt". Es gilt, "die Welt ein wenig besser zu verlassen, als wir sie vorgefunden haben" (Baden Powell).
Rover in Irland
Nach einem harten Jahr der Vorbereitung haben wir, die Roverstufe der DPSG Stamm St. Ludgeri Helmstedt, in den Sommerferien die grüne Insel Irland besucht.
Am 28.06.2001 startete unsere Tour mit neun Leuten und zwei Bussen. Unser erstes Ziel war Hamburg, von wo es über die Nordsee nach Harwich (England) ging. Einmal quer durch England nach Pembroke, wo uns eine kurze aber stürmische Fährfahrt nach Rosslare nach Irland schwappte. Wir setzten unsere Busfahrt fort, um in der Nähe von Limerick im Südwesten der Insel unser Lager für eine Woche aufzuschlagen. Viele Aktivitäten standen auf dem Programm, wie z.B. die Küstenstrasse des „Ring Of Kerry“ oder die „Cliffs Of Moher“, wo einige von uns ein unvergessliches Versprechen für die Pfadfinder ablegten.
Nach einer Woche „Natur – Pur“ wechselten wir unseren Lagerplatz, um das Leben in und um Dublin zu erkunden. Aufgrund der Maul- und Klauenseuche war die Insel leider nicht von so vielen Pfadfindergruppen besucht, wie wir es erhofft hatten. So waren wir auf den Zeltplätzen fast alleine. Doch die Pubs mit ihrer Livemusik liessen es an Kontakten und Gastfreundlichkeit nicht fehlen.
Während	einer weiteren Tagestour nahmen wir uns Nord-Irland vor, wo wir die älteste Whiskey-Distillerie der Welt in Bushmills und den sagenumwobenen „Giant´s Causeway“ besuchten.
Die	Zeit ging viel zu schnell vorbei und so fuhren wir am 14.07.2001 wieder nach Hause. Wir werden noch lange brauchen, um die Eindrücke von der Natur und der Lebensweise auf der grünen Insel zu verarbeiten. Aber eins steht fest, Irland hat uns in seinen Bann gezogen, so dass es nicht die letzte Fahrt auf die Insel der Trolle und Elfen mit ihren Mythen und Geschichten gewesen ist.
Am 20.06.2002 machten wir, Flens, Dortje, Mandy, Bina und Martin, uns auf, die britische Insel zu erkunden. Der Jens kam aus persönlichen Gründen eine Woche später mit dem Flugzeug hinterher.
Die erste Woche schlugen wir unser Lager im South London Scout Centre zusammen mit der Pfadfinderstufe auf. Natürlich durfte in London die Besichtigung verschiedenster historischer Bauwerke, wie z.B. der Buckingham Palace, die Tower Bridge, der Tower of London und Big Ben. Auch das Standardtouristenprogramm Madame Tussauds, Harrods, London Dungeon und der größte Spielzeugladen der Welt durften nicht fehlen. Weiterhin erkundeten wir die City durch viel Pflastertreten und entdeckten ein nettes, kultiges Viertel zum shoppen.
In der zweiten Woche verschlug es uns in den regnerischen, kühlen Norden der britischen Insel. Auf der Fahrt nach Schottland legten wir einen Zwischenstop im Scoutcamp "Waddecar" ein, um dort zu nächtigen. Die ersten vier Tage unseres Schottlandaufenthaltes verbrachten wir in Paisley, einem Vorort von Glasgow, in der "Lapwing Lodge", einem alten Krankenhaus. Von da aus erkundeten wir Glasgow, Edinburgh und den wunderschönen Loch Lomond. In unserem Quartier kam es zu mitternächtlicher Stunde zu einem Erlebnis der dritten Art, das schwere Traumata bei unseren kreischenden Roverrinnen auslöste und bleibende Schäden hinterließ.
Unsere letzten Tage in Schottland verbrachten wir auf dem idyllischen Zeltplatz "Tollie Brahan"; bei Inverness. Auf dem Weg dorthin machten wir Halt am "Eilean Donan Castle"; dem aus dem Highlander-Film bekannten Schloß. Von "Tollie Brahan" aus umrundeten wir Loch Ness und besuchten dabei das Nessie-Monster-Center, fingen das Monster ein (siehe unten rechts) und besuchten "Urquhrt Castle", eine der größten Burgruinen Schottlands. Auch die schöne Hafenstadt Inverness gehörte zum Besuchsprogramm, bevor wir unseren zweitägigen 1.700 km langen Heimweg antraten.
In zwei Tagen Kirche gebaut
Stammeslager der Helmstedter Georgspfadfinder in Almke vom 9. bis 12. Mai 2002
Der Jugendzeltplatz in Almke ist für die Pfadfinderinnen und Pfadfinder des Stammes St. Ludgeri Helmstedt für das jährlich stattfindende Stammeslager zu einer festen Adresse geworden.
Die 60 Teilnehmenden befassten sich auf ganz besondere Art und Weise mit dem Thema "Spiritualität". Im Lager einen Gottesdienst zu feiern, ist für die Helmstedter Pfadfinderinnen und Pfadfinder etwas Selbstverständliches. Doch eine hl. Messe in einer selbstgebauten Kirche zu feiern, die von der gesamten Lagergemeinschaft vorbereitet und gestaltet wird, ist schon etwas Besonderes. Genau das war das Ziel dieses Lagers.
Zur Einstimmung in dieses Vorhaben stellten wir uns alle zu einer Kirche so richtig mit Haupt- und Seitenschiffen, Eingangsportal, Säulen, Altarraum, mit Dachkonstruktion und einem Glockenturm zusammen. Um die Menschensäulen nicht zu sehr zu belasten, wurde diese Kirche bereits nach wenigen Augenblicken ihrer Fertigstellung wieder abgebaut.
Am nächsten Morgen gingen wir daran, unsere Lagerkirche zu bauen. In stufenübergreifenden Workshops wurden die Dinge für die Innenausstattung der Kirche hergestellt. Dazu gehörte der Bau eines Altares mit Kreuz, die Gestaltung eines Kirchenfensters, eines Altartuches sowie der Altarkerzen. Des weiteren wurden ein Weihwasserbecken sowie eine Marienfigur aus Ton gefertigt.
Der Kirchenbau wurde von der Leiterrunde übernommen. Die West- und Ostseite der Kirche bildeten große Dreibeine, die Südseite markierte ein Eingangstor und die Nordseite ein weiteres etwas kleineres Dreibein. Der Altar wurde in der Mitte der Kirche aufgebaut, die Sitzbänke bildeten einen Kreis um ihn herum. Das Dach der Kirche wurde mit Seilen angedeutet. Der Versuch, die Dachkonstruktion mit einer großen Plane zu versehen wurde von einer Windböe beendet.
Nach Fertigstellung der Kirche ging es an die inhaltliche Vorbereitung der Messfeier. In den Stufen wurde zunächst der Aufbau einer Messfeier besprochen, bevor es wieder in stufenübergreifenden Workshops um die konkrete Vorbereitung und Gestaltung der einzelnen Teile ging. Dann war es endlich soweit. Lieder und Evangelium waren ausgewählt, Gebete geschrieben sowie die pantomimische Darstellung des Evangeliums eingeübt. Gemeinsam mit unserem Kuraten Pfarrer Jürgen Beuchel feierten wir bei schönstem Wetter die Messe in unserer selbstgebauten Kirche. Unser gestecktes Lagerziel war damit erreicht.
Folgende Punkte waren der Leiterrunde bei der Durchführung dieses Vorhabens wichtig:
Gottesdienst heißt Gott loben und danken für das Leben
Gottesdienst heißt, Gott stärkt uns mit Worten der hl. Schrift und im Mahl des Herrn
Gottesdienst kann Freude machen und hat direkt etwas mit mir zu tun.
Die Reflexion des Lagers zeigte, dass das gewählte Thema keineswegs als langweilig und öde empfunden wurde, wie es einige Leiterinnen und Leiter aus unserer Leiterrunde während der Vorbereitung befürchtet hatten. Alle von Wölfling bis Rover sowie die Leiterrunde waren mit viel Spaß, Interesse und Kreativität bei der Sache.
Sommerlager der Wölflinge und Jungpfadfinder auf dem Wohldenberg
Das	diesjährige Sommerunternehmen begann für die Mitglieder des Jungpfadfindertrupps (11 - 14 Jahre) am 8. Juli mit einer dreitägigen Radtour zum Wohldenberg bei Hildesheim. Bei schönstem Sommerwetter ging die Tour durch den Elm bis nach Wolfenbüttel, am nächsten Tag durch Salzgitter nach Baddeckenstedt und schließlich auf den Wohldenberg, auf dem für eine Woche ein Zeltlager aufgebaut wurde. Das Haus Wohldenberg ist für die Jugend der Diözese Hildesheim eine wichtige Bildungs- und Freizeitstätte und bietet gerade für Pfadfinderinnen und Pfadfinder einen schönen Zeltplatz im naturnahen Wald.
Am 10. Juli kamen die Wölflinge (8 - 11 Jahre) ins Zeltlager. Das Thema "Spiel" begleitete die Lagergemeinschaft durch die Zeit auf dem Wohldenberg. Die Mitglieder der Wölflingsmeute und des Jungpfadfindertrupps beschäftigten sich intensiv mit verschiedenen Spielformen. Kennenlernspiele, Lern- und Denkspiele, Geländespiel mit Postenlauf, Mannschaftsspiele wie Fußball und Feldhockey standen genauso auf dem Programm wie eine Lagerolympiade mit außergewöhnlichen Disziplinen sowie das Life-Brettspiel Mensch-ärgere-dich-nicht. Nach jeder Spieleinheit wurde herausgearbeitet, worauf es besonders ankam. Mal ging es um Wissen und Fingerfertigkeit, mal um Kraft und Geschwindigkeit, mal kam es auf den einzelnen Mitspielenden an, mal auf eine Mannschaft. Mal ging es um Strategie und ein kluges Köpfchen und mal kam es einfach nur auf Glück an.
Die	begeisterten Mädchen und Jungen arbeiteten heraus, dass es beim Spielen darauf ankommt, die Regeln einzuhalten, damit es gerecht zugeht. Darum ist es wichtig, die Spielregeln gut zu kennen. Werden einmal Regeln verändert, darf dies nicht zu Gunsten weniger Mitspieler geschehen.
In einem weiteren Schritt versuchte die Gruppe der Frage nachzugehen, was unser Leben mit dem Spiel zu tun hat. Auch für das menschliche Zusammenleben in Gruppen, Familien, Gesellschaft und Kirche ist es notwendig, Regeln einzuhalten, die ein Leben in Frieden und Gerechtigkeit zum Ziel haben und gewährleisten. Solche Spielregeln des Lebens, Gesetze und Gebote, finden wir in der Bibel und beispielsweise auch im Grundgesetz unseres Staates. Als christliche Pfadfinderinnen und Pfadfinder ist es jedoch für uns besonders wichtig, dass Gott uns in seinem Sohn Jesus Christus mitgeteilt hat, dass Regeln, Gesetze und Gebote für den Menschen sind und die Menschen nicht für die Gesetze leben.
Das	schwere Unwetter im Juli erlaubte leider nicht, dass auch die Rückfahrt nach Helmstedt mit dem Fahrrad erfolgen konnte. So fuhren die Mitglieder der Wölflingsmeute und des Jungpfadfindertrupps gemeinsam mit Bussen zurück und verbrachten die letzten Tage ihres Sommerunternehmens in den Räumen ihrer Pfarrgemeinde, dem Kloster St. Ludgeri.
Am 13.Juli 2003 haben wir uns so gegen 9:00 Uhr am Kloster getroffen. Dort haben wir uns zuerst einmal in einem großen Kreis versammelt, und die einzelnen Leiter aus den Stufen haben gefragt, ob auch alle da sind. Natürlich durfte unser Gebet nicht fehlen.
Danach haben wir die Sachen im Bus verstaut, und wir durften alle einsteigen. Die Fahrt ging los.
Nach ca. drei Stunden sind alle müde, aber erleichtert, in Berlin angekommen. Das Team, das schon vorgefahren war, wartete schon auf uns. Als der Bully, die ersten Leute und Sachen auf unseren Platz fuhren, waren sie recht froh.
Zuerst mussten wir den ganzen Platz vom Unkraut befreien, um endlich unsere Zelte aufzubauen. Dazwischen gab es erst "Mittag essen", das tat jetzt auch nach der anstrengenden Fahrt recht gut.
Während	dessen teilten die Leiter die Wölflinge, Jupis und Pfadis in die Zelte ein. Danach bauten wir unsere Zelte auf. Nach ca. vier Stunden standen sie endlich. Den restlichen Tag hatten wir frei.
Am nächsten	Tag wurden wir so gegen 8:00 Uhr geweckt. Um 9:00Uhr machten wir am Bannermast unsere Morgenrunde. Danach gab es Frühstück, und wir wurden in kleine Gruppen aufgeteilt, um den Platz zu erkunden. Den restlichen Tag hatten wir dann wieder frei. Am Abend machten wir es uns am Lagerfeuer gemütlich.
Am Dienstag	haben wir uns die Sandskulpturen angeguckt und sind an den Überresten der Berlinermauer lang gegangen.
Mittwoch hatten wir Freizeit und sind am Nachmittag schwimmen gegangen.
Am Donnerstag machten wir eine Stadtrundfahrt, und nach ca. einer halben Stunde sind wir am Sonycenter ausgestiegen. Dort hatten wir eine Stunde lang Zeit, uns in Gruppen umzusehen und etwas zu essen. Danach fuhren wir mit dem nächsten Bus weiter. Wir fuhren noch einmal eine halbe bis ganze Stunde. Dann stiegen wir an einem alten Gemäuer aus und besichtigten es. Erschöpft kamen wir am späten Nachmittag im Lager an.
Den Freitag	hatten wir Freizeit. Weil es so heiß war nutzten wir den freien Tag, um schwimmen zu gehen, und um das Bergfest, welches am nächsten Tag statt finden sollte in den einzelnen Stufen vorzubereiten. Zum Bergfest kamen Anja und Uwe zu Besuch. Die Wölflinge führten uns kleine Kunststücke vor. Danach führten die Jupis einen Sketch vor. Wir Pfadis machten ein kleines Spiel, und die Leiter machten eine lustige Playbackshow aus den 70- und 80er Jahren, natürlich gab es wie immer leckeren Tschai und Stockbrot.
Um uns von dem vorigem Abend zu erholen, hatten wir am nächsten Tag Freizeit. Am Nachmittag gingen wir in den Wald wo einige Wölflinge und Jupis ihr Versprechen ablegten.
Am nächsten	Tag fuhren wir für sechs Stunden shoppen.
Am Dienstag	bereiteten wir Pfadis ein Geländespiel vor, was am Nachmittag statt finden sollte.
Mittwoch machten wir eine Bootstour mit der Moby Dick. Als wir von der Tour zurück kamen, durften wir noch in die Stadt shoppen.
Weil die eisten noch erschöpft, waren blieben wir am Donnerstag "zu Hause" und nur ein paar fuhren mit Jens und Angelika zum Reichstag.
Am Freitag besichtigten wir den Berliner Zoo, in kleine Gruppen mussten wir eine Rally machen. Als es schon dunkel war, gingen wir noch einmal schwimmen.
Samstag	wurden schon die Hälfte der Zelte abgebaut, so dass die meisten Wölflinge und Jupis in der Jurte schliefen.
Am Sonntag mussten wir relativ früh aufstehen, da die restlichen Zelte noch abzubauen waren. Die schweren Sachen wurden mit dem Bully zum Eingang gefahren. Wir zogen das Banner schweren Herzens ein. Nach ca. drei Stunden kamen wir im Kloster an und verabschiedeten uns mit der Schlussrunde. Die zwei Wochen gingen wieder einmal viel zu schnell rum. Schade
Der Pfadfindertrupp
Bericht Tagebuch
Soviel Herzlichkeit schlug uns entgegen, als wir im Sommer 2004 mit 51 Pfadfindern die grüne Insel Irland besuchten. Über ein Jahr der Vorbereitung lag hinter uns, als wir mit einem Vorkommando von 8 Leuten, 2 VW-Bussen, 1 Anhänger, viel Gepäck und einer Menge Euphorie am 8. Juli aufbrachen. Der Weg führte uns über Cuxhaven und die Nordsee nach England. Über die so genannte Landbridge ging es zum Fährhafen nach Pembroke und dann über die Irische See nach Rosslare. Am Samstagmittag, den 10. Juli erreichten wir unser Ziel, den Curraghchase-Scout-Center. Auf der Karte kann man sehen, in welcher Ecke Irlands unser Zuhause für 14 Tage sein sollte.
Abend auf der Nordse
Nachdem die ersten Zelte aufgestellt waren, ging es am Montagvormittag zum kleinen Flughafen "Kerry", um die Hauptgruppe abzuholen. Diese war mitten in der Nacht um 3.00 Uhr in Helmstedt aufgebrochen und vom Flughafen Frankfurt/Hahn mit der "Ryanair" gen Westen gestartet. Mit über 40 Leuten einzuchecken war schon ein kleines Abenteuer - fragt doch mal unsere "Reiseleitungstussi" Ina. Aber es ging alles gut und wir trafen uns pünktlich auf dem "Kerry-Airport".
Die beiden Tage waren mit dem Aufbau des Lagers und dem Erkunden der näheren Umgebung ausgefüllt.
Die erste große Tour führte uns am 14. Juli zu den "Cliffs Of Moher", einer Steilküste mit bis zu 200 m hohen, senkrecht abfallenden Felsen. Sehr beeindruckend! Danach besuchten wir noch die "Burren", eine blühende Mondlandschaft.
Am folgenden Tag standen für die Jupis die "Water-Activities" auf dem Plan. Feuchtfröhliche Spiele mit Kanus und Segelbooten brachten eine ganze Menge Spaß. Die Pfadis nutzten den Tag mit der Planung einer Nachtwanderung. Ein Fußball-Länderspiel gegen belgische Pfadfinder endete mit einem sehr knappen 22:2 für uns.
Am Freitag, dem 16. Juli hatten die Jupis ihren Projekttag und die Pfadis bereiteten sich auf ihren Hajk, der in der zweiten Woche stattfinden sollte, vor.
Und	so ging die erste Woche sehr schnell vorbei. Die Pfadis konnten ihre "Water-Activities" am Samstag geniessen. Abends gab es das traditionelle Bergfest mit einem noch nie da gewesenem "Kalten Buffet" und herrlichen Vorführungen der einzelnen Gruppen. Ein Irlandlied nach der Melodie von "Yellow Submarine" entstand und der Tag klang am Lagerfeuer aus.
Unser Freund Bobby Collins, der Chef des Scout-Centers hatte uns gefragt, ob wir helfen könnten, das Curraghchase-Haus neu zu streichen. Logisch! Der Pfaditrupp verlieh dem Haus einen neuen Anstrich, so dass jetzt zwischen grünen Bäumen ein Schmuckstück hervorschaut.
Früh am Montag (19. Juli) starteten wir mit einem Reisebus in den Südwesten Irlands und umrundeten den berühmten "Ring Of Kerry", eine sehr beeindruckende Küstenstrasse. Sanfte, grüne Hügel wechseln sich hier mit spektakulären Felsküsten ab. Eine traumhafte Aussicht bot "Ladies View", ein Aussichtspunkt oberhalb von Killarney. Ja, und dann ging es zur Sache. Am Dienstag starteten die Pfadis ihren Hajk über die "Iveragh"-Halbinsel. Drei Tage sollten sie unterwegs sein. Einzelheiten darüber kann man im stufeninternen Bericht unserer Pfadis nachlesen (siehe Pfadistufe). Die Jupis hatten am Dienstag eine wunderschöne Wanderung durch das "Gap Of Dunloe".
"Ring Of Kerry"
Es war zwar von oben sehr feucht, aber die phantastische Landschaft entschädigte für alles. Der anschließende Besuch mit dem beliebten Shopping in Killarney ließ alle Widrigkeiten vergessen.
Während die Pfadis ihren unvergesslichen Hajk absolvierten, konnte der Rest unserer Gruppe im Lager mal richtig ausspannen.
Der Hajk endete am Donnerstag an der "Galway-Bridge", wo wir die Gruppe mit unseren Bussen wieder einsammelten. Am "Torc"- Wasserfall gab es zum Abschluss noch eine schöne Versprechensfeier für einige Pfadis und einen Rover.
Auf dem Hajk Versprechen am "Torc"-Wasserfall
Ein Besuch in der nah gelegenen Visitorfarm "Stonehall" war am Donnerstag für die Jupis ein weiteres Highlight. Viele Tiere von Hirschen bis zu kleinen Katzen waren im wahrsten Sinne des Wortes zum Anfassen.
Nach einem Lagertag am Freitag (die Pfadis waren wirklich platt) ging es am Samstag (24. Juli) zur Halbinsel "Dingle". Einige Pfadis trennten sich von uns, um auch noch einmal in den Genuss der wunderschönen kleinen Stadt Killarney zu kommen, die mit ihren vielen kleinen Shops, Pubs und Sehenswürdigkeiten für jeden etwas bietet. Wem der Name "Fungie" nichts sagt, dem kann geholfen werden. In der Bucht von Dingle lebt seit vielen Jahren ein Delphin, der sich immer zeigt, wenn die Boote mit den Touris erscheinen. Für viele von uns war es schon sehr faszinierend, einen Delphin zum ersten Mal aus nächster Nähe erleben zu können. Für sieben Jupis stellte jedoch ihr Versprechen den Höhepunkt des Tages dar. Auf dem "Connor-Pass", der höchsten Passstrasse Irlands mit einer grandiosen Aussicht wurden sie feierlich in der Stufe aufgenommen.
Besuch bei Fungie Versprechen auf dem "Connor"-Pass
Und	so gingen zwei Wochen Sommerlager mit dem Abbautag am Sonntag zu Ende. Alle packten fleißig mit an, so dass sogar noch Zeit für Spiel und Spaß war. Bis auf 5 Schlafzelte und dem Küchenzelt war am Abend alles verpackt. In der letzten Nacht rückten alle in den 5 Zelten zusammen. Der Aufbruch zum Flughafen am Montagmorgen ging reibungslos über die Bühne und das Nachkommando baute den Rest des Lagers ab. Während die Hauptgruppe gegen 15 Uhr schon wieder deutschen Boden unter den Füßen hatte, startete das Nachkommando auf dem gleichen Weg wie auf der Hinfahrt Richtung Heimat.
Am Mittwoch, dem 28. Juli erreichten wir am Nachmittag wieder unseren Heimatort Helmstedt, wo uns die restlichen Pfadfinder schon erwarteten. Das Material wurde verstaut und das Sommerunternehmen "Irland 2004" offiziell beendet.
Eine wirklich grüne Insel mit herrlichen Landschaften und überaus liebenswerten Menschen hat uns alle beeindruckt. Es wird bestimmt nicht der letzte Besuch gewesen sein!
Für alle, die dabei waren.
Jens Münstermann
1. Tag 12.7. (Montag)
Es ging heute morgen um 2:20 Uhr los, die große Fahrt hatte begonnen. Während der Fahrt konnten wir DVDs gucken wie "Bärenbrüder" und "Shrek 2". Nach einer viertel Stunde Pause in Kassel nahmen wir die Fahrt wieder auf. So gegen 6:35 Uhr kamen wir in einen Stau, der sich aber rasch auflöste. Es dauerte auch nicht mehr lang und wir erreichten um kurz vor neun den Flughafen Frankfurt Hahn. Im Flughafen stellten sich alle Pfadis und Jupis, Leitern und Wös in einer Reihe auf, damit wir einchecken konnten. Bei der Sicherheitskontrolle piepte so manch einer dann doch. Nach einer halben Stunde im Warteraum durften wir das Flugzeug betreten. Nach zwei Stunden Flug kamen wir müde aber erleichtert in Kerry an. Kaum waren Gepäck und Personen im Bus verstaut, fuhren wir circa anderthalb Stunden zum Curraghchase Scoutcenter. Erst mal gab es Essen, um danach die Zelte aufzubauen. Bobby kam zu Besuch, dann gab es bald Abendbrot. So gegen zehn wurden die Jupis in die Zelte gebracht. Wir hingegen gingen mit Tappi auf eine Wiese, wo er sein Versprechen zum Leiter ablegte. Anschließend tagte die Leiterrunde. Um zwölf waren dann alle im Bett.
[Wir sind müde *totumfall*]
2. Tag 13.7. (Dienstag)
Heute morgen wurden wir um 9 Uhr geweckt. Wir machten unsere alltägliche Morgenrunde, um anschließend unser Frühstück einzunehmen. Die Zelte wurden aufgeräumt und kontrolliert. Dann sind zwei Pfadis mit Rainer und Tappi Holz holen gefahren. Dieses wurde für das Lagertor und die Wäscheleine gebraucht. Anschließend haben wir viel Freizeit gehabt, weil es die ganze Zeit über geregnet hat. Später haben wir das Lagertor endlich fertig gestellt. Dann gab es Abendbrot. Später hatten wir wieder Freizeit und Verena, Daniel, Vinzenz, Jens, Rainer und Tappi haben das Lagertor aufgestellt und die Banner hochgezogen. Dann hatten wir Freizeit gehabt, bis wir Abendrunde gemacht und dabei unsere Banner eingeholt haben. Es sollten nun alle Jupis ins Bett gehen, weil wir am nächsten Tag früh raus mussten. Nachtruhe!
[Oh mein Gott unser Zelt ist undicht!]
3. Tag 14.7. (Mittwoch)
Heute mussten wir schon um 6:30 Uhr aufstehen. Es regnete wiedereinmal. Wir haben uns Lunchpakete gemacht, da wir mit dem Bus zu den "Cliffs of Moher" fuhren. Dort angekommen staunten wir, wie sie im Nebel verschwanden und wir hatten die Möglichkeit zu shoppen. Danach fuhren wir zu einem felsigen Küstenabschnitt, wo wir spektakuläre Wellen beobachten konnten, die gegen die Felswände brandeten und fuhren anschließend vier Stunden lang eine Küstenstraße zurück. Wieder zurück haben wir Feuerholz geholt und bearbeitet. Nebenbei haben wir, wie die Tage davor auch, auf's Essen gewartet. Während diesem Essen bekamen die Jupis Ärger von den Leitern, da sie zu laut waren. Deshalb entschlossen sich die Leiter die morgigen Unternehmungen der Jupis ausfallen zu lassen. Zwischendurch bekamen wir Besuch von Belgiern. Wir zeigten ihnen Unsere Abendrunde. Die Pfadis und ein paar Leiter haben sich die Haare in der Küche des Hauses gewaschen, weil die Duschen seit Ankunft außer Betrieb waren. Im Moment sitzen wir in der Jurte und schreiben das Tagebuch (es ist inzwischen 0:45 Uhr). Währenddessen pofft Sarah schon mit dem Kopf auf dem Tisch.
[Wir haben Hunger auf Äpfel]
4. Tag 15.7. (Donnerstag)
Heute wurden wir wiedereinmal bei strömenden Regen um 9:30 Uhr geweckt. Dann hatten wir unsere alltägliche Morgenrunde. Nach dem Mittagessen sind die Jupis an einen See gefahren und sind dort gepaddelt mit Kanus. Wir Pfadis haben die Nachtwanderung für die Jupis geplant. Einige von uns sind den Weg für die Nachtwanderung gegangen, die anderen haben eine Geschichte geschrieben. Dann sind alle mit die Strecke abgegangen und haben den Weg frei gemacht. Danach haben wir ein Lagerfeuer gemacht, das erste in diesem Lager. Nach der Abendrunde haben sich einige mutige Pfadis im dunkeln auf die Nachtwanderung begeben. Die Gruppe verlief sich leider in einem kleinem undurchsichtigen Wäldchen, wurden aber glücklicherweise von der zurückgelassenen Ela auf den Weg zurückgerufen. Jetzt sitzen wir in der Jurte und Daniel spielt mit sich selber Mau Mau! Sein Kommentar: "Es ist witzig mit sich selber zu spielen!"
[18€ das Wetter]
5. Tag 16.7. (Freitag)
Heute sind wir um 9:00 Uhr aufgestanden. Wir hatten eine halbe Stunde Zeit um uns zu waschen. Nach dem Frühstück hatten wir Duschen, was für uns Pfadis richtig gut tat. Außerdem sind wir noch einmal den Weg für die Nachtwanderung abgegangen, um die Markierungen richtig zu setzen. Die Jupis hatten währenddessen Freizeit. Sie spielten den ganzen Tag über Fußball gegen die Belgier. Zur Probe für den Hajk bauten wir die Zelte einmal auf und wieder ab. Nach dem Mittagessen haben die Jupis für zwei Stunden Internes geklärt. Da gab es auch schon Kuchen, worauf erneut Freizeit für uns folgte und dann Abendessen. Am Lagerfeuer erzählten Anna und Carina den Jupis eine Geschichte über die Nachtwanderung und so ging sie los. Die Jupis wurden in drei Gruppen aufgeteilt, die von jeweils zwei Pfadis begleitet wurden, die als einzige Taschenlampen hatten. Zum Schrecken der Jupis gingen diese aber auch schon mal aus! Obwohl nur am Ende weitere Pfadis standen, um die Gruppen zu erschrecken, hatten viele Angst, was auch dadurch kam, dass eine Gruppe sich komplett verlief - natürlich an der gleichen Stelle, wie am Abend zuvor - und eine andere gleich noch eine Runde drehen wollte. Es war ein riesiger Erfolg!
[Ela ich werde dich auf immer hassen!]
6. Tag 17.7. (Samstag)
Heute wurden wir um 8:00 Uhr zu früh geweckt, da wir erst um 10:00 Uhr bei PJ sein sollten. Um 9:55 Uhr machten wir uns dann auf den Weg, um Segelboot, Kanu und Bananenboot zu fahren. Die Jupis hatten währenddessen Freizeit. Das segeln war eine leichte Segelstunde und es hat super Spaß gemacht. Beim Bananenboot konnten sich einige am Bananenboot festhalten, wenn PJ die Kurven ziemlich eng gefahren ist, einige aber auch nicht! Heute hatten wir auch unser Bergfest. Die Jupis führten Sketche auf, wie z.B. "Der Richter" oder "Das Elefantenhaus brennt". Wir führten eine Modenschau auf, was alle sehr lustig fanden. Lars trug einen karierten Rock, ein rotes Top und hieß Larissa. Fabien trug einen rosa Mini Top mit der Aufschrift "Miss Sexy". Sein Name war Fabella. Johannes trug ein rückenfreies Top und eine Schlaghose. Er hieß Johanna. Anna hatte eine Baggies mit einem Karohemd an. Sie hieß Anton ? Jonas 2. Sarah trug auch eine Baggies und zusätzlich noch einen Pulli und nannte sich Sascha. Ela hatte auch eine Baggies und ein Hemd an. Ihr Name war Daniel. Lena und Carina waren Moderatorinnen mit Benni, der auch DJ war. War eine tolle Show!
[Tappi ist zu schwer fürs Wasser]
[We need a victim - Wir brauchen ein Mitglied]
7. Tag 18.7. (Sonntag)
Um 8:00 Uhr war Aufstehen. Nach der Morgenrunde, die um 8:30 Uhr stattfand, wurde gefrühstückt. Um ca. 10:15 Uhr kam Bobby, damit wir Pfadis, die Belgier, Rainer, Flens, Tappi und er selber das Haus streichen und einen neuen Zaun aufstellen konnten. Zwischendurch haben zwei Pfadis etwas zu trinken geholt. Nach dem Mittagessen, wo es Reste von gestern Abend gab (Buffet), mussten wir gleich weiter streichen. Aber so gegen 15 Uhr hat Bobby uns gesagt, dass er den Rest alleine machen würde. Also haben wir aufgehört und uns gesonnt. Da wurden dann auch Kekse und Wassereis verteilt. Heute durften nur wir Pfadis nach dem Abendessen duschen. Anschließend fand eine kurze Messe statt. Da wir Morgen früh wegfahren wollen, gingen wir danach ins Bett.
8. Tag 19.7. (Montag)
Wir mussten morgens schon um 5 Uhr aufstehen, da wir den ganzen Tag mit dem Bus den "Ring of Kerry" entlang gefahren sind! Der Bus schaukelte die ganze Zeit über so stark, dass einigen schlecht wurde. Wir hielten an machen Stellen an, an einer befand ein Streichelzoo bestehend aus einem Lamm, vier Babykatzen, drei Meerschweinchen und zwei Hasen, die sich alle verstanden. Manche Jupis und Pfadis stiegen auf den Berg bis nach oben auf die Spitze. Wir fuhren nach einer halben Stunde Pause weiter und konnten schon Teile unserer Strecke des Hajk entdecken. Zwischendurch hielten wir an einem Strand an. Wo der Sand weich war, mussten wir aufpassen, dass wir nicht in Quallen traten. Manche haben mit Quallen um sich geworfen! Wir kamen so gegen 7 Uhr abends an. Es war eine sehr schöne Fahrt!
[Wie lange noch sind wir schon da?]
9. Tag 20.7. (Dienstag)
Manche von uns Pfadis mussten schon um 5:30 Uhr aufstehen, da der Hajk auch bald losgehen sollte. Beim Frühstück stellte sich heraus, dass Ela nicht mit konnte und das fanden die meisten sehr traurig! Um 7:33 Uhr sind die Jupis und fünf Pfadis nach Killarney gefahren, die Jupis hatten einen kurzen Hajk gemacht, während Ela, Vera, Sarah, Benny und Daniel den Vormittag shoppen durften. Dann fuhren die Pfadis und ein paar Leiter zu den Jupis, um sie abzuholen. Wir verfuhren uns einmal, dann ging es wieder nach Killarney, wo wir (nochmal) vier Stunden shoppen durften! Um 20 Uhr waren wir wieder da. [Oh mein Gott, die Karten sind weg] Die Leute, die zum Hajk ausgesetzt wurden gingen zuerst eine relativ leichte Strecke und umrundeten einen großen Bergsee. Hierbei mussten sie schon die ersten steileren Hügel überqueren. Dabei flogen schon einige auf die Klappe. Nachdem wir auf eine scheinbar unüberwindbare Steilwand zu marschierten, erklommen wir diese über eine Flanke. Diese war leider nicht minder steil. Wegen des kräfteraubenden Aufstiegs hatten wir kaum die Kraft die wunderbare Aussicht zu genießen. Nach einer kurzen Pause auf dem Pass stiegen wir von 400 m auf etwa 80 m hinab. Dieser gestaltete sich als sehr langwierig und kräftezehrend. Wir verzichteten daher auf einen weiteren Berg und campierten stattdessen auf einem Bauernhof. Nach einem schnellen Zeltaufbau und einem kurzen Abendessen krochen wir alle erschöpft in unsere Zelte.
[Es sind nur 15 km (Luftlinie)]
10. Tag 21.7. (Mittwoch)
Heute durften wir ausschlafen! Wir wurden (eigentlich) um 10:30 Uhr geweckt. Es war eigentlich ein Ruhetag geplant, daraus wurde aber nix, da am Abend zuvor etwas zwischen Niels, Lena R., Anna-Sophie, Jannick und Jonas vorgefallen war! Die Jungs hatten Lena aufs übelste beleidigt. Deshalb wurde heute ein Lagergericht einberufen. Es tagte den ganzen Nachmittag. Zwischendurch fuhren die Pfadis mal kurz weg, um einen Busfahrplan zu besorgen. Das Urteil vom Gericht: Jonas am 23. Küchendienst, Janick am 22. LSD (Lokusschrubdienst) und Niels LSD, Küchendienst und zwei Tage kein Fußball. Dann war nur Ruhe! [Let's judge] Nach dem 20-30 km Marsch vom Vortag steckte uns die Anstrengung noch in den Knochen. Trotzdem standen wir um 9 Uhr auf, um den nächsten "Hügel" zu überwinden. Dieser stellte sich zwar als etwas kürzer, als der Berg vom Vortag heraus, aber auch als genauso schwer. Ein Fluss, den man auf losen Baumstämmen überqueren musste, zählte neben vielen Bächen zu den abenteuerlichen Höhepunkten. Es zeigten sich bereits jetzt erste Ermüdungserscheinungen, dennoch wanderten wir durch das gesamte "Black Valley". Zwischendurch pausierten wir bei einer Jugendherberge, wo wir einige kuriosen Moden vorgestellt bekamen. Am Abend zelteten wir im Nationalpark, obwohl wir nur noch zwei Stunden hätten laufen müssen. Dies sollten wir bereuen, da wir von kleinen Fliegen in der Nacht fast aufgefressen wurden.
[Netter Bikini]
11. Tag 22.7. (Donnerstag)
Heute mussten wir um 6:50 Uhr aufstehen! Nach dem üblichen Ablauf sind wir um 8:15 Uhr losgefahren, um die Hajker abzuholen. Währenddessen durften diese bereits um 6 Uhr aufstehen, da sie illegal zelteten! Danach schleppten sie sich zum Treffpunkt, wo sie eineinhalb Stunden zu früh ankamen. In dieser Zeit haben sie sich gesonnt und sind vor den Fliegen der Nacht geflüchtet. Die Zurückgebliebenen feierten sie frenetisch und spendierten ihnen ein wohltuendes zweites Frühstück. Danach sind wir ca. zehn Minuten gefahren, um im National Park am Wasserfall das Versprechen abzulegen. Es legten folgende ihr Versprechen ab: Sarah, Anna, Carina, Fabien, Johannes, Benny (Pfadi) und Lars (Rover)! Da die zwei Busse total überfüllt waren, fuhren Ela, Sarah und Benny mit dem Linienbus zurück. Nach einer Kuchen-/Süßigkeiten - Pause hieß es für die Pfadis Freizeit, die mit kurzen Unterbrechungen bis zur Nacht anhielt. Während eben dieser Unterbrechungen wurden die Hajkzelte aufgebaut und gesäubert. Auch wir Pfadis haben uns gesäubert (wir hatten es auch nötig)!
Die Jupis besuchten an diesem Tag die nahgelegenen Visitorfarm "Stonehall" Viele Tiere von Hirschen bis zu kleinen Katzen waren im wahrsten Sinne des Wortes zum Anfassen.
[Oh, ist das schön]
12. Tag 23.7. (Freitag)
Heute durften alle Pfadis lange ausschlafen, wobei die Hajker ihre "Wunden" heilten. Lars verschlief den ganzen Tag! Wir anderen Pfadis haben uns in die Sonne gelegt oder Karten gespielt. Benny und Sarah ärgerten sich wieder einmal, was diesmal in einer Sonnencremenschlacht endete. Als der Abend kam, fuhr unser neuer Rover mit Anna und ein paar Leitern in den Pub, wo sie (anscheinend) ihren Spaß hatten!
[Sonnenbrandarlarm]
13. Tag 24.7. (Samstag)
Heute mussten wir wiedereinmal um 5:30 Uhr aufstehen. Wir wollten eigentlich schwimmen gehen, aber daraus wurde leider nichts, da die Busfahrer es verpeilt hatten. Die nach Killarney fahren wollten, waren kurz mal verschwunden, da sie zum Strand fuhren, wo aber keiner von uns war. Die nach Dingle wollten, hatten in der Zeit, wo die Jupis bei dem Delfin waren (was sehr toll war), zwei Stunden zum shoppen, was aber viel zu viel war. Dann hatten auch noch die Jupis eine Stunde zum shoppen. Danach fuhren wir zum CP, wo acht Jupis ihr Versprechen ablegten. Dort hatte man eine gute Sicht und konnte über die Halbinsel ins Meer gucken. Auf der Rückfahrt hatte der eine Bus eine Panne, die sich aber schon auf der Hinfahrt angedeutet hatte.
14. Tag 25.7. (Sonntag)
Heute sind wir um 9 Uhr aufgestanden, da wir die Beduin- und Scoutzelte schon mal abgebaut haben. Die in den Zelten geschlafen hatten wurden in unsere fünf Hollies aufgeteilt. Manche schrubbten die Zelte, nachdem sie abgebaut waren. Wir haben sie - Gott sein Dank - trocken in die Säcke bekommen. Die Jurte haben wir auch schon abgebaut. In der Mittagszeit, nach Hot Dog, Reissalat, Nudelsalat und Chili con cane, spielten einige ein "Ballspiel". Die restlichen feuerten kräftig an. Bei der Abendrunde kamen die Belgier und Holländer vorbei, um sie mit uns zu machen. Die Belgier tauschten mit uns die Deutschlandfahne. Später trafen wir Pfadis uns mit den Belgiern und Holländern noch einmal, da wir die Flagge der Engländer klauten, weil wir die Tage nicht ins Haus durften (sprich: nicht die Küche benutzen, wir Mädels durften nicht da aufs Klo, ein paar Tage durften wir sogar da nicht duschen). Der Bannerklau war ein großer Erfolg für alle drei Trupps. Mit den Belgiern und Holländern haben wir außerdem noch die E-Mail -Adressen getauscht.
15. Tag 26.7. (Montag)
Heute wurden wir um 7 Uhr geweckt, denn heute ging es ja nach Hause. Nach dem Frühstück und Einräumen der Bullys ging es dann auch bald los. Unseren Bully mussten wir noch einmal umräumen, da er nicht anspringen wollte. Nach anderthalb bis zwei Stunden Fahrt kamen wir am Kerry International Airport an. Nach kurzem Einchecken, wo manch einer (wiedereinmal) piepte, hebten wir ab gen Heimat. Nach zwei Stunden Flug kamen wir dann endlich in Frankfurt Hahn an. Als jeder sein Gepäck hatte, marschierten wir zum Bus. Nachdem wir die Sachen darin verstaut hatten, ging es los. Nach ca. 45 min machten wir eine 20 minütige Pause auf einem nicht näher bekannten Rastplatz. Dort gab es die Verpflegung, die der Busfahrer von unseren Eltern mitgebracht hatte. Man, war das viel! Und lecker! Dann ging es auch bald weiter. In Kassel hielten wir für 30 min, dann ging es weiter in Richtung Helmstedt. Aber das verzögerte sich um ein paar Stunden, da wir in einen 16 km langen Stau geraten waren. Als wir abfuhren, um den Stau zu umgehen, verfuhren wir uns einmal. Eine Stunde vor Braunschweig hielten wir kurz an, um aufs Klo zu gehen. Um 1:00 Uhr nachts kamen wir müde, aber erleichtert an.
Geschrieben von Ela, Carina, Lena, Daniel, Vera, Lars und dem Rest der Pfadistufe
Abgetippt und korrigiert von Lars
Endlich	war es wieder so weit. Himmelfahrt stand vor der Tür; vier Tage mit dem Pfadfinderstamm unterwegs sein, im Freien schlafen, am Lagerfeuer sitzen, gemeinsam leben und erleben.
Mit	55 Personen reisten wir nach Almke bei Wolfsburg. Der Jugendzeltplatz in Almke ist seit Jahren unser Ziel für das traditionelle Himmelfahrts-Stammeslager. Von	guten Sanitäranlagen über reichlich Bau- und Brennholz bis zur Nutzung eines Küchenzeltes und freien Eintritts in das angrenzende Freibad bietet der Lagerplatz alles, was man sich wünschen kann.
Unser Thema in diesem Lager lautete "Die Ehre des Pfadfinders". Die einzelnen Stufen hatten sich zu diesem Thema bereits im Vorfeld Gedanken gemacht und am zweiten Lagertag Zeit in ihren Stufen zu arbeiten.
Die	Wölflinge beschäftigten sich mit Rittern und der Frage des ehrenvollen Handelns.
Die	Jungpfadfinder drehten in mehreren Kleingruppen Kurzfilme, die in ihrer Handlung auf das gestellte Thema eingingen.
Wir, die Pfadfinderstufe, bauten eine große dreidimensionale Lilie. Das Symbol der Pfadfinder war für uns ein ideales Zeichen mit dem sich "Ehre" verbinden lässt. Die Lilie verbindet uns Pfadfinder miteinander. Als Pfadfinder versuchen wir nach den Idealen und Wertevorstellungen der Pfadfinder, niedergeschrieben in den Leitlinien und Pfadfindergesetzen zu leben und ein wenig unseres Lebens als Botschaft an andere weiter zu geben. Der symbolische Wert der Lilie ist für uns ungemein groß.
Als Denkanstöße dienten uns folgende Ansätze:
Die	Verwurzelung in der Kirche, das Streben nach einem glücklichen Leben, die Stärke durch bewusstes Leben und Gemeinschaftserfahrung, die direkte Verbundenheit mit Gott, dem Schutz, der Stärke, und der eigenen Entwicklungsfähigkeit.
Drei Pfadfinderinnen, drei Pfadfinder und zwei Leiter bauten einen ganzen Tag an einer 2 m hohen Lilie, die einen Durchmesser von ca. 1 m hat. Der benutzte Yton-Stein ließ sich mit Säge und Raspel sehr gut bearbeiten. Mit speziellem Klebstoff wurden die Einzelteile zusammengefügt. Nach kleineren Nachbesserungen konnten wir die Lilie am folgenden Tag weiß streichen. Wir sind sehr stolz auf unsere Lilie. Sie steht nun auf dem Zeltplatz, doch wir überlegen derzeit, ob wir sie nicht doch nach Helmstedt holen, damit sie als Symbol bei uns im Kloster auf dem Passhof stehen kann.
Leider konnten wir die Andacht und die anschließende Versprechensfeier nicht in der Nähe der Lilie durchführen, da das Wetter dies nicht zuließ.
Das	Geländespiel "Schmugglerbanden" am nächsten Tag fand in altersgemischten Gruppen statt und hatte außer viel Bewegung und Spaß das Hauptziel die gegenseitige Hilfe und Zusammenarbeit der Pfadfinder zu stärken. Die jüngeren waren genau so wichtig und siegesentscheidend wie die älteren Pfadfinder.
Nach einem teilweise trockenen Abbau am Sonntag kamen wir nachmittags wieder in Helmstedt an und freuten uns nach dem Aufräumen auf gemütliche Sofas und weiche Betten. Zeltlager sind einfach Klasse - und furchtbar anstrengend.
Der Pfadfindertrupp des Stammes St. Ludgeri Helmstedt am 20.05.2005
Bilder findet Ihr in der Galerie: zur Bildergalerie
Internationales Pfadfinderlager
"Wir zu Gast bei Freunden"
Dass war das Motto unseres diesjährigen Sommerlagers. Am frühen Morgen des ersten Ferientages trafen wir uns auf dem Bahnhof in Helmstedt um von dort aus in Richtung Süden aufzubrechen. Unser Gepäck war zuvor in Bus und Anhänger verstaut worden, sodass wir nur mit leichtem Handgepäck zu reisen hatten. Nach ca. 10 Stunden inkl. einer Verspätungsstunde der Deutschen Bahn kamen wir in Salzburg Hbf an. Von dort ging es das letzte Stück mit Bustransfer zu Pfadfinderlagerplatz Zellhof am Grabensee. Die Hitze der ersten Ferienhälfte war auch in Österreich angekommen, sodass wir es alle sehr genossen haben gleich nach dem Zeltaufbau in den anliegenden See zu springen und uns allen eine wohl verdiente Abkühlung zu verschaffen. Nach einer kurzen Phase der Eingewöhnung und des Zusammenfindens in das Lagerleben, haben wir unserem Entdeckerinstinkt freien Lauf gelassen und sind zur Erkundung nach Salzburg aufgebrochen. Die Stadt hat sich zum Mozartjahr besonders herausgeputzt, was mehrere Tage der Erkundung in Anspruch nahm.
Eine Käserei hat unsere Aufmerksamkeit auf sich gelenkt und wie es sich für Pfadfinder gehört sind wir zu einer lange Wanderung nach Schleedorf, ein nahe gelegenes Museumsdorf, aufgebrochen.
Der Berg ruft, wenn man genau hinhört. Also haben wir alle das Zwölferhorn am Wolfgangsee mit der Seilbahn erklommen. Wir wurden bei schönstem Wetter mit einer tollen Aussicht belohnt.
Für einige wagemutige Pfadfinder stand Rafting auf dem Programm. Die Salzach hatte aber einen recht ruhigen Wasserlauf durch die lange Trockenheit. Also war es gar nicht so schlimm wie vorher angenommen.
Der Wagemut ging noch weiter. Die Rover hatten sich eine Bergtour vorgenommen. Dieser Plan war bereits zu Hause gefasst worden, sodass sich die Roverrunde mit einem Training darauf vorbereitet hatte. Bei leider immer schlechter werdendem Wetter ging die Tour los. Nahrungsmittel und Getränke wurden in den Rucksäcken verstaut und der VW Bus brachte sie zum Ausgangspunkt. Innerhalb von zwei Tagen waren der Auf- und Abstieg gemeistert. Viele Strapazen haben sie erlebt. Einige haben ihre persönliche Grenze erfahren. Alle haben, getragen und unterstützt durch die Gemeinschaft, viel über sich selbst erfahren. Wir haben uns sehr gefreut dass sie alle wohlbehalten zurückgekommen sind.
Unser Weg führte uns noch einmal nach Salzburg. Diesmal ins Lustschloss Hellbrunn. Bei warmen Temperaturen ließen wir uns gern ein wenig erfrischen. Freiwillig oder auch nicht so ganz, der eine etwas weniger der andere etwas mehr. Bis wir wieder in der Innenstadt angekommen waren, war alles wieder getrocknet und unser Weg führte uns zu Hohen Salzburg. Einige hatte sich am Tag zuvor mit ihren Leitern auf ihr Versprechen vorbereitet. Auf einem Aussichtsplateau über der Salzach mit der Domkuppel im Hintergrund sollte es jetzt soweit sein. Die Wölflinge Noah und Marvin für die es das erste Versprechen war, begannen die Zeremonie und versprachen wie die nachfolgenden Jungpfadfinderin, Pfadfinder und Rover sich für ihre Meute, Trupp oder Runde einzusetzen und Mitmenschen zu helfen und nach den Pfadfindergesetzen zu leben.
An jedem nur erdenklichen Tag und davon jede mögliche Minute wurde nach unsere Ausflügen genutzt um in den am Zeltplatz liegende See zu springen und sich etwas abzukühlen.
Das letzte Lagerhighlight war der bevorstehende Hajk Zu den internationalen Begegnungen kam es auf dem "Zellhof", ein wunderschön gelegener Pfadfinderlagerplatz am Grabensee in Österreich, mit internationaler Teamleitung. Innerhalb des Lagerplatzes haben die Jugendlichen internationales Flair gelebt und erlebt. Ein buntes Treiben auf dem Marktplatz des Zellhofs lud jeder Zeit zum Verweilen ein und war ein beliebter Treffpunkt für Pfadfinder aus vielen europäischen Ländern. Ein besonderes Erlebnis war für uns alle der "Tag der offenen Töpfe". Alle Gruppen kochten ein landestypisches Gericht. Um 19:00 Uhr gab es auf dem Marktplatz ein großen Buffet. So konnte jeder etwas von den anderen probieren. Mit über achthundert Pfadfinderinnen und Pfadfindern aus aller Welt wurde auf dem Marktplatz gegessen. Ein unbeschreibliches Erlebnis. Wir haben dann immer wieder Kontakt mir anderen Gruppen bekommen, z. B. durch das Ausleihen eines Pfannenwenders, der benötigt wurde um 216 Fischstäbchen zu braten. Oder beim Tauschen von Halstüchern mit anderen Gruppen. Die Italienischen Halstücher waren besonders beliebt. Immer wieder haben verschiedene Gruppen das Freundschaftsabzeichen zu erwerben versucht, was mit unterschiedlichen Aufgaben verbunden war. Dabei war es auf jeden Fall zwingend erforderlich Gruppenkontakte herzustellen, um Überstetzungen zu erfragen, Kochrezepte auszutauschen, Abzeichen zu tauschen, oder Gäste zu einem Essen einzuladen. All dies haben auch wir gemacht und das mit viel Erfolg. Wir freuen uns, dass so viele, beinahe unzählige, schöne Erinnerungen aus diesem Lager unsere Gemeinschaft bereichern und stärken und sind bereit für das nächste große Abenteuer.
"Pfadfinder gestern, heute und morgen"
Das Motto des Stammeslagers der Pfadfinder vom Stamm St. Ludgeri Helmstedt.
Dieses Thema hat einen bedeutsamen Hintergrund. Vor 100 Jahren fand das weltweit erste Pfadfinderlager statt. Bereits am "Thinking-Day", dem 22.02.07 gedachten wir des Gründers der Pfadfinderbewegung Baden Powell und seines großen und friedensstiftenden Werkes.
Mit diesem bezugsreichen Motto machten sich am 17.05. früh morgens 30 Pfadfinderinnen und Pfadfinder nach Almke bei Wolfsburg auf, um ihr Stammeslager zu erleben. Bereits der Lageraufbau war als Teil des großen Geländespiels angelegt, sodass die Pfadfinder/innen mit Elan und Tatendrang das gesamte Lager in Rekordzeit aufgebaut und eingerichtet hatten. Das sonnige und warme Wetter komplettierte den Eindruck eines gelungenen ersten Tages und lud zum Schwimmen im nahe gelegenen Freibad ein. Nach der Lagerfeuer- und der Bannerrunde fielen die ersten Pfadfinder erschöpft in die Schlafsäcke, erwarteten aber auch schon voller Ungeduld den nächsten Tag, an dem das Pfadfinderleben vor 100 Jahren nachempfunden werden sollte.
Besinnt man sich auf die uralten und traditionellen Werte der Pfadfinder, so fallen einem verschiedene Aspekte ein. Die Pfadfindergesetze, Wegzeichen, Knoten und Bünde, einfaches Leben und natürlich auch das Leben in der und mit der Natur, sowie die hervorragende Bedeutung der Gemeinschaft der Pfadfinder.
Um möglichst viele dieser Aspekte an einem Tag sinnvoll zu kombinieren hatten wir ein großes Geländespiel vorgesehen. Mehrere kleine Gruppen mussten Wegzeichen folgen und unterwegs sollten verschiedene Aufgaben bewältigt werden. Die Pfadfinder/innen sollten eine Seilbrücke bauen, Knoten und Bünde erlernen sowie Bäume und Tiere erkennen. Zurück im Lager erhielt jede Gruppe den Auftrag eine eigene Feuerstelle herzurichten, auf der sie über offener Flamme ihr Essen kochen konnten. Hier waren Ideenreichtum und Organisationstalent gefragt. Hatte eine Gruppe ihre Feuerstelle in Betrieb genommen, so konnte sie mit den erzielten Punkten aus dem Lageraufbau verschiedene Lebensmittel eintauschen, die die Mahlzeit der Gruppe aufwerteten. Da alle Gruppen sehr erfolgreich gearbeitet hatten war für alle Beteiligten eine gute bis umfangreiche Mahlzeit gesichert. Das Kochen über der offenen Flamme stellte eine besondere Herausforderung dar. Das abendliche Bergfest rundete den Tag stimmungsvoll ab.
Der nächste Tag brachte den Blickpunkt auf die Pfadfinderei in 100 Jahren. Viele Fragen stehen mit diesem Gedanken in Verbindung. Gibt es dann überhaupt noch Pfadfinder? Was wird ihnen wichtig sein? Existieren noch unsere Traditionen? Mit dieser Thematik starteten wir in den Zukunftstag.
In den Kleingruppen machten sich die Pfadfinder/innen ausführlich Gedanken zur Zukunft der Pfadfinderei. Viele verfassten eine Botschaft für die Pfadfinder in 100 Jahren, wie das nachfolgende Beispiel zeigt.
"Liebe Pfadfinder im Jahr 2107!
Wir, die Pfadfinder im Jahr 2007 haben uns einmal Gedanken gemacht, wie das Leben als Pfadfinder vor hundert Jahren, heute und in hundert Jahren aussah/aussieht. Wir haben im Lager einen recht guten Standard, wir schlafen in Zelten, haben ein großes Hauptzelt, die Jurte. Wir kochen mit Gaskochern und wahrscheinlich wie ihr auch mit Wasser! Es ist so schwer vorstellbar wie das Leben als Pfadfinder in 100 Jahren so aussieht, auch wie das Lagerleben so läuft. Dazu haben wir unsere Gedanken zusammengefasst:
bessere und größere Zelte
digitales Kartenwerk
singen am Lagerfeuer mit instrumentaler Begleitung
Jurte soll bleiben
soll Klasse bewahren, was einen Pfadfinder ausmacht
neuer Insektenschutz
Kluft, kurz und lang
andere Energiequellen zum Kochen
Lasertaschenmesser
Pfadfindergesetze bleiben
Versprechen bleibt!!!!
elektronischer Lagerbericht
Wir hoffen, dass es die Pfadfinderei dann noch gibt und das ihr genauso viel Spaß und Freude am Pfadfinderleben habt wie wir.
Dazu diese Grüße aus der Vergangenheit
P.S.Vielleicht führt ihr dieses Projekt weiter in eurem Stamm und überlegt mal selbst, wie das Leben als Pfadfinder vor 100 Jahren, heute und in 100 Jahren ist."
Als die Kleingruppen am Nachmittag ihre Ergebnisse den anderen Gruppen vorstellten wurde viel gekichert, gealbert und gelacht. Manche Ideen waren wirklich phantastisch.
Erstaunlicherweise hatten fast alle Berichte einige Punkte, in denen sie übereinstimmten. Praktisch alle Pfadfinder/innen hielten einige Rituale bzw. Traditionen für essentiell und unumstößlich für die richtige Pfadfinderei. Hierunter fielen das Tragen der Kluft, die Bannerrunden am Morgen und am Abend, ebenso die Lagerfeuerrunden und vor allem der unbedingte Wunsch in einer Gemeinschaft etwas besonderes zu erleben und ein Stück weit selbst ein Teil von etwas Besonderem zu sein und auch daran zu wirken.
Wir beschlossen eine Zeitkapsel zu füllen und anschließend zu verschließen. Jeder Pfadfinder konnte in die Kapsel etwas hineinlegen; sei es eine Botschaft für zukünftige Pfadfinder oder ein Andenken an eigene Erlebnisse. Die Kapsel wurde dann verschlossen und darf frühestens in 15 Jahren wieder geöffnet werden.
Nach dem Lagerabbau am folgenden Tag kehrten die Pfadfinder/innen wieder nach Helmstedt zurück.
Wir hatten Riesenglück mit dem Wetter. Außer dem extrem hohen Erschöpfungsgrad ging es den 30 Pfadfindern bei der Schlussrunde am Kloster in Helmstedt richtig gut. Sie hatten etwas erlebt. Ihre Gemeinschaft ist gewachsen und durch ihre gegenseitige Unterstützung haben sie Herausforderungen gemeistert und richtig viel Spaß gehabt.
Solche Lager machen Lust auf mehr. Wir freuen uns auf die Sommerlager und natürlich auch auf unsere Meuten- und Truppstunden.
Ganz besonders möchten wir die tollen Leistungen unserer Pfadfinder/innen hervorheben, die sie im Zusammenhang mit dem Zukunftstag erbracht haben. Solange Pfadfinder an so große Ideale glauben und sich selbst einbringen, um die Welt ein klein wenig besser zu machen; so lange fühlen wir uns sicher und schauen optimistisch in die Zukunft. Pfadfinder sind Friedensstifter.
Verfasst am 29.05.2007 von Ulrich Freistedt
Jupis on Tour - Sommerlager auf der Jomsburg
19 Jungpfadfinder und 4 Leiter verbrachten ihr Sommerlager auf der Jomsburg bei der Ortschaft Dänisch-Nienhof. Wir sind mit der Bahn bis nach Kiel gefahren (Der Zug war überfüllt!!) und dann mit dem Fahrrad zur Jomsburg. Dort verbrachten wir 10 Tage nicht im Zelten sondern im Haus auf Matratzen (Piratenkoje). Etwas ungewohnt war es im Lager anzukommen und keine Zelte aufbauen zu müssen. Das Lager stand unter dem Motto Wikinger.
Wir befassten uns mit den Wikingern und unternahmen Ausflüge nach Laboe, Kiel, Eckernförde und nach Schleswig ins Wikingermuseum Haitabu. Ein Höhepunkt war das Versprechen von 6 Wölflingen in der Dämmerung am Strand.
Trotz "bisschen" Regens hat das Lager allen gefallen. Wir danken Vinzenz Lehmann und den Riegels für ihre Unterstützung beim Transport von Mensch und Material.
Informationen zur Jomsburg findet man unter www.jomsburg.de
Helmstedter Pfadfinder wieder unterwegs!
Gleich zu Beginn der Sommerferien machten sich 18 Pfadfinder des Stammes St. Ludgeri Helmstedt in ihr Sommerlager nach Regendorf bei Regensburg auf. Ziel der Pfadfinder war es für eine gute Woche in ihrer Gemeinschaft zu leben und natürlich viel zu erleben. Wenn alle mit anfassen und helfen, dann gelingt alles leichter und macht Spaß. So war der Lageraufbau kein Problem und die Errichtung eines Bannermastes und Lagertores schulten die pfadfinderischen Fertigkeiten im Herstellens von Holzkonstruktionen mit Knoten und Bünden. Natürlich gehörten auch Lagerfeuerrunden mit Stockbrot und Gesang zum Pfadfinderleben. Tagesaktionen, wie Paddeln auf dem Fluss Regen, die Besichtigung der Stadt Regensburg, eine Tageswanderung, eine Dampferfahrt auf der Donau mit Besichtigung der Walhalla usw. waren ein Teil des Programms. Ein besonderer Höhepunkt war die Versprechensfeier von drei jungen Wölflingen (8-10 Jahre) und drei Pfadfindern (14-16 Jahre), die auf der Burgruine Kallmünz begangen wurde. Der durch die Pfadfinder gestaltete Wortgottesdienst am Sonntag bekundete die christlichen Wurzeln der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) und unterstrich die Verbundenheit und Stütze im Glauben. Einige Pfadfinder verlängerten ihr Sommerlager noch durch einen angehängten dreitägigen Aufenthalt im München mit Besuch des Deutschen Museums und natürlich der Stadt selbst. Den Kopf voller Ideen und Eindrücke kehrten die Pfadfinder gesund und glücklich nach Helmstedt zurück.
9 Tage waren wir gemeinsam im Harz und haben viel erlebt. Es waren 9 sehr schöne und ereignissreiche Tage. Wir haben neue Freundschaften geknüpft, so manches Problem bewältigt und vor allem viel Spaß und Freude an den Aktivitäten gehabt. Für all das und für die Vorbereitung möchten wir uns bei unseren Leitern bedanken.
Packen am Kloster
Fahrt in den Harz ins Selketal (Mädgesprung)
Lagerolympiade
Elisabeth, Sophie, Jonas, Katha und Viki mit Faxe wandern
Bauen des Bannermasten u. erstellen des Küchenplans
Viki kam, Faxe ging
Wandern im Fluss, sammeln blauer Steine
Kuchen essen + Getarrespielen am Fluss
Burg Falkenstein und Fahrt mit Bimmelbahn
Messe + Versprechen von Christoph - Danke an den Kuraten Tappi für die schöne Messe
Wanderung zur Selkemühle
Abends gemeinsames singen mit dem BDP
Angelika ging, Faxe wieder da
Abfahrt des BDP-Stammes
Picknick + wandern im Wald
Abends Lagerfeuer + Gitarrenmusik
Gestaltung einer Lagerfahne & Sauberkeitswimpel
Schwimmen + Duschen im Freibad Albertine
Elisabeth, Sophie, Katha und Viki mit Faxe wandern
Angelika wieder da
Rückfahrt ins Kloster
Besichtigung von Kirche und Burg in Harzgerode
Alles in allem war es ein sehr schönes, wenn gleich auch anstrengendes Lager. Das Wetter war zwar durchwachsen, doch die Zelte haben gehalten und wir haben nicht gefroren. Der Zeltplatz war sehr schön und die Aktivitäten waren sehr gut gewählt, auch wenn Kirche und Burg in Harzgerode etwas langatmig waren. Auch hätten wir in den ersten drei Tagen etwas unternehmen können, da drei Tage Zeltplatz auf die Dauer doch etwas Langweilig waren. Aber das sind Kleinigkeiten und da die Menschheit, egal was man macht, immer etwas zu meckern hat, sind sie nicht weiter von Belang.
Bericht von Sophie, Katha und Viki
Wie fast jedes Jahr zu Himmelfahrt ging es auch 2014 am Donnerstag, den 29.05., für unseren Stamm wieder nach Almke ins Zeltlager.
Diesmal verlief die Anreise für einige Rover, Pfadis und einen Jupi etwas anders: Statt mit den anderen, den Zelten und dem Gepäck mit Pfarrbulli und Autos nach Almke zu reisen, wählten wir die pfadfinderische und sehr lustige Alternative einer Fahrradtour. So waren, als wir auf dem Zeltplatz ankamen, der Anhänger schon ausgepackt und alle Zelte aufgebaut.
Unser Lager stand dieses Jahr unter dem Motto Gemeinschaft. Gemeinschaft mit Gott, aber auch Gemeinschaft miteinander. Dieses Leitmotto passt besonders gut, da unsere 18-köpfige Lagergemeinschaft dieses Jahr viele recht neue Gesichter hatte, für viele war es das erste Lager. Auch zwei neue Leiter lernten das Lagerleben kennen. Somit war es nicht nur ein Lager, sondern auch ein Zusammenwachsen zu einer neuen, größeren Gemeinschaft.
Wichtig nach den Zelten war natürlich der Bau eines Bannermasten. Hier waren die Jungs fleßig und so konnten wir abends unseren etwas windschiefen, aber stabilen und einzigartigen Bannermasten einweihen.
Unser Geländespiel am Freitag war dieses Jahr eine Art Orientierungswanderung; wir wurden in Bisdorf (liegt im Landkreis Helmstedt) ausgesetzt und mussten gemeinsam wieder zurück zum Lagerplatz finden. Doch schon nach wenigen Wegentscheidungen, die wir fällen mussten, kam einigen der Weg sehr bekannt vor: Wir waren auf unserem Radweg gelandet. Von dort aus ging es dann recht schnell wieder zurück zu unseren Zelten. Doch auf dem Lagerplatz blieben wir nicht lange, das Wetter war so schön und warm, dass es viele von uns ins Freibad zog. Bei angenehmen 21°; C Wassertemperatur plantschten und schwammen wir in dem kühlen Nass. Die anderen betätigten sich derweil auf dem Trockenen sportlich, sie spielten Fußball auf unserem Sportplatz, für einige die absolute Lieblingsbeschäftigung dieses Lager...
Abends versammelten wir uns alle wieder auf dem Lagerplatz. Es wurde gegrillt, zur Feier des Tages, da eine Pfadfinderin Geburtstag hatte und ihre Eltern uns Grillzutaten vorbei gebracht hatten. Danach ging es dann ans Lagerfeuer, wo wir in passender Atmosphäre "Die Werwölfe von Düsterwald" spielten. Außerdem gab es Stockbrot und Tschai, unser typisches Pfadfindergetränk.
Etwas chaotisch ging es dann am Samstag bei dem "Chaos-Spiel" zu. Als nach mehreren Stunden alle Gruppen ihre Zahlen gefunden und die Fragen dazu beantwortet hatten, blieb eine Zahl beim Einsammeln verschollen. Die war wohl zu gut versteckt...
Doch wir machten nicht nur Wettspiele und Geschicklichkeitsübungen, sondern auch Vertrauensspiele kamen nicht zu kurz, die unser Vertrauen ineinander und zueinander stärken sollten und uns gleich ein wenig mehr zu einer Gemeinschaft zusammenwachsen ließen.
Nachmittags bekamen wir Besuch von unserem Kuraten Tappi, der für uns einen Wortgottesdienst passend zu unserem Lagermotto vorbereitet hatte und den gemeinsam mit uns feierte. Außerdem kam noch eine ehemalige Leiterin, Sibylle dazu, worüber sich besonders die älteren Pfadfinder sehr freuten.
Anschließend gingen einige wieder in das Freibad nebenan, andere sonnten sich unter dem blauen Himmel.
Abends wollten wir eigentlich alle pünktlich schlafen gehen, um für die Rückfahrt fit zu sein, doch wir bekamen noch einen dritten Besucher heute: Immo kam vorbei und brachte auch gleich seine Gitarre mit, sodass wir doch noch einen sehr schönen Abend am Lagerfeuer verbrachten, mit Gitarre, singen und quatschen...
Sonntag blieb es glücklicherweise auch noch trocken und recht schön, sodass wir gegen Mittag alle trocken und gemeinsam wieder in Helmstedt ankamen.
Von Sophie und Rilana
Wir (10 Kinder und 5 Erschsene) waren in diesem Jahr vom 31.07.2014 bis 10.08.2014 auf dem Zeltplatz der Jungendbildungs- und Begegungstätte Forsthaus Eggerode.
Besuch von einem Teil der Teufelsmauer
Spielen im Bach
Lagerolympiade mit einigen Wasserspielen
Zelt aufräumen
Klettern im Kletterwald Blankenburg (3-4 Stunden)
Besuch einer Tropfsteinhöle
Besuch eines Bergwerks
Besuch der Burg Regenstein und der Falknerei in Blankenburg
Besuch der Sommerrodelbahn in Thale
Besuch des mit über 80.000 qm größten Kinderspielplatz in Sachsen-Anhalt. (Auch die Leiter spielten mit)
Schwimmen im Bio-Bad in Blankenburg (viele Algen)
Frühstück mit Bacon und Ei
13 km Wanderung durch das verregnete Bodetal
Abends Eierkuchen essen
Besuch der Westernstadt Pullman City mit
interessanten Vorführungen
Rinder, Pferde, Hunde und Büffel
Ruhe/Lagertag
Abbau und Heimreise
Schwedenstühle gebaut
Besuch von einem weitern Teil der Teufelsmauer
Bericht von Maxime
Wir Pfadfinder fuhren dieses Jahr wieder über Himmelfahrt nach Almke ins Zeltlager.
Dieses Jahr sind nur Drei mit dem Rad gefahren und die anderen mit Bulli und Autos.
Wir haben die Zelte aufgebaut und einen Bannermast und ein Lagertor erstellt.
Wir haben das Chaosspiel gespielt und waren am Nachmitag schwimmen.
Wir sind in den Elm gefahren und zum Eilumer Horn nahe Erkerode gewandert. Dort ist mit 323,3 m ü. NHN die höchste Erhebung im Höhenzug. Die Meisten (bis auf einer) legten dort ihr Versprechen ab. Nach einem kleinen Picknick ging es wieder zurück.
Wir bauten alles ab und fuhren wieder nach Helmstedt. Zelte und Material wurde wieder verstaut.
von Maxime
Wir (14 Kinder und 5 Erschsene) waren in diesem Jahr vom 24.07.2015 bis 02.08.2015 im Pfadfinderheim Groß Zecher.
Groß Zecher ist ein Ortsteil der Gemeinde Seedorf im Kreis Herzogtum Lauenburg im südöstlichen Schleswig-Holstein.
Der Ort Groß- Zecher gehört zur Gemeinde Gudow/Sterley und liegt direkt am Schaalsee im Naturpark Lauenburgische Seen.
Das Pfadfinderheim in Groß- Zecher ist eine Freizeitstätte des Deutschen Pfadfinderbundes Hansegau e.V..
Zimmer beziehen
Ausflug nach Hamburg mit:
Besuch des Panoptikum(Wachsfigurenkabinet)
Stadrundfahrt
Besuch der Landungsbrücken
Besuch des Möllner Wildpark
Besuch des Niederegger Marzipanmusem in Lübeck
Moorführung in Zarrentin
Einpacken und Aufräumen
Heinmfahrt
Besuch Indoorspielplatz Rabatzz in Hamburg
Bergfest mit drei Aufführungen
Parodie von Cro
Demons von Imagine Dragons
Danach sangen wir noch gemeinsam
Wie Jedes Jahr fuhren wir wieder über Himmelfahrt nach Almke.
Am Anfang trafen wir uns am Kloster um den Anhänger zu beladen. Dann fuhren wir los. Obwohl die Autofahrt ziemlich langweilig war haben sich alle auf das Lager gefreut. Als wir angekommen waren, bauten wir die Zelte auf. Später fuhren wir nach Wolfsburg in den Schlossgarten, wo Levent und Elisabeth ihr Versprechen ablegten. Danach durften wir noch ein bisschen durch den Park laufen. Wir fuhren nach einer Stunde wieder zum Zeltplatz und bauten den Bannermast auf. Anschließen gingen wir noch schwimmen.
Am 2. Tag waren wir zuerst schwimmen und danach sind wir auf den Sportplatz gegangen und haben ein paar Spiele gespielt. In der Zeit haben die Leiter die Karten für das Chaosspiel versteckt. Dies wurde dann anschließend auch gespielt. Am Ende des Tages saßen wir am Lagerfeuer.
Am 3.Tag sind wir nach Helmstedt zum Kindertag gefahren. Wir bauten unseren Stand auf und boten ein Fadenziehspiel und Frühstücksbretter mit eingebrannten Namen an. Teilweise erfolgte dies sogar mit einer Lupe. Wir haben dann gegen 16:00 Uhr wieder abgebaut und sind wieder zurückgefahren. Anschließen waren wir noch im Schwimmbad. Zum Abendbrot wurde gegrillt und Stockbrot gemacht. Wir hatten Besuch von Clara, Rilana und Jonas. Spät am Abend gingen ein paar noch auf Nachtwanderung, auf der sich unser Besuch als Geister betätigten.
Am 4. und letzten Tag haben die Mädchen schon um 7:00 Uhr ihr Zelt abgebaut. Die Jungs haben etwas länger geschlafen und erst um 10:00 Uhr abgebaut. Nachdem alles abgebaut war und die Platzabnahme erfolgt war, fuhren wir nach Helmstedt. Anschließen wurde wieder alles auf dem Boden gebracht.
Und wieder ging ein schönes Lager zu Ende.
Wir (8 Kinder und 4 Erwachsene) fuhren dieses Jahr vom 24. Juni bis zum 1 Juli mit dem Fahrrad nach Räbke.
Wir trafen uns um 10 Uhr an der Kantstraße und fuhren los. Nach ca. 90 Minuten waren die ersten da. Nachdem alle auf dem Zeltplatz waren gingen wir schwimmen. Da wir die Zelte schon ein Tag früher aufbauen durften, brachten wir uns darum nicht mehr kümmern. Anschließend haben wir Wäscheleinen für die nassen Sachen aufgehängt.
Am 2. Tag sind wir um 10:00 Uhr ins Badeland nach Wolfsburg gefahren. Da kam es Sachen wie Wellenbad, Springerbecken, Schwimmerbecken, Rutschen und Babybecken. Danach gingen wir duschen und fuhren noch kurz nach Helmstedt um noch Sachen zu holen, die uns noch fehlten. Anschließend fuhren wir ins Lager zum Essen.
Am 3. Tag waren wir Geocachen. Nachdem wir wieder im Lager waren hatten wir den Rest des Tags frei und durften Federball oder so spielen. Am Abend sind einige ins Kloster gefahren um Fußball zu gucken.
Am 4. Tag haben wir den Geburtstag von Fabian gefeiert. Er wurde 16. Danach spielten wir mit Federball und so und bastelten. Am Abend kam es Lagerfeuer mit Musik.
Am 5. Tag war das Bergfest. Nachdem Frühstück sind wir wandern gegangen und haben auf dem Weg Feuerholz und Holunder gesammelt. Nachdem wir wieder im Lager waren kochten wir den Holunder und haben ihn ziehen lassen. Danach lernten wir bis zum Mittagessen fürs Bergfest. Anschließen wurde das Essen für das Buffet am Abend vorbereitet. In der Zeit spielten wir Spiele. Am Abend gab es das Buffet und wir führten die geübten Sachen vor. Anschließend gab es noch Stockbrot. Später ging es noch auf Nachtwanderung.
Am 6. Tag sind wir morgens um 9 Uhr nach Bad Helmstedt gefahren und waren nochmal Geocachen. Danach haben wir den Geburtstag von Lara gefeiert. Später sind einige bei dem schönen Wetter ins Freibad gegangen und die anderen waren spazieren und haben Kräuter gesammelt. Nachdem Abendessen gab es noch Lagerfeuer mit Stockbrot und Süßigkeiten.
Am 7. Tag sind wir um 10:00 Uhr nach Wolfsburg ins Phaeno gefahren. Auf dem Weg haben wir Musik gehört und gesungen. Auf dem Parkplatz haben wir die Verwaltungsregeln besprochen. Wir durften in 3er Gruppen herumlaufen. Dort war es voll lustig und spannend, weil es viele Sachen zum mitmachen gab. Wir waren bis 15:00 Uhr und danach waren wir noch Eis essen. Am Abend waren wir bei McDonalds. Anschließend machten wir ein riesiges Lagerfeuer und sagen verschiedene Lieder.
Am 8. Tag sind wir früh aufgestanden, haben die Zelte abgebaut, den Platz aufgeräumt und sind nach Hause gefahren. Nachdem wir wieder am Kloster waren haben wir die Schlussrunde gemacht.
Als wir Freitag ankamen haben wir vier Zelte, eins für die Jungs, eins für die Leiter und zwei für die Mädchen aufgebaut. Da zu wenig Zeit war etwas Warmes zu Essen vorzubereiten, haben viele etwas wie z.B. Melone, Buletten, Rohkost oder anderes mitgebracht. Abends wurden alle in die große Jurte, welche gemütlich mit Tüchern geschmückt wurde, gerufen. Ein Mann hat uns die Geschichte "Sternentaler" erzählt und wir haben das Lagerlied "Märchenhaft" gesungen.
Es gab Brötchen und Cornflakes mit Wurst, Käse etc. zum Frühstück. Danach hatten wir Zeit uns die Zähne zu putzen und etwas anzuziehen. Die Wölflinge, Jupis und einige Leiter sollten sich Lunchpakete machen, da sie in Gruppen ein Spiel gespielt haben, wobei einige hinterher durch das viele Laufen kaputt waren. Alle Pfadis und Rover mussten sich durch zufälliges Zettel ziehen in Gruppen finden und drei weitere Zettel ziehen, um zu erfahren, wie sie ihr zugeteiltes Märchen vortragen sollten. Da das Wetter teilweise leider nicht so mitgespielt hat, haben wir gegen Vormittag/Mittag bemerkt, dass das eine Zelt der Mädchen undicht war und leicht unter Wasser stand, weshalb wir alle Sachen in das andere Zelt schaffen mussten, damit sie gutmöglich trocken blieben. Am Nachmittag hatte es aufgehört zu regnen, sodass wir die Sachen daraus holen konnten, um Platz zu schaffen. Wir mussten die Isomatten so hinlegten, dass alle Zehn Mädchen in dem Zelt untergebracht werden konnten. Es war zwar etwas eng und jeder hat sich mit den anderen Platz geteilt, aber es war ok. Trotz des schlechten Wetters haben wir uns nicht davon hindern lassen weiter zu machen und der Abend endete lustig. Wir schminkten die Jungs zogen ihnen kurze Hosen, T-Shirts und BHs an, doch da wir nicht auf die Zeit achteten wann es genau weiter ging mussten sie so in die Jurte, wo sie vor allen nach vorne zur Siegerehrung gehen mussten. Alle haben gelacht. Da die großen den Tag damit verbracht haben die Stücke vorzubereiten, wurden am Abend alle kreativen und gutgelungenen Märchen präsentiert. Keins war schlecht, denn alle hatten etwas zu lachen und jedes Stück war auf verschiedene Weise vorgeführt worden. Der Tag ging lustig zu ende.
Am Morgen bemerkten wir, dass nun auch das grüne Zelt von unten durchweichte. Wir erkundigten uns vor dem Frühstück, ob wir bei jemand anderem im Zelt schlafen könnten oder ob noch jemand ein Zelt hätte. Doch obwohl das Wetter schlecht war und einigen die Laune verderbte, waren einige dann doch glücklich, weil es Nutella zu Frühstück gab. Wir sollten uns Lunchpakete für den Tag machen. Nachdem wir kurz Zeit hatten uns fertig zu machen, wurden wir durch ein Puzzle in Gruppen geteilt (wir sollten Puzzleteile ziehen und uns finden). Wir mussten versuchen für die Prinzessin drei goldene Haare zu finden, doch zuerst mussten wir uns erkundigen wer wo ist, wer was über die Prinzessin weiß, wo wir sie finden können, was sie wollten und brauchten und so weiter. Die Stationen haben wir durch eine Karte finden müssen. Wir wurden die ganze Zeit hin und her geschickt, doch zum Schluss haben es die meisten geschafft. Einigen ging es nicht gut, weshalb sie nicht mitmachen konnten, deshalb richteten sie unser neues Zelt ein, welches uns Leiter aus anderen Stämmen für die letzte Nacht noch aufbauten. Da es zum Glück am Abend nicht geregnet hat, gab es ein Lagerfeuer mit Stockbrot.
Vor dem Frühstück wurde schon fleißig abgebaut und danach fand ein kleiner Gottesdienst statt. Zu Mittag gab es Essensreste der letzten Tage. Danach wurde fertig abgebaut und alle haben sich auf den Weg nach Hause gemacht.
Das Essen war lecker. Es war etwas schlecht, dass es keine Duschen gab, doch wir haben es auch ohne geschafft. Das Wasser war etwas eckelfhaft, da es nach schlauch stank und schmeckte. Die Spiele bzw. das Programm hat allen gut gefallen und Spaß gemacht. Jeden Abend gab es ein harmonisches Lagerfeuer, bei welchem manche Pfadis, viele Rover und alle Leiter saßen und sangen, da die jüngeren schon ins Bett sollten. Man hat viele neue freundliche Leute aus anderen Stämmen kennengelernt. Vor jeder Mahlzeit bzw. vor jedem Treffen gab es ein "Anpiepen" wobei sich alle in einem großen Kreis versammelten und sich dann in zwei Schlangen zum Essen anstellten. Jeder bekam ein Armband, welches man die ganze Zeit tragen sollte, und ein kleines Heft, in dem z.B. das Programm oder Lieder standen. Außerdem wurde jedem eine mit Namen beschriftete Flasche gegeben, welche man leer abgeben konnte um eine neue zu bekommen. Ja nach Wetter gab es am Abend ein Lagerfeuer.
Bericht von Elena

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