Source: https://www.gabler-banklexikon.de/topic/bankrecht-sonstiges-494
Timestamp: 2020-05-30 04:46:44+00:00

Document:
Bankrecht, sonstiges (banklexikon/bankrecht) • Topic | Gabler Banklexikon (1)
Sachgebiete unter Bankrecht, sonstiges
kurz KYE-Prinzip; Teil der auf Mitarbeiter bezogenen Sicherungsmaßnahmen eines Unternehmens oder einer anderen Organisation zur Bekämpfung von Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und sonstiger strafbarer Handlungen. Institute i.S.d. KWG und andere Verpflichtete (§ 2 GwG) sind nach diesem Prinzip... mehr >
Verwaltungseinheit in einer Rechtsform des öffentlichen Rechts, die einem bestimmten öffentlichen Zweck dienen soll (z.B. Rundfunkanstalten, kommunale Sparkassen). Rechtsfähige&nbsp;Anstalten des öffentlichen Rechts (juristische Person) werden durch oder aufgrund eines Gesetzes errichtet und... mehr >
Abk. für "Mindestanforderungen an die Compliance-Funktion und&nbsp;weitere&nbsp;Verhaltens-, Organisations- und Transparenzpflichten" i.S.d. §§ 63 ff. WpHG für Wertpapierdienstleistungsunternehmen, Rundschreiben der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Die zuerst 2010... mehr >
abgekürzt EaD; allgemein ausstehendes Kreditvolumen im Moment des Kreditausfalls, im Besonderen entsprechender Parameter in Basel II. ... mehr >
Anordnung zur vorübergehenden Schließung der Börsen zur Abwehr von Gefahren für die Gesamtwirtschaft durch Rechtsverordnung aufgrund des § 46g I Nr. 3 KWG als bankaufsichtliche Maßnahme (Bankenaufsicht). ... mehr >
von Kommunen (i.d.R. Gemeinden oder Landkreisen) errichtete und in deren alleinigem Anteilseigentum stehende Kapitalgesellschaft, die ähnlich wie ein Eigenbetrieb kommunale Aufgaben wahrnimmt, aber im Unterschied zu diesem als juristische Person des Privatrechts auch rechtlich verselbstständigt ist. ... mehr >
engl. zero tolerance policy; Konzept der staatlichen Kriminalitätsprävention, aber auch Teil der compliance in Unternehmen mit dem Ziel, Rechtsverletzungen konsequent und stets zu ahnden. Umfasst wird z.B. ein konsequentes Einschreiten der Polizei bereits dann, wenn Verstöße gegen die... mehr >
Anteil einer Bank an den Gesamtausgaben eines Kunden für Finanzdienstleistungen; Schätzung seitens der Bank erfolgt mittels wallet sizing. ... mehr >
Rechtsverordnung des Bundes zur Regelung der Preisangaben (v. 14.3.1985, i.d.F. der Bekanntmachung v. 18.10.2002, BGBl. I S. 419, zuletzt geändert durch G v. 17.7.2017, BGBl. I S. 2394). Allgemeine Pflichten: Durch die&nbsp;Preisangabenverordnung werden alle Anbieter von Waren oder Leistungen... mehr >
deutsch: Ethik-Kodex, Ethik-Richtlinien. Ausformulierung von in jeder Hinsicht die Grundlage für Fortbestand und Entwicklung funktionierender moderner Gesellschaften bildenden Grundregeln, auf deren Basis (auch) das Verhalten im Wirtschaftsleben und die Beziehungen zwischen Unternehmen oder... mehr >
organisatorisch und wirtschaftlich vom sonstigen Vermögen einer Organisation getrennte Vermögensmasse, rechtlich jedoch nicht als juristische Person verselbstständigt. Außer im öffentlichen Sektor – Sondervermögen des Bundes und der Länder – findet sich diese Konstruktion auch im... mehr >
abgekürzt KYC-Prinzip; Teil der kundenbezogenen Sicherungsmaßnahmen eines Unternehmens zur Bekämpfung von Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung (§ 1 II GwG) und sonstiger strafbarer Handlungen. Der in §§ 10 ff. GwG normierte Grundsatz besagt, dass Banken und andere Verpflichtete i.S.v. § 2 GwG... mehr >
Fremdfinanzierungsinstrumente des U.S.-amerikanischen Kapitalmarkts. ... mehr >
analog zum Bookbuilding bei Aktienemissionen bei Fremdkapitalbegebungen übliches Gegenstück. Die konsortialführende bzw. emissionsbegleitende (Investment) Bank legt ein Pricing Proposal in Form einer Renditedifferenz zu einer Referenzanleihe fest. Die Übernahme der Wertpapiere erfolgt sodann zu... mehr >
(rechtswidrige) Vereinbarung zwischen einer oder mehreren Konsortialbanken auf der einen und einem oder mehreren institutionellen Investoren auf der anderen Seite, als Gegenleistung für eine sachlich nicht gerechtfertigte Zuteilung von Aktien oder anderen Wertpapieren nach dem Abschluss der Emission über den Markt weitere Effekten zu kaufen und damit zur Kurspflege beizutragen. ... mehr >
1957 zum Schutz der Sparer (Investmentsparen) und zur Regelung der Vermögensbildung (Fünftes Vermögensbildungsgesetz) geschaffenes "Investmentgesetz". Das KAGG regelte im Interesse eines ausreichenden Anlegerschutzes u.a. die Rechtsform der Kapitalanlagegesellschaften... mehr >
1. Unternehmen, das Gegenstand einer freundlichen Übernahme (friendly takeover) oder feindlichen Übernahme (hostile takeover) ist. 2. Kurzbezeichnung des Echtzeit-Brutto-Zahlungsverkehrssystems (TARGET-System, TARGET2) des Eurosystems (Europäisches System der Zentralbanken, ESZB). ... mehr >
abgekürzt KYB-Prinzip; in EU- und nationalen Rechtsvorschriften über Geldwäsche und über wirtschaftliche Sanktionen (Embargos) normierter Grundsatz (neben dem und ergänzend zum know your customer-Prinzip), nach dem sich Unternehmen über die Rechtmäßigkeit ihrer konkreten Transaktionen, z.B.... mehr >
Instrumentarium des nationalen wie europäischen Wettbewerbsrechts zur Kontrolle von Unternehmenszusammenschlüssen, die sich in bestimmten Märkten/Marktsegmenten wettbewerbsbeschränkend auswirken. ... mehr >
Bankwirtschaft (Mergers & Acquisitions) , Bankrecht (Bankrecht, sonstiges)
organisatorisch und (finanz)wirtschaftlich, aber anders als eine Eigengesellschaft nicht rechtlich selbstständige Unternehmensrechtsform des öffentlichen Rechts, in der Gemeinden oder Landkreise kommunale Aufgaben wahrnehmen (z.B. Elektrizitäts-, Gas- und Wasserversorgung). Im Unterschied zum&nbsp;Eigenbetrieb ist ein Regiebetrieb Teil der jeweiligen Kommunalverwaltung. ... mehr >
Sparkasse, die als (rechtsfähige) Anstalt des öffentlichen Rechts geführt ist und deren Träger Kommunen oder kommunale Zweckverbände sind. Daneben gibt es (wenige) privatrechtlich organisierte freie Sparkassen. ... mehr >
1. I.w.S.: jede Rechtsvorschrift, d.h. ein sich an einen großen Kreis von Personen richtender, eine Vielzahl von Fällen betreffender („generell-abstrakter”) hoheitlicher Rechtsetzungsakt („positives” bzw. „materielles”&nbsp;Gesetz im Unterschied zum Gewohnheitsrecht). 2. I.e.S.: nur... mehr >
1. Allgemein: Monitoring ist das unmittelbare systematische Erfassen, Beobachten,&nbsp;Messen und Überwachen eines Vorgangs oder Prozesses mittels technischer Hilfsmittel oder anderer Beobachtungssysteme. Regelmäßige Wiederholung bildet dabei das zentrale Element, um auf diese Weise anhand von... mehr >
Differenz zwischen Emissionspreis (Ausgabepreis) eines Wertpapiers und Preis beim erstmaligen Handel am Sekundärmarkt, i.d.R. einer Börse. Der Preissprung der ersten Notierung am Sekundärmarkt gegenüber dem Emissionspreis ist Folge von Informationsasymmetrien zwischen den Emissionsbeteiligten. ... mehr >
deutsches Gesetz zur Regulierung des Wertpapierhandels und der Kontrolle von Wertpapierdienstleistungsunternehmen zum Schutz der Anleger.&nbsp;Im WpHG ist ein Großteil der spezifischen&nbsp;Veröffentlichungspflichten für börsennotierte Unternehmen geregelt, manche Pflichten treffen aber auch die Aktionäre (Stimmrechtsmitteilungen). ... mehr >
1. nach verschiedenen Gesetzen notwendige personenbezogene Voraussetzung für die Übernahme der Tätigkeit als Geschäftsleiter (§§ 1 II, 25c I KWG) oder anderer spezieller Aufgaben in Unternehmen, insbesondere wenn diese zulassungspflichtige Geschäftsaktivitäten betreiben, sei es als... mehr >
Verfügung, Entscheidung oder andere hoheitliche Maßnahme, die eine Behörde (§&nbsp;1 IV VwVfG) zur Regelung eines Einzelfalls auf dem Gebiet des öffentlichen Rechts (z.B. aufgrund des Kreditwesengesetzes [KWG]) trifft und die auf unmittelbare Rechtswirkung nach außen gerichtet ist (§ 35 1... mehr >
amtliche Zulassung, die zum Besuch einer Börse und zur Teilnahme am Börsenhandel erforderlich ist bzw. berechtigt und durch die Börsengeschäftsführung erteilt wird (§&nbsp;19 I BörsG). ... mehr >
Erfassung der Liquidität einzelner Aktien im elektronischen Handel in einer Kennzahl auf Basis der impliziten Transaktionskosten. Das Liquiditätsangebot im offenen Xetra-Limit-Orderbuch registriert XLM durch die Market Impact-Kosten, die Kosten einer unmittelbaren Liquiditätsnachfrage; diese... mehr >
Recht der Arbeitsverhältnisse, teilweise Privatrecht (z.B. Arbeitsvertrag), teilweise öffentliches Recht (z.B. Arbeitsschutz; Betriebsverfassungsgesetz [BetrVG]; Schwerbehindertenrecht; teilweise Tarifvertragsrecht [Tarifvertrag]). Rechtsstreitigkeiten auf dem Gebiet des&nbsp;Arbeitsrechts... mehr >
auf nationalen wie europäischen Rechtsvorschriften beruhende, schriftliche Zusammenstellung von Informationen über Art, Gegenstand und Risiken von Wertpapieren, die börsenmäßig gehandelt werden. ... mehr >
Index, der die Kursentwicklung oder Performance der Aktien einer bestimmten Branche innerhalb eines Aktienindex repräsentiert. So werden alle Unternehmen im Prime Standard der Deutschen Börse nach ihrer Geschäftstätigkeit einer von 18 Branchen zugeordnet, dies wiederum anhand der Einteilung in... mehr >
Richtlinie 2011/61/EU über die Verwalter alternativer Investmentfonds, engl. Alternative Investment Fund Manager Directive; EU-Rechtsakt, der sich an alle Verwalter (manager) alternativer Investmentfonds (AIFs) richtet, die nicht von den OGAW-Richtlinien (UCITS) erfasst werden, sowohl solche mit... mehr >
Eigenemission; Art&nbsp;der Emission, bei der der Emittent aus Kostengründen versucht, seine Wertpapiere selbst, d.h. ohne Unterstützung durch ein Banken-Konsortium, bei den Anlegern zu platzieren.&nbsp;Selbstemissionen werden von Unternehmen durchgeführt, die bereits über Geschäftsbeziehungen... mehr >
im Gesetz selbst nicht (legal) definierter Begriff. Die Gesetzesmaterialien zu § 675l BGB präzisieren jedoch, dass personalisierte Sicherheitsmerkmale nicht jegliche personenbezogene Daten im Sinne der DSGVO sind (wie z.B. Kontonummer, Kartendaten), sondern Merkmale, die einerseits eine... mehr >
im Management Accounting genutzter Begriff für die Summe aller Erlöse. Bei Wertpapieren stelt die Bruttoperformance die Wertentwicklung über einen definierten Zeitraum der Vergangenheit dar, ohne Berücksichtigung von Steuern und anderen Kosten. ... mehr >
digitale Signatur, Digital Signature, synonym für elektronische Signatur, elektronische Unterschrift.; 1. Allgemein: elektronisch erzeugte Signatur (Unterschrift) eines (elektronischen) Dokuments, die Informationen über den Absender/Verfasser enthält, z.B. im E-Mail-Verkehr, E-Business und... mehr >
rechtliche Verpflichtung des Trägers einer Anstalt des öffentlichen Rechts, d.h. des Gewährträgers einer Sparkasse oder Landesbank/Girozentrale, diese juristische Person im Innenverhältnis mit den für die Funktionsfähigkeit notwendigen Mitteln auszustatten. Von der&nbsp;Anstaltslast ist die... mehr >
bis Ende 2003 in § 1 I 2 Nr. 6 KWG verwendete Bezeichnung eines für Kapitalanlagegesellschaften typischen Bankgeschäfts mit Wertpapieren (Finanzinstrumenten), das die in § 7 II des Investmentgesetzes (InvG) v. 15.12.2003 (BGBl. I S. 2676, als Nachfolgeregelung zum Gesetz über... mehr >
1. Allgemein: a) Handelssperrzeit; Zeitraum bei einem Initial Public Offering (IPO) (Going Public), innerhalb dessen der Emittent keine Angaben über das Geschäft oder die Finanz- und Ertragslage machen darf, die für die Beurteilung der Aktien wesentlich, aber nicht im Prospekt enthalten sind.... mehr >
zentrale Bestimmung („Grundfreiheit”) des Rechts des Europäischen Binnenmarktes (Europäische Union [EU]), die Staatsangehörigen (natürlichen Personen) und Gesellschaften (einschließlich solcher öffentlichen Rechts) eines EU-Mitgliedstaates die selbstständige wirtschaftliche Tätigkeit im... mehr >
zumeist im Zusammenhang oder als Folge einer volkswirtschaftlichen Schieflage auftretende Situation, in der eine Mehrzahl von Banken zahlungsunfähig oder nicht in der Lage ist, die von der Bankenaufsicht geforderten Mindesteigenkapitalvorschriften zu erfüllen.&nbsp;Bankenkrisen können eingeteilt... mehr >
engl. für Betriebskontinuität (= Fortbestand eines Unternehmens angesichts von Risiken mit hohem Schadensausmaß). Business Continuity&nbsp;Management (BCM) (Betriebliches Kontinuitätsmanagement) zielt auf Fortbestand i.S.v. ökonomischer Nachhaltigkeit angesichts hoher Risiken; insofern bestehen... mehr >
1. besondere, sicherste Form der elektronischen Signatur (digitale Unterschrift), die regelmäßig auch eine (gesetzlich vorgeschriebene) eigenhändige Unterschrift ersetzen kann (Schriftform). Die Qualifizierung bezieht sich auf fortgeschrittene elektronische Signaturen und verlangte gem. § 2 Nr.... mehr >
AIF Manager (AIFM)
nach Art. 4 der AIFM-Richtlinie jede juristische Person, deren reguläre Geschäftstätigkeit darin besteht, einen oder mehrere Alternative Investment Funds (AIFs) zu verwalten; in Umsetzung dieses EU-Rechtsaktes durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) beaufsichtigt..&nbsp; ... mehr >
Wochentage, die keine gesetzlichen Feiertage sind, aber an denen Banken geschlossen haben. Hierzu zählen der 24.12. sowie der 31.12.&nbsp;Bankfeiertage sind nicht mit den TARGET-Feiertagen (1.1., Karfreitag und 25.12.) gleichzusetzen. In Zeiten einer Bankenkrise können Bankfeiertage, an denen der... mehr >
Aktienindex, der die Wertentwicklung der 50 wichtigsten und umsatzstärksten Aktien des gesamteuropäischen Raumes (auch außerhalb des Eurosystems) abbildet. Auswahlkriterien für die Zusammensetzung sind Marktkapitalisierung und Börsenumsatz. Der Index wurde Anfang 1998 von der Deutsche Börse AG... mehr >
Subindex des Dow Jones Industrial Average (DJIA), der aus Aktien der 20 der größten, an der New York Stock Exchange (NYSE) gelisteten, Transportgesellschaften (z.B. Fluglinien, Eisenbahnen) besteht. ... mehr >
gegenseitiger Vertrag, in dem sich die eine Person zur Leistung von vereinbarten Diensten, die andere, der Dienstberechtigte (Dienstherr), zur Zahlung der vereinbarten Vergütung verpflichtet (§§ 611 ff. BGB). Gegenstand des&nbsp;Dienstvertrags können (erlaubte) Dienste jeder Art sein. Haben... mehr >
wörtlich "Briefkastenbank"; nur aus einem Firmenmantel bestehende Bank, die in dem Staat, in dem sie ihren Sitz hat (insbes. in einem Offshore-Zentrum) und zugelassen ist, keine physische Präsenz hat ("without meaningful mind and management") und die auch keiner Finanzdienstleistungsgruppe... mehr >
staatliche Rechtsvorschriften wie Börsengesetz (BörsG) und Börsenzulassungs-Verordnung (BörsZulV), ferner die zur Organisation der Börse sowie des Börsenverkehrs i.d.R. vom jeweiligen Börsenrat nach § 12 II BörsG autonom erlassene, von der Aufsichtsbehörde (Börsenaufsicht) genehmigte... mehr >
Kauf oder Verkauf von Wertpapieren des eigenen Unternehmens durch Mitglieder eines Organs oder leitende Angestellte, die der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und dem Emittenten nach Art. 19 der Marktmissbrauchsverordnung (EU) Nr. 596/2014 binnen drei Geschäftstagen... mehr >
seit 2013 nach § 1 XI KAGB Investmentvermögen (§ 1 I KAGB) in der Form einer Investmentaktien- oder Investmentkommanditgesellschaft (näher §§ 91 ff. KAGB). S. auch Kapitalanlagegesellschaft, Bezeichnungsschutz für Kreditinstitute. ... mehr >
Rendite des REX (synthetischer Kursindex), die aus den Cash-Flows der dem Index zugrunde liegenden Papiere berechnet wird. ... mehr >
Bezeichnung für Annahmeschlusszeitpunkt, den ein Zahlungsdienstleister bezogen auf den Zugang von Zahlungsaufträgen vor dem Ende des Geschäftstags festsetzen kann, wobei er festlegt, dass alle danach eingehenden Zahlungsaufträge erst am nächsten Geschäftstag als zugegangen gelten (§ 675 n I 3... mehr >
preisgewichteter Aktienindex aus 225 Blue Chips, die in der ersten Sektion an der Tokyo Stock Exchange (TSE) gehandelt werden, erstmals am 16.5.1949 veröffentlicht; japanischer Leitindex und bedeutendster Aktienindex Asiens. Weiterer Index: Nikkei-Index-300. ... mehr >
Aus verschiedenen Anlageformen zusammengesetzte Finanz-Produkte. ... mehr >
Abk. BAnz; vom&nbsp;Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz herausgegebenes Publikationsorgan, als elektronischer Bundesanzeiger (ebundesanzeiger), zum Teil auch noch in Printform. Neben amtlichen Veröffentlichungen (Verkündungen und Bekanntmachungen, auch von Rechtsverordnungen)... mehr >
Anteile von bestimmten Kreditinstituten und Finanzdienstleistungsinstituten i.S.d. KWG an sonstigen Unternehmen. Abweichend von §&nbsp;271 I HGB (Beteiligungen) erfasst § 2c KWG nur sog. qualifizierte Beteiligungen: jeden unmittelbaren Anteilsbesitz eines Einlagenkreditinstituts an anderen... mehr >
US-amerikanischer preisgewichteter Aktienindex, bestehend aus 30 Blue Chips, die an der New York Stock Exchange (NYSE) gehandelt werden. ... mehr >
1. elektronische Bescheinigung („Zertifikat”) für eine natürliche Person mit in § 7 I SigG 2001 festgelegtem Mindestinhalt (Name/Identität des Inhabers eines Signaturprüfschlüssels, zugeordneter Prüfschlüssel usw.), die von einem Anbieter von Zertifizierungsdiensten ausgestellt wird (§... mehr >
durch das Investmentmodernisierungsgesetz v. 15.12.2003 (BGBl. I S. 2676) reformiertes (früheres) Gesetz über Kapitalanlagegesellschaften (KAGG), bei dessen Erlass zugleich das Auslandinvestment-Gesetz (AuslInvestmG) aufgehoben und für das KAGG die neue Kurzbezeichnung Investmentgesetz (InvG)... mehr >
nach Art. 4 I b) der AIFM-Richtlinie 2011/61/EU (EU-Rechtsakt) jede juristische Person, deren reguläre Geschäftstätigkeit darin besteht, einen oder mehrere Alternative Investmentfonds (AIF) zu verwalten. ... mehr >
Bestandteil eines aktiven Währungsmanagements, insbesondere bei institutionellen Anlegern.&nbsp; Währungen werden als eigenständige Klasse von Assets angesehen, die separat durch einen Währungsmanager verwaltet wird. Die langfristige Währungsaufteilung in einem Portfolio wird zunächst... mehr >
staatliche Rechtsaufsicht ("Sonderaufsicht", § 52 KWG), die von Ministerien und anderen Behörden der Bundesländer (Sparkassenaufsichtsbehörden) über öffentlich-rechtliche Sparkassen wahrgenommen wird und neben der Wirtschaftsaufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)&nbsp;bzw. der EZB (Bankenaufsicht) erfolgt (Anstaltsaufsicht). ... mehr >
kapitalisierungsgewichteter italienischer Aktienindex, von der Banca Commerciale Italiana (BCI) konzipiert. Der BCI 30-Index ist ein Kursindex, der 30 an der Mailänder Börse notierte Aktien umfasst. Vgl. auch MIB 30-Index. ... mehr >
synonym&nbsp;für Opening Transaction; 1. Geschäft, durch das ein Marktteilnehmer am Terminmarkt eine neue Position eröffnet oder eine bereits vorhandene erhöht. Durch Kauf entsteht eine Long Position, durch Verkauf eine Short Position. Gegensatz: Glattstellungstransaktion (Closing Transaction). 2. erste Transaktion an einem Börsentag mit einem bestimmten Wertpapier. ... mehr >
1. Betrag, den ein Kunde bereit ist, für Finanzdienstleistungen auszugeben. Vgl. auch Share of Wallet. 2. Bezeichnung einer "elektronischen Brieftasche" für Zahlungen im Internet bzw. mobile Bezahlverfahren (mobile Zahlungen), z.B. mittels Chip der Geldkarte oder per Mobiltelefon/Smartphone. ... mehr >
allgemeine staatliche Rechtsaufsicht (meist seitens der Bundesländer) zur Kontrolle rechtmäßigen Verhaltens von Anstalten des öffentlichen Rechts als juristischen Personen. Zur&nbsp;Anstaltsaufsicht gehören die neben der speziellen Wirtschaftsaufsicht durch die Bundesanstalt für... mehr >
Beteiligungen des Bundes (Bundesrepublik Deutschland) und seiner Sondervermögen (etwa ERP-Sondervermögen, nach der deutschen Einigung auch Treuhandanstalt) an Unternehmen, vornehmlich in Rechtsformen des Privatrechts, über die jährlich vom Bundesminister der Finanzen in einem... mehr >
engl.&nbsp;Bezeichnung für "Organismen für gemeinsame Anlagen von Wertpapieren" (OGAW). OGAW bezieht sich auf einen mehrfach überarbeiteten EU-Rechtsakt (Richtlinie) von 1985 mit speziellen Anforderungen an Investmentfonds und Kapitalverwaltungsgesellschaften, die nur in bestimmte Arten von Wertpapieren und anderen Finanzinstrumenten investieren dürfen. ... mehr >
Grundsatz des Steuerrechts, der besagt, dass (interne) Verrechnungspreise zwischen verbundenen Unternehmen so festgesetzt werden müssen, wie sie auch bei vergleichbaren Transaktionen zwischen unabhängigen Dritten auf einem (externen) Markt gewählt würden; Gewinnermittlungsmethode (Gewinn) im internationalen Steuerrecht (z.B. §&nbsp;1 I AStG). ... mehr >
vierte Richtlinie über die Rechnungslegung von Gesellschaften bestimmter Rechtsformen; EU-Richtlinie (EU-Rechtsakte), die der Harmonisierung des Einzelabschlusses der Kapitalgesellschaften in der EU dient. Um innerhalb der Europäischen Union (EU) gleichwertige rechtliche Mindestbedingungen für... mehr >
Bankwirtschaft (Financial Accounting) , Bankrecht (Bankrecht, sonstiges)
Bezeichnung für Gruppe global tätiger Investmentbanken (Investment Banking), die nicht nur regelmäßig führende Plätze in den League Tables belegen und damit zur Bulge Bracket zählen, sondern sich zugleich durch Stärke ihrer Bilanz kennzeichnen. Hierzu zählen vor allem JP Morgan Chase, Morgan Stanley, Goldman Sachs sowie die Deutsche Bank. ... mehr >
früher durch das Investmentgesetz (InvG), seit 2013 durch das KAGB&nbsp; vorgeschriebenes Informationsmaterial, durch das eine Gesellschaft bzw. ein Investmentvermögen einen potenziellen Käufer von Anteilscheinen über den Investmentfonds zu unterrichten hat. ... mehr >
STOXX Ltd. ist ein Unternehmen der Deutsche Börse AG sowie der SIX Swiss Exchange, das die STOXX Indizes berechnet und publiziert. ... mehr >
synonym für Fusionskontrolle. ... mehr >
Gesetz vom 13.12.1990 (BGBl. I S. 2749) über Wertpapier-Verkaufsprospekte, nach dessen Grundregel der Anbieter für Wertpapiere, die erstmals im Inland öffentlich angeboten werden und nicht zum Handel an einer inländischen Börse zugelassen sind (amtlicher [Börsen-]Handel), regelmäßig einen... mehr >
Index-Familie des STOXX, die aus ca. 300 Indizes besteht, die die Wertentwicklung europäischer Aktien abbilden. Wichtigste Indizes sind der STOXX Europe 50, der die nach Freefloat Marktkapitalisierung größten Unternehmen Europas erfasst, und der EURO STOXX 50 mit den größten Unternehmen der... mehr >
1896 erlassenes Gesetz (BörsG), das Organisation und Tätigkeit der deutschen Wertpapierbörsen regelt. Bedeutende Novellierungen erfolgten 1975, 1986, 1989 und v.a. 1994 mit dem Gesetz über den Wertpapierhandel und zur Änderung börsenrechtlicher und wertpapierrechtlicher Vorschriften (Zweites... mehr >
Subindex des Dow Jones Industrial Average (DJIA), bestehend aus 15 Versorgungswerten. ... mehr >
Organ von Börsen, welches von Wertpapier- (§ 2 II BörsG) und auch von Warenbörsen (§ 2 III BörsG) zu bilden ist. Im&nbsp;Börsenrat müssen zur Teilnahme am Börsenhandel zugelassene Personen und Unternehmen (Börsenzulassung) sowie ggf. weitere betroffene Wirtschaftsgruppen und Anleger... mehr >
1994 errichtete Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministers der Finanzen mit Sitz in Frankfurt a.M., zuständig für die Überwachung und Durchsetzung des Wertpapierhandelsgesetzes, des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes und des Wertpapierprospektgesetzes. Zum 1.5.2002 wurde... mehr >
US-amerikanischer Aktienindex&nbsp;zur Messung der Wertentwicklung von Large-Cap-US-Aktien. Mitglied der Dow Jones Total Stock Market Indices-Familie. ... mehr >
kurz: DJIM; Index, der mit islamischem Recht (Scharia) konforme Aktien enthält, unter Einschluss mehrerer Subindices, etwa Technology, Europe. ... mehr >
Mittel der technischen Analyse zur Vorhersage von Trends auf Finanzmärkten, Ende der 1920er-Jahre vom US-Amerikaner Ralph Nelson Elliott kreiert und von dessen Landsleuten Alfred Frost und Robert Prechter weiterentwickelt, um psychologische Aspekte des Käuferverhaltens bei der Kursprognose zu... mehr >
Abk. BGBl.; Presseerzeugnis zur amtlichen Verkündung der vom Bund erlassenen Gesetze und Rechtsverordnungen (Art. 82 GG), herausgegeben vom Bundesjustizministerium, heute auch elektronisch zugänglich. Teile I und II des&nbsp;Bundesgesetzblattes enthalten Rechtsvorschriften in der zeitlichen... mehr >
wissenschaftliche, meist von staatlichen Stellen veranlasste Untersuchung des Kreditsektors, die überwiegend zur Vorbereitung von Neuregelungen im Bankrecht dient. Die preußische&nbsp;Bankenenquete von 1851/52 betonte die Notwendigkeit von Sparkassen für die ärmere Bevölkerung. Die erste... mehr >
Performance-Index, der die Wertentwicklung eines hypothetischen Rentenportfolios (Bond Portfolio) auf der Basis des Kursindex REX angibt, aus dem weder Geld entnommen noch neues investiert wird. Der&nbsp;REX-Performanceindex wird errechnet, indem nach Kalkulation des REX eine Summation von... mehr >
italienische Haupt-Börse, Sitz Mailand; Teil der London Stock Exchange Group plc.; wichtigster Aktienindex: FTSE MIB. ... mehr >
ehemaliger Performance-Index des Neuen Marktes. ... mehr >
amtliche Bezeichnung des Glass Steagall Act 1933. ... mehr >
aufgrund des Company Accounting Reform and Investor Protection Act 2002 (Sarbanes-Oxley Act) errichtetes Organ der US-Bundesverwaltung. ... mehr >
Index, der die nach Marktkapitalisierung und Börsenumsatz 50 größten Technologieaktien des Prime Standard unterhalb des DAX abbildete. Basis der Berechnung war der 30.12.1997 mit einem Wert von 1.000 Punkten. Der Index startete am 1.7.1999 und wurde Ende 2004 eingestellt. ... mehr >
i.d.R. selbstständig ausgeübte wirtschaftliche Betätigung einer Person, die allgemein erlaubt und auf Dauer angelegt ist sowie mit der Absicht ausgeübt wird, Gewinn zu erzielen. Sie kennzeichnet den Gewerbebetrieb und das Handelsgewerbe, auch das Bank"gewerbe”. Der Grundsatz der... mehr >
meist, aber nicht notwendig förmliches Mittel einer Person, um eine hoheitliche Entscheidung von einer übergeordneten Stelle oder einem Gericht überprüfen zu lassen (Bsp. steuerliche Rechtsbehelfsverfahren). ... mehr >
Tendenzbezeichnung für schwachen Börsenhandel (Börse) und fallende Kurse. Gegensatz: freundlich. ... mehr >
NYSE Arca Major Market Index (MMI oder auch XMI); kursgewichteter Aktienindex, der aus den Kursen von 20 amerikanischen Blue Chips errechnet wird. An der Chicago Board of Trade (CBOT) oder Euronext werden auf den MMI Aktienindex-Futures gehandelt. ... mehr >
Deutscher Aktienindex (DAX), der auf Basis der Kurse im Xetra-Handelssystem fortlaufend ermittelt wird. ... mehr >
gem. § 90 InvG (seit 1.5.2013 aufgehoben und abgelöst durch das KAGB) einem Erwerber eines Anteils (Altersvorsorge-Sparer) anzubietender Vertrag einer Kapitalanlagegesellschaft zum Erwerb von Anteilscheinen an einem Altersvorsorge-Sondervermögen mit einer Laufzeit von mindestens 18 Jahren oder... mehr >
Nikkei-Index-225 (Nikkei 225, Nikkei Heikin Kabuka). ... mehr >
auch 65 Stock Average; US-amerikanischer Aktienindex, der aus Dow Jones Industrial Average (DJIA), Dow Jones Utility Average (DJUA) und Dow Jones Transportation Average (DJTA) besteht. ... mehr >
Abk. für Real Estate Mortgage Investment Conduit, d.h. Zweckgesellschaft zur Verbriefung eines Pools von Hypothekenkrediten und Emission als Mortgage Backed Securities. ... mehr >
Aktienindex, der als reiner Kursindex aus den Einheitskursen (Einheitskursermittlung) von 100 an der Frankfurter Börse gehandelten Aktien mit 12 Branchenindizes berechnet wird; 1961 eingerichtet. Basis ist das Kursniveau von Ende 1958 (=&nbsp;100). ... mehr >
engl.&nbsp;Abk. für Interest Rate Guarantee. ... mehr >

References: § 46
 § 2
 § 675
 § 1
 § 7
 § 2
 Art. 4
 § 12
 Art. 19
 § 1
 § 2
 § 7
 Art. 4
 § 52
 § 90