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Timestamp: 2019-07-20 07:16:55+00:00

Document:
Landesrecht BW § 137h SGB 5 | Bundesnorm | Bewertung neuer Untersuchungs- und Behandlungsmethoden mit Medizinprodukten hoher Risikoklasse | Sozialgesetzbuch (SGB) Fünftes Buch (V) - Gesetzliche Krankenversicherung - (Artikel 1 des Gesetzes v. 20. Dezember 1988, BGBl. I S. 2477) | gültig ab: 01.01.2017 gültig bis: 25.05.2020
der Nutzen der Methode unter Anwendung des Medizinprodukts als hinreichend belegt anzusehen ist,
der Nutzen zwar als noch nicht hinreichend belegt anzusehen ist, aber die Methode unter Anwendung des Medizinprodukts das Potential einer erforderlichen Behandlungsalternative bietet, oder
die Methode unter Anwendung des Medizinprodukts kein Potential für eine erforderliche Behandlungsalternative bietet, insbesondere weil sie als schädlich oder unwirksam anzusehen ist.
(3) Für eine Methode nach Absatz 1 Satz 4 Nummer 1 prüft der Gemeinsame Bundesausschuss, ob Anforderungen an die Qualität der Leistungserbringung nach den §§ 136 bis 136b zu regeln sind. Wenn die Methode mit pauschalierten Pflegesätzen nach § 17 Absatz 1a des Krankenhausfinanzierungsgesetzes noch nicht sachgerecht vergütet werden kann und eine Vereinbarung nach § 6 Absatz 2 Satz 1 des Krankenhausentgeltgesetzes oder nach § 6 Absatz 2 Satz 1 der Bundespflegesatzverordnung nicht innerhalb von drei Monaten nach dem Beschluss nach Absatz 1 Satz 4 zustande kommt, ist ihr Inhalt durch die Schiedsstelle nach § 13 des Krankenhausentgeltgesetzes oder nach § 13 der Bundespflegesatzverordnung festzulegen. Der Anspruch auf die vereinbarte oder durch die Schiedsstelle festgelegte Vergütung gilt für Behandlungsfälle, die ab dem Zeitpunkt der Anfrage nach § 6 Absatz 2 Satz 3 des Krankenhausentgeltgesetzes oder nach § 6 Absatz 2 Satz 2 der Bundespflegesatzverordnung in das Krankenhaus aufgenommen worden sind. Für die Abwicklung des Vergütungsanspruchs, der zwischen dem Zeitpunkt nach Satz 3 und der Abrechnung der vereinbarten oder durch die Schiedsstelle festgelegten Vergütung entstanden ist, ermitteln die Vertragsparteien nach § 11 des Krankenhausentgeltgesetzes oder nach § 11 der Bundespflegesatzverordnung die Differenz zwischen der vereinbarten oder durch die Schiedsstelle festgelegten Vergütung und der für die Behandlungsfälle bereits gezahlten Vergütung; für die ermittelte Differenz ist § 15 Absatz 3 des Krankenhausentgeltgesetzes oder § 15 Absatz 2 der Bundespflegesatzverordnung entsprechend anzuwenden.
§ 137h: Eingef. durch Art. 1 Nr. 66 G v. 16.7.2015 I 1211 mWv 23.7.2015
§ 137h Abs. 3 Satz 1: IdF d. Art. 5 Nr. 10 G v. 19.12.2016 I 2986 mWv 1.1.2017
§ 137h SGB 5, vom 06.05.2019, gültig ab 26.05.2020
§ 137h SGB 5, vom 16.07.2015, gültig ab 23.07.2015 bis 31.12.2016
§ 137h SGB 5 wird von folgenden Dokumenten zitiert
§ 91 SGB 5, gültig ab 01.03.2017 bis 04.04.2017
§ 91 SGB 5, gültig ab 01.01.2016 bis 28.02.2017
MeMBV, gültig ab 01.01.2016
§ 1 MeMBV, gültig ab 01.01.2016
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References: § 137
 § 17
 § 6
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 § 13
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 § 6
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 § 11
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 § 15
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 Art. 1

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§ 91

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