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Timestamp: 2020-05-30 14:41:48+00:00

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Kurz und bündig, das Deutsche Weingesetz | Bioweinexperte.de
Kurz und bündig, das Deutsche Weingesetz
Posted on 12. Januar 2020 24. März 2020 by CHo
Die ursprüngliche Fassung des Wein Gesetzes (WeinG) stammt aus dem Jahr 1892, die letzte Änderung erfolgte im November 2019.
Dieses Gesetz regelt den Anbau, das Verarbeiten, das Inverkehrbringen und die Absatzförderung von Wein und sonstigen Erzeugnissen des Weinbaus. So zumindest ein Auszug aus dem Paragraph 1.
In § 2 geht es darum, Begriffe genau zu definieren, wie z.B, dass Inländischer Wein im Inland aus inländischen Weintrauben hergestellter Wein ist.
Aber § 2 gibt auch wirklich interessante Erklärungen, nämlich, was eine Lage und auch was ein Bereich ist. Oder was der Unterschied zwischen einem Qualitätswein einem Landwein, einem Grundwein und einem Prädikatswein ist.
Anbaugebiete laut Weingesetz
Im § 3 sind die Anbaugebiete definiert Seit einer Überarbeitung des Gesetzes im Jahre 1992 gibt es 13 Anbaugebiete. und zwar:
Für uns Verbraucher wird es eigentlich erst wieder in § 17 spannend, hier wird definiert, welche Kriterien Qualitätswein, Prädikatswein, Qualitätslikörwein b.A., Qualitätsperlwein b.A. und Sekt b.A. haben müssen. In § 20 geht es dann darum, wann ein Wein als Prädikatswein in Verbindung mit einem der Begriffe Kabinett, Spätlese, Auslese, Beerenauslese, Trockenbeerenauslese oder Eiswein nur bezeichnet werden.
In § 22 wird beschrieben, wann sich ein Wein Landwein nennen kann.
Ahr, Baden, Franken, Hessische Bergstraße, Mittelrhein, Mosel, Nahe, Pfalz, Rheingau, Rheinhessen, Saale-Unstrut, Sachsen und Württemberg.
Die Anbaugebiete sind also die Größte Einheit. Danach folgt die Einheit „Bereich“. Dies beschreibt einen abgesteckten Bereich des Anbaugebietes. Die „Bereiche“ kann man wiederum in „Großlagen“ und „Einzellagen“ einteilen. Wobei mehrere „Einzellagen“ eine „Großlage bilden“.
Die Reihenfolge lautet also
Anbaugebiet => größte Einheit und es gibt 13 Anbaugebiet
Weiterhin erfolgt die Einteilung in Lagen: eine bestimmte Rebfläche (Einzellage) oder die Zusammenfassung solcher Flächen (Großlage), aus deren Erträgen gleichwertige Weine gleichartiger Geschmacksrichtungen hergestellt zu werden pflegen und die in einer Gemeinde oder in mehreren Gemeinden desselben bestimmten Anbaugebietes belegen sind. Die Zusammenfassung mehrerer Lagen, aus deren Erträgen Weine gleichartiger Geschmacksrichtung hergestellt zu werden pflegen und die in nahe beieinander liegenden Gemeinden desselben bestimmten Anbaugebietes belegen sind wird Bereich genannt
Qualitätsstufen des Weines
Geregelt werden in dem Weingesetz auch die unterschiedlichen Qualitätsstufen:
Landweine Paragraph22
Wein (früher Tafelwein)
Die Anzahl der Betriebe im Weinbau in Deutschland in den Jahren 2008 bis 2018 ist dabei relativ konstant zwischen
Besuch des Weingut St. Antony
2017er "Les Ruches" Cuvée - trocken (Mas des Quernes) 14,50 €

References: § 2
 § 2
 § 3
 § 17
 § 20
 § 22