Source: https://www.notocactus.eu/systematik/eriocephala/120-systematik/gattung-eriocephala/58-eriocephala-nigrispina.html
Timestamp: 2019-09-19 22:51:35+00:00

Document:
Eriocephala nigrispina (K.SCHUM.) LODÉ
Eriocephala nigrispina (Foto: Dr. Thomas Engel)
Echinocactus nigrispinus K.SCHUM.
Schumann, K. (1899) in: Monatsschr. Kakteenk. 9: 45.
Körper aufrecht, zuerst gedrückt kugelförmig, bald aber nimmt er mehr säulenförmige Gestalt an; die Exemplare wachsen in Gruppen bis zu 20 Stück zusammen; Scheitel eingesenkt, in der Jugend von mattsilberfarbigen Stacheln geschlossen, später mit ziemlich reichlichem, weißem Wollfilz versehen. Rippen über 20, durch scharfe Furchen geschieden, ziemlich zugeschärft, bis 1 cm hoch, gekerbt. Areolen kreisförmig, unten 2 mm, oben 3 mm im Durchmesser, mit spärlichem, dann reichlichem Wollfilz versehen. Stacheln 9—10, alle gekrümmt bis gewunden, stielrund, wenig stechend, drahtartig; im Neutrieb rötlich, dann mattsilberfarbig, etwa von der Farbe, in der das gediegene Silber fadenförmig in der Natur
vorkommt. (aus Schumann, Monatsschr. Kakteenk. 9:45)
Areolen: am Scheitel stark wolig, weißer Scheitel bis 6 cm Ø, rund, ca. 6 mm Ø, 1 cm voneinander entfernt. Dornen kräftiger als bei schumannianus, dafür weniger brüchig, am wolligen Scheitel braun mit dunklem Punkt, darüber gewöhnlich grauweiß, von silberfarben bis gelb variierend, alle mit dunklem Punkt; Dornen 3 - 4, bei Jungpflanzen einige Nebendörnchen möglich, sonst 2,5 - 5 cm lang, der unterste bis 6,5 cm, der oberste bis 2 cm, bei älteren Pflanzen fehlend.Knospen: länglich, hell grauwollig, mit dunkelbraunen, bostigen Haaren.Blüten: geschlossen ca. 6 cm lang, geöffnet 7 cm breit, gelb; Fruchtknoten 5 mm lang, 4 mm Ø, bekleidet mit weißer Wolle und einigen dunkelbraunen, borstigen Haaren. Über dem Fruchtknoten ist die Blütenröhre zu einer Masse von 6 mm Höhe verwachsen, dadurch Wand der Blütenröhre bis zum Saum 2 cm lang und 3 mm dick; Blütenröhre trichterförmig, am Saum 18 mm breit; Nektarinne nicht oder kaum feststellbar; Staubblätter vom Grunde der Blütenröhre bis zum Saum gleichmäßig verteilt; primäre Staubblätter 18 mm lang, die oberen bis zum saum 6 mm lang, dünn, bleich gelb; Griffel ohne Narbe 25 mm lang, 1 mm dick; Narbenäste 7, schlank und spitz zulaufend, gespreizt, bis 7 mm lang, gelb, die höchsten Staubbeutel um ca. 2 mm überragend; Blütenblätter gelb, spatelförmig, 27 - 30 mm lang, unten 2 mm breit, bis 9 mm breit.
Eriocephala nigrispina HU 306 (Foto: Werner Uebelmann)
Echinocactus schumannianus NICOLAI var. nigrispinus J.N.HAAGE
Malacocarpus nigrispinus BRITTON & ROSE (→ inkorrekter Gattungsname ICN Art. 11.4)
Britton & Rose (1922): Cactaceae 3: 190.
Eriocephala schumanniana var. nigrispina (K.SCHUMANN) Y.ITO (nom. inval. ICN Art. 41.4)
Notocactus nigrispinus (K.SCHUM.) BUINING
Buining, A. (1970): Succulenta (Netherlands) 49: 179,
Notocactus nigrispinus (K.SCHUMANN) BUINING ex G.SCHÄFER 1979 (nom. inval. ICN Art. 41.4)
Eriocactus nigrispinus (K.SCHUM.) F.RITTER (→ inkorrekter Gattungsname ICN Art. 11.4)
Ritter, F. (1979): Kakteen Südamerika 1: 256.
Brandt, F.H. (1982): Kakteen Orch. Rundschau 7(4): 61.
Notocactus schumannianus subsp. nigrispinus (K.SCHUMANN) T.ENGEL (nom. inval. ICN Art. 41.4)
Engel, T. (1990): Zitat 1990
Notocactus schumannianus f. nigrispinus (K.SCHUMANN) NEDUCHAL
Eriocephala schumanniana (NICOLAI) GUIGGI subsp. nigrispina (K.SCHUM.) GUIGGI
Guiggi, A. (2012): Cactology 3 (Suppl. III): 1.
Echinocactus schumannianus NICOLAI var. nigrispinus (K.SCHUM.) F.HAAGE 1898 (nom. inval. ICN Art. 32.1)
Echinocactus schumannianus var. longispinus F.HAAGE
Haage. F. (1899): Monatsschr. Kakteenk. 9: 43.
Eriocephala schumanniana var. longispina (F.HAAGE) Y.ITO (nom. inval. ICN Art. 41.4)

References: Art. 11
 Art. 41
 Art. 41
 Art. 11
 Art. 41
 Art. 32
 Art. 41