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Timestamp: 2017-04-28 12:42:28+00:00

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Beispiel: Zession, Forderungs(ver)kauf - ppt herunterladen
Veröffentlicht von:Detlef Hofer
Präsentation zum Thema: "Beispiel: Zession, Forderungs(ver)kauf"— Präsentation transkript:
Beispiel: Zession, Forderungs(ver)kaufRepublik Österreich Bundesministerium für Umwelt, Jugend und Familie Der Umwelt- und Wasserwirtschaftsfonds hat Darlehensforderungen im Gesamtnominale von 6.32 Mrd öS zum Preis von 4.51 Mrd öS an folgende Bestbieter verkauft [= zediert]: Österr. Kommunalkredit AG; GiroCredit Bank AG der Sparkassen; West LB Westdeutsche Landesbank (Austria) AG; Raiffeisen Landesbank NÖ-Wien reg. Gen.m.b.H.; Die Erste österr. Spar-Casse-Bank AG; P.S.K. Österreichische Postsparkasse; Raiffeisen Zentralbank Österreich AG; KNP Leykam Netherlands B.V.; Raiffeisenbank OÖ reg.Gen.m.b.H.;Österr. Investitionskredit AG Barta: Zivilrecht online
Barta: Zivilrecht onlineZession (1) 2 ZessionsV Neugläubiger Altgläubiger 3  1  übernommener Zedent Zessionar Schuldner  Zedent (Altgläubiger) steht Forderung gegen Zessus (= Schuldner) zu  Zedent (Altgläubiger) überträgt diese Forderung an den Zessionar (Neu-Gläubiger) mittels Zessionsvertrag  Zessionar steht nun die Forderung gegen den Zessus (Schuldner, debitor cessus) zu Zessus Barta: Zivilrecht online
Barta: Zivilrecht onlineZession (2) Gegenstand der Zession sind Rechte als unkörperliche Sachen; § 292 ABGB Forderungen (relative Rechte) Gewährleistungsansprüche zB Liesinggeber tritt GWL-Ansprüche an Leasingnehmer ab Nicht Pflichten! Daher auch nicht Rechtsverhältnisse, die aus Rechten und Pflichten bestehen > Vertragsübernahme Anwendung der Lehre von Titel & Modus: Zession beinhaltet (schuldrechtlichen) Modus (also das Verfügungsgeschäft) + tauglichen Titel (Verpflichtungsgeschäft) Forderungs(ver)kauf, Forderungsschenkung, treuhändische Übertragung (Inkassozession), Forderungsverpfändung (Sicherungszession) Barta: Zivilrecht online
Zession (3) - denuntiatioDer Zessionsvertrag wird zw Altgläubiger/ Zedent & Neugläubiger/ Zessionar geschlossen! Zustimmung des Schuldners nicht nötig! Verständigung/ denuntiatio des Schuldners (für Gültigkeit) nicht notwendig Sog verdeckte oder stille Zession bei Nichtverständigung Schuldner kann weiterhin mit schuldbefreiender Wirkung (!) - an alten Gläubiger zahlen! bei Sicherungszession ist jedoch die Verständigung des Schuldners konstitutiv dh andernfalls ist die Zession ungültig Unterscheide davon: Verpfändung von Forderungen Barta: Zivilrecht online
Barta: Zivilrecht onlineZession (4): Wirkungen Forderung bleibt dieselbe: §§ 1394, 1395 Satz 2 ABGB Schuldner stehen alle Einreden zu, die er gegen den Altgläubiger hatte Stundung durch den Altgläubiger bereits erfolgte Zahlung, Verjährung Irrtum, Wucher, Nebenrechte gehen über: Hypotheken, Bürgschaften Wertsicherung Eigentumsvorbehalt Mehrfachzession: Kein gutgläubiger Erwerb möglich nur die erste ist wirksam Barta: Zivilrecht online
Barta: Zivilrecht onlineZession (5): Wirkung Nicht abtretbare Rechte Rechte höchstpersönlicher Natur Anspruch des Arbeitgebers auf Dienstleistung Unterhaltsanspruch, Urlaubsanspruch Zessionsverbot Vereinbarung zwischen Schuldner und Gläubiger mit absoluter Wirkung; soll geändert werden (?) wirkt auch gegen Dritte, d.h. verhindert Erwerb vertragswidrig dennoch abgetretener Forderungen siehe § 399 BGB Verbot der Gehaltsabtretung; § 12 KSchG Gewährleistung: § 1397 ABGB für Richtigkeit und Einbringlichkeit Barta: Zivilrecht online
Barta: Zivilrecht onlineStille Zession (1) Schuldner wird von „Abtretung“ nicht verständigt 2 ZessionsV Zedent Zessionar 4c   3 4b 1 4a Zessus Barta: Zivilrecht online
Barta: Zivilrecht onlineStille Zession (2) Zedent hat Forderung gegen Schuldner Zedent überträgt sie mit ZessionsV still (= ohne Verständigung des Schuldners) an Zessionar Dem Zessionar steht nun an und für sich zu, diese Forderung gegen Schuldner geltend zu machen Kraft Vereinbarung tritt jedoch weiterhin (nach außen) der Zedent als Gläubiger auf Sch leistet daher an Zedenten/ Altgläubiger schuldbefreiend Zedent leitet (intern) das vom Schuldner an ihn Geleistete an Zessionar weiter Barta: Zivilrecht online
Inkassozession: § 247 GewO 1994Inkasso-ZessionsV Gläubiger Inkassobüro 3b   Zedent Schuldner Zessionar 1 3a Zessus Barta: Zivilrecht online
Barta: Zivilrecht onlineSicherungszession 3 ZessionsV VK Bank 1 KreditV   gesicherte Forderung Zedent Zessionar 2 K Zessus Sicherungsforderung Barta: Zivilrecht online
Pfändung einer ForderungGericht Doppelverbot 3 Zahlungsverbot; sog. Drittverbot 5 (betreibender) Gläubiger Verfügungsverbot  4  Drittschuldner Verpflichteter 1 2 Schuldner Barta: Zivilrecht online
Zessionsverbot 2 3 1 Zession entgegen ZessionsverbotVerkäufer Dritter Kaufpreisforderung mit Zessionsverbot   3 1 Käufer Drittwirkung Barta: Zivilrecht online
§ 292 ABGB Körperliche und unkörperliche Sachen;Körperliche Sachen sind diejenigen, welche in die Sinne fallen; sonst heißen sie unkörperliche; z. B. das Recht zu jagen, zu fischen und alle andere Rechte. Barta: Zivilrecht online
§ 1393 ABGB Gegenstände der Cession.Alle veräußerliche Rechte sind ein Gegenstand der Abtretung. Rechte, die der Person ankleben, folglich mit ihr erlöschen, können nicht abgetreten werden. Schuldscheine, die auf den Ueberbringer lauten, werden schon durch die Uebergabe abgetreten, und bedürfen nebst dem Besitze keines andern Beweises der Abtretung. Barta: Zivilrecht online
Barta: Zivilrecht online§ 1394 ABGB Wirkung. Die Rechte des Uebernehmers sind mit den Rechten des Ueberträgers in Rücksicht auf die überlassene Forderung eben dieselben. Barta: Zivilrecht online
Barta: Zivilrecht online§ 1395 ABGB Durch den Abtretungsvertrag entsteht nur zwischen dem Ueberträger (Cedent) und dem Uebernehmer der Forderung (Cessionar); nicht aber zwischen dem Letzten und dem übernommenen Schuldner (Cessus) eine neue Verbindlichkeit. Daher ist der Schuldner, so lange ihm der Uebernehmer nicht bekannt wird, berechtiget, den ersten Gläubiger zu bezahlen, oder sich sonst mit ihm abzufinden. Barta: Zivilrecht online
Barta: Zivilrecht online§ 1396 ABGB Dieses kann der Schuldner nicht mehr, so bald ihm der Uebernehmer bekannt gemacht worden ist; allein es bleibt ihm das Recht, seine Einwendungen gegen die Forderung anzubringen. Hat er die Forderung gegen den redlichen Uebernehmer für richtig erkannt, so ist er verbunden, denselben als seinen Gläubiger zu befriedigen. Barta: Zivilrecht online
§ 1397 ABGB: Haftung des ZedentenWer eine Forderung ohne Entgelt abtritt, also verschenkt, haftet nicht weiter für dieselbe. Kommt aber die Abtretung auf eine entgeltliche Art zu Stande; so haftet der Überträger dem Übernehmer sowohl für die Richtigkeit, als für die Einbringlichkeit der Forderung, jedoch nie für mehr, als er von dem Übernehmer erhalten hat. Barta: Zivilrecht online
Barta: Zivilrecht online§ 294 Abs 1 EO Pfändung. (1) Die Exekution auf Geldforderungen des Verpflichteten erfolgt durch Pfändung und Überweisung. Sofern nicht die Bestimmung des § 296 zur Anwendung kommt, geschieht die Pfändung dadurch, dass das Gericht, welches die Execution bewilligt, dem Drittschuldner verbietet, an den Verpflichteten zu bezahlen. Zugleich ist dem Verpflichteten selbst jede Verfügung über seine Forderung sowie über das für dieselbe etwa bestellte Pfand und insbesondere die Einziehung der Forderung zu untersagen. ... Barta: Zivilrecht online
Barta: Zivilrecht online§ 294 Abs 2-4 EO (2) Sowohl dem Drittschuldner wie dem Verpflichteten ist hiebei mitzutheilen, dass der betreibende Gläubiger an der betreffenden Forderung ein Pfandrecht erworben hat. Die Zustellung des Zahlungsverbotes ist nach den Vorschriften über die Zustellung von Klagen vorzunehmen. (3) Die Pfändung ist mit Zustellung des Zahlungsverbotes an den Drittschuldner als bewirkt anzusehen. (4) Der Drittschuldner kann das Zahlungsverbot mit Rekurs anfechten oder dem Exekutionsgericht anzeigen, daß die Exekutionsführung nach den darüber bestehenden Vorschriften unzulässig sei. Barta: Zivilrecht online
Barta: Zivilrecht online§ 247 GewO 1994 Inkassoinstitute (1) Der Bewilligungspflicht unterliegt die Einziehung fremder Forderungen. (2) Die Gewerbetreibenden, die zur Ausübung des Gewerbes der Inkassoinstitute berechtigt sind, sind nicht berechtigt, Forderungen gerichtlich einzutreiben oder sich Forderungen abtreten zu lassen, auch wenn die Abtretung nur zu Zwecken der Einziehung erfolgen sollte. (3) Die Gewerbetreibenden, die zur Ausübung des Gewerbes der Inkassoinstitute berechtigt sind, sind zur Einziehung einer fremden Forderung, die dem Ersatz eines Schadens ohne Beziehung auf einen Vertrag (§ 1295 ABGB) dient, nur berechtigt, wenn diese Forderung unbestritten ist. Barta: Zivilrecht online
§ 12 KschG Verbot der Gehaltsabtretung(1) Eine Lohn- oder Gehaltsforderung des Verbrauchers darf dem Unternehmer nicht zur Sicherung oder Befriedigung seiner noch nicht fälligen Forderungen abgetreten werden. (2) Hat der Dienstgeber dem Unternehmer oder einem Dritten auf Grund einer entgegen dem Abs. 1 abgetretenen Lohn- oder Gehaltsforderung Beträge mit der Wirkung gezahlt, daß er von der Lohn- oder Gehaltsforderung des Verbrauchers befreit worden ist, so hat der Verbraucher an den Unternehmer einen Anspruch auf Ersatz dieses Betrages, soweit nicht der Unternehmer beweist, daß der Verbraucher durch die Abtretung oder die Bezahlung der Lohn- oder Gehaltsforderung von einer Schuld befreit worden ist. Barta: Zivilrecht online
§ 399 BGB Ausschluß der Abtretung bei Inhaltsänderung oder Vereinbarung Eine Forderung kann nicht abgetreten werden, wenn die Leistung an einen anderen als den ursprünglichen Gläubiger nicht ohne Veränderung ihres Inhalts erfolgen kann oder wenn die Abtretung durch Vereinbarung mit dem Schuldner ausgeschlossen ist. Barta: Zivilrecht online
Wie funktioniert Factoring ?K zahlt an Factor 5 6 Factor leitet Rest- betrags an VK weiter Factor = Bank 4 Bevorschussung (max 90 %) durch Factor 3 Factor übernimmt: Debitorenbuchhaltung, Mahnwesen, Inkasso für VK Forderungs- verkauf an Factor 2 Warenlieferung 1 KaufV Export-Factoring: Echtes und Unechtes Echtes Factoring = mit Übernahme des Delkredererisikos; auch F ohne Regreß genannt Hier trifft die F-Bank eine unbedingte Zahlungsver-pflichtung, selbst wenn der Importeur nicht zahlen sollte Diese Form des F ist teurer, überwiegt aber in der Praxis Unechtes Factoring = ohne Übernahme des Delkredererisikos; auch F mit Regreß genannt Hier hält sich F-Bank im Falle der Nichtzahlung seitens des Importeurs am Exporteur schadlos/Regreß Diese Form ist billiger und es kann ein hoher Anteil der angekauften Forderungen bevorschußt werden VK = Factoring-Klient österr Exporteur K = Factoring-Debitor ausländischer Importeur Barta: Zivilrecht online
Abwicklung beim ExportfactoringExporteur Österreich E Importeur Ausland I Lieferung und Faktura + 1 2 KaufV Bevorschussung 80 % 4b Inkasso 7 Zahlung 8 Delcredereübernahme Übersendung der Faktura Ankauf der Forderung + Zahlung 20 % FactoringV Import- Factor 3 4a 6c IF Zahlung 100 % 6b Export- Factor Delcredere 6a Barta: Zivilrecht online EF Faktura (Transfer) 5
Wie funktioniert Export-Factoring ? (1)Wie beim Dokumentenakkreditiv bedient sich hier die Inlandsbank (=EF) häufig einer ausländischen Korrespondenzbank (=IF), weil zB der österr EF kein ausreichendes Wissen über brasilianisches Recht oder Kundenbonität besitzt. In diesem Fall wird aus einem drei-, ein viergliedriges Factoring Beteiligt sind dann: Exporteur + Importeur sowie Export-Factor (im Exportland) + Import-Factor (im Importland) Barta: Zivilrecht online
Wie funktioniert Export-Factoring ? (2)Export-Factoring erfüllt 3 Funktionen: Debitorenmanagement/Schuldenverwaltung Bonitätskontrolle + Delkredereübernahme Finanzierung/Kaufpreiszahlung Es erfolgt eine Arbeitsteilung zwischen Export- und Import-Factor: Export-Factor übernimmt Finanzierung Import-Factor übernimmt Mahn- und Inkassowesen sowie Risikoübernahme im Ausland Barta: Zivilrecht online
Legende zur Abwicklung des Exportfactoring E(xporteur) liefert Waren an I(mporteur)  Originalrechnungen von E, mit dem Vermerk, daß I an IF zu zahlen hat, werden an I gesandt  Rechnungskopien werden an EF, den Vertragspartner des E im Inland, übermittelt  Anhand dieser angekauften Forderungen 4a kann, wenn vertraglich vereinbart, sofort eine Kaufpreiszahlung an Exporteur in Höhe von % des Fakturenwertes erfolgen 4b  EF verkauft idF "seine" Forderung(en) weiter an IF. Durch den Weiterverkauf dieser Forderung(en) wird IF „ETü“ der Forderung(en). Aus diesem Vorgang resultieren wesentliche Vorteile für EF: Auslandsforderungen werden zu Inlandsforderungen, bedeutende Probleme und Risiken wie fremde Sprachen, unbekannte Gesetzgebung, ungewohnte Mahn- und Inkassopraxis sowie ungeläufige Handelsusancen werden ausgeschaltet  IF übernimmt von EF Delcredere(haftung) 6a und zahlt übernommene Forderung zu 100 %an EF 6b , worauf dieser die restlichen 20 % an E zahlt 6c; idF  7 u 8 :s Skizze Barta: Zivilrecht online
Export-Factoring: Echtes und UnechtesEchtes Factoring = mit Übernahme des Delkredererisikos; auch F ohne Regreß genannt Hier trifft die F-Bank eine unbedingte Zahlungsver-pflichtung, selbst wenn der Importeur nicht zahlen sollte Diese Form des F ist teurer, überwiegt aber in der Praxis Unechtes Factoring = ohne Übernahme des Delkredererisikos; auch F mit Regreß genannt Hier hält sich F-Bank im Falle der Nichtzahlung seitens des Importeurs am Exporteur schadlos/Regreß Diese Form ist billiger und es kann ein hoher Anteil der angekauften Forderungen bevorschußt werden Barta: Zivilrecht online
„3“ Arten des SchuldnerwechselsSchuldnerwechsel ↔ Gläubigerwechsel/Zession Gläubiger Alt-Schuldner befreiende oder privative Schuldübernahme Neu-Schuldner Gläubiger Alt-Schuldner Schuldbeitritt kummulative Schuldübernahme + beitretender Schuldner Gläubiger Schuldner Erfüllungsübernahme kummulative Schuldübernahme interner Übernehmer Barta: Zivilrecht online
Privative SchuldübernahmeGläubiger Alt-Schuldner Neu-Schuldner Neuschuldner tritt an die Stelle des Altschuldners Daher ist Zustimmung des Gläubigers nötig § 1405 ABGB: zum Unterschied zur Zession Schuld bleibt aber dieselbe: § 1407 ABGB Daher stehen alle Einwendungen des Altschuldners (gegen seinen Gläubiger) auch dem Übernehmer (Neuschuldner) zu Aber: Bürgen und Pfänder haften nicht (mehr) für den Übernehmer; § 1407 Abs 2 ABGB Barta: Zivilrecht online
Beitretender SchuldnerSchuldbeitritt Gläubiger Alt-Schuldner Solidarische Haftung: § 1357 ABGB + Beitretender Schuldner Neuschuldner tritt dem Altschuldner zur Seite Daher ist Zustimmung des Gläubigers nicht nötig denn der Altschuldner wird nicht befreit ... und der Gläubiger gewinnt einen neuen Schuldner dazu; und Altschuldner und beitretender Schuldner haften solidarisch Beitrittsvertrag: ... zwischen Altschuldner und beitretendem Schuldner ... oder durch Erklärung des beitretenden Schuldners an den Gläubiger; § 1406 Abs 2 ABGB Barta: Zivilrecht online
Erfüllungsübernahme: § 1409 ABGBSchuldner Gläubiger Der Erfüllungsübernehmer/EÜ verpflichtet sich dem Schuldner gegenüber für ihn zu erfüllen interner Übernehmer Schuldner wird nicht (von seiner Schuld) befreit Die EÜ wirkt nur im Innenverhältnis zwischen Schuldner und Übernehmer Übernehmer wird nicht Schuldner des Gläubigers Gläubiger kann deshalb auch nicht auf den Übernehmer greifen, da dieser ihm ja nichts schuldet ! Schuldner kann von EÜ nur Leistung an Gläubiger fordern, nicht an sich selbst ! Übliche Formulierung in Verträgen: “Der Übernehmer verpflichtet sich, den Schuldner schad- und klaglos zu halten“ Barta: Zivilrecht online
Hypothekenübernahme: § 1408 ABGBSonderfall des Schuldnerwechsels Der Erwerber einer mit einer Hypothek belasteten Liegenschaft wird Realschuldner; Sachhaftung (?) Erwerber übernimmt Liegenschaft mit Hypothek Gläubiger der sichergestellten Forderung kann in die Liegenschaft zwangsvollstrecken Ein Fall der Zustimmung durch Stillschweigen! – § 863 ABGB Beispiel: K kauft Grundstück, zahlt aber Kaufpreis an den Verkäufer nicht zur Gänze bar, sondern übernimmt eine auf der Liegenschaft lastende Schuld/Hypothek Barta: Zivilrecht online
Vermögens- oder Unternehmensübernahme (1)§ 1409 ABGB Begriffe: Unternehmen: „selbständige, organisierte Erwerbsgelegenheit“ Gewerbebetrieb, landwirtschafticher Betrieb, Sanatorium Vermögen: Gesamtsache iSd § 302 ABGB Verkehrsauffassung entscheidet Haftung für die Schulden –gesetzlicher Schuldbeitritt Veräußerer haftet weiter Erwerber haftet mit ihm solidarisch Voraussetzung: Das Wesentliche des Unternehmens - sog Unternehmenskern - muß übergehen, nicht nur ein Vermögensbruchteil oder Unternehmensteil; sonst keine Erwerberhaftung Barta: Zivilrecht online
Vermögens- oder Unternehmensübernahme (2)Übernehmer- oder Erwerberhaftung nach § 1409 ABGB gilt nur für jene Schulden, "die er bei der Übergabe [des Vermögens / Unternehmens] kannte oder kennen mußte" System der Betragsbeschränkung / pro viribus-Haftung Haftung ist beschränkt auf die Höhe der übernommenen Aktiva § 1409 Abs 3 ABGB setzt zwingendes Recht Beweislastumkehr für nahe Angehörige Der Begriff naher Angehöriger stammt aus § 32 KO § 1409a ABGB: ● Keine Übernehmerhaftung bei Exekution, Ausgleich und Konkurs etc ● Haftung nach § 1409 ABGB gilt nur für rechtsgeschäftliche Übernahmen Barta: Zivilrecht online
Übernahme von Handelsgeschäften: § 25 HGBFortführung eines unter Lebenden erworbenen Handelsgeschäfts unter der bisherigen Firma: Übernehmer haftet nach § 25 Abs 1 HGB für Geschäftsschulden Forderungen gehen auf Erwerber über, wenn bisheriger Inhaber in die Fortführung der Firma einwilligt; § 25 Abs 2 HGB Fortführung eines unter Lebenden erworbenen Handelsgeschäfts ohne bisherige Firma Übernehmer haftet für bestehende Geschäftsschulden nur bei besonderer Verpflichtung; § 25 Abs 3 HGB Keine Haftung bei Übernahme im Konkurs und Ausgleich; § 25 Abs 4 HGB Andere Vorschriften bleiben nach § 25 Abs 5 HGB unberührt Insbesonders: § 1409 ABGB: gesetzlicher Schuldbeitritt des Erwerbers Barta: Zivilrecht online
Übernahme von Handelsgeschäften: § 26 HGBVeräußererhaftung verjährt nach § 26 Abs 1 HGB - anders als nach dem ABGB – in 5 Jahren Erben haften für Verbindlichkeiten nach § 25 HGB: ... bei Fortführung der Firma; Aber keine unbeschränkte Haftung, wenn Geschäftsbetrieb innerhalb von 3 Mo eingestellt wird Vergesellschaftung; § 28 HGB eines Einzelhandelsunternehmens in OHG oder KG Haftung der Gesellschaft auch ohne Firmenfortführung Abweichende Vereinbarung (gegenüber Dritten) wirksam, wenn  Eintragung ins Firmenbuch + Bekanntmachung oder Mitteilung an Dritte Barta: Zivilrecht online
Barta: Zivilrecht onlineVertragsübernahme ... meint: Übertragung aller Rechte und Pflichten einer Partei im Schuldverhältnis durch einen einheitlichen Rechtsakt; also der Gläubiger- oder Schuldnerrolle Praktisch bedeutsam für den: Parteiwechsel im Kreditverhältnis; Umschuldung ! Austausch des Arbeitgebers bei Unternehmensveräußerungen Sie ist dem ABGB noch unbekannt Schuldverhältnis: kontinuierliche, meist wechselseitige Rechtsbeziehung, bestehend aus Rechten und Pflichten Grundsatz: alle 3 Parteien müssen zustimmen ! Unterscheide davon: Übertragung einzelner Rechte = Zession Übertragung einzelner Pflichten = Schuldnerwechsel Vertragsübernahme ist auch nicht nur eine rechtliche Kombination von Zession und Schuldübernahme; so behalf man sich aber früher! Barta: Zivilrecht online
Gesetzliche Ausnahmen ...... vom Grundsatz der Zustimmung aller Beteiligten ! § 69 VersVG: Erwerber des versicherten Gegenstandes tritt anstelle des Veräußerers ins Versicherungsverhältnis ein; zB KFZ-Versicherung beim Autoverkauf § 12 Abs 1 MRG: Eintrittsrecht naher Angehöriger in den Mietvertrag; Gesetz spricht irreführend von Abtretung § 12a MRG: Übergang des Mietverhältnisses bei Unternehmensveräußerung oder -verpachtung § 13 MRG: Wohnungstausch auch gegen den Willen des Vermieters; Gericht ersetzt seine Zustimmung § 31c Abs 3 KSchG: Verhinderter Reisender kann sein Vertragsverhältnis auf „andere Person“ übertragen §§ 3 ff AVRAG: Betriebsübergang Barta: Zivilrecht online
Unternehmens(ver)kauf - AusnahmeAG2= Neupartei Übernommene Partei(en): AN1-x AN1 AN2 AN3 AN4 ArbeitsV zw AG1 und AN Unternehmenskauf: Überbürdung des gesamten Schuldverhältnisses = Re und Pfln wird bewirkt durch Vereinbarung zwischen AG1 + AG2 AG1=Altpartei In Ö lange keine gesetzliche Regelung wie in der CH und D; nunmehr aber §§ 3 ff AVRAG, BGBl 495/1993 Barta: Zivilrecht online
§ 302 ABGB Gesamtsache (universitas rerum).Ein Inbegriff von mehreren besondern Sachen, die als Eine Sache angesehen, und mit einem gemeinschaftlichen Nahmen bezeichnet zu werden pflegen, macht eine Gesammtsache aus, und wird als ein Ganzes betrachtet. Barta: Zivilrecht online
Barta: Zivilrecht online§ 1357 ABGB Wer sich als Bürge und Zahler verpflichtet hat, haftet als ungetheilter Mitschuldner für die ganze Schuld; es hängt von der Willkühr des Gläubigers ab, ob er zuerst den Hauptschuldner, oder den Bürgen oder beyde zugleich belangen wolle (§. 891). Barta: Zivilrecht online
Barta: Zivilrecht online§ 1405 ABGB Wer einem Schuldner erklärt, seine Schuld zu übernehmen (Schuldübernahme), tritt als Schuldner an dessen Stelle, wenn der Gläubiger einwilligt. Bis diese Einwilligung erfolgt oder falls sie verweigert wird, haftet er wie bei Erfüllungsübernahme (§ 1404). Die Einwilligung des Gläubigers kann entweder dem Schuldner oder dem Übernehmer erklärt werden. Barta: Zivilrecht online
Barta: Zivilrecht online§ 1406 ABGB (1) Auch ohne Vereinbarung mit dem Schuldner kann ein Dritter durch Vertrag mit dem Gläubiger die Schuld übernehmen. (2) Im Zweifel ist aber die dem Gläubiger erklärte Übernahme als Haftung neben dem bisherigen Schuldner, nicht an dessen Stelle zu verstehen. Barta: Zivilrecht online
Barta: Zivilrecht online§ 1407 ABGB (1) Die Verbindlichkeiten des Übernehmers sind mit den Verbindlichkeiten des bisherigen Schuldners in Rücksicht auf die übernommene Schuld ebendieselben. Der Übernehmer kann dem Gläubiger die aus dem Rechtsverhältnis zwischen diesem und dem bisherigen Schuldner entspringenden Einwendungen entgegensetzen. (2) Die Nebenrechte der Forderung werden durch den Schuldnerwechsel nicht berührt. Bürgen und von dritten Personen bestellte Pfänder haften jedoch nur dann fort, wenn der Bürge oder Verpfänder dem Schuldnerwechsel zugestimmt hat. Barta: Zivilrecht online
Barta: Zivilrecht online§ 1408 ABGB Übernimmt bei Veräußerung einer Liegenschaft der Erwerber ein auf ihr haftendes Pfandrecht, so ist dies im Zweifel als Schuldübernahme zu verstehen. Der Veräußerer kann, nach vollzogener Übertragung des Eigenthums, den Gläubiger zur Annahme des neuen Schuldners an seiner Stelle schriftlich mit der Wirkung auffordern, daß die Einwilligung als erteilt gilt, wenn sie nicht binnen sechs Monaten versagt wird. Auf diese Wirkung muß in der Aufforderung ausdrücklich hingewiesen sein. Barta: Zivilrecht online
Barta: Zivilrecht online§ 1409 ABGB (1) Übernimmt jemand ein Vermögen oder ein Unternehmen, so ist er unbeschadet der fortdauernden Haftung des Veräußerers den Gläubigern aus den zum Vermögen oder Unternehmen gehörigen Schulden, die er bei der Übergabe kannte oder kennen mußte, unmittelbar verpflichtet. Er wird aber von der Haftung insoweit frei, als er an solchen Schulden schon so viel berichtigt hat, wie der Wert des übernommenen Vermögens oder Unternehmens beträgt. (2) Ist jedoch ein naher Angehöriger des Veräußerers (§ 32 KO) der Übernehmer, so trifft ihn diese Verpflichtung, soweit er nicht beweist, daß ihm die Schulden bei der Übergabe weder bekannt waren noch bekannt sein mußten. (3) Entgegenstehende Vereinbarungen zum Nachteile der Gläubiger sind diesen gegenüber unwirksam. Barta: Zivilrecht online
Barta: Zivilrecht online§ 1409a ABGB Wer ein Vermögen oder ein Unternehmen im Weg der Zwangsvollstreckung, des Konkurses, des Ausgleichsverfahrens (auch des fortgesetzten Verfahrens) oder der Überwachung des Schuldners durch Sachwalter der Gläubiger erwirbt, haftet nicht nach § 1409 Abs. 1 und 2. Barta: Zivilrecht online
Barta: Zivilrecht online§ 32 KO 1) Als nahe Angehörige sind der Ehegatte und Personen anzusehen, die mit dem Gemeinschuldner oder dessen Ehegatten in gerader Linie oder bis zum vierten Grad der Seitenlinie verwandt oder verschwägert sind, ferner Wahl- und Pflegekinder sowie Personen, die mit dem Gemeinschuldner in außerehelicher Gemeinschaft leben. Außereheliche Verwandtschaft ist der ehelichen gleichzustellen. (2) Ist der Gemeinschuldner eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung, so gelten die Gesellschafter und frühere Gesellschafter, die im letzten Jahre vor der Konkurseröffnung aus der Gesellschaft ausgeschieden sind, als nahe Angehörige der Gesellschaft. Das gleiche gilt für die nahen Angehörigen der im ersten Satz bezeichneten Gesellschafter. Barta: Zivilrecht online
Barta: Zivilrecht online§ 25 Abs 1 und 2 HGB (1) Wer ein unter Lebenden erworbenes Handelsgeschäft unter der bisherigen Firma mit oder ohne Beifügung eines das Nachfolgeverhältnis andeutenden Zusatzes fortführt, haftet für alle im Betriebe des Geschäfts begründeten Verbindlichkeiten des früheren Inhabers. Die in dem Betriebe begründeten Forderungen gelten den Schuldnern gegenüber als auf den Erwerber übergegangen, falls der bisherige Inhaber oder seine Erben in die Fortführung der Firma gewilligt haben. (2) Eine abweichende Vereinbarung ist einem Dritten gegenüber nur wirksam, wenn sie in das Firmenbuch eingetragen und bekannt gemacht oder von dem Erwerber oder dem Veräußerer dem Dritten mitgeteilt worden ist (3) ... Barta: Zivilrecht online
Barta: Zivilrecht online§ 25 Abs 3 bis 5 HGB (3) Wird die Firma nicht fortgeführt, so haftet der Erwerber eines Handelsgeschäfts für die früheren Geschäftsverbindlichkeiten nur, wenn ein besonderer Verpflichtungsgrund vorliegt, insbesondere wenn die Übernahme der Verbindlichkeiten in handelsüblicher Weise von dem Erwerber bekannt gemacht worden ist. (4) Wer ein Handelsgeschäft im Weg der Zwangsvollstreckung, des Konkurses, des Ausgleichsverfahrens (auch des fortgesetzten Verfahrens) oder der Überwachung des Schuldners durch Sachwalter der Gläubiger erwirbt, haftet nicht nach Abs. 1. (5) Durch diese Bestimmungen wird eine durch andere Vorschriften begründete Haftung für die zu einem übernommenen Vermögen oder Unternehmen gehörenden Schulden nicht berührt. Barta: Zivilrecht online
Barta: Zivilrecht online§ 26 HGB (1) Ist der Erwerber des Handelsgeschäfts auf Grund der Fortführung der Firma oder auf Grund der im § 25 Abs. 3 bezeichneten Bekanntmachung für die früheren Geschäftsverbindlichkeiten haftbar, so verjähren die Ansprüche der Gläubiger gegen den früheren Inhaber mit dem Ablaufe von fünf Jahren, falls nicht nach den allgemeinen Vorschriften die Verjährung schon früher eintritt. (2) Die Verjährung beginnt im Falle des § 25 Abs. 1 mit dem Ende des Tages, an welchem der neue Inhaber der Firma in das Firmenbuch des Gerichts der Hauptniederlassung eingetragen worden ist, im Falle des § 25 Abs. 3 mit dem Ende des Tages, an welchem die Kundmachung der Übernahme stattgefunden hat. Konnte der Gläubiger die Leistung erst in einem späteren Zeitpunkte verlangen, so beginnt die Verjährung mit diesem Zeitpunkte. Barta: Zivilrecht online
Barta: Zivilrecht online§ 27 HGB (1) Wird ein zu einem Nachlasse gehörendes Handelsgeschäft von dem Erben fortgeführt, so finden auf die Haftung des Erben für die früheren Geschäftsverbindlichkeiten die Vorschriften des § 25 entsprechende Anwendung (2) Die unbeschränkte Haftung nach § 25 Abs. 1 tritt nicht ein, wenn die Fortführung des Geschäfts vor dem Ablauf von drei Monaten eingestellt wird. Die dreimonatige Frist läuft von der Einantwortung der Verlassenschaft oder, wenn dem Erben die Besorgung und Benutzung der Verlassenschaft nach § 810 des österreichischen Bürgerlichen Gesetzbuchs überlassen worden ist, von der Erlassung dieser Anordnung. Ist der Erbe nicht eigenberechtigt und ist für ihn kein gesetzlicher Vertreter bestellt, so endet diese Frist nicht vor dem Ablauf von drei Monaten seit der Bestellung eines gesetzlichen Vertreters oder seit dem Eintritt der unbeschränkten Handlungsfähigkeit des Erben. Barta: Zivilrecht online
Barta: Zivilrecht online§ 28 HGB (1) Tritt jemand als persönlich haftender Gesellschafter oder als Kommanditist in das Geschäft eines Einzelkaufmanns ein, so haftet die Gesellschaft, auch wenn sie die frühere Firma nicht fortführt, für alle im Betriebe des Geschäfts entstandenen Verbindlichkeiten des früheren Geschäftsinhabers. Die in dem Betriebe begründeten Forderungen gelten den Schuldnern gegenüber als auf die Gesellschaft übergegangen. (2) Eine abweichende Vereinbarung ist einem Dritten gegenüber nur wirksam, wenn sie in das Firmenbuch eingetragen und bekannt gemacht oder von einem Gesellschafter dem Dritten mitgeteilt worden ist. Barta: Zivilrecht online
Abtretung des Mietrechts: § 12 Abs 1 MRG(1) Der Hauptmieter einer Wohnung, der die Wohnung verläßt, darf seine Hauptmietrechte an der Wohnung seinem Ehegatten oder Verwandten in gerader Linie einschließlich der Wahlkinder oder Geschwister abtreten, falls der Ehegatte oder die Verwandten in gerader Linie einschließlich der Wahlkinder mindestens die letzten zwei Jahre, die Geschwister mindestens die letzten fünf Jahre mit dem Hauptmieter im gemeinsamen Haushalt in der Wohnung gewohnt haben Barta: Zivilrecht online
Barta: Zivilrecht online§ 12a Abs 1 MRG (1) Veräußert der Hauptmieter einer Geschäftsräumlichkeit das von ihm im Mietgegenstand betriebene Unternehmen zur Fortführung in diesen Räumen, so tritt der Erwerber des Unternehmens anstelle des bisherigen Hauptmieters in das Hauptmietverhältnis ein. Sowohl der Veräußerer als auch der Erwerber sind verpflichtet, die Unternehmensveräußerung dem Vermieter unverzüglich anzuzeigen. Der Vermieter kann die Rechtsfolgen des durch die Unternehmensveräußerung herbeigeführten Eintritts des Erwerbers in das Hauptmietverhältnis ab dem der Unternehmensveräußerung folgenden Zinstermin geltend machen. Barta: Zivilrecht online
Wohnungstausch § 13 Abs 1 MRG(1) Stimmt der Vermieter dem von seinem Hauptmieter, der die Wohnung vor mehr als fünf Jahren gemietet hat, aus wichtigen, besonders sozialen, gesundheitlichen oder beruflichen Gründen mit einem Dritten geschlossenen Vertrag über den Tausch ihrer im selben Gemeindegebiet befindlichen Mietwohnungen zur angemessenen Befriedigung des beiderseitigen Wohnbedürfnisses nicht zu, obwohl ihm der Eintritt des Dritten in den Mietvertrag nach Lage der Verhältnisse zugemutet werden kann, so hat das Gericht (die Gemeinde, § 39) auf Antrag des Hauptmieters die zum Eintritt des Dritten in den Mietvertrag erforderliche Zustimmung des Vermieters zu ersetzen, sofern im Zeitpunkt der Antragstellung gegen den Hauptmieter weder eine gerichtliche Kündigung noch eine Klage auf Räumung der Wohnung anhängig ist. Barta: Zivilrecht online
Veräußerung einer versicherten Sache: § 69 VersVG(1) Wird die versicherte Sache vom Versicherungsnehmer veräußert, so tritt an Stelle des Veräußerers der Erwerber in die während der Dauer seines Eigentums aus dem Versicherungsverhältnis sich ergebenden Rechte und Pflichten des Versicherungsnehmers ein. (2) Für die Prämie, welche auf die zur Zeit des Eintrittes laufende Versicherungsperiode entfällt, haften der Veräußerer und der Erwerber zur ungeteilten Hand. (3) Der Versicherer hat die Veräußerung in Ansehung der durch das Versicherungsverhältnis gegen ihn begründeten Forderungen erst dann gegen sich gelten zu lassen, wenn er von ihr Kenntnis erlangt; die Vorschriften der §§ 1394 bis 1396 des Allgemeinen bürgerlichen Gesetzbuches sind entsprechend anzuwenden. Barta: Zivilrecht online
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Zession, Gläubigerwechsel, Forderungsabtretung

References: § 292
 § 399
 § 12
 § 1397
 § 247

§ 292

§ 1393

§ 1397
 § 296

§ 12

§ 399
 § 1405
 § 1407
 § 1407
 § 1357
 § 1406
 § 1409
 § 1408
 § 863
 § 302
 § 1409
 § 1409
 § 32
 § 1409
 § 1409
 § 25
 § 25
 § 25
 § 25
 § 25
 § 25
 § 1409
 § 26
 § 26
 § 25
 § 28
 § 69
 § 12
 § 12
 § 13
 § 31

§ 302
 § 1409
 § 25
 § 25
 § 25
 § 25
 § 25
 § 810
 § 12
 § 13
 § 39
 § 69