Source: https://findok.bmf.gv.at/findok?execution=e100000s1&segmentId=a180d510-eb60-41d1-82b8-d72bac8cbf9e
Timestamp: 2020-07-04 10:00:19+00:00

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Damit die Berechnung des Jahressechstels nicht dazu führen kann, dass insgesamt mehr als ein Sechstel der im Kalenderjahr tatsächlich zugeflossenen laufenden Bezüge als sonstiger Bezug mit den festen Steuersätzen besteuert wird, hat der Arbeitgeber ab dem Kalenderjahr 2020 sicherzustellen, dass maximal ein Sechstel der im Kalenderjahr zugeflossenen laufenden Bezüge nach § 67 Abs. 1 EStG 1988 besteuert wird. Der Arbeitgeber hat dies entweder schon durch Modifikationen der Lohnverrechnung während des Jahres oder bei Auszahlung des letzten Bezuges im Kalenderjahr umzusetzen; dh. im Dezember oder bei unterjähriger Beendigung des Dienstverhältnisses im Beendigungsmonat (Kontrollrechnung). Diese Begrenzung gilt nicht für Fälle einer unterjährigen Elternkarenz. Elternkarenz liegt vor, wenn für Eltern gegenüber dem Arbeitgeber ein gesetzlicher Anspruch auf Karenz gemäß Mutterschutzgesetz bzw. Väterkarenzgesetz besteht (inklusive Papamonat nach § 1a VKG und Mutterschutz); siehe auch Rz 1193b.
Bei mehreren Dienstverhältnissen zum selben Arbeitgeber ist jedes Dienstverhältnis gesondert zu beurteilen (zB bei Elternkarenz und einem parallelen geringfügigen oder vorübergehenden Dienstverhältnis).
laufende steuerfreie Zuwendungen gemäß § 3 Abs. 1 Z 10, Z 11 lit. b und Z 15 lit. a EStG 1988, Z 11 und Z 15 lit. a EStG 1988, laufend gewährte Sachbezüge gemäß § 15 EStG 1988,
steuerfreie laufende Bezüge gemäß § 3 EStG 1988, ausgenommen laufende Einkünfte gemäß § 3 Abs. 1 Z 10, Z 11 lit. b und Z 15 lit. a EStG 1988, Z 11 und Z 15 lit. a EStG 1988.
§ 1a VKG, Väter-Karenzgesetz, BGBl. Nr. 651/1989
Findok-Nr: 19974.19, aufgenommen am: 03.01.2020 08:08:16, Dokument-ID: b509bed1-cf0e-4276-85a6-93fc619ef759, Segment-ID: a180d510-eb60-41d1-82b8-d72bac8cbf9e

References: § 67
 § 1
 § 3
 § 15
 § 3
 § 3

§ 1