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Timestamp: 2019-02-22 13:24:16+00:00

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Rechtsprechung - Suchergebnis - 22.02.2019 14:24h
6 A 7.14
Auskunft; Auskunftsbegehren; Auskunftspflicht; Anspruch auf ermessensfehlerfreie Entscheidung; Ausschlussregelung; Bundesnachrichtendienst; informationelle Selbstbestimmung; gewichtiger Nachteil; Herkunft; Empfänger von Übermittlungen; personenbezogene Daten; gespeicherte Daten; National Security Agency; Datenaustausch; Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung; Geheimhaltungsinteresse; Ausforschungsgefahr; Ausnahmefall; Schutz der Arbeitsweise; Rechtsschutzgarantie; Quelle; Sicherstellung behördlicher Aufgabenerfüllung; ausländischer Nachrichtendienst; Weitergabe von Daten; Betroffener; Informationsinteresse; Bundestagsabgeordneter; Mandatsausübung; Schutz des freien Mandats.
1. Greift der gesetzliche Anspruch auf Auskunft über die vom Bundesnachrichtendienst gespeicherten personenbezogenen Daten im Einzelfall nicht durch, kann ein Antragsteller sein Auskunftsbegehren auf einen aus dem Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung herzuleitenden Anspruch auf ermessensfehlerfreie Entscheidung stützen.
2. Dieser Ermessensanspruch ist wegen der in § 15 Abs. 3 BVerfSchG enthaltenen Wertung des Gesetzgebers in dem Sinne vorstrukturiert, dass dem Geheimhaltungsinteresse an Herkunft und Empfängern der Daten regelmäßig ein Vorrang gegenüber dem Informationsinteresse des Antragstellers einzuräumen ist.
3. Für einen Ausnahmefall muss der Antragsteller Anhaltspunkte aufzeigen, aus denen sich ergibt, dass eine Auskunft über Herkunft und Weitergabe der Daten zur Vermeidung gewichtiger Nachteile erforderlich ist (hier verneint).
GG Art. 1 Abs. 1, Art. 2 Abs. 1, Art. 19 Abs. 4, Art. 38 Abs. 1 Satz 2
Artikel 10-Gesetz § 7a
Aktenzeichen: 6A7.14 Paragraphen: Datum: 2016-06-15
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Aktenzeichen: 6A3.13 Paragraphen: Datum: 2014-05-14
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6 C 4.12
Verfassungsschutzbericht des Bundes; Bürgerbewegung pro Köln; Verdachtsfall; Unterlassungsanspruch; Folgenbeseitigungsanspruch; tatsächliche Anhaltspunkte.
BVerfSchG §§ 3 Abs. 1, 4 Abs. 1, 16
Aktenzeichen: 6C4.12 Paragraphen: Datum: 2013-06-26
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1 WB 21.12
SÜG § 6 Abs. 1, Abs. 3
SG § 13 Abs. 1
Aktenzeichen: 1WB21.12 Paragraphen: SÜG§6 SG§13 Datum: 2012-11-20
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6 A 2.10
Gedanke der Völkerverständigung; Gazastreifen; HAMAS; humanitäre Hilfeleistungen; palästinensische Gebiete; Sozialverein; Unterstützung; Vereinsverbot; Westjordanland
VereinsG § 3 Abs. 1, Abs. 2
VwVfG § 28 Abs. 2 Nr. 1
Aktenzeichen: 6A2.10 Paragraphen: GGArt.9 VereinsG§3 Datum: 2012-04-18
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Prozeßrecht Staatsrecht - Auskunft Verfassungsschutz
14 PS 1/12
Zwischenverfahren nach § 99 Abs. 2 VwGO. Zur (hier bejahten) Rechtmäßigkeit der Weigerung der Verfassungsschutzbehörde nach § 99 Abs. 1 Satz 2 VwGO, dem Verwaltungsgericht im Hauptsacheverfahren betreffend einen Anspruch auf Auskunftserteilung nach § 13 NVerfSchG angeforderte Aktenteile vorzulegen.
VerfSchG ND § 13
Aktenzeichen: 14PS1/12 Paragraphen: VerfSchGNds§13 VwGO§99 Datum: 2012-03-23
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6 A 2.08
Vereinsverbot; Teilorganisation; Anhörung; Zuständigkeit als Verbotsbehörde
VereinsG § 3 Abs. 2
VereinsG § 3 Abs. 3
Aktenzeichen: 6A2.08 Paragraphen: VereinsG§3 Datum: 2009-08-05
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Staatsrecht - Verfassungsschutz Sicherheit
6 A 3.08
VereinsG § 3 Abs. 5
StGB § 130 Abs. 3
StGB § 130 Abs. 5
Aktenzeichen: 6A3.08 Paragraphen: Datum: 2009-08-05
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16 A 844/08
BVerfSchG § 11 Abs. 1 Satz 1
BVerfSchG § 15 Abs. 1
Aktenzeichen: 16A844/08 Paragraphen: BVerfSchG§11 BVerfSchG§15 GGArt.1 GGArt.1 Datum: 2009-02-13
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6 C 21.07
Versammlung "Gedenken an Rudolf Hess"; unmittelbare Gefahr der Verletzung von § 130 Abs. 4 StGB; mittelbare Billigung der nationalsozialistischen Gewaltund Willkürherrschaft 1. § 130 Abs. 4 StGB ist ein die Meinungsfreiheit (Art. 5 Abs. 1 Satz 1 GG) in verfassungsmäßiger Weise einschränkendes "allgemeines Gesetz" im Sinne von Art. 5 Abs. 2 Alt. 1 GG.
StGB § 130 Abs.
Aktenzeichen: 6C21.07 Paragraphen: GGArt.5 GGArt.8 VersG§15 StGB§130 Datum: 2008-06-25
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Verfassungsschutzbericht; Unterlassungsanspruch; Tatsachenbehauptungen; Geheimschutz; freie Überzeugung; Beweisnotstand; Beweismaß; Nichterweislichkeit; Beweiserleichterung; Beweisregel; freie Beweiswürdigung; Beweislastverteilung; materielle Beweislast; Beweislastumkehr
1. Enthält ein Verfassungsschutzbericht zur Begründung eines Werturteils Tatsachenbehauptungen, müssen diese der Wahrheit entsprechen. Die materielle Beweislast für die Richtigkeit der streitigen Tatsachenbehauptungen liegt bei der Verfassungsschutzbehörde.
2. Wurde in einem Zwischenverfahren nach § 99 Abs. 2 VwGO endgültig festgestellt, dass die Verweigerung einer Aktenvorlage rechtmäßig ist, hat das Gericht der Hauptsache die ihm verbleibenden Möglichkeiten der Sachaufklärung vollständig auszuschöpfen. Dabei hat es einen durch die Sperrerklärung verursachten Beweisnotstand unter Berücksichtigung der gesetzlichen Verteilung der materiellen Beweislast angemessen zu würdigen.
VSG BW § 3
VSG BW § 12
Aktenzeichen: 6C13.07 Paragraphen: VwGO§86 VwGO§99 VwGO§108 VSGBW§3 VSGBW§12 Datum: 2008-05-21
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1 S 2321/05
1. Mit der Erwähnung einer als verfassungsfeindlich und extremistisch eingestuften Organisation im Verfassungsschutzbericht wird deren sozialer Geltungsanspruch in Frage gestellt. Der Eingriff in die Rechtsstellung der Organisation ist nur dann gerechtfertigt, wenn sich die Einschätzung als verfassungsfeindlich auf tatsächliche Anhaltspunkte stützen kann. Die Tatsachenbehauptungen, die zur Begründung des abschließenden Werturteils über die - bzw. den Verdacht der - Verfassungsfeindlichkeit herangezogen werden, müssen demnach der Wahrheit entsprechen.
2. Die materielle Beweislast für die Richtigkeit der im Verfassungsschutzbericht enthaltenen Tatsachenbehauptungen liegt bei der Verfassungsschutzbehörde.
3. Das Regelbeweismaß der vollen richterlichen Überzeugung (§ 108 Abs. 1 Satz 1 VwGO) gilt auch dann, wenn solche Tatsachenbehauptungen im Streit stehen; der Beweisnot der Verfassungsschutzbehörde infolge einer rechtmäßigen Verweigerung der Aktenvorlage ist im Rahmen der Beweiswürdigung Rechnung zu tragen.
4. Dem Gericht ist es in dieser Situation nicht von vornherein verwehrt, seine richterliche Überzeugung maßgeblich auch auf mittelbare Beweismittel zu stützen.
GG Art. 1, Art. 2, Art. 19
LVSG §§ 3, 12
Aktenzeichen: 1S2321/05 Paragraphen: GGArt.1 GGArt.2 GGArt.19 LVSG§3 LVSG§12 Datum: 2006-11-24
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3 C 34.05
BVerfSchG § 13 Abs. 1
Aktenzeichen: 3C34.05 Paragraphen: BVerfSchG§13 VwGO§99 Datum: 2006-09-27
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Ordnungsrecht Staatsrecht - Ordnungsrecht Polizeirecht Grundgesetz Verfassungsschutz Sicherheit
Nds.SOG § 33a
Aktenzeichen: 1BvR668/04 Paragraphen: Nds.SOG§33a GGArt.2 GGArt.5 GGArt.10 Datum: 2005-07-27
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15.04.2005 21 A 4183/03
Zur Frage, zu wessen Lasten die Unaufklärbarkeit der Richtigkeit von in den Akten des Bundesamtes für Verfassungsschutz gespeicherten personenbezogenen Daten geht, wenn der Kläger auf der Grundlage des § 13 Abs. 1 BVerfSchG die Anbringung eines Unrichtigkeitsvermerks begehrt.
Aktenzeichen: 21A4183/03 Paragraphen: GGArt.19 BDSG§3 BVerfSchG§13 Datum: 2005-04-15
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Staatsrecht - Grundgesetz Verfassungsschutz
09.03.2005 6 C 3.04
Landesamt für Verfassungsschutz; Scientology; informationelles Selbstbestimmungsrecht; Weitergabe von Daten; unzuständige Behörde
Aktenzeichen: 6C3.04 Paragraphen: GGArt.1 GGArt.2 Datum: 2005-03-09
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=6097

References: § 15
 Art. 1
 Art. 2
 Art. 19
 Art. 38
 § 7
 § 6
 § 13
 § 3
 § 28
 § 99
 § 99
 § 13
 § 13
 § 3
 § 3
 § 3
 § 130
 § 130
 § 11
 § 15
 § 130
 § 130
 Art. 5
 § 130
 § 99
 § 3
 § 12
 Art. 1
 Art. 2
 Art. 19
 § 13
 § 33
 § 13