Source: https://195.groupsres.com/kongresshotel-potsdam-am-templiner-see-hotel-h195/agb/?lng=de-de&ccur=EUR
Timestamp: 2019-05-19 21:29:44+00:00

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1. Diese Geschäftsbedingungen gelten für Verträge über die mietweise Überlassung von Konferenz-, Bankett- und Veran-staltungsräumen des Hotels zur Durchführung von Veranstal-tungen wie Banketten, Seminaren, Tagungen, Ausstellungen und Präsentationen etc. sowie für alle damit zusammenhän-genden weiteren Leistungen und Lieferungen des Hotels.
2. Die Unter- oder Weitervermietung der überlassenen Räume, Flächen oder Vitrinen, die Einladung zu Vorstellungsgesprä-chen, Verkaufs- oder ähnlichen Veranstaltungen sowie öffentli-che Anzeigen, die Hinweise zu den Veranstaltungen enthalten, bedürfen der vorherigen Zustimmung des Hotels in Textform, wobei § 540 Abs. 1 Satz 2 BGB abbedungen (kein Sonderkün-digungsrecht des Kunden im Falle der verweigerten Zustim-mung) wird, soweit der Kunde nicht Verbraucher ist.
3. Entgegenstehende oder abweichende Bedingungen des Kun-den werden durch das Hotel nicht anerkannt, es sei denn ihrer Geltung wurde ausdrücklich zugestimmt. Dies gilt auch dann, wenn das Hotel in Kenntnis entgegenstehender Bedingungen des Kunden die Lieferung oder Leistung an den Kunden vorbe-haltlos ausführt.
4. Darüber hinaus gelten jeweils die bei Vertragsabschluss ver-einbarten zusätzlichen Bedingungen.
1. Der Vertrag kommt durch die Annahme des Antrags des Kun-den / Veranstalters durch das Hotel zustande. Dem Hotel steht es frei, die Veranstaltungsbuchung zu bestätigen. Elektroni-sche Erklärungen gelten als zugegangen, wenn die Partei, die für die bestimmt sind, diese unter gewöhnlichen Umständen abrufen kann, und der Zugang zu den bekannt gegebenen Ge-schäftszeiten des Hotels erfolgt.
2. Vertragspartner sind das Kongresshotel am Templiner See (OSGV Hotel und Kongress GmbH & Co. Betriebs KG, Am Luftschiffhafen 1, 14471 Potsdam), nachfolgend Hotel, und der Kunde/Veranstalter. Ist der Kunde/Besteller nicht der Veran-stalter selbst bzw. wird vom Veranstalter ein gewerblicher Ver-mittler oder Organisator eingeschaltet, so haftet der Veranstal-ter zusammen mit dem Kunden gesamtschuldnerisch für alle Verpflichtungen aus dem Vertrag, sofern dem Hotel eine ent-sprechende Erklärung des Veranstalters vorliegt. Davon unab-hängig ist der Besteller verpflichtet, alle buchungsrelevanten In-formationen, insbesondere diese Allgemeinen Geschäftsbedin-gungen an den Dritten weiterzuleiten.
3. Alle Ansprüche gegen das Hotel, die der kenntnisabhängigen regelmäßigen Verjährungsfrist unterfallen, verjähren grundsätz-lich in einem Jahr ab dem gesetzlichen Verjährungsbeginn (§ 199 Abs. 1 BGB); Schadenersatzansprüche verjähren kenntnisunabhängig in fünf Jahren. Die Verjährungsverkürzun-gen gelten nicht bei Ansprüchen, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Hotels beruhen.
4. Der Kunde ist verpflichtet, das Hotel unaufgefordert spätestens bei Vertragsabschluss darüber aufzuklären, ob die Veranstal-tung aufgrund ihres politischen, religiösen oder sonstigen Cha-rakters geeignet ist, den reibungslosen Geschäftsbetrieb, die Sicherheit oder das Ansehen vom Hotel in der Öffentlichkeit zu gefährden.
2. Der Kunde erwirbt keinen Anspruch auf Bereitstellung be-stimmter Räume. Sollten diese in der Auftragsbestätigung und/oder im Vertrag zugesagt, aber nicht verfügbar sein, ist das Hotel verpflichtet, sich um gleichwertigen Ersatz im Haus oder in anderen, vergleichbaren Objekten zu bemühen.
3. Der Kunde ist verpflichtet, die für diese und weitere in An-spruch genommene Leistungen vereinbarten bzw. geltenden Preise des Hotels zu zahlen. Dies gilt auch für von ihm veran-lasste Leistungen und Auslagen des Hotels an Dritte, insbe-sondere auch für Forderungen von Urheberrechteverwertungs-gesellschaften.
4. Der Kunde haftet dem Hotel gegenüber für die Bezahlung sämtlicher von den Veranstaltungsteilnehmern bestellten Spei-sen und Getränke sowie für sonstige von den Veranstaltungs-teilnehmern veranlasste Kosten.
5. Die vereinbarten Preise verstehen sich einschließlich der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses geltenden Steuern. Bei Ände-rungen der gesetzlichen Umsatzsteuer oder der Neueinfüh-rung, Änderung oder Abschaffung lokaler Abgaben auf den Leistungsgegenstand nach Vertragsschluss werden die Preise entsprechend angepasst. Überschreitet der Zeitraum zwischen Vertragsabschluss und Vertragserfüllung vier Monate und er-höht sich der vom Hotel allgemein für derartige Leistungen be-rechnete Preis, so kann dieses den vertraglich vereinbarten Preis angemessen, höchstens jedoch um zehn Prozent anhe-ben.
6. Das Hotel kann seine Zustimmung zu einer vom Kunden ge-wünschten nachträglichen Verringerung der gebuchten Räume, der Leistung des Hotels oder der Aufenthaltsdauer der Gäste davon abhängig machen, dass sich der Preis für die Räume und / oder für die sonstigen Leistungen erhöht.
7. Rechnungen des Hotels ohne Fälligkeitsdatum sind binnen acht Tagen ab Zugang der Rechnung ohne Abzug fällig und zahlbar. Das Hotel ist berechtigt, auflaufende Forderungen je-derzeit fällig zu stellen und unverzügliche Zahlung zu verlan-gen. Bei Zahlungsverzug ist das Hotel berechtigt die jeweils geltenden gesetzlichen Verzugszinsen in Höhe von derzeit 8 % bzw. bei Rechtsgeschäften, an denen ein Verbraucher beteiligt ist, in Höhe von 5 % über dem Basiszinssatz zu verlangen. Dem Kunden bleibt der Nachweis eines niedrigeren, dem Hotel der eines höheren Schadens vorbehalten. Für jede Mahnung nach Verzugseintritt kann das Hotel vom Kunden Mahnkosten in Höhe von € 10,- verlangen. Alle weiteren Kosten, die im Rahmen des Forderungseinzugs anfallen, trägt der Kunde.
8. Das Hotel ist berechtigt, bei Vertragsschluss oder zu einem späteren Zeitpunkt vom Kunden eine angemessene Voraus-zahlung oder Sicherheitsleistung zu verlangen. Die Höhe der Vorauszahlung und deren Fälligkeit können im Vertrag schrift-lich oder in Textform vereinbart werden. Die vereinbarten An-zahlungen werden nicht zurückerstattet. Sollte das Hotel je-doch im Falle eines Rücktritts des Kunden in der Lage sein, Zimmer und Veranstaltungsräume zum gleichen Preis weiter-zuverkaufen, werden die Anzahlungsbeträge rücküberwiesen. Sollten die Zimmer und Veranstaltungsräume nicht zum glei-chen Preis weiterverkauft werden können, hat der Kunde die Differenz zu zahlen.
9. In begründeten Fällen, z.B. Zahlungsrückstand des Kunden oder Erweiterung des Vertragsumfanges, ist das Hotel berech-tigt, auch nach Vertragsschluss bis zu Beginn der Veranstal-tung eine Vorauszahlung oder Sicherheitsleistung im Sinne vorstehender Ziff. 7 oder eine Anhebung der im Vertrag verein-barten Vorauszahlung oder Sicherheitsleistung bis zur vollen vereinbarten Vergütung zu verlangen.
10. Der Kunde kann nur mit einer unstreitigen oder rechtskräftigen Forderung gegenüber einer Forderung des Hotels aufrechnen oder mindern bzw. ein Zurückbehaltungsrecht ausüben.
11. Werden nach Vertragsunterzeichnung Umstände bekannt, die die Kreditwürdigkeit des Kunden nach dem Dafürhalten des Hotels zweifelhaft erscheinen lassen, so ist das Hotel berech-tigt, vom Vertrag zurückzutreten oder nur gegen Vorkasse oder Sicherheitsleistungen die vereinbarten Leistungen zur Verfü-gung zu stellen.
1. Ein Rücktritt des Kunden von dem mit dem Hotel geschlosse-nen Vertrag ist nur möglich, wenn ein Rücktrittsrecht im Vertrag ausdrücklich vereinbart wurde, ein sonstiges gesetzliches Rücktrittsrecht besteht oder wenn das Hotel der Vertragsauf-hebung ausdrücklich zustimmt. Die Vereinbarung eines Rück-trittsrechtes sowie die etwaige Zustimmung zu einer Vertrags-aufhebung bedürfen jeweils der Schriftform.
2. Sofern zwischen dem Hotel und dem Kunden ein Termin zum kostenfreien Rücktritt vom Vertrag schriftlich oder in Textform vereinbart wurde, kann der Kunde bis dahin vom Vertrag zu-rücktreten, ohne Zahlungs- oder Schadensersatzansprüche des Hotels auszulösen. Das Rücktrittsrecht des Kunden er-lischt, wenn er nicht bis zum vereinbarten Termin sein Recht zum Rücktritt in Textform gegenüber dem Hotel ausübt, sofern nicht ein Fall des Leistungsverzuges des Hotels oder eine von ihm zu vertretende Unmöglichkeit der Leistungserbringung vor-liegt.
3. Ist ein Rücktrittsrecht nicht vereinbart oder bereits erloschen, besteht auch kein gesetzliches Rücktritts- oder Kündigungs-recht und stimmt das Hotel einer Vertragsaufhebung nicht zu, behält das Hotel den Anspruch auf die vereinbarte Vergütung trotz Nichtinanspruchnahme der Leistung. Das Hotel hat die Einnahmen aus anderweitiger Vermietung der Räume sowie die ersparten Aufwendungen anzurechnen. Die jeweils erspar-ten Aufwendungen können dabei gemäß den Ziffern 4 und .5 pauschaliert werden. Dem Kunden steht der Nachweis frei, dass der Anspruch nicht oder nicht in der geforderten Höhe entstanden ist. Dem Hotel steht der Nachweis frei, dass ein höherer Anspruch entstanden ist.
4. Tritt der Kunde nach Vertragsunterzeichnung bzw. nach Ablauf des vertraglich vereinbarten kostenfreien Rücktrittstermins zu-rück, ist das Hotel berechtigt, zuzüglich zur vereinbarten Raummiete und den Kosten für die Leistungen Dritter 35% des entgangenen Verzehrumsatz in Rechnung zu stellen. Tritt der Kunde 21 Tage oder kurzfristiger vor dem Veranstaltungster-min zurück, ist das Hotel berechtigt 70% des entgangenen Verzehrumsatzes in Rechnung zu stellen. Die Berechnung des Speisenumsatzes erfolgt nach der Formel: vereinbarter Menü-preis zuzüglich der Getränke x Teilnehmerzahl. War für das Menü noch kein Preis vereinbart, wird das preislich niedrigste 3-Gang-Menü des jeweils gültigen Veranstaltungsangebotes zugrunde gelegt. Getränke werden mit einem Drittel des Me-nüpreises berechnet.
5. Wurde eine Tagungspauschale je Teilnehmer vereinbart, so ist das Hotel berechtigt, bei einem Rücktritt nach Vertragsunter-zeichnung bzw. nach Ablauf des vertraglich vereinbarten kos-tenfreien Rücktrittstermins vor dem Veranstaltungstermin 60%, bei einem Rücktritt ab 21 Tage vor dem Veranstaltungstermin oder kurzfristiger 80% der Tagungspauschale x vereinbarter Teilnehmerzahl in Rechnung zu stellen.
1. Sofern schriftlich oder in Textform vereinbart wurde, dass der Kunde innerhalb einer bestimmten Frist kostenfrei vom Vertrag zurücktreten kann, ist das Hotel in diesem Zeitraum seinerseits berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten, wenn Anfragen ande-rer Kunden nach den vertraglich gebuchten Veranstaltungs-räumen vorliegen und der Kunde auf Rückfrage des Hotels auf sein Recht zum Rücktritt nicht verzichtet.
2. Wird eine vereinbarte oder gemäß § 3 Ziff. 7 und / oder 8 verlangte Vorauszahlung oder Sicherheitsleistung auch nach Verstreichen einer vom Hotel gesetzten angemessenen Nach-frist nicht geleistet, so ist das Hotel ebenfalls zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt.
3. Ferner ist das Hotel berechtigt, aus sachlich gerechtfertigtem Grund vom Vertrag außerordentlich zurückzutreten, z.B. wenn
 höhere Gewalt oder andere vom Hotel nicht zu vertretende Umstände die Erfüllung des Vertrages unmöglich machen;
 Veranstaltungen oder Räume unter irreführender oder fal-scher Angabe oder Verschweigen wesentlicher Tatsachen (Identität des Kunden / Veranstalters, Zweck der Anmietung oder des Aufenthalts, Zahlungsfähigkeit usw.) gebucht wur-den;
 das Hotel begründeten Anlass zu der Annahme hat, dass die Veranstaltung den reibungslosen Geschäftsbetrieb, die Si-cherheit oder das Ansehen des Hotels in der Öffentlichkeit gefährden kann, ohne dass dies dem Herrschafts- und Orga-nisationsbereich des Hotels zuzurechnen ist;
 der Zweck bzw. der Anlass der Veranstaltung gesetzeswidrig ist;
 eine unbefugte Unter- oder Weitervermietung im Sinne von § 1 Ziff. 2 vorliegt;
 das Hotel von Umständen Kenntnis erlangt, dass sich die Vermögensverhältnisse des Kunden nach Vertragsabschluss wesentlich verschlechtert haben, insbesondere wenn der Kunde fällige Forderungen des Hotels nicht ausgleicht oder keine ausreichende Sicherheitsleistung bietet und deshalb Zahlungsansprüche des Hotels gefährdet erscheinen;
 der Kunde über sein Vermögen einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt, eine eidesstattliche Versi-cherung nach § 807 Zivilprozessordnung abgegeben, ein au-ßergerichtliches der Schuldenregulierung dienendes Verfah-ren eingeleitet oder seine Zahlungen eingestellt hat;
 ein Insolvenzverfahren über das Vermögen des Kunden er-öffnet oder die Eröffnung desselben mangels Masse oder aus sonstigen Gründen abgelehnt wird.
4. Veranstaltungen mit nicht genehmigten Zwecken, wie Vorstel-lungsgespräche, Verkaufs- Werbe- und ähnliche Veranstaltun-gen kann das Hotel unterbinden bzw. deren Abbruch verlan-gen.
5. Bei berechtigtem Rücktritt des Hotels besteht kein Anspruch auf Schadensersatz des Kunden. Das Hotel kann seinen Schadenersatzanspruch pauschalieren. § 4 Ziff. 3 bis 5 gelten entsprechend.
6. Das Hotel hat den Kunden von der Ausübung des Rücktritt-rechts unverzüglich in Kenntnis zu setzen.
§ 6 Änderungen der Teilnehmeranzahl und der Veranstal-tungszeit
1. Der Kunde ist verpflichtet, dem Hotel bei Bestellung die vo-raussichtliche Teilnehmeranzahl anzugeben. Ändert sich die Anzahl der Teilnehmer gegenüber der vertraglichen Vereinba-rung um mehr als 5% muss dies spätestens zehn Werktage vor Veranstaltungsbeginn dem Hotel mitgeteilt werden; sie bedarf der Zustimmung des Hotels.
2. Im Falle einer Reduzierung der vertraglich vereinbarten Teil-nehmeranzahl um mehr als 5 % ist das Hotel berechtigt, die vertraglich vereinbarte Teilnehmeranzahl abzüglich 5 % abzu-rechnen.
3. Im Fall einer Erhöhung der Teilnehmerzahl wird bei der Ab-rechnung die tatsächliche Teilnehmerzahl zugrunde gelegt. Sollte die Teilnehmerzahl um mehr als 5% überschritten wer-den, kann u. U. die gewünschte Speisenfolge nicht mehr ser-viert werden, es sei denn das Hotel hat der Änderung zuge-stimmt.
4. Bei Abweichungen der Teilnehmerzahl um mehr als 10% ist das Hotel berechtigt, die vereinbarten Preise neu festzusetzen sowie die bestätigten Räume zu ändern, es sei denn das dies dem Kunden unzumutbar ist.
5. Verschieben sich die vereinbarten Anfangs- oder Schlusszeiten der Veranstaltung und stimmt das Hotel diesen Abweichungen zu, so kann das Hotel die zusätzliche Leistungsbereitschaft an-gemessen in Rechnung stellen, es sei denn, das Hotel trifft ein Verschulden. Verschieben sich die vereinbarten Schlusszeiten der Veranstaltungen und das Hotel muss Gäste wegen der verspäteten Räumung in einem anderen Hotel unterbringen, trägt der Kunde sämtliche hierfür anfallenden Kosten. Weiter-gehende Schadenersatzansprüche des Hotels bleiben dadurch unberührt.
6. Bei Veranstaltungen, die über 23.00 Uhr andauern, kann das Hotel, falls nicht anders vereinbart, von diesem Zeitpunkt an den Personalaufwand aufgrund Einzelnachweises zusätzlich berechnen.
Der Kunde darf Speisen und Getränke zu Veranstaltungen nur nach Vereinbarung mit dem Hotel mitbringen. In diesen Fällen kann das Hotel eine Servicegebühr zur Deckung der Gemein-kosten berechnen. Im Falle der Zuwiderhandlung ist das Hotel berechtigt, pro Teilnehmer einen pauschalierten Schadenser-satzbetrag für den entstandenen Ausfall zu fordern, der dem Hotel für die Erbringung der Leistung zugeflossen wäre. Das Hotel übernimmt keinerlei Haftung für gesundheitliche Schäden bedingt durch den Verzehr von mitgenommenen Speisen und Getränken.
2. Die Verwendung von eigenen elektrischen Anlagen und Gerä-ten des Kunden oder Veranstalters oder beauftragten Dritten unter Nutzung des Stromnetzes des Hotels bedarf dessen vor-heriger Einwilligung. Durch die Verwendung dieser Geräte und Anlagen auftretende Störungen oder Beschädigungen an den technischen Anlagen des Hotels gehen zu Lasten des Kunden, soweit das Hotel diese nicht zu vertreten hat. Die durch die Verwendung entstehenden Stromkosten kann das Hotel pau-schal erfassen und berechnen.
3. Die Verwendung von pyrotechnischen Elementen oder anderer Bühnen- oder Effekttechnik durch den Kunden oder den Ver-anstalter oder von beauftragten Dritten bedarf der vorherigen Einwilligung des Hotels. In jedem Fall hat der Kunde die ent-sprechenden Brandschutzvorschriften und –auflagen zu beach-ten. Durch die Verwendung von pyrotechnischen Elementen oder anderer Bühnen- oder Effekttechnik entstehende Mehr-kosten, so z.B. den Einsatz von Brandwachen, hat der Kunde zu tragen. Gleiches gilt für Einsätze, auch Fehlalarmeinsätze, der zuständigen Feuerwehren z. B. bedingt durch das Auslö-sen von Rauchmeldern.
4. Der Kunde ist mit Einwilligung des Hotels berechtigt, eigene Telefon-, Telefax- und Datenübertragungseinrichtungen zu be-nutzen. Dafür kann das Hotel Anschluss- und Verbindungsge-bühren verlangen.
5. Bleiben durch den Anschluss eigener Anlagen des Kunden entsprechende Anlagen des Hotels ungenutzt, kann eine an-gemessene Ausfallvergütung berechnet werden.
6. Das Hotel bemüht sich, Störungen an vom Hotel zur Verfügung gestellten technischen oder sonstigen Einrichtungen auf unver-zügliche Rüge des Kunden umgehend zu beseitigen. Zahlun-gen können nicht zurückbehalten oder gemindert werden, so-weit das Hotel diese Störungen nicht zu vertreten hat.
7. Der Kunde hat alle für die Durchführung der Veranstaltung gegebenenfalls notwendigen behördlichen Erlaubnisse und Genehmigungen auf eigene Kosten zu beschaffen. Ihm obliegt die Einhaltung dieser Erlaubnisse sowie aller sonstigen öffent-lich-rechtlichen Vorschriften in Zusammenhang mit der Veran-staltung.
8. Der Kunde hat die im Rahmen selbst arrangierter Musikdarbie-tung und Beschallung erforderlichen Formalitäten und Abrech-nungen eigenverantwortlich mit den zuständigen Institutionen (z.B. GEMA) abzuwickeln.
9. Der Vertragspartner darf Namen und Markenzeichen des Hotels im Rahmen der Bewerbung seiner Veranstaltung nur nach vorheriger Genehmigung des Hotels nutzen.
1. Mitgeführte Ausstellungs- oder sonstige, auch persönliche Gegenstände befinden sich auf Gefahr des Kunden in den Veranstaltungsräumen bzw. im Hotel. Das Hotel übernimmt für Verlust, Untergang oder Beschädigung keine Haftung, auch nicht für Vermögensschäden, außer bei grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz des Hotels. Hiervon ausgenommen sind Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesund-heit. Zudem sind alle Fälle, in denen die Verwahrung aufgrund der Umstände des Einzelfalls eine vertragstypische Pflicht dar-stellt, von dieser Haftungsfreizeichnung ausgeschlossen. Ab-gesehen von denen in Ziff. 4 genannten Fällen bedarf ein Ver-wahrungsvertrag ausdrücklicher Vereinbarung. Eine etwaige notwendige Versicherung von mitgebrachten Ausstellungsge-genständen obliegt dem Kunden.
2. Mitgebrachtes Dekorationsmaterial hat den brandschutztechni-schen Anforderungen zu entsprechen. Das Hotel ist berechtigt, dafür einen entsprechenden behördlichen Nachweis zu verlan-gen. Erfolgt ein solcher Nachweis nicht, so ist das Hotel be-rechtigt, bereits eingebrachtes Material auf Kosten des Kunden zu entfernen. Wegen möglicher Beschädigungen sind die Auf-stellung und Anbringung von Gegenständen vorher mit dem Hotel abzustimmen.
3. Mitgebrachte Ausstellungs- oder sonstige Gegenstände sind nach Ende der Veranstaltung unverzüglich zu entfernen. Unter-lässt der Kunde das, darf das Hotel die Entfernung und Lage-rung zu Lasten des Kunden vornehmen. Verbleiben die Ge-genstände im Veranstaltungsraum, kann das Hotel für die Dauer des Verbleibs eine angemessene Nutzungsentschädi-gung berechnen. Dem Kunden steht der Nachweis frei, dass der oben genannte Anspruch nicht oder nicht in der geforderten Höhe entstanden ist.
4. Verpackungsmaterial (Kartonagen, Kisten, Kunststoff etc.), das in Zusammenhang mit der Belieferung der Veranstaltung durch den Kunden oder Dritte anfällt, muss vor oder nach der Veran-staltung vom Kunden entsorgt werden. Sollte der Kunde Ver-packungsmaterial im Hotel zurücklassen, ist das Hotel zur Ent-sorgung auf Kosten des Kunden berechtigt.
5. Der Kunde hat keinen Anspruch auf Stellung von Hilfspersonal für den Transport und Aufbau von Waren und sonstigen Ge-genständen, die vom Veranstalter oder Dritten eingebracht werden. Die Anlieferung von jeglichen Materialien hat grund-sätzlich nach Abstimmung und Einigung mit dem Hotel zu er-folgen. Ein entsprechender Hinweis über Art und Umfang des anzuliefernden Materials ist frühzeitig dem Hotel zu geben. Für im Voraus eingebrachte Waren oder Gegenstände behält sich das Hotel das Recht vor, Aufwendungen wie Personal, Lage-rung oder Aufbau in Rechnung zu stellen.
1. Sofern der Kunde Unternehmer ist, haftet er für alle Schäden an Gebäude oder Inventar, die durch Veranstaltungsteilnehmer bzw. Veranstaltungsbesucher, Mitarbeiter, sonstige Dritte aus seinem Bereich oder ihn selbst oder seine gesetzlichen Vertre-ter verursacht werden.
2. Das Hotel kann vom Vertragspartner zur Absicherung von eventuellen Schäden die Stellung angemessener Sicherheiten (z.B. Versicherungen, Kautionen, Bürgschaften) verlangen.
1. Das Hotel haftet mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns bei Vorsatz, Arglist, grober Fahrlässigkeit, beim Fehlen einer garantierten Beschaffenheit, sowie für von ihm zu vertretende Schäden, die aus der Verletzung des Lebens, des Körpers o-der der Gesundheit entstehen, nach den gesetzlichen Vor-schriften. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet das Hotel nur, wenn das Hotel eine wesentliche Vertragspflicht (Kardinalpflicht oder wesentliche Nebenpflicht) verletzt oder ein Fall von Unmöglich-keit oder Verzug vorliegt. Im Fall der leicht fahrlässigen Verlet-zung einer Kardinalpflicht oder wesentlichen Nebenpflicht oder bei leicht fahrlässig verschuldeter Unmöglichkeit oder leicht fahrlässig verschuldetem Verzug ist die Haftung auf den typi-schen und vorhersehbaren Schaden begrenzt. Eine Haftung für mittelbare Schäden oder Folgeschäden ist bei leicht fahrlässi-gem Verhalten ausgeschlossen. Einer Pflichtverletzung des Hotels steht die eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungs-gehilfen gleich. Weitergehende Schadensersatzansprüche, soweit in § 9 nicht anderweitig geregelt, sind ausgeschlossen. Sollten Störungen oder Mängel an den Leistungen des Hotels auftreten, wird das Hotel bei Kenntnis oder auf unverzügliche Rüge des Kunden bemüht sein, für Abhilfe zu sorgen. Der Kunde ist verpflichtet, das ihm Zumutbare beizutragen, um die Störung zu beheben und einen möglichen Schaden gering zu halten. Im Übrigen ist der Kunde verpflichtet, das Hotel recht-zeitig auf die Möglichkeit der Entstehung eines außergewöhn-lich hohen Schadens hinzuweisen.
2. Soweit dem Kunden ein Stellplatz in der Hotelgarage oder auf einem Hotelparkplatz, auch gegen Entgelt, zur Verfügung ge-stellt wird, kommt dadurch kein Verwahrungsvertrag zustande. Bei Abhandenkommen oder Beschädigung auf dem Hotel-grundstück abgestellter oder rangierter Kraftfahrzeuge und de-ren Inhalte haftet das Hotel nicht, außer bei Vorsatz oder gro-ber Fahrlässigkeit. Vorstehende Ziff. 1 gilt entsprechend.
3. Nachrichten, Post und Warensendungen für Gäste werden mit Sorgfalt behandelt. Das Hotel übernimmt die Zustellung, Auf-bewahrung und - auf Wunsch - gegen Entgelt die Nachsendung derselben. Das Hotel ist berechtigt, nach spätestens dreimonatiger Aufbewahrungsfrist unter Berechnung einer an-gemessenen Gebühr die vorbeizeichneten Sachen dem lokalen Fundbüro zu übergeben. Soweit kein erkennbarer Wert be-steht, behält sich das Hotel nach Ablauf der Frist eine Vernich-tung vor. Schadenersatzansprüche, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen sind ausgeschlossen. Vorste-hende Ziff. 1 gilt entsprechend.
1. Das Hotel verpflichtet sich, die ihm während der Durchführung des jeweiligen Vertrages zur Kenntnis gelangenden Informatio-nen und Unterlagen, insbesondere Geschäfts- und Betriebsge-heimnisse der Kunden, streng vertraulich zu behandeln und seine Mitarbeiter/innen entsprechend zu verpflichten. Ebenso vertraulich zu behandeln sind der Gegenstand und Inhalt des entsprechenden Vertrages. Vertrauliche Informationen dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden und ausdrücklich nur für die definierten Zwecke verwendet werden. Diese Geheimhal-tungsverpflichtung gilt über die Beendigung des jeweiligen Ver-tragsverhältnisses hinaus.
2. Erhaltene oder zur Kenntnis genommene Daten werden von dem Hotel nur im Rahmen der gültigen datenschutzrechtlichen Bestimmungen verarbeitet und genutzt. Das Hotel verpflichtet sich dabei, insbesondere die Bestimmungen der Datenschutz-grundverordnung (DSGVO) zu beachten und einzuhalten.
3. Des Weiteren verpflichtet sich das Hotel, die überlassenen bzw. zur Kenntnis genommenen Daten, weder für eigene Zwe-cke zu verarbeiten oder zu nutzen, noch an Dritte weiterzuge-ben. Es sei denn, die Verarbeitung oder Nutzung ist gem. den Bestimmungen der DSGVO zulässig, oder der Kunde erteilt hierzu seine Zustimmung.
4. Gesetzliche Auskunftspflichten bleiben unberührt.
1. Das Hotel kann während Veranstaltungen, Feiern und Tagun-gen oder im Hotelbetrieb Film-, Foto- und Videoaufnahmen durchführen und diese zu eigenen werblichen Zwecken ver-wenden. Der Veranstalter/Kunde ist mit Buchung bzw. Reser-vierung der jeweiligen Veranstaltung damit einverstanden, dass er bei Foto-, Interview- und Videoaktionen fotografiert bzw. ge-filmt wird und das Hotel Rechte an den Bildern kostenfrei er-wirbt. Die Foto- bzw. Filmaufnahmen können von dem Hotel ohne weitere Ansprüche des Veranstalters/Kunden verwendet werden. Der Veranstalter wird die weiteren Teilnehmer bzw. Gäste hierauf hinweisen. Ist der Veranstalter/Kunde nicht damit einverstanden, während einer Veranstaltung fotografiert oder gefilmt zu werden, so hat er dies vor Veranstaltungsbeginn dem Hotel ausdrücklich mitzuteilen.
2. Änderungen oder Ergänzungen des Vertrages, der Antragsan-nahme oder dieser Geschäftsbedingungen bedürfen der Schriftform und der ausdrücklichen Bezugnahme auf den Ver-trag oder die Geschäftsbedingungen; dies gilt auch für Ände-rungen dieser Schriftformklausel. Einseitige Änderungen oder Ergänzungen durch den Kunden sind unwirksam.
3. Erfüllungs- und Zahlungsort ist Potsdam. Ausschließlicher Gerichtsstand - auch für Scheck- und Wechselstreitigkeiten - ist im kaufmännischen Verkehr Potsdam. Sofern ein Vertrags-partner die Voraussetzungen des § 38 Abs. 2 ZPO erfüllt und keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland hat, gilt als Ge-richtsstand Potsdam.
5. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Die An-wendung des UN-Kaufrechts und des Kollisionsrechts ist aus-geschlossen.
6. Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäfts-bedingungen unwirksam oder nichtig sein oder werden, so wird dadurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht be-rührt. Die Vertragsparteien verpflichten sich in diesem Fall die unwirksame oder nichtige Bestimmung durch eine dem wirt-schaftlichen Zweck der unwirksamen oder nichtigen Bestim-mung entsprechende wirksame Bestimmung zu ersetzen. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Vorschriften.
7. Für den Hotelaufnahmevertrag gelten gesonderte AGB

References: § 540
 § 3
 § 1
 § 807
 § 4

§ 6
 § 9
 § 38