Source: https://www.sternenkind.info/universitaet-hochschule/seite-1/
Timestamp: 2020-08-14 01:43:55+00:00

Document:
Seite 1 - Sternenkind.info berichtet u.a. ueber waehrend der Schwangerschaft, Geburt oder kurz danach verstorbene Kinder
Bevor Sonja Wehsely Gesundheitsstadträtin wurde, war sie für Integration, Frauenfragen, Konsumentenschutz und Personal verantwortlich. Am Freitag, den 13.1.2017 gab Sie mit 1.4.2017 Ihren Rücktritt bekannt, um anschließend die Führungsetage der Siemens Healthcare GMBH in Erlangen Deutschland ....
Sie hinterließ viele Baustellen (Krankenhaus Nord, Mindestsicherung (Begräbnis der einfachen Gräber und Flüchtlinge), Missbrauch von Fördergeldern z.B. in Kindergärten, Gangbetten (alle Jahre wieder in der Urlaubsbzeit), Krankenanstaltenverbund Wien. Ein weiteres Thema sind die Fehlgeburten (also während der Schwangerschaft, Geburt oder kurz danach verstorbene Kinder unter 500 Gramm, mit und ohne Zuführung zur Totenbeschau, nach der Totenbeschau: die still geborenen unter 500 Gramm schweren Kinder. Der Totenbeschau werden Fehlgeburten nur dann zugeführt/verrechnet, wenn anschließend ein Begräbnis im Auftrag der Angehörigen angedacht ist. Ab 1.4.2017 kommt es zu der Dokumentation der Fehlgeburten am österr. Standesamt, vielleicht auch Rückwirkend (siehe Standesamt Austria 2016). Jänner 2017: noch wirkt alles chaotisch. Achtung: ev. nicht auf Antrag der Angehörigen sondern in Form einer Widerspruchslösung! Wer schweigt, stimmt scheinbar zu.
weil Du überall von Ihm Umgeben bist.
Wenn er es für Zeit befindet, darfst Du bei Ihm Rechenschaft ablegen über dein Handeln und deine Unterlassungen in deinem Leben.
Mindestsicherung im Todesfall? Immer wieder geht es um die Geldfrage: Sind wirklich nur die einfachen Begräbnisse (Armenbegräbnisse) auf Kosten des Steuerzahlers gestaltet oder können auch Begräbnisse im Auftrag der Angehörigen auf Kosten des Steuerzahlers gestaltet werden? In jedem Fall geht es um das Geld, was der Bestatter für ein einfaches Begräbnis (alter Begriff Armenbegräbnis) erhält. Ein Rechtsanwalt für Erb- und Nachlassrecht berät Sie dazu gerne: www.rechtsanwaelte.at. Wenn es zur Auftragserteilung kommt, kann der Rechtsanwalt seine Ausgaben in die Begräbnisrechnung einrechnen, denn der Tote oder die öffentliche Hand hat zu bezahlen, wenn keine Versicherung, Arbeitgeber, etc. die Begräbniskosten zu übernehmen hat. Zumindest die Geldsumme steht zu, was der Bestatter für ein einfaches Begräbnis (Armenbegräbnis) erhält!
Österreich: in jedem Bundesland gibt es ein Sozialamt, das nach Regeln für dieses Bundesland arbeitet. Beispiel: In Wien gibt es "Hilfen in besonderen Lebenslagen". Es gibt den gesetzlich verankerten Gedanken "das der Verstorbene oder die öffentliche Hand" die Begräbniskosten zu tragen hat. Der Auftraggeber zu einem Begräbnis kann die unbezahlte Rechnungskopie an das für den Verstorbenen zuständige Sozialamt senden. Das Sozialamt kann die Kosten weiterreichen an den für den Verstorbenen zuständigen Notar .....oder binnen Frist ein ablehnendes Schreiben verfassen.
Wenn Sie persönlich beim Sozialamt waren mit der unbezahlten Rechnung und diese nicht zur Bearbeitung übernommen wurde, dann bitte mit dieser - mündlich oder schriftlich erfolgten Ablehnung sofort zu einem Rechtsanwalt für Erb- und Nachlassrecht gehen www.rechtsanwaelte.at
Um eine Frist einzuhalten, reicht es, das Sie die Rechnungskopie und ein paar Zeilen bzw und die schriftlich erhaltene Ablehnung an den Rechtsanwalt eingeschrieben per Post - ev- auch per e-mail senden.
Ziel: Klärung, ob der Verstorbene oder die öffentliche Hand die Begräbniskosten zu begleichen hat.
Dieser Gedankengang gilt auch für während der Schwangerschaft, Geburt oder kurz danach verstorbenen Kinder (Wien: Gruppe 35b)!
Archivmeldung der Rathauskorrespondenz vom 20.09.2007:
Aus der Wiener MA 15 werden zwei neue Abteilungen Wien (RK). Aus der Magistratsabteilung 15 (Gesundheitswesen und Soziales) werden zwei neue Abteilungen: Die neue MA 15 ist künftig als "Gesundheitsdienst der Stadt Wien" die moderne "Public Health"-Abteilung der Stadt. Die neue MA 40 wird die Abteilung für "Soziales und Gesundheitsrecht". Die neue "Public Health"-Abteilung wird für die Versorgung der WienerInnen mit qualitativ hochwertigen, zeitgemäßen Angeboten im Gesundheitsbereich zuständig sein. Mit der neuen MA 40 werden Strukturen und Abläufe im Sozialbereich im Dienste der KundInnen der Stadt Wien optimiert. Gesundheits- und Sozialstadträtin Sonja Wehsely und Personalstadträtin Sandra Frauenberger betonten am Donnerstag unisono: "Dieses große Reformprojekt schafft für die BürgerInnen eine klare, transparente Struktur im Sinne einer modernen Stadtverwaltung unter Einbeziehung der MitarbeiterInnen." Mit der Umstrukturierung wird außerdem das Institut für Umweltmedizin und die Physikalisch-technische Prüfanstalt in die MA 39 (Versuchs- und Forschungsanstalt der Stadt Wien) eingegliedert. "Damit entsteht eines der größten kommunalen Zentrallabors in Europa", so die beiden Stadträtinnen. **** (Schluss) gph/me https://www.wien.gv.at/rk/msg/2007/0920/014.html
Gesendet: Mittwoch, 20. Februar 2008 14:07
Betreff: Bestattung von Familienangehörigen, Ihre Anfrage vom 17.2.2008
Gemäß § 19 Wiener Sozialhilfegesetz werden die Kosten für ein einfaches Begräbnis von zuletzt in Wien gemeldeten bzw. aufhältigen Personen dann aus Sozialhilfemitteln übernommen, wenn der/die Verstorbene/r nicht für das Begräbnis vorgesorgt hat, kein Vermögen besitzt und auch niemand Dritter zur Übernahme dieser Kosten verpflichtet ist. Unter "Dritte" in diesem Zusammenhang sind
in der Regel Institutionen (z.B. Versicherungen, aber auch Dienstgeber) zu verstehen, welche zur Kostenübernahme des Begräbnisses verpflichtet sind oder sich verpflichtet haben. Die Begräbniskosten werden in jenen Fällen von der Magistratsabteilung 40 direkt mit der Bestattung verrechnet, d.h. bei der Anmeldung zur Bestattung ist (von wem auch immer) anzugeben, dass der/die Verstorbene mittellos war und auch sonst niemand für das Begräbnis aufkommt.
Eine Vorsprache in einem Sozialzentrum ist nicht erforderlich. Die übernommenen Kosten werden in der Folge von der Magistratsabteilung 40 als Forderung zur Verlassenschaft angemeldet. Die Erben sind lediglich im Rahmen des Wertes des Nachlasses zum Ersatz der Kosten verpflichtet, handelt es bei den Erben um Eltern, Kinder oder Ehegatten, ist überdies darauf Bedacht zu nehmen, dass deren
Existenz nicht gefährdet wird (§ 26 Abs. 4 Wiener Sozialhilfegesetz).
Sollten Sie noch weitere Fragen zu diesem Thema haben, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
Leiterin Servicestelle Magistratsabteilung 40 - Soziales, Sozial- und Gesundheitsrecht
Sternenkind.info:
§ 19. entfällt; LGBl. Nr. 16/2013 seit dem 15.4.2013
Zum Zwecke der Dokumentation: der oben erwähnte Text konnte von Angehörigen unverändert oder durch Angehörige veränderbar (etwa mit Daten des Verstorbenen und um Begräbniswünsche ergänzt) ausgedruckt und dem Bestatter ihrer Wahl mitgebracht werden. So konnte nicht nur die Bestattung Wien ihre Armenbegräbnisse, sondern auch andere Bestatter ein Begräbnis im Auftrag der Angehörigen über die MA 40 dem Notar zugeführt werden.
aktuelle Quelle: https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=LrW&Gesetzesnummer=20000276
Abrechnen eines Armenbegräbnisses:
Frames und Wirklichkeit: Die MA 15 ist in Wien für Armenbegräbnisse zuständig und versucht zu beschneiden das für ganz Österreich gültige Bestattungsrecht im Auftrag der Angehörigen. Das hat unter anderem etwas mit der Entnahme von Organen, Gewebe etc. zu tun, siehe auch „wer schweigt – stimmt zu“.
Von: "MA 15 Öffentlichkeitsarbeit" <oeffentlichkeitsarbeit@ma15.wien.gv.at> Gesendet: Friday, 22 April, 2016 15:36
Betreff: AW: Abrechnung der Begräbnisse
In Ergänzung zu den Ihnen bereits übermittelten Schreiben und nach Rücksprache mit der Bestattung Wien teilt Ihnen die MA 15 – Medizinisches Krisenmanagement /Sterbefälle Folgendes mit: Grundsätzlich ist das Bestattungswesen ein Dienstleistungsgewerbe und unterscheidet sich nicht von anderen Gewerben.
Nach geltendem Vertragsrecht ist der Auftraggeber auch der Kostenträger.
Da die Stadt Wien nicht selbst Begräbnisse organisiert und durchführt, muss sie sich eines Bestattungsunternehmens bedienen, um ihre gesetzliche Pflicht gem. §19 Abs. 6 WLBG (Wiener Leichen- und Bestattungsgesetz) zu erfüllen.
Dazu erfolgte 2013 entsprechend den gesetzlichen Vorgaben eine Ausschreibung, bei der die Bestattung Wien den Zuschlag erhielt. Leistungen, die die Bestattung Wien im Auftrag der Stadt Wien erbringt, sind daher auch von der Stadt Wien als Auftraggeber zu bezahlen.
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit Thomas-Klestil-Platz 8/2, Town Town, 2. Stock,
A-1030 Wien Telefon: (+43 1) 40 00-87257
PS: Da der Satz - getätigt durch einen Mitarbeiter der MA 15 - "Wird eine Bestattung von den Angehörigen in Auftrag gegeben, so sind die Kosten auch von den Angehörigen zu tragen." nicht mit der im 1. e-mail erwähnten Aussage der MA 40 übereinstimmt, habe ich diesen Satz unter 'PS' gesetzt.
Das Bestattungsrecht im Auftrag der Angehörigen ist im Bundesgesetz verankert und daher in ganz Österreich gültig. Beispiel was Rechtsanwalt Mag. Konlechner schrieb
Da Leser auf Grund ihrer Endgeräte ev. nicht auf Drobox zugreifen kann, gebe ich den Inhalt auszugsweise wieder:
im "Bundes-Verfassungsgesetz sei festgelegt, dass das Leichen- und Bestattungswesen in die Zuständigkeit der Länder fällt."
Die Vizepräsidentin des Verwaltungsgericht Wien hat mir erklärt:
Es gab das Gespräch auf Grund der RA Mag. Konlechner .pdf Berufung an den UVS.PDF, dem Vorläufer des aktuellen Verwaltungsgericht Wien. Nach dem Gespräch kam die Erkenntnis, das die MA 40 die Begräbniskosten zu übernehmen habe siehe 5.11.2010 UVW zahlungsbestaetigung.pdf .
Auszüge aus dem Schreiben des Rechtsanwaltes Mag. Konlechner:
Durch die bloße Beauftragung einer Bestattung (durch Angehörige) ergibt
sich jedoch nicht (automatisch) eine Verpflichtung zur Kostentragung. Die seitens der MA 40 in ihrer allgemeinen Information vertretene Rechtsansicht, wonach eine Bestattung von totgeborenen Kindern, Fehlgeburten und anderen Leibesfrüchten entweder auf Kosten der Stadt Wien und im Auftrag der MA 15 im Wege einer Sammelkremierung zu erfolgen haben, oder aber als eine alleine von den Auftrag gebenden Eltern zu bezahlende („normale“) Bestattung zu erfolgen hat, ist unsachlich und widerspricht dem klaren gesetzlichen Wortlaut.
Der § 19 WSHG statuiert ausdrücklich, dass in Wien Verstorbene einfach angemessen zu bestatten sind. (§ 19. entfällt; LGBl. Nr. 16/2013 vom 15.4.2013)
Als interpretationsbedürftig erweist sich lediglich die Formulierung des § 19 WSHG hinsichtlich der Frage der „einfachen“ Bestattung. Hiermit will der Gesetzgeber offensichtlich zum Ausdruck bringen, dass ein einfaches Begräbnis (früher „Armenbegräbnis“) von der Stadt Wien zu tragen ist, eine pompöse Bestattung, wie sie von manchen Menschen nach wie vor gewünscht wird, aber nicht in den Aufgabenbereich des Sozialhilfeträgers fällt. Wenn jedoch der erkennende UVS Wien die Meinung vertreten wollte, dass der Gesetzgeber unter „einfache Bestattung“ ausschließlich jenen Aufwand verstehen wollte, welcher bei der tatsächlich in Wien für früh verstorbene Kinder vorgenommenen Massenkremierung getätigt wird, so wären zumindest diese dafür konkret anfallenden Kosten – die im gegenständlichen Fall ja tatsächlich nicht von der Stadt Wien getragen wurden – der Berufungswerberin zu ersetzen. Hierdurch wäre es Eltern, die ein vergleichbares Schicksal erleiden, auch leichter nachvollziehbar, welchen zusätzlichen Aufwand die Bestattung aufgrund ihrer religiösen Überzeugung gegenüber dem „normalen“, von der Stadt Wien zu übernehmenden Aufwand, anfallen würden. Die belangte Behörde hat sich mit dieser Frage aber offensichtlich in rechtsirriger Weise nicht auseinandergesetzt.
Die gegenständliche Bescheidbegründung, wenn überhaupt dem Bescheid ein solcher Inhalt zu entnehmen sein sollte – wonach nämlich nur dann die Kosten einer einfachen Bestattung übernommen werden, wenn diese im Auftrag der MA 15 erfolgt –, erweist sich sohin auch als unsachlich differenzierend und damit dem Gleichheitsgrundsatz widersprechend verfassungswidrig. ....
Die seitens der belangten Behörde angezogene Rechtsansicht führt jedoch
dazu, dass private Bestattungsunternehmen und private Friedhofsbetreiber, welche sehr wohl auch in Wien existieren, nicht einmal die Möglichkeit bekommen, entsprechende Bestattungsdienstleistungen in jenen Fällen zu erbringen, wo eine zumindest teilweise Kostentragung durch die landesgesetzlichen Bestimmungen selbst vorgesehen ist. Hierdurch unterstellt die belangte Behörde dem WSHG bzw auch dem WLBG einen sowohl verfassungswidrigen als auch gegen die einschlägigen marktderegulierenden Bestimmungen der Europäischen Union widersprechenden Inhalt. Ende des Auszuges des Schreibens von Rechtasnwalt Mag. Konlechner.
Auch dafür war er und ich Zeuge: Da ein Mitarbeiter der Bestattung Wien bei dem oben erwähnten Gerichtstermin nicht fähig war, die Kostenaufstellung/ die Abrechnungsmodalitäten zur Gruppe 35b am Wiener Zentralfriedhof nachvollziehbar dem Gericht gegenüber darzustellen, wurden jene Zahlen genannt, was die Bestattung Wien bei einem Begräbnis im Auftrag der Angehörigen verlangt (etwa 30% mehr, was andere Bestatter verlangen)
Da die Registrierung der Fehlgeburten am Österreichischen Standesamt kommt, wäre es schön, vorher die Bestattungsrechtlichen Hausaufgaben im Sinne der Angehörigen zu machen (und nicht nur der Medizin und der Bestattung Wien immer in die Hände zu spielen).
Beispiel Umgang mit der unbezahlten Begräbnisrechnung.
Zusätzlich habe ich am 23. Mai 2016 - Tag der erneuten (e-mail NR 1) und der erstmaligen Veröffentlichung (email Nr 2) - die Vizepräsidentin des Verwaltungsgerichtes Wien in Kenntnis gesetzt und Ihr die Frage gestellt, wie Angehörige sich verhalten sollen, wem Angehörige vertrauen dürfen.
Eine Reaktion werde ich hier veröffentlichen.
Sehr geehrte Frau Tegenthoff, wie mit Schreiben vom 15.4.2016 zu GZ: VGW-PR-466/2016-2 mitgeteilt und im persönlichen Gespräch vom 19.5.2016 erläutert, erkennt das Verwaltungsgericht Wien über Beschwerden gegen Bescheide von Verwaltungsbehörden wegen Rechtswidrigkeit.
Es zählt es hingegen nicht zu den Aufgaben des Verwaltungsgerichtes Wien allgemeine rechtliche Anfragen außerhalb von anhängigen Verfahren zu beantworten.
Das Verwaltungsgericht Wien führt nicht die Aufsicht über die Verwaltung und ist auch nicht berufen, Verhaltensratschläge zu erteilen.
Das Verwaltungsgericht Wien erreichen Sie mit der E-Mail-Adresse post@vgw.wien.gv.at
Bei allen anderen E-Mail-Adressen ist nicht gewährleistet, dass diese regelmäßig ausgelesen werden.
Sehr geehrte Frau Tegenthoff, Sie haben sich mit Ihrem Anliegen an das BürgerInnenservice der Parlamentsdirektion gewandt.
Wie wir Ihnen bereits als Antwort auf Ihre E-Mails aus dem Jahre 2015 mitgeteilt haben, nimmt das BürgerInnenservice als von den parlamentarischen Klubs unabhängige Verwaltungseinheit keine Rechts-/Gesetzesinterpretationen vor. Unsere Aufgabe ist es vielmehr, allgemeine Fragen rund um das parlamentarische Geschehen und die Bundesgesetzgebung zu beantworten. Auch stellt weder das BürgerInnenservice noch das Parlament eine den Magistraten der Stadt Wien übergeordnete Instanz dar.
Für Beschwerden und Fragen betreffend Auskünfte und Serviceleistungen von Magistraten der Stadt Wien ist das Referat "Volksanwaltschaft- und Dienstaufsichtsbeschwerden" zuständig.
Sie werden von dieser Stelle nach erfolgter Bearbeitung Ihres Anliegens eine Rückmeldung erhalten.
Mit freundlichen Grüßen, Parlamentsdirektion BürgerInnenservice
A-1017 Wien - Parlament
Tel. 0810/31 25 60
Sternenkind.info dankt für das Weiterleiten!
Im Namen der Sternenkinder setze ich mich für deren Würdigung als Grundlage der Liebe ein.
Wien, 26.Mai.2016
schrieb ich dem Referat "Volksanwaltschaft- und Dienstaufsichtsbeschwerden" , der Volksanwaltschaft und Herr Johannes Mühlbacher(Neos)
herzlichen Dank dafür, das Sie sich für Sternenkinder einsetzen.
Persönlich gehe ich davon aus das in diesem Moment ein Klärungsverfahren läuft, weil - dank einer mitfühlenden Hand, die mein Mail weitergeleitet hat an das Referat "Volksanwaltschaft- und Dienstaufsichtsbeschwerden"
Ursache für meine Beschwerde sind die einander widersprechenden Aussagen von der MA 40 und der MA 15.
Die MA 40 berichtet Angehörigenfreundlich und aus meiner Sicht gesetzeskonform - über die Abrechnung der Begräbnisse.
Auch Rechtsanwalt Mag Konlechner hat ausgearbeitet wie die Rechtssituation in Österreich ist bei Begräbnissen im Auftrag von Angehörigen für ganz Österreich - und nicht nur für ein einzelnes Österreichisches Bundesland lautet - siehe pdf.
Ich war persönliche Augen- und Ohrenzeugin bei der oben erwähnten Anhörung.
Bei der Anhörung dabei war ein Mitarbeiter der Bestattung Wien, der seinerseits nicht bereit oder nicht fähig war, dem Gericht gegenüber zu erklären wie die Abrechnung der Begräbnisse in der Gruppe 35 b funktionieren, dabei betrifft es ca 300 Sternenkinder pro Jahr!
Dieser Mitarbeiter der Bestattung Wien vermochte nicht zu erklären, wie die Sammlung, Kremierung, der Fehlgeburten den Steuerzahler kommen.
Da eine Kostenangabe durch die Bestattung Wien vom Gericht benötigt wurde, hat die Bestattung Wien ersatzweise die Kosten genannt, was ein einfaches Begräbnis - abgerechnet über die Bestattung Wien kommen würde, wenn Angehörige selbst ein Begräbnis in Auftrag geben. Der Preis lag gut 1000 Euro über dem Angebot. Als Folge des klärendes Gespräches kam zur Kostenübernahme durch die MA 40.
Mitarbeiter der Bestattung Wien haben gegenüber Müttern behauptet, das Fehlgeburten nicht einzeln ...so das bei zahlreichen Müttern der subjektive Eindruck entstand: entweder Sammelgrab für Fehlgeburten oder Müllverbrennungsanlage.
Ich habe persönlich bei Herrn Vikenscher von der Feuerhalle Wien Simmering nachgefragt: Fehlgeburten konnten seit bestehen der Feuerhalle Wien Simmering einzeln kremiert werden.... (Freilich nur im Auftrag der Angehörigen).
Aber genau darüber hat die Bestattung Wien gegenüber den Müttern nicht berichtet, vor allem nicht in der ersten Information, wie diese in Wiener Kliniken den Angehörigen zur Verfügung gestellt wird....
Im Mai 2016 habe ich dieses Sternenkind begleitet. Die Mutter erhielt im SMZ - Ost - einem Spital des Wiener Krankenanstaltenverbundes - einen einmal gefaltete A4 großen Zettel. Vorne drauf das Logo der Stadt Wien.
Titel: Information für verwaiste Eltern
Gestaltung: Name ist Sternenkind.info bekannt, Stand: 11/2005
Herr Mühlbacher berichtet gegenüber Sternenkind.info in seinem Mail vom
24.5.2016 u.a.
ich lese zurzeit ihr Buch „Ein Chaos im Bestattungsrecht und der Totenfürsorge wird sichtbar bei verstorbenen Kindern mit oder ohne Sterbeurkunde“ mit großem Interesse und werde Ihnen in den nächsten Tagen eine ausführliche Antwort per E-Mail schicken. Gerne gehe ich bis dahin auf Ihre aktuelle Frage ein:
Das Wiener Sozialhilfegesetz wurde seit dem Jahr 2008 mehrfach novelliert. Unter anderem wurde auch der im PDF zitierte § 19 abgeändert:
Quelle: https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=LrW&Gesetzesnummer=20000276
Die beiden Aussagen schließen sich demnach nicht aus, sondern beruhen auf einer, in der Zwischenzeit, geänderten Gesetzeslage.
Das Armenbegräbnis ist in jedem Bundesland ausformuliert, das Bestattungsrecht im Auftrag der Angehörigen in Bundesgesetz, also für ganz Östereich gültig.
Es geht nicht nur um Gesetzesänderungen (die nicht oder nur teilweise richtig eingerichtet und unzureichend weitergeleitet werden), sondern um das was den Angehörigen - deren Kind gerade gestorben ist (!) - die Angehörigen also traumatisiert sind, und die Mutter gerade eine Geburt (Körperliche und Mentale Höchstleistung!) hinter sich gebracht hat - als Erste Information zur Verfügung gestellt wird.
Beispiele: Wels - OÖ, Linzer AKH, Wien Semmelweissklinik, Linzer Armengrab, Wiener AKH, Wiener AKH Point.
im Mai 2016 habe ich das Sternenkind begleitet. Die Mutter erhielt im SMZ - Ost - einem Spital des Wiener Krankenanstaltenverbundes - einen einmal gefaltete A4 großen Zettel - beide Seiten beschrieben. Vorne drauf das Logo der Stadt Wien.
Während oder nach dem Begräbnis erhält ein Angehöriger einen Zettel mit den Begräbnisdaten und Begräbnisort des Verstorbenen. Die MA 43 ist seit 2008 (?) Geschichte (Vergangenheit), doch Kontaktdaten der MA 43 werden noch 3 Jahre später (!) als aktuell verwendet, dem Angehörigen geben über als aktuell angegeben.
Die Information, das der Wiener Zentralfriedhof als ganzes und die Gruppe 35b am 6.12.2000 nach röm. kath. Ritus geweiht wurde, wird auch gerne verschwiegen, dabei ist die Info für Angehörige von Sterbefällen z.B. Religionsbedingt wichtig.
Nicht alle christlichen Religionen sind mit dem einnehmenden Verhalten der röm. kath. Kirche einverstanden! Um sich selbst größer darzustellen als man wirklich ist: Bei Bedarf wird dort gerne - ohne deren Zustimmung - für alle Christen gesprochen.
Ach ja stimmt ja, Österreich ist ein Land des Widerspruchs - wer schweigt, stimmt scheinbar zu hat der Nobelpreisträger Daniel Kahnemann festgestellt.
Über dem Umgang mit Sternenkindern im Isalm.
EU - weit unter Punkt 18 nachlesbar: Leibesfrücht nicht um ihrer selbst Willen zu sehen und nicht um ihrer selbst Willen zu würdigen, nicht um Ihrer selbst willen der Totenbeschau zuzuführen - sondern diese dem Humanen Abfall zuzuführen - ist das nicht lieblos, herzlos, Menschenverachtend?
Siehe Rechte eines Sternenkindes und Dr. Tordy. Gedanken zur Postmortalen Menschenwürde.
Feuerhallen: Knittelfeld, Salzburg, Steyr, OÖ, Villach, Wien 2014,
Die Bitten eines Trauernden. Die SHG Regenbogen in Wiener Spitäler gibt sein eigenes Blatt heraus.
Folgender Abschnitt ist wichtig für den Blick auf den Unterschied zwischen still und lebend geboren. Es gibt nicht nur die unterschiedlichen Mutter - Kind - Pass bezogenen Regelungen, es betrifft auch das Finanzamt. Für Mütter, deren Kind lebend geboren wurde - auch dann, wenn ihr Kind innerhalb der ersten Lebenswoche starb, steht Geld vom österr. Finanzamt zu, doch das geht nur, wenn ihrem verstorbenen Kind posthum die Geburtsurkunde ausgestellt wurde.
Sternenkind.info: Mütter sollen schriftlich, eingeschrieben mit der Post gesendet einreichen, denn keine Mutter muss sich verbal unpassende Bemerkungen zu ihrem Sternenkind sich gefallen lassen bei einem Kind, bei Zwillingen/ Mehrlingen.
Mütter haben in der Vergangenheit berichten gegenüber Sternenkind.info, was sie persönlich erlebt haben: dein Kind lebt doch eh nicht mehr, dein Kind verursacht dir doch eh keine Kosten mehr weil es schon gestorben ist, sind die harmloseren verbalen Ausrutscher, getätigt durch zu wenig in diesem Bereich sensibilisierte Beamte.
Das ihrem lebend geborenen Kind die Anzeige der lebend erfolgten Geburt geschrieben wird, muss die Mutter sich - von den Augenzeugen der lebend erfolgten Geburt sich vielfach im Stich gelassen fühlend - vor der Zuführung zur Totenbeschau (!) sich selbst kümmern, denn die Medizin muss erst nach Ablauf der ersten Lebenswoche ein lebend geborenen Kind die Anzeige seiner lebend erfolgten Geburt schreiben.
In der oben erwähnten Gerichtsverhandlung ging es nicht um die halben Erwachsenengräber in der Gruppe 35b am Wiener Zentralfriedhof - den einzigen Kindergräber Wiens! Bislang konnte oder wollte keiner gegenüber Sternenkind.info die Frage inhaltlich wirklich beantworten, warum es in Wien keine Kindergäber für Begräbnisse im Auftrag der Angehörigen gibt? Scheinheiliges Argument: ein Familiengrab muss groß sein.
Sternenkind.info in eigener Sache: In das in OÖ liegende Kindergrab meines Buben können 6 Urnen. Aus meiner Sicht kann ein Familiengrab auch so gestaltet werden.
Daher weiß ich nicht, ob diese unkremierten Begräbnisse in der Gruppe 35b personenbezogen abgerechnet werden und wie teuer so ein unkremiertes Begräbnis den Steuerzahler kommt. Fakt ist: die Daten zur einzelnen Abrechnung hat die Bestattung Wien, die Feuerhalle Wien Simmering und die Friedhofsverwaltung des Wiener Zentralfriedhofes, bei Fehlgeburten: Name, Sozialversicherungsnummer der Mutter, abgebende Klinik (entweder Geburtenstation oder Pathologie/ Prosektur) und bei Totgeburten die Dokumentation am österr. Standesamt (erstellt aus dem Ergebnis einer zuvor durchgeführten Totenbeschau).
Seit 1.1.2000 wird in Bezug auf das Armenbegräbnis für Fehlgeburten in der Gruppe 35b eine Liste geführt, so das Angehörigen anfragen können, wann ihr Kind in der Gruppe 35b verabschiedet wurde, die Daten über Totgeburten und außerhalb des Mutterleibes verstorbenen Kinder sind online veröffentlicht. Bestattung Wien, Grabsuche Wien und Umgebung.
Zur MA 15, die Ihrerseits darüber berichtet, wie die "Armenbegräbnisse" auf Grund von einem nur im Bundesland Wien gültigen Landesgesetz abzurechnen sind - und davon - aus meiner Sicht - irrtümlich davon ableitet, das deswegen Angehörige selbst die Begräbniskosten zu tragen haben, wenn Angehörige ein Begräbnis in Auftrag geben.
Interessant ist auch der Bericht von Statistik Austria, wie und warum der Begriff Fehlgeburt in der Vergangenheit sich so oft gewandelt hat, obwohl die 500 Gramm als Grenze aus nicht nachvollziehbaren Gründen gezogen wurde.
Zur Erinnerung: Statistiken über Fehl- und Totgeburten bzw. außerhalb des Mutterleibes verstorbenen Menschen werden in Österreich erstellt, aus dem was der Totenbeschau zugeführt wurde.
Begriffsbestimmungen § 8 Abs. 1 Österr. Hebammengesetz: Totgeburt Als "tot geboren" oder in der Geburt verstorben gilt eine Leibesfrucht dann, wenn keines der unter "Lebendgeburt" angeführten Zeichen erkennbar ist und die Leibesfrucht zumindest 500 Gramm aufweist.
Fehlgeburt Eine Fehlgeburt liegt vor, wenn bei einer Leibesfrucht kein Zeichen einer "Lebengeburt" vorhanden ist und die Leibesfrucht ein Geburtsgewicht von unter 500 Gramm aufweist.
"Wenn ein Kind tot zur Welt kommt, ist es eine stille Geburt, eine lautlose Geburt, denn dieses Kind verkündet nicht mit einem ersten Schrei seine Ankunft in der Welt" berichtet Michaela Nijs. Der Begriff "Stille Geburt" drückt auf sensible Weise aus, was passiert, wenn ein Kind tot geboren wird. Daher sollte der Begriff stille Geburt Eingang finden in der Dokumentation am Standesamt.
Begriffsbestimmungen laut § 8 Abs. 1 österr. Hebammengesetz.: Lebendgeburt Als "lebend geboren" gilt unabhängig von der Schwangerschwangerschaftsdauer eine Leibesfrucht dann, wenn nach dem vollständigen Austritt aus dem Mutterleib entweder die Atmung eingesetzt hat oder irgend ein anderes Lebenszeichen erkennbar ist, wie Herzschlag, Pulsation der Nabelschnur oder deutliche Bewegungen willkürlicher Muskeln, gleichgültig, ob die Nabelschnur durchschnitten ist oder nicht und ob die Plazenta bereits ausgestossen ist oder nicht.
Sternenkinder haben keine Stimme, wurden sie doch still geboren.
Sternenkinder benötigen mitfühlende Herzen.
Die Dokumentation der Fehlgeburten am österr. Standesamt wird kommen: http://www.sternenkind.info/buergerinitiative/standesamt-austria/
So lange es in Wien das folgende Gesetz gibt - die Ausnahmebestimmung von der Totenbeschau für Fehlgeburten unter einer Scheitelsteißlänge von 120 mm (§ 1 Abs. 5 Z 2 Wiener Leichen- und Bestattungsgesetz - WLBG) seit 17.09.2004 in Geltung!, sollte dem Wiener Gesundheitsamt und der Bestattung Wien die irreführende Aussage untersagt sein, zu behaupten, das in Wien ausnahmslos alle Fehlgeburten der Totenbeschau - Grundlage für die Arbeit des Bestatters - zugeführt werden.
Wenn der Totenbeschau zugeführt wurde, ergibt sich die Bestattungspflicht.
Doch das der Totenbeschau zugeführt wird, ist nicht bei jedem Sternenkind - nicht bei jeder Leibesfrucht, nicht bei jedem während der Schwangerschaft, Geburt oder kurz danach verstorbenen Kind sicher.
Bei Interesse auf Seite 2 weiter lesen.

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