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Timestamp: 2016-10-21 23:45:59+00:00

Document:
D.________, 1953, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Massimo Aliotta, Obergasse 20, 8400 Winterthur,
D.________ (geb. 1953) war seit 1987 als Bauarbeiter mit Fachkenntnissen erwerbst�tig. Am 3. Februar 1997 st�rzte er bei der Arbeit von einem Bauger�st aus einer H�he von 2,5-3 Metern und zog sich dabei eine Fraktur eines linken Handwurzelknochens (des Os scaphoideum) und Rissquetschwunden am linken Knie und an der Oberlippe zu. In der Folge stellte sich im Wesentlichen eine belastungsabh�ngige, insbesondere in einer Kraftverminderung und schmerzhaften Bewegungseinschr�nkung bestehende Beeintr�chtigung des linken Handgelenkes ein. Hinzu kam eine posttraumatische Anpassungsst�rung. Das langj�hrige Arbeitsverh�ltnis endete auf den 31. Dezember 1998.
Die IV-Stelle des Kantons Z�rich lehnte nach beruflichen und erwerblichen Abkl�rungen den im Leistungsgesuch vom 26. April 1999 angemeldeten Anspruch auf eine Invalidenrente ab und stellte ausserdem fest, dass das Begehren um Massnahmen beruflicher Art gegenstandslos geworden sei, da sich der Versicherte bereits f�r Arbeitsvermittlung an die Arbeitslosenversicherung gewandt habe (Verf�gung vom 18. Mai 2000).
Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 22. Mai 2002 insoweit teilweise gut, als die Verwaltung den Anspruch auf Arbeitsvermittlung und Invalidenrente abgelehnt hatte. Es stellte fest, dass der Versicherte Anspruch auf Arbeitsvermittlung habe und wies die Sache an die IV-Stelle zur�ck, damit diese im Sinne der Erw�gungen die Auswirkungen psychischer Beeintr�chtigungen auf die Arbeitsf�higkeit n�her abkl�re. Mit Bezug auf den Umschulungsanspruch wurde die Beschwerde abgewiesen.
D.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren mit den Rechtsbegehren, es sei ihm, unter Aufhebung der strittigen Verf�gung und des vorinstanzlichen Entscheides, eine Invalidenrente auf Grund eines Invalidit�tsgrades von mindestens 40 % zuzusprechen; eventualiter sei die Sache zur weiteren Abkl�rung an die IV-Stelle zur�ckzuweisen.
Mit Bezug auf die beantragten Massnahmen beruflicher Art (Umschulung, Arbeitsvermittlung) hat die Vorinstanz festgestellt, dass der Beschwerdef�hrer Anspruch auf Arbeitsvermittlung nach Art. 18 Abs. 1 Satz 1 IVG habe, dass ihm aber ein solcher auf Umschulung gem�ss Art. 17 IVG nicht zustehe. Der vom kantonalen Gericht festgestellte Anspruch auf Arbeitsvermittlung ist im bundesgerichtlichen Verfahren nicht mehr streitig. In der Begr�ndung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde finden sich indessen auch keine Ausf�hrungen zum Anspruch auf Umschulung, obgleich der Versicherte die integrale Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides verlangt. Unklar ist, ob sich dieser Antrag auf alle im angefochtenen Entscheid in abschl�gigem Sinne behandelten Punkte bezieht. Sofern ein Anfechtungswille hinsichtlich des Anspruchs auf Umschulung �berhaupt gegeben ist, kann insoweit mangels rechtsgen�glicher Begr�ndung auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht eingetreten werden (Art. 108 Abs. 2 OG).
2.1 Im Parallelverfahren gegen den Unfallversicherer hat das Eidgen�ssische Versicherungsgericht die vorinstanzliche Auffassung, wonach die durch organische Gesundheitsst�rungen bedingte Einschr�nkung der Erwerbsf�higkeit 15 % betr�gt, best�tigt (vgl. das Urteil U 209/02 vom heutigen Datum). Auf diese Erw�gungen kann verwiesen werden.
2.2 Die Vorinstanz hat im Weitern festgestellt, es k�nne auf Grund der medizinischen Akten nicht schl�ssig beurteilt werden, ob die Erwerbsf�higkeit des Beschwerdef�hrers zus�tzlich durch psychische Gesundheitsst�rungen beeintr�chtigt werde. Diesbez�glich hat es die Sache zur weiteren Abkl�rung an die Verwaltung zur�ckgewiesen. Der Beschwerdef�hrer nimmt den Rechtsstandpunkt ein, der Fall sei entscheidungsreif.
2.2.1 Nach der Rechtsprechung des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts stellt der R�ckweisungsentscheid einer kantonalen Rekursinstanz eine im Sinne von Art. 128 in Verbindung mit Art. 97 Abs. 1 OG und Art. 5 VwVG mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Eidgen�ssische Versicherungsgericht anfechtbare Endverf�gung dar. Anfechtbar ist grunds�tzlich nur das Dispositiv, nicht aber die Begr�ndung eines Entscheides. Verweist indessen das Dispositiv eines R�ckweisungsentscheides ausdr�cklich auf die Erw�gungen, werden diese zu dessen Bestandteil und haben, soweit sie zum Streitgegenstand geh�ren, an der formellen Rechtskraft teil. Dementsprechend sind die Motive, auf die das Dispositiv verweist, f�r die Beh�rde, an welche die Sache zur�ckgewiesen wird, bei Nichtanfechtung verbindlich. Beziehen sich diese Erw�gungen auf den Streitgegenstand, ist somit auch deren Anfechtbarkeit zu bejahen (BGE 120 V 237 Erw. 1a mit Hinweis).
2.2.2 Wie die Vorinstanz dargelegt hat, weisen die medizinischen Unterlagen zwar verschiedentlich auf eine vom Unfall vom 3. Februar 1997 herr�hrende psychische Fehlentwicklung hin. Eine fach�rztliche Einsch�tzung des Leistungsverm�gens findet sich indes nur im Gutachten des Dr. S.________, Leiter a.i. der psychosomatischen Abteilung des Spitals X.________, vom 15. Mai 2001. Dieser Mediziner �ussert sich wie folgt:
"Meines Erachtens besteht neben einem komplexen regionalen Schmerzsyndrom der linken Hand eine posttraumatische Anpassungsst�rung mit vorwiegend depressiven Symptomen.
F�r den zuk�nftigen Verlauf von Bedeutung erscheint mir, dass es dem Patienten gelungen ist, eine Teilzeitstelle mit leichter k�rperlicher Arbeit in der K�che eines Restaurants zu finden. Die 4 Stunden t�glich, die er hier arbeitet, scheinen in Belastung, Tempo seiner maximalen Leistungsf�higkeit zu entsprechen. Spezifische therapeutische M�glichkeiten, die Erwerbsf�higkeit des Patienten zu steigern, sind m.E. keine mehr vorhanden. Der Status quo entspricht m.E. einem chronifizierten Zustand von posttraumatischen Folgen, der unbedingt erhalten werden sollte, da seit der Wiederaufnahme der Teilzeitarbeit der Patient eine Besserung seines psychischen Wohlbefindens nachvollziehbar beschreibt. Die Teilzeit-Arbeit im Restaurant entspricht m.E. der maximal m�glichen zumutbaren Arbeitsleistung."
Diesen Ausf�hrungen, denen im �brigen keine einschl�gige Fragestellung zugrunde liegt, l�sst sich nicht sicher entnehmen, ob eine Arbeit, welche die organisch bedingten funktionellen Einschr�nkungen ber�cksichtigt, aus psychiatrischer Sicht tats�chlich nur im Umfang eines halben Pensums bew�ltigt werden kann. Denn einerseits beschreibt der Sachverst�ndige einen Zustand, der keine Steigerung der Leistungsf�higkeit mehr zulasse, anderseits verweist er darauf, seit Wiederaufnahme der Teilzeitarbeit habe sich die psychische Verfassung des Versicherten verbessert. Ob dieser R�ckgang der psychischen Beeintr�chtigung im Zeitpunkt der Begutachtung bereits abgeschlossen war oder ob sich diese positive Dynamik fortgesetzt hat, ist f�r die - allenfalls r�ckwirkend gestaffelte - Bemessung des Invalidit�tsgrades von erheblicher Bedeutung. Das - unter diesen Umst�nden nicht mehr aktuelle - psychosomatische Konsilium der Klinik Y.________ vom 6. Januar 1998 enth�lt keine Aussage zur zumutbaren Arbeitsf�higkeit.
Eine spezial�rztliche Stellungnahme zur Arbeitsf�higkeit aus psychiatrischer Sicht ist daher noch einzuholen, was bereits die Vorinstanz erkannt hat. Dabei ist das Verh�ltnis zwischen den Folgen der hiebei allenfalls erhobenen zus�tzlichen Beeintr�chtigung f�r die erwerbliche Leistungsf�higkeit einerseits sowie denjenigen des bereits feststehenden rein organisch bedingten Ausfalls (Erw. 2.1 hievor) anderseits zu kl�ren. Es bedarf mithin einer - allenfalls interdisziplin�ren - medizinischen Stellungnahme zur Frage, inwiefern sich die physisch und psychisch bedingten Einschr�nkungen �berlagern.
2.2.3 Da die bisher vorliegenden Akten keine abschliessende Gesamtbeurteilung der zumutbarerweise verwertbaren Arbeitsf�higkeit gestatten, l�sst sich der Invalidit�tsgrad auf dieser Grundlage nicht bestimmen. Dem beschwerdef�hrerischen Begehren, es seien ihm gest�tzt auf einen Invalidit�tsgrad von mindestens 40 % Rentenleistungen zuzusprechen, kann daher nicht entsprochen werden. Nach Abschluss der ausstehenden Abkl�rungen wird die Verwaltung eine neue beschwerdef�hige Verf�gung erlassen. Die R�gen hinsichtlich des Vorgehens bei der Invalidit�tsbemessung sind in einem allf�lligen neuen Rechtsmittelverfahren vorzubringen, sofern sie nicht bereits im Parallelverfahren gegen die SUVA abschliessend behandelt wurden (vgl. das Urteil des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts vom heutigen Datum, U 209/02).
2.2.4 Schliesslich kann auf den Eventualantrag, die Sache sei zwecks weiterer medizinischer Abkl�rung des psychiatrischen Aspekts an das kantonale Gericht zur�ckzuweisen, nicht eingetreten werden. Da bereits die Vorinstanz eine R�ckweisung zu diesem Zweck angeordnet hat, ist der Beschwerdef�hrer insoweit durch den angefochtenen Entscheid nicht beschwert, weshalb er kein schutzw�rdiges Interesse an dessen Aufhebung (Art. 103 lit. a in Verbindung mit Art. 132 OG) hat (nicht publiziertes Urteil S. vom 11. Juni 1990, I 87/90).
Zusammenfassend ist festzuhalten, dass mangels rechtsgen�glicher Begr�ndung auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht eingetreten werden kann, soweit die Zusprechung einer Umschulungsmassnahme beantragt sein sollte. Hinsichtlich des Anspruchs auf Arbeitsvermittlung ist die Sache in Rechtskraft erwachsen. Was schliesslich die Invalidenrente anbetrifft, ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde abzuweisen, soweit eine abschliessende materielle Beurteilung auf der Basis der vorhandenen Akten verlangt und eine unzutreffende W�rdigung der medizinischen Unterlagen hinsichtlich der funktionellen Folgen der organischen Beeintr�chtigung des linken Handgelenks ger�gt wird. Bez�glich des Antrages auf weitere Abkl�rungen in psychischer Hinsicht kann auf das Rechtsmittel schliesslich wegen fehlenden Rechtsschutzinteresses nicht eingetreten werden, da diesem Begehren bereits im vorinstanzlichen Entscheid entsprochen wurde.

References: Art. 18
 Art. 17
 Art. 128
 Art. 97
 Art. 5
 Art. 132