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Timestamp: 2018-07-23 11:49:07+00:00

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DGUV Vorschrift 54: Winden, Hub- und Zuggeräte, Titel
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(bisher VBG 8 bzw. BGV D8)
DGUV Vorschrift 54: Winden, Hub- und Zuggeräte, Inhaltsverzeichnis
§ 8 - 11 Steuereinrichtungen
§ 18-20 Seil- und Kettentriebe
§ 23a Prüfnachweis
DGUV Vorschrift 54: Winden, Hub- und Zuggeräte, § 2: Begriffsbestimmung
Siehe auch DIN 15100 "Serienhebezeuge; Benennungen" und "Illustrierte Terminologie der Föderation Européenne de la Manutention, Sektion IX".
DA zu § 2 Abs. 1 Nr. 3:
Für fest eingebaute oder ortsgebundene Einrichtungen zum Anheben von Fahrzeugen sowie für ortsveränderliche Hebeeinrichtungen, bei denen unter dem angehobenen Fahrzeug bestimmungsgemäß ohne zusätzliche Abstützungen gearbeitet werden darf, ist die UVV "Hebebühnen" (VBG 14), zutreffend.
DGUV Vorschrift 54: Winden, Hub- und Zuggeräte, § 2a: Allgemeines
(2) Für Winden, Hub- und Zuggeräte, die unter den Anwendungsbereich der Maschinenverordnung und der Richtlinie des Rates vom 30. November 1989 über Mindestvorschriften für Sicherheit und Gesundheitsschutz bei Benutzung von Arbeitsmitteln durch Arbeitnehmer bei der Arbeit (89/655/EWG) fallen, gelten die folgenden Bestimmungen. DA
(3) Für Winden, Hub- und Zuggeräte, die unter den Anwendungsbereich der Maschinenverordnung fallen, gelten anstatt der Beschaffenheitsanforderungen dieses Abschnittes II die Beschaffenheitsanforderungen gemäß § 2 der Maschinenverordnung. Der Unternehmer darf Winden, Hub- und Zuggeräte erstmals nur in Betrieb nehmen, wenn die Voraussetzungen der §§ 3 und 4 der Maschinenverordnung erfüllt sind. DA
1. für Winden, Hub- und Zuggeräte - ausgenommen in Nummer 2 aufgeführte -, die den Anforderungen dieses Abschnittes II entsprechen und bis zum 31. Dezember 1994 in den Verkehr gebracht worden sind;
DA zu § 2a Abs. 2:
Bei der Maschinenverordnung handelt es sich um die Neunte Verordnung zum Gerätesicherheitsgesetz (Maschinenverordnung - 9. GSGV), die die Richtlinie 89/392/EWG in nationales Recht umsetzt.
DA zu § 2a Abs. 3:
DGUV Vorschrift 54: Winden, Hub- und Zuggeräte, § 4: Transport- und Befestigungseinrichtungen
Transport- und Befestigungseinrichtungen
Ortsveränderliche Geräte müssen so eingerichtet sein, daß sie sicher transportiert, aufgestellt oder befestigt werden können. DA
DGUV Vorschrift 54: Winden, Hub- und Zuggeräte, § 5: Sicherungen an Führungen
Sicherungen an Führungen
(1) Geräte nach § 2 Abs. 1 Nr. 3 müssen so eingerichtet sein, daß sich Zahnstangen, Spindeln oder Kolben nicht unbeabsichtigt aus ihrer Führung lösen können. DA
(2) Öffnungen an Geräten, aus denen Hydraulikflüssigkeit betriebsmäßig unter Druck austreten kann, müssen so gesichert sein, daß Personen durch austretende Hydraulikflüssigkeit nicht verletzt werden können. DA
DGUV Vorschrift 54: Winden, Hub- und Zuggeräte, § 6: Handbetriebene Geräte
1. Kurbeln, Hebel oder Handräder mit Speichen unter Last nicht mehr als 15 cm zurückschlagen können (Rückschlagsicherung), DA
3. abnehmbare Kurbeln und Hebel gegen Abgleiten und unbeabsichtigtes Abziehen gesichert werden können. DA
DA zu § 6 Nr. 1:
Bei Ersatzradwinden, die mit einem Sechskant zur Betätigung mit dem Radmutterschlüssel ausgerüstet sind, genügt - unabhängig von der Schlüssellänge - dessen Aufstecktiefe.
DGUV Vorschrift 54: Winden, Hub- und Zuggeräte, § 7: Hand- und kraftbetriebene Geräte
Hand- und kraftbetriebene Geräte
Geräte, die sowohl für Kraft- als auch für Handbetrieb gebaut sind, müssen so eingerichtet sein, daß bei Kraftantrieb niemand durch Bewegungen des Handantriebes gefährdet wird. DA
DGUV Vorschrift 54: Winden, Hub- und Zuggeräte, § 9
(2) Anordnung oder Betätigungsrichtung der Steuereinrichtungen und ausgelöste Bewegungsrichtung müssen einander sinnfällig zugeordnet sein. DA
Diese Forderung ist erfüllt, wenn z. B. DIN EN 60 447 Mensch-Maschine-Schnittstelle (MMI); Bedienungsgrundsätze (IEC 447:1993)" eingehalten ist.
DGUV Vorschrift 54: Winden, Hub- und Zuggeräte, § 10
Trommelwinden mit durchlaufendem Antrieb müssen so eingerichtet sein, daß ein unmittelbares Schalten von "Senken" auf "Heben" nicht möglich ist. DA
Schalten von "Senken" auf "Heben" bedeutet bei Geräten in Seilzuganlagen mit geschlossenem Zugseil das Umschalten in die entgegengesetzte Zugrichtung. Trommelwinden mit durchlaufendem Antrieb sind Winden mit ununterbrochen in gleicher Richtung laufendem Antrieb, Schaltkupplung und Bremse.
DGUV Vorschrift 54: Winden, Hub- und Zuggeräte, § 11
Bedienungsräder für Druckmutter- und Konuskupplungen an Geräten müssen als volle Scheiben ausgebildet sein. DA
DGUV Vorschrift 54: Winden, Hub- und Zuggeräte, § 13: Sicherung gegen freien Fall
Sicherung gegen freien Fall
(1) Die Geräte müssen so eingerichtet sein, daß das Ablassen der Last im freien Fall nicht möglich ist. DA
1. der freie Fall DA
2. das Abziehen des unbelasteten Seiles. DA
DA zu § 13 Abs. 2 Nr. 1:
DA zu § 13 Abs. 2 Nr. 2:
DGUV Vorschrift 54: Winden, Hub- und Zuggeräte, § 14: Bremseinrichtung
(2) Bremseinrichtungen müssen nach dem Rückgang der Steuereinrichtung in die Nullstellung, bei Unterbrechung des Antriebes und beim Ansprechen der Einrichtungen nach den §§ 17 und 21 selbsttätig wirken. DA
(4) Bremseinrichtungen nach Absatz 2 müssen so beschaffen sein, daß der Bedienende die konstruktiv festgelegte Bremswirkung mit einfachen Mitteln nicht beeinflussen kann. DA
(5) Bei Geräten, bei denen ein Abziehen des unbelasteten Seiles vom Arbeitsverfahren her erforderlich ist, dürfen Bremseinrichtungen so eingerichtet sein, daß sie in der Lösestellung festgelegt werden können. DA
DA zu § 14 Abs. 4:
DGUV Vorschrift 54: Winden, Hub- und Zuggeräte, § 15: Bremseinrichtung beim Heben feuerflüssiger Massen
Bremseinrichtung beim Heben feuerflüssiger Massen
Geräte, die zum Heben feuerflüssiger Massen bestimmt sind, müssen zwei unabhängig voneinander wirkende Bremseinrichtungen haben, von denen jede der Forderung des § 14 Abs. 1 , 2 und 4 entspricht. DA
DA zu § 15 :
DGUV Vorschrift 54: Winden, Hub- und Zuggeräte, § 16: Hilfsbremse
(2) Hilfsbremsen, die nicht selbsttätig wirken, müssen mit Hinweisen auf den Verwendungszweck gekennzeichnet sein. DA
"Nur zum Ablassen des leeren Hakengeschirres".
DGUV Vorschrift 54: Winden, Hub- und Zuggeräte, § 17: Sicherung gegen Überlastung
(1) Hydraulikgeräte und Geräte, bei deren bestimmungsgemäßer Verwendung die Last sich auf ihrem Lastweg so verhaken, verklemmen oder festsetzen kann, daß zusätzliche unkontrollierte Kräfte auftreten, müssen so eingerichtet oder beschaffen sein, daß sie nicht überlastet werden können. DA
(2) Durch die Einrichtungen nach Absatz 1 dürfen Einrichtungen nach den §§ 12 und 14 nicht unwirksam werden. DA
DGUV Vorschrift 54: Winden, Hub- und Zuggeräte, § 19
1. eine Überbeanspruchung der Seile oder Ketten durch Biegung DA
2. das seitliche Ablaufen und Herausspringen der Seile oder Ketten verhindert wird. DA
DA zu § 19 Abs. 1 Nr. 1:
DA zu § 19 Abs. 1 Nr. 2:
DGUV Vorschrift 54: Winden, Hub- und Zuggeräte, § 21: Notendhalteinrichtung
(1) Kraftbetriebene, in Gebäuden eingebaute Geräte, bei denen die obere Endstellung der Last vom Steuerstand aus nicht einsehbar ist, sowie Elektro- und Druckluftzüge müssen eine selbsttätig wirkende Notendhalteinrichtung haben, die die Aufwärtsbewegung begrenzt. Nach dem Ansprechen der selbsttätig wirkenden Einrichtung muß die entgegengesetzte Bewegung noch möglich sein. DA
(3) Besteht die Notendhalteinrichtung aus einem Notendschalter, muß dessen Funktion überprüfbar sein. DA
DA zu § 21 Abs. 1:
DA zu § 21 Abs. 3:
DGUV Vorschrift 54: Winden, Hub- und Zuggeräte, § 23a: Prüfnachweis
(1) Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, daß über die Ergebnisse der Prüfung von Geräten nach § 23 ein Nachweis geführt wird. DA
(2) Die Ergebnisse der Prüfungen von kraftbetriebenen Seil- und Kettenzügen zum Heben von Lasten sowie von kraftbetriebenen Kranhubwerken müssen in ein Prüfbuch eingetragen werden. DA
DA zu § 23a Abs. 1:
DA zu § 23a Abs. 2:
DGUV Vorschrift 54: Winden, Hub- und Zuggeräte, § 24: Anforderungen an Personen, Beauftragung
Anforderungen an Personen, Beauftragung
DGUV Vorschrift 54: Winden, Hub- und Zuggeräte, § 27: Prüfung vor Arbeitsbeginn
Der Geräteführer hat bei Beginn jeder Arbeitsschicht die Funktion von Notendhalteinrichtungen - ausgenommen Rutschkupplungen - zu prüfen
DGUV Vorschrift 54: Winden, Hub- und Zuggeräte, § 27a: Feststellung und Beseitigung von Mängeln
Stellt der Geräteführer an Geräten einschließlich der Tragmittel, Rollen, Ausrüstung und Tragkonstruktion augenfällige Mängel fest, hat er diese unverzüglich zu beseitigen. Gehört dies nicht zu seiner Arbeitsaufgabe oder verfügt er nicht über die notwendige Sachkunde, hat er erforderlichenfalls das Gerät außer Betrieb zu setzen und den Mangel dem Unternehmer zu melden. DA
DA zu § 27a :
Nach § 2 Abs. 3 UVV "Grundsätze der Prävention" (ab1/2004) (BGV A1) sind Einrichtungen stillzulegen, wenn Mängel auftreten, die die Betriebssicherheit gefährden.
DGUV Vorschrift 54: Winden, Hub- und Zuggeräte, § 28: Anschlagen der Last
DGUV Vorschrift 54: Winden, Hub- und Zuggeräte, § 30: Unterbrechen des Kraftflusses
Unterbrechen des Kraftflusses
Der Geräteführer darf die Verbindung zwischen Lastwelle und Rücklaufsicherung unter Last nicht unterbrechen. DA
DGUV Vorschrift 54: Winden, Hub- und Zuggeräte, § 31: Verlassen des Steuerstandes von unter Last stehenden Geräten
Verlassen des Steuerstandes von unter Last stehenden Geräten
(2) Muß der Geräteführer abweichend von Absatz 1 arbeitsbedingt bei schwebender Last den Steuerstand verlassen, hat der Unternehmer die Voraussetzungen zu schaffen, daß der Gefahrbereich unter der Last gesichert werden kann. DA
DA zu § 31 Abs. 2 und 3:
DGUV Vorschrift 54: Winden, Hub- und Zuggeräte, § 34: Anfahren von Notendhalteinrichtungen
Der Geräteführer darf Notendhalteinrichtungen nicht betriebsmäßig anfahren. DA
"Betriebsmäßig " bedeutet das beabsichtigte regelmäßige Anfahren der oberen Endstellung zur Ausnutzung der vollen Hubhöhe.
DGUV Vorschrift 54: Winden, Hub- und Zuggeräte, § 35: Zusätzliche Bestimmungen für Trommelwinden
Zusätzliche Bestimmungen für Trommelwinden
DGUV Vorschrift 54: Winden, Hub- und Zuggeräte, § 35a: Ablauf der theoretischen Nutzungsdauer von Geräten
Ablauf der theoretischen Nutzungsdauer von Geräten
(3) Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, daß die Bedingungen nach Absatz 2 Nr. 2 beim Weiterbetrieb eingehalten werden. DA
DA zu § 35a :
DGUV Vorschrift 54: Winden, Hub- und Zuggeräte, § 36: Ordnungswidrigkeiten
DGUV Vorschrift 54: Winden, Hub- und Zuggeräte, § 38: Inkrafttreten
1. Leichter Einsatz (km ≤ 0.125)
2. Mittlerer Einsatz (0.125 < Km ≤ 0.25)
3. Schwerer Einsatz (0.25 < Km ≤ 0.5)
4. Sehr schwerer Einsatz (0.5 < Km ≤ 1)
DGUV Vorschrift 54: Winden, Hub- und Zuggeräte, Anhang 2: Bezugsquellenverzeichnis
3. Berufsgenossenschaftliche Regeln, Sicherheitsregeln und Merkblätter
4. DIN-Normen / VDE-Bestimmungen
5. FEM-Regeln
Bezugsquelle: Deutsches Nationalkomitee der FEM
VDMA, Fachgemeinschaft Fördertechnik,
Lyoner Straße 18, 60498 Frankfurt
6. Sonstige technische Regeln
Bezugsquelle: Carl Heymanns Verlag KG
Webcode: M1433-1

References: § 8

§ 18

§ 23
 § 2
 § 2
 § 2
 § 2
 § 2
 § 2
 § 4
 § 5
 § 2
 § 6
 § 6
 § 7
 § 9
 § 10
 § 11
 § 13
 § 13
 § 13
 § 14
 § 14
 § 15
 § 14
 § 15
 § 16
 § 17
 § 19
 § 19
 § 19
 § 21
 § 21
 § 21
 § 23
 § 23
 § 23
 § 23
 § 24
 § 27
 § 27
 § 27
 § 2
 § 28
 § 30
 § 31
 § 31
 § 34
 § 35
 § 35
 § 35
 § 36
 § 38