Source: http://www.juraforum.de/urteile/olg-naumburg/olg-naumburg-urteil-vom-05-08-2004-az-2-u-4204
Timestamp: 2016-05-31 07:58:22+00:00

Document:
OLG-NAUMBURG - 05.08.2004, 2 U 42/04 - JuraForum.de
JuraForum.de > Urteile > Oberlandesgericht Naumburg > Urteil vom 05.08.2004, Aktenzeichen: 2 U 42/04 OLG-NAUMBURG – Aktenzeichen: 2 U 42/04Urteil vom 05.08.2004
Leitsatz:1. Tatsachen, aus denen sich das Vorliegen einer im Gerichtsbezirk begangenen unerlaubten Handlung ergibt, sind nicht bereits dann schlüssig behauptet, wenn bei summarischer Prüfung das Bestehen eines Anspruchs als nicht abwegig erscheint oder nach dem Klagevorbringen zumindest ernsthaft zu erwägen ist. Ein Anspruch aus unerlaubter Handlung ist vielmehr nur dann schlüssig dargelegt, wenn der als wahr zu unterstellende Sachvortrag der klagenden Partei die Tatbestandsmerkmale eines Anspruchs aus unerlaubter Handlung auch bei umfassender Prüfung der Rechtslage ausfüllt.
3. Zu den tatbestandlichen Voraussetzungen des Verschweigens nachteiliger Tatsachen im Sinne des § 264a StGB.Rechtsgebiete:ZPO, BGB, StGBVorschriften:§ 12 ZPO, § 13 ZPO, § 17 ZPO, § 22 ZPO, § 29 ZPO, § 29 c ZPO, § 32 ZPO, § 281 Abs. 1 ZPO, § 313 a Abs. 1 ZPO, § 513 Abs. 2 ZPO, § 540 Abs. 2 ZPO, § 545 Abs. 2 ZPO, § 242 BGB, § 823 Abs. 2 BGB, § 826 BGB, § 13 StGB, § 78 a S. 1 StGB, § 264 Abs. 4 StGB, § 264 a StGB, § 264 a Abs. 1 StGB, § 264 a Abs. 1 Nr. 1 StGB, § 264 a Abs. 3 StGB, § 265 b Abs. 2 StGB, § 326 StGB, § 326 Abs. 1 StGBVerfahrensgang:LG Halle 4 O 518/02 vom 10.02.2004
VolltextUm den Volltext vom OLG-NAUMBURG – Urteil vom 05.08.2004, Aktenzeichen: 2 U 42/04 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.Volltext der Entscheidung kaufen
Weitere Entscheidungen vom OLG-NAUMBURGOLG-NAUMBURG – Beschluss, 1 W 27/03 vom 05.08.2004Zum Umfang der Eingriffs- und der Risikoaufklärung für eine operationsbegleitende Allgemeinnarkose.
Eine Aufklärung über hypothetische Verläufe des Eingriffs schuldet der behandelnde Arzt regelmäßig nicht.OLG-NAUMBURG – Urteil, 2 U 42/04 vom 05.08.20041. Tatsachen, aus denen sich das Vorliegen einer im Gerichtsbezirk begangenen unerlaubten Handlung ergibt, sind nicht bereits dann schlüssig behauptet, wenn bei summarischer Prüfung das Bestehen eines Anspruchs als nicht abwegig erscheint oder nach dem Klagevorbringen zumindest ernsthaft zu erwägen ist. Ein Anspruch aus unerlaubter Handlung ist vielmehr nur dann schlüssig dargelegt, wenn der als wahr zu unterstellende Sachvortrag der klagenden Partei die Tatbestandsmerkmale eines Anspruchs aus unerlaubter Handlung auch bei umfassender Prüfung der Rechtslage ausfüllt.
3. Zu den tatbestandlichen Voraussetzungen des Verschweigens nachteiliger Tatsachen im Sinne des § 264a StGB.OLG-NAUMBURG – Beschluss, 14 WF 152/04 vom 04.08.2004Ergehen vorläufige Regelungen im Sinne von § 1 GewSchG sind diese zeitlich zu befristen (§ 1 Abs. 1 Satz 2 GewSchG).
OLG-NAUMBURG - 05.08.2004, 2 U 42/04 © JuraForum.de — 2003-2016

References: § 264
 § 13
 § 17
 § 22
 § 29
 § 29
 § 32
 § 281
 § 313
 § 513
 § 540
 § 545
 § 242
 § 823
 § 826
 § 13
 § 78
 § 264
 § 264
 § 264
 § 264
 § 264
 § 265
 § 326
 § 326
 § 264
 § 1