Source: https://www.slideserve.com/topaz/rechnungswesen-rewe
Timestamp: 2018-04-25 10:39:15+00:00

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PPT - Rechnungswesen (ReWe) PowerPoint Presentation - ID:959673
Rechnungswesen (ReWe) PowerPoint Presentation
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Rechnungswesen (ReWe) - PowerPoint PPT Presentation
Rechnungswesen (ReWe). Definition Aufgaben des Rechnungswesen Bereiche des Rechnungswesen Bedeutung der Buchführung Handelsbücher im Handelsgesetzbuch (HGB) Gesetzliche Grundlagen der Buchführung Weitere gesetzliche Grundlagen Ordnungsmäßigkeit der Buchführung
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Aufgaben des Rechnungswesen
Bereiche des Rechnungswesen
Handelsbücher im Handelsgesetzbuch (HGB)
Inventur , Inventar , Bilanz
Rechnungslegung ist der Oberbegriff für die Gesamtheit der Aufzeichnungspflichten, mit denen internen und externen Interessenten Rechenschaft über die Geschäftsvorfälle und die Lage des Unternehmens gegeben wird.
Das Rechnungswesen ist die systematische Erfassung, Überwachung und informatorische Verdichtung der durch den betrieblichen Leistungsprozess entstehenden Geld- und Leistungsströme.
DokumentationsaufgabeAufzeichnung aller Geschäftsfälle anhand von Belegen
Rechenschaftslegungs- und InformationsaufgabeBereitstellung von Informationen gegenüber der Finanzbehörde, Unternehmenseignern, Erstellung eines Jahresabschlusses.
KontrollaufgabeÜberwachung der Wirtschaftlichkeit und der Liquidität.
DispositionsaufgabeAufarbeitung von den ermittelten Zahlen um eine Grundlage für unternehmerische Entscheidungen zu schaffen.
Aufteilung nach Bereichen
Die Buchführung ist die sachlich geordnete und lückenlose Aufzeichnung aller Geschäftsvorfälle eines Unternehmens aufgrund von Belegen.
Die Buchführung wird auch als Finanz- oder Geschäftsbuchhaltung bezeichnet.
Die Buchführung liefert Zahlen für die
Abschnitt §§ 238 – 263 HGBenthalten Vorschriften die von allen Kaufleuten anzuwenden sind
Abschnitt	§§ 264 – 335 HGBenthalten, ergänzende zum 1. Abschnitt, spezielle Vorschriften für Kapitalgesellschaften
Abschnitt	§§ 336 – 339 HGBenthalten, ergänzend über den 1. und 2. Abschnitt, spezielle Vorschriften für Genossenschaften
Buchführungspflicht§ 238 HGB, § 140f AO
das Führen von Handelsbüchern§ 239 HGB
das Aufstellen eines Inventar§ 240 HGB
Pflicht zur Aufstellung des Jahresabschlusses (Bilanz und GuV)§ 242 HGB
Bewertung von Vermögens- und Schuldenteilen§ 253 HGB
Aufbewahrung von Buchungsunterlagen§ 257 HGB
Rechtsformspezifische Vorschriften
Die Buchführung gilt als ordnungsgemäß, wenn sie so beschaffen ist, dass sich ein sachverständiger Dritter (Steuerberater, Betriebsprüfer des Finanzamtes), in angemessener Zeit einen Überblick über die Geschäftsfälle und die Lage des Unternehmen verschaffen kann. § 238 HGB, § 145 AO
Buchführung muss klar und übersichtlich sein
Ordnungsmäßige Erfassung aller Geschäftsfälle
Nur eine ordnungsmäßige Buchführung besitzt Beweiskraft.
Jeder Kaufmann ist verpflichtet sein
Vermögen und seine Schulden
festzustellen und zwar:
bei Gründung oder Übernahme eines Unternehmens.
für den Schluss eines jeden Geschäftsjahres.
bei Auflösung oder Veräußerung seines Unternehmens.
Inventur ist die mengen- und wertmäßige Bestandsaufnahme aller Vermögensteile und Schulden eines Unternehmens zu einem bestimmten Zeitpunkt.
körperliche Inventur	mengenmäßige Aufnahme aller	körperlichen Vermögensgegenstände
wertmäßige Erfassung von Vermögensteilen und Schulden
Die ermittelten Vermögensteile und Schulden werden zu einem besonderen Bestandsverzeichnis zusammengefasst, dem Inventar.
Gliederung des Inventar:
Eigenkapital (Reinvermögen)
Eigenkapital zum Ende des Geschäftsjahr
-	Eigenkapital zum Ende des vorangegangenen Geschäftsjahr
+	Privatentnahme
-	Privateinlage
=	Gewinn zum Ende des Geschäftsjahr
Jahresgewinn x 100
Anfangseigenkapital
Jahresgewinn	1.610.000,00 €
Eigenkapital	12.000.000,00 €
1.610.000,00 x 100
= 13,2 %
§ 242 HGB verlangt eine kurz gefasste Übersicht über das Vermögen und die Schulden.
Die Kurzfassung des Inventars in Kontenform ist die Bilanz.
§ 238	Buchführungspflicht
Jeder Kaufmann ist verpflichtet, Bücher zu führen und in diesen seine Handelsgeschäfte und die Lage seines Vermögens nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung ersichtlich zu machen. Die Buchführung muss so beschaffen sein, dass sie einem sachverständigen Dritten innerhalb angemessener Zeit einen Überblick über die Geschäftsvorfälle und über die Lage des Unternehmens vermitteln kann. Die Geschäftsvorfälle müssen sich in ihrer Entstehung und Abwicklung verfolgen lassen.
Der Kaufmann ist verpflichtet, eine mit der Urschrift übereinstimmende Wiedergabe der abgesandten Handelsbriefe (Kopie, Abdruck, Abschrift oder sonstige Wiedergabe des Wortlauts auf einem Schrift-, Bild- oder anderen Datenträger) zurückzubehalten.
Bei der Führung der Handelsbücher und bei den sonst erforderlichen Aufzeichnungen hat sich der Kaufmann einer lebenden Sprache zu bedienen. Werden Abkürzungen, Ziffern, Buchstaben oder Symbole verwendet, muss im Einzelfall deren Bedeutung eindeutig festliegen.
Eine Eintragung oder eine Aufzeichnung darf nicht in einer Weise verändert werden, daß der ursprüngliche Inhalt nicht mehr feststellbar ist. Auch solche Veränderungen dürfen nicht vorgenommen werden, deren Beschaffenheit es ungewiss lässt, ob sie ursprünglich oder erst später gemacht worden sind.
§ 239 Führung der Handelsbücher (Fortsetzung)
Die Handelsbücher und die sonst erforderlichen Aufzeichnungen können auch in der geordneten Ablage von Belegen bestehen oder auf Datenträgern geführt werden, soweit diese Formen der Buchführung einschließlich des dabei angewandten Verfahrens den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung entsprechen. Bei der Führung der Handelsbücher und der sonst erforderlichen Aufzeichnungen auf Datenträgern muß insbesondere sichergestellt sein, daß die Daten während der Dauer der Aufbewahrungsfrist verfügbar sind und jederzeit innerhalb angemessener Frist lesbar gemacht werden können. Absätze 1 bis 3 gelten sinngemäß.
§ 240	Inventar
Jeder Kaufmann hat zu Beginn seines Handelsgewerbes seine Grundstücke, seine Forderungen und Schulden, den Betrag seines baren Geldes sowie seine sonstigen Vermögensgegenstände genau zu verzeichnen und dabei den Wert der einzelnen Vermögensgegenstände und Schulden anzugeben.
Er hat demnächst für den Schluß eines jeden Geschäftsjahrs ein solches Inventar aufzustellen. Die Dauer des Geschäftsjahres darf zwölf Monate nicht überschreiten. Die Aufstellung des Inventars ist innerhalb der einem ordnungsmäßigen Geschäftsgang entsprechenden Zeit zu bewirken.
§ 240	Inventar (Fortsetzung)
Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens sowie Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe können, wenn sie regelmäßig ersetzt werden und ihr Gesamtwert für das Unternehmen von nachrangiger Bedeutung ist, mit einer gleich bleibenden Menge und einem gleich bleibenden Wert angesetzt werden, sofern ihr Bestand in seiner Größe, seinem Wert und seiner Zusammensetzung nur geringen Veränderungen unterliegt. Jedoch ist in der Regel alle drei Jahre eine körperliche Bestandsaufnahme durchzuführen.
Gleichartige Vermögensgegenstände des Vorratsvermögens sowie andere gleichartige oder annähernd gleichwertige bewegliche Vermögensgegenstände und Schulden können jeweils zu einer Gruppe zusammengefasst und mit dem gewogenen Durchschnittswert angesetzt werden.
§ 242	Pflicht zur Aufstellung
Er hat für den Schluß eines jeden Geschäftsjahrs eine Gegenüberstellung der Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahrs (Gewinn- und Verlustrechnung) aufzustellen.
Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung bilden den Jahresabschluß.
§ 253	Wertansätze der Vermögens-gegenstände und Schulden
Vermögensgegenstände sind höchstens mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um Abschreibungen nach den Absätzen 2 und 3 anzusetzen. Verbindlichkeiten sind zu ihrem Rückzahlungsbetrag, Rentenverpflichtungen, für die eine Gegenleistung nicht mehr zu erwarten ist, zu ihrem Barwert und Rückstellungen nur in Höhe des Betrags anzusetzen, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist; Rückstellungen dürfen nur abgezinst werden, soweit die ihnen zugrunde liegenden Verbindlichkeiten einen Zinsanteil enthalten.
§ 253	Wertansätze der Vermögens-gegenstände und Schulden (Fortsetzung)
Bei Vermögensgegenständen des Anlagevermögens, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, sind die Anschaffungs- oder Herstellungskosten um planmäßige Abschreibungen zu vermindern. Der Plan muß die Anschaffungs- oder Herstellungskosten auf die Geschäftsjahre verteilen, in denen der Vermögensgegenstand voraussichtlich genutzt werden kann. Ohne Rücksicht darauf, ob ihre Nutzung zeitlich begrenzt ist, können bei Vermögensgegenständen des Anlagevermögens außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen werden, um die Vermögensgegenstände mit dem niedrigeren Wert anzusetzen, der ihnen am Abschlußstichtag beizulegen ist; sie sind vorzunehmen bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung.
Bei Vermögensgegenständen des Umlaufvermögens sind Abschreibungen vorzunehmen, um diese mit einem niedrigeren Wert anzusetzen, der sich aus einem Börsen- oder Marktpreis am Abschlußstichtag ergibt. Ist ein Börsen- oder Marktpreis nicht festzustellen und übersteigen die Anschaffungs- oder Herstellungskosten den Wert, der den Vermögensgegenständen am Abschlußstichtag beizulegen ist, so ist auf diesen Wert abzuschreiben. Außerdem dürfen Abschreibungen vorgenommen werden, soweit diese nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind, um zu verhindern, daß in der nächsten Zukunft der Wertansatz dieser Vermögensgegenstände auf Grund von Wertschwankungen geändert werden muß.
Abschreibungen sind außerdem im Rahmen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zulässig.
Ein niedrigerer Wertansatz nach Absatz 2 Satz 3, Absatz 3 oder 4 darf beibehalten werden, auch wenn die Gründe dafür nicht mehr bestehen.
§ 257	Aufbewahrung von Unterlagen. Aufbewahrungsfristen
1.	Handelsbücher, Inventare, Eröffnungsbilanzen, Jahresabschlüsse, Lageberichte, Konzernabschlüsse, Konzernlageberichte sowie die zu ihrem Verständnis erforderlichen Arbeitsanweisungen und sonstigen Organisationsunterlagen,2.	die empfangenen Handelsbriefe,
§ 257	Aufbewahrung von Unterlagen. Aufbewahrungsfristen (Forts..)
Mit Ausnahme der Eröffnungsbilanzen, Jahresabschlüsse und der Konzernabschlüsse können die in Absatz 1 aufgeführten Unterlagen auch als Wiedergabe auf einem Bildträger oder auf anderen Datenträgern aufbewahrt werden, wenn dies den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung entspricht und sichergestellt ist, daß die Wiedergabe oder die Daten 1.	mit den empfangenen Handelsbriefen und den Buchungsbelegen bildlich und mit den anderen Unterlagen inhaltlich übereinstimmen, wenn sie lesbar gemacht werden,
§ 257	Aufbewahrung von Unterlagen. Aufbewahrungsfristen (Forts...)
Die in Absatz 1 Nr. 1 und 4 aufgeführten Unterlagen sind zehn Jahre, die sonstigen in Absatz 1 aufgeführten Unterlagen sechs Jahre aufzubewahren.
Die Aufbewahrungsfrist beginnt mit dem Schluß des Kalenderjahrs, in dem die letzte Eintragung in das Handelsbuch gemacht, das Inventar aufgestellt, die
§ 140 Buchführungs- und Aufzeichnungs-pflichten nach anderen Gesetzen
§ 145	Allgemeine Anforderungen an Buchführung und Aufzeichnungen
Die Buchführung muss so beschaffen sein, dass sie einem sachverständigen Dritten innerhalb angemessener Zeit einen Überblick über die Geschäftsvorfälle und über die Lage des Unternehmens vermitteln kann. Die Geschäftsvorfälle müssen sich in ihrer Entstehung und Abwicklung verfolgen lassen.
Aufzeichnungen sind so vorzunehmen, dass der Zweck, den sie für die Besteuerung erfüllen sollen, erreicht wird.
Wer ist Kaufmann ?
HGB § 1 (Handelsgesetzbuch)
(2) Handelsgewerbe ist jeder Gewerbebetrieb, es sei denn, dass das Unternehmen nach Art oder Umfang einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetriebnicht erfordert.
EStG § 15 (2) Satz 1
Checkliste Gewerbebetrieb(nur wenn alle Merkmale mit Ja beantwortet werden liegt ein Gewerbebetrieb vor)
Merkmale eines in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb(bei Unklarheit bei der zuständigen IHK zu erfragen)
ein hoher Umsatz
ein hoher Gewinn
eine hohe Mitarbeiterzahl
ein umfangreiches Warenangebot
vielfältige Geschäftskontakte
Checkliste in kaufmännischer Weiseeingerichteter Geschäftsbetrieb
EStG § 18 (1)
Eine Vertretung im Fall vorübergehender Verhinderung steht der Annahme einer leitenden und eigenverantwortlichen Tätigkeit nicht entgegen.
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References: § 140
 § 238
 § 145

§ 242

§ 238

§ 239

§ 240

§ 240

§ 242

§ 253

§ 253

§ 257

§ 257

§ 257

§ 140

§ 145
 § 1
 § 15
 § 18