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Timestamp: 2020-03-30 01:07:17+00:00

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BGH, 17.07.2007 - X ZR 31/06 - dejure.org
https://dejure.org/2007,1338
BGH, 17.07.2007 - X ZR 31/06 (https://dejure.org/2007,1338)
BGH, Entscheidung vom 17.07.2007 - X ZR 31/06 (https://dejure.org/2007,1338)
BGH, Entscheidung vom 17. Juli 2007 - X ZR 31/06 (https://dejure.org/2007,1338)
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BGB §§ 275, 280, 283, 326 Abs. 2, 362 Abs. 1, 631 Abs. 1
Ermittlung der dem Nachunternehmer gegen den Hauptunternehmer noch zustehenden Restvergütung; Bewirkung der Leistung des Nachunternehmers an den Hauptunternehmer; Erbringung von noch ausstehenden Teilen seiner dem Hauptunternehmer geschuldeten Leistung aufgrund eines ...
Zur Rechtslage, wenn ein Nachunternehmer noch ausstehende Teile seiner dem Hauptunternehmer geschuldeten Leistung aufgrund eines gesondert geschlossenen Vertrages direkt für dessen Auftraggeber erbringt
Erfüllung bei Verpflichtungen gegenüber meheren Gläubigern durch eine Leistung, § 362 BGB
Erfüllung (§ 362 BGB) bei Verpflichtung gegenüber mehreren Gläubigern; (vertragliche) Tilgungsbestimmung; Rechtsfolgen der Unmöglichkeit bei teilbaren Leistungen; Aufrechterhaltung der Gegenleistungspflicht gem. § 326 II BGB
Rechte des Hauptunternehmers bei unmittelbarer Erbringung von Leistungen des Nachunternehmers an den Auftraggeber
Fälligkeit und Unmöglichkeit bei Erfüllung identischer Pflichten gegenüber mehreren Auftraggebern
Bauherr oder Generalunternehmer: Für wen erbringt Nachunternehmer Leistung? (IBR 2007, 672)
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 17.07.2007, Az.: X ZR 31/06 (Leistung des Nachunternehmers unmittelbar an Besteller)" von Prof. Dr. Stephan Lorenz, original erschienen in: NJW 2007, 3491.
LG Kiel, 29.04.2005 - 14 O 142/04
NJW-RR 2008, 108
NZBau 2007, 703
WM 2007, 2030
BauR 2007, 2061
ZfBR 2008, 35
Die Erfüllung nach § 362 Abs. 1 BGB tritt regelmäßig als objektive Folge der Leistungsbewirkung ein (Theorie der realen Leistungsbewirkung), ohne dass es weiterer Umstände, insbesondere einer dahingehenden Vereinbarung, bedarf (…Senatsurteil vom 20. Juli 2010 - XI ZR 236/07, BGHZ 186, 269 Rn. 25; BGH, Urteile vom 3. Dezember 1990 - II ZR 215/89, WM 1991, 454, 455 und vom 17. Juli 2007 - X ZR 31/06, WM 2007, 2030 Rn. 17).
Werkvertrag: Berechnung des Vergütungsanspruchs des Nachunternehmers gegen den …
Auf ihre Revision wurde das Berufungsurteil vor Erlass des Berufungsurteils im vorliegenden Verfahren durch Urteil des Bundesgerichtshofs vom 17. Juli 2007 (X ZR 31/06, BauR 2007, 2061 = NZBau 2007, 703 = ZfBR 2008, 35) aufgehoben und die Sache zur neuen Verhandlung und Entscheidung an das Berufungsgericht zurückverwiesen.
Zutreffend nimmt das Berufungsgericht im Anschluss an die Entscheidung des Bundesgerichtshofs (Urteil vom 17. Juli 2007 - X ZR 31/06, BauR 2007, 2061, 2064 = NZBau 2007, 703, 705 = ZfBR 2008, 35, 37) an, dass die Klägerin als Nachunternehmerin mit den von der H. GmbH beauftragten und für diese erbrachten Leistungen nicht zugleich die Erfüllung des mit der Beklagten geschlossenen Vertrages bewirkt hat.
Auch der X. Zivilsenat hat in seiner Entscheidung vom 17. Juli 2007 - X ZR 31/06, aaO, Tz. 24, maßgeblich darauf abgestellt, welche Teile der Leistung die Klägerin für die Beklagte und welchen sie für die H. GmbH erbracht hat.
Unter "Schuldverhältnis" ist dabei die einzelne Leistungspflicht einer Partei zu verstehen (BGH 17. Juli 2007 - X ZR 31/06 - Rn. 17, NJW 2007, 3488) .
einer bestimmten Leistungspflicht (BGH 26. Februar 1986 - VIII ZR 28/85 - zu II 2 a der Gründe, BGHZ 97, 197) , zugeordnet werden oder reicht sie zur Tilgung aller Verbindlichkeiten aus mehreren Schuldverhältnissen aus, bedarf es zum Erlöschen der Forderungen keiner Tilgungsbestimmung (BGH 17. Juli 2007 - X ZR 31/06 - zu II 2 a der Gründe; MüKoBGB/Fetzer 7. Aufl. § 362 Rn. 9 mwN) .
Dazu reicht es aus, dass die bewirkte Leistung die allein geschuldete ist und daneben keine andere, gleichartige Schuld besteht, auf welche die Leistung daneben oder stattdessen erbracht worden sein könnte, und der Schuldner nicht selbst eine abweichende Bestimmung trifft (sog. Theorie der realen Leistungsbewirkung, st. Rspr., vgl. nur BGH…, Urteil vom 3. Dezember 1990 - II ZR 215/89, WM 1991, 454, zitiert juris Rn. 8; vom 17. Juli 2007 - X ZR 31/06, NJW 2007, 3488 Rn. 17;… vom 27. Juni 2008 - V ZR 83/07, WM 2008, 1703, zitiert juris Rn. 26;… MünchKomm-BGB/Fetzer, 6. Aufl., § 362 Rn. 7 ff; jeweils mwN).
Dies ist etwa der Fall, wenn die bewirkte Leistung die allein geschuldete ist und keine andere, gleichartige Schuld besteht, auf welche die Leistung daneben oder stattdessen erbracht worden sein könnte und der Schuldner nicht selbst eine abweichende Bestimmung trifft (ständige Rechtsprechung, vgl. etwa BGH, Urteil v. 17.7.2007 - X ZR 31/06 , NJW 2007, 3488 [3489] Rz. 17;… OLG Köln, Urteil v. 11.6.2015 - I-8 U 54/14 , NJW 2016, 252 [254] Rz. 27 m.w.N.;… vgl. auch Fetzer , in Münchener Kommentar zum BGB [MüKoBGB], 7. Aufl. [2016], § 362 Rz. 9).
Zwar setzt die Erfüllung nach der vom BGH in ständiger Rechtsprechung vertretenen Theorie von der realen Leistungsbewirkung grundsätzlich keine Leistungsbestimmung voraus (BGH, Urt. v. 3.12.1990 - II ZR 215/89, NJW 1991, 1294, 1295, Urt. v. 17.7.2007 - X ZR 31/06, NJW 2007, 3488, 3489 Urt. v. 27.6.2008 - V ZR 83/07, WM 2008, 1703, 1705 s. auch MünchKomm/Fetzer, BGB, 6. Aufl., § 362 Rn. 7).
Trifft der Leistende eine Tilgungsbestimmung, welche die zu tilgende Forderung zweideutig bezeichnet, so erlischt keine der in Betracht kommenden Forderungen (vgl. BGH, NJW-RR 2008, 108, 109;… BeckOK, § 361 BGB, Rn. 21).

References: § 362
 § 326
 BGH 
 § 362
 § 362
 § 362
 § 362
 BGH 
 § 362
 § 361