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Timestamp: 2016-12-11 06:02:10+00:00

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VGH-BADEN-WUERTTEMBERG - 07.11.2005, 10 S 1057/05 - JuraForum.de
VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Aktenzeichen: 10 S 1057/05Beschluss vom 07.11.2005
Leitsatz:Auch in den Fällen, in denen eine im EU-Ausland erteilte Fahrerlaubnis nach § 28 Abs. 4 Nr. 3 FeV nicht zum Führen von Kraftfahrzeugen im Inland berechtigt und demnach eine "Entziehung der Fahrerlaubnis" oder die "Aberkennung des Rechts, von der Fahrerlaubnis im Inland Gebrauch zu machen" ausscheidet, kann die Fahrerlaubnisbehörde dem Betreffenden in entsprechender Anwendung von § 3 Abs. 2 Satz 3 StVG und § 47 Abs. 1 und 2 FeV aufgeben, den ausländischen Führerschein abzugeben.Rechtsgebiete:EWGRL 91/439, StVG, FeVVorschriften:§ EWGRL 91/439 Art. 8 Abs. 2, § EWGRL 91/439 Art. 8 Abs. 3, § EWGRL 91/439 Art. 8 Abs. 4 Satz 1, § 3 Abs. 2 Satz 3 StVG, § 28 Abs. 1 Satz 1 FeV, § 28 Abs. 4 Nr. 3 FeV, § 28 Abs. 5 Satz 1 FeV, § 46 Abs. 5 Satz 2 FeV, § 47 Abs. 2 FeVStichworte:Fahrerlaubnis, EU-Ausland, Anerkennung, Inland, Berechtigung zum Führen von Kraftfahrzeugen, Führerschein, Verpflichtung zur AbgabeVerfahrensgang:VG Freiburg 3 K 596/05 vom 04.05.2005Rechtskraft:ja
Jetzt Volltext der Entscheidung kostenlos ansehenBitte ergänzen Sie die folgende Sicherheitsfrage:53 - Ei_/ns = Weitere Entscheidungen vom VGH-BADEN-WUERTTEMBERGVGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 5 S 2662/04 vom 02.11.20051. Zum Vorliegen und zum Schutz eines potentiellen FFH-Gebiets (hier verneint).
2. Die gesetzliche Ausnahme des § 43 Abs 4 BNatSchG von den artenschutzrechtlichen Verboten des § 42 Abs 1 und 2 BNatSchG greift auch dann ein, wenn der Eingriff durch einen Bebauungsplan zugelassen wird.VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 4 S 2627/04 vom 28.10.2005Ist eine Intracytoplasmatische Spermainjektion zur Linderung der Sterilität eines Bundespolizisten medizinisch erforderlich, umfasst die Heilfürsorge auch die bei der Ehefrau des Heilfürsorgeberechtigten hierfür notwendigen ärztlichen Maßnahmen.VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 5 S 1382/04 vom 28.10.20051. Ein nur mittelbar Planbetroffener kann sich nicht darauf berufen, dass dem Vorhabenträger die Antragsberechtigung für das Planfeststellungsverfahren fehle.
4. Führt die vorhabenbedingte Verlegung der Zufahrt zu einem gewerblich genutzten Grundstück (hier: Spedition) zu innerbetrieblichen Erschwernissen und zur Notwendigkeit baulicher Veränderungen bzw. Umgestaltungen, so obliegt es dem Betriebsinhaber, hierauf und auf die finanzielle Größenordnung des Kostenaufwands bzw. eines Schadens im Planfeststellungsverfahren hinzuweisen.
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References: § 28
 § 3
 § 47
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 8
 § 3
 § 28
 § 28
 § 28
 § 46
 § 47
 § 43
 § 42