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Timestamp: 2018-12-10 00:38:43+00:00

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Begleitetes Besuchsrecht, Ferienrecht (Art. 274 Abs. 2 ZGB).
Wie Verweigerung oder Entzug des persönlichen Verkehrs nach Art. 274 Abs. 2 ZGB bedarf auch die Anordnung eines begleiteten Besuchsrechts konkreter Anhaltspunkte für die Gefährdung des Kindeswohls. Eine bloss abstrakte Gefahr einer möglichen ungünstigen Beeinflussung des Kindes reicht nicht aus, um den persönlichen Verkehr nur in begleiteter Form zuzulassen. Das gleiche gilt für den Entzug des Ferienrechtes. Anwendung dieser Grundsätze auf den konkreten Fall.
Wird behauptet, dass Besuche überhaupt bzw. unbegleitete Besuche beim besuchsberechtigten Elternteil dem Kind schaden, erweist sich ein Sachverständigengutachten zur Frage des Besuchsrechts des nicht obhutsberechtigten Elternteils in der Regel als unumgänglich. Dabei kommt es im kantonalen Verfahren angesichts der Offizial- bzw. Untersuchungsmaxime nicht darauf an, ob die Parteien einen entsprechenden Antrag gestellt haben (E. 1-4).
BGE: 120 II 229, 119 II 201, 105 IA 127, 120 IA 369 mehr... , 117 II 256, 115 II 206, 100 II 76
Artikel: Art. 274 Abs. 2 ZGB, Art. 156 ZGB, Art. 64 Abs. 1 OG, Art. 8 EMRK mehr... , Art. 273 ZGB, Art. 63 Abs. 2 OG, Art. 157 ZGB

References: Art. 274
 Art. 274
 Art. 156
 Art. 64
 Art. 8
 Art. 273
 Art. 63
 Art. 157