Source: http://www2.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/abt2/dokablage/oac_12/vo/3/3065.htm
Timestamp: 2018-11-19 10:13:36+00:00

Document:
3.065 Winterried
Verordnung des Regierungspräsidiums Südbaden über das Naturschutzgebiet "Winterried" auf der Gemarkung Allensbach im Landkreis Konstanz vom 1. August 1962 (GBl. v. 17.10.1962, S. 195).
Auf Grund der §§ 4, 15 und 16 Abs. 2 des Reichsnaturschutzgesetzes vom 26. Juni 1935 (RGBI. I S.821) in der Fassung des bad.-württ. Gesetzes zur Ergänzung und Änderung des Reichsnaturschutzgesetzes vorn 8. Juni 1959 (Ges. Bl. S. 53) sowie auf Grund des § 10 dieses Gesetzes in Verbindung mit § 7 Abs. 1 und 5 der Verordnung zur Durchführung des Reichsnaturschutzgesetzes vom 31. Oktober 1935 (RGBI. I S. 1275) in der Fassung der Verordnung des bad.-württ. Kultusministeriums vom 19. März 1956 (Ges.Bl. S.77) wird mit Zustimmung des Kultusministeriums Baden - Württemberg folgendes verordnet:
Die in § 2 Abs. 1 näher bezeichneten Grundstücke auf der Gemarkung Allensbach im Landkreis Konstanz werden mit dem Tage des Inkrafttretens dieser Verordnung in das Naturschutzbuch eingetragen und als Naturschutzgebiet unter den Schutz des Reichsnaturschutzgesetzes gestellt.
(1) Das Schutzgebiet hat eine Größe von ca. 4,40 ha und umfaßt Teile des Grundstücks Lgb.Nr. 2234 (Staatswald Distrikt I, Gatterhau).
(2) Die Grenzen des Schutzgebiets sind in eine Karte 1:25000 und einen Katasterplan 1:5000 rot eingetragen. Die Karten sind beim Regierungspräsidium Südbaden in Freiburg niedergelegt. Weitere Ausfertigungen dieser Karten befinden sich beim Kultusministerium Baden - Württemberg in Stuttgart, bei der Bezirksstelle für Naturschutz und Landschaftspflege in Freiburg, beim Landratsamt in Konstanz und beim Bürgermeisteramt Allensbach.
Wer den Schutzbestimmungen dieser Verordnung zuwiderhandelt, wird nach § 21 des Reichsnaturschutzgesetzes in Verbindung mit § 15 der Durchführungsverordnung hierzu bestraft oder nach § 13 des bad. - württ. Gesetzes zur Ergänzung und Änderung des Reichsnaturschutzgesetzes mit Geldbuße belegt. Neben der Strafe kann auf Einziehung der beweglichen Gegenstände, die durch die Tat erlangt sind, erkannt werden, sofern sie dem Täter oder einem Teilnehmer gehören (§ 22 des Reichsnaturschutzgesetzes in Verbindung mit § 16 der Durchführungsverordnung hierzu).
Freiburg, den 1. August 1962

References: § 10
 § 7
 § 2
 § 21
 § 15
 § 13
 § 16