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Timestamp: 2019-03-20 22:03:19+00:00

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2C_1048/2012 - 2014-04-14 - Öffentliche Finanzen und Abgaberecht - Mehrwertsteuer 1. Quartal 2008 bis 4. Quartal 2009 (Restaurant, Umsatzschätzung)
2C_1048/2012
1.1. Gegen Entscheide des Bundesverwaltungsgerichts über die Mehrwertsteuer ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten zulässig (Art. 82 lit. a , Art. 86 Abs. 1 lit. a BGG). Das Beschwerderecht steht gemäss Art. 89 Abs. 2 lit. a BGG in Verbindung mit Art. 141 der Mehrwertsteuerverordnung vom 27. November 2009 (SR 641.201) auch der ESTV zu (Urteil 2C_678/2012 vom 17. Mai 2013 E. 1.3).
1.3. Gegen selbstständig eröffnete Zwischenentscheide, die weder die Zuständigkeit noch den Ausstand betreffen, ist die Beschwerde nur zulässig, wenn der Zwischenentscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG). Die selbstständige Anfechtbarkeit von Zwischenentscheiden bildet aus prozessökonomischen Gründen eine Ausnahme vom Grundsatz, dass sich das Bundesgericht mit jeder Angelegenheit nur einmal befassen soll (BGE 135 II 30 E. 1.3.2 S. 34; 135 I 261 E. 1.2; 134 III 188 E. 2.2; 133 III 629 E. 2.1). Die Ausnahme ist restriktiv zu handhaben, zumal die Parteien keine Rechte verlieren. Wenn sie einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG nicht selbstständig anfechten können, steht es ihnen offen, ihn mittels Beschwerde gegen den Endentscheid dem Bundesgericht vorzulegen, sofern es sich auf dessen Inhalt auswirkt (Art. 93 Abs. 3 BGG; BGE 133 IV 288 E. 3.2). Es obliegt der beschwerdeführenden Partei darzutun, dass die Eintretensvoraussetzungen von Art. 93 BGG erfüllt sind,
soweit deren Vorliegen nicht offensichtlich ist (vgl. dazu BGE 134 III 426 E. 1.2 in fine; 133 III 629 E. 2.3.1 und 2.4.2).
Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden der Eidgenössischen Steuerverwaltung auferlegt.
Die Eidgenössische Steuerverwaltung hat den Beschwerdegegner für das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 2'000.-- zu entschädigen.
Entscheid : 2C_1048/2012
Regeste : Mehrwertsteuer 1. Quartal 2008 bis 4. Quartal 2009 (Restaurant, Umsatzschätzung)
bundesgericht • vorinstanz • bundesverwaltungsgericht • zwischenentscheid • endentscheid • einspracheentscheid • mehrwertsteuer • beschwerdegegner • restaurant • beschwerde in öffentlich-rechtlichen angelegenheiten • gerichtsschreiber • umsatz • entscheid • erfahrung • verordnung zum bundesgesetz über die mehrwertsteuer • abweisung • unternehmung • begründung der eingabe • begründung des entscheids • gerichtskosten
133-III-629 • 133-IV-288 • 133-V-477 • 134-II-124 • 134-II-142 • 134-III-188 • 134-III-426 • 135-I-261 • 135-II-30 • 135-V-141 • 136-II-165 • 137-III-380
2C_1048/2012 • 2C_678/2012 • 2C_835/2011 • 9C_684/2007
BGG: 4, 65, 66, 68, 82, 86, 89, 90, 92, 93

References: Art. 86
 Art. 89
 Art. 141
 Art. 93
 BGE 
 Art. 93
 BGE 
in fine