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Timestamp: 2016-10-26 13:31:57+00:00

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1.1 A.X.________ (geb. 1984) stammt aus Serbien, ist in der Schweiz geboren und verf�gte hier �ber eine Niederlassungsbewilligung. Am 29. August 2003 heiratete er die Schweizer B�rgerin B.X.________. Aus der Beziehung ging 2008 der gemeinsame Sohn C.X.________ hervor. Die Ehe wurde am 10. Juli 2010 geschieden und C.X.________ unter die elterliche Sorge der Mutter gestellt. Am 29. September 2010 verurteilte das Strafgericht Schwyz A.X.________ wegen mehrfacher Gef�hrdung des Lebens (Art. 129 StGB), mehrfacher T�tlichkeiten (Art. 126 StGB), mehrfacher Drohung (Art. 180 StGB) usw. im Rahmen einer Auseinandersetzung mit seiner Gattin zu einer Freiheitsstrafe von 2 Jahren und 6 Monaten, wobei es den Vollzug im Umfang von 24 Monaten aufschob.
1.2 Gest�tzt hierauf widerrief das Amt f�r Migration des Kantons Schwyz am 15. M�rz 2011 die Niederlassungsbewilligung von A.X.________ und hielt ihn an, das Land zu verlassen. Das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz best�tigte kantonal letztinstanzlich diesen Entscheid am 23. November 2011. Mit Urteil vom 18. Juli 2012 wies das Bundesgericht die hiergegen gerichtete Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten seinerseits ab, soweit es darauf eintrat; die mit der Eingabe verbundene subsidi�re Verfassungsbeschwerde wies es ab (Urteil 2C_28/2012). Das Bundesgericht hielt fest, dass es sich bei der Tat zwar um ein Beziehungsdelikt gehandelt habe, doch zeuge dieses von einem grossen Gewaltpotenzial: Gem�ss Strafurteil habe A.X.________ seine Ehefrau w�hrend mehr als vier Stunden schwer drangsaliert, sie mehrfach gew�rgt, ihr mit dem Tod gedroht und durch das Ansetzen eines Brotmessers an ihrem Hals eine unmittelbare Lebensgefahr zumindest in Kauf genommen. Dieses Verhalten sprenge den Rahmen eines nachvollziehbaren Ehestreits bei Weitem und offenbare eine erhebliche verbrecherische Gesinnung, die sich auch gegen andere richten k�nne.
1.3 A.X.________ ist am 5. September 2012 unter anderem mit dem sinngem�ssen Antrag an das Bundesgericht gelangt, das Urteil vom 18. Juli 2012 aufzuheben und die Sache neu zu beurteilen. Die Bundesrichter Z�nd, Seiler und Donzallaz sowie Gerichtsschreiber Klopfenstein h�tten in den Ausstand zu treten; ebenso alle Richter, welche der Schweizerischen Volkspartei (SVP) angeh�rten. Mit Verf�gung vom 12. September 2012 wies das pr�sidierende Mitglied der Abteilung das Gesuch von A.X.________ um aufschiebende Wirkung ab, am 18. September 2012 wurde dieser eingeladen, bis zum 10. Oktober 2012 einen Kostenvorschuss von Fr. 1'000.-- zu leisten, worauf A.X.________ am 21. September 2012 ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege stellte und beantragte, dass das pr�sidierende Abteilungsmitglied ebenfalls in den Ausstand zu treten habe.
2.1 Grunds�tzlich ist diejenige Abteilung des Bundesgerichts f�r die Beurteilung eines Revisionsgesuchs zust�ndig, die das urspr�ngliche Urteil getroffen hat. In der Regel darf dar�ber in der gleichen Zusammensetzung entschieden werden (vgl. Art. 34 Abs. 2 BGG; Urteil 2F_20/2012 vom 25. September 2012 E. 1.2.2). Da es sich bei einem Revisions- nicht um ein Beschwerdeverfahren handelt (vgl. Art. 108 und 109 BGG), ist indessen grunds�tzlich in Normalbesetzung - d.h. in der Regel zu dritt - �ber ein Revisionsgesuch zu befinden (vgl. ELISABETH ESCHER, in: Niggli/Uebersax/Wipr�chtiger [Hrsg.], BSK Bundesgerichtsgesetz, N. 7 zu Art. 128); dabei d�rfen das urspr�nglich instruierende Gerichtsmitglied bzw. der mitwirkende Gerichtsschreiber beigezogen werden, soweit gegen sie nicht andere Ausstandsgr�nde als die (blosse) Beteiligung am umstrittenen Entscheid geltend gemacht werden (vgl. das Urteil 2F_11/2011 vom 9. August 2011).
2.2 Der Beschwerdef�hrer begr�ndet sein Ausstandsbegehren ausschliesslich mit der (angeblichen) Fehlerhaftigkeit des Urteils vom 18. Juli 2012, was als Ausstandsgrund nach dem Gesagten grunds�tzlich nicht gen�gt. Da am vorliegenden Verfahren weder die Bundesrichter Z�nd, Seiler oder Donzallaz bzw. Gerichtsschreiber Klopfenstein noch ein Gerichtsmitglied, welches der SVP angeh�rt, beteiligt sind, er�brigen sich weitere Ausf�hrungen in diesem Zusammenhang. Soweit der Beschwerdef�hrer den Ausstand des pr�sidierenden Mitglieds verlangt, begr�ndet er seinen Antrag nicht weiter; allein die Tatsache, dass dieses das Gesuch um aufschiebende Wirkung abgewiesen hat, gen�gt hierzu nicht (vgl. Art. 34 Abs. 2 BGG); da das Ausstandsgesuch untauglich ist, kann dar�ber unter Mitwirkung des pr�sidierenden Mitglieds entschieden werden (BGE 105 Ib 301 E. 1c S. 304).
3.1 Urteile des Bundesgerichts werden mit ihrer Ausf�llung rechtskr�ftig; es steht kein ordentliches Rechtsmittel dagegen offen (vgl. Art. 61 BGG). Das Bundesgericht kann auf seine Entscheide nur zur�ckkommen, wenn einer der vom Gesetz abschliessend genannten Revisionsgr�nde (Art. 121 ff. BGG) vorliegt, wobei das entsprechende Gesuch den Vorgaben von Art. 42 Abs. 2 BGG gen�gend zu begr�nden ist, d.h., der Gesuchsteller hat in gedr�ngter Form, sachbezogen und in Auseinandersetzung mit den Ausf�hrungen im zur Revision beantragten Entscheid darzutun, weshalb und inwiefern ein bestimmter Revisionsgrund vorliegen soll.
3.2.1 Die Eingabe des Gesuchstellers gen�gt diesen Anforderungen nicht: S�mtliche Darlegungen, welche nicht das zur Revision beantragte Urteil betreffen - wie etwa jene zum gegen den Beschwerdef�hrer verh�ngten Einreiseverbot sowie zu den von ihm beantragten Straf-, Disziplinar- und Haftungsverfahren gegen Beh�rdenmitglieder bzw. seinen Anwalt -, gehen mangels Zust�ndigkeit des Bundesgerichts zum Vornherein an der Sache vorbei. Revidiert k�nnte nur werden, was Gegenstand des Urteils vom 18. Juli 2012 gebildet hat, n�mlich die Frage der Zul�ssigkeit des Widerrufs der Niederlassungsbewilligung. Soweit die Eingabe des Gesuchstellers vom 21. September 2012 als Beschwerde gegen den Zwischenentscheid des Bundesverwaltungsgerichts vom 12. September 2012 �ber die aufschiebende Wirkung im Verfahren betreffend des Einreiseverbots zu verstehen sein sollte, w�re hierauf wegen Unzul�ssigkeit des Rechtsmittels nicht einzutreten (Art. 83 lit. c Ziff. 1 BGG [Einheit des Verfahrens]; THOMAS H�BERLI, in: Niggli/Uebersax/Wipr�chtiger [Hrsg.], a.a.O., N. 55 zu Art. 83 BGG)
3.2.2 Der Gesuchsteller legt nicht dar, dass ein und welcher Revisionsgrund vorliegen w�rde; ein solcher ist auch nicht ersichtlich: Wegen Verletzung von Verfahrensvorschriften kann die Revision gem�ss Art. 121 BGG unter anderem verlangt werden, wenn einzelne Antr�ge unbeurteilt geblieben sind (lit. c) oder das Gericht in den Akten liegende erhebliche Tatsachen aus Versehen nicht ber�cksichtigt hat (lit. d). Die Begr�ndung eines Begehrens stellt keinen Antrag dar und eine R�ge ist keine revisionsrelevante Tatsache (vgl. das Urteil 2F_12/2011 vom 19. Juli 2011 E. 2); das �bergehen einer prozesskonform vorgetragenen Kritik bildet deshalb keinen Revisionsgrund. Der Revisionsgrund von Art. 121 lit. d BGG liegt nur vor, wenn das Gericht eine Tatsache oder ein bestimmtes Aktenst�ck �bersehen oder mit einem falschen Wortlaut wahrgenommen hat, nicht wenn die Tatsache oder das Aktenst�ck in der �usseren Erscheinung richtig wahrgenommen wurde und allenfalls bloss eine unzutreffende beweism�ssige oder rechtliche W�rdigung vorliegt (BGE 115 II 399 E. 2a; Urteil 4F_1/2007 vom 13. M�rz 2007 E. 6.1; PIERRE FERRARI, in: Corboz et al. [Hrsg.], Commentaire de la LTF, 2009, N. 17 zu Art. 121). Die Revision dient nicht dazu, um angebliche Rechtsfehler (f�lschlicherweises Nichteintreten, Verweigerung des rechtlichen Geh�rs usw.) zu korrigieren (BGE 122 II 17 E. 3) oder in der urspr�nglichen Rechtsschrift Verpasstes nachzuholen (vgl. die Urteile 2F_20/2012 vom 25. September 2012 E. 2.1 und 4F_1/2007 vom 13. M�rz 2007 E. 5.2; ESCHER, a.a.O., N. 9 zu Art. 121 BGG).
3.2.3 Der Gesuchsteller wiederholt lediglich, was er bereits vorgetragen hat und im Urteil vom 18. Juli 2012 ber�cksichtigt, jedoch anders bewertet worden ist, als von ihm gew�nscht. Soweit er geltend macht, er sei entgegen der Feststellung des Bundesgerichts nie straff�llig geworden, verkennt er, dass er rechtskr�ftig verurteilt wurde und er einen Teil der Strafe auch verb�sst hat. Die Richtigkeit des Strafurteils konnte im ausl�nderrechtlichen Entscheid vom 18. Juli 2012 zum Vornherein nicht infrage gestellt werden, weshalb dies auch im vorliegenden Verfahren nicht m�glich ist; der Gesuchsteller h�tte diesbez�glich das Strafurteil anfechten m�ssen. Soweit er die am 18. Juli 2012 vorgenommene Interessenabw�gung beanstandet, verkennt er, dass das Bundesgericht auf seine Argumente (Beziehungsdelikt, Verschulden der Frau usw.) eingegangen ist, wegen seiner "erheblichen verbrecherischen Gesinnung, die sich auch gegen andere richten k�nnte", das �ffentliche Interesse an seiner Entfernung aus dem Land indessen st�rker gewichtet hat als sein Interesse, sich weiter hier aufhalten zu k�nnen. Dies bildet eine im Revisionsverfahren nicht r�gbare rechtliche Beurteilung (vgl. FERRARI, a.a.O., N. 19 zu Art. 121 BGG).
3.2.4 Zwar weist der Gesuchsteller auf verschiedene Vorkommnisse bei den Justizbeh�rden des Kantons Schwyz hin, doch legt er nicht rechtsgen�gend dar, dass und inwiefern durch ein Verbrechen oder Vergehen im Sinne von Art. 123 Abs. 1 BGG zu seinem Nachteil auf den bundesgerichtlichen Entscheid vom 18. Juli 2012 eingewirkt worden w�re; die verschiedenen von ihm ge�usserten globalen Unterstellungen gegen die Justizbeh�rden gen�gen hierzu nicht. Der Gebrauch von anstandsverletzenden �usserungen, �bertreibungen, Drohungen und verfehlten geschichtlichen Vergleichen machen diesbez�gliche Behauptungen nicht glaubw�rdiger. Es steht dem Gesuchsteller frei, durch den Europ�ischen Gerichtshof f�r Menschenrechte (EGMR) abkl�ren zu lassen, ob die Schweiz mit der durch das bundesgerichtliche Urteil gesch�tzten Beendigung seines Aufenthalts Art. 8 EMRK verletzt hat oder nicht; nach eigenen Angaben hat er das entsprechende Verfahren eingeleitet; ein Revisionsgrund liegt nicht vor.
4.1 Da die Gr�nde, welche der Gesuchsteller anf�hrt, weshalb das Urteil 2C_28/2102 zu revidieren sei, die Voraussetzungen von Art. 121 ff. nicht erf�llen, ist sein Gesuch abzuweisen, soweit darauf �berhaupt einzutreten ist. Es er�brigt sich, einen Schriftenwechsel durchzuf�hren (vgl. Art. 127 BGG). Mit dem vorliegenden Entscheid in der Sache selber wird das Gesuch um Wiedererw�gung des Entscheids �ber die aufschiebende Wirkung f�r die Dauer des bundesgerichtlichen Verfahrens gegenstandslos (vgl. Art. 126 BGG).
4.2 Die vorliegende Eingabe hatte keine ernsthaften Aussichten auf Erfolg, weshalb dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege nicht entsprochen werden kann (Art. 64 BGG). Der Beschwerdef�hrer wird f�r das Revisionsverfahren kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG). Eine Parteientsch�digung ist nicht geschuldet (Art. 68 Abs. 3 BGG).
1.1 Das Ausstandsgesuch gegen Bundesrichter Z�nd, Seiler und Donzallaz sowie gegen Gerichtsschreiber Klopfenstein wird als gegenstandslos abgeschrieben.

References: Art. 34
 Art. 108
 Art. 128
 Art. 34
 Art. 61
 Art. 42
 Art. 83
 Art. 121
 Art. 121
 Art. 121
 Art. 121
 Art. 121
 Art. 123
 Art. 8
 Art. 121
 Art. 127
 Art. 126