Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=09.11.1984&Aktenzeichen=2%20StR%20257/84
Timestamp: 2020-01-24 13:13:53+00:00

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1. In Anlehnung an die bei Erfolgsqualifikationen entwickelten Definitionen liegt Leichtfertigkeit bei der Geldwäsche im Sinne des § 261 Abs. 5 StGB nur dann vor, wenn sich die Herkunft des Gegenstands aus einer Katalogtat nach der Sachlage geradezu aufdrängt und der Täter gleichwohl handelt, weil er dies aus besonderer Gleichgültigkeit oder grober Unachtsamkeit außer acht läßt (vgl. für Erfolgsqualifikationen BGHSt 14, 241, 255; 20, 315, 324; 33, 66, 67; allg. zur Leichtfertigkeit Wegscheider ZStW 98 , 627 ff.;… für die Geldwäsche Burr aaO S. 83;… Fülbier/Aepfelbach, Das Geldwäschegesetz 3. Aufl. § 261 StGB Rdn. 66; Körner NStZ 1996, 66;… Lackner/Kühl aaO § 261 Rdn. 13;… Leip aaO S. 150; Otto wistra 1995, 326;… Ruß in LK aaO § 261 Rdn. 18;… Stree in Schönke/Schröder, StGB 25. Aufl. § 261 Rdn. 19;… Tröndle, StGB 48. Aufl. § 261 Rdn. 17; vgl. auch BT-Drucks. 12/989 S. 28).

References: § 261
 § 261
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