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Timestamp: 2016-10-22 21:43:26+00:00

Document:
2A.166/2002 (11.10.2002)
2A.166/2002 /kil
S�gemattstrasse 2, Postfach 54, 3097 Liebefeld.
Direkte Bundessteuer 1995/96, 1997/98 und 1999/2000,
Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid der Steuerrekurskommission des Kantons Bern vom 19. Februar 2002.
X.________ wohnt in Bern und ist dort nach eigenen Angaben seit dem ... als selbst�ndiger Rechtsanwalt mit eigenem B�ro t�tig.
Wegen nicht eingereichter Unterlagen wurde X.________ nach Ermessen f�r die Veranlagungsperiode 1995/96 mit Fr. 75'017.-- (Einkommen Staat; Verm�gen: Fr. 85'049.--) sowie Fr. 80'048.-- (Einkommen Bund) und f�r die Veranlagungsperiode 1997/98 mit Fr. 100'000.-- (Einkommen Staat; Verm�gen: Fr. 100'000.--) sowie Fr. 107'000.-- (Einkommen Bund) veranlagt. Zudem wurden ihm Ordnungsbussen und Mahngeb�hren auferlegt. Gegen die Veranlagungen erhob X.________ mit Schreiben vom 21. Juni 1999 Einsprache. F�r die Steuerperiode 1995/96 reichte er zusammen mit der Einsprache eine undatierte, nicht unterzeichnete und unvollst�ndig ausgef�llte Steuererkl�rung ein. Er deklarierte f�r die Staatssteuer ein Einkommen von Fr. 12'731.--. Eine Selbstschatzung f�r die direkte Bundessteuer gab er nicht an. In der Steuererkl�rung pro 1997/98 vom 15. September 1999 (auf einem Formular pro 1995/96) deklarierte X.________ eine Selbstschatzung von Fr. 8'000.-- je f�r die Staatssteuer und die direkte Bundessteuer.
Mit Verf�gung vom 1. M�rz 2000 wurde X.________ f�r die Steuerperiode 1999/2000 definitiv nach Ermessen veranlagt mit Fr. 90'000.-- (Staat, Verm�gen: Fr. 150'000.--) und mit Fr. 95'000.-- (Bund), da er wiederum keine Steuererkl�rung eingereicht hatte. Mit der Einsprache vom 29. M�rz 2000 reichte er zusammen mit andern Unterlagen eine Selbstdeklaration nach, in der er f�r die Staatssteuer ein Einkommen von Fr. 15'000.-- angab; f�r die direkte Bundessteuer erfolgte keine vollst�ndige Selbstschatzung.
Die Steuerverwaltung des Kantons Bern (nachfolgend Steuerverwaltung) stellte X.________ f�r die Steuerjahre 1995/96, 1997/98 und 1999/2000 ihre Zustimmungserkl�rungen vom 13. September 2000 zusammen mit dem jeweiligen Expertenbericht zu. Die Zustimmungserkl�rungen enthielten folgende neuen Betr�ge:
Staat/Einkommen
Bund/Einkommen
Mit Schreiben vom 23. Oktober 2000 liess sich X.________ zu den Zustimmungserkl�rungen und Expertenberichten vernehmen und stellte Erg�nzungsfragen. Ausdr�cklich anerkannt hat er die H�he der Bussen.
Mit Entscheid vom 21. November 2000 hiess die Steuerverwaltung die Einsprache teilweise gut. Da sich aus der Vernehmlassung vom 23. Oktober 2000 von X.________ keine neuen, begr�ndeten Erkenntnisse erg�ben, welche eine Neuberechnung der Ermessensveranlagung rechtfertigen w�rden, wurden die Veranlagungen gem�ss den Zustimmungserkl�rungen vom 13. September 2001 festgesetzt.
Mit Schreiben vom 27. Dezember 2000 erhob X.________ bei der Steuerrekurskommission des Kantons Bern (nachfolgend: Rekurskommission) Rekurs (richtig: und Beschwerden) gegen die definitiven Veranlagungsverf�gungen. Diese traf am 19. Februar 2002 im Wesentlichen folgenden Entscheid:
3. Der Rekurs betreffend die Staatssteuer pro 1997/98 wird abgewiesen.
4. Die Beschwerde betreffend die direkte Bundessteuer pro 1997/98 wird abgewiesen.
5. Der Rekurs betreffend die Staatssteuer pro 1999/2000 wird abgewiesen.
6. Die Beschwerde betreffend die direkte Bundessteuer pro 1999/2000 wird abgewie- sen.
7. Die Kosten des Verfahrens vor der Steuerrekurskommission, bestimmt auf eine Pauschalgeb�hr von Fr. 3000.--, werden dem Rekurrenten zur Bezahlung aufer- legt.
Mit Schreiben vom 8. April 2002 erhob X.________ Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht. Er beantragte, die Ziff. 3 bis 7 des Entscheids vom 19. Februar 2002 der Rekurskommission aufzuheben und zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Er r�gt die offensichtlich unrichtige und unvollst�ndige Feststellung des Sachverhalts, Rechtsfehler bei der Aus�bung des Ermessens, Unangemessenheit sowie die Verletzung des rechtlichen Geh�rs.
Die Steuerverwaltung und die Rekurskommission beantragen die kostenf�llige Abweisung der Beschwerde. Die Eidgen�ssische Steuerverwaltung (ESTV) beantragt in ihrer Vernehmlassung vom 15. August 2002, die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei.
1.1 Gegen letztinstanzliche kantonale Entscheide betreffend die direkte Bundessteuer ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde zul�ssig (Art. 146 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 �ber die direkte Bundessteuer [DBG; SR 642.11]). Der angefochtene Entscheid unterliegt mithin nur insoweit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht, als es sich um die direkte Bundessteuer handelt. Auf die frist- und formgerecht (vgl. Art. 106 und 108 OG) eingereichte Eingabe des nach Art. 103 lit. a OG legitimierten Beschwerdef�hrers ist soweit einzutreten, als nicht die Aufhebung der die kantonalen Steuern betreffenden Ziff. 3 und 5 des Entscheides verlangt wird.
1.2 Mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, einschliesslich �berschreitung oder Missbrauch des Ermessens, sowie die unrichtige oder unvollst�ndige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts ger�gt werden (Art. 104 lit. a und b OG). Das Bundesgericht wendet im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde das Bundesrecht von Amtes wegen an; es ist nach Art. 114 Abs. 1 OG an die von den Parteien vorgebrachten Begr�ndungen nicht gebunden und kann die Beschwerde auch aus anderen als den geltend gemachten Gr�nden gutheissen oder abweisen (BGE 128 II 145 E. 1.2.2 S. 150 f; 127 II 264 E. 1b S. 268, mit Hinweisen).
2.1 Nach Art. 130 DBG pr�ft die Veranlagungsbeh�rde die Steuererkl�rung und nimmt die erforderlichen Untersuchungen vor (Abs. 1). Hat der Steuerpflichtige trotz Mahnung seine Verfahrenspflichten nicht erf�llt oder k�nnen die Steuerfaktoren mangels zuverl�ssiger Unterlagen nicht einwandfrei ermittelt werden, so nimmt die Veranlagungsbeh�rde eine Veranlagung nach pflichtgem�ssem Ermessen vor. Sie kann dabei Erfahrungszahlen, Verm�gensentwicklung und Lebensaufwand des Steuerpflichtigen ber�cksichtigen (Abs. 2).
Eine Ermessensveranlagung kann nicht nur vorgenommen werden, wenn der Steuerpflichtige seiner Pflicht, die Steuerbeh�rde zu informieren, nicht nachkommt, sondern auch dann, wenn die von ihm gelieferten Angaben ungen�gend sind, ungeachtet ob ihm die mangelhaften Ausk�nfte �ber seine Verh�ltnisse zurechenbar sind (vgl. RDAF 2000 2 S. 41, E. 2b S. 43).
2.2 Der Steuerpflichtige muss soweit m�glich nach seiner tats�chlichen wirtschaftlichen Leistungsf�higkeit veranlagt werden. Bei der Ermessenseinsch�tzung hat die Steuerbeh�rde von Amtes wegen alle Unterlagen nach ihrem eigenen Ermessen zu ber�cksichtigen, die ihr im Zeitpunkt ihres Entscheides zur Verf�gung stehen. Es kann von ihr jedoch nicht die Durchf�hrung allzu eingehender Untersuchungen und Abkl�rungen verlangt werden, besonders wenn sie nicht �ber beweiskr�ftige Unterlagen verf�gt (vgl. RDAF 2000 2 S. 41, E. 2d S. 44; Pra 88/1999 Nr. 168 S. 882). Die Steuerbeh�rde hat eine vorsichtige Sch�tzung vorzunehmen (Urteil des Bundesgerichts vom 19. Oktober 1979 in ASA 50 S. 371, E. 3b), ohne allerdings dazu verpflichtet zu sein, bei der durch das Verhalten des Pflichtigen bedingten Ermessensbet�tigung im Zweifelsfall die f�r diesen g�nstigste Annahme zu treffen: Es soll vermieden werden, dass derjenige Steuerpflichtige, der f�r die M�glichkeit der Nachpr�fung der von ihm erkl�rten Verh�ltnisse Sorge getragen hat, h�here Steuern zu bezahlen hat als derjenige, bei dem eine solche Nachpr�fung aus von ihm zu vertretenden Gr�nden unm�glich ist. Die Verletzung von Verfahrenspflichten darf sich nicht lohnen (Urteil des Bundesgerichts vom 30. Oktober 1987 in ASA 58 S. 673, E. 3b mit Hinweisen).
2.3 Der Steuerpflichtige kann eine Ermessensveranlagung nur wegen offensichtlicher Unrichtigkeit anfechten. Die Einsprache ist zudem zu begr�nden und muss allf�llige Beweismittel nennen (Art. 132 Abs. 3 DBG). Offensichtlich unrichtig ist eine Sch�tzung, die einen wesentlichen erw�genswerten Gesichtspunkt �bergangen oder falsch gew�rdigt hat (StR 49/1994 S. 263, E. 1b; ASA 39 S. 194, E. 3c; 43 S. 171; 58 S. 672, E. 1b).
2.4 Zu pr�fen ist zun�chst, ob die Voraussetzungen f�r eine Ermessensveranlagung erf�llt waren. Nach den Feststellungen der Vorinstanz ist der Beschwerdef�hrer seinen Deklarations- und Mitwirkungspflichten im Veranlagungs- und Rekursverfahren in keiner Weise nachgekommen.
Bei den Akten befinden sich ein Bundesordner, Klarsichtm�ppchen mit Kontoausz�gen, Gutschrift- und Lastschriftanzeigen, Strafmandaten, Mahnungen, Rechnungen, Notizen und �hnlichem sowie ein Umschlag mit Spesenabrechnungen. Die Belege sind in keiner Weise systematisch geordnet. Die Steuererkl�rungen und die Beilagenbl�tter sind, wenn �berhaupt, unsorgf�ltig und teilweise unleserlich ausgef�llt. Dies gen�gt den Anforderungen an eine vollst�ndige Steuererkl�rung bzw. an zuverl�ssige Aufstellungen von Selbst�ndigerwerbenden, aufgrund derer die Steuerfaktoren einwandfrei ermittelt werden k�nnen, nicht. Die Voraussetzungen f�r eine Ermessensveranlagung sind vorliegend erf�llt.
2.5 Zu pr�fen ist weiter die H�he der vorgenommenen Ermessensveranlagung. Anders als die Rekurskommission pr�ft das Bundesgericht bei einer Ermessenseinsch�tzung nur, ob die Voraussetzungen hief�r erf�llt sind und ob die kantonalen Beh�rden ihr Ermessen �berschritten haben. Es hebt eine Ermessensveranlagung nur auf, wenn die kantonalen Beh�rden nicht von haltbaren Grundlagen ausgegangen sind und ihnen in die Augen springende Fehler oder Irrt�mer unterlaufen sind, so dass die Sch�tzung als offensichtlich falsch erscheint. Offensichtlich unrichtig ist eine Sch�tzung, die einen wesentlichen erw�genswerten Gesichtspunkt �bergangen oder falsch gew�rdigt hat (StR 49/1994 S. 263, E. 1b; ASA 39 S. 194, E. 3c; 43 S. 171; 58 S. 672, E. 1b). Nur unter diesem beschr�nkten Gesichtswinkel sind die angefochtenen Ermessensveranlagungen zu pr�fen.
Will ein Steuerpflichtiger vor Bundesgericht eine Ermessensveranlagung anfechten, muss er sich mit deren einzelnen Elementen auseinandersetzen und zeigen, dass die Sch�tzung auf unhaltbaren Grundlagen oder auf offensichtlich unrichtigen Sachverhaltsfeststellungen beruht. Auch ist klar darzutun und im Einzelnen zu belegen, dass und weshalb eine vorgenommene Sch�tzung offensichtlich falsch sein soll bzw. wesentliche erw�genswerte Gesichtspunkte �bergangen oder falsch gew�rdigt hat (Urteil des Bundesgerichts 2A.351/1998 vom 15. Oktober 1999, E. 4c).
2.6 Der Beschwerdef�hrer macht geltend, der Sachverhalt sei offensichtlich unrichtig und unvollst�ndig festgestellt. Es sei ihm nie zur Kenntnis gebracht worden, welche Unterlagen als nicht beweiskr�ftig angesehen w�rden. Der Beschwerdef�hrer ist von der Steuerverwaltung wiederholt aufgefordert worden, die vollst�ndige Steuererkl�rung und die Einlagebl�tter f�r Selbst�ndigerwerbende einzureichen. Aus den Fragestellungen des Beschwerdef�hrers in seiner Vernehmlassung vom 23. Oktober 2000 zu den Zustimmungserkl�rungen vom 13. September 2000 geht hervor, dass er wesentliche Problemkreise erkannt hatte. Es w�re jedoch an ihm gewesen, diese Fragen nicht nur aufzuwerfen, sondern deren Relevanz aufzuzeigen und durch �bersichtliche Aufstellungen zu belegen. Wer statt der geforderten Aufstellungen �ber Aktiven und Passiven, Einnahmen und Ausgaben sowie Privatentnahmen und Privateinlagen (Art. 125 Abs. 2 DBG) der Steuerverwaltung einen ungeordneten Haufen Belege und Rechnungen abgibt, verh�lt sich widerspr�chlich, wenn er sp�ter r�gt, er habe nicht gewusst, welche Unterlagen als nicht beweiskr�ftig angesehen worden seien.
Soweit der Beschwerdef�hrer geltend macht, "das gleiche Substrat" sei als Einkommen und als angefangene Arbeit zweimal besteuert worden, bleibt er den entsprechenden Nachweis schuldig. Es liegt in seinem Verantwortungsbereich, die entsprechenden Posten vollst�ndig aufzulisten und zu dokumentieren. Dasselbe gilt f�r Personalkosten, die er zu belegen hat. Es ist nicht Aufgabe der Steuerverwaltung, diese Zahlungen in Buchhaltungen Dritter ausfindig zu machen.
Sodann kann keinem der Argumente des Beschwerdef�hrers, warum sein Einkommen unter Fr. 80'000.-- liegen m�sse, gefolgt werden. Das Beitragsmaximum bei der gebundenen Vorsorge muss nicht zwingend ausgenutzt werden. Die Umfrage des Bernischen Anwaltsverbands, wonach die Einkommen von jungen Anw�lten ohne eigenes Personal weit unter Fr. 100'000.-- liegen sollen, war bei einer gesch�tzten R�cklaufquote von 15-17% nicht repr�sentativ. Zudem sind auch bei Einkommen von unter Fr. 100'000.-- Ums�tze von Fr. 121'880.-- und Fr. 98'647.--, wie sie von der Steuerverwaltung ermessensweise angenommen wurden, durchaus wahrscheinlich. Da die Mehrwertsteuer und die direkte Bundessteuer nach verschiedenen Systemen aufgebaut sind, kann der Beschwerdef�hrer daraus, dass er in der fraglichen Zeit nicht der Mehrwertsteuerpflicht unterlag, vorliegend nichts f�r die direkte Bundessteuer ableiten.
Nach Art. 28 Abs. 1 DBG sind gesch�ftsm�ssig begr�ndete Abschreibungen von Aktiven zul�ssig, soweit sie buchm�ssig oder, wenn eine kaufm�nnische Buchhaltung fehlt, in besonderen Abschreibungstabellen enthalten sind. Der Beschwerdef�hrer f�hrt weder eine doppelte Buchhaltung noch einfache Aufstellungen, wie sie von Art. 125 Abs. 2 DBG verlangt werden. Wenn die Steuerverwaltung dennoch eine Abschreibung von Fr. 6'500.-- j�hrlich zul�sst und nur die dar�ber hinausgehende von Fr. 21'000.-- aufrechnet, ist dies nicht zu beanstanden.
2.7 Die Vorinstanz hat sich nur sehr summarisch mit den Elementen der Ermessensveranlagung befasst. Sie f�hrte lediglich aus, die eingereichten Unterlagen k�nnten in keiner Weise den umfassenden Mitwirkungspflichten gen�gen. Der Beschwerdef�hrer sei nicht einmal im Stande, einen konkreten Antrag zu formulieren und anzugeben, wie hoch sein steuerbares Einkommen sein solle. Im Gegenzug jedoch kritisiere er in unbegr�ndeter Weise die korrekten Ermessensveranlagungen der Steuerverwaltung. Aufgrund dieser kurzen �berlegungen wurden die Beschwerden abgewiesen.
Richtig ist, dass der Beschwerdef�hrer f�r die Steuerperiode 1999/2000 f�r die direkte Bundessteuer keine Selbstschatzung abgegeben hatte. Die Begr�ndung der Vorinstanz ist sehr kurz ausgefallen. Indem sie die Ermessensveranlagungen der Steuerverwaltung als korrekt bezeichnete, hat sie sich immerhin implizit deren Begr�ndung angeschlossen. Diese hatte ihren Veranlagungen die Zustimmungserkl�rungen vom 13. September 2000 und Expertenberichte mit Beilagen zu Grunde gelegt, welche dem Beschwerdef�hrer vorg�ngig zur Kenntnis- und Stellungnahme zugestellt worden waren. Die Expertenberichte und Beilagen enthielten detaillierte Angaben.
Der Beschwerdef�hrer legt in keinem Punkt konkret dar, dass und weshalb die Sch�tzungen der Vorinstanz offensichtlich unrichtig sein sollten. Insofern erscheint die Ermessensveranlagung nicht als unhaltbar. Indessen bleibt zu pr�fen, ob die Begr�ndung des angefochtenen Entscheides den Anforderungen an die Gew�hrung des rechtlichen Geh�rs gen�gt.
3.1 Der Anspruch auf rechtliches Geh�r im Sinne von Art. 29 Abs. 2 BV umfasst die Rechte und Pflichten der Parteien auf Teilnahme am Verfahren und auf Einflussnahme auf den Prozess der Entscheidfindung. In diesem Sinne dient das rechtliche Geh�r einerseits der Sachaufkl�rung, andererseits stellt es ein pers�nlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht beim Erlass eines Entscheids dar, welcher in die Rechtsstellung des Einzelnen eingreift (BGE 127 I 54 E. 2b S. 56). Das Recht, angeh�rt zu werden, ist formeller Natur. Die Verletzung des rechtlichen Geh�rs f�hrt ungeachtet der Erfolgsaussichten der Beschwerde in der Sache selbst grunds�tzlich zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids (BGE 126 V 130 E. 2b S. 132; 124 V 389 E. 1 S. 389; 118 Ia 17 E. 1a S. 18).
Aus der Garantie des rechtlichen Geh�rs wird der Anspruch abgeleitet, dass die Beh�rde die Vorbringen der in ihrer Rechtsstellung Betroffenen sorgf�ltig und ernsthaft pr�ft und beim Entscheid ber�cksichtigt. Folge dieser Pr�fungspflicht ist insbesondere die beh�rdliche Begr�ndungspflicht. Der B�rger soll wissen, warum die Beh�rde entgegen seinem Antrag entschieden hat. Zudem kann durch die Verpflichtung zur Offenlegung der Entscheidgr�nde verhindert werden, dass sich die Beh�rde von unsachlichen Motiven leiten l�sst. Die Begr�ndung eines Verwaltungsakts oder eines Entscheids muss so abgefasst sein, dass die Betroffenen ihn gegebenenfalls sachgerecht anfechten k�nnen. Das ist nur m�glich, wenn sich sowohl die Betroffenen als auch die Rechtsmittelinstanzen �ber die Tragweite des Entscheids ein Bild machen k�nnen. In diesem Sinne m�ssen wenigstens kurz die �berlegungen genannt werden, von denen sich die Beh�rde hat leiten lassen und auf die sich ihr Entscheid st�tzt (BGE 126 I 97 E. 2b S. 102; 124 II 146 E. 2a S. 149; 123 I 31 E. 2c S. 34, mit Hinweisen).
Das bedeutet jedoch nicht, dass sich die Beh�rde ausdr�cklich mit jeder tatbest�ndlichen Behauptung, mit jedem rechtlichen Einwand und mit jedem Beweismittel auseinandersetzen muss. Vielmehr kann sie sich auf die f�r den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschr�nken (BGE 112 Ia 107 E. 2b S. 110 sowie die oben zitierte Rechtsprechung; vgl. auch Alfred K�lz / J�rg Bosshart / Martin R�hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Z�rich, 2. Auflage 1999, Rz. 11 f. zu � 8 und Rz. 39 zu � 10; Thomas Merkli / Arthur Aeschlimann / Ruth Herzog, Kommentar zum Gesetz �ber die Verwaltungsrechtspflege im Kanton Bern, Bern 1997, Rz. 5 ff. zu Art. 52).
3.2 Die Begr�ndung der Vorinstanz fiel zwar d�rftig aus. Aufgrund der obgenannten Zustimmungserkl�rungen sowie der Expertenberichte und Berechnungen k�nnen jedoch die Veranlagungen in den wesentlichen Teilen nachvollzogen werden. Indem die Steuerverwaltung in ihrem Einspracheentscheid festhielt, dass sich aus der Vernehmlassung des Beschwerdef�hrers "keine neuen, begr�ndeten Erkenntnisse (ergeben), welche eine Neuberechnung der aufgrund unvollst�ndiger und somit nicht beweiskr�ftiger Unterlagen teilweise nach Ermessen festgesetzten Veranlagung rechtfertigt", machte sie klar, dass sie trotz der aufgeworfenen Fragen in diesem offensichtlichen Fall an ihrem Einsch�tzungsvorschlag festhalten wollte. Wie bereits oben ausgef�hrt, war es zudem nicht am Beschwerdef�hrer Fragen zu stellen, sondern diese zu beantworten. Aufgrund des vorgelegten Zahlenmaterials war es f�r die Vorinstanz nicht notwendig, diese Fragen zu beantworten. Sie konnte vielmehr davon ausgehen, dass dem Beschwerdef�hrer die wesentlichen Kriterien sowie deren Bewertung durch die Steuerverwaltung, der sich die Rekurskommission anschloss, bekannt waren. Damit konnte sie es bei einer kurzen eigenen Begr�ndung bewenden lassen. Der Beschwerdef�hrer konnte sich �ber die Tragweite des Entscheides ein Bild machen, womit sich dieser als gerade noch ausreichend begr�ndet erweist.
3.3 Der Beschwerdef�hrer beanstandet sodann unter dem Gesichtswinkel des Anspruchs auf rechtliches Geh�r, die Aufrechnung eines Anteils von Fr. 21'000.-- f�r die private Nutzung des Gesch�ftsfahrzeugs im Jahr 1998 sei nicht nachvollziehbar. Und schliesslich habe sich die Vorinstanz mit dem Einwand, dass Anw�lte ohne eigenes Personal viel weniger als Fr. 70'000.-- verdienen w�rden, nicht auseinandergesetzt.
Die Aufrechnung eines Anteils von Fr. 21'000.-- f�r die private Nutzung des Gesch�ftsfahrzeugs hat die Steuerverwaltung im Expertenbericht separat aufgef�hrt, so dass zusammen mit der Steuererkl�rung �berpr�fbar war, dass lediglich Fr. 6'500.-- (wie bisher) akzeptiert worden waren.
Im �brigen muss sich die Beh�rde nicht ausdr�cklich mit jeder tatbest�ndlichen Behauptung, mit jedem rechtlichen Einwand und mit jedem Beweismittel auseinandersetzen. Namentlich durfte die Vorinstanz bzw. die Steuerverwaltung �ber die Pauschalbehauptung, dass Anw�lte ohne eigenes Personal viel weniger als Fr. 70'000.-- verdienten, ohne Verletzung des rechtlichen Geh�rs hinweggehen.
Soweit der Beschwerdef�hrer die Unangemessenheit des angefochtenen Entscheides r�gt, ist darauf nicht einzutreten (Art. 104 lit. c OG). Aufgrund der vorstehenden Erw�gungen l�sst sich kein Ermessensmissbrauch erkennen. Ebenso wenig zeigt der Beschwerdef�hrer mit seinen pauschalierenden �usserungen konkrete Missbr�uche auf.
Die Beschwerde erweist sich somit als unbegr�ndet und ist abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Entsprechend diesem Verfahrensausgang sind die bundesgerichtlichen Kosten dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 1 OG). Eine Parteientsch�digung wird nicht ausgerichtet (Art. 159 Abs. 2 OG).

References: Art. 106
 Art. 103
 Art. 114
 Art. 130
 Art. 28
 Art. 125
 Art. 29
 Art. 52