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Timestamp: 2016-10-24 07:01:47+00:00

Document:
I 251/06 (04.04.2007)
D.________, 1950, Beschwerdef�hrer,
vertreten durch Rechtsanwalt Willi F�chslin, Z�rcherstrasse 49, 8853 Lachen,
D.________ (geb. 1950) war bis Ende September 2002 teilzeitlich als Hilfsschreiner (Saisonnier) in der Firma Q.________ angestellt. Nach krankheitsbedingten Absenzen ab September 2001 (IV-Arbeitgeberbericht vom 5. Mai 2002; Arbeitgeberbescheinigung zuhanden des Krankenversicherers vom 14. Oktober 2002) meldete er sich am 12. M�rz 2002 (Posteingang) unter Hinweis auf chronische R�ckenbeschwerden bei der Invalidenversicherung zum Rentenbezug an. Die IV-Stelle Schwyz holte den Bericht des Dr. med. U.________, Arzt f�r Allgemeine Medizin FMH, vom 8. April 2002 ein, welchem die (Kurz-) Berichte des R�ntgeninstituts J.________ vom 21. September 2001, des Spitals X._________ vom 7. November 2001, der Klinik Y.________ vom 8. Februar 2002 und der Klinik Z.________, Zentrum f�r Rehabilitation und Nachbehandlung, vom 28. M�rz 2002 beilagen. In der Folge veranlasste die IV-Stelle ein Gutachten der Medizinischen Abkl�rungsstelle (MEDAS), welches am 5. Mai 2003 vorlag (einschliesslich der Konsilien des Dr. med. M.________, Facharzt FMH f�r Rheumatologie und Innere Medizin, vom 17. M�rz 2003 und des Dr. med. B.________, Facharzt FMH f�r Psychiatrie, vom 19. M�rz 2003). Gest�tzt darauf und nach Abkl�rung der erwerblichen Verh�ltnisse verneinte die IV-Stelle mit Verf�gung vom 12. Dezember 2003 den Anspruch auf eine Invalidenrente (Invalidit�tsgrad: 28 %). Dies best�tigte sie - nach Beizug des Berichts der Psychiatrischen Klinik A.________ vom 25. April 2005, wozu D.________ (23. September 2005) und der Regionale �rztliche Dienst (RAD; 30. September 2005) Stellung nahmen - im Ergebnis mit Einspracheentscheid vom 3. Oktober 2005 (Invalidit�tsgrad: 35 %).
Die dagegen erhobene Beschwerde des D.________ mit dem Antrag, in Aufhebung des Einspracheentscheids vom 3. Oktober 2005 sei ihm eine Invalidenrente zuzusprechen, eventualiter die Sache zur erg�nzenden Abkl�rung und Neuverf�gung an die Verwaltung zur�ckzuweisen, wies das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz ab (Entscheid vom 8. Februar 2006).
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst D.________ sein vorinstanzlich gestelltes Rechtsbegehren erneuern. Ferner wird um Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege, einschliesslich der unentgeltlichen Verbeist�ndung, ersucht. Auf die einzelnen Vorbringen wird, soweit erforderlich, in den Erw�gungen eingegangen.
In seiner Stellungnahme beantragt das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz die Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Die IV-Stelle Schwyz und das Bundesamt f�r Sozialversicherungen haben auf eine Vernehmlassung verzichtet.
1.1 Das Bundesgesetz �ber das Bundesgericht vom 17. Juni 2005 (BGG; SR 173.110) ist am 1. Januar 2007 in Kraft getreten (AS 2006 1205, 1243). Da der angefochtene Entscheid vorher ergangen ist, richtet sich das Verfahren noch nach dem bis Ende 2006 in Kraft gestandenen Bundesgesetz vom 16. Dezember 1943 �ber die Organisation der Bundesrechtspflege (Art. 132 Abs. 1 BGG; BGE 132 V 393 E. 1.2 S. 395).
1.2 Die Beschwerde war am 1. Juli 2006 beim Eidgen�ssischen Versicherungsgericht h�ngig, weshalb sich die Kognition der seit 1. Januar 2007 f�r die Beurteilung zust�ndigen Sozialrechtlichen Abteilung des Schweizerischen Bundesgerichts noch nach der bis Ende Juni 2006 g�ltig gewesenen Fassung von Art. 132 OG richtet, welche Abs. 1 des Art. 132 OG in der Fassung gem�ss Ziff. III des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 �ber die �nderung des IVG entspricht (in Kraft gestanden vom 1. Juli 2006 [AS 2006 2003 f.] bis 31. Dezember 2006; �bergangsrechtlich vgl. lit. c von Ziff. II der Gesetzes�nderung vom 16. Dezember 2005). Die �berpr�fungsbefugnis des Gerichts ist demnach nicht auf die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich �berschreitung oder Missbrauch des Ermessens beschr�nkt, sondern sie erstreckt sich auch auf die Angemessenheit der angefochtenen Verf�gung; das Gericht ist dabei nicht an die vorinstanzliche Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gebunden und kann �ber die Begehren der Parteien zu deren Gunsten oder Ungunsten hinausgehen.
Die massgebenden Rechtsgrundlagen werden im angefochtenen Entscheid sowie im Einspracheentscheid vom 3. Oktober 2005 zutreffend dargelegt. Es betrifft dies: die Bestimmungen und Grunds�tze �ber den Begriff der Invalidit�t (Art. 4 Abs. 1 IVG in der bis 31. Dezember 2002 g�ltig gewesenen und in der ab 1. Januar 2003 geltenden Fassung in Verbindung mit Art. 8 Abs. 1 ATSG; vgl. BGE 130 V 343 E. 3.1-3.3 S. 345 ff.), die Voraussetzungen und den Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 [in der bis 31. Dezember 2003 g�ltig gewesenen Fassung] und Art. 1bis IVG [in Kraft gestanden bis 31. Dezember 2003] und Art. 28 Abs. 1 IVG der seit 1. Januar 2004 geltenden Fassung), die Invalidit�tsbemessung nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs (Art. 28 Abs. 2 IVG der bis 31. Dezember 2002 in Kraft gestandenen sowie in der seit 1. Januar 2004 [4. IV-Revision] geltenden Fassung; Art. 16 ATSG; BGE 130 V 343 E. 3.4 S. 348 f., 128 V 29 E. 1 S. 30 f.) und insbesondere die zeitidentische Ermittlung der hierbei massgebenden Vergleichseinkommen im Jahr des (allf�lligen) Rentenbeginns unter Ber�cksichtigung allf�lliger �nderungen bis zum Verf�gungserlass bzw. Einspracheentscheid (BGE 129 V 222 E. 4.1 und 4.2 S. 223 f.). Darauf wird verwiesen.
Streitig und zu pr�fen ist, ob dem Beschwerdef�hrer aufgrund des Sachverhalts, wie er sich bis zum Erlass des Einspracheentscheids vom 3. Oktober 2005 entwickelt hat (BGE 129 V 167 E. 1 S. 169), eine Invalidenrente zusteht.
3.1 Nach Lage der Akten steht fest und ist unbestritten, dass der Beschwerdef�hrer aufgrund eines chronifizierten, therapierefrakten lumbovertebragenen und lumbospondylogenen Syndroms linksbetont seine bisherige Arbeit als Hilfsschreiner sowie andere k�rperlich schwere T�tigkeiten nicht mehr verrichten kann und er in k�rperlich leichten bis mittelschweren, m�glichst wechselbelastenden Besch�ftigungen aus rein k�rperlicher Sicht im Umfang von 80 % der Norm arbeitsf�hig ist. Uneinigkeit besteht vorab in der Frage, ob und gegebenenfalls inwieweit krankheitswertige psychische Gesundheitsbeeintr�chtigungen eine zus�tzliche Einschr�nkung der Leistungsf�higkeit bewirken. Die Vorinstanz verneinte - abstellend auf die Diagnose einer leichten depressiven Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10: F32.01) gem�ss dem zuhanden der MEDAS erstellten psychiatrischen Konsilium des Dr. med. B.________ vom 19. M�rz 2003 - einen invalidenversicherungsrechtlich relevanten psychischen Gesundheitsschaden. Der Beschwerdef�hrer h�lt dagegen, namentlich gest�tzt auf den Bericht der Psychiatrischen Klinik A.________ vom 25. April 2005, welcher in psychischer Hinsicht nebst Alkoholabh�ngigkeit (ICD-10: F10.2) eine die Arbeitsf�higkeit erheblich einschr�nkende mittelgradige depressive Episode mit somatischen Symptomen (ICD-10: F32.1) diagnostiziert, sei eine Invalidit�t im Rechtssinne erstellt.
3.2.1 Nachdem bereits im Bericht der Klinik Z.________ vom 28. M�rz 2002 eine das chronische lumbovertebrale Schmerzsyndrom begleitende "Anpassungsst�rung mit depressiven Symptomen als Ausdruck eines psychophysischen Stress- und �berforderungszustandes i.R. einer komplexen Schmerzerkrankung" festgestellt worden war, diagnostizierte Dr. med. B.________ im MEDAS-Konsilium vom 19. M�rz 2003 eine leichte depressive Episode mit somatischem Syndrom, welche - "aus rein psychiatrischer Sicht" - eine 40%ige Arbeitsunf�higkeit f�r jegliche in Frage kommende berufliche T�tigkeit bewirke; nach Einsch�tzung des Dr. med. B.________ ist "klar (...), dass die depressive Erkrankung die Arbeitsf�higkeit des Versicherten beeintr�chtigt". Gest�tzt darauf kam die MEDAS in ihrer abschliessenden Beurteilung vom 5. Mai 2003 zum Schluss, dass der vollumf�nglichen Umsetzung der aus rheumatologischer Sicht bestehenden Restarbeitsf�higkeit von 80 % (vgl. Erw. 3.1 hievor) die psychiatrische Beurteilung entgegenstehe, welche eine zus�tzliche Reduktion der Leistungsf�higkeit um 20 % rechtfertige (Restarbeitsf�higkeit insgesamt: 60 %).
3.2.2 Zwei Jahre nach Vorliegen des MEDAS-Gutachtens, w�hrend welcher der Beschwerdef�hrer vom 25. November 2004 bis 26. Februar 2005 in der Psychiatrischen Klinik A.________ hospitalisiert gewesen war, diagnostizierte die erw�hnte Klinik im Bericht vom 25. April 2005 nebst Alkoholabh�ngigkeit (ICD-10: F10.2) und somatischen Diagnosen (Lumbovertebralsyndrom mit pseudoradikul�rer Schmerzausstrahlung rechtes Bein, Drehschwindel ungekl�rter �tiologie, leichte frontalbezogene Hirnatrophie) eine mittelgradige depressive Episode mit somatischen Symptomen (ICD-10: F32.1). Das aus psychischer Sicht zumutbare Arbeitspensum liege zun�chst bei 50 % (mit Steigerungspotenzial), wobei in diesem zeitlichen Rahmen von einer 30%igen Leistungseinschr�nkung auszugehen sei. Die Weiterf�hrung der ambulanten Psychotherapie sei, "bei den vorbestehenden psychiatrischen Diagnosen", sehr wichtig. Im Beiblatt zum genannten Bericht wurde ausgef�hrt, bei depressiven Episoden bestehe aus psychiatrischer Sicht eine 100%ige Arbeitsunf�higkeit, bei totaler Remission der depressiven Symptomatik eine volle Arbeitsf�higkeit; es sei im �brigen schwierig, bei diesem bereits l�nger aus dem Arbeitsprozess ausgeschiedenen, sozial schlecht integrierten Versicherten eine zuverl�ssige Einsch�tzung zu machen.
3.3.1 Nach den zutreffenden Erw�gungen der Vorinstanz ist eine leichte depressive Episode mit somatischen Symptomen (ICD-10: F.32.01) allein grunds�tzlich nicht geeignet, eine leistungsspezifische Invalidit�t (Art. 4 Abs. 2 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG) zu begr�nden, zumal bei einem derartigen Gesundheitsschaden in der Regel davon auszugehen ist, dass die versicherte Person die daraus resultierenden Einschr�nkungen der Erwerbsf�higkeit bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsf�higkeit zu verwerten, abwenden k�nnte (vgl. BGE 131 V 49 E. 1.2 S. 50, 130 V 352 E. 2.2.1 S. 353, je mit Hinweisen; zur "zumutbaren Willensanstrengung" vgl. auch BGE 130 V 396 E. 6.2.3 S. 402). Entgegen der Auffassung des kantonalen Gerichts ist im hier zu beurteilenden Fall jedoch nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad erstellt, dass sich das psychische Leiden tats�chlich in einer bloss leichten depressiven Episode ersch�pft.
3.3.2 Die Berichte des Dr. med. B.________ und der Psychiatrischen Klinik A.________ gehen - �bereinstimmend und unmissverst�ndlich - davon aus, dass beim Beschwerdef�hrer ein krankheitswertiges depressives Geschehen vorliegt, das die Arbeitsf�higkeit betr�chtlich einschr�nkt. Die genannten Berichte divergieren indessen sowohl hinsichtlich des angenommenen Schweregrades der Depression als auch des konkreten Ausmasses der daraus resultierenden Leistungseinschr�nkung. Dabei kann im Rahmen der Beweisw�rdigung weder dem MEDAS-Gutachten noch dem Bericht der Psychiatrischen Klinik A.________ eine ausschlaggebende Beweiskraft beigemessen werden, zumal beide Aktenst�cke - soweit den psychischen Gesundheitszustand betreffend - der inneren Koh�renz, �berzeugungskraft und Schl�ssigkeit entbehren. Im MEDAS-Gutachten steht der Diagnose einer (bloss) leichten depressiven Episode die Annahme einer erheblichen Leistungseinschr�nkung von 40 % gegen�ber (wovon rund 20 % die k�rperlichen Beschwerden �berlagernd), die - wie auch das kantonale Gericht feststellte - nicht nachvollziehbar und �berzeugend begr�ndet wird. Der Bericht der Psychiatrischen Klinik A.________ vom 25. April 2005 diagnostiziert dagegen eine mittelgradige depressive Episode mit somatischen Symptomen, die wohl mit Blick auf die mehrmonatige psychiatrische Hospitalisation des Beschwerdef�hrers und die Notwendigkeit l�ngerer medikament�ser Behandlung mit Antidepressiva einleuchtet, mit den im April 2005 konkret erhobenen, mehrheitlich eher leichtgradigen Befunden (daneben aber immerhin: mittelgradige hypochondrische Tendenz, Insuffizienzgef�hle, Zukunftsangst, keine "akute" Suizidalit�t) jedoch schwerlich vereinbar ist. Der Bericht - wie das Gutachten der MEDAS - bleibt auch hinsichtlich des Ausmasses der (allein) psychisch bedingten Arbeitsunf�higkeit zu unklar, als dass allein darauf abgestellt werden k�nnte. �ber diese Ungereimtheiten in und zwischen den verschiedenen �rztlichen Beurteilungen kann sich die rechtliche Betrachtung nicht hinwegsetzen. Denn Tatsache bleibt, dass Dr. med. B.________, die MEDAS-Begutachter und die Fach�rzte der Psychiatrischen Klinik A.________ eine betr�chtliche Limitierung aus psychischen Gr�nden annehmen und - rechtlich letztlich entscheidend - ihre Tatsachenfeststellungen nicht den Schluss zulassen, dass dem alkoholabh�ngigen, mit Antidepressiva versorgten und nach einem Suizidversuch letztmals im Dezember 2003 von November 2004 bis Ende Februar 2005 psychiatrisch hospitalisiert gewesenen Beschwerdef�hrer im Alter von 55 Jahren (Zeitpunkt Einspracheeentscheid) bei objektiv forderbarer Willensanstrengung die �berwindung seiner psychischen Leistungsbeeintr�chtigungen m�glich ist, wie vorinstanzlich angenommen. Ungekl�rt ist auch, in welchem Zusammenhang das psychische Leiden zur (allein nicht im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG invalidisierenden) Alkoholabh�ngigkeit steht; immerhin stellte der RAD am 30. September 2005 fest, es deute in diesem Fall einiges darauf hin, "dass die Depressivit�t Folge der Alkoholabh�ngigkeit ist", nachdem es unter Alkoholeinfluss zum letzten suizidalen Geschehen gekommen sei. Bei dieser Sachlage ist eine zus�tzliche fach�rztliche Expertise zur psychisch bedingten Restarbeitsf�higkeit angezeigt.
Mit Blick auf die Parteivorbringen bleibt hinsichtlich Einkommensvergleichs (Art. 16 ATSG; vgl. Erw. 2 hievor) festzuhalten, dass die vorinstanzliche Ermittlung des ohne Gesundheitsschaden zumutbarerweise erzielbaren Einkommens (Valideneinkommen) auf der Basis der vom Bundesamt f�r Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebungen (LSE) grunds�tzlich nicht zu beanstanden ist. So ist aufgrund der Arbeitgeberberichte/-bescheinigungen (vom 5. Mai 2002, 14. Oktober 2002 [z.H. Helsana] und des K�ndigungsschreibens der Firma Q.________ vom 30. Juli 2002 davon auszugehen, dass der Beschwerdef�hrer seine letzte Stelle in der Firma Q.________ im Jahre 2002 zwar nicht ausschliesslich, aber doch vorwiegend aus wirtschaftlich-stukturellen Gr�nden verloren hat; er w�re daher mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit auch ohne Gesundheitsschaden nicht mehr l�nger dort besch�ftigt worden. Auf den beim letzten Arbeitgeber tats�chlich erzielten Verdienst kann daher - abweichend vom Grundsatz, dass bei der Festsetzung des Valideneinkommens in der Regel am zuletzt erzielten, n�tigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung anpepassten Verdienst anzukn�pfen ist (vgl. BGE 129 V 222 E. 4.3.1 S. 224) - nicht abgestellt werden. Da auch sonst keine verl�sslichen, aus einem stabilen Arbeitsverh�ltnis stammenden Lohnangaben vorliegen, haben Vorinstanz und Einsprachebeh�rde zu Recht die auf Erfahrungs- und Durchschnittswerten beruhenden LSE-Tabellen beigezogen, wobei sie zutreffend vom Tabellenwert von Fr. 4765.- gem�ss LSE 2002/TA1: Kat. 45 [Baugewerbe]/ M�nner/Anforderungsniveau 4) ausgegangen sind. Von der vorinstanzlichen Berechnung ist nur insoweit abzuweichen, als die betriebs�bliche w�chentliche Arbeitszeit im Jahre 2002 im Baugewerbe nicht 41,7 (Vorinstanz/Verwaltung), sondern 41,9 Stunden betrug (Tabelle B 9.2/Kat. F, in: Die Volkswirtschaft 1/2-2007), sodass ein Jahreslohn von Fr. 59'896.05 resultiert. Bei (richtiger) Ber�cksichtigung der Nominallohnentwicklung im Baugewerbe/M�nner ergibt dies f�r das Jahr 2005 (Einspracheentscheid) ein Valideneinkommen von Fr. 61'405.10 (vgl. f�r Nominallohnentwicklung [Baugewerbe/M�nner] 2002-2004: Tabelle T1.1.93/Kat. F, in: Bundesamt f�r Statistik, Lohnentwicklung 2004, Neuenburg 2005, S. 36; Nominallohnindex 2005 [Baugwerbe allgemein]: Tabelle B 10.2/Kat. 4, in: Die Volkswirtschaft 1/2-2007, S. 95).
Das Verfahren ist kostenlos (Art. 134 OG [vgl. Erw. 1 hievor]). Dem Prozessausgang entsprechend hat der Beschwerdef�hrer Anspruch auf Parteientsch�digung zulasten der Gegenpartei (Art. 159 Abs. 1 und 2 in Verbindung mit Art. 135 OG), welche auch die Gerichtskosten zu tragen hat. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist damit gegenstandslos.
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass der Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz vom 8. Februar 2006 und der Einspracheentscheid der IV-Stelle Schwyz vom 3. Oktober 2005 aufgehoben werden und die Sache an die Verwaltung zur�ckgewiesen wird, damit sie nach Aktenerg�nzung im Sinne der Erw�gungen, �ber den Rentenanspruch neu verf�ge.
Die IV-Stelle Schwyz hat dem Beschwerdef�hrer f�r das Verfahren vor dem Bundesgericht eine Parteientsch�digung von Fr. 2000.- (einschliesslich Mehrwertsteuer) zu bezahlen.
Das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz hat �ber die Parteientsch�digung an den Beschwerdef�hrer f�r das vorinstanzliche Verfahren, entsprechend dem Ausgang des letztinstanzlichen Prozesses, zu entscheiden.

References: BGE 
 Art. 132
 Art. 132
 Art. 8
 BGE 
 Art. 1
 Art. 28
 Art. 16
 BGE 
 Art. 8
 BGE 
 BGE 
 Art. 4
 BGE 
 Art. 135