Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/medienhaus-campusentwicklung-rundfunk-berlin-brandenburg-108766
Timestamp: 2020-07-12 16:09:00+00:00

Document:
Ergebnis: Digitales Medienhaus und Campusentwicklung Rundfunk Berlin-Brandenburg rbb
Anerkennung Realisierungsteil, 1. Preis Ideenteil: Barkow Leibinger Architekten, Berlin
1. Preis Realisierungsteil, Anerkennung Ideenteil: HENN GmbH, Berlin
1. Preis Realisierungsteil, 1. Preis Ideenteil: Steimle Architekten GmbH, Stuttgart
2. Preis Realisierungsteil, 1. Preis Ideenteil: Baumschlager Eberle Architekten, Berlin
Medienhaus und Campusentwicklung Rundfunk Berlin-Brandenburg rbb	, Berlin/ Deutschland
07/2020 S. 17 - 24
wa-2027393
﻿Architekt*innen, die Hinzuziehung von Stadtplaner*innen und Landschaftsarchitekt*innen wird empfohlen
Rundfunk Berlin Brandenburg – rbb
Deutschland 11/3 Verwaltungsbauten der Wirtschaft, Bürogebäude 11 Verwaltungsbauten 12/5 Rundfunk- und Fernsehbauten 12 Staat und Kommune Nicht offener Wettbewerb
1. Preis Realisierungsteil,
﻿Thomas Steimle
Mitarbeit: Christine Kohlmann · Vera Mok
Fransisco Pereira · Fabian Bertsch
Tragwerk: Engelmann Peters GmbH, Stuttgart
Modell: Architektur-Modellbau-Gestaltung,
Stuttgart, Béla Berec
Renderings: VIZE s.r.o., Prag
Tomasek Ondrej
﻿Martin Henn
Mitarbeit: Klaus Ransmayr · Armin Nemati
Marcin Kropidlo · Polina Sevostianova
Ona Forss · Sean Hajdu · Oliver Koch
Brandschutz: nees ingenieure
Tragwerk: Bollinger Grohmann Ingenieure
Denkmalschutz: ProDenkmal GmbH Berlin
2. Preis Realisierungsteil,
Baumschlager Eberle Architekten, Berlin
﻿Prof. Gerd Jäger
Mitarbeit: Bernd Wölfel
Nicolas Morales Ocampo · Martin Lukac
Karsten Buchholz · Anders Beyer
Tchavdar Todorov · Elisabeth Mittag
﻿Johann Senner
Mitarbeit: Kerstin Winandi · Yohana Roncalli
Andrea Egresi
Licht: Happold Ing.-Büro GmbH, Berlin
Anerkennung Realisierungsteil,
﻿Frank Barkow · Regine Leibinger
Mitarbeit: Martina Bauer
Pablo Sequero Barrera · Mwanzaa Brown
Valentin Götze · Julien Kiefer · Marina Rondini
Francesca Zecca · Jens Wessel
Tragwerk: Knippers Helbig GmbH, Berlin
Mitarbeit: Dr. Jan Mittelstädt
﻿Tancredi Capatti · Matthias Staubach
Mitarbeit: Thomas Steinborn
﻿Nicht offener Realisierungswettbewerb mit städtebaulichem Ideenteil und vorgeschaltetem EWR-offenen Bewerbungsverfahren zur Auswahl von 15 Teilnehmer*innen und anschliessendem Verhandlungsv
Der Standort des rbb an der Masurenallee in Berlin muss für die Zukunft weiterentwickelt und soll zu einem Medien- und Kulturcampus umgestaltet werden. Es handelt sich um einen besonderen historischen Ort, an dem sich deutsche Rundfunkgeschichte widerspiegelt und der verantwortungsvolles Handeln erfordert.
Entstehen soll ein Campus, der die Bedürfnisse einer modernen Rundfunkanstalt ebenso erfüllt wie die anspruchsvollen Denkmalschutzanforderungen, die mit dem vom rbb formulierten
Traditionsbewusstsein für die eigenen Wurzeln und den Standort korrelieren. Hierbei ist das Gros des Baubestandes einzubeziehen. Bei den erforderlichen Eingriffen in den Bestand sind denkmalpflegerische und technische Erfordernisse sowie betriebliche und funktionale An-sprüchen sorgfältig gegeneinander abzuwägen.
Den Kern dieser Weiterentwicklung, auf den sich der hochbauliche Realisierungswettbewerb bezieht, bildet ein technisch anspruchsvolles Digitales Medienhaus von rund 20.000 m² BGF mit Büro-, Redaktions- und Senderäumen für modernste Arbeits- und Produktionsprozesse, das im europäischen Vergleich bestehen kann. Das neue Digitale Medienhaus bildet das Herzstück der künftigen Medienarbeit des rbb und muss entsprechend zentral auf dem Gelände verortet werden. Die funktionalen Beziehungen „strahlen“ in alle Bereiche der Liegenschaft
aus, was kurze Wege mit Anbindungen an den Baubestand und schnelle Kommunikation voraussetzt.
Eingebettet ist das Projekt in den bedeutenden, sich stark wandelnden Makrostandort Berlin im Umfeld von Kaiserdamm, Theodor-Heuss-Platz, Messe und ICC als dem Eingang zur City West, was eine intensive Auseinandersetzung mit dem übergeordneten städtebaulichen, verkehrlichen und freiräumlichen Kontext erforderlich macht. Hierfür werden im Rahmen des städtebaulichen
Ideenteils erste Impulse gesucht.
The location of rbb at Masurenallee shall become a media and culture campus. It shall meet the needs of a modern broadcaster and regard monument protection demands. Most of the building stock shall be included. The new high tech digital media house with 20.000 m² GFA includes office, editorial and broadcasting space and will become the heart of rbb's future media work. It shall be placed at the site’s centre, providing short distances with connections to the existing buildings and fast communication. The project is embedded in the rapidly changing macro location Berlin. The urban planning, traffic and open space context has to be assessed, looking for first impulses.
﻿Fachpreisrichter*innen
Prof Christiane Thalgott, München (Vors.)
Martin Lepper, Berater rbb, Hamburg
Dr. Christoph Rauhut, Landeskonservator, Berlin
Patricia Schlesinger, Intendantin rbb, Berlin
Oliver Schruoffeneger, Baustadtrat
Susanne Walter, SenStadtWohn, Berlin
Wolf-Dieter Wolf, Verwaltungsratsvors. rbb, Berlin
Siegfried Rudolph, Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf
Das Preisgericht empfiehlt einstimmig, das Wettbewerbsverfahren abzuschließen, die Verhandlungen mit den Preisträgerinnen und Preisträgern aufzunehmen und die erforderlichen Überarbeitungen im Rahmen des Verhandlungsverfahrens zu koordinieren. Hierbei sind die in der jeweiligen Beurteilung genannten Kritikpunkte zu berücksichtigen. Um die Kontinuität zu wahren, bietet das Preisgericht seine Mitwirkung bei der letztendlichen Entscheidungsfindung an.
Download der Unterlagen unter
share.ard-zdf-box.de/s/DAp4bmyz3xrdoJd
05/09/2019 S171 - - Dienstleistungen - Wettbewerbsbekanntmachung - Nicht offenes Verfahren
Deutschland-Potsdam: Architekturentwurf
2019/S 171-418386
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: share.ard-zdf-box.de/s/DAp4bmyz3xrdoJd
Medienhaus und Campusentwicklung Rundfunk Berlin-Brandenburg. Nicht-offener hochbaulicher Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 mit städtebaul. Ideenteil u. nachfolgendem Verhandlungsverf. nach VgV.
Referenznummer der Bekanntmachung: VE 19.08.163
Der Standort des rbb an der Masurenallee in Berlin muss für die Zukunft weiterentwickelt und soll zu einem Medien-Campus umgestaltet werden. Es ist ein besonderer historischer Ort, an dem sich deutsche Rundfunkgeschichte widerspiegelt und der entsprechend verantwortungsvolles Handeln erfordert. Entstehen soll ein moderner Campus, der den Voraussetzungen an eine moderne Rundfunkanstalt ebenso genügt wie den anspruchsvollen Denkmalschutzanforderungen, der sich zur Stadt öffnet, eine Durchwegung ermöglicht und der angemessene gebäudebezogene Außenräume anbietet. Hierzu soll ein kombinierter baulicher Realisierungswettbewerb mit städtebaulichem Ideenteil durchgeführt werden. Den zentralen Kern dieser Weiterentwicklung, auf den sich der hochbauliche Realisierungswettbewerb bezieht, bildet ein technisch anspruchsvolles Medienhaus von rund 20 000 m2 BGF mit Büro-, Redaktions- und Senderäumen für modernste Arbeits- und Produktionsprozesse, das im europäischen Vergleich bestehen kann. Eingebettet ist das Projekt in den bedeutenden, sich stark wandelnden Makrostandort im Umfeld von Kaiserdamm, Theodor-Heuss-Platz, Messe und ICC als dem Eingang zur Berliner City West, was eine intensive Auseinandersetzung mit dem übergeordneten städtebaulichen, verkehrlichen und freiräumlichen Kontext erforderlich macht. Hierfür werden im Rahmen des städtebaulichen Ideenteils erste Impulse gesucht.
Die Auswahl erfolgt bei Erfüllung der Mindestkriterien, sofern die Zahl der Bewerber die Mindestzahl der zum Wettbewerb aufzufordernden Bewerber überschreitet, ausschließlich auf Basis der u.g. qualitativen Auswahlkriterien. Soweit nach Anwendung der Kriterien keine weitere Auswahl möglich ist, entscheidet das Los.
III.1.10.1 Mindestkriterien
III.1.10.1.1 Formale Mindestkriterien
a) Die Bewerbung muss form- und fristgerecht eingehen (§§ 56/57 VgV);
b) Teilnahmehindernisse gem. § 123 Abs. 1 bis 4 und § 124 Abs. 1 GWB liegen nicht vor;
c) Teilnahmehindernisse gem. § 4 Abs. 2 RPW 2013 liegen nicht vor;
d) Spätestens im anschließenden Verhandlungsverfahren werden die in Abschnitt VI dieser Bekanntmachung genannten Nachweise für die Eignung erbracht.
III.1.10.1.2 Fachliche Mindestkriterien
a) Der Bewerber erfüllt die Anforderungen an die fachliche Qualifikation (s. III.2);
b) Der Bewerber ist verantwortlich für die Planung von 1 bis max. 3 Neubauten (Referenzprojekte A-C), bei denen die folgenden Anforderungen erfüllt sein müssen:
B1) Mind. 1 Referenz entspricht mind. der Honorarzone III (§ 35 HOAI);
B2) Bei mind. einer Referenz wurden die LP 2-4 und Teile von 5 (Leitdetails) erbracht;
B3) Mind. 1 Referenz muss den Umgang mit denkmalgeschütztem Baubestand zeigen oder im denkmalgeschützten Umfeld liegen;
B4) Mind. 1 Referenz ist ein Bürogebäude mit weiteren Nutzungen (z.B. Leitstelle, Konferenz, Gastronomie etc.);
B5) Alle Referenzprojekte müssen fertiggestellt sein, wobei die Fertigstellung nicht vor dem 1.1.2009 liegen darf;
B6) Das/die Referenzprojekt/e ist/sind auf den beizufügenden Referenzblättern mit Lageplan, einem typischen Grundriss und in Fotos (keine Renderings) in ihrem Umfeld darzustellen.
c) Zusätzlich ist ein städtebaulicher Entwurf (D) nachzuweisen. Hier gibt es keine speziellen Anforderungen.
d) Fremdprojekte.
Es ist möglich, sich mit bis zu 3 Referenzprojekten zu bewerben, die die verantwortlichen Personen des Bewerbers in verantwortlicher Position in einem Beschäftigungsverhältnis bei einem Dritten erarbeitet haben („Fremdprojekt/e“). Eine Bestätigung ist durch den ehemaligen Arbeitgeber nachzuweisen. Das/die „Fremdprojekte“ müssen die o.g. Anforderungen an das/die Referenzprojekt/e erfüllen. Werden die o.g. Anforderungen lediglich durch die Fremdprojekte erfüllt, so muss zusätzlich ein eigenes Projekt (Referenzprojekt D) eingereicht werden, das zur Beurteilung der eigenen „Handschrift“ des Bewerbers dient. Für dieses Projekt gibt es keine Anforderungen.
e) Mit den bis zu 3 eingereichten hochbaulichen Referenzen (A-C) muss in der Summe die Einhaltung der Anforderungen b1) bis b4) nachgewiesen werden können; die einzelne Referenz kann (muss jedoch nicht) alle Anforderungen erfüllen. Mehr als die max. 3 Referenzen – ausgenommen III.1.10.1.2 d) – sind nicht zugelassen. Bei mehr als den geforderten Referenzen behält sich das Auswahlgremium die Auswahl der zu wertenden Referenzen vor.
III.1.10.1.3 Qualitative Auswahlkriterien
Der Auslober entscheidet anhand der architektonisch-städtebaulichen Qualität des/der Referenzprojekts/e auf Grundlage der Referenzblätter mithilfe eines Punktesystems (bis zu 100 Punkte) über die Zulassung zur Teilnahme. Die Beurteilung erfolgt in einer Gesamtschau der eingereichten Referenzen durch ein Auswahlgremium des Auslobers; der Auslober behält sich die Einbeziehung von 2 vom Auslober unabhängigen Architekten als Berater vor. Die Beurteilung erfolgt durch Zuordnung zu einer der nachfolgenden Kategorien: Zu erwarten ist kein Beitrag = 0 P, ein ausreichender = 25 P, ein befriedigender = 50 P, ein guter = 75 P oder ein sehr guter Beitrag = 100 P. Jeder Vertreter des Auslobers im Auswahlgremium erhält eine Stimme und vergibt Punkte in einer der 5 Kategorien. Jede Stimme zählt gleichwertig. Ergebnis der Bewertung ist der Mittelwert der Bewertungen. Es erfolgt keine schriftliche Begründung der jeweiligen Punktevergabe.
Zur Bewerbung zur Teilnahme am Wettbewerb aufgefordert sind Architekten. Den ausgewählten Bewerbern wird für die Bearbeitung des Ideenteils die Kooperation mit Stadtplanern / Städtebauarchitekten empfohlen.
— Städtebauliche und hochbauliche Entwicklungsperspektiven (Ideenteil),
— Städtebauliche und architektonische Qualität Medienhaus,
— Programm- und Funktionserfüllung Medienhaus,
— Technische Realisierbarkeit / Energetisches Konzept Medienhaus,
— Nachhaltigkeitskonzept Medienhaus,
— Wirtschaftlichkeit Medienhaus.
Tag: 02/10/2019
Die Wettbewerbssumme beträgt 300 000 EUR (netto) inklusive Aufwandsentschädigungen. Die Aufteilung wird in der Auslobung spezifiziert.
Jeder zugelassene Wettbewerbsteilnehmer, der einen prüffähigen Entwurf einreicht, erhält eine Aufwandsentschädigung von 8 000 EUR (netto).
— Patricia Schlesinger, Intendantin, rbb, Berlin
— Wolf-Dieter Wolf, Verwaltungsratsvorsitzender rbb, Berlin
— Martin Lepper, trc, Hamburg
— Regula Lüscher, Senatsbaudirektorin, Berlin
— Reinhard Naumann, Bezirksbürgermeister Charlottenburg-Wilmersdorf, Berlin
— Dr. Christoph Rauhut, Landeskonservator, Berlin
— Prof. Christiane Thalgott, Architektin und Stadtplanerin, München
— Prof. Jörg Aldinger, Architekt, Stuttgart
— Andreas Hild, Architekt, Berlin / München
— Prof. Ulrike Lauber, Architektin, Berlin / München
Die weitere Besetzung des Preisgerichtes erfolgt nach RPW 2013
Im Anschluss an den Wettbewerb schließt ein Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb gem. §14 Abs. 4 Nr. 8 VgV an. In das Verhandlungsverfahren werden alle Preisträger einbezogen; das Wettbewerbsergebnis wird mit 60 % gewichtet. Die Vergabeunterlagen einschließlich der den Verhandlungen zugrunde zu legenden Zuschlagskriterien und deren Wichtung werden den Preisträgern mit Einladung zum Verhandlungsverfahren bekannt gegeben. Der Auslober behält sich den Zuschlag auf das Erstangebot gem. § 17 Abs. 11 VgV vor. Aus dem Ideenteil folgt kein Auftragsversprechen.
Für das Verhandlungsverfahren werden folgende Nachweise verlangt — eine Eignungsleihe gem. § 47 VgV ist zulässig:
a) Mind. 4 festangestellte Architekten/innen, Dipl.-Ing. Architektur, M.Arch. oder vergl. (einschl. Büroinhaber);
b) Nachweis verantwortlicher Tätigkeit in LP 2 bis 4 und Teilen von 5 (Leitdetails) gemäß 34 HOAI 2013 in mind. 2 Projekten in einer Größenordnung von mind. 5 000 m2 BGF;
d) Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung (Mindestdeckungssumme pro Schadensfall 3 000 000 EUR für Personen- und 5 000 000 EUR für sonstige Schäden mit 2-facher Maximierung pro Versicherungsjahr). Alternativ kann eine Eigenerklärung abgegeben werden, dass eine entsprechende Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall abgeschlossen wird.
Der Auslober behält sich vor, die Bauherrenfunktion an einen Baupartner zu übertragen. Für diesen Fall verpflichtet er sich, auch bei Übertragung der Bauherrenfunktion dafür Sorge zu tragen, dass bei der Umsetzung des Projekts einer oder mehrere Preisträger unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Preisgerichts mit weiteren Leistungen für die Planung des Medienhauses (Realisierungsteil) beauftragt wird/werden. Der in diesem Rahmen zugesicherte Beauftragungsumfang für die Architektenleistungen (Realisierungsteil) im Rahmen eines noch näher zu konkretisierenden Kooperationsmodells umfasst mind. die LP 2 bis 4 und Teile von 5 (Leitdetails) gemäß § 34 HOAI 2013, sofern kein wichtiger Grund der Beauftragung entgegensteht. Es ist ein stufenweiser Abruf dieser einzelnen Leistungsphasen (auch in Teilen) vorgesehen; ein Anspruch auf Übertragung noch nicht abgerufener Leistungen oder Teilleistungen besteht nicht.
Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen des oder der Preisträger/s bis zur Höhe des zuerkannten Preises nicht erneut vergütet, wenn und soweit der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird.
Auf die Rügeobliegenheit gem. 160 Abs. 3 GWB wird hingewiesen: Demnach ist der Antrag unzulässig, soweit
„— der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
— mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.“

References: § 123
 § 124
 § 4
 §14
 § 17
 § 47
 § 34
 § 134