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JRP 2012/3 - Heft 3 - 2012 - JRP - Journal für Rechtspolitik - e-Journals
Jahrgang 2012, Heft 3
Volltext Cover Download ForumJRP 2012/3, Jahrgang 2012, Heft 3, S. 161–169
Seibert-Fohr, Anja European Standards for the Rule of Law and Independent Courts
Europarat, Rule of Law, Vorgaben für die Ausgestaltung der Justizverwaltung in den
Mitgliedstaaten und ihre Grenzen, JRP 2012, 161 Abstract:Independent adjudication as a cornerstone of the rule of law has attracted increasing... Abstract:Independent adjudication as a cornerstone of the rule of law has attracted increasing attention at the European level over the past decades. Despite its general recognition in various international legal instruments there is, however, an ongoing search for its concrete meaning. Recent documents adopted under the auspices of the Council of Europe (CoE) have tried to specify standards for the organization of judicial administration. Unfortunately, however, some of these documents exhibit flaws and misconceptions in the conceptualization of judicial independence. This article identifies these imperfections and argues that future standard-setting on judicial independence in Europe should direct more attention to comparative constitutional analysis and to experience gained in the course of judicial reforms in the Council of Europe’s member states. It advocates a less rigid approach to structural issues and concludes with recommendations for future Council of Europe initiatives. Volltext	ForumJRP 2012/3, Jahrgang 2012, Heft 3, S. 170–176
Fischer, Johannes Die Einrichtung von Verwaltungsgerichten I. Instanz
(Ein neues Rechtsschutzgebäude entsteht) Bundesverwaltungsgericht, Gerichtsorganisation, Landesverwaltungsgericht, Rechtsschutzreform, Verwaltungsgerichte I. Instanz, Verwaltungsgerichtsbarkeits-Novelle 2012, Verwaltungsgerichtsbarkeits-Novelle 2012, BGBl I
51/2012, JRP 2012, 170, Art 10 Abs 1 Z 1 B-VG, Art 83 Abs 1 B-VG, Art 118 Abs 4 B-VG, Art 129 B-VG, Art 130 B-VG, Art 131 B-VG, Art 132 B-VG, Art 133 B-VG, Art 134 B-VG, Art 135 B-VG, Art 136 B-VG Abstract:Eine Staatsreform wird in Österreich regelmäßig gefordert. Wenngleich der mit dem... Abstract:Eine Staatsreform wird in Österreich regelmäßig gefordert. Wenngleich der mit dem Österreich-Konvent versuchte große Wurf ausblieb, wurde nunmehr der Bereich des öffentlich-rechtlichen Rechtsschutzes grundsätzlich reformiert. Mit der beschlossenen Reform der Verwaltungsgerichtsbarkeit – die im Ergebnis eine Reform der Verwaltung und der Gerichtsbarkeit bewirkt – wird insbesondere eine wesentliche Verbesserung des Rechtsschutzes erzielt. Volltext	AbhandlungJRP 2012/3, Jahrgang 2012, Heft 3, S. 177–194
Griller, Stefan Zur verfassungsrechtlichen Beurteilung des Vertrags über Stabilität, Koordinierung und Steuerung in der Wirtschafts- und Währungsunion („Fiskalpakt“)
Defizit, übermäßiges, Fiskalpakt, Normenkontrolle, Schuldenbremse, Staatsverträge, Übertragung von Hoheitsrechten, verfassungsändernde Staatsverträge, Verstärkte Zusammenarbeit, Vertrag über Stabilität, Koordinierung und Steuerung in der
Wirtschafts- und Währungsunion, Vertrag über Stabilität, Koordinierung und Steuerung in der
Wirtschafts- und Währungsunion („VSKS“, vulgo
„Fiskalpakt“), Bundesverfassungsgesetz über den Beitritt Österreichs zur
Europäischen Union („EU-Beitritts-BVG“), Bundesverfassungsgesetz über die Ermächtigung des
Österreichischen Gemeindebundes und des Österreichischen
Städtebundes, JRP 2012, 177, Art 4 Abs 3 EUV, Art 20 EUV, Art 126 AEUV, Art 326 AEUV, Art 327 AEUV, Art 328 AEUV, Art 329 AEUV, Art 330 AEUV, Art 331 AEUV, Art 332 AEUV, Art 333 AEUV, Art 334 AEUV, Art 9 Abs 2 B-VG, Art 23i B-VG, Art 23j B-VG, Art 50 B-VG, Art 140 B-VG, Art 140a B-VG Abstract:Der Vertrag über Stabilität, Koordinierung und Steuerung in der Wirtschafts- und... Abstract:Der Vertrag über Stabilität, Koordinierung und Steuerung in der Wirtschafts- und Währungsunion („VSKS“ – vulgo „Fiskalpakt“) wurde dem österreichischen Parlament als gesetzändernd bzw gesetzesergänzend zugeleitet. Er enthält jedoch einige verfassungsändernde Bestimmungen. Es sind dies Beschränkungen der Budgethoheit des Nationalrats, die Übertragung von Hoheitsrechten auf Organe der EU, und eine neuartige Verpflichtung zur Normenkontrolle. Der VSKS bedürfte daher vor seiner Ratifikation der Erlassung eines Bundesverfassungsgesetzes. Dies deshalb, weil weder die Bestimmungen über die Abänderung von EU-Primärrecht (Art 50 Abs 1 Z 2 iVm Abs 4 B-VG) noch die Ermächtigung zur Übertragung von Hoheitsrechten (Art 9 Abs 2 B-VG), die derartige Verfassungsänderungen decken könnten, auf den VSKS anwendbar sind. Volltext	AbhandlungJRP 2012/3, Jahrgang 2012, Heft 3, S. 195–206
Maier, Eva Maria Folter und Menschenwürde. Zur aktuellen Debatte um die „Rettungsfolter“
Abwägbarkeit der Menschenwürde, Anerkennung, Ausnahmezustand, Begriff der Menschenwürde, Dammbruchsargument, „Fall Daschner“, Folter, Folterdrohung, Folterverbot, Konsequenzialismus, körperliche Integrität, Machtmonopol, Notwehr(hilfe), Rechtsprinzip, Rechtsstaatlichkeit, Rechtsverhältnis, Rettungsbefragung, „ticking-bomb-Szenario“, Terrorismus, Schutzpflichten, Souveränität, Sozialkontrakt, Verfassungsfundamentalnorm, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung, Utilitarismus, UN-Übereinkommen gegen Folter und andere grausame,
unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe vom 10.
12. 1984, Magnus Gäfgen gegen Deutschland, Urteil der Großen Kammer
des EGMR vom 1. 6. 2010, Landgericht Frankfurt am Main 2-04 O 521/05, JRP 2012, 195, Art 2 EMRK, Art 3 EMRK, Art 6 EMRK, Art 1 Abs 1 GG, Art 2 Abs 2 GG, Art 79 Abs 3 GG, § 32 dStGB Abstract:Im Ausgang von den jüngsten Gerichtsentscheidungen (des EGMR und des Landgerichts... Abstract:Im Ausgang von den jüngsten Gerichtsentscheidungen (des EGMR und des Landgerichts Frankfurt) im Fall „Daschner“ bzw „Gäfgen“ setzt sich die Untersuchung zunächst kritisch mit Ansätzen einer Relativierung des Folterverbots in der deutschen staatsrechtlichen Debatte auseinander. Besonderes Augenmerk gilt dem exemplarischen Vorstoß Bruggers zur Legalisierung der „Rettungsbefragung“ im Ausnahmefall als Ausdruck staatlicher Schutzpflichten, die aus dem staatlichen Gewaltmonopol resultierten. Dabei werden insbesondere die utilitaristischen Grundlagen und Aporien des darin reklamierten rechtsethischen „Konsequenzialismus“ sowie dessen Spannungsverhältnis zu freiheitssichernder Rechtsstaatlichkeit offengelegt. Im Mittelpunkt der Kontroversen um die „Rettungsfolter“ steht die Frage nach dem Stellenwert der Menschenwürde – als grundsätzlich abwägbares „Rechtsgut“ unter anderen, wie etwa auch in einer bekannten Neukommentierung von Art 1 GG im Ansatz reklamiert, oder aber als nicht relativierbares verfassungsrechtliches Fundamentalprinzip, das die Positivität konkreter rechtlicher Regeln notwendig überschreitet.Im Anschluss an das herrschende Verständnis der Menschenwürde als unbedingtes Rechtsprinzip werden Begriff und „Phänomenologie“ der Folter hinsichtlich ihrer charakteristischen Eingriffsintensität als „Totalinstrumentalisierung“ des Menschen und völlige Negation des wechselseitigen Anerkennungsverhältnisses näher bestimmt. Diese Anerkennung allgemeiner menschlicher Verantwortungssubjektivität bildet seit den Ursprüngen modernen Staatsverständnisses aber auch die eigentliche legitimierende Basis seiner zentralen Friedenssicherungspflichten und Schutzaufgaben. Eine rechtlich-politische Maßnahme, die dieses fundamentale Rechtsverhältnis verletzt, kann daher auch kein Ausdruck von Souveränität sein, sondern verletzt deren kontraktualistische Grundlagen. Sie bedeutet darüber hinaus einen exemplarischen Einbruch in freiheitliche Verfassungskultur, der einem weiteren Abbau demokratischer Rechtsstaatlichkeit Vorschub leisten könnte. Volltext	AbhandlungJRP 2012/3, Jahrgang 2012, Heft 3, S. 207–225
Glaser, Severin | Komenda, Peter Whistleblowing in Österreich – Gefahren, Probleme und Lösungsmöglichkeiten
Akteneinsicht, Anonymität, Amtsgeheimnis, Amtsmissbrauch, Anzeigepflicht, Begehung durch Unterlassung, Beweiswürdigung, freie, Ehrenbeleidigung, Geldwäsche, Hinweisgeben, Hinweisgeber, Informantenschutz, Interesse, öffentliches, Korruption, Kündigungsschutz, Meldepflicht, Meldepflichten, Meldepflichten, geldwäschebezogene, Missbrauch der Amtsgewalt, Nachrede, üble, Recht auf Akteneinsicht, Recht auf ein faires Verfahren, Recht auf Verteidigung, Redepflicht, Rufschädigung, Schutz vor ungerechtfertigter Entlassung, Unterlassung der Verhinderung einer mit Strafe bedrohten
Handlung, Verletzung des Amtsgeheimnisses, Verfahren, faires, Verleumdung, Vortäuschung einer mit Strafe bedrohten Handlung, Whistleblower, Whistleblower-Hotline, Whistleblowing, Whistleblowing-Hotline, Zeuge, Zeugenschutz, Commodities Exchange Act, Dienstrechts-Novelle 2011, Dodd-Frank Act, Employment Rights Act 1996 Art 43A-43L, False Claims Act, RL 2005/60/EG (3. Geldwäsche-RL) Art 23, 26, 27, Sarbanes-Oxley Act of 2002, Übereinkommen über die Beendigung des Arbeitsverhältnisses
durch den Arbeitgeber Art 4, 5, VO 259/68 (EU-Beamten-Statut) Art 22a, JRP 2012, 207, § 1328a ABGB, § 1330 ABGB, § 255 AktG, § 20 AngG, § 27 AngG, § 105 ArbVG, § 64 AsylG 2005, § 4 BAKG, § 5 BAKG, § 45 BDG, § 53 BDG, § 53a BDG, § 79a BiBuG, § 79b BiBuG, § 79c BiBuG, Art 20 B-VG, § 40 BWG, § 41 BWG, § 42 BWG, Art 6 EMRK, § 109 FPG, § 365m GewO, § 365n GewO, § 365o GewO, § 122 GmbHG, § 25 GSpG, § 26 GSpG, § 4 HDG, § 1 MedienG, § 6 MedienG, § 7 MedienG, § 7a MedienG, § 7b MedienG, § 7c MedienG, § 29 MedienG, § 36a NO, § 36b NO, § 36c NO, § 8a RAO, § 8b RAO, § 8c RAO, § 9 RAO, Art 24 Revidierte Europäische Sozialcharta, § 22 SPG, § 54a SPG, § 2 StGB, § 10 StGB, § 12 StGB, § 41a StGB, § 111 StGB, § 121 StGB, § 122 StGB, § 151 StGB, § 167 StGB, § 276 StGB, § 278 StGB, § 278b StGB, § 278c StGB, § 278d StGB, § 286 StGB, § 297 StGB, § 298 StGB, § 302 StGB, § 310 StGB, § 3 StPO, § 7 StPO, § 14 StPO, § 49 StPO, § 51 StPO, § 52 StPO, § 53 StPO, § 71 StPO, § 72 StPO, § 78 StPO, § 80 StPO, § 151 StPO, § 152 StPO, § 153 StPO, § 154 StPO, § 155 StPO, § 156 StPO, § 157 StPO, § 158 StPO, § 159 StPO, § 160 StPO, § 161 StPO, § 162 StPO, § 163 StPO, § 164 StPO, § 165 StPO, § 166 StPO, § 209a StPO, § 229 StPO, § 247 StPO, § 248 StPO, § 249 StPO, § 250 StPO, § 251 StPO, § 252 StPO, § 253 StPO, § 254 StPO, Art 22 Strafrechtsübereinkommen über Korruption, § 118 StVG, § 273 UGB, § 9b UIG, Art 33 UNCAC, § 87 UrhG, § 7 UWG, § 16 UWG, § 98a VAG, § 98b VAG, § 98c VAG, § 5 VBG, § 5b VBG, § 32 WT-ARL, § 98a WTBG, § 98b WTBG, § 98c WTBG, § 98g WTBG, § 116 WTBG, Art 9 Zivilrechtsübereinkommen über Korruption Abstract:Der vorliegende Artikel erörtert die derzeitige Rechtslage betreffend Whistleblowing... Abstract:Der vorliegende Artikel erörtert die derzeitige Rechtslage betreffend Whistleblowing in Österreich und zeigt ua unter Zuhilfenahme ausländischer und internationaler Vorbilder und Rechtsquellen mögliche Lösungen für bestehende Probleme de lege ferenda auf. Ausgehend von verschiedenen Fallkonstellationen, die das jeweils veränderliche Schutzbedürfnis des Whistleblowers einerseits und der von dessen Enthüllungen betroffenen Person andererseits aufzeigen, sowie der Analyse schon derzeit bestehender Pflichten zum Hinweisgeben, wird zunächst versucht, dem Gesetzgeber einen Definitionsvorschlag zu unterbreiten, um Whistleblower schon begrifflich von nicht schutzwürdigen Personen abzugrenzen. Im Anschluss wird versucht, dem Gesetzgeber eine Lösung aufzuzeigen, die die arbeits-, dienst-, straf-, verwaltungsstraf-, zivil- und standesrechtlichen sowie faktischen Gefahren für Whistleblower beseitigt bzw minimiert. Zudem werden Geldleistungen als mögliche positive Anreize zum Whistleblowing erörtert. Volltext	AbhandlungJRP 2012/3, Jahrgang 2012, Heft 3, S. 226–235
Hackl, Elsa | Steger-Mauerhofer, Hildegard Das Bundes-Gleichbehandlungsgesetz in Theorie und Praxis
Die Entwicklung des Frauenanteils in den Führungsebenen der Bundesministerien in den Jahren 1990, 2000 und 2010. Bundesdienst, Gendergleichbehandlung, Implentierung von Gesetzen, Rechtswirkung, JRP 2012, 226, Art 2 StGG 1867, Art 7 B-VG idF BGBl 1979/108, Art 7 B-VG idF 1986/76, Art 7 B-VG idF 1990/410, Art 7 B-VG idF 1993/100, Art 7 B-VG idF I 87/1997, Art 7 B-VG idF I 44/1998, Art 7 B-VG idF I 68/1998, Art 7 B-VG idF I 129/1999, Art 7 B-VG idF I66/2004, Art 7 B-VG idF I 1/2008, Art 7 B-VG idF I 3/2009, Art 13 Abs 3 B-VG idF BGBl 1979/108, Art 13 Abs 3 B-VG idF 1986/76, Art 13 Abs 3 B-VG idF 1990/410, Art 13 Abs 3 B-VG idF 1993/100, Art 13 Abs 3 B-VG idF I 87/1997, Art 13 Abs 3 B-VG idF I 44/1998, Art 13 Abs 3 B-VG idF I 68/1998, Art 13 Abs 3 B-VG idF I 129/1999, Art 13 Abs 3 B-VG idF I66/2004, Art 13 Abs 3 B-VG idF I 1/2008, Art 13 Abs 3 B-VG idF I 3/2009 Abstract:Politische Maßnahmen scheinen sich in Österreich vielfach in der Verabschiedung eines... Abstract:Politische Maßnahmen scheinen sich in Österreich vielfach in der Verabschiedung eines Gesetzes zu erschöpfen. Der Frage, wie ein Gesetz implementiert wird und ob es seine Ziele erreicht, wird kaum nachgegangen. Der vorliegende Beitrag widmet sich dieser Frage anhand des Bundes-Gleichbehandlungsgesetzes-B-GlBG und diskutiert inwieweit das Gesetz, wie es vorsieht, den Aufstieg von Frauen in Führungspositionen beförderte. Volltext	Rezensionen und BerichteJRP 2012/3, Jahrgang 2012, Heft 3, S. 236–238
Lukan, Matthias Pürgy (Hrsg), Das Recht der Länder – System (2012).
3 Bände, 2.647 Seiten. Jan Sramek Verlag, Wien 2012. € 378,–. JRP 2012, 236 Bericht über die Buchpräsentation im ParlamentAm 13. März 2012 luden der Präsident des... Bericht über die Buchpräsentation im ParlamentAm 13. März 2012 luden der Präsident des Bundesrates Gregor Hammerl und der Jan Sramek Verlag zur Präsentation des Werkes „Das Recht der Länder – System“, das in drei Bänden von Dr. Erich Pürgy, Institut für Österreichisches und Europäisches Öffentliches Recht, Wirtschaftsuniversität, herausgegebenen wurde, in das Abgeordnetensprechzimmer des Parlaments. Mit 86 Beiträgen von 44 Autorinnen und Autoren aus Wissenschaft und Praxis bietet das Werk in drei Bänden auf über 2.600 Seiten eine erste systematische Darstellung und Durchdringung des gesamten Landesrechts der Bundesländer.Bundesratspräsident Gregor Hammerl äußerte in seinen begrüßenden Einführungsworten seine Freude über ein eindrucksvolles Zeugnis des Föderalismus, das dieses „Kompendium“ darstellt und unterstrich das Selbstverständnis des Bundesrates als Bindeglied zwischen Bundes- und Landespolitik. Deshalb präsentiere er dieses in der österreichischen rechtswissenschaftlichen Literatur erste und einzigartige System, das das gesamte Landesrecht aller neun österreichischen Bundesländer mit seinen bundesrechtlichen Bezügen systematisch darstellt, besonders gerne. Volltext	Rezensionen und BerichteJRP 2012/3, Jahrgang 2012, Heft 3, S. 239–242
„Kollektivität – Öffentliches Recht zwischen Gruppeninteressen und Gemeinwohl“: 52. Assistententagung Öffentliches Recht, Hamburg, 13.–16. 3. 2012 JRP 2012, 239 51 Jahre nach ihrer ersten Austragung kehrte die Assistententagung Öffentliches Recht von 13.... 51 Jahre nach ihrer ersten Austragung kehrte die Assistententagung Öffentliches Recht von 13. bis 16. März 2012 zurück in ihre Geburtsstadt Hamburg. Die Tagung wurde diesmal gleich von drei Hochschulen gemeinsam organisiert: der Universität Hamburg, der Bucerius Law School sowie der Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr Hamburg.Das vom Organisationsteam in einem langwierigen, aber lohnenden Findungsprozess festgelegte Generalthema, dem es an Aktualität und rechtspolitischer Brisanz keinesfalls mangelte, lautete „Kollektivität – Öffentliches Recht zwischen Gruppeninteressen und Gemeinwohl“.Den Festvortrag zur Eröffnung hielt der ehemalige BVerfG-Richter Wolfgang Hoffmann-Riem (Emeritus an der Universität Hamburg) zum Thema „Neue Kollektivität – wie das World Wide Web das Recht durcheinander wirbelt“. Er bot einen umfassenden und von hohem technischen Verständnis zeugenden Einblick in die durch das Internet ausgelösten Veränderungen der Welt samt allen rechtlichen Schwierigkeiten, die vor allem die Technologien des ›Web 2.0‹ mit sich bringen, etwa die kollaborative Werkerstellung. Sein Vortrag bewies einmal mehr, dass die Rechtswissenschaft der Entwicklung neuer Technologien zwar naturgemäß stets hinterherhinkt, dieser Rückstand aber nicht allzu groß zu sein braucht. Je schneller neue technische Errungenschaften unter ein rechtliches Regime gestellt werden, umso eher sind Gefahren wie deren missbräuchliche und für die Gesellschaft nachteilige Verwendung gebannt bzw zumindest abgemildert. Hoffmann-Riems Ausführungen mögen in diesem Sinne wohl als Appell an alle Tagungsteilnehmer verstanden werden, generell die Augen vor neuen Entwicklungen nicht zu verschließen und sich mit diesen stets kritisch auseinanderzusetzen – ein Rat eines großen Staatsrechtslehrers der letzten Jahrzehnte, welcher wohl für die gesamte Rechtswissenschaft gelten sollte. Volltext	Dokumentation EuropaJRP 2012/3, Jahrgang 2012, Heft 3, S. 243–244
JRP 2012, 243 Diese Übersicht enthält eine Aufstellung wichtiger zwischen 9. Februar und 10. April 2012... Diese Übersicht enthält eine Aufstellung wichtiger zwischen 9. Februar und 10. April 2012 gemachter Vorschläge der Europäischen Kommission für von Rat und Europäischem Parlament zu beschließende Rechtsakte. Zusätzlich wird auf interessante Texte der Europäischen Kommission wie zB Grünbücher oder Erfahrungsberichte hingewiesen. Damit soll dem Leser die Möglichkeit gegeben werden, in einem möglichst frühen Stadium von neuen Entwicklungen im Gemeinschaftsrecht Kenntnis zu erhalten. Die Übersicht enthält umgekehrt keine Angaben über von Europäischem Parlament und Rat endgültig verabschiedete Texte. Als Fundstelle wird grundsätzlich die Referenz des Kommissionsdokumentes angegeben (COM, SEC). Soweit nicht anders angegeben, handelt es sich um EU- Rechtsakte.Verwendete Abkürzungen: Europäische Kommission (K); Europäischer Rat (ER); Rat (R); Europäisches Parlament (EP); Europäischer Wirtschafts- und Sozialausschuss (WSA); Ausschuss der Regionen (AdR); Europäische Zentralbank (EZB); Europäischer Rechnungshof (ERH); Europäische Investitionsbank (EIB); Verordnung (VO); Richtlinie (RL); Entscheidung (E); Beschluss (B); Vorschlag (V); Mitteilung (M); Gemeinsame Mitteilung (GM); Initiative (I); Änderung (Ä); geändert (gä). So steht „V RL R/EP“ für „Vorschlag für eine Richtlinie von Rat und Europäischem Parlament“.Über die Umsetzung der RL 2009/43 zur Vereinfachung der Bedingungen für die Verbringung von Verteidigungsgütern innerhalb der EU, Bericht K EP/R, COM(2012)359 v 29.6.2012. Volltext	Dokumentation ÖsterreichJRP 2012/3, Jahrgang 2012, Heft 3, S. 245–246
JRP 2012, 245 Bundesgesetz, mit dem das Datenschutzgesetz 2000 geändert wird (DSG-Novelle 2012)Aussendung... Bundesgesetz, mit dem das Datenschutzgesetz 2000 geändert wird (DSG-Novelle 2012)Aussendung 17.07.2012
Ende der Begutachtungsfrist 28.08.2012Hat bereits die DSG-Novelle 2010 der Entlastung des Datenverarbeitungsregisters und der Auftraggeber gedient, und zwar insb im Bereich der nur meldepflichtigen Datenanwendungen, so sollen nunmehr weitere Entlastungen durch eine Beschränkung der Vorabkontrolle auf die Verwendung sensibler Daten und auf Datenanwendungen zur (Risiko-)Bewertung von Personen erfolgen. Für in rechtsetzenden Maßnahmen geregelte Datenanwendungen soll nach vorausgehender Anhörung und Stellungnahme der Datenschutzkommission die Vorabkontrolle ebenso entfallen wie bei datenschutzkonformer Einwilligung der Betroffenen sowie für Videoüberwachungen, für Informationsverbundsysteme und für die Verwendung von strafrechtlich relevanten Daten. Zusätzlich dazu soll mit der Einführung der Funktion eines Datenschutzbeauftragten auf freiwilliger Basis für den privaten und den öffentlichen Sektor die Möglichkeit einer generellen Meldefreistellung von Datenanwendungen für die jeweilige Dauer der aufrechten Bestellung des Datenschutzbeauftragten eröffnet werden. Schließlich soll die Schaffung von Standardanwendungen vereinfacht werden. Volltext	Fachgebiete

References: EGMR 
 § 32
 EGMR 
 EGMR 
 § 1328
 § 1330
 § 255
 § 20
 § 27
 § 105
 § 64
 § 4
 § 5
 § 45
 § 53
 § 53
 § 79
 § 79
 § 79
 § 40
 § 41
 § 42
 § 109
 § 365
 § 365
 § 365
 § 122
 § 25
 § 26
 § 4
 § 1
 § 6
 § 7
 § 7
 § 7
 § 7
 § 29
 § 36
 § 36
 § 36
 § 8
 § 8
 § 8
 § 9
 § 22
 § 54
 § 2
 § 10
 § 12
 § 41
 § 111
 § 121
 § 122
 § 151
 § 167
 § 276
 § 278
 § 278
 § 278
 § 278
 § 286
 § 297
 § 298
 § 302
 § 310
 § 3
 § 7
 § 14
 § 49
 § 51
 § 52
 § 53
 § 71
 § 72
 § 78
 § 80
 § 151
 § 152
 § 153
 § 154
 § 155
 § 156
 § 157
 § 158
 § 159
 § 160
 § 161
 § 162
 § 163
 § 164
 § 165
 § 166
 § 209
 § 229
 § 247
 § 248
 § 249
 § 250
 § 251
 § 252
 § 253
 § 254
 § 118
 § 273
 § 9
 § 87
 § 7
 § 16
 § 98
 § 98
 § 98
 § 5
 § 5
 § 32
 § 98
 § 98
 § 98
 § 98
 § 116
de lege ferenda