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Timestamp: 2020-06-01 06:25:53+00:00

Document:
Forderung der LAG Arbeit und Soziales Bayern, an den Parteivorstand der Partei DIE LI | Erwerbslosenforum Deutschland
Forderung der LAG Arbeit und Soziales Bayern, an den Parteivorstand der Partei DIE LI (1 Betrachter)
arbeit bayern forderung partei parteivorstand soziales
Weil wir bei den Wahlen 2009 viele Wählerstimmen für DIE LINKE erreichen wollen, muss unsere Partei ein klareres sozialeres Profil zeigen. Die Wählerinnen und Wähler beurteilen DIE LINKE auch nach ihren Forderungen. Millionen arme Menschen in Deutschland erwarten von unserer Partei, dass wir uns noch mehr als bisher für sie einsetzen...
LINKEZEITUNG.DE - Hartz IV mß weg
AW: Forderung der LAG Arbeit und Soziales Bayern, an den Parteivorstand der Partei DI
zur Erinnerung/Ergänzung
1.000 € Mindestrente
500,- € Regelsatz
30 Std/Woche
10,-€ Std.Lohn
880 Euro Grundsicherung
240 Euro Kindergeld
100 Euro Strom- und Heizkosten (alles ca. Beträge)
und das alles Repressionsfrei?
die werden dafür nie eine Mehrheit dafür bekommen.
Wie wollen die es denn der (noch) arbeitenden Bevölkerung beibringen, den Geringverdienern etc?
Das würde gerade mal Kosten aufwerfen, die Pillepalle sind gegenüber den
Milliarden die zur Zeit in Richtigung schwarze Löscher wandern.
Gar nicht, die lachen uns aus, und das zu Recht
die häufigste Antwort wird sein
"dann wären viele dumm, wenn sie für weniger Geld arbeiten gehen sollen".
richtige Richtung, aber nicht durchgedacht.
Sich nur an den finanziellen Forderungen in diesem Papier festzuhaken, greift zu kurz. Ganz wichtig sind aus meiner Sicht z. B. die Forderungen nach einem sofortigen Ende der Sanktionen.
Richtig ist, für Forderungen muss man kämpfen... Auch die Beschäftigten - für einen anständigen Lohn.
Das Eine ist ohne das Andere nicht zu lösen.
Leistung durch Arbeit muss sich lohnen!
Wer nicht aus den alten Denkmustern ausbrechen kann denkt nur an Geld als Belohnung fuer Arbeitsleistung.
Es gibt eine menge anderer zusaetlicher "Belohnungen". Arbeitsklima, Freunde, Kollegen, Selbstverwirklichung, Lebensfreude die Arbeit als Teil des Lebens.
Die "Grundsicherung" wird nie ausreichen um die Beduerfnisse zu befriedigen. Es wird immer bei gesunden Menschen immer der Wunsch nach Taetigkeit vorhanden sein. Es sei denn im Laufe der aktuellen perversen Sozialisation wird einem der vergrault.
Sorry, aber daran werden sich die "Gegner", besonders die anderen Parteien festhaken. Wer sich etwas mit der Politik nicht nur der "Unterschichtgegener" befasst, kann das schon voraussehen.
Gleichzeitig hätte man auch etwas nachdenken sollen, was das bedeutet.
Es gibt Hunderttausende, wenn nicht sogar Millionen von Menschen, die für ein paar Euro über dieser Armutsgrenze arbeiten, also auch kein Alg 2 bekommen und gerade die müssen ihre Mieten, Energiekosten usw. von diesem "Lohn" zahlen.
Diese "Forderung" kann also gerade bei denen nicht ankommen. Wie das Ganze finanziert werden soll, steht auch nirgends. Selbst da sollte man nicht mit "utopischen Gedankenspielereien" argumentieren.
Auf den politischen Gegner können wir leider keine Rücksicht nehmen. Gerade in Zeiten der Krise.
Also, wer Krümel fordert, bekommt nichts!
Deswegen Mindestlohn in einem ersten Schritt 10,-€
Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich auf 30 Std.
Und wie gesagt, nicht nur die Erwerbslosen müssen sich organisieren, sondern auch die prekär Beschäftigten.
Bloß keine falsche Bescheidenheit.
Vor allem durch die Abschaffung aller Sanktionen und Arbeitszwang, kann es auch wieder Druck auf die Löhne nach oben geben.
jo, die Lacher sind bestimmt auf Euerer Seite.
Dr. Byrd hat doch recht. Es hat auch schon Zeiten gegeben, wo man ausgelacht wurde, wenn man behauptete, dass die Erde eine Kugel sei oder dass der Mensch vom Affen abstammt.
Soll es denn etwa so weitergehen, dass die Armen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden?
Über Konzepte kann man sich unterhalten, aber statt nur abzuwiegeln, könntest du mal einen konkreten Gegenvorschlag machen.
Was mir hierbei nicht gefällt, ist die fehlende Finanzierung bzw. eine Kostenaufstellung und die Gegenfinanzierung, aber im Ansatz (= mehr Geld)ist das Konzept auf jeden Fall wegweisend und man sollte dies auf jeden Fall würdigen. Der Mindestlohn, der sogar von über 50 Prozent der CDU- oder FDP-Anhänger befürwortet wird, muss auf jeden Fall kommen. Über die Höhe kann man sich besser streiten, wenn er erst einmal eingeführt ist.
Ich gehöre nicht zu dem Verein, der meint, für alle Hartzis zu reden/schreiben. Deswegen kann ich trotzdem meine Meinung dazu abgeben.
Genauso geht mir die Linke meilenweit vorbei, weil die auch nichts ändern kann/wird.
Das mit der Finanzierung hatte ich vorher schon angesprochen.
Diesen Artikel hatte ich im Forum gelesen, weiß aber nicht mehr wo. Stelle den Link deshalb noch einmal rein. Wenn der Admin weiß wo, kann er es ändern.
21.01.2009: »Am Ende muß irgend jemand dafür bezahlen« (Tageszeitung junge Welt)
Das Problem Dumpinglöhne und Finanzkrise steht zumindest in Europa in ursächlichen Zusammenhang. Deutschland muss zur Verschlimmbesserung zumindest auch in diesem Bereich zulegen. Deshalb ist die Forderung vonmindestens 10 € völlig richtig und sogar noch understatement.
Gegen die 10€ ist ja nichts einzuwenden, aber hat da überhaupt mal jemand nachgerechnet was diese "Grundsicherung" angeht?
Nein, ein BGE ist einfach noch nicht möglich. Diese Forderung hat keine Grundlage.Das geht erst, wenn ein höheres Lohnniveau da ist und natürlich ganz viele andere Umstände.
und ich will mich nicht aendern und ich will nicht .....
Man wie verbockt muss man denn sein?
Dein Leben geht Dir am ***** vorbei und es ist auch bald vorbei. Wenn das von den vielen "Einzelkaempfern" nicht verstanden wird, dann brauchen wir die LINKE auch nicht mehr.
DIE LINKE soll den Widerstand organisieren. Jeder einzelne soll sich in diese Gemeinschaft einbringen. Von Mitlaufen ist nicht die Rede. Solche braucht es nicht.
Wer mit sich selber allerdings Probleme hat, der wird es in einer Gruppe / partei sicher auch haben.
Also sich aendern oder "Hausarest".
Ueberigens, jedes Mitglied ist wichtig. Auch wenn es manche noch nicht wissen.
10€/Std bei einer Wochenstundenanzahl von 30 (voller Ausgleich zu was?) machen ca. 1.200€ Brutto, minus Abzüge, bleiben ungef. 800€ über (mehr oder weniger).
Dagegen kommt dann die "Forderung" die dann für Erwerbslose bis zu 1.500€ (repressionsfrei!?) ausmachen.
Das kann nie funktionieren.
Voller Lohnausgleich bedeutet, dass für eine 30 Std/W genauso viel bezahlt wird wie für eine 40 STd./W. Auch hier müsstest Du fairerweise z.B. Kindergeld oder auch Wohngeld einrechnen. Und 10,-€ ist nur ein erster Schritt, ein Einstieg.
1500,-€ waren ja nach Deiner Berechnung 1 Erwachsener + 1 Kind
Sanktionsfreiheit ist eine ganz wichtige Forderung. So kann Druck auf die Löhne nach oben erzeugt werden. Denn das muss klar sein, erst ab einer angemessenen Lohnhöhe, werden wir in Zukunft bereit sein, zu arbeiten. Das sollen die Kapitalisten wissen, weltweit, wenn wir sie aus dieser Krise rausholen sollen. Von der Menschenwürde mal ganz abgesehen.
Und nie wieder werden wir sie "Arbeitgeber" nennen, und uns selbst "Arbeitnehmer"!
Ein BGE ist das alles noch nicht. Es hat auch niemand behauptet, es würde sich bei diesen Forderungen, bereits um ein abgerundetes und durchgerechnetes Grundsicherungskonzept handeln.
Ich schätze, dass selbst das Kapital in kurzer Zeit zu der Erkenntnis kommen wird, dass die Bevölkerung, die wahnsinnigen Schulden, die derzeit im Sekundenrhythmus angehäuft werden, nur mit anständigen Löhnen zurückzahlen kann.
Und wenn sie es nicht freiwillig rausrücken, dann holen wir es uns. Die Zeit wird im Laufe dieses Jahres reifer werden.
also eher 13,33€/h
nicht nur die Sanktionsfreiheit, sondern eher die höheren RS sorgen wegen dem "Lohnabstandsgebot" für höhere Löhne.
Ein BGE ist das alles noch nicht.
wird auch in absehbarer Zeit nicht kommen, wenn doch, dann weit unterhalb Eurer Vorstellungen
träumen darf jeder, hat aber weniger mit der Wirklichkeit zu tun.
Wusste nicht, das es ein Träumerthread ist.
Dann fordere ich auch was, kostenloses Essen für alle, mindestens die nächsten 10 Jahre, die Einkaufszentren geben ihre Waren an jeden kostenlos ab und so kann man die Krise auch besser überstehen. Die Löhne der Angestellten bezahlt der Staat.
Welche "Forderungen" werden noch kommen?
BGE wäre das schon. Ein Grundeinkommen ohne Bedingungen und demzufolge ohne Sanktionen. Und das ist nicht machbar. Die Menschen, die Arbeit haben und wenig verdienen, würden das nicht verstehen.
Wenn, müßte es eben für alle gelten, und Anreiz sein, sich durch einen Job / Arbeit etwas dazu zu verdienen.
Erst dann wäre es ein BGE. Bis dahin läuft die Forderung auf eine bedarfsorientierte, sanktionsfreie Grundsicherung hinaus.
Das BGE soll es ja für alle geben.
Wer nicht arbeitet, hat 88o,-€. Wer wenig verdient hat 88o,-€ + wenig.
Wer viel verdient hat 880,-€ +viel
Das BGE bleibt steuerfrei.
Wer wenig verdient zahlt wenig Steuern und wer viel verdient zahlt mehr.
Ja, das meinte ich auch, bei dieser Höhe. Weil es einerseits so nicht finanzierbar ist und andererseits die arbeitende Bevölkerung gegen die Bezieher dieser "BGS" aufbringen würde.
Und das ist bestimmt nicht das, was man erreichen sollte. Ich glaube auch nicht, dass dies im Sinne der Erwerbslosen ist, die arbeiten möchten. Solche Ziele sind in meinen Augen einfach falsch und ohne Augenmaß in der jetzigen Situation. Die Realität wird uns wahrscheinlich sowieso überholen. Aber darum geht es jetzt sicher nicht.
Beim Mindestlohn gehe ich mit. Man muß vor allem erreichen, dass es eine saubere Statistik gibt und an ehrlichen Zahlen anknüpfen. Menschen, die von ihrer Hände Arbeit nicht leben können und Unternehmen, die keine Löhne zahlen, von denen die Arbeitnehmer leben können, haben auf dem 1. Arbeitsmarkt nichts zu suchen und die Subventionierung dieser Unternehmen durch den Staat muß einfach gestoppt werden. Ent oder weder. Darauf muß man hinarbeiten. Dann würden sich wahrscheinlich einige Probleme von allein lösen. Denn Arbeit gibt es trotz allem genug. Nur das Deutschland mit dieser Arbeitsmarktpolitik nicht nur sich selbst, sondern Europa damit geschadet hat und letztendlich noch teuer dafür bezahlt, was bedeutet, dass wir die Zeche zahlen, doppelt und dreifach.
@ destina!
DieLinke sind ja nicht die Einzigen, die ein BGE fordern.
z.Bsp. verschiedene Gewerkschaften, haben verschiedene Programme.
Einige haben zwar den Gedanken nicht verstanden und sehen z.Bsp. Bürgerarbeit und demzufolge Sanktionen vor (was wir ja ablehnen, da es eben bedingungslos sein soll) aber die Finanzierung stimmt bei den meisten.
Das ist glaube ich das geringste Problem.....

References: BGE 
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