Source: https://www.versicherungskritiker.de/2011/
Timestamp: 2019-02-18 06:37:24+00:00

Document:
Versicherungskritiker: 2011
es ist ein Hater. Oder doch ein Flamer? Vermutlich ein waschechter Hater. Wobei ich persönlich in der Praxis kaum einen Unterschied ausmachen kann. Was das bedeutet können Sie selbst heraus finden, als Blogleser wissen Sie das aber vermutlich schon.
Hater zeichnen sich durch ihre offene Art aus. Sie sind äußerst tolerant. Sie versuchen den sachlichen Ton zu wahren, wobei mir bewusst ist, dass ich im Glashaus sitze. Rechtschreibung und Interpunktion gehören zu Ihren Stärken, wobei dieser hier tatsächlich eine vergleichsweise gute - traurig aber wahr - Orthographie an den Tag legte. Sie versuchen konstruktiv zu sein und stehen immer öffentlich zu dem, was sie sagen.
Warum ich Ihnen das schreibe?
Lesen Sie einfach diese E- Mail (in kursiv), eine Antwort erfolgt darunter. Bis auf die E- Mail des Absenders sowie meiner Signatur habe ich nichts verändert! Bitte auch die Kommentierung lesen, danke! :-)
Von: Wichtige Post vom Falken [mailto:falkenpost@heißer-unseriöser-amerikanischer-Anbieter.com]
Gesendet: Freitag, 23. Dezember 2011 17:44
An: walter.benda@die-finanzpruefer.de
Betreff: Das Frauenportal www.einfachanders.de
Leider schlechte recherchiert und das fehlende Hintergrundwissen lässt sich damit auch nicht kaschieren. Dies fängt schon damit an, dass hinter dem Portal nicht die ERGO, sondern ERGO Direkt steckt. Wer sowas nicht bemerkt, sollte mit Kritik lieber den Ball flach halten! LOL
Des Weiteren wird keine Unabhängigkeit propagiert - es wird eher im Gegenteil die Kooperation zwischen OTTO FinanzPlus und den ERGO Direkt Versicherungen deutlich hervorgehoben. Wer dies auch nicht lesen ist, ist selber schuld.
"Spätestens mit Eintritt von unisex Tarifen endet auch diese Luftnummer." - Falsch, weil hier die Versicherungen auch heute schon von Männern abgeschlossen werden können.
"Vorsorgeuntersuchungen für 100€. Da fallen mir spontan haufenweise Tarife ein, welche mehr leisten und dabei weniger kosten. Also Blödsinn!" Ein paar Beispiele Bitte bzgl. Krebsvorsorge.
"Krebsvorsorge. Das zahlt die Kasse, außerdem ließe es sich umfassender anderweitig absichern. Unzureichend." Leider falsch!
Also am besten noch mal vor den Rechner und genau hinschauen.
ich danke für Ihre offenen Worte und begrüße, dass Sie nicht einmal Ihren Namen nennen. Das zeugt von wahrer Größe. Gerne dürfen Sie anders lautende Stellungnahmen abgeben oder meine Darstellung öffentlich kritisieren, dieses Recht steht einem jeden frei.
Ihre Argumentation möchte ich indes wortgleich zurück geben, denn es gibt Kassen und Tarife, welche die von Ihnen genannten Punkte erstatten. Ein anderer Tonfall hätte mir womöglich Beispiele abgerungen, vielleicht. So empfehle ich - in Würdigung Ihrer bisherigen Recherchen und Gepflogenheiten - die Eigenintiative, sie scheint sehr konstruktiv zu sein.
Ich wünsche Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und hoffe, dass man Ihnen mit der gleichen Höflichkeit begegnet wie Sie Dritten.
Unabhängiger Makler für Kapitalaufbau, Vermögenssicherung und Versicherungen
Eigentlich gibt es da nichts zu kommentieren, eigentlich. Die Anmerkung bezüglich Ergo & Ergo Direkt kann man gelten lassen, wobei das sachlich nichts beisteuert. Bemerkt habe ich es zwar schon, aber versäumt ausreichend zu differenzieren. Mea culpa.
Vorwurf unisex Tarife
Das mit den Unisex Tarifen sollte der Absender, ich gehe aufgrund von Wortwahl sowie Rechtschreibefehlern von einem Mann unterer Bildungsschicht aus, nochmal überdenken. Der Kern meiner Kritik war nie, dass Männer diese nicht abschließen können. Im Zweifel hilft ein Duden! Ich versuche es aber, extra mit Rücksichtnahme auf meinen ersten Hater, mit neuer deutsche Rechtschreibung: Subjekt, Prädikat, Beleidung, Objekt, Alter.
Bist Du Lebensversicherung, bist Du immer individuell gerechnet, egal ob Mann, Frau oder Spasti; klar Alter? Bist Du Lebensversicherung, bist Du Gruppe von Vieles. Vieles in unisex gesteckt, dann auch deine Rechnung in unisex gesteckt. Du laberst von Frauentarifes, Du laberst große Zellsammlung von unappetitlicher Körperöffnung!
Entschuldigung, besser ging nicht. Schätze aber, dass er die Kritik immer noch nicht verstanden hat. ;)
Vorwurf Krebsvorsorge
Was soll ich da sagen? Er sagt ja, meine Aussage ist falsch. Dass es beispielsweise Disease Management Programme, gezielte Vorsorgeuntersuchungen etc. gibt, das muss ich mir wohl alles ausgedacht haben. Die entsprechenden Kassen existieren wohl nur in meinem Kopf...
Vorwurf Vorsorge
Da er laut eigener Aussage weiß, dass ich falsch liege, warum will er dann Beispiele haben? Well, einige (gute) Krankenkassen bieten dafür Boni bzw. Bonusprogramme an, da kann man sich meist sogar die Versicherung sparen! Es soll sogar Kassen geben, die dem Versicherten teils mehrere Hundert Euro zurückzahlen, wenn er diese Untersuchungen wahrnimmt. Aber vermutlich denke ich mir auch das nur aus...
Fazit: Gracias!
Man sagt immer so schön, man wird an der Anzahl meiner Feinde gemessen. Die Taliban in Afghanistan waren zwar gefährlicher als der hier, dafür aber weniger amüsant! Aber hey, laut eigener Aussage ist seine Post "wichtig".
Ich freu mich auf weitere Fanpost... :D
Labels: Disease Management, Ergo, Ergo Direkt, Geld, Kasse, Krankenkasse, Lebensversicherung, unisex, Versicherung, Vorsorge
Versicherungsvermittler dürfen trotz Insolvenz weitermachen
Wer in Deutschland Versicherungen verkaufen will braucht eine Erlaubnis nach §34 d GewO. Nebst ein wenig Kleingeld bedarf es einer Alibi Qualifikation, der des Versicherungsfachmanns. Besser als nichts, aber nicht einmal ansatzweise genug um Privatpersonen zu beraten, von Gewerbekunden ganz zu schweigen. Wer bei einer Versicherung oder einem Strukturkvertrieb (= Drückertruppe) unterkommt, braucht dafür meist noch nicht einmal eine Qualifikation, da er unter einem Haftungsdach unterkommen kann.
§ 34 Absatz 2 Nummer 2 GewO - Nach mir die Sintflut
Diese zusätzlich Bedingung besagt, dass der Vermittler geordnete Vermögensverhältnisse haben muss, also ein sauberes Führungszeugnis, Gewerbezentralregister, Schufa und natürlich keine Insolvenz. Leider gilt das nur bei Antragsstellung, was man sich also im Anschluss grobe Schnitzer leistet, ist das zumindest der IHK egal. Denn der §12 GewO sagt, dass die Lizenz nicht während eines laufenden Insolvenzverfahrens entzogen werden darf.
Gläubigerschutz vor Kundenschutz
Der Vermittler darf erstmal weiter machen, schließlich sollen seine Gläubiger ja befriedigt werden und dafür muss Geld rein. Dieses wird eben durch Provisionen verdient und je mehr ich verkaufe, umso mehr Umsätze habe ich, umso höhere Provisionssätze erhalte ich auch, verdiene also gleich doppelt mehr. Wer käme eigentlich jetzt auf die Idee, dass der Vermittler unter Druck stehen könnte und auf Gedeih und Verderb verkauft?
In §60 VVG ist geregelt, dass der Vermittler eine Beratungspflicht hat, bei Maklern sogar eine umfassende. Nur wie kann er diese ausführen, wenn er ständig Druck im Nacken hat, weil er mehr Provisionen generieren muss. Spätestens wenn der Insolvenzverwalter in seine Vertragsbeziehungen eingreift, werden wohl eher nicht die provisionsschwachen Anbieter aussortiert...
Stellung der IHK
Man weiß bei der IHK um diese Problematik, zumal es immer wieder Vermittler gibt, bei denen sowas akut wird. Aber man übt sich in Schweigen. Zwar redet man da von Amtsermittlungspflicht, obwohl es ja KEIN Amt ist, aber man würde nur begründeten Hinweisen nachgehen. Anonyme Meldungen werden nicht bearbeitet. Welcher Makler mit Insolvenz klagt sich selbst bei der IHK an? Welcher Insolvenzverwalter hat ein Interesse daran, zumal es den Anspruch der Gläubigerbefriedigung konterkarrieren würde?
Genau, wenn interessiert schon der Verbraucher. Der zahlt am Ende sowieso, auf die eine oder andere Art!
Man müsste es verbieten. Jeder verbrannte Vermittler kann die Branche wechseln oder versuchen woanders unter zu kommen. Wenn jemand aber sechsstellig Schulden hat und nirgends in der Branche mehr Arbeit findet, dann hat er es verdammt nochmal auch nicht anders verdient. Hier wird fahrlässig gehandelt!
Weitere Exits für verbrannte Vermittler?
Leider gibt es noch eine Menge anderer Tricks, die aber schon schwieriger sind, und den meisten Vermittlern nicht klar sind.
Wenn also ein Unternehmer einen großen Fuhrpark unterhält, massiv Provisionen als Vorschuss auskehrt aber mangels Wirtschaftlichkeit damit gegen die Wand fährt, was passiert dann?
Er liefert die Sachkunde (die o. g. Qualifikation), ein Familienmitglied wird Geschäftsführer einer GmbH (weil Haftung ja doof ist) und der ganze Dreck fängt von neuem an. Meist unter fast gleichem Firmennamen aber definitiv unter gleicher Anschrift. Warum auch umziehen, wenn es doch gemütlich ist, mhm?
Zu viele sind derer
Um es klar aus zu drücken, es gibt keine offiziellen Zahlen über die Anzahl verbrannter Schafe aber selbst mir begegnen in der Praxis Vermittler, wovon geschätzt jeder zwölfte nicht mehr arbeiten dürfte. Sprich fast 8,5% der Vermittler sind abgebrannt, beraten aber andere über Finanzen.
Labels: Drücker, Geschäftsführer, GewO, GmbH, IHK, Insolvenz, Sachkunde, Strukturvertrieb, Vermittler, Versicherung
"Weil Frauen keine Männer sind.", ok, ist ja ein Fakt.
"Ich bin ein Tollpatsch. Andere auch.", ok, meinetwegen sei auch das ein Fakt.
"Beim Zahnarzt bin ich "Eure Majästet".", selten so gelacht!
Selbstredend haben Frauen häufig andere Bedürfnisse als Männer, das ist nun kein großes Geheimnis. Aber dieses Portal verhökert die Emanzipation der Frau für ein paar lausige Versicherungen. Glaubt denn echt jemand, dass man mit diesen teils schon chauvinistischen Sprüchen - und ich hätte nie gedacht mich mal über sowas auf zu regen - mehr Verträge an den Mann, Verzeihung, die Frau bringt?
Der Grundgedanke ist ja gut, aber hier werden Klischees bedient, derer sich sogar mein Opa für schämen würde. Moralisch verwerflich, denn gebildete Kundschaft wird damit kaum angesprochen und allen anderen sollte man ohne Beratung keine Versicherung aufs Auge drücken.
Den kennen Sie schon, es sind die Jungs wo es endlich richtig geile Orgien (Ergo) gibt. Der Otto Versand hat auch seine Finger im Spiel. Wenn klassische Handelswaren keine Marge mehr haben, muss man es eben mit Versicherungen versuchen. Logisch: Wer nichts wird, wird Wirt. Und ist auch dieses nicht gelungen, versucht ers mit Versicherungen...
Man tut auf unabhängig, verkauft aber nur eine Gesellschaft, die Ergo. Irgendwie ist das scheinheilig.
Aber was verkaufen die?
Jeden Schrott, hier schreckt man mal wieder vor NICHTS zurück. Bei der Augenversicherung - nein, nicht verlesen - stellt man sogar die provokative Frage, wer das denn bräuchte. Wenn man mich fragt: NIEMAND! Für 10€ im Monat erst recht niemand.
Leider ist der menschliche Geist manipulationsanfällig. Wenn ich ihm einen Blödsinn nur oft genug eintröte, dann glaubt er es vielleicht irgendwann. Auch hier wieder die Sache mit der Bildung...
Hier noch ein paar "tolle" Beispiele für "spezielle" Frauen Produkte? Analyse unter dem Bild.
Das zahlt die Kasse, außerdem ließe es sich umfassender anderweitig absichern. Unzureichend.
Vorsorgeuntersuchungen für 100€
Da fallen mir spontan haufenweise Tarife ein, welche mehr leisten und dabei weniger kosten. Also Blödsinn!
Zitat Stiftung Finanztest: Eine der unnützesten Versicherungen.
Aussage Walter Benda: Ich unterschreibe das. Denn bei so einem Humbug MUSS ich jedes Jahr ins Krankenhaus, sonst zahle ich das vielfache drauf. Und wer will es denn schon darauf ankommen lassen?
Zuzahlung zu medizinischen Hilfsmitteln
Das ist kein reines Frauenproblem! Und die Zuzahlungen sind kein finanzielles Risiko. Interessant wäre die Versicherung höherwertiger Hilfsmittel!
Wo soll hier das Frauenproblem sein? Das Bett macht preislich keinen Unterschied ob Mann oder Frau dring liegt, gäbe ja auch Ärger beim AGG.
Es heißt Privatarztwahl und auch das ist kein Frauenproblem.
Telefonische Assistance Leistungen
Zeigen Sie mir eine Kasse oder Versicherung, welche das nicht hat!
Prüfung der Heil- und Kostenpläne
Na welche Versicherung würde das aus Kostengründen denn nicht tun, hm?
Klar, Männer werden neuerdings nicht mehr beklaut.
Kinderbonus beim Parkschaden
Wie bitte? Wenn der Filius am Steuer sitzt, gibt es mehr Geld? Wenn das Kleinkind im Auto sitzt gibt es mehr Geld? Logik? Achja, Ergo, besser nicht nachdenken...
Lebensversicherungen speziell für Frauen
Jede Lebensversicherung ist speziell für Frauen, denn sie verwendet versicherungsmathematische Grundsätze, weshalb Risiken günstiger zu versichern sind und Renten teurer. Spätestens mit Eintritt von unisex Tarifen endet auch diese Luftnummer.
Blanker Hohn. Dafür, dass die Ergo einen derartigen Mist auflegt, sollte man schon wieder die komplette Vorstandsetage samt Marketingabteilung rauswerfen. Übrigens sollten die Gewerkschaften das auch fordern! Denn so lange man glaubt Versicherungen derart plump an den Verbraucher bringen zu können, da wundert es doch wenig, dass oft nicht gezahlt wird. Noch weniger verwundert da das hausgemachte, schlechte Image der Versicherungen, wie auch das ihrer Vertreter. Gut, dass Herr Kaiser das nicht mehr miterlebt...
Labels: Chefarztbehandlung, Ergo, Hilfsmittel, Kasse, Krankenkasse, Krebs, Lebensversicherung, Otto, Privatarztwahl, Stiftung Finanztest, Stiftung Warentest, Versicherung, Versicherungen
Die Frage ist wichtig, denn die klassische Kapitallebensversicherung (KLV) oder klassische Rentenversicherung (RV) gegen Überschussbeteiligung ist ein Auslaufmodell. So wie die Versicherung investiert, kann ein jeder auch selbst investieren, nur ohne die Gebühren der Versicherung mit zu zahlen. Sprich den Risikoanteil kauft man sich aber eine reine Risikoversicherung (Risikolebensversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung, etc.) ein und den Sparanteil legt man selbst an.
Besonders spannend finde ich gerade Anleihen. Beispiel Gothaer, dort kann man eine Versicherung für ca. 4% Rendite vor Kosten kaufen oder eine Anleihe, welche über 5% Zins abwirft und dabei nicht einmal Kosten aufweist. Und das geht auch noch bei anderen Unternehmen!
Nur wie machen es ein paar der Großen?
Wichtige Erkenntnis! Alle Versicherungen, welche überdurchschnittliche Überschüsse abwerfen, investieren in risikoreichere Anlagen! Beispiel Volkswohl Bund, Debeka & Hannoversche, dort sind überall überdurchschnittlich viele Pfandbriefe und Bankanleihen enthalten. Sicher?
Nehmen wir mal als Beispiel die Debeka, die hat nämlich 80% Ihrer Kundengelder in Pfandbriefe - wir erinnern uns an Subprime - sowie Bankanleihen investiert. Die tun also nach außen sicher, haben aber im inneren noch miesere Papiere als andere Gesellschaften. Oder um es mit einer alten Weisheit aus zu drücken, der Zins ist immer ein Gegenwert für das Risiko. Und wenn ich ständig am Limit fahre, weil ich ja oben mitmachen will, dann kommt irgendwann der Moment wo ich etwas zu schnell durch die Kurve fahre... oder eben fliege!
Es gibt keine 100% Sicherheit
Das sollte jedem Depp klar geworden sein. Wenn ich aber über 80% meiner Geld in ein System stecke (Pfandbriefe, Banken und Geldsystem gehören zusammen), dann habe ich noch mehr Risiken als wenn ich es noch über Staaten und Unternehmen streue. Aber gerade letzteres macht kaum einer.
Gerade Unternehmensanleihen sind sinnvoller als Staatsanleihen. Frei Schnaue behaupte ich ganz dreist, dass Läden wie Siemens, Lufthansa und die Telekom noch lange nach einem eventuellen Staatsbankrott da sind und ihre Dienstleistung an den Mann/ die Frau bringen werden. Von der BRD und dem Euro kann man das wohl nicht so sagen...
Rentenpapiere: 89
Aktien: 7
Anteil an Rentenanlagen:
Pfandbriefe: 26
Staatsanleihen: 35
Bankanleihen: 10
Industrieanleihen: 19
Sonstiges: 10
AMV Aachen-Münchner
Rentenpapiere: 87
Aktien: 2
Sonstiges: 6
Pfandbriefe: 29
Staatsanleihen: 39
Bankanleihen: 16
Industrieanleihen:
Rentenpapiere: 98
Aktien: 0,5
Sonstiges: 0,5
Pfandbriefe: 40
Staatsanleihen: 15
Bankanleihen: 40
Industrieanleihen: 0
Sonstiges: 5
Rentenpapiere: 93
Aktien: 4
Pfandbriefe: 41
Staatsanleihen: 40
Bankanleihen: 9
Industrieanleihen: 5
Rentenpapiere: 94
Aktien: 1
Immobilien: 3
Pfandbriefe: 16
Staatsanleihen: 43,6
Bankanleihen: 10,4
Sonstiges: 30
Rentenpapiere: 82
Aktien: 2,8
Immobilien: 6,1
Sonstiges: 9,1
Pfandbriefe: 34
Staatsanleihen: 44
Industrieanleihen: 8
Immobilien: 7
Pfandbriefe: 31,7
Staatsanleihen: 15,9
Bankanleihen: 43,9
Sonstiges: 8,5
Rentenpapiere: 94,9
Aktien: 0
Immobilien: 0,5
Sonstiges: 4,6
Pfandbriefe: 47,4
Staatsanleihen: 50,6
Bankanleihen:
Rentenpapiere: 85
Aktien: 1,4
Immobilien: 5,5
Sonstiges: 8,1
Pfandbriefe: 50
Staatsanleihen: 13
Sonstiges: 20
Hannover Leben
Rentenpapiere: 86,2
Sonstiges: 10,3
Pfandbriefe: 29,7
Staatsanleihen: 13,2
Bankanleihen: 37,7
Industrieanleihen: 2,2
Sonstiges: 17,2
Aktien: 1,8
Immobilien: 4
Sonstiges: 7,2
Pfandbriefe: 38
Staatsanleihen: 28
Bankanleihen: 30
Rentenpapiere: 82,1
Aktien: 6,1
Immobilien: 5,8
Pfandbriefe: 24,2
Staatsanleihen: 48
Bankanleihen: 16,3
Sonstiges: 11,5
Labels: AachenMünchener, Allianz, Anleihe, Bank, Debeka, Ergo, Generali, Hannover, Heidelberger, Immobilien, Pfandbrief, Rente, Siemens, Sparkasse, Staatsanleihe, Versicherung, VGH, Volkswohl Bund, Zurich
Kurze Funkstille wegen fremdverschuldeter Arbeitsbehinderung
bitte entschuldigen Sie die mangelnden Berichte. Kommende Woche werden bei den meisten Gesellschaften (Versicherungen, Banken, etc.) die Stifte aus der Hand gelegt. Sprich alles bis zur ersten Januarwoche muss JETZT abgearbeitet werden, da bleibt keine Zeit fürs Schreiben.
Dann kommt Weihnachten. Zwischenzeitlich muss ein Kollege klären ob ein mit Düse betriebenes Skatebord (da ca. 16 PS) nicht schon ein Kraftfahrzeug ist und eine eigene Kfz- Haftpflichtversicherung braucht oder ab das noch bei der Privathaftpflicht durchgeht. So Blödsinn wie die Benzinklausel können also doch ganz interessant sein. Ich möchte es aber nicht statt seiner rausfinden müssen. ;)
Bis zum nächsten Mal, Ihr
PS. Achja, die Arbeitsbehinderung kommt von dem überfressenen Pack, welches tariflich mehr verdient als viele Akademiker, mehr Urlaub hat und diesjährig protestiert hat, weil es das erste Mal seit 16 Jahren keine automatische Lohnanpassung gab...
Labels: Bank, Benzinklausel, Haftpflicht, Haftpflichtversicherung, Kfz, Versicherung
Da mich ein Leser darauf hingewiesen hat, hier noch eine Kommentierung zu folgendem Exzerpt:
"Die W&W prüft die Vorwürfe derzeit. "Eindeutige Ausschweifungen im Rahmen einer Dienstreise verstoßen selbstverständlich gegen unsere Verhaltensrichtlinien. In diesen Fällen werden wir, wenn es angemessen und rechtlich möglich ist, personelle Konsequenzen ziehen. Sollte dies nicht möglich sein, werden wir zumindest disziplinarische Maßnahmen ergreifen", sagte Bernd Hertweck, Vorstand der Wüstenrot Bausparkasse AG laut einer Pressemitteilung des Unternehmens. Als erste Maßnahme habe man beschlossen, dass ab 2012 nur noch Ziele in Deutschland für Incentive-Reisen in Frage kommen. Zudem werde das gesamte System auf den Prüfstand gestellt."
Mal überlegen, es geht um die erfolgreichsten Drücker in einem schlechten System. Wieso glaube ich nur, dass hier ähnlich wie beim Militär verfahren wird? Man hebt den Finger, sagt laut "Ey Du, Du, Du... Du das macht man aber nicht!". Thema erledigt, es fragt keiner mehr. Warum?
Dafür können die keine wichtigen Person rauswerfen, das können die sich gar nicht leisten!
Top Verkäufer haben eine etwas unangenehme Eigenschaft, sie schreiben viel Geschäft, wofür das Unternehmen sie ja letztlich beschäftigt. Die Umsatzbringer können die Abhängigkeiten aber auch umkehren, wenn man deren Umsätze nämlich braucht. Und jetzt entsteht die perverse Situtation, dass man bei einer Kündigung jede Menge Entschädigung zahlen muss: Abfindungen (Angestellte), Ausgleichsanspruch (Handelsvertreter) usw. Es ist folglich billiger diese Entschädigung nicht zu zahlen und dankbar weiterhin die Umsätze an zu nehmen.
Besides, wenn ein Landesdirektor mit 250 Strukkis (Drücker) unter sich rausgeworfen wird, wandern große Teile der Strukkitruppe sowie der Kunden mit ab. Und das wird nochmals teuer. Und mal ernsthaft, wer will das schon, wenn den Finger heben billiger ist als Geld abheben, mhm?
Genau, es ändert sich wieder einmal NICHTS!
Labels: Ausgleichsanspruch, Drücker, Geld, Handelsvertreter, Provision, Strukki, Umsatz, Wüstenrot
Ein Skandal? Wirklich?
Im April 2010 gab es für die 50 besten Wüstenrot Vertreter, also jene mit den meisten Neuabschlüssen, eine Reise nach Rio de Janeiro in Brasilien. Unter anderem wurde dort im Club "Barbarella" eingekehrt, wo man Geld gegen Sex tauschen kann. Oder je nachdem welche Fleischeslust einen sonst noch so treibt...
Gerüchteweise, denn die Vertreter mussten strafbewährte Verschwiegenheitserklärungen unterschreiben, haben ca. 14- 20% der Vertreter das Lokal besucht und ganze drei (also läpische sechs Prozent) die sonstigen Dienste auch in Anspruch genommen.
Ein Skandal? Mitnichten!
Wenn ich mir die Gesamtreisekosten ansehe, welche bei ca. 200.000€ für zehn Tage Rio + Vergnügen liegen, kann ich mir schwerlich vorstellen, dass es von oben mitorganisiert war. Dort gibt man sich natürlich, wie immer wenn man kein Rückgrat hat, völlig entsetzt, sowas würde weder zur Unternehmenskultur passen noch würde man das gut heißen.
Ich heiße es auch nicht gut, was aber Leute in ihrer Freizeit machen, kann mir getrost egal sein! So lange die Vertreter ihr privates Geld auf den Kopf hauen, dürfen sie sich meinetwegen gegen Geld mit Fäkalien beschmieren lassen, es hat mich nichts an zu gehen. Anders als bei dem HMI Budapest Skandal haben hier Privatpersonen ihr Privatgeld verausgabt. Auch Trunkenheit ist bei so einer Fahrt keine Seltenheit, denn zumindest der Alkoholkonsum wird bei jeder Gesellschaft gezahlt. Miese Doppelmoral!
Alkohol ist okay aber Sex wäre es nicht?
An der Stelle übrigens eine ehrliche Anmerkung: Mir ist noch kein Industrieunternehmen (Einblicke habe ich von Ford, Bosch & Siemens) noch eine Versicherung (hier kenne ich ein paar mehr) untergekommen, die NICHT den Alkohol bezahlt haben. Es mag albern klingen, aber die fünf Minuten Vergnügen - gerüchteweise schaffen andere Männer mehr - sind preiswerter als die mehrstündige Sauftour jeden Abend. Beides ist verwerflich, aber bei Alkohol ist das ok? Der Sex ist böse? Amerikanische Zustände, die einfach albern sind, denn das Problem ist ein ganz anderes:
Es werden die falschen Leute auf diese Incentives geschickt!
Um mehr Verträge zu vermitteln, hat die Wüstenrot mehr Provision ausgekehrt als üblich. Wenn die abgeschlossenen Verträge dann tatsächlich bespart wurden, warum das anders sein sollte verstehe ich nicht, dann gab es nochmal Geld extra. Stornierte Verträge oder generell die Stornoquote fand - mal wieder - keine Berücksichtigung. Das heißt auf Deutsch, die Bauspar Drücker haben sich erneut jene eingeladen, welche am rücksichtslosesten Verträge verkauft haben. Dass diese Leute schon in der Schule nicht die Benimm Könige waren sollten selbst die Vorstände bei der Wüstenrot wissen. Aber da kommt man meist auch nur hin, wenn man schon am Schulhof am lautesten Rülpsen konnte, und Rio hat man vorher auch schon besucht...
Labels: Amerika, Bausparvertrag, Bosch, Budapest, Drücker, Ford, HMI, Provision, Rio de Janeiro, Siemens, Vermittler, Versicherung, Vertrieb, Wüstenrot
Die HMI, der Strukturvertrieb der Ergo Truppe, ist bekannt für ausschweifende Partys, schlechte Beratung und jeder Menge Negativschlagzeilen.
Bei der MEG hat offiziell auch nie einer auf dicke Hose gemacht
Noch vor zwei Wochen bei Anne Will wurde doch öffentlich behauptet, dass man sich bei der Ergo Methoden wie derer von Mehmet Göker (MEG) nicht bedienen würde. Meine Aussage war ja relativ klar dazu, die ARD hat nach der Anne Will Sendung sogar ein Bild online gestellt. Man hat mich optisch zwar nicht gut getroffen - ich hatte kein rosa Hemd an - , zu meiner Aussage stehe ich aber vorbehaltlos!
Von wegen man würde ich für den angestellten Außendienst einsetzen. Wie denn, wenn es bald keinen mehr gibt. Eine glatte Lüge!
Weniger Freiheit soll dem Druck entgegen wirken
Dieser Strukki Laden, welcher ursächlich mit am schlechten Bild der Branche Schuld hat, macht genau so weiter wie zuvor. Man sägt ein paar der Marionetten ab, denn wer ganz oben an der Spitze ist hat keinen echten Einfluss mehr darauf was unten geschieht, und ersetzt sie durch neue. Durch Einschränkung der unternehmerischen Freiheit wird bestimmt weniger Provisionsdruck lasten, es wird bestimmt weniger vorgegeben und die Berater werden bestimmt mehr beraten statt verkaufen...
Es ist ein Armutszeugnis für eine ganze Branche, dass sowas selbst nach Medienberichten noch geschieht!
Labels: Anne Will, ARD, Berater, Ergo, HMI, Provision, Vermittler
Was sich "Kollegen" wieder für Ferkelkram leisten!
Mit Erlaubnis des Kunden habe ich den E- Mail Verkehr von unten anonymisiert hier online gestellt. Lesen und den Kopf schütteln. Ich darf vorweg nehmen, dass ich mich für derartig arme Aussagen schäme. Hier wird bewusst gelogen um Geld zu verdienen... äh bekommen, verdienen ist etwas anderes.
Der Kunde zahlt übrigens ab Januar nur noch die Hälfte, wir haben ihn woanders untergebracht. Die Motorräder bleiben da wo sie herkommen...
Labels: DWS, SFR, Versicherungsmakler, VHV
Diese Frage hat schon wissenschaftlichen Charakter, denn darüber können ganz Bücher geschrieben werden. Dazu ein für Laien lesenswerter Artikel der aktuellen Stiftung Finanztest, welche zeigt in welchen Länder bestimmte Indizes schwerpunktmäßig angesiedelt sind und wie die Performance der letzten Jahre war.
Achtung, dass ist keine Kaufempfehlung oder Wertung sondern einfach nur ein Hinweis. Egal ob aktiv gemanagte oder passive Indexfonds (ETF), man kann alleine anhand solcher Tabellen keine Handlungsempfehlung ableiten!
Labels: ETF, Fonds, Index, Performance
Preisschraube private Krankenversicherung - Wie schnell sich bei manchen das Karussell dreht
einige von Ihnen sind privat versichert oder kennen Leute, bei denen das so ist. Vergangene Woche gingen wieder die weißen Briefe raus, bewusst getarnt um die schlechte Nachricht nicht anzukündigen, wo die die Beitragsanpassungen der PKV drin stehen. Hier ein paar Beispiele, wer wie hart getroffen wurde, wobei ich teilweise Ausreißer mit über 50% erlebt habe!
Tarif: V323S2
Selbstbehalt: 650 Euro
Erhöhung** für 32-jährigen Mann: 23 Prozent
Erhöhung**für 32-jährige Frau: 20 Prozent
Tarif: Vision Start*****
Erhöhung** für 32-jährigen Mann: 20 Prozent
Erhöhung**für 32-jährige Frau: 15 Prozent
Erhöhung** für 32-jährigen Mann: keine Erhöhung
Tarif: K2B
Selbstbehalt: 520 Euro
Erhöhung** für 32-jährigen Mann: 19 Prozent
Erhöhung**für 32-jährige Frau: keine Erhöhung
Selbstbehalt: 1920 Euro
Erhöhung**für 32-jährige Frau: 2 Prozent
Bayerische Beamtenkasse (BBKK)
Tarif: CompactPRIVAT - Start 900A
Erhöhung** für 32-jährigen Mann: 17 Prozent
Erhöhung**für 32-jährige Frau: 3 Prozent
Tarif: MediVita 250+Z70
Erhöhung** für 32-jährigen Mann: 13 Prozent
Selbstbehalt: 306 Euro
Tarif: Classic+
Selbstbehalt: ohne
Erhöhung** für 32-jährigen Mann: 12 Prozent
Tarif: Start FIT, KVG1
Erhöhung** für 32-jährigen Mann: 11 Prozent
Erhöhung**für 32-jährige Frau: 5 Prozent
Labels: AXA, BBKK, Central, Deutscher Ring, DKV, Gothaer, HanseMerkur, LKH, Nürnberger, R + V, UniVersa
Hinweis zu den Meldefristen der Hausratversicherung
Wenn beispielsweise Schmuck gestohlen wird, muss die Versicherung (VU / VR) dem Versicherungsnehmer (VN) mitteilen, dass er unverzüglich eine Liste der gestohlenen Gegenstände für die Polizei an zu fertigen hat. Hat der VN das vergessen, muss die Hausratversicherung trotzdem leisten, auch wenn der VN das erst nach acht Wochen getan hat. (Vgl. OLG Karlsruhe Az. 12 U 89/11)
Das Urteil hat insofern Relevanz, als dass man es teilweise auf andere Bereiche übertragen kann. Sprich, wenn der Versicherer Ihnen die Zahlung wegen Fristversäumnis verweigern möchte, können Sie ggf. mit vergessenem Hinweis auf die Fristsetzung die Zahlung doch durchsetzen.
Dazu sollten Sie dann Ihren Berater fragen oder ihn wechseln, wenn er Ihnen dabei nicht helfen kann.
Labels: Frist, Hausrat, Hausratversicherung, Karlsruhe, OLG, Versicherung
Sie erinnern sich an meinen streitsüchtigen Mandanten mit der Currywurst: Wg. der Currywurst vor Gericht
Beim Currywurst Urteil ging es um die Sitzmöglichkeit und wie daraus die Mehrwertsteuer von 7% auf 19% springen kann, oder eben anders rum.
Diesmal hat mich ein Kollege auf einen anderen Rechtsstreit aufmerksam gemacht, welcher leicht skurial anmutet aber eine ähnliche Problematik betrifft.
Chips mit Soße und Popkorn
Derartige Snacks können im Kino sitzend eingenommen werden, deshalb will das Finanzamt den höheren Mehrwertsteuer Satz. Doch der BFH urteile bereits beim Az. V R 3/07 anders.
Da das Finanzamt anders kassieren wollte und verklagt wurde, musste der BFH erneut ran. Er urteilte dass es sich bei Kinos eher um Imbisse handelt, da durch den Verkehr Wartehallen Atmosphäre aufkäme, schließlich dienen die Vorsäale ja auch als belebter Treffpunkt.
Der Entscheid erging auf Grundlage des Europäischen Gerichtshofs mit dem Az. C-499/09.
Risiko McDonalds
Für Sie als Bürger hat das insofern Konsequenzen, als dass ich mich grad frage wann der erste Schlaumeier die neuen McDonalds Restaurants - man betont den Weggang vom Fast Food/ Imbiss - mit der höheren Mehrwertsteuer belegen will. Schätze dann gehen die Klagen in die Milliardenhöhe.
Meiner Meinung nach bleibt der Frittentempel ein Fast Food Lokal, aber ein findiger Finanzbeamter hat bestimmt Langeweile in seiner Arbeitszeit von zwölf bis Mittag...
Labels: BFH, Gericht, McDonalds, Mehrwertsteuer
Ekelhaft, wie man sich selbst im Untergang kaputt wetten kann!
Was ist wirklich pervers? Wenn ein Pleitegeier gegen sich selbst wettet, und das mit künstlichen Finanzprodukten, mit Zertifikaten.
So macht es die Commerzbank. Der Aktienkurs liegt knapp über einem Euro und könnte bald ein sogenannter Penny Stock werden. Untergangspropheten können nun mit zwei Commerzbank Zertifikaten gehebelt (d. h. die Marge wird in beiden Richtungen vervielfacht) gegen die Bank wetten, dass diese unter 1€ fällt. Und je weiter sie fällt, umso mehr gewinnenn die Spekulaten.
Bei der Commerzbank und der Deutsche Bank spucken Computer quasi im Sekundentakt bei Kursveränderungen entsprechende Wertpapiere aus, mit denen man wetten kann. Bislang hat das nie wen gestört, bei der Commerzbank könnte es jetzt anders sein...
Einer der Gründe, warum viel mehr Wertpapiere gehandelt werden, als es reale Werte auf dem Planeten gibt. Computer haben längst den Handel mit übernommen, sie suchen nur noch blöde, welche die Wetten mit Ihnen eingehen. Die Menge gehandelten Geldes ist ca. 26x mal so hoch wie die real existierende Menge an Waren ohne Dienstleistungen.
Super Basis, kann nur gut gehen so...
Übeltäter an den Pranger
Und das hier sind die zwei Übeltäter, die bestimmt noch Nachahmer finden werden.
Optionsschein mit der WKN: CK5NBM
Optionsschein mit der WKN: CK5NBS
Labels: Bank, Commerzbank, Deutsche Bank, Wertpapier, Wertpapiere, WKN, Zertifikat
Mehr Geld für Minijobs - Mehr Bürokratie aber auch
Zum 01.04.2012 oder 01.07.2012 werden neue Regeln für die 7,5 Millionen Minijobber in Kraft treten. Die Entgeltgrenze soll auf 450 Euro angehoben werden. Gleichzeitig ändert sich die rentenrechtliche Beurteilung. Dies soll mehr Flexibilität für Arbeitgeber und Arbeitnehmer bringen. Zusätzlich soll für zwei Monaten die Grenze von dann 450 Euro überschritten werden dürfen.
Die Kehrseite der Münze
Der Arbeitgeber zahlt weiterhin die Sozialversicherungsbeiträge über eine Pauschale. Der Minijobber zahlt aber künftig 4,6% seiner Einkünfte zur Rente dazu und erwirbt dadurch Ansprüche. Leider hat er deshalb in Relation auch weniger Geld in der Tasche. Rechenbeispiel:
400,00€ - 400,00€ x 0,00% = 400,00€
450,00€ - 450,00€ x 4,60% = 429,30€
Unterstellen wir also zehn Euro Stundenlohn, so bleibt für fünf Stunden Mehrarbeit nur der Verdienst von 59,6% Arbeitszeit, also eine Gehaltseinbuße von 41,4%. Denn das bischen Rente was da rauskommt, kann einen derartigen Verlust gar nicht kompensieren.
Auf Antrag kann man sich von dieser Zahlung befreien lassen. Die Bundesregierung gibt aber zu, dass die Ansprüche sehr gering sind - 85 Euro mehr Rente bei 40 Jahren Einzahlung und sechs Jahren Erziehungszeit - und der aktive Austritt unnötige Bürokratie verursacht. Es sei keine ausreichende Vorsorge.
Was zum Geier soll das?
Die Erhöhung ist gut! Auch die zwei Freimonate, wo man mehr verdienen darf. Aber was soll der Unsinn mit dem aktiven Austreten aus der Rente? Haben wir es in Deutschland mittlerweile echt so nötig? Das kostet den Staat Millionen an Verwaltung aber bringt dem einzelnen Bürger einen Witz.
Wenn schon, dann sollte der Staat es in ein Kapital gedecktes System stecken um die Bürger breiter auf zu stellen. Aber so das ist großer Blödsinn, zumal die es auch zugeben! Da zwingt sich unweigerlich die Frage auf wie blöd oder korrupt diese Volksvertreter, also die Berufslügner genannt Politiker, eigentlich sein können?
Hinzu kommt ein haftungsrechtliches Problem für Arbeitgeber, da die neu rentenversicherungspflichtigen einen Anspruch auf Betriebsrenten haben. Möchte mal sehen wer seiner 400€ Kraft eine Betriebsrente einrichtet, und wovon diese das auch noch bezahlen soll?
Die Eherpartner reicher Selbstständiger sowie Minijobber mit gutem anderen Einkommen, aber das taten die schon vorher.
Dort war es schon immer Gang und Gäbe, dass man seinen Ehepartner als Minijobber einstellt und damals aktiv Rentenversicherungsbeiträge entrichtet, damit man mit diesem eine Betriebsrente sowie eine Riester für beide umsetzen kann. So konnte der Selbstständige ca. 260€ im Monat an Sozialabgaben und Steuer am Staat vorbei schleußen sowie 308€ Riester Zulage abgreifen.
Toll, belohnt werden wieder nur die, die eh schon genug Kohle haben!
Aber auch ich will mich nicht beschweren, denn wer Selbstständig und verheiratet ist oder Minijobber ist, der sollte sich jetzt bei uns melden.
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Ergo - Manchmal kann ich gar nicht so viel Essen wie ich...
Wenn Sie glauben, dass nur Kunden verarscht werden, dann sollten Sie sich mal in die Welt der Vermittler versetzen. Da erzählt man uns wie toll doch ein neu abwickeltes Sonderkonzept sein soll, in diesem Fall war das Sonderkonzept für Kleingewerbe gut, und dann klaut man es uns direkt wieder.
Vier- Tage- Konzept
Am 24.11.2011 hat die Ergo das neue Deckungskonzept vorgestellt, heute, also am 28.11.2011 wurde es wieder eingestampft. So nicht!
Abgesehen von der verlorenen Arbeitszeit, welche für die Einarbeitung drauf gegangen ist, erschüttert es das Vertrauen der Vermittler. Ein Kollege hat per Zufall sogar einen Antrag binnen dieser Zeit vorbereitet, welcher aber jetzt leider nicht zu Stande kommen kann. Aber er können den Kunden ja zu den üblichen Konditionen bei der Ergo eindecken.
Versichern statt verunsichern?
Ja von wegen, das ist also deren Vorstellung einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit? Irgendwie finde ich das gerade erotisch wie einen Radischenkuchen beim ersten Date...
Labels: Ergo, Sonderkonzept, Vermittler, Versicherung
Beitragsanpassung BAP bei der Kranken(zusatz)versicherung
Guten Abend, werte Leser,
die Kosten der Krankenversicherung steigen jedes Jahr. Ursächlich dafür sind unter anderem:
Der Kostenanstieg der medizinischen Versorgung aufgrund von Preissteigerung (irrtümlich als Inflation bezeichnet)
Die Kombination aus beiden o. g. Punkten, welche es noch teurer machen.
Politische Willkür!
Dazu kommen noch ein paar weiche Fakten, die aber umso härter sein können.
Kampftarif - Unterkalkulation am Anfang um mit dem Staubsauger Effekt erstmal den Tarif zu füllen.
Tarif Schließungen - Entmischung eines Kollektivs, die Durchschnittskalkulation geht nicht auf.
Schlechter Schadenverlauf durch Klumpenrisiken- Es kostet mehr als gedacht, denn wer schließt schon so einen speziellen Tarif ab!
Beispiel - Beitragsanpassung (BAP) Gothaer MediNatura
Demonstrieren möchte ich das an zwei Beispielen des Gothaer Tarifs MediNatura, einem Tarif, welcher nur Heilpraktiker Leistungen sowie Naturheilverfahren erstattet. Dieser Tarif war eindeutig als Kampftarif angedacht, weil er 100% bis 2000€ im Jahr übernahm und dabei nie mehr als 30€/ Monat kosten sollte. Konnte ja nicht gut gehen. Zwei meiner Kundinnen bekamen deshalb folgende Beitragsanpassungen:
+60,69% bei w45, von 30,63€ im Monat auf 49,22€/ Monat
+62,96% bei w02 (Kind), von 6,56€ im Monat auf 10,69€/ Monat
Wer die Beiträge sieht, dem sollte sofort klar sein, dass diese Kalkulation völlig unhaltbar war. Die Mitbewerber der Gothaer hatten Tarife mit weniger Leistung, welche sogar mehr kosten sollten.Wenn eine Tarif nur 360€ Prämie im Jahr einspielt, kann man nicht bis zu 2000€ Leistung raushauen.
Der Tarif ist nach wie vor gut, nur jetzt hat er ein Prämienniveau, welches vermutlich auch längerfristig finanzierbar ist.
Alte Weisheit - Das Spannungs- Dreieck gilt immer noch
Das führt uns zum alten Satz zurück, dass ein Tarif nicht gleichzeitig heute günstig, in der Zukunft günstig und dazu noch spendabel sein kann. Ein guter Tarif erfüllt immer zwei der drei Punkte, man sollte sich nur vorher gut überlegen was man haben möchte.
Und oft lohnt es sich ein paar Euro mehr in die Hand zu nehmen und nicht den Billigheimer zu kaufen. Denn oft ist es Taktik der Versicherungen einen Tarif auf zu blähen. Sie finden in den Rennlisten des Folgejahres fast nie die Tarife des Vorjahres auf Platz eins. Im oberen Mittelfeld ist es dagegen sehr stabil.
Es lehr uns, der Einstiegspreis ist nicht alles. Oder wie meine Oma immer so schön sagte: "Junge, wenn Du billig kaufst, kaufst Du zweimal!".
Was machen die Gothaer MediNatura Versicherten jetzt am besten?
Rechnen natürlich! Wenn Sie zufrieden sind oder mehr erhalten als Sie einzahlen, dann sollten Sie bleiben. In allen anderen Fällen sollten Sie, Gesundheit voraus gesetzt, einmal prüfen ob Sie nicht mit anderen Tarifen günstiger fahren.
Es gibt Tarife, welche nicht nur Heilpraktiker Leistungen zahlen sondern auch andere Aspekte einer modernen Krankenversicherung berücksichtigen. Abgesehehn von der besseren medizinischen Versorgung, sind solche Tarife oft stabiler, denn es ist extrem unwahrscheinlichm, dass ein Versicherter ambulante, stationäre, dentale und Heilpraktiker Leistungen in Masse in Anspruch nimmt. Er bezahlt zwar alle, kann aber meist nur einen Teil "konsumieren".
Bei einem Tarif wie dem Gothaer MediNatura gehen natürlich eher hardcore Heilpraktiker Fans rein, denn es soll sich ja lohnen. Die Gebührenordnungen für Heilpraktiker (GebüH) wurden nicht angepasst. Eine Entmischung darf bei steigenden Mitgliederzahlen ausgeschlossen werden. Die Politik hat nicht eingegriffen. Es war ein Griff ins Klo von der Gothaer, man hat sich einfach ein schlechtes Kollektiv eingekauft. Schade drum, denn der Tarif ist eigentlich gut!
Labels: BAP, Beitragsanpassung, GebüH, Gebührenordnung, Gothaer, Heilpraktiker, MediNatura
Krankenversicherung: Zulässige Kündigung durch Ehegatten
Mich rief eine ältere Frau an, welche völlig aufgelöst war, denn ihre Krankenversicherung hätte sie gekündigt. Sie stünde jetzt ohne Versicherungsschutz dar. Ursprünglich wollte ich das nicht glauben, denn in Deutschland herrscht eine Versicherungspflicht, der man sich nur spärlich entziehen kann. Aber es ist trauriger weise so...
Werden zwei Personen rechtskräftig geschieden, darf ein Ex- Ehepartner die Versicherung des anderen kündigen. Die Unwirksamtkeit der Kündigung gem. §193 III 1 i. V. m. § 205 VI VVG gilt hier nicht, d. h. ein Versicherter kann den anderen kündigen obwohl dieser gar keine Ersatzversicherung hat!
Die Versicherungspflicht betrifft nur jeden einzelnen, sprich es ist nicht das Problem des Ex- Ehegatten. Wenn der zu Kündigende in Kenntnis gesetzt wird, idR geschieht das schon durch die Versicherung, dann muss die Krankenversicherung auch die Kündigung akzeptieren.
So gesprochen im Urteil des LG Hagen mit dem Az 10 O 128/10.
Wie hätte man das verhindern können?
Gestern bei Anne Will fragt man u. a. nach dem Unterschied zwischem einem Drücker/ Strukki sowie einem Makler. Mich ärgert, dass es mir das hier nicht spontan eingefallen ist.
Ein Makler, welcher durch Mandantenvertrag das Rechtsverhältnis fixiert, kann derartige Kündigungen zurück nehmen. D. h. selbst wenn der Ehegatte die Kündigung anstößt, würde der Makler diese widerrufen. Spitzfindige würden jetzt wettern, dass man die Krankenversicherung sowie den Mandantenvertrag kündigen kann. Ja, das ginge, nur werden damit keine Fristen außer Kraft gesetzt. Sprich der Makler hat mindestens einen Monat Zeit mit der Frau zu reagieren. Das reicht um die alte Krankenversicherung zu erhalten oder ein neues Versicherungsverhältnis zu beantragen.
Pikant am o. g. Fall ist, dass die Frau einen ganz tollen Berater hatte, einen Mehrfachagenten, welcher zufälliger weise für einen Strukturvertrieb tätig war. Will heißen, der junge Mann ist heute gar nicht mehr auf dem Markt. Nützt ihm aber nichts, denn wer wie ein Makler auftritt, der haftet auch wie einer. Was das heißt und wie man darauf reagieren kann, ein andern Mal.
Werte Frau M., halten Sie den Kopf hoch, versichert sind Sie ja jetzt!
Labels: Drücker, Krankenversicherung, Makler, Mehrfachagent, Strukki, Strukturvertrieb, Versicherung, VVG
Wie wird Ihr Autor eigentlich bei der ARD dargestellt?
die u. g. Darstellung können Sie auf der online Seite der ARD einsehen. Bis auf das Bild, meinen Favorit mit dem Ledermantel fanden sie zu progressiv, kann ich damit durchaus leben. Wobei ich schon finde, dass sich der Text leicht holprig liest.
Morgen um 22:45 Uhr können Sie bei Anne Will auf ARD eine Live Sendung verfolgen, wo es - welche Überraschung - um Versicherungsthemen gehen soll. Seien Sie gespannt, ich bin es auch.
Bildunterschrift: Walter Benda ] Kurzbiografie: Geboren am 14. Januar 1983 in Reschitza/Rumänien, Studium der Betriebswirtschaftslehre bis zum Vordiplom in Köln, Aus- und Weiterbildungen im Finanz- und Versicherungswesen. Ab 2005 ist Benda selbstständig als Agent und Handelsvertreter, spezialisiert sich ab 2008 auf Versicherungs- und Kapitalanlageberatung, neuerdings auch Unternehmensberatung.
Labels: Anne Will, ARD, Versicherung
auch Ihr Autor ist nur ein Mensch. In der Folge leidet dieser unter ein paar skurilen Eigenarten, eine davon ist die Vorliebe für technisches Spielzeug. Wer kennt sie nicht, Sci-Fi Filme wo Menschen mit Jetpacks fliegen und fantastische Abenteuer erleben. Zumindest über Wasser ist dieser Traum jetzt möglich. Für schlappe 99.500$ (US) kann man den Jetlev kaufen, das erste Wasser Jetpack!
Schauen, staunen und sich fragen wo man das Geld nur her nehmen soll.
Wie viel Geld haben eigentlich die Reichen, also die Reichsten dieser Welt?
Rechnen wir doch wieder ein wenig. Lesen Sie bitte erst die Tabellen, dann lesen Sie unten weiter.
Menschen % der Bevölkerung Ø Vermögen ∑ Vermögen % Vermögen
3.050.000.000,00 59,2388% 10.000 € 30.500.000.000.000 € 6,9225%
1.700.000.000,00 33,0184% 50.000 € 85.000.000.000.000 € 19,2921%
369.000.000,00 7,1669% 500.000 € 184.500.000.000.000 € 41,8753%
26.724.000,00 0,5190% 2.500.000 € 66.810.000.000.000 € 15,1636%
1.959.000,00 0,0380% 7.500.000 € 14.692.500.000.000 € 3,3347%
937.300,00 0,0182% 55.000.000 € 51.551.500.000.000 € 11,7005%
29.000,00 0,0006% 260.000.000 € 7.540.000.000.000 € 1,7113%
∑ Menschen % der Bevölkerung
∑ Vermögen % Vermögen
5.148.649.300,00 100,0000%
440.594.000.000.000,00 100,0000%
Wer aufpasst, der hat eine erscheckende Erkenntnis. Denn nicht einmal 1% der Weltbevölkerung besitzen fast 40% allen Vermögens. Fast 8% der Bevölkerung besitzen ungefähr 75% allen Vermögens. In einer sozialen Welt dürfte es keine derartigen Diskrepanzen geben.
Ihr persönliches Dorf, da wo Sie leben
Rechnen wir das doch auf Ihr Dorf um. In Ihrem Dorf leben 100 Menschen, wovon alle arbeiten müssen. Es gibt keine Kinder, keine Alten, nur voll Erwerbstätige.
Von diesen 100 Menschen bestimmen 8 Menschen was mit dem Einkommen von 75 Menschen geschieht. Die 92 restlichen Menschen machen unter sich das Einkommen der 25 Restarbeitskräfte aus. Bestimmen werden aber die 8, welche vermutlich auch nicht arbeiten müssen. Sie beginnen also das umverteilen, denn Sie geben ein paar von den 92 anderen beispielsweise 2 Einkommen ab. Man könnte das auch Zinsen nennen.
So passiert folgendes. 8 Menschen besitzen "nur" noch 65 Einkommen, weil 5 Menschen jetzt auch 10 Einkommen haben. Die restlichen 87 Menschen machen unter sich jetzt nur noch 20 Einkommen aus, denn 5 Menschen arbeiten nicht mehr.
Ergebnis der Umverteilung
Vorher haben die "Armen" 0,2717 Einkommen pro Kopf erhalten. Jetzt erhalten sie nur noch 0,2298 Einkommen pro Kopf. Es ist also eine Umverteilung von fleißig auf reich. Wohin dieses Spiel führt, weil der Kreislauf sich immer weiter zuspitzt, kann sich hoffentlich jeder denken. So kann es nicht weiter gehen, denn eine Zukunft gibt es damit nicht.
Oder historisch betrachtet war die Abgabe des Zehnts an Kirche sowie eines Zehnts an den Herrscher dagegen die reinste Steuer- und Einkommensoase...
Labels: Einkommen, Geld, Vermögen
Warum ist diese Gewichtung Unsinn?
Ein paar Fonds als Beispiel:
Fonds A Volumen 1.000.000€ Rendite 10%
Fonds B Volumen 100.000€ Rendite 100%
Fonds C Volumen 200.000€ Rendite 40%
Labels: Beteiligung, Fonds, Immobilienfonds, Rendite, Volumen
Was verdienen... äh bekommen DAX Aufsichtsräte eigentlich?
Kennen Sie einen Aufsichtsrat? Ja genau, diese Superarbeiter, welche mehrere Vollzeit Jobs gleichzeitig ausfüllen können. Genau, diejenigen, welche angeblich das schaffen, woran 99% der Bevölkerung kaputt geht, völliger Überarbeitung. Aufopferungsvoll kümmern Sie sich um... ja um was eigentlich? Und was verdienen sie? Auf jeden Fall nicht das was sie bekommen, denn das verstehe ich nicht.
Aufsichtsräten geht es gut
Das ist ja auch in Ordnung, gutes Geld für gute Arbeit. Wenn ich aber angucke wie deren Gehält im Vergleich zum Rest in diesem Land steigen, dann wird mir einfach nur schlecht. Derartige Gehaltserhöhungen sind nicht nur selten, auf dem Niveau findet sowas normalerweise ohnehin nicht statt!
Und mal ehrlich, manch ein Aufsichtsrat sitzt gleichzeitig in acht (!) Unternehmen. Ist das nicht unglaublich wie viel diese Menschen arbeiten?
Ich brauche einen Eimer!
Den suche ich mir jetzt, denn ich kann gar nicht so viel essen wie ich kotz... ach lassen wir das. Ich sollte bessere darüber nachdenken warum man mit Fleiß sowie harter Arbeit nicht mit solchem Einkommen gesegnet wird. An der Stelle empfehle ich übrigens die Ausführungen von Prof. Dr. Andreas Popp. Der Mann hat eine Meise, wohl eher einen ganzen Vogelkäfig, aber er ist clever. Er hat sogar ein paar gute Antworten auf die o. g. Fragen. Wenn Sie mehr dazu wissen wollen, besuchen Sie seine Seite:
Labels: Arbeitnehmer, DAX, Einkommen, Geld
Currywurst - Finanzamt - Mehrwertsteuer - Rechtsschutzversicherung
Ich hatte ja versprochen es Ihnen noch zu erzählen, die Geschichte von der Currywurst und dem Finanzamt...
Der deutsche Bürokratiewahnsinn hat wieder zugeschlagen, denn Gemütlichkeit hat ihren Preis. Laut Ansicht das Bundesfinanzhofs (BFH) muss der, welcher gemütlich an einem Tisch sitzen kann, für seine Speisen 19% Mehrwertsteuer zahlen. Wer die gleiche Mahlzeit (!) im Stehen isst, der muss dagegen nur 7% Mehrwertsteuer abführen.
Der Ärger begann mit 23x 33 Cent = 759 Cent, da spielte das Finanzamt einer Stadt am Rhein nicht mit! Einer meiner Mandanten ist selbstständige Dachdecker und hat eine Firma mit vier Angestellten, es geht ihm ganz gut. Und weil er und seine Jungs harte Arbeit leisten, müssen sie sich gelegentlich einem Traum aus Fett und Zucker hingeben, eine Currywurst mit Pommes Frittes. Oder in der Dachdecker Version "Schätzelein, tuste mir nä Manta Teller mit dick op drop". Keine Wertung, ich mag Lokalpatrioten. ;)
Natürlich geht man da auch mal mit befreundeten Unternehmern sowie Kunden "nen lecker Cholesterintablett inhalieren" - an diese Sprache könnte ich mich fast gewöhnen - und lädt die ein. Dafür nimmt der Geschäftsmann nebst Zusatzgewicht noch einen Bewirtungsbeleg mit.
Bis hierhin alles normal; aber?
An 23 Positionen der Bewirtungsbelege im vorletzten Jahr hatten die Finanzbeamten etwas aus zu setzen. Denn Currywurst plus Fritten kosten 3,00€.
Sitzen im Lokal wären es 19% Mehrwertsteuer, also 53 Cent je Portion. Aber auf dem Bau steht man zwar, doch kann man ja behelfsmäßig sitzen. Demnach wären statt 7% Mehrwertsteuer, was 20 Cent entspräche, leider die 53 Cent fällig. Es kam zur Nachforderung des Finanzamts.
Jetzt die Versicherung!
Als mich der nette Herr anrief um die Geschichte zu schildern, da dachte ich zuerst, man wolle mich auf den Arm nehmen. Er fragte doch tatsächlich ob seine Rechtsschutzversicherung diese Art Schäden mit abdeckt, denn er wolle klagen.
Kein Witz, wegen 7,59€ wollte der Mann klagen... Korrektur, hat geklagt. Allerdings ohne seine Rechtsschutzversicherung, welche die Verteidigung wegen des Bagatellbetrags als unrentabel verweigert hätte (grenzwertig). Hinzu kommt, dass er Steuerrechtsschutz als Gewerbetreibender gesondert versichern muss und er mir schriftlich fixiert hat, dass er das nie braucht. Bitte achten Sie als Gewerbetreibender auf solche Details, sie können einen runieren.
Er hat tatsächlich Recht bekommen, denn laut Richter gilt, was an Theken oder Behelfs- bzw. Ablagebrettern verzehrt wird, unterliegt auch nur dem niedrigeren Steuersatz. Das Urteil kann unter Az. V R 35/08 bzw. V R 18/10 abgerufen werden.
Die Kosten bis zur letzten Instant? Schlappe 4.800€, wobei er damit billig weg gekommen ist. Für ein paar Currywürste aber ein ganz schöner Happen...
Labels: Bewirtungsbeleg, BFH, Bundesfinanzhof, Currywurst, Finanzamt, Mehrwertsteuer, Rechtsschutz, Rechtsschutzversicherung, Rhein
Google, die allmächtige Datenkrake, weiß manchmal leider nicht was ihre vielen Tentakeln tun. Ein Leser machte mich darauf aufmerksam, dass auf unserer Firmenseite ein paar Rechtsradikale zugeschlagen haben. Wie? Ganz "einfach", sie haben ein Bild von Skinheads mit dem "Heil Hitler" Gruß eingebombt (so der O- Ton eines Informatikers).
Keine Chance der BAF - Braune Armee Fraktion
Hiermit distanzieren wir uns ganz klar von rechtsradikalem Gedankengut. Google ist bereits informiert und eine Strafanzeige wird vorbereitet.
Ich hoffe das Bild verschwindet noch heute im Laufe des Tages. Ich bitte um Entschuldigung und hoffe, Sie bleiben uns weiterhin wohl gesonnen.
Ein Lacher zum Ende, so sah die "braune" Anzeige aus
Und damit Sie die Kuriosität selbst anschauen können, hier der Screenshot, welchen ich eben bei der Kontrolle selbst aufgenommen habe. Mit Linksklick können Sie diese wieder vergrößern, nur von Speichern bitte ich ab zu sehen. Danke.
Betriebsrechtsschutzversicherung?
PS. Ja, die ist vorhanden. Hm, mal schauen ob meine Betriebsrechtsschutzversicherung sich darum kümmert, denn einen derart kuriosen Fall von Internetkriminalität habe ich selbst noch nicht erlebt.
Labels: BAF, Google, Hitler, Nazi
Rechtsschutzversicherung - Gründe für Reiseminderungskosten
Der Deutsche ist streitsüchtig, so sagt man im Ausland häufig. Ganz falsch ist das auch nicht, wenn man bedenkt, dass ca. 7,1% aller Urlauber nach dem Urlaub klagen. Dabei geht es oft einfacher, und ohne die u. g. grundlegenden Verhaltensweisen hat die Rechtsschutzversicherung auch kaum eine Chance den Rechtsstreit zu gewinnen.
Den Reiseleiter oder den Hotelbesitzer ansprechen, die Mängel bildlich dokumentieren (bitte kein Handy!) und sich die Mängel gegenzeichnen lassen. Oft gibt es hier schon einen Rabatt angeboten, ob man den annimmt ist einem selbst überlassen, nur hat man dann häufig keinen Anspruch mehr daheim. Also gut abwägen.
Die Reiseleitung muss übrigens nicht unterzeichnen, aber es ist vom Vorteil. Gut ist auch, wenn Sie Zeugen haben, welche nicht zu Ihrer Familie gehören, z. B. die armen Teufel aus dem Nachbarzimmer. Gleichzeitig lernen Sie so neue Leute kennen.
Bevor man die Rechtsschutzversicherung bemüht, sollte man gucken ob man nicht mit einem selbst verfassten Schreiben zum Ziel kommt. Wird dann immer noch gemauert oder die Zugeständnisse sind inakzeptabel, dann ab zur Rechtsschutzversicherung und den juristischen Hammer geschwungen...
Womöglich helfen diese Informationen der Stiftung Finanztest. Mit dem Linksklick wird das Bild vergrößert und mit Rechtsklick erhalten Sie "Speichern unter...". Viel Erfolg!
Labels: Rechtsschutz, Rechtsschutzversicherung
Höhere Kosten beim Zahnarzt - Letztlich zahlt es der Patient
Die Gebührenordnung für Zahnärzte, kurz GOZ, regelt die privat ärztliche Versorgung, welche nicht von den gesetzlichen Krankenkassen erbracht wird. Die dort aufgeführten Leistungen, müssen Patienten selbst zahlen, sofern diese nicht per Zusatzversicherung abgedeckt sind. Selbst bei PKV Vollversicherten müssen oft umfangreiche Zahlungen nachgeleistet werden. Manch einer würde sogar erschrecken, wenn er wüsste, dass er noch schlechter versichert ist als die meisten Kassen Mitglieder.
Mehr Kosten für alle
Die GOZ wurde seit 1988 nicht mehr aktualisiert. Am 04.11.2011 wurde eine Erhöhung des Volumens von sechs Prozent beschlossen, da viele neuere Behandlungsmethoden dort nicht erfasst sind. Dadurch erhöhen sich die Kosten für Versicherte, egal in welchem System. Denn auch bei Kassen Mitgliedern sind private Zusatzleistungen die Regel statt der Ausnahme.
Höhere Steigerung befürchtet
Der Verband der privaten Krankenkassen ging ursprünglich von 14- 20% Steigerung aus, wobei er trotzdem kritisiert, dass die Honorarvolumina für Zahnärzte die letzten Jahre bereits überdurchschnittlich stark gestiegen sind.
Meinung des Autors zum Thema:Man soll ja jedem sein Geld gönnen, doch ausgerechnet Zahnärzte sind nicht die armen Mediziner. Da gibt es ganz andere Gruppen (z. B. Orthopäden).
Eine Regelung von neueren Methoden, welche ja angewandt werden, ist aber angebracht. Dass es dadurch mehr kostet ist bedauerlich, noch teurer wäre aber, wenn jeder Arzt abseits der GOZ frei den Preis wählen dürfte. Mich interessiert jedoch auf wen die Kosten konkret umgelegt werden. Irgendwie sagt mir ein leiser Verdacht, dass die Versicherer nicht auf Teile Ihres Gewinns verzichten werden...
Labels: Gebühren, Gebührenordnung, GOZ, Kasse, Kosten, Krankenkasse, PKV, Versicherter, Versicherung

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 §12
 §60
 §193
 § 205