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Timestamp: 2018-03-22 21:45:08+00:00

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Autoart a.s.,
40. Es sei darauf hingewiesen, dass der Wortlaut der Charta in den verschiedenen gleichermaßen verbindlichen Sprachfassungen (erwartungsgemäß) in gewissem Grad sprachlich voneinander abweicht. So heißt es im Englischen „implementing“, im Deutschen „bei der Durchführung des Rechts der Union“ und im Französischen „lorsqu’ils mettent en œuvre le droit de l’Union“. Die spanische und die portugiesische Sprachfassung (zum Beispiel) enthalten weiter gehende Formulierungen („cuando apliquen el Derecho de la Unión“ bzw. „quando apliquem o direito da União“). Angesichts dessen liegt es nahe, sich an die Erläuterungen zur Charta(8) zu halten, die nach Art. 6 Abs. 1 Unterabs. 3 EUV und Art. 52 Abs. 7 der Charta bei der Auslegung der Charta zu berücksichtigen sind(9). Die Erläuterungen geben folgende Hinweise zu Art. 51 Abs. 1:
2 –	ABl. 2010, C 83, S. 389.
3 –	In seiner Vorlageentscheidung führt das vorlegende Gericht die nationalen Rechtsvorschriften in ihrer derzeit geltenden Fassung auf. Offenbar wurden jedoch einige der als strafbar eingestuften Handlungen vor Inkrafttreten dieser Gesetzesfassung begangen. Das nationale Gericht wird zu entscheiden haben, welche Fassung des Gesetzes zur maßgebenden Zeit galt.
4 –	Mir ist nicht klar, wie gegen eine juristische Person (und sei es nur alternativ) eine Freiheitsstrafe verhängt werden kann; ich entnehme dies so dem Vorlagebeschluss.
5 –	Urteile vom 19. Juli 2012, Garkalns (C‑470/11, Randnr. 17), und vom 10. März 2009, Hartlauer (C‑169/07, Slg. 2009, I‑1721, Randnr. 24).
6 –	Urteil Garkalns (oben in Fn. 5 angeführt, Randnr. 21 und die dort angeführte Rechtsprechung).
7 –	Für mich besteht ein deutlicher Unterschied zwischen „Umsetzung“ und dem erheblich weiteren Begriff „Durchführung“.
8 –	Erläuterungen zur Charta der Grundrechte (ABl. 2007, C 303, S. 17).
9 –	Vgl. Urteile vom 22. Januar 2013, Sky Österreich (C‑283/11, Randnr. 42), und vom 22. Dezember 2010, DEB (C‑279/09, Slg. 2010, I‑13849, Randnr. 32).
11 – Urteile vom 26. Februar 2013, Åkerberg Fransson (C‑617/10, Randnr. 21 – Hervorhebung nur hier), und vom 26. September 2013, TEXDATA Software (C‑418/11, Randnr. 73 – Hervorhebung nur hier).
12 –	Der mögliche Bedeutungsunterschied verringert sich, wenn man die Begriffe „umsetzen“ und „durchführen“ nicht als Synonyme ansieht – siehe oben, Fn. 7.
13 –	Randnr. 26.
14 –	Randnr. 41.
15 –	Randnr. 42.
16 –	Randnr. 43.
17 –	Die Bestimmungen des GSpG waren auch Gegenstand der im Wege des Vorlageverfahrens erlassenen Urteile vom 9. September 2010, Engelmann (C‑64/08, Slg. 2010, I‑8219), betreffend das Erfordernis, dass Inhaber von Spielbankkonzessionen ihren Sitz im Hoheitsgebiet des betreffenden Mitgliedstaats haben, vom 15. September 2011, Dickinger und Ömer (C‑347/09, Slg. 2011, I‑8185), betreffend ein Betriebsmonopol für Internet-Kasinospiele zugunsten eines einzigen Betreibers, und vom 12. Juli 2012, HIT und HIT LARIX (C‑176/11), betreffend die Werbung für Spielbanken. Die jüngste Entscheidung in diesem Bereich, das Urteil vom 24. Januar 2013, Stanleybet International u. a. (C‑186/11 und C 209/11), betreffend das vom Staat einer einzigen börsennotierten Aktiengesellschaft übertragene ausschließliche Recht für die Verwaltung, die Organisation und das Funktionieren von Glücksspielen erging nach dem Vorabentscheidungsersuchen in der vorliegenden Rechtssache.
18 –	Urteil Stanleybet International u. a. (oben in Fn. 17 angeführt, Randnr. 21).
19 –	Ebd. (Randnr. 22); vgl. auch Urteil Garkalns (oben in Fn. 5 angeführt, Randnr. 35 und die dort angeführte Rechtsprechung).
20 –	Urteil vom 8. September 2010, Stoß u. a. (C‑316/07, C‑358/07 bis C‑360/07, C‑409/07 und C‑410/07, Slg. 2010, I‑8069, Randnrn. 74 und 75 sowie die dort angeführte Rechtsprechung).
21 –	Urteil vom 11. September 2003, Anomar u. a. (C‑6/01, Slg. 2003, I‑8621, Randnrn. 61 bis 75).
22 –	Urteile vom 30. Juni 2011, Zeturf (C‑212/08, Slg. 2011, I‑5633, Randnr. 52 und die dort angeführte Rechtsprechung), sowie Dickinger und Ömer (oben in Fn. 17 angeführt, Randnr. 55).
23 –	Urteil Stanleybet International u. a. (oben in Fn. 17 angeführt, Randnr. 26 und die dort angeführte Rechtsprechung).
24 –	Urteil Stanleybet International u. a. (oben in Fn. 17 angeführt, Randnr. 29).
25 –	Urteil Engelmann (oben in Fn. 17 angeführt, Randnr. 45).
26 –	Mithilfe einer solchen Würdigung mag das nationale Gericht auch den wahren Zweck des Konzessionserfordernisses ermitteln können – siehe oben, Nrn. 54 und 55.
27 –	Vgl. Urteil Stoß u. a. (oben in Fn. 20 angeführt, Randnr. 71).
28 –	Oben in Fn. 17 angeführt, Randnr. 66.
30 –	Urteil Dickinger und Ömer (oben in Fn. 17 angeführt, Randnr. 58).
31 –	Urteil Dickinger und Ömer (oben in Fn. 17 angeführt, Randnr. 68).
32 –	Ebd. (Randnr. 62).
33 –	Im vorliegenden Fall ist nur Art. 15 Abs. 2 einschlägig. Art. 15 Abs. 1 betrifft das Recht, zu arbeiten und einen frei gewählten oder angenommenen Beruf auszuüben, während nach Art. 15 Abs. 3 die Staatsangehörigen dritter Länder, die im Hoheitsgebiet der Mitgliedstaaten arbeiten dürfen, Anspruch auf Arbeitsbedingungen haben, die denen der Unionsbürgerinnen und Unionsbürger entsprechen.
34 –	Oben in Fn. 8 angeführt.
35 –	Oben in Fn. 9 angeführt, Randnrn. 46 und 47.
36 –	Urteil vom 15. Januar 2013 (C‑416/10, Randnr. 113 und die dort angeführte Rechtsprechung).
37 –	Urteil Dickinger und Ömer (oben in Fn. 17 angeführt, Randnrn. 32 und 43 sowie die dort angeführte Rechtsprechung).
38 –	Urteil vom 21. Juni 2012, Donner (C‑5/11).
39 –	Urteil vom 5. September 2012, Lopes Da Silva Jorge (C‑42/11, Randnrn. 54 bis 56 und die dort angeführte Rechtsprechung).
40 –	Siehe oben, Nr. 74.

References: Art. 6
 Art. 52
 Art. 51
 Art. 15
 Art. 15
 Art. 15