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Timestamp: 2016-10-28 00:32:50+00:00

Document:
6B_2/2012 (01.02.2013)
6B_2/2012
Urteil vom 1. Februar 2013
Bundesrichter Mathys, Pr�sident,
Bundesrichter Schneider, Sch�bi,
Gerichtsschreiber N�f.
A.________ AG in Liquidation,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Roland B�hler,
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Z�rich, Florhofgasse 2, 8001 Z�rich,
Freigabe von beschlagnahmten Verm�genswerten; Drittansprache,
des Kantons Z�rich, III. Strafkammer,
vom 29. November 2011.
Die niederl�ndische B.________ B.V. betrieb �ber die C.________ AG zu Beginn der 90er Jahre das Telefonsexgesch�ft mit 156er-Nummern. Die Bezirksanwaltschaft Z�rich (Bezirksanwalt X.________) er�ffnete im Februar 1992 eine Strafuntersuchung gegen die Verantwortlichen der (heute nicht mehr bestehenden) C.________ AG wegen unz�chtiger Ver�ffentlichungen im Sinne von Art. 204 aStGB beziehungsweise wegen Pornografie gem�ss Art. 197 StGB. Die Bezirksanwaltschaft beschlagnahmte mit Verf�gung vom 26. Februar 1992 einstweilen die der C.________ AG zustehenden Quotenanteile an den Telefontaxen bei den PTT-Betrieben und wies diese am 7. Dezember 1992 an, die Quotenanteile an die Kasse der Bezirksanwaltschaft zu �berweisen. Die PTT-Betriebe �berwiesen daraufhin am 16. Februar 1993 der Kasse der Bezirksanwaltschaft Fr. 4'056'890.20.
Mit Strafbefehl der Bezirksanwaltschaft vom 5. April 1993 wurde D.________, der die Verantwortung f�r die Lancierung der Telefonsexangebote der C.________ AG �bernommen hatte, wegen mehrfacher Pornografie gem�ss Art. 197 Ziff. 1 StGB mit einer Busse von 4000 Franken bestraft. Gem�ss Dispositiv Ziff. 6 Abs. 1 des Strafbefehls wurde von den einstweilen beschlagnahmten Quotenanteilen ein Betrag von Fr. 786'700.-- zur Deckung der Verfahrenskosten und der Gewinnabsch�pfung eingezogen.
Gegen diese Einziehung erhob die A.________ AG in Liquidation Einsprache. Darin machte sie unter Berufung auf eine angebliche Zession der PTT-Guthaben durch die C.________ AG vom 4. Juni 1992 einen Anspruch auf den Verm�genswert geltend. Der Einzelrichter in Strafsachen des Bezirksgerichts Z�rich wies die Einsprache mit Verf�gung vom 17. April 2000 ab, soweit er darauf eintrat. Zur Begr�ndung hielt er fest, die vorgelegte Zession der Forderung durch die C.________ AG an die A.________ AG sei am 4. Juni 1992 und somit erst nach der Beschlagnahme des Verm�genswerts durch den Staat ausgestellt worden. Mit der Abweisung der Einsprache erwuchs der Strafbefehl vom 5. April 1993, soweit die Einziehung des Verm�genswerts von Fr. 786'700.-- betreffend, in Rechtskraft.
C.a Mit demselben Strafbefehl wurde die Kasse der Bezirksanwaltschaft angewiesen, den nicht definitiv beschlagnahmten Teil der einstweilen beschlagnahmten Einnahmen aus dem Betrieb der 156er-Nummern nach Rechtskraft des Strafbefehls auf ein Konto der C.________ AG zu �berweisen (Dispositiv Ziff. 6 Abs. 2 des Strafbefehls). Der Saldo von Fr. 3'289'096.05 wurde am 29. April 1993 einem Konto der C.________ AG bei der Schweizerischen Volksbank in Zug gutgeschrieben. Der auf diesen Betrag entfallende Zins von Fr. 137'479.50 wurde am 6. Januar 1994 auf das fragliche Konto der C.________ AG �berwiesen.
C.b Am 6. September 1993 beantragte die A.________ AG bei der Bezirksanwaltschaft, es sei ihr der im Verfahren gegen Verantwortliche der C.________ AG freigewordene Anteil von mindestens Fr. 3,29 Mio. zu �berweisen. Mit Eingabe vom 6. Februar 1998 monierte die A.________ AG als Drittansprecherin die Nichtigkeit des Strafbefehls vom 5. April 1993.
Am 17. April 2000 verf�gte der Einzelrichter des Bezirksgerichts Z�rich hinsichtlich Dispositiv Ziff. 6 Abs. 2 des Strafbefehls vom 5. April 1993 die R�ckweisung der Angelegenheit an die Untersuchungsbeh�rde zwecks Er�ffnung eines Verfahrens �ber die Drittansprache der A.________ AG. Diese Verf�gung ging aus nicht mehr nachvollziehbaren Gr�nden erst am 23. September 2004 bei der Staatsanwaltschaft des Kantons Z�rich ein. Diese �berwies die Angelegenheit am 16. Juli 2007 dem Bezirksgericht Z�rich zur gerichtlichen Beurteilung mit dem in einem "Zusammenfassenden Bericht" vom 25. Juni 2007 ausf�hrlich begr�ndeten Antrag, die Drittansprache der A.________ AG abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei.
C.c Mit Verf�gung vom 14. Dezember 2007 trat der Einzelrichter des Bezirksgerichts Z�rich auf die Einsprache/Drittansprache der A.________ AG gegen Dispositiv Ziff. 6 Abs. 2 des Strafbefehls vom 5. April 1993 nicht ein.
Das Obergericht des Kantons Z�rich hob diese Verf�gung in teilweiser Gutheissung des von der A.________ AG dagegen eingereichten Rekurses mit Beschluss vom 1. April 2009 auf und wies die Sache zur neuen Entscheidung an den Einzelrichter des Bezirksgerichts zur�ck.
C.d Die Einzelrichterin des Bezirksgerichts Z�rich wies mit Verf�gung vom 28. Dezember 2009 die Einsprache/Drittansprache gegen Dispositiv Ziff. 6 Abs. 2 des Strafbefehls vom 5. April 1993 in Sachen D.________ betreffend Pornografie ab.
Die A.________ AG erhob gegen diese Verf�gung Rekurs mit dem Antrag, der freigegebene Verm�genswert von rund Fr. 3,2 Mio. sei an sie herauszugeben.
Die III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Z�rich wies den Rekurs mit Beschluss vom 29. November 2011 ab, soweit sie darauf eintrat.
Die A.________ AG f�hrt Beschwerde in Strafsachen unter anderem mit den Antr�gen, es seien ihr mindestens ein Betrag von Fr. 3'289'000.-- zuz�glich 5 % Zins seit dem 6. September 1993 sowie ein Betrag von Fr. 173'479.50 mit 5 % Zins seit dem 6. Januar 1994 herauszugeben. Eventuell sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Mit Schreiben vom 31. Oktober 2012 wies das Bundesgericht die Parteien und das Obergericht darauf hin, dass im vorliegenden Verfahren auch zu pr�fen sein werde, ob der Kanton im Falle der (einstweiligen) Beschlagnahme einer Forderung an die Stelle des Schuldners tritt, ob bei Aufhebung der Beschlagnahme und R�ckerstattung der Forderung im Falle eines Streits um die Vertretungsberechtigung respektive eines Pr�tendentenstreits Art. 96 und Art. 168 OR anwendbar sind und welche Konsequenzen sich bei Verneinung dieser Fragen ergeben. Das Bundesgericht gab den Parteien und dem Obergericht Gelegenheit, zu diesen Fragen Stellung zu nehmen.
Die Parteien haben innert erstreckter Frist Stellungnahmen eingereicht. Die A.________ AG h�lt an ihrem Antrag auf Gutheissung der Beschwerde fest. Die Oberstaatsanwaltschaft beantragt die Abweisung der Beschwerde. Das Obergericht verzichtet auf eine Vernehmlassung.
Die Parteien halten im Rahmen eines weiteren Schriftenwechsels an ihren Standpunkten fest.
Der Entscheid betreffend die Freigabe der einstweilen beschlagnahmten Verm�genswerte an die C.________ AG ist ein das Verfahren abschliessender Entscheid im Sinne von Art. 90 BGG. Der angefochtene Beschluss, durch welchen der Rekurs der Beschwerdef�hrerin abgewiesen wurde, ist ein letztinstanzlicher kantonaler Entscheid gem�ss Art. 80 Abs. 1 BGG. Die Verf�gung betreffend die Freigabe der zum Zwecke einer allf�lligen Einziehung einstweilen beschlagnahmten Verm�genswerte ist ein Entscheid in Strafsachen im Sinne von Art. 78 Abs. 1 BGG. Die Beschwerdef�hrerin hat im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. a BGG am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenommen. Sie ist durch den angefochtenen Entscheid, in welchem ihre Berechtigung an den nach Aufhebung der einstweiligen Beschlagnahme an die C.________ AG freigegebenen Verm�genswerten infolge Ung�ltigkeit der Zessionen beziehungsweise, eventualiter, zufolge G�ltigkeit einer R�ckzession verneint wurde, in ihren rechtlich gesch�tzten Interessen betroffen.
2.1 Die Beschwerdef�hrerin begr�ndete ihren Anspruch auf den nach Aufhebung der einstweiligen Beschlagnahme an die C.________ AG freigegebenen Verm�genswert von rund Fr. 3,2 Mio. damit, dass die C.________ AG ihre Guthaben gegen�ber den PTT-Betrieben aus dem Betreiben von 156er-Telefonnummern durch Zessionen vom 4. Juni 1992 und/oder vom 11. M�rz 1993 sicherungshalber an sie abgetreten habe.
Mit der Frage der G�ltigkeit der beiden Zessionen haben sich bereits verschiedene Gerichte in unterschiedlichen Verfahren befasst.
2.2 Eine Tochtergesellschaft der Beschwerdef�hrerin erstattete gegen Bezirksanwalt X.________ Strafanzeige unter anderem wegen Amtsmissbrauchs, angeblich begangen dadurch, dass X.________ die einstweilen beschlagnahmten Guthaben der C.________ AG gegen�ber den PTT-Betrieben nach Aufhebung der Beschlagnahme am 5. April 1993 an die C.________ AG anstatt an die Beschwerdef�hrerin freigab, an welche die Guthaben durch Zessionen vom 4. Juni 1992 respektive vom 11. M�rz 1993 abgetreten worden seien, beziehungsweise dass er sie nicht zumindest - wegen eines erkennbaren Pr�tendentenstreits zwischen der C.________ AG und der Beschwerdef�hrerin respektive wegen eines erkennbaren Streits um die Berechtigung zur Vertretung der C.________ AG - hinterlegt habe.
Das Bezirksgericht Z�rich sprach X.________ mit Urteil vom 19. Oktober 2000 in diesem Punkt frei. Es erwog, er habe die Guthaben zu Recht an die C.________ AG freigegeben, da diese die juristisch richtige Empf�ngerin gewesen sei. Er habe ohne weiteres davon ausgehen d�rfen, dass die Zession vom 4. Juni 1992 ung�ltig sei. Die darin als Zedentin aufgef�hrte "E.________ AG" habe nie existiert, da die Fusion zwischen der C.________ AG und der F.________ AG beziehungsweise der ihr zugrunde liegende Generalversammlungsbeschluss gem�ss dem rechtskr�ftigen Urteil des Kantonsgerichts Zug vom 22. Oktober 1992 nichtig gewesen sei. Auch die Zession vom 11. M�rz 1993 sei ung�ltig, da ihr Unterzeichner G.________ bereits am 6. Januar 1993 als vertretungsberechtigtes Organ der C.________ AG im Handelsregister gel�scht worden sei. Der interne Streit um die Vertretungsberechtigung innerhalb der C.________ AG habe den Bezirksanwalt nicht zu k�mmern brauchen.
Gegen dieses Urteil des Bezirksgerichts Z�rich erhob die Beschwerdef�hrerin Berufung, auf welche das Obergericht des Kantons Z�rich mit Beschluss vom 19. November 2002 nicht eintrat. Das Obergericht erwog, dass die beiden Zessionen ung�ltig seien, dass X.________ daher die Verm�genswerte nach Aufhebung der einstweiligen Beschlagnahme zu Recht an die C.________ AG freigegeben habe, dass die Beschwerdef�hrerin aus diesem Grund keinen Schaden erlitten habe und somit nicht Gesch�digte und daher nicht zur Berufung legitimiert sei.
Auf die von der Beschwerdef�hrerin gegen diesen Entscheid erhobene eidgen�ssische Nichtigkeitsbeschwerde trat das Bundesgericht mit Urteil 6S.68/2003 vom 30. April 2003 nicht ein.
3.1 Im Verfahren betreffend die Herausgabe der einstweilen beschlagnahmten Verm�genswerte trat der Einzelrichter des Bezirksgerichts Z�rich mit Entscheid vom 14. Dezember 2007 auf die Einsprache/Drittansprache der Beschwerdef�hrerin gegen Dispositiv Ziff. 6 Abs. 2 des Strafbefehls vom 5. April 1993 nicht ein. Zur Begr�ndung erwog er, dass nach der Freigabe der Guthaben an die C.________ AG f�r eine allf�llige Einsprache, wie sie die Beschwerdef�hrerin erhoben habe, kein Streitsubstrat mehr vorhanden sei. Er wies darauf hin, die Rechtm�ssigkeit der Freigabe an die C.________ AG m�sste mittels einer Haftungsklage gegen den Staat gekl�rt werden (Akten des Obergerichts act. 5/24).
Das Obergericht des Kantons Z�rich hob diesen Entscheid in Gutheissung des von der Beschwerdef�hrerin dagegen eingereichten Rekurses mit Beschluss vom 1. April 2009 auf. Es erkannte, dass sich der Herausgabeanspruch der Beschwerdef�hrerin nach den zessionsrechtlichen Bestimmungen richte. Die Bezirksanwaltschaft Z�rich habe aufgrund der einstweiligen Beschlagnahme der Guthaben durch Verf�gung vom 26. Februar 1992 an Stelle des "debitor cessus" (d.h. der PTT-Betriebe) gestanden. Sie w�re deshalb durch die Freigabe an die C.________ AG nicht befreit, wenn die Zession an die Beschwerdef�hrerin g�ltig und gegebenenfalls die Freigabe durch den Bezirksanwalt X.________ an die C.________ AG nicht gutgl�ubig erfolgt w�re. Das Obergericht wies daher die Sache zur Pr�fung dieser Fragen an den Einzelrichter zur�ck (Akten des Obergerichts act. 5/101).
3.2 Die Einzelrichterin des Bezirksgerichts Z�rich wies mit Entscheid vom 28. Dezember 2009 die Einsprache/Drittansprache der Beschwerdef�hrerin ab. Sie erwog, die beiden Zessionen vom 4. Juni 1992 und vom 11. M�rz 1993 seien, wie bereits im Strafverfahren gegen den Bezirksanwalt X.________ zutreffend erkannt worden sei, ung�ltig und verm�chten daher keinen Anspruch der Beschwerdef�hrerin auf Herausgabe des an die C.________ AG freigegebenen Guthabens von rund Fr. 3,2 Mio. zu begr�nden. Erg�nzend f�hrte die Einzelrichterin aus, es sei unerheblich, dass die C.________ AG im Verfahren vor dem Handelsgericht des Kantons Z�rich die Klage der Beschwerdef�hrerin auf G�ltigkeit der Abtretung gem�ss Zessionsurkunde vom 4. Juni 1992, eventuell gem�ss Zessionsurkunde vom 11. M�rz 1993 anerkannt und daher das Handelsgericht mit Beschluss vom 13. Juni 1996 die Klage als durch Anerkennung erledigt abgeschrieben habe. Diese gerichtliche Vereinbarung k�nne einem am Verfahren nicht beteiligten Dritten, also auch der Bezirksanwaltschaft, nicht entgegengehalten werden. In Bezug auf die Zession vom 11. M�rz 1993 im Besonderen erwog die Einzelrichterin, deren Ung�ltigkeit ergebe sich aus dem Umstand, dass der Unterzeichner der Zessionsurkunde, G.________, an der Generalversammlung vom 21. Dezember 1992 aus dem Verwaltungsrat der C.________ AG abgew�hlt und seine Vertretungsberechtigung am 6. Januar 1993 im Handelsregister gel�scht worden sei. Dass G.________ am 11. M�rz 1993 keine Zeichnungsberechtigung f�r die C.________ AG mehr zugekommen sei, m�sse auch der Beschwerdef�hrerin bewusst gewesen sein, vertrete diese doch die Auffassung, dass die vom vollmachtslosen Stellvertreter G.________ unterzeichnete Zession von der C.________ AG durch Anerkennung der Klage der Beschwerdef�hrerin auf G�ltigkeit der Zession im Verfahren vor dem Handelsgericht des Kantons Z�rich nachtr�glich genehmigt worden sei. Diese Klageanerkennung entfalte aber keine Wirkung gegen�ber Dritten. Die Einzelrichterin verwarf sodann den Einwand der Beschwerdef�hrerin, dass G.________ an der Generalversammlung der C.________ AG vom 21. Dezember 1992 deshalb nicht rechtsg�ltig aus dem Verwaltungsrat abgew�hlt worden sei, weil die von der B.________ B.V. vertretenen 49 Inhaberaktien zufolge Scheinliberierung nichtig gewesen seien und daher nicht gez�hlt h�tten. Die Einzelrichterin wies darauf hin, das Argument der Scheinliberierung sei bereits in diversen Verfahren verworfen worden. F�r die Einzelrichterin bestand kein Anlass, an der G�ltigkeit der Abwahl von G.________ zu zweifeln, zumal dieser seine Abwahl nicht angefochten habe. In einer Eventualbegr�ndung erwog die Einzelrichterin, selbst wenn aufgrund angeblich nichtiger Inhaberaktien die Abwahl von G.________ an der Generalversammlung vom 21. Dezember 1992 ung�ltig gewesen sein sollte, G.________ somit am 11. M�rz 1993 rechtsg�ltig f�r die C.________ AG habe handeln k�nnen, h�tte Bezirksanwalt X.________ aufgrund der im Handelsregister ausgewiesenen Zeichnungsbefugnis und der damaligen Aktenlage in guten Treuen davon ausgehen d�rfen, dass G.________ nicht zur Vertretung der C.________ AG berechtigt gewesen und daher die von ihm unterzeichnete Zessionsurkunde vom 11. M�rz 1993 ung�ltig sei. Es habe daher f�r Bezirksanwalt X.________ keine Veranlassung bestanden, einen Pr�tendentenstreit zwischen der C.________ AG und der Beschwerdef�hrerin anzunehmen und die PTT-Guthaben zu hinterlegen.
3.3 Die Vorinstanz verweist vollumf�nglich auf die ihres Erachtens in allen Teilen zutreffenden tats�chlichen und rechtlichen Erw�gungen der Einzelrichterin. Sie f�hrt aus, von rechtlicher Relevanz sei allein die Frage der G�ltigkeit der Zessionen vom 4. Juni 1992 respektive vom 11. M�rz 1993, auf welche die Beschwerdef�hrerin ihren gegen die an die Stelle des "debitor cessus" getretene Bezirksanwaltschaft gerichteten Herausgabeanspruch nach wie vor st�tze. Die zahlreichen weiteren im Rekurs aufgeworfenen Fragen, die schon Gegenstand anderer Prozesse gebildet h�tten, seien im vorliegenden Verfahren nicht von Bedeutung.
Die Vorinstanz l�sst offen, ob sie �berhaupt �ber die G�ltigkeit der Zessionen zu urteilen habe, nachdem sich die z�rcherischen Gerichte bereits im Rahmen des von einer Tochtergesellschaft der Beschwerdef�hrerin initiierten Strafverfahrens gegen Bezirksanwalt X.________ mit der Frage der G�ltigkeit der Zessionen befasst und diese verneint h�tten. Die Vorinstanz weist den Rekurs der Beschwerdef�hrerin gegen die von der Einzelrichterin verf�gte Abweisung der Einsprache/Drittansprache hinsichtlich der Freigabe des beschlagnahmten Guthabens von rund Fr. 3,2 Mio. gem�ss Strafbefehl vom 5. April 1993 an die C.________ AG als unbegr�ndet ab, weil die beiden Zessionen aus den im Urteil des Bezirksgerichts Z�rich vom 19. Oktober 2000 in der Strafsache X.________ genannten Gr�nden ung�ltig seien und daher die Beschwerdef�hrerin im massgebenden Zeitpunkt der Freigabe der einstweilen beschlagnahmten PTT-Guthaben an die C.________ AG keinen Anspruch darauf gehabt habe. Demnach sei die Zession vom 4. Juni 1992, welche als Zedentin eine "E.________ AG" anf�hre, die es so �berhaupt nie gegeben habe, ebenso ung�ltig wie die Zession vom 11. M�rz 1993, die G.________ in einem Zeitpunkt unterzeichnet habe, als er nicht mehr f�r die C.________ AG vertretungsberechtigt gewesen sei. G.________ sei an der Generalversammlung vom 21. Dezember 1992 aus dem Verwaltungsrat der C.________ AG abgew�hlt worden, dieser Beschluss sei unangefochten geblieben, und die Vertretungsbefugnis von G.________ sei am 6. Januar 1993 im Handelsregister gel�scht worden.
Die Beschwerdef�hrerin ficht die Auffassung der Vorinstanz, dass die Zession vom 4. Juni 1992 ung�ltig sei, im Verfahren vor dem Bundesgericht nicht an. Sie ist aber nach wie vor der Meinung, die Zession vom 11. M�rz 1993 sei g�ltig. Zur Begr�ndung macht sie geltend, wohl sei G.________ an der Generalversammlung der C.________ AG vom 21. Dezember 1992 mit den 49 Stimmen von H.________ von der B.________ B.V. aus dem Verwaltungsrat der C.________ AG abgew�hlt worden, doch sei G.________ anschliessend an derselben Generalversammlung in einem Gegenbeschluss mit seiner eigenen Stimme und ohne Gegenstimme f�r weitere drei Jahre zum Verwaltungsrat der C.________ AG gew�hlt worden. Die Beschwerdef�hrerin beanstandet, dass die Urteile der Vorinstanz und der ersten Instanz keinerlei tats�chliche Feststellungen zu den in der �ffentlichen Urkunde des Notariats Riesbach-Z�rich vom 21. Dezember 1992 protokollierten Vorg�ngen an der Generalversammlung der C.________ AG vom gleichen Tag enthalten. Solche Tatsachenfeststellungen seien notwendig zur Anwendung der einschl�gigen aktienrechtlichen Bestimmungen, aus denen sich eine Antwort auf die Frage der G�ltigkeit der Abwahl von G.________ als Verwaltungsrat der C.________ AG ergebe.
Die Beschwerdef�hrerin ist der Auffassung, zwischen ihr und der durch G.________ vertretenen C.________ AG habe es nie einen Pr�tendentenstreit gegeben. Vielmehr habe zwischen dem Gr�ndungsverwaltungsrat G.________ und den an der Generalversammlung vom 21. Dezember 1992 angeblich gew�hlten neuen Verwaltungsr�ten der C.________ AG ein Streit dar�ber bestanden, wer zur Vertretung der C.________ AG berechtigt sei. Art. 168 OR regle zwar nur Pr�tendentenstreitigkeiten bei Abtretungen, doch sei er ebenso heranzuziehen, wenn der Legitimationsstreit auf anderen Ursachen beruhe. Zahle der Schuldner, obschon er vom Streit um die Vertretungsberechtigung beim Gl�ubiger wisse, so erfolge eine solche Zahlung gem�ss Art. 168 Abs. 2 OR auf eigene Gefahr. Der Schuldner m�sse damit rechnen, ein zweites Mal leisten zu m�ssen, wenn sich sp�ter herausstelle, dass er an den Falschen geleistet habe. Auf die Ansicht des Schuldners, wem die Forderung zustehe, ob er also im vorliegenden Fall die Zession vom 11. M�rz 1993 in gutem Glauben als ung�ltig erachtete beziehungsweise erachten durfte, komme es bei der Anwendung von Art. 168 OR nicht an.
Die Beschwerdef�hrerin macht im Weiteren geltend, dass Personaleintr�ge im Handelsregister bloss deklaratorisch wirken und nur bei m�ngelfreiem Eintragungsverfahren erh�hte Beweiskraft (Art. 9 ZGB) haben. Wohl sei G.________ am 6. Januar 1993 als Verwaltungsrat der C.________ AG im Handelsregister gel�scht und seien H.________, I.________ und J.________ als deren neue Verwaltungsr�te eingetragen worden. Handelsregisterbeleg hief�r sei aber ein unvollst�ndiger, vom Notariat Hottingen-Z�rich amtlich beglaubigter Auszug aus dem Protokoll der Generalversammlung der C.________ AG vom 21. Dezember 1992 gewesen (Akten des Obergerichts act. 5/107/8), welcher im Vergleich zur �ffentlichen Urkunde des Notariats Riesbach-Z�rich �ber die gesamte Generalversammlung den Umstand unterdr�cke, dass darin neben einer Abwahl auch die Best�tigungswahl von G.________ als Verwaltungsrat der C.________ AG �ffentlich beurkundet worden sei. Auf den Eintrag der angeblich neu gew�hlten Verwaltungsr�te d�rfe daher nicht abgestellt werden. Bewiesen sei demgegen�ber mit �ffentlich beurkundetem Protokoll der Generalversammlung der C.________ AG vom 21. Dezember 1992, dass an dieser Generalversammlung G.________ als Verwaltungsrat der C.________ AG best�tigt worden sei.
Die Beschwerdef�hrerin weist darauf hin, Bezirksanwalt X.________ habe nach seinen eigenen Aussagen in dem gegen ihn gef�hrten Strafverfahren sp�testens seit dem 18. Januar 1993 gewusst, dass der Gr�ndungsverwaltungsrat G.________ der C.________ AG die G�ltigkeit der Wahl der angeblich neuen, am 6. Januar 1993 ins Handelsregister eingetragenen Verwaltungsr�te bestritt. X.________ habe zudem einen Entscheid des Einzelrichters des Bezirksgerichts Z�rich vom 4. Februar 1993 erhalten, der davon ausgegangen sei, dass G.________ nach wie vor Verwaltungsrat der C.________ AG sei. Bezirksanwalt X.________ habe die �berweisung der PTT-Guthaben nach Aufhebung von deren einstweiligen Beschlagnahme auf ein von den neuen Verwaltungsr�ten der C.________ AG genanntes Konto somit in Kenntnis des vertretungsrechtlichen Streits bei der C.________ AG und damit auf eigenen Gefahr (Art. 168 Abs. 2 OR) veranlasst. Stattdessen h�tte der Bezirksanwalt die PTT-Guthaben zumindest gem�ss Art. 96 und Art. 168 Abs. 1 OR hinterlegen sollen. Entsprechend seien andere Schuldner der C.________ AG, unter anderem die PTT-Betriebe betreffend nicht beschlagnahmte Forderungen der C.________ AG, verfahren, was in mehreren Urteilen als das richtige Vorgehen bezeichnet worden sei.
Die Beschwerdef�hrerin macht sodann geltend, dass �ber den Anspruch auf Herausgabe von beschlagnahmten Verm�genswerten nach deren Freigabe nicht der Strafrichter, sondern der Zivilrichter in einem ordentlichen Zivilverfahren zu entscheiden habe. Dies gelte erst recht im vorliegenden Fall, da durch das Urteil des Handelsgerichts des Kantons Z�rich vom 13. Juni 1996 die G�ltigkeit der Zession festgestellt worden sei.
5.1 Kann die Erf�llung der schuldigen Leistung nicht wegen Verzugs des Gl�ubigers (siehe dazu Art. 91 ff. OR), sondern aus einem andern in der Person des Gl�ubigers liegenden Grunde oder infolge einer unverschuldeten Ungewissheit �ber die Person des Gl�ubigers weder an diesen noch an einen Vertreter geschehen, so ist der Schuldner zur Hinterlegung oder zum R�cktritt berechtigt, wie beim Verzug des Gl�ubigers (Art. 96 OR). Ist die Frage, wem eine Forderung zustehe, streitig, so kann der Schuldner die Zahlung verweigern und sich durch gerichtliche Hinterlegung befreien (Art. 168 Abs. 1 OR). Zahlt der Schuldner, obschon er von dem Streite Kenntnis hat, so tut er es auf seine Gefahr (Art. 168 Abs. 2 OR). Ist der Streit vor Gericht anh�ngig und die Schuld f�llig, so kann jede Partei den Schuldner zur Hinterlegung anhalten (Art. 168 Abs. 3 OR). Ausser in dem in Art. 168 Abs. 3 OR geregelten Fall, dessen Voraussetzungen vorliegend nicht erf�llt sind, hat somit der Schuldner keine Pflicht, sondern ein Recht zur Hinterlegung (DANIEL GIRSBERGER, in: Basler Kommentar, Obligationenrecht I, Art. 168 N. 1).
5.2 Die Vorinstanz setzt sich im angefochtenen Rekursentscheid mit diversen tats�chlichen und rechtlichen Vorbringen der Beschwerdef�hrerin nicht auseinander, die f�r die Beurteilung der Fragen von Bedeutung sind, ob G.________ an der Generalversammlung vom 21. Dezember 1992 rechtsg�ltig als Verwaltungsrat abgew�hlt oder aber f�r drei weitere Jahre wiedergew�hlt wurde und damit im Zeitpunkt der Zession vom 11. M�rz 1993 zur Vertretung der C.________ AG berechtigt war beziehungsweise ob Bezirksanwalt X.________ in gutem Glauben davon ausgehen durfte, dass die Zession vom 11. M�rz 1993 mangels Vertretungsberechtigung von G.________ ung�ltig war.
5.3 Allerdings f�hrt die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid aus, die im Rekurs aufgestellten Behauptungen, Sachdarstellungen und Vorbringen im Zusammenhang mit der Gr�ndung, dem Bestand der C.________ AG, der Aktienherausgabe und -�bertragung sowie den Besitzverh�ltnissen an der C.________ AG, der Zeichnungsberechtigung f�r die C.________ AG und weiterer Streitpunkte zwischen den involvierten Gesellschaften �nderten nichts daran, dass die Beschwerdef�hrerin ihren Anspruch letztlich auf die genannten Zessionen st�tze. Soweit ersichtlich und hier �berhaupt von Relevanz, seien diese Punkte meist �ber mehrere Instanzen und unter Beteiligung der Beschwerdef�hrerin beziehungsweise deren Vorg�ngerin bereits abschliessend gerichtlich behandelt und soweit tunlich gekl�rt worden. Darauf sei weder erneut einzugehen noch zur�ckzukommen.
Aus diesen Erw�gungen wird nicht ersichtlich, ob sie auch beispielsweise die tats�chlichen und rechtlichen Vorbringen der Beschwerdef�hrerin etwa betreffend die Vorg�nge an der Generalversammlung der C.________ AG vom 21. Dezember 1992 sowie hinsichtlich der dem Handelsregisteramt bei der L�schung von G.________ als Verwaltungsrat vorgelegten Unterlagen erfassen. Aus den Erw�gungen geht auch nicht hervor, durch welche Gerichtsurteile �ber diese konkreten Fragen inwiefern entschieden wurde und weshalb allf�llige Urteile auch im vorliegenden Fall massgebend sind. Insoweit fehlt es in tats�chlicher und rechtlicher Hinsicht an einem letztinstanzlichen kantonalen Entscheid. Es ist nicht die Aufgabe des Bundesgerichts, anhand der Akten den Sachverhalt zu erg�nzen.
6.1 Die Vorinstanz h�lt in einer Eventualerw�gung fest, selbst wenn die Bezirksanwaltschaft den Verm�genswert nach Aufhebung der einstweiligen Beschlagnahme richtigerweise an die Beschwerdef�hrerin h�tte aush�ndigen m�ssen, sei der Anspruch der Beschwerdef�hrerin im heutigen Zeitpunkt unbegr�ndet, da die PTT-Guthaben durch die aktenkundige "Zessionsanerkennung und Retrozession" zwischen der Beschwerdef�hrerin und der C.________ AG vom 21. M�rz 1995 von der Beschwerdef�hrerin an die C.________ AG zur�ck zediert worden sei. Dadurch sei ein allf�lliger Anspruch der Beschwerdef�hrerin ex nunc untergegangen.
Eine solche Eventualerw�gung betreffend "Retrozession" enthielt der erstinstanzliche Entscheid nicht.
6.2 Die Beschwerdef�hrerin macht geltend, die fragliche Vereinbarung sei nicht von ihrem damaligen einzigen Verwaltungsrat, K.________, unterzeichnet worden, sondern von L.________, der gest�tzt auf eine Vollmacht vom 20. M�rz 1995 als angeblicher Bevollm�chtigter der Beschwerdef�hrerin gehandelt habe. Durch diese Vollmacht sei L.________ indessen einzig zur Vertretung von K.________ pers�nlich, nicht auch zur Vertretung der Beschwerdef�hrerin bevollm�chtigt worden. L.________ habe durch die Unterzeichnung der fraglichen Vereinbarung betreffend Retrozession die Beschwerdef�hrerin nicht verpflichten k�nnen. In diesem Sinne h�tten die II. Zivilkammer des Obergerichts des Kantons Z�rich mit Beschluss vom 15. November 1995 und die I. zivilrechtliche Abteilung des Bundesgerichts mit Urteil 4P.234/1996 vom 20. Mai 1997 (Beschwerdebeilagen 2 und 3) entschieden.
6.3 Aus den von der Beschwerdef�hrerin genannten Entscheiden ergibt sich in der Tat, dass L.________ durch die von K.________ ausgestellte Vollmacht vom 20. M�rz 1995 nicht auch zur Vertretung der Beschwerdef�hrerin bevollm�chtigt wurde.
Der von der Beschwerdef�hrerin geltend gemachte Drittanspruch kann nicht unter Hinweis auf das Dokument betreffend "Zessionsanerkennung und Retrozession" vom 21. M�rz 1995 als unbegr�ndet abgewiesen werden.
Zusammenfassend ergibt sich, dass die Eventualbegr�ndung der Vorinstanz unzutreffend ist und die Hauptbegr�ndung im bundesgerichtlichen Verfahren nicht �berpr�ft werden kann, da sich die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid mit verschiedenen tats�chlichen Vorbringen der Beschwerdef�hrerin nicht auseinandersetzt.
Eine R�ckweisung der Sache zur Erg�nzung der tats�chlichen Feststellungen und zur neuen Entscheidung er�brigt sich jedoch, da die Beschwerde aus nachstehenden Gr�nden abzuweisen ist, soweit darauf eingetreten werden kann.
8.1 Das Bundesgericht gab mit Schreiben vom 31. Oktober 2012 den Parteien und der Vorinstanz Gelegenheit, zu den Rechtsfragen Stellung zu nehmen, ob - entsprechend der Auffassung der Vorinstanz - der Kanton im Falle der (einstweiligen) Beschlagnahme einer Forderung an die Stelle des Schuldners tritt, ob bei Aufhebung der Beschlagnahme und R�ckerstattung der Forderung im Falle eines Streits um die Vertretungsberechtigung respektive eines Pr�tendentenstreits Art. 96 und Art. 168 OR anwendbar sind und welche Konsequenzen sich bei Verneinung dieser Fragen ergeben.
8.1.1 Die Beschwerdef�hrerin vertritt in ihrer Stellungnahme die Auffassung, dass der Kanton entgegen der Meinung der Vorinstanz nicht an die Stelle des Schuldners tritt und daher Art. 96 und Art. 168 OR nicht anwendbar sind. Das Vorgehen bei der Freigabe einer beschlagnahmten Forderung nach Aufhebung der Beschlagnahme bestimme sich nach dem Strafprozessrecht, im vorliegenden Fall nach dem gem�ss Art. 453 Abs. 1 StPO anwendbaren � 106 aStPO/ZH. Die Strafbeh�rde erf�lle nicht eine zivilrechtliche Schuld, sondern habe einen autoritativen Entscheid �ber die Herausgabe zu treffen. Wie dabei vorzugehen sei, ergebe sich aus � 106 aStPO/ZH und der diesbez�glichen Rechtsprechung. Bei klarer Sach- und Rechtslage habe die Strafbeh�rde den Verm�genswert dem zweifelsfrei Berechtigten herauszugeben. Bei unklarer Lage habe sie nach Anh�rung der bekannten Interessenten die Hinterlegung des Verm�genswerts anzuordnen und dem schlechter Berechtigten Frist zur Klage gegen den besser Berechtigten im ordentlichen Zivilverfahren anzusetzen. �ber die Berechtigung am Verm�genswert habe nicht die Strafbeh�rde, sondern der Zivilrichter zu entscheiden. Indem die Vorinstanz Art. 168 OR anstatt � 106 aStPO/ZH als anwendbar erachte, wende sie f�lschlicherweise Bundesrecht statt kantonales Recht an, wodurch sie im Sinne von Art. 95 lit. a BGG Bundesrecht verletze, weshalb ihr Entscheid aufzuheben sei. Die Beschwerdef�hrerin macht in ihrer Stellungnahme im Weiteren geltend, dass die Vertretungsverh�ltnisse bei der C.________ AG trotz der L�schung von G.________ als Verwaltungsrat im Handelsregister umstritten und im Zeitpunkt des Strafbefehls vom 5. April 1993 unklar gewesen seien, wie sich unter anderem aus dem Entscheid des Einzelrichters des Bezirksgerichts Z�rich im summarischen Verfahren vom 23. M�rz 1993 ergebe. Indem Bezirksanwalt X.________ im Strafbefehl vom 5. April 1993 veranlasst habe, den nach Aufhebung der einstweiligen Beschlagnahme freigegebenen Verm�genswert auf das von einem angeblich neu gew�hlten Verwaltungsratsmitglied der C.________ AG bezeichnete Konto zu �berweisen, habe er � 106 aStPO/ZH missachtet. Die Beschwerdef�hrerin macht sodann geltend, dass f�r die Beurteilung der Berechtigung an dem durch die Strafbeh�rde herausgegebenen Verm�genswert nicht die Lage im Zeitpunkt des Erlasses des Strafbefehls, sondern die Situation im Zeitpunkt der Ausf�llung des erstinstanzlichen Gerichtsentscheids respektive des angefochtenen Rekursentscheids massgebend sei. Daher h�tten die Einzelrichterin des Bezirksgerichts Z�rich und die Vorinstanz ber�cksichtigen m�ssen, dass die C.________ AG eine Klage der Beschwerdef�hrerin auf Feststellung der G�ltigkeit der Zessionen vom 4. Juni 1992 respektive vom 11. M�rz 1993 anerkannt habe, wie sich aus dem Erledigungsentscheid des Handelsgerichts des Kantons Z�rich vom 13. Juni 1996 ergebe, welchem die gleiche materielle Rechtskraft wie einem Sachurteil zukomme.
Die Beschwerdef�hrerin stellt daher auf der Grundlage von � 106 aStPO/ZH die Antr�ge, der Verm�genswert sei ihr herauszugeben, da sie in Anbetracht des Entscheids des Handelsgerichts des Kantons Z�rich vom 13. Juni 1996 daran zweifelsfrei berechtigt sei. Sollten trotz des genannten Entscheids des Handelsgerichts Zweifel bestehen, sei der Verm�genswert, zweckm�ssigerweise in Form einer vorl�ufigen Aufrechterhaltung der Beschlagnahme, zu hinterlegen und der C.________ AG, da diese angesichts des Entscheids des Handelsgerichts prima facie als die schlechter Berechtigte erscheine, Frist zur Einreichung einer Zivilklage beim Zivilgericht anzusetzen.
8.1.2 Die Beschwerdegegnerin vertritt in ihrer Stellungnahme ebenfalls die Auffassung, dass der Kanton entgegen der Meinung der Vorinstanz bei strafprozessualer Beschlagnahme einer Forderung nicht an die Stelle des Schuldners tritt und daher im Falle eines Streits um die Vertretungsberechtigung beziehungsweise eines Pr�tendentenstreits Art. 96 und Art. 168 OR nicht anwendbar sind. Daraus folge, dass der Bezirksanwalt beim Entscheid �ber die Herausgabe der beschlagnahmten Forderung die strafprozessualen Bestimmungen, namentlich � 106 aStPO/ZH, nicht aber Art. 168 OR habe beachten m�ssen. Da Art. 168 OR nicht zur Anwendung gelange, sei es unerheblich, ob der Bezirksanwalt Kenntnis vom Streit �ber die Vertretungsberechtigung bei der C.________ AG gehabt habe. Bei Aufhebung einer Beschlagnahme sei die Sache grunds�tzlich demjenigen herauszugeben, welcher im Zeitpunkt der Beschlagnahme ihr Besitzer war. Dies gelte zufolge der Eigentumsvermutung (Art. 930 ZGB) insbesondere auch, wenn Zweifel �ber die Eigentumsverh�ltnisse am beschlagnahmten Objekt bestehen, was etwa der Fall sein k�nne, wenn mehrere Personen das Eigentum daran f�r sich beanspruchten. Entsprechendes gelte bei der Beschlagnahme einer Forderung. Daher sei die mit Strafbefehl vom 5. April 1993 verf�gte Herausgabe der Forderung an die C.________ AG, welche im Zeitpunkt der Beschlagnahme die Gl�ubigerin gewesen sei, rechtm�ssig. Zudem habe der Bezirksanwalt am 5. April 1993 aufgrund des Eintrags im Handelsregister, welches gem�ss Art. 9 ZGB bis zum Nachweis der Unrichtigkeit seines Inhalts vollen Beweis erbringe, davon ausgehen d�rfen, dass G.________ im Zeitpunkt der Unterzeichnung der Zession vom 11. M�rz 1993 f�r die C.________ AG nicht mehr zeichnungsberechtigt war. Daher sei der Bezirksanwalt in Anwendung von � 106 aStPO/ZH nicht nur berechtigt, sondern verpflichtet gewesen, den Verm�genswert an die C.________ AG zu �berweisen; dies unabh�ngig davon, ob die Zession vom 11. M�rz 1993 g�ltig oder - wie von der Vorinstanz angenommen - ung�ltig sei.
8.2 Die bis zum 31. Dezember 2010 geltende Strafprozessordnung des Kantons Z�rich regelte in � 106, wie �ber beschlagnahmte Gegenst�nde und Verm�genswerte nach Abschluss des Strafprozesses zu entscheiden war. Wurde das Verfahren, in welchem eine Beschlagnahme erfolgte, durch Urteil oder Beschluss eines Gerichts oder durch Strafbefehl beziehungsweise Strafverf�gung einer Untersuchungs- oder Verwaltungsbeh�rde abgeschlossen, so befand die betreffende Beh�rde, ob die sichergestellten Gegenst�nde oder Verm�genswerte freizugeben oder einzuziehen waren. In diesem Fall entschied die Beh�rde auch dar�ber, ob das beschlagnahmte Gut zu vernichten, unbrauchbar zu machen, an Dritte herauszugeben oder zugunsten Gesch�digter zu verwenden war. Verbleibende Gegenst�nde und Verm�genswerte fielen dem Staat zu (� 106 Abs. 1 aStPO/ZH). Wurde das Verfahren durch Einstellung abgeschlossen, so gab die hierf�r zust�ndige Beh�rde die Gegenst�nde und Verm�genswerte frei oder zog sie ein. Binnen 20 Tagen nach der schriftlichen Mitteilung konnten die in ihren Rechten betroffenen Personen beim Einzelrichter die gerichtliche Beurteilung des Entscheides verlangen. Der Richter konnte eine m�ndliche Verhandlung anordnen (� 106 Abs. 2 aStPO/ZH).
Nach der Rechtsprechung der Z�rcher Gerichte zu � 106 aStPO/ZH waren bei der Herausgabe eines beschlagnahmten Gegenstandes drei verschiedene M�glichkeiten zu unterscheiden. Grunds�tzlich war die Sache demjenigen herauszugeben, welcher im Zeitpunkt der Beschlagnahme ihr Besitzer war. Dies galt insbesondere auch, wenn Zweifel �ber die Eigentumsverh�ltnisse am beschlagnahmten Objekt bestanden, was etwa der Fall sein konnte, wenn mehrere Personen das Eigentum daran f�r sich beanspruchten. Die Strafbeh�rde durfte dem Entscheid des Zivilgerichts nicht vorgreifen, sondern hatte die Kl�rung der Frage dem Zivilverfahren, in welchem den Parteien alle zivilprozessualen Mittel offenstehen, zu �berlassen. Hatte der Besitzer klarerweise kein Recht an der Sache, durfte die Strafbeh�rde - als zweite M�glichkeit - ausnahmsweise die Sache dem Drittansprecher herausgeben. Wenn schliesslich gewichtige Zweifel daran bestanden, dass derjenige, der im Zeitpunkt der Beschlagnahme Besitzer war, tats�chlich zum Besitz berechtigt war, hatte die Strafbeh�rde - so die dritte M�glichkeit - die Hinterlegung der Sache anzuordnen und dem Drittansprecher Frist zur Erhebung der Zivilklage anzusetzen. In allen drei F�llen hatte die Strafbeh�rde die Eigentumsverh�ltnisse aber nicht abschliessend zu kl�ren, sondern entsprechend der jeweiligen Sachlage in Nachachtung der verfassungsrechtlichen Eigentumsgarantie lediglich einen vorl�ufigen Entscheid zu treffen. Die endg�ltige Beurteilung der Berechtigung an der beschlagnahmten Sache blieb dem (ordentlichen) Zivilverfahren vorbehalten, in welchem den Parteien s�mtliche prozessualen Mittel offenstanden (Entscheid des Kassationsgerichts des Kantons Z�rich vom 15. Juli 2001 in: ZR 101/2002 Nr. 32; siehe auch Urteil der I. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Z�rich vom 23. September 1998 in: ZR 99/2000 Nr. 44). Die z�rcherische Praxis zu � 106 aStPO/ZH entspricht den Grunds�tzen, welche nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung (BGE 120 Ia 120) die Strafbeh�rde mit R�cksicht auf die verfassungsrechtliche Eigentumsgarantie (Art. 26 BV, Art. 22ter aBV) bei der Herausgabe eines beschlagnahmten Gegenstands nach Aufhebung der Beschlagnahme beachten muss.
8.3 Aus der zitierten Rechtsprechung der Z�rcher Gerichte ergibt sich, dass es nicht die Aufgabe der Strafbeh�rde war, im Falle eines Streits zwischen mehreren Ansprechern abschliessend �ber die Berechtigung an der freizugebenden Sache zu befinden. Dar�ber hatte vielmehr das Zivilgericht zu entscheiden. Im Falle eines Streits zwischen mehreren Ansprechern �ber die Berechtigung an der Sache konnte die Strafbeh�rde den freizugebenden Gegenstand, obschon diese M�glichkeit in � 106 aStPO/ZH nicht ausdr�cklich vorgesehen war, im Sinne einer vorsorglichen Massnahme hinterlegen und dem Drittansprecher Frist zur Einreichung einer Zivilklage gegen den prima vista beziehungsweise vermutungsweise besser Berechtigten vor dem Zivilgericht ansetzen.
Diese Rechtsprechung betraf die Freigabe von beschlagnahmten beweglichen Sachen (Gegenst�nden), da nur bei diesen gem�ss Art. 930 Abs. 1 ZGB die gesetzliche Vermutung besteht, dass der Person, die im Zeitpunkt der Beschlagnahme Besitzerin war, auch das Eigentum zustand. Der Grundsatz, dass die Strafbeh�rde im Falle eines Streits um die Berechtigung dem Drittansprecher Frist zur Einreichung einer Zivilklage gegen den andern in einem Zivilprozess ansetzt, gilt indessen nicht nur bei der Freigabe von beschlagnahmten beweglichen Sachen, sondern auch bei der Freigabe von beschlagnahmten Verm�genswerten, unter anderem Forderungen. Es ist nicht ersichtlich, weshalb insoweit f�r Sachen einerseits und Verm�genswerte andererseits nicht das gleiche Prozedere gelten sollte.
8.4 Die am 1. Januar 2011 in Kraft getretene Schweizerische Strafprozessordnung sieht f�r die Freigabe von beschlagnahmten Gegenst�nden einerseits und Verm�genswerten (unter anderem Forderungen) andererseits im Falle eines Streits zwischen mehreren Ansprechern eine �hnliche Vorgehensweise vor. Erheben mehrere Personen Anspruch auf Gegenst�nde oder Verm�genswerte, deren Beschlagnahme aufzuheben ist, so kann das Gericht dar�ber entscheiden (Art. 267 Abs. 4 StPO). Die Strafbeh�rde kann die Gegenst�nde oder Verm�genswerte einer Person zusprechen und den �brigen Ansprecherinnen oder Ansprechern Frist zur Anhebung von Zivilklagen setzen (Art. 267 Abs. 5 StPO). Gem�ss den Ausf�hrungen in der bundesr�tlichen Botschaft erfasst Art. 267 Abs. 5 StPO die F�lle, in denen die Rechtslage nicht zweifelsfrei klar ist oder in welchen nicht ein Gericht, sondern die Staatsanwaltschaft entscheidet. Art. 267 Abs. 4 StPO betrifft demgegen�ber die F�lle, in denen die Rechtslage klar ist und ein Gericht entscheidet. Auch in diesen F�llen ist aber das Gericht zu einer Zuweisung des freigegebenen Gegenstandes oder Verm�genswerts an einen von mehreren Ansprechern nicht verpflichtet, sondern lediglich berechtigt. Denn grunds�tzlich soll die Strafbeh�rde nicht verpflichtet sein, �ber zivilrechtliche Anspr�che an beschlagnahmten Gegenst�nden oder Verm�genswerten zu urteilen (Botschaft des Bundesrates vom 21. Dezember 2005 zur Vereinheitlichung des Strafprozessrechts, BBl 2006 1085 ff., 1247). Art. 267 StPO entspricht weitgehend den in BGE 120 Ia 120 entwickelten Grunds�tzen und der Praxis der z�rcherischen Gerichte zu � 106 aStPO/ZH. Allerdings sieht Art. 267 StPO die M�glichkeit einer Hinterlegung des umstrittenen Gegenstands oder Verm�genswerts nicht vor. Die Bestimmung unterscheidet sich darin von den Vorschriften einzelner fr�herer kantonaler Strafprozessordnungen sowie von Art. 92 Abs. 4 VStrR. Stattdessen kann die Strafbeh�rde nach Art. 267 Abs. 5 StPO den Gegenstand oder Verm�genswert einem bestimmten Ansprecher, in der Regel dem prima facie besser berechtigten Ansprecher, vorl�ufig zusprechen und dem andern Ansprecher Frist zur Einreichung einer Zivilklage beim Zivilgericht ansetzen, welches �ber die Anspruchsberechtigung entscheidet. Mit der vorl�ufigen Zusprechung gem�ss Art. 267 Abs. 5 StPO werden lediglich die Parteirollen in einem allf�lligen Zivilprozess verteilt. Die Fristansetzung hat den Zweck, die Strafbeh�rde vor dem Vorwurf zu sch�tzen, sie habe den Gegenstand oder Verm�genswert rechtswidrig an eine nicht anspruchsberechtigte Person herausgegeben (Urteil 1B_270/2012 vom 7. August 2012 E. 4.3; BOMMER/GOLDSCHMID, in: Basler Kommentar, Schweizerische Strafprozessordnung, 2011, Art. 267 N. 19 f.; LEMBO/JULEN BERTHOD, in: Commentaire romand, Code de proc�dure p�nale suisse, 2011, art. 267 n. 16 ss.).
8.5 Die Beschlagnahme ist eine strafprozessuale Zwangsmassnahme, durch welche die Strafbeh�rde deliktsrelevante Gegenst�nde und Verm�genswerte der freien Verf�gungsgewalt der betroffenen Person ohne deren Einverst�ndnis f�r die Zwecke des Strafverfahrens entzieht. Die Beschlagnahme tangiert die zivilrechtlichen Anspr�che an den betroffenen Gegenst�nden und Verm�genswerten nicht (NIKLAUS SCHMID, Handbuch des schweizerischen Strafprozessrechts, 2009, N. 1108 f.).
Mit der Beschlagnahme einer Forderung tritt der Staat entgegen der Auffassung der Vorinstanz nicht an die Stelle des Schuldners. Art. 96 und Art. 168 OR sind nicht anwendbar. Wenn die Strafbeh�rde die beschlagnahmte Forderung in Kenntnis eines Pr�tendentenstreits zu Handen eines Pr�tendenten freigibt, so hat sie, falls sich sp�ter der andere Pr�tendent als anspruchsberechtigt erweist, nicht gleich einem Schuldner gest�tzt auf Art. 168 OR an diesen anderen Pr�tendenten und somit ein zweites Mal zu zahlen. Die Verantwortlichkeit der Strafbeh�rde bestimmt sich bei der Freigabe von beschlagnahmten Forderungen nach denselben Regeln wie bei der Freigabe von beschlagnahmten anderen Verm�genswerten und von beschlagnahmten Gegenst�nden. Hier wie dort ist Art. 168 OR nicht anwendbar.
8.6.1 Welcher von mehreren Ansprechern im Zeitpunkt der Freigabe einer Forderung nach Aufhebung der Beschlagnahme der Gl�ubiger ist, ist eine zivilrechtliche Frage. Dar�ber hat im Zweifelsfall nicht die Strafbeh�rde, sondern das Zivilgericht in einem ordentlichen Zivilprozess zu entscheiden. Die Strafbeh�rde hat bei Aufhebung der Beschlagnahme aber zu pr�fen, ob ein Zweifelsfall vorliegt und ob daher dem einen - prima facie minder berechtigten - Pr�tendenten Frist zur Einreichung einer Zivilklage gegen den andern Ansprecher anzusetzen ist.
8.6.2 Die Bezirksanwaltschaft liess nach Eintritt der Rechtskraft des Strafbefehls vom 5. April 1993 den freigegebenen Verm�genswert, bestehend aus einer Forderung gegen die PTT-Betriebe, am 29. April 1993 auf ein Bankkonto �berweisen, welches das gem�ss Handelsregistereintrag vom 6. Januar 1993 neu gew�hlte, einzelzeichnungsberechtigte Mitglied des Verwaltungsrats der C.________ AG angegeben hatte. Nach dieser �berweisung war ein Vorgehen, wie es in � 106 aStPO/ZH und gem�ss der diesbez�glichen Rechtsprechung f�r den Fall eines Streits um die Anspruchsberechtigung vorgesehen war, faktisch nicht mehr m�glich, kam mithin eine Hinterlegung des Verm�genswerts verbunden mit der Ansetzung einer Frist zur Einreichung einer Zivilklage des prima facie minder berechtigten Ansprechers gegen den prima facie besser berechtigten Ansprecher nicht mehr in Betracht. Nach der �berweisung des Verm�genswerts auf das fragliche Konto der C.________ AG war, wie der Einzelrichter des Bezirksgerichts Z�rich in seiner Verf�gung vom 14. Dezember 2007 (kant. Akten act. 5/24) zutreffend festhielt, "gar kein Streitsubstrat mehr vorhanden, da das Geld bereits weg war" (zitierte Verf�gung S. 8). Daher konnte sich die Frage, ob der Verm�genswert zu hinterlegen und dem einen Ansprecher Frist zur Einreichung einer Zivilklage gegen den andern anzusetzen war, nicht mehr stellen. Nach der �berweisung des Verm�genswerts auf ein Konto der C.________ AG konnten sich nur noch die Fragen stellen, ob die Strafbeh�rde rechtswidrig gehandelt hatte, indem sie es unterliess, den Verm�genswert zu hinterlegen und dem einen Ansprecher Frist zur Einreichung einer Zivilklage gegen den andern anzusetzen, und ob sich aus einem allf�lligen rechtswidrigen Vorgehen der Strafbeh�rde eine Schadenersatzpflicht des Staates nach den Regeln betreffend die Staatshaftung ergab. Dass die Beschwerdef�hrerin im Falle eines rechtswidrigen Vorgehens der Strafbeh�rde allenfalls einen Anspruch gegen den Staat nach dem kantonalen Haftungsgesetz hat, hielt bereits der Einzelrichter des Bezirksgerichts in der zitierten Verf�gung vom 14. Dezember 2007 zutreffend fest.
8.6.3 Die Beschwerdef�hrerin h�tte durch Zivilklage gegen die C.________ AG in einem ordentlichen Zivilprozess geltend machen k�nnen, dass sie die Anspruchsberechtigte sei. Sie h�tte zudem in dem hierf�r vorgesehenen Verfahren vorbringen k�nnen, dass im Zeitpunkt der �berweisung des Verm�genswerts auf ein Konto der C.________ AG ein aus der Auseinandersetzung um die G�ltigkeit der Zession vom 11. M�rz 1993 resultierender Pr�tendentenstreit zwischen ihr und der C.________ AG und damit ein Zweifelsfall in Bezug auf die Anspruchsberechtigung vorgelegen habe, welchen die Strafbeh�rde zu Unrecht nicht erkannt beziehungsweise zu Unrecht verneint habe, woraus sich eine Schadenersatzpflicht des Kantons nach den Regeln betreffend die Staatshaftung ergebe.
Weder die Frage der zivilrechtlichen Anspruchsberechtigung noch die Frage der Haftung des Kantons kann Gegenstand des vorliegenden Beschwerdeverfahrens sein.
8.7 Daraus folgt, dass die Vorinstanz im Ergebnis zu Recht dem Begehren der Beschwerdef�hrerin, es sei ihr ein Betrag von mindestens Fr. 3'289'000.-- herauszugeben bzw. auszuzahlen, nicht entsprochen hat. Die Beschwerde ist im Sinne der Erw�gungen abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat die Beschwerdef�hrerin die bundesgerichtlichen Kosten zu tragen.
Die Beschwerde wird im Sinne der Erw�gungen abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.
Die Gerichtskosten von Fr. 5'000.-- werden der Beschwerdef�hrerin auferlegt.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Z�rich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 1. Februar 2013
Der Pr�sident: Mathys
Der Gerichtsschreiber: N�f

References: Art. 204
 Art. 197
 Art. 197
 Art. 96
 Art. 168
 Art. 90
 Art. 80
 Art. 78
 Art. 81
 Art. 168
 Art. 168
 Art. 168
 Art. 96
 Art. 168
 Art. 91
 Art. 168
 Art. 168
 Art. 96
 Art. 168
 Art. 96
 Art. 168
 Art. 453
 Art. 168
 Art. 95
 Art. 96
 Art. 168
 Art. 168
 Art. 168
 Art. 9
 Art. 22
 Art. 930
 Art. 267
 Art. 267
 Art. 267
 BGE 
 Art. 267
 Art. 92
 Art. 267
 Art. 267
 Art. 267
 art. 267
 Art. 96
 Art. 168
 Art. 168
 Art. 168