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Timestamp: 2018-06-20 00:06:48+00:00

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Lkm 2014 10 internet by Christian Scharvogel - Issuu
Landkr is Landkreismagazin 10.2014
22.5.2014 Ausgabe 10
Familienspiel am Sonntag, 1. Juni 2014 in Roßtal
istags des neuen Kre er ed li g it M e r: all . Wir stellen vo Heraustrennen m zu 7 1 d n u 6 1 auf den Seiten Zweite Amtszeit hat begonnen: Interview mit Landrat Matthias Dießl [Seite 3]
Landkreis will „Bildungsregion in Bayern“ werden: Großes Interesse bei erstem Dialogforum in Stein [Seite 11]
Familienspiel 2014: Ausführliches Programm [Seite 13]
Landkreismagazin 10.2014
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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, am Sonntag, 25. Mai 2014, finden die Wahlen zum Europäischen Parlament statt. Die Europäische Politik und ihre Entscheidungen bestimmen sehr weitreichend die politischen und wirtschaftlichen Abläufe in den Mitgliedsländern. Deshalb ist Ihre Stimme wichtig. Bitte nutzen Sie Ihr Wahlrecht! Viele Bürger sorgen sich angesichts der Krise in der Ukraine um den Frieden in Europa. Die Staatsschuldenkrise in der Eurozone hat ebenfalls zu Beunruhigung in der Europäischen Union geführt. Ich bin davon überzeugt: Beide Herausfor-
derungen können nur gemeinsam in einem starken Europa gelöst werden. Europa kann nicht ohne seine Bürger gelebt werden. Leider war die Wahlbeteiligung in der Vergangenheit eher niedrig. Das überrascht, denn die Bürgerinnen und Bürger Europas bringen sich sehr wohl in die politische Debatte ein und zeigen Interesse. Nehmen wir nur das Beispiel „Wasserversorgung“. Die Diskussion über die EU-weite Regelungen für Wasserversorgungs-Konzessionen hat sehr viele Menschen mobilisiert. Ja, über eine Million Bürger haben eine Europäische Bürgerinitiative dazu unterstützt.
Auch Ihre Stimme ist wichtig! Gehen Sie wählen! Auf diese Weise setzen Sie ein deutliches Zeichen für eine lebendige Demokratie. Wer nicht wählt, stärkt die Falschen. Gehen Sie deshalb bitte zur Wahl und bestimmen Sie unsere Zukunft in Europa mit! Ihr
Matthias Dießl Landrat des Landkreises Fürth
Zweite Amtszeit von Landrat Matthias Dießl: „Alle Generationen sollen sich in unserem schönen Landkreis wohlfühlen” Herr Landrat, Sie sind bei den Landratswahlen im März mit großer Mehrheit im Amt bestätigt worden. Am 1. Mai hat die neue Legislaturperiode begonnen - und damit Ihre zweite Amtszeit. Wo wollen Sie den Landkreis in den kommenden sechs Jahren hinsteuern? Zunächst einmal möchte ich mich bei den Bürgerinnen und Bürgern für das große Vertrauen bedanken! Ich will mich dafür einsetzen, dass der Landkreis weiterhin für alle Generationen attraktiv bleibt. Familienfreundlichkeit ist dabei das A und O. Das heißt, wir müssen auf der einen Seite für junge Familien weiter bedarfsgerechte Angebote schaffen. Aber ebenso dürfen wir die ältere Generation nicht vergessen. Alle Generationen sollen sich bei uns wohlfühlen. Gemeinsam mit unseren Gemeinden müssen wir die Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren dem Bedarf entsprechend ausbauen. Ich möchte aber auch Jung und Alt wieder mehr zusammenführen. Da gibt es keine Patentrezepte, um das verbindende Element zu finden. Das ist eine der Herausforderungen,
der ich mich stellen möchte. Der Landkreis Fürth bewirbt sich mit seinen Gemeinden um Fördergelder der EU. Wir hoffen, dass diese genehmigt werden. Damit könnten dann weitere neue Projekte realisiert werden, unter anderem um die Generationen zu vernetzen. Jeder kann bei der Erarbeitung der Projekte mitarbeiten. Vor welchen großen Herausforderungen steht der Landkreis in den kommenden sechs Jahren? Wichtig ist es, auch weiterhin die Weichen
richtig für eine gute Entwicklung unserer Schulen zu stellen. In diesem Jahr wird der neue Schulentwicklungsplan vorgestellt. So wie es aussieht, haben sich viele Rahmenfaktoren positiv verändert. Insbesondere haben wir mehr junge Menschen bei uns als erwartet. Das sind gute Nachrichten. Unsere Strategie, ein familienfreundlicher Landkreis zu sein, geht also auch in diesem Bereich auf. Wir wollen das Netz im Bildungsbereich auch noch engmaschiger knüpfen. Der Landkreis hat ein Dialogforum gestartet, um das Qualitätssiegel „Bildungsregion in Bayern” zu erlangen. Dabei geht es um die Vernetzung der Bildungslandschaft - von der Kita über die Schule bis zur Ausbildungsstätte. Wir werden uns weiter Gedanken machen müssen, wie wir den Öffentlichen Personennahverkehr sinnvoll ausbauen wollen - um gute Alternativen zum Individualverkehr zu schaffen. Kompakte Angebote machen Bus und Bahn attraktiv. Da sehe ich gute Chancen, die Mobilität weiter zu verbessern. Wir haben zum Beispiel ein Gutachten in Auftrag gegeben, inwiefern die Busse auf der Rothenburger
Straße beschleunigt werden können. Die Ergebnisse dieser Untersuchung werden in Kürze zur Entscheidung vorliegen. Das alles sind wichtige Standortfaktoren in der Zukunft. Eine wichtige Entscheidung betrifft unser Landratsamt. Wir haben in den vergangenen Jahren viel unternommen, um die Kundenfreundlichkeit weiter zu steigern. Wir müssen uns jetzt die Frage stellen, ob es sinnvoll ist, weiterhin zwei Dienstsitze zu haben - nämlich Zirndorf und Fürth. Das Amtsgebäude in Fürth ist in die Jahre gekommen und müsste demnächst saniert werden. Möglicherweise ist ein Anbau in Zirndorf aber wirtschaftlicher und sinnvoller. Eine Grundsatzentscheidung muss sicherlich in den kommenden zwei, drei Jahren im Kreistag getroffen werden. Wir werden als Landkreis zusammen mit unseren Gemeinden auch die weiteren Entwicklungen im Zusammenhang mit der Gleichstromtrasse Ost-Süd sehr genau verfolgen. Bekanntlich hat der Landkreis gemeinsam mit allen 14 Gemeinden eine Resolution unterzeichnet und sich gegen die Trasse ausgesprochen - weil aus unserer Sicht nicht erklärt wurde, weswegen sie benötigt wird. Hier sind weitere Prüfungen und - sollten die Leitungen benötigt werden - geänderte Planungen erforderlich. Der Landkreis Fürth erstellt aktuell ein „Integriertes Klimaschutzkonzept“. Daran beteiligen sich alle unsere Kommunen. Unter anderem soll dabei eine detaillierte Energie- und CO2-Bilanz vorgelegt werden. Grundsätzlich soll sich das Integrierte Klimaschutzkonzept auf die Erreichung der nationalen Klimaschutzziele und damit auf die Notwendigkeit, die Treibhausgase bis 2050 um 80 bis 95 Prozent zu reduzieren, hin orientieren. Es sollen in dem Konzept die dazu notwendigen Maßnahmen für die nächsten zehn bis 15 Jahre identifiziert werden. Das Integrierte Klimaschutzkonzept hat dabei alle klimarelevanten Bereiche zu umfassen - etwa die eigenen Liegenschaften, die Straßenbeleuchtung, die privaten Haushalte und die Bereiche Gewerbe, Handel und Dienstleistungen, Industrie, Verkehr, sowie Abwasser und Abfall. Gibt es weitere bauliche Schwerpunkte? Auch hier wird ein Schwerpunkt bei unseren Schulen liegen. Die Realschule in Zirn-
dorf und die Förderschule in Cadolzburg werden jeweils eine eigene Mensa erhalten und Räume für die Ganztagsschule. Die millionenschwere Generalsanierung des Dietrich-Bonhoeffer Gymnasiums kommt in die Schlussphase. Danach werden wir mit der Sanierung des Gymnasiums in Stein beginnen. Der Umbau der Landwirtschaftsschule, deren Träger der Landkreis ist, und des Amtes für Landwirtschaft in Fürth steht ebenfalls bald vor dem Abschluss. Im Straßenbaubereich werden wir weiter unsere Straßenbauprogramm abarbeiten und natürlich jährlich fortschreiben - hier liegt neben der Erhöhung der Verkehrssicherheit unser Augenmerk auch auf neuen Radwegen. Wir wollen ein fahrradfreundlicher Landkreis sein! Weshalb ist der Ausbau des Radwegenetzes eigentlich so wichtig? Gerade unsere Familien schätzen die Radwege - das gehört mit zur Familienfreundlichkeit und bedeutet auch Barrierefreiheit. Andererseits sind wir mittlerweile eine beliebte Naherholungsregion geworden. Unser Regionalmanagement hat dazu viel beigetragen - beispielsweise mit neuen Broschüren. Davon profitieren letztendlich auch wieder die Geschäfte vor Ort, weil mehr Kaufkraft in die Region kommt. Bis 2017 wird die Cadolzburg zur Erlebnisburg umgebaut sein. Wir bekommen dann einen weiteren Besuchermagneten in den Landkreis. Der Umbau der Burg beschäftigt uns seit Jahrzehnten und kommt nun also sehr bald zu einem erfolgreichen Ende. Hier zeigt es sich, dass sich Hartnäckigkeit bezahlt macht. Andere Landkreise in Bayern leiden derzeit unter schwindenden Einwohnerzahlen und haben kaum Gestaltungsspielräume. Der Landkreis Fürth ist eine beliebte Zuzugsregion. Fällt es da leichter, Ideen zu verwirklichen? Grundsätzlich ja. Man muss aber immer achtgeben, dass sich dieser erfreuliche Trend nicht verändert. Und da müssen alle zusammenarbeiten: der Landkreis Fürth und die Gemeinden vor Ort. Ich will die positive Einwohnerentwicklung im Landkreis nutzen. Und dabei werden - wie schon in meiner ersten Amtszeit Netzwerke wieder eine sehr zentrale Rolle spielen. Man muss sich gegenseitig kennen, damit sich Synergien ergeben und
gemeinsam Dinge vorangebracht werden können Muss der Landkreis noch mehr tun, um die Familien, die in den Landkreis ziehen, stärker zu integrieren? Große Integrationsprobleme haben wir zwar noch nicht identifiziert. Aber gerade wenn man eine Zuzugsregion ist, bedeutet dies, dass auch mehr Menschen mit Migrationshintergrund zu uns kommen werden. Darauf bereiten wir uns vor. Wir haben bereits eine Bedarfsanalyse durchgeführt und bestimmen im Landratsamt eine Integrationsbeauftragte oder einen Integrationsbefauftragten. Sie haben in Ihrer ersten Amtszeit regelmäßig Unternehmen besucht und hatten für die Anliegen der Wirtschaft immer ein offenes Ohr. Werden Sie dies so beibehalten? Dieser enge Kontakt hat sich bewährt, so dass ich neben den Firmenbesuchen auch die Wirtschaftskreise fortsetzen werde. Wir entwickeln derzeit gemeinsam mit der IHK ein Zukunftsleitbild. Ich würde mich sehr freuen, wenn es gelingt, eine hochschulnahe Einrichtung in den Landkreis zu holen. Davon würden unsere Unternehmen und unsere Bildungslandschaft sicherlich profitieren - denn Fachkräfte vor Ort werden immer wichtiger. Die meisten Entscheidungen werden Im Kreistag getroffen. Dort hat es einen Umbruch gegeben. Fast ein Drittel der Kreisräte ist - überwiegend aus Altersgründen - ausgeschieden. Es gibt nun 23 Kreisräte, die erstmals in dem Gremium sitzen. Macht es das einfacher oder schwieriger? Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den Kreisgremien. Mir ist es wichtig, gemeinsam Zukunft zu gestalten. Wenn es nun eine Reihe neuer Kreisräte gibt, bedeutet dies vielleicht auch, dass manche Themen von einer neuen Seite diskutiert werden. Ich hoffe, dass sich viele Kreisräte engagiert einbringen. Ich lade jedenfalls herzlich dazu ein. Herr Landrat, vielen Dank für diese Informationen und viel Erfolg für die neue Amtszeit. (Interview: Roland Beck)
Vereintes Europa: Spurensuche in Stein Stein - Am 9. Mai war Europatag. Die lokale Agenda 21-Gruppe der Stadt Stein erinnerte an diesem Datum mit einer Festveranstaltung an einen großen Europäer aus dem Landkreis Fürth - den allerdings kaum jemand mit europäischer Politik in Verbindung bringt: Lothar von Faber. Der Mann, der den Grundstein dafür legte, dass Faber-Castell zu einer weltweit bekannten Marke wurde, dachte schon im 19. Jahrhundert an ein gemeinsames Europa. Im Jahre 1879 veröffentlichte er in seinem Buch „Die Zukunft Nürnbergs“ seine Ideen für ein zukünftiges Europaparlament. Anton Wolfgang Graf von Faber-Castell bezeichnete Lothar von Faber bei dem Festabend als einen „außergewöhnlichen Mann”. Der Ururenkel des einstigen Unternehmers nahm die Zuhörer in seinem Vortrag mit auf eine spannende Reise in die Vergangenheit. Im Jahr 1839 übernahm Freiherr Lothar von Faber nach dem Tod seines Vaters Georg Leonhard die Bleistiftfabrik in Stein. Nachdem er in Schreibwarenunternehmen der damaligen Handelsmetropolen Paris und London wichtige Erfahrungen sammeln konnte, modernisiert der 22-Jährige (!) den väterlichen Betrieb von Grund auf. Stets hatte er sein ehrgeiziges Ziel vor Augen: „... mich auf den ersten Platz emporzuschwingen, indem ich das Beste mache, was überhaupt in der Welt gemacht wird.“ Als erster Bleistiftfabrikant machte sich Lothar von Faber von Zwischenhändlern unabhängig und bereiste persönlich die wichtigsten europäischen Länder. Er knüpfte ein weltweites Handelsnetz, das er von der 1855 gegründeten Pariser Niederlassung aus steuerte. Bereits 1849 war er mit einer Verkaufsgesellschaft in New York vertreten, es folgten eine weitere Niederlassung in London (1851) sowie Agenturen in Wien (1872) und St. Petersburg (1874). „Er erkannte bereits damals, welche Bedeutung die Globalisierung haben würde”, sagte Anton Wolfgang Graf von Faber-Castell. Der politische Weg Lothar
vlnr: Wolf Hergert vom Verein „Geschichte für alle“, Kerstin Krause-Rauscher und Hans-Peter Schobig von der Agenda 21, der Europaabgeordnete Martin Kastler, Anton-Wolfgang Graf von Faber-Castell, Landrat Matthias Dießl und Steins Bürgermeister Kurt Krömer
von Fabers begann in den 1860er-Jahren: 1865 wurde er zum Reichsrat der Krone Bayerns ernannt und nahm danach regelmäßig an den Sitzungen in München teil. 1879 schrieb Lothar von Faber: „Hoffen wir, dass vor allem die Völker der sechs europäischen Großmächte sich zu einem Modus vereinigen, durch welchen in dauernder Weise ein gesicherter Rechtszustand für alle Nationen ermöglicht wird.” Er schlägt ein europäisches Parlament vor, „zu welchem jede Großmacht Abgeordnete, vielleicht je 18 an der Zahl, entsenden und welches somit aus 108 der besten und edelsten Männer Europas bestehen würde.” „Er dachte global, handelte aber auch lokal”, sagte Graf von Faber-Castell. So verbesserte Lothar von Faber die sozialen Standards seiner Belegschaft in der Steiner Bleistiftfabrik fortlaufend. 1844 gründete er einer der ersten Betriebskrankenkassen Deutschlands und die erste Bayerns. Es folgten Rentenkasse, Bank, Kindergarten und Schule, Bibliothek, Gesangverein und Werkswohnungen. Napoleon III. war so fasziniert, von dem, was sich in Stein tat, dass er eine Delegation in die Faberstadt entsandte. Wolf Hergert vom Verein „Geschichte für Alle” bedauerte in seinem Impulsreferat, dass es bis heute keine wissen-
schaftliche Biographie über Lothar von Faber gibt. Deshalb sei vieles über seine politischen Erfolge kaum bekannt. Lothar von Faber erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Verdienstorden St. Michael, die begehrte königliche Ludwigsmedaille für Wissenschaft und Kunst in Gold, den Orden der französischen Ehrenlegion und den Civil-Verdienstorden der königlich württembergischen Krone. „Damals solche Netzwerke aufzubauen, in ganz Europa, und darüber hinaus, war ungemein schwierig. Es gab weder Linienflüge noch Internet und E-Mails. Wir können uns heute nur schwer vorstellen, wie das funktionierte”, meinte Landrat Matthias Dießl. Steins Bürgermeister Kurt Krömer bedankte sich bei Hans-Peter Schobig von der Agenda 21 für die Organisation der Veranstaltung. Der Europaabgeordnete Martin Kastler sagte: „Ein Europa ohne Grenzen ist für uns heute schon fast zu selbstverständlich geworden.” Es werde oft vergessen, dass es vor gar nicht langer Zeit noch Grenzkontrollen, Einreisebeschränkungen oder Zölle gab. Die EU nütze den Unternehmen gleichermaßen wie jedem EU-Bürger. Musikalisch umrahmt wurde der Abend vom Querflötenensemble der Musikschule Stein unter der Leitung von Ines Laux.
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Landrat tauschte die Rollen: Einen Vormittag lang Einsatz für Asylbewerber bei der ZAE Zirndorf
Landrat Matthias Dießl ließ sich in der ZAE Zirndorf über die dortige Arbeit der Caritas informieren
Zirndorf – Landrat Matthias Dießl hat einen Vormittag lang in der Zentralen Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber ZAE Zirndorf den Caritas-Mitarbeiterinnen von Kindergarten, Kleiderkammer und Sozialberatung bei der Arbeit geholfen. Die ZAE Zirndorf an der Rothenburger Straße bietet in Gebäuden und Wohncontainern aktuell rund 1000 Asylbewerbern Unterkunft. Das Diakonische Werk Schwabach, die Evangelische Kirchengemeinde Zirndorf, die Rummelsberger Dienste und der Caritasverband Nürnberg sind gemeinsam Träger der Flüchtlingsarbeit im Sozialzentrum und der ZAE – wobei die Caritas für die Bereiche Kinderbetreuung, Kleiderkammer und Sozialberatung (letzteres gemeinsam mit den Rummelsberger Diensten) zuständig ist. Der Rollentausch für einen Vormittag begann im Kindergarten der ZAE. Dort erfuhr der Landrat, dass zwar ganz viel Kakaopulver vorhanden ist, aber im Budget keine Milch mehr war. Deswegen ließ Matthias Dießl Milch kommen. Die rund 20 Kinder ließen sich da-
nach den leckeren Schokotrunk schmecken. Apropos Schmecken: So lautete auch das Tagesthema für die Kleinen, von denen viele beispielsweise zum allerersten Mal eine heimische Gurke probierten. Weiter ging es für den Landrat in die Kleiderkammer, wo er die Mitarbeiterinnen bei der Wäscheausgabe unterstützte. Erst musste eine komplette Familie eingekleidet werden, danach kamen zwei Männer. „Da war es schon schwerer, etwas Passendes zu finden“, berich-
tete Matthias Dießl. „Wir freuen uns natürlich über Spenden. Besonders Kleidung für Männer werden benötigt“, erklärten die Mitarbeiterinnen. Wer etwas spenden möchte, sollte zuvor unter der Nummer (0911) 69 55 71 anrufen. In seiner letzten Vormittagsstation konnte der Landrat Caritas-Sozialpsychologin Ute Kolley dann zwar nicht aktiv bei ihrer Beratungsarbeit zur Hand gehen, informierte sich dafür aber eingehend über den Ablauf und häufige Themen dieser Gespräche, die oft tief in intime Details reichen und darum stets ohne weitere Zuhörer, höchstens mit Übersetzer stattfinden. Insbesondere die Schicksale der unbegleiteten Kinder und auf der Flucht missbrauchten Frauen gehen Ute Kolley und ihren zwei Beratungs-Kolleginnen von den Rummelsberger Diensten regelmäßig unter die Haut. Am Ende seines Rollentausch-Tages bei der Caritas in der ZAE zeigte sich Matthias Dießl schließlich beeindruckt: „Ich kenne die Aufnahmeeinrichtungen recht gut von Besuchen und Führungen. Aber so ein unmittelbarer, wenn auch nur kurzer Blick hinter die Kulissen eröffnet noch einmal ganz andere Perspektiven.“ Er bedankte sich bei den versammelten Caritas-Kolleginnen für die herzliche Aufnahme und wünschte dem Team zum Abschied nachdrücklich: „Kraft, Ausdauer und weiter viel Erfolg.“
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„Flexible Grundschule”: Modellprojekt startet in Roßtal und Großhabersdorf Roßtal - Die Grundschulen Roßtal und Großhabersdorf erhalten vom Schuljahr 2014/15 an das Profil „Flexible Grundschule“. Ziel dieses Schulversuches ist es, den unterschiedlichen Begabungen und Interessen der Grundschülerinnen und Grundschüler gerechter zu werden sowie die Individuelle Lernentwicklung intensiver zu fördern.
Demzufolge sieht die Flexible Grundschule ein passgenaues und individualisierendes Lernangebot für die Eingangsstufe vor. Die Verschiedenheit der Schülerinnen und Schüler in den jahrgangsgemischten Klassen wird als Chance für ein gemeinsames Lernen von- und miteinander genutzt. Der unterschiedlichen Entwicklung ist auch die Verweildauer angepasst: Die Schüler können die Eingangsstufe in einem, zwei oder drei Jahren durchlaufen. Bei dem Modellversuch werden die ersten beiden Jahrgangsstufen der Grundschulen pädagogisch und organisatorisch in einer flexiblen Eingangsstufe organisiert. Diese kann für die Schülerinnen und Schüler je nach eigener Leistungsfähigkeit zwischen ein und drei Jahre dauern. Vom individuellen Leistungsstand der einzelnen Schülerin und des einzelnen Schülers ausgehend entwickeln die Lehrkräfte ein Lernangebot, mit dem eine optimale Förderung der Zusammen fahren, Sprit sparen:
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Kinder möglich ist. Den Schulen werden je nach Situation vor Ort mehrere Lehrer­ wochenstunden zugewiesen, damit die Lehrkräfte die nötige Differenzierung beim Lernangebot für die Schülerinnen und Schüler leisten können. Die Lehrkräfte selbst werden in entsprechenden Fortbildungsveranstaltungen auf die Arbeit in den jahrgangskombinierten Klassen der Flexiblen Grundschule vorbereitet. Parallel finden Fortbildungsangebote für die koordinierenden Lehrkräfte, für die Schulleitungen und Vertreter der Schulaufsicht statt. Gestartet worden war der Modellversuch „Flexible Grundschule“ zum Schuljahr 2010/11 mit zunächst 20 Standorten. Im Schuljahr 2012/2013 wurde der Schulversuch bereits um 60 Schulen erweitert. Der Landtagsabgeordnete Hans Herold freute sich, dass dieses Schulmodell nun auch im Landkreis starten kann. Die Modellklassen besuchen Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 und 2, teils auch 3 und 4. Die Klassenschülerzahl ist auf 25 Kinder begrenzt. Die Unterschiedlichkeit der Schülerinnen und Schüler wird als Chance genutzt, gezielt von- und miteinander zu lernen. Die Schulanfänger erfahren so von Anfang an die Unterstützung durch ihre älteren Mitschüler. Diese wiederum erleben sich als Könnende, übernehmen Mitverantwortung und gewinnen dadurch an Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Die Altersmischung ist den Schulanfängern aus der Situation in den Kindertageseinrichtungen bekannt. Die Flexible
Grundschule knüpft an die Vorerfahrungen der Kinder an und führt die vertraute Situation des miteinander Arbeitens und Lernens unterschiedlicher Altersgruppen fort. Kinder beginnen die Grundschulzeit mit unterschiedlichen Vorkenntnissen. Damit das Lernangebot optimal an den individuellen Lernstand angepasst werden kann, ermitteln die Lehrkräfte die Lernausgangslage der Schulanfänger. So kann auf der Basis der gewonnenen Erkenntnisse jedes einzelne Kind von Anfang an entwicklungsgerecht gefördert werden. Das Unterrichtskonzept berücksichtigt die Verschiedenheit der Kinder. Daher werden in den Klassen der Flexiblen Grundschule gemeinsame Themen und offene Aufgaben angeboten, die differenziert und in kommunikativen Lernsituationen bearbeitet werden. Darüber hinaus werden bewährte und neue Unterrichtsmethoden in schüleraktivierenden Lernumgebungen genutzt, die ein Lernen im eigenen Tempo ermöglichen. Neben der unterschiedlichen Verweildauer ist den „Flexiblen Grundschulen“ ein sogenanntes Lerngespräch zwischen Lehrer/innen, Schüler/innen und Eltern anstelle des Zwischenzeugnisses bis zur dritten Jahrgangsstufe möglich. Darüber hinaus wird auf bruchlose Übergänge sowohl zwischen Kindertagesstätte und Grundschule als auch zu den weiterführenden Schulen Wert gelegt.
„Hand in Hand”: Leseprojekt der Realschule Zirndorf für mehr Toleranz Zirndorf - Seit 2008 trägt die Realschule Zirndorf den Titel „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage”. Nun fand das nächste Projekt für mehr Toleranz und Rücksichtnahme statt. Der Titel lautete: „Hand in Hand - Die Realschule Zirndorf liest”. Den fünften bis achten Klassen wurde eine Lektüre zum Thema Mobbing vorgegeben. Das Ende wurde aber nicht verraten. Jeder Schüler musste sich einen eigenen Schluss ausdenken. Die neunten Klassen bekamen bei dem Projekttag prominente Unterstützung: Die Landtagsabgeordnete Petra Guttenberger, der Landtagsabgeordnete Harry Scheuenstuhl, der stellvertretende Landrat Franz X. Forman, Zirndorfs Bürgermeister Thomas Zwingel, der Bezirkskoordinator von „Schule ohne Rassismus” Bertram
Höfer sowie Schulleiter Josef Nisster trugen den Schülerinnen und Schüler sechs Kurzgeschichten vor - auch hierbei ging es unter anderem um das Thema Mobbing. Unterstützt wurden die Vorleser außerdem vom Leiter der Mittagsbetreuung an der Realschule Zirndorf sowie von drei Studentinnen der Universität Erlangen- Mit prominenter Unterstützung wurde das Leseprojekt für mehr Nürnberg. Die neunten Toleranz an der Realschule Zirndorf durchgeführt Klassen wurde nach den Kurzgeschichten mit verschiedenen Situa- von den Lehrkräften Anja Eckl und Kontionen konfrontiert und mussten dann mit rad Roesch. Die Hauswirtschaftsgruppe roten und grünen Karten abstimmen, wie der siebten Klassen hatte sich mit ihrer Lehrerin Sigrid Schiller um die Verpflesie sich entscheiden würden. Organisiert worden war der Vormittag gung der Gäste gekümmert.
Erfolgsmodell für Schüler mit Förderbedarf: Die Tandemklasse Cadolzburg Cadolzburg - Alle Schüler brüten über ihren Aufgaben. Man merkt, dass sie kurz vor der Abschlussprüfung stehen. Bei den gemeinsamen Besprechungen schauen aber nicht alle Schüler zum Lehrer an die Tafel. Einige arbeiten eifrig an ihren eigenen Aufgaben weiter, eine zweite Lehrkraft sitzt bei ihnen und unterstützt sie dabei. Nach einiger Zeit werden einige Schüler unruhig, ihnen sind die Aufgaben zu schwierig. Die zweite Lehrkraft verlässt mit einer kleinen Schülergruppe den Raum und geht im Nebenraum intensiv auf die Bedürfnisse der einzelnen Schüler ein. In der nächsten Stunde arbeiten alle wieder zusammen in Gruppen an den Aufgaben zu den Entwicklungsländern. Nur wenn man genau hinsieht, kann man erkennen, dass die Arbeitsaufträge unterschiedlich sind. Zwei Lehrer, Nebenraum, Unterrichtsstoff auf unterschiedlichem Niveau?
In der Tandemklasse an der Mittelschule Cadolzburg ist das die Regel. Seit dem Schuljahr 2011/12 werden hier 20 Schüler, davon neun Kinder mit hohem sonderpädagogischem Förderbedarf in den Bereichen geistige Entwicklung, Autismus, Lernen, Verhalten und Sprache zusammen von zwei Lehrkräften unterrichtet. Dabei handelt es sich um einen Mittelschullehrer und eine Förderschullehrerin der Dillenbergschule Cadolzburg, die 25 Stunden gemeinsam in der Klasse vor den Schülern stehen. Aller Anfang war dabei schwer. „Schüler aus anderen Klassen dachten, dass wir dumm sind!“, äußert sich eine Schülerin. Einige berichteten, dass der Umgang mit den „besonderen Kindern“ manchmal sehr schwer war. In den drei Jahren hat sich aber einiges getan. So antworteten viele Schüler auf die Frage, was ihnen besonders gut gefallen hat, dass ihre Klasse sehr gut zusammen gehalten habe. Allen Schülern hat der Unterricht mit
zwei Lehrern gut getan: „Ich fand es gut, dass wir zwei Lehrer hatten. Es hatte immer jemand Zeit für unsere Fragen!“, meint eine Schülerin. Ein weiterer Schüler äußert: „Der Nebenraum war super, dort konnte man bei Problemen mit einem Lehrer in einem kleinen Kreis üben.“ Wie geht es nach diesen drei Jahren weiter? Für einige beginnt nach dem Qualifizierenden Mittelschulabschluss bzw. dem erfolgreichen Mittelschulabschluss die Ausbildung. Andere bleiben der Schule treu und lernen weiter für ihren Mittleren Bildungsabschluss. Für ein paar Schüler beginnt die Vorbereitung für die Ausbildung am Berufsausbildungswerk Nürnberg (BAW), einer Berufsschule für Schüler mit sonderpädagogischen Förderbedarf oder in anderen beschützenden Maßnahmen, wie die Werkstatt für Behinderte. Dabei wird in Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit für jeden Schüler der geeignete Weg gefunden.
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Landkreis Fürth will „Bildungsregion in Bayern” werden Stein - Der Landkreis Fürth schickt sich an, das Qualitätssigel „Bildungsregion in Bayern” vom Bayerischen Kultusministerium zu erhalten. Dadurch soll die Zukunft der jungen Menschen in der Region mit einem passgenauen Bildungsangebot gesichtert werden. Das Projekt wurde in der Aula des Gymnasiums Stein vorgestellt. Rund 140 Interessierte waren der Einladung gefolgt. „Es freut mich, dass wir so viele Unterstützer für dieses ehrgeizige Ziel haben”, sagte Landrat Matthias Dießl. Wie Stefan Graf vom Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst in Stein erläuterte, werden Bildungsregionen im Dialog mit den Verantwortlichen vor Ort geschaffen. „In einer Bildungsregion arbeiten Schulen und außerschulische Organisationen zusammen, um die Bildungsqualität in ihrer Region zu verbessern.” Graf erklärte auch die Ziele: „Wenn sich Schulen und andere Institutionen noch besser vernetzen, wird die Betreuung der Kinder und Jugendlichen im Landkreis kontinuierlich verbessert.” Idealerweise gestalten deshalb alle Akteure gemeinsam ein Bildungsnetz für die Region, in dem jedes Kind seinen individuellen Weg gehen, aber auch kein Kind durch das Netz fallen kann. Landrat Matthias Dießl erläuterte: „Durch optimierte und transparente Strukturen soll ein Mehrwert für alle, die im Landkreis Fürth im Bereich Bildung beteiligt sind, erreicht werden. Das hierzu erforderliche regionale Konzept soll unter Einbeziehung möglichst vieler Partner im Bildungsbereich erstellt werden.” Die Auftaktveranstaltung in Stein war zugleich das erste sogenannte Dialogforum auf dem Weg des Landkreises zur Bildungsgregion in Bayern. Nach Stein waren unter anderem Vertreter der Schulaufsicht und des Kreisverbands des Bayerischen Gemeindetags und Bezirkstagspräsident Richard Bartsch gekommen. Der Landrat konnte außerdem zahlreiche Kreisräte, Bürgermeister, Schulleiter, Eltern- und Schülervertretungen, örtliche Personalvertretungen für die Schulen, die
In vier Arbeitskreisen sollen Projekte ausgearbeitet werden
Schulaufsicht, Mitglieder des Jugendhilfeausschusses, der Kreisjugendring, gemeindliche Jugendreferentinnen und -referenten sowie Vertreter der Industrie- und Handelskammer, der Handwerkskammer, der Arbeitsverwaltung und der Kirchen begrüßen. Im ersten Dialogforum stellte Hildegund Rüger, Vorsitzende der Konferenz der Schulaufsicht, die fünf möglichen Säulen der Bildungsregion vor. Landrat Matthias Dießl präsentierte den IstZustand, der bereits im Vorfeld des Dialogforums erfasst worden war. Er ging unter anderem auf die Übertrittsquoten von der Grundschule auf die weiterführenden Schulen ein. Zudem wurden von ihm mögliche Handlungsfelder für die Entwicklung hin zu einer Bildungsregion aufgezeigt. „Wir haben im Landkreis schon sehr gute Strukturen im Bereich der Bildung. Nun gilt es diese weitere zu optimieren und das Netz noch engmaschiger zu fassen”, sagte der Landrat. Der Landkreis Fürth hat hierzu vier Schwerpunkte ausgewählt, die in Arbeitskreisen bearbeitet werden: Der erste Arbeitskreis beschäftigt sich mit Kooperationen. Hierbei geht es vor allem darum, die Übergänge von den einzelnen Schularten durch einen intensiven Dialog aller Beteiligter weiter zu optimieren. Der zweite Arbeits-
kreis trägt die Überschrift „Lebenslagen”. Hier stehen junge Menschen mit Migrationshintergrund, Behinderungen, besonderem Förderbedarf, in Krisen sowie sozial benachteiligte junge Menschen im Blickpunkt. Der dritte Arbeitskreis will junge Menschen für die Bürgergesellschaft gewinnen. Zugleich geht es um Kooperation von schulischen und außerschulischen Partnern zur Stärkung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf insbesondere bei Ganztagsangeboten. Die ehrenamtliche Jugendarbeit in Jugendverbänden, Vereinen und Kirchen aber auch die offene Jugendarbeit sollen dazu gestärkt und gesichert werden. Der vierte Arbeitskreis beschäftigt sich mit dem Älterwerden der Gesellschaft, also dem demographischen Wandel. Weil es immer weniger junge Menschen gibt, ist es eine Herausforderung, die bestehenden Schulen zu erhalten. Dieser Arbeitskreis wird sich deswegen mit der Sicherung von wohnortnahen Schulen und Ausbildungsstätten beschäftigen. Landrat Matthias Dießl bezeichnete das erste Dialogforum am Gymnasium in Stein als „vollen Erfolg”, weil viele Teilnehmer stark in den Arbeitsphasen mitgewirkt hätten, so dass nun erste Aufgaben ausgewertet werden könnten. Zur Fortsetzung nächste Seite
musikalischen Umrahmung trug die 14 Jahre alte Laura Reicher vom Gymnasium Stein bei. Von den 136 Teilnehmern wollen sich bisher 73 Teilnehmer aktiv oder begleitend beteiligen - das entspricht 54 Prozent. Es konnten auch bereits Termine für die ersten beiden Treffen der vier eingerichteten Arbeitskreise vereinbart werden, so dass der zügige Weitergang des Bildungsprozesses gewährleistet ist. Ende des Jahren sollen die Ergebnisse bei einem zweiten Dialogforum
präsentiert werden. Im Zentrum dieses Abschlussberichts stehen das erarbeitete Konzept und die Umsetzungsschritte, die seit dem ersten Dialogforum erfolgt sind. Auf Basis dieses Berichts wird im zweiten Dialogforum der Beschluss gefasst, ob der Landkreis den Antrag auf Verleihung des Qualitätssiegels stellen soll. Wenn ein positiver Beschluss gefasst wird, wird eine entsprechende Bewerbung erstellt. „Die Konferenz der Schulaufsicht prüft und bewertet die Bewerbung un-
ter Berücksichtigung der Stellungnahme des Bayerischen Landesjugendamts (ZBFS) sowie des Bayerischen Jugendrings. Danach legt sie die Bewerbung mit einem Entscheidungsvorschlag dem Staatsministerium für Unterricht und Kultus vor. Dieses entscheidet schlussendlich über die Bewerbung”, erklärte Stefan Graf. Landrat Matthias Dießl rief alle Interessierte zur Mitarbeit auf. Er gab das Motto aus: „In der Region, aus der Region, für die Region“.
Spielmobil „RATZEFATZ“ tourt wieder durch den Landkreis Der bunte Spielbus des Landkreises Fürth kommt in diesem Jahr bereits in seiner 28. Saison zu den Kindern in die Städte und Gemeinden des Landkreises Fürth. Bereits im Vorfeld hat sich das Spielmobilteam tolle Themen ausgedacht, die dann in den einzelnen Aktionen mit vielen Spielen und Bastelsachen umgesetzt werden. Außerdem haben wir einige neue Spielgeräte dabei, die darauf warten, von vielen Kindern bespielt zu werden. Das RATZEFATZ-Team freut sich auf die kommende Saison, auf viele kleine und große Besucher und einen ganz wunderbaren Sommer, denn beim Spielmobil können Kinder: Die Welt entdecken, tolle Sachen basteln, Abenteuer erleben, neue Freunde kennen lernen und vieles mehr!!!
Die nächsten Termine: VEITSBRONN Sportplatz Retzelfembacher Straße Dienstag, 10. bis Freitag, 13.06. jeweils von 14.30 bis 18.00 Uhr Ein Leben im Weltraum: Von Planeten, Aliens und Astronautenkost BUCHSCHWABACH Bolzplatz am Turnplatzweg Donnerstag, 26.06. und Freitag, 27.06. jeweils von 14.30 bis 18.00 Uhr Ob Kreide, Pulver, Fingerfarben oder Acryl – Wir spielen in der bunten Welt der Farben
OBERASBACH Spielplatz am Regenbogen Montag, 30.06. bis Donnerstag, 03.07. jeweils von 14.30 bis 18.00 Uhr Aus alt mach Neu Recycling und Neugestaltung von Wegwerfgegenständen CADOLZBURG Platz vor der Jahnturnhalle Montag, 07. bis Donnerstag,10.07. jeweils von 14.30 bis 18.00 Uhr Ein Leben im Weltraum: Von Planeten, Aliens und Astronautenkost
Jugendliche sollen verstaubte Rollenklischees aufbrechen Landkreis Fürth - Das Bayerische Sozialministerium ruft gemeinsam mit dem Bayerischen Bildungsministerium zur Teilnahme am Jugendwettbewerb „Rollenbrecher 2014” auf. Dabei sollen Jugendliche Aktionen zum Thema „Chancengerechtigkeit für Frauen und Männer” durchführen. Dies können beispielsweise Interviews, Theaterszenen, ein Film oder die Aufnahme eines Songs sein. Diese Aktion filmen die Jugendlichen und reichen die Dokumentation als Wettbewerbsbeitrag bis zum 29. Juli 2014 ein. Die Gewinnerinnen und Gewinner des Jurypreises und des Publikumspreises erhal-
ten jeweils 600 Euro. „Wenn technikbegeisterte Mädchen einen sozialen Beruf und sozial engagierte Jungen einen technischen Beruf wählen, dann liegt das häufig an starren Rollenbildern. Noch immer prägen diese verstaubten Klischees die Berufswahl vieler Jugendlicher“, erklärte Bayerns Frauenministerin Emilia Müller anlässlich des Starts des Jugendwettbewerbs ‚Rollenbrecher 2014‘ und ergänzte: „ Deshalb ist es mir besonders wichtig, dass sich junge Menschen bewusst mit Rollenbildern für Frauen und Männer auseinander setzen. Denn nur so können sie ihre Entschei-
dungen selbstbestimmt treffen und ihre Vorstellung von Chancengerechtigkeit verwirklichen. Die Aktion ‚Rollenbrecher‘ eignet sich hierzu hervorragend. Ich möchte daher unsere Jugendlichen auffordern: Macht mit!“ Alle Infos: www.rollenbrecher.de
Auf geht‘s zum Familienspiel 2014! Start und Ziel in Roßtal Roßtal - Das 31. Familienspiel des Landkreises Fürth findet dieses Mal in Roßtal statt. Start und Ziel befinden sich beim Freizeitgelände an der Hochstraße.
das Ziel erreicht sein. Die reguläre Strecke beträgt 28 Kilometer. Für Familien mit Kindern gibt es eine kürzere, nur 18 Kilometer lange Route. Das beliebte Familienspiel wird wie immer in Kooperation von Landkreis Fürth, Sparkasse Fürth und Fürther Nachrichten veranstaltet. Es winken tolle Preise, die Landrat Matthias Dießl gegen 16 Uhr übergeben wird. Das Rahmenprogramm des Familienspiels finden Sie nebenstehend.
Wie immer gilt es, eine Strecke mit dem Fahrrad oder zu Fuß zurückzulegen und dabei spannende Fragen zu beantworten. Gestartet werden kann zwischen 9 und 13 Uhr. Spätestens um 15 Uhr muss
Sonntag, 1. Juni 2014 Roßtal
Gehen Sie auf Radtour und lösen Sie unterwegs unsere Rätselfragen. AM ZIEL WINKEN TOLLE PREISE! Die Teilnahme ist kostenlos!
Wählen Sie zwischen zwei unterschiedlich langen Rundkursen: 28 km oder 18 km (für Familien mit kleineren Kindern). Unterwegs warten verschiedene Rätselfragen auf Sie, die zur Lösung des Gewinnspiels verhelfen. Die Preise für beide Routen werden separat verliehen.
PROGRAMM 10 bis 17 Uhr Kindermusiker Geraldino, Clown Melman, Zauberer Manolo Spielmobil-Aktionen Hüpfburg der Fürther Nachrichten Turnverein Roßtal (Turnen, Kinderballett, Tanzteufel) Deutsch-Französischer Freundeskreis mit Boulespiel FFW Roßtal BRK Roßtal Musikzug Roßtal
Wintersdorf Lind
START UND ZIEL: Roßtal, Freizeitgelände Hochstraße (VGN-Haltestelle Roßtal Wegbrücke) Start zw. 9.30 und 13 Uhr Zielankunft spät. 15 Uhr Preisverleihung 16 Uhr
Stöckach Weitersdorf ROSSTAL START & ZIEL
Kastenreuth Clarsbach Oedenreuth
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Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt. Weitere Infos: www.landkreis-fuerth.de
Jeder Teilnehmer erhält einen Getränkegutschein!
Programm Familienspiel am Sonntag, 1. Juni 2014 Start und Ziel: Roßtal, Gelände Freizeit und Erholung an der Hochstraße Start: zwischen 9.30 Uhr und 13.00 Uhr Ziel: spätestens 15.00 Uhr Preisverleihung: 16.00 Uhr 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr:
TV Roßtal: Kindergartenkinder mit Schäfchentanz
TV Roßtal: Leistungsturner
13.45 Uhr bis 13.50 Uhr:
TV Roßtal: Ballett
14.30 Uhr bis 15.00 Uhr:
TV Roßtal: Tanzteufel
Außerdem: •	Stand Jugendamt •	Stand Gesundheitsamt zum Thema „Zeckenschutz und Sonnenschutz“ •	Stand Polizei mit Fahrradcheck und Sicherheitshinweisen •	Stand Sparkasse Fürth •	FFW Roßtal •	BRK Roßtal •	Hüpfburg und •	VW-Bulli der Fürther Nachrichten
Diabetes: Gesundheitsamt beteiligte sich am Steiner Gesundheitstag Stein - Das Gesundheitsamt am Landratsamt Fürth hat beim dritten Steiner Präventions- und Gesundheitstag über die Volkskrankheit Dia­ betes informiert. In Bayern tritt der sogenannte „Diabetes mellitus” im Vergleich zum gesamten Bundesgebiet weniger häufig auf. Derzeit leben dennoch rund eine Million Menschen mit einem bekannten „Diabetes mellitus” im Freistaat. „Die bayerischen Gesundheitsämter geben jedes Jahr ein Schwerpunktthema aus. In diesem Jahr heißt es: Diabetes bewegt uns”, sagte Landrat Matthias Dießl. In den vergangenen Jahren habe das Gesundheitsamt zu den jeweiligen Schwerpunktthemen eigene Veranstaltungen organisiert. „In diesem Jahr haben wir uns an den Steiner Gesundheitstag angeschlossen, und damit an eine etablierte Veranstaltung”, betonte der Landrat. Am Stand des Landkreises Fürth informierten Mitarbeiterinnen des Gesundheitsamtes zusammen mit Ansprechpartnerinnen des Diabetikerbundes Bayern. Am Vortag fand ein Fachvortrag im Rathaus der Stadt Stein statt. Auf Initiative des Gesundheitsamtes informierte die Internistin und Diabetologin Dr. Ioana Craciunescu zum Thema „Was ist Diabetes?“ Unter der Diagnose „Diabetes mellitus“, umgangssprachlich auch „Zuckerkrankheit“ genannt, versteht man eine Stoffwechselstörung, bei der die Bauchspeicheldrüse zu wenig oder gar kein Insulin produziert. Derzeit gibt es laut dem Diabetikerbund Bayern alleine in Deutschland etwa vier Millionen Menschen mit Diabetes, circa 93 bis 95 Prozent gehören zu den so genannten Typ2-Diabetikern, einer Diabetes-Form, die vorrangig im Alter auftritt. Die Diagnose „Diabetes“ stelle für viele Menschen zunächst einen tiefen Einschnitt in das gewohnte Leben dar, sagte eine der Expertinnen. Doch mit der richtigen „Einstellung“ durch den
Bürgermeister Kurt Krömer (l.) und Landrat Matthias Dießl wurden beim Gesundheitstag in Stein künstlerisch aktiv
Auch der Behindertenbeauftragte des Landkreises stellte sich vor
behandelnden Arzt könne jeder diese Stoffwechselerkrankung mit ein wenig Selbstbeherrschung gut in den Griff bekommen. Die Diagnose Diabetes beruht dabei auf dem Nachweis erhöhter Zuckerwerte im Blut, sowie der Ausscheidung von Zucker im Harn. Die Symptome bei Diabetes des ersten Typs Verdacht auf Diabetes besteht, wenn Symptome wie übermäßiger Durst, viel Harn, Gewichtsabnahme und Mattigkeit auftreten. Diese Symptome treffen besonders für den Typ-1 Diabetes zu. Die Symptome bei Diabetes des zweiten Typs Der Typ-2 Diabetes verläuft häufig ohne oder nur mit wenig ausgeprägten Symptomen. Er wird dann meist eher zufällig
während einer Routineuntersuchung festgestellt. Für die Entstehung des Typ-2 Diabetes werden neben der erblichen Veranlagung hauptsächlich folgende auslösende Faktoren verantwortlich gemacht: Falsche Ernährung mit Übergewicht und Fettsucht, Bewegungsmangel Stressfaktoren (Infekte, Operationen, andere akute Erkrankungen) Medikamente (z.B. Kortison) Insbesondere das Übergewicht fördert die Entstehung des Typ-2 Diabetes. Durch die Verhinderung von Übergewicht kann in vielen Fällen der Ausbruch der Krankheit vermieden oder zeitlich verschoben werden. Eine Gewichtsreduktion durch eine geeignete Ernährung führt häufig zur Abnahme der Insulinresistenz und somit zur Normalisierung des Blutzuckers.
Der Diabetikerbund Bayern bietet •	Selbsthilfegruppen •	Erfahrungsaustausch mit anderen Diabetikern •	Informationsveranstaltungen mit Fachreferenten •	Informationen über neueste Entwicklungen aus Wissenschaft und Forschung •	Diabetes Camps für Kinder und Jugendliche •	Gesellige Veranstaltungen, wie Wanderungen, Reisen, Ausflüge oder Radtouren Infotelefon: 0911 22 77 15 Landrat Matthias Dießl und Steins Bürgermeister Kurt Krömer dankten Manuela Fuckerer, die den Gesundheitstag mit 40 Ausstellern organisiert hatte.
Fest etabliert: 20 Jahre Bauernmarkt Langenzenn Langenzenn - Den Langenzenner Bauernmarkt gibt es seit 20 Jahren. Die Markstände am Prinzregentenplatz haben sich fest etabliert. Initiiert wurde der Markt seinerzeit vom Bund Naturschutz. „Frische Waren, Eigenproduktion und Direktvermarktung machen seinen besonderen Reiz aus”, sagte Langenzenns Bürgermeister Jürgen Habel bei der Jubiläumsfeier. Landrat Matthias Dießl bedankte sich bei allen Marktleuten, aber auch bei den Kunden. „Frisch schmeckt es einfach besser”, sagte er. Der Kauf von Produkten aus der Region fördere das Umweltbewusstsein und nachhaltige Wirtschaftskreisläufe. „Die Produkte haben keine allzu langen Wege hinter sich.” Matthias Dießl warb zugleich für den Einkauf auf Hofläden „auch dort weiß man, woher die Produkte kommen.” Zur Feier des Jubiläums „20 Jahre Bauernmarkt Langenzenn” spielte die Jugendkapelle der Stadtkapelle Lan-
Seit 20 Jahren finden Verbraucher auf dem Langenzenner Bauernmarkt frische Waren aus der Region
genzenn auf. Die Stadt Langenzenn bedankte sich an diesem Tag bei den Kunden für die langjährige Treue: Mit jedem Einkauf ging eine kleine Auf-
merksamkeit über die Theke. Auch die teilnehmenden Direktvermarkter sagten „Danke“ und gaben zum Jubiläum Prozente auf ihre Waren.
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In der Heimat wirken wirkt. 01.12.2009 19:11:29
Der Kreistag des Lan für Sie in der Ü Der Kreistag für die Legislaturperiode 2014 bis 2020 hat sich am 5. Mai konstituiert. Vor der Sitzung vereidigte Landrat Matthias Dießl die neuen Mitglieder des Gremiums. Es besteht aus insgesamt 60 Kreisräten. Nachfolgend
Matthias Dießl (Landrat seit 2008)
Andrea Barz (KR seit 2008)
Lothar Birkfeld (KR seit 1996)
Leonhard Eder (KR seit 2008)
Jutta Egerer (KR seit 2008)
Uwe Emmert (KR seit 2014)
Maximilian Gaul (KR seit 1990)
Birgit Huber (KR seit 2008)
Günther Keller (KR seit 2008)
Marco Kistner (KR seit 2008)
Wolfgang Kistner (KR seit 2002)
Bernd Obst (KR seit 2002)
Christoph Reuther (KR seit 2014)
Thomas Zehmeister (KR seit 2014)
Bernd Zimmermann (KR seit 2014)
Frank Bauer (KR seit 2014)
Diana Eichhorn (KR seit 2014)
Irene Franz (KR seit 2008)
Sandra Hauber (KR seit 2002)
Franz Schmuck (KR seit 2002)
Eva Sommerschuh (KR seit 2002)
Stefan Spano (KR seit 2014)
Johann Völkl (KR seit 2008)
Elke Zahl (KR seit 2014)
Hermann Zempel (KR seit 2008)
Fritz Ruf (KR seit 2008)
Werner Tiefel (KR seit 2014)
Friedrich Wagner (KR seit 2002)
Heidi Deffner (KR seit 2014)
Angelika Igel (KR seit 2014)
Britt Inci (KR seit 2014)
ndkreises Fürth Übersicht stellen wir Ihnen die Kreisräte - geordnet nach Parteizugehörigkeit - vor. Der stellvertretende Landrat ist Franz X. Forman, der weitere Stellvertreter des Landrats ist Bernd Obst.
CSU SPD Freie Wähler	Grüne FDP
Sitzverteilung	Fraktionsvorsitz 26 Sitze	17 Sitze	8 Sitze	7 Sitze	2 Sitze
Maximilian Gaul Harry Scheuenstuhl Friedrich Biegel Norbert Schikora Johann Tiefel
Peter Greller (KR seit 2002)
Dagmar Guggenberger (KR seit 2002)
Hans Haag (KR seit 2002)
Jürgen Habel (KR seit 2008)
Klaus Heckel (KR seit 2014)
Bertram Höfer (KR seit 2014)
Stefanie Rietzke (KR seit 2014)
Anni Schlager (KR seit 2008)
Adelheid Seifert (KR seit 2014)
Stefan Tiefel (KR seit 2008)
Claus Vogel (KR seit 2002)
Bodo Wiegandt (KR seit 2014)
Jörg Lehnberger (KR seit 2014)
Peter Lerch (KR seit 1990)
Katharina Müller (KR seit 02.07.2012)
Sylke Otto (KR seit 2014)
Klaus Roscher (KR seit 2014)
Harry Scheuenstuhl (KR seit 1996)
Thomas Zwingel (KR seit 1990)
Erich Ammon (KR seit 2008)
Friedrich Biegel (KR seit 2002)
Franz X. Forman (KR seit 2008)
Karl-Heinz Hühnermann (KR seit 2002)
Felix Kißlinger (KR seit 2014)
Bernd Löschner (KR seit 2014)
Wolfram Schaa (KR seit 2008)
Norbert Schikora (KR 94-02, seit 2008)
Marianne Schwämmlein (KR seit 2008)
Georg Ruf (KR seit 2014)
Johann Tiefel (KR seit 2008)
BesonderLand Entdecken Sie mit uns die Besonderheiten des Landkreises Fürth! BesonderLand Meister des Menschenbildes – beim Bildhauer Hanspeter Widrig Wer derzeit durch Stein in Richtung Freiland-Aquarium fährt, gewahrt eine riesige Brachfläche – das noch Gestaltlose weckt allerlei Hoffnungen auf sinnvolles Bebauen. Viel Gestaltloses lässt vom Gegenbild träumen: dem Kunstschönen, das uns in vielerlei Art vertraut ist. Eine Dachrinne ist hauslebensnotwendig, sie braucht einen kundigen Handwerker – ein Kunststück ist sie nicht. Hanspeter Widrig, in der Schweiz geboren, seit Jahrzehnten in Stein lebend und arbeitend, ist im Umland mit sichtbaren Kunstzeichen gegen-wärig: Sein Norica-Brunnen am Nürnberger Friedrich-Ebert-Platz, sein Gumbertus kommt uns in Ansbach einladend entgegen; in Ornbau begegnet uns sein echter UnterwegsPilger; in der nahen Deutenbacher Glaskirche strahlt seine Arbeit ebenfalls aus. Im Garten seines Hauses in der Wiesenstraße schreitet eine jugendliche Gestalt auf mich zu, die ich bislang noch nicht gesehen habe. Es ist der Zweitguss einer Widrig-Figur, die vor einem Krankenhaus in Schweden steht. Ich wusste noch nicht, daß hier der Jüngling von Nain dargestellt ist: „Und der Tote richtete sich auf …“ In dieser Bibelstelle (Lk 7,11-17) steht noch „und Gott hat sein Volk besucht.“ In Widrigs Gestalten kommt etwas zu Besuch – zu uns. Diesen Jüngling von allen Seiten betrachtend, wird auf der Stelle klar: So kann ein Geheilter zukunftsfroh in die Welt schreiten; er ist ganz Bewegung – stehend. Die geheimnisvolle Lebenskraft eines Menschen teilt sich mit – „zwingend wie eine Schraube“, sagt der Bildhauer und fügt hinzu: „Figur ist wie eine Wendeltreppe“. Im anschauenden Herum- und Hinauf-Gehen teilt sich mit, was man eigentlich am Menschen gar nicht sieht: Dieser Bild-
hauer lässt den Betrachter das geheimnisvolle Wie-eine-Gestalt-gebaut-ist miterleben. Widrigs figürliche Gestalten teilen mit, daß der Bildhauer stets nur mit der „Orientierung im Raum“ arbeiten kann; so lässt sich das im Inneren stets Pendelnde eines Menschen erfassen. Und das zeigt er beharrlich – in unserer Zeit, da auch in der Kunst das MenschenBild geradezu höhnisch und rigoros gestrichen wird. Dass eine – zumeist gar nicht lebensgroße – Widrig-Figur eine Stange Geld kostet, liegt auf der Hand. Aber das Verkaufsproblem ist ja auch ein Gesellschaftliches Problem. Lässt ein Bürgermeister, eine Stadt oder ein Landkreis durchblicken, dass solche Kunst nicht nötig ist, spricht das gegen diese Abneigung. Ich könnte mir gut vorstellen, dass Widrigs Figuren im Landratsamts-Foyer ebenso ihren Platz finden könnten wie in öffentlichen Räumen. Wie hinreißend wär’ es, wenn Widrigs Pferd einen der zahlreichen Reitställe im Landkreis veredelte – oder wenn die Freude an der Noch-Gegenwart von Rindern ihren Dank-Ausdruck fände, wenn in einem der Dörfer seine Schöne Kuh läge oder stünde … Eine Jakobs-Kirche im Landkreis würde mit einer Widrig-Pilgergestalt ein markantes Zeichen auf dem Jakobs-Weg setzen. Zwar weiß der Künstler, daß die Zusammenarbeit mit Kirchen mitunter „schwierig“ ist – aber sie kann gelingen: Im Nürnberger CPH ist das zu sehen. Nun, „ein Bildhauer spricht ja nicht“, aber seine Arbeit „kann sehr deutlich sein“, sagte Hanspeter und strich zärtlich seinem Jüngling ein paar Regentropfen vom Arm. Im Bildhauerhaus sah ich wieder einmal Widrigs Amsel. Er brachte einen Katalog seines Lehrmeisters Hans Wimmer, dessen Maxime auch für ihn gilt: dass ein Bildhauer einen „Gegenstand zu vergegenwärtigen und ihm
BesonderLand
Dauer zu verleihen“ habe. Eigenes Vermögen und die Bild-Idee werden bei ihm eins. Mit Stolz zeigte er mir noch kühne Entwürfe und schon Gestalt-Gewordenes vom ArchitektenSohn, der in London arbeitet. Text & Foto: Godehard Schramm
Kennen Sie auch besondere Orte, Menschen oder Eigenheiten unseres Landkreises, die wir unbedingt an dieser Stelle vorstellen sollten? Dann schreiben Sie uns: regionalmanagement@lra-fue.bayern.de
stungsFähig.
Wieso kaufen wir Dinge, die wir nicht wollen
Playmobil-Chef in Hall of Fame der US- Spielzeugindustrie aufgenommen
Christoph Kuch ist der beste Gedankenleser der Welt. 2012 hat der Mann aus Stein in Blackpool bei Weltmeisterschaft der Zauberkunst die meisten Punkte für seine Darbietung in der Sparte „Mentalmagie“ erhalten. Eigentlich könnte er sich nun zurücklehnen und entspannen. Könnte er, stattdessen hat er sein erstes Buch geschrieben, das jetzt im KnaurVerlag erschienen ist. „Sei nicht abergläubisch, das bringt Unglück“ ist der Titel und darin macht der im Landkreis lebende Gedankenleser etwas, das eigentlich untypisch für Zauberer ist: Er lässt uns einen Blick hinter den Vorhang werfen. Hinter den Vorhang unseres eigenen Denkens. „Tagein, tagaus täuschen wir uns selbst und verfangen uns in den Fallstricken des menschlichen Verstandes“, sagt Kuch. „Wir glauben freie Entscheidungen zu treffen, dabei werden auf zahlreiche Weisen manipuliert.“ Und wer kennt sich besser mit Beeinflussung aus, als ein Mentalmagier, der davon lebt, das Verhalten seiner Zuschauer voraus zu ahnen und zu ändern? Wieso kaufen wir Dinge, die wir nicht wollen und wie können wir uns davor schützen? Wieso kaufen wir Medikamente, die keinen Wirkstoff beinhalten – und werden dennoch gesund? Warum glauben wir an Horoskope, obwohl wir sonst so rational sind? Weshalb schenken wir wildfremden Menschen auf der Straße Geld? Und wie lernt man wirklich die Frau seines Lebens kennen? Im abschließenden Kapitel des Buches schildert Kuch wie er den Titel „Bester Mentalmagier der Welt“ errang. Der Leser erfährt nicht, wie Kuch bei seiner Wettbewerbsnummer im Vorhinein wissen konnte, welche Zahl eine zufällig ausgewählte Zuschauerin nennen würde. Dieses letzte Geheimnis behält Kuch für sich. Aber da die Geschichte um das unglaubliche Auf und Ab bei der Weltmeisterschaft so blendend unterhält, ist man den Autoren am Ende auch nicht böse. Ein bisschen Geheimnis gehört schließlich auch zur Magie. www.aberglaube-bringt-unglueck.de
Playmobil-Unternehmenschef Horst Brandstätter ist mit einem besonderen „Souvenir“ aus seinem Winterdomizil in Florida in die Firmenzentrale im fränkischen Zirndorf zurückgekehrt: Er brachte eine Auszeichnung mit, die seine Aufnahme in die Hall of Fame der amerikanischen Spielzeugindustrie (TIA) beurkundet. Diese außergewöhnliche Ehrung, die seit 1985 vergeben wird, wurde ihm als erstem deutschen Spielwarenhersteller zuteil. Der nach wie vor aktive Unternehmer befindet sich damit in bester Gesellschaft mit den Größen der Branche, wie zum Beispiel F.A.O. Schwarz, George Lucas und Walt Disney. Horst Brandstätter freut sich über diesen, wie er sagt, „Ritterschlag“ durch die amerikanische Spielwarenindustrie: „Im letzten Jahr habe ich meinen 80. Geburtstag feiern dürfen, in diesem Jahr werden unsere Playmobil-Figuren halb so alt. Da bedeutet mir diese Ehrung meines Lebenswerkes sehr viel. Ich bin der Jury sehr dankbar für diese Auszeichnung und natürlich der ganzen Playmobil-Firmenfamilie.“ Einen finalen Platz für die Ehrentafel habe er sich noch nicht überlegt, noch liegt sie griffbereit für Besucher auf seinem Schreibtisch. Die Inschrift lautet: „Der Verband der amerikanischen Spielwarenindustrie (TIA) ehrt Horst Brandstätter, Präsident und Alleininhaber der geobra Brandstätter GmbH & Co. KG als Würdigung seiner Aufnahme in die Hall of Fame der Spielwarenindustrie und in Anerkennung seiner herausragenden Bedeutung für das Wachstum und die Entwicklung der Nordamerikanischen Spielzeugindustrie.”
ebensFroh. Das macht unseren Landkreis Fürth
Öffentlich zugängliche WC-Anlagen im Landkreis Fürth Ein Service nicht nur für ältere Menschen, Familien mit Kindern und Touristen Der „Steuerungskreis Seniorenpolitisches Gesamtkonzept“ hat sich in seiner ersten Sitzung im Januar 2014 dafür ausgesprochen, im Landkreismagazin und auf der Landkreis-Homepage www.landkreis-fuerth.de (Zuhause im Landkreis/Senioren/Öffentlich zugängliche Toiletten) alle öffentlich zugängliche Toiletten bekannt zu machen. Deswegen erstellte die Koordinierungsstelle für Seniorenangelegenheiten die nachfolgende Liste, die auf aktuellen Angaben der Landkreis-Städte, -Märkte und -Gemeinden basiert. Dieser Service ist nicht nur für ältere Menschen hilfreich, auch Familien mit Kleinkindern und Besucher von außerhalb finden so schneller zum „Stillen Örtchen“. Sollten den Leserinnen und Lesern weitere WC-Anlagen im Landkreis, die öffentlich zugänglich sind, bekannt sein, so melden Sie dies bitte der Koordinierungsstelle für Seniorenangelegenheiten (Tel. 0911-97731226, Fax 0911-97731223, EMail: m-koerner@lra-fue.bayern.de) – Vielen Dank! Ammerndorf Vogtsreichenbacher Str. (Friedhof) Die Anlage befindet sich im EG, der Zugang über den Parkplatz am Radweg ist barrierefrei. Geöffnet in der frostfreien Zeit. Cadolzburg Rathausplatz 1 (Rathaus) Die Anlage im UG ist barrierefrei erreichbar und behindertengerecht. Geöffnet MO-FR von 8-16 Uhr. Nürnberger Straße (Friedhof) Die Anlage im UG ist nicht barrierefrei erreichbar. Geöffnet MO-SO von 7–17 Uhr. Haffnersgartenstr. 3 (Haffnersgartenscheune) Die Anlage im EG ist barrierefrei erreichbar und behindertengerecht. Eine Wickelmöglichkeit ist vorhanden. Geöffnet MO-SO von 6-22 Uhr. Pisendelplatz (Historisches Museum) Die Anlage im EG ist barrierefrei erreichbar und behindertengerecht. Geöffnet MO-SO von 7-21 Uhr.
Großhabersdorf Rothenburger Str. 43 (Naturbad) Die Anlage im EG ist barrierefrei erreichbar. Im Sommer ganztags geöffnet, im Winter geschlossen.
Ab 2015: Kirchenweg (Friedhof) Die Anlage im EG wird barrierefrei zugänglich und behindertengerecht sein. Sie soll durchgehend geöffnet werden.
Am Kirchberg 8 (Leichenhalle) Die Anlage im EG ist barrierefrei erreichbar und behindertengerecht. Im Sommer ganztags geöffnet, im Winter geschlossen.
Puschendorf Neustädter Str. 7 (Rathaus) Die Anlage im EG ist nicht barrierefrei zugänglich. Geöffnet MO-FR von 8-12 Uhr, DO 16-18 Uhr. Bitte am Empfang melden!
Langenzenn Friedrich-Ebert-Str. 7 (Rathaus) Die Anlage im EG ist barrierefrei erreichbar. Geöffnet MO-FR von 8-16 Uhr
Schlagweg 1 (Friedhof) Die Anlage im EG ist barrierefrei zugänglich und behindertengerecht. Geöffnet MO-SO von 8-20 Uhr.
Würzburger Str. 3 (Stadtfriedhof) Die Anlage im EG ist barrierefrei erreichbar. Geöffnet täglich von 0-24 Uhr. Kosten: 0,50 € Münzautomat
Roßtal Marktplatz 1 (Rathaus) Die Anlage im Keller ist barrierefrei erreichbar und behindertengerecht. Geöffnet MO-SO von 7-22 Uhr.
Martin-Luther-Platz (neben der Stadtkirche) Die Anlage im EG ist barrierefrei erreichbar und behindertengerecht. Geöffnet täglich von 0-24 Uhr. Oberasbach Friedhofstr. 1 (Friedhof) Die Anlage im EG ist barrierefrei erreichbar. Tagsüber durchgehend geöffnet. Rathausplatz 1 (Rathaus) Die Anlage im UG ist barrierefrei erreichbar. Geöffnet MO-FR von 8-12, MI von 13-18 Uhr. Bitte Schlüssel an der Pforte holen! Am Rathaus 12 (Bar-Restaurant El Café) Die Anlage im EG ist barrierefrei erreichbar und behindertengerecht. Geöffnet SO-DO von 9-24 Uhr, FR-SA von 9-2 Uhr. Am Rathaus 5 (Hotel Montana) Die Anlage im EG ist barrierefrei erreichbar und behindertengerecht. Geöffnet MO-FR 06:30-22 Uhr, SA/SO 7-11 und 17-22 Uhr. Am Rathaus 5 (Gaststätte Parthenon) Die Anlage im EG ist barrierefrei erreichbar. Geöffnet MO 17-23 Uhr, DI-SO 11:30-14:30 Uhr und 17-23 Uhr. Am Rathaus 14 (Eisdiele Piccola Luna) Die Anlage im EG ist barrierefrei erreichbar. Geöffnet MO-SA 10-22 Uhr, SO 12-22 Uhr. Obermichelbach Vacher Str. 25 (Rathaus) Die Anlage im EG ist barrierefrei erreichbar und behindertengerecht. Geöffnet MO-DO von 8-20 Uhr, FR von 8-12 Uhr.
In Seukendorf sind aktuell keine öffentlich zugänglichen Toiletten gemeldet. Stein Kirchenweg 2 (öffentliche Toilette) Die Anlage im EG ist barrierefrei erreichbar und behindertengerecht. Geöffnet MO-SO von 0-24 Uhr. Kosten: 0,50 € (Münzautomat). Hauptstr. 56 (Rathaus) Die Anlage im EG ist barrierefrei erreichbar und behindertengerecht. Geöffnet MO 8-12 und 14-18 Uhr, DI-FR von 8-12 Uhr. Tuchenbach Schulplatz 2 (Rathaus) Die Anlage im 1. OG ist nicht barrierefrei erreichbar. Geöffnet MO/DI/DO/FR von 8-11 Uhr, MI von 15-19 Uhr. Bitte im Bürgerbüro melden. Veitsbronn Nürnberger Str. 2 (Rathaus) Die Anlage im EG ist barrierefrei erreichbar und behindertengerecht. Geöffnet MO-FR von 8-12 Uhr, DO von 14-18 Uhr. Bitte Schlüssel an der Pforte holen. Wilhermsdorf Hauptstr. 46 (Rathaus) Die Anlage im EG ist barrierefrei erreichbar und behindertengerecht. Die Anlage im 1. OG ist mit Aufzug barrierefrei erreichbar und behindertengerecht, Geöffnet MO-DO von 07:30–16 Uhr, FR von 07:3012:30 Uhr. Holzmüllerweg 3 (Gemeindebauhof) Die Anlage im EG ist barrierefrei erreichbar.
24. Mai 2014: Großer Tag der offenen Tür auf der Cadolzburg Die Mittel sind bewilligt, der Umbau kann beginnen. Anfang Juni starten die Bauarbeiten auf der Cadolzburg und damit schließen die Tore der Kernburg. Mit dem Ausbau des Alten Schlosses und einem neuen musealen Nutzungskonzept soll die Cadolzburg bis 2017 zu einem attraktiven Museum werden, das auf rund 1.500 m² Ausstellungsfläche eine Zeitreise ins Mittelalter bieten wird. Die Besucher sollen das Leben auf der Burg im Spätmittelalter sehen, hören, riechen und ertasten können und so Geschichte hautnah nachvollziehen. Am 24. Mai 2014 findet aber noch einmal ein großer Tag der offenen Tür statt. Hierbei können sich die Besucher ausführlich über die anstehenden Baumaßnahmen und das künftige Burgerlebnismuseum informieren. Ein buntes Rahmenprogramm lädt zu einer Zeitreise ins Mittelalter ein.
Finanzminister Dr. Markus Söder und Landrat Matthias Dießl werden zusammen mit Karl-Heinz Hühnermann, 2. Bürgermeister Cadolzburg, den „Tag der offenen Tür“ eröffnen – am Samstag, 24. Mai 2014, um 12 Uhr auf der Cadolzburg. Bei freiem Eintritt bietet das Programm des Tags der offenen Tür auf der Cadolzburg von 12.00 Uhr bis 16.30 Uhr: Während der ganzen Dauer: •	Stand der Bayerischen Schlösserverwaltung •	Stand des Regionalmanagements des Landkreises und des Marktes Cadolzburg •	Deftige Krapfen – mittelalterliches „Finger-Food“ •	Die Kurfürstin Anna auf der Cadolzburg
Weiteres Programm: 12:00-12:30: Eröffnung durch Finanzminister Dr. Markus Söder, Landrat Matthias Dießl 12:30-13:00: Musik: Ensemble Clazzic 13:00-13:30: Vortrag: Ausbau Altes Schloss Cadolzburg 13:30-14:30: Aktion: Mittelalter-Baustelle mit Tretkran und Steinbearbeitung 14:30-15:00: Musik: Ensemble Clazzic 15:00-16:00: Burgführung 15:00-15:30: Vortrag: Ausbau Altes Schloss Cadolzburg 15:30-16:00: Vorstellung der Pläne für das neue Museum 16:00-16:30: Musik: Ensemble Clazzic
Die Tore der Cadolzburg werden Anfang Juni für den Umbau geschlossen.
•	Information zum kommenden Burg­ erlebnis-Museum •	Vorführung alter Handwerkstechniken •	Angebot für Kinder (Anfertigen einer mittelalterlichen Geldkatze) Zum Abschluss kommt von 18:00 bis ca. 20:30 Uhr das größte deutschsprachige Krimifestival „Die CRIMINALE“ auf die Cadolzburg: eine Lesung mit Grundschülern und Jugendlichen, betreut von den Autoren Ewald Arenz (u.a. Moderator des Feiertagsfeuilletons im BR) und Leonhard F. Seidl (u.a. Neue Gesellschaft für Literatur Erlangen). Musikalisch umrahmt wird der Abend von Matthias und Jonas Lange.
Fortsetzung von Seite 10 Geöffnet MO-DO von 07:30-16 Uhr, FR von 07:30-12 Uhr. Ulsenbachstr. 19 (Hallenbad) Die Anlage im EG ist nicht barrierefrei erreichbar. Geöffnet DI-FR von 15-20 Uhr. Zirndorf Nürnberger Str. 34 (Angerzeile unter Blumen-Schöner) Die Anlage im EG ist nicht barrierefrei erreichbar. Geöffnet MO-SO von 8-18 Uhr.
Marktplatz 1 (WC-Anlage Marktplatz) Die Anlage im EG ist nicht barrierefrei erreichbar. Geöffnet MO-SO von 8-18 Uhr (zeitgesteuert). Fürther Str. 8 (Rathaus) Die Anlage im EG ist barrierefrei erreichbar. Es gibt eine Wickelmöglichkeit. Geöffnet MOFR von 8-12 und DO von 14-18 Uhr. Steinweg 14 (WC-Anlage Zimmermanns­park)
Die Anlage im EG ist barrierefrei erreichbar und behindertengerecht. Geöffnet nach Bedarf (bei Veranstaltungen). Der Zugang für Behinderte erfolgt mit dem „Europaschlüssel“. Nürnberger Str. 29 a (ZIM-Einkaufscenter) Die private Anlage im EG ist barrierefrei erreichbar und behindertengerecht. Es gibt eine Wickelmöglichkeit. Geöffnet MO-SA von 8-20 Uhr.
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Amtsblatt 10.2014
Nr. 10 vom 22. Mai 2014
051 Landkreis Fürth Erlass einer Entschädigungssatzung
051	Landkreis Fürth Erlass einer Entschädigungssatzung 052	Landratsamt Fürth Übung der US-Streitkräfte 053	Landratsamt Fürth Vollzug des Wasserrechts 054 Landratsamt Fürth Vollzug der Baugesetze
Herausgeber: Landkreis Fürth Für den Inhalt verantwortlich: Landrat Matthias Dießl Im Pinderpark 2 90513 Zirndorf Telefon 0911 / 97 73-0 Fax 0911 / 97 73-10 12
Der Landkreis Fürth erlässt aufgrund der Artikel 14 a und 17 der Landkreisordnung (LKrO) für den Freistaat Bayern folgende SATZUNG über die Entschädigung ehrenamtlich tätiger Kreisbürger und Kreisbürgerinnen
055 Landratsamt Fürth Vollzug der Baugesetze
§1 Entschädigung für weiteren Vertreter des 056	Sparkasse Fürth Landrats, Mitglieder des Kreistages und für Aufgebot Fraktionsarbeit (1) Der weitere Vertreter des Landrats erhält 057	Zweckverband Freie Jugendarbeit als ehrenamtlich tätiger Kreisbürger eine AufSüdlicher Landkreis wandsentschädigung von monatlich 50 % aus Haushaltssatzung 2014 der jeweiligen Entschädigung des stellvertretenden Landrats. Hinzu kommt für die Zeit ei058	Schulverband Cadolzburg ner Urlaubs- und Krankheitsvertretung sowie Haushaltssatzung 2014 für die ganztägige Vertretung des Landrats eine Entschädigung von einem Dreißigstel des 059	Zweckverband zur WasserversorGrundgehaltes des Landrats für jeden Kalendergung Dillenberggruppe Landkreis tag. Die monatliche Entschädigung nach Satz Fürth/ Bayern 1 ist auf die für die Urlaubs-, Krankheits- und Haushaltssatzung 2014 ganztätige Vertretung gewährte Entschädigung anzurechnen. Die Entschädigungen dürfen da060	Stadt Oberasbach bei zusammen monatlich die in Art. 134 Abs. 4 Bekannmachung der Haushalts­ Satz 2 KWBG aufgezeigte Höchstgrenze nicht satzung 2014 übersteigen. (2) Die ehrenamtlichen Mitglieder des Kreistages erhalten für ihre Tätigkeit als Entschädigung einen monatlichen Pauschalbetrag von 100,-- Euro. Am 08. Mai 2014 verstarb unser ehemaliger Mitarbeiter (3) Darüber hinaus erhalten die Vorsitzenden von Fraktionen im Alter von 91 Jahren. über 10 Kreistagsmitglieder eine monatliHerr Ammon war vom 01.01.1969 bis zum 31.07.1987 beim che Entschädigung von Landratsamt Fürth beschäftigt. je 100,-- Euro und die Vorsitzenden von FrakEr war im Bereich der Lebensmittelkontrolle stets zuverlässig tätig. tionen bis 10 KreisWir behalten ihn in bester Erinnerung. tagsmitglieder eine monatliche EntschädiSeiner Familie sprechen wir unser tiefstes Mitgefühl aus. gung von je 50,-- Euro. Landkreis Fürth (4) Zur Abgeltung der für die Fraktionsarbeit Matthias Dießl Renate Kögel notwendigen AufwenLandrat Vorsitzende des Personalrates dungen (z.B. Bürobedarf, Porto/Telefon/
Herr Fritz Ammon
Internet, Raum-/Personalkosten, Reisekosten) erhält jede Fraktion bis zu 10 Kreistagsmitgliedern eine monatliche Entschädigung von 50,-Euro und Fraktionen mit mehr als 10 Kreistagsmitgliedern 100,-- Euro als Grundbetrag sowie eine jährliche Entschädigung von 20,-- Euro je Fraktionsmitglied. Die Verwendung dieser zweckgebundenen Mittel ist zum Ende eines Kalenderjahres vom jeweiligen Fraktionsvorsitzenden dem Grunde nach gegenüber der Landkreisverwaltung betragsmäßig darzustellen. Nicht verbrauchte oder nicht zweckentsprechend verwendete Mittel sind unverzüglich zurückzuerstatten. Der Rechnungsprüfungsausschuss kann mit Mehrheitsbeschluss im Einzelfall zum Nachweis der Mittelverwendung auch die Vorlage von Einzelbelegen von den jeweiligen Fraktionsvorsitzenden verlangen. (5) Die Entschädigungsbeträge gemäß vorstehender Absätze 2 – 4 werden halbjährlich nachträglich ausbezahlt. §2 Verdienstausfall (1) Angestellte und Arbeiter erhalten außerdem Ersatz für den durch die Teilnahme an Kreistags- und Ausschusssitzungen entgangenen Verdienst. Der Verdienstausfall ist durch eine Bescheinigung des Arbeitgebers nachzuweisen. (2) Selbständig Tätige erhalten außerdem auf Antrag für die durch die Teilnahme an Sitzungen entsprechende Zeitversäumnis eine Verdienstausfallentschädigung von 20,-- Euro je Stunde Sitzungsdauer. (3) Personen, die keine Ersatzansprüche nach Nr. 1 und 2 haben, denen aber im beruflichen oder häuslichen Bereich*) durch Teilnahme an Sitzungen ein Nachteil entsteht, der in der Regel nur durch das Nachholen versäumter Arbeit oder durch Heranziehen einer Hilfskraft ausgeglichen werden kann, erhalten auf Antrag eine Entschädigung von 15,-- Euro je 1 Stunde Sitzungsdauer. (4) Für die Entschädigung nach § 2 Abs. 2 und 3 zählen die angefangenen Sitzungsstunden. Die Entschädigung wird an Werktagen montags bis freitags für die Zeiten zwischen 7:00 Uhr und 19:00 Uhr gewährt.
*) Anmerkung: hierunter fallen Hausfrauen und Hausmänner. Ausgeschlossen sind Personen, die nicht (mehr) im Berufsleben stehen, und die auch nicht im häuslichen Be-reich tätig sind. Tätig werden im häuslichen Bereich ist nur anzunehmen, wenn dabei dritte Personen versorgt werden.
§3 Entschädigung für sonstige ehrenamtlich tätige Kreisbürger (1) Werden Kreisbürger/Kreisbürgerinnen durch den Kreistag, den Kreisausschuss oder den Landrat ehrenamtlich mit der Besorgung von Geschäften in Landkreisangelegenheiten beauftragt (z.B. Kreisheimatpfleger, Kreisarchivpfleger, kommunaler Behindertenbeauftragter), so entscheidet der Kreistag dem Grunde nach oder von Fall zu Fall, ob und in welcher Höhe eine Entschädigung gewährt wird. (2) Für die Mitwirkung an Sitzungen der Kreisgremien wird darüber hinaus ein Entschädigungsbetrag von 50,-- Euro pro Sitzung gewährt. §4 Reisekosten (1) Für die im Rahmen ehrenamtlicher Tätigkeiten anfallenden Reisekosten werden Erstattungen nach dem Bayerischen Reisekostengesetz in der jeweils gültigen Fassung gewährt, soweit die Dienstgeschäfte bzw. Sitzungen außerhalb des Kreisgebietes bzw. dem Sitz des Landratsamtes anfallen bzw. stattfinden. Für Sitzungen oder Veranstaltungen der Fraktionen des Kreistages werden grundsätzlich keine Reisekosten gewährt. (2) Im Übrigen gelten Reisekosten im Rahmen ehrenamtlicher Tätigkeiten durch die gemäß §1 bzw. §3 gewährten Entschädigungen als abgegolten. §5 Tagungen und ähnliche Veranstaltungen Für die Teilnahme an Tagungen und ähnlichen Veranstaltungen gelten §§ 2 und 4 entsprechend. §6 Anpassung der Entschädigungssätze Die in § 1 Abs. 2 – 4, § 2 Abs. 2 und 3 und §3 Abs. 2 genannten Entschädigungsbe-träge werden entsprechend den für die bayerischen Beamten künftig gesetzlich festgelegten linearen Bezüge-Erhöhungen mit Wirkung ab dem der Erhöhung jeweils folgenden Kalenderjahr dynamisiert. Im Einzelfall im Beamtenbereich gewährte Einmalzahlungen bleiben dabei unberücksichtigt. §7 Inkrafttreten Die Satzung tritt am 05.05.2014 in Kraft. Gleichzeitig tritt die Satzung zur Regelung von Fragen des Kreisverfassungsrechts sowie der Entschädigung ehrenamtlich tätiger Kreisbürger und sonstiger Kreisbürger vom 07.05.2008 außer Kraft. Landkreis Fürth Zirndorf, den 05.05.2014 Matthias Dießl Landrat
052 Landratsamt Fürth Übung der US-Streitkräfte Die Regierung von Mittelfranken teilt mit, dass die US-Streitkräfte folgende Übungen durchführen: Zeitpunkt:	01.06. - 30.06.2014 Art der Übung:	Einsatzübung Fahrzeuge Radfahrzeuge:	ja Kettenfahrzeuge:	nein Luftfahrzeuge Hubschrauber:	ja Flugzeuge:	nein Außenlandungen:	ja Nachtübung:	ja Gebiet:	unter anderem der Landkreis Fürth Ein Ansprechpartner steht bei der US-Army unter der Rufnummer 09802 / 83 26 34 bei Beschwerden über Fluglärm zur Verfügung. Zirndorf, den 05.05.2014 Landratsamt Fürth
053 Landratsamt Fürth Vollzug des Wasserrechts und des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) Bewilligung zur Entnahme, Zutageförderung und Ableitung von Grundwasser aus den Brunnen I (Fl.-Nr. 385/1, Gemarkung Buchschwabach), Brunnen IV (Fl.-Nr. 351/1, Gemarkung Buchschwabach) und Brunnen V (Fl.-Nr. 489/1, Gemarkung Weitersdorf), im Wasserschutzgebiet Buchschwabach, Markt Roßtal, durch den Markt Roßtal Bekanntgabe nach § 3 a UVPG über das Unterbleiben einer Umweltverträglichkeitsprüfung, Az.: 412-3357/12-642-FiB/Mey 1.  Der Markt Roßtal beantragte mit Vorlage der Antragsunterlagen vom 20.07.2012 eine neue Bewilligung für das Zutagefördern von Grundwasser mit einer maximalen jährlichen Gesamtentnahmemenge von 230.000 m3 aus den Brunnen I (Fl.-Nr. 385/1, Gemarkung Buchschwabach), Brunnen IV (Fl.-Nr. 351/1, Gemarkung Buchschwabach) und Brunnen V (Fl.-Nr. 489/1, Gemarkung Weitersdorf), im Wasserschutzgebiet Buchschwabach, Markt Roßtal. 2. Das zutage geförderte Grundwasser soll zur Brauch-, Betriebs- und Trinkwasserversorgung (einschl. Löschwasserbereitstellung) der Ortsteile Buchschwabach, Clarsbach und Raitersaich des Marktes Roßtal (Wasserversorgungsanlage Buchschwabach), zur Wasserlieferung an den Markt Roßtal (Wasserversorgungsanlage Buttendorfer Wald) sowie an den WZV Großweismannsdorf zur Versorgung der Ortsteile Wimpashof, Trettendorf und Defersdorf in
Trinkwassergüte verwendet werden. 3. Gemäß § 3c Satz 1 und der Anlage 1 Nr. 13.3.2 Spalte 2 A des Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetz (UVPG) wurde im Rahmen der allgemeinen Vorprüfung des Einzelfalles unter Berücksichtigung der Schutzgüter nach § 2 Abs. 1 UVPG sowie der Schutzkriterien nach Anlage 2 Nr. 2.3 UVPG durch das Landratsamt Fürth festgestellt, dass das Vorhaben nicht der Durchführung einer integrierten Umweltverträglichkeitsprüfung bedarf. 4. Die Unterlagen über die Vorprüfung des Einzelfalles können im Landratsamt Fürth, Im Pinderpark 2, 90513 Zirndorf, Zimmer Nr. 1.45 während der üblichen Dienststunden eingesehen werden. 5. Die Feststellung wird hiermit öffentlich bekannt gegeben. Sie ist nicht selbstständig anfechtbar (§ 3a UVPG). Zirndorf, den 12.05.2014 Landratsamt Fürth Roth Regierungsrätin 054 Landratsamt Fürth Vollzug der Baugesetze; Nachbarbeteiligung Mit Bescheid vom 06.05.2014, Az: 441-BV-1812014, erteilte das Landratsamt Fürth Herrn Rolf Leykauf, Am Schönblick 10, 90556 Cadolzburg, die Baugenehmigung zum Anbau an ein bestehendes Reiheneckhaus auf dem Grundstück Fl.-Nr. 745/14 der Gemarkung Steinbach (90556 Cadolzburg, Am Schönblick 10). Rechtsbehelfsbelehrung: Gegen diesen Bescheid kann innerhalb eines Monats nach seiner Bekanntgabe Klage bei dem Bayerischen Verwaltungsgericht in Ansbach, Postfachanschrift: Postfach 6 16, 91511 Ansbach, Hausanschrift: Promenade 24, 91522 Ansbach, schriftlich oder zur Niederschrift des Urkundsbeamten der Geschäftsstelle dieses Gerichts erhoben werden. Die Klage muss den Kläger, den Beklagten (Freistaat Bayern) und den Gegenstand des Klagebegehrens bezeichnen und soll einen bestimmten Antrag enthalten. Die zur Begründung dienenden Tatsachen und Beweismittel sollen angegeben, der angefochtene Bescheid soll in Urschrift oder Abschrift beigefügt werden. Der Klage und allen Schriftsätzen sollen Abschriften für die übrigen Beteiligten beigefügt werden. Hinweise zur Rechtsbehelfsbelehrung: Die Anfechtungsklage eines Dritten gegen die bauaufsichtliche Zulassung eines Vorhabens hat keine aufschiebende Wirkung (§ 212a Abs. 1 Baugesetzbuch –BauGB-). Die Anordnung der aufschiebenden Wirkung gemäß § 80 Abs. 5 VwGO kann nach Zustellung der Genehmigung beantragt werden. Der Antrag ist bei dem o. g. Bayer.
Verwaltungsgericht in Ansbach, schriftlich oder zur Niederschrift des Urkundsbeamten dieses Gerichts zu stellen. Durch das Gesetz zur Änderung des Gesetzes zur Ausführung der Verwaltungsgerichtsordnung vom 21.06.2007 (GVBl. S 390) wurde das Widerspruchsverfahren im Bereich des Baurechts abgeschafft. Es besteht keine Möglichkeit, gegen diesen Bescheid Widerspruch einzulegen. Die Erhebung der Klage durch einfache E-Mail genügt nicht der in der Rechtsbehelfsbelehrung geforderten Schriftform und führt zur Unzulässigkeit der Klage. Der o. g. Baugenehmigungsbescheid wird hiermit an die Eigentümer der Nachbargrundstücke Fl.-Nr. 745/40, 745/15, 745/9, 745/48, 745/49, 745/50, 745/51 und 745/52, Gemarkung Steinbach, durch öffentliche Bekanntmachung gemäß Art. 66 Abs. 2 Satz 5 Bayer. Bauordnung (BayBO) zugestellt. Die Zustellung gilt mit dem Erscheinungstermin des Amtsblattes des Landkreises Fürth als bewirkt (Art. 66 Abs. 2 Satz 6 BayBO). Der Bescheid und die genehmigten Bauvorlagen können im Landratsamt Fürth, Im Pinderpark 2, 90513 Zirndorf, 3. Stock, Zimmer 3.11, während der Geschäftszeiten (Montag – Donnerstag, jeweils von 8.00 – 16.00 Uhr, und Freitag von 08.00 – 12.30 Uhr) und nach Vereinbarung eingesehen werden. Zirndorf, den 06.05.2014 Landratsamt Fürth Hahn Regierungsamtmann 055 Landratsamt Fürth Vollzug der Baugesetze; Nachbarbeteiligung Mit Bescheid vom 12.05.2014, Az: 442-BV-2092014 - HSt/Hos, erteilte das Landratsamt Fürth Armin Stahl, Blütenweg 3, 91452 Wilhermsdorf, die Baugenehmigung zum Wohnhausanbau auf dem Grundstück Fl.-Nr. 713/11 der Gemarkung Wilhermsdorf, Blütenweg 3. Rechtsbehelfsbelehrung: Gegen diesen Bescheid kann innerhalb eines Monats nach seiner Bekanntgabe Klage bei dem Bayerischen Verwaltungsgericht in Ansbach, Postfachanschrift: Postfach 6 16, 91511 Ansbach, Hausanschrift: Promenade 24, 91522 Ansbach, schriftlich oder zur Niederschrift des Urkundsbeamten der Geschäftsstelle dieses Gerichts erhoben werden. Die Klage muss den Kläger, den Beklagten (Freistaat Bayern) und den Gegenstand des Klagebe-
gehrens bezeichnen und soll einen bestimmten Antrag enthalten. Die zur Begründung dienenden Tatsachen und Beweismittel sollen angegeben, der angefochtene Bescheid soll in Urschrift oder Abschrift beigefügt werden. Der Klage und allen Schriftsätzen sollen Abschriften für die übrigen Beteiligten beigefügt werden. Hinweise zur Rechtsbehelfsbelehrung: Die Anfechtungsklage eines Dritten gegen die bauaufsichtliche Zulassung eines Vorhabens hat keine aufschiebende Wirkung (§ 212a Abs. 1 Baugesetzbuch –BauGB-). Die Anordnung der aufschiebenden Wirkung gemäß § 80 Abs. 5 VwGO kann nach Zustellung der Genehmigung beantragt werden. Der Antrag ist bei dem o. g. Bayer. Verwaltungsgericht in Ansbach, schriftlich oder zur Niederschrift des Urkundsbeamten dieses Gerichts zu stellen. Durch das Gesetz zur Änderung des Gesetzes zur Ausführung der Verwaltungsgerichtsordnung vom 21.06.2007 (GVBl. S 390) wurde das Widerspruchsverfahren im Bereich des Baurechts abgeschafft. Es besteht keine Möglichkeit, gegen diesen Bescheid Widerspruch einzulegen. Die Erhebung der Klage durch einfache E-Mail genügt nicht der in der Rechtsbehelfsbelehrung geforderten Schriftform und führt zur Unzulässigkeit der Klage. Der o. g. Baugenehmigungsbescheid wird hiermit an die Eigentümer der Nachbargrundstücke Fl.-Nr. 713, 713/4, 713/6 und 713/10, Gemarkung Wilhermsdorf, durch öffentliche Bekanntmachung gemäß Art. 66 Abs. 2 Satz 5 Bayer. Bauordnung (BayBO) zugestellt. Die Zustellung gilt mit dem Erscheinungstermin des Amtsblattes des Landkreises Fürth als bewirkt (Art. 66 Abs. 2 Satz 6 BayBO). Der Bescheid und die genehmigten Bauvorlagen können im Landratsamt Fürth, Im Pinderpark 2, 90513 Zirndorf, 3. Stock, Zimmer 3.15, während der Geschäftszeiten (Montag - Donnerstag, jeweils von 8.00 - 16.00 Uhr, und Freitag von 08.00 - 12.30 Uhr) und nach Vereinbarung eingesehen werden. Zirndorf, den 12.05.2014 Landratsamt Fürth Herrmann Verwaltungsoberinspektor 056 Sparkasse Fürth Aufgebot Wie glaubhaft gemacht wurde, sind folgende Sparkassenbücher der Sparkasse Fürth zu Verlust gegangen.
Sparkonto Nr. 3240207369 Sparkonto Nr. 3005752948 Auf Antrag der Gläubiger werden die Inhaber der oben genannten Sparkassenbücher aufgefordert, ihre Rechte innerhalb von drei Monaten bei der Sparkasse Fürth anzumelden. Werden die Sparkassenbücher während dieser Zeit nicht vorgelegt, erfolgt anschließend die Kraftloserklärung. Fürth, den 12.05.2014 Sparkasse Fürth
057 Zweckverband Freie Jugendarbeit Südlicher Landkreis Haushaltssatzung 2014 Auf Grund des Art. 41 Abs. 1 des Gesetzes über die kommunale Zusammenarbeit (KommZG) in Verbindung mit Art. 63 ff der Gemeindeordnung für den Freistaat Bayern erläßt der Zweckverband Freie Jugendarbeit südlicher Landkreis Fürth folgende Haushaltssatzung: §1 Der als Anlage beigefügte Haushaltsplan für das Haushaltsjahr 2014 wird hiermit festgestellt; er schließt 1. im Ergebnishaushalt mit dem Gesamtbetrag der Erträge von 231.550,00 € dem Gesamtbetrag der Aufwendungen von 231.450,00 € und dem Saldo (Jahresergebnis) von 100,00 € 2. im Finanzhaushalt a) aus laufender Verwaltungstätigkeit mit dem Gesamtbetrag der Einzahlungen von  231.550,00 € dem Gesamtbetrag der Auszahlungen von  231.050,00 € und einem Saldo von 500,00 € b) aus Investitionstätigkeit mit dem Gesamtbetrag der Einzahlungen von 0,00 € dem Gesamtbetrag der Auszahlungen von 500,00 € und einem Saldo von - 500,00 € c) aus Finanzierungstätigkeit mit dem Gesamtbetrag der Einzahlungen von 0,00 € dem Gesamtbetrag der Auszahlungen von 0,00 € und einem Saldo von 0,00 € d) und dem Saldo des Finanzhaushalts von  0,00 € §2 Kredite für Investitionen und Investitionsförderungsmaßnahmen sind nicht vorgesehen. §3 Verpflichtungsermächtigungen im Vermögenshaushalt werden nicht festgesetzt.
§4 A. Verwaltungsumlage 1.  Der durch sonstige Einnahmen nicht gedeckte Bedarf (Umlagesoll) zur Finanzierung von Ausgaben im Verwaltungshaushalt wird für das Haushaltsjahr 2014 auf  205.423,20 Euro festgesetzt und nach dem Verhältnis der Einwohnerzahlen aller Verbandsgemeinden auf die Verbandsgemeinden umgelegt. 2. Für die Berechnung der Verwaltungsumlage wird die maßgebende Einwohnerzahl der Verbandsgemeinden nach dem Stand 30.J uni 2012 auf 24.311 Einwohner festgesetzt. 3. Die Verwaltungsumlage wird je Verbandseinwohner auf 8,44 (980477) Euro festgesetzt. B. Investitionsumlage Eine Investitionsumlage wird nicht erhoben §5 Der Höchstbetrag der Kassenkredite zur rechtzeitigen Leistung von Ausgaben nach dem Haushaltsplan wird auf  20.000,00 Euro festgesetzt §6 Die gegenseitige Deckungsfähigkeit aller Aufwendungen im Ergebnishaushalt ist zugelassen. Zahlungswirksame Aufwendungen eines Budgets werden zugunsten von Investitionszahlungen des Budgets nach § 3 Abs. Nrn. 20 bis 22 KommHV-Doppik im Finanzhaushalt für einseitig deckungsfähig erklärt. §7 Diese Haushaltssatzung tritt mit dem 01. Januar 2014 in Kraft. Cadolzburg, den 02.05.2014 Zweckverband Freie Jugendarbeit südlicher Landkreis Fürth Obst 1.Bürgermeister Zweckverbandsvorsitzende Hinweis Die in der Verbandsversammlung vom 23.01.2014 beschlossene Haushaltssatzung des Zweckverbandes „Freie Jugendarbeit südlicher Landkreis Fürth“ für das Rechnungsjahr 2014 liegt in der Zeit vom 22.05.2014 bis einschließlich 02.06.2014 in der Geschäftsstelle des Zweckverbandes Freie Jugendarbeit südlicher Landkreis Fürth, im Rathaus Cadolzburg öffentlich zur Einsichtnahme auf. Das Landratsamt Fürth, hat mit Schreiben vom 02.05.2014, Az.: 213-941-Kög/Ord, die Haushaltssatzung gewürdigt. Landratsamt Fürth
058 Schulverband Cadolzburg Haushaltssatzung 2014 Auf Grund der Art. 35, 40 und 42 VoSchG i.V.m. Art. 41 KommZG, sowie der Art, 63 ff der Gemeindeordnung erläßt die Schulverbandsversammlung des Schulverbandes Cadolzburg folgende Haushaltssatzung: §1 Der als Anlage beigefügte Haushaltsplan für das Haushaltsjahr 2014 wird hiermit festgesetzt; er schließt 1. im Ergebnishaushalt mit dem Gesamtbetrag der Erträge von 2.118.350,00 € d em Gesamtbetrag der Aufwendungen von  1.782.890,00 € und dem Saldo (Jahresergebnis) von  335.460,00 € 2. im Finanzhaushalt a) aus laufender Verwaltungstätigkeit mit dem Gesamtbetrag der Einzahlungen von  2.032.480,00 € d em Gesamtbetrag der Auszahlungen von  1.537.850,00 € und einem Saldo von 494.630,00 € b) a us Investitionstätigkeit mit dem Gesamtbetrag der Einzahlungen von  30.000,00 €
dem Gesamtbetrag der Auszahlungen von 904.800,00 € und einem Saldo von - 874.800,00 € c) aus Finanzierungstätigkeit mit dem Gesamtbetrag der Einzahlungen von  340.000,00 € dem Gesamtbetrag der Auszahlungen von  479.830,00 € und einem Saldo von - 139.830,00 € d) und dem Saldo des Finanzhaushalts von  -520.000,00 € §2 Der Gesamtbetrag der Kreditaufnahmen für Investitionen und Investitionsförderungsmaßnahmen wird auf 340.000,00 € festgesetzt. §3 Verpflichtungsermächtigungen zur Leistung von Auszahlungen für Investitionen und Investitionsförderungsmaßnahmen in künftigen Jahren werden nicht festgesetzt. §4 A. Verwaltungsumlage 1. Der durch sonstige Einnahmen nicht gedeckte Bedarf (Umlagesoll) zur Finanzierung von Ausgaben im Verwaltungshaushalt wird für das Haushaltsjahr 2014 auf  1.434.900,00 Euro festgesetzt und nach der Zahl der Verbands-
Der Landkreis Fürth stellt ab 01.09.2015 Auszubildende für den Beruf der / des
Verwaltungsfachangestellten Fachrichtung Kommunalverwaltung (VFA-K)
ein. Die Ausbildung dauert drei Jahre und findet im Landratsamt Fürth - in den Dienststellen Zirndorf und Fürth - in der Berufsschule II in Fürth und in der Bayerischen Verwaltungsschule statt. Wenn Sie Ihre Schulzeit mit einem mittleren Bildungsabschluss beenden, über ein gutes Allgemeinwissen, Einsatzbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein verfügen und Freude am Umgang mit Menschen haben, senden Sie bitte bis spätestens
Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen, insbesondere Zeugnisse an: Landratsamt Fürth / Aus- und Fortbildung - Frau Seidel | Im Pinderpark 2 | 90513 Zirndorf | E-Mail: aus-undfortbildung@lra-fue.bayern.de Bitte legen Sie die Bewerbungsunterlagen nur in Kopie vor, da keine Rücksendung der Unterlagen erfolgen kann. Alle Bewerberinnen und Bewerber werden zu dem eintägigen Einstellungstest, der jeweils am 17.09.2014 und 18.09.2014 stattfindet, eingeladen. Die Teilnahme an diesem Test ist Einstellungsvoraussetzung. Für nähere Auskünfte steht Ihnen Frau Seidel telefonisch 0911/9773-1104 oder per Mail a-seidel@ lra-fue.bayern.de gerne zur Verfügung. Der Landkreis Fürth fördert die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern. Schwerbehinderte Bewerberinnen / Bewerber werden bei ansonsten im wesentlichen gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.￼
Landkreis Fürth
schüler auf die Mitgliedsgemeinden des Schul- C. Schuldendienstumlage verbandes umgelegt. 1. D  er durch sonstige Einnahmen nicht gedeckte Bedarf (Umlagesoll) zur Finanzierung von 2. Für die Berechnung der Verwaltungsumlage Ausgaben für Zins- und Tilgungsleistungen wird die maßgebende Schülerzahl nach dem wird für das Haushaltsjahr 2014 auf Stand 01. Oktober 2013 auf 729 Schüler fest-  307.242,26 Euro gesetzt. festgesetzt und nach der Zahl der Verbandsschüler auf die Mitgliedsgemeinden des 3. Die Verwaltungsumlage wird je VerbandsschüSchulverbandes umgelegt. ler auf 1.968,31 (27572) Euro festgesetzt. 2. Für die Berechnung der Verwaltungsumlage wird die maßgebende Schülerzahl nach dem B. Investitionsumlage Stand 01. Oktober 1997 auf 1163 Schüler 1. Eine Investitionsumlage wird nicht erhoben. festgesetzt. Der Landkreis Fürth bietet zum 01.10.2015
ein duales Studium zum/zur Diplom – Verwaltungswirt/in für den Einstieg in der dritten Qualifikationsebene, Fachlaufbahn Verwaltung und Finanzen, fachlicher Schwerpunkt nichttechnischer Verwaltungsdienst Wir erwarten • eine in Bayern anerkannte unbeschränkte Fachhochschulreife oder Hochschulreife • die erfolgreiche Teilnahme an dem vom Bayerischen Landespersonalausschuss durchzuführenden Auswahlverfahren für das Einstellungsjahr 2015 Weitere Voraussetzung ist, dass Sie die deutsche Staatsangehörigkeit oder die Staatsangehörigkeit eines anderen Mitgliedsstaates der Europäischen Union, der Schweiz, Liechtensteins, Norwegens oder Islands besitzen, da die Einstellung im Beamtenverhältnis erfolgt. Wir bieten • eine anspruchsvolle und abwechslungsreiche dreijährige Ausbildung in Form eines berufspraktischen Studiengangs; die Fachstudienabschnitte an der „Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege in Bayern“ in Hof (21 Monate) wechseln sich mit Praktikumsabschnitten in den Sachgebieten des Landratsamtes Fürth in den Dienststellen Zirndorf und Fürth ab (15 Monate). Das erfolgreiche Studium schließt mit Verleihung des akademischen Grades „Diplom Verwaltungswirt/ in (FH)“ ab • finanzielle Absicherung während der Ausbildung (Anwärterbezüge), freie Unterkunft an der Fachhochschule • die Einstellung erfolgt als Verwaltungsinspektoranwärter/in im Beamtenverhältnis auf Widerruf. Nach erfolgreichem Studium erwarten Sie abwechslungsreiche Aufgaben und gute Aufstiegschancen Ihre Bewerbung können Sie online unter www.lpa.bayern.de (Auswahl: Studienplätze – Anmeldung – Online Antrag) bis 27.06.2014 absenden. Bitte tragen Sie im Online-Antrag bei Studienrichtungen „Studium: DiplomVerwaltungswirt-in (FH) in der Kommunalverwaltung – Arbeitsort: Landkreis Fürth“ ein. Das Einsenden von Bewerbungsunterlagen an den Landkreis Fürth ist dann nicht mehr erforderlich. Für Auskünfte steht Ihnen Frau Seidel telefonisch 0911/9773-1104 oder per Mail a-seidel@lra-fue.bayern.de gerne zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie im Internet auf unserer Homepage unter: „Ausbildung im Landratsamt“. Der Landkreis Fürth fördert die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern. Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
3. D  ie Schuldendienstumlage wird je Verbandsschüler auf  264,18 (079106) Euro festgesetzt. §5 Der Höchstbetrag der Kassenkredite zur rechtzeitigen Leistung von Ausgaben nach dem Haushaltsplan wird auf 250.000,00 Euro festgesetzt. §6 Die gegenseitige Deckungsfähigkeit aller Aufwendungen im Ergebnishaushalt ist zugelassen. Zahlungswirksame Aufwendungen eines Budgets werden zugunsten von Investitionszahlungen des Budgets nach § 3 Abs. 1 Nrn. 20 bis 22 KommHV-Doppik im Finanzhaushalt für einseitig deckungsfähig erklärt. §7 Diese Haushaltssatzung tritt mit dem 01. Januar 2014 in Kraft. Cadolzburg, den 30.04.2014 Schulverband Cadolzburg Obst 1. Bürgermeister Schulverbandsvorsitzender Hinweis Die in der Verbandsversammlung vom 27.02.2014 beschlossene Haushaltssatzung des Schulverbandes Cadolzburg für das Haushaltsjahr 2014 liegt in der Zeit vom 22.05.2014 bis einschließlich 02.06.2014 in der Geschäftsstelle des Schulverbandes im Rathaus in Cadolzburg während der allgemeinen Geschäftsstunden zur Einsichtnahme auf. Das Landratsamt Fürth hat mit Schreiben vom 30.04.2014, Az.: 213-941-Kög/Ord die Haushaltssatzung gewürdigt. Landratsamt Fürth 059 Zweckverband zur Wasserversorgung Dillenberggruppe Landkreis Fürth/ Bayern Haushaltssatzung 2014 Aufgrund der §§ 10 und 16 der Verbandssatzung und des Art. 40 des Gesetzes über die kommunale Zusammenarbeit (KommZG) in Verbindung mit Art. 63 ff. der Gemeindeordnung (GO) für den Freistaat Bayern erläßt der Zweckverband folgende Haushaltssatzung: §1 Der Wirtschaftsplan für 2014 wird im Erfolgsplan in den Erträgen auf  3.006.200 €
in den Aufwendungen auf mit einem Jahresverlust von
2.995.000 € 11.200 €
im Vermögensplan in den Einnahmen auf in den Ausgaben auf festgesetzt.
2.079.000 € 2.079.000 €
§2 Kreditaufnahmen für Investitionen sind in einer Höhe von 700.000 € vorgesehen. §3 Verpflichtungsermächtigungen im Vermögensplan werden nicht festgesetzt. §4 1. Eine Betriebskostenumlage wird nicht erhoben. 2. Eine Investitionsumlage wird nicht erhoben. §5 Der Höchstbetrag der Kassenkredite zur rechtzeitigen Leistung von Ausgaben nach dem Wirtschaftsplan wird auf Euro 250.000 festgesetzt. §6 Weitere Festsetzungen werden nicht vorgenommen. §7 Diese Haushaltssatzung tritt mit dem 01. Januar 2014 in Kraft. Cadolzburg, den 08.05.2014 Zweckverband zur Wasserversorgung Dillenberggruppe Birkfeld Vorsitzender
§1 Der als Anlage beigefügte Haushaltsplan für das Haushaltsjahr 2014 wird hiermit festgesetzt, er schließt im Ergebnishaushalt mit dem Gesamtbetrag der Erträge von 27.883.798 € dem Gesamtbetrag der Aufwendungen von 27.503.997 € und dem Saldo (Jahresergebnis) von 379.801 € im Finanzhaushalt mit aus laufender Verwaltungstätigkeit mit dem Gesamtbetrag der Einzahlungen von 26.869.589 € dem Gesamtbetrag der Auszahlungen von 24.621.642 € und dem Saldo von 2.247.947 € aus Investitionstätigkeit mit dem Gesamtbetrag der Einzahlungen von dem Gesamtbetrag der Auszahlungen von und dem Saldo von
11.830.100 € -8.442.070 €
aus Finanzierungstätigkeit mit dem Gesamtbetrag der Einzahlungen von 0 € dem Gesamtbetrag der Auszahlungen von 128.400 € und dem Saldo von -128.400 € und dem Saldo des Finanzhaushalts mit -6.322.523 € ab. §2 Kredite für Investitionen und Investitionsförderungsmaßnahmen sind nicht vorgesehen. §3 Der Gesamtbetrag der Verpflichtungsermächtigungen zur Leistung von Auszahlungen für Investitionen und Investitionsförderungsmaßnahmen in künftigen Jahren wird auf 10.294.000 € festgesetzt.
Betrieben (A)
für die Grundstücke (B)
Aufgrund des Art. 63 ff der Gemeindeordnung erlässt die Stadt Oberasbach folgende Haushaltssatzung:
Oberasbach, 27.01.2014 Stadt Oberasbach Birgit Huber Erste Bürgermeisterin Hinweis: Die in der Sitzung des Stadtrates am 27.01.2014 beschlossene Haushaltssatzung mit Haushaltsplan der Stadt Oberasbach für das Haushaltsjahr 2014 liegt in der Zeit vom 23.05. bis einschließlich 02.06.2014 während der Geschäftsstunden im Rathaus der Stadt Oberasbach, Zimmer 112, öffentlich zur Einsichtnahme auf. Das Landratsamt Fürth hat mit Schreiben vom 30.04.2014, Az.: 213-941-Kög/Ord, die Haushaltssatzung genehmigt.
3.388.030 €
Hinweis Die in der Verbandsversammlung vom 11.12.2013 beschlossene Haushaltssatzung des Wasserzweckverbandes Dillenberggruppe für das Haushaltsjahr 2014 liegt samt Haushaltsplan in der Zeit vom 22.05.2014 bis einschließlich 02.06.2014 in der Geschäftsstelle des Zweckverbandes in Cadolzburg, Gonnersdorf 22 während der allgemeinen Geschäftsstunden zur Einsichtnahme auf. Das Landratsamt hat mit Schreiben vom 08.05.2014, Az.213-941-Kög/Ord, die Haushaltssatzung mit Anlagen genehmigt.
060 Stadt Oberasbach Bekannmachung der Haushaltssatzung 2014
§6 Die Haushaltssatzung tritt mit dem 01. Januar 2014 in Kraft
§4 Die Steuersätze (Hebesätze) für nachstehende Gemeindesteuern werden wir folgt festgesetzt: Grundsteuer für die land- und forstwirtschaftlichen
§5 Der Höchstbetrag der Kassenkredite zur rechtzeitigen Leistungen von Auszahlungen nach dem Haushaltsplan wird auf 1.000.000 € festgesetzt.
Oberasbach, den 08.05.2014 Stadt Oberasbach - Kämmerei -
Kontakt zur Redaktion Wir freuen uns auf Ihre Anregungen für Berichte und Reportagen aus dem Landkreis Fürth. Online finden Sie das Magazin unter www.das-landkreismagazin.de. E-Mail: landkreismagazin@ lra-fue.bayern.de Telefon 0911 / 692 05 00 Telefax 0911 / 699 54 08
Das „Landkreis-Magazin“ erscheint alle 14 Tage. Herausgeber und verantwortlich für den amtlichen und redaktionellen Inhalt: Landratsamt Fürth, Pinderpark 2, 90513 Zirndorf Redaktion: Roland Beck, Tel. 0911 / 692 05 00 Anzeigenverwaltung: Scharvogel Grafikdesign, Pfalz­hausweg 69, 90556 Cadolzburg-Egersdorf, Tel.: 09103 / 700 99 97, Fax. 0911 / 52 19 26 07, info@lkm-fuerth.de, www.lkm-fuerth.de Satz: Scharvogel Grafikdesign Anzeigenpreisliste ab 1.1.2013, Auflage 54.800, kostenlose Verteilung an die Haushalte im Landkreis Fürth. Druck auf Recyclingpapier LWC glänzend. Für evtl. Druckfehler wird keine Gewähr übernommen. FÜR DIE NÄCHSTE AUSGABE: Redaktionsschluss Amtsblatt: 26.05.14 Anzeigen-Annahmeschluss: 27.05.14
Termine 24.05.2014 | 18:00 Uhr Cadolzburg: Die „criminale“ auf der Cadolzburg! Eine Krimi-Lesung mit selbst verfassten Geschichten von Schülerinnen und Schülern der Grundschule Cadolzburg (Leitung: Ewald Arenz) und Jugendlichen aus dem JUZ Herz (Leitung: Leonhard F. Seidl) Veranstalter: JugendForum (Kooperation mit der Bayerischen Schlösserverwaltung) | Ort: Burg Cadolzburg 24.05.2014 | 20:00 Uhr Großhabersdorf: Konzert mit den Viva Voce Konzert mit den Viva Voce „Commando A Cappella“ anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Ortsvereins Oberreichenbach Veranstalter: Ortsverein Oberreichenbach e.V. | Ort: Oberreichenbach Sportplatz, Großhabersdorf 25.05.2014 | 14:00 Uhr Tuchenbach: Sommerfest der Kinderspielgruppe Tuchenbach Veranstalter: Kindertagesstätte Tuchenbach | Ort: Bürgerhaus, Birkenstraße 2, Tuchenbach 25.05.2014 | 15:00 Uhr Roßtal: Frühlingskonzert Veranstalter: AWO Pflegeheim Roßtal | Ort: Wichernstaße 1, 90574 Roßtal 25.05.2014 | 18:00 Uhr Zirndorf: Großes Jubiläumskonzert 35 Jahre Singgemeinschaft Weiherhof Veranstalter: Singgemeinschaft Weiherhof e.V. | Ort: Paul-Metz-Halle, Volkhardtstr. 33, Zirndorf
„Gefällt mir!“ Der Landkreis bei Facebook Besuchen Sei uns auf unserer facebook-Seite unter http://facebook.de/landkreisfuerth. Sie finden dort viele Veranstaltungstipps und Ausflugsziele in der Region.
26.05.2014 | 19:00 Uhr Wilhermsdorf: Arbeit und Depression Referentin: Heike Grethlein Veranstalter: Fürther Bündnis gegen Depression e.V. | Ort: Ansbacher Str. 6, Wilhermsdorf
27.05.2014 | 15:00 Uhr Großhabersdorf: Spiel- und Informationsnachmittag für neue Kinder und Eltern Spiel- und Informationsnachmittag für neue Kinder und Eltern Veranstalter: Kindergarten „Tulipan“ | Ort: Kindergarten „Tulipan“, Hadewartstr. 12, Großhabersdorf
27.05.2014 | 20:00 Uhr Obermichelbach: Der Offene Frauentreff Treffen für Frauen jeden Alters zu unterschiedlichen Themen Veranstalter: evang. luth. Kirchengemeinde | Ort: Gemeindehaus, Obermichelbach 28.05.2014 | 10:00 Uhr Cadolzburg: Lesestart - drei Meilensteine für das Lesen Vormittagsveranstaltung im Rahmen des Projekts Lesestart für Eltern und ihre Kinder (bis drei Jahre) Veranstalter: Gemeindebücherei Cadolzburg | Ort: Gemeindebücherei Rathausplatz 1, Cadolzburg
Szene 2014
Band-Wettbewerb im Landkreis Fürth Wer kann mitmachen? Musiker und Bands, die sich als echte Newcomer verstehen und bisher keine oder wenige Auftritte vor größerem Publikum hatten. Mindestens ein Mitglied der Musiker/Bands muss aus dem Landkreis Fürth kommen. Das Durchschnittsalter der Bandmitglieder darf 25 Jahre nicht übersteigen. Die Musiker/Gruppen sollten ca. 40 min. spielbares Programm haben. Erlaubt ist was Spaß macht! Wie kann man mitmachen? Eine CD mit zwei Eigenkompositionen einschicken an: Landratsamt Fürth, Kommunale Jugendarbeit, Stresemannplatz 11, 90763 Fürth. Nicht die Aufnahmequalität der CD ist ausschlaggebend, sondern die musikalische Substanz der Lieder. Der CD unbedingt einen Zettel beilegen, auf dem Namen, Adressen und Altersangaben der Bandmitglieder sowie eine Kontaktadresse mit Telefonliste verzeichnet sind. Die Unterlagen müssen bis spätestens 27.6.2014 (Einsendeschluss!) eingegangen sein. Wie geht’s weiter? Eine Fachjury der Veranstalter entscheidet, wer an der Endausscheidung der „SZENE“ in Langenzenn teilnimmt. Am Samstag, 27.9.14 findet dann das Konzert der Finalisten statt. Das Publikum und eine Jury wählen die Sieger nach folgenden Kriterien aus: Performance, Songmaterial, Musikalität. Preise gibt es natürlich auch. Veranstalter: Jugendzentrum Alte Post , Jugendhaus „Alte Scheune“ & weitere Jugendhäuser & Treffs im Landkreis Fürth und Kommunale Jugendarbeit . Unterstützt durch B.T.M GUITARS und die Sparkasse Fürth.
lle) (Stadtha rader U1 ga Direk t ander Saturn-Tief0 Uhr) in :0 n 9 Parke dert arif ab 1 ge (Son
Kulturforum Fürth / Würzburger Str. 2 / 90762 Fürth Fon 0911- 973 84 0 / Fax 0911 - 973 84 16 www.kulturforum.fuerth.de / kulturforum@fuerth.de
01 20:00 SO 18 21:00 MI
Kunstsalon Fürth anstadt-Visionen aus Stein und Luft Jalla Club Party Weltmusik-Tanzparty im Foyer
Kunstprojekt Party
10:00 01 DI 10:00 02 MI 10:00 03 DO 10:00 04 FR
15:0020:00 10:0005 SA 18:00 20:00 15:00 06 SO 10:00 07 MO 10:00 08 DI 09 10:00 MI 10 10:00 DO 10:00 11 FR 12 20:00 SA 13 15:00 SO 25 20:00 FR 20:00 26 SA 20:00 27 SO
Der Golem nach einer jüdischen Volkssage Der Golem nach einer jüdischen Volkssage Der Golem nach einer jüdischen Volkssage Der Golem nach einer jüdischen Volkssage Schreinerinnung Fürth Messe & Ausstellung Schreinerinnung Fürth Messe & Ausstellung Der Golem nach einer jüdischen Volkssage Der Golem nach einer jüdischen Volkssage Der Golem nach einer jüdischen Volkssage Der Golem nach einer jüdischen Volkssage Der Golem nach einer jüdischen Volkssage Der Golem nach einer jüdischen Volkssage Der Golem nach einer jüdischen Volkssage Der Golem nach einer jüdischen Volkssage Der Golem nach einer jüdischen Volkssage Theater Jugendclub Diva & Dämonen Theater Jugendclub Diva & Dämonen Theater Jugendclub Diva & Dämonen
Mi 18.06.: Jalla Club Party.
08:30 Uhr PRÜFUNG 10:00 Uhr FIRMENVERANSTALTUNG Dienstag, 17.06.2014, 19:30 Uhr AN EVENING WITH DEVA PREMAL & MITEN Mantras for Life - World Tour 2014, Special Guest: Manose Samstag, 21.06.2014, 17:00 Uhr OPERETTEN-PERLEN Mit dem Kurorchester Bad Wörishofen „Musica Hungarica“ und dem Gesangsverein Stadeln Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kultur am Nachmittag“ Dienstag, 24.06.2014, 19:30 Uhr MONIKA GRUBER „Irgendwas is immer“ Bayerisches Kabarett
Kartenvorverkauf bei allen bekannten VVK-Stellen im Großraum oder über www.reservix.de.
Veranstaltungen Juni 2014 04 05
19:00 Uhr ABIFEIER 18:00 Uhr 08:00 Uhr STÄDTISCHE VERANSTALTUNG
Vorschau Juli 2014 Samstag, 12.07.2014,17:30 Uhr SMS VON AMELIE Ballett - Modern - Vorstellung der RAD Schüler von Ballettschule Center Stage Erlangen Sonntag, 13.07.2014, 11:00 Uhr SCHÜLERVORSPIEL 2014 Tonkünstlerverband Mittelfranken e.V. Donnerstag, 24.07.2014, 19:00 Uhr JAHRESKONZERT Musikschule Fürth e.V. Sonntag, 27.07.2014, 18:00 Uhr BALLETTGALA 2014 Ballettschule Argentato-Seiler Dienstag, 29.07.2014 bis Sonntag, 03.08.2014, 20:00 Uhr LOS VIVANCOS - Dancing Kings
STS präsentiert „Gullivers Reisen“ in der Mehrzweckhalle Wachendorf Wachendorf - Die Gruppe STS Wachendorf führt vom 19. bis 22. Juni das Abenteuerstück „Gullivers Reisen“ auf. Ort ist die Mehrzweckhalle in Wachendorf. „So rasant wie es in unserem Musical weitergeht, läuft es mit den Vorbereitungen im Training selbst sowie hinter den Kulissen“, heißt es in einer Mitteilung der Truppe. „Es herrscht Aufbruch-Stimmung bei der STS! Wer mit an Bord will, um auf Reisen zu gehen, sollte sich eine Eintrittskarte sichern.“ Die Geschichte: Gulliver und William treffen sich auf unerwartete Weise wieder. Gemeinsam versuchen sie, zurück nach England zu gelangen. Auf diesem 29.05.2014 | Tuchenbach: Kirchweih in Tuchenbach Veranstalter: Gemeinde Tuchenbach | Ort: Gesamter Ort, Tuchenbach
Tolle Leistung der jungen Darsteller
Das gesamte Ensemble auf der Bühne
Weg treffen die Beiden auf die noch unbekannte Insel Laputa, die doch gänzlich verschieden ist von anderen Inseln. Dort leben herzliche Menschen unter außergewöhnlichen Bedingungen. Fast unglaubliche Experimente und Versuche
werden von den Insel-Forschern unternommen, um das Leben der Inselbewohner zu erleichtern. Kartenverkauf unter Telefon (09103) 7198800. Die Aufführungstermine gibt es im Internet unter http://www.stsev.de.
29.05.2014 | 09:00 Uhr Oberasbach: Vatertagswanderung Veranstalter: Sudetendeutsche Landsmannschaft Oberasbach | Ort: Milbenweg 2, Oberasbach
29.05.2014 | 10:00 Uhr Zirndorf: Wandertag für Alle mit Live-Musik Zu einem Wandertag für Alle startet der Gemischte Chor in Wintersdorf am 29.Mai (Feiertag: Christi-Himmelfahrt) um 10 Uhr am evangelischen Gemeindehaus. Veranstalter: Gemischter Chor Wintersdorf | Ort: Ev. Gemeindehaus Wintersdorf, Markgrafenstraße, Zirndorf
29.05.2014 | 6:00 Uhr Großhabersdorf: Hegenfischen Veranstalter: Fischereiverein Großhabersdorf e.V. | Ort: Bibert, Großhabersdorf Anzeige
29.05.2014 | 09:00 Uhr Roßtal: DFF-Ausflug mit oder ohne Fahrrad Sport, Natur und Kultur erleben an Christi Himmelfahrt bei einer Radtour Richtung Hersbruck Veranstalter: Deutsch-Französischer FreundschaftsWir haben die Vielfalt für Ihr grün! kreis Roßtal e.V. | Ort: Parkplatz der Mittelschule Roßtal, Roßtal
Öffnungszeiten: Mo - Fr 7 00-17 00 Uhr & Sa 9 00 - 12 00 Uhr
29.05.2014 | 10:00 Uhr Wilhermsdorf: Ausfahrt in den Frühling für Autos und Motorräder Veranstalter: Oldtimerfreunde Zenngrund | Ort: Parkplatz Hallenbad, Wilhermsdorf
30.05.2014 | Großhabersdorf: Kirchweih in Unterschlauersbach Veranstalter: Ortsverein Unterschlauersbach | Ort: Ortsteil Unterschlauersbach, Großhabersdorf
30.05.2014 | 19:30 Uhr Tuchenbach: Das Konzert zur Kirchweih Konzert mit Gesang und Musik für Jung und Alt mit bekannten Künstlern, u. a. Herrn Markus Simon. Der Eintritt ist frei! Veranstalter: Forum Tuchenbach | Ort: Friedenskirche Tuchenbach, Fasanenstr. 16, Tuchenbach
31.05.2014 | 08:00 Uhr Stein: Bauernmarkt Veranstalter: Stadt Stein - Heimat- und Kulturverein | Ort: Mecklenburger Platz, Stein
Lkm 2014 10 internet
Das Magazin mit dem Amtsblatt des Landkreises Fürth

References: §1
 Art. 134
 §2
 § 2

§3
 §4
 §1
 §3
 §5
 §6
 § 1
 § 2
 §3
 §7
 § 3
 § 3
 § 2
 § 80
 Art. 66
 § 80
 Art. 66
 Art. 41
 Art. 63
 §1
 §2
 §3

§4
 §5
 §6
 § 3
 §7
 Art. 35
 Art. 41
 §1
 §2
 §3
 §4
 §5
 §6
 § 3
 §7
 Art. 40
 Art. 63
 §1

§2
 §3
 §4
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 §6
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§1
 §2
 §3
 Art. 63

§6

§4

§5