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Timestamp: 2019-06-25 18:49:25+00:00

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BGH, 30.10.1986 - III ZR 10/86 - dejure.org
https://dejure.org/1986,2469
BGH, 30.10.1986 - III ZR 10/86 (https://dejure.org/1986,2469)
BGH, Entscheidung vom 30.10.1986 - III ZR 10/86 (https://dejure.org/1986,2469)
BGH, Entscheidung vom 30. Januar 1986 - III ZR 10/86 (https://dejure.org/1986,2469)
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OLG Zweibrücken, 06.12.1985 - 1 U 70/85
NVwZ 1987, 356
Wie der Senat mehrfach ausgesprochen hat (vgl. Beschlüsse vom 24. Oktober 1985 - III ZR 21/85 - VersR 1986, 95, vom 30. Oktober 1986 - III ZR 10/86 - BGB § 839 Abs. 1 Satz 1 Dritter 3 - NVwZ 1987, 356 …und vom 23. November 1989 - III ZR 161/88 - BGHR BGB § 839 Abs. 1 Satz 1 Dritter 21; vgl. auch Senatsurteil vom 11. November 1982 - III ZR 68/81 - VersR 1983, 154), liegt kein unmittelbarer Eingriff in das Grundeigentum des Eigentümers vor, wenn einem Dritten zu Unrecht die Erteilung einer Baugenehmigung oder eines Bauvorbescheides versagt wird.
Aus der rechtswidrigen Ablehnung von Bauanträgen des Mieters (Beschlüsse vom 30. Oktober 1986 - III ZR 10/86 - BGHR BGB § 839 Abs. 1 Satz 1 Dritter 3 = NVwZ 1987, 356 …und vom 7. März 1991 - III ZR 84/90 - BGHR BGB § 839 Abs. 1 Satz 1 Dritter 35) oder des Grundstückskäufers (…Beschluß vom 23. November 1989 - III ZR 161/88 - BGHR BGB § 839 Abs. 1 Satz 1 Dritter 21 = NVwZ 1990, 501) kann der Grundstückseigentümer nach der Senatsrechtsprechung einen Amtshaftungsanspruch der Bauaufsichtsbehörde gegenüber nicht herleiten.
Etwas anderes gilt nur, wenn eine Klage auf Erteilung der Genehmigung rechtskräftig abgewiesen worden ist auch dann aber nur zwischen den Beteiligten des Verwaltungsgerichtsverfahrens und ihren Rechtsnachfolgern (§ 121 VwGO) zu ihnen gehört der Grundstückseigentümer als solcher nicht wenn ein Dritter die Baugenehmigung beantragt und nach Ablehnung des Antrags Vornahmeklage erhoben hat (Senatsbeschlüsse vom 24. Oktober 1985 - III ZR 21/85 = VersR 1986, 95; vom 30. Oktober 1986 - III ZR 10/86 = BGHR BGB § 839 Abs. 1 Satz 1 Dritter 3;… vom 23. November 1989 III ZR 161/88 = BGHR BGB § 839 Abs. 1 Satz 1 Dritter 21;… Senatsbeschluß vom 7. März 1991 - III ZR 84/90, für BGHR vorgesehen).
Im Übrigen würde selbst eine bestandskräftige Ablehnung des Abgrabungsantrags einem erneuten Abgrabungsantrag nicht entgegenstehen (BVerwG, U.v. 6.6.1975 - IV C 15.73 - BVerwGE 48, 271; BGH, U.v. 30.10.1986 - III ZR 10/86 - NVwZ 1987, 356) und daher keine Rechtsposition der Klägerin begründen, die durch den Widerruf betroffen sein könnte.
Wie der Senat bereits mehrfach ausgesprochen hat (Beschlüsse vom 24. Oktober 1985 - III ZR 21/85 = VersR 1986, 95 und vom 30. Oktober 1986 - III ZR 10/86 = BGHR BGB § 839 Abs. 1 Satz 1 - Dritter 3 = NVwZ 1987, 356, s.a. Beschluß BVerfG 2. Kammer d. Ersten Senats vom 31. Januar 1987 - 1 BvR 1489/86), greift die einem Dritten versagte Baugenehmigung nicht unmittelbar in das Grundstückseigentum ein.
Der Beklagte stützt seine Ansicht, die Kläger fielen nicht in den Schutzbereich der §§ 839 BGB , 39 OBG , im wesentlichen auf die Rechtsprechung, wonach die Ablehnung des von einem anderen als dem Grundstückseigentümer gestellten Baugenehmigungsantrags grundsätzlich nicht unmittelbar in das Grundeigentum eingreift und deshalb keinen Ersatzanspruch des Eigentümers auslöst (BGH VersR 1936, 95 und NVwZ 1987, 356 . Einen entsprechenden Fall betraf auch die vom Beklagten vorgelegte Entscheidung des OLG Saarbrücken vom 2.11.1984 - 4 U 3/83).
Die Baugenehmigung ist zwar kein dinglicher Verwaltungsakt (BGH VersR 1936, 95; NVwZ 1987, 356 ), wohl aber auf das Grundstück und das konkrete Bauvorhaben bezogen und deshalb nicht an die Person des Antragstellers gebunden (BGH NJW 1985, 2817, 2813).
Es muß mithin eine "besondere Beziehung" zwischen der verletzten Amtspflicht und dem Geschädigten bestehen (stRspr.; vgl. Senatsurteile BGHZ 69, 128, 136; vom 21. Mai 1981 - III ZR 167/79 - VersR 1981, 931, 932; und vom 11. November 1982 - III ZR 68/81 - VersR 1983, 154; Senatsbeschluß vom 30. Oktober 1986 - III ZR 10/86 - BGHR BGB § 839 Abs. 1 Satz 1 Dritter 3).
BGH, 18.06.1993 - V ZR 123/92
Eintritt in Rechte und Pflichten aus einer Teilungserklärung bei Eigentumserwerb …
Die Verpflichtung, eine Dienstbarkeit zu bestellen, beschränkt sich jedoch, anders als das Berufungsgericht meint, auf die Einräumung des dinglichen Rechts (vgl. BGH, Urt. v. 30. Oktober 1986, III ZR 10/86, BGHR BGB § 1020 - Schuldverhältnis 1).

References: § 839
 § 839
 § 839
 § 839
 § 839
 § 839
 § 839
 § 839
 § 839
 § 1020