Source: http://www.politnetz.ch/artikel/23771-es-gibt-irrtuemer-es-gibt-luegen-und-dann-gibt-es-svp-extraflyer
Timestamp: 2020-01-28 04:51:17+00:00

Document:
12. November 2018 | 13 Antworten
Ulrich wird Gift und Galle spucken, und schnell wieder zensieren lassen. News von Youtubbel:
12. November 2018 | 9 Antworten
Ist diese billige Hetze aus Ivo Saseks "Winkelried"?
Also ich bin bis 1:12 gekommen und dann eingeschlafen.
Tipp: die Story und insbesondere der Held ist aus der EU importiert. Kriegt Ihr eigentlich gar nichts selbstbestimmt auf die Reihe?
11. November 2018 | 7 Antworten
IT Unternehmer und Nationalrat Grütter spricht Klartext:
Nichts Neues bei der Pitbullfraktion.
Grütter ist SVP Nationalrat und profitiert extrem von der Freizügigkeit.
In der Erklärung zur Initiative hiess es in der Version vom 7. April auf der SVP-Homepage noch: «Die Kündigung der EMRK ist nicht das Ziel der Selbstbestimmungs-Initiative, doch sie nimmt eine Kündigung in Kauf, falls es zu wiederholten und grundlegenden Konflikten mit der Verfassung kommt.»
In der neuesten Version des Argumentariums ist die Inkaufnahme einer Kündigung ersatzlos gestrichen. Auch der Hinweis, dass die Schweiz bei einem EMRK-Austritt lediglich nicht mehr Mitglied des Europarates sei und der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte die Schweizer Justiz nicht mehr «überstimmen» könne, wurde gelöscht.
Die SVP frisiert ihr Argumentarium
Nun, wer denen auch nur noch das geringste glaubt, wählt seinen eigenen Metzger.
Genau, Ulrich. Das beweist dass auch die wählerstärkste Partei flexibel reagieren kann.
Aber über das Argumentatium der SVP stimmen wir ja gar nicht ab. Wir stimmen nur über den Verfassungstext ab, welcher beinhaltet, dass die Bundesverfassung die höchste Rechtsquelle des Landes ist.
Das ist gar nicht so schwer, und es braucht gar keine fetten Schlagzeilen über einen hohlen Blick-Artikel:
Nun, ich erinnere an
"muss das Personenfreizügigkeitsabkommen also nicht gekündigt werden"
Wer den Trumpisten in der Schweiz was glaubt, hat eine Meise.
Besser als der fuchtelnde Erklärbar:
zudem: Die Schweiz ist kein Mieter in einem Plattenbau. Die Schweiz ist Eigentümer in einem eigenen Haus, und verwaltet sich selbst.
10. November 2018 | 8 Antworten
Dieses Video passt zu den Worten Irrtümer und Lügen aus dem Titel des Beitrags.
Wie kann man nur behaupten, dass die Menschenrechte durch die Initiative nicht tangiert würden.
Wenn der Imfeld das Maul öffnet, lügt er, wenn er es schliesst, hat er gelogen.
Ex Verdingkinder wehren sich gegen Selbstbestimmungsinitiative
Soviel zum Thema, das können wir selber besser.
Und damit habe ich das Frauenstimmrecht noch nicht mal erwähnt.
Ach. Und was meinen die heutigen KESB Opfer? Wie auch immer. Der EGMR hatte damals gar nichts zum Schutz der Verdingkinder unternommen, und war schon damals ein fremdes Gericht ohne Zähne.
4. November 2018 | 12 Antworten
Schätzt der EGMR das Individuum vor staatlicher Willkür?
Das tun in erster Linie unsere eigenen Gerichte. Wer mit einem Urteil nicht zufrieden ist, kann es an zwei weitere Instanzen weiterziehen. Dass noch eine vierte Instanz obendran steht, macht die Sache nicht unbedingt besser. Man müsste dann auch fragen: Wer kontrolliert denn die Richter in Strassburg? Es ist in Ordnung, dass wir bei der EMRK dabei sind. Aber diese fast religiöse Überhöhung des EGMR, der angeblich dafür sorgt, dass die Schweiz kein Unrechtsstaat wird, die ist übertrieben. (Prof. H.-U. Vogt)
In der Regel schon. Sogar unser Land ist in 2% der beurteilten Fälle über staatliche Willkür gestolpert.
Eine Verwanter wurde nur aufgrund des EGMR als Asbest-Opfer anerkannt und, wenigstens noch zu Lebzeiten, entschädigt.
Eine starke Bau-lobby hat in der Schweiz zuvor den Schutz gegen die Tödlichen Folgen von Asbest erfolgreich verhindert.
Eine Verwanter
Ja was denn nu? Eine Verwandte, ein Verwandter oder ein „most wanted“? Wir müssen ja schon in einem furchtbaren Unrechtsstaat leben, dass die Baulobby hier Richter sein kann. Hat denn der EGMR diese Entschädigung auch bezahlt, oder hat er einfach über fremdes Eigentum verfügt?
Nun, heute komme ich mal Herrn Vogt zuvor und poste Herrn Matter gleich selber:
Da sie nach den Umfragen so sicher sind, dass sie am 25. November gewinnen werden, präsentieren sich die Gegner der Selbstbestimmungsinitiative immer ehrlicher. Endlich entlarven sie, was sie wirklich wollen: Nämlich die Abschaffung der direkten Demokratie. Operation Libero behauptet, bei uns seien die Hürden der politischen Mitwirkung des Volkes viel zu tief. Sie finden es unerhört, dass die Stimmbürger die Verfassung ändern können. Sie möchten viel lieber Verhältnisse wie in Deutschland, wo das Grundgesetz praktisch nicht verändert werden kann. Wo die Politiker allein bestimmen und das Volk nur alle vier Jahre das Parlament wählen darf. Operation Libero behauptet explizit, unsere Bürgerrechte – nämlich unsere direkte Demokratie – seien keine Menschenrechte! Schauen Sie sich dieses Video an und teilen Sie bitte diesen Beitrag! JA zur Selbstbestimmungsinitiative!
3. November 2018 | 5 Antworten
Herr Matter, dabei waren es doch Sie, der kürzlich in einem Interview zugegeben haben, dass es unwahrscheinlich ist, dass die SBI angenommen wird:
Es ist doch ähnlich wie bei der Durchsetzungsinitiative, nur das Sie mit dem Wehklagen schon vorher beginnen als Ihr Boss:
https://www.limmattalerzeitung.ch/limmattal/zuerich/blocher-uebt-sich-im-schreien-beleidigt-und-bleibt-dabei-die-svp-ler-sind-die-juden-130227562
Und jetzt lügen Sie noch schamloser als sonst. Ich frage mich oft, ob die SVP wirklich so dumm ist und komplett vergisst, dass heutzutage alles aufgezeichnet wird und noch Monate danach überprüft werden kann. Hier die Aussagen von Laura Zimmermann im Originalton:
https://www.srf.ch/play/tv/basler-zeitung-standpunkte/video/die-selbstbestimmungsinitiative-wichtig-oder-gefaehrlich?id=009fe035-f755-4df8-82ca-41a34e7534fd
Und hier der damalige Parteipräsident Tony Brunner vor der DSI, wie er den Mund doch sehr voll genommen hat:
Möglicherweise wissen Sie es ja tatsächlich nicht, dass die "direkte Demokratie" (PS: wir leben in einer halb-direkten) kein Menschenrecht im juristischen und sprachlichen Sinn ist. Oder vielleicht wissen Sie es ganz genau und hetzten damit diejenigen Ihrer Fans auf, die zuwenig gebildet sind und auf jede Ihrer Lügen reinfallen. So oder so finde ich es ein Trauerspiel, was Sie hier wieder von sich geben - und was Ihre Fans dann aus der Demokratie machen:
Nein, ich bin weder ein Landesverräter noch ein Abschaffer unserer direktdemokratischen Rechte, wenn ich nach reiflicher Prüfung ein NEIN in den Kasten bei unserer Gemeinde eingeworfen habe. Nein, ich habe mich sehr gründlich informiert und festgestellt, dass es die SVP ist, die ständig an der Verfassung rumschrauben will - wer also unsere halb-direkte Demokratie erhalten will, braucht nur die völlig untaugliche Initiative der SVP abzulehnen. Auch hier machen Sie dem Bürger einmal mehr ein X für ein U vor: statt Klarheit ins Verhältnis von Völkerrecht und Landesrecht zu bringen, kreieren Sie ganz bewusst Unklarheit und damit einen Brutplatz für Ihren verlogenen Populismus.
OK, die SVP hat es nicht vertragen, wie Sie bei der ASI, DSI und MEI abgeblitzt ist und rennt jetzt wieder gegen die gleiche Mauer und die gleiche Mehrheit im Namen der Demokratie an. Wenn Sie konsequent wären, würden Sie endlich die Regierung verlassen und wie die AfD dumm rumpoltern. Wenn Sie aber unsere Konkordanzdemokratie dermassen beschädigen, wie sie es seit Jahren tun, sollten Sie punkto Demokratie abschaffen und den konstruktiven demokratischen Diskurs verweigern mal einfach in den Spiegel schauen. Gut, ich denke mittlerweile, Sie wissen genau, was Sie mit diesen Taktiken der Demagogie veranstalten. Bei der ASI haben Sie versprochen, dass es die EMRK nicht tangiert, bei der MEI, dass die PFZ nicht gekündigt wird, und bei der SBI versprechen Sie den ach so unglücklichen, unterdrückten und ausgebeuteten Schweizer sogar die absolute "Selbstbestimmung".
Ich habe Vertrauen in die Schweizer Stimmbürger und erwarte deshalb, dass sie diese Ihre Lügen langsam durchschauen und einer Initiative nicht nur wegen einem perfid gut gewählten Namen annehmen werden. Unser Problem ist nicht die Selbstbestimmung, die wir durchaus haben, sondern die immer hemmungslosere Lügerei der Politiker wie Ihnen.
Min.3:44 ff.:stinkfrech gelogen. Die Mitwirkungsschwelle bei uns sei zu tief, legt Matter Zimmermann in den Mund. Tatsächlich ab Min. 1:50: die Mitwirkungsschwelle bei uns sei so tief wie nirgends sonst. Das sei grossartig. Matters Lügerei hat anscheinend System und macht die Berner Sümpfe aus.
Ach was, ich wollte Ihnen den Matter nicht antun. Ich habe den entsprechenden Ausschnitt hier gepostet.
31. Oktober 2018 | 9 Antworten
Na bitte, geht doch. Elektronische Sammlung in Windeseile, man braucht nicht mal die Initiative zu starten:
https://www.watson.ch/schweiz/bundesrat/472394577-bundesrat-krebst-zurueck-und-verzichtet-auf-waffen-exporte-in-buergerkriegs-laender
Das nenne ich sauber Druck auf die Politik ausüben. Moderne direktdemokratische Methode.
Die #SBI ist was für die Ewig-Gestrigen.
31. Oktober 2018 | 8 Antworten
30. Oktober 2018 | 8 Antworten
Wer soll in unserem Land das Sagen haben? Die bewährte schweizerische Gesetzgeberin, also Parlament und Volk, oder einzig die Politiker und Richter, indem sie sich auf den Vorrang des internationalen Rechtes und auf fremde Richter berufen?allo Bin wieder da, Herr Vogt.
Wer soll in unserem Land..... Ja wir wissen doch wer zu sagen und
zu BESTIIMMEN hat. Die Konzerne, die mächtigen Immobilien "Vereine",
die Pharma, die Milliardenschweren Investoren aus Ländern mit Menschenrechtsverletzungen. Die Humanitäre Katastrophe im Jemen
mit aber tausenden Hungertoten, mit den Waffen auch von unserer
Schweiz. Die Saudis und Katars kaufen die Schweiz, Bürgerstock ein Beispiel. Die Liste kann unendlich weitergeführt werden, ich schäme
mich als Schweizer. Unser Land wird unweigerlich in den Strudel der
Globalisierten Ungerechtigkeiten hineingezogen und aufgerieben.
Und unsere gekauften Politiker singen noch den Lobgesang dazu.
Dazu kommen noch Hauseigene Richter die das Grundgesetz nicht
kennen oder Anwenden wollen/können. Darum externe Richter.
Herr Vogt, in Ihrem Imperium wäre ich gerne Luc Staywolker !!!
NEIN SELBSTBESTIMMUNGSINITIATIVE !!!!!
30. Oktober 2018 | 7 Antworten
Luc Staywolker
Da bin ich aber froh, dass Willi Tell einfacher zu schreiben ist.
Der Bürgenstock wäre heute eine unbedeutende Ruine. So wie Andermatt ohne Samih Onsi Sawiris.
Als Beispiel für die «Lifestyle»-Rechtsprechung erwähnt Schubarth ein Urteil, in dem der EGMR das Recht eines Genfer Vereins auf illegale Hausbesetzungen geschützt hat.
Soweit sind wir schon. Das EGMR beschützt Hausbesetzer im Sinne des Menschenrechts. Ob der Ulrich deshalb für die Fremdbestimmung ist? Auch Wermuth ist ein verurteilter Hausbesetzer, und für die Fremdbestimmung.
Altbundesrichter Martin Schubarth hegt Kritik an «Lifestyle»-Menschenrechten
Neiaberau. Aber wissen Sie, wo Mietabzockern der rote Teppich ausgerollt wird, mag's Besetzer von Abbruchobjekten problemlos leiden.
29. Oktober 2018 | 16 Antworten
Am letzten Samstag erreichten mich entrüstete Telefonanrufe nach einer «Arena»-Sendung über die Selbstbestimmungsinitiative. Darum schaute ich mir diese Sendung nachträglich an. Und begreife jetzt die Empörung.
Mir sticht vor allem SP-Ständerat Prof. Dr. iur. Daniel Jositsch ins Auge: Was dieser hochdekorierte Ordinarius der Universität Zürich von sich gibt, erschreckt mich. Es sind nachweis- und belegbare Fake News – aus seinem Fachgebiet! Ich sinniere vor mich hin: «Wie viel darf eigentlich ein Rechtsprofessor lügen?» Es ist einfach: Wer soll in unserem Land das Sagen haben? Die bewährte schweizerische Gesetzgeberin, also Parlament und Volk, oder einzig die Politiker und Richter, indem sie sich auf den Vorrang des internationalen Rechtes und auf fremde Richter berufen? Darum geht es am 25. November 2018 bei der Selbstbestimmungsinitiative.
«Seit Urzeiten»
Weil Jositsch glaubt, der Bürger vertraue schliesslich der in der Wissenschaft üblichen Faktentreue, dozierte er schulmeisterlich und wahrheitswidrig als Professor quasi ex cathedra tapfer drauflos: «Das Verhältnis, das zwischen Landesrecht und Völkerrecht besteht, das besteht schon seit Urzeiten, das hat schon bei der alten Verfassung gegolten, und 2012 hat überhaupt nichts geändert.»
«Seit Urzeiten»? Zu meiner Studienzeit galt unbestritten: «Gleich den Bundesgesetzen müssen sich Staatsverträge des Bundes im Rahmen der Bundesverfassung halten, dürfen also zum Beispiel nicht die Freiheitsrechte beeinträchtigen» (Giacometti/Fleiner).
Und als Daniel Jositsch Student war, lehrten Ulrich Häfelin und Walter Haller (noch bis 1993) in ihrem «Bundesstaatsrecht»: «Die Bundesverfassung, einschliesslich der ungeschriebenen Freiheitsrechte, steht in der Normenhierarchie auf einer höheren Stufe als die Staatsverträge. Ihr gebührt der Vorrang gegenüber den Staatsverträgen.»
Bundesrätlicher Bericht von 2010
Im Jahr 2010 nahm der Bundesrat im Auftrag der Bundesversammlung zum Verhältnis Landesrecht - Völkerrecht Stellung. Er stellte fest: «Wenn der Konflikt zwischen der neuen Verfassungsbestimmung und dem Völkerrecht nicht verhindert werden kann, geht nach Ansicht des Bundesrates die jüngere Verfassungsbestimmung vor.» In keinem Staat stehe das internationale Recht generell über der jeweiligen Verfassung.
Und da behauptet der Rechtsprofessor, «seit Urzeiten» stehe das internationale Recht auch in der Schweiz über dem schweizerischen Recht. Es war bis 2012 genau umgekehrt. Nicht seit Urzeiten, sondern erst in den letzten Jahren haben Verwaltung, Bundesrat, Parlament und – seit 2012 – auch das Bundesgericht die Sache auf den Kopf gestellt.
So beschloss 2012 eine einzelne Kammer des Bundesgerichts mit drei gegen zwei Stimmen, das Bundesgericht sei auch beim verfassungsmässigen Ausschaffungsartikel 121 Absatz 3 an die Europäische Menschenrechtskonvention gebunden. Es habe «die sich aus der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte ergebenden Vorgaben weiterhin umzusetzen». Seit 2012 steht also plötzlich und ausdrücklich das allgemeine Völkerrecht (droit international) über der Bundesverfassung.
Der fest verankerte Zuwanderungsartikel 121a in der Bundesverfassung wurde unter Berufung auf internationales Recht verfassungs- und rechtswidrig durch das Parlament nicht umgesetzt. Plötzlich hatte das internationale Recht Vorrang.
Noch am 5. März 2010 hielt der Bundesrat in seinem Bericht ausdrücklich fest: «In keinem Staat wird dem Völkerrecht uneingeschränkt der Vorrang vor dem Landesrecht eingeräumt.» Auch das weiss natürlich der Herr Professor, aber er korrigiert seine Mitstreiterin von der Operation Libero nicht, die keck das Gegenteil behauptet. Lügen kann man bequem unter die Leute bringen, wenn sie der Herr Professor deckt!
Was sagt aber eigentlich Professor Jositsch, der genau wissen muss, dass bis zum Bundesgerichtsurteil 2012 neues Schweizer Recht über dem bisherigen internationalen Recht stand, zu diesem Bundesgerichtsurteil? «In diesem Bundesgerichtsurteil wird jetzt so getan, wie wenn etwas Wahnsinniges passiert wäre. Es hat überhaupt keinen Paradigmenwechsel gegeben [. . .], sondern das Bundesgericht hat diese Praxis im Zusammenhang mit Völkerrecht und Bundesverfassung, den es schon immer hatte, angewendet.» Unverfrorener geht’s nicht mehr.
Der Staatsrechtler Daniel Thürer legte dem Bundesrat am 7. Juli 2011 ein Gutachten vor, wie man die Schweiz – ohne Volksabstimmung – in die EU führen könne. EU-Recht sei schliesslich Völkerrecht, und nun müsse man einfach den Vorrang des internationalen Rechts vor der Bundesverfassung durchsetzen, dann sei die Schweiz am Ende von selber in der EU. Dies wird nun neuerdings vom Bundesgericht so gehandhabt. Auch das alles weiss EU-Beitritts Befürworter Jositsch, der sich als Prof. Dr. iur. Gehör verschaffen will, genau. Und er macht daraus eine «seit Urzeiten geltende Ordnung»!
Dr. Christoph Blocher. Der Autor ist Unternehmer, SVP-Politiker und ehemaliger Vorsteher des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements.
Nun, dieser Bundesrat wurde ja fristlos entlassen, weil er ganz einfach nicht fähig war.
Hier korrekte juristische Erklärungen:
Bundesrichter Andreas Zünd erläutert das Bundesgerichtsurteil, mit dem die SVP die „Selbstbestimmungs-Initiative“ rechtfertigt
Hinweis: im Gegensatz zu Blocher und Köppel ist Herr Andreas Zünd tatsächlich am Bundesgericht tätig.
2005 eingeführt, unterlag dem fakultativen Referendum:
„Selbstbestimmungs-Initiative“ und Art. 122 Bundesgerichtsgesetz: „Verletzung der EMRK“
Zusätze zur EMRK:
https://www.humanrights.ch/de/internationale-menschenrechte/europarat-abkommen/zusatzprotokolle/
Ab dem Zusatzprotokoll 14 sind alle völkerrechtlichen Verträge mit Verfassungsrang unter dem fakultativen Referendum. Die EMRK war es noch nicht, darum kann man heute motzen - wenn man die eigene Geschichte ignoriert.
Das 14. Protokoll legitimiert hiermit auch indirekt direktdemokratisch den EGMR:
https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/20042727/index.html
Ab 1. Juni 2010 in Kraft.
Nun, ich habe mittlerweile Erfahrung mit den geschichtsklitternden SVPlern: den Aargauer Staatsanwalt habe ich auch schon erwischt:
https://twitter.com/DanieleUlrich/status/1056824364757323776
https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/aarau/simon-burger-der-neue-hecht-der-aarauer-svp-130987154
Na ja, mit den Juristen hat die SVP definitiv Pech. Sieht man ja auch an der handwerklich lausig gemachten Selbstbeschissinitiative.
29. Oktober 2018 | 14 Antworten
Der Hhherr Tockter Blocher:
Der Staatsrechtler Daniel Thürer legte dem Bundesrat am 7. Juli 2011 ein Gutachten vor, wie man die Schweiz – ohne Volksabstimmung – in die EU führen könne.
Aus Thürers Gutachten:
Die Fragen eines allfälligen künftigen EU-Beitritts oder eines erneuten Anlaufs für einen EWR-Beitritt stehen im hier gegebenen Rahmen nicht zur Diskussion.
29. Oktober 2018 | 7 Antworten
Auch hier wurden wieder Lügen aufgedeckt:
https://1drv.ms/u/s!AgGl_X-9jE0XwjBLGUulS8Xzoftz
"Das Verhältnis, das zwischen Landesrecht und Völkerrecht besteht, das besteht schon seit Urzeiten, das hat schon bei der alten Verfassung gegolten, und 2012 hat überhaupt nichts geändert", war die Aussage von Herrn Jositsch anlässlich der letzten Arena vom 19.10.18. Herrn Blocher bezichtigte daraufhin Herrn Jostisch der Lüge. Er verbreite FakeNews.
Heute stiess ich auf einen Bericht der vereinigten Bundesversammlung von 12.11.1865. Dieser besagt, „dass selbst die Ehre der Eidgenossenschaft gegenüber dem Auslande dahin verpfändet ist, dass das gegebene Wort in voller Treue gehalten und die Verträge ohne Aufschub vollzogen werden“.
https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc.do?id=10004975
https://1drv.ms/u/s!AgGl_X-9jE0Xwi_Ahh_yNqpUPYIs
In dem Bericht geht es über die Niederlassung von französischen Israeliten. Also um eine Personenfreizügigkeit. Kurzum; die Schweiz hielt sich schon 1865 an den Grundsatz „Pacta sunt servanda“. Mit diesem urschweizerischen Grundsatz möchten nun die Initianten am 25.11.18 brechen. Damit bin ich nicht einverstanden. Denn die Schweiz soll auch in Zukunft Wort halten!
Ulrich. Im Jahr 1865 gab es noch keine direkte Demokratie in der Schweiz. Dafür schoss am Gotthard die Armee auf Gastarbeiter. Wollen Sie diese Schweiz zurück?
Also ich halte nur mein Wort, und nicht das Wort der europhilen classe politique. Oder wollten Sie „wir halten Maul“ tippen?
29. Oktober 2018 | 1 Antwort
Glauben Sie denn, Ihre Videomanipulation bleibt unerkannt, Ulrich? Glauben Sie denn, mit Ihrer Videolüge könnten Sie Ihr Stimmvieh begeistern? Das die pinke Kuttenorganisation da gröhlen wird, ist natürlich klar.
29. Oktober 2018 | 4 Antworten
Das ist keine Manipulation, nur eine selten dämliche Ausdrucksweise.
Schauen Sie, hier ist das Original vom SPV youtube channel:
https://twitter.com/DanieleUlrich/status/1056619599410675716
28. Oktober 2018 | 8 Antworten
Nun, das ist so nicht ganz richtig. Für mich besteht die SVP so oder so aus ganz üblen Populisten, die das Stimmvolk hemmungslos anlügen. Ich habe das gestern Thomas Burgherr auf Facebook bereits mitgeteilt.
https://twitter.com/DanieleUlrich/status/1056494787342282753
Die Chaotentruppe wird versenkt. Versprochen.
28. Oktober 2018 | 3 Antworten
Ich habe das gestern Thomas Burgherr auf Facebook bereits mitgeteilt.
Kann ich nicht lesen. Aber was meinten Dero Gnaden dazu?
28. Oktober 2018 | 1 Antwort
Sie verwechseln die politische Arena mit einem Schlachtfeld, Ulrich. Glauben Sie denn naiv, bei einem Nein, respektive Ja zur Fremdbestimmung wird eine Regierungspartei versenkt? Auch Ihre Rhetorik der vermeintlichen Lügenromantik ist längstens durchschaut.
Glauben Sie denn naiv, bei einem Nein, respektive Ja zur Fremdbestimmung wird eine Regierungspartei versenkt?
Das Image der Loser wird zementiert. Jetzt hilft nur noch Pathos:
"Wir müssen uns nicht fragen, ob wir damit am 25. November bei einer Mehrheit durchkommen oder nicht. Entscheidend ist, dass wir für unsere Freiheit und Sicherheit kämpfen. Der englische Premier Churchill hat 1940 in hoffnungsloser Situation gesagt: Wenn Ihr Euch dem Unrecht anpasst, wenn Ihr Euch biegt, werdet Ihr nie mehr aufstehen. Wenn Ihr aber gekämpft habt und besiegt wurdet, werdet Ihr Euch wieder erheben – und zwar aufrechter als je zuvor!"
https://www.svp.ch/news/artikel/referate/freiheit-und-sicherheit-verteidigen
Aus meiner Sicht der letzte Auftritt des grossen Zampanoo.
Danach finde ich dieses Szenario noch spannend:
https://twitter.com/phwampfler/status/1056477817863593984
Wenn wir tatsächlich über 70 % Ablehnung erreichen, geht es rund in dieser Partei. Da hat alles Kreidefressen nichts genützt. Darum braucht es jetzt noch die Todesanzeige:
https://1drv.ms/u/s!AgGl_X-9jE0Xwi6QcgCWSk0XIs3E
28. Oktober 2018 | 2 Antworten
https://encrypted-tbn0.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcTte0S0KLkjQzpCH4C4phbSBpmcng5xec1BMlzVQBxJWQiAUs_u
https://encrypted-tbn0.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcRXXAWgms8sQYuH4UYs_mnRmJ6GYDrQx9cbFankll8JdoLU2ofSJw
https://encrypted-tbn0.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcSV01m-qEFlty6FlrjwWvzm4ouq1_ZuAweD79ezPpA8oH1SJnYY5w
https://www.sgb.ch/fileadmin/user_upload/durchsetzungsini-d_klein.png
Dagegen werfen Sie den Initiativbefürwortern vor, deren Plakate seien ungewohnt harmlos.
https://www.blick.ch/news/schweiz/mit-pferde-staerke-gegen-schengen-id93504.html
Ein "JA zur Selbstbestimmungsinitiative" verhindert, dass die Heuchler unsere Politik bestimmen.
Falsch. Sonst käme die Initiative ja nicht von der $VP.
Na, geht schon die Muffe?
Die SVP rennt gegen alle anderen an, haben Sie was anderes erwartet?
Und punkto Hysterie müssen Sie ja einfach gepflegt die Klappe halten, Sie armer Choleriker.
27. Oktober 2018 | 20 Antworten
27. Oktober 2018 | 17 Antworten
An welchem Schläckstängel hat diese Dame eigentlich ihren Dr. geposchtet? Die EU ist ein Staatenbund und kein Bundesstaat.
Nun, es geht um unsere freie Entscheidung, und um die für EU Bürger beneidenswerte direkte Demokratie.
Achnöö. Bei uns ist die grösste Gefahr für unsere Demokratie aber die ϟVP. Um sie davor zu schützen, Nein zur ϟVP-Ermächtigungsinitiative.
Was bitte haben die souveränen Nationalstaaten, die sich selbstbestimmt zur EU zusammengeschlossen haben, mit meinem Beitrag zu tun?
Ach, klar, das ist eine der jahrealten Lebenslügen der SVP.
Bittesehr Ulrich. Der Beitrag hat nur wenig mit der Selbstbestimmungsinitiative zu tun, dass haben Sie ganz schlau erkannt. Ist aber dennoch lehrreich.

References: EGMR 
 EGMR 
 EGMR 
 EGMR 
 EGMR 
 EGMR 
 Art. 122