Source: http://www.sexuelle-selbstbestimmung.de/10209/pressespiegel-zur-kampagne-weg-mit-219a/
Timestamp: 2019-02-22 02:06:47+00:00

Document:
Pressespiegel zur Kampagne „Weg mit 219a!“ – Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung
Bundesweiter Aktionstag (26.1.19): Jetzt erst recht! Sexuelle Selbstbestimmung ist nicht verhandelbar
Erfolgreicher bundesweiter Aktionstag für die Streichung von § 219a und Aufruf zu weiteren Protesten am 26. Januar 2019
Pressemitteilung: Papier der Bundesregierung zu § 219a
Pressespiegel zur Kampagne „Weg mit 219a!“
18. April 2018 Die Redaktion 1
5.2.2018 – Pinkstinks
Weg mit Paragraf 219a!
Am 22. Februar wird der Paragraf 219a Gegenstand einer Debatte im Bundestag sein und zudem ein Gesetzesentwurf verhandelt, der diesen Paragrafen abschaffen soll. Nach Übergabe einer Petition, für das Informationsrecht für Frauen zum Schwangerschaftsabbruch und auf Initiative mehrerer Politiker`*innen von Linke, Grüne, SPD und FDP steht der Paragraf nun mächtig unter Druck. Und das freut uns als Bündnispartner des Bündnisses für sexuelle Selbstbestimmung ganz besonders.
12.2.2018 – The Local
Abortion in Germany – ‚where providing information is a crime‘
19.2.2018 – Mädchenmannschaft
Am 22. Februar wird der § 219a StGB im Bundestag debattiert. Das Bündnis für Sexuelle Selbstbestimmung ruft zu Aktionen anlässlich der Debatte auf und startete auch eine Fotoaktion mit dem Titel „Weg mit § 219a“.
Februar 2018 – Mit Vergnügen Berlin
Warum der Hashtag #wegmit219a gerade viral geht
Als Kristina Hänel im November vergangenen Jahres vom Amtsgericht Gießen zu einer Geldstrafe in Höhe von 6.000 Euro verurteilt wurde, waren nicht nur sie, sondern tausende Frauen und Männer in der gesamten Bundesrepublik empört. Doch auch online formiert sich Widerstand. Mit dem Hashtag #wegmit219a fordern derzeit hunderte Menschen die Abschaffung des veralteten Gesetzes.
20.2.2018 – Gender Equality Media
Ein Gastbeitrag des Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung
21.2.2018 – This ist Jane Wayne
The Power Of Social Media // Drei wichtige Videos, die uns gerade berühren
Weg mit § 219a. Ein Video, dass auch schon ohne Worte alles sagt.
22.2.2018 – Frankfurter Allgemeine Zeitung
22.2.2018 – Deutschlandfunk
Paragraf 219a in seiner jetzigen Form nicht haltbar
Der umstrittene Paragraf 219a des Strafgesetzbuches verbietet nicht nur Werbung für den Schwangerschaftsabbruch. Er erschwere auch notwendige ärztliche Aufklärung – zum Schaden der Frau, kommentiert Gudula Geuther. Das Werbeverbot sei kein sinnvoller Teil des Schutzkonzeptes für das Ungeborene.
22.2.2018 – Frankfurter Rundschau
Hitzige Debatte über Abtreibungsparagraf
Kurz vor der Sitzung zieht die SPD ihren Antrag zurück. Die Union mahnt den Schutz des ungeborenen Lebens an. Mit abgeklebtem Mund haben am Donnerstag Frauen und Männer vor dem Bundestag und in sozialen Medien im Internet gegen „den § 219a“ protestiert.
22.2.2018 – Vogue
Wie werden wir künftig das Thema Abtreibung diskutieren?
Heute begann im Deutschen Bundestag die Debatte um die Reform eines Paragrafen, der neben Werbung auch Informationen zum Schwangerschaftsabbruch verbietet. Unterdessen formieren sich die Gegner des Paragrafen in den sozialen Medien unter dem Hashtag #wegmit219a und fordern seine komplette Streichung.
22.2.2018 – ZDF
Abtreibung: Werbung oder Information?
Werbung oder Information, dass eine Abtreibung in einer Praxis möglich ist? Diese Frage ist ein Politikum. Heute diskutiert der Bundestag, ob Paragraf 219a gestrichen werden soll.
22.2.2018 – taz. Die tageszeitung
Ändern oder abschaffen?
Der Bundestag diskutiert zum ersten Mal über die Streichung des Paragrafen §219a, der Werbung für Abtreibungen verbietet.
22.2.2018 –Not Another Woman Magazine
In Solidarität mit den kriminalisierten Ärzt*innen und betroffenen Frauen* veröffentlichen wir Portraitfotos von uns mit zugeklebtem Mund und der Aufschrift § 219a StGB und fordern…
22.2.2018 – zwd Politikmagazin
22.2.2018 – The Huffington Post
Abtreibungsparagraph 219a: Das passiert, wenn er abgeschafft wird
Müssen wir bald mit Abtreibungswerbung an Litfaßsäulen und im Fernsehen rechnen? Protest gegen den umstrittenen Nazi-Paragraphen.
22.2.2018 – ze.tt
Heute will der Bundestag über den Paragrafen diskutieren, der öffentliche „Werbung für den Abbruch der Schwangerschaft“ unter Strafe stellt. Anlässlich der Debatte hat das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung dazu aufgerufen, ein Zeichen für dessen Abschaffung zu setzen. ze.tt berichtet live von der Protestaktion.
22.2.2018 – marx21.de
219a: Mein Körper, meine Entscheidung?
Immer mehr Ärztinnen und Ärzte werden verurteilt, weil sie öffentlich über Abtreibungen informiert haben. Das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung will den Strafgesetzparagraphen kippen. Wir sprachen mit dem Bündnis.
23.2.2018 – chrismon
Die Familienberatung pro familia und das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung fordern die Abschaffung des umstrittenen Strafrechtsparagrafen 219a. Sie wenden sich gegen eine aus ihrer Sicht unnötige Kriminalisierung der Ärzte.
23.2.2018 – taz
Die FDP setzt auf Vermittlung
Es gibt eine Mehrheit gegen den Paragrafen 219a. Doch die SPD nimmt Rücksicht auf die Union – und die teilt sich ihre Argumente mit der AfD.
23.2.2018 – Berliner Zeitung
219a Hitzige Debatte im Bundestag – heftige Proteste davor
Mit abgeklebtem Mund aus Pflastern oder Tapeband protestierten am Donnerstag in den sozialen Netzwerken und vor dem Deutschen Bundestag Frauen und Männer gegen „den 219a“ – dem Abtreibungsparagrafen, der es verbietet, für Abtreibungen zu werben.
23.2.2018 – Neues Deutschland
Bundestag berät über Paragraf 219a
Parlament debattiert über Änderung im Abtreibungsrecht.
23.2.2018 – Potsdamer Neueste Nachrichten
Berliner Ärzte fordern neuen Paragrafen 219a
Die Ärztekammer Berlin hat sich in der Frage des Werbeverbots für Abtreibungen überraschenderweise indirekt gegen die Union ausgesprochen. Die SPD fordert eine Aufhebung des Fraktionszwangs.
23.2.2018 – Frankfurter Allgemeine Zeitung
23.2.2018 – Der Freitag
Versaute Chance
219a Die SPD verpasst erneut eine Gelegenheit, sich für die Rechte von Frauen stark zu machen. Die Betroffenen werden das zu quittieren wissen.
23.2.2018 – Erdbeerlounge
Nachdem in Deutschland die Frauenärztin Kristina Hänel zu einer Geldstrafe verurteilt wurde, weil sie Frauen offen über Abtreibung informierte, bildet sich in Deutschland nun der Widerstand.
23.2.2018 – Neon
Hinter #wegmit219a steckt das „Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung“. Die Mitglieder protestieren gegen ein Gesetz, das es aus den 1930ern in die Gegenwart geschafft hat – obwohl es in die Steinzeit gehört.
23.2.2018 – BuzzFeed
Die Streichung des Abtreibungsgesetzes 219a wird zur Kompromisslösung
Nach der ersten Lesung im Bundestag zeigt sich: Es gibt keine eindeutige Lösung für den umstrittenen Abtreibungsparagrafen. Die SPD wirbt deshalb für eine „Gewissensentscheidung“.
23.2.2018 – bento
Paragraf 219a: SPD will die freie Abstimmung im Bundestag
Es soll so ablaufen wie bei der Ehe für alle.
23.2.2018 – taz. Die Tageszeitung
Elisa Hoven hat den Antrag der FDP zur Modifizierung des Paragrafen 219a formuliert. Strafbar soll nur noch grob anstößige Werbung sein. Währenddessen demonstrieren Aktivist*innen für die Streichung.
23.2.2018 – Der Tagesspiegel
Parteien streiten über Abtreibungsparagraf 219a
Paragraf 219a des Strafgesetzbuchs verbietet Ärzten, öffentlich darüber zu informieren, wenn sie Schwangerschaften abbrechen. Seit gestern debattiert der Bundestag.
24.2.2018 – Junge Welt
„Naziparagraph abschaffen“
Erste Parlamentsdebatte zu »Werbeverbot für Schwangerschaftsabbruch«
1.3.2018 –Der Lila Podcast
Letzte Woche fand die Bundestagsdebatte zum Paragraphen 219a statt, tags darauf hat das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung zur Fachkonferenz geladen. Zwischen den Forderungen der Gäste dort und manchen Reden im Bundestag liegen Welten – wir ordnen ein.
1.3.2018 – jungle World
Die Streichung des Paragraphen 219a, der es Ärzten verbietet, über Abtreibungen zu informieren, droht zu scheitern – obwohl eine politische und gesellschaftliche Mehrheit das Gesetz ablehnt. Schuld ist die Taktik der SPD.
8.3.2018 – Radio Corax
ProChoice!- Kampf gegen Sexismus und rechte AbtreibungsgegnerInnen
Wir haben mit Katrin Wagner, Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung, gesprochen, die die Demo in Berlin mitorganisiert. Wir haben mit ihr darüber gesprochen, wie die Situation in Sachen Abtreibung in verschiedenen Ländern aussieht und welche Kämpfe dort von feministischer Seite geführt werden.
11.3.2018 – Neon
Tabuthema: Warum deutsche Medizin-Studenten Abtreibungen an Papayas üben
An der Uni wird zum Tabuthema Schwangerschaftsabbruch nicht viel gelehrt. Medizin-Studenten aus Berlin wollen die Abtreibung jetzt aus der Schmuddelecke holen. Mit einem Papaya-Workshop.
11.3.2018 –The Guardian
German parties to vote on ‚out of date‘ Naziera abortion law
Doctors face two-year jail sentences for advertising or giving information on abortion.
15.3.2018 – Jacobin
As Germany’s natalist far right rises, a growing progressive movement is challenging the country’s Naziera abortion laws.
15.3.2018 – Der Standard
Kritik an „Kniefall“ der SPD bei Werbeverbot für Abtreibungen
Opposition und SPD-Frauen kritisieren die Sozialdemokraten dafür, beim umstrittenen Paragrafen 219a zurückzurudern.
16.3.2018 – EmmA
219a: Offener Brief an die SPD
Der Artikel in der aktuellen EMMA über die fast schon greifbare Streichung des §219a endet mit dem Satz: „Das Recht der ÄrztInnen, ungewollt schwangere Frauen zu informieren, steht und fällt jetzt also mit der SPD – und der Frage, wem sich die Sozialdemokraten stärker verpflichtet fühlen: dem Koalitionspartner – oder den Frauen.“ Die Antwort kennen wir jetzt. Die SPD ist eingeknickt.
25.3.2018 – der Standard
Deutsche Debatte um „Werbeverbot“ mobilisiert Pro Life wie Pro Choice
Politisch wurde Abtreibung vor Jahrzehnten ad acta gelegt. Die anhaltenden Proteste gegen § 219a machen die wackelige Gesetzeslage wieder zum Thema.
28.3.2018 – Zeitjung
Stefan Nachtwey vom Familienplanungszentrum Berlin beantwortet alle Fragen zum Thema Schwangerschaftsabbruch, die du je hattest.
Kategorie Kampagne 2018 Presse
Ein Kommentar zu “Pressespiegel zur Kampagne „Weg mit 219a!“”
Dolly Hüther sagt:
Ich hätte mir vor fast 40 Jahren nicht im Traum träumen lassen, dass wir noch einmal über ungewollte Schwangerschaften reden oder gar diskutieren würden. Dass meine Partei eingeknickt ist, macht mich nicht mehr traurig, nein es macht mich wütend. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es die Frauen sind. Bitte liebe Genossinnen lasst Euch von den Genossen nicht unterbuttern. Sollte dieser alte Nazi-Paragraph bleiben, egal in welcher Form, werde ich nach 40 Jahren Zugehörigkeit aus der Partei austreten. Genug ist genug. Dann werdet doch 15 %. Und von Erneuerung kann dann keine Rede mehr sein. Ihr steht dann mit der CDU und der AfD auf einer Stufe.

References: § 219
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