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Timestamp: 2020-04-01 21:22:24+00:00

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Anhörung des Versuchs des sexuellen Missbrauchs von Jugendli im Forum für Strafrecht und Ordnungswidrigkeitenrecht
Anhörung des Versuchs des sexuellen Missbrauchs von Jugendli
Registriert: 12.04.14, 14:46
Beitrag von maddes8cht » 17.04.14, 03:54
sammy10028 hat geschrieben: Sorry das ich so viel frage. Ich kann mit niemanden darüber reden. Weder mit FReundin, Familie noch mit Freunden, etc.
wenn Du akut jemanden zum reden brauchst würde ich Dir die Telefonseelsorge empfehlen:
Keine Angst, Du wirst dort nicht "missioniert" oder so was.
Aber Du bekommst einfach jemanden zum reden.
Die wissen u.U. auch in Deiner Nähe weitere Hilfsangebote.
Rechtlich kann ich Dir gar nix sagen.
Du ergehst Dich grad in Selbstzerfleischung, weil etwas "schiefgegangen" ist.
Wenn Du ehrlich mit Dir sein willst, solltest Du drüber nachdenken, was es denn bedeuten würde (für Dich und die Beziehung zu Deine Freundin), wenn alles "geklappt" hätte.
Du wärst ja dann nicht weniger Schuldbelastet, sondern mehr.
Aber niemand wüsste das ... und es gäbe auch keine Gefahr dafür das es jemand erfährt ...
Das sind aber Überlegungen, die Sie nicht unbedingt hier in diesem Forum führen sollten, dafür ist es auch nicht gedacht.
Sie haben dem Mädchen nach dem was sie schreiben ja noch kein Geld gegeben.
Es ging im Vorfeld aber ziemlich ums Geld, und das Geld dürfte auch das sein, was sie eigentlich will.
Ich habe keine Ahnung was sie vorhat, aber ich würde mich mal darauf einstellen, dass sie vielleicht irgendwelche erpressungsversuche starten wird.
Sie sollten alles vermeiden, was ihr irgendwelche persönlichen Details über sie vermittelt, die sie erpressbar machen könnten.
Beitrag von Stephan1 » 17.04.14, 13:36
entspann Dich einfach mal. Du bist auf dumme Gedanken gekommen und bist daraufhin verarscht worden. Das und die polizeilichen Ermittlungen sind Dir hoffentlich eine Lehre, in Zukunft die Finger von sowas zu lassen, gerade wenn man liiert ist.
Du brauchst Dich aber jetzt nicht fühlen wie ein böser Vergewaltiger, der kurz vor der Inhaftierung steht. Ja, wenn ein Volljähriger eine 15-jährige für Sex bezahlt, ist das prinzipiell strafbar, wobei da jetzt auch nicht die Megastrafen verhängt werden, bei Ersttätern in Fällen wie vor Dir geschildert üblicherweise Strafbefehl mit Geldstrafe. Aber hier ist es ja nicht mal dazu gekommen, es war wohl seitens der 15-jährigen auch gar nicht geplant, darauf einzugehen. Insofern kannst Du einem Ermittlungsverfahren relativ gelassen gegenüber sehen. Und wenn Du einen Anwalt nimmst, umso besser. das kostet Dich zwar ein bisschen Geld, aber der sorgt dann schnell für eine Verfahrenseinstellung, denke mal das Hauptziel wird hier sein, einen (öffentlichen) Prozess zu vermeiden und das ganze möglichst schnell zu beenden. Dann bekommt auch niemand was davon mit, musst den Anwalt auch noch mal entsprechend impfen, dass er keine Post zu Dir nach Hause schickst u.ä.
sammy10028
Registriert: 16.04.14, 19:47
Beitrag von sammy10028 » 17.04.14, 14:03
sollte es wirklich irgendwie "gut" ausgehen wäre das sozusagen ein NEUER LEBENSBEGINN! War noch nie beim Anwalt geschweige denn bei der Polizei oder erst recht nicht vor Gericht!
Termin steht übrigens zeitnah an beim Anwalt. (Strafrecht) Hoffe er ist gut weil ich wie gesagt noch nie einen Anwalt hatte und ihn selber rausgesucht habe.
Na das werden ja nun jetzt ein paar Tage
Gefängnis und / oder Vorbestraft wäre echt das Ende.....kann sein das ich spinne aber ich male mir eben die schlimmsten Sachen aus.
Entspannen will ich ja gerne aber da ist ja jeder sehr verschieden wie er damit umgeht.
Kann im Moment niemanden unter die Augen treten:-(
Gruß + DANKE an EUCH!!!!
Beitrag von J.A. » 17.04.14, 14:14
Eine Freiheitsstrafe ohne Bewährung wird es hier 1000%ig nicht geben.
Vorstrafe wird man wie gesagt abwarten müssen. Das blöde am § 182 ist halt, das bei Verurteilung jede Strafhöhe ins Führungszeugnis käme, nicht wie sonst bei Erstverurteilten erst ab 91 Tagessätze Geldstrafe oder mehr als 3 Monaten Freiheitsstrafe. Also muß das Ziel sein eine Verfahrenseinsellung oder ein Absehen von Strafe nach § 182, Abs. 6 StGB zu erreichen. Aber selbst wenn es zu einem Eintrag käme, wäre der nach 3 Jahren wieder aus dem Führungszeugnis raus, es sei denn es gäbe mehr als 1 Jahr auf Bewährung, was aber ebenfalls zu 99,99% nicht passiert.
Beitrag von sammy10028 » 18.04.14, 15:44
oh mann, scheiss Tage!
Die Sekretärin des Anwalts hat mir geschrieben und gesagt das ich wohl selber gar nicht zur Polizei muss. Ist das so!?
Übernimmt das dann mein Anwalt!? Oder wie ist da der Prozess!?
Ich habe so große Angst vorbestraft zu werden.
Selbst bei 90 Tagessätzen zu 100 EUR oder so....kann ich keine 9000 EUR bezahlen.
So oder so bin ich dran. Das macht mich so fertig. Was habe ich nur getan....
Ich schäme mich so sehr für das!
Kann mit niemanden reden und meiner Freundin nicht mehr in die Augen sehen.
Beitrag von rabenthaus » 18.04.14, 15:53
die Höhe der Tagessätze wird nach dem zur Verfüung stehenden Einkommen unter Berücksichtigung der laufenden Verbindlichkeiten und Schulden "berechnet".
In Thüringen ist der niedrigste Satz 10,00 € für Hartz IV Empfänger oder Personen denen ähnliches Einkommen zur Verfügung steht.
Ja Sie müssen nicht selber zur Polizei. Ihr Anwalt wird die Akte einsehen und dann nach Absprache mit Ihnen eine schriftliche Äußerung formulieren. Voraussichtlich wird dann im schriftlichen Verfahren entschieden.
Beitrag von sammy10028 » 18.04.14, 15:57
also Netto - Miete - Unterhaltsverpflichtungen z.B. ?
Aber dazu wird es eh ned kommen .....denke ich....
Okay, dem Anwalt sage ich das dann das keine Briefe zu mir kommen sollen....aber die Polizei kann mich ja weiterhin anschreiben oder STaatsanwaltschaft oder!?
Das kann ich ja nicht umgehen!?
Beitrag von rabenthaus » 18.04.14, 16:06
man kann das so regeln , dass alle über den Anwalt läuft. Ganz ohne Nachrichten über das Verfahren kann man Sie nicht lassen, aber Sie können ja mit dem Anwalt absprechen, dass Sie die Post dort abholen.
Wenn der Anwalt erst einmal aktiv ist wird sich die Staatsanwaltschaft nicht mehr direkt an Sie wenden. Die Polizei ist jetzt sowieos außen vor. Ein Kontakt mit der Polizei sollte eigentlich in dieser Sache nicht mehr notwendig sein.
Beitrag von J.A. » 18.04.14, 19:25
Grundlage für die Tagessatzberechnung ist idR. Netto minus gesetzliche Unterhaltsverpflichtungen die ggü. Dritten geleistet werden.
Beitrag von sammy10028 » 21.04.14, 16:59
ich bin so fertig Mein Bauch dreht sich. Ich habe SO GROSSE ANGST. Kann nicht schlafen, nicht essen, nicht reden, etc.
Mein Leben bricht zusammen.
Ich habe Angst vor dem Anwaltstermin und da alles zu sagen und über das Thema zu reden. Der Anwalt denkt sicher "so ein Schwein"
Gefängnis, Vorstrafe bzw. z.B. 90 Tagessätze (1/30 * (NEttogehalt - Unterhalt)) wären echt das Ende.
Bei z.B. 2000 Netto (Unterhalt schon abgezogen) = 66 EUR / Tag bei 90 Tagen = 6000 EUR, was ich nicht habe was bleibt mir dann...zum leben, Miete, essen??
So oder so bin ich am Ende!
Ich glaube das wollte das "Opfer" aber es ist ja meine Schuld.
Meine Freundin...oh GOTT....kann mit niemanden reden. Das macht mich fertig!
Entschuldigt mein Geheule aber ich kann an nichts anderes denken
Beitrag von Infosuchender » 21.04.14, 20:41
Ich glaube Sie sollten wirklich den Rat einiger hier annehmen und sich der Hilfe anderer annehmen, sich Ihren Frust hier von der Seele zu schreiben bringt vermutlich nicht viel da wir hier zum größten Teil nur Laien im Bereich Recht und nicht im Bereich Psychologie sind.
Und vor dem Anwalt brauchen Sie doch am wenigsten Angst zu haben, das ist doch sein Job, der hat bestimmt schon ganz andere Sachen erlebt.
Selbst wenn Sie eine Vorstrafe bekommen, geht die Welt dann unter ? Sie arbeiten doch nicht bei einer Behörde oder in einem sicherheitsrelevanten Bereich mit Ü1/Ü2/Ü3, verhalten Sie sich danach ruhig dann ist doch so gesehen alles OK bis auf den Eintrag für einige Jahre.
Geld, dafür gibts Kredite. Dann gibt es halt kein neues Auto in den nächsten Jahren und Malle und der Ski-Urlaub fällt auch aus und das Sie wohl nicht
in den Bau müssen haben ja schon einige hier gesagt.
Was das Opfer wollte weiß wohl nur das Opfer, darüber zu spekulieren bringt hier nichts und beweisen kann man es erst recht nicht.
Beitrag von J.A. » 21.04.14, 21:27
Geld, dafür gibts Kredite.
Eine Geldstrafe kann man durchaus auch in Raten zahlen.
Es ist ja auch noch gar nicht gesagt, ob es überhaupt so weit kommt. Ich kann mich nur wiederholen: Hier kommt jedenfalls theo. auch ein "Absehen von Strafe" nach § 182(6) StGB in Frage, oder eine Einstellung gegen Auflage nach § 153a StPO.
Beitrag von sammy10028 » 22.04.14, 18:54
RA sagt Gefängnisstrafe würde er hier ausschließen (so weit lehnt er sich sonst nie aus dem Fenster) sagte er.
Allerdings kann es gut zu folgendem Verlauf kommen:
1. Beantragung von Akteneinsicht
2. Polizei gibt es an die Staatsanwaltschaft
3. Akten kommen
Er meinte das dauert immer sehr lange bis die Akten da sind. Also weitere Wochen des verzweifelns.
Dann Äußerung des RA´s zur Sache je nachdem was genau als Beweise vorliegt. Sein Ziel ist es um eine (Vorbestrafung herumzukommen) bzw. bei max. 90 Tagessätzen zu landen.
Er sagte auch was über Einstellung gegen Auflage nach § 153a StPO z.B. einen Betrag X zu spenden.
Aber, sollte es zu einem Verfahren kommen wird es sehr bitter weil das dann vor Gericht geht mit Anhörung usw. Somit wäre das dann das End von allem....privat wie beruflich!
So oder so weil ich mich nicht beruhigen kann bin ich so verzweifelt. Denke über alles nach, Trennung von FReundin, Auszug, usw.
Wie konnte ich das nur tun.
ICh bin bald vorbestraft (was für immer in meiner Akte steht) und jeder erfährt es dann....
Beitrag von Infosuchender » 22.04.14, 19:40
Das würde ich mal als normalen Ablauf einstufen, wenn er Einsicht beantragt dann bekommt er die auch
und da die Polizei die Exekutive und nicht die Judikative ist wird auch Punkt 2 passieren.
Und wieso ist das dann das Ende ? Nehmen Sie sich frei falls Ihre Anwesenheit erforderlich ist oder lassen Sie sich notfalls krank schreiben, der Arbeitgeber bekommt doch davon nicht mit.
Das müssen Sie ganz alleine entscheiden wie sie damit leben können Ihre Freundin hintergangen zu haben bzw der Versuch.
Wenn Sie es erzählen haben Sie zumindest das Risiko das Sie es weiter erzählt was dann ja nicht in Ihrem Interesse ist, behalten Sie es für sich dann kann es sein das es Sie von innen auffrisst. Da ist jeder Mensch anders, einige haben 10 Freundinnen parallel und empfinden keine Reue, bei anderen ist es Kuss auf die Wange schon zu viel. Wie gesagt das müssen Sie ganz alleine entscheiden oder wie schon gesagt nehmen Sie bitte den Rat an und reden mit Personen die sich damit auskennen.
Das tägliche "Ei Ei" von uns hier wird Ihnen zu 99% nicht weiter helfen.
Na wenn Sie das schon wissen dann brauchen Sie doch keine Verhandlung mehr
Und wie soll es denn jeder erfahren ? Einsicht haben nur berechtigte Personen, also nicht Maier, Müller und Schulze von neben an.
Auch nicht der normale Arbeitgeber den Sie ja haben.
Beitrag von J.A. » 22.04.14, 22:39
Da hat der Anwalt -ebenso wie ich am Anfang- offenbar vergessen, dass beim § 182 StGB die 90 Tagessatzgrenze nicht gilt, d.h. auch bei 10 Tagessätzen wäre man vorbestraft und hätte einen Führungszeugniseintrag.
Richtig, das sagte ich auch.
Meine Güte, ein klein wenig sollten Sie sich aber schon mal zusammenreissen. Wie oft muß man Ihnen denn noch sagen, dass selbst wenn es einen Führungszeugniseintrag gibt, der nach 3 Jahren wieder weg ist. Und Ihr Arbeitgeber wird -zum wiederholten Male- ebenfalls nicht informiert, geschweige denn "Jeder".
Sollte es zu der Einstellung nach § 153a StPO kommen, gibt es überhaupt keinen Eintrag in einem relevanten Register.
Hören Sie doch mal auf, sich die schwärzeste aller theo. denkbaren Möglichkeiten auszumalen. Und wenn Sie das wirklich so absolut gar nicht hinbekommen, holen Sie sich psychiatrische Hilfe. Das ist völlig ernst gemeint. Das Verhalten ist in der Form nicht normal. Sie haben kein 10jähriges Kind vergewaltigt. Es ging um einvernehmlichen Sex mit einer 15jährigen, von der Sie zunächst dachten, sie wäre 18. Wäre kein Geld im Spiel, wäre die ganze Geschichte überhaupt nicht strafbar (es sei denn Abs. 3 des § 182 StGB käme zum Tragen - der hätte allerdings einen kleineren Strafrahmen als z.B. Ladendiebstahl)

References: § 182
 § 182
 § 182
 § 153
 § 153
 § 182
 § 153
 § 182