Source: https://ted.europa.eu/TED/notice/udl?uri=TED:NOTICE:131899-2019:TEXT:DE:HTML
Timestamp: 2019-10-15 11:59:18+00:00

Document:
Dienstleistungen - 131899-2019 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 131899-2019
21/03/2019 S57 - - Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren (competitive procedure with negotiation)
2019/S 057-131899
Kontaktstelle(n): Vergabestelle PD, Herr Burkhard Landré
Telefon: +49 30-2576790
E-Mail: ausschreibung@pd-g.de
Fax: +49 30-257679199
Hauptadresse: https://www.pd-g.de/
Adresse des Beschafferprofils: https://www.ausschreibungen.pd-g.de/
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.ausschreibungen.pd-g.de/?tid=c66c7aeeb7d790f41fb67d500e901ed6
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.ausschreibungen.pd-g.de/?tid=c66c7aeeb7d790f41fb67d500e901ed6
Andere Tätigkeit: Beratung öffentlicher Auftraggeber
Rahmenvereinbarung über Generalplanerleistungen für Bauprojekte im Gesundheitswesen
Referenznummer der Bekanntmachung: 2019-I-002
Rahmenvereinbarung über Generalplanerleistungen für Bauprojekte im Gesundheitswesen.
Gegenstand des Rahmenvertrages sind umfassende Generalplanerleistungen, die eine Sanierung, einen Teilneubau, einen Neubau und/oder ggf. auch den Abbruch von Bauten im Bereich des Gesundheitswesens betreffen und insbesondere aus folgenden Leistungsbestandteilen bzw. Teilen davon bestehen:
— der Objektplanung Gebäude und Innenräumen,
— der Objektplanung Freianlagen,
— der Objektplanung Ingenieurbauwerke,
— der Objektplanung Verkehrsanlagen,
— der Fachplanung Tragwerksplanung,
— der Fachplanung technische Ausrüstung,
— den Beratungsleistungen Wärmeschutz und Energiebilanzierung,
— den Beratungsleistungen Bauakustik/Schallschutz,
— den Beratungsleistungen Raumakustik,
— den Beratungsleistungen Brandschutz.
Abhängig von dem jeweiligen Projekt können auch weitere Leistungen, die erforderlich sind, hinzukommen oder einzelne der aufgeführten Leistungsbereiche entfallen. Ebenfalls abhängig von dem jeweiligen Projekt ist der Umfang der Planungsleistung etwa im Hinblick auf zu erbringende Leistungsphasen oder Grundleistungen bzw. besondere Leistungen entsprechend der HOAI.
Unter Gesundheitswesen im Sinne dieser Ausschreibung wird die Gesamtheit aller Einrichtungen, die der Förderung und Erhaltung der Gesundheit sowie der Vorbeugung und Bekämpfung von Krankheiten dienen, verstanden. Dies betrifft in erster Linie den Bereich der Krankenhäuser in öffentlicher Trägerschaft (über alle Versorgungsstufen einschließlich der Universitätskliniken mit entsprechenden Forschungs- und Lehreinrichtungen) sowie MVZ und Ärztehäuser.
Angabe von Referenzen:
Sofern mehr als sieben Bewerber die Eignungs- und Mindestanforderungen erfüllen, werden die sieben Bewerber mit der höchsten Gesamtpunktzahl anhand der Auswahlkriterien zur Abgabe eines Erstangebotes aufgefordert. Die maximale erreichbare Punktzahl beträgt 120 Punkte. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl entsprechend den zu Grunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, kann die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen werden (§ 75 Abs. 6 VgV). Bei weniger als 7 Bewerbern, welche die Eignungs- und Mindestanforderungen erfüllen, werden alle Bewerber zur Abgabe eines Erstangebotes aufgefordert, welche die Eignungs- und MIndestanforderungen erfüllen.
1) Erfahrung bei Bauprojekten im Gesundheitswesen (max. 90 Punkte)
1.1) Anzahl der Referenzen über Planungsleistungen mit mindestens Ausführung der Leistungsbilder gemäß §§ 34, 51 und 55 HOAI für vergleichbare Projekte im Gesundheitswesen (max. 60 Punkte)
— mehr als 5 Referenzen (60 Punkte),
— 3 bis 4 Referenzen (40 Punkte),
— 1 bis 2 Referenzen (20 Punkte).
1.2) Zusätzlich für Referenzen, die als Generalplanerleistung realisiert wurden (max. 30 Punkte)
— 3 Referenzen (30 Punkte),
— 2 Referenzen (20 Punkte),
— 1 Referenz (10 Punkte).
2) Referenzprojekte
Jede wertbare Referenz wird nach den Bewertungsregeln einzeln bewertet und sodann der Durchschnitt der gewerteten Referenzen gebildet (Summe erreichte Gesamtpunktzahl je Referenz/Anzahl Referenzen):
2.1) Nutzungsart des Gebäudes,
— Krankenhaus (10 Punkte),
— Medizinisches Labor, Medizinisches Versorgungszentrum, Ärztehaus, Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte oder sonstiges Gebäude aus dem Bereich Gesundheitswesen (5 Punkte).
2.2) Art der Maßnahme
— Neubau (10 Punkte),
— Umbau oder Sanierung (5 Punkte).
2.3) Investitionsvolumen (brutto KG 200-600 gem. DIN 276)
— > 100 Millionen Euro brutto (10 Punkte),
— 40 Millionen Euro bis 100 Millionen Euro brutto (5 Punkte).
1) Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123, 124 GWB: Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB vorliegen oder dass bei Vorliegen eines oder mehrerer Ausschlussgründe Maßnahmen zur Selbstreinigung nachweislich durchgeführt wurden.
Der Auftraggeber behält sich vor, weitere Nachweise zur Eignung zu fordern. Entsprechende Nachweise können insbesondere ein Bundes- oder Gewerbezentralregisterauszug sein;
2) Eigenerklärung zum Unternehmen/Büro: Eigenerklärung zum Unternehmen/Büro mit Angaben zu Name des Unternehmens/Büros, Rechtsform, Geschäftsführer/Hauptverantwortlicher, Straße, Hausnummer, PLZ, Ort, Ansprechpartner, Telefon, Telefax, E-Mail, Homepage;
3) Nachweis über die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt": Nachweis über die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ gemäß § 75 Abs. 1 VgV durch Vorlage einer Kopie der Bestätigung über die Eintragung in die Architektenliste (nicht älter als 12 Monate – gerechnet ab dem Veröffentlichungstag der EU-Bekanntmachung). Bei juristischen Personen ist für die Durchführung der Aufgabe ein verantwortlicher Berufsangehöriger gemäß § 75 Abs. 1 VgV zu benennen.
4) Eigenerklärung zur Berufshaftplichtversicherung: Eigenerklärung über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Zusatzdeckung für Generalplanerleistungen und einer Deckungssumme von jeweils mindestens 5 000 000,00 EUR für Personen- und sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden gem. § 1 Ziff. 1 und 3 AHB) je Schadensereignis oder alternativ durch Eigenerklärung über den geplanten Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Zusatzdeckung für Generalplanerleistungen und einer Deckungssumme von jeweils mindestens 5 000 000,00 EUR für Personen- und sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden gem. § 1 Ziff. 1 und 3 AHB) je Schadensereignis. Die Mindestdeckungssummen müssen in jedem Versicherungsjahr zweimal zur Verfügung stehen. Eine Kopie des Versicherungsscheins ist nach Zuschlagserteilung innerhalb von 2 Wochen vorzulegen;
5) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz: Eigenerklärung über den Gesamtumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2016, 2017 und 2018 bzw. wenn das Geschäftsjahr 2018 noch nicht abgeschlossen ist, in den Jahren 2015, 2016 und 2017) in Euro brutto.
6) Angabe von Referenzen: Angabe von Referenzen aus den letzten 3 Jahren über (General-)Planungsleistungen für vergleichbare Projekte im Gesundheitswesen, jeweils unter Angabe
— der Bezeichnung des Referenzprojekts,
— einer kurzen Projektbeschreibung,
— der erbrachten Leistungsbilder der HOAI (z. B. § 34 HOAI)/Generalplanung,
— der Art der Maßnahme (Neubau, Umbau oder Sanierung),
— der Nutzungsart des Gebäudes (z. B. Krankenhaus, Medizinisches Labor, Medizinisches Versorgungszentrum, Ärztehaus, Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte)
— der erbrachten Leistungsphasen nach HOAI,
— des Investitionsvolumens (brutto KG 200-600 gem. DIN 276),
— des Leistungszeitraums (Beginn und Ende),
— der vertraglichen Bindung (Hauptauftragnehmer, ARGE-Partner, Nachunternehmer). Bei ARGE oder Nachunternehmerschaft: Beschreibung des Eigenleistungsanteils,
— des Auftraggebers mit Namen und Anschrift,
— des Ansprechpartners beim Auftraggeber mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse (auf Verlangen).
Die Vergabestelle wird auch Referenzprojekte berücksichtigen, die maximal 5 Jahre zurückliegen. Ein Referenzprojekt gilt als vergleichbar, wenn es sich um einen Neu-, Umbau oder die Sanierung eines Gebäudes aus dem Bereich des Gesundheitswesens (z. B. Krankenhaus, Labor, MVZ, Ärztehaus) handelt.
7) Eigenerklärung zur Beschäftigtenanzahl: Eigenerklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenanzahl des Unternehmens in den letzten 3 Jahren (2016, 2017, 2018) ersichtlich ist (Angaben getrennt pro Jahr) mit Angaben zu:
— Anzahl Architekten,
— Anzahl Ingenieure.
8) Angabe zu möglichen Unteraufträgen: Angabe, welche Teile des Auftrags unter Umständen als Unteraufträge vergeben werden sollen.
Zu Eignungskriterium 6:
— Mindestens 1 Referenz über Planungsleistungen mit mindestens Ausführung der Leistungsbilder gemäß § 34 HOAI (Gebäude und Innenräume), § 51 HOAI (Tragwerksplanung) und § 55 HOAI (Technische Ausrüstung) für ein vergleichbares Projekt im Gesundheitswesen, die auch als Generalplanerleistung realisiert wurde,
— Bei jedem Referenzprojekt müssen mindestens die Leistungsphasen 2 bis 3 HOAI erbracht worden sein,
— Das Investitionsvolumen bei jedem Referenzprojekt muss mindestens 40 Millionen Euro betragen haben (brutto KG 200-600 gem. DIN 276),
— Das Leistungsende jeder Referenz darf nicht vor dem Jahr 2014 liegen,
— Die Leistungen müssen abgeschlossen sein. Eine Leistung gilt als abgeschlossen, wenn mindestens die Leistungsphase 3 abgeschlossen wurde.
Zu Eignungskriterium 7: Insgesamt müssen mindestens 20 Architekten und/oder Ingenieure im Durchschnitt der Jahre 2016, 2017, 2018 beschäftigt sein.
Teilnahmeberechtigt sind Architekten gem. § 75 Abs. 1 VgV. Juristische Personen werden zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen gemäß § 75 Abs. 1 VgV benennen (vgl. § 75 Abs. 3 VgV).
1) Es gelten die in den Vergabeunterlagen, insbesondere die in den Bewerbungsbedingungen dargestellten Bedingungen für die Teilnahme am Vergabeverfahren;
2) Fragen oder Hinweise zu den Vergabeunterlagen sind in Textform über die Vergabeplattform (https://www.ausschreibungen.pd-g.de/?tid=c66c7aeeb7d790f41fb67d500e901ed6) über den Icon „Frage einreichen" zu übermitteln.
Telefon: +49 228-9499 / 0
Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen und Rügen ergeben sich aus § 160 Abs. 3 GWB. Soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind, ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, vgl. § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB.

References: § 75
 § 75
 § 1
 § 1
 § 34
 § 34
 § 51
 § 55
 § 75
 § 75
 § 75
 § 160
 § 160