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Timestamp: 2019-02-16 15:02:06+00:00

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§ 372 BGB: Voraussetzungen
§ 373 BGB
BGH, BESCHLUSS vom 2.3.2010, Az. IX ZR 245/09 Aus § 372 BGB folgt überdies keine Pflicht zur Hinterlegung, sondern nur ein Recht hierzu (vgl. nur BGH, Urt. v. 20. Juni 1969 -VI ZR 14/68, NJW 1969, 1661, 1662; RGZ 61, 245, 250).
VGH München, Beschluss vom 3.1.2010, Az. 12 ZB 08.3290 In einem solchen Fall ist § 372 Satz 2 BGB nicht anwendbar (vgl. BGH vom 12.2.2003 NJW 2003, 1809 und vom 17.1.2007 BGHZ 170, 311; Grüneberg in Palandt, BGB, 69. Aufl. 2010, § 372 RdNr. 6).
LAG Düsseldorf, Urteil vom 4.0.2007, Az. 1 Ca 1051/06 Dies gilt auch dann, wenn wegen der rechtlichen Verschiedenheit der von beiden Prätendenten geltend gemachten Ansprüche kein Hinterlegungsgrund gemäß § 372 Satz 2 BGB vorlag (BGH, Urteil vom 15.10.1999 - V ZR 141/98 - NJW 2000, 291).
BGH, URTEIL vom 4.2.2004, Az. IX ZR 177/03 Sie muß sich nicht auf den Weg der Hinterlegung (§ 372 Satz 2, § 378 BGB) verweisen lassen, selbst wenn diese in Höhe des titulierten Gesamtbetrages wirksam gewesen wäre (vgl. BGH, Urt. v. 3. Dezember 2003 - XII ZR 238/01, zur Veröffentlichung bestimmt).
BGH, URTEIL vom 3.11.2003, Az. XII ZR 238/01 Zwar erfüllt dieser Umstand für sich allein nicht die Voraussetzungen des § 372 Satz 2 BGB, weil das Auftreten mehrerer Forderungsprätendenten den Schuldner grundsätzlich nicht von seiner Prüfungspflicht befreit (BGH aaO).
BGH, Urteil vom 2.0.1997, Az. XI ZR 211/95 Dieser Umstand genügt zwar für sich allein nicht den Voraussetzungen des § 372 Satz 2 BGB, weil das Auftreten mehrerer Forderungsprätendenten den Schuldner grundsätzlich nicht von seiner Prüfungspflicht befreit (BGH aaO).
BGH, Urteil vom 2.8.1992, Az. XI ZR 9/92 a) Das Berufungsgericht hat allerdings zu Recht einen Hinterlegungsgrund nach § 372 BGB verneint (vgl. hierzu RGZ 103, 285; BGHZ 92, 374, 386; BGH, Urteil vom 22. Oktober 1980 - VIII ZR 190/79, WM 1980, 1385 f.; Urteil vom 14. Februar 1985 - IX ZR 76/84, NJW 1986, 1038).
BGH, URTEIL vom 4.11.1985, Az. IX ZR 9/85 Denn die Zwangsvollstreckung der Beklagten ist weder aufgehoben (vgl. BGHZ 66, 394) noch durch die gemäß § 372 BGB erfolgte Hinterlegung des bisher nicht herausgegebenen Betrags der gepfändeten Forderung beendet (BGHZ 72, 334,
BGH, BESCHLUSS vom 4.3.1985, Az. in zr 5/84 Die unrichtige Vorstellung des Schuldners, er sei aus irgendwelchen Gründen, die durch § 372 Satz 1 BGB und die beiden Alternativen des § 372 Satz 2 BGB nicht gedeckt sind, zur Hinterlegung berechtigt, kann den objektiven Mangel der gesetzlichen Voraussetzungen der Hinterlegungsbefugnis nicht ersetzen, gleichgültig, ob der Schuldner sich seine Meinung schuldlos oder schuldhaft gebildet hat (vgl. BGHZ 7, 302, 305 =* LM BGB § 372 Nr. 3 mit An. Wilde).
BGH, URTEIL vom 3.9.1980, Az. VIII ZR 554/79 In diesem Falle lägen die Voraussetzungen des § 372 Satz 2 BGB nicht vor und wäre die Hinterlegung nicht rechtmäßig.Stehen nämlich mehrere Verbindlichkeiten in Frage, deren Erfüllung mehrere Gläubiger aus verschiedenen Rechtsgründen von dem Schuldner verlangen, so berechtigt selbst ein unverschuldeter Zweifel des Schuldners darüber, welche von diesen Verbindlichkeiten begründet ist, nicht zur Hinterlegung (BGH Urt. vom 15. Dezember 1954 - VI ZR 192/53 = LM BGB § 372 Nr. 6; RGZ 103, 285; BGB-RGRK 12. Aufl. § 372 Rdn. 13; MünchKomm-Heinrichs, BGB, § 372 Rdn. 10 m.w.Nachw.).
BGH, Urteil vom 4.9.1954, Az. IV ZR 66/54 sichtspunkt des Schutzbedürfnisses des gutgläubigen Schuldners unzulässig ist« Es war schon früh in den Westzonen bekannt, mindestens für jeden Schuldner bei gehöriger Nachfrage erkennbar, dass die Enteignungen in der Sowjetzone keine Vermögenswerte ausserhalb der Zone ergriffen haben und dass die’ Nachfolgebetriebe insoweit nicht sachbefugt waren (vgl insbesondere Heilicke, Die Beschlagnahmungen und Enteignungen in den vier Besatzungszonen in ihrer Auswirkung auf Berlin in uHaus und Wohnung” 1947, 18 /insbesondere Abschnitt 4s Enteignung von Forderungen gegen Berliner 'Schuldner «.0 'Es ist deshalb allen Berliner Schuldnern dringend zu raten, keine Zahlungen an die Nachfolger in der Zone enteigneter Personen zu leisten und', zur Vermeidung einer doppelten Inanspruchnahme, notfalls gemäss § 372 BGB •.4 *• den Schuldbetrag beim Amtsgericht zu hinterlegen//$ ferner IG Berlin 17 c November 1947 in ’’Haus und Wohnung” 1948, 43 mit Anm Meilicke; OLG Bamberg 30» Januar 1948 - 1 W 103/47 = SJZ 1948, 258$ Benkard DRZ 1947, 356; Friedrich SJZ 1948, 24 mit weiteren Nachweisen)» Die Kläger konnten hiernach allenfalls deshalb der Meinung sein, ihre Überweisung an die Sächsische Landesbank könne ihre Schuld tilgen, weil sie vorher keinen Rechtsrat eingeholt haben oder weil sie: rechtlich falsch beraten worden sind» Für beides müssen sie im Verhältnis' zur Beklagten bei den hier gegebenen Umständen einstehen•
BGH, URTEIL vom 6.9.1904, Az. II ZR 115/84 Dieser Fall wird von § 372 Satz 2 BGB nicht erfaßt, weshalb der Beklagte nicht hinterlegungsberechtigt gewesen ist (vgl. auch BGH, Urt. v. 15. Dezember 1954 - VI ZR 192/53# LM § 372 BGB Nr. 6).

References: § 373
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 BGH 
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 § 378
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