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Timestamp: 2019-05-19 06:24:38+00:00

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§ 117 BGB: Scheingeschäft
BGH, URTEIL vom 1.5.2005, Az. II ZR 232/04 Da die Klägerin aus dieser Aufteilung steuerliche Vorteile erzielen wollte, handelt es sich nicht um ein Scheingeschäft i.S. des § 117 BGB (vgl. BGHZ 67, 334, 338; BGH, Urt. v. 9. Juli 1992 - XII ZR 156/90, WM 1992, 1987).
BGH, URTEIL vom 4.6.1996, Az. IX ZR 226/94 Eine derartige Behauptung würde auch einem auf die Sicherungshypothek gestützten -Antrag des Klägers auf Zwangsversteigerung des Grundstücks nicht entgegenstehen (vgl, OLG Koblenz Rpfleger 1986, 25; OLG Hamm Rpfleger 1989, 34; Dassler/Schiffhau-er/Gerhardt/Muth aaO § 15 Rdn, 13), Die zugunsten des Beklagten eingetragene Auflassungsvormerkung ist unwirksam, weil der geschützte Anspruch auf Eigentumsübertragung nach § 117 Abs. 1 BGB nicht besteht.
BGH, Urteil vom 4.8.1962, Az. VII ZR 90/61 Die Beurteilung dieser Frage ist in erster Linie Sache des Tatrichtero und daher in der Revisionsinstanz nur beschränkt nachprüfbar (BGH LM Hr. 2 zu § 117 BGB).
BGH, Urteil vom 2.5.1999, Az. Das in § 117 Abs. 1 BGB vorausgesetzte Einverständnis über den Widerspruch von Willen und Erklärung ist nicht rechtsgeschäftlicher Natur (vgl. RGZ 134, 33, 37; Er-man-Brox, 9. Aufl., § 117 Rdn. 4; Staudinger-Dilcher, 11. Bearb., § 117 Rdn. 12).
BGH, Urteil vom 3.3.1986, Az. IVb ZR 14/85 2 die mit dem Rechtsgeschäft verbundenen Rechtswirkungen nicht eintreten lassen wollen (BGHZ 36f 84, 87 f; BGH Urteile vom 22. Mai 1978 - III ZR 128/76 = LM § 117 BGB Nr. 5 m.w.N.; vom 24. Januar 1980 - III ZR 169/78 = NJW 1980, 1572, 1573 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 5.6.2002, Az. V ZR 229/01 a)	Ein Vertrag ist nach § 117 Abs. 1 BGB nichtig, wenn nach dem übereinstimmenden Willen der Vertragsparteien das Vereinbarte keine Geltung haben soll (vgl. BGHZ 21, 378, 381; 36, 84, 88; 67, 334, 339).
BGH, URTEIL vom 3.11.2012, Az. VIII ZR 89/12 BGB §§117, 474 Schiebt beim Verkauf einer beweglichen Sache an einen Verbraucher der Verkäufer, der Unternehmer ist, einen Verbraucher als Strohmann vor, um die Sache unter Ausschluss der Haftung für Mängel zu verkaufen, so ist der Kaufvertrag zwischen den Verbrauchern wirksam, sofern nicht die Voraussetzungen eines Scheingeschäfts (§ 117 BGB) vorliegen (im Anschluss an Senatsurteil vom 22. November 2006 - VIII ZR 72/06, BGHZ 170, 67).
BGH, URTEIL vom 1.5.1966, Az. VII ZR 86/64 (Vgl. BGH IM Nr. 2 zu § 117 BGB; BGHZ 21, 378, 381-382; Urteil des Senats VII ZR 90/61 vom 20. September 1962 = WM 1962, 1174, 1175 mit weiteren Nachweisen).
BGH, URTEIL vom 4.5.1984, Az. IX ZR 143/83 Ist aber tatsächlich eine Arbeitspflicht des an sich unterhaltsberechtigten Ehegatten gar nicht gewollt, so ist das ArbeitsVerhältnis gemäß § 117 Abs. 1 BGB nichtig (Staudinger/Dilcher aaO Rnr. 15).
BGH, vom 2.6.1961, Az. VP ZR 84/60 Die Revision möchte in der Gründung der BflB) und Bi®- GmbH nicht nur eine Strohmanngründung sehen, sondern eine Scheingründung» Es kann jedoch dahinsteheh, ob den vorgeschobenen Gründern der Wille gefehlt hat, auch nur treuhänderisch (BGHZ 21, 378, 381; 31, 258, 264) Gesellschafterpflichten zu übernehmen» Die sich allenfalls aus § 117 BGB ergebende Nichtigkeit des Gesellschaftsvertrages kann nicht mehr geltend gemacht werden, nachdem die Gesellschaft ins Handelsregister eingetragen ist (BGHZ 21, 578, 381)»
BGH, URTEIL vom 1.6.1980, Az. III ZR 28/79 hervorrufen, dagegen die mit den betreffenden Rechtsgeschäften verbundenen Rechtswirkungen nicht eintre-ten lassen wollen (BGHZ 36, 84, 87 f; Senatsurteile LM § 117 BGB Nr. 5 und NJW 1980, 1572).
BGH, URTEIL vom 1.6.1980, Az. III ZR 28/79 Das gilt auch, wenn der Vertragspartner die Strohmanneigenschaft kannte; auch hier ist ausschlaggebend, ob die Parteien die Rechtsfolgen der Vereinbarung wirklich herbeiführen wollen (BGHZ 21, 378, 382; BGH LM § 117 BGB Nr. 2 und Nr. 5 m.w.Nachw.).
BGH, URTEIL vom 1.6.1980, Az. III ZR 28/79 Ob ein Rechtsgeschäft ernstlich gemeint oder nur zu dem Schein abgeschlossen ist, ist überwiegend Tatfrage und insoweit der Nachprüfung in der Revisionsinstanz entzogen (BGH NJW 1959, 332, 333 m.w.Nachw.; BGH LM § 117 BGB Nr. 5 und NJW 1980, 1572).
BGH, Urteil vom 2.8.1995, Az. VI ZR 377/94 Es ist nichts dafür festgestellt, daß die Treuhandverträge oder die gleichzeitig vereinbarten Abtretungen der Geschäftsanteile an der Erich G.GmbH in der Richtung rechtlich relevanten Bedenken begegnen könnten, die Rechtsübertragung an Fritz R.sei möglicherweise nur zu dem Schein im Sinne des § 117 BGB vorgenommen worden; die damaligen Vertragspartner wollten vielmehr ersichtlich sowohl (im Außenverhältnis} die volle Übertragung der Geschäftsanteile auf Fritz R. als auch (im Innenverhältnis) dessen treuhänderische Bindung, um im Hinblick auf die gegebenen politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse ihre Interessen bestmöglich wahren zu können (der Sachverhalt ist insoweit nicht demjenigen in BGH, Urteil vom 19. März 1993 - V ZR 247/91 - WM 1993, 998, 1000 vergleichbar).
BGH, URTEIL vom 5.3.1967, Az. V za 94/64 ohne Rechtsverstoß nicht als Scheingeschäft gewertet hat« Ein solches Geschäft {§ 117 BGB) liegt nur vor, wenn die Partner einverständlich lediglich den äußeren Schein des Abschlusses eines Hechtsgeschäfts hervorrufen, dagegen die mit dem Geschäft verbundene Rechtswirkung nicht eintreten lassen wollen» Es setzt deshalb voraus, daß den Partnern der Gesehäftswille fehlt (BGHZ 36, 84, 88).
BGH, URTEIL vom 1.9.1990, Az. TT ZR 247/89 Der Umstand, daß bei dem Erwerb des Grundstücks durch den Kläger und seine Ehefrau von den Eheleuten GflHI ein anderer Kaufpreis beurkundet wurde als der, welcher wirklich gewollt war, führte zwar zur Nichtigkeit des beurkundeten Kaufvertrages gemäß § 117 Abs. 1 BGB und des wirklich gewollten Kaufvertrages gemäß §§ 117 Satz 2, 313 Satz 1, 125 Satz 1 BGB (vgl. BGHZ 89, 41, 43).
BGH, URTEIL vom 4.11.1977, Az. YII ZR 60/76 angerechnet werden sollte (vgl. dazu Weber, RGRK, 12. Aufl., § 362 Rdn. 3 ff; BGH NJW 1972, 1750), könnte sich die Zahlung der 19*728,62 DM durch KflBnur dann zugunsten der Beklagten auswirken, wenn entweder die getroffene Verrechnungsabrede als Scheingeschäft (§ 117 BGB) anzusehen wäre oder aber der Kläger nach Treu und Glauben die Zahlung als TeilerfUllung der Klageforderung gegen sich gelten lassen müßte (vgl. BGH Betrieb 1967, 723).
BGH, BESCHLUSS vom 4.8.1985, Az. III ZR 189/84 Die Frage, ob ein Scheingeschäft (§ 117 BGB) vorliegt, wenn bei einer Kreditaufnahme ein Dritter als Strohmann eingeschaltet wird, ist in der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs hinreichend geklärt (vgl. Senatsurteile vom 22.5.1978 - III ZR 128/76 = LM § 117 Nr. 5 und vom 24.1.1980 - Ill ZR 169/78 = NJW 1980, 1572 = LM § 117 BGB Nr. 6).
BGH, URTEIL vom 4.0.1980, Az. III ZR 169/78 Ein Scheingeschäft liegt vor, wenn die Parteien einverständlich nur den äußeren Schein des Abschlusses eines Rechtsgeschäfts hervorrufen, dagegen die mit dem betreffenden Rechtsgeschäft verbundenen Rechtswirkungen nicht eintreten lassen wollen (BGHZ 36, 84, 88; 67, 334, 339; Senatsurteil LM § 117 BGB Nr. 5 m.w.Nachw.).
BGH, URTEIL vom 4.0.1980, Az. III ZR 169/78 Das gilt auch, wenn der Vertragspartner die Strohmanneigenschaft kannte; auch hier ist ausschlaggebend, ob die Parteien die Rechtsfolgen der Vereinbarung wirklich herbeiführen wollen (BGHZ 21, 378, 382; BGH LM § 117 BGB Nr. 2 und Nr. 5 m.w.Nachw.).
BGH, URTEIL vom 4.0.1980, Az. III ZR 169/78 Für das Vorliegen eines Scheingeschäfts ist die Partei beweispflichtig, die sich darauf beruft (BGH WM 1977, 922 = JZ 1977, 341; BGH LM § 117 BGB Nr. 5; BGB-RGRK aaO § 117 Rdn. 24).
BGH, URTEIL vom 4.0.1980, Az. III ZR 169/78 Ob ein Rechtsgeschäft ernstlich gemeint oder nur zu dem Schein abgeschlossen ist, ist überwiegend Tatfrage und als solche der Nachprüfung in der Revisionsinstanz entzogen (BGH NJW 1959, 332, 333 m.w.Nachw.; BGH IM § 117 BGB Nr. 5).
BGH, URTEIL vom 4.0.1980, Az. III ZR 169/78 Dieses spätere Verhalten der Beteiligten kann als Beweisanzeichen für ihren Willen bei der Abgabe der Erklärungen am 15. Juni 1972 gewertet werden, da es Rückschlüsse darauf gestattet (BGH LM § 117 BGB Nr. 5).
BGH, URTEIL vom 4.1.2006, Az. I ZR 245/02 Aus steuerlichen Gründen ungewöhnlich gestaltete Verträge sind daher nur dann nach § 117 Abs. 1 BGB nichtig, wenn mit ihnen das Ziel der Steuerhinterziehung verfolgt wird (vgl. BGHZ 67, 334, 337 f.; BGH, Urt. v. 9.7.1992 - XII ZR 156/90, NJW-RR 1993, 367; Urt. v. 5.7.1993 -IIZR 114/92, NJW1993, 2609, 2610; Urt. v. 17.12.2002 - XI ZR 290/01, BGH-Rep 2003, 453, 454).
BGH, URTEIL vom 1.10.1980, Az. II ZR 248/79 Beruht jedoch ein solcher Anspruch auf dem nautischen Verschulden eines Schiffseigner-Schiffers, so richtet sich die Verjährung nach den §§ 117, 118 BinnSchG und nicht nach § 852 BGB (BGHZ 69, 62 f).
BGH, Urteil vom 5.4.2001, Az. V ZR 353/99 Mit Erfolg wendet sich die Revision weiterhin gegen die Auffassung des Berufungsgerichts, der beurkundete Kaufvertrag zu dem Preis von 10.000 Mark/DDR sei als Scheingeschäft gemäß § 117 Abs. 1 BGB und die tatsächlich gewollte Vereinbarung zu einem Preis von 25.000 Mark/DDR mangels Beurkundung nach §§117 Abs. 2, 313 Satz 1, 125 Satz 1 BGB nichtig (vgl. Senat, BGHZ 54, 56, 62 ff; 89, 41, 43; Urt. v. 26. Oktober 1979, V ZR 88/77, NJW 1980, 451).
BGH, Urteil vom 5.4.2000, Az. Damit fehlt es an dem in § 117 BGB vorausgesetzten tatsächlichen Konsens über die Simulation (vgl. MünchKomm-BGB/Kramer, 3. Aufl. § 117 Rdn. 8).
BGH, Urteil vom 5.4.2000, Az. Insoweit wird § 117 Abs. 1 BGB auch als Konkretisierung der negativen Kehrseite der Privatautonomie bezeichnet (vgl. MünchKomm/Kramer, BGB, 3. Aufl., § 117 Rdn. 1).
BGH, Urteil vom 4.4.2000, Az. Falls der beurkundete Vertrag nicht als Scheingeschäft (§117 BGB) unwirksam war (für diesen Fall vgl. BGH, Urt. v. 9. Dezember 1991 - NotSt (Brfg) 2/91, BGHR BeurkG § 4 - Zweck, unredlicher 1; Sandkühler, in: Arndt/Lerch/Sandkühler, BNotO 4. Aufl. §14 Rdnr. 82), konnte er jedenfalls nur in Verbindung mit einer formell und materiell wirksamen Beurkundung des 'restlichen Geschäfts' wirksam werden.
BGH, URTEIL vom 2.10.1995, Az. XI ZR 37/95 Bei Gesamtvertretung einer Vertragspartei genügt es für das Einverständnis im Sinne des § 117 Abs. 1 BGB, wenn lediglich ein Vertreter wußte, daß der Vertragspartner seine Erklärung nur zu dem Schein abgeben wollte (RGZ 134, 33, 37; zust. Palandt/Heinrichs 54. Aufl. § 117 BGB Rdn. 3; OLG Celle NJW 1965, 400 betrifft keinen Fall der Gesamtvertretung, sondern eine Mehrheit von Erklärungsgegnern).
BGH, URTEIL , Az. VIII ZR 242/68 Diese Feststellung ist deshalb für die Revisionsinstanz zugrunde zu legen» Das gleiche gilt für die Feststei“ lung, daß die Gründergesellschaft nur 30 000 DM und nicht den für beide Wagen vereinbarten Kaufpreis von insgesamt 38 000 DM an FJHH gezahlt hat» Fs ist deshalb aus Rechtsgründen die Annahme des Berufungsgerichts nicht zu beanstanden, aufgrund des in den Verträgen vorbehaltenen Eigentums seien die Eheleute PMHi Eigen-tümer geblieben und die Gründorgesellschaft habe nur Eigentumsanwartschaften erlangt» c)	Nicht stichhaltig sind auch die Bedenken, welche die Revision, die insoweit ein Scheingeschäft (§ 117 BGB) annimmt, gegen die rechtliche Existenz einer Gründergesellschaft vorbringt» Wie der Bundesgerichtshof schon in BGHZ 21, 378 ausgesprochen hat, kann eine GmbH auch durch sogenannte Strohmänner vereinbart werden, die für Rechnung eines und desselben Dritten tätig werden» Eine Scheingründung liegt nur vor, wenn jemand vorgeschoben wird, der selbst nicht Gesellschafter werden, insbesondere keine Stammcinlage übernehmen will, und glaubt, die Eintragung der Gesellschaft schon durch eine nicht ernstlich gemeinte Gründung herbeiführen zu können» Insoweit hat der Beklagte nichts Sachdienliches vorgetragen» Das Berufungsgericht ist deshalb zu Recht
BGH, URTEIL vom 5.2.1990, Az. V ZR 244/88 Der gemäß § 117 Abs. 2 BGB maßgebliche Treuhandvertrag konnte Grundlage der unwiderruflich erteilten Vollmacht sein (BGH Urt. v. 8. Februar 1985, V ZR 32/84, WM 1985, 646; Urt. v. 26. Februar 1988, V ZR 231/86, WM 1988, 714).
LG Düsseldorf, Urteil vom 5.5.2007, Az. 15 O 29/06 Ein nach § 117 Abs. 1 BGB nichtiges Scheingeschäft ist aber anzunehmen, wenn der Strohmann die mit dem Rechtsgeschäft verbundenen Pflichten auch im Außenverhältnis nicht übernehmen will und der Vertragsgegner hiervon Kenntnis hat (BGH NJW 1982, 569; NJW-RR 1997, 238).
FG Köln, Urteil vom 2.5.2002, Az. 9 K 5053/98 79aa) Ein Scheingeschäft i.S. der §§ 117 Abs. 1 BGB, 41 Abs. 2 AO liegt vor, wenn die Parteien einverständlich nur den äußeren Schein eines Rechtsgeschäfts hervorrufen, die mit dem Geschäft verbundenen Rechtsfolgen aber nicht eintreten lassen wollen (BGH-Urteil vom 24. Januar 1980 III ZR 169/78, NJW 1980, 1572,1573, BFH-Urteil vom 9. November 1994 XI R 61/93, BFH/NV 1995, 659, Palandt - Heinrichs, a.a.O., § 117 Rz. 3, Klein / Brockmeyer, Abgabenordnung, Kommentar, 7. Auflage, § 41 Rz. 23 m.w.N., Tipke / Kruse, Abgabenordnung - Finanzgerichtsordnung, Kommentar, 16. Auflage, AO § 41 Tz. 65, m.w.N.).
FG Köln, Urteil vom 2.5.2002, Az. 9 K 5053/98 Für die Tatbestandserfüllung nach § 117 Abs. 1 BGB reicht es nicht aus, dass die Parteien die durch das Geschäft typischerweise eintretenden Rechtswirkungen lediglich einschränken oder modifizieren (Palandt - Heinrichs, a.a.O., § 117 Rz. 5).
LAG Hamm, Urteil vom 5.5.2004, Az. 10 Sa 187/04 64a) Ein Scheingeschäft im Sinne des § 117 Abs. 1 BGB liegt nur dann vor, wenn die Parteien einverständlich nur den äußeren Schein des Abschlusses eines Rechtsgeschäftes hervor-rufen, dagegen die mit dem betreffenden Rechtsgeschäft verbundenen Rechtswirkungen nicht eintreten lassen wollen (BGH, Urt. v. 24.01.1980 - NJW 1980, 1572, 1573; BGH, Urt. v. 22.10.1981 - NJW 1982, 569; BAG, Urt. v. 22.09.1992 - AP BGB § 117 Nr. 2; LAG Berlin, Urt. v. 02.12.1998 - NZA-RR 2000, 69; Palandt/Heinrichs, BGB, 63. Aufl., § 117 Rz. 3, 5; Kramer/MünchKomm, BGB, 4. Aufl., § 117 Rz. 12 f.; Keller, NZA 1999, 1311, 1312; Hoh-meister, NZA 2000, 408 m.w.N.).
LAG Hamm, Urteil vom 5.2.2005, Az. 10 Sa 1989/04 Setzt dagegen der von den Parteien erstrebte Rechtserfolg gerade die Gültigkeit des Rechtsgeschäftes voraus, liegt kein Scheingeschäft im Sinne des § 117 Abs. 1 BGB vor (BGH, Urteil vom 24.01.1980 – NJW 1980, 1572, 1573; BGH, Urteil vom 22.10.1981 – NJW 1982, 569; BAG, Urteil vom 22.09.1992 – AP BGB § 117 Nr. 2; LAG Berlin, Urteil vom 02.12.1998 – NZA-RR 2000, 69; Palandt/Heinrichs, BGB, 65. Aufl., § 117 Rz. 3 ff.; Kramer/MünchKomm, BGB, 4. Aufl., § 117 Rz. 12 f.; Keller, NZA 1999, 1311, 1312; Hohmeister, NZA 2000, 408 m.w.N.).
OLG Düsseldorf, Urteil vom 1.5.2001, Az. 9 U 183/00 Es ist also eine Ausnahmevorschrift, durch die ein Schwarzkauf entgegen der allgemeinen Regelung des § 117 BGB zugunsten der Siedlungsgesellschaft als gültig angesehen wird (vgl. BGHZ 53, 52, 54).
LG Hagen, Urteil vom 4.7.2010, Az. 6 O 340/08 39Ein Scheingeschäft gem. § 117 BGB liegt vor, wenn die Parteien einvernehmlich nur den äußeren Schein des Abschlusses eines Rechtsgeschäfts hervorrufen, die mit dem betreffenden Rechtsgeschäft verbundenen Rechtswirkungen aber nicht eintreten lassen wollen (Staudinger/Singer, BGB-Komm., § 117, Rn. 1).
OLG München, Beschluss vom 1.6.2011, Az. 34 Sch 15/10 (1) Ein Scheingeschäft (§ 117 BGB) ist zu bejahen, wenn die Vertragsparteien einverständlich nur den äußeren Schein des Abschlusses des Rechtsgeschäfts hervorrufen, dagegen die damit verbundenen Rechtswirkungen nicht eintreten lassen wollten (BVerfG NJW 2008, 3346; BGH NJW-RR 2006, 1555; KG NJOZ 2009, 106).

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 § 41
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