Source: https://www.connectoor.com/auftragsdatenverarbeitung/
Timestamp: 2018-10-20 11:57:12+00:00

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Wenn Sie die Bestätigung lieber per Fax oder Mail vollziehen möchten, ist dies ebenfalls möglich. Füllen Sie dazu bitte das Formular aus, drucken Sie die Seiten über die Druckfunktion Ihres Browsers und senden Sie uns die unterzeichnete Erklärung per Mail an datenschutz@connectoor.com oder per Fax an die 030 / 889 221 - 20.
als verantwortlicher Vertreter (im Folgenden: „„Auftraggeber“)
als Auftragsverarbeiter (im Folgenden: „„Auftragnehmer“)
Diese Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung regelt die Verpflichtungen der Vertragsparteien zum Datenschutz. Sie findet Anwendung auf alle Tätigkeiten, die mit dem Hauptvertrag in Zusammenhang stehen und bei denen Beschäftigte des Auftragnehmers oder durch den Auftragnehmer Beauftragte mit personenbezogenen Daten des Auftraggebers in Berührung kommen können. Der Auftragnehmer wird für den Auftraggeber personenbezogene Daten ausschließlich im Rahmen dieser Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO erheben, verarbeiten und sonst wie nutzen.
(1) Aus dem Hauptvertrag ergeben sich Gegenstand und Dauer des Auftrags sowie Art und Zweck der Verarbeitung. Ebenfalls regelt der Hauptvertrag die Kategorien der durch die Verarbeitung betroffener Personen abschließend.
(2) Die Laufzeit dieser Anlage richtet sich nach der Laufzeit des Vertrages, sofern sich aus den Bestimmungen dieser Anlage nicht darüber hinausgehende Verpflichtungen ergeben.
(1) Der Auftragnehmer verarbeitet personenbezogene Daten im Auftrag des Auftraggebers. Dies umfasst Tätigkeiten, die im Vertrag und in der Leistungsbeschreibung konkretisiert sind. Der Auftraggeber ist im Rahmen dieses Vertrages für die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen der Datenschutzgesetze, insbesondere für die Rechtmäßigkeit der Datenweitergabe an den Auftragnehmer sowie für die Rechtmäßigkeit der Datenverarbeitung allein verantwortlich (nachfolgend „Verantwortlicher“ im Sinne des Art. 4 Nr. 7 DSGVO).
4 TECHNISCH ORGANISATORISCHE MAssNAHMEN
(1) Der Auftragnehmer wird seine innerbetriebliche Organisation so gestalten, dass sie den besonderen Anforderungen des Datenschutzes gerecht wird. Der Auftragnehmer hat die Sicherheit der Datenverarbeitung gem. Art. 28 Abs. 3 lit. c, 32 DSGVO insbesondere in Verbindung mit Art. 5 Abs. 1, Abs. 2 DSGVO herzustellen. Insgesamt handelt es sich bei den zu treffenden Maßnahmen um Maßnahmen der Datensicherheit und zur Gewährleistung eines dem Risiko angemessenen Schutzniveaus hinsichtlich der Vertraulichkeit, der Integrität, der Verfügbarkeit sowie der Belastbarkeit der Systeme. Dabei sind der Stand der Technik, die Implementierungskosten und die Art, der Umfang und die Zwecke der Verarbeitung sowie die unterschiedliche Eintrittswahrscheinlichkeit und Schwere des Risikos für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen im Sinne von Art. 32 Abs. 1 DSGVO zu berücksichtigen. Die Maßnahmen sind vom Auftragnehmer in Anlage 1 dieser Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung aufzuführen und konkret zu beschreiben. Der Auftragnehmer ist verpflichtet, die Dokumentation der technischen und organisatorischen Maßnahmen auf dem jeweils aktuellen Stand zu halten.
(2) Die technischen und organisatorischen Maßnahmen unterliegen dem technischen Fortschritt und der Weiterentwicklung. Insoweit ist es dem Auftragnehmer gestattet, alternative adäquate Maßnahmen umzusetzen. Dabei dürfen die jeweils aktuellen gesetzlichen datenschutzrechtlichen Bestimmungen sowie der jeweils aktuelle Stand der Technik nicht unterschritten werden. Der Auftragnehmer wird sämtliche weiterentwickelten technischen und organisatorischen Maßnahmen dokumentieren und dem Auftraggeber auf seine Anforderung zur Kenntnis bringen.
(2) Im Falle einer Inanspruchnahme des Auftraggebers durch eine betroffene Person hinsichtlich etwaiger Ansprüche nach Art. 82 DSGVO, verpflichtet sich der Auftragnehmer den Auftraggeber bei der Abwehr des Anspruches im Rahmen seiner Möglichkeiten zu unterstützen.
6 Anfragen betroffener Personen
7 Nachweismöglichkeiten
(3) Der Nachweis solcher Maßnahmen, die nicht nur den konkreten Auftrag betreffen, kann erfolgen durch die Einhaltung genehmigter Verhaltensregeln gemäß Art. 40 DSGVO; die Zertifizierung nach einem genehmigten Zertifizierungsverfahren gemäß Art. 42 DSGVO; aktuelle Testate, Berichte oder Berichtsauszüge unabhängiger Instanzen (z.B. Wirtschaftsprüfer, Revision, Datenschutzbeauftragter); eine geeignete Zertifizierung durch IT-Sicherheits- oder Datenschutzaudits (z.B. nach BSI-Grundschutz). Die Kontrollrechte gemäß § 7 Absatz 1 dieser Vereinbarung bleiben davon unberührt.
8 Subunternehmer (weitere Auftragsverarbeiter)
9 Löschung und Rückgabe von personenbezogenen Daten
(1) Nach Abschluss der vertraglich vereinbarten Arbeiten oder früher nach Aufforderung durch den Auftraggeber - spätestens mit Beendigung der Leistungsvereinbarung - hat der Auftragnehmer sämtliche in seinen Besitz gelangten Unterlagen, erstellte Verarbeitungs- und Nutzungsergebnisse sowie Datenbestände, die im Zusammenhang mit dem Auftragsverhältnis stehen, je nach Weisung des Auftraggebers, dem Auftraggeber auszuhändigen oder nach vorheriger Zustimmung datenschutzkonform zu vernichten. Gleiches gilt für Test- und Ausschussmaterial. Eine schriftliche Bestätigung der datenschutzkonformen Löschung ist auf Anforderung auszustellen.
(2) Dokumentationen, die dem Nachweis der auftrags- und ordnungsgemäßen Datenverarbeitung dienen, sind durch den Auftragnehmer entsprechend der jeweiligen Aufbewahrungsfristen über das Vertragsende hinaus aufzubewahren. Der Auftragnehmer kann sie zu seiner Entlastung bei Vertragsende dem Auftraggeber übergeben.
Die Vergütung des Auftragnehmers ist abschließend im Hauptvertrag geregelt. Eine gesonderte Vergütung oder Kostenerstattung im Rahmen dieses Vertrages erfolgt nicht, soweit diese Vereinbarung keine anderslautende Regelung enthält.
12 Haftung und Schadensersatz
(4) Die Absätze 2 und 3 gelten nicht, soweit der Schaden durch die korrekte Umsetzung der beauftragten Dienstleistung oder einer vom Auftraggeber erteilten Weisung entstanden ist.
(6) Es gilt deutsches Recht. Als Gerichtsstand vereinbaren die Parteien den Sitz des Auftraggebers.

References: Art. 28
 Art. 4
 Art. 28
 Art. 5
 Art. 32
 Art. 82
 Art. 40
 Art. 42
 § 7