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Timestamp: 2016-10-24 00:04:40+00:00

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111 II 39778. Auszug aus dem Beschluss der I. Zivilabteilung vom 5. August 1985 i.S. Frau P. gegen A. (Berufung)
Art. 55 al. 1 lettre c OJ, motivation d'un recours en r�forme. Si le jugement cantonal se fonde sur plusieurs motivations ind�pendantes, la recevabilit� du recours en r�forme suppose que le recourant indique en quoi le droit f�d�ral est viol� par chacune des motivations. Consid�rants � partir de page 397
2. b) Die R�ge der Verletzung von Art. 8 ZGB - wie �brigens auch von Art. 28 Abs. 1 OR - betrifft die Frage, ob die Kl�gerin get�uscht worden sei. Die Vorinstanz �usserte sich dazu ausf�hrlich und gelangte zum Schluss, die Kl�gerin k�nne sich nicht auf T�uschung berufen, weil sie sich den Beweis dazu "verbaut" habe. Daran anschliessend erkl�rte sie, bei diesem Ausgang stelle sich die Frage nach der Genehmigung des Vertrages nicht mehr; trotzdem ging sie darauf ein und bejahte die Genehmigung mit der Begr�ndung, die Kl�gerin habe, obwohl objektiverweise dazu kein Anlass bestanden habe, das Pferd schlachten lassen und damit �ber den Kaufgegenstand verf�gt. Darin liegt eine auf Art. 31 OR abgest�tzte, subsidi�re, aber selbst�ndige Erw�gung des Urteils.
Beruht ein Entscheid auf mehreren selbst�ndigen Begr�ndungen, so muss der Berufungskl�ger, will er die in Art. 55 Abs. 1 lit. c OG umschriebenen Anforderungen an eine Berufung erf�llen, BGE 111 II 397 S. 398alle Begr�ndungen anfechten (analog f�r die staatsrechtliche Beschwerde: BGE 107 Ib 268 E. b mit Hinweisen). Die Kl�gerin r�gt die Annahme des Obergerichts, der Vertrag sei genehmigt worden, nicht als bundesrechtswidrig. Damit bleibt ein entscheidender Grund f�r die Abweisung von Appellation und Klage unangefochten. Soweit die Kl�gerin daher eine Verletzung von Art. 8 ZGB behauptet, ist auf die Berufung wegen ungen�gender Begr�ndung nicht einzutreten (siehe auch hiernach).
107 IB 268

References: Art. 55
 Art. 8
 Art. 28
 Art. 31
 Art. 55
 BGE 
 BGE 
 Art. 8