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Timestamp: 2020-02-22 09:11:45+00:00

Document:
Ang. Bekleidungsindustrie VLB / Kurzübersicht - 01.07.2019
Ang. Bekleidungsindustrie VLB / Zusatz - 01.02.2001
Ang. Bekleidungsindustrie VLB / Zusatz / Lohn/Gehalt - 01.07.2019
Ang. Bekleidungsindustrie VLB / Zusatz / Beilage / Lohn/Gehalt - 01.07.2015
Ang. Bekleidungsindustrie VLB / Zusatz / Beilage / Lohn/Gehalt - 01.07.2014
Ang. Bekleidungsindustrie VLB / Zusatz / Beilage / Lohn/Gehalt - 01.07.2013
Ang. Bekleidungsindustrie VLB / Zusatz / Beilage / Lohn/Gehalt - 01.07.2011
Ang. Bekleidungsindustrie VLB / Zusatz / Beilage / Lohn/Gehalt - 01.07.2010
Ang. Bekleidungsindustrie VLB / Zusatz / Beilage / Lohn/Gehalt - 01.07.2006
Ang. Bekleidungsindustrie VLB / Zusatz / Beilage / Lohn/Gehalt - 01.07.2004
Ang. Bekleidungsindustrie VLB / Zusatz / Beilage / Lohn/Gehalt - 01.06.2003
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Zusatz-Kollektivverträge für die Angestellten der Bekleidungsindustrie Vorarlbergs
(Ergänzend zum Rahmenkollektivvertrag für Angestellte
der Industrie) Bekleidungsindustrie
STAND: 1.2.2001
ZUSATZKOLLEKTIVVERTRAG INLANDSDIENSTREISEN
Redaktionelle Anmerkungen Zusatztitel: inklusive die industriellen Wäschereien, Chemischputzereien und Färbereien
für alle Mitglieder des Fachverbands der Bekleidungsindustrie. Für Mitgliedsfirmen, die gleichzeitig auch einem anderen als dem vorgenannten Fachverband angehören, ist in Zweifelsfällen die Vertragszugehörigkeit einvernehmlich zwischen den beteiligten Fachverbänden und der Gewerkschaft der Privatangestellten, Sektion Industrie und Gewerbe, festzustellen. Bei dieser Feststellung ist davon auszugehen, welcher Produktionszweig überwiegend ausgeübt wird.
für alle jene dem Angestelltengesetz unterliegenden DienstnehmerInnen, auf welche der Rahmenkollektivvertrag für Angestellte der Industrie vom 1. November 1991 in der jeweils geltenden Fassung anzuwenden ist.
(1) Wenn der/die Angestellte eine Dienstreise zu unternehmen hat, so sind ihm/ihr die durch die Dienstreise verursachten Auslagen und Mehraufwendungen nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen zu erstatten. Die Bestimmungen der Abs. 5 bis 11 finden auf jene Angestellten keine Anwendung, die aufgrund ihres Dienstvertrages oder ihrer dienstlichen Verwendung regelmäßig zu reisen haben und mit denen entweder einvernehmlich ein Pauschalsatz für Reiseaufwandsentschädigungen vereinbart ist oder mit denen einvernehmlich ein Entgelt vereinbart ist, in dem die Reiseaufwandsentschädigungen bereits abgegolten sind, weiters nicht auf jene Angestellten, die aufgrund ihres Dienstvertrages oder ihrer dienstlichen Verwendung an weiteren Betriebsstätten oder Filialen des Dienstgebers tätig werden.
Enthält das vereinbarte Pauschale oder Entgelt auch eine Abgeltung der Fahrtauslagen, so entfällt für diese Angestellten auch die Anwendung des Abs. 4 über die "Fahrtvergütung".
Bei Entsendungen zu Messen außerhalb des Dienstortes finden die Bestimmungen der Absätze 5-11 keine Anwendung, wenn die entstehenden Mehraufwendungen anderweitig getragen werden.
(2) Begriff der Dienstreise
Eine Dienstreise liegt vor, wenn der/die Angestellte seinen/ihren Dienstort vorübergehend verlässt, um an einem oder mehreren Orten Aufträge seines/ihres Dienstgebers auszuführen. Dienstort im Sinne dieser Bestimmung ist das Gemeindegebiet des Ortes, in dem die ständige Arbeitsstätte des/der Angestellten liegt. Als Gemeindegebiet von Wien gelten die Bezirke 1 bis 23.
Als Dienstort im Sinne dieser Bestimmung gilt außerdem in allen Fällen ein Tätigkeitsgebiet im Umkreis von 12 km gerechnet von der Betriebsstätte als Mittelpunkt.
(3) Bemessung der Reisedauer
(4) Fahrtvergütung
(5) Reiseaufwandsentschädigung
Für die Bestreitung des mit der Dienstreise verbundenen persönlichen Mehraufwandes erhält der/die Angestellte eine Reiseaufwandsentschädigung. Sie besteht aus dem Taggeld und dem Nachtgeld.
Kunsttext KV 28.2.03 / gilt ab 1.5.03
Die Reiseaufwandsentschädigung beträgt für je volle 24 Stunden ab Beginn der Dienstreise bei einer Reisedauer ab 12 Stunden
Taggeld*) Nachtgeld*) (Tag- und Nachtgeld)
€ 26,40*) € 15,-*) € 41,40
(Gilt ab 1.5.2003)
(6) Dauert eine Dienstreise länger als drei Stunden, so kann für jede angefangene Stunde ein Zwölftel gerechnet werden.
Wird Mittagessen oder Abendessen zur Verfügung gestellt, verringert sich das Taggeld um das Ausmaß der Hälfte von S 360,- je zur Verfügung gestellter Mahlzeit. Das Nachtgeld dient zur Deckung der Unterkunftsbezahlung beziehungsweise bei angeordneten Fahrten während der Nacht für den anfallenden Mehraufwand. Für eine Nacht wird nur einmal Nachtgeld vergütet. Ist die Dienstreise mit keiner Nächtigung beziehungsweise angeordneten Nachtfahrt verbunden oder wird das Quartier oder Schlafwagen kostenlos beigestellt, entfällt das Nachtgeld.
(9) Sonstige Aufwendungen
(10) Reisezeitvergütung
Soweit bei angeordneten Dienstreisen die effektive Reisezeit (das ist die Zeit der unmittelbaren Reisebewegung in Beförderungsmitteln, wie Eisenbahn, Autobus usw., einschließlich notwendiger Wartezeiten auf Umsteigbahnhöfen) nicht in die normale Arbeitszeit fällt, gebührt neben der vorgesehenen Reiseaufwandsentschädigung für jede solche begonnene - sonst dienstfreie - effektive Reisestunde zusätzlich 1/7 der vollen kollektivvertraglichen Reiseaufwandsentschädigung. Für Reisestunden an Samstagen ab 13 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen gebührt 1/4 der vollen kollektivvertraglichen Reiseaufwandsentschädigung.
Liegt jedoch gleichzeitig eine Nachtfahrt im Sinne des § 3 Abs. 4 vor, dann gebührt die obige zusätzliche Reiseaufwandsentschädigung nur für die vor 22 Uhr liegenden effektiven Reisestunden.
(11) Fahrtvergütung und Überstunden auf Dienstreisen
Soweit Angestellte bei einer Dienstreise über Aufforderung des Arbeitgebers das Beförderungsmittel selbst lenken, gilt hinsichtlich der außerhalb der Normalarbeitszeit anfallenden Lenkzeit folgende Regelung:
Für Fahrtzeiten außerhalb der täglichen beziehungsweise wöchentlichen Normalarbeitszeit wird eine Vergütung in der Höhe des Überstundenentgeltes gewährt. Die Berechnungsgrundlage für die Grundvergütung ist ihrer Höhe nach mit dem jeweiligen Mindestgrundgehalt der Verwendungsgruppe IV nach 18 Jahren nach oben begrenzt.
Diese Regelung gilt nicht für jene Angestellten, die in Ausübung ihrer Tätigkeit vorwiegend zu reisen haben wie z.B. VertreterInnen, Angestellte mit ständiger Reisetätigkeit und sonstige Angestellte, die in der Gestaltung des täglichen Arbeitsablaufes ungebunden sind.
(12) Verfall von Ansprüchen
Vorsteher-Stv.
Sigmund Klein Geschäftsführer
Hans Sallmutter Zentralsekretär
Ing. Martin Krassnitzer Leitender Sektionssekretär
ZUSATZKOLLEKTIVVERTRAG KILOMETERGELD für PKW
für alle Mitgliedsfirmen des Fachverbandes der Bekleidungsindustrie. Für Mitgliedsfirmen, die gleichzeitig auch einem anderen als dem vorgenannten Fachverband angehören, ist in Zweifelsfällen die Vertragszugehörigkeit einvernehmlich zwischen den beteiligten Fachverbänden und der Gewerkschaft der Privatangestellten, Sektion Industrie und Gewerbe, festzustellen. Bei dieser Feststellung ist davon auszugehen, welcher Produktionszweig überwiegend ausgeübt wird.
für alle jene dem Angestelltengesetz unterliegenden DienstnehmerInnen, auf welche der Rahmenkollektivvertrag für Angestellte der Industrie vom 1. November 1991 in der jeweils gültigen Fassung anzuwenden ist.
bis 10.000 Euro 0,36
ab 10.001 bis 15.000 Euro 0,35
ab 15.001 bis 20.000 Euro 0,34
darüber Euro 0,32
(Gilt ab 1. Mai 2003)
Wenn das innerbetriebliche Geschäftsjahr vom Kalenderjahr abweicht, kann das Geschäftsjahr an Stelle des Kalenderjahres für die Berechnung des Kilometergeldes herangezogen werden. Darüber hinaus können innerbetrieblich auch andere Jahreszeiträume, zum Beispiel ab Eintritt des/der Angestellten, vereinbart werden. Wird ein Teil des Aufwandes direkt durch den Dienstgeber getragen (zum Beispiel Treibstoff, Versicherung, Reparatur), ist das Kilometergeld entsprechend zu verringern. Bei der Verringerung ist auf einen von den Kraftfahrervereinigungen veröffentlichten Verteilungsschlüssel Rücksicht zu nehmen.
(4) Diese Regelung gilt für Personenkraftwagen unter den zur Zeit des Abschlusses dieses Kollektivvertrages gegebenen technischen Voraussetzungen. Für Neukonstruktionen gilt dieser Kollektivvertrag nicht, bei Verwendung derartiger Wagentypen muss bei einer Fahrt gemäß Abs. 1 eine Vereinbarung über den Aufwandsersatz getroffen werden. Soweit für den Bundesdienst Regelungen vorhanden sind, sind diese mit den Einschränkungen dieses Kollektivvertrages, insbesondere des Abs. 3, sinngemäß anzuwenden.
(5) Aus der Genehmigung der Verrechnung von Kilometergeld im Sinne des § 2 Abs. 1 kann kein dienstlicher Auftrag zur Verwendung des Pkw abgeleitet werden. Die Kilometergeldverrechnung im Sinne dieses Kollektivvertrages bedingt daher keinerlei Haftung des Dienstgebers für Schäden, die aus der Benützung des Pkw durch den/die Angestellte/n entstehen.
Die Abrechnung der Kilometergelder hat schriftlich in Form einer Aufzeichnung über die gefahrenen Kilometer zu erfolgen. Über Aufforderung des Dienstgebers hat der/die Angestellte diese Abrechnung entweder nach jeder Fahrt oder in bestimmten Zeitabständen (zum Beispiel Monat) zu erstellen. Über die gefahrenen Kilometer im Sinne des § 2 Abs. 1 ist ein Fahrtenbuch zu führen, das über Aufforderung, jedenfalls aber am Ende des Kalender- oder Geschäftsjahres bzw. beim Ausscheiden des/der Angestellten vor Ablauf des Kalender- oder Geschäftsjahres zur Abrechnung zu übergeben ist. Die Führung eines Nachweises kann der Dienstgeber auch verlangen, wenn eine Pauschalregelung mit dem/der Angestellten vereinbart wurde.
(1) Dieser Zusatzkollektivvertrag tritt ab dem 1. November 1999 in Kraft. Die ab 1. 1.1999 gefahrenen Kilometer sind für das Jahr 1999 auf die Kilometerstaffel gem. § 2 Abs. 3 anzurechnen.
(3) Während der Kündigungsfrist sollen Verhandlungen wegen Erneuerungen bzw. Abänderungen dieses Zusatzkollektivvertrages geführt werden.
KOLLEKTIVVERTRAG* Zeitvorrückung
Kammer der gewerblichen Wirtschaft für Vorarlberg, Fachgruppen Textil-, Stickerei- und Bekleidungsindustrie,
* In der vorliegenden Fassung sind alle Änderungen bis zum 1. Mai 1995 eingearbeitet.
für alle Mitgliedsfirmen der Fachgruppen Textil-, Stickerei- und Bekleidungsindustrie;
für alle dem Angestelltengesetz unterliegenden Dienstnehmer, auf welche der Rahmenkollektivvertrag für Angestellte der Industrie vom 1. November 1984 in der jeweils gültigen Fassung anzuwenden ist.
(1) Der Arbeitgeber ist verpflichtet, soweit sich nicht aus folgenden Bestimmungen Ausnahmen ergeben können, zum Zeitpunkt der Vorrückung in der Verwendungsgruppe das Ist-Gehalt um den kollektivvertraglichen Biennal-Sprung** zu erhöhen. Unter dem kollektivvertraglichen Biennal-Sprung ist der schillingmäßige Unterschied zwischen dem Kollektivvertragsgehalt jener Gehaltsstufen, in die der Angestellte vor und nach der Zeitvorrückung eingestuft ist, zu verstehen.
** ab 1. 1.1986: 90 %, ab 1. 1.1988: 100 %
(2) Angestellte bis zum vollendeten dritten Dienstjahr als Angestellte im Unternehmen sowie Provisionsvertreter sind von der Anwendung des Abs. 1 ausgenommen. Weiters sind Angestellte, die selber kündigen, während der Kündigungsfrist ausgenommen, es sei denn, es handelt sich um Kündigungen im Sinne der §§ 9 und 9a des Rahmenkollektivvertrages.
(3) Von der sich nach Anwendung von Abs. 1 und 2 ergebenden Anzahl jener Angestellten, für die eine Zeitvorrückung anfällt, können im Kalenderjahr 10 % ausgenommen werden.
In Betrieben bis zu fünf Angestellten können jedenfalls in zwei Kalenderjahren ein Angestellter, in Betrieben mit mehr als fünf Angestellten zwei Angestellte ausgenommen werden. Anstelle des ein- oder zweijährigen Ermittlungszeitraumes können innerbetrieblich auch andere Zeiträume vereinbart werden.
Jeweils am Beginn des Ermittlungszeitraumes ist die Zahl der möglichen Ausnahmen festzulegen.
(4) Im Einvernehmen mit dem Betriebsrat können weitere Ausnahmen von Abs. 1 festgelegt werden.
(5) Fällt der Geltungsbeginn einer neuen kollektivvertraglichen Gehaltsordnung mit einer Zeitvorrückung zusammen, ist der Biennal-Sprung aufgrund der neuen Gehaltsordnung zu ermitteln.
(1) Bei Umreihung in eine höhere Verwendungsgruppe gebührt dem Angestellten das dem bisher erreichten Mindestgrundgehalt nächst höhere Mindestgrundgehalt der neuen Verwendungsgruppe.
(2) Ergänzend zu § 15 Abs. 11 2. Satz des Rahmenkollektivvertrages darf jedoch eine Anrechnung der diesem nächsthöheren Mindestgrundgehalt entsprechenden Verwendungsgruppenjahre unter der Bedingung erfolgen, dass die schillingmäßige Überzahlung nicht geringer wird. Andernfalls dürfen höchstens die dem nächstniedrigeren Mindestgrundgehalt der neuen Verwendungsgruppe entsprechenden Verwendungsgruppenjahre angerechnet werden.
(3) Erfolgt die Umreihung in eine höhere Verwendungsgruppe während eines laufenden Bienniums, so wird der Beginn des ersten Bienniums in der neuen Verwendungsgruppe auf den Beginn des nichtvollendeten Bienniums in der bisherigen Verwendungsgruppe zurückgelegt.
(4) Anstelle der Regelung des Abs. 3 kann durch Betriebsvereinbarung oder, soweit kein Betriebsrat besteht, durch Einzelvereinbarung festgelegt werden, dass bei Umreihung in eine höhere Verwendungsgruppe während eines laufenden Bienniums ein* aliquoter Biennalsprung der bisherigen Verwendungsgruppe gewährt wird. Die Aliquotierung ist entsprechend dem Verhältnis der während des laufenden Bienniums zurückgelegten Dienstzeit zur Gesamtdauer des Bienniums vorzunehmen. Dieser Erhöhungsbetrag (Aliquotierung) gebührt zusätzlich zu dem unter Anwendung der Bestimmungen des Abs. 2 festgelegten Gehaltes.
* ab 1.1.1986: 90 %, ab 1.1.1988: 100 %
Dieser Kollektivvertrag tritt für die ab dem 1. Oktober 1984 eintretenden Zeitvorrückungen bzw. Umreihungen in Kraft.
Feldkirch, 3. April 1985
FACHGRUPPE DER TEXTILINDUSTRIE
Dipl.-Ing. Günter Rhomberg Der Sekretär
Dr. Hans Korbel
FACHGRUPPE DER STICKEREIINDUSTRIE
Komm.-Rat Anton Fend Der Sekretär
Dvw. Julius Lerchenmüller
FACHGRUPPE DER BEKLEIDUNGSINDUSTRIE
Ing. Harald Bohle Der Sekretär
Alfred Dallinger Der Zentralsekretär
Erwin Reichhardt Der leitende Sektionssekretär
Mag. Heinz Vogler
Walter Sutter Der Landesfachgruppenvorsitzende
Edmund Inam
Der Landessekretär
Ivo Psenner
TEIL III IST-GEHALTSABSCHLUSS UND GEHALTSORDNUNG FÜR 2001
Kammer der gewerblichen Wirtschaft für Vorarlberg, Fachgruppen Bekleidungsindustrie,
für alle Mitgliedsfirmen der Fachgruppe der Bekleidungsindustrie;
für alle dem Angestelltengesetz unterliegenden Dienstnehmer, auf welche der Rahmenkollektivvertrag für Angestellte der Industrie vom 1. November 1991 in der jeweils gültigen Fassung anzuwenden ist.
Der Kollektivvertrag tritt am 1. Februar 2001 in Kraft.
Artikel III ISTGEHALTSERHÖHUNG
(1) Das tatsächliche Monatsgehalt (Ist-Gehalt) der Angestellten - bei Provisionsvertretern ein etwa vereinbartes Fixum - ist mit Wirkung 1. Februar 2001 um 1,4 %, gerundet auf die nächsten S 10,- zu erhöhen. Berechnungsgrundlage für diese Erhöhung ist das Jänner-Gehalt 2001.
(2) Andere Bezugsformen als Monatsgehalt (Fixum), wie z.B. Provisionsbezüge, Mindestprovisionen, Mindestgarantien bei Provisionsbeziehern, Prämien, Sachbezüge usw. bleiben unverändert.
Artikel IV MINDESTGRUNDGEHALTSORDNUNG
(1) Die ab 1. Februar 2001 geltenden Mindestgrundgehälter ergeben sich aus der im Anhang beigefügten Gehaltsordnung.
(2) Nach Durchführung der Ist-Gehaltserhöhung gemäß Artikel III ist zu überprüfen, ob das tatsächliche Gehalt dem neuen, ab 1. Februar 2001 geltenden Mindestgrundgehalt entspricht. Ist dies nicht der Fall, so ist das tatsächliche Monatsgehalt des/der Angestellten so aufzustocken, dass es den kollektivvertraglichen Mindestgrundgehaltsvorschriften entspricht.
Artikel V ÜBERSTUNDENPAUSCHALIEN
Überstundenpauschalien sind um den gleichen Prozentsatz zu erhöhen, um den sich das Monatsgehalt des/der Angestellten aufgrund der Vorschriften der Art. III oder IV effektiv erhöht.
Artikel VI LEHRLINGSENTSCHÄDIGUNG
Die monatliche Lehrlingsentschädigung, gültig ab 1. Februar 2001, beträgt im
1. Lehrjahr 5.310 7.040
2. Lehrjahr 7.040 9.460
3. Lehrjahr 9.460 11.760
4. Lehrjahr 12.710 13.670
Feldkirch, 19. Februar 2001
Komm.-Rat Dipl.-Ing. Konrad Wührer Geschäftsführer
Mag. Andreas Staudacher
Hans Sallmutter Bundesgeschäftsführer
Ing. Martin Krassnitzer
Karl Proyer Wirtschaftsbereichs-Sekretär
Erwin Lang Wirtschaftsbereichs-Regionalvorsitzender
Gehaltsordnung 2001
für die Angestellten in der Vorarlberger Bekleidungsindustrie gemäß §§ 22 Abs. 2 des Rahmenkollektivvertrages
für Angestellte der Industrie vom 1. November 1991
gültig ab 1.02.2001
1.+2. 13.370 14.680 18.110 23.570
n. 2 13.945 15.315 18.890 24.585
n. 4 14.520 15.950 19.670 25.600
n. 6 15.095 16.585 20.450 26.615
n. 8 15.670 17.220 21.230 27.630
n. 10 16.245 17.855 22.010 28.645
n. 12 16.820 18.490 22.790 29.660
n. 14 17.265 18.975 23.530 30.625
n. 16 17.710 19.460 24.270 31.590
n. 18 18.155 19.945 25.010 32.555
Bie. 2 - 12 575 635 780 1.015
Bie. 14 - 18 445 485 740 965
1.+2. 31.670 46.240 17.850 19.830
n. 2 33.030 51.430 18.370 20.415
n. 4 34.390 54.700 18.890 21.000
n. 6 35.750 57.970 19.410 21.585
n. 8 37.110 61.240 19.930 22.170
n. 10 38.470 — 20.450 22.755
n. 12 39.830 — 20.970 23.340
n. 14 41.020 — 21.455 23.875
n. 16 42.210 — 21.940 24.410
n. 18 43.400 — 22.425 24.945
Bie. 2 - 12 — 5.190 — —
Bie. 4 - 8 — 3.270 — —
Bie. 2 - 12 1.360 — 520 585
Bie. 14 - 18 1.190 — 485 535
1.+2. 22.180 23.180 25.040 28.080
n. 2 22.835 23.860 25.780 28.910
n. 4 23.490 24.540 26.520 29.740
n. 6 24.145 25.220 27.260 30.570
n. 8 24.800 25.900 28.000 31.400
n. 10 25.455 26.580 28.740 32.230
n. 12 26.110 27.260 29.480 33.060
n. 14 26.805 27.965 30.250 33.800
n. 16 27.500 28.670 31.020 34.540
n. 18 28.195 29.375 31.790 35.280
Bie. 2 - 12 655 680 740 830
Bie. 14 - 18 695 705 770 740
1.+2. 971,64 1.066,84 1.316,11 1.712,90
n. 2 1.013,43 1.112,99 1.372,79 1.786,67
n. 4 1.055,21 1.159,14 1.429,48 1.860,43
n. 6 1.097,00 1.205,28 1.486,16 1.934,19
n. 8 1.138,79 1.251,43 1.542,85 2.007,96
n. 10 1.180,58 1.297,58 1.599,53 2.081,72
n. 12 1.222,36 1.343,73 1.656,22 2.155,48
n. 14 1.254,70 1.378,97 1.710,00 2.225,61
n. 16 1.287,04 1.414,22 1.763,77 2.295,74
n. 18 1.319,38 1.449,46 1.817,55 2.365,87
Bie. 2 - 12 41,79 46,15 56,68 73,76
Bie. 14 - 18 32,34 35,25 53,78 70,13
1.+2. 2.301,55 3.360,40 1.297,22 1.441,11
n. 2 2.400,39 3.737,57 1.335,00 1.483,62
n. 4 2.499,22 3.975,21 1.372,79 1.526,13
n. 6 2.598,06 4.212,85 1.410,58 1.568,65
n. 8 2.696,89 4.450,49 1.448,37 1.611,16
n. 10 2.795,73 — 1.486,16 1.653,68
n. 12 2.894,56 — 1.523,95 1.696,19
n. 14 2.981,04 — 1.559,20 1.735,07
n. 16 3.067,53 — 1.594,45 1.773,95
n. 18 3.154,01 — 1.629,69 1.812,83
Bie. 2 - 12 — 377,17 — —
Bie. 4 - 8 — 237,64 — —
Bie. 2 - 12 98,84 — 37,79 37,79
Bie. 14 - 18 86,48 — 35,25 35,25
1.+2. 1.611,89 1.684,56 1.819,73 2.040,66
n. 2 1.659,49 1.733,98 1.873,51 2.100,98
n. 4 1.707,09 1.783,40 1.927,29 2.161,30
n. 6 1.754,69 1.832,81 1.981,07 2.221,61
n. 8 1.802,29 1.882,23 2.034,84 2.281,93
n. 10 1.849,89 1.931,65 2.088,62 2.342,25
n. 12 1.897,49 1.981,07 2.142,40 2.402,57
n. 14 1.948,00 2.032,30 2.198,36 2.456,35
n. 16 1.998,51 2.083,54 2.254,32 2.510,12
n. 18 2.049,02 2.134,77 2.310,27 2.563,90
Bie. 2 - 12 47,60 49,42 53,78 60,32
Bie. 14 - 18 50,51 51,23 55,96 53,78
Lehrlingsentschädigung in ATS/EURO
Tabelle I Tabelle II Tabelle I Tabelle II
ATS ATS EURO EURO
1. Lehrjahr 5.310 7.040 385,90 511,62
2. Lehrjahr 7.040 9.460 511,62 687,49
3. Lehrjahr 9.460 11.760 687,49 854,64
4. Lehrjahr 12.710 13.670 923,68 993,44
Herr/Frau ....................................................................................................................................................................
wohnhaft in ...................................................................................................................................................................
geboren am ................................. , Staatsbürgerschaft ..................................................................................................
Das Dienstverhältnis ist unbefristet / bis .................................. befristet.*)
Für das Dienstverhältnis findet der Kollektivvertrag für Angestellte der Textilindustrie, in seiner jeweils geltenden Fassung, Anwendung sowie alle zwischen Firmenleitung und Betriebsrat abgeschlossenen Betriebsvereinbarungen in der jeweils geltenden Fassung.
Dienstort: .....................................................................................................................................................................
Verwendungsgruppe: .....................................................................................................................................................
Verwendungsgruppenjahre: .............................................................................................................................................
Kollektivvertragliches Monatsbruttogehalt: ..........................................................................................................................
Die nächste Vorrückung erfolgt am: ..................................................................................................................................
öS ............................, ....... mal jährlich zahlbar.
2. Überstundenpauschale: öS .................... (pro Monat ...... mal jährlich zahlbar für Überstunden)
Der Urlaubsanspruch beträgt pro Dienstjahr .......... Werktage, ab dem .......... Dienstjahr .......... Werktage.
Es sind die Bestimmungen des § 17 Datenschutzgesetz besonders zu berücksichtigen.
Gerichtsstand ist ...................................
...................................... , am .........................
1. Zwischen der Firma (Arbeitgeber)..............................................................................................................................
und Herrn/Frau (Arbeitnehmer)..............................................................................................................................
Ort der außerbetrieblichen Arbeitsstätte:...................................................................................................................
.............................................................................................................................. ..............................................
Im Rahmen der Bestimmungen des Arbeitszeitgesetzes ist auch eine andere Verteilung der Normalarbeitszeit möglich. Die Mitbestimmungsrechte des Betriebsrates bleiben aufrecht.
6. Haftung: Der Angestellte ist verpflichtet, die zur Verfügung gestellten Arbeitsmittel so zu verwahren, daß eine Beschädigung durch Dritte möglichst ausgeschlossen ist.
8. Die Telearbeit kann bei Weiterbestand des Dienstverhältnisses von beiden Seiten unter Einhaltung einer dreimonatigen Ankündigungsfrist eingestellt werden. Aus wichtigen Gründen, wie Verlust der Wohnung vor diesem Zeitpunkt verkürzt sich die Ankündigungsfrist entsprechend.

References: § 3
 § 2
 § 2
 § 2
 § 15
 § 17