Source: https://gesetze-in-app.de/FamFG/113
Timestamp: 2019-05-23 11:45:29+00:00

Document:
§ 113 FamFG: Anwendung von Vorschriften der Zivilprozessordnung
1.die Folgen der unterbliebenen oder verweigerten Erklärung über Tatsachen,
2.die Voraussetzungen einer Klageänderung,
3.die Bestimmung der Verfahrensweise, den frühen ersten Termin, das schriftliche Vorverfahren und die Klageerwiderung,
4.die Güteverhandlung,
5.die Wirkung des gerichtlichen Geständnisses,
6.das Anerkenntnis,
7.die Folgen der unterbliebenen oder verweigerten Erklärung über die Echtheit von Urkunden,
8.den Verzicht auf die Beeidigung des Gegners sowie von Zeugen oder Sachverständigennicht anzuwenden.
1.Prozess oder Rechtsstreit die Bezeichnung Verfahren,
2.Klage die Bezeichnung Antrag,
3.Kläger die Bezeichnung Antragsteller,
4.Beklagter die Bezeichnung Antragsgegner,
5.Partei die Bezeichnung Beteiligter.
BGH, BESCHLUSS vom 3.2.2015, Az. XII ZB 572/13 Dabei tritt in Ehe- und Familienstreitsachen an Stelle des Erlasses die Verkündung der Entscheidung, § 113 Abs. 1 Satz 2 FamFG und §§ 329 Abs.1, 310 f.ZPO (OLG Zweibrücken Beschluss vom 13. August 2013 - 2 UF 59/13- juris; vgl. auch Senatsbeschluss vom 19. Oktober 2011 -XII ZB 250/11 - FamRZ2012, 106 Rn. 13).
BGH, BESCHLUSS vom 3.2.2014, Az. XII ZB 234/13 Damit hat das Beschwerdegericht sowohl gegen §113 Abs. 1 Satz 2 FamFG iVm §308 Abs. 1 ZPO als auch gegen das Verbot der Schlechterstellung des Rechtsmittelführers im Beschwerdeverfahren (§117 Abs. 2 Satz 1 FamFG iVm §528 ZPO) verstoßen, was der Senat von Amts wegen auch ohne entsprechende Verfahrensrüge beachten muss (Senatsurteil vom 7. Mai 1991 - XII ZR 69/90 -FamRZ 1991, 1414; BGHZ 36, 316, 319).
BGH, BESCHLUSS vom 3.2.2015, Az. XII ZB 571/13 Dabei tritt in Ehe- und Familienstreitsachen an Stelle des Erlasses die Verkündung der Entscheidung, § 113 Abs. 1 Satz 2 FamFG und §§ 329 Abs.1, 310 f.ZPO (OLG Zweibrücken Beschluss vom 13. August 2013 - 2 UF 59/13 - juris; vgl. auch Senatsbeschluss vom 19. Oktober 2011 -XII ZB 250/11 - FamRZ2012, 106 Rn. 13).
BGH, BESCHLUSS vom 3.5.2013, Az. XII ZB 39/11 Im Gegensatz zu dem Parteiwechsel bei Einzelrechtsnachfolge (vgl. Senatsurteil vom 29. August 2012 - XII ZR 154/09 - FamRZ 2012, 1793 Rn. 15) ist der Beteiligtenwechsel nicht - wie gemäß §§ 113 Abs. 1 Satz 2 FamFG, 265 Abs. 2 Satz 2 ZPO - kraft ausdrücklicher gesetzlicher Anordnung an die Zustimmung des Verfahrensgegners gebunden (vgl. BGHZ 123, 132 = NJW 1993, 3072).
BGH, BESCHLUSS vom 3.1.2014, Az. XII ZB 365/12 Diesen Erfordernissen genügt nach § 113 Abs. 1 FamFG, §§ 160 ff. ZPO auch ein Protokoll in einer Familienstreitsache (zu dem Anspruch auf Protokollierung vgl. Senatsbeschluss BGHZ 191, 1 = FamRZ 2011, 1572).
BGH, BESCHLUSS vom 3.3.2015, Az. XII ZB 590/13 12	Wird	in	einem	Verbundbeschluss	inhaltlich eine auf Säumnis beruhende Teilentscheidung in einer Unterhalts- oder Güterrechtsfolgesache getroffen, steht dem säumigen Beteiligten insoweit allein der Einspruch gemäß §113 Abs. 1 Satz 2 FamFG iVm § 338 ZPO zur Verfügung (Senatsbeschlüsse vom 25. Juni 1986 - IVb ZB 83/85 - FamRZ 1986, 897 und vom 3. Februar 1988 - IVb ZB 4/88 - FamRZ 1988, 945, jeweils zu § 629 Abs. 2 Satz 2 ZPO aF), was mangels Devolutiveffekt des Einspruchs zur Folge hat, dass die betroffene Folgesache im Falle der Einlegung dieses Rechtsbehelfs bei dem Ausgangsgericht verbleibt.
BGH, BESCHLUSS vom 3.1.2015, Az. XII ZB 242/14 In Ehe- und Familienstreitsachen bestimmt sich die Anfechtbarkeit von Zwischen- und Nebenentscheidung grundsätzlich danach, ob die Vorschrift der Zivilprozessordnung, die gemäß § 113 Abs. 1 Satz 2 FamFG zur Anwendung gelangt ist und auf der die Entscheidung beruht, eine Anfechtbarkeit vorsieht (Zöller/Feskorn ZPO 30. Aufl. § 58 FamFG Rn. 9; vgl. auch BT-Drucks. 16/6308 S. 203).
BGH, BESCHLUSS vom 3.5.2013, Az. XII ZB 427/11 12	Die	den	beteiligten	Ehegatten	zu dem	Zweck	der	Vorbereitung zusätzlich einzuräumende Frist von einer Woche entspricht der Ladungsfrist gemäß §§ 113 Abs. 1 Satz 2 FamFG, 217 ZPO (Senatsbeschluss vom 21. März 2012 - XII ZB 447/10 - FamRZ 2012, 863 Rn. 23 f.).
AG Rosenheim, Beschluss vom 2.6.2012, Az. 3 F 2289/11 Aus diesem Grund - und weil die Aussage der Zeugin H. ferner nicht im Widerspruch mit der eines anderen Zeugen steht - hat das Gericht auch von der beantragten Beeidigung der Zeugin gemäß §§ 113 Abs. 1 FamFG, 391 ZPO abgesehen (vgl. Thomas/Putzo/Reichold, § 391 Rn. 5).
OLG Nürnberg, Beschluss vom 4.3.2013, Az. 11 WF 294/13 Zwar ist die Kostenentscheidung in einer Ehesache grundsätzlich nur mit der Hauptsache, aber nicht isoliert anfechtbar (§ 113 Abs. 1 Satz 2 FamFG, § 99 Abs. 1 ZPO; vgl. Zöller/Herget, ZPO, 29. Auflage, § 150 FamFG Rn. 8).
OLG Bamberg, Beschluss vom 1.0.2011, Az. 2 WF 320/10 Während die derzeit herrschende Meinung davon ausgeht, dass Kostenentscheidungen in Familienstreitsachen grundsätzlich nicht angefochten werden können (§ 113 Abs. 1 Satz 2 FamFG, § 99 Abs. 1 ZPO) und eine Anfechtung nur in den gesetzlich zugelassenen Fällen als sofortige Beschwerde gemäß §§ 567 ff. ZPO in Betracht kommt (vgl. OLG Saarbrücken vom 11.10.2010,

References: § 113
 §113
 §308
 §528
 § 113
 § 113
 §113
 § 338
 § 629
 § 113
 § 58
 § 391
 § 99
 § 150
 § 99