Source: http://www.sidiblume.de/info-rom/bgbl2/2007s2631.htm
Timestamp: 2017-11-18 14:10:29+00:00

Document:
BGBl. 2007 Teil I Nr. 59 S. 2631, ausgegeben zu Bonn am 29. November 2007
G e s e t z üb e r d e n Ve r s i c h e r u n g s v e r t r a g
( Ve r s i c h e r u n g s v e r t r a g s g e s e t z – V V G )
Ä n d e r u n g d e s B ü r g e r l i c h e n Ge s e t z b u c h s
1. In der Inhaltsübersicht wird die Angabe zu § 330 wie folgt gefasst:
„§ 330 Auslegungsregel bei Leibrentenvertrag“.
2. § 330 wird wie folgt geändert:
Auslegungsregel bei Leibrentenvertrag“.
„Wird in einem Leibrentenvertrag die Zahlung der Leibrente an einen Dritten vereinbart, ist im Zweifel anzunehmen, dass der Dritte unmittelbar das Recht erwerben soll, die Leistung zu fordern.“
Wird in einem Leibrentenvertrag die Zahlung der der Leibrente an einen Dritten vereinbart, ist im Zweifel anzunehmen, dass der Dritte unmittelbar das Recht erwerben soll, die Leistung zu fordern. 2Das Gleiche gilt, wenn bei einer unentgeltlichen Zuwendung dem Bedachten eine Leistung an einen Dritten auferlegt oder bei einer Vermögens- oder Gutsübernahme von dem Übernehmer eine Leistung an einen Dritten zum Zwecke der Abfindung versprochen wird.
Ä n d e r u n g d e s Ha n d e l s g e s e t z b u c h s
Ä n d e r u n g d e s Ei n f ü h r u n g s g e s e t z e s zum Ha n d e l s g e s e t z b u c h
Das Einführungsgesetz zum Handelsgesetzbuch in
4101-1, veröffentlichten bereinigten Fassung, zuletzt
geändert durch Artikel 6 des Gesetzes vom 5. Januar
2007 (BGBl. I S. 10), wird wie folgt geändert:
1. Nach dem Siebenten Abschnitt wird folgender Achter
Abschnitt eingefügt:
Hat die Änderung der Firma eines Einzelkaufmanns
oder einer Personenhandelsgesellschaft ausschließlich
die Aufnahme der nach § 19 Abs. 1 des
Handelsgesetzbuchs in der ab dem 1. Juli 1998 geltenden
Fassung vorgeschriebenen Bezeichnung
zum Gegenstand, bedarf diese Änderung nicht der
Anmeldung zur Eintragung in das Handelsregister.“
2. Folgender Sechsundzwanzigster Abschnitt wird angefügt:
„Sechsundzwanzigster Abschnitt
Übergangsvorschrift zum Gesetz
Der Zehnte Abschnitt des Fünften Buchs und
§ 905 des Handelsgesetzbuchs sind auf Versicherungsverhältnisse,
die bis zum Inkrafttreten des Versicherungsvertragsgesetzes
(BGBl. I S. 2631) am 1. Januar 2008 entstanden sind,
bis zum 31. Dezember 2008 anzuwenden.“
Ä n d e r u n g d e r
Ve r s i c h e r u n g s u n t e r n e hme n s -
Rechn u n g s l e g u n g s v e r o rd n u n g
Die Versicherungsunternehmens-Rechnungslegungsverordnung
vom 8. November 1994 (BGBl. I S. 3378),
zuletzt geändert durch die Verordnung vom 29. Mai
2006 (BGBl. I S. 1278), wird wie folgt geändert:
1. In § 31 Abs. 1 Nr. 1 wird die Angabe „§ 68 Abs. 1
bis 3“ durch die Angabe „§ 80“ ersetzt.
2. § 54 wird wie folgt gefasst:
Zeitwert der Kapitalanlagen
Für zum Anschaffungswert oder zum Nennwert
ausgewiesene Kapitalanlagen ist im Anhang jeweils
der Zeitwert anzugeben. Die Ermittlung des Zeitwerts
1. für Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken nach § 55 sowie
Zudem sind die Gesamtsumme der Anschaffungskosten
der in die Überschussbeteiligung einzubeziehenden
Kapitalanlagen, die Gesamtsumme des
beizulegenden Zeitwerts selbiger Kapitalanlagen
und der sich daraus ergebende Saldo anzugeben.“
3. Dem § 64 wird folgender Absatz 9 angefügt:
„(9) § 54 in der vom 1. Januar 2008 an geltenden
Fassung ist erstmals auf den Jahresabschluss für
das nach dem 31. Dezember 2006 beginnende Geschäftsjahr
w e i t e r e r R e c h t s v o r s c h r i f t e n
(1) § 94 des Arzneimittelgesetzes in der Fassung der
Bekanntmachung vom 12. Dezember 2005 (BGBl. I
S. 3394), das zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes
vom 24. Oktober 2007 (BGBl. I S. 2510) geändert worden
1. In Absatz 2 werden die Wörter „§§ 158c bis 158k
des Gesetzes über den Versicherungsvertrag vom
30. Mai 1908 (RGBl. S. 263), zuletzt geändert durch
das Gesetz vom 30. Juni 1967 (BGBl. I S. 609)“
durch die Wörter „§ 113 Abs. 3 und die §§ 114
bis 124 des Versicherungsvertragsgesetzes“ ersetzt.
2. In Absatz 3 Satz 2 werden die Wörter „§§ 158c bis
158k des Gesetzes über den Versicherungsvertrag“
3. In Absatz 4 werden die Wörter „§ 158c Abs. 2 des
Gesetzes über den Versicherungsvertrag“ durch die
Wörter „§ 117 Abs. 2 des Versicherungsvertragsgesetzes“
(2) In § 19a Abs. 5 der Bundesnotarordnung in der im
Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungsnummer 303-1,
Artikel 3 des Gesetzes vom 26. März 2007 (BGBl. I
S. 358) geändert worden ist, werden die Wörter
„§ 158c Abs. 2 des Gesetzes über den Versicherungsvertrag“
durch die Wörter „§ 117 Abs. 2 des Versicherungsvertragsgesetzes“
(3) In § 51 Abs. 7 der Bundesrechtsanwaltsordnung
303-8, veröffentlichten bereinigten Fassung, die
zuletzt durch Artikel 1 des Gesetzes vom 26. März
2007 (BGBl. I S. 358) geändert worden ist, werden die
Wörter „§ 158c Abs. 2 des Gesetzes über den Versicherungsvertrag“
(4) Das Gesetz über die Angelegenheiten der freiwilligen
Fassung, zuletzt geändert durch Artikel 2 Abs. 13 des
Gesetzes vom 19. Februar 2007 (BGBl. I S. 122), wird
1. In § 145 Abs. 2 wird die Angabe „ , § 884 Nr. 4“ gestrichen.
2. In § 146 Abs. 3 wird die Angabe „und § 884 Nr. 4“
(5) In § 20 Abs. 1 Nr. 5 des Umwelthaftungsgesetzes
vom 10. Dezember 1990 (BGBl. I S. 2634), das zuletzt
durch Artikel 129 des Gesetzes vom 19. April 2006
(BGBl. I S. 866) geändert worden ist, werden jeweils
die Wörter „§ 158c Abs. 2 des Gesetzes über den Versicherungsvertrag“
durch die Wörter „§ 117 Abs. 2 des
Versicherungsvertragsgesetzes“ ersetzt.
(6) § 7 Abs. 2 Nr. 3 des Gesetzes über die Verjährung
von deutschen Auslandsschulden und ähnlichen Schulden
401-5, veröffentlichten bereinigten Fassung
(7) In § 45 Abs. 7 der Patentanwaltsordnung vom
7. September 1966 (BGBl. I S. 557), die zuletzt durch
Artikel 6 des Gesetzes vom 26. März 2007 (BGBl. I
(8) In § 25 Abs. 2 Satz 2 und § 67 Satz 2 des Steuerberatungsgesetzes
vom 4. November 1975 (BGBl. I S. 2735), das
zuletzt durch Artikel 25 des Gesetzes vom 22. Dezember
2006 (BGBl. I S. 3416) geändert worden ist, werden
(9) In § 54 Abs. 1 Satz 3 der Wirtschaftsprüferordnung
in der Fassung der Bekanntmachung vom 5. November
1975 (BGBl. I S. 2803), die zuletzt durch Artikel
1 des Gesetzes vom 3. September 2007 (BGBl. I
S. 2178) geändert worden ist, werden die Wörter
(10) In § 6 Abs. 3 der Bewachungsverordnung in der
Fassung der Bekanntmachung vom 10. Juli 2003
(BGBl. I S. 1378), die zuletzt durch Artikel 84 des Gesetzes
vom 21. Juni 2005 (BGBl. I S. 1818) geändert
worden ist, wird die Angabe „§ 158c Abs. 2“ durch die
Angabe „§ 117 Abs. 2“ ersetzt.
(11) Das Atomgesetz in der Fassung der Bekanntmachung
vom 15. Juli 1985 (BGBl. I S. 1565), zuletzt
geändert durch Artikel 161 der Verordnung vom 31. Oktober
1. § 14 Abs. 1 wird wie folgt gefasst:
„(1) Wird die Deckungsvorsorge bei Anlagen und
Tätigkeiten, bei denen eine Haftung nach dem Pariser
Übereinkommen in Verbindung mit § 25 Abs. 1
bis 4, nach § 25a, nach einem der in § 25a Abs. 2
genannten internationalen Verträge oder nach § 26
Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 1a in Betracht kommt,
durch eine Haftpflichtversicherung erbracht, gelten
für diese, ohne dass ein Direktanspruch im Sinn
von § 115 des Versicherungsvertragsgesetzes begründet
wird, die §§ 117 und 119 bis 122 des Versicherungsvertragsgesetzes
entsprechend mit der
Maßgabe, dass die Frist des § 117 Abs. 2 des Versicherungsvertragsgesetzes
zwei Monate beträgt
und ihr Ablauf bei der Haftung für die Beförderung
von Kernmaterialien und radioaktiven Stoffen, die ihnen
nach § 26 Abs. 1a gleichgestellt sind, für die
Dauer der Beförderung gehemmt ist; bei Anwendung
des § 117 Abs. 3 Satz 2 des Versicherungsvertragsgesetzes
bleibt die Freistellungsverpflichtung nach
§ 34 außer Betracht. § 109 des Versicherungsvertragsgesetzes
ist nicht anzuwenden.“
2. § 34 Abs. 3 wird wie folgt gefasst:
„(3) Im Übrigen finden auf die Freistellungsverpflichtung
die §§ 83 und 87 und die Vorschriften
des Teils 2 Kapitel 1 des Versicherungsvertragsgesetzes
mit Ausnahme der §§ 103 und 118 entsprechende
Anwendung, ohne dass gegen den zur Freistellung
Verpflichteten ein Direktanspruch im Sinn
(12) In § 5 Abs. 4 der Atomrechtlichen Deckungsvorsorge-
Verordnung vom 25. Januar 1977 (BGBl. I
S. 220), die zuletzt durch Artikel 3 des Gesetzes vom
12. August 2005 (BGBl. I S. 2365, 2976) geändert worden
ist, werden die Wörter „§ 158c Abs. 2 des Gesetzes
über den Versicherungsvertrag“ durch die Wörter
„§ 117 Abs. 2 des Versicherungsvertragsgesetzes“ ersetzt.
(13) In § 6 Abs. 1 Satz 6 der Verordnung über die
Lebens- und Rentenversicherung aus Anlass der Neuordnung
des Geldwesens in der im Bundesgesetzblatt
Teil III, Gliederungsnummer 7602-6-a, veröffentlichten
bereinigten Fassung werden die Wörter „§§ 39, 189
des Gesetzes über den Versicherungsvertrag sinngemäß“
durch die Wörter „§§ 38, 211 des Versicherungsvertragsgesetzes
entsprechend“ ersetzt.
(14) In § 4 Satz 1 der Zweiten Verordnung über die
Schadens-, Unfall- und Krankenversicherung aus Anlass
der Neuordnung des Geldwesens in der im Bundesgesetzblatt
Teil III, Gliederungsnummer 7602-7-2-a,
veröffentlichten bereinigten Fassung werden die Wörter
„§ 51 des Gesetzes über den Versicherungsvertrag“
durch die Wörter „§ 74 des Versicherungsvertragsgesetzes“
(15) In § 9 Abs. 4 des Fünften Vermögensbildungsgesetzes
4. März 1994 (BGBl. I S. 406), das zuletzt durch Artikel
13a Nr. 4 des Gesetzes vom 16. Juli 2007 (BGBl. I
S. 1330) geändert worden ist, werden die Angabe
„§ 176“ durch die Angabe „§ 169“ und die Angabe
„§ 174“ durch die Angabe „§ 165“ ersetzt.
(16) Das Betriebsrentengesetz vom 19. Dezember
1974 (BGBl. I S. 3610), zuletzt geändert durch Artikel 12
des Gesetzes vom 20. April 2007 (BGBl. I S. 554), wird
a) In Satz 4 werden die Wörter „§ 176 Abs. 3 des
Gesetzes über den Versicherungsvertrag berechneten
Zeitwerts“ durch die Wörter „§ 169 Abs. 3
und 4 des Versicherungsvertragsgesetzes berechneten
Wertes“ ersetzt.
b) In Satz 6 werden die Wörter „§ 176 Abs. 1 des
Gesetzes über den Versicherungsvertrag“ durch
die Wörter „§ 169 Abs. 1 des Versicherungsvertragsgesetzes“
2. In § 7 Abs. 1 Satz 3 wird die Angabe „§ 11“ durch die
Angabe „§ 14“ ersetzt.
(17) § 10 Abs. 3 des Gesetzes betreffend die Aufhebung
des Hilfskassengesetzes in der im Bundesgesetzblatt
Teil III, Gliederungsnummer 8230-1, veröffentlichten
bereinigten Fassung wird aufgehoben.
(18) § 9 Abs. 2 Nr. 1 der Signaturverordnung vom
16. November 2001 (BGBl. I S. 3074), die durch Artikel 2
des Gesetzes vom 4. Januar 2005 (BGBl. I S. 2) geändert
1. In Satz 1 werden die Wörter „§ 158b Abs. 2 und die
§§ 158c bis 158k des Gesetzes über den Versicherungsvertrag“
durch die Wörter „§ 113 Abs. 2 und 3
und die §§ 114 bis 124 des Versicherungsvertragsgesetzes“
„Zuständige Behörde nach § 117 Abs. 2 des Versicherungsvertragsgesetzes
ist die Behörde nach
§ 116 des Telekommunikationsgesetzes.“
(19) In § 3 Abs. 1 Satz 2 und Abs. 2 Satz 2 der
Eisenbahnhaftpflichtversicherungsverordnung vom
21. Dezember 1995 (BGBl. I S. 2101), die zuletzt durch
Artikel 2 des Gesetzes vom 3. August 2005 (BGBl. I
S. 2270, 2420) geändert worden ist, wird jeweils die Angabe
„§ 158c Abs. 2 Satz 1“ durch die Angabe „§ 117
Abs. 2 Satz 1“ ersetzt.
(20) In § 43 Abs. 3 und § 50 Abs. 2 des Luftverkehrsgesetzes
10. Mai 2007 (BGBl. I S. 698), das durch Artikel 2 des
Gesetzes vom 1. Juni 2007 (BGBl. I S. 986) geändert
worden ist, werden jeweils
1. das Wort „besonderen“ gestrichen und die Wörter
„Gesetzes über den Versicherungsvertrag“ durch
das Wort „Versicherungsvertragsgesetzes“ ersetzt
2. folgender Satz angefügt:
„§ 114 des Versicherungsvertragsgesetzes gilt
(21) § 5 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch – Gesetzliche
Krankenversicherung – (Artikel 1 des Gesetzes
vom 20. Dezember 1988, BGBl. I S. 2477, 2482),
das zuletzt durch Artikel 28 Abs. 4 des Gesetzes vom
7. September 2007 (BGBl. I S. 2246) geändert worden
1. Absatz 9 wird aufgehoben.
2. Absatz 10 wird Absatz 9 und ihm wird folgender Satz
„Die vorstehenden Regelungen zum Versicherungsvertrag
sind auf eine Anwartschaftsversicherung in
der privaten Krankenversicherung entsprechend anzuwenden.“
Artikel 43 des GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetzes
vom 26. März 2007 (BGBl. I S. 378), das zuletzt durch
Artikel 6 des Gesetzes vom 20. Juli 2007 (BGBl. I
S. 1595) geändert worden ist, wird aufgehoben.
(1) Kapitel 8 des Versicherungsvertragsgesetzes
vom 23. November 2007 (BGBl. I S. 2631) wird wie folgt
(2) Der Versicherer ist zur Leistung nach Absatz 1
insoweit nicht verpflichtet, als die Aufwendungen für
die Heilbehandlung oder sonstigen Leistungen in einem
1. die Beratung über Leistungen nach Absatz 1 sowie
über die Anbieter solcher Leistungen;
2. die Beratung über die Berechtigung von Entgeltansprüchen
der Erbringer von Leistungen nach Absatz
3. die Abwehr unberechtigter Entgeltansprüche der Erbringer
4. die Unterstützung der versicherten Personen bei der
Durchsetzung von Ansprüchen wegen fehlerhafter
5. die unmittelbare Abrechnung der Leistungen nach
Absatz 1 mit deren Erbringern.
(6) Bei der Pflegekrankenversicherung ist der Versicherer
(Pflegetagegeldversicherung). Absatz 2 gilt für die Pflegekostenversicherung
entsprechend. Die Regelungen
(7) Bei der Krankheitskostenversicherung im Basistarif
zur Leistung verpflichtet ist. Im Rahmen
(1) Die Krankenversicherung kann auf die Person
des Versicherungsnehmers oder eines anderen genommen
werden. Versicherte Person ist die Person, auf
welche die Versicherung genommen wird.
(2) Soweit nach diesem Gesetz die Kenntnis und das
(3) Jede Person mit Wohnsitz im Inland ist verpflichtet,
für Beihilfeberechtigte ergeben sich die möglichen
Selbstbehalte durch eine sinngemäße Anwendung
des durch den Beihilfesatz nicht gedeckten
5 000 Euro. Die Pflicht nach Satz 1 besteht nicht für
1. in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert
2. Anspruch auf freie Heilfürsorge haben, beihilfeberechtigt
3. Anspruch auf Leistungen nach § 2 des Asylbewerberleistungsgesetzes
4. Empfänger laufender Leistungen nach dem Dritten,
Vierten, Sechsten und Siebten Kapitel des Zwölften
Buches Sozialgesetzbuch sind für die Dauer dieses
(4) Wird der Vertragsabschluss später als einen Monat
nach Entstehen der Pflicht nach Absatz 3 Satz 1
beantragt, ist ein Prämienzuschlag zu entrichten. Dieser
beträgt einen Monatsbeitrag für jeden weiteren angefangenen
Monat der Nichtversicherung, ab dem
Sechstel eines Monatsbeitrags. Kann die Dauer der
Jahre nicht versichert war. Der Prämienzuschlag ist einmalig
Der Versicherungsnehmer kann vom Versicherer die
getragen werden kann. Der gestundete Betrag ist zu
1. allen freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung
2. allen Personen mit Wohnsitz in Deutschland, die
nach Nummer 1 oder Absatz 3 Satz 2 Nr. 3 und 4
3. Personen, die beihilfeberechtigt sind oder vergleichbare
4. allen Personen mit Wohnsitz in Deutschland, die
Versicherung im Basistarif nach § 12 Abs. 1a des Versicherungsaufsichtsgesetzes
zu gewähren. Ist der private
gemäß § 204 Abs. 1 nur bis zum 30. Juni
2009 verlangt werden. Der Antrag muss bereits dann
nach § 205 Abs. 1 Satz 1 noch nicht wirksam geworden
ist. Der Antrag darf nur abgelehnt werden, wenn der
1. den Versicherungsvertrag wegen Drohung oder arglistiger
2. vom Versicherungsvertrag wegen einer vorsätzlichen
(6) Ist der Versicherungsnehmer in einer der Pflicht
nach Absatz 3 genügenden Versicherung mit einem Betrag
Rückstand, hat ihn der Versicherer zu mahnen. Ist der
Rückstand zwei Wochen nach Zugang der Mahnung
der Versicherer das Ruhen der Leistungen fest. Das Ruhen
tritt drei Tage nach Zugang dieser Mitteilung beim
Versicherungsnehmer ein. Voraussetzung ist, dass der
diese Folge hingewiesen worden ist. Das Ruhen endet,
wenn alle rückständigen und die auf die Zeit des Ruhens
entfallenden Beitragsanteile gezahlt sind oder
Buches Sozialgesetzbuch wird; die Hilfebedürftigkeit
zu bescheinigen. Während der Ruhenszeit
Mutterschaft erforderlich sind. Angaben zum Ruhen
Gesundheitskarte nach § 291a Abs. 1a des
Fünften Buches Sozialgesetzbuch vermerken. Darüber
Beitragsrückstandes zu entrichten. Sind die ausstehenden
im Basistarif fortgesetzt. Satz 6 bleibt unberührt.
die Halbierung des Beitrags nach § 12 Abs. 1c des Versicherungsaufsichtsgesetzes
(1) Soweit der Versicherungsschutz nach den
sind die §§ 74 bis 80 und 82 bis 87 anzuwenden. Die
§§ 23 bis 27 und 29 sind auf die Krankenversicherung
nicht anzuwenden. § 19 Abs. 4 ist auf die Krankenversicherung
hat. Abweichend von § 21 Abs. 3 Satz 1 beläuft
hat, ist § 86 Abs. 1 und 2 entsprechend anzuwenden.
(3) Die §§ 43 bis 48 sind auf die Krankenversicherung
mit der Maßgabe anzuwenden, dass ausschließlich
die versicherte Person die Versicherungsleistung
der Versicherungsleistung benannt hat; die
Benennung kann widerruflich oder unwiderruflich erfolgen.
Liegt diese Voraussetzung nicht vor, kann nur der
Einer Vorlage des Versicherungsscheins bedarf es
(1) Die Krankenversicherung, die ganz oder teilweise
den im gesetzlichen Sozialversicherungssystem vorgesehenen
Kranken- oder Pflegeversicherungsschutz ersetzen
unbefristet. Wird die nicht substitutive Krankenversicherung
nach Art der Lebensversicherung betrieben,
können Vertragslaufzeiten
(3) Bei der Krankenversicherung einer Person mit
Ist eine kürzere Laufzeit vereinbart, kann ein gleichartiger
neuer Vertrag nur mit einer Höchstlaufzeit geschlossen
werden, die unter Einschluss der Laufzeit
des abgelaufenen Vertrags fünf Jahre nicht überschreitet;
dies gilt auch, wenn der neue Vertrag mit einem
anderen Versicherer geschlossen wird.
Befristung der
(1) Bei der Krankentagegeldversicherung kann vereinbart
werden, dass die Versicherung mit Vollendung
Der Versicherungsnehmer kann in diesem Fall vom Versicherer
verlangen, dass dieser den Antrag auf Abschluss
endet. Auf dieses Recht hat der Versicherer ihn
frühestens sechs Monate vor dem Ende der Versicherung
unter Beifügung des Wortlauts dieser Vorschrift in
Textform hinzuweisen. Wird der Antrag bis zum Ablauf
(2) Hat der Versicherer den Versicherungsnehmer
nicht nach Absatz 1 Satz 3 auf das Ende der Versicherung
des 66. Lebensjahres gestellt, gilt Absatz 1 Satz 4 entsprechend,
wobei die Versicherung mit Zugang des Antrags
beim Versicherer beginnt. Ist der Versicherungsfall
schon vor Zugang des Antrags eingetreten, ist der Versicherer
(1) Soweit Wartezeiten vereinbart werden, dürfen
Bei der Pflegekrankenversicherung darf die Wartezeit
(2) Personen, die aus der gesetzlichen Krankenversicherung
Vertrag über eine Krankheitskostenversicherung ausge-
schieden sind, ist die dort ununterbrochen zurückgelegte
Anschluss daran beantragt wird. Dies gilt auch für Personen,
(1) Besteht am Tag der Geburt für mindestens einen
erfolgt. Diese Verpflichtung besteht nur insoweit,
(2) Der Geburt eines Kindes steht die Adoption
minderjährig ist. Besteht eine höhere Gefahr, ist die Vereinbarung
(3) Als Voraussetzung für die Versicherung des Neugeborenen
oder des Adoptivkindes kann eine Mindestversicherungsdauer
des Elternteils vereinbart werden.
Diese darf drei Monate nicht übersteigen.
(4) Die Absätze 1 bis 3 gelten für die Auslands- und
die Reisekrankenversicherung nicht, soweit für das
Neugeborene oder für das Adoptivkind anderweitiger
privater oder gesetzlicher Krankenversicherungsschutz
im Inland oder Ausland besteht.
(2) Ändert sich bei einer versicherten Person mit Anspruch
ausgeglichen wird. Wird der Antrag innerhalb
Der Versicherer ist verpflichtet, auf Verlangen des
eingeholt hat. Der Auskunftsanspruch kann
Vertreter geltend gemacht werden. Hat der
(1) Bei einer Krankenversicherung, bei der die Prämie
nach Art der Lebensversicherung berechnet wird,
zu berechnende Prämie verlangen. Außer
bei Verträgen im Basistarif nach § 12 des Versicherungsaufsichtsgesetzes
Im Basistarif ist eine Risikoprüfung nur zulässig,
(2) Ist bei einer Krankenversicherung das ordentliche
Kündigungsrecht des Versicherers gesetzlich oder vertraglich
ausgeschlossen, ist der Versicherer bei einer
nicht nur als vorübergehend anzusehenden Veränderung
einer für die Prämienkalkulation maßgeblichen
Rechnungsgrundlage berechtigt, die Prämie entsprechend
den berichtigten Rechnungsgrundlagen auch
für bestehende Versicherungsverhältnisse neu festzusetzen,
sofern ein unabhängiger Treuhänder die technischen
Berechnungsgrundlagen überprüft und der Prämienanpassung
zugestimmt hat. Dabei dürfen auch ein
werden, soweit dies vereinbart ist. Maßgebliche Rechnungsgrundlagen
Für die Änderung der Prämien, Prämienzuschläge
und Selbstbehalte sowie ihre Überprüfung
und Zustimmung durch den Treuhänder gilt § 12b Abs. 1
bis 2a in Verbindung mit einer auf Grund des § 12c des
Versicherungsaufsichtsgesetzes erlassenen Rechtsverordnung.
(4) Ist eine Bestimmung in Allgemeinen Versicherungsbedingungen
(5) Die Neufestsetzung der Prämie und die Änderungen
nach den Absätzen 2 und 3 werden zu Beginn des
zweiten Monats wirksam, der auf die Mitteilung der
Neufestsetzung oder der Änderungen und der hierfür
(1) Bei bestehendem Versicherungsverhältnis kann
annimmt; soweit die Leistungen in dem
der Versicherungsnehmer kann die Vereinbarung
einen Leistungsausschluss vereinbart; bei einem
ermittelten Risikozuschlag verlangen; der
2. bei einer Kündigung des Vertrags und dem gleichzeitigen
Soweit die Leistungen in dem Tarif, aus dem der Versicherungsnehmer
Auf die Ansprüche nach den Sätzen 1 und 2 kann nicht
(3) Soweit die Krankenversicherung nach Art der Lebensversicherung
(1) Vorbehaltlich einer vereinbarten Mindestversicherungsdauer
bei der Krankheitskosten- und bei der
kündigen. Die Kündigung kann auf einzelne versicherte
(2) Wird eine versicherte Person kraft Gesetzes kranken-
oder pflegeversicherungspflichtig, kann der Versicherungsnehmer
kündigen. Die Kündigung ist unwirksam,
nicht zu vertreten. Macht der Versicherungsnehmer von
die Prämie nur bis zu diesem Zeitpunkt zu. Später
kann der Versicherungsnehmer das Versicherungsverhältnis
zum Ende des Monats kündigen, in dem er
den Eintritt der Versicherungspflicht nachweist. Der
Versicherungspflicht steht der gesetzliche Anspruch
auf Familienversicherung oder der nicht nur vorübergehende
Anspruch auf Heilfürsorge aus einem beamtenrechtlichen
oder ähnlichen Dienstverhältnis gleich.
(5) Hat sich der Versicherer vorbehalten, die Kündigung
auf einzelne versicherte Personen oder Tarife zu
Satz 1 gilt entsprechend, wenn der Versicherer die Anfechtung
oder den Rücktritt nur für einzelne versicherte
Personen oder Tarife erklärt. In diesen Fällen kann der
(6) Abweichend von den Absätzen 1 bis 5 kann der
Pflicht aus § 193 Abs. 3 Satz 1 erfüllt, nur dann kündigen,
dieser Pflicht genügt. Die Kündigung wird erst wirksam,
(1) Jede Kündigung einer Krankheitskostenversicherung,
die eine Pflicht nach § 193 Abs. 3 Satz 1 erfüllt, ist
durch den Versicherer ausgeschlossen. Darüber hinaus
Pflegeversicherungsschutz ersetzen kann. Sie ist
besteht. Eine Krankentagegeldversicherung,
(2) Liegen bei einer Krankenhaustagegeldversicherung
kündigen. Die Kündigungsfrist beträgt
(3) Wird eine Krankheitskostenversicherung oder
zu erklären; die Prämie ist ab Fortsetzung des Versicherungsverhältnisses
zu leisten. Die versicherten Personen
Recht nach Satz 1 in Textform zu informieren. Dieses
Recht endet zwei Monate nach dem Zeitpunkt, zu dem
die versicherte Person Kenntnis von diesem Recht erlangt
(4) Die ordentliche Kündigung eines Gruppenversicherungsvertrags,
fortsetzen können. Absatz 3 Satz 2 und 3 ist
(2) Kündigt der Versicherungsnehmer das Versicherungsverhältnis
Personen, gilt Absatz 1 entsprechend. Die Kündigung
Kündigungserklärung Kenntnis erlangt hat. Handelt es
Das Recht nach Satz 3 endet zwei Monate nach
dem Zeitpunkt, zu dem die versicherte Person von diesem
Aufenthalt in einen anderen Mitgliedstaat der Eu-
ropäischen Union oder einen anderen Vertragsstaat des
Von den §§ 194 bis 199 und 201 bis 207 kann nicht
zum Nachteil des Versicherungsnehmers oder der versicherten
Person abgewichen werden. Für die Kündigung
Schrift oder die Textform vereinbart werden.“
(2) § 12 Abs. 1b des Versicherungsaufsichtsgesetzes
in der Fassung der Bekanntmachung vom 17. Dezember
1992 (BGBl. 1993 I S. 2), das zuletzt durch Artikel
7 dieses Gesetzes geändert worden ist, wird wie
a) In Satz 1 Nr. 2 werden die Angabe „§ 178a Abs. 5
Satz 2 Nr. 3 und 4“ durch die Angabe „§ 193 Abs. 3
Satz 2 Nr. 3 und 4“ und die Angabe „§ 178a Abs. 5“
durch die Angabe „§ 193 Abs. 3“ ersetzt.
b) In Satz 1 Nr. 3 wird die Angabe „§ 178a Abs. 5
Satz 1“ durch die Angabe „§ 193 Abs. 3 Satz 1“ ersetzt.
c) In Satz 2 wird die Angabe „§ 178f Abs. 1“ durch die
Angabe „§ 204 Abs. 1“ ersetzt.
d) In Satz 3 wird die Angabe „§ 178h Abs. 1“ durch die
Angabe „§ 205 Abs. 1“ ersetzt.
e) In Satz 4 Nr. 2 werden die Wörter „(§ 16 in Verbindung
mit § 178k des Versicherungsvertragsgesetzes)“
(3) In § 13 Abs. 5 der Kalkulationsverordnung vom
18. November 1996 (BGBl. I S. 1783), die durch Artikel
45 des Gesetzes vom 26. März 2007 (BGBl. I S. 378)
geändert worden ist, wird die Angabe „§ 178f Abs. 1
Nr. 2“ durch die Angabe „§ 204 Abs. 1 Nr. 2“ ersetzt.
(1) Artikel 5 Nr. 1 tritt mit Wirkung vom 25. April 2006 in Kraft. In Artikel 1 tritt § 7 Abs. 2 und 3 des Versicherungsvertragsgesetzes am Tag nach der Verkündung in Kraft. Im Übrigen tritt dieses Gesetz vorbehaltlich des Absatzes 2 am 1. Januar 2008 in Kraft.
1. Das Gesetz über den Versicherungsvertrag in der im Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungsnummer 7632-1, veröffentlichten bereinigten Fassung, zuletzt geändert durch Artikel 43 des Gesetzes vom 26. März 2007 (BGBl. I S. 378), dieses wiederum geändert durch Artikel 10 dieses Gesetzes;
2. die Verordnung zur Ergänzung und Änderung des Gesetzes über den Versicherungsvertrag in der im Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungsnummer 7632-1-1, veröffentlichten bereinigten Fassung;
3. die Dritte Verordnung zur Ergänzung und Änderung des Gesetzes über den Versicherungsvertrag in der im Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungsnummer 7632-1-3, veröffentlichten bereinigten Fassung;
4. die Verordnung zur Vereinheitlichung des Rechts der Vertragsversicherung in der im Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungsnummer 7632-3, veröffentlichten bereinigten Fassung;
5. das Gesetz zur Überleitung landesrechtlicher Gebäudeversicherungsverhältnisse vom 22. Juli 1993 (BGBl. I S. 1282, 1286).

References: § 330
 § 330
 § 19

§ 905
 § 31
 § 54
 § 55
 § 64
 § 54
 § 94
 § 19
 § 51
 § 145
 § 884
 § 146
 § 884
 § 20
 § 7
 § 45
 § 25
 § 67
 § 54
 § 6
 § 14
 § 25
 § 25
 § 25
 § 26
 § 115
 § 117
 § 26
 § 117

§ 34
 § 109
 § 34
 § 5
 § 6
 § 4
 § 9
 § 7
 § 10
 § 9
 § 117

§ 116
 § 3
 § 43
 § 50
 § 5
 § 2
 § 12
 § 204
 § 205
 § 291
 § 12
 § 19
 § 21
 § 86
 § 12
 § 12
 § 12
 § 193
 § 193
 § 12
 § 178
 § 13
 § 7