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Statuten der Hügli Holding Aktiengesellschaft - PDF
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1 Statuten der Hügli Holding Aktiengesellschaft Stand 0. Mai 05
2 I. Art. Firma, Sitz, Dauer Allgemeines Unter der Firma Hügli Holding Aktiengesellschaft besteht mit Sitz in Steinach auf unbestimmte Dauer eine Aktiengesellschaft gemäss den vorliegenden Statuten und den Vorschriften des Schweizerischen Obligationenrechts. Durch Beschluss der Generalversammlung kann der Sitz der Gesellschaft jederzeit an einen anderen Ort der Schweiz verlegt werden. Art. Zweck Die Gesellschaft bezweckt die Verwaltung von Beteiligungen, Lizenzen, Grundstücken und anderem Vermögen, sowie Finanzierungen aller Art. Die Gesellschaft kann alle Geschäfte tätigen, welche geeignet sind, die Entwicklung des Unternehmens und die Erreichung des Gesellschaftszwecks direkt oder indirekt zu fördern. II. Art. Aktienkapital Umwandlung Aktientitel Art. 4 Rechte aus Namenaktien Eintrag im Aktienbuch Gesellschaftskapital Das Aktienkapital der Gesellschaft beträgt CHF 485'000, eingeteilt in 40'000 auf den Namen lautende Aktien zu nom. CHF 0.50 und 80'000 auf den Inhaber lautende Aktien zu nom. CHF.00, alle voll liberiert. Durch Beschluss der Generalversammlung können Namenaktien in Inhaberaktien oder Inhaberaktien in Namenaktien umgewandelt werden. Die Aktientitel tragen die faksimilierte Unterschrift des Präsidenten des Verwaltungsrates. Rechte aus Namenaktien kann nur geltend machen, wer im Aktienbuch eingetragen ist. Wer sich gegenüber dem Verwaltungsrat unter Vorlage der Titel über den formgerechten Erwerb von Namenaktien ausweist, hat Anspruch auf Eintragung im Aktienbuch. / huegli.com
3 III. Organisation der Gesellschaft Art. 5 Organe Die Organe der Gesellschaft sind: A. Die Generalversammlung B. Der Verwaltungsrat C. Die Revisionsstelle A. Art. 6 Ort Durchführung Die Generalversammlung Die Generalversammlung findet am Gesellschaftssitz oder an einem andern vom einberufenden Organ zu bestimmenden Ort statt. Die ordentliche Generalversammlung wird alljährlich innerhalb von 6 Monaten nach Schluss des Geschäftsjahres abgehalten. Ausserordentliche Generalversammlungen finden nach Bedürfnis und in den vom Gesetz vorgesehenen Fällen statt. Darüber hinaus können ein oder mehrere Aktionäre, welche zusammen mindestens 0% des Aktienkapitals vertreten, gemeinsam schriftlich unter Angabe des Verhandlungsgegenstandes und der Anträge die Einberufung einer ausserordentlichen Generalversammlung verlangen. Art. 7 Einberufung Einladung Namenaktionäre Einladung Inhaberaktionäre Die Generalversammlung wird durch den Verwaltungsrat mindestens 0 Tage vor dem Versammlungstag einberufen. Die Einladung der Namenaktionäre erfolgt mittels Brief an die letzte dem Verwaltungsrat bekanntgegebene Adresse. Die Einladung der Inhaberaktionäre erfolgt durch das Publikationsorgan der Gesellschaft. Art. 8 Inhalt der Einberufung Traktandierung durch Aktionäre Anträge zu Verhandlungsgegenständen Die Einberufung muss die Verhandlungsgegenstände sowie die Anträge des Verwaltungsrates und bei Wahlgeschäften die Namen der vom Verwaltungsrat vorgeschlagenen Kandidaten enthalten. Aktionäre, die alleine oder zusammen mindestens 5% des Aktienkapitals vertreten, können die Traktandierung eines Verhandlungsgegenstandes verlangen. Das entsprechende Begehren ist dem Verwaltungsrat mindestens 60 Tage vor der Generalversammlung schriftlich unter Angabe der Anträge zu unterbreiten. Über Anträge zu nicht gehörig angekündigten Verhandlungsgegenständen können keine Beschlüsse gefasst werden. Ausgenommen sind Anträge auf Einberufung einer ausserordentlichen Generalversammlung oder auf Durchführung einer Sonderprüfung. Zur Stellung von Anträgen im Rahmen der Verhandlungsgegenstände und zu Verhandlungen ohne Beschlussfassung bedarf es keiner vorgängigen Ankündigung. / huegilcom
4 Auflegung Berichte 4 Spätestens 0 Tage vor der ordentlichen Generalversammlung werden der Geschäftsbericht, der Vergütungsbericht und die Revisionsberichte am Geschäftssitz der Gesellschaft aufgelegt. In der Einberufung wird auf diese Auflegung hingewiesen. Jeder Aktionär kann verlangen, dass ihm unverzüglich eine Ausfertigung dieser Unterlagen zugestellt wird. Art. 9 Organisation Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der Präsident oder ein anderes Mitglied des Verwaltungsrates. Im Zweifel wird der Vorsitzende von der Generalversammlung bezeichnet. Der Präsident der Generalversammlung bezeichnet den Sekretär und die Stimmenzähler. Die Protokolle der Generalversammlung sind vom Präsidenten und vom Sekretär zu unterzeichnen. Art. 0 Befugnisse In die Zuständigkeit der Generalversammlung fallen insbesondere:. Die Genehmigung des Lageberichts und der Konzernrechnung;. Die Genehmigung der Jahresrechnung sowie Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns, insbesondere die Festsetzung der Dividende;. Die Entlastung der Mitglieder des Verwaltungsrates und der mit der Geschäftsführung betrauten Personen (Konzernleitung); 4. Die Wahl und die Abberufung der Mitglieder des Verwaltungsrates, des Präsidenten des Verwaltungsrates und der Mitglieder des Vergütungsausschusses; 5. Die Wahl und die Abberufung der Revisionsstelle; 6. Die Wahl und die Abberufung des unabhängigen Stimmrechtsvertreters; 7. Die Genehmigung der Vergütungen des Verwaltungsrates und der vom Verwaltungsrat ganz oder zum Teil mit der Geschäftsführung betrauten Personen (Konzernleitung) gemäss diesen Statuten; 8. Die Festsetzung und die Änderung der Statuten; 9. Die Beschlussfassung über weitere Gegenstände, die der Generalversammlung durch das Gesetz oder die Statuten vorbehalten sind. Art. Stimmrecht In der Generalversammlung hat jede Aktie, unabhängig von ihrem Nennwert, eine Stimme. Die Bemessung des Stimmrechts nach der Zahl der Aktien ist nicht anwendbar für die Wahl der Revisionsstelle, die Ernennung von Sachverständigen zur Prüfung der Geschäftsführung oder einzelner Teile, die Beschlussfassung über die Einleitung einer Sonderprüfung oder die Beschlussfassung über die Anhebung einer Verantwortlichkeitsklage. Bei diesen Beschlüssen bemisst sich das Stimmrecht nach den Nennwerten der Aktien. 4/ hueglixom
5 Beschlüsse Zweiter Wahlgang Abstimmungs- Modus Wiederholung durch schriftliche Abstimmung Die Generalversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Aktionäre und der vertretenen Aktien beschlussfähig. Sie beschliesst und wählt, soweit das Gesetz es nicht anders bestimmt, mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Enthaltungen werden nicht gezählt. Kommt eine Wahl im ersten Wahlgang nicht zustande, findet ein zweiter Wahlgang statt, in dem das relative Mehr entscheidet. 4 Wahlen und Abstimmungen erfolgen offen, sofern nicht der Vorsitzende die schriftliche Durchführung anordnet oder eine solche von einem Zwanzigstel der anwesenden Aktionäre oder von Aktionären, die mindestens einen Zwanzigstel des Aktienkapitals vertreten, verlangt wird. 5 Der Vorsitzende kann eine offene Wahl oder Abstimmung immer durch eine schriftliche oder elektronische wiederholen lassen, sofern nach seiner Meinung Zweifel am Abstimmungsergebnis bestehen. In diesem Fall gilt die vorausgegangene offene Wahl oder Abstimmung als nicht geschehen. Art. Stimmrechtsvertreter Amtsdauer Vollmachten und Weisungen Substitution Jeder Aktionär kann sich an der Generalversammlung durch den unabhängigen Stimmrechtsvertreter oder einen Dritten vertreten lassen, der kein Aktionär zu sein braucht. Der Verwaltungsrat erlässt die Verfahrensvorschriften über die Teilnahme und Vertretung an der Generalversammlung. Der unabhängige Stimmrechtsvertreter wird von der Generalversammlung für eine Amtsdauer bis zum Abschluss der nächsten ordentlichen Generalversammlung gewählt. Wiederwahl ist möglich. Hat die Gesellschaft keinen unabhängigen Stimmrechtsvertreter, so ernennt der Verwaltungsrat diesen für die nächste Generalversammlung. Der Verwaltungsrat stellt sicher, dass die Aktionäre die Möglichkeit haben, dem unabhängigen Stimmrechtsvertreter zu jedem in der Einberufung gestellten Antrag zu Verhandlungsgegenständen Weisungen zu erteilen, und zu nicht angekündigten Anträgen zu Verhandlungsgegenständen sowie zu neuen Verhandlungsgegenständen gemäss Art. 700 Abs. OR allgemeine Weisungen zu erteilen. Vollmachten und Weisungen können schriftlich oder auch elektronisch erteilt werden. Der Verwaltungsrat regelt das Verfahren und die Bedingungen für das Erteilen der Vollmachten und Weisungen an den unabhängigen Stimmrechtsvertreter. 4 Kann der unabhängige Stimmrechtsvertreter sein Amt nicht ausüben oder hat die Gesellschaft keinen unabhängigen Stimmrechtsvertreter mehr, dann gelten die ihm erteilten Vollmachten und Weisungen als dem vom Verwaltungsrat ernannten unabhängigen Stimmrechtsvertreter erteilt. 5/ huegllcom
6 B. Art. Anzahl Amtsdauer Vertreter der Inhaberaktionäre Der Verwaltungsrat Der Verwaltungsrat besteht aus drei oder mehr Mitgliedern. Die Mitglieder des Verwaltungsrates und der Präsident des Verwaltungsrates werden von der Generalversammlung einzeln für eine Amtsdauer bis zum Abschluss der nächsten ordentlichen Generalversammlung gewählt. Eine Wiederwahl ist möglich. Ist das Amt des Präsidenten des Verwaltungsrates vakant, so ernennt der Verwaltungsrat aus seiner Mitte einen neuen Präsidenten für die verbleibende Amtsdauer. Mindestens ein Mitglied des Verwaltungsrates muss mit der Mehrheit der von den Inhaberaktionären vertretenen Stimmen gewählt sein. Art. 4 Befugnis Der Verwaltungsrat ist befugt, in allen Gesellschaftsangelegenheiten Beschluss zu fassen, die nicht durch Gesetz oder Statuten anderen Gesellschaftsorganen vorbehalten sind. Art. 5 Konstituierung Organisation Der Verwaltungsrat konstituiert sich selbst, vorbehaltlich der Wahl des Präsidenten durch die Generalversammlung. Er bestimmt einen Sekretär, der nicht Mitglied des Verwaltungsrates sein muss. Der Verwaltungsrat kann die Geschäftsführung ganz oder zum Teil an Ausschüsse, einzelne Mitglieder oder andere natürliche Personen (Konzernleitung) übertragen. Er erlässt darüber ein Organisationsreglement. Vorbehalten bleiben die unübertragbaren Aufgaben. Art. 6 Einberufung Zirkularbeschlüsse Der Verwaltungsrat versammelt sich auf Einladung des Präsidenten oder bei dessen Verhinderung auf Einladung eines anderen Mitgliedes. Jedes Mitglied kann unter Angabe der Gründe vom Präsidenten die unverzügliche Einberufung einer Sitzung verlangen. Zirkularbeschlüsse per Briefpost oder auf elektronischem Weg sind zulässig, sofern nicht ein Mitglied die Einberufung einer Sitzung verlangt. Art. 7 Beschlussfähigkeit Einfache Mehrheit Absolutes Mehr Der Verwaltungsrat ist beschlussfähig, wenn die Mehrheit seiner Mitglieder anwesend ist. Die Anwesenheit kann auch telefonisch oder mittels anderer elektronischer Medien erfolgen. Die Beschlüsse werden mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst. Bei Stimmengleichheit steht dem Präsidenten der Stichentscheid zu. Zirkularbeschlüsse bedürfen der Zustimmung der absoluten Mehrheit der Mitglieder. 6/ huegii.com
7 Art. 8 Vergütungsausschuss Amtsdauer Konstituierung Aufgaben Der Vergütungsausschuss besteht aus einem oder mehreren Mitgliedern des Verwaltungsrates. Die Mitglieder des Vergütungsausschusses werden von der Generalversammlung einzeln für eine Amtsdauer bis zum Abschluss der nächsten ordentlichen Generalversammlung gewählt. Eine Wiederwahl ist möglich. Hat der Vergütungsausschuss weniger als die von der letzten Generalversammlung gewählte Anzahl an Mitgliedern und ist damit nicht vollständig besetzt, so ernennt der Verwaltungsrat für die verbleibende Amtsdauer die fehlenden Mitglieder. Der Vorsitzende des Vergütungsausschusses wird vom Verwaltungsrat bestimmt. Im Übrigen konstituiert sich der Vergütungsausschuss selbst. 4 Der Vergütungsausschuss berät den Verwaltungsrat bei der Festsetzung und periodischen Überprüfung der Vergütungsstrategie und -richtlinien der Gesellschaft. Er unterstützt den Verwaltungsrat bei der Vorbereitung der Anträge zuhanden der Generalversammlung betreffend die Vergütung des Verwaltungsrates und der Konzernleitung. Der Vergütungsausschuss kann dem Verwaltungsrat Anträge und Empfehlungen zu weiteren Vergütungsfragen unterbreiten. Der Verwaltungsrat kann weitere Aufgaben und Befugnisse an den Vergütungsausschuss delegieren. C. Die Revisionsstelle Art. 9 Wahl Amtsdauer Die Generalversammlung wählt eine Revisionsstelle, welche die entsprechenden gesetzlichen Erfordernisse erfüllt. Deren Aufgaben, Rechte und Pflichten richten sich nach den Bestimmungen des schweizerischen Rechts. Die Revisionsstelle wird für eine Amtsdauer bis zum Abschluss der nächsten ordentlichen Generalversammlung gewählt. Eine Wiederwahl ist möglich. 7/ / huegli.com
8 IV. Vergütungen des Verwaltungsrates und der Konzernleitung Art. 0 Vergütungsbericht Genehmigung prospektive Vergütungen Ablehnung Vergütungen vor Genehmigung Nachträgliche Auszahlung Art. Zusatzbetrag Der Verwaltungsrat unterbreitet der Generalversammlung den jährlichen Vergütungsbericht für das vorangegangene Geschäftsjahr zu einer Konsultativabstimmung. Die Generalversammlung genehmigt jährlich, gesondert und mit bindender Wirkung die Anträge des Verwaltungsrates in Bezug auf die maximalen Gesamtbeträge: a) der Vergütung des Verwaltungsrates für die Dauer bis zur nächsten ordentlichen Generalversammlung; und b) der Vergütung der Konzernleitung für das auf die ordentliche Generalversammlung folgende Geschäftsjahr. Der Verwaltungsrat kann der Generalversammlung zusätzliche Anträge in Bezug auf die gleiche oder andere Zeitperioden oder Anträge zur Erhöhung eines bereits genehmigten Gesamtbetrags für die Vergütungen des Verwaltungsrates oder der Konzernleitung zur Genehmigung vorlegen. Lehnt die Generalversammlung einen Antrag des Verwaltungsrates ab, setzt der Verwaltungsrat den entsprechenden maximalen Gesamtbetrag oder maximale Teilbeträge unter Berücksichtigung aller relevanten Faktoren neu fest und legt den oder die so festgesetzten Beträge derselben Generalversammlung, einer nachfolgenden ausserordentlichen Generalversammlung oder der nächsten ordentlichen Generalversammlung zur Genehmigung vor. 4 Unter Vorbehalt der nachträglichen Genehmigung durch die Generalversammlung können die Gesellschaft oder von ihr kontrollierte Konzerngesellschaften Vergütungen vor Genehmigung durch die Generalversammlung ausrichten. 5 Eine vom Genehmigungsbeschluss der Generalversammlung erfasste Vergütung für eine bestimmte Zeitperiode darf ganz oder teilweise auch erst nach Abschluss dieser Zeitperiode ausgerichtet werden, sofern sie für die Zeitperiode ausgerichtet wird, aufweiche sich der Genehmigungsbeschluss bezieht. Die Gesellschaft oder von ihr kontrollierte Konzerngesellschaften sind ermächtigt, für die Vergütungen von Mitgliedern der Konzernleitung, die nach dem Zeitpunkt der Genehmigung der Vergütungen durch die Generalversammlung in die Konzernleitung eintreten oder innerhalb der Konzernleitung befördert werden, während der Dauer der bereits genehmigten Vergütungsperiode einen Zusatzbetrag zu verwenden, wenn der bereits genehmigte maximale Gesamtbetrag der Vergütungen nicht ausreicht. Der Zusatzbetrag darf insgesamt 40% des letzten genehmigten Gesamtbetrags der Vergütung der Konzernleitung nicht übersteigen. Der verwendete Zusatzbetrag muss nicht durch die Generalversammlung genehmigt werden und kann für alle Arten von zulässigen Vergütungen verwendet werden, einschliesslich Entschädigungen von Nachteilen, welche dem neuen Mitglied der Konzernleitung als Folge seines Stellenwechsels entstanden sind. 8/ huegii.com
9 Art. Vergütungsgrundsätze Verwaltungsrat Vergütung Präsident Art. Zusammensetzung Vergütungsgrundsätze Konzernleitung Zusammensetzung Variabler Teil Die Mitglieder des Verwaltungsrates haben Anspruch auf eine ihrer Tätigkeit und Verantwortung entsprechende Vergütung, die der Verwaltungsrat im Rahmen des von der Generalversammlung genehmigten Gesamtbetrags selbst festlegt. Die Gesellschaft kann in diesem Rahmen auch Vergütungen ausrichten für Tätigkeiten in von ihr kontrollierten Konzerngesellschaften. Die Vergütung der Mitglieder des Verwaltungsrates setzt sich zusammen aus einer fixen Vergütung bis zur nächsten ordentlichen Generalversammlung zuzüglich Sozialabgaben und Beiträge an Vorsorgeeinrichtungen sowie zusätzlicher Versicherungsabgaben und weiterer Nebenleistungen, die von der Gesellschaft getragen werden und als Vergütung qualifizieren. Für die Mitgliedschaft in Ausschüssen oder die Übernahme von besonderen Aufgaben oder Aufträgen können zusätzliche Vergütungselemente ausgerichtet werden. Der Verwaltungsrat kann bestimmen, dass ein Teil oder die Gesamtheit der Vergütung in Aktien, Wandel- oder Optionsrechten oder anderen Rechten auf Beteiligungspapieren ausgerichtet werden kann. Die Ausgabe der Beteiligungsrechte erfolgt zu einem Vorzugspreis unter Marktwert. Der Abschlag auf dem Marktwert berücksichtigt die Dauer der Veräusserungssperre. Der Verwaltungsrat beschliesst dazu ein Reglement über die wahlweise beteiligungsbasierte Vergütung, welches die Zuteilungsbedingungen festlegt. Mitglieder des Verwaltungsrates können weitere Vorteile oder Dienstleistungen erhalten. Die Vergütung des Präsidenten des Verwaltungsrates kann, falls dieses Amt exekutive Funktionen umfasst, zudem noch eine Gewinnbeteiligung enthalten. Dabei gelten die gleichen Grundsätze wie für den variablen Erfolgsbestandteil der Konzernleitung. Der Verwaltungsrat erlässt dazu ein Reglement. Die Mitglieder der Konzernleitung haben Anspruch auf eine ihrer Tätigkeit und Verantwortung entsprechende Vergütung, die der Verwaltungsrat im Rahmen des von der Generalversammlung genehmigten Gesamtbetrags festlegt. Die Gesellschaft kann in diesem Rahmen auch Vergütungen ausrichten für Tätigkeiten in von ihr kontrollierten Konzerngesellschaften und für Tätigkeiten, die auf Anordnung der Gesellschaft wahrgenommen werden. Die Vergütung kann von der Gesellschaft oder von ihr kontrollierten Konzerngesellschaften ausgerichtet werden. Die Vergütung der Mitglieder der Konzernleitung setzt sich zusammen aus einer jährlichen, fixen Grundvergütung und einem variablen Erfolgsbestandteil, zuzüglich Sozialabgaben und Beiträge an Vorsorgeeinrichtungen sowie zusätzlicher Versicherungsabgaben und weiterer Nebenleistungen, die von der Gesellschaft getragen werden und als Vergütung qualifizieren. Der variable Erfolgsbestandteil umfasst eine Barvergütung, welche sich nach im Voraus bestimmten Leistungskriterien richtet. Die Leistungskriterien können auf quantitativen und qualitativen Zielen basieren sowie kurzfristige und langfristige Vergütungselemente betreffen. Die quantitativen Ziele orientieren sich an objektiven Leistungswerten wie dem Ergebnis der 9/ huegllcom
10 Rechte auf Beteiligungspapiere Vergütung bei Freistellung Gruppe, eines Geschäftssegments oder anderer Benchmarks. Der Verwaltungsrat erlässt dazu ein Reglement. 4 Den Mitgliedern der Konzernleitung kann zusätzlich die Möglichkeit eingeräumt werden, gesperrte Aktien, Wandel- oder Optionsrechte oder andere Rechte auf Beteiligungspapieren der Gesellschaft zu einem Vorzugspreis unter Marktwert zu erwerben. Der Abschlag auf dem Marktwert berücksichtigt die Dauer der Veräusserungssperre. 5 Die Vergütungspläne können vorsehen, dass an Mitglieder der Konzernleitung, deren Arbeitsvertrag ohne wichtigen Grund im Sinne von Art. 7 OR durch den Arbeitgeber beendet wird, neben der fixen Grundvergütung auch der variable Erfolgsbestandteil während einer etwaigen Freistellung pro rata temporis ausbezahlt wird. Art. 4 Darlehen Mit Zustimmung des Verwaltungsrates kann die Gesellschaft Mitgliedern des Verwaltungsrates und der Konzernleitung Darlehen zu marktüblichen Konditionen gewähren, wobei der Darlehensbetrag 00% der totalen Barvergütung der letzten Vergütungsperiode des betreffenden Mitglieds nicht überschreiten darf. V. Art. 5 Kündigungsfrist Konkurrenzverbot Arbeitsverhältnisse, externe Mandate Die Gesellschaft oder von ihr kontrollierte Konzerngesellschaften können mit Mitgliedern des Verwaltungsrates und der Konzernleitung befristete Arbeits- und Mandatsverträge mit einer Dauer von höchstens Monaten abschliessen, oder unbefristete Arbeits- und Mandatsverträge mit einer Kündigungsfrist von höchstens Monaten. Eine Erneuerung ist zulässig. Arbeitsverträge mit Mitgliedern der Konzernleitung können ein Konkurrenzverbot für die Zeit nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses für eine Dauer von bis zu einem Jahr enthalten. Zur Abgeltung eines solchen Konkurrenzverbotes darf eine Entschädigung ausgerichtet werden, deren Höhe 00% der letzten an dieses Mitglied ausbezahlten Jahresgesamtvergütung nicht übersteigt. Individuelle Vereinbarungen müssen vom Verwaltungsrat genehmigt werden. Art. 6 Mandate Verwaltungsrat Kein Mitglied des Verwaltungsrates kann mehr als die nachfolgend genannte Anzahl zusätzlicher Mandate ausserhalb des Konzerns wahrnehmen: a) Maximal 4 Mandate in Gesellschaften, die als Publikumsgesellschaften gemäss Art. 77 Abs. Ziffer OR qualifizieren (oder entsprechende ausländische Gesellschaften); sowie zusätzlich b) Maximal 0 Mandate in grösseren Gesellschaften im Sinne von Art. 77 Abs. Ziffer OR qualifizieren (oder entsprechende ausländische Gesellschaften); sowie zusätzlich 0/ V huegilcom
11 Mandate Konzernleitung Separate Beschränkung Definition Mandat c) Maximal 5 Mandate in Rechtseinheiten, welche die oben genannten Kriterien nicht erfüllen. Kein Mitglied der Konzernleitung kann mehr als die nachfolgend genannte Anzahl zusätzlicher Mandate ausserhalb des Konzerns wahrnehmen: a) Maximal Mandat in Gesellschaften, die als Publikumsgesellschaften gemäss Art. 77 Abs. Ziffer OR qualifizieren (oder entsprechende ausländische Gesellschaften); sowie zusätzlich b) Maximal Mandate in grösseren Gesellschaften im Sinne von Art. 77 Abs. Ziffer OR (oder entsprechende ausländische Gesellschaften); sowie zusätzlich c) Maximal 5 Mandate in Rechtseinheiten, welche die oben genannten Kriterien nicht erfüllen. Mandate der Mitglieder der Konzernleitung müssen vor deren Annahme vom Verwaltungsrat genehmigt werden. Unter eine separate zahlenmässige Beschränkung fallen folgende Mandate: a) Mandate, die ein Mitglied des Verwaltungsrates oder der Konzernleitung auf Anordnung der Gesellschaft oder von ihr kontrollierter Gesellschaften wahrnimmt. Die Anzahl dieser Mandate ist auf 0 beschränkt. b) Mandate, die ein Mitglied des Verwaltungsrates oder der Konzernleitung in Vereinen, gemeinnützigen Organisationen, Stiftungen, Trusts oder Personalvorsorgeeinrichtungen wahrnimmt. Die Anzahl dieser Mandate ist auf 0 beschränkt. Für Mandate in Konzerngesellschaften, die durch die Gesellschaft kontrolliert werden, besteht keine zahlenmässige Beschränkung. 4 Als Mandat gelten Tätigkeiten in den obersten Leitungs- oder Verwaltungsorganen anderer Rechtseinheiten, die verpflichtet sind, sich ins Handelsregister oder ein vergleichbares ausländisches Register eintragen zu lassen, und die nicht durch die Gesellschaft kontrolliert werden oder die Gesellschaft nicht kontrollieren. VI. Jahresabschluss und Gewinnverwendung Art. 7 Geschäftsbericht Der Verwaltungsrat erstellt für jedes Geschäftsjahr jeweils per. Dezember einen Geschäftsbericht, der sich aus der Jahresrechnung (Erfolgsrechnung, Bilanz und Anhang), dem Lagebericht und der Konzernrechnung zusammensetzt. Art. 8 Rechnungslegung Die Rechnungslegung erfolgt nach Massgabe der anwendbaren gesetzlichen Vorschriften. Verwendung des Bilanzgewinns Über die Verwendung des Bilanzgewinns entscheidet vorbehaltlich der gesetzlichen Bestimmungen die Generalversammlung. Der Verwaltungsrat unterbreitet seine Anträge der Generalversammlung. / huegli.com
12 VII. Auflösung und Liquidation Art. 9 Durchführung Die Auflösung und Liquidation der Gesellschaft erfolgt nach den gesetzlichen Bestimmungen. VIII. Mitteilungen und Bekanntmachungen Art. 0 Publikation Einladungen und Mitteilungen an die Namenaktionäre erfolgen an deren letzte bekannte Adresse, an Inhaberaktionäre im Schweizerischen Handelsamtsblatt als Publikationsorgan der Gesellschaft. Der Verwaltungsrat kann zusätzliche Publikationsmittel bezeichnen. Steinach, 0. Mai 05 Für den Verwaltungsrat: / Dr. Jeä Dr. Alexander Stoffel / hueglhcom

References: Art. 4
 Art. 5
 Art. 6
 Art. 7
 Art. 8
 Art. 9
 Art. 0
 Art. 700
 Art. 4
 Art. 5
 Art. 6
 Art. 7
 Art. 8
 Art. 9
 Art. 0
 Art. 7
 Art. 4
 Art. 5
 Art. 6
 Art. 77
 Art. 77
 Art. 77
 Art. 77
 Art. 7
 Art. 8
 Art. 9
 Art. 0