Source: http://www.jurablogs.com/2016/08/29/fuer-die-aufrechterhaltung-eines-unternehmenskennzeichenrechts-erforderliche-benutzung-sind-keine-hoeheren-anforderungen-zu-stellen-als-an-die-fuer-seine-anfaengliche-entstehung-erforderlichen-benutzungshandlungen
Timestamp: 2016-09-28 11:56:59+00:00

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BlogsMarkenrechte-BlogAugust 2016Für die Aufrechterhaltung eines Unternehmenskennzeichenrechts erforderliche Benutzung sind keine höheren Anforderungen zu stellen als an die für seine anfängliche Entstehung erforderlichen Benutzungshandlungena) An die für die Aufrechterhaltung eines Unternehmenskennzeichenrechts im Sinne des § 5 Abs. 2 Satz 1 MarkenG erforderliche Zeichenbenutzung sind keine höhe-ren Anforderungen zu stellen als an die für seine anfängliche Entstehung erforder-lichen Benutzungshandlungen.b) Das Fehlen einer für den Geschäftsbetrieb erforderlichen behördlichen Erlaubnis oder mangelndes Bemühen um ihre Erlangung lassen für sich genommen nicht den Schluss zu, es liege keine dauerhafte wirtschaftliche Betätigung vor, die zur Entstehung oder Aufrechterhaltung eines Unternehmenskennzeichenrechts im Sinne des § 5 Abs. 2 Satz 1 MarkenG führt.BGH URTEIL I ZR 237/14 vom 7. April 2016 – mt-perfectMarkenG § 5 Abs. 2 Satz 1, § 15BGH, Urteil vom 7. April 2016 – I ZR 237/14 – OLG Frankfurt am Main LG Frankfurt am Main - 2 - ECLI:DE:BGH:2016:070416UIZR237.14.0 Der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat auf die mündliche Verhand-lung vom 7. April 2016 durch die Richter Prof. Dr. Koch, Prof. Dr. Schaffert, Dr. Löffler, die Richterin Dr. Schwonke und den Richter Feddersen für Recht erkannt: Auf die Revision der Klägerin wird das Urteil des 6. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main vom 18. September 2014 aufgehoben. Die Sache wird zur neuen Verhandlung und Entscheidung, auch über die Kosten der Revision, an das Berufungsgericht zurück-verwiesen. Von Rechts wegen Tatbestand: Die Klägerin, eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung, war seit dem Jahr 2007 in Frankreich und Deutschland in der Arbeitnehmerüberlassung tätig und im Handelsregister mit der Firma “MT-PERFECT GmbH” eingetragen. Sie benutzte diese Firma in ihren Geschäftsunterlagen auch in der Schreibweise “mt-perfect GmbH” und in Form des nachstehend abgebildeten Logos: Die Beklagte zu 1 ist im Sommer 2011 durch die frühere Geschäftsführe-rin der Klägerin und den Beklagten zu 2 gegründet und am 17. August 2011 in das Handelsregister eingetragen worden ...Zum vollständigen Artikel29 Leserkanzlei.biz:Zur Aufrechterhaltung eines Unternehmenskennzeichens62 LeserMüller Müller Rößner:BGH: Zum Werktitelschutz von Smartphone-Apps53 LeserRechtsanwalt Kai Jüdemann:Kanzlei Markenrecht – BGH vom 28.1.2016 zum Werktitelschutz von Smartphone Apps (I ZR 2...48 LeserDas Blog für Markenrecht:BGH entscheidet im Streit um Kennzeichen mit dem Bestandteil “VOLKS” (VW vs. BILD)63 LeserPETRINGS.DE:Marke und Firma: Der Abmahner ist auch mal der Gärtner43 LeserRechtsanwalt Kai Jüdemann:Markenrecht Berlin: Markenmäßige Benutzung der Farbe Gelb durch Langenscheidt (BGH vom ...123 LeserRechtslupe:Springender Pudel – oder springendes Puma?72 LeserRechtsanwalt Kai Jüdemann:Wettbewerbsrecht – BGH vom 11.12.2015 – Geschäftliches Handeln durch Link-Setzung (Bezu...10 verwandte ArtikelBGH: Zur aufrechterhaltenen Nutzung eines Unternehmenskennzeichens - Fehlen einer behördlichen Erlaubnis für Geschäftsbetrieb kein zwingendes Indiz gegen NutzungBaumannVölklBGH: Peek & Cloppenburg vs. Peek & Cloppenburg / Zur markenrechtlichen Koexistenz zweier gleichnamiger UnternehmenBGH: “Peek & Cloppenburg vs. Peek & Cloppenburg” / Zu der Möglichkeit einer markenrechtlichen Koexistenz zweier gleichnamiger
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 BGH 
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