Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/grunderwerbsteuer
Timestamp: 2019-12-13 00:07:38+00:00

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Grunderwerbsteuer | Rechtslupe
Der Ver­trag zwi­schen einer Gesell­schaft und ihrem Gesell­schaf­ter, mit dem ein Anspruch des Gesell­schaf­ters auf Über­eig­nung eines Grund­stücks begrün­det wird, unter­liegt nach § 1 Abs. 1 Nr. 1 GrEStG der Grund­er­werb­steu­er. Die Bemes­sungs­grund­la­ge rich­tet sich nach dem Wert der Gegen­leis­tung und nicht nach dem Grund­be­sitz­wert, wenn der Erwerb des Gesell­schaf­ters nicht zu Rechts­än­de­run­gen
Grund­er­werb­steu­er­pflicht für ein Kauf­rechts­ver­mächt­nis
Erwirbt der Bedach­te durch Ver­mächt­nis das Recht, von dem Beschwer­ten den Abschluss eines Kauf­ver­trags über ein zum Nach­lass gehö­ren­des Grund­stück zu for­dern, unter­liegt der Kauf­ver­trag der Grund­er­werb­steu­er. Eine Steu­er­be­frei­ung nach den Bestim­mun­gen für Erwer­be von Todes wegen schei­det aus. Rechts­grund des Über­eig­nungs­an­spruchs ist der Kauf­ver­trag und nicht das Ver­mächt­nis. Ob
Die unent­gelt­li­che Über­tra­gung eines Mit­ei­gen­tums­an­teils an einem Grund­stück unter Geschwis­tern, die ein Eltern­teil in einem Schen­kungs­ver­trag durch Auf­la­ge gegen­über dem beschenk­ten Kind ange­ord­net hat, kann ‑eben­so wie die Ver­pflich­tung hier­zu- auf­grund einer Zusam­men­schau grund­er­werb­steu­er­recht­li­cher Befrei­ungs­vor­schrif­ten von der Grund­er­werb­steu­er befreit sein, wenn sich der tat­säch­lich ver­wirk­lich­te Grund­stücks­er­werb im Grun­de als abge­kürz­ter
Das Betriebs­grund­stück – und der Nach­weis eines nied­ri­ge­ren gemei­nen Werts
Für den Nach­weis eines nied­ri­ge­ren gemei­nen Werts eines zum Ver­mö­gen einer Gesell­schaft gehö­ren­den Grund­stücks reicht der Wert­an­satz des Grund­stücks in der Bilanz der Gesell­schaft nicht aus. Der Nach­weis eines nied­ri­ge­ren Grund­stücks­werts kann regel­mä­ßig auch nicht durch Ablei­tung aus dem Kauf­preis für einen Gesell­schafts­an­teil geführt wer­den. Nach § 151 Abs. 1 Satz
Das noch zu bebau­en­de Grund­stück – und sein Erwerb durch eine zur Ver­äu­ße­rer­sei­te gehö­ren­de Per­son
Beim Erwerb eines noch zu bebau­en­den Grund­stücks sind die Bau­er­rich­tungs­kos­ten nicht in die Bemes­sungs­grund­la­ge der Grund­er­werb­steu­er ein­zu­be­zie­hen, wenn das Grund­stück von einer zur Ver­äu­ße­rer­sei­te gehö­ren­den Per­son mit bestim­men­dem Ein­fluss auf das "Ob" und "Wie" der Bebau­ung erwor­ben wird. Bemes­sungs­grund­la­ge der Grund­er­werb­steu­er ist gemäß § 8 Abs. 1 GrEStG die Gegen­leis­tung. Bei einem
Ent­gelt­li­che Mie­ter­dienst­bar­keit – als grund­er­werb­steu­er­recht­li­che Gegen­leis­tung
Ver­pflich­tet sich der Grund­stücks­käu­fer im Zusam­men­hang mit dem Grund­stücks­kauf­ver­trag, dem Mie­ter eine beschränk­te per­sön­li­che Dienst­bar­keit gegen ange­mes­se­nes Ent­gelt zu bestel­len, liegt dar­in kei­ne Gegen­leis­tung für das Grund­stück i.S. von § 8 Abs. 1, § 9 Abs. 1 Nr. 1 GrEStG. Bemes­sungs­grund­la­ge der Grund­er­werb­steu­er ist nach § 8 Abs. 1 GrEStG die Gegen­leis­tung. Bei einem Grund­stücks­kauf gilt
Bei einer zwi­schen­ge­schal­te­ten Per­so­nen­ge­sell­schaft, die unmit­tel­bar oder mit­tel­bar an einer grund­be­sit­zen­den Gesell­schaft betei­ligt ist, ist als Anteil i.S. von § 1 Abs. 3 Nr. 1 und Nr. 2 GrEStG ‑wie bei einer zwi­schen­ge­schal­te­ten Kapi­­tal­ge­­sel­l­­schaft- die Betei­li­gung am Gesell­schafts­ka­pi­tal und nicht die sachen­recht­li­che Betei­li­gung am Gesamt­hands­ver­mö­gen maß­ge­bend. Ein Anteils­er­werb kann bei einer zwi­schen­ge­schal­te­ten Per­so­nen­ge­sell­schaft zu
§ 19 GrEStG begrün­det eine gesetz­li­che Anzei­ge­pflicht i.S. des § 170 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 AO. Eine Steu­er­fest­set­zung sowie ihre Auf­he­bung oder Ände­rung sind nicht mehr zuläs­sig, wenn die Fest­set­zungs­frist abge­lau­fen ist (§ 169 Abs. 1 Satz 1 AO). Gemäß § 170 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 AO beginnt die vier­jäh­ri­ge Fest­set­zungs­frist des § 169
Die blo­ße Ein­räu­mung einer Voll­macht zur Aus­übung der Rech­te aus einem Gesell­schafts­an­teil sowie zur Ver­äu­ße­rung und Abtre­tung die­ses Gesell­schafts­an­teils reicht für einen Anteils­über­gang i.S. einer mit­tel­ba­ren Ände­rung des Gesell­schaf­ter­be­stan­des einer Per­so­nen­ge­sell­schaft nach § 1 Abs. 2a GrEStG nicht aus. Gehört zum Ver­mö­gen einer Per­so­nen­ge­sell­schaft ein inlän­di­sches Grund­stück und ändert sich inner­halb
Wei­te­rer Flä­chen­er­werb nach dem Aus­gleichs­leis­tungs­ge­setz – und die Grund­er­werb­steu­er
Beim Erwerb wei­te­rer Flä­chen auf­grund eines gesetz­li­chen Anspruchs nach § 3 Abs. 7b Satz 2 i.V.m. Abs. 7a Aus­glLeistG gegen Zah­lung eines Kauf­preis­auf­schlags führt die nur wert­mä­ßi­ge Zuord­nung eines Teils des bereits für ande­re Flä­chen ent­rich­te­ten Kauf­prei­ses zu den neu­en Flä­chen nicht zur Erhö­hung der Bemes­sungs­grund­la­ge der Grund­er­werb­steu­er. Der Grund­er­werb­steu­er unter­liegt gemäß
Grund­er­werb­steu­er, Rück­erwerb – und die geson­der­te Fest­stel­lung des steu­er­ba­ren Vor­gangs
Die geson­der­te Fest­stel­lung des steu­er­ba­ren Vor­gangs nach § 1 Abs. 2a GrEStG hat­te nicht wegen eines Rück­erwerbs i.S. des § 16 Abs. 2 Nr. 1 GrEStG zu unter­blei­ben. Die Anwen­dung des § 16 Abs. 2 Nr. 1 GrEStG ist schon des­halb aus­ge­schlos­sen, weil es an einer ord­nungs­ge­mä­ßen Anzei­ge des Erwerbs­vor­gangs fehlt (§ 16 Abs. 5 GrEStG).
Ein Gesell­schaf­ter ist neu i.S. des § 1 Abs. 2a Satz 1 GrEStG, wenn er zivil­recht­lich erst­mals ein Mit­glied­schafts­recht an einer bestehen­den grund­be­sit­zen­den Per­so­nen­ge­sell­schaft erwirbt oder wenn er inner­halb von fünf Jah­ren nach dem erst­ma­li­gen Erwerb des Mit­glied­schafts­rechts sei­ne Betei­li­gung durch den Erwerb wei­te­rer Antei­le am Gesell­schafts­ver­mö­gen auf­stockt. Er ver­liert grund­er­werb­steu­er­recht­lich die

References: § 1
 § 151
 § 8
 § 8
 § 9
 § 8
 § 1

§ 19
 § 170
 § 170
 § 169
 § 1
 § 3
 § 1
 § 16
 § 16
 § 1