Source: http://gesatz.de/gesetze.aspx?gesetz=BeamtStG&q=Beamt
Timestamp: 2013-05-22 15:28:50+00:00

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BeamtStG: "Beamt"
Satz 1Dieses Gesetz regelt das Statusrecht der Beamtinnen und Beamten der Länder, Gemeinden und Gemeindeverbände sowie der sonstigen der Aufsicht eines Landes unterstehenden Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts.§ 1 Satz 1 BeamtStG§ 2 Dienstherrnfähigkeit
Satz 1Das Recht, Beamtinnen und Beamte zu haben, besitzen§ 2 Satz 1 BeamtStG1.Länder, Gemeinden und Gemeindeverbände,§ 2 Satz 1 Nr. 1 BeamtStG2.sonstige Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts, die dieses Recht im Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Gesetzes besitzen oder denen es durch ein Landesgesetz oder aufgrund eines Landesgesetzes verliehen wird.§ 2 Satz 1 Nr. 2 BeamtStG§ 3 Beamtenverhältnis
ÜberschriftParagraf zeigen Absatz 1 Satz 1(1) Beamtinnen und Beamte stehen zu ihrem Dienstherrn in einem öffentlich-rechtlichen Dienst- und Treueverhältnis (Beamtenverhältnis).§ 3 Abs. 1 Satz 1 BeamtStGAbsatz 2 Satz 1(2) Die Berufung in das Beamtenverhältnis ist nur zulässig zur Wahrnehmung§ 3 Abs. 2 Satz 1 BeamtStG1.hoheitsrechtlicher Aufgaben oder§ 3 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 BeamtStG2.solcher Aufgaben, die aus Gründen der Sicherung des Staates oder des öffentlichen Lebens nicht ausschließlich Personen übertragen werden dürfen, die in einem privatrechtlichen Arbeitsverhältnis stehen.§ 3 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 BeamtStG§ 4 Arten des Beamtenverhältnisses
ÜberschriftParagraf zeigen Absatz 1 Satz 1(1) 1Das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit dient der dauernden Wahrnehmung von Aufgaben nach § 3 Abs. 2.§ 4 Abs. 1 Satz 1 BeamtStGAbsatz 2 Satz 1(2) Das Beamtenverhältnis auf Zeit dient§ 4 Abs. 2 Satz 1 BeamtStGa)der befristeten Wahrnehmung von Aufgaben nach § 3 Abs. 2 oder§ 4 Abs. 2 Satz 1 lit. a BeamtStGb)der zunächst befristeten Übertragung eines Amtes mit leitender Funktion.§ 4 Abs. 2 Satz 1 lit. b BeamtStGAbsatz 3 Satz 1(3) Das Beamtenverhältnis auf Probe dient der Ableistung einer Probezeit§ 4 Abs. 3 Satz 1 BeamtStGa)zur späteren Verwendung auf Lebenszeit oder§ 4 Abs. 3 Satz 1 lit. a BeamtStGb)zur Übertragung eines Amtes mit leitender Funktion.§ 4 Abs. 3 Satz 1 lit. b BeamtStGAbsatz 4 Satz 1(4) Das Beamtenverhältnis auf Widerruf dient§ 4 Abs. 4 Satz 1 BeamtStGa)der Ableistung eines Vorbereitungsdienstes oder§ 4 Abs. 4 Satz 1 lit. a BeamtStGb)der nur vorübergehenden Wahrnehmung von Aufgaben nach § 3 Abs. 2.§ 4 Abs. 4 Satz 1 lit. b BeamtStG§ 5 Ehrenbeamtinnen und Ehrenbeamte
ÜberschriftParagraf zeigen Absatz 1 Satz 1(1) Als Ehrenbeamtin oder Ehrenbeamter kann berufen werden, wer Aufgaben im Sinne des § 3 Abs. 2 unentgeltlich wahrnehmen soll.§ 5 Abs. 1 Satz 1 BeamtStGAbsatz 2 Satz 1(2) Die Rechtsverhältnisse der Ehrenbeamtinnen und Ehrenbeamten können durch Landesrecht abweichend von den für Beamtinnen und Beamte allgemein geltenden Vorschriften geregelt werden, soweit es deren besondere Rechtsstellung erfordert.§ 5 Abs. 2 Satz 1 BeamtStGAbsatz 3 Satz 1(3) Ein Ehrenbeamtenverhältnis kann nicht in ein Beamtenverhältnis anderer Art, ein solches Beamtenverhältnis nicht in ein Ehrenbeamtenverhältnis umgewandelt werden.§ 5 Abs. 3 Satz 1 BeamtStG§ 6 Beamtenverhältnis auf Zeit
ÜberschriftParagraf zeigen Satz 1Für die Rechtsverhältnisse der Beamtinnen auf Zeit und Beamten auf Zeit gelten die Vorschriften für Beamtinnen auf Lebenszeit und Beamte auf Lebenszeit entsprechend, soweit durch Landesrecht nichts anderes bestimmt ist.§ 6 Satz 1 BeamtStG§ 7 Voraussetzungen des Beamtenverhältnisses
ÜberschriftParagraf zeigen Absatz 1 Satz 1(1) In das Beamtenverhältnis darf nur berufen werden, wer§ 7 Abs. 1 Satz 1 BeamtStG1.Deutsche oder Deutscher im Sinne des Artikels 116 des Grundgesetzes ist oder die Staatsangehörigkeit§ 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 BeamtStGa)eines anderen Mitgliedstaates der Europäischen Union oder§ 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 lit. a BeamtStGb)eines anderen Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum oder§ 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 lit. b BeamtStGc)eines Drittstaates, dem Deutschland und die Europäische Union vertraglich einen entsprechenden Anspruch auf Anerkennung von Berufsqualifikationen eingeräumt haben,§ 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 lit. c BeamtStGbesitzt,§ 7 Abs. 1 Satz 1 BeamtStG2.die Gewähr dafür bietet, jederzeit für die freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes einzutreten, und§ 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 BeamtStG3.die nach Landesrecht vorgeschriebene Befähigung besitzt.§ 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 BeamtStGAbsatz 2 Satz 1(2) Wenn die Aufgaben es erfordern, darf nur eine Deutsche oder ein Deutscher im Sinne des Artikels 116 des Grundgesetzes in ein Beamtenverhältnis berufen werden.§ 7 Abs. 2 Satz 1 BeamtStGAbsatz 3 Satz 1(3) Ausnahmen von Absatz 1 Nr. 1 und Absatz 2 können nur zugelassen werden, wenn§ 7 Abs. 3 Satz 1 BeamtStG1.für die Gewinnung der Beamtin oder des Beamten ein dringendes dienstliches Interesse besteht oder§ 7 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 BeamtStG2.bei der Berufung von Hochschullehrerinnen und Hochschullehrern und anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des wissenschaftlichen und künstlerischen Personals in das Beamtenverhältnis andere wichtige Gründe vorliegen.§ 7 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 BeamtStG§ 8 Ernennung
Absatz 1 Satz 1(1) Einer Ernennung bedarf es zur§ 8 Abs. 1 Satz 1 BeamtStG1.Begründung des Beamtenverhältnisses,§ 8 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 BeamtStG2.Umwandlung des Beamtenverhältnisses in ein solches anderer Art (§ 4),§ 8 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 BeamtStG3.Verleihung eines anderen Amtes mit anderem Grundgehalt oder§ 8 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 BeamtStG4.Verleihung eines anderen Amtes mit anderer Amtsbezeichnung, soweit das Landesrecht dies bestimmt.§ 8 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 BeamtStGAbsatz 2 Satz 22In der Urkunde müssen enthalten sein§ 8 Abs. 2 Satz 2 BeamtStG1.bei der Begründung des Beamtenverhältnisses die Wörter "unter Berufung in das Beamtenverhältnis" mit dem die Art des Beamtenverhältnisses bestimmenden Zusatz "auf Lebenszeit", "auf Probe", "auf Widerruf", "als Ehrenbeamtin" oder "als Ehrenbeamter" oder "auf Zeit" mit der Angabe der Zeitdauer der Berufung,§ 8 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 BeamtStG2.bei der Umwandlung des Beamtenverhältnisses in ein solches anderer Art die diese Art bestimmenden Wörter nach Nummer 1 und§ 8 Abs. 2 Satz 2 Nr. 2 BeamtStG3.bei der Verleihung eines Amtes die Amtsbezeichnung.§ 8 Abs. 2 Satz 2 Nr. 3 BeamtStGAbsatz 3 Satz 1(3) Mit der Begründung eines Beamtenverhältnisses auf Probe, auf Lebenszeit und auf Zeit wird gleichzeitig ein Amt verliehen.§ 8 Abs. 3 Satz 1 BeamtStG§ 10 Voraussetzung der Ernennung auf Lebenszeit
Satz 11Die Ernennung zur Beamtin auf Lebenszeit oder zum Beamten auf Lebenszeit ist nur zulässig, wenn die Beamtin oder der Beamte sich in einer Probezeit von mindestens sechs Monaten und höchstens fünf Jahren bewährt hat.§ 10 Satz 1 BeamtStG§ 11 Nichtigkeit der Ernennung
Absatz 2 Satz 1(2) Die Ernennung ist von Anfang an als wirksam anzusehen, wenn§ 11 Abs. 2 Satz 1 BeamtStG1.im Fall des Absatzes 1 Nr. 1 aus der Urkunde oder aus dem Akteninhalt eindeutig hervorgeht, dass die für die Ernennung zuständige Stelle ein bestimmtes Beamtenverhältnis begründen oder ein bestehendes Beamtenverhältnis in ein solches anderer Art umwandeln wollte, für das die sonstigen Voraussetzungen vorliegen, und die für die Ernennung zuständige Stelle die Wirksamkeit schriftlich bestätigt; das Gleiche gilt, wenn die Angabe der Zeitdauer fehlt, durch Landesrecht aber die Zeitdauer bestimmt ist,§ 11 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 BeamtStG2.im Fall des Absatzes 1 Nr. 2 die sachlich zuständige Behörde die Ernennung bestätigt oder§ 11 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 BeamtStG3.im Fall des Absatzes 1 Nr. 3 Buchstabe a eine Ausnahme nach § 7 Abs. 3 nachträglich zugelassen wird.§ 11 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 BeamtStG§ 12 Rücknahme der Ernennung
Absatz 1 Satz 1(1) Die Ernennung ist mit Wirkung für die Vergangenheit zurückzunehmen, wenn§ 12 Abs. 1 Satz 1 BeamtStG1.sie durch Zwang, arglistige Täuschung oder Bestechung herbeigeführt wurde,§ 12 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 BeamtStG2.nicht bekannt war, dass die ernannte Person wegen eines Verbrechens oder Vergehens rechtskräftig zu einer Strafe verurteilt war oder wird, das sie für die Berufung in das Beamtenverhältnis nach § 8 Abs. 1 Nr. 1 als unwürdig erscheinen lässt,§ 12 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 BeamtStG3.die Ernennung nach § 7 Abs. 2 nicht erfolgen durfte und eine Ausnahme nach § 7 Abs. 3 nicht zugelassen war und die Ausnahme nicht nachträglich erteilt wird oder§ 12 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 BeamtStG4.eine durch Landesrecht vorgeschriebene Mitwirkung einer unabhängigen Stelle oder einer Aufsichtsbehörde unterblieben ist und nicht nachgeholt wurde.§ 12 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 BeamtStGAbsatz 2 Satz 1(2) 1Die Ernennung soll zurückgenommen werden, wenn nicht bekannt war, dass gegen die ernannte Person in einem Disziplinarverfahren auf Entfernung aus dem Beamtenverhältnis oder auf Aberkennung des Ruhegehalts erkannt worden war.§ 12 Abs. 2 Satz 1 BeamtStGAbsatz 2 Satz 22Dies gilt auch, wenn die Entscheidung gegen eine Beamtin oder einen Beamten der Europäischen Gemeinschaften oder eines Staates nach § 7 Abs. 1 Nr. 1 ergangen ist.§ 12 Abs. 2 Satz 2 BeamtStG§ 14 Abordnung
Absatz 1 Satz 1(1) Beamtinnen und Beamte können aus dienstlichen Gründen vorübergehend ganz oder teilweise zu einer dem übertragenen Amt entsprechenden Tätigkeit in den Bereich eines Dienstherrn eines anderen Landes oder des Bundes abgeordnet werden.§ 14 Abs. 1 Satz 1 BeamtStGAbsatz 2 Satz 1(2) 1Aus dienstlichen Gründen ist eine Abordnung vorübergehend ganz oder teilweise auch zu einer nicht dem Amt entsprechenden Tätigkeit zulässig, wenn der Beamtin oder dem Beamten die Wahrnehmung der neuen Tätigkeit aufgrund der Vorbildung oder Berufsausbildung zuzumuten ist.§ 14 Abs. 2 Satz 1 BeamtStGAbsatz 3 Satz 1(3) 1Die Abordnung bedarf der Zustimmung der Beamtin oder des Beamten.§ 14 Abs. 3 Satz 1 BeamtStGAbsatz 4 Satz 22Soweit zwischen den Dienstherren nichts anderes vereinbart ist, sind die für den Bereich des aufnehmenden Dienstherrn geltenden Vorschriften über die Pflichten und Rechte der Beamtinnen und Beamten mit Ausnahme der Regelungen über Diensteid, Amtsbezeichnung, Zahlung von Bezügen, Krankenfürsorgeleistungen und Versorgung entsprechend anzuwenden.§ 14 Abs. 4 Satz 2 BeamtStG§ 15 Versetzung
Absatz 1 Satz 1(1) Beamtinnen und Beamte können auf Antrag oder aus dienstlichen Gründen in den Bereich eines Dienstherrn eines anderen Landes oder des Bundes in ein Amt einer Laufbahn versetzt werden, für die sie die Befähigung besitzen.§ 15 Abs. 1 Satz 1 BeamtStGAbsatz 2 Satz 1(2) 1Eine Versetzung bedarf der Zustimmung der Beamtin oder des Beamten.§ 15 Abs. 2 Satz 1 BeamtStGAbsatz 3 Satz 22Das Beamtenverhältnis wird mit dem neuen Dienstherrn fortgesetzt.§ 15 Abs. 3 Satz 2 BeamtStG§ 16 Umbildung einer Körperschaft
Absatz 1 Satz 1(1) Beamtinnen und Beamte einer juristischen Person des öffentlichen Rechts mit Dienstherrnfähigkeit (Körperschaft), die vollständig in eine andere Körperschaft eingegliedert wird, treten mit der Umbildung kraft Gesetzes in den Dienst der aufnehmenden Körperschaft über.§ 16 Abs. 1 Satz 1 BeamtStGAbsatz 2 Satz 1(2) 1Die Beamtinnen und Beamten einer Körperschaft, die vollständig in mehrere andere Körperschaften eingegliedert wird, sind anteilig in den Dienst der aufnehmenden Körperschaften zu übernehmen.§ 16 Abs. 2 Satz 1 BeamtStGAbsatz 2 Satz 22Die beteiligten Körperschaften haben innerhalb einer Frist von sechs Monaten nach der Umbildung im Einvernehmen miteinander zu bestimmen, von welchen Körperschaften die einzelnen Beamtinnen und Beamten zu übernehmen sind.§ 16 Abs. 2 Satz 2 BeamtStGAbsatz 2 Satz 33Solange eine Beamtin oder ein Beamter nicht übernommen ist, haften alle aufnehmenden Körperschaften für die ihr oder ihm zustehenden Bezüge als Gesamtschuldner.§ 16 Abs. 2 Satz 3 BeamtStGAbsatz 3 Satz 1(3) 1Die Beamtinnen und Beamten einer Körperschaft, die teilweise in eine oder mehrere andere Körperschaften eingegliedert wird, sind zu einem verhältnismäßigen Teil, bei mehreren Körperschaften anteilig, in den Dienst der aufnehmenden Körperschaften zu übernehmen.§ 16 Abs. 3 Satz 1 BeamtStG§ 17 Rechtsfolgen der Umbildung
Absatz 1 Satz 1(1) Tritt eine Beamtin oder ein Beamter aufgrund des § 16 Abs. 1 kraft Gesetzes in den Dienst einer anderen Körperschaft über oder wird sie oder er aufgrund des § 16 Abs. 2 oder 3 von einer anderen Körperschaft übernommen, wird das Beamtenverhältnis mit dem neuen Dienstherrn fortgesetzt.§ 17 Abs. 1 Satz 1 BeamtStGAbsatz 2 Satz 1(2) Im Fall des § 16 Abs. 1 ist der Beamtin oder dem Beamten von der aufnehmenden oder neuen Körperschaft die Fortsetzung des Beamtenverhältnisses schriftlich zu bestätigen.§ 17 Abs. 2 Satz 1 BeamtStGAbsatz 3 Satz 1(3) 1In den Fällen des § 16 Abs. 2 und 3 wird die Übernahme von der Körperschaft verfügt, in deren Dienst die Beamtin oder der Beamte treten soll.§ 17 Abs. 3 Satz 1 BeamtStGAbsatz 3 Satz 22Die Verfügung wird mit der Zustellung an die Beamtin oder den Beamten wirksam.§ 17 Abs. 3 Satz 2 BeamtStGAbsatz 3 Satz 33Die Beamtin oder der Beamte ist verpflichtet, der Übernahmeverfügung Folge zu leisten.§ 17 Abs. 3 Satz 3 BeamtStGAbsatz 3 Satz 44Kommt die Beamtin oder der Beamte der Verpflichtung nicht nach, ist sie oder er zu entlassen.§ 17 Abs. 3 Satz 4 BeamtStG§ 18 Rechtsstellung der Beamtinnen und Beamten
ÜberschriftParagraf zeigen Absatz 1 Satz 1(1) 1Beamtinnen und Beamten, die nach § 16 in den Dienst einer anderen Körperschaft kraft Gesetzes übertreten oder übernommen werden, soll ein gleich zu bewertendes Amt übertragen werden, das ihrem bisherigen Amt nach Bedeutung und Inhalt ohne Rücksicht auf Dienststellung und Dienstalter entspricht.§ 18 Abs. 1 Satz 1 BeamtStGAbsatz 1 Satz 33Das Grundgehalt muss mindestens dem des Amtes entsprechen, das die Beamtinnen und Beamten vor dem bisherigen Amt innehatten.§ 18 Abs. 1 Satz 3 BeamtStGAbsatz 2 Satz 1(2) 1Die aufnehmende oder neue Körperschaft kann, wenn die Zahl der bei ihr nach der Umbildung vorhandenen Beamtinnen und Beamten den tatsächlichen Bedarf übersteigt, innerhalb einer Frist, deren Bestimmung dem Landesrecht vorbehalten bleibt, Beamtinnen und Beamte im Beamtenverhältnis auf Lebenszeit oder auf Zeit in den einstweiligen Ruhestand versetzen, wenn deren Aufgabengebiet von der Umbildung berührt wurde.§ 18 Abs. 2 Satz 1 BeamtStGAbsatz 2 Satz 22Bei Beamtinnen auf Zeit und Beamten auf Zeit, die nach Satz 1 in den einstweiligen Ruhestand versetzt sind, endet der einstweilige Ruhestand mit Ablauf der Amtszeit; sie gelten in diesem Zeitpunkt als dauernd in den Ruhestand versetzt, wenn sie bei Verbleiben im Amt mit Ablauf der Amtszeit in den Ruhestand getreten wären.§ 18 Abs. 2 Satz 2 BeamtStG§ 20 Zuweisung
Absatz 1 Satz 1(1) Beamtinnen und Beamten kann mit ihrer Zustimmung vorübergehend ganz oder teilweise eine ihrem Amt entsprechende Tätigkeit zugewiesen werden§ 20 Abs. 1 Satz 1 BeamtStG1.bei einer öffentlichen Einrichtung ohne Dienstherrneigenschaft oder bei einer öffentlich-rechtlichen Religionsgemeinschaft im dienstlichen oder öffentlichen Interesse oder§ 20 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 BeamtStG2.bei einer anderen Einrichtung, wenn öffentliche Interessen es erfordern.§ 20 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 BeamtStGAbsatz 2 Satz 1(2) Beamtinnen und Beamten einer Dienststelle, die ganz oder teilweise in eine öffentlich-rechtlich organisierte Einrichtung ohne Dienstherrneigenschaft oder eine privatrechtlich organisierte Einrichtung der öffentlichen Hand umgewandelt wird, kann auch ohne ihre Zustimmung ganz oder teilweise eine ihrem Amt entsprechende Tätigkeit bei dieser Einrichtung zugewiesen werden, wenn öffentliche Interessen es erfordern.§ 20 Abs. 2 Satz 1 BeamtStGAbsatz 3 Satz 1(3) Die Rechtsstellung der Beamtinnen und Beamten bleibt unberührt.§ 20 Abs. 3 Satz 1 BeamtStG§ 21 Beendigungsgründe
Satz 1Das Beamtenverhältnis endet durch§ 21 Satz 1 BeamtStG1.Entlassung,§ 21 Satz 1 Nr. 1 BeamtStG2.Verlust der Beamtenrechte,§ 21 Satz 1 Nr. 2 BeamtStG3.Entfernung aus dem Beamtenverhältnis nach den Disziplinargesetzen oder§ 21 Satz 1 Nr. 3 BeamtStG4.Eintritt oder Versetzung in den Ruhestand.§ 21 Satz 1 Nr. 4 BeamtStG§ 22 Entlassung kraft Gesetzes
Absatz 1 Satz 1(1) Beamtinnen und Beamte sind entlassen, wenn§ 22 Abs. 1 Satz 1 BeamtStG1.die Voraussetzungen des § 7 Abs. 1 Nr. 1 nicht mehr vorliegen oder§ 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 BeamtStG2.sie die Altersgrenze erreichen und das Beamtenverhältnis nicht durch Eintritt in den Ruhestand endet.§ 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 BeamtStGAbsatz 2 Satz 1(2) 1Die Beamtin oder der Beamte ist entlassen, wenn ein öffentlich-rechtliches Dienst- oder Amtsverhältnis zu einem anderen Dienstherrn oder zu einer Einrichtung ohne Dienstherrneigenschaft begründet wird, sofern nicht im Einvernehmen mit dem neuen Dienstherrn oder der Einrichtung die Fortdauer des Beamtenverhältnisses neben dem neuen Dienst- oder Amtsverhältnis angeordnet oder durch Landesrecht etwas anderes bestimmt wird.§ 22 Abs. 2 Satz 1 BeamtStGAbsatz 2 Satz 22Dies gilt nicht für den Eintritt in ein Beamtenverhältnis auf Widerruf oder als Ehrenbeamtin oder Ehrenbeamter.§ 22 Abs. 2 Satz 2 BeamtStGAbsatz 3 Satz 1(3) Die Beamtin oder der Beamte ist mit der Berufung in ein Beamtenverhältnis auf Zeit aus einem anderen Beamtenverhältnis bei demselben Dienstherrn entlassen, soweit das Landesrecht keine abweichenden Regelungen trifft.§ 22 Abs. 3 Satz 1 BeamtStGAbsatz 4 Satz 1(4) Das Beamtenverhältnis auf Widerruf endet mit Ablauf des Tages der Ablegung oder dem endgültigen Nichtbestehen der für die Laufbahn vorgeschriebenen Prüfung, sofern durch Landesrecht nichts anderes bestimmt ist.§ 22 Abs. 4 Satz 1 BeamtStGAbsatz 5 Satz 1(5) Das Beamtenverhältnis auf Probe in einem Amt mit leitender Funktion endet mit Ablauf der Probezeit oder mit Versetzung zu einem anderen Dienstherrn.§ 22 Abs. 5 Satz 1 BeamtStG§ 23 Entlassung durch Verwaltungsakt
Absatz 1 Satz 1(1) 1Beamtinnen und Beamte sind zu entlassen, wenn sie§ 23 Abs. 1 Satz 1 BeamtStG1.den Diensteid oder ein an dessen Stelle vorgeschriebenes Gelöbnis verweigern,§ 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 BeamtStG2.nicht in den Ruhestand oder einstweiligen Ruhestand versetzt werden können, weil eine versorgungsrechtliche Wartezeit nicht erfüllt ist,§ 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 BeamtStG3.dauernd dienstunfähig sind und das Beamtenverhältnis nicht durch Versetzung in den Ruhestand endet,§ 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 BeamtStG4.die Entlassung in schriftlicher Form verlangen oder§ 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 BeamtStG5.nach Erreichen der Altersgrenze berufen worden sind.§ 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 BeamtStGAbsatz 2 Satz 1(2) Beamtinnen und Beamte können entlassen werden, wenn sie in Fällen des § 7 Abs. 2 die Eigenschaft als Deutsche oder Deutscher im Sinne des Artikels 116 des Grundgesetzes verlieren.§ 23 Abs. 2 Satz 1 BeamtStGAbsatz 3 Satz 1(3) 1Beamtinnen auf Probe und Beamte auf Probe können entlassen werden,§ 23 Abs. 3 Satz 1 BeamtStG1.wenn sie eine Handlung begehen, die im Beamtenverhältnis auf Lebenszeit mindestens eine Kürzung der Dienstbezüge zur Folge hätte,§ 23 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 BeamtStG2.wenn sie sich in der Probezeit nicht bewährt haben oder§ 23 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 BeamtStG3.wenn ihr Aufgabengebiet bei einer Behörde von der Auflösung dieser Behörde oder einer auf landesrechtlicher Vorschrift beruhenden wesentlichen Änderung des Aufbaus oder Verschmelzung dieser Behörde mit einer anderen oder von der Umbildung einer Körperschaft berührt wird und eine andere Verwendung nicht möglich ist.§ 23 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 BeamtStGAbsatz 4 Satz 1(4) 1Beamtinnen auf Widerruf und Beamte auf Widerruf können jederzeit entlassen werden.§ 23 Abs. 4 Satz 1 BeamtStG§ 24 Verlust der Beamtenrechte
ÜberschriftParagraf zeigen Absatz 1 Satz 1(1) 1Wenn eine Beamtin oder ein Beamter im ordentlichen Strafverfahren durch das Urteil eines deutschen Gerichts§ 24 Abs. 1 Satz 1 BeamtStG1.wegen einer vorsätzlichen Tat zu einer Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr oder§ 24 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 BeamtStG2.wegen einer vorsätzlichen Tat, die nach den Vorschriften über Friedensverrat, Hochverrat und Gefährdung des demokratischen Rechtsstaates, Landesverrat und Gefährdung der äußeren Sicherheit oder, soweit sich die Tat auf eine Diensthandlung im Hauptamt bezieht, Bestechlichkeit, strafbar ist, zu einer Freiheitsstrafe von mindestens sechs Monaten§ 24 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 BeamtStG verurteilt wird, endet das Beamtenverhältnis mit der Rechtskraft des Urteils.§ 24 Abs. 1 Satz 1 BeamtStGAbsatz 1 Satz 22Entsprechendes gilt, wenn die Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter aberkannt wird oder wenn die Beamtin oder der Beamte aufgrund einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts nach Artikel 18 des Grundgesetzes ein Grundrecht verwirkt hat.§ 24 Abs. 1 Satz 2 BeamtStGAbsatz 2 Satz 1(2) Wird eine Entscheidung, die den Verlust der Beamtenrechte zur Folge hat, in einem Wiederaufnahmeverfahren aufgehoben, gilt das Beamtenverhältnis als nicht unterbrochen.§ 24 Abs. 2 Satz 1 BeamtStG§ 25 Ruhestand wegen Erreichens der Altersgrenze
Satz 1Beamtinnen auf Lebenszeit und Beamte auf Lebenszeit treten nach Erreichen der Altersgrenze in den Ruhestand.§ 25 Satz 1 BeamtStG§ 26 Dienstunfähigkeit
Absatz 1 Satz 1(1) 1Beamtinnen auf Lebenszeit und Beamte auf Lebenszeit sind in den Ruhestand zu versetzen, wenn sie wegen ihres körperlichen Zustands oder aus gesundheitlichen Gründen zur Erfüllung ihrer Dienstpflichten dauernd unfähig (dienstunfähig) sind.§ 26 Abs. 1 Satz 1 BeamtStGAbsatz 1 Satz 44Für Gruppen von Beamtinnen und Beamten können besondere Voraussetzungen für die Dienstunfähigkeit durch Landesrecht geregelt werden.§ 26 Abs. 1 Satz 4 BeamtStGAbsatz 2 Satz 1(2) 1Eine anderweitige Verwendung ist möglich, wenn der Beamtin oder dem Beamten ein anderes Amt derselben oder einer anderen Laufbahn übertragen werden kann.§ 26 Abs. 2 Satz 1 BeamtStGAbsatz 2 Satz 33Beamtinnen und Beamte, die nicht die Befähigung für die andere Laufbahn besitzen, haben an Qualifizierungsmaßnahmen für den Erwerb der neuen Befähigung teilzunehmen.§ 26 Abs. 2 Satz 3 BeamtStGAbsatz 3 Satz 1(3) Zur Vermeidung der Versetzung in den Ruhestand kann der Beamtin oder dem Beamten unter Beibehaltung des übertragenen Amtes ohne Zustimmung auch eine geringerwertige Tätigkeit im Bereich desselben Dienstherrn übertragen werden, wenn eine anderweitige Verwendung nicht möglich ist und die Wahrnehmung der neuen Aufgabe unter Berücksichtigung der bisherigen Tätigkeit zumutbar ist.§ 26 Abs. 3 Satz 1 BeamtStG§ 27 Begrenzte Dienstfähigkeit
Absatz 1 Satz 1(1) Von der Versetzung in den Ruhestand wegen Dienstunfähigkeit soll abgesehen werden, wenn die Beamtin oder der Beamte unter Beibehaltung des übertragenen Amtes die Dienstpflichten noch während mindestens der Hälfte der regelmäßigen Arbeitszeit erfüllen kann (begrenzte Dienstfähigkeit).§ 27 Abs. 1 Satz 1 BeamtStGAbsatz 2 Satz 22Mit Zustimmung der Beamtin oder des Beamten ist auch eine Verwendung in einer nicht dem Amt entsprechenden Tätigkeit möglich.§ 27 Abs. 2 Satz 2 BeamtStG§ 28 Ruhestand bei Beamtenverhältnis auf Probe
ÜberschriftParagraf zeigen Absatz 1 Satz 1(1) Beamtinnen auf Probe und Beamte auf Probe sind in den Ruhestand zu versetzen, wenn sie infolge Krankheit, Verwundung oder sonstiger Beschädigung, die sie sich ohne grobes Verschulden bei Ausübung oder aus Veranlassung des Dienstes zugezogen haben, dienstunfähig geworden sind.§ 28 Abs. 1 Satz 1 BeamtStGAbsatz 2 Satz 1(2) Beamtinnen auf Probe und Beamte auf Probe können in den Ruhestand versetzt werden, wenn sie aus anderen Gründen dienstunfähig geworden sind.§ 28 Abs. 2 Satz 1 BeamtStG§ 29 Wiederherstellung der Dienstfähigkeit
Absatz 1 Satz 1(1) Wird nach der Versetzung in den Ruhestand wegen Dienstunfähigkeit die Dienstfähigkeit wiederhergestellt und beantragt die Ruhestandsbeamtin oder der Ruhestandsbeamte vor Ablauf einer Frist, deren Bestimmung dem Landesrecht vorbehalten bleibt, spätestens zehn Jahre nach der Versetzung in den Ruhestand, eine erneute Berufung in das Beamtenverhältnis, ist diesem Antrag zu entsprechen, falls nicht zwingende dienstliche Gründe entgegenstehen.§ 29 Abs. 1 Satz 1 BeamtStGAbsatz 2 Satz 1(2) 1Beamtinnen und Beamte, die wegen Dienstunfähigkeit in den Ruhestand versetzt worden sind, können erneut in das Beamtenverhältnis berufen werden, wenn im Dienstbereich des früheren Dienstherrn ein Amt mit mindestens demselben Grundgehalt übertragen werden soll und wenn zu erwarten ist, dass die gesundheitlichen Anforderungen des neuen Amtes erfüllt werden.§ 29 Abs. 2 Satz 1 BeamtStGAbsatz 2 Satz 22Beamtinnen und Beamte, die nicht die Befähigung für die andere Laufbahn besitzen, haben an Qualifizierungsmaßnahmen für den Erwerb der neuen Befähigung teilzunehmen.§ 29 Abs. 2 Satz 2 BeamtStGAbsatz 2 Satz 33Den wegen Dienstunfähigkeit in den Ruhestand versetzten Beamtinnen und Beamten kann unter Übertragung eines Amtes ihrer früheren Laufbahn nach Satz 1 auch eine geringerwertige Tätigkeit im Bereich desselben Dienstherrn übertragen werden, wenn eine anderweitige Verwendung nicht möglich ist und die Wahrnehmung der neuen Aufgabe unter Berücksichtigung ihrer früheren Tätigkeit zumutbar ist.§ 29 Abs. 2 Satz 3 BeamtStGAbsatz 3 Satz 1(3) Die erneute Berufung in ein Beamtenverhältnis ist auch in den Fällen der begrenzten Dienstfähigkeit möglich.§ 29 Abs. 3 Satz 1 BeamtStGAbsatz 4 Satz 1(4) Beamtinnen und Beamte, die wegen Dienstunfähigkeit in den Ruhestand versetzt worden sind, sind verpflichtet, sich geeigneten und zumutbaren Maßnahmen zur Wiederherstellung ihrer Dienstfähigkeit zu unterziehen; die zuständige Behörde kann ihnen entsprechende Weisungen erteilen.§ 29 Abs. 4 Satz 1 BeamtStGAbsatz 5 Satz 1(5) 1Die Dienstfähigkeit der Ruhestandsbeamtin oder des Ruhestandsbeamten kann nach Maßgabe des Landesrechts untersucht werden; sie oder er ist verpflichtet, sich nach Weisung der zuständigen Behörde ärztlich untersuchen zu lassen.§ 29 Abs. 5 Satz 1 BeamtStGAbsatz 5 Satz 22Die Ruhestandsbeamtin oder der Ruhestandsbeamte kann eine solche Untersuchung verlangen, wenn sie oder er einen Antrag nach Absatz 1 zu stellen beabsichtigt.§ 29 Abs. 5 Satz 2 BeamtStGAbsatz 6 Satz 1(6) Bei einer erneuten Berufung gilt das frühere Beamtenverhältnis als fortgesetzt.§ 29 Abs. 6 Satz 1 BeamtStG§ 30 Einstweiliger Ruhestand
Absatz 1 Satz 1(1) 1Beamtinnen auf Lebenszeit und Beamte auf Lebenszeit können jederzeit in den einstweiligen Ruhestand versetzt werden, wenn sie ein Amt bekleiden, bei dessen Ausübung sie in fortdauernder Übereinstimmung mit den grundsätzlichen politischen Ansichten und Zielen der Regierung stehen müssen.§ 30 Abs. 1 Satz 1 BeamtStGAbsatz 2 Satz 1(2) Beamtinnen und Beamte, die auf Probe ernannt sind und ein Amt im Sinne des Absatzes 1 bekleiden, können jederzeit entlassen werden.§ 30 Abs. 2 Satz 1 BeamtStGAbsatz 3 Satz 33Der einstweilige Ruhestand endet bei erneuter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit auch bei einem anderen Dienstherrn, wenn den Beamtinnen oder Beamten ein Amt verliehen wird, das derselben oder einer gleichwertigen Laufbahn angehört wie das frühere Amt und mit mindestens demselben Grundgehalt verbunden ist.§ 30 Abs. 3 Satz 3 BeamtStGAbsatz 4 Satz 1(4) Erreichen Beamtinnen und Beamte, die in den einstweiligen Ruhestand versetzt sind, die gesetzliche Altersgrenze, gelten sie mit diesem Zeitpunkt als dauernd in den Ruhestand versetzt.§ 30 Abs. 4 Satz 1 BeamtStG§ 31 Einstweiliger Ruhestand bei Umbildung und Auflösung von Behörden
Absatz 1 Satz 1(1) 1Bei der Auflösung einer Behörde oder bei einer auf landesrechtlicher Vorschrift beruhenden wesentlichen Änderung des Aufbaus oder bei Verschmelzung einer Behörde mit einer oder mehreren anderen kann eine Beamtin auf Lebenszeit oder ein Beamter auf Lebenszeit in den einstweiligen Ruhestand versetzt werden, wenn das übertragene Aufgabengebiet von der Auflösung oder Umbildung berührt wird und eine Versetzung nach Landesrecht nicht möglich ist.§ 31 Abs. 1 Satz 1 BeamtStGAbsatz 2 Satz 1(2) 1Die erneute Berufung der in den einstweiligen Ruhestand versetzten Beamtin oder des in den einstweiligen Ruhestand versetzten Beamten in ein Beamtenverhältnis ist vorzusehen, wenn ein der bisherigen Tätigkeit entsprechendes Amt zu besetzen ist, für das sie oder er geeignet ist.§ 31 Abs. 2 Satz 1 BeamtStG§ 33 Grundpflichten
Absatz 1 Satz 1(1) 1Beamtinnen und Beamte dienen dem ganzen Volk, nicht einer Partei.§ 33 Abs. 1 Satz 1 BeamtStGAbsatz 1 Satz 33Beamtinnen und Beamte müssen sich durch ihr gesamtes Verhalten zu der freiheitlichen demokratischen Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes bekennen und für deren Erhaltung eintreten.§ 33 Abs. 1 Satz 3 BeamtStGAbsatz 2 Satz 1(2) Beamtinnen und Beamte haben bei politischer Betätigung diejenige Mäßigung und Zurückhaltung zu wahren, die sich aus ihrer Stellung gegenüber der Allgemeinheit und aus der Rücksicht auf die Pflichten ihres Amtes ergibt.§ 33 Abs. 2 Satz 1 BeamtStG§ 34 Wahrnehmung der Aufgaben, Verhalten
Satz 11Beamtinnen und Beamte haben sich mit vollem persönlichem Einsatz ihrem Beruf zu widmen.§ 34 Satz 1 BeamtStG§ 35 Weisungsgebundenheit
Satz 11Beamtinnen und Beamte haben ihre Vorgesetzten zu beraten und zu unterstützen.§ 35 Satz 1 BeamtStGSatz 33Dies gilt nicht, soweit die Beamtinnen und Beamten nach besonderen gesetzlichen Vorschriften an Weisungen nicht gebunden und nur dem Gesetz unterworfen sind.§ 35 Satz 3 BeamtStG§ 36 Verantwortung für die Rechtmäßigkeit
Absatz 1 Satz 1(1) Beamtinnen und Beamte tragen für die Rechtmäßigkeit ihrer dienstlichen Handlungen die volle persönliche Verantwortung.§ 36 Abs. 1 Satz 1 BeamtStGAbsatz 2 Satz 1(2) 1Bedenken gegen die Rechtmäßigkeit dienstlicher Anordnungen haben Beamtinnen und Beamte unverzüglich auf dem Dienstweg geltend zu machen.§ 36 Abs. 2 Satz 1 BeamtStGAbsatz 2 Satz 33Wird die Anordnung bestätigt, müssen die Beamtinnen und Beamten sie ausführen und sind von der eigenen Verantwortung befreit.§ 36 Abs. 2 Satz 3 BeamtStGAbsatz 2 Satz 44Dies gilt nicht, wenn das aufgetragene Verhalten die Würde des Menschen verletzt oder strafbar oder ordnungswidrig ist und die Strafbarkeit oder Ordnungswidrigkeit für die Beamtinnen oder Beamten erkennbar ist.§ 36 Abs. 2 Satz 4 BeamtStGAbsatz 3 Satz 1(3) Wird von den Beamtinnen oder Beamten die sofortige Ausführung der Anordnung verlangt, weil Gefahr im Verzug besteht und die Entscheidung der oder des höheren Vorgesetzten nicht rechtzeitig herbeigeführt werden kann, gilt Absatz 2 Satz 3 und 4 entsprechend.§ 36 Abs. 3 Satz 1 BeamtStG§ 37 Verschwiegenheitspflicht
Absatz 1 Satz 1(1) 1Beamtinnen und Beamte haben über die ihnen bei oder bei Gelegenheit ihrer amtlichen Tätigkeit bekannt gewordenen dienstlichen Angelegenheiten Verschwiegenheit zu bewahren.§ 37 Abs. 1 Satz 1 BeamtStGAbsatz 1 Satz 22Dies gilt auch über den Bereich eines Dienstherrn hinaus sowie nach Beendigung des Beamtenverhältnisses.§ 37 Abs. 1 Satz 2 BeamtStGAbsatz 3 Satz 1(3) 1Beamtinnen und Beamte dürfen ohne Genehmigung über Angelegenheiten, für die Absatz 1 gilt, weder vor Gericht noch außergerichtlich aussagen oder Erklärungen abgeben.§ 37 Abs. 3 Satz 1 BeamtStGAbsatz 3 Satz 22Die Genehmigung erteilt der Dienstherr oder, wenn das Beamtenverhältnis beendet ist, der letzte Dienstherr.§ 37 Abs. 3 Satz 2 BeamtStGAbsatz 5 Satz 1(5) 1Sind Beamtinnen oder Beamte Partei oder Beschuldigte in einem gerichtlichen Verfahren oder soll ihr Vorbringen der Wahrnehmung ihrer berechtigten Interessen dienen, darf die Genehmigung auch dann, wenn die Voraussetzungen des Absatzes 4 Satz 1 erfüllt sind, nur versagt werden, wenn die dienstlichen Rücksichten dies unabweisbar erfordern.§ 37 Abs. 5 Satz 1 BeamtStGAbsatz 5 Satz 22Wird sie versagt, ist Beamtinnen oder Beamten der Schutz zu gewähren, den die dienstlichen Rücksichten zulassen.§ 37 Abs. 5 Satz 2 BeamtStGAbsatz 6 Satz 1(6) 1Beamtinnen und Beamte haben, auch nach Beendigung des Beamtenverhältnisses, auf Verlangen des Dienstherrn oder des letzten Dienstherrn amtliche Schriftstücke, Zeichnungen, bildliche Darstellungen sowie Aufzeichnungen jeder Art über dienstliche Vorgänge, auch soweit es sich um Wiedergaben handelt, herauszugeben.§ 37 Abs. 6 Satz 1 BeamtStG§ 38 Diensteid
Absatz 1 Satz 1(1) 1Beamtinnen und Beamte haben einen Diensteid zu leisten.§ 38 Abs. 1 Satz 1 BeamtStGAbsatz 2 Satz 1(2) In den Fällen, in denen Beamtinnen und Beamte erklären, dass sie aus Glaubens- oder Gewissensgründen den Eid nicht leisten wollen, kann für diese an Stelle des Eides ein Gelöbnis zugelassen werden.§ 38 Abs. 2 Satz 1 BeamtStG§ 39 Verbot der Führung der Dienstgeschäfte
Satz 11Beamtinnen und Beamten kann aus zwingenden dienstlichen Gründen die Führung der Dienstgeschäfte verboten werden.§ 39 Satz 1 BeamtStGSatz 22Das Verbot erlischt, wenn nicht bis zum Ablauf von drei Monaten gegen die Beamtin oder den Beamten ein Disziplinarverfahren oder ein sonstiges auf Rücknahme der Ernennung oder auf Beendigung des Beamtenverhältnisses gerichtetes Verfahren eingeleitet worden ist.§ 39 Satz 2 BeamtStG§ 41 Tätigkeit nach Beendigung des Beamtenverhältnisses
ÜberschriftParagraf zeigen Satz 11Ruhestandsbeamtinnen und Ruhestandsbeamte sowie frühere Beamtinnen mit Versorgungsbezügen und frühere Beamte mit Versorgungsbezügen haben die Ausübung einer Erwerbstätigkeit oder sonstigen Beschäftigung außerhalb des öffentlichen Dienstes, die mit der dienstlichen Tätigkeit innerhalb eines Zeitraums, dessen Bestimmung dem Landesrecht vorbehalten bleibt, im Zusammenhang steht und durch die dienstliche Interessen beeinträchtigt werden können, anzuzeigen.§ 41 Satz 1 BeamtStGSatz 33Das Verbot endet spätestens mit Ablauf von fünf Jahren nach Beendigung des Beamtenverhältnisses.§ 41 Satz 3 BeamtStG§ 42 Verbot der Annahme von Belohnungen, Geschenken und sonstigen Vorteilen
Absatz 1 Satz 1(1) 1Beamtinnen und Beamte dürfen, auch nach Beendigung des Beamtenverhältnisses, keine Belohnungen, Geschenke oder sonstigen Vorteile für sich oder eine dritte Person in Bezug auf ihr Amt fordern, sich versprechen lassen oder annehmen.§ 42 Abs. 1 Satz 1 BeamtStG§ 44 Erholungsurlaub
Satz 1Beamtinnen und Beamten steht jährlicher Erholungsurlaub unter Fortgewährung der Bezüge zu.§ 44 Satz 1 BeamtStG§ 45 Fürsorge
Satz 11Der Dienstherr hat im Rahmen des Dienst- und Treueverhältnisses für das Wohl der Beamtinnen und Beamten und ihrer Familien, auch für die Zeit nach Beendigung des Beamtenverhältnisses, zu sorgen.§ 45 Satz 1 BeamtStGSatz 22Er schützt die Beamtinnen und Beamten bei ihrer amtlichen Tätigkeit und in ihrer Stellung.§ 45 Satz 2 BeamtStG§ 47 Nichterfüllung von Pflichten
Absatz 1 Satz 1(1) 1Beamtinnen und Beamte begehen ein Dienstvergehen, wenn sie schuldhaft die ihnen obliegenden Pflichten verletzen.§ 47 Abs. 1 Satz 1 BeamtStGAbsatz 2 Satz 1(2) 1Bei Ruhestandsbeamtinnen und Ruhestandsbeamten oder früheren Beamtinnen mit Versorgungsbezügen und früheren Beamten mit Versorgungsbezügen gilt es als Dienstvergehen, wenn sie sich gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes betätigen oder an Bestrebungen teilnehmen, die darauf abzielen, den Bestand oder die Sicherheit der Bundesrepublik zu beeinträchtigen, oder wenn sie schuldhaft gegen die in den §§ 37, 41 und 42 bestimmten Pflichten verstoßen.§ 47 Abs. 2 Satz 1 BeamtStGAbsatz 2 Satz 22Bei sonstigen früheren Beamtinnen und früheren Beamten gilt es als Dienstvergehen, wenn sie schuldhaft gegen die in den §§ 37, 41 und 42 bestimmten Pflichten verstoßen.§ 47 Abs. 2 Satz 2 BeamtStGAbsatz 2 Satz 33Für Beamtinnen und Beamte nach den Sätzen 1 und 2 können durch Landesrecht weitere Handlungen festgelegt werden, die als Dienstvergehen gelten.§ 47 Abs. 2 Satz 3 BeamtStG§ 48 Pflicht zum Schadensersatz
Satz 11Beamtinnen und Beamte, die vorsätzlich oder grob fahrlässig die ihnen obliegenden Pflichten verletzen, haben dem Dienstherrn, dessen Aufgaben sie wahrgenommen haben, den daraus entstehenden Schaden zu ersetzen.§ 48 Satz 1 BeamtStGSatz 22Haben mehrere Beamtinnen oder Beamte gemeinsam den Schaden verursacht, haften sie als Gesamtschuldner.§ 48 Satz 2 BeamtStG§ 49 Absatz 1 Satz 1(1) 1Das Gericht, die Strafverfolgungs- oder die Strafvollstreckungsbehörde hat in Strafverfahren gegen Beamtinnen und Beamte zur Sicherstellung der erforderlichen dienstrechtlichen Maßnahmen im Fall der Erhebung der öffentlichen Klage§ 49 Abs. 1 Satz 1 BeamtStG1.die Anklageschrift oder eine an ihre Stelle tretende Antragsschrift,§ 49 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 BeamtStG2.den Antrag auf Erlass eines Strafbefehls und§ 49 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 BeamtStG3.die einen Rechtszug abschließende Entscheidung mit Begründung§ 49 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 BeamtStG zu übermitteln.§ 49 Abs. 1 Satz 1 BeamtStGAbsatz 4 Satz 1(4) 1Sonstige Tatsachen, die in einem Strafverfahren bekannt werden, dürfen mitgeteilt werden, wenn ihre Kenntnis aufgrund besonderer Umstände des Einzelfalls für dienstrechtliche Maßnahmen gegen eine Beamtin oder einen Beamten erforderlich ist und soweit nicht für die übermittelnde Stelle erkennbar ist, dass schutzwürdige Interessen der Beamtin oder des Beamten an dem Ausschluss der Übermittlung überwiegen.§ 49 Abs. 4 Satz 1 BeamtStG§ 50 Personalakte
Satz 11Für jede Beamtin und jeden Beamten ist eine Personalakte zu führen.§ 50 Satz 1 BeamtStGSatz 22Zur Personalakte gehören alle Unterlagen, die die Beamtin oder den Beamten betreffen, soweit sie mit dem Dienstverhältnis in einem unmittelbaren inneren Zusammenhang stehen (Personalaktendaten).§ 50 Satz 2 BeamtStGSatz 44Personalaktendaten dürfen nur für Zwecke der Personalverwaltung oder Personalwirtschaft verwendet werden, es sei denn, die Beamtin oder der Beamte willigt in die anderweitige Verwendung ein.§ 50 Satz 4 BeamtStG§ 51 Personalvertretung
Satz 1Die Bildung von Personalvertretungen zum Zweck der vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen der Behördenleitung und dem Personal ist unter Einbeziehung der Beamtinnen und Beamten zu gewährleisten.§ 51 Satz 1 BeamtStG§ 52 Mitgliedschaft in Gewerkschaften und Berufsverbänden
Satz 11Beamtinnen und Beamte haben das Recht, sich in Gewerkschaften oder Berufsverbänden zusammenzuschließen.§ 52 Satz 1 BeamtStG§ 53 Beteiligung der Spitzenorganisationen
Satz 11Bei der Vorbereitung gesetzlicher Regelungen der beamtenrechtlichen Verhältnisse durch die obersten Landesbehörden sind die Spitzenorganisationen der zuständigen Gewerkschaften und Berufsverbände zu beteiligen.§ 53 Satz 1 BeamtStG§ 54 Verwaltungsrechtsweg
Absatz 1 Satz 1(1) Für alle Klagen der Beamtinnen, Beamten, Ruhestandsbeamtinnen, Ruhestandsbeamten, früheren Beamtinnen, früheren Beamten und der Hinterbliebenen aus dem Beamtenverhältnis sowie für Klagen des Dienstherrn ist der Verwaltungsrechtsweg gegeben.§ 54 Abs. 1 Satz 1 BeamtStG§ 56 Dienstleistung im Verteidigungsfall
Absatz 1 Satz 1(1) Beamtinnen und Beamte können für Zwecke der Verteidigung auch ohne ihre Zustimmung zu einem anderen Dienstherrn abgeordnet oder zur Dienstleistung bei über- oder zwischenstaatlichen zivilen Dienststellen verpflichtet werden.§ 56 Abs. 1 Satz 1 BeamtStGAbsatz 2 Satz 1(2) 1Beamtinnen und Beamten können für Zwecke der Verteidigung auch Aufgaben übertragen werden, die nicht ihrem Amt oder ihrer Laufbahnbefähigung entsprechen, sofern ihnen die Übernahme nach ihrer Vor- und Ausbildung und im Hinblick auf die Ausnahmesituation zumutbar ist.§ 56 Abs. 2 Satz 1 BeamtStGAbsatz 3 Satz 1(3) Beamtinnen und Beamte haben bei der Erfüllung der ihnen für Zwecke der Verteidigung übertragenen Aufgaben Gefahren und Erschwernisse auf sich zu nehmen, soweit diese ihnen nach den Umständen und den persönlichen Verhältnissen zugemutet werden können.§ 56 Abs. 3 Satz 1 BeamtStGAbsatz 4 Satz 1(4) Beamtinnen und Beamte sind bei einer Verlegung der Behörde oder Dienststelle auch in das Ausland zur Dienstleistung am neuen Dienstort verpflichtet.§ 56 Abs. 4 Satz 1 BeamtStG§ 57 Aufschub der Entlassung und des Ruhestands
Satz 11Die Entlassung der Beamtinnen und Beamten auf ihren Antrag kann für Zwecke der Verteidigung hinausgeschoben werden, wenn dies im öffentlichen Interesse erforderlich ist und der Personalbedarf der öffentlichen Verwaltung im Bereich ihres Dienstherrn auf freiwilliger Grundlage nicht gedeckt werden kann.§ 57 Satz 1 BeamtStGSatz 22Satz 1 gilt entsprechend für den Ablauf der Amtszeit bei Beamtenverhältnissen auf Zeit.§ 57 Satz 2 BeamtStGSatz 33Der Eintritt der Beamtinnen und Beamten in den Ruhestand nach Erreichen der Altersgrenze und die vorzeitige Versetzung in den Ruhestand auf Antrag ohne Nachweis der Dienstunfähigkeit können unter den Voraussetzungen des Satzes 1 bis zum Ende des Monats hinausgeschoben werden, in dem die für Bundesbeamtinnen und Bundesbeamte geltende Regelaltersgrenze erreicht wird.§ 57 Satz 3 BeamtStG§ 58 Erneute Berufung von Ruhestandsbeamtinnen und Ruhestandsbeamten
ÜberschriftParagraf zeigen Satz 11Ruhestandsbeamtinnen und Ruhestandsbeamte, die die für Bundesbeamtinnen und Bundesbeamte geltende Regelaltersgrenze noch nicht erreicht haben, können für Zwecke der Verteidigung erneut in ein Beamtenverhältnis berufen werden, wenn dies im öffentlichen Interesse erforderlich ist und der Personalbedarf der öffentlichen Verwaltung im Bereich ihres bisherigen Dienstherrn auf freiwilliger Grundlage nicht gedeckt werden kann.§ 58 Satz 1 BeamtStGSatz 22Das Beamtenverhältnis endet, wenn es nicht vorher beendet wird, mit dem Ende des Monats, in dem die für Bundesbeamtinnen und Bundesbeamte geltende Regelaltersgrenze erreicht wird.§ 58 Satz 2 BeamtStG§ 59 Verpflichtung zur Gemeinschaftsunterkunft und Mehrarbeit
Absatz 1 Satz 1(1) Wenn dienstliche Gründe es erfordern, können Beamtinnen und Beamte für Zwecke der Verteidigung verpflichtet werden, vorübergehend in einer Gemeinschaftsunterkunft zu wohnen und an einer Gemeinschaftsverpflegung teilzunehmen.§ 59 Abs. 1 Satz 1 BeamtStGAbsatz 2 Satz 1(2) 1Beamtinnen und Beamte sind verpflichtet, für Zwecke der Verteidigung über die regelmäßige Arbeitszeit hinaus ohne besondere Vergütung Dienst zu tun.§ 59 Abs. 2 Satz 1 BeamtStG§ 60 Verwendungen im Ausland
Absatz 1 Satz 1(1) 1Beamtinnen und Beamte, die zur Wahrnehmung des ihnen übertragenen Amtes im Ausland oder außerhalb des Deutschen Hoheitsgebiets auf Schiffen oder in Luftfahrzeugen verwendet werden und dabei wegen vom Inland wesentlich abweichender Verhältnisse erhöhten Gefahren ausgesetzt sind, können aus dienstlichen Gründen verpflichtet werden,§ 60 Abs. 1 Satz 1 BeamtStG1.vorübergehend in einer Gemeinschaftsunterkunft zu wohnen und an einer Gemeinschaftsverpflegung teilzunehmen,§ 60 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 BeamtStG2.Schutzkleidung zu tragen,§ 60 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 BeamtStG3.Dienstkleidung zu tragen und§ 60 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 BeamtStG4.über die regelmäßige Arbeitszeit hinaus ohne besondere Vergütung Dienst zu tun.§ 60 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 BeamtStGAbsatz 2 Satz 1(2) Sind nach Absatz 1 verwendete Beamtinnen und Beamte zum Zeitpunkt des vorgesehenen Eintritts in den Ruhestand nach den §§ 25 und 26 oder des vorgesehenen Ablaufs ihrer Amtszeit wegen Verschleppung, Gefangenschaft oder aus sonstigen mit dem Dienst zusammenhängenden Gründen, die sie nicht zu vertreten haben, dem Einflussbereich des Dienstherrn entzogen, verlängert sich das Dienstverhältnis bis zum Ablauf des auf die Beendigung dieses Zustands folgenden Monats.§ 60 Abs. 2 Satz 1 BeamtStG§ 63 Inkrafttreten, Außerkrafttreten
Absatz 1 Satz 22Gleichzeitig treten die §§ 25 und 26 Abs. 3 sowie die §§ 56 bis 56f des Beamtenrechtsrahmengesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 31. März 1999 (BGBl. I S 654), das zuletzt durch Artikel 2 Abs. 1 des Gesetzes vom 5. Dezember 2006 (BGBl. I S. 2748) geändert worden ist, außer Kraft.§ 63 Abs. 1 Satz 2 BeamtStGAbsatz 2 Satz 11(2) § 62 Abs. 13 und 14 tritt für Bundesbeamtinnen und Bundesbeamte am 12. Februar 2009 in Kraft.§ 63 Abs. 2 Satz 1 BeamtStGAbsatz 3 Satz 22Gleichzeitig tritt das Beamtenrechtsrahmengesetz mit Ausnahme von Kapitel II und § 135 außer Kraft.§ 63 Abs. 3 Satz 2 BeamtStGAbsatz 4 Satz 22In den Ländern, die davon Gebrauch machen, ist § 8 des Beamtenrechtsrahmengesetzes nicht anzuwenden.§ 63 Abs. 4 Satz 2 BeamtStG

References: § 3
 § 3
 § 3
 § 3
 § 7
 § 8
 § 7
 § 7
 § 7
 § 16
 § 16
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 § 16
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 § 7
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 § 62
 § 135
 § 8