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Timestamp: 2020-03-31 03:18:35+00:00

Document:
Welches Datum für den Rentenbeginn? | Erwerbslosenforum Deutschland
Welches Datum für den Rentenbeginn? (1 Betrachter)
datum rentenbeginn
Kurz gefasste Vorgeschichte:
- AU ununterbrochen seit 09/2010 bis laufend
- Krankengeld bis 01/2012, Ausgesteuert
- Alg 1 ab 02/2012 bis 09/2012
- Alg 2 ab 10/2012
1. Med. Rehaantrag 04/2011, bewilligt, und in 08-09/2011 für 5 Wochen Reha angetreten
Keine nennhafte Besserung des Gesundheitszustandes
2. Med. Rehaantrag 03/2012, abgelehnt, Widerspruch, 2. Gutachter erstellt ein Gutachten, welches zu 100% dem ersten Gutachten widerspricht, gut für mich...
Zwischenzeitlich 6 Wochen in einer Psychosomatischen Klinik, keine nennhafte Besserung, weiterhin AU entlassen
EM-Rentenantrag in 08/2012 gestellt
Heute nun kam ein DRV-Schreiben:
" ... nach Vorschrift des § 116 Abs. 2 SGB VI gilt ein Antrag auf Leistungen zur med. Reha als Rentenantrag, wenn diese Leistung nicht erfolgreich gewesen sind (Rentenantragsfiktion)..."
"... Ihre Erwerbsfähigkeit ist nach unserer Feststellung bereits eingeschränkt...auf Zeit/...voll ...seit 09/2010
Unter Berücksichtigung Ihres Erstantrages auf med. Reha in 04/2011 ergibt sich daher ein Anspruch auf Rente wegen Erwerbsminderung mit dem Beginn 04/2011.
Nach den gesetzl. Bestimmungen können Sie jedoch auch Ihren 2. Antrag auf med. Reha, gestellt in 03/2012, als maßgeblichen Antrag bestimmen, in diesem Fall ergäbe sich ein Rentenbeginn ab 03/2012..."
Da ich von 10/2010 bis 01/2012 Krankengeld bezogen habe... würde es doch Sinn machen, das Datum des 2. Rehaantrages (03/2012) als Rentenantragsdatum zu wählen, oder sehe ich das falsch?
Nach meinen Erkenntnissen aus der Renteninformation ist die volle EM-Rente etwas niedriger als das Alg 1 gewesen und auch als Alg 2 inkl. KdU und Mehrbedarf.
Danke vorab für neue Meinungen.
Ein früheres Renteneintrittsdatum würde für mich nur Sinn machen, wenn ich da noch eine Nachzahlung erwarten könnte.
Danke @ gelibeh
dann werd ich jetzt schon mal den Wohngeldantrag in Angriff nehmen...
LG aus dem kalten aber sonnigen Hamburg.
Jo, ist Popo-Kalt draußen. War schon warm eingemummelt einkaufen. Ist aber schönes Wetter, wenn man warm genug angezogen ist.
Hallo DJL,
würde ich auch so sehen, da wird deine KK aber ganz traurig sein, weil sie NICHTS erstattet bekommt...
Dann hast du wohl in keinem der beiden Fälle mit einer Nachzahlung zu rechnen, weil die Beträge der "Vorleister" höher waren, als deine wahrscheinliche EM-Rente, die Angabe in der Renten-Information passt meist ganz gut als Anhaltspunkt.
Hat man dir denn schon was geschrieben, ob es eine Befristung der Rente geben wird, da wäre natürlich auch der spätere Zeitpunkt besser, sonst ist ja ein größerer Teil der Renten-Zeit für dich bereits abgelaufen und du hättest NICHTS davon.
So läuft es z.B. bei mir gerade, habe am Gericht zwar nun (1. Zahlung ab September 12) die EM-Rente erhalten, aber für 2 Jahre rückwirkend, befristet bis Sommer 2013, bedingt durch die lange Verfahrensdauer...
Ergab in meinem Falle zwar auch noch eine nette Nachzahlung, aber mir wäre die EM-Renten-Zeit (länger in die Zukunft) lieber gewesen...kann mich ja schlecht "rückwirkend erholen" ...
Laut diesem DRV-Schreiben "... auf Zeit...", also in der Tat befristet.
Was mir aber noch so durch den Kopf geht:
Wenn die Agentur für Arbeit nun das Alg 1 für den Zeitraum 03-09/2012 von der DRV erstattet bekommt... hätte ich dann für diesen Zeitraum später einen erneuten Alg 1 Anspruch?
LG aus dem trüben HH
Nach Erwerbsminderungsrente besteht häufig Anspruch auf Arbeitslosengeld I
AW: Es geht auch anders...
Einen schneeflocken schönen Nachmittag
nach meinem letzten Posting hier... kam 4 Wochen später (also jetzt) der Bescheid auf volle EM-Rente befristet bis zum 31.12.2013.
Also... positives Denken allen anderen, die sich noch im Schwebezustand befinden
Dennoch noch einmal eine Frage, weil widersprüchliche Beiträge hier im Forum :
EM-Rente rückwirkend ab 01.03.12:
Es erfolgt Abrechnung mit Alg 1 für die Monate 03-09.2012
Es erfolgt Abrechnung mit Alg 2 für die Monate 10-12.2012
Rückwirkender Wohngeld-Anspruch ab 03.2012?
Wie erwähnt, so lese ich hier im Forum widersprüchliche Aussagen...
- Wenn kein rückwirkender Wohngeld-Anspruch, dann "normaler" Antrag auf Wohngeld ab 01.2013.
- Wenn doch rückwirkender Anspruch... ich kann doch dann nicht für 10 Monate rückwirkend sagen wir mal 800,00 € (= 10 Mon. x 80,00 €) Wohngeld erstattet bekommen... oder doch?
Weil... hätte ich die EM-Rente bereits in 03.2012 ausbezahlt bekommen, hätte ich Wohngeld beantragt... so aber war das Alg 1 für Wohngeld zu hoch, und später kam dann Alg 2
Wo ist mein Denkfehler *grübelz*
LG, DJL.
Hallo DJL-HH,
Auf JEDEN Fall erst mal Wohngeld-Antrag stellen ab 01/13, falls es rückwirkende Ansprüche geben sollte, musst du das ohnehin direkt bei deiner Wohngeldstelle klären.
WENN es so wäre, wird das natürlich nachgezahlt, warum nicht ...sonst wäre diese rückwirkende Bewilligung ja völlig überflüssig, ABER Achtung ...
denn HIER ist dein Denkfehler, du schreibst, dass dein ALGI für einen Anspruch auf Wohngeld zu hoch gewesen ist, das bleibt auch "rückwirkend" so, du brauchst ja den Differenz-Betrag nicht (aus deiner Rente) erstatten, hast diese höheren Zahlungen aber in dieser Zeit trotzdem erhalten.
Also verbleibt NUR die Zeit im ALG II für eine (eventuelle) Rückwirkung des Wohngeld-Antrages, das solltest du mit den entsprechenden Leistungs-Bescheiden und auch der Info zur Erstattung von der DRV (für das JC !!!) bei der Wohngeldstelle prüfen lassen.
Denn eigentlich dürfen nicht die vollen KdU zurückgefordert werden, (eben wegen der Wohngeld-Problematik), die JC halten sich aber oft nicht daran, unseres hat einfach behauptet sie könnten ALLES (von der DRV) zurückverlangen, was mir/uns je gezahlt wurde.
Wozu es dann diese Begrenzung bei Erstattung von KdU überhaupt gibt, wird nun (bei uns) das SG klären müssen.
DJL-HH meinte:
Das geht mir auch durch den Kopf. Ist das nicht eine Lücke in unseren Gesetzen????
Wenn ich jetzt meine Rente bekomme und mein Kranken- bzw. Arbeitslosengeld durch die Rentennachzahlung zurückzahle (oder auch nur einen Teil davon), dann müsste ich doch für den besagten Teil einen neuen Anspruch haben.
Beispiel: Ich zahle mit meiner Rentennachzahlung die Hälfte des gesamten Krankengeldes zurück. Dann müsste ich doch für diesen Teil einen neuen Anspruch haben, da ich ja im Endeffekt nicht die komplette Krankengeldzahlung erhalten haben.
Wenn du Zweifel hast, solltest du einen Versicherungsältesten befragen. Die haben viel Ahnung sind aber nur ehrenamtlich im Geschäft. Wenn es aber um so etwas wie Rente geht und man schwerwiegende Zweifel hat, ist ein Fachanwalt für das Rentenrecht unumgänglich. Kein Mensch hier hat deine Rententabelle vor Augen und ob die richtig ist, weiß noch auch keiner. Ich rate dir zum Versicherungsältesten, weil dies ihr tägliches Geschäft ist. Ein Anwalt für Rentenrecht macht meist das komplette Sozialrecht, damit er leben kann und ob er wirklich Ahnung hat?? Jedenfalls musst du für ihn löhnen. Wenn dir der Versicherungsälteste einen wenig vertrauenswürdigen Eindruck macht , kannst du die Bezahlversion immer noch wählen.
Laut diesem DRV-Schreiben "... auf Zeit...", also in der Tat befristet. (...)
was interessant wäre ist der Wortlaut in der Begründung. Gleich zu Beginn steht: "Ihre Rente wegen voller Erwerbsminderung". Steht dann im Anschluss ohne Einschränkung für den allgemeinen Arbeitsmarkt gültig, oder etwa " ... weil die volle Erwerbsminderung nicht ausschließlich auf Ihrem Gesundheitszustand, sondern auch auf den Verhältnissen des Arbeitsmarktes beruht".
Perspektivisch ein nicht unerheblicher Unterschied.
N'abends
Dankä @ Doppeloma...
wußte doch, da war irgendwo ein Denkfehler, nur eben wo...
und @ manusch:
Habe Freitag diesen dicken "Erstpacken" erhalten, inkl. Rentenbescheid, Berechnung der Monatsrente, Versicherungsverlauf, Entgeltpunkte für Beitragszeiten, Darstellung Hinzuverdienstgrenzen und ganz am Ende Ausweis Rentner.
Gleich zu Beginn steht: "Ihre Rente wegen voller Erwerbsminderung". Steht dann im Anschluss ohne Einschränkung für den allgemeinen Arbeitsmarkt gültig, oder etwa " ... weil die volle Erwerbsminderung nicht ausschließlich auf Ihrem Gesundheitszustand, sondern auch auf den Verhältnissen des Arbeitsmarktes beruht".
Jepp, auf der 2. Seite steht: "... Sie haben Anspruch auf Rente wegen voller Erwerbsminderung auf Zeit. Der Rentenanspruch ist zeitlich begrenzt, weil es nach den medizinischen Untersuchungsbefunden nicht unwahrscheinlich ist, dass die volle Erwerbsminderung behoben werden kann..."
Ist also keine "Arbeitsmarktrente"
Das könnte der TE z.B. dem Ergebnis des Reha-Berichtes entnehmen, ob da die volle EM (allgemeiner Arbeitsmarkt UNTER 3 Stunden) bereits bestätigt wurde oder nur die Teilweise EM mit 3 - unter 6 Stunden, danach wird vermutlich auch der endgültige Bescheid entsprechend "gestaltet" sein.
Möglicherweise, aber auch die volle EM-Rente (ohne Arbeitsmarkt-Bezug) wird überwiegend erst mal zeitlich befristet bewilligt.
Welche Unterschiede siehst du da sonst noch ???
Wenn TE zusätzlich Wohngeld beantragen und damit auskommen kann, dann steht ja die Frage eines anderen Sozial-Leistungs-Trägers (SGB II /SGB XII) im Moment nicht im Raum ...
Das zweite Gutachten war dann absolut eindeutig:
Unter 3 Stunden sowohl für die letzte berufliche Tätigkeit als auch für den allg. Arbeitsmarkt.
Wird eine Transferleistung beantragt, sind der Antragsteller und seine Bedarfsgemeinschaft vom Wohngeld ausgeschlossen. Wird nun der Transferleistungsantrag abschlägig beschieden, kann rückwirkend zum Ersten des Monats, von dem ab die Transferleistung abgelehnt worden ist, Wohngeld beantragt werden (Antragsfrist: vor Ablauf des auf die Kenntnis der Ablehnung folgenden Kalendermonats).
Deshalb schrieb ich @Doppeloma auch perspektivisch. Wenn es inklusive Wohngeld reicht ist's ja gut. Wie wir beide ja wissen, gibt es bei voller Erwerbsminderung ohne Arbeitsmarktpassus kein SGB II ... für den Fall, dass finanziell aufgestockt werden muss.
Hallo aidafan301,
Nicht so ganz, denn das ist durchaus gesetzlich (größtenteils) geregelt.
Für einen Anspruch auf Krankengeld muss VORHER (bei Beginn der AU) ein Versicherungspflicht-Verhältnis mit Beitragszahlungen speziell für Krankengeld bestehen, das regelt der Rechtskreis für die Krankenkassen (SGB V).
Aus einer EM-Rente hat die KK zwar einen Erstattungs-Anspruch an die DRV (wenn sich das "überschneidet", bei rückwirkender Bewilligung der Rente), weil ja eigentlich die Rente hätte fließen müssen (statt Krankengeld), aber aus einer EM-Rente entsteht KEIN neuer Anspruch auf Krankengeldzahlung.
Es wird zwar K-Versicherung (für Arzt /Behandlungen/Medis) gezahlt aus der EM-Rente, aber kein Beitrag für Krankengeld, der würde nur aus Arbeitseinkommen oder "normalem" ALGI-Bezug kommen können (also auch nicht aus ALGI nach einer Aussteuerung !!!).
Irgendwelche "Restansprüche" gibt es lt. SGB V auf Krankengeld nicht, es ist immer nur das aktuelle Versicherungsverhältnis bei Beginn einer AU maßgeblich, ein Rentner (welcher auch immer) hat keinen Anspruch (mehr) auf Krankengeld.
So wird auch die Zahlung von Krankengeld SOFORT eingestellt, wenn eine Rente bewilligt wird, da bekommt man auch nicht weiter KG bis zur Aussteuerung, diesen Rechtsanspruch gibt es nicht.
Es sei denn der Rentner verdient sich versicherungspflichtig was dazu, dann ergibt sich dieser Anspruch aber aus der beruflichen Tätigkeit und nicht aus der Rente.
Etwas anders ist das beim ALGI geregelt, denn sofern man direkt bis zur Bewilligung der EM-Rente noch ALGI bezogen hat, verbleibt der Restanspruch für die Zeit nach Ablauf einer Zeitrente, es werden dann sogar weitere Beiträge an die AfA gezahlt, aus der EM-Rente.
So entsteht erneut ein Anspruch auf ALGI (gemäß Nahtlosigkeit § 145 SGB III) für den Fall, dass eine Zeitrente nicht mehr (oder nicht rechtzeitig) verlängert wird.
Sobald man aber ALG II in Anspruch nehmen mußte (vor Bewilligung der EM-Rente) entfällt auch dieser Anspruch komplett, unabhängig davon, ob die AfA noch was erstattet bekam oder nicht.
So ist es z.B. auch bei mir, die AfA bekam aus meiner Renten-Nachzahlung noch 3,5 Monate erstattet von der DRV, allerdings war ich zuletzt schon fast 2 Jahre von ALG II abhängig, müßte also (theoretisch) wieder dort hin, wenn meine (VOLLE) Zeitrente nicht verlängert wird.
Mir wurde allerdings die Teil-EM-Rente bereits (separater Bescheid!!!) ohne Befristung bewilligt, daher würde ich dort nicht mehr hingehen (müssen) und zusammen mit meinem Männe, über Wohngeld "überbrücken" können, bis zu meiner Altersrente.
Meine Krankenkasse bekam gar nichts mehr zurück, das war schon viel zu lange her, so lange rückwirkend wurde meine EM-Rente dann doch nicht bewilligt.
Du siehst, so sehr viele Gesetzes-Lücken gibt es da gar nicht, es ist nur mal wieder alles sehr kompliziert geregelt, dass es kaum Einer weiß.
(...) Wenn es inklusive Wohngeld reicht ist's ja gut...
gibt es bei voller Erwerbsminderung ohne Arbeitsmarktpassus kein SGB II ... für den Fall, dass finanziell aufgestockt werden muss.
Nun, das wird sich im Januar herausstellen, wie hoch das Wohngeld ist und ob ich dann so über die Runden komme...
Ja, und für den Fall der Fälle hättest du im SGB XII 2.600 Euro Schonvermögen.
... Vermögen...??!!??
Aber... SGB XII... Sozialhilfe... ist doch diese Art der Unterstützung, wo auch geprüft wird, ob da nicht noch evtl. wohlhabende Eltern einspringen könnten... und genau das will ich tunlichst vermeiden.
Mutters hat zwar auch nur Witwen- und Altersrente (knapp unter 1000,-- € Brutto) aber der Gedanke, dass sie womöglich angeschrieben wird...nönö...
Sodele ich wünsch mal eine Gute Nacht @ all
in gewissen "Finanz-Grenzen" kann man das auch selbst entscheiden, wenn die Negativ-Bilanz deutlich zu hoch ist, lehnt die Wohngeldstelle sowieso ab und verweist auf das SGB XII.
Solange es um einen überschaubaren Zeitraum geht, würde ich es immer bevorzugen mit Wohngeld zu "überbrücken", ehe ich SGB II oder gar SGB XII in Anspruch nehmen würde.
Das haben wir z.B. schon (fast 1 Jahr lang) gemacht, als ich noch ALGI bekam und wir noch darauf hofften, dass die DRV es mal schafft die EM-Renten für uns zu bewilligen, bevor wir überhaupt gezwungen sind ALG II zu beantragen.
Leider waren diese Hoffnungen vergeblich, unsere Wohngeldstelle konnte jedenfalls nichts dagegen machen, dass wir uns entschieden haben, auf etwas mehr ALG II und die GEZ-Befreiung zu verzichten.
Ganz ohne Einkommen ging das dann natürlich nicht mehr, im schlechtesten Falle (Ablehnung der Verlängerung meiner Vollrente) würden wir jedenfalls mit meiner halben (Teil-) EM-Rente plus der EM-Rente von meinem Männe (und Wohngeld) immer noch besser dastehen, als mit meinem ALGI plus Wohngeld damals.
Ich denke mal das wäre wieder so die Grenze, wo wir das noch selber entscheiden könn(t)en, ins SGB II (wo ich ja dann wieder hin müßte) oder gar ins SGB XII (wo mein Männe hin müßte) bekommen uns jedenfalls "keine 10 Pferde" mehr...
Denn diese beiden "Sozial-Systeme" passen innerhalb einer Partnerschaft (Bedarfsgemeinschaft) tatsächlich rechtlich überhaupt nicht zusammen, mal sehen wann die Politiker das auch mal merken, aber wenn die da was ändern, wird es ja meist nur noch schlimmer...
Da drücken wir mal die Daumen, dass du mit Wohngeld zurechtkommen kannst, ich kenne ja deine "Vermögensverhältnisse" nicht (gehen mich auch nichts an ) aber im SGB XII darf man ja nicht mal mehr ein uraltes Auto besitzen...
Danke @ Doppeloma
kein Vermögen etc. vorhanden...
mir würd's nur drum gehen, das mein armes und altes Mütterchen nicht mit einem Schreiben konfrontiert wird, was sie nicht verstehen würde... und da ich den Kontakt zu ihr seit Jahren bewußt eingestellt habe (private und berechtigte Gründe... auch wenn's schwer fiel)... so muss das hoffentlich nicht sein.
Nu aber wirklich Gute Nacht
Danke für die ausführliche Begründung. Ich lasse mir das noch einmal durch den Kopf gehen. Vielleicht macht es dann bei mir "Klick"
Im Übrigen wusste ich, dass der verbleibende ALG1-Anspruch erhalten bleibt. Wenn ich aber während der Rente weiterhin ALG-Beiträge zahle, müsste doch irgendwann auch ein neuer Anspruch entstehen oder? Bei mir war es nämlich so, dass mein ALG 1 auslief (03.12.12) und die Rente rückwirkend zum 01.01.11 bewilligt wird. Ich habe also keinen Anspruch mehr. Daher würde mich interessieren, ob man während der Rente irgendwann einen neuen Anspruch hat, wenn man weiterhin Beiträge zur Arbeitslosenversicherung zahlt.
@DHL-HH
Da ich ja auch täglich auf meinen Rentenbescheid warte, bin ich natürlich neugierig und würde mal gerne wissen, wenn Du gestern Deinen Bescheid bekommen hast, wann Du das erste Mal mit einer Zahlung rechnen kannst?
Ich habe das Formular, das Du auch bekommen hast (Wahl des Rentenbeginns) am 10.11.2012 weggeschickt. Mittlerweile kam schon wieder ein anderes Formular (Hinzuverdienstgrenze), das mein Arbeitgeber ausfüllen muss.
Mir hat man allerdings gesagt, dass (falls der Rentenbescheid nicht mehr im Dezember käme) ich auch für Ende Januar 2013 keine Rente mehr bekomme. Das hieße für mich (falls der Bescheid eben nicht mehr im Dezember käme), dass ich meine ersten Rentenzahlung erst zum 01.03.2013 käme. Das wäre mir definitiv zu spät. Darum würde mich interessieren, wann Du Deine erste Zahlung erhältst.
@ DHL-HH ( Anm.: bin kein Postler...tausche ein H gegen in J )
Warum soll es Knapp werden, willst du damit anderen hier sagen das man so ein Held wie du sein soll und ein Monat ohne Geld Leben kann.
Anweisung der Bundesagentur für Arbeit
Altersrente - Aufhebung der Leistungsbewilligung
Nach § 7 Abs. 4 SGB II besteht bei Bezug von Altersrente kein Leistungsanspruch. Laut Rentenbescheid ist Beginn der laufenden Rentenzahlung der 01.04. Die tatsächliche Überweisung erfolgt jedoch Ende des Monates April. 1.) Ist als Bezug im o.g. Sinne der im Rentenbescheid festgesetzte Beginn der laufenden Zahlung oder der tatsächliche Zahlungseingang beim Rentenbezieher zu verstehen? 2.) Ist die Leistungszahlung ggf. auch dann ab 01.04. einzustellen, wenn eine Zahlungslücke dadurch entsteht, dass die Rente erst Anfang Mai zufließt? 3.) Kann wegen der ggf. entstehenden "Zahlungslücke" bis zum Zufluss der Rentenzahlung ein Darlehen nach § 24 Abs. 4 SGB II erbracht werden oder muss ein Verweis auf den Leistungsträger nach dem SGB XII erfolgen? 4.) Wie ist zu verfahren, wenn die Rente nicht bedarfsdeckend ist?
zu 2.) Erst mit dem Zufluss der Rentenleistung ist die Leistungsbewilligung aufzuheben (§ 48 Abs. 1 Satz 1 SGB X). Eine „Zahlungslücke“ ist damit ausgeschlossen. Dies gilt jedoch nicht, wenn der Rentenbezieher weitere Anspruchsvoraussetzungen nach dem SGB II nicht erfüllt (insb. Erreichen der Altersgrenze nach § 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 SGB II)
zu 3.) Nicht wegen einer Zahlungslücke (s. o.), sondern zur Vermeidung einer Überzahlung kann der SGB II-Träger für den Zuflussmonat die Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts gem. § 24 Abs. 4 SGB II als Darlehen erbringen. Fließt die Rente für den Monat April nachweislich erst im Mai zu, muss ein gewährtes Darlehen nicht zurückgezahlt werden, weil im Monat April kein Ausschlusstatbestand vorliegt und noch kein Einkommen zugeflossen ist.
zu 4.) Ist die Rente nicht bedarfsdeckend, besteht ein Anspruch Alg. II als Zuschuss bis zum Zufluss der Rente und erst danach liegt ein Ausschlusstatbestand vor. Die zuvor bereinigte Rente ist auf den Leistungsanspruch anzurechnen. Dabei ist ggf. eine Einkommensanrechnung im Teilmonat zu beachten, siehe FH § 9 Rz. 9.4. In Höhe des Anrechnungsbetrages kommt zusätzlich ein Darlehen nach § 24 Absatz 4 SGB II in Betracht.
Im Fall des Erstattungsanspruches ist der um die Absetzbeträge geminderte Rentenbetrag geltend zu machen, maximal natürlich der Alg. II-Zahlbetrag. Ist die bereinigte Rente niedriger als der Alg. II-Zahlbetrag, kann der Leistungsberechtigte den Rest behalten, da sein Leistungsbezug rechtmäßig war. Er hat in der rückwirkend abgerechneten Zeit ja keine Rente bezogen.
Siehe auch Einträge zu § 7
"Altersrente - Ausschluss von Arbeitslosengeld II"
"Altersrente - Zeitraum zwischen Vollendung des 65. Lebensjahres und Rentenbeginn"
Veröffentlicht: 23.02.05
WDB-Beitrag Nr.: 070052
Arbeit Stand 29.06.2012
B Ich habe eine Frage in Sachen Pflegegeld, welches die gesetzliche Unfallversicherung an mich neben einer Versichertenrente zahlt. Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege 4 22 Oktober 2019
S Alg2!Welches Gutachten ist höherwertiger?Deutsche Rentenversicherung oder Jobcenter? Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege 7 2 November 2017
T Gleichstellung welches Datum ist massgebend Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege 5 31 Januar 2013
Auge kaputt - welches Merkzeichen? Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege 19 26 Dezember 2010
Ich habe eine Frage in Sachen Pflegegeld, welches die gesetzliche Unfallversicherung an mich neben einer Versichertenrente zahlt.
Alg2!Welches Gutachten ist höherwertiger?Deutsche Rentenversicherung oder Jobcenter?
Auge kaputt - welches Merkzeichen?

References: § 116
 § 145
 § 7
 § 24
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 § 7