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Timestamp: 2019-11-22 21:17:34+00:00

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20.5 Fallstudien zur Übertragung nach § 6b EStG von einer GmbH auf eine GmbH und Co. KG
20.5.1 Veräußerungsgewinn und Bilanzierung bei der GmbH
Eine Übertragung stiller Reserven nach § 6b EStG steht auch einer Kapitalgesellschaft als Mitunternehmerin einer GmbH & Co. KG zur Verfügung. Nach § 6b EStG begünstigte Gewinne einer Kapitalgesellschaft können daher von den Anschaffungs- oder Herstellungskosten einer nach § 6b Abs. 1 Satz 2 EStG begünstigten Investition "ihrer" KG abgezogen werden. Die Begünstigung und Übertragung erfolgt nach Wegfall der umgekehrten Maßgeblichkeit durch das BilMoG nur noch in der Steuerbilanz der beteiligten Gesellschaften. In den Handelsbilanzen wird der Sachverhalt (nur) aufgrund der Passivierung latenter Steuern nach § 274 HGB (die Verpflichtung trifft große und mittelgroße Kapitalgesellschaften sowie GmbH & Co. KG) bzw. von Steuerrückstellungen nach § 249 Abs. 1 HGB 1) Für kleine Kapitalgesellschaften und GmbH & Co. KG, die nach § 274a Nr. 5 HGB von der Anwendung des § 274 HGB befreit sind, sowie andere Kaufleute (Einzelunternehmen, OHG, KG) haben nach Auffassung des IDW RS HFA 7 v. 31.01.2018, IDW Life 2/2018, 258, Rückstellungen für latente Steuern nach § 249 Abs. 1 HGB zu passivieren. Das entspricht auch der Auffassung des BMJ, das auf eine Eingabe des DStV hin diese Sachbehandlung für zutreffend erklärt hat. Der Verlautbarung der BStBK v. 18.09.2012, DStR 2012, 2296, wonach nur ausnahmsweise bei fehlender Investitionsabsicht Rückstellungen zu passivieren seien, ist aufgrund schwerer rechtlicher Bedenken insoweit nicht zu folgen. Das IDW hat deshalb zu Recht seine Position durch Stellungnahme v. 15.10.2012, IDW-FN 2012, 583, noch einmal verstärkt. sichtbar.

References: § 6
 § 6
 § 6
 § 6
 § 274
 § 249
 § 274
 § 274
 § 249