Source: https://news.waldorf-frommer.de/kim-schmitz-startet-neuen-filesharing-dienst-k-im/
Timestamp: 2017-11-19 10:15:33+00:00

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Kim Schmitz startet neuen Filesharing-Dienst "K.im" | NEWS - WALDORF FROMMER
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Noch ist der Dienst „K.im“ nicht offiziell gestartet, doch das Grundprinzip ist bekannt: wie bei „MegaUpload“ können Nutzer beliebige Inhalte bei „K.im“ hochladen. Anders als bei „MegaUpload“ sollen die Inhalte allerdings nicht unter einem Link für jedermann frei verfügbar sein. Vielmehr kann der Uploader einen Preis bestimmen, den der interessierte Nutzer vor dem Download mittels „BitCache“ (einem auf BitCoin basierenden Bezahlsystem) zahlen muss.
Aus urheberrechtlicher Sicht dürfte dieses System genauso illegal sein, wie „MegaUpload“. Daran ändert sich auch nichts durch die „geniale“ Idee, die Kim Schmitz ebenfalls bei „K.im“ anbieten will: betroffene Rechteinhaber sollen Dateien für sich „in Anspruch nehmen“ („claimen“), den Preis ändern und dann alle Einnahmen erhalten können, die durch die Downloads der Dateien generiert werden. Dies sei eine Möglichkeit, Piraterie zu legalisieren bzw. jedenfalls Einnahmen für die Rechteinhaber mit ihr zu generieren. Der (strafbar handelnde) Uploader bleibt nach dem Willen von Schmitz dabei allerdings anonym.
Zwar befindet sich der Dienst derzeit noch in einer Testphase, nach hiesiger Einschätzung dürfte er allerdings im Fall der Verbreitung urheberrechtlich geschützter Inhalte weder legal, noch im Interesse der Rechteinhaber sein. Denn diese könnten überhaupt nur dann von „Umsätzen“ profitieren, wenn sie zuvor aufwändig nach ihren Inhalten suchen und diese für sich reklamieren. Das „Katz- und Mausspiel“, das derzeit bei Sharehostern stattfindet, setzt sich dann unter anderen Umständen fort. Alle Umsätze, die der Uploader vor dem „Claim“ generiert, landen bei diesem und es ist naheliegend, dass er nach dem „Claim“ einfach eine weitere Kopie des Inhalts hochladen wird, wie dies derzeit schon nach einer Löschung regelmäßig geschieht.
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References: § 97
 BGH 
 § 101
 § 97
 EuGH 
 § 32