Source: https://adhs-zentrum.de/category-article-list/8-recht/
Timestamp: 2019-02-23 00:58:18+00:00

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Recht - ADHS-Zentrum
ADHS GdB: Wie werde ich den Behindertenstatus wieder los
Wer Aufgrund von ADHS einen „Grad der Behinderung“ (= GdB) zuerkannt bekommen hat, erfreut sich des einen oder anderen Vorteils. Genau genommen handelt es sich eigentlich nicht um Vorteile, sondern um eine Möglichkeit, Nachteile auszugleichen. Man spricht also vom „Nachteilsausgleich“.
Einige Kinder welche von ADHS betroffen sind, erfüllen die Bedingungen für einen Behinderung. D.h. das ADHS-Kinder grundsätzlich die Möglichkeit haben, das man ihnen einen GdB (= Grad der Behinderung) anerkennt.
Internatsunterbringung kann bei ADHS einen Mehrbedarf des Unterhalts begründen
Bei getrennten Paaren tauchen (leider) sehr oft Probleme auf. Besonders dann, wenn es um Geld, Unterhalt und Recht geht. Die leidtragenden sind immer die Kinder.
§35a SGB - Nicht seelisch Behindert ist ...
Folgende Kinder sind NICHT seelisch behindert im Sinne des §35a SGB8 (KJHG):
§35a SGB 8 - Eingliederungshilfe: Zusammenfassung
Problemsichtung und Beratung
§35a SGB 8 - Der Hilfeplan
Im Hilfeplan nach §36 Abs2 SGB8 (KJHG), der bei langfristig zu erbringende Hilfe zu erstellen ist, werden die Ergebnisse der diagnostischen und planenden Arbeit schriftlich niedergelegt. Ohne Hilfeplan ist der Bewilligungsbescheid unvollständig (was gegen Verfahrensrecht verstößt). Er ist regelmäßig fortzuschreiben.
§35a SGB 8 - Auswahl der Hilfe
Jugendamtsmitarbeiter, Klienten und die anderen beteiligten Fachleute werden im Anschluss an die rechtliche Bewertung miteinander überlegen, welche Zielsetzungen im weiteren verfolgt werden sollen. Im nächsten Schritt gilt es, gemeinsam herauszufinden, welche Art der Hilfe die größte Chance auf Erreichung des Ziels bietet, also „geeignet“ im Sinne von §35a SGB8 (KJHG). Bei der Bestimmung der Aufgaben und Ziele der Hilfe und der auszuwählenden Maßnahmen sind die Vorgaben der §§39 und 40 BSHG zu berücksichtigen. Danach soll die Hilfe dazu beitragen, psychisch behinderten jungen Menschen ein möglichst selbstständiges Leben in der sozialen Gemeinschaft zu erschließen, indem ihre Behinderung so weit wie möglich gemildert, kompensiert oder – besser noch – ihrer Entstehung vorgebeugt wird.
§35a SGB 8 - Rechtliche Bewertung
Nach der Sachverhaltsermittlung gilt es, die Frage zu beantworten, ob bei dem Antragsberechtigten ein Eingliederungshilfebedarf vorliegt. Es muss ein Urteil darüber abgegeben werden, ob das Hilfeersuchen des Antragstellers begründet ist, weil der für dir Eingliederungshilfe geforderte Rechtsbestand vorliegt. Damit ist der Fachkraft vom Gesetz eine schwierige Aufgabe auferlegt werden, denn sie vermag zu ihrer Lösung nicht auf ausschließlich objektive Kriterien zurückgreifen.
§35a SGB 8 - Die fachliche Beurteilung
Bei der Erstellung der Psychosozialen Diagnose geht es um die fachkompetente Interpretation der gefundenen Daten. Es muss ersichtlich werden, welche relative Bedeutung einzelnen Fakten beizumessen ist Die fachliche Beurteilung ist Voraussetzung für die Subsumption unter die Gesetzesbestimmungen. Die wesentlichen seelischen Probleme müssen herausgefiltert werden. Der Schweregrad der Behinderung bzw. der sozialen Beeinträchtigung ist zu bestimmen.
§35a SGB 8 - Prognose
§35a SGB 8 - Entwicklungsanalyse
§35a SGB 8 - Bedingungsanalyse
In der Bedingungsanalyse soll in Erfahrung gebracht werden, welche Faktoren das Problem aufrechterhalten, es verschärfen oder abschwächen. Was erreicht das „gestörte“ Familienmitglied - meistens ohne sich dessen klar bewusst zu sein – mit dem problematischen Verhalten(z.B. Gewinnen von Aufmerksamkeit, Zusammenhalt der Familie?)
§35a SGB 8 - Eingliederungshilfe Persönlichkeitsanalyse
Psychische Störungen wachsen im allgemeinen auf dem Boden einer bestimmten Persönlichkeitskonstellation, auch wenn diese im Kindes- und Jugendalter sich erst ausformt und noch auf vielerlei Weise verändern wird. Deshalb ist es in einem Planungsverfahren für Eingliederungshilfe notwendig, herauszuarbeiten, auf welchem Persönlichkeitshintergrund und welchem Entwicklungsstand das problematische Verhalten und Erleben zu sehen ist.
§35a SGB 8 - Eingliederungshilfe und die Problemanalyse
Zunächst gilt es herauszufinden, wie stark eine psychische Problematik ausgeprägt ist (Intensität), mit welcher Frequenz die Störungen auftreten und wie stark sie den betroffenen selbst und sein Umfeld subjektiv und objektiv belasten.
ADHS: Antragstellung §35a SGB 8 - Eingliederungshilfe
Antragsverfahren für Eingliederungshilfe: Die Anträge auf Eingliederungsbeihilfe bzw. auf Hilfe zur Erziehung, sind schriftlich, meist formlos an die Jugendämter bei den Kreisen und kreisfreien Städten bzw. Stadtkreisen zu richten. In den Ländern Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Sachsen sind auch Jugendämter im einzelnen landesrechtlich bestimmter kreisangehöriger Gemeinden als örtliche Träger der Jugendhilfe zuständig.
§35a SGB 8 Grundlagen
Grundlagen zum rechtlichen Konstrukt "seelische Behinderung" nach §35a SGB8 (KJHG)

References: §35
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