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Timestamp: 2020-04-04 07:15:51+00:00

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098 2015 by AZ-Anzeiger - Issuu
aus dem bezirk affoltern I Nr. 98 I 169. Jahrgang I Freitag, 11. Dezember 2015
Schutz gegen Einbruch Filmkulisse Die Kantonspolizei Zürich auf Präventionstour – auch im Coopark in Affoltern. > Seite 3
«Walking to Paris»: Für den Film von Peter Greenaway wurde in der Aumüli Stallikon gedreht. > Seite 5
Pausenäpfel Landi und Obstbau Huber schenken der Primarschule Obfelden 500 kg. > Seite 5
Spräggele Heute Abend geht in Ottenbach ein uralter Brauch über die Bühne. > Seite 7
Rifferswils Gemeinderat muss nochmals über die Bücher Gemeindeversammlung weist Budget mit 22-prozentiger Steuererhöhung zurück Der Antrag auf die bisher grösste Steuererhöhung im Kanton Zürich ist am Mittwochabend in Rifferswil deutlich gescheitert. Misstrauen gegenüber Kommunikation und Finanzstrategie des Gemeinderats überwogen. Bis im März 2016 wird die Gemeinde nun mit einem Notbudget auskommen müssen. ................................................... von martin platter Rund zwei Stunden dauerte die Diskussion über die finanzielle Zukunft der Oberämtler Gemeinde. Nicht etwa im kleinen Kreis: 286 von 715 Stimmberechtigten hatten sich am Mittwochabend in der Turnhalle der Primarschule eingefunden, um die Ausführungen von Gemeindepräsident Marcel Fuchs, Finanzvorsteher Daniel Schneider und Schulpräsident Reto Wegmüller zu hören und über den Voranschlag zu beraten. Wegen grosser Investitionen von rund sieben Millionen Franken, hauptsächlich in Schulbauten, droht Rifferswil in den kommenden Jahren ein Millionendefizit. Denn gleichzeitig sinken die Steuererträge und Ausgleichszahlungen. Die laufenden Ausgaben dagegen steigen weiter – drei bis sieben Prozent jährlich, wie Schneider in seinem Referat über die Finanzplanung für den Zeitraum von 2015 bis
2019 erklärte. Als Hauptkostentreiber nannte er die hohe Kinderrate, die zweithöchste im Kanton Zürich. Um der Schuldenfalle zu entkommen, bleibe einzig die Möglichkeit der Steuererhöhung. Denn das sei die Bedingung des Kantons, damit der Übergangsausgleich und der individuelle Sonderlastenausgleich in Höhe von 1,1 Millionen Franken gesprochen werden. Der Maximalsteuerfuss von 134 Prozent sei aber nur als Übergangslösung gedacht, solle nach zwei Jahren schrittweise wieder reduziert werden, stellte Schneider in Aussicht. In Anbetracht der steigenden Ausga-
50 Asylsuchende zusätzlich für Bonstetten?
Wie geht es weiter mit dem Sozialzweckverband des Bezirks?
Die ehemalige Militärunterkunft unter dem Gemeindesaal wird als Übergangslösung geprüft. Möglicherweise ziehen bereits im Januar 50 Personen ein. Über Wohnraum für 18 Asylsuchende verfügt Bonstetten bereits. Mit der Erhöhung der Aufnahmequote muss die Gemeinde künftig 37 Plätze anbieten. Doch wo? Als befristete Lösung für 50 Personen werde deshalb die ehemalige Militärunterkunft unter dem Gemeindesaal detailliert geprüft, verriet Bruno Steinemann im Informationsteil der Gemeindeversammlung vom vergangenen Dienstag. «Wir sehen in Bonstetten keine andere Variante», so der Gemeindepräsident. In Phase zwei sollen die Asylsuchenden dann auf die Ämtler Gemeinden verteilt werden. (tst.) ................................................... > Weiterer Verhandlungsbericht auf Seite 14
Volles Haus an der Rifferswiler Gemeindeversammlung am Mittwochabend, die wegen des Grossandrangs in der Turnhalle der Primarschule stattfand. (Bild Martin Platter) ben misstrauten verschiedene Votanten dem vorgestellten Finanzmodell. Sie bezweifelten, dass die Steuern bald wieder sinken werden und der Gemeinderat tatsächlich alle möglichen Kostensenkungs-Optionen in Betracht gezogen hat. Die Frage, ob man beispielsweise Public Private Partnership (private bzw. institutionelle Geldgeber) für die Finanzierung des neuen Schulhauses geprüft habe, verneinte Fuchs. Unmut gegen die Gemeinde wurde ausserdem wegen der inkonsistenten Art der Kommunikation laut. Fuchs schaffte es trotz der Unterstützung durch die Rechnungsprü-
fungskommission nicht, die Zweifel im Plenum zu zerstreuen. Die drei Hauptinitianten der Budgetrückweisung wurden von RPK-Präsident Christian Baer aufgefordert, zusammen mit dem Gemeinderat einen tragfähigen und praktikablen Voranschlag auszuarbeiten. Bis es so weit ist, wird Rifferswil mit einem Notbudget arbeiten. Gemäss Gemeindeamt beschränkt sich das auf unerlässliche Ausgaben, die das Funktionieren von Gemeinde und Verwaltung im budgetlosen Zustand sicherstellen. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 10
Grosses Festjahr 900 Jahre Mettmenstetten: Die Gemeinde präsentierte eine Festschrift. > Seite 8
Statt einer Steuererhöhung will Affoltern sparen Aufs nächste Jahr hebt der Kanton Zürich den Maximalsteuerfuss für Gemeinden, die in ausserordentlichem Masse von steuerlichen Ausgleichszahlungen (Übergansausgleich und individuellen Sonderlastenausgleich) profitieren von bisher 124 auf 134 Prozent an. Der Affoltemer Gemeinderat will da nicht mitziehen, wie an der Budget-Gemeindeversammlung zu vernehmen war. Um die Steuern von derzeit 124 Prozent (inkl. Schulen) nicht erhöhen zu müssen, schnürt Affoltern ein rigoroses Sparpaket und beabsichtigt künftig auf den Übergangsausgleich und den individuellen Sonderlastenausgleich zu verzichten. Die Rechnungsprüfungskommission habe den Voranschlag 2016 als «sportlich» bezeichnet, sagte Finanzvorsteherin Susanne Leuenberger, die im Vorfeld ausführlich auch über den Finanzplan 2015 bis 2019 des Bezirkshauptortes referiert hatte. Auch wenn die Sparbemühungen der politischen Gemeinde zu einer Verlagerung gewisser Kosten zulasten der Primarschule führen, nahmen die 80 Stimmberechtigten alle Voranschläge ohne grosse Diskussionen an. (map) – Bericht auf Seite 11
Unterämtler Gemeinden mit Teilaustritt auf den 31. Dezember 17 Die Gemeindeversammlungen von Bonstetten, Stallikon und Wettswil haben den Austritt aus dem Zweckbereich Sozialdienst mit grossem Mehr angenommen.
zur Solidarität und Zusammenarbeit im Bezirk wurde der Austritt in Bonstetten am Dienstag mit grossem Mehr beschlossen.
Keine Diskussion in Wettswil ................................................... von salomon schneider Vierteljährlich eine Rechnung und ein jährlicher Bericht – darauf beschränken sich für die Gemeinden heute die Kenntnisse über ihre Bezüger von sozialer Wirtschaftshilfe oft. «Wir wissen gar nicht, was läuft mit diesen Leuten – und das wollen wir ändern», betont der Bonstetter Gemeindepräsident Bruno Steinemann. In den letzten Monaten sei es der Gemeinde auch wiederholt gelungen, junge Sozialfälle wieder zu platzieren, «dank der Nähe und den Beziehungen, die wir haben», so Steinemann. Nach kritischen Voten
Der Wettswiler Gemeinderat erklärte den Austritt aus dem Zweckbereich Sozialdienst sehr ausführlich. «Die Dienstleistungsqualität und die Abrechnungen sind unserer Ansicht nach mangelhaft», erläuterte der Wettswiler Sozialvorsteher Fritz Kurt. Zudem sei die Hierarchie im Sozialzweckverband steil, was ihn teuer und unflexibel mache und durch die ständigen Personalwechsel sei wenig Kontinuität gegeben. Die Unterämtler Sozialsekretäre hätten über 20 Jahre Erfahrung und könnten den Sozialdienst besser betreiben. Die Gemeindeversammlung nahm den Teilaustritt ohne Diskussion einstimmig an.
Unteramt: Kein neuer Zweckverband Stallikon hatte den Austritt bereits in der vergangenen Woche angenommen. Somit steht der Gründung eines Sozialdienstes Unteramt nichts mehr im Weg – dieser wird aller Wahrscheinlichkeit nach nicht als Zweckverband organisiert sein. Weiterhin für alle Gemeinden handhaben wird der Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern die Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb). Mit den Austritten aus dem Teilbereich Sozialdienst von Affoltern und den Unterämtler Gemeinden Bonstetten, Wettswil und Stallikon stellt sich die Frage, wie der bereits seit 50 Jahren bestehende Zweckverband reorganisiert und für die Zukunft fit fgemacht werden kann. ................................................... > Bericht auf Seite 14
Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 7. Dezember 2015 A) Sekundarschulgemeinde 1. Gehmigung des Voranschlages 2016 und Festsetzung des Steuerfusses für das Jahr 2016 B) Primarschulgemeinde 1. Genehmigung des Voranschlages 2016 und Festsetzung des Steuerfusses für das Jahr 2016 C) Politische Gemeinde 1. Genehmigung des Voranschlages 2016 und Festsetzung des Steuerfusses für das Jahr 2016 2. Genehmigung der Ergänzung der Verordnung über die Gebühren für Siedlungsentwässerungsanlagen 3. Genehmigung der Verordnung über das Parkieren auf öffentlichem Grund Die Protokolle liegen für die Stimmberechtigten in der Gemeindekanzlei ab Montag, 21. Dezember 2015, zur Einsichtnahme auf. Rechtsmittelbelehrung Beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, können folgende Rechtsmittel ergriffen werden: Von dieser Publikation an gerechnet: • Innert 5 Tagen Rekurs wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung (§ 151a Gemeindegesetz) • Innert 30 Tagen Beschwerde wegen Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit (§ 151 Gemeindegesetz) Nach Vorlage des Protokolls:
Ersatzwahl eines Mitglieds des Schulzweckverbandes Bezirk Affoltern für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2018
Definitive Wahlvorschläge Nach Ablauf der zweiten Frist für die Ersatzwahl eines Mitglieds des Schulzweckverbandes Bezirk Affoltern liegen folgende definitiven Wahlvorschläge vor: – Manai Elisabeth, 1959, Sachbearbeiterin, Bahnhofplatz 15, 8908 Hedingen – Naef Esther, 1959, Webpublisherin/Bildungsfachfrau, Oetlistal 8, 8910 Affoltern am Albis Die Urnenwahl wird am 28. Februar 2016 durchgeführt. In Anwendung von § 54 Abs. 2 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) in Verbindung mit § 31 der Verordnung über die politischen Rechte (VPR) wird ein leerer Wahlzettel und ein Beiblatt verwendet. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Affoltern am Albis, 11. Dezember 2015 Gemeinderat Affoltern am Albis
Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 7. Dezember 2015 A. Primarschulgemeinde 1. Voranschlag/Steuerfuss 2016 – Genehmigung 2. Raumentwicklung, Planungskredit – Genehmigung B. Politische Gemeinde 1. Voranschlag/Steuerfuss 2016 – Genehmigung 2. Raumentwicklung, Planungskredit – Genehmigung 3. Alterssiedlung, Schulhausstrasse 2, Sanierung sowie Neubau Gemeinschaftsraum, Bauabrechnung – Genehmigung 4. AlbisZentrum, Wohn-/Geschäftshaus, Albisstrasse 12–16, Sanierung/Abbruch/Neubau, Bauabrechnung – Genehmigung
• Innert 30 Tagen Rekurs mit dem Begehren um Berichtigung des Protokolls (§ 54 Gemeindegesetz)
Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen.
Die Protokolle liegen ab 14. Dezember 2015 in der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten zur Einsicht auf. Begehren um Berichtigung des Protokolls sind in der Form des Rekurses innert 30 Tagen vom Beginn der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat, 8910 Affoltern am Albis, einzureichen.
Affoltern am Albis, 11. Dezember 2015 Der Gemeinderat
Bestattungen Obfelden Am 5. Dezember 2015 ist in Obfelden gestorben:
Niedermann-Ammann, Helene Ursula Elisabeth geb. 1. Februar 1953, von Niederhelfenschwil SG, wohnhaft gewesen in Obfelden, Schwerzimattstrasse 67; Ehefrau des Niedermann-Ammann, Jean-Claude Albert. Abdankung am Mittwoch, 16. Dezember 2015, 14.00 Uhr, in der ref. Kirche Obfelden. Die Friedhofvorsteherin
Gegen die Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Bezirksrat Affoltern erhoben werden. Im Übrigen kann gegen die Beschlüsse, gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke und Unbilligkeit), innert 30 Tagen von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Beschwerde beim Bezirksrat Affoltern erhoben werden. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Mettmenstetten, 11. Dezember 2015 Primarschulpflege und Gemeinderat Mettmenstetten
Beschluss der Kirchgemeindeversammlung vom 30. November 2015 Das Budget 2016 wurde genehmigt und der Steuerfuss wurde bei 14 % belassen. Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung liegt ab Montag, 7. Dezember 2015, in den Sekretariaten der kath. Kirchgemeinde Affoltern am Albis, Seewadelstrasse 13, 8910 Affoltern am Albis und Bachstrasse 18, 8912 Obfelden, zur Einsicht auf. Auf unserer Internetseite www.kathaffoltern.ch wird das Protokoll ebenfalls publiziert. Bei der Rekurskommission der katholischen Kirche im Kanton Zürich, Hirschengraben 66, 8001 Zürich, können von der Veröffentlichung an gerechnet – schriftlich, mit Antrag und Begründung, folgende Rechtsmittel ergriffen werden: – Innert fünf Tagen von der Veröffentlichung an gerechnet, kann Rekurs wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte oder ihre Ausübung schriftlich erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. – Innert 30 Tagen Beschwerde gegen den gefassten Beschluss. – Innert 30 Tagen Rekurs mit Begehren um Berichtigung des Protokolls. Die katholische Kirchenpflege Affoltern am Albis
Beschluss der Kirchgemeindeversammlung vom 6. Dezember 2015 1. Der Voranschlag 2016 mit einem Steuerfuss von 12 % wurde genehmigt Gegen den Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung binnen 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern am Albis, Herrn Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, erhoben werden. Im Übrigen kann gegen den Beschluss, gestützt auf § 151 Abs 1 Gemeindegesetz, innert 30 Tagen von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Beschwerde bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern am Albis erhoben werden. Begehren um Berichtigung des Protokolls sind als Rekurs innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern am Albis einzureichen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen. Das Protokoll liegt zu den Schalteröffnungszeiten in der Gemeindekanzlei Mettmenstetten zur Einsicht auf. Reformierte Kirchenpflege Mettmenstetten
Mettmenstetten Bauherrschaft: Urs Wöcke, Herferswil 38, 8932 Mettmenstetten Vertreter: Wöcke Holzbau GmbH, Herferswil 38, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Umbau best. Wohnhaus mit Dachaufstockung und Balkon, Einbau Fotovoltaik-Anlage, Vers.-Nr. 44, Herferswil 36 (Kernzone KB)
Wettswil am Albis Bauherrschaft: Marc Schneider, Mythenweg 17, 8966 Oberwil-Lieli Bauvorhaben: Anbau an Wohnhaus Vers.-Nr. 136 auf Kat.-Nr. 3070 an der Röschenächerstrasse 12 (Wohnzone W2a)
«Einbruchschutz ist möglich, ohne die Wohnung zur Festung zu machen»
Mettmenstetten: Einbrecher in flagranti verhaftet
Die Kantonspolizei Zürich auf Präventionstour – auch im Coopark in Affoltern
Die Kantonspolizei Zürich hat am Montagabend in Mettmenstetten einen Einbrecher in flagranti verhaftet.
Wie kann man sich gegen Einbrecher schützen? Die Kantonspolizei tourt derzeit durch die Bezirke und vermittelt wertvolle Tipps – auch in Affoltern.
Um etwa 22.45 Uhr meldete der Hauswart der Büroliegenschaft, dass er auf seinem Rundgang einen Einbruch festgestellt habe und sich die Täterschaft noch im Gebäude befinden würde. Mehrere Patrouillen rückten aus und durchsuchten die Liegenschaft. Die Polizisten stellten den Täter schliesslich und verhafteten ihn. Der Mann hatte mehrere Fensterscheiben eingeschlagen und Türen in den Räumen aufgebrochen. Der angerichtete Schaden beträgt mehrere tausend Franken. Das Diebesgut, Bargeld im Betrag von knapp 100 Franken, trug der Täter auf sich. Beim Festgenommenen handelt es sich um einen 44-jährigen Rumänen. Er wird der zuständigen Staatsanwaltschaft und nach Abschluss der Strafuntersuchung zwecks Prüfung fremdenpolizeilicher Massnahmen dem Migrationsamt zugeführt. (pd.)
Der Wortlaut von Polizeimeldungen wiederholt sich: Eine unbekannte Täterschaft verschafft sich durch Aufwuchten einer Türe oder eines Fensters Zutritt zum Einfamilien- oder Mehrfamilienhaus, durchsucht die Wohnung und macht bisweilen Beute. Schaden entsteht aber auch dann, wenn die Eindringlinge keine Wertgegenstände aufstöbern. Schäden an Türen, Schaden wegen zerbrochener Fenster. Verunsicherung, Schrecken, Ärger, ja Wut – das bleibt dann an den Einbruchsopfern hängen.
Im Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern Neu sind sie nicht, die Bemühungen der Kantonspolizei, der hohen Zahl an Einbrüchen zu begegnen. «Gemeinsam gegen Einbrecher – bei Verdacht Telefon 117» lautet die laufende Kampagne. Parallel zu diesem Slogan hat die Polizei generell ihre Präsenz erhöht und versucht, an publikumsintensiven Orten ins Gespräch mit der Bevölkerung zu kommen. Zu Beginn dieser Woche auch im Coopark Affoltern, wo die Kapo zu dritt den Passanten wertvolle Tipps vermittelte, auf welche Weise sich Einbrüche vermeiden lassen. «Gegen Einbruch kann man sich schützen, ohne die Wohnung zur Festung zu machen – und das ist auch mit einfachen technischen Vorkehrungen möglich», sagt Marcel Graf, Dienstchef-Stellvertreter in der Prä-
Im Coopark in Affoltern lassen sich Ex-Radprofi Rolf Maurer, Tour-de-Suisse-Sieger von 1964, und Ehefrau Erika von den Vertretern der Kantonspolizei, Bastian Rast, Alex Märki und Marcel Graf (von links), beraten. (Bild Werner Schneiter) ventionsabteilung der Kantonspolizei. Im Gespräch werden die Passanten ermuntert, ihr Zuhause in sicherheitstechnischer Hinsicht überprüfen zu lassen. Dazu kann man – kostenlos – Spezialisten der Kapo zu sich nach Hause holen und sich vor Ort beraten lassen. «Wir machen eine Sicherheitsanalyse – der Bürger hat dann etwas in den Händen und kann Massnahmen treffen», so Marcel Graf. Er empfiehlt,
das nicht erst nach einem Einbruch zu machen. Auch im Coopark haben die KapoVertreter Flyer verteilt, die Tipps enthalten: Bei verdächtigen Situationen sollte man sich mit der Polizei in Verbindung setzen, zum Beispiel dann, wenn Unbekannte im Quartier herumlaufen, wenn unbekannte Fahrzeuglenker herumfahren, wenn Klirren von Fensterscheiben oder das Split-
Sammelsack-System für Kunststoffe ist neu Submissionen im Entsorgungsbereich Die Gemeinden haben gemäss kantonaler Submissionsverordnung regelmässig ihre eingekauften Leistungen neu auszuschreiben. Dabei kommen verschiedene Verfahrenstypen zur Anwendung, welche sich nach der Vergabehöhe richten. Dieses Jahr wurde die Vergabe einer betreuten WertstoffSammelstelle in Affoltern am Albis im offenen Verfahren neu ausgeschrieben. Erneut ging der Zuschlag an die Firma Schmid AG, Regionales Entsorgungszentrum (Öki-Hof), Lindenmoosstrasse 15, 8910 Affoltern am Albis. Die nächsten fünf Jahre (2016 bis 2020) kann die Bevölkerung von Affoltern – wie gewohnt – im Öki-Hof ihren Abfall und ihre Wertstoffe entsorgen.
Öki-Hof sammelt weiterhin Kunststoff Die bisherige Kunststoffsammlung war ein Pilotprojekt der Gemeinde Affoltern am Albis, welches nun per 31. Dezember 2015 zu Ende geht. Die Gemeinde sieht von einer weiteren Finanzierung des Projektes ab, weil die separate Kunststoffentsorgung nicht Auftrag der Politischen Gemeinden ist und somit nicht über die AbfallGrundgebühr finanziert werden soll. Die Firma Schmid AG, Regionales Entsorgungszentrum (Öki-Hof) stellt den Bewohnerinnen und Bewohnern von Affoltern am Albis die Möglichkeit dieser Separatsammlung weiterhin zur Verfügung. Ab 1. Januar 2016 wird neu ein Sammelsack-System im ÖkiHof eingeführt. Das bedeutet, dass die Kunststoffsammlung kostenpflichtig
wird. Ein 60-Liter Sack kostet 2 Franken, eine Rolle à 10 Säcke 20 Franken. Neben den Getränkeflaschen aus PET können auch Kunststoffflaschen kostenlos bei Migros oder Coop zurückgebracht werden. Der Detailhandel hat eine flächendeckende Sammlung von Kunststoffflaschen gestartet und finanziert diese selber. Damit setzt er ein Signal und übernimmt Verantwortung für Rücknahme von Verpackungen.
Öki-Mobil ist weiterhin unterwegs Im September 2015 wurde die mobile Abfall- und Wertstoffsammlung für Affoltern am Albis und Zwillikon im Einladungsverfahren neu ausgeschrieben. Erneut ging der Zuschlag an die Firma Peter Schmid Bau-Dienstleistungen, Lindenmoosstrasse 9, 8910 Affoltern am Albis. Die nächsten fünf Jahre (2016 bis 2020) kann die Bevölkerung von Affoltern am Albis, wie gewohnt, ihre Wertstoffe entsorgen. Nachdem das Öki-Mobil und der Öki-Hof nicht durch die gleiche Firma betrieben werden, kann der Kunststoff-Sammelsack nicht mehr dem Öki-Mobil mitgegeben werden. Der Kunststoff-Sammelsack wird nur vom Öki-Hof entgegengenommen. (tro) Fahrplan Ökimobil. Hasenbühlstrasse: Freitag an 9.10 Uhr, ab 9.30 Uhr. – Kronenplatz: Freitag an 9.40 Uhr, ab 10 Uhr. Samstag an 11.40 Uhr, ab 12 Uhr. – Seewadelstrasse: Freitag an 10.10 Uhr, ab 10.30 Uhr. – Zwillikon (beim Volg): Freitag an 10.40 Uhr, ab 11 Uhr. Samstag an 11.10 Uhr, ab 11.30 Uhr.
tern von Holz ertönt. Logischerweise soll man auch Haus- und Wohnungstüren abschliessen, Fenster und Terrassentüren schliessen, Licht brennen lassen – oder bei längerer Abwesenheit die Nachbarschaft informieren. «Unsere Präsenz in den Bezirken kommt gut an», betont Marcel Graf. Auch im Coopark hielten viele vor oder nach dem Einkauf inne und suchten das Gespräch mit den Kapo-Leuten. (-ter.)
Chef des Volksschulamts geht in Pension Auf Ende Mai 2016 geht der Chef des Volksschulamts, Martin Wendelspiess, in Pension. Der 64-Jährige trat 1977 ins Volksschulamt ein und leitet es seit 1998. In seiner Zeit modernisierte sich die Volksschule und öffnete sich für neue gesellschaftliche Bedürfnisse. Ein Meilenstein war das neue Volksschulgesetz, das Blockzeiten und Tagesstrukturen sowie Schulleitungen etablierte. Mit Englisch wurde eine zweite Fremdsprache an der Volksschule eingeführt. Der Kindergarten wurde kantonalisiert und damit aufgewertet. In den 38 Jahren im Volksschulamt arbeitete Martin Wendelspiess mit zwei Vorstehern und zwei Vorsteherinnen zusammen: Alfred Gilgen, Ernst Buschor, Regine Aeppli und seit vergangenem Frühling Silvia Steiner. Die Leitung des Volksschulamtes wurde im November ausgeschrieben. Das Bewerbungsverfahren läuft. (ki.) anzeige
Vandalen in Affoltern und Obfelden In den vergangenen Tagen musste sich die Kantonspolizei mit Vandalismus befassen. Der Schaden ist beträchtlich. An der Alten Hedingerstrasse in Affoltern haben Unbekannte vom 4. auf den 5. Dezember die Scheibenwischer von acht Personenwagen abgebrochen. Vermutlich dieselben Vandalen haben an der Zürichstrasse in der gleichen Nacht zahlreiche Sachbeschädigungen begangen: Die Polizei meldet herausgerissene Gartenzäune und beschädigte Blumentöpfe. Schmiereien und beschädigte Fenster sind die Resultate eines Saubannerzugs am 8. Dezember in Obfelden. Der Schaden an der Geschäftsliegenschaft beläuft sich auf mehrere tausend Franken.
Einbrüche in Affoltern Die Kantonspolizei musste auch wegen Einbrüchen ausrücken. Zwischen 4. und 6. Dezember wurde die Türe eines Reihen-Einfamilienhauses aufgebrochen. Unbekannte entwendeten Wertsachen in noch unbekannter Höhe. Sie richteten Sachschaden für rund 500 Franken an. Eingebrochen wurde auch im Zentrum von Affoltern, und zwar am 8. Dezember, tagsüber in eine Mehrfamilienhaus-Wohnung. Durch Aufwuchten einer Türe verschafften sich die Einbrecher Zutritt. Dabei entstand Schaden in der Höhe von ein paar hundert Franken. Das Deliktsgut ist noch in Abklärung. (-ter.)
Beschlüsse der Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten fassten an der Gemeindeversammlung vom 7. Dezember 2015 folgende Beschlüsse: A. Politische Gemeinde 1. Genehmigung des Voranschlages 2016 und Festsetzung des Steuerfusses auf 47 % 2. Genehmigung der Teilrevision der Besoldungsverordnung der Politischen Gemeinde für den Teil Feuerwehr 3. Genehmigung eines Kredites von Fr. 1 070 000.– für die Sanierung des Grundwasserpumpwerkes Mettenholz B. Primarschulgemeinde 1. Genehmigung des Voranschlages 2016 und Festsetzung des Steuerfusses auf 50 % 2. Genehmigung der neuen Asylkostenvereinbarung ab 1. Januar 2016 im Bezirk Affoltern C. Reformierte Kirchgemeinde 1. Genehmigung des Voranschlages 2016 und Festsetzung des Steuerfusses auf 12 % 2. Genehmigung der Bauabrechnung für die Fassadenrenovation mit energetischen Massnahmen sowie Wärmeisolation der Kellerdecke am Einfamilienhaus Räschstrasse 10, Phase I und II 3. Genehmigung eines Kredites von Fr. 39 000.– für den Ersatz der Akustikanlage in der Kirche Gegen diese Beschlüsse kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich, beim Bezirksrat, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis – innert 5 Tagen Stimmrechtsrekurs wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung (§ 151a Gemeindegesetz und § 147 Gesetz über die politischen Rechte); – innert 30 Tagen Rekurs als Begehren um Berichtigung des Protokolls (§ 54 Abs. 3 Gemeindegesetz); und – innert 30 Tagen Beschwerde gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit) erhoben werden. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekursoder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Obfelden, 11. Dezember 2015 Die Gemeindevorsteherschaften
Einbürgerungen Folgende Personen hat der Gemeinderat Rifferswil vorbehältlich der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidg. Einbürgerungsbewilligung ins Bürgerrecht der Gemeinde Rifferswil aufgenommen: – Drotleff Susanne, deutsche Staatsangehörige, Jg. 73, whft. Am Bach 3, 8911 Rifferswil – Kronewirth Cordula, deutsche Staatsangehörige, Jg. 59, whft. Ankengasse 2, 8911 Rifferswil – Steinbrück Anja, deutsche Staatsangehörige, Jg. 66, whft. Dorfstrasse 5a, 8911 Rifferswil Rifferswil, 11. Dezember 2015 Gemeindeverwaltung Rifferswil
Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 7. Dezember 2015 A. Politische Gemeinde 1. Genehmigung des Budgets 2016 und Festsetzung des Steuerfusses auf 26 % 2. Zustimmung zum Teilaustritt aus dem Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern per 31. Dezember 2017 B. Primarschulgemeinde 1. Genehmigung des Budgets 2016 und Festsetzung des Steuerfusses auf 43 % 2. Genehmigung der Vereinbarung über die Beteiligung der Schulgemeinden des Bezirkes Affoltern an den Schulungskosten der Kinder Asylsuchender der 2. Phase Rechtsmittelbelehrung Die Protokolle liegen ab heutiger Publikation bis zum Ablauf der Rechtsmittelfristen in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Begehren um Berichtigung der Protokolle sind in der Form des Rekurses innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, einzureichen (§ 54 Abs. 3 Gemeindegesetz). Gegen die Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern Rekurs erhoben werden (§ 151a Gemeindegesetz und § 147 Gesetz über die politischen Rechte). Im Übrigen kann gegen die Beschlüsse, gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit), innert 30 Tagen von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern Beschwerde erhoben werden. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Wettswil am Albis, 11. Dezember 2015 Gemeinderat Wettswil a. A. Primarschulpflege Wettswil a. A.
Friedhof «Heissächer» Gräberräumung Feld J Urnenreihengräber Das Grabfeld J auf dem Friedhof «Heissächer» in Wettswil am Albis, bei welchem die 20-jährige Ruhefrist abgelaufen ist, wird aufgehoben. Betroffen sind die Urnenreihengräber im Zeitraum von 1984 bis 1993. Die Grabmäler und Pflanzen sind bitte bis zum 30. Juni 2016 zu entfernen. Nach Ablauf dieser Frist werden die Grabfelder durch die Gemeinde geräumt und über den allfällig vorhandenen Grabschmuck wird verfügt. Für weitere Auskünfte steht der Unterzeichnende jederzeit gerne zur Verfügung. Der Friedhofvorsteher
Beschlüsse der evang.-ref. Kirchgemeinde-Versammlung Stallikon Wettswil Die Kirchgemeindeversammlung vom Sonntag, 6. Dezember 2015, fasste folgende Beschlüsse:
DANKSAGUNG Die vielen Zeichen der Anteilnahme und Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserem lieben
Hansruedi Huber-Baumgartner
1. Genehmigung des Voranschlages 2016 mit einem Steuerfuss von 8 %
31. Oktober 1940 – 14. November 2015
erfahren durften, haben uns tief berührt. Sie geben uns Kraft und Zuversicht. Wir danken für die vielen Karten, mitfühlenden Worte und Blumen, für die grosszügigen Spenden an die Palliativstation Villa Sonnenberg und die Gaben für späteren Grabschmuck. Ein herzliches Dankeschön Pfarrer Thomas Maurer für die liebevoll gestaltete Trauerfeier und die einfühlsamen Worte, den Aemtler Jodlerfründe und der Organistin Marianne Rutscho für die schöne musikalische Gestaltung und den Fahnendelegationen für den stillen Gruss am Grab. Besonders danken wir dem Hausarzt Dr. med. Walter Baumann für die jahrelange ärztliche Betreuung sowie den Ärzten und dem Pflegepersonal der Spitäler Triemli und Affoltern am Albis, im Speziellen der Palliativstation Villa Sonnenberg Affoltern am Albis. Herzlichen Dank allen, die Hansruedi in seinem Leben mit Liebe und Freundschaft begegnet sind und mit uns von ihm Abschied genommen haben. In liebevoller und dankbarer Erinnerung.
Das Protokoll liegt für die Stimmberechtigten auf den Gemeinden Stallikon und Wettswil, ab Montag, 14. Dezember 2015, zur Einsichtnahme auf. Beschwerden gegen die Richtigkeit des Protokolls müssen innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern, Herrn Martin Billeter, Präsident, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, eingereicht werden Evang.-ref. Kirchenpflege Stallikon-Wettswil
Knonau, im Dezember 2015
Greenscreen-Aufnahmen: Darstellerin Carla Juri (hinten) steht bereit. (Bilder Thomas Stöckli)
Endlich geht es los. Regisseur Peter Greenaway (rechts) schaut genau hin.
Wie ein «Roadmovie» – aber zu Fuss «Walking to Paris»: Für den Film von Peter Greenaway wurde in der Aumüli Stallikon gedreht Vergangenen Sonntag und Montag nahm ein Filmteam die Aumüli in Stallikon in Beschlag. Der Film «Walking to Paris» von Peter Greenaway soll im Herbst 2016 in die Kinos kommen. ................................................... von thomas stöckli «Filmen ist 90 % Langeweile und 10 % Panik», sagt Peter Greenaway. Der britische Regisseur und Autor sitzt warm eingemummelt auf seinem Stuhl und wartet, bis die Crew im Obergeschoss des Aumüli-Nebengebäudes das Set eingerichtet hat. Rund 50 Personen seien rund um den Dreh im Einsatz,
verrät Greenaway: Visagisten, Kostümverantwortliche, Schauspieler, Techniker und Kameraleute. Der Film «Walking to Paris» handelt von Constantin Brancusi. Der junge Bildhauer verliess 1903 die ärmliche Schaffarm seiner Eltern in den rumänischen Karpaten, um sich zu Fuss auf den langen Weg ins glamouröse Paris zu machen. «Das war damals d e r Ort für jeden, der ein ernsthafter Künstler sein wollte», erklärt Greenaway. Ohne jegliche Hilfsmittel marschierte Brancusi über Ungarn nach Österreich und in die Schweizer Alpen, bettelte hier um Brot, «lieh» sich dort ein Fahrrad, erlebte sexuelle Abenteuer, aber auch Gewalt, bis er
schliesslich in Paris den Eiffelturm vor sich sah. Die Begegnungen und Erlebnisse auf diesem mehrmonatigen Fussmarsch durch halb Europa sollten ihm später als Inspiration dienen, auf dem Weg zu einem der bedeutendsten Bildhauer des 20. Jahrhunderts.
Carla Juri spielt die Gefährtin Verkörpert wird Constantin Brancusi durch den markanten schottischen Schauspieler Emun Elliot. Den Part seiner Gefährtin Lucy übernimmt die junge Schweizerin Carla Juri. Für ihre Hauptrolle im «Dällebach Kari» wurde sie mit dem Schweizer Filmpreis als beste Darstellerin ausgezeichnet. Den internationalen Durchbruch schaffte
sie mit der Hauptrolle in der Literaturverfilmung «Feuchtgebiete». «Ich will einen schönen, einen lyrischen Film machen», betont Greenaway, der als einer der grossen Regisseure der Gegenwart gilt. Entsprechend wurden möglichst authentische Drehorte ausgewählt. In der Aumüli machte das Filmteam zwei Tage Station. Gedreht wurde mit Pferden auf der Wiese nördlich der Mühlesiedlung, aber auch in der Schmitte und im zweiten Obergeschoss des Nebengebäudes. Dort richtete das Filmteam um die antike Wanne aus der AumüliWaschküche ein Badezimmer ein. «Für uns ist das eine tolle Sache», sagt Fredi Hofmann, Präsident des Vereins Aumüli, der sich um die Erhal-
tung und den Betrieb der Liegenschaft kümmert. Vor vier Monaten wurde er erstmals angefragt, ob die Mühlesiedlung als Drehort zur Verfügung stünde. Konkreter wurde das Interesse vor drei Wochen. «Seither ist fast täglich etwas gegangen», so Hofmann. Noch bis zum 19. Dezember laufen die Dreharbeiten. Das Filmteam ist mittlerweile weitergezogen ins Safiental, Graubünden. Für die Winterszenen hofft Peter Greenaway nun auf viel Schnee. Im Herbst 2016 soll die italienisch-schweizerisch-französische Co-Produktion dann in die Kinos kommen. Und die Chancen stehen nicht schlecht, dass sie auch für die Filmfestivals in Venedig und Locarno berücksichtigt wird.
Das kjz hilft bei Erziehungsfragen Die Beratungen sind freiwillig, kostenlos und vertraulich Mit der Geburt eines Kindes beginnt für die Eltern eine Entdeckungsreise. Das Zusammenleben mit Kindern ist lebendig, voller Überraschungen und auch voller Freude. Der Alltag ist aber auch anstrengend und oft nervenaufreibend.
Sorgen für gesunden Znüni an der Obfelder Primarschule, von links: Hans-Ruedi Holzer, Ruth Huber und Marcel Tillmann. (Bild Werner Schneiter)
Äpfel für die Obfelder Primarschule Aktion von Landi und Obstbau Huber Der Landi-Dorfmärt und Obstbau Huber haben der Primarschule Obfelden rund 500 kg Äpfel geschenkt und den Schülern einen gesunden Znüni beschert.
Grösser Obstproduzent im Säuliamt
«Nicht alle von unseren 475 Primarschülern essen in den Pausen nur Gesundes», sagt Hans-Ruedi Holzer, CoSchulleiter an der Primarschule Obfelden. Deshalb ist er Obstbau und dem Dorfmärt dankbar, dass der Schule während vier Wochen insgesamt 500 kg Äpfel gesponsert werden. Eine solche Menge kostet im Laden immerhin rund 1500 Franken. «Ihr Transport findet zudem innerhalb von fünf Kilometern statt – im Dorf», ergänzt Landi-Geschäftsführer Marcel Tillmann. Die
Die Äpfel stammen von den grössten Obstproduzenten im Säuliamt. Robert und Ruth Huber unterhalten zusammen mit Sohn Stefan Anlagen in der Gesamtgrösse von 4 Hektaren. Dort gedeihen rund 20 Sorten, die allesamt auch im Dorfmärt angeboten werden. Geliefert werden auch Birnen und Zwetschgen. «Wegen der Trockenheit haben wir dieses Jahr stark bewässern müssen. Qualität und Menge sind aber gut», hält Ruth Huber fest. Landi Obfelden verkauft jährlich rund 80 Tonnen Obst von Huber . (-ter.)
Mittelstufenschülerinnen und -schüler haben aus einem Teil der Früchte Schnitze hergestellt und verteilt.
Viele Eltern sind verunsichert und fühlen sich bezüglich der Erziehung ihrer Kinder orientierungslos. Bin ich zu streng oder zu lasch in der Erziehung? Wie und wo setze ich Grenzen? Ab welchem Alter darf mein Kind ein Handy haben? Wieviel Taschengeld soll ich ihm geben? Wie schaffe ich es, nicht ständig laut zu werden? Dies sind nur einige von vielen Themen, die Eltern tagein tagaus beschäftigen. Begleitet vom Wunsch, möglichst alles richtig zu machen, stellen sie hohe Ansprüche an sich selbst und an ihre Kinder, die sich im Alltag oft nicht erfüllen lassen. Dass Eltern hin und wieder nicht mehr weiterwissen und an ihre Grenzen kommen, ist normal. In solchen Fällen kann es hilfreich sein, sich an eine neutrale Fachperson zu wenden, die einem zuhört und mit unkomplizierten und unvoreingenommenen Ratschlägen weiterhilft. Die Erziehungsberaterinnen im kjz (Kinder- und Jugendhilfezentrum) Affoltern haben ein offenes Ohr für alle Fragen, Unsicherheiten und Sorgen von Müttern und Vätern von kleinen und grösseren Kindern. Darüber hinaus sind sie auch kompetente und diskrete Gesprächspartnerinnen bei Problemen und Krisen innerhalb und ausserhalb der Familie. Denn die Möglichkeit, sich über die erlebten Schwierigkeiten austauschen zu können, Verständnis für die eigenen Gefühle zu erhalten und darin ernstgenommen zu
Die Erziehungsberaterinnen Kathrin Baumann (links) und Simone Gruen haben ein offenes Ohr für Fragen und Sorgen von Müttern und Vätern. (Bild Thomas Stöckli) werden, ist sehr wichtig. Dies stärkt das Vertrauen der Eltern in ihre Kinder und in sich selbst und bringt Erleichterung bei der Bewältigung des Familienalltags. Auch neu gewonnene Erkenntnisse über den Entwicklungsstand ihres Kindes helfen Eltern, die Gefühle, Bedürfnisse und das Verhalten ihres Kindes besser zu verstehen. Und ein vorübergehender Perspektivenwechsel kann bewirken, dass man die eigenen Verhaltensmuster durchbricht und den Alltag entspannter angeht. Ziel der Erziehungsberatung ist es, Familien mit Kindern möglichst frühzeitig zu unterstützen, um zu verhindern, dass Probleme sich verfestigen und häufen.
Bei Bedarf auch Hausbesuche Seit 2013 berät das kjz Affoltern Eltern bei Erziehungsfragen (vormals Kleinkindberatung KKB). Während sich das Beratungsangebot früher ausschliesslich an Eltern mit Kindern zwischen 0 und 6 Jahren richtete, gilt es neu für alle im Bezirk Affoltern leben-
den Familien mit Kindern von 0 und 12 Jahren. Die Beratungen sind freiwillig, kostenlos und vertraulich. Als Erziehungsberaterinnen im kjz in Affoltern arbeiten Simone Gruen und Kathrin Baumann. Sie sind beide Psychologinnen mit therapeutischer Zusatzausbildung und sind spezialisiert auf die kindliche Entwicklung und die Beratung von Familien. Sie beraten telefonisch oder in den meisten Fällen beim persönlichen Gespräch. Bei Bedarf können sie auch Hausbesuche vornehmen. Ob die Beratungsgespräche mit einem oder beiden Elternteilen, mit oder ohne Kinder oder unter Einbezug von weiteren wichtigen Bezugspersonen stattfinden, wird je nach Fragestellung dem Bedürfnis der Familie angepasst. Für eine Erziehungsberatung anmelden kann man sich ganz einfach per Telefon. Dabei werden erste Fragen und Anliegen geklärt, das weitere Vorgehen besprochen und bei Bedarf ein Termin vereinbart. kjz Affoltern, Im Winkel 2, Affoltern. 043 259 93 53.
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Böse Weiber lösten die Hexen ab Heute Abend findet in Ottenbach die traditionelle Spräggele statt Jeweils am zweiten Freitagabend im Dezember findet in Ottenbach der Brauch der Spräggele statt. Als Schnabelgeissen verkleidete junge Männer jagen die Dorfbevölkerung, vorzugsweise die Kinder. Am Spräggelemärt trifft sich, wer Lust hat, um an den Ständen einzukaufen und dem Treiben zuzuschauen. ................................................... von bernhard schneider Hintergrund der Spräggele war das autoritäre Gedankengut des späten 18. Jahrhunderts, das noch nicht beeinflusst war von den liberalen Zielen Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Gleichzeitig hingen die Anfänge der Spräggele mit der Aufklärung zusammen, die dem Hexenwahn ein Ende bereitet hatte.
Die Durchspinn-Nacht Erstmals belegt ist die Spräggele im Jahr 1797, als der Pfarrer von Kappel den Brauch beschrieb: In der sogenannten Durchspinn-Nacht zog eine verkleidete alte Frau von Heimarbeiterfamilie zu Heimarbeiterfamilie, um die Kinder zu kontrollieren, zu tadeln und so bei der Arbeit zu halten. Sie nahm so die strafende Rolle ein, die später dem Samichlaus übertragen wurde. In der Durchspinn-Nacht arbeiteten die Familien, die von der Handspinnerei lebten, vor, um sich den erzwungenermassen arbeitsfreien Weihnachtstag leisten zu können. Zu Begrinn des 19. Jahrhunderts verdrängte die Industrialisierung die Heimarbeit und die Spräggele wandelte sich zur reinen Unterhaltung, ausgeübt nicht mehr von alten Frauen, sondern von jungen Männern. Der Brauch war bis um 1900 im ganzen Bezirk verbreitet. Heute kennt ihn nur noch Ottenbach.
Anfänge in den 1780er-Jahren Zwei Gründe sprechen dafür, dass der Brauch der «Spräggele» in den 1780erJahren entstanden ist. Erstens erlebte die vorindustrielle Textilproduktion, im Knonauer Amt insbesondere die Handspinnerei, in dieser Zeit einen starken Aufschwung. Zweitens wären diese «bösen Weiber» bis zu Beginn des 18. Jahrhunderts dem Vorwurf der Hexerei ausgeliefert gewesen und hätten sich weder getraut, in die Rolle der «Spräggele» zu schlüpfen, noch anzeige
hätte man eine mutmassliche «Hexe» freiwillig in die Stube eingelassen und ihr die Kinder ausgeliefert. Um die Entwicklung des Bildes, das sich die Gesellschaft von diesen strafenden alten Frauen machte, darzustellen, lohnt sich ein Blick zurück auf die Hexenprozesse. Der ehemalige Zürcher Staatsarchivar, Otto Sigg, hat in seinem 2012 erschienenen Buch «Hexenprozesse mit Todesurteil – Justizmorde in der Zunftstadt Zürich» die Gerichtsprotokolle zu 79 Todesurteilen gegen «Hexen» editiert, die zwischen 1487 und 1701 vollstreckt worden sind.
«Spräggele» und «Hexen» Bis 1701 hatte die Stadtzürcher Justiz «Hexen» unter Folter gezwungen, einen Pakt mit dem Teufel zu gestehen, um sie anschliessend auf dem Scheiterhaufen qualvoll zu verbrennen. 1701 wurden auf diese Weise sieben Frauen und ein Mann aus Wasterkingen vom Staat ermordet. Es war dies der letzte Exzess des Hexenwahns in Zürich. Der Brauch der «Spräggele» zeugt von einem Rollenwechsel «böser Weiber»: Sie wurden nicht mehr als Hexen verfolgt, sondern erhielten die Funktion, den Kindern Angst einzuflössen. Hätte man sie der Hexerei verdächtigt, wäre ihre Autorität untergraben worden. Es war ein erster Schritt zur Reduktion der Unterdrückung der Frauen, dass sie auch aggressive Rollen übernehmen konnten.
Hexen als gemeinsames Feindbild Im reformierten Zürich hatte die Landbevölkerung keine politischen Rechte. Hexenverfolgungen erwiesen sich als geeignetes Instrument, damit Bevölkerung und Obrigkeit einen gemeinsamen Feind demütigen und schliesslich töten konnten. Ein Beispiel aus Maschwanden von 1660 zeigt, wie ein solcher Prozess vor sich gegangen ist. Catharina Bumann wuchs vermutlich in sehr bescheidenen Verhältnissen auf. Ein Hinweis auf ihre materielle Lage sind ihre drei unehelichen Kinder, die alle vor dem dritten Altersjahr starben. Da Vergewaltigung damals im Gegensatz zu Ehebruch keinen Straftatbestand darstellte, waren vor allem Frauen aus der Unterschicht, die auf der Suche nach Arbeit oft täglich grosse Fussdistanzen zurücklegten, den Männern, denen sie unterwegs begegneten, weitgehend schutzlos ausgeliefert. Für wohlhabende Bauern, die ihr
Wenn die Männer unter der Schnabelgeiss lachen, sind sie gar nicht mehr so furchteinflössend. (Bild Erika Schmid) Gut zusammenhalten und deshalb die Zahl der Erben beschränkten wollten, dienten Mägde gleichsam als «Verhütungsmittel». Wurde eine Magd schwanger, musste sie den Hof meist mit Schimpf und Schande verlassen. Ihre Kinder, deren Dasein von Hunger geprägt war, starben oft in den ersten Lebensmonaten oder –jahren.
Klägerin beklagt Im Frühjahr 1660 beklagte sich Catharina Bumann beim Landvogt, einige Buben hätten ihr seit drei Wochen immer wieder Steine ins Fenster geworfen. Dazu hätten sie gerufen: «Catri, mach mir ein krummes Maul, einen Hund, einen Hasen, eine Katze!» Statt auf die Klage einzutreten, fragte der Landvogt, ob sie denn tatsächlich hexen könne. Er zog Erkundungen ein und liess zehn Kläger aus Maschwanden sowie zwei aus Ottenbach gegen sie aussagen. Ein Maschwander hatte ihr vor 13 Jahren ihr Ersuchen verweigert, ihr Äckerchen zu pflügen, da sie selbst über keine Zugtiere verfügte. Daraufhin sagte sie ihm, dies werde ihm «mehr schaden als nützen», und kurz darauf sei sein Pferd verstorben. Die Frau des Schulmeisters erzählte, vor
vier Jahren habe sie in Gegenwart von Catharina auf einen Hasen gezeigt, worauf diese geantwortet habe, ihretwegen möge der Hase hinlaufen, wohin er wolle, sie habe ihn weder gerufen noch fortgeschickt. Catharinas kranke Hand sei vom Hasen – im damaligen Volksglauben eine Gestalt des Bösen – verletzt worden, lautete nun der Vorwurf. Als sie leugnete, wurde sie nach Zürich in den Wellenberg überführt. In Zellen ohne Mobiliar unter dem Wasserspiegel mussten die Häftlinge stehen oder auf dem nasskalten Boden liegen und durften die Zelle nur für die Verhöre verlassen. Um weitere «Beweise» zu sammeln, verband ihr der Folterknecht die Augen und entblösste sie, damit die Verhörrichter ihren Körper auf «verdächtige Male» untersuchen konnten. Sie stellten fest, dass der «böse Geist» ihr die Achselhaare gestutzt hatte, was sie ebenso als «untrügliches Zeichen einer rechten bösen Hexe» werteten wie eine wunde Stelle am Arm.
Stolz auf neue Foltermethode Da Catharina noch immer die Verbindung mit dem Teufel leugnete, wandten die Verhörrichter eine neue Folter an, die sie nicht ohne Stolz im Detail
beschrieben. Sie wurde dabei so gebunden, dass ihr ganzer Körper von Muskelkrämpfen gequält wurde. So litt sie wahrlich höllische Qualen, ohne dass der Folterknecht weiteres dazu beitragen musste. Am ersten Tag dauerte diese Tortur acht, am zweiten neun Stunden. Hätte sie der Scharfrichter später nicht hingerichtet, wäre sie wohl an den Folgen der Folter gestorben. Doch dies hätte den Bedürfnissen von Obrigkeit und Untertanen nach Demütigung einer wehrlosen Einzelperson nicht genügt. Die Torturen führten dazu, dass die Beschuldigte alle dreizehn Vorwürfe einzeln als wahr bezeichnete. Im Schlussverhör dominierte die Angst vor erneuten Folterungen dermassen, dass sie «freiwillig» nochmals alles bekannte, was die gnädigen Herren hören wollten. In Anerkennung dieser «Freiwilligkeit» wurde sie nicht lebendigen Leibes verbrannt, sondern aus Gnade zuerst geköpft, bevor ihr Körper dem Feuer übergeben wurde. Die Aufklärung beendete den Hexenwahn zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Für den Aufbau industrieller Produktionsmethoden waren Disziplin und Arbeitswille erforderlich. Wenn eine alte Frau als «Spräggele» dazu einen Beitrag leisten konnte, war dieser durchaus willkommen.
Mettmenstetten vor grossem Festjahr 900-Jahre-Jubiläum mit mehr als 80 Veranstaltungen und einer Festschrift
Jean-Pierre Feuz, OK-Präsident von 900 Jahre Mettmenstetten, präsentiert den Leporello, auf dem über 80 Veranstaltungen aufgelistet sind.
Die frisch gedruckte Festschrift in der Hand, von links: Gemeindepräsident René Kälin, Franziska Sykora und Gianni Bertossa, Hauptverantwortliche für die Festschrift. (Bilder Werner Schneiter)
Über 80 Veranstaltungen stehen nächstes Jahr im Zeichen von «900 Jahre Mettmenstetten». Letzten Mittwoch präsentierte die Gemeinde im Pfarrhauskeller die Festschrift.
................................................... von werner schneiter Für 900 Jahre Mettmenstetten ist nicht ein zentraler Festakt geplant. Es sind rund 80 Veranstaltungen – wiederkehrende und einmalige –, die unter dem Titel «900 Jahre Mettmenstetten» daherkommen. Vor rund zweieinhalb Jahren wurde mit dem Konzept begon-
nen. Grünes Licht erteilte die Gemeindeversammlung vor exakt einem Jahr, als sie auf Antrag des Gemeinderates einen Kredit von 280 000 Franken sprach, die an die Veranstalter gehen. «Mit den vielen Veranstaltungen, die unter dem Jubiläumstitel daherkommen, ermöglichen wir allen in Mettmenstetten, mindestens einmal dabei sein zu können – mit nur einem Jubiläumsfest wäre das nicht möglich», sagt Gemeindepräsident René Kälin und fügt an, dass die Weiler der flächenmässig zweitgrössten Ämtler Gemeinde natürlich miteinbezogen werden. «Es steht uns ein tolles Festjahr bevor», ist der Gemeindepräsident überzeugt.
Am Mittwoch wurde den Sponsoren und Behördenvertretern die gut 50 Seiten umfassende, in oranger Farbe eingebundene Festschrift präsentiert – ein gut aufgemachtes Werk, für das Franziska Sykora und Gianni Bertossa die Hauptverantwortung getragen haben und das in einer Auflage von 3500 Exemplaren erscheint. Sie wird am nächsten Dienstag kostenlos in die Haushaltungen von Mettmenstetten verteilt und ist darüber hinaus für 10 Franken pro Exemplar zu haben. Das Werk ist garniert mit witzigen Zeichnungen, aufschlussreichen Informationen und Porträts von Mettmenstet-
terinnen und Mettmenstettern, von alteingesessenen Bürgern und neu Zugezogenen. «Wir haben ganz bewusst auf eine Neuauflage unserer Dorfchronik verzichtet. Die Jubiläumsschrift ist eine Momentaufnahme», hält René Kälin fest. Sie enthält ein «Leiterlispiel», das auch separat bezogen werden kann. Man kann sich dazu in der Gemeindeverwaltung erkundigen. Erwähnenswert ist auch der «Mättmiwäg», der fünf Routen enthält und mit sogenannten «Gewerbe-Bänkli» gesäumt werden soll. Sie werden nach den Wünschen einer Firma gestaltet und sind an zwei Bedingungen geknüpft: Sie müssen mindestens zwei Personen Platz bieten und Rastsuchen-
den mindestens ein Jahr lang zur Verfügung stehen.
Fülle an Veranstaltungen Neben dieser Festschrift bilden im nächsten Jahr mehr als 80 Veranstaltungen den Kern des Jubiläums. OKPräsident Jean-Pierre Feuz präsentierte am Mittwoch im Pfarrhauskeller einen grossen Leporello, auf dem sämtliche Aktivitäten aufgelistet sind. Da findet sich Bekanntes und Neues. Den Auftakt zum Jubiläumsjahr erfolgt bereits am 1. Januar mit der traditionellen Turmmusik und geht im Dezember mit dem Konzert des Singkreises Bezirk Affoltern zu Ende.
Aufwandüberschuss von fast einer Million gutgeheissen Die Knonauer Gemeindeversammlung genehmigte das Budget 2016 Die Gemeinde Knonau steht betreffend Eigenkapital sehr gut da. Der Gemeinderat beantragte deshalb einen Aufwandüberschuss von 930 700 Franken im Budget 2016. Die Gemeinde werde sich bei Investitionen noch stärker einschränken, um Steuererhöhungen auf jeden Fall zu verhindern.
einer Frage bezüglich der Kulturausgaben. Rico Roth antwortete: «Wir wollen mehr für Kultur ausgeben, um das Dorfleben zu fördern.» Ein weiterer Bürger wollte wissen, ob auch für das Jahr 2015 der budgetierte Aufwandüberschuss von über 800 000 Franken erreicht werde? «Wir rechnen mit einer ausgeglichenen Rechnung für 2015, aufgrund des Verkaufs der Kabelanlage», antwortete Rico Roth.
................................................... von salomon schneider Der Knonauer Finanzvorstand Rico Roth erläuterte den Voranschlag 2016 der Einheitsgemeinde Knonau – für die politische Gemeinde und die Primarschulgemeinde beantragte der Gemeinderat einen unveränderten Steuerfuss von 88 Prozent.
Kulturförderung trotz Sparprogramm Dies führte zu einem budgetierten Aufwandüberschuss von 930 700 Franken, bei einem Eigenkapital von 10 Millionen. Dies entspricht rund einem Zehntel des Gesamtaufwandes. Der grosse Aufwandüberschuss führte zu
Weniger Einnahmen prognostiziert
Die neusten Knonauer Gemeindebürger: links Perica und Jovanka Mihajlovic mit ihren Töchtern Lara und Lena, rechts Bianca Schänzle. (Bild Salomon Schneider)
Ein anderer Bürger wollte wissen, wie die längerfristige Steuerentwicklung
aussehe? Es würden in Zukunft weniger hohe Steuereinnahmen prognostiziert. Die Strategie des Gemeinderates sei es jedoch, den Steuerfuss um jeden Preis zu halten. Gerade durch Sondereffekte, wie die Grundstückgewinnsteuer, seien grosse Mehreinnahmen erzielt worden. Durch die grössere Bautätigkeit sei für die nächsten Jahre mit höheren Steuererträgen zu rechnen – während die Infrastruktur bereits bestehe. Momentan halte sich der Gemeinderat mit Investitionen zurück, um den Steuerfuss noch ein Jahr halten zu können. Die RPK zeigte sich über den Aufwandüberschuss von zehn Prozent nicht erfreut, empfahl das Budget jedoch zur Annahme, da alles zum Sparen gemacht worden sei. Die Gemeindeversammlung genehmigte das Budget 2016 einstimmig.
Bürgerrecht erteilt Weiter wurde einer Familie und einer Einzelperson das Gemeindebürgerrecht einstimmig erteilt. Gemeindepräsident Walter von Siebenthal wies darauf hin, dass sie alle Voraussetzungen für die Erteilung des Gemeindebürgerrechts mehr als erfüllten.
Steuererhöhung der Schule gab zu reden Die Obfelder Gemeindeversammlung stimmte allen Geschäften zu Die 4-Prozent-Steuererhöhung der Primarschule entfachte zwar eine kurze Diskussion, aber die Obfelder Gemeindeversammlung stimmte dem Budget zu – wie auch allen anderen Voranschlägen und Vorlagen. ................................................... von werner schneiter Hätte der Gemeinderat das Badi-Sanierungsprojekt nicht von der Traktandenliste genommen, wären wohl mehr Stimmberechtigte zur Gemeindeversammlung erschienen. Der Aufmarsch an der Budget-Gemeindeversammlung in Obfelden war aber gleichwohl leicht überdurchschnittlich: 112 Stimmberechtigte konnte Gemeindepräsident Thomas Ammann im Singsaal Chilefeld begrüssen – und er listete die (im «Anzeiger» bereits erwähnten) Gründe auf, weshalb nun über die Badi-Sanierung beim Urnengang vom 28. Februar 2016 entschieden wird: Erhöhte Preise für Edelstahl, mit dem die Schwimmbecken ausgekleidet werden sollen, haben die Projektsumme ennet die 2-Mio.-Marke gedrückt. «Wir gingen anfänglich von einem Betrag unter dieser Summe aus», sagte Ammann – und entschuldigte sich dafür, dass das der Gemeinderat beim Erstellen der Weisung nicht bemerkt hatte. Kredite von über 2 Mio. Franken müssen in Obfelden an die Urne. Der Gemeinderat hat diesen Abstimmungstermin für die Badi aber ohnehin «reserviert». Ein Drittel der Stimmberechtigten kann an der Gemeindeversammlung eine Urnenabstimmung verlangen.
Steuerfuss weiterhin bei 47 Prozent – mehr Feuerwehrsold «Keine ausserordentlichen Punkte» vermeldete Finanzvorstand Christoph Kobel, als er das Budget 2016 der Politischen Gemeinde erläuterte. Es resultiert ein Aufwandüberschuss von gut 120 000 Franken. Einer Steigerung bei der sozialen Wohlfahrt steht ein Minus der Kosten beider Gesundheit gegenüber – die beiden grössten Posten; unter dem Strich resultieren Mehraufwendungen von knapp 200 000 Franken. Die Nettoinvestitionen belaufen sich auf knapp 4,8 Mio. Franken. Das Eigenkapital sinkt nun auf gut 17 Mio. Franken. Bei wenigen Enthaltungen stimmte die Versammlung dem Voranschlag zu. – Keine Diskussion entfachte auch die Änderung der Besoldungsverordanzeige
nung der Feuerwehr. Sicherheitsvorstand Franz Müller zeigte auf, dass vor allem das Feuerwehrkader im Vergleich zu umliegenden Gemeinden unterbesoldet ist. Ein Nachbessern sei nach 15 Jahren (ausser der Teuerung keine Anpassungen) angezeigt. Die Feuerwehr investiere viel an Zeit und leiste sehr gute Arbeit. Auch die Arbeitsvorbereitung von Offizieren und Unteroffizieren wird nun (bescheiden) abgegolten. Die Vorlage bot keinerlei Diskussionsstoff und wurde einstimmig angenommen. Völlig unbestritten auch der Kredit von 1,07 Mio. Franken für die Sanierung des Grundwasserpumpwerks Mettenholz, das rund die Hälfte des Obfelder Trinkwassers liefert: Werkvorstand Christian Kägi verwies auf den schlechten baulichen Zustand der über 90-jährigen Anlage, der die Gefahr eines Ausfalls birgt. Ein solcher Ausfall hätte zur Folge, dass Obfelden mit Wasser aus dem Zürichsee vorlieb nehmen müsste.
Abbau von Eigenkapital stoppen, um die Autonomie zu wahren Mehr Kinder, die kein Deutsch sprechen, mehr Sonderschulung, insgesamt steigende Schülerzahlen, die eine Anpassung der Infrastruktur nach sich ziehen – das sind Gründe, weshalb die Primarschule den Steuerfuss von 46 auf 50 Prozent anheben will, womit auch der Abbau von Eigenkapital gestoppt werden soll, um die Autonomie der Schule zu wahren. Aus der Erhöhung resultieren rund 40 000 Franken Mehreinnahmen. Finanzvorstand Markus Gysel rechnete vor, was diese Steuererhöhung für Einzelne zur Folge hätte: Bei einer Familie mit 40 000 Franken Jahreseinkommen macht das 36 Franken aus, bei einer solchen mit 100 000 Franken sind es 195 Franken mehr auf der Steuerrechnung. Die Erhöhung sei auf vier bis fünf Jahre hinaus geplant; man wolle aber bis 2018 eine Trendwende herbeiführen, die Entwicklung des Finanzausgleich sei aber nicht voraussehbar. Die Verschiebung der kantonalen Mittel könne auch zuungunsten der Primarschule ausfallen, begründete Markus Gysel. «Wir müssen jetzt handeln, sonst schieben wir die Probleme vor uns her», fügte er bei und antworte auf die Frage, ob die Schule denn auch Sparmöglichkeiten geprüft habe: «Wir haben alle Möglichkeiten ausgelotet.» Das Budget sah bei der ersten Lesung Ausgaben von 1,8 Mio. Franken vor. Es wurde auf 550 000 Franken heruntergeschraubt. «Wir sind an
die Grenze des Erträglichen gegangen», fügte Primarschulpräsident Werni Kurt bei. Walter Keller von der Rechnungsprüfungskommission gab zu bedenken, dass ein extern in der Sonderschule platziertes Kind ein Steuerprozent ausmacht. Eine eigene Sonderschule in Obfelden, sei nicht möglich, wurde auf eine entsprechende Frage geantwortet. Alt Gemeindepräsident Rolf Grob sagte, in einer solchen Situation sei es nötig, dass sich Primarschule und Politische Gemeinde an einen Tisch setzen. «Bei einem Eigenkapital von 17 Mio. Franken müsse es doch möglich sein, dass die Politische Gemeinde der Primarschule etwas abgibt. Wir haben das früher immer so geregelt. Man sei sehr wohl zusammengesessen, entgegnete Christoph Kobel. «Die Gesundheits- und Sozialkosten steigen. Ein Hin- und Herschieben von Steuerfüssen sei nicht angezeigt. Die Primarschule benötigt die Steuerfusserhöhung.» Kurzzeitige Konfusion entstand, als ein Stimmbürger nach erfolgter Abstimmung über den PrimarschulVoranschlag (dem bei 20 Nein und 11 Enthaltungen zugestimmt wurde) eine Urnenabstimmung verlangte. Nach wenigen Minuten fand man heraus: Laut Paragraf 117 des Gemeindegesetzes dürfen Budgetabstimmungen an Gemeindeversammlungen nicht an die Urne gebracht werden. Bei 2 Nein und 18 Enthaltungen wurde auch der neuen Asylkostenvereinbarung im Bezirk Affoltern zugestimmt. Weil Affoltern zu hoch belastet wird, sinkt nun der Beitrag an die Primarschule Obfelden von 22 200 auf 3700 Franken.
Problemlose Vorlagen der reformierten Kirche Silvio von Ah, Finanzvorstand der reformierten Kirche, präsentierte das Budget erstmals. Es schliesst mit einem Aufwandüberschuss von gut 94 000 Franken und erfordert keine Steuererhöhung. Obfelden bleibt mit 12 Prozent zwei Prozent unter dem Maximum. Auch die vom neuen Liegenschaftenvorstand Christoph Kutassy präsentierte Bauabrechnung für die Fassadenrenovation samt energetischen Massnahmen bot keinen Gesprächsstoff. Ausserdem können 39 000 Franken in eine neue Akustikanlage der Kirche investiert werden. Mit der stillen Wahl von Silvio von Ah, Christoph Kutassy und Alfred Bodmer ist die reformierte Kirchenpflege inzwischen wieder komplett.
Der Kindergarten Räsch soll einem Neubau weichen, der 80 bis 90 Kindern Platz bietet. (Bild Werner Schneiter)
4 Mio. Franken für neuen Kindergarten? Ehrgeiziges Projekt der Primarschule Die Obfelder Primarschulpflege will mit einem Ersatzneubau im Räsch Platz schaffen für drei oder vier Kindergärten. Die dafür notwendigen Kosten von voraussichtlich gegen 4 Mio. Franken lösten Erstaunen aus. Martin Birrer, der das Ressort Infrastruktur leitet, informierte an der Gemeindeversammlung über das Projekt eines Ersatzneubaus für einen Kindergarten im Räsch, der bis vier Einheiten und insgesamt 80 bis 90 Kindern Platz bietet. Die Gemeindeversammlung bewilligte am 2. Juni 2015 einen Projektierungskredit von 300 000 Franken, worauf die Primarschulpflege sechs Architekturbüros zu einem Wettbewerb einlud. Melk Nigg Architects aus Zug machten das Rennen. Derzeit ist die Primarschulpflege daran, die für den 5. Juni 2016 geplante Urnenabstimmung vorzubereiten – ein ehrgeiziger Zeitplan schon deshalb, weil die Schule im Juli – nach einem Ja an der Urne – die Baubewilligung erwartet und die Kinder bereits im Winter 2016 einziehen lassen will. Eventuell, so Martin Birrer, setze die Primarschule während der Bauzeit auf eine «Zeltlösung», die Teil der Baukosten sei. Exakt diese Kosten lösten an der Gemeindeversammlung Erstaunen aus, in erster Linie bei den RPK-Vertretern, die über die Kostensteigerung noch nicht ins Bild gesetzt worden waren. Ursprünglich war die Rede von 2,7 Mio. Franken Baukosten. Man habe im Laufe der Zeit einiges korrigieren müssen, habe noch nicht alle Zahlen parat gehabt, und zudem baue man für einen Zeithorizont von 20 bis 30 Jahren, antwortete Martin Birrer auf kritische Fragen und machte auch auf die steigenden Schülerzahlen aufmerksam. «Es ist ein raffiniertes, sehr
gutes Projekt, das auf Akzeptanz stossen sollte», fügte er bei. Und Werni Kurt sagte zum Schluss: «Der Entscheid liegt bei Ihnen. Sie können an der Urne abstimmen.» Bei den Geschäften der Primarschule schwang eine Portion Misstrauen mit, wohl auch fussend auf der umstrittenen Einführung von ADLKlassen (altersdurchmischtes Lernen). Tatsächlich weist die Primarschule bei Lehrpersonen eine hohe Fluktuation auf. «Wir sind ständig im Gespräch mit unseren Lehrpersonen, wir wollen Weggänge unter allen Umständen verhindern und ein guter Arbeitgeber sein», sagte Schulleiter Kaspar Oettli. Man setze in diesem ADL-Prozess auf eine enge Begleitung, ein gutes Coaching und externe Beratung.
Kirchenfusionen: Steiniger Weg auch im Bezirk Affoltern Im Rahmen der Kirchgemeindeversammlung orientierte Kirchenpflegerin Gaby Wittwer über KG+, ein vom Kirchenrat 2012 angestossenes Projekt. Der Prozess, der vor dem Hintergrund schrumpfender Mitgliederzahlen in den reformierten Kirchgemeinden eingeleitet werden soll, hat Gemeindefusionen zum Ziel. 35 bis 40 Kirchgemeinden soll es im Kanton Zürich künftig noch geben. Derzeit sind es 170. Zum Thema hat im Bezirk kürzlich eine Tagung stattgefunden. Der steinige Weg soll nun vorerst mit einem Lenkungsausschuss (je eine Vertretung aus den Ämtler Kirchenpflegen) beschritten werden und einem Projektleitungsteam, dem neben Kirchenpflegemitgliedern auch Pfarrpersonen angehören. «Auf diesem Weg sollen Lösungen erarbeitet werden, die für alle beteiligten Kirchgemeinden politisch tragbar sind. Jede Kirchgemeinde könne aber frei entscheiden», hielt Gaby Wittwer fest. (-ter.)
Der Rifferswiler Gemeinderat scheitert mit allen Anträgen Neben Budget wurde auch die Änderung der Bau- und Zonenordnung abgelehnt Rifferswils Gemeinderat war am Mittwochabend nicht zu beneiden. Der Souverän schickte alle Vorlagen inklusive Budget mit Steuererhöhung wuchtig bachab. Zur Abstimmung über den Baukredit für die Neugestaltung des Dorfplatzes kam es gar nicht erst. ................................................... von martin platter Der ruhige Einstieg in den Abend mit der Versammlung der reformierten Kirchgemeinde war nicht von Dauer. Schon die Vorstellung des Finanzplans der Einheitsgemeinde (inklusive Primarschule) für die Periode von 2015 bis 2019 durch Finanzvorsteher Daniel Schneider gab Anlass zu zahlreichen Einwänden und Fragen. Gemeindepräsident Marcel Fuchs wollte gerade mit dem ersten Geschäft beginnen. Da wurde erfolgreich der Antrag auf Änderung der Traktandenliste gestellt. Fuchs begann also mit dem letzten Geschäft: die Revision der Bau- und Zonenordnung (BZO) im Quartier Mattler. Eine Einzelinitiative von alt Gemeindepräsident Jakob Geissbühler, welche die erst 2010 von der Gemeindeversammlung wuchtig angenommene BZO bereits wieder ändern wollte. Die erlaubte Gebäudehöhe von 7,5 Meter (plus Dachstock) seien zu hoch und beeinträchtigten die Silhouette des geschützten Ortsbildes. Deshalb seien die maximalen Gebäudehöhen auf fünf Meter zu reduzieren, argumentierte Geissbühler. Der Gemeinderat stützte das Anliegen im Prinzip. Doch wäre ihm eine Gebäudehöhe von 5,5 Meter lieber gewesen. Diese wäre im Einklang mit der Richtplanung von Kanton und Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt gestanden und hätte auch dem vielpropagierten verdichteten Bauen besser Rechnung getragen. Deshalb arbeitete der Gemeinderat einen Gegenvorschlag aus, worauf Geissbühler seine Initiative zurückzog.
Vehementer Widerstand Aus der Gemeindeversammlung regte sich jedoch vehementer Widerstand gegen jegliche Variante der vorge-
Die Bau- und Zonenordnung für das Rifferswiler Quartier im Mattler (im Bild links oben) wird nicht geändert. Die Gebäudehöhen dürfen auch künftig 7,5 Meter betragen. (Bild Martin Platter) schlagenen Revisionen. Der Tenor: Es könne doch nicht sein, dass eine vor fünf Jahren grossmehrheitlich abgesegnete BZO-Revision bereits wieder abgeändert werde. Der frühere Bauvorstand Willy Baumgartner plädierte für die Beibehaltung der geltenden BZO, da so eine wesentlich bessere Raumnutzung möglich sei. Weitere Redner sprachen sich im Sinne der Rechtssicherheit, Beständigkeit und Eigentumssicherheit ebenfalls für die Beibehaltung der geltenden BZO aus. Gemäss Bundesgericht soll ein Zonenplan nur dann abgeändert werden, wenn triftige Gründe vorlägen. «Wo kämen wir da hin, wenn nach jeder Baueingabe mittels Initiative eine BZO-Änderung vorgenommen wird? Er sei nicht überzeugt,
dass daraus keine Entschädigungen geltend gemacht werden können.» Deshalb gelte es diese Revision abzu-
lehnen, sagte ein anderer und erntete dafür Applaus. Auch RPK-Präsident Christian Baer äusserte Zweifel, ob die
Budget der reformierten Kirchgemeinde gutgeheissen Die reformierte Kirchgemeindeversammlung unter der Leitung von Hans Ulrich Meier hat das Budget mit gleichbleibendem Steuerfuss von 14 Prozent und einem voraussichtlichen Aufwandüberschuss von 2850 Franken wortlos gutgeheissen. Für die Pfarrwahlen vom 28. Februar schlägt die Kirchenpflege Pfarrerin Yvonne Schönholzer zur Wi-
derwahl für das 70-Prozent-Pensum in der Gemeinde vor. Das Gremium hat positiven Bescheid der Denkmalpflege erhalten. Das Liftprojekt zur Kirche kann ausgeführt werden. Das Kirchgemeindelokal ist jetzt am Wärmeverbund Rifferswil angeschlossen. Im Frühling soll das Pfarrhaus folgen, informierte Hans Ulrich Meier. (map.)
geringeren Gebäudehöhen nicht eine Abwertung der Grundstücke zur Folge haben wird und damit deren Attraktivität sinkt. Ein weiterer bezeichnete die Initiative und den Gegenvorschlag sogar als «unmoralisch». Das verfing. Der Gegenvorschlag der Gemeinde und damit die Revision der Bau- und Zonenordnung wurden deutlich abgelehnt. Nachdem auch das Budget nach langer, sachlicher Diskussion zurückgewiesen wurde (Text auf Seite 1), verschob Marcel Fuchs die Abstimmung über den Projektkredit für die Neugestaltung des Dorfplatzes auf einen späteren Zeitpunkt. Mit Notbudget darf die Gemeinde keine neuen Verbindlichkeiten eingehen, die nicht unbedingt nötig sind.
Weihnachtsguetzli-Duft in der Luft Wer möchte sich Spielgruppe Fidibus zu Gast in der Langzeitpflege Sonnenberg engagieren? Das Abschlusstreffen der Spielgruppe Fidibus und der Langzeitpflege Sonnenberg im Jahr 2015 fand am Freitag, 4. Dezember, statt. Voller Vorfreude brachten die Fidibuskinder an diesem speziellen Tag ihre noch leeren Guetzliboxen von zu Hause mit, um diese dann am Abend gefüllt mit feinen Leckereien ihren neugierigen Eltern zu präsentieren. Spielgruppenleiterin Lorena Della Torre hatte im Vorfeld einen «Mailänderli»sowie einen «Schoggiherz-Teig» vorbereitet. Mit Wallholz, Ausstechformen, Eiern und Mehl «bewaffnet» marschierte die Backtruppe zusammen mit ihrer Leiterin in Richtung Langzeitpflege. Kaum angekommen wurden die Kinder von den Bewohnern des Sonnenbergs herzlich in Empfang genommen. Nach dieser Begrüssung eilten alle gemeinsam in den Gemein-
Das Familienzentrum sucht Verstärkung Der Vorstand des Vereins Familienzentrum Bezirk Affoltern blickt zurück auf ein Jahr mit zahlreichen Veränderungen.
Die Fidibusbäcker von links: Alexandra, Remo, «Bäckermeisterin» Lorena Della Torre, Aina und Nieke. (Bild zvg.) schaftsraum und nachdem alle Hände gewaschen und alle Schürzen umgebunden waren, konnte der Backspass beginnen. Das Mehl wurde grosszügig auf den Tischen verteilt und es dauerte nicht lange, bis die ersten Kinder mit weissen Nasenspitzen anzutreffen waren. Die Guetzli konnten nach dem
Ausstechen direkt vor Ort gebacken und nach getaner Arbeit von allen mit Tee und Sirup degustiert werden. Die offene Zimmertür lockte weitere Gäste dieser Abteilung an, welche sich dem Knabberspass spontan anschlossen. Mit vollen Bäuchen und Guetzlibüchsen ging dieser wunderbare Adventstag am frühen Abend zu Ende.
Schon wieder neigt sich ein ereignisreiches Vereinsjahr dem Ende zu. So konnte auf den ersten Juli eine neue Betriebsstruktur eingeführt werden, die nun dem Familienzentrum noch professioneller in der Verhandlung mit den Sozialpartnern und den Gemeinden dient. Dazu wurden eine neue Betriebsleiterin eingestellt und den beiden Betriebsleiterinnen eine Geschäftsführerin zur Seite gestellt.
mal ins Zentrum zu stellen, organisiert der Vorstand des Vereins am 12. Februar 2016 erstmals einen Spielabend für Erwachsene. Eingeladen sind alle, die gerne spielen oder auch neue Spiele kennenlernen möchten. Alle Spielbegeisterten sind willkommen, um mit- oder auch gegeneinander spielen zu können. Da auf das neue Vereinsjahr ein Wechsel im Vorstand ansteht, ist dieser auf der Suche nach einer Person, die gute Kenntnisse in und Interesse an Finanzen hat sowie Lust und Zeit, sich im Verein Familienzentrum Bezirk Affoltern zu engagieren. Vorstand Familienzentrum Bezirk Affoltern
Spielabend für Erwachsene Um die spielbegeisterten Mitglieder und auch andere Interessierte für ein-
Interessierte wenden sich bitte an die Präsidentin: praesidium@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Infos: www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.
Drückende Soziallasten im Bezirkshauptort Affolterns Gemeindeversammlung gibt grünes Licht für Schuldenbremse Deutlich hat der Affoltemer Gemeinderat anlässlich der Budgetgemeindeversammlung am Montagabend die Notwendigkeit von Sparmassnahmen betont, um weitere Steuererhöhungen abzuwenden. Die Soziallast der Zentrumsgemeinde ist drückend. ................................................... von martin platter Affolterns Finanzvorsteherin Susanne Leuenberger eröffnete die Budgetversammlungs-Trilogie von Sekundarschul-, Primarschul- und politischer Gemeinde mit einem Referat zur Finanzplanung in der Periode von 2015 bis 2019. Das Hauptziel: Die Gemeinde will ihren bisherigen Maximalsteuerfuss von 124 Prozent nicht weiter erhöhen. Im kommenden Jahr bestünde diese Möglichkeit. Der Kanton hebt den Maximalsteuerfuss für Gemeinden, die in ausserordentlichem Masse von Ausgleichszahlungen – Übergangsausgleich, individueller Sonderlastenausgleich (früher Steuerfussausgleich genannt) – profitieren, von bisher 124 auf 134 Prozent an. Für Affoltern sei eine Steuererhöhung aber kei-
ne Option, bekräftigten Leuenberger und später auch Gemeindepräsident Clemens Grötsch mehrmals. Leuenberger sagte: «Ab 2016 wird der Steueranstieg gebrochen. Der Steuerfuss orientiert sich nicht mehr am Maximum. Man wolle künftig bei der Budgetplanung in die Zukunft und nicht wie bis anhin in die Vergangenheit schauen.» Der Steuerfuss werde dennoch weit weg vom kantonalen Mittel verharren. Im Bezirk liege der Durchschnitt der Steuern bei 106 Prozent. Leuenberger weiter: «Es gilt zu sparen, die Ausgaben mit den Einnahmen in Einklang zu bringen.» Dennoch werde man wohl nicht darum herumkommen, gemeindeeigene Liegenschaften zur Refinanzierung von Bauvorhaben zu veräussern. Trotz künftigem Verzicht auf Übergangsausgleich (8,1 Mio.) und individuellem Sonderlastenausgleich, der die Gemeinde zu Steuererhöhungen auf 129 beziehungsweise 134 Prozent gezwungen hätte, solle das Eigenkapital möglichst nicht mehr weiter aufgebraucht werden.
Gestraffte Budgets Bei der politischen Gemeinde könnte das 2016 klappen. Unter anderem
mit gestrafftem Investitionsbudget, 1,4 Millionen Franken mehr Grundstückgewinnsteuern, 850 000 Franken mehr Steuereinnahmen durch die Steigerung der Einwohnerzahl (und unter anderem 91 000 Franken mehr Gebühreneinnahmen) resultiert ein beinahe ausgeglichenes Budget, das von 74 Mio. (Voranschlag 2015) auf 69 Mio. sinkt. Zum Vergleich: Die Rechnung 2014 wies noch 78,3 Mio. aus. Bei gleichbleibendem Steuerfuss von 61 Prozent soll ein Aufwandüberschuss von 257 000 Franken bleiben, der dem Eigenkapital (8,4 Mio.) belastet werden soll. Als nur schwer zu kalkulierende Grösse bezeichnete Leuenberger die rasant wachsenden Sozialausgaben, die bereits einen Viertel der berichtigten Steuerkraft beträgt (818 Franken pro Einwohner). Der Bezirkshauptort liege damit auf Rang 14 im kantonalen Vergleich. Die Sekundarschulgemeinde Affoltern/Aeugst stellte bei gleichbleibendem Steuerfuss (23 Prozent) einen Voranschlag mit ähnlich hohem Defizit (300 000 Franken) vor. Das Budget ist stark von der Sanierung und dem Ausbau der Schulanlage Ennetgraben (für 22 Mio.) geprägt. Daraus ergeben sich massiv höhere Abschreibungen.
Auf eine Million verdoppelt haben sich die Kosten für die Beschulung von unbegleiteten minderjährigen Asylsuchenden im MNA-Zentrum Lilienberg, die vom Kanton in Form von höherem Ressourcenausgleich zurückerstattet werden.
Ungewöhnlich deutliche Worte Weniger günstig sieht der Voranschlag der Primarschulgemeinde aus, der bei gleichbleibendem Steuerfuss von 40 Prozent einen Aufwandüberschuss von knapp zwei Mio. Franken vorsieht. Ziemlich genau der Betrag, der durch den Verzicht des Übergangsausgleichs (2,31 Mio.) entsteht. Zudem streicht die Gemeinde ihren Anteil an die Primarschule für die Tagesbetreuung (140 000 Franken). Gemäss Finanzvorsteher Philipp Büchner überlege man sich nun, die Elternbeiträge zu erhöhen. Auch wenn sämtliche Budgets mit grossem Mehr angenommen wurden, lösten die Massnahmen der Gemeinde kritische Stimmen aus. Gemeindepräsident Clemens Grötsch konterte diese mit Blick auf den grossen Investitionsbedarf (13 Mio.) an Kindergarten- und Primarschulbauten ungewöhnlich deutlich: «Die politi-
sche Gemeinde hatte in den letzten Jahren grossen Spardruck.» Bisher habe er nicht den Eindruck erhalten, dass dies auch bei der Primarschulgemeinde der Fall gewesen sei. Die Ergänzung der Verordnung zur Siedlungsentwässerung wurde mit der Revision der Bau- und Zonenordnung (BZO) wegen der Einführung von neuen Zonen (W4 und WG4) nötig. Um diesen Faktor erhöht sich nun die Gebühr der Siedlungsentwässerung. Bisher bezahlte ein Grundstückbesitzer pro Quadratmeter Land in der Zone W3 drei mal acht Rappen. In den neuen Viererzonen werden es vier mal acht Rappen sein. Auch dagegen regte sich Winderstand, namentlich von einem Einfamilienhausbesitzer. Dieser bezeichnete die Gebühren als unfair. Stünde beispielsweise ein Einfamilienhaus in der aufgestuften Zone, kassierte die Gemeinde mehr Gebühren ohne entsprechende Gegenleistung. Dennoch wurde die Ergänzung vom Plenum grossmehrheitlich gutgeheissen. Unbestritten war die neue Parkierungsverordnung auf öffentlichem Grund. Bewirtschaftet werden soll demnächst der Parkplatz oberhalb der Minigolf-Anlage beim Stigeli.
Eine Anfrage und eine Ehrung für Toni Bortoluzzi Im Kontext mit der neuen Parkierungsverordnung stellte alt Kantonsrat Hans Läubli eine Anfrage gemäss Paragraph 51 Gemeindegesetz. Er wollte wissen, wie hoch die Einnahmen der Gemeinde aus der Parkplatzbewirtschaftung allgemein und der Jumbo/Manor-Parkplätze im Speziellen waren, im Zeitraum der letzten fünf Jahre. Der Hintergrund: Die Besitzerin der Jumbo/Manor-Liegenschaft an der Obfelderstrasse 19 wurde mit Erteilung der Baubewilligung 1997 zu einer Parkplatzbewirtschaftung mit benutzungsabhängigen Gebühren (50 Rp. pro Stunde) verpflichtet. Die Hälfte der jährlichen Einnahmen gehen an die Gemeinde und sollen zweckgebunden für die Verbesserung des öffentlichen Verkehrs eingesetzt werden. Läubli wollte ausserdem wissen, ob an der Vereinbarung eine Veränderung vorgenommen wurde, ob die Gemeinde über die Einhaltung der Vereinbarung wacht und ob diese Auflage noch an weitere Besitzer von verkehrsintensiven Einrichtungen ergangen ist. Aus der Antwort von Gemeindepräsident Clemens Grötsch ging her-
vor, dass nur rund ein Viertel der ursprünglich angenommenen Erträge (knapp 25 000 Franken pro Jahr) an die Gemeinde überwiesen werden, mit sinkender Tendenz. Das nährte bei Läubli den Verdacht, dass nur mangelhaft kontrolliert werde. Gemäss Grötsch wurde die Verpflichtung keinem weiteren Landbesitzer auferlegt. Insgesamt nimmt die Gemeinde jährlich rund eine halbe Million Franken an Parkgebühren ein, die dem öffentlichen Verkehr zugute kommen. Bei der Gelegenheit wurden weitere Details aus der Jumbo/Manor-Verpflichtung bekannt. So müssen die beiden Warenhäuser für nichtmotorisierte Kundinnen und Kunden einen Gratis-Hauslieferdienst im Umkreis von 15 Kilometern anbieten, sofern sich die gekauften Produkte nicht auf dem Velo transportieren lassen!
Witzige Laudatio für Toni Bortoluzzi Nach der trockenen Materie bewies Clemens Grötsch zum Abschluss der Versammlung sein Talent als witziger
Affolterns Gemeindepräsident Clemens Grötsch, links, und Finanzvorsteherin Susanne Leuenberger gratulieren Alt-Gemeindepräsident und Alt-Nationalrat Toni Bortoluzzi für 33 Jahre politische Tätigkeit. (Bild Martin Platter)
Laudator. Geehrt wurde alt Gemeindepräsident Toni Bortoluzzi, der nach 33 Jahren politischer Tätigkeit, davon 24 Jahre als Nationalrat, künftig kürzer treten will. Es sei schwierig – auch körperlich – diese grosse Lücke auszu-
füllen, meinte Grötsch augenzwinkernd in Anspielung auf Bortoluzzis Leibesfülle und löste damit im Saal viel Heiterkeit aus. Auch bei Bortoluzzi selber, der sich gerührt zeigte und in seiner kur-
zen Replik zurückgab: «Das ist ja wie auf einer Beerdigung!» Es habe ihm stets viel Freude bereitet, sich für die Allgemeinheit einzusetzen. Man darf gespannt sein, ob der Fuchs das Mausen künftig lassen kann. (map.)
Investitionsbedarf von 25 Mio. Franken An der Gemeindeversammlung in Mettmenstetten war die Raumentwicklung das grosse Thema 175 Stimmberechtigte kamen am Montagabend zur Gemeindeversammlung in die Mehrzweckhalle Wygarten. Die Entscheide fielen erstaunlich deutlich aus. Auf dem Schulareal stehen in den kommenden Jahren grosse Investitionen an.
ren – und gutgeheissen wurden, obwohl die Kosten um insgesamt 1,36 Mio. oder 12,48 % höher ausfielen als geplant. «Da gibt es nichts zu beschönigen», spricht Kälin Klartext.
Der Gesamtsteuerfuss bleibt auf 102 %
................................................... von thomas stöckli Weiter planen oder gleich zur Tat schreiten? Diese Frage warf die SVPOrtspartei auf. «Die vorhandenen Planungsgrundlagen reichen aus», meinte Louis Hafner und stellte den Antrag, dass anstelle eines Planungskredits für die Raumentwicklung gleich ein Projektierungskredit für die Doppelturnhalle, den Erweiterungsbau Gramatt und die Tagesstrukturen gesprochen werden solle. Da sich ein Planungskredit nicht einfach in einen Projektierungskredit umwandeln lässt, schwenkte Hafner auf einen Rückweisungsantrag um. Dieser wurde allerdings deutlich abgeschmettert. Schliesslich sagten die Primarschulgemeinde mit 141:5 und die politische Gemeinde mit 127:1 Stimme Ja zum Planungskredit von insgesamt 490 000 Franken, wobei 25 000 von der Sekundarschule Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten getragen werden.
Schafweid im Schulareal Mettmenstetten: Hier sollen eine Doppelturnhalle und ein Hort entstehen. (Bild Thomas Stöckli) Schafweid als Baugrund Angesichts der Landreserven und der Tendenz zur Verdichtung geht die Gemeinde Mettmenstetten davon aus, dass die Bevölkerung jährlich um mindestens ein Prozent wächst. Das wirkt sich auch auf die Schule aus: Mit vier bis zehn zusätzlichen Klassen sei in den kommenden Jahren zu rechnen. Nebst der kleinen und sanierungsbedürftigen Turnhalle Gramatt werden so auch der Hort und die Schulräume
an ihre Grenzen stossen. Geplant sind auf der Schafweid deshalb neue Horträume und eine Doppelturnhalle, dazu ein Erweiterungsbau jenseits des Primarschulhauses Gramatt. Südwestlich der Sekundarschule ist ein neuer Doppelkindergarten vorgesehen und bei der alten Sennerei ein Ort der Begegnung mit Bibliothek und Spielplatz. Dabei umfasst die Planung auch ein arealübergreifendes Energie- und Mobiltätskonzept. So soll etwa die Schulhausstrasse verkehrsbe-
ruhigt werden. Weiter wäre bei Bedarf eine Aufstockung der Oberstufe denkbar. Wie Primarschulpräsidentin Bea Gallati, sprach sich auch Gemeindepräsident René Kälin im Sinne der Kostentransparenz für eine fundierte Planung aus: «Wir haben schlechte Erfahrungen gemacht mit dem zweistufigen Verfahren ohne Planungstiefe», verwies er auf die Bauabrechnungen der Alterssiedlung und des AlbisZentrums, die ebenfalls traktandiert wa-
Kaum zu reden gaben die Voranschläge 2016. Die politische Gemeinde rechnet bei Aufwendungen von 11,36 Mio. und Erträgen von 10,79 Mio. Franken mit einem Verlust von rund 570 000 Franken. Dabei fehlen im Vergleich zum Vorjahr allein vom Finanzausgleich 642 000 Franken. Erfreulich, dass auf Kostenseite bei der sozialen Wohlfahrt eine Entlastung zu erwarten ist. Insgesamt sollen kommendes Jahr 3,64 Mio. Franken investiert werden, grosse Teile davon in Strassensanierungen und HochwasserschutzMassnahmen. Auch der Primarschulgemeinde macht der Finanzausgleich einen Strich durch die Rechnung: 800 000 Franken weniger wird es 2016 aus dieser Kasse geben. Budgetiert sind 8,22 Mio. Aufwand und 6,91 Mio. Franken Ertrag. Damit würde das Eigenkapital um 1,32 Mio. Franken schrumpfen – dies, obwohl der Steuerfuss auf dieses Jahr hin um 3 % erhöht worden ist. Trotz dieser «erschreckenden Zahlen», wie eine Votantin bemerkte, wurde auch dieser Voranschlag mit eindeutigem Mehr angenommen.
Aeugst: Politische Gemeinde senkt Steuerfuss um zwei Prozent Primarschule: Eigener Schulbus gab an der Gemeindeversammlung zu reden Die Gemeindeversammlungen der Politischen Gemeinde, von Primarschule und reformierter Kirchgemeinde in Aeugst genehmigten am Dienstagabend sämtliche Anträge. ................................................... von urs e. kneubühl Es stand eine satte Anzahl von zu behandelnden und zu beschliessenden Geschäften auf den Traktandenlisten der drei Aeugster Gemeindeversammlungen. Am meisten Interessierte vermochten dabei die fünf Anträge der Primarschule zu mobilisieren. 105 Stimmberechtigte jedenfalls füllten am vergangenen Dienstagabend die Kirche Aeugst fast bis auf den letzten Platz. Offenbar, das zeigte sich anschliessend auch deutlich, waren zwar die meisten Geschäfte unbestritten, einzig der Antrag zur Krediterteilung von 70 000 Franken für die Anschaffung eines Schulbusses sowie die Kostengutsprache für den Betrieb desselben bewegte die Gemüter.
Diskussionen über zukünftig eigenen Schulbus Der eigene Bus soll angeschafft werden, weil der Postautobetrieb, welcher bis anhin den Schulbus für die Ortsteile Müliberg, Aeugstertal, Breitlen, Landhus und Weid sowie am Dienstag zum Schwimmunterricht nach Mettmenstetten fuhr, den Vertrag auf Ende Schuljahr 2015/2016 gekündigt hat und diesen, wenn überhaupt, danach nur mit einer Preiserhöhung weiterführen würde. Und auch der Kleinbusbetrieb, welcher den Schülertransport von Hodel und Wängibad durchführt, wird auf kommenden Januar eine Erhöhung der Preise vornehmen. Die jährlichen Gesamtkosten, so errechnete die Primarschule, kämen daher
künftig auf rund 180 000 Franken zu stehen und sah daher eine Lösung in der Anschaffung eines eigenen kleinen Schulbusses (Kapazität: 20 Schüler), der mit Ausweis Kategorie B gefahren werden kann und mit welchem künftig sämtliche Kinder des Kindergartens und der ersten. Klasse aus den entfernteren Ortsteilen zur Schule gefahren werden. Allerdings darf der Bus ausschliesslich Schüler transportieren, erwachsene Begleitpersonen haben neben dem Fahrer nur beschränkt Platz. Kindern ab der zweiten Klasse, so die Primarschulpflege, sei die Fahrt zur Schule mit dem ÖV zumutbar, die Kosten des Abonnements werden zu 75 Prozent von der Schule übernommen. Genau diese Umstände waren es denn auch, welche einige Gemüter bewegten. In der Diskussion standen deswegen nicht die Kosten für den Schulbus im Vordergrund, die meisten Fragen und Meinungen drehten sich um die Sicherheit oder um die Umstände des Angebotswechsels: Werden die Fahrer des Schulbusses auch entsprechend ausgebildet? Ja, das werden sie. Wer übernimmt die Verantwortung, wenn ich die Kinder im Schulbus nicht mehr begleiten kann und sie am falschen Ort aussteigen? Die Verantwortung für den Schulweg liegt bei den Eltern. Eine Mutter bemerkte gar, dass sie daher ihre Kinder wohl zukünftig persönlich zur Schule fahren werde, während eine weitere Votantin ihrer Furcht Ausdruck gab, dass Aeugst wegen der ÖV-Zumutung an die Schüler ab der 2. Klasse für Zuzüger gar an Attraktivität klar verlieren werde. Schliesslich beendete ein grossmehrheitlich angenommener Ordnungsantrag die Meinungsäusserungen und in der nachfolgenden Schlussabstimmung votierte eine überwiegende Mehrheit zugunsten des Schulpflegeantrages.
Alle Vereine gleich Mehr Arbeitslose gut behandeln! auch im Bezirk Der Bezirkshauptort – kein Ort für Feste, Kommentar im «Anzeiger» vom 4. Dezember. Am Sonntag bin ich durch die Obere Bahnhofstrasse in Affoltern geschlendert und durfte in den wunderbaren Chlausmärt eintauchen. Anders als in den Vorjahren waren meine Gedanken aber des Öfteren getrübt: Wird es den Chlausmärt im nächsten Jahr noch geben? Leider ist zu befürchten, dass die klare Gebührenordnung und der Wildwuchs an übertriebenen Auflagen auch diesen traditionellen Anlass zu Fall bringen werden. Mit dieser Einschätzung bin ich bei Weitem nicht alleine. Das kann doch nicht sein! Die Politik argumentiert mit der Gleichbehandlung aller Vereine und Veranstalter – dagegen ist nichts einzuwenden. Muss es aber «alle gleich schlecht behandeln» sein? Mit dieser Einstellung, liebe Gemeinderäte, werden sie auch noch den letzten Funken von Sozialleben aus dem Dorf treiben. Behandeln sie doch einfach alle gleich gut und das Problem ist gelöst. Die dadurch entgangenen Einnahmen können sie einfach wieder einsparen, indem sie den Amtsschimmel nicht ungezügelt galoppieren lassen. Stefan Scheidegger, Aeugst
Die Arbeitslosenquote des Bezirks Affoltern ist im November gegenüber dem Vormonat um 0,2 auf 2,8 Prozent gestiegen. Im Kanton Zürich stieg die Quote von 3,6 auf 3,7 Prozent. Betroffen sind insbesondere das Baugewerbe und die Industrie. «Neben der jahreszeitlich üblichen Zunahme in gewissen Branchen beeinflussen das momentan eher schwache konjunkturelle Umfeld sowie die Frankenstärke die Lage auf dem Arbeitsmarkt», schreibt das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) in seinem jüngsten Bulletin.
Dietikon am stärksten betroffen Der Bezirk Affoltern zählte per Ende November 805 arbeitslose Personen, 58 mehr als im Vormonat. Das entspricht einer aktuellen Quote von 2,8 Prozent. Das ist kantonsweit immer noch die dritttiefste. Die geringste Arbeitslosigkeit verzeichnet – wie immer – der Bezirk Andelfingen (2,2 %). Am stärksten von der Arbeitslosigkeit betroffen ist nach wie vor der Bezirk Dietikon, der eine Quote von 5,4 Prozent aufweist. (-ter.)
Primarschule: Schulsozialarbeit – definitiv Ebenfalls grossmehrheitliche bis einstimmige Beipflichtung fanden vier weitere Anträge der Primarschule: Der Kostenvoranschlag 2016, in welchem die laufende Rechnung bei einem Aufwand von 3,6 Mio. und einem Ertrag von 3,4 Mio. Franken einen Aufwandüberschuss von 188 900 Franken, ebenso Nettoinvestitionen von 279 400 Franken vorsieht, passierte ohne Gegenstimme. Auch der Antrag auf Genehmigung der definitiven Einführung der Schulsozialarbeit (SSA) mit jährlich anfallenden Kosten von 42 100 Franken auf 1. Januar 2016, jener betreffend Krediterteilung von 115 000 Franken für die Instandsetzung und Anpassung der den heutigen Sicherheitsstandards nicht mehr genügenden Spielplätze auf dem Schulareal sowie der Antrag zum Erlass einer Personalverordnung für die kommunalen Mitarbeitenden der Schule Aeugst erfuhren klare Zustimmung.
Politische Gemeinde: Ja zu neuem Kommunalfahrzeug und Budget 2016 85 Stimmberechtigte der Politischen Gemeinde befanden anschliessend wohlgesinnt über den Voranschlag
2016. Sie genehmigten einstimmig die bei 7,5 Millionen Franken ausgeglichene laufende Rechnung mit einem Ertragsüberschuss von 1000 Franken sowie Nettoinvestitionen von 1,9 Millionen Franken. Damit wird auch der Steuerfuss der Politischen Gemeinde für 2016 um zwei Prozent auf 35 Prozent gesenkt. Zuvor schon hatte die Versammlung eine Krediterteilung von 180 000 Franken für die Ersatzbeschaffung eines Kommunalfahrzeuges für den Werkhof ohne Gegenstimme genehmigt. Das aktuelle Kommunalfahrzeug vom Typ Meili, im April 2003 beschafft, ist seither ununterbrochen im Einsatz und wird nun im März 2016 ausgetauscht – gegen ein neues Fahrzeug der Marke Meili. Die Nettokreditkosten dafür belaufen sich auf 166 000 Franken, da der ausgediente Meili zu einem Preis von 14 000 Franken an Zahlung genommen wird. Mit Informationen zum gegenwärtigen Stand der Teilrevision der Richtund Nutzungsplanung der Gemeinde, ebenso zu jenem bezüglich der Liegenschaft Dorfstrasse 37 – die Information, dass nun 2016 endlich mit dem Bau begonnen werden kann, wurde mit starken Ovationen gewürdigt – sowie zur aktuellen Situation des Zweck-
verbandes Sozialdienst Bezirk Affoltern und schliesslich zur Überarbeitung des generellen Entwässerungsplans schloss die Versammlung der politischen Gemeinde.
Kirchgemeinde: Bauabrechnung, -kredit und Voranschlag 2016 Auch die dritte Gemeindeversammlung am Dienstagabend dieser Woche, jene der reformierten Kirchgemeinde, sprach ihrer Vorsteherschaft bei allen drei anstehenden Geschäften das Vertrauen aus. Zuerst genehmigten die 48 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger einstimmig die Bauabrechnung für die Sanierung der Fenster im Pfarrhaus mit Gesamtkosten von 78 465 Franken. Im Voranschlag wurde mit Kosten von 95 000 Franken gerechnet. Für die nun anstehende, von der Feuerungskontrolle des Kantons als dringend nötig reklamierte Sanierung der Heizung im Pfarrhaus sprachen die Stimmberechtigten anschliessend einen Baukredit von 75 600 Franken und zum Schluss genehmigten sie den ausgeglichenen Voranschlag 2016. Der Ertragsüberschuss von 829 Franken bei einem Aufwand von 405 321 Franken und einem Ertrag (mit Steuern) von 406 150 Franken wird dem Eigenkapital zugeschossen.
Wettswil tritt aus Sozialzweckverband aus Die Wettswiler Gemeindeversammlung stimmt Austritt aus dem Teilbereich Sozialdienst einstimmig zu 2,2 Prozent der Wettswiler Stimmberechtigten stimmten einstimmig für den Teilaustritt aus dem Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern – Wettswil bleibt aber bei der Kesb. Auch den Budgets von Primarschule und politischer Gemeinde wurde einstimmig zugestimmt.
bisherigen Traktanden. Corina Schwald erklärte: «Wir unterstützen Personen, die sich die Kinderbetreuung nicht leisten können. Gesamthaft erhalten 15 von 121 Familien Unterstützungsbeiträge für die Kleinkinderbetreuung. Zehn Familien – primär alleinerziehende Mütter – mit einem Einkommen von unter 40 000 Franken erhalten für 95 000 Franken Vergünstigungen. Sie könnten sonst keiner Lohnarbeit nachgehen.» Jürg Comminot von der SVP, der die Anfrage gestellt hatte, meldete sich zu Wort und meinte: «Ich bin immer noch der Meinung, dass sich diese Menschen bei der Sozialhilfe melden sollten, wenn sie Geld brauchen.» Die elfjährige Alexandra meldete sich zur Anfrage der SVP zu Wort, in welcher der Hort als Fass ohne Boden bezeichnet wurde: «Ich besuche den Hort regelmässig und fühle mich sehr wohl. Die Betreuerinnen sind zwar strenger, dafür ist das Essen gesund und gut. Dass alle in den Hort kommen dürfen, finde ich fair.» Sie erntete für ihr Votum viel Applaus.
................................................... von salomon schneider Der Wettswiler Finanzvorstand Christoph Ehrsam stellte den Voranschlag 2016 vor. Es wird bei einem Gesamtaufwand von 14,18 Millionen ein Aufwandüberschuss von 241700 Franken budgetiert. «Die Gemeinde Wettswil rechnet mit steuerlichen Mehreinnahmen von 900 000 Franken. Deshalb wollen wir den Steuerfuss um zwei Prozent senken, auf 26 Prozent – im Abtausch mit der Primarschulgemeinde, welche diese zwei Prozent für den Schulhausbau benötigt», erläuterte Christoph Ehrsam. Das Eigenkapital werde durch den Aufwandüberschuss auf 41,7 Millionen schrumpfen. Wettswil wird so einen Gesamtsteuerfuss von 86 Prozent haben – bei 106,3 Prozent im kantonalen Mittel. Die RPK empfahl das Budget 2016 zur Annahme und es wurde einstimmig angenommen. Bemerkenswert ist, dass die politische Gemeinde Wettswil Bauland verkaufen wird, um eine möglichst bankenunabhängige Finanzierung des neuen Primarschulhauses in Wettswil zu ermöglichen.
Sozialdienst ist teurer geworden Im Anschluss wurde das Traktandum Teilaustritt aus dem seit 50 Jahren bestehenden Zweckverband Sozialdienst behandelt – auf den 31. Dezember 2017. Wettswil wird für die Kesb beim Zweckverband Sozialdienst bleiben, und für den Sozialdienst mit Bonstetten und Stallikon eine UnteramtLösung suchen. Der Wettswiler Sozialvorstand Fritz Kurt erläuterte das Traktandum:
Wohl bald zu gross; die Räumlichkeiten des Sozialdienstes Bezirk Affoltern, im dritten Stock dieses Gebäudes, sind auf 14 Gemeinden ausgelegt. (Bild Salomon Schneider) «Die Administration des Sozialdienstes ist pro Fall seit der Einführung der Kesb viel teurer geworden. Der Zweckverband Sozialdienst hat viel zu aufwendige Organisationsstrukturen, was ihn ineffizient macht. Und auch die Dienstleistungsqualität und die Abrechnungen sind unserer Ansicht nach mangelhaft.»
Sozialdienst Unteramt wird begrüsst Nachdem Affoltern ausgestiegen ist, seien bei der Statutenrevision wichtige Sachen unters Eis geraten. Auch die Kesb dem Sozialdienst anzugliedern sei wohl ein Fehler gewesen – wobei dort ein Ausstieg nicht möglich sei. Im Budget 2016 des Sozialdienstes seien nach Meinung der Unterämtler Gemeinden die Kritikpunkte nicht ernst genommen worden. Ziel des Sozialdienstes Unteramt seien tiefere Kosten und mehr Kompetenz. Es werde eine Organisationsform im Bereich der
bereits bestehenden Gemeindestrukturen angestrebt. «Die Unterämtler Sozialsekretäre haben über 20 Jahre Erfahrung, während im Sozialdienst Affoltern die Mitarbeitenden ständig wechseln», schloss Fritz Kurt. Die Rechnungsprüfungskommission stimmte dem Teilaustritt zu und befürwortete einen Sozialdienst Unteramt. Die Gemeindeversammlung stimmte dem Teilaustritt aus dem Sozialdienst einstimmig zu.
Der Neubau belastet das Budget Die Finanzvorsteherin der Primarschulgemeinde Corina Schwald stellte den Voranschlag 2016 vor: «Durch das Bevölkerungswachstum steigt sowohl der Aufwand als auch der Ertrag der Schule. Zudem werden weitere Investitionen in Schulraum nötig.» Deshalb werde die Primarschule 2016 die bereits an der Urne bewillig-
ten 7,7 Millionen in den SchulhausNeubau investieren. Zudem seien einige kleinere Sanierungen an Gebäuden und Sportanlagen vorzunehmen, die gesamthaft gut 250 000 Franken kosten. «Trotz der Steuererhöhung um zwei Prozent entsteht ein Finanzierungsfehlbetrag von über neun Millionen Franken, die wir bei der politischen Gemeinde leihen können», schloss Corina Schwald. Die Rechnungsprüfungskommission empfahl die Bewilligung des Budgets 2016, mit der Steuererhöhung um zwei Prozent, auf 43 Prozent. Der Voranschlag 2016 wurde einstimmig gutgeheissen.
Alleinerziehende Mütter brauchen Unterstützung Eine schriftliche Anfrage an die Gemeindeversammlung betraf die Kostenüberschreibung bei den Tagesstrukturen – sie gab mehr zu reden als die
Deutschunterricht für aufgenommene Kinder Asylsuchender Als letztes Traktandum stellte Corina Schwald die Vereinbarung über Schulungskosten für Asylantin im Kindesalter vor, die bereits eine Aufenthaltsgenehmigung erhalten haben: «Es geht um die gerechte Verteilung der Schulungskosten für diese Asylkinder, unter den 13 Bezirksgemeinden. Den Schlüssel gibt es seit 2006, da Affoltern aber Schüler im Zentrum Lilienberg schulen muss, ist es ausgetreten.» Die RPK empfahl die Vereinbarung zur Annahme und die Gemeindeversammlung nahm auch das letzte Traktandum des Abends einstimmig an. Zum Schluss informierte der Schulpflegepräsident Roger Schmutz über die Sanierung des Schwimmbades: «Leider war der Boden im Garderobenbereich zu rutschig und er wird jetzt chemisch aufgeraut. Wir bedauern die längere Schliessung des Schwimmbades und freuen uns auf die baldige Eröffnung.
Umstritten war einzig das Budget der Primarschule Die Gemeindeversammlung Bonstetten hiess am Dienstag alle Geschäfte gut Fast drei Stunden dauerte am vergangenen Dienstag der GemeindeversammlungsMarathon in Bonstetten. Schliesslich entschieden die 90 Stimmberechtigten ganz im Sinne der antragstellenden Behörden.
nus von gut 190 000 Franken vorsieht, wurde schliesslich mit nur einer Gegenstimme und einigen Enthaltungen angenommen. Keinen Widerstand gab es anschliessend zur Vereinbarung der Ämtler Schulgemeinden über die Beteiligung an den Schulkosten für Asylbewerber.
Austritt aus dem Sozialzweckverband
Vor einem Jahr hatte die Rechnungsprüfungskommission noch beantragt, das Budget der Primarschule zurückzuweisen. So weit wollte sie diesmal nicht mehr gehen – auch im Hinblick auf die erhofften Synergien durch die Zusammenführung zur Einheitsgemeinde. Trotzdem kritisierte die RPK die «viel zu pessimistische» Budgetierung der vergangenen drei Jahre, die sich auch diesmal fortsetze: Rund eine halbe Million Franken – das entspricht vier Steuerprozenten – solle diesmal als Sicherheitsmarge eingeplant worden sein. Angesichts dieser Einschätzung sprachen sich verschiedene Votanten für eine Steuersenkung um 3 % aus. Mit 21 zu 38 Stimmen scheiterte dieser Antrag allerdings. Das Budget, das bei Aufwendungen von 11,19 Mio. und Erträgen von 11 Mio. Franken ein Mi-
Grosses Thema der politischen Gemeinde war der Teil-Austritt aus dem Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern. Nach Stallikon und Wettswil hat auch Bonstetten diesen Schritt beschlossen. Die Begründung ist dieselbe: Von einer eigenen Lösung im Unteramt verspricht man sich, die Verwaltungs- und Fallkosten reduzieren zu können. «Jeder Fall, den wir aus der Sozialhilfe rauskriegen, entlastet uns gewaltig», so Gemeindepräsident Bruno Steinemann. Insbesondere die Soziale Wirtschaftshilfe und die persönliche Beratung will das Unteramt in Eigenregie erbringen. Um die restlichen Leistungen weiterhin beziehen können, werde sich Bonstetten weiterhin in die bezirksweite Zusammenarbeit einbringen – wenn auch nicht um jeden Preis: Es gebe andere Lösungen, die nicht teurer wären, so Steinemann. Mit grossem Mehr folgte die
Versammlung nach einigen Voten dem Antrag des Gemeinderats. Gar einstimmig gingen die weiteren Geschäfte der politischen Gemeinde durch. «Es ist recht erfreulich», kommentierte Finanzvorstand Frank Rutishauser das Budget. Es sieht bei einem Gesamtaufwand von 19,23 Mio. und Erträgen von 18,78 Mio. Franken zwar ein Defizit vor, doch zumindest bleibt der Steuerfuss unverändert. Ausser in den Bereichen Gesundheit und soziale Wohlfahrt soll der Aufwand überall reduziert werden. Für das Defizit nennt Rutishauser zwei Hauptgründe: Einerseits die (vorübergehende) Reservenbildung, zu welcher sich die Gemeinde durch die vorzeitige Einführung des neuen Rechnungslegungsmodells HRM2 verpflichtet hat, andererseits sei der Steuerertrag bewusst vorsichtig budgetiert. Den Grossteil der Nettoinvestitionen von 5,73 Mio. Franken machen Massnahmen im Strassenunterhalt aus. Weiter wurde im Rahmen der Zusammenführung von Primarschulgemeinde und politischer Gemeinde die Besoldungsverordnung teilrevidiert – mit leichten Verbesserungen für die Schulpflege. Und schliesslich übernimmt die politische Gemeinde von der Sekundarschulgemeinde den Betrieb und Unterhalt der Sporthalle
Schachen. Die Kosten würden natürlich verrechnet, stellte Gemeindepräsident Bruno Steinemann klar. Durch die Nutzung von Synergien, etwa beim Pikettdienst an Veranstaltungen sowie bei den Gerätschaften für den Unterhalt – dürften diese allerdings geringer ausfallen.
Gemeindehaus: Feuerpolizeiliche Mängel werden angegangen Spannendes hatte Bruno Steinemann für den Informationsteil nach der Versammlung angekündigt. Nebst der Asylsituation (siehe Frontseite) thematisierte er die bevorstehende Sanierung des Gemeindehauses. So sei eine Minergie-Zertifizierung wegen des Untergeschosses kaum möglich, eine Aufstockung kaum sinnvoll und für den Ersatz der 24-jährigen Ölheizung wolle man prüfen, ob sich in Kombination mit einer Solar-Kombianlage die Öltanks mit Wasser gefüllt als Wärmespeicher nutzen lassen. Bereits kommendes Jahr werden die feuerpolizeilichen Mängel angegangen. Auch auf eine schriftliche Anfrage von Hans Wiesner ging Steinemann kurz ein. «Wie viel ist das Spital Affoltern der Gemeinde Bonstetten wert?», wollte dieser unter anderem wissen. «Das Spital muss selbsttragend sein»,
stellte der Gemeindepräsident klar. Im Moment scheine das auch der Fall zu sein. «Wir werden uns in die Diskussion über die Zukunft des Spitals aktiv einbringen», versicherte Steinemann.
Lärmklage wegen des Glockengeläuts Das letzte Wort hatte ab 22.15 Uhr die reformierte Kirchgemeinde. 38 Stimmberechtigte harrten aus, um das ausgeglichene Budget – das von der RPK geforderte Sparprogramm wird rigide umgesetzt – und die Revision der Kirchgemeindeordnung durchzuwinken. Letztere sei an die von der Landeskirche zur Verfügung gestellten Muster-Gemeindeordnung angelehnt, verriet Rolf Werner, Präsident der reformierten Kirchenpflege. Bevor er die Versammlung um 22.50 Uhr auflöste, informierte er über Lärmmessungen, die im Frühling anstehen – ein Anwohner habe wegen des Glockengeläuts geklagt – und den Fusionsdruck der Landeskirche. Aktuell sei man sowohl mit Hedingen als auch mit Stallikon-Wettswil im Gespräch, so Werner. In einem Jahr sollte dann feststehen, in welche Richtung es geht. Klar ist hingegen, dass für die bevorstehende Pfarrwahl vom 28. Februar 2016 erneut Pfarrerin Susanne Sauder vorgeschlagen wird.
«Apple’s Paradise Big Band meets Chorisma» sorgte in Obfelden für eine volle Kirche. > Seite 19
Sibylle und Isabel Tschopp spielen am 21. Dezember in Obfelden. > Seite 24
Chlaus-Apéro Die Weiss Medien AG lud ihre Druckerei-Kunden einmal mehr nach Affoltern ein. > Seite 27
Zeit mit Familie und Freunden verbringen Bankette und Geschäftsessen im «Spycher» Mettmenstetten Füsse tragen durchs Leben. (Bild zvg.)
Über die Füsse entspannen ... Der Körper spiegelt sich in den Füssen wieder. Jeder Körperteil, jedes Organ ist einem bestimmten Punkt am Fuss zugeteilt. Durch Druck auf diese Reflexpunkte können Vorgänge im Körper aktiviert oder beruhigt werden. Die Massage harmonisiert gestaute oder blockierte Energie, löst Verspannungen und aktiviert die Selbstheilungskräfte. Die Durchblutung wird gesteigert, tiefe Entspannung entsteht. Beschwerden wie: Allergien, chronische oder akute Entzündungen, hormonelle Störungen (Wechseljahre), Kopfschmerzen, Menstruationsbeschwerden oder auch Schlafstörungen können über die Fussreflexzonenmassage gelindert werden. Wer seine Füsse in Pia Starks Hände legt, kann sich einen Moment der Ruhe und Entspannung gönnen. Sie ist dipl. Fussreflexzonentherapeutin und weiss, worauf es ankommt. Die Behandlung ist über die Zusatzversicherung von den meisten Krankenkassen anerkannt. (pd.) Infos und Kontakt: salus-therapien ag, Industriestrasse 17, Affoltern, Telefon 044 762 27 47, info@salus-therapien.ch, www.salutogenese.ch.
Ob ein Weihnachtsessen am Abend oder ein geschäftliches Essen über Mittag, der «Spycher» eignet sich für beides. Das Cachet-Restaurant hat auf die Winterkarte umgestellt. Vor einem Jahr haben Silvio und Agi Kämpf das Restaurant Spycher in Mettmenstetten, an der Rossauerstrasse 14 übernommen. Das einfache Konzept – ausschliesslich Schweizer Weine, verschiedenste Variationen Fleischund Gemüse-Tatar und eine übersichtliche, saisonale Karte – hat sich bewährt. «So können wir alles frisch zubereiten und müssen nicht auf Halbfertig-Produkte zurückgreifen», erläutert Silvio Kämpf. Da die Rezepte allesamt von ihm stammen, ist der Spycher speziell auch für Allergiker geeignet: «Ich kann bei jedem Menu mit Sicherheit sagen, was drin ist.»
Kämpf. Aufgrund der angekündigten Gesellschaften, lohne es sich momentan speziell, kurz anzurufen, um sicher einen Platz zu erhalten. «Dank dem L-förmigen Aufbau des Lokals, sind Festgesellschaften auf der einen Seite ungestört, während es auf der anderen Raum für ein romantisches Diner zu zweit hat.» Bei grösseren Veranstaltungen, zwischen 30 und 40 Personen, entscheide man sich jedoch für geschlossene Gesellschaft. Die grosszügigen räumlichen Verhältnisse werden auch für Geschäftsessen über Mittag geschätzt. «Unsere Gäste können gemütlich das Essen geniessen und anschliessend für den geschäftlichen Teil sitzen bleiben, da wir durchgehend geöffnet haben», erklärt Silvio Kämpf. (sals) Restaurant Spycher, Rossauerstrasse 14, Mettmenstetten. Mittwoch bis Sonntag, 10 bis 23 Uhr. Telefon 044 767 13 23, www.im-spycher.ch.
Private und geschäftliche Festessen Seit Ende November haben Silvio und Agi Kämpf von Herbst auf Winter umgestellt. Er hat sich winterliche Spezialitäten ausgedacht, sie hat das schmucke Intérieur diskret aber heimelig dekoriert. «In der Weihnachtszeit – wenn es draussen immer dunkler wird und der Hochnebel sich immer seltener auflöst – gönnen sich die Gäste speziell gern ein Mittag- oder Abendessen im Restaurant», freut sich Agi
Auch Weihnachten und Silvester Am 24., 25. und 26. Dezember bietet der «Spycher» ein Weihnachts-, am 31. Dezember sowie am 1. und 2. Januar 2016 ein Silvester-Menü. Das «Spycher»-Team ist auch an diesen Tagen ab 10 Uhr für die Kundschaft da.
Silvio und Agi Kämpf vor dem Spycher, der ehemaligen Scheune an der Rossauerstrasse 14 in Mettmenstetten. (Bild Salomon Schneider)
Ein Erlebnis für Geniesser
Ein breites Angebot an weihnachtlicher Deko und Geschenk-Ideen. (Bild zvg.)
Stimmungsvoller Centralmärt Affoltern Trotz des für diese Jahreszeit viel zu warmen Wetters und des fehlenden Schnees, präsentierte sich der 2. Centralmärt an der Zürichstrasse 100 am Sonntag, 6. Dezember, sehr weihnachtlich. Zahlreiche Geschäfte in der unmittelbaren Umgebung haben sich am Samichlaustag von ihrer besten Seite gezeigt. Nebst vielen Attraktionen konnten die Besucher an einem Wettbewerb teilnehmen. An der Verlosung um 16.30 Uhr konnten die Gewinner ihre Preise, gestiftet von den Geschäften, die am Centralmärt mitmachten, von einem reichen Gabentisch selber aussuchen. «Samichlaus du liebe Maa, gäll ich mues kei Fitze ha», so oder ähnlich tönte es bei den kleinen Besuchern, wenn sie vom Samichlaus ein Geschenk erhalten wollten. Der Samichlaus und der Schmutzli hatten für alle Kinder ein kleines Geschenk da-
bei. Auf dem grossen Parkplatz mit der wunderschönen Baumallee vor dem Restaurant Central konnten die zahlreichen Besucher, die verschiedensten Stände mit einem breiten Angebot an weihnachtlichen Dekorationen und Geschenk-Ideen bestaunen. Viele originelle, selbst gemachte Artikel wurden zum Verkauf angeboten. Mittendrin, gleich neben einem kleinen Streichelzoo mit drei Schafen, lud ein richtges Lagerfeuer zum Verweilen und Aufwärmen ein. Der Duft aus dem Raclette-Zelt streifte durch den Weihnachtsmärt. Auch der weisse Glühwein, die Gerstensuppe, Kuchen, Kaffee, Punsch, Marroni und viele weitere verführerische Düfte luden ein zum Schlemmen und Geniessen. Die Säuligugger erfreuten mit ihrem Weihnachtskonzert. Man darf sich bereits heute auf den nächsten stimmungsvollen Weihnachtsmärt auf dem Areal des Restaurants Central freuen. (pd.)
Seit 39 Jahren öffnen die Weinkellereien Nauer in Bremgarten im Dezember jeweils die Kellertüren für Nauer’s Weinfestival. In ungezwungenem Rahmen wandert man im grossen Weinkeller von Stand zu Stand: Zuerst werden Weiss- und Schaumweine gezeigt. Danach geht es weiter zur Eigenproduktion, wobei die verschiedenen prämierten Weine aus der Nauer-Produktion zur Verkostung bereit stehen. Weiter folgen eine riesige Auswahl von Weinen aus Österreich, Spanien, Italien, Frankreich und Südafrika sowie ein Sortiment an hervorragenden Dessertweinen. Es sind verschiedene Produzenten persönlich anwesend. anzeige
Degustieren gehört bei Patrik Nauer und seinem Team dazu. (Bild zvg.)
Gewürze und geräuchter Fisch. Für Gemütlichkeit ist im Restaurant Güggelistall gesorgt. Die kleinen Gäste können sich in der Kinderspielecke verweilen. Der Besuch von Nauer’s Weinfestival ist ein Erlebnis! (pd.) Nauer’s Weinfestival,
Eine sehr beliebte Abrundung bieten die grosse Ausstellung «Welt der Geschenke», Destillate, Bio-Produkte,
bis 20. Dezember, freitags 17.30 bis 21.30 Uhr, samstags 11 bis 17 Uhr, und Sonntag 13 bis 17 Uhr. Infos unter www.nauer-weine.ch.
Sonntag, 13. Dezember 10.00 Ökumenischer Gottesdienst Pastoralassistentin Linda Cantero und Pfarrerin Bettina Stephan
Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr im Kapitelsaal Sonntag, 13. Dezember 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Christof Menzi, anschliessend 10.30 Uhr Kirchgemeindeversammlung Mittwoch, 16. Dezember, 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 17. Dezember 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 19.00 Adventliches Fondue-Essen im Kreuzgang, vorgängig um 18.00 Uhr musikalischadventliche Abendmahlsfeier Anmeldung bis Mittwochmittag an Telefon 044 764 88 10 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli
Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 11. Dezember 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der katholischen Kirche Samstag, 12. Dezember 16.00 Dorfweihnacht: Start bei der Regionalbibliothek mit Kindern von Minichile und Familienmorgen, M. Süess und Team 17.00 Zwillikerweihnacht im Singsaal, Pfr. W. Schneebeli 16.40 Mitfahrgelegenheit (zum Singsaal Zwillikon) bei der Kirche Abschluss von beidem bei Suppe, Wurst und Tee im Singsaal Zwillikon Für den Rücktransport nach Affoltern steht ein Shuttlebus zur Verfügung Sonntag, 13. Dezember, 3. Advent 10.00 Gottesdienst «O Heiland, reiss die Himmel auf», Vikarin Y. Zimmermann
Ref. Kirche Bonstetten Samstag, 12. Dezember 9.30 Fiire mit de Chliine Ökumenischer Gottesdienst für Kinder von 2 bis 6 Jahren in der reformierten Kirche Thema: En bsundere Stern» Anschliessend gemeinsames Znüni im Kirchgemeindehaus Sonntag, 13. Dezebmer 17.00 Kinderweihnacht mit Pfr. Lukas Maurer und über 40 Kindern Orgel: Joseph Bachmann Anschliessend Chilekafi im Kirchgemeindehaus
Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 13. Dezember 11.00 Gottesdienst zum 3. Advent mit dem Vokaltrio «Bügelfrei» und Pfrn. Irene Girardet Fischer 17.00 Offenes Adventssingen mit dem kath. Kirchenchor und dem Schülerchor der Sekundarschule Hausen Montag, 14. Dezember 19.00 bis 20 Uhr Meditation am Abend Freitag, 18. Dezember 6.00 Meditatives Morgengebet Anschliessend Frühstück 19.00 Jugendgottesdienst
Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 13. Dezember 10.00 Kolibri-Weihnacht für alle in der Kirche 17.00 Offenes Adventssingen mit dem Gesangverein Begleitung durch Klarinetten-Ensemble und Kinder-Flötengruppe Anschliessend Punsch ums Feuer Donnerstag, 17. Dezember 16.05 Chile für di Chliine
Ref. Kirche Knonau Sonntag, 13. Dezember 10.00 Gottesdienst zum Dritten Advent mit Pfr. Thomas Maurer Dienstag, 15. Dezember 6.30 Wort und Stille im Advent mit Vikarin Albrecht und den Konfirmanden anschliessend Zmorge im Pfarrhaus Mittwoch, 16. Dezember 12.00 Senioren-Weihnachtsessen in der Stampfi
Ref. Kirche Maschwanden Freitag, 11. Dezember 20.00 Gebetsabend in der Kirche Maschwanden Leitung: Ruedi Künzi Sonntag, 13. Dezember 10.00 Meditativer Gottesdienst zum 3. Advent «Maria durch ein Dornwald ging – Neues Leben blüht auf» in Maschwanden mit Pfrn. Claudia Mehl Musik: Veronica Hvalic Donnerstag, 17. Dezember 14.00 Seniorennachmittag im Pfarrhaus Maschwanden Annemarie Frei und Pfrn. Claudia Mehl freuen sich auf eine gemütliche Weihnachtsfeier mit Geschichten und Gesang Karl Bachmann und Lena Biedermann spielen auf dem Handörgeli! Freitag, 18. Dezember 17.00 Die Konfirmanden aus Maschwanden und Knonau gestalten ein «etwas anderes» Adventsfenster im Pfarrhaus in Maschwanden und bieten selbstgemachte kulinarische Köstlichkeiten an. Pfarrerin Claudia Mehl sowie die vier Konfirmanden laden Sie herzlich ein. Wir freuen uns auf interessante Begegnungen, neue Bekanntschaften und spannende Gespräche. Schauen Sie vorbei, es lohnt sich!
Ref. Kirche Obfelden Ref. Kirche Kappel a. A. Samstag 12. Dezember 8.30 minichile im Schulhaus Kappel 9.30 Chor-Projekt im Chor der Kirche 16.00 Fiire mit de Chliine Sonntag 13. Dezember 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Irene Girardet Fischer 10.30 Kirchgemeindeversammlung Mittwoch 16. Dezember 13.30 Kolibri
Sonntag, 13. Dezember 17.00 Chinderwiehnacht Gottesdienst mit Pfr. Andres Boller; Kindertheater «die Weihnachtsuhr» Leitung Marianne Corazolla; Familienchor, Leitung Angela Bozzola (am Flügel), ref. Kirche Montag, 14. Dezember 16.00 Kolibri, ref. Kirchgemeindehaus www.kircheobfelden.ch
Freitag, 11. Dezember 19.30 Neumondsingen für alle Sonntag, 13. Dezember 17.00 Familienweihnacht und Krippenspiel «so ein Kamel» von Andrew Bond anschl. Eröffnung Adventsfenster Nr. 13 und ein kleiner Snack Montag, 14. Dezember 14.30 Guetzli-Backen für Senioren Adventsfeier, im Pfarrhauskeller Dienstag, 15. Dezember 14.00 Weihnachtsfeier für Senioren im kath. Pfarreizentrum Rüteli Freitag, 18. Dezember ab 20.00 Uhr NAchtsamkeit im Chor Leitung Andreas Fritz www.ref-mettmenstetten.ch
Samstag, 12. Dezember 16.30 Gottesdienst im Haus Seewadel 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 13. Dezember 9.00 Eucharistiefeier 10.00 Ökum. Gottesdienst in Aeugst 11.00 Santa Messa Dienstag, 15. Dezember 19.30 Bussfeier der MCLI Mittwoch, 16. Dezember 9.15 Kein Gottesdienst 15.30 Gottesdienst im Haus Pilatus 19.30 Versöhnungsfeier
Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 13. Dezember, 3. Advent 10.00 Gottesdienst Pfarrer Marco Borghi Mira Luttikhuis, Geige Marianne Lang, Gesang Veronica Nulty, Orgel Anschliessend «Chilekafi uf de Heiweg» www.kircheottenbach.ch
Ref. Kirche Rifferswil Freitag, 11. Dezember 12.00 Senioren-Essen 19.30 Fenster im Advent: Spielfilm «Stille Nacht» mit anschliessendem Schlummertrunk, Kirche Sonntag, 13. Dezember 9.30 Gottesdienst zum 3. Advent Lukas 1, 46–55: «Marias Lobgesang» Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny Montag, 14. Dezember 15.45 Kolibri
Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 13. Dezember 17.30 Stalliker Wiehnacht Ein Weihnachtsspiel zum Mitgehen Nach einer Geschichte von Otto Kuttler Gespielt von Kolibrikindern, Schülern und Konfirmanden Beginn auf der Wiese beim Pfarrhaus Anschliessend Punsch am Feuer vor der Kirche Fahrdienst: Anmeldung 12. Dezember Telefon 044 700 09 91 Mittwoch, 16. Dezember 20.00 Chorprobe Kirche Stallikon Donnerstag, 17. Dezember 14.00 Senioren-Adventsfeier im Kirchgemeindehaus Wettswil Freitag, 18. Dezember 20.00 Kirche Stallikon: Weihnachtskonzert Chor Changing Times
Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 12. Dezember 9.30 Fiire mit de Chliine in der reformierten Kirche Bonstetten 18.00 Vorabendmesse im Provisorium Bonstetten Sonntag, 13. Dezember 10.15 Eucharistiefeier im Singsaal Schulhaus Mettlen, Wettswil Montag, 14. Dezember 19.30 Monatsandacht im 1. Container, Provisorium Bonstetten Dienstag, 15. Dezember 19.30 Abendmesse im Provisorium Bonstetten Mittwoch, 16. Dezember 9.00 Ökum. Morgengebet im Provisorium Bonstetten Donnerstag, 17. Dezember 19.00 Rosenkranz im Provisorium Bonstetten
Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 12. Dezember, 17.00 Eucharistiefeier Sonntag, 13. Dezember, 11.00 Wortgottesfeier musikalische Gestaltung, «ehemalige Ministrings» Streicherensemble 19.45 Wir heissen das Friedenslicht willkommen Donnerstag, 17. Dezember, 6.30 Roratefeier mit Panflötenmusik
Kath. Kirche Mettmenstetten Freitag, 11. Dezember 17.30 Advents-/Lichtfeier mit den 3.-Klässlern und ihren Familien Sonntag, 13. Dezember 9.30 Versöhnung und Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Dienstag, 15. Dezember 14.00 Ökumenische SeniorenAdventsfeier im Pfarrsaal der katholischen Kirche Mittwoch, 16. Dezember 6.30 Rorate-Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Anschliessend gemeinsames Frühstück
Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Sonntag, 13. Dezember 9.45 Gottesdienst Pfr. Ueli Baltensperger Kinderprogramm 18.30 ALL IN Montag, 14. Dezember 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 16. Dezember 19.00 Teens: peech Mehr Infos: www.sunntig.ch
Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 13. Dezember 9.45 Gottesdienst (Urs Baumann) mit Abendmahl Mitwirkung des Chors Kinderhort mehr unter: www.emk-affoltern.ch
Freitag, 11. Dezember ab 13.00 Uhr Topfkollekte in Zug Samstag, 12. Dezember ab 09.00 Uhr Topfkollekte in Affoltern a. A. Sonntag, 13. Dezember 10.00 Gottesdienst – Hüeti und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch
Sonntag, 13. Dezember 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch
Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 13. Dezember 10.30 Weihnachtsspiel «Schlagzeilen» vorgeführt von Kindern und Jugendlichen der ETG Anschliessend Imbiss für alle Mitttwoch, 16. Dezember 20.00 Frauenabend mit Adventsfeier Bibeltext: Nehemia, Kap. 13 www.etg-mettmenstetten.ch
Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 13. Dezember 10.30 Eucharistiefeier Mittwoch, 16. Dezember 14.30 Seniorenfeier in Ottenbach Donnerstag, 17. Dezember 9.00 Kein Gottesdienst 19.30 Versöhnungsfeier
Hey, mir holet üse Chreschtbaum bim Knüsel in Cham Da gibt es original Nordmanntannen oder Weihnachtsbäume mit Wurzeln. Die Bäume aus umweltgerecht gepflegten Kulturen sind schön gewachsen und dunkelgrün. Die Vielfalt der Auswahl wird Sie begeistern. Direkt an der Hauptstrasse Knonau–Cham. Eine besinnliche Weihnachtszeit und ein gesegnetes neues Jahr wünscht Ihnen Familie Knüsel mit ihrem Team, Oberwil 1, 6330 Cham, Telefon 041 780 33 65. Öffnungszeiten: Mo bis Fr, 08.00 Uhr durchgehend bis 18.00 Uhr Sa, 08.00 Uhr durchgehend bis 17.00 Uhr Zusätzlich: Sonntag, 13., und 20. Dezember, 10.00 bis 16.00 Uhr
Kurzweilige Neuheitenvorstellung Präsentation in der Bibliothek Wettswil Am Donnerstagabend, 3. Dezember, konnten die Besucher der Bibliothek Wettswil am Albis den spannenden, witzigen und packenden Ausführungen dreier Mitarbeiterinnen der Buchhandlung Scheidegger aus Affoltern lauschen.
Mary Bühler vor ihren Werken. (Bilder Stefan Kessler)
Countrymusik begleitet Malprozess Künstlerin Mary Bühler stellt zum ersten Mal in der Schweiz aus Die bekannte Schweizer Künstlerin Mary Bühler stellte ihre Werke schon auf der ganzen Welt aus: Barcelona, Nashville, Innsbruck, Verona, Mailand, Venedig usw. Nun zeigt sie ihre Bilder erstmals öffentlich in der Schweiz und dies sogar in Affoltern am Albis, in der «Galerie 100». ................................................... von stefan kessler
Mary Bühlers Collagen sind beeindruckend, denn sie sind aus unterschiedlichen Materialien aus der Natur kreiert. Da entdeckt man selbst gesuchte Kristalle aus Amerika, Süsswasserperlen aus Tennessee, versteinerte Austern aus Florida, Blätter von Bananenbäumen, Schieferplatten aus dem Glarnerland oder andere ausgesuchte Edelsteine. Auch lassen sich Schwemmholz oder Meerglas (Strandscherben) finden. Durch die Dreidimensionalität, aber auch durch die tiefen, intensiven Farben, wirken die Collagen sehr stark auf den Betrachter.
«Tear Drops Fall». Sehr betroffen macht insbesondere ihr neustes Kunstwerk, das sehr aktuell und präsent ist: «Tear Drops Fall». Sie schuf die Collage nach dem Terroranschlag in Paris vom 13. November. Augenfällig ist auch das Bild «It’s me», das gerade von einer Ausstellung zugunsten krebskranker Kinder aus Monaco zurückkommt, bei der die
Schirmherrin Caroline von Monaco war. Die ausdrucksstarken, expressiven Farb- und Materialkompositionen lassen einen eigenständigen, unverkennbaren, künstlerisch reifen Stil erkennen. Ihre nächste Ausstellung wird wieder in Nashville (Tennessee) sein, die Musikstadt der Welt, die berühmt ist für die Entstehung der Country-Musik. Wenn man Mary Bühler fragt, wo sie die Inspiration für ihre Bilder holt, ist es ganz klar: aus der Country-Musik. Während ihres Schaffens wird sie permanent von dieser Musik begleitet. Entstehen dadurch spontane Improvisationen, werden Empfindungen direkt künstlerisch umgesetzt – «klingende Malerei»? Die Kunstschaffende begann sich erst 1995 mit der Malerei zu beschäftigen. Sie lernte ihr Handwerk an der Neuen Kunstschule Zürich und verfeinerte nachher ihre Technik bei einer bekannten Zürcher Künstlerin.
Marianne Semrad, Marisa Rota und Anette Markwalder stellten sehr unterschiedliche Neuerscheinungen des Bücherherbstes vor. Die Palette reichte von den sehr eindrücklichen Reportagen im Buch «Tschernobyl» der Literaturnobelpreisträgerin Swetlana Alexijewitsch bis zum eher leichten Schmöker «Die Frau am See» von Sara Gruen. Zu den vorgestellten Büchern gehörten auch Wilfried Meichtrys wunderbare Biografie über die bewegende Liebesgeschichte von Katharina von Arx und dem französischen Reporter und Dokumentarfilmer Freddy Drilhon und das Buch «Eins im An-
dern» der Gewinnerin des Schweizer Buchpreises, Monique Schwitter. Der Favorit des Teams der Buchhandlung Scheidegger ist das Buch «Alles Licht das wir nicht sehen» von Pulitzerpreisträger Anthony Doerr – ein tolles Buch, das Ende des Zweiten Weltkrieg angesiedelt und so spannend ist, das man es nicht mehr weglegen kann. Zusätzlich zu den Tipps der Buchhändlerinnen gaben auch die Bibliothekarinnen ihre ganz persönlichen Geschenktipps ab – vom Bilderbuch für die Kleinen über Jugendromane und DVDs hat es für alle etwas dabei! Beide Listen liegen in der Bibliothek Wettswil auf. Im Anschluss bot sich den Gästen bei Lebkuchen, Mandarinen und Glühwein die Gelegenheit, sich mit den Buchhändlerinnen und Bibliothekarinnen zu unterhalten und den einen oder anderen vorgestellten Titel zu kaufen oder auszuleihen. Melissa Schärer
Die Bilder können noch bis 30. Dezember in der «Galerie 100», Zürichstrasse 100 in Affoltern besichtigt werden. Weitere Informationen findet man unter: www.galerie100.ch beziehungsweise www.mary-art-switzerland.jimdo.com.
Die Buchhändlerinnen beim Vorstellen der Neuheiten. (Bild zvg.)
Für unseren Schreinerei-Betrieb mit 10 Mitarbeitern suchen wir nach Vereinbarung einen jüngeren, zuverlässigen
Schreiner-Monteur Ihre Hauptaufgabe besteht in der Montage unserer hochwertigen Holzfenster bei unseren Privatkunden zusammen mit einem Arbeitskollegen sowie Mitarbeit bei allgemeinen Schreinerarbeiten. Anforderungsprofil: – Abgeschlossene Berufsausbildung (EFZ/EBA oder gleichwertige Ausbildung) – Montageerfahrung und ein breites Interesse im Berufsfeld – Flexibles, selbstständiges und exaktes Arbeiten mit hoher Einsatzbereitschaft – Gepflegte Umgangsformen – Führerausweis Kat. B, vorzugsweise BE
Wir bieten: – Neuer, modern eingerichteter Schreinereibetrieb – Breites Arbeitsspektrum im Schreinerhandwerk – Interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit in einem nicht alltäglichen Umfeld – Fortschrittliche Anstellungsbedingungen mit guten Sozialleistungen in Anlehnung an die Richtlinien des Kantons Zürich Für ergänzende telefonische Fachauskünfte steht Ihnen Christoph Frei, Betriebsleiter Schreinerei, Telefon 044 764 81 81, gerne zur Verfügung. Informationen über unsere Institution finden Sie auf: www.albisbrunn.ch
in Mettmenstetten vom 15. bis 23. Dezember 2015 inkl. Sonntagsverkauf Täglich ab 9.00 Uhr
Ihre vollständige schriftliche Bewerbung senden Sie bitte an: ALBISBRUNN Schul- und Berufsbildungsheim, Jeannette Fritsch, Personalverantwortliche Ebertswilerstrasse 33, 8915 Hausen am Albis oder per Mail an: jeannette.fritsch@albisbrunn.ch
Familie Brunner, 8926 Uerzlikon
Primarschule Bonstetten Für unsere Schule suchen wir per Anfang Januar oder nach Vereinbarung
DaZ-Lehrperson Schulsozialarbeiter/in Oberstufe Sekundarschule Affoltern a. A.-Aeugst a. A. Für die Oberstufe Ennetgraben suchen wir per 1. Januar 2016 oder nach Vereinbarung
eine Schulsozialarbeiterin/ einen Schulsozialarbeiter (50%)  Sie arbeiten im SSA-Tandem mit Jahresarbeitszeit  Sie arbeiten lieber mit Menschen als am Computer  Sie sind kommunal angestellt nach kantonalem Personalrecht  Sie verfügen über hohe Fachkompetenz, Eigenverantwortung und Selbstständigkeit Bewerbungen und Informationen: schulleitung@osa.ch Ausführliche Stellenausschreibung: www.osa.ch/aktuell
für Anfangsunterricht Kindergarten-/Primarstufe Pensum 8 bis 10 WL Wer wir sind: • eine Schule mit rund 550 SchülerInnen • ein motiviertes Team, eine erfahrene Schulleitung, eine innovative Schulpflege und eine professionelle Schulverwaltung • ein gut ausgebautes sonderpädagogisches Angebot Was wir bieten: • Arbeit in einem aufgeschlossenen, engagierten Team • ein anregendes Umfeld durch die Aufnahme in ein Kollegium von erfahrenen Lehrpersonen • einen attraktiven Arbeitsplatz im schönen Bonstetten mit optimaler Erschliessung durch die öffentlichen Verkehrsmittel Wen wir suchen: • eine Kindergarten- oder Primarlehrperson mit anerkanntem Lehrdiplom sowie evtl. abgeschlossener DaZ-Ausbildung • eine motivierte Persönlichkeit mit Freude am Umgang mit verschiedenen Kulturkreisen • eine Lehrperson, die sich gerne in einem Team engagiert Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen an: Primarschule Bonstetten, Schulverwaltung, Postfach 117, 8906 Bonstetten. Weitere Auskünfte erteilt Ihnen gerne unsere Schulleiterin M. Dogwiler, Telefon 044 700 43 60 oder m.dogwiler@primarschule-bonstetten.ch www.primarschule-bonstetten.ch
Wir sind ein Handelsunternehmen für anspruchsvolle Produkte im Baubereich und möchten unser kleines Team verstärken. Wir suchen eine/n
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Junge Labradoodle-Hündin Gesucht per März 2016
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Ein gelungenes musikalisches Experiment «Be-Swing-tes» Adventskonzert mit «Apple’s Paradise Big Band» und «Chorisma» «Apple’s Paradise Big Band» meets «Chorisma» – ein mutiges und gelungenes musikalisches Experiment, welches am 2. Adventssonntag in Obfelden für eine voll besetzte Kirche sorgte. ................................................... von susanne crimi «A one, a two, a one, two, three, four – » zählte Max Helfenstein seine Big Band an. Mit Count Basies «Splanky» swingte die in Affoltern heimische klassisch besetzte Big Band die anwesenden Zuschauer in den Adventsabend. «Chorisma», der Chor aus Baar hatte zuvor mit «Night and Day», die durch Cole Porter und Ella Fitzgerald bekannt gewordene Swing-Ballade, eingestimmt; bereits konnte man viele wippende Füsse und im Rhythmus sich bewegende Schultern ausmachen. Der vergangene Sonntag war quer durch das Säuliamt durch diverse kulturelle Ereignisse gekennzeichnet, von Adventsmärkten über Kerzenziehen, Chlauszügen und vielem mehr. Trotzdem schafften es die «Apples», wie sich die Mitglieder der Band selbst bezeichnen, und «Chorisma» aus Baar, gut 200 Personen in die dadurch bis zum letzten Platz besetzte Kirche zu locken. Die Erwartungen wurden erfüllt;
Apple’s Paradise Big Band und Chor Chorisma – Kerzenlicht und rhythmischer Swing (Bild Susanne Crimi) Thomi Widmer als Leiter des Chors und Max Helfenstein als Big-Band-Dirigent hatten ein Musikprogramm einstudiert, dass von den 30er-Jahren des letzten Jahrhunderts bis in unsere Tage hineinreicht.
Sorgen hinter sich lassen und auf der sonnigen Seite der Strasse spazieren Nicht zum ersten Male glänzte zusammen mit der Big Band Caroline Spörri durch ihre starke Stimme. Mit dem Song von Adele «One and Only» stellte sie sich einer gewaltigen Vorgabe
durch das Original, die sie aber bravourös meisterte. Beeindruckend waren aber vor allem die Jazz-Standards, die von Chor und Big Band zusammen interpretiert wurden. Mit seinem sympathischen italienischen Akzent betonte Marco Vanetta, Präsident der Apple’s Paradise Big Band, bei seiner Ansprache die Herausforderung im Speziellen, nebst den kraftvollen Tönen der Big Band die 24 Stimmen der Chormitglieder bestehen lassen zu können. Mit «On the Sunny Side of the Street» und «It Don’t Mean a Thing» straften Chor und Band seine Worte Lügen und
vermittelten die Leichtigkeit wie schön es sein kann, seine Sorgen hinter sich zu lassen und auf der sonnigen Seite der Strasse zu spazieren. Max Helfenstein brillierte mit seiner Interpretation des Billy-Joel-Songs «New York State of Mine» durch ein Solo mit seiner Jazz-Trompete, und Seraina Brügger durch ihr einfühlsames und doch grooviges Pianospiel. «Chorisma» setzte mit der A-CapellaVersion von «Little Smile» einen weiteren Höhepunkt. Ein sichtlich angetanes Publikum erreichte durch anhaltenden Applaus eine Zugabe, die dann
das Dargebotene sogar noch übertraf. Der Cha-Cha-Cha «Sway» bot alles, was zuvor gehört worden war, nochmals, zusätzlich kam nun aber die südamerikanische Lebensfreude noch dazu. Candle Swing – ein Adventskonzert mit Big Band, Chor und Solistin. Elegant, mit stimmungsvollem Kerzenlicht, Rhythmus – nicht mehr und nicht weniger und lohnenswert, es gesehen und gehört zu haben. Eine letzte Gelegenheit dazu ergibt sich am kommenden Sonntag, 13. Dezember, in der reformierten Kirche Zug um 17 Uhr.
Eine volle Kirche – auf der Bühne wie in den Rängen Adventskonzert des ref. Kirchenchores Affoltern mit Orchester Das Adventskonzert des reformierten Kirchenchores am Sonntag begann mit einer gehörigen Portion Stille. Sie machte sich in der bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche schleichend breit, als die Kakofonie des sich einstimmenden Orchesters verklungen war. Wie auf Samtpfoten zog nun der ganze, rund 40 Kehlen umfassende Chor von der Krypta her auf die Bühne – der ganze? Da fehlten doch noch einige Herren, und auch der Platz des Chorleiters war noch unbesetzt. Und dann: Stimmen! Die lateinischen Tropfen aus dem Himmel oben (Rorate coeli desuper) schienen aus dem Nichts zu kommen, zumindest für die ZuhörerInnen im Parterre. Chorleiter Rico Zela und eine Traube Sänger begannen das Konzert, noch hinter dem Chor stehend, mit einem gregorianischen Lied. Wer sich dadurch um tausend Jahre in die Vergangenheit verzaubert wähnte, wurde vom nächsten Titel umgehend wieder in die Gegenwart geholt: John Rutter ist ein zeitgenössischer Komponist, und seine Komposition «Oh come Immanuel» aktivierte den gesamten Chor sowie das Orchester. Es folgte eine Reihe barocker Werke – von Durante, Praetorius, Händel und natürlich
Bach. Besonders die mehrstimmigen Motetten des Deutschen Heinrich Schütz berührten durch schöne Harmonien und Eingängigkeit. Diese «kleinen geistlichen Konzerte» entstanden während des Dreissigjährigen Krieges, als «die löbliche Music von den anhaltenden gefährlichen KriegsLäufften in unserm lieben Vater-Lande Teutscher Nation nicht allein in grosses Abnehmen gerathen, sondern an manchem Ort gantz niedergeleget worden», wie Schütz 1636 beklagte. Nun, zum Glück legte er sein eigenes Schaffen nicht nieder, sondern arrangierte sich gekonnt mit den knappen Aufführungs- und Orchesterressourcen seiner Zeit. Sonst wärs nämlich eng geworden mit dem Platz in der reformierten Kirche Affoltern.
Ersatzspieler aufgetrieben Auch heutzutage sind Musikschaffende nicht vor Rückschlägen gefeit: Eine Handverletzung am gesetzten Kontrabassisten brachte Rico Zela, den musikalischen Leiter, in letzter Minute vor dem Konzert noch ins Schwitzen. Nach einigen Telefonaten liess sich zum Glück mit Nathan Garcia ein Bassist finden, der sich das Konzertreper-
toire innerhalb von etwas mehr als einem Tag anzueignen vermochte. Die Erleichterung darüber zeigte sich auch bei Chormitgliedern, dies mit einem bewundernden Unterton und einer Prise Neid. Der Profi fliegt quasi schnell über die Noten und ist parat, während die Sänger vom Chor sich seit dem Sommer ungezählte Male zum Proben getroffen haben – für eine einzige Aufführung wohlgemerkt! Der zweite Teil des Adventskonzerts führte das Publikum wieder in die Neuzeit, mit Werken von Mendelssohn, erneut John Rutter und einem lateinischen Choral des 1978 geborenen Ola Gjeilo. Das letzte Stück, nach einer orchestralen Einführungssequenz aus der Feder von Rico Zela, lud – wie es die Tradition des Konzerts verlangt, zum Mitsingen ein: «Es ist ein Ros entsprungen» ist den meisten Leuten eine bekannte Melodie und verleitete dank der etwas archaischen Schreibweise, im Gegensatz zum übergeordneten sakralen Konzertmotto «Vom Himmel hoch», den einen und die andere beim anschliessenden Apéro im Kirchgemeindehaus durchaus zum Wiehern. Thomas Brunner
Platzmässig am Limit: Der reformierte Kirchenchor mit dem Orchester beim traditionellen Adventskonzert in der reformierten Kirche Affoltern. (Bild Peter Kern)
Von links: Jacqueline Ott, Siddique Eggenberger und Angela Bozzola. (Bild Nagele)
Gerne hätte man ihnen länger zugehört Concerto Piccolo in Obfelden Am Freitag, 4. Dezember, um 19 Uhr, haben Angela Bozzola am Piano, Sopran Jacqueline Ott und Tenor Siddique Eggenberger bekannte Weihnachtslieder zur Einstimmung in die Adventszeit gespielt und gesungen. ................................................... von romeo nagele Gleich von Beginn weg hat das Publikum gespürt, dass diese drei eine mehrjährige, rege Konzerttätigkeit verbindet. Mit ihren ausdrucksvollen, klaren Stimmen und dem einfühlsamen Klavierspiel haben sie die Herzen des Publikums berührt. Sopranistin Jacqueline Ott, vielen bekannt als ehemalige Hauptdarstellerin des Operettentheaters Arth, gibt heute als Lehrerin für musikalische Grundausbildung ihr umfassendes musikalisches Wissen an die nächste Generation weiter. Der klassische Tenor Siddique Eggenberger ist bekannt für seine zahlreichen und vielseitigen Konzerte in den Bereichen Oper, Operette und Oratorium. Die beiden Gesangstalente
kennen sich seit ihrer Jugend. Sie genossen beide ihre erste Ausbildung bei Alice Beerli an der Musikschule Knonauer Amt. Als Siddique Eggenberger als Rentier verkleidet beim bekannten Weihnachtslied von «Rudolf mit der roten Nase» auch sein schauspielerisches Talent einbrachte und zu guter Letzt das Publikum mit einer Süssigkeit überraschte, dürfte der Adventszauber wohl ausnahmslos jedermann erreicht haben, was das Publikum mit einem langanhaltenden Applaus honorierte. Schade, dass ein «Concerto Piccolo» schon nach dreissig Minuten vorbei ist. Man hätte diesen drei Musikern gerne noch länger zugehört. Die Konzertreihe «Concerto Piccolo» hat sich seit der ersten Darbietung am 22. Januar 2010 zu einer beliebten Konzertreihe in Obfelden entwickelt. Dazu beigetragen haben unzählige musikalische Beiträge aus der Region und das unermüdliche Engagement von Angela Bozzola, die als Organistin, Pianistin, Chorleiterin und als «Spiritus Rector» diese Konzertreihe weit über die Dorfgrenzen hinaus bekannt gemacht hat.
Ausstellungen Freitag, 11. Dezember
Affoltern am Albis 20.00: Wilfried Meichtry liest aus seinem neuen Roman: «Die Welt ist verkehrt, nicht wir». Buchhandlung Scheidegger. Obere Bahnhofstr. 10A. 20.15: Klezmerband «Bait Jaffe». Bar & Abendkasse ab 19.15. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.
Mettmenstetten 20.15: Kinofoyer Lux präsentiert: «Turist». Ein Katastrophenfilm ohne Katastrophe. FR/NO/SE 2014. 118 Min. OV/d. Co-Veranstalter: «bi eus... z’Mättmistette». Gasthaus zum weissen Rössli (Saal). Albisstrasse 1.
Der Stall zu Betlehem in der Kirche Stallikon. (Bild zvg.)
Weihnachten in der Kirche Stallikon
20.00: Traditioneller Jazz mit den «New Orleans Stompers». Reservieren von Vorteil: 044 700 01 28. Restaurant Hirschen. Stationsstr. 38.
Samstag, 12. Dezember Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, Brot, Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, griechische und persische Köstlichkeiten, Früchte aus Kamerun, Handwerk. Marktplatz. 11.00: Gschichte-Samschtig für Kinder ab vier Jahren. Dauer ca. 30 Min. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14.
Sonntag, 13. Dezember Rifferswil 10.30: Rifferswiler Weihnachtsmarkt. Viele Marktstände. 13.30 Uhr Platzkonzert vom Jugendchor Focus Team. 14 bis 15.30 Uhr Besuch Samichlaus mit Eseli. 17 Uhr Harfenkonzert in der Kirche. Dorfplatz.
Traditionellerweise finden in der Kirchgemeinde in der Adventszeit diverse Veranstaltungen statt. Höhepunkte dürften das Weihnachtskonzert mit dem Chor Changing Times und die «Stalliker Wienacht» sein. Die «Stalliker Wienacht» findet am Sonntag, 13. Dezember, um 17.30 Uhr beim Pfarrhaus Stallikon statt. Konfirmanden, Kolibrikinder und Primarschüler führen ein Krippenspiel zum Mitgehen nach der Geschichte «Als ob Du in Wahrheit König wärst» von Pfarrer Otto Kuttler auf. Es erzählt die Weihnachtsgeschichte, wie Maria und Josef in Bethlehem eine Herberge suchen, wie die Engel den Hirten auf dem Feld die frohe Botschaft verkünden, und wie die drei Könige aus dem Morgenland dem neugeborenen Heiland ihre Aufwartung machen. Die ersten beiden Szenen (die Herbergssuche und die Hirten auf dem Feld) spielen beim Pfarrhaus unter freiem Himmel, die letzte Szene (der Stall von Bethlehem und die Anbe-
tung der Könige) werden in der Kirche dargestellt.
sem Jahreskonzert wieder solistisch auftreten. Geleitet und begleitet wird der Chor von Casey Crosby.
Weihnachtskonzert mit dem Chor Changing Times
Offenes Singen oder Licht und Stille
Am Freitag, 18. Dezember, um 20 Uhr findet in der Kirche Stallikon das mittlerweile zur Tradition gewordene Weihnachtskonzert mit dem Chor Changing Times statt. Das Motto lautet «A Different Kind of Christmas This Year», das gleichzeitig auch ein Song ist, der aufgeführt wird, und der von Chorleiter Casey Crosby geschrieben wurde. Das Konzert soll ein Fest der Liebe und des Andenkens an jene sein, die nicht bei uns sein können, sei es aufgrund von Tod oder grosser Distanz. Das Frauenensemble Changing Times wird Weihnachtslieder wie «How far is it to Bethlehem», «Love came down at Christmas» und «Oh this night is born Noël» in dreistimmigen Arrangements singen, aber auch Lieder wie «You Raise me up», «The Book of love» und «Glory Bound». Einige Chorsängerinnen werden auch bei die-
Für alle, die selber gerne in Gesellschaft singen, gibt es am Mittwoch, 23. Dezember um 19.15 Uhr in der Kirche Stallikon ein offenes Singen mit dem Chor Changing Times unter der Leitung von Casey Crosby. Gesungen werden bekannte und neue Adventsund Weihnachtslieder. Es sind alle Sängerinnen und Sänger jeden Alters herzlich willkommen. Während der Adventszeit bis und mit 31. Dezember ist die Kirche Stallikon nicht nur tagsüber, sondern jeweils am Sonntag, Mittwoch und Freitag auch abends von 17 bis 20 Uhr geöffnet (Ausnahmen wegen Stalliker Wiehnacht und Chorkonzert sind 13., 16. und 18. Dezember). Bei Kerzenlicht und Ruhe bietet sich Gelegenheit, einen Moment innezuhalten, die Stille zu erleben und selber Kerzen anzuzünden. Auch Familien mit Kindern sind herzlich willkommen. anzeige
Schrittfolge von Gesellschaftstänzen ohne Tanzpartner. Keine Vorkenntnisse nötig. Schnupperstunde nach Voranmeldung. Für Frauen und Männer ab 50+. Leitung Margrit Flumini Tel. 043 535 06 96. Mehrzwecksaal. Bifangstrasse 1.
12.45: Fitness ab 60: Seniorenturnen für Sie und Ihn. Turnhalle Ennetgraben: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.30 und 14.35 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 18.30-19.50: «Objektgeschichten». Ein vorweihnachtlicher Rundgang durchs Sammlungsdepot (anschliessend Glühwein und Punsch im Innenhof). Mit Angela Zeier M.A., Kunsthistorikerin/Leiterin Leihwesen. Anmeldung bis 12 Uhr. fuehrungen.sz@snm.admin.ch oder 044 762 13 13. Sammlungszentrum. Lindenmoosstr. 1. 19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli.
Ottenbach 14.30: OTTENBACH60plus: Weihnachtsfeier. Besinnlicher gemütlicher Nachmittag mit anschliessendem Abendessen. Keine Anmeldung nötig. Gemeindesaal. Schulrain 12.
Wettswil 20.00-22.00: Öffentliches Weihnachtssingen unter der Leitung von Harry Steinmann. Anschliessend lädt der Gemischte Chor zum Apéro ein. Eintritt frei. Türmlihaus.
Donnerstag, 17. Dezember Aeugstertal
Hausen am Albis 09.00-10.00: Everdance: einfache anzeige
20.30: Konzert von Max Lässer, Markus Flückiger, Andrea Caprez,
Kaspar Rast und Patrik Sommer «Die etwas andere Vorweihnachtstournee». Essen ab 19 Uhr, Reservieren: 044 761 61 38. Restaurant Alte Post «Pöschtli». Pöstliweg.
Affoltern am Albis 08.30: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Bergwanderung. Freiämterweg Muri - Sins. Wanderzeit 4¼ Std. Leitung/Anmeldung: Hans Heierli 044 761 71 43. Bahnhof (Treffpunkt). 08.51: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Spaziergruppe, Aesch-Arni. Spazieren 1½ Std. Leitung/Anmeldung: Guido Jud 044 761 28 91. Bahnhof (Treffpunkt). 20.15: Jazz am Donnerstag: «Philipp Rellstab Jazztet». Bar ab 18.30. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.
Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kappelerhof 5. 19.00: Adventliches Fondue-Essen im Kreuzgang. Vorgängig um 18 Uhr musikalisch-adventliche Abendmahlsfeier. Warm eingepackt, bei Kerzenschein und hausgemachtem Tee in stimmiger Atmosphäre. Anmeldung erwünscht Telefon 044 764 88 10. Kloster Kappel (Kreuzgang).
Ottenbach 10.00: OTTENBACH60plus: Wanderung Hendschiken - Maiengrün Othmarsingen. Dauer 2½ Std. Mittagessen im Restaurant. Fahrt mit Privatauto nach Muri. Auskunft und Anmeldung: Vreni Fanger, Telefon 044 761 26 13 bis Mittwoch, 16. Dezember, 12 Uhr. Postautohaltestelle (Treffpunkt).
Galerie 100, Zürichstrasse 100: 4 Künstler stellen aus: Mary Bühler, Echtperlbilder; Markus Bösch, Echtgoldbilder; Anita Collenberg, Echtcoolbilder; Samuel Stähli, Realbilder. Do/Fr, 13-18 Uhr, Sa, 10-15 Uhr. Bis 30. Dezember. Galerie am Bahnhof (bei der Goldschmiede Säuliamt), Bahnhofplatz 11: Kunsthandwerkermarkt «Die etwas anderen Geschenke». Di-Fr, 14-18, Sa, 10-15 Uhr. Bis 20. Dezember.
Mettmenstetten Kunst im Stall - Bernadette Galli, Untere Bahnhofstrasse 6: «Die Kuh ist en vogue» in Rot, Grün, Gelb, Blau oder Violett. Horntragende Kühe, Bilder von Walter Lehmann. Mi, 9-12, Do, 9-12/14-18.30 Uhr, jeden ersten Samstag im Monat 14-17 Uhr. Bis 21. Januar.
Stallikon Schulhaus Loomatt (Kunstforum): Kunstforum Stallikon: «50 Jahre Bibi Stallikon» mit Werken von Marghi Boeschenstein, Sandra Canonica, Doris Ess, Esti Frei, Michaela Temperli und Katrin Zuzáková. Mo/Mi/Do/Fr, 15-19, Di, 15-20, Sa. 10-12 Uhr. Bis 1. Februar.
Was verbirgt sich hinter Namen wie Schönhaus, Rellstab und Stahlberger? Die nächsten acht Tage im Kellertheater LaMarotte Affoltern
JJ Flücks Hausband, bekannt für ihr gefühlsbetontes wie kreatives Musikspiel, tritt am 17. Dezember in der Affoltemer Trommel-Garage auf. (Bild zvg.)
Geburtstagsständchen von JJ’s Hausband Konzert in der Trommel-Garage Affoltern Vor zwei Jahren eröffnet, präsentiert die Trommel-Garage an der Lindenmoosstrasse 19 in Affoltern am Donnerstag nächster Woche ein Konzert mit JJ Flücks Hausband. Sie gehört zu den gegenwärtig angesagtesten Live-Bands, die Hausband von JJ Flück. Der begnadete Schweizer Schlagzeuger und seine Mannen, Sam Siegenthaler an der Gitarre und Pascal P. Kaeser am Bass, touren gerade mit der Schweizer Soulqueen Nicole Bernegger durch das deutschsprachige Europa. Am Donnerstag, 17. Dezember, macht JJ’s Hausband einen Zwischenhalt in Affoltern – aus Anlass des zweijährigen Bestehens der TrommelGarage an der Lindenmoosstrasse 19. Für Trommel-Garagist Christoph Anlauf und Schlagzeug-Lehrer Roli Elmer, der in denselben Räumlichkeiten unterrichtet, ist dies eine besondere Ehre, wie sie sagen: «Es wird ein Abend voller Groove, Soul, HipHop
und R&B, ein Konzert voller Spielfreude und Spielwitz. Dass JJ Flück mit seiner Hausband, die locker grosse Säle füllen, bei uns auftreten, ist eine grosse Freude und Ehre.» JJ’s Hausband ist bekannt für absolute Profimusik mit äusserst gefühlsbetontem wie kreativem und spielwitzigem Groove. Ihr grosses Repertoire meistert sie stets locker und mit grosser Leichtigkeit. Kaum eine Band agiert so flexibel und souverän, was sie für Auftritte in allen möglichen Etablissements sowie als Begleitband so begehrenswert macht. «JJ’s Hausband ist jede Sekunde Beistand wert», versichern Anlauf und Elmer, ebenso: «Tanzlaune ist garantiert und der Groove sowas von in der Hütte…» Notabene: Am 20. Dezember ist die Trommel-Garage von 10 bis 16 Uhr zum Sonntagsverkauf geöffnet. Konzert mit JJ Flücks Hausband, Donnerstag, 17. Dezember, in der Trommel-Garage, Lindenmoosstrasse 19, Affoltern. Infos unter www.trommel-garage.ch. Platzzahl beschränkt.
Die Tatsache, dass Veranstaltungen im Kellertheater LaMarotte immer häufiger schon früh ausverkauft sind, ist zwar für die Veranstalter durchaus erfreulich. Aber für Interessierte, die sich kurzfristig zu einem Besuch entschliessen, könnte die Enttäuschung gross sein, wenn ohne Reservierung kein Einlass mehr möglich ist. Man weiss, der Kellerraum ist klein und die Besucherzahl somit begrenzt. Eine frühzeitige Reservierung über www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62 sichert Plätze und ist deshalb dringend empfohlen.
«Bait Jaffe»: Klezmer Orchestra «Bait Jaffe», seit über zwanzig Jahren eine der führenden europäischen Klezmerbands, spielt auf nationalen und internationalen Bühnen. Wie bei anderen volksmusikalischen Traditionen ist auch der ostjüdischen Klezmermusik die Idee der Urheberschaft fremd. Die Melodien wurden über Generationen – oft innerhalb der eigenen Familie – weitergegeben. Heute Freitag, 11. Dezember, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40 / 30 Franken.
«Jazz am Donnerstag» mit dem «Philipp Rellstab Jazztet» Das Quintett trägt den Namen seines Leaders Philippe Rellstab (Trompete und Flügelhorn), doch braucht dessen Konzert eben auch den Klarinettisten Simon Wyrsch, den Pianisten Peter Niederer, den Bassisten Hans-Peter Hotz und Erwin Bieri am Schlagzeug. Und so reicht die musikalische Palette von traditionellem Oldstyle über Chicagojazz zu Bebop und ist zudem mit Latin und Eigenkompositionen gut gewürzt. Manchmal träumerisch, manchmal mitreissend, manchmal beides zugleich – aber immer dem Melodiösen und Entspannten verpflichtet.
Donnerstag, 17. Dezember, Bar ab 18.30, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken.
Manuel Stahlberger: «Neues aus dem Kopf» Der Ostschweizer Mundartpoet, Musiker, Sänger und Comiczeichner wurde 2009 mit dem «Salzburger Stier» ausgezeichnet. Neben silbergrauem Haar wachsen dem St. Galler Stadtfuchs Manuel Stahlberger die wunderbarsten Flausen aus dem Kopf. Er singt, skizziert, karikiert … Cool sein ist cool. Von Reichen verarscht werden ist uncool. Der neue Mister Frust hat ein Hobby, er redet mit Gemüse. Ein Fussballer ruiniert seine Karriere, weil er etwas Falsches über den Papst gesagt hat. Im Intercity fällt das Licht aus, und Mundartpoet, Musiker, Sänger und Comiczeichner: die Leute reden Manuel Stahlberger. (Bild Daniel Ammann/Adrian Elsener) plötzlich miteinander. Manuel Stahlberger macht den Alles geht so schnell. Und immer Versuch, das Durcheinander im Kopf alles parallel. Unsere Köpfe sind voll, zu sortieren. Ein Abend mit Liedern, und wir wissen nicht mehr, wo sie uns Diaschauen und einem Jasskarten-Mustehen. Digitalisierung und ständige sical. (pz) Erreichbarkeit sind schuld. Und dann kommt auch noch Psychokram von Freitag, 18. Dezember, Bar und Abendkasse ab früher hoch. 19.15, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40 / 30 Franken.
Zwei Biografien und beste Freunde Wunderbare Zeitdokumente im «Mansarde» Das Kino Mansarde Muri zeigt «Dürrenmatt – eine Liebesgeschichte», «Marguerite» und «Truman».
Weihnachtlicher Adventsmärt auf dem Fabrikareal. (Bild zvg.)
Selbstgemachtes und Kreatives Adventsmärt auf dem Weisbrod-Areal in Hausen Zum 3. Mal findet am Samstag, 12. Dezember, von 11 bis 20 Uhr der beliebte «Adventsmärt» auf dem Weisbrod-Areal in Hausen statt. In den letzten Jahren stiegen das Interesse und die Besucherzahl stetig und freuen die Initianten des Vereins IG Weisbrod-Areal. Es hat sich herumgesprochen und die Organisatoren stellen fest, dass nicht nur die «Husemer» den weihnachtlichen Adventsmärt auf dem Fabrikareal mit vielen dekorierten Ständen und lokalen Ausstellern sehr schätzen und dass der Adventsmärt sich von den grossen Allerleimärkten wohltuend abhebt und damit als echt empfunden wird. Man geht gerne hin, weil er mit rund 30 Ständen überschaubar bleibt, nicht zu
klein ist, man sich trifft und kennt, viele kulinarische Möglichkeiten nutzen kann, musikalische Beiträge und ein reichhaltiges Kinderprogramm geboten werden und auch weil um 18 Uhr das grosse Adventsfenster mit Gesang illuminiert wird. Ein Anlass für Gross und Klein, um in stimmiger Umgebung die Mischung aus Ständen und offenen Geschäften für einzigartige, meist selbstgemachte und kreative Weihnachtsgeschenke zu nutzen. Zudem kann man am Bring-und-Holstand seinen guterhaltenen Weihnachtsschmuck bringen und gegen anderen eintauschen. Die Kinder kommen mit Samichlaus, Kutschenfahrt, Geschichtenerzählen und Arvenkissenbasteln im Tipizelt voll auf Ihre Kosten. Am späteren Abend wird die Schmutzlidisco den Adventstag abrunden. Der Besuch
lohnt sich bestimmt und kann mit einem Imbiss oder Nachtessen draussen oder drinnen, stehend oder sitzend verbunden werden. Bei winterlicher Atmosphäre freuen sich die Initianten des Areals wie im letzten Jahr auf viele Besuchende und einen stimmungsvollen Adventsmärt, der bei jedem Wetter stattfindet. Es hat nur wenige Parkplätze (von der Zugerstrasse her). Im Chratz hat es Parkmöglichkeiten, und der kurze Spaziergang ist es wert. (pd.) «Adventsmärt» am Samstag, 12. Dezember, von 11 bis 20 Uhr auf dem Weisbrod-Areal, Hausen. Geschichten um 12.30 und 17 Uhr; Vorführung SilatPlus von 15 bis 16 Uhr; Adventsfenster um 18 Uhr; ab 20 Uhr Schmutzlidisco. Programm unter www.adventsmärt.ch, www.weisbrod-areal.ch und auf Facebook unter Adventsmärt.ch.
Beste Freunde in «Truman». (Bild zvg.)
«Dürrenmatt – eine Liebesgeschichte» setzt dem Menschen, Denker, Schriftsteller und Maler Friedrich Dürrenmatt ein intimes filmisches Denkmal. Regisseurin Sabine Gisiger spricht von einer «fiktiven, dokumentarischen Autobiografie». Im Zentrum des Films steht die bisher weitgehend wenig bekannte Liebesgeschichte von Friedrich Dürrenmatt und seiner Frau Lotti Dürrenmatt-Geissler. 40 Jahre lebte das Ehepaar in einer engen Beziehung.. Frei inspiriert von Florence Foster Jenkins Biografie, erzählt «Marguerite» die Geschichte einer Opern-Diva, die eigentlich nicht singen kann: 1921, Beginn der Goldenen Zwanziger. Unweit von Paris finden regelmässig Hauskonzerte auf Marguerite Dumonts (Catherine Frot) Schloss statt. Die wohlhabende Gastgeberin singt selbst passioniert – jedoch furchtbar falsch. Die Aristokratin lebt in ihrer eigenen Traumwelt und das heuchlerische Publikum bejubelt sie als die Diva, die sie zu sein glaubt. Als ein junger Journalist, einen überschwängli-
chen Artikel über ihre Privatauftritte schreibt, fühlt sich Marguerite umso mehr bestätigt. Trotz der Bedenken ihres Mannes Georges probt sie für ihr erstes öffentliches Konzert im Opernhaus der Grossstadt Paris. «Truman»: Zwei beste Freunde seit Kindheitstagen treffen sich nach vielen Jahren wieder. Durch den Atlantik voneinander getrennt, haben sich die beiden ihr Leben aufgebaut. Als sie sich wiedersehen, scheint es beiden so, als hätten sie sich niemals aus den Augen verloren. Julian und Thomas verbringen ein paar unvergessliche Tage miteinander, lachen, schwelgen in Erinnerungen und weinen … denn ihrem Wiedersehen wird der Abschied für immer folgen. (eh) «Dürrenmatt– eine Liebesgeschichte»: 17. Dezember, 18 Uhr (CH/d/f, 90 Min., 12 J.); «Maguerite»: 17. Dezember, 20.30 Uhr, und 18. Dezember, 18 Uhr (F/d, 127 Min., 12/16 J); «Truman»: 18. Dezember, 20.30 Uhr (Sp/d/f, 12 J, 108 Min.). Reservieren unter Telefon 056 644 21 21 oder www.kinomansarde.ch.
«Festliches Weihnachtskonzert» Sibylle und Isabel Tschopp am Sonntag, 21. Dezember, in der reformierte Kirche Obfelden Bereits zum 15. Mal findet das «Festliche Weihnachtskonzert» mit den beiden international erfolgreichen Künstlerinnen Sibylle und Isabel Tschopp in der reformierten Kirche Obfelden statt. Auch dieses Jahr wird der Konzert-Reinerlös für direkte Hilfe in Armenien verwendet.
Reiselaune: Rita und Eitschpi Scheller und der Grand Canyon. (Bild zvg.)
Plaudern und naschen bei travel station Die travel station lädt heute Freitag, 11., und morgen Samstag, 12. Dezember, ein. Ungezwungen darf geplaudert und genascht werden. Selbstverständlich beantworten die Reisearchitekten auch gerne Fragen oder vereinbaren Termine, um die Planung der nächsten Ferienreisen in Angriff zu nehmen. (pd.) Plaudern und naschen am Freitag, 11. Dezember, 16 bis 20 Uhr mit Glögg; Samstag, 12. Dezember, während den normalen Öffnungszeiten 10 bis 15 Uhr. travel station, Zürichstrasse 128, Affoltern, Telefon 043 299 22 00, welcome@travelstation.ch.
Das Motto «Unterwegs sein …» nimmt die momentane Situation auf: Tausende sind unterwegs und suchen Zuflucht, in der Hoffnung, irgendwo anzukommen. 2015 jährt sich zudem der Völkermord an den Armeniern zum hundertsten Mal. Gerade jetzt ist das Gedenken an die tragischen Ereignisse von damals besonders lebendig. Zu diesem Anlass möchten die Künstlerinnen das Publikum mit der Musik des armenischen Komponisten Komitas Vardapet bekannt machen. Alle drei Komponisten haben Europa auf Konzertreisen kreuz und quer bereist. Doch anders als Mozart und Grieg wurde Komitas Vardapet jäh aus seinem Musikerleben gerissen, als er 1915 zu Beginn des armenischen Genozids deportiert wurde. Zwar entging er der Hinrichtung, fand bei seiner Rückkehr jedoch sein Lebenswerk weitgehend zerstört, darunter auch seine unersetzliche Liedersammlung. Komitas zerbrach daran und verstummte künstlerisch ganz. Sein tragisches Schicksal steht als Sinnbild für
die Leiden seines Volkes. Als «Vater der armenischen Musik» begründete er eine armenische Tonsprache und sammelte Tausende von Volksliedern; einige davon gelangen im Konzert zur Aufführung. Mozart nahm 1784 den Kompositionsauftrag für eine neue Violinsonate trotz übervollem Terminkalender an. Zur Uraufführung brachte er gerade noch den Violinpart zu Papier, die Klavierstimme improvisierte er im Konzert und notierte sie erst danach. Die Sonate in B-Dur KV 454 beginnt mit einer klangvollen langsamen Einleitung, mündet in einen virtuosen ersten Satz, in dem auch Mozarts Humor aufblitzt. Im zweiten Satz entfalten Violine und Klavier einen seelenvollen Gesang, während im Schlusssatz nochmals die Brillanz der Instrumente zur Geltung kommt. Griegs Selbstverständnis als norwegischer Nationalkomponist und als deutscher Romantiker wird in seiner dritten Sonate deutlich. Trotz der dramatischen, energiegeladenen Grundstimmung fehlt es nicht an verinnerlichten und tänzerischen Momenten, die an seine zweite Sonate, von Sibylle und Isabel Tschopp auf CD eingespielt, erinnern.
International gefragte Musikerinnen Die Schwestern Isabel und Sibylle Tschopp beeindrucken bei ihren Konzerten immer wieder durch ihr fein aufeinander abgestimmtes Zusam-
Geigerin Sibylle Tschopp.
Pianistin Isabel Tschopp. (Bilder U. Markus)
menspiel. Tourneen und Konzerte führten sie gemeinsam in die USA, nach Südafrika, in die Arabischen Emirate und in viele Städte Europas. Die Geigerin Sibylle Tschopp hat sich auch als Solistin international einen Namen gemacht. Sie konzertiert in bedeutenden Musikzentren Europas, der USA, Südafrikas, Zentral- und Südamerikas, gewann internationale und nationale Preise und hat mehrere CDs eingespielt (teils mit ihren Schwestern). Sie unterrichtet an der Musikschule Knonauer Amt, ist Violindozentin an der Musikhochschule Kalaidos/Samp und gibt Meisterkurse im In- und Ausland.
Die Pianistin Isabel Tschopp übt eine vielseitige Tätigkeit als Kammermusikerin, Klavier-Pädagogin, Korrepetitorin, Leiterin von Interpretationskursen und Jurorin aus. Durch ihr stilsicheres, einfühlsames Spiel ist sie eine gefragte Klavierpartnerin. Sie unterrichtet an der Musikschule Knonauer Amt und der Kantonsschule Wettingen. Nebst zahlreichen Auftritten in der Schweiz und Europa konzertierte sie in den USA, Südafrika und den Arabischen Emiraten. Sonntag, 21. Dezember, 17 Uhr, ref. Kirche Obfelden. Mit Kollekte. Infos und Reservierung für Rollstühle Tel. 044 761 35 03, tschoppmusic@bluewin.ch.
Christbaumverkauf 2015 Bonstetten, vor der Landi Freitag, 11., und Samstag, 12. Dezember, von 10.00 bis 18.00 Uhr Freitag, 18., und Samstag, 19. Dezember, von 10.00 bis 18.00 Uhr Montag, 21., bis Mittwoch, 23. Dezember, von 10.00 bis 18.00 Uhr Wettswil, im Grüt 10, oberhalb Vita-Parcours Freitag, 11., und Samstag, 12. Dezember, von 10.00 bis 18.00 Uhr Von Mittwoch, 16., bis Mittwoch, 23. Dezember, von 10.00 bis 18.00 Uhr Donnerstag, 24. Dezember, von 10.00 bis 14.00 Uhr Wettswil, Industrie Im Moos: Bäume direkt ab Kultur zum selber Schneiden Samstag, 19., und Sonntag, 20. Dezember, von 10.00 bis 17.00 Uhr Traugi Trachsler und Team, Im Grüt 10, 8907 Wettswil, Tel. 044 700 03 68/079 404 32 36
Start der Dew Tour ohne Luca Schuler
Plausch im Vordergrund Chlausturnier des FC Affoltern Ein Verein – ob Frau oder Mann, jung oder alt … unter diesem Motto fand das diesjährige Chlausturnier des FC Affoltern statt. Das FCA-Chlausturnier wurde wiederum am letzten November-Wochenende in der Stigelihalle durchgeführt. 270 Anmeldungen sind eingegangen. 28 Mannschaften von jung bis alt stellten ihre fussballerischen Leistungen mit grossem Elan unter Beweis. Das Besondere am Chlausturnier des FC Affoltern ist, dass die Junioren- und Juniorinnenmannschaften nach dem Zufallsprinzip gemischt werden. Das Gleiche gilt für die Aktiven. Die Kleinsten (Juniorinnen D, Fussballschule, F und E-Junioren) kamen am Sonntag zum Zug. Alle gaben Ihr Bestes, halfen sich gegenseitig und spornten sich an. Klar, möchten sich alle am liebsten zu den Gewinnern
zählen, doch da stand der Sieg nicht im Vordergrund. Im Finale dominierte der klar favorisierte FC Barcelona gegen GC Zürich. Am Samstagnachmittag lieferten sich die C- und D-Junioren, inkl. Bund C-Juniorinnen, mit ihren Mannschaften knallharte Duelle. Trotz des enormen Siegeswillen aller Jungs, bezogen sie die Mädels ganz schön mit ins Spiel ein, so entstand ein meist harmonisches Spiel. Das Finalspiel fiel dementsprechend auch sehr knapp aus. Inter Mailand strich den Sieg mit einem 2:1 gegen den FC Basel ein. Erfolgreich verlief auch der Abend der Aktiven. Die einen bevorzugten Bier, die anderen jedoch das Fussballspiel. Nichtsdestotrotz fanden die einen oder anderen Topspiele statt – keiner liess sich einen Punkt nehmen. Gemeinsam feierte man das gelungene Turnier bis in die frühen Morgenstunden.
Kompetente Leitung der Spiele durch die offiziellen FCA-Schiedsrichter. (Bild zvg.)
Von links: Luisa Hess und Chatrina Maron, beide 3. Platz Kumite, und Adrian Hess, 4. Platz Kata. (Bild zvg.)
Erfolgreiche Karatekas Karate Center Albis gut vertreten in Lyss Beim nationalen Karate-Turnier in Lyss erzielten die Junioren und Juniorinnen des Karate Centers Albis am 29. November einmal mehr ausgezeichnete Resultate. Die Nachwuchskaratekas erkämpften sich zwei Medaillen. Rund 330 Jugendliche aus der ganzen Schweiz im Alter von 6 bis 13 Jahren nahmen am nationalen JKL Jugendka-
rateturnier in Lyss teil. Die Sportler bestritten Wettkämpfe in den Disziplinen Kata (technischer Ablauf) und Kumite (Kampf). Die einzelnen Kategorien wurden nach Alter, Gurtgrad und Gewichtsklasse unterteilt. Die Vertreter vom Karate Center Affoltern waren Chatrina Maron, Luisa Hess und Adrian Hess. Mit zwei gewonnenen Medaillen erzielten die Kinder eine ausgezeichnete Leistung, was auch Coach Remo Knobel und die mitgereisten Eltern und Verwandten begeisterte. (pd.)
Vom 10. bis 13. Dezember wird in Breckenridge wieder gefreestylt. Und das nicht zu knapp. An der prestigeträchtigen Dew Tour stehen alle am Start, die einen der heiss begehrten Startplätze erhalten haben. Auch das Swiss Freeski Team reist mit einer siebenköpfigen Delegation nach Amerika. Doch da warens nur noch sechs: Ebertswiler Luca Schuler musste die Rückreise in die Schweiz vorzeitig antreten. Der 17-Jährige erlitt ein höhenbedingtes Lungenödem – Breckenridge liegt auf knapp 3000 Meter über Meer. Nach der ersten ärztlichen Versorgung flog er zurück in die Schweiz und muss sich daher für eine Premiere an der Dew Tour noch etwas gedulden. In ein paar Wochen wird Schuler für die nächsten Contests schon wieder bereit sein. Bei den Ladies gehen Giulia Tanno, Slopestyle, und Virginie Faivre, Halfpipe, an den Start. Bei den Männern flatterte bei Slopestyle-Weltmeister Fabian Bösch die ersehnte Einladung ebenfalls in den Briefkasten, was zugleich sein Debüt an der Dew Tour bedeutet. Andri Ragettli, welcher vergangenes Jahr seine Premiere an der Dew Tour feierte und dabei den hervorragenden vierten Rang erreichte, Elias Ambühl und Jonas Hunziker vervollständigen das Slopestyle-Team. (pd.)
Joel Benjamin, 27. November.
Dylan, 29. November.
Weiss-Medien-Chefin Barbara Roth dankt den Druckerei-Kunden für die Treue und das Vertrauen. (Bilder Salomon Schneider)
Isabelle Kim, 29. November.
Noah, 30. November.
Zusatz-Power für die Adventszeit Weiss Druck lud zum Chlaus-Apéro nach Affoltern Analog zum «Rüüss-Abig» des «Anzeigers» hat auch Weiss Druck einen traditionellen Anlass: den Chlaus-Apéro. Vor Wochenfrist wurden die besten Druckerei-Kunden wieder in der Setzerei empfangen.
Lio, 1. Dezember.
Emma und Laura, 2. Dezember.
Alia Corina, 2. Dezember.
Elin, 4. Dezember.
Silvan, 4. Dezember. (Bilder I. Magnin)
«Danke, dass Sie Ihre Drucksachen in der Schweiz – ja sogar bei uns in Affoltern drucken lassen», betonte Barbara Roth in ihrer Begrüssungs-Ansprache. Allerdings musste die Geschäftsführerin der Weiss Medien AG auch Negatives berichten: Als «schmerzliche Zeit» bezeichnet sie das Jahr 2015 rückblickend: Um über 15 % ist der Umsatz der Druckerei in diesem Zeitraum eingebrochen. «Das lässt sich nicht so einfach verkraften», so Barbara Roth. Trotzdem schaue man jetzt nach vorne und sei zuversichtlich fürs 2016. Beim Apéro bot sich den geladenen Gästen aus dem Gewerbe, aus Verwaltung, Kultur und von Sportvereinen Gelegenheit zum Austausch. So wurde rege diskutiert über die Schwäche des Euros und die Stärke des FC Affoltern, über Bildung, Kunst und die Nachfolge von «Anzeiger»-Chefredaktor Werner Schneiter. Mit frischer Energie in Form einer «Powerbank» wurden die Gäste schliesslich wieder in die hektische Adventszeit entlassen. «Ein gelungener Anlass», war man sich einig. (tst.)
Urs Bregenzer, Schulleiter der Sekundarschule Mettmenstetten und GGA-Aktuar, flankiert vom «Weingarten»-Wirtepaar Anita und Andreas Häberling.
Daniel Föllmi (li., Garage Graf) und Reini Schneebeli, Gemeindeschreiber Wettswil.
Gipsermeister Ricardo Bischofberger (links) und Peter Schneebeli (Blumen).
bauernregel «Wenn zu Luzia (13. Dez.) die Gans geht im Dreck, so geht sie am Christtag auf Eis.»
Kürzlich ein Telefonanruf eines Freundes mit der Frage: Hast du heute Nachmittag schon etwas vor? Szenenwechsel: Aufgewachsen bin ich in einer rechtschaffenen Familie, habe die Volksschule besucht, eine Lehre gemacht und dann auf dem erlernten Beruf gearbeitet. Arbeitslos war ich nie. Vor gut 50 Jahren gründete ich eine Familie, hatte zusammen mit meiner Frau drei Kinder und erfreue mich heute an sechs Enkeln. Auch die Rekrutenschule habe ich absolviert, meinen Dienst in der Schweizer Armee als Unteroffizier geleistet und immer pflichtgemäss das «Obligatorische» geschossen. Meine finanziellen Verhältnisse waren immer geordnet, meine Steuern zahlte ich stets. Natürlich kassierte ich auch die eine oder andere Busse. «Überhocken» im Restaurant kostete während meinen Sturm- und Drangzeiten fünf Franken. Einmal ging ich Ende der Fünfzigerjahre zusammen mit Kollegen mit
dem Velo vom Säuliamt ans Knabenschiessen. Da mussten wir alle fünf Franken Busse bezahlen, weil wir als Landeier in Zürich das stehende Tram an Haltestellen ohne Insel überholten. Aber vorbestraft bin ich deswegen und auch sonst nicht. Ich kann noch Auto-, Velo- und Skifahren. Im Sommer schwimme ich in der Badi und im Winter gelegentlich im Hallenbad. Ich kenne ziemlich viele Witze und erzähle manchmal den einen oder anderen in lustiger Gesellschaft. Das Lösungswort im Tagi-Kreuzworträtsel finde ich meist ohne fremde Hilfe heraus. Mehrere Sackmesser habe ich selbstverständlich auch, was ja zu einem rechten Schweizer gehört. Vor Jahrzehnten jasste ich auch ganz gelegentlich, aber nur auf Skihütten-Level. Profi-Jassern schaue ich heute noch gerne ab und zu stumm in die Karten. Eicheln, Rosen, Schellen und Schilten sind mir noch ein Begriff. Ich weiss, was ein Trumpf ist und
dass der Bauer mehr zählt als das Banner. Aber so richtig jassen kann ich nicht, obschon ich dies bedaure. Meine Frau, die aus einer Wirtefamilie stammt, war mir in diesem Punkt auch keine Hilfe. Denn ihre Eltern sagten damals, jassen sei nichts für ein Mädchen. Wenigstens habe ich zwei Brüder, die das Jass-Metier bestens beherrschen.
Wir brauche noch einen Jasser Zurück zum eingangs erwähnten Anruf. Der zweite Satz von Robi Weber aus Dachlissen war: Wir brauchen noch einen Jasser, kommst du? Glossen, Kolumnen oder Nachrufe schreiben, das mache ich und eben auch Witze erzählen. Aber «recht» jassen, sorry, leider nein! Bin ich deswegen eigentlich gar kein richtiger Eidgenosse? Erich Rüfenacht
Theaterfahrt 2016 Theater Buochs – Gekauftes Glück Fahrt und Eintritt – Plätze Parkett Mitte anschliessend Abendessen
Sonntag, 28. Februar 2016 www.aemtler-car.ch
13. Dezember 2015 Rifferswiler Weihnachtsmarkt 10.30 – 17.00 Uhr auf dem Dorfplatz / Rest. Schwiizer Pöschtli geöffnet Bitte benutzen Sie die öffentlichen Verkehrsmittel 13.30 Uhr Platzkonzert Jugendchor Focus Team 14.00 – 15.30 Uhr Besuch vom Samichlaus und Eseli
Christbaumverkauf in Obfelden Neugutstrasse 5 Vom 14. bis 24. Dezember 2015 inkl. Sonntagsverkauf Täglich ab 9.00 Uhr
Strickler Reisen Neuheim, Carreisen, Einsteigen und geniessen! Telefon 041 756 07 66, Fax 041 756 07 60 Steigen Sie bei uns ein! Wir freuen uns, Sie an Bord begrüssen zu dürfen. Weihnachtsmarkt Konstanz am See 2015: Samstag, 12. Dezember Carfahrt Fr. 45.– Spengler Cup in Davos, Halbfinalspiele Mittwoch, 30. Dezember Carfahrt Fr, 50.– ohne Eintritt, Sitzplatz- & Stehplatztickets Verfügbarkeit nach Eingang der Anmeldungen
Basel Tattoo Freitag, 22. Juli Spätvorstellung Kat. 5 Fr. 164.– Samstag, 23. Juli Frühvorstellung & Strassenparade am Nachmittag, Kat. 1 Fr. 144.– Freitag, 29. Juli Spätvorstellung Kat. 4 Fr. 144.– 5 Tage nach Trier und Mosel Mittwoch, 25., bis Sonntag, 29. Mai 2016 Preis ab Fr. 750.– 8 Tage Magisches Südengland Samstag, 2., bis Samstag, 9. Juli 2016 Preis ab Fr. 1800.– Neu ab 2016 werden wir die Jassreisen von Arnold Loeliger weiterführen, wir freuen uns auf diese Aufgabe, auch für Nichtjasser eine Reise wert. 7 Tage Piemont Sonntag, 17., bis Samstag, 26. April 2016 Preis ab Fr. 1280.– 11 Tage Schifffahrt Potsdam bis Prag mit zwei Nächten zusätzlich in Prag Freitag, 29. April, bis Montag, 9. Mai 2016 Preis ab Fr. 2340.– 7 Tage Dresden Mittwoch, 8., bis Dienstag, 14. Juni 2016 Preis ab Fr. 1280.– 7 Tage Seefeld Sonntag, 4., bis Samstag, 10. September 2016 Preis ab Fr. 1280.– 8 Tage Krumlov, Böhmen Sonntag, 18., bis Sonntag, 25. September 2016 Preis ab Fr. 1150.– Direkte Anmeldung für Carreisen und weitere Informationen auf unserer Webseite: www.strickler-reisen.ch Für die sichere Hin- und Rückfahrt an Ihrem Firmen-/Vereinsanlass bieten wir Ihnen das richtige Fahrzeug an. Unsere zuverlässigen und gut ausgebildeten Chauffeure sowie die modernen und sicheren Reisecars mit 6 bis 78 Plätzen sorgen für eine komfortable Reise.
098 2015

References: § 54
 § 31
 § 151
 § 151
 § 147
 § 151
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