Source: http://pflegedienst-birkemeyer.de/faq/
Timestamp: 2017-09-23 07:25:53+00:00

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Häusliche Krankenpflege Birkemeyer » FAQ
Pflegedienst Birkemeyer hat für Sie viele Fragen gesammelt, die uns Hilfesuchende im Laufe der Jahre immer wieder gestellt haben. Selbstverständlich stehen wir Ihnen sehr gerne zu einem individuellen Beratungsgespräch zur Verfügung. Rufen Sie uns einfach an.
1. Was ist Altenpflege?
In der Altenpflege geht es um Menschen, die auf ein langes Leben zurückblicken. Sie haben viel erlebt; und viele Jahrzehnte lang haben sie ihr Leben selbst gestaltet und oft auch für andere Verantwortung übernommen. Leider ist man nicht immer in der Lage für sich selbst/allein zu sorgen und braucht eine intensive/individuelle Betreuung und Pflege. Genau so braucht man Kontakte zu anderen Menschen, menschliche Nähe und liebevolle Zuwendung. Und genau das bietet Ihnen der Pflegedienst Bierkemeyer an.
(Altenpflegebedürftigt heißt, dass man auf Unterstützung bzw. Hilfe einer anderen Person angewiesen ist und diese auch benötigt.)
2. Wann ist man altenpflegebedürftig?
Laut Gesetz ist derjenige pflegebedürftig, der wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung für die gewöhnlichen und regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen im Ablauf des täglichen Lebens auf Dauer, voraussichtlich für mindestens 6 Monate, in erheblichem oder höherem Maße der Hilfe bedarf.
Ist ein alter Mensch aufgrund seines Alters oder körperlich, geistig, seelisch krank oder behindert ist und nicht mehr in der Lage alltäglichen Aktivitäten und Verrichtungen selbstständig nachzugehn, dann benötigt dieser Mensch Hilfe zur Bewältigung gewöhnlicher und regelmäßiger Verrichtungen im Ablauf des täglichen Lebens. Wird diese Hilfe vorraussichtlich für mindestens 6 Monate benötigt, so ist der Mensch pflegebedürftig.
3. Welche Arten/Stufen der Altenpflege gibt es?
Wir, der Pflegedienst Birkemeyer in Osnabrück, helfen Ihnen gerne bei der Antragsstellung.
Pflegestufe III: schwerste Pflegebedürftigkeit, d. h. durchschnittlicher Hilfebedarf mindestens 300 Minuten pro Tag. Der Anteil an der Grundpflege muss mehr als 240 Minuten täglich betragen und es muss auch nachts (zwischen 22 und 6 Uhr) regelmäßig Grundpflege anfallen.
Auch Personen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz, die noch nicht die Voraussetzungen für eine Einstufung in die Pflegestufe I erfüllen, haben mit Inkrafttreten der Pflegereform einen Anspruch auf einen Betreuungsbetrag. Man spricht hier von der so genannten “Pflegestufe 0″. Die Leistung der privaten Krankenkasse sind gestaffelt in 100Euro/ oder 200 Euro/Monat.
4. Welche Leistungen beinhaltet Altenpflege?
Pflegedienst Birkemeyer bietet Ihnen folgendes an:
• Ärtzlich verordnete Behandlungspflege gemäß SGB V § 37.1, § 37.2
• Grundpflege gemäß SGB XI • Betreuung gemäß SGB XI § 45a-c • Pflegeeinsätze gemäß SGB XI § 37. • Leistungen nach dem BSHG
• Soforthilfe in Not- und Kriesensituationen
• 24-stunden Erreichberkeit
• Vermittlung von Pflegehilfsmitteln und Anbieten anderer Leistungen (Hausnotruf, etc.)
• Hillfe bei Antragstellung
• Kostenlose Beratung über mögliche Hilfen und Leistungen in der Pflege
• Beratung und Unterstützung der pflegenden Angehörigen
• Beratung zur Pflegeversicherung und Hilfe bei der Antragsstellung
• Pflegehilfsmittelberatung
5. Welche Beratung und Hilfe gibt es für die Familien und Angehörigen?
• Beratung Infoveranstaltungen
• Angehörigentreffen, Angehörigenschulungen, Infoveranstaltungen
Alle Angehörigenangebote sind mit paralleler Betreuung der Patienten möglich.
6. Wie hoch sind die Altenpflegekosten?
Für die Altenpflege in Deutschland lässt sich keine pauschale Aussage über die Höhe der Kosten treffen, da die Altenpflege von zahlreichen Faktoren kostenabhängig ist. Zum einen ist der Ort/Pflegeform für die Altenpflegekosten ausschlaggebend und können hier stark variieren. Eine finanzielle Entlastung findet dabei durch die Pflegeversicherung statt, welche die pflegebedürftige Person in eine Pflegestufe einordnet. Abhängig von der Pflegestufe wird ein Betrag ausgezahlt und für die benötigte Altenpflege verwendet.
(So können die Familien oder/und einen Teil der Altenpflege Kosten finanzieren.) Wie hoch die zusätzliche Belastung ausfällt, ist dann abhängig vom gewählten Pflegemodell. Die Kosten für ein Pflegeheim sind von der Belegung und der Qualität abhängig.
7. Gibt es eine finanzielle Unterstützung für Altenpflegebedürftige?
Pflege durch geeignete Pflegepersonen (Pflegegeld) (§ 9 Abs. 4 BVO) (Monatsbeiträge)
• bis 30.06.2008: 205 Euro
• ab 01.07.2008: 215 Euro
• ab 01.01.2010: 225 Euro
• ab 01.01.2012: 235 Euro
• bis 30.06.2008: 410 Euro
• ab 01.07.2008: 420 Euro
• ab 01.01.2010: 430 Euro
• ab 01.01.2012: 440 Euro
• bis 30.06.2008: 665 Euro
• ab 01.07.2008: 675 Euro
• ab 01.01.2010: 685 Euro
• ab 01.01.2012: 700 Euro
Pflege durch geeignete Pflegekräfte (Pflegesachleistung) (§ 9 Abs. 3 BVO)
• bis 30.06.2008: 384 Euro
• ab 01.01.2010: 440 Euro
• ab 01.01.2012: 450 Euro
• bis 30.06.2008: 921 Euro
• ab 01.07.2008: 980 Euro
• ab 01.01.2010: 1.040 Euro
• ab 01.01.2012: 1.100 Euro
• bis 30.06.2008: 1.432 Euro
• ab 01.07.2008: 1.470 Euro
• ab 01.01.2010: 1.510 Euro
• ab 01.01.2012: 1.550 Euro
• bis 30.06.2008: 1.918 Euro
• ab 01.07.2008: 1.918 Euro
• ab 01.01.2010: 1.918 Euro
• ab 01.01.2012: 1.918 Euro
Pflege durch geeignete Pflegepersonen (Pflegegeld) (§ 9 Abs. 4 BVO) (Jahresbeiträge)
Für die Verhinderungspflege durch nahe Angehörige gelten Besonderheiten.
(§ 9 Abs. 7 Satz 1 BVO) (Jahresbeiträge)
Es gelten die monatlichen Höchstbeträge der Pflegesachleistung (§ 9 Abs. 3 BVO).
Bei Kombination mit anderen Leistungen der häuslichen Pflege sind bis zu 150 v. H. der Höchstbeträge für Sachleistungen beihilfefähig.
Leistungen bei erheblichem allgemeinem Betreuungsbedarf
(§ 9 Abs. 6 Nr. 4 BVO) (Jahresbeträge)
• bis 30.06.2008: 460 Euro
• ab 01.07.2008: 1.200 Euro Grundbetrag
oder 2.400 Euro erhöhter Betrag
Die Betragshöhe ist abhängig von der Festlegung der Pflegekasse.
Ab 01.07.2008 kann die Pflegeversicherung die Betreuungspauschale auch Personen bewilligen, bei denen (noch) keine Pflegebedürftigkeit festgestellt wurde (Pflegestufe 0). Bei Bewilligung der Betreuungspau- schale steht diesen Personen auch der halbjährliche Beratungseinsatz nach § 9 Abs. 6 Nr. 3 BVO zu. Sofern die Betreuungspauschale nicht ausgeschöpft wird, ist eine Übertragung in das folgende Kalenderhalbjahr möglich.
(§ 9 Abs. 7 Satz 2 BVO) (Monatsbeträge)
• bis 30.06.2008: 1.023 Euro
• ab 01.07.2008: 1.023 Euro
• ab 01.01.2010: 1.023 Euro
• ab 01.01.2012: 1.023 Euro
• bis 30.06.2008: 1.279 Euro
• ab 01.07.2008: 1.279 Euro
• ab 01.01.2010: 1.279 Euro
• ab 01.01.2012: 1.279 Euro
• bis 30.06.2008: 1.688 Euro
• ab 01.07.2008: 1.750 Euro
• ab 01.01.2010: 1.825 Euro
Beihilfe zu den Pflegeaufwendungen nach § 9 Abs. 7 BVO wird auch über die genannten Beträge hinaus gewährt. Daneben sind Aufwendungen für Vergütungszuschläge für Pflegebedürftige mit erheblichem allgemeinem Betreuungsaufwand in vollstationären Pflegeeinrichtungen beihilfefähig. Aufwendungen für Unterkunft und Verpflegung sowie Investitionskosten sind nach § 9 Abs. 9 BVO beihilfefähig.
Halbjährlich bei Stufe 0, 1 und 2, Halbjährlich bei Stufe 0, 1 und 2, (§ 9 Abs. 6 Nr. 3 BVO) (je Beratungseinsatz)
• bis 30.06.2008: 16 Euro
• ab 01.07.2008: 21 Euro
• bis 30.06.2008: 26 Euro
• ab 01.07.2008: 31 Euro
Beihilfeberechtigte und ihre berücksichtigungsfähigen Angehörigen, die Beihilfe zu Pflegeleistungen erhalten, haben Anspruch auf individuelle Beratung und Hilfestellung durch Pflegeberater.
Hinweis: Diese Information steht unter dem Vorbehalt des Gleichbleibens der ihr zugrunde liegenden Rechtslage;Rechtsansprüche können daraus nicht abgeleitet werden. Für weitere und individuelle Fragen steht der KVBW gerne zur Verfügung. Soweit die männliche Form verwendet wird, geschieht dies zur textlichen Vereinfachung und bezieht auch die weibliche Form mit ein.
8. Welche Wohnmöglichkeiten gibt es für Altenpflegebedürftige?
9. Was ist der Unterschied zwischen Alten- und Krankenpflege?
Alte Menschen sind nicht immer gleich körperlich, geistig oder seelisch krank oder haben eine Behinderung, deswegen gehören sie zu Altenpflegebedürftigen. Und nicht alle körperlich, geistig oder seelisch Kranken oder Menschen mit Behinderungen sind alt, diese gehören zur Krankenpflegebedürftigen.
10. Was ist Krankenpflege?
Es handelt sich um Menschen, kurzzeitig erkrankte, chronisch erkrankte oder behinderte Menschen. Vor allem in den eigenen vier Wänden ist es manchmal schwer komplett ohne Hilfe zurechtzukommen. Krankenpfleger kümmern sich natürlich zum größten Teil um das gesundheitliche Wohlergehen, aber auch andere Bedürfnisse werden befriedigt. Viele helfen auch bei der Körperpflege oder auch bei der Nahrungsaufnahme.
11. Wann ist man Krankenpflegebedürftig?
Krankenpflegebedürftigt sind Menschen, die kurzzeitig erkrankt, chronisch erkrankt oder behindert sind. Sie sind nicht in der Lage für sich selbst/allein zu sorgen und braucht eine intensive/individuelle Betreuung und Pflege.
12. Welche Arten/Stufen der Krankenpflege gibt es?
• Pflegestufe I: erhebliche Pflegebedürftigkeit, d. h. durchschnittlicher Hilfebedarf mindestens 90 Minuten pro Tag. Auf die Grundpflege müssen dabei mehr als 45 Minuten täglich entfallen.
• Pflegestufe II: schwere Pflegebedürftigkeit, d. h. durchschnittlicher Hilfebedarf mindestens 180 Minuten pro Tag mit einem Grundpflegebedarf von mehr als 120 Minuten täglich.
• Pflegestufe III: schwerste Pflegebedürftigkeit, d.h. durchschnittlicher Hilfebedarf mindestens 300 Minuten pro Tag. Der Anteil an der Grundpflege muss mehr als 240 Minuten täglich betragen und es muss auch nachts (zwischen 22 und 6 Uhr) regelmäßig Grundpflege anfallen.
13. Welche Pflegeformen gibt es bei Krankenpflege?
• Teilstationäre Pflege (Tagespflege)
• (Pflegeheim)
14. Welche Leistungen beinhaltet Krankenpflege?
• Ärtzlich verordnete Behandlungspflege
• Grundpflege (als Krankenhaus-Vermeidungspflege)
15. Welche Beratung und Hilfe gibt es für die Familien und Angehörigen?
16. Gibt es eine finanzielle Unterstützung für Krankenpflegebedürftige?
Es gibt zahlreiche Leistungen, die Pflegebedürftige beantragen können. Es gibt für Pflegebedürftige, die zu Hause gepflegt werden, ein monatliches Pflegegeld, wenn die Familie oder/und Angehörige die Pflege übernehmen. Im Jahr 2010 werden je nach Pflegestufe 225 bis 685 Euro gezahlt. Daneben gibt es sogenannte Sachleistungen, wenn Hausbesuche von Pflegefachkräften erforderlich sind: Hier werden 440 Euro in Pflegestufe I gezahlt, für Härtefälle steigt dieser Beitrag auf 1.918 Euro. Für einen Pflegeheimplatz werden je nach Pflegestufe zwischen 1.023 Euro und 1.835 Euro gezahlt. Auf Antragsstellung übernimmt Ihre gesetzliche und private Krankenkasse die Krankenbehandlungskosten. Wir, der Pflegedienst Birkemeyer in Osnabrück, helfen Ihnen gerne bei der Antragsstellung.
17. Welche Wohnmöglichkeiten gibt es für Krankenpflegebedürftige?
18. Was ist Gruppenbetreuung und Einzelbetreuung?
Die Ziele der Gruppenbetreuung is es pflegende Angehörige und/oder Familienzu entlasten, Förderung der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben der Demenzkranken sowie Vermeidung deren sozialen Isolation. Inhalte der Betreuung sind zum Beispiel:
• Kreative Gestaltungsangebote (Basteln)
• Singen, Musik hören, Filme anschauen
• Gedächnisspiele
• Spaziergänge und kleine Ausflüge
• Kaffee – und Kuchen Stündchen
• Theater, Konzert, Museumsbesuche
• Tiertherapie
• Weihnachtliches Backen
19. Was beinhaltet Betreuung?
Unser Pflegeteam steht Ihnen selbstverständlich gerne mit Rat und Tat zur Seite.
Wir sind rund-um-die-Uhr für Sie da. Wir freuen uns auf Sie.
49082 Osnabrück – Sutthausen
Telefon: 0541 / 95 99 95
Telefax: 0541 / 95 99 96
21. Was beinhaltet Ärztlich verordnete Behandlungspflege?
22. Was beinhaltet Grundpflege?
Die Grundpflege beinhaltet grundlegende, gewöhnliche und regelmäßig wiederkehrende Pflegeleistungen.
• Aktivitäten des alltäglichen Lebens
Pflegestufe I – erhebliche Pflegebedürftigkeit, d. h. durchschnittlicher Hilfebedarf mindestens 90 Minuten pro Tag. Auf die Grundpflege müssen dabei mehr als 45 Minuten täglich entfallen.
Pflegestufe II – schwere Pflegebedürftigkeit, d. h. durchschnittlicher Hilfebedarf mindestens 180 Minuten pro Tag mit einem Grundpflegebedarf von mehr als 120 Minuten täglich.
Pflegestufe III – schwerste Pflegebedürftigkeit, d.h. durchschnittlicher Hilfebedarf mindestens 300 Minuten pro Tag. Der Anteil an der Grundpflege muss mehr als 240 Minuten täglich betragen und es muss auch nachts (zwischen 22 und 6 Uhr) regelmäßig Grundpflege anfallen.
23. Welche Hilfe kann ich vom Pflegedienst erhalten?
Sie können Hilfe bei der täglichen Körperpflege, bei der Nahrungszubereitung und -aufnahme bekommen sowie im Bereich Mobilität und bei hauswirtschaftlichen Verrichtungen.

References: § 37
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 § 45
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 § 9
 § 9
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