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Timestamp: 2020-05-28 07:07:35+00:00

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BGH, 11.03.2004 - I ZR 81/01 - dejure.org
https://dejure.org/2004,12
BGH, 11.03.2004 - I ZR 81/01 (https://dejure.org/2004,12)
BGH, Entscheidung vom 11.03.2004 - I ZR 81/01 (https://dejure.org/2004,12)
BGH, Entscheidung vom 11. März 2004 - I ZR 81/01 (https://dejure.org/2004,12)
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Zur Sittenwidrigkeit der unverlangten Zusenden von E-Mails und zur Beweislast für ein Einverständnis des Empfängers
Wann und warum eine Zusendung von E-Mails wettbewerbswidrig ist
Wettbewerbsrechtliche Unzulässigkeit von Werbung durch unverlangte e-mails ("spam")
Unverlangte Werbe-E-Mails
Wettbewerbsrechtliche Beurteilung der Zusendung unverlangter E-Mail-Werbung; Unterlassungsanspruch gegen die unaufgeforderte Versendung von E-Mails zu Werbezwecken; Verletzung der guten Sitten durch die unaufgeforderte Zusendung von E-Mails zu Werbezwecken; ...
Email-Werbung / Email Werbung
Unverlangte E-Mail-Werbung ist wettbewerbswidrig
Zur Unzulässigkeit der Zusendung einer unverlangten E-Mail zu Werbezwecken
"Spamming" ist grundsätzlich wettbewerbswidrig
"E-Mail-Werbung"; Wettbewerbswidrigkeit der Zusendung unverlangter E-Mails zu Werbezwecken
Unangeforderte E-Mail-Werbung ist wettbewerbswidrig
Zusendung einer unverlangten E-Mail zu Werbezwecken verstößt grundsätzlich gegen die guten Sitten im Wettbewerb
Spamversand unter Konkurrenten ist wettbewerbswidrig
heise.de (Pressebericht, 19.04.2004)
Spam unter Mitbewerbern ist wettbewerbswidrig
Internet-Post und die guten Sitten - BGH: Unaufgefordert versandte Werbe-E-Mails sind wettbewerbswidrig
E-Mail-Werbung ohne Einwilligung unzulässig
Spam ist rechtswidrig
Unverlangte Werbung per E-Mail ist wettbewerbswidrig
123recht.net (Pressemeldung, 19.4.2004)
Verschicken unverlangter Werbemails wettbewerbswidrig // Absender muss Einwilligung von Empfänger nachweisen
UWG § 1; BGB § 823 Abs. 1, § 1004
Wettbewerbswidrigkeit unverlangt zugesendeter Werbe-E-Mails ("E-Mail-Werbung")
E-Mail-Werbung; Wettbewerbswidrigkeit; Beweislast für das Einverständnis
Neues zu SPAM: Ein lang ersehntes Urteil des Bundesgerichtshofes, die Richtlinie 2002/58/EG und die UWG Novelle - Ist nunmehr auch die Bestätigungsmail des double-opt-in Systems unzulässig? (Tobias O. Keber; JurPC Web-Dok. 218/2004, Abs. 1 - 57)
Zusammenfassung von "Urteilsanmerkung zur Entscheidung des BGH v. 11.3.2004, I ZR 81/01 (Wettbewerbsverstoß durch E-Mails zu Werbezwecken (Spam))" von RA Dr. Axel Funk; RA Dr.Grgor Zeifang, original erschienen in: K&R 2004, 290 - 295.
Zusammenfassung von "Anmerkung zur Entscheidung des BGH vom 11.3.2004, I ZR 81/01 (Wettbewerbswidrigkeit unverlangter Werbe-E-Mails)" von RA Dr. Stefan Ernst, original erschienen in: RDV 2004, 168 - 171.
Zusammenfassung von "Urteilsanmerkung zur Entscheidung des BGH v. 11.3.2004, I ZR 81/01 (E-Mail Werbung)" von RA Jens Eckhardt, original erschienen in: CR 2004, 448 - 451.
Zusammenfassung von "Anmerkung BGH: Urteil vom 11.03.2004 - I ZR 81/01" von Prof. Dr. Thomas Hoeren, original erschienen in: MMR 2004, 386 - 390.
Zusammenfassung von "Unsolicited Commercial Emails in the Jurisdictions of Germany and the USA" von Dr. Axel Funk, Dr. Gregor Zeifang, Douglas T. Johnson, Robert W. Spessard III, original erschienen in: CRi 2004, 138 - 144.
Zusammenfassung von "Die Rechtslage zum E-Mail-Spamming in Deutschland - Auswirkungen der BGH-Rechtsprechung und der UWG-Novelle auf die E-Mail-Werbung in Deutschland" von RA Dr. Jochen Dieselhorst, LL.M. u. RA Dr. Lutz Schreiber, original erschienen in: CR 9/2004 Heft ...
NJW 2004, 1655
GRUR 2004, 517
WM 2004, 1049
MMR 2004, 386
BB 2004, 964
DB 2004, 980
K&R 2004, 290
ZUM 2004, 368
Denn im Hinblick auf die billige, schnelle und durch Automatisierung arbeitssparende Versendungsmöglichkeit ist ohne Einschränkung der E-Mail-Werbung mit einem immer weiteren Umsichgreifen dieser Werbeart zu rechnen (vgl. BGH, Urt. v. 11.3.2004 - I ZR 81/01, GRUR 2004, 517, 518 = WRP 2004, 731 - E-Mail-Werbung).
a) Für die Einwilligung trägt die Beklagte die Darlegungs- und Beweislast (vgl. BGH, Urteil vom 11. März 2004 - I ZR 81/01, GRUR 2004, 517, 519 = WRP 2004, 731 - E-Mail-Werbung I).
Nach der Rechtsprechung des Senats hat der Werbende mit einem solchen Verfahren ausreichend sichergestellt, dass es nicht aufgrund von Falscheingaben zu einer Versendung von E-Mail-Werbung kommt (vgl. BGH, GRUR 2004, 517, 519 - E-Mail-Werbung I).
Entsprechende Werbemaßnahmen sind deshalb, auch wenn die Belästigung im Einzelfall gering sein kann, als unzumutbare Belästigung und damit als wettbewerbswidrig zu beurteilen (…vgl. BGH, Urt. v. 25.10.1995 - I ZR 255/93, GRUR 1996, 208, 209 = WRP 1996, 74 - Telefaxwerbung I; Urt. v. 11.3.2004 - I ZR 81/01, GRUR 2004, 517, 518 f. = WRP 2004, 731 - E-Mail-Werbung).
Eine mit einem nicht hinreichend bestimmten Antrag erhobene Klage hemmt daher die Verjährung, wenn sie die Richtung und den Umfang des Klagebegehrens individualisiert und den Streitgegenstand in ausreichendem Maße erkennen lässt (BGH, Urteil vom 23. Oktober 1997 - I ZR 123/95, GRUR 1998, 481, 483 = WRP 1998, 169 - Auto '94; Urteil vom 11. März 2004 - I ZR 81/01, GRUR 2004, 517, 519 = WRP 2004, 731 - EMail-Werbung).
Der Unterlassungsanspruch wegen unverlangter E-Mail-Werbung ist daher nicht auf ein Verbot der Versendung von E-Mails an diejenige E-Mail-Adresse beschränkt, an die die streitgegenständlichen E-Mails versandt wurden, sondern umfasst auch weitere beliebige E-Mail-Adressen (BGH, Urteil vom 11.03.2004 - I ZR 81/01- E-Mail-Werbung).
Grundsätzlich hat der Versender von (E-Mail) Werbung darzulegen, dass eine Einwilligung hierzu vorliegt und diese insbesondere von dem Adressaten stammt (BGH, Urteil vom 11.03.2004 - I ZR 81/01 - E-Mail-Werbung).
E-Mails versandt hat, sondern umfasst auch weitere beliebige E-Mail-Adressen des Klägers (vgl. BGH, Urteil vom 11. März 2004 - I ZR 81/01, juris Tz. 48).
Grundsätzlich hat der Versender von Werbung darzulegen, dass eine Einwilligung hierzu vorliegt und diese insbesondere von dem Adressaten stammt (BGH, Urteil vom 11. März 2004 - I ZR 81/01, juris Tz. 40 ff., 43).
4. Die E-Mail-Anfrage des Beklagten war auch nach § 1 UWG a.F. unzulässig (vgl. BGH, Urt. v. 11.3.2004 - I ZR 81/01, GRUR 2004, 517, 518 f. = WRP 2004, 731 - E-Mail-Werbung).
Dabei hat er durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass es nicht zu fehlerhaften Zusendungen kommt, etwa aufgrund unrichtiger Eingabe oder Speicherung von E-Mail-Adressen (BGH, GRUR 2004, 517 - E-Mail-Werbung I).
Sie ist nur zulässig, wenn der Adressat ausdrücklich oder konkludent eingewilligt hat oder wenn der Absender das Einverständnis aufgrund konkreter Umstände vermuten durfte (…BGH, Urt. v. 25.10.1995 - I ZR 255/93, GRUR 1996, 208, 209 = WRP 1996, 100 - Telefax-Werbung I;… vgl. ferner BGH, Urt. v. 5.2.2004 - I ZR 87/02, GRUR 2004, 520, 521 = WRP 2004, 603 - Telefonwerbung für Zusatzeintrag; Urt. v. 11.3.2004 - I ZR 81/01, GRUR 2004, 517, 518 = WRP 2004, 731 - E-Mail-Werbung).
LG Hamburg, 23.12.2008 - 312 O 362/08
Speicherung einer Einwilligung zu Telefonwerbung
OLG Köln, 05.11.2004 - 6 U 88/04
"Weinwerbung beim Blumenladen" - Werbung gegenüber Verbraucher bei automatischer …
OLG Hamburg, 09.09.2004 - 5 U 194/03
EroticsLive
LG Hannover, 21.06.2005 - 14 O 158/04
Wettbewerbsverstoß: Unverlangte Zusendung von SMS in einem SMS-Chat zu …
AG Berlin-Mitte, 22.05.2009 - 15 C 1006/09
Unzulässige E-Mail-Einladungen in einen "Shopping-Club"
AG Burgwedel, 07.02.2008 - 70 C 161/06
OLG Düsseldorf, 20.06.2006 - 20 U 233/05
LG Dortmund, 30.08.2005 - 19 O 20/05
OLG Düsseldorf, 20.06.2006 - 20 U 26/06
Zur Verantwortung des im Geschäftsverkehr Auftretenden für wettbewerbswidrige …
LG München I, 13.10.2009 - 31 T 14369/09
Double Opt-in-Verfahren: Zulässige Bestätigungs-E-Mail
LG Hamburg, 14.06.2005 - 312 S 1/05
Unlauterer Wettbewerb: Einverständnis mit der Zusendung von Werbe-E-Mails
LG Hannover, 02.12.2008 - 18 O 270/08
Wettbewerbsverstoß: Unverlangte Zusendung einer Werbe-E-Mail; Verantwortlichkeit …

References: § 1
 § 823
 § 1004
 BGH 
 BGH 
 BGH 
 § 1