Source: https://www.dtad.de/details/Kommunikationsinfrastruktur_91058_Erlangen-11034419_3
Timestamp: 2018-03-18 10:01:21+00:00

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Ausschreibung - Kommunikationsinfrastruktur in Erlangen (ID:11034419)
> DTAD-ID: 11034419
Kommunikationsinfrastruktur , Kommunikationsnetz , Netzkomponenten
Alle Kapitel- und Angabeverweise beziehen sich auf die Vergabeunterlage. Gegenstand des Vergabeverfahrens ist: 1) die betriebsfertige Erstausstattung des Institutsneubaus des MPL mit allen...
Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V., vertreten durch Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts
G.-Scharowsky-Str. 1/Bau 24
Fax: +49 91316877509
E-Mail: ausschreibung@mpl.mpg.de
Statistik Max-Planck-Institut für die P...
Betriebsfertige Erstausstattung des Neubaus des Max Planck Instituts für die Physik des Lichts (MPL) mit kommunikations-/IT-technischen Komponenten einschließlich Schulung für den Netzbetrieb und Betriebsunterstützungsleistungen.
Alle Kapitel- und Angabeverweise beziehen sich auf die Vergabeunterlage.
Gegenstand des Vergabeverfahrens ist:
1) die betriebsfertige Erstausstattung des Institutsneubaus des MPL mit allen erforderlichen aktiven Kommunikations- und IT-technischen Komponenten,
2) deren Einbau und Konfiguration,
3) Schulung des Betriebspersonals im Umgang mit diesen Komponenten und
4) die Sicherstellung eines 3rd und 2nd Level-Supports für die Dauer von 3 Jahren (Systemservice).
5) Optionale 2-malige Verlängerung des 3rd und 2nd Level-Supports um jeweils 1 Jahr zu den angebotenen Konditionen (Systemservice).
Aus Sicht des Auftraggebers stellt dies eine integrierte Leistung dar, die deshalb nicht von unterschiedlichen Wirtschaftsteilnehmern erbracht werden kann. Die Netzkonzeption, die damit verbundene Auswahl der Komponenten, der Einbau und die Konfiguration, die Schulung an diesen IT-Komponenten und die Betriebsleistungen gehören untrennbar zusammen. Aus diesem Grund soll für die Durchführung dieser Aufgaben ein Vertrag mit einem (1) Wirtschaftsteilnehmer geschlossen werden.
— Aufgabenstellung.
Das Institut wird in einen eigens errichteten Neubau in Erlangen, Staudtstr. 2 verlagert.
Eine Grundvoraussetzung zur Arbeitsfähigkeit des Institutes an diesem neuen Standort ist das Vorhandensein eines funktionsfähigen, flächendeckenden Kommunikationsnetzes zum Anschluss fest installierter IT-Endsysteme (Arbeitsplatzrechner, Server, Drucker, VoIP-Equipment (insb. Telefonanlage und Endgeräte) usw.) und von Zugängen für mobile Endgeräte (Laptops, Tablets, Smartphones, usw.) auf Basis gängiger IP- und LAN-Technik.
Da der Neubau im Rahmen der Baumaßnahmen zum Zeitpunkt der Lieferung durch den Auftragnehmer bereits mit einer passiven Netzstruktur (Verkabelungsstruktur) versehen sein wird, geht es bei dieser Ausschreibung um die Realisierung eines aktiven Kommunikationsnetzes, das den Anforderungen des Institutes nach gegenwärtigem Stand der Technik gerecht wird.
Um dieses Ziel zu erreichen, sind durch den Auftragnehmer nach entsprechender Planung alle erforderlichen kommunikations- und IT-technischen Komponenten, wie z. B. (IP-) Router, LAN-Switche, WLAN-Bausteine (Controller, Access Points) und Firewallsysteme zu liefern, in die vorhandenen Racks einzubauen, zu installieren, zu verkabeln, und anschließend funktionsfähig in Betrieb zu nehmen.
Anschließend ist der Auftraggeber durch Schulungen so zu befähigen, dass er in der Lage ist, den Betrieb der LAN-Infrastruktur selbst zu übernehmen.
— Gebäudeinfrastruktur.
Der Neubau besteht aus drei Gebäuden: dem Hauptgebäude, in dem sich der Großteil der Büros und Labore befindet, dem Reinraumgebäude und dem Werkstattgebäude. Die Serverräume der IT (Datacenter) befinden sich im Hauptgebäude, getrennt durch eine Brandwand.
Pro Stockwerk existieren zwei Verteilerräume, die jeweils eine Stockwerkshälfte versorgen. Eine Ausnahme bilden die beiden Stockwerkshälften des UG und des 4. OG, welche über den jeweils darüber bzw. darunter liegenden Verteiler mit versorgt werden. Reinraum- und Werkstattgebäude haben je einen (1) Verteiler.
Das Gebäudekomplex ist mit einer strukturierten Verkabelung (sekundär, tertiär) ausgestattet, das bedeutet Rangierfelder in den Verteilerräumen, zwei redundante Hauptverteiler im Erdgeschoss, verlegte Glasfaserkabel von dort zu den Etagenverteilern und jeweils Kupferkabel (Cat.7) zu den Anschlussdosen in den Räumen. Zusätzlich bestehen Glasfaserverbindungen zwischen den Verteilern einer Etage, so dass z. B. aktive Komponenten der Nutzerversorgung über verschiedene Wegeführungen mit einer zentralen Komponente redundant verbunden werden können (Schutz gegen Schäden in einem Kabelschacht). Für die Anschlüsse von Endgeräten sind in Büro-, Labor-, Technik- Räumen oder Räumen sonstiger, spezieller Nutzung je nach Größe und Bedarf Doppeldosen verlegt, die den Anschluss von insgesamt etwa 3 000 Endgeräten an das Netzwerk möglich machen. Dabei sind zwei Räume im EG gezielt zur Unterbringung zentraler Serversysteme ausgebaut (Datacenter mit Rechenzentrum 1 und 2), einschließlich erforderlicher Klimatisierung. Rechenzentrum 1 und Rechenzentrum 2 enthalten 19“-Racks zur Aufstellung produktiver und experimenteller Rechnersysteme sowie entsprechender Netzwerktechnik zur internen und externen Vernetzung. Ein Überblick der Verkabelungsstruktur im Neubau inkl. der nach derzeitigem Stand vom Auftragnehmer zu realisierenden aktiven Komponenten im Core-, Distribution-, Datacenter- und Access-Bereich ist in Anlage 15 näher beschrieben. Hierbei ist im Datacenter- und Access-Bereich die Anzahl der benötigten im Rahmen der Leistungsbeschreibung definierten Komponenten aufgeführt. Im Core- und Distribution-Bereich obliegt die Anzahl der eingesetzten Komponenten dem Bieter unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen der Leistungsbeschreibung.
Zudem sind in dieser Anlage Gebäude- und Verkabelungsstruktur mit den beiden Rechenzentren und sämtlichen Verteilerräumen schematisch dargestellt. Der Plan zeigt Etagen, Etagenverteiler und zugehörige Verbindungstrassen (sekundäre Ebene der strukturierten Verkabelung. Diese vorhandene passive Struktur schafft gute Voraussetzungen für den Aufbau eines aktiven Kommunikationsnetzes, das dem Bedarf des MPL gerecht werden kann.
— Ziele.
Generell spielt die Informationstechnologie für die Arbeitsfähigkeit des MPL eine tragende Rolle. Das betrifft Hilfsmittel der täglichen Büroarbeit ebenso, wie spezifische Werkzeuge zur Durchführung diverser Forschungsarbeiten. Für ca. 300 Benutzer sind gegenwärtig etwa 500 Arbeitsplatz- und Laborcomputer (Win, Mac, Linux) und ca. 70 virtuelle und reale Server für verschiedenste zentrale Dienste im Einsatz. Hinzu kommen spezielle Endgeräte, wie z. B. Drucker oder Geräte der Medientechnik, sowie diverse Geräte in den Laboren. Die Geräte werden zum größten Teil mit dem MPL in den Neubau umgezogen und sind dort in vergleichbarer logischer Struktur (VLANs, IP-Netze) wieder entsprechend zu vernetzen.
Hinzu kommt im Neubau der flächendeckende Einsatz von VoIP als Sprachkommunikationslösung. Somit werden an allen Arbeitsplätzen und in weiteren Räumen (wie z. B. Meetingräume) VoIP-Endgeräte an das Kommunikationsnetz angeschlossen.
Bei der experimentellen Arbeit fallen meist große Datenmengen an, bspw. in der Mikroskopie mit hochauflösenden Hochgeschwindigkeitskameras. Die Entwicklung der letzten Jahre hat gezeigt, dass die anfallende Menge an Rohdaten weiter wächst, d. h. das Netzwerk im Neubau muss so ausgestattet werden, dass es diese wachsenden Datenmengen verarbeiten kann. Da auch viele Daten, die auf Simulationsservern generiert werden, zur Weiterverarbeitung im Netz übertragen werden, sind entsprechende Kapazitäten nötig. Auf den zentralen Storage-Systemen sind aktuell ca. 70 TB mit Daten belegt. Es muss von einer weitaus größeren Gesamtmenge ausgegangen werden, da aufgrund der jetzigen Infrastruktur-Ausstattung (Netzwerk, Storage) leider keine zusätzlichen Ressourcen zur Verfügung gestellt werden können und dadurch sehr viele Daten auf z. B. USB-Disks gelagert werden. Ein genauer Überblick darüber ist leider nicht möglich. Nach Besetzung der noch offenen Theorieabteilung ist mit einer weiteren, deutlichen Steigerung der Rechenkapazität und auch der Datenmenge zu rechnen, das aktuell nicht abgeschätzt werden kann.
Das derzeitige Kommunikationsnetz verknüpft die fest installierten Endgeräte miteinander und bietet auch für mobile Endgeräte Zugänge über WLANs. Das Netz ist in seiner aktuellen Ausprägung unterdimensioniert, in der Regel an der Grenze seiner Leistungsfähigkeit und entspricht nicht mehr aktuellem Technikstand. Der Einzug in einen Neubau und eine völlige Neugestaltung des Netzwerkes bieten aber die Chance zur Überwindung jetziger Schwachpunkte und einer anforderungsgerechten Lösung. Die vor etwa 10 Jahren beschafften Netzkomponenten sind veraltet und in eine neue Struktur nicht mehr einzubinden. Gleichzeitig ist die bis zum Umzug ca. 7 Jahre alte klassische Firewall durch eine Next-Generation-Firewall zu ersetzen, damit zukünftig auch umfassender Schutz auf Applikationsebene ermöglicht wird.
Die Gestaltung des für den Neubau geplanten Kommunikations-netzwerkes ist darauf ausgerichtet, den Mitarbeitern bzw. den IT-gestützten Anwendungen des MPL eine adäquate und zuverlässige Kommunikationsgrundlage zur Verfügung zu stellen und orientiert sich dabei an den Voraussetzungen der passiven Struktur und dem aktuellen Stand verfügbarer Technik.
— II.4) Wichtige zu berücksichtigende Termine.
Der Einzug in den Neubau ist nach derzeitiger Planung für den Mai 2016 geplant (Einzugstermin). Mit dem Einbau kann voraussichtlich ab 1.2.2016 begonnen werden.
— Der Aufbau des IT-Netzes muss in jedem Fall mindestens 4 Wochen vor dem Einzugstermin abgeschlossen sein. Die LAN-Netzinfrastruktur muss bis dahin funktionsfähig zur Verfügung stehen. Die passive Infrastruktur wird rechtzeitig zur Verfügung stehen.
— Die Installation muss innerhalb von 4 Wochen durchgeführt werden und abgeschlossen sein.
— Schulungstermine und Schulungsinhalte sind zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer individuell mit einem Vorlauf von 4 Wochen abzustimmen.
CPV-Codes: 32571000, 32422000, 32412000
Max-Planck-Institut für Physik des Lichts, Staudtstr. 2, 91058 Erlangen.
275078-2015
Az.: MPL1501
Das Angebot ist nach folgender Gliederung zu strukturieren:
I.1.5.2. Inhalt und Aufbau
Das Angebot muss vollständig sein, insbesondere alle geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise enthalten. Der Auftraggeber behält sich vor, ggf. Unternehmen gemäß § 7 EG Abs. 13 VOL/A aufzufordern, fristgerecht vorgelegte Nachweise zu vervollständigen oder zu erläutern. Ferner behält sich der Auftraggeber vor, ggf. Unternehmen gemäß § 19 EG Abs. 2 VOL/A aufzufordern, fehlende Erklärungen und Nachweise sowie unwesentliche Preisangaben nachzufordern. Ein Rechtsanspruch auf eine Aufforderung gemäß § 7 EG Abs. 13 VOL/A oder eine Nachforderung gemäß § 19 EG Abs. 2 VOL/A besteht nicht.
Sämtliche Preisangaben im Angebot sind in EUR (netto/ohne USt.) anzugeben. Zahlungen erfolgen in EUR.
2. Nachweise zur Eignung entsprechend der abschließende Liste der erforderlichen Erklärungen und Nachweise in Kapitel I.1.5.3; die vorgegebene Gliederung und Reihenfolge der Nachweise ist dabei vom Bieter einzuhalten.
3. Zur Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebots:
a) Die vom Bieter zu erstellenden Konzepte gemäß Kapitel I.3.2,
b) Die vom Bieter vollständig ausgefüllte Tabelle der Ausschlusskriterien gemäß Kapitel I.3.1 und Anlage 14, Registerblatt Ausschlusskriterien,
c) Das vom Bieter vollständig ausgefüllte Preisblatt gemäß Kapitel I.3.3 und Anlage 12,
d) Technische Spezifikationen der angebotenen Komponenten.
Abschließende Liste der geforderten Erklärungen und Nachweise.
Die geforderten Erklärungen und Nachweise sind zur Klarstellung in einer abschließenden Liste (Anlage 13) zusammengefasst:
Abschließende Liste der geforderten Nachweise und Erklärungen (für den Eignungsnachweis)
Der Bieter hat für den Eignungsnachweis folgende Nachweise und Erklärungen gemäß Anlage 13 der Vergabeunterlage dem Angebot beizufügen:
— Angaben zur Bietergemeinschaften gem. Kapitel I.1.7;
— Angaben zum Einsatz anderer Unternehmen gem. Kapitel I.1.8;
— Unternehmensdarstellung gemäß Kapitel I.2.2.1;
— Berufs- und Handelsregisterauszug gemäß Kapitel I.2.2.2;
— Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß Kapitel I.2.2.3;
— Erklärung zu § 38 BDSG gemäß Kapitel I.2.2.4;;
— Betriebshaftpflichtversicherung gemäß Kapitel I.2.3.1;
— Berufsgenossenschaft gemäß Kapitel I.2.3.2;
— Umsatzdarstellung gemäß Kapitel I.2.3.3;
— Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement gemäß Kapitel I.2.4.1;
— Unternehmensreferenzen gemäß Kapitel I.2.4.2;
— Hauptverantwortlicher Ansprechpartner gemäß Kapitel I.2.4.3.
Bei der Bewertung der Angebote wird unterschieden zwischen (A)-Kriterien (Ausschlusskriterien) und (B)-Kriterien (Bewertungskriterien), wobei diese jeweils durch die nummerierte Bezeichnung (in Klammern) wie folgt kenntlich gemacht werden:
(A-<#>)
A-Kriterium; Wird eine mit (A)-Kriterium gekennzeichnete Anforderung oder Bedingung nicht mit Angebotsabgabe bzw. auf eine im Ermessen des Auftraggebers liegende entsprechende Nachforderung gemäß Kapitel I.1.5.2 erfüllt, wird das Angebot ausgeschlossen.
(B-<#>)
B-Kriterium; Bei der Bewertung der Angebote werden je (B)-Kriterium jeweils Punkte vergeben und zur Gesamtwertung addiert.
In Anlage 14 findet der Bieter eine Liste der Ausschlusskriterien, sowie eine Liste der Bewertungskriterien.
(A-I.3.1-a) Der Bieter ist verpflichtet, die Liste der Ausschlusskriterien auszufüllen und unterschrieben mit dem Angebot einzureichen. Dabei hat der Bieter für jedes Ausschlusskriterium anzukreuzen, ob er das Kriterium „erfüllt“, „teilweise erfüllt“ oder „nicht erfüllt“. Sofern ein Kriterium nur teilweise erfüllt wird, ist eine Erläuterung erforderlich, inwieweit das Kriterium nicht vollständig erfüllt wird.
Der Zuschlag erfolgt auf das wirtschaftlichste Angebot. Das wirtschaftlichste Angebot wird anhand der erweiterten Richtwertmethode ermittelt (vgl. UfAB V).
Zunächst wird für jedes Angebot die Kennzahl Z für das Leistungs-Preis-Verhältnis ermittelt.
Die Bewertung erfolgt dabei in folgenden Schritten:
1. Ermittlung der Gesamtleistungspunkte L des Angebots.
Die Einzelheiten für die Ermittlung der Gesamtleistungspunkte L des Angebots sind im nachfolgenden Kapitel I.3.2 beschrieben.
2. Ermittlung des Wertungspreises P des Angebots.
Einzelheiten für die Ermittlung des Wertungspreises (P) sind im Kapitel I.3.3 beschrieben.
3. Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebots.
Die Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebots erfolgt schließlich durch die Gegenüberstellung der Werte Gesamtleistungspunkte (L) und des Wertungspreises (P). Daraus ergibt sich die Kennzahl für die Wirtschaftlichkeit (Z).
Z: Kennzahl.
L: Gesamtleistungspunkte.
P: Wertungspreis.
Jetzt werden alle Angebote ausgewählt, die innerhalb eines Schwankungsbereichs von 10 %, ausgehend vom führenden Angebot liegen. D. h. alle Angebote, die ein Z vorweisen, welches im Bereich [0,9*Z; Z] liegt.
Aus diesen so vorselektierten Angeboten erhält das Angebot den Zuschlag, welches anhand des zuvor festgelegten Entscheidungskriteriums (hier: Leistung) den höchsten Punktwert aufweist. So wird im Wege des Stichentscheids das wirtschaftlichste Angebot ermittelt.
I.3.2. Ermittlung der Gesamtleistungspunkte L des Angebots.
Der Bieter ist aufgefordert, Konzepte zu erstellen, die als Grundlage der Bewertung dienen.
Die Bewertungspunkte zu den einzelnen Konzepten werden wie folgt ermittelt:
4-5 Punkte: Sehr schlüssige und nahezu vollständige Antwort; die Antwort geht auf die Aspekte des Wertungskriteriums umfassend und sehr konkret ein; sie ist in sich stimmig und plausibel.
2-3 Punkte: In großen Teilen nachvollziehbare Antwort; die Antwort ist nur teilweise konkret oder nicht vollständig plausibel oder deckt nur teilweise die Aspekte des Wertungskriteriums ab.
0-1 Punkte: Unzureichender Inhalt der Antwort; die Antwort ist nicht oder nur in geringem Maße nachvollziehbar oder lediglich sehr abstrakt gehalten, und entspricht den Anforderungen nicht oder nur in geringem Maße. Fehlt ein gefordertes Konzept vollständig, wird dieses mit null (0) Punkten bewertet.
Nach der Bewertung jedes Einzelkriteriums wird die erreichte Punktzahl je Kriterium mit der Gewichtung des jeweiligen Kriteriums multipliziert (gewichteter Punktwert) Die Gesamtleistungspunktzahl (L) ist die Summe der gewichteten Punktwerte über alle Kriterien.
Im Folgenden werden die Anforderungen an die fünf (5) im Rahmen des Angebots zu erstellenden Konzepte näher beschrieben.
Jedes Konzept muss (gem. Ausschlusskriterien) bzw. soll (gemäß Bewertungskriterien) gemäß dieser Beschreibung die Anforderungen in der Leistungsbeschreibung erfüllen. Fehlen im Angebot des Bieters entsprechende Aussagen zu diesen Anforderungen in der Leistungsbeschreibung, wird dies bei der Bewertung dieses Konzepts entsprechend berücksichtigt.
Jedes Konzept ist inhaltlich so zu erstellen, dass es die jeweilige Leistung des Bieters, welche er im Falle der Auftragserteilung tatsächlich erbringen würde, in Bezug auf den ausgeschriebenen Leistungsgegenstand konkret widerspiegelt.
Vom Bieter sind folgende Konzepte einzureichen:
Konzepte Gewicht Verweis/Kapitel
K 1: Technisches Konzept 40 % I.3.2.1.1,
K 2: Schulungskonzept 15 % I.3.2.1.2,
K 3: Systemservice- und Ersatzteilkonzept 25 % I.3.2.1.3,
K 4: Rollout-Konzept 10 % I.3.2.1.4,
K 5: Abnahme-Konzept 10 % I.3.2.1.5,
Die in den jeweiligen Kapiteln (siehe Tabelle oben, Spalte „Verweis“) genannten Muss-Kriterien (A-Kriterien) stellen Mindestanforderungen dar, die erfüllt werden müssen.
Die in den jeweiligen Kapiteln (siehe Tabelle oben, Spalte „Verweis“) genannten Bewertungskriterien (B-Kriterien) fließen in die Konzeptbewertung (Punkteskala von 0-5) ein.
— Vergütungsbestandteile.
II.9.1. Lieferung und Einbau der Komponenten.
Für die Erstausstattung erhält der Auftragnehmer eine einmalige Vergütung in Höhe der Einmaligen Einbau- und Einrichtungspauschale (P2) und den Preis für den Kauf aller erforderlichen Netzwerk- und IT-Komponenten (P4) gem. Preisblatt, Anlage 12.
Nach Abschluss des Rollouts (Lieferung, Einbau, Konfiguration, Verkabelung und erfolgreichen Durchführung von Tests) aller vom Auftragnehmer gelieferten Komponenten, sowie der schriftlichen Anzeige seiner Bereitschaft zur Abnahme (BzA) werden gegen Rechnungsstellung 70 % der Preispositionen P2 und P4 vergütet.
Der Rest erfolgt nach vollständiger und schriftlicher Abnahmeerklärung des Auftraggebers.
Damit sind alle in den Kapiteln II.7.1, II.7.3 und II.7.8 beschriebenen Leistungen abgegolten.
II.9.2. Schulung des Betriebspersonals.
Für die Schulung der Mitarbeiter des Auftraggebers erhält der Auftragnehmer eine einmalige Schulungspauschale (P1) gem. Preisblatt, Anlage 12.
Mit dieser Schulungspauschale sind alle in Kapitel II.7.5 beschriebenen Leistungen abgegolten.
II.9.3. Betriebsunterstützungsleistungen.
Für die bedarfsweise Unterstützung des Auftraggebers erfolgt die Vergütung auf Basis des Service-Stundensatzes (P3) gem. Preisblatt, Anlage 12.
Damit sind alle in Kapitel II.7.6 beschriebenen Leistungen abgegolten.
II.9.4. Lieferung und Einbau zusätzlicher Komponenten.
Die Geräte gemäß Kapitel II.7.7 sind vom Auftragnehmer zum angebotenen Preis (vgl. Einzelpreise der Komponenten in Preisliste) zu liefern, einzubauen und ggf. zu konfigurieren.
II.9.5. Weitere Leistungen.
Für alle übrigen in der Vergabeunterlage beschriebenen Leistungen erfolgt keine separate Vergütung.
Allgemeine Vorgaben für Ziffer III.2.1) bis III.2.3) (siehe hierzu auch sonst. Informationen unter Ziffer VI.3)).
Für die Vergabe der Leistung kommen nur Unternehmen in Betracht, die fachkundig, leistungsfähig sowie gesetzestreu und zuverlässig sind. Als Nachweise hierfür hat der Bieter die in diesem Kapitel I.2 genannten Angaben, Erklärungen und Nachweise zu erbringen (vgl. Anlage 13).
Auf die Kapitel I.1.7 (Bietergemeinschaften) und I.1.8 (Einsatz anderer Unternehmen) wird ausdrücklich hingewiesen.
Eignungsnachweise, die durch Präqualifizierungsverfahren erworben werden, sind nicht gemäß § 7 EG Abs. 4 VOL/A zugelassen.
Hinweise für Bieter aus EU-Mitgliedstaaten:
Alle Kapitel- und Angabeverweise beziehen sich auf die Vergabeungerlage.
— Einsatz anderer Unternehmen.
Ein Bieter, eine BG oder ein Mitglied einer BG kann sich zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und Fachkunde der Fähigkeiten anderer Unternehmen (Drittunternehmen, Nachunternehmen einschließlich ggf. deren Subunternehmen, konzernverbundene Unternehmen, freie Mitarbeiter etc.) bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen (sog. „Eignungsleihe“). Dementsprechend ist beispielsweise auch ein 100 %-iges Tochterunternehmen ein „anderes Unternehmen“.
Der Bieter hat in seinem Angebot zu erklären, ob die Vergabe von Teilleistungen an ein anderes Unternehmen beabsichtigt ist und um welche Teilleistung(en) es sich handeln wird (siehe Formblatt Angaben/Verzeichnis über Teilleistungen in Anlage 3).
Sofern sich ein Bieter, eine BG oder ein Mitglied einer BG, zum Nachweis der Eignung, d. h. der wirtschaftlichen und/oder fachlichen Leistungsfähigkeit, (zumindest teilweise) auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen berufen will, hat er/sie mit dem Angebot insoweit die unter Kapitel I.2 geforderten Eignungsnachweise auch für das jeweilige andere Unternehmen vorzulegen; in diesem Fall ist stets auch die Zuverlässigkeit des jeweiligen anderen Unternehmens durch die unter Kapitel I.2 geforderten Eignungsnachweise nachzuweisen.
Ferner ist im Falle der Eignungsleihe mit dem Angebot der Nachweis zu erbringen, dass die erforderlichen Mittel des anderen Unternehmens für die Durchführung der jeweiligen Teilleistung(en) zur Verfügung stehen, durch Vorlage einer entsprechenden Verpflichtungserklärung des/der anderen Unternehmen(s) (siehe Formblatt Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen in Anlage 4).
Hinsichtlich der Beurteilung der unter Kapitel I.2 geforderten Eignungsnachweise kommt es auf die dem Bieter und den/m anderen Unternehmen insgesamt zur Verfügung stehenden Kapazitäten an. Die Beurteilung der finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit sowie der technischen Leistungsfähigkeit/ Fachkunde erfolgt somit auf Basis der gemeinschaftlichen Werte.
Der Bieter allein hat dafür Sorge zu tragen, die geforderten Erklärungen und Nachweise zu beschaffen und dem Auftraggeber mit dem Angebot vorzulegen.
Sofern ein Bieter die Vergabe von Teilleistungen an ein anderes Unternehmen beabsichtigt, ohne sich auf dessen Eignung zu berufen (sog. „bloßer Nachunternehmereinsatz“), behält der Auftraggeber sich ausdrücklich vor, von dem Bieter, dessen Angebot den Zuschlag erhalten soll, die entsprechenden in Kapitel I.2 geforderten Eignungsnachweise und Verpflichtungserklärungen dieser anderen Unternehmen nach Angebotsabgabe, aber vor Zuschlagserteilung, zu fordern.
— Persönliche Lage der Wirtschaftsteilnehmer – Zuverlässigkeit.
Folgende Angaben, Bescheinigungen, Beschreibungen, Erklärungen oder Nachweise sind zwingend von jedem Unternehmen (Die Vorgabe gilt nicht für Unternehmen, die dem Bieter keine Eignung leihen und nur als Nachunternehmer eingesetzt werden (vgl. Kapitel I.1.8)) vorzulegen:
— Unternehmensdarstellung.
(A-I.2.2.1-a) Unternehmensdarstellung/Erklärung über die Unternehmensstruktur (Angaben zu: Name des Unternehmens (Firma), Anschrift, Rechtsform, organisatorische Gliederung, Leistungsspektrum, Gründungsjahr, Niederlassungen), einschließlich der personellen Kapazitäten, ca. zwei DIN A4 Seiten.
— Berufs- und Handelsregisterauszug.
(A-I.2.2.2-a) Vorlage eines aktuellen Berufs- oder Handelsregisterauszugs, nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes der Europäischen Union oder des Vertragsstaates des EWR-Abkommens, in dem der Bieter ansässig ist, oder ein gleichwertiger Nachweis zum Gewerbebetrieb, sofern dieser nicht im Berufs- oder Handelsregister eingetragen ist. Der Berufs- oder Handelsregisterauszug ist dann aktuell, wenn dieser – unabhängig vom Datum der Erstellung – die tatsächlichen Gegebenheiten zum Zeitpunkt der geforderten Frist zur Einreichung der Angebote wiedergibt und nicht älter als 12 Monate ist, zurückgerechnet vom Tag der Angebotsabgabefrist 22.9.2015 12:00 Uhr.
— Nichtvorliegen von Ausschlussgründen.
(A-I.2.2.3-a) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 6 VOL/A-EG (siehe Formblatt Erklärung zu § 6 VOL/A-EG als Anlage 5).
Der Auftraggeber behält sich vor, für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, zur Bestätigung der vorgenannten Erklärung einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister beim Bundesamt für Justiz anzufordern.
— Erklärung zu § 38 BDSG.
(A-I.2.2.4-a) Der Bieter ist verpflichtet, die Erklärung zu §38 BDSG auszufüllen (siehe Anlage 8).
Folgende Angaben, Bescheinigungen, Beschreibungen, Erklärungen oder Nachweise sind grundsätzlich von denjenigen Unternehmen mit dem Angebot einzureichen, mit denen der Bieter seine Eignung nachweisen will:
— über eine Betriebshaftpflichtversicherung (mit mindestens der unten aufgeführten Versicherungssummen) verfügt mit Angabe und Nachweis der Versicherungssumme für Personen- und Sachschäden sowie für Vermögensschäden bzw.
— eine solche im Falle der Zuschlagserteilung binnen sechs (6) Wochen nach Zuschlagserteilung abschließen;
— und über die gesamte Laufzeit des Vertrages unterhalten wird
(A-I.2.3.1-a) Die Versicherungssumme muss dabei für:
— Personen- und Sachschäden mindestens zwei (2) Mio. Euro (2-fach maximiert pro Jahr) sowie für
— Vermögensschäden mindestens eine (1) Million Euro (2-fach maximiert pro Jahr) je Schadensereignis betragen (siehe Formblatt Erklärung zur Betriebshaftpflicht, Anlage 6).
— Berufsgenossenschaft:
(A-I.2.3.2-a) Erklärung über die Mitgliedschaft in der zuständigen Berufsgenossenschaft nach den Bestimmungen des Landes, in dem das Unternehmen des Bieters seinen Sitz hat (siehe Formblatt Erklärung zur Mitgliedschaft in Berufsgenossenschaft in Anlage 7).
— Umsatzdarstellung:
(A-I.2.3.3-a) Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahre (siehe Formblatt Umsatzdarstellung in Anlage 9).
Mindestumsatz: 2 000 000 EUR pro Geschäftsjahr.
Bietergemeinschaften (BG) haben die Erklärung zur Betriebshaftpflichtversicherung, Berufsgenossenschaft sowie die Umsatzangaben für jedes Mitglied der BG getrennt zu nennen.
Sofern sich ein Bieter zum Nachweis seiner Eignung (zumindest teilweise) auf die Fähigkeiten von anderen Unternehmen berufen will, haben der Bieter und das/die andere(n) Unternehmen die Umsatzangaben getrennt zu nennen.
— Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement:
(A-I.2.4.1-a) Der Bieter hat seine vorhandenen Qualitätssicherungsmaßnahmen und sein vorhandenes Qualitätsmanagementsystem für Leistungen, die mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind, zu beschreiben.
Zur Erfüllung des Kriteriums sind in der Beschreibung des Qualitätsmanagementsystems mindestens folgende Themen zu behandeln:
— Verantwortung der Leitung;
— Management von Ressourcen;
— Produkt-/Leistungsrealisierung;
— Messung, Analyse und Verbesserungen;
— Ständige Verbesserung des Qualitätsmanagementsystems.
Ausreichend zur Erfüllung des Kriteriums ist auch die Vorlage einer entsprechenden, gültigen Zertifizierungsurkunde in Kopie (z. B. DIN EN ISO 9001).
Gleichwertige Bescheinigungen von Stellen aus anderen Mitgliedstaaten sowie andere gleichwertige Nachweise für Qualitätssicherungsmaßnahmen werden anerkannt, sofern der Bieter die Gleichwertigkeit anhand der o. g. Erfüllungskriterien darstellen kann.
— Unternehmensreferenzen:
Der Bieter bzw. die Bietergemeinschaft hat (mindestens zwei) vergleichbare Referenzen vorzulegen, deren Abnahmezeitpunkt nicht weiter als 3 Jahre zurückliegt und bzgl. Komplexität und Umfang vergleichbar mit der ausgeschriebenen Leistung ist. Dabei hat der Bieter darzulegen, warum er die von ihm angeführten Referenzen hinsichtlich Komplexität und Umfang für vergleichbar hält.
Hierbei ist das Muster aus Anlage 10 zu verwenden. Für die Beurteilung ist pro Referenz die Angabe eines Ansprechpartners des jeweiligen Auftraggebers mit Kontaktdaten zwingend erforderlich, welche es dem MPL ermöglicht, die Angaben des Bieters zu überprüfen. Der Auftraggeber behält sich vor, beim angegebenen Auftraggeber die in der Referenz getroffenen Aussagen zu verifizieren.
Projektreferenzen ohne Nennung der Kontaktdaten eines Ansprechpartners des jeweiligen Auftraggebers werden nicht gewertet.
Die Vergleichbarkeit der Referenz ist vom Auftragnehmer in der Beschreibung des jeweiligen Referenzauftrags darzustellen.
Es wird die Vergleichbarkeit hinsichtlich folgender Aspekte erwartet:
— Lieferung, Einbau, Konfiguration und Schulung von LAN-Komponenten;
— Lieferung, Einbau, Konfiguration und Schulung von WLAN-Komponenten;
— Lieferung, Konfiguration und Schulung eines Netzmanagement-Systems;
— Lieferung, Einbau, Konfiguration und Schulung von Next Generation Firewalls.
(A-I.2.4.2-a) Es sind alle vorgenannten Anforderungen zu erfüllen. Die Nichterfüllung einer einzelnen Anforderung in einer Referenz bedeutet, dass das Kriterium als Ganzes nicht erfüllt ist.
— Hauptverantwortlicher Ansprechpartner:
(A-I.2.4.3-a) Der Auftraggeber fordert für die Durchführung des Projekts einen hauptverantwortlichen Ansprechpartner (deutsch-sprachig) auf Seiten des Auftragnehmers. Der Auftragnehmer hat diesen Ansprechpartner in seinem Angebot namentlich zu benennen. Hierzu hat der Bieter die Anlage 11 auszufüllen.
Hierbei können maximal 3 Personen genannt werden, von denen der Auftragnehmer einen zur Verfügung stellt. Für alle genannten hauptverantwortlichen Ansprechpartner ist die Erfahrung in Form entsprechender Referenzen (mind. 3 in den letzten 5 Jahren) nachzuweisen. Die Referenzen müssen in Bezug auf Komplexität und Größe mit den hier ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sein und einen Ansprechpartner auf Seiten des Referenzgebers unter Angabe der jeweiligen Kontaktdaten benennen.
Sollten aber datenschutzrechtliche Bedenken bestehen, können die Namen (personenbezogene Daten) der vorgesehenen Mitarbeiter im Mitarbeiterprofil geschwärzt werden, wie auch die personenbezogenen Daten in den dazugehörigen Nachweisen. In einem verschlossenen Umschlag müssen allerdings die identischen Unterlagen ungeschwärzt mit dem Angebot eingereicht werden. Diese verschlossenen Umschläge werden nur dann geöffnet, wenn das eingereichte Angebot des betreffenden Bieters für die Zuschlagserteilung in Frage kommt. Sollte das Angebot für eine Zuschlagserteilung nicht in Frage kommen, wird dieser verschlossene Umschlag auf Wunsch des Bieters an diesen zurückgesandt oder samt Inhalt durch den Auftraggeber vernichtet.

References: § 7
 § 19
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 § 38
 § 7
 § 6
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 § 38
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