Source: http://contergan-ag50.de/seiten-gh/verbandsinfo-gh/satzung-gh/20130525_Satzung-gh.html
Timestamp: 2017-04-29 13:20:04+00:00

Document:
Satzung in einfacher Sprache 25.05.2013
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Nur die Satzung beim Amtsgericht Darmstadt (Vereinsregister) in normaler Sprache ist die gültige Satzung.
Übersetzung der Satzung in einfache Sprache:
Klicke auf den Paragraphen, um dahin zu springen:
Unsere Eltern haben 1968 einen Verein gegründet.
Der Verein hieß:
"Landesverband der Eltern körpergeschädigter Kinder Hessen e.V. - Contergankinder-Hilfswerk".
Der Verein sollte allen Contergangeschädigten helfen.
Der Verein betreut die Contergangeschädigten.
Änderungen der Satzung am:
06.06.1981 (Namensänderung)
03.06.1989 (Satzungsänderung)
05.04.2003 (Satzungsänderung)
19.06.2010 (Namens- und Satzungsänderung)
03.11.2012 (Satzungsänderung)
25.05.2013 (Satzungsänderung)
Der Landesverband „Contergangeschädigte Hessen e.V. mit Sitz in 65474 Bischofsheim verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
§1 Zweck des Vereins *
Der Landesverband "Contergangeschädigte Hessen e.V." ist in 65474 Bischofsheim.
Er arbeitet gemeinnützig und mildtätig, so wie es in der Abgabenordnung ** steht.
Der Verein hilft Menschen mit Conterganschädigung.
Der Verein verdient kein Geld.
*Diesen Paragraph wollte das Finanzamt haben.
**Die Abgabenordnung legt das Ministerium für Finanzen fest.
1. Für die Contergangeschädigten:
a.) Rehabilitation (Kuren, andere medizinisch Maßnahmen) und Integration (Gesellschaft akzeptiert uns);
b.) wir unterstützen und beraten, zum Beispiel:
ärztliche Versorgung und laufende ärztliche Betreuung,
behindertengerechtes Bauen,
Neue Anträge und Anträge zur Überprüfung bei der Conterganstiftung;
c.) wir unterstützen und beraten bei Anträgen (öffentliche Gelder),
d.) wir geben kleine finanzielle Hilfen (soviel wir können), wenn kein anderer zahlt
(siehe auch § 7 Abs. 1a);
e.) wir wollen genauso Geld bekommen wie zum Beispiel Kriegs-, Gewalt-, Impf- und HIV-Opfern*;
* darum kämpfen viele Conterganvereine. Das ConterganNetzwerk ging vor Gericht.
f.) wir wollen Barrierefreiheit und
wir wollen, dass Menschen mit Behinderungen im Land Hessen die gleichen Rechte haben;
g.) wir setzen uns ein für eine gerechte Entschädigung;
h.) wir wollen, dass die Folgeschäden anerkannt werden*.
* Für Folgeschäden soll es auch Punkte geben.
2. Wir wollen kein Geld verdienen.
"Contergangeschädigte Hessen e.V."
Der Verein ist in 65474 Bischofsheim.
Es gibt 2 verschiedene Mitglieder:
Lebenspartnerin oder Lebenspartner.
Ordentliche Mitglieder können wählen.
Ordentliche Mitglieder können für jedes Amt (Vorstand, Beirat, Kassenprüfer) gewählt werden.
fördernde Mitglieder jede natürliche und juristische Person*,
(* Privatpersonen, Firma, anderer Verein oder ähnliche; sie helfen dem Verein mit Geld.)
Ehrenmitglieder**
(** jede natürliche Person, die die Ziele des Vereins in besonderem Maße gefördert hat.)
Ordentliches Mitglied werden:
Antrag an den Vorstand schicken;
Außerordentliche Mitglieder können nicht wählen.
Außerordentliche Mitglieder können nicht gewählt werden.
Der Vorstand kann aus einem außerordentlichen Mitglied ein ordentliches Mitglied machen.
Wann ist man kein Mitglied mehr?
a.) bei Menschen: Tod
bei Unternehmen, Verein: Auflösung;
b.) der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen:
- mehr als 1 Jahr kein Beitrag gezahlt,
- das Mitglied schadet dem Verein
- oder es gibt andere berechtigte Gründe für einen Ausschluss
c.) durch Austritt (Frist: 3 Monate vor dem 31.12., schriftlich)
1. Mitglieder zahlen Beiträge.
Die Mitgliederversammlung bestimmt, wie hoch der Beitrag ist.
a.) Es gibt 3 Beitragsarten:
- Mitglied ist Partner von Contergangeschädigtem
- ganze Familie ist Mitglied.
b.) Ehrenmitglieder zahlen keinen Beitrag.
2. Beiträge sind steuerlich absetzbar (Spenden!).
Wir belasten das Bankkonto spätestens am 31.03. (Lastschrifteinzug).
3. Unser Geschäftsjahr geht vom 01.01. bis zum 31.12.
§6 Wer bestimmt was?
1. Die Bestimmer sind:
- Kassenwart (Vermögensverwalter) - und Schriftführer
c.) Beirat (0-3 Mitglieder).
2. Der 1. Vorsitzende und der 2. Vorsitzende dürfen alleine unterschreiben.
3. Vorstand und Beirat werden von der Mitgliederversammlung für 2 Jahre gewählt. Bis zur Neuwahl bleiben sie Vorstand und Beirat. Bei der Wahl gilt: wer mehr JA- als NEIN-Stimmen bekommt, hat gewonnen.
- führt den Verein,
- macht, was die Mitgliederversammlung gesagt hat
- und verwaltet das Geld.
a.) Der Vorstand entscheidet, ob einem Mitglied finanziell geholfen wird (siehe §2 Abs. 1d).
2. Der 1. oder der 2. Vorsitzende können zur Mitgliederversammlung einladen.
3. Der Schriftführer schreibt einen Bericht über die Sitzungen des Vorstandes.
Der Bericht wird unterschrieben vom Vorsitzenden und vom Schriftführer. Der Bericht muss spätestens nach einem Monat fertig sein.
Vorstand und Beirat bekommen eine Kopie vom Bericht. Der Bericht wird in der nächsten Sitzung genehmigt.
4. Der Kassenwart verwaltet das Geld des Vereins. Er berichtet in der Mitgliederversammlung.
5. Der Vorstand und der Beirat treffen sich regelmäßig. Alle sind stimmberechtigt. Wenn JA- und NEIN-Stimmen gleich sind, heißt das NEIN.
6. Wenn es eilt und alle einverstanden sind, kann abgestimmt werden:
- per Mail - oder per Telefon.
Die Abstimmung muss aufgeschrieben und unterschrieben werden.
7. Vorstand und Beirat arbeiten freiwillig (Ehrenamt). Sie bekommen das Geld zurück, dass sie für den Verein ausgegeben haben.
- Hat der Vorstand gut gearbeitet (Jahresbericht)?
- Hat der Kassenwart das Geld gut verwaltet (Jahresabrechnung)?
- Sind wir einverstanden mit der Arbeit des Vorstandes (Entlastung)?
- Wer wird der nächste Vorstand und Beirat (Neuwahl)?
- Wer soll die Arbeit des Kassenwartes prüfen (Wahl der Kassenprüfer)?
- Wie hoch soll der Beitrag in Zukunft sein?
- Wie soll die Satzung geändert werden?.
Die Mitgliederversammlung ist zwischen dem 01.04. und dem 30.06 jedes Jahr.
Spezielle (außerordentliche) Versammlungen gibt es
- Interesse des Vereins oder - mindestens 20% der Mitglieder wollen es (schriftlicher Antrag mit Begründung!).
1. Der Vorstand macht die Tagesordnung.
Die schriftliche Einladung muss mindestens 2 Wochen vorher geschickt werden.
2. Anträge + Beschlüsse und Wahlen:
a.) bei Änderung Satzung oder Beiträge müssen 2/3 (66,6%) der Mitglieder JA sagen.
b.) Bei Auflösung des Vereins müssen 3/4 (75%) der Mitglieder JA sagen.
c.) Für alles andere müssen mehr JA- als NEIN-Stimmen da sein; bei gleicher Zahl JA- und NEIN-Stimmen ist der Antrag abgelehnt. Enthaltungen zählen nicht.
3. Es gibt einen Bericht über die Mitgliederversammlung. Der Vorsitzende und der Schriftführer unterschreiben den Bericht.
Bei der nächsten Einladung wird der Bericht an die Mitglieder geschickt.
Wenn gewünscht, wird der vorgelesen. Wenn niemand widerspricht, dann ist der Bericht in Ordnung.
§9 Vereinsvermögen (Geld des Vereins)
1. In der Satzung steht, wie das Geld ausgegeben werden darf. Die Mitglieder dürfen kein Geld des Vereins erhalten (ausgenommen siehe §2 Abs. 1c). Die Mitglieder haben kein Recht auf das Geld des Vereins.
2. Der Verein niemand zuviel Geld zahlen
- Verwaltungsausgaben gegen Zweck des Vereins
- zu hohe Vergütung.
Wenn es den Verein so nicht mehr gibt, geht das Geld an die „Conterganstiftung für behinderte Menschen“, 50964 Köln.

References: §1
 § 7

§6
 §2

§9
 §2