Source: http://jfv-unterweser.de/Ueber-uns/Satzung/
Timestamp: 2019-03-27 00:35:45+00:00

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JFV Unterweser - Satzung
§ 1 (1) Der Verein führt den Namen Jugendförderverein (JFV) Unterweser. Nach beabsichtigter Eintragung in das Vereinsregister trägt er den Zusatz e.V.
§ 1 (2) Der Sitz des Vereins ist in 27612 Loxstedt.
§ 1 (3) Die Vereinsfarben sind blau und schwarz.
§ 1 (4) Der Verein übernimmt von den nachstehenden Vereinen die Aufgabe zur Förderung des Jugendfußballs:
TV Loxstedt, TSV Stotel, TSV Nesse, TSV Düring, TV Donnern, SG Stinstedt, SG Landwürden, TSV Langendammsmoor und TSV Büttel-Neuenlande .
§ 1 (5) Der Verein ist Mitglied des Landessportbundes (LSB) Niedersachsen, des Kreissportbundes Cuxhaven, des Niedersächsischen Fußballverbandes (NFV) und des NFV Kreis Cuxhaven.
Der Verein ist berechtigt, weitere erforderliche Mitgliedschaften in den maßgeblichen Verbänden zu erwerben.
§ 1 (6) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
§ 2 (1) Zweck des Vereins ist die Pflege, Förderung und Ausübung des Jugendfußballsports. Der Satzungszweck wird insbesondere durch Bereitstellen von Trainern und Betreuer, Bereitstellen von Trainings- und Spielstätten, Bereitstellen von Trainingsmaterial, Beschaffung oder Bezuschussung von Ausrüstung sowie durch Organisation des Jugendfußballspielbetriebes verwirklicht.
§ 2 (2) Der Verein ist politisch, ethnisch und konfessionell neutral.
§ 3 (1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts ,,Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
§ 3 (2) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
§ 3 (3) Mittel, die dem Verein zufließen, dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder und Vertreter der Stammvereine erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen, begünstigt werden.
§ 3 (4) Die Mitglieder der Vereinsorgane nehmen ihre Aufgaben ehrenamtlich wahr.
Die Mitglieder und Mitarbeiter haben unter Beachtung der Grundsätze zur Erstattung von Auslagen und Aufwandsentschädigungen einen Aufwandentschädigungsanspruch nach § 670 BGB für solche Aufwendungen, die ihnen nachweislich durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind. Das können insbesondere Fahrtkosten, Reisekosten, Porto- und Telefonkosten sein.
§ 4 (1) Ordentliches Mitglied kann jede natürliche und juristische Person werden. Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Gegen eine Ablehnung des Aufnahmeantrages durch den Vorstand, die keiner Begründung bedarf, besteht kein Widerspruchsrecht. Der Aufnahmeantrag Minderjähriger bedarf der Unterschrift eines gesetzlichen Vertreters. Die Stammvereine erwerben eine beitragsfreie Mitgliedschaft.
§ 4 (2) Die Mitgliedschaft endet:
b) bei juristischen Personen durch deren Auflösung
d) durch eine an den Vorstand gerichtete schriftliche Austrittserklärung. Sie ist nur zum 30.06. oder 31.12. eines Jahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten zulässig.
e) durch Ausscheiden eines Stammvereins aus dem JFV Unterweser.
§ 4 (3) Neben der ordentlichen Mitgliedschaft besteht die Möglichkeit der Fördermitgliedschaft.
§ 5 (1) Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe der Mitgliedsbeiträge und deren Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung festgesetzt.
§ 5 (2) Die Stammvereine und deren Mitglieder sind beitragsfrei.
§ 5 (3) Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.
§ 7 (1) Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich im letzten Quartal des Kalenderjahres statt. Sie wird vom 1. Vorsitzenden oder dem 2. Vorsitzenden schriftlich unter Einhaltung einer Frist von mindestens zwei Wochen unter Angabe der Tagesordnung einberufen.
Der Fristablauf beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens, es gilt dazu das Datum des Einladungsschreibens, folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die dem Vorstand zuletzt bekannt gegebene Anschrift gerichtet ist.
§ 7 (2) Die ordentliche Mitgliederversammlung ist insbesondere zuständig für:
die Festsetzung von Mitgliedsbeiträgen, Umlagen und deren Fälligkeit
die Beschlussfassung über die Änderung der Satzung oder über die Auflösung des Vereins
die Entscheidung über den Ausschluss von Mitgliedern in Berufungsfällen
die Entscheidung über die Einrichtung von Abteilungen/Ausschüssen und deren Leitung
§ 7 (3) Anträge zur Mitgliederversammlung können vom Vorstand und von den Mitgliedern eingebracht werden. Sie müssen eine Woche vor der Versammlung dem Vorstand schriftlich mit Begründung vorliegen. Über die Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung. Zur Annahme des Antrages ist eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Das gilt auch für sogenannte Dringlichkeitsanträge. Über die Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung. Zur Annahme des Antrages ist eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Das gilt auch für sogenannte Dringlichkeitsanträge.
§ 7 (4) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet statt, wenn es das Interesse des Vereins erfordert oder wenn die Einberufung von einem Viertel aller Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe beim Vorstand verlangt wird. Für die Einberufung und ihre Abläufe gelten die Regeln der ordentlichen Mitgliederversammlung entsprechend.
§ 7 (5) Anträge auf Satzungsänderungen und auf Vereinsauflösung müssen im genauen Wortlaut zur Mitgliederversammlung mitgeteilt werden. Sie sind als Dringlichkeitsanträge nicht zugelassen.
§ 8 Ablauf und Beschlussfassung bei Mitgliederversammlungen
§ 8 (1) Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom 2. Vorsitzenden geleitet. Ist keines dieser Vorstandsmitglieder anwesend, so bestimmt die Versammlung den Leiter mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.
§ 8 (2) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Die Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst; Stimmengleichheit gilt als Ablehnung. Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen und werden nicht mitgezählt.
Wahlen sind grundsätzlich offen vorzunehmen, es sei denn, auf Antrag wird die geheime Wahl beschlossen. Geheime Abstimmungen erfolgen nur auf Antrag eines anwesenden stimmberechtigten Mitgliedes, wenn es die anwesenden stimmberechtigten Mitglieder mit 1/3 ihrer Stimmen verlangen.
§ 8 (3) Satzungsänderungen und die Vereinsauflösung können nur mit einer Mehrheit von 4/5 der Stimmen der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.
§ 8 (4) Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlungen und den Vorstandssitzungen ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist. Es soll folgende Feststellungen enthalten:
die Person des Protokollführers
die einzelnen Abstimmungsergebnisse/Beschlüsse und die Art der Abstimmung
§ 8 (5) Bei Satzungsänderungen ist die zu ändernde Bestimmung anzugeben.
§ 9 (1) Stimmrecht besitzen nur ordentliche Mitglieder, die das 16. Lebensjahr vollendet haben und Ehrenmitglieder. Ordentliche Mitglieder, die nicht die vom Stammverein entsandte Anzahl der Spieler im JFV vertreten, haben eine Stimme, wobei das Stimmrecht nur persönlich ausgeübt werden kann. Mitglieder, denen kein Stimmrecht zusteht, können an der Mitgliederversammlung als Gäste teilnehmen.
§ 9 (2) Jeder Stammverein erhält unabhängig von der Anzahl der in den JFV Unterweser entsandten Spieler-/Spielerinnen 5 Basisstimmen. Zu diesen 5 Basisstimmen erhält jeder Stammverein für jeden/jede in den JFV entsandten/entsandte Spieler/Spielerin eine weitere Stimme. Die Anzahl der entsandten Spieler/Spielerinnen einschließlich der Basisstimmen, die der Stammverein vertritt, werden mit einer Stimmkarte angezeigt. Stichtag für die Feststellung der Stimmenzahl ist der 01.09. eines jeweiligen Jahres.
§ 9 (3) Gewählt werden können alle ordentlichen Mitglieder und Mitglieder der Stammvereine, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Die Personen, die sich für einen Vorstandsposten im JFV zur Verfügung stellen, müssen vor der Wahl bekannt geben, ob sie sich als Vertreter eines Stammvereins zur Wahl stellen oder als natürliche Person.
§ 10 (1)Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus:
d) dem Schriftführer/Sozialwart
e) dem Leiter des Jugendspielbetriebs
§ 10 (2)Jeweils zwei Vorstandsmitglieder vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich gemeinschaftlich.
§ 10 (3)Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins nach Maßgabe der Satzung und der Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Er fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Der Vorstand ordnet und überwacht die Tätigkeit der Abteilungen; er ist berechtigt, für bestimmte Zwecke Ausschüsse einzusetzen. Der Vorstand kann verbindliche Ordnungen erlassen. Über seine Tätigkeit hat der Vorstand der Mitgliederversammlung zu berichten.
§ 10 (4)Die Vorstandssitzung leitet der 1. Vorsitzende, bei dessen Abwesenheit der 2. Vorsitzende. Die Beschlüsse des Vorstands sind zu Beweiszwecken zu protokollieren. Ein Vorstandsbe-schluss kann ggf. auf schriftlichem Wege oder fernmündlich gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu der zu beschließenden Regelung erklären. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen Stimmen.
§ 10 (5)Die Vereinigung mehrerer Vorstandsämter in einer Person ist unzulässig.
§ 10 (6)Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl im Amt. Wählbar sind nur Vereinsmitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Wiederwahl der Vorstandsmitglieder ist zulässig.
§ 10 (7)Im Gründungsjahr werden die Positionen aus § 10 (1) a + d für 3 Jahre, und die Positionen b, c, e, zunächst für zwei Jahre gewählt. Danach werden die Mitglieder des Vorstandes für zwei Jahre gewählt.
§ 10 (8)Scheidet ein Vorstandsmitglied während seiner Amtsperiode aus, so wählt der Vorstand aus den Reihen der Vereinsmitglieder oder der Stammvereine ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen.
§ 11 (1)Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von einem Jahr zwei Personen zur Kassenprüfung. Wählbar sind alle Mitglieder sowie Vertreter der Stammvereine. Diese dürfen nicht Mitglied des Vorstandes oder eines von ihm eingesetzten Ausschusses sein. Wiederwahl ist zulässig.
§ 11 (2)Die Kassenprüfer haben die Kasse des Vereins einschließlich der Bücher und Belege mindestens einmal im Geschäftsjahr sachlich und rechnerisch zu prüfen und dem Vorstand jeweils schriftlich Bericht zu erstatten.
Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des Kassenwartes und der übrigen Vorstandsmitglieder.
§ 11(3)Die Personen, die sich für einen Vorstandsposten zur Wahl stellen, müssen vor der Wahl angeben, ob sie das Amt als Vertreter eines Stammvereins oder als Einzelmitglied ausführen möchten.
§ 12 (1)Die Auflösung des Vereins kann in einer ordentlichen oder außerordentlichen Mitgliederversammlung mit der in § 8 (3) festgelegten Stimmenmehrheit beschlossen werden.
§ 12 (2)Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der 1. Vorsitzende und der 2. Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren (Abwicklung der Vereinsauflösung). Die vorstehende Vorschrift gilt entsprechend für den Fall, dass der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.
§ 12 (3)Bei Auflösung, Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines steuerbegünstigten Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an den KSB Cuxhaven e.V., der das übertragene Vermögen an die existierenden gemeinnützigen Stammvereine entsprechend des Anteils, der nach der Spielerzahl in den letzten beiden Geschäftsjahren geleisteten Zahlungen an den JFV verteilt. Die Stammvereine haben dabei ihren übertragenen Anteil unmittelbar und ausschließlich für steuerbegünstigte Zwecke zu verwenden.
§ 13 Übergangsvereinbarung
Sofern das Registergericht redaktionelle Teile der Satzung beanstandet, wird der 1.Vorsitzende ermächtigt, die Satzung zur Behebung der Beanstandung abzuändern. Die geänderte Fassung ist der nächsten Mitgliederversammlung vorzulegen.
Die Satzung wurde auf der Gründungsversammlung am 23.02.2012 beschlossen.
Ort, Datum: 23.02.2012

References: § 1

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§ 2

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§ 3

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 § 670

§ 4

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§ 5

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§ 7

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§ 8

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§ 9

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 § 26

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§ 11

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§ 12
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§ 13