Source: http://www.soleo-gmbh.eu/
Timestamp: 2017-01-18 05:47:14+00:00

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soleo* GmbH - Beratung für Sozial- und Gesundheitsimmobilien
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soleo* – Beratung und Planung für Sozial- und Gesundheitsimmobilien
Als Beratungs- und Planungsunternehmen für Sozial- und Gesundheitsimmobilien beschäftigt sich soleo* mit einem interdisziplinären Team ganzheitlich um alle Fragestellungen rund um Ihre Immobilie.
Neue Gesetzesanforderungen, erschwerte Refinanzierungen über die Investitionskosten, nicht zeitgemäße aber bestehende Gebäudestrukturen und der Wunsch zu konzeptionellen Veränderungen sind Aufgabenstellungen unserer täglichen Arbeit. In unseren Unternehmensschwerpunkten „Wohnen im Alter“, „Pflege im Alter“ und die generelle Verbesserung der Gesundheits- und Pflegeversorgung unterstützt Sie unser langjährig erfahrenes Team aus Architekten, Ingenieuren und Ökonomen.
Als Bauabteilung auf Zeit oder als Berater für Ihre strategischen Konzepte, Visionen und Planungen übernehmen wir für Sie
bei der Sanierung von Pflegeheimen oder bei Ihren Neubau- und Erweiterungsvorhaben von Sozialimmobilien und Gesundheitsimmobilien. Bauen Sie auf unsere langjährige Erfahrung, unseren ganzheitlichen Ansatz und ein starkes Netzwerk.	Aktuelles
Statistisches Bundesamt - Pflegestatistik 2015 am Dienstag, 17 Januar 2017. gepostet in Aktuelles Interessante Entwicklung aus der Pflegestatistik 2015 Die Pflegestatistik stellt alle zwei Jahre die Daten und Fakten der Pflege im Rahmen der Pflegeversicherung in Deutschland zusammen. Veränderungen in den Jahresverläufen ab 2001 sind hievon abzulesen und Entwicklungen zu erkennen.
Die Angaben zu den Pflegeeinrichtungen basieren auf folgenden Definitionen laut Glossar:
statistisch erfasst werden die Pflegeheime, die durch Versorgungsvertrag nach § 72 SGB XI zur Pflege zugelassen sind oder Bestandschutz nach § 73 Abs. 3 und 4 SGB XI genießen und danach als zugelassen gelten erfasst werden die ambulaten Pflegedienste, die durch Versorgungsvertrag nach § 72 SGB XI zur Pfelge zugelassen sind oder Bestandsschutz nach § 73 Abs. 3 und 4 SGB XI genießen und danach als zugelassen gelten
erfasst werden "eingestreute" Kurzzeitpflege Plätze (Betten) in der vollstationären Dauerpflege, die kurzfritig flexibel für die Kurzzeitpflege genutzt werden können
2015 Zahlen im Überblick
2,9 Millionen Menschen in Deutschland pflegebedürftig im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes (SGB XI)
64% waren Frauen
83% der Pflegebedürftigen waren 65 Jahre und älter
37% waren 85 jahre und älter
73% bzw. 2,08 Millionen der Pflegebedürftigen wurden zu Hause versorgt
Davon wurden: 1.385.000 Pflegebedürftige in der Regel zu Hause allein durch Angehörige gepflegt, 692.000 Pflegebedürftige lebten ebenfalls in Privathaushalten, die Pflege erfolgte jedoch zusammen mit oder vollständig durch ambulante Pflegedienste
27% (783.000 Pflegebedürftige) wurden in Pflegeheimen vollstationär betreut
88% war die Auslastung von Pflegeeinrichtungen bezogen auf die Pflegebedürftigen mit Pflegestufe nach dem SGB XI
13.600 Pflegeheime einschl. teilstationäre Einrichtungen mit 730.000 Beschäftigten
13.300 ambulante Pflegedienste mit 355.600 Beschäftigten
Vergleich 2013 mit 2015
die Nachfrage nach Leistungen der ambulaten Pflegedienste vollstationären Pflegeheime hat zugenommen
die Anzahl der in Heimen vollstationär bersorgten Pflegebedürftigen ist unterdurchschnittlich um 2,5% (19.000) gestiegen
die Zahl der durch ambulante Dienste betreuten Pflegebedürftigen stieg um 12,4% (76.000)
die Anzahl der "reinen" Pflegegeldempfängerinnen und- empfänger, also der allein durch Angehörige Versorgten, nahm um 11,1% (139.000) zu
bei der Pflege zu Hause ergibt sich somit ein Anstieg von zusammen 11,6% (215.000 Pflegebedürftige)
die Zahl der Pfelgebedürftigen nahm insgesamt um 8,9% bzw. 234.000 zu
bei den Pflegestufen ist, wie auch in den Vorjahren, ein überdurchschnittlichen Wachstum bei den Pflegebedürftigen der Pfelgestufe I (+ 11,7% bzw. 172.000) festzustellen
bei den Pfelgestufen II (+ 6,4%) und III (+ 4,3%) sind hingegen die Veränderungen geringer
Entwicklungen: Vergleich 2001 zu 2015
die Anzahl der in Heimen vollstationär versorgten Pflegebedürftigen ist um 32,4% (192.000 Pflegebedürftige) gestiegen
die Zahl der Pflegebedürftigen, die durch ambulante Pflegedienste gepflegt wurden, ist um 59,3 % (258.000) gestiegen
für die Pflegegeldempfängerinnen und- empfänger ergibt sich ein Anstieg von 38,4% beziehungsweise 384.000 Personen
bei der Zahl der zu Hause versorgten Pflegebedürftigen zusammen beträgt der Wert 44,7% (641.000)
der Anstieg bei den Pflegebedürftigen insgesamt beträgt 40,2% (821.000)
Versorgung 2015: Vergleich stationäre Pflege zu Hause
Frauenanteil der Versorgten zu Hause mit 61% Frauen gegenüber 72% Frauen in Pflegeeinrichtungen
die vollstationär im Heim betreuten Frauen und Männer waren älter als die zu Hause gepflegten
bei diesen Heimbewohnern waren die Hälfte (51%) 85 Jahre und älter, bei den zu Hause Versorgten knapp ein Drittel (32%)
Schwerstpflegebedürftige wurden zudem eher im Heim vollstationär betreut
der Anteil der Pflegebedürftigen der Stufe III (höchste Pflegestufe) betrug im Heim 20%, bei den zu Hause Versorgten 8%
der Anteil der Pflegebedürftigen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz liegt im Heim mit 71% deutlich höher als bei den zu Hause Versorgten (Anteil von 31%)
Pflegebedürftigkeit 2015: Vergleich nach Lebensalter
bei den 70 bis unter 75-jährigen war "nur" jeder zwanzigste (5%) pflegebedürftig
bei den ab 90-jähirgen ist die Quote der Pflegebedürftigen mit 66% angegeben
auffallend ist, dass Frauen ab circa dem achzigsten Lebensjahr eine deutlich höhrere Pflegequote aufwiesen, also eher pflegebedürftig sind als Männer dieser Altersgruppe
bei den 85- bis unter 90- jährigen Frauen beträgt die Pflegequote 44%, bei den Männern gleichen Alters hingegen "nur" 31%. Hier wird als ein Grund auf das unterschiedliche Antragsverhalten zur Feststellung des Pflegebedarfs verwiesen, das bei Frauen häufig früher greift
Weitere Zahlen und Fakten finden Sie unter:
https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/Gesundheit/Pflege/PflegeDeutschlandergebnisse5224001159004.pdf?__blob=publicationFile
PSG III im Bundestag verabschiedet und im Bundesrat zugestimmt am Freitag, 06 Januar 2017. gepostet in Aktuelles Drittes Gesetz zur Stärkung der pflegerischen Versorgung und zur Änderung weiterer Vorschriften (Drittes Pflegestärkungsgesetz - PSG III). Der Bundesrat hat in seiner 952. Sitzung am 16. Dezember 2016 beschlossen, dem vom Deutschen Bundetag am 1. Dezember 2016 verabschiedeten Gesetz gemäß Artikel 104a Absatz 4 des Grundgesetzes zuzustimmen. Damit greift zum 01.01.2017 eine weitere Reform der Pflegeversicherung zur Stärkung der Pflege. Die zentralen Eckpunkte des Pflegestärkungsgesetzes - PSG III sind die Verbesserungen der Steuerung, Kooperation und Beratung und Pflege in den Kommunen.
Copyright: BMG/Jochen Zick (action press)
Das Bundesministerium für Gesundheit fasst die Neuerungen wie folgt zusammen:
Die Beratung in der Pflege wird weiter gestärkt: Um das Netz der Beratungsstellen weiter auszubauen, erhalten Kommunen für die Dauer von fünf Jahren ein Initiativrecht zur Einrichtung von Pflegestützpunkten, wenn sie sich angemessen an den entstehenden Kosten beteiligen. Die Kommunen können künftig Beratungsgutscheine für eine Pflegeberatung einlösen und auf Wunsch auch Bezieher von Pflegegeld beraten.
In bis zu 60 Landkreisen und kreisfreien Städten für die Dauer von fünf Jahren wird eine Beratung der Pflegebdürftigen und ihrer Angehörigen "aus einer Hand" durch kommunale Beratungsstellen modellhaft erprobt. Für diese Modellvorhaben ist eine systematische Evaluation mit dem Schwerpunkt der Ergebnisqualität vorgesehen.
Für Auf- und Ausbau von Angeboten zur Unterstützung und Entlastung Pflegebedürftiger und ihrer Angehörigen im Alltag stellt die Pflegeversicherung bis zu 25 Millionen Euro zur Verfügung, wenn Länder bzw. Kommunen den gleichen Förderbetrag aufbringen. Weitere 10 Millionen Euro werden zur Förderung kommunaler Netzwerke zur Unterstützung Pflegebedürftiger bereitgestellt. Auch hier müssen Länder und Kommuen den gleichen Förderbetrag aufbringen.
Künftig können auch nicht-tarifgebundene Einrichtungen in den Pflegesatzverhandlungen mit den Kostenträger einfacher Löhne bis zur Höhe des Tarifniveaus durchsetzen. Pflegekassen und Sozialhilfeträger müssen diese künftig grundsätzlich als wirtschaftlich anerkennen und entsprechend finanzieren. Die Kostenträger erhalten auf der anderen Seite ein Nachweisrecht, dass die verhandelten Löhne auch tatsächlich bei den Beschäftigten ankommen. Die Zahlung von tariflicher und kirchenarbeitsrechtlicher Entlohnung muss in Vergütungsverhandlungen bereits vollumfänglich berücksichtigt werden.
Auch diese Reform hat zum Ziel, dem Wunsch der Menschen entsprechen, bei Pflegebedürftigkeit so lange wie möglich selbstbestimmt in der eigenen Häuslichkeit zu leben. Die Kommunen werden die Entwicklung der Versorgungsstrukturen entsprechend steuern auch, um die eigenen Haushalte zu entlasten.	weiterlesen
Tag der Wohnungswirtschaft am Freitag, 06 Januar 2017. gepostet in Aktuelles Im Rahmen der Altenpflegemesse vom 25-27.04.2017 im Messezentrum Nürnberg findet am 26.04.2017 "Der 6. Tag der Wohnungswirtschaft" zum Thema "Pflege und Wohnen neu definiert" statt. Laut Ankündigung des Veranstalters Vincentz Network GmbH werden hier Antworten zu vielen aktuellen Fragen gegeben mit besonderem Fokus auf die Rolle der Kommunalpolitik.
"Eine funktionierende Infrastruktur ist ein entscheidender Faktor für Lebensqualität - unabhängig vom Lebensalter. Die Politik fördert und fordert nachhalitge Wohn- und Lebensräume mit neuen Gesetzen und Verordnungen. Aber wie sieht das quartiersgerechte Wohnen der Zunkunft wirklich aus? Welche Rolle spielen die Städte und Kommunen bei der Entwicklung? Welche Funktion kommt der Wohnungswirtschaft zu? Wo steht die Pflege? Was ist der gemeinsame Nenner von Wohnungs- und Sozialwirtschaft? Und welche Rolle spielt Technik in der altengerechten Wohnung der Zukunft?
Unter folgendem Link finden Sie weitere Informationen:
http://altenpflege-messe.de/ap_messe_wohnungswirtschaft_de	weiterlesen
Neuregelungen in 2017 am Donnerstag, 05 Januar 2017. gepostet in Aktuelles Mit Beginn des neuen Jahres wird eine Vielzahl von gesetzlichen Regelungen wirksam. An dieser Stelle wird auf einen Auszug dieser Neuregelungen verwiesen. Zum 1 Januar 2017 treten im Bereich Gesundheit und Pflege wichtige Änderungen in Kraft. Angaben im Überblick finden Sie unter folgendem Link:
http://www.bundesgesundheitsministerium.de/ministerium/meldungen/2016/neuregelungen-2017.html
Die "Zweite Verordnung zur Änderung medizinprodukterechtlicher Vorschriften" wie im Bundesgesetzblatt veröffentlicht (BGBI. 2016, Teil I, Nr. 47) tritt zum 01.01.2017 in Kraft. Von den Änderungen sind folgende drei Verordnungen innerhalb des Medizinprodukterechts betroffen:
Verordnung über das Errichten, Betreiben und Anwenden von Medizinprodukten (MPBetriebV)
Verordnung über Medizinprodukte (MPV)
Verordnung über das Erfassen, Verwertung und Abwehr von Risiken bei Medizinprodukten (Medizinprodukte-Sicherheitsplanverordnung - MPSV)
Für den stationären Bereich gilt nach § 3, Absatz 2 folgende Ausnahmeregelung: Wenn ein Versicherter in eine stationäre Einrichtung umzieht oder längere Zeit im Krankenhaus ist und ein verordnetes Medizinprodukt dorthin mitbringt, dann verbleiben die Betreiberpflichten bei dem Versorgenden bzw. Bereitstellenden des Medizinproduktes. D.h., die aufnehmende stationäre Gesundheitseinrichtung wird nicht Betreiber des mitgebrachten Medizinproduktes. Ebendso gelten für die Versorgung mit Medizinprodukten in der Häuslichen Umgebung besonderer Regelungen. So sind gesetzliche oder private Kranken- und Pflegekassen lt. Begründung der Verordnung zwar keine Betreiber von Medizinprodukten. Sie haben im Interesse der Versicherten aber dennoch die Pflichten eines Betreibers wahrzunehmen. Die damit verbundenen Pflichten und Aufgaben können von den Kranken- oder Pflegekassen aber auch vertraglich an Dritte übertragen werden wie z.B. Sanitätshäuser (vgl. § 3, Absatz 2). Die Krankentransport-Richtlinie wird angepasst an das PSG II. In der Pressemitteilung des hierfür zuständigen "Gemeinsamen Bundesausschuss" wird auf die wesentliche Änderung wie folgt hingewiesen: Für Patientinnen und Patienten ab dem Pflegegrad 3 können Krankenfahrten zur ambulanten Behandlung verordnet und genehmigt werden. Neu ist jedoch: Beim Pflegegrad 3 ergibt sich eine dauerhafte Mobilitätsbeeinträchtigung noch nicht aus dem Pflegegrad selbst, diese muss zusätzlich ärtzlich festgestellt und beschleunigt werden. Für Versicherte, die bis zum 31. Dezember 2016 aufgrund der Einstufung in die Pflegestufe 2 einen Anspruch auf Fahrkostenübernahme hatten, gilt Bestandschutz.
https://www.g-ba.de/institution/presse/pressemitteilungen/658/
Das " Gesetz zur Stärkung der Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung (Bundesteilhabegesetz-BTHG)" wurde am 23.12.2016 verabschiedet und im Bundesgesetzblatt Jahrgang 2016 Teil I Nr. 66 veröffentlicht.
Reformationstag 2017 bundesweiter Feiertag unter http://www.reformationstag-2017.de/ heißt es: Im Jahr 2017 wird der Reformationstag erstmalig und einmalig im gesamten deutschen Bundesgebiet zu einem Feiertag. Am Dienstag, dem 31. Oktober 2017, ist in allen deutschen Bundesländern arbeitsfrei. Darauf haben sich alle Bundesländer vor einiger Monaten geeinigt. Der Grund dafür liegt in der Feier des 500-jährigen Jubiläums des Thesenanschlags durch Luther. Im Jahr 2017 werden am deutschlandweit einheitlichen Feiertag entsprechen auch umfangreiche Feierlichkeiten erwartet. Alle Arbeitnehmer in Deutschland haben auch Reformationstag 2017 entsprechend arbeitsfrei, Schüler müssen nicht in die Schule.	weiterlesen
Wohn- und Teilhabegesetz Übergangsfrist am Dienstag, 03 Januar 2017. gepostet in Aktuelles Wohn- und Teilhabegesetz (WTG) NRW - Ende Übergangsregelung 31.07.2018
Die Kommunen machen Ernst!
Die Anforderungen zur Wohnqualität nach § 20 Absatz 3 Sätze 1,2,4 und 5 WTG sind für bestehende Einrichtungen gem. § 47 Absatz 3 WTG spätestens bis zum 31.07.2018 umzusetzen. Für Einrichtungen der Eingliederungshilfe gilt dies nur hinsichtlich der Anforderungen § 20 Absatz 3 Sätze 1 und 2.
Die Anforderungen lauten wie folgt:
Satz 1: Den Nutzerinnen und Nutzern ist auf Wunsch bei Verfügbarkeit ein Einzelzimmer zur Verfügung zu stellen.
Satz 2: Um dies zu gewährleisten, muss der Anteil der Einzelzimmer bei mindestens 80 v. Hundert innerhalb eines Gebäudes oder eines räumlich verbundenen Gebäudekomplexes liegen.
Satz 3: In neu errichteten Einrichtungen sind nur Einzelzimmer zulässig....Zusammenlegen von zwei Zimmern zu einer Nutzungseinheit ermöglicht werden.
Satz 4: Zur Sicherstellung des Rechts auf Privatsphäre müssen Sanitärräume in ausreichender Zahl in Form von Einzel- oder Tandembädern vorhanden sein.
Satz 5: Der Zugang zu den Sanitärräumen soll unmittelbar aus den Einzel- und Doppelzimmern der Nutzerinnen und Nutzer möglich sein. Unter Verzicht auf die Inanspruchnahme des Pflegewohngeldes ist eine Verlängerung der Übergangsfrist längstens bis zum 31.07.2023 auf Antrag für die Einrichtung möglich, die auf die Regelung des § 17 Absatz 3 Landespflegegesetz NRW vom 19.03.1996 zuletzt geändert am 03. Mai 2005 (s. Anhang) vertraut haben. In der Begründung heißt es hierzu: "Da nach § 17 Abs. 3 des Landespflegegesetzes NRW eine Nichterfüllung der 80% Quote ursprünglich nur den Verlust des Pflegewohngeldanspruchs zur Folge haben sollte, konnten diese Einrichtungen erst 2008 durch die Formulierung und Begrüundung der WTG und der DVO WTG in Verbindung mit der AllgFörderPflegeVerordnung zwingend erkennen, dass die Qoutenerfüllung ordnungsrechtlich auch dann ab 2018 gefordert sein wird...Zur Vermeidung unbilliger Härten kann daher die Frist im Einzelfall um maximal 5 Jahre verlängert werden..Allerdings setzt eine solche Verlängerung voraus, dass sich die Einrichtung auf ein Vertrauen auf § 17PfG NW berufen und tatsächlich- wie es in § 17 PfG NW vorgesehen war- ab dem 31.07.2018 auf die Inanspruchnahme von Pflegewohngeld verzichten" Was bedeutet das Ende der Übergangsfrist konkret?
Die Einrichtungen, die die Regelungen zur Wohnqualität gem. § 20 Absatz 3 bis zum 31.07.2017 nicht erfüllen, entsprechen nicht den landesheimrechtlichen Vorgaben und müssen mit ordnungsrechtlichen Maßnahmen bis hin zur Schließung der Einrichtung rechnen. Die Zuständigkeit aller ordnungsrechtlichen Maßnahmen nach Landesheimrecht obliegt der zuständigen Kommune. Mittel der behördlichen Qualitätssicherung sind hierfür gem. § 15 Absatz 2 und 3 die Verhängung eines Aufnahmestops oder die die Untersagung der weiteren Betriebsführung.
soleo* liegen Schreiben von Kommunen vor, mit denen die zuständigen "WTG-Behörden" bereits aktiv auf die Einrichtungen mit Anpassungsbedarf zugegangen sind. Die Behörden informieren über die baulichen Anfordeungen gem. § 20 Absatz 3 WTG NRW mit Bezug auf die Übergangsregelung § 47 WTG und Verweis auf die Bearbeitungszeit bzgl. des Abstimmungsverfahrens für Anpassungsmaßnahmen. Die angeschriebenen Einrichtungen sind aufgefordert, kurzfristig eine Maßnahmenplanung zur Zielerreichung vorzulegen.
In diesem Zusammenhang wird angemerkt, dass ein Antrag auf Ausnahmeregelung gem. § 47 WTG eine umfassende Prüfung auslöst und ein Jahr vor Ablauf der Übergangsfrist zu stellen sei. Die Behörde kündigt an, dass zur Einhaltung der gesetzlichen Mindestanforderungen ordnungsbehördlichen Maßnahmen gem. § 15 WTG Anwendung finden werden.
IGeSO Umfrage zum aktuellen Umsetzungsstand des Landesheimgesetzes WTG NRW
Die Umfrage ergab, dass der Großteil der Einrichtungen, auf die das WTG Anwendung findet, die vorgegebenen Anpassungsmaßnahmen bereits umgesetzt hat bzw. sich aktuell im Umsetzungsprozess befindet. Nach den o.g. Feststellungen reicht es jedoch nicht, in erste Überlegungen eingetreten zu sein. Die verbleibenden maximal 18 Monate bis zum Ablauf des Bestandschutzes sind je nach Projektstand kaum ausreichend für eine Zielerreichung, insbesondere wenn mit der Anpassung an die baulichen Anforderungen gem. § 20 WTG weitere Umbau- und Sanierungsmaßnahmen für eine zukunftsweisende Betriebsführung geplant werden. Sofern die gesetzliche Frist 31.07.2018 überschritten wird, muss angenommen werden, dass ordnungsrechtliche Maßnahmen nicht ausbleiben und zumindest wirtschaftliche Konsequenzen nach sich ziehen werden.
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