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Timestamp: 2017-06-24 00:17:20+00:00

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Die Bestellung (Wahl) der Hausverwaltung	Bevor wir uns mit der Bestellung der Hausverwaltung für die Wohnungseigentümergemeinschaft beschäftigen, benötigt es einen kleinen Exkurs in die Trennungstheorie des Wohnungseigentumsrechts, welche zwischen Verwaltungsamt und Verwaltervertrag unterscheidet. Der Gesetzgeber spricht in § 26 Abs. 1 WEG von der Bestellung und der Abberufung des Verwalters und in § 26 Abs. 3 WEG über die Vorlage eines Bestellungsbesschlusses, beides betrifft jedoch nur die organschaftliche Stellung. Neben der Tätigkeit der Hausverwaltung als Organ der Wohnungseigentümergemeinschaft müssen jedoch auch schuldrechtlichen Beziehungen zwischen Hausverwaltung und Eigentümergemeinschaft, zum Beispiel die Höhe der Verwaltervergütung, geregelt werden. Zuständig hierfür ist der Verwaltervertrag (BGH v. 06.03.1997, III ZR 248/95), der im Wohnungseigentumsgesetz jedoch nicht geregelt ist. Die Trennung zwischen organschaftlicher Stellung und schuldrechtlicher Beziehung hat deshalb auch praktische Konsequenzen.
Die anfechtbare Verwalterbestellung	In der Eigentümerversammlung werden Beschlüsse gefasst, die für die Eigentümergemeinschaft bindend sind, so weit sie wirksam sind. Auch die Verwalterbestellung erfolgt auf der Grundlage eines solchen Beschlusses. Doch immer wieder trifft die Eigentümergemeinschaft aus der Sicht des einen oder anderen Miteigentümers eine falsche oder gar unwirksame Entscheidung zu Hausverwalterbestellung. Dann kann eine Anfechtung des Beschlusses für den oder die Eigentümer die Lösung sein. Zu unterscheiden ist hierbei die Anfechtung des Beschlusses bei der erstmaligen Verwalterbestellung und bei der Wiederwahl eines Hausverwalters. Grundsätzlich gilt, dass eine Anfechtung nur Aussicht auf Erfolg hat, wenn der Beschluss aus formellen (fehlerhafte Ankündigung, fehlende Beschlussfähigkeit), siehe die Beschlussfassung der Eigentümergemeinschaft, oder materiellen Gründen (ordnungsgemäße Verwaltung) fehlerhaft ist.
Abberufung des WEG-Hausverwalters aus wichtigem Grund	Wenn ein einzelner Wohnungseigentümer den von der Wohnungseigentümergemeinschaft bestellten Hausverwalter abberufen will, geht dies nur sehr schwer gegen den ausdrücklichen Willen der übrigen Wohnungseigentümer. Zwar sieht § 21 Abs. 4 Wohnungseigentumsgesetz vor, dass ein einzelner Wohnungseigentümer eine ordnungsgemäße Verwaltung im Interesse der Eigentümergemeinschaft verlangen kann. Aber selbst wenn ein wichtiger Grund für die Abberufung des Hausverwalters vorliegt, entscheidet letztlich immer der Wille der Mehrheit der Wohnungseigentümer. Nur in krassen Ausnahmefällen ist dies anders.
Abmahnung im Mietrecht, so formulieren sie richtig!	Verwalterbestellung
In der Eigentümerversammlung werden Beschlüsse gefasst, die für die Eigentümergemeinschaft bindend sind, so weit sie wirksam sind. Auch die Verwalterbestellung erfolgt auf der Grundlage eines solchen Beschlusses. Doch immer wieder trifft die Eigentümergemeinschaft aus der... Neu	Aktuell Meistgelesen	Was tun, wenn ein Wohnungseigentümer die Sonderumlage nicht zahlt?
Waschmaschinen vor 9 Sekunden
Wiederholungsversammlung Gemäß § 25 Abs. 3 WEG müssen zur Beschlussfähigkeit der Eigentümerversammlung mehr als die Hälfte der Miteigentumsanteile, berechnet nach der im Grundbuch eingetragenen Größe der Anteile vertreten sein. ...	Wohnungstüren, Wohnungseingangstüren Wohnungsabschlußtüren (einschließlich Einfassung, Klinke und Beschläge) sind gemeinschaftliches Eigentum. Eine Ausnahme gilt nur für den Innenanstrich und die innenseitigen Türgriffe und -klinken, die Sondereigentum si...	Armaturen Die üblichen Armaturen an den Heizungs- und Sanitärinstallationen sind dem Sondereigentum zuzuordnen, Ausnahmen gelten für Meßeinrichtungen zur Verbrauchserfassung und für Thermostatventile.
Sondereigentum oder Gemeinschaftseigentum? Eine tabellaris...	Instandhaltung Als Instandhaltungen werden Maßnahmen bezeichnet, die erforderlich sind, um normale und verbrauchsbedingte Abnutzungserscheinungen zu beseitigen. Dazu gehören Schönheitsreparaturen, Kleinreparaturen an Elektro- und Sanitärinstall...	Öffnungsklausel Eine sehr nützliche Regelung in der Gemeinschaftsordnung, wonach die in der Gemeinschaftsordnung getroffenen Vereinbarungen im Sinne von § 10 Abs. 2 Satz 2 WEG später durch Mehrheitsbeschluss abänderbar sein sollen.Beispiel: In ei...	Beschluss | Anfechtungsfrist Gemäß § 46 Abs. 1 Wohnungseigentumsgesetz kann der Antrag auf Anfechtung eines Beschlusses nur innerhalb eines Monats nach der Beschlussfassung gestellt werden. Der Beschlussanfechtungsantrag muss somit im Folgemonat bis spätestens 24 Uhr desselben K...	Heizungsanlage, Heizkörper, Heizleitungen, Thermostatventile, Heizkostenverteiler, Absperrventile Die zentrale Heizungsanlage bestehend aus Heizungsraum, Brenner, Kessel und ggf. Öltank steht nach allgemeiner Auffassung zwingend im Gemeinschaftseigentum.Ob die Heizkörper in den einzelnen Wohnungen Gemeinschafts- oder Sondereigentum sind, wird unt...	Elektrizitätsleitung Elektrizitätsleitungen sind, soweit es sich um Haupt-/Strangleitungen handelt, gemeinschaftliches Eigentum. Das Sondereigentum an diesen Installationen beginnt beim Übergang von der Abzweigdose in die Sondereigentumsräume.
Werden die einzelnen Wohnu...	Waschmaschinen Waschmaschinen können im gemeinschaftlichen Eigentum stehen, wenn sie bereits zum Zeitpunkt der Fertigstellung angeschafft und gemäß Teilungserklärung zum gemeinschaftlichen Eigentum erklärt worden sind.
Sondereigentum oder Gemeinschaftseigentum? Ei...	Abflussrohre, Anschlussleitungen, Kanäle, Regenfallrohre Hauptversorgungsleitungen die der Ver- und Entsorgung der Wohnungseigentümergemeinschaft mit Gas, Strom, Wasser, Wärme und Abwasser dienen, sind Anlagen, die dem gemeinschaftlichen Gebrauch der Eigentümer im Sinne des § 15 Abs. 2 WEG dienen. Sie sind...	Instandsetzung Zur Instandsetzung zählen Maßnahmen zur Beseitigung größerer baulicher Schäden und Mängel, die durch Alterung, Abnutzung, Unterlassung der laufenden Instandhaltung oder durch Einwirkung Dritter entstanden sind.
Instan...	Einheitswert / Ertragswertverfahren {ads3}Der Begriff Einheitswert bezeichnet einen Wert, der für mehrere Steuern (z. B. Vermögensteuer, Grundsteuer, Gewerbesteuer, Erbschaftsteuer, Grunderwerbsteuer) gleichmäßig als Besteuerungsgrundlage dient. Einheitswerte werden zurzeit nach § 19 A...	Buchtipp Verwaltungsbeirat

References: § 35
	§ 26
 § 26
 § 26
 § 21
 § 25
 § 10
 § 46
 § 15
 § 19