Source: https://issuu.com/igbcebws/docs/demografie-2013
Timestamp: 2017-11-25 05:00:30+00:00

Document:
Demografie 2013 by IG BCE BWS - issuu
Demografie â&#x20AC;&#x201C; Programm 2013
Programm 2013 Demografie
Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, seit dem Bildungsprogramm 2005 schaffen wir mit unseren Angeboten zum Thema „Demografischer Wandel in der Gesellschaft und im Betrieb“ die Grundlagen für die Diskussionen vor Ort. Wir haben also lange vor Abschluss entsprechender Tarifverträge begonnen, die Chancen und Risiken zu bewerten und vor allem dazu beizutragen, dass es nicht „die eine“ Sicht auf den demografischen Wandel gibt. Mit diesem Bildungsprogramm gehen wir nun einen weiteren Schritt und haben neben den spezifischen Seminaren zu Tarifverträgen und Arbeits(zeit)gestaltung auch die anderen spezifischen Seminare der IG BCE in einer Broschüre zusammengefasst. Hiermit machen wir deutlich, dass es eben nicht nur tarifpolitische Aufgabe ist, Instrumente zu schaffen, sondern auch bereits bestehende Gesetze und Verordnungen mitunter ausreichen, Arbeitsplätze und Arbeitsbedingungen zu gestalten. Neben der Frage von Ausstiegsmodellen geht es insbesondere darum, die Bedingungen bis zum Ausstieg nachhaltig zu verändern. Wir verstärken die Diskussion über zukunftsfähige Arbeitsplätze, über humane Arbeit, über gute Führungskultur und über Arbeits(zeit)systeme, die auch den Menschen im Fokus haben. Damit wenden wir uns nicht nur den Rahmenbedingungen zu, sondern wollen verstärkt für die Menschen und in den Betrieben Impulse geben. Die Zeit für die Zukunftsfähigkeit hat begonnen und wir wollen sie befördern, denn Innovationen werden von mutigen Menschen gemacht. Mutige und innovative Menschen haben sich in der IG BCE vereint und packen gemeinsam ihre und die Zukunftsfähigkeit des Industriestandortes an. Wir wollen mit diesem Bildungsprogramm anregen die Dinge anzugehen beziehungsweise weiterzuentwickeln. Wir wollen, dass in der Gesamtrechnung die Menschen eine ihnen angemessene hohe Bedeutung erhalten. Mit dem Mitte des Jahres endenden Projekt „DemTV“ (www.demtv.info) haben wir das Netzwerk rund um das Thema demografiefeste Personalpolitik ausgebaut und werden die Erfahrungen nutzen, verbreitern und verstetigen. Aus dem Netzwerk und für alle werden wir Impulse für die humane Gestaltung der Arbeitswelt von heute und morgen geben.
Michael Vassiliadis Vorsitzender der IG BCE Weitere Informationen unter www.igbce-bws.de
Peter Hausmann Mitglied des geschäftsführenden Hauptvorstandes der IG BCE
Herausgeber Gesellschaft für Bildung, Wissen, Seminar der IG BCE mbH | Königsworther Platz 6 · 30167 Hannover
Fotodokumentation aus den IG BCE-Bildungszentren: Dirk Egelkamp Fotografie | 2012 und Michael Kottmeier | agenda | 2010
Verantwortlich Edeltraud Glänzer Peter Wind
Titelseite Seite 4
Redaktion Annika Schalin Soufia Knorr Kathrin Behrens kb² kommunikationsberatung | Berliner Straße 80 · 14467 Potsdam
Seiten 33, 34, 42 Seite 43
iStockphoto Fotos von Peter Hausmann und Michael Vassiliadis: IG BCE Fotolia Hotel Excelsior München
Gestaltung & Layout Syskom Werbeagentur GmbH | Bendhecker Straße 64 · 41236 Mönchengladbach Druck BWH GmbH – Die Publishing Company | Beckstraße 10 · 30457 Hannover Jetzt auch telefonische Anmeldung möglich – Hotline 0511 7631-336
Inhalt q Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 q Impressum | Fotonachweis. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 q Der Weg zum Seminar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 q Das BWS Zertifikat- und Bonusprogramm . . . . . . . . . . 10 q Die Zertifikate der BWS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11 Tarif und Entgelt q Altersstrukturanalyse und Qualifikationsanalyse – Die zentralen Grundlagen für die erfolgreiche Bewältigung des demografischen Wandels . . . . . . . . . 14 q Personalplanung – Personalgewinnung und -bindung – Entscheidene Faktoren für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe. . . . . . . 15 q Grundlagen einer nachhaltigen Betriebsvereinbarung zum Thema „Demografie“ – Workshop . . . . . . . . . . . . 16 q Grundlagen des demografischen Wandels – Die Folgen für die Betriebe und die BR-Arbeit – Handlungsansätze für die Betriebsratsarbeit . . . . . . . . 17 q Alternsgerechte Arbeitsgestaltung – Psychische Belastungen – Vorbeugen – Erkennen – Handeln . . . . . 18 q Alternsgerechte Arbeitsorganisation und -gestaltung – Gesund durchs Arbeitsleben . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19 q Lebensarbeitszeit und Beschäftigungsfähigkeit – Wie kann ich trotz verlängerter Lebensarbeitszeit die Beschäftigungsfähigkeit der Belegschaft sichern?. . 20 q Langzeitkonten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21 Arbeits- und Gesundheitsschutz q Basisseminar – Gute Arbeit durch Arbeitsund Gesundheitsschutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22 q Psychische Belastungen am Arbeitsplatz – Die Frühwarnsignale erkennen – Handlungsmöglichkeiten für Betriebsräte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23 q Gesund im Betrieb – Wie initiieren wir Betriebliches Gesundheitsmanagement? – Den betrieblichen Gesundheitsmanagement-Aushandlungsprozess erfolgreich gestalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24 q Wie organisieren wir ein Betriebliches Gesundheitsmanagement? – Nachhaltiges Betriebliches Gesundheitsmanagement im eigenen Betrieb organisieren. . . . 25 q Gesundheitsgerechte Arbeitsplätze in Industrie und Produktion gestalten – Lärm, Vibrationen und Lastenhandhabung vermeiden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26 q Arbeitsplätze in Büro und Verwaltung gesundheitsgerecht gestalten – Grundlagen gesunder Büro- und Verwaltungstätigkeit . . . . . . . . . . 27
q Gesunde Arbeit: Prävention durch betriebliches Arbeits- und Gesundheitsschutzmanagement – Von der Betriebsvereinbarung zum erfolgreichen Arbeits- und Gesundheitsschutz . . . . . . . . . . . . . . . . 28 q Psychische Belastungen erkennen – Handlungsmöglichkeiten für Betriebsräte – Stress, Stressprävention und Gefährdungsbeurteilung . . . . . . . 29 q Psychische Belastungen erkennen – Handlungsmöglichkeiten für Betriebsräte – Burn-out, Mobbing und Überforderung durch gute Arbeitsorganisation vermeiden . . . . . . . . . . . . . 30 q Gesundheitskoordinatoren – Wie wir ein nachhaltiges Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) gewährleisten können!. . . . . . . . . . . . . . . . . . 31 Arbeitsrecht und Personal q Workshop – Das Betriebliche Eingliederungsmanagement . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32 Exklusivangebote q Exklusiv-Workshop „Gesunde Arbeit“ und Inhouse-Seminar „Demografie“ . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
q Bildungszentren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38 q Bildungsoffensive Süd . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42 q Kalender 2013 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44 q Referent(inn)en . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46 q Der direkte Draht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48 q Inhouse-Seminare . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50 q Bildungsanfrage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51 q Informationen zur Freistellung . . . . . . . . . . . . . . . . . 52 q Mitteilung über die Entsendung eines Betriebsratsmitglieds/Mitglieds der Jugend- und Auszubildendenvertretung zu einem Seminar nach § 37 Abs. 6 BetrVG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55 q Mitteilung über die Entsendung einer Vertrauensperson der Schwerbehindertenvertretung zu einem Seminar nach § 96 Abs. 4 und 8 SGB IX . . . . . . . . 57
q Kosten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58 q Anmeldeformular . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59 q IG BCE-Mitglied? – Die 10 wichtigsten Vorteile . . . . . . 60 q Beitrittserklärung zur IG BCE . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61 q Umsetzung von Demografie-Tarifverträgen . . . . . . . . . 62
Entscheide, welches der Seminare für dich und dein Gremium erforderlich ist. Dabei kannst du q die verschiedenen Bildungsprogramme der BWS durchstöbern und die dortige Bildungslandschaft nutzen, q unsere Webseite (www.igbce-bws.de) durchsuchen und dort auch aktuelle Angebote finden oder q unsere persönliche Weiterbildungsberatung nutzen (Hotline 0511 7631-336). Auf Seite 52 findest du alle nötigen Informationen zum Schulungsanspruch.
Damit Betriebsratsmitglieder für ein Seminar freigestellt und die Kosten durch den Arbeitgeber übernommen werden können, muss ein Beschluss nach § 37 Abs. 6 BetrVG gefasst werden, in dem die Erforderlichkeit und die Entsendung beschlossen wird. Bei der Anmeldung zum Seminar ist zu beachten, dass unabhängig von der Erlangung von Grundkenntnissen ein konkreter betrieblicher Bezug oder Anlass gegeben sein muss. Wenn mehrere BR-Mitglieder daran teilnehmen sollen, ist es hilfreich, dies gleich bei der Beschlussfassung zu begründen.
Muster einer Mitteilung an den Arbeitgeber über die Entsendung eines Betriebsratsmitglieds/Mitglieds der Jugend- und Auszubildendenvertretung
Mitteilung über die Entsendung eines Betriebsratsmitglieds/Mitglieds der Jugend- und Auszubildendenvertretung zu einem Seminar nach § 37 Abs. 6 BetrVG
Betriebsrat Anschrift An die Geschäftsleitung im Hause
Mitteilung über Seminarteilnahme nach § 37 Abs. 6 BetrVG
Datum beschlossen,
das Betriebsratsmitglied/Mitglied der Jugend- und Auszubildendenvertretung Frau/Herrn
Zeit: Ort: Veranstalter des Seminars ist die BWS Gesellschaft für Bildung, Wissen, Seminar der IG BCE mbH. Der Preis des Seminars beträgt:
die Kosten für die Übernachtung/Verpflegung belaufen sich auf:
Sollte das oben genannte Mitglied verhindert sein, benennt der Betriebsrat Frau/Herrn
als Ersatzteilnehmerin/Ersatzteilnehmer.
Die in dem oben genannten Seminar vermittelten Kenntnisse sind für die sach- und fachgerechte Betriebsratsarbeit gemäß § 37 Abs. 6 BetrVG erforderlich. Bei der Festlegung der zeitlichen Lage der Teilnahme an dem Seminar hat der Betriebsrat die betrieblichen Notwendigkeiten berücksichtigt.
Die Anmeldung zu BWS-Seminaren erfolgt über folgende Wege: q Per Internet (www.igbce-bws.de) q Telefon 0511 7631-336 q Fax 0511 7631-775 (Vordruck siehe Seite 59) q Schriftlich Nach wenigen Tagen erhältst du eine schriftliche Anmeldebestätigung.
Zusendung der
Ca. 4–6 Wochen vor Seminarbeginn erhältst du die Unterlagen mit der offiziellen Einladung zum Seminar sowie Themenplan und Anfahrtsbeschreibung zum Seminarort.
Nach der Teilnahme am Seminar erhältst du ein Zertifikat oder eine Teilnahmebescheinigung durch den Referenten/die Referentin. Dieser/Diese hilft dir auch gerne bei der Frage, welches Seminar gut in deine persönliche Bildungsplanung passt.
q Neben den landesbezirklichen und zentralen Seminarprogrammen findest du auf unserer Webseite auch Spezialprogramme für besondere Zielgruppen (z. B. Aufsichtsräte) oder zu besonderen Themen (z. B. Demografie). Gerne unterstützen wir euch auch bei der systematischen Bildungsplanung im gesamten Gremium. Mit Klausur- und Inhouse-Angeboten können wir euch maßgeschneiderte Bildungsangebote zusammenstellen.
Tipp Für einen gültigen Entsendebeschluss müssen in einer ordnungsgemäßen Betriebsratssitzung folgende Kriterien erfüllt sein: q Tagesordnungspunkt: q Seminarteilnahme des Mitglieds zum Thema XX. q Beschluss zum Seminar XX, jeweils für konkrete Kolleginnen und Kollegen mit Nennung der IG BCE BWS GmbH als Veranstalter, Seminarort und Zeit. q Beschlussfassung mit Mehrheit der Stimmen der anwesenden BR-Mitglieder. q Der Beschluss ist in die Sitzungsniederschrift nach § 34 BetrVG aufzunehmen.
q Der Betriebsrat muss den Arbeitgeber über den
Entsendebeschluss rechtzeitig (i. d. R. 2–3 Wochen vor der Veranstaltung) informieren. (Vordruck: „Mitteilung über Seminarteilnahme nach § 37 Abs. 6 BetrVG“, Seite 55). Lege hier auch eine Kopie des Themenplans und/oder der Seminarbeschreibung bei! Solltet ihr für die Teilnahme am Seminar eine Kinderbetreuung benötigen, ist es ratsam, die Übernahme der Betreuungskosten durch den Arbeitgeber schon im Beschluss festzulegen.
q Halte die Seminarnummer und ggf. deine IG BCE-Mitgliedsnummer parat, dann geht die Anmeldung zum Seminar besonders schnell!
q Eine Kopie des Zertifikats reichst du beim Arbeitgeber ein.
Das BWS-Zertifikat- und Bonusprogramm
Jede Fortbildung ist für euch ein wichtiger Baustein für eure Zukunft. Daher erhaltet ihr von uns nach Abschluss eines Seminars ein Zertifikat. Unsere Bronze-, Silber- und GoldZertifikate sind nicht nur ein Beleg für euer Engagement und euren Ausbildungsstatus, sondern auch für eure Treue gegenüber der BWS. Ab 2013 gibt es Neues: Das Zertifikat „Guter Betriebsrat“ dokumentiert eine Teilnahme an den Seminaren BR 1–3 und den Basis-Seminaren. Diejenigen, die mehr als 15 Seminare bei der BWS besucht haben, werden im „Platin Club“ der BWS aufgenommen. Für sie gibt es neben einigen Extras ein eigenes Bildungsprogramm mit attraktiven Seminarangeboten.
Starter- und Basis-Paket Zur besseren Übersicht haben wir unser Seminarprogramm in ein Starter- und Basis-Paket gegliedert. In beiden Modulen profitieren die Teilnehmenden von aktuell konzipierten Lernmethoden und Inhalten. Starter-Paket Das Starter-Paket umfasst die Seminare BR 1–3. Diese Seminare vermitteln die Grundlagen des Betriebsverfassungsgesetzes und werden regional durchgeführt. Basis-Paket Dieses Paket vermittelt die wichtigsten Grundlagen auf den Gebieten Arbeitsrecht, Wirtschaft, Kommunikation, Arbeitsund Gesundheitsschutz sowie Personalplanung.
Die Zertifikate der BWS
Das BWS-Bronze-Zertifikat Wer alle Seminare aus dem Starter-Paket oder dem Basis-Paket besucht, erhält je ein Bronze-Zertifikat. Das BWS-Silber-Zertifikat Wer zwei Seminare aus dem Starter-Paket und weitere vier Seminare aus dem Basis-Paket belegt, erhält das BWS-Silber-Zertifikat. NEU! Das BWS-Zertifikat „Guter Betriebsrat“ Wer alle Seminare aus dem Bereich des Starter- und BasisPakets besucht, erhält das Zertifikat „Guter Betriebsrat“. Das BWS-Gold-Zertifikat Das Gold-Zertifikat erhalten jene, die zwei SozialkompetenzSeminare, ein Grundlagenseminar und zwei Spezialisierungsseminare besucht haben.
NEU! Der Platin-Club Wer 15 oder mehr Seminare bei der BWS besucht hat, wird im Platin-Club der BWS aufgenommen und kann an einem besonderen Platin-Bildungsprogramm mit attraktiven Seminarangeboten teilnehmen. Persönliche Beratung Gerne unterstützen wir dich dabei, deinen persönlichen Bildungsplan zusammenzustellen. Die Nummer unserer Hotline lautet: 0511 7631-336. Mehr Information Weitere Informationen zu unseren Zertifikaten sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen findest du unter www.igbce-bws.de/zertifikate.
Horizont erweitern Sich austauschen „to expand one’s horizon“ exchange experiences“ Ein Dialog ist eine mündlich oder schriftlich zwischen zwei Horizont oder mehrerenLinie Personen undHimmel Gegenrede. in der geführte Ferne, anRede der sich und Er q [Sichtbare] istErde Teil bzw. des Sprachgebrauchs. Sein Gegensatz ist der MonoMeer scheinbar berühren log, das Gespräch einer Person mit oder vor sich alleine Geistiger Bereich, den jemand überblickt und in dem er q (vor allem im Drama), aber auch als Rede und Vortrag. ein Urteilsvermögen besitzt
Die im deutschsprachigen Raum oft übersehene Quelle des Kommt von: Lateinisch horizon (Genitiv: horizontis) < grieDialogs ist Sokrates, dessen sokratischen Dialoge von Plachisch horízōn (kýklos) = begrenzend(er Kreis, Gesichtston übermittelt worden sind. Sokrates ging= Grenze, es um das dikreis), zu: horízein = begrenzen, zu: hóros rekte Gespräch, Grenzstein, Ziel in dem das Wissen des Gesprächspartners an die Oberfläche zu holen ist (Mäeutik). Sein Ansatz sieht im Dialog in kleinen und kleinsten Gruppen die Quelle der erweitern Förderung eigenverantwortlichen, selbstbestimmten Ausdehnung, in seinem Umfang vergrößern q in seinerdes Denkens Einzelnen. größer werden q weiter,des Quelle: www.wikipedia.de Quelle: www.duden.de
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Tarif und Entgelt Grundlagen
Altersstrukturanalyse und Qualifikationsanalyse – Die zentralen Grundlagen für die erfolgreiche Bewältigung des demografischen Wandels Dieses Seminar beschäftigt sich mit dem demografischen Wandel in Betrieben. Die Grundlage jeden Handels im Rahmen des demografischen Wandels sollte eine fundierte Altersstrukturund Qualifikationsanalyse sein. Hierbei stehen folgende Fragen im Vordergrund: q Wie sieht eine korrekte Altersstruktur- und Qualifikationsanalyse aus? q Wie gehe ich mit den ermittelten Zahlen um? q Welche Interpretationsmöglichkeiten bieten die Ergebnisse? q Welche Folgen für das weitere betriebliche Handeln ergeben sich aus den Zahlen?
Inhalte q q q q q q
Die Altersstrukturanalyse (ASA) Wie „lese“ ich eine Altersstrukturanalyse richtig? Ergänzende Analysetools Qualifizierungsanalyse Aufgaben des BR Gute-Praxis-Beispiele
Dieses Seminar zeigt Wege auf, wie man aus dem rein statistischen Zahlenmaterial zu einem strategischen und konkreten Handlungsansatz finden kann.
Termin q Dauer: 3 Tage (Beginn: abends / Ende: mittags) Monat Februar
von bis Seminarort 03.02. 06.02.13 Bad Münder
q Freistellung: § 37 Abs. 6 BetrVG / § 96 Abs. 4 und 8 SGB IX
Seminarkosten 616,00 €
UV* Seminarnummer Referent 388,00 € BWS-065-820401-13 Christoph Schneider *zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer Informationen zu den Referent(inn)en auf Seiten 46–47
Personalplanung – Personalgewinnung und -bindung – Entscheidene Faktoren für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe
Inhalte q Wie sieht eine demografiefeste Personalplanung aus? q Die Altersstrukturanalyse als Baustein einer qualifizierten Personalplanung q Wie gewinne und binde ich Fachkräfte an den Betrieb? q Erfolgreiche Nachfolgeplanung q Rechtliche Einflussmöglichkeiten für den BR q Gute-Praxis-Beispiele
Einer der wichtigsten Faktoren im Rahmen des demografischen Wandels ist eine demografiefeste Personalplanung. Hierzu müssen qualifizierte Fachkräfte gewonnen und möglichst langfristig an den Betrieb gebunden werden. In der Praxis geschieht dies jedoch eher selten, denn viele Unternehmen haben den Ernst der Lage noch nicht erkannt, sie handeln oft sehr kurzsichtig. Dabei kann nur eine nachhaltige und langfristig angelegte Personalplanung auf Dauer die Probleme lösen, die der demografische Wandel mit sich bringt. Das Seminar zeigt Lösungsansätze für eine demografiefeste Personalplanung und deren Umsetzung auf.
Termin q Dauer: 3 Tage (Beginn: abends / Ende: mittags) Monat Juni
von bis Seminarort 02.06. 05.06.13 Haltern am See
Seminarkosten 613,00 €
UV* Seminarnummer Referent 357,00 € BWS-065-820501-13 Christoph Schneider
q Dauer: 3 Tage (Beginn: vormittags / Ende: mittags) Monat November
bis Seminarort Excelsior, 18.11. 20.11.13 Hotel München
Seminarkosten 687,00 €
UV* Seminarnummer
613,00 € BWS-065-820502-13 Christoph Schneider *zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer Informationen zu den Referent(inn)en auf Seiten 46–47
Grundlagen einer nachhaltigen Betriebsvereinbarung zum Thema „Demografie“ – Workshop Wenn aufgrund betrieblicher Altersstrukturanalysen (ASA) die jeweiligen personalpolitischen Handlungsfelder erkannt und die Maßnahmen initiiert sind, wie die altersgerechte Arbeitsgestaltung, betriebliche Gesundheitsförderung, Weiterbildung oder Vereinbarkeit von Beruf und Familie, müssen im nächsten Schritt nachhaltige Strukturen geschaffen werden.
Inhalte q Was ist bei der Erstellung einer BV zu beachten? q Mögliche Inhalte einer BV q Gute-Praxis-Beispiele
Dies geschieht i. d. R. über eine Betriebsvereinbarung. q Wie kann eine solche BV aussehen? q Welche Zielrichtung sollte ihr zugrunde liegen und wie kann ich die Nachhaltigkeit einer solchen fördern? Im Rahmen dieses Workshops erarbeiten die Teilnehmenden gemeinsam Ziele und Grundlagen für eine BV, die neue Perspektiven für den Umgang mit dem demografischen Wandel im betrieblichen Alltag schafft. Es soll hier ausdrücklich nicht um eine Betriebsvereinbarung zum Thema „Demografiefonds“ gehen!
Termin q Dauer: 3 Tage (Beginn: abends / Ende: mittags) Monat Dezember
von bis Seminarort 01.12. 04.12.13 Bad Münder
UV* Seminarnummer Referent 388,00 € BWS-065-820601-13 Christoph Schneider *zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer Informationen zu den Referent(inn)en auf Seiten 46–47
Grundlagen des demografischen Wandels – Die Folgen für die Betriebe und die BR-Arbeit – Handlungsansätze für die Betriebsratsarbeit Der demografische Wandel ist nicht nur eine statistische Größe – er wirkt sich tatsächlich auf unsere Betriebe aus. Die Folgen werden sich in den nächsten Jahren massiv im betrieblichen Alltag bemerkbar machen. Daher müssen wir jetzt anfangen, Strategien und Handlungsansätze zu entwickeln. Denn nur so können die Betriebe den Herausforderungen gerecht werden.
Inhalte Zahlen, Daten, Fakten zum demografischen Wandel Die Altersstrukturanalyse (ASA) Handlungsfelder für die BR-Arbeit Rechtliche Rahmenbedingungen Die Rolle des BR bei der Sicherung der Beschäftigungsfähigkeit der Beschäftigten q Sinn und Arbeitsweise eines Demografie-Ausschusses q Gute-Praxis-Beispiele q q q q q
Das Seminar hilft beim Einstieg in das Thema „Demografie“ und beantwortet zahlreiche Fragen:
In diesem Seminar inklusive: Initiative Neue Qualität der Arbeit – Dialog statt Duell. Ein Impuls für betriebliche Demographiearbeit.
q Wie macht sich der demografische Wandel in Deutschland, in meinem Bundesland, in meiner Region und in meinem Betrieb bemerkbar? q Welche Handlungsfelder und -möglichkeiten ergeben sich für meine BR-Arbeit? q Welche Hilfsmittel („Tools“) habe ich zur Verfügung? q Wie kann ich eine nachhaltige Strategie zur Begleitung des Wandels entwickeln? Die Antworten zu diesen Fragen bilden den Grundstein für die erfolgreiche Bewältigung der Herausforderungen, die der demografische Wandel mit sich bringt. In weiteren Seminaren aus dem Demografieprogramm können die hier gelegten Grundlagen zu ausgewählten Schwerpunktthemen vertieft werden.
Termin q Dauer: 5 Tage (Beginn: abends / Ende: mittags) Monat Januar
von bis Seminarort 13.01. 18.01.13 Bad Münder
Seminarkosten 975,00 €
UV* Seminarnummer Referent 647,00 € BWS-065-820701-13 Christoph Schneider
q Dauer: 5 Tage (Beginn: vormittags / Ende: mittags) Monat August
Seminarort Excelsior, 26.08. 30.08.13 Hotel München
1.094,00 € 1.152,00 € BWS-065-820702-13 Christoph Schneider *zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer Informationen zu den Referent(inn)en auf Seiten 46–47
Tarif und Entgelt Spezialisierung
Alternsgerechte Arbeitsgestaltung – Psychische Belastungen – Vorbeugen – Erkennen – Handeln Die psychischen Belastungen im betrieblichen Alltag haben in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Mittlerweile ist jede 10. Krankschreibung auf psychische Diagnosen zurückzuführen; vor rund 30 Jahren machten diese Diagnosen gerade einmal 2 % aller Krankentage aus. Das Seminar beleuchtet die möglichen Ursachen dieser Entwicklung: Welche Rolle spielen z. B. das Betriebsklima oder die innerbetriebliche Führungskultur? Wie kann der BR hier seinen Einfluss geltend machen, um die Belegschaft vor weiteren Belastungen zu schützen? Wie kann er bestehende Missstände abbauen? Positive Beispiele aus der Praxis und Ideen zur Weiterentwicklung dieser Ansätze werden vorgestellt und diskutiert.
Inhalte q Ursachen und Folgen psychischer Belastungen q Integration der psychischen Belastungen in die Gefährdungsbeurteilung nach § 5 ArbSchG q Entwicklung von Gegenstrategien q Handlungsansätze für die BR-Arbeit q Rechtliche Rahmenbedingung
In diesem Seminar inklusive: Integration der psychischen Belastungen in der Gefährdungsbeurteilung
Termin q Dauer: 3 Tage (Beginn: abends / Ende: mittags) Monat April
von bis Seminarort 14.04. 17.04.13 Haltern am See
UV* Seminarnummer Referent 357,00 € BWS-065-830201-13 Christoph Schneider *zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer Informationen zu den Referent(inn)en auf Seiten 46–47
Alternsgerechte Arbeitsorganisation und -gestaltung – Gesund durchs Arbeitsleben
Inhalte q Begriffsklärung von „alternsgerecht“ q Neue Erkenntnisse bei der ergonomischen Gestaltung von alternsgerechten Arbeitsplätzen q Arbeitszeitmodelle unter dem Aspekt der alternsgerechten Arbeitsorganisation q Analysemöglichkeiten von Arbeitsbelastung q Gute-Praxis-Beispiele
In diesem Seminar inklusive: Das IG BCE-Schichthandbuch Seminare, die dich noch interessieren könnten: Gesund im Betrieb – Wie initiieren wir Betriebliches Gesundheitsmanagement?
Wie organisieren wir ein Betriebliches Gesundheitsmanagement?
Nachdem im Kontext des demografischen Wandels bisher der Fokus auf der „altersgerechten“ Gestaltung der Arbeitsverhältnisse lag, fokussiert man heute eine nachhaltigere Sichtweise der Dinge. Der Begriff „alternsgerecht“ tritt in den Vordergrund. Bisher hat man sich vor allem mit den älteren Beschäftigten auseinandergesetzt, jetzt beginnt man damit, diese Diskussion auf alle Altersgruppen im Betrieb auszudehnen. Und das zu Recht! In den letzten Jahren hat die Politik einige Entscheidungen getroffen, z. B. die Einführung der Rente mit 67, die einschneidende Wirkungen auf das Erwerbsleben haben wird. Die Arbeitsorganisation und -gestaltung hat diesen Entscheidungen aber bisher noch nicht Rechnung getragen. Es ist jedoch nicht so, dass noch keine Erkenntnisse vorliegen, wie man dem demografischen Wandel begegnen kann. Das Seminar stellt Möglichkeiten einer modernen Arbeitsgestaltung vor. Es werden Wege aufgezeigt, wie man wissenschaftliche Erkenntnisse in den betrieblichen Alltag überträgt und somit die Beschäftigten entlastet und ihre Beschäftigungsfähigkeit stärkt.
Termin q Dauer: 3 Tage (Beginn: vormittags / Ende: mittags) Monat März
Seminarort Excelsior, 04.03. 06.03.13 Hotel München
613,00 € BWS-065-830301-13 Christoph Schneider
von bis Seminarort Seminarkosten 15.09. 18.09.13 Kagel-Möllenhorst 685,00 €
UV* Seminarnummer Referent 393,00 € BWS-065-830302-13 Christoph Schneider
q Dauer: 3 Tage (Beginn: abends / Ende: mittags) Monat September
*zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer Informationen zu den Referent(inn)en auf Seiten 46–47
Lebensarbeitszeit und Beschäftigungsfähigkeit – Wie kann ich trotz verlängerter Lebensarbeitszeit die Beschäftigungsfähigkeit der Belegschaft sichern? Die Globalisierung und der Strukturwandel der Wirtschaft erhöhen allerorts den Zeitdruck, die Komplexität der Aufgaben und die Reichweite von Verantwortung. In Verbindung mit dem demografischen Wandel stellt das die Betriebe und die Politik vor immer neue Herausforderungen. Die Politik hat zunächst mit der Verlängerung der Lebensarbeitszeit reagiert. Die Betriebe sind bisher die Antwort schuldig geblieben, wie diese Entscheidung in die Realität umgesetzt werden kann. Die Folgen dieser Entwicklung – wie beispielsweise arbeitsbedingte Erkrankungen, Motivationsverlust, innere Kündigung, Burn-out und andere psychische Erkrankungen – werden in Zukunft immer deutlicher. In allen Bereichen muss vermieden werden, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verschlissen werden.
Inhalte q Wie können neue Arbeitszeitmodelle die Beschäftigungsfähigkeit erhalten und ausbauen? q Welche Rolle können Arbeitszeitfonds beim Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit spielen? q Tarifliche Grundlagen q Rechtliche Grundlagen für den BR
Das Seminar zeigt Wege auf, wie die Betriebe mithilfe kreativer Arbeitszeitmodelle und verschiedener Arbeitszeitfonds diesem Anspruch in Bezug auf den demografischen Wandel und die verlängerte Lebensarbeitszeit gerecht werden können.
Termine q Dauer: 3 Tage (Beginn: abends / Ende: mittags) Monat Mai Oktober
von bis Seminarort Seminarkosten 05.05. 08.05.13 Bad Münder 633,00 € 13.10. 16.10.13 Kagel-Möllenhorst 633,00 €
UV* Seminarnummer Referent 388,00 € BWS-065-830401-13 Christoph Schneider 393,00 € BWS-065-830402-13 Christoph Schneider *zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer Informationen zu den Referent(inn)en auf Seiten 46–47
Manchmal braucht man einfach Zeit – z. B. für die Pflege von alten oder kranken Familienmitgliedern, für die Kinder oder für Weiterbildung. Für diese Zwecke ist es gut, wenn man Zeit angespart hat.
Inhalte q Welche Optionen gibt es für die Betriebe? q Welche Voraussetzungen brauchen die Beschäftigten? q Wie können Unternehmen die richtigen Rahmenbedingungen schaffen?
Bei Langzeitkonten handelt es sich um Arbeitszeitkonten, in die ein(e) Mitarbeiter(in) Arbeitszeit einbringen kann, um damit eine Freistellung zu finanzieren. Durch das Gesetz zur sozialrechtlichen Absicherung flexibler Arbeitszeitregelungen („Flexigesetz“) wurden wichtige Rahmenbedingungen geschaffen, mit denen Langzeitkonten an Attraktivität und Verbreitung gewonnen haben. Umfassend reformiert wurden die Langzeitkonten durch das Gesetz zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Absicherung flexibler Arbeitszeitregelungen („Flexi II“), das am 1. Januar 2009 in Kraft getreten ist. Dieses Seminar informiert über den aktuellen Status quo sowie über die zukünftigen Entwicklungen von Langzeitkonten. Die IG BCE BWS GmbH weist darauf hin, dass sie sich bezüglich gewonnener Erkenntnisse aus den Seminaren bzw. zur Fortentwicklung der fachlichen Qualität mit dem Projekt „Umsetzung von Demografie-Tarifverträgen“ inhaltlich und ideell austauscht.
Termin q Dauer: 2 Tage (Beginn: vormittags / Ende: mittags) Monat Februar
von bis Seminarort 14.02. 15.02.13 Haltern am See
Seminarkosten 416,00 €
UV* Seminarnummer Referent 148,00 € BWS-065-840101-13 Norbert Oschmann *zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer Informationen zu den Referent(inn)en auf Seiten 46–47
Arbeits- und Gesundheitsschutz Basisseminar
Basisseminar – Gute Arbeit durch Arbeits- und Gesundheitsschutz Viele Untersuchungen zeigen, dass Unfälle und Ausfallzeiten in Betrieben reduziert werden können, wenn dort ein aktiver Arbeitsund Gesundheitsschutz betrieben wird. Heute führen immer wieder anhaltende Restrukturierungsprozesse sowie eine mangelhafte Personalplanung zu Gesundheitsbelastungen. Psychischem Druck folgen oftmals Stress, Überforderung und schließlich ein Burn-out. Die zunehmende Unberechenbarkeit der Markt- und Arbeitsverhältnisse bringt zudem Unsicherheit und Zukunftsängste mit sich. Hinzu kommen Zeitdruck, komplexere Arbeitsinhalte, flexible Arbeitszeiten sowie eine damit einhergehende fehlende Planbarkeit von Familien- und Freizeitgestaltung. Darüber hinaus belasten prekäre Arbeitsverhältnisse, Leiharbeit und Zeitarbeit die Betroffenen in besonderem Maße, da ihnen eine langfristige Perspektive fehlt.
Arbeitsschutz Gesundheitsschutz Demografische Entwicklungen Ergonomische Arbeitsgestaltung
Das Seminar beschäftigt sich mit diesen Aspekten und informiert über Lösungen. Es zeigt gesetzliche Bestimmungen zum Arbeitsund Gesundheitsschutz auf und erläutert die unterschiedlichen Normen der ergonomischen Arbeitsgestaltung. Ein weiteres Thema sind die Aktivitäten der Betriebe in Bezug auf Gesundheitsbefragungen, -berichte, -arbeitskreise und -zirkel sowie die Formen des betrieblichen Wiedereingliederungsmanagements. Individuelle Bewältigungsstrategien zur Vermeidung von gesundheitlichen Belastungen am Arbeitsplatz runden das Seminar ab.
Termin q Dauer: 5 Tage (Beginn: abends / Ende: mittags) Monat Februar
von bis Seminarort Seminarkosten 17.02. 22.02.13 Kagel-Möllenhorst 1.118,00 €
17.03. 22.03.13 Bad Münder
14.04. 19.04.13 Haltern am See 08.09. 13.09.13 Haltern am See
1.118,00 € 1.118,00 €
06.10. 11.10.13 Bad Münder
UV* Seminarnummer Referent(in) 654,00 € BWS-003-030501-13 Cäcilia Lenz-Müller Zschäbitz/ 647,00 € BWS-001-030502-13 Claudia Günter Schnelle 594,00 € BWS-002-030503-13 Martin Droigk 594,00 € BWS-002-030504-13 Martin Droigk Hedwig Grabenberger/ 647,00 € BWS-001-030505-13 Aynur Ersin *zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer Informationen zu den Referent(inn)en auf Seiten 46–47
Arbeits- und Gesundheitsschutz Grundlagen
Psychische Belastungen am Arbeitsplatz – Die Frühwarnsignale erkennen – Handlungsmöglichkeiten für Betriebsräte
Inhalte q Grundverständnis für psychische Belastungen q Beanspruchung und gesundheitliche Auswirkungen q Optimierung und Verbesserung der Arbeitsabläufe und -organisation, der sozialen Beziehungen sowie der Arbeitsumgebung q Betriebliche und gewerkschaftliche Handlungsstrategien zum Abbau psychischer Belastungen
Das Seminar gibt einen Überblick über psychische Belastungen am Arbeitsplatz und die Handlungsmöglichkeiten für Betriebsräte. Es informiert über die Definition einer „menschengerechten Gestaltung der Arbeit“ und zeigt rechtliche Regelungen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie deren Organisation im Betrieb auf. Darüber hinaus werden die Teilnehmenden dafür sensibilisiert, die Ursachen samt Auswirkungen arbeitsbedingter Belastungen und Erkrankungen zu erkennen. Sie lernen, mögliche Gefährdungen zu bewerten und effizient zu handeln. Als Beispiele für Belastungsfolgen werden u. a. Stress, Mobbing, Burn-out-Syndrom, Drogen und Sucht behandelt. Im Rahmen des Seminars werden Handlungshilfen und Checklisten zum Erkennen von Belastungen sowie Beanspruchungen vorgestellt und erprobt. Ferner werden die Informations- und Mitwirkungsmöglichkeiten des Betriebsrates hinsichtlich der betrieblichen wie auch gewerkschaftlichen Handlungsstrategien erörtert. Das Seminar kann mit 14 Stunden zur Ausbildung zum „Certified Disability Management Professional“ (CDMP) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) angerechnet werden.
23.06. 28.06.13 Bad Münder
22.09. 27.09.13 Bad Münder
Referent(in) Grabenberger/ 647,00 € BWS-028-610301-13 Hedwig Ansgar Heiland Grabenberger/ 647,00 € BWS-028-610302-13 Hedwig Ansgar Heiland *zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer Informationen zu den Referent(inn)en auf Seiten 46–47
Gesund im Betrieb – Wie initiieren wir Betriebliches Gesundheitsmanagement? – Den betrieblichen Gesundheitsmanagement-Aushandlungsprozess erfolgreich gestalten In diesem Seminar werden Handlungsmöglichkeiten und Rahmenbedingungen zur Ein- und Durchführung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) von Betriebsräten und Betriebsrätinnen vorgestellt. Zudem werden auf der Basis der eigenen betrieblichen Erfahrungen verschiedene Methoden der Bestandsaufnahme erprobt. Im Blickfeld dieses Seminars steht zudem die Erarbeitung eines betriebspezifischen Konzeptes. Dabei wird aufgezeigt, wie ein Aushandlungsprozess zwischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern effizient gestaltet werden kann. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer setzen sich mit der Umsetzung ihres Konzepts in Form eines BGM-Projektes mit Zielen, Strukturen sowie Prozessen auseinander. Abschließend werden gemeinsam Qualitätskriterien für einen guten Aushandlungsprozess erarbeitet. Das Seminar kann mit 14 Stunden zur Ausbildung zum „Certified Disability Management Professional“ (CDMP) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) angerechnet werden.
Inhalte q q q q q q q q
Bestandsaufnahme des BGM Rechtliche Rahmenbedingungen Strukturen, Prozesse und Ziele im BGM Begriff Gesundheit Veränderungen in der Arbeitswelt Belastungen und Beanspruchungen BGM-Projekt mit Konzepterstellung Konzeptumsetzung mit Methoden und Instrumenten In diesem Seminar inklusive: Broschüre zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement Seminar, das dich noch interessieren könnte: Wie organisieren wir ein Betriebliches Gesundheitsmanagement? – Nachhaltiges Betriebliches Gesundheitsmanagement im eigenen Betrieb organisieren Seite 25
q Dauer: 5 Tage (Beginn: abends / Ende: mittags) Monat
03.02. 08.02.13 Bad Münder
Referent(in) Schnelle/ 647,00 € BWS-052-610901-13 Günter Barbara Wildeboer Schnelle/ 647,00 € BWS-052-610902-13 Günter Barbara Wildeboer *zzgl. Unterkunfts- und Verpflegungskosten Informationen zu den Referent(inn)en auf Seiten 46–47
Arbeits- und Gesundheitsschutz Spezialisierung
Wie organisieren wir ein Betriebliches Gesundheitsmanagement? – Nachhaltiges Betriebliches Gesundheitsmanagement im eigenen Betrieb organisieren
Inhalte q q q q q q q q q
Zusammenhang Arbeit und Gesundheit Rechtliche Grundlagen und Gefährdungsbeurteilung Allgemeine Ziele, Strukturen und Prozesse im BGM Bestandsaufnahme mit Projektauftrag und Konzept Methoden und Instrumente zur Belastungserhebung Gesundheitszirkel Evaluation und Wirksamkeitsprüfung Verhaltens- und Verhältnisprävention Führung und Gesundheit
In diesem Seminar inklusive: Broschüre zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement
Voraussetzung zur Teilnahme ist der vorherige Besuch des Grundlagenseminars „Gesund im Betrieb – Wie initiieren wir Betriebliches Gesundheitsmanagement?“ (Seite 24). Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) ist eine Kernaufgabe jedes Betriebs. Es zielt darauf ab, die Arbeitsfähigkeit sowie das persönliches Wohlbefinden der Beschäftigten zu erhalten und zu verbessern. Darüber hinaus kann das BGM dabei helfen, demografiebedingte Kosten zu senken. Um diese Ziele zu erreichen, sollte jeder Betrieb sein eigenes BGM mit ganz spezifischen Qualitätsmerkmalen entwickeln. Die Teilnehmer dieses Seminars lernen Prozesse plus Strukturen für ein nachhaltiges BGM kennen. Sie machen sich zudem mit Methoden und Instrumenten vertraut, die betriebsspezifisch eingesetzt werden können. In einem selbst erarbeiteten Konzept werden diese am eigenen betrieblichen Beispiel praxistauglich erprobt.
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Termin q Dauer: 3 Tage (Beginn: abends / Ende: mittags) Monat von bis Seminarort Seminarkosten August 18.08. 21.08.13 Bad Münder 877,00 € q Freistellung: § 37 Abs. 6 BetrVG / § 96 Abs. 4 und 8 SGB IX
UV* Seminarnummer Referent 388,00 € BWS-052-630401-13 Günter Schnelle *zzgl. Unterkunfts- und Verpflegungskosten Informationen zu den Referent(inn)en auf Seiten 46–47
Gesundheitsgerechte Arbeitsplätze in Industrie und Produktion gestalten – Lärm, Vibrationen und Lastenhandhabung vermeiden Außerordentlicher Lärm, starke Vibrationen sowie das Heben und Tragen von Lasten beeinträchtigen die Gesundheit. Das Seminar zeigt die Auswirkungen auf den Menschen. Zudem werden beispielhaft Gefährdungsbeurteilungen von Arbeitsplätzen erarbeitet. Im Mittelpunkt stehen die Informations- und Mitwirkungsrechte der Interessenvertretung beim Abbau von Belastungen. Es stellt rechtliche Regelungen, Beurteilungsmethoden und Grenzwerte vor, die der Erarbeitung betrieblicher Handlungsstrategien zugrunde liegen. Darüber hinaus werden im Rahmen des Seminars die Verfahren und Voraussetzungen zur Anerkennung von Berufskrankheiten erläutert. Das Seminar kann mit 14 Stunden zur Ausbildung zum „Certified Disability Management Professional“ (CDMP) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) angerechnet werden.
Inhalte q Rechtliche Regelungen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes q Ergonomie: Körperliche Belastungen infolge von Lärm, Vibrationen und Lastenhandhabung q Typische Berufskrankheiten durch physikalische Einwirkungen q Mitbestimmung bei der Arbeitsplatzgestaltung
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21.04. 26.04.13 Haltern am See
Seminarkosten 1.112,00 €
Referenten Dainat/ 594,00 € BWS-028-620201-13 Günter Wilfried Becker *zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer Informationen zu den Referent(inn)en auf Seiten 46–47
Arbeitsplätze in Büro und Verwaltung gesundheitsgerecht gestalten – Grundlagen gesunder Büro- und Verwaltungstätigkeit
Inhalte q Ergonomie, Arbeitsverdichtung, mangelhafte Organisation und Führung q Rechtliche Regelungen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes unter Berücksichtigung physischer und psychischer Faktoren q Psychische Belastungen durch Stress, mangelnde Arbeitsorganisation, -mittel und -umgebung q Neue Muster für typische Berufskrankheiten q Mitbestimmung bei der Arbeitsplatzgestaltung q Möglichkeiten einer praxisorientierten Gefährdungsermittlung und -beurteilung
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Schnellere Arbeitsabläufe, älter werdende Belegschaften und sich ständig verändernde Bürowelten erfordern es, bei der Gestaltung von Arbeitsplätzen gesundheitliche Aspekte in den Vordergrund zu rücken. Die Beschäftigten tragen zudem immer mehr Verantwortung, der Leistungsdruck steigt – oftmals infolge langwieriger Restrukturierungsprozesse. Das erzeugt Stress, psychischen Druck und kann die Gesundheit nachhaltig schädigen. Dieses Seminar stellt die Auswirkungen negativer und positiver Beanspruchung vor. Im Team erarbeiten die Teilnehmer beispielhafte Gefährdungsbeurteilungen für Verwaltungsarbeitsplätze und prüfen diese hinsichtlich der besonderen betrieblichen Bedürfnisse. Hierbei werden die psychischen Belastungsfaktoren besonders beleuchtet. Das Seminar setzt sich mit der Rolle des Betriebsrats beim Abbau von Belastungen sowie mit rechtlichen Regelungen, Beurteilungsmethoden und Handlungsstrategien auseinander. Vorgestellt werden darüber hinaus Verfahren zur Anerkennung von Berufskrankheiten. Das Seminar kann mit 14 Stunden zur Ausbildung zum „Certified Disability Management Professional“ (CDMP) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) angerechnet werden.
Termin q Dauer: 5 Tage (Beginn: abends / Ende: mittags) Monat Juni
von bis Seminarort 23.06. 28.06.13 Bad Münder
Seminarkosten 1.183,00 €
UV* Seminarnummer Referentin 647,00 € BWS-028-622001-13 Cäcilia Lenz-Müller *zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer Informationen zu den Referent(inn)en auf Seiten 46–47
Gesunde Arbeit: Prävention durch betriebliches Arbeits- und Gesundheitsschutzmanagement – Von der Betriebsvereinbarung zum erfolgreichen Arbeits- und Gesundheitsschutz Bei der Entwicklung eines wirksamen Arbeits- und Gesundheitsschutzmanagements ist die Mitwirkung vieler Akteure notwendig. Oft müssen Verantwortlichkeiten geklärt sowie die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sinnvoll in Prozesse integriert werden.
Das Seminar hilft der Interessenvertretung bei der Einführung eines Arbeits- und Gesundheitsschutzmanagements und lädt gleichzeitig zum Erfahrungsaustausch ein. Es vermittelt neben den rechtlichen Aspekten auch notwendiges Know-how über moderne Strukturen im Betrieb. Behandelt werden darüber hinaus Fragen zu Führungsleitlinien, Aufbau- und Ablauforganisation. Zudem hilft das Seminar, den betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz adäquat in vorhandene Qualitätssicherungs- sowie Umweltauditsysteme zu integrieren.
Arbeits- und Gesundheitsschutzmanagement Projektarbeit: Aufgaben und Verantwortlichkeiten Qualitätsmanagementsysteme Employee Assistance Program Gefährdungsanalyse Rechtliche Regelungen im Arbeits- und Gesundheitsschutz
03.03. 08.03.13 Bad Münder
Referenten Heiland/ 647,00 € BWS-028-621601-13 Ansgar Jörn Degenhardt *zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer Informationen zu den Referent(inn)en auf Seiten 46–47
Psychische Belastungen erkennen – Handlungsmöglichkeiten für Betriebsräte – Stress, Stressprävention und Gefährdungsbeurteilung
Inhalte q Was ist Stress? Grundwissen über Stress und psychische Belastungen q Der hormonelle Funktionskreis der Stressreaktion – Ursachen, Prozesse, Folgen q Psychische Belastungsfaktoren im Arbeitsleben, Grundlagen nach DIN 10075-1/-2/-3 q Die negative und die positive Seite von Stress q Praktische Stressbewältigung: vorbeugende Maßnahmen, Entspannungsverfahren, mentale Verfahren, Stressausgleich, Stresskompetenz q Gefährdungsanalyse für psychische Belastungen nach dem Arbeitsschutzgesetz q Mitbestimmungsmöglichkeiten und Kontrollaufgaben des Betriebsrats q Handlungsfelder zur Verminderung, Verhinderung und Kompensation von psychischen Belastungen und Stress
Das Seminar vermittelt fundiertes Grundwissen über die Ursachen sowie Folgen von psychischen Belastungen und Stress am Arbeitsplatz. Das Seminar zeigt, wie betriebliche Risikofaktoren ermittelt (Gefährdungsanalyse) und vorbeugende Maßnahmen ergriffen werden können. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erproben Methoden der individuellen Stressbewältigung, die sie als Multiplikatoren im Betrieb nutzen können.
Termin q Dauer: 5 Tage (Beginn: abends / Ende: mittags) Monat August
von bis Seminarort Seminarkosten 25.08. 30.08.13 Kagel-Möllenhorst 1.159,00 €
UV* Seminarnummer Referent 654,00 € BWS-028-620301-13 Dr. Axel Esser *zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer Informationen zu den Referent(inn)en auf Seiten 46–47
Psychische Belastungen erkennen – Handlungsmöglichkeiten für Betriebsräte – Burn-out, Mobbing und Überforderung durch gute Arbeitsorganisation vermeiden Das Leben wird immer komplexer, der Druck steigt. Infolgedessen leiden immer mehr Menschen unter psychischen Problemen – und das nicht nur in ihrem privaten Umfeld, sondern verstärkt auch an ihrem Arbeitsplatz. Dieses Seminar sensibilisiert für den Umgang mit psychischen Belastungen und hilft, diese zu erkennen wie auch ursächlich zu hinterfragen. Darüber hinaus werden die Faktoren für eine menschengerechte Gestaltung der Arbeit untersucht sowie rechtliche Regelungen zum Arbeitsschutz im Betrieb dargestellt. Als Beispiele werden u. a. folgende Themen behandelt: Stress, Mobbing, Burnout-Syndrom, Drogen und Sucht. Die Schwerpunkte werden von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern selbst festgelegt. Handlungshilfen nebst Checklisten zum Erkennen von Beanspruchungen werden vorgestellt und erprobt. Zudem werden Informations- und Mitwirkungsmöglichkeiten des Betriebsrats beleuchtet wie auch Handlungsstrategien besprochen.
Inhalte q Gesundheitliche Auswirkungen von Stress, Mobbing, Burn-out-Syndrom, Drogen und Sucht q Optimierung der Arbeitsabläufe, der Arbeitsorganisation, der sozialen Beziehungen sowie der Arbeitsumgebung q Betriebliche und gewerkschaftliche Handlungsstrategien zum Abbau psychischer Belastungen in der Arbeitsumwelt
Das Seminar kann mit 14 Stunden zur Ausbildung zum „Certified Disability Management Professional“ (CDMP) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) angerechnet werden.
Termin q Dauer: 5 Tage (Beginn: vormittags / Ende: mittags) Monat Juli
Seminarort Schlosshotel 01.07. 05.07.13 Monrepos, Ludwigsburg
871,00 € BWS-028-620303-13 Dr. Axel Esser
von bis Seminarort Seminarkosten 08.12. 13.12.13 Kagel-Möllenhorst 1.159,00 €
UV* Seminarnummer Referent 654,00 € BWS-028-620302-13 Dr. Axel Esser
q Dauer: 5 Tage (Beginn: abends / Ende: mittags) Monat Dezember
Gesundheitskoordinatoren – Wie wir ein nachhaltiges Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) gewährleisten können!
Rolle und Aufgaben der Gesundheitskoordinatoren Prozesse und Strukturen im BGM Führung und Gesundheit Zusammenarbeit mit externen Institutionen des BGM (Krankenkassen, Rentenversicherung, Reha-Einrichtungen) Zusammenarbeit mit betrieblichen Institutionen des BGM, des BEM und des Arbeitsschutzes Instrumente der Bestandsaufnahme Methoden der Belastungs- und Ressourcenerhebung Moderation des Gesundheitszirkels Qualitätskriterien für verhaltens- und verhältnispräventive Maßnahmen Wirksamkeitsüberprüfung
Diese Weiterbildung richtet sich an Betriebsräte, Vertrauensleute und Mitglieder der IG BCE, die an dem Grundlagenseminar „Gesund im Betrieb – Wie initiieren wir betriebliches Gesundheitsmanagement?“ und möglichst auch an dem Aufbauseminar „Wie organisieren wir unser betriebliches Gesundheitsmanagement?“ teilgenommen haben. Wünschenswert ist auch die Teilnahme an Moderationsseminaren. Gesundheitskoordinatoren sollen innerhalb ihrer Betriebe und Standorte dafür Sorge tragen, dass das BGM nachhaltig wirksam wird. Sie sind Ansprechpartner für Träger der Sozialversicherung und andere externe Institutionen (z. B. das Integrationsamt), die mit dem BGM zu tun haben. Innerbetrieblich gewährleisten sie die Aufrechterhaltung des BGM-Kernprozesses mit Belastungs-/Ressourcenerhebung, der Moderation von Beteiligungsgruppen und der Planung, Umsetzung und Wirksamkeitskontrolle von Maßnahmen. Gesundheitskoordinatoren sind auf der betrieblichen Ebene die Ansprechpartner für alle Fragen des BGM. Sie arbeiten eng mit den Betriebsärzten, der Fachkraft für Arbeitssicherheit und den Mitwirkenden des betrieblichen Eingliederungsmanagements zusammen. Das Seminar kann mit 14 Stunden zur Ausbildung zum „Certified Disability Management Professional“ (CDMP) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) angerechnet werden.
Termin q Dauer: 3 Tage (Beginn: abends / Ende: mittags) Monat von bis Seminarort Oktober 13.10. 16.10.13 Bad Münder q Freistellung: § 37 Abs. 6 BetrVG / § 96 Abs. 4 und 8 SGB IX
Seminarkosten 766,00 €
UV* Seminarnummer Referent 388,00 € BWS-052-630301-13 Günter Schnelle *zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer Informationen zu den Referent(inn)en auf Seiten 46–47
Arbeitsrecht und Personal Spezialisierung
Workshop – Das Betriebliche Eingliederungsmanagement Im Rahmen einer Rechtsänderung schreibt das Sozialgesetzbuch seit Mai 2004 ein Betriebliches Eingliederungsmanagement vor. Unternehmen sollen sich demnach für die Gesunderhaltung jener Beschäftigten engagieren, die länger oder häufiger krank sind. Dabei ist die Interessenvertretung der Beschäftigten oder in besonderen Fällen auch die Schwerbehindertenvertretung mit einzubeziehen. Ziel ist es, Gesundheit und Arbeitsfähigkeit der Betroffenen schnellstmöglich wiederherzustellen. Weiterhin sollen präventive Maßnahmen ergriffen werden, die einer erneuten Erkrankung, einer Chronifizierung oder gar einer Behinderung vorbeugen.
Betriebliches Eingliederungsmanagement § 84 Abs. 2 SGB IX Gesundheitsschutz Gesundheit und Arbeitsfähigkeit
Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, muss ein Betrieb Strukturen schaffen, um diejenigen Beschäftigten zu erreichen, auf die sich das Eingliederungsmanagement bezieht. In diesen Prozess muss der Betriebs- oder Personalrat – bei schwerbehinderten Menschen auch die Schwerbehindertenvertretung – einbezogen werden. In dem Workshop werden Initiativen und Mitbestimmungsmöglichkeiten der Interessenvertretungen eingehend untersucht und praktische Lösungsmöglichkeiten diskutiert.
Termin q Dauer: 3 Tage (Beginn: abends / Ende: mittags) Monat März Mai
von bis Seminarort 24.03. 27.03.13 Bad Münder 26.05. 29.05.13 Haltern am See
Seminarkosten 714,00 € 714,00 €
UV* Seminarnummer Referent(in) 388,00 € BWS-001-320601-13 Julia Grimme 357,00 € BWS-002-320602-13 Klaus Greger
Seminarkosten 714,00 €
UV* Seminarnummer Referentin 280,00 € BWS-001-320603-13 Julia Grimme
q Dauer: 3 Tage (Beginn: mittags / Ende: mittags) Monat September
von bis Seminarort 11.09. 13.09.13 Bad Münder
*zzgl. Unterkunfts- und Verpflegungskosten Informationen zu den Referent(inn)en auf Seiten 46–47
Inhouse-Seminare – Maßgeschneidert für individuelle Lösungen!
Informier dich auf: www.igbce-bws.de Hotline 0511 7631-336
Gesunde Arbeit: Arbeits- und Gesundheitsschutzmanagement erfolgreich in die betriebliche Praxis integrieren – Von der Betriebsvereinbarung zum gelebten Management Die Organisation des Arbeits- und Gesundheitsschutzes stellt die Betriebsparteien vor besondere Herausforderungen, denn sie müssen hierbei zahlreiche unterschiedliche Interessen und Anforderungen berücksichtigen. Dabei sind viele Fragen zu bewältigen: Wie gelingt der beste Einstieg? Wie wird eine Betriebsvereinbarung mit Leben gefüllt und welche Schritte sind notwendig? Wie können Hürden gemeistert und wie kann ein nachhaltiger Weg im betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsmanagement umgesetzt werden? Das Wilhelm-Gefeller-Bildungs- und Tagungszentrum bietet interessierten Betriebsräten und ihren Gremien eine Plattform sowie die notwendige fachliche Unterstützung in einem Exklusiv-Workshop an. Für weitere Informationen und Fragen stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung.
Inhalte q Effiziente Organisation des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzmanagements q Umgang mit sensiblen, betriebspolitischen Besonderheiten im Rahmen einer geschützten Atmosphäre q Kompetente Begleitung durch ausgewiesene Arbeits- und Gesundheitsschutzexpertinnen und -experten q Flexibler, auf betriebliche Belange bezogener Umgang mit den Themen, Prozessbegleitung
Interesse geweckt? Eine kurze Anfrage an die BWS genügt. Wir entwickeln gerne unverbindlich ein maßgeschneidertes Angebot für euren Betrieb, das individuelle Wünsche berücksichtigt. Anmeldung und weitere Informationen über:
Hotline 0511 7631-336
Die gesellschaftlichen Trends sind klar. Alle werden älter und haben länger was vom Leben. Wirklich alle? Wirklich automatisch? Oder was ist zu tun, dass die Annahme zutreffend wird? Nachdem die ersten Altersstrukturanalysen bereits vor 5 Jahren durchgeführt wurden, stellt sich die Frage, ob die daraus hergeleiteten Maßnahmen zu dem erwünschten Erfolg geführt haben. Was war und/oder ist notwendig, damit Belegschaften und Unternehmen die Herausforderungen des demografischen Wandels erfolgreich angehen können? Je konkreter die Analyse, desto konkreter können die Umsetzungsstrategien für das Unternehmen entwickelt werden – desto erfolgreicher werden die Schritte hin zu alternsgerechter Arbeit. Gerne unterstützen wir diesen Prozess für Betriebsräte, Gesamtund Konzernbetriebsräte, aber natürlich auch für sozialpartnerschaftliche Veranstaltungen in den Unternehmen! Wir begleiten die betrieblichen Sozialpartner auf ihrem Weg, indem wir den Prozessauftakt mit unseren Erfahrungen und an deren Beispielen moderieren sowie uns in die Entwicklung des Demografieweges für die Unternehmen einbringen.
Inhalte q Altersstrukturanalyse q Altersgerechte und alternsgerechte Schichtarbeit q Flexible Arbeitszeiten zur Ermöglichung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie Beruf und Pflege q Veränderung der Arbeitsabläufe zur Prävention von arbeitsbedingten Erkrankungen q Veränderung von Arbeitsabläufen, wenn es bereits zu Handicaps gekommen ist q Einführung von neuen Arbeitssystemen, wie z. B. Gruppenarbeit, Tandembildung, Lernpartnerschaften, Wissenstransfersysteme q Stärkung der Rolle der Vorgesetzten und Verbesserung der Führungskultur z. B. Gruppenarbeit, Tandembildung, Lernpartnerschaften, Wissenstransfersysteme q Stärkung der Rolle der Vorgesetzten und Verbesserung der Führungskultur
Wissen macht den Unterschied Jetzt Nichtmitglieder 端berzeugen!
IG BCE: Mitglied werden! q
Bildungszentren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .38
Bildungsoffensive Süd . . . . . . . . . . . . . . . . .42
Kalender 2013 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .44
Referent(inn)en . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .46
Der direkte Draht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .48
Inhouse-Seminare . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .50
Bildungsanfrage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .51
Informationen zur Freistellung . . . . . . . . . . .52
Muster einer Mitteilung für den Arbeitgeber . .55
Kosten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .58
Anmeldeformular . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .59
IG BCE-Mitglied? – Die 10 wichtigsten Vorteile . . . . . . . . . . . . . .60
Beitrittserklärung zur IG BCE . . . . . . . . . . . . .61
Umsetzung von Demografie-Tarifverträgen . . . .62
Die Bildungszentren der IG BCE Bildung von ihrer lebendigsten Seite …
KagelMöllenhorst Jetzt auch telefonische Anmeldung möglich – Hotline 0511 7631-336
Bildung von ihrer lebendigsten Seite … Die Bildungszentren der IG BCE richten sich an engagierte und politisch aktive Menschen, ganz besonders aber an diejenigen, die vor den alltäglichen Herausforderungen der Interessenvertretung im Betrieb stehen. Die Seminare, Tagungen und Konferenzen decken ein breites Spektrum fachlicher, methodischer und sozialer Kompetenzen ab. Die Themen reichen vom Arbeitsrecht über Gesundheit, Wirtschafts-, Energie-, Europa- und Gesellschaftspolitik bis hin zur Auseinandersetzung mit Kultur und Kulturen. Unsere Häuser sind einer aufklärenden, eigenständigen, sachlichen und politischen Bildung verpflichtet. Sie werben für gewerkschaftliche Werte und Ideale, für Chancengleichheit und Gleichberechtigung, für die Schaffung guter Arbeits- und Lebensbedingungen für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie für die Stärkung von Arbeitnehmerrechten. In der sich wandelenden Arbeitswelt vermitteln unsere Seminare und Tagungen aktuelle Themen auf fachlich fundierte Weise. Besonderes Kennzeichen ist dabei der Bezug zur betrieblichen Praxis und die gemeinsame Entwicklung von Handlungsmöglichkeiten und Strategien für die konkrete Umsetzung im Betrieb. Die IG BCE-Bildungszentren sind Orte der Begegnung, des Austauschs und des Lernens. Hier wird diskutiert, gestritten und philosophiert. Kolleginnen und Kollegen können sich in Themen vertiefen, können gemeinsam mit anderen Ideen entwickeln und Maßnahmen planen. Man lernt neue Leute sowie andere Meinungen kennen, knüpft Netzwerke – und schließt Freundschaften. Getragen wird das alles von Menschen, die unsere Häuser lebendig machen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Dozentinnen und Dozenten, Referentinnen und Referenten und vor allem unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Kurzum: die Kolleginnen und Kollegen der IG BCE.
Die Bildungszentren bieten ein professionell konzipiertes Bildungsangebot und Rahmenbedingungen auf hohem Niveau: q Helle, lernfreundliche Seminarräume mit modernster Tagungs- und Konferenztechnik; Tagungs- und Gruppenräume für kleine und große Gruppen. q Moderne Zimmer mit Dusche/WC, teilweise mit Balkon. Zum Standard gehören Telefon, Flachbild-TV, Radio und Internetzugang. q Ausgezeichnetes Essen mit abwechslungsreicher, gesunder und tagungsgerechter Kost. An den Buffets stehen täglich mehrere Menüs zur Auswahl. Individuelle Ernährungswünsche werden gerne berücksichtigt. q Freundliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die bei Fragen gerne weiterhelfen. q Die reizvollen Landschaften bieten sich für Spaziergänge, Fahrrad- und ggf. Kanutouren an. Sportmöglichkeiten finden sich in den Häusern und deren Außenanlagen. Möglichkeiten zur Entspannung oder für kreative Betätigung sind vielfach vorhanden. q Für jene, die Stadtflair erleben wollen, bieten sich Besuche in nahe gelegenen Städten wie Berlin oder Hannover bzw. den Ruhrmetropolen an. q Auf Wunsch kann in allen Häusern Kinderbetreuung organisiert werden. In diesen Fällen wird um eine rechtzeitige Anmeldung im jeweiligen Bildungszentrum gebeten. q Beliebte Treffpunkte am Abend sind die hauseigenen Gaststätten – ob an der Bar beim frisch gezapften Bier oder einem guten Glas Wein, in geselliger Cocktail-Runde oder am Skattisch. Immer wieder auf dem Programm: Live-Musik, Kabarett oder Polit-Talkrunden. Nähere Informationen sind auf den Internetseiten der Bildungszentren zu finden:
Wilhelm-Gefeller-Bildungs- und Tagungszentrum Deisterallee 44 • 31848 Bad Münder Telefon: 05042 601-0 • Fax: 05042 601-95 E-Mail: bz.badmuender@igbce.de • www.wgb.igbce.de
Bildungszentrum Haltern am See Hullerner Straße 100 • 45721 Haltern am See Telefon: 02364 966-0 • Fax: 02364 966-540 E-Mail: bz.haltern@igbce.de • www.haltern.igbce.de
Bildungszentrum Kagel-Möllenhorst Weg zur Erholung 34 • 15537 Grünheide (Mark) Telefon: 033434 422-30 • Fax: 033434 422-33 E-Mail: bz.kagel@igbce.de • www.kagel-moellenhorst.igbce.de
Die Bildungszentren der IG BCE Bildung von ihrer lebendigsten Seite â&#x20AC;Ś
Thema BWS Bildungsoffensive Süd Grundlagen Jetzt auch Seminare in München
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BWS Bildungsoffensive Süd Hotel Excelsior München
Hotel Excelsior München Das Excelsior ist das traditionellste Haus der Geisel Privathotels. Es liegt im Zentrum Münchens – in der Nähe des Hauptbahnhofs, der berühmten Theresienwiese und der attraktiven Einkaufsstraßen der Stadt. Als 4-Sterne-Hotel präsentiert sich das Hotel mit einem besonderen Charme und mit zahlreichen Stilanleihen von altbayerischen Herrschaftssitzen. Die 118 geschmackvoll eingerichteten Zimmer bieten allen Komfort, den es bei einem angenehmen Stadtaufenthalt braucht. Wer Bewegung oder Entspannung sucht, kann als Hotelgast den Wellnessbereich des nahe gelegenen Hotels Königshof mit Sauna, Dampfbad, Whirlpool und Fitnessraum kostenlos nutzen. Am Abend lädt Geisel’s Vinothek im Excelsior zum gemütlichen Verweilen und zum Austausch mit Gleichgesinnten ein – im Sommer sogar mit Terrasse.
Ausstattung q 109 Einzel- und Doppelzimmer, 9 Suiten q 5 Veranstaltungsräume mit hochwertiger Technik q Kostenfreie Nutzung des Wellnessbereichs im Hotel Königshof (350 m entfernt) mit Sauna, Dampfbad, Whirlpool und Fitnessraum q Kostenloses Wireless LAN mit High Speed Access q 180 Tiefgaragenstellplätze
Lage des Hotels Das Excelsior liegt im Zentrum Münchens, nahe dem Karlsplatz/Stachus und es sind nur 15 Minuten zum Marienplatz und zu zahlreichen attraktiven Sehenswürdigkeiten der Stadt. Nur 150 Meter vom Hauptbahnhof und mit U-, S- und Straßenbahn direkt vor dem Hotel bietet das Excelsior eine hervorragende Anbindung.
Kontakt q Hotel Excelsior München Schützenstraße 11 80335 München Telefon: 089 55 137-0 Fax: 089 55 137-7121 E-Mail: excelsior@geisel-privathotels.de q www.excelsior-hotel.de
Di Neujahr
Mi Tag der Arbeit
So Heilige Drei Könige
Fr Int. Frauentag
So Pfingstsonntag
Fr Allerheiligen
Do Tag der Dt. Einheit
So kongress der IG BCE
Do Mariä Himmelfahrt
Mi Buß- und Bettag
Di Heiligabend
Mi 1. Weihnachtstag
Do 2. Weihnachtstag
Do Reformationstag
Di Silvester
5. Gewerkschafts-
Günter Dainat
q ist freiberuflicher Dozent und Referent für Themen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes. Der studierte Maschinenbauingenieur und ausgebildete Sicherheitsfachmann war zuvor Vorsitzender der Berufsgruppe AT-Angestellte in den Bezirken Alsdorf und Nordrhein.
q ist im Beirat der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und Chemische Industrie (BG RCI). Der Diplom-Ingenieur im Bereich Maschinenbau und Sicherheit arbeitet zudem ehrenamtlich als Sozialrichter sowie als IHK-Prüfer.
Ole Dittmar
q ist selbstständiger Berater und Trainer. Seine fachlichen Schwerpunkte sind u. a. Arbeits- und Organisationspsychologie, Organisation und Didaktik der Weiterbildung. Der Diplom-Psychologe ist zertifizierter Verhaltens- und Kommunikationstrainer mit Fokus auf Betrieb und Weiterbildung (ABF e. V.).
q ist Experte für Arbeitszeitgestaltung. Der Diplom-Psychologe und Inhaber der Online-Arbeitszeitberatung.de analysiert Arbeitsbelastungen und konzipiert arbeitswissenschaftliche Software.
q ist selbstständiger Dozent. Seine Schwerpunktthemen sind Arbeits- und Betriebsverfassungsrecht sowie Kommunikation. Er ist ein erfahrener Trainer für die BR-Grundlagenseminare und unterrichtet zudem Arbeitsrecht sowie Arbeits- und Gesundheitsschutz.
q ist Pädagogin mit den Schwerpunkten Arbeits- und Organisationspsychologie sowie Wirtschaftspädagogik. Die Referentin ist selbstständig tätig.
q ist Diplom-Psychologe und Referent in der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit. Seit vielen Jahren berät, coacht und schult er Betriebs- und Personalräte.
q ist Fachreferentin für Arbeitsrecht und Arbeitspsychologie. Nach ihrem Studium der Anthropologie, Psychologie und Ethnologie absolvierte sie eine Ausbildung zum Personal Coach. Zu ihren Schwerpunkten gehören Arbeitsschutz und Kommunikation.
q Dozent, IG BCE-Bildungszentrum, Haltern am See
q ist Fachanwältin für Arbeitsrecht und Fachanwältin für Sozialrecht sowie Partnerin der Kanzlei Hamburger Anwaltskontor. Seit vielen Jahren ist sie als Referentin für arbeitsund sozialrechtlichen Themen der betrieblichen Interessenvertretungen tätig und arbeitet ehrenamtlich für die Öffentliche Rechtsauskunft in Hamburg.
Cäcilia Lenz-Müller
q ist Ausbildungsreferent der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und Chemische Industrie. Der studierte Diplom-Maschinenbauer und Soziologe ist spezialisiert auf die Themen Arbeits- und Gesundheitsschutz.
q ist Diplom-Psychologin mit dem Schwerpunkt Arbeitspsychologie, Trainerin und Beraterin. Ihre fachlichen Schwerpunkte sind u. a. Projektmanagement, Befragungsmethoden sowie arbeitsbedingte psychische Belastungen. Sie arbeitet für den gemeinnützigen Verein „Arbeit, Bildung und Forschung“ (ABF).
Norbert Oschmann
q arbeitet für Lanxess Deutschland GmbH in Leverkusen. Seit vielen Jahren ist er in der Bildungsarbeit als Spezialist u. a. für die Themen Arbeitszeitsysteme und Entgelte, Betriebsverfassungsrecht, BR 1–5, Demografie, Mitbestimmung und Tarife tätig.
q ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt Umsetzung von Demografie-Tarifverträgen (DemTV). Hier ist er für die Konzeption und Durchführung der Workshops und Seminare zuständig.
q ist seit vielen Jahren als Bildungscoach mit den Schwerpunkten Gesundheitsmanagement und Stress aktiv. Der ausgebildete Arbeitswissenschaftler und Coach hat seine praktischen Erfahrungen als Betriebsrat und Personalentwickler gesammelt.
q ist Diplom-Sozialpädagogin und betriebliche Sozialberaterin (bbs), Dozentin und Ausbilderin. Ihre Arbeitsfelder sind u. a. die betriebliche Gesundheitsförderung und Stressbewältigung.
Die Anmeldung erfolgt telefonisch, schriftlich per E-Mail, Post, Fax oder direkt auf unserer Internetseite. Ein Formular befindet sich am Ende dieses Programmheftes.
Auf Wunsch bieten wir gerne auch maßgeschneiderte Seminare an. Dies beinhaltet Seminare für Einzelpersonen oder für ein gesamtes Gremium. Wir freuen uns über Anfragen und helfen gerne weiter. (Siehe auch nächste Doppelseite!)
Für Rückfragen stehen wir zur Verfügung: Zusätzliche Seminare Montag bis Donnerstag: 08:00 – 17:00 Uhr Freitag: 08:00 – 15:00 Uhr
Neben unserem Jahresplan bieten wir stets auch eine Reihe weiterer Seminare an. Diese sind auf unserer Internetseite www.igbce-bws.de zu sehen.
An- und Abfahrt Auf Wunsch unterstützt euch die BWS bei der Buchung von Bahnfahrten sowie Flügen zu den Seminarorten. Gerne organisieren wir auch die Abholung vom Flughafen.
Angela Beyer Telefon: 0511 7631-391 E-Mail: angela.beyer@igbce.de
Beratung Gerne beraten wir euch bei eurer Fortbildung und stellen euch bei Bedarf einen individuellen Weiterbildungsplan für 2013 zusammen. Auch die Bezirke der IG BCE helfen euch gerne weiter.
Kinderbertreuung In unseren drei Bildungszentren besteht die Möglichkeit einer Kinderbetreuung. Hierfür bitte rechtzeitig mit dem Bildungszentrum in Verbindung setzen.
Inhouse-Seminare Maßgeschneiderte Seminare für individuelle Lösungen
Seminare, zugeschnitten auf betriebliche Bedürfnisse
Seminar gewünscht?
Alle Themen und Seminare aus unseren Bildungsprogrammen können auch spezifisch auf eure betrieblichen Bedürfnisse zugeschnitten werden. Diese maßgeschneiderte Fortbildung bietet viele Vorteile:
Die Planung der individuellen Seminare erfolgt von erfahrenen Fachkräften. Eine kurze Anfrage an die BWS genügt. Hierzu kann das Formular rechts genutzt werden. per Fax: im Intern et:
q Die Themen der eigenen Betriebsratspraxis bestimmen das Seminar
0511 763 1-775 www.i . gbce-b ws.de
Wisse In Inddiv iviidduueell llee Bildduun n jetzt! nggssan anfra fraggee
Wir entwickeln gerne unverbindlich ein maßgeschneidertes Angebot für euren Betrieb, das individuelle Wünsche der Teilnehmerinnen und Teilnehmer berücksichtigt. Zudem suchen wir gezielt kompetente Fachreferenten zu den einzelnen Themen aus und stellen auch Seminarunterlagen oder Fachliteratur zusammen. Erst mit der Annahme des Angebots der BWS kommt ein Vertrag zur Durchführung des Seminars zustande. Die BWS stellt dann einen reibungslosen Ablauf rund um das Seminar sicher.
Liebes BWS bitte unte -Team, rbreitet uns ein Angebot für eine Schulung zum The  BR ma: Grundlag en Arbeitsr echt Rechtsth  Teeil emen 1 – Grun  Aktu dlagen  Teeil elle Rech 2 – Kün tssprech digung  Teeil Themen  Verha ung 3 – Betr schwerpu ndlungsfü iebli  Leih nkt:  Teeil  Konﬂ hrung arbeit 4 – Flexibil che Veränderun iktbewä gsprozes  Inter isierung  Teeil ltigung se essenausg 5 – Perso und Mobili (z.B. Mobb  Organi leich un  Betr nalentwi tät ing) sation d d Sozialpla iebsüber cklung Kernkomp es  Öffe gänge n  Kün etenz-Se ntlichkeits BR-Büros digung minare  Betr arbeit  Betr  Ausle iebsversa iebswirtsc gun g mmlung von Taarifv haftlich  Perso es Hand  Arbe erträgen nalplan Wirtscha eln its- und ft im Untern ung und -entwi Gesu ndheits Schwerpu cklung ehmen  BWL schutz  Komm nkt: -Einführ unikation un g   Gute Schwerpu Datensch Arbeit d nkt: utz im  Grun urch Arbe Unternehm Schwerpu Gesundh dlagen für its- und en nkt: eitsschutz den Wirt  Teeil 1 – Basi schaftsau  EDV JAV swissen -Organi sschuss  Teil e 2–A sation (Ex uswertun cel, Wor  Teeil  web g un wirtschaf 1 – Grun d etc.) 2.0 tlicher Date d Nutzung dlagen  Teeil  Teil e 3–K n 2 – Beru  Leis onzernabsc fsbildun tungsbe  Teil e 3 – Arbe g Rechnun hluss un wert un gslegun g und En d itstech  Schi chniken g tgeltﬁn chtplan  Rhetor dung ik  Alte  Selb rsvorsor stmanag ge und Wunsch ement  schtth Sozi M hem od ema ales  Fam eration ilie und  Beruf  Migr ation/I ntegrati on  Dem ograﬁe Ort:  Schw erbehin  Wilhelmdertenver Gefe tretung  BR  Bildungsze ller-BildungsKlausur und Tagun n  a Bildungsze trum Haltern gszentrum am See ntrum K Bad Mün agel-Mölle der Wunsch Term e in: scho ort nhorst rt   Bitte schl agt uns einen T Wunsch ermin vor schtterm ermin r.  von Absend bis er: Vorauss ichtlich e Anzahl der Teiln Firma e ehm er/-inn en:
q Große Identifikation mit den Inhalten und hoher Praxisbezug q Es werden individuelle betriebliche Fragestellungen bearbeitet q Es werden konkrete Lösungen erarbeitet q Es wird schnell ein gemeinsamer, aktueller Wissensstand erreicht q Bereits vorhandene Kenntnisse werden firmenintern vertieft
Ansprechpa rtner/-in
q Es ist möglich, den gesamten Betriebsrat zu schulen
Telefon-, Faxnumm er
E-Mail-A dresse
Untersch rift
Firmenstemp el
q Die Handlungskompetenz von Betriebsräten im Betrieb wird gesteigert q Das Betriebsratsteam wird gestärkt q Die Seminarinhalte werden in enger Zusammenarbeit mit der IG BCE behandelt q Professionelle Qualifizierung, hohe Qualität und faire Preise
(mit An schrift)
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten eine Teilnahmebescheinigung und die Rechnung geht an den Arbeitgeber. Zudem wird § 37 Abs. 6 BetrVG Fähigkeit sichergestellt.
q Seminarzeiten und -dauer können flexibel gestaltet werden q Betriebsvereinbarungen können konkret vorbereitet werden q Kurze An- und Abreisezeiten q Familiären Verpflichtungen (z. B. pflegebedürftige Angehörige, Kinderbetreuung, Haustiere) kann nachgegangen werden
Werner Wenz Telefon: 0511 7631-205 E-Mail: werner.wenz@igbce.de
Viola Lorenz Telefon: 0511 7631-275 E-Mail: viola.lorenz@igbce.de
Meike Kiegeland Telefon: 0511 7631-515 E-Mail: meike.kiegeland@igbce.de
per Fax: im Internet:
Liebes BWS-Team, bitte unterbreitet uns ein Angebot f端r eine Schulung zum
0511 7631-775 www w..igbce-bws.de
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Der Schulungsanspruch für Betriebsratsmitglieder ist Thema vieler Auseinandersetzungen. Im Folgenden wollen wir euch Antworten auf die meistgestellten Fragen geben. Bei allen Rechtsfragen zum Thema Seminarbesuch ist der für euch zuständige IG BCE-Bezirk der richtige Ansprechpartner!
Woraus fußt der Schulungsanspruch für Betriebsräte? Aufgrund der verschiedenen Aufgaben des Betriebsrats regelt das BetrVG die Teilnahme sowie die Kostenübernahme erforderlicher Schulungs- und Bildungsveranstaltungen (§ 37 Abs. 6 in Verbindung mit § 37 Abs. 2 und § 40 Abs. 1). Demnach ist der Arbeitgeber verpflichtet, Betriebsrätinnen und Betriebsräten für die Teilnahme an erforderlichen Schulungen unter Fortzahlung des Arbeitsentgelts von ihrer Arbeitspflicht freizustellen sowie sämtliche anfallenden Kosten (Seminargebühren, Unterkunft und Verpflegung sowie Reisekosten) zu übernehmen. Die Seminarzeit muss als Arbeitszeit gewertet werden. Bei Betriebsratsmitgliedern, die Teilzeit arbeiten, ist eine Arbeitsbefreiung oder eine Mehrarbeitsvergütung als Ausgleich für die während des Seminars anfallenden Mehrarbeitsstunden zu gewähren. Den Schulungsanspruch hat zunächst nicht das einzelne Betriebsratsmitglied, sondern der Betriebsrat als kollektives Organ. Der Anspruch der Teilnahme an einer Schulung für das einzelne Betriebsratsmitglied entsteht erst, wenn der Betriebsrat den Beschluss zur Entsendung des Betriebsratsmitglieds zur Schulung gemäß § 37 Abs. 6 BetrVG gefasst hat.
Was sind für die Betriebsratsarbeit erforderliche Kenntnisse? Dreh- und Angelpunkt bei der Wahl des Seminars ist die Frage der Erforderlichkeit des Seminarthemas. Erforderlich sind dabei Kenntnisse, die notwendig sind, um als Betriebsratsmitglied die anstehenden Aufgaben sach- und fachgerecht erfüllen zu können.
In diesem Sinne sind immer erforderlich: q Grundkenntnisse des Betriebsverfassungsrechts Es ist davon auszugehen, dass jedes Betriebsratsmitglied grundlegende Kenntnisse zur sachgerechten Wahrnehmung seiner Aufgaben benötigt (BAG-Urteil vom 19.07.1995, 7 ABR 49/94). q Diese Grundkenntnisse vermitteln unsere Seminare BR 1 bis BR 5, die ihr in den Seminarprogrammen der Landesbezirke findet. q Grundkenntnisse des allgemeinen Arbeitsrecht Das Arbeitsrecht ist vom Betriebsverfassungsgesetz nicht einfach zu trennen, daher ist eine ordnungsgemäße Ausübung der Beteiligungsrechte ohne diese Kenntnisse nicht vorstellbar (BAG-Urteil vom 16.10.1986 – 6 ABR 14/84). q Diese Grundkenntnisse vermitteln unsere Seminare Arbeitsrecht 1 bis Arbeitsrecht 5, die sich im Bundesprogramm und in den Bildungsprogrammen der Landesbezirke finden. q Grundkenntnisse über die im Betrieb geltenden Tarifverträge q Grundkenntnisse im Arbeitsschutz und in der Unfallverhütung (Arbeitssicherheit) Unabhängig von der Unfallhäufigkeit im Betrieb muss jedes Betriebsratsmitglied wegen der großen Bedeutung von Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit mindestens über Grundwissen zu diesem Thema verfügen (BAG-Urteil vom 15.05.1986 – 6 ABR 74/83). q Ein gewisser Standard an allgemeinen wirtschaftlichen Kenntnissen Für alle Mitglieder des BR ist die Teilnahme an Schulungen zu wirtschaftlichen Grundlagen notwendig. Denn der BR muss über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Unternehmens informiert sein (LAG Baden-Württemberg vom 08.11.1996 – 5 TaBV 2/96). Mitglieder eines Wirtschaftsausschusses haben ebenso Anspruch auf Teilnahme an einem Grundseminar für Wirtschaftsausschüsse, wie in unserer Seminarreihe „Basiswissen für Mitglieder im Wirtschaftsausschuss 1–3“. Maßstab für die Erforderlichkeit sind die konkreten gegenwärtigen und zukünftigen Aufgabenstellungen des Betriebsrats. Ferner muss ein konkreter betrieblicher Bezug oder Anlass vorhanden sein. Dieser Grundsatz gilt auch, wenn sich einzelne Mitglieder im Rahmen ihrer Betriebsratstätigkeit mit speziellen
Themen beschäftigen, weil sie bspw. Mitglied eines Ausschusses sind. Auch gilt die Erforderlichkeit bei Themen, wenn jemand bei der Seminarplanung selbst initiativ werden will.
Haben auch Ersatzmitglieder einen Schulungsanspruch? Obwohl die Schulungsmöglichkeiten nach § 37 Abs. 6 BetrVG grundsätzlich auf ordentliche Betriebsratsmitglieder beschränkt ist, haben auch Ersatzmitglieder einen Schulungsanspruch, wenn sie häufig verhinderte Mitglieder des Betriebsrats vertreten. Dann ist die Vermittlung von Grundkenntnissen im Sinne des § 37 Abs. 6 BetrVG im Betriebsverfassungsrecht und im Arbeitsrecht ebenfalls erforderlich (BAG-Urteil vom 19.09.2001 – 7 ABR 32/00 sowie BAG-Urteil vom 14.12.1994 – 7 ABR 31/94). Rückt ein Ersatzmitglied endgültig in den Betriebsrat nach, hat es den Status eines ordentlichen Mitglieds (siehe oben).
um den ordnungsgemäßen Betriebsablauf zu organisieren, hat der BR ihm die geplanten Seminarbesuche rechtzeitig (die laufende Rechtsprechung definiert rechtzeitig mit 2–3 Wochen vor Seminarbeginn) mitzuteilen. Hält der Arbeitgeber der Schulungsteilnahme betriebliche Notwendigkeiten entgegen, so ist er verpflichtet, seine Bedenken in angemessener Zeit (höchstens einen Monat nach Unterrichtung durch den Betriebsrat) zu äußern (ArbG Dortmund vom 07.09.2001 – 2 BVGa 16/01). Im Zweifel kann der Arbeitgeber die Einigungsstelle anrufen, die entscheidet, ob die betrieblichen Notwendigkeiten berücksichtigt worden sind (§ 37 Abs. 6 Satz 4 und 5 BetrVG). Bis zur Entscheidung der Einigungsstelle ist nach herrschender Meinung die Teilnahme zurückzustellen. Wenn sich das Verfahren verzögert, kann der Betriebsrat beim Arbeitsgericht im Wege eines Antrags auf Erlass einer einstweiligen Verfügung die Teilnahme an der in Aussicht genommenen Schulung durchsetzen (vgl Schoof, Betriebsratspraxis von A–Z, 9. Aufl., S. 1359).
Wie teuer darf ein Seminar sein? Hat der Betriebsrat einen Beurteilungsspielraum? Bei der Prüfung, ob die Teilnahme an einer Schulung erforderlich ist, steht dem BR ein eigener Beurteilungsspielraum zu, der sich sowohl auf den Seminarinhalt als auch auf die Dauer der Schulung und die Anzahl der zu entsendenden Mitglieder bezieht. Es genügt, wenn vom Standpunkt eines vernünftigen Dritten aus gesehen die Schulung zum Zeitpunkt der Beschlussfassung im BR für erforderlich angesehen werden durfte.
Der Betriebsrat hat neben der Prüfung, ob ein Seminar an sich erforderlich ist, darüber hinaus stets die daraus resultierende wirtschaftliche Belastung im Blick zu halten. Der BR muss also darauf achten, dass dem Arbeitgeber keine unnötigen Kosten entstehen, woraus sich aber keine vom Arbeitgeber festgesetzte Obergrenze ableiten lässt. Im BetrVG ist die Kostentragungspflicht des Arbeitgebers in § 40 Abs. 1 als zwingendes Recht festgeschrieben.
Muss der Betriebsrat auf „betriebliche Notwendigkeiten“ Rücksicht nehmen?
Darf der Betriebsrat den Seminaranbieter frei wählen?
Der Betriebsrat ist gehalten, bei der Festlegung der zeitlichen Lage eines Schulungsbesuchs bei nicht freigestellten Mitgliedern Rücksicht auf betriebliche Notwendigkeiten zu nehmen. Dringende betriebliche Notwendigkeiten sprechen beispielsweise gegen den Seminarbesuch eines Betriebsratsmitglieds, wenn hierdurch der reibungslose Betriebsablauf für den Seminarzeitraum nicht gewährleistet ist, weil die Vertretung nicht sichergestellt oder eine Saisonspitze zu erwarten ist. Damit der Arbeitgeber die notwendigen Vorkehrungen treffen kann,
Der BR ist bei der Auswahl des Seminaranbieters frei. Er ist nicht verpflichtet, den günstigsten Anbieter zu wählen. (BAGUrteil vom 15.05.1986 – 6 ABR 74/83 sowie BAG-Urteil vom 28.06.1995 – 7 ABR 55/94). Allerdings müssen sich die Kosten im Rahmen der Verhältnismäßigkeit bewegen. Ein Zwang durch den Arbeitgeber, das kostengünstigste Seminar zu besuchen, besteht nicht (LAG Köln vom 11.04.2002 – 10 TaBV 50/51). Ebenso ist der Betriebsrat bei der Wahl des Seminarorts frei. Der Arbeitgeber kann nicht verlangen, dass der Seminarort in der Nähe ist oder dass das Seminar im Hause stattfinden soll.
Dürfen Seminare erneut besucht werden?
Wer hilft bei Streitigkeiten mit dem Arbeitgeber?
Wenn seit der Teilnahme der letzten Qualifizierung ein längerer Zeitraum verstrichen ist und neues Wissen auf dem Themengebiet zu erwarten ist, steht unserer Auffassung nach dem Qualifizierungsanspruch nichts entgegen. Nach gängiger Rechtsprechung ist die Erforderlichkeit einer Schulungsmaßnahme auch dann gegeben, wenn ca. die Hälfte des zu bearbeitenden Themas erforderlich ist und eine zeitweise Teilnahme an der Veranstaltung nicht möglich oder sinnvoll ist.
Bei Streitigkeiten mit dem Arbeitgeber über die Seminarteilnahme – egal, ob es um betriebliche Notwendigkeiten oder um die Erforderlichkeit geht – raten wir den betroffenen Betriebsrätinnen und Betriebsräten dringend dazu, sich mit dem zuständigen Bezirk der IG BCE in Verbindung zu setzen und sich dort fachlichen Rat einzuholen, bevor juristische Schritte eingeleitet werden.
Wie viele Seminare dürfen besucht werden? Wie oft ein BR Anspruch auf Seminarbesuche hat, richtet sich allein nach der jeweiligen Erforderlichkeit. Dass jedem Betriebsratsmitglied pro Amtsperiode nur drei oder vier Seminarwochen zur Verfügung stehen, gilt nur für den zusätzlichen Bildungsurlaub der Betriebsrätinnen und Betriebsräte gemäß § 37 Abs. 7 BetrVG.
Was muss bei Inhouse-Schulungen beachtet werden? Bei der Begründung und Beantragung der Inhouse-Schulungen muss berücksichtigt werden, dass sich im Themenplan die konkrete Situation des jeweiligen Betriebes bzw. Unternehmens oder Konzerns wiederfindet und die Aktualität und Erforderlichkeit der Themen für die BR-Tätigkeit eine Rolle spielen müssen.
Muster einer Mitteilung an den Arbeitgeber über die Entsendung einer Vertrauensperson der Schwerbehindertenvertretung
Mitteilung über die Entsendung einer Vertrauensperson der Schwerbehindertenvertretung zu einem Seminar nach § 96 Abs. 4 und 8 SGB IX
Schwerbehindertenvertretung Anschrift An die Geschäftsleitung im Hause
Mitteilung über Seminarteilnahme nach § 96 Abs. 4 und 8 SGB IX
für die Arbeit der Schwerbehindertenvertretung ist es erforderlich, dass Frau/Herr mit dem Thema:
Name an dem Seminar Titel des Seminars teilnimmt.
Die in dem oben genannten Seminar vermittelten Kenntnisse sind für die sach- und fachgerechte Arbeit der Schwerbehindertenvertretung gemäß nach § 96 Abs. 4 und 8 SGB IX erforderlich. Bei der Festlegung der zeitlichen Lage der Teilnahme an dem Seminar wurden die betrieblichen Notwendigkeiten berücksichtigt.
Stempel/Unterschrift der Vertrauensperson der schwerbehinderten Menschen
Unsere Seminare sind speziell auf die Bedürfnisse von Betriebs-/Personalräten, Jugend- und Auszubildendenund Schwerbehindertenvertretungen zugeschnitten. Wenn der Betriebsrat einen Entsendebeschluss gefasst hat, trägt der Arbeitgeber die Kursgebühr sowie die Kosten für Unterkunft und Verpflegung. Reisekosten werden direkt beim Arbeitgeber geltend gemacht. Die jeweilige Höhe der Gebühren ist den einzelnen Seminarbeschreibungen zu entnehmen. Ein Formblatt zur Kostenübernahme durch den Arbeitgeber wird mit der Einladung zugestellt.
Ein Rücktritt von einer Veranstaltung ist mittels einer Erklärung möglich. Ein Rücktritt bis 28 Tage vor Seminarbeginn ist kostenlos. Vom 28. bis zum 7. Tag vor Seminarbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 135 € erhoben. Bei Absage innerhalb von 6 Tagen vor Seminarbeginn oder bei Nichtanreise wird der Gesamtbetrag fällig. Bei verbindlicher Benennung eines Ersatzteilnehmers entfallen diese Stornogebühren. Bei Absage durch die IG BCE BWS werden bereits entrichtete Gebühren erstattet.
Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der IG BCE BWS GmbH für die Buchung von Seminaren, Tagungen und Konferenzen sind jederzeit auf unserer Internetseite www.igbce-bws.de einsehbar.
Zusätzlich zu den Teilnahmegebühren für die Seminare (steuerfrei gemäß § 4 Nr. 22 a USTG) berechnen wir Kosten für Unterkunft und Verpflegung (zzgl. gesetzlicher MwSt.). Es wird der jeweilige Kostensatz des veranstaltenden Hauses zugrunde gelegt. Hierin ist die Übernachtung im Einzelzimmer plus Vollverpflegung enthalten. Fahrtkosten und Spesen
Referentinnen und Referenten Sollte es zu einem Ausfall einer Referentin oder eines Referenten kommen, sorgen wir für einen gleichwertigen Ersatz.
Betriebs-/Personalräte, Schwerbehinderten-, Jugend- und Auszubildendenvertretungen und andere Teilnehmer(innen), die Anspruch auf Kostenübernahme durch den Arbeitgeber haben, rechnen ihre Fahrtkosten und Spesen direkt mit diesem ab. Die IG BCE BWS GmbH tritt nicht in Vorlage.
IG BCE BWS GmbH Königsworther Platz 6 30167 Hannover
per Fax::
Bitte schicken Sie die Einladungsunterlagen an die: 
Hiermit melde ich mich zu folgendem Seminar/folgenden Seminaren an:
Meine private Anschrift (falls kein IG BCE-Mitglied):
Straße, Hausnummer/Postfach
IG BCE-Mitglied? – Die 10 wichtigsten Vorteile e Soziale Zukunft gestalten Unsere Mitglieder haben eine starke, demokratisch organisierte und unabhängige Gewerkschaft im Rücken. Die IG BCE steht für eine soziale Marktwirtschaft und dafür, dass die Lasten des Sozialstaats gerecht verteilt werden. Sie setzt auf solidarisches Handeln und unterstützt ihre Mitglieder im Kampf für eine lebenswerte Zukunft. r Gut organisierte Unterstützung Die Mitglieder in den Ortsgruppen, die gewählten Vertrauensleute und die Betriebsrätinnen und Betriebsräte in den Betrieben stehen jederzeit als Ansprechpersonen zur Verfügung. Sie sind präsent – nicht erst, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist. Mit ihrer Kompetenz beraten und unterstützen sie unsere Mitglieder vor Ort. Darüber hinaus stehen hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der IG BCE in den Bezirken und Landesbezirken zur Verfügung. t Zahlreiche Mitgliedervorteile Mitgliedern der IG BCE werden exklusiv Produkte und Leistungen mit echtem Vorteilscharakter über unsere neu gegründete IG BCE-Bonusagentur angeboten. Hierzu gehören Produkte und Leistungen zum Thema Beratung & Job, Gesundheit, Freizeit, Reisen und Vorsorge. Reinschauen lohnt sich unter www.igbce-bonusagentur.de. u Rechtsberatung und Rechtsschutz Wir erteilen Rechtsauskünfte und gewähren unseren Mitgliedern gewerkschaftlichen Rechtsschutz. Im Konfliktfall vertreten wir deine Interessen in allen Fragen des Arbeits-, Sozialversicherungs-, Beamten- und Personalrechts. Sowohl außergerichtlich als auch vor Gericht. Und wenn es sein muss, auch über mehrere Instanzen.
i Selbstverwaltung – wir nehmen eure Rechte wahr Mitglieder der IG BCE, die im Rahmen der Sozialwahlen gewählt wurden, vertreten in der Selbstverwaltung der Krankenkassen, Rentenversicherungsträger und Berufsgenossenschaften die Interessen der Versicherten. Sie arbeiten in Widerspruchsausschüssen mit und achten darauf, dass die Versicherten ihre Rechte wahrnehmen können. Die IG BCE berät und unterstützt ihre Selbstverwalter durch Qualifizierungsmaßnahmen und gezielten Erfahrungsaustausch. o Freizeit- und Unfallversicherung inklusive Mitglieder der IG BCE sind auch in ihrer Freizeit unfallversichert – weltweit. Voraussetzung: Ein Jahr Mitgliedschaft und die Entrichtung satzungsgemäßer Beiträge. p Streikunterstützung Kommt es im Unternehmen zum Streik oder zu einer Aussperrung, dann sind die Mitglieder der IG BCE finanziell abgesichert. a Tariflich im Vorteil Die tariflichen Vereinbarungen liegen für die Mitglieder der IG BCE deutlich über den gesetzlichen Minimal-Regelungen. Wir schließen Jahr für Jahr mit den Arbeitgebern unserer Branchen über 2.000 Tarifverträge ab und tragen damit entscheidend zur Existenzsicherung unserer Mitglieder und deren Familien bei. s Qualifizierung Die IG BCE bietet umfangreiche Qualifizierungsangebote, die direkt auf die Bedürfnisse ihrer Mitglieder zugeschnitten sind. d Vorsprung durch exklusive Information Wer Dinge bewegen will, sichert sich bei uns einen echten Informationsvorsprung. Aktuelle, nicht alltägliche – aus dem Alltagsleben gründlich recherchierte – Informationen, Reportagen und Berichte liefert dir unsere Redaktion frei Haus mit der monatlich erscheinenden Mitgliederzeitschrift „kompakt“. Die Abonnentengebühren sind im Mitgliedsbeitrag enthalten.
0511 7631-708 Beschäftigt bei
oder das vollständig ausgefüllte Formular bitte bei deinem Betriebsrat abgeben.
PLZ/Ort Tätigkeit
Ausbildungsende (Monat/Jahr)
Beschäftigt als (Zutreffendes bitte ankreuzen) Werber(in) Eintritt Übertritt/Vorgew.
Un-/Angelernte(r)
Akademiker(in)
Handwerker(in) Facharbeiter(in)
AT-Angestellte(r)
Angestellte(r) im Außendienst
Leitende(r) Angestellte(r)
Sonstige(r) Angestelle(r)
Technische(r) Angestellte(r) Ingenieur(in)
Monatl. Bruttoeinkommen/Eingruppierung Personalnummer
Chemotechniker(in) Laborant(in)
BLZ/Kontonr. Bankinstitut
Ich ermächtige die IG BCE, meinen satzungsgemäßen Beitrag bei Fälligkeit 
Ich bin damit einverstanden, dass meine allgemeinen personenbezogenen Daten einschließlich evtl. Änderungen und Ergänzungen zur Erledigung aller im Zusammenhang mit der Mitgliedschaft stehenden Aufgaben zur Mitgliederverwaltung, Mitgliederbetreuung, der Mitgliederinformation sowie des Beitragseinzugs im erforderlichen Umfang erhoben, verarbeitet und genutzt werden. Die Datenverarbeitung und Nutzung betrifft die zweckentsprechende Datenspeicherung, -nutzung und Datenauswertung durch die IG BCE sowie die Datenweitergabe an Dritte, sofern und soweit diese mit der Mitgliederbetreuung und/oder Mitgliederwerbung von der IG BCE ermächtigt oder beauftragt worden sind und auf das Bundesdatenschutzgesetz verpflichtet werden. Diese Einwilligungserklärung kann jederzeit ganz oder teilweise widerrufen werden.
Umsetzung von Demografie-Tarifverträgen
DemTV 62
Projektinfo (DemTV) DemTV ist ein Projekt im Rahmen des Programms „Zukunft der Arbeit“, basierend auf der Bekanntmachung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales: „Demografischer Wandel als betriebliche Herausforderung – Veränderungen frühzeitig erkennen und erfolgreich gestalten.“ (23.04.2010)
Darüber hinaus werden die verfügbaren Instrumente bei Demografieseminaren und Workshops zu Themen wie alternsgerechte Arbeit, Gesundheitsförderung, Arbeitszeitgestaltung etc. zur Verfügung gestellt. Aktuellen Informationen zu den Aktivitäten (Netzwerktreffen, Seminare, Workshops usw.) des Projekts findet ihr auf unserer Homepage unter: www.demtv.info
Ziele des Projektes: Im Rahmen des Projekts soll das Thema demografischer Wandel und seine Bedeutung für Unternehmen (besonders für kleine und mittelständische) und deren Zukunftsfähigkeit aufgezeigt werden. Dazu werden die bestehenden Ansätze eines branchenübergreifenden Netzwerks gestärkt, Adressaten aus weiteren Branchen angesprochen und sensibilisiert. Der Austausch zwischen betrieblichen Sozialpartner(inne)n wird gefördert und Ergebnisse und Erfahrungen mit dem Tarifvertrag „Lebensarbeitszeit und Demografie“ der chemischen Industrie werden diskutiert. Im Verlauf des Projekts wird die Integration von weiteren Betrieben, insbesondere aus den Branchen Chemie, Kautschuk, Papier und Kunststoff, in das Netzwerk angestrebt.
Projektlaufzeit q 31.05.2013
Kontakt Projektteam IG BCE BWS GmbH Daniele Frijia Königworther Platz 6 30167 Hannover Telefon: 0511 7631-373 daniele.frijia@igbce.de
Über Weiterbildung und Qualifizierung für betriebliche Sozialpartner(innen) wird das Thema demografischer Wandel in die Unternehmen getragen und werden Handlungsansätze aufgezeigt. Im Rahmen von Multiplikator(inn)en-Workshops wird über die Anwendung von Demografie-Instrumenten diskutiert und die Instrumente werden ggf. weiterentwickelt. Die Ergebnisse stehen dem Netzwerk und allen Interessierten zur Verfügung. Dazu wird eine interaktive Internetplattform aufgebaut, die über Handlungsempfehlungen, Beispiele guter Praxis, Analyseinstrumente, Bildungskonzeptionen etc. berichtet und einen Austausch mit der Praxis für die Praxis initiiert.
Dr. Ute Schlegel QFC – Qualifizierungsförderwerk Chemie Tel. 0511 7631-252 Fax 0511 7631-734 ute.schlegel@qfc.de
Ansprechpartner Martin Weiss IG BCE, Abt. Tarifrecht/-gestaltung Tel. 0511 7631-406 Fax 0511 7631-745 martin.weiss@igbce.de
Fachlich geleitet durch
Eike Metzmann
zur mobilen Webseite: q http://m.igbce-bws.de
Demografie 2013
Unsere zentralen Seminare mit dem Schwerpunkt Demografie.

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