Source: https://www.ibr-online.de/Suche/index.php?S_Volltext=VIII%20ZR%2078%2F05&Treffermarkierung=Aus
Timestamp: 2019-10-17 11:51:02+00:00

Document:
Ihr(e) Suchbegriff(e): Volltext: VIII ZR 78/05
IBRRS 2006, 0839; IMRRS 2006, 0514
76 Treffer in folgenden Dokumenten:
Volltexturteile: 50
Deppen / Heilmann, Prozesse in Mietsachen: 5
Ihre Suche nach Volltext: VIII ZR 78/05 ergab 76 Treffer in 9 Bereichen.
IMR 2017, 399 AG Zossen - Winterdienstkosten können auf Mieter umgelegt werden
IMR 2014, 196 LG Berlin - Betriebskosten: Mieter darf Einzelverbrauchsdaten einsehen!
IMR 2012, 1068 AG Dortmund - Betriebskostenabrechnung: Anspruch auf Übersendung von Belegkopien?
IMR 2012, 373 KG - Einsicht in Abrechnungsunterlagen: Anspruch auf Kopien?
IMR 2010, 1109 LG Hannover - Zurückbehaltungsrecht gegenüber Nachforderungen trotz Ablaufs der Einwendungsfrist!
IMR 2007, 1076 LG Berlin - Keine Erklärungspflicht des Vermieters bei Einsicht des Mieters in Abrechnungsunterlagen!
IMR 2007, 12 OLG Düsseldorf - Beanstandung von Nebenkostenabrechnungen
IMR 2006, 51 BGH - Betriebskostenaufteilung nach Wohn- und Gewerberaum nur in Ausnahmefällen!
IMR 2006, 2 BGH - Mietnebenkostenabrechnung: Grundsätzlich kein Anspruch auf Kopien der Belege!
Die Pflicht des Mieters zur Belegeinsicht als vorbereitende Prozesshandlung
IMR 2013, 129
50 Volltexturteile gefunden
IBRRS 2018, 1886; IMRRS 2018, 0676
1. Bohrungen in die Glasleisten der Fenster stellen eine Substanzverletzung dar.
2. Bohrlöcher an Gegenständen sind anders als gewöhnliche Dübellöcher in vertretbarer Anzahl nicht mehr dem vertragsgemäßen Gebrauch zuzurechnen.
3. Dem Interesse des Mieters an einer Überprüfung der Abrechnung wird im Regelfall bereits dadurch Rechnung getragen, dass er vom Vermieter Einsicht in die der Abrechnung zu Grunde liegenden Belege verlangen und sich hierbei, soweit erforderlich, fachkundiger Hilfe bedienen kann.
Volltext IMR 2018, 324
IBRRS 2018, 0857; IMRRS 2018, 0275
AG Berlin-Mitte, Urteil vom 05.01.2018 - 124 C 45/17
1. Ein konkludenter Mietaufhebungsvertrag setzt einen klar erkennbaren und unzweifelhaften Willen zur Vertragsbeendigung voraus. Die vorzeitige Schlüsselrückgabe und Abnahme reichen hierfür nicht aus.
2. Der Mieter trägt die Darlegungs- und Beweislast für die ersparten Aufwendungen des Vermieters i.S.d. § 537 Abs. 1 Satz 2 BGB.
3. Die voreilige Rückgabe ist eine Pflichtverletzung, so dass gem. § 242 BGB der Mietzahlungsanspruch aufrechterhalten bleibt.
4. Die Verweigerung der vollumfänglichen Belegeinsicht lässt den Eintritt der Fälligkeit der Nebenkostennachzahlung entfallen.
Volltext IMR 2018, 154
IBRRS 2018, 2634; IMRRS 2018, 0943
Miete wurde trotz Einzugsermächtigung nicht abgebucht: Kein Verzug des Mieters!
OLG Karlsruhe, Urteil vom 14.11.2017 - 8 U 87/15
1. Zu den Rechtsfolgen bei jahrelanger Nichtgeltendmachung von Spitzenbeträgen bei "automatischen" Mieterhöhungen durch vereinbarte Gleitklauseln.*)
2. Hat der Mieter dem Vermieter eine Einzugsermächtigung erteilt und ist vereinbart, dass der Vermieter die Miete vom Konto des Mieters durch Lastschrift einzieht, gerät der Mieter nicht in Schuldnerverzug nach § 286 BGB, soweit der Vermieter von der Einzugsermächtigung keinen Gebrauch macht. Das gilt jedenfalls dann, wenn keinerlei Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass das Konto des Mieters keine genügende Deckung aufweist, und der Mieter auch im Übrigen nicht (mit-)veranlasst, dass der Vermieter die Einziehung unterlässt.*)
3. Eine in einem Mietverhältnis dem Vermieter erteilte Einzugsermächtigung bezieht sich nur auf unbestrittene Forderungen.*)
4. Ein Bestreiten des in einer mietrechtlichen Betriebskostenabrechnung enthaltenen Kostenansatzes ist nur dann zu berücksichtigen, wenn der Mieter vorher die Berechnungsunterlagen eingesehen oder erfolglos Einsicht verlangt hat. Erscheint der Mieter nach einer entsprechenden Ankündigung in den Geschäftsräumen des Vermieters zu den üblichen Geschäftszeiten oder im Falle eines privaten Kleinvermieters werktags in den frühen Abendstunden, muss der Vermieter sofort Belegeinsicht gewähren, weil der Anspruch auf Belegeinsicht nach Zugang der Abrechnung sofort fällig ist.*)
IBRRS 2017, 2036; IMRRS 2017, 0833
Bei der Betriebskostenabrechnung für ein teils gewerblich und teils zu Wohnzwecken genutztes Grundstück bedarf es bezüglich der Umlage der Grundsteuer keines Vorwegabzugs für die gewerblich genutzten Einheiten.*)
Volltext IMR 2017, 305
IBRRS 2017, 2823; IMRRS 2017, 1169
Nimmt der Vermieter für den Winterdienst ein Unternehmen in Anspruch, sind die dadurch tatsächlich entstandenen Kosten, soweit sie angemessen sind, umlagefähig.
Volltext IMR 2017, 399
IBRRS 2016, 3069; IMRRS 2016, 1770
LG Kempten, Urteil vom 16.11.2016 - 53 S 740/16
1. Mieter haben im Rahmen der Belegeinsicht das Recht, die Originalunterlagen einzusehen. Dies gilt auch, wenn der Mieter aufgrund großer Entfernung zwischen dem Sitz des Vermieters und dem Ort der Mietsache die Vorlage der Unterlagen am Mietobjekt verlangen kann.
2. Verweigert der Vermieter eine ordnungsgemäße Belegeinsicht, hat der Mieter ein Zurückbehaltungsrecht und eine etwaige Nachzahlungspflicht wird nicht fällig.
Volltext IMR 2017, 53
IBRRS 2017, 1610; IMRRS 2017, 0644
Unterschied zwischen "Nebenkosten" und "Betriebskosten"?
LG Berlin, Urteil vom 12.07.2016 - 63 S 24/16
1. Wird die Abrechnungsfrist für die Betriebskostenabrechnung nicht eingehalten, ist das kein formeller Mangel, sondern schließt nur Nachforderungen über die vereinbarten Vorschüsse hinaus aus.
2. Der Begriff "Nebenkosten" ist umfassender als der Begriff "Betriebskosten" und jedenfalls gegenüber Betriebskosten nicht einschränkend.
3. Soweit einzelne Betriebskostenarten im Vertrag genannt werden ("Sämtliche Nebenkosten, wie ..."), ergibt sich daraus keine Einschränkung der umlagefähigen Kosten. Es handelt sich vielmehr um eine nicht abschießende Aufzählung.
IBRRS 2016, 1255; IMRRS 2016, 0797
Einheitlicher Grundsteuerbescheid: Vermieter zur Kostentrennung verpflichtet?
LG Berlin, Urteil vom 15.03.2016 - 63 S 219/15
Wird ein Gebäude sowohl gewerblich als auch zu Wohnzwecken genutzt und erhält der Vermieter einen einheitlichen Grundsteuerbescheid, sind die Mieter ohne weiteres entsprechend ihrem Anteil an dem Betrag zu beteiligen, den der Vermieter an die Gemeinde abzuführen hat.
Volltext IMR 2016, 1089 (nur online)
Anzeige der Treffer: 1 bis 10 [11 bis 50]
Betriebskosten: Belegeinsicht durch die Mieter
(01.03.2017) Erhält der Mieter die jährliche Betriebskostenabrechnung des Vermieters, hat er das Recht, diese Abrechnung auf Herz und Nieren zu prüfen. Hier kann es nach Angaben des Deutschen Mieterbundes Landesverband Schleswig-Holstein notwendig werden, dass der Mieter die Rechnungen, Bescheide und Belege im Original prüft, die der Vermieterabrechnung zugrunde liegen.
Zudem die wichtigsten BGH-Entscheidungen
(31.05.2007) 20,6 Prozent aller Zivilprozesse betreffen eine Mietrechtsstreitigkeit. Rund 312.000 Verfahren in Wohnraummietsachen wurden im Jahr 2005 abgeschlossen, 299.133 bei den Amtsgerichten und 13.336 bei den Landgerichten als Berufungsinstanz. Im Anschluss noch die wichtigsten Urteile des Bundesgerichtshofs.
(08.01.2007) Rund 41 Milliarden Euro müssen jährlich für die Nebenkosten des Wohnens gezahlt werden. Diese so genannte „zweite Miete“ steigt von Jahr zu Jahr weiter an und löst immer öfter Streit und Diskussionen zwischen Mietern und Vermietern aus. Überprüfungen der Abrechnungen haben ergeben, dass jede zweite Abrechnung fehlerhaft und falsch ist. Auch deshalb dreht sich zwischenzeitlich jede dritte Rechtsberatung der 330 örtlichen DMB-Mietervereine um Betriebskosten.
BGH: Mieter muss für fehlerhafte Beratung des Mieterschutzvereins einstehen
(26.10.2006) Der unter anderem für das Wohnraummietrecht zuständige VIII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat gestern entschieden, dass der Vermieter von Wohnraum das Mietverhältnis ordentlich kündigen kann, wenn der Mieter unberechtigt Betriebskostenvorauszahlungen in Höhe von insgesamt mehr als zwei Monatsmieten einbehalten hat und dies auf dem Verschulden eines Mieterschutzvereins beruht, der den Mieter insoweit fahrlässig falsch beraten hat.
mehr… IMR 2007, 1 BGH, 25.10.2006 - VIII ZR 102/06
DMB: Rechtsberater sind Erfüllungsgehilfen - Fehler werden Mieter zugerechnet
Mieterbund kritisiert Begründung des Bundesgerichtshofs
(26.10.2006) „Der Bundesgerichtshof (VIII ZR 102/06) hat heute (25.10.2006) nachvollziehbar geurteilt, dass Rechtsberater Erfüllungsgehilfen (Paragraph 278 Bürgerliches Gesetzbuch) des Beratenen sind. Das bedeutet, Fehler des Rechtsberaters – ob Anwalt, Mieterschutzverein oder kommunale Beratung – werden dem Ratsuchenden wie eigene Fehler zugerechnet“, erklärte der Direktor des Deutschen Mieterbundes, Dr. Franz-Georg Rips.
mehr… BGH, 25.10.2006 - VIII ZR 102/06
IVD: Realistische Kalkulation der Betriebskosten zahlt sich aus
(19.04.2006) Schuld sind der kalte und lange Winter und die durch den extrem stark gestiegenen Ölpreis besonders hohen Heizkosten: Die Betriebskostenabrechnungen für viele Mietwohnungen fallen in diesem Jahr unerwartet hoch aus, viele Vermieter müssen Nachzahlungsforderungen an ihre Mieter stellen. „Die Mieter sind verpflichtet, diese Nachzahlungen zu leisten – vorausgesetzt, der Vermieter erstellt die Abrechung fristgemäß – spätestens 12 Monate nach Ablauf der mietvertraglich festgelegten Abrechnungsperiode muss diese beim Mieter sein“, sagt Jürgen Michael Schick, Vizepräsident und Sprecher des Immobilienverbandes Deutschland (IVD).
Haus & Grund: Betriebskostenabrechnungen bleiben transparent
Eigentümerschutz-Gemeinschaft empfiehlt, Mietern Rechnungskopien zu überlassen
(10.03.2006) Nach Einschätzung von Haus & Grund werden Betriebskostenabrechnungen für preisfreie Mietwohnungen auch künftig mit Rechnungs-Kopien belegt werden. Darauf weist die Eigentümerschutz-Gemeinschaft in Reaktion auf das Urteil des Bundesgerichtshofes (Az.: VIII ZR 78/05) vom 8. März hin, der einen Anspruch des Mieters auf diese Fotokopien verneinte und auf die Akteneinsicht beim Vermieter verwies.
IVD: Aktuelles BGH-Urteil erleichtert Abrechnungspraxis
(13.10.2006) Der Bundesgerichtshof (BGH) hat mit einem Urteil die Abrechnungspraxis für Betriebskosten weiter erleichtert (Az. VIII ZR 78/05). Die Richter entschieden, dass Mieter von nicht preisgebundenem Wohnraum nur in Ausnahmefällen Anspruch auf Fotokopien der Abrechnungsbelege gegenüber dem Vermieter haben. Zudem sind Vermieter nicht dazu verpflichtet, in der Betriebskostenabrechnung Kosten für im selben Gebäude befindliche Gewerbeflächen vorweg abzuziehen, insofern diese nicht zu einer deutlich ins Gewicht fallenden Mehrbelastung der Mieter führen.
DMB: BGH schwächt Mieterposition
(09.03.2006) „Die Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH VIII ZR 78/05) ist enttäuschend, sie schwächt die Mieterposition im Zusammenhang mit der Überprüfung einer Betriebskostenabrechnung“, kommentierte der Deutsche Mieterbund (DMB) in eine ersten Stellungnahme.
mehr… BGH, 08.03.2006 - VIII ZR 78/05
(08.03.2006) Der Beklagte ist Mieter einer nicht preisgebundenen Wohnung der Klägerin in Berlin. Mit ihrer Klage hat die Klägerin unter anderem Zahlung rückständiger Mieten sowie Nachforderungen aus Betriebskostenabrechnungen verlangt. Der Beklagte hat beanstandet, dass die Klägerin die im selben Gebäude befindlichen Gewerbeflächen und die darauf entfallenden Kosten in den Betriebskostenabrechnungen nicht vorweg abgezogen und ihm darüber hinaus trotz eines entsprechenden Verlangens keine Fotokopien zu den einzelnen Abrechnungsbelegen überlassen habe. Im Übrigen hat der Beklagte wegen der von ihm beanstandeten Abrechnungsweise die Aufrechnung erklärt und Widerklage erhoben. Das Berufungsgericht hat der Klage im Wesentlichen stattgegeben und die Widerklage insgesamt abgewiesen.
5 Abschnitte in "Deppen/ Heilmann, Prozesse in Mietsachen" gefunden
D. Betriebs- und Nebenkosten
V. Rechtsanwaltstätigkeit für den Vermieter
3. Ordnungsmäßigkeit der Abrechnung
f) Sonderproblem: Gemischt genutzte Grundstücke
6. Beitreibung von Nachzahlungen aus Betriebskostenabrechnungen
c) Fälligkeit einer Nachzahlung
VII. Rechtsanwaltstätigkeit für den Mieter
2. Kontroll- und Einsichtsrechte
a) Inhalt und Umfang
c) Überlassung von Belegkopien
F. Räumungsverfahren und Räumungsvergleich
II. Der Räumungsprozess
4. Klageanträge
a) Räumungsantrag
bb) Klagehäufung, Verzinsung des Zahlungsanspruchs

References: BGH 
 BGH 
 § 537
 § 242
 § 286
 BGH