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Timestamp: 2016-10-23 18:07:53+00:00

Document:
2C_590/2011 (28.07.2011)
2C_590/2011
Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 17. Juni 2011.
1.1 X.________ (geb. 1978) stammt aus der Republik Kosovo. Er verheiratete sich am 24. April 2003 in seiner Heimat mit einer in der Schweiz niederlassungsberechtigten Landsfrau, worauf ihm eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei dieser erteilt wurde. Die Eheleute verf�gen �ber zwei gemeinsame, hier geborene Kinder (geb. 2007 und 2009).
1.2 X.________ wurde in der Schweiz mehrfach straff�llig und wegen Bet�ubungsmittel- und Strassenverkehrsdelikten zu einer bedingten Freiheitsstrafe von zwei Jahren, zu einer Geldstrafe von acht Tagess�tzen und zu einer Busse von Fr. 200.-- verurteilt. Gest�tzt hierauf weigerte sich das Amt f�r Migration und Personenstand des Kantons Bern am 7. Januar 2010, ihm die Niederlassungsbewilligung zu erteilen bzw. seine Aufenthaltsbewilligung zu verl�ngern. Das Verwaltungsgericht des Kantons Bern best�tigte diesen Entscheid kantonal letztinstanzlich am 17. Juni 2011.
1.3 X.________ beantragt vor Bundesgericht, das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern aufzuheben und seine Aufenthaltsbewilligung zu verl�ngern. Eventuell sei die Sache zu neuem Entscheid an die Vorinstanzen zur�ckzuschicken.
Die Eingabe erweist sich, soweit der Beschwerdef�hrer sich darin �berhaupt sachbezogen mit dem angefochtenen Entscheid auseinandersetzt und nicht lediglich seine Einsch�tzung appellatorisch jener der Vorinstanz gegen�berstellt (vgl. Art. 42 BGG; vgl. 134 II 244 E. 2.1-2.3), als offensichtlich unbegr�ndet und kann ohne Weiterungen im vereinfachten Verfahren nach Art. 109 BGG erledigt werden:
2.1 Nach Art. 43 AuG (SR 142.20) haben ausl�ndische Ehegatten und ledige Kinder unter 18 Jahren von Personen mit Niederlassungsbewilligung Anspruch auf Erteilung und Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen; der Anspruch erlischt, falls die betroffene Person zu einer l�ngerfristigen Freiheitsstrafe verurteilt worden ist und die entsprechende Massnahme verh�ltnism�ssig erscheint (Art. 51 Abs. 1 i.V.m. Art. 62 lit. b AuG). Als "l�ngerfristig" gilt eine Freiheitsstrafe praxisgem�ss dann, wenn ihre Dauer ein Jahr �berschreitet und dies unabh�ngig davon, ob sie bedingt, teilbedingt oder unbedingt ausgesprochen wurde (BGE 135 II 377 E. 4.2).
2.2 Der Beschwerdef�hrer ist am 3. Juli 2008 im Zusammenhang mit dem Transport von 682,6 Gramm reinen Heroins wegen mengenm�ssig qualifizierter Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz zu einer bedingten Freiheitsstrafe von zwei Jahren verurteilt worden. Er bringt nichts vor, was die sorgf�ltige und umfassende Interessenabw�gung der Vorinstanz als unhaltbar oder bundesrechtswidrig erscheinen liesse: Der Beschwerdef�hrer ist erst mit 25 Jahren in die Schweiz gekommen und unterh�lt nach wie vor vertiefte Beziehungen zu seiner Heimat. Seine Straftat beging er mit vier Landsleuten. Ein gewisses R�ckfallrisiko ist bei erneuten finanziellen Schwierigkeiten nicht ausgeschlossen, auch wenn er heute geltend macht, seine Lehren aus den Vorkommnissen gezogen zu haben. Ist es auch positiv zu werten, dass er sich - wohl auch wegen der strafrechtlichen Bew�hrungsfrist und wegen des h�ngigen Bewilligungsverfahrens - seit seiner Tat wohl verhalten hat, kann gest�tzt auf die verbindlichen Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz (vgl. Art. 105 Abs. 2 BGG) nicht gesagt werden, dass er und seine Familie hier beruflich und sozial als vertieft integriert zu gelten h�tten. Die Kinder befinden sich mit zwei und vier Jahren noch in einem anpassungsf�higen Alter, falls die Familie den Beschwerdef�hrer in die Heimat zur�ckbegleiten will. Andernfalls kann er die Kontakte besuchsweise von seiner Heimat aus aufrechterhalten. F�r alles Weitere wird auf die ausf�hrliche Interessenabw�gung im angefochtenen Entscheid verwiesen, der nichts beizuf�gen ist (Art. 109 Abs. 3 BGG). Mit dem vorliegenden Urteil in der Sache selber wird das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos.
Dem Verfahrensausgang entsprechend hat der unterliegende Beschwerdef�hrer die Verfahrenskosten zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Es sind keine Parteientsch�digungen geschuldet (vgl. Art. 68 BGG).

References: Art. 42
 Art. 109
 Art. 43
 Art. 62
 Art. 105
 Art. 68