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Timestamp: 2019-01-23 06:31:27+00:00

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BGBl. I 1963 S. 341 - Postordnung - dejure.org
BGBl. I 1963 S. 341
Bundesgesetzblatt Jahrgang 1963 Teil I Nr. 26, ausgegeben am 22.05.1963, Seite 341
vom 16.05.1963
Die Berücksichtigung der Vorschriften der Postordnung vom 16. Mai 1963 (BGBl I S. 341) führt zu keinem anderen Ergebnis.
Nach § 51 Abs. 4 der - am 30. Juni 1991 außer Kraft getretenen - Postordnung vom 16. Mai 1963 (BGBl I 341) war es zulässig, daß im Falle der Abwesenheit des Adressaten die Leistung an die (im Hause wohnhaften) Eltern ausbezahlt wurde (…vgl BSG SozR 3-1300 § 50 Nr. 10).
Nachdem § 6 RPostG 1871 noch den Begriff der "nicht reglementsmäßigen Einlieferung" verwendet hatte, der eine übergeordnete und selbständige Bedeutung als Ausschlußtatbestand hatte (…Altmannsperger, aaO, § 14 PostG Rdn. 18; Reinert ArchPT 1992, 113, 115, 117), knüpfte das Postgesetz 1969 mit der Verwendung des Begriffs "ordnungsmäßig" begrifflich an die Postordnung vom 16. Mai 1963 (BGBl. I, 341) an, mit der die Benutzungsbedingungen für die Dienste der Post im einzelnen geregelt wurden (§ 1 Abs. 1 PostO), so daß in der Folge im Schrifttum der in § 14 Abs. 1 Satz 2 PostG a.F. verwendete Begriff "ordnungsgemäß" im Sinne einer der Postordnung gemäßen Einlieferung verstanden wurde.
Der Bundesminister für das Post- und Fernmeldewesen hat gemäß § 39 Abs. 3 Nr. 2 der Postordnung vom 16. Mai 1963 (BGBl. I S. 341) mit Verfügung vom 29. Dezember 1983 (Amtsbl. 1983 S. 1830) für die Postzusteilungsurkunde ein verändertes Muster eingeführt.
Die nach § 182 ZPO gebotene Abgabe der schriftlichen Mitteilung über die Niederlegung bestimmt sich nicht nach den Vorschriften der Postordnung vom 16. Mai 1963 (BGBl. I S. 341), zuletzt geändert durch Verordnung vom 23. März 1983 (BGBl. I S. 326), die lediglich die Anforderungen an die Post und deren Bedienstete im Innenverhältnis zum Postkunden umschreiben, während es hier um das Außenverhältnis zwischen einem Verfahrens- oder Prozeßbeteiligten, der die Zustellung einer Sendung über die Post veranlaßt hat, und dem Empfänger der Sendung geht.
Die PostO vom 16. Mai 1963 (BGBl. I 341) ist gemäß § 14 des Postverwaltungsgesetzes durch den Bundesminister für das Post- und Fernmeldewesen für die Benutzung der Einrichtungen des Post- und Fernmeldewesens erlassen worden.
§ 50 Abs. 4 der Postordnung vom 16. Mai 1963 (BGBl. I S. 341) - PostO - sehe die Zustellung gewöhnlicher Sendungen über einen vorhandenen Hausbriefkasten ausdrücklich vor.
So kann die Post ihm nach § 53 der Postordnung vom 16. Mai 1963 (BGBl. I S. 341) - PostO - gestatten, die für ihn bestimmten Sendungen abzuholen; auch kann er nach § 58 PostO die Nachsendung der für ihn bestimmten Sendungen beantragen.
Das BVerwG hatte zu entscheiden, ob § 50 Abs. 4 der Postordnung vom 16. Mai 1963 (BGBl I 1963, 341) rechtswirksam ist.
Gewöhnliche Briefsendungen gelten gemäß § 50 Abs. 4 Satz 1 der Postordnung vom 16. Mai 1963 (BGBl. I S. 341) - PostO - als zugestellt, wenn sie in einen für den Empfänger bestimmten Hausbriefkasten eingelegt sind.
§ 13 Abs. 1 der Postordnung vom 16. Mai 1963 (BGBl. I S. 341) - PostO - sei durch die Ermächtigung des § 14 des Postverwaltungsgesetzes vom 24. Juli 1953 (BGBl. I S. 676) - PostVerwG - nicht gedeckt.
Rechtsgrundlage ist § 13 Abs. 1 Nrn. 2 und 3 der Postordnung vom 16. Mai 1963 (BGBl. I S. 341) - PostO -.
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References: § 51
 § 50
 § 6
 § 14
 § 14
 § 39
 § 182
 § 14

§ 50
 § 53
 § 58
 § 50
 § 50

§ 13
 § 14
 § 13
 § 42