Source: https://www.jusmeum.de/gesetz/werkfeuerwerprobv
Timestamp: 2020-01-28 16:10:17+00:00

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Auf Grund des § 6 des Berufsbildungsgesetzes vom 23. März 2005 (BGBI. I S. 931), der durch Artikel 232 Nummer 1 der Verordnung vom 31. Oktober 2006 (BGBl. I S. 2407) geändert worden ist, verordnet das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie nach Anhörung des Hauptausschusses des Bundesinstituts für Berufsbildung im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung:
Abweichend von § 4 Absatz 3 des Berufsbildungsgesetzes dürfen Jugendliche unter 18 Jahren nach den folgenden Vorschriften ausgebildet werden.
§ 2 Gegenstand und Struktur der Erprobung
Zur Vorbereitung einer Ausbildungsordnung nach § 4 des Berufsbildungsgesetzes sollen insbesondere Struktur und Inhalt des neuen Ausbildungsberufes Werkfeuerwehrmann/Werkfeuerwehrfrau erprobt werden.
(2) Die Berufsausbildung zum Werkfeuerwehrmann/zur Werkfeuerwehrfrau gliedert sich wie folgt (Ausbildungsberufsbild):
Rechtliche Grundlagen des Feuerwehrdienstes, Anforderungen an den Beruf;
Brandgeschehen, Löschmittel und Löschverfahren;
Fahrzeuge und Geräte;
Atemschutz;
Einrichten, Sichern und Betreiben von Einsatzstellen,
Sichern, Retten und Bergen,
Rettungssanitäter-Einsatz;
Information, Kommunikation und Arbeitsorganisation:
Kommunikation und Teamarbeit,
Erstellen und Anwenden technischer Unterlagen,
Planen der Arbeit;
Elektrotechnische Arbeiten für den Feuerwehreinsatz,
Metall-, sanitär-, heizungs- und klimatechnische Arbeiten für den Feuerwehreinsatz,
Holzarbeiten für den Feuerwehreinsatz.
(1) Die in dieser Verordnung genannten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sollen so vermittelt werden, dass die Auszubildenden zur Ausübung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit im Sinne von § 1 Absatz 3 des Berufsbildungsgesetzes befähigt werden, die insbesondere selbstständiges Planen, Durchführen und Kontrollieren einschließt. Diese Befähigung ist auch in den Prüfungen nach den §§ 6 bis 8 nachzuweisen.
(1) Die Abschlussprüfung besteht aus den zeitlich auseinanderfallenden Teilen 1 und 2. Durch die Abschlussprüfung ist festzustellen, ob der Prüfling die berufliche Handlungsfähigkeit erworben hat. In der Abschlussprüfung soll der Prüfling nachweisen, dass er die dafür erforderlichen beruflichen Fertigkeiten beherrscht, die notwendigen beruflichen Kenntnisse und Fähigkeiten besitzt und mit dem im Berufsschulunterricht zu vermittelnden, für die Berufsausbildung wesentlichen Lehrstoff vertraut ist. Die Ausbildungsordnung ist zugrunde zu legen. Dabei sollen die Qualifikationen, die bereits Gegenstand von Teil 1 der Abschlussprüfung waren, in Teil 2 der Abschlussprüfung nur insoweit einbezogen werden, als es für die Feststellung der Berufsbefähigung erforderlich ist.
(2) Teil 1 der Abschlussprüfung erstreckt sich auf die in der Anlage für das erste Ausbildungsjahr und das dritte Ausbildungshalbjahr aufgeführten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sowie auf den im Berufsschulunterricht entsprechend dem Rahmenlehrplan zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.
(3) Teil 1 der Abschlussprüfung besteht aus dem Prüfungsbereich Handwerkliche Arbeiten.
(4) Für den Prüfungsbereich Handwerkliche Arbeiten bestehen folgende Vorgaben:
Werkstücke herstellen, Funktionen überprüfen, seine Vorgehensweise erläutern und durchgeführte Arbeiten dokumentieren,
Sicherheitsregeln, Unfallverhütungsvorschriften und Umweltschutzbestimmungen einhalten,
Gefährdungen erkennen, Maßnahmen zur Beseitigung ergreifen
metall-, sanitär-, heizungs- und klimatechnische Arbeiten,
der Prüfling soll eine Arbeitsaufgabe nach Nummer 2 Buchstabe a, b oder c durchführen und hierüber ein auftragsbezogenes Fachgespräch führen; darüber hinaus soll er Aufgaben nach Nummer 2 Buchstabe a, b und c schriftlich lösen;
die Prüfungszeit beträgt insgesamt 600 Minuten; innerhalb dieser Zeit soll die Arbeitsaufgabe einschließlich höchstens zehn Minuten Fachgespräch in 420 Minuten und die schriftliche Bearbeitung der Aufgaben in 180 Minuten durchgeführt werden.
(1) Teil 2 der Abschlussprüfung erstreckt sich auf die in der Anlage aufgeführten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten, sowie auf den im Berufsschulunterricht zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.
Technische Hilfeleistung und ABC-Einsatz,
Grundlagen und Techniken der Gefahrenabwehr,
(3) Für den Prüfungsbereich Brandbekämpfung bestehen folgende Vorgaben:
Der Prüfling soll nachweisen, dass er Funktionen und Aufgaben in taktischen Feuerwehreinheiten nach Feuerwehr-Dienstvorschriften wahrnehmen und dabei
Feuerwehrfahrzeuge der Klasse C sowie Fahrzeuge für die Notfallrettung auf öffentlichen Straßen führen und besetzen,
Einsatzmittel handhaben,
Gefährdungspotentiale abschätzen,
Eigensicherung durchführen, Unfallverhütungsvorschriften beachten,
die Situationen vor Ort erkunden und Sachstände rückmelden
Brände löschen;
der Prüfling soll je eine Arbeitsprobe zu Nummer 2 Buchstabe a und b sowie jeweils ein auftragsbezogenes Fachgespräch durchführen;
die Prüfungszeit beträgt insgesamt 90 Minuten; davon entfallen höchstens zehn Minuten auf die Fachgespräche.
(4) Für den Prüfungsbereich Technische Hilfeleistung und ABC-Einsatz bestehen folgende Vorgaben:
Technische Hilfe leisten,
ABC-Einsatz durchführen;
(5) Für den Prüfungsbereich Grundlagen und Techniken der Gefahrenabwehr bestehen folgende Vorgaben:
Rechtliche Grundlagen des Feuerwehrwesens erläutern,
Brandgeschehen beurteilen, Löschmittel und Löschverfahren auswählen und einsetzen,
Fahrzeuge und Geräte unterscheiden,
Atemschutz anwenden,
Einsatzlehre berücksichtigen,
Kenntnisse des Vorbeugenden Brandschutzes anwenden
der Prüfling soll Aufgaben schriftlich lösen;
1. Prüfungsbereich Handwerklich Arbeiten 30 Prozent,
2. Prüfungsbereich Brandbekämpfung 20 Prozent,
3. Prüfungsbereich Technische Hilfeleistung und ABC-Einsatz 20 Prozent,
4. Prüfungsbereich Grundlagen und Techniken der Gefahrenabwehr 20 Prozent,
in den Prüfungsbereichen Brandbekämpfung sowie Technische Hilfeleistung und ABC-Einsatz mit mindestens „ausreichend“,
in mindestens einem der übrigen Prüfungsbereiche von Teil 2 der Abschlussprüfung mit mindestens „ausreichend“,
Auf Berufsausbildungsverhältnisse, die bis zum 31. Juli 2015 begonnen werden, sind die Vorschriften dieser Verordnung weiter anzuwenden.
Diese Verordnung tritt am 1. August 2009 in Kraft und mit Ausnahme des § 11 am 31. Juli 2016 außer Kraft.
Anlage (zu § 4)Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Werkfeuerwehrmann/zur Werkfeuerwehrfrau
(Fundstelle: BGBl. I 2009, 1750 - 1759)
1 Rechtliche Grundlagen des Feuerwehrdienstes, Anforderungen an den Beruf
Aufgaben, Struktur und rechtliche Grundlagen des Brandschutzes, Katastrophenschutzes, der Technischen Hilfe und des Rettungsdienstes und seiner Einrichtungen in Grundzügen erläutern
Aufgaben und Befugnisse der öffentlichen sowie Werk- und Betriebsfeuerwehren unterscheiden
Formen der Zusammenarbeit und deren rechtliche Grundlagen im Brandschutz, Katastrophenschutz, in der Technischen Hilfe und im Rettungsdienst an Beispielen aus dem Ausbildungsbetrieb erklären
Garantenstellung des Berufs und ethische Anforderungen darstellen und angemessen handeln
körperliche Fitness kontinuierlich erhalten
sich mit psychischen Belastungen des Berufs auseinandersetzen, die psychische Stabilität erhalten
berufsbezogene rechtliche Vorschriften anwenden, insbesondere die einschlägigen Feuerwehr-Dienstvorschriften
2 Brandgeschehen,
Löschmittel und
Maßnahmen zur Unterbrechung der Verbrennung, insbesondere unter Berücksichtigung der stofflichen und energetischen Voraussetzungen der Verbrennung, durchführen
Wärme-, Rauchentwicklung und Brandausbreitung abschätzen
Rauchdurchzündung, Rauchexplosion und Stichflamme einschätzen und entsprechende Maßnahmen ergreifen
die Löschmittel Wasser, Schaum, Pulver, Kohlendioxid und sonstige Löschmittel in Abhängigkeit von den Anwendungsmöglichkeiten und -grenzen auswählen und einsetzen
Löschverfahren situationsbezogen anwenden
Löschfahrzeuge, Rüst- und Gerätewagen nach ihrem technischen und taktischen Einsatzwert unterscheiden; die Mindestausstattung der Fahrzeuge und die fakultative Zusatzausstattung kontrollieren
Kraftfahrzeuge der Klasse C sowie Fahrzeuge für die Notfallrettung auf öffentlichen Straßen innerhalb und außerhalb geschlossener Ortschaften sicher und wirtschaftlich führen
Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge herstellen und erhalten
Schutzkleidung und Schutzausrüstung, insbesondere Feuerwehrschutz-Bekleidung, persönliche Ausrüstung, persönliche Schutzausrüstung für ABC-Schadenslagen unterscheiden, auswählen und anlegen
Löschgeräte, Schläuche, Armaturen und Zubehör, Rettungsgeräte, Sanitäts- und Wiederbelebungsgeräte, Beleuchtungs- und Signalgeräte, Mess- und Nachweisgeräte, Arbeitsgeräte und Handwerkszeuge jeweils nach Art, Funktion und Verwendungszweck unterscheiden, anwenden, prüfen und instand halten
Atemschutzgeräte nach Art, Funktion und Verwendungszweck auswählen und anwenden
Atemschutzgeräte anlegen; Sicht-, Dichtigkeits- und Funktionskontrolle durchführen
Atemschutzgeräte pflegen
Lösch-, Rettungs- und Bergungsarbeiten mit Atemschutz unter Berücksichtigung der Einsatzgrundsätze durchführen
Aufgaben innerhalb von Sicherheitstrupps wahrnehmen
5 Einsatzlehre
5.1 Einrichten, Sichern
und Betreiben von
örtliche Gegebenheiten bewerten
vor Ort provisorische Arbeitsplätze einrichten
Einsatzstellen ausleuchten
Gerüste behelfsmäßig aufbauen, Betriebssicherheit vorhandener Gerüste beurteilen
Einsatzstellen räumen, insbesondere Baustoffe, Geräte und Maschinen für den Abtransport vorbereiten und verlasten
Baustoffe, Geräte und Maschinen entsprechend der örtlichen statischen Gegebenheiten und nach Herstellerangaben sicher lagern
Arbeitsgeräte reinigen, pflegen und warten
5.2 Sichern, Retten
Organisation, Aufgaben, Ausrüstung und Einsatzgrundsätze von Feuerwehreinheiten im Sicherungs-, Rettungs- und Bergungseinsatz berücksichtigen
Gefahren der Einsatzstelle entsprechend der Gefahrenmatrix berücksichtigen, insbesondere bei Rettung von Menschen und Tieren bei Bränden, ABC-Einsätzen und technischen Notsituationen aus Gebäuden und Objekten besonderer Art und Nutzung sowie aus Wasser, Eis, Höhen und Tiefen
Eigensicherungsmaßnahmen in Gefahrensituationen anwenden, insbesondere persönliche Schutzausrüstungen
Sicherungs-, Rettungs- und Bergungsmaßnahmen unter Berücksichtigung betriebsspezifischer Besonderheiten, insbesondere zur Aufrechterhaltung der Betriebsabläufe und zur Werterhaltung, durchführen
Geräte zur Sicherung, Rettung und Bergung einsetzen
5.3 Brandbekämpfung
Organisation und Aufgaben von Feuerwehreinheiten im Löscheinsatz berücksichtigen
Gefahren der Einsatzstelle bei der Brandbekämpfung entsprechend der Gefahrenmatrix bewerten
Brandbekämpfung unter Berücksichtigung betriebsspezifischer Besonderheiten, insbesondere zur Aufrechterhaltung der Betriebsabläufe und zur Werterhaltung, durchführen
Brandbekämpfung in Betriebseinrichtungen mit erhöhter Brand- und Explosionsgefahr und anderen besonderen Gefahren durchführen
Brandbekämpfung durchführen, insbesondere in Gebäuden und Objekten besonderer Art und Nutzung
5.4 Technische Hilfeleistung
Organisation und Aufgaben von Feuerwehreinheiten in der Technischen Hilfeleistung berücksichtigen
Gefahren der Einsatzstelle bei der Technischen Hilfeleistung entsprechend der Gefahrenmatrix bewerten
Technische Hilfeleistung unter Berücksichtigung betriebsspezifischer Besonderheiten, insbesondere zur Aufrechterhaltung der Betriebsabläufe und zur Werterhaltung, durchführen
Technische Hilfeleistung durchführen, insbesondere in Gebäuden und Objekten besonderer Art und Nutzung
Geräte und Hilfsmittel zur Technischen Hilfeleistung einsetzen, insbesondere bei Hoch- und Tiefbauunfällen, Verkehrsunfällen und Hochwasserabwehr
5.5 ABC-Einsatz
Organisation und Aufgaben von Feuerwehreinheiten im ABC-Einsatz berücksichtigen
Gefahren der Einsatzstelle beim ABC-Einsatz entsprechend der Gefahrenmatrix bewerten und berücksichtigen
ABC-Einsatz unter Berücksichtigung betriebsspezifischer Besonderheiten, insbesondere zur Aufrechterhaltung der Betriebsabläufe und zur Werterhaltung, durchführen
ABC-Einsatz in Betriebseinrichtungen mit erhöhter Brand- und Explosionsgefahr und anderen besonderen Gefahren durchführen
ABC-Einsatz durchführen, insbesondere in Gebäuden und Objekten besonderer Art und Nutzung
Dekontaminationsstellen für Personen und Geräte aufbauen und betreiben
5.6 Rettungssanitäter-Einsatz
Abschnitt A Nummer 5.6) Medizinische Grundlagen, Hygiene
anatomische und physiologische Grundlagen kennen
Verhaltensregeln im Umgang mit Kranken und Verletzten einhalten
Maßnahmen der Hygiene durchführen
aufgrund der Erkennungsmerkmale auf
zentrale, periphere und mechanische Störungen der Atmung
Störungen von Herz und Kreislauf, insbesondere Schock verschiedener Ursachen, Herzinfarkt, Angina pectoris, Herzinsuffizienz, Lungenödem, Rhythmusstörungen, Herz-Kreislauf-Stillstand
schließen und entsprechende Maßnahmen durchführen; bei Veränderungen der Erkennungsmerkmale in Anpassung an den so ermittelten Zustand handeln
aufgrund der Erkennungsmerkmale verschiedene Wundarten unterscheiden und entsprechende Maßnahmen durchführen
Blutungen nach außen und nach innen,
arteriellen/venösen Gefäßverschluss an den Gliedmaßen,
Verletzungen des Bauches und der Bauchorgane,
Fraktur, Luxation oder Distorsion,
Schädel-/Hirnverletzungen und -erkrankungen (zum Beispiel Apoplexie) sowie Verletzungen der Wirbelsäule und des Rückenmarks,
aufgrund der Erkennungsmerkmale auf allergische Reaktionen schließen und Maßnahmen durchführen; bei Veränderungen der Erkennungsmerkmale in Anpassung an den so ermittelten Zustand handeln
die im Notfalleinsatz verwendeten Arzneimittel und Infusionslösungen einschließlich Indikation, Wirkung, wesentlicher Nebenwirkungen und Kontraindikationen kennen; Arzneimittel nach Weisung des Arztes verabreichen
Hitzeerschöpfung, Hitzschlag, Sonnenstich, Verbrennungen/Verbrühungen, Schädigungen durch Strom und Blitz und Unterkühlung
schließen und entsprechende Maßnahmen durchführen; bei Veränderungen der Erkennungsmerkmale in Anpassung an den so ermittelten Zustand handeln; bei Vergiftung und Strahlenkrankheit Maßnahmen zum Selbstschutz ergreifen
aufgrund der Erkennungsmerkmale auf akute Erkrankungen oder Verletzungen des Auges schließen und entsprechende Maßnahmen durchführen; bei Veränderung der Erkennungsmerkmale in Anpassung an den so ermittelten Zustand handeln
den Ablauf einer regelgerechten Geburt kennen; aufgrund der Erkennungsmerkmale auf
eine plötzlich eintretende Geburt
schließen und entsprechende Maßnahmen durchführen; bei Veränderung der Erkennungsmerkmale in Anpassung an den so ermittelten Zustand handeln
Maßnahmen zum Transport von Früh-/Neugeborenen durchführen
aufgrund der Erkennungsmerkmale auf Rauschzustände, Krampfanfälle, Nerven- und Gemütskrankheiten schließen und entsprechende Maßnahmen auch des Selbstschutzes durchführen; bei Veränderung der Erkennungsmerkmale in Anpassung an den so ermittelten Zustand handeln
Rettungsdienst-Organisation,
Krankenkraftwagen nach ihrem Verwendungszweck unterscheiden; die Mindestausstattung des Krankenraumes und die fakultative Zusatzausstattung benennen, die Ausstattung benutzen beziehungsweise anwenden sowie Maßnahmen nach Gebrauch von Instrumenten und Material durchführen
vom Rettungsdienst nutzbare Meldewege kennen; Fernmeldemittel unter Einhaltung der Funkdisziplin nutzen, Meldungen entsprechend der Lage abfassen
Personen und Institutionen für eine Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst kennen, die Besonderheiten bei einem Massenanfall von Verletzten oder Erkrankten kennen, auf Grund des Inhalts einer Meldung auf einen Notfalleinsatz schließen
besondere Gefahrenstellen in einem rettungsdienstlichen Einsatzbereich kennen, auf Grund der Erkennungsmerkmale auf Gefährdung schließen und Selbstschutz bei Gefährdung sowie Maßnahmen zur Rettung durchführen
6 Vorbeugender
Auskunft geben über baulichen, technischen, organisatorischen Brandschutz, insbesondere über Gefahrenabwehr- und Alarmierungsplanung und Feuerwehreinsatzplanung
ortsfeste Brandschutzeinrichtungen, insbesondere Rauch- und Wärmeabzugseinrichtungen, Löschanlagen, Steigleitungen und Anschlusseinrichtungen, bedienen und prüfen
Brand- und Gefahrenmeldeanlagen bedienen und prüfen
Brand- und Sicherheitswachen durchführen, insbesondere bei feuergefährlichen Arbeiten, Behälterbesteigung und -befahrung
Löschwasserversorgungssysteme bedienen und prüfen
Aufgaben der zuständigen Berufsgenossenschaft und der für den Arbeitsschutz zuständigen betrieblichen Stelle erläutern
Sicherheitseinrichtungen am Arbeitsplatz bedienen
Kennzeichnungen und Kennzeichnungsfarben von Behältern und Fördersystemen berücksichtigen
ergonomische Grundregeln anwenden
5 Information,
Abschnitt B Nummer 5.1)
Informationen in deutscher und englischer Sprache beschaffen, auswerten und aufbereiten, insbesondere aus Dokumentationen, Handbüchern, Fachberichten, Firmenunterlagen und Datenbanken
schriftliche Kommunikation auch unter Verwendung englischer Fachbegriffe durchführen
Gespräche situationsgerecht und zielorientiert führen
Aufgaben und Entscheidungen im Team planen und abstimmen, kulturelle Identitäten berücksichtigen
5.2 Erstellen und Anwenden technischer Unterlagen
Abschnitt B Nummer 5.2)
5.3 Kommunikations-
Abschnitt B Nummer 5.3)
feuerwehr- und betriebsspezifische Kommunikations- und Informationssysteme einsetzen
Standardsoftware und arbeitsplatzspezifische Software anwenden
5.4 Planen der Arbeit
Abschnitt B Nummer 5.4)
Arbeitsabläufe planen, Arbeitsschritte festlegen und Abwicklungszeiten einschätzen
Materialien, Verschleißteile, Werkzeuge sowie Betriebsmittel für den Arbeitsablauf feststellen, auswählen und bereitstellen
6 Handwerkliche
6.1 Elektrotechnische
Abschnitt B Nummer 6.1)
berufsfeldspezifische Sicherheitsregeln anwenden
elektrotechnische Gefährdungen erkennen und Maßnahmen zur Beseitigung ergreifen
Leitungswege unter Beachtung der örtlichen Gegebenheiten und der technischen Regeln erkennen und beurteilen
Leitungen unter Beachtung der mechanischen und elektrischen Belastung und des Verwendungszwecks auswählen
Leitungen verlegen sowie elektrische Verbindungen, insbesondere durch Löten, Schrauben, Stecken und Klemmen, herstellen
Schalter und Steckvorrichtungen auswählen und installieren; Funktionsfähigkeit und Sicherheit prüfen
Betriebsmittel für Haupt- und Hilfsstromkreise nach technischen Regeln auswählen sowie in und außer Betrieb nehmen
elektrische Energieversorgung in Bezug auf Funktion, Spannung, Widerstand, Stromstärke und Phasenfolge sowie Schutzmaßnahmen prüfen
Fehler an elektrischen Antrieben, Baugruppen und Geräten erkennen und Maßnahmen zur Beseitigung ergreifen
Grundschaltungen von Dreh- und Wechselstrommotoren unterscheiden und Aggregate einsetzen
Leuchten und Lampen nach Funktionsart und Einsatzzweck auswählen und einsetzen
Lampenschaltungen unterscheiden und herstellen
6.2 Metall-, sanitär-,
klimatechnische Arbeiten für den Feuerwehreinsatz
Abschnitt B Nummer 6.2) Metalltechnik
Gefährdungen erkennen und Maßnahmen zur Beseitigung ergreifen
Maße erfassen, übertragen und anreißen
Innengewinde berechnen und schneiden, Bohrer auswählen und Drehzahl einstellen
Metalle durch Biegen, Kanten, Runden und Falzen umformen
Injektorbrenner handhaben und Flammeneinstellung vornehmen
Rohre trennen, umformen und verbinden
Löcher auf Maß in Metalle sowie in Stein und Beton bohren
Maße auf Bleche übertragen, anreißen und zuschneiden
Aushalsungen an Kupferrohren herstellen
Metalle durch Schweißen, Hart- und Weichlöten verbinden
Bauteile thermisch trennen
hydraulische und pneumatische Systeme handhaben
Wasserver- und Entsorgungsanlagen absperren und abdichten
Bauteile und Baugruppen von Wasserver- und Entsorgungsanlagen montieren und demontieren
Heizungs- und Klimaanlagentechnik
Heizungs- und Lüftungsleitungen absperren und abdichten
Heizungs- und Lüftungsleitungen montieren und demontieren
Heizungs- und Klimaanlagen außer Betrieb nehmen
Feuerungsanlagen außer Betrieb nehmen
Ver- und Entsorgungsleitungen in Feuerungsanlagen absperren und abdichten
Anlagenteile und Behälter abdichten und absperren
6.3 Holzarbeiten für den Feuerwehreinsatz
Abschnitt B Nummer 6.3)
Holz, insbesondere durch Sägen, Stemmen, Hobeln, Raspeln, Schleifen und Bohren, bearbeiten und Holzverbindungen herstellen
Einbauen von Holz und Holzbauteilen
Maßnahmen zur Stabilisierung durchführen
Holzbauteile einbauen
Unterkonstruktionen für Ständerwerke erstellen
Dämmstoffe ein- und ausbauen
Aufh: V aufgeh. durch § 12 dieser V mWv 1.8.2016
Sonst: Die V ist nach Maßgabe des § 11 weiter anzuwenden
2009, 1747: BGBl I

References: § 6
 § 4

§ 2
 § 4
 § 1
 § 11
 § 4
 § 12
 § 11