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Timestamp: 2016-10-21 09:18:26+00:00

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4A_462/2009 vom 16. M�rz 2010
Exigences quant � la pr�cision des all�gations portant sur un dommage r�sultant du retard dans le prononc� de la faillite; prescription relative de la cr�ance qui en d�coule (art. 42 al. 2, art. 725 al. 2, art. 729b al. 2, art. 754, 755 et 760 al. 1 CO). Le dommage qui r�sulte d'un retard dans le prononc� de la faillite est d�termin� en comparant le montant du patrimoine de la soci�t� au moment de l'ouverture effective de la faillite avec celui qui existait au moment o� la faillite aurait d� �tre prononc�e. La valeur de liquidation des biens est d�terminante et non leur valeur d'exploitation, celle-ci n'�tant � ce stade plus d�cisive. Concernant la pr�cision des all�gations portant sur le dommage, qui ne consiste pas en une diminution des actifs, mais en une augmentation de l'endettement, des informations d�taill�es sur la valeur de liquidation des biens sont superflues. Si les exigences de l'art. 42 al. 2 CO relatives � l'estimation du dommage sont remplies, le tribunal doit se prononcer d'office, m�me si cette disposition n'est pas invoqu�e par la partie concern�e (consid. 3). Point de d�part du d�lai de prescription relatif des pr�tentions en responsabilit� du droit de la soci�t� anonyme des cr�anciers de la faillite qui font valoir le dommage de l'ensemble des cr�anciers (consid. 4). Faits � partir de page 323
Am 6. Oktober 1994 wurde �ber die Y. AG, die mit Kaviar handelte, der Konkurs er�ffnet und am 22. November 1994 das summarische Konkursverfahren angeordnet. Die Gesellschaft V. (Beschwerdef�hrerin 1) und die W. B.V. (Beschwerdef�hrerin 2) liessen sich im Konkurs Anspr�che abtreten gegen A. (Beklagter/Beschwerdegegner 1), B. (Beklagter/Beschwerdegegner 2) und C. (Beklagter/Beschwerdegegner 3) als Mitglieder des Verwaltungsrats und gegen die XZ. (nunmehr X. AG, Beklagte/Beschwerdegegnerin 4) als Revisionsstelle der konkursiten Gesellschaft. Die Beschwerdef�hrerinnen klagten beim Bezirksgericht March gegen die Beschwerdegegner 1 und 2 und die Beschwerdegegnerin 4 aus aktienrechtlicher Verantwortlichkeit nach Art. 754 f. OR wegen Konkursverschleppung auf Zahlung von Fr. 21'380'000.- nebst Zins sowie gegen die Beschwerdegegner 1-3 auf Zahlung von Fr. 1'161'456.90 wegen unrechtm�ssiger Bez�ge beziehungsweise R�ckzahlungsverpflichtung (Art. 754 und 678 OR). Nachdem das Kantonsgericht Schwyz ein erstes Urteil des Bezirksgerichts aufgehoben hatte, wies dieses am 25. September 2008 die Klage �ber Fr. 21'380'000.- infolge Verj�hrung und fehlender Substanziierung des Schadens ab. Das Kantonsgericht hielt die Forderung demgegen�ber nicht f�r verj�hrt, erachtete den Schaden aber wie das Bezirksgericht als nicht hinreichend substanziiert. BGE 136 III 322 S. 324
Das Bundesgericht heisst die von den Beschwerdef�hrerinnen angestrengte Beschwerde in Zivilsachen teilweise gut und weist die Sache an das Kantonsgericht zur�ck zur Durchf�hrung eines Beweisverfahrens betreffend den behaupteten Schaden zufolge Konkursverschleppung.
3. Die Beschwerdef�hrerinnen brachten im kantonalen Verfahren vor, sie h�tten den Schaden anhand der �berschuldungsdifferenz zwischen 31. Dezember 1993 und 30. September 1994 gest�tzt auf die Angaben der Revisionsstelle berechnet und eine Schadensberechnung zu Liquidationswerten sowie ein Sachverst�ndigengutachten angeboten. Ohnehin k�nne der Schaden nur gesch�tzt werden.
3.1.1 Was die Schadenssubstanziierung anbelangt, erwog die Vorinstanz, massgebend seien nicht die Fortf�hrungswerte gem�ss Zwischenbilanz, auf welche die Beschwerdef�hrerinnen abgestellt h�tten, sondern die zumal bei verderblichen Konsumg�tern erfahrungsgem�ss tieferen Liquidationswerte. Die Beschwerdegegner h�tten denn auch bereits im erstinstanzlichen Verfahren darauf hingewiesen, dass der tats�chliche Schaden allenfalls einen Bruchteil des eingeklagten Betrages ausmache. Nach Auffassung der Vorinstanz sind die Beschwerdef�hrerinnen die grundlegendsten Angaben schuldig geblieben, die es erlaubt h�tten, die Verm�gens- und Eigenkapitalentwicklung zwischen dem kl�gerischerseits als massgeblich erachteten Anfangszeitpunkt (Ende 1993) und der Konkurser�ffnung (6. Oktober 1994) zu berechnen. Die Beschwerdef�hrerinnen h�tten sich zur Feststellung der Gesellschaftspassiven im Konkurszeitpunkt auch nicht auf den Kollokationsplan berufen, obwohl ihnen dieser BGE 136 III 322 S. 325zug�nglich gewesen sei. In welcher H�he ein Schaden entstanden sei, k�nne daher nicht gesagt werden.
3.1.2 Die Vorinstanz erkannte, Art. 42 Abs. 2 OR helfe den Beschwerdef�hrerinnen nicht weiter, denn sie h�tten diese Vorschrift lediglich zur Festlegung des Stichdatums der Schadensanzeige, d.h. des Zeitpunkts angerufen, in welchem die �berschuldungsanzeige im Sinne von Art. 725 Abs. 2 bzw. Art. 729b Abs. 2 OR pflichtgem�ss h�tte erstattet werden m�ssen, nicht aber zum Schaden selbst. Da die Gegenpartei bereits mit der Klageantwort im erstinstanzlichen Verfahren die kl�gerische Schadensberechnung substanziiert bestritten und eine Aufzeigung der Ver�usserungswerte verlangt habe, verfange auch der Hinweis der Beschwerdef�hrerinnen auf die richterliche Fragepflicht nicht. Es gen�ge daher nicht, dass die Beschwerdef�hrerinnen in der Replik eine Liquidationsbilanz richterlichem Gutd�nken anheimgestellt h�tten. Mangels brauchbarer Berechnungsvorschl�ge der Beschwerdef�hrerinnen k�nne nicht von einer hinreichenden Klagespezifizierung gesprochen werden. Es sei auch nicht m�glich, die Verm�gensentwicklung ohne R�cksicht auf weitere Bilanzpositionen aufgrund des Hauptaktivums der konkursiten Gesellschaft, der Kaviarvorr�te, abzusch�tzen, da auch diesbez�glich keine Preisentwicklung aufgezeigt worden sei.
3.2 Besteht der Schaden - wie hier behauptet - in der Vergr�sserung der Verschuldung der Konkursitin, welche durch eine versp�tete Konkurserkl�rung entstanden ist (vgl. Art. 725 Abs. 2 und 729b Abs. 2 OR), im sogenannten "Fortf�hrungsschaden" zufolge Konkursverschleppung (B�CKLI, Schweizer Aktienrecht, 4. Aufl. 2009, � 18 Rz. 369 f. S. 2488), so ist die tats�chlich eingetretene �berschuldung der Konkursitin mit jener zu vergleichen, die bei einem Konkurs zum fr�heren Zeitpunkt bestanden h�tte (BGE 132 III 342 E. 2.3.3 S. 348, BGE 132 III 564 E. 6.2 S. 575 f.).
3.2.1 Der Schaden, der durch eine verz�gerte Konkurser�ffnung entstanden ist, kann bundesrechtskonform in der Weise festgestellt werden, dass der aus den Buchhaltungsunterlagen ersichtliche Saldo im Zeitpunkt der Verletzung der Benachrichtigungspflicht mit dem (h�heren) Verlust im Zeitpunkt der tats�chlich erfolgten Konkurser�ffnung verglichen wird (Urteil des Bundesgerichts 4C.263/2004 vom 23. Mai 2005 E. 3, nicht publ. in: BGE 132 III 222). Es gilt also, den Verm�gensstand der Gesellschaft bei Konkurser�ffnung mit dem Verm�gen zu jenem Zeitpunkt zu vergleichen, auf welchen die BGE 136 III 322 S. 326eingeklagten Organe bzw. die Revisionsgesellschaft nach kl�gerischer Behauptung die Konkurser�ffnung bei pflichtgem�ssem Handelnh�tten herbeif�hren m�ssen. Zu diesem Zweck kann der �berschuldungsgrad einzig gest�tzt auf Liquidationswerte ermittelt werden, denn die Konkurser�ffnung zieht die Aufl�sung der Gesellschaft nach sich (Art. 736 Ziff. 3 OR) und deren Liquidation nach den Regeln des Konkursrechts (Art. 740 Abs. 5 OR). In diesem Stadium hat der Fortf�hrungswert, da der gew�hnliche Gesch�ftsbetrieb eingestellt wird, diesbez�glich seine Bedeutung verloren.
3.2.2 Wenn der Vorwurf dahin geht, der Konkurs sei verz�gert worden, darf der Schaden nach dem Gesagten nicht als Differenz zwischen dem Liquidationswert bei effektiver und dem Fortf�hrungswert zum Zeitpunkt der pflichtwidrig unterlassenen Benachrichtigung des Richters definiert werden (Urteile des Bundesgerichts 4C.58/2007 vom 25. Mai 2007 E. 2.5, in: SJ 2008 I S. 55 ff., 58; 4C.117/1999 vom 16. November 1999 E. 2b). Dabei kann nur der Teil des "Fortf�hrungsschadens" f�r die Ersatzpflicht relevant sein, der (ad�quat) kausal auf die Pflichtwidrigkeit des einzelnen Verwaltungsratsmitglieds zur�ckzuf�hren ist (B�CKLI, a.a.O., � 18 Rz. 369a S. 2489).
3.3 Soweit die Beschwerdef�hrerinnen vor Bundesgericht daran festhalten, die Vorinstanz verstosse mit ihrer Rechtsauffassung, massgeblich f�r die Schadensberechnung seien Liquidationswerte, gegen Art. 754 f. und 41 f. OR, ist die Beschwerde nach dem Gesagten unbegr�ndet. Entgegen der Auffassung der Beschwerdef�hrerinnen handelt es sich bei Aktiven und Passiven nicht um Werte, denen mit Bezug auf die Frage der �berschuldung und deren Ausmasses isoliert betrachtet Bedeutung zukommt, sondern um interdependente Elemente, welche den Bilanzwert der Gesellschaft bestimmen. Demgegen�ber trifft zwar zu, dass die Gesamtheit der rechtskr�ftig kollozierten Forderungen keine bundesrechtlich verbindliche Grundlage bildet, die der Schadensberechnung zugrunde zu legen w�re (BGE 132 III 342 E. 2.3.3 S. 348 mit Hinweisen). Da aber der "Fortf�hrungsschaden" belegt werden kann, indem man die effektive Konkursdividende mit der hypothetischen vergleicht, die bei rechtzeitiger Benachrichtigung des Richters zu erwarten gewesen w�re (Urteil des Bundesgerichts 4C.192/2003 vom 13. Oktober 2003 E. 3.3.; B�CKLI, a.a.O., � 18 Rz. 369a S. 2488 mit Hinweisen), kann der Gesamtheit der rechtskr�ftig kollozierten Forderungen zumindest als Indiz f�r die Vergr�sserung der �berschuldung Bedeutung zukommen, insbesondere, wenn die mutmassliche Konkursdividende BGE 136 III 322 S. 327bereits im ersten Vergleichszeitpunkt bei nahezu 0 % liegt, so dass sich aus dem Vergleich der mutmasslichen mit der tats�chlichen Konkursdividende der nicht privilegierten Konkursgl�ubiger nichts �bereine allf�llige Zunahme der �berschuldung infolge der Konkursverschleppung ableiten l�sst.
3.4.1 An den angef�hrten Stellen der Replik haben die Beschwerdef�hrerinnen in der Tat dargelegt, der Kaviarbestand sei in der Anzeige an den Konkursrichter vom 5. Oktober 1994 gleich wie im Schreiben der Revisionsstelle vom 4. M�rz 1994 an den Beschwerdegegner 1 nicht zu Konkursschleuder-, sondern zu Einstandspreisen eingesetzt worden. Zudem habe sich in der betreffenden Zeitspanne zwischen Januar und Oktober 1994 nicht nur die Schuldenlast um Fr. 21'380'000.- erh�ht, sondern zus�tzlich der Lagerbestand an Kaviar um 12'000 kg verringert, woraus sich ein zus�tzlicher Verlust ergebe, weshalb umso mehr gerechtfertigt sei, f�r die Schadensh�he gem�ss Art. 42 Abs. 2 OR auf die von der Beschwerdegegnerin 4 angegebenen Sch�tzungen per 31. Dezember 1993 und 6. Oktober 1994 im Sinne einer Minimalangabe abzustellen. Zu ber�cksichtigen sei n�mlich, dass zufolge der versp�teten Konkurser�ffnung 10'475 kg des Kaviarvorrates verdorben gewesen seien, wodurch sich die Verm�gensverminderung erh�he. Diesen Zusatzschaden bezifferten die Beschwerdef�hrerinnen auf der Grundlage des Verkaufspreises, der im Konkurs gel�st wurde, auf Fr. 1'732'373.-. Abschliessend anerboten die Beschwerdef�hrerinnen f�r eine Berechnung des Schadens nach Liquidationswerten zum Beweis ein Gutachten durch einen Sachverst�ndigen mit der Behauptung, dass sich dabei das von ihnen geschilderte Schadensbild ergeben w�rde.
3.4.2 Dass Sachvorbringen in der Replik prozessual versp�tet w�ren, ist dem angefochtenen Urteil nicht zu entnehmen. Werden diese beachtet, l�sst sich der Vorwurf, die Beschwerdef�hrerinnen h�tten ihre Sachvorbringen nicht hinreichend klar behauptet, weshalb ein BGE 136 III 322 S. 328substanziiertes Bestreiten und ein Beweis dar�ber nicht m�glich gewesen w�re, bundesrechtlich nicht halten. Eine Tatsachenbehauptung braucht nicht alle Einzelheiten zu enthalten; es gen�gt, wenn die Tatsache in einer den Gewohnheiten des Lebens entsprechenden Weise in ihren wesentlichen Z�gen oder Umrissen behauptet worden ist. Immerhin muss die Tatsachenbehauptung so konkret formuliert sein, dass ein substanziiertes Bestreiten m�glich ist oder der Gegenbeweis angetreten werden kann (vgl. BGE 117 II 113 E. 2).
3.4.3 Wie dargelegt haben die Beschwerdef�hrerinnen mit der Behauptung des real erzielten Verkaufserl�ses den Liquidationswert im Konkurszeitpunkt angegeben. Zudem haben sie den Umfang der Erh�hung der Passiven in der fraglichen Periode beziffert und zu quantitativen und qualitativen Ver�nderungen des Inventars Stellung bezogen, indem sie geltend machten, in Tat und Wahrheit resultiere ein zus�tzlicher Minderwert von Fr. 1'732'373.-, weil 10'475 kg Kaviar in der Zwischenzeit verdorben seien und sich der Lagerbestand durch Verkauf reduziert habe. Wenn sie auf dieser Grundlage behaupten, auch wenn man das Inventar f�r den Zeitpunkt des hypothetischen Konkurses auf der Basis der (realen) Liquidationswerte berechne, ergebe sich dasselbe Schadensbild, ein Schaden von Fr. 21'380'000.-, haben sie auf nachvollziehbare Weise dargelegt, worin sie den Schaden erblicken.
3.4.5 �berdies betont die Beschwerdegegnerin 4 selbst, sie habe aufgezeigt, dass im Konkurszeitpunkt der Restbetrag der nicht an die BGE 136 III 322 S. 329gesicherten Gl�ubiger gegangenen Aktiven minimal gewesen sei und riesige Passiven bestanden h�tten. Wenn die Beschwerdef�hrerinnen bei dieser Sachlage den Schaden zur Hauptsache mit der Erh�hung der Passiven im fraglichen Zeitraum begr�nden, die sie einer versp�teten Benachrichtigung des Richters zuschreiben, l�sst sich der Vorwurf, sie h�tten die exakte Bewertung der Aktiven vernachl�ssigt, erst recht nicht rechtfertigen, zumal eine nat�rliche Vermutung f�r die schadensstiftende Wirkung einer versp�teten �berschuldungsanzeige spricht (132 III 564 E. 6.3 S. 576 f. mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 4P.305/2001 vom 18. M�rz 2002 E. 2d) und der Schaden letztlich ohnehin nur gesch�tzt werden kann, da der Verm�gensstand beim behaupteten pflichtgem�ssen Verhalten notwendigerweise auf einer Hypothese beruht (B�CKLI, a.a.O., � 18 Rz. 373 S. 2490). Eine Schadenssch�tzung nach Art. 42 Abs. 2 OR hat somit im Rahmen richterlicher Rechtsanwendung von Amtes wegen zu erfolgen, ungeachtet der Frage, ob und zu welcher Schadensposition sich ein Gesch�digter darauf beruft.
4. Die Beschwerdegegner 1-3 und die Beschwerdegegnerin 4 wenden in ihren Beschwerdeantworten allerdings ein, die Annahme der Vorinstanz, die kl�gerischen Anspr�che seien nicht verj�hrt, sei bundesrechtswidrig. Darauf ist nunmehr einzugehen, da eine Aufhebung des angefochtenen Urteils wegen �berspannter Substanziierungsanforderungen nur in Frage kommt, wenn die Klage nicht ohnehin wegen Verj�hrung abzuweisen ist.
4.1 Nach Art. 760 Abs. 1 OR verj�hrt der Anspruch auf Schadenersatz gegen die nach den Art. 752 ff. OR verantwortlichen Personen in f�nf Jahren vom Tage an, an dem der Gesch�digte Kenntnis vom Schaden und von der Person des Ersatzpflichtigen erlangt hat, jedenfalls aber mit dem Ablauf von zehn Jahren, vom Tage der sch�digenden Handlung an gerechnet. Fristausl�sende Schadenskenntnis BGE 136 III 322 S. 330liegt vor, wenn der Gesch�digte die Existenz eines Schadens sowie dessen Beschaffenheit und wesentlichen Merkmale, d.h. alle tats�chlichen Umst�nde kennt, die geeignet sind, eine Klage zu veranlassen und zu begr�nden (BGE 116 II 158 E. 4a S. 160 f.; vgl. auch BGE 131 III 61 E. 3.1.1 S. 68; je mit Hinweis). Die Frist beginnt mit dem Zeitpunkt, in dem der Gesch�digte tats�chlich Kenntnis vom Schaden hat, nicht mit demjenigen, in welchem er bei Anwendung der nach den Umst�nden gebotenen Aufmerksamkeit ausreichende Kenntnis vom Schaden h�tte erlangen k�nnen (BGE 111 II 55 E. 3a S. 57 f.; vgl. auch BGE 131 III 61 E. 3.1.2 S. 68).
4.3 Soweit die Beschwerdegegner 1-3 anf�hren, die Gesellschaft habe schon anl�sslich der Generalversammlung vom 9. November 1993 Kenntnis der Falschbewertung gehabt, und r�gen, die Vorinstanz habe auf unhaltbare Weise festgestellt, der Nachweis konkreter Schadenskenntnis der Gl�ubigergesamtheit bzw. Konkursverwaltung, namentlich betreffend Zahlung an den Drittbeklagten, sei ihnen nicht gelungen, kritisieren sie ohne n�here Begr�ndung die f�r das Bundesgericht grunds�tzlich verbindlichen (Art. 105 Abs. 1 BGG) BGE 136 III 322 S. 331Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz und sind damit nicht zu h�ren. Auch die Beschwerdegegnerin 4 beschr�nkt ihre Ausf�hrungen hinsichtlich der ihrer Ansicht nach zu Unrecht verneinten Verj�hrung weitgehend auf unzul�ssige appellatorische Kritik am angefochtenen Urteil, indem sie ihren rechtlichen Vorbringen, ohne gleichzeitig substanziierte Sachverhaltsr�gen zu erheben, Umst�nde zugrunde legt, die im angefochtenen Urteil keine St�tze finden. Darauf ist nicht einzutreten. Soweit sie anf�hrt, die Vorinstanz habe ihre Ausf�hrungen in der Berufungsantwort weitgehend unbeachtet gelassen, l�sst sie dazu jeglichen Aktenhinweis missen, weshalb die R�ge unbeachtet bleiben muss.
4.4 Hinreichende Kenntnis ist f�r die aktienrechtliche Verantwortlichkeitsklage aus mittelbarer Sch�digung nach Lehre und Rechtsprechung regelm�ssig gegeben, wenn der Kollokationsplan und das Inventar zur Einsicht aufgelegt worden sind (BGE 122 III 195 E. 9c S. 202 f.; BGE 111 II 164 E. 1a S. 167; je mit Hinweis). Aufgrund besonderer Umst�nde kann der Gesch�digte im Einzelfall die n�tige Kenntnis jedoch auch schon fr�her erlangen (BGE 116 II 158 E. 4a S. 161). Keinesfalls aber kann die f�nfj�hrige (relative) Verj�hrung f�r Verantwortlichkeitsanspr�che der Gesamtheit der Gl�ubiger, welche einem Gesellschaftsgl�ubiger nach Art. 260 SchKG abgetreten wurden, einsetzen, bevor �ber die Gesellschaft der Konkurs er�ffnet wurde (BGE 122 III 195 E. 9c S. 202 mit Hinweis), denn die Forderung der Gesamtheit der Gl�ubiger ist nicht einklagbar, bevor �ber die Gesellschaft der Konkurs er�ffnet wurde (vgl. schon BGE 87 II 293 E. 4 S. 297 ff.; Urteil des Bundesgerichts 4A_174/2007 vom 13. September 2007 E. 5.2; CORBOZ, in: Commentaire romand, Code des obligations, Bd. II, 2008, N. 20 f. zu Art. 760 OR; ungenau WIDMER/GERICKE/WALLER, in: Basler Kommentar, Obligationenrecht, Bd. II, 3. Aufl. 2008, N. 5 zu Art. 760 OR, die unter Hinweis auf das zit. Urteil 4A_174/2007 erw�hnen, die relative Verj�hrungsfrist beginne f�r die Abtretungsgl�ubiger mit der Konkurser�ffnung, wobei sie dennoch unter Hinweis auf BGE 122 III 202 zutreffend anf�hren, in Bezug auf den Anspruch der Gl�ubiger aus mittelbarer Sch�digung habe die Praxis pr�zisiert, dass die Frist f�r die Gl�ubiger erst mit der Auflage des Kollokationsplans und des Inventars zur Einsicht zu laufen beginne).
4.5 An dieser Rechtsprechung hat BGE 132 III 342 nichts ge�ndert (vgl. zit. Urteil 4A_174/2007 E. 5.2). Darin wurde vielmehr erkannt, BGE 136 III 322 S. 332dass den verantwortlichen Organen unter Vorbehalt der Gl�ubigerbenachteiligung diejenigen Einreden auch im Konkurs der Gesellschaft gegen�ber der Gesamtheit der Gl�ubiger erhalten bleiben sollen, die vor der Konkurser�ffnung der Gesellschaft entstanden sind, namentlich die Befugnis zur Verrechnung mit Gegenforderungen, welche schon vor Er�ffnung des Konkurses entstanden sind (E. 4). Es bleibt aber dabei, dass im Konkurs der eigene Anspruch der Gesellschaft durch denjenigen der Gl�ubigergesamtheit abgel�st wird mit dem Zweck, diejenigen Einreden auszuschliessen, welche den Abtretungsgl�ubigern gegen�ber nicht gerechtfertigt sind. Dass unter diesen Ausschluss die Einrede der relativen Verj�hrung fallen muss, soweit sie der Gesellschaft entgegengehalten werden k�nnte, versteht sich ohne Weiteres, da die zur Verantwortung gezogenen Organe nicht von ihrer eigenen Unt�tigkeit profitieren sollen und die Abtretungsgl�ubiger vor Konkurser�ffnung die Verj�hrung nicht unterbrechen k�nnen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 4C.363/2006 vom 13. M�rz 2007 E. 4.3; anders betr. die absolute Verj�hrung, die mit der sch�digenden Handlung zu laufen beginnt).
4.6 Da ein Anspruch der Gl�ubigergesamtheit zur Debatte steht, kann es entgegen der Meinung der Beschwerdegegner 1-3 nicht auf die Kenntnis der Gesellschaft selbst ankommen und die Verj�hrung jedenfalls nicht vor Konkurser�ffnung beginnen. Auch der Ablauf der Eingabefrist f�r die Konkursforderungen kann nicht ausschlaggebend sein. Dass auch bei fr�herer Durchf�hrung des Konkurses mit einer Konkursdividende von 0 % zu rechnen war, wie die Beschwerdegegnerin 4 einwendet, sagt mit Bezug auf die Erh�hung der Unterdeckung im Zeitraum zwischen pflichtwidrig unterlassener Konkursanmeldung und tats�chlich er�ffnetem Konkurs nichts aus, liegt der Schaden doch nicht in der Konkursdividende, sondern in der Vergr�sserung der �berschuldung. Zu Unrecht beanstandet die Beschwerdegegnerin 4 auch die Alternativbegr�ndung der Vorinstanz, wonach der Verj�hrungsbeginn nebst Kenntnis des Schadens und des Ersatzpflichtigen implizit auch jene der Pflichtverletzung voraussetzt, als Verstoss gegen Art. 760 Abs. 1 OR. Bereits aus der allgemeinen Umschreibung des "Schadens" als Differenz zwischen dem gegenw�rtigen (effektiven) und dem hypothetischen (h�heren) Verm�gensstand ohne das sch�digende Ereignis (vgl. E. 3.2 hiervor) ergibt sich, dass Kenntnis des Schadens ohne Kenntnis der sch�digenden Handlung kaum denkbar ist. BGE 136 III 322 S. 333

References: art. 725
 art. 729
 art. 754
 Art. 754
 BGE 
 BGE 
 Art. 42
 Art. 725
 Art. 729
 Art. 725
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 754
 BGE 
 Art. 42
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 42
 Art. 760
 Art. 752
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 260
 BGE 
 Art. 760
 Art. 760
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 760
 BGE