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Timestamp: 2016-10-22 05:28:00+00:00

Document:
2P.246/2003 (17.12.2003)
2P.246/2003 /leb
Staats- und Gemeindesteuern 1999/2000, Zwischenveranlagung,
Staatsrechtliche Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau, 2. Kammer, vom 23. Mai 2003.
X.________ nahm am 1. Juni 1996 seine Erwerbst�tigkeit auf und arbeitete zun�chst als Auditor/Sekret�r am Bezirksgericht Z.________ und sp�ter als Gerichtssekret�r am Y.________gericht des Kantons Z�rich. Am 1. Februar 1998 verlegte er seinen Wohnsitz von Z�rich nach Baden. F�r die Vorbereitung der z�rcherischen Anwaltspr�fung bezog er im Jahre 1999 unbezahlten Urlaub von knapp 3 � Monaten (1.02. - 10.05.) und im Jahre 2000 von rund f�nf Monaten (17.01. - 9.06.) und zwei Monaten (4.09. - 3.11.).
Am 18. Juni 1998 veranlagte die Steuerkommission Baden X.________ ab 1. Februar 1998 f�r den Rest des Steuerjahres 1998 aufgrund des im Jahre 1997 erzielten z�rcherischen Einkommens.
Mit Verf�gung vom 25. November 1999 wurde er f�r die Steuerperiode 1999/2000 gest�tzt auf das in den Jahren 1997 und 1998 im Kanton Z�rich erzielte Einkommen definitiv veranlagt. Dieser Verf�gung waren etliche Telefonate und Schreiben vorausgegangen, mit denen der Steuerpflichtige das Steueramt Baden ersuchte, den Erwerbsausf�llen der Jahre 1999 und 2000 Rechnung zu tragen.
Mit Eingabe vom 15. Juli 2000 an das Steueramt der Stadt Baden stellte X.________ wegen Nichtber�cksichtigung der unbezahlten Urlaube ein "Revisionsbegehren, eventualiter Wiedererw�gungsgesuch, subeventuell Begehren um Zahlungserleichterungen".
Mit Schreiben vom 4. Oktober 2000 teilte die Abteilung Steuern der Stadt Baden dem Steuerpflichtigen mit, aufgrund der �bergangsregelung (Wechsel von der zweij�hrigen zur einj�hrigen Besteuerung mit Gegenwartsbemessung per 1. Januar 2001) bestehe ein Anspruch auf Zwischenveranlagung in der Steuerperiode 1999/2000, dies jedoch nur bei einem zusammenh�ngenden Erwerbsunterbruch von mindestens sechs Monaten.
Mit Verf�gung vom 8. August 2001 wies die Steuerkommission Baden das Zwischenveranlagungsgesuch ab, da ein zusammenh�ngender, mindestens sechs Monate dauernder Erwerbsunterbruch nicht vorliege. Sie st�tzte sich dabei auf ein Merkblatt des Steueramtes des Kantons Aargau vom 18. Dezember 1998.
Die Einsprache gegen diese Verf�gung wies die Steuerkommission mit Entscheid vom 26. September 2001 ab, soweit sie darauf eintrat. Das Nichteintreten bezog sich auf die Antr�ge betreffend die direkte Bundessteuer und die Wehrpflichtersatzabgabe. Das Revisionsbegehren wurde stillschweigend dem Begehren um Vornahme einer Zwischenveranlagung gleichgestellt.
Einen Rekurs von X.________ wies das Steuerrekursgericht mit Urteil vom 21. M�rz 2002 in Bezug auf die Frage der Zwischenveranlagung ab. Auf die �brigen Anfechtungen trat das Gericht nicht ein.
X.________ f�hrte Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Aargau. Dieses wies die Beschwerde mit Urteil vom 23. Mai 2003 ab, soweit darauf einzutreten war.
Mit Beschwerde an das Bundesgericht stellt X.________ folgende Rechtsbegehren:
"1. Dem Beschwerdef�hrer sei Schadenersatz im Betrag von Fr. 35'736.-- durch das Bundesgericht zuzusprechen.
2. Es sei die Nichtigkeit der Urteile des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau vom 23. Mai 2003, des Steuerrekursgerichts vom 21. M�rz 2002 und der Steuerkommission Baden vom 26. September 2001 sowie aller erstinstanzlichen "Veranlagungen" als solche festzustellen;
eventualiter sei das erw�hnte Urteil des Verwaltungsgerichts (Staats- und Gemeindesteuern und direkte Bundessteuer) und des Steuerrekursgerichts (Wehrpflichtersatz) vollumf�nglich aufzuheben.
3. Die Kosten der Beschwerden vor Bundesgericht seien dem Beschwerdegegner aufzuerlegen; eventualiter sei von einer Kostenauflage abzusehen.
Dem Beschwerdef�hrer sei jedenfalls eine Parteientsch�digung f�r die bundesgerichtlichen Verfahren zuzusprechen; im von dieser nicht gedeckten Umfange sei der Beschwerdegegner eventuell zu Ziff. 1 zur Leistung einer Parteientsch�digung an den Beschwerdef�hrer f�r die kantonalen Verfahren zu verpflichten."
Vernehmlassungen zur Beschwerde wurden nicht eingeholt, sondern nur die Akten.
Gegenstand des Verfahrens vor dem kantonalen Verwaltungsgericht war einzig die Verf�gung der Steuerkommission vom 8. August 2001, mit welcher das Gesuch um Zwischenveranlagung in der Steuerperiode 1999/2000 wegen Erwerbsunterbruchs abgewiesen wurde, sowie der diese Verf�gung best�tigende Entscheid des kantonalen Steuerrekursgerichts vom 21. M�rz 2002. Nur �ber die kantonale Steuer hatte das Verwaltungsgericht zu befinden. Zul�ssig ist die staatsrechtliche Beschwerde. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde gem�ss Art. 73 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 �ber die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden (StHG; SR 642.14) kommt hier nicht zum Zug, da es um Steuern der Jahre 1999 und 2000 geht, die in die Anpassungsfrist gem�ss Art. 72 Abs. 1 StHG fallen und f�r welche nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung die Verwaltungsgerichtsbeschwerde noch nicht offen steht (BGE 123 II 588 E. 2d; 124 I 145 E. 1a; ferner 128 II 56 E. 1 a contrario).
Der Beschwerdef�hrer beantragt mit der staatsrechtlichen Beschwerde, dass (nebst dem Entscheid des Verwaltungsgerichts) der Entscheid des Steuerrekursgerichts vom 21. M�rz 2002, der Einspracheentscheid der Steuerkommission Baden vom 26. September 2001 sowie alle erstinstanzlichen Veranlagungen als nichtig erkl�rt bzw. aufgehoben werden.
Auf das Begehren ist nicht einzutreten. Das Verwaltungsgericht konnte den angefochtenen Entscheid des Steuerrekursgerichts im Rahmen der Beschwerdeantr�ge in rechtlicher wie auch tats�chlicher Hinsicht vollumf�nglich pr�fen (� 56 Abs. 3 des aargauischen Gesetzes �ber die Verwaltungsrechtspflege vom 9. Juli 1968). Es stand ihm hinsichtlich der erhobenen R�gen jedenfalls keine engere Kognition zu, als das Bundesgericht sie im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde besitzt. Unter diesen Umst�nden sind die Voraussetzungen zur Mitanfechtung von unteren kantonalen Entscheiden zusammen mit dem letztinstanzlichen kantonalen Entscheid mit staatsrechtlicher Beschwerde nicht erf�llt (vgl. BGE 126 II 377 E. 8b S. 395; 125 I 492 E. 1a/bb). Das gilt erst recht f�r Entscheide, die mit der Steuerveranlagung 1999/2000 nichts zu tun haben. Die staatsrechtliche Beschwerde gegen einen bestimmten, kantonal letztinstanzlichen Entscheid kann nicht zur Anfechtung beliebiger Entscheide dienen, auch wenn die (angebliche) Nichtigkeit dieser Entscheide von Amtes wegen ber�cksichtigt werden muss.
Das Verwaltungsgericht trat - als zust�ndige obere kantonale Beschwerdeinstanz f�r die Veranlagung der direkten Bundessteuer - auf die bei ihm erhobene Beschwerde nicht ein, soweit der Beschwerdef�hrer die Veranlagung f�r die direkten Bundessteuern angefochten haben wollte. Es erwog, dass die Veranlagungsverf�gung vom 25. November 1999 nur die kantonalen Steuern betreffe und die Bundessteuerveranlagung 1999/2000 am 28. Februar 2000 erfolgt und unangefochten in Rechtskraft erwachsen sei (gem�ss Auskunft der Steuerabteilung der Stadt Baden). Mit diesem Nichteintretensentscheid hat das Verwaltungsgericht keinen Entscheid zur direkten Bundesteuer getroffen, wie der Beschwerdef�hrer meint, sondern nur festgestellt, dass es an einem Anfechtungsobjekt f�r diese Steuer fehlt. Sollte die Veranlagung dem Beschwerdef�hrer tats�chlich nicht er�ffnet worden sein, wie dieser r�gt, so h�tte er das beim kantonalen Steueramt oder der Steuerabteilung der Stadt Baden geltend machen k�nnen. Im Rahmen der vorliegenden Beschwerde sind keine Bundessteuerveranlagungen zu pr�fen.
Dasselbe gilt f�r den Wehrpflichtersatz. Einzige kantonale Beschwerdeinstanz in dieser Sache ist das kantonale Steuerrekursgericht (� 2 der kantonalen Verordnung �ber den Wehrpflichtersatz vom 11. Februar 1998). Das Verwaltungsgericht war daher nicht gehalten, �ber die Wehrpflichtersatzabgabe zu befinden.
Die staatsrechtliche Beschwerde ist - von hier nicht zutreffenden Ausnahmen abgesehen - kassatorischer Natur, das heisst, es kann mit ihr nur die Aufhebung des angefochtenen kantonalen Hoheitsaktes verlangt werden (BGE 127 II 1 E. 2c; 125 I 104 E. 1b). Soweit der Beschwerdef�hrer mehr verlangt als die Aufhebung des Entscheides des Verwaltungsgerichts, kann auf die Beschwerde nicht eingetreten werden. Das betrifft namentlich die Begehren um "Schadenersatz" f�r zu viel bezahlte Steuern, Parteiaufwand und dergleichen. Sollte sich der angefochtene Entscheid als verfassungswidrig erweisen, so m�sste dieser aufgehoben werden, womit das kantonale Verfahren wieder h�ngig w�re und die kantonale Instanz - unter Beachtung der Erw�gungen des Bundesgerichts - neu zu entscheiden h�tte. Damit kann der verfassungsm�ssige Zustand wieder hergestellt werden, ohne dass es hierf�r weiterer, positiver Anordnungen des Bundesgerichts bedarf.
Mit der staatsrechtlichen Beschwerde wird nicht das kantonale Verfahren fortgesetzt, sondern ein neues Verfahren er�ffnet, bei dem das Bundesgericht den angefochtenen Entscheid oder Erlass nur unter spezifischen, insbesondere verfassungsm�ssigen Gesichtspunkten �berpr�ft (Art. 84 OG). Das wirkt sich auch auf die Art der Beschwerdebegr�ndung aus: Gem�ss Art. 90 Abs. 1 lit. b OG muss die Beschwerdeschrift die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung dar�ber enthalten, welche verfassungsm�ssigen Rechte und inwiefern sie durch den angefochtenen kantonalen Entscheid verletzt worden sein sollen. Das Bundesgericht pr�ft im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde nur die ausdr�cklich erhobenen und ausreichend begr�ndeten R�gen (statt vieler BGE 125 I 492 E. 1b, mit Hinweisen).
Die angefochtene Besteuerung beruht zudem auf kantonalem Recht, dessen Auslegung und Anwendung das Bundesgericht nur unter dem beschr�nkten Gesichtswinkel der Willk�r pr�ft. Willk�r liegt nach der Rechtsprechung nicht bereits dann vor, wenn der angefochtene Entscheid diskutabel oder gar falsch ist. Willk�rlich ist der Entscheid der kantonalen Instanz erst, wenn dieser offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft (was in der Beschwerde dazulegen ist; vgl. BGE 126 III 438 E. 3 S. 440; 125 II 10 E. 3a; 110 Ia 1 E. 2a S. 3 f.).
Nur in diesem Rahmen ist der mit staatsrechtlicher Beschwerde angefochtene Entscheid des kantonalen Verwaltungsgerichts im Folgenden zu pr�fen.
6.1 Die Verf�gung f�r die definitive Veranlagung 1999/2000 vom 25. November 1999 ist unangefochten in Rechtskraft erwachsen. Der Beschwerdef�hrer wendete bereits im kantonalen Verfahren ein, die Veranlagung sei nichtig. Einer nichtigen Veranlagungsverf�gung ginge zum vornherein jegliche Verbindlichkeit und Rechtswirksamkeit ab. Die Nichtigkeit w�re jederzeit und von allen Instanzen - so auch vom Verwaltungsgericht - von Amtes wegen zu beachten (BGE 118 Ia 336 E. 2a S. 340; 116 Ia 215 E. 2a mit Verweisung). Nach der Praxis wird allerdings Nichtigkeit nur angenommen, wenn der Mangel der Verf�gung besonders schwer ist, wenn er offensichtlich oder zumindest leicht erkennbar ist und wenn die Rechtssicherheit durch die Annahme der Nichtigkeit nicht ernsthaft gef�hrdet wird (BGE 122 I 97 E. 3a/aa S. 99; 118 Ia 336 E. 2a S. 340; 116 Ia 215 E. 2c S. 219; 104 Ia 172 E. 2c S. 177). In der Regel sind fehlerhafte Verwaltungsakte nicht nichtig, sondern nur anfechtbar, und sie werden durch Nichtanfechtung rechtsg�ltig (BGE 104 Ia 172 E. 2c S. 176 f.). Als Nichtigkeitsgr�nde fallen haupts�chlich schwerwiegende Verfahrensfehler sowie die Unzust�ndigkeit der Beh�rde in Betracht. Dagegen haben inhaltliche M�ngel nur in seltenen Ausnahmef�llen die Nichtigkeit einer Verf�gung zur Folge (BGE 122 I 97 E. 3a/aa S. 99; 118 Ia 336 E. 2a S. 340 mit Hinweisen).
6.2 Das Verwaltungsgericht hat im angefochtenen Entscheid die Veranlagung vom 25. November 1999/2000 auf Nichtigkeitsgr�nde hin untersucht, konnte solche aber nicht feststellen:
Es erwog, der Beschwerdef�hrer habe am 1. Juni 1996 seine Erwerbst�tigkeit im Kanton Z�rich aufgenommen und sei am 1. Februar 1998 in den Kanton Aargau gezogen. Bis und mit dem Jahre 2000 habe im Kanton Aargau noch die zweij�hrige Veranlagungsperiode mit Praenumerandobesteuerung gegolten. Der Beschwerdef�hrer habe seine Erwerbst�tigkeit im Laufe des Jahres 1996 aufgenommen, weshalb die Steuerkommission Baden f�r die Veranlagungsperiode 1997/98 (ab 1. Februar 1998) gem�ss � 54 Abs. 2 Satz 2 des hier noch anwendbaren Steuergesetzes vom 13. Dezember 1983 (aStG) auf das im ersten vollen Jahr (1997) erzielte z�rcherische Einkommen habe abstellen m�ssen. Eine ordentliche Vergangenheitsbemessung aufgrund der Bemessungsperiode 1995/96 (� 53 Abs. 1 aStG in Verbindung mit � 54 Abs. 4 Satz 1) habe nicht vorgenommen werden k�nnen. In der Steuerperiode 1999/2000 sei dann die ordentliche Vergangenheitsbemessung aufgrund des Einkommens der Jahre 1997/98 zum Tragen gekommen (� 53 Abs. 1 aStG). Die Veranlagung 1999/2000 lasse daher keinen Mangel erkennen, schon gar nicht einen besonders schweren und offensichtlichen, der auf Nichtigkeit schliessen liesse.
Das Verwaltungsgericht hat namentlich auch begr�ndet, weshalb diese Besteuerung nicht gegen das verfassungsm�ssige Doppelbesteuerungsverbot verstosse: Das Einkommen des Beschwerdef�hrers sei nach seinem Zuzug in den Kanton Aargau im Jahre 1998 gegen�ber dem im Kanton Z�rich erzielten Einkommen 1997 angestiegen, weshalb das Abstellen auf das z�rcherische Einkommen f�r den Beschwerdef�hrer keine h�here Steuerbelastung zu Folge gehabt habe. Unter dieser Voraussetzung sei es nach den vom Bundesgericht zum Verbot der interkantonalen Doppelbesteuerung entwickelten Grunds�tzen zul�ssig, auf die ausserkantonale Bemessungsgrundlage abzustellen (vgl. dazu BGE 80 I 6 E. 3 S. 11; ASA 60 153 E. 3c).
6.3 Diese Begr�ndung des angefochtenen Entscheids ist anhand der zitierten Gesetzesbestimmungen nachvollziehbar und l�sst nicht auf einen schweren inhaltlichen Mangel schliessen, der die Veranlagungsverf�gungen als nichtig erscheinen liesse. Was der Beschwerdef�hrer dem entgegenzusetzen hat, ist eine andere Gesetzesauslegung und seine eigene Sicht der Dinge. Er verficht im Hauptstandpunkt die Auffassung, sein Fall liege besonders - Erwerbsaufnahme ausserkantonal im Jahre 1996, Zuzug in den Kanton im Jahre 1998 -, weshalb der Fall vom Gesetz gar nicht geregelt sei und eine Besteuerungsl�cke vorliege. In einem Nebenstandpunkt macht er geltend, die ausserordentlichen Erwerbsausf�lle in den Jahren 1999 und 2000 h�tten gem�ss � 54 Abs. 3 aStG mindestens in einer Steuerperiode, n�mlich 1999/2000, zum Abzug zugelassen werden m�ssen. Er sieht in diesem Zusammenhang eine Reihe verfassungsm�ssiger Rechte verletzt (wie den Anspruch auf rechtliches Geh�r, das Rechtsverweigerungsverbot oder den Grundsatz der Besteuerung nach der Leistungsf�higkeit). Damit sind indessen keine schwerwiegenden inhaltlichen M�ngel dargetan, welche im Sinne der Rechtsprechung die Nichtigkeit der Verf�gung zur Folge haben k�nnten. Solche M�ngel der Veranlagung sind vielmehr auf dem ordentlichen Rechtsweg geltend zu machen.
Was die formelle Seite der - rechtskr�ftigen - Steuerveranlagung 1999/2000 betrifft, holt der Beschwerdef�hrer zu einem eigentlichen Rundumschlag aus: Aus der Verf�gung gehe die Zusammensetzung der Steuerkommission nicht hervor, die Verf�gung enthalte nicht alle Angaben und keine Begr�ndung zur Steuerveranlagung oder eine zu klein gedruckte Rechtsmittelbelehrung auf der R�ckseite, die Steuerberechnung h�tte durch die Finanzverwaltung der Gemeinde erfolgen m�ssen, ein separates Blatt sei nicht unterschrieben worden, die Verf�gung sei entgegen ihrer Bezeichnung keine definitive Veranlagung, sondern nur eine provisorische usw. In Bezug auf das Verfahren wird namentlich ger�gt, die Steuerbeh�rde habe den Beschwerdef�hrer im Veranlagungsverfahren wie auch nach der Hauptveranlagung nicht �ber die m�glichst g�nstige Besteuerung beraten oder belehrt. Damit sind indessen keine in die Augen springenden schwerwiegenden Verfahrensfehler dargetan, welche die rechtskr�ftige Hauptveranlagung 1999/2000 von vornherein und als absolut nichtig erscheinen lassen w�rden. Unter diesen Umst�nden ist es nicht willk�rlich, wenn das Verwaltungsgericht von der Rechtsg�ltigkeit der Veranlagung 1999/2000 ausging.
7.1 Da kein Grund vorlag, der die Veranlagung 1999/2000 als nichtig erscheinen liess, pr�fte das Verwaltungsgericht, ob den Erwerbsunterbr�chen des Beschwerdef�hrers im Rahmen einer Zwischenveranlagung in der Steuerperiode 1999/2000 Rechnung zu tragen sei.
Das Gericht erwog, die Zwischenveranlagung wegen �nderung der Erwerbsgrundlagen gem�ss � 57 Abs. 1 lit. d aStG setze voraus, dass das Erwerbseinkommen durch das Ereignis eine dauernde und wesentliche �nderung erfahren habe. Bei Erwerbsunterbr�chen gelte eine �nderung des Erwerbseinkommens nur dann als dauernd, wenn sie mindestens drei Jahre wirksam werde (� 34 Abs. 1 der Verordnung vom 13. Juli 1984 zum Steuergesetz, aStGV). Im Hinblick auf den Systemwechsel per 1. Januar 2001 (�bergang von der zweij�hrigen zur einj�hrigen Besteuerung mit Gegenwartsbemessung) habe das kantonale Steueramt f�r die Steuerperiode 1999/2000 im Merkblatt vom 18. Dezember 1998 eine Lockerung dieser Regel vorgenommen und angeordnet, dass eine Zwischenveranlagung bereits bei einem Erwerbsunterbruch von mehr als sechs Monaten vorgenommen werden k�nne. Die Verwaltungspraxis sei eingef�hrt worden, um H�rtef�lle zu vermeiden, die sich aufgrund der Jahresbesteuerung und der damit verbundenen Bemessungsl�cke in der Steuerperiode 1999/2000 ergeben k�nnen. Diese Praxis entspreche dem Gesetz zwar nicht, sei aber im Hinblick auf die Besteuerung nach dem Leistungsf�higkeitsprinzip auch nicht abzulehnen und k�nne befolgt werden. Im vorliegenden Fall verlange der Beschwerdef�hrer indessen nicht eine Behandlung gem�ss dem Merkblatt, da er keinen zusammenh�ngenden, mindestens sechs Monate dauernden Erwerbsunterbruch aufzuweisen habe. Mit seinem Begehren um Zwischenveranlagung gehe es ihm vielmehr um eine weitere Lockerung des Kriteriums der dauerhaften �nderung des Erwerbseinkommens. Das sei weder sachlich geboten, noch habe der Beschwerdef�hrer darauf Anspruch.
7.2 Mit dieser Begr�ndung wies das Verwaltungsgericht das Begehren um Vornahme einer Zwischenveranlagung ab. Was der Beschwerdef�hrer in seiner ungeb�hrlich weitschweifigen Beschwerdeschrift gegen�ber dem Entscheid vorbringt, ist appellatorische Kritik, wie sie allenfalls in einem Berufungsverfahren, wo die Rechtsmittelbeh�rde den angefochtenen Entscheid frei pr�ft, zum Erfolg f�hren mag. Im Rahmen der staatsrechtlichen Beschwerde wegen Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte (Art. 84 Abs. 1 lit. a OG) ist eine derartige Begr�ndung hingegen unzul�ssig (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG und dazu vorstehende E. 5). - Die einzige einigermassen substanziierte R�ge findet sich auf Seite 55 der Beschwerdeschrift, im zweitletzten Absatz. Dort bringt der Beschwerdef�hrer im Wesentlichen vor, die Rechtsgleichheit sei verletzt, weil sein Sachverhalt aus der Reihe der der Zwischenveranlagung zuzuf�hrenden Tatbest�nde ausgegliedert worden sei, und es sei willk�rlich, einen Einkommensausfall von weit mehr als sechs Monaten nicht zu ber�cksichtigen. Diese R�ge ist zu pr�fen.
7.3 Nach dem Wortlaut des Merkblatts w�re es nicht ausgeschlossen, einen Erwerbsunterbruch von insgesamt sechs Monaten (statt von ununterbrochenen sechs Monaten) ebenfalls der erleichterten Zwischenveranlagung zu unterstellen. Indessen sind auch die Gr�nde der Beh�rde zu beachten. Mit der erleichterten Zwischenveranlagung ging es dem Steueramt darum, ausgesprochenen H�rtef�llen Rechnung zu tragen. Deshalb wird ein zusammenh�ngender Erwerbsunterbruch von mindestens sechs Monaten verlangt. In der Regel wirken sich Erwerbsunterbr�che von sechs Monaten und l�nger einschneidend auf die Leistungsf�higkeit des Steuerpflichtigen aus, weil sie oft mit Arbeitslosigkeit verbunden sind. Bei vor�bergehenden Erwerbsunterbr�chen wie auch bei blossen Reduktionen des Arbeitspensums ist die soziale Indikation nicht oder nicht im gleichen Ausmass gegeben. Deshalb verlangt die Verwaltungspraxis einen zusammenh�ngenden Erwerbsunterbruch von mindestens sechs Monaten und bezeichnet das Merkblatt (Ziff. IV) bei Pensumsreduktionen bis 50 % die erleichterte Zwischenveranlagung als nicht zul�ssig. Diese �berlegungen kommen im Falle des Beschwerdef�hrers mit wiederholten Erwerbsunterbr�chen in analoger Weise zur Anwendung: Seine Situation ist einer Pensumsreduktion eher vergleichbar als einem dauerhaften Erwerbsunterbruch. Es kann daher nicht gesagt werden, dem Beschwerdef�hrer sei die erleichterte Zwischenveranlagung in willk�rlicher Weise verweigert worden oder die Steuerbeh�rden h�tten mit dem Erfordernis der dauerhaften Einkommens�nderung f�r die erleichterte Zwischenveranlagung in der �bergangsperiode ein unsachliches, die Ungleichbehandlung nicht rechtfertigendes Kriterium eingef�hrt. Die R�ge wegen Willk�r und rechtsungleicher Behandlung ist unbegr�ndet.
Die Beschwerde ist offensichtlich unbegr�ndet, soweit darauf einzutreten ist, und im vereinfachten Verfahren nach Art. 36a OG zu erledigen. Die Verfahrenskosten sind dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 153, 153a, 156 Abs. 1 OG). Eine Parteientsch�digung ist nicht zuzusprechen.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdef�hrer, dem Steueramt des Kantons Aargau und dem Verwaltungsgericht des Kantons Aargau schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 73
 Art. 72
 BGE 
 Art. 90
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 36