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Timestamp: 2019-05-19 15:35:43+00:00

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BVerwG, 21.01.1997 - 8 B 2.97 - dejure.org
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BVerwG, 21.01.1997 - 8 B 2.97 (https://dejure.org/1997,879)
BVerwG, Entscheidung vom 21.01.1997 - 8 B 2.97 (https://dejure.org/1997,879)
BVerwG, Entscheidung vom 21. Januar 1997 - 8 B 2.97 (https://dejure.org/1997,879)
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Nichteinhaltung der Ladungsfrist für den Termin zur mündlichen Verhandlung - Verletzung des Anspruchs auf Gewährung rechtlichen Gehörs - Ausschöpfung sämtlicher verfahrensrechtlich eröffneten und nach Lage der Dinge tauglichen Möglichkeiten - Erfordernis eines Gesuchs um Terminverlegung - Einnahme des richterlichen Augenscheins ohne vorherige Unterrichtung der Beteiligten - Anordnung des Anschlusszwangs und Benutzungszwangs durch eine Gemeinde
OVG Niedersachsen, 25.09.1996 - 9 L 3405/95
vgl. BVerwG, Beschluss vom 21. Januar 1997 - 8 B 2.97 -, Buchholz 310 § 102 VwGO Nr. 21 m.w.N.; Urteil vom 22. April 1986 - 9 C 318.85 u.a. -, NVwZ 1986, 928 (930); OVG NRW, Beschluss vom 13. Dezember 2007 - 12 A 2268/06 -.
Die Rüge der Versagung des rechtlichen Gehörs setzt allerdings voraus, dass der Kläger sämtliche verfahrensrechtlich eröffneten und nach Lage der Dinge tauglichen Möglichkeiten, sich rechtliches Gehör zu verschaffen, ausgeschöpft hat (Beschluss vom 21. Januar 1997 - BVerwG 8 B 2.97 - Buchholz 310 § 102 VwGO Nr. 21).
vgl. BVerfG, Beschlüsse vom 18. August 2010 - 1 BvR 3268/07 -, juris, Rn. 28, und vom 10. Februar 1987 - 2 BvR 314/86 -, juris, Rn. 14, jeweils m.w.N.; BVerwG, Urteil vom 25. Januar 2007 - 2 C 28.05 -, juris, Rn. 11, und Beschluss vom 21. Januar 1997 - 8 B 2.97 -, juris, Rn. 2; OVG NRW, Beschluss vom 11. Juli 2017 - 13 A 1502/17.A -, juris, Rn. 13.
vgl. BVerwG, Urteil vom 2. Juni 1965 - V C 63.64 -, Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwGE) 21, 208 = FEVS 13, 201, und Urteil vom 28. März 1974 - 5 C 27.73 -, BVerwGE 45, 131 = FEVS 22, 301, 303; Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein- Westfalen (OVG NW), Urteil vom 29. August 1996 - 8 A 90/94 - und Beschluß vom 18. Juni 1997 - 8 B 2/97 -.
- 8 B 2.97 -, Buchholz 310, § 102 VwGO Nr. 21, juris, m.w.N.; Urteil vom 22. April 1986 - 9 C 318.85 - u.a., NVwZ 1986, 928, juris; OVG NRW, Beschlüsse vom 20. September 2010 - 12 A 2167/09 -, vom 22. April 2010 - 12 A 2793/09 -, vom 3. März 2010.
Voraussetzung einer begründeten Rüge der Versagung rechtlichen Gehörs (Art. 103 Abs. 1 GG, § 108 Abs. 2 VwGO) ist nämlich die (erfolglose) Ausschöpfung sämtlicher verfahrensrechtlich eröffneten und nach Lage der Dinge tauglichen Möglichkeiten, sich rechtliches Gehör zu verschaffen (vgl. BVerwG, Beschluss vom 21. Januar 1997 - BVerwG 8 B 2.97 - Buchholz 310 § 102 VwGO Nr. 21 m.w.N.; stRspr).
Denn Voraussetzung einer begründeten Rüge der Versagung rechtlichen Gehörs ist die (erfolglose) Ausschöpfung sämtlicher verfahrensrechtlich eröffneten und nach Lage der Dinge tauglichen Möglichkeiten, sich rechtliches Gehör zu verschaffen (stRspr; vgl. u.a. BVerfGE 74, 220 , BVerwG, Beschlüsse vom 7. April 1999 BVerwG 9 B 999.98 Buchholz 11 Art. 103 Abs. 1 GG Nr. 55 und vom 21. Januar 1997 BVerwG 8 B 2.97 Buchholz 310 § 102 VwGO Nr. 21; Urteil vom 3. Juli 1992 BVerwG 8 C 58.90 Buchholz 310 § 108 VwGO Nr. 248).
Eine Partei, die von einer ihr insoweit eingeräumten Möglichkeit keinen Gebrauch gemacht hat, kann sich später nicht darauf berufen, ihr sei das rechtliche Gehör versagt worden (stRspr; vgl. Beschluss vom 21. Januar 1997, a.a.O., m.w.N.).
Voraussetzung einer begründeten Rüge der Versagung rechtlichen Gehörs ist jedoch die (erfolglose) Ausschöpfung sämtlicher verfahrensrechtlich eröffneten und nach Lage der Dinge tauglichen Möglichkeiten, sich rechtliches Gehör zu verschaffen (stRspr; vgl. u.a. BVerfGE 74, 220 , BVerwG, Beschluß vom 21. Januar 1997 - BVerwG 8 B 2.97 - Buchholz 310 § 102 VwGO Nr. 21; Urteil vom 3. Juli 1992 - BVerwG 8 C 58.90 - Buchholz 310 § 108 VwGO Nr. 248).
Eine Partei, die von einer ihr insoweit eingeräumten Möglichkeit keinen Gebrauch gemacht hat, kann sich später nicht darauf berufen, ihr sei das rechtliche Gehör versagt worden (stRspr; vgl. Beschluß vom 21. Januar 1997, a.a.O., m.w.N.).
BVerwG, 22.12.2009 - 4 BN 54.09
Fristverkürzung; Ladungsfrist; rechtliches Gehör; Rechtsverlust; Revision; …
8 Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts stellt eine Abkürzung der Ladungsfrist, die den Voraussetzungen des § 102 Abs. 1 Satz 2 VwGO nicht entspricht, zwar als solche keinen die Revision rechtfertigenden Verfahrensmangel dar; sie kann jedoch unter besonderen Umständen als Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör beachtlich sein (Urteil vom 22. Juni 1984 BVerwG 8 C 1.83 NJW 1985, 340, Beschlüsse vom 21. Januar 1997 BVerwG 8 B 2.97 Buchholz 310 § 102 VwGO Nr. 21 und vom 27. März 1998 BVerwG 6 B 37.98 juris).
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Voraussetzungen für die Beweisführung i.R.d. Anerkennung als deutscher …
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References: § 102
 § 102
 § 102
 § 108
 § 102
 Art. 103
 § 102
 § 108
 § 102
 § 108
 § 102
 § 102
 § 51
 § 48