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Timestamp: 2019-01-19 01:09:28+00:00

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Neue EGV trotz gültiger EGVperVA | Erwerbslosenforum Deutschland
Stichworte egvperva trotz
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Wenn du eine 10% Kürzung riskieren willst, würde ich der einfach mal zurückshreiben, dass § 309 SGB III die Besprechung eines Widerspruches nicht vorsieht und du deswegen keinen Anlass siehst zu kommen. Du empfindest das sogar als ein Amtsmissbrauch. Außerdem müsste sie dir Fahrtkosten gem. Urteil des BSG vom 6.1.2007, Az[FONT=&quot] B 14/7b AS 50/06 R, bezahlen. Ob denn das wirtschaftlich sei, unter Berücksichtigung, dass man einen Widerspruch nicht "besprechen" kann, sondern nur "stattgeben kann" oder auch nicht. [/FONT]
Gefällt mir: Weyoun7
Ja, werde auch noch das Wochenende abwarten und dann den Zettel mit verweis auf §309 SGBIII etc. am Montag beim Jobcenter abgeben, natürlich mach ich davon eine Kopie und lass mir da nen Stempel drauf drücken.
Ich hatte so einen ähnlichen Fall. Wurde damals aber durch meinen RA geklärt.
Ich würde ein Schreiben an die Sb und an den Leiter der ARGE verfassen.
Betreff: Ihr Schreiben v. .....
Guten Tag Herr/Frau..............!
In vorbezeichneter Angelegenheit laden Sie mich zu einer Besprechung ein, um über den Widerspruch zu diskutieren. Frau/Herr ........., ich muss sie daran erinnern, dass durch meinen fristgerechten sowie begründeten Widerspruch der verfahrenstechnische Weg einzuhalten ist. Ich erwarte nunmehr den schriftlichen Widerspruchbescheid der Widerspruchstelle. Diesen werde ich durch meinen Rechtsanwalt prüfen lassen und behalte mir notfalls weitere rechtliche Schritte vor.
Als Anlage eine Kopie des Schreibens der Widerspruchstelle beifügen, in dem der Eingang des Widerspruchs bestätigt worden ist.
Dass man Dich, wie auch Mobydick schreibt, zu dieser Thematik nicht einladen darf, ist richtig. Es gehört nicht zum Aufgabenbereich eines SB bzw. PaP. Jedoch würde ich dazu nichts schreiben. Falls die Situation eskaliert, kannst du das im nächsten Widerspruchsverfahren (wenn sie Dich sanktionieren sollten) vortagen.
Edith sagt: Natürlich persönlich gegen Empfangsbestätigung bei der ARGE einreichen. Aber das ist ja eh klar, oder?
nimm auf alle fälle einen beistand nach § 13 SGB X mit!
wenn du hingehen solltest, sehr wichtig!!!
Im vorliegenden Fall -Widerspruchverfahren, geht man nicht hin. Man klärt das schriftlich. Ich würde, auch wenn ich das selbst regeln könnte, einen RA einschalten. Der wird diesen ARGEN schon zeigen wo der Hammer hängt.
Natürlich hast Du recht. Aber wenn Weyoun7 dennoch hingehen möchte, sollte er nicht Alleine hingehen.
Ich würde, auch wenn ich das selbst regeln könnte, einen RA einschalten.
dann hoffe ich für dich das du einen gescheiten abbekommst, denn all zu oft gibt es auch hier pfeifen die nichts taugen, kann man auch einiges hier im forum nachlesen.
einen RA nimmt man nur wenn alle stränge reissen und man nicht alleine weiter kommt, das meiste ist aber so ein rechtswidriges gesafte von den ARGE'n, da kann man sich den advokaten locker sparen.
Du hast natürlich recht. Viele RAs sind unfähig. Ich habe auch erst mit dem dritten RA den richtigen gefunden -hier im Forum. Sobald es ins Widerspruchverfahren geht, lasse ich das von ihm klären. Dadurch habe ich schon so manches gelernt. Siehe mein Schreiben weiter oben.
Stimmt, aber keine sorge haben die bei mir auch mal gemacht! In deiner einladung steht ja warum die mit dir sprechen wollen? Wenn die was anderes wollen, sagst du nix dazu. Wenn die Fragen warum sagst du in der Einladung steht doch das, warum wollen sie mit mir über was anderes sprechen? Schweigen ist Gold!!! aber ist nicht einfach alles ich habe hier schon gelesen in sachen, dienstaufsichtsbeschwerden, wenn sie dich nötigen frage Mobidick ob er dir ein aufsätzt? Mache ich nächstesmal auch
Unter welchen dieser Punkte könnte die "Besprechung eines Widerspruches" fallen? M.E. unter keins. Fazit: Man darf aus so einem Grund nicht nach § 59 SGB II i.V.m. § 309 SGB III einladen.
Ich würde gerne an dem Punkt nochmal eben nachfragen.
Kann mir meine SB nen Strick draus drehen wenn Sie dann bei einer Sanktion behauptet das Sie mit mir über die Punkte gemäß § 309 SGB3 sprechen wollte und über den Widerspruch?
Nein, denn sie hat in der Einladung nur die "Widerspruchsbesprechung" angegeben.
Hallo, mal wieder etwas neues bei mir.
Nach dem ich der Einladung meiner SB, um mit mir über meinen Widerspruch zusprechen, abgesagt habe (Siehe Dateianhang) wurde ich doch heute direkt während meiner Massnahme von Ihr angerufen, wohlgemerkt sie hat direkt bei der DAA angerufen um mit mir zusprechen.
Dort wollte Sie von mir wissen ob ich doch tatsächlich nicht erscheinen werde an dem Termin. Ihr Teamleiter wolle doch auch mit mir Sprechen usw. Ich bat sie dann wiederholend darum sich an den schriftlichen Weg zuhalten.
Desweiteren sagte ich nochmals das der von ihr geannte §309 nicht vorsieht mich zu so einem Gespräch vorzuladen.
Darauf meinte sie das wenn ich es richtig gelese hätte es eine "Kann-Bestimmung" ist und mehr nicht und ich wohl somit rechtlich Falsch läge.
Zum Widerspruch selbst meinte sie wohl der würde wohl abgelehnt werden.
Scheint so als sehen sie sich zu 100% im Recht und ich denke das jetzt bald die 10% Sanktion angeflogen kommt und es dann recht sicher Richtung Sozialgericht geht.
Wenn der Sanktionsbescheid da ist werde ich diesen hier nochmal Posten und baue auf eure weitere Hilfe.
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Da bin ich mir nicht so sicher, ob die einen Sanktionsbescheid schickt. Vermutlich wird es bei einer Anhörung bleiben.
Selbtverständlich sagt § 309 SGB III, dass man aus diesen Gründen einladen "kann". Das bedeutet aber nicht, dass die SB sich auf irgend etwas für eine Einladung berufen kann. Zur NOt wird das der Richter klären.
Wenn sie einen Sanktionsbescheid schickt, müsste man das einklagen. Da es nur 35 Euros sind, ist es weiter nicht so tragisch. Trotzdem meine ich mal, dass du auf so einer Sanktion wohl nicht sitzen bleiben kannst. Bei Sanktion würde ich auch eine Dienstaufsichtsbeschwerde wegen Amtsmissbrauch schicken. Auch wenn nichts kommt, würde ich das machen. Verwahre bitte die Einladung und die Absage auf. Das ist der Beleg.
Ich meine mal, dass der heutige Anruf nichts weiter als Wut und Hilflosigkeit war. Wie du siehst, hat sie sich nicht getraut dir etwas zu schreiben und bestellen konnte sie dich ja nicht.
Die Einladung habe ich als Orginal hier, darauf hat man mir auch den Eingangsstempel drauf gemacht als ich die Absage dort abgab.
Von der Absage selber hab ich eine Kopie hier.
Also sowie Mobydick schon vermutete kam bis dato keine Sanktion für das Nichterscheinen beim Besprechungstermin zum Widerspruch.
Und zum Widerspruch selber, da habe ich weiterhin noch keine Antwort bekommen.
Allerdings wird der Ton in der Massnahme nun etwas rauer.
Heute wurden alle Leute der Massnahme Ganzil zusammen getrommelt und der wohl zuständige Leiter dort hielt eine Rede vom besten und bezog sich dabei massiv auf dem Punkt aus dem Infoblatt "Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt".
Er meinte u.a. das wenn sie Ihre Vermittlungs Quote nicht erreichen der Ton rauer würde und er seine alten Kontakte zu Arbeitgebern aktivieren will um uns zu vermitteln und dabei will er auch immer Rückmeldung zu dann erfolgten Bewerbungsgesprächen einholen etc.
Dann kam so in meinen Augen drohgebärden von ja die Arge Sanktioniert nun bald härter weil sich ja auch Baynern beschwert hat etc. Und man solle doch weg von der Einstellung das man für unter 7 Euro die Stunde nicht arbeiten gehe.
Alles in allem wusste ich nicht wie ich das Aufnehmen sollte und schreib das erstmal alles hier rein um zu erfahren wie man da am besten reagiert.
Ich hatte noch von einem anderen Teilnehmer erfahren das die Vermittlung eigentlich ausschliesslich der Arge obliegt aber derjenige war sich dabei auch nicht so sicher.
Ich danke euch schonmal vorab für eure Antworten
Da hat der Boss vermutlich Druck von der ARGE bekommen, weil die Maßnahmen nicht integrieren. Ist schon seltsam, dass er das herausposaunt.
Hallo, heute bekam ich mal wieder Post von der ARGE.
Aufgrund einer akuten Bronchites komme ich leider heute erst zum Posten.
Ich muss zugeben das ich etwas überfordert bin mit den ganzen Unterlagen die ich heute erhalten habe. Anscheinend wurden beide Widersprüche zu meinen 2 Verwaltungsakten bearbeitet und statt gegeben. Zudem wurde anbei noch ein Ersatz der EGVperVA beigefügt.
Was bedeutet dies nun für mich im Klartext und wie geht das nun weiter. Ich bin etwas verwirrt was den Zeitraum der EGVperVA angeht plus den Umstand das wieder die Teilname der Maßnahme "Ganzil"drinnen steht, die meines wissens für mich am 30.4. enden soll.
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Das letzte Blatt bitte rausnehmen und schwärzen da sieht man den Namen der SB.
Ein VA ist nichts schlimmes. Kann Vorteile bringen.
Näheres wird dir MobyDick schreiben.
Ich sehe hier 2 Abhilfebescheide:
1. Deinem Widerspruch vom 16.2.09 wird stattgegeben (wegen deren Bescheid vom 8.2.10)
2.Den Bescheid vom 29.10.2009 wird auch aufgehoben (Datum deines Widerpsruches fehlt).
Ich hab hier in deiner Sache den Überblick ein wenig verloren. Hast du noch irgend etwas beim Gericht? Dann müsstest du die Klage zurückziehen, weil das Amt abgeholfen hat.
Ist denn jetzt noch irgend ein Widerspruch offen, oder ging es nur um diese beiden?
Ist schon witzig, das die jetzt sogar Formulare haben, um Bescheide zurückzunehmen.
Alle Kosten, die dir entstanden sind (Porto, Fotokopien) kannst du denen in Rechnung stellen.
Ich meine, das muss für deine SB ein schöner Schlag ins Gesicht gewesen sein. Vor allem die Einladung zur Widerspruchsbesprechung, der du nicht gefolgt bist. Deine SB wird sich schon geärgert haben. Die ist wohl so etwas gar nicht gewohnt. Ist sie aber selbst Schuld. Die wird jetzt etwas besser aufpassen.
Da nun kein VA mehr offen ist, könntest du im Prinzip die Maßnahme abbrechen, wenn du sie nicht machen willst.
Zur Krönung hat deine SB gleich einen neuen VA erlassen. Ohne vorheriger EGV. Sie wurde aber sanfter, denn ihr ist nichts mehr eingefallen.
Gem. diesem neuen VA will sie nur, dass du zur Maßnahme weiter hingehst + ein paar Kleinigkeiten. Im Moment kann kein Verwaltungsakt durchgesetzt werden, weil es dafür keine gesetzliche Grundlage gibt. Nach einem BSG-Urteil müssen auch noch die Rechtsfolgebelehrungen konkret, klar etc. sein. D.h. dieser VA ist nichts wert und das würde ich denen in einem Widerspruch mitteilen, gleichgültig ob du den Pflichten nachkommen willst oder nicht. Den Widerspruch würde ich so schreiben:
[FONT=&quot]Die aufschiebende Wirkung brauchst du nicht zu beantragen. Du kannst aber damit ein wenig bluffen. In dem VA steht ja nichts negatives drin.Ich würde es mir aber nicht nehmen lassen, der SB mitzuteilen, was ihr VA wert ist. Nämlich gar nichts.[/FONT]
[FONT=&quot]Wenn du jetzt die Maßnahme schmeißt, dann wird sie vermutlich versuchen dich zu sanktionieren, weil du den Pflichten dieses Va nicht nachgekommen bist. Auf dieser Sanktion wirst du aber bei solchen Rechtsfolgebelehrungen wohl nicht sitzen bleiben können.
Hm, irgendwie kann ich meinen Post nich mehr bearbeiten
Ich hab hier in deiner Sache den Überblick ein wenig verloren. Hast du noch irgend etwas beim Gericht? Dann müsstest du die Klage zurückziehen, weil das Amt abgeholfen hat. [FONT=&quot]
Nein beim Gericht habe ich nichts, bzw habe in diesen Fällen auch noch nichts dort.
Dann geh oben unter Kontrollzentrum>Verschiedenes>Anhänge
und lösche den betreffenden Anhang.
Hänge ihn in einem neuen Beitrag hier an wenn nötig. aber diesemal geschwärzt
Also meinst du das ich die Möglichkeit nur erwähnen sollte aber dann am Ende es nicht mache. Inwieweit könnte mir da dann später mein SB vielleicht nen Strick draus drehen. Ich würde schon gerne das bluffen vorziehen weil ich am Ende dann doch nicht der Typ bin der unbedingt zum Gericht will, aber ich würde wenn es hart auf hart kommt diesen Schritt natürlich auch gehen.
Nachdem ich dann diesen Widerspruch eingereicht habe wie könnte da meine SB reagieren. Wirklich erfreut wird die dann sicher nicht sein wenn sie von mir den nächsten Widerspruch auf den Tisch geknallt bekommt^^.
Ich seh momentan da kein Licht am Ende des Tunnels weil es derzeit für mich irgendwie so aussieht das denen die Widersprüche scheinbar völlig egal sind weil ja auch eine EGV per VA nach der nächsten kommt.
Ich bin da in diesem Bereich doch sehr unbeholfen und danke an der Stelle noch mal ausdrücklich euch der Community und besonders möchte ich mich weiter bei Mobydick für sein Engagement bedanken.
Ich würde mit dem SG wirklich nur bluffen, denn der VA fordert von dir nichts außergewöhnliches und ein Richter würde sich fragen, was dich daran stört, dass er im Eilverfahren auch noch entscheiden soll. Das könnte ein Schuss nach hinten sein.
Zur Maßnahme gehst du ja schon länger und freiwillig. 4 Bewerbungsbemühungen sind nicht viel. Mehr wollen die ja nicht.
Ich vermute, die reagiert gar nicht. Die wird so tun, als ob sie das nicht erhalten hätte und wenn du ihr mal die 4 Bewerbungen nicht bringst, wird sie sanktionieren. Dann geht es zum SG und dann wird sich der Richter im Eilverfahren mit Sicherheit bemühen und wird feststellen, dass der VA nichts wert ist.
Da hast du leider nicht ganz unrecht. Solange das Sozialgericht nicht in Erscheinung treten muss, und die einmal die Kosten übernehmen müssen, werden die nichts ändern. Ich frage mich, weswegen du nicht schon gleich am Anfang mit dem 1. VA beim Sozialgericht warst. Dann wären die jetzt schon viel vorsichtiger.
Man lernt es, sich richtig zu wehren. Muss aber richtig gemacht sein. Ich hab es köstlich genossen, als deine SB die Einladung zur Besprechung des Widerspruches schickte und nicht sanktionieren konnte, als du nicht hingegangen bist. Was meinst du, wie bei der wohl die Zähne geknirscht haben. Außerdem wissen wir hier jetzt auch bescheid, dass man eine Einladung aus so einem Grund nicht verschicken kann. Genau das gleiche haben nach dir nämlich inzwischen auch schon ein paar Leute erlebt.
Moby ich würde gern mal noch nachfragen wie im Idealfall sich das mit der Egv per VA und den generell gestellten Widersprüchen verhält bzw ob es da vielleicht schon von anderen Leuten Erfolge zuverbuchen gab oder ob es im Endeffekt doch leider so ist das es in einem Katz und Maus Spiel ausartet bis es dann doch wegen einer Unangebrachten Sanktion vor dem SG landet.
So wie ich dich jetzt verstanden habe ist mein aktueller EGV per VA recht harmlos zumal die Massnahme meines wissens nach am 30.4. enden soll.
Zudem hatte ich vor nach ablauf dieser Maßnahme vielleicht eine SAP- Weiterbildung zubekommen deswegen wollte ich meiner SB bis zum Ende der atm Laufenden EGV per VA schonen um sie dann wieder mit Widersprüchen zu ärgern
Ich denke die jetzige Aktion hat ihr schon ziehmlich übel aufgestossen .
Vielleicht nochmal zum Verständnis welche schritte hätte ich zu befürchten und zu erwarten wenn ich bei dieser EGV per VA keinen Widerspruch einlege? Verliere ich dann Automatisch mein Recht bei Sanktionen zum SG zugehen?
Außerdem wissen wir hier jetzt auch bescheid, dass man eine Einladung aus so einem Grund nicht verschicken kann. Genau das gleiche haben nach dir nämlich inzwischen auch schon ein paar Leute erlebt.
Sowas ist immer Balsam auf der Seele das man wenigstens anderen damit doch ein klein bisschen Helfen kann gibt Hoffnung.
Die Taktik haben wir ja erst seit April angewandt. In einem Fall hat ein Amt dem Widerspruch stattgegeben, in anderen Fällen hat man behauptet, dass EGV und VA das gleiche ist und man deswegen nach § 31 sanktionieren kann und dann ging es zum SG. Mehr liegt nicht vor.
WEnn du mit dem VA nichts böses befürchtest, brauchst du dem nicht zu widersprechen. Solltest du einmal sanktioniert werden, weil du den Pflichten nicht nachgekommen bist, kann man das im Eilverfahren einklagen.
Hallo, also ich habe mich die letzten 2 Tage nochmal intensiv mit meinen Unterlagen und dem letzten Schreiben meiner SB beschäftigt um eindeutig diese Frage zubeantworten.
So wie es scheint galt die "Aufhebung des Bescheides vom 29.10.2009" meinem erstem EGV per VA welchen ich im Eingangspost in diesem Thread erwähnt hatte.
Die "Rücknahme des Bescheides vom 8.2.2010" bezieht sich auf den damals abgelehnten Widerspruch den ich mit deiner Hilfe Moby damals erstellt hatte. Den Widerspruch den wir verfassten hatten bezog sich auf die EGVperVA vom 29.10.2009, dies behandelten wir aber nicht in diesem sondern in einem anderen, schon älteren Thread.
D.h. das noch ein Widerspruch gegen den EGVperVA vom 8.2.2010 (siehe Post #6 in diesem Thread) noch vorliegt, und mir ehrlich eine Entscheidung seitens der ARGE zu diesem EGVperVA lieber gewesen wäre.
So und nun halt auch noch die im Post #40 neue EGVperVA gegen die ich nun nach anfänglichem zögern nun definitv auch Widerspruch einlegen werde und somit dann insgesamt 2 Widersprüche offen sein werden.
Durch die Aufarbeitung konnte ich mir persöhnlich nun auch noch mal eine etwas bessere Übersicht verschaffen.
Ich dachte zwar das ich diese schon hatte aber ich war wohl doch überforderter mit diesen Schreiben als ich mir zunächst eingestehen wollte.
Ein Grund für meine anfängliche Verwirrung war, das die EGVper VA vom 29.10.2009 von meinem altem SB veranlasst wurde und ich deshalb es nicht verstanden hatte das sich mein neuer SB auf genau diese bezogen hatte mit der Aufhebung der EGVperVA und der Rücknahme der Ablehnung.
Ich hoffe ich konnte noch etwas mehr Licht ins Dunkel bringen.
Was ich noch ansprechen wollte, ich bekam heute noch weitere Post in der sich 2 Vermitttlungsvorschläge mit Rechtsfolge befanden.
Die eine hat den Arbeitsort direkt in meiner Stadt Magdeburg und wäre auch eine Vollzeitstelle. Soweit alles klar und auch keine Beanstandung meinerseits.
Die andere hat den Arbeitsort in Lörrach an der deutsch-französich-schweizerischen Grenze. Das wären 750km von Magdeburg entfernt.
Und der grösste Witz meiner Meinung nach ist noch das es sich dabei um eine Teilzeit Stelle handelt.
Das riecht für mich wie nach einer Racheaktion von meinem SB.
Die Widersprüche in Posting 10 und 42 kannst du getrost vergessen, denn sie widersprechen etwas was weiter nicht tragisch ist. Dadurch, dass die aufschiebende Wirkung beim SG nicht beantragt wurde, lassen die sich Zeit bzw. reagieren überhaupt nicht darauf.
Verpflichtungen aus Verwaltungsakten würde ich an deiner Stelle gar nicht nachgehen, wenn sie dir nicht passen. Wenn die SB sanktioniert, wird das im Eilverfahren eingeklagt. Da die Verwaltungakte momentan nicht sanktionierbar sind, sehe ich da keinerlei Risiko. Schon allein aus diesem Grund würde ich mich nicht aufregen, wenn die auf die Widersprüche nicht reagieren.
An deiner Stelle würde ich den Schwarzwald auf Kosten der ARGE kennenlernen wollen. Bewirb dich, schreibe denen, dass du eine Vollzeitstelle suchst, und wenn sie dich einladen und die Fahrtkosten nicht zahlen, dann stelle einen Antrag für Fahrtkosten und für eine Übernachtung mit Verpflegung in Lörrach bei der ARGE. Aber bitte bevor du die Fahrt antrittst! Und fahre bitte nicht ohne genehmigten Antrag! Der Schwarzwald ist doch so schön. Schickst deiner SB noch eine Grußkarte aus dem Schwarzwald und bedankst dich für den schönen kurzen Trip. Kannst ihr noch eine Kuckucksuhr mitbringen, als kleines Dankeschön.
Hm du meinst ich sollte jetzt doch keinen Widerspruch mehr einlegen gegen die zuletzt erhaltene EGVperVA?
Du meinst der VA aus posting 40?
Den Widerspruch kannst du einreichen oder auch nicht. Dieser VA hat keine richtige Auswirkungen, denn er forder nur 4 Bewerbungsbemühungen.
D.h. du kannst durch den Widerspruch der SB mitteilen: "Ihr VA geht mir am A.... vorbei", oder du kannst es auch lassen. Je nachdem wie es dir passt.
Eine SAP-Schulung müsstest du schriftlich beantragen und sehr gut begründen, wie du damit in Arbeit kommen willst. Ich wette, die wird dir auch mit Widerspruch zum VA diese Maßnahme nicht genehmigen, weil die Mittel dazu nicht da sind. Du kannst aber - sobald dir ein Widerpsruch vorliegt - widersprechen und auch klagen. Dann entscheidet der Richter, ob du die Schulung bekommst oder nicht. Ist aber ein nerviger Krieg, der bist zu 2 Jahre dauern kann.
Ahjo genau den meine ich.
Och nach der Aktion mit dem 750km entferntem Vermittlungsvorschlag würde ich ihr das gerne schon so mitteilen
OMG 750 Kilometer. Der AG wird sich über deine Bewerbung freuen
Naja sollte er dich dann wirklich einladen dann stell den Antrag auf Fahrtkosten und Übernachtung und mach dir da ne schöne Zeit. Zwar noch nicht Ausland aber schon ein kleiner Urlaub
Ach ja an die öffentlichkeit würd ich das auch bringen. was das für eine verschwendung von steuergeldern wird ist ohne worte.
Das geniale ist auch noch ich hab mir eben noch die Details des Jobangebots angeschaut. Und hätte meine SB meine Unterlagen nur 1mal angeschaut würde sie sehen wie unsinnig und dumm dieses Angebot ist.
Die Ironie ist das hier auch SAP gefordert wird
Dazu sehr gute Leistungen in Wort und Schrift in deutsch und englisch zwingend benötigt werden dazu noch eine Mehrjährige Berufserfahrung im geforderten Einsatz bereich.
Dieses Jobangebot is echt nur ein sehr schlechter scherz seitens meiner SB.
Dann schreibe doch auf dem Rücksendebogen, der zurück an die Arge geht, das du nicht für die Stelle an der Französischen Grenze Qualifiziert bist, da du weder Englisch kenntnisse noch SAP kenntnisse hast, am besten währe noch ein kurzes Anschreiben an den Arbeitgeber, wo du denn hoffentlich eine Absage bekommst.
Verwahre dir diesen Vermittungsschlag bitte auf. Es kann sein, dass du die SAP-Maßnahme einklagen musst, weil dein Amt behauptet, dass du deine Chancen damit nicht erhöhen kannst. Solche Belege sind dann goldwert.

References: § 309
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 § 59
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