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Timestamp: 2019-12-08 15:14:20+00:00

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Rechtsprechung: NJW 1953, 499 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: BVerfG, 17.12.1952 | BVerfG, 10.02.1953
BGH, 14.01.1953 - VI ZR 9/52
https://dejure.org/1953,87
BGH, 14.01.1953 - VI ZR 9/52 (https://dejure.org/1953,87)
BGH, Entscheidung vom 14.01.1953 - VI ZR 9/52 (https://dejure.org/1953,87)
BGH, Entscheidung vom 14. Januar 1953 - VI ZR 9/52 (https://dejure.org/1953,87)
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Notwendigkeit einer Ermächtigung der Militärregierung für Zahlungen an einen außerhalb des Währungsgebietes wohnenden Schuldner - Notwendigkeit der Ermächtigung für die Erwirkung den Erlass eines Urteils auf Bewirkung der Leistung - Einzahlung des Betrages auf ein ...
BGH, 06.02.1953 - VI ZR 9/52
BGHZ 8, 288
NJW 1953, 499
Der Geschädigte muss auch nicht im Besitz der Sache gewesen sein (vgl. BGHZ 8, 288, 298;… BGH, Urt. v. 15. März 1962 - III ZR 17/61, VersR 1962, 548).
Sache im Sinne von § 849 BGB ist auch Geld (BGHZ 8, 288, 298).
Der Geschädigte muss auch nicht im Besitz der Sache gewesen sein (vgl. BGHZ 8, 288 [298] = NJW 1953, 499 BGH , VersR 1962, 548).
Sache im Sinne von § 849 BGB ist aber auch Geld (BGHZ 8, 288, 298).
Auf die Bestimmung des § 849 BGB, die auch auf die Entziehung von Geld anwendbar ist (vgl. BGHZ 8, 288, 298;… BGH, Urt. v. 26. November 2007 - II ZR 167/06;… MünchKomm-BGB/Wagner, 4. Aufl. § 849 Rn. 5;… Palandt/Sprau, BGB aaO § 849 Rn. 1;… Staudinger/Vieweg, BGB, 13. Bearb. 2002 § 849 Rn. 4), muss daher nicht näher eingegangen werden.
Die Verzinsungspflicht nach § 849 BGB gilt daher für die Entziehung von Geld nur, wenn diese beispielsweise in Gestalt einer Unterschlagung (BGH, Urteil vom 14.01.1953, VI ZR 9/52, juris Rn. 8ff.) oder durch die Nichtauskehrung eines Versteigerungserlöses (OLG Düsseldorf, Urteil vom 11.07.1989, 24 U 9/89, zitiert nach juris) oder von verspäteter Auskehrung eingezogener Mandantengelder (OLG Düsseldorf…, Urteil vom 14.10.2003, I-24 U 79/03, juris Rn. 132) erfolgt ist.
Zu den Sachen iS dieser Vorschrift gehört auch Geld (BGHZ 8, 288, 298 = NJW 1953, 499, 500 f; OLG München OLGZ 1970, 457 f [unterschlagenes Geld]; OLG Düsseldorf NJW-RR 1989, 1253, 1254 = ZIP 1990, 1014; hierzu Anm. Brehm/Bruggner-Wolter EWiR 1990, 775 [Nichtabführupg des Versteigerungserlöses an den Berechtigten]).
Dieser Zeitpunkt, ist vom Gericht gem § 287 ZPO, d. h unter Berücksichtigung der .Umstände des einzelnen Falls nach freiem Ermessen festzusetzen (BGHZ 8, 288, 298 = NJW 1953, 499, 500 f; BGH VersR 1962, 548, 550 = LM § 849 Nr. 2).
Anspruch auf Schadensersatz wegen der Weitergabe unrichtigen und entstellten …
OLG Koblenz, 07.05.2009 - 5 U 44/09
Haftung des Hehlers für Detektivkosten zur Überführung des Diebes
BGH, 30.09.1960 - VIII ZR 125/59
Pflichten eines Metallgroßhändlers beim Ankauf von Altmetall strafbarer Herkunft
BGH, 14.03.1957 - VII ZR 268/56
BGH, 18.02.1957 - II ZR 187/55
Schuldnerschutz bei Rückerstattung
LG Darmstadt, 28.02.2007 - 1 O 429/06
Anwendung des § 814 BGB bei Gegenüberstehen von vor Eröffnung des …
BGH, 18.05.1956 - VI ZR 317/54
BGH, 06.07.1965 - VI ZR 80/64
Sittenwidrigkeit einer Schädigung im Zusammenhang mit der Fiktion von …
BGH, 17.10.1961 - VI ZR 256/60
BGH, 09.11.1953 - III ZR 172/52
BVerfG, 17.12.1952 - 1 BvR 164/52
https://dejure.org/1952,124
BVerfG, 17.12.1952 - 1 BvR 164/52 (https://dejure.org/1952,124)
BVerfG, Entscheidung vom 17.12.1952 - 1 BvR 164/52 (https://dejure.org/1952,124)
BVerfG, Entscheidung vom 17. Dezember 1952 - 1 BvR 164/52 (https://dejure.org/1952,124)
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BVerfGG § 93 Abs. 1; ZPO § 329 Abs. 3
Beginn des Fristlaufs zur Einlegung der Verfassungsbeschwerde
AG Wennigsen, 14.04.1951 - 3 C 645/50
LG Hannover, 18.09.1951 - 8 T 133/51
BVerfGE 2, 101
MDR 1953, 282
DÖV 1953, 254
Es hat zunächst ausgesprochen, daß die in § 93 Abs. 1 BVerfGG festgesetzte Monatsfrist nicht nur durch förmliche Zustellung in Lauf gesetzt werde, vielmehr der schriftliche Zugang einer begründeten Entscheidung in der für das jeweilige Verfahren vorgesehenen Weise genüge (Beschluß vom 17. Dezember 1952, BVerfGE 2, 101).
Zum anderen will der Gesetzgeber im Interesse des Betroffenen ausschließen, daß die Beschwerdefrist zu laufen beginnt, bevor er von der Entscheidung in einer Weise Kenntnis nehmen konnte, die es ihm ermöglicht, sich von der Wahrung oder Beeinträchtigung seiner in Art. 93 Abs. 1 Nr. 4 a GG bezeichneten verfassungsmäßigen Rechte zu überzeugen (vgl. dazu BVerfGE 2, 101 (102); 4, 309 (311)).
Fristbeginn für die Erhebung der Verfassungsbeschwerde bei fehlender …
Zum anderen will der Gesetzgeber im Interesse des Betroffenen ausschließen, daß die Beschwerdefrist zu laufen beginnt, bevor ihm die Entscheidung in einer Weise zugegangen ist, die es ihm ermöglicht, sich von der Wahrung oder Beeinträchtigung seiner in § 90 Abs. 1 BVerfGG bezeichneten verfassungsmäßigen Rechte zu überzeugen (BVerfGE 2, 101 [102]).
Aus diesen Erwägungen hat das Bundesverfassungsgericht eine förmliche Zustellung nicht als erforderlich angesehen, um die Beschwerdefrist in Lauf zu setzen, wenn das jeweils maßgebende Verfahrensgesetz eine formlose Mitteilung der Entscheidung durch das Gericht an die Verfahrensbeteiligten genügen läßt (BVerfGE 1, 433 [436] für den Fall des § 35 Abs. 2 Satz 2 StPO und BVerfGE 2, 101 für den Fall des § 329 Abs. 3 Satz 2 ZPO ).
BVerfG, 10.02.1953 - 1 BvR 519/52
https://dejure.org/1953,313
BVerfG, 10.02.1953 - 1 BvR 519/52 (https://dejure.org/1953,313)
BVerfG, Entscheidung vom 10.02.1953 - 1 BvR 519/52 (https://dejure.org/1953,313)
BVerfG, Entscheidung vom 10. Februar 1953 - 1 BvR 519/52 (https://dejure.org/1953,313)
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Rechtswegerschöpfung i.S. von § 90 Abs. 2 BVerfGG
BVerfGE 2, 123
NJW 1953, 499 (Ls.)
DÖV 1953, 255
Der Rechtsweg im Sinne von § 90 Abs. 2 Satz 1 BVerfGG ist nur erschöpft, wenn der Beschwerdeführer von jedem zulässigen Rechtsmittel der jeweiligen Prozeßordnung vor Erhebung der Verfassungsbeschwerde Gebrauch gemacht hat (vgl. BVerfGE 1, 13 [14]; 2, 123 [124]; 21, 94 [96]; 54, 53 [65]).
Damit hat er den zunächst beschrittenen Rechtsweg nicht ausgeschöpft (vgl. zum Bundesrecht: BVerfGE 2, 123, 124;… Umbach/Clemens/Dollinger, BVerfGG, Kommentar, 2. Auflage 2005, § 90 Rdnr. 120).
Dies ist nicht der Fall, wenn der Beschwerdeführer von einem zulässigen Rechtsmittel keinen Gebrauch gemacht hat oder wenn ein an sich zulässiges Rechtsmittel aus prozessualen Gründen zurückgewiesen wird (vgl. BVerfGE 1, 13 [14]; 2, 123 [124]; 21, 94 [96]; 54, 53 [65]).
Sie fußt auf der Entscheidung des Verfassungsgesetzgebers, allein das Bundesverfassungsgericht mit der Aufgabe zu betrauen, ein von den gesetzgebenden Körperschaften der Bundesrepublik beschlossenes Gesetz für verfassungswidrig zu erklären (BVerfGE 1, 184; 2, 124), [BVerfG 10.02.1953 - 1 BvR 519/52]im übrigen jedoch allen Gerichten die Befugnis und Pflicht zur Prüfung der Verfassungsmäßigkeit von Rechtsnormen zu belassen.
VerfGH Bayern, 31.01.2019 - 29-VI-18
Nimmt der Beschwerdeführer durch Rücknahme eines statthaften Rechtsbehelfs von der Möglichkeit Abstand, den Rechtsweg zu erschöpfen, ist die Verfassungsbeschwerde unzulässig (vgl. z. B. BVerfG vom 10.2.1953 BVerfGE 2, 123/2;… VerfGH vom 17.3.1994 - Vf. 22-VI-93 - juris Rn. 10;… Wolff in Lindner/Möstl/Wolff, Verfassung des Freistaates Bayern, Art. 120 Rn. 54).
Ebenfalls nicht erschöpft ist der Rechtsweg dann, wenn der Beschwerdeführer von einem zulässigen Rechtsmittel keinen Gebrauch macht oder ein zulässiges Rechtsmittel zurückgenommen hat (vgl. BVerfGE 1, 13; 2, 123; 21, 94; 54, 53).
VerfGH Sachsen, 17.06.1999 - 70-IV-98
Er hat die vor dem Sozialgericht Leipzig erhobene Klage zurückgenommen und sich damit der Möglichkeit behoben, im Verfahren vor dem zuständigen Gericht die Beseitigung des beanstandeten Hoheitsaktes zu erreichen (BVerfGE 1, 12; 2, 123; 21, 94; 54, 53).

References: § 849
 BGH 
 § 849
 § 849
 § 849
 § 849
 § 849
 § 849
 § 287
 BGH 
 § 849
 § 814
 § 93
 § 329
 § 93
 Art. 93
 § 90
 § 35
 § 329
 § 90
 § 90
 § 90
 Art. 120