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Timestamp: 2016-10-27 22:57:26+00:00

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4A_453/2014 (23.02.2015)
4A_453/2014 � � Urteil vom 23. Februar 2015
Bundesrichterin Kiss, Pr�sidentin,
Kanton Obwalden,
vertreten durch Rechtsanw�ltin Claudia Brun,
Haftung, �rztliche Behandlung in einem �ffentlichen Spital,
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Obwalden vom 17. Juni 2014.
A.________ (Kl�ger, Beschwerdegegner) erlitt mit seinem Mofa am 14. Juli 2001 einen Selbstunfall. Sein Sturz verursachte an beiden Armen Frakturen der Radiusk�pfchen. Am 19. Juli 2001 wurde er am Kantonsspital Sarnen durch die Dres. med. B.________ und C.________ operiert. Postoperativ pr�sentierte sich rechts eine Fallhand. Am 8. August 2001 wurde eine axonale L�sion des Ramus profundus des Nervus radialis rechts festgestellt. Am 26. September 2001 f�hrte Dr. D.________ im Kantonsspital Obwalden einen Sehnentransfer durch, der die Beweglichkeit des Handgelenks und der Hand verbessern sollte. Nach einem Reha-Aufenthalt, einer weiteren Operation und der (teilweisen) Wiederaufnahme der Arbeitst�tigkeit sprach die SUVA dem Kl�ger mit Verf�gung vom 12. November 2003 eine Invalidenrente im Umfang von 20 % ab 1. November 2003 sowie eine Integrit�tsentsch�digung zu. Die Handgelenkbeweglichkeit und die Beweglichkeit des Daumens sowie zweier Finger seien diskret eingeschr�nkt. Von Seiten der rechten oberen Extremit�t bestehe eine Einschr�nkung f�r das Heben von Gewichten �ber 15-20 kg bis Brusth�he und �ber 5-10 kg dar�ber, wie auch f�r das ganzt�gige Aussetzen an vibrierenden, h�mmernden und schlagenden Einfl�ssen.
Am 2. Mai 2008 erhob der Kl�ger beim Verwaltungsgericht des Kantons Obwalden Klage gegen den Kanton Obwalden (Beklagter, Beschwerdef�hrer) und beantragte, dieser habe ihm Fr. 1'031'128.-- nebst Zins, Fr. 20'000.-- vorprozessuale Anwaltskosten sowie den Rentenausfallschaden zu bezahlen. Es sei ein Rektifikationsvorbehalt aufzunehmen. Er machte geltend, die Operateure Dres. med. B.________ und C.________ h�tten bei der Operation der Radiusk�pfchenimpressionsfraktur rechts den Nervus radialis durchtrennt. Es liege sowohl eine Sorgfaltspflichtverletzung als auch eine Verletzung der Aufkl�rungspflicht vor. Durch die Nervenverletzung k�nne er nur noch eingeschr�nkt im angestammten Beruf im Leitungsbau arbeiten und sich im Haushalt bet�tigen.
Das Verfahren wurde zun�chst sistiert, bis eine die Haftung ablehnende Verf�gung des Beklagten ergangen war.
Mit Entscheid vom 21. Februar 2013 verpflichtete das Verwaltungsgericht den Beklagten, dem Kl�ger Fr. 149'599.-- nebst verschiedenen Zinsbetreffnissen zu bezahlen. Es verneinte eine Sorgfaltspflichtverletzung bei der medizinischen Behandlung des Kl�gers, bejahte aber eine Verletzung der �rztlichen Aufkl�rungspflicht; eine hypothetische Einwilligung des Kl�gers in den Eingriff sei zu verneinen. Den behaupteten Schaden erachtete es nur im zugesprochenen Umfang als gegeben bzw. erstellt. Dem Kl�ger seien indessen eine Genugtuung und eine Entsch�digung f�r vorprozessuale Anwaltskosten zuzusprechen.
Auf eine dagegen gerichtete Beschwerde des Beklagten trat das Bundesgericht mit Urteil 4A_185/2013 vom 17. Juni 2013 nicht ein. Der Rechtsweg an das Bundesgericht stehe gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts nicht offen, weil das Verwaltungsgericht dieses nach dem Inkrafttreten der schweizerischen Zivilprozessordnung (1. Januar 2011) als nach kantonalem Recht erste und einzige kantonale Instanz gef�llt habe (vgl. dazu BGE 139 III 252).
In der Folge beurteilte das Obergericht des Kantons Obwalden das Rechtsmittel als Berufungsgericht. Mit Entscheid vom 17. Juni 2014 wies es die Berufung ab und best�tigte den Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 21. Februar 2013.
Dagegen erhob der Beklagte erneut Beschwerde in Zivilsachen. Er beantragt die Aufhebung des Entscheids des Obergerichts vom 17. Juni 2014 und die Abweisung der Klage vom 2. Mai 2008. Eventuell sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Der Beschwerdegegner und die Vorinstanz beantragen, die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei.
Gegenstand des angefochtenen Entscheids sind Schadenersatz- und Genugtuungsanspr�che wegen fehlerhafter Behandlung in einem �ffentlichen Spital nach dem kantonalen �ffentlichen Haftungsrecht. Da solche Entscheide in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Zivilrecht stehen, kommt dagegen nach Art. 72 Abs. 2 lit. b BGG die Beschwerde in Zivilsachen in Betracht (BGE 139 III 252 E. 1.5; 135 III 329 E. 1.1).
Das Obergericht beurteilte die ihm �berwiesene Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts vom 21. Februar 2013 als Berufungsgericht, in analoger Anwendung der an die bundesrechtlichen Anforderungen an den doppelten Instanzenzug nach Art. 75 BGG angepassten Rechtsordnung des Kantons Obwalden. Es entschied damit als letzte kantonale Instanz im Sinne von Art. 75 Abs. 1 und 2 BGG.
Da auch die �brigen Sachurteilsvoraussetzungen erf�llt sind, ist - unter Vorbehalt einer hinl�nglichen Begr�ndung (Erw�gungen 2-4) - auf die Beschwerde einzutreten.
2.1.�Mit Beschwerde in Zivilsachen k�nnen Rechtsverletzungen nach Art. 95 und 96 BGG ger�gt werden. Die Beschwerde ist hinreichend zu begr�nden, andernfalls wird darauf nicht eingetreten. In der Beschwerdeschrift ist in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 140 III 86 E. 2 S. 89, 115 E. 2 S. 116).
Die Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht kann das Bundesgericht nur insofern pr�fen, als eine solche R�ge in der Beschwerde pr�zise vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 140 V 136 E. 1.1; 138 I 171 E. 1.4; 136 I 65 E. 1.3.1; 134 II 244 E. 2.1/2.2; 133 III 439 E. 3.2 S. 444). Macht die beschwerdef�hrende Partei eine Verletzung des Willk�rverbots von Art. 9 BV geltend, gen�gt es nicht, wenn sie einfach behauptet, der angefochtene Entscheid sei willk�rlich. Sie hat vielmehr anhand der Erw�gungen des angefochtenen Urteils im Einzelnen aufzuzeigen, inwiefern dieses offensichtlich unhaltbar ist (BGE 135 III 232 E. 1.2 S. 234; 134 II 349 E. 3 S. 352). Auf rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 136 II 489 E. 2.8; 134 V 138 E. 2.1; 133 II 396 E. 3.1. S. 399). Zu beachten ist auch, dass das Bundesgericht einen Entscheid nur aufhebt, wenn nicht bloss die Begr�ndung, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist, was der Beschwerdef�hrer aufzuzeigen hat (BGE 140 III 16 E. 2.1 S. 19, 167 E. 2.1; 131 I 217 E. 2.1).
Die Beschwerde ist innert der Beschwerdefrist vollst�ndig begr�ndet einzureichen (Art. 42 Abs. 1 und Art. 43 BGG; BGE 134 II 244 E. 2.4). Kommt es zu einem zweiten Schriftenwechsel, darf der Beschwerdef�hrer die Replik nicht dazu verwenden, seine Beschwerde zu erg�nzen oder zu verbessern (vgl. BGE 132 I 42 E. 3.3.4). Die Replik ist nur zu Darlegungen zu verwenden, zu denen die Ausf�hrungen in der Vernehmlassung eines anderen Verfahrensbeteiligten Anlass geben (vgl. BGE 135 I 19 E. 2.2).
2.2.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Dazu geh�ren sowohl die Feststellungen �ber den Lebenssachverhalt, der dem Streitgegenstand zugrunde liegt, als auch jene �ber den Ablauf des vor- und erstinstanzlichen Verfahrens, also die Feststellungen �ber den Prozesssachverhalt (BGE 140 III 16 E. 1.3.1). Das Bundesgericht kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz nur berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG). "Offensichtlich unrichtig" bedeutet dabei "willk�rlich" (BGE 140 III 115 E. 2 S. 117; 135 III 397 E. 1.5). �berdies muss die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein (Art. 97 Abs. 1 BGG).
Die Partei, welche die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz anfechten will, muss klar und substanziiert aufzeigen, inwiefern diese Voraussetzungen erf�llt sein sollen (BGE 140 III 16 E. 1.3.1 S. 18 mit Hinweisen). Wenn sie den Sachverhalt erg�nzen will, hat sie zudem mit Aktenhinweisen darzulegen, dass sie entsprechende rechtsrelevante Tatsachen und taugliche Beweismittel bereits bei den Vorinstanzen prozesskonform eingebracht hat (BGE 140 III 86 E. 2 S. 90; Urteile 4A_275/2011 vom 20. Oktober 2011 E. 2, nicht publ. in: BGE 137 III 539; 4A_214/2008 vom 9. Juli 2008 E. 1.2, nicht publ. in: BGE 134 III 570). Auf eine Kritik an den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz, die diesen Anforderungen nicht gen�gt, ist nicht einzutreten (BGE 140 III 16 E. 1.3.1 S. 18).
Zu beachten ist, dass das Bundesgericht in die Beweisw�rdigung des Sachgerichts nur eingreift, wenn diese willk�rlich ist. Willk�r liegt nicht schon dann vor, wenn eine andere L�sung ebenfalls in Betracht zu ziehen oder gar vorzuziehen w�re, sondern nur, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft (BGE 140 III 16 E. 2.1; 139 III 334 E. 3.2.5 S. 339; 138 IV 13 E. 5.1 S. 22; 131 I 57 E. 2, 467 E. 3.1). Die Beweisw�rdigung ist mithin nicht schon dann willk�rlich, wenn sie nicht mit der Darstellung der beschwerdef�hrenden Partei �bereinstimmt, sondern bloss, wenn sie offensichtlich unhaltbar ist (BGE 135 II 356 E. 4.2.1; 129 I 8 E. 2.1; 116 Ia 85 E. 2b). Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn das Gericht Sinn und Tragweite eines Beweismittels offensichtlich verkannt hat, wenn es ohne sachlichen Grund ein wichtiges und entscheidwesentliches Beweismittel unber�cksichtigt gelassen oder wenn es auf der Grundlage der festgestellten Tatsachen unhaltbare Schlussfolgerungen gezogen hat (BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266; 137 III 226 E. 4.2 S. 234; 136 III 552 E. 4.2; 129 I 8 E. 2.1). Inwiefern die Beweisw�rdigung willk�rlich sein soll, ist in der Beschwerde klar und detailliert aufzuzeigen (BGE 134 II 244 E. 2.2; 130 I 258 E. 1.3). Namentlich gen�gt es nicht, einzelne Beweise anzuf�hren, die anders als im angefochtenen Entscheid gewichtet werden sollen, und dem Bundesgericht in appellatorischer Kritik die eigene Auffassung zu unterbreiten, als ob diesem freie Sachverhaltspr�fung zuk�me (vgl. BGE 116 Ia 85 E. 2b).
3.1.�Mit der Behandlung in einem �ffentlichen Spital wird eine �ffentliche Aufgabe wahrgenommen. Somit sind die Kantone nach Art. 61 Abs. 1 OR befugt, aber nicht verpflichtet, die Haftung f�r die T�tigkeit der in einem �ffentlichen Spital besch�ftigten �rzte dem kantonalen �ffentlichen Haftungsrecht zu unterstellen (vgl. BGE 139 III 252 E. 1.3; 133 III 462 E. 2.1; 122 III 101 E. 2a/aa S. 104). Die Vorinstanz st�tzte ihren Entscheid auf Art. 6 des Haftungsgesetzes vom 24. September 1989 des Kantons Obwalden (Haftungsgesetz/OW; GDB 130.3), das aufgrund des in Art. 61 Abs. 1 OR enthaltenen fakultativen Vorbehalts zugunsten des kantonalen �ffentlichen Rechts erlassen wurde. Soweit das Haftungsgesetz keine Bestimmungen enth�lt, erkl�rt es in Art. 5 das Schweizerische Obligationenrecht als erg�nzendes kantonales Recht f�r anwendbar. Die Geltung dieser Haftungsordnung ist vorliegend unumstritten.
Das Bundesgericht pr�ft die Anwendung des kantonalen Rechts durch die kantonale Beh�rde lediglich auf Willk�r (Art. 9 BV; BGE 135 III 513 E. 4.3 S. 521 f.). Das gilt gem�ss st�ndiger Praxis auch f�r Arzthaftungsprozesse nach kantonalem �ffentlichen Recht, in denen Schadenersatz- oder Genugtuungsforderungen wegen fehlerhafter Behandlung in �ffentlichen Spit�lern streitig sind (BGE 139 III 252 E. 1.4; 133 III 462 E. 4.4.1 und 4.4.3 in fine; Urteile 4P.92/2004 vom 19. Oktober 2004 E. 1.3.2, nicht publ. in: BGE 130 I 337; 2P.101/1994 vom 5. Mai 1995, E. 3b, in: ZBl 97/1996 S. 278). Eine solche Pr�fung setzt entsprechende R�gen voraus, in denen klar und detailliert anhand der Erw�gungen des angefochtenen Urteils dargelegt wird, inwiefern verfassungsm�ssige Rechte verletzt worden sein sollen (Erw�gung 2 vorne).
R�gt der Beschwerdef�hrer eine willk�rliche Anwendung von kantonalem Recht, hat er danach die Rechtsnorm, die qualifiziert unrichtig angewandt bzw. nicht angewandt worden sein soll, zu bezeichnen und anhand der angefochtenen Subsumtion im Einzelnen zu zeigen, inwiefern der Entscheid offensichtlich unhaltbar ist (vgl. BGE 140 III 167 E. 2.1; 134 II 349 E. 3 S. 352; 132 I 13 E. 5.1 S. 18; 110 Ia 1 E. 2a S. 3 f.).
3.2.�Was das anwendbare Prozessrecht angeht, so war auf das Verfahren vor dem Verwaltungsgericht erg�nzend die altrechtliche Zivilprozessordnung des Kantons Obwalden (aZPO/OW) anwendbar. Auf das vorinstanzliche Verfahren wandte das Obergericht gest�tzt auf das Gesetz des Kantons Obwalden vom 22. September 1996 �ber die Gerichtsorganisation (GOG/OW; GDB 134.1) die Schweizerische Zivilprozessordnung (ZPO) an. Diese ist allerdings auf ein Verfahren zur Beurteilung von �ffentlich-rechtlichen Haftungsanspr�chen gegen den Staat aus spital�rztlicher Behandlung nicht als Bundesrecht, sondern bloss als erg�nzendes kantonales Recht anwendbar, da es sich nicht um ein Verfahren �ber streitige Zivilsachen im Sinne von Art. 1 lit. a ZPO handelt. Dasselbe gilt, soweit sich der Beschwerdef�hrer auf die Bestimmung von Art. 8 ZGB beruft (ausdr�cklich f�r Art. 8 ZGB: Urteil 4A_329/2012 vom 4. Dezember 2012 E. 2.1 in fine., SJ 2013 I p. 289; vgl. ferner Jacques Haldy, in: CPC, Code de proc�dure civile comment�, 2011, N. 6 zu Art. 1 ZPO; Bernhard Berger, in: Berner Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 2012, N. 30 zu Art. 1 ZPO; s. auch Markus Schmid, Die Haftung von Spit�lern, in: Aktuelle Fragen des Staatshaftungsrechts, R�tsche/Fellmann [Hrsg.], 2014, S. 105). Entsprechend kann das Bundesgericht vorliegend auch die Anwendung des Verfahrensrechts im kantonalen Verfahren nur auf Willk�r pr�fen.
Wie nachfolgend aufzuzeigen ist, tr�gt die vorliegende Beschwerde den vorstehend (Erw�gung 2 und 3) dargestellten Grunds�tzen zu grossen Teilen unzureichend Rechnung. So begn�gt sich der Beschwerdef�hrer namentlich �ber weite Strecken damit, an der Beweisw�rdigung und - unter Verkennung der eingeschr�nkten Kognition des Bundesgerichts im vorliegenden Verfahren - auch an der Rechtsanwendung der Vorinstanz blosse appellatorische Kritik zu �ben, ohne in einer den vorstehend genannten Anforderungen gen�genden Weise aufzuzeigen, inwiefern die Vorinstanz mit ihrem Entscheid verfassungsm�ssiger Rechte, insbesondere das Willk�rverbot, verletzt haben soll. Insoweit ist auf die Beschwerde nicht einzutreten.
Nach Art. 6 Abs. 1 Haftungsgesetz/OW haftet das Gemeinwesen f�r den Schaden, den seine Organe Dritten in Aus�bung hoheitlicher T�tigkeit widerrechtlich zuf�gen. Die Widerrechtlichkeit des Verhaltens kann namentlich darin liegen, dass bei der �rztlichen Behandlung in einem Spital gegen die objektiv gebotene Sorgfalt verstossen wird (BGE 123 II 577 E. 4d/ee; 120 Ib 411 E. 4a S. 414; 115 Ib 175 E. 2a S. 180). Als widerrechtlich zu betrachten ist auch ein Eingriff, der ohne vorherige Einwilligung des ausreichend aufgekl�rten Patienten erfolgt, weshalb das Spital f�r den eingetretenen Schaden haftet (vgl. BGE 133 III 121 E. 4.1.1/4.1.3 mit Hinweisen).
Im Zusammenhang mit der Frage der grunds�tzlichen Haftung des Beschwerdef�hrers ist umstritten, ob die Vorinstanz zu Recht erkannte, die hinreichende Aufkl�rung des Beschwerdegegners �ber die Risiken der Operation vom 19. Juli 2001 sei nicht nachgewiesen, so dass der Beschwerdef�hrer f�r den infolge des Eingriffs eingetretenen Schaden hafte.
5.1.�Die Vorinstanz hielt dazu fest, es best�nden keine Aufzeichnungen �ber ein allf�llig stattgefundenes Aufkl�rungsgespr�ch. Dem vom Verwaltungsgericht eingeholten Gutachten von PD Dr. med. V�gelin sei zwar zu entnehmen, dass gem�ss dem Beschwerdegegner eine m�ndliche Aufkl�rung stattgefunden habe, jedoch ohne Erw�hnung der Folgen einer Sch�digung des Nervus radialis. Daraus allein lasse sich nicht schliessen, der Beschwerdegegner sei �ber alle relevanten Risiken aufgekl�rt worden.
In diesem Zusammenhang erachtete es die Vorinstanz als zul�ssig, dass das Verwaltungsgericht auf die Befragung von Dr. B.________ als Zeugen verzichtet hatte, soweit die entsprechende R�ge nicht ohnehin verwirkt sei, nachdem der Beschwerdef�hrer sich im verwaltungsgerichtlichen Verfahren dem ihm angek�ndigten Verzicht nicht entgegengestellt habe. Das Bundesgericht habe zu diesem Thema im Entscheid 4C.378/1999 vom 23. November 2004 E. 5.3 ausgef�hrt, die an einer missgl�ckten Operation beteiligten �rzte h�tten ein erhebliches Interesse am Prozessausgang und seien daher �blicherweise befangen; andererseits habe das Bundesgericht das Abstellen auf die Aussage des Arztes im Urteil 4P.265/2002 vom 28. April 2003 E. 5.1, RDAF 2003 I S. 635 und SJ 2004 I S. 117 nicht direkt als willk�rlich bezeichnet; es habe indessen zu bedenken gegeben, dass dieser als Gehilfe des beklagten Gemeinwesens gehandelt habe und dass die Erinnerung des Patienten an ein Aufkl�rungsgespr�ch meist lebhafter sei, da dies f�r ihn einer Ausnahmesituation entspreche, w�hrend es sich f�r den operierenden Chirurgen um Routine handle. Vorliegend seien zwischen der missgl�ckten Operation und der erstinstanzlichen Entscheidf�llung beinahe zw�lf Jahre vergangen, weshalb nicht anzunehmen sei, Dr. B.________ verm�ge sich noch detailliert an ein Aufkl�rungsgespr�ch zu erinnern. Angesichts der erw�hnten Rechtsprechung habe das Verwaltungsgericht auf dessen Einvernahme verzichten d�rfen.
5.2.�Der Beschwerdef�hrer r�gt, die Vorinstanz sei in diesem Punkt ihrer Begr�ndungspflicht (Art. 29 Abs. 2 BV) nicht nachgekommen, indem sie nicht zu seiner Kritik am erstinstanzlichen Urteil (fehlende Befangenheit, falsche Sachverhaltsfeststellung, Verletzung der Dispositionsmaxime) Stellung nehme.
Zu Unrecht. Nach dem Ausgef�hrten lassen sich dem angefochtenen Urteil ohne weiteres die �berlegungen entnehmen, von denen sich die Vorinstanz leiten liess und auf die sich ihr Entscheid in diesem Punkt st�tzt. Damit erf�llte die Vorinstanz die aus dem verfassungsm�ssigen Anspruch auf rechtliches Geh�r folgende Verpflichtung, ihren Entscheid zu begr�nden, ohne dass sie sich dazu mit allen Parteistandpunkten einl�sslich auseinandersetzen und jedes einzelne Vorbringen ausdr�cklich widerlegen musste (vgl. BGE 139 V 496 E. 5.1 S. 503 f.; 138 I 232 E. 5.1; 136 I 184 E. 2.2.1 S. 188 mit Hinweisen).
5.3.�Nach dem Grundsatz von Treu und Glauben und dem Verbot des Rechtsmissbrauchs ist es nicht zul�ssig, formelle R�gen, die in einem fr�heren Prozessstadium h�tten geltend gemacht werden k�nnen, bei ung�nstigem Ausgang noch sp�ter vorzubringen (BGE 135 III 334 E. 2.2 S. 336 mit Hinweisen). Die Vorinstanz erwog, das Verwaltungsgericht habe den Verzicht auf die Befragung von Dr. B.________ bereits mit Schreiben vom 4. Juni 2012 angek�ndigt. Der Beschwerdef�hrer habe diesen Verzicht in seinem Antwortschreiben vom 14. Juni 2012 nicht erw�hnt und sich nicht dagegen gestellt. Es erscheine widerspr�chlich, wenn er den Verzicht, den er zuvor kommentarlos akzeptiert habe, nach f�r ihn negativem Ausgang des Verfahrens r�ge.
Was der Beschwerdef�hrer dagegen vorbringt, verf�ngt nicht. Zun�chst ist es aktenwidrig, wenn er vorbringt, er habe nicht erkennen k�nnen, aus welchem Grund der Verzicht erfolgt sei. So wurde dieser im Schreiben des Verwaltungsgerichtspr�sidenten vom 4. Juni 2012 damit begr�ndet, Dr. B.________ sei als an der Operation mitwirkender Arzt befangen. Auch ist es unbehelflich, wenn der Beschwerdef�hrer geltend macht, das Schreiben des Verwaltungsgerichtspr�sidenten sei als Beweisverf�gung grunds�tzlich nicht "weiterziehbar" gewesen, diese habe nur mit dem Endentscheid angefochten werden k�nnen und eine ausdr�ckliche Opposition dagegen sei daher nicht opportun gewesen. Wie der Beschwerdef�hrer selber einr�umt, ist eine Beweisverf�gung prozessleitender Natur und kann das Gericht jederzeit darauf zur�ckkommen. Der Beschwerdef�hrer w�re somit nach Treu und Glauben gehalten gewesen, umgehend zu verlangen, dass der Verzicht auf die Zeugeneinvernahme in Wiedererw�gung gezogen wird. Indem er dies unterliess, verwirkte er das Recht, den Verzicht in seiner Beschwerde gegen das zu seinen Ungunsten ergangene Urteil des Verwaltungsgerichts zu r�gen.
5.4.�Unabh�ngig davon ist die vom Beschwerdef�hrer erhobene R�ge, die Vorinstanz habe mit dem Verzicht auf die Zeugeneinvernahme Art. 152 ZPO bzw. den Beweisf�hrungsanspruch verletzt, offensichtlich unbegr�ndet, soweit sie �berhaupt in einer den Anforderungen an eine Verfassungsr�ge gen�genden Weise begr�ndet ist.
Das Recht auf Beweis schliesst eine vorweggenommene Beweisw�rdigung nicht aus, verbietet dem Gericht also nicht, einem beantragten Beweismittel die Erheblichkeit oder Tauglichkeit abzusprechen oder auf die Abnahme von Beweisen zu verzichten, wenn es aufgrund der bereits abgenommenen Beweise seine �berzeugung gebildet hat und willk�rfrei davon ausgehen darf, diese w�rde durch weitere Beweiserhebungen nicht ge�ndert (BGE 134 I 140 E. 5.3 S. 148; 130 II 425 E. 2.1 S. 429; 130 III 591 E. 5.4 S. 602). Das Bundesgericht greift in eine antizipierte Beweisw�rdigung nur ein, wenn sie willk�rlich und damit offensichtlich unhaltbar ist (BGE 131 I 153 E. 3 S. 157).
Die Vorinstanz hielt daf�r, das Verwaltungsgericht habe nach antizipierter W�rdigung des Zeugenbeweises auf eine Einvernahme von Dr. B.________ verzichten d�rfen. Sie bezog sich dazu auf die von ihr wiedergegebene bundesgerichtliche Rechtsprechung (Erw�gung 4.1 vorne), nach der Aussagen von �rzten, die an einer missgl�ckten Operation beteiligt waren, mit Vorsicht zu w�rdigen sind. Sie erwog �berdies, es sei nicht anzunehmen, dass sich Dr. B.________ nach zw�lf Jahren noch detailliert an ein Aufkl�rungsgespr�ch erinnern k�nne. Inwiefern diese W�rdigung offensichtlich unhaltbar sein soll, legt der Beschwerdef�hrer nicht einmal im Ansatz dar und ist auch nicht ersichtlich.
5.5.�Die vorinstanzliche Feststellung, eine Aufkl�rung des Beschwerdegegners �ber die Risiken der Operation vom 19. Juli 2001 sei nicht nachgewiesen, ist somit nicht zu beanstanden.
Die Vorinstanz verwarf im Weiteren auch den Standpunkt des Beschwerdef�hrers, die Erstinstanz h�tte bei Verneinung der geh�rigen Aufkl�rung eine hypothetische Einwilligung des Beschwerdegegners bejahen m�ssen.
6.1.�Die bundesgerichtliche Rechtsprechung gesteht dem Arzt bzw. dem belangten Spitaltr�ger bei gescheitertem Nachweis der ausreichenden Aufkl�rung den Einwand der hypothetischen Einwilligung des Patienten zu, d.h. dass sich der Patient auch bei geh�riger Aufkl�rung zur Operation entschlossen h�tte (BGE 133 III 121 E. 4.1 S. 130; 117 Ib 197 E. 5 S. 206 ff.). Die Beweislast f�r seine entsprechende Behauptung tr�gt der Arzt. Vom Patienten kann allerdings verlangt werden, dass er glaubhaft macht oder wenigstens behauptet, warum er bei geh�riger Aufkl�rung die Einwilligung zur Vornahme des Eingriffs insbesondere aus pers�nlichen Gr�nden verweigert h�tte. Insoweit ist ihm eine Mitwirkung bei der Feststellung des Sachverhaltes zuzumuten, weil es um Tatsachen geht, die im Allgemeinen aus seinem Wissensbereich stammen (BGE 133 III 121 E. 4.1 S. 130; 117 Ib 197 E. 5c S. 208 f.).
Bei der Beurteilung der Hypothese ist nicht bloss darauf abzustellen, ob ein vern�nftiger und besonnener Patient nach erfolgter Aufkl�rung seine Einwilligung verweigert h�tte. Massgebend muss vielmehr sein, wie sich der in Frage stehende Patient unter den konkreten Umst�nden verhalten h�tte. Im Fall fehlender Mitwirkung des Patienten kann aber dennoch nach objektiviertem Massstab darauf abgestellt werden, ob die Ablehnung des Eingriffs vom Standpunkt eines vern�nftigen Patienten aus unverst�ndlich gewesen w�re (BGE 133 III 121 E. 4.1 S. 130; 117 Ib 197 E. 5c S. 208 f.). Zu beachten ist, dass der Einwand der hypothetischen Einwilligung nicht leichthin bejaht werden darf, soll die Aufkl�rungspflicht des Arztes und das Selbstbestimmungsrecht des Patienten nicht ausgeh�hlt werden (Urteil 2P.101/1994 vom 5. Mai 1995 E. 5c, ZBl 97/1996 S. 278).
6.2.�Der Beschwerdef�hrer r�gt, die Vorinstanz habe den Geh�rsanspruch verletzt, indem sie sich mit seiner Kritik in Bezug auf die Rechtsfigur der hypothetischen Einwilligung nicht im Geringsten auseinandergesetzt habe. Der Beschwerdef�hrer substanziiert diese R�ge nicht hinreichend. Er legt nicht dar, mit welcher entscheiderheblichen Kritik in Bezug auf die Rechtsfigur der hypothetischen Einwilligung des Patienten, auf die er sich selber beruft, sich die Vorinstanz h�tte auseinandersetzen m�ssen. Auf die R�ge kann nicht eingetreten werden. Indem die Vorinstanz die bundesgerichtliche Rechtsprechung zur hypothetischen Einwilligung wiedergab und diese anwandte, brachte sie �berdies hinreichend zum Ausdruck, dass sie der wie auch immer gearteten Kritik nicht gefolgt ist (vgl. Erw�gung 4.2).
6.3.�Nach den Feststellungen der Vorinstanz machte der Beschwerdegegner im Berufungsverfahren nicht mehr geltend, er h�tte sich bei geh�riger Aufkl�rung nicht operieren lassen. Er legte hingegen dar, dass er sich in Kenntnis der Risiken von einem erfahreneren Chirurgen h�tte operieren lassen.
Die Vorinstanz erwog, der die Operation leitende Arzt, Dr. B.________, sei zum Operationszeitpunkt erst 34 Jahre alt und dementsprechend wenig erfahren gewesen. Er habe sich sogar noch in der Ausbildung zum Facharzt befunden. Der Schwierigkeitsgrad der Operation habe unbestritten im mittleren, durchschnittlichen Bereich gelegen und somit nicht nur Grundkenntnisse gefordert. Es k�nne nicht davon ausgegangen werden, dass ein vern�nftiger Patient diese Operation mit einem zwar geringen, aber dennoch nicht zu vernachl�ssigenden Risiko ohne weitere Bedenken einem jungen, unerfahrenen Chirurgen anvertraut h�tte. Soweit der Beschwerdegegner geltend mache, bei geh�riger Aufkl�rung �ber die Risiken h�tte er zumindest eine Zweitmeinung eingeholt und die Operation gegebenenfalls durch einen Spezialisten durchf�hren lassen, erscheine dieses Verhalten als vern�nftig und nachvollziehbar. Damit habe er glaubhaft gemacht, dass er bei geh�riger Aufkl�rung nicht in die erfolgte Operation eingewilligt h�tte. Die Argumentation des Beschwerdef�hrers, die sich im Grunde genommen in der Behauptung ersch�pfe, der Beschwerdegegner lege nicht �berzeugend dar, warum er sich bei geh�riger Aufkl�rung nicht im Kantonsspital Obwalden h�tte operieren lassen (was dieser im �brigen auch nicht behaupte), verm�ge diese Ansicht nicht zu widerlegen.
6.4.�Der Beschwerdef�hrer r�gt, das Obergericht lasse ausser Acht, dass der Beschwerdegegner einzig auf S. 11 seiner Replik an das Verwaltungsgericht geltend gemacht habe, dass er sich zur Operation an einer spezialisierten Klinik oder durch einen spezialisierten Arzt entschlossen h�tte, wenn er einige Tage Bedenkzeit gehabt h�tte und korrekt informiert und auf die Risiken hingewiesen worden w�re. Er habe dies aufgrund des Risikos begr�ndet, aufgrund der Verletzung an beiden Armen nach der Operation beide H�nde nicht mehr gebrauchen zu k�nnen. Wie das gerichtliche Gutachten von Dr. V�gelin ausdr�cklich best�tige, handle es sich beim L�hmungsrisiko indessen um eine sehr seltenes Risiko. Dass sich der Beschwerdegegner bei einem sehr seltenen Risiko und einer Standardoperation mit mittlerem Schwierigkeitsgrad nicht vom Oberarzt Dr. B.________ h�tte operieren lassen, erachte der Beschwerdef�hrer nicht als glaubhaft dargelegt. Der von den kantonalen Instanzen ber�cksichtigte Umstand, dass Dr. B.________ im Zeitpunkt der Operation noch sehr jung und in Ausbildung bzw. wenig erfahren gewesen sei, sei vom Beschwerdegegner erst im Rahmen des obergerichtlichen Verfahrens vorgebracht worden, mithin von der Erstinstanz in Verletzung der Verhandlungsmaxime und von der Zweitinstanz, die auf die entsprechende R�ge nicht eingegangen sei, in Verletzung des Novenverbots ber�cksichtigt worden. Die Vorinstanz habe mit ihrer Vorgehensweise den Sachverhalt offensichtlich unrichtig und in Verletzung der Verhandlungsmaxime festgestellt. Der Beschwerdegegner habe mit seinen Vorbringen in der erstinstanzlichen Replik entgegen der vorinstanzlichen Ansicht nicht glaubw�rdig dargelegt, dass er bei vollst�ndiger Aufkl�rung seine Einwilligung zur Operation durch Dr. B.________ nicht erteilt h�tte.
6.5.�In grunds�tzlicher Hinsicht ist an dieser Stelle nochmals darauf hinzuweisen, dass das Bundesgericht die Handhabung des anwendbaren Verfahrensrechts und auch die Frage nach der hypothetischen Einwilligung des Beschwerdegegners im vorliegenden Verfahren nur auf Willk�r pr�fen kann (Erw�gung 3 vorne). Wenn der Beschwerdef�hrer geltend macht, bei der Frage der hypothetischen Einwilligung handle es sich um eine Rechtsfrage, die das Bundesgericht frei pr�fe, kann ihm daher von vornherein nicht gefolgt werden.
Soweit der Beschwerdef�hrer die vorinstanzliche Feststellung bestreitet, es habe sich bei Dr. B.________ im Zeitpunkt der Operation um einen 34 Jahre alten und dementsprechend wenig erfahrenen Arzt gehandelt, der noch in Ausbildung zum Facharzt gestanden sei, unterl�sst er es, diese mit rechtsgen�gender Begr�ndung als offensichtlich unrichtig auszuweisen. Auch den Vorwurf, die kantonalen Instanzen h�tten in diesem Zusammenhang das Novenverbot und die Verhandlungsmaxime verletzt, kleidet der Beschwerdef�hrer nicht in eine detailliert begr�ndete R�ge der willk�rlichen Rechtsanwendung. �berdies legt er nicht hinreichend dar, inwiefern eine Korrektur der kritisierten Feststellung einen Einfluss auf den Ausgang des Verfahrens haben soll (Erw�gung 2 vorne). Unabh�ngig davon kann festgehalten werden, dass in der im erstinstanzlichen Verfahren unbestritten erfolgten Behauptung des Beschwerdegegners, er h�tte sich, wenn er korrekt informiert und auf die Risiken der Operation hingewiesen worden w�re, zur Operation an einer spezialisierten Klinik oder durch einen spezialisierten Arzt entschlossen, implizit die Behauptung enthalten ist, dass Dr. B.________ im Hinblick auf die konkrete Operation eben kein oder noch kein spezialisierter Arzt war, sei es wegen seines Alters, sei es wegen mangelnder Erfahrung. Auch ist nicht erkennbar, inwieweit die Feststellung, der die Operation leitende Arzt sei erst 34-j�hrig und dementsprechend wenig erfahren gewesen, geradezu willk�rlich sein soll.
Es trifft im Weiteren zwar zu, dass die Gerichtsgutachterin das Risiko einer L�sion des Ramus profundus des Nervus radialis als sehr selten beurteilte (Gutachten S. 11, Antwort zu Frage 4). Dennoch ist fraglich, ob der Vorinstanz insoweit eine geradezu offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung vorgeworfen werden kann, wenn sie ausf�hrte, es habe sich um ein geringes, aber dennoch nicht zu vernachl�ssigendes Risiko gehandelt. Der Beschwerdef�hrer legt jedenfalls auch insoweit nicht, zumindest nicht hinreichend dar, inwiefern eine Berichtigung der diesbez�glichen Sachverhaltsfeststellung f�r den Ausgang des Prozesses entscheidend sein soll und dies ist auch nicht ersichtlich:
Wie der Beschwerdef�hrer selber vorbringt, begr�ndete der Beschwerdegegner seine Behauptung, er h�tte sich bei hinreichender Aufkl�rung f�r eine Operation durch einen spezialisierten Arzt entschlossen, mit dem Risiko, aufgrund der Frakturen an beiden Armen nach der Operation beide H�nde nicht mehr gebrauchen zu k�nnen. Wenn die Vorinstanz das Risiko als nicht vernachl�ssigbar bezeichnete, so liegt darin in Anbetracht dieser Begr�ndung auch ein qualitativer Aspekt, der darin liegt, dass im Fall der Verwirklichung des Risikos schwerwiegende Folgen eintreten k�nnen. Wird dies mitber�cksichtigt, ist es letztlich nicht entscheidend, ob die Wahrscheinlichkeit der Verwirklichung des Risikos quantitativ als "gering" oder als "sehr selten" bezeichnet wird. Jedenfalls ist die Vorinstanz nicht in Willk�r verfallen, wenn sie davon ausging, angesichts dieses Risikos habe der Beschwerdegegner glaubhaft dargelegt, dass er sich bei hinreichender Aufkl�rung f�r die Operation durch einen erfahrenen Spezialisten entschieden h�tte. Der Beschwerdef�hrer bringt denn auch nichts vor, was die Auffassung der Vorinstanz als willk�rlich erscheinen liesse, sondern stellt derselben, ausgehend von seiner unrichtigen Meinung, dem Bundesgericht stehe insoweit eine volle Kognition zu, bloss in appellatorischer Weise seine eigene Sicht der Dinge entgegen, worauf nicht weiter einzugehen ist.
Im Rahmen der Feststellung des ersatzpflichtigen Schadens ist die Berechnung des hypothetischen Valideneinkommens nach dem Unfall strittig, das mit dem tats�chlich erzielten Invalideneinkommen zu vergleichen ist.
7.1.�Die Erstinstanz hatte das hypothetische Valideneinkommen aus dem auf ein Arbeitspensum von 100 % erh�hten Grundlohn mit einer durchschnittlichen �berzeit- und Schichtzulage von Fr. 17'000.-- errechnet.
Der Beschwerdef�hrer vertrat in der Berufung an die Vorinstanz den Standpunkt, der Beschwerdegegner habe �berhaupt keinen Erwerbsausfallschaden erlitten, da sich sein Einkommen nach dem Unfall kontinuierlich gesteigert habe, sei doch der tiefere Grundlohn mit Schicht- und �berzeitarbeit ausgeglichen worden; die Zulagen d�rften nicht ber�cksichtigt werden, da sie ohne den Unfall nicht erarbeitet worden w�ren.
Die Vorinstanz folgte dem nicht. Sie hielt dazu fest, es sei zwar unbestritten, dass der Beschwerdegegner sein Einkommen durch �berzeit- und Schichtarbeit seit dem Unfall kontinuierlich habe steigern k�nnen. Die Erkl�rung des Beschwerdegegners, dass das gesamte Arbeitsteam die Zusatzarbeiten �bernehmen m�sse und bei einem Vollzeitpensum entsprechend mehr geleistet werde, verm�ge jedoch zu �berzeugen. Aufgrund der Tatsache, dass der Beschwerdegegner insbesondere auf Autobahnbaustellen/Tunnelbaustellen als Monteur besch�ftigt sei und diese Arbeit �blicherweise als Team durchgef�hrt werde, lasse die Vorstellung, der Beschwerdegegner habe jeweils allein �berzeit- oder Wochenendarbeit geleistet, um seinen Lohn aufzubessern, als abwegig erscheinen und es sei nicht davon auszugehen, die Zulagen w�ren ohne den Unfall nicht erarbeitet worden. Die Tatsache, dass der Beschwerdef�hrer vor dem Unfall in deutlich geringerem Umfang �berzeit- und Schichtarbeit geleistet habe, verm�ge daran nichts �ndern. Das Verwaltungsgericht habe daher zu Recht einen Zuschlag zum Grundlohn addiert.
7.2.�Der Beschwerdef�hrer beharrt in seiner Beschwerde auf seinem Standpunkt, dem Beschwerdegegner sei gar kein Einkommensausfall entstanden und er �be faktisch ein volles Arbeitspensum aus. Dessen Einkommen sei nach dem Unfall kontinuierlich gestiegen. Er habe weder substanziiert behauptet noch nachgewiesen, dass er vor dem Unfall ein Zusatzeinkommen aus �berstunden-, Schicht-, Nacht- und Sonntagsarbeit erzielt habe, geschweige denn in dieser Gr�ssenordnung. Vielmehr habe er nach dem Unfall die 20 % weniger Grundlohn mit zus�tzlichen �berstunden-, Schicht-, Nacht- und Sonntagsarbeit ausgeglichen. Die Vorinstanz habe die vom Verwaltungsgericht unter Ausserachtlassung dieser Argumentation offensichtlich falsche Berechnung des Valideneinkommens gesch�tzt, ohne sich seinerseits mit der Argumentation des Beschwerdef�hrers auseinanderzusetzen, womit sie den Sachverhalt willk�rlich festgestellt habe.
Mit diesen weitgehend appellatorischen Vorbringen vermag der Beschwerdef�hrer den angefochtenen Entscheid nicht als willk�rlich auszuweisen. Der Vorinstanz entging nicht, dass der Beschwerdegegner vor dem Unfall deutlich weniger Schichtarbeit geleistet hatte. Sie hielt aber daf�r, dies verm�ge nichts an ihrem Schluss zu �ndern, dass der Beschwerdegegner bei vollem Pensum (d.h. im Rahmen des Valideneinkommens) nach dem Unfall mehr Schicht- und �berzeitarbeit geleistet h�tte als bei einem um 20 % reduzierten Pensum, da diese jeweils im Team und nicht vom Beschwerdegegner allein geleistet worden sei. Damit folgte sie mit einleuchtender Begr�ndung der Argumentation des Beschwerdegegners, die Entwicklung des Invalideneinkommens sei dadurch zu erkl�ren, dass bei seinem Arbeitgeber in den letzten Jahren vermehrt Nacht- und Wochenendarbeit geleistet worden sei, was vor dem Unfall nicht der Fall gewesen sei, und dass es nicht denkbar w�re, dass der Beschwerdegegner an vier Tagen gleich viel verdiente, wie dies an f�nf Tagen der Fall w�re. Der Beschwerdef�hrer setzt sich damit nicht hinreichend auseinander und tut nicht dar, weshalb die Vorinstanz damit in Willk�r verfallen sein soll. Die Vorinstanz setzte sich dagegen sehr wohl mit der Argumentation des Beschwerdef�hrers betreffend dem steigenden Invalideneinkommen auseinander, zog aus diesem Umstand indessen nicht die gleichen Schl�sse wie jener, was sie nachvollziehbar begr�ndete. Die R�ge erweist sich damit als unbegr�ndet, soweit darauf �berhaupt eingetreten werden kann.
Der Beschwerdef�hrer beanstandet sodann, dass die Vorinstanz die Beitr�ge an die berufliche Vorsorge, die zur Berechnung des Erwerbsausfallschadens vom berechneten Bruttolohn abzuziehen seien, nicht konkret ermittelt, sondern ermessensweise festgesetzt habe, obwohl eine konkrete Berechnung der Betr�ge problemlos machbar und zumutbar w�re. Er unterl�sst es indessen, eine Willk�rr�ge zu substanziieren, in der er die vorinstanzliche Begr�ndung f�r die Zul�ssigkeit einer ermessensweisen Festsetzung als offensichtlich unhaltbar und den angefochtenen Entscheid auch im Ergebnis als willk�rlich ausweisen w�rde. Vielmehr begn�gt er sich damit zu behaupten, die Vorinstanz habe Bundesrecht falsch angewendet. Auf die Beschwerde ist in diesem Punkt nicht einzutreten.
Weiter r�gt der Beschwerdef�hrer, dass die Vorinstanz die ermessensweise Festlegung einer Entsch�digung f�r vorprozessuale Anwaltskosten durch die Erstinstanz gesch�tzt habe, obwohl der Beschwerdegegner die vorprozessualen Anwaltskosten nie konkret dargelegt, geschweige denn substanziiert habe, welche Aufw�nde f�r das vorliegende Verfahren notwendig und angemessen waren, sondern bloss auf zwei Urkunden verwiesen habe. Das Vorgehen der Vorinstanz sei willk�rlich und verletze den Verhandlungsgrundsatz gem�ss Art. 55 ZPO und Art. 8 ZGB. Damit gehe auch eine Verletzung von Art. 42 Abs. 2 OR einher.
Auf die R�ge ist schon nicht einzutreten, weil der Beschwerdef�hrer es darzulegen unterl�sst, inwiefern der angefochtene Entscheid im Ergebnis willk�rlich sein soll, wenn die Vorinstanz erkannte, es sei eine Entsch�digung f�r 30 Stunden zu gew�hren, die ausgewiesenermassen f�r die Schadenregulierung mit der Versicherung F.________ aufgewendet worden seien, sowie zus�tzlich f�r einen Anteil von 15 Stunden von 34.25 zus�tzlich ausgewiesenen Stunden, bei denen davon auszugehen sei, dass ein Teil davon auch f�r die Schadensregulierung aufgewendet worden sei (Erw�gungen 2 und 3 vorne).
�berdies verkennt der Beschwerdef�hrer, dass sich nach dem vor der Erstinstanz anwendbaren kantonalen Prozessrecht (Erw�gung 3 vorne) und nicht nach der von ihm angerufenen Bestimmung von Art. 55 ZPO, und schon gar nicht nach Art. 8 ZGB, bestimmt, in welcher Form die zum Aufbau des Klagefundaments erforderlichen Behauptungen aufzustellen sind (vgl. BGE 133 III 295 E. 7.1 S. 299; 108 II 337 E. 2d). Er unterl�sst es, im Rahmen einer hinreichend begr�ndeten Rechtsanwendungsr�ge darzulegen, hinsichtlich welcher Bestimmungen der aZPO/OW die Vorinstanz eine falsche Anwendung durch die Erstinstanz in willk�rlicher Weise verneint haben soll. Auch eine willk�rliche Anwendung von Art. 42 Abs. 2 OR, deren Verletzung er durch das prozessuale Vorgehen der kantonalen Instanzen r�gt, zeigt er nicht hinreichend auf.
Zusammenfassend ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Die Kosten f�r das bundesgerichtliche Verfahren, das verm�genswerte Interessen des Beschwerdef�hrers betrifft, werden diesem Ausgang entsprechend dem Beschwerdef�hrer auferlegt (Art. 66 Abs. 1 und Abs. 4 BGG; vgl. BGE 134 I 331 E. 3.2; vgl. dazu auch Thomas Geiser, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2011, N. 29a zu Art. 66 BGG; Bernard Corboz, in: Commentaire de la LTF, Corboz und andere [Hrsg.], 2. Aufl. 2014, N. 29 zu Art. 66 BGG). Dieser hat den Beschwerdegegner zudem f�r das bundesgerichtliche Verfahren zu entsch�digen (Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG).
Die Gerichtskosten von Fr. 5'500.-- werden dem Beschwerdef�hrer auferlegt.
Der Beschwerdef�hrer hat den Beschwerdegegner f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 6'500.-- zu entsch�digen.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Obwalden schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 23. Februar 2015
Die Pr�sidentin: Kiss

References: BGE 
 Art. 72
 Art. 75
 Art. 75
 Art. 95
 BGE 
 BGE 
 Art. 9
 Art. 43
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 95
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 61
 BGE 
 Art. 6
 Art. 61
 Art. 5
 BGE 
in fine
 BGE 
 BGE 
 Art. 1
 Art. 8
 Art. 8
in fine
 Art. 1
 Art. 1
 Art. 6
 BGE 
 BGE 
 Art. 152
 Art. 55
 Art. 8
 Art. 42
 Art. 55
 Art. 8
 BGE 
 Art. 42
 BGE 
 Art. 66
 Art. 66