Source: https://www.bad-tabarz.de/rathaus/aktuelles/
Timestamp: 2020-07-04 01:59:58+00:00

Document:
Aktuelles aus Bad Tabarz und dem Rathaus
Planunterlagen Vorhabenbezogener B-Plan „Revitalisierung Netto Markt“ der Gemeinde Bad Tabarz
01 Entwurf Netto Markt Bad Tabarz
02 Begründung Netto Markt Bad Tabarz
03 Anlage 1 Berichtigung FNP
04 Anlage 2 Auswirkungsanalyse
05 Anlage 3 Schallimmissionsprognose
Verkehrsbeeinträchtigung ab 06.07.2020 bis voraussichtlich 14.07.2020
Ab 06.07.2020 bis voraussichtlich 14.07.2020 kommt es aufgrund von Baumaßnahmen im Bereich des Alexandrinenweges (Höhe Haus-Nr. 2a und 3a) zu Verkehrseinschränkungen, durch halbseitige Sperrung des Verkehrs.
Verkehrsbeeinträchtigung ab 09.07.2020 bis voraussichtlich 15.07.2020
Ab 09.07.2020 bis voraussichtlich 15.07.2020 kommt es aufgrund von Baumaßnahmen im Bereich des Alexandrinenweges (Höhe Haus-Nr. 17) zu Verkehrseinschränkungen, durch halbseitige Sperrung des Verkehrs.
Verkehrsbeeinträchtigung ab 29.06.2020 bis voraussichtlich 11.09.2020
Ab 29.06.2020 bis voraussichtlich 11.09.2020 werden im Wohngebiet Am Mönchhof die Trinkwasserleitungen neu gebaut. Dazu ist es notwendig die Parkplätze beginnend gegenüber der Hausnummer 6 in Richtung Gladenbacher Straße bis Am Mönchhof 35 abschnittsweise zu sperren. Wir bitten alle Anwohner, ihre Fahrzeuge rechtzeitig anderweitig abzustellen. Die Sperrung erfolgt auf Anordnung des Landratsamtes Gotha. Wir danken für Ihr Verständnis.
Vorhabenbezogener Bebauungsplan – Erweiterung Hotel Wiesenhaus und Neubau Aktivhotel Inselsberg
Begründung Bebauungsplan – Erweiterung Hotel Wiesenhaus und Neubau Aktivhotel Inselsberg
Verkehrsbeeinträchtigung ab 10.06.2020 bis voraussichtlich 17.07.2020
Ab 10.06.2020 bis voraussichtlich 17.07.2020 kommt es im Bereich Lauchagrundstraße bis Theodor-Neubauer-Park, Spindlerplatz und Reinhardsbrunner Straße bis Untergasse zu Verkehrseinschränkungen. Es erfolgt sowohl ein halbseitige Sperrung des Verkehrs als auch teilweise eine Gesamtsperrung des Gehweges. Es handelt sich um eine angeordnete Maßnahme des Landratsamtes Gotha. Hierbei erfolgen Tiefbauarbeiten im Auftrag der Telekom. Anwohner werden gebeten, ihre Fahrzeuge entsprechend zu parken.
Verkehrsbeeinträchtigung ab 15.06.2020 bis voraussichtlich 17.07.2020
Ab 15.06.2020 bis voraussichtlich 17.07.2020 kommt es im Bereich folgender Straßen zu Verkehrseinschränkungen: Inselsbergstraße, Schulstraße, Schwarzhäuser Straße bis Am Mönchhof und Zum Wachkopf. Dabei erfolgen teilweise halbseitige Sperrungen des Verkehrs sowie Gesamtsperrungen des Gehweges. Es handelt sich um Tiefbauarbeiten im Auftrag der Telekom.
Verkehrsbeeinträchtigung ab 29.06.2020 bis voraussichtlich 21.08.2020
Ab 29.06.2020 bis voraussichtlich 21.08.2020 kommt es im Bereich der Hainstraße zu Verkehrseinschränkungen. Die Zufahrt zu den Grundstücken soll jederzeit gewährt sein.
Elternbeiträge eingeschränkter Regelbetrieb
KiTas – es geht wieder los. Start des eingeschränkten Regelbetriebes unserer Kindertageseinrichtungen. Hier Infos downloaden
Liebe Bad Tabarzer*innen,
Am Freitag, den 22.05.2020, bleibt das Rathaus geschlossen
Verkehrsbeeinträchtigung ab 11.05.2020 bis 29.05.2020
ab 11.05 bis 29.05.2020 ist die Waltershäuser Str. aus Richtung Spindlerplatz nur als Einbahnstraße befahrbar.
Grund dafür ist die Neuverlegung von Leitungen. Eine innerörtliche Umleitung ist ausgeschildert.
Festlegung erfolgte durchs Landratsamt Gotha.
Schrittweise Erweiterung der Notbetreuung in den Kindertageseinrichtungen
und Schulen ab 27.April 2020
in der Regierungsmedienkonferenz vom 21.April 2020 wurden erste Schritte zur Schrittweisen Öffnung der Schulen und Kindertageseinrichtungen dargelegt.
Ab 27.April werden die Regelungen um Bedarfs- und Berufsgruppen in der Notbetreuung erweitert.
Sie steht zusätzlich offen für Kinder:
Bitte verwenden Sie ab 27.April 2020 folgende vom Ministerium bereitgestellten Formulare.
Das aktuelle Schreiben des Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport können sie hier oder unter folgendem Link https://bildung.thueringen.de/ministerium/coronavirus/ nachlesen.
Die Kostenbefreiung und -erstattung der Elternbeiträge durch das Land greift nach Beschluss der Landesregierung nicht für Eltern, die die Notbetreuung in Anspruch nehmen. Die Regelung wird derzeit im Thüringer Landtag beraten – ob es dabei bleibt, wird erst am Ende des Gesetzgebungsverfahrens feststehen. Bis dahin sollten die Beiträge von den Eltern erhoben werden, die Kinder in die Notbetreuung geben. Diese Eltern erhalten von mir in den nächsten Tagen eine Information, wie die Gebühren für die Zeit der Notbetreuung abgerechnet und beglichen werden.
Eltern, die aktuell die Notbetreuung nicht in Anspruch nehmen, werden also auch für den Monat Mai 2020 keine Elternbeiträge zahlen. Ich bitte die Eltern, welche Daueraufträge bei Ihren Banken hinterlegt haben, diese entsprechend abzuändern.
Die Verpflegungskosten für März und April 2020 werden wie angekündigt am 15.5. von ihren Konten abgebucht.
Bei Fragen melden Sie sich gern unter Tel. 036259 564 16 oder per Mail kinder@bad-tabarz.de.
kaufm. Leitung Kindertageseinrichtungen
Weitere Verfahren zur Schließung von Kindertageseinrichtungen
Das Thüringer Kabinett hat mit Beschluss vom 15. April 2020 festgelegt, dass die Kindertagesbetreuungen im Mai 2020 schrittweise wieder geöffnet werden soll. Die derzeit gültige Thüringer SARS-CoV-2-Eindämmungsmaßnahmenverordnung wird entsprechend angepasst. Bis dahin bleibt es bei der bisherigen Regelung: Es findet nur eine Notbetreuung statt!
An der Umsetzung des o.g. Kabinettbeschlusses wird derzeit gearbeitet. Wir werden Sie rechtzeitig darüber informieren, wann und wie die Kindertagesbetreuung wiederaufgenommen werden soll.
Das aktuelle Schreiben des Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport können sie hier nachlesen.
wie bereits am 30.3. auf unserer Homepage bzw. Facebookseite angekündigt, werden die Elternbeitragsgebühren und auch die Verpflegungsgebühren im April 2020 nicht eingezogen.
Den Bescheid für die Verpflegungsgebühren für März 2020 haben Sie evtl. schon in ihrem Briefkasten gehabt. Bitte lassen Sie sich nicht von dem Fälligkeitsdatum irritieren. Es wird, wie angekündigt, erst zum 15.5. die Verpflegungsgebühr von Ihrem Konto eingezogen. Die Eltern, welche Kinder im April 2020 in der Notbetreuung einer Kindertageseinrichtung haben, erhalten Anfang Mai einen zusätzlichen Bescheid über diese Verpflegungsgebühren.
Die zu viel gezahlten Elternbeitragsgebühren aus März 2020 wird die Gemeinde mit der nächsten Fälligkeit verrechnen.
Bei Fragen wenden Sie sich gern an mich unter 036259 564 16 oder kinder@bad-tabarz.de.
die Landesregierung hat am 24.03.2020 die Grundsatzentscheidung getroffen, dass die Elternbeiträge für Kindergärten und Horte für die Zeit der derzeitigen Schließungen den Kommunen und freien Trägern erstattet werden.
Wie darüber hinaus zu viel gezahlte Gebühren unbürokratisch zurückerstattet werden können, wird momentan noch geklärt.
Die Elternbeitragsgebühren für den Monat April 2020 werden folglich ausgesetzt.
Für Eltern, die uns eine SEPA- Lastschriftermächtigung erteilt haben, wird für den Monat April die Abbuchung automatisch eingestellt.
Eltern, die die Gebühren per Dauerauftrag entrichten, werden gebeten, diesen für den Monat April bei ihrer Bank auszusetzen.
Eltern, die die Gebühren per Einzelüberweisung veranlassen, nehmen die Überweisung für den Monat April bitte nicht vor.
Für Eltern, die Kinder in einer Notbetreuung angemeldet haben, sind die Beiträge weiter zu zahlen. Sie erhalten dann von uns weitere Informationen.
Die Gebühren zur Versorgung für die Monate März und April 2020 werden zusammengefasst Anfang Mai 2020 an Sie berechnet.
Bei Fragen melden Sie sich gern unter Tel. 036259 564 16 oder per Mail
kinder@bad-tabarz.de bei mir.
Erlass des Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport vom 25.03.2020
(26.03.2020) Das Bildungsministerium hat mit Wirkung ab Donnerstag, 26. März 2020, den Kreis der Kinder, für die eine Notbetreuung an Schulen und Kindergärten angeboten werden kann, angepasst.
Bitte verwenden Sie ab sofort diese Formulare.
Hier ganz aktuell ein Informationsvideo über den Coronavirus Covid-19 von der Stadt Wien:
Corona-Video der Stadt Wien
(25.03.2020) Das Kabinett hat heute die Vorläufige Thüringer Grund-Verordnung zur Eindämmung der Corona-Pandemie (Corona EindämmungsVO) beschlossen und den Chef der Staatskanzlei gebeten, deren Verkündung wegen der Eilbedürftigkeit aufgrund der besonderen Umstände gemäß § 9 des Thüringer Verkündungsgesetzes auf diesem Wege der Veröffentlichung vorzunehmen und die Verkündung im Gesetz- und Verordnungsblatt baldmöglichst zu veranlassen. Mit der Veröffentlichung im Internet und in den Medien wird das Inkrafttreten der Verordnung zum 25. März 2020 gewährleistet.
Hier finden Sie die angekündigte Grundverordnung im Wortlaut:
„Vorläufige Thüringer Grund-Verordnung zur Eindämmung der Corona-Pandemie
GUTE NACHRICHTEN FÜR ELTERN. ES MÜSSEN KEINE KITA- UND HORTGEBÜHREN GEZAHLT WERDEN. GEBÜHREN, DIE ZUVIEL GEZAHLT WURDEN, WERDEN ERSTATTET.
Ab 30.03.2020 bis voraussichtlich 17.04.2020 ist die Reinhardsbrunner Straße auf Höhe Nr. 25 voll gesperrt. Grund ist die Herstellung des Kanalanschlusses. Die Umleitung erfolgt über die Inselsbergstraße – B88 – Reinhardsbrunner Straße und Spindlerplatz.
AKTUELLE MASSNAHMEN ZUR VERZÖGERUNG DER VERBREITUNG DES CORONAVIRUS
(22.03.2020) Die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten haben sich heute auf weitere einschneidende Beschlüsse geeinigt.
Einige der Maßnahmen gelten in Thüringen bereits. Trotzdem: Hier die Eckpunkte noch einmal zusammengefasst:
AKTUELLE MASSNAHMEN DER GEMEINDEVERWALTUNG BAD TABARZ ZUR VERZÖGERUNG DER VERBREITUNG DES CORONAVIRUS
(19.03.2020) Die Gemeindeverwaltung Bad Tabarz reagiert mit umfassenden Maßnahmen auf die Ausbreitung des Coronavirus (Covid-19). Es gilt, die Verbreitung des Coronavirus zu bekämpfen bzw. zu verzögern. Aus diesem Grund sind folgende Maßnahmen notwendig:
Die Gemeindeverwaltung hat einen Stab „für besondere Ereignisse“ gebildet und einen umfassenden Pandemieplan erarbeitet.
Alle Veranstaltungen, Versammlungen und Ansammlungen sind ab sofort untersagt. Ausgenommen sind ausschließlich Veranstaltungen, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder Daseinsfür- und vorsorge zu dienen bestimmt sind oder der Versorgung der Bevölkerung dienen. Allerdings müssen auch hierfür strenge Auflagen beachtet werden. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage des Landratsamtes Gotha (www.kreis-gth.de) > Allgemeinverfügung.
Für den Publikumsverkehr zu schließen sind: Bars; Cafe´s; Kneipen; Musikschulen; Zusammenkünfte in Vereinen, Sport und Freizeiteinrichtungen; Ausstellungen; Seniorenclubs; Jugendclubs. Eine telefonische und elektronische Erreichbarkeit kann aufrechterhalten werden. Gaststätten ist der Außerhausverkehr unter strengen hygienischen Maßstäben gestattet. Verzehr vor Ort ist untersagt.
Einrichtungen für den Einzelhandel sind für den Publikumsverkehr zu schließen. Hiervon ausgenommen: Lebensmittelhandel (einschließlich Bäckereien und Fleischereien, Getränke-, Wochen- und Supermärkte); Banken und sparkassen; Apotheken; Drogerien; Optiker; Filialen der Deutschen Post (inkl. Paketstellen); Wäschereien und Reinigungen, Tankstellen; Kfz-Teileverkaufsstellen; Zeitungs- und Tabakwarenverkaufsstellen; Bau- und Gartenmärkte sowie Einrichtungen des Gesundheitswesens (z. B. Physiotherapien und medizinische Fußpflege).
Geöffnet bleiben dürfen ebenfalls: Handwerks-, Dienstleistungs- und Beherbergungsbetriebe, insbesondere Betriebe von Kfz-Reparaturen. Dies gilt nicht (schließen müssen also): Übernachtungsangebote im Beherberungsgewerbe für touristische Zwecke; Friseure; Kosmetikstudios; Massage- und Wellnessstudios und ähnliche Angebote.
Aus Gründen des Infektionsschutzes bleibt die Gemeindeverwaltung für den allgemeinen Besucherverkehr geschlossen. Dringende Anliegen können ausschließlich nach vorheriger telefonischer Terminabstimmung persönlich vorgebracht werden. Für die Terminvergabe stehen die Ämter und das Sekretariat des Bürgermeisters (036259-56422) zur Verfügung. Ansonsten stehen der Postweg, E-Mail und Telefon für Auskünfte zur Verfügung. Die Verwaltung selbst arbeitet mit einer Notbesetzung weiter. Alle lebensnotwendigen Dienste werden aufrechterhalten. Es geht darum,
die Arbeitsfähigkeit der Gemeindeverwaltung zum Schutz der Bevölkerung zu sichern, auch wenn sich die Lage verschärfen sollte. Ferner gilt es, die Ausbreitungswege des Virus´ zu verlangsamen und zu blockieren. Die Maßnahme soll helfen, die Kurve der zu erwartenden Infektionen flach und für das Gesundheitswesen händelbar zu halten.
Das Kur- und Familienbad tabbs, die Touristinformation Bad Tabarz, der Aussichtsturm „Großer Inselsberg“, die Bibliothek, die Trauerhallen und die Spielplätze bleiben bis auf Weiteres geschlossen.
Alle Gemeinderatssitzungen und Ausschusssitzungen werden bis auf Weiteres abgesagt.
Die Gelben Säcke werden innerhalb der normalen Öffnungszeiten im Rathaus ausgegeben. Bitte betätigen Sie hierfür die Klingel.
Alle Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, die Mitteilungen der Gemeindeverwaltung Bad Tabarz auf unserer Facebook-Seite (Kneipp-Heilbad Bad Tabarz) bzw. unserer Homepage (www.bad-tabarz.de) zu verfolgen. Kurznachrichten der Gemeindeverwaltung können auch als Push-Nachricht über unsere App (badtabarz2go) versendet werden. Bei Fragen können sich die Bad Tabarzerinnen und Bad Tabarzer auch an unser Hinweis-Telefon (036259-564-56) wenden. Bitte vergessen Sie nicht, Ihren Namen und Ihre Telefonnummer zu hinterlassen.
Die nächste Rathaus-Information soll am kommenden Wochenende erscheinen. Allerdings muss die Aktualität der Ausgabe schon jetzt in Frage gestellt werden.
Alle Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, sich auch auf den Seiten des Landratsamtes Gotha (www.kreis-gth.de) über die ständig aktuellen Allgemeinverfügungen zu informieren.
(18.03.20) Bitte nehmen Sie die Situation ernst. Ich bitte Sie, sich an die Hygieneregeln zu halten, auf nötigen Abstand zu anderen Menschen zu achten – und Menschenansammlung nur, wenn absolut notwendig, aufzusuchen.
Die Gemeindeverwaltung Bad Tabarz reagiert mit umfassenden Maßnahmen auf die Ausbreitung des Coronavirus (Covid-19). Laut Bürgermeister David Ortmann gelte es, die Verbreitung des Coronavirus zu bekämpfen bzw. zu verzögern. Aus diesem Grund sind folgende Maßnahmen notwendig.
Aus Gründen des Infektionsschutzes bleibt die Gemeindeverwaltung für den allgemeinen Besucherverkehr geschlossen. Dringende Anliegen können ausschließlich nach vorheriger telefonischer Terminabstimmung persönlich vorgebracht werden. Für die Terminvergabe stehen die Ämter und das Sekretariat des Bürgermeisters (036259-56422) zur Verfügung. Ansonsten stehen der Postweg, E-Mail und Telefon für Auskünfte zur Verfügung. Die Verwaltung selbst arbeitet mit einer Notbesetzung weiter. Alle lebensnotwendigen Dienste werden aufrechterhalten. Es geht darum, die Arbeitsfähigkeit der Gemeindeverwaltung zum Schutz der Bevölkerung zu sichern, auch wenn sich die Lage verschärfen sollte. Ferner gilt es, die Ausbreitungswege des Virus´ zu verlangsamen und zu blockieren. Die Maßnahme soll helfen, die Kurve der zu erwartenden Infektionen flach und für das Gesundheitswesen händelbar zu halten.
Kinderkrippe und der Kindergarten der Gemeinde Bad Tabarz wurden, wie alle anderen Kindereinrichtungen im Freistaat bis einschließlich der Osterferien geschlossen. Allerdings möchte die Gemeindeverwaltung Bad Tabarz eine Notversorgung für all die Kinder sicherstellen, deren Eltern keine Betreuungsmöglichkeiten finden und nicht vom Arbeitgeber freigestellt werden können. Damit soll auch die Handlungsfähigkeit relevanter Einrichtungen aufrechterhalten werden. Mit dem auf unserer Homepage veröffentlichten Formular, welches von den Erziehungsberechtigten und ihren Arbeitgebern auszufüllen ist, wollen wir, solange die Möglichkeit besteht, die Kinderbetreuung ermöglichen. Das Antragsformular wurde mit dem Landratsamt abgestimmt. Es besitzt bis auf Weiteres Gültigkeit. Wir weisen allerdings darauf hin, dass die Betreuung branchenbezogen eingeschränkt werden kann. Die Rückmeldung hierzu erfolgt zeitnah.Wir bitten Sie allerdings auch hier, die aktuellen Hinweise auf unserer Homepage, unserer Facebook-Seite und in den Schaukästen zu verfolgen. Die Gesundheits- und Infektionsschutzmaßnahmen für Bad Tabarz liegen in Zuständigkeit des Gesundheitsamtes Gotha, das unabhängig und verbindlich Entscheidungen treffen kann. Wir befinden uns mit den entsprechenden Behörden des Landkreises Gotha in engem Austausch. Die notwendigen Entscheidungen werden mit Umsicht getroffen.
Bitte verfolgen Sie die Mitteilungen der Gemeindeverwaltung Bad Tabarz auf unserer Facebook-Seite (Kneipp-Heilbad Bad Tabarz) bzw. unserer Homepage. Kurznachrichten der Gemeindeverwaltung können auch als Push-Nachricht über unsere App (badtabarz2go) versendet werden.
(18.03.20) Die Gemeindeverwaltung Bad Tabarz reagiert weiteren Maßnahmen auf die Ausbreitung des Coronavirus (Covid-19). Laut Bürgermeister David Ortmann gelte es, die Verbreitung des Coronavirus zu bekämpfen bzw. zu verzögern. Aus diesem Grund sind folgende Maßnahmen notwendig:
Aus Gründen des Infektionsschutzes werden sämtliche Sportanlagen und Spielplätze in der Gemeinde Bad Tabarz
Die Gemeinde verweist eindringlich auf die Einhaltung der Allgemeinverfügung des Landkreises Gotha zum Verbot
und zur Beschränkung von Kontakten in besonderen öffentlichen Bereichen vom 17. März 2020. Darin heißt es:
FÜR DEN PUBLIKUMSVERKEHR ZU SCHLIESSEN SIND DIE FOLGENDEN EINRICHTUNGEN UND ANGEBOTE UNABHÄNGIG VON DER JEWEILIGEN TRÄGERSCHAFT ODER EIGENTUMSVERHÄLTNISSEN:
Tanzlustbarkeiten; Messen, Ausstellungen, Spezialmärkte, Wettannahmestellen und ähnliche Unternehmen im
Sinne der Gewerbeordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 22. Februar 1999 (BGBl. I S.202);
Einrichtungen, Angebote und Maßnahmen für Familien nach § 16 SGB VIII wie z.B. Familienzentren, Familienferienstätten,
Familienbildungsangebote freier Träger. Verbände und Gruppenangebote in Geburtshäusern;
Mehrgenerationenhäuser; Offene Senioreneinrichtungen der Seniorenarbeit wie z.B. Seniorenclubs, Seniorenbüros;
i.S.v. § 11 SGB VIII,
BESCHRÄNKUNGEN BEIM BETRIEB VON GASTSTÄTTEN:
Gaststätten im Sinne des Gaststättengesetzes dürfen nur für den Publikumsverkehr geöffnet werden, wenn die Plätze für die Gäste so angeordnet werden, dass ein Abstand von mindestens 1,5 Metern
zwischen den Tischen gewährleistet ist.
Stehplätze sind so zu gestalten, dass ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen den Gästen gewährleistet ist.
Diese Maßnahmen gelten entsprechend für Beherbergungsbetriebe bei der Bewirtung von Übernachtungsgästen
3. Die Gemeinde Bad Tabarz bietet ab sofort mithilfe ehrenamtlicher Unterstützung einen kostenfreien Einkaufsservice für Senioren an. Unter der Nummer des Hinweis-Telefons der Gemeindeverwaltung (036259-564-56) verbirgt sich ein Anrufbeantworter, der 24 Stunden/sieben Tage pro Woche erreichbar ist. Die Buchung des Einkaufsservice ist ganz einfach: Anrufen, Name und Telefonnummer hinterlassen, wir melden uns noch am selben Tag oder spätestens am folgenden Morgen. Dann kann der Einkaufszettel entweder persönlich übergeben oder am Telefon durchgesagt werden. Wir erledigen den Einkauf und liefern aus. Die Senioren zahlen in bar oder per Überweisung. Eine Gebühr wird für
den Service nicht verlangt.
Um die Verbreitung des Coronavirus Covid-19 weiter zu bekämpfen bzw. zu verzögern, sind aus Sicht der Gemeindeverwaltung folgende Maßnahmen notwendig:
Das Kur- und Familienbad tabbs, die Touristinformation Bad Tabarz, der Aussichtsturm „Großer Inselsberg“ und die Bibliothek werden mit sofortiger Wirkung bis auf Weiteres geschlossen.
Um die Arbeitsfähigkeit zu sichern und mögliche Übertragungsrisiken bei Infektionskrankheiten zu vermeiden, bittet die Gemeindeverwaltung darum, nur zwingend notwendige Behördengänge vorzunehmen. Verschiebbare Besuche sollten in der Zukunft nachgeholt und Anträge per Post eingereicht werden. Für Informationen und Anfragen stehen Telefon und Mailverkehr zur Verfügung. Wer dennoch zwingend vorsprechen muss, sollte wann immer möglich ohne Begleitpersonen erscheinen. In den nächsten Tagen und Wochen wird entscheidend sein, dass die Verwaltung auf lokaler Ebene handlungsfähig bleibt. Deshalb ist eine freiwillige Reduzierung des Besucherverkehrs im Interesse aller Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Gotha.
Kinderkrippe und der Kindergarten der Gemeinde Bad Tabarz werden wie alle anderen Kindereinrichtungen im Freistaat ab kommenden Dienstag (17. März) bis einschließlich der Osterferien geschlossen. Allerdings möchte die Gemeindeverwaltung Bad Tabarz eine Notversorgung für all die Kinder sicherstellen, deren Eltern keine Betreuungsmöglichkeiten finden und nicht vom Arbeitgeber freigestellt werden können. Damit soll auch die Handlungsfähigkeit relevanter Einrichtungen aufrechterhalten werden. Mit dem hier veröffentlichten Formular, welches von Ihnen und von ihrem Arbeitgeber auszufüllen ist, wollen wir Ihnen, solange die Möglichkeit besteht, die Betreuung Ihrer Kinder ermöglichen. Das Antragsformular wurde mit dem Landratsamt abgestimmt. Es besitzt bis auf Weiteres Gültigkeit.
Wir weisen allerdings darauf hin, dass die Betreuung branchenbezogen eingeschränkt werden kann. Die Rückmeldung hierzu erfolgt zeitnah.
Grundlage für das Vorgehen ist die Allgemeinverfügung des Landkreises Gotha zur Einschränkung von Veranstaltungen nach §§ 16 Abs. 1 und 28 Abs. 1 Infektionsschutzgesetz zur Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 vom 14. März 2020.
Öffentliche oder private Veranstaltungen, Vergnügungen und sonstige Ansammlungen in geschlossenen Räumen sowie Versammlungen und Aufzüge unter freiem Himmel mit einer Teilnehmerzahl von bis zu 50 Personen dürfen nur durchgeführt werden, wenn
Teilnehmer mit erkennbaren Symptomen einer COVID-19-Erkrankung ausgeschlossen werden,
Teilnehmer mit jeglichen Erkältungssymptomen ausgeschlossen werden,
Teilnehmer schriftlich per Erklärung ausschließen können, dass sie innerhalb der letzten 14 Tage aus einem Risikogebiet gemäß RKI-Definition zurückgekehrt sind oder ob sie in Kontakt zu Rückkehrenden standen oder Kontakt zu infizierten Personen hatten,
der Veranstaltungsort ausreichend gut belüftet wird.
Bitte verfolgen Sie die Mitteilungen der Gemeindeverwaltung Bad Tabarz auf unserer Facebook-Seite (Kneipp-Heilbad Bad Tabarz) bzw. unserer Homepage (www.bad-tabarz.de/rathaus/aktuelles/). Kurznachrichten der Gemeindeverwaltung können auch als Push-Nachricht über unsere App (badtabarz2go) versendet werden.
GEMEINDEVERWALTUNG REAGIERT MIT UMFASSENDEN MASSNAHMEN AUF COVID-19
Alle kommunalen Veranstaltungen bis Mitte April werden abgesagt bzw. auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.Für die folgenden Veranstaltungen werden derzeit Ausweichtermine zu einem späteren Zeitpunkt gesucht:
Ob dies auch für Veranstaltungen gilt, die erst im Mai stattfinden sollen, kann zum heutigen Zeitpunkt noch nicht festgelegt werden.
Wahlscheinantrag für Landtagswahlen 2019
Hier können Sie den Wahlscheinantrag ab 07.10.2019 online stellen.
Öffnungszeiten Rathaus an den Brückentagen und Feiertagen:
An folgenden Tage bleibt das Rathaus geschlossen:
Montag, 23.12.2019 – telefonische Erreichbarkeit gegeben
Dienstag, 24.12.2019 bis Donnerstag, 26.12.2019 geschlossen
Freitag, 27.12.2019 – von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr geöffnet
Freitag, den 31. Mai 2019 Rathaus geschlossen!
Wir möchten darauf hinweisen, dass das Rathaus am Freitag, den 31. Mai 2019 aus organisatorischen Gründen geschlossen bleibt.
Hinweis-Telefon!
Unter der Nummer 036259/56456 erreichen Sie ab sofort das Hinweistelefon der Gemeinde Bad Tabarz. Hier haben Sie die Möglichkeit der Gemeindeverwaltung an sieben Tagen pro Woche schnell und unkompliziert Hinweise, Schadensfälle und Verschmutzungen zu melden. Bitte hinterlassen Sie neben kurzen Angaben zum Sachverhalt ihren Namen und ihre Telefonnummer, damit wir uns mit Ihnen für eventuelle Nachfragen und Rückmeldungen in Verbindung setzen können.
Ab dem 25.03.2019 bis voraussichtlich 30.03.2019 wird die Inselsbergstraße ab Höhe Mühlbachstraße bis zum Ortsausgang Richtung Inselsberg voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt großräumig. Genauere Informationen folgen in den nächsten Tagen.
Bekanntmachung – Reparaturarbeiten an Trinkwasserleitung
Bad Tabarz errichtet walk of fame
Gregor Gysi setzt seine Ehrentafel selbst
Schriftsteller Theodor Fontane, Struwwelpeter-Autor Heinrich Hoffmann oder auch Lyriker und Humorist Joachim Ringelnatz. Die Liste der herausragenden Kurgäste des heutigen Kneipp-Heilbades Bad Tabarz ist lang – und künftig auch für alle Welt einzusehen. In der Lauchagrundstraße, vom Spindlerplatz in Richtung Theodor-Neubauer-Park, wurden gestern die ersten Namensplatten von berühmten Gästen verlegt. Der Anfang wurde mit Sigmund Jähn gemacht. Der Kosmonaut und erster Deutscher im Weltall, besuchte das Kneipp-Heilbad im Jahr 2016, hielt einen Vortrag im KUKUNA und spendete großzügig für den Tabarzer Kindergarten. Der zweite, 40 mal 60 cm große, graue Granit trägt den Namen von Physik-Nobelpreisträger Max Planck. Laut Kurliste verbrachte er zum Beispiel seine Sommerfrische im Jahr 1913 in Großtabarz, wie der Ort sich damals nannte.
Laut Gemeindeverwaltung soll die Bad Tabarzer Ehrenmeile nicht nur den Blick in die weite Vergangenheit richten. Gregor Gysi, Linken-Politiker und einst Oppositionsführer im Deutschen Bundestag wird seine Namenstafel am kommenden Sonntag, um 10:15 Uhr, selbst in den Gehweg in der Lauchagrundstraße einlassen. Gysi ist nicht nur beliebter Gast im KUKUNA. Der 70-Jährige ist auch Großspender für die Bad Tabarzer Kinderkrippe.
Bis Ende 2018 werden die nächsten sieben Platten prominenter Gäste gesetzt. Danach sollen jährlich weitere folgen. Wie viele Platten letztlich im Ortskern des Heilbades verlegt werden, ist nicht festgelegt. Fest steht, die Liste bedeutender Kurgäste ist lang.
Bekanntmachung zur Schöffenwahl:
Bekanntmachung Auflegung Vorschlagsliste Schöffen
Auszug aus dem aktuellen Amtsblatt des Landkreises Gotha vom 22.03.2018
Verordnung des Landratsamtes Gotha über das Offenhalten von Verkaufsstellen in der Gemeinde Bad Tabarz aus Anlass des 25. MDR-Osterspaziergangs 2018
Der Landkreis Gotha ist auf Grund des § 10 Abs. 3 Thüringer Ladenöffnungsgesetz (ThürLadÖffG) vom 24. November 2006, zuletzt geändert durch Erstes Änderungsgesetz vom 21.12.2011, ermächtigt, an jährlich höchstens vier Sonn- und Feiertagen zusätzliche Öffnungszeiten durch Rechtsverordnung freizugeben.
Entsprechend § 10 Abs.1 des Thüringer Ladenöffnungsgesetzes wird verordnet:
§ 1 In der Gemeinde Bad Tabarz dürfen die ortsansässigen Verkaufsstellen aus Anlass des 25. MDR-Osterspaziergangs am Sonntag, den 01.04.2018 in der Zeit von 11.00 Uhr – 17.00 Uhr geöffnet sein.
§ 2 Zuwiderhandlungen gegen diese Verordnung sind Ordnungswidrigkeiten in Sinne von § 14 Abs.1 Nr. 3 des Thüringer Ladenöffnungsgesetzes und können mit einer Geldbuße in Höhe von bis zu fünftausend Euro geahndet werden.
§ 3 Die Verordnung tritt am Tag der Verkündung in Kraft.
gez. Gießmann Gotha, 12.03.2018 Landrat
Öffentliche Bekanntmachungen zu aktuellen öffentlichen Auslegungen finden Sie hier.
Bekanntmachungen zu Wahlen und Wahlunterlagen finden Sie hier.
Formular zur Interessenbekundung als Schöffe – Bitte das Formular bis zum 31.05.2018 in der Gemeinde abgeben.
Ansprechpartner in der Gemeindeverwaltung ist Frau Robes (Tel. 56426 oder per E-Mail an hauptamt@tabarz.de)
Bekanntmachung über die öffentliche Auslegung des Entwurfs des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes Wohnmobilstellplatz Bad Tabarz gemäß § 3 Abs. 2 BauGB
Öffentliche Bekanntmachung der Bebauungspläne der Gemeinde Bad Tabarz
Öffentliche Bekanntmachung des Entwurfes zum Bebauungsplan Wohnpark am Spindlerplatz
Entwurf zum B-Planes Wohnpark Am Spindlerplatz
Begründung zum Entwurf des B-Planes Wohnpark Am Spindlerplatz- 12-2017
Informationselternabend und Tag der offenen Tür am Perthes-Gymnasium 2018
Am Mittwoch, dem 24. Januar 2018, findet um 18:30 Uhr, der Informationsabend für alle Eltern statt, die sich für die Ausbildung am Perthes-Gymnasium interessieren und planen, Ihr Kind im kommenden Schuljahr an der Schule anzumelden. Ort der Veranstaltung ist die Aula.
Darüber hinaus werden alle interessierte Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse und deren Eltern herzlich zum
Tag der offenen Tür am Freitag, dem 26. Januar 2018, in der Zeit von 16.00 bis 19.00 Uhr, in das Perthes-Gymnasium in Friedrichroda, Engelsbacher Weg 13, eingeladen.
Schüler und Eltern haben die Gelegenheit, sich einen Einblick in die Bildungsangebote, das Unterrichtskonzept, Projekte und das Ganztagsangebot zu verschaffen.
Schüler, Lehrer und Eltern stehen beratend zur Seite.
Die Anmeldung der Kinder kann in der Woche vom 05. bis 09. März 2018, täglich zwischen 14.00 und 17.00 Uhr, vorgenommen werden.
Für die Anmeldung werden das aktuelle Halbjahreszeugnis im Original sowie – sollte die Anmeldung nur durch ein Elternteil erfolgen – eine Vollmacht des anderen Elternteils, die bestätigt, dass eine Anmeldung des Kindes am Perthes-Gymnasium erfolgen kann, benötigt.
Satzung der Thüringer Tierseuchenkasse
Virenbelastete E-Mails
Momentan kursieren falsche E-Mails mit Rechnungen oder gescannten Dokumenten im Anhang, angeblich von der Verwaltung bzw. vom Kuramt der Gemeinde Bad Tabarz versandt.
Bitte diese E-Mails nicht öffnen. Im Zweifelsfall vor dem Öffnen bitte den Absender kontaktieren, ansonsten löschen!
Die Verwaltung weist darauf hin, dass Rechnungen nicht per E-Mail verschickt werden.
Bad Tabarz, Dezember 2017
Der Gemeinderat des Kneipp-Heilbades Bad Tabarz hat in seiner vergangenen Sitzung den Nachtragshaushalt für das Jahr 2017 verabschiedet. Das Zahlenwerk umfasst Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 7.751.380 Euro. Der Nachtrag war notwendig geworden, um anstehende Sanierungsarbeiten im Kur- und Familienbad Tabbs noch im Jahr 2017 zu beginnen.
Die Maßnahmen, welche unter anderem den Neubau der Glasfassade im Schwimmbadrondell und den Austausch des Warm- und Kaltwasserleitungssystems umfassen, belaufen sich auf rund 460.000 Euro.
Laut Steve Gerlach, dem Leiter der Finanzverwaltung der Gemeinde, hat sich die finanzielle Situation von Bad Tabarz in den vergangenen drei Jahren außerordentlich verbessert. „Trotz Mehrinvestitionen konnte die Gemeinde Belastungen aus den Vorjahren weitaus schneller als ursprünglich geplant zurückzahlen.“
Der Kämmerer verweist unter anderem darauf, dass die 4.000-Einwohner-Gemeinde seit 2015 rund eine Million Euro planmäßig getilgt hat. Zudem konnten in diesem Zeitraum rund 700.000 Euro Kassenkredit zurückgezahlt und weitere 300.000 Euro an Schulden bei kommunalen Unternehmen beglichen werden.
Darüber freut sich auch Bürgermeister David Ortmann und verweist darauf, dass sich die Investitionstätigkeit der Gemeinde im selben Zeitraum zudem verzehnfacht hat. So werden in Bad Tabarz derzeit neben den Maßnahmen im Kur- und Familienbad Tabbs unter anderem für 1.130.000 Euro eine Kinderkrippe ausgebaut und für 776.000 Euro der Aussichtsturm „Großer Inselsberg“ weiterentwickelt.
Ziel der Investitionen sei vor allem den Ort attraktiver zu machen, um zusätzliche Einwohner zu gewinnen und die Wirtschaftlichkeit zu erhöhen. Dafür soll bis 2020 auch ein 25.000 Quadratmeter großes Wohnbaugebiet in Ortslage entwickelt werden.
Auch der aufgelaufene Investitionsstau der Gemeinde kann schrittweise abgebaut werden. So wurden allein in diesem Jahr bereits über 600 Meter Fußweg erneuert. Im nächsten Jahr sollen Fußwege in Cabarz und Klein-Tabarz sowie die Lauchagrundstraße im Ortszentrum in Angriff genommen werden.
Um dem innerörtlichen Investitionsstau weiter abzutragen hat die Gemeinde auch zwei zusätzliche Bauhof-Mitarbeiter eingestellt. Ziel sei, das Ortsbild mittelfristig nachhaltig zu verschönern.
„Wichtig ist, dass die Gemeinde Tabarz den Namenszusatz Bad künftig zwar als Vorteil aber auch als Verpflichtung begreift“, so Bürgermeister David Ortmann. „Wir haben zwar das Ziel Kneipp-Heilbad erreicht, müssen aber in den nächsten Jahren weit mehr Ressourcen für Pflege- und Infrastruktur aufwenden.“ Nicht alles in Tabarz sei bereits „Bad“-verdächtig.
Grund für die positive Entwicklung sind neben dem seit dem vergangenen Jahr für hochprädikatisierte Kurorte vom Freistaat ausgereichten Kurlastenausgleich auch die seit 2015 von der Gemeinde Bad Tabarz eingeworbenen Fördermittel, welche sich auf immerhin 5,2 Millionen Euro belaufen – und in den nächsten Jahren investiert werden können.
Neben der guten finanziellen Entwicklung verweist der Bürgermeister auf die 2017 erfolgte Umbenennung in Bad Tabarz und die Beendigung der Insolvenz des Kur- und Familienbades. Beides wird einen wesentlichen Teil dazu beitragen, dass sich die Gemeinde Bad Tabarz in den nächsten Jahren weiter positiv entwickelt.
Volkstrauertag am 19.11.2017 Einladung zur Kranzniederlegung
anlässlich des Volkstrauertages lade ich Sie in diesem Jahr zu einer ca. halbstündigen Gedenkveranstaltung
am 19.11.2017, um 11:30 Uhr,
zur Kranzniederlegung an das Kriegsgräberdenkmal/Märchenwiese ein.
• Ansprache des Bürgermeisters
• Ansprache des Herrn Pfarrer Kunze (ev. Kirchgemeinde)
• Schweigeminute
gez. Ortmann
Die nächste Einwohnerversammlung findet am 01.11.2017, 18:30 Uhr, im Versammlungsraum des Feuerwehrgerätehauses statt.
1. Beantwortung schriftlicher Bürgeranfragen
3. tabbs vital GmbH –
Aktueller Sachstand zu den Sanierungsarbeiten und wirtschaftliche Situation
Um auf Ihre Fragen umfassend antworten zu können, bitte ich Sie Ihre Anfragen bis zum 30.10.2017 schriftlich zu Händen des Bürgermeisters einzureichen. Vielen Dank!
gez. Ortmann, Bürgermeister
aufgrund einer technischen Umstellung am Server wird am Donnerstag, dem 12.10.2017 und Freitag, dem 13.10.2017 das Rathaus geschlossen sein. Davon ist auch die telefonische Erreichbarkeit betroffen. DRINGENDE FÄLLE melden Sie bitte an die Kurverwaltung (10-17 Uhr), Lauchagrundstr. 12 a oder per Telefon unter 036259 – 5600.
am Freitag, den 26.05.2017 bleibt das Rathaus aus organisatorischen Gründen geschlossen.
Ab Montag, den 29.05.2017 ist die Gemeindeverwaltung wieder zu den gewohnten Dienstzeiten erreichbar.
Zehn Themenabende mit Brychcy und Ortmann zur geplanten Gebietsreform
am 15. Mai findet die erste von zehn Einwohnerversammlungen der Gemeinde Bad Tabarz und der Stadt Waltershausen statt. Die Themenabende sollen die geplante Gebietsreform sowie den bisherigen Stand der Gespräche über die mögliche Eingliederung der Gemeinde Bad Tabarz in die Stadt Waltershausen beleuchten. Bürgermeister Michael Brychcy und ich werden Ihre Fragen beantworten sowie Ideen und Anmerkungen jederart entgegennehmen.
Die gemeinsamen Einwohnerversammlungen der Stadt Waltershausen und der Gemeinde Bad Tabarz finden statt am:
15.05.2017 19 Uhr Kukuna, Lauchagrundstraße 12a, 99891 Bad Tabarz
16.05.2017 19 Uhr Rathaus, Markt 1, 99880 Waltershausen
23.05.2017 19 Uhr Gasthaus „Zur Linde“, Cabarzer Str. 5, OT Fischbach
24.05.2017 19 Uhr Gasthaus Zum Stern, Walther-Rathenau-Str. 59, 99891 Bad Tabarz
29.05.2017 19 Uhr Haus des Gastes, Am Wallgraben 1, OT Winterstein
06.06.2017 19 Uhr GutsMuths Gedächtnishalle, Leinaer Weg 3, OT Schnepfenthal
07.06.2017 19 Uhr Sozialgebäude, Am Langen Feld 10, OT Schwarzhausen
20.06.2017 19 Uhr Heimatstube in Alten Schule, Lindenplatz 2, OT Langenhain
21.06.2017 19 Uhr Bürgerhaus, Am Erlich 7 b, OT Schmerbach
26.06.2017 19 Uhr Ortsteilzentrum, Auf der Aub 45, OT Wahlwinkel
Um auf Ihre Fragen umfassend antworten zu können, bitten wir Sie, Ihre Anfragen jeweils drei Tage vor einer Einwohnerversammlung, schriftlich zu Händen des Bürgermeisters einzureichen. Vielen Dank!
gez. David Ortmann
Einladung zur Einwohnerversammlung entsprechend § 15 (1) ThürKO
am Donnerstag, den 11. Mai 2017 um 18:30 Uhr findet die diesjährige Einwohnerversammlung im KUKUNA, Lauchagrundstraße 12a, 99891 Bad Tabarz statt.
Erstes Bad-Tabarzer Investorenforum – Ein Gesamtüberblick über die Entwicklung der Gemeinde
Eröffnung der Kinderkrippe „Tabarzer Käthchen“
Bepflanzung von Grünflächen – Blumen-/Pflanzenpatenschaften
Sachstand tabbs vital GmbH
Beantwortung schriftlicher Bürgeranfragen
Um auf Ihre Fragen umfassend antworten zu können, bitte ich Sie, Ihre Anfragen bis Dienstag,
den 9. Mai 2017, schriftlich zu Händen des Bürgermeisters einzureichen.
gez. David Ortmann, Bürgermeister
Stallpflicht für Geflügel aufgehoben!
Mit der Allgemeinverfügung vom 28.03.2017 hat das Landrastamt Gotha als zuständige Behörde die Allgemeinverfügung zur Festlegung der Aufstallung von Geflügel vom 30.01.2017 aufgehoben. Die Stallpflicht gilt nur noch in den festgelegten Sperrbezirken und Beobachtungsgebieten. In der Gemeinde Bad Tabarz darf das Geflügel wieder im Freien gehalten werden.
i.A. Trutschel, Ordnungsamt
Stallpflicht für Geflügel bleibt bestehen!
Die Stallpflicht für Geflügel in ganz Thüringen bleibt weiterhin bestehen. Lediglich die Sperr- und Beobachtungsgebiete rund um Georgenthal wurden mit der 1. Allgemeinverfügung zur Aufhebung von Sperrbezirk und Beobachtungsgebieten des Landratsamtes Gotha vom 06.03.2017 aufgehoben. Die allgemeine Stallpflicht sowie das Verbot von Geflügelausstellungen haben jedoch weiter Gültigkeit. Das bedeutet, dass alle Geflügelhalter auch weiter ihre Tiere nach den Maßgaben des Landratsamtes Gotha einzustallen haben. Zuwiderhandlungen gegen diese Anordnungen stellen Ordnungswidrigkeiten im Sinne von § 32 Abs. 2 Nr. 3 des TierGesG dar. Diese können mit einem Bußgeld in Höhe von bis zu 30.000 € geahndet werden.
Öffentliche Auslegung gem. § 3 (2) BauGB Bebauungsplan „Bauhof Fischbacher Straße“
Liebe Bürger! In der Zeit vom 06.03.2017 bis 07.04.2017 zu den Dienstzeiten Montag bis Freitag 9 – 12 Uhr, Dienstag 15-18 Uhr und Donnerstag 14-16 Uhr können Sie den o.g. Bebauungsplan im Bauamt (Zimmer 6) einsehen.
BPl_BauhofEntwurfJan2017
BPl_BauhofTextJan2017
!!! Aufgrund einer technischen Umstellung kann es am Dienstag, den
21.02.2017 zu Beeinträchtigungen bei der telefonischen Erreichbarkeit
im Tabarzer Rathaus kommen. Vielen Dank für Ihr Verständnis.
An alle Tabarzer Bürgerinnen und Bürger!
Neben der einmal jährlich stattfindenden Einwohnerversammlung nach § 15 (1) ThürKO bietet der Tabarzer Bürgermeister eine zusätzliche Versammlungen als Bürgerversammlung an.
Die nächste Bürgerversammlung in Tabarz
findet am Montag, dem 30.01.2017, 18:30 Uhr, im KUKUNA, Lauchagrundstr. 12a, 99891 Tabarz statt.
Situation Winterdienst
Situation tabbs vital GmbH
Nutzen Sie dieses zusätzliche Angebot des Bürgermeisters, um zeitnah über die Entwicklungen in unserem Ort informiert zu sein.
in der KW 52 (26.12.2016 – 01.01.2017) ist das Rathaus nur am
Dienstag, den 27.12.2016 von 9 bis– 12 Uhr und 15 bis 18 Uhr und
Donnerstag, den 29.12.2016 von 14 bis 16 Uhr für Sie geöffnet.
Am Freitag, den 30.12.2016 bleibt das Rathaus geschlossen.
Touristinformation/Kuramt:
Samstag, den 24.12.2016 von 10 – 13 Uhr,
Sonntag, den 25.12.2016 und Montag, den 26.12.2016 von 10 – 14 Uhr geöffnet.
Am Samstag, den 31.12.2016 bleibt die Touristinfo geschlossen;
Am Sonntag, den 01.01.2017 ist wieder geöffnet von 10 – 14 Uhr.
Aussichtsturm Großer Inselsberg:
Samstag, den 24.12.2016 geschlossen,
Sonntag, den 25.12.2016 und Montag, den 26.12.2016 von 10 – 16 Uhr geöffnet.
Am Samstag, den 31.12.2016 bleibt der Aussichtsturm geschlossen;
Am Sonntag, den 01.01.2017 ist wieder geöffnet von 10 – 16 Uhr.
Wir wünschen eine ruhige Adventszeit und besinnliche Feiertage!
Ihr Bürgermeister David Ortmann und das Rathaus-Team
ACHTUNG WARTUNGSWOCHE!
In der Zeit vom 21.11. – 25.11.2016 bleibt unser Aussichtsturm Großer Inselsberg geschlossen!
Ab dem 26. November 2016 öffnet der Turm, wie gewohnt, täglich von 10 – 16 Uhr.
Kuramt Tabarz
Die Gemeinde Tabarz lädt am kommenden Donnerstag, den 27. Oktober 2016 ab 19 Uhr zur Bürgerversammlung ins KUKUNA ein. Thema der Zusammenkunft ist die anstehende kommunale Gebietsreform im Jahr 2018. Die Gemeinde Tabarz liegt mit rund 4.000 Einwohnern unter der vom Gesetzgeber geforderten Untergrenze nach der in einer Kommune mindestens 6.000 Einwohner leben müssen, um eigenständig bleiben zu können.
Bürgermeister David Ortmann, Gemeinderatsvorsitzender Otto Böttcher, der 2. Beigeordnete Dieter Hellmann und der Vorsitzende der SPD-Gemeinderatsfraktion Christian Theodor wollen die Bürger über die nun anstehenden Aufgaben informieren. Bürgermeister Ortmann: „Kommen Sie zur Bürgerversammlung. Bringen Sie Ihre Vorstellungen und Ideen aktiv ein. Entscheiden Sie mit, was auch in Zukunft für unsere Gemeinde Priorität haben soll.“
Niedrigzinsphase: Tabarz spart Über 142.000 Euro
In der Gemeinde Tabarz führten Zinsanpassungen bei gemeindeeigenen Darlehen zu erheblichen Einsparungen. Insgesamt seien in diesem Jahr Kredite über 4.821.778,87 Euro neu verhandelt worden.
Laut Bürgermeister David Ortmann führen die Zinsanpassungen im Jahr 2017 zu Einsparungen über 142.355,60 Euro. „Angesichts der zu bewältigenden Altlasten ist diese Entwicklung äußerst günstig für uns“, so Ortmann.
Wie Steve Gerlach, Kämmerer der Gemeinde Tabarz, erklärt, „soll ein Teil der Zinseinsparungen in eine höhere Tilgung fließen“. Tabarz wird demnach im kommenden Jahr Schulden in Höhe von 359.878,48 Euro tilgen, rund 29.000 Euro mehr als 2016. Der Rest der Zinseinsparung verbleibt in der Gemeinde.
„Auch insgesamt verläuft der Schuldenabbau überplanmäßig“, so Ortmann.
Gezahlt wurden 2015 und 2016 der Verlustausgleich für den Skilift für die Betreibungsjahre 2009 und 2010. Er betrug 75.700 Euro. Getilgt, auch darauf verweist Bürgermeister David Ortmann, wurden Schulden, die die Gemeinde noch beim Gemeindewerk Tabarz hatte. Es waren 119.350 Euro offen für Arbeiten an der Datenbergstraße und an der Reinhardsbrunner Straße. Erledigt wurden sie nach Gemeindeauskunft in den Jahren 2012 und 2013, nur eben nicht bezahlt. Auch das sei im vergangenen Jahr erledigt worden.
EINSTIMMIG: GEMEINDERAT BESCHLIESST NACHTRAGSHAUSHALT
Nötig wurde der Nachtragshaushalt durch überdurchschnittliche Mehreinnahmen in Höhe von insgesamt 210.270 Euro im Verwaltungshaushalt und 494.380 Euro im Vermögenshaushalt. Die Mehreinnahmen im Verwaltungshaushalt resultieren u. a. aus höheren Einnahmen aus Kurbeiträgen und Steuern. Die Mehreinnahmen im Vermögenshaushalt konnten u. a. durch den Verkauf des Bauhofgeländes erzielt werden. Zudem freut sich die Gemeinde über mehr Fördermittel als geplant.
GEMEINDERAT STIMMT FÜR NAMENSÄNDERUNG (12.10.2016)
Der Gemeinderat der Gemeinde Tabarz hat in seiner vergangenen Sitzung entschieden, den Namenbestandteil „Bad“ zu beantragen. Wie Bürgermeister David Ortmann mitteilt, können Gemeinden, die entsprechend des Thüringer Kurortegesetzes als Kneipp-Heilbad anerkannt wurden, einen Antrag beim Thüringer Innenministerium stellen, den Namensbestandteil „Bad“ führen zu dürfen.
Tabarz wurde mit der Übergabe des Bescheides und der Urkunde am 29. Juni 2016 staatlich anerkanntes Kneipp-Heilbad. Der Name der Gemeinde würde künftig dementsprechend Bad Tabarz lauten. Laut Franziska Schwertfeger, von der Gemeindeverwaltung Tabarz, kann dies weitere touristische und wirtschaftliche Vorteile bringen. „Eine Namensänderung in „Bad Tabarz“ ist sinnvoll, um unseren Markenkern, die Physiotherapie nach Sebastian Kneipp und das Kur- und Gesundheitsangebot des Kneippheilbades Tabarz noch besser herauszustellen. Für die Bürger entstehen durch die Namensänderung keine weiteren Belastungen, denn die Ausweise werden durch die Änderung nicht ungültig“, so Franziska Schwertfeger.
„Wichtig sei, dass die Gemeinde Tabarz den Namenszusatz Bad künftig zwar als Vorteil aber auch als Verpflichtung begreift“, erklärt Bürgermeister David Ortmann. „Wir haben zwar das Ziel Kneipp-Heilbad erreicht, müssen aber in den nächsten Jahren weit mehr Ressourcen für Pflege- und Infrastruktur aufwenden.“ Nicht alles in Tabarz sei bereits „Bad“-verdächtig. Für Ortmann steht fest, dass die Gemeinde diese Herausforderung annimmt.
Der Bürgermeister: „Tabarz profitiert schließlich nun erstmals von dem sogenannten Kurlastenausgleich. Die Höhe der Landeszuweisung beträgt über 707.000 Euro. Ohne Heilbad-Prädikat wären wir leer ausgegangen. So gesehen ist die Physiotherapie nach Kneipp auch finanziell enorm wertvoll für uns. Also Vorteil und Verpflichtung zugleich.“ Dieses Geld solle künftig auch für Pflegemaßnahmen im Ort eingesetzt werden.
NEUER AUFSICHTSRAT FÜR TABBS
Der Aufsichtsrat der Tabbs Vital GmbH wird abberufen. Diese Empfehlung sprach der Gemeinderat der Gemeinde Tabarz auf Vorschlag von Bürgermeister David Ortmann aus. „Es wird derzeit daran gearbeitet, dass Unternehmen über einen Insolvenzplan zu sanieren“, erklärt Bürgermeister David Ortmann. „Es ist unser Ziel, dass das Bad in den kommenden Monaten aus der Insolvenz geführt wird. Laut Ortmann könne ein Neustart allerdings nicht mit der alten Unternehmensspitze und deren Aufsichtsgremium erfolgen.
Lediglich Tourismusfachmann Prof. Dr. Harald Kunze aus Weimar soll aus dem alten in den neuen Aufsichtsrat übernommen werden. Neuer Experte für Finanzen soll der Steuerberater Andreas Pfeifer aus Fischbach werden. Als Fachmann für Bäderwesen wird Lutz Gerlach aus Waltershausen in das Aufsichtsgremium berufen. „Lutz Gerlach war bereits von 1997 bis 2002 im Tabbs tätig. Von 2002 bis 2016 war er für das Schwimmbad und die Eisbahn in Waltershausen verantwortlich“, berichtet Ortmann. „Wir freuen uns, dass wir einen Mann mit Praxis- und Tabbs-Erfahrung für den neuen Aufsichtsrat gewinnen konnten.“
Des Weiteren werden Gemeinderatsmitglied Marcus Darr und Bürgermeister David Ortmann im neuen Aufsichtsrat tätig sein.
Die Abberufung der alten und Berufung der neuen Aufsichtsratsmitglieder wird in der kommenden Woche erfolgen. Danach werde zügig eingeladen. Laut Gesellschaftsvertrag beträgt die Ladungsfrist 14 Tage. Sodass die erste Aufsichtsratssitzung frühesten für die 43. Kalenderwoche einberufen werden kann.
Ortmann will in dieser Sitzung den weiteren Fahrplan erläutern. Außerdem wird der Aufsichtsrat als eine der ersten Amtshandlungen eine neue Geschäftsführung bestimmen.
707.000 EURO FÜR TABARZ –
MATTHIAS HEY UND DR. WERNER PIDDE BESCHEREN KURORTEN GELDSEGEN
Bürgermeister David Ortmann hat am vergangenen Freitag, dem 30.09.2016, eine Annahmeanordnung über 707.000 Euro unterzeichnet. „Ein wahrer Geldsegen, der natürlich extrem helfen wird, uns weiter aus dem Tal zu kämpfen und unser Angebot als Heilbad zu verbessern“, unterstrich Ortmann.
Bei der üppigen finanziellen Zuweisung handelt es sich um den sogenannten Kurlastenausgleich, der in diesem Jahr zum ersten Mal ausgereicht wird. Der Bürgermeister: „Tabarz profitiert nur von dem Kurlastenausgleich, weil wir tatsächlich in diesem Jahr zum Kneipp-Heilbad ernannt wurden. Ohne Prädikat wären wir leer ausgegangen. So gesehen ist die Physiotherapie nach Kneipp auch finanziell enorm wertvoll für uns.“
Neben Tabarz können sich im Landkreis Gotha auch Tambach-Dietharz (86.200 Euro) sowie Friedrichroda und Finsterbergen (938.400 Euro) über den Sonderlastenausgleich für Kurorte freuen.
Die an die Kommunen überwiesene Summe setzt sich aus den im Jahr 2015 gezählten Übernachtungen und den in örtlichen Kliniken zu belegenden Reha-Betten zusammen.
Bürgermeister David Ortmann dankte in diesem Zusammenhang vor allem den beiden SPD-Landtagsabgeordneten Dr. Werner Pidde und Matthias Hey. Sie hätten die Koalitionsfraktionen von der Einführung des Kurlastenausgleichs überzeugt und im Landtag für die Zuweisung gestimmt.
Außerdem seien Bernhard Schönau, dem Bürgermeister von Bad Langensalza und Präsident des Thüringer Heilbäderverbandes; Klaus Bohl, dem Bürgermeister der Stadt Bad Salzungen und Thomas Klöppel, dem Bürgermeister der Stadt Friedrichroda, für ihren Einsatz für den Kurlastenausgleich zu danken.
Laut Ortmann hatten auch die Tabarzer ihren Teil zur Einführung des Kurlastenausgleichs beigetragen. Schließlich habe Ortmanns ehemaliger Arbeitgeber, die SPD-Landtagsfraktion in den Jahren 2014 und 2015 mit all ihren Abgeordneten, Staatssekretären und Ministern ihre Neujahrsklausuren im KUKUNA und dem Hotel „Zur Post“ in Tabarz abgehalten.
Dabei sei seitens der Sozialdemokraten auch beschlossen worden, am Kurlastenausgleich festzuhalten.
ABSAGE AN BUSUNTERNEHMEN STEINBRÜCK –
TABARZER SPRECHEN SICH EINSTIMMIG FÜR DIE WALDBAHN AUS
Die Gemeinde Tabarz hat dem Antrag des Omnibusbetriebes Wolfgang Steinbrück auf Übernahme der Linien der Thüringer Wald- und Straßenbahn nicht zugestimmt.
In einer Stellungnahme der Gemeinde im Rahmen des Anhörungsverfahrens auf Erteilung einer entsprechenden Genehmigung für das Busunternehmen heißt es: „Eine Verlängerung der Linie 4 soll über Spindlerplatz, Lauchagrundstraße, Heinrich-Hoffmann-Straße, Zimmerbergstraße, Theodor-Neubauer-Park, Lauchagrundstraße und Spindlerplatz wieder in Richtung Busbahnhof erfolgen. Der Bus soll analog dem Fahrplan der Thüringer Wald- und Straßenbahn werktags morgens von 4:24 Uhr alle 30 Minuten bis 21:54 Uhr verkehren. Um den Linienverkehr zu ermöglichen, wäre es auf Grund der Straßenbreite erforderlich, die vorgesehene Route mit Halteverbot zu beschränken, was zu einer ungewollten Einschränkung der Anwohner und Gewerbetreibenden führt.“
Zudem stellt sich die Gemeinde demonstrativ hinter das Angebot der TWSB. Laut Bürgermeister David Ortmann ist „die Thüringer Wald- und Straßenbahn für Besucher und Gäste unseres Ortes eine touristische Attraktion. Auch im Hinblick auf das Angebot an unsere Gäste zur kostenlosen Nutzung des ÖPNV ist davon auszugehen, dass diese gerne eine Fahrt als Highlight unternehmen. Aus diesem Grund stellt das Angebot der Thüringer Wald- und Straßenbahn mehr als nur das Angebot an ÖPNV dar und ist auf Grund seiner fast Einzigartigkeit zu erhalten.“
Der Bau- und Umweltausschuss des Kneipp-Heilbades Tabarz hatte sich zu dem Thema beraten und stellte sich einstimmig hinter eine entsprechende Stellungnahme von Bürgermeister David Ortmann.
LANDKREIS GOTHA UND GEMEINDE TABARZ RICHTEN LANDKREISFEST 2017 AUS
(07. September)
Der Landkreis Gotha und die Gemeinde Tabarz werden das Landkreisfest 2017 ausrichten. Landrat Konrad Gießmann hatte das symbolische Paar Wanderschuhe, welches den Ausrichtern übergeben wird zum diesjährigen Landkreisfest am vergangenen Sonntag im Rennsteiggarten in Oberhof in Empfang genommen.
Mit dem Landkreisfest bekunden die sieben Landkreise und zwei kreisfreie Städte entlang des Rennsteigs ihre Zusammengehörigkeit. Laut Bürgermeister David Ortmann und Kuramtsleiter Marcel Wedow wird das 10. Landkreisfest am 03.06.2017 im Theodor-Neubauer-Park in Tabarz stattfinden.
Ortmann ist über die Entscheidung, dass das Landkreisfest in Tabarz durchgeführt werden soll, froh. „Es handelt sich dabei wieder um eine Veranstaltung mehr, die der Region gilt aber im Herzen der Gemeinde Tabarz stattfindet“, erklärt Ortmann. „Das Landkreisfest soll auch eine gute Werbung für unseren Ort und unsere Unternehmer werden.“
Kuramtsleiter und Chef-Organisator Marcel Wedow, verspricht ein kurzweiliges Bühnenprogramm für Jung und Alt mit Musik, Tanz, Theater und Folklore aus der gesamten Rennsteigregion. „Natürlich werde auch das Abendprogramm mit Live-Musik nicht zu kurz kommen.“
Zudem freuen sich die Tabarzer auf die Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Gotha. Das Gespann hatte in diesem Jahr bereits das Spindlerfest in Kombination mit dem Kreisseniorentag organisiert.
Der Landkreis Gotha war im Jahr 2007 der erste Austräger des Landkreisfestes und wird 2017 turnusgemäß wieder Veranstalter. Der Austragungsort des ersten Landkreisfestes 2007 war der Luftkurort Tambach-Dietharz.
AUSZEICHNUNG FÜR DIE GEMEINDE TABARZ (05. September)
Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee hat die Gemeinde Tabarz im Rahmen des Thüringer Tourismuspreises ausgezeichnet. Tabarz erhielt die Anerkennung auf dem Thüringer Tourismustag in Erfurt auf Vorschlag der IHK Südthüringen für das „Tabarzer Kneipp-Konzept für Gesundheitstourismus, Prävention und Rehabilitation“.
Zusammengestellt wurde die Konzeption von Badearzt Dr. Sigurd Scholze unter Einbeziehung des von Bürgermeister David Ortmann verfassten Kurortentwicklungskonzeptes und Angeboten des Hotel Frauenberger und des AKZENT-Hotel zur Post in Tabarz.
Das Konzept enthält unter anderem die strategischen Ziele der Gemeinde Tabarz. So wird beispielsweise auf die künftige Entwicklung des Kurmittelhauses Tabbs zum medizinischen Zentrum eingegangen. Außerdem umfasst das Papier die von Badearzt Dr. Sigurd Scholze erfundene Ausbildung zum Kneipp-Gästecoach. Im Rahmen des zwanzig Übungseinheiten umfassenden Lehrgangs werden touristische Mitarbeiter befähigt die Grundwerte der kneippschen Gesundheitslehre an Kurgäste und Touristen weiterzugeben.
MATTHIAS HEY IN TABARZ (25. Juli 2016)
Am 27. Juli 2016 bereist Matthias Hey, der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag, auf Einladung von Bürgermeister David Ortmann das Kneipp-Heilbad Tabarz. Um 16 Uhr wird der Landtagsabgeordnete die Kindertagesstätte „Käthe Kollwitz“ besuchen. Diese wird derzeit mit Fördermitteln in Höhe von über 878.000 Euro saniert. Ende 2016 sollen in Tabarz erstmals seit über 20 Jahren wieder Krippenplätze angeboten werden.
Danach folgt eine Besprechung des Abgeordneten und Bürgermeister David Ortmann zum Thema Kommunalfinanzen und Gebietsreform im Tabarzer Rathaus.
Ab 18.30 Uhr sind alle Tabarzerinnen und Tabarzer zur Einwohnerversammlung unter freiem Himmel im Theodor-Neubauer-Park eingeladen. Im Vordergrund der Gesprächsrunde mit Hey und Ortmann stehen sowohl landes- und kommunalpolitische Themen wie die Gebietsreform, Kommunalfinanzen aber auch Tourismus- und Umweltthemen. Natürlich sind ebenso Fragen aus der Zuhörerschaft erwünscht.
LANDESPOLITIKER BESUCHEN TABARZ (17. Juli 2016)
Dirk Adams, der Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen im Thüringer Landtag, wird am kommenden Dienstag, den 19. Juli 2016, das Kneippheilbad Tabarz besuchen.
Ab 18.30 Uhr sind alle Tabarzerinnen und Tabarzer zur Einwohnerversammlung unter freiem Himmel im Theodor-Neubauer-Park eingeladen. Im Vordergrund der Gesprächsrunde stehen sowohl landes- und kommunalpolitische Themen wie die Gebietsreform, Kommunalfinanzen aber auch Tourismus- und Umweltthemen. Natürlich sind ebenso Fragen aus der Zuhörerschaft erwünscht.
Bei schlechtem Wetter wird die Veranstaltung im KUKUNA stattfinden.
GEMEINDE ERHÖHT ZUSCHUSS AN KINDERGÄRTEN UM 92.889 EURO (28. Mai 2016)
Die Gemeinde Tabarz hat ihren Zuschuss für den Betrieb der Kindergärten „Käthe Kollwitz“ und „Villa Kunterbunt“ um 92.889 Euro erhöht.
Der Kita-Betreiber „Kinderzentren Kunterbunt“ hatte zuvor für 2016 deutlich mehr Mittel angemeldet, da der Wirtschaftsplan der Einrichtungen für 2016 höhere Personal- und Unterhaltungskosten vorsieht. 2015 betrug der Zuschuss der Gemeinde 490.703,84 Euro. Diese Summe wird 2016 voraussichtlich auf 583.593,84 Euro anwachsen.
Laut Bürgermeister David Ortmann dient die Erhöhung des Zuschusses vor allem der Gebührenstabilität. Würde die Gemeinde hier nicht einpringen, müsste die Differenz von 92.889 Euro auf die Eltern umgelegt werden. Das entspräche einer Gebührenerhöhung von über 50 Euro je Kind und Monat. Derzeit beträgt die monatliche Kindergartengebühr 169 Euro für das erste und 145,20 Euro für das zweite Kind einer Familie.
„Unser Ziel ist es, Tabarz für junge Familien attraktiver zu machen“, so Ortmann. „Dabei spielen Kindergärten, Kinderkrippen und die Höhe der jeweiligen Kindertagesstättengebühren wichtige Rollen. Kindergartenträger und ErzieherInnen sorgen für hohe pädagogische Qualität – und die Gemeinde muss ihrerseits moderate Kita-Gebühren gewährleisten“, erklärte der Bürgermeister nachdrücklich.
HAUSHALT GENEHMIGT (25. Mai 2016)
Mit Datum vom 24.05.2016 hat die Rechtsaufsichtsbehörde des Landkreises Gotha den Haushalt der Gemeinde Tabarz für das Jahr 2016 genehmigt.
Was für andere Kommunen ein normaler Vorgang ist, bedeutet für Tabarz etwas ganz Besonderes. War doch zuvor die deutschlandweit erste Rückumstellung von der doppischen Haushaltsführung zur kameralen Haushaltsführung notwendig.
„Die Gemeindeverwaltung, besonders die Finanzverwaltung, hatte einen enormen Aufwand“, so Bürgermeister David Ortmann. „Steve Gerlach, der vor einem Jahr als Kämmerer für Tabarz gewonnen werden konnte, hat definitiv den größten Verdienst an dieser historisch einmaligen Leistung.“
Für Tabarz sei dieser Tag ein wichtiger Schritt zur Normalität.
Das Zahlenwerk umfasst Einnahmen und Ausgaben der Gemeinde Tabarz in Höhe von 5.856.030 Euro.
Für einen Euro: Berliner Unternehmen überträgt der Gemeinde Tabarz Grundstücke im Wert von über 90.000 Euro
Der Gemeinde Tabarz wurden Grundstücke im Wert über 90.762 Euro nahezu kostenfrei übertragen. Als bisherige Eigentümerin forderte die Grieneisen GBG Bestattungen GmbH mit Sitz in Berlin lediglich den symbolischen Betrag von einem Euro.
Olaf Dilge, Geschäftsführer der Grieneisen GBG Bestattungen GmbH – in Thüringen durch Horst Walther Bestattungen vertreten – und Bürgermeister David Ortmann unterzeichneten den Grundstückskaufvertrag am 18. Mai 2016 in Berlin.
Auf dem besagten Gelände befindet sich unter anderem die Kurparkanlage „Arenarisquelle“ und der jüngst eingeweihte Steinpark des Nationalen Geoparks Inselsberg – Drei Gleichen.
Bereits im Vorjahr intensivierte Bürgermeister David Ortmann den Kontakt zu dem regional etablierten Unternehmen, das die Fläche bisher an die Gemeinde Tabarz verpachtet hatte. Grund der Gespräche war die Weiterentwicklung der Anlage sowie die dauerhafte Sicherung der Fläche als Erholungs- und Kuranlage. Insgesamt handelt es sich bei der Grundstücksübertragung um drei Flurstücke, welche insgesamt 5332 Quadratmeter Erholungsfläche, aber auch landwirtschaftlich nutzbares Areal umfassen.
„Die Vertreter der Grieneisen GBG Bestattungen GmbH zeigten sich von Beginn an zugewandt und entgegenkommend“, so Bürgermeister David Ortmann. Das renommierte Bestattungsinstitut blickt auf eine traditionsreiche Geschichte zurück, die mit der Wende begann. Bewegte Zeiten des Wandels waren es 1990, dem Gründungsjahr von Horst Walther Bestattungen. Auch 26 Jahre nach der Gründung hat sich der Anspruch des Dienstleistungsunternehmens nicht verändert: Für die Mitarbeiter ist es nach wie vor das Wichtigste, über den gesamten Zeitraum zuverlässig für Hinterbliebene da zu sein und sie menschlich wie organisatorisch zu unterstützen.
In den 1930er Jahren hatte die damalige Gemeinnützige Bestattungsgesellschaft mbH das nun übertragene Gelände erworben, um im Tabarzer Lauchagrund ein Ferienobjekt für ihre Beschäftigten entstehen zu lassen. Dazu kam es im geschichtlichen Verlauf jedoch nicht.
Bei der nun vollzogenen Grundstücksübertragung handelt es sich laut Ortmann tatsächlich um eine der größten Spenden, welche die Gemeinde Tabarz jemals erhielt.
Doch damit nicht genug: Auch für die benachbarte, noch nicht in die Grundstücksübertragung einbezogene Fläche, auf der sich bisher eine alte Villa befindet, scheint nun eine für Tabarz günstige Entwicklung möglich. Sowohl Geschäftsführer Olaf Dilge als auch Bürgermeister David Ortmann kündigten an, eine gemeinsame Lösung für jenes Areal anzustreben.
Bürgerversammlung am 15.06. – 18:30 Uhr im KuKuNa
die nächste Bürgerversammlung findet am Mittwoch, dem 15.06.2016, 18:30 Uhr, im KUKUNA, Lauchagrundstr. 12a, 99891 Tabarz statt.
Tabarz auf dem Weg zum Kneipp-Heilbad
Sanierung Käthe Kollwitz
Sauberkeit im Ort und Bewirtschaftung der Friedhöfe
Um auf Ihre Fragen umfassend antworten zu können, bittet der Bürgermeister, Ihre Anfragen
bis Montag, den 13.06.2016 schriftlich zu Händen des Bürgermeisters einzureichen. Vielen Dank!
Bürgerversammlung am 22.01. – 18:30 Uhr in der Feuerwehr
die nächste BÜRGERVERSAMMLUNG findet am Freitag, 22.01.2016 um 18:30 Uhr im Versammlungsraum des Feuerwehrgerätehauses in der Inselsbergstraße 27 in 99891 Tabarz statt.
Auf der Tagesordnung stehen folgende Punkte:…
1. Finanzielle Situation der Gemeinde
2. Zertifizierung zum „Kneipp-Heilbad 2016“
3. Bürgerversammlung am 22.01. – 18:30 Uhr in der Feuerwehreranstaltungen 2016
4. HEBESATZSATZUNG FÜR GEMEINDESTEUERN 2016
Hervorzuheben ist an dieser Stelle der Tagesordnungspunk 4 „HEBESATZSATZUNG FÜR GEMEINDESTEUERN 2016“, welcher vor allem Informationen und Diskussion zur geplanten Erhöhung der Hebesätze der Grundsteuer A und der Grundsteuer B einschließt.
Als Bürgermeister schlage ich dem Gemeinderat eine Hebesatzerhöhung der Grundsteuer A auf 360 v. H. und der Grundsteuer B auf 470 v. H. vor.
Eine Anpassung des Gewerbesteuerhebesatzes ist nicht notwendig. Tabarz würde demnach beim Hebesatz der Grundsteuer B auf die Stadt Friedrichroda aufschließen, die bereits 2015 auf 470 v. H. erhöht hat.
Die Erhöhung bei durchschnittlich großen Grundstücken mit Einfamilienhäusern beläuft sich auf 6 Euro bis 40 Euro pro Jahr.
Die Begründung: Wie allgemein bekannt ist, beabsichtigt die Gemeindeverwaltung die Beantragung einer Bedarfszuweisung zur Tilgung von Krediten bzw. zur Senkung des erheblich aufgestauten Unterhaltungsaufwandes. Dazu heißt es in der „Verwaltungsvorschrift des Thüringer Ministerium für Inneres und Kommunales über“ vom 22. Juni 2015: „Im Zeitraum der Haushaltskonsolidierung ist grundsätzlich ein Hebesatz von mindestens 110% der Höhe des gewichteten Landesdurchschnitts in der jeweiligen Gemeindegrößenklasse für die Grundsteuer A, die Grundsteuer B und die Gewerbesteuer festzusetzen.“
Das heißt: Um für eine entsprechende finanzielle Unterstützung vom Freistaat Thüringen in Frage zu kommen, müssen die Gemeindesteuern angepasst werden. Damit ist eine Erhöhung der Hebesätze der Grundsteuer A und der Grundsteuer B notwendig. Aus diesem Grund schlägt der Bürgermeister eine Hebesatzerhöhung der Grundsteuer A auf 360 v. H. und der Grundsteuer B auf 470 v. H.
Liebe Einwohnerinnen und Einwohner, verehrte Gäste,
anlässlich des Volkstrauertages lade ich Sie in diesem Jahr zu einer ca. halbstündigen Gedenkveranstaltung am 15.11.2015, um 11:30 Uhr, zur Kranzniederlegung an das Kriegsgräberdenkmal / Märchenwiese ein.
Ansprache des Herrn Pfarrer Kunze (ev. Kirchgemeinde)
Kranzniederlegung mit Trompetensolo von Daniel Hering
Neue Abteilungsleiterin in der Tabarzer Wohnungsbaugesellschaft
Am 1. Juni wird eine neue Abteilungsleiterin ihren Dienst in der TWG, Bereich „Wohnen“, antreten. Mit Waltraud Hermann kommt eine Führungskraft, deren beruflicher Werdegang sie bis zur Fachhochschule Erfurt führte, wo sie als Dozentin in den Bereichen Rechnungswesen, Investition und Finanzierung lehrt. Außerdem trat Frau Herrmann als Autorin von Fachbüchern für Immobilienbetriebswirtschaft und Finanzierung hervor.
Die neue berufliche Aufgabe in Tabarz sieht Waltraud Herrmann als Herausforderung, mit ihrem Fachwissen eine Wende in der Geschäftsentwicklung der TWG zu unterstützen. Bürgermeister Ortmann sieht das ähnlich: „Wir sind erfreut, eine solche Expertin für den Bereich Immobilienwirtschaft gewonnen zu haben. Ich wünsche der neuen Abteilungsleiterin, sie möge sich schnell und effektiv in die spezifische Materie einarbeiten und der TWG wirkungsvolle Impulse für einen Wandel vermitteln.“
Dass dieser Wandel unausweichlich und zwingend nötig sein wird, steht außer Frage. Weist doch der Wohnraumbestand in der TWG neben einem enormen Sanierungsstau auch eine indiskutable Leerstandsquote von 30 Prozent auf.
Dass inzwischen ein ehrlicher Blick auf die Problemlagen der TWG gewagt wurde, spricht für den fraglos vorhandenen Willen, die Dinge nicht tatenlos ihrem Lauf zu überlassen. Eine vollständige Bestandsaufnahme sowie die Katalogisierung und Kategorisierung des leer stehenden Wohnraumes wurde mittlerweile beendet.
Damit gelang eine wichtige Voraussetzung, die unangenehme, aber unabdingbare Ist-Analyse so präzise wie möglich vornehmen zu können.
Da der TWG in ihrer wirtschaftlichen Bedeutung für Tabarz ein, so der Bürgermeister wörtlich, „außerordentliches Gewicht“ zukäme, gelte es nun auch, „in jeder Beziehung Außerordentliches“ zu leisten. Laut Bürgermeister Ortmann habe der Kur- und Heimatort Tabarz traditionell eine besondere Lebens- und Wohnqualität zu bieten.
Neben der einmal jährlich stattfindenden Einwohnerversammlung nach § 15 (1) ThürKO bietet der Tabarzer Bürgermeister in diesem Jahr zusätzliche Versammlungen als Bürgerversammlung an.
findet am Freitag, dem 17.04.2015, 18:30 Uhr, im KUKUNA, Lauchagrundstr. 12a, 99891 Tabarz statt.
Sanierung der Kita „Käthe Kollwitz“ zur Kinderkrippe
Aufnahme von Asylbewerbern in Tabarz
Um auf Ihre Fragen umfassend antworten zu können, bitten wir Sie Ihre Anfragen bis 15.04.2015 schriftlich zu Händen des Bürgermeisters einzureichen. Vielen Dank!Nutzen Sie dieses zusätzliche Angebot des Bürgermeisters, um zeitnah über die Entwicklungen in unserem Ort informiert zu sein.
Zuversicht in Tabarz und bei Bürgermeister Ortmann
Nach 100 Tagen Blick zurück nach vorn (13.03.2015)
Genau 100 Tage nach seinem Amtsantritt zeigt sich David Ortmann, neugewählter Bürgermeister von Tabarz, nicht nur zufrieden, sondern dankbar. „Die kollegiale Zusammenarbeit mit Gemeinderat und Rathausmitarbeitern hat mir vieles erleichtert“, so der 32-Jährige, der vor seiner Wahl in Tabarz das Amt des Kurdirektors innehatte.
Zu den konkreten Entscheidungserfolgen von Rathaus und Gemeinderat zählt Ortmann unter anderem die Ergebnisse, die nun im Zusammenhang mit dem vieldiskutierten Kindergartenneubau feststehen. „Das geplante Bürgerbegehren ist vom Tisch; es wird keinen Kita-Neubau geben – stattdessen aber endlich eine Kinderkrippe. Und die seit 2012 bekannten Brandschutzmängel in der Kindervilla ‚Kunterbunt‘ wurden seit Märzbeginn endlich begonnen zu beheben!“, betont der Bürgermeister.
Besondere Wirkung und Wirksamkeit erwartet der Bürgermeister von der durch ihn forcierten Rückkehr zur kameralen Buchführung. Tabarz, das wie viele Thüringer Orte nach wie vor keinen Haushaltsentwurf vorlegen kann, hatte sich im Jahr 2010 für die in Thüringen gemeinhin unübliche doppische Buchführung entschieden, was seitdem immer wieder Kritik hervorrief.
Ortmann vertritt dazu einen eindeutigen Standpunkt: „Die Kameralistik ist für Tabarz derzeit einfach das praktikablere Modell. Auch wenn sich dadurch unsere finanzielle Situation nicht verbessert, war die Entscheidung zur Kameralistik zurückzukehren wichtig für die Handlungsfähigkeit der Gemeinde.“
Die angesprochene finanzielle Situation könnte sich durch einen anderen bedeutsamen Entschluss des Tabarzer Gemeinderates etwas verbessern. Ortmann hatte dem Gremium die Erhöhung der Hebesätze der Grundsteuer und der Gewerbesteuer vorgeschlagen. Der Gemeinderat ist dem Ansinnen des Bürgermeisters mit breiter Mehrheit nachgekommen. „Nicht jeder mag gejubelt haben, als diesem Entschluss besonders schnell ein entsprechender Beschluss folgte. Aber damit“, rechnet David Ortmann vor, „kann die Gemeindekasse jährlich bis zu 150.000 Euro mehr einnehmen.“
Und Tabarz wird das Geld brauchen. Wichtige, unaufschiebbare Investitionen stehen an.
20.000 Euro muss Tabarz dieses Jahr für die dringend notwendige Reparatur eines Tanklöschfahrzeuges der freiwilligen Feuerwehr aufbringen. „Die Verkehrssicherheit des Autos und die Einsatzfähigkeit der Wehr stehen auf dem Spiel. Deshalb soll das Fahrzeug möglichst noch im Frühjahr repariert werden“, sagt der Bürgermeister.
Für die erwähnte Einrichtung einer Kinderkrippe muss gleichfalls als größerer Kostenpunkt veranschlagt werden. Für dieses Projekt hat sich inzwischen ein Beirat gebildet. „Dass diesem Gremium nicht nur Sachverständige und politische Entscheidungsträger, sondern auch Eltern und Erzieher angehören und angehört werden, empfinde ich für kommende, ähnlich bedeutsame Projekte als richtungsweisend. So wird auch dafür gesorgt, dass Politik nicht am Bürger vorbei plant“, so Ortmann.
Diese Verbundenheit, die sich Bürgermeister Ortmann für seine Amtszeit und den gemeinsamen Heimatort wünscht. Mitunter fordert er sie auch deutlich ein. Offenbar mit Erfolg. Die jüngste Gemeinderatssitzung endete bereits nach einer guten Stunde mit durchweg einstimmig gefassten Beschlüssen.
Um Missverständnissen vorzugreifen, erläutert Ortmann die neue Entscheidungsfreude ebenso einfach wie einleuchtend: „Gemeinderat und Gemeindeverwaltung bereiten die Sitzungen professionell vor. Auch ist unübersehbar, dass frühere Spaltung inzwischen völlig fehlt und der bekannte Tabarzer Kampfgeist in eine vernünftige Richtung gelenkt werden konnte.“
Etwas von diesem Biss war spürbar, als es um die zügige Eröffnung des umgebauten Aussichtsturmes auf dem Großen Inselsberg ging. Hier war besonders die Kurverwaltung gefordert. Der alle Beteiligten überraschende Besucherzustrom gab all jenen recht, die in einem Kraftakt sondergleichen die Turmeröffnung zuwege brachten. Damit ist vor allem Marcel Wedow gemeint. Ortmann hatte ihn zu Beginn des Jahres als neuen Organisations-Chef für die Kurverwaltung gewinnen können. Der Urtabarzer Wedow sei ein fähiger und kreativer, aber auch durchsetzungsstarker neuer Organisations-Chef, freut sich der Bürgermeister.
Ähnlichen Erfolg erhofft Ortmann nun auch auf anderer Ebene. Der zunehmende Wohnungsleerstand in der Tabarzer Wohnungsbaugesellschaft konnte gestoppt werden; es wird saniert, renoviert, vermarktet und es zeichnet sich, so nimmt es wenigstens Ortmann wahr, bereits eine erste Tendenz für zunehmendes Mieterinteresse ab.
Was hier noch vage und eher wie eine Prognose klingt, kann im Falle des viel Gerede verursachenden Kurbades „tabbs“ als Erfolgsmeldung bestätigt werden: Künftig werden dort in Zusammenarbeit mit der AOK Plus sogenannte „Kneipp-Aktivwochenenden“ angeboten. Eine finanziell sichere Sache, da die Krankenkasse einen ordentlichen Zuschuss garantiert.
Lange lag das Konzept dafür auf dem Schreibtisch des damaligen Kurdirektors. Als Bürgermeister sieht David Ortmann nun ein ebenso profitables wie Kneipp-bezogenes Projekt endlich verwirklicht.
Denn dass gerade ihm als Ex-Kurdirektor die Kneipp’sche Gesundheitslehre auch als Bürgermeister am Herzen liegen würde, stand bereits bei Ortmanns Amtseinführung fest. Man darf gespannt sein, ob und wie der Kneippkurort Tabarz sich davon künftig beeinflussen lässt.
Vor wenigen Tagen begannen erste Vorbereitungen für den Eintritt in den Zertifizierungsvorgang, an dessen Ende für den einzigen Thüringer Kneipp-Kurort das Prädikat „Kneipp-Heilbad“ stehen soll.
Luftqualitätsmessung in und um Tabarz
Nach Vierteljahr wird lufthygienisches Gutachten folgen (06.03.2015)
Nicole Creutzburg, Rudolf Radmacher, Prof. Dr. Jürgen Kleinschmidt und Badearzt Dr. Sigurd Scholze nach der Anbringung der NO2-Messgeräte.
Foto: Michael Lenz.
In dieser Woche wurde im Kneipp-Kurort Tabarz die erste konkrete Maßnahme zur Erlangung des Prädikates „Kneipp-Heilbad“ eingeleitet.
Es handelt sich hierbei um die drei Monate währende Luftqualitätsmessung, die ein wichtiges Kriterium im Zertifizierungsprozess zum Heilbad darstellt. Für die Installation und Einrichtung der NO2-Messgeräte reiste aus München Prof. Dr. Dr. Dipl.-Ing. Jürgen Kleinschmidt an, inzwischen emeritierter Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität, welche gleichfalls in der bayerischen Landeshauptstadt beheimatet ist.
In den kommenden Wochen wird Prof. Kleinschmidt nicht nur die übermittelten Daten dieser sogenannten „lufthygienischen Detailmessung“ aufnehmen, einordnen und auswerten, sondern auch das sich daraus ergebende Gutachten formulieren.
Diese Expertise wird unter Verwendung aller relevanten bioklimatischen Jahresdaten eine erste Orientierung darüber ermöglichen, ob das Ziel, Tabarz zum Kneipp-Heilbad erheben zu lassen, erreichbar ist.
Bei der wöchentlich zu erfolgenden Entnahme der Proben wird der Professor vor Ort von Nicole Creutzburg unterstützt, ihres Zeichens Mitarbeiterin des Kneipp-Landesverbandes Thüringen.
Den Status als einziger Kneipp-Kurort Thüringens hatte Tabarz seit 2001 gehalten und sich während dieser Zeit peu à peu als Heimstatt der Kneipp’schen Gesundheitslehre in Thüringen etablieren können.
Daraus resultierte der von prominenten Tabarzer Kneippianern wie Badearzt Dr. Sigurd Scholze und Bürgermeister David Ortmann nachdrücklich unterstützte Plan, den Ort für eine Prädikatisierung zum Kneipp-Heilbad vorzubereiten.
Es gelte, so Ortmann, keine Zeit zu verlieren. Denn bereits im Jahre 2016 soll und muss der Zertifizierungsprozess abgeschlossen sein. Im Erfolgsfalle hieße das für den 4000-Seelen-Ort, nach sieben Jahrzehnten wieder den Titel „Bad“ – in diesem Falle sogar „Heilbad“ – im Ortsnamen führen zu dürfen.
Aus Tabarzer Kita „Käthe Kollwitz“ soll Kinderkrippe werden
Architekturbüro und Gemeindeverwaltung stellten Vorentwurf für Umbau vor (04.03.2015)
Im Zuge der Schaffung von 46 Kinderkrippenplätzen für die Gemeinde Tabarz gibt es nun einen ersten Entwurf für die bauliche Neugestaltung des Krippengebäudes. Dieses bisher als Kindertagesstätte bekannte Objekt benötigt eine umfassende Modernisierung, um seiner neuen Nutzungsaufgabe gerecht werden zu können.
Der vom Architektur- und Ingenieurbüro Lehrmann & Partner ausgearbeitete Vorentwurf einer Sanierung wurde nun dem nur für diesen Krippenumbau formierten Sanierungsbeirat vorgelegt.
Der Beirat setzt sich von fachbezogener Seite aus Mitgliedern des Bauausschusses und des Sozialausschusses, des Bauamtes und Michael Heß, dem federführenden Architekten, zusammen.
Darüber hinaus arbeiten im Beirat Erzieher, Eltern und Gemeinderatsmitglieder mit. Den Vorsitz führt der Tabarzer Bürgermeister David Ortmann.
Diese Zusammensetzung ergab sich aus dem Wunsch, so früh wie möglich sowohl Eltern und Erzieher als auch Gemeinderatsmitglieder in die Planung einzubinden, um von Anfang an Wünschen, Bedenken und Empfehlungen gleichermaßen Beachtung zu ermöglichen. Mit der Kenntnisnahme des Vorentwurfes durch alle Mitglieder des Sanierungsbeirates war es indes nicht getan.
Bürgermeister David Ortmann hob hervor, dass eine allgemeine Zustimmung zum Vorentwurf zu verzeichnen sei. Auch der Bürgermeister selbst, obschon kein Bauexperte, zeigte sich angetan von der Intention des Architekten Michael Heß, die der künftigen Arbeit der Erzieher eine, so wörtlich, „gewisse räumliche Durchlässigkeit und Flexibilität bei der Arbeit im Haus“ ermögliche. Auch sei deutlich erkennbar, dass Heß‘ Entwurf den baulichen und landschaftsbezogenen Gegebenheiten Rechnung trage.
Bürgermeister Ortmann betonte indes auch, dass es keinesfalls um Kunst am Bau gehen solle, sondern darum, die konzeptionellen Ansprüche an eine Krippe mit solider Sanierung der Bausubstanz zu kombinieren. Um die Funktionalität des Gebäudes zu sichern, seien neue Fenster und Türen ebenso essentiell wie eine moderne Installation von Wasser- und Stromleitungen.
Dem Entschluss, aus der Kindertagesstätte „Käthe Kollwitz“ eine – bislang in Tabarz fehlende – Kinderkrippe entstehen zu lassen, ging am 8. Januar ein Gespräch des Bürgermeisters im Gothaer Jugendamt voraus. Dort wurde erklärt, dass die Gemeinde Tabarz für das Krippenprojekt Fördermittel beantragen könne. Ein entsprechendes Förderprogramm, initiiert von der damaligen Familienministerin von der Leyhen macht das auch im Jahr 2015 möglich.
Sofern bis zum 30. April dieses Jahres ein diesbezüglicher Antrag gestellt wird, kann die Gemeinde Tabarz auf nicht unerheblichen Finanzzuschuss für den Krippenbau hoffen. Auch dieser Antrag solle jedoch, so noch einmal Bürgermeister Ortmann, durch vollständigste Zustimmung von Eltern, Erziehern und Gemeinderat gestützt werden. Jeder solle und müsse genau wissen dürfen, was hier ins Werk gesetzt werden wird. Ortmann wörtlich: „In Folge eines solchen, möglichst hohen Informationsstandes sollten sich unnötige Reibungsverluste bis zum erfolgreichen Abschluss des Umbaus vermeiden lassen.“
Neue Geschäftsordnung für Tabarzer Gemeinderat (03.03.2015)
Tabarz und die weite Welt
Ab März im Netz: Internetauftritt des Kurortes wurde modernisiert
Tabarz goes online. Pünktlich zum 1. März 2015 wird der Internetauftritt des Kneipp-Kurortes in ein neues Gewand gehüllt. Doch auch inhaltlich soll die Homepage der Gemeinde Tabarz den aktuellen Anforderungen Rechnung tragen.
Bürgermeister Ortmann hatte als eine seiner ersten Amtshandlungen die ehemals mit der Website-Betreuung betraute Firma von ihrer Aufgabe entbinden lassen. Nun haben zwei Tabarzer Unternehmer der Gemeinde Tabarz bei der Erstellung der neuen Seite unter die Arme gegriffen. Thomas Grübel, Spezialist für Suchmaschinenmarketing und Werbegrafiker Michael Lenz setzen derzeit das neue Konzept um, welches die Schwerpunkte der Tabarz-Homepage ganz klar auf Bürgerservice & Tourismus legt.
Laut David Ortmann wird die neue Seite so konzipiert, dass sich touristische Angebote mittels verständlicher Suchmodalitäten leicht auffinden und verwerten lassen. Der Bürgermeister denkt hier vornehmlich an Hotels und Kliniken, die Vermieter von Ferienwohnungen und die Anbieter von touristischen Highlights.
Darüber hinaus soll der Online-Auftritt auch der heimischen Bürgerschaft ein informatives Forum bieten. So werden der Homepage nicht nur die verschiedenen Satzungen der Gemeinde und Formulare zu entnehmen sein – die Gemeinde Tabarz will künftig auch via Internet auf Möglichkeiten hinweisen, leerstehende Immobilien und Flächen nutzbar zu machen.
Alles in allem sieht die Gemeindeverwaltung sich mehr denn je in der modernen Kommunikationskultur angekommen. Noch einmal der Bürgermeister: „Tabarz ist fraglos ein Ort mit hoher Lebens- und Arbeitsqualität. Darauf muss heutzutage gerade und ganz besonders im World Wide Web hingewiesen werden.“
Die Homepage soll also als erstes und wichtigstes Aushängeschild des traditionsreichen Kurortes in die weite Welt hinaus wirken. Aussagekräftig, attraktiv und – wie das heute so treffend heißt – „suchmaschinenoptimiert“. Diesen Anspruch können ab März sowohl Einheimische wie Besucher auf sich wirken lassen.
Mit frischer Luft zum Heilbad Tabarz
Im März erste Untersuchungen innerhalb des Zertifizierungsvorgangs
Die frische Luft in, um und über Tabarz kommt in Kürze ganz offiziell auf den Prüfstand. In der ersten Märzwoche beginnen im Kneipp-Kurort lufthygienische Detailmessungen, die das Fundament für ein darauf aufbauendes lufthygienisches Gutachten bilden werden. Der Messzeitraum umfasst zwölf Wochen, wird also Ende Mai sein Ende finden. Das erwähnte Gutachten ist essentielle Voraussetzung für die demnächst anstehende Aufwertung des seit fünfzehn Jahren als Kneipp-Kurort ausgewiesenen Tabarz zum Kneipp-Heilbad. Der Tabarzer Gemeinderat hatte bereits am 3. September des Vorjahres entschieden, dass der Kurort ab 2015 die Erlangung des Titels „Heilbad“ anstreben solle. Nun leitete Bürgermeister David Ortmann erste Maßnahmen ein, um dieses Ziel auch wirklich erreichen zu können. Es gelte, so Ortmann, keine Zeit zu verlieren. Denn bereits im Jahre 2016 soll und muss der Zertifizierungsprozess abgeschlossen sein. Im Erfolgsfalle hieße das für den 4000-Seelen-Ort, nach sieben Jahrzehnten wieder den Titel „Bad“ – in diesem Falle sogar „Heilbad“ – im Ortsnamen führen zu dürfen.
Jedoch werden die demnächst zu erstellenden lufthygienischen und bioklimatischen Gutachten nur die ersten Expertisen in einer Reihe weiterer Bewertungen sein. Ein solcher Zertifizierungsprozess, das wissen die Tabarzer Kneipp-Aktivisten natürlich, ist weder Spaziergang noch Zuckerschlecken. Trotzdem blicken Badearzt Dr. Sigurd Scholze und Bürgermeister Ortmann – zwei ausdrückliche Befürworter des Wagnisses – besagter Prädikatisierung zum Heilbad mit Selbstvertrauen entgegen. Auf starke Partner wird verwiesen, auf einflussreiche Personen und renommierte Verbände, die den Tabarzern mit Sympathie, Fachwissen und tätiger Solidarität zur Seite stehen wollen. So konnte, um ein prominentes Beispiel namentlich zu nennen, mit Achim Bädorf der Präsident des Bundesverbandes deutscher Kneippheilbäder bzw. Kneippkurorte als Mentor und Motor gewonnen werden.
Nicht minder wichtig wird für das Projekt auch die Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Dr. Dipl.-Ing Jürgen Kleinschmidt einzuordnen sein. Der emeritierte Professor, seinerzeit an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität lehrend, reist zu Märzbeginn in Tabarz an, um die Installation der Luftmessstation zu überwachen und den Messbetrieb einzuleiten. Prof. Kleinschmidt wird übrigens nicht nur die bioklimatischen Tagesdaten protokollieren, sondern auch deren gutachterliche Bewertung vornehmen. An renommierter wie kompetenter Mitwirkenden wird es also nicht fehlen.
Ist das der Grund, weshalb Bürgermeister Ortmann so optimistisch verlauten lässt, das Vorhaben, Tabarz zum Heilbad befördern zu lassen, sei keine Spinnerei, sondern ein realistisches Ansinnen? Ortmann begründet seine Zuversicht mit einem „deutlich spürbaren gemeinschaftlichen Engagement vieler Tabarzer für den Prädikatisierungsplan“. Es bleibt den Einwohnern wohl auch nichts Anderes übrig. Tickt doch für den bisherigen Kneipp-Kurort nach nunmehr fast fünfzehn Jahren sowieso die Uhr. Im Jahre 2016 stünde nämlich ohnehin die Prüfung, Verteidigung und Neuerteilung des Prädikates „Kneipp-Kurort“ ins Haus. Tabarz sähe sich demnach so oder so genötigt, einem neuerlichen Prüfungsprozess standzuhalten. Das hat nicht nur ideelle, sondern (wie so oft) ganz handfeste, sprich: finanzielle Gründe. Ohne eine erneuerte Zertifizierung dürfte der Kurort nämlich weder Kur- noch Fremdenverkehrsbeiträge erheben. Und die schlagen in summa jährlich mit runden 200 000 Euro zu Buche. Die Gemeinde, so argumentiert denn auch der Bürgermeister, sei also schon deshalb in der Pflicht, den Prädikatisierungsvorgang so gut wie möglich vorzubereiten. Ob es am Ende für den Titel „Heilbad“ reichen kann und wird, wird indes anderwärts entschieden. Eine erfolgreiche Zertifizierung wäre ein bemerkenswerter Erfolg für Tabarz. Er wäre nachgerade eine wirkliche, aber nicht unverdiente Sensation.
Tabarz investiert in Kindereinrichtung
Villa Kunterbunt: Brandschutzkonzept wird umgesetzt
Die Gemeinde Tabarz hat in dieser Woche mit der Umsetzung des Brandschutzkonzeptes für den Kindergarten „Villa Kunterbunt“ begonnen. Der Bürgermeister des Kneipp-Kurortes, David Ortmann, legte besonderen Wert darauf, den Beginn der Arbeiten so früh wie möglich beginnen zu lassen. Wurden doch bereits im Juli des Jahres 2012 während einer Gefahrenverhütungsschau eklatante „brandschutztechnische Mängel am Objekt“ festgestellt.
Bereits damals wäre sofortiges Handeln angezeigt gewesen. Doch die lange Zeit offene Richtungsentscheidung, in Tabarz einen Kita-Neubau zu errichten oder beide vorhandene Kindergärten zu sanieren, verhinderte auch Maßnahmen, die monierten Brandschutzmängel zu beseitigen.
Mit dem Beschluss im Dezember 2014 des Gemeinderates, von einem Neubau abzusehen und stattdessen die vorhandenen Kitas zu sanieren, kann nun endlich auch den Brandschutzbestimmungen Genüge getan werden. Konkret geht es um das Treppenhaus, um Flure und Notausgänge, von denen die sogenannte „Brandlast“ genommen werden muss. Daraus folgt, dass die Kindergarderobe künftig in den Besprechungsraum und das Büro der Kita-Leiterin verlegt werden muss. Diese wiederum werden ins Souterrain der „Villa Kunterbunt“ umziehen; auch der neue Besprechungsraum wird dort zu finden sein. Weiterhin werden zwei Gruppenräume zusätzlich mit Notausgängen versehen und natürlich wird das gesamte Treppenhaus gemäß den aktuellen Brandschutzbestimmungen umgestaltet.
Viel Arbeit also. Um Kosten zu sparen, will die Gemeinde Tabarz möglichst viele Arbeiten in Eigenleistung realisieren. Dies wird besonders beim Umbau des Besprechungsraumes sowie des Leitungsbüros möglich sein. Indes kommt die Gemeinde nicht umhin, bestimmte Leistungen von zertifizierten Brandschutz-Fachleuten erbringen zu lassen. Das mag trotz allen Kostenbewusstseins ein Grund dafür sein, dass sich die Umbaukosten inklusive Material und Lohn in einem Bereich um 100 000 Euro erwartet werden. Damit ist diese Baumaßnahme schon jetzt die umfangreichste Investition, welche die Gemeinde Tabarz im Geschäftsjahr 2015 zu realisieren hat.
Beendet werden soll die Maßnahme, „bis zum Jahresende“, so Ortmann wörtlich. „Viel Arbeit, Zeit, Geld und Material für etwas, von dem eigentlich zu hoffen ist, dass es gar nicht zum Einsatz kommen muss“, so Ortmann. „Für die bekanntlich mit Finanzproblemen beladene Gemeinde ist dieser Aufwand ein Kraftakt. Nichtsdestotrotz werden wir mit diesem Umbau unser Engagement in Sachen Tabarzer Kindergärten nicht beenden.“
Denn die nächsten Aufgaben wurden bekanntlich bereits formuliert: Die Schaffung einer Kinderkrippe am derzeitigen Standort der Kita „Käthe Kollwitz“.
Auf dem Aussichtsturm „Großer Inselsberg“ werden ab April Trauungen angeboten
Laut Bürgermeister David Ortmann will die Gemeinde Tabarz heiratswilligen Paaren ab April 2015 die Möglichkeit bieten, sich im Aussichtsturm „Großer Inselsberg“ trauen zu lassen. Das am höchsten gelegene Trauzimmer Thüringens auf über 930 Meter über Normal Null soll in den kommenden Wochen eingerichtet werden.
„Mit dem Trauzimmer auf dem markantesten Berg des Thüringer Waldes verfügt Tabarz über eine äußerst außergewöhnlichen Ort für die standesamtlichen Trauungen“, meint Monika Siede, die geschäftsführende Beamtin der Stadt Friedrichroda. An guten Tagen sei eine herrliche Sicht über weite Teile Thüringens bis zum Brocken möglich. Die Trauungen werden vom Standesamt Friedrichroda durchgeführt. Die Nachbarstadt des Kneipp-Kurortes übernimmt bereits seit 14 Jahren alle standesamtlichen Aufgaben des Kneipp-Kurortes und ist dementsprechend für die eigentliche Trauung und den zugehörigen Verwaltungsakt zuständig.
Für die Organisation und die räumliche Ausgestaltung der Trauung wird die Kurverwaltung Tabarz unter Federführung des neuen Organisations-Chefs Marcel Wedow verantwortlich sein. Der Tabarzer wirbt vor allem für die vielfältigen Möglichkeiten, welche das Plateau „Großer Inselsberg“ bietet. Schließlich könne neben der Trauung auch gleich das Hochzeitsessen bzw. die Hochzeitsfeier auf dem Inselsberg stattfinden – „gastronomische Anbieter sind schließlich vor Ort“, erklärt Wedow.
Die Gemeinde Tabarz zieht eine Woche nach der Eröffnung des Aussichtsturmes auf dem Großen Inselsberg eine positive Bilanz. Laut Bürgermeister David Ortmann wurden in den ersten 14 Tagen seit der Eröffnung knapp 3500 Besucher gezählt.
Neben einer Wintersportausstellung sind derzeit auch atemberaubende Exponate von Uwe Salzmann zu sehen. Der Gothaer Künstler präsentiert sein Werk in der Ausstellung „Faszination Holzbearbeitung“.
Der Aussichtsturm „Großer Inselsberg“ ist täglich von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 2 Euro. Für Kinder unter einem Meter ist der Eintritt frei.
Heiratswillige Paare können sich Montag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr in der Kurverwaltung Tabarz in der Lauchagrundstraße 12a (Telefon: 036259 – 5600) oder während der Öffnungszeiten im Standesamt Friedrichroda melden.
Parlamentarier tagten in Tabarz
Klausur: SPD-Landtagsfraktion zu Gast im Kneipp-Kurort
Die Abgeordneten der SPD-Landtagsfraktion sowie alle sozialdemokratischen Minister und Staatssekretäre der Landesregierung waren in der vergangenen Woche in Tabarz zu Gast. Grund für den zweitägigen Besuch in Thüringens einzigem Kneipp-Kurort war die Winterklausur der Parlamentarier, die nun schon zum zweiten Mal in Folge in Tabarz stattgefunden hat.
Nun, zu Beginn der 6. Legislaturperiode des Thüringer Landtages, diskutierten Abgeordnete und Regierungsvertreter über die wichtigsten im Koalitionsvertrag verankerten Vorhaben sowie den Etat 2015.
Wichtig für Bürgermeister Ortmann, der ebenfalls an der Veranstaltung teilnahm, waren allerdings die Gespräche mit Finanzministerin Heike Taubert, Innenminister Holger Poppenhäger und Wolfgang Tiefensee, dem Wirtschaftsminister des Freistaates Thüringen.
„Trotz der schwergewichtigen Themen bot sich die Gelegenheit in entspannter Atmosphäre und vor allem ohne Zeitdruck über die Probleme in der Gemeinde Tabarz zu sprechen“, so Ortmann. Dies sei sehr selten im hektischen politischen Tagesgeschäft.
„Ein guter Anfang“, resümiert Bürgermeister David Ortmann mit vorsichtigem Optimismus, „ist das allemal. Nun fehlt uns nur noch ein gutes Ende.“
Zum 70. Todestag: Tabarz gedenkt dem Reichstagsabgeordneten Theodor Neubauer
Anlässlich des 70. Jahrestages der Ermordung des Reichstagsabgeordneten Theodor Neubauer wird die Tabarzer Flagge am kommenden Donnerstag, dem 5. Februar 2015, vor dem Rathaus im Theodor-Neubauer-Park auf Halbmast gehisst. Das kündigt Bürgermeister David Ortmann an.
Der Historiker, Pädagoge, Parlamentarier und Widerstandskämpfer Neubauer wurde am 8. Januar 1945 in Berlin vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt und am 5. Februar 1945 im Zuchthaus Brandenburg-Görden enthauptet.
Theodor Neubauer lebte seit 1939 in Tabarz und baute ab 1941 zusammen mit Magnus Poser ein Widerstandsnetz auf. Neubauer, der 1923 als Staatsrat der Thüringer Landesregierung gewählt wurde, trat für den Zusammenschluss aller Hitlergegner ein.
Nun wird am kommenden Donnerstag, 11 Uhr, die Gedenkkundgebung beginnen. Die Feierlichkeit findet am Grabmal Theo Neubauers im Theodor-Neubauer-Park statt. Organisiert werde die Veranstaltung traditionell von Martin Mürb, dem Kreisvorsitzenden der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes.
Bürgermeister David Ortmann und VVN-Chef Martin Mürb haben anlässlich des Gedenkens dazu aufgerufen, keine Toleranz gegenüber Ausländerfeindlichkeit und Antisemitismus zu dulden.
„Wenn sich die furchtbaren Ereignisse nicht wiederholen sollen, braucht Zukunft auch die Kraft der Erinnerung“, so Mürb.
In Tabarz erinnert heute auch ein so genannter „Stolperstein“ an Neubauer. Die Messingplatte befindet sich vor dem ehemaligen Haus des Widerstandskämpfers im heutigen Theodor-Neubauer-Park. „Der Gedenkstein ist auch ein Hinweis: Rassismus und Antisemitismus dürfen nicht salonfähig werden“, mahnt Martin Mürb.
Laut Bürgermeister David Ortmann sind die 1930er und 1940er Jahre, das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte. Millionen hätten unter dem Terror und der Gewalt gelitten, weil die Mehrheit der Gesellschaft weggesehen habe.
„Diese Mentalität des Wegsehens darf bei uns nie wieder Einzug halten! Wer seine Augen verschließt, erkennt sein Land beim Öffnen der Augen nicht wieder“, meint Ortmann gerade im Hinblick auf die derzeit stattfindenden Demonstrationen in Dresden und Leipzig. „Diskriminierende Parolen dürfen in einer offenen Gesellschaft kein Gehör finden“, so der Bürgermeister.
Anpassung der Hebesätze von Grund- und Gewerbesteuern
Wie allgemein bekannt, ist Tabarz die am höchsten verschuldete Kommune des Landkreises. Auffällig ist jedoch, dass im einzigen Thüringer Kneipp-Kurort die niedrigsten Steuerhebesätze in der Region gültig sind. Doch damit muss möglichst bald Schluss sein. Ginge es nach dem Willen des neugewählten Tabarzer Bürgermeisters David Ortmann, so müsste der Gemeinderat in seiner Sitzung am 26. Januar einer Anhebung der Grundsteuer B sowie des Gewerbesteuerhebesatzes zustimmen.
Laut Ortmann, liegt der Grund dafür auf der Hand: Die Ausgaben für freiwillige Leistungen seien im Vergleich zu anderen Kurorten zwar als gering einzuordnen. Das eigentliche Problem sieht der Bürgermeister allerdings darin, dass die Gemeinde Ihrem Einnahme-Potential nicht gerecht wird.
Im gesamten Territorium um Tabarz werden Grund- und Gewerbesteuer-Hebesätze von 400 Prozent erhoben. Dies betrifft sowohl Friedrichroda, Finsterbergen und Tambach-Dietharz als auch die Stadt Waltershausen samt angegliedertem Emsetal. Die Gemeinde Tabarz erhebt aber lediglich einen Gewerbesteuerhebesatz von 360 Prozent.
Diese Steuerbemessung, welche in den aufgezählten Ortschaften seit vielen Jahren gilt, unterschreite die Gemeinde Tabarz demnach „um 40 Prozent“, wie Bürgermeister Ortmann nachdrücklich betont. Und: „Es steht einem derart verschuldeten Ort einfach nicht zu an solch niedrigen Steuersätze festzuhalten!“ Es fehlen der Gemeinde aufgrund der geringen Hebesätze schlicht Steuereinnahmen. Folgt man der Sicht Ortmanns, so gingen der Gemeinde dadurch in den vergangenen Jahren erhebliche finanzielle Mittel verloren – oder wurden gar nicht erst eingenommen.
Um einem naheliegenden Missverständnis vorzubeugen, ließ Ortmann im gleichen Atemzug verlauten, dass die Tabarzer Bürger nun keinesfalls überzogene Steuerhebesätze zahlen sollen. Vielmehr will der Bürgermeister seinen Vorstoß so verstanden wissen, dass den Bürgern und Gewerbetreibenden verständlich wird, dass eigentlich schon längst eine Anpassung der Steuersätze nötig und angebracht gewesen wäre. Auch wenn dies natürlich schmerze. Der Bürgermeister wisse schließlich, dass die Bürger und Unternehmen von allen Seiten immer mehr belastet würden. Dennoch sei der Schritt notwendig. Der Gemeinde könnte sonst die Handlungsunfähigkeit drohen. Beispielhaft erwähnte Ortmann den veralteten Fuhrpark des Tabarzer Bauhofes. Das wichtigste Fahrzeug, das dem Wintersdienst zur Verfügung stände, trüge ein Typenschild mit dem Baujahrvermerk 1978. Aber der Bürgermeister gibt der Problematik natürlich auch sachliche Worte: „Allein die Prüfung der noch ausstehenden Jahresabschlüsse für 2010, 2011, 2012, 2013 und 2014 könnten die Gemeinde noch eine sechsstellige Summe kosten, zudem sei die Gemeinde dazu gezwungen die Verluste des Ski-Liftes von vor fünf Jahren noch auszugleichen, auch ein Projektsteuervertrag mit der LEG und der im Jahre 2009 geschlossene Planungsvertrag für den Neubau eines Kindesgartens müsse noch erfüllt werden…“
Auf die Gemeinde Tabarz kommen so in den nächsten Monaten enorme Kosten aus den vergangenen Jahren zu. Laut Ortmann können den anstehenden Ausgaben nicht allein mit Einsparungen entgegengetreten werden. „Das Loch ist einfach zu groß“, so der Bürgermeister. Durch die geplanten Hebesatzveränderungen hofft die Gemeinde auf Mehreinnahmen von bis zu 100 000 Euro.
Für den 22. Januar lädt der Bürgermeister zu einer Einwohnerversammlung ins KUKUNA ein, um mit den Bürgern ab 18.30 Uhr über die Notwendigkeit der Erhöhung der Steuerhebesätze zu d iskutieren. „Bei allem Zeitdruck“, so Ortmann, „müssten die Bürger vor derart wichtigen Entscheidungen zu Wort kommen können.“

References: § 9
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