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Friedhofreglement Fassung vom 20. Juni PDF
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1 Friedhofreglement Fassung vom 20. Juni 2011
2 Inhaltsverzeichnis Artikel Seite I. Allgemeine Bestimmungen 3 Aufgabe 1 3 Aufbahrung und Bestattung 2 3 Gräber 3 3 Anordnung der Gräber 4 3 Grabmäler 5 3 Holzkreuze und Holzplatten 6 3 Bepflanzung der Gräber 7 3 Unterhalt der Gräber 8 4 Aufhebung der Gräber 9 4 II. Besondere Bestimmungen 4 Urnen 10 4 Gemeinschaftsgrab 11 4 Unentgeltliche Bestattung 12 5 Weitergehende Ansprüche 13 5 III. Gebühren und Zuständigkeiten 5 Grundsatz 14 5 Gebührenschuldner 15 5 Gemeinderat 16 6 Zuständige Behörde 17 6 IV. Straf- und Schlussbestimmungen 6 Widerrechtliche Zustände 18 6 Haftungsausschluss 19 6 Strafbestimmungen und Rechtsmittel 20 6 Inkrafttreten und Übergangsrecht 21 7
3 I. Allgemeine Bestimmungen Aufgabe Art. 1 Das Begräbniswesen ist eine ortspolizeiliche Aufgabe. Aufbahrung und Bestattung Art. 2 1) Die Bestattung erfolgt gemäss den im Dekret vom Bestattung erlassenen Fristen. 2) Zur Aufbahrung der Verstorbenen steht den Angehörigen die Aufbahrungshalle zur Verfügung. 3) Der Gemeinderat legt in der Verordnung über das Bestattungswesen die Tageszeiten der Beerdigungen fest. 4) Religiöse Feiern in Verbindung mit der Beerdigung sind nicht obligatorisch. Gräber Art. 3 1) Grabplätze können nicht zum Voraus reserviert werden. 2) Kinder unter 12 Jahren werden in einer eigenen Kinderabteilung bestattet. 3) Die Bestattung ist in nachfolgenden Grabplätzen möglich: a) Erdbestattung Einzelgrab b) Erdbestattung Familiengrab c) Urnengrab d) Urnennischen e) Gemeinschaftsgrab Anordnung der Gräber Art. 4 Die Gräber werden nach Plan und Anordnung der zuständigen Behörde angelegt. Grabmäler Art. 5 Die Grundsätze sind in der Verordnung über das Bestattungswesen geregelt. Holzkreuze und Holzplatten Art. 6 1) Die Gemeinde stellt für Erdbestattungen einheitliche Holzkreuze unentgeltlich zur Verfügung, die als bleibendes Grabmal oder provisorisch bis zum Setzen eines Grabmales verwendet werden können. Im letzten Fall geht das Kreuz an die Gemeinde zurück. 2) Die Holzplatten können nur als Provisorium bis zum Einsetzen der gravierten Grabplatte in den Urnennischen verwendet werden. Bepflanzung der Gräber Art. 7 Die Bepflanzung der Gräber ist Sache der Angehörigen und richtet sich nach den Bestimmungen der gemeinderätlichen Verordnung über das Bestattungswesen.
4 Unterhalt der Gräber Art. 8 1) Die Hinterlassenen sind für den Unterhalt der Grabstätten ihrer Verstorbenen verantwortlich. Sie können auch mit der zuständigen Behörde oder einem Gärtner einen Unterhaltsvertrag abschliessen. 2) Für Gräber, welche während Jahren vernachlässigt bleiben, ordnet die zuständige Behörde den Unterhalt an. Die anfallenden Kosten stellt sie den Angehörigen in Rechnung. Sind keine Angehörigen mehr vorhanden, übernimmt die Gemeinde die Kosten. Aufhebung der Gräber Art. 9 1) Die Gräber dürfen nicht vor Ablauf von 20 Jahren aufgehoben werden. Die Aufhebungsfrist für Familiengräber beträgt 50 Jahre. 2) Die zuständige Behörde verfügt die Aufhebung von Grabfeldern. Die Verfügung ist öffentlich bekannt zu machen. 3) Werden innerhalb von 3 Monaten die Grabmäler, Einfassungen und Pflanzen nicht durch die Angehörigen abgeholt, ordnet die zuständige Behörde die Räumung der Grabstätten durch den Friedhofgärtner an. II. Besondere Bestimmungen Urnen Art. 10 In alle bestehenden Grabplätze können Urnen beigesetzt werden. Gemeinschaftsgrab Art. 11 1) Im Gemeinschaftsgrab wird lediglich die Asche beigesetzt. 2) Die Beisetzung kann mit oder ohne Namensschild gewünscht werden. Die Namensschilder sind einheitlich und werden durch die Gemeinde bestellt. Sie dürfen nicht vor Ablauf von 10 Jahren aus der Gemeinschaftsgrabanlage entfernt werden. 3) Blumen und Grabschmuck dürfen nur auf den dafür vorgesehenen Platz hingestellt werden.
5 Unentgeltliche Bestattung Art. 12 1) Verstirbt eine Person mit zivilrechtlichem Wohnsitz in der Gemeinde Uetendorf und hinterlässt sie kein Vermögen, so besteht ein Anspruch auf unentgeltliche Bestattung. 2) Die Familienangehörigen der verstorbenen Person haben ein Gesuch an den Gemeinderat zu stellen und nachzuweisen, dass die Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind. 3) Die unentgeltliche Bestattung umfasst: a) einen einfachen Sarg und die Einsargung b) die Überführung innerhalb der Gemeinde vom Sterbeort zum Aufbahrungsort c) die Aufbahrung d) die Bestattung in einem Einzelgrab oder die Feuerbestattung, die Urne und ein Urnengrab bzw. die Beisetzung der Urne in einem bestehenden Grab oder im Gemeinschaftsgrab Weitergehende Ansprüche Art. 13 1) Wer für eine unentgeltliche Bestattung weitergehende Ansprüche stellt, hat für die Mehrkosten aufzukommen. 2) Der Gemeinderat kann verlangen, dass für weitergehende Ansprüche Sicherheit geleistet wird. III. Gebühren und Zuständigkeiten Grundsatz Art. 14 1) Bestattungen sind gebührenpflichtig. 2) Die Gebühren für Gräber richten sich nach Art und Grösse sowie der Dauer des Grabes. Die Maximalgebühr beträgt für Einheimische Fr und für Auswärtige Fr ) Über Ausnahmeregelungen entscheidet der Gemeinderat. Gebührenschuldner Art. 15 1) Die Gebühren werden aus dem Nachlass erhoben. 2) Können sie aus dem Nachlass nicht oder nur teilweise gedeckt werden, so trägt die Gemeinde die Kosten höchstens im Umfang der Leistungen für eine unentgeltliche Bestattung gemäss Art. 12 Absatz 3. Allenfalls anfallende Mehrkosten werden den gemäss Art. 328 ZGB Unterstützungspflichtigen auferlegt.
6 Gemeinderat Art. 16 1) Der Gemeinderat regelt die Einzelheiten zu diesem Reglement in der Verordnung über das Bestattungswesen. 2) Er wählt auf Antrag der zuständigen Behörde den/die Friedhofgärtner/Friedhofgärtnerin sowie den/die Hauswart/Hauswartin für die Aufbahrungshalle. Zuständige Behörde Art. 17 1) Die gemäss Gemeindeordnung zuständige Behörde sorgt für die Einhaltung der Bestimmungen dieses Reglements und der Verordnung über das Bestattungswesen. 2) Ihr obliegt insbesondere die Organisation des Bestattungswesens, die Aufsicht über die Aufbahrungshalle, das Friedhofareal, den/die Friedhofgärtner/Friedhofgärtnerin und den/die Hauswart/ Hauswartin der Aufbahrungshalle. 3) Gegenüber dem/der Friedhofgärtner/Friedhofgärtnerin und dem/der Hauswart/Hauswartin der Aufbahrungshalle besitzt sie Weisungsrecht. IV. Straf- und Schlussbestimmungen Widerrechtliche Zustände Art. 18 Widerrechtlich errichtete oder abgeänderte Grabmäler werden auf Kosten der Pflichtigen beseitigt oder widerhergestellt, sofern der rechtmässige Zustand nach einer schriftlichen Aufforderung nicht wiederhergestellt wurde. Haftungsausschluss Art. 19 Die Gemeinde Uetendorf ist nicht haftbar für die Beschädigung von Grabstätten sowie für die Beschädigung oder Entwendung von Grabschmuck, Grabmälern und dergleichen durch Dritte. Strafbestimmungen und Rechtsmittel Art. 20 1) Widerhandlungen gegen die Vorschriften dieses Reglements können gemäss Art. 58 Absatz 2 des Gemeindegesetzes mit einer Busse bis Fr. 5' bestraft werden. 2) Widerhandlungen gegen die Verordnung über das Bestattungswesen können gemäss Art. 58 Absatz 2 des Gemeindegesetzes mit einer Busse bis Fr. 2' bestraft werden. 3) Gegen Verfügungen kann innert 10 Tagen schriftlich Einspruch erhoben werden. Der Gemeinderat entscheidet endgültig.
7 Inkrafttreten und Übergangsrecht Art. 21 1) Das Reglement tritt auf den 1. Januar 2001 in Kraft. 2) Es hebt das Reglement über das Begräbniswesen und den Friedhof Uetendorf vom und weitere widersprechende Vorschriften, namentlich die Änderung vom auf. Dieses Reglement ersetzt die Ausgabe.. 3) Die Bestimmungen dieses Reglements finden auf alle bei Inkrafttreten hängigen Geschäfte Anwendung. Genehmigt an der Gemeindeversammlung vom 27. November NAMENS DER EINWOHNERGEMEINDE UETENDORF Der Gemeindepräsident: Der Sekretär: Hannes Zaugg-Graf Kurt Spöri A u f l a g e z e u g n i s Der Gemeindeschreiber hat das Reglement 30 Tage vor der Versammlung öffentlich aufgelegt. Uetendorf, 8. Februar 2001 Der Gemeindeschreiber Kurt Spöri
8 Teilrevision des Friedhofreglements vom 20. Juni 2011 Inkrafttreten Die Änderungen betreffend Art. 14 Abs. 2 treten am 1. Januar 2012 in Kraft. Die Stimmberechtigten der Einwohnergemeinde Uetendorf haben diese Teilrevision an der Gemeindeversammlung vom 20. Juni : 0 Stimmen, bei 1 Enthaltung angenommen. NAMENS DER EINWOHNERGEMEINDE UETENDORF Der Präsident: Der Sekretär: Hannes Zaugg-Graf Kurt Spöri Auflagezeugnis Der Gemeindeschreiber hat das Reglement 30 Tage vor der Gemeindeversammlung öffentlich aufgelegt. Die Auflage wurde ordnungsgemäss im Anzeiger für den Verwaltungskreis Thun publiziert. Uetendorf, 9. August 2011 Der Gemeindeschreiber: Kurt Spöri
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 Art. 3
 Art. 4
 Art. 5
 Art. 6
 Art. 7
 Art. 8
 Art. 9
 Art. 10
 Art. 11
 Art. 12
 Art. 13
 Art. 14
 Art. 15
 Art. 12
 Art. 328
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 Art. 17
 Art. 18
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 Art. 58
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 Art. 2
 Art. 1