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Timestamp: 2019-09-17 19:31:22+00:00

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§ 557 ZPO: Umfang der Revisionsprüfung
§ 558 ZPO
BGH, URTEIL vom 3.10.2014, Az. VIII ZR 257/13 a) Soweit das Berufungsgericht die Klägerin zu 1 irrtümlich als Partei des Rechtsstreits auch auf Klägerseite angesehen und die Wirkungen der Klagerücknahme missachtet hat, handelt es sich um einen im Sinne von § 557 Abs.3 Satz 2 ZPO von Amts wegen zu berücksichtigenden Verfahrensfehler (BGH, Urteil vom 13. Juli 1993 - VI ZR 278/92, NJW 1993, 3067 unter II 1; Musielak/ Ball, ZPO, 11. Aufl., § 557 Rn. 14).
BGH, URTEIL vom 4.10.2012, Az. I ZR 128/11 Das sich aus § 557 Abs. 1 ZPO ergebende Verbot der reformatio in peius steht dem nicht entgegen (vgl. Zöller/Heßler, ZPO, 29. Aufl., § 557 Rn. 3; zur im Berufungsverfahren geltenden entsprechenden Vorschrift des § 528 Satz 1 ZPO vgl. BGH, Urteil vom 5. März 2009 - IX ZR 141/07, NJW2009, 1671 Rn. 15mwN).
BGH, BESCHLUSS vom 4.6.2012, Az. IX ZB 42/10 Bei der Revision prüft das Revisionsgericht von Amts wegen gemäß § 557 Abs.3 Satz 2 ZPO, ob die Berufung zulässig war, weil es andernfalls an einem gültigen und rechtswirksamen Verfahren vor dem Revisionsgericht fehlt (st. Rspr., vgl. BGH, Urteil vom 30. September 1987 -IVbZR 86/86, BGHZ 102, 37, 38; vom 11. Oktober 2000 -VIIIZR 321/99, ZIP 2000, 2222).
BGH, BESCHLUSS vom 4.1.2011, Az. IX ZR 111/10 1	1.	Die	Beschwerde	deckt keinen Zulassungsgrund auf.2	a)	Die	fehlerhafte	Behandlung eines Ablehnungsgesuchs kann im Blick auf die Regelung des § 557 Abs. 2 ZPO nicht mit der Nichtzulassungsbeschwerde gerügt werden (BGH, Beschluss vom 30. November 2006 - III ZR 93/06, NJW-RR 2007, 775 Rn. 4; BAG NJW 2009, 1693 Rn. 5).
BGH, URTEIL vom 5.9.2009, Az. V ZR 178/08 § 557 Abs.3 Satz 2 ZPO setzt allein die ordnungsgemäße Rüge des Verfahrensmangels nach § 551 Abs.3 Nr. 2 ZPO voraus, verlangt jedoch keinen schlüssigen Vortrag des Revisionsklägers (vgl. BGH, Urt. v. 24. November 1980, VIII ZR 208/79, NJW 1981, 1453; Beschl. v. 26. Juni 2003, III ZB 71/02, NJW 2003, 2532, 2533).
BGH, URTEIL vom 1.3.2009, Az. II ZR 167/07 Der Senat ist durch das Verschlechterungsverbot (§ 557 Abs. 1 ZPO) nicht gehindert, die Klage auf die Revision des Klägers als unbegründet statt als unzulässig abzuweisen (Senat, BGHZ 12, 308, 316; 33, 398, 401; 46, 281, 284).
BGH, URTEIL vom 3.2.2009, Az. XII ZR 18/08 Einer darauf gerichteten Revisionsrüge bedarf es nicht (§ 557 Abs.3 Satz 1 ZPO; BGH Urteil vom 15. Januar 2004 - IX ZR 152/00 - NJW 2004, 2232, 2233).
BGH, BESCHLUSS vom 2.3.2007, Az. X ZB 41/03 Die Entscheidung darüber, ob im Einspruchsbeschwerdeverfahren auf Seiten des Patentinhabers ein Parteiwechsel stattgefunden hat, ist - anders als für den infolge einer derartigen Entscheidung gegen seinen Willen aus dem Prozessrechtsverhältnis Ausscheidenden (vgl. dazu BGH Urt. v. 10.11.1980 - II ZR 96/80, NJW 1981, 989) -entsprechend § 557 Abs. 2 ZPO für den Einsprechenden nicht selbständig, sondern nur mit der endgültigen Entscheidung über den Einspruch anfechtbar.
BGH, BESCHLUSS vom 4.10.2006, Az. III ZR 93/06 ZPO §§ 42, 557 § 557 Abs. 2 ZPO schließt eine Inzidentprüfung der Entscheidung des Berufungsgerichts über ein Ablehnungsgesuch im Revisionsverfahren aus (Bestätigung von BGHZ 95, 302; BGH, Beschluss vom 8. November 2004 - II ZB 24/03 - NJW-RR 2005, 294).
BGH, URTEIL vom 4.7.2005, Az. IX ZR 117/04 Das Fehlen der Rechtswegzuständigkeit ist ein absoluter Verfahrensmangel, den das Revisionsgericht gemäß § 557 Abs.3 Satz 2 ZPO von Amts wegen zu berücksichtigen hat, sofern die Zulässigkeit des Rechtswegs in der Vorinstanz gerügt worden war (BGHZ 130, 159, 164; MünchKomm-ZPO/Wen-zel, 2. Aufl. Aktualisierungsband §557 Rn. 23 und §545 Rn. 18; Zöller/Gum-mer, ZPO 25. Aufl. § 557 Rn. 8).
BGH, URTEIL vom 2.4.2005, Az. IX ZR 401/00 Die Entscheidung ergeht durch Versäumnisurteil, jedoch nach §557 ZPO a.F., §331 ZPO aufgrund sachlicher Prüfung (vgl. BGHZ 37, 79, 81 ff, st. Rspr.).
BGH, BESCHLUSS vom 1.10.2004, Az. II ZB 28/03 Da § 557 Abs. 2 ZPO auch eine entsprechende Inzidentprüfung durch das Revisionsgericht im Rahmen eines Rechtsmittels gegen die von den erfolglos abgelehnten Richtern getroffene Hauptsacheentscheidung ausschließt (vgl. BGHZ 95, 302, 306), ist es - entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin - ohne Belang, ob die Hauptsacheentscheidung ihrerseits anfechtbar oder - wie hier - durch unanfechtbaren Beschluß gemäß § 522 Abs. 2 ZPO getroffen worden ist.
BGH, BESCHLUSS vom 1.10.2004, Az. II ZB 24/03 Da § 557 Abs. 2 ZPO auch eine entsprechende Inzidentprüfung durch das Revisionsgericht im Rahmen eines Rechtsmittels gegen die von den erfolglos abgelehnten Richtern getroffene Hauptsacheentscheidung ausschließt (vgl. BGHZ 95, 302, 306), ist es - entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin - ohne Belang, ob die Hauptsacheentscheidung ihrerseits anfechtbar oder - wie hier - durch unanfechtbaren Beschluß gemäß § 522 Abs. 2 ZPO getroffen worden ist.
BGH, URTEIL vom 2.4.2004, Az. IX ZR 129/00 Entscheidunqsaründe: Über das Rechtsmittel des Klägers ist gemäß § 557 ZPO a.F. durch Versäumnisurteil, jedoch aufgrund sachlicher Prüfung zu entscheiden (vgl. BGHZ 37, 79).
BGH, URTEIL vom 3.3.2004, Az. VIII ZR 178/03 Dies verstößt nicht gegen das Verschlechterungsverbot nach §§557 Abs.1, 528 ZPO (BGHZ 46, 281, 284 m.w.Nachw.; zu dem umgekehrten Fall vgl. Senat, Urteil vom 21. Januar 2004 - VIII ZR 209/03, zur Veröffentlichung bestimmt, unter II).
BGH, URTEIL vom 3.9.2002, Az. IV ZR 270/00 Da die Klägerin in dem zur mündlichen Verhandlung über den Einspruch und zur Hauptsache anberaumten Termin erneut nicht anwaltlich vertreten gewesen ist, war der Einspruch gemäß den §§ 557 ZPO a.F., 345 ZPO ohne weitere Sach Prüfung (BGHZ 141, 351, 353 m.w.N.) im Wege eines zweiten Versäum nisurteils zu verwerfen.
BGH, URTEIL vom 1.11.2001, Az. II ZR 348/99 Entscheidunqsqründe: Da die Klägerin im Verhandlungstermin nicht zur Revision des Beklagten verhandelt hat, ist insoweit durch Teil-Versäumnisurteil zu entscheiden (§§ 557, 333 ZPO), das jedoch inhaltlich nicht auf der Säumnis, sondern auf einer Sach-prüfung beruht (vgl. BGHZ 37, 79, 82).
BGH, URTEIL vom 3.9.1995, Az. IV ZR 73/94 Deshalb ist über den Revisionsantrag der Klägerin durch Versäumnisurteil zu entscheiden, §§ 557, 331 ZPO (vgl. BGHZ 37, 79, 81).
BGH, URTEIL vom 4.11.1994, Az. III ZR 93/93 Entscheidunqsgründe Über die Revision ist durch Versäumnisurteil (§§ 557, 331 ZPO), jedoch aufgrund sachlicher Prüfung zu entscheiden (vgl. BGHZ 37,	79,	81).
BGH, Urteil vom 3.10.1994, Az. XII ZR 206/93 Deshalb ist über den Revisionsantrag der Klägerin durch Versäumnisurteil zu entscheiden, §§ 557, 331 ZPO (vgl. BGHZ 37, 79, 81).
BGH, URTEIL vom 3.4.1994, Az. IV ZR 8/94 Deshalb ist über den Revisionsantrag des Klägers durch Versäumnisurteil zu entscheiden, §§ 557, 331 ZPO (vgl. BGHZ 37, 79, 81).
BGH, URTEIL vom 4.6.1992, Az. XII ZR 222/91 Deshalb ist über den Revisionsantrag des Beklagten durch Versäumnisurteil zu entscheiden, §§ 557, 331 ZPO (vgl. BGHZ 37, 79, 81).
BGH, URTEIL vom 3.6.1991, Az. XII ZR 105/90 Deshalb ist über den Revisionsantrag der Klägerin durch Versäumnisurteil zu entscheiden, §§ 557, 331 ZPO (vgl. BGHZ 37, 79, 81).
BGH, URTEIL vom 5.6.1991, Az. v ZR 114/90 Entscheidunqsgründe Auf die Revision ist auf Antrag des Klägers durch Versäumnisurteil zu entscheiden (§§ 557, 331 ZPO; BGHZ 37, 79, 81 ff).
BGH, URTEIL vom 2.1.1991, Az. XI ZR 331/89 Über die Sprungrevision ist durch Versäumnisurteil zu entscheiden, da die Beklagten in der mündlichen Verhandlung trotz rechtzeitiger Ladung nicht vertreten waren (§§ 557, 331 ZPO; vgl. BGHZ 37, 79, 81).
BGH, URTEIL vom 3.8.1990, Az. XII ZR 45/89 Deshalb ist über den Revisionsantrag des Beklagten durch Versäumnisurteil zu entscheiden, §§ 557, 331 ZPO (vgl. BGHZ 37, 79, 81).
BGH, URTEIL vom 5.1.1990, Az. V ZR 149/88 Entscheidunqsqründe Über die Revision ist auf Antrag des Beklagten durch Versäumnisurteil zu entscheiden (§§ 557, 331 ZPO; BGHZ 37, 79, 81 ff).
BGH, URTEIL vom 3.9.1988, Az. TVh ZR 27/88 Da die Antragstellerin in der mündlichen Verhandlung trotz rechtzeitiger Bekanntgabe des Termins nicht vertreten war, ist über die Revision durch Versäumnisurteil zu entscheiden (§§ 557, 331 ZPO; vgl. BGHZ 37, 79, 81).
BGH, URTEIL vom 2.9.1988, Az. XI ZR 67/88 Da der Beklagte in der mündlichen Verhandlung trotz rechtzeitiger Ladung zu dem Termin nicht vertreten war, ist über die Revision antragsgemäß durch Versäumnisurteil zu entscheiden (§§ 557, 331 ZPO; vgl. BGHZ 37, 79, 81).
BGH, Urteil vom 3.1.1988, Az. IVb ZR 45/87 Weil der Beklagte trotz rechtzeitiger Bekanntmachung im Verhandlungs termin nicht vertreten war, ist über den Revisionsantrag durch Versäumnisurteil zu entscheiden (§§ 557, 331 ZPO; s. BGHZ 37, 79, 81).
BGH, URTEIL vom 5.11.1985, Az. V ZR 200/84 Entscheidunqsqründe Über den Revisionsantrag ist durch Versäumnisurteil zu entscheiden (§§ 557, 331, 333 ZPO), und zwar aufgrund einer Sachprüfung in vollem revisionsrechtlichem Umfang (BGHZ 37, 79, 81 f).
BGH, URTEIL vom 1.1.1981, Az. II ZR 57/80 Hätte der Beklagte nicht hilfsweise, sondern - ohne sich in erster Linie auf andere Einwendungen zu berufen - unbedingt aufgerechnet, hätte die Klage durch Prozeßurteil als in der gewählten Prozeßart unstatthaft abgewiesen werden müssen (§ 557 Abs. 2 ZPO), weil die Klägerin den Beweis für ihre Gegeneinwendung nicht durch Urkunden oder Antrag auf ParteiVernehmung angetreten hat (vgl. SenUrt. BGHZ 50, 112, 115).
BGH, URTEIL vom 4.8.1977, Az. III ZR 164/75 Entscheidungsgründe Da der Beklagte sich in der Revisionsverhandlung nicht hat vertreten lassen, ist über die Revision durch Versäumnisurteil zu entscheiden (§§ 557, 331 ZPO; BGHZ 37, 79, 83).
BGH, URTEIL vom 5.11.1976, Az. XI ZR 219/97 Entscheidungsgründe: Da die Klägerin in der mündlichen Verhandlung trotz rechtzeitiger Ladung zu dem Termin nicht vertreten war, ist über die Revision antragsgemäß durch Versäumnisurteil zu entscheiden (§§ 557, 331 ZPO; vgl. BGHZ 37, 79, 81).
BGH, URTEIL vom 1.3.1971, Az. II ZR 79/69 Im Hinblick auf die Säumnis der Revisionsbeklagten war auf den Antrag der Revisionsklägerin Versäumnisurteil zu erlassen (§§ 557, 331 ZPO; vgl. BGHZ 37, 79, 81).
BGH, URTEIL vom 5.8.1968, Az. IX ZR 32/84 Entscheidunqsgründe Die Revision, über die aufgrund des festgestellten Sachverhalts durch Versäumnisurtei] zu entscheiden ist (§§ 557, 331 ZPO; BGHZ 37, 79, 82), erweist sich als begründet.

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 §331
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 § 522
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