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Timestamp: 2016-10-25 12:14:38+00:00

Document:
8C_742/2010 (29.10.2010)
8C_742/2010
vertreten durch F�rsprecher Alexander Feuz,
Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 22. Juli 2010.
Der 1965 geborene H.________, gelernter Radio- und Fernsehelektriker, meldete sich am 31. Januar 2005 unter Hinweis auf R�ckenbeschwerden bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug (Berufsberatung, Umschulung, Arbeitsvermittlung, Rente) an. Nachdem die IV-Stelle Bern ihre in die Wege geleiteten Eingliederungsbem�hungen infolge fehlender Vermittelbarkeit beendet und die medizinischen Verh�ltnisse - auch gutachtlich - vertieft abgekl�rt hatte, sprach sie ihm nach durchgef�hrtem Vorbescheidverfahren basierend auf einem Invalidit�tsgrad von 74 % f�r die Zeit ab 1. Mai 2008 eine ganze Rente zu (Verf�gungen vom 11. Dezember 2009 und 20. Januar 2010).
Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Bern mit Entscheid vom 22. Juli 2010 ab.
H.________ l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten und subsidi�re Verfassungsbeschwerde f�hren mit dem Rechtsbegehren, in Aufhebung des angefochtenen Entscheids sei der Beginn des Rentenanspruchs auf den gesetzlich fr�hestens m�glichen Zeitpunkt festzusetzen.
1.1 Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (Art. 82 ff. BGG) kann wegen Rechtsverletzung gem�ss Art. 95 f. BGG erhoben werden. Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG), und kann deren Sachverhaltsfeststellung nur berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 97 Abs. 1 und Art. 105 Abs. 2 BGG; vgl. BGE 132 V 393 [E. 3.2 S. 397 ff.] zur auch unter der Herrschaft des BGG g�ltigen Abgrenzung von Tat- und Rechtsfragen in Bezug auf Gesundheitsschaden und Arbeitsf�higkeit im Rahmen der Invalidit�tsbemessung). Ebenso entf�llt eine Pr�fung der Ermessensbet�tigung nach den Grunds�tzen zur Angemessenheitskontrolle (BGE 126 V 75 E. 6 S. 81 zu Art. 132 lit. a OG [in der bis 30. Juni 2006 in Kraft gestandenen Fassung]).
1.2 Gegen den vorliegend angefochtenen, kantonal letztinstanzlichen Entscheid ist die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten zul�ssig. Mit dieser kann unter anderem auch die Verletzung von Bundesrecht (einschliesslich Verfassungsrecht) ger�gt werden (Art. 95 lit. a BGG). Die Eingabe vom 13. September 2010 ist daher als Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten entgegenzunehmen. F�r eine subsidi�re Verfassungsbeschwerde nach Art. 113 ff. BGG verbleibt in dieser Konstellation kein Raum, weshalb darauf nicht einzutreten ist (Urteil 9C_724/2009 vom 16. November 2009 E. 1, in: SVR 2010 EL Nr. 7 S. 19).
2.1 Streitgegenstand bildet letztinstanzlich einzig die Frage des Rentenbeginns, welcher von Vorinstanz und Beschwerdegegnerin auf den 1. Mai 2008 terminiert worden ist. Die in diesem Zusammenhang einschl�gigen Rechtsgrundlagen und die dazu ergangene Judikatur wurden im kantonalen Entscheid zutreffend dargelegt, sodass darauf verwiesen wird.
2.2 Soweit der Beschwerdef�hrer unter Hinweis auf ein dem Einkommensvergleich zugrunde zu legendes h�heres Valideneinkommen einen 74 % �bersteigenden Invalidit�tsgrad geltend macht, kann darauf, da ihm bereits eine ganze Rente zugesprochen worden ist, mangels Beschwer nicht eingetreten werden (Urteile 8C_841/2008 vom 7. April 2009 und [des Eidg. Versicherungsgerichts] I 313/04 vom 11. Oktober 2005 E. 1.2 und 3.1.1 mit Hinweisen, in: SVR 2006 IV Nr. 36 S. 131).
3.1 Das kantonale Gericht hat die aktenkundigen medizinischen Unterlagen umfassend dargestellt, sich eingehend mit den darin enthaltenen Ausf�hrungen auseinandergesetzt und sie rechtsprechungskonform gew�rdigt. Es ist dabei - insbesondere gest�tzt auf die gutachtlichen Ausf�hrungen der Frau Dr. med. L.________, Spezial�rztin FMH f�r Neurochirurgie, vom 24. Oktober 2006, 9. Oktober 2007 und 24. April 2009 - zum Schluss gelangt, dass auf Grund des somatischen Beschwerdebildes bis jedenfalls Oktober 2007 keine l�ngerfristige Arbeitsunf�higkeit von mindestens 40 % im Sinne des aArt. 29 Abs. 1 lit b IVG (in der bis 31. Dezember 2007 geltenden Fassung) vorgelegen habe. Vor dem Hintergrund, dass der Beschwerdef�hrer zwar vom 17. bis 21. Februar und vom 6. M�rz bis 10. November 2003 seiner damaligen Arbeit krankheitsbedingt fern geblieben (Bericht des Kommandos Milit�rische Sicherheit vom 15. Februar 2005) und ihm f�r den Zeitraum vom 22. April bis 31. Oktober 2003 bezogen auf seinen psychischen Gesundheitszustand eine vollumf�ngliche Arbeitsunf�higkeit attestiert worden war, er aber �rztlicherseits ab November 2003 als beruflich wiederum einsatzf�hig gegolten hatte und die psychiatrische Behandlung im Fr�hjahr 2004 denn auch eingestellt wurde (vgl. Berichte des behandelnden Psychiaters Dr. med. S.________, vom 4. Januar 2005, 8. Mai 2007 und 4. Januar 2010), hat die Vorinstanz ferner erwogen, es habe, nachdem regelm�ssige psychotherapeutische Massnahmen erst wieder ab Mai 2007 aufgenommen worden seien, aus psychischen Gr�nden bis im Fr�hjahr 2007 keine andauernde Arbeitsunf�higkeit bestanden.
3.2.1 Die vom kantonalen Gericht getroffenen Tatsachenfeststellungen sind im letztinstanzlichen Prozess grunds�tzlich verbindlich. Im Rahmen der eingeschr�nkten Sachverhaltskontrolle (Art. 97 Abs. 1 BGG) ist es nicht Aufgabe des Bundesgerichts, die schon vor Vorinstanz im Recht gelegenen medizinischen Berichte neu zu w�rdigen und die rechtsfehlerfreie Sachverhaltsfeststellung des kantonalen Gerichts hinsichtlich der medizinisch begr�ndeten Verminderung des Leistungsverm�gens und des Ausmasses der trotz gesundheitlicher Beeintr�chtigungen verbleibenden Arbeitsf�higkeit zu korrigieren (E. 1.1 hievor).
3.2.2 Die Einwendungen des Beschwerdef�hrers, welche sich zur Hauptsache in den bereits im kantonalen Verfahren einl�sslich entkr�fteten R�gen ersch�pfen, verm�gen die vorinstanzliche Betrachtungsweise unter diesem Blickwinkel nicht in Zweifel zu ziehen. In Bezug auf eine psychisch bedingte Arbeitsunf�higkeit vor Mai 2007 geht das Verwaltungsgericht mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit davon aus, dass der Beschwerdef�hrer Ende 2003 nicht mehr in relevantem Umfang arbeitsunf�hig gewesen und die f�r die Er�ffnung der einj�hrigen Wartezeit gem�ss aArt. 29 Abs. 1 lit. b IVG erforderliche Arbeitsunf�higkeit von mindestens 20 % erst wieder mit der erneuten Aufnahme der psychiatrischen Behandlung im Mai 2007 ausgewiesen ist. Dabei st�tzt es sich zur Hauptsache auf das - unbestrittene - Nichtvorhandensein echtzeitlicher Arztberichte, die eine entsprechende Beeintr�chtigung des Leistungsverm�gens im Zeitraum zwischen Juni 2004 und Mai 2007 belegen w�rden, sowie den Umstand, dass der Versicherte ab 1. Juni 2004 von Seiten der Arbeitslosenversicherung als uneingeschr�nkt vermittelbar anerkannt worden war. Ferner liessen die im Arbeitszeugnis der Direktion f�r Bildung, Soziales und Sport der Stadt Bern vom 24. M�rz 2005 f�r die Beendigung der Ende 2004 angetretenen Stelle aufgef�hrten Gr�nde ebenfalls nicht auf eine die Arbeitsf�higkeit in erheblichem Masse einschr�nkende Pers�nlichkeitsst�rung schliessen. Auch wenn f�r die Zeit ab Mai 2007 eine wesentliche Verschlechterung des psychischen Gesundheitszustandes als erstellt anzusehen sei, k�nne allein daraus nicht auf einen bereits fr�her anzusetzenden Beginn der rentenrelevanten Wartezeit geschlossen werden, zumal sich auch Dr. med. R.________, Psychiatrie Psychotherapie FMH, in seinen Gutachten vom 19. Oktober 2007 und 12. Mai 2009 mangels einer zuvor durchgef�hrten psychiatrischen Behandlung ausserstande gesehen habe, zuverl�ssige Angaben zum genauen Zeitpunkt zu machen, an welchem die psychische Fehlentwicklung samt Arbeitsunf�higkeit dauerhaft ihren Anfang genommen habe. Daran �ndere die aus rein retrospektiver Sicht abgegebene Beurteilung des Dr. med. S.________ (vom 4. Januar 2010) nichts. Die vom Beschwerdef�hrer letztinstanzlich vorgebrachten R�gen beschlagen mithin Feststellungen des kantonalen Gerichts zum Gesundheitszustand und zur Arbeitsf�higkeit sowie Ergebnisse der konkreten Beweisw�rdigung, welche infolge ihrer tats�chlichen Natur einer letztinstanzlichen Korrektur nur bei Vorliegen einer - in casu zu verneinenden - qualifizierten Unrichtigkeit zug�nglich sind.
4.1 Die offensichtlich unbegr�ndete Beschwerde wird im vereinfachten Verfahren nach Art. 109 Abs. 2 lit. a. BGG - ohne Durchf�hrung des Schriftenwechsels, mit summarischer Begr�ndung und unter Verweis auf den kantonalen Entscheid (Art. 102 Abs. 1 und Art. 109 Abs. 3 BGG) - erledigt.
4.2 Die Gerichtskosten werden dem unterliegenden Beschwerdef�hrer auferlegt (Art. 65 Abs. 4 lit. a in Verbindung mit Art. 66 Abs. 1 BGG).

References: Art. 95
 Art. 95
 Art. 105
 BGE 
 Art. 132
 Art. 113
in casu
 Art. 109
 Art. 109
 Art. 66