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Timestamp: 2018-05-25 15:28:48+00:00

Document:
Wird man ab 58 nicht mehr als Erwerbsloser gezählt? - Seite 3 - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
Post #1355163 (3)
15.02.2014, 21:41 #51
In diesem Zusammenhang ist es noch interessant auf den § 3 (2a) SGB II hinzuweisen.
Ich bin weit jenseits der 58 und habe bis heute keinen VV von meinem JC erhalten, entgegen der gesetzlichen Verpflichtung.
Die Statistikpflege war und ist denen anscheinend wichtiger.
Der § 3 ist für "Neuankömmlinge" in der Welt von Pippi (Nahles).
Deswegen Leistungsgrundsätze.
Wer also schon 58 ist und ALG II neu beantragt, soll sofort in Arbeit oder AGH vermittelt werden.
Dann wenn die Neulinge ein Jahr nicht vermittelt wurden, fallen sie auch in den 53a.
Wie auch die "Altlasten" mit 59. Geburtstag.
In Fachliteratur habe ich gelesen, dass der § 3 den § 53a legitimiert.
Sei froh, dass in Deinem Fall die Statistikpflege wichtiger ist.
Wenn man den § 3 SGB II genau nimmt, hat jeder "Neueinsteiger" zwischen seinem 58. und 59. Geburtstag einen Rechtsanspruch in Arbeit vermittelt zu werden.
Die "Altlasten" fallen dann automatisch in den 53a.
15.02.2014, 23:17 #52
Der leise und freundliche Hinweis des Betroffenen, - "na dann bin ich ab heute ja wieder in der Statistik" - wurde beantwortet mit "sie sollen arbeiten und sich selber ernähren lernen oder wie lange wollen sie noch Steuergelder abgreifen ?"
und wovon wird die SB bezahlt???
so eine unverschämtheit würde ich auch nicht slucken mit "was solls"
16.02.2014, 01:51 #53
Zitat von Nicolausi
Hallo Nicolausi,
dieser Argumentation kann ich nicht ganz folgen.
Sowohl der 53a als auch der 3 (2a) wurden am 08.04.2008 (BGBl. I S. 681) mit Wirkung zum 01.01.2008 eingefügt.
Eine wie auch immer geartete Stichtagsregelung kann ich nicht erkennen. Nach m.M. entfalten diese sowohl für "Altfälle" als auch für "Neueinsteiger" die gleiche Wirkung.
Die Quelle kannst Du uns bei Gelegenheit einmal übermitteln.
16.02.2014, 11:39 #54
Mit dem § 53a SGB II will man sich von der staatlichen Fürsorgelast (Arbeitsförderung und -vermittlung) befreien und das ALG II und die Beitragsabführung zur KV und PV einstellen. Im Grunde genommen gibt dieser privatwirtschaftlich geführte Ganovenstaat seine Bankrotterklärung bekannt:
Seht, wir versprechen jedem sehr viel ... und halten von den abgegebenen Versprechen überhaupt nichts. Wir lügen und betrügen das eigene Volk sehr gern. Die altersgerechten Arbeitsplätze im Rahmen von Perspektive 50Plus sind die Lüge. Politiker und Bürokraten geben dieses Versprechen immer wieder ab - aber unsere Gefolgsleute aus der Privatwirtschaft müssten eigentlich diese Versprechen in die Praxis umsetzen. Die denken gar nicht daran. Die Privatwirtschaft sucht nur nach Möglichkeiten zum Raffen und zum Abstauben.
Auch die Aushängeschilder der Privatwirtschaft fürs altersgerechtes Arbeiten hüllen sich in Schweigen und bieten altersgerechtes Arbeiten auf einmal nicht an - die Bosch Gruppe
Bosch Management Support GmbH (BMS)
Bewerbt Euch mal dort um einen Job für Perspektive 50Plus. Die werden zum Belobigen überall rumgereicht. Wenns ernst wird, kommts Schweigen aus dem Walde.
Also auch hier nur eine dicke Lüge!!!!
§ 53a SGB II ist die Bankrotterklärung zum Thema altersgerechte Arbeit für Jeden und das klägliche Zugeständnis, daß der nächsten Schritt in Vorbereitung geht - die Zwangsverrentung - die Abschiebung in die Altersarmut - flächendeckend und dauerhaft unbefristet.
Versprochen hat man den Alg-II-Empfängern und Niedriglöhnern (befristet Beschäftigte, Leih- und Zeitarbeitern, Minijobbern, 1-Euro-Jobbern Bürgerarbeitern, Kostenlos-Praktikanten, Bürgerarbeiter, Buftis usw.), daß man die 58er Regelung - den § 428 g SGB III - begräbt und eine abschlagsbehaftete Zwangsverrentung nie wieder anspricht.
Jetzt holt man zunächst dem § 53a SGB II neuaufpoliert und lackiert aus der Versenkung. Die 58er Regelung hat man lediglich auf 63 verschoben. Dann haben wir wieder das Affentheater mit der abschlagsbehafteten Zwangsverrentung. Altersgerechte Arbeit als Alternative weit und breit in der Privatwirtschaft nichts zu sehen. In einem jüngsten Interview mit Peter Hartz kommt von ihm:
So habe ich mir die Betreuung der Arbeitslosen nicht vorgestellt, nicht mal Langzeitarbeitslose über Jahre und ganze Jahrzehnte hinweg.
Mit dieser Entwicklung der Verhartzung will er nicht in Verbindung gebracht werden und all die anderen Mitglieder der Hartzkommission.
Damit soll das dämlich gehaltene Volk sich abfinden und die Lügen und Betrügereien hinnehmen inklusive der Selbstbedienung der Bundestags-Abgeordneten mit aktuellen Diätenerhöhungen um über 800 Euro auf 9.082 Euro monatlich.
Wie läuft das nun mit der Zwangsverrentung in die Altersarmut nach gelaufenem § 53a SGB III
Mit 59 fällt man raus aus der Arbeitslosenstatistik, bleibt aber real weiter arbeitslos und arbeitssuchend. Damit stellt das Amt die Arbeitsförderung und -vermittlung entgültig ein und damit auch die Zahlung des ALG II, der KdU und der Beiträge zur KV und PV.
„Statt Integration, Zwangsverrentung mit 63“ - Hoelderlin Blog
Wie Du die Spanne zwischen 59 bis 63 überleben sollst - Dein Bier. Am besten:
Arbeitsloser - verrecke endlich!!!!
Sieg heil im Namen der Großen Ganovenkoalition von Pest- und Choleraperteien!!!
Ach was sind wir wieder mal so christlichdemokratisch und -sozial oder sozialdemokratisch!!!
Sollte der Arbeitslose ohne Leistungen wider Erwarten diese Frist bis 63 überlebt haben, kommt der nächste Schlag ins Kreuz - die Zwangsverrentung in die Hungerrente oder Grundsicherung. Grundsicherung - sofern man das nicht schon wieder runtergewirtschaftet hat - dank der Großen Koalition.
Möglichkeiten der rechtlichen Gegenwehr (Stand: September 2013)
http://www.erwerbslos.de/images/stor...uebersicht.pdf
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag - Nachricht - Weg mit der Zwangsverrentung von Hartz IV-Beziehenden!
http://www.harald-thome.de/media/fil...Auswertung.pdf
https://www.igbau.de/Binaries/Binary..._63__Nr._9.pdf
Nach dem § 53a SGB II werden diese §§ auf die Abschiebekandidaten in die Zwangsrente folgen:
§ 5 SGB II
Zwangsrente heißt nicht anderes als Eigentumsklau der CDU/CSU und SPD, denn Rente ist künftiges Eigentum und Vermögen. Es ist nichts anderes als Diktatur gegen das eigene Volk und keine Spur von der ach so schönen heilen Welt von bundesdeutscher Demokratie und Freiheit. Als Antreiber und Einpeitscher hinter diesen Parteien ist die Privatwirtschaft zu finden, die eben keine altersgerechte Arbeit anbieten will.
Und dafür war es erstrebenswert die Mauer fallen zu lassen und geil auf die Einheit und die D-Mark zu sein oder in den Westen vorm Mauerfall zu flüchten.
Wie bekloppt und kurzsichtig doch diese geistig beschränkten Ossis waren, die in den Westen türmten, um dieses soziale Elend zu bekommen!!!!
16.02.2014, 12:15 #55
Nun ja, hat zwar über 40 Rentenjahre drauf und ist 61 Jahre alt, aber was soll´s.
Will nur sagen, - muß bloß ein besonders dämliches Huhn von SB um die Ecke fegen die mit Eifer alles was es nicht mal mehr auf die Bäume schafft "endlich mal zur Arbeit bringen will".
Was nutzen einem jobsuchenden Erwerbslosen in seiner Rentenbiographie, daß er 40 rententenversicherungspflichtige Jahre nachweisen kann, wenn ein Großteil nach der Antragstellung auf die Regelaltersgrenze den Streichorgien des Rotstiftes zum Opfer fallen, weil man Anrechnungs- und Zurechnungszeiten reihenweise nicht anerkennt.
Und wenn Du auch die Rentenzeiten anerkannt bekommen hast. Rentenzeiten ohne abgeführte Rentenbeiträge führen in die Altersarmut.
Da haste was gekonnt.
16.02.2014, 13:10 #56
Ja, das habe ich bereits vor einiger Zeit thematisiert hier.
Solange ich in die normale Rentenversicherung einzahlte, durfte ich mir mit schöner Regelmäßigkeit durch die Politiker erklären lassen welchen einseitig herbeigeführten und belastenden Vertragsbruch sie nun wieder vorhaben.
- keine Anerkennung mehr der abgeschlossenen Unizeiten
- von 73 % auf jetzt 53 % und bei mir dann auf 43 % vom letzten Gehalt damals
- Zahlung von Steuern und allen Versicherungen auf alle Rentenarten
Da bin ich inzwischen heilfroh das ich aus diesem Rentensystem zwangsweise raus bin. Bei meiner seit Jahren anderen "Kasse" bekomme ich für mein eingezahltes Geld um Längen mehr heraus als in dem Obigen.
Zumal man gar nicht wissen kann welche weiteren Grausamkeiten die sich für die Normalrenten noch so einfallen lassen werden.
Rentenzeitenanerkennung ist reine Augenwischerei. Das bringt dir keine Rentenpunkte.
16.02.2014, 13:39 #57
Wenn ich die Quelle finde, werde ich sie selbstverständlich nennen.
Ich bin mir jetzt nicht sicher wo ich das genau gelesen habe, aber bei haufe.de, Kommentar aus TVöD von Sauer SGB II § 53a/ Arbeitslose gibt es leider nur Ausschnitte zu lesen. Aber sehr verständlich.
20.02.2014, 10:49 #58
Ich goooooooogle viel wegen dem § 53a SGB II.
Ich bin auch wieder einmal fündig geworden, wo gebildete Menschen plappern, dass
Ü 58 nicht mehr in Arbeit integriert werden, wenn sie es nicht wünschen.
Artikel vom 01.02.2014 : "Zwei von drei ALG II-Empfängern sind schon lange ohne Job".
Da stellte eine Frau Dr. xxxx vom Amt pro Arbeit ??? (vermutlich Minden) im Fachausschuss eine erste Analyse vor und behauptet obiges fett geschriebenes.
Nun fragt man sich wirklich langsam, leben die "Experten" in der Steinzeit und träumen noch von der alten 58er Regelung, die Ende 2007 auslief oder ist wirklich was an dem seit 2008 geltenden § 53a und er ist nicht nur für die Statistik ???
So viel gebildete Menschen können doch nicht falsch liegen ? Anwälte, Dr. von Pro Arbeit etc. Lügenuschi soll es auch mal 2011 im Fernsehen behauptet haben bei Anne W. Das Video ist leider nicht mehr verfügbar.
Wäre schön, wenn hier Betroffene aus Minden mitlesen und im Amt pro Arbeit mal zu diesem Thema nachfragen und aus welcher Quelle das Frau Dr. xxx bezogen hat ?
20.02.2014, 10:55 #59
User peterR wollte zu dieser Aussage die Quelle wissen.
Eigentlich bedarf es dazu keiner Quelle, denn § 3 SGB II Abs. 2a schreibt:
Erwerbsfähige Leistungsberechtigte, die das 58. Lebensjahr (58. Geburtstag)
vollendet haben, sind unverzüglich in Arbeit zu vermitteln.
Wenn sie ein Jahr nicht vermittelt wurden, fallen sie dann mit dem 59. Geburtstag in § 53a SGB II.
Es soll also für die Oldis noch mal Gas gegeben werden und sozusagen die Vermittelbarkeit auf die Probe gestellt werden. So einige Experten.
Wenn es nicht funktioniert, dann auf den Statistikmüll, da nicht mehr aktivierbar.
In vielen Fällen aber leider noch schikanierbar.
20.02.2014, 13:26 #60
Im Prinzip ist die ganze Ü-58 Regelung und der § 53a das Eingeständnis der Politk, das man nicht gewillt ist diskriminierenden Arbeitgebern auf die Füsse zu treten.
Der Zustand ist faktisch unhaltbar. Die große Ratlosigkeit beherrscht auf beiden Seiten das Thema und solange man Arbeitgeber zum liebsten Kind der Politik erklärt löst es sich nicht auf.
Mein Eindruck ist allerdings auch ein anderer. Viele "Ältere" bewegen sich unter Verlust des Rückrats ganz vorsichtig und akzeptieren den "Fordern und Fördern" Grundsatz ohne daraus einen "ich Fordere das ihr mich Fördert" auf individueller Grundlage zu machen - also jenseits der "Trägermafia".
Wenn ich schon die verkrampften Berichte lese mit denen die Milliardenfinanzierte Pleite "perspektive 50+" für die Betroffenen in den Satz "..ich habe zwar keinen Job, aber fühle mich besser" umgedeutet wird, bekomme ich das ko.t.z.en.
"Gas geben" sollten wir bei jedem Besuch im JC und zwar so wie die es nicht gewohnt sind, mit Anträgen, Klagen usw. damit diese Suppe hochschwappt. Die Summe (sprich Anzahl) macht es auch.
Fakt ist nur jede 6. Ü-50 hat die Chance noch zu einem Arbeitsplatz zu kommen. Im Umkehrschluss 84 % aller Ü-50 bleiben bis zur Rente arbeitslos!
25.06.2014, 16:19 #61
Was ist, wenn jemand seit fast 2 Jahren in den § 53a SGB II fällt und es nun Vermittlungsvorschläge regnet.
Gebäudereinigung als Frau mit 62 Jahren ? 40 h/Woche. Kenne so einen Fall.
Holt die dann ein Sachbearbeiter zum schikanieren in die Statistik zurück ?
Gibt es neue Erfahrungen von Betroffenen bezüglich Eingliederungsvereinbarung oder Eingliederungsverwaltungsakt für den Personenkreis nach § 53a SGB II.
Es soll diesbezüglich bereits eine Klageflut geben.
Vermutlich werden viele noch mit weit über 60 Jahren drangsaliert.
25.06.2014, 17:59 #62
Noch mal etwas konkreter, da die Betroffene selbst kein Internet hat und somit auf fremde Hilfe angewiesen ist.
Sie müsste also seit fast 2 Jahren laut § 53a SGB II aus der Statistik und somit auch aus der Arbeitsvermittlung abgemeldet sein.
Dürfte ein SB überhaupt noch VV verschicken und sie somit in die Statistik zurückholen ?
25.06.2014, 19:25 #63
Dieser Thread ist noch nicht so lang, als dann man ihn nicht ganz lesen könnte.
Deine Antwort findest du in #10; da hat @Gelibeh in zwei kurzen Sätzen alles wesentliche geschrieben.
25.06.2014, 19:27 #64
Zitat von Roulade
Das ist liegt im eigenen Ermessen des SB. Er kann sie aus der Vermittlung raus nehmen muss aber nicht.
Und manche SB haben den Ehrgeiz Arbeitslose mit über 60 noch in Arbeit bringen zu wollen. Sicher junger SB.
25.06.2014, 19:34 #65
Und manche SB haben den Ehrgeiz Arbeitslose mit über 60 noch in Arbeit bringen zu wollen.
Wenn der SB dann noch in der Abteilung Ü50 seinen Dienst verrichtet, wird man als Ü60 besonders häufig zur Sonderbehandlung vorgeladen.
25.06.2014, 20:22 #66
Entschuldigung ! Ich hatte auf neue Erfahrungen gehofft.
25.06.2014, 20:29 #67
§ 53a SGB II ist aber Gesetz, wonach auf jeden Fall Betroffene aus der Statistik abgemeldet werden müssen.
Mit der Vermittlung bin ich mir da nicht so sicher ?
Es wäre allerdings arbeitsmarktpolitischer Schwachsinn, jemanden durch Vermittlungsvorschläge aus der Statistik zurückzuholen.
Ob der jung ist weiß keiner. Er schreibt zur Zeit nur. Neu ist er aber und vermutlich ein neuer Besen, der gut fegen möchte.
25.06.2014, 20:30 #68
Die brauchen mal nach Feierabend eine Sonderbehandlung !
25.06.2014, 20:38 #69
#10 ist immer noch aktuell.
25.06.2014, 21:31 #70
Vielleicht habe ich im langen Beitragsfaden was überlesen, aber: woher stammen diese Zahlen? Danke!
25.06.2014, 22:52 #71
in manchen Berufen, in denen sich Gesetze und Vorschriften ändern wie das Wetter (das Wissen im Steuerrecht hat die Halbwertzeit von konservierten Lebensmitteln), reichen schon ein paar Monate Abstinenz, um schlechter eingestuft zu werden als Absolventen der Berufsschule. Was machen die Leute in der Zeit? Sie sitzen in Vollzeitbetreuung bei irgendeinem Maßnahmeträger das "Sofortangebot" ab ...
Korrekt. Das hat aber noch einen anderen Aspekt:
Das Amt zahlt nur noch Schulungen, die von Privatfirmen für diesen Zweck zertifiziert wurden. Die Zertifizierung bezieht sich auf einen ganz konkreten Kurs, gilt für zwei bis drei Jahre und kostet einen vier- bis fünfstelligen Eurobetrag.
Dort, wo eine Selbstverwaltung (Kammern freier Berufe oder Gewerbetreibender) die Weiterbildung der Berufsangehörigen und ihrer Angestellten organisiert, finanziert man diese von Teilnahmegebühren der Kammermitglieder. Diese Schulungen, deren regelmäßiger Besuch von im Beruf stehenden Leuten ganz selbstverständlich erwartet wird, bleiben damit ob der Höhe der Gebühren für Arbeitslose - ganz gleich, welchen Alters - verschlossen.
25.06.2014, 23:06 #72
Es wäre allerdings arbeitsmarktpolitischer Schwachsinn, jemanden durch Vermittlungsvorschläge in die Statistik zurückzuholen.
Mag schon sein. Die generelle Statistik der BA ist die eine, aber die Bienchen im Muttiheft des SB und sein Sportsgeist sind eine ganz andere Baustelle.
Letzteren könnte man zwar durch eine Dienstanweisung abkühlen, an die sich die Leute vermutlich sogar halten würden. Die würde aber politische Erdbeben auslösen. Und mit einem Haufen von etwa 80.000 Beschäftigten im Kreuz ist auf Dauer nichts geheimzuhalten.
27.06.2014, 10:37 #73
Bist Du schon in den § 53a gepurzelt ?
Wenn ja, dann berichte bitte, ob man mit Dir noch Eingliederungsvereinbarungen abschließen möchte.
27.06.2014, 16:39 #74
Die bekommst Du noch bis zur Rente ! Die wird genau bis zum Datum Rente abgeschlossen. Und Ein-Euro-Job und Bufdi und Maßnahmen schützt auch der § 53a SGB II nicht.
Das kann SB machen wie er will und ich bin gut über 60 J.
Der § 53a SGB II ist alles nur Schein.
Alte sind sofort in Arbeit zu vermitteln hat die alte Arbeitsmutti ja geändert.
27.06.2014, 17:30 #75
Bitte vergesst nicht, wo der § 53a innerhalb des SGB II angesiedelt ist - nämlich unter Kapitel 7 (Statistik und Forschung)!
Hier die Drucksache 16-13346 des Dt. Bundestages auf eine kleine Anfrage der Linken:
http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/16/133/1613346.pdf
Interessant u.a. die Antwort (Frage 14) bezüglich § 53a.
Für erwerbsfähige Hilfebedürftige, die das 58. Lebensjahr vollendet und danach
innerhalb der letzten zwölf Monate im Bezug von Leistungen der Grundsicherung
für Arbeitssuchende kein Arbeitsangebot erhalten haben, muss angenommen werden,
dass ihre Integrationschancen eingeschränkt bleiben und sie nicht mehr alle
Möglichkeiten nutzen können, ihre Beschäftigungslosigkeit zu beenden. Sie stehen
damit zwar nicht erklärtermaßen, aber faktisch der Arbeitsvermittlung nur begrenzt
zur Verfügung und sollen daher entsprechende der gesetzlichen Regelung nicht mehr
zur Zahl der registrierten Arbeitslosen gezählt werden. Dies schließt nicht aus,
dass dieser Personenkreis unverzüglich in Arbeit oder in eine Arbeitsgelegenheit

References: § 3
 § 3
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 § 53
 § 3
 § 53

§ 53
 § 428
 § 53
 § 53
 § 53

§ 5
 § 53
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