Source: http://grundeinkommenskongress.de/programm
Timestamp: 2017-07-27 18:48:54+00:00

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Programm | Grundeinkommen München
Das bedingungslose Grundeinkommen – ein Thema, das die Menschen bewegt. Eine Bewegung, die immer mehr Zuspruch gewinnt und sich die Fragen der Zukunft stellt.
Vom 14. bis 16. September 2012 findet unter dem Motto „Wege zum Grundeinkommen“ der internationale Grundeinkommenskongress in Ottobrunn bei München statt – veranstaltet vom Basic Income Earth Network (BIEN) mit internationalem und wissenschaftlichem Schwerpunkt.
Die Grundeinkommensinitiative München bietet dazu parallel den Kongress „Kulturimpuls Grundeinkommen“ an. Auf dem Programm stehen unter anderen Workshops, Vorträge, Diskussionen, World Café, Performance, Theater und Lesungen, die eine erste oder vertiefende Begegnung mit dem Thema ermöglichen.
Podiumsdiskussion und Publikumsgespräch mit Susanne Wiest, Renate Börger, Sascha Liebermann, Michael Fitz
mit künstlerischem Auftakt von contra.punkt
Grundeinkommen, Konsumsteuer & globaler Austausch
Vortrag & Gespräch mit Benediktus Hardorp
Das bedingungslose Grundeinkommen - Illusion oder christliche ZukunftsvisionDas BGE ist eine Idee, eine Herausforderung, eine Chance – in jedem Fall der ANFANG eines umfassenden Veränderungsprozesses, dessen Notwendigkeit wir alle erleben, bei dem jeder einzelne mit seiner Kreativität gefragt ist.
Workshop mit Günther Dellbrügger
„Willkommen in Grundeinkomming – 3 Stunden leben in der Zukunft“ (240 min, bis 15:00 mit Pause)
Plan- und Rollenspiel der KAB Augsburg und Attac
Das bedingungslose Grundeinkommen und das neue europäische Finanzgefüge – Wie kann die Forderung nach einem Grundeinkommen in der sich gegenwertig entwickelnden europäischen Fiskalunion vertreten werden.
Workshop mit Ralph Boes
Jeder Mensch ist ein Künstler - der neue Arbeitsbegriff, die direkte Demokratie und das Grundrecht auf Einkommen unter dem Blickwinkel des erweiterten Kunstbegriffs von Joseph Beuys.
mit Johannes Süttgen, Joseph Beuys-Meisterschüler, Mitbegründer des OMNIBUS FÜR DIREKTE DEMOKRATIE
Der Künstler Johannes Stüttgen arbeitet seit 40 Jahren an der Verwirklichung der Direkten Demokratie. Grundlage seiner Arbeit ist der von Joseph Beuys entwickelte „erweiterte Kunstbegriff“.
Den notwendigen Wandel zu einer modernen zukünftigen Gesellschaftsordnung auf der Grundlage der Selbstbestimmung nannte Joseph Beuys die SOZIALE PLASTIK, an deren Form jeder Mensch selbstbestimmt und gleichberechtigt mitwirken können muss. Das Ich erzeugt und gestaltet die zukünftige Form von Gesellschaft. Im Ich entsteht ein neuer Begriff von Arbeit und Kreativität. Hier ist jeder Mensch ein Künstler.
Für Stüttgen ist die Direkte Demokratie die Voraussetzung für das Bedingungslose Grundeinkommen. „Die Frage also nach dem Bedingungslosem Einkommen ist nur zu beantworten, wenn ich vorher ein Ganzes im Auge habe, nämlich das gesellschaftliche Ganze, das dann unter dem Prinzip der Gleichberechtigung bestimmt, dieses Einkommen zu geben.“ Vortrag & Gespräch mit Johannes Stüttgen
Grundeinkommen Finanzierung, Teil 1 Arbeitsgruppen mit 3 bis 5 Teilnehmern erarbeiten eigene konsistente Konzepte zur Finanzierung eines bedingungslosen Grundeinkommens. Die Gruppen bilden wir nach persönlichen Präferenzen der Teilnehmer zu den unterschiedlichen Finanzierungs-Strategien:
– Besteuerung von Konsum (Mehrwertsteuer),
– Steuer auf Einkommen,
– evtl. auch durch Vermögenssteuern oder weitere Steuerarten.
Auch Gruppen, welche die Finanzierbarkeit eines BGE widerlegen möchten sind willkommen. Alle Gruppen arbeiten ergebnis-offen, d.h. Modelle können sich auch als nicht realisierbar herausstellen. Es sollte sich mindestens je eine Gruppe zur Erarbeitung eines Konsumsteuer-finanzierten, sowie für ein Einkommensteuer-basiertes Modell bilden. Workshop mit Gerhard Kastl
Das Grundeinkommen in der bewussten Evolution – Gibt es eine Zukunft ohne Grundeinkommen?
Workshop mit Jürgen Greiner
Global Player Faust, die Menschenrechte und das Grundrecht auf Bedingungsloses Einkommen? Mit meinem Workshop versuche ich einen Entwicklungs-Bogen zu spannen von den Proklamationen der Französischen Revolution über Friedrich Schillers Forderung in seinen Augustenburger Briefen vom November 1793: „Der Mensch ist noch sehr wenig, wenn er warm wohnt und sich satt gegessen hat, aber er muss warm wohnen und satt zu essen haben, wenn sich die bessere Natur in ihm regen soll.“ – bis zur Aktualität Goethes heute, vorausgesetzt, wir sind bereit, in seiner Figur des Faust vor allem im zweiten Teil seines Lebens-Dramas den heutigen Global Player schon „in Vorahnung“ zu erkennen; – und was würde wohl Johann Wolfgang Goethe zur heutigen Forderung des BGE sagen?“ Können wir uns das „Heilmittel“ BGE erfolgreich in der Wirkung gegen das „Faustische“ in uns und somit zur Minderung seiner überall sichtbaren negativen Auswirkungen überhaupt ernsthaft vorstellen? Und müsste nicht zu allererst die Frage entschieden vorangestellt werden: „Woraus schöpft sich das sogenannte Bedingungslose Grundeinkommen?“ Workshop mit Joachim Lobewein
Wege und Erfahrungen in der politischen Umsetzung des Grundeinkommens
Themenwerkstatt mit Susanne Wiest
Grundeinkommen Finanzierung, Teil 2 Jede Arbeitsgruppe aus dem 1. Teil des Workshops präsentiert ihre Arbeitsergebnisse und stellt sie zur Diskussion. Abschließend findet eine vergleichende Diskussion der Modelle statt.Voraussetzungen für diesen Workshop:
Keine – Sowohl Teilnehmer ohne Vorkentnisse zum bedingungslosen Grundeinkommen wie BGE-Experten sind erwünscht.
Jede Gruppe erhält als Arbeitsmittel:
– Notebook mit OpenOffice-System
– relevante statistische Daten der letzten JahreWorkshop mit Gerhard Kastl
Soziale Plastik – Aufstellung zum Grundeinkommen, Teil 1
Praxisworkshop mit Juliane C. Lücke
‚Die Revolution sind wir‘ (Joseph Beuys). Wie kann Politik lebendig werden?
Workshop 1: Das bedingungslose Grundeinkommen und der Weg zu einer sozialen Kunst,
Aus Arbeit wird Kunst. Engagierte Gesellschaft gestalten mithilfe des erweiterten Kunstbegriffs
Workshop mit Jochen Baltzer, Antje Buse, Joachim Lobewein, Johanna Ruster-Michail
Bloß Variationen oder Unterschiede ums Ganze? -
Unklarheiten und Missverständnisse in der Diskussion zum Bedingungslosen GrundeinkommenWer heute auf das Bedingungslosen Grundeinkommen (BGE) stößt und sich damit befasst, hat es mit einer – schon alleine in Deutschland – sehr differenzierten und vielschichtigen Diskussion zu tun. Neben grundsätzlichen Erwägungen gibt es zahlreiche Konzepte, die sich teils schon mit konkreten Ausgestaltungsfragen beschäftigen, bevor überhaupt ernsthaft die Möglichkeit besteht, es einzuführen. Der Wunsch, durch Konkretisierung dem Ziel der Einführung näher zu kommen, ist nachvollziehbar, er hilft auch, das BGE in die Herausforderungen des Alltags hinein zu denken. Allerdings verführt Konkretisierung auch schnell dazu, grundlegende Fragen aus dem Blick zu verlieren, sie werden für zu abstrakt, abgehoben und weltfremd gehalten. Dabei erschließen sich die Wirkzusammenhänge eines BGE nur, wenn grundlegende Fragen gestellt und durchdacht werden. Wohin es führen kann, wenn das vernachlässigt wird, zeigt die jüngere Debatte. Darin war davon die Rede, ein BGE ändere vor allem für diejenigen etwas, die mit ihrem Einkommen heute unter einem anzustrebenden BGE liegen; andere wiederum halten es dringend für Geboten, weil es nicht mehr genügend Erwerbsarbeitsplätze gebe; und wiederum andere verknüpfen es mit Mindestlohn und Arbeitszeitverkürzung und meinen, nur dann könne von einem emanzipatorischen BGE die Rede sein; berechtigte Fragen werden dogmatisch beantwortet; zuletzt droht noch die Berechnungsfalle, in der rechnerische und legitimatorische Aspekte des BGE behandelt werden, als seien sie identisch, so in der Gleichsetzung von BGE und Negativer Einkommensteuer. Der Workshop will sich mancher dieser Unklarheiten annehmen.
Vortrag & Gespräch mit Sascha Liebermann
Workshop 2: Freiheit – Gleichheit – Solidarität: Ein Weg zur Sozialen Kunst
Szenische Lesung aus Faust II
mit Dieter Rupp
Soziale Plastik – Aufstellung zum Grundeinkommen, Teil 2
„1000 Euro für Jeden“
Vortrag & Gespräch mit Prof. Götz W. Werner
mit künstlerischem Auftakt „Erfolg für alle“ von Arthur Senkrecht & Herr Pusch
Wie kann der Kulturimpuls Grundeinkommen Wirklichkeit werden?
Vom praktischen Umgang mit Ideen und Idealen – Anregungen zu Vertiefung und Stärkung der Initiativarbeit
Workshops, die aus zwei Teilen bestehen, sollten in Gesamtheit besucht werden.
Am Samstag 15.9. sorgt die Krönungswelle für Unterhaltung mit Kronen und Karten, sowie dem Verkauf von DVD’s & T-Shirts.
Der OMNIBUS FÜR DIREKTE DEMOKRATIE IN DEUTSCHLAND wird vor dem Theater LEO17 Station machen. www.omnibus.org
Veranstaltungsort ist das Theater Leo17, sowie die angeschlossene Waldorfschule. Leopoldstraße 17, München-Schwabing. (U-Bahn: Giselastraße)

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