Source: https://www.saarpfalz-kreis.de/von-a-bis-z?view=category&id=32
Timestamp: 2019-11-17 22:37:03+00:00

Document:
von A bis Z/
Adoptivbewerber
Einzelpersonen oder Ehepaare, die sich mit dem Gedanken beschäftigen, ein Kind oder eine/n Jugendliche/n bei sich aufzunehmen, werden vom Jugendamt des Saarpfalz-Kreises umfassend über dieses Vorhaben beraten.
Neben einem Informationsnachmittag und der obligatorischen Teilnahme an einem Seminartag stehen wir in persönlichen Beratungsgesprächen für Sie zur Verfügung.
Zur Vorbereitung eines Adoptionsvermittlungsverfahrens benötigt das Jugendamt von den Interessenten neben einem Vermittlungsantrag (vorbereiteter Fragebogen) einige Unterlagen (zum Beispiel polizeiliche Führungszeugnisse, ärztliche Atteste, Lebensläufe und Angaben über die aktuelle Lebenssituation).
Frau Reugels
Talstraße 57 b
Telefon: (0 68 41) 1 04 - 81 06
Personalbogen zur Vermittlung eines Kindes
Feststellung der Vaterschaft/Vaterschaftsfeststellung
Geltendmachung von Unterhaltsansprüchen/Unterhaltsurkunde
Den Antrag kann ein Elternteil stellen, dem für den Aufgabenkreis der beantragten Beistandschaft die alleinige elterliche Sorge zusteht. Steht die die elterliche Sorge für das Kind den Eltern gemeinsam zu, kann der Antrag von dem Elternteil gestellt werden, in dessen Obhut sich das Kind befindet.
Unterhaltsansprüche, Erb- und Rentenansprüche erwirbt das Kind nur durch die wirksame Vaterschaftsfeststellung.
Die Beurkundungen sind beim Jugendamt und beim Standesamt möglich. Eine gemeinsame Sorgeerklärung kann nur beim Jugendamt beurkundet werden. Beim Geburtsjugendamt wird diesbezüglich das Sorgerechtsregister geführt. Sollte der Vater des Kindes die Vaterschaft nicht freiwillig anerkennen, so kann beim zuständigen Familiengericht ein Antrag auf Feststellung der Vaterschaft und Zahlung von Unterhalt eingereicht werden. Das Jugendamt hilft hierbei im Rahmen der Beistandschaft. Ein schriftlicher Antrag an das Jugendamt genügt für den Beginn einer Beistandschaft.
Amtsvormundschaften, Beistandschaften
Ihre Ansprechpartner in Sachen Beistandschaften, Beurkundungen beim Jugendamt des Saarpfalz-Kreises sind:
Homburg-Stadtteile, Beeden, Bruchhof, Erbach-Berliner Wohnpark, Reiskirchen, Einöd, Kirrberg, Schwarzenbach, Wörschweiler, Schwarzenacker, Sanddorf
Telefon: (0 68 41) 1 04 - 81 30
Bexbach, Kirkel, Homburg-Jägersburg, Websweiler, Altbreitenfelderhof, Gersheim und Mandelbachtal
Telefon: (0 68 41) 1 04 - 81 34
St. Ingbert, Niederwürzbach
Telefon: (0 68 41) 1 04 - 81 29
Blieskastel, Homburg-Stadtmitte, Lappentascher Hof
Telefon: (0 68 41) 1 04 - 81 31
Sorgerechtsregister, Sorgerechtsbescheinigung (Negativerklärungen)
Telefon: (0 68 41) 1 04 - 81 33
Buchungsangelegenheiten, Mündelgeldangelegenheiten
Telefon: (0 68 41) 1 04 - 82 55
§ 1712 BGB Beistandschaft des Jugendamts; Aufgaben
(1) Auf schriftlichen Antrag eines Elternteils wird das Jugendamt Beistand des Kindes für folgende Aufgaben: 1. die Feststellung der Vaterschaft,
2. die Geltendmachung von Unterhaltsansprüchen sowie die Verfügung über diese Ansprüche; ist das Kind bei einem Dritten entgeltlich in Pflege, so ist der Beistand berechtigt, aus dem vom Unterhaltspflichtigen Geleisteten den Dritten zu befriedigen. (2) Der Antrag kann auf einzelne der in Absatz 1 bezeichneten Aufgaben beschränkt werden.
§ 1713 BGB Antragsberechtigte
(1) Den Antrag kann ein Elternteil stellen, dem für den Aufgabenkreis der beantragten Beistandschaft die alleinige elterliche Sorge zusteht oder zustünde, wenn das Kind bereits geboren wäre. 2Steht die elterliche Sorge für das Kind den Eltern gemeinsam zu, kann der Antrag von dem Elternteil gestellt werden, in dessen Obhut sich das Kind befindet. 3Der Antrag kann auch von einem nach § 1776 berufenen Vormund gestellt werden. 4Er kann nicht durch einen Vertreter gestellt werden. (2) Vor der Geburt des Kindes kann die werdende Mutter den Antrag auch dann stellen, wenn das Kind, sofern es bereits geboren wäre, unter Vormundschaft stünde. 2Ist die werdende Mutter in der Geschäftsfähigkeit beschränkt, so kann sie den Antrag nur selbst stellen; sie bedarf hierzu nicht der Zustimmung ihres gesetzlichen Vertreters. 3Für eine geschäftsunfähige werdende Mutter kann nur ihr gesetzlicher Vertreter den Antrag stellen.
§ 1714 BGB Eintritt der Beistandschaft
Die Beistandschaft tritt ein, sobald der Antrag dem Jugendamt zugeht. 2Dies gilt auch, wenn der Antrag vor der Geburt des Kindes gestellt wird.
§ 1715 BGB Beendigung der Beistandschaft
(1) Die Beistandschaft endet, wenn der Antragsteller dies schriftlich verlangt. 2§ 1712 Abs. 2 und § 1714 gelten entsprechend. (2) Die Beistandschaft endet auch, sobald der Antragsteller keine der in § 1713 genannten Voraussetzungen mehr erfüllt.
§ 1716 BGB Wirkungen der Beistandschaft
Durch die Beistandschaft wird die elterliche Sorge nicht eingeschränkt. 2Im Übrigen gelten die Vorschriften über die Pflegschaft mit Ausnahme derjenigen über die Aufsicht des Familiengerichts und die Rechnungslegung sinngemäß; die §§ 1791, 1791c Abs. 3 sind nicht anzuwenden.
§ 1717 BGB Erfordernis des gewöhnlichen Aufenthalts im Inland
(1) Die Beistandschaft tritt nur ein, wenn das Kind seinen gewöhnlichen Aufenthalt im Inland hat; sie endet, wenn das Kind seinen gewöhnlichen Aufenthalt im Ausland begründet. (2) Dies gilt für die Beistandschaft vor der Geburt des Kindes entsprechend
§ 18 SGB VIII – Beratung und Unterstützung bei der Ausübung der Personensorge und des Umgangsrechts
1. bei der Ausübung der Personensorge einschließlich der Geltendmachung von Unterhalts- oder Unterhaltsersatzansprüchen des Kindes oder Jugendlichen,
2. bei der Geltendmachung ihrer Unterhaltsansprüche nach § 1615l des Bürgerlichen Gesetzbuchs.
(3) 1Kinder und Jugendliche haben Anspruch auf Beratung und Unterstützung bei der Ausübung des Umgangsrechts nach § 1684 Absatz 1 des Bürgerlichen Gesetzbuchs. 2Sie sollen darin unterstützt werden, dass die Personen, die nach Maßgabe der §§ 1684, 1685 und 1686a des Bürgerlichen Gesetzbuchs zum Umgang mit ihnen berechtigt sind, von diesem Recht zu ihrem Wohl Gebrauch machen. 3Eltern, andere Umgangsberechtigte sowie Personen, in deren Obhut sich das Kind befindet, haben Anspruch auf Beratung und Unterstützung bei der Ausübung des Umgangsrechts. 4Bei der Befugnis, Auskunft über die persönlichen Verhältnisse des Kindes zu verlangen, bei der Herstellung von Umgangskontakten und bei der Ausführung gerichtlicher oder vereinbarter Umgangsregelungen soll vermittelt und in geeigneten Fällen Hilfestellung geleistet werden.
Informationsblatt für die Mutter, die bei der Geburt ihres Kindes mit dem Vater nicht verheiratet ist
Jeder junge Mensch hat ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit. In erster Linie haben die Eltern, aber auch die Schulen, die kommunale Jugendarbeit, Vereine, Politik und zahlreiche andere Instituionen die Aufgabe, Kinder und Jugendliche auf dem Weg zu diesem Ziel zu unterstützen.
Die Kreisjugendpflege berät und fördert Eltern, Kinder und Jugendliche und alle an diesem Prozess beteiligten Gruppen. Wir veranstalten eigene Freizeitprogramme, Kulturveranstaltungen, Familienfeste und Mitarbeiterschulungen für Vereine.
Wir beraten Eltern und Jugendliche in Jugendschutzfragen und sind Ansprechpartner für die Jugendzentren und -clubs im Saarpfalz-Kreis.
Herr Dittgen
Telefon: (0 68 41) 1 04 - 81 11
Kreisjugendplan - Förderrichtlinien
Sammelmappe Anträge und Nachweise
Juleica - die JugendleiterInnen-Card 2020
Antrag und Nachweis auf Zuschuss zum Betreuerhandgeld
Trägervereinbarung nach § 8a Abs. 4 SGB VIII
Trägervereinbarung nach § 72a SGB VIII
Entscheidungshilfe für Führungszeugnis
Antragsformular für die Materialkostenzuschüsse
• Bildungsfahrten des Jugendamtes
• Ferienfreizeit / Tagesfahrten
• Kinder- und Jugendkulturprogramm
• Baukostenzuschüsse für Jugendräume
Eine nicht mit dem Vater verheiratete Mutter kann das alleinige Sorgerecht durch eine Negativbescheinigung nachweisen, die vom Jugendamt ausgestellt wird.
Die Negativbescheinigung bestätigt, dass zum Zeitpunkt der Ausstellung keine gemeinsame Sorgeerklärung der Kindeseltern beim Geburtsjugendamt registriert ist.
Das ‚Forum für Erziehung‘ ist ein Angebot der Familienhilfezentren im Saarpfalzkreis und wird über das FHZ Homburg organisiert. Zusammen mit unseren Kooperationspartnern bieten wir Familien ein Forum, sich zu begegnen, sich auszutauschen und die eigenen Kompetenzen für einen gelingenden Erziehungs- und Familienalltag zu stärken. Es werden vielfältige Formen wie Kurse, Seminare, offene Angebote, Familienwochenenden, Gesprächsrunden, Filmabende und Projekte angeboten. Diese ichten sich an Familien in unterschiedlichen Lebensformen, Lebensphasen und Lebenssituationen.
Die Ziele des Forums für Erziehung:
Wissensvermittlung von Basiswissen rund um das Thema Familie und Erziehung.
Verständnis für die eigene familiäre Situation und für die des Kindes
Ermutigung zur Reflexion und Selbsterkenntnis, Einstellungs- und Haltungsänderung
Handlungserweiterung von elterlichen und familiären Handlungskompetenzen
Stärkung des elterlichen Selbstkonzepts und Selbstbewusstseins
Netzwerkaufbau und Austausch mit anderen Eltern
Familiehilfenzentrum
Frau Johann-Wagner
FHZ Homburg
Herr Dott
Telefon: (0 68 41) 7 77 - 83 0
Hilfe zur Erziehung (u.a. Tagesgruppe/ Wohngruppe)

References: § 1712

§ 1713
 § 1776

§ 1714

§ 1715
 § 1714
 § 1713

§ 1716

§ 1717

§ 18
 § 1615
 § 1684
 § 8
 § 72