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Timestamp: 2016-10-28 16:13:52+00:00

Document:
8C_354/2015 (13.10.2015)
8C_354/2015, 8C_362/2015 � � Urteil vom 13. Oktober 2015
8C_354/2015
8C_362/2015
vom 24. M�rz 2015.
A.________, geboren 1984, ist verheiratet, hat zwei Kinder (geboren 2004 und 2005) und reiste 2001 aus dem Kosovo in die Schweiz ein. Sie arbeitete seit 2007 in der Firma B.________ AG und war in dieser Eigenschaft obligatorisch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Unf�llen und Berufskrankheiten versichert. Am 7. M�rz 2008 sass sie kurz vor Schichtarbeitsbeginn (14.15 Uhr) am Steuer ihres Ford Ka, als das Heck ihres bei der Autobahnausfahrt vor einer Wartelinie stehenden Fahrzeuges vor dem geplanten Linkseinbiegeman�ver in die Strasse C._________ von einem nachfolgenden Jaguar gerammt (Prim�rkollision) und in die Strasse C._________ hinein gestossen wurde, wo sogleich ein von links herannahender vortrittsberechtigter VW New Beetle heftig mit der Front in die linke Fahrzeugt�re des Ford Ka hinein prallte (Sekund�rkollision). Die Versicherte zog sich eine stabile vordere und hintere Beckenringfraktur linksseitig, eine Rissquetschwunde an der linken Augenbraue und eine Commotio cerebri zu, welche prim�r notfallm�ssig im Spital D.________, danach weiterhin station�r bis zum 26. M�rz 2008 im Spital E.________ und anschliessend bis 30. April 2008 ebenfalls station�r in der Klinik F.________ behandelt wurden. Nach umfangreichen Abkl�rungen und zwei station�ren Aufenthalten in der Rehaklinik G.________ verf�gte die SUVA am 17. Februar 2011 unter Verneinung der Unfallad�quanz der anhaltend geklagten Beeintr�chtigungen den folgenlosen Fallabschluss per 28. Februar 2011. Daran hielt die SUVA mit Einspracheentscheid vom 20. Oktober 2011 fest.
Dagegen beantragte A.________ beschwerdeweise, die SUVA habe ihr f�r die Folgen des Unfalles vom 7. M�rz 2008 r�ckwirkend ab Ende Februar 2011 weiterhin die gesetzlichen Leistungen nach UVG zu erbringen. Das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen zog auf Antrag der SUVA - jedoch erst nach Einholung der Replik - die Akten der Invalidenversicherung mit den Berichten zu den Observationen der Versicherten von 2010 bei. Letztere reichte mit Replik vom 12. M�rz 2012 ein Privatgutachten der Dres. med. H.________ und I.________ sowie der Neuropsychologin J.________ ein (nachfolgend: Privatgutachten). Das Gericht beschloss sodann, ein polydisziplin�res Gerichtsgutachten einzuholen. Demgegen�ber bekr�ftigte die SUVA mit vorinstanzlicher Eingabe vom 19. Februar 2013 nochmals ihren Standpunkt, wonach die Beschwerde bereits bei gegebener Aktenlage abzuweisen sei. Die �rztliche Akademie K.________ erstattete das Gerichtsgutachten am 15. Oktober 2014. Das Gericht hiess die Beschwerde mit Entscheid vom 24. M�rz 2015 dahingehend gut, dass es den Einspracheentscheid vom 20. Oktober 2011 aufhob und der Versicherten mit Wirkung ab 1. M�rz 2011 eine Invalidenrente basierend auf einer unfallbedingten Erwerbseinbusse von 20 % sowie eine Integrit�tsentsch�digung auf Grund einer Integrit�tseinbusse von 10 % zusprach.
A.________ (Verfahren 8C_354/2015) und die SUVA (Verfahren 8C_362/2015) f�hren je Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten. A.________ stellt das Rechtsbegehren, die SUVA habe ihr unter Aufhebung des angefochtenen Gerichts- und des Einspracheentscheides weiterhin und r�ckwirkend ab 1. M�rz 2011 die Heilbehandlungs- und Taggeldleistungen zu erbringen, "oder [...] eventualiter eine Rente bei einem Invalidit�tsgrad von mindestens 50% auszurichten und ihr schliesslich auch die Gutachterkosten im Umfang von CHF 6'186.40 zu ersetzen." Mit separater Eingabe vom 4. Juli 2015 ersucht A.________ zus�tzlich um Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege und Verbeist�ndung; ein gleiches Begehren stellt sie im parallelen Beschwerdeverfahren 8C_362/2015, in welchem die SUVA die Aufhebung des angefochtenen Entscheides beantragt.
A.________ und die SUVA schliessen beide auf Abweisung der jeweils gegnerischen Beschwerden. Die Vorinstanz �ussert sich zur Beschwerde der SUVA und tr�gt auf deren Abweisung. Das Bundesamt f�r Gesundheit (BAG) verzichtet auf eine Vernehmlassung.
Die beiden Beschwerden betreffen einen kantonalen Gerichtsentscheid vom 24. M�rz 2015, es liegt ihnen derselbe Sachverhalt zugrunde und es stellen sich die gleichen Rechtsfragen, weshalb die beiden Verfahren zu vereinigen und in einem einzigen Urteil zu erledigen sind.
2.2.�Im Beschwerdeverfahren um die Zusprechung oder Verweigerung von Geldleistungen der Milit�r- oder Unfallversicherung ist das Bundesgericht nicht an die vorinstanzliche Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gebunden (Art. 97 Abs. 2 und Art. 105 Abs. 3 BGG).
Das kantonale Gericht und die SUVA haben im angefochtenen Gerichtsentscheid sowie im Einspracheentscheid den f�r einen Leistungsanspruch nach UVG erforderlichen nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen Unfall und eingetretenem Schaden (Krankheit, Invalidit�t, Tod; BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181 mit Hinweisen) zutreffend umschrieben. Ebenfalls richtig dargelegt wurde die Rechtsprechung �ber den zus�tzlich zum nat�rlichen erforderlichen ad�quaten Kausalzusammenhang. Danach spielt im Sozialversicherungsrecht die Ad�quanz als rechtliche Eingrenzung der sich aus dem nat�rlichen Kausalzusammenhang ergebenden Haftung des Unfallversicherers bei organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen praktisch keine Rolle, weil sich hier die ad�quate weitgehend mit der nat�rlichen Kausalit�t deckt (BGE 134 V 109 E. 2.1 S. 112, 127 V 102 E. 5b/bb S. 103 mit Hinweisen). Objektivierbar sind Untersuchungsergebnisse, die reproduzierbar und von der Person des Untersuchenden und den Angaben des Patienten unabh�ngig sind. Von organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen kann somit erst dann gesprochen werden, wenn die erhobenen Befunde mit apparativen/bildgebenden Abkl�rungen best�tigt wurden und die dabei angewendeten Untersuchungsmethoden wissenschaftlich anerkannt sind (SVR 2010 UV Nr. 30 S. 120, 8C_537/2009 E. 5.3 mit Hinweisen). Anders verh�lt es sich bei nat�rlich unfallkausalen, aber organisch nicht objektiv ausgewiesenen Beschwerden. Hier ist bei der Beurteilung der Ad�quanz vom augenf�lligen Geschehensablauf auszugehen, und es sind je nach Schweregrad des Unfalles weitere unfallbezogene Kriterien mit einzubeziehen (BGE 117 V 359 E. 6 S. 366 ff. und 369 E. 4 S. 382 ff., 115 V 133 E. 6 S. 138 ff.). Bei nach einem Unfall auftretenden psychischen Fehlentwicklungen werden diese Ad�quanzkriterien unter Ausschluss psychischer Aspekte gepr�ft (BGE 115 V 133 E. 6c/aa S. 140), w�hrend bei Schleudertraumen (BGE 117 V 359 E. 6a S. 367) und �quivalenten Verletzungen der Halswirbels�ule (SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67, U 183/93 E. 2) sowie bei Sch�delhirntraumen (BGE 117 V 369 E. 4b S. 383) auf eine Differenzierung zwischen physischen und psychischen Komponenten verzichtet wird. Dies, weil f�r die Beurteilung desad�quaten Kausalzusammenhanges als einer Rechtsfrage nicht entscheidend ist, ob die im Anschluss an eine solche Verletzung auftretenden Beschwerden medizinisch eher als organischer und/oder psychischer Natur bezeichnet werden, zumal diese Differenzierung angesichts des komplexen, vielschichtigen Beschwerdebildes in heiklen F�llen gelegentlich grosse Schwierigkeiten bereiten w�rde (BGE 134 V 109 E. 6.2.1 S. 116 f. in fine; vgl. zum Ganzen auch BGE 127 V 102 E. 5b/bb S. 103 und SVR 2007 UV Nr. 8 S. 27, U 277/04 E. 2, je mit Hinweisen). Korrekt sind auch die vorinstanzlichen Ausf�hrungen zum Beweiswert von Arztberichten und medizinischen Gutachten (BGE 135 V 465 E. 4.3 S. 468 ff.; 125 V 351 E. 3 S. 352 ff.), zum Erfordernis einer versicherungsexternen Begutachtung bereits bei nur geringen Zweifeln an der Zuverl�ssigkeit und Schl�ssigkeit von versicherungsinternen �rztlichen Feststellungen (BGE 135 V 465 E. 4.6 S. 471) sowie zu dem im Sozialversicherungsrecht bei der Beantwortung von Tatfragen �blichen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181 mit Hinweisen) sowie zum Untersuchungsgrundsatz (Art. 43 Abs. 1 und Art. 61 lit. c ATSG; SVR 2010 AlV Nr. 2 S. 3, 8C_269/2009 E. 2.2 mit Hinweisen). Darauf wird verwiesen.
4.1.�Die SUVA verf�gte am 17. Februar 2011 per 28. Februar 2011 den folgenlosen Fallabschluss in Bezug auf den Unfall vom 7. M�rz 2008 mit der Begr�ndung, die anhaltend geklagten Beschwerden seien organisch nicht hinreichend nachweisbar und die Unfallad�quanz der �ber den Fallabschluss hinaus gezeigten Beeintr�chtigungen nach der sogenannten Psycho-Praxis (BGE 115 V 133) zu pr�fen und verneinen.
4.2.�Das kantonale Gericht liess die Versicherte polydisziplin�r begutachten. Es sprach der Gerichtsexpertise (Gutachten der �rztlichen Akademie K.________ vom 15. Oktober 2014) volle Beweiskraft zu und stellte gest�tzt darauf fest, aus orthop�discher Sicht seien erstens die schmerzhafte Motilit�tsst�rung der Halswirbels�ule (HWS), zweitens die Statikst�rung der Lendenwirbels�ule (LWS) und drittens das sekund�re Syndrom am Iliosakralgelenk (ISG) mit dem Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit eindeutige, alleinige und strukturelle Folgen des versicherten Unfalles vom 7. M�rz 2008. Diese w�rden die Leistungsf�higkeit in angepasster T�tigkeit durch vermehrten Pausenbedarf um 20 % einschr�nken. Im Zeitpunkt der von der SUVA verf�gten Leistungsterminierung per 28. Februar 2011 sei hinsichtlich der unfallkausalen (somatischen) Gesundheitssch�den der medizinische Endzustand erreicht gewesen. Die vom somatischen Kern klar abgrenzbaren psychischen Beschwerden st�nden nach der hier anwendbaren Psycho-Praxis (BGE 115 V 133) nicht in einem ad�quaten Kausalzusammenhang zum Unfall vom 7. M�rz 2008. Die der Versicherten infolge ihrer k�rperlichen Unfallfolgen dauerhaft verbleibende Einschr�nkung der gesundheitlichen Unversehrtheit sei vom orthop�dischen Gutachter der �rztlichen Akademie K.________ auf 10 % gesch�tzt worden. Basierend auf diesen Feststellungen ermittelte die Vorinstanz einen Anspruch auf Integrit�tsentsch�digung von 10 % sowie eine Invalidenrente auf Grund einer unfallbedingten Erwerbseinbusse von 20 %.
Soweit die Versicherte vor Bundesgericht gem�ss Hauptantrag unter Aufhebung des angefochtenen Gerichtsentscheides und des Einspracheentscheides r�ckwirkend ab 1. M�rz 2011 weiterhin den Ersatz der Heilungskosten und die Ausrichtung von Taggeld verlangt, ist darauf mangels rechtsgen�glicher Begr�ndung (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG) nicht einzutreten. Nach �bereinstimmender Auffassung von Verwaltung und Vorinstanz sowie laut Gutachten der �rztlichen Akademie K.________ war jedenfalls hinsichtlich der unfallkausalen Beschwerden von einer Fortsetzung der �rztlichen Behandlung �ber den 28. Februar 2011 hinaus keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr zu erwarten (Art. 19 Abs. 1 UVG).
Weiter beantragt die Versicherte, die Kosten des von ihr eingeholten Privatgutachtens seien der SUVA zu �berbinden.
6.1.�Die Kosten privat eingeholter Gutachten sind dann zu verg�ten, wenn die Parteiexpertise f�r die Entscheidfindung unerl�sslich war (BGE 115 V 62 E. 5c S. 63). Dies gilt unter Umst�nden auch dann, wenn die versicherte Person in der Sache unterliegt (RKUV 2005 Nr. U 547 S. 221, U 85/04; 2004 Nr. U 503 S. 186, U 282/00 E. 5.1; Urteil 8C_1005/2012 vom 4. Februar 2013 E. 5.2).
6.2.�Soweit die Versicherte geltend macht, das kantonale Gericht habe der SUVA zu Unrecht nicht auch die Kosten des Privatgutachtens von Fr. 6'186.40 �berbunden, kann der Versicherten nicht gefolgt werden. Die Vorinstanz hat im angefochtenen Entscheid ausgef�hrt, dass sie sich weder auf das Privatgutachten abgest�tzt noch mit Blick darauf die Gerichtsexpertise angeordnet habe. Was die Versicherte hiegegen vorbringt, ist unbegr�ndet. Insbesondere trifft nicht zu, dass "durch das Privatgutachten H.________ [von 2011] erstmals auf den entscheidwesentlichen Gesundheitsschaden hingewiesen" wurde. Sowohl die Hinweise auf eine leichte traumatische Hirnverletzung wie auch der Befund einer leicht verschobenen Fraktur im Beckenbereich waren bereits seit dem ersten station�ren Aufenthalt in der Rehaklinik G.________ von September/Oktober 2008 l�ngst bekannt, als sich auch die Privatgutachter 2011 noch zu diesen Gesundheitssch�den �usserten. Die Inkonsistenzen bzw. geringen Zweifel, welche letztlich berechtigten Anlass zur Bestellung des Gerichtsgutachtens gaben (vgl. dazu E. 8 hienach), lagen nicht in den Erkenntnissen des Privatgutachtens begr�ndet, sondern unter anderem in den nicht ausreichend zuverl�ssig gekl�rten Unfallrestfolgen und deren Auswirkungen auf die Leistungsf�higkeit einerseits und den nachweislichen Anhaltspunkten f�r bewusstseinsnahe psychische Prozesse der Aggravation anderseits. Das Privatgutachten war f�r die Entscheidfindung nicht notwendig, weshalb die Voraussetzungen einer Kosten�bernahme durch die SUVA nicht erf�llt sind. Der vorinstanzliche Entscheid ist daher diesbez�glich nicht zu beanstanden.
Mit Blick auf die von der SUVA gegen den angefochtenen Entscheid beschwerdeweise erhobenen Einw�nde ist vorweg festzuhalten, dass die SUVA das vom kantonalen Gericht eingeholte Gutachten der �rztlichen Akademie K.________ - nur, aber immerhin - insoweit als beweiskr�ftig anerkennt, als die Vorinstanz gest�tzt darauf festgestellt hat, dass die Statikst�rung der LWS und das ISG-Syndrom mit dem erforderlichen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit nat�rlich kausale organische Unfallfolgen sind, welche einen Anspruch auf Integrit�tsentsch�digung im Umfang von 5 % begr�nden (Beschwerde der SUVA vom 20. Mai 2015 S. 6 f.). Denn von der gesamthaften, vom kantonalen Gericht basierend auf der Sch�tzung der Gerichtsgutachter f�r alle dauerhaften Unfallfolgen zugesprochenen Integrit�tsentsch�digung von 10 % bestreitet die SUVA nur den auf die HWS-Problematik (vgl. nachfolgend E. 7.2) entfallenden Anteil von 5 %. Im Zusammenhang mit diesen, nun teilweise anerkannten Unfallrestfolgen ersucht die SUVA - ohne vor Bundesgericht formell entsprechend Antrag zu stellen - in der Begr�ndung ihrer Beschwerde darum, die Sache sei zur Einholung einer orthop�dischen Zumutbarkeitsbeurteilung unter Ber�cksichtigung der organisch objektivierbaren Unfallfolgen beispielsweise durch Evaluation der funktionellen Leistungsf�higkeit zwecks rechtsverbindlicher Feststellung der unfallbedingten Einschr�nkungen des funktionellen Leistungsverm�gens zur�ckzuweisen. Zudem macht die SUVA geltend, die vom kantonalen Gericht gest�tzt auf das Gutachten der �rztlichen Akademie K.________ als dritte nat�rlich kausale organische Unfallfolge anerkannte HWS-Problematik (insbesondere die schmerzhaften HWS-Motilit�tsst�rung) sei physisch nicht objektivierbar.
7.1.�Soweit sich die SUVA vor Bundesgericht nunmehr selber auf die Gerichtsexpertise abst�tzt und deren Beweiskraft sowie die darauf abstellenden vorinstanzlichen Tatsachenfeststellungen zumindest in Bezug auf zwei der gem�ss angefochtenem Entscheid insgesamt drei organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen nicht (mehr) in Frage stellt, folgt daraus, dass die Vorinstanz das Gutachten der �rztlichen Akademie K.________ zu Recht eingeholt hat und der Sachverhalt von der SUVA bei Verf�gung des folgenlosen Fallabschlusses nicht rechtsgen�glich abgekl�rt war (vgl. dazu E. 8 hienach).
7.2.�Hinsichtlich der strittigen organischen Objektivierbarkeit der HWS-Problematik ist die Beschwerde der SUVA begr�ndet. Das kantonale Gericht bestreitet nicht, bei seiner Qualifikation der geklagten Beeintr�chtigungen an der HWS gem�ss Gutachten der �rztlichen Akademie K.________ auch auf die Funktionsaufnahmen des orthop�dischen Gerichtsexperten Prof. Dr. med. L.________ abgestellt zu haben. Wie von der SUVA zutreffend geltend gemacht wird, kommt jedoch dem mittels funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT; fmri) bzw. funktioneller Kernspintomographie und anderer funktioneller bildgebender Verfahren (Urteil 8C_16/2014 vom 3. November 2014 E. 4.2 mit Hinweisen) erhobenen Befund f�r die Beurteilung der Unfallkausalit�t von Beschwerden nach Schleudertraumen der HWS und �quivalenten Unfallmechanismen basierend auf dem aktuellen Stand der medizinischen Wissenschaft kein Beweiswert zu (BGE 134 V 231). Soweit Prof. Dr. med. L.________ mangels anderer "denkbaren" Ursachen der HWS-Beschwerden einzig auf einen unfallbedingten organischen Mechanismus schloss und sich das kantonale Gericht auf diese Einsch�tzung abst�tzte, beruht die entsprechende Tatsachenfeststellung auf einer unzul�ssigen "post hoc ergo propter hoc"-Argumentation (Urteil 8C_16/2014 vom 3. November 2014 E. 4.2 mit Hinweisen), weshalb darauf nicht abzustellen ist. Die SUVA wird deshalb im Rahmen der R�ckweisung (vgl. dazu sogleich nachfolgende E. 7.3 i.f.) auch eine neue Sch�tzung des Integrit�tsschadens bei einer nicht vorbefassten geeigneten Institution einzuholen haben, welche - nur, aber immerhin - s�mtliche unfallkausalen Beschwerden mitzuber�cksichtigen haben wird.
7.3.�Sind die geklagten HWS-Beschwerden demnach - entgegen dem angefochtenen Entscheid - nicht organisch objektiv ausgewiesene Folgen des Unfalles vom 7. M�rz 2008, so sind deren - allf�llige - Auswirkungen auf die Leistungsf�higkeit nur dann mitzuber�cksichtigen, wenn auch der ad�quate Kausalzusammenhang dieser Beschwerden zum Unfall vom 7. M�rz 2008 zu bejahen sein sollte. Dies muss hier offen bleiben, weil vorweg rechtsgen�glich festzustellen ist, welche Leistungsf�higkeitseinschr�nkungen die von der SUVA nunmehr anerkannten, nat�rlich unfallkausalen, organisch objektiv ausgewiesenen Gesundheitssch�den (Statikst�rung der LWS und ISG-Syndrom: vgl. hievor E. 7 Ingress) zur Folge hatten und gegebenenfalls weiterhin haben. Dies wird die SUVA im Rahmen der von ihr zwecks Veranlassung einer Evaluation der funktionellen Leistungsf�higkeit (EFL) vorgeschlagenen R�ckweisung zuverl�ssig in einer mit der Sache nicht vorbefassten geeigneten Institution abzukl�ren haben.
7.4.�Hernach wird die SUVA auch die Frage der Unfallad�quanz der �ber den 28. Februar 2011 hinaus geklagten, organisch nicht objektiv ausgewiesenen Beschwerden neu beurteilen und sodann �ber den Leistungsanspruch ab 1. M�rz 2011 neu verf�gen.
Mit Blick auf den im Verwaltungsverfahren offensichtlich nicht rechtsgen�glich abgekl�rten Sachverhalt (vgl. E. 7 hievor) hat die Vorinstanz die Kosten des eingeholten Gerichtsgutachtens zu Recht dem Unfallversicherer auferlegt (vgl. BGE 139 V 225 E. 4.3 S. 226 f.).
8.1.�Insbesondere vermag die SUVA auch aus BGE 140 V 70 E. 6.2 f. S. 75 f. nichts zu ihren Gunsten abzuleiten. Der Begr�ndung des angefochtenen Entscheides ist - entgegen der SUVA - insoweit beizupflichten, als noch in den Austrittsberichten der Rehaklinik G.________ vom 4. November 2008 und 30. Juni 2009 unter anderem eine leichte traumatische Hirnverletzung diagnostiziert worden war. Auf einzelne fortbestehende Unfallrestfolgen mit ungewissem Ausmass an Beeintr�chtigung der Leistungsf�higkeit liess auch die physikalisch-medizinische Stellungnahme der Rehaklinik G.________ vom 29. August 2010 schliessen, wonach die leicht verschobene Fraktur im Beckenbereich durchaus Weichteilstrukturen irritieren und Schmerzen ausl�sen k�nne. Auch wenn gleichzeitig gem�ss neuropsychologischem Bericht der Rehaklinik G.________ vom 21. September 2010 hinreichende Anhaltspunkte f�r bewusstseinsnahe psychische Prozesse der Aggravation feststellbar waren, verblieben zumindest geringe Zweifel an der Zuverl�ssigkeit und Schl�ssigkeit der fachmedizinischen Stellungnahmen (BGE 135 V 465 E. 4 S. 467 ff.; 122 V 157 E. 1d S. 162) der Rehaklinik G.________, welche praxisgem�ss jedenfalls nicht als Gutachten unabh�ngiger Sachverst�ndiger zu betrachten sind (Urteil 8C_723/2010 vom 25. M�rz 2011 E. 4.1 mit Hinweisen). Das Vorgehen des kantonalen Gerichts war jedoch zumindest insoweit nicht nachvollziehbar, als es der �rztlichen Akademie K.________ bei Erteilung des Auftrages zur Einholung der polydisziplin�ren Gerichtsexpertise zusammen mit den Begutachtungsunterlagen - trotz des entsprechenden Begehrens der SUVA - das Observationsmaterial des Haftpflichtversicherers nicht beilegte, sondern dieses den Gutachtern erst auf deren Anfrage hin zur Verf�gung stellte.
8.2.�Was die SUVA schliesslich in masslicher Hinsicht gegen die ihr von der Vorinstanz auferlegten Kosten des Gerichtsgutachtens vorbringt, ist ebenfalls unbegr�ndet. Zun�chst ist mit dem kantonalen Gericht festzuhalten, dass die SUVA gegen das vorinstanzliche Orientierungsschreiben vom 14. Januar 2013, mit welchem den Parteien nicht nur zum Fragenkatalog, sondern auch zu den Begutachtungsinstitutionen und deren Kostensch�tzungen (zwischen Fr. 18'000.- bis 25'000.-) das rechtliche Geh�r gew�hrt wurde, in Bezug auf die mutmasslichen Kosten der Gerichtsexpertise keinerlei Einw�nde erhob. Von einer Verletzung des rechtlichen Geh�rs kann unter diesen Umst�nden keine Rede sein. Weiter legt die SUVA nicht dar und ist nicht ersichtlich, welche Gesetzesbestimmungen die Vorinstanz in masslicher Hinsicht bei Auferlegung der von Seiten der �rztlichen Akademie K.________ ausgewiesenen Kosten der Gerichtsexpertise verletzt haben k�nnte. Denn trotz fehlerhafter Gesetzesangaben - Art. 72bis UVV, statt recte IVV - behauptet die SUVA zu Recht nicht, auf das Gerichtsgutachten sei die zwischen dem Bundesamt f�r Sozialversicherungen (BSV) und den Gutachterstellen geschlossene Vereinbarung im Sinne von Art. 72bis IVV anwendbar.
8.3.�Nach dem Gesagten findet sich kein Grund, weshalb die vorinstanzliche Auferlegung der Gutachterkosten von Fr. 24'516.30 als bundesrechtwidrig zu beanstanden w�re.
9.1.�Schliesslich r�gt die SUVA die vorinstanzliche Bemessung der zu Gunsten der Versicherten in Anwendung von Art. 61 lit. g ATSG zugesprochenen Parteientsch�digung. Das kantonale Gericht sei damit in Willk�r verfallen, wenn es basierend auf der massgebenden Honorarordnung f�r Rechtsanw�lte und Rechtsagenten des Kantons St. Gallen vom 22. April 1994 (HonO/SG; sGS 963.75) innerhalb des vorgesehenen Rahmens f�r Honorarpauschalen vor kantonalem Versicherungsgericht zwischen Fr. 1'000.- und Fr. 12'000.- bei einem mittleren Honorar f�r durchschnittlich aufw�ndige F�lle von Fr. 4'000.- im konkreten Fall ohne Einholung einer Kostennote eine pauschale Parteientsch�digung von Fr. 8'000.- (einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer) zugesprochen habe. Mit Blick auf die vorinstanzliche Praxis in einem vergleichbar aufw�ndigen Fall (UV 2013/26) sei unter Ber�cksichtigung des durch die Einholung eines Gerichtsgutachtens entstandenen Mehraufwandes von einer - auch hier - angemessenen Parteientsch�digung von Fr. 5'000.- auszugehen. Die Differenz von plus Fr. 3'000.- zur hier zugesprochenen Entsch�digung sei eklatant und unerkl�rlich. Ohne den effektiven Zeitaufwand zu belegen, behaupte der Rechtsvertreter der Versicherten, mehr als 70 verrechenbare Arbeitsstunden aufgewendet zu haben, was angesichts der tats�chlichen Verh�ltnisse offensichtlich unangemessen hoch erscheine.
9.2.1.�Gem�ss Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende Beschwerde f�hrende Person Anspruch auf Ersatz der Parteikosten (Satz 1), wobei diese vom Versicherungsgericht festgesetzt und ohne R�cksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen wird (Satz 2). Als Bemessungskriterien f�r die H�he des Parteikostenersatzes nennt Art. 61 lit. g ATSG zwar lediglich die Bedeutung der Streitsache und die Schwierigkeit des Prozesses. Da indessen der zeitliche Aufwand der Rechtsvertretung regelm�ssig von der Schwierigkeit des Prozesses (mit) bestimmt wird, ist er auch ohne ausdr�ckliche Nennung bedeutsam f�r die H�he der Parteientsch�digung. Diese stellt "Ersatz der Parteikosten" dar, welche massgeblich vom tats�chlichen und notwendigen Vertretungsaufwand bestimmt wird. Diesem Bemessungskriterium kommt denn auch seit jeher vorrangige Bedeutung zu (Urteil 9C_688/2009 vom 19. November 2009 E. 3.1.1 mit Hinweisen, in: SVR 2010 IV Nr. 27 S. 83).
9.2.2.�Das Bundesgericht pr�ft frei, ob der vorinstanzliche Entscheid hinsichtlich der Bemessung der Parteientsch�digung den in Art. 61 lit. g ATSG statuierten bundesrechtlichen Anforderungen gen�gt. Weil die Bemessung der Parteientsch�digung f�r das kantonale Verfahren im �brigen dem kantonalen Recht �berlassen ist (Art. 61 Satz 1 ATSG), pr�ft das Bundesgericht dar�ber hinaus nur, ob die H�he der Parteientsch�digung vor dem Willk�rverbot (Art. 9 BV) standh�lt (Urteil 9C_338/2010 vom 26. August 2010 E. 3.2 mit Hinweis, in: SVR 2011 AHV Nr. 7 S. 23).
9.2.3.�Willk�rlich ist ein Entscheid nicht schon dann, wenn eine andere L�sung ebenfalls als vertretbar oder gar zutreffender erscheint. Willk�r in der Rechtsanwendung liegt nur vor, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft; dabei ist erforderlich, dass der Entscheid nicht nur in der Begr�ndung, sondern auch im Ergebnis willk�rlich ist (BGE 140 III 16 E. 2.1 S. 18 f. mit Hinweisen; Urteil 9C_30/2014 vom 6. Mai 2014 E. 2.3).
9.3.�Die Beschwerde der SUVA ist in diesem Punkt begr�ndet. Die vorinstanzliche Bemessung der Parteientsch�digung verletzt das Willk�rverbot. Indem das kantonale Gericht einfach vom Durchschnittswert von Fr. 4'000.- ausging und diesen Wert "angesichts des sehr umfangreichen Verfahrens" ohne Einholung einer Kostennote und ohne eine eingehendere, mit Blick auf die konkreten Verh�ltnisse differenzierende Begr�ndung einfach verdoppelte, hat sie in unhaltbarer Weise diejenigen Faktoren ignoriert, welche nicht f�r einen Mehraufwand, sondern im Gegenteil f�r eine Reduktion des angemessenen Aufwandes sprachen. Eine derart massive Erh�hung des �blicherweise mittleren Honorars bei durchschnittlich aufw�ndigen F�llen um 100 % h�tte zumindest einer n�heren Begr�ndung bedurft (vgl. Urteil 9C_138/2010 vom 12. Mai 2010 E. 4.3.1 i.f. mit Hinweis). Dabei f�llt nicht nur ins Gewicht, dass derselbe Rechtsanwalt die Versicherte bereits im Einspracheverfahren vertrat, sondern auch im gleichzeitig parallel vor kantonalem Gericht h�ngigen invalidenversicherungsrechtlichen Verfahren die in medizinischer Hinsicht gleich gelagerten Interessen der Versicherten verteidigte. Auf Grund des von der Vorinstanz gew�hlten Vorgehens gem�ss Schreiben vom 12. M�rz 2013 (Sistierung des IV-Verfahrens bis zur rechtskr�ftigen Erledigung des UV-Verfahrens) versprach sich das kantonale Gericht offensichtlich aus der Einholung des Gerichtsgutachtens auch zus�tzliche Erkenntnisse f�r das parallel sistierte IV-Verfahren. Zusammenfassend ist die vorinstanzlich zugesprochene Honorarpauschale von Fr. 8'000.- sowohl hinsichtlich der Begr�ndung als auch in Bezug auf das Ergebnis offensichtlich unhaltbar, womit die zugesprochene Parteientsch�digung vor dem Willk�rverbot nicht standh�lt. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde ist Dispositiv-Ziffer 4 des angefochtenen Entscheids aufzuheben und die Sache diesbez�glich an die Vorinstanz zur�ckzuweisen (vgl. Urteil 9C_30/2014 vom 6. Mai 2014 E. 4.2 i.f.), damit sie - unter Ber�cksichtigung des Gesagten - �ber die H�he der Parteientsch�digung neu befinde.
10.1.�Die Beschwerde der Versicherten (Verfahren 8C_354/2015) ist zwar in Bezug auf die Antr�ge betreffend Kosten�berbindung des Privatgutachtens sowie hinsichtlich Heilbehandlung und Taggeld abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist (E. 5 f. hievor). Soweit die Versicherte dar�ber hinaus eine Invalidenrente basierend auf einem Invalidit�tsgrad von mindestens 50 % beantragt, ist zurzeit noch offen, ob ihr im Wege der R�ckweisung der Sache an die SUVA zur weiteren Abkl�rung im Sinne von E. 7 und anschliessender Neuverf�gung ein h�herer Rentenanspruch und/oder ein h�herer Anspruch auf Integrit�tsentsch�digung als gem�ss angefochtenem Entscheid zuzusprechen sein wird. Insofern gilt die R�ckweisung der Sache an die SUVA im Sinne von E. 7 hievor zu neuem Entscheid mit noch offenem Ausgang f�r die Auferlegung der Gerichtskosten und der Parteientsch�digung als Obsiegen der Versicherten (Art. 66 Abs. 1, Art. 68 Abs. 2 BGG; BGE 132 V 215 E. 6.1 S. 235; vgl. Urteil 8C_1028/2009 vom 21. Mai 2010 E. 10 mit Hinweis). Die Beschwerde der SUVA (Verfahren 8C_362/2015) ist ebenfalls teilweise abzuweisen, soweit damit die Aufhebung der Dispositiv-Ziffer 3 des angefochtenen Entscheides beantragt wird (E. 8 hievor).
10.2.�Die Parteien haben die Gerichtskosten grunds�tzlich nach Massgabe ihres Unterliegens zu tragen. Angesichts der besonderen Umst�nde der hier zu beurteilenden Streitlage, bei welcher sowohl die Versicherte wie auch die SUVA mit ihren Beschwerdeantr�gen nur teilweise durchdringen (E. 5 bis 9), rechtfertigt sich eine h�lftige Aufteilung der gesamthaften Gerichtskosten von Fr. 1'600.- (Art. 66 Abs. 1 BGG).
10.3.�Die Versicherte hat im Umfang ihres Obsiegens Anspruch auf eine Parteientsch�digung (Art. 68 Abs. 2 BGG). Insoweit sind ihre Gesuche um unentgeltliche Rechtspflege gegenstandslos. Die unentgeltliche Rechtspflege kann der Versicherten, soweit sie unterliegt, gew�hrt werden, da die Bed�rftigkeit aktenkundig ist, die Beschwerde nicht von vornherein aussichtslos und die Vertretung notwendig war (Art. 64 BGG). Es wird ausdr�cklich auf Art. 64 Abs. 4 BGG hingewiesen, wonach die Partei der Gerichtskasse Ersatz zu leisten hat, wenn sie sp�ter dazu in der Lage ist.
Die Verfahren 8C_354/2015 und 8C_362/2013 werden vereinigt.
Die Beschwerde der Versicherten (Verfahren 8C_354/2015) wird im Sinne der Dispositiv-Ziffer 3.2 hienach teilweise gutgeheissen. Im �brigen wird die Beschwerde abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.
3.1.�Die Beschwerde der SUVA (Verfahren 8C_362/2015) wird teilweise gutgeheissen. Dispositiv-Ziffer 1 und 4 des Entscheides des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 24. M�rz 2015 und der Einspracheentscheid der SUVA vom 20. Oktober 2011 werden aufgehoben.
3.2.�In Bezug auf die aufgehobene Dispositiv-Ziffer 1 wird die Sache zur weiteren Abkl�rung im Sinne der Erw�gung 7 und zu neuer Verf�gung an die SUVA zur�ckgewiesen.
3.3.�In Bezug auf die aufgehobene Dispositiv-Ziffer 4 wird die Sache zur Neuverlegung der Parteientsch�digung des vorangegangenen Verfahrens an das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen zur�ckgewiesen.
3.4.�Im �brigen wird die Beschwerde abgewiesen.
A.________ wird die unentgeltliche Rechtspflege gew�hrt.
Die Gerichtskosten von insgesamt Fr. 1'600.- werden den Parteien je zur H�lfte auferlegt; der Teil der A.________ wird vorl�ufig auf die Bundesgerichtskasse genommen.
Die SUVA hat die Versicherte f�r das bundesgerichtliche Verfahren gesamthaft mit Fr. 2'000.- zu entsch�digen.
Rechtsanwalt Simon Kehl wird als unentgeltlicher Anwalt der A.________ bestellt, und es wird ihm f�r das bundesgerichtliche Verfahren gesamthaft aus der Bundesgerichtskasse eine Entsch�digung von Fr. 2'000.- ausgerichtet.

References: Art. 105
 BGE 
in fine
 BGE 
 Art. 61
 BGE 
 BGE 
 Art. 72
 Art. 72
 Art. 61
 Art. 61
 Art. 61
 Art. 61
 Art. 68
 BGE 
 Art. 64