Source: https://www.deufol-us.com/de/investor-relations-newsroom
Timestamp: 2019-06-16 05:18:05+00:00

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Investor Relations - Deufol
Sie möchten als Geschäftspartner, Investor oder Journalist stets auf dem Laufenden bleiben? An dieser Stelle finden Sie regelmäßig die neuesten Informationen über den Deufol Konzern.
PRESSEMITTEILUNG Deufol SE:
Jürgen Hillen neuer CFO bei Deufol SE
Hofheim, 01. April 2019
Zum 1. April 2019 wurde Jürgen Hillen als neuer CFO in den Kreis der Geschäftsführenden Direktoren der Deufol-Gruppe berufen. Jürgen Hillen, von der Gruppe Deutsche Börse kommend, löst seinen Vorgänger Klaus Duttiné ab, der ab 2013 die Funktion des CFO in der Deufol Gruppe innehatte.
Der Verwaltungsrat der Deufol SE hat den Geschäftsführenden Direktor und CFO, Herrn Klaus Duttiné, auf seinen eigenen Wunsch hin von seinen Aufgaben entbunden. Herr Duttiné verlässt das Unternehmen aus persönlichen Gründen im beiderseitigen besten Einvernehmen.
Sein Nachfolger Jürgen Hillen wird den eingeschlagenen Weg zur Fokussierung auf die finanzielle und kaufmännische Professionalisierung von Deufol fortführen und mit dem Bereich Property Development die kaufmännische Nutzung der Deufol eigenen Immobilien strategisch voranbringen. Darüber hinaus wird er unter Nutzung seiner Kapitalmarktkenntnisse die Gesellschaftsstruktur der Deufol Unternehmensgruppe optimieren und das weitere Wachstum
sowie die fortschreitende Internationalisierung proaktiv begleiten.
Jürgen Hillen, 55-jähriger Bank- und Diplomkaufmann verfügt über rund 30 Jahre internationale Berufserfahrung in den unterschiedlichen Aufgabengebieten der Finanzfunktion
in der Finanzdienstleistungsbranche. Herr Hillen kommt von der Gruppe Deutsche Börse, wo er zuletzt u.a. als Finanz- und Risikovorstand sowohl der Clearstream Banking AG, Frankfurt
am Main, als auch der Clearstream International S.A. in Luxemburg tätig war.
Die Geschäftsführenden Direktoren Detlef W. Hübner (Verwaltungsratsvorsitzender), Dennis Hübner (CEO) und Jürgen Schmid sind sehr zufrieden mit der Nachfolgeregelung und davon überzeugt, die weitere Internationalisierung der Deufol Gruppe gemeinsam voranzutreiben.
Klaus Duttiné und Deufol bleiben einander freundschaftlich verbunden. „Wir möchten Herrn Duttiné ausdrücklich danken für seinen bedingungslosen Einsatz und die hervorragende
Arbeit, die er sowohl innerhalb des Unternehmens als auch in der Zusammenarbeit mit Finanzierungspartnern und Kunden in den letzten Jahren für das Unternehmen geleistet hat.
Deufol wünscht Klaus Duttiné das Allerbeste für seine private und berufliche Zukunft“, sagt Detlef Hübner, Verwaltungsratsvorsitzender der Deufol.
Die Deufol-Gruppe ist ein globaler Premium-Anbieter für Verpackungsdienstleistungen und angrenzende Services. Zum Leistungsspektrum gehören Export & Industrial Packaging,
Logistikservices, Automated Packaging, innovative IT-Lösungen entlang der Supply Chain, Promotional & Display Packaging oder Data Packaging. Das Unternehmen Deufol, mit ihrem Hauptsitz in Hofheim (Wallau) nahe Frankfurt am Main, ist an 86 Operations in 11 Ländern vertreten und beschäftigt rund 2.300 Mitarbeiter. In 2018 erreichte die Gruppe einen Jahresumsatz von 265 Mio. Euro.
PRESSEMITTEILUNG Deufol SE: Deufol, globaler Marktführer für Industriegüterverpackungen eröffnet neue, innovative Produktionsstätte in Cheb, Tschechien
Hofheim, 27. Juni 2017
Deufol, globaler Marktführer für Industriegüterverpackungen eröffnet neue, innovative Produktionsstätte in Cheb, Tschechien.
Ein Jahr nach dem Spatenstich erfolgte nun die Inbetriebnahme des neuen, hochmodernen Produktionsbetriebs. Der Produktionsanlauf hat begonnen und wird bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.
An der Eröffnungsfeier im Industriegebiet von Cheb nahmen sowohl Kunden, Vertreter der Region Karlovy Vary, der Stadt Cheb, der Medien, sowie Mitarbeiter und Mitglieder der Geschäftsleitung der Deufol-Gruppe teil.
Dies ist ein wichtiger Meilenstein in der Umsetzung der Deufol Strategie. Innovative und hocheffiziente Herstellungsprozesse ermöglichen es, zeitkritische Kundenbestellungen zu bearbeiten und trotzdem die maximale Effizienz in der Wertschöpfung zu erreichen. Die flexible, standardisierte Herstellung der neuen Verpackungen ist speziell auf die wachsende Nachfrage nach effizienter, standardisierter Verpackung im Bereich der sequenziellen Lieferzeiten ausgerichtet.
Mit dem neuen Produktionsstandort verbindet Deufol die Kompetenz in Design und dem effizienten Herstellen von standardisierten Verpackungen. Das neue Werk in Cheb lebt digitale Vernetzungen nach dem Industrie 4.0 Prinzip.
In der Stadt Cheb sowie der gesamten Region Karlovy Vary wurden über 100 neue Arbeitsplätze geschaffen und somit die Wirtschaftskraft der Region weiter gestärkt.
Diese innovativen und effizienten Produktionsprozesse ermöglichen der Deufol den weiteren Ausbau der Produktivität sowie Stärkung der Marktposition.
PRESSEMITTEILUNG Deufol SE: Deufol Gruppe erwirbt 3 Bentley World Packaging City-Operations
Hofheim, 20. Juni 2017
Bill Morgan, Präsident der Deufol US Operations, sagte: ”Wir sind sicher, dass unsere „Kultur der kontinuierlichen Verbesserung“, unser umfassendes technisches Know-how und unsere globale Reichweite das Fundament für eine außergewöhnliche Kundenbetreuung sind. Als ein global agierendes Unternehmen bietet Deufol außergewöhnliche Verfahren an, um die Sicherheit und den Service rund um die Produkte unserer Kunden zu gewährleisten. Durch die kontinuierliche Verbesserung unserer Prozesse möchten wir auch zukünftig unsere Kunden bei Ihrem Erfolg im Markt unterstützen.“
Dennis Hübner, Geschäftsführender Direktor und Verwaltungsratsmitglied der Deufol SE sagte: “Dieser strategische Erwerb in den USA folgt unserer Strategie und Verpflichtung unser Serviceportfolio und Standortnetz weiter auszubauen und zu helfen, die Re-Industrialisierung weiter voranzutreiben. Wir heißen unsere neuen Standorte und kompetenten Kollegen in der Deufol-Familie herzlich willkommen. Wir freuen uns, unser internationales Netzwerk zu erweitern, um unseren globalen Kundenservice kontinuierlich weiter auszubauen. Dieser strategische Schritt wird uns helfen, die Herausforderung unserer Kunden, die globalen Versorgungsketten zu schließen, weiter zu unterstützen.“
News Deufol SE: Deufol, globaler Premium-Dienstleister im Bereich der Verpackungen und angrenzender Services und der Bremer Projektspediteur Hansa Meyer Global Transport kooperieren
Hofheim, 15. Mai 2017
Deufol, globaler Premium-Dienstleister im Bereich der Verpackungen und angrenzender Services und der Bremer Projektspediteur Hansa Meyer Global Transport kooperieren.
Ziel der europaweiten Kooperation ist es, gemeinsam ganzheitliche Verpackungs- und Transportlösungen anzubieten. Hansa Meyer Global ist ein seit Jahrzehnten erfolgreich agierender Projektspediteur und Logistikexperte. Als Transportarchitekt organisieren sie den Transport von überdimensionierten und schwerlastigen Gütern mit internationalen Standorten. So kann Deufol auf die Transportexpertise von Hansa Meyer zugreifen und das Gesamt-Portfolio im Speditionsbereich ergänzen. Im Gegenzug profitieren die Kunden von Hansa Meyer vom innovativen Verpackungs-Know-how der Deufol.
Deufol-Lösungen werden nicht nur exakt auf Produkte und Bedürfnis zugeschnitten, sondern auch auf unterschiedlichste klimatische und statische Bedingungen während des Transports oder spezielle Anforderungen des Bestimmungslandes. Darüber hinaus erbringt Deufol unterstützende IT-Dienstleistungen, die den Kunden größtmögliche Transparenz und Unterstützung in Ihrer Supply-Chain bieten.
Über Hansa Meyer Global:
Unsere Zuverlässigkeit und Dienstleistungsqualität haben wir in vielen Projekten gezeigt. Unsere internationalen Standorte gewährleisten genaue Kenntnis der örtlichen Infrastruktur und Marktgegebenheiten. Die Hansa Meyer Global Unternehmensgruppe ist mit rund 280 Mitarbeitern und 20 Niederlassungen an den strategisch wichtigsten Orten der Welt vertreten. Die Gruppe erwirtschaftet einen Jahresumsatz von mehr als EUR 140 Mio.
Deufol Gruppe fokussiert sich weiter auf Industriegüterverpackung
Hofheim, 06. März 2017
Deufol SE, Weltmarktführer im Bereich Industriegüterverpackung gibt die Beteiligung an der Activatis GmbH im Rahmen eines MBO ab.
Die Deufol Gruppe hat vor dem Hintergrund der strategischen Fokussierung auf das Geschäftsfeld „Industriegüterverpackung“ sowie damit zusammenhängender vor- und nachgelagerter Dienstleistungen ihre Beteiligung an der Activatis GmbH abgegeben. Die Ausgliederung der Activatis GmbH erfolgte im Rahmen eines Management-Buy-Outs (MBO) unter der Führung des Geschäftsführers Matthias Flörsch.
Die Activatis GmbH entwickelt und betreibt als Systempartner kundenspezifische Logistiklösungen entlang der Supply Chain und greift hierbei auf eine 30-jährige Expertise in den Bereichen Luftfrachthandling und Chemielogistik zurück. Der von Activatis entwickelte „Smart Logistik Ansatz“ setzt auf eine bestmögliche Digitalisierung und Automatisierung von Prozessen und ist damit konsequent auf die Realisierung von Effizienzsteigerungen innerhalb der Industrie 4.0 ausgerichtet.
Verstärkt wird das Team durch den ehemaligen KPMG-Berater Thomas Fischer, der als Chief Digital Officer die Umsetzung und Weiterentwicklung des „Smart Logistik Ansatzes“ vorantreiben wird. Eine reibungslose Weiterführung des Geschäftsbetriebes ohne Kompetenzverlust ist somit gewährleistet.
Über Activatis:
Die Activatis GmbH hat sich auf die Erbringung logistischer Dienstleistungen mit Schwerpunkt Chemielogistik spezialisiert. Langjährige Erfahrung in den Bereichen Transport, Abfüllung und Lagerung in der Chemielogistik ergänzen die Kernkompetenzen der Activatis – Entwicklung, Betrieb, Prozessdesign und Digitalisierung kundenspezifischer Logistikdienstleistungen in der Chemielogistik. Die Fokussierung auf bestmögliche Automatisierung (Industrie 4.0) rundet das Portfolio ab.
PRESSEBERICHT Welt am Sonntag:
Deufol Packaging Next Level
Deufol Gruppe holt RIEDER® an Bord
Hofheim, 20. September 2016
Deufol Austria, eine 100%ige Tochtergesellschaft des Weltmarktführers im Bereich Industriegüterverpackung, Deufol SE und RIEDER®, Komplettanbieter in Österreich im Verpackungsdienstleistungsbereich, fusionieren rückwirkend zum 1. Januar 2016.
Damit baut die Deufol SE ihr weltweites Netz für IT-basierte Verpackungs- und Logistikdienstleistungen im Bereich Industriegüterverpackung weiter aus.
Das neue, gemeinsame Unternehmen hat mit seiner Marktführerschaft in Österreich im Bereich Holzpackmittel, Transport/Verladung sowie Sonderdienstleistungen durch die Deufol SE einen starken und international agierenden Partner.
Ziel ist es, noch bessere, speziellere und kundenindividuellere Verpackungslösungen auf dem Österreichischen Verpackungsmarkt anbieten zu können und im Rahmen von Industrie 4.0 mit individuellen IT-Lösungen aus dem Deufol-Data-Connect Baukasten zu agieren.
Das internationale Deufol-Netzwerk ist somit auf aktuell 87 Standorte in 11 Ländern auf 3 Kontinenten gewachsen. Dies gewährleistet eine kompetente Bündelung von hohem Knowhow und steigert weiter die Leistungsfähigkeit der Deufol Gruppe. Hiervon profitieren sowohl die nationalen als auch internationalen Kunden des Deufol Unternehmensverbundes.
Deufol errichtet neues Produktionswerk in Tschechien
Hofheim, 08. Juli 2016
Deufol, Weltmarktführer im Bereich Industriegüterverpackungen, errichtet ein neues Produktionswerk in Cheb, Tschechien. Der erste Spatenstich wird am 13. Juli 2016 stattfinden. Bereits im Frühjahr 2017 soll die Produktion beginnen.
Das Team um Vítězslav Dovrtěl, verantwortlich für den Bereich Europe East der Deufol SE, initiierte das Projekt und wird unterstützt durch Pavel Dynda, Projektleiter, und Pavel Dosedla, als zukünftiger Standortverantwortlicher.
Der 81. Deufol-Standort wird an geographisch zentraler Stelle in Europas Netzwerk eingebettet. Industrie 4.0 erfordert die digitale Vernetzung sowie flexible und trotzdem hochautomatisierte Serienfertigung. Die Verkürzung der "Time-To-Markt" Verpackungen haben die Entscheidung für die Investition in einen neuen Standort notwendig gemacht.
"Wir werden eine deutlich erhöhte Produktivität an dem neuen Standort durch innovative Abläufe und Einbindung der digitalisierten Steuerung in die Fertigungsprozesse des Unternehmens erreichen und damit unsere Marktposition verbessern", so der für dieses Projekt verantwortliche Dennis Hübner, Geschäftsführender Direktor der Deufol SE.
Deufol bietet mit den eigenentwickelten Softwareschnittstellen zu den gängigen ERP-Systemen allen Kunden eine "End to End-Lösung" an. Hier wird dem Kunden eine „Real-Time-Visibilität“ aller relevanten Daten ermöglicht – vom Lieferanten bis hin zur eigentlichen Montage auf den Baustellen weltweit.
Ende August wird bereits mit der Recruiting-Kampagne begonnen. „Bevor wir mit der Produktion in der neuen Halle beginnen, wollen wir unsere Mitarbeiter umfangreich schulen.“, berichtete die HR-Managerin Tschechien, Jitka Zimolková. Sie fügt hinzu, dass die moderne Unternehmenskultur der Deufol allen Mitarbeitern enorme Entwicklungsmöglichkeiten und Aufstiegschancen ermöglicht.
Deufol SE strafft die erste Führungsebene
Hofheim, 17. März 2015
Die Anforderung unserer Kunden an moderne Industriegüterverpackung durchläuft einen umfassenden Change-Prozess (Stichwort Industrie 4.0).
Hierauf hat die Deufol SE in der Vergangenheit durch Erweiterung der Geschäftsleitung reagiert.
Diese kurzfristige, durch den Umfang der Aufgaben bedingte, Erweiterung des Kreises der geschäftsführenden Direktoren kann nunmehr wieder auf eine zukunftsorientierte Größe reduziert werden.
Das altersbedingte Ausscheiden von Herrn Manfred Weirich zum 30.06.2015 nimmt die Deufol SE zum Anlass, auch dem Wunsch von Herrn Jens Hof nach einer Reduzierung seines Engagements Rechnung zu tragen.
Beiden Herren ist die Deufol SE zu großem Dank für Ihren Einsatz verpflichtet und beide Herren bleiben dem Unternehmen mit Ihrer Sachkenntnis auch zukünftig eng verbunden.
Im Zuge dieser Veränderung hat auch Herr Olaf Lange das Unternehmen verlassen. Wir danken auch ihm für seine Mitarbeit und wünschen ihm alles Gute.
Mit dieser Straffung der ersten Führungsebene geht eine Stärkung der jungen, innovativen zweiten Führungsebene einher.
Die Deufol SE ist sicher, mit dieser Maßnahme die effiziente Weiterentwicklung des Unternehmens in eine starke IT-basierte Zukunft sichergestellt zu haben.
Früherer Vorstandsvorsitzender Andreas Bargende räumt Erhalt von Zahlungen in Höhe von 2,05 Mio € in den Jahren 2007 und 2010 ein
Hofheim, 4. Juli 2014
Die Deufol SE hat gegen ihren früheren Vorstandsvorsitzenden Andreas Bargende eine weitere Zahlungsklage in Höhe von insgesamt 2,05 Mio. € erhoben. Weiterhin begehrt Deufol mit der Klage Auskunft über den Erhalt weiterer Zahlungen oder sonstiger Vorteile und der Gründe hierfür. Anlass für die neuerliche Klage sind ungeklärte Zahlungen in gleicher Höhe vom ehemaligen Geschäftsführer und Gesellschafter der früheren Deufol Tailleur GmbH, Manfred Wagner, sowie einer von Wagner beherrschten Gesellschaft an Bargende und die von ihm und seinen Söhnen gehaltene BARGENDE Beteiligungs- und Unternehmensberatungsgesellschaft mbH. Bargende räumt den Erhalt dieser Zahlungen ein, behauptet aber, diese seien als Darlehen gewährt worden; ein Teilbetrag von 800.000 EUR sei durch Verrechnung bereits getilgt.
Deufol sieht die Zahlungen in einem zeitlichen und sachlichen Zusammenhang mit diversen – für Deufol nachteiligen und von Bargende verantworteten – Geschäften und Mietverträgen mit Wagner und Gesellschaften, an denen Wagner beteiligt ist. Der Gesamtkomplex ist bereits Gegenstand staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen und einer Schadensersatzklage, mit welcher ein Betrag in Höhe von ca. 26,9 Mio € plus Zinsen unter anderem von Bargende und Wagner verlangt wird.
Deufol SE: Partnerschaft SINOTRANS PACKAGING AND LOGISTICS / DEUFOL (SUZHOU) PACKAGING Co. Ltd
Hofheim, 4. Juni 2014
Am 15. April diesen Jahres haben zwei der größten Unternehmen im Bereich der Industriegüterverpackung, Transporte und angrenzender Dienstleistungen eine Kooperation beschlossen, die beiden Partnern eine vollumfängliche Dienstleistungspalette in Logistik-, Transport- und Verpackungsdienstleistungen beim Kunden ermöglicht. Diese Partnerschaft wurde jetzt von den Gremien genehmigt.
Angesichts des steigenden Bedarfs an voll integrierten, globalen Logistikdienstleistungen und einer ebenso globalen Expertise für den chinesischen Markt – sowohl inländischer als auch internationalen Unternehmen – haben sich Sinotrans und Deufol zusammengefunden, um nun beide gemeinsam in folgenden Geschäftsfeldern Dienstleistungen abgestimmt anbieten zu können:
Internationale Logistikprojekte – angeboten in mehr als 15 Ländern und 120 Niederlassungen
Transporte auf dem Wasserweg – 89 eigene Schiffe mit einer Gesamtkapazität von mehr als 340.000 Tonnen
Transporte auf dem Landweg – LKW-Flotte mit 2.000 Fahrzeugen sowie 5 ständige Zugverbindungen
Containerstellplätze und Lagerhaltung – an 51 bzw. 254 Standorten
Industrie- und Exportgüterverpackung – an 78Standorten mit 2.4 Milliarden Packstücken jährlich
In-house Outsourcing – Einheiten für Verpackungsdienstleistungen direkt an oder in der Niederlassung der Kunden
IT-Lösungen und maßgeschneiderte Technologien – für Kunden entwickelt und implementiert
RDCs – in Beijing, Guangzhou, Chengdu, Shanghai, Shenyang und Nanjing.
Die Partnerschaft beider Unternehmen bietet nun dem produzierenden Gewerbe in China die Möglichkeit, Produkte nicht mehr nur aus einer Hand jeweils verpacken oder transportieren zu lassen, sondern die gesamte gemeinsame Servicepalette beider Unternehmen zu nutzen. Für Kunden erhöht sich die Transparenz ihrer Prozesse und die Dienstleistungen sind genau dort verfügbar, wo sie benötigt werden. Dies bedeutet stark verkürzte Abwicklungszeiten und minimierten Verwaltungsaufwand. Gleichzeitig werden die Kosten für Transport und Zwischenlagerung innerhalb Chinas und im Exportgeschäft minimiert.
Die Partnerschaft zielt darüber hinaus darauf ab, integrierte Verpackungs- und Baustellenservices im Rahmen der Errichtung von neuen Industriebetrieben noch bedarfsorientierter für gemeinsame Großkunden anbieten zu können. Die Projektlogistiksparte von Sinotrans Heavy Lift wird der Deufol (Suzhou) Packaging Co. Ltd. zudem ermöglichen, ihren Kunden Tür-zu-Tür-Services anzubieten. Dies umfasst die Bereiche Verpackung, Schwerlast, Binnenverschiffung bzw. inländische Straßentransporte in ganz China. Somit wird hier die kostengünstigste Verknüpfung von Verpackung und Transport gewährleistet.
Ziel dieser neuen Verbindung zwischen Sinotrans Logistics and Packaging Co. Ltd. und Deufol (Suzhou) Packaging Co. Ltd. ist es, sich gemeinsam zum Marktführer in den Bereichen Verpackung und integrierter Logistik in China zu entwickeln.
Für mehr Informationen kontaktieren Sie bitte Frank Ghesquiere, Deufol Head of Asia,
E-Mail: frank.ghesquiere@deufol.com.
Die Deufol SE dankt Ms. Maggie Meng - General Manager von Sinotrans Logistics and Packaging Co. Ltd. - für ihre tatkräftige Unterstützung beim Zustandekommen der Zusammenarbeit zwischen Sinotrans Packaging and Logistics Co. Ltd. und Deufol (Suzhou) Packaging Co. Ltd.
Über SINOTRANS
Sinotrans Limited ist ein Logistik-Dienstleistungsanbieter in der Volksrepublik China. Das Unternehmen operiert in fünf Segmenten: Spedition, Schiffsmakler, Seetransporte, Lagerhaltung, Terminal Services und LKW-Spedition. Die Kooperation umfasst eine partnerschaftliche Übereinkunft zwischen der Sinotrans Logistics and Packaging Co. Ltd., einem Tochterunternehmen der Sinotrans Limited, und der Deufol (Suzhou) Packaging Co. Ltd., einem Tochterunternehmen der Deufol SE.
Deufol SE: Veränderungen im Deufol-Management
Hofheim, 11. Februar 2014
Der Verwaltungsrat hat sich einvernehmlich mit Herrn Dr. Tillmann Blaschke darauf verständigt, dass er per Ende Februar dieses Jahres aus dem Unternehmen ausscheiden wird. Herr Dr. Blaschke verlässt das Unternehmen aus persönlichen Gründen. Nachfolger als geschäftsführender Direktor wird zum 1. März Herr Klaus Duttiné (48 J.), der die Ressorts Finanzen und Legal verantworten wird. Das Verwaltungsratsmandat von Herrn Dr. Blaschke geht satzungsgemäß auf das Ersatzmitglied Marc Hübner über.
Herr Dr. Blaschke bleibt dem Unternehmen ausdrücklich freundschaftlich verbunden und wird der Deufol weiterhin beratend zur Seite stehen. „Wir möchten Herrn Dr. Blaschke ausdrücklich danken für die hervorragende Arbeit, die er innerhalb der Organisation und in der Zusammenarbeit mit Kunden in den letzten so wichtigen Jahren des Umbruchs in unserem Unternehmen geleistet hat“, sagt Detlef Hübner, Verwaltungsratsvorsitzender der Deufol.
Mit Herrn Duttiné kommt ein business-orientierter kaufmännischer Profi an Bord. Herr Duttiné kommt von dem Beratungsunternehmen Ebner Stolz, wo er bis zuletzt Partner war. Herr Duttiné bringt umfangreiche Industrie- und Beratungserfahrung, in den letzten Jahren mit Schwerpunkt Strukturierung, mit. „Wir freuen uns, dass wir Herrn Duttiné für uns gewinnen konnten und gehen davon aus, das er insbesondere mit seiner Prozess- und Strukturierungserfahrung den weiteren Weg der Deufol-Entwicklung maßgeblich mitgestalten wird“, so Hübner.
Deufol bringt Olaf Lange an Bord
Hofheim (Wallau), 13. Juni 2013
Olaf Lange (45) verstärkt mit Wirkung zum 1. Juni 2013 das Management der Deufol SE.
Als Mitglied der Geschäftsleitung wird er sein Fachwissen künftig für die Weiterentwicklung und das Wachstum der Export- und Industriegüterverpackung der Deufol-Gruppe einsetzen und die Geschäftsentwicklung des Unternehmens maßgeblich mitgestalten.
Dabei schöpft er aus Branchenerfahrungen, die er unter anderem in seiner 12 Jahre währenden Position als Geschäftsführer der Senator International Verpackung GmbH sammeln konnte.
Der zweifache Familienvater begründet seinen Wechsel wie folgt:
„Die Präsenz an allen größeren Wirtschaftsstandorten und die hervorragende Positionierung der Deufol im Verpackungs- und Dienstleistungsmarkt sind beispiellos. Die Deufol beweist nicht zuletzt dadurch die Marktführerschaft in Europa und in internationalen Märkten, sondern hat die in der Branche notwendige, handwerkliche Tradition mit modernster Produktionstechnologie verbunden, Synergien für die Kundschaft herauszuarbeiten und dem hohen Qualitätsanspruch gerecht zu werden. Allein diese Tatsachen haben mich dazu veranlasst, ein Teil des Deufol-Managements zu werden. Ich sehe den Aufgaben mit Spannung und großer Freude entgegen.“
Deufol und Meilink vereinbaren Joint Venture und strategische Zusammenarbeit
Hofheim, 23. Mai 2013
Die Deufol SE und die Meilink-Group, beide jeweils Marktführer für Industriegüterverpackung in Ihren Heimatmärkten Deutschland und den Niederlanden, haben ein Joint-Venture für innovative Verpackungslösungen sowie eine weitreichende, strategische Zusammenarbeit vereinbart.
In Kombination ergeben die jeweiligen Stärken für Kunden eine einmalige Angebotspalette. Die Vielfältigkeit beider Unternehmen bietet den Bündnispartnern einen bedeutenden Vorteil, insbesondere hinsichtlich ihrer regionalen Präsenzen, ihres unterschiedlichen Produktportfolios, ihrer Kundenbasis und ihres Know-Hows.
Deufols einzigartige IT- und Software-Lösungen zur Unterstützung von Geschäftsprozessen des Maschinenbaus sowie die besondere Kompetenz der Deufol im Bereich Kistenfertigung und Schwergutverpackungen sind jetzt verknüpft mit den Bereichen Reinraumverpackung, alternative Wellpappen- und High-Tech-Verpackung sowie Projektspedition, die zu den besonderen Stärken der Meilink-Group zählen.
Die exklusive Vereinbarung ermöglicht beiden Unternehmen, einer aufeinander abgestimmten Strategie zu folgen, um so eine Steigerung des Mehrwerts für ihre Kunden zu gewährleisten. Fokus ist dabei die gemeinsame Entwicklung und gemeinschaftliche Nutzung von IT-Systemen und innovativen Verpackungssystemen. Überdies werden beide Unternehmen ihre gestärkte, globale Marktposition nutzen, um ihr internationales Netzwerk durch einheitliche Geschäftsprozesse und Services weiterzuentwickeln. Künftig werden Deufol und Meilink, ein weitaus breiteres Produktportfolio auf internationaler Ebene anbieten können.
Über die Meilink-Gruppe
Die Meilink-Group ist innerhalb der Benelux Staaten Marktführer in den Bereichen Export Packaging, High-Tech Packaging, Wellpappenverpackung und Projektspedition.
Das Familienunternehmen mit Hauptsitz in Borculo und sechs weiteren Standorten in den Nieder-landen, beschäftigt 350 Mitarbeiter (300 FTE) und erreichte in 2012 einen Umsatz von 55 Mio. Euro.
Ein langjähriger Weggefährte kehrt zu den Wurzeln zurück
Hofheim, 15. Februar 2013
Herr Axel Wöltjen, von 1991 bis 2004 schon in der Geschäftsführung von Gesellschaften unseres Unternehmens verantwortlich tätig, stellt sein Wissen der Deufol SE wieder zur Verfügung.
Als Aktionär soll Herr Wöltjen zu einem frühestmöglichen Zeitpunkt einen Sitz im SE-Verwaltungsrat als Nicht-geschäftsführender Direktor einnehmen.
Als Bevollmächtigter wird Herr Wöltjen in verschiedenen Funktionen die unternehmerischen Interessen der Deufol SE nach außen hin vertreten und wahrnehmen.
Deufol freut sich sehr auf eine freundschaftliche und fruchtbare Zusammenarbeit, der auch Herr Wöltjen erwartungsvoll entgegen sieht.
Hofheim, 8. Januar 2013
Die bisherige Deufol AG, Hofheim, gibt bekannt, dass ihre Umwandlung in die Deufol SE (Societas Europaea) mit der Handelsregisteranmeldung erfolgreich abgeschlossen ist. Parallel führt die Deufol SE in den kommenden Wochen Namensaktien ein, um die Aktionärsstruktur transparent zu machen.
Im Zuge der auf der Hauptversammlung am 4. Juli 2012 beschlossenen SE-Umwandlung führt Deufol einen Verwaltungsrat nach dem monistischen System ein. Die Geschäftsführenden Direktoren (Executive-Mitglieder) des Deufol-Verwaltungsrates sind Detlef W. Hübner (Global Strategy / Operations), Dr. Tillmann Blaschke (Business Development & Customer Relations, Marketing & Communication, Finance, Legal & Compliance) und Dennis Hübner (Production, Operational Excellence, Human Resources, IT-Services). Als weitere Geschäftsführende Direktoren sind Jens Hof (Purchasing, Property, Admin & Support), Manfred Weirich (Europe North) und Jürgen Schmid (Europe South) benannt worden.
Mit der SE-Umwandlung betont Deufol die Bedeutung des internationalen Geschäfts und einer Kultur der Vielfalt innerhalb der Unternehmensgruppe, die mit Niederlassungen in zehn Ländern vertreten ist. Der Unternehmenssitz der Deufol SE bleibt im hessischen Hofheim. Von dort aus werden die Geschäfte der Deufol-Gruppe auch zukünftig gesteuert.
Die Deufol-Gruppe unterstreicht ihr Bekenntnis zur weiteren Internationalisierung mit der Ein-richtung eines World Boards, in dem die einzelnen Regionen vertreten sind: Das World Board der Deufol SE wird die gruppenweite Strategien mitbestimmen, das Best Practice Sharing koordinieren und das Business Development global vorantreiben. Mitglied im World Board sind alle Geschäftsführenden Direktoren sowie die Vertreter der Regionen Bill Morgan (North America), Ron MacDougall (North America), Alessandro Olivieri (Italy, France), Ronald Schrooten (Benelux), Vitezslav Dovrtel (Europe East) und Frank Ghesquiere (Asia).
In der Form des SE-Betriebsrats wird es in der Deufol SE eine europäische Arbeitnehmervertretung geben: Dadurch wird es allen europäischen Deufol-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern erleichtert, über ihre jeweiligen Ländervertreter die gruppenweit relevanten Unternehmensthemen mitzudiskutieren
Der Vorsitzende des Besonderen Verhandlungsgremiums (BVG), Gerhard Zurek, äußert sich positiv: „Die Verhandlungen verliefen konstruktiv. Ich denke, wir haben mit dem SE-Betriebsrat künftig eine gute Möglichkeit, an den Unternehmensentscheidungen mitzuwirken.“
„Ich freue mich darüber, dass uns die SE-Umwandlung in wenigen Monaten erfolgreich gelungen ist: Die neue Rechtsform macht es uns zukünftig leichter, in Europa und weltweit zu wachsen“, sagt Detlef W. Hübner, Firmengründer und Vorsitzender des Verwaltungsrats der Deufol SE. „Dank der Namensaktien werden wir wissen, wer welche Anteile an Deufol hält. Dies vereinfacht uns auch einen direkten Dialog mit unseren Aktionären.“
Da wir am Deutschen Eigenkapitalforum teilnehmen werden (inklusive Präsentation und Meetings),
wird der vierteljährliche Conference Call am 13. November 2012 nicht stattfinden.
Wenn Sie Interesse an weiteren Informationen haben, wenden Sie sich bitte an Claudia Ludwig (+49 6122 501228). Sie wird Ihr Anliegen direkt an den jeweiligen Ansprechpartner weiterleiten.
Frank Ghesquiere lenkt Asiengeschäft der Deufol AG
Hofheim, 25. Oktober 2012
Die Deufol AG, Hofheim, beruft Frank Ghesquiere (41), Asienexperte und Verpackungs- & Logistikprofi, zum 1. November 2012 zum neuen Leiter des Asiengeschäfts. Als Head of Asia & Pacific verantwortet Frank Ghesquiere ab sofort die Steuerung und Weiterentwicklung der Geschäftsaktivitäten der Deufol-Gruppe im gesamten asiatischen Raum.
Frank Ghesquiere besitzt über 14 Jahre Erfahrung und umfassende Kenntnisse auf dem asiati-schen Markt. In den vergangenen sieben Jahren war Ghesquiere in Shanghai als Logistikleiter beim weltgrößten Stahlhersteller tätig. Davor begleitete er in Singapur seit 2000 den Auf- und Ausbau des Asiengeschäfts für einen belgischen Verpackungs- und Lagerspezialisten im Bereich Chemikalien und Konsumgüter.
Vom Großraum Shanghai aus wird Ghesquiere in China vor allem die Verpackungslogistik und Lagerservices weiterentwickeln. In Singapur liegt der Fokus insbesondere auf den Deufol-Services Automated Packaging, Data Packaging sowie den Verpackungsprozess ergänzenden Dienstleistungen. Deufol unterstreicht mit der Rekrutierung Ghesquieres die strategische Be-deutung von Asien für das weitere Wachstum der Gruppe.
„Mit Frank Ghesquiere gewinnen wir einen hervorragend vernetzten Experten für unser Business Development in Asien“, urteilt Detlef W. Hübner, Firmengründer und Vorstandsmitglied der Deufol AG. Frank Ghesquiere, künftiger Deufol Head of Asia & Pacific: „Ich freue mich auf die neue Aufgabe, das Wachstum der Deufol-Gruppe am asiatischen Markt voranzutreiben.“
Neuer Standort Singapur:
Deufol expandiert in Asien
Hofheim, 12. September 2012
Die Deufol AG, Hofheim, hat am 06. September 2012 die Gesellschaft Deufol Asia PTE. LTD. in Singapur gegründet. Das neue, hundertprozentige Tochterunternehmen der Deufol AG soll das Leistungsangebot der Deufol-Gruppe auf den asiatischen Raum ausdehnen und so den Wachstumskurs des Unternehmens aktiv unterstützen. Der Fokus liegt hierbei auf den Deufol-Services Automated Packaging, Data Packaging und Supplementary Services. Die Deufol-Gruppe baut damit ihre weltweit führende Position im Bereich Verpackungen und angrenzende Services weiter aus.
„Wir wollen unsere erfolgreiche Internationalisierungsstrategie fortsetzen und im vielversprechenden asiatischen Markt mit unseren Kunden wachsen“, erklärt Detlef W. Hübner, Firmengründer und Vorstandsmitglied der Deufol AG. „International und gerade in Asien wird deutsche Qualität sehr geschätzt. Dem Bedarf an hochwertigen Verpackungen und Verpackungsdienst-leistungen in der Region tragen wir mit Gründung unseres neuen Standorts Singapur Rechnung.“
Singapur soll für die Deufol zusätzlich zu den Aktivitäten in China als Basis zur weiteren Expansion in Asien dienen. Mit dem zweitgrößten Umschlaghafen der Welt ist auch Singapur selbst für Deufol wirtschaftlich von besonderem Interesse.
Deufol AG geht gerichtlich gegen ehemalige Topmanager vor.
Hofheim (Wallau), 4. April 2012.
Der Vorstand und der Aufsichtsrat der Deufol AG, Hofheim, haben heute Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main gegen den ehemaligen Geschäftsführer des Tochterunternehmens Deufol Tailleur GmbH, Manfred Wagner, gegen den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der Deufol AG, Andreas Bargende, zwei weitere Personen aus dessen persönlichem Umfeld, sowie gegen den ehemaligen Chefsyndikus des Unternehmens, Wolfgang Glücks, eingereicht. Die Staatsanwaltschaft in Frankfurt am Main hat daraufhin ein Ermittlungsverfahren unter dem Aktenzeichen 7210 Js 216358/12 WBW eingeleitet. Den Beschuldigten wird vorgeworfen, gemeinschaftlich der Deufol Gruppe zwischen den Jahren 2006 und 2011 zum persönlichen Vorteil über ein komplexes Geflecht von Firmen und Firmenbeteiligungen erheblichen wirtschaftlichen Schaden zugefügt zu haben. Die Schadenssumme bewegt sich im niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich.
Es besteht der Verdacht der Bestechung, Veruntreuung von Gesellschaftsvermögen, der Zahlung überhöhter Mieten für Gewerbeimmobilien und überhöhter Kaufpreise im Zusammenhang mit Unternehmensakquisitionen. Die Verdachtsmomente richten sich maßgeblich gegen Manfred Wagner und Andreas Bargende, die in gegenseitiger Absprache persönlichen finanziellen Vorteil aus ihren weitgehenden Leitungsbefugnissen innerhalb des Unternehmens gezogen haben sollen.
Sämtliche fraglichen Vorgänge liegen in der Vergangenheit und sind in den zurückliegenden Geschäftsjahren der Deufol AG abgebildet. Kunden der Deufol Gruppe sind durch die Unregelmäßigkeiten nach den vorliegenden Untersuchungsergebnissen nicht geschädigt worden. Die tatverdächtigen Personen sind nach Bekanntwerden erster Verdachtsmomente sofort ausnahmslos aus dem Unternehmen entfernt worden. Nachfolgend wurde mit externem Sachverstand die lückenlose Aufklärung der Sachverhalte weiterbetrieben. Die Deufol AG geht gegen die Verursacher sowohl straf- als auch zivilrechtlich vor und ist zuversichtlich, ihre Ansprüche auf Schadenersatz durchsetzen zu können.
Nach dem Aufscheinen erster Unregelmäßigkeiten haben der Vorstand der Deufol AG, bestehend aus dem Firmengründer Detlef W. Hübner und Dr. Tillmann Blaschke, und der Aufsichtsrat im Herbst vergangenen Jahres personelle Konsequenzen gezogen. Detlef W. Hübner: „Nach meiner Einschätzung müssen wir davon ausgehen, dass die Deufol AG in den zurückliegenden Jahren durch das Verhalten einzelner Manager erheblich geschädigt worden ist. Der nun erkenntliche Umfang des Schadens hat uns dazu veranlasst, nicht nur den zivilrechtlichen Weg zu beschreiten, sondern auch die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main einzuschalten. Wir werden die ermittelnden Behörden bei ihrer Arbeit umfassend unterstützen. Die Deufol AG wird ungeachtet dieser Ereignisse ihren Erfolgskurs fortsetzen.“
Neue Operation in Charlotte: Deufol wächst in den USA
Die Deufol Gruppe baut ihre Präsenz in den USA weiter aus und hat in Charlotte im US-Bundesstaat North Carolina eine neue Operation eröffnet. Mit Siemens, das dort seine Fertigungsstätte für Gasturbinen ausgebaut hat, wurde ein langfristig angelegter Vertrag über Dienstleistungen im Bereich Export & Industrial Goods Packaging geschlossen. Deufol wickelt damit erstmalig auch in den USA Verpackungsdienstleistungen in diesem Kernbereich ab.
Hofheim (Wallau), 22. Juli 2011. Deufol verpackt in Charlotte Teile von Gas- und Dampfturbinen sowie Generatoren, die sowohl für den US-Markt, als auch für den Export in die ganze Welt bestimmt sind. Die Einzelteile, die zur Herstellung von Dampfturbinen und Generatoren benötigt werden, werden auf einem neuen Areal mit einer Hallenkapazität von 12.000 Quadratmetern angenommen und bei Bedarf zu ihrem jeweiligen Einsatzort im Siemens Produktionswerk transportiert. Wenige Kilometer entfernt hat Siemens eine moderne Anlage errichtet, die nach ihrem Ausbau bis zum Jahresende die größte Gasturbinenfertigung in den USA sein soll.
Erstmalig verpackt Deufol in den USA jetzt auch Export- und Industriegüter, ein Servicebereich, der dort bislang noch nicht abgedeckt wurde. Das Geschäft wird unter der neu gegründeten Gesellschaft Deufol Charlotte LLC gebündelt. Sie gilt als Ausgangspunkt um daraus in den USA den Bereich Export & Industrial Goods Packaging im Rahmen der Deufol Wachstumsstrategie weiterzuentwickeln.
Mit der gemeinsamen geographischen Expansion über die Grenzen der Kontinente hinweg erreicht die langjährige Partnerschaft von Deufol und Siemens eine neue Stufe. Siemens gehört zu den Kunden, mit denen die Deufol schon seit ihren Anfangsjahren zusammenarbeitet. Inzwischen verpackt die Gruppe an mehreren Standorten in Deutschland für Siemens, sowie in Tschechien und Österreich. In einer Ausschreibung zu Jahresbeginn war Deufol als „Siemens-Vorzugslieferant“ bestätigt worden.
Erster europäischer Verpackungsauftrag für den Deufol
Servicebereich „Gift Cards & Data Management“
Die Deufol Gruppe erreicht mit ihrer Dienstleistung „Gift Cards & Data Management“ nun auch den europäischen Markt. Für die Wirecard Bank AG verpackt Deufol „mywirecard 2go Visa“-Karten, wiederaufladbare Prepaid Karten, die als Zahlungsmittel weltweit eingesetzt werden können.
Hofheim (Wallau), 30. Mai 2011. Deufol verpackt Prepaid Karten jetzt auch für einen deutschen Kunden, die Münchner Wirecard Bank AG, ein Tochterunternehmen der börsennotierten Wirecard AG. Die Verpackungs- und Servicedienstleistungen, die eine Aktivierung der Prepaid Karten per Scan an Tankstellen, Kiosken o.ä. ermöglichen, wurden dabei von Deufol entwickelt. Die „mywirecard 2 go Visa“-Prepaid Karten der Wirecard Bank werden vollautomatisiert auf einen Kartonträger gelegt und mit einem Blister verschlossen. Durch eine Aussparung auf der Rückseite des Kartons ist der Barcode auf der Karte trotz seiner Verpackung für den Aufladevorgang mit dem Barcode-Scanner zugänglich. Die Prepaid Karten der Wirecard Bank sind an Tankstellen und Kiosken in ganz Deutschland verfügbar und können direkt an der Kasse mit einem Guthaben aufgeladen werden. So können Produkte im Internet schnell und sicher bezogen werden.
Deufol verfügt über eigene Maschinen, welche die herausfordernden Ansprüche an die Datenverarbeitung bei der Verpackung von Gift Cards bewältigen können. Dies ist vor allem bei der Verpackung von Karten in Multipacks erforderlich.
Die Deufol Gruppe hat Verpackungsdienstleistungen im Bereich „Gift Cards & Data Management“ bislang ausschließlich für amerikanische Kunden abgewickelt. Nunmehr konnte für diesen Servicebereich auch der erste europäische Partner gewonnen werden.
Neuer Standort in Italien:
Krones-Tochter Kosme baut auf Deufol
Die Deufol Gruppe eröffnet einen neuen Standort im italienischen Roverbella in direkter Angrenzung an Kosme, Tochter des Deufol Kunden Krones AG. Die Deufol Italia S.p.A., italienische Gesellschaft des Deufol Konzerns, unterschrieb einen langfristig angelegten Vertrag mit Kosme über Verpackungslösungen für Maschinen zur Abfüllung von Getränken.
Hofheim (Wallau), 1. März 2011. Deufol verpackt in Roverbella Abfüllanlagen, Palletierer, De-Palletierer, Etikettiermaschinen – all diejenigen komplexen Produktgruppen, die Kosme S.R.L. aus Roverbella heraus weltweit distribuiert. Für Deufol heißt dies, dass die Verpackungen für den weltweiten Transport höchste Ansprüche erfüllen müssen, damit die Unversehrtheit der Maschinen bis zu ihrem Ziel gewährleistet wird. Deufol konzipiert jede Verpackung als Individuallösung und berücksichtigt dabei unterschiedliche Konservierungsverfahren für Langzeitverpackungen, genauso wie klimatische und statische Bedingungen während des Transports, die Anforderungen des Bestimmungslandes und Vieles mehr.
Die Verpackungsdienstleistungen werden überwiegend in einer eigenen 2.500 qm großen Halle mit 2.500 qm Freifläche in unmittelbarer Nähe zur Kosme-Produktionsstätte durchgeführt. Darüber hinaus übernimmt Deufol auch Dienstleistungen im Inhouse-Outsourcing direkt innerhalb der Kosme-Produktionsstätten.
Die Zusammenarbeit zwischen Krones und Deufol begann bereits 1997 mit der Verpackung von Transportbändern am Hauptsitz der Krones AG in Neutraubling bei Regensburg. Über die Jahre entwickelte sich eine vertrauensvolle Partnerschaft, in der Deufol nicht nur ihr Dienstleistungsangebot ausweitete, sondern auch Niederlassungen nahe der Krones Standorte innerhalb Deutschlands aufbaute. Mit der Eröffnung des italienischen Standorts in Roverbella gelingt erstmals auch eine kundenspezifische, geographische Expansion über Ländergrenzen hinweg – ein erster Erfolg der Deufol Wachstumsstrategie.
Als globaler Anbieter von Verpackungsdienstleistungen greift Deufol für diesen Schritt auf ihre bestehende italienische Gesellschaft zurück. Die Deufol Italia S.p.A. mit Sitz in Fagnano Olona, bislang vornehmlich als Service- und Verpackungsdienstleister für Schreibmaterialien und Modeschmuck tätig, wickelt auch das Geschäft im Bereich Export- und Industriegüterverpackung am neuen Standort Roverbella ab.
Deufol akquiriert Richard Wolfsberger Verpackungen GmbH.
Die Deufol Gruppe hat 100% der österreichischen Richard Wolfsberger Verpackungen GmbH erworben. Das Unternehmen Wolfsberger wird mit der bereits bestehenden österreichischen Tochtergesellschaft Logis Industriedienstleistung GmbH zur Deufol Austria GmbH mit Sitz in Bruck an der Leitha verschmolzen.
Hofheim (Wallau), 01. Februar 2011. Die zukünftig unter Deufol Austria GmbH firmierende Gesellschaft erbringt Verpackungsdienstleistungen und angrenzende Services von der Einlagerung bis zur Versandabwicklung, vornehmlich im Bereich Export- und Industriegüterverpackung. In Bruck an der Leitha steht eine Hallenfläche von 7.500 qm zur Verfügung. Zusätzlich ist eine überdachte Fläche von 500 qm und eine Freifläche von 48.000 qm vorhanden, auf der Industriegüter bis zu einem Gewicht von 150 Tonnen individuell verpackt werden. Über den direkten Gleisanschluss kann die Anlieferung, sowie Verladung und Weitertransport auch per Bahn erfolgen.
Diese Transaktion ist ein weiterer Schritt innerhalb der Deufol-Wachstumsstrategie, über die Marktführerschaft in Deutschland hinaus auch ins Ausland zu expandieren. Der Standort Österreich bildet eine zusätzliche Brücke in den osteuropäischen Markt und ist für Deufol als globalem Anbieter für Verpackungsdienstleistungen von wesentlicher Bedeutung.
„Der Anschluss an Deufol ist unsere große Chance, sich einem internationalen, wachsenden Konzern anzuschließen, in den wir unsere Kompetenz einbringen und weiter in den globalen Markt tragen können“, kommentiert Richard Wolfsberger, Gesellschafter der ehemaligen Richard Wolfsberger Verpackungen GmbH und Geschäftsführer der unter Deufol Austria GmbH neu auftretenden Gesellschaft, diese Transaktion.
Aus D.Logistics wird Deufol.
D.Logistics ist Geschichte. Der Spezialist für Verpackungen und angrenzende Services firmiert ab sofort als „Deufol Aktiengesellschaft“. Gleichzeitig werden die Konzerngesellschaften unter der einheitlichen Dachmarke Deufol vereint. Die Namensänderung von D.Logistics in Deufol drückt die konsequente Weiterentwicklung des Konzerns zu einem international agierenden Industriedienstleister aus, der intelligente und individuelle Services, Strategien, Konzepte und Lösungen rund um die Kernkompetenz Verpackung bietet.
Hofheim (Wallau), 01. Dezember 2010. In einem umfangreichen Renaming-Prozess hat sich die D.Logistics AG mit Unternehmenssitz im hessischen Hofheim (Wallau) in Deufol AG umbenannt. Einhergehend werden alle Tochtergesellschaften im In- und Ausland unter der neuen Marke Deufol zusammengeführt, um der Unternehmensgruppe nach außen ein einheitliches Erscheinungsbild zu geben. Gleichzeitig mit dem neuen Namen erhalten alle Gesellschaften einen einheitlichen Markenauftritt und sind auch im Internet über die zentrale, internationale Webpräsenz www.deufol.com erreichbar.
Die Lösung von D.Logistics als Unternehmensname ist eine bewusste Abkehr von der Begrifflichkeit „Logistik“ mit einer neuen inhaltlichen Ausrichtung: Deufol ist ein intelligenter, flexibler und innovativer Anbieter von Lösungen rund um die Kernkompetenz Verpackung. Dies wird auch durch die neue Markenaussage verdeutlicht: „Deufol – Packaging. Next Level.“
Mit Deufol greift die Unternehmensgruppe nicht etwa auf einen Fantasienamen zurück. In seinem Ursprung eine Zusammensetzung von „deutsche Folie“ blickt der Name im Bereich der Exportverpac-kungen auf eine rund 50-jährige Tradition zurück und hat sich in überwiegenden Teilen des bestehenden Geschäfts sehr gut bewährt.
„Die Einführung der einheitlichen Marke ist wesentlicher Bestandteil unserer Wachstumsstrategie. Als Deufol werden wir unser Geschäft nicht nur regional entwickeln, sondern können unser Dienstleistungsangebot global anbieten“, so Andreas Bargende, Vorstandsvorsitzender der Deufol AG.
Die Namensänderung war auf der Hauptversammlung im Juni 2010 beschlossen worden.
PRESSEMITTEILUNG Jahresergebnis
Deufol SE: Ergebnisse des Geschäftsjahres 2018
• Umsatz 265,1 Mio. € (Vorjahr 287,7 Mio. €)
• EBITDA 18,8 Mio. € (Vorjahr 18,9 Mio. €)
• EBIT(A) 9,8 Mio. € (Vorjahr 9,3 Mio. €)
• EAT 3,8 Mio. € (Vorjahr 5,6 Mio. €)
• Operativer Cashflow 16,9 Mio. € (Vorjahr 12,9 Mio. €)
• Netto-Finanzverschuldung 34,1 Mio. € (Vorjahr 44,2 Mio. €)
• Dividende i.H.v. 6 Cent je Aktie
Hofheim am Taunus, 30. April 2019
Umsatzentwicklung – Planziel nicht erreicht
Die Fokussierung und Neuausrichtung auf den Bereich Export & Industrial Packaging ist weiter vorangeschritten. Ungeachtet dessen betragen die Erlöse im Berichtszeitraum lediglich rd. 265 Mio. € und liegen somit um 7,9 % unterhalb des Vorjahreszeitraums (Vorjahr: 288 Mio. €). Damit wurde die im Jahresbericht 2017 veröffentlichte Planung der Deufol-Gruppe, welche Umsätze in einer Bandbreite zwischen 275 Mio. € und 290 Mio. € vorsah, knapp verfehlt.
Operatives Ergebnis (EBITDA) – Planziel erreicht
Das operative Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) stellte sich auf 18,8 Mio. € ein nach 18,9 Mio. € im Vorjahr. Die EBITDA-Marge betrug 7,1 % (Vorjahr 6,3 %). Die Abschreibungen waren mit 9,0 Mio. € etwas niedriger als im Vorjahr (9,6 Mio. €). Das operative Ergebnis vor Wertminderungen auf Firmen-werte (EBITA) betrug in der Berichtsperiode 9,8 Mio. € (Vorjahr 9,3 Mio. €). Die EBITA-Marge betrug 2018 3,7 % (Vorjahr 3,1 %).
Netto-Finanzverschuldung deutlich reduziert – Cashflow über Vorjahresniveau
Die Finanzverbindlichkeiten der Deufol-Gruppe sind im abgelaufenen Geschäftsjahr durch Tilgungen leicht gesunken, nachdem sie im Vorjahr aufgrund getätigter Zukäufe deutlich gestiegen waren. Sie betrugen zum Stichtag 63,7 Mio. € (Vorjahr: 65,8 Mio. €).
Die Netto-Finanzverbindlichkeiten, definiert als Summe von Finanzverbindlichkeiten minus Finanzfor-derungen und Zahlungsmitteln, sanken deutlich von 44,2 Mio. € am 31. Dezember 2017 auf 34,1 Mio. € zum Ende des Berichtsjahres. Der Saldo aus Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Sicht-guthaben bei Kreditinstituten beträgt -30,5 Mio. € (Vorjahr -41,3 Mio. €).
Der betriebliche Cashflow betrug in der Berichtsperiode 16,9 Mio. € und lag damit über dem Niveau des Vorjahres (12,9 Mio. €).
Der Verwaltungsrat schlägt vor, dass aus dem Bilanzgewinn der Deufol SE 0,06 € je Aktie ausgeschüttet werden. Dies führt zu einer Ausschüttung in Höhe von 2,6 Mio. €. Der verbleibende Bilanzgewinn der Deufol SE von 13,5 Mio. € soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
265,1 287,7 (7,9)
18,8 18,9 (0,5)
9,8 9,3 (5,4)
8,1 7,9 2,5
3,8 5,6 32,1
0,3 (0,4) (175,0)
davon Anteilseigner der Muttergesellschaft
4,1 5,2 (21,2)
0,095 0,121 (21,5)
16,9 12,9 31,0
7,9 5,5 43,6
34,1 44,2 (22,9)
2.347 2.521 (5,7)
Die Deufol-Gruppe plant für das Geschäftsjahr 2019 Umsatzerlöse in einer Bandbreite zwischen 270 Mio. € und 290 Mio. €. Das operative Ergebnis (EBITDA) soll zwischen 15,5 Mio. € und 17,5 Mio. € erreichen.
Die Umsätze sollen dabei in den Regionen Deutschland und USA/ Rest der Welt leicht über Vorjahr liegen. Für die Region übriges Europa erwarten wir einen stärkeren Anstieg der Umsatzerlöse, der mit entsprechenden Investitionen in neue Märkte verbunden ist.
Bei der Ergebnisprognose erwarten wir in unserem Stammgeschäft in Deutschland leicht verbesserte Ergebnisse auf dem Niveau früherer Geschäftsjahre. Die in den letzten Jahren durchgeführten Maß-nahmen zur Erhöhung der Produktivität sollten bei einer stabilen Konjunktur Früchte tragen. Im übrigen Europa gehen wir aufgrund von Einmaleffekten im Berichtsjahr von sinkenden Ergebnissen aus, die aber über dem Niveau früherer Geschäftsjahre liegen werden. Im Segment USA/Rest der Welt erwarten wir aufgrund stabilisierter Umsatzerlöse leicht ansteigende Resultate.
Aus heutiger Sicht besteht für den laufenden Geschäftsbetrieb per Saldo nicht die Notwendigkeit zusätzlicher externer Finanzierungsmaßnahmen. Die derzeitige Finanzierungsausstattung sichert die bestehenden Liquiditätserfordernisse. Ungeachtet dessen wird das Wachstum im übrigen Europa auch durch eine entsprechende externe Finanzierung begleitet werden.
Der Geschäftsbericht ist unter https://www.deufol.com abrufbar.
PRESSEMITTEILUNG Halbjahresergebnis
Deufol SE: Ergebnisse des ersten Halbjahrs 2018
Halbjahresergebnis – Deufol konsequent auf dem Weg zum Industriedienstleister rund um die Industriegüterverpackung
Die in den Vorjahren beschlossene und bereits begonnene Konzentration auf das Geschäft als Industriedienstleister rund um die Industriegüterverpackung wurde im 1. Halbjahr 2018 konsequent weiterverfolgt. Der Fokus lag dabei auf der Integration der Neuerwerbungen der Jahre 2016 und 2017 und auf der Erzielung weiterer Skaleneffekte und Vereinheitlichung unserer Services in unseren Standorten in Deutschland und Europa.
Neben der Integration und Vereinheitlichung haben wir uns im ersten Halbjahr 2018 auf die Optimierung und Entwicklung vorhandener bzw. neuer Tools konzentriert. Unser System an Standardkisten wurde ergänzt und unsere selbstentwickelte Software für verschiedene Bereiche weiter vernetzt.
Dieser Entwicklung folgend, ergeben sich für das erste Halbjahr 2018 folgende Ergebnisse für den Deufol-Konzern:
Umsatz 131,5 Mio. € (Vorjahr 145,1 Mio. €)
EBITDA 8,2 Mio. € (Vorjahr 8,3 Mio. €)
EBIT(A) 3,9 Mio. € (Vorjahr 4,3 Mio. €)
Nettoergebnis 1,6 Mio. € (Vorjahr 3,0 Mio. €)
Im ersten Halbjahr 2018 lag der Umsatz mit 131,5 Mio. € um 9,4 % oder 13,6 Mio. € unter dem der Vorjahresperiode. Die Umsatzveränderung ist ausschließlich auf den Bereich der Konsumgüterverpackung zurückzuführen. Wesentliche Zugänge oder Abgänge im Konsolidierungskreis gab es keine im ersten Halbjahr 2018. In Deutschland (inklusive Holding) betrugen
die Erlöse 78,0 Mio. € (Vorjahr 72,3 Mio. €). Im übrigen Europa wurden Umsätze von 34,8 Mio. € (Vorjahr 36,4 Mio. €) erzielt. In den USA / Rest der Welt sanken die Erlöse um 17,7 Mio. € auf 18,7 Mio. € (Vorjahr 36,4 Mio. €).
EBITA-Marge verbessert
Das operative Ergebnis (EBITA) betrug 3,9 Mio. € oder 3,0%. Damit liegt die EBITA-Marge leicht über dem Vorjahreswert i. H. v. 2,9%. Gründe für die Ergebnisentwicklung sind hauptsächlich Erfolge aus der Integration der Neuerwerbungen der Jahre 2016 und 2017.
Das Periodenergebnis betrug 1,6 Mio. € (Vorjahr 3,0 Mio. €). Nach Abzug der Gewinnanteile der nicht beherrschenden Anteile ergibt sich ein auf die Anteilseigner der Deufol SE entfallender Nettogewinn von 1,6 Mio. € gegenüber 3,0 Mio. € im Vorjahr. Das im Vergleich zum Vorjahreszeitraum geringere Nettoergebnis ist insbesondere auf höhere latente Steuern, die nicht zahlungswirksam sind, zurückzuführen. Das Ergebnis je Aktie betrug in den ersten drei Monaten 0,035 € (Vorjahr 0,070 €).
Verbesserter operativer Cashflow – Finanzverschuldung gesunken
Der betriebliche Cashflow der Deufol-Gruppe betrug in der Berichtsperiode 12,4 Mio. € und lag damit spürbar über dem Niveau des Vorjahres (9,0 Mio. €). Die Finanzverbindlichkeiten haben sich im ersten Halbjahr 2018 um 1,0 Mio. € leicht auf 62,6 Mio. € vermindert. Die Netto-Finanzverbindlichkeiten, definiert als Summe von Finanzverbindlichkeiten abzüglich Finanzforderungen und Zahlungsmittel, reduzierten sich insbesondere aufgrund gestiegener Zahlungsmittel (+ 4,7 Mio. €) deutlich stärker von 44,2 Mio. € am 31.Dezember 2017 auf 38,8 Mio. € zum Ende des Berichtszeitraums.
Die ersten sechs Monate 2018 im Überblick
Angaben in Tsd. €
131.481 145.065 (9,4)
8.175 8.265 (1,1)
3.940 4.260 (7,5)
3.022 3.350 (9,8)
1.636 3.047 (46,3)
84 24 250,0
1.552 3.023 (48,7)
0,035 0,070 (50,0)
Cashflow aus betriebl. Tätigkeit
12.427 9.015 37,8
(5.903) (5.059) (16,7)
38.751 44.203 (12,3)
48,1 48.7 (1,2)
2.624 2.530 3,7
Ausblick - Planung bestätigt
Die Deufol SE bestätigt ihre im Jahresfinanzbericht 2017 veröffentlichte Planung für das Geschäftsjahr 2018. Wir gehen daher für 2018 von Umsatzerlösen zwischen 275 Mio. € und 290 Mio. € aus und rechnen mit einem operativen Ergebnis (EBITDA) zwischen 17,0 Mio. € und 20,0 Mio. €.
Deufol SE: Ergebnisse des Geschäftsjahres 2017
• Umsatz 287,7 Mio. € (Vorjahr 341,0 Mio. €)
• EBITDA 18,9 Mio. € (Vorjahr 19,2 Mio. €)
• EBIT(A) 9,3 Mio. € (Vorjahr 9,4 Mio. €)
• EAT 5,6 Mio. € (Vorjahr 4,6 Mio. €)
• Operativer Cashflow 12,9 Mio. € (Vorjahr 12,0 Mio. €)
• Netto-Finanzverschuldung 44,2 Mio. € (Vorjahr 46,9 Mio. €)
Hofheim am Taunus, 30. April 2018
Umsatzentwicklung - angepasste Planziele erreicht
Bedingt durch die Fokussierung und Neuausrichtung auf den Bereich Export & Industrial Packaging betragen die Erlöse im Berichtszeitraum rd. 288 Mio. € und liegen somit um 15,6 % unterhalb des Vor-jahreszeitraums (Vorjahr: 341 Mio. €). Damit wurde die im Halbjahresbericht 2017 angepasste Planung der Deufol-Gruppe, welche Umsätze in einer Bandbreite zwischen 280 Mio. € und 300 Mio. € vorsah, erreicht.
Das operative Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) stellte sich auf 18,9 Mio. € ein nach 19,2 Mio. € im Vorjahr. Die EBITDA-Marge betrug 6,3 % (Vorjahr 5,4 %). Die Abschreibungen auf Sachanlagen waren mit 7,8 Mio. € niedriger als im Vorjahr (8,5 Mio. €). Davon betreffen aber 1,0 Mio. € außerplan-mäßige Abschreibungen (Vorjahr: 2,0 Mio. €). Die Abschreibungen auf sonstige immaterielle Vermö-genswerte sind dagegen gestiegen auf 1,8 Mio. € (Vorjahr 1,3 Mio. €). Das operative Ergebnis vor Wertminderungen auf Firmenwerte (EBITA) betrug in der Berichtsperiode 9,3 Mio. € (Vorjahr 9,4 Mio. €). Die EBITA-Marge betrug 2017 3,1 % (Vorjahr 2,7 %).
Finanzverschuldung auf Grund von Zukäufen gestiegen – Cashflow deutlich über Niveau
Die Netto-Finanzverbindlichkeiten, definiert als Summe von Finanzverbindlichkeiten minus Finanzfor-derungen und Zahlungsmitteln, sanken von 46,9 Mio. € am 31. Dezember 2016 um 2,7.Mio. € auf 44,2 Mio. € zum Ende des Berichtsjahres. Der Saldo aus Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Sichtguthaben bei Kreditinstituten beträgt -41,3 Mio. € (Vorjahr -36,8 Mio. €) und ist aufgrund von langfristigen Refinanzierungen deutlich gestiegen.
Der betriebliche Cashflow betrug in der Berichtsperiode 12,9 Mio. € und lag damit über dem Niveau des Vorjahres (12,0 Mio. €).
287,7 341,0 (15,6)
18,9 19,2 (1,6)
9,3 9,4 (1,1)
7,9 5,7 38,6
5,6 4,6 29,0
0,4 (0,4) ./.
5,2 5,0 2,8
0,121 0,118 2,5
12,9 12,0 7,5
5,5 9,1 (39,6)
44,2 46,9 (5,7)
48,7 45,3
2.521 2.899 (13,0)
Die Deufol-Gruppe plant für das Geschäftsjahr 2018 Umsatzerlöse in einer Bandbreite zwischen 275 Mio. € und 290 Mio. €. Das operative Ergebnis (EBITDA) soll zwischen 17,0 Mio. € und 20,0 Mio. € erreichen.
Die Umsätze sollen dabei in den Regionen Deutschland und übriges Europa leicht über Vorjahr liegen. Für die Region USA/ Rest der Welt rechnen wir mit einem deutlichen Umsatzrückgang.
Bei der Ergebnisprognose erwarten wir in unserem Stammgeschäft in Deutschland leicht verbesserte Ergebnisse. Hintergründe sind die in den letzten Jahren durchgeführten Maßnahmen zur Erhöhung der Produktivität. Im übrigen Europa gehen wir aufgrund weiterer Fortschritte in der Integration unserer Gesellschaften von steigenden Ergebnissen aus. Im Segment USA/Rest der Welt erwarten wir absolut betrachtet sinkende Resultate. Hintergrund für den Umsatz- und Ergebnisrückgang ist die im dritten Quartal 2017 erfolgte Beendigung der Geschäftsbeziehung zu einem großen Kunden aus dem Kon-sumgüterbereich, welche sich erst in 2018 vollständig auswirkt.
Aus heutiger Sicht besteht für den laufenden Geschäftsbetrieb per Saldo nicht die Notwendigkeit zusätzlicher externer Finanzierungsmaßnahmen. Die derzeitige Finanzierungsausstattung sichert die bestehenden Liquiditätserfordernisse.
Deufol SE: Ergebnisse des ersten Halbjahrs 2017
Hofheim am Taunus, 18. August 2017
Halbjahresergebnis – Die strategische Konzentration auf Industriegüterverpackung und damit verbundene Servicedienstleistungen schreitet erfolgreich voran
Der beschlossene Umbau des Konzerns und die Konzentration auf das Geschäft rund um die Industriegüterverpackung schreiten erfolgreich voran. Hiermit wird das Profil in der Wahrnehmung unserer Kunden als der mit einem eigenen, weltweiten Netzwerk agierende Spezialist für Industriegüterverpackung weiter gestärkt. Die bisher getätigten Akquisitionen der jüngeren Vergangenheit dienen konsequent dem Ziel des weiteren Ausbaus unseres Netzwerkes.
Die Trennung von der Activatis GmbH und von großen Kunden aus dem nicht mehr im Fokus liegenden Geschäftsbereich Konsumgüterverpackungen sind weitere, logische Konsequenzen aus der Konzentration von Deufol auf die Kernkompetenz Industriegüterverpackung.
Investitionen in innovative, notwendige IT sowie der weitere strategische Ausbau rund um die Dienstleistung Industriegüterverpackung stehen künftig im ausschließlichen Fokus der Deufol-Gruppe.
Dieser Entwicklung folgend ergeben sich für das erste Halbjahr 2017 folgende Ergebnisse für den Deufol-Konzern:
Umsatz 145,1 Mio. € (Vorjahr 161,9 Mio. €)
EBITDA 8,3 Mio. € (Vorjahr 8,7 Mio. €)
EBIT(A) 4,3 Mio. € (Vorjahr 5,3 Mio. €)
Nettoergebnis 3,0 Mio. € (Vorjahr 3,3 Mio. €)
Im ersten Halbjahr 2017 lag der Umsatz mit 145,1 Mio. € um 10,4 % oder 16,8 Mio. € unter dem der Vorjahresperiode. Die Umsatzveränderung ist zum einen auf Veränderungen im Konsolidierungskreis und zum anderen auf die Abgabe eines großen Standortes in Belgien im Rahmen der strategischen Fokussierung auf Industriegüterverpackung zurückzuführen. Die Zugänge im Konsolidierungskreis im Bereich Industriegüterverpackung erhöhten den Umsatz um 18,0 Mio. €. Die Abgänge im Konsolidierungskreis – Activatis GmbH und Konsumgüterverpackung in Belgien – verminderten den Umsatz um 21,6 Mio. €. Bereinigt um diese Sondereffekte ist der Umsatz um 13,2 Mio. € gesunken. Bereinigt man zudem die Aufwertung des US-Dollars zum Euro um durchschnittlich 3,0%, der die Umsatzerlöse in US-Dollar um 1,0 Mio. € erhöht hat, ergibt sich ein Umsatzrückgang um 14,2 Mio. €.
Operatives Ergebnis unter Vorjahr
Das operative Ergebnis (EBITA) betrug 4,3 Mio. € und liegt damit knapp 20,0% unter dem Vorjahreswert i. H. v. 5,3 Mio. €. Hintergrund für die Ergebnisentwicklung sind hier vor allem die durch die getätigten Akquisitionen verursachten Kosten sowie die Integration der neuen Gesellschaften, welche gerade erst begonnen hat.
Das Periodenergebnis betrug 3,0 Mio. € (Vorjahr 3,3 Mio. €). Nach Abzug der Gewinnanteile der nicht beherrschenden Anteile ergibt sich ein auf die Anteilseigner der Deufol SE entfallender Nettogewinn von 3,0 Mio. € gegenüber 3,2 Mio. € im Vorjahr. Das Ergebnis je Aktie betrug in den ersten drei Monaten 0,070 € (Vorjahr 0,073 €).
Der betriebliche Cashflow der Deufol-Gruppe betrug in der Berichtsperiode 9,0 Mio. € und lag damit spürbar über dem Niveau des Vorjahres (2,7 Mio. €).
Die Finanzverbindlichkeiten haben sich im ersten Halbjahr 2017 um 0,3 Mio. € leicht auf 66,1 Mio. € erhöht. Die Netto-Finanzverbindlichkeiten, definiert als Summe von Finanzverbindlichkeiten abzüglich Finanzforderungen und Zahlungsmittel, fielen insbesondere aufgrund gestiegener Zahlungsmittel (+ 2,9 Mio. €) etwas stärker, und zwar von 46,9 Mio. € am 31.Dezember 2016 auf 45,2 Mio. € zum Ende des Berichtszeitraums.
Die ersten sechs Monate 2017 im Überblick
145.065 161.933 (10,4)
8.265 8.718 (5,2)
4.260 5.292 (19,5)
3.350 4.008 (16,4)
3.047 3.292 (7,4)
24 105 (77,1)
3.023 3.187 (5,1)
0.070 0.073 (4,1)
9.015 2.671 237,5
(5.059) (3.149) (60,7)
45.238 46.909 (0,3)
46.8 45.3 3,3
2.668 2.746 (2,9)
Ausblick - Planung angepasst
Die Deufol SE wird ihre im Jahresfinanzbericht 2016 veröffentlichte Planung für das Geschäftsjahr 2017 leicht nach unten korrigieren. Hintergrund ist die Umstrukturierung des Geschäfts in den USA weg von Konsumgüterverpackung hin zu Industriegüterverpackung, welcher die Umsätze in diesem Segment im zweiten Halbjahr entsprechend beeinflussen wird. Wir gehen daher für 2017 von Umsatzerlösen zwischen 280 Mio. € und 300 Mio. € aus und rechnen mit einem operativen Ergebnis (EBITDA) zwischen 14,0 Mio. € und 16,0 Mio. €.
Deufol SE: Ergebnisse des Geschäftsjahres 2016
• Umsatz 341 Mio. € (Vorjahr 324,8 Mio. €)
• EBITDA 19,2 Mio. € (Vorjahr 15,6 Mio. €)
• EBIT(A) 9,4 Mio. € (Vorjahr 8,2 Mio. €)
• Operativer Cashflow 12 Mio. € (Vorjahr 5,5 Mio. €)
• Netto-Finanzverschuldung 46,9 Mio. € (Vorjahr 39,4 Mio. €)
Hofheim am Taunus, 28. April 2017
Umsatzentwicklung - Planziele deutlich überschritten
In einem unsicheren gesamtwirtschaftlichen Umfeld erreichten die Erlöse im Berichtszeitraum 341 Mio. € und stiegen somit um 5,0 % (Vorjahr 324,8 Mio. €). Damit wurde die Planung der Deufol-Gruppe, welche Umsätze in einer Bandbreite zwischen 320 Mio. € und 335 Mio. € vorsah, übertroffen.
Das operative Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) stellte sich auf 19,2 Mio. € nach 15,6 Mio. € im Vorjahr. Die EBITDA-Marge betrug 5,4 % (Vorjahr 4,8%). Die Abschreibungen auf Sachanlagen waren mit 8,5 Mio. € deutlich höher als im Vorjahr (6,6 Mio. €). Davon betreffen aber 2,0 Mio. € außerplanmäßige Abschreibungen. Die Abschreibungen auf sonstige immaterielle Vermögenswerte stiegen ebenfalls auf 1,3 Mio. € (Vorjahr 0,8 Mio. €). Das operative Ergebnis vor Wertminderungen auf Firmenwerte (EBITA) betrug in der Berichtsperiode 9,4 Mio. € (Vorjahr 8,2 Mio. €). Die EBITA-Marge betrug 2016 2,7% (Vorjahr 2,5%).
Die Finanzverbindlichkeiten der Deufol-Gruppe sind im abgelaufenen Geschäftsjahr aufgrund der getätigten Zukäufe deutlich gestiegen. Sie betrugen zum Stichtag 65,8 Mio. € (Vorjahr: 58,2 Mio. €).
Die Netto-Finanzverbindlichkeiten, definiert als Summe von Finanzverbindlichkeiten minus Finanzforderungen und Zahlungsmittel, stiegen von 39,4 Mio. € am 31. Dezember 2015 um 7,5 Mio. € auf 46,9 Mio. € zum Ende des Berichtsjahres. Der Saldo aus Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Sichtguthaben bei Kreditinstituten beträgt -36,8 Mio. € (Vorjahr -37,0 Mio. €) und war somit unverändert.
Der betriebliche Cashflow betrug in der Berichtsperiode 12 Mio. € und lag damit deutlich über dem Niveau des Vorjahres (5,5 Mio. €). Im Vorjahr war der betriebliche Cashflow durch neu geregelte Zahlungskonditionen bei einem Großkunden in Höhe von 10,8 Mio. € einmalig belastet.
341,0 324,8 5,0
19,2 15,6 23,1
9,4 8,2 14,6
5,7 5,5 3,6
4,63 3,59 29,0
(0,43) 0,30 ./.
5, 06 3,30 53,3
0,118 0,075 57,3
12,0 5,5 118,2
24,1 5,2 363,5
46,9 39,4 19,0
45,3 45,6 -0,66
2.899 2.641 9,8
Die Deufol-Gruppe plant für das Geschäftsjahr 2017 Umsatzerlöse in einer Bandbreite zwischen 305 Mio. € und 320 Mio. €. Das operative Ergebnis (EBITDA) soll zwischen 15,0 Mio. € und 17,0 Mio. € erreichen.
Die Umsätze sollen dabei in allen drei Regionen, Deutschland, übriges Europa und in den USA/Rest der Welt leicht unter Vorjahr liegen.
Bei der Ergebnisprognose erwarten wir in unserem Stammgeschäft in Deutschland leicht verbesserte Ergebnisse. Hintergründe sind neben den schon erwähnten Verkäufen unprofitabler Konzerneinheiten vor allem die durchgeführten Maßnahmen zur Erhöhung der Produktivität. Im übrigen Europa gehen wir von steigenden Ergebnissen aus. Vor allem die zum Jahresende übernommene Novaedes-Gruppe muss in 2017 integriert werden. Im Segment USA/Rest der Welt erwarten wir gleichbleibende Resultate.
Aus heutiger Sicht besteht für den laufenden Geschäftsbetrieb per Saldo nicht die Notwendigkeit zusätzlicher externer Finanzierungsmaßnahmen. Die derzeitige Finanzierungsausstattung sichert die bestehenden Liquiditätserfordernisse. Vor dem Hintergrund der im Herbst 2016 auslaufenden Konsortialfinanzierung haben wir bereits im Januar 2016 erfolgreich unseren Konsortialkreditvertrag verlängert und optimiert.
Der neue Vertrag sieht eine Ausweitung der Kreditlinie vor und bietet bessere Konditionen. Trotzdem erwarten wir bei planmäßigem Geschäftsverlauf eine Reduzierung der Netto-Finanzverschuldung im laufenden Geschäftsjahr.
Deufol SE: Ergebnisse des ersten Halbjahrs 2016
Umsatz 161,9 Mio. € (Vorjahr 152,1 Mio. €)
EBITDA 8,7 Mio. € (Vorjahr 8,8 Mio. €)
EBIT(A) 5,3 Mio. € (Vorjahr 5,0 Mio. €)
Nettoergebnis 3,3 Mio. € (Vorjahr 2,6 Mio. €)
Hofheim, 12. August 2016
Der Umsatz im ersten Halbjahr 2016 lag mit 161,9 Mio. € um 6,4 % oder 9,8 Mio. € über dem der Vorjahresperiode. Veränderungen im Konsolidierungskreis gab es keine. Da sich der Kurs der US-Dollar zum Euro im Vergleich zum ersten Halbjahr 2015 nur minimal verändert hat, ist der Umsatzanstieg ausschließlich auf organisches Wachstum insbesondere in Deutschland und in den USA zurückzuführen.
Operatives Ergebnis knapp 5 % über Vorjahr
Das operative Ergebnis (EBITA) betrug 5,3 Mio. € und liegt damit knapp 5 % über dem Vorjahreswert i. H. v. 5,0 Mio. €.
Das Periodenergebnis betrug 3,3 Mio. € (Vorjahr 2,6 Mio. €). Nach Abzug der Gewinnanteile der nicht beherrschenden Anteile i. H. v. 0,1 Mio. € ergibt sich ein auf die Anteilseigner der Deufol SE entfallender Nettogewinn von 3,2 Mio. € gegenüber 2,3 Mio. € im Vorjahr. Das Ergebnis je Aktie betrug in den ersten drei Monaten 0,073 € (Vorjahr 0,053 €).
Der betriebliche Cashflow der Deufol Gruppe betrug in der Berichtsperiode 2,7 Mio. € und lag damit spürbar über dem Niveau des Vorjahres (- 0,6 Mio. €).
Die Finanzverbindlichkeiten haben sich im ersten Halbjahr 2016 reduziert von 58,2 Mio. € auf 54,0 Mio. €. Die Netto-Finanzverbindlichkeiten, definiert als Summe von Finanzverbindlichkeiten minus Finanzforderungen und Zahlungsmittel, stiegen insbesondere aufgrund gesunkener Zahlungsmittel (- 6,6 Mio. €) und rückläufiger Finanzforderungen (- 1,5 Mio. €), und zwar von 39,4 Mio. € am 31.Dezember 2015 auf 42,4 Mio. € zum Ende des Berichtszeitraums.
In Deutschland und Europa wurde der bestehende Konsortialkreditvertrag um 3 Jahre bis Ende Oktober 2019 verlängert. Neben der Verlängerung konnten eine Ausweitung der Linien sowie günstigere Konditionen ausgehandelt werden. Zudem wurden die bestehenden Finanzierungsspielräume neben dem Konsortialkreditvertrag erweitert.
Die ersten sechs Monate 2016 im Überblick
161.933 152.088 9,8
8.719 8.782 (0,7)
5.292 5.049 4,8
4.008 3.412 17,5
3.292 2.613 26,0
105 299 (64,9)
3.187 2.314 37,7
0,073 0,053 37,7
2.668 (617) n/m
(3.149) (2.305) (36,6)
42.410 42.266 (0,3)
47,3 45,8 3,3
Mitarbeiter (30.06.)
2.746 2.660 3,2
Die Deufol SE bestätigt ihre im Jahresfinanzbericht 2015 veröffentlichte Planung für das Geschäftsjahr 2016, die Umsatzerlöse zwischen 320 Mio. € und 335 Mio. € und ein operatives Ergebnis (EBITDA) zwischen 14,5 Mio. € und 16,5 Mio. € vorsieht.
Deufol SE beschließt Aktienrückkauf
Hofheim, 24. Mai 2016
Die Geschäftsführenden Direktoren der Deufol SE, Hofheim, haben am 13.05.2016 auf Grund der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 1. Juli 2015 zum Erwerb und zur Verwendung eigener Aktien gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG beschlossen, bis zu 1,0 Mio. Stückaktien der Gesellschaft zurückzukaufen.
Der Rückkauf erfolgt im Wege eines an alle Aktionäre gerichteten freiwilligen öffentlichen Kaufangebotes, welches unter Führung der SCHNIGGE Wertpapierhandelsbank AG erfolgt.
Insgesamt sollen bis zu 1,0 Mio. Stückaktien der Gesellschaft zu einem Kaufpreis von jeweils 0,76 EUR zurückerworben werden. Weitere Einzelheiten können der Angebotsunterlage entnommen werden. Diese ist ab sofort auf der Internetseite der SCHNIGGE Wertpapierhandelsbank AG (www.schnigge.de) einzusehen und abrufbar.
Deufol SE: Ergebnisse des Geschäftsjahres 2015
• Umsatz 324,8 Mio. € (Vorjahr 298,9 Mio. €)
• EBITDA 15,6 Mio. € (Vorjahr 13,5 Mio. €)
• EBIT(A) 8,2 Mio. € (Vorjahr 6,2 Mio. €)
• Operativer Cashflow 5,5 Mio. € (Vorjahr 22,2 Mio. €)
• Netto-Finanzverschuldung 39,4 Mio. € (Vorjahr 37,0 Mio. €)
Hofheim, 29. April 2016
Umsatzentwicklung - Planziele deutlich erreicht
In einem unsicheren gesamtwirtschaftlichen Umfeld erreichten die Erlöse im Berichtszeitraum 324,8 Mio. € und stiegen somit um 8,7 % (Vorjahr 298,9 Mio. €). Damit wurde die Planung der Deufol Gruppe, welche Umsätze in einer Bandbreite zwischen 295 Mio. € und 315 Mio. € vorsah, übertroffen.
Das operative Ergebnis (EBITDA) erreichte 15,6 Mio. € und lag damit innerhalb des Planungskorridors von 14 Mio. € bis 16 Mio. € am oberen Ende. Der Grund dafür, dass die geplanten Ziele deutlich erreicht wurden, liegt im Wesentlichen an der sehr positiven Geschäftsentwicklung in Deutschland und in den USA. Insgesamt stellte sich das operative Ergebnis (EBIT) in der Berichtsperiode auf 8,2 Mio. € ein (Vorjahr 6,2 Mio. €).
Finanzverschuldung konstant – positiver operativer Cashflow
Die Finanzverbindlichkeiten der Deufol Gruppe haben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr kaum verändert. Sie betrugen zum Stichtag 58,2 Mio. € (Vorjahr: 58,8 Mio. €).
Die Netto-Finanzverbindlichkeiten, definiert als Summe von Finanzverbindlichkeiten minus Finanzforderungen und Zahlungsmittel, stiegen aufgrund gesunkener Zahlungsmittel (- 1,7 Mio. €) und rückläufiger Finanzforderungen (- 1,3 Mio. €), und zwar von 37,0 Mio. € am 31. Dezember 2014 um 2,4 Mio. € auf 39,4 Mio. € zum Ende des Berichtsjahres.
Der betriebliche Cashflow betrug in der Berichtsperiode 5,6 Mio. € und lag damit deutlich unter dem Niveau des Vorjahres (22,2 Mio. €). Dazu trug insbesondere der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (+ 10,8 Mio. €) aufgrund neu geregelter Zahlungskonditionen mit einem Großkunden bei.
324,8 298,9 8,7
15,6 13,5 15,6
8,2 6,2 32,2
5,5 3,5 57,1
3,59 0,47 663,8
0,30 0,24 25,0
3,30 0,23 1.334,8
0,075 0,005 1.400,0
5,5 22,2 (75,2)
5,2 5,7 (8,8)
39,4 37,0 6,5
45,6 44,6 2,2
2.641 2.523 4,7
Die Deufol Gruppe plant für das Geschäftsjahr 2016 Umsatzerlöse in einer Bandbreite zwischen 320 Mio. € und 335 Mio. €. Das operative Ergebnis (EBITDA) soll zwischen 14,5 Mio. € und 16,5 Mio. € erreichen.
Die Umsätze sollen dabei in Deutschland und im übrigen Europa leicht zulegen und in den USA / Rest der Welt leicht unter Vorjahr liegen.
Bei der Ergebnisprognose erwarten wir in unserem Stammgeschäft in Deutschland ähnlich gute Ergebnisse wie 2015. Hintergrund sind die in Vorjahren durchgeführten Maßnahmen zur Erhöhung der Produktivität. Im übrigen Europa gehen wir von leicht steigenden Ergebnissen aus. Im Segment USA / Rest der Welt erwarten wir gleichbleibende Resultate.
In Deutschland und Europa besteht eine Konsortialfinanzierung mit einer Laufzeit bis Oktober 2016. Für diese Finanzierung wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr Verhandlungen für eine Verlängerung und Ausweitung der Kreditlinien begonnen. Der erfolgreiche Abschluss der Verhandlungen fand im Januar 2016 mit der Unterzeichnung des neuen Vertrags statt.
In diesem Zusammenhang konnten Verbesserungen bei den im Kreditvertrag festgelegten Finanzkennzahlen (so genannten Financial Covenants) erreicht werden. Außerdem wurden die bestehenden Finanzierungsspielräume erweitert. Der neue Vertrag hat eine Laufzeit bis Oktober 2019.
Hofheim, 28. Januar 2016
Die Geschäftsführenden Direktoren der Deufol SE, Hofheim, haben am 26.01.2016 auf Grund der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 1. Juli 2015 zum Erwerb und zur Verwendung eigener Aktien gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG beschlossen, bis zu 1,0 Mio. Stückaktien der Gesellschaft zurückzukaufen.
Insgesamt sollen bis zu 1,0 Mio. Stückaktien der Gesellschaft zu einem Kaufpreis von jeweils 0,48 EUR zurückerworben werden. Weitere Einzelheiten können der Angebotsunterlage entnommen werden. Diese ist ab dem 27.01.2016 auf der Internetseite der SCHNIGGE Wertpapierhandelsbank AG (www.schnigge.de) einzusehen und abrufbar.
Deufol SE: Neue Handelsplattform
Hofheim, 23. Oktober 2015
Wie mit Corporate News vom 12. Oktober 2015 bekannt gemacht, hat die Deufol SE die Einbeziehung der Aktien der Deufol SE in den Entry Standard (Freiverkehr) an der Frankfurter Wertpapierbörse gekündigt. Die Einbeziehung der Aktien der Deufol SE in den Freiverkehr (Open Market, Entry Standard) an der Frankfurter Wertpapierbörse endet mit Ablauf des 23. November 2015. Der Handel wird dann eingestellt. Die Aktien der Deufol SE werden aller Voraussicht nach ab dem 24. November 2015 bei der SCHNIGGE Wertpapierhandelsbank AG gehandelt.
Die SCHNIGGE AG ist seit fast 25 Jahren als etablierter Handelspartner und Börsenmakler an deutschen und internationalen Börsen sowie im außerbörslichen Telefonhandel tätig. Da es sich hierbei um einen außerbörslichen Handel handelt, können zur Dauer und den Umfang des Handels, den konkreten Handelsmöglichkeiten, Kursen, etc. keine Angaben gemacht werden.
Hofheim, 13. Oktober 2015
Sehr geehrte Aktionäre der Deufol SE,
Das Delisting bei der Deutschen Börse AG wurde vom Verwaltungsrat insbesondere aus Gründen der Kostenersparnis beschlossen.
Gleichwohl wird die Gesellschaft dafür Sorge tragen, dass weiterhin eine Plattform für die Notierung und den Handel in unserer Aktie zur Verfügung steht.
Auf der Plattform der Deutschen Börse AG wird die Aktie noch weitere 6 Wochen gehandelt. Der Gesellschaft sind keine weiteren Maßnahmen um die Aktie im Moment bekannt.
Selbstverständlich wird die Deufol SE weiter ihren Publizitätspflichten nachkommen.
Delisting – Kündigung der Einbeziehung in den Entry Standard
Hofheim, 12. Oktober 2015
Die geschäftsführenden Direktoren haben mit Zustimmung des Verwaltungsrates der Deufol SE (ISIN: DE000A1R1EE6, WKN: A1R1EE) beschlossen, die Einbeziehung der Aktien der Deufol SE in den Entry Standard (Freiverkehr) an der Frankfurter Wertpapierbörse gemäß § 23 der Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Deutsche Börse AG für den Freiverkehr an der Frankfurter Wertpapierbörse zu kündigen. Die geschäftsführenden Direktoren haben daher heute ein Kündigungsschreiben an die Deutsche Börse AG versendet. Die Kündigungsfrist beträgt sechs Wochen. Mit Ablauf der Kündigungsfrist wird der Handel von Aktien der Deufol SE im Entry Standard eingestellt. Bis zum Ablauf der genannten Sechs-Wochen-Frist haben die Aktionäre die Möglichkeit, ihre Aktien im Entry Standard zu handeln.
Deufol SE: Ergebnisse des ersten Halbjahrs 2015
Umsatz 152,1 Mio. € (Vorjahr 141,5 Mio. €)
EBITDA 8,8 Mio. € (Vorjahr 6,6 Mio. €)
EBIT(A) 5,0 Mio. € (Vorjahr 3,0 Mio. €)
Periodenergebnis 2,6 Mio. € (Vorjahr 0,6 Mio. €)
Netto-Finanzverschuldung 42,3 Mio. € (Vorjahr 57,9 Mio. €)
Hofheim, 21. August 2015
Die Deufol Gruppe verzeichnete im ersten Halbjahr 2015 eine positive Umsatzentwicklung. Dabei stiegen die Erlöse in Deutschland (inkl. Holding) aufgrund einer sehr guten Geschäftsentwicklung auf 83,8 Mio. € (Vorjahr 77,7 Mio. €). Dabei ist zu berücksichtigen, dass aufgrund von Veränderungen im Konsolidierungskreis Umsätze i. H. v. rund 2,1 Mio. € erstmalig enthalten sind. Im übrigen Europa gingen die Erlöse dagegen wie geplant zurück und lagen bei 33,7 Mio. € (Vorjahr 36,5 Mio. €). Zum Teil währungskursbedingt stiegen die Erlöse in den USA/ Rest der Welt ebenfalls deutlich an, von 27,2 Mio. € auf 34,6 Mio. €.
Operatives Ergebnis (EBIT) deutlich über Vorjahr
Das operative Ergebnis (EBITA) betrug 5,0 Mio. € und lag damit um ca. 67% über dem Vorjahreswert (3,0 Mio. €). Insbesondere in Deutschland und in den USA sind wir mit der Ergebnisentwicklung sehr zufrieden. Hier haben sich die Ergebnisse nach erfolgreicher Restrukturierung und anderen Verbesserungsmaßnahmen deutlich verbessert. Das Periodenergebnis stellte sich in der Berichtsperiode auf 2,6 Mio. € ein (Vorjahr 0,6 Mio. €).
Finanzverschuldung gesunken – verbesserter operativer Cashflow
Die Netto-Finanzverbindlichkeiten der Deufol Gruppe, definiert als Summe von Finanzverbindlichkeiten minus Finanzforderungen und Zahlungsmittel, sind im Vergleich zur Vorperiode spürbar gesunken, und zwar von 57,9 Mio. € auf 42,3 Mio. €.
Der betriebliche Cashflow betrug in der Berichtsperiode -0,6 Mio. € und lag damit spürbar über dem Niveau des Vorjahres (- 2,3 Mio. €).
Die ersten sechs Monate 2015 im Überblick
152,1 141,5 9,8
8,8 6,6 (0,7)
5,0 3,0 4,8
3,4 1,4 17,5
2,6 0,6 26,0
0,3 0,04 (64,9)
2,3 0,53 37,7
0,053 0,012 37,7
-0,6 -2,3 n/m
2,6 2,9 (36,6)
42,3 57,9 (0,3)
45,8 45,3 3,3
2.660 2.518 3,2
Die Deufol Gruppe bestätigt ihre im Jahresfinanzbericht 2014 veröffentliche Planung für das Geschäftsjahr 2015, die Umsatzerlöse in einer Bandbreite zwischen 295 Mio. € und 315 Mio. € und ein operatives Ergebnis (EBITDA) zwischen 14 Mio. € und 16 Mio. € vorsieht
Deufol SE: Ergebnisse des Geschäftsjahres 2014
• Umsatz 298,9 Mio. € (Vorjahr 318,7 Mio. €)
• EBITDA 13,5 Mio. € (Vorjahr 14,8 Mio. €)
• EBIT(A) 6,2 Mio. € (Vorjahr 6,0 Mio. €)
• Operativer Cashflow 22,2 Mio. € (Vorjahr 17,2 Mio. €)
• Netto-Finanzverschuldung 37,0 Mio. € (Vorjahr 50,3 Mio. €)
Hofheim, 30. April 2015
Die Deufol Gruppe verzeichnete im Jahr 2014 per saldo planmäßig eine rückläufige Umsatzentwicklung. Dabei stiegen die Erlöse in den USA / Rest der Welt aufgrund einer sehr guten Geschäftsentwicklung in den USA auf 68,4 Mio. € (Vorjahr 62,8 Mio. €). In Deutschland (inkl. Holding) gingen die Erlöse etwas stärker als erwartet zurück und lagen bei 156,3 Mio. € (Vorjahr 170,5 Mio. €). Dabei ist zu berücksichtigen, dass aufgrund von Veränderungen im Konsolidierungskreis Umsätze i. H. v. rund 5,4 Mio. € nicht mehr enthalten sind. Darüber hinaus waren insbesondere der Norden und Westen Deutschlands geprägt durch eine verhaltene Nachfrage einzelner Kunden. Im übrigen Europa lagen wir nach der Verkleinerung unserer Operation in Tienen erwartungsgemäß unter Vorjahresniveau (74,2 Mio. € nach 85,4 Mio. €).
Operatives Ergebnis (EBIT) leicht über Vorjahr
Die Ergebnissituation in Deutschland war insbesondere bestimmt von der Zurückhaltung einiger Kunden im Nordwesten. Geprägt durch das herausfordernde konjunkturelle Umfeld im Süden Europas musste unsere Gesellschaft in Italien den insolvenzbedingten Verlust eines großen Kunden verzeichnen. In den USA dagegen sind wir mit der Ergebnisentwicklung sehr zufrieden. Hier haben sich die Ergebnisse nach erfolgreicher Restrukturierung deutlich verbessert. Gleiches gilt für unsere Aktivitäten in China. Insgesamt stellte sich das operative Ergebnis (EBIT) in der Berichtsperiode auf 6,2 Mio. € (Vorjahr 6,0 Mio. €).
Finanzverschuldung gesunken – starker operativer Cashflow
Die Finanzverbindlichkeiten der Deufol Gruppe haben im abgelaufenen Geschäftsjahr spürbar abgenommen, und zwar von 62,8 Mio. € auf 58,8 Mio. €. Die Netto-Finanzverbindlichkeiten, definiert als Summe von Finanzverbindlichkeiten minus Finanzforderungen und Zahlungsmittel, nahmen aufgrund des höheren Barmittelbestandes (+ 11,0 Mio. €) und rückläufiger Finanzforderungen (– 1,6 Mio. €) noch stärker ab, und zwar von 50,3 Mio. € am 31. Dezember 2013 um 13,3 Mio. € auf 37,0 Mio. € zum Ende des Berichtsjahres.
Der betriebliche Cashflow betrug in der Berichtsperiode 22,2 Mio. € und lag damit spürbar über dem Niveau des Vorjahres (17,2 Mio. €).
298,9 318,7 (6,2)
13,5 14,8 (8,9)
6,2 6,0 3,0
3,5 2,7 28,4
0,47 0,48 (2,1)
0,24 0,18 30,4
0,23 0,29 (22,4)
0,005 0,007 (22,4)
22,2 17,2 29,4
5,7 9,0 (36,6)
37,0 50,3 (26,6)
44,6 44,9 (0,6)
2.523 2.704 (6,7)
Die Deufol Gruppe plant für das Geschäftsjahr 2015 Umsatzerlöse in einer Bandbreite zwischen 295 Mio. € und 315 Mio. €. Das operative Ergebnis (EBITDA) soll zwischen 14 Mio. € und 16 Mio. € erreichen.
Die Umsätze sollen dabei in Deutschland und in den USA / Rest der Welt zulegen und im übrigen Europa leicht unter Vorjahr liegen.
Bei der Ergebnisprognose erwarten wir in unserem Stammgeschäft in Deutschland eine spürbare Steigerung. Hintergrund sind die im vergangenen Jahr durchgeführten Maßnahmen zur Erhöhung der Produktivität. Im übrigen Europa gehen wir von leicht steigenden Ergebnissen aus. Im Segment USA / Rest der Welt erwarten wir ebenfalls verbesserte Resultate.
Deufol SE: Ergebnisse des ersten Halbjahrs 2014
Umsatz 141,5 Mio. € (Vorjahr 154,4 Mio. €)
EBITDA 6,6 Mio. € (Vorjahr 6,6 Mio. €)
EBIT(A) 3,0 Mio. € (Vorjahr 2,7 Mio. €)
Nettoergebnis 0,5 Mio. € (Vorjahr ‒ 0,1 Mio. €)
Hofheim, 14. August 2014
Der Umsatz im ersten Halbjahr 2014 lag mit 141,5 Mio. € um 8,4 % unter dem der Vorjahresperiode. Bereinigt um Veränderungen im Konsolidierungskreis beträgt die Veränderungsrate – 5,5 %. Bereinigt man zusätzlich die Abwertung des US-Dollars zum Euro um durchschnittlich 4,3 %, beträgt die Abnahme 4,7 %. Die übrige Veränderung der Erlöse ist auf die Trennung von unprofitablem Geschäft zurückzuführen.
Operatives Ergebnis gut 10 % über Vorjahr
Das operative Ergebnis (EBITA) betrug 3,0 Mio. € und liegt damit gut 10 % über dem Vorjahreswert i. H. v. 2,7 Mio.
Das Periodenergebnis betrug 0,57 Mio. € (Vorjahr – 0,07 Mio. €). Nach Abzug der Gewinnanteile der nicht beherrschenden Anteile i. H. v. 0,04 Mio. € ergibt sich ein auf die Anteilseigner der Deufol SE entfallender Nettogewinn von 0,53 Mio. € gegenüber einem Verlust von 0,14 Mio. € im Vorjahr. Das Ergebnis je Aktie betrug in den ersten drei Monaten 0,012 € (Vorjahr – 0,003 €).
In Deutschland wurde der bestehende Konsortialkreditvertrag im Rahmen eines so genannten Amendments angepasst. In diesem Zusammenhang konnten Verbesserungen bei den im Kreditvertrag festgelegten Finanzkennzahlen (sog. Financial Covenants) erreicht werden. Außerdem wurden die bestehenden Finanzierungsspielräume erweitert. Dazu zählt u. a. die Einräumung von Optionen zur Verlängerung der Laufzeit und der Erhöhung des Finanzierungsvolumens.
Schadensersatzklage gegen ehemalige Mitarbeiter
Die Deufol SE hat gegen ihren früheren Vorstandsvorsitzenden Andreas Bargende eine weitere Zahlungsklage in Höhe von 2,05 Mio. € erhoben. Anlass für die Klage sind staatsanwaltliche Ermittlungen über ungeklärte Zahlungen in oben genannter Höhe vom ehemaligen Geschäftsführer der Deufol West GmbH, Manfred Wagner, an Andreas Bargende und an eine von Bargende und seiner Familie gehaltenen Gesellschaft. Die Aufdeckung dieser bisher unbekannten Sachverhalte erhöht auch die Erfolgsaussichten der bereits anhängigen Schadensersatzklage in Höhe von 26,9 Mio. €.
Im Zusammenhang mit dem Komplex der staatsanwaltlichen Ermittlungen und der Schadensersatzklage fielen im zweiten Quartal nicht geplante Sonderkosten in Höhe von 0,4 Mio. € an.
Die ersten sechs Monate 2014 im Überblick
Änderung(%)
70.491 77.976 (9,6) 141.450 154.419 (8,4)
3.777 4.584 (17,6) 6.635 6.564 1,1
1.961 2.666 (26,4) 3.025 2.737 10,5
1.106 1.792 (38,3) 1.364 1.114 22,4
662 1.170 (43,4) 570 (74) n/m
44 42 4,8 38 64 (40,6)
618 1.128 (45,2) 532 (138) n/m
0,014 0,026 (45,2) 0,012 (0,003) n/m
129 10.377 (98,8) (2.308) 7.156 n/m
1.046 1.680 (37,7) 2.991 2.972 0,6
57.930 52.822 9,7 57.930 52.822 9,7
45,3 43,2 4,9 45,3 43,2 4,9
2.518 2.718 (7,4) 2.518 2.718 (7,4)
Ausblick – Planung bestätigt
Die Deufol SE bestätigt ihre im Jahresfinanzbericht 2013 veröffentlichte Planung für das Geschäftsjahr 2014, die Umsatzerlöse zwischen 290 Mio. € und 310 Mio. € und ein operatives Ergebnis (EBITDA) zwischen 14 Mio. € und 16 Mio. € vorsieht.
Zukünftig wird die Deufol SE nur Jahres- und Halbjahresfinanzberichte veröffentlichen.
PRESSEMITTEILUNG Quartalsergebnis
Deufol SE: Ergebnisse des ersten Quartals 2014
Umsatz 71,0 Mio. € (Vorjahr 76,4 Mio. €)
EBITDA 2,9 Mio. € (Vorjahr 2,0 Mio. €)
EBITA 1,1 Mio. € (Vorjahr 0,1 Mio. €)
Nettoergebnis ‒ 0,1 Mio. € (Vorjahr ‒ 1,3 Mio. €)
Hofheim, 22. Mai 2014
Der Umsatz im ersten Quartal 2014 lag mit 71,0 Mio. € um 7,2 % unter dem der Vorjahresperiode. Bereinigt um Veränderungen im Konsolidierungskreis beträgt die Veränderungsrate – 4,1 %. Bereinigt man zusätzlich die Abwertung des US-Dollars zum Euro um durchschnittlich 3,7 %, beträgt die Abnahme 3,4 %. In Deutschland (inklusive Holding) betrugen die Erlöse 39,7 Mio. € (Vorjahr 43,3 Mio. €), dabei sind rund 2,5 Mio. € des Umsatzrückgangs auf Veränderungen im Konsolidierungskreis zurückzuführen. Im übrigen Europa wurden Umsätze von 18,3 Mio. € (Vorjahr 20,6 Mio. €) erzielt. In den USA / Rest der Welt stiegen die Erlöse auf 13,0 Mio. € (Vorjahr 12,5 Mio. €).
Ergebnisse deutlich über Vorjahr
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg im ersten Quartal auf 2,9 Mio. € (Vorjahr 2,0 Mio. €). Die EBITDA-Marge betrug 4,0 % (Vorjahr 2,6 %). Die Abschreibungen auf Sachanlagen und sonstige immaterielle Vermögenswerte sanken von 1,9 Mio. € auf 1,8 Mio. €.
Das operative Ergebnis (EBITA) betrug 1,1 Mio. € und liegt damit deutlich über dem Vorjahreswert i. H. v. 0,1 Mio. €. Die Ergebnisse der einzelnen Segmente sind aufgrund höherer Konzernumlagen nicht direkt mit dem Vorjahr vergleichbar. Zur besseren Vergleichbarkeit sind jeweils in Klammern die um diesen Effekt adjustierten Ergebnisse angegeben. Die einzelnen Segmente entwickelten sich in den ersten drei Monaten wie folgt: In Deutschland beläuft sich das EBITA auf 0,6 Mio. € (adjustiert 1,8 Mio. €) gegenüber einem Vorjahreswert von 1,7 Mio. €. Im übrigen Europa lag das EBITA bei 0,5 Mio. € (adjustiert 0,7 Mio. €) nach 0,8 Mio. € im Vorjahr. Das Segment USA / Rest der Welt erwirtschaftete ein Ergebnis von 0,2 Mio. € (adjustiert 0,3 Mio. €) nach – 0,8 Mio. € im Vorjahr. Der EBITA-Verlust der Deufol SE (Holding) sank im Wesentlichen aufgrund höherer Konzernumlagen auf 0,2 Mio. € (adjustiert 1,7 Mio. €) nach 1,6 Mio. € im Vorjahr.
Das Periodenergebnis betrug – 0,1 Mio. € (Vorjahr – 1,2 Mio. €). Nach Abzug der Verlustanteile der nicht beherrschenden Anteile i. H. v. 0,01 Mio. € ergibt sich ein auf die Anteilseigner der Deufol SE entfallender Nettoverlust von 0,1 Mio. € gegenüber einem Verlust von 1,3 Mio. € im Vorjahr. Das Ergebnis je Aktie betrug in den ersten drei Monaten – 0,002 € (Vorjahr – 0,029 €).
Der Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit betrug in den ersten drei Monaten – 2,4 Mio. € und lag damit über dem Niveau des Vorjahres (– 3,2 Mio. €).
Die Finanzverbindlichkeiten der Deufol Gruppe erhöhten sich in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres um 3,4 Mio. € auf 66,2 Mio. €. Da gleichzeitig der Bestand an Zahlungsmitteln und Fi-nanzforderungen abnahm (– 2,3 Mio. €), stiegen die Netto-Finanzverbindlichkeiten etwas stärker, und zwar von 50,3 Mio. € am Jahresende um 5,7 Mio. € auf 56,0 Mio. €.
Das erste Quartal 2014 im Überblick
70.959 76.443 (7,2)
2.858 1.98 44,3
1.063 71 n/m
258 -678 n/m
-92 -1.244 (92,6)
-6 22 n/m
-86 -1.266 (93,2)
(0,002) (0,029) (93,2)
-2.437 -3.221 (24,3)
1.945 1.292 50,5
55.962 60.559 (7,6)
2.469 2.694 (8,4)
Ad-hoc-Mitteilung gemäß § 15 WpHG: Jahresergebnis
Deufol SE: Ergebnisse des Geschäftsjahres 2013
Umsatz 318,7 Mio. € (Vorjahr 333,0 Mio. €)
EBITDA aus fortzuführenden Geschäftsbereichen 14,8 Mio. € (Vorjahr 15,0 Mio. €)
EBITA aus fortzuführenden Geschäftsbereichen 6,0 Mio. € (Vorjahr 6,2 Mio. €)
Nettoergebnis 0,3 Mio. € (Vorjahr ‒ 0,3 Mio. €)
Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit 17,2 Mio. € (Vorjahr 16,0 Mio. €)
Hofheim, 30. April 2014
Die Deufol SE gibt heute die endgültigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2013 bekannt und bestätigt die am 17. April veröffentlichten vorläufigen Zahlen.
In einem moderaten gesamtwirtschaftlichen Umfeld erreichten die Erlöse aus fortgeführten Aktivitäten im Berichtszeitraum 318,7 Mio. € (Vorjahr 333,0 Mio. €). Damit haben wir unsere Planung, welche Umsätze in einer Bandbreite zwischen 310 Mio. € und 325 Mio. € vorsah, erreicht.
Dabei gingen die Erlöse in den USA infolge der Neudimensionierung des Data-Packaging-Geschäfts auf 62,7 Mio. € (Vorjahr 71,1 Mio. €) zurück. In Deutschland (inkl. Holding) lagen wir mit 170,5 Mio. € ebenfalls unter Vorjahr (176,0 Mio. €). Dabei ist zu berücksichtigen, dass durch den Wegfall des Standortes Euskirchen Umsätze i. H. v. gut 5 Mio. € entfallen sind und weitere knapp 3 Mio. € aufgrund von Entkonsolidierungen nicht mehr enthalten sind, so dass sich bereinigt ein leichter Zuwachs ergibt. Im übrigen Europa lagen wir nahezu auf Vorjahresniveau (85,4 Mio. € nach 85,9 Mio. €).
Nettoergebnis über Vorjahr
Auf der Ergebnisseite mussten im abgelaufenen Jahr einige Belastungen verkraftet werden. In Belgien fielen im Zusammenhang mit der Kapazitätsverlagerung eines Kunden nach Osteuropa und der damit verbundenen Verkleinerung unserer dortigen Operation Sonderkosten von gut 1,1 Mio. € an. In den USA belastete der Wegfall eines Kunden im Gift-Card-Bereich das Ergebnis mit knapp 1 Mio. € und in China führten die Ergebnisse einer internen Untersuchung zu Wertberichtigungen i. H. v. 0,9 Mio. €. Das operative Ergebnis vor Wertminderungen auf Firmenwerte (EBITA) stellte sich in der Berichtsperiode auf 6,0 Mio. € (Vorjahr 6,2 Mio. €).
Das Periodenergebnis betrug. 0,5 Mio. € (Vorjahr 0,1 Mio. €). Der Gewinnanteil der nicht beherrschenden Anteile beträgt 0,2 Mio. € (Vorjahr 0,3 Mio. €). Das den Aktionären der Deufol SE zurechenbare Ergebnis betrug in der Berichtsperiode 0,3 Mio. € nach – 0,3 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis je Aktie belief sich 2013 auf 0,007 € (Vorjahr – 0,006 €).
Finanzlage: Starker operativer Cashflow – Finanzverschuldung reduziert
Der betriebliche Cashflow betrug in der Berichtsperiode 17,2 Mio. € und lag damit über dem Niveau des Vorjahres (16,0 Mio. €).
Die Finanzverbindlichkeiten der Deufol Gruppe haben im abgelaufenen Geschäftsjahr spürbar abgenommen, und zwar von 70,9 Mio. € auf 62,8 Mio. €. Die Netto-Finanzverbindlichkeiten, definiert als Summe von Finanzverbindlichkeiten minus Finanzforderungen und Zahlungsmittel, nahmen aufgrund des geringeren Barmittelbestandes (– 2,3 Mio. €) und rückläufiger Finanzforderungen (– 1,0 Mio. €) weniger ab, und zwar von 55,0 Mio. € am 31. Dezember 2012 um 4,8 Mio. € auf 50,2 Mio. € zum Ende des Berichtsjahres.
318,7 333,0 (4,5)
14,8 15,0 (1,4)
6,0 6,2 (2,6)
2,7 2,8 (3,0)
Ergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen
0,5 0,4 17,7
0 (0,3) n/m
0,5 0,1 624,3
0,2 0,3 (46,7)
0,3 (0,3) n/m
0,007 (0,006) n/m
17,2 16,0 7,4
9,0 8,7 3,1
50,3 55,0 (8,6)
2.704 2.764 (2,6)
Die Deufol Gruppe plant für das Geschäftsjahr 2014 Umsatzerlöse in einer Bandbreite zwischen 290 Mio. € und 310 Mio. €. Das operative Ergebnis (EBITDA) soll zwischen 14 Mio. € und 16 Mio. € erreichen.
Bei der Ergebnisprognose erwarten wir in unserem Stammgeschäft in den USA eine Steigerung. Hintergrund ist eine verbesserte Vertragsgestaltung mit unserem Kunden im Automated Packaging, die erstmals für ein volles Jahr greift. Im übrigen Europa gehen wir von leicht steigenden Ergebnissen aus, nachdem Sonderbelastungen in Belgien entfallen. In Deutschland gehen wir ebenfalls von einer leichten Steigerung der Resultate quer über die verschiedenen Services aus.
Der Zwischenbericht für das 1. Quartal 2014 wird nicht wie geplant am 15. Mai, sondern am 22. Mai 2014 veröffentlicht.
Ad-hoc-Mitteilung gemäß § 15 WpHG:
Vorläufiges Jahresergebnis
Deufol SE: Vorläufige Ergebnisse des Geschäftsjahres 2013
Hofheim, 17. April 2014
Die Deufol SE gibt heute die vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2013 bekannt. Der vollständige Jahresabschluss wird nicht wie geplant am 24. April sondern am 30. April 2014 veröffentlicht. Dies erfolgt vor dem Hintergrund, dass die Prüfung durch den Abschlussprüfer noch nicht abgeschlossen ist.
Auf Basis ungeprüfter vorläufiger Zahlen erzielte die Deufol Gruppe im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 318,7 Mio. € (Vorjahr 333,0 Mio. €) und liegt damit innerhalb der avisierten Bandbreite von 310 Mio. € bis 325 Mio. €.
Das operative Ergebnis (EBITDA) erreichte 14,8 Mio. € (Vorjahr 15,0 Mio. €) und lag damit knapp unterhalb der Bandbreite des veröffentlichten Planungskorridors von 15 bis 17 Mio. €.
Deufol SE: Beabsichtigter Wechsel vom Regulierten Markt (Prime Standard) in den Entry Standard der Frankfurter Wertpapierbörse
Hofheim, 13. November 2013
Die Aktien der Deufol SE werden derzeit unter der ISIN DE 000A1R1EE6 im Regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt. Der Verwaltungsrat und die Geschäftsführenden Direktoren sind der Ansicht, dass eine Notierung im Entry Standard als Teilbereich des Open Market (Freiverkehr) an der Frankfurter Wertpapierbörse das für die Deufol SE passende Marktsegment darstellt und haben deswegen einen Wechsel in dieses Börsensegment beschlossen. Im Entry Standard als Teilbereich des Open Market (Freiverkehr) bleibt ein effizienter Handel der Deufol SE-Aktien erhalten. Mit dem Wechsel in das Qualitätssegment Entry Standard wird die Deufol SE auch in Zukunft hohe Transparenzanforderungen erfüllen und beabsichtigt, vorerst die IFRS Quartalsberichterstattung aufrechtzuerhalten. Um den Wechsel vom Regulierten Markt in den Entry Standard als Teilbereich des Open Market (Freiverkehr) durchführen zu können, ist es erforderlich, die Zulassung zum Regulierten Markt an der Frankfurter Wertpapierbörse zu widerrufen und die Einbeziehung des gesamten Grundkapitals in den Entry Standard als Teilbereich des Open Market (Freiverkehr) zu beantragen.
Deufol SE: Ergebnisse der ersten neun Monate 2013
9-Monats-Ergebnis
Umsatz nach 9 Monaten 238,7 Mio. € (Vorjahr 248,5 Mio. €)
EBITDA nach 9 Monaten 11,0 Mio. € (Vorjahr 12,6 Mio. €)
EBITA nach 9 Monaten 5,3 Mio. € (Vorjahr 6,0 Mio. €)
Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit nach 9 Monaten 12,1 Mio. € (Vorjahr 10,3 Mio. €)
Hofheim, 12. November 2013
Der kumulierte Umsatz der Deufol-Gruppe belief sich in den ersten neun Monaten des Jahres 2013 auf 238,7 Mio. €. Der Umsatzrückgang um rd. 9,8 Mio. € bzw. 3,9 % im Vergleich zur Vorjahresperiode ist ganz wesentlich auf das geringere Geschäftsvolumen im Data Packaging in den USA, geringe Umsätze in Tienen, Belgien sowie konjunkturell bedingte leicht rückläufige Tendenzen bei einigen exportabhängigen Geschäften in Deutschland zurückzuführen. Wenn auch den Effekten aus dem amerikanischen Data Packaging und dem belgischen Automotive-Geschäft vielerorts durch Wachstum entgegen gesteuert werden konnte, so war eine vollständige Kompensation nicht möglich. In den USA und Belgien hat sich die Entwicklung stabilisiert und beide Länder konnten, wenn auch auf niedrigerem Niveau als im Vorjahr, zwischenzeitlich einen soliden Beitrag leisten. Im Segment USA / Rest der Welt lagen die Erlöse mit 45,3 Mio. € um 12 % unter Vorjahr, in Deutschland lagen die Umsätze mit 130,5 Mio. € um gut 3 % hinter Vorjahr und im übrigen Europa mit 62,9 Mio. € knapp 1 % über Vorjahr.
Das operative Ergebnis (EBIT) beträgt nach neun Monaten 5,3 Mio. € (Vorjahr 6,0 Mio. €). Die einzelnen Segmente entwickelten sich in den ersten neun Monaten wie folgt: In Deutschland belief sich das EBITA auf 4,5 Mio. € und lag letztlich infolge der Zurückhaltung einiger Kunden im exportabhängigen Maschinenbausektor um 1,3 Mio. € unter Vorjahr.
Im übrigen Europa entwickelte sich das EBITA im Wesentlichen aufgrund der niedrigeren Ergebnisse an unserem belgischen Standort in Tienen von 4,0 Mio. € auf 3,1 Mio. € rückläufig. Der dortige Rückgang konnte jedoch durch bessere Ergebnisse in den anderen Ländern teilweise kompensiert werden.
Das Segment USA / Rest der Welt erwirtschaftete ein Ergebnis von 0,5 Mio. € nach 1,8 Mio. € im Vorjahr. Hier litt das Ergebnis unter der Konsolidierung im Data Packaging-Geschäft zum Anfang des Jahres. Das Ergebnis der anderen Bereiche hat sich stabilisiert und gut entwickelt, so dass es ein Teil des Ergebnisrückgangs im Data-Packaging kompensiert werden konnte.
Der EBITA-Verlust der Deufol SE (Holding) reduzierte sich deutlich auf 3,0 Mio. € nach 5,5 Mio. € im Vorjahr
Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) betrug in den ersten neun Monaten 2,91 Mio. € (Vorjahr 3,55 Mio. €). Nach Steueraufwendungen (1,75 Mio. €) ergibt sich ein Ergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen i. H. v. 1,16 Mio. € (Vorjahr 1,66 Mio. €). Das Periodenergebnis betrug ebenfalls 1,16 Mio. € (Vorjahr 1,38 Mio. €). Nach Abzug der Ergebnisanteile der nicht beherrschenden Anteile i. H. v. 0,14 Mio. € ergibt sich ein leicht gestiegener auf die Anteilseigner der Deufol SE entfallender Nettogewinn von 1,02 Mio. € (Vorjahr 1,01 Mio. €). Das Ergebnis je Aktie betrug in den ersten neun Monaten 0,023 € (Vorjahr 0,023 €).
Finanzlage: Cashflow gestiegen, Finanzverschuldung gesunken
Der Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit betrug in den ersten neun Monaten 12,1 Mio. € und lag damit über dem Niveau des Vorjahres (10,3 Mio. €).
Die Finanzverbindlichkeiten der Deufol Gruppe verminderten sich in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres um 6,3 Mio. € auf 64,7 Mio. €. Da gleichzeitig der Bestand an Zahlungsmitteln und Finanzforderungen abnahm (– 1,6 Mio. €), sanken die Netto-Finanzverbindlichkeiten etwas geringer, und zwar von 55,0 Mio. € am Jahresende auf nunmehr 50,5 Mio. €.
Die ersten neun Monate 2013 im Überblick
84.273 90.507 (6,9) 238.692 248.466 (3,9)
4.441 5.678 (21,8) 11.004 12.6 (12,7)
EBITA = EBIT
2.573 3.514 (26,8) 5.31 6.028 (11,9)
1.799 2.755 (34,7) 2.913 3.547 (17,9)
1.231 2.316 (46,8) 1.157 1.66 (30,3)
0 9 n/m 0 -283 n/m
1.231 2.325 (47,1) 1.157 1.377 (16,0)
78 152 (48,7) 142 364 (61,0)
beherrschende Anteile
davon Anteilseigner
1.153 2.173 (46,9) 1.015 1.013 0,2
der Muttergesellschaft
0,027 0,050 (46,9) 0,023 0,023 0,2
4.92 4.625 6,4 12.076 10.293 17,3
1.384 1.067 29,7 4.356 5.776 (24,6)
50.523 57.738 (12,5) 50.523 57.738 (12,5)
43,5 42,0 3,5 43,5 42,0 3,5
Mitarbeiter (30.09.)
2.718 2.736 (1,9) 2.718 2.736 (1,9)
Nachdem der herausfordernde Jahresstart trotz erfreulicher Fortschritte bei dem auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Unternehmensumbau in einem Umfeld eines zurückhaltenden Maschinenbaus nicht ganz aufgeholt werden konnte, passen wir unsere Ergebnisplanung für das Geschäftsjahr an. Wir erwarten nunmehr ein operatives Ergebnis (EBITDA) zwischen 15 Mio. € und 17 Mio. € (vorher 18 bis 20 Mio. €). Für die Umsatzerlöse bestätigen wir die Planung in einer Bandbreite zwischen 310 Mio. € und 325 Mio. €.
Ad-hoc-Mitteilung gemäß § 15 WpHG: Halbjahresergebnis
Deufol SE: Ergebnisse des ersten Halbjahres 2013
Umsatz in Q2 78,0 Mio. € (Vorjahr 78,6 Mio. €), nach 6 Monaten 154,4 Mio. € (Vorjahr 158,0 Mio. €)
EBITDA in Q2 4,6 Mio. € (Vorjahr 3,3 Mio. €), nach 6 Monaten 6,6 Mio. € (Vorjahr 6,9 Mio. €
EBITA aus fortzuführenden Geschäftsbereichen in Q2 2,7 Mio. € (Vorjahr 1,1 Mio. €), nach 6 Monaten 2,7 Mio. € (Vorjahr 2,5 Mio. €)
Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit in Q2 10,4 Mio. € (Vorjahr – 0,1 Mio. €) nach 6 Monaten 7,2 Mio. € (Vorjahr 5,7 Mio. €)
Hofheim, 13. August 2013
In einem guten zweiten Quartal belief sich der Umsatz auf 78,0 Mio. € (– 0,7 % gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres). In Deutschland (inklusive Holding) konnten die Erlöse im Vergleich zum Vorjahresquartal um 3,3 % auf 44,6 Mio. € gesteigert werden. Im übrigen Europa stiegen die Umsätze ebenfalls, und zwar um 0,8 % auf 20,6 Mio. €. Lediglich in den USA / Rest der Welt lagen die Erlöse infolge der Neudimensionierung des Data-Packaging-Geschäfts mit 12,7 Mio. € um 14,5 % unter denen des Vorjahres. Ohne den negativen Effekt aus dem Data-Packaging-Geschäft haben sich die Erlöse in den USA um 20 % verbessert.
Der kumulierte Umsatz der ersten sechs Monate 2013 lag mit 154,4 Mio. € um 2,2 % unter dem der Vorjahresperiode. In Deutschland gingen die Erlöse im Vorjahresvergleich um 2,7 % auf 86,7 Mio. € zurück. Im übrigen Europa stiegen die Umsätze um 1,9 % auf 41,2 Mio. € an. In den USA / Rest der Welt lagen die Erlöse mit 25,3 Mio. € um 10,7 % unter denen des Vorjahres.
Das operative Ergebnis (EBITA) des zweiten Quartals belief sich auf 2,7 Mio. € (Vorjahr 1,1 Mio. €). Somit konnte das EBITA mehr als verdoppelt und eine ordentliche Aufholung nach einem langsamen Jahresstart realisiert werden. Die einzelnen Segmente entwickelten sich im zweiten Quartal wie folgt: In Deutschland stieg das EBITA auf 2,0 Mio. € nach 1,4 Mio. € im Vorjahr. Das übrige Europa verzeichnete mit 1,3 Mio. € ein nahezu stagnierendes EBITA (Vorjahr 1,4 Mio. €). Die rückläufigen Ergebnisse an unserem belgischen Standort in Tienen konnten durch die steigenden Gewinne in den anderen europäischen Ländern fast vollständig kompensiert werden. Das Segment USA / Rest der Welt erwirtschaftete ein Ergebnis von 0,04 Mio. € nach 0,5 Mio. € im Vorjahr. Hier litt das Data Packaging weiterhin unter der Stornierung von Orders eines großen Kunden. Der EBITA-Verlust der Deufol SE (Holding) betrug 0,6 Mio. € und konnte damit im Vergleich zum Vorjahr (2,1 Mio. €) wesentlich reduziert werden.
Das operative Ergebnis im ersten Halbjahr liegt nach dem starken zweiten Quartal nunmehr über dem Vorjahresniveau (2,7 Mio. € nach 2,5 Mio. € im Vorjahr). Die einzelnen Segmente entwickelten sich in den ersten sechs Monaten wie folgt: In Deutschland konnte das verhaltene erste Quartal per Halbjahr nahezu aufgeholt werden, so dass sich das EBITA auf 3,7 Mio. € (Vorjahr 3,9 Mio. €) belief. Im übrigen Europa entwickelte sich das EBITA im Wesentlichen aufgrund der rückläufigen Ergebnisse an unserem belgischen Standort in Tienen von 2,4 Mio. € auf 2,1 Mio. € leicht rückläufig. Das Segment USA / Rest der Welt erwirtschaftete ein Ergebnis von – 0,8 Mio. € nach + 0,2 Mio. € im Vorjahr. Hier litt das Data Packaging unter der Stornierung von Orders eines großen Kunden. Der EBITA-Verlust der Deufol SE (Holding) reduzierte sich deutlich auf 2,2 Mio. € nach 3,9 Mio. € im Vorjahr.
Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) betrug in den ersten sechs Monaten 1,1 Mio. € (Vorjahr 0,8 Mio. €). Nach Steueraufwendungen (1,2 Mio. €) ergibt sich ein nahezu ausgeglichenes Ergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen (– 0,08 Mio. € nach – 0,66 Mio. € im ersten Halbjahr 2012). Das Periodenergebnis betrug ebenfalls – 0,08 Mio. € (Vorjahr – 0,95 Mio. €). Nach Abzug der Ergebnisanteile der nicht beherrschenden Anteile i. H. v. 0,07 Mio. € ergibt sich ein auf die Anteilseigner der Deufol SE entfallender Nettoverlust von 0,14 Mio. € gegenüber einem Verlust von 1,2 Mio. € im Vorjahr. Das Ergebnis je Aktie betrug in den ersten sechs Monaten – 0,003 € (Vorjahr – 0,026 €).
Der Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit betrug in den ersten sechs Monaten 7,2 Mio. € und lag damit deutlich über dem Niveau des Vorjahres (5,7 Mio. €).
Die Finanzverbindlichkeiten der Deufol Gruppe verminderten sich in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres um 2,2 Mio. € auf 68,7 Mio. €. Da gleichzeitig der Bestand an Zahlungsmitteln und Finanzforderungen konstant blieb, fielen die Netto-Finanzverbindlichkeiten im gleichen Maße, und zwar von 55,0 Mio. € am Jahresende auf nunmehr 52,8 Mio. €.
Die ersten sechs Monate 2013 im Überblick
77.976 78.552 (0,7) 154.419 157.959 (2,2)
4.584 3.265 40,4 6.564 6.922 (5,2)
2.666 1.077 147,5 2.737 2.514 8,9
Bereinigtes EBIT*
2.928 2.627 11,5 3.467 5.164 (32,9)
1.792 -21 n/m 1.114 792 40,7
1.17 -824 n/m -74 -656 (88,7)
0 -278 n/m 0 -292 n/m
1.17 -1.102 n/m -74 -948 (92,2)
42 133 (68,4) 64 212 (69,8)
1.128 -1.235 n/m -138 -1.16 (88,1)
0,026 (0,028) n/m (0,003) (0,026) (88,1)
10.377 -62 n/m 7.156 5.668 26,3
1.68 1.378 21,9 2.972 4.709 (36,9)
52.822 59.179 (10,7) 52.822 59.179 (10,7)
43,2 42,9 0,9 43,2 42,9 0,9
2.718 2.77 (1,9) 2.718 2.77 (1,9)
* Das bereinigte EBIT ist in 2013 um Sonderkosten i. H. v. 0,26 Mio. € im 2. Quartal und 0,73 Mio. € im 1. Halbjahr korrigiert.
Das bereinigte EBIT ist in 2012 um Sonderkosten i. H. v. 1,55 Mio. € im 2. Quartal und 2,65 Mio. € im 1. Halbjahr korrigiert.
Die Deufol SE bestätigt ihre im Jahresfinanzbericht veröffentlichte Planung für das Geschäftsjahr 2013, die Umsatzerlöse zwischen 310 Mio. € und 325 Mio. € und ein operatives Ergebnis (EBITDA) zwischen 18 Mio. € und 20 Mio. € vorsieht.
Umsatz 76,4 Mio. € (Vorjahr 79,4 Mio. €)
EBITDA 2,0 Mio. € (Vorjahr 3,7 Mio. €)
EBITA aus fortzuführenden Geschäftsbereichen 0,1 Mio. € (Vorjahr 1,4 Mio. €)
Hofheim, 14. Mai 2013
Der Umsatz im ersten Quartal 2013 lag mit 76,4 Mio. € um 3,7 % unter dem der Vorjahresperiode. Bereinigt um die geringe Abwertung des US-Dollars zum Euro um durchschnittlich 0,7 % beträgt die Abnahme 3,6 %. In Deutschland (inklusive Holding) lagen die Erlöse im Vergleich zum Vorjahresquartal mit 43,3 Mio. € um 5,9 % unter Vorjahr. Rund zwei Drittel des Umsatzrückgangs sind auf den Wegfall des Standortes in Euskirchen zurückzuführen. Im übrigen Europa stiegen die Umsätze um 3,1 % auf 20,6 Mio. €. In den USA / Rest der Welt lagen die Erlöse mit 12,5 Mio. € um 6,5 % unter denen des Vorjahres.
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) betrug im ersten Quartal 2,0 Mio. € (Vorjahr 3,7 Mio. €). Die Abschreibungen auf Sachanlagen und sonstige immaterielle Vermögenswerte sanken von 2,2 Mio. € auf 1,9 Mio. €.
Das operative Ergebnis (EBITA) betrug 0,1 Mio. € und liegt damit unter dem Vorjahreswert i. H. v. 1,4 Mio. €. In dem Ergebnis sind Sonderbelastungen im Zusammenhang mit der Schadensersatzklage über 26 Mio. € gegen ehemalige Manager des Unternehmens i. H. v. 0,5 Mio. € enthalten. Im Vorjahresquartal beliefen sich diese Aufwendungen auf 1,1 Mio. € und fielen überwiegend auf der Ebene der Holding an.
Die einzelnen Segmente entwickelten sich in den ersten drei Monaten wie folgt: In Deutschland beläuft sich das EBITA auf 1,7 Mio. € (Vorjahr 2,5 Mio. €). Die niedrigeren Resultate sind im Wesentlichen auf ein niedrigeres Geschäftsvolumen an zwei großen Standorten zurückzuführen. Hier ist der Hochlauf des Kundengeschäfts langsamer als im Vorjahr gewesen. Darüber hinaus haben die verhaltene Konjunktur und der harte Winter die Geschäftsentwicklung im ersten Quartal gebremst. Betroffen waren hiervon insbesondere unsere Verpackungsaktivitäten im Freien. Im übrigen Europa ging das EBITA im Wesentlichen aufgrund der rückläufigen Ergebnisse an unserem belgischen Standort in Tienen von 1,0 Mio. € auf 0,8 Mio. € zurück. Das Segment USA / Rest der Welt erwirtschaftete ein Ergebnis von – 0,8 Mio. € nach – 0,3 Mio. € im Vorjahr. Hier litt das Data Packaging unter der Stornierung von Orders eines großen Kunden. Der EBITA-Verlust der Deufol SE (Holding) betrug 1,6 Mio. € nach 1,7 Mio. € im Vorjahr.
Das Periodenergebnis betrug – 1,2 Mio. € (Vorjahr 0,2 Mio. €). Nach Abzug der Ergebnisanteile der nicht beherrschenden Anteile i. H. v. 0,2 Mio. € ergibt sich ein auf die Anteilseigner der Deufol SE entfallender Nettoverlust von 1,3 Mio. € gegenüber einem Gewinn von 0,1 Mio. € im Vorjahr. Das Ergebnis je Aktie betrug in den ersten drei Monaten – 0,029 € (Vorjahr 0,002 €).
Der Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit betrug in den ersten drei Monaten – 3,2 Mio. € und lag damit unter dem Niveau des Vorjahres (5,7 Mio. €). Dieser Rückgang erklärt sich überwiegend durch den Abbau der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 7,3 Mio. € im ersten Quartal 2013.
Die Finanzverbindlichkeiten der Deufol Gruppe erhöhten sich in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres um 4,5 Mio. € auf 75,4 Mio. €. Da gleichzeitig der Bestand an Zahlungsmitteln und Finanzforderungen abnahm (– 1,1 Mio. €), stiegen die Netto-Finanzverbindlichkeiten etwas stärker, und zwar von 55,0 Mio. € am Jahresende um 5,6 Mio. € auf 60,6 Mio. €.
Das erste Quartal 2013 im Überblick
76.443 79.407 (3,7)
1.98 3.657 (45,9)
71 1.437 (95,1)
539 2.537 (78,8)
-678 813 n/m
-1.244 168 n/m
0 -14 n/m
-1.244 154 n/m
22 79 (72,2)
-1.266 75 n/m
(0,029) 0,002 n/m
-3.221 5.73 n/m
1.292 3.331 (61,2)
60.559 56.553 7,1
2.694 2.693 0,0
* Das bereinigte EBIT ist in 2013 um Sonderkosten i. H. v. 0,47 Mio. € und in 2012 um Sonderkosten i. H. v. 1,1 Mio. € korrigiert
Deufol SE: Endgültige Ergebnisse des Geschäftsjahres 2012
Hofheim, 24. April 2013
Die Deufol SE hat heute die endgültigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2012 veröffentlicht. Diese sind deckungsgleich mit den vorläufigen Ergebnissen, die bereits am 18. April 2013 publiziert wurden.
Zu den Jahresergebnissen verweisen wir auf die Ad-hoc-Mitteilung vom 18. April 2013, die auf unserer Website (www.deufol.com) abrufbar ist.
Deufol AG im dritten Quartal: Deutlicher Umsatz- und Ergebnisanstieg
Deufol AG: Drittes Quartal zeigt deutlichen Umsatz- und Ergebnisanstieg
Umsatz in Q3 90,5 Mio. € (+ 13,5 %), nach 9 Monaten 248,5 Mio. € (+7,2 %)
Bereinigtes operatives Ergebnis (nach Sondereffekten) in Q3 4,0 Mio. € (+42,8 %), nach 9 Monaten 9,2 Mio. € (+ 29 %)
EBITA aus fortzuführenden Geschäftsbereichen in Q3 3,5 Mio. € (+25,4 %), nach 9 Monaten 6,0 Mio. € (– 23,5 %)
Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit in Q3 4,6 Mio. € (Vorjahr 0,2 Mio. €) nach 9 Monaten 10,3 Mio. € (Vorjahr 4,5 Mio. €)
Hofheim, 13. November 2012
Umsatz im dritten Quartal + 13,5 %
In einem starken dritten Quartal belief sich der Umsatz auf 90,5 Mio. €, dies entspricht einem Zuwachs von 13,5 % gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres. Damit beschleunigte sich die schon im ersten Halbjahr sichtbare Umsatzsteigerung (3, ).
Der kumulierte Umsatz der ersten neun Monaten 2012 lag mit 248,5 Mio. € um 7,2 % höher und damit ebenfalls deutlich über dem der Vorjahresperiode. In Deutschland stiegen die Erlöse im Vergleich zum Vorjahr um 4,2 % auf 134,4 Mio. €. Im übrigen Europa gingen die Umsätze um 4,2 % auf 62,3 Mio. € zurück. In den USA / Rest der Welt lagen die Erlöse mit 51,5 Mio. € und einem Zuwachs von 37,0 % deutlich über denen des Vorjahres.
Vergleichbares operatives Ergebnis nach neun Monaten 29 % über Vorjahr
Das operative Ergebnis (EBITA) des dritten Quartals belief sich auf 3,5 Mio. € (Vorjahr 2,8 Mio. €). Somit konnte eine Steigerung um 25,4 % erzielt werden. Das um Sonderkosten i. H. v. 0,5 Mio. € be-reinigte EBITA des dritten Quartals betrug 4,0 Mio. €, dies entspricht einem Anstieg von 42,8 %. Die Sonderbelastungen fielen ganz überwiegend im Zusammenhang mit der Schadensersatzklage über 26 Mio. € gegen ehemalige Manager des Unternehmens an. Enthalten sind aber auch Kosten im Zu-sammenhang mit der Einführung einer europäischen Aktiengesellschaft (SE) und der Namensaktien.
Das um Sonderkosten i. H. v. kumuliert 3,14 Mio. € bereinigte EBITA betrug 9,17 Mio. € und liegt damit deutlich über dem Vorjahreswert i. H. v. 7,88 Mio. €. Das unbereinigte EBITA lag in den ersten neun Monaten 2012 bei 6,03 Mio. €. Unter Berücksichtigung eines Sondereffektes im zweiten Quartal 2011 in Belgien (Auflösung einer Personalverbindlichkeit i. H. v. 0,78 Mio. €) beträgt die operative Vergleichsbasis 7,10 Mio. €. Das vergleichbare operative Ergebnis liegt somit rund 29 % über Vorjahr.
Die einzelnen Segmente entwickelten sich in den ersten neun Monaten wie folgt: In Deutschland ver-zeichneten wir eine erfreuliche Erhöhung des EBITA von 3,84 Mio. € auf 5,80 Mio. €. Hier zeigen sich erste Erfolge der eingeleiteten Reorganisations- und Integrationsmaßnahmen. Im übrigen Europa ging das EBITA im Wesentlichen aufgrund des entfallenden Sondereffekts in Belgien (s. o.) um 24,8 % auf 4,02 Mio. € zurück. Das Segment USA / Rest der Welt erwirtschaftete ein Ergebnis von 1,75 Mio. € nach 0,57 Mio. € im Vorjahr. Hier trägt die Kapazitätsausweitung im Data Packaging mittlerweile Früchte. Der EBITA-Verlust der Deufol AG (Holding), wo der Großteil der Sonderkosten anfiel, betrug infolge der Sonderkosten 5,53 Mio. € nach 1,85 Mio. € im Vorjahr.
USA / Rest der Welt
134.442 62.306 51.476 242 0 248.466
5.795 4.018 1.747 -5.526 -6 6.028
6.066 4.018 1.747 -2.659 -6 9.166
9 Monate 2011
129.002 65.009 37.567 220 0 231.798
3.836 5.34 565 -1.846 -18 7.877
3.836 4.56 565 -1.846 -18 7.097
*Das bereinigte EBITA ist in 2012 um die Sonderkosten (3,14 Mio. €) bereinigt und in 2011 um die Auflösung einer Personalverbindlichkeit in Belgien (0,78 Mio. €).
Das unbereinigte Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) betrug in den ersten neun Monaten 3,55 Mio. € (Vorjahr 5,12 Mio. €). Nach Steueraufwendungen (1,89 Mio. €) ergibt sich ein Ergebnis aus fortzuführenden Aktivitäten i. H. v. 1,66 Mio. € nach 3,13 Mio. € in den ersten neun Monaten 2011.
Aus dem nicht fortgeführten Geschäftsbereich „Carton Business“ in den USA resultierte ein Verlust von 0,28 Mio. € (Vorjahr – 0,47 Mio. €). Dieser setzt sich zusammen aus einem laufenden Verlust i. H. v. 0,02 Mio. € und der endgültigen Bewertung der Pensionsverpflichtung (– 0,26 Mio. €). Damit ergibt sich ein Periodenergebnis i. H. v. 1,38 Mio. € (Vorjahr 2,66 Mio. €).
Nach Abzug der Ergebnisanteile der nicht beherrschenden Anteile i. H. v. 0,36 Mio. € ergibt sich ein auf die Anteilseigner der Deufol AG entfallender Nettogewinn von 1,01 Mio. € gegenüber einem Gewinn von 2,24 Mio. € im Vorjahr. Das Ergebnis je Aktie betrug in den ersten neun Monaten 0,023 € (Vorjahr 0,051 €).
Der Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit betrug in den ersten neun Monaten 10,3 Mio. € und lag damit deutlich über dem Niveau des Vorjahres (4,5 Mio. €).
Die Finanzverbindlichkeiten der Deufol Gruppe verminderten sich in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres um 0,3 Mio. € auf 79,3 Mio. €. Da gleichzeitig der Bestand an Zahlungsmitteln und Finanzforderungen leicht abnahm (– 0,1 Mio. €), fielen die Netto-Finanzverbindlichkeiten etwas weniger, und zwar von 57,9 Mio. € am Jahresende um 0,2 Mio. € auf 57,7 Mio. €.
Die ersten 9 Monate 2012 im Überblick
9M 2011*
90.507 79.714 13,5 248.466 231.798 7,2
5.678 4.875 16,5 12.6 14.285 (11,8)
3.514 2.803 25,4 6.028 7.877 (35,5)
Bereinigtes EBIT**
4.002 2.803 42,8 9.166 7.097 29,2
2.755 1.943 41,8 3.547 5.119 (30,7)
2.316 1.402 65,2 1.66 3.126 (46,9)
9 -36 n/m -283 -469 (39,7)
2.325 1.366 70,2 1.377 2.657 (48,2)
152 146 4,1 364 419 (13,1)
2.173 1.22 78,1 1.013 2.238 (54,7)
Ergebnis je Aktie(€)
0,050 0,028 78,1 0,023 0,051 (54,7)
4.625 152 n/m 10.293 4.525 127,5
1.067 1.59 (32,9) 5.776 4.489 28,7
57.738 54.21 6,5 57.738 54.21 6,5
42,0 44,0 (4,9) 42,0 44,0 (4,9)
2.736 2.735 0,0 2.736 2.735 0,0
*Die Darstellung für die ersten neun Monate 2011 ist um den Effekt des aufgegebenen Geschäftsbereichs angepasst, d.h. alle Aufwendungen und Erträge dieses Geschäftsfelds werden separat in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung in der Zeile „Ergebnis aus dem aufgegebenen Geschäftsbereich“ (nach Steuern) ausgewiesen.
** Das bereinigte EBITA ist in 2012 um die Sonderkosten (0,49 Mio. € im 3. Quartal und 3,14 Mio. € in den ersten neun Monaten) bereinigt und in 2011 um die Auflösung einer Personalverbindlichkeit in Belgien (0,78 Mio. €).
Ausblick – Umsatz am oberen Ende der Planung erwartet
Die Planung für das Geschäftsjahr 2012 sah Erlöse zwischen 315 Mio. € und 330 Mio. € und ein ope-ratives Ergebnis (EBITA) zwischen 12 Mio. € und 14 Mio. € vor. Die Deufol AG erwartet nunmehr Erlöse am oberen Ende der Bandbreite und geht davon aus, dass sich das um Sonderbelastungen bereinigte EBITA in der prognostizierten Bandbreite bewegen wird. Es werden aktuell Sonderbelastungen von bis zu 4,5 Mio. € für dieses Jahr erwartet.
Ad-hoc-Mitteilung: Halbjahresergebnis Deufol AG
Operativ stärkeres erstes Halbjahr 2012
Deufol AG mit operativ stärkerem ersten Halbjahr 2012
Umsatz 158,0 Mio. € (+ 3,9 %; Vorjahr 152,1 Mio. €)
Bereinigtes operatives Ergebnis (nach Sondereffekten) 5,16 Mio. € (+ 20,3 %)
EBITA aus fortzuführenden Geschäftsbereichen 2,51 Mio. € (– 50,5 %; Vorjahr 5,07 Mio. €)
Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit 5,67 Mio. € (Vorjahr 4,37 Mio. €)
Hofheim, 14. August 2012
Umsatz im ersten Halbjahr + 3,9 %
Der Umsatz im ersten Halbjahr 2012 lag mit 158,0 Mio. € um 3,9 % über dem der Vorjahresperiode. Bereinigt um die Aufwertung des US-Dollars zum Euro um durchschnittlich rund 10 % beträgt die Zu-nahme 2,0 %. Mit einem Anteil an den Konzernerlösen von 56,4 % blieb der Deutschlandanteil im Jahresvergleich konstant. Der Anteil der im übrigen Europa erzielten Erlöse verminderte sich von 28,4 % auf 25,6 % und der Anteil der USA an den Erlösen stieg um 2,7 Prozentpunkte auf 17,9 %.
Vergleichbares operatives Ergebnis 20 % über Vorjahr
Das um Sonderkosten bereinigte operative Ergebnis (EBITA) betrug 5,16 Mio. € und liegt damit über dem Vorjahreswert i. H. v. 5,07 Mio. €. Die Sonderbelastungen fielen ganz überwiegend im Zusam-menhang mit der 26 Mio. € Schadensersatzklage gegen ehemalige Manager des Unternehmens an und beliefen sich auf 2,65 Mio. €. Enthalten sind aber auch Sonderkosten im Zusammenhang mit der Einführung einer europäischen Aktiengesellschaft (SE) und der Namensaktien. Das unbereinigte EBITA lag im ersten Halbjahr 2012 bei 2,51 Mio. €. Unter Berücksichtigung eines Sondereffektes im zweiten Quartal 2011 in Belgien (Auflösung einer Personalverbindlichkeit i. H. v. 0,78 Mio. €) beträgt die operative Vergleichsbasis 4,29 Mio. €. Das vergleichbare operative Ergebnis liegt somit rund 20,3 % über Vorjahr.
Die einzelnen Segmente entwickelten sich im ersten Halbjahr wie folgt: In Deutschland verzeichneten wir eine erfreuliche Erhöhung des EBITA von 2,67 Mio. € auf 3,89 Mio. €. Hier zeigen sich erste Erfol-ge der eingeleiteten Reorganisations- und Integrationsmaßnahmen. Im übrigen Europa ging das EBITA im Wesentlichen aufgrund des entfallenden Sondereffekts in Belgien (s. o.) um 34,1 % auf 2,36 Mio. € zurück. Das Segment USA / Rest der Welt erwirtschaftete ein Ergebnis von 0,16 Mio. € nach 0,18 Mio. € im Vorjahr. Dort schlugen Aufwendungen im Zusammenhang mit der Kapazitätsausweitung im Data Packaging zu Buche. Der EBITA-Verlust der Deufol AG (Holding), bei der der Großteil der Sonderkosten anfiel, betrug 3,87 Mio. € nach 1,35 Mio. € im Vorjahr.
Angabe in Tsd. €
89.027 40.468 28.311 153 0 157.959
3.887 2.36 159 -3.869 -23 2.514
4.137 2.36 159 -1.469 -23 5.164
85.7 43.157 23.081 146 0 152.084
2.67 3.583 182 -1.352 -9 5.074
2.67 2.803 182 -1.352 -9 4.294
*Das bereinigte EBITA ist in 2012 um die Sonderkosten (2,65 Mio. €) bereinigt und in 2011 um die Auflösung einer Personalverbindlichkeit in Belgien (0,78 Mio. €).
Das unbereinigte Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) betrug im ersten Halbjahr 0,79 Mio. € (Vorjahr 3,18 Mio. €). Nach Steueraufwendungen (1,45 Mio. €) ergibt sich ein Ergebnis aus fortzuführenden Aktivitä-ten i. H. v. – 0,66 Mio. € nach 1,72 Mio. € im ersten Halbjahr 2011.
Aus dem nicht fortgeführten Geschäftsbereich „Carton Business“ in den USA resultierte ein Verlust von 0,29 Mio. € (Vorjahr – 0,43 Mio. €). Dieser setzt sich zusammen aus einem laufenden Verlust i. H. v. 0,04 Mio. € und der endgültigen Bewertung der Pensionsverpflichtung (– 0,25 Mio. €). Damit ergibt sich ein Periodenergebnis i. H. v. – 0,95 Mio. € (Vorjahr 1,29 Mio. €).
Nach Abzug der Ergebnisanteile der nicht beherrschenden Anteile i. H. v. 0,21 Mio. € ergibt sich ein auf die Anteilseigner der Deufol AG entfallender Nettoverlust von 1,16 Mio. € gegenüber einem Ge-winn von 1,02 Mio. € im Vorjahr. Das Ergebnis je Aktie betrug im ersten Halbjahr – 0,026 € (Vorjahr 0,023 €).
Der Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit betrug im ersten Halbjahr 5,67 Mio. € und lag damit deutlich über dem Niveau des Vorjahres (4,37 Mio. €).
Die Finanzverbindlichkeiten der Deufol Gruppe verminderten sich in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres um 0,8 Mio. € auf 78,8 Mio. €. Da gleichzeitig der Bestand an Zahlungsmitteln und Finanzforderungen abnahm (– 2,1 Mio. €), stiegen die Netto-Finanzverbindlichkeiten an, und zwar von 57,9 Mio. € am Jahresende um 1,3 Mio. € auf 59,2 Mio. €.
Die ersten sechs Monate 2012 im Überblick
6M 2011*
78.552 76.956 2,1 157.959 152.084 3,9
3.265 5.442 (40,0) 6.922 9.41 (26,4)
1.077 3.242 (66,8) 2.514 5.074 (50,5)
2.627 2.462 6,7 5.164 4.294 20,3
-21 2.284 n/m 792 3.176 (75,1)
-824 1.332 n/m -656 1.724 n/m
-278 -272 2,2 -292 -433 (32,6)
-1.102 1.06 n/m -948 1.291 n/m
133 166 (19,9) 212 273 (22,3)
-1.235 894 n/m -1.16 1.018 n/m
(0,0028) 0,020 n/m (0,026) 0,023 n/m
-62 1.911 (92,7) 5.668 4.373 29,6
1.378 1.409 (2,2) 4.709 2.899 62,4
59.179 51.616 14,7 59.179 51.616 14,7
42,8 43,4 (1,3) 42,8 43,4 (1,3)
2.77 2.789 (0,7) 2.77 2.789 (0,7)
*Die Darstellung für das erste Halbjahr 2011 ist um den Effekt des aufgegebenen Geschäftsbereichs angepasst, d.h. alle Aufwendungen und Erträge dieses Geschäftsfelds werden separat in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung in der Zeile „Ergebnis aus dem aufgegebenen Geschäftsbereich“ (nach Steuern) ausgewiesen.
** Das bereinigte EBITA ist in 2012 um die Sonderkosten (1,55 Mio. € im 2. Quartal und 2,65 Mio. € im 1. Halbjahr) bereinigt und in 2011 um die Auflösung einer Personalverbindlichkeit in Belgien (0,78 Mio. €).
Die Planung für das Geschäftsjahr 2012 sah Umsatzerlöse zwischen 315 Mio. € und 330 Mio. € und ein operatives Ergebnis (EBITA) zwischen 12 Mio. € und 14 Mio. € vor. Die Deufol AG bestätigt diese Planung hinsichtlich des Umsatzes und geht davon aus, dass sich das um Sonderbelastungen berei-nigte EBITA in der prognostizierten Bandbreite bewegen wird. Es werden Sonderbelastungen von bis zu 4,5 Mio. € für dieses Jahr erwartet.
Im Übrigen geht das Management geht davon aus, dass sich der Handel in der Deufol-Aktie nach Einführung der Namensaktie normalisieren wird.
Ad-hoc-Aktualisierung gemäß § 15 WpHG
Deufol AG weitet Klage gegen ehemalige Topmanager aus
Hofheim, 27. Juni 2012
Der Vorstand und der Aufsichtsrat der Deufol AG, Hofheim, haben am 4. April 2012 Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main gegen den ehemaligen Geschäftsführer des Tochterunternehmens Deufol Tailleur GmbH, Manfred Wagner, gegen den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der Deufol AG, Andreas Bargende, zwei weitere Personen aus dessen persönlichem Umfeld, sowie gegen den ehemaligen Chefsyndikus des Unternehmens, Wolfgang Glücks, eingereicht. Die Staatsanwaltschaft in Frankfurt am Main hat daraufhin ein Ermittlungsverfahren eingeleitet (Aktenzeichen 7210 Js 216358/12). Die Deufol AG wird die in dieser Sache bereits erstattete Strafanzeige nunmehr auf die ehemaligen Manager den Konzerns Mark Agatz, Frank Jovanovic und Jost Hahnebeck ausweiten.
Es besteht der Verdacht, dass die genannten Personen in den Jahren 2006 bis 2011 im geschäftlichen Verkehr Handlungen zum erheblichen Nachteil der Deufol Gruppe vorgenommen haben.
Neben dem eingeleiteten Strafverfahren wird die Deufol AG die ihr zustehenden Schadensersatzansprüche auch zivilrechtlich geltend machen und hat heute dementsprechend gegen die ehemaligen Deufol-Manager Andreas Bargende, Manfred Artur Wagner, Tammo Fey, Wolfgang Glücks, Mark Agatz, Frank Jovanovic, Jost Hahnebeck, sowie vier weitere Personen aus dem persönlichen Umfeld von Andreas Bargende bei dem Landgericht Frankfurt am Main Klage eingereicht.
Die Schadensersatzsumme beläuft sich nach derzeitigem Stand auf insgesamt rund 26,4 Millionen Euro, die gegen die genannten Personen in unterschiedlicher Höhe gerichtlich geltend gemacht wird.
Die Deufol AG ist zuversichtlich, ihre Ansprüche auf Schadensersatz durchsetzen zu können.
Ad-hoc-Mitteilung Deufol AG im ersten Quartal:
Erfreuliches Umsatzwachstum
Deufol AG mit operativ stärkerem ersten Quartal 2012
Umsatz 79,4 Mio. € (+ 5,7 %; Vorjahr 75,1 Mio. €)
EBITA aus fortzuführenden Geschäftsbereichen 1,44 Mio. € (– 21,6 %; Vorjahr 1,83 Mio. €)
Bereinigtes operatives Ergebnis (nach Ermittlungssonderkosten) 2,54 Mio. € (+ 39 %)
Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit 5,73 Mio. € (Vorjahr 2,46 Mio. €)
Hofheim, 30. Mai 2012
Der Umsatz im ersten Quartal 2012 lag mit 79,4 Mio. € um 5,7 % über dem der Vorjahresperiode. Bereinigt um die Aufwertung des US-Dollars zum Euro um durchschnittlich 4,1 % beträgt die Zunahme 5,0 %. In Deutschland stiegen die Erlöse im Vergleich zum Vorjahresquartal um 8,1 % auf 46,0 Mio. €. Im übrigen Europa gingen die Umsätze um 5,9 % auf 20,6 Mio. € zurück. In den USA / Rest der Welt lagen die Erlöse mit 13,2 Mio. € und einem Zuwachs von 16,9 % deutlich über denen des Vorjahres.
Operativ deutlich stärkeres Ergebnis
Das um Ermittlungssonderkosten bereinigte EBITA betrug im abgelaufenen Quartal erfreuliche 2,54 Mio. € und liegt um 39% über Vorjahr. Hier zeigen sich erste Erfolge der in den letzten Monaten einge-leiteten strukturellen Maßnahmen (z.B. Zentralisierung Einkauf).
Das unbereinigte operative Ergebnis (EBITA) lag im ersten Quartal mit 1,44 Mio. € um 21,6 % unter dem Niveau der Vorjahresperiode (1,83 Mio. €). Das geringere Ergebnis erklärt sich durch Sonderbe-lastungen bei der Deufol AG (Holding). Auch die weiteren Ergebnisgrößen sind durch die Ermittlungs-sonderkosten beeinträchtigt.
Die einzelnen Segmente entwickelten sich wie folgt: In Deutschland verzeichneten wir eine erfreuliche Erhöhung des EBITA von 1,36 Mio. € auf 2,53 Mio. €. Gerade hier kommen die Strukturmaßnahmen erstmals zur Geltung. Im übrigen Europa fiel das EBITA um 19,5 % auf 1,02 Mio. €. Das Segment USA / Rest der Welt erwirtschaftete einen operativen Verlust von 0,33 Mio. € (Vorjahr – 0,26 Mio. €). Dort schlugen Aufwendungen im Zusammenhang mit der Kapazitätsausweitung im Data Packaging zu Buche, die zu einem planmäßigen temporären Ergebnisrückgang führten. Der EBITA-Verlust der Deufol AG (Holding) betrug infolge des Sondereffekts 1,73 Mio. € nach 0,58 Mio. €.
Das unbereinigte Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) betrug im ersten Quartal 0,81 Mio. € (Vorjahr 0,92 Mio. €). Nach Steueraufwendungen (0,65 Mio. €) ergibt sich ein Ergebnis aus fortzuführenden Aktivitä-ten i. H. v. 0,17 Mio. € nach 0,39 Mio. € im ersten Quartal 2011.
Aus dem nicht fortgeführten Geschäftsbereich „Carton Business“ in den USA resultierte noch ein klei-ner Verlust von 14 Tsd. € (Vorjahr 161 Tsd. €). Damit ergibt sich ein Periodenergebnis i. H. v. 0,15 Mio. € (Vorjahr 0,23 Mio. €).
Nach Abzug der Ergebnisanteile der nicht beherrschenden Anteile i. H. v. 0,08 Mio. € ergibt sich ein auf die Anteilseigner der Deufol AG entfallender Nettogewinn von 0,08 Mio. € gegenüber 0,12 Mio. € im Vorjahr. Das Ergebnis je Aktie betrug im ersten Quartal 0,002 € (Vorjahr 0,003 €).
Der Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit betrug im ersten Quartal 5,73 Mio. € und lag damit deutlich über dem Niveau des Vorjahres (2,46 Mio. €).
Die Finanzverschuldung der Deufol Gruppe verminderte sich in den ersten drei Monaten des Ge-schäftsjahres um 1,8 Mio. € auf 77,8 Mio. €. Da gleichzeitig der Bestand an Zahlungsmitteln und Fi-nanzforderungen abnahm (– 0,5 Mio. €), fielen die Netto-Finanzverbindlichkeiten etwas geringer, und zwar von 57,9 Mio. € am Jahresende um 1,3 Mio. € auf 56,6 Mio. €.
Das erste Quartal 2012 im Überblick
79.407 75.128 5,7
3.657 3.968 (7,8)
1.437 1.832 (9,7)
813 892 (21,6)
168 392 (57,1)
-14 -161 (91,3)
154 231 (33,3)
79 107 (26,2)
75 124 (39,5)
0,002 0.003 (39,5)
5.73 2.462 132,7
3.331 1.49 123,6
56.553 50.749 11,4
2.693 2.803 (3,9)
*Die Darstellung für das erste Quartal 2011 ist um den Effekt des aufgegebenen Geschäftsbereichs angepasst, d.h. alle Aufwendungen und Erträge dieses Geschäftsfelds werden separat in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung in der Zeile „Ergebnis aus dem aufgegebenen Geschäftsbereich“ (nach Steuern) ausgewiesen.
Die Deufol AG bestätigt ihre im Jahresfinanzbericht veröffentlichte Planung für das Geschäftsjahr 2012, die Umsatzerlöse in einer Bandbreite zwischen 315 Mio. € und 330 Mio. € und ein operatives Ergebnis (EBITA) zwischen 12 Mio. € und 14 Mio. € vorsieht.
Deufol AG: Klarstellung zum Anhang des Geschäftsberichtes 2011
(Beziehung zu nahestehenden Personen)
Hofheim, 18. Mai 2012
Nachdem es berechtigte Hinweise auf einen scheinbaren Widerspruch zwischen den Ausführungen auf Seite 122 des Geschäftsberichts 2011 (Ereignisse nach dem Bilanzstichtag: Handlungen zum Nachteil der Gesellschaft) und den Ausführungen auf Seite 125 (Beziehungen zu nahestehenden Personen) gegeben hat, weisen wir daraufhin, dass gutachterlich fundierte Zweifel daran bestehen, dass die auf Seite 125 genannten Leistungsbeziehungen mit Manfred Wagner zu marktüblichen Konditionen erfolgten, und dass diese Geschäfte Gegenstand des auf Seite 122 genannten Strafverfahrens und der zivilrechtlichen gestellten Schadenersatzforderungen sind.
Ad-hoc Mitteilung: Veränderungen im Vorstand
Deufol AG: Veränderungen im Vorstand
Hofheim, 28. November 2011
Gemäß Beschluss des Aufsichtsrates vom 28.11.2011 scheidet der CEO, Andreas Bargende, mit sofortiger Wirkung aus dem Unternehmen aus. Die Verantwortung für die von Herrn Bargende zuletzt geführten Bereiche Business Development, Communications, Compliance und Legal geht auf die Vorstandsmitglieder Detlef Hübner und Dr. Tillmann Blaschke über.
Detlef Hübner übernimmt zusätzlich zu seinen heutigen Verantwortungsbereichen Operations und Einkauf das Ressort Business Development. Dr. Tillmann Blaschke wird ergänzend zu seinen heutigen kaufmännischen Funktionen HR, IT, Immobilien und Investor Relations die Verantwortung für die Bereiche Communication, Compliance und Legal übernehmen. Per 10. November dieses Jahres war bereits angekündigt worden, dass Dr. Blaschke zum Jahresende die Aufgaben des Finanzvorstandes übernehmen würde. Diese gehen im Rahmen der heutigen Neuordnung der Vorstandsverantwortlichkeiten nunmehr mit sofortiger Wirkung auf Dr. Blaschke über.
Das Unternehmen wird damit bis auf Weiteres von der Doppelspitze Detlef Hübner und Dr. Tillmann Blaschke geführt. Damit wird der bereits begonnene Prozess der Stärkung der zweiten Führungsebene im Unternehmen weitergeführt. „Die vorgenannten Veränderungen stehen für eine Fortsetzung des im Sommer bereits eingeleiteten Aufbruchs in eine Ära der Erneuerung“, so übereinstimmend Hübner und Dr. Blaschke.
Ad-hoc Mitteilung: Wechsel im Aufsichtsrat
Ad-hoc Mitteilung gemäß § 15 WpHG
Hofheim, 24. November 2011
Der Vorstand und die anderen Aufsichtsratsmitglieder danken Herrn Melzer für die stets vertrauensvolle und produktive Zusammenarbeit.
Für Herrn Melzer rückt Herr Wulf Matthias, der auf der letzten Hauptversammlung im Juni dieses Jahres als Ersatzmitglied gewählt wurde, in den Aufsichtsrat nach.
Ad-hoc Mitteilung: Deufol AG im dritten Quartal
Quartalsergebnis, Personalie
Umsatz 80,1 Mio. € (Vorjahr 78,9 Mio. €)
Operatives Ergebnis (EBITA) 2,8 Mio. € (Vorjahr 3,2 Mio. €)
Nettoergebnis 1,2 Mio. € (Vorjahr 1,7 Mio. €)
Finanzverschuldung 73,7 Mio. € (Vorjahr 77,8 Mio. €)
Hofheim, 10. November 2011
Der Umsatz im dritten Quartal 2011 lag mit 80,2 Mio. € um 1,7 % über dem der Vorjahresperiode. Bereinigt um Akquisitionen ergibt sich ein organisches Wachstum von 0,3 %. In Deutschland stiegen die Erlöse im Vergleich zum Vorjahresquartal um 6,1 % auf 43,3 Mio. € und im übrigen Europa betrug der Zuwachs 1,9 % auf 21,9 Mio. €. In den USA lagen die Erlöse mit 14,9 Mio. € um 9,2 % unter denen des Vorjahres.
Der Umsatz in den ersten neun Monaten 2011 lag mit 233,3 Mio. € um 3,6 % über dem der Vorjahresperiode. Bereinigt um Akquisitionen ergibt sich ein organisches Wachstum von 2,5 %. Berücksichtigt man zusätzlich die Abwertung des US-Dollars zum Euro um durchschnittlich 6,9 %, so beträgt die Zunahme 3,7 %.
Das operative Ergebnis (EBITA) lag im dritten Quartal mit 2,8 Mio. € unter dem Niveau der Vorjahresperiode (3,2 Mio. €). Die einzelnen Segmente entwickelten sich wie folgt: In Deutschland erzielten wir im abgelaufe-nen Quartal ein EBITA in Höhe 1,2 Mio. im Vergleich zu 1,8 Mio. € im Vorjahr (– 36,5 %). Im übrigen Europa stieg das EBITA von 1,2 Mio. € auf 1,8 Mio. € an (+ 45,2%). Das Segment USA / Rest der Welt erwirt-schaftete ein operatives Ergebnis von 0,4 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr mit 0,7 Mio. € (– 46,5 %).
In den ersten neun Monaten 2011 lag das EBITA mit 7,4 Mio. € um 11,5 % unter dem Niveau der Vorjahresperiode (8,4 Mio. €). Insgesamt wurde das Ergebnis der ersten neun Monate durch mehrere Faktoren beeinflusst. Wie im letzten Quartal ist die Ergebnisentwicklung im übrigen Europa erfreulich, insbesondere in Belgien und Italien. In den USA und Deutschland wurden unsere Erwartungen hingegen nicht erfüllt. In den USA belasteten u. a. niedrigere Volumen im Verpackungsgeschäft das Ergebnis. In Deutschland führten gestiegene Rohstoffpreise (Holz) zu Mehraufwendungen i. H. v. rund 1,5 Mio. €. Mit Blick auf die Zukunft geben allerdings sowohl die bei den Holzpreisen im dritten Quartal fortgesetzte leichte Entspannung als auch die zunehmende Einarbeitung der Rohstoffpreisentwicklung in die Kundenbeziehungen Anlass zur Zuversicht. Am Standort Euskirchen haben niedrigere Volumen und ein veränderter Produktmix das Ergebnis belastet. Darüber hinaus führte die Stärkung der zentralen Steuerung und Services zu zwischenzeitlich höheren Verwaltungsaufwendungen, da die dezentralen Kapazitäten erst zeitverzögert abbaubar sind.
Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) betrug per 30. September 4,7 Mio. € (Vorjahr 5,4 Mio. €). Nach Steueraufwendungen (2,0 Mio. €) ergibt sich ein Ergebnis i. H. v. 2,7 Mio. € nach 3,6 Mio. € in den ersten neun Monaten 2010. Nach Abzug der Ergebnisanteile der nicht beherrschenden Anteile i. H. v. 0,4 Mio. € ergibt sich ein auf die Anteilseigner der Deufol AG entfallender Nettogewinn von 2,2 Mio. € gegenüber 3,3 Mio. € im Vorjahr. Das Ergebnis je Aktie betrug nach neun Monaten 0,051 € (Vorjahr 0,075 €).
Finanzierung für die nächsten vier Jahre gesichert
Per Ende Oktober hat die Deufol Gruppe ihre Finanzierungsstrukturen neu geordnet. Damit wurden ganz überwiegend bestehende Kredite abgelöst, gleichzeitig erhöht sich der verfügbare Kreditrahmen um circa 10 Mio. €. Diese Finanzierung sichert mittelfristig die Liquiditätserfordernisse und eröffnet Wachstumsspielräume für die Unternehmensgruppe.
Der Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit betrug in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres 4,5 Mio. € (Vorjahr 9,9 Mio. €). Die Veränderung ist überwiegend die Folge des stichtagsbedingte Anstiegs der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 7,5 Mio. €. In der Vorjahresperiode waren diese cashflowerhöhend um 0,4 Mio. € gesunken.
Die Finanzverschuldung der Deufol Gruppe verminderte sich in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres um 4,5 Mio. € auf 73,7 Mio. €. Da gleichzeitig der Bestand an Zahlungsmitteln und Finanzforderungen abnahm (– 9,4 Mio. €), stiegen die Netto-Finanzverbindlichkeiten an (+ 4,9 Mio. €). Bei leicht höherer Bilanzsumme stellte sich die Eigenkapitalquote auf 44,0 % nach 43,6 % am vergangenen Jahresende.
Die ersten neun Monate 2011 im Überblick
80.165 78.863 1,7 233.264 225.183 3,6
4.883 5.365 (9,0) 14.159 14.914 (5,1)
2.767 3.221 (14,1) 7.408 8.368 (11,5)
1.907 2.47 11,2 4.65 5.441 (14,5)
1.22 1.709 (28,6) 2.238 3.275 (31,7)
0,028 0,039 (28,6) 0,051 0,075 (31,7)
152 2.071 (92,7) 4.525 9.916 (54,4)
1.59 1.154 37,8 4.49 3.173 41,5
54.21 47.523 14,1 54.21 47.523 14,1
44,0 42,0 4,8 44,0 42,0 4,8
2.735 2.759 (0,9) 2.735 2.759 (0,9)
Ausblick – Planung angepasst
Vor dem Hintergrund der Neun-Monats-Zahlen passen wir unsere Ergebnisplanung für das Geschäftsjahr 2011 an. Wir erwarten nunmehr ein operatives Ergebnis (EBITA) zwischen 10 Mio. € und 12 Mio. € (vorher 12 bis 14 Mio. €). Die Umsatzerlöse erwarten wir weiterhin in einer Bandbreite zwischen 310 Mio. € und 325 Mio. €.
Dr. Tillmann Blaschke wird mit Wirkung zum 1. Januar 2012 zusätzlich zu den Ressorts Personal, IT, Immobilien und Investor Relations die Gesamtverantwortung für das Ressort Finanzen mit übernehmen. Der derzeitige Finanzvorstand Herr Tammo Fey wird mit Ablauf seines Vertrages zum Ende des Jahres aus dem Vorstand ausscheiden und dem Unternehmen in verantwortlicher Funktion weiter zur Verfügung stehen.
Herr Detlef W. Hübner übernimmt die Position des Chief Operating Officer (COO), um unsere Operations innovativ und wettbewerbsfähig für die Zukunft auszurichten. Des Weiteren wird auch der in der Vergangenheit überwiegend dezentral gesteuerte Einkauf in Zukunft unter der Führung von Herrn Hübner zentral koordiniert.
Der Vorstandsvorsitzende Herr Andreas Bargende verantwortet nunmehr die Bereichen Business Development, Communications, Legal und Compliance.
Deufol AG im zweiten Quartal:
Solides zweites Quartal
Umsatz 77,4 Mio. € (Vorjahr 75,5 Mio. €)
Operatives Ergebnis (EBITA) 2,97 Mio. € (Vorjahr 2,97 Mio. €)
Nettoergebnis 0,9 Mio. € (Vorjahr 0,9 Mio. €)
Finanzverschuldung 76,9 Mio. € (Vorjahr 77,8 Mio. €)
Hofheim, 11. August 2011
Der Umsatz im zweiten Quartal 2011 lag mit 77,4 Mio. € um 2,4 % über dem der Vorjahresperiode. Bereinigt um Veränderungen durch Akquisitionen, ergibt sich ein organisches Wachstum von 0,8 %. In Deutschland stiegen die Erlöse im Vergleich zum Vorjahresquartal um 7,2 % auf 43,2 Mio. € und im übrigen Europa betrug der Zuwachs 8,1 % auf 21,9 Mio. €. In den USA lagen die Erlöse mit 12,1 Mio. € um 18,4 % unter denen des Vorjahres.
Der Umsatz im ersten Halbjahr 2011 lag mit 153,1 Mio. € um 4,6 % über dem der Vorjahresperiode. Bereinigt um Akquisitionen ergibt sich ein organisches Wachstum von 3,7 %. Berücksichtigt man zusätzlich die Abwertung des US-Dollars zum Euro um durchschnittlich 5,6 %, so beträgt die Zunahme 4,6 %. Mit einem Anteil am Konzernumsatz von 56,0 % hat sich der Deutschlandanteil im Jahresvergleich um 2,3 Prozentpunkte erhöht. Der Anteil der im übrigen Europa erzielten Erlöse erhöhte sich leicht von 27,8 % auf 28,2 % und der Anteil der USA an den Erlösen ist um 2,7 Prozentpunkte auf 15,7 % gesunken.
Quartalsergebnis leicht über Vorjahr
Das operative Ergebnis (EBITA) lag im zweiten Quartal mit 2,970 Mio. € knapp über dem Niveau der Vorjahresperiode (2,966 Mio. €). Die einzelnen Segmente entwickelten sich wie folgt: In Deutschland verzeichneten wir einen Rückgang des EBITA um 45,6 % auf 1,31 Mio. €. Im übrigen Europa stieg das EBITA um 123,3 % auf 2,32 Mio. €. Das Segment USA / Rest der Welt erwirtschaftete ein operatives Ergebnis von 0,17 Mio. € (Vorjahr 0,15 Mio. €).
Im ersten Halbjahr 2011 lag das EBITA mit 4,64 Mio. € um 9,8 % unter dem Niveau der Vorjahresperiode (5,15 Mio. €). Insgesamt wurde das Ergebnis des ersten Halbjahres durch mehrere Faktoren beeinflusst. Positiv ist der höhere Ergebnisbeitrag der europäischen Gesellschaften, insbesondere aus Belgien und Italien. In Deutschland hingegen führten gestiegene Rohstoffpreise (Holz) und Materialpreise im Jahresvergleich zu Mehraufwendungen i. H. v. mehr als 1,0 Mio. €. Mit Blick auf die Zukunft geben allerdings sowohl die bei einigen Holzarten im zweiten Quartal eingetretene Entspannung bei den Preisen, als auch die sukzessive Einarbeitung der Rohstoffpreisentwicklung in die Kundenbeziehungen Anlass zur Zuversicht. Belastet haben auch die niedrigeren Volumen an zwei deutschen Verpackungsstandorten. Hier wurden Effizienzsteigerungsmaßnahmen umgesetzt sowie eine Neuverhandlung der Verträge mit den Kunden eingeleitet.
Das Finanzergebnis verbesserte sich zum Halbjahr im Vorjahresvergleich von – 2,2 Mio. € auf – 1,9 Mio. €. Dies ist überwiegend auf niedrigere Finanzaufwendungen, die um 0,3 Mio. € zurückgingen, zurückzuführen.
Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) betrug per 30. Juni 2,74 Mio. € (Vorjahr 2,97 Mio. €). Nach Steueraufwendungen (1,45 Mio. €) ergibt sich ein Ergebnis i. H. v. 1,29 Mio. € nach 1,80 Mio. € im ersten Halbjahr 2010. Nach Abzug der Ergebnisanteile der nicht beherrschenden Anteile i. H. v. 0,27 Mio. € ergibt sich ein auf die Anteilseigner der Deufol AG entfallender Nettogewinn von 1,02 Mio. € gegenüber 1,57 Mio. € im Vorjahr. Das Ergebnis je Aktie betrug im ersten Halbjahr 0,023 € (Vorjahr 0,036 €).
Der Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit betrug in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres 4,38 Mio. € (Vorjahr 7,85 Mio. €). Die Veränderung ist überwiegend die Folge des stichtagsbedingte Anstiegs der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 2,33 Mio. €. In der Vorjahresperiode waren diese cashflowerhöhend um 3,78 Mio. € gesunken.
Die Finanzverschuldung der Deufol Gruppe verminderte sich in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres um 1,3 Mio. € auf 76,9 Mio. €. Da gleichzeitig der Bestand an Zahlungsmitteln und Finanzforderungen abnahm (– 3,6 Mio. €), stiegen die Netto-Finanzverbindlichkeiten leicht an (+ 2,3 Mio. €).
Bei leicht niedrigerer Bilanzsumme stellte sich die Eigenkapitalquote auf 43,4 % nach 43,6 % am vergangenen Jahresende.
Die ersten sechs Monate 2011 im Überblick
77.349 75.516 2,4 153.099 146.32 4,6
5.304 5.197 2,1 9.276 9.549 (2,9)
2.97 2.966 0,1 4.641 5.147 (9,8)
2.012 1.809 11,2 2.743 2.971 (7,7)
894 939 (4,8) 1.018 1.566 (35,0)
0,020 0,021 (4,8) 0,023 0,036 (35,0)
1.911 6.5 (70,6) 4.373 7.845 (44,3)
1.409 996 41,5 2.9 2.019 43,6
51.616 43.62 18,3 51.616 43.62 18,3
43,4 41,5 4,6 43,4 41,5 4,6
2.789 2.724 2,4 2.789 2.724 2,4
Die Deufol AG bestätigt ihre im Jahresfinanzbericht veröffentlichte Planung für das Geschäftsjahr 2011, die Umsatzerlöse in einer Bandbreite zwischen 310 Mio. € und 325 Mio. € und ein operatives Ergebnis (EBITA) zwischen 12 Mio. € und 14 Mio. € vorsieht.
Wir sehen aufgrund der derzeitigen Unruhe an den Finanzmärkten aus heutiger Sicht keine negativen Auswirkungen auf das Geschäft der Deufol Gruppe. Stabile Kundenbeziehungen und eine solide Finanzierung bilden die Grundlage für den weiteren Ausbau unseres Geschäfts.
Ad-hoc Mitteilung: Dr. Tillmann Blaschke neues
Vorstandsmitglied bei der Deufol AG
Dr. Tillmann Blasche neues Vorstandsmitglied bei der Deufol AG
Hofheim, 24. Juni 2011
Der Aufsichtsrat der Deufol AG hat heute Dr. Tillmann Blaschke (48) einstimmig zum neuen Mitglied des Vorstands berufen. Tillmann Blaschke wird verantwortlich sein für die Bereiche Kapitalmarkt, Human Resources und IT. Sein Vorstandsvertrag beginnt mit Wirkung zum 1. Juli 2011 und hat eine Laufzeit von drei Jahren.
Der promovierte Volkswirt war die letzten beiden Jahre im Universitäts- und Beratungsumfeld tätig mit den Themenschwerpunkten Unternehmensführung und Human Resources Management. Zuvor bekleidete Tillmann Blaschke über drei Jahre die Position des kaufmännischen Vorstands beim IT-Dienstleister PC-Ware Information Technologies AG, Leipzig, wo er unter anderem die Ressorts Finanzen, Investor Relations, IT und Human Resources Management verantwortete. Insgesamt bringt Tillmann Blaschke über 15 Jahre Führungs- und Konzernerfahrung aus den Geschäftszweigen Handel, Produktion und Dienstleistungen mit zur Deufol Gruppe.
Mit dem Zugang von Dr. Blaschke werden die strategische Weiterentwicklung der IT-Kundenlösungen in den operativen Einheiten und die Personalmanagementprozesse zur Sicherstellung des weiteren Wachstums bei der Internationalisierung der Unternehmensgruppe vorangetrieben.
Gemeinsam mit Andreas Bargende (48), Tammo Fey (48) und Detlef W. Hübner (56) bildet Tillmann Blaschke den vierköpfigen Vorstand der Deufol AG. Die Bereiche Operations, Business Development, Interne Revision und Konzernkommunikation werden vom Vorstandsvorsitzenden Andreas Bargende verantwortet. Finanzvorstand Tammo Fey verantwortet die Ressorts Rechnungswesen und Konzerncontrolling, während Detlef W. Hübner die strategische Ausrichtung des Konzerns weiter nach vorne treibt.
Sie brauchen Informationen? Wir helfen Ihnen gerne.
Selbstverständlich versorgen wir Sie bei Bedarf mit weiteren Daten und Fakten zur Deufol-Gruppe. Wenden Sie sich hierzu an Frau Claudia Ludwig.
Phone: +49 6122 501228

References: § 71
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