Source: http://www.verwaltung.uni-halle.de/KANZLER/ZGST/ABL/2008/08'2'06.htm
Timestamp: 2018-01-21 06:51:12+00:00

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18. Jahrgang, Nr. 2 vom 5. Februar 2008, S. 28
Studien- und Prüfungsordnung für das Studienprogramm Psychologie (60 Leistungspunkte)
Gemäß §§ 13 Abs. 1 in Verbindung mit 67 Abs. 3 Nr. 8 und § 77 Abs. 2 Nr. 1 des Hochschulgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt (HSG LSA) vom 05.05.2004 (GVBl. LSA S. 256), zuletzt geändert durch Artikel 6 des Gesetzes vom 21.03.2006 (GVBl. LSA S. 102), in Verbindung mit den Allgemeinen Bestimmungen zu Studien- und Prüfungsordnungen für das Bachelor- und Masterstudium an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (ABStPOBM) vom 08.06.2005, hat die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg folgende Studien- und Prüfungsordnung für das Studienprogramm Psychologie (60 Leistungspunkte) im Zwei-Fach-Bachelorstudiengang beschlossen.
§ 5 Aufbau des Studienprogramms 4
§ 6 Kombinierbarkeit 4
§ 11 Prüferinnen und Prüfer 7
§ 13 Bewertung von Modulen und Berechnung der Gesamtnote des Studienprogramms 7
§ 14 Inkrafttreten 8
(1) Diese Studien- und Prüfungsordnung regelt in Verbindung mit den Allgemeinen Bestimmungen zu Studien- und Prüfungsordnungen für das Bachelor- und Master-Studium an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Ziele, Inhalte und Aufbau des Studienprogramms Psychologie im Zwei-Fach-Bachelor-Studiengang (60 Leistungspunkte).
(2) Sie gilt für Studierende, die ab Wintersemester 2007/2008 das Studium an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg aufnehmen.
(1) Das Bachelor-Studienprogramm Psychologie (60 LP) ist ein ergänzendes Studienprogramm, das nur in Kombination mit einem zweiten Studienprogramm im Umfang von 120 LP studiert werden kann.
(2) Sowohl die im Bachelor-Studiengang zu erwerbende Berufsqualifikation als auch die Möglichkeit zur Teilnahme an darauf aufbauenden Masterstudiengängen werden naturgemäß vor allem von der gewählten Hauptfachrichtung bestimmt. Absolventinnen und Absolventen des Studienprogramms Psychologie (60 LP) sollen ein Grundverständnis für psychologische Fragestellungen, Arbeitsweisen und Ergebnisse erwerben, das sie im Berufsfeld ihres Hauptfaches z.B. in den Bereichen Journalistik, Betriebswirtschaft, Finanzen, Verwaltung, Werbung, Mediengestaltung, Bildung, Erziehung, Kommunikation, Personalmanagement, Sport, Musik usw. dazu befähigt, psychologische Aspekte ihrer Berufstätigkeit zu erkennen und einfache psychologische Grundregeln anzuwenden.
(3) Ziel des Studienprogramms ist es insbesondere:
· einen Überblick über Inhalte, Aufbau und grundlegende Methoden der Psychologie zu vermitteln,
· ausgewählte Teilbereiche der Grundlagendisziplinen soweit zu vertiefen, dass ein selbständiger Zugang zur Fachliteratur ermöglicht wird,
· gegebenenfalls in einem oder zwei Teilbereichen der Anwendungsdisziplinen einen Überblick über Möglichkeiten psychologischer Vorgehensweisen zu erwerben.
(2) Nach Abzug der Quoten gemäß § 7 Abs. 1 Nr. 2 bis 5 der Hochschulvergabeverordnung des Landes Sachsen-Anhalt (HVVO) vom 24. Mai 2005 in der jeweils gültigen Fassung stehen 8 % der Studienplätze als Vorabquote für die Zulassung von ausländischen Staatsangehörigen und staatenlosen Bewerberinnen und Bewerbern, die nicht Deutschen gleichgestellt sind, zur Verfügung.
Der Aufbau des Studienprogramms, Titel, Leistungspunkteumfang, Teilnahmevoraussetzungen und Abfolge der Module, eventuelle Modulvorleistungen, Formen der Modulleistung/en bzw. Modulteilleistungen sowie der Anteil der einzelnen Modulnoten an der Gesamtnote ergeben sich aus der Anlage „Studienprogrammübersicht“ zu dieser Ordnung.
Das Studienprogramm Psychologie (60 LP) ist prinzipiell mit allen Bachelor-Studiengängen (120 LP) kombinierbar. Besonders empfohlen wird die Kombination mit den Studiengängen (in alphabetischer Reihenfolge)
· Medien- und Kommunikationswissenschaft,
· Musikwissenschaft,
· Politikwissenschaft,
· Soziologie,
· Wirtschaftswissenschaften.
Die Abschlussbezeichnung wird durch das Studienprogramm definiert, in dem die Bachelor-Arbeit verfasst wird.
(1) Modulleistungen sind modulbezogene Prüfungsleistungen (§14 ABStPOBM). Modulleistungen, die aus mehreren Teilleistungen nach § 14 Abs. 6 bestehen, gelten erst dann als erfolgreich abgeschlossen, wenn jede einzelne Teilleistung erfolgreich erbracht wurde.
(5) Gemäß § 14 Abs. 8 ABStPOBM wird in allen Modulen die Möglichkeit eingeräumt, vor der zweiten Wiederholung der Modulleistung bzw. Teilleistung die entsprechenden Modulveranstaltungen nochmals zu besuchen.
Der Studien- und Prüfungsausschuss bestellt die Prüferinnen und Prüfer entsprechend § 16 ABStPOBM. Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können als Prüferinnen oder Prüfer bestellt werden. Beisitzerin bzw. Beisitzer kann nur sein, wer die entsprechende Bachelor- oder Diplomprüfung oder eine vergleichbare Prüfung abgelegt hat.
Diese Ordnung wurde beschlossen vom Fakultätsrat der Philosophischen Fakultät I: Sozialwissenschaften und historische Kulturwissenschaften am 02.03.2007; der Senat hat hierzu Stellung genommen am 10.10.2007.
Kontakt-studium SWS
(alle 3 Module sind Pflichtmodule)
Modulgruppe II: Grundlagenfächer (24 - 40 LP)
(Wahlpflichtmodule: zu wählen sind mindestens 3, höchstens 5 Module)
in jedem gewählten Modul:
je nach Wahl jeweils:
Modulgruppe III: Anwendungsfächer (0 - 16 LP)
(Wahlmodule zur Ergänzung eventuell noch fehlender Leistungspunkte)

References: § 77

§ 5

§ 6

§ 11

§ 13

§ 14
 § 7
 § 14
 § 14
 § 16