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Timestamp: 2020-04-02 10:42:35+00:00

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BVerwG, 26.06.2002 - 6 C 21.01 - dejure.org
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BVerwG, 26.06.2002 - 6 C 21.01 (https://dejure.org/2002,1472)
BVerwG, Entscheidung vom 26.06.2002 - 6 C 21.01 (https://dejure.org/2002,1472)
BVerwG, Entscheidung vom 26. Juni 2002 - 6 C 21.01 (https://dejure.org/2002,1472)
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HwO § 93, § 100, § 101, § 105 Abs. 2, § 3 Anl. C HwO; Satzung der Handwerkskammer Konstanz § 5
Handwerkskammer, Vollversammlung, Wahl zur Vollversammlung, Materielle Präklusion, Mitglieder der Vollversammlung, Aufteilung, Gewerbegruppen, wirtschaftliche Besonderheiten, Kammerbezirk, Kreise, regionale Aufteilung
Handwerkskammer - Vollversammlung - Materielle Präklusion - Wahlanfechtung - Anfechtungsgrund - Gewerbegruppen - Kammerbezirk - Kreise - Region
Handwerksrecht - Handwerkskammer; Vollversammlung; Wahl zur Vollversammlung; Materielle Präklusion; Mitglieder der Vollversammlung; Aufteilung; Gewerbegruppen; wirtschaftliche Besonderheiten; Kammerbezirk; Kreise; regionale Aufteilung
Wahl der Vertreter des selbständigen Handwerks zur Vollversammlung der Handwerkskammer Konstanz für die Wahlperiode 1994 bis 1999 war ungültig
NVwZ-RR 2003, 110
Ist dies geschehen, so erfasst die Prüfungsbefugnis des Gerichts sowohl nachgeschobene als auch solche Gründe, denen nachzugehen das Gericht von sich aus Anlass sieht (vgl. zur Anfechtung der Personalratswahl: Beschluss vom 13. Mai 1998 - BVerwG 6 P 9.97 - BVerwGE 106, 378 = Buchholz 251.7 § 22 NWPersVG Nr. 4 S. 2 ff.; ferner zur Anfechtung der Wahl zur Vollversammlung der Handwerkskammer: Urteil vom 26. Juni 2002 - BVerwG 6 C 21.01 - Buchholz 451.45 § 93 HwO Nr. 1 S. 3 ff.).
BVerwG, Urteil vom 26.6.2002 - 6 C 21.01 -, GewArch 2002, 432 (433 f.) zu § 101 Abs. 3 Satz 1 HwO, und Beschluss vom 13.5.1998 - 6 P 9.97 -, BVerwGE 106, 378 (380 ff.) zu § 22 LPVG NRW; VG Gelsenkirchen, Urteil vom 17.2.1999 - 7 K 8643/97 -, UA S. 9 ff. (zur Wahlordnung der Ärztekammer Nordrhein), Antrag auf Zulassung der Berufung abgelehnt durch OVG NRW, Beschluss des Senats vom 14.3.2000 - 8 A 2193/99 -.
zu § 93 Abs. 1 HwO: BVerwG, Urteil vom 26.6.2002, a.a.O., S. 434, das die Verfassungsmäßigkeit der Gruppenwahl nicht in Frage stellt.
BVerwG, Urteil vom 26.6.2002, a.a.O., S. 434 f.; zu § 5 IHKG: Nds. OVG, a.a.O., S. 421.
aa) Das Oberverwaltungsgericht hat zu Recht ausgeführt, dass wegen der Eingriffsbefugnisse des Vorstands der Wirtschaftsprüferkammer gegenüber den Kammermitgliedern (vgl. §§ 62, 63 Wirtschaftsprüferordnung vom 5. November 1975, BGBl. I S. 2803, in der hier maßgeblichen Änderung durch Art. 1 des Gesetzes vom 2. Dezember 2010, BGBl. I S. 1746, - WPO -) das Recht zur Überprüfung seiner Legitimation nur auf einer dem Grundrecht der Berufsfreiheit des Art. 12 Abs. 1 GG genügenden Rechtsgrundlage eingeschränkt werden darf (vgl. BVerwG, Urteil vom 26. Juni 2002 - 6 C 21.01 - Buchholz 451.45 § 93 HWO Nr. 1 S. 4 f.).
Denn die Wirksamkeit der Entscheidungen des Vorstands der Wirtschaftsprüferkammer und des Haushaltsausschusses des Beirats wird durch die Wahlanfechtung nicht berührt, solange die Wahl ihrer Mitglieder nicht rechtskräftig für unwirksam erklärt worden ist (vgl. BVerwG, Urteile vom 17. Dezember 1998 - 1 C 7.98 - BVerwGE 108, 169 und vom 26. Juni 2002 - 6 C 21.01 - Buchholz 451.45 § 93 HWO Nr. 1 S. 4 f. Rn. 35).
Rspr., vgl. etwa BVerwG, Urteil vom 26. Juni 2002 - 6 C 21.01 -, juris, Rdnr. 29 (= GewArch 2002, 432).
vgl. BVerwG, Urteil vom 26. Juni 2002, a. a. O. Rdnr. 39 ff. zu § 93 Abs. 2 HwO; OVG NRW, Urteil vom 12. März 2003, a. a. O. Rdnr. 52 f.
BVerwG, 25.08.2003 - 6 B 43.03
Industrie- und Handelskammer; Vollversammlung; Wahlordnung; Revisibilität.
Anders als § 101 Abs. 3 HwO (dazu Urteil vom 26. Juni 2002 - BVerwG 6 C 21.01 - Buchholz 451.45 § 93 HwO Nr. 1 = GewArch 2002, 432) enthält das Gesetz zur vorläufigen Regelung des Rechts der Industrie- und Handelskammern keine Vorschriften über den Einspruch gegen Wahlen (vgl. § 5 IHKG).
VG Düsseldorf, 16.03.2011 - 20 K 25/10
Diese ist nach einhelliger Auffassung in der Rechtsprechung, vgl. BVerwG, Urteil vom 26. Juni 2002 - 6 C 21/01 - OVG NRW, Urteil vom 12. März 2003 - 8 A 2398/02 - VG Karlsruhe, Urteil vom 11. April 2002 - 9 K 778/01 - zit. jeweils nach juris, statthaft in Verfahren, in denen die Verpflichtung zum Erlass eines die Ungültigkeit der Wahl feststellenden Verwaltungsaktes in einem förmlich geregelten Wahlprüfungsverfahren erstrebt wird.
vgl. BVerwG, Urteil vom 26. Juni 2002, a.a.O.; OVG Hamburg, Urteil vom 13. Juni 2006 - 3 Bf 294/03 -, juris, die bei einer auf eine Wahlprüfung gerichteten Feststellungsklage das Feststellungsinteresse unter dem Gesichtspunkt der Wiederholungsgefahr bejahen.
Rechtsunsicherheit tritt dadurch nicht ein, weil die Wirksamkeit der Beschlüsse dieser Gremien durch die Wahlanfechtung nicht berührt wird, solange die Bestellung der Gremienmitglieder nicht rechtskräftig für ungültig erklärt worden ist; denn bis zu einer gegenteiligen Wahlprüfungsentscheidung sind die nach den Vorschriften des Gesetzes gewählten Gremien als die durch den Beirat demokratisch legitimierten willensbildenden Organe anzusehen (…vgl. Bundesverwaltungsgericht, Urteile vom 17. Dezember 1998 - BVerwG 1 C 7.98 - juris Rn. 36 und vom 26. Juni 2002 - 6 C 21/01 - juris Rn. 35 [jeweils die Wahl zur Vollversammlung der Handwerkskammer betreffend]).
Da der Vorstand der WPK gegenüber den Mitgliedern Eingriffsbefugnisse besitzt, bedürfen Vorschriften, die die Überprüfung seiner Legitimation im Einzelfall abschneiden, einer dem Grundrecht der Berufsfreiheit (Art. 12 Abs. 1 GG) genügenden Grundlage durch Gesetz oder aufgrund eines Gesetzes (vgl. BVerwG, Urteil vom 26. Juni 2002 - 6 C 21.01 - GewArch 2002, 432, juris Rn. 35).
Rechtmäßigkeit der universitären Regelungen im Bundesland Sachsen zur Wahl des …
Der Parlamentsgesetzgeber muss zumindest die Möglichkeit einer solchen Einschränkung regeln (vgl. BVerwG, Urt. v. 26. Juni 2003, NVwZ-RR 2003, 110, 111 f.;… VGH BW, Urt. v. 8. Mai 2001, GewArch 2001, 422, 425).
Die Kammer folgt insoweit der Rechtsauffassung des Bundesverwaltungsgerichts, das mit seinem Urteil vom 26. Juni 2002 - 6 C 21.01 - die von der Beklagten für ihre Auffassung angeführte, die Handwerksordnung (HwO) betreffende Entscheidung aufgehoben und zur Frage der Präklusion u. a. Folgendes ausgeführt hat:.

References: § 93
 § 100
 § 101
 § 105
 § 3
 § 5
 § 22
 § 93
 § 101
 § 22
 § 93
 § 5
 Art. 1
 Art. 12
 § 93
 § 93
 § 93
 § 101
 § 93
 § 5