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Timestamp: 2017-02-19 19:15:21+00:00

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Veröffentlicht von:Willerich Stocker
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Der Studienanfang ist meist eine spannende Zeit mit vielen neuen Erfahrungen und Herausforderungen. Bei der Bewältigung des Studienalltags können sich vielfältige Fragen und Schwierigkeiten ergeben. Vielfältige kostenlose Beratungs- und Hilfsangebote von der Universität, des Studentenwerk und Stadt Halle, z. B. Fragen zu ihrem Studium oder Praktikum Hilfe bei der Wohnungs- oder Jobsuche Persönliche Probleme, Sorgen im Alltag Sie stehen nicht allein da. Nutzen sie frühzeitig die Angebote, damit sie schneller gut Bescheid wissen und erfolgreich studieren, sich in Halle wohl fühlen und Vorteile nutzen können. Soziale Beratungsdienste beim Studentenwerk Halle Einführungsveranstaltung zum WS 2014/15 1
Vernetztes Informations- und Beratungsangebot des Studentenwerkes Halle umfasst: Sozialberatung Rechtsberatung Psychosoziale Beratung Beratungsschwerpunkte der Sozialberatung Studienfinanzierung (Stipendien, Bankdarlehen u.a.m.) Sozialleistungsansprüche (Wohngeld, Arbeitslosengeld II etc.) Jobben im Studium Dienstleistungen und Vergünstigungen für Studierende (Krankenversicherung, Rundfunkbeitrag, Rechtsberatungsgutschein etc.) Integrationshilfen für internationale Studierende Studieren mit Behinderung oder chronischer Erkrankung Studieren mit Kind Alle Informationen werden vertraulich behandelt. Internet: Soziale Beratungsdienste beim Studentenwerk Halle Einführungsveranstaltung zum WS 2014/15 2
Psychosoziale Beratung Erstkontakt- und Anlaufstelle in Konfliktsituationen. Ohne spezielle Zugangsvoraussetzungen kann spontan oder nach vorheriger Anmeldung per Mail die Beratung wahrgenommen werden. Möglichkeit der Vermittlung in eine weiterführende Maßnahme. kostenlose Rechtsberatung z.B. Mietrecht Darlehensrecht Verbraucherschutzrecht Aufenthalts- und Ausländerrecht Soziale Beratungsdienste beim Studentenwerk Halle Einführungsveranstaltung zum WS 2014/15 3
Studieren mit Handicaps Für Studierende mit Behinderung fallen behinderungsbedingt oft Mehrkosten im Zusammenhang mit dem Studium und der Sicherung des Lebensunterhalts an, die durch die Leistungen nach dem BAföG bzw. entsprechende Eigenmittel nicht gedeckt werden können. Denn das BAföG dient lediglich der Finanzierung des „ausbildungsbedingten Unterhalts“ – wozu die üblicherweise anfallenden Lebensunterhalts und Ausbildungskosten gehören. Mehrbedarfszuschläge sind hier nicht vorgesehen. Einführungsveranstaltung zum WS 2014/15 4
Studieren mit Handicaps 1.Besonderheiten beim BAföG 2.Finanzierung des behinderungsbedingten Mehrbedarfs 3.Stipendien und Stiftungen Einführungsveranstaltung zum WS 2014/15 5
Studieren mit Handicaps Dennoch gibt es BAföG- Regelungen, die die besondere Situation von chronisch kranken und/oder behinderten Studierenden berücksichtigen. Einführungsveranstaltung zum WS 2014/15 6
Studieren mit Handicaps 1.Besonderheiten beim BAföG  Härtefreibetrag  Leistungsnachweis am Endes des 4. Fachsemesters  Förderung über die Förderungshöchstdauer hinaus  Krankheit Einführungsveranstaltung zum WS 2014/15 7
Studieren mit Handicaps 1.Besonderheiten beim BAföG Härtefreibetrag  auf besonderen formlosen Antrag  Gewährung eines zusätzlichen Freibetrages vom Einkommen der Elternteile bzw. des Ehepartners nach § 25 Abs. 6 BAföG  Grad der Behinderung ist nachzuweisen Einführungsveranstaltung zum WS 2014/15 8
Studieren mit Handicaps 1.Besonderheiten beim BAföG Leistungsnachweis am Endes des 4.Fachsemesters Für Auszubildende wird ab dem 5. Fachsemester Ausbildungsförderung nach Vorlage einer Bescheinigung der Ausbildungsstätte geleistet, aus der sich die Eignung für die gewählte Ausbildung ergibt (§ 48 Abs. 1 BAföG). Einführungsveranstaltung zum WS 2014/15 9
Studieren mit Handicaps 1.Besonderheiten beim BAföG Leistungsnachweis am Endes des 4. Fachsemesters § 48 Abs. 2 BAföG § 48 Abs. 2 BAföG Das Amt für Ausbildungsförderung kann auf Antrag die Vorlage dieses Leistungsnachweises zu einem späteren Zeitpunkt zulassen. Eine chronischen Erkrankung und/oder Behinderung kann als Grund für die spätere Vorlage anerkannt werden. Einführungsveranstaltung zum WS 2014/15 10
Studieren mit Handicaps 1.Besonderheiten beim BAföG Verlängerung der Förderungsdauer (§ 15 Abs. 3 Nr. 5 BAföG) Die Behinderung muss ursächlich für die Studienzeit- verzögerung sein. In einem formlosen Antrag sollten sie kurz nachvollziehbar darstellen, welche eingetretenen Studienbeeinträchtigungen auf die chronische Erkrankung und/oder Behinderung zurückzuführen sind und zu welchem Zeitverlust sie geführt haben. Einführungsveranstaltung zum WS 2014/15 11
Studieren mit Handicaps 1. Besonderheiten beim BAföG Ausbildungsunterbrechung (§ 15 Abs. 2a BAföG) Ausbildungsunterbrechung (§ 15 Abs. 2a BAföG) Ausbildungsförderung wird nur geleistet, solange die Ausbildung tatsächlich durchgeführt wird. Ausbildungsförderung wird jedoch auch geleistet, solange Auszubildende aufgrund von Krankheit ihrer Ausbildung nicht nachgehen können. Allerdings wird sie nicht über das Ende des dritten Kalendermonats hinaus gewährt. Danach erfolgt eine Zahlungseinstellung bis zur Wiederaufnahme der Ausbildung. Der Monat, in den der Beginn der Unterbrechung fällt, zählt bei der Dreimonatsfrist nicht mit. Einführungsveranstaltung zum WS 2014/15 12
Studieren mit Handicaps 2.Finanzierung des behindertenbedingten Mehrbedarfs Mehrbedarfs Reichen BAföG bzw. Eigenmittel zur Finanzierung des notwendigen Unterhalts nicht aus, können Studierende mit Behinderung für behinderungsbedingt anfallende Mehraufwendungen unter bestimmten Voraussetzungen spezifische Leistungen der Sozialgesetzbücher SGB II und SGB XII beanspruchen. Einführungsveranstaltung zum WS 2014/15 13
Studieren mit Handicaps Verschiedene Mehrbedarfe: ausbildungsgeprägt (studienbedingt) wird gewährt durch die Eingliederungshilfe für den Besuch der Hochschule (SGB XII - Sozialämter) nicht ausbildungsgeprägt wird gewährt zum Lebensunterhalt im Rahmen der Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach SGB II an erwerbsfähige Studierende ( Jobcenter) oder wird gewährt als Hilfe zum Lebensunterhalt nach SGB XII an vorübergehend voll erwerbsgeminderte Studierende (Sozialämter) Einführungsveranstaltung zum WS 2014/15 14
Studieren mit Handicaps Leistungen der Eingliederungshilfe – Nachrangigkeit der Sozialhilfe Gemäß den Aufgaben der Eingliederungshilfe (§ 54 SGB XII) werden unterschiedliche Leistungen zur Teilhabe am Leben in der Gesellschaft finanziert, wenn eigenes Vermögen bzw. Einkommen dafür nicht ausreichen und sofern keine anderen Leistungserbringer dafür zuständig sind (§ 2 SGB XII). Sozialhilfe ist immer nachrangig. Einführungsveranstaltung zum WS 2014/15 15
Studieren mit Handicaps Eingliederungshilfe für den Besuch der Hochschule Dazu zählen u.a : die Hilfe zur Ausbildung die Hilfe zur Ausbildung z. B. persönliche Studienassistenzen und z. B. persönliche Studienassistenzen und andere studienbezogene Hilfsmittel andere studienbezogene Hilfsmittel die Finanzierung technischer Hilfen als „soziale die Finanzierung technischer Hilfen als „soziale Hilfsmittel“ Hilfsmittel“ die Hilfe zum Erwerb und zur Instandhaltung die Hilfe zum Erwerb und zur Instandhaltung eines individuell angepassten Kraftfahrzeugs eines individuell angepassten Kraftfahrzeugs inkl. der Erlangung der Fahrerlaubnis. inkl. der Erlangung der Fahrerlaubnis. Einführungsveranstaltung zum WS 2014/15 16
Studieren mit Handicaps nicht ausbildungsgeprägter Mehrbedarf Studierenden mit Behinderung und chronischer Krankheit können oft Mehrkosten während des Studiums behinderungs- bzw. krankheitsbedingt über das übliche Maß hinaus gehende Kosten für den Lebensunterhalt entstehen, z.B. erhöhte Mietkosten für eine barrierefreie Wohnung erhöhte Mietkosten für eine barrierefreie Wohnung Zusatzaufwendungen für krankheitsbedingt notwendige spezielle Nahrungsmittel. Zusatzaufwendungen für krankheitsbedingt notwendige spezielle Nahrungsmittel. Einführungsveranstaltung zum WS 2014/15 17
Studieren mit Handicaps 2. Ansprüche von Studierenden im SGB II/SGB XII regelmäßiger Mehrbedarf für Studierende mit Behinderung in der Ausbildung (§ 21 Abs. 4 SGB II/§ 30 Abs. 4 SGB XII) als Pauschale von derzeit mtl. 134 € regelmäßiger Mehrbedarf für Studierende mit Behinderung in der Ausbildung (§ 21 Abs. 4 SGB II/§ 30 Abs. 4 SGB XII) als Pauschale von derzeit mtl. 134 € regelmäßiger Mehrbedarf wegen kostenaufwändiger regelmäßiger Mehrbedarf wegen kostenaufwändiger Ernährung (§ 21Absatz 5 SGB II / § 30 Absatz 5 SGB XII) regelmäßiger Mehrbedarf wegen Schwerbehinderung G bzw. a G bei voller Erwerbsminderung (§ 30 Abs.1 SGB XII) regelmäßiger Mehrbedarf wegen Schwerbehinderung G bzw. a G bei voller Erwerbsminderung (§ 30 Abs.1 SGB XII) Einführungsveranstaltung zum WS 2014/15 18
Studieren mit Handicaps 2. Ansprüche von Studierenden im SGB II/SGB XII regelmäßiger Mehrbedarf für Studierende mit Behinderung in der Ausbildung (§ 21 Abs. 4 SGB II/§ 30 Abs. 4 SGB XII) als Pauschale von derzeit mtl. 134 € regelmäßiger Mehrbedarf für Studierende mit Behinderung in der Ausbildung (§ 21 Abs. 4 SGB II/§ 30 Abs. 4 SGB XII) als Pauschale von derzeit mtl. 134 € regelmäßiger Mehrbedarf wegen kostenaufwändiger regelmäßiger Mehrbedarf wegen kostenaufwändiger Ernährung (§ 21Absatz 5 SGB II / § 30 Absatz 5 SGB XII) regelmäßiger Mehrbedarf wegen Schwerbehinderung G bzw. a G bei voller Erwerbsminderung (§ 30 Abs.1 SGB XII) regelmäßiger Mehrbedarf wegen Schwerbehinderung G bzw. a G bei voller Erwerbsminderung (§ 30 Abs.1 SGB XII) Einführungsveranstaltung zum WS 2014/15 19
Studieren mit Handicaps 2. Ansprüche von Studierenden im SGB II/SGB XII einmalige Leistung infolge Erstausstattungsbedarf für eine behinderungsgerechte Wohnung inklusive angepasster Haushaltsgeräte (§ 24 Abs. 1 und 3,SGB II § 31 SGB XII) Einführungsveranstaltung zum WS 2014/15 20
Studieren mit Handicaps 3. Stipendien und Stiftungen mobilitätsbehinderte Studierendemobilitätsbehinderte Studierende für blinde und sehbehinderte Studierendefür blinde und sehbehinderte Studierende bei multipler Sklerose und Darmerkrankungenbei multipler Sklerose und Darmerkrankungen Einführungsveranstaltung zum WS 2014/15 21
Studieren mit Handicaps 3.Stipendien und Stiftungen für körperbehinderte Studierende Dr. Willy Rebelein Stiftung Bauvereinstr Nürnberg Tel. 0911/ Fax 0911/ Fördert zusätzlichen Ausbildungsbedarf, der durch eine Körperbehinderung bedingt ist: z. B. bei Gehbehinderten Kosten für die Transporte und bei Gehörlosen die Kosten für Dolmetscher. Einführungsveranstaltung zum WS 2014/15 22
Studieren mit Handicaps 3.Stipendien und Stiftungen für körperbehinderte Studierende Heinz- und Mira- Kronestiftung Nicht nur Studierende, sondern alle Rollstuhlfahrer,die vorher im Leben Fußgänger waren, unterstützt diese Stiftung durch Gewährung einer einmaligen Hilfe für z. B. Kfz-Umbauten oder Einbau eines Liftes. Es erfolgt jedoch keine Stipendienvergabe. Einführungsveranstaltung zum WS 2014/15 23
Studieren mit Handicaps 3.Stipendien und Stiftungen für körperbehinderte Studierende Dr. Willy Rebelein Stiftung Bauvereinstr Nürnberg Tel. 0911/ Fax 0911/ Fördert zusätzlichen Ausbildungsbedarf, der durch eine Körperbehinderung bedingt ist: z. B. bei Gehbehinderten Kosten für die Transporte und bei Gehörlosen die Kosten für Dolmetscher. Einführungsveranstaltung zum WS 2014/15 24
Studieren mit Handicaps 3. Stipendien und Stiftungen für körperbehinderte Studierende Stiftung zur Förderung körperbehinderter Hochbegabter Vaduz/Fürstentum Liechtenstein Postfach 677 Im Quäderle 11 FL-9490 Vaduz Tel.: Gefördert werden hochbegabte körperbehinderte Studierende aus dem deutschen Sprach- und Kulturraum. Ein Schwerbehindertenausweis ist erforderlich. Die Stiftung finanziert Lebensunterhalt und Mehrbedarf. Einführungsveranstaltung zum WS 2014/15 25
Studieren mit Handicaps 3. Stipendien und Stiftungen für blinde und sehbehinderte Studierende Paul und Charlotte Kniese-Stiftung Hardenbergplatz Berlin Tel. 030/ Fax 030/ Die Kniese-Stiftung arbeitet ausschließlich im Bereich der Blindenfürsorge. Einführungsveranstaltung zum WS 2014/15 26
Studieren mit Handicaps Weitere Informationen finden Sie beim Deutschen Studentenwerk unter: Studium und Behinderung Einführungsveranstaltung zum WS 2014/15 27
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