Source: https://sportjugend-berlin.de/angebote/freiwilligendienste/freiwilligendienste-im-sport-fsj-bfd/?fbclid=IwAR1ReHw0WjAKt7yEa1a-Tj40is_u5RF0nrOn-fRnUEy6M5EIIol8lMCOEGM
Timestamp: 2020-05-30 06:07:59+00:00

Document:
Die Sportjugend Berlin ist anerkannter Träger in den Freiwilligendiensten im Sport. Das FSJ, welches ursprünglich nur in karitativen Einrichtungen durchgeführt werden konnte, ist seit 2001 im Bereich des Sports bei der Sportjugend Berlin möglich. Den Bundesfreiwilligendienst führt die Sportjugend Berlin seit 2012 durch. In dieser Dienstform ist ebenso ein Teilzeitdienst für alle über 26 Jahren möglich.
Bewerbungen für den JHG 20/21 werden ab sofort entgegengenommen
Bewerbungsbogen (siehe Downloads auf der rechten Seite)
für eine Bewerbung sind: Erfahrungen im Sportverein, sportliches Engagement, Fähigkeit zum selbstständigen Arbeiten, Erfüllung der Vollzeitschulpflicht und Freude an der Arbeit mit Kindern. Darüber hinaus müssen Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Start des FSJ mindestens 16 Jahre alt se
Aktive Einsatzstellen Jahrgang 2019/2020
besetzte Stellen 19/20
AlpinClub Berlin e.V. Klettern 1
Athletik- und Ballspielclub Zentrum Berlin e.V. Leichtathletik 2
Basketball-Gemeinschaft Berlin Zehlendorf e.V. Basketball
BC Lions Moabit 21 e.V. Basketball
Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Berlin e.V. allg. Jugendarbeit
Berlin Flamingos e.V. Baseball 1
Berliner Basketball-Club 90 Köpenick e.V. Basketball
BFC Alemannia 1890 e.V. Fußball
BFC Preussen 1894 e.V Fußball, Handball 1 I 0
Berliner Fußball-Verband e.V. Fußball 10
Landesleistungszentrum des BFV Fußball / Verwaltung 2
Berliner Kanu Club Rotation e. V. Kanu
Berliner Schwimmverein Friesen 1895 e.V. Schwimmen 2
Berliner Sport-Club e.V. div. Sportarten 2
Berliner Sportclub Eintracht/Südring 1931 e.V. div. Sportarten 1
Berliner Sport Verein 1892 e.V. Fußball, Leichtathletik 1 I 0
Berliner Turn- und Freizeitsport- Bund e.V. allg. Jugendarbeit 3
Frauenturnhalle Hohenschönhausen des BTFB Turnen 1
Berliner TSC e.V div. Sportarten 7
Berliner Volleyballverein Vorwärts e.V. Volleyball 1
Berliner Yacht-Club e.V. Segeln
Bildungsstätte der Sportjugend Berlin Jugendbildung 1
Blau-Gelb Köpenick e.V. Kanu/ Wassersport
Bowling-Crew Berlin e.V. Bowling 1
Budo-Club Randori Berlin e.V. Judo 1
Club für Leibesübungen Berlin 1965 e.V. Hockey 2
Dahlemer Tennisclub e.V. Tennis 1
Deutscher Alpenverein Sektion Berlin Klettern 1
Eisbären Juniors Berlin e.V. Eishockey
Floorball Verband Berlin-Brandenburg e.V. Floorball 2
Freibeuter 2010 e.V. Basketball 1
Friedrichshagener Ruderverein e.V. Rudern 1
FSV Fortuna Pankow 46 e.V. Fußball 1
Füchse Berlin Reinickendorf e.V. Handball
Hertha BSC e.V. Fußball 1
Kaizen Berlin e.V. Judo 1
Kinder in Bewegung (KiB) gGmbH Bewegungserziehung im Kindergarten 11
Köpenicker Hockey-Union e.V. Hockey 1
Köpenicker SC e.V. Kanu, Orientierungslauf 0 I 1
KSV Ajax Neptun Berlin 1879 e.V. Handball 1
Lowkick Selbstverteidigung für Frauen und Mädchen e.V. Kickboxen 1
Neuköllner Sportfreunde 1907 e.V. div. Sportarten 1
Pfeffersport e.V. Handball, Kita 1 I 1
Pro Sport Berlin e.V. Fitness und Gesundheitssport 1
PSV Olympia Berlin e.V. Judo
Reitclub Grunewald e.V. Reiten
RSV Eintracht 1949 e.V. Leichtathletik
Rudergesellschaft Wiking e.V. Rudern
Samules Dance e.V. Tanzen 1
SC Eintracht Berlin e.V. Schwimmen 1
SC Siemensstadt e.V. Fußball , Geschäftsstelle 3
SC Staaken 1919 e.V. Fußball
SC Tegler Forst e.V. Leichtathletik 1
Schwimm-Gemeinschaft Neukölln e.V. Schwimmen 2
Schwimm-Gemeinschaft Schöneberg e.V. Schwimmen 1
Sport Club Berliner Amateure 1920 e.V. Fußball 1
SC Borsigwalde 1890 e.V. Fußball
Sport Club Charlottenburg e.V. div. Sportarten, Hortbetrieb in Kooperation mit zwei Grundschulen 6 I 4
Sportclub Minerva 1893 e.V. Fußball
Sportfreunde Kladow e.V. Turnen / Kinderturnen 1
SG Rotation Prenzlauer Berg e.V. div. Sportarten 5
Sportgruppe im Bezirksamt Temp.-Schöneb. e.V. Floorball
Sportjugend des Landessportbunds Berlin allgemeine Jugendarbeit 1
SV Berliner Bären e.V. Hockey
SSV Köpenick-Oberspree e.V. Fußball
SV Blau-Gelb Berlin e.V. Fußball 1
SV Blau-Weiß Berolina Mitte 49 e.V. Fußball
SV Empor Berlin e.V. Fußball, Gewichtheben 4 I 1
SV Rot-Weiß Viktoria Mitte 08 e.V. Fußball, Basketball, Kinderturnen 4 I 1 I 1
Steglitzer Tennis-Klub 1913 e.V. Hockey, Tennis
Tennis-Club 1899 e.V. Blau-Weiß Hockey
Tennisclub Berlin Mitte Albert Gutzmann e.V. Tennis, Badminton 2
TSC Spandau in Berlin e.V. Basketball
TSG Steglitz 1878 e.V. Turnen 1
TSV Rudow 1888 e.V. Handball, Volleyball 1 I 1
TSV Spandau 1860 e.V. Kinderturnen 1
TSV Tempelhof-Mariendorf e.V. Handball, Volleyball
Turnerschaft Schöneberg e.V. Volleyball 1
Turngemeinde in Berlin e.V. div. Spotarten 1
TuS Lichterfelde Basketball e.V. Basketball 1
TuS Lichterfelde Hockey e.V. Hockey
TuS Neukölln 1865 e.V. Basketball , Handball 2 I 0
Verein für Sport- und Jugendsozialarbeit allg. Jugendarbeit 10
VfB Fortuna Biesdorf 1905 e.V. Fußball
VfK 1901 e.V. Faustball, Hort
VfL Lichtenrade 1894 e.V. Basketball 1
VfL Zehlendorf e.V. Schwimmen, Turnen
Verein Seglerhaus am Wannsee e.V. Segeln 1
Wasserfreunde Spandau 04 e.V. Schwimmen, Wasserball, Hortbetrieb in Kooperation mit einer Grundschule 1 I 2 I 3
Yachtclub Berlin-Grünau e.V. Segeln
Bei Vertragsabschluss: alle wichtigen Infos
Ist deine Bewerbung erfolgreich, hast du eine Einsatzstelle für deinen Freiwilligendienst im Sport gefunden.
Das muss offiziell in Form eines Vertragsabschlusses festgehalten werden. Notwendig dazu ist eine formlose Absichtserklärung deiner Einsatzstelle per Email an uns. In dieser Erklärung bestätigen sie uns, dass sie mit dir das Freiwillige Jahr durchführen möchten (Startdatum mit angegeben).
Zur Vertragserstellung benötigen wir deinen ausgefüllten Bewerbungsbogen. Solltest du dich direkt bei deiner Einsatzstelle beworben haben, sende uns diesen Bewerbungsbogen bitte per Email nach.
Wir senden dir 3 Verträge per Post zur Unterschrift nach Hause. Diese müssen von dir, noch vor Vertragsbeginn, unterschrieben werden. Deine Aufgabe ist es, die Verträge an deine Einsatzstelle zur Unterschrift weiterzureichen.
Mit den Vertragsunterlagen erhältst du einen Personalfragebogen von uns zugeschickt. Diesen und die folgenden Unterlagen benötigen wir bis zur Mitte des Vormonats vollständig ausgefüllt zurück, damit wir das Taschengeld überweisen können.
- deine Rentenversicherungsnummer (zu beantragen bei der dt. Rentenversicherung)
- deine Steueridentifikationsnummer (zu beantragen beim Finanzamt)
- eine ärztliche Bescheinigung nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz (nur bei unter 18 jährigen)
- eine Mitgliedsbescheinigung einer gesetzlichen Krankenversicherung (eine Familienversicherung oder eine private Versicherung ist für dieses Jahr nicht möglich)
- ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis
Bitte vereinbare möglichst zügig einen Termin beim Bürgeramt, um dein Führungszeugnis zu beantragen. Ein Termin kann bis zu 4 Wochen dauern. Das Führungszeugnis muss bis spätestens 2 Monate nach deinem Dienstantritt bei uns als Kopie eingereicht sein.
Die FWD-Sprecherinnen und Sprecher des Jahrgangs 2019 / 2020
FSJ Gruppe 2
FSJ Gruppe 3
FSJ Gruppe 4
BFD Gruppe 1
BFD Gruppe 2
Hannah Schweckendiek - Kindergarten Grashüpfer der KiB
Mein Name ist Hannah, ich bin 19 Jahre alt und mache mit viel Spaß und Freude mein FSJ bei der Sportjugend Berlin. Meine Einsatzstelle ist die Kita – Kinder in Bewegung. Ich mache mein FSJ nicht nur um die Fachhochschulreife zu absolviere, sondern auch um mich nach möglichen Zukunftsplänen in Richtung Sport umzuschauen. Meine Vorstellungen und Erwartungen an das FSJ sind vor allem viele Erfahrungen zu sammeln und auch viel in der Einsatzstelle unterstützen zu können, was bis jetzt vollkommen der Fall ist. Außerdem engagiere ich mich gerne freiwillig. Deshalb freue ich mich, dass ich als FSJ-Sprecherin gewählt wurde. Ich möchte mich für die anderen Freiwilligen einsetzten und meine Ideen einbringen.
Nathan Rober - SC Tegeler Forst e.V.
Hey, ich bin Nathan und mache mein FSJ im Sport bei der Einsatzstelle „SC Tegeler Forst e.V.“, ein Leichtathletikverein im Norden Berlins. Warum mache ich das? Schon vor dem FSJ war ich als Trainer und Sportler tätig. Da ich nach der Schule nicht direkt mit dem Studieren beginnen wollte und mir auch ein Auslandsaufenthalt nicht zugesagt hatte, habe ich mich für diese Option entschieden. Dass ich das FSJ dann auch im Sport machen wollte, war für mich, durch meinen bisherigen Bezug zum Sport, naheliegend. Ich verspreche mir durch das FSJ viel Spaß bei der Arbeit zu haben, Einblicke in die Arbeitswelt zu erlangen und neue Erfahrungen zu sammeln. Ich kann schon nach 4 Monaten sagen: Alle meine Erwartungen wurden erfüllt! Ich habe mich als Sprecher wählen lassen, um noch mehr von meinem FSJ zu profitieren und um aktiv an Veränderungen sowie an Projekten der Sportjugend Berlin mitwirken zu können.
Linus Sohr - Berlin United e.V.
Mein Name ist Linus, ich bin 23 Jahre alt. Meine Einsatzstelle ist der Fußballverein „Berlin United“. Ich absolviere mein FSJ da ich im Fußballgeschäft die ersten Schritte machen möchte und wahrscheinlich nach dem Jahr ein Studium in diese Richtung absolvieren möchte. Mein Ziel ist es als Sprecher für meine Gruppe da zu sein.
Julian Franzke - SG Rotation Prenzlauer Berg e.V.
Ich bin Julian, ich bin 20 Jahre alt und habe knapp 10 Jahre erfolgreich Handball gespielt. Ich habe noch bis vor Kurzem in der Nähe von Heidelberg/Mannheim gewohnt und bin für mein FSJ und ein voraussichtliches Studium nach Berlin gezogen. Meine Einsatzstelle ist der Verein „SG Rotation Prenzlauer Berg“. Von meinem FSJ verspreche ich mir ein Jahr in dem ich meine sozialen Kompetenzen im Umgang mit Kindern verbessere. Des Weiteren ist es mir wichtig ein Einblick in die Strukturen eines Sportvereins zu bekommen, um wirklich alle Facetten kennenzulernen. Es würde mich direkt auf ein anschließendes Studium im Bereich Sportmanagement vorbereiten. Das Amt als Sprecher ergänzt meine mehrjährigen Erfahrungen aus der Schule als Kurs- bzw. Klassensprecher. Mir gefällt es Verantwortung zu tragen und meine KollegInnen bei Problemen zu unterstützen. Als Ziel für meine Zeit als Sprecher habe ich mir die reibungslose Kommunikation zwischen den Freiwilligen und dem LSB vorgenommen. Es ist mir wichtig, dass das FSJ mehr Anerkennung durch die Öffentlichkeit bekommt, vor allem in Bezug auf das Taschengeld für unsere ehrenamtliche Arbeit bzw. auf Vergünstigungen im Nahverkehr.
Felix Schlüter - SV Blau-Gelb Berlin e.V.
Ich heiße Felix, bin 19 Jahre alt und mache aktuell ein FSJ bei dem Fußballverein ,,SV Blau-Gelb Berlin”. Nach meinem Abitur wollte ich nicht direkt wieder die Schulbank drücken, sondern lieber Erfahrungen im beruflichen Alltag sammeln. Der Traumberuf Fußballer ist schwer durchzusetzen, aber warum nicht einfach ein Jahr lang Trainer im Heimatverein sein? Durch die verschiedenen Mannschaften sind die Tage nicht wie jeder andere und man wird immer wieder vor neue Aufgaben gestellt. Kurz zusammengefasst bietet das FSJ viel Abwechslung im Alltag und Spielraum für persönliche Entwicklungen, sowie für eigene kreative Ideen auf und neben dem Platz. Als Sprecher ist es mir wichtig, dass mehr Leute von einem FSJ im Sport erfahren und darüber genau informiert werden, damit sie es später als Option in ihrer weiteren Lebensplanung in Erwägung ziehen.
Lucinda Heise - TSG Steglitz e.V.
Ich bin Luci, 19 Jahre alt und mache mein FSJ im ‚,TSG Steglitz‘‘ im Turnbereich. Ich bin dort bereits seit 2016 als Trainerin und vorher schon als Turnerin tätig. Nach meinem Abitur 2019 wollte ich nicht direkt mit dem Studieren oder mit einer Ausbildung anfangen und fand das FSJ dafür eine gute Möglichkeit eine kleine Pause des vielen schulischen Lernens zu machen. Es war naheliegend bei meinem Verein zu bleiben, um dort meine Trainertätigkeit fortzuführen. Außerdem wollte ich hinter die Kulissen des Vereins gucken, um so richtig in das Vereinsleben einzusteigen. Als Sprecherin erhoffe ich mir meine Seminargruppe gut zu unterstützen und die Kommunikation zwischen ihnen und dem LSB so einfach wie möglich zu machen. Auch möchte ich meine Ideen einbringen und die Möglichkeit haben aktiv an Veränderungen teilhaben zu können.
Fritz Bauer - Landesleistungszentrum am Wannsee / Berliner Fußball-Verband e.V.
Ich heiße Fritz Bauer, bin 18 Jahre alt und absolviere mein BFD im Landesleistungszentrum „Richard Genthe“ des Berliner Fußball-Verbands in Berlin-Wannsee. Ich bin mit verantwortlich für das Mädchenfußballprojekt „Alle kicken mit“. Für den Freiwilligendienst im Sport habe ich mich entschieden, weil ich seit Jahren mit dem Fußball als Fan und als Schiedsrichter verbunden bin und ich Einblicke hinter die Kulissen werfen wollte. Außerdem möchte ich dadurch verschiedene Berufe im Sport kennenlernen, um dadurch meine eigene Berufswahl zu erleichtern. Ich wollte Sprecher werden, weil neben Sport die Politik ein großes Interesse von mir ist und ich so beides verbinden kann. Mir ist es wichtig, dass das freiwillige Engagement breitere Akzeptanz findet und durch Ermäßigungen, z.B. bei Kulturangeboten, angemessen gewürdigt wird.
Lisa Forstmann - SJZ Lychi
Mein Name ist Lisa Forstmann, ich bin 18 Jahre alt und absolviere zurzeit meinen Bundesfreiwilligendienst im Sport im SportJugendZentrum Lychi. Für einen Freiwilligendienst bei der Sportjugend habe ich mich entschieden, weil ich mir vorstellen kann später im Sport und mit Jugendlichen zu arbeiten. In meiner Einsatzstelle habe ich die Möglichkeit den Alltag in diesem Tätigkeitsfeld kennenzulernen. In dem Jahr hoffe ich Erfahrungen in der Jugendarbeit mit Sportfokus sammeln zu können, neue Leute kennenzulernen und hoffe am Ende zu wissen, was genau ich in der Zukunft machen möchte. Als Sprecherin habe ich mich aufstellen lassen, weil ich mich dafür einsetzen möchte den Freiwilligendienst im Sport bekannter zu machen.
Lucie Nollen - MSZ Wilde Hütte
Ich bin Lucie und mache mein BFD im MädchenSportZentrum Wilde Hütte in Neukölln. Wir betreuen die Mädels nach der Schule, kochen, backen, spielen und basteln mit ihnen. Außerdem haben wir einige Sportangebote und AGs wie zum Beispiel Klettern, Tanzen und Thaiboxen. Mein BFD mache ich, weil ich nach meinem Abitur noch nicht ganz genau wusste, was ich machen möchte und weil ich mich sozial engagieren wollte. Ich habe mich also informiert und bin auf die GSJ und den BFD im Sport gestoßen. Mein BFD verbindet meine Leidenschaft zum Sport mit der sozialen Arbeit, in die ich einen Blick werfen wollte, um mich beruflich zu orientieren. Als Sprecherin meiner super Seminargruppe (2) möchte ich bestmöglich für alle da sein und als Ansprechpartnerin fungieren. Ich hoffe ich kann meine KollegInnen motivieren sich auch außerhalb der Einsatzstelle zu engagieren. Außerdem würde ich mich freuen, wenn der BFD oder das FSJ mehr ins Bewusstsein der Leute rückt und es dadurch mehr Interesse an diesem Bereich gibt.
Niklas Werner - Berliner Basketball Verband
Ich heiße Niklas Werner, bin 18 Jahre alt und habe meine Abitur Anfang des Jahres gemacht. Meine Einsatzstelle liegt am Olympiastadion, beim Berliner Basketball Verband e.V. In der Geschäftsstelle beschäftigen wir uns mit der gesamten Verwaltung des Berliner Basketball Spielbetriebes. Was ich mir von meinem BFD erwarte ist ganz klar, ich möchte erste Eindrücke der Arbeitswelt kennenlernen und generelle Erfahrungen sammeln. Ich bin Sprecher geworden, um vielleicht einer der Mitwirkenden zu sein, die den BFD im Sport noch mehr verbessern können.
Das FWD-Lexikon - Eine Erweiterung der Infosammlung
Ein Freiwilligendienst begründet kein Arbeitsverhältnis. Es finden jedoch zahlreiche Regelungen aus dem Arbeitsrecht Anwendung. „Arbeitgeber“ ist entsprechend der konkreten vertraglichen Regelung im FSJ die Einsatzstelle. Vertragspartner im BFD sind nur der*die Freiwillige und der Bund, die Einsatzstelle führt den BFD im Auftrag des Bundes durch (§ 8 BFDG). Der Träger übernimmt jedoch Aufgaben der Einsatzstelle in ihrem Namen und auf ihre Rechnung. Die Freiwilligen wenden sich bei Fragen die die Vereinbarungen, Sozialversicherung, Personalpapiere, Bescheinigungen, Taschengeldauszahlung etc. betreffen, an den Träger.
Die Tätigkeiten der FWD’ler/-innen variieren je nach Angebot und Kooperationspartner der Einsatzstelle, grundsätzlich gilt aber, dass sie hauptsächlich mit der Betreuung von Kindern und Jugendlichen im Sport zu tun haben müssen (=>Arbeitszeiten).
Dem Grundsatz der Arbeitsmarktneutralität eines Freiwilligendienstes muss Folge geleistet werden. Die Einsatzstelle muss sicherstellen, dass die Freiwilligen zusätzlich zu den festangestellten Mitarbeiter*innen eingesetzt werden. Dazu gehört auch, dass bisherige Arbeitsplätze nicht ersetzt oder die Neueinrichtung von Arbeitsplätzen nicht verhindert wird. Die Freiwilligen verrichten unterstützende, zusätzliche Tätigkeiten und ersetzen keine hauptamtlichen Kräfte. Die §§ 3 Absatz 1 JFDG und BFDG sprechen von der Leistung „überwiegend praktischer Hilfstätigkeiten“, die kein Beschäftigungsverhältnis begründen. Für den Alltag im BFD/FSJ bedeutet dies, dass die Einsatzstellen bzw. die Abläufe in den Einsatzstellen auch ohne die Hilfe der Freiwilligen „funktionieren“ müssen. Im BFD wird die Arbeitsmarktneutralität vor Anerkennung jedes einzelnen Einsatzplatzes sichergestellt und von den Prüfer*innen des BAFzA vor Ort kontrolliert. Im FSJ übernimmt diese Aufgabe der zuständige Träger.
Freiwilligendienste für Menschen unter 27 Jahren sind im Regelfall als eine ganztägige Hilfstätigkeit ausgestaltet. Die Arbeitszeit entspricht der tariflichen Arbeitszeit im öffentlichen Dienst von 39 Stunden wöchentlich. Bei Wochenenddiensten oder anderen Verpflichtungen, die die wöchentliche Arbeitszeit überschreiten, ist für einen entsprechenden Ausgleich zu sorgen. Für Bundesfreiwillige ab 27 Jahren sowie in besonderen Fällen auch für Freiwillige unter 27 Jahren kann ein Einsatz auch in Teilzeit mit mehr als 20 Wochenstunden erfolgen. Überstunden- oder Feiertagszuschläge gibt es in den Freiwilligendiensten nicht. Für Jugendliche unter 18 Jahren gelten die Bestimmungen des Jugendarbeitsschutzgesetzes, sie dürfen keine Überstunden ableisten (JArbSchG § 8)
Jede/r Freiwillige wird zu Beginn des Dienstes über die Einsatzstellen bei der (Verwaltungs-)Berufsgenossenschaft versichert. Die Folgen von Arbeits- und Wegeunfällen sind somit abgesichert.
Der Bundesarbeitskreis Freiwilliges Soziales Jahr (BAK FSJ) ist der Zusammenschluss der bundeszentralen freien Trägerverbände FSJ. Er ist Interessenvertretung seiner Mitglieder gegenüber den politischen Entscheidungsträgern, erarbeitet gemeinsame Stellungnahmen, ist zuständig für die Koordinierung und Weiterentwicklung des FSJ und erarbeitet und berät zu inhaltlichen und förderungspolitischen Fragen. Das FSJ im Sport wird von der Deutschen Sportjugend vertreten. Jährlich nehmen etwa 50.000 junge Menschen an einem FSJ bei Trägern teil, die dem BAK FSJ angeschlossen sind.
Personenbezogene Daten der Teilnehmenden dürfen vom Träger des FWD nur erhoben, verarbeitet und genutzt werden, soweit dies zur Begründung, Durchführung, Beendigung oder Abwicklung des Teilnehmerverhältnisses erforderlich ist. Das betrifft vor allem die Planung, den Einsatz und die Einsatzorte sowie die Ausstellung des FWD-Ausweises.
Freiwillige können im Einvernehmen mit der Einsatzstelle entgeltlich oder unentgeltlich vom Dienst freigestellt werden. Eine Freistellung vom Dienst zur Ableistung eines Praktikums erfolgt grundsätzlich unentgeltlich. Freiwillige können Freistellung/Freizeit zur Arbeitssuche beanspruchen (entspr. § 629 BGB i.V. mit § 616 BGB). Der Anspruch muss angemessen sein in der Häufigkeit, der Länge und dem Zeitpunkt. Die betreffende Zeit muss im Regelfall nicht nachgearbeitet werden. Dienstbefreiung aus wichtigen, persönlichen und/oder familiären Gründen ohne Anrechnung auf den Erholungsurlaub ist möglich.
In 2010 ist ein sogenanntes erweitertes Führungszeugnis für kinder- und jugendnahe Tätigkeiten eingeführt worden, das dem Arbeitgeber ermöglicht, Auskünfte darüber zu erhalten, ob Stellenbewerber*innen wegen bestimmter Sexualdelikte an Kindern und Jugendlichen vorbestraft sind. Im Regelfall verlangen die Träger vor Beginn eines Freiwilligendienstes die Vorlage eines Führungszeugnisses. Freiwilligendienstleistende sind von der Gebühr für die Erteilung eines erweiterten Führungszeugnisses befreit, wenn dies zur Ausübung des Freiwilligendienstes benötigt wird. Das Vorliegen dieser Voraussetzungen ist nachzuweisen. Die Gebührenbefreiung muss seit 2013 formal nicht mehr beantragt, sondern nur noch das Vorliegen der Voraussetzung nachgewiesen werden. Als Nachweis für die ehrenamtliche Tätigkeit, zu der auch der BFD, das FSJ und das FÖJ zählen, ist eine entsprechende Bescheinigung der Einsatzstelle vorzulegen und diese auch als Begründung des besonderen Verwendungszwecks anzugeben.
Mit Beginn des Freiwilligendienstes tritt Versicherungspflicht ein, d. h. dass die Teilnehmenden in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) eigenständig Mitglied sein müssen. Eine Familienversicherung ist für die Zeit des Freiwilligendienstes ausgeschlossen. Freiwillige, die privat versichert sind, können den Vertrag nach Absprache ruhen lassen und anschließend zu denselben Konditionen wieder in die private Versicherung zurückwechseln. Die Teilnehmenden üben vor Beginn des Freiwilligendienstes ihr Krankenkassenwahlrecht (nach § 175 SGB V) nach einer GKV aus, beantragen die Mitgliedschaft und reichen dem Träger bzw. der Einsatzstelle eine Mitgliedsbescheinigung ein, damit die Anmeldung bei der gewählten Krankenkasse durch den Träger bzw. die Einsatzstelle erfolgen kann. Die Teilnehmenden erhalten nach Anmeldung einen Nachweis darüber für ihre Unterlagen. Die Beiträge inklusive dem durchschnittlichen Zusatzbeitrag werden ausschließlich durch den Träger bzw. die Einsatzstelle geleistet. Fehlt die Mitgliedsbescheinigung auch spätestens zwei Wochen nach Eintritt der Versicherungspflicht, wählt der Träger bzw. die Einsatzstelle die GKV aus und informiert den Freiwilligen über die Wahl. In der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung besteht beispielsweise für Student*innen der Anspruch auf eine beitragsfreie Familienversicherung. Wird die Versicherung über die Mutter oder den Vater durchgeführt, besteht der Anspruch bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres (ein Tag vor dem 25. Geburtstag). Wurde das Studium durch Grundwehrdienst, Zivildienst, einen Bundesfreiwilligendienst oder ein FSJ/FöJ verzögert oder unterbrochen, verlängert sich die Familienversicherung um den entsprechenden Zeitraum.
Freiwillige und Einsatzstelle verpflichten sich für die vertraglich festgelegte Dauer des Dienstes. Der Vertrag kann von dem*der Freiwilligen aus einem wichtigen Grund, zum Beispiel bei Erhalt eines Studien- oder Ausbildungsplatzes, gekündigt werden. Die konkreten Modalitäten sind vertraglich festgelegt und der Vereinbarung zu entnehmen. Im Bundesfreiwilligendienst gelten die ersten sechs Wochen des Einsatzes als Probezeit. Während dieser Probezeit kann die Vereinbarung von jeder Vertragspartei mit einer Frist von zwei Wochen ohne Angabe von Gründen gekündigt werden. Nach Ablauf der Probezeit kann die Vereinbarung im Bundesfreiwilligendienst aus wichtigem Grund innerhalb einer Frist von zwei Wochen nach Bekanntwerden des Kündigungsgrundes von jedem Vertragspartner außerordentlich (fristlos) gekündigt werden. Daneben kann die Vereinbarung von den Parteien mit einer Frist von vier Wochen zum Ende des Kalendermonats gekündigt werden (ordentliche Kündigung). Minderjährige Freiwillige können nur mit Zustimmung der*des Erziehungsberechtigten kündigen. Die Kündigung minderjähriger Freiwilliger muss gegenüber der*dem Erziehungsberechtigten erfolgen. Die Kündigung muss schriftlich erfolgen. Das Kündigungsschutzgesetz findet keine Anwendung. Weitere Informationen hält der Träger bereit.
Grundsätzlich können Freiwillige einer Nebentätigkeit nachgehen, soweit dies unter Beachtung der Höchstarbeitszeitgrenzen des Arbeitszeitgesetzes möglich ist (bei einem Vollzeitdienst entspricht das maximal 20 Prozent der Arbeitszeit). Ein Minijob kann beispielsweise ohne Abzüge beim Taschengeld bis zu einem Verdienst von zusätzlich 450 Euro ausgeübt werden. Die Ausübung des Minijobs muss außerhalb der Arbeitszeiten des Freiwilligendienstes liegen und darf die Tätigkeit im Freiwilligendienst nicht negativ beeinträchtigen. Der Minijob darf nicht in der gleichen Einsatzstelle bzw. im gleichen Einsatzfeld durchgeführt werden. Grundsätzlich ist die Beachtung der Höchstarbeitsgrenzen des Arbeitszeitgesetzes (bei Jugendlichen unter 18 Jahren des Jugendarbeitsschutzgesetzes) zu beachten. Jede Nebentätigkeit muss der Einsatzstelle angezeigt bzw. von ihr genehmigt werden. Die Entscheidung über eine Nebentätigkeit wird durch die Einsatzstelle nach Rücksprache mit dem Träger getroffen. Ausländische Freiwillige, die eine Aufenthaltserlaubnis nach § 18 Aufenthaltsgesetz in Verbindung mit § 14 Abs. 1 Nr. 1 Beschäftigungsverordnung erhalten haben, dürfen keine Nebentätigkeit ausüben. Übungsleiter*innentätigkeiten sind möglich (steuerfrei bis maximal 2.400 Euro jährlich).
Im FWD im Sport gibt es keine Probezeit (FSJ), wenn der Vertrag dies nicht explizit regelt. Eine Probezeit ist im Bundesfreiwilligendienst vertraglich geregelt. Die ersten sechs Wochen des Einsatzes (ebenda) gelten als Probezeit. Während dieser Probezeit kann die Vereinbarung von jeder Vertragspartei mit einer Frist von zwei Wochen gekündigt werden. Die Einsatzstelle kann vom Bundesamt ohne Angabe von Gründen innerhalb der Probezeit ei-ne Kündigung verlangen.
Der Freiwilligendienst wird im Regelfall in Vollzeit geleistet. Freiwillige ab 27 Jahren können auch einen Freiwilligendienst mit mehr als 20 Wochenstunden verabreden (20,5h / 30h / 39h). Jüngere können ihren Dienst in Teilzeit leisten, wenn die Einsatzstelle zustimmt und es dafür gewichtige persönliche Gründe gibt. Dies gilt etwa für junge Erwachsene, die zum Beispiel für eigene Kinder oder Angehörige sorgen müssen oder die gesundheitlich eingeschränkt sind und damit keinen Freiwilligendienst in Vollzeit leisten können. Die Ausübung von Leistungssport zählt ebenso als gewichtiger Grund zum Teilzeitdienst (mind. 30h/ Woche), vorausgesetzt ist ein Trainingsumfang von 20h/ Woche. Auch die Teilnahme an einem Integrationskurs oder vergleichbaren Bildungsangeboten ermöglicht einen Freiwilligendienst in Teilzeit.
Drittstaatsangehörige, die einen Bundesfreiwilligendienst leisten wollen, müssen von ihrem Heimatland aus einen Visumantrag für die Durchführung des Freiwilligendienstes stellen, da ihnen die für den Aufenthalt erforderliche Aufenthaltserlaubnis in Deutschland nur dann erteilt werden kann, wenn sie mit dem zweckentsprechenden Visum eingereist sind. Ausnahmen bestehen beispielsweise für die Staatsangehörigen von Australien, U V Freiwilligendienste im Sport | Infosammlung von A bis Z für Einsatzstellen und Freiwillige 25 Israel, Japan, Kanada, der Republik Korea, von Neuseeland und der Vereinigten Staaten von Amerika. Ein Visum darf dabei in der Regel nur erteilt werden, wenn der Lebensunterhalt gesichert ist, d. h. ohne Inanspruchnahme öffentlicher Mittel bestritten werden kann. Der Vertrag mit Drittstaatsangehörigen sollte daher so ausgestaltet werden, dass klar ist, dass Unterkunft und Verpflegung gestellt und staatliche Leistungen nach der Einreise in Deutschland nicht in Anspruch genommen werden.
Ist ein Freiwilliger/eine Freiwillige direkt vor seinem Dienst sozialversicherungspflichtig beschäftigt, fallen zusätzliche Sozialversicherungsbeiträge während des gesamten Dienstes an. Deswegen verlangen viele Träger, dass zwischen der Beendigung eines Arbeitsverhältnisses und dem Beginn des Freiwilligendienstes mehr als ein Monat liegt (i. d. R. genügen ein Monat und ein Tag).
FWD’ler/-innen können Wohngeld beziehen. Wohngeld wird allerdings nicht für Wohnraum gezahlt, der nur während einer vorübergehenden Abwesenheit vom Familienhaushalt genutzt wird. Wenn eine Person also zur Ableistung eines FWD den elterlichen Haushalt verlässt, um an einem anderen Ort nur für ein Jahr zu wohnen, gilt sie als vorübergehend abwesend und hat keinen Anspruch auf Wohngeld. Ausschlaggebend ist, dass die Verlegung des Lebensmittelpunkts auf Dauer angelegt ist. Dies ist dem zuständigen Amt gegenüber zu begründen. Gleichzeitig ist eine Art „Mindesteinkommen“ notwendig, um Wohngeld zu erhalten. Zur Erreichung können alle finanziellen Mittel herangezogen werden, die der*die Antragsteller*in monatlich zur Verfügung hat, unabhängig davon, ob es als Einkommen im Sinne des Wohngeldgesetzes gewertet wird. Eine Bestätigung der Eltern über einen monatlichen Zuschuss zum Lebensunterhalt kann hier unterstützen.
FSJ Sportjugend Berlin
fwd@sportjugend-berlin.de
Handbuch zu den Freiwilligendiensten im Sport
Der Freiwilligendienst von A bis Z - Eine Infosammlung

References: § 8
 § 629
 § 616
 § 175
 § 18
 § 14