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Timestamp: 2017-04-24 23:14:54+00:00

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3 QUALITATIVE ANGABEN NACH DER INSTITUTSVERGV ALLGEMEINE ANGABEN ZUM VERGÜTUNGSSYSTEM 6 4 QUANTITATIVE ANGABEN NACH DER INSTITUTSVERGV 8 - PDF
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1 Vergütungsbericht Informationen zum Vergütungssystem nach der Verordnung über die aufsichtsrechtlichen Anforderungen an Vergütungssysteme von Instituten (Institutsvergütungsverordnung - InstitutsVergV)2 INHALTSVERZEICHNIS 1 PRÄAMBEL 3 2 GRUNDSÄTZE 5 3 QUALITATIVE ANGABEN NACH DER INSTITUTSVERGV ALLGEMEINE ANGABEN ZUM VERGÜTUNGSSYSTEM HIERARCHIEEBENEN VERGÜTUNGSBESTANDTEILE 6 4 QUANTITATIVE ANGABEN NACH DER INSTITUTSVERGV 8 5 EXTERNE BERATER 9 6 SCHRIFTFORM VON ARBEITSVERTRÄGEN 9 7 INFORMATION DES AUFSICHTSORGANS 103 1 PRÄAMBEL Die S Broker AG & Co. KG (kurz: Sparkassen Broker, S Broker, Institut oder Bank) mit Sitz in Wiesbaden ist der zentrale Online-Broker und eines der drei Zentralinstitute der Sparkassen- Finanzgruppe. Der Sparkassen Broker verstärkt mit seinem Angebot die wichtige Rolle der größten Finanzdienstleistergruppe der Welt im Wertpapiergeschäft. Somit wird das Beratungsgeschäft der Sparkassen mit einem zielgruppenspezifischen Angebot für Viel- und Potentialtrader durch den Sparkassen Broker ergänzt. Zielsetzung ist die weitere Integration der Brokerage-Funktionalitäten des Sparkassen Brokers im Rahmen des Multikanal- Ansatzes, mit der die Sparkassen ihre Angebotslücke im Wertpapiergeschäft schließen und damit beste Voraussetzungen für eine vollständige und wettbewerbsadäquate Positionierung im Marktumfeld im Sinne einer engen Kundenbindung beziehungsweise zum Zurückgewinnen von Kunden für die Sparkassen-Finanzgruppe schaffen. Des Weiteren hat der Sparkassen Broker neben einem konsequenten Ausbau des Leistungs- und Produktportfolios das Thema Mobile Brokerage sowie den ungebrochenen Trend Web 2.0 im Fokus. Daher hat der Sparkassen Broker im Berichtszeitraum die Einführung einer Kooperation für seine Kunden mit Wikifolio eingeführt. Hierbei können Kunden anderen Kundenportfolios 1:1 folgen und somit Strategien anderer Trader erfolgreich umsetzen. Ziel ist zudem eine verstärkte Integration sozialer Netzwerke in das eigene Webangebot. Um sich im Wettbewerbsumfeld zu behaupten und entsprechend zu positionieren, stellt der Sparkassen Broker eine Transformation der Sparkassenwerte wie Verlässlichkeit, Service und Qualität in die Online-Welt in den Fokus seiner Aktivitäten. Basis hierfür ist eine kundenzentrierte Organisation, die sich eng an die Bedürfnisse seiner Kunden orientiert. Neben dem Geschäftsbereich der Vieltrader markiert der Sparkassen Broker mit dem S ComfortDepot als zweitem Geschäftsbereich ein hochmodernes Angebot rund um das Thema Wertpapier. Hierbei kann eine Sparkasse ihre administrativen Tätigkeiten im Wertpapiergeschäft auf ein Minimum reduzieren und sich vornehmlich auf die Beratung und den Vertrieb konzentrieren. Der Sparkassen Broker übernimmt die Führung der Kundendepots mitsamt allen nach gelagerten Back-Office-Tätigkeiten. 3 von 104 Zielbild des Sparkassen Brokers ist die mittel- bis langfristige Einbindung des Produkt- und Leistungsangebots des Sparkassen Brokers in die Systeme der Finanz Informatik, um den Integrationsgrad mit Sparkassen für das DirektDepot deutlich zu erhöhen. Insgesamt sind rund 190 deutsche Sparkassen am Sparkassen Broker insbesondere über Beteiligungsgesellschaften der regionalen Sparkassenverbände beteiligt. Größter Gesellschafter ist die DekaBank. Bundesweit ist der Sparkassen Broker in allen Verbandsgebieten aktiv. Als ein Institut der Sparkassen-Finanzgruppe ist der Sparkassen Broker der Sicherungsreserve der Landesbanken bzw. Girozentralen angeschlossen. Bei allen Angaben zu monetären Komponenten des Vergütungssystems handelt es sich um Zahlen für das Jahr Im Jahr 2013 gab es aufgrund des Capital Requirements Directive IV (CRD IV)-Umsetzungsgesetzes entscheidende Änderungen in den EU-weit geltenden Vergütungsregelungen für Banken. Am 01. Januar 2014 trat die novellierte Vergütungsverordnung, die insbesondere nähere Vorgaben zur Begrenzung der variablen zur fixen Vergütung regelt, in Kraft. Die Bank hat entsprechende Maßnahmen ergriffen und in den Vergütungsbericht einfließen lassen. Auf Grundlage der InstitutsVergV hat der S Broker eine Selbsteinschätzung vorgenommen und gehört damit nach eigener Einschätzung nicht zu den sogenannten bedeutenden Instituten. Insbesondere beträgt die Bilanzsumme im Durchschnitt der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre signifikant weniger als 10 Mrd.. Die S Broker AG & Co. KG hält 100 % der Anteile an der persönlich haftenden und geschäftsführenden Gesellschafterin S Broker Management AG. Weitere Tochterunternehmen bestehen nicht. Weiterhin verfolgt der S Broker ein einfaches Geschäftsmodell mit verhältnismäßig geringen und gut prognostizierbaren Risiken. Insofern erfolgen in Übereinstimmung mit der Instituts- VergV im Rahmen dieses Vergütungsberichtes nachfolgend nur grundsätzliche Ausführungen zur Ausgestaltung des Vergütungssystems des S Brokers. Nach eigener Einschätzung hat der S Broker die Anforderungen der Institutsvergütungsverordnung erfüllt. 2 GRUNDSÄTZE 4 von 105 Die Geschäftsleitung ist für die angemessene Ausgestaltung der Vergütungssysteme der Mitarbeiter verantwortlich. Die Vergütungssysteme sind auf die Erreichung der in den Strategien des Instituts niedergelegten Ziele ausgerichtet; bei Änderungen der Geschäftsstrategie wird die Ausgestaltung der Vergütungssysteme überprüft und erforderlichenfalls angepasst. Das Vergütungssystem der Bank ist so ausgestaltet, dass Anreize für die Geschäftsleiter und Mitarbeiter zur Eingehung unverhältnismäßig hoher Risiken vermieden werden und die Vergütungssysteme nicht der Überwachungsfunktion der Kontrolleinheiten zuwiderlaufen. Insbesondere ist ausgeschlossen, dass durch eine signifikante Abhängigkeit der Geschäftsleiter und Mitarbeiter von der variablen Vergütung unverhältnismäßig hohe Risiken eingegangen werden bzw. die Eigenmittelausstattung der Bank gefährdet wird. Zusätzlich ist einzelvertraglich nicht vorgesehen, dass Mitarbeiter trotz individueller negativer Erfolgsbeiträge ein der Höhe nach unveränderter Anspruch auf variable Vergütungsbestandteile zusteht, auch nicht im Fall der Beendigung der Tätigkeit. Die Vergütungssysteme der Kontrolleinheiten und der kontrollierten Organisationseinheiten laufen der Überwachungsfunktion nicht zuwider. Mit den Mitarbeitern der Kontrolleinheiten, also Revision, Compliance und Risikomanagement, werden für die vertraglich vereinbarten variablen Vergütungsbestandteile vom Unternehmensziel abweichende Ziele vereinbart. Mögliche Interessenskonflikte sind so von vornherein ausgeschlossen. 3 QUALITATIVE ANGABEN NACH DER INSTITUTSVERGV 3.1 ALLGEMEINE ANGABEN ZUM VERGÜTUNGSSYSTEM Die S Broker AG & Co. KG unterliegt keinem Tarifvertrag. Gehälter werden individuell und marktgerecht verhandelt. Dabei ist die Grundlage ein analytisches Stellenbewertungssystem in Grades, das mit Unterstützung der Hay Group GmbH eingeführt wurde. Die Bewertung erfolgt nach der Hay Group-Stellenwert-Profil-Methode sowie dem sogenannten Mapping. Den Bewertungen werden Gehaltsbänder gegenübergestellt. Die Ge- 5 von 106 haltsbänder orientieren sich am Median des Vergleichsmarktes. Die entsprechenden Gehaltsdaten des Vergleichsmarktes wurden von der Hay Group ermittelt. 3.2 HIERARCHIEEBENEN Die S Broker AG & Co. KG verfügt über folgende Geschäftsbereiche, denen jeweils ein Vorstandsmitglied zugeordnet ist: a) Stabsbereiche und Marktfolge b) Marktbereich Darüber hinaus verfügt der S Broker über die Führungsebenen, Senior Director, Director, und Teamleiter. 3.3 VERGÜTUNGSBESTANDTEILE Alle Mitarbeiter, bis auf wenige Ausnahmen aus bestimmten Gründen, wie z.b. Gehaltsanpassungen, erhalten ein Jahresfixgehalt sowie eine variable Vergütung als Anteil am zentralen Unternehmensziel. Auf der Ebene der leitenden Angestellten kommen persönliche Ziele hinzu. Der variable Anteil ist jedoch grundsätzlich in Summe auf maximal 20 % begrenzt. Durch das installierte Vergütungssystem ist keine signifikante Abhängigkeit der Mitarbeiter von variablen Vergütungen gegeben. Unser Vergütungssystem setzt keine Anreize zur Eingehung von unverhältnismäßigen Risiken. Aufgrund unseres risikoarmen Geschäftsmodells tragen nur wenige Mitarbeiter Risikoverantwortung. Im Bereich der Kontrolleinheiten setzen wir über das Vergütungssystem keine Anreize, die der Überwachungsfunktion dieser Einheiten zuwiderlaufen. Auf der Ebene der nichtleitenden Angestellten ist der variable Anteil ausschließlich vom Unternehmensziel abhängig. Auf der Ebene der leitenden Angestellten ist er jeweils hälftig abhängig vom Unternehmensziel sowie von persönlichen Zielen. 6 von 107 Der Anteil der variablen Vergütung ist dabei nach sogenannten Grades gestaffelt. Je höher der Grade, den der Mitarbeiter inne hat, umso größer ist seine Einflussmöglichkeit auf den Erfolg des Unternehmens zu bewerten und einhergehend damit auch sein eigenes finanzielles Risiko. Nichtleitende Angestellte: Status Grade Variabler Anteil am Unternehmensziel Mitarbeiter < 16 2% Mitarbeiter % Führungskraft % Leitende Angestellte: Status Grade Variabler Anteil am Unternehmensziel Führungskraft % + 10 % variabler Anteil an pers. Zielen Die variablen Anteile sind als Grenzwerte zu verstehen. Der faktische Anteil kann unter dem Grenzwert liegen jedoch nicht darüber. Das zentrale Unternehmensziel wird Anfang des Jahres festgelegt. Persönliche Ziele werden, ebenfalls Anfang des Jahres, zwischen Mitarbeiter und Vorgesetztem vereinbart, unterjährig überprüft und Ende des Jahres bewertet. Einzelheiten regelt die Gesellschaft im Handbuch für Zielvereinbarungen, die den Beteiligten jeweils mit den entsprechenden Formularen für die Zielvereinbarung und die Zielerreichung regelmäßig zugesandt werden. Unternehmensziele können monetärer Art als auch nicht monetärer Art sein. 7 von 108 Diese Ziele sind auf einen langfristigen und nachhaltigen Geschäftserfolg ausgerichtet. Variable Gehälter werden jährlich nach erfolgter Bewertung der Zielerreichung und meist in Verbindung mit der Vereinbarung neuer Ziele in der ersten Jahreshälfte als Einmalzahlung ausbezahlt. Der Zielerreichungsgrad liegt zwischen 0 und 200%. 5 QUANTITATIVE ANGABEN NACH DER INSTITUTSVERGV Für das Berichtsjahr zeigt die Vergütungsstruktur folgendes Bild: Zahlen Geschäftsbereiche Gesamtbetrag der fixen Vergütung in TEUR Anzahl der Begünstigten der fixen Vergütung Gesamtbetrag der variablen Vergütung in TEUR Anzahl der Begünstigten der variablen Vergütung a) Stabsbereiche und Marktfolge 3.537, ,9 52 b) Marktbereich 3.173, ,8 75 In diesen Angaben sind die festen bzw. variablen Vergütungen der Vorstände und deren Assistentinnen nicht enthalten. Die Vorstände und die Assistentinnen beziehen ihre Vergütung über die geschäftsführende Komplementärgesellschaft. Die Vergütung der Vorstände der S Broker Management AG setzt sich aus einem Fixgehalt und einem variablen Anteil zusammen. Der variable Anteil ist grundsätzlich auf maximal 20 % des Fixgehaltes begrenzt, wobei die variable Vergütung sich im Rahmen eines Zielvereinbarungssystem an ex ante formulierten Zielen bemisst. 8 von 109 Durch das installierte Vergütungssystem ist keine signifikante Abhängigkeit der Vorstände von variablen Vergütungen gegeben. Die Angaben nach 285 Abs. 9 HGB (im Geschäftsjahr gewährte Gesamtbezüge für die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans) werden unter Inanspruchnahme von 286 Nr. 4 HGB unterlassen. Aufgrund der Größe und der Struktur des Instituts sowie zum Schutz personenbezogener Daten werden die Schutzvorschriften des Wesentlichkeits- Schutz- und Vertraulichkeitsgrundsatzes des 26a des Kreditwesengesetzes bzw. des 16 Abs. 1 S.1 der Instituts- Vergütungsverordnung in Anspruch genommen, da ein weiterer Detaillierungsgrad Rückschlüsse auf die Vergütung von Einzelnen zulassen würde. 5 EXTERNE BERATER Insbesondere bei dem analytischen Stellenbewertungssystem und der Ermittlung der Gehaltsdaten des Vergleichsmarktes unterstützte die Hay Group GmbH. 6 SCHRIFTFORM VON ARBEITSVERTRÄGEN Arbeitsverträge inklusive der Vereinbarungen zur Überlassung eines Dienstwagens, Altersversorgungsverträge und zusätzliche Vereinbarungen zu variablen Vergütungsbestandteilen sowie ggf. deren nachträgliche Änderungen und Ergänzungen werden ausschließlich schriftlich geschlossen. 7 INFORMATION DES AUFSICHTSORGANS 9 von 1010 Das Aufsichtsorgan des S Brokers wird einmal jährlich sowie anlassbezogen über die Ausgestaltung der Vergütungssysteme informiert. Die Kenntnisnahme sowie Beschlüsse erfolgen in den jeweiligen Sitzungen. Dem Vorsitzenden des Aufsichtsorgans steht zudem ein entsprechendes Auskunftsrecht gegenüber der Geschäftsleitung zu. 10 von 10 Ähnliche Dokumente
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