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Timestamp: 2020-05-26 02:19:53+00:00

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Aufgrund von Art. 62a Abs. 4 des Gesetzes vom 21. Oktober 1992 über die Banken und Wertpapierfirmen (Bankengesetz; BankG), LGBl. 1992 Nr. 108, Art. 61 Abs. 4 des Gesetzes vom 25. November 2005 über die Vermögensverwaltung (Vermögensverwaltungsgesetz; VVG), LGBl. 2005 Nr. 278, Art. 115 des Zahlungsdienstegesetzes (ZDG) vom 6. Juni 2019, LGBl. 2019 Nr. 213, Art. 47 Abs. 6 des E-Geldgesetzes (EGG) vom 17. März 2011, LGBl. 2011 Nr. 151, Art. 142 Abs. 4 des Gesetzes vom 28. Juni 2011 über bestimmte Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren (UCITSG), LGBl. 2011 Nr. 295, Art. 175 Abs. 4 des Gesetzes vom 19. Dezember 2012 über die Verwalter alternativer Investmentfonds (AIFMG), LGBl. 2013 Nr. 49, Art. 69 Abs. 4 des Investmentunternehmensgesetzes (IUG) vom 2. Dezember 2015, LGBl. 2016 Nr. 45, Art. 79 Abs. 4 des Treuhändergesetzes (TrHG) vom 8. November 2013, LGBl. 2013 Nr. 421, und Art. 75 Abs. 5 des Versicherungsvertriebsgesetzes (VersVertG) vom 5. Dezember 2017, LGBl. 2018 Nr. 9, verordnet die Regierung:1
b)	der Richtlinie (EU) 2015/2366 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 25. November 2015 über Zahlungsdienste im Binnenmarkt, zur Änderung der Richtlinien 2002/65/EG, 2009/110/EG und 2013/36/EU und der Verordnung (EU) Nr. 1093/2010 sowie zur Aufhebung der Richtlinie 2007/64/EG (ABl. L 337 vom 23.12.2015, S. 35);2
c)	der Richtlinie (EU) 2016/97 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Januar 2016 über Versicherungsvertrieb (ABl. L 26 vom 2.2.2016, S. 19).3
1) Die Schlichtungsperson untersteht dem Amtsgeheimnis und hat die Bestimmungen der Datenschutzgesetzgebung zu beachten.4
Die Schlichtungsstelle informiert das Ministerium für Präsidiales und Finanzen mindestens einmal jährlich über ihre Tätigkeit und Praxis. Sie führt zu diesem Zweck eine Statistik mit Angaben insbesondere zur:
d)	Zahlungsdienstnutzern und Zahlungsdienstleistern;6
e)	Kunden und E-Geld-Emittenten;7
f)	Anlegern und Verwaltungsgesellschaften, selbstverwalteten OGAW oder Verwahrstellen nach dem UCITSG über die erbrachten Dienstleistungen;8
g)	Anlegern und AIFM, selbstverwalteten AIF, Verwahrstellen, Administratoren, Risikomanagern oder Vertriebsträgern nach dem AIFMG über die erbrachten Dienstleistungen;9
gbis)	Anlegern und Verwaltungsgesellschaften, selbstverwalteten Investmentunternehmen oder Verwahrstellen nach dem IUG über die erbrachten Dienstleistungen;10
h)	Kunden und Treuhändern oder Treuhandgesellschaften über die erbrachten Dienstleistungen;11
i)	Kunden und Versicherungsvertreibern über die erbrachten Dienstleistungen.12
3) Sie ist Meldestelle im Sinne von Art. 62b BankG.13
c)	für Fälle, die Gegenstand eines behördlichen, schiedsgerichtlichen oder gerichtlichen Verfahrens sind; vorbehalten bleibt Art. 10 Abs. 3;14
1) Schlichtungsbegehren sind schriftlich an die Schlichtungsstelle zu richten.15
2) Sie sucht im konkreten Anlassfall die Zusammenarbeit mit dem betroffenen Dienstleistungserbringer sowie allenfalls mit dessen Interessenvertretungen.16
1) Die Schlichtungsstelle ist befugt, auf Antrag einer Partei bei den betroffenen Dienstleistungserbringern alle erforderlichen Auskünfte einzuholen und in die Akten Einsicht zu nehmen; der Datenschutz muss gewährleistet sein.
2) Zu diesem Zweck teilt die Antrag stellende Partei dem betroffenen Dienstleistungserbringer schriftlich mit, dass dieser im konkreten Fall gegenüber der Schlichtungsstelle von Geheimnispflichten, insbesondere vom Bankgeheimnis, entbunden wird.
Art. 18 18
Die Schlichtungsstelle darf personenbezogene Daten, einschliesslich personenbezogener Daten über strafrechtliche Verurteilungen und Straftaten, von Parteien verarbeiten, soweit dies für die Erfüllung ihrer Aufgaben erforderlich ist. Sie kann diese Daten nach Abschluss eines Schlichtungsverfahrens zwei Jahre lang aufbewahren.
1) Die Schlichtungsperson erhält zur Abgeltung ihrer Aufwendungen jährlich vom Staat eine Pauschalentschädigung in Höhe von 20 000 Franken.
2) Neben der Pauschalentschädigung nach Abs. 1 hat die Schlichtungsperson im Einzelfall für die Fallbearbeitung Anspruch auf eine Aufwandsentschädigung. Der Aufwandsberechnung wird ein Stundensatz von 350 Franken zugrunde gelegt. Die Entschädigung ist durch den betroffenen Dienstleistungserbringer zu entrichten.
952.012	Verordnung über die aussergerichtliche Schlichtungsstelle im Finanzdienstleistungsbereich (Finanzdienstleistungs-Schlichtungsstellen-Verordnung; FSV)
Jahrgang 2016	Nr. 118	ausgegeben am 7. April 2016
über die Abänderung der Finanzdienstleistungs-Schlichtungsstellen-Verordnung
Diese Verordnung tritt gleichzeitig mit dem Beschluss des Gemeinsamen EWR-Ausschusses betreffend die Übernahme der Richtlinie 2011/61/EU in Kraft.20
1 Ingress abgeändert durch LGBl. 2019 Nr. 235.
2 Art. 2 Abs. 1 Bst. b abgeändert durch LGBl. 2019 Nr. 235.
3 Art. 2 Abs. 1 Bst. c eingefügt durch LGBl. 2018 Nr. 71.
4 Art. 8 Abs. 1 abgeändert durch LGBl. 2018 Nr. 447.
5 Art. 9 abgeändert durch LGBl. 2013 Nr. 163.
6 Art. 10 Abs. 1 Bst. d abgeändert durch LGBl. 2011 Nr. 159.
7 Art. 10 Abs. 1 Bst. e eingefügt durch LGBl. 2011 Nr. 159.
8 Art. 10 Abs. 1 Bst. f eingefügt durch LGBl. 2013 Nr. 439.
9 Art. 10 Abs. 1 Bst. g abgeändert durch LGBl. 2016 Nr. 118.
10 Art. 10 Abs. 1 Bst. gbis eingefügt durch LGBl. 2016 Nr. 118.
11 Art. 10 Abs. 1 Bst. h eingefügt durch LGBl. 2013 Nr. 439.
12 Art. 10 Abs. 1 Bst. i eingefügt durch LGBl. 2018 Nr. 71.
13 Art. 10 Abs. 3 eingefügt durch LGBl. 2015 Nr. 22.
14 Art. 11 Abs. 1 Bst. c abgeändert durch LGBl. 2015 Nr. 22.
15 Art. 14 Abs. 1 abgeändert durch LGBl. 2013 Nr. 439.
16 Art. 15 Abs. 2 abgeändert durch LGBl. 2013 Nr. 439.
17 Art. 16 abgeändert durch LGBl. 2013 Nr. 439.
18 Art. 18 abgeändert durch LGBl. 2018 Nr. 447.
19 Art. 20 abgeändert durch LGBl. 2013 Nr. 439.
20 Inkrafttreten: 1. Oktober 2016 (LGBl. 2016 Nr. 305).

References: Art. 62
 Art. 61
 Art. 115
 Art. 47
 Art. 142
 Art. 175
 Art. 69
 Art. 79
 Art. 75
 Art. 62
 Art. 10

Art. 18
 Art. 2
 Art. 2
 Art. 8
 Art. 9
 Art. 10
 Art. 10
 Art. 10
 Art. 10
 Art. 10
 Art. 10
 Art. 10
 Art. 10
 Art. 11
 Art. 14
 Art. 15
 Art. 16
 Art. 18
 Art. 20