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Timestamp: 2016-10-25 05:10:12+00:00

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I 835/02 (18.11.2003)
Pr�sidentin Leuzinger, Bundesrichter Ferrari und nebenamtlicher Richter Meyer; Gerichtsschreiber Lanz
D.________, 1956, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch F�rsprecher Alain Pfulg, Genfergasse 3, 3001 Bern,
Die 1956 geborene D.________, 1980 geschieden und seit M�rz 1985 wieder verheiratet, Mutter zweier 1983 und 1985 geborener Kinder, absolvierte nach der Primarschule von 1975 bis 1980 eine Ausbildung zur Coiffeuse. Sie arbeitete in der Folge zun�chst in diesem Beruf sowie als Verk�uferin. Ab 1983 war sie haupts�chlich im Haushalt und daneben nur noch in geringem Umfang erwerbst�tig. Im April 1998 meldete sie der Ausgleichskasse des Kantons Bern die zu Beginn dieses Monats erfolgte Aufnahme einer selbstst�ndigen Erwerbst�tigkeit in der Reinigungsbranche.
Im April 2000 ersuchte D.________ mit der Angabe, seit 1995 an Depressionen und Angstzust�nden zu leiden, um eine Rente der Invalidenversicherung. Die IV-Stelle Bern holte Berichte des Dr. med. E.________, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, vom 17. Mai 2000 und des Hausarztes Dr. med. F.________, Arzt f�r Allgemeine Medizin FMH, vom 24. Mai 2000 sowie ein Gutachten des Dr. med. G.________, Psychiatrie Psychotherapie FMH, vom 6. September 2000 ein. Im Weitern zog sie einen Auszug aus dem Individuellen Konto der Versicherten bei, pr�fte die erwerblichen Verh�ltnisse (Abkl�rungsbericht f�r Selbstst�ndigerwerbende vom 23. M�rz 2001) und f�hrte eine Haushaltabkl�rung durch (Bericht vom 13. Februar 2001). Gest�tzt auf diese Unterlagen ermittelte die IV-Stelle - ausgehend von einer Aufgabenteilung zwischen Erwerbst�tigkeit und Haushaltf�hrung im Verh�ltnis von 67 % zu 33 % und einer Einschr�nkung in den beiden T�tigkeitsbereichen von 65.23 % resp. 0 % - einen Invalidit�tsgrad von 44 % und sprach der Versicherten r�ckwirkend ab 1. April 1999 unter Bejahung des H�rtefalles eine halbe Rente (nebst zwei Kinderrenten) zu (Verf�gung vom 3. Juli 2001).
D.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren mit dem Rechtsbegehren, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids sei festzustellen, dass sie r�ckwirkend ab 1. April 1999 Anspruch auf eine ganze, eventualiter auf eine halbe Invalidenrente habe.
1.2 Im Rahmen der Rechtsanwendung von Amtes wegen hat das Sozialversicherungsgericht auf den festgestellten Sachverhalt jenen Rechtssatz anzuwenden, den es als den zutreffenden ansieht, und ihm auch die Auslegung zu geben, von der es �berzeugt ist (BGE 110 V 20 Erw. 1, 52 f. Erw. 4a; vgl. BGE 116 V 26 f. Erw. 3c; ZAK 1988 S. 615 Erw. 2a). Das Gericht hat sich nicht darauf zu beschr�nken, den Streitgegenstand bloss im Hinblick auf die von den Parteien aufgeworfenen Rechtsfragen zu �berpr�fen (Gygi, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Aufl., Bern 1983, S. 212). Es kann eine Beschwerde gutheissen oder abweisen aus anderen Gr�nden als vom Beschwerdef�hrer vorgetragen oder von der Vorinstanz erwogen (Art. 114 Abs. 1 am Ende in Verbindung mit Art. 132 OG; BGE 124 V 340 Erw. 1b, 122 V 36 Erw. 2b, 119 V 28 Erw. 1b mit Hinweisen, 442 Erw. 1a; vgl. auch BGE 125 V 500 Erw. 1 mit Hinweisen).
1.3 Der Sozialversicherungsprozess ist vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht. Danach haben Verwaltung und Gericht von Amtes wegen f�r die richtige und vollst�ndige Abkl�rung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen. Dieser Grundsatz gilt indessen nicht uneingeschr�nkt; er findet sein Korrelat in den Mitwirkungspflichten der Parteien (BGE 125 V 195 Erw. 2, 122 V 158 Erw. 1a, je mit Hinweisen). Die beh�rdliche und richterliche Abkl�rungspflicht umfasst sodann nicht unbesehen alles, was von einer Partei behauptet oder verlangt wird. Vielmehr bezieht sie sich nur auf den im Rahmen des streitigen Rechtsverh�ltnisses (Streitgegenstand) rechtserheblichen Sachverhalt. Rechtserheblich sind alle Tatsachen, von deren Vorliegen es abh�ngt, ob �ber den streitigen Anspruch so oder anders zu entscheiden ist. In diesem Rahmen haben Verwaltungsbeh�rden und Sozialversicherungsgericht zus�tzliche Abkl�rungen stets vorzunehmen oder zu veranlassen, wenn hiezu aufgrund der Parteivorbringen oder anderer sich aus den Akten ergebenden Anhaltspunkte hinreichender Anlass besteht (BGE 117 V 283 Erw. 4a mit Hinweisen).
Das kantonale Gericht hat die Bestimmungen und Grunds�tze �ber den Invalidit�tsbegriff (Art. 4 Abs. 1 IVG), die Voraussetzungen und den Umfang des Anspruchs auf eine Rente der Invalidenversicherung (Art. 28 Abs. 1 und 1bis IVG), die Invalidit�tsbemessung bei erwerbst�tigen Versicherten nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs (Art. 28 Abs. 2 IVG), bei nichterwerbst�tigen, namentlich im Haushalt t�tigen Versicherten, nach der spezifischen Methode (Art. 28 Abs. 3 IVG in Verbindung mit Art. 27 Abs. 1 und 2 IVV; BGE 104 V 136 Erw. 2a; ferner AHI 1997 S. 291 Erw. 4a) sowie bei teilerwerbst�tigen Versicherten nach der gemischten Methode (Art. 27bis Abs. 1 IVV; BGE 125 V 149 Erw. 2a, 104 V 148 f. Erw. 1; vgl. auch BGE 104 V 136 Erw. 2a und ZAK 1992 Erw. 1b) zutreffend dargelegt. Richtig sind auch die Erw�gungen zum Beweiswert �rztlicher Berichte und Gutachten, insbesondere auch von Attesten der Haus�rzte (BGE 125 V 352 ff. Erw. 3 mit Hinweisen). Darauf wird verwiesen.
Zu erg�nzen ist, dass das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 im vorliegenden Fall nicht anwendbar ist, da nach dem massgebenden Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verf�gung (hier: 3. Juli 2001) eingetretene Rechts- und Sachverhalts�nderungen vom Sozialversicherungsgericht nicht ber�cksichtigt werden (BGE 129 V 4 Erw. 1.2, 127 V 467 Erw. 1, 121 V 366 Erw. 1b).
Da die Anmeldung zum Leistungsbezug im April 2000 erfolgte, kann eine allf�llige Rente nur f�r die Zeit ab 1. April 1999 nachbezahlt werden (Art. 48 Abs. 2 Satz 1 in Verbindung mit Art. 29 Abs. 2 Satz 1 IVG; ein Anwendungsfall von Art. 48 Abs. 2 Satz 2 IVG liegt nicht vor). Die Voraussetzungen des Rentenanspruchs sind daher aufgrund der in diesem Zeitpunkt (Rentenbeginn) gegebenen Verh�ltnisse zu pr�fen (BGE 129 V 222, 128 V 174; SVR 2003 IV Nr. 11 S. 33 Erw. 3.1.1).
Bei der Statusfrage wurde in der Verf�gung vom 3. Juli 2001 davon ausgegangen, dass die Beschwerdef�hrerin ohne gesundheitliche Beeintr�chtigung zu 33 % im Haushalt und zu 67 % als Selbstst�ndigerwerbende t�tig w�re. Im vorinstanzlichen Verfahren bezeichnete die Verwaltung die Annahme eines Anteils Erwerbst�tigkeit von zwei Dritteln als an der obersten Grenze des vertretbaren Rahmens liegend. Im gleichen Sinne �ussert sich das kantonale Gericht im angefochtenen Entscheid, wenn es die besagte Einsch�tzung als wohlwollend, jedoch noch vertretbar erachtet.
Die der streitigen Verf�gung zugrunde gelegte und von der Vorinstanz best�tigte Aufteilung zwischen Haushalt und Erwerbst�tigkeit findet indessen in den Akten keine hinreichende St�tze.
4.1 Ob eine versicherte Person als ganzt�gig oder zeitweilig erwerbst�tig oder als nichterwerbst�tig einzustufen ist, ergibt sich aus der Pr�fung, was die Person bei im �brigen unver�nderten Umst�nden t�te, wenn keine gesundheitliche Beeintr�chtigung best�nde. F�r die Beurteilung und Festlegung des im Gesundheitsfall mutmasslich ausge�bten Aufgabenbereiches ist zu pr�fen, ob die Versicherte ohne Invalidit�t mit R�cksicht auf die gesamten Umst�nde (dazu geh�ren die pers�nlichen, famili�ren, sozialen und erwerblichen Verh�ltnisse) vorwiegend erwerbst�tig oder im Haushalt besch�ftigt w�re. Zu ber�cksichtigen sind ausser der finanziellen Notwendigkeit, eine Erwerbst�tigkeit aufzunehmen oder auszudehnen, auch allf�llige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegen�ber Kindern, das Alter, die beruflichen F�higkeiten und die Ausbildung sowie die pers�nlichen Neigungen und Begabungen. Bei verheirateten Versicherten ist �berdies die eherechtliche Aufgaben- und Rollenverteilung im Rahmen der ehelichen Gemeinschaft zu beachten (BGE 125 V 150 Erw. 2c, 117 V 94 f. Erw. 3b und 4, je mit Hinweisen; AHI 1997 S. 289, 1996 S. 197 f. Erw. 1c).
4.2 Die Beschwerdef�hrerin war gem�ss Eintragungen im Individuellen Konto nach Abschluss ihrer Ausbildung zur Coiffeuse nur bis im Jahre 1982 in gr�sserem Umfang erwerbst�tig (Einkommen 1982: Fr. 22'027.-); ab 1983 (Geburt des ersten Kindes) war sie nur noch in geringem Ausmass teilerwerbst�tig, wobei das jeweilige Arbeitspensum und der damit realisierte Verdienst aus den Akten nicht ersichtlich sind. In den Jahren 1993 und 1994 vor Eintritt des Gesundheitsschadens im Jahr 1995 wurde praktisch kein Erwerbseinkommen mehr erzielt (Einkommen 1993: Fr. 180.-; 1994: Fr. 480.-). Gegen�ber dem Abkl�rungsdienst (Bericht vom 23. M�rz 2001) gaben die Beschwerdef�hrerin und ihr Ehemann an, die Versicherte habe im April 1998 die selbstst�ndige Erwerbst�tigkeit aufgenommen wegen drohender Arbeitslosigkeit des Ehegatten und weil sie aus therapeutischen Gr�nden wieder etwas arbeiten wollte. Es habe die Absicht bestanden, mit einem Arbeitspensum von 50 % Reinigungen auf eigene Rechnung vorzunehmen und je nach Bedarf etwa 6-7 Stunden pro Tag zu arbeiten. Ein h�heres Pensum habe sie nicht angestrebt, um den Haushalt ordnungsgem�ss f�hren zu k�nnen. Sobald das Gesch�ft erfolgreich gelaufen w�re, w�re auch der Ehemann in dieses eingetreten, um seine unsichere Stelle (ebenfalls in der Reinigungsbranche) aufgeben zu k�nnen. Gest�tzt auf diese Angaben setzte der Abkl�rungsdienst den Anteil der selbstst�ndigen Erwerbst�tigkeit auf 66 2/3 % (6-7 Stunden von rund 10 Stunden pro Tag als Selbstst�ndigerwerbende) fest, was ohne n�here Begr�ndung der Verf�gung vom 3. Juli 2001 zu Grunde gelegt wurde.
Bei der Festlegung der Aufgabenbereiche ist die Verwaltung indessen weder darauf eingegangen, dass die Versicherte nach ihrer bestimmten Angabe nur ein Arbeitspensum von 50 % anstrebte, was in kl�rungsbed�rftigem Widerspruch zur eher unbestimmten Angabe steht, sie h�tte je nach Bedarf 6-7 Stunden gearbeitet, noch wurden die finanziellen, pers�nlichen und famili�ren Verh�ltnisse n�her abgekl�rt und in die W�rdigung miteinbezogen. Aus den Akten ergibt sich hiezu im Wesentlichen nur, dass die Beschwerdef�hrerin nach neun Jahren Primarschule zur Coiffeuse ausgebildet wurde, �ber wenig Berufspraxis verf�gt und vor Eintritt des Gesundheitsschadens im Jahr 1995 in geringem, zuletzt weiter abnehmendem Umfang erwerbst�tig war. Weiter ist bekannt, dass im Jahr 2000 ein Einfamilienhaus erworben wurde. Entgegen Verwaltung und Vorinstanz kann nicht allein gest�tzt auf diese Gegebenheiten und die teils widerspr�chlichen Angaben der Versicherten, die sich weitgehend auf die erst nach Eintritt des Gesundheitsschadens aufgenommene Erwerbst�tigkeit bezogen, davon ausgegangen werden, die Beschwerdef�hrerin h�tte im Gesundheitsfall im Umfang von 67 % eine selbstst�ndige Erwerbst�tigkeit in der Reinigungsbranche durch Aufbau eines eigenen Unternehmens mit Angestellten aufgenommen. Es ist nicht nachvollziehbar, warum die Versicherte im April 1998 angeblich selbstst�ndig erwerbst�tig wurde, obwohl sie aufgrund ihres Gesundheitszustandes dazu kaum in der Lage war und insbesondere keine Leitungsfunktionen aus�ben konnte. Insofern stellt sich die Frage, ob die Betriebsaufnahme im Namen der Versicherten nicht lediglich pro forma erfolgte und der Ehemann von Beginn weg die Gesch�ftsf�hrung inne hatte. Die Einzelfirma wurde denn auch am 24. Januar 2001, also vor Verf�gungserlass, in eine Gesellschaft mit beschr�nkter Haftung (GmbH) umgewandelt, an der die Beschwerdef�hrerin einen Anteil von Fr. 1'000.- und der Ehemann einen Anteil von Fr. 19'000.- halten (Abkl�rungsbericht f�r Selbstst�ndigerwerbende vom 23. M�rz 2001). Zu beachten ist sodann der Umstand, dass die selbstst�ndige Erwerbst�tigkeit nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch aus therapeutischen Gr�nden aufgenommen wurde. Dies ist insofern von Belang, als die Statusfrage - was Verwaltung und Vorinstanz nicht ber�cksichtigt haben - gerade ohne Ber�cksichtigung der gesundheitlichen Beeintr�chtigung zu beurteilen w�re.
4.3 Gest�tzt auf die gegebene unvollst�ndige und widerspr�chliche Aktenlage l�sst sich die Statusfrage nicht zuverl�ssig beantworten. Die IV-Stelle hat die hief�r notwendigen erg�nzenden Abkl�rungen vorzunehmen. Nach deren Ergebnis bestimmt sich, ob an der gemischten Methode der Invalidit�tsbemessung festzuhalten ist, und falls ja, welche Aufteilung der T�tigkeitsbereiche die Grundlage hief�r zu bilden hat.
Zu pr�fen bleibt, ob und inwieweit sich aus den vorhandenen Akten zuverl�ssig Erkenntnisse ergeben, welche bei beantworteter Statusfrage der Invalidit�tsbemessung zugrunde gelegt werden k�nnen.
Hinsichtlich der gesundheitlich bedingten Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit gelangten Verwaltung und Vorinstanz, namentlich gest�tzt auf das Gutachten des Dr. med. G.________ vom 6. September 2000 und den Abkl�rungsbericht Haushalt vom 23. Februar 2001, zum Schluss, die Versicherte sei im Bereich der Haushaltf�hrung nicht beeintr�chtigt und in einer angepassten Erwerbst�tigkeit - Mitarbeit im familieneigenen Reinigungsbetrieb oder Heimarbeit - zu 50 % arbeitsf�hig. Die Beschwerdef�hrerin macht demgegen�ber geltend, wegen ihres Gesundheitszustandes bestehe im Erwerbsbereich eine vollst�ndige Arbeitsunf�higkeit; nachdem sie von 1995 bis 1998 krankheitsbedingt nicht einmal in der Lage gewesen sei, den Haushalt zu besorgen, sei sie seit 1999 gesundheitlich in der Lage, den Haushalt einigermassen alleine zu bew�ltigen, wof�r sie jedoch den ganzen Tag ben�tige.
6.1 Dr. med. G.________ f�hrt in der Expertise vom 6. September 2000 aus, dass bei der Versicherten in den letzten Jahren gravierende psychische St�rungen aufgetreten seien, insbesondere eine Neigung zu Panikattacken. W�hrenddem die Panikst�rung eindeutig diagnostiziert werden k�nne, sei dies f�r die anderen Anteile der psychischen Krankheit schwieriger. Die von der Versicherten erlebten eigenartigen Visionen und religi�sen Eingebungen d�rften kaum einer Psychose entsprechen, sondern eher einem kulturell verwurzelten Religionsverst�ndnis entspringen. Mehrfache Zust�nde von Todes�ngsten und Albtr�umen liessen die Vermutung aufkommen, dass keine isolierte Panikst�rung bestehe. Die Angstzust�nde tr�ten vor allem nach schweren Belastungen auf (z.B. k�rperliche Krankheiten, Todesf�lle, Insult der Mutter). Der Experte diagnostiziert eine generalisierte Angstst�rung (ICD-10: F41.1) und h�lt zur Arbeitsf�higkeit der Versicherten fest, eine T�tigkeit in fremden H�usern ohne Pr�senz des Ehemannes f�hre zu Panikattacken und sei nicht zumutbar. Geeignet seien T�tigkeiten, welche zu Hause oder in Zusammenarbeit mit dem Ehemann durchgef�hrt werden k�nnten. Als Hilfsarbeiterin vornehmlich im Reinigungsdienst sei die Versicherte zu 50 % eingeschr�nkt; k�nnte sie die Arbeiten nicht zusammen mit dem Ehemann ausf�hren, l�ge die Arbeitsunf�higkeit h�her. Die Arbeitsf�higkeit als Coiffeuse sei insofern schwer abzusch�tzen, als die Versicherte seit l�ngerem nicht mehr als solche gearbeitet habe; als Angestellte in einem fremden Salon w�re sie kaum arbeitsf�hig, bei Ausf�hrung dieser T�tigkeit zu Hause k�nnte eine Teilarbeitsf�higkeit erreicht werden. Als Hausfrau sei die Versicherte weitgehend arbeitsf�hig. Eine geeignete - erwerbliche - Arbeit sei zeitlich und leistungsm�ssig noch zu ca. 50 % m�glich und zumutbar.
6.2 Das Gutachten des Dr. med. G.________ erf�llt die nach der Rechtsprechung f�r den Beweiswert medizinischer Expertisen geltenden Anforderungen (BGE 125 V 352 Erw. 3a mit Hinweisen): Es ist f�r die streitigen Belange umfassend, beruht auf allseitigen Untersuchungen, ber�cksichtigt die geklagten Beschwerden, ist in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden, leuchtet in der Beurteilung der medizinischen Zusammenh�nge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein und �berzeugt in den Schlussfolgerungen.
Die Einwendungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde rechtfertigen keine andere Betrachtungsweise. Eine ungen�gende Fremdanamnese liegt nicht vor, st�tzt sich doch die Expertise auf s�mtliche Akten (einschliesslich der medizinischen) der Verwaltung sowie eine Besprechung mit dem Ehemann der Beschwerdef�hrerin. Unbegr�ndet ist auch der Einwand, Dr. med. G.________ habe seine Einsch�tzung der Arbeitsf�higkeit nicht n�her erl�utert. Wie im Gutachten einleuchtend dargelegt wird, ist der Beschwerdef�hrerin aufgrund ihrer Neigung zu Angstattacken eine T�tigkeit in fremden H�usern ohne Pr�senz des Ehemannes nicht zumutbar, w�hrend sich eine Zusammenarbeit mit dem Ehemann g�nstig auf die Panikzust�nde auswirkt. Es ist deshalb nachvollziehbar, wenn der Experte f�r T�tigkeiten, welche wie die allgemeine Haushaltf�hrung in der gewohnten Umgebung zu Hause oder in Zusammenarbeit mit dem Ehemann ausgef�hrt werden k�nnen, eine Arbeitsf�higkeit von 50 % best�tigt, hingegen bei ausw�rtigen T�tigkeiten ohne Gegenwart des Ehemannes eine h�here, nicht n�her beurteilte Arbeitsunf�higkeit bescheinigt. Soweit die Beschwerdef�hrerin in diesem Zusammenhang vorbringt, aufgrund ihrer chronifizierten psychischen Erkrankung f�r jegliche T�tigkeiten vollst�ndig arbeitsunf�hig zu sein, steht dies auch in deutlichem Widerspruch zu ihren Angaben im Abkl�rungsverfahren, wonach es gute Phasen von 1-2 Monaten Dauer gebe, in welchen sie die Angst total unter Kontrolle habe (Abkl�rungsbericht Haushalt vom 13. Februar 2001; Abkl�rungsbericht f�r Selbstst�ndigerwerbende vom 23. M�rz 2001).
6.3 Soweit die Dres. med. F.________ und E.________ - bei im wesentlichen gleicher Diagnosestellung wie Dr. med. G.________ - die Arbeitsf�higkeit anders als der Gutachter beurteilen, kann ihnen mit Verwaltung und Vorinstanz ebenfalls nicht gefolgt werden. Die Stellungnahmen dieser beiden �rzte sind im Hinblick auf deren auftragsrechtliche Stellung als behandelnde �rzte zur�ckhaltend zu w�rdigen (BGE 125 V 353 Erw. 3b/cc; Urteil R. vom 26. Juni 2003 Erw. 2.2.3, I 460/02), �berzeugen aber auch inhaltlich nicht.
Dr. med. F.________ geht im Bericht vom 24. Mai 2000 von einem station�ren bis besserungsf�higen Gesundheitszustand aus. Zur Arbeitsf�higkeit �ussert sich der Hausarzt unbestimmt und nicht widerspruchsfrei, indem er diese einerseits theoretisch auf 50 % sch�tzt und anderseits eine Mitarbeit der Beschwerdef�hrerin im eigenen Gesch�ft sowohl als "nicht" wie auch als "kaum" zumutbar bezeichnet. Hinzu kommt, dass Dr. med. F.________ als Facharzt f�r Allgemeine Medizin nicht in gleichem Mass wie der auf Psychiatrie und Psychotherapie spezialisierte Experte Dr. med. G.________ kompetent erscheint, das psychische Leidensbild der Versicherten und dessen Auswirkungen auf die Arbeitsf�higkeit zu beurteilen
Auch Dr. med. E.________, der die Versicherte seit 1995 behandelt, nimmt im Bericht vom 17. Mai 2000 nicht bestimmt zur Arbeitsf�higkeit Stellung. Er �ussert sich weder zur Art noch zum Umfang einer zumutbaren angepassten T�tigkeit, sondern h�lt lediglich - und ohne dies nachvollziehbar zu begr�nden - fest, dass zus�tzliche Arbeiten (neben der f�r zumutbar erachteten Haushaltf�hrung) zu einem Problem w�rden. Weiter erw�hnt Dr. med. E.________, die Beschwerdef�hrerin arbeite entgegen seiner Empfehlung sporadisch im eigenen Gesch�ft mit. Die weitere Stellungnahme dieses Arztes vom 9. Oktober 2001, bei der Anhaltspunkte f�r die Annahme bestehen, dass sie im Hinblick auf die Anfechtung der Verf�gung vom 3. Juli 2001 zu Gunsten der Beschwerdef�hrerin verfasst wurde, �berzeugt hinsichtlich der Einsch�tzung der Arbeitsf�higkeit ebenfalls nicht. Dr. med. E.________ wiederholt darin zun�chst, dass er von einer Erwerbst�tigkeit abgeraten habe. Eine schl�ssige Begr�ndung hief�r findet sich aber in seinem Bericht nicht. Dasselbe gilt f�r die weitere Aussage, wonach die Arbeitsf�higkeit im Haushalt im Durchschnitt 40 % betrage. Diese Einsch�tzung widerspricht �berdies, ohne dass Gr�nde hief�r zu sehen w�ren, derjenigen gem�ss Bericht vom 17. Mai 2000. Darin hatte Dr. med. E.________ best�tigt, dass die Beschwerdef�hrerin den Haushalt selbstst�ndig bew�ltigen k�nne.
6.4 Nach dem Gesagten haben Verwaltung und Vorinstanz bei der Beurteilung der im Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verf�gung gegebenen gesundheitsbedingten Beeintr�chtigung zu Recht auf das Gutachten des Dr. med. G.________ vom 6. September 2000 abgestellt. Entgegen der in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vertretenen Auffassung kann auch auf weitere medizinische Abkl�rungen verzichtet werden, da hievon keine weiteren entscheidrelevanten Erkenntnisse zu erwarten sind (antizipierte Beweisw�rdigung; BGE 124 V 94 Erw. 4b).
Es ist demnach davon auszugehen, dass die Beschwerdef�hrerin nebst der Haushaltf�hrung in einer angepassten T�tigkeit zu 50 % arbeitsf�hig ist. Als solche zumutbare T�tigkeit ist neben der Mitarbeit im familieneigenen Reinigungsdienst in Anwesenheit des Ehemannes die unselbstst�ndige Erwerbst�tigkeit zu Hause (Heimarbeit) zu betrachten.
6.5 Bei der Haushaltf�hrung bestehen gem�ss den �rztlichen Beurteilungen und der Haushaltabkl�rung keine relevanten Einschr�nkungen. Die selbstst�ndige Bew�ltigung dieses Aufgabenbereichs wird denn auch in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde grunds�tzlich best�tigt. Dass die Versicherte geltend macht, f�r die Haushaltf�hrung gesundheitsbedingt den ganzen Tag zu ben�tigen, ist ohne entscheidende Bedeutung. Denn massgebend f�r den T�tigkeitsvergleich ist nicht die im Haushalt aufgewendete Zeit, sondern die Einschr�nkung in den nach der Rechtsprechung umschriebenen Bereichen. Es geht um das Ausmass der aus der gesundheitlichen Beeintr�chtigung effektiv resultierenden Leistungsverminderung. Im �brigen h�tte die Ber�cksichtigung der Gesamtaktivit�t zur Folge, dass Versicherte, die nicht ganzt�gig einer Erwerbst�tigkeit nachgehen, gegen�ber Versicherten, die einzig mit der Haushaltf�hrung besch�ftigt oder die voll erwerbst�tig sind, bevorzugt w�rden, was dem Grundsatz der Gleichbehandlung widerspr�che. Denn bei Versicherten, die nur den Haushalt besorgen, wird die Invalidit�tsbemessung nicht nach Stundenaufwand sondern nach dem Bet�tigungsvergleich vorgenommen, w�hrend bei ganzt�gig Erwerbst�tigen die Aus�bung des Haushaltes �berhaupt nicht ber�cksichtigt wird. Allf�llige wechselseitige, auf die T�tigkeit im jeweils anderen Bereich zur�ckzuf�hrende Leistungseinbussen sind bei der Invalidit�tsbemessung nicht zu ber�cksichtigen (vgl. BGE 125 V 159 Erw. 5c/dd).
Die Auswirkungen der festgestellten Arbeitsunf�higkeit auf erwerbliche T�tigkeiten haben Verwaltung und die Vorinstanz nach der allgemeinen Einkommensvergleichsmethode (Art. 28 Abs. 2 IVG) bemessen, was unbestritten und nicht zu beanstanden ist. Massgebend f�r den Einkommensvergleich sind grunds�tzlich die Gegebenheiten im Zeitpunkt des allf�lligen Rentenbeginns. Vorliegendenfalls ist dies der 1. April 1999 (Erw. 3 hievor).
7.1.1 Bei der Ermittlung des ohne Invalidit�t erzielbaren Einkommens (Valideneinkommen) ist entscheidend, was die Versicherte im massgebenden Zeitpunkt nach dem Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 360 Erw. 5b) als Gesunde tats�chlich verdienen w�rde. Die Einkommensermittlung hat so konkret wie m�glich zu erfolgen. Entscheidend ist, was die versicherte Person aufgrund ihrer beruflichen F�higkeiten und pers�nlichen Umst�nde unter Ber�cksichtigung ihrer beruflichen Weiterentwicklung, soweit hief�r hinreichend konkrete Anhaltspunkte bestehen (Kursbesuche, Aufnahme eines Studiums etc.), zu erwarten gehabt h�tte (BGE 96 V 29, ZAK 1985 S. 635 Erw. 3a sowie RKUV 1993 Nr. U 168 S. 100 f. Erw. 3b). Da nach empirischer Feststellung in der Regel die bisherige T�tigkeit im Gesundheitsfall weitergef�hrt worden w�re, ist Ankn�pfungspunkt f�r die Bestimmung des Valideneinkommens h�ufig der zuletzt erzielte, der Teuerung sowie der realen Einkommensentwicklung angepasste Verdienst (RKUV 1993 Nr. U 168 S. 101 Erw. 3b am Ende; vgl. auch ZAK 1990 S. 519 Erw. 3c). L�sst sich aufgrund der tats�chlichen Verh�ltnisse das ohne gesundheitliche Beeintr�chtigung realisierte Einkommen nicht hinreichend genau beziffern, ist auf Erfahrungs- und Durchschnittswerte abzustellen (vgl. AHI 1999 S. 240 f. Erw. 3b). Auf sie darf jedoch im Rahmen der Invalidit�tsbemessung nur unter Mitber�cksichtigung der f�r die Entl�hnung im Einzelfall gegebenenfalls relevanten pers�nlichen und beruflichen Faktoren zur�ckgegriffen werden (Urteil S. vom 29. August 2002 Erw. 1.2, I 97/00; Meyer-Blaser, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, Z�rich 1997, S. 205 f.; Omlin, Die Invalidit�t in der obligatorischen Unfallversicherung, Diss. Freiburg 1995, S. 180).
7.1.2 Gem�ss Berechnung im Abkl�rungsbericht f�r Selbstst�ndigerwerbende vom 23. Mai 2001 h�tte die Beschwerdef�hrerin im Jahr 1999 als Gesunde im familieneigenen Betrieb Fr. 31'747.- verdient. Darauf kann indessen entgegen Verwaltung und Vorinstanz nicht abgestellt werden. Die Versicherte war unbestrittenermassen seit 1982 nie mehr voll erwerbst�tig und ist vor Eintritt des Gesundheitsschadens im Jahr 1995 nur in sehr geringem Ausmass einer Teilzeitarbeit nachgegangen. Die Aufnahme der fraglichen selbstst�ndigen T�tigkeit im April 1998 erfolgte nach Eintritt des Gesundheitsschadens und das Gesch�ft befand sich 1999 in der Aufbauphase, weshalb selbst unter der Annahme, die Beschwerdef�hrerin h�tte im Gesundheitsfall eine selbstst�ndige Erwerbst�tigkeit ausge�bt (vgl. dazu Erw. 4.2 und 4.3 hievor), bei der Ermittlung des hypothetischen Valideneinkommens nicht auf die Gesch�ftsergebnisse des eigenen Betriebs abgestellt werden k�nnte. Da sich aufgrund der tats�chlichen Verh�ltnisse das ohne gesundheitliche Beeintr�chtigung realisierte Einkommen somit nicht hinreichend genau beziffern l�sst, ist f�r die Ermittlung des Valideneinkommens auf Erfahrungs- und Durchschnittswerte, d.h. auf die so genannten Tabellenl�hne gem�ss der vom Bundesamt f�r Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) abzustellen (vgl. AHI 1999 S. 240 f. Erw. 3b). Entsprechend dem Ergebnis der Abkl�rungen zur Statusfrage wird die Verwaltung das Valideneinkommen gest�tzt auf die LSE neu festzulegen haben.
7.2.1 F�r die rechnerische Bestimmung des Invalideneinkommens ist prim�r von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. �bt sie nach Eintritt der gesundheitlichen Beeintr�chtigung eine Erwerbst�tigkeit aus, bei der - kumulativ - besonders stabile Arbeitsverh�ltnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbleibende Arbeitsf�higkeit in zumutbarer Weise voll aussch�pft, sowie das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn erscheint, gilt grunds�tzlich der damit erzielte Verdienst als Invalidenlohn. Ist kein solches tats�chlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbst�tigkeit aufgenommen hat, k�nnen nach der Rechtsprechung Tabellenl�hne herangezogen werden (BGE 126 V 76 f. Erw. 3b/aa und bb mit Hinweisen).
IV-Stelle und Verwaltung gehen gest�tzt auf den Abkl�rungsbericht f�r Selbstst�ndigerwerbende vom 23. M�rz 2001 davon aus, die Beschwerdef�hrerin k�nne im Rahmen der zumutbaren Heimarbeit im Umfang von 50 % ein Einkommen von 11'040.- erzielen. Der Abkl�rungsdienst legte der Berechnung folgende Werte zu Grunde: Stundenlohn Fr. 15.- x 20 Stunden pro Woche x 46 Wochen pro Jahr = Fr. 13'800.- abz�glich 20 % wegen tageweisen psychischen Arbeitsunf�higkeiten = Invalideneinkommen von Fr. 11'040.-.
Dieser Berechnungsweise kann nicht gefolgt werden. Zwar ist davon auszugehen, dass der Beschwerdef�hrerin gesundheitlich eine Heimarbeit im Umfang von 50 % grunds�tzlich zumutbar ist. Insofern ist ihr Einwand, wonach sie den bei Heimarbeit gestellten Anforderungen invalidit�tsbedingt generell nicht gen�ge, unbegr�ndet. Es versteht sich jedoch, dass es verschiedene Arten von Heimarbeit gibt, die unterschiedliche Qualifikationen voraussetzen und unterschiedlich entl�hnt werden. Die Verwaltung hat hier weder Abkl�rungen zur Art der zumutbaren Heimarbeit noch zu deren Entl�hnung getroffen. Den Akten l�sst sich denn auch nicht entnehmen, welche Art von Heimarbeit die IV-Stelle als zumutbar erachtet und auf welche Grundlagen sich die Annahme eines Stundenlohnes von Fr. 15.- st�tzt. Das mutmassliche Invalideneinkommen erweist sich deshalb als nicht gen�gend abgekl�rt. Die Verwaltung hat auch dies nachzuholen.
Das Verfahren ist kostenlos (Art. 134 OG). Seinem Ausgang entsprechend steht der Beschwerdef�hrerin eine Parteientsch�digung zu (Art. 135 in Verbindung mit Art. � 159 Abs. 1 OG).
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass der Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 20. September 2002 und die Verf�gung der IV-Stelle Bern vom 3. Juli 2001 aufgehoben werden und die Sache an die IV-Stelle zur�ckgewiesen wird, damit sie, nach erfolgter Abkl�rung im Sinne der Erw�gungen, �ber den Rentenanspruch neu verf�ge.

References: BGE 
 Art. 132
 BGE 
 BGE 
 Art. 27
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 29
 Art. 48
 BGE 
 BGE