Source: https://www.grundschule-nydamer-weg.de/schulprofil/die-schulkonferenz.htm
Timestamp: 2018-12-11 20:48:15+00:00

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Grundschule Nydamer Weg - Die Schulkonferenz
Schulprofil >> Die Schulkonferenz
Die Schulkonferenz ist das oberste Beratungs- und Beschlussgremium der schulischen Selbstverwaltung (§§ 52 bis 56). Ihr gehören an: in den Sekundarstufen I (Klassen 5 bis 10) und II (Klassen 11 bis 13) die Schulleiterin bzw. der Schulleiter und die gewählten Mitglieder des Schülerrates, des Elternrates und der Lehrerkonferenz sowie eine Vertreterin oder ein Vertreter des nicht unterrichtenden Personals der Schule; in der Grundschule entfällt die Schülervertretung. Je nach Größe der Schule sind die Vertretungen der Schülerinnen und Schüler, der Eltern und der Lehrerinnen und Lehrer mit drei (bis zu 300 Schülerinnen und Schüler), vier (301 bis 800 Schülerinnen und Schüler) oder fünf Mitgliedern (mehr als 800 Schülerinnen und Schüler) in der Schulkonferenz vertreten. Die Schulleiterin bzw. der Schulleiter hat den Vorsitz.
Vorsitz: Heike Gohlke (Schulleitung)
vom nichtpäd.
Astrid Knevel
Domenique Batze
Im Laufe eines Schuljahres muss die Schulkonferenz mindestens viermal einberufen werden. Sie tagt schulöffentlich, es sei denn, dass über Personalangelegenheiten beraten wird; die Schulöffentlichkeit schließt alle Eltern, Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte ein. Der Elternrat ist zusammen mit der Schulleitung gehalten, dafür Sorge zu tragen, dass über die Klassenelternvertretungen alle Eltern über den Zeitpunkt und die Tagesordnung einer Schulkonferenz rechtzeitig informiert werden. Der Ablauf und die Gestaltung der Konferenz werden zu Beginn einer Sitzung festgelegt.
Der Elternrat, der Schülerrat und die Lehrerkonferenz können der Schulkonferenz Vorschläge zu Themen und zum Ablauf unterbreiten. Verlangt ein Drittel der Mitglieder die Einberufung der Schulkonferenz, um ein wichtiges Thema zu erörtern, muss die Schulleitung diesem Antrag entsprechen (§ 56 Absatz 1).
Elternratsmitglieder, die stimmberechtigte Mitglieder der Schulkonferenz sind, haben das Recht, an den Sitzungen der Lehrerkonferenz mit beratender Stimme teilzunehmen, soweit nicht Tagesordnungspunkte behandelt werden, die Personal und Disziplinarangelegenheiten Einzelner betreffen (§ 58 Absatz 3).
Die Befugnisse der Schulkonferenz ergeben sich im Einzelnen aus § 52 Absatz 2, § 53 und § 54. Zu unterscheiden sind (1) Beratungsrechte, (2) Entscheidungsrechte und (3) Anhörungsrechte.
(1) Die Schulkonferenz berät:
über alle wichtigen Angelegenheiten der Schule. Welche Angelegenheiten sie für wichtig hält, liegt allein in ihrem Ermessen. Die Beratungsergebnisse können in einem Beschluss oder auch in einer Resolution der Schulkonferenz zusammengefasst werden. Dieser Beschluss (Resolution) stellt die mehrheitlich vertretene Position der Schulkonferenz zu dem beratenen Gegenstand nach innen wie nach außen dar.
(2) Die Schulkonferenz entscheidet:
mit einer Mehrheit von zwei Dritteln ihrer anwesenden Mitglieder, mindestens jedoch mit der Mehrheit ihrer stimmberechtigten Mitglieder, über
a) das Schulprogramm auf der Grundlage von Vorlagen der Lehrerkonferenz,
b) Anträge an die Bildungsbehörde auf
- die Einrichtung einer Integrationsklasse,
- die Durchführung eines Schulversuchs oder die Errichtung einer Versuchsschule,
- die Einrichtung besonderer Formen der Schulleitung,
- die Führung der Schule als Ganztagsschule,
- die Einrichtung von Betreuungsangeboten, z. B. "Pädagogischer Mittagstisch" oder "Hort an der Schule",
- die Namensgebung für die Schule
- die Einrichtung einer Vorschulklasse
und mit einfacher Mehrheit über
c) die Schulordnung ,
d) Grundsätze für Arbeitsgemeinschaften, Neigungskurse und Wahlangebote ,
e) Grundsätze für die Mitwirkung von Eltern im Unterricht und bei sonstigen Veranstaltungen,
f) schulinterne Grundsätze für die Planung von Projektwochen und weiterer schulischer
Veranstaltungen sowie über Grundsätze für Angelegenheiten der Schülerbetreuung,
g) Grundsätze für die Betätigung von Schülergruppen in der Schule,
h) Grundsätze für die Überlassung von Räumen der Schule an Lehrerinnen und Lehrer, Eltern und Schülerinnen und Schüler der Schule für andere als schulische Zwecke,
i) die Durchführung von Geldsammlungen unter Schülerinnen und Schülern und Eltern,
j) die Form der Anhörung der Vertreterinnen und Vertreter der Eltern und der Vertreterinnen und Vertreter der Schülerinnen und Schüler vor der abschließenden Beschlussfassung über die Zeugnisse nach § 62 Absatz 3,
k) Grundsätze für die Verwendung der Personal- und Sachmittel, die der Schule zur eigenen Bewirtschaftung zur Verfügung stehen, im Rahmen ihrer Zweckbestimmung,
l) Grundsätze für soziale Maßnahmen nach § 49 Absatz 4 Satz 3.
Die im Rahmen der Entscheidungsrechte gemäß § 53 gefassten Beschlüsse sind für die Schule verbindliche Normen. Eine Ausnahme gilt nur, wenn sie beanstandet werden und solange die Behörde die Beanstandung nicht aufhebt. Bei den Entscheidungsrechten, die der Schulkonferenz nach § 53 zugewiesen sind, handelt es sich um eine abschließende Aufzählung, die Schulkonferenz kann also keine darüber hinausgehenden für die Schule verbindlichen Entscheidungen treffen. Sie kann jedoch zu allen Angelegenheiten, die sie für wichtig hält, Empfehlungen aussprechen.
(3) Die Schulkonferenz ist rechtzeitig zu hören:
a) vor der Zusammenlegung, Teilung, Verlegung oder Schließung der Schule sowie zur Verlegung von Klassen oder Schulstufen an andere Schulen,
b) vor Einrichtung von Integrationsklassen nach § 12 Absatz 5,
c) vor größeren Um- oder Neubaumaßnahmen an der Schule.
Die Schulkonferenz kann zu den Gegenständen der Anhörung Stellungnahmen beschließen, sie muss dies aber nicht. Die Bildungsbehörde muss diese Stellungnahmen bei ihrer Entscheidungsfindung berücksichtigen, sie ist aber nicht an sie gebunden.
Artikel veröffentlicht: 04.01.2011 - 00:00:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: 09.04.2017 - 18:04:09 UhrArtikel drucken - Zum Seitenanfang

References: § 52
 § 53
 § 54
 § 62
 § 49
 § 53
 § 53
 § 12