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Timestamp: 2020-03-29 04:09:46+00:00

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aus dem bezirk affoltern I Nr. 020 I 172. Jahrgang I Dienstag, 13. März 2018
Allenwinden einzonen Vernünftig wachsen Der Gemeinderat Kappel informierte über die Revision der Bau- und Zonenordnung (BZO) . > Seite 3
Ruedi Fornaro kandidiert in Hedingen für das Amt des Gemeindepräsidenten. > Seite 5
Ein Miteinander 180 Frauen und Männer haben am 8. März das Frauenfest in Affoltern besucht. > Seite 6
Duell ums Präsidium Die Erneuerungswahl für die Sek Obfelden-Ottenbach verspricht Spannung. > Seite 7
Bonstetten hat eine Auswahl Gemeindepräsidium: Bruno Steinemann steht als Gegenkandidat zur Verfügung Bruno Steinemann will in den zerstrittenen Gemeinderat Bonstetten Ruhe reinbringen. Der alt Gemeindepräsident stellt sich als Alternative zum amtierenden Frank Rutishauser zur Verfügung.
tur zurückgetreten zu sein, sodass es nach etwas mehr als einem Jahr unter seinem Nachfolger bereits zur Erneuerungswahl kommt: «Sonst hätten wir jetzt vier Jahre lang ein riesiges Theater.»
«Das ist keine Gegenkandidatur, das ist ein Witz», kommentiert Frank Rutishauser das Vorhaben seines Amtsvorgängers. Gesprochen habe er ihn seit der Verabschiedung an der Gemeindeversammlung nicht mehr. «Er hätte auch einfach weitermachen können, wenn er es nicht lassen kann.» Steinemann sei vorzeitig zurückgetreten, um Claude Wuillemin und Markus Reich, seinem Männerriegenkollegen, das Terrain zu ebnen für seine Nachfolge, ist Rutishauser überzeugt. Als wichtiges Thema für die kommende Legislatur bezeichnet Frank Rutishauser die Gemeindeliegenschaften. «Hier stellt sich die Frage: Will man sich aufs Dorf konzentrieren oder geht man in den Schachen?» Weiter nennt er auch die Finanzen – mit den hohen Ausgaben für Soziales und die Schulen. Raumplanerisch erwartet er dagegen keine grossen Würfe. «Bonstetten soll zur ersten Adresse werden unter den Agglomerationsgemeinden», so die Vision des amtierenden Gemeindepräsidenten. Dazu gehöre eine effiziente, bürgerfreundliche Verwaltung. Mittelfristig sieht er den Segen in einer Fusion mit Stallikon
«Ich will das Desaster im Rat beenden und damit auch das Image unseres Dorfes wieder verbessern», verrät Bruno Steinemann seine Motivation, sich nach seinem Rücktritt Anfang 2017 noch einmal als Gemeindepräsident zur Verfügung zu stellen. Von einer aktiven Kandidatur will er nicht sprechen: «Ich suche den Job nicht», stellt er klar, «aber irgendwie muss es ja weitergehen.» Von mehreren Seiten ist der alt Gemeindepräsident (2011 bis 2017) angegangen worden, Ruhe in den Gemeinderat Bonstetten zu bringen. Denn hinter den Kulissen wird mit harten Bandagen gestritten. «Es gibt keine Ruhe, wenn Frank Rutishauser weitermacht», ist er überzeugt. Sich selber sieht er denn auch nur als Interims-Lösung: «In spätestens zwei Jahren müsste eine definitive Ablösung in Aussicht sein. Es gibt gute Leute im Dorf, die bereit wären, in den Gemeinderat einzusteigen – aber nicht unter dieser Führung.» Wieder Ruhe reinbringen, das bezeichnet Steinemann als Priorität für die nächste Legislatur – vor allem
Fusion mit Stallikon und Wettswil? Amtierender Gemeindepräsident: Frank Rutishauser.
Vorgänger und Herausforderer: Bruno Steinemann.
auch in die Verwaltung, wo zuletzt aussergewöhnlich viele Abgänge von Schlüsselpersonen zu verzeichnen waren. Ein wichtiges Thema bleiben die Finanzen: «Es wird eine harte Nuss, nur schon den Steuerfuss zu halten – und gleichzeitig hat man durch die vielen Wechsel in der Verwaltung wohl unnötige Kosten im sechsstelligen Bereich verursacht». Weiterhin beschäftigen wird das Thema Spital. Im Zusammenhang mit dem Ja zum Austritt aus dem Spitalzweckverband spricht Steinemann nämlich von einem «Zufallsmehr», versichert aber: «Ich kann mit dem Resultat leben.» Ein grosses Ziel ist es, die Zusammenarbeit mit Wettswil und Stallikon weiterzuentwickeln. «Da braucht es politisches Gespür», weiss er, «da kann man nicht mit dem Vorschlaghammer dahinter.» Wieder auf den Tisch kommen dürfte auch ein gemeinsames Verwaltungsgebäude fürs Unteramt. Im Nachhinein ist Bruno Steinemann froh, 2017 noch während der Legisla-
und Wettswil. «Das muss das Ziel sein, um Ineffizienzen loszuwerden und Professionalität zu erreichen. Mit dem Sozialdienst haben wir einen wichtigen Schritt gemacht.» Als Grund für die erhöhte Fluktuation in der Gemeindeverwaltung sieht Frank Rutishauser die Unentschlossenheit des Gemeinderates als strategisches Führungsorgan. Der neue Gemeindeschreiber Nehmer sei mit dem klaren Auftrag eingestellt worden, die Verwaltung im Hinblick auf die Umsetzung des neuen Gemeindegesetzes fit zu machen: «Mir schwebt die Trennung von politischer und betrieblicher Ebene vor», erklärt Rutishauser. Will heissen: Der Gemeinderat delegiert Kompetenzen in eine Geschäftsleitung der Verwaltung oder in Kommissionen. «Dann wären wir so aufgestellt, dass wir gute Leute anziehen und auch halten können. Dem Gemeinderat fehlt nun aber der Mut, nach A auch B zu sagen.» Und was wäre, falls beide in den Gemeinderat gewählt würden, aber der jeweils andere als Präsident? «Wenn das so ist, ist das der Wille der Stimmberechtigten», so Rutishauser. «Das habe ich ja bereits vier Jahre gemacht – und ich habe es gut gemacht.» Für Bruno Steinemann wäre das keine Option: «Frank Rutishauser hat an der Gemeindeversammlung gesagt: er und Claude Wuillemin im Gemeinderat, das gebe es nicht mehr. Da darf ich auch sagen: Ich und Frank Rutishauser im Gemeinderat, das gibt es nicht mehr.»
Looping und Zuckerwatte auf dem Kronenplatz Von Freitag bis Sonntag fand in Affoltern das erste von zwei Chilbi-Wochenenden statt Vom 9. bis 11. März fand auf dem Kronenplatz in Affoltern die traditionelle Chilbi mit Frühlingsmarkt statt. Am nächsten Wochenende geht das Vergnügen in die zweite Runde. ................................................... von livia häberling Das Wochenende hatte für die Marktfahrer nicht sehr aussichtsreich begonnen. Am Freitag war die Chilbi auf dem Kronenplatz kaum besucht, und auch am Samstag sollte der Grossansturm ausbleiben, sicherlich auch aufgrund des wechselhaften Wetters und der frischen Temperaturen. Dann aber stand der Familiensonntag an. Und den wollten viele Familien an der Affoltemer Chilbi verbringen. So fand das erste der beiden Chilbi-Wochenenden ein versöhnliches Ende – und auf dem Kronenplatz gab es viel zu beobachten. ................................................... > Bericht auf Seite 7
Helium-Ballone, «Autotütschi» und Ponyreiten. Was wäre die Chilbi ohne diese Attraktionen? (Bild Livia Häberling)
Neue Kampagne Der Gewerbeverein Affoltern setzt «Lust auf einheimisches Gewerbe» um. > Seite 9
Weiter weniger Arbeitslose Ende Februar waren bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) 778 Personen aus dem Knonauer Amt arbeitslos gemeldet, das sind 13 weniger als im Vormonat und fast 100 weniger als im Vorjahr (873). Die Quote bleibt bei tiefen 2,7 %. Üblicherweise ist die Arbeitslosigkeit in den Wintermonaten im Baugewerbe und in geringerem Ausmass im Gastgewerbe höher. Dass nun trotzdem weniger arbeitslos sind, deutet darauf hin, dass die Rückgänge konjunkturell bedingt sind. Der Rückgang der Arbeitslosigkeit bei den Banken bestätigt die seit Monaten anhaltende positive Entwicklung. Erfreulich ist die Abnahme beim Detailhandel, der seit langem mit strukturellen Problemen kämpft und von der Entspannung am Arbeitsmarkt bisher kaum profitierte. Insgesamt sei die Zürcher Wirtschaft derzeit in gestärkter Verfassung, teilt das kantonale Amt für Wirtschaft und Arbeit mit. Fürs erste Halbjahr 2018 deuten die Indikatoren auf eine Beschleunigung des Wirtschaftswachstums hin. Dies wird sich jedoch erst mit einer gewissen Verzögerung auf dem Arbeitsmarkt niederschlagen. (tst.) anzeigen
Gemeinde Stallikon Einbürgerungen Mit Beschluss vom 20. Februar 2018 und vom 6. März 2018 hat der Gemeinderat Affoltern am Albis, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, ins Bürgerrecht der Gemeinde aufgenommen: – YOSEF Fetsamit, 1998, Staatsangehörige von Eritrea – SELIG Jonathan, 2001, Staatsangehöriger von Deutschland Affoltern am Albis, 13. März 2018 Gemeinderat Affoltern am Albis
Anordnung 1. Wahlgang Erneuerungswahlen Gemeindebehörden Amtsdauer 2018–2022 Am Sonntag, 15. April 2018, finden die Erneuerungswahlen der folgenden Gemeindebehörden statt: - 6 Mitglieder und Präsidium Gemeinderat - 4 Mitglieder und Präsidium Primarschulpflege - 1 Mitglied Rechnungsprüfungskommission In Anwendung von Art. 14 Gemeindeordnung werden leere Wahlzettel verwendet. Den Wahlunterlagen wird gemäss § 61 Abs. 1 Gesetz über die politischen Rechte (GPR; LS 161) ein Beiblatt beigelegt, auf dem Kandidatinnen und Kandidaten aufgeführt werden, die nach Ablauf der zweiten Frist definitiv vorgeschlagen sind (Beschluss des Gemeinderates vom 23. Januar 2018). Die Wahlunterlagen werden allen Stimmberechtigten zugestellt. Alles Wissenswerte über die persönliche Stimmabgabe, Stellvertretung und die briefliche Stimmabgabe finden Sie auf dem Stimmrechtsausweis sowie auf der Wahlanleitung. Gegen diese Anordnungen kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Postfach 121, 8910 Affoltern a. A., schriftlich Rekurs in Stimmrechtsangelegenheiten erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Stallikon, 13. März 2018 Gemeinderat Stallikon
Feldschützenverein Bonstetten Schiessen im Schützenhaus Lochenfeld: Eröffnungsschiessen Freitag, 16. März 2018 17.30 bis 19.30 Uhr Freiwillige Übung (inkl. GM ZKSV) Mittwoch, 21. März 2018 17.30 bis 20.00 Uhr Der Vorstand
Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden – Amtsdauer 2018 – 2022 Stille Wahl – 4 Mitglieder Bau- und Planungskommission – 4 Mitglieder und Präsidium Rechnungsprüfungskommission Auf die Ausschreibung vom 1. Dezember 2017 sind innert der angeordneten 40-tägigen Frist gültige Wahlvorschläge eingereicht worden. Sie wurden am 19. Januar 2018 veröffentlicht mit dem Hinweis, dass sie während einer zweiten Frist von 7 Tagen zurückgezogen, geändert oder auch neue Vorschläge eingereicht werden können. Ferner wurde darauf hingewiesen, dass eine stille Wahl vorgenommen werden kann, wenn gleich viele oder weniger Personen vorgeschlagen werden, als Stellen zu besetzen sind und die provisorisch Vorgeschlagenen mit den definitiv Vorgeschlagenen übereinstimmen. Nachdem die gesetzlichen Voraussetzungen gemäss § 54 Gesetz über die politischen Rechte (GPR, LS 161) sowie Art. 14 Gemeindeordnung erfüllt sind, werden folgende Kandidaten in stiller Wahl als gewählt erklärt:
Bau- und Planungskommission (4 Mitglieder) Name, Vorname «Rufname»
bisher/ neu
Partei Kurzbezeichnung
Bernhard Reto Metzger Hans-Rudolf Osbahr Arthur Sonderegger Reto
Unternehmer Architekt Malermeister IT-Projektleiter
1966 1946 1965 1970
Loomattstrasse 18a Büelstrasse 42 Nusshof 3 Püntenstrasse 18
FDP – SVP –
Rechnungsprüfungskommission (4 Mitglieder und Präsidium) Name, Vorname «Rufname»
Bartesaghi Teresa Trachsel Viviane Wiedmer Heinz Zbinden Andreas
Treuhänder Dozentin dipl. Bankkaufmann Treuhänder eidg. FA
1963 1972 1969 1988
Loomattstrasse 32d Massholderenstrasse 20 Langfurenstrasse 22 Rainstrasse 10
bisher neu neu neu
FDP – FDP SVP
Die Wahl des 5. Mitgliedes der Rechnungsprüfungskommission erfolgt am 15. April 2018 mit einem leeren Wahlzettel. Die Wahlbeschlüsse können unter www.stallikon.ch oder auf der Gemeindeverwaltung (Schalter Einwohnerkontrolle) eingesehen werden. Gegen diese Wahlen kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat, Postfach, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. c VRG). Die Rekursschrift hat einen Antrag und dessen Begründung zu enthalten. Stallikon, 13. März 2018
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Kandidierende stellen sich vor Wählerversammlung zu den Stalliker Gemeindewahlen am Mittwochabend, 28. März, im Coccolino-Saal. Der Gemeindeverein Stallikon engagiert sich für neutrale und faire Gemeindewahlen. Ein Beitrag dazu ist die Wählerversammlung vom 28. März in Coccolino-Saal, zu der die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger eingeladen sind. Der Anlass beginnt um 19.30 Uhr. Die Ausgangslage für die Wahlen vom 15. April ist insofern spannend, als dass sich für die sechs Sitze des Gemeinderates acht Kandidatinnen und Kandidaten bewerben; fünf Bisherige wollen bestätigt und drei Neue in den Rat gewählt werden. Für die vier Sitze der Primarschulpflege stehen sechs Bewerber fest; zwei Bisherige und vier neue wollen in die Schulpflege gewählt werden.
Aktuelle Fragen und Probleme der nahen Zukunft ansprechen Die Kandidatinnen und Kandidaten präsentieren sich in den Medien, auf Flugblättern und zum Teil auf Webseiten aus eigener Sicht. Sie formulieren dort ihre Ziele und Leistungsausweise und erklären, weshalb sie wieder oder neu in eine der beiden Behörden gewählt werden möchten und was sie dafür speziell auszeichnet. An der Wählerversammlung werden sich die Kandidatinnen und Kandidaten persönlich vorstellen. Anschliessend diskutiert ein auswärtiger Moderator mit den Bewerbern und den interessierten Wählern die brennenden und aktuellen Fragen und Probleme, die auf der Ebene der Gemeinde in den nächsten vier Jahren und für die Zukunft anstehen und gelöst werden müssen. (-/Bi)
Revision und baubegriffliche Harmonisierung der Bau- und Zonenordnung in Kappel Am Freitagabend lud der Kappeler Gemeinderat zur Informationsveranstaltung über die Revision der Bau- und Zonenordnung (BZO) und stellte die Einzonung des Weilers Allenwinden vor, deren Auflagefrist noch bis zum 3. April läuft. Das Interesse war für Kappeler Verhältnisse mässig. ................................................... von martin platter Nur gerade 40 Personen wohnten der Informationsveranstaltung der Gemeinde im kleinen Mühlesaal bei. Kein Vergleich zur Wahlkandidatenvorstellung eine Woche zuvor, für die sich mehr als die dreifache Anzahl Leute interessiert hatte. «Wir haben einen längeren Prozess hinter uns und mussten für diese Einzonung ziemlich hart mit den übergeordneten Stellen kämpfen, bis wir damit durchkamen», sagte Gemeindepräsident Kurt Bär einleitend, ehe er die stellvertretende Projektleiterin Alessandra Igual vorstellte. Zusammen mit ihrem Kollegen Thomas Spörri von der Firma ewp, Effretikon, unterstützte Igual die Gemeinde bei der Revision der BZO und dem Vorhaben, den Weiler Allenwinden einzuzonen. Gemäss Igual ist es bei der BZO-Revision in Kappel primär darum gegangen, durch die grossen Dachflächen der zahlreichen Häuser in der Gemeinde mehr Licht in die Gebäude zu bringen. Bisher habe im Kanton die Ein-Drittel-Regel gegolten. Das heisst: Lichtbänder durften nur bis ein Drittel der ganzen Dachbreite eingebaut werden. Neu ist dies in der Hälfte der Dachbreite möglich. Seit 1. März 2017 bis Ende Februar 2025 soll im Kanton zudem eine Vereinheitlichung der diversen Baubegriffe in den verschiedenen BZOs vorgenommen werden. Kappel sei dabei eine der ersten Gemeinden.
Mit grossem Bedauern musste der Gemeinderat die Kündigung des Leiters der Abteilung Finanzen, Pascal Schibler, entgegennehmen. Er wird die Gemeindeverwaltung Ende Mai 2018 verlassen. Pascal Schibler hat das Rechnungswesen in den vergangenen Jahren umsichtig und professionell geführt. Nebst den Finanzen kümmerte sich Pascal Schibler um IT-Fragen und war auch als Stv. Gemeindeschreiber tätig. Der Gemeinderat wird die Stelle zur Neubesetzung in den nächsten Tagen ausschreiben. Gemeinderat und Verwaltung bedauern den Entscheid von Pascal Schibler ausserordentlich und danken ihm bereits heute für die gute Zusammenarbeit.
Annahmeschluss Inserate: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch
Bär schränkte jedoch ein, in Kappel gelte weiterhin die alte Ein-Drittel-Regel für die Dachlukarnenbreite. Dafür habe man mit dem Kanton eine Vergrösserung der Dachflächenfenster um 40 Prozent auf 0,7 Quadratmeter aushandeln können. Diese müssten sich bezüglich Grösse und Anordnung jedoch gut in die Umgebung einfügen.
Harter Kampf um Einzonungsbegehren Ebenfalls nicht einfach sei die Vorlage zur Einzonung des Weilers Allenwinden gewesen, der von den örtlichen Grundeigentümern initiiert worden sei. «Als wir das erste Mal mit der Idee beim Kanton vorstellig wurden, hiess es noch kategorisch nein.» Erst ein Personenwechsel im Amt habe den Boden für das Begehren geebnet, so Bär. Igual sagte: «Mit dem neuen Raumplanungsgesetz von 2015 sei es äussert schwierig geworden, überhaupt noch Weiler einzuzonen.» Es gälten äusserst restriktive Auflagen von Bund und Kanton, wenn man Weiler ausserhalb des Siedlungsgebietes einzonen wolle. Damit das Begehren bewilligungsfähig sei, brauche es mindestens fünf bis zehn bewohnte Gebäude, die schützenswert seien, eine geschlossene Einheit bildeten und von der Hauptsiedlung – in diesem Falle Kappel – räum-
lich klar getrennt sind. Bund und Kanton wollten keine Kleinstbauzonen mehr, erklärte Igual. Also habe man ein Inventar erstellt und dabei festgestellt, dass einige Objekte in Allenwinden tatsächlich schützenswert sind. Dabei gebe es drei Kategorien: Schützenwerte Gebäude, die nicht abgebrochen werden dürfen, wenn sie erneuert werden. Kategorie 2 erlaube Ersatzbauten – aber nur in gleicher Bauform und Ausrichtung. Kategorie 3 betreffen vor allem die Umnutzung von alten Scheunen bzw. Ökonomiegebäuden. Hier soll der Charakter des Gebäudes erhalten bleiben. Änderungen an der Gebäudehülle sind möglich, der ursprüngliche Bestimmungszweck muss jedoch sichtbar bleiben. Für die Umgebung in diesen Zonen gilt: keine Terrainveränderungen, keine Mauern und nur Bepflanzung mit lokaler Herkunft.
Einsprachefrist läuft noch bis 3. April Aus etlichen Fragen und Meldungen aus dem Publikum war Unmut herauszuhören. Man empfand die Entscheidungsmöglichkeit der Baubehörde als nicht eindeutig nachvollziehbar. Jemand fragte: «Was heisst: Muss sich gut in die Umgebung einfügen? Was ist, wenn der Nachbar Solarzellen auf dem Dach hat? Da spielen Dachfenster
Die stellvertretende Projektleiterin Alessandra Igual und Gemeindepräsident Kurt Bär erläuterten in Kappel die BZO-Revision. (Bild Martin Platter)
Leiter der Abteilung Finanzen geht
Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@azmedien.ch
Der Weiler Allenwinden soll eingezont werden
Redaktion: Salomon Schneider Livia Häberling redaktion@affolteranzeiger.ch
Gesamtauflage: 25 470
Erneuerungswahlen; allfälliger 2. Wahlgang vom 10. Juni mit Beiblatt Mit Beschluss vom 16. Mai 2017 hat der Gemeinderat Bonstetten, als wahlleitende Behörde der Politischen Gemeinde, Sekundarschulgemeinde und der evang.-ref. Kirchgemeinde, den 1. Wahlgang der Erneuerungswahlen 2018 – 2022 auf den 15. April 2018 sowie einen allfälligen 2. Wahlgang auf den 10. Juni 2018 festgesetzt. Eine Person ist im ersten Wahlgang gewählt, wenn sie das absolute Mehr der Stimmen auf sich vereint. Haben weniger Personen das absolute Mehr erreicht, als Stellen zu besetzen sind, wird für die nicht besetzten Stellen ein zweiter
Wahlgang durchgeführt (§ 77 Abs. 1 und 3 GPR). Aufgrund der definitiv eingereichten Wahlvorschläge per 30. Januar 2018 zeichnet sich derweilen ab, dass am 15. April 2018 (1. Wahlgang) nicht bei allen neu zu wählenden Behörden ein absolutes Mehr erreicht wird. Tritt dieser Umstand ein, wird für die nicht besetzten Stellen am 10. Juni 2018 ein 2. Wahlgang stattfinden. Da der 2. Wahlgang – unabhängig von den Wahlverfahrensregelungen in der Gemeindeordnung – immer mit leeren Wahlzetteln durchgeführt wird, ist es für die Stimmberechtigten eine Hilfestellung, wenn den Wahlunterlagen ein Beiblatt beigelegt wird, auf dem die Kandidaten in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt werden, die sich im 2. Wahlgang zur Wahl stellen. Gestützt auf § 31 Abs. 2 VPR müssen sich Stimmberechtigte, die auf dem Beiblatt aufgeführt sein möchten, innerhalb einer Frist von mindestens 7 Tagen bei der wahlleitenden Behörde (Gemeinderat) schriftlich melden. Art. 9 der Gemeindeordnung der Politischen Gemeinde Bonstetten sieht bei Wahlen mit leeren Zetteln in jedem Fall vor, dass die Stimmberechtigten mit den Wahlunterlagen auf einem Beiblatt über die Kandidierenden informiert werden. Da dies die Gemeindeordnungen der Sekundarschulgemeinde sowie der evang.-ref. Kirchgemeinde Bonstetten nicht explizit vorsehen, ist ein Beiblatt durch die wahlleitende Behörde im Sinne von § 31 Abs. 2 VPR zu beschliessen. Der Gemeinderat hat deshalb festgelegt,
dass bei Durchführung eines 2. Wahlgangs eine Frist von 7 Tagen angeordnet wird, innert der sich Personen melden können, die auf dem Beiblatt aufgeführt sein möchten. Die 7-tägige Frist würde in diesem Fall vom 17. April 2018 bis 24. April 2018 dauern. Personen, welche auf dem Beiblatt aufgeführt sein möchten, hätten dann während dieser Frist die Möglichkeit, dem Gemeinderat die in § 31 Abs. 2 i.V.m. § 24 Abs. 1 und 2 VPR stipulierten Angaben schriftlich bekannt zu geben.
Im Weiteren hat der Gemeinderat ... • Den Kreditantrag (Kostenanteil der Gemeinde Bonstetten) an die Gemeindeversammlung vom 12. Juni 2018 für die Sanierung des Naturrasen-Platzes 1 mit Kunstrasen bei der Sportanlage Moos, Wettswil a.A. genehmigt; • Den Kreditantrag an die Gemeindeversammlung vom 12. Juni 2018 für den Ersatz der Trinkwasserleitung Bruggenmatt genehmigt; • Der Eigentumsübertragung eines Anteils der Schmutzwasserleitung der Holzkorporation Bonstetten sowie der Flurgenossenschaft Bonstetten zugestimmt; • Die Betriebsrechnung und den Geschäftsbericht des Zweckverbandes Kläranlage Birmensdorf genehmigt; • Der Löschung einer Dienstbarkeit (Baurecht mit Saugstation) auf Kat. Nr. 2061 zugestimmt; • Die Patentabgabe für gebrannte Wasser für die Periode 2018 – 2022 festgesetzt.
optisch doch keine Rolle mehr.» Igual antwortete: «Das ist im Ermessen des Kantons.» Ein Votant, der auf seinem geschützten Gebäude sogar ein Lichtband in der ganzen Dachbreite bewilligt erhielt, bedauerte, dass es prinzipiell bei der Drittel-Regelung bleiben soll. Jemand erzählte ein Beispiel aus der Nachbargemeinde, wo ebenfalls erst ein Personalwechsel auf der Behörde ein Baubegehren möglich gemacht habe. Bär wies Vorwürfe, dass Baubewilligungsentscheide willkürlich zustande kämen, jedoch entschieden zurück. Er räumte aber ein, dass es manchmal nicht einfach sei, diese nachvollziehen zu können. Über die BZO-Revision abgestimmt wird in der Gemeinde Kappel anlässlich der Gemeindeversammlung am Freitag, 1. Juni. Die entsprechenden Unterlagen liegen noch bis zum 3. April bei der Gemeindeverwaltung während der ordentlichen Schalteröffnungszeiten zur Einsichtnahme auf. Die kompletten Unterlagen und Zonenpläne können auch von der Gemeindehomepage kappel-am-albis.ch heruntergeladen werden. Während der Auflagefrist kann man sich zur BZO-Revision schriftlich an die Adresse der Gemeinde äussern.
wir gratulieren Zum 85. Geburtstag Heute Dienstag, 13. März, feiert Margrit Engeli in Stallikon ihren 85. Geburtstag. Wir gratulieren ganz herzlich und wünschen ein schönes Fest.
Abstimmungsvorlagen vom 10. Juni Der Regierungsrat hat beschlossen, dass am 10. Juni über zwei kantonale Vorlagen abgestimmt wird. Auf eidgenössischer Ebene kommen ebenfalls zwei Vorlagen vors Volk. Die kantonalen Vorlagen: Steuergesetz (Änderung vom 23. Oktober 2017; Verrechnung von Geschäftsverlusten bei der Grundstückgewinnsteuer). Gesetz über den öffentlichen Personenverkehr (Änderung vom 30. Oktober 2017; Verkehrsfonds, Mittelzuweisung; Leistungsüberprüfung 2016). Die eidgenössischen Vorlagen: Volksinitiative vom 1. Dezember 2015 «Für krisensicheres Geld: Geldschöpfung allein durch die Nationalbank! (VollgeldInitiative)». Bundesgesetz vom 29. September 2017 über Geldspiele (Geldspielgesetz, BGS).
korrekt Urs Derrer, nicht Mark Roth Im Bericht zur ZKB-Gewinnausschüttung im «Anzeiger» vom 9. März hat sich in der Bildlegende ein Fehler eingeschlichen. Abgebildet war als zweiter von links nicht Bankrat Markus Roth, sondern Urs Derrer, Marktgebietleiter Private Banking Zürich-West. Wir bitten um Entschuldigung. (Red.) anzeige
Der Tod kann auch freundlich kommen zu den Menschen, die alt sind, deren Hand nicht mehr festhalten will, deren Augen müde wurden, deren Stimme nur sagt: «Es ist genug. Das Leben war schön.»
Am 7. März 2018 ist verstorben:
Karrer, Hedwig Karolina geboren am 30. Juli 1928. Sie ist wohnhaft gewesen in Aeugst am Albis, Sonnenbergstrasse 8. Die Beisetzung findet am Mittwoch, 14. März 2018, statt. Wir besammeln uns um 13.30 Uhr beim Friedhofgebäude. Bestattungsamt Aeugst
Affoltern am Albis Am 17. Februar 2018 ist in Zürich ZH gestorben:
Marie Bertschinger geb. Schiess geboren am 2. Dezember 1940, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis.
In grosser Dankbarkeit für ein langes und erfülltes Leben haben wir Abschied genommen von
Lucien Schultz
27. Juli 1930 – 3. März 2018
In stiller Trauer Deine Ehefrau Deine Kinder mit Familien Deine Enkel Deine Familie aus dem Elsass Die Trauerfeier fand im engsten Familien- und Freundeskreis statt.
Traueradresse: Edith Schultz, Zwillikerstrasse 7, 8912 Obfelden
Am 7. März 2018 ist in Baar verstorben:
Wabel Antoinette geb. 23. September 1952, von Zürich ZH, wohnhaft gewesen in 8926 Uerzlikon, Mythenblick 6. Die Urnenbeisetzung findet am Samstag, 17. März 2018, um 9.15 Uhr auf dem Friedhof Kappel am Albis statt. Die Trauerfeier beginnt um 10.00 Uhr in der katholischen Kirche in Hausen am Albis. Die Gemeindeverwaltung
Obfelden Am 28. Februar 2018 ist in Obfelden ZH gestorben:
In Liebe nehmen wir Abschied von unserem Mami, Omi, Uromi und Schwester
Erika Spinner-Kläy
24. Mai 1930 bis 28. Februar 2018
Was Du im Leben hast gegeben, dafür ist jeder Dank zu klein. Du hast gesorgt für Deine Lieben, tagaus, tagein. Mit allem warst Du stets zufrieden, drum schlafe sanft in stiller Ruh.
Nach langer mit grosser Geduld ertragener Krankheit durftest Du im Beisein Deiner Familie zu Hause friedlich einschlafen. Du wirst immer in unseren Herzen sein. Wir vermissen Deine Liebe und Fürsorge. Lis Rohner Patrick Rohner und Laura Viteritti-Rohner, Luca, Loris und Liam Simone und Karsten Roller-Rohner, Marc und Till Ingrid Kunz Christian Kunz, Michael Kunz, Stefanie Kunz Peter Spinner Monika Schnüriger-Spinner und Edwin Sidler Roni und Nina Bendixen-Schnüriger, Moritz und Teemu Marco Schnüriger Deine Schwester Renate mit Familie Anverwandte und Freunde Die Urnenbeisetzung mit anschliessender Trauerfeier findet am Montag, 19. März 2018 um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Aeugst am Albis statt. Im Sinne der Verstorbenen gedenke man der Sternschnuppe PC-80-20400-1 (IBAN CH47 0900 0000 8002 0400 1) oder der Parkinson Schweiz, Spenden-Postkonto: 80-7856-2 (IBAN CH48 0900 0000 8000 7856 2). Traueradresse: Lis Rohner, Breitenstrasse 23, 8914 Aeugst am Albis
Schultz-Brüesch Lucien geboren am 24. Mai 1930, von Zürich, wohnhaft gewesen in Obfelden, Zwillikerstrasse 7, Ehemann der SchultzBrüesch Edith. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Die Friedhofvorsteherin
Erika Hanna Naef-Leutert 13. November 1931 – 3. März 2018
in Kenntnis zu setzen. Wir werden Erika stets in guter Erinnerung behalten. Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Gesangsverein Rifferswil Die Abdankung findet am Samstag, 17. März 2018, um 14.00 Uhr in der Kirche Rifferswil statt.
Ruedi Fornaro: «Entwicklung weiterhin in gesundem und übersichtlichem Mass!» Interview mit dem designierten Gemeindepräsidenten von Hedingen Ruedi Fornaro, bisher Vorsteher Tiefbau und Sicherheit im Gemeinderat Hedingen, kandidiert neu auch für das Amt des Gemeindepräsidenten. Das Interview.
änderung der Strukturen, um dem Spital eine neue und konstruktive Zukunft zu geben. ...............................................................
«Die Vorgaben vom Kanton widersprechen sich in unserer Gemeinde.»
«Anzeiger»: Warum sind Sie der richtige neue Gemeindepräsident für Hedingen? Ruedi Fornaro: Ich lebe seit der Geburt in Hedingen und mein Lebensmittelpunkt mit meiner Familie ist heute noch hier. Das Wohl der Gemeinde liegt mir sehr am Herzen und dafür habe ich mich seit Jahren auf politischer Ebene, in Kommissionen und Vereinen stark eingesetzt. Als langjähriger Gemeinderat und amtierender Vizepräsident bringen Sie sicherlich die Erfahrung und das politische Mass für einen Gemeindepräsidenten mit. Wie verhält es sich mit Ihren Führungseigenschaften? Ich konnte meine Führungseigenschaften bereits über viele Jahre in verschiedenen Tätigkeiten unter Beweis stellen. Als Vorsteher Tiefbau und Sicherheit bin ich seit 12 Jahren für die Abteilung und für das Team vom Werkhof zuständig. Zudem war ich 15 Jahre Feuerwehrkommandant in der Gemeinde Hedingen, mehrere Jahre Präsident vom Turnverein und seit 12 Jahren Präsident vom Füürwehrverein Hedingen. Auf Bezirksebene bin ich Präsident vom Sicherheitszweckverband und in meiner beruflichen Laufbahn habe ich in verschiedenen Aufgabenbereichen mehrere Mitarbeiterteams geführt. Wo steht die Gemeinde heute und wohin sollte sie sich – nach Ihrer Vision – bewegen? Hedingen ist oftmals eine Gemeinde, die sich frühzeitig entwickelt. So sind wir seit vielen Jahren umweltund energiebewusst und tragen als eine der ersten Gemeinden im Bezirk das Prädikat Energiestadt. Bereits im
Tag des Zuhörens «Du hörst mir gar nicht richtig zu!» Wer kennt ihn nicht, diesen vorwurfsvollen Satz? Dass der Satz mit Ausrufezeichen einem immer mal wieder begegnet, weist auf zweierlei hin: Zum einen auf das Grundbedürfnis jedes Menschen, gehört, wahrgenommen, ernst genommen zu werden; zum anderen darauf, dass «Zuhören» – im Unterschied zu einer weit verbreiteten Meinung – nichts Passives, sondern etwas ausgesprochen Aktives ist – etwas, das Aufmerksamkeit, Zuwendung und Konzentration erfordert. Das erklärt nicht zuletzt, dass das Interesse am Gesprächsangebot der Telefonnummer 143 auch nach 60 Jahren ungebrochen ist, sodass Die Dargebotene Hand den 14. März schweizweit in den Dienst dieser unterschätzten Fertigkeit stellt. (pd.) anzeige
Ruedi Fornaro. (Bild zvg.) Jahre 2010 hat sich die politische Gemeinde mit der Primar- und Sekundarschule zur Einheitsgemeinde zusammengeschlossen. Unser Dorf soll sich weiterhin in einem gesunden und übersichtlichen Masse entwickeln, um den Bedürfnissen von Jung und Alt gerecht zu werden. Sekundarschule, Verkehrssituation Arnistrasse und Spitalzweckverband haben in Hedingen die Gemüter bewegt. Wo orten Sie derzeit die drängendsten Herausforderungen, die angepackt werden müssen? Die Schule ist grundsätzlich gut organisiert. Diverse Diskussionen rund um die Sekundarschule haben aufgezeigt, dass man im Verständnis einer Organisation verschiedene Meinungen haben kann. Durch den anstehenden Wechsel in der Schulpflege können diesbezüglich neue Ideen entwickelt und allenfalls umgesetzt werden. Die Verkehrssituation an der Arnistrasse wurde mehrmals öffentlich diskutiert. Mit der Planung der neuen Bau- und Zonenordnung (BZO), welche in Bearbeitung ist, werden auch generell die Verkehrsthemen behandelt. Zum Spitalzweckverband hat sich der Gemeinderat mehrmals klar geäussert. Da braucht es dringend die Ver-
............................................................... Wo tun sich, nach Ihrer Ansicht, in den nächsten Jahren die grössten Chancen für Hedingen auf? Wie bereits erwähnt, werden durch die neue BZO verschiedene Themen angegangen. Dies wird vor allem in baulicher Hinsicht neue Möglichkeiten ergeben. Ich denke da auch an Gebietsentwicklungen wie z. B. im Dorfzentrum.
Der Kanton Zürich sieht Affoltern-Hedingen als urbane Wohnlandschaft, in welcher vor allem verdichtet und gewachsen werden sollte. Wie stehen Sie zu dieser Strategie? Um unsere begrenzten Landreserven sinnvoll zu nutzen, braucht es entsprechende Vorgaben, die ein gesundes Wachstum in einer Gemeinde zulassen. Meiner Meinung nach widersprechen sich jedoch die Vorgaben vom Kanton in unserer Gemeinde. Einerseits sollen Affoltern und Hedingen die Gemeinden sein, welche sich im Bezirk als urbane Wohnlandschaft entwickeln, anderseits wurde uns keine Landumzonung zugesprochen, damit für die nächsten Generationen eine solche Entwicklung möglich wird. Welches sind Ihre grössten Anliegen und Wünsche an die Hedinger?
persönlich Seit zwölf Jahren im Gemeinderat Ruedi Fornaro, Jahrgang 1958, ist verheiratet und von Beruf Leiter einer städtischen Liegenschaftenverwaltung. Seit zwölf Jahren ist er im Gemeinderat, zurzeit Vizepräsident und Vorsteher Tiefbau und Sicherheit. In der Freizeit treibt er gerne Sport allgemein, Turnen und Faustball.
Ich erwarte von den Hedingerinnen und Hedingern, dass sie sich durch persönliches Engagement an der Entwicklung der Gemeinde beteiligen und dass man sich gegenseitig respektiert. Interview: Urs E. Kneubühl
Schulpflege Hedingen: Zehn Kandidierende für sieben Sitze Spannung versprechen in Hedingen die Wahlen in die Schulpflege. Neben drei Bisherigen ringen sieben Neue um die sieben Plätze. Im Gegensatz zum Wahlgang für den Gemeinderat – vier Mitglieder sowie das Präsidium – sind die Wahlen um Einsitz in die Schulpflege Hedingen umkämpft. Für das Gremium mit sieben Mitgliedern stellt sich neben den drei Bisherigen Chantal Egger, Jacqueline Grand-Spillmann und Elisabeth Hofmann gleich ein komplettes Siebnerpaket mit Neuen zur Wahl: Michael Grimmer, Felix Peter, Barbara Scheidegger, Alice SchöbAckermann, Donald Shushack, Maja Vetsch und Roland Schneider – Letz-
terer wird auch als angehender Schulpräsident vorgeschlagen. «Wir drei bisherigen Schulpflegemitglieder verfügen über ein grosses Netzwerk im Schulbereich, weshalb es schade wäre, auf unsere langjährige Erfahrung und unser Know-how als Behördenmitglieder zu verzichten», empfehlen sich Chantal Egger, Jacqueline Grand-Spillmann und Elisabeth Hofmann und hoffen entsprechend auf die Unterstützung von Wählerinnen und Wählern. Die Erhaltung einer guten Schule im Dorf, zum Wohl der Kinder, liege ihnen am Herzen, fügen sie an. «Dafür setzen wir uns ein. Gewissenhaft und engagiert wollen wir deshalb weiterhin zur Weiterentwicklung der Schule Hedingen beitragen», erklären Sie weiter und danken den Stimmbürgerinnen und Stimm-
bürgern für das entsprechende Vertrauen. Die als Gruppe «Schulpflege2018» neu antretenden Kandidatinnen und Kandidaten ihrerseits halten fest: «Wir sind sieben unterschiedliche, motivierte Personen aus Hedingen mit einer guten Mischung von wertvollen Fähigkeiten für eine zukünftige Schulpflege. Mit der Wahl einer engagierten und eingespielten Gruppe unterstreicht die Hedinger Einwohnerschaft den Willen zu einem umfassenden Neustart und zur Chance, die Behördenarbeit von Beginn weg ohne Reibungsverluste gestalten zu können. Das benötigte Vertrauen von Eltern und Schule in die Schulbehörde kann dadurch grundlegend und schnell wieder neu aufgebaut werden.» (kb.)
Die Kantonspolizei sucht Zeugen Bei einem Verkehrsunfall mit einem Motorrad in Obfelden hat sich am Freitagabend, 9. März, der Zweiradlenker schwere Beinverletzungen zugezogen. Gegen 18.20 Uhr fuhr ein 18-jähriger Mann mit seinem Motorrad auf der Dorfstrasse Richtung Merenschwand. Nach der Einmündung Räschstrasse geriet er mit dem Fahrzeug über den rechten Strassenrand hinaus. Nach dem Überqueren des Trottoirs hob das Motorrad an einer leicht ansteigenden Böschung ab und prallte auf einer Höhe von rund zwei Metern gegen eine Hausfassade. Dabei zog sich der
18-Jährige schwere Beinverletzungen zu. Mit einem Rettungsfahrzeug wurde er ins Spital gefahren. Wegen des Unfalls musste der Verkehr wechselseitig geführt werden. Nebst der Kantonspolizei Zürich standen Angehörige der Kommunalpolizei Affoltern sowie der Feuerwehr Obfelden im Einsatz.
Frauentag im Zeichen des «Miteinanders» 180 Frauen und Männer besuchten am 8. März das Frauenfest in Affoltern Zum Internationalen Tag der Frau am 8. März organisierte das OK Frauenfest in Zusammenarbeit mit dem Kinofoyer Lux einen Filmabend mit Gelegenheit, sich zu treffen, zu plaudern und sich auszutauschen. Der Film «Die Göttliche Ordnung» regte zu Diskussionen zu geschlechterspezifischen Themen an.
Frauenfestes erinnern sich noch an die Zeiten, als eine Frau nur eine Arbeit annehmen durfte, wenn der Ehemann unterschrieb. An Zeiten, als die Hippie-Bewegung Werte und Normen aufweichte und Tabus gebrochen wurden – beispielsweise in der Sexualität. In der Filmausschreibung ist zu lesen: «Er setzt all den Menschen ein Denkmal, die damals für gleiche politische Rechte gekämpft haben, sowie all jenen, die sich auch heute für Gleichberechtigung und Selbstbestimmung engagieren.»
................................................... von regula zellweger Die Stimmung am Frauentag 2018 in der Aula Ennetgraben war nicht kämpferisch oder aufmüpfig. Es war interessant, machte nachdenklich, man lachte, diskutierte und die jüngeren Frauen wertschätzten die politische und gesellschaftliche Arbeit der Frauen früherer Generationen. Doch alle waren sich einig: Den Frauentag braucht es auch heute noch. Mit den Männern! Organisiert wurde der Abend vom OK Frauenfest, bestehend aus Mirjam Nogueira, Barbara Garzotto, June Schraner und Mirjam Halter, in Zusammenarbeit mit dem Kinofoyer LUX und mit der Unterstützung durch Kultur Affoltern. Das Durchschnittsalter des OK beträgt rund 36 Jahre. Es ist eine neue Generation von Frauen, die noch nicht auf der Welt waren, als das Frauenstimmrecht 1971 von den männlichen Stimmberechtigten angenommen wurde. Bereits letztes Jahr hatte dieses OK ein gelungenes Frau-
Es braucht den Frauentag Das OK Team bestehend aus Mirjam Halter, Barbara Garzotto, June Schraner und Mirjam Nogueira (von links) darf stolz sein auf das gelungene Frauenfest 2018. (Bild Regula Zellweger) enfest organisiert, damals mit einem Konzert. Fazit von Mirjam Nogueira zu 2018: «Das Frauenfest hat enorm viel Freude gebracht. So viele berührte und glückliche Menschen waren zu sehen. Dieser Anlass wäre ohne die vielen mithelfenden und anpackenden Frauen und Männer nicht so geworden, wie er war, nämlich ein voller Erfolg! Gemeinsam, das ist wichtig.»
Musik, Maturarbeit und Spielfilm Betrat man das Foyer, hörte man Gesprächsfetzen von Frauen und Männern. Dazwischen aber setzten sich Geigenklänge durch, vermischten sich mit den Stimmen, unaufdringlich, aber stimmungsstiftend: leicht und fröhlich. Die Knonauer Geigerin Eva
Wey spielte den ganzen Abend immer wieder. Sicher bewegte sie sich durch die plaudernde Menge. Gern hätte man sie ohne Nebengeräusche gehört, wirklich zuhören können. Die diplomierte Musikerin und Musikpädagogin mit Spezialisierung auf Volksmusik und Improvisation meinte aber lachend: «Das ist ok. Ich habe ja gewusst, wie es sein wird. Es macht mir trotzdem Freude.» Im lockeren Gespräch erzählte die 20-jährige Lorena Tremp aus Ebertswil von ihrer Maturarbeit. Sie ging den Fragen nach, weshalb sich noch immer wenige Frauen aktiv in der Politik betätigen und zeigte auch Lösungen auf. Die engagierte junge Frau wünscht sich von den Frauen mehr Selbstbewusstsein und Mut, sich
gezielt zu positionieren, in der Politik, aber auch in der Wirtschaft. Von den Unternehmen erwartete sie flexible Lösungen, welche eine optimale Kombination von Familie und Beruf ermöglichen. «Es geht um das Zusammenleben von Frauen und Männern», erklärte die sympathische Studentin. Lilian Hurschler warb vor dem Film im Foyer für mehr Frauenanteil in der Politik und stellte die Kandidatinnen für die Stadtratswahlen von Affoltern vor: Eliane Studer Kilchenmann, Susanna Leuenberger und Claudia Spörri. Kernstück des Abends und Publikumsmagnet war der Spielfilm von Petra Volpe über das Frauenstimmrecht und dessen späte Einführung 1971. Viele ältere Besucherinnen des
Auch heute noch braucht es den Frauentag, damit man sich für das Zusammenleben von Frauen und Männern in Familie und Arbeit Gedanken macht. Gemeinsam. Am 24. Februar ist der Equal Pay Day. Bis zu diesem Tag müssen Frauen durchschnittlich arbeiten, um so viel Lohn zu erhalten, wie die Männer bis zum 1. Januar bereits bekommen haben. Es ist Zeit, dass der Lohnunterschied von 15,1 % verschwindet. Männer würden sich oft gern mehr in die Familienarbeit einbringen, dazu würde es aber vermehrt flexiblere Arbeitszeitlösungen brauchen. Lorena Tremp formulierte es so: «Es gilt zu akzeptieren, dass Frauen und Männer nicht gleich sind. Trotzdem sollen wir am selben Strick ziehen, hinstehen und einstehen für das, was man wichtig findet. Auch kleine Dinge bringen Veränderungen.»
Als Evi wütete Die riesige Tanne unterhalb meines Gartens streckte ihre Äste weit auf alle Seiten. Dahinter wäre das Dorf und jenseits ihrer oberen Äste wäre das Nachbardörfchen auf dem langgezogenen Hügel. Neulich kam Sturm Evi. Zuerst blies sie nur heftig, dann aber tobte Evi - huiii, huiii!!! Ich sass auf dem Sofa und legte mein Buch zur Seite. Ein gewaltigeres Schauspiel als diese Evi konnte keine Literatur mir bieten. Die Büsche im Garten wogten hin und her, und plötzlich – was war das? Die Tanne! Diese Riesennadelfrau neigte sich nach rechts, immer mehr, immer mehr – und verschwand. Ich erhob mich, ging auf die Terrasse trotz wahnsinnigem Wind und lief nach vorne bis zum Zaun. Da sah ich sie liegen, weiter unten, halb im Gras, halb auf dem Weg. Entwurzelt. Schaute wieder nach vorne und erblickte zum ersten Mal von meinem Garten aus mein Dorf mitsamt der Kirche und dahinter den Hügelzug mit dem Dörfchen Islisberg. Schön! Wunderschön! Ute Ruf anzeige
Über 2000 Franken fürs Unterschiedliche Rehabilitationszentrum Bedürfnisse der Vereine Finissage mit Versteigerung in Wettswil
Der Andrang hielt sich in Grenzen, der Austausch war aber sehr engagiert. Am 3. Quartiergespräch der SP Affoltern ging es thematisch um Vereine, Jugend und Kultur. ................................................... von marianne voss
Die Künstlerin Sabeth Holland und Pfarrer Matthias Ruff vor dem versteigerten Bild «End of Winter». (Bild Marianne Voss)
Seit November waren in den kirchlichen Räumen in Wettswil zahlreiche Werke der Künstlerin Sabeth Holland ausgestellt. Am vergangenen Sonntag wurde im Rahmen der Finissage das Bild «End of Winter» versteigert. ................................................... von marianne voss Zur Finissage der Ausstellung «My Christmas Collection» von Sabeth Holland fanden sich vorwiegend Freunde und Familienmitglieder der Künstlerin in den kirchlichen Räumen in Wettswil ein. Nicht, dass den Wettswilern die Bilder nicht gefallen hätten. Seit November erhielten die kleinen und auch sehr grossen Werke an allen kirchlichen Anlässen viel Beachtung − und es wurden auch einige gekauft. Während des Finissage-Apéros am vergangenen Sonntag wurde das Bild «End of Winter» versteigert, eines der grösseren und ein sehr farbenfrohes Werk. Die Anwesenden diskutierten miteinander, es wurde geboten und
überboten. Man schrieb SMS und telefonierte mit nicht anwesenden Interessenten. Um 17 Uhr fiel die Entscheidung. Das Bild geht an eine junge Frau aus Ebikon, die sich somit zum ersten Mal ein richtiges Kunstbild geleistet hat. Sie war selber nicht anwesend, sondern fieberte am Handy bei der Versteigerung mit. Der Erlös der Ausstellung – zehn Prozent der verkauften Bilder und der Ertrag von «End of Winter» − beträgt über 2000 Franken. Der Betrag geht als Spende an das Rehabilitationszentrum für Kinder und Jugendliche in Affoltern. Die Künstlerin, Sabeth Holland, freute sich sehr, dankte und meinte humorvoll: «Ich verkünde somit das Ende des Winters!» In ihrer Ausstellung sei es thematisch ja um Weihnachten gegangen, also auch ums Geben. Auch der Wettswiler Pfarrer, Matthias Ruff, dankte der Künstlerin, dass sie sich überzeugen liess, ihre fröhlichen Bilder auf Zeit nach Wettswil zu bringen. «Auch alle, die hier ein- und ausgehen aber jetzt nicht hier sind, haben die Bilder angesehen. Die Ausstellung in diesen Räumen hat uns viel bedeutet.»
Es war eine kleine Schar Interessierter, die sich am vergangenen Donnerstag im Restaurant Aemtlerstübli zum 3. Quartiergespräch der SP Affoltern einfand. Eigentlich erstaunlich, denn das Thema «Vereine, Jugend und Kultur» würde doch sehr viele betreffen. Felix Fürer moderierte den Anlass und befragte Martin Gallusser, Sozialvorstand von Affoltern, zuerst zu den Vereinen. Für die Vereine ist in Affoltern die in der Sozialabteilung integrierte Fachstelle Gesellschaft mit dem Sozialarbeiter Fabio Bieri zuständig. Da das Verhältnis zum Gemeinderat aus Sicht vieler Vereine belastet ist, wurde eine Vereinsbefragung durchgeführt. Martin Gallusser präsentierte ein paar Ergebnisse dazu: 86 Vereine wurden befragt, 61 haben geantwortet. In der Auswertung sticht die Unzufriedenheit betreffend der Dienstleistungen und der Wertschätzung vonseiten Gemeinde heraus. Die Zusammenarbeit wird jedoch mehrheitlich als angenehm bewertet. Der Sozialvorstand berichtete, dass mit einigen Vereinen persönliche Gespräche stattfinden. «Dann entwerfen wir ein Reglement, wo zum Beispiel die Beiträge festgelegt sind.» Man wolle alle gleich behandeln, was aber auch extrem schwierig sei. «Die Vereine sind extrem verschieden und haben sehr unterschiedliche Bedürfnisse.» In der anschliessenden Diskussion
Der Affoltemer Sozialvorstand Martin Gallusser (links) und Felix Fürer (SP-Ortsparteileiter). (Bild Marianne Voss) wurden kreative Vorschläge eingebracht, wie der direktere Kontakt zu den Vereinen gepflegt werden könnte. Zugleich wurde auch klar, dass dies gerade wegen der grossen Verschiedenheit sehr anspruchsvoll ist.
Vielfältiges Kulturangebot Zum Thema Jugendarbeit war von der anwesenden Jugendarbeiterin Bettina Gyr zu erfahren, dass der Verein Jugend und Freizeit von der Gemeinde beauftragt ist, sich für die Jugendlichen von der 5. bis 9. Klasse zu engagieren. «Was ist mit den jungen Erwachsenen?», wurde gefragt. Für einige sind die Vereine geeignete Anlaufstellen, aber nicht für alle. Da fehlt etwas. «Jedoch», gab Martin Gallusser zu bedenken, «nicht alles kann die Aufgabe der Gemeinde sein.» «Und was tut die Gemeinde im Bereich Kultur?», fragte Felix Fürer schliesslich gegen Ende des Abends. Hier wurde bald klar – und man war sich einig –, dass in Affoltern ein grosses und vielfältiges Kulturangebot besteht. Nächstes Quartiergespräch am 22. März, 20 Uhr, bei R. Kälbling an der Sonnenbergstrasse 42 in Affoltern. Das Thema: Die bauliche Entwicklung von Affoltern.
Zwei Frauen duellieren sich ums Präsidium Die Erneuerungswahl für die Sek Obfelden-Ottenbach verspricht Spannung In Obfelden verspricht einzig die Kreiswahl für die Sekundarschulpflege Spannung: Präsidentin Susanne van Hoof wird von Diana Caruso herausgefordert. Und, für die fünf Sitze liegen sieben Kandidaturen vor. ................................................... von werner schneiter In den 80er- und 90er-Jahren lieferte Obfelden beim Thema Wahlen regelmässig Schlagzeilen. Es wurde mit harten Bandagen gekämpft, auch mit grenzwertigen Kampagnen, was in einem Fall zu einer Wahlbeschwerde und zu einem vergifteten Klima führte. Bisherige mussten über die Klinge springen. Seit geraumer Zeit herrscht vor Urnengängen Ruhe im Dorf. Kriegsbeile sind begraben und verrostet. Die Interparteiliche Konferenz scheint alles im Griff zu haben. Auch im Vorfeld der aktuellen Erneuerungswahlen für die Amtsdauer 2018/2022 vom 15. April 2018 stehen die Zeichen nicht gerade auf Sturm. Gemeinderat, Primarschulpflege, RPK und Sozialkommission sind bereits in stiller Wahl bestätigt worden («Anzeiger» vom 9. März). Einzig die Kreiswahl für die Sekundarschule
Obfelden-Ottenbach verspricht Spannung – einerseits beim Präsidium, andererseits aufgrund der Überzahl an Kandidierenden. Die von der CVP portierte Susanne van Hoof, 50-jährig und seit sechseinhalb Jahren Präsidentin, wird von FDP-Mitglied Diana Caruso herausgefordert. Dass sie gerne als Präsidentin weitermachen will, begründet die Amtsinhaberin auch mit den laufenden Arbeiten, insbesondere mit dem Schulneubau, einem 13-Mio.-FrankenProjekt «Wir stehen da mitten in der Realisierung und sind sehr beansprucht», sagt Susanne van Hoof. Sie sieht mit ihrem Verbleib als Präsidentin – auch nach dem Rücktritt von Roger Dällenbach – die nötige Kontinuität gewahrt und betont gleichzeitig die sehr gute Teamarbeit in der Schulpflege. Neben der CVP erhält Susanne van Hoof auch Unterstützung von der SVP.
Neue Schulgemeindeordnung mit Nebenwirkungen? Susanne van Hoof wird durch Diana Caruso herausgefordert. Sie ist Mitglied der FDP und wird ausserdem von SP und EVP unterstützt. Frau Caruso ist als Pfändungsbeamtin tätig und kandidiert zum ersten Mal für eine
Behörde. «Schulthemen haben mich immer interessiert», sagt die 37-Jährige, die ursprünglich nur für einen Sitz in der Sekundarschulpflege kandidieren wollte. Dann kam die Anfrage von der FDP für eine Präsidentschaftskandidatur – von jener Partei, die sich im letzten Herbst gegen die neue Gemeindeordnung der Sekundarschule gestemmt hatte, weil darin verankert ist, dass sich die Rechnungsprüfungskommission ausschliesslich aus Ottenbacher Mitgliedern zusammensetzt. Diese neue Gemeindeordnung
wurde am 24. September 2017 angenommen. Obfelden lehnte zwar ab, wurde aber von Ottenbach «überstimmt». Susanne van Hoof war eine der «Architekten» dieser neuen Gemeindeordnung, was natürlich in Obfelden nicht allen passte – auch nicht der FDP. «Das ist aber keineswegs der Antrieb für meine Kandidatur als Präsidentin. Mich interessiert einzig das Amt und die damit verbundenen Aufgaben», hält Diana Caruso fest. Einigen Ortsparteien ist diese neue Gemeindeordnung aber schon
sauer aufgestossen und hat dazu beigetragen, eine neue Präsidiumskandidatin zu unterstützen. SP und EVP hegten auch den Wunsch nach einer Kandidatin, die kooperativ mit anderen Behörden zusammenarbeite und politisches Gespür einbringe, wie die Ortspartei-Präsidenten Rolf Vollenweider (SP) und Markus Gysel (EVP) übereinstimmend betonen. Und das sehen sie mit Diana Caruso gewährleistet. Die SVP-Ortspartei hält es hingegen nicht für sinnvoll, wenn während eines so grossen Bauvorhabens der Sekundarschule das Präsidium wechselt – zu einer Frau, die obendrein keinerlei Behördenerfahrung mitbringe, betont Doris Müller-Baumann.
Sieben Kandidierende für fünf Sitze Nicht nur die Ausmarchung ums Präsidium verspricht am 15. April 2018 Spannung. Für die fünfköpfige Sekundarschulpflege bewerben sich sieben Frauen und Männer. Als Bisherige: Bettina Bucher (SVP, Ottenbach); Barbara Scherrer (parteilos, Ottenbach); Susanne van Hoof (portiert von der CVP, Obfelden). Als Neue: Stefan Bommeli (portiert von der CVP, Obfelden); Bernhard Borner (portiert von der SP, Obfelden); Diana Caruso (FDP, Obfelden); Gabriela Stettler (SVP, Obfelden).
Auf dem Jahrmarkt der Uneitelkeit Betrachtungen zum Affoltemer Chilbi-Wochenende ................................................... von livia häberling
s ist Sonntag, es ist Chilbi. Das Säuliamt geht hin, obwohl sich letztes Jahr alle sicher waren: «Das Mal isch s letscht Mal gsii.» Kaum dort, steht die Welt plötzlich Kopf. Dann kauft der Vater dem Töchterchen ein Prinzessinnen-Shirt, obwohl er Rosa blöd findet. Und dem Söhnchen eine Chügeli-Pistole, obwohl er Pazifist ist. Und beides findet er nicht
schlimm, obwohl er Geschlechterstereotypen zum Kotzen findet. Dann essen junge Mädels plötzlich Magenbrot, obwohl die nicht glutenfrei sind. Und gebrannte Mandeln, obwohl die nicht Low Carb sind. Und Crêpes, obwohl die nicht vegan sind. Dann kaufen die Grosseltern Frühlingsrollen beim Chinesen und Salami beim Italiener, obwohl sie «Fremdländisches» eigentlich verachten. Dann sagt der Götti «ja» zur Monsterschaukel, obwohl er Höhenangst
hat. Und lässt sich davon nichts anmerken, obwohl er dem Kleinen immer sagt, Gefühle zeigen sei auch als Mann voll in Ordnung. Dann zielen Halbstarke am Schiessstand auf Plastikplättchen, obwohl sie Krieg das Letzte finden. Und die Freundinnen geben sich beeindruckt, obwohl sie insgeheim wissen, dass sie es besser könnten. Dann fischt das Mami nach Plastikentchen, obwohl sie weiss, dass alle Preise Ramsch sind. Und der Papi sagt
An der Chilbi steht die Welt Kopf – nicht nur auf der «Ranger»-Riesenschaukel. (Bilder Livia Häberling)
nichts, obwohl der Plunder beim Entsorgen mehr kostet, als er wert ist. Dann darf die Kleine eine Zuckerwatte, obwohl das Karies gibt. Und der Bruder nicht, obwohl das Krach gibt. Dann ist amerikanisches Kulturgut das Allergrösste, obwohl sonst klar ist: «Switzerland first». Dann kauft der Singlemann ein Härdöpfelgewürz, obwohl er niemals kocht. Und der Opa einen Bärenbalsam, obwohl er nicht an homöopathischen Hokuspokus glaubt.
Dann sind halbnackte Frauen auf Surfbrettern unproblematisch, obwohl sich alle einig sind, dass Sexismus nicht tolerierbar ist. Und am Schluss sind sich alle sicher: «Das Mal isch s letscht Mal gsii», obwohl sie insgeheim wissen, dass sie auch nächstes Jahr wieder dabei sein werden. Denn wenn Chilbi ist, dann ist für einen Nachmittag alles anders. Dann steht die Welt plötzlich Kopf. Und das ist so schön.
Ein bisschen spazieren, ein bisschen flanieren und ein bisschen den Sonntag geniessen.
Zwei Mal volles Haus und Party bis in die frühen Morgenstunden Beschwingte Comedynights im Gartencenter Guggenbühl Gleich ein ganzes Quartett an Komikern reizte am vergangenen Wochenende auf höchst unterschiedliche Art die Lachmuskeln der 550 Gäste im Gartencenter Guggenbühl. Zuvor wurde gediegen gespeist, danach ausgiebig getanzt.
Frühlingsstart im Gartencenter Am Montag startete das Gartencenter Guggenbühl in den Frühling. Neben der Organisation der Commedynight hat das Guggi-Team in den vergangenen zehn Tagen das Geschäft auf Frühling getrimmt. Tausende von winterharten Pflanzen, Frühlingsblumen, Kräutern und weiterem Zubehör stehen ab sofort wieder im Gartencenter für die Kundschaft bereit. (map.)
................................................... von martin platter Exakt vor einem Jahr wurde im Gartencenter Guggenbühl unter grossem Publikumsinteresse die erste Modeschau durchgeführt. «Diesmal musste es wieder etwas anderes sein», erläutert Ramona Küng die Entstehungsgeschichte der ersten Comedynights. Die Tochter der beiden Firmenbesitzer Ruth und Thuri Küng, die heuer ihr 30-Jahre-Firmenjubiläum feiern, muss schmunzeln: «Innerhalb von nur einer Stunde ist das Grobkonzept gestanden.» Bis die Show dann allerdings über die Bühne gehen konnte, brauchte es noch ein paar hundert Arbeitsstunden mehr. Zusammen mit Danny Gundelfinger, dem Gründer des Zürcher Comedyhaus beim Albisriederplatz, fiel die Wahl auf die Komiker Sergio Sardella, Hosh, Lisa Brunner und den Wettswiler Marc Haller alias «Erwin aus der Schweiz». Eine überaus abwechslungsreiche und gelungene Auswahl, wie sich an den beiden Abenden heraus-
Die Macher der Comedynights von links: Danny Gundelfinger, Marc Haller, Sergio Sardella, Lisa Brunner, Ramona Küng, Hosh und Thuri Küng. (Bild Martin Platter) stellte. Den Anfang machte Sergio Sardella, der äusserst überzeugend das «Tschinggeli» mimte; also den eingewanderten Italiener, der sich zuweilen tiefgründig, aber dennoch höchst amüsant, über unsere Lebensart (früher war alles besser…) und den Schwachsinn in der Werbung lustig machte – Roger Federer in der BarillaWerbung mit griechischer (!) Mandolinenmusik im Hintergrund.
Der tiefschwarze Humor von Hosh ist nicht ganz so mehrheitsfähig wie der von Sardella, wenn der Berner über den ganz normalen Wahnsinn im täglichen Leben mit all den Robbentötungen, Hedonisten, Alten in Pflegeheimen und Veganern mit zweifelhaften CO2-Fussabdrücken herzieht. Dem Publikum schien es aber zu gefallen, wie auch hier die Lacher zeigten.
Kanon mit dem Publikum Buchstäblich andere Töne schlug Lisa Brunner an. Die Musikkabarettistin leitete die 260 Zuschauerinnen und Zuschauer erfolgreich zu einem vierstimmigen Kanon an. Liebenswürdig schräg wiederum waren die Komikund Zaubereinlagen des Wettswilers Marc Haller, der «Erwin aus der Schweiz» mimte und dabei ein wenig
an Bruno (Peter Winkler) des Duo Lapsus erinnerte. Humoristische Qualität hatte auch das von Marco «the voice» Caduff moderierte Intermezzo auf der Bühne, bei dem sich Thuri Küng beim Publikum, dem Guggenbühl-Team und den Hauptsponsoren – Sandhofer Informatik, DiWohn, Comedyhaus und Bill Getränke – bedankte, ohne die die beiden Abende nicht zu den günstigen Konditionen hätten realisiert werden können. Im Kurzinterview bewies dann Comedyhaus-Gründer Danny Gundelfinger sein eigenes Potenzial als Komiker. Nach der Vorstellung wurde bis in die frühen Morgenstunden zum packenden Sound einer Liveband heftig das Tanzbein geschwungen.
Kunstforum Stallikon: Von Linien inspiriert Ausstellung mit Bildern von Catherine Rüdisüli und Angelica Bär Gemeinsam haben die beiden Künstlerinnen aus Hausen auf die Ausstellung in der Bibliothek Stallikon hingearbeitet. Sogar ein gemeinsames Bild ist entstanden. An der Vernissage erzählten die beiden Freundinnen von der Entstehung ihrer Werke und von ihrer künstlerischen Entwicklung. ................................................... von regula zellweger Die Besucher der Vernissage im Kunstforum Stallikon versuchten, die an
den Wänden der Bibliothek hängenden Werke den einzelnen Künstlerinnen zuzuordnen. Keine leichte Sache. Seit rund zehn Jahren arbeiten die beiden in ihren Ateliers in Hausen am Albis. Sie treffen sich regelmässig und beeinflussen sich gegenseitig in ihrer künstlerischen Entwicklung. Beide zeigen an der Stalliker Ausstellung abstrakte Bilder zum Thema «Linien». Die Leiterin des Kunstforums Ariane Buffat führte die beiden Künstlerinnen kurz ein und übergab ihnen dann das Wort. Sie erklärten je die Entstehung einer Bilderserie. Entstehungsgeschichte, Technik und Bildsprache unterscheiden sich beim genauen Hinsehen stark voneinander.
Catherine Rüdisüli und Angelica Bär treffen sich regelmässig und beeinflussen sich gegenseitig in ihrer künstlerischen Entwicklung. (Bild Regula Zellweger)
Angelica Bär «Ich bin Zeitmilliardärin», erklärt Angelica Bär lachend. Sie hat sich mit einem 50-Prozent Arbeitspensum ihr Leben so eingerichtet, dass für «Eigenes» genügend Raum bleibt. Und «Eigenes» ist unter anderem das Zeichnen und Malen sowie das Erteilen von Kursen in ihrem Atelier. Angelica Bär bezeichnet ihre Werke als gleichzeitig verspielt und klar. «In der Kunst gehen auch Widersprüche zusammen», erklärt sie. Sie schätzt die kreative Zusammenarbeit mit Catherine Rüdisüli: «Sie motiviert anzeige
mich, vermittelt Leichtigkeit. Und sie drängt immer dazu, umzusetzen, dass weniger mehr ist.»
Catherine Rüdisüli Die Westschweizerin Catherine Rüdisüli hat seit früher Kindheit gern gezeichnet. Der zündende Funke sprang, als sie die Cola-Dose von Andy Warhol abzeichnete und entdeckte, dass sie das gut schaffte. Ursprünglich technische Zeichnerin, belegte sie Kurse und experimentierte mit Aquarell, Öl und Acryl. An der Ausstellung zu sehen sind zudem Monotypien, die sie auch
digital bearbeitet hat. Die Sprachlehrerin und Übersetzerin lässt sich gern vom Humor und von den Wortspielen von Angelica Bär inspirieren. Die beiden Kunstschaffenden haben Pläne für die Zukunft: Ein gemeinsames Buch mit Wortspielen und Illustrationen. Von Linien inspiriert, Ausstellung im Kunstforum Stallikon, bis am 19. März. Apéro: Sonntag, 15. April, von 11 bis 13 Uhr. Öffnungszeiten: Mo 15 bis 19 Uhr, Di 15 bis 20 Uhr, Mi 15 bis 19 Uhr, Do 15 bis 19 Uhr, Fr 15 bis 19 Uhr, Sa 10 bis 12 Uhr, während den Schulferien: Di 15 bis 18 Uhr, Schulhaus Loomatt, Sellenbüren.
Das Gewerbe geht in die Offensive Der Gewerbeverein Affoltern setzt die Kampagne «Lust auf einheimisches Gewerbe» um «Lust auf einheimisches Gewerbe» nennt sich die vom Gewerbeverein Affoltern 2017 initiierte Kampagne, die nun umgesetzt und auf die ganze Region ausgedehnt werden soll. An der Generalversammlung wurde bekannt, welche Mittel dazu eingesetzt werden. ................................................... von werner schneiter Für die Einstimmung an der Generalversammlung im Kasinosaal sorgte Erit Hasler, der zu den Poetry-Slam-Pionieren der Schweiz zählt und in Affoltern für den erkrankten Kilian Ziegler einsprang – und sich dabei auch als schnellsprechender Fan des FC Winterthur outete. Er schafft bis 270 Worte pro Minute. So viele sind bei René Ammann, dem Präsidenten des Gewerbevereins Affoltern, nicht nötig. Seine Worte sind aber deutlich. Der Kundschaft Mehrwert bieten, Kampf gegen Einkaufstourismus und Internet-Shopping, gegen die Geiz-ist-geil-Mentalität, gegen illegales Lohn- und Sozialdumping, gegen Wettbewerbsverzerrung durch «Billig-Unternehmer»: Das und mehr steht für Ammann zuoberst
auf der Agenda. An der Generalversammlung, von rund einem Drittel der 150 Mitglieder besucht, rief er das Gewerbe zu Geschlossenheit und Solidarität auf – und auch dazu, die eigenen Stärken herauszustreichen, der potenziellen Kundschaft die Bedeutung des Gewerbes im Dorf vor Augen zu führen. Seine Betrachtungen rundete der Präsident mit der Feststellung ab, dass er dem Bezirkshauptort in Sachen Gewerbefreundlichkeit kein gutes Zeugnis ausstellen könne. Es sei
ganz offensichtlich so, dass das Gewerbe in Affoltern von Behördenseite unterschätzt werde. «Das erklärt dann auch, weshalb es, trotz vorangegangener Absprachen, zum 21. Gewerbekongress des Kantonalverbandes im Oktober vergangenen Jahres in Affoltern an Parkplätzen mangelte», sagte Ammann. Zum Thema «Gewerbefreundlichkeit» zählt für ihn auch das Ausnützen von Spielraum bei Arbeitsvergaben durch die öffentliche Hand.
Weihnachtsbeleuchtung in der ganzen Gemeinde? Susanne Crimi, bei der Vereinigung Obere Bahnhofstrasse (Voba) für den Chlausmärt zuständig und mitverantwortlich für diverse Strassenfeste, machte sich an der Generalversammlung des Gewerbevereins für eine Beibehaltung der Weihnachtsbeleuchtung an der Unteren Bahnhofstrasse stark. Die Gemeinde, die für weihnachtliche Beleuchtung in Affoltern 60 000 Franken budgetiert hat, will in diesem Bereich nicht mehr erneuern. «Ich bin der Meinung, dass sich eine Weihnachtsbeleuchtung
nicht nur auf bestimmte Strassen beschränken, sondern rund um den Dorfkern zu finden sein sollte», sagte Susanne Crimi. Sie hofft nun, dass sich Mitglieder des Gewerbevereins als Sponsoren finden lassen. Die Untere Bahnhofstrasse ist mit 29 Kandelabern bestückt, die Träger sein könnten für klassische Weihnachtssterne. Diese kosten zwischen 600 und 1200 Franken pro Stück. Kommt das Sponsoring zustande, will sich Crimi dafür einsetzen, dass die Gemeinde für Montage, Demontage und Stromverbrauch auf-
kommt. Das sind rund 1000 Franken. Im Weiteren kann sich die Initiantin am Samstagabend von 17 bis 22 Uhr vor dem sonntäglichen Chlausmärt ein Advents-Licht-Fest vorstellen, an welchem Gewerbetreibende an den beleuchteten Strassen etwas anbieten – und dazu ein Zelt auch auf dem Kronenplatz aufbauen, wo der Gewerbeverein spezielles Essen anbieten könnte. Der Applaus nach Susanne Crimis Ausführungen lässt hoffen, dass ihre Wünsche nicht ungehört verpuffen. (-ter.)
«Wer gibt, der gewinnt» Mit der an der letztjährigen GV erstmals präsentierten Kampagne «Lust auf einheimisches Gewerbe» geht nun der Gewerbeverein Affoltern in die Offensive. «Wer lokal und regional konsumiert, behält den Wohlstand dort, wo er lebt. Wertschöpfung bleibt in der Gemeinde, dazu zahlreiche Arbeits- und Ausbildungsplätze», sagte René Ammann, derweil Vorstandsmitglied Manuel-Santiago Alonso Details zur Kampagne lieferte. So sollen die Mitglieder des Gewerbevereins vors Geschäft, auf die Strasse zu den Leuten – mit Aktionen, auch saisongerechten, und der Abgabe von sogenannten «Goodies» – getreu dem Motto: «Wer gibt, der gewinnt». Unterstützt werden die vielen Aktionen mit Flyern, Klebern, Plakaten, extra beschrifteten Tragtaschen und anderem Werbematerial, das die Branchenvielfalt widerspiegeln soll. Mehr Präsenz, mehr Medienauftritte, mehr Synergien: Das und anderes sollen aus dieser Kampagne resultieren. «Wir haben sowohl von Gewerbetreibenden als auch von Konsumenten seit Bekanntwerden der Aktion viel Zuspruch erhalten», sagte PR-Fachmann Alonso. Die Aktion soll – mithilfe des Bezirksgewerbeverbandes – auf die ganze Region ausgedehnt werden. «Wer einen Einkauf tätigt, der muss ihn in der Region tätigen. Lehrstellen
sind nur möglich, wenn die Läden in den Dörfern bleiben», lautet ein weiterer gewerblicher «Schlachtruf». Für diese Kampagne hat der Gewerbeverein Affoltern 3000 Franken ins Budget 2018 aufgenommen, wodurch der budgetierte Verlust gut 2000 Franken beträgt – 6000 Franken weniger als 2017, wie Kassier Ralph Flösser erläuterte. Die Erhöhung des Mitgliederbeitrags im vergangenen Jahr wirkt sich positiv auf die Finanzlage aus, obgleich der Gewerbeverein 16 Austritte und nur einen Eintritt zählt. Mit einer Schweigeminute gedachte die Versammlung der verstorbenen Heidi Schärer, langjährige Präsidentin des Gewerbevereins Affoltern. Präsident René Ammann und seine Vorstandskollegen bleiben im Amt; nach wie vor fehlt im Vorstand eine Vertretung des Gemeinderates Affoltern. Während Urs Schuler Rechnungsrevisor bleibt, rückt hier Heinz Rissi für den zurücktretenden Ralph Hort nach – auch er ein ausgewiesener Finanz- und Steuerexperte. Bekannt wurde ausserdem, dass im Rahmen des Jahresprogramms 2018 im Mai und im September Mittagsforen geplant sind.
Wirtschaft: «Grün» Vielversprechend sind auch die konjunkturellen Daten. «Es geht stetig aufwärts. Überall grün», verkündete David Marmet, ZKB-Chefökonom Schweiz, als passende Einstimmung zur GV. Die Arbeitsmarktzahlen seien in den USA so gut wie letztmals im Jahr 1969. Er sieht auch für die nächsten zwei Jahre ein robustes, breit abgestütztes Wachstum – in der Schweiz nicht nur im Export, sondern auch bei Binnenmarkt-orientieren Unternehmen. Das Wachstum in der Eurozone hat in der Schweiz eine geringere Zuwanderung, folglich eine höhere Leerwohnungsziffer und tiefere Mietpreise zur Folge. Die Zinsen dürften laut Marmet 2018 tief bleiben. Einen ersten, geringen Anstieg erwartet er 2019. Der Franken bleibe ein «sicherer Hafen». Sein Kurs von 1.17 sei gegenüber dem Euro fair, schloss der Chefökonom.
Gewerbeverein ist auch ein Teil des Service Public Generalversammlung Gewerbe Mettmenstetten-Knonau-Maschwanden (MKM) An der ordentlichen Generalversammlung präsentierte sich der Gewerbeverein MettmenstettenKnonau-Maschwanden (MKM) als eine sehr gut aufgestellte Vereinigung. Die Präsidentin, Vreni Spinner feiert dieses Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum als Geschäftsführerin. ................................................... von martin mullis Die festlich gedeckten runden Achtertische im Saal des Gasthauses zum Weissen Rössli in Mettmenstetten liessen weit eher ein Galadinner als eine Generalversammlung erwarten. Vreni Spinner, Wirtin und gleichzeitig auch Präsidentin des Gewerbevereins MKM, empfing und bewirtete ihre Gäste in ihrer bekannt gastfreundlichen Art und Weise. Immerhin durfte sie ebenfalls ihr 20-jähriges Jubiläum als Geschäftsführerin feiern. Unter den gut 70 Anwesenden befanden sich neben den zahlreichen Gästen 40 stimmberechtigte Mitglieder, begleitet teilweise von ihren Geschäfts- oder Ehepartnern. Sympathisch, und auch als Sym-
Ein Austritt und sechs neue Mitglieder
Der Vorstand des MKM. Von links: Robi Graf, Judith Kall, Vreni Spinner, Thomas Strebel und Beat Villiger. Nicht mehr auf dem Bild: Joris Reusnik. (Bild Martin Mullis) bol des guten Zusammenhangs der verschiedenen Dorfvereine, liess es sich der Musikverein Mettmenstetten nicht nehmen, vor der eigenen Generalversammlung, ebenfalls im Gasthaus zum Weissen Rössli, der Jubilarin ein Ständchen zum Besten zu geben. Als Behördenvertreter waren aus Maschwanden Gemeinderat Christian Bachmann und der Gemeindepräsident René Kälin aus Mettmenstetten anwesend. Letzterer begrüsste die Mitglieder des Gewerbevereins MKM mit witzigen und träfen Worten. Er bezeichnete sowohl die politischen Be-
hörden als auch die Gewerbetreibenden als wichtige Partner und Förderer des Service Public. Trotz geringer Entschädigung der Behördenmitglieder und der Bedenken, dass Gewerbetreibende als Mitglieder der Gemeindeexekutive benachteiligt werden könnten, appellierte er für ein mutiges Engagement. Er erwähnte in diesem Zusammenhang, dass bei der Sanierung einer Gemeindeliegenschaft rund 80 Prozent des Auftragsvolumens von 1,5 Millionen an Unternehmen im Umkreis von zehn Kilometern vergeben wurden.
Die ordentlichen Geschäfte passierten dann allesamt diskussionslos, einstimmig und mit Applaus die Traktandenliste. Mit grossem Beifall wurde Samy Nachmansohn von der Firma Dresohn AG zum Ehrenmitglied der MKM ernannt. Auch die zahlreichen Anlässe der MKM fanden bei den Mitgliedern grosse Aufmerksamkeit. Mit grosser Genugtuung durfte Präsidentin Vreni Spinner neben einem Austritt, sechs neue Mitglieder willkommen heissen. Sie stellten ihre Firmentätigkeit der Versammlung persönlich mit kurzen Worten vor. Ein ganz besonderer und auch emotionaler Abschied aus dem MKM betraf dann den altersbedingten Verkauf der weitherum bekannten Destillerie «zum Tröpfli» von Angit und Franz Hager. Vreni Spinner nannte die Marke «zum Tröpfli» ein Kulturgut und verabschiedete das Ehepaar mit einem Blumenstrauss und einer innigen Umarmung. Tröstlich immerhin, dass das «zum Tröpfli» sowohl im MKM als auch in der Gemeinde Obfelden weiterlebt. Selesia und Stefan Müller haben die Brennereianlagen übernommen und werden an der
Dorfstrasse 8 in Obfelden die Brennerei weiterführen. Präsidentin Vreni Spinner betonte zum Schluss die Bedeutsamkeit des Zusammenhaltes des Gewerbes im Dorf und in der Region. Sie bedauerte auch, dass keine Mitglieder des MKM’s in den Behörden vertreten sind. Ihr herzlicher Dank galt allen, die sich zugunsten des Gewerbes in irgendeiner Form engagieren. Das anschliessende Nachtessen bot dann ausgiebig Gelegenheit, sich freundschaftlich und fachlich auszutauschen. anzeige
Lern- und Lebensort Schule Gemeindewahlen Hausen: Schulpflege-Kandidierende der SP. Eltern wünschen sich für ihr Kind eine gute Schule. Doch woran lässt sich eine gute Schule erkennen? Ein wertschätzender Umgang zwischen Lehrpersonen, Kindern und Eltern prägt die Stimmung in einem Schulhaus. Eine gute Schule hat freundliche, helle Räume, eine einladende Umgebung und wirkt gepflegt. Sie hat Ziele, die in einem pädagogischen Programm festgehalten sind. Sie legt gleichermassen Wert auf die Förderung sozialer Fähigkeiten und die individuelle Förderung aller Schüler/innen. Wo Lehrerinnen und Lehrer ihre Kreativität entfalten und Kinder begeistern können, da herrscht ein guter Geist. Die Schulpflege kann das Ziel einer guten Schule nicht allein erreichen, es braucht das Zusammenwirken aller Beteiligten. Doch sie kann Rahmenbedingungen schaffen, dass unsere Schulen danach streben, sich noch weiter zu verbessern. Für diese Grundsätze stehen die Kandidatinnen und Kandidaten der SP Hausen.
Primarschulpflege: Andrea Sidler, bisher und neu als Präsidentin Hat sich nach ihrer Wahl vor drei Jahren mit Engagement in die vielfältigen Aufgaben in der Schulbehörde eingearbeitet. Sie ist zuständig für das Ressort «Schulumfeld und Eltern» und leitet die Arbeitsgruppe Tagesstrukturen. Seit bald 30 Jahren ist sie noch immer mit viel Freude und Kreativität als Hauswirtschaftslehrerin tätig und unterrichtet an kantonalen Mittelschulen Hauswirtschaft sowie technisches und textiles Gestalten. Die Arbeit mit Jugendlichen ist für sie eine spannende und abwechslungsreiche Herausforderung. Als Ausgleich ist sie sportlich als Nia Lehrerin und Tänzerin aktiv, und als begeisterte Fasnächtlerin gibt sie mit ihrer Pauke bei einer Zuger Kleinformation den Takt an und hält den Rhythmus. Andrea Sidler ist 52jährig und lebt mit ihrem Mann seit vielen Jahren in Ebertswil. Das Paar hat zwei erwachsene Söhne und nimmt aktiv am Dorfleben teil. Die Erfahrungen in Schulpflege und Beruf haben Andrea Sidler motiviert, als Präsidentin der Primarschulpflege zu kandidieren. Als Brückenbauerin zwischen Schulpflege und Gemeinderat will sie sich für die Weiterentwicklung der Schule einsetzen. Mit ihrem Interesse an gesellschaftspolitischen Fragen und ihrer Fähigkeit, vernetzt zu denken, bringt sie für dieses Amt ausgezeichnete Voraussetzungen mit. Mit Andrea Sidler gewinnt die Gemeinde eine offene, kommunikative Schulpräsidentin und eine vielseitig interessierte Gemeinderätin. Und 47 Jahre nach Einführung des Frauenstimmrechts ist es höchste Zeit für eine stärkere Vertretung der Frauen im Gemeinderat Hausen.
Primarschulpflege: Walter Achermann, bisher Ist in der Primarschulpflege seit acht Jahren für das Ressort «Sonderpädagogik» zuständig. Er ist Sozialarbeiter HFS und war vor seiner Pensionierung als Co-Leiter eines Wohnhauses für Menschen mit psychischen Problemen tätig. Diese Arbeit erforderte Einfühlungsvermögen und die Fähigkeit, Ressourcen von Menschen zu erkennen und zu fördern. Seine berufliche Erfahrung und seine langjährige Mitarbeit in der Schulpflege ermöglichen es ihm, in oft schwierigen Situationen in der Zusammenarbeit mit Eltern, Schüler/innen und Lehrpersonen gute und tragfähige Lösungen zu erarbeiten. Auch die Förderung von leistungsstarken Schüler/innen konnte in den vergangenen Jahren in der Primarschule institutionalisiert werden. Walter
Andrea Sidler und Walter Achermann (Primarschulpflege).
Spital ist nicht versorgungsrelevant Alles oder nichts fürs Spital Affoltern, im «Anzeiger» vom 2. März. Der neue Verein «Ja zum Spital Bezirk Affoltern» positioniert sich schon beim Start mit falschen Aussagen: «Aus ärztlicher Sicht brauchen wir unbedingt ein Spital.» Für das Geschäft des Praxisbetriebs des Vereinspräsidenten ist das Spital sicher sehr wichtig, genauso wie für gewisse politische Kräfte, die mit ihrem Einsatz für das «unbedingt notwendige» Spital ihren Wählern gefallen wollen. Aber sollen für diese Partikulärinteressen die
Gemeinden gewaltige Investitionsrisiken übernehmen, statt sich auf ihre Gemeindeaufgaben zu fokussieren? In einer Besprechung hat mich dieser Tage der Leiter Gesundheitsversorgung in der Gesundheitsdirektion (GD) des Kantons Zürich ganz klar informiert, dass das Spital Affoltern nicht gesundheitsversorgungsrelevant sei, das heisst, für die GD gäbe es bei einer Schliessung des Spitals Affoltern keinen Grund für irgendwelche Interventionen, weil die Bevölkerung im Amt auch ohne dieses Spital sehr gut gesundheitsversorgt sei. Die GD setzt sich dafür ein, dass der Bevölke-
Auswahl fürs Präsidium Zu den Wahlen in Bonstetten.
Regina Haas und Barbara Moser (Sekundarschulpflege). (Bilder zvg.) Achermann ist 65-jährig, verheiratet, Vater von zwei Teenies und lebt mit seiner Familie seit vielen Jahren in Hausen. Er ist vielseitig im Dorf engagiert, unter anderem als Präsident des Vereins «Säulistrom» und als Vorstandsmitglied des Vereins «Kultur im Dorf».
Sekundarschulpflege: Regina Haas, neu Hat nach dem Abitur an einer Fachhochschule das Diplom in Sozialpädagogik und Sozialarbeit erworben und hat anschliessend in verschiedenen Arbeitsfeldern Erfahrungen gesammelt. Vor einigen Jahren absolvierte sie an der Hochschule für Heilpädagogik in Zürich eine Zweitausbildung als schulische Heilpädagogin, die sie mit dem Masterdiplom abschloss. Beruflich ist sie seit vielen Jahren an der Sonderschule des Zentrums für Gehör und Sprache in Zürich tätig. Ihre regelmässigen Besuche in der Gemeindebibliothek sind ein untrügliches Zeichen, dass Literatur zu ihren Leidenschaften gehört. Regina Haas ist in Norddeutschland aufgewachsen. Sie ist 59-jährig, lebt zusammen mit ihrem Mann seit über 30 Jahren in der Schweiz und ist in Hausen zu Hause. Gemeinsam hat das Paar zwei erwachsene Töchter. Regina Haas ist mit aktuellen Fragen der Schulentwicklung vertraut. Sie kandidiert als Parteilose und möchte ihre vielseitigen Erfahrungen gerne in die Schulpflege an ihrem Wohnort einbringen.
Sekundarschulpflege: Barbara Moser, neu Wer sagt denn, dass sich Neuzugezogene nicht für das Gemeindeleben interessieren? Barbara Moser ist der Beweis für das Gegenteil. Vor einem Jahr ist sie mit ihrem Partner und der heute 6-jährigen Tochter nach Ebertswil gezogen und hat ihre neue Wohnumgebung bald schätzen gelernt. Mit ihrer Kandidatur für die Sekundarschulpflege bringt sie ihre Bereitschaft für ein Engagement in der Wohngemeinde zum Ausdruck. Als passionierte Bergsteigerin weiss sie um die Bedeutung eines gut gepackten Rucksacks für eine neue Unternehmung. Sie hat ein Biologiestudium absolviert und 2005 an der ETH Zürich doktoriert. Seit neun Jahren arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Eidgenössischen Forschungsanstalt WSL in Birmensdorf mit dem Schwerpunkt «Wald». Neben der Forschungstätigkeit leitet sie Projekte und betreut junge Forschende bei Masterarbeiten. Barbara Moser ist 43-jährig, kandidiert als Parteilose und freut sich, die Schule als Lern- und Lebensort mitzugestalten. SP Hausen am Albis, Georges Köpfli
Der aktuellen Situation im Gemeinderat wegen machen sich viele Bonstetter Bürger grosse Sorgen um die Zukunft von Bonstetten. Sie erwarten von den Kandidaten den Willen zum Konsens und gegenseitigen Respekt. Teamgeist ist gefragt – beim Lösen von Problemen, Umsetzen von Projekten sowie der Entwicklung von Strategien für das Dorf. Doch welche Kandidaten bringen diese Voraussetzungen mit? Die Wählerinnen und Wähler wollen mindestens eine Auswahl haben. Das gilt auch für das Präsidium. Dieses hat nicht nur sich selbst einzubringen, sondern in erster Linie für eine gute Zusammenarbeit zu sorgen. Die Fähigkeit, verschiedene Meinungen zu einer mehrheitlichen Meinung zu führen, ist eine der Fähigkeiten, die das Präsidium mitbringen muss. Da die einzelnen Ratsmitglieder durchaus auch kantige Seiten haben können, dem Ganzen aber dienen,
weil verschiedene Ansichten je nach Geschäft sogar erwünscht sind, ist die Fähigkeit des Vorsitzenden, die Diskussionen zielführend zu leiten, sehr wichtig. Bruno Steinemann ist bereit, für dieses Amt zu kandidieren. Er wäre bereit, diese Aufgabe für zwei Jahre zu übernehmen, bis er den Gemeinderat wieder zu einem guten Team zusammengeschweisst und seine Nachfolge geregelt hat. Mit dieser Kandidatur haben die Wählerinnen und Wähler die Möglichkeit, auszuwählen und damit Einfluss zu nehmen, wie es im Gemeinderat, wie es in Bonstetten in die nächsten vier Jahre gehen soll. Der Wunsch ist, dass in Bonstetten die konstruktive Zusammenarbeit in den Behörden wieder Alltag wird sowie zu einem erspriesslichen Dorfleben beiträgt. Bonstetten ist es wert. SP Bonstetten SVP Bonstetten Hans Wiesner GLP, alt Kantonsrat
Unabhängigkeit wahren Die zwei Gesichter des Gemeindepräsidenten, Leserbrief vom 6. März. Herr Wiesner stellte mir in seiner Zuschrift die Frage, wieso ich mich zur Wahl in den Bonstetter Gemeinderat stelle, obwohl ich ja Anwalt des Gemeindepräsidenten Frank Rutishauser sei. Darauf antworte ich gerne. Ich habe in meiner langen Laufbahn als Richter eine Unabhängigkeit erfahren, wie man sie sich besser nicht wünschen kann: nur dem Recht, dem demokratischen Rechtsstaat und dem eigenen Gewissen verpflichtet. Niemand konnte mir etwas vorschreiben oder meine Entscheidungen in eine bestimmte Richtung lenken. Ich denke, dass ich für dieses Privileg unserem Staat etwas zurückgeben sollte. Das habe ich schon früher getan und gedenke es auch weiterhin zu tun. Die Unabhängigkeit wahre ich auch als Rechtsanwalt gegenüber meiner Klientschaft. Ich setze mich nach bestem Wissen und Gewissen für die Sache
des Klienten oder der Klientin ein, wie es das Berufsethos verlangt. Aber identifizieren mit der Sache tue ich mich nie. Das würde der Sache und insbesondere den Klienten nichts nützen. Mit Frank Rutishauser bin ich schon seit langer Zeit befreundet. Ich schätze ihn als intelligenten, liebenswerten und feinsinnigen Kollegen. Nichts lag näher, als ihm zur Seite zu stehen, als er juristische Hilfe brauchte. Sollte der unwahrscheinliche Fall eintreten und ich in den Gemeinderat gewählt werden, so werde ich das Amt mit genau der gleichen Unabhängigkeit ausüben, wie ich es mich seit eh und je gewohnt bin. Und zwar allen Personen, auch Frank Rutishauser und allen anderen Behördenmitgliedern gegenüber. Wenn Sie, sehr geehrter Herr Wiesner, noch mehr wissen wollen, so kommen Sie doch am 20. März um 20 Uhr auch ins Rigelhüsli. Ich werde dort alle Ihre Fragen persönlich beantworten. Erwin Leuenberger, Bonstetten
Nicht von Amtes wegen
Kritisch gegenüber der Behörde
Keine Gerüchte, Leserbrief vom 9. März. Korrektur.
Die zwei Gesichter des Gemeindepräsidenten, Leserbrief vom 6. März.
Das Verfahren, das gegen den Gemeindepräsidenten läuft, ist nicht von Amtes wegen zustande gekommen. Tatsächlich sind die Beschwerdeführer die Gemeinderäte Roger Mella und Claude Wuillemin. Dass dies allerdings ausgerechnet die beiden SVPGemeinderäte sind, ergibt sich aus einem Anciennitätsprinzip und nicht aus parteipolitischen Überlegungen. Andreas Glättli, Präsident SVP Bonstetten
Im Leserbrief von Herrn Wiesner steht, dass Roggwiler spitalkritisch eingestellt sei. Das trifft nicht zu. Richtig ist, dass ich Spital-Behörden-kritisch bin und dass ich mich gegen die grossverdienenden Chefärzte ausspreche, weil sie seitJahren versäumen, ein zukunftstaugliches Konzept zu entwickeln. Und, ich setze mich seit 2013 dafür ein, dass deren Anzahl verringert wird. Hans Roggwiler, Zwillikon
rung im Kanton eine optimale Gesundheitsversorgung zu vertretbaren Gesundheitskosten zur Verfügung steht und dazu gehört auch, dass unnötige Spitalkapazitäten abgebaut und schon gar nicht neue geschaffen werden. Es wäre der Sache bestimmt dienlich und ein Gebot der Solidarität im Kanton, wenn auch die «Ämtler Persönlichkeiten» ihre Eigeninteressen den Bemühungen der Gesundheitsdirektion unterordnen würden. Bertram Thurnherr, Gemeindepräsident, Hedingen
Rechtsform-Übung und Trennung sofort stoppen Allein ist unser Spital spätestens 2022 klinisch tot. Und das deshalb, weil es die Behörden verschlafen haben, die enge Partnerschaft oder gar eine Verflechtung mit einem anderen Spital anzustreben. Die Situation haben die Behörden in den letzten Jahren derart verkachelt, dass nun wirklich nur noch ein einziger Ausweg besteht, sollte unser Spital weiterexistieren: eben diese Anlehnung an ein anderes Spital. Die naheliegende Anlehnung an das Limmi geht aber nicht, weil die dortigen Behörden von unseren Spitaloberen endgültig die Nase voll haben. Ein Spital kann nur dann bestehen, wenn es auf der Spitalliste steht. Auf dieser Liste, die vom Regierungsrat über die Gesundheitsdirektion erstellt wird, steht ein Spital nur dann, wenn es die nötigen Fallzahlen erreicht und seriös geführt wird. Mit den Fallzahlen hapert es in Affoltern bedenklich, und über die seriöse Führung äussern wir uns nicht. Wer es wissen will, weiss darüber bereits Bescheid. Am 15. Dezember 2017 fand zwischen den Herren Buik, Grötsch und Dr. Heiniger (Regierungsrat) in Zürich eine denkwürdige Besprechung statt. Anlässlich dieser Besprechung – und dafür verbürge ich mich – wurde unseren Spitalherren signalisiert, dass unser Spital ab 2022 kaum mehr auf der Spitalliste stehen wird. Daraus ergibt sich, dass wir keine neue Rechtsform mehr bauchen. Die Beraterverträge mit teuren Beratungsbüros können augenblicklich eingestellt werden. Dass bereits wiederum gegen eine Million Franken dafür verbraten worden sind, wollen wir anlässlich der kommenden Stadtpräsidentenwahl aber nicht vergessen. Für den Fortbestand des Spitals genügt der Zweckverband, wie im rentierenden Urdorf und im gut funktionierenden Uster auch. Freilich, der Zweckverband soll nach bestehenden konkreten Vorstellungen revidiert werden. Und wir brauchen einen Sanierer, der unser Spital auf Vordermann bringt und die Anbindung an ein anderes Spital forciert. Dann geht es mit weniger und reformwilligeren Chefärzten aufwärts in Affoltern. Aber sicher nicht mit den bisherigen Behörden. So bitten wir die Delegierten, diese am 15. März 2018, an der nächsten DV abzusetzen, soweit sie nicht bereits schon die Kündigung bzw. den Austritt eingereicht haben. Wer einen besseren Vorschlag hat, soll sich bitte melden. Verein pro Zweckverband, Hans Roggwiler, Zwillikon
Garage geht zu
Erstklassige Komik
Kenny’s Auto-Center in Mettmenstetten schliesst Ende Juni seine Türen. > Seite 13
Peter Shub tritt im Singsaal Wygarten in Mettmenstetten auf. > Seite 15
Österreich-Wein-Event in Mü’s Vinothek Am 16. und 17. März in Affoltern Am kommenden Wochenende lädt Mü’s Vinothek in Affoltern zu einer kulinarischen Reise durch das österreichische Weinschaffen ein. Die österreichischen Weinproduzenten frohlocken: Trotz knapper Erntemengen in den letzten Jahren schaffen die Winzer Rekordexporte. Angesichts dieser erfreulichen Zahlen rüsten sich Österreichs Weingüter mit grossem Optimismus für ein erfolgreiches Weinjahr 2018. Mü’s Vinothek hat diesbezüglich schon im Gründungsjahr 2000 die Weichen gestellt und eine fruchtbare Zusammenarbeit mit namhaften Qualitätswinzern in die Wege geleitet. Der diesjährige Österreich-Event präsentiert zwei dieser Erfolgstorys.
Weingut Taferner, Göttlesbrunn (Carnutum) Bis vor kurzem hat Franz Taferner, der leidenschaftliche Winzer, das Weingut Taferner alleine geführt. Vor zwei Jahren hat er familieneigene Verstärkung erhalten. Tochter Karoline ist mitein-
gestiegen und hat bereits ihren ersten eigenen Weisswein vinifiziert. Grosse Berühmtheit erlangte das Anbaugebiet Carnutum vor schon vor 2000 Jahren durch die Römer. Zur Blütezeit lebten 50 000 Menschen in diesem Heerlager und in der angrenzenden Stadt. Heute liegen hier die Weingärten. Fruchtbare Böden und der Einfluss des pannonischen Klimas prägen die Charakteristik der Weine rund um Göttlesbrunn. Hier liegen auch die herausragenden Lagen «Bärenreiser» (Zweigelt) und Haidacker (Merlot). Präsentiert werden die neuen Jahrgänge 2015 inklusive des «Tribun» (Cabernet Sauvignon) und der Assemblage «Excalibur».
Weingut Schloss Esterházy (Burgenland) In diesem Gebiet gehört der Weinbau seit mehr als 250 Jahren zur Tradition. Die ertragreichen Böden gehen von lehmigem Schotter an den Gestaden des Neusiedler Sees bis zu den mineralischen Muschelkalkböden des nahen Leitha-Gebirges. Auch hier hilft wieder das pannonische Klima. Im Einklang
Vollblutwinzer Franz Taferner aus Göttlesbrunn, Carnutum. (Bild zvg.) mit dem Mikroklima des Neusiedlersees bietet es paradiesische Zustände für den Anbau grosser Weine. Dem innovativen Weingutsleiter Stefan Tscheppe ist es gelungen, die Weine auf ein österreichisches Spitzenniveau zu bringen. Chardonnay, Sauvignon blanc, Blaufränkisch und eine Trockenbeerenauslese geben einen Einblick in das tolle Weinschaffen der Esterházy Crew. (pd.) Österreich-Wein-Event in Mü’s Vinothek, Dachlisserweg 1, 8910 Affoltern, Freitag, 16. März, 18 bis 20 Uhr, und Samstag, 17. März, 10 bis 15 Uhr. Telefon: 044 776 31 15, Degustationsliste unter: www.mues-vinothek.ch.
Mehr Platz, mehr Fahrräder, mehr Zubehör
Einweihung des neuen Ladens am 17. und 18. März in Ottenbach Vima Zweirad hat pünktlich zum 10-Jahres-Jubiläum einen neuen Standort. Per sofort befindet sich das Geschäft an der Affolternstrasse 24 in Ottenbach. Eingeweiht wird am kommenden Wochenende mit einem Frühlingsapéro. Seit zehn Jahren führt Markus Villiger Vima Zweirad in Ottenbach. Mit viel Gespür für die Kundschaft und qualitativ hochwertiger Arbeit fand er bei der Kundschaft Anklang. Am 17. und 18. März feiert er an der Frühlingsausstellung das Jubiläum. In den letzten zehn Jahren wurde das Fahrrad nicht neu erfunden. Trotz-
dem hat sich viel getan, vor allem im Bereich Sicherheit. «Heute sind fast alle qualitativ hochwertigen Fahrräder mit Scheibenbremsen ausgestattet. Zudem sind heute LED-Leuchten Standard. Neu gibt es sogar beleuchtete Velohelme, die Vorderlicht, Hinterlicht, Bremslicht sowie Blinker integriert haben und durch einen aufladbaren Akku mit Strom versorgt werden», erklärt Vima-Geschäftsführer Markus Villiger.
Der Helm gehört heute dazu
Der Helm gehört heute zur Standardausrüstung der Velofahrer. Diese Entwicklung ist wichtig. Denn der E-BikeBoom hält weiter an, und es fahren immer mehr Menschen immer schneller Fahrrad. Gute Sichtbarkeit und hervorragende Bremsen sind für die Verkehrssicherheit genauso wichtig wie eine dem Verkehr und den eigenen Fähigkeiten angepasste Fahrweise. «Vor zehn Jahren waren E-Bikes noch viel weniger gefragt, und es waren tenMarkus Villiger in seinem neuen Ladenlokal an der Affoldenziell Menschen ternstrasse 24 in Ottenbach. (Bild zvg.)
über 50 Jahren, die E-Bike fuhren. Heute verkaufen wir rund 40 Prozent E-Bikes an Kundschaft aller Altersklassen», erläutert Markus Villiger. Während das Fahrrad seinen zweiten Frühling erlebt, hat sich seit der Jahrtausendwende das Tragen eines Velohelms durchgesetzt. Markus Villiger: «Auch Schüler und junge Menschen, die das Fahrrad oder E-Bike für den Arbeitsweg nutzen, tragen heute grösstenteils einen Helm. Bei Mountainbikern und Senioren war er bereits vor zehn Jahren Standard.» Dank seiner kundenorientierten Art und seinem Fachwissen konnte Markus Villiger in den letzten zehn Jahren kontinuierlich neue Kundschaft gewinnen. Zum Jubiläum ist er umgezogen: ein Haus weiter, an die Affolternstrasse 24. «Es ist heller, und wir haben mehr Platz für Fahrräder und Zubehör», freut sich Markus Villiger. Zur Feier des Jubiläums lädt das Vima-Team die Kundschaft am 17. und 18. März zur traditionellen Frühlingsausstellung ein. Neben Getränken, einer Festbank und etwas zum Knabbern werden die Neuheiten des Jahres sowohl zahlreiches Zubehör präsentiert. Und natürlich sind auch individuelle und bedarfsorientierte Beratung möglich. (pd.) Frühlingsausstellung, 17. und 18. März, Vima Zweirad, Affolternstrasse 24, Ottenbach. 044 760 21 77, vima-zweirad.ch.
Furios gestartet Ein kämpferischer FC WettswilBonstetten gewinnt auswärts gegen Höngg. > Seite 19
Jubiläums-Wohnfrühling in Sursee Vom 12. März bis 7. April findet bei «ulrich Erlebnis Wohnen» in Sursee der grosse JubiläumsWohnfrühling mit vielen Highlights statt. Nebst den neusten Gartenmöbeln ist auch eine Fotoausstellung zu sehen. Zu den Frühlingsüberraschungen zählen das 55-jährige Firmenjubiläum mit zusätzlichem Jubiläumsrabatt, die Präsentation der neusten Gartenmöbel und die Eröffnung der einzigartigen Fotoausstellung «primavera-bella». Die Kunden werden aus der Küche vom Hotel Sempachersee mit kulinarischen Highlights verwöhnt. Ausserdem kommen sie in den Genuss einer gratis Weindegustation am Stand der Firma Fischer Weine Sursee. Dank Weitsicht und grossem Engagement der inhaberführenden Familie Ulrich ist das Möbelhaus stetig gewachsen und konnte sich im heutigen schwierigen Umfeld erfolgreich behaupten. Das dynamische Möbelhaus setzt Akzente und überrascht die Kunden mit einem Full-Service-Angebot; mit kundenspezifisch abgestimmten Einrichtungsvorschlägen, vielseitigen Wohnideen und professioneller Lieferung und Montage. Zu den Stärken von ulrich zählen ausserdem das qualifizierte Team, das attraktive Angebot in nachhaltiger Qualität und das ausgezeichnete Preis-Leistungs-Verhältnis.
Jubiläumsgeschenk mit gratis Dienstleistungen 55 Jahre ulrich Erlebnis Wohnen Sursee: Das ist ein Grund zum Feiern. Das Möbelhaus gewährt allen Kunden bis zum 7. April 2018 nebst dem üblichen Hausrabatt von zehn Prozent zusätzlich 5,5 Prozent Jubiläumsrabatt. Sämtliche Dienstleistungen wie die Lieferung, Montage und Entsorgung sind inbegriffen. Im Rahmen des
Frisch und fröhlich: die Gartenmöbel aus der Fermob-Kollektion.(Bild zvg.) 55-Jahre-Jubiläums findet am Freitag, 16. März, um 18 Uhr mit einem Apéro die Vernissage der Fotoausstellung «primavera-bella» von Toni Büchler statt. Der Radiojournalist Hans Ineichen wird durch die Ausstellung führen. Die Bilder wurden teilweise mit HDRTechniken aufbereitet. Damit werden magische Momente der Natur und des Wassers verstärkt zum Ausdruck gebracht. Die Ausstellung umfasst 55 Frühlingsbilder und befindet sich auf der ersten Etage des Möbelhauses Ulrich.
Kulinarische Highlights und Wein-Degustation Im Festzelt werden die Besucher vom Hotel Sempachersee Nottwil kostenlos mit kulinarischen Highlights und feinen Weinen der Firma Fischer Weine Sursee verwöhnt. Gleichzeitig bietet sich die Gelegenheit, am Stand der Firma Fischer Weine weitere feine Weine zu degustieren. Für die Kinder steht «Spiel und Spass» im betreuten Kinderparadies auf dem Programm. (pd.) 12. März bis 7. April, ulrich Erlebnis Wohnen, Kottenstrasse 2, 6210 Sursee, Telefon: 041 925 86 86, weitere Informationen: www.ulrichwohnen.ch.
«Britishness» im Emmen Center
Der englische Lifestyle zieht ein Vom 6. bis 24. März kommt das Emmen Center «very british» daher: Es dreht sich alles um die Themen Fashion, Food und Unterhaltung. Besucherinnen und Besucher erleben während des London-Fashion-Trips nicht nur Modetrends, sondern auch gastronomische Highlights. Der Food Truck von Herr Bünzli serviert köstliche britische Menüs, Fentimans Botanically Brewed Drinks und landestypischen Tee. Der Truck öffnet wochentags um 11 Uhr und am Samstag bereits um 9 Uhr. Ausserdem gibt es landestypische Delikatessen zu probieren. Die Degustationen finden immer am Mittwoch und Freitag von 16 bis 19 Uhr und samstags von 12 bis 15 Uhr statt. Jeweils freitags von 16 bis 20
Uhr besucht Charlie Chaplin das Emmen Center und bringt Klein und Gross zum Lachen. Einen besonderen Auftritt wird es am 23. März von 16 bis 20.30 Uhr sowie am 24. März von 11 bis 15.30 Uhr geben. Dann spielt ein Musik-Trio Ohrwürmer von den Beatles wie «Twist And Shout», «All You Need Is Love» oder «Yellow Submarine». Levin Deger und Lukas Langenegger sind Teil des Trios. Mehr Musik gibt es jeweils mittwochs und freitags von 16 bis 20.30 Uhr und am Samstag von 11 bis 15.30 Uhr. Neben dem Rahmenprogramm können die Besucher beim grossen Wettbewerb einen City-Trip nach London für zwei Personen im Wert von 1500 Franken gewinnen. (pd.) 6. bis 24. März, Emmencenter, 6020 Emmenbrücke.
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Ein flexibler Klangzauberer SoundSutz – die Adresse für Musikproduktionen in Affoltern Der ausgebildete Toningenieur Olivier Sutz von SoundSutz bietet weit über den Bezirk hinaus talentierten Musikern Produktionen mit einem hohen Qualitätsniveau. Möglich ist das durch sein mobiles Equipment und die grosse Erfahrung. Noch eine kleine Spur prägnanter, dann sitzt die Aufnahme. Das Resultat – ein Cover von Poison & Wine/The Civil Wars – überzeugt. Sängerin Alex Karnia aus Zürich und der Affoltemer Toningenieur Olivier Sutz haben ein feines und professionelles Tonwerk geschaffen. Karnia, die künftig auch mit eigenen Songs ihre Gefühle vermitteln will, ist damit ihrem Traum «Studiosängerin» gewiss ein Stück näher gekommen. Dank SoundSutz, der Musikproduktionsfirma von Olivier Sutz. Diese befindet sich an der Obstgartenstrasse 19 in Affoltern, in den Räumen der Flügelwerkstatt. Mit seinem mobi-
len Aufnahmeequipment ist der diplomierte Toningenieur allerdings nicht an diese Räume gebunden. Olivier Sutz erklärt: «Der Ort für das Recording kann frei gewählt werden – ob in meinen Räumen, im eigenen Proberaum, an einem Live-Auftritt oder in einem professionellen Tonstudio. Es macht mir sehr viel Freude, mit kreativen Musikern in der für sie passenden Umgebung Produktionen mit einem hohen Qualitätsniveau zu erschaffen.»
Training, Recording, Mixing, Mastering und Coaching – auch im Paket Es sind vor allem die Professionalität, die Erfahrung und die feinen Fähigkeiten im Spiel mit Klang und Struktur, welche Olivier Sutz auszeichnen. «Das beginnt mit dem Recording, bei welchem nicht nur eine optimale Mikrofonierung wichtig ist, sondern auch die gesamte Atmosphäre. Darauf lege ich ganz besonderen Wert», erklärt
Sutz. Für Künstler und Bands ohne Studioerfahrung bietet er zudem spezielle Studio-Trainings an. Beim Mischen und Mastern schliesslich sorgt der Toningenieur für Klarheit und Authentizität der einzelnen Klänge und Spuren. Ausserdem achtet er auf einen harmonischen Gesamtsound. Dabei generiert er Klanglandschaften, die präzise, musikalisch genussvoll wie emphatisch und optimal auf verschiedene Medien, wie Streamingdienste, Radio, CD usw. abgestimmt sind. Das alles steht in einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis, weil Olivier Sutz professionelle Tonstudios nur nach Bedarf mietet und somit keine Unterhaltskosten hat. Zudem gibt es bei SoundSutz diverse günstige Servicepakete mit bis zu 20 Prozent Kombi-Rabatt, je nachdem, wie viele Angebote bezogen werden.
Jazz Contest 2018 Die Dienstleistungen von Olivier Sutz gehen allerdings weit über Aufnahme und Mischen oder Mastern hinaus. Er unterstützt Talente bei den ersten Schritten im Musikbusiness, begleitet und fördert sie nach ihren Wünschen und egal, ob lediglich zum Hobby oder mit Ambitionen zum Beruf. Übrigens: In Zusammenarbeit mit dem SAE Institute Zürich, dem PreCollege Musik der Zürcher Hochschule der Künste, der Musikschule Konservatorium Zürich und mit der Filmproduktionsfirma trimell.ch führt er demnächst einen Contest für unerfahrene Jazz-, Soul- und Funktalente durch. (kb.) SoundSutz, Olivier Sutz, c/o Flügelwerkstatt,
Professionalität, Flexibilität und Qualität zeichnen Olivier Sutz vom Affoltemer SoundSutz aus. Das bestätigt auch Sängerin Alex Karnia. (Bild Urs Kneubühl)
Obstgartenstrasse 19, 8910 Affoltern, Telefon 079 219 69 49, E-Mail: info@soundsutz.ch, www.soundsutz.ch, www.facebook.com/soundsutz.
Übersicht über den Velo- und E-Bike-Absatz 2017 2017 war ein gutes Velojahr. 338 000 Fahrräder und Pedelecs wurden in der Schweiz verkauft. Das sind 4,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Mit knapp 90 000 Fahrzeugen erreichten die E-Bikes einen neuen Verkaufsrekord. Der Zuwachs betrug 16,3 Prozent. Bedingt durch das schöne und warme Wetter im Frühling, kündigte sich 2017 früh ein gutes Velojahr an. Nun liegen die Zahlen des Branchenverbandes velosuisse vor, die bei den einheimischen Importeuren, Grossverteilern und Fachmärkten erhoben wurden. Sie weisen insgesamt rund 338 000 verkaufte Fahrräder und E-Bikes aus. Gegenüber dem zu Beginn meteorologisch nicht so schönen Vorjahr entspricht das einem deutlichen Plus von 4,2 Prozent. Grosser Gewinner ist einmal mehr das E-Bike, das bereits von 2015 auf 2016 in Stückzahlen ein sattes Verkaufsplus von 14,1 Prozent erreicht hatte. Diesmal beträgt die Steigerung sogar 16,3 Prozent. Das entspricht einem neuen Verkaufsrekord von knapp 90 000 Stück. Mit anderen Worten: Jedes vierte in der Schweiz verkaufte Fahrrad verfügt bereits über einen Elektrozusatzantrieb – Tendenz steigend. Überflieger bleiben die E-Mountainbikes, die das zweite Jahr in Folge
gleich um mehr als ein Drittel auf Verkäufe von Rennvelos, wogegen jeknapp 29 000 Stück (+38,3%) zulegen ne der Radquervelos leicht zurückginkonnten. Auch in den Nischen verhel- gen (-2,1%). Erfreulich ist dafür, dass fen Elektromotoren offenbar zu neu- sich auch im Rennradbereich die siem Schwung. Rund 400 Cargobikes chereren Scheibenbremsen zunehwurden im Vorjahr an den Mann oder mend durchsetzen. Knapp 30 Prozent die Frau gebracht. Das ist erfreulich, der neuen Rennräder bremsen nicht denn Lastenvelos ersetzen in der Ag- mehr an der Felge. glomeration meist ein Auto. VerantDas Segment Freizeit und Alltag wortlich für den Wachstumsimpuls (mit Licht, Schutzblech und Gepäckdürften dabei neben grossen Fort- träger) bekommt den E-Bike-Boom unschritten bei Handling, Design und terschiedlich zu spüren. Das WachsTechnik auch Förderprogramme wie tum bei den Citybikes mit 28-Zoll-Räcarvelo2go sein. dern (+14,7%) konnte die Rückgänge Die Verkäufe der reinen Muskel- bei den Citybikes mit 26-Zöllern (-33%) fahrräder im Sport-Segment (ohne und Junior 20 bis 24 Zoll (-35,7%) nicht Licht, Schutzbleche und Gepäckträger) wettmachen. Auch die Verkäufe von stiegen nach mehrjährigem Rückgang Spezialvelos (Tandems, Lastenvelos erstmals wieder um drei Prozent an. und andere) gingen deutlich zurück Zur Hauptsache ist das Wachstum auf (-20,4%). (map.) Kinder- und Jugendfahrräder mit den Radgrössen 20 bis 24 Zoll inklusive Weitere Informationen: velosuisse.ch, Schweizerische Freestyle-Bikes zurückzuführen, deren Fachstelle Velo und E-Bike SFVE, Martin Platter, 044 Absatz markant um 22,7 Prozent ange- 764 20 86, 079 231 87 18. stiegen ist. Bei den Mountainbikes büssten die beiden Modellgruppen mit 26-Zoll- und 27,5Zoll-Rädern etwas an Terrain ein (-7% bzw. -2,3%). Bikes mit 29-Zoll-Rädern legten dagegen leicht zu (+3,9%). Vor allem E-Bikes sind derzeit beliebt, aber auch bei andeStabil blieben die ren Modellen stiegen die Verkaufszahlen 2017 an. (Bild zvg.)
Auch er muss seinen Arbeitsplatz zügeln: Francesco Romano, Leiter Kundendienst in Mettmenstetten. (Bild Martin Mullis)
Kein «Käfeli» mehr in Kenny’s Auto-Center Smart-Garage in Mettmenstetten schliesst Ein Schock für alle Säuliämtler Smart-Liebhaber. Das markante Smart-Center in Mettmenstetten schliesst Ende Juni seine Türen. Die Besitzer des beliebten Flitzers müssen für Service und Reparaturen künftig weiter weg liegende Kenny Betriebe aufsuchen. Wer kennt sie nicht, die unverkennbare Smart-Flotte von Neu- und Occasionswagen an der Zürichstrasse in Mettmenstetten. Die beliebten, wendigen und überaus sparsamen Flitzer sind auch von den Säuliämtler Strassen nicht mehr wegzudenken. Sie dienen als auffällige Werbeträger; auch für diese Zeitung zirkulieren zwei mit «Anzeiger»-Logo verzierte Smarts durch das Knonauer Amt. Auch viele Handwerker, Versicherungen und Vertreter der verschiedensten Branchen nützen die mannigfachen Vorteile der Zweisitzer. Sie haben nicht nur einen enorm kleinen Wenderadius, sondern sind auch im Benzinverbrauch äusserst bescheiden. Ein weiterer und gegenüber grösseren Motorfahrzeugen fast unschlagbarer Pluspunkt zeigt sich in der Tatsache, dass der Smart Fortwo seinen Parkplatz sozusagen stets mitführt. Praktisch jeder noch so voll besetzte Parkplatz weist in einer Ecke noch ein Plätzchen auf, wo der kleine smarte Flitzer problemlos abgestellt werden kann. Wo er nicht stört und nicht ins Strassenprofil ragt, drückt sogar die Polizei immer ein Auge zu. Kein Wunder, wenn gemäss Schätzung des Smart-Centers in Mettmenstetten 150 bis 200 Smart-Besitzer im Säuliamt wohnen. Für die Smart-Piloten im Knonauer Amt gilt nun der längst legendäre Spruch «Es feins Käfeli bim Kenny’s Auto-Center» nicht mehr.
Der weite Weg in die nächste SmartGarage ist ärgerlich Das Smart-Center in Mettmenstetten erhielt Ende letzter Woche von der Firma Kenny’s Auto-Center AG ein Schreiben, darin wurden sie informiert, dass das Center auf Ende Juni 2018 geschlossen wird. Die Schliessung des Betriebes in Mettmenstetten und die damit verbundene Entfernung der Markengarage ist natürlich für die Smart-Fans ärgerlich. Für Service und Reparaturen werden die Säuliämtler Smart-Besitzer künftig die Kenny’s Betriebe in Wettingen, Wallisellen, Kriens-Obernau oder Dällikon aufsuchen müssen. Marc Eichenberger, Geschäftsführer der Firma Kenny’s Auto-Center AG, nennt in einem Gespräch mit dem «Anzeiger» verschiedene Gründe für die Schliessung. Die Fahrzeuge der Smart-Palette werden ab nächstem Jahr ausschliesslich noch elektrisch angeboten. Dies habe grosse Auswirkungen auf das Servicegeschäft des exklusiven Smart-Centers in Mettmenstetten. Eichenberger bezeichnet den künftigen Smart als eigentlicher kleiner Bruder der Mercedes Fahrzeuge. Mit der Umstellung auf den Elektrobetrieb und den engen Zusammenschluss mit Mercedes befürchtet die Firma Kenny’s Auto-Center AG einen Einbruch der Marge von gegen 30 Prozent. Ein weiterer Grund für die Schliessung des Betriebes in Mettmenstetten ist der auf den Herbst 2018 geplante Bau des grössten Smart-Zentrums der Schweiz. Diese Grossgarage erstellt jedoch ein kanadischer Investor und wird von der Firma Kenny’s Auto-Center AG als Konkurrenz gesehen. Die Säuliämtler SmartFans werden aber dankbar sein, dass der Weg in die Smart-Garage somit erträglich bleibt. (mm)
Den Körper sanft reinigen Wenn die Tage wieder länger werden, beginnt entsprechend der ayurvedischen Lehre die Zeit, in der die angefallenen Stoffwechselrückstände das biologische Gleichgewicht stören. Um den Stoffwechsel wieder in Schwung zu bringen und angesammelte Schlacken abzubauen, ist sanftes Fasten die optimale Detox-Methode. Sie wirkt wie ein innerer Frühjahrsputz, bei dem alles Schwere und Belastende aus dem Körper beseitigt wird. Dadurch erfährt der Organismus neue Antriebskraft und Lebensfreude. Aber auch guten Schutz vor saisonal typischen Beschwerden wie Heuschnupfen, Im-
munschwäche, Müdigkeit oder depressiven Verstimmungen. Das Detox@Home kann individuell von zuhause aus über einen Tag pro Woche, ein Wochenende, einige Tage oder über längere Zeit hinweg gestaltet werden. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Wichtig dabei sind Zeit und die Motivation, etwas für sein Wohlbefinden zu tun. Als Ayurveda-Therapeutin steht Petra Schmitz Interessierten gerne mit Rat und Tat zur Seite. (pd.) Petra Schmitz, VivAyu Ayurveda Gesundheitsberatung und Ernährung, Schachenmatten 4, Bonstetten, www.vivayu.ch.
«Von Venedig nach Dresden»
Gastsänger gesucht für Chorprojekt Am 9. Dezember 2018 und 20. Januar 2019 veranstaltet der Chor der reformierten Kirche Affoltern zusammen mit dem Singkreis Hettlingen zwei festliche Barockkonzerte. Das erste Konzert findet traditionell zur Adventszeit am 9. Dezember statt. Das zweite Konzert wird im neuen Jahr, am 20. Januar 2019, stattfinden. Auf dem Programm stehen berühmte Chorwerke wie das Gloria RV 589 und die Motette Laetatus sum des venezianischen Barockkomponisten Antonio Vivaldi. Dazu kommt das Magnificat in D-Dur des wenig bekannten böhmischen Komponisten Jan Dismas Zelenka, welcher vor allem in Dresden gelebt und gewirkt hat. Damit erklärt sich auch der Projekttitel, der eine musikalische Reise vom typisch venezianischen Stil zum speziellen spätbarocken J. S. Bach nahen Stil von Zelenka repräsentiert. Abgerundet wird das Konzert mit Pauken und Trompeten und einem Werk, welches Publikum wie Chöre gleichermassen begeistern wird: dem bekannten Halleluja aus dem Oratorium «The Messiah» von Georg Friedrich Händel. Begleitet werden die Chöre und Solisten vom Orchester La Compagna auf historischen Instrumenten barocker Bauart und Stimmung. Für die Einstudierung und musikalische Leitung
zeichnet der Dirigent der Chöre, Rico Zela, verantwortlich. Für diese Konzerte und namhaften jungen Solisten (Stephanie Pfeffer – Sopran, Michaela Unsinn – Alt), sucht der Chor interessierte Sängerinnen und Sänger in allen Stimmlagen, welche sich diese musikalischen Perlen des Spätbarock nicht entgehen lassen wollen. Die Proben finden ab dem 5. April, mit einer Sommerpause Juli/August, statt. Zur Konzertvorbereitung gehören ein Kennenlern-Probetag in Hettlingen am 21. April und ein verbindliches Singweekend in Wildhaus am 16. und 17. November. Routinierte und lernwillige Laiensängerinnen und -sänger jedes Alters sind herzlich willkommen. Geprobt wird jeweils donnerstags von 20 bis 21.45 Uhr in der Kirche oder im Ulmensaal des reformierten Kirchgemeindehauses in Affoltern. Der vielseitige Dirigent Rico Zela wird durch seine motivierende, humorvolle, geduldige und effiziente Art ein unvergessliches musikalisches Erlebnis für alle garantieren. Noten und Hördateien werden zur Verfügung gestellt. (pd.) Anmeldungen werden vorläufig bis Ende April entgegengenommen, ein allfälliger späterer Einstieg ist bei entsprechender Eignung auch möglich. Anmeldungen und Auskünfte: Susanne Dietrich, Telefon 044 761 18 13 / 078 657 60 02 susanne.dietrich@datazug.ch / Margrit Halter, Telefon 044 761 84 07 / 077 401 52 89 margrit.halter@gmx.ch.
Vom Freiamt ins Seetal
Wanderung am 24. März Die nächste Wanderung führt vom Klosterdorf Muri auf den Horben bis nach Gelfingen am Baldeggersee, mit einer wunderbaren Sicht auf das Freiamt und das Seetal. Mit dem Postauto geht es nach Muri, dem Ausgangspunkt der aktuellen Wanderung. Der Weg führt vom Bahnhof vorbei an der Klosterkirche, durch das Dorf und über freies Feld den Berghang hinauf bis nach Geltwil. Von hier geniesst man eine herrliche Aussicht auf das Freiamt und die Zentralschweizer Berge. Nun führt ein schöner Wanderweg Richtung Schlatt, man überschreitet die Kantonsgrenze Aargau/Luzern und geht auf fast immer der gleichen Höhe südwärts über Grod, bis nach einem letzten kleinen Aufstieg der Horben auf 818 Meter erreicht ist. Der grossartige Panoramablick reicht vom Zugerbiet bis zur Rigi und weit in die Voralpen und Alpen. Nach dem Mittagessen in der Alpwirtschaft Horben führt der Weg am Schloss Horben vorbei, das zu Beginn des 18. Jahrhunderts als Sommersitz der Mönche des Klosters Muri erbaut wurde und sich heute im Privatbesitz
befindet, weiter geht es langsam nach Ober Illau hinunter. Nun beginnt der richtige Abstieg. Kurz vor Lieli geht es neben der Ruine Nünegg vorbei und durch den Wald zum 800-jährigen Schloss Heidegg – dem Wahrzeichen vom Luzerner Seetal. Das letzte Wegstück führt schliesslich zum Ziel, dem Bahnhof von Gelfingen. (pd.) Wanderung am Samstag, 24. März, Anmeldungen bis 20. März per E-Mail: miteinander.wandern@bluewin.ch oder per Telefon 044 761 99 36 / 079 288 22 72. Weitere Infos: www.miteinanderwandern.ch.
Die Klosterkirche von Muri im Freiamt. (Bild zvg.)
Kinderkleiderbörse und Kinderflohmarkt
Am 21. März im Gemeindesaal Bonstetten An der Kinderkleiderbörse im Gemeindesaal in Bonstetten lassen sich Babyund Kinderkleider bis Grösse 176 für den Frühling und Sommer finden. Oder auch Sportartikel wie Velos, Trottinets, Rollschuhe, Helme und vieles mehr. Vor dem Gemeindehaus bieten Kinder ihre Spielsachen am grossen Kinderflohmarkt feil. Die Plätze sind begehrt und es herrscht immer ein reger Handel und ein buntes Treiben. Es ist die Gelegenheit für die Kleinen, ihr Kinderzim-
mer kritisch zu durchforsten und nicht mehr benötigtes Spielzeug zu verkaufen. Wer von all diesem hektischen Treiben Hunger und Durst bekommen hat, lässt sich an der Kaffeebar mit selbst gebackenen Köstlichkeiten verwöhnen. (pd.) Mittwoch, 21. März, 14 bis 17 Uhr. Die Anmeldefrist für Verkäuferinnen und Verkäufer endet am Freitag, 16. März. Helferinnen und Helfer sind an der Börse herzlich willkommen. Weitere Infos: Christina Kienberger, 044 700 14 36 oder boerse@fam-club.ch.
«Für Garderobe keine Haftung» Peter Shub tritt in Mettmenstetten auf David Brühlmann, Jürg Frey, Emre Aydin und Larsen Genovese (von links). (Bild zvg.)
«Irish Folk» An Lár – Konzert im «Pöschtli» Aeugstertal 2017 hat sich die wohl bekannteste Schweizer Irish-Folk-Band 2017 eine schöpferische Pause gegönnt. Nun sind die Musiker in alter Frische wieder unterwegs und beehren am 18. März auch das «Pöschtli» Aeugstertal. An Lár ist die bekannteste Celtic-FolkBand der Schweiz. Die vier Musiker aus Bern haben bereits fünf Tonträger veröffentlicht und bestreiten jährlich rund 30 öffentliche Auftritte, so auch schon mehrmals im «Pöschtli», wo sie immer wieder gern gesehene Gäste sind. Ihr Mix aus Eigenem und Fremdem von Irland bis Asturien gehört seit Jahren zum Feinsten, was die Schweizer Irish- und Celtic-Folk-Szene zu bieten hat. Die Musiker – David Brühlmann (Vocals, Button Accordion, Bodhran), Jürg Frey (Guitar, Vocals, Banjo, Concertina, Whistles), Emre Aydin (Mandocello) und Larsen Genovese (Fiddle) – bedienen sich am riesigen Fundus
traditioneller und zeitgenössischer keltischer Musik. Tunes und Songs aus Irland, Schottland und der Bretagne werden, angereichert durch Eigenkompositionen, energiegeladen und stilsicher auf die Bühne gebracht. Stilistisch lässt sich die Band daher vielleicht am ehesten unter «Swiss Celtic Folk» einordnen. An Lár hat über die Jahre einen unverkennbaren Sound geschaffen. Prägend sind dabei die spannenden Arrangements, die durch den wechselnden Einsatz von rund einem Dutzend Instrumenten noch an Vielschichtigkeit gewinnen. Mitreissende Rhythmus- und Stimmungswechsel sind wichtige Elemente in der Musik von An Lár. Die Virtuosität der einzelnen Musiker und der starke Gesang gehören ebenso zu den Stärken der Band. (pd.) Konzert am Sonntag, 18. März, 19 Uhr, im «Pöschtli» Aeugstertal. Essen (Irish Stew) ab 17.30 Uhr, Reservierungen unter Telefon 044 761 61 38.
Am Samstag, 17. März, tritt Peter Shub mit seinem aktuellen Programm im Singsaal Wygarten in Mettmenstetten auf. Die Zuschauerinnen und Zuschauer dürfen sich auf erstklassige Komik freuen. Lange Zeit spricht er nur durch seinen Körper. Lässt sich von einer Leine ziehen, an der kein Hund ist, hängt als Kleiderbügel in einem Mantel so krumm an der Garderobe, dass der Kopf im Mantelinnern fast verschwunden ist. Mit Gesten, Blicken und Zurufen fasziniert Peter Shub sein Publikum. Peter spielt nicht nur eine, sondern viele Figuren. Das Kamerastativ mutiert zur Geliebten, der Garderobenständer wird zur Falle, er wird geboren, und er stirbt im Kerzenlicht. Gang, Blicke, Gestik, Rhythmus, Balance, Nachahmung – alles passt, alles sitzt – sparsam und punktgenau. Man hat Spass an diesem Clown Peter Shub, der seinem Publikum mit winzigsten Details vorführt, wie Freude, Missgunst oder falsche Fährten entstehen. Aber worüber lacht man da eigentlich? Wie bei jedem guten Gag denkt man das zu Ende, was der Komiker gar nicht aussprechen muss. Und doch – er spricht, er singt, er rezitiert.
Kino in der reformierten Kirche Bonstetten Am Freitag, 16. März, wird in der reformierten Kirche um 20 Uhr die US-amerikanische Filmbiografie «Hidden Figures» gezeigt. Diese basiert auf wahren Erlebnissen von Theodore Melfi. Der Eintritt ist frei.
Überwindung der Geschlechter- und Rassengrenzen Die brillanten Mathematikerinnen sind Teil jenes Teams, das dem ersten US-Astronauten John Glenn die Erdumrundung ermöglicht. Eine atembe-
Samstag, 17. März , 20.15 Uhr, Singsaal Wygarten Oberstufe, Schulhausstrasse 13, Mettmenstetten, Eintritt: 35/30 Franken (Legi/AHV), Abendkasse ab 19.30 Uhr. Billettreservierung: www.bieus.ch, Plätze sind nicht nummeriert, freie Platzwahl. Mehr Infos zum Künstler: www.petershub.de.
Am Samstag, 17. März, in Kappel Am nächsten Frauenzmorge in Kappel wird Gianni Assetta einen aufschlussreichen Vortrag mit dem Titel «Was gibt es hier – noch – zu lachen? Humor in unserem Leben» halten.
Schwarze Frauen rechnen für die Eroberung des Weltraums. (Bild zvg.) raubende Leistung, die der amerikanischen Nation neues Selbstbewusstsein gibt, den Wettlauf ins All neu definiert und die Welt aufrüttelt. Dabei kämpft das visionäre Trio um die Überwindung der Geschlechter- und Rassengrenzen und ist eine
Inspiration für kommende Generationen, an ihren Träumen festzuhalten. (pd.) Freitag, 16. März, 20 Uhr, reformierte Kirche Bonstetten, Eintritt frei, Film freigegeben ohne Altersbeschränkung.
Vögel am Flachsee
Öffentliche Exkursion der Stiftung Reusstal Am Samstag, 17. März, organisiert die Stiftung Reusstal am Flachsee in Rottenschwil eine Vogel-Exkursion. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Am Flachsee halten sich zu dieser Jahreszeit immer noch einige gefiederte Wintergäste auf. Aber auch Zugvögel sind wieder zurück. So kann der Kiebitz bei seinen Balzflügen beobachtet werden, und der Schwarzmilan zieht seine Kreise am Himmel. An der öffentlichen Exkursion, geleitet von Thomas Burkard, Leiter Gruppe Information und Aufsicht Reusstal, erhält
Anders als viele, die Banalitäten auswalzen, spielt Peter kunstvolle Komik mit Aussparungen. Sie entsteht durch Kontraste, Missverständnisse, durch scheinbare Unfälle. In «Für Garderobe keine Haftung» kann man es mit Vergnügen miterleben. (pd.)
Frauenzmorge mit Vortrag
«Hidden Figures» – unerkannte Heldinnen, die bisher noch nicht erzählte, unglaubliche Geschichte von Katherine Johnson, Dorothy Vaughn und Mary Jackson. Eine leidenschaftliche Hommage an drei herausragende afroamerikanische Frauen, die zu Beginn der 60er-Jahre bei der Nasa arbeiten und an vorderster Front an einem der wichtigsten Ereignisse der jüngeren Zeitgeschichte beteiligt sind.
Sparsam aber punktgenau: Peter Shub in seinem neuen Programm. (Bild zvg.)
man einen Eindruck von der Vogelvielfalt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. (pd.)
Aus dem Alltagstrubel rauskommen, Zeit für sich haben, auf neue Gedanken kommen und mit anderen Frauen reden. Das sind die Ziele des Frauenzmorge. Kleine Kinder lachen noch unbeschwert und häufig. Erwachsene haben oft nichts mehr zu lachen. Ist ihnen der Humor verloren gegangen? Wie findet man ihn wieder? Ist Humor lernbar? Viele Fragen. Beim Frauenzmorge wird Gianni Assetta spannende und spassige Antworten und Tipps geben. Humor ist eine Charakterstärke. Er entspringt einer Lebenshaltung, die stressreduzierend, menschlich und sympathisch ist. Humor bewegt nicht nur die menschlichen Gedanken, sondern das ganze Wesen und sogar das Umfeld. Der Referent, Gianni Assetta, ist diplomierter Betriebsausbilder IAP. Er begleitet Menschen in den Bereichen
Referent Gianni Assetta. (Bild zvg.) Kommunikation, Führung und Entwicklung zum Nutzen ihrer persönlichen wie auch unternehmerischen Entfaltung. Die Frauenzeit soll aber auch während des Frühstücks einen passenden Rahmen für gute Gespräche bieten. (pd.) Samstag, 17. März, 8.30 bis 11 Uhr im kleinen Mühlesaal in Kappel, Unkostenbeitrag: 20 Franken, Gratis-Kinderhüeti. Anmeldung bis Donnerstag, 15. März, Telefon 044 764 00 11, morgens: Mo, Di, Do, Fr oder via Mail: kathausen.sek@gmx.ch. Anzahl Kinder und Alter bitte angeben.
Kino für die Kleinen am 24. März Für die Kino-Liebhaber heisst es am Samstag, 24. März, Vorhang auf für den diesjährigen Kinoanlass im Fami-
Samstag, 17. März, 14 bis 16.30 Uhr. Treffpunkt: Öffentlicher Parkplatz bei der Reussbrücke Rottenschwil (westseitig). Kos-
lienzentrum Affoltern. Am Nachmittag um 15 Uhr wird der lustige Kinderfilm «Vaiana – das Paradies hat einen Haken» auf einer Leinwand gezeigt. Natürlich darf Verpflegung wie Popcorn, Süssigkeiten und Getränke nicht fehlen. Dieser Film ist Kinospass pur und ist einen Besuch wert – mit der ganzen Familie. Das OK freut sich auf eine paradiesische Stimmung! (pd.)
ten: zehn Franken für
Der Flachsee in Rottenschwil beherbergt eine Vielzahl an Vogelarten. (Bild zvg.)
Erwachsene, Kinder bis 16 Jahre gratis. Weitere Infos: www.stiftung-reusstal.ch.
Auch für Popcorn und Süsses ist an diesem Nachmittag gesorgt. (Bild zvg.)
Samstag, 24. März, 15 Uhr, Familienzentrum Affoltern. Weitere Infos auf www.familienzentrumbezirk-affoltern.ch.
Stiftung Solvita Götschihof Stiftung Solvita Götschihof Gärtnerei-Laden-Gartenunterhalt-Beschäftigung Gärtnerei-Laden-Gartenunterhalt-Beschäftigung Riedstrasse 14, Aeugstertal. Tel. Tel. 044 044 735 735 58 58 20 20 Riedstrasse 14, 8914 8914 Aeugstertal. gaertnerei@solvita.ch www.solvita.ch gaertnerei@solvita.ch www.solvita.ch Öffnungszeiten MoMo- Fr: Fr: 8:00 -12:00 // 13:30 13:30 –17:00 –17:00 Öffnungszeiten 8:00 -12:00
Die Kinderkleiderbörse Eleganten Pferdesport hautnah Jonen feiert ihr Revival miterleben
Frühlings- und Sommerbörse im März
Dressurtage in Birmensdorf mit Ämtler Beteiligung
Die Kinderkleiderbörse Jonen (Jokibo) hat schon immer viele Besucher aus Affoltern und Umgebung in die alte Rigi-Turnhalle gelockt. Als diese vor drei Jahren abgerissen wurde, endete die Tradition. Nun ist endlich die Zeit für einen Neustart gekommen. Ein neues OK-Team des Joner Familienclubs hat sich dem Projekt «Jokibo» angenommen und freut sich sehr, die Kinderkleiderbörse diesen Frühling wieder ankündigen zu dür-
Am Wochenende vom 24. und 25. März finden in Birmensdorf die Dressurtage des Kavallerievereins Limmattal statt. In der Reithalle Vogelsang tragen die Reiterinnen und Reiter mit Pferden ab vier Jahren Wettkämpfe bis Stufe GA07 aus. Auch in diesem Jahr sind einige Reitende aus dem Säuliamt am Start.
fen. Die Frühling-/Sommerbörse findet am Freitag, 23. März, von 18.30 bis 20.30 Uhr, und am Samstag, 24. März, von 9.30 bis 11.30 Uhr, im Mehrzweckraum des neuen Primarschulhauses Säntis in Jonen statt. Die Jokibo-Cüpliund Kaffeebar lädt nach dem Shoppen noch etwas zum Verweilen ein. Neu findet am Samstag während der Öffnungszeiten der Börse ein Kinderflohmarkt statt. Die Kinder haben so die Möglichkeit, ihre mitgebrachten Spielsachen auf dem Pausenplatz selber zu verkaufen oder zu tauschen. (pd.) Freitag, 23. März, 18.30 bis 20.30 Uhr, und Samstag, 24. März, 9.30 bis 11.30 Uhr. Anmeldungen zum Verkauf an der Börse per E-Mail: jokibo@joner-fa-
Das neue Jokibo-Organisationskomitee: Nadia Gurtner (links) und Nadja Ronner. (Bild zvg.)
milienclub.ch, weitere familienclub.ch.
11. Generalversammlung des Mtva
Eine stattliche Anzahl von 55 Turnkameraden fand sich zur 11. GV ein. Nach der Begrüssung des Präsidenten genossen alle das erneut vorzügliche Essen. In seinem Jahresbericht ging der Vorsitzende auf die diversen Aktivitäten wie Jass- und Minigolfturnier, Grillabend (dieses Mal Risotto mit Tessinerbraten), Besichtigung des Bauernhofs Grüt in Mettmenstetten, die zweitägige Turnerreise und die Metzgete ein. Die Reise führte den Mtva in die Region Biel, mit einem interessanten Rundgang in Magglingen und schönen Wanderungen mit gemütlichen Beizli unterwegs.
Die Metzgete war ein voller Erfolg Der Aufruf an die Bevölkerung schien sich gelohnt zu haben, konnte der Mtva doch über 90 Gäste mehr ver-
pflegen als 2016. Als Folge davon hat sich der Mtva entschlossen, die Metzgete auch dieses Jahr durchzuführen. Interessierte reservieren sich den 6. Oktober bereits heute. Leider musste der Mtva letztes Jahr von zwei Turnkameraden Abschied nehmen, vier Turner haben den Austritt erklärt und zwei Turner wurden neu aufgenommen, sodass der aktuelle Mitgliederbestand 101 beträgt. Die Wahlen warfen keine grossen Wellen, da sich alle Bisherigen; Peter Leuenberger als Kassier, Hansruedi (Güx) Wettstein als Technischer Leiter, Christian Kleinhans als Aktuar, John Schoch als Faustballvertreter und Peter Langhans als Präsident, wieder zur Verfügung stellten und mit Applaus wiedergewählt wurden. Für fleissigen Turnbesuch – mindestens 30 von 34 Turnabenden – wurden 12 Turnkameraden mit einem Glas Honig belohnt. Peter Langhans Neue Mitturner sind herzlich willkommen. Nähere Informationen unter www.mtva.ch.
Alten Brauch aufrechterhalten
Kurs im Armbrustschiessen Die Osterhasen stehen im Ladenregal – es ist bald wieder Zeit und der Armbrustschützenkurs beginnt. Im Kurs werden der Umgang mit der Armbrust und die Konzentrationsfähigkeit geschult. Gestartet wird die Meisterschaft mit dem Osterschiessen am Samstag, 31. März, auf dem Areal des Schulhauses Zwillikon. An den sechs nachfolgenden Sonntagen wird um 9 Uhr das Programm von zehn Schüssen geschossen. Das Endschiessen vom Pfingstsamstag, 19. Mai, ist der krönende Abschluss mit Rangverkündigung und kleiner Festwirtschaft. Dank der grosszügigen finanziellen Unterstützung von den Feldschüt-
zen Zwillikon, diversen Unternehmen und der Bevölkerung, ist es möglich, den jahrzehntealten Brauch des Armbrustschiessens aufrechtzuerhalten. Mit grosser Begeisterung nehmen alljährlich die Jungen und Mädchen an diesem Kurs teil. Teilnahmeberechtigt sind alle interessierten Kinder der Jahrgänge 2002 bis 2008. Das Leiterteam freut sich auf viele motivierte und engagierte Teilnehmende und wünscht: «Guet Schuss!» (CR) Anmeldung und Armbrustabgabe: Samstag, 24. März, 11 bis 12 Uhr, beim Schützenhaus Zwillikon. Probeschiessen: Sonntag, 25. März, 9 bis 11 Uhr, beim Schulhaus Zwillikon. Kurskosten 30 Franken. Informationen: chrisrudolf971@gmail.com oder 076 347 20 67.
Am Samstagmorgen messen sich die Teilnehmenden bereits ab 7.30 Uhr im GA01. Um 12.30 Uhr geht es weiter mit dem Programm GA03. Beide Prüfungen weisen volle Startfelder mit je gut 40 Teilnehmenden auf, was spannende Wettkämpfe verspricht. Beide Prüfungen stehen sowohl Reitern mit Brevet als auch mit Springlizenz offen. Reiter mit Dressurlizenz sind ebenfalls zugelassen, allerdings lediglich mit vier- und fünfjährigen Pferden.
Infos unter: www.joner-
Aktives und geselliges Vereinsjahr
Am Freitag, 23. Februar, fand im Restaurant des Senevita die 11. Generalversammlung des Männerturnvereins Affoltern statt.
Teilnahme für Reiter mit Dressursowie mit Springlizenz möglich
Fortsetzung am Sonntagmorgen früh, trotz Zeitumstellung Am Sonntag finden zwei Prüfungen mit höheren Schwierigkeitsgraden statt, wozu auch Reiter mit Dressurlizenz auf erfahreneren Pferden zugelassen sind. Um 7.30 Uhr – Achtung bezüglich der «verlorenen Stunde» durch die Zeitumstellung – geht es mit dem Programm GA05 weiter, in welchem sich knapp 45 Teilnehmende messen. Den Abschluss des Wochenendes bildet die anspruchsvollste Prüfung mit dem Programm GA07, worin die
Die Teilnehmenden und ihre Pferde werden ihr Bestes geben. (Bild zvg.) Reiterpaare unter anderem eine Kurzkehrtwendung und Verstärkungen in allen Gangarten zeigen müssen. Diese Prüfung startet um 12.45 Uhr und wird ebenfalls rund 45 Paare zeigen. Der Kavallerieverein Limmattal freut sich auf viele sportliche Höchstleistungen und zahlreiche pferdebegeisterte
Zuschauer – für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt, an beiden Tagen wird von früh bis spät eine Festwirtschaft geführt. (pd.) Mehr Informationen: www.kvlimmattal.ch.
Stellenanzeiger Die Gemeinde Bonstetten – auf der Sonnenseite des Albis – bietet ihren rund 5500 Einwohnern optimale Wohnbedingungen und ein vielseitiges Freizeitangebot mit bestmöglichem Anschluss an das Individual- und öffentliche Verkehrsnetz. Die Gemeindeverwaltung erbringt als Dienstleistungsunternehmen vielseitige und kundenorientierte Angebote. Wir suchen per 1. Mai 2018 oder nach Vereinbarung eine/n
Leiter/in Abteilung Finanzen Sie sind verantwortlich für • die fachliche und personelle Leitung des Bereichs Finanzen, sowie die personelle Leitung der Abteilung Finanzen mit rund 10 Mitarbeitenden • für das gesamte Finanz- und Rechnungswesen, die Lohnbuchhaltung sowie das Versicherungswesen der Politischen Gemeinde • das gesamte Finanz- und Rechnungswesen sowie die Lohnbuchhaltung der Sekundarschulgemeinde, der reformierten Kirche Bonstetten, des Zweckverbandes Feuerwehr Unteramt sowie der Stockwerkeigentümerschaft «Altes Dorfschulhaus» • die Beratung der Behörden und Verwaltungen in finanzrechtlichen Belangen und koordinieren den Budget- und Finanzplanungsprozess • die ICT der Gesamtverwaltung • die Stellvertretung des Gemeindeschreibers • die Praxisausbildung der kaufmännischen Lernenden im Bereich Finanzen Sie verfügen über • eine kaufmännische Grundausbildung, vorzugsweise bei einer öffentlichen Verwaltung • eine entsprechende Weiterbildung im öffentlichen Sektor (z.B. KFA Fachspezialist/in Öffentliche Finanzen und Steuern IVM) und/oder ein Abschluss im Finanzbereich • Führungserfahrung in der öffentlichen Verwaltung • gute schriftliche und mündliche Kommunikationsfähigkeit • ein kompetentes und dienstleistungsorientiertes Auftreten mit guten Umgangsformen • sehr gute PC-Anwenderkenntnisse, von Vorteil mit Erfahrung der Abacus-/NEST-/ CMIAXIOMA-Applikationen Wir bieten Ihnen • eine verantwortungsvolle, abwechslungsreiche und anspruchsvolle Tätigkeit in einem lebendigen Arbeitsumfeld • engagierte und unterstützende Teamkolleginnen und -kollegen • attraktive Anstellungsbedingungen mit guten Sozialleistungen • einen modernen Arbeitsplatz Haben wir mit unserem Stellenangebot Ihr Interesse geweckt? Dann bewerben Sie sich – jetzt! Zur Beantwortung von Fragen steht Ihnen der Leiter Gesamtverwaltung, Gemeindeschreiber Christof Wicky, Tel. 044 701 95 90 gerne zur Verfügung. Ihre schriftliche Bewerbung (keine Online-Bewerbung) mit Foto und den üblichen Unterlagen richten Sie bitte bis 3. April 2018 an Gemeindeschreiber Christof Wicky, Gemeindeverwaltung Bonstetten, Am Rainli 2, 8906 Bonstetten. Mehr über unsere Gemeinde erfahren Sie unter www.bonstetten.ch.
WB startet furios in die Rückrunde Fussball 1. Liga: FC Höngg – FC Wettswil-Bonstetten 1:2 (1:1) Der Start zur Rückrunde ist geglückt. WB rang in einer hochklassigen Partie dank einer kämpferisch tadellosen Leistung die Heimischen auf dem Hönggerberg nieder. ................................................... von kaspar köchli Die Ausgangslage vor dem Rückrundenauftakt zeigte sich glasklar: Aufsteiger Höngg wollte seine guten Leistungen der Vorrunde untermauern, während Schlusslicht WB erpicht war, möglichst rasch die Rote Laterne abzugeben. Sieben Punkte trennten den gastgebenden Tabellensiebten von den Ämtlern, zudem führten die Stadtzürcher stattliche zehn Tore mehr auf ihrem Konto. Von spielerischen Unterschieden war jedoch nichts zu spüren. WB drückte von Beginn weg aufs Gaspedal und unterstrich seine Ambitionen mit engagiert geführten Zweikämpfen. Glück benötigte Höngg in der 12. Minute, als Torsteher Blank bei einem Abschlag kurios WB-Stürmer Lugo traf, und der Ball darauf nur um eine Handbreite das Gehäuse verfehlte. Im Gegenzug wurden die Rotschwarzen durch ein Geschoss von Rutz gewarnt. Höngg kam plötzlich zu Abschlussgelegenheiten. Die beste machte WBKeeper Baumgartner zunichte, als er einen Schuss von Pereira aufmerksam über die Latte lenkte. Und bei der folgenden Corner-Doublette herrschte abermals Aufregung im Fünfmeterraum.
WB-Führung aus grosser Distanz Nach 35 Minuten schlug WBs Mittelfeldstratege Zoller einen Freistoss aus weiter Distanz mit viel Gefühl und vor
Knieschoner gegen Skischuhe getauscht Den Samstag, 3. März, verbrachte die Mannschaft U19 von Volley S9 auf den Skis, im Skigebiet Flumserberg. Die gemeinsame An- und Rückreise mit dem Zug war sehr amüsant und kurzweilig. Das Wetter spielte zu Beginn des Tages gut mit, es war hauptsächlich sonnig. Gegen Nachmittag wurde es neblig und es begann leicht zu schneien, was jedoch die Stimmung keineswegs trübte.
Verzaubernde Huskies Das Mittagessen nahm das Team in der «Sennästube» ein. Direkt neben dem Restaurant befand sich eine grosse Gruppe Huskies Schlittenhunde, welche viele der Spielerinnen anzog, und einige hätten wohl gerne einen davon mit nach Hause genommen. Danach ging es wieder auf die Piste. Am Abend fuhren alle glücklich vom erfolgreichen Skitag wieder nach Hause. (pd.) anzeige
WBs 1:0 auf dem stimmigen Hönggerberg: Der Freistoss von Diego Zoller landet in der oberen Torecke.(Bild Kaspar Köchli) allem gewaltigem Drall in das gegnerische Hoheitsgebiet – der Ball flog überraschend an Freund und Feind vorbei in die hintere hohe Torecke. Die Freude war von kurzer Dauer. Ein scharfer Flankenball Pereiras prallte an die Brust von WBs «VerteidigerTurm» Todzi und von dort in die Ämtler Maschen (40. Minute). Beim gerechten Spielstand von 1:1 entliess der gute Unparteiische die Teams zum Pausentee. Der Frust des ärgerlichen Ausgleichs schien WB nicht zu verunsichern, eher zu beflügeln. Das Team attackierte weiterhin früh und liess Höngg beim Aufbau kaum Anspielstationen. Vorerst gelangte der Gastgeber durch Pereira, Rutz und Forny noch zu
passablen Gelegenheiten, danach übernahm aber WB resolut das Ruder. Miljovic lancierte mit einem Zuckerpass den agilen Lugo, der losstürmte und seiner tollen Leistung mit dem 2:1-Treffer die Krone aufsetzte (62. Minute). «Der Goalie zögerte beim Herauslaufen einen Moment, am Schluss entschied ich mich, ihn zu überlupfen», umschrieb der Torschütze seinen schönen Treffer. Für den Rest der Partie kontrollierte WB das Geschehen, liess hinten nichts anbrennen und lancierte ein paar gefährliche Konter – dennoch hatte es noch zwei bange Momente zu überstehen. Bei Hönggs bester Aktion in Hälfte zwei verhinderte Baumgartner mit wachem Reflex den Ausgleich und in der vierten Minute
der Nachspielzeit landete der Ball am Ämtler Querbalken. Dann war Schluss und die Gäste durften verdient jubeln. «Wer da oben bei uns gewinnt, hat Vieles richtig gemacht», meinte ein Höngger Fan anerkennend. In der Tat gelang das in der Vorrunde nur gerade Spitzenreiter Bellinzona.
Sowohl Teamgeist als auch Physis überragend WB imponierte mit seinem solidarischen und physisch grossartigen Auftritt. Jeder zeigte sich bis in die Haarspitzen kampfbereit. Was sich schon im Trainingslager auf Gran Canaria abzeichnete, scheint Tatsache geworden zu sein: Die neuen Spieler haben
sich gut integriert und das Team ist zur Einheit gewachsen. Erwähnenswert als Mosaikstück im Ganzen ist der 21-jährige Brüniger, dem seine 1.-Liga-Premiere (über 90 Minuten) nervenstark glückte. Bereits morgen Mittwochabend steht die nächste Partie an. Um 19.30 Uhr trifft WB im heimischen Moos auf den FC Tuggen, der mit seinem 4:0 gegen Balzers ebenfalls furios zur Rückrunde gestartet ist.
Sportplatz Hönggerberg; Höngg – WB 1:2 (1:1). Baumgartner; Todzi, Brüniger, Studer; Dzelili, Miljovic (77. Loosli), Peter, Schneebeli, Zoller (66. Peduzzi); Capone (90. Allemann), Lugo. Tore: 35. Zoller 0:1, 40. Todzi (Eigentor) 1:1, 62. Lugo 1:2.
Generalversammlung des Turnvereins Hausen 2018 ist da und damit rücken auch die Feierlichkeiten zum 100-Jahre Vereinsjubiläum näher. Doch neben dem Ausblick auf dieses Jahr liess der Vorstand an der Generalversammlung am vergangenen Freitag nochmals die letzten zwölf Monate Revue passieren. Mit dem traditionellen Hallen-Korbballturnier Mitte Januar ging das erste Event des Jubiläumsjahrs des Turnvereins erfolgreich über die Bühne. Einige weitere Höhepunkte stehen noch im Jahresprogramm. Allen voran das erste Maiwochenende: Am 5. Mai feiert der TV Hausen seinen 100. Geburtstag mit der Bevölkerung, auf dem Flugplatz Hausen. Am Samstagnachmittag veranstaltet der Turnverein eine polysportive Stafette mit Posten im ganzen Dorf. Dafür konnten bereits einige Dorfvereine gewonnen werden, die an den Posten den Teilnehmenden Aufgaben stellen. Start und Ziel befinden sich auf dem Flugplatz, wo dann auch die Abendunterhaltung stattfinden wird. Das Comedyund Akrobatik-Duo «Handund-Stand» und Mitwirkende des Turnvereins nehmen das Publikum mit auf eine Reise durch die letzten 100 Jahre. Auch das Partyvolk kommt auf die Kosten. Im Barzelt mit DJ kann bis in die Morgenstunden gefeiert werden.
Ein Jubiläumsjahr voller Highlights Für das Zürcher Kantonalschwingfest einen Tag später stehen etliche TV-Mit-
Der aktuelle Vorstand des Turnvereins Hausen (von links): Sven Kammer, Iris Studer, Sandro Morof, Vera Studer, Stephan Studer, Daniela Hess und Marc Rüfenacht. (Bild zvg.) glieder hinter den Kulissen im Einsatz. Noch konnten nicht alle Helferplätze belegt werden, OK-Präsident Fredi Steinmann machte an der Generalversammlung nochmals einen Aufruf. Weitere Highlights im Jubiläumsjahr sind die Sportstafette in Arosa, an der der Turnverein mit verschiedenen Teams antreten wird und ein Geburtstagsfest speziell für die Mitglieder im November. Natürlich gab es auch Highlights aus dem vergangenen Jahr zu berichten. Die Korbballer aus Hausen schafften den Aufstieg in die zweithöchste Schweizer Liga und das U14 Team der Mädchen holte sich die Bronzemedaille in der Schweizer
Meisterschaft. Aus Sicht der Aktiven war die Schlussnote 26.68 am Kantonalen Turnfest der Höhepunkt.
Budget und Wahlen Formsache Die Jahresrechnung wies einen Verlust von rund 15 000 Franken aus, aufgrund der Ausgaben für die neue Vereinsbekleidung. Das neue Outfit bereitet den Mitgliedern grosse Freude, viele erschienen in den Vereinsfarben zur Versammlung. Für das kommende Jahr rechnet Kassier Stephan Studer mit einem Verlust im ähnlichen Rahmen. Die Versammlung bewilligte Budget und Jahresrechnung einstim-
mig. Genauso klar lief es bei den Wahlen. Präsidentin Vera Studer, Aktuar Sandro Morof und Leiterin Jugend Iris Studer wurden für weitere zwei Jahre wiedergewählt. Der Revisor Bruno Gallmann trat aus seinem Amt zurück. Als Nachfolger stellte sich René Hess zur Verfügung. Zusammen mit dem bisherigen Revisor Jann Haferl wählte ihn die Versammlung für zwei Jahre. Applaus gab es nicht nur für alle Gewählten, sondern auch für besondere Leistungen, wie fleissige Turnstundenbesuche, das Kreieren des neuen Logos oder Kampfrichter-Einsätze. Das Jubiläumsjahr kann ruhig kommen. Sandro Morof
Veranstaltungen Erwin Koch: wahre Geschichten Lesung und Gespräch
Regionalbibliothek Affoltern a. A. Obere Seewadelstrasse 14 Eintritt Vorverkauf Reservation
Fr. 15.- /10.Regionalbibliothek Affoltern 044 761 44 09 www.kulturaffoltern.ch bibliothek@affoltern-am-albis.ch
Generalversammlung Freitag, 16. März 2018, 20.00 Uhr, im Werkgebäude Hedingen. Ehren- sowie Passivmitglieder und Freunde sind herzlich willkommen. Für Aktivmitglieder obligatorisch. Der Vorstand
AM SAMSTAG 17. MÄRZ 2018 ERÖFFNUNGSKONZERT MIT DEM TRIO FINK
Gemüse, Früchte, Obst, exotische Früchte, Backwaren, Gewürze, Honigprodukte, persische und griechische Spezialitäten, Blumen, Pflanzen, Handarbeiten, Geschenkartikel usw.
Ghaderinia Persische Spezialitäten gedörrte und getrocknete Naturprodukte
Lotti Ziegler Konfitüren, Perlen, Liköre, Gestricktes
Schneider Kaffee & Flowers Sträusse, frisch gerösteter Kaffee, Geschenke, Windeltorten
Feines vom Bauernhof Saisonal: Fleisch, Käse, Gemüse, Tee, Kräutersalz, Eier
Esther Sidler Socken, Konfitüren, Backwaren, NEU: Kartoffelsalat
Antonia Pleisch Bündner Alpkäse, Alpbutter ab Herbst
Pieter Gülcher exotische Spezialitäten, Gewürze, Honig
Eveline Geeser Werkstatt Bluemehändli
Strick-Detti Mützen, Schals, Babyschühchen
Sunnäschüür P. Wittwer blumig, fruchtig, scharf, Pasta-Shop
Brot und Zopf Urdinkel für Geniesser
Stefan Heiniger Obst, Gemüse, Freiland-Eier, NEU: «Di fair Milch» vom Säuliamt
Biohof Schönboden Produkte direkt vom Demeterhof
Fruitpassion Die besten exotischen Früchte aus Afrika
Peter Bloch Badischer Spargel ab 7. April, Aprikosen am 2. Juni
Metaj Griechische Spezialitäten
Pöschtli Beck handwerklich, regional, köstlich
für einen Einkauf auf dem Wochenmarkt JEDEN SAMSTAG AUF DEM MARKTPLATZ VON 8 – 12 UHR
020 2018

References: Art. 14
 § 61
 § 54
 Art. 14
 § 31
 Art. 9
 § 31
 § 31
 § 24