Source: https://pferdesportverband-san.de/coronavirus.htm
Timestamp: 2020-08-11 21:05:44+00:00

Document:
Pferdesportverband Sachsen-Anhalt
LANDESVERBAND der Reit- und Fahrvereine SACHSEN-ANHALT E.V.
LM-Bestimmungen
Kommission / Ausschüsse
Serien und Cups
Weiterbildung Turnierfachleute
Weiterbildung Trainer / Reiter
Weiterführende Links:  Weitere Informationen Hinweise und Empfehlungen der Deutschen Reiterlichen Vereinigung  Hinweise und Empfehlungen des Landessportbundes  Informationen der Landesregierung Sachsen-Anhalt  Informationen des Robert-Koch- Instistuts  Leitlinien zum Kampf gegen die Corona-Epidemie  Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Corona-​Virus  Begründung zur Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus  Download Bewegungsplan  Download Anwesenheitsliste
Coronavirus – Auswirkungen auf den Pferdesport in Sachsen- Anhalt +++ UPDATE 13.07.2020 +++ Alles neu und doch fast wie vorher - Dem Normalzustand wieder ein wenig näher Gemäß der siebten SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung die am 30.06.2020 in Kraft getreten ist und seit dem 02.07.2020 gilt, können neben der Öffnung der Sportstätten nun auch wieder Turniere für alle Teilnehmerkreise und - mindestens genau so wichtig - mit Zuschauern wieder stattfinden. Natürlich nur unter zahlreichen Auflagen. Grundsätzlich gilt, dass zwar ein weiterer Schritt in Richtung Normalität gemacht wurde, jedoch für nahezu alle Bereiche des Pferdesports (Hygiene-) Konzepte für die alltäglichen Abläufe und für die Durchführung von Veranstaltungen jedweder Art vorliegen müssen. Da die entsprechenden Konzepte bereits geraume Zeit vorliegen und im Pferdesport überwiegend schon seit Monaten Anwendung finden, bedarf es weniger Anpassungen im Alltag für die Vereine und Betriebe. Gleichzeitig gibt es neue Möglichkeiten der Durchführung von Reitertagen und Turnieren, die nun im Freien mit bis zu 1.000 Personen unter bestimmten Voraussetzungen wieder stattfinden können. Auch der Reitunterricht muss nun nicht mehr allein besucht werden. Nachfolgende Übersichten zum aktuellen Stand wurden entsprechend aktuellen Verordnung umfassend angepasst. +++ UPDATE ENDE +++ Wegfall aller Sonderregelungen für den Pferdesport führen kaum zu Unterschieden in der Praxis Auch mit dem Inkrafttreten der 7. Verordnung gibt es keine Sonderregelungen für den Pferdesport und die Versorgung der Pferde mehr. Dies hat zur Folge, dass sich die Vereine, Betriebe und Privatanlagen nun an den gleichen Bestimmungen orientieren müssen, wie alle anderen Sportanlagen auch. In der Praxis wird dies jedoch auch weiterhin nur zu wenigen Unterschieden führen, da die nun beschlossenen Lockerungen selbstverständlich auch für den Pferdesport gelten und somit „unterm Strich“ mehr möglich ist als bisher. Gleichzeitig gibt es kaum neue Anforderungen für diejenigen, die sich schon bisher an die Leitfäden der FN und des Landesverbandes gehalten haben. Grundsätzlich gilt, dass bei allen offenen Fragestellungen die jeweils zuständigen Landkreise zu kontaktieren und in die Prozesse einzubinden sind. Auf Grundlage der geltenden Verordnung sind unverändert einige Fragen offen und müssen für eine rechtssichere Einschätzung von den zuständigen Behörden beantwortet werden. Hier kann nur ein Verweis auf die jeweils geltenden Bestimmungen und die offenen Fragestellung erfolgen. Entsprechend der siebten  SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung ist gemäß §8 (Sportstätten und Sportbetrieb) der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen eingeschränkt wieder möglich. Auf den  FAQ-Internetseiten der Landesregierung ist dazu folgendes zu finden: Der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen ist mit Zustimmung des Trägers der Anlage, vorzugsweise als Individualsport, unter folgenden Auflagen wieder möglich: • die Einhaltung eines Abstands von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen ist durchgängig sichergestellt, soweit die Ausübung der Sportart dem nicht entgegensteht, • Hygieneanforderungen, insbesondere im Hinblick auf die Reinigung und Desinfektion von genutzten Sportgeräten, werden eingehalten, • die Ausübung von nichtkontaktfreien Sportarten ist auf maximal 50 Sporttreibende begrenzt und • die Regelungen für Veranstaltungen nach § 2 Abs. 3 und 4 gelten entsprechend. Die Nutzung der Sportstätte setzt die Freigabe durch den Betreiber voraus. Der Betreiber hat die Empfehlungen der jeweiligen Sportverbände zur Nutzungsvoraussetzung zu erklären und eine Höchstbelegung der Sportstätte festzulegen. Die Festlegung der Höchstbelegung hat unter Beachtung folgender Hygieneregeln zu erfolgen: • Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zu anderen Personen, soweit möglich und zumutbar; dies gilt nicht für Zusammenkünfte mit Angehörigen aus maximal zwei Hausständen oder mit nahen Verwandten sowie deren Ehe- und Lebenspartnern, • ein verstärktes Reinigungs-​und Desinfektionsregime einschließlich regelmäßigen Lüftens in geschlossenen Räumen, • Vermeidung von Ansammlungen von mehr als zehn Personen, insbesondere Warteschlangen am Einlass zur Sportstätte; dies gilt nicht für Zusammenkünfte von Angehörigen aus maximal zwei Hausständen oder mit nahen Verwandten sowie deren Ehe- und Lebenspartnern, • Information über gut sichtbare Aushänge und, soweit möglich, regelmäßige Durchsagen über die Verpflichtung zur Abstandsregelung und zur Einhaltung der Schutzmaßnahmen. Lassen sich die Abstandsregelungen durch örtliche Vorkehrungen, insbesondere die räumliche Trennung, die Anordnung oder Freihaltung von Sitzplätzen oder das Anbringen von Abstandsmarkierungen nicht sicherstellen, hat der Infektionsschutz zusätzlich zu erfolgen durch Zugangsbeschränkungen oder Einlasskontrollen, die sicherstellen, dass sich in den Räumlichkeiten sowie auf dem Außengelände nur höchstens ein Besucher je 10 Quadratmeter Fläche aufhält. Unter Beachtung der jeweiligen Gegebenheiten hat der Veranstalter, Leiter, Betriebsinhaber, Geschäftsführer, Vorstand, Vereinsvorsitzende o.ä. ein Konzept zu erstellen, das die aktuellen Empfehlungen der allgemeinen Hygiene berücksichtigt und das auf Verlangen der zuständigen Gesundheitsbehörde vorzulegen ist. In geschlossenen Räumen dürfen maximal 250 Personen, ab 29. August 500 Personen, und im Freien maximal 1.000 Personen zugelassen werden; das vom Veranstalter eingesetzte Personal bleibt hierbei unberücksichtigt. Diese Regelungen gelten aus unserer Sicht selbstverständlich auch für Reitanlagen und machen die Rückkehr zum Regelbetrieb für die überwiegende Mehrheit der Reitanlagen unter den vorgenannten Einschränkungen möglich. Grundsätzlich kann festgestellt werden, dass nun für alle Bereiche des (Pferde-) Sports Hygienekonzepte vorliegen müssen, die im Zweifel den Gesundheitsbehörden auf deren Verlangen hin vorgelegt werden müssen. Entsprechende Konzepte liegen allerdings für den Pferdesport bereits seit Monaten vor und sind auch hier (in der an die aktuelle Verordnung angepassten Version) im weiteren Verlauf unter den einzelnen Teilbereichen zu finden. Für Veranstaltungen jedweder Art (Abzeichenprüfungen, Trainingstage, Reitertage, Turniere und Seminare) gelten sowohl die grundsätzlichen Regelungen, als auch weiterführende Vorgaben. Nachfolgend haben wir die aus unserer Sicht betreffenden Passagen der Verordnung, Stellungnahmen und Leitfäden für die einzelnen Teilbereiche des Pferdesports zusammengefasst. Reitunterricht / Versorgung der Pferde Turniere / Reitertage Abzeichenlehrgänge / Weiterbildungen / Seminare / sonst. Vereinsveranstaltungen f
Reitunterricht / Versorgung der Pferde
Nach der siebsten SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung ist gem. §8 (Sportstätten und Sportbetrieb) „der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen“ eingeschränkt möglich. Folgende Einschränkungen wurden festgelegt: 1. die Einhaltung eines Abstands von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen ist durchgängig sichergestellt, soweit die Ausübung der Sportart dem nicht entgegensteht, 2. Hygieneanforderungen, insbesondere im Hinblick auf die Reinigung und Desinfektion von genutzten Sportgeräten, werden eingehalten, 3. die Ausübung von nichtkontaktfreien Sportarten ist auf maximal 50 Sporttreibende begrenzt und 4. die Regelungen für Veranstaltungen nach § 2 Abs. 3 und 4 gelten entsprechend. Weiterhin gilt: „Die Nutzung der Sportstätte erfordert die Freigabe durch den Betreiber. Dieser hat die Empfehlungen der jeweiligen Sportverbände zur Nutzungsvoraussetzung zu erklären und zu dokumentieren sowie entsprechend der Größe und Beschaffenheit der Sportanlage eine Höchstbelegung der Sportstätte festzulegen. Die Festlegung der Höchstbelegung hat unter Beachtung der in Absatz 1 Nr. 1 geregelten Beschränkung zu erfolgen. In geschlossenen Räumen dürfen maximal 250 Personen, ab 29. August 2020 maximal 500 Personen, und im Freien maximal 1 000 Personen zugelassen werden; das vom Veranstalter eingesetzte Personal bleibt hierbei unberücksichtigt.“ Auf den FAQ-Internetseiten der Landesregierung ist zum Thema Höchstbelegung der Sportanlagen folgendes zu finden: Die Festlegung der Höchstbelegung hat unter Beachtung folgender Hygieneregeln zu erfolgen: • Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zu anderen Personen, soweit möglich und zumutbar; dies gilt nicht für Zusammenkünfte mit Angehörigen aus maximal zwei Hausständen oder mit nahen Verwandten sowie deren Ehe- und Lebenspartnern, • ein verstärktes Reinigungs-​und Desinfektionsregime einschließlich regelmäßigen Lüftens in geschlossenen Räumen, • Vermeidung von Ansammlungen von mehr als zehn Personen, insbesondere Warteschlangen am Einlass zur Sportstätte; dies gilt nicht für Zusammenkünfte von Angehörigen aus maximal zwei Hausständen oder mit nahen Verwandten sowie deren Ehe- und Lebenspartnern, • Information über gut sichtbare Aushänge und, soweit möglich, regelmäßige Durchsagen über die Verpflichtung zur Abstandsregelung und zur Einhaltung der Schutzmaßnahmen. Lassen sich die Abstandsregelungen durch örtliche Vorkehrungen, insbesondere die räumliche Trennung, die Anordnung oder Freihaltung von Sitzplätzen oder das Anbringen von Abstandsmarkierungen nicht sicherstellen, hat der Infektionsschutz zusätzlich zu erfolgen durch Zugangsbeschränkungen oder Einlasskontrollen, die sicherstellen, dass sich in den Räumlichkeiten sowie auf dem Außengelände nur höchstens ein Besucher je 10 Quadratmeter Fläche aufhält. Aus diesen Vorgaben ergeben sich folgende weitere zu beachtende Punkte der Verordnung, die jedoch überwiegend zu Dopplungen der Vorgaben führen: Die unter 2. aufgeführten Hygieneanforderungen gelten gemäß der Begründung zur Verordnung „grundsätzlich für alle Bereiche dieser Verordnung“, finden sich unter § 1 Abs. I Nr. 1.-4. der siebten SARS-CoV-2- Eindämmungsverordnung und lauten wie folgt: 1. Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zu anderen Personen, soweit möglich und zumutbar; dies gilt nicht für Zusammenkünfte mit Angehörigen aus maximal zwei Hausständen oder mit nahen Verwandten sowie deren Ehe- und Lebenspartnern, 2. ein verstärktes Reinigungs- und Desinfektionsregime, einschließlich regelmäßigen Lüftens in geschlossenen Räumen, 3. Vermeidung von Ansammlungen von mehr als zehn Personen, insbesondere Warteschlangen (z. B. durch Öffnung einer ausreichenden Zahl von Kassen); dies gilt nicht für Zusammenkünfte mit Angehörigen aus maximal zwei Hausständen oder mit nahen Verwandten sowie deren Ehe- und Lebenspartnern, 4. Information über gut sichtbare Aushänge und, soweit möglich, regelmäßige Durchsagen über die Verpflichtung zur Abstandsregelung und zur Einhaltung der Schutzmaßnahmen. Wie zu sehen ist, kommt es zu einigen Dopplungen bei den Vorgaben. Im Kern kann jedoch festgestellt werden, dass sich für all diejenigen, die sich bisher schon an die Leitfäden der FN, welche nachfolgend zu finden sind, halten und einen Plan für den Zutritt zu Ihrer Anlage erstellt haben, recht wenig ändert. „Neue Lockerungen“ sind, dass nun auch wieder Zuschauer/Helfer auf die Anlagen dürfen und dass das Training (Halle und Reitplatz) frei geplant werden kann, sofern die Mindestabstände eingehalten werden bzw. die Höchstzahl der Personen (250 innen, 1.000 im Freien, max. jedoch eine Person je 10 m 2 ) nicht überschritten wird, was in der Praxis nur schwerlich zu Problemen führen dürfte. Entsprechend einer Rückmeldung des Innenministeriums zur sechsten Verordnung gehen wir auch bei der siebten Verordnung davon aus, dass die Höchstbelegung zum einen für die Anlagen in ihrer Gesamtheit und zum anderen für die jeweiligen Reitflächen im einzelnen vorgenommen werden muss. Der Betreiber einer Reitanlage hat die „Empfehlungen der jeweiligen Sportverbände zur Nutzungsvoraussetzung zu erklären und zu dokumentieren“. Bezüglich der Fragestellung, wie dies zu erfolgen hat, nimmt das Innenministerium wie folgt Stellung: „Wie die Empfehlungen der Sportverbände als Nutzungsvoraussetzung erklärt und dokumentiert werden, regelt der Betreiber grundsätzlich eigenständig. Die Empfehlungen der jeweiligen Sportverbände sind aber zumindest an den Eingängen zur Sportstätte für die Sporttreibenden gut sichtbar bekannt zu machen, damit alle Sporttreibenden sie zur Kenntnis nehmen können“ Zwar galt diese Rückmeldung ebenfalls der sechsten Verordnung, jedoch ist sie aus unserer Sicht unverändert gültig. Insofern die Ställe ohnehin bereits nach den Vorgaben der FN handeln und die Leitfäden angepasst an den jeweiligen Betrieb zur Anwendung bringen, sollte diese Vorgabe keine großen Änderungen für den praktischen Ablauf zur Folge haben. Hier finden sich nochmals der Leitfaden der FN zur Durchführung von Reitunterricht, angepasst an die aktuelle Verordnung in Sachsen-Anhalt:  Leitfaden Reitunterricht Zusätzlich weißt das Innenministerium darauf hin, dass die Regelungen der 6. SARS-CoV-2-EindV vorrangig sind, vor denen der Leitfäden. Auch dies gilt aus unserer Sicht unverändert für die siebte Verordnung. Die nachfolgend aufgeführten Musterpläne erleichtern Ihnen die Erstellung von Bewegungsplänen, welche auch für die aktuellen Planungen bezüglich der Höchstbelegung der Anlage genutzt und frei an die jeweilige Situation angepasst werden können. • Der Bewegungsplan bietet Hilfe bei der Einteilung der Personen, die sich zur Bewegung der Pferde auf auf den Reitplätzen oder in der Reithalle befinden. Hinweis: Dieser Plan sollte vom Betriebsleiter erstellt werden.  Download Bewegungsplan • Mit Hilfe der Anwesenheitsliste können die täglichen Ankunfts- und Abfahrtszeiten der Personen auf der Reitanlage oder dem Verein dokumentiert werden bzw. kann mit Hilfe dieser Liste ein Plan erstellt werden, wer, wann auf der Anlage ist und so die Anzahl der Personen entsprechend der Höchstbelegung zu steuern.  Download Anwesenheitsliste a Turniere in Sachsen-Anhalt Die Regelungen der 7. SARS-CoV-2-EindV verbietet den Wettkampfbetrieb auf privaten und öffentlichen Sportanlagen nicht mehr und es sind nun auch wieder Zuschauer unter bestimmten Voraussetzungen und in einem klar definierten Rahmen zugelassen. Es bedarf nun auch keiner Sondergenehmigungen für die Durchführung von Turnieren und Reitertagen mehr. Neben den allgemeingültigen Vorgaben, wie sie auch für den Reitunterricht und die Versorgung der Pferde gelten (Höchstbelegung, Mindestabstand, Hygienekonzept, Reinigung, etc.) gibt es gem. § 8 Abs. 1 Nr. 4 der 7. SARS- CoV-2-EindV weitere Vorgaben, die zu beachten sind. Diese finde sich unter § 2 Abs.3. und 4. und lauten wie folgt: 3. Bei Veranstaltungen aus geschäftlichen, beruflichen, dienstlichen oder vergleichbaren Gründen wie Meetings, Seminare, Führungen, Fachveranstaltungen, Fachkongresse, Mitglieder- und Delegierten- versammlungen, Informationsveranstaltungen für Volksbegehren und Volksinitiativen, Veranstaltungen von Vereinen, Organisationen, Einrichtungen und Parteien sowie kirchliche und standesamtliche Trauungen und Beisetzungen ist die Anzahl der Teilnehmer in geschlossenen Räumen auf 250, im Außen Bereich auf 1 000 begrenzt. Ab 29. August 2020 gilt Satz 1 mit der Maßgabe, dass die Anzahl der Teilnehmer in geschlossenen Räumen auf 500 Personen begrenzt ist. Das vom Veranstalter eingesetzte Personal zählt nicht als Teilnehmer. Veranstaltungen im Sinne dieser Verordnung sind alle öffentlichen und nichtöffentlichen, planmäßigen, zeitlich eingegrenzten Zusammenkünfte, die nach ihrem jeweils spezifischen Zweck vom bloßen gemeinsamen Verweilen an einem Ort abgegrenzt sind, auf einer besonderen Veranlassung beruhen und regelmäßig einem Ablaufprogramm folgen. Die Personenbegrenzung des Satzes 1 gilt nicht für Veranstaltungen von Parteien und Wählergruppen zur Aufstellung ihrer Bewerber nach den jeweiligen Wahlgesetzen für unmittelbar bevorstehende Wahlen; nicht eingeschränkt werden ferner das Selbstorganisationsrecht des Landtages, der Kirchen und Religionsgemeinschaften, der Gemeinderäte, Verbandsgemeinderäte, Kreistage und weiterer Selbstverwaltungskörperschaften und - einrichtungen sowie Veranstaltungen, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, der Daseinsfür- und -Vorsorge oder der Wahrnehmung öffentlich-rechtlicher Aufgaben zu dienen bestimmt sind. Private Feiern, bei denen die Zahl der Teilnehmer 50 Personen überschreitet, sind nur bei einer fachkundigen Organisation zulässig; dann gilt die Personenbegrenzung nach Satz 1. Eine fachkundige Organisation im Sinne dieser Verordnung liegt vor, wenn der Veranstalter im Rahmen einer geschäftlichen, beruflichen, dienstlichen oder vergleichbaren Verantwortung das Konzept nach § 1 Abs. 1 Satz 5 erstellt hat. Das Feiern auf öffentlichen Plätzen und Anlagen ist unabhängig von der Personenzahl untersagt. 4. Bei allen Veranstaltungen hat der Veranstalter über die Maßgaben nach § 1 Abs. 1 hinaus die anwesenden Personen in einer Anwesenheitsliste zu erfassen, die die folgenden Angaben enthalten muss: Vor- und Familienname, vollständige Anschrift und Telefonnummer. Sofern nummerierte Sitzplätze genutzt werden, soll die Erfassung zur Erleichterung der Kontaktnachverfolgung zuzüglich der Sitzplatznummer erfolgen. Hiervon ausgenommen sind private Feiern, bei denen die Zahl der Teilnehmer 50 Personen nicht überschreitet. Die Anwesenheitsliste ist vom Veranstalter für die Dauer von vier Wochen nach Ende der Veranstaltung aufzubewahren und dem zuständigen Gesundheitsamt auf Verlangen vollständig auszuhändigen, spätestens zwei Monate nach Ende der Veranstaltung sind diese Daten zu löschen. Folgende Punkte müssen bei der Durchführung von Turnieren oder Reitertagen zusätzlich zu den allgemein gültigen Vorgaben beachtet werden: • Die Anzahl der Teilnehmer und Zuschauer in geschlossenen Räumen auf maximal 250, im Außen Bereich auf 1.000 begrenzt. Ab 29. August 2020 in geschlossenen Räumen 500 Personen. Es darf sich nicht mehr als eine Person je 10 m 2 Fläche auf der Anlage aufhalten. Das vom Veranstalter eingesetzte Personal zählt nicht dazu. Ansammlungen von mehr als zehn Personen bspw. bei Warteschlagen, sind durch Abstandsmarkierungen oder Freihaltung von Sitzplätzen zu vermeiden. Der Veranstalter hat durch Einlasskontrollen sicherzustellen, dass sich nicht mehr Personen als zugelassen auf dem Gelände befinden. • Es muss ein Hygienekonzept (der Leitfaden zur Durchführung von Turnieren unter Coronabedingungen ist nachfolgend zu finden) vorliegen. Dieses muss kommuniziert und durchgesetzt werden. Ein an die jeweilige Anlage und Situation angepasstes Hygienekonzept muss den Gesundheitsbehörden auf deren Verlangen hin vorgelegt werden können. • Es müssen Anwesenheitslisten geführt werden, die folgende Daten erfassen: Vor- und Familienname, vollständige Anschrift und Telefonnummer. Diese müssen zwei Monate bis nach der Veranstaltung aufbewahrt und den Gesundheitsbehörden auf deren Verlagen hin ausgehändigt werden. Sind die erhobenen Daten nach Ablauf der zwei Monate nicht vom Gesundheitsamt abgerufen worden, sind sie zu löschen. Dies muss datenschutzkonform erfolgen, also durch irreversible Unkenntlichmachung. Die einfache Entsorgung über den Papierkorb genügt nicht, da hierbei die Kenntnisnahme Dritter nicht sicher ausgeschlossen werden kann. Neben diesen Vorgaben empfehlen wir die Verwendung des nachfolgenden Hygieneleitfadens zur Durchführung von Turnieren und Reitertagen. Dieser kann als Grundlage für die Erstellung eines eigenen Hygienekonzepts dienen, welches gemäß der aktuellen Verordnung zwingend notwendig ist, damit ein Turnier durchgeführt werden darf.  Leitfaden Turniere Es ist zu beachten, dass die zuständigen Landkreise und Gesundheitsämter berechtigt sind, weitere Auflagen zu erlassen und ggf. Veranstaltungen auch verbieten können. Bei einer solchen Absage handelt es sich sodann um höhere Gewalt. Warum dies wichtig sein kann, wird im nachfolgenden Abschnitt erläutert. Folgen für Teilnehmer und Veranstalter Im Falle höherer Gewalt können Turniere und Prüfungen mit Genehmigung der zuständigen Stelle abgesagt werden. Sofern ein Turnier oder Prüfungen aufgrund von höherer Gewalt abgesagt werden müssen, ergibt sich aus der LPO konkret, welcher Anteil an Nenngeldern beim Veranstalter verbleibt, damit dieser seine bereits getätigten Kosten decken kann, und welcher Anteil an den Teilnehmer/Nenner zurückzuzahlen ist. Bei Absage bis Nennungsschluss (bzw. ca. 2 Tage nach Nennungsschluss) erfolgt keine Abbuchung des Nenngeldes durch die FN. Bei Absage nach Nennungsschluss (d.h. das Geld wurde von der FN bereits von den Nennern abgebucht und an den Veranstalter überwiesen), muss der Veranstalter das Nenngeld an die Nenner/Teilnehmer zurückerstatten. Die Abrechnungspraxis sieht laut §26.2.3 LPO folgendermaßen aus: Wenn eine oder mehrere Prüfungen aufgrund von höherer Gewalt abgesagt werden müssen, verbleiben dem Veranstalter 3 Euro je reserviertem Startplatz, bei Vielseitigkeits-Prüfungen sind es 10 Euro. Den darüber hinausgehenden Anteil des Nenngeldes muss der Veranstalter dem Nenner/Teilnehmer erstatten. Der Teilnehmer erhält demnach seine Kosten abzüglich des Veranstalteranteils und abzüglich der 0,85 Cent FN-Nennungsgebühr zurück. Letztere bleibt bei der FN, da das Nennungssystem genutzt und die Nennung bearbeitet wurde. b Abzeichenlehrgänge / Weiterbildungen / Seminare / sonst. Vereinsveranstaltungen Ein Abzeichenlehrgang, Weiterbildungen, Seminare und auch alle sonstigen Veranstaltungen sind Vereinsveranstaltung, für die im Kern die gleichen Voraussetzungen gem. der 7. SARS-CoV-2-EindV gelten, wie für die Durchführung vom bspw. Turnieren oder Reitertagen. Natürlich sind Anpassungen an die jeweilige Anlage, Seminarräume und alle weiteren Gegebenheiten vor Ort und geplanter Art der Veranstaltung vorzunehmen. Neben den allgemeingültigen Vorgaben, wie sie auch für den Reitunterricht und die Versorgung der Pferde gelten (Höchstbelegung, Mindestabstand, Hygienekonzept, Reinigung, etc.) gibt es gem. § 8 Abs. 1 Nr. 4 der 7. SARS- CoV-2-EindV weitere Vorgaben für Veranstaltungen, die zu beachten sind. Folgende Punkte müssen bei der Durchführung von Vereinsveranstaltungen also beachtet werden: • Die Anzahl der Teilnehmer und/oder Zuschauer in geschlossenen Räumen auf maximal 250, im Außen Bereich auf 1.000 begrenzt. Ab 29. August 2020 in geschlossenen Räumen maximal 500 Personen. Es darf sich nicht mehr als eine Person je 10 m 2 Fläche auf der Anlage aufhalten. Das vom Veranstalter eingesetzte Personal zählt nicht dazu. Ansammlungen von mehr als zehn Personen bspw. bei Warteschlagen, sind durch Abstandsmarkierungen oder Freihaltung von Sitzplätzen zu vermeiden. Der Veranstalter hat durch Einlasskontrollen sicherzustellen, dass sich nicht mehr Personen als zugelassen auf dem Gelände befinden. • Es muss ein Hygienekonzept (der Leitfaden zur Durchführung von Lehrgangsveranstaltungen unter Coronabedingungen ist nachfolgend zu finden) vorliegen,kommuniziert und durchgesetzt werden. Ein an die jeweilige Anlage und Situation angepasstes Hygienekonzept muss den Gesundheitsbehörden auf deren Verlangen hin vorgelegt werden können. • Es müssen Anwesenheitslisten geführt werden, die folgende Daten erfassen: Vor- und Familienname, vollständige Anschrift und Telefonnummer. Diese müssen zwei Monate bis nach der Veranstaltung aufbewahrt und den Gesundheitsbehörden auf deren Verlagen hin ausgehändigt werden. Sind die erhobenen Daten nach Ablauf der zwei Monate nicht vom Gesundheitsamt abgerufen worden, sind sie zu löschen. Dies muss datenschutzkonform erfolgen, also durch irreversible Unkenntlichmachung. Die einfache Entsorgung über den Papierkorb genügt nicht, da hierbei die Kenntnisnahme Dritter nicht sicher ausgeschlossen werden kann. Neben diesen Vorgaben empfehlen wir die Verwendung des nachfolgenden Hygieneleitfadens zur Durchführung von Lehrgangsveranstaltungen. Dieser kann als Grundlage für die Erstellung eines eigenen Hygienekonzepts dienen, welches gemäß der aktuellen Verordnung zwingend notwendig ist, damit Vereinsveranstaltungen durchgeführt werden dürfen.  Leitfaden Lehrgangsveranstaltungen Es ist zu beachten, dass je nach Situation die zuständigen Landkreise und Gesundheitsämter berechtigt sind weitere Auflagen zu erlassen und ggf. Veranstaltungen auch verbieten können. <--- ZURÜCK
Coronavirus – Auswirkungen auf den Pferdesport in Sachsen-Anhalt +++ UPDATE 13.07.2020 +++ Alles neu und doch fast wie vorher - Dem Normalzustand wieder ein wenig näher Gemäß der siebten SARS-CoV-2- Eindämmungsverordnung die am 30.06.2020 in Kraft getreten ist und seit dem 02.07.2020 gilt, können neben der Öffnung der Sportstätten nun auch wieder Turniere für alle Teilnehmerkreise und - mindestens genau so wichtig - mit Zuschauern wieder stattfinden. Natürlich nur unter zahlreichen Auflagen. Grundsätzlich gilt, dass zwar ein weiterer Schritt in Richtung Normalität gemacht wurde, jedoch für nahezu alle Bereiche des Pferdesports (Hygiene-) Konzepte für die alltäglichen Abläufe und für die Durchführung von Veranstaltungen jedweder Art vorliegen müssen. Da die entsprechenden Konzepte bereits geraume Zeit vorliegen und im Pferdesport überwiegend schon seit Monaten Anwendung finden, bedarf es weniger Anpassungen im Alltag für die Vereine und Betriebe. Gleichzeitig gibt es neue Möglichkeiten der Durchführung von Reitertagen und Turnieren, die nun im Freien mit bis zu 1.000 Personen unter bestimmten Voraussetzungen wieder stattfinden können. Auch der Reitunterricht muss nun nicht mehr allein besucht werden. Nachfolgende Übersichten zum aktuellen Stand wurden entsprechend aktuellen Verordnung umfassend angepasst. +++ UPDATE ENDE +++ Wegfall aller Sonderregelungen für den Pferdesport führen kaum zu Unterschieden in der Praxis Auch mit dem Inkrafttreten der 7. Verordnung gibt es keine Sonderregelungen für den Pferdesport und die Versorgung der Pferde mehr. Dies hat zur Folge, dass sich die Vereine, Betriebe und Privatanlagen nun an den gleichen Bestimmungen orientieren müssen, wie alle anderen Sportanlagen auch. In der Praxis wird dies jedoch auch weiterhin nur zu wenigen Unterschieden führen, da die nun beschlossenen Lockerungen selbstverständlich auch für den Pferdesport gelten und somit „unterm Strich“ mehr möglich ist als bisher. Gleichzeitig gibt es kaum neue Anforderungen für diejenigen, die sich schon bisher an die Leitfäden der FN und des Landesverbandes gehalten haben. Grundsätzlich gilt, dass bei allen offenen Fragestellungen die jeweils zuständigen Landkreise zu kontaktieren und in die Prozesse einzubinden sind. Auf Grundlage der geltenden Verordnung sind unverändert einige Fragen offen und müssen für eine rechtssichere Einschätzung von den zuständigen Behörden beantwortet werden. Hier kann nur ein Verweis auf die jeweils geltenden Bestimmungen und die offenen Fragestellung erfolgen. Entsprechend der siebten  SARS-CoV-2- Eindämmungsverordnung ist gemäß §8 (Sportstätten und Sportbetrieb) der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen eingeschränkt wieder möglich. Auf den  FAQ-Internetseiten der Landesregierung ist dazu folgendes zu finden: Der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen ist mit Zustimmung des Trägers der Anlage, vorzugsweise als Individualsport, unter folgenden Auflagen wieder möglich: • die Einhaltung eines Abstands von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen ist durchgängig sichergestellt, soweit die Ausübung der Sportart dem nicht entgegensteht, • Hygieneanforderungen, insbesondere im Hinblick auf die Reinigung und Desinfektion von genutzten Sportgeräten, werden eingehalten, • die Ausübung von nichtkontaktfreien Sportarten ist auf maximal 50 Sporttreibende begrenzt und • die Regelungen für Veranstaltungen nach § 2 Abs. 3 und 4 gelten entsprechend. Die Nutzung der Sportstätte setzt die Freigabe durch den Betreiber voraus. Der Betreiber hat die Empfehlungen der jeweiligen Sportverbände zur Nutzungsvoraussetzung zu erklären und eine Höchstbelegung der Sportstätte festzulegen. Die Festlegung der Höchstbelegung hat unter Beachtung folgender Hygieneregeln zu erfolgen: • Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zu anderen Personen, soweit möglich und zumutbar; dies gilt nicht für Zusammenkünfte mit Angehörigen aus maximal zwei Hausständen oder mit nahen Verwandten sowie deren Ehe- und Lebenspartnern, • ein verstärktes Reinigungs-​und Desinfektionsregime einschließlich regelmäßigen Lüftens in geschlossenen Räumen, • Vermeidung von Ansammlungen von mehr als zehn Personen, insbesondere Warteschlangen am Einlass zur Sportstätte; dies gilt nicht für Zusammenkünfte von Angehörigen aus maximal zwei Hausständen oder mit nahen Verwandten sowie deren Ehe- und Lebenspartnern, • Information über gut sichtbare Aushänge und, soweit möglich, regelmäßige Durchsagen über die Verpflichtung zur Abstandsregelung und zur Einhaltung der Schutzmaßnahmen. Lassen sich die Abstandsregelungen durch örtliche Vorkehrungen, insbesondere die räumliche Trennung, die Anordnung oder Freihaltung von Sitzplätzen oder das Anbringen von Abstandsmarkierungen nicht sicherstellen, hat der Infektionsschutz zusätzlich zu erfolgen durch Zugangsbeschränkungen oder Einlasskontrollen, die sicherstellen, dass sich in den Räumlichkeiten sowie auf dem Außengelände nur höchstens ein Besucher je 10 Quadratmeter Fläche aufhält. Unter Beachtung der jeweiligen Gegebenheiten hat der Veranstalter, Leiter, Betriebsinhaber, Geschäftsführer, Vorstand, Vereinsvorsitzende o.ä. ein Konzept zu erstellen, das die aktuellen Empfehlungen der allgemeinen Hygiene berücksichtigt und das auf Verlangen der zuständigen Gesundheitsbehörde vorzulegen ist. In geschlossenen Räumen dürfen maximal 250 Personen, ab 29. August 500 Personen, und im Freien maximal 1.000 Personen zugelassen werden; das vom Veranstalter eingesetzte Personal bleibt hierbei unberücksichtigt. Diese Regelungen gelten aus unserer Sicht selbstverständlich auch für Reitanlagen und machen die Rückkehr zum Regelbetrieb für die überwiegende Mehrheit der Reitanlagen unter den vorgenannten Einschränkungen möglich. Grundsätzlich kann festgestellt werden, dass nun für alle Bereiche des (Pferde-) Sports Hygienekonzepte vorliegen müssen, die im Zweifel den Gesundheitsbehörden auf deren Verlangen hin vorgelegt werden müssen. Entsprechende Konzepte liegen allerdings für den Pferdesport bereits seit Monaten vor und sind auch hier (in der an die aktuelle Verordnung angepassten Version) im weiteren Verlauf unter den einzelnen Teilbereichen zu finden. Für Veranstaltungen jedweder Art (Abzeichenprüfungen, Trainingstage, Reitertage, Turniere und Seminare) gelten sowohl die grundsätzlichen Regelungen, als auch weiterführende Vorgaben. Nachfolgend haben wir die aus unserer Sicht betreffenden Passagen der Verordnung, Stellungnahmen und Leitfäden für die einzelnen Teilbereiche des Pferdesports zusammengefasst. Reitunterricht / Versorgung der Pferde Turniere / Reitertage Abzeichenlehrgänge / Weiterbildungen / Seminare / sonst. Vereinsveranstaltungen f
Nach der siebsten SARS-CoV-2- Eindämmungsverordnung ist gem. §8 (Sportstätten und Sportbetrieb) „der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen“ eingeschränkt möglich. Folgende Einschränkungen wurden festgelegt: 1. die Einhaltung eines Abstands von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen ist durchgängig sichergestellt, soweit die Ausübung der Sportart dem nicht entgegensteht, 2. Hygieneanforderungen, insbesondere im Hinblick auf die Reinigung und Desinfektion von genutzten Sportgeräten, werden eingehalten, 3. die Ausübung von nichtkontaktfreien Sportarten ist auf maximal 50 Sporttreibende begrenzt und 4. die Regelungen für Veranstaltungen nach § 2 Abs. 3 und 4 gelten entsprechend. Weiterhin gilt: „Die Nutzung der Sportstätte erfordert die Freigabe durch den Betreiber. Dieser hat die Empfehlungen der jeweiligen Sportverbände zur Nutzungsvoraussetzung zu erklären und zu dokumentieren sowie entsprechend der Größe und Beschaffenheit der Sportanlage eine Höchstbelegung der Sportstätte festzulegen. Die Festlegung der Höchstbelegung hat unter Beachtung der in Absatz 1 Nr. 1 geregelten Beschränkung zu erfolgen. In geschlossenen Räumen dürfen maximal 250 Personen, ab 29. August 2020 maximal 500 Personen, und im Freien maximal 1 000 Personen zugelassen werden; das vom Veranstalter eingesetzte Personal bleibt hierbei unberücksichtigt.“ Auf den FAQ-Internetseiten der Landesregierung ist zum Thema Höchstbelegung der Sportanlagen folgendes zu finden: Die Festlegung der Höchstbelegung hat unter Beachtung folgender Hygieneregeln zu erfolgen: • Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zu anderen Personen, soweit möglich und zumutbar; dies gilt nicht für Zusammenkünfte mit Angehörigen aus maximal zwei Hausständen oder mit nahen Verwandten sowie deren Ehe- und Lebenspartnern, • ein verstärktes Reinigungs-​und Desinfektionsregime einschließlich regelmäßigen Lüftens in geschlossenen Räumen, • Vermeidung von Ansammlungen von mehr als zehn Personen, insbesondere Warteschlangen am Einlass zur Sportstätte; dies gilt nicht für Zusammenkünfte von Angehörigen aus maximal zwei Hausständen oder mit nahen Verwandten sowie deren Ehe- und Lebenspartnern, • Information über gut sichtbare Aushänge und, soweit möglich, regelmäßige Durchsagen über die Verpflichtung zur Abstandsregelung und zur Einhaltung der Schutzmaßnahmen. Lassen sich die Abstandsregelungen durch örtliche Vorkehrungen, insbesondere die räumliche Trennung, die Anordnung oder Freihaltung von Sitzplätzen oder das Anbringen von Abstandsmarkierungen nicht sicherstellen, hat der Infektionsschutz zusätzlich zu erfolgen durch Zugangsbeschränkungen oder Einlasskontrollen, die sicherstellen, dass sich in den Räumlichkeiten sowie auf dem Außengelände nur höchstens ein Besucher je 10 Quadratmeter Fläche aufhält. Aus diesen Vorgaben ergeben sich folgende weitere zu beachtende Punkte der Verordnung, die jedoch überwiegend zu Dopplungen der Vorgaben führen: Die unter 2. aufgeführten Hygieneanforderungen gelten gemäß der Begründung zur Verordnung „grundsätzlich für alle Bereiche dieser Verordnung“, finden sich unter § 1 Abs. I Nr. 1.-4. der siebten SARS-CoV-2- Eindämmungsverordnung und lauten wie folgt: 1. Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zu anderen Personen, soweit möglich und zumutbar; dies gilt nicht für Zusammenkünfte mit Angehörigen aus maximal zwei Hausständen oder mit nahen Verwandten sowie deren Ehe- und Lebenspartnern, 2. ein verstärktes Reinigungs- und Desinfektionsregime, einschließlich regelmäßigen Lüftens in geschlossenen Räumen, 3. Vermeidung von Ansammlungen von mehr als zehn Personen, insbesondere Warteschlangen (z. B. durch Öffnung einer ausreichenden Zahl von Kassen); dies gilt nicht für Zusammenkünfte mit Angehörigen aus maximal zwei Hausständen oder mit nahen Verwandten sowie deren Ehe- und Lebenspartnern, 4. Information über gut sichtbare Aushänge und, soweit möglich, regelmäßige Durchsagen über die Verpflichtung zur Abstandsregelung und zur Einhaltung der Schutzmaßnahmen. Wie zu sehen ist, kommt es zu einigen Dopplungen bei den Vorgaben. Im Kern kann jedoch festgestellt werden, dass sich für all diejenigen, die sich bisher schon an die Leitfäden der FN, welche nachfolgend zu finden sind, halten und einen Plan für den Zutritt zu Ihrer Anlage erstellt haben, recht wenig ändert. „Neue Lockerungen“ sind, dass nun auch wieder Zuschauer/Helfer auf die Anlagen dürfen und dass das Training (Halle und Reitplatz) frei geplant werden kann, sofern die Mindestabstände eingehalten werden bzw. die Höchstzahl der Personen (250 innen, 1.000 im Freien, max. jedoch eine Person je 10 m 2 ) nicht überschritten wird, was in der Praxis nur schwerlich zu Problemen führen dürfte. Entsprechend einer Rückmeldung des Innenministeriums zur sechsten Verordnung gehen wir auch bei der siebten Verordnung davon aus, dass die Höchstbelegung zum einen für die Anlagen in ihrer Gesamtheit und zum anderen für die jeweiligen Reitflächen im einzelnen vorgenommen werden muss. Der Betreiber einer Reitanlage hat die „Empfehlungen der jeweiligen Sportverbände zur Nutzungsvoraussetzung zu erklären und zu dokumentieren“. Bezüglich der Fragestellung, wie dies zu erfolgen hat, nimmt das Innenministerium wie folgt Stellung: „Wie die Empfehlungen der Sportverbände als Nutzungsvoraussetzung erklärt und dokumentiert werden, regelt der Betreiber grundsätzlich eigenständig. Die Empfehlungen der jeweiligen Sportverbände sind aber zumindest an den Eingängen zur Sportstätte für die Sporttreibenden gut sichtbar bekannt zu machen, damit alle Sporttreibenden sie zur Kenntnis nehmen können“ Zwar galt diese Rückmeldung ebenfalls der sechsten Verordnung, jedoch ist sie aus unserer Sicht unverändert gültig. Insofern die Ställe ohnehin bereits nach den Vorgaben der FN handeln und die Leitfäden angepasst an den jeweiligen Betrieb zur Anwendung bringen, sollte diese Vorgabe keine großen Änderungen für den praktischen Ablauf zur Folge haben. Hier finden sich nochmals der Leitfaden der FN zur Durchführung von Reitunterricht, angepasst an die aktuelle Verordnung in Sachsen-Anhalt:  Leitfaden Reitunterricht Zusätzlich weißt das Innenministerium darauf hin, dass die Regelungen der 6. SARS-CoV-2-EindV vorrangig sind, vor denen der Leitfäden. Auch dies gilt aus unserer Sicht unverändert für die siebte Verordnung. Die nachfolgend aufgeführten Musterpläne erleichtern Ihnen die Erstellung von Bewegungsplänen, welche auch für die aktuellen Planungen bezüglich der Höchstbelegung der Anlage genutzt und frei an die jeweilige Situation angepasst werden können. • Der Bewegungsplan bietet Hilfe bei der Einteilung der Personen, die sich zur Bewegung der Pferde auf auf den Reitplätzen oder in der Reithalle befinden. Hinweis: Dieser Plan sollte vom Betriebsleiter erstellt werden.  Download Bewegungsplan • Mit Hilfe der Anwesenheitsliste können die täglichen Ankunfts- und Abfahrtszeiten der Personen auf der Reitanlage oder dem Verein dokumentiert werden bzw. kann mit Hilfe dieser Liste ein Plan erstellt werden, wer, wann auf der Anlage ist und so die Anzahl der Personen entsprechend der Höchstbelegung zu steuern.  Download Anwesenheitsliste a Turniere in Sachsen-Anhalt Die Regelungen der 7. SARS-CoV-2-EindV verbietet den Wettkampfbetrieb auf privaten und öffentlichen Sportanlagen nicht mehr und es sind nun auch wieder Zuschauer unter bestimmten Voraussetzungen und in einem klar definierten Rahmen zugelassen. Es bedarf nun auch keiner Sondergenehmigungen für die Durchführung von Turnieren und Reitertagen mehr. Neben den allgemeingültigen Vorgaben, wie sie auch für den Reitunterricht und die Versorgung der Pferde gelten (Höchstbelegung, Mindestabstand, Hygienekonzept, Reinigung, etc.) gibt es gem. § 8 Abs. 1 Nr. 4 der 7. SARS-CoV-2-EindV weitere Vorgaben, die zu beachten sind. Diese finde sich unter § 2 Abs.3. und 4. und lauten wie folgt: 3. Bei Veranstaltungen aus geschäftlichen, beruflichen, dienstlichen oder vergleichbaren Gründen wie Meetings, Seminare, Führungen, Fachveranstaltungen, Fachkongresse, Mitglieder- und Delegierten-versammlungen, Informationsveranstaltungen für Volksbegehren und Volksinitiativen, Veranstaltungen von Vereinen, Organisationen, Einrichtungen und Parteien sowie kirchliche und standesamtliche Trauungen und Beisetzungen ist die Anzahl der Teilnehmer in geschlossenen Räumen auf 250, im Außen Bereich auf 1 000 begrenzt. Ab 29. August 2020 gilt Satz 1 mit der Maßgabe, dass die Anzahl der Teilnehmer in geschlossenen Räumen auf 500 Personen begrenzt ist. Das vom Veranstalter eingesetzte Personal zählt nicht als Teilnehmer. Veranstaltungen im Sinne dieser Verordnung sind alle öffentlichen und nichtöffentlichen, planmäßigen, zeitlich eingegrenzten Zusammenkünfte, die nach ihrem jeweils spezifischen Zweck vom bloßen gemeinsamen Verweilen an einem Ort abgegrenzt sind, auf einer besonderen Veranlassung beruhen und regelmäßig einem Ablaufprogramm folgen. Die Personenbegrenzung des Satzes 1 gilt nicht für Veranstaltungen von Parteien und Wählergruppen zur Aufstellung ihrer Bewerber nach den jeweiligen Wahlgesetzen für unmittelbar bevorstehende Wahlen; nicht eingeschränkt werden ferner das Selbstorganisationsrecht des Landtages, der Kirchen und Religionsgemeinschaften, der Gemeinderäte, Verbandsgemeinderäte, Kreistage und weiterer Selbstverwaltungskörperschaften und - einrichtungen sowie Veranstaltungen, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, der Daseinsfür- und -Vorsorge oder der Wahrnehmung öffentlich-rechtlicher Aufgaben zu dienen bestimmt sind. Private Feiern, bei denen die Zahl der Teilnehmer 50 Personen überschreitet, sind nur bei einer fachkundigen Organisation zulässig; dann gilt die Personenbegrenzung nach Satz 1. Eine fachkundige Organisation im Sinne dieser Verordnung liegt vor, wenn der Veranstalter im Rahmen einer geschäftlichen, beruflichen, dienstlichen oder vergleichbaren Verantwortung das Konzept nach § 1 Abs. 1 Satz 5 erstellt hat. Das Feiern auf öffentlichen Plätzen und Anlagen ist unabhängig von der Personenzahl untersagt. 4. Bei allen Veranstaltungen hat der Veranstalter über die Maßgaben nach § 1 Abs. 1 hinaus die anwesenden Personen in einer Anwesenheitsliste zu erfassen, die die folgenden Angaben enthalten muss: Vor- und Familienname, vollständige Anschrift und Telefonnummer. Sofern nummerierte Sitzplätze genutzt werden, soll die Erfassung zur Erleichterung der Kontaktnachverfolgung zuzüglich der Sitzplatznummer erfolgen. Hiervon ausgenommen sind private Feiern, bei denen die Zahl der Teilnehmer 50 Personen nicht überschreitet. Die Anwesenheitsliste ist vom Veranstalter für die Dauer von vier Wochen nach Ende der Veranstaltung aufzubewahren und dem zuständigen Gesundheitsamt auf Verlangen vollständig auszuhändigen, spätestens zwei Monate nach Ende der Veranstaltung sind diese Daten zu löschen. Folgende Punkte müssen bei der Durchführung von Turnieren oder Reitertagen zusätzlich zu den allgemein gültigen Vorgaben beachtet werden: • Die Anzahl der Teilnehmer und Zuschauer in geschlossenen Räumen auf maximal 250, im Außen Bereich auf 1.000 begrenzt. Ab 29. August 2020 in geschlossenen Räumen 500 Personen. Es darf sich nicht mehr als eine Person je 10 m 2 Fläche auf der Anlage aufhalten. Das vom Veranstalter eingesetzte Personal zählt nicht dazu. Ansammlungen von mehr als zehn Personen bspw. bei Warteschlagen, sind durch Abstandsmarkierungen oder Freihaltung von Sitzplätzen zu vermeiden. Der Veranstalter hat durch Einlasskontrollen sicherzustellen, dass sich nicht mehr Personen als zugelassen auf dem Gelände befinden. • Es muss ein Hygienekonzept (der Leitfaden zur Durchführung von Turnieren unter Coronabedingungen ist nachfolgend zu finden) vorliegen. Dieses muss kommuniziert und durchgesetzt werden. Ein an die jeweilige Anlage und Situation angepasstes Hygienekonzept muss den Gesundheitsbehörden auf deren Verlangen hin vorgelegt werden können. • Es müssen Anwesenheitslisten geführt werden, die folgende Daten erfassen: Vor- und Familienname, vollständige Anschrift und Telefonnummer. Diese müssen zwei Monate bis nach der Veranstaltung aufbewahrt und den Gesundheitsbehörden auf deren Verlagen hin ausgehändigt werden. Sind die erhobenen Daten nach Ablauf der zwei Monate nicht vom Gesundheitsamt abgerufen worden, sind sie zu löschen. Dies muss datenschutzkonform erfolgen, also durch irreversible Unkenntlichmachung. Die einfache Entsorgung über den Papierkorb genügt nicht, da hierbei die Kenntnisnahme Dritter nicht sicher ausgeschlossen werden kann. Neben diesen Vorgaben empfehlen wir die Verwendung des nachfolgenden Hygieneleitfadens zur Durchführung von Turnieren und Reitertagen. Dieser kann als Grundlage für die Erstellung eines eigenen Hygienekonzepts dienen, welches gemäß der aktuellen Verordnung zwingend notwendig ist, damit ein Turnier durchgeführt werden darf.  Leitfaden Turniere Es ist zu beachten, dass die zuständigen Landkreise und Gesundheitsämter berechtigt sind, weitere Auflagen zu erlassen und ggf. Veranstaltungen auch verbieten können. Bei einer solchen Absage handelt es sich sodann um höhere Gewalt. Warum dies wichtig sein kann, wird im nachfolgenden Abschnitt erläutert. Folgen für Teilnehmer und Veranstalter Im Falle höherer Gewalt können Turniere und Prüfungen mit Genehmigung der zuständigen Stelle abgesagt werden. Sofern ein Turnier oder Prüfungen aufgrund von höherer Gewalt abgesagt werden müssen, ergibt sich aus der LPO konkret, welcher Anteil an Nenngeldern beim Veranstalter verbleibt, damit dieser seine bereits getätigten Kosten decken kann, und welcher Anteil an den Teilnehmer/Nenner zurückzuzahlen ist. Bei Absage bis Nennungsschluss (bzw. ca. 2 Tage nach Nennungsschluss) erfolgt keine Abbuchung des Nenngeldes durch die FN. Bei Absage nach Nennungsschluss (d.h. das Geld wurde von der FN bereits von den Nennern abgebucht und an den Veranstalter überwiesen), muss der Veranstalter das Nenngeld an die Nenner/Teilnehmer zurückerstatten. Die Abrechnungspraxis sieht laut §26.2.3 LPO folgendermaßen aus: Wenn eine oder mehrere Prüfungen aufgrund von höherer Gewalt abgesagt werden müssen, verbleiben dem Veranstalter 3 Euro je reserviertem Startplatz, bei Vielseitigkeits-Prüfungen sind es 10 Euro. Den darüber hinausgehenden Anteil des Nenngeldes muss der Veranstalter dem Nenner/Teilnehmer erstatten. Der Teilnehmer erhält demnach seine Kosten abzüglich des Veranstalteranteils und abzüglich der 0,85 Cent FN-Nennungsgebühr zurück. Letztere bleibt bei der FN, da das Nennungssystem genutzt und die Nennung bearbeitet wurde. b Abzeichenlehrgänge / Weiterbildungen / Seminare / sonst. Vereinsveranstaltungen Ein Abzeichenlehrgang, Weiterbildungen, Seminare und auch alle sonstigen Veranstaltungen sind Vereinsveranstaltung, für die im Kern die gleichen Voraussetzungen gem. der 7. SARS-CoV-2-EindV gelten, wie für die Durchführung vom bspw. Turnieren oder Reitertagen. Natürlich sind Anpassungen an die jeweilige Anlage, Seminarräume und alle weiteren Gegebenheiten vor Ort und geplanter Art der Veranstaltung vorzunehmen. Neben den allgemeingültigen Vorgaben, wie sie auch für den Reitunterricht und die Versorgung der Pferde gelten (Höchstbelegung, Mindestabstand, Hygienekonzept, Reinigung, etc.) gibt es gem. § 8 Abs. 1 Nr. 4 der 7. SARS-CoV-2-EindV weitere Vorgaben für Veranstaltungen, die zu beachten sind. Folgende Punkte müssen bei der Durchführung von Vereinsveranstaltungen also beachtet werden: • Die Anzahl der Teilnehmer und/oder Zuschauer in geschlossenen Räumen auf maximal 250, im Außen Bereich auf 1.000 begrenzt. Ab 29. August 2020 in geschlossenen Räumen maximal 500 Personen. Es darf sich nicht mehr als eine Person je 10 m 2 Fläche auf der Anlage aufhalten. Das vom Veranstalter eingesetzte Personal zählt nicht dazu. Ansammlungen von mehr als zehn Personen bspw. bei Warteschlagen, sind durch Abstandsmarkierungen oder Freihaltung von Sitzplätzen zu vermeiden. Der Veranstalter hat durch Einlasskontrollen sicherzustellen, dass sich nicht mehr Personen als zugelassen auf dem Gelände befinden. • Es muss ein Hygienekonzept (der Leitfaden zur Durchführung von Lehrgangsveranstaltungen unter Coronabedingungen ist nachfolgend zu finden) vorliegen,kommuniziert und durchgesetzt werden. Ein an die jeweilige Anlage und Situation angepasstes Hygienekonzept muss den Gesundheitsbehörden auf deren Verlangen hin vorgelegt werden können. • Es müssen Anwesenheitslisten geführt werden, die folgende Daten erfassen: Vor- und Familienname, vollständige Anschrift und Telefonnummer. Diese müssen zwei Monate bis nach der Veranstaltung aufbewahrt und den Gesundheitsbehörden auf deren Verlagen hin ausgehändigt werden. Sind die erhobenen Daten nach Ablauf der zwei Monate nicht vom Gesundheitsamt abgerufen worden, sind sie zu löschen. Dies muss datenschutzkonform erfolgen, also durch irreversible Unkenntlichmachung. Die einfache Entsorgung über den Papierkorb genügt nicht, da hierbei die Kenntnisnahme Dritter nicht sicher ausgeschlossen werden kann. Neben diesen Vorgaben empfehlen wir die Verwendung des nachfolgenden Hygieneleitfadens zur Durchführung von Lehrgangsveranstaltungen. Dieser kann als Grundlage für die Erstellung eines eigenen Hygienekonzepts dienen, welches gemäß der aktuellen Verordnung zwingend notwendig ist, damit Vereinsveranstaltungen durchgeführt werden dürfen.  Leitfaden Lehrgangsveranstaltungen Es ist zu beachten, dass je nach Situation die zuständigen Landkreise und Gesundheitsämter berechtigt sind weitere Auflagen zu erlassen und ggf. Veranstaltungen auch verbieten können. <--- ZURÜCK
PARCOURSHEF
MELDESTELLENLEITER
WEITERBILDUNG TRAINER & REITER
LV-ZEITUNG

References: §8
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 §26
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