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Timestamp: 2019-01-22 14:05:01+00:00

Document:
Umzug von Halle/Saale nach Bochum? | Erwerbslosenforum Deutschland
Umzug von Halle/Saale nach Bochum?
Stichworte bochum halle or saale umzug umzug hallesaale bochum
Ich möchte mit meiner Frau gerne von Halle/Saale in Sachsen-Anhalt nach Bochum in NRW ziehen.
Nun haben wir aber gehört, dass das mit drastischen Problemen zusammenhängt.
Wir sind beide Hartz IV Empfänger, ich bin (mittlerweile) über 25 Jahre, meine Frau noch beim U25-Team für unter 25-Jährige.
Wir beide sind gesundheitlich nicht sonderlich fit- eine Untersuchung des medizinischen Dienstes läuft noch, wobei es auch dort arge Probleme gibt. Natürlich läuft es nicht so, wie es soll!
Der springende Punkt ist jedoch, dass wir hier in Halle keine Zukunft haben. Wir sehen das Elend der Arbeits- und Hoffnungslosigkeit aus eigenen Augen. Angeblich gäbe es in diesem Jahr viele Ausbildungsplätze und Jobs, sagt die Zeitung, doch wir wissen mittlerweile, dass solche Angaben nicht zwangsläufig der Wahrheit entsprechen müssen.
Wir bekommen hier gar nichts, keine Jobs, keine Weiter- oder Fortbildungen, nicht mal Minijobs in Form von Inventurarbeiten, da dort lieber Rentner, Studenten und Schüler bevorzugt werden.
Jetzt ist im letzten Jahr auch noch mein Vater bei einem Arbeitsunfall verstorben (das Ganze wurde unter dem Teppich gekehrt), mein Opa starb ebenfalls im selben Jahr und so bleibt mir in Bochum nur noch meine Mutter (Jahrgang '54), die es jetzt auch noch mit dem Darm hat.
Ursprünglich bin ich zu meiner Frau nach Halle gezogen, weil ihre Familie uns beteuerte, uns im Notfall zu unterstützen, was dann el facto nicht der Realität entsprach, eher das Gegenteil ist der Fall.
Wie man sieht haben wir viele Gründe, weswegen wir aus Halle weg möchten und nach Bochum ziehen wollen.
Meine Mutter war heute bei der ARGE Bochum und dort sagte man ihr, wir benötigen eine Genehmigung der ARGE Halle, damit wir nach Bochum ziehen dürften.
Und in Bochum würden wir eine Genehmigung benötigen, dort zu bleiben. Inwiefern entspricht das den Tatsachen?
Wenn die ARGEn demnach unsere Bitte um Umzug (die Umzugskosten können sie behalten, wirklich nur die schlichte Ummeldung in ein anderes Bundesland!) ablehnen, versauern wir dann im arbeitslosen, herunter gekommenen (pardon, entspricht aber den Tatsachen) Halle in unserer schimmelnden Wohnung?
- Ihr benötigt keine Genehmigung , sondern , falls Ihr Euch den Umzug von der Arge bezahlen lassen wolltet, eine Umzugsbewilligung der alten Arge
- Da Ihr das aber gar nicht fordern wollt wäre es sinnvoll in Bochum eine angemessene Wohnung zu suchen und ein Mietangebot ( Kaltmiete, Nebenkosten, Heizkosten getrennt ) in Halle vorzulegen. Die lassen das Angebot in Bochum prüfen, wenn die KdU angemessen ist, sollte einem Umzug nichts im Wege stehen.
Euch stehen in Bochum ca. 297 € Kaltmiete + Heiz-und Nebenkosten (bei 2 Personen) zu...
@ Kikaka, @ vagabund:
Also ist das alles nur Panikmache gewesen...?
Ich habe mich ohnehin gewundert: Umziehen wird man ja wohl noch dürfen in DL? Die können einem ja (noch) nicht alles verbieten...
Das wäre so wunderbar, ihr macht mich glücklich!
Meine Frau und ich möchten nur hier weg!
04.08.2009 14:55 # 14: http://www.elo-forum.org/kosten-unterkunft/37754-umzug-ohne-erlaubnis.html
Danke für euren Rat und eure Infos!!!!
Euch stehen in Bochum ca. 297 € Kaltmiete + Heiz-und Nebenkosten (bei 2 Personen) zu... __________________
-Nur noch mal interessehalber, Daemion, wie sieht die KdU in Halle aus ?
- Falls KdU in Halle niedriger ist, könnte ein Problemchen entstehen, dergestalt das Euch für Bochum nur die alte Kdu bewilligt wird, was aber anfechtbar wäre da solche Deckelungsspielchen eigentlich nur für innerörtliche Umzüge berechtigt sein sollten...
@Kikaka, Daemion
Bitte § 22 Abs. 2a SGB II durchlesen.
§ 22 Abs. 2a SGB II :
Sonstiger ähnlich schwerwiegender Grund :
die Person unter 25 Jahren eine eigene Familie hat (z.B. Heirat/Lebenspartnerschaft
oder Kind; ehe- oder partnerschaftsähnliche Beziehungen zählen hingegen nicht
dazu). ????
Danke, Kikaka für deine Antwort!
- Wie hoch eine KdU in Halle allgemein ist, weiß ich leider nicht. Diesbezüglich wurde uns gerade von der ARGE sehr unterschiedliche Angaben gemacht.
Momentan beziehen wir in unserem 2 Personen Haushalt Kaltmiete + Wasser- und Heizkosten...
Strom müssen wir selbst zahlen.
Für unsere jetzige 3-Zimmer Wohnung: ca. 56qm², Balkon; erhalten wir 289,36€ im Monat, das wird folglich auf 144,68€ p.P./Monat aufgeteilt.
- Oh, danke für den Tipp!
Ich denke, dass müssten wir dann vor Ort klären, Hauptsache erst mal weg von hier...
Danke für die Information. Habe mir den Link aus google.de gezogen.
Quelle: Sozialverband Deutschland / Bundesverband: Aktuelles - Sozialinfos
Sozial-Info Nr. 4
Das 1. SGB II-Änderungsgesetz
[*] der Betroffene aus schwerwiegenden sozialen Gründen nicht auf die Wohnung der Eltern oder eines Elternteils verwiesen werden kann,
[*] oder der Bezug der Unterkunft zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt erforderlich ist,
[*] oder ein sonstiger, ähnlich schwerwiegender Grund vorliegt.
Ab 1. April 2006 können Mietschulden im Rahmen des SGB II auch ohne den Nachweis erbracht werden, dass ansonsten eine konkret in Aussicht stehende Beschäftigung verhindert würde (§ 22 Abs. 5 SGB II, neue Fassung). Die Voraussetzungen für die Mietschuldenübernahme im SGB II entsprechen weitgehend denen des SGB XII - mit einer Ausnahme: Vor der darlehensweisen Mietschuldenübernahme müssen die Betroffenen das Vermögen aufbrauchen, das im Rahmen des Grundfreibetrages (§ 12 Abs. 2 Nr. 1 SGB II) geschützt ist!
Linktipp ALG II KdU: Arbeitslosengeld II und Wohnen —
Linktipp 2 Überblick ALG II: Arbeitslosengeld II â€“ Wikipedia
Diesen Abschnitt habe ich jetzt gar nicht gefunden. Wo hast du diesen Ausschnitt her, Kikaka? Könntest du mir den Link geben?
Kann Ich leider nicht mehr. Ich hatte bei Google § 22 Abs. 2a SGB II eingegeben. Es handelt sich nicht um den Gesetzestext sondern um einen Beitrag zur Auslegung und Anwendung der Gesetze.Finde das im Moment nicht mehr. Arbeite doch über Google mal alles durch , es wird Dir weiterhelfen.
http://www.jugendsozialarbeit.info/jsa/lagkjsnrw/lagkjsnrw_web.nsf/d8b9db68eb323349c1256e22003fb0cd/69496fc13466c901c125749b004d9928/$FILE/Rechtsgutachten%20%C2%A722Abs.2a%20SGB%20II%20(pdf).pdf
kein Erstauszug ist der Auszug eines jungen verheirateten Volljährigen, da diese Personen
mit der Heirat nach § 7 Abs.3 SGB II nicht zur familiären Bedarfsgemeinschaft
gehören. Sie leben mit den Eltern dann nur noch in Haushaltsgemeinschaft und können
deshalb die elterliche Wohnung ohne Leistungsfolgen des SGB II verlassen;
Ich denke mal die Deckelungs-§§ können doch auf Dich keine Anwendung mehr finden da Du
1.) verheiratet bist
2. ) einen eigenen Hausstand mit Deinem Mann führst
- da Bochum höher in KdU ist müßt Ihr da schon mit Deckelungsaktivitäten rechnen.Wenn Bochum nur 289,36 Euro zahlen will wird man den überschießenden Betrag Euch nämlich vom Regelsatz abziehen. Ich will Euch nicht kopfscheu machen, dagegen kann man kämpfen.Nur es werden ca. 100 Euro erst mal im Portemonnai fehlen. Wenn es so kommt dann EA beim Sozialgericht.
Der aktuelle Gesetzestext findet sich hier: Leistungen für Unterkunft und Heizung - SGB II (Rechtsstand 1. Juli 2009)
mittlerweile haben meine Frau und ich ein wenig Erfahrung, wie solch ein Umzug von einem zu einem anderen Bundesland "funktioniert".
Auf unsere schriftliche Bitte um Umzug hat die ARGE Halle nach circa 3-4 Monaten endlich schriftlich reagiert. Sie forderte uns auf, innerhalb einer (knappen) vorgelegten Frist Mietbescheinigungen von Bochumer Wohnungen vorzulegen. Diese Frist haben wir mit einer schriftlichen Begründung verlängern dürfen.
Ich werde an dieser Stelle zu einem späteren Zeitpunkt mal so eine Mietbescheinigung einscannen, da wir eine solche im Internet nicht ausfindig machen konnten, als wir sie in Bochum benötigten.
Auch das aktuelle Schreiben von Bochumer Höchtsmieten werde ich später hier einfügen.
Innerhalb einer und einer halben Woche haben meine Frau und ich uns in Bochum so viele Wohnungen angesehen, wie wir konnten.
Nicht jeder Vermieter war bereit, uns eine Mietbescheinigung auszustellen. Viel funktioniert dort mit Sympathie, viel hängt davon ab, ob der Vermieter einem wohlgesonnen ist oder einem Antipathien (ob nun berechtigt oder nicht) entgegen bringt.
Nun ist es so, dass wir uns in Bochum eine spezielle Wohnung von der ARGE Bochum haben absegnen lassen (es geht immer nur eine!), dazu mussten wir bei der dortigen ARGE einen Termin vereinbaren.
Wir hatten Glück, dies ging recht fix!
Der für uns zuständige Sachbearbeiter in Bochum war sehr freundlich und hilfsbereit, solch ein Verhalten kennen wir von der ARGE gar nicht mehr.
Wir fuhren zurück nach Halle und gingen gleich am nächsten Tag zur hiesigen ARGE, um die Mietangebote einzureichen. Zum zuständigen Herren in der Leistungsabteilung ließen sie uns nicht, zumindest nahm man aber unsere Unterlagen ab und reichten diese noch am selben Tag weiter zum zuständigen Leistungsbeauftragten.
Dieser lud uns noch am selben Tag telefonisch ein, die Unterlagen persönlich entgegen zu nehmen oder sie uns zuschicken zu lassen. Wir nahmen sie direkt entgegen.
Er setzte uns ein Schreiben auf, indem eigentlich nichts direkt steht, obwohl viel Text vorhanden ist.
Grob genommen stand dort, dass man uns gesetztlich nicht zwingen kann, hier in Halle in unserer Wohnung zu bleiben.
Unsere Wohnung ist unsaniert, es regnet seit unserem Umzug beharrlich durch das defekte Dach hinein (Gebäudeschaden), woraufhin gesundheitsschädlicher Schimmel entstanden ist (diesen mussten wir zweimal vom Gesundheitsamt bestimmen lassen, auf den Kosten sind natürlich wir selbst sitzen geblieben).
Die Wände haben Risse, es zieht, weil die Holzfenster nicht dicht sind, Insekten haben sich im Holzrahmen festgesetzt und strömen jetzt bei Wärme, trotz Fliegengitter, direkt durch Löcher im Holz in unsere Wohnung hinein und Wärmedämmung besitzen wir hier ebenfalls keine, d.h. die Heizkosten sind unermesslich.
Seit wir hier wohnen sind unsere chronischen Krankheiten erst richtig schlimmer geworden.
Seit wir hier wohnen schreiben wir die Vermietung immer wieder an, dass Schäden innerhalb der Wohnung bestehen und welche.
Wir hatten zeitweise sogar einen Rechtsanwalt darauf angesetzt- vergeblich.
Er riet uns am Ende zum Auszug, da wir von der damaligen Insolvenzgesellschaft keinen Schadensersatz erwarten konnten (die Hausratversicherung wollte auch nicht zahlen) und der Vermieter uns ohnehin keine neue Wohnung zu stellen bereit war.
Diese Unterlagen, in denen wir nachweisen, dass wir uns nachhaltig über den Zustand unserer Wohnung beschwert haben, hatten wir zusammen mit den Mietbescheinigungen eingereicht, damit die ARGE Halle die NOTWENDIGKEIT eines Umzuges bestimmen kann und sieht, dass wir wirklich viel unternommen haben, um in besseren Wohnverhältnissen zu leben.
Ansonsten ist "der Wohnungszustand Vermietersache" und die ARGE genehmigt keine Umzugsnotwendigkeit!
Diese UmzugsNOTWENDIGKEIT ist unbedingt erforderlich, sonst darf man zwar umziehen, aber dann übernimmt die ARGE nur die bisherige Miete, in unserem Fall WARM 334€ (von insgesamt 350€ Warmmiete) und mit dieser Miethöhe findet man in Bochum z.B. keine gleichwertige Wohnung (wenn man denn überhaupt für 350€ eine Wohnung WARM findet) und nicht den niedrigsten Wohnbetrag des Bundeslandes, der einem eigentlich laut Gesetzt zustünde.
Das wäre in unserem Fall eine Differenz von circa 100€, die wir von unserem Hartz IV jeden Monat selbst tragen müssten.
Jetzt warten wir auf das Schreiben der ARGE Halle, das angeblich in der nächsten Woche (05.04.10 - 11.04.10) bei uns eintreffen soll, indem der Vorgesetzte des ARGE Leistungsmitarbeiters entscheidet, ob dieser der Umzugsnotwendigkeit zustimmt und wir umziehen dürfen oder nicht.
Solch eine Forderung würde dein Grundrecht auf Freizügigkeit, Wahl des Wohnortes, einschränken. Wenn Du in einen anderen Zuständigkeitsbereich ziehst, gelten die dortigen Angemessenheitsgrenzen, auch ohne Notwendigkeitsbescheinigung. Nur die Umzugskosten werden nicht übernommen.
Gefällt mir: Daemion
Du hast Dich lange nicht in diesem Thread gemeldet, auf dem "Markt" hat sich in dieser Zeit viel getan!
Hinsichtlich der angemessenen Mietgrenzen in NRW kannst Du hier auch lesen.
http://www.elo-forum.org/kosten-unterkunft/49974-neue-mietobergrenzen-nrw.html
bei einem Umzug (genehmigt oder ungenehmigt) in einen anderen Ort gelten immer die Angemessenheitsgrenzen des neuen Wohnortes. Nur innerhalb des Wohnortes darf bei ungenehmigten Umzug die neue Miete nicht teurer sein als die bisherige, es sei denn, die Differenz wird selbst übernommen.
Die ARGE Bochum hat auf ihrer Homepage die von Dir angesprochene Mietbescheinigung als PDF, sowie die aktuell anerkannten Mietobergrenzen veröffentlicht...
Hallo Daemion!
Gib mal bei google (Tacheles ) ein,auf der linken seite Bundesweite Richtlinen klicken, dort kannst du die werte von Halle Saale herunterladen.
2 Pers.= 60qm-246,00 Kalt / Nebenk= 87,00/ Heizk. 63.00
Gesamt = 396,00. Vielleicht kann du noch Überprüfungsantrag stellen falls Sie dir zu wenig gezahlt haben.
MFG.ROUTE 99)
Hallo Daemion !
Du schreibst in deinen Beitrag vom 07.08.2009 das du eine Miete
in Halle von 289.36 € erhalten hast.
Wenn es sich da um die Warmmiete handelt hättest du aber laut ARGE einen Anspruch bei 56qm von 369,00 € gehabt.
Wohne auch in Halle,falls es sich bei Dir bei den 289,36 € um die komplette Zahlung deiner KdU - Kosten handelt und du sogar noch Nebenkostennachforderungen nicht erhalten hast würde ich sofort Überprüfungsantrag stellen. MFG. ROUTE 99
Nochmals Hallo Hallenser ! Wichtig.
Laut ständiger Rechtsprechung des BSG, so u.a. B /b AS 10/06 R vom 07.11.2006 gelten nach einem Umzug in den Zuständigkeitsbereich eines anderen Leistungsträgers nicht die Angemessenheitskriterien der Unterkunftskosten des früheren Wohnortes,sondern die des neuen Wohnortes.
Hinweis hier kannst Du es komplett nachlesen .unterGoogle (hartz.info) Forum und dort unter Ratgeber Umzug stehen 8 Seiten unter Punkt 8 kannst genau nachlesen was Dir zusteht.
Falls Du nicht klar kommst nochmals melden.MFG.ROUTE99
Es wird höchstens die tatsächliche Miete übernommen und die wird halt bei 289,36 (eventuell noch WW) liegen.
http://hartz.info/ratgeber-f3/ratgeber-umzug-t24.html
Nicht korrekt, das BSG hat diese Frage bis zum Inkrafttreten von § 22 Abs. 1 Satz 2 SGB II n.F. zugebilligt, danach (ab dem Gesetz zur Fortentwicklung der Grundsicherung für Arbeitsuchende vom 20. Juli 2006, Wirkung ab 1. August 2006) aber offen gelassen.
Umzug in eine andere Wohngemeinde - Knickrehm, Voelzke, Spellbrink - Kosten der Unterkunft
BSG, Urteil vom 7.11.2006 - B 7b AS 10/06 R
Somit z.Z. noch ungeklärte Rechtslage, Revision beim BSG anhängig.
Der 4. Senat wird irgendwann entscheiden.
B 4 AS 60/09 R
Vorinstanz: LSG Berlin-Potsdam, L 34 AS 1724/08
Verstößt die Regelung des § 22 Abs 1 S 2 SGB 2 bei einem Umzug außerhalb des örtlichen Wohnungsmarktes gegen die verfassungsrechtlich garantierte Freizügigkeit?
Nachtrag/Anmerkung zu Halle a.d. Saale:
Joseph Freiherr von Eichendorff - Bei Halle:
sah ich nimmer die Welt so schön!(...)
Ich habe mal einen alten "Hallenser, Halloren und Hallunken" anfangs der 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts kennengelernt. Ein liebenswerter Mensch.
Seitem kenne ich die Bedeutung von "Was schmust'n dor Lubbert?"
Reinste Hallesche Mundart. Werde ich nie vergessen.
Liebe ELO-Mitglieder, da bin ich wieder!
Erst einmal kam ich nicht umhin, zu bemerken, dass sich hier viel während meiner Abwesenheit getan hat.
So viel, dass ich bei der Flut an Informationen, ehrlich gesagt, gerade intellektuell nicht mehr durchsteige.
Es ist korrekt, dass jedes Bundesland andere Grenzen in Sachen Miethöhe sowie Mietfläche hat.
Besteht denn jetzt noch Interesse daran, dass ich eine Auflistung von Miethöhe und Mietfläche der ARGE Bochum -hier- online stelle?
Sofern ich informiert bin, ist die aktuelle Höchstgrenze in Bochum für 2 Personen bis zu 62m² Wohnfläche und eine Kaltmiete bis 307 € (und ein paar Zerquetschte).
So, die ARGE Halle hat uns also ein Schreiben gegeben, dass eine Umzugsnotwendigkeit bestünde (auf Grund diverser Aufzählungen wie u.a. kaputtes/undichtes Dach).
Angeblich, so lautet die Behauptung der ARGE Bochum, wird Dank dieses Schreibens nun nicht mehr der geringe Mietsatz unserer momentanen Wohnung in Halle berechnet, sondern der in Bochum gängige Höchstsatz von 307,XX€.
In Bochum haben wir uns viele Wohnungen angesehen, aber nur eine kam für uns halbwegs in Frage.
Jetzt soll unsere neue Wunsch-Wohnung in Bochum aber 311€ und ein paar Zerquetschte kosten.
Das übersteigt den aktuellen ARGE-Wohnsatz von maximal 307,XX€ um ca 3,54€.
Aus diesem Grund haben wir natürlich jetzt Sorge, dass die ARGE Bochum, trotz zweifacher, mündlicher Zusagen zweier unterschiedlicher Personen aus der Leistungsabteilung, die ARGE Bochum die Miete in Höhe von 307,XX€ nicht übernimmt. Die Differenz in Höhe von 3,54€ bis zur monatlichen Gesamtmiete von 311,XX€ bezahlen wir aus eigener Tasche.
Darf die ARGE Bochum jetzt auf den letzten Drücker sagen (denn laut dieser beiden Personen aus der Leistungsabteilung sollten wir den Mietvertrag der Bochumer Wunsch-Wohnung ruhig unterschreiben): "Nee, machen wir doch nicht?"
Die angemessene Miete muss in jedem Fall übernommen werden, also die 307, wobei derzeit die qm auf dem Prüfstand sind, sprich 62 oder 65qm.
Wir müssen irgendwas mit 5€ von unserem Hartz IV draufzahlen- aber wie's aussieht, wird das wohl, dank Frau Merkel, nicht unser letzter Umzug gewesen sein.
Sollten wir dem Staat nicht einen Gefallen tun und uns gleich die Kugel geben? Für Kranke ist in einem Sozialstaat kein Platz, die liegen dem Bürger nur auf der Tasche...
5 € zu den KdU selbst tragen?
Könnt Ihr doch ab Januar locker, Dank Merkel u. WW.
...und schon wieder ist zwei HE geholfen!
Und ansonsten? Anmeldung bei der ARGE in Bochum problemlos abgelaufen?
@ Kalkulator:
Es ging ein wenig hin und her, da sich herausstellte, dass die ARGE Mitte zu dem Zeitpunkt gar nicht für uns zuständig war, sondern die ARGE Südwest.
Es gab demnach noch einige Baustellen.
Letzten Endes sind wir aber im neuen Wohnort angekommen, das ist immerhin die Hauptsache.
Sollte jmd noch Fragen haben, wie das jetzt im Detail noch war, kann er oder sie mich per PN anschreiben.
Vielen Dank für euren Beistand, eure Tipps und Hilfestellungen!
Ihr wart uns eine sehr große Hilfe!
Daemion und Frau
An sich hätten wir das machen können, aber ich glaube nicht, dass die ARGE/das Jobcenter das, ohne weitere Probleme zu machen, auf die Reihe bekommen hätte.
Sobald sich unsere aktuellen Probleme wegen Zugehörigkeit und Nichtzugehörigkeit (Jobcenter oder Sozialamt) geklärt haben, werde ich versuchen, das Jobcenter deswegen anzuschreiben.
Vielleicht läuft's doch noch runder, als gedacht, das sehe ich dann.
Wir sind erstmal froh, dass wir aktuell überhaupt den Mindestsatz an Geld beziehen.
ich muss hier mal mit dem vorurteil aufräumen
in sachsen anhalt gibt es sehr wohl ausbildungsplätze und ich kenne mehrere stellen wo gesucht wird und sich kaum leute bewerben
11,8 % arbeitslosigkeit im ruhrpott in sachsen-anhalt liegt sie bei 11,3% also ob du da bessere chancen haben wirst...

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