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Timestamp: 2020-07-14 22:59:49+00:00

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Gesetzliche Anforderungen | SUCHTPRÄVENTION MIT STARKEN PARTNERN
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Personenkreis: alle Personen, die im Kontakt zu den Spielern tätig sind, sowie deren Vorgesetzte und bestmöglich - je nach Organisationsstruktur- die Unternehmensleitung/Aufstellunternehmer/Techniker
Wer kann schulen?
Durchführung der Schulung von einer in der Suchthilfe in Baden-Württemberg tätigen Einrichtung, bestmöglich mit Einbeziehung der örtlichen Beratungsstellen
Wie oft muss die Schulung wiederholt werden?
Was ist die Grundlage der Schulung? Was ist der Inhalt?
Schulungsinhalt: siehe § 7 Abs. 2 Satz 3f LGlüG, Anhang „Richtlinien zur Vermeidung und Bekämpfung von Glücksspielsucht“ Nr. 1 (rechtliche Grundlagen zu Jugend- und Spielerschutz, suchtmedizinische Grundlagen zum Erkennen von Ursachen und zu Verlauf und Folgen problematischen und pathologischen Glücksspiels sowie Wissen zu den Hilfeangeboten für Betroffene und Angehörige in Baden-Württemberg, insbesondere auch Handlungskompetenzen zur Früherkennung, Ansprache und Weitervermittlung in das Hilfesystem)
Betreiber/Leiter einer Spielhalle, Spielerschutzbeauftragte und das hauptberuflich beschäftigte Vollzeitpersonal sowie Aufstellunternehmer/Techniker muss innerhalb eines halben Jahres nach Dienstantritt eine externe Schulung eines unabhängigen Dienstleisters mit mindestens 8 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten absolvieren.
Die Inhaberin oder der Inhaber der Erlaubnis hat sicherzustellen, dass als Aufsicht nur Personen beschäftigt werden, die spätestens zum Zeitpunkt der Aufnahme der Tätigkeit über einen Sachkunde-nachweis verfügen. Aufstellunternehmer/Techniker
Aufsichtspersonal/Aufstellunternehmer/Techniker
Personal von Spielhallen, Aufstellunternehmer bzw. Techniker
In Bremen müssen die Mitarbeiter alle drei Jahre geschult werden.
Der Umfang der Schulung beträgt einen Tag. Eine fachkundige Schulung setzt voraus, dass die schulenden Personen über Erfahrungen im Suchtbereich verfügen.
großer Sachkundenachweis: Personen, die Antrag auf Erlaubniserteilung gestellt haben und vertretungsberechtigte Personen/ Aufstellunternehmer
kleiner Sachkundenachweis: Aufsichten in Spielhallen, bzw. Techniker
Informationen und Darstellung von Hilfen für pathologisch Glücksspielende und deren Angehörige (z.B. Flyer, regionale Beratungs- und Therapieangebote, Internet). Personen, welche in Unternehmen nach § 1 Absatz 2 HmbSpielhG als Aufsicht gemäß § 6 Absatz 4 Satz 1 HmbSpielhG über den Spielbetrieb tätig sind oder tätig werden sollen. Der große Sachkundenachweis ist wie der kleine Sachkundenachweis plus 3 zusätzliche Stunden auch als rechtlichen Teil zu sehen mit dem formulierten Hauptpunkt:
Rechtliche Rahmenbedingungen für den in Aussicht genommenen Betrieb. Personen, die einen Antrag auf Erlaubniserteilung nach §2 HmbSpielhG gestellt haben. Vertretungsberechtigte Personen, sofern es sich nach Nummer 1 um juristische Personen oder Personalgesellschaften handelt.
Es besteht Verpflichtung der Erlaubnisinhaberin bzw. des Erlaubnisinhabers zur Schulung des Personals/Aufstellunternehmer/Techniker
§ 3 Abs. 1 Hessisches Spielhallengesetz. Die Erlaubnisinhaberin bzw. der Erlaubnisinhaber setzt die Schulungsverpflichtung für das Servicepersonal und das leitende Personal der Spielhallen nach § 3 Abs. 1 Hessisches Spielhallengesetz (HSpielhG) entsprechend der folgenden Forderungen um:
Es sind alle dem unternehmerischen Bereich zuzuordnenden Personen zu schulen, die auf das Spielverhalten einer Person Einfluss nehmen können (Veranstalter/Vermittler, Geschäftsführer, Führungskräfte, Service- personal etc.). Aufstellunternehmer/Techniker. Für den Gastro-Bereich gelten die gleichen Schulungsinhalte, jedoch mit einer Dauer von 2 Stunden („Einweisung“ genannt).
Je nach Zielgruppe sollte eine Wiederholungsschulung durchgeführt werden.
Das eingesetzte Personal ist zu schulen in Früherkennung von problematischem und pathologischem Spielverhalten (§ 6 GlüÄndStV). Aufstellunternehmer/Techniker
Nach § 16 Abs. 2 Nr. 1d AG GlüStV NRW i.V.m. § 6 des GlüStV sind die Betreiber von Spielhallen in NRW verpflichtet, ihr Personal zu schulen. Aufstellunternehmer/Techniker
Die Schulung muss mindestens sechs Zeitstunden umfassen und eine Erfolgskontrolle beinhalten
Das Aufsichtspersonal (Spielhalle und Gaststätte) ist durch von der ADD anerkannte Anbieter auf eigene Kosten regelmäßig hinsichtlich der Suchtrisiken, Prävention und Behandlungsmöglichkeiten zu schulen (§ 5 a Abs. 2 bis 5 i. V.	m . § 11 b Abs. 1 LGlüG). Durch die Schulungen soll das Personal befähigt werden, problematisches Spielverhalten frühzeitig zu erkennen und eigenverantwortlich Maßnahmen zum Jugend- und Spielerschutz zu ergreifen. Aufstellunternehmer/Techniker
Erstschulung vor erstmaliger Aufnahme der Tätigkeit mind. 4 Unterrichtsstunden mündlich in Form eines Präsenzunterrichts; alternative Lehrmethoden (z.B. ELearning) sind möglich
Umfassende Schulung spätestens bis zum Ab- lauf von sechs Mona- ten nach Aufnahme der Tätigkeit mind. 8 Unterrichtsstunden davon mind. 4 U.-Std. mündlich in Form eines Präsenzunterrichts, ansonsten auch alternative Lehrmethoden möglich
Wiederholungs- schulungen im Abstand von drei Jahren mind. 4 Unterrichtsstunden mündlich in Form eines Präsenzunterrichts; alternative Lehrmethoden möglich
Der Nachweis darf (außer bei der Erstschulung) nur erteilt werden, wenn durch die vorgelegte Lernzielkontrolle nachgewiesen wurde, dass der Schulungsteilnehmer den Inhalt der Schulung verstanden und kognitiv erfasst/reflektiert hat. Dazu müssen mindestens 60 % der gestellten Fragen richtig beantwortet sein.
§5 (SSpielhG): Das eingesetzte Personal ist zu schulen/Aufstellunternehmer/Techniker
Absatz 2 c:	Schulung der Mitarbeiter zur Suchtprävention, Kundenansprache, Hilfen zur Selbstein- schätzung der Kunden zum persönlichen Gefährdungspotential. Die Schulung muss durch eine öffentlich anerkannte Einrichtung erfolgen. Dies können auch Einrichtungen anderer Bundesländer sein.
Zu schulen ist „das Personal“ (Jeder Mitarbeiter in der Spielstätte, der im Kundenkontakt steht einschließlich des Spielhallenbetreibers bzw. Wettvermittlers. Aufstellunternehmer/Techniker
Das Personal/Aufstellunternehmer/Techniker
Aufbau/Wiederholungsschulung:
Schulung nach §3 Spielhallengesetz Sachsen-Anhalt: „…und regelmäßig in der Früherkennung problematischen und pathologischen Spielverhaltens fachkundig schulen zu lassen …“ Gemeinsame Empfehlungen der Landeskoordinationsstelle Glücksspielsucht Sachsen-Anhalt und der Landesstelle für Suchtfragen im Land Sachsen-Anhalt für die Schulungen der Servicemitarbeiter von Spielhallen:
Gemäß § 5 des Spielhallengesetzes Schleswig-Holstein
Präventionsschulungen für Spielhallenpersonal sind Teil des eingereichten Sozialkonzeptes der Unternehmen. Wenn ein Unternehmen das „Muster-Sozialkonzept für Thüringer Spielhallen“ (Herausgegeben durch den Frei- staat Thüringen) anwendet, so hat dieses Unternehmen die Schulungen bei der ansässigen Industrie- und Han- delskammer durchzuführen. Wenn ein Unternehmen aber ein nicht an das Muster-Sozialkonzept für Thüringer Spielhallen angelegtes Sozialkonzept anbietet, so ist die Schulung des Schulungsanbieters zugelassen, die im Sozialkonzept per Inhalt und Ablauf erläutert wird. Durch die Zulassung des Sozialkonzeptes wird demnach auch die Schulung des jeweiligen Schulungsanbieters akzeptiert. Es handelt sich jedoch um keine Anerkennung eines Schulungsträgers im verwaltungsrechtlichen Sinn. Nur das Sozialkonzept wird anerkannt. Die Schulung ist dann nach dem anerkannten Sozialkonzept durchzuführen und zu dokumentieren. Falls das Schulungskonzept den nachfolgenden Regelungen des Muster-Sozialkonzeptes für Thüringer Spielhallen abweicht, ist das Schulungskonzept vor Schulungsbeginn beim hierfür zuständigen Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie zur Genehmigung rechtzeitig vorzulegen.“

References: § 7
 § 1
 § 6
 §2

§ 3
 § 3
 § 16
 § 6
 § 11

§5
 §3
 § 5