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Timestamp: 2019-12-13 13:46:51+00:00

Document:
Satzung – DIZ
Deutsch-Internationales Zentrum für Migrationsberatung und Integration e.V.
DIZ e.V.
Satzung vom 28.08.2017 Satzung_III-28-08-2017 PDF
§ 3 Der Verein verwirklicht seinen Zweck insbesondere durch
§ 7 Beenden der Mitgliedschaft
§ 8 Ausschuss aus dem Verein
§ 9 Beitragspflicht
§ 11 Amtszeit des Vorstands
§ 12 Sitzungen des Vorstands
§ 15 Vertretungsbefugnis im Sinne des § 26 BGB
§ 16 Satzänderung und Auflösung des Vereins
§ 17 Geschäftsordnung
§ 18 Protokolle der Sitzungen des Vorstands und Mitgliederversammlungen
§ 19 Auflösung / Wegfall des steuerbegünstigten Zwecks
Der Verein führt den Namen „Deutsch-Internationales Zentrum für Migrationsberatung und Integration e.V.“ (mit Kürzel DIZ | DIZ e.V.)
Der Sitz und Gerichtsstand des Vereins ist Düsseldorf
DIZ fördert ideell und materiell die Volks- und Berufsbildung, internationale Gesinnung sowie Völkerverständigung.
DIZ fördert die Integration der in Deutschland lebenden Menschen mit Migrationshintergrund in die Gesellschaft auf beruflicher, sozialer und kultureller Ebene, insbesondere durch Vermittlung der Kenntnisse der deutschen Sprache.
DIZ verfolgt die Förderung der Jugendhilfe und der Hilfe für Flüchtlinge.
§ 3 Der Verein verwirklicht seinen Zweck insbesondere durch:
Beratung zur beruflichen und sozialen Integration von Jugendlichen, Langzeitarbeitslosen und anderen schwer vermittelbaren Menschen mit dem Ziel, zur Lösung aktueller gesellschaftlicher Probleme beizutragen;
Beratung, Organisation und Vermittlung von Nachhilfeangeboten für Schülerinnen und Schüler sowie Vermittlung der Sprachangebote für Erwachsene;
Organisation von Diskussionsveranstaltungen zu verschiedenen gesellschaftlichen Themen wie Schulsysteme, duale Berufsbildung, Gesundheitssysteme, Familienrecht;
Betreuung und Begleitung von Kindern, Jugendlichen und Familien im Rahmen der Hilfen zur Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit sowie weiteren Aufgaben der Jugendhilfe;
Beratung, psychosoziale Betreuung der sozial benachteiligten und individuell beeinträchtigten Jugendlichen und sonstige Hilfestellungen bei der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben;
Beratung und Unterstützung von jungen Menschen und Familien in Konflikt- und krisenhaften Lebenslagen;
Allgemeine Sozialberatung und Förderung des Erhalts der Lebensbedingungen für junge Menschen und ihre Familien sowie Förderung der kinder- und familienfreundlichen Umwelt. Zum Beispiel durch Durchführung der Diskussionsvorträge oder individuelle Gespräche mit einzelnen Eltern, welche Bedeutung der berufliche Erfolg für deren Kinder und für die Gesellschaft hat sowie wie sie deeskalierend aufeinander einwirken können, um Familienkonflikte zu lösen.
Hilfe zur Selbsthilfe für Flüchtlinge. Zum Beispiel durch Bergleitung zu Behördengängen und Kindergärten sowie Hilfe beim Ausfüllen von Formanträgen.
Kooperation mit Wohlfahrtverbänden, öffentlichen, privaten, staatlichen oder kirchlichen Trägern und Hilfswerken, um diese für Projektbezogene Förderung zu gewinnen. Zum Beispiel Projekte zur gesellschaftlichen und sozialen Integration von Jugendlichen erwachsenen Zuwanderern und anderen sozialbenachteiligten Menschen. Hier wird die Akquirierung von ehrenamtlichen Helfern und Paten/innen für die geflüchteten Menschen hinsichtlich der Orientierungshilfe, Wohnungs- und Arbeitsuche einen bedeutenden Raum einnehmen.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabeordnung. Er ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins und etwaige Überschüsse sind ausschließlich zur Verwirklichung des Vereinszwecks zu verwenden.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie haben bei ihrem Ausscheiden keinen Anspruch am Vereinsvermögen.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den SOS-Kinderdorf/Herman-Gmeiner-Fond Deutschland e. V. München, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige und/oder mildtätige Zwecke zu verwenden hat.
Ordentliches Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person werden, die sich für die Ziele des Vereins einsetzen möchte und sich zur Anerkennung der Satzung verpflichtet. Natürliche Personen müssen das 18. Lebensjahr vollendet haben. Der Aufnahmeantrag ist schriftlich an den Vorstand zu richten. Der Vorstand kann den Antrag positiv oder negativ bescheiden. Ein/e durch den Vorstand abgelehnter/e Bewerber/in kann die Überprüfung der Vorstandsentscheidung durch die Mitgliederversammlung veranlassen. Die Mitgliederversammlung entscheidet endgültig über den Aufnahmeantrag. Ordentliche Mitglieder können erst nach einjähriger Mitgliedschaft im Verein sich um ein Amt bewerben.
Ehrenmitglied kann jede natürliche oder juristische Person werden, die sich für die Belange des Vereins verdient gemacht hat. Ehrenmitglieder haben kein Stimmrecht.
Der Vereinsvorstand entscheidet über die Aufnahme ordentlicher Mitglieder und zwar drei Monate nach der Antragsstellung. Über die Aufnahme der Ehrenmitglieder entscheidet die Mitgliederversammlung.
Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt oder Ausschluss aus dem Verein. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand und zwar mit dreimonatiger Frist zum Jahresschluss durch eingeschriebenen Brief.
Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn es in grober Weise die Interessen des Vereins verletzt hat. Als grober Verletzung gilt:
a) Verstoß gegen die Vereinssatzung
b) Verhalten, das dem Ansehen des Vereines schadet,
c) Verhalten, das der Existenz oder der Arbeitsfähigkeit des Vereins schadet,
e) unbegründete Zahlungsrückstände der Mitgliedsbeiträge von mehr als 3 Monate – trotz erfolgter Mahnungen.
f) wenn es trotz schriftlicher Aufforderung den Satzungsmäßigen oder sonstigen Verpflichtungen nicht nachkommt,
g) wenn es der Satzung oder den Beschlüssen der Mitgliederversammlung zuwider handelt.
Über den Ausschluss von Mitgliedern entscheidet der Vorstand. Der Ausschluss ist dem Mitglied durch eingeschriebenen Brief mitzuteilen. Er wird mit dem dritten Tag nach Aufgeben dieses Briefes zur Post wirksam.
Vor der Beschlussfassung des Ausschlusses muss der Vorstand dem Mitglied Gelegenheit zur schriftlichen Stellungnahme geben. Der Ausschluss kann von der Mitgliederversammlung mit zweidrittel Mehrheit aufgehoben werden.
Die Mitglieder sind zur Zahlung von Beiträgen verpflichtet. Der Mindestbeitrag wird von der Mitgliederversammlung festgelegt.
Der Vorstand wird direkt von der Mitgliederversammlung gewählt. Dieser setzt sich zusammen aus:
der /dem Vorsitzende/r,
der / dem stellvertretenden Vorsitzende/r,
dem / der Schriftführer, /in
II. Das Sekretariat
Das Sekretariat setzt sich zusammen aus Mitgliedern des Vorstandes und weitere Mitglieder aus der Mitgliederversammlung oder vom Vorstand ernannten Beisitzer, deren Anzahl je nach Arbeitsbereichen und Notwendigkeiten festgesetzt wird.
Das Sekretariat hat folgende Aufgaben:
Unterstützung des Vereins bei der Erfüllung seiner Aufgaben,
Beratung des Vorstandes des Vereins,
Stellungnahme zu Anträgen auf Satzungsänderung und Auflösung des Vereins vor Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung.
Die Amtszeit des Sekretariats beträgt vier Jahre. Wiederwahl ist zulässig. Die Mitglieder des Sekretariats bleiben bis zur Neu- bzw. Wiederwahl im Amt.
Zur Sitzungen des Sekretariats lädt die/der Vorsetzende/r stellevertretende/r Vorsitzende/r des Vereins ein. Mitglieder des Vorstandes nehmen an den Sitzungen des Sekretariats mit beratender Stimme teil. Das Sekretariat ist beschlussfähig, wenn die Einladung mindestens zwei Wochen vor der Sitzung erfolgt und mindestens die Hälfte der Mitglieder anwesend ist. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst und sind in einer Niederschrift festzuhalten.
III. Die Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung ist das höchste Organ der DIZ. Sie findet mindestens ein Mal im Jahr statt.
Die Amtszeit des Vorstands beläuft sich auf 4 Jahre und endet mit der Wahl eines neuen Vorstands.
Falls mehr als ein Drittel der Mitglieder des Vorstands oder der Vorsitzender ihre Ämter nicht mehr vertreten können, so wird der Vorstand ganz oder teilweise in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung neu gewählt. Liegt eine grobe Pflichtverletzung vor, so ist die neue Wahl des Vorstands notwendig.
Sitzungen des Vorstands finden mindesten alle 3 Monate statt. Die außerordentlichen Sitzungen bedürfen der Einladung durch den Vorsitzenden oder der Aufforderung zur Einladung an den Vorsitzenden vom mindestens 1/3 der Mitglieder des Vorstands. Die Einladungen zur ordentlichen Sitzungen werden 14 Tage vor dem Termin mit den Tagesordnungspunkten vom Vorsitzenden/Vorsitzende oder der/die Schriftführer/in per E-Mail oder Brief zugeschickt. Für die Einladungen zur außerordentlichen Sitzungen dürfen kürzere Fristen angesetzt werden. Die Beschlussfassung des Vorstands bedarf der Anwesenheit von mindestens der Hälfte der Vorstandsmitglieder. Die Beschlüsse des Vorstands werden mit einfacher Mehrheit der Anwesenden gefasst.
Die Mitgliederversammlung ist zuständig für folgende Angelegenheiten des Vereins:
a) Beratung über den Stand der Aktivitäten des Vereins
b) Behandlung der zukünftigen Aktivitäten und
c) Beschlussfassung zum Jahresbericht des Vorstandes.
d) Entgegennahme des Rechnungsberichts des Vorstandes,
b) Ernennung des Finanzprüfers,
c) Entgegennahme des Berichts über die Amtszeitperiode des Vorstands,
d) Diskussion über Rechenschaftsbericht und Aufstellung von Arbeitsbereichen der folgenden Jahre,
e) Diskussion über Finanzen und Festlegung der Mitgliedsbeiträge für die folgenden Jahre,
g) Wahl des neuen Vorstands
Die Einladung zur Mitgliederversammlung werden drei Wochen vor dem Termin mit den Tagesordnungspunkten durch den Vorsitzenden oder den Stellvertretenden zugeschickt.
Außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorsitzenden oder den Stellvertretenden einzuberufen, wenn die Interessen des Vereins es erfordert oder wenn mindestens 1/3 der Mitglieder diese schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe beantragt. Die Einladungen werden drei Wochen vor dem Termin zugeschickt.
Bei Sitzungen der Mitgliederversammlungen ist eine Versammlungsleitung zu wählen.
Verfahrensfragen für die ordentlichen Mitgliederversammlungen gelten auch für die außerordentlichen.
Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder anwesend ist. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberichtigten Mitglieder gefasst. Ist die Mitgliederversammlung trotz ordnungsmäßiger Einladung beschlussunfähig, so wird erneut zu einer Mitgliederversammlung mit einer Frist von drei Wochen eingeladen. Diese zweite Mitgliederversammlung ist beschlussfähig ohne Rücksicht auf Anzahl der Anwesenden. Hierauf ist in der zweiten Einladung hinzuweisen.
Die (Der) Vorsitzende und die stellvertretende Vorsitzende bilden den vertretungsberechtigten Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Jeder ist allein vertretungsberechtigt. Sie sind die Repräsentanten des Vereins, gerichtlich und außergerichtlich auf der Grundlage der Beschlüsse des gesamten Vorstandes.
§ 16 Satzungsänderung und Auflösung des Vereins
Bei Satzungsänderung oder Auflösung des Vereins ist eine 2/3 Mehrheit der stimmbe­rechtigten Mitglieder erforderlich. Entsprechende Tagesordnungspunkte müssen in der Einladung enthalten sein.
Der Vorstand ist zur Einführung einer Geschäftsordnung oder deren Änderung oder Ergänzung berechtigt.
Sitzungen des Vorstands werden in deutscher Sprache protokolliert und von dem/der Vorsitzenden/Vorsitzende und dem/der Schriftführen/in oder von deren Stellvertretern unterschrieben.
Protokolle über die Mitgliederversammlung werden von Versammlungsleitung, dem/der Vorsitzenden/Vorsitzende und dem/der Versammlungsprotokollanten/Versammlungsprotokollantin unterschrieben.
Bei Auflösung des Vereins sind zwei Mitglieder zu wählen, denen die Abwicklung der Vereinsauflösung und allen damit verbundenen Aufgaben obliegt.
Soweit in dieser Satzung nicht anders bestimmt ist, gelten die Vorschriften des BGB. Diese Satzung ist durch den Beschluss der Gründungsversammlung am 05.09.2015 gefasst worden
Diese Satzung wurde am 28.08.2017 beschlossen.
Vorsitzende Stellvertretender Vorsitzender
Frau Houda Tahiri Herr Fatih Kawa
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für Migrationsberatung und Integration e.V.
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