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Timestamp: 2019-11-18 21:36:47+00:00

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LAG Berlin-Brandenburg, 09.01.2012 - 24 TaBV 1285/11, 24 TaBV 1338/11, 24 TaBV 1368/11, 24 TaBV 1395/11 (24 TaBV... - dejure.org
LAG Berlin-Brandenburg, 09.01.2012 - 24 TaBV 1285/11, 24 TaBV 1338/11, 24 TaBV 1368/11, 24 TaBV 1395/11 (24 TaBV 1612/11)
https://dejure.org/2012,56
LAG Berlin-Brandenburg, 09.01.2012 - 24 TaBV 1285/11, 24 TaBV 1338/11, 24 TaBV 1368/11, 24 TaBV 1395/11 (24 TaBV 1612/11) (https://dejure.org/2012,56)
LAG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 09.01.2012 - 24 TaBV 1285/11, 24 TaBV 1338/11, 24 TaBV 1368/11, 24 TaBV 1395/11 (24 TaBV 1612/11) (https://dejure.org/2012,56)
LAG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 09. Januar 2012 - 24 TaBV 1285/11, 24 TaBV 1338/11, 24 TaBV 1368/11, 24 TaBV 1395/11 (24 TaBV 1612/11) (https://dejure.org/2012,56)
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TVG § 2 ArbGG § 97
§ 2 TVG, § 97 ArbGG
Tariffähigkeit der Tarifgemeinschaft Ch. Gewerkschaften (CGZP); Einordnung der CGZP als eine nach § 2 Abs. 3 TVG tariffähige Spitzenorganisation
Tarifvertrag, Zeitarbeit, Tariffähigkeit, CGZP
Tarifunfähigkeit der Tarifgemeinschaft Christliche Gewerkschaften Zeitarbeit
Die CGZP war auch schon 2004 nicht tariffähig
Tariffähigkeit der CGZP für Zeitarbeit und Personal-Service- Agenturen
Tarifverträge: Rettungsbemühungen des BAP scheitern
Tariffähigkeit der Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften für Zeitarbeit und Personal-Service-Agenturen
Keine Tariffähigkeit der CGZP in der Vergangenheit - Vertrauensschutz offen!
Unwirksamkeit von Tarifverträgen für die Zeitarbeitsbranche
Brandenburg verneint Tariffähigkeit der CGZP auch für 2004, 2006 und 2008
Tariffähigkeit der Tarifgemeinschaft CGZP auch für die Vergangenheit verneint
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des LAG Brandenburg vom 09.01.2012, Az.: 24 TaBV 1285/11 (Keine Tariffähigkeit der CGZP in der Vergangenheit)" von RA/FAArbR Dr. Alexander Bissels, original erschienen in: BB 2012, 1733 - 1740.
Kurznachricht zu "Welche Auswirkungen hat der Beschluss des BAG zur Tarifunfähigkeit der CGZP in der Sozialversicherung?" von RA/FAArbR Dr. Anke Freckmann und RA Katharina Müller und RA Sabine Wahl, original erschienen in: ZIP 2012, 1327 - 1334.
DB 2012, 693
Auch insoweit fehlt es an einer vorangegangenen ständigen höchstrichterlichen Rechtsprechung, die dann durch den Beschluss des BAG vom 14.12.2010 aufgegeben worden wäre und durch die zuvor allein zu schützendes Vertrauen begründet worden sein könnte; weder war die Frage der Ableitung der Tariffähigkeit einer Spitzenorganisation von der Tariffähigkeit ihrer Mitgliedsverbände bis zu diesem Zeitpunkt Gegenstand höchstrichterlicher Entscheidungen (vgl LArbG Berlin-Brandenburg Beschluss vom 9.1. 2012 - 24 TaBV 1285/11 ua - BB 2012, 1733 = DB 2012, 693) noch gab es eine ständige höchstrichterliche Rechtsprechung, derzufolge die vom BAG in seinem Beschluss vom 14.12.2010 als entscheidungserheblich angesehenen Gesichtspunkte bis dahin für die Frage der Tariffähigkeit einer Spitzenorganisation ausdrücklich ohne Bedeutung gewesen wären.
Das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg hat durch Beschluss vom 9. Januar 2012 (- 24 TaBV 1285/11 ua. - DB 2012, 693) die fehlende Tariffähigkeit der CGZP im zeitlichen Geltungsbereich ihrer Satzungen vom 11. Dezember 2002 und vom 5. Dezember 2005 festgestellt.
Das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg hat in seinem Beschluss vom 9. Januar 2012 (- 24 TaBV 1285/11 ua. - DB 2012, 693) festgestellt, dass die CGZP weder nach § 2 Abs. 1 TVG als Gewerkschaft noch als Spitzenorganisation nach § 2 Abs. 3 TVG tariffähig ist (Seite 33 und 35 des amtlichen Umdrucks) .
Das belegten auch die zwischenzeitlich ergangenen Entscheidungen in weiteren arbeitsgerichtlichen Beschlussverfahren zur Tariffähigkeit der CGZP (für den 22.07.2003: ArbG Berlin vom 08.09.2011, 63 BV 9415/08; für den 29.11.2004, den 19.06.2006 und den 09.07.2008: LAG Berlin-Brandenburg vom 09.01.2012, 24 TaBV 1285/11).
Das LAG Berlin-Brandenburg (Beschluss vom 09.01.2012, 24 TaBV 1285/11 u.a.) hat dann zuletzt unter der ausdrücklichen Feststellung, dass die Tarifgemeinschaft CGZP am 29.11.2004, 19.06.2006 und 09.07.2008 nicht tariffähig war, noch ausgeführt:.
Der vom BAG in dem Beschluss vom 14.12.2010 vorgenommene Auslegung des § 2 Abs. 3 TVG und die daraus resultierende Feststellung der Tarifunfähigkeit der CGZP zu den genannten, in der Vergangenheit liegenden Zeiträumen steht auch nicht das Verbot der echten Rückwirkung von Rechtsfolgen auf einen bereits abgeschlossenen Sachverhalt bzw. das rechtsstaatliche Gebot des Vertrauensschutzes entgegen (LArbG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 09.01.2012, 24 TaBV 1285/11).
Vielmehr war die aufgeworfene Frage der Ableitung der Tariffähigkeit einer Spitzenorganisation von der Tariffähigkeit ihrer Mitgliedsverbände bis zum Beschluss des BAG vom 14.12.2010 noch nicht Gegenstand höchstrichterlicher Entscheidungen (LArbG Berlin-Brandenburg vom 09.01.2012, 24 TaBV 1285/11 mwN).
Das BAG ist auch nicht von einer ganz herrschenden Meinung im Schrifttum abgewichen, so dass dahingestellt bleiben kann, ob eine erstmalige höchstrichterliche Entscheidung, die von einer bislang herrschenden Meinung im Schrifttum abweicht, den Grundsatz des Vertrauensschutzes zu beachten hat (vgl. LArbG Berlin-Brandenburg vom 09.01.2012, 24 TaBV 1285/11).".
Unabhängig davon, dass das Bundesarbeitsgericht grundsätzlich nicht prüft, ob in den Vorinstanzen Beteiligte zu Recht angehört wurden (vgl. BAG…, Beschluss vom 14. Dezember 2004 - 1 ABR 51/03 -, juris, Rn. 18), hat das Landesarbeitsgericht die förmliche Beteiligung damit begründet, dass sämtliche Parteien der Rechtsstreite, die nach § 97 Abs. 5 ArbGG ausgesetzt sind, zwingend zu beteiligen seien, um ihnen rechtliches Gehör zu gewähren (vgl. LAG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 9. Januar 2012 - 24 TaBV 1285/11 - u.a., juris, Rn. 120, 124).

References: § 2
 § 97

§ 2
 § 97
 § 2
 § 2
 § 2
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