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Timestamp: 2019-12-08 18:03:59+00:00

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BGH, Urteil vom 10. Juli 2003 – IX ZR 89/02 « Löffler: Gesellschaftsrecht , Handelsrecht und Steuerrecht
§ 29 KO, § 30 Nr 1 Alt 2 KO, § 30 Nr 2 KO, § 102 Abs 2 KO, § 266a Abs 1 StGB
1. Beitragszahlungen des späteren Gemeinschuldners an einen Sozialversicherungsträger benachteiligen die anderen Konkursgläubiger regelmäßig auch insoweit, als sie auf Arbeitnehmeranteile zu verrechnen sind (Bestätigung von BGH, Urt. v. 25. Oktober 2001, IX ZR 17/01 &, BGHZ 149, 100 ff).
4. Das Berufungsgericht unterstellt, daß der Geschäftsführer der GmbH die angefochtene Zahlung für diese und aus ihrem Vermögen geleistet habe. Dann ist die Zahlung aufgrund des eigenen Vorbringens der Beklagten gemäß § 30 Nr. 1 Fall 2 KO anfechtbar.
Schlagworte: Anfechtbarkeit, GmbHG § 64 Satz 1, Indizien der Zahlungsunfähigkeit, mehrmonatige verschleppte Lohnzahlungen, Nichtabführung von Sozialversicherungsbeiträgen, Vorrang der Beitragsansprüche, Zahlungen nach Insolvenzreife, Zahlungseinstellung, Zahlungsunfähigkeit

References: § 29
 § 30
 § 30
 § 102
 § 266
 § 30
 § 64