Source: https://www.bistum-magdeburg.de/aktuelles-termine/amtsblatt/2019/amtsblatt-2019-01.html
Timestamp: 2020-08-09 20:10:15+00:00

Document:
Amtsblatt 2018-12
Amtsblatt-2019-01
Magdeburg, 01. Januar 2019
Nr. 01 Magdeburg, 01. Januar 2019
Nr. 1 Beschlüsse der Bundeskommission der Arbeitsrechtlichen Kommission vom 11. Oktober 2018 in Münster
Nr. 2 Ordnung für den Rat der Gemeindereferentinnen im Bistum Magdeburg
Nr. 3 Dienstordnung für Gemeindereferentinnen im Bistum Magdeburg
Nr. 4 Profanierung der Kirche Unbefleckte Empfängnis in Möckern OT Loburg
Nr. 5 Feststellung des Haushaltsplanes für das Jahr 2019
Nr. 6 90. Geburtstag Bischof em. Leopold Nowak
Nr. 7 Durchführungsverordnung zum Kirchlichen Datenschutzgesetz (KDG-DVO)
Nr. 8 Entpflichtungen / Ernennungen / Beauftragungen
Nr. 9 E-Mail-, Telefonnummern- und Adressenänderungen
Nr. 10 Todesanzeigen
Nr. 11 Priesterexerzitien im Jahr 2019 in der Benediktinerabtei Weltenburg
Nr. 12 Terminbekanntgabe des Ökumenischen Kirchentags 2021 und des Katholikentags 2022
Die Beschlüsse der Bundeskommission der Arbeitsrechtlichen Kommission vom 11. Oktober 2018 in Münster liegen dem Amtsblatt Januar 2019 bei und werden hiermit für das Bistum Magdeburg in Kraft gesetzt. Anlage
Nr. 2 Ordnung für den Rat der Gemeindereferentinnen1 im Bistum Magdeburg
Der Rat der Gemeindereferentinnen hat die Aufgabe, die Belange der Berufsgruppe und derer, die sich in der Ausbildung zur Gemeindereferentin befinden, wahrzunehmen, zu beraten und gegenüber der Bistumsleitung zu benennen und zu vertreten.
Er macht auf pastorale Notwendigkeiten und Veränderungen aufmerksam und bringt aus der pastoralen Erfahrung der Berufsgruppe gewonnene Einsichten beratend in diözesane Prozesse ein.
Für den Katholikenrat des Bistums Magdeburg sowie andere diözesane Gremien, soweit deren Ordnungen es vorsehen, benennt der Rat der Gemeindereferentinnen eine Vertreterin der Berufsgruppe, sofern dies nicht dem Bischof oder anderen Stellen vorbehalten ist.
(1) Zur Berufsgruppe der Gemeindereferentinnen gehören alle Gemeindereferentinnen und Pastoralen Mitarbeiterinnen, die sich auf Grundlage eines Dienst- I Ausbildungsvertrages oder eines Gestellungsvertrages (ihres Dienstgebers mit dem Bistum Magdeburg) im Dienst des Bistums Magdeburg befinden.
(2) Mitglieder des Rates der Gemeindereferentinnen sind
1. die Mitglieder der Mitarbeitervertretung der Gemeindereferentinnen (MAV)
2. eine Vertreterin des Bewerberinnenkreises Gemeindereferentinnen
3. eine Vertreterin der Ordensleute, die als Gemeindereferentin tätig sind
4. eine Vertreterin der Gemeindereferentinnen im Ruhestand
5. die Leiterin des Prozessbereiches Personaleinsatzplanung und Personalentwicklung im Bischöflichen Ordinariat Magdeburg
6. die Fachreferentin des Prozessbereiches Personaleinsatzplanung und Personalentwicklung im Bischöflichen Ordinariat Magdeburg Der Fachreferentin obliegt die Geschäftsführung des Rates der Gemeindereferentinnen.
7. Die Mitarbeitervertretung kann in Abstimmung mit der Leiterin des Prozessbereiches Personaleinsatzplanung und Personalentwicklung im Bedarfsfall darüber hinaus aus der Berufsgruppe weitere Mitglieder berufen.
(3) Mandatsbegründung
1. die Mitglieder der Mitarbeitervertretung der Gemeindereferentinnen werden nach Maßgabe der MAVO gewählt.
2. Die Vertreterin des Bewerberinnenkreises der Gemeindereferentinnen wird auf von der Mitarbeitervertretung eingeholten Vorschlag der Mitglieder des Bewerberinnenkreises von der Mitarbeitervertretung in den Rat der Gemeindereferentinnen berufen.
3. Die Vertreterin der Ordensleute wird auf Vorschlag der Ordensleute der Berufsgruppe von der Mitarbeitervertretung in den Rat der Gemeindereferentinnen berufen.
4. Die Vertreterin der Gemeindereferentinnen im Ruhestand wird auf Vorschlag der Gemeindereferentinnen im Ruhestand, die ihren Wohnsitz im Bistum Magdeburg haben, von der Mitarbeitervertretung in den Rat der Gemeindereferentinnen berufen.
(1) Der Rat der Gemeindereferentinnen kommt in der Regel zu zwei Sitzungen pro Kalenderjahr zusammen.
(2) Über die Sitzungen wird ein nichtöffentliches Protokoll gefertigt.
(3) Die Erstattung der Kosten für Fahrten und Aufwendungen der Mitglieder des Rates der Gemeindereferentinnen im Rahmen ihrer Ratstätigkeit erfolgt nach den geltenden diözesanen Regelungen.
§ 4 Schlussbestimmungen und Inkraftsetzung
Die vorstehende Ordnung tritt mit Wirkung vom 01.01.2019 in Kraft.
1 Zur besseren Lesbarkeit wurde in diesem Text die weibliche Sprachform gewählt; ggf. männliche Rollenträger sind jeweils mitgemeint. Anlage
Nr. 3 Dienstordnung für Gemeindereferentinnen1 im Bistum Magdeburg
(1) Die Bestimmungen dieser Dienstordnung gelten für die Berufsgruppe der Gemeindereferentinnen im Bistum Magdeburg.
(2) Zu dieser Berufsgruppe gehören alle Gemeindereferentinnen und Pastoralen Mitarbeiterinnen, die sich auf Grundlage eines Dienstvertrages oder eines Gestellungsvertrages (ihres Dienstgebers mit dem Bistum Magdeburg) im Dienst des Bistums Magdeburg befinden.
§ 2 Berufliche Aufgabenbereiche
(1) Gemeindereferentinnen nehmen ihre Aufgaben in allen Grundvollzügen der Kirche- in der Verkündigung, in der Liturgie und in der Diakonie - wahr und tragen so zur Verwirklichung der Kirche als Communio bei. Sie haben mit den anderen hauptamtlichen Diensten gemeinsam den Auftrag, die ehrenamtlichen Dienste theologisch, pädagogisch und methodisch zu unterstützen und sie geistlich zu begleiten. Die Arbeit soll so gestaltet sein, dass sie die Eigeninitiative der Gläubigen fördert und unterstützt.
Gemeindereferentinnen gehen in ihrem Einsatzgebiet mit ihrer Arbeit auch über den konfessionellen und kirchlichen Rahmen hinaus auf Menschen, Gruppen und Organisationen zu und suchen nach Möglichkeiten sinnvoller Zusammenarbeit.
(2) Nachfolgend werden beispielhaft einige Aufgaben benannt, die von Gemeindereferentinnen ausgeübt werden können. Diese Aufzählung sagt nichts über eine Schwerpunktsetzung oder Gewichtung der Aufgaben aus:
Im Bereich der Verkündigung:
• Begleitung ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen
• Gemeinde- und Sakramentenkatechese
• Erwachsenenbildung und gemeindliche Bildungsarbeit
• Kinder- und Jugendpastoral
• Religionsunterricht in Schule und Pfarrei
• Gewinnung und Befähigung von Gemeindegliedern und Gruppen zum Glaubenszeugnis und Glaubensgespräch
• Ehe- und Familienpastoral
• Seniorenpastoral
• Begleitung von Gruppen
• Geistliche Begleitung von Einzelnen und Gruppen
• Einzelgespräche und Hausbesuche
• Entdeckung und Förderung von Charismen und Berufungen
• Förderung, Begleitung und Leitung von ökumenischen Aktionen
• Aufbau und Begleitung von missionarischen Arbeitsfeldern
Bischof Dr. Feige hat per Dekret vom 29. Dezember 2018 die Kirche Unbefleckte Empfängnis in Möckern, OT Loburg, Pfarrei St. Johannes der Täufer in Burg, profaniert. Der letzte Gottesdienst fand am 29. Dezember 2018 statt.
Der Kirchensteuervermögens- und Verwaltungsrat des Bistums Magdeburg hat auf seiner Sitzung am 02. Dezember 2018 ebenso wie das Konsultorenkollegium am 14. Dezember 2018 den Haushaltsplan 2019 zur Inkraftsetzung empfohlen. Ich setze hiermit den Haushaltsplan 2019 über 30.036.700,00 EUR fest.
Nr. 6 90. Geburtstag Bischof em. Leo Nowak
Am 17. März 2019 wird Bischof Leo Nowak sein 90. Lebensjahr vollenden. Sein Lebenswerk ist untrennbar mit dem Bistum Magdeburg verbunden, das vor 25 Jahren wieder neu errichtet wurde und dem er als erster Bischof diente. Es ist mir eine große Freude, zu seinem Geburtstag am 17. März 2019 um 10:00 Uhr in die Kathedrale St. Sebastian zur Eucharistiefeier mit anschließendem Empfang im Saal der Kathedralpfarrei einzuladen.
Magdeburg, 09.01.2019
Statt persönlicher Geschenke und Blumen erbittet er eine Spende für die Edith-Stein-Schulstiftung des Bistums Magdeburg.
Spendenkonto: Edith-Stein-Schulstiftung
IBAN: DE16 4726 0307 0020 6105 00
Stichwort: Spende Bischof Leo
Durchführungsverordnung zum Gesetz über den Kirchlichen Datenschutz (KDG-DVO) in der Fassung des einstimmigen Beschlusses der Vollversammlung des Verbandes der Diözesen Deutschlands vom 19. November 2018
Aufgrund des § 56 des Gesetzes über den Kirchlichen Datenschutz (KDG) vom 24. Mai 2018 veröffentlicht im Amtsblatt des (Erz-)Bistums Magdeburgs vom 01. Februar 2018, wird die folgende Durchführungsverordnung zum KDG (KDG-DVO) erlassen:
§ 24 Übermittlung personenbezogener Daten per Fax
(1) Das vom Verantwortlichen gemäß § 31 Absatz 1 bis Absatz 3 KDG zu führende Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten ist dem betrieblichen Datenschutzbeauftragten, sofern ein solcher benannt wurde, vor Beginn der Verarbeitung von personenbezogenen Daten und auf entsprechende Anfrage der Datenschutzaufsicht auch dieser unverzüglich zur Verfügung zu stellen.
(4) Nach den Vorschriften der Anordnung über den kirchlichen Datenschutz (KDO) bereits erstellte Verfahrensverzeichnisse sind in entsprechender Anwendung des § 57 Absatz 4 KDG den Vorgaben des § 31 KDG entsprechend bis zum 30.06.2019 anzupassen. Absatz 3 gilt entsprechend.
(1) Zu den bei der Verarbeitung personenbezogener Daten tätigen Personen im Sinne des § 5 KDG gehören die in den Stellen gemäß § 3 Absatz 1 KDG Beschäftigten im Sinne des § 4 Ziffer 24. KDG sowie die dort ehrenamtlich tätigen Personen (Mitarbeiter im Sinne dieser Durchführungsverordnung, im Folgenden: Mitarbeiter ).
(2) Unter den Begriff „IT-Systeme“ fallen insbesondere auch mobile Geräte und Datenträger (z.B. Notebooks, Smartphones, Tabletcomputer, Mobiltelefone, externe Speicher); ferner Drucker, Faxgeräte, IP-Telefone, Scanner und Multifunktionsgeräte, die Scanner-, Drucker-, Kopierer- und/oder Faxfunktionalität beinhalten.
(1) Der Verantwortliche hat sicher zu stellen, dass bei der Verarbeitung personenbezogener Daten durch innerbetriebliche Organisation und mittels technischer und organisatorischer Maßnahmen die Einhaltung des Datenschutzes gewährleistet wird.
(1) Je nach der Art der zu schützenden personenbezogenen Daten sind unter Berücksichtigung von §§ 26 und 27 KDG angemessene technische und organisatorische Maßnahmen zu treffen, die geeignet sind,
a) zu verhindern, dass unberechtigt Rückschlüsse auf eine bestimmte Person gezogen werden können (z.B. durch Pseudonymisierung oder Anonymisierung personenbezogener Daten),
c) die Vertraulichkeit, Integrität, Verfügbarkeit und Belastbarkeit der Systeme und Dienste zum Schutz vor unberechtigter Verarbeitung auf Dauer zu gewährleisten und dadurch Verletzungen des Schutzes personenbezogener Daten in angemessenem Umfang vorzubeugen,
c) Die zur Benutzung eines IT-Systems Berechtigten dürfen ausschließlich auf die ihrer Zuständigkeit unterliegenden personenbezogenen Daten zugreifen können; personenbezogene Daten dürfen nicht unbefugt gelesen, kopiert, verändert oder entfernt werden (Zugriffskontrolle).
f) Es ist grundsätzlich sicher zu stellen, dass nachträglich überprüft und festgestellt werden kann, ob und von wem personenbezogene Daten in IT-Systemen verarbeitet worden sind (Eingabekontrolle). Die Eingabekontrolle umfasst unbeschadet der gesetzlichen Aufbewahrungsfristen mindestens einen Zeitraum von sechs Monaten.
j) Im Netzwerk- und im Einzelplatzbetrieb ist eine abgestufte Rechteverwaltung erforderlich. Anwender- und Administrationsrechte sind zu trennen.
(3) Absatz 2 gilt entsprechend für die Verarbeitung personenbezogener Daten in nicht automatisierter Form sowie für die Verarbeitung personenbezogener Daten außerhalb der dienstlichen Räumlichkeiten, insbesondere bei Telearbeit.
(2)Rechenzentren im Sinne dieser Vorschrift sind die für den Betrieb von größeren, zentral in mehreren Dienststellen eingesetzten Informations- und Kommunikationssystemen erforderlichen Einrichtungen.
(2) Für eine Analyse der möglichen Risiken für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen, die mit der Verarbeitung personenbezogener Daten verbunden sind, sind objektive Kriterien zu entwickeln und anzuwenden. Hierzu zählen insbesondere die Eintrittswahrscheinlichkeit und die Schwere eines Schadens für die betroffene Person. Zu berücksichtigen sind auch Risiken, die durch - auch unbeabsichtigte oder unrechtmäßige - Vernichtung, durch Verlust, Veränderung, unbefugte Offenlegung von oder unbefugten Zugang zu personenbezogenen Daten entstehen.
(2) Erfolgt die Verarbeitung durch einen Auftragsverarbeiter, ist der Verantwortliche verpflichtet, sich in geeigneter Weise, insbesondere durch persönliche Überprüfung oder Vorlage von Nachweisen, von dem Bestehen des der jeweiligen Datenschutzklasse entsprechenden Schutzniveaus zu überzeugen.
a) Das IT-System, auf dem die schützenswerten personenbezogenen Daten abgelegt sind, ist nicht frei zugänglich; es befindet sich z.B. in einem abschließbaren Gebäude oder unter ständiger Aufsicht.
d) Vor der Weitergabe eines IT-Systems, insbesondere eines Datenträgers für einen anderen Einsatzzweck sind die auf ihm befindlichen Daten so zu löschen, dass ihre Lesbarkeit und ihre Wiederherstellung ausgeschlossen sind.
b) Das Starten des IT-Systems darf nur mit dem dafür bereit gestellten Betriebssystem erfolgen.
b) Eine langfristige Lesbarkeit der zu speichernden Daten ist sicher zu stellen. So müssen z.B. bei verschlüsselten Daten die Sicherheit des Schlüssels und die erforderliche Entschlüsselung auch in dem nach § 16 Absatz 1 zu erstellenden Datensicherungskonzept berücksichtigt werden.
(4) Eine Maßnahme im Sinne des Absatz 3 kann, wenn die Verarbeitung auf IT-Systemen erfolgt, insbesondere die Unterhaltung eines eigenen Servers bzw. einer eigenen Datenablage in einem Netzwerk ohne externe Datenverbindung sein. Auch die verschlüsselte Abspeicherung der personenbezogenen Daten auf einem externen Datenträger, der außerhalb der Dienstzeiten in einem abgeschlossenen Tresor gelagert wird, kann eine geeignete technische und organisatorische Maßnahme darstellen.
(5) Erfolgt die Seelsorge im Rahmen einer Online-Beratung und ist insofern eine externe Anbindung unumgänglich, sind geeignete, erforderlichenfalls über das Schutzniveau der Datenschutzklasse III hinausgehende technische und organisatorische Maßnahmen zu treffen.
(1) Verantwortlicher ist gemäß § 4 Nr. 9. KDG die natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet.
(2) Zum Schutz personenbezogener Daten vor Verlust sind regelmäßige Datensicherungen erforderlich. Dabei sind u.a. folgende Aspekte mit zu berücksichtigen:
a) Soweit eine dauerhafte Lesbarkeit der Daten im Sinne des § 4 Absatz 3 nicht auf andere Weise sichergestellt werden kann, sind Sicherungskopien der verwendeten Programme in allen verwendeten Versionen anzulegen und von den Originaldatenträgern der Programme und den übrigen Datenträgern getrennt aufzubewahren.
b) Die Datensicherung soll in Umfang und Zeitabstand anhand der entstehenden Auswirkungen eines Verlustes der Daten festgelegt werden.
(3) Unabhängig von der Einteilung in Datenschutzklassen sind geeignete technische Abwehrmaßnahmen gegen Angriffe und den Befall von Schadsoftware z.B. durch den Einsatz aktueller Sicherheitstechnik wie Virenscanner, Firewall-Technologien und eines regelmäßigen Patch-Managements (geplante Systemaktualisierungen) vorzunehmen.
Unbeschadet der Aufgaben des Verantwortlichen im Sinne des § 4 Ziffer 9. KDG trägt jeder Mitarbeiter die Verantwortung für die datenschutzkonforme Ausübung seiner Tätigkeit. Es ist ihm untersagt, personenbezogene Daten zu einem anderen als dem in der jeweils rechtmäßigen Aufgabenerfüllung liegenden Zweck zu verarbeiten.
b) eine Regelung über den Einsatz einer zentralisierten Verwaltung von Mobilgeräten (z.B. Mobile Device Management) auf dem privaten IT-System des Mitarbeiters,
f) das Recht des Verantwortlichen festzulegen, welche Programme verwendet oder nicht verwendet werden dürfen sowie
g) die Verpflichtung zum Nachweis einer Löschung der zu dienstlichen Zwecken verarbeiteten personenbezogenen Daten, wenn die Freigabe der Nutzung des privaten IT-Systems endet, das IT-System weitergegeben oder verschrottet wird.
(1) Der Zugriff aus und von anderen IT-Systemen durch Externe (z.B. externe Dienstleister, externe Dienststellen) schafft besondere Gefahren hinsichtlich der Ausspähung von Daten. Derartige Zugriffe dürfen nur aufgrund vertraglicher Vereinbarung erfolgen. Insbesondere mit Auftragsverarbeitern, die nicht den Regelungen des KDG unterfallen, ist grundsätzlich neben der Anwendung der EU-Datenschutzgrundverordnung die Anwendung des KDG zu vereinbaren.
Alle nicht zurücksetzbaren Passwörter (z.B. BIOS- und Administrationspasswörter) sind besonders gesichert aufzubewahren.
Für die Übermittlung personenbezogener Daten per Fax gilt ergänzend zu den Vorschriften der §§ 5 ff.:
(2) Sowohl die per Fax übermittelten als auch die in Sende-/Empfangsprotokollen enthaltenen personenbezogenen Daten unterliegen dem Datenschutz. Protokolle sind entsprechend sorgfältig zu behandeln.
(4) Daten der Datenschutzklassen II und III dürfen grundsätzlich nur unter Einhaltung zusätzlicher Sicherheitsvorkehrungen per Fax übertragen werden. So sind insbesondere mit dem Empfänger der Sendezeitpunkt und das Empfangsgerät abzustimmen, damit das Fax direkt entgegengenommen werden kann.
§ 26 Kopier- / Scangeräte
Soweit das KDG oder diese Durchführungsverordnung nicht ausdrücklich etwas anderes bestimmen, sind die Regelungen dieser Durchführungsverordnung unverzüglich, spätestens jedoch bis zum 31.12.2019 umzusetzen.
(1) Diese Durchführungsverordnung tritt zum 01.03.2019 in Kraft.
(2) Zugleich treten die nach § 22 der früheren Anordnung über den kirchlichen Datenschutz (KDO) erlassene Durchführungsverordnung (KDO-DVO), zuletzt geändert entsprechend dem Beschluss der Rechtskommission des Verbandes der Diözesen Deutschlands vom 19. März 2015 sowie die hierzu erlassene IT-Richtlinie vom 19. März 2015 außer Kraft.
Herr Pfarrer Christoph Tretschok wurde auf der Dekanatskonferenz zum Dechanten des Dekanates Halberstadt gewählt und von Bischof Gerhard dazu am 13. Dezember 2018 mit sofortiger Wirkung ernannt.
Herr Pfarrer Christian Kobert wurde von der Aufgabe der Ministrantenseelsorge im Bistum Magdeburg entpflichtet.
Herr Diakon Andreas Wanzek wurde entsprechend seiner Bitte von den Aufgaben als Diakon für die Pfarrei St. Klara in Delitzsch mit Wirkung vom 31. Dezember 2018 entpflichtet und bis zum 31. Dezember 2020 für den Dienst als Diakon mit Zivilberuf im Bistum Dresden-Meißen freigestellt.
Herr Markus Jäckel wird ab 01. Januar 2019 mit der Aufgabe als Krankenhausseelsorger in den Berufsgenossenschaftlichen Kliniken „Bergmannstrost“ in Halle (Saale) mit einem Stellenumfang von 25 % einer vollen Stelle beauftragt.
Herr Pfarrer Bernard Gawlytta wurde mit Wirkung vom 01. Januar 2019 zum Kooperator der Pfarrei St. Marien und St. Norbert in Schönebeck ernannt.
Herr Pfarrer Christoph Kunz wurde zum 31. Dezember 2018 von seiner Aufgabe als Subsidiar in der Pfarrei St. Johannes Bosco in Magdeburg entpflichtet und zum 01. Januar 2019 zum Subsidiar der Kathedralpfarrei St. Sebastian in Magdeburg und der Pfarrei St. Maria in Magdeburg ernannt. Seine Beauftragung als Krankenhausseelsorger im Universitätsklinikum Magdeburg bleibt unberührt davon bestehen.
Bruder Franz-Leo Barden ofm wird mit Wirkung zum 13. Januar 2019 von seinen Aufgaben als Pfarrer der Pfarrei St. Franziskus in Halle (Saale) und als Stellvertretender Dechant des Dekanates Halle (Saale) sowie als Mitglied im Kuratorium der Edith-Stein-Schulstiftung des Bistums Magdeburg entpflichtet. Er verlässt das Bistum Magdeburg und übernimmt andere Aufgaben innerhalb des Ordens.
Herr Pfarrer Gerhard Packenius wurde unter Beibehaltung seiner derzeitigen Aufgaben mit Wirkung vom 14. Januar 2019 zum Pfarradministrator der Pfarrei St. Franziskus in Halle (Saale) ernannt.
Gemeindereferentin Frau Beate Degenhardt, Pfarrei St. Anna in Stendal, ist per E-Mail zu erreichen über gemeindereferent.stendal@t-online.de.
Br. Valentin Arnrich ofm verstarb am 18. November 2018 im Alter von 66 Jahren in Halberstadt. Das Requiem wurde am 28. November 2018 in der St. Andreas-Kirche in Halberstadt gefeiert. Die Beisetzung erfolgte anschließend auf dem Katharinen-Friedhof.
Am 03. Dezember 2018 verstarb Frau Franziska Donat. Frau Donat war neben ihrer Tätigkeit als Pfarrhaushälterin bei Pfarrer Manfred Rumler auch als pastorale Mitarbeiterin in der Pfarrei St. Gertrud in Eilsleben tätig.
Am 12. Dezember 2018 verstarb Frau Elisabeth Bier. Frau Bier war von 1959 bis 1998 als Seelsorgehelferin / Gemeindereferentin im Bistum Magdeburg tätig. Das Requiem für Frau Bier ist am 12. Januar 2019 um 13:00 Uhr in der evangelischen Kirche in Roitzsch bei Bitterfeld. Anschließend ist die Urnenbeisetzung auf dem neuen Friedhof in Roitzsch.
Herr Pfarrer i. R. Michael Sternal ist am 21. Dezember 2018 im Alter von 65 Jahren im Caritas-Altenpflegeheim Bischof-Weskamm-Haus verstorben. Das Requiem wurde am 03. Januar 2019 in der Kathedrale St. Sebastian gefeiert. Die Beerdigung erfolgte anschließend auf dem Westfriedhof in Magdeburg.
Herr Pfarrer i. R. Dietrich Hartmann ist am 31. Dezember 2018 im Alter von 73 Jahren in Halle (Saale) verstorben. Das Requiem wurde für ihn am 09. Januar 2019 in der St. Moritzkirche in Halle gefeiert. Die Beerdigung fand anschließend auf dem Südfriedhof statt.
Herr Pfarrer i. R. Lic. theol. Winfried Lawetzky ist am 01. Januar 2019 im Alter von 89 Jahren verstorben. Das Requiem wird für ihn am 10. Januar 2019 in der kath. Kirche zur Heiligsten Dreifaltigkeit in Tangermünde gefeiert. Die Beerdigung erfolgt anschließend auf dem örtlichen Friedhof.
„Katholische Spiritualität im Zeitalter der Ökumene“; Schweigeexerzitien für Priester und Diakone
Datum: 25. bis 29. März 2019, Beginn: 17:30 Uhr, Ende: 09:00 Uhr
Ort: Benediktinerabtei Weltenburg, Haus St. Georg, 93309 Weltenburg
Leitung: Prof. Dr. Ludwig Mödl, München
„Ich suche dich, Du Unbegreiflicher“ – Die Rede von Gott als Zentrum christlicher Verkündigung; Schweigeexerzitien für Priester und Diakone
Datum: 07. bis 11. Oktober 2019, Beginn: 17:30 Uhr, Ende: 09:00 Uhr
„Was ist das Menschlein, dass du seiner gedenkst?“ (Psalm 8,5) – Menschliche Existenz zwischen Scheitern und Leben im Licht; Schweigeexerzitien für Priester und Diakone.
Datum: 11. bis 16. November 2019, Beginn: 17:30 Uhr, Ende: 09:00 Uhr
Leitung: Dr. Wilfried Hagemann
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die Benediktinerabtei Weltenburg, Haus St. Georg, 93309 Weltenburg, Tel.: (09441) 6757-500.
Der 3. Ökumenische Kirchentag wird vom 12. bis 16. Mai 2021 in Frankfurt stattfinden. Der 102. Deutsche Katholikentag wird vom 25. bis 29. Mai 2022 in Stuttgart stattfinden.
Nr. 13 Alphabetisches Register
Die Pastoralen Mitteilungen für Januar
[1] Im Interesse einer besseren Lesbarkeit wird nicht ausdrücklich in geschlechtsspezifischen Personenbezeichnungen differenziert. Die gewählte männliche Form schließt eine adäquate weibliche Form gleichberechtigt mit ein.

References: § 4

§ 2
 § 56

§ 24
 § 31
 § 57
 § 31
 § 5
 § 3
 § 4
 § 16
 § 4
 § 4
 § 4

§ 26
 § 22