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Timestamp: 2017-12-18 03:06:28+00:00

Document:
Ralph Boes vs. Gero Jenner (Antwort auf "Rattenfänger Götz Werner") - Seite 4 - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
25.05.2011, 18:19 #76
Interview mit Ralph Boes, zum Thema Grundeinkommen:
http://www.youtube.com/watch?v=L3ouB1VfZBs
25.05.2011, 19:10 #77
Das bedingungslose Grundeinkommen grenzt thematisch schon an vorsätzliche, strafrechtliche Volksverblödung. Sargt dieses Thema ein und vergeßt es endgültig. Es ist ein Irrweg.
Menschenrechte und das Grundgesetz sind juristisch greifbar und die müssen in dem Verbrecherland BRD endlich begleitend mit einer Strafgesetzgebung gegen Unternehmer und einer unfähigen und untätigen Arbeitslosenverwaltung namens Bundesagentur für Arbeit, ARGEn, Jobcenter durchgesetzt werden.
Artikel 23 Allgemeine Erklärung der Menschenrechte
Artikel 14 Abs. Grundgesetz
Das Gelabere vom bedingungslosen Grundeinkommen sollte man sich schenken. Es konserviert und legalisiert menschenrechtsverletzende Eigentums-, Macht-, Ausbeutungs- und Unterdrückungsverhältnisse und hebelt Menschenrechte und die grundgesetzlichen Pflichterfüllung der Unternehmer aus. Außerdem wird von Unternehmern verursachte Arbeitslosigkeit legalisiert und die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und Armut eingestellt.
Das ist gleichzeitig ein vorgeschobenes Argument zur Privatisierung oder Demontage gesetzlicher Sozialsysteme zum Vorteil der Unternehmerbande. Ebenso braucht man mit dem bgE keine Tariflohnsysteme mehr, beabsichtig so den Tariflohn abzuschaffen. Alle sollen zu Bedingungen eines Grundeinkommens arbeiten, außer die Unternehmer. Denen läßt man ihre Maximalprofite.
Dann kann man auch die noch bestehenden Reste eines Arbeits- und Sozialrecht abschaffen.
Wenn man ein bgE hat, dann kann man Demokratie und Rechtsstaat völlig vergessen und Unternehmerdiktatur herrscht vollends.
Wenn die Arbeitsproduktivität steigt, dann gibt es erst recht keine Not Menschen in die Arbeitslosigkeit oder Prekärbeschäftigung zu jagen, sondern dann kann man jeden erwerbsfähigen Menschen einstellen, ein sinnvolles Aufgabengebiet übertragen und ihn unter gesetzlichen Sozialversicherungsbedingungen tariflich so bezahlen, daß die Menschen die Lebenshaltungskosten sich leisten können. Steigende Arbeitsproduktivität läßt das zu.
25.05.2011, 19:39 #78
Du stellst hier Behauptungen/ Vermutungen auf, die du nicht mal ansatzweise begründest.
Du könntest dir deine ewigen Worthülsen sparen und stattdessen schreiben, „vergesst das BGE, weil wenn das BGE eingeführt wird, fängt es an, Exkrement zu regnen“.
Das wäre dasselbe.
25.05.2011, 23:22 #79
Wer verzapft diese Ideen vom bgE statt vernünftige Tariflöhne für die jeweiligen Berufsgruppen und Branchen flächendeckend zu zahlen?
Wer demontiert die bestehenden Sozialsysteme, betreibt Lohn- und Sozialdumping?
Unternehmer zahlen schon lange nicht mehr ihre AG-Beitragsanteile in die Sozialsysteme nach dem Prinzip Halbe-halbe. Sie ließen sich ihre Beiträge einfrieren. Alle in Zukunft entstehenden Steigerungen an Sozialkosten tragen nur noch die Bürger in Form von Beitragserhöhungen, Zuzahlungen, Privatrechnungen der Mediziner, Apotheker usw. Viele der verursachten Krankheitsbilder sind durch schlechte Arbeitsbedingungen und schlechte Sozialbedingungen - auch Arbeitslosigkeit und Armut - bedingt.
Unternehmer erhalten von den Versicherungsträgern aller naselang Fördermittel, Beitragsgeschenke und Subventionen.
Wer profitiert von Massenarbeitslosigkeit, bescheidener Arbeitslosenverwaltung, von der Sanktionierung Arbeitsloser?
Wer hält das Menschenrecht von Arbeit, die freie Berufswahl, gleichen Lohn für gleiche Arbeit seit Bestehen der BRD, seit 1948, nicht ein?
Immer wieder die privatwirtschaftende Unternehmer!!! Warum soll man denen zu diesen Propaganda-Nebelkerzen Glauben schenken?
Ich habe nicht zum ersten Mal erlebt, daß bei Unternehmern, die ihr großes Propagandamaul aufmachen, nur Lug und Betrug rauskommt.
Was ist denn von dem Schlagwörtern Sozialpartnerschaft und Humanisierung der Arbeit geblieben?
Von beiden Dinge will kein Unternehmer mehr was wissen. Die Raffgier, Profit- und Machtsucht trieft denen doch aus den Augen.
Warum soll das im Fall der bgE-Propaganda anders sein?
Den ganzen Machthabern in dieser Gesellschaftsordnung Kapitalismus sollte man grundsätzlich nicht über den Weg trauen.
Es ist besser, ein gesundes Mißtrauen sich zu bewahren. So minimiert man Enttäuschung und Verluste. Verhindern wird man beides grundsätzlich in dieser machtmißbrauchenden Unternehmerdiktatur von Kapital und Profit nicht können.
26.05.2011, 00:45 #80
bGE ist kein Widerspruch zu vernünftigen Tariflöhnen; wer hat denn diesen z.T. Mist als "Tarifpartner" mitverzapft?
na, wer denn? schon mal Tarifverträge gesehen? z.B. in denen mit Billigung und sogar auf ausdrückliche Forderung des "Tarifpartners" gleiche Arbeit auf dem gleichen Arbeitsplatz je nach Ausbildung unterschiedlich eingestuft wird, selbst wenn diese für den Arbeitsplatz nicht oder nur minimal relevant ist.
alles andere ist soweit richtig, nur hat Dein ellenlanges "copy and paste" nichts mit dem bGE zu tun, das stammt NICHT von Unternehmern.
Lies und informiere Dich endlich mal!
ps wenn ich auf Deine überhebliche "nur wir Ossis wissen wie Genossenschaft geht" genauso überheblich antworten würde, würde ich sagen, selbst darin waren "wir" besser und schneller, denn lange bevor "ihr" die "Genossenschaft DDR" an die Wand gefahren habt, hatten "wir" das bereits mit den Genossenschaften "Konsum", der "COOP" und der "Neuen Heimat" bravourös hingelegt. Übrigens alles Genossenschaften echter Genossen (Gewerkschaft).
26.05.2011, 12:27 #81
und der "Neuen Heimat" bravourös hingelegt.
So toll lief die Sache mit der "Neuen Heimat" zum Schluss nicht unbedingt.
26.05.2011, 12:41 #82
Ich erlaube mir hier in deutscher Muttersprache zu formulieren und bestenfalls zu kopieren und einzufügen, was im konkreten Fall nicht der Fall war. Wenn ich kopiere und einfüge, dann erfolgt das bei mir wie gewohnt mit Quellenangabe oder einen Hyperlink, im Gegensatz von einem Herrn zu Guttenberg und Co. Die englische Begriffsverseuchung in Deutschland ist mir zuwider. Englisch sollte dort angebracht und verwendet werden, wo sie im Stil von Kolonialherren üblich ist. Die Kolonialisierung anderer Völker hat diese Sprache genau wie "Spanisch" und "Französisch" zu Weltsprachen erhoben. Angeblich soll die Verwendung von fremdsprachlichen Begriffen zu weltmännischem Ansehen verhelfen. Wenn deutsche Otto Normalbürger fremdsprachlichen Schlagworte bei Formulierung alltäglicher Handlungen verwenden, um sich einen weltmännischen Anstrich zu verpassen, so wirkt das armselig.
Das bGe soll das Tariflohnsystem ablösen und ersetzen. Das ist doch so durchsichtig. Es heißt ja auch Grundeinkommen. Trotz aller Arbeitsanstrengungen soll es nach dieser Idee nicht ein Stückchen mehr Lohn geben. Das konterkariert das Leistungsprinzip. Diese Absichten sind erkennbar, wenn man sich einmal näher mit der sozialen Herkunft der Verfasser von bGe-Ideen beschäftigt. Wenn Unternehmer soziale Ideen entwickeln, dann ist das mit Vorsicht zu genießen, denn die ändern sich in ihrer Profit- und Machtgier nie. Übervorteilen anderer gehört zu ihrer üblichen Geschäftspraxis.
Was es allerdings weiterhin unter den Bedingungen von bGe geben soll - möglichst steuer- und beitragsfrei gestellte Unternehmermaximalprofite auf der Machtgrundlage von Privateigentum an Produktionsmitteln und von Unternehmern erzeugte Massenentlassungen, Massenarbeitlosigkeit und Massenarmut.
Ich habe schon die jämmerlichen bundesdeutschen Lohn- und Gehalts- und Manteltarifverträge gesehen. Die sind alles auf einem arbeitswissenschaftlichem Niveau der 50er Jahre des 20 Jh. festgefahren. Kein Stück arbeitswissenschaftliche Weiterentwicklung feststellbar. Ich bin berufserfahrener Arbeitsökonom.
Und im Übrigen: Der größte Teil der Berufstätigen muß im Kapitalismus ohne tarifliche Arbeitsvertragsbedingungen seinen Lebensunterhalt nach Unternehmerdiktat verdienen. Angeblich eröffnet das mehr Verhandlungs- und Vertragsfreiheit.
Der Gedanke von Genossenschaften existiert nicht erst seit Friedrich Wilhelm Raiffeisen oder Hermann Schulze-Delitzsch. Die Knappschaften oder Bergbrüderschaften im Mittelalter waren die ersten Genossenschaften - die erste solidarische Schutzgemeinschaft von Berufstätigen gegenüber den Minenbesitzern und Bergwerksherren.
Die Idee von der Konsumgenossenschaft, von Bau- und Sparvereinen stammt von der britischen Insel und Skandinavien. Sie war für die Arbeiter eine soziale Absicherungsmöglichkeit zum preiswerten Überleben zur Zeit der aufkommenden industriellen Revolution.
Und die DDR-Wirtschaft wurde nicht von der DDR-Bevölkerung pleite gemacht oder war zum Zeitpunkt der Wende marode. Die wurde zwecks billigen Eigentumsraub durch Westunternehmer mit Hilfe der Breuel-Treuhand für insolvent erklärt. Sobald die DDR-Betriebe und Genossenschaften in den Händen der Westunternehmer waren, wurden diese angeblichen insolventen Betriebe zum Realwert und nicht zu der symbolischen Mark meistbietend weiterverscherbelt.
Beutezug Ost - ZDF.de
Man erinnere sich unter welchen Bedingungen die DDR-Wirtschaft aufgebaut werden mußte - in Gegensatz zu dem amerikanisch-britisch geförderten Marshallhilfe-Wirtschaftswunder:
- Nachkriegsschäden
- länger laufende Reparationsleistungen an die Allierten als es die BRD mußte
- kein Marshallplan
- keine industriell flächendeckende Infrastruktur, sondern nur im sächsischen, im Magdeburger und Berliner Raum - mußte alles nach und nach erst errichtet werden
- westeuropäisches Wirtschaftsembargo gegen das gesamte sozialistische Lager
- offene Grenze bis 1961 mit Fachkräfteraub und illegale Währungsspekulation (Stichwort Wechselstuben in Grenznähe und in Westberlin oder im Westen zu Westlöhnen arbeiten, aber zu Ostmieten und Ostpreisen leben) zum Vorteil der Westwirtschaft
- Sabotage-, Diversanten- und Agentenaktionen gegen die sozialistischen Staaten
Mußten westeuropäische Unternehmen gegen solche Hürden antreten?
Die waren sich gegenseitig im Wege mit ihrem privatwirtschaftlichen Konkurrenzkämpfen um die Aufteilung der Marktanteile und dem Beuteopfer konsumierender Mensch.
Eigenartig, daß sich Bündnispartner der "freien Welt" oder des "christlichen Abendlandes" gegenseitig das Leben schwer machen müssen und sich gegenseitig nicht über den Weg trauen. Stichwort: Wirtschafts- und Industriespionage durch Geheimdienste
26.05.2011, 12:42 #83
da hast Du mich gründlich missverstanden, alle 3 wurden von den hiesigen Genossen "an die Wand gefahren", d.h. haben "pleite gemacht"
26.05.2011, 14:05 #84
Es bleibt sich doch in der BRD gleich, wer gemeinschaftliches Eigentum mit angeblichen betriebswirtschaftlichen Sachverstand an die Wand fährt - egal, ob von schwarzgelb oder rotgrün oder schwarzgrün oder von sich ständig irrenden Wirtschaftsweisen oder von einem ifo-Präsidenten (Un-)Sinn.
Solange Privatwirtschaft das ökonomische, politische und militärische Sagen hat - gute Nacht Deutschland.
Frage immer zu wessen Interesse und Vorteil.
Diese Verlogenheit und Verkommenheit in diesem Land hat sich heute wieder in den Bundestagsdebatten zum Thema Regierungserklärung zum G-8-Gipfel, Hilfen für Nordafrika, Reform der Wahlbedingungen gezeigt.
Allein die Linken hatten bürgerfreundliche Vorschläge zu unterbreiten.
Wenn ich mir den CDU-Kauder anhöre, da sträubt sich bei mir das Nackenhaar:
Um europäische Kapitalisten-Demokratie bei der nordafrikanischen Analphabetenbevölkerung einzuführen und dort unterjochten koptischen Christen Gleichberechtigung zukommen zu lassen, braucht man duale Ausbildungssysteme mit EU- und BRD-Hilfe.
Da frage ich mich: Tickt der Kauder noch richtig?
Dafür hat man hier Probleme geschaffen, an die Bildungsgutschein heranzukommen und Aus- und Weiterbildung werden zu Kann-Leistungen umreformiert.
Frage: Gibt es in nordafrikanischen Ländern keine Arbeits- und Bildungsministerien und Schulen, die sich um ihr Volk kümmern müssen oder sind Merkel und Kauder verkappte Kolonialherren und heuchelnde Katholikenmissionare?
Deutscher Bundestag: Merkel: Partnerschaft fr Beschftigung in Nordafrika
Wir haben eigene Menschenrechtsverletzungen mit Hartz IV und müssen uns nicht noch mit Menschenrechtsverletzungen im Ausland kümmern.
Ich habe den Eindruck, der CDU ist das Feindbild Osama bin Laden abhanden gekommen. Die müssen neue Terroristen auf das lohnenswerte Anschlagsziel Deutschland in provokativ aufreizender Weise aufmerksam machen, um von ihren eigenen Unfähigkeiten in der Staats- und Wirtschaftsführung abzulenken. Ist doch klar, daß man für deutsche Waffenexporte in nordafrikanische Krisenherde sorgen muß.
Deshalb erklärt Kauder die nordafrikanische Bevölkerung für doof und bringt ihnen deutschen Bildungsflötentöne in gönnerhafter, gewohnter Armutsbildungsweise bei. Typisch deutsches, christlich-demokratisches Herrenmenschengehabe gegenüber Untermenschen.
Osteuropäer, Ossis, Imigranten, Arbeitslose, Sozialfürsorgeempfänger, Entwicklungsländer - alles eine Soße - Untermenschen - denen man die Kultur, Zivilisation, Gehorsam und Untertanengeist des christlichen Abendlandes beibringen muß oder man vergißt sie sozial völlig oder verdient an ihrem Elend gut und reichlich.
Da kommt mir Brechts Zitat (Kriegsfibel, 1955) in den Sinn:
"Das da hätt' einmal fast die Welt regiert,
aus dem das kroch."
YouTube - &#x202a;Regierungen haben oft das Gedächtnis von Fruchtfliegen - Gaddafi und seine Waffen&#x202c;&rlm;
Übrigens: Deutscher Kolonialismus, äh - deutsche Schutzgebiete und Kaiser Wilhelms Zeiten. Da gab es in Deutsch Südwest auch Conzentration Camps für Hereos (deutscher Haßbegriff Hottentotten) und einen Befürworter deutschen Kolonialismus' - Konrad Adenauer!!! Diese Befürwortung äußerte Adenauer zu Zeiten der Herrschaft der Nationalsozialisten. Adenauer schloß sich deren Auffassung gegen den Versailler Vertrag an.
An diesen CDU-Nachkriegsführer Adenauer und seine Afrikameinung zu deutscher Wiederkolonialisierung kann sich Kauder natürlich nicht erinnern.
Deutsche Kolonien und Schutzgebiete - Kolonialismus in der Zwischenkriegszeit und im Nationalsozialismus
Planet Wissen - Deutsche Kolonien
Weltreich der Deutschen - ZDF.de
Deutsche Kolonien - 3sat
DM Chef Götz Werner im Interview wolliohne ...Grundeinkommen 23 16.11.2011 02:25
Götz Werner – ein Rattenfänger mit dem Evangelium für die Schwachen im Geiste Martin Behrsing ...Grundeinkommen 8 11.05.2011 19:34

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