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Timestamp: 2018-04-21 12:10:16+00:00

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Ausschreibung - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen in Langenhagen (ID:11083637)
> DTAD-ID: 11083637
11083637
Leistungen: Das Vorhaben umfasst die Leistungen der Objektplanung nach § 34 HOAI 2013 (LPH. 1-9) für den Neubau einer Kindertagesstätte mit Platz für drei Kindergartengruppen, mit je 25 Kindern...
Stadt Langenhagen, FD 2-6 Rechtsangelegenheiten und Vergabe
Telefon: +49 51173079411
Fax: +49 51173079492
E-Mail: melanie.rheinlaender@langenhagen.de
Daniel Luchterhandt, Katharina Trocha
E-Mail: bewerbung@luchterhandt.de
Statistik Stadt Langenhagen
Neubau KiTa Ernst-Hugo Weg, Wiesenstraße/Ernst-Hugo-Weg, 30855 Langenhagen Kaltenweide – Leistungen der Objektplanung gem. § 34 HOAI 2013.
Das Vorhaben umfasst die Leistungen der Objektplanung nach § 34 HOAI 2013 (LPH. 1-9) für den Neubau einer Kindertagesstätte mit Platz für drei Kindergartengruppen, mit je 25 Kindern und 2 Krippengruppen, mit je 15 Kindern sowie den notwendigen Betreuungs-, Funktions-, Speise-, Wasch- und Büroräumen. Außerdem ist eine Küche zur frischen Speisenzubereitung geplant. Zu diesem Zweck hat die Stadt Langenhagen ein Grundstück im nördlichen Krähenwinkel, an der Wiesenstraße/Ernst-Hugo-Weg erworben. Die Fläche befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zur bestehenden Wohnbebauung.
Das Grundstück entspricht einem Rechteck, wobei sich die Planungen der Kindertagesstätte samt Außenanlagen nur auf den südlichen Bereich des Grundstückes beschränken, weil der nördliche Teil des Grundstücks gemäß der „Niedersächsischen Verordnung über die Festsetzung des Lärmschutzbereichs für den Verkehrsflughafen Hannover-Langenhagen“ in der Taglärmschutzzone 2 liegt und gemäß Gesetz zum Schutz gegen Fluglärm von 2007 einer Planung für die Bebauung mit einer Kindertagesstätte nicht zur Verfügung steht.
Das Grundstück grenzt im Süden an bestehende Wohnbebauung, im Westen an den Ernst-Hugo-Weg und eine Bahnlinie und im Norden und Osten jeweils an landwirtschaftliche Nutzflächen. Das Grundstück ist frei von jeglicher Bestandsbebauung, aber durch schützenswerten Baumbestand geprägt.
Das Gebäude ist barrierefrei auszubilden.
Die Außenspielflächen, die sich wie das Gebäude außerhalb der Taglärmschutzzone 2 befinden, sind auf 12 m2 pro Kind, also ca. 1 260 m2 angesetzt, zuzüglich der Erschließungsflächen (ca. 250 m2) und Einstellplätze (ca. 60 m2). Die vorzuschlagende Zonierung der Freiflächen ist im weiteren Planungsverlauf eng mit dem zuständigen Fachdienst 5-6 „Stadtgrün und Friedhöfe“ abzustimmen.
Die Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) ist in ihrer aktuellen Fassung vom 1.5.2014 einzuhalten.
Für die geplante Baumaßnahme steht ein Gesamtbudget von ca. 2 550 000 EUR (netto) für die Kostengruppen 300 und 400 zur Verfügung. Es ist beabsichtigt, das Bauvorhaben im direkten Anschluss an das VOF-Verfahren zu realisieren, so dass das Gebäude im August 2017 an den Nutzer übergeben werden kann.
Es ist beabsichtigt, die Leistungen stufenweise zu vergeben. Zunächst ist eine Beauftragung der Leistungsphasen 1-3 vorgesehen. Der Honorarvertragsentwurf wird vor der Verhandlung den ausgewählten Bietern zur Verfügung gestellt. Die Auftraggeberin beabsichtigt 3-5 Bewerber auszuwählen und zur Abgabe eines Angebotes aufzufordern. Weiterführende Informationen zum Umfang und Ablauf werden den Bietern mit der Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes mitgeteilt.
Die Stadt Langenhagen lässt sich in der operativen Umsetzung dieses VOF-Verfahrens durch das büro luchterhandt, Hamburg, unterstützen und beratend begleiten.
Gemäß Schwellenwertberechnung wird das Honorarvolumen auf rund 222 000 EUR (netto) inklusive Nebenkosten und ohne Umsatzsteuer geschätzt:
— Leistungsphasen 1 bis 3 gem. § 34 HOAI, Objektplanung;
— Leistungsphasen 4 bis 9 gem. § 34 HOAI, Objektplanung als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen).
287135-2015
2015/S 156-287135
6-4 2015 09 14
a) Die Verfahrensbetreuung erfolgt durch das büro luchterhandt, Hamburg.
b) Aufgabenstellung und Leistungsbild für den Stegreifentwurf sowie die erforderlichen Plangrundlagen werden den ausgewählten Teilnehmern mit der Aufforderung zur Abgabe eines Angebots übermittelt.
c) Die Auftraggeberin lässt sich bei der qualitativen Entscheidungsfindung (Zuschlagskriterium 1) von einem Fachgremium beraten. Die Besetzung des Beratergremiums wird ebenfalls mit der Angebotsaufforderung den Bietern mitgeteilt. Architekten, die Mitglied des Fachgremiums sind, sind als Bewerber/Bieter von der Teilnahme am VOF-Verfahren ausgeschlossen. Die Entscheidung über die Vergabe der ausgeschriebenen Leistungen obliegt allein der Auftraggeberin.
d) Die Lösungsvorschläge sind vergleichbar mit einem Wettbewerb anonym einzureichen. Die Anforderungen an die Anonymität der Unterlagen werden mit der Aufforderung zur Abgabe eines Angebots mitgeteilt.
e) Der Auftraggeber wird zum Zuschlagskriterium „Qualität des hochbaulichen Konzepts (Stegreifentwurf)“ Unterkriterien formulieren. Diese werden den Bietern spätestens mit der Angebotsaufforderung mitgeteilt.
f) Der Auftraggeber behält sich vor, vor den Bietergespächen, ohne Kenntnis des Entwurfsverfassers (anonyme Abgabe), die Lösungsvorschläge in separater Sitzung zu bewerten. Der genaue Modus wird den Bietern abschließend mit der Angebotsaufforderung mitgeteilt.
g) Information zum Zuschlagskriterium „Lösung einer projektspezifischen Situation“: Den Bietern wird am Tag der Verhandlung und 15 Minuten vor dem jeweiligen Verhandlungsbeginn eine projektspezifische Problemstellung/Aufgabe ausgehändigt, für die er in der Verhandlung einen Lösungsansatz vorschlagen und begründen soll.
h) Voraussichtliche Termine:
Stichtag für den Eingang der vollständigen Bewerbung ist das Datum unter IV.3.4). Später eingehende Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Die ausgewählten Bieter oder Bietergemeinschaften werden voraussichtlich in der 40. KW 2015 benachrichtigt und müssen kurzfristig ihre Teilnahme verbindlich erklären. Die nicht ausgewählten Bewerber werden voraussichtlich in der 40. KW 2015 benachrichtigt.
Versand Angebotsaufforderung, Aufgabenstellung, Leistungsbild Plangrundlagen: 41. KW 2015.
Frist für schriftliche Rückfragen: 42. KW 2015.
Versand der beantworteten Rückfragen: 42. KW 2015.
Bearbeitungszeitraum Stegreifentwurf: 41. KW bis 145. KW 2015.
Abgabefrist Angebote/Lösungsvorschläge: 45. KW 2015.
Verhandlungsgespräche: 47. KW 2015.
11.09.2015 - 14:00 Uhr
Deckungssummen der Berufshaftpflicht: Deckungssummen für Personenschäden von mindestens 1 500 000 EUR (pro Schadensfall) und für sonstige Schäden von mindestens 3 000 000 EUR (pro Schadensfall) bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut. Versicherungsnachweise bei Bietergemeinschaften müssen von jedem Mitglied einzeln und die Deckungssummen in voller Höhe nachgewiesen werden. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt, d. h. die Versicherung muss bestätigen, dass für den Fall, dass bei der Bewerberin bzw. dem Bewerber mehrere Versicherungsfälle in einem Jahr eintreten (z. B. aus anderen Verträgen mit anderen Auftraggebern), die Obergrenze für die Zahlungsverpflichtung der Versicherung bei mindestens dem Zweifachen der obenstehenden Versicherungssummen liegt.
Die Auftraggeberin behält sich vor, die Höhe der oben geforderten Mindestdeckungssummen im weiteren Verfahren zum Gegenstand der Verhandlungen zu erklären. In diesem Zusammenhang erklärt/erklären der/die Bewerber/innen insofern ihre bzw. seine Bereitschaft sowohl zur Anpassung auf die oben geforderten Mindestdeckungssummen als auch im Bedarfsfall zur Erhöhung der oben geforderten Mindestdeckungssummen (die schriftliche Bestätigung der Versicherung der Bewerber/innen, die Berufshaftpflicht im Auftragsfall auf die geforderten Höhen anzuheben oder zum Abschluss einer objektbezogenen Versicherung bereit zu sein, ist als Nachweis ausreichend).
Die Vergütung erfolgt unter Zugrundelegung der Honorarvorschriften der HOAI 2013, Abschlagszahlungen erfolgen nach Leistungsgegenstand. Das Bearbeitungshonorar für den Stegreifentwurf wird nicht angerechnet.
Für den Teilnahmeantrag ist ein Bewerbungsbogen zu verwenden, der beim büro luchterhandt (siehe Anhang A Ziffer II – „Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken“ dieser Bekanntmachung) unter bewerbung@luchterhandt.de angefordert werden kann. Der Bewerbungsbogen inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise ist vollständig ausgefüllt und rechtskräftig unterschrieben einzureichen. Dies gilt auch für Bewerbergemeinschaften. Bewerbungen sind nur mit diesem Bewerbungsbogen in Papierform möglich. Bewerbungen per E-Mail sind nicht zulässig. Nicht rechtskräftig unterschriebene Teilnahmeanträge werden nicht berücksichtigt. Die Bewerbungsfrist ist zwingend einzuhalten.
Es sind die unten stehenden Erklärungen und Nachweise in der aufgeführten Reihenfolge (Punkte III.2.1) bis III.2.3) der Bekanntmachung) mit dem Teilnahmeantrag (Bewerbungsbogen – Teile A, B, C, D und ggf. E und F) einzureichen. Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht erwünscht.
Geforderte Erklärungen und Nachweise im Bewerberbogen:
— B1: Erklärung über die wirtschaftliche Verknüpfung mit Anderen gemäß VOF § 4 (2);
— B2: Erklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß VOF § 4 (6) a-g und (9) vorliegen;
— B3: Bei juristischen Personen ist der Nachweis der Unterschriftenberechtigung durch Vorlage eines aktuellen Handelsregisterauszugs nachzuweisen (nicht älter als 12 Monate, Stichtag ist der Tag der Absendung der Bekanntmachung);
— B4: Erklärung zur Tariftreue und Zahlung eines Mindestlohns gemäß Gesetz über die Sicherung von Tariftreue und Sozialstandards sowie fairen Wettbewerb bei der Vergabe öffentlicher Aufträge (Niedersächsisches Gesetz zur Sicherung von Tariftreue und Wettbewerb bei der Vergabe öffentlicher Aufträge) vom 31.10.2013 ein Vordruck ist den Vergabeunterlagen beigefügt.
Im Falle einer Bietergemeinschaft hat jedes Mitglied die geforderten Unterlagen, Erklärungen und Nachweise vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für die Leistung nachweisen muss, die es übernehmen soll; die Aufteilung ist anzugeben. Der Bewerbungsbogen ist für eine Bietergemeinschaft nur einmal vorzulegen. Mit dem Teilnahmeantrag ist eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung (Bewerbungsbogen – Teil E) abzugeben. Wird diese Bietergemeinschaftserklärung nicht eingereicht, wird der Teilnahmeantrag der Bietergemeinschaft ausgeschlossen. Die Unterlagen des Teilnahmeantrags sind so zusammenzustellen, dass unter jedem der aufgeführten Punkte die Unterlagen von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft hinterlegt sind.
Im Falle von Unterbeauftragungen ist eine Erklärung (Bewerbungsbogen – Teil F) über die Leistungsbereitstellung von Unterauftragsnehmern abzugeben.
— C1: Eigenerklärung über den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung mit den unter III.1.1) genannten Deckungssummen bzw. einer schriftlichen Erklärung über eine entsprechende Erhöhung;
— C2: Erklärung über den Gesamtumsatz und den Umsatz (netto) für entsprechende Dienstleistungen in den letzten drei Geschäftsjahren (2012, 2013, 2014) gemäß VOF § 5 (4).
Zu Punkt C2: Geforderter Mindeststandard: Der durchschnittliche Umsatz für vergleichbare Dienstleistungen muss mindestens 200 000 EUR (netto) betragen.
— D1: Nachweis der beruflichen Qualifikation des Bewerbers gemäß VOF § 5 (5) a;
— D2: Liste (Leistungsübersicht) der wesentlichen in den vergangenen fünf Jahren (Stichtag 01.01.2010) erbrachten abgeschlossenen Leistungen gem. §34 HOAI 2013 gemäß VOF § 5 (5) b unter Angabe:
• des Projektnamens,
• des Ortes,
• der Art des Vorhabens,
• des Leistungszeitraumes,
• der Baukosten KG 300/400 (netto) gem. DIN 276,
• der erbrachten abgeschlossenen Leistungsphasen (die letzte abgeschlossene Leistungsphase des Projektes muss innerhalb der letzten fünf Jahre (1.1.2010 oder später) erbracht sein,
• des Auftraggebers (inkl. Nennung des Ansprechpartners) und
• ggf. Angabe einer Auszeichnung (Wettbewerbspreis, Anerkennung; Architekturpreis, Lobende Erwähnung).
— D3: Angabe der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter und Führungskräfte der letzten drei Jahre (2012, 2013, 2014), gemäß VOF § 5 (5) d.
Zu Punkt D1: Geforderter Mindeststandard: Architektin/Architekt für die Leistungen der Objektplanung gem. § 34 HOAI 2013 (vgl. III.3.1)).
Zu Punkt D2: Geforderter Mindeststandard:
— eine Erfahrung mit öffentlichen Auftraggebern;
— ein Projekt, bei dem die Leistungsphasen 2-5 vollständig erbracht wurden und
— ein Projekt, bei dem die Leistungsphasen 6-8 vollständig erbracht wurden.
Zu Punkt D3: Geforderter Mindeststandard: 2 Mitarbeiter/-innen im Bereich Objektplanung gemäß § 34 HOAI 2013 im Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre (2012, 2013, 2014), gemäß VOF § 5 (5).

References: § 34
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