Source: https://www.competitionline.com/de/ergebnisse/172786
Timestamp: 2020-04-05 22:16:29+00:00

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Ergebnis: Neubau der Liegenschaft Dorotheenstraße 8...competitionline
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(ID 3-172786)
Entscheidung 07.11.2014
Baukosten 95.954.000	EUR	zzgl. USt.
Die Liegenschaft Dorotheenstraße 85-89/ Schadowstraße 4-6 wurde 1973 als Verwaltungsgebäude von Architekt Roland Korn erbaut. Während der DDR-Zeit waren hier 2 Botschaften untergebracht. In den eingeschossigen Anbauten befand sich nach der Wende eine Zeit lang das Sendestudio der ARD. Das 4-geschossige Wohngebäude im südlichen Gebäudekomplex ist konstruktiv und funktional (gemeinsamer Rettungsweg) an das restliche Gebäude angebunden.
Die Liegenschaft befindet sich im Bezirk Mitte auf der nördlichen Seite der Dorotheenstraße zwischen Bunsenstraße, Schadowstraße und Reichstagsufer. Das westlich angrenzende Gebäude Dorotheenstraße 93 wurde bereits zu Zwecken des Deutschen Bundestags saniert. Südlich grenzt unmittelbar das denkmalgeschützte Schadowhaus an, es wird ebenfalls vom Deutschen Bundestag genutzt. Gleiches gilt für die rückwärtige Bebauung der Nachbargrundstücke, die den Hinterhof des Gebäudekomplexes baulich vollständig schließen.
Das Gebäude gehört zum Denkmalbereich des Ensembles Dorotheenstadt.
Der gesamte Gebäudekomplex soll zurückgebaut und ein Neubau als Bürogebäude zur Unterbringung der Verwaltung des Deutschen Bundestags erstellt werden. Zusätzlich zur Verwaltungs- und Büronutzung sind in dem Gebäude Sonderräume für die Haustechnische Betreuung, eine Arztpraxis, sowie eine Kantine mit 200 Sitzplätzen anzuordnen. Das Gebäude muss auf Grund der möglichen kurzfristigen Wechsel von Verwaltungs- zur parlamentarischen Nutzung über einen flexiblen Standard verfügen und notwendige Vorrüstungen müssen vorgesehen werden. Im Rahmen der Herrichtung der Liegenschaft Dorotheenstraße 85-89/Schadowstraße 4-6 soll ein Energieverbund mit der Liegenschaft Unter den Linden 62-68 hergestellt werden.
Die Aufgabe umfasst den Rückbau und Neubau der Dorotheenstraße 85-89 und Schadowstraße 4-6 mit insgesamt ca. 23 000 m² BGF.
Im Jahr 2013 wurde mit der haushaltsrechtlichen Anerkennung der Entscheidungsunterlage Bau, die wesentlichen Planungsziele und die Kostenobergrenze festgesetzt. Die Kostenobergrenze von ca. 95 954 000 EUR (KG 200-700) ist einzuhalten. Ebenfalls im Jahr 2013 ist die Abrissgenehmigung für den Gebäudekomplex in Aussicht gestellt worden.
Bei der Realisierung des Projekts ist die Baufertigstellung für Mitte 2020 und die Übergabe für Anfang 2021 vorgesehen.
Zeitgleich zum Vergabeverfahren der Tragwerkplanungsleistungen findet ein Architektenwettbewerb statt.
Tragwerksplanung gem. §§ 49-52 sowie Anlage 14 HOAI, HZ III, LPH 2-6, Grundleistungen und besondere Leistungen während der Planungs- und Ausführungsphase.
Abhängig vom umzusetzenden Entwurf werden voraussichtlich folgende Maßnahmen zu planen sein:
— Abbruch bzw. Rückbau der gesamten Bebauung inkl. Bunker und Tiefgarage, erschütterungsarm, zumindest teilweise ohne Großgerät;
— Baugrubenerstellung als Trogbaugrube mit Restwasserhaltung;
— Plattengründung, in Teilbereichen Pfahlgründung;
— Konstruktion eines Neubaus.
Der Beginn der Leistungen ist für das IV. Quartal 2014 vorgesehen.
Leistungsbereich: siehe II.1.5) – Beschreibung/Gegenstand des Auftrages. Es ist eine stufenweise Vergabe der Leistungen vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungen besteht jedoch nicht.
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, in Vertretung für die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Referat A 4.1 – Vergabesachgebiet
MjExa1pnXFZXWiNXWmdhXmM1V1dnI1dqY1kjWVo=
+49 30184018450
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: www.bbr.bund.de; www.bund.de
Neubau der Liegenschaft Dorotheenstraße 85-89/Schadowstraße 4-6 in 10117 Berlin für den Deutschen Bundestag, Tragwerksplanung gem. §§ 49-52 sowie Anlage 14 HOAI, LPH 2-6, Grundleistungen und besondere Leistungen (siehe II 1.5)).
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Dorotheenstraße 85-89, Schadowstraße 4-6, 10117 Berlin.
Beginn 1.11.2014. Abschluss 28.2.2021
Im Falle einer Beauftragung ist eine Haftpflichtversicherung mit Deckungssummen.
In Höhe von 511 290 EUR für Personenschäden und von 511 290 EUR für sonstige Schäden entsprechend Anhang 4 RBBau nachzuweisen.
Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbestimmungen zu den Verträgen für freiberuflich Tätige (AVB) gemäß Anhang 19 der Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes (RBBau). Weiterhin gilt das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB).
Darlegung der besonderen Bedingungen: Das BBR setzt ein internetbasiertes Projektkommunikationssystem ein. Das System ist durch den Auftragnehmer anzuwenden.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Vollständig ausgefüllter und von dem/ den Büroinhaber(n), dem/den Geschäftsführer(n) und/oder dem/den bevollmächtigten Vertreter(n) rechtsverbindlich unterschriebener Bewerbungsbogen.
Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen – es ist nur ein Bewerbungsbogen zugelassen.
2. Der Nachweis der Unterschriftsbefugnis ist vom Bewerber, im Falle der Bietergemeinschaft von jedem Mitglied zu erbringen (Dies kann durch die Vorlage eines Registerauszuges – soweit solch eine Eintragung nicht gegeben ist, ist dem Bewerbungsbogen eine Vollmacht beizufügen, in der alle Partner der Gesellschaft den Unterzeichnenden bevollmächtigen. Hierfür kann die Anlage 1 zum Bewerbungsbogen verwandt werden).
3. Rechtsverbindlich unterzeichnete Erklärung nach VOF § 4 Absatz (2) (zur Unabhängigkeit/ Zusammenarbeit mit Anderen ) sowie nach VOF § 4 Absatz (6) und (9) VOF (über das Nichtzutreffen möglicher Ausschlussgründe), Anlage 2 des Bewerbungsbogens. Diese Anlage ist im Falle einer Bietergemeinschaft von jedem Mitglied vorzulegen.
4. Im Falle einer Bietergemeinschaft sind die Angaben der Mitglieder zu den Auftragsanteilen zu benennen. Anlage 3 a des Bewerbungsbogens.
6. Beruft sich der Bewerber/ oder Bieter, bei der Erfüllung des Auftrages auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (Nachunternehmern), ist in der 2. Stufe des Verhandlungsverfahrens für den Nachunternehmer die Erklärung nach VOF § 4 Absatz 2 VOF (Unabhängigkeit/Zusammenarbeit) und VOF § 4 Absatz 6 und 9 (über das Nichtzutreffen möglicher Ausschlussgründe) sowie die Verpflichtungserklärung nach VOF § 5 Absatz 6 VOF vorzulegen. Anlage 2 und Anlage 5 des Bewerbungsbogens.
Für Bewerber, die nur mit Hilfe fremder Kapazitäten (Nachunternehmern) die gestellten Mindestanforderungen hinsichtlich Umsatz- und Mitarbeitern erfüllen, muss bereits mit der Bewerbung eine entsprechende Verpflichtungserklärung vorlegt werden. Anlage 5 des Bewerbungsbogens.
Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen, d. h. die Umsatzzahlen sind zu addieren.
Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers darf der Umsatz des Nachunternehmers nur entsprechend seines Anteils am Gesamtauftrag hinzugerechnet werden, wenn der Nachunternehmer diesen Umsatz mit vergleichbaren Leistungen erzielt hat – siehe III.2.1) Punkt 6 beachten.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Geforderte Mindeststandards.
Der Jahresumsatz im Durchschnitt der letzten 3 Jahre muss im Bereich Tragwerksplanung im Hochbau mindestens >= 300 000 EUR betragen.
Für den Nachweis der Leistungsfähigkeit sind folgende Auskünfte sind zu erteilen:
1. Angaben zur personellen Ausstattung des Bewerbers während der letzten 3 Jahre, insbesondere Ausbildungen, Fachrichtungen und Bürozugehörigkeit der Mitarbeiter im Sinne von § 5 Absatz 5 d) VOF.
– siehe III.2.1) Punkt 6 beachten.
2. Aus der Referenzliste (Anlage 6 des Bewerbungsbogens) sind zwei mit der Bauaufgabe vergleichbare Referenzprojekte (P1, P2) vom Bewerber vorzustellen, die anhand der Auswertungsmatrix bewertet werden. Die vorgestellten Projekte müssen im Zeitraum ab 01/2004 durchgeführt worden sein. (vgl. Punkt 2 der geforderten Mindeststandards).
Bauherr/Auftraggeber, Projektdauer: Planungs-/Bauausführung (Beginn/Ende), Gebäudenutzung (max. 4 Punkte), Schwierigkeit Tragwerk (max.6 Punkte),, Art der Baumaßnahme (max. 21 Punkte), BGF (max. 5 Punkte), Projektkosten (KG 300-400 nach DIN 276) brutto (max. 5 Punkte), Umfang der eigenen Leistung (Leistungsphasen nach HOAI) (max. 10 Punkte), Umfang der eigenen Leistung (besondere und sonstige Leistungen (max. 11 Punkte), Projektbezogenes Referenzschreiben des AG und Ansprechpartner des AG mit Telefonnummer (max. 3 Punkte).
Die detaillierte Auswertungsmatrix ist zusammen mit allen Bewerbungsunterlagen auf http://www.bbr.bund.de veröffentlicht.
Die Referenzprojekte (P1 und P 2) müssen dem Bewerber eindeutig zuzuordnen sein. Im Falle einer Bietergemeinschaft können die Referenzprojekte von jedem Partner der Bietergemeinschaft eingereicht werden (insgesamt max. 2 Referenzen). Referenzprojekte des Nachunternehmers sind nicht zugelassen.
3. Vorstellung des Projektteams: Projektleiter, Projektmitarbeiter/Stellvertretender Projektleiter.
Ausbildung, Berufserfahrung, Umfang der bisher erbrachten Leistung, Einbindung in Referenzprojekt 1, 2.
Studiennachweise der für das Projekt vorgesehenen Mitarbeiter, einschließlich des Büroinhabers – sind in Kopie vorzulegen.
Neben dem Bewerbungsbogen ist für jedes Mitglied des Projektteams ein tabellarischer Lebenslauf in Papierform einzureichen. Der Umfang darf maximal 3 einseitig bedruckte DIN A4 Seiten je Lebenslauf nicht überschreiten. Darüber hinausgehende Unterlagen werden zur Wertung nicht zugelassen.
Eine ausführliche Erläuterung zur Bewertung der Referenzprojekte (P1, P2) sowie der vorgesehenen Mitarbeiter ist der Auswertungsmatrix zu entnehmen. Andere als unter Punkt 3 des Bewerbungsbogens vorgestellte Referenzen und Projektmitarbeiter werden für den Teilnahmewettbewerb nicht zur Bewertung herangezogen. Die Auswertungsmatrix ist zusammen mit allen Bewerbungsunterlagen auf www.bbr-bund.de unter dem Menüpunkt Baubereich-baufachlicher Service-Vergaben-Freiberufliche Dienstleistungen (VOF) veröffentlicht. http://www.bbr.bund.de/BBR/DE/BaufachlicherService/Vergaben/dienstleistungen_inland_table.html?nn=565822Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Die Anzahl der Mitarbeiter (einschl. Büroinhaber/n) im Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre >= 5
Davon Anzahl der Mitarbeiter mit Studienabschluss der Fachrichtung Bauingenieurwesen im Bereich konstruktiver Ingenieurbau (oder vergleichbare Fachrichtung) mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung im Bereich Tragwerksplanung im Hochbau der letzten 3 Jahre >= 3
Es ist eine Referenzliste (Anlage 6 des Bewerbungsbogens) vorzulegen mit mindestens 2 mit der Bauaufgabe vergleichbaren Referenzprojekten, die ab 01/2004 durchgeführt wurden (mit mindestens Abschluss der Lph 5 gem. § 51 HOAI) und die nachfolgenden Mindestanforderungen erfüllen.
Mindestens ein Projekt mit Projektkosten >= 30 000 000 EUR brutto der KG 300-400 nach DIN 276
Mindestens ein Projekt muss fertiggestellt sein, d. h. Leistungsphase 8 gem. § 34 HOAI muss abgeschlossen sein.
Bei mindestens einem Projekt muss es sich um ein Tragwerk mit hohem Schwierigkeitsgrad, d. h. mindestens Honorarzone IV, handeln.
Projektleiter mit Studienabschluss der Fachrichtung Bauingenieurwesen im Bereich Konstruktiver Ingenieurbau (oder vergleichbare Fachrichtung) mit mindestens 6 Jahren Berufserfahrung als Projektleiter im Bereich Tragwerksplanung im Hochbau in den Leistungsphasen 2 bis 5 gem. § 51 HOAI nach Studienabschluss.
Projektmitarbeiter/stellvertretender Projektleiter mit Studienabschluss der Fachrichtung Bauingenieurwesen im Bereich Konstruktiver Ingenieurbau (oder vergleichbare Fachrichtung) mit mindestens 3 Jahren Berufserfahrung als Projektmitarbeiter im Bereich Tragwerksplanung im Hochbau in den Leistungsphasen 2 bis 5 gem. § 51 HOAI nach Studienabschluss.
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Hinweis: Bei erforderlicher Genehmigungsplanung ist ein Bauvorlageberechtigter gemäß BauO Bln erforderlich.
1. Natürliche Personen, die freiberuflich tätig und entsprechend den Regelungen ihres Heimatstaates berechtigte sind, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu führen. Ist in dem Heimatstaat der Person die Berufsbezeichnung nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Voraussetzung, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis als Ingenieur verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2001/19/EG vom 14.5.2001 und der Richtlinie 2005/36/EG vom 7.9.2005 des Europäischen Parlaments und des Rates gewährleistet ist.
2. Juristische Personen, zu deren satzungsmäßigen Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, sofern einer der Gesellschafter oder der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person die an natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllen.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Die Auswahl erfolgt nach den Angaben zur Bewertung, wie im Bewerbungsbogen beschrieben. Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen (§ 10 Abs. 3 VOF).
VOF 35-1293/14
25.7.2014 - 11:00
Hinweis 2: Die vorgenannten Erklärungen und der Bewerbungsbogen sind als Formularvordruck im Internet unter der Adresse www.bbr.bund.de unter dem Menüpunkt Baubereich-baufachlicher Service-Vergaben-Freiberufliche Dienstleistungen (VOF) erhältlich. Es ist ausschließlich der vorgesehene Formularvordruck zu verwenden. Der rechtsverbindlich unterzeichnete Bewerbungsbogen mit den Erklärungen ist zusammen mit den geforderten Nachweisen in einem verschlossenen Umschlag an die Vergabestelle des BBR zu senden:
Vergabereferat A 4.1
Eine persönliche Übergabe der Bewerbungsunterlagen kann nur innerhalb der Frist im Raum W.001 erfolgen.
Bitte kennzeichnen Sie die Sendung außen auf dem Umschlag deutlich mit dem beigefügten „Aufkleber“:
Der Bewerbungsbogen ist innerhalb der Bewerbungsfrist vollständig ausgefüllt und unterschrieben einzureichen. Fehlende Angaben zum Bewerber bzw. zu den Mindestanforderungen unter Punkt 2 des Bewerbungsbogens führen ebenso wie das Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerbungsbogen unmittelbar zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.
Soweit der Bewerbung die geforderten Unterlagen und Nachweise (Punkt III.2.1)) nicht beiliegen, sind diese auf Anforderung innerhalb der von der Vergabestelle hierfür benannten Frist nachzureichen. Werden die nachgeforderten Unterlagen nicht innerhalb dieser Frist vorgelegt, führt auch dies zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.
Auskünfte werden ausschließlich über MjE3ZVRhVlBRVB1RVGFbWF0vUVFhHVFkXVMdU1Q= erteilt. Zur Gewährung des gleichen Informationsstandes aller Bewerber werden die Rückfragen sobald sie beantwortet sind laufend unter www.bbr.bund.de unter dem Menüpunkt Baubereich-baufachlicher Service-Vergaben-Freiberufliche Dienstleistungen (VOF) veröffentlicht.
Die vom Bewerber/ Bieter im Verlauf des Vergabeverfahrens – auf Anforderung – mitgeteilten personenbezogenen Daten werden nach den geltenden Datenschutzbestimmungen, insbesondere des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG), streng vertraulich behandelt und ausschließlich zum Zwecke der Durchführung des Vergabeverfahrens genutzt. Diese Angaben sind Voraussetzung für die Berücksichtigung der Bewerbung/des Angebotes. Angesichts des Umstands, dass bereits mit der Abforderung von Unterlagen personenbezogene Daten erfasst werden, willigt der Bewerber/Bieter bereits mit der Abforderung in die Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten zum Zwecke der Antragsbearbeitung ein. Die Einwilligung ist freiwillig und erfolgt unbeschadet des Rechts zum Widerruf mit Wirkung für die Zukunft, sofern dem keine Rechtsgründe entgegenstehen. Die Nichteinwilligung kann jedoch zur Folge haben, dass die Bearbeitung der Bewerbung/des Angebotes und damit die Berücksichtigung im Vergabeverfahren unmöglich werden.
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Zuständig für die Nachprüfung von Vergabeverfahren ist das Bundeskartellamt – Vergabekammern des Bundes
Gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften unverzüglich, bei der Vergabestelle des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, Referat A 4, Straße des 17. Juni 112 in 10623 Berlin, gerügt werden.
Die Vergabestelle teilt mit, dass eine Rüge jedenfalls dann nicht mehr unverzüglich ist, wenn sie erst nach Ablauf von 8 Kalendertagen, nachdem der Antragsteller den Verstoß erkannt hat, gerügt werden.
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die sich aus diesem Bekanntmachungstext oder aus den Vergabeunterlagen ergeben, müssen innerhalb der Angebots- bzw. Bewerbungsfrist gerügt werden, § 107 Abs. 3 Nr. 2, Nr. 3 GWB.
Die Vergabestelle weißt ferner auf die Vorschriften der §§ 101 a, 101 b GWB hin. Insbesondere sind die Fristenregelungen in § 101 b Abs. 2 GWB zur Geltendmachung der in § 101 b Abs. 1 GWB genannten Verstöße zu beachten.
MjE2ZlViV1FSVR5SVWJcWV4wUlJiHlJlXlQeVFU=
Ausschreibung veröffentlicht 30.06.2014
Wettbewerbs-ID 3-172786

References: § 4
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 § 34
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 § 107
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 § 101
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