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Der Euro, die Fairness, Gerechtigkeit, Laffer-Kurve, Grundeinkommen und die Spieltheorie | libri logicorum - Wirtschaft und Politik.... logisch
Der Euro, die Fairness, Gerechtigkeit, Laffer-Kurve, Grundeinkommen und die Spieltheorie
Posted by aloa5 on Dezember 10, 2011 · 8 Kommentare
Welche Überschrift werdet Ihr denken. Je nun. Überall wo Gemeinschaftstöpfe existieren aus welchen genommen und in welche eingezahlt wird spielt das Gerechtigkeitsempfinden bzw. die Prinzipien der Fairness und von Kooperationsbereitschaft eine Rolle. Das Problemfeld reicht dabei von Transfergeldempfängern (von Arbeitslosen, Rentnern, Griechen) über Vielverdiener und Spekulanten („Bankster“) bis hin zu Steuersätzen (Laffer-Kurve oder keynesianisch Haavelmo-Theorem). Letztens gab es auch bei Tim Harford einen Blogartikel zu den Steuern in den USA mit der Laffer-Kurve und einer „50%-Logik“.
Ich werde nun einmal kurz den „kooperativen Menschen“ darstellen welcher gerne 50% gibt, über altruistische Bestrafung (altruistic punishment), dem „Ärger“, und die Laffer-Kurve. Das ganze anhand zweier Studien und einer Spielart des Gefangenen-Dilemmas aus der Spieltheorie, dem common goods game („Gemeinschaftsgut-Spiel“).
Das Prinzip des common-goods-game kennt jeder. Man zahlt in einen Topf, es wird z.B. eine Straße gebaut und alle haben einen Gewinn daraus. Man erhält einen gemeinschaftlichen Zins, gewissermaßen eine „Flatrate“ des Einsatzes aller plus Zinsen zurück. Bleibt die Frage wer denn etwas einzusetzen hat (Arbeitskraft, Geld etc.), wer davon wie viel eingezahlt hat und wie viel nach einer Runde jeder in der Hand hält. Das haben Fehr/Gächtner 2002 einmal in einer entsprechenden Studie ausgewertet.
Involviert waren 240 Studenten. Man hat das common-goods-game in Gruppen a´ 24 gespielt. Das ganze lief anonym mit wechselnden Zusammensetzungen. Gespielt wurden in einer Gruppe jeweils 6 aufeinanderfolgende Runden, einmal mit und einmal ohne Bestrafungs-Option. Jeder Spieler hat 20 Euro erhalten welcher für ein Gemeinschaftsgut einsetzen konnte. Die Verzinsung des Topfes lag bei 40%, ausgeschüttet wurde („flat“) nach Köpfen.
Beispiel eines Spieles mit 2 Personen. Setzen Beide ihre jew. 20 Euro ein sind es 40 Euro im Topf, d.h. am Ende der Runde 56 Euro welche durch zwei geteilt werden und damit hat jeder 28 Euro am Ende der Runde. Wenn einer aber nur 10 Euro einbringt sieht es wie folgt aus. 30 Euro im Topf, macht 42 Euro nach Ende der Runde, ergibt eine Ausschüttung von 21 Euro für jeden. Der voll einzahlende hat damit 21 Euro, derjenige der nur 10 Euro eingesetzt hatte dafür die 21 Euro und seine 10 Euro die er behalten hatte, insgesamt 31 Euro – ein satter Gewinn.
Die Bestrafungs-Option sah so aus, das jeder bis zu 4 eigene Euro opfern konnte (verloren, aus dem Spiel) und pro investiertem eigenem einem anderen 3 Euro abnehmen konnte (auch aus dem Spiel). Zusammen waren also 4 Euro hinterher weg. Da ein bestrafender nichts davon hat wenn er bestraft spricht man hierbei von „altruistic punishment“. Dahinter steht m.E. die Konzepte von Ärger und Fairness bzw. ein abstraktes Gerechtigkeitsempfinden. Ob dieses evolutionär bedingt ist oder antrainiert dürfte ein Streitpunkt sein. Richtig wird jedoch sein das man in der Evolution durchaus auf Gruppenzusammenhalt (geben wie nehmen) angewiesen war.
Ergebnis nach den jew. 6 Runden:
– mit Bestrafungs-Option wurde in der 6ten Runde von 80% aller Versuchspersonen 15 Euro oder mehr eingesetzt
– ohne Bestrafung von unkooperativem Verhalten haben 75% aller Versuchspersonen (also fast die gleiche Anzahl) weniger als 5 Euro eingesetzt und 60% gar nichts
Das Ergebnis dürfte von Interesse sein. Es zeigt die psychologisch-moralische Dimension der Schwierigkeit von Konzepten auf welche sich alleine auf das Recht etwas aus dem Topf zu ziehen stützt. Das gilt sowohl für ein bedingungsloses Grundeinkommen als auch für Vielverdiener mit niedrigen Steuersätzen im Verhältnis zu wenig verdienenden. Diejenigen welche sich einbringen – Arbeitsleistung wie monetär – sind nicht sonderlich begeistert wenn andere weniger in das common-goods-game einbringen aber laufend davon profitieren. Der Druck Sanktionen auszusprechen steigt permanent. Wobei innerhalb eines verflochtenen Wirtschaftskreislaufes ein Problem der Transparenz besteht und nicht immer deutlich ist wer der Verursacher ist, so das der Druck in die falsche Richtung geht. Ein Beispiel dafür sind Außenhandels- und Kapitalbilanzen bzw. der Euro wo Deutschland m.E sowohl Gläubiger als auch Nutznießer ist aber nach außen hin andere rein als „Nehmer“ wahrgenommen werden. Ähnliches gilt für ungewollt Arbeitslose welche teilweise auch nur arbeitslos sind weil andere nichts einzahlen aber offenbar reine Nehmer sind.
Und nun die Kurve zur anderen, der Laffer-Kurve
Die Laffer-Kurve sieht ja einfach aus wie ein gleichmäßiger Bogen. Das was an Steuererinnahmen heraus kommt nimmt lt. der Kurve ab der „Mitte“ (bei 50%) wieder gleichmäßig ab, hat also oberhalb von 50% einen negativen Effekt auf den Ertrag. Es gibt aber auch ein weiteres empirisches Experiment (Andreoni/Rao 2010) zu diesem Thema. Da war es so das man den Versuchspersonen Geld gegeben hat und hat anderen Versuchspersonen die Möglichkeit gegeben nach einem Prozentsatz des Geldes zu fragen. Also „gib mir bitte x% ab“.
In eine Kurve umgemünzt dann wie eine Fischfang-Quote – nicht mehr gleichmäßig und damit wie folgt:
( Quelle: worthwhile.typepad.com )
Es war/ist also die Bereitschaft da die Hälfte abzugeben, sie nimmt jenseits der Hälfte schlagartig ab.
Common-goods-game und die Fischfang-Kurve – das ist ganz gut miteinander kombinierbar und erscheint schlüssig. Daraus ergibt sich nicht nur eine Schlussfolgerung für die Besteuerung welche damit sichtbar jenseits der 50% etwas Akzeptanzprobleme erhält. Es ist auch das akzeptieren das Gemeinschaft auf Kooperation beruht welche wiederum nicht einfach „vorhanden“ ist. Das hat m.E. aber eben nichts mit dem oft beschworenen Menschenbild zu tun sondern hat etwas mit menschlichen Interaktionen zu tun. Diese sind in einer arbeitsteiligen und damit anonymen Gesellschaft so nicht möglich. Wir spielen im Prinzip täglich das Gemeinschaftsgut-Spiel, das Geld ist unsere einzige Verbindung zu allen anderen, ebenso anonymen Mitspielern. Im Prinzip der Fairness ist das nehmen definiert, das geben jedoch auch und wir Menschen nehmen ganz offensichtlich die Möglichkeiten wahr unkooperativ zu agieren wenn dies möglich ist und auch die Möglichkeit einem daraus resultierendem Ärger über (dann monetäre) Bestrafung auszüben.
In einer perfekten Welt hätten die jew. 6 Runden mit den Studenten mit dem gleichen Ergebnis geendet. Wer diese Welt voraussetzt – und das betrifft sog. Bankster, Vielverdiener und liberal-kapitalistische Steuerverweigerer ebenso wie Kommunisten und BGEler – wird am Ende scheitern. Das ist natürlich nur meine persönliche Meinung. 😉
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8 Responses to “Der Euro, die Fairness, Gerechtigkeit, Laffer-Kurve, Grundeinkommen und die Spieltheorie”
Dezember 10, 2011 um 5:30 pm
Dann muss man ja „nur noch“ dafür sorgen, dass einem Menschen von seiner investierten Leistung am Ende mindestens gefühlte 50% bleiben. Das hat man derzeit nicht bei HartzIV, das hatte man früher zum Beispiel wenn man Arbeitslos wurde… und ich denke du willst darauf hinaus, dass es beim BGE insgesamt nicht gut funktionieren kann, weil einem Menschen dann ja mehr als 50% abgenommen werden müsste. 60-70% Einkommenssteuer im einem, über 100% MwSt (also über 50% des Endpreises gehen an den Staat) in einem anderem Modell, das kann dann so nicht gehen.
Würde man das so heute rechnen und man nur das zu versteuernde Einkommen nimmt, dann sind, wenn man nur 19% MwSt und die Lohn-/Einkommenssteuer zählt, bis zu 41.5% Lohnsteuer drin. Der Grenzsteuersatz liegt in der Spitze bei 45% (ohne Soli und Kirche) glaube ich, also darüber. Hinzu kommen dann ja in wirklichkeit Soli, Kirchensteuer, sowie diverse Sozialversicherungen. Das kann doch dann nicht real funktionieren, oder?
In diesem Kontext macht die Deckelung der Sozialversicherung dann so richtig Sinn. Sie verhindern, zum Teil dass man mehr als 50% abgeben muss. Da der Spitzensteuersatz so hoch ist, stimmt das aber nicht ganz… für die hohen Einkommen würden es auch irgendwann 50% werden. Aber, die geben höchst selten ihr Geld komplett aus. Es wird gespart und damit neues Einkommen generiert… oder man leistet sich irgendwann einmal etwas großes, ganz ohne Kredit. Das tröstet über vieles hinweg.
Allerdings sind es 50% die man fühlen muss. Wenn ich von meinem Nettoeinkommen, wo dann vielleicht schon 50% weg gingen, nochmal 30-50% in Form von Miete weg gehen, dann zählt das nicht zu den 50% dazu, obwohl ich doch jetzt insgesamt weit über 50% bin. Es kommt eben auch darauf alles nur an eine „Person“ geht. In diesem Sinne ist es dann wohl auch nicht richtig die 19% Mehrwertsteuer und die Lohnsteuer einfach zusammen zu zählen. Zwar geht im Prinzip beides an den Staat, aber einmal ist das durch den Arbeitgeber und einmal durch das Geschäft geregelt.
Für ein BGE müsste man wahrscheinlich mehr als nur Mehrwersteuer und Lohnsteuer als Geldquellen haben, oder es wird nicht ausreichend akzeptiert.
Dezember 10, 2011 um 6:04 pm
Die Argumentation ist zweigleisig.
Die eine geht über die gefühlten 50%. Bei der Sozialversicherung sieht man einen Teil nicht und zudem erhält man ja m.E. auch sicht- oder zumindest fühlbar etwas dafür (zumindest bei der KV).
Die andere ist die der gefühlten oder tatsächlichen Beteiligung anderer. „Florida-Rolf“ war damals ein großer Aufreger. Das mit den Griechen heute ist auch einer. Mal mit mehr, mal mit weniger Grund oder sogar dem Gegenteil eines Grundes spielt keine Rolle. Wenn man sich als „Zahler“ oder „Melkkuh“ fühlt und andere nicht sichtlich (oder offensichtlich nicht) mitspielen werden die Menschen offenbar ungehalten.
Aktuell hat man bei den Arbeitslosen u.a. das Schutzschild das es „keine Arbeitsstellen gibt“. Sollte hnterher tatsächlich noch deutlich werden das manche nicht wollen werden diejenigen welche Arbeiten und abgeben Druck ausüben wollen. Immerhin arbeiten viele 40h/Woche und zusätzlich noch zu Hause oder wanders (also 170h+x pro Monat) und stehen dafür täglich um 6 Uhr auf. Das wird von diesen verglichen mit anderen. Das ist nur schwerlich kompensierbar. Das Problem bleibt imho bestehen.
Dezember 11, 2011 um 12:16 am
Mir fehlen eindeutig Erkenntnisse aus der Verhaltensökonomie..
Außerdem ist Arbeit mehr als nur eine Last, sie ist auch gleichermaßen Lebenszweck und Selbstverwirklichung. Das darf man dann nicht einfach ignorieren.
Dezember 11, 2011 um 8:59 am
Das sind m.E. Erkenntnisse aus der Verhaltensökonomie. Was genau meinst Du?
Der Herr Fehr aus der Studie steht ja auch in der englischen Wikipadia beim Thema „Fairness“ und „reziproker Altruismus“ beim Artikel „Verhaltensökonomie:
http://en.wikipedia.org/wiki/Behavioral_economics#Other_areas_of_research
Das mit der altruistischen Bestrafung ist Verhalten und Evolution und passt sehr gut dazu:
Natürlich bietet Arbeit auch Selbstverwirklichung, Befriedigung etc.. Das ist jedoch weder eine qualitative noch eine quantitative Aussage.
Dezember 11, 2011 um 9:58 am
Sorry, hat ja Recht 😉
Ich meinte weniger den Aspekt der Fehr-Studie als der Ansatz, den man per weitere Studie getrennt klären müsste:
„Der Staat schenkt mir *ohne Bedingung* Geld, also werde ich dem Staat/ der Gesellschaft etwas zurückgeben“
Dann bräuchte man eine Studie zum Thema Motivation durch (finanzielle) Sicherheit und den Effekt für Hartz 4- Empfänger, die sich als Abschaum der Gesellschaft degradiert fühlen (negativer Einfluss auf Leistungsbestreben?), bei einem BGE gefühlt auf das selbe Niveau wie alle anderen gehoben zu werden.
Ich kann mir vorstellen, dass dieser „Gruppen“-Effekt sage ich mal (also ich bin nicht mehr Hartzer sondern einfach ein Mensch ohne Arbeit) dafür sorgen könnte, dass sie eher motiviert sind und vielleicht sogar eine Ungleichheitsaversion eintritt (Mein Nachbar – nun Teil meiner Gruppe- geht arbeiten, ich sollte auch was tun)
Also deinen Ansatz finde ich ja super, müsste aber weiter gestrickt werden.
Dezember 11, 2011 um 10:53 am
Die Auswirkungen auf die Arbeitslosen sind eher nicht relevant. Es gibt nur wenige Arbeitslose und die meisten wollen durchaus ehr verdienen, wie auch die meisten unterbeschäftigten.
Im Falle des BGEs ist interessant:
– wodurch sollen mehr Arbeitsplätze entstehen
– was machen die 90-95% arbeitenden
– wie wirkt sich das auf das Lohn/Preis-Gefüge aus
– was macht die Umlagegrundlage (Löhne/Einkommen)
Du kannst den Griechen und auch den Spaniern durchaus zutrauen das sie gerne Arbeiten würden und so erfolgreich wären wie die Deutschen. Nur reicht dieses wollen offensichtlich nicht aus.
– wenn nicht mehr Arbeitsplätze entstehen wird nichts verändert
– wenn das Lohnniveau sinkt, sinkt die Bemessungsgrundlage und steigt die Lohnspreizung
– wenn aktuell ein Sektor voll ausgelastet ist mindert sich das BIP
– die Ungleichsaversion ist nicht hinsichtlich der Arbeitslosen von Bedeutung sondern eben hinsichtlich der 90-95% anderen, und da wird es kritisch in Bezug sowohl auf Arbeitsleistung als auch auf altruistic punishment.
Da steht die Wirkung auf einen motivierten Arbeitslosen die Wirkung auf 9 andere und den Lohn/Preis-Mechanismen entgegen.
Dezember 11, 2011 um 5:39 pm
Hey Aloa,
um ehrlich zu sein, ist mir gar nicht so wichtig, wie viele vergütete Arbeitsplätze zusätzlich entstehen würden.
Ich sehe eher die Möglichkeit, mehr soziale Vereine/ Bürgerbewegungen etc. zu gründen (sollte vom Staat auch unterstützt werden), welche sich freiwillig um gewisse Arbeiten in ihrer Nachbarschaft kümmern könnten bzw. Projekte etc. anbieten.
Außerdem könnten sich mehr Personen selbständig machen (z.B. als Tagesmutter) ohne Angst zu haben, dass sie mit weniger dastehen als ohne die Selbständigkeit, da für ihr normales Auskommen gesorgt wäre.
Dezember 11, 2011 um 6:15 pm
Mit HartzIV ohne Bedingung kannst Du m.E. nicht mehr und nicht weniger „gewisse Arbeiten“ ausführen als aktuell bereits. Gleiches gilt m.E. für Selbstständige usw..
Ich versuche Dir das mit dem Lohnniveau noch einmal etwas plastischer zu erklären. Nimm einen Frisuer mit seinen Angestellten. Die Angestellten sollten 1200 Euro verdienen der Chef 2000 Euro. Nun kommt ein BGE in Höhe von 800 Euro. Ein arbeitsloser Friseurmeister geht hin und sagt sich ganz nach Deiner Argumentation „hey, für mein Auskommen ist ja gesorgt, ich kann ohne weiteres für 400 Euro zusätzlich im Monat versuchen Haare zu schneiden“. Er nimmt umgerechnet nur 4 Euro die Stunde. Da nun aber nicht mehr Köpfe zum frisieren da sind wird beim anderen Friseur Kundschaft abgezogen. Da aber sowohl er als auch seine Angestellten ebenfalls das BGE beziehen – kein Problem.
Gehen eben alle mit den Preisen herunter und zwar überall dort wo es arbeitslose gibt welche eben wegen(!) dieser BGE-Argumentation die Löhne insgesamt drücken können. Die Wirkung ist das die Löhne/Preise sinken und damit das BIP/Volkseinkommen und die Steuereinnahmen auch und am Ende auch das BGE. Das kann man auffangen – indem mehr gearbeitet wird (z.B. als Tagesmutter wie Du das sagst). Unten sinkt dabei das Lohnniveau.
Das ist das im unteren Lohnsektor. In anderen Sektoren – kann es nicht ohne weiteres kompensiert werden da dort „Vollbeschäftigung“ herrscht. Oben steigt das Lohnniveau.
Es ist also nicht nur sehr wichtig ob zusätzliche Arbeitsplätze entstehen und vor allem auch (per Saldo) wahrgenommen werden sondern ohne das bricht es sofort zusammen (es ist für ein funktionieren unabdingbar). Das BGE sinkt, der o.a. Effekt des altruistischen Bestrafungsdruckes der noch arbeitenden nimmt in gleichem Maße zu, denn steigende Steuersätze weil sich zu viele zurückziehen wird man nicht hinnnehmen. Also sinkt das BGE unter Mindestniveau und der Sozialstaat hat das BGE wieder eingeholt.
Nimmt man SIME-DIME und auch o.a. Spieltheoretische Ergebnisse zu Hilfe wird es (in abhängigkeit des gewählten Modus/Höhe etc.) keine 3 Jahre dauern bis das System als „unbezahlbar“ revidiert und eingestampft werden würde.

References: BGE 
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