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Timestamp: 2019-07-19 19:48:54+00:00

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BGH, 10.11.2010 - IV ZR 188/08 - dejure.org
https://dejure.org/2010,1722
BGH, 10.11.2010 - IV ZR 188/08 (https://dejure.org/2010,1722)
BGH, Entscheidung vom 10.11.2010 - IV ZR 188/08 (https://dejure.org/2010,1722)
BGH, Entscheidung vom 10. November 2010 - IV ZR 188/08 (https://dejure.org/2010,1722)
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§ 5 Abs 1 Buchst a S 1 ARB 1994, § 78 Abs 4 ZPO, § 91 Abs 2 S 3 ZPO
Rechtsschutzversicherung: Erstattung der durch die Selbstvertretung eines versicherten Rechtsanwalts entstehenden Rechtsanwaltskosten
Zur Rechtsschutzdeckung für die Gebühren des sich selbst im Zivilprozess vertretenden Rechtsanwalts
Umfassung der durch die Selbstvertretung eines versicherten Rechtsanwalts in einem Zivilrechtsstreit entstehenden Rechtsanwaltsvergütung durch das Leistungsversprechen einer Rechtsschutzversicherung
Rechtsschutzversicherung muss auch sich selbst vertretenden Rechtsanwalt bezahlen
Rechtschutzversicherung des Anwalts bei Selbstvertretung
Der rechtsschutzversicherte Anwalt
Der rechtsschutzversicherte Rechtsanwalt im Straf- und Bußgeldverfahren
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 10.11.2010, Az.: IV ZR 188/08 (Anspruch des in eigener Sache tätigen Rechtsanwalts gegen die Rechtsschutzversicherung)" von H. Hansens, original erschienen in: RVGreport 2011, 80.
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 10.11.2010, Az.: IV ZR 188/08 (Anspruch des in eigener Sache tätigen Rechtsanwalts gegen die Rechtsschutzversicherung)" von Heinz Hansens, original erschienen in: ZfS 2011, 103 - 106.
LG Stuttgart, 16.01.2008 - 22 O 151/07
OLG Stuttgart, 26.06.2008 - 7 U 15/08
NJW 2011, 232
MDR 2011, 36
NZM 2011, 829
VersR 2011, 67
DB 2011, 113
AnwBl 2011, 144
Eine Ersatzpflicht besteht auch, wenn sich ein Rechtsanwalt selbst vertritt (Palandt-Heinrichs, § 249 Randzeichen 39; BGH NJW 2011, 232).
Die Personenverschiedenheit von Rechtsanwalt und Mandant ist kein kennzeichnendes Merkmal des Anwaltsmandats (BGH NJW 2011, 232 Tz. 21 - juris -).
Wegen der in dieser Formulierung liegenden Bezugnahme auf das gesetzliche Gebührenrecht entspricht dies denjenigen Gebühren des Rechtsanwalts, die im Prozessrechtsverhältnis nach den Regelungen des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes und der Zivilprozessordnung erstattungsfähig sind (BGH NJW 2011, 232).
Die Ersatzpflicht besteht auch, wenn sich ein Rechtsanwalt selbst vertritt, soweit ein rechtsunkundiger die Einschaltung eines Anwalts als erforderlich ansehen durfte (AG München, Urteil vom 28.1.2004, Az: 322 C 33323/03; AG Münster, Urteil vom 9.2.2011, Az: 60 C 4389/10; BGH, Urteil vom 10.11.2010, Az: IV ZR 188/08;… Palandt/Heinrichs, § 249 Rn. 39).
Zum einen stellt nämlich die in § 5 ARB enthaltene Formulierung "bis zur Höhe der gesetzlichen Vergütung" eine Bezugnahme auf das gesetzliche Gebührenrecht dar; erstattungsfähig soll nur dasjenige sein, was auch nach den gesetzlichen Bestimmungen im Prozessrechtsverhältnis einen Erstattungsanspruch begründet; hierdurch wird eine Verbindung zu den gesetzlichen Regelungen nicht nur des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes, sondern auch der Zivilprozessordnung über die Erstattung von Rechtsanwaltsgebühren hergestellt (BGH NJW 2011, 232).
AG Geldern, 11.03.2015 - 4 C 608/13
Voraussetzungen für den Anspruch auf Rückzahlung von fälschlich ausgewiesenen …
Für den Rechtsstreit waren die Akten 22 O 151/07, 22 O 461/11 und 22 O 462/11 des Landgerichts Stuttgart, die Akten 7 U 15/08, 7 U 180/12 und 7 U 178/12 des Oberlandesgerichts Stuttgarts und die Akte IV ZR 188/08 des Bundesgerichtshofs beigezogen und zum Gegenstand der mündlichen Verhandlung gemacht.
Der Bundesgerichtshof hat sich zwar nunmehr dieser Auffassung nicht angeschlossen, sondern entschieden, dass der Rechtsschutzversicherer nach den einschlägigen Versicherungsbedingungen grundsätzlich auch Gebühren und Auslagen für eine anwaltliche Selbstvertretung erstatten müsse (BGH vom 10.11.2010 = NJW 2011, 232).

References: § 5
 § 78
 § 91
 BGH 
 BGH 
 § 249
 BGH 
 § 249
 § 5