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Timestamp: 2017-06-28 07:03:11+00:00

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223-2-136Verordnung über den Fachhochschulreifeunterricht und die staatliche Abschlussprüfung zum Erwerb der Fachhochschulreife an Berufsschulen im Saarland (Art. 2 der Verordnung) Vom 16. Juli 2014[1] geändert durch die Verordnung vom 6. Juni 2016 (Amtsbl. I S. 402). [1]Gem. Art. 3 der Verordnung tritt die Verordnung am Tag nach der Verkündung (1. August 2014) in Kraft. Fundstelle: Amtsblatt 2014, S. 313Änderungsdaten
1. mehrfach geändert durch Art. 3 der Verordnung vom 06. Juni 2016 (Amtsbl. I S. 402)
Aufgrund des § 33 Absatz 1 bis 3
in der Fassung der Bekanntmachung vom 21. August 1996 (Amtsbl. S. 846; 1997, S.
147), zuletzt geändert durch das Gesetz vom 20. November 2013 (Amtsbl. I
2014, S. 3),[2]
Zulassung zum Fachhochschulreifeunterricht
Gliederung und Dauer des Fachhochschulreifeunterrichts
Tutorin oder Tutor, Konferenz der Fachlehrkräfte des Fachhochschulreifeunterrichts,
Halbjahres- und Jahreszeugnisse, Zeugnisse zum Ende eines Schulhalbjahres
Festsetzung der Vornoten
Verpflichtende mündliche Prüfung
Zulassung zur mündlichen Ergänzungsprüfung
Abschluss der Prüfung, Zeugnisse
Erwerb und Zeugnis der Fachhochschulreife, Abgangszeugnis des Fachhochschulreifeunterrichts
Abschluss- und Abgangszeugnis der Berufsschule
Besondere Bestimmungen und Schlussvorschriften
Wiederholung der Abschlussprüfung zum Erwerb der Fachhochschulreife, Schulfremdenprüfung
Übergangsvorschrift für das Fach Sozialkunde
[2]Jetzige
Fassung des SchoG vgl. BS-Nr. 223-2.
(1) Diese Verordnung gilt für den die vorher erworbene
allgemeine Bildung berufsbezogen erweiternden, fachtheoretische Kenntnisse vermittelnden
Berufsschulunterricht nach den inhaltlichen Rahmenvorgaben (Standards) der Vereinbarung
über den Erwerb der Fachhochschulreife in beruflichen Bildungsgängen -
Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 5. Juni 1998 in der Fassung vom 9. März
2001 in seiner jeweiligen Fassung - (Fachhochschulreifeunterricht) an öffentlichen
Berufsschulen und für die staatliche Abschlussprüfung zum Erwerb der Fachhochschulreife
an Berufsschulen im Saarland.
(2) Sie gilt gemäß § 18
Absatz 2 des Privatschulgesetzes
in der Fassung der Bekanntmachung vom 22. Mai 1985 (Amtsbl. S. 610), zuletzt geändert
durch das Gesetz vom 16. November 2011 (Amtsbl. I S. 422), in der jeweils geltenden
Fassung auch für staatlich anerkannte Ersatzschulen in privater Trägerschaft,
die den in Absatz 1 genannten Schulen entsprechen. (3) Soweit diese Verordnung keine abweichenden Regelungen
enthält, gilt für die Unterrichtsdurchführung und die Leistungsbewertung
im Rahmen des Fachhochschulreifeunterrichts die Verordnung - Schulordnung - über die Ausbildung an Berufsschulen
im Saarland vom 2. Juni 1992 (Amtsbl. S. 646), zuletzt geändert durch die Verordnung
vom 6. Juni 2016 (Amtsbl. I S. 402), in der jeweils geltenden Fassung,[4]
und für die Durchführung der Abschlussprüfung zum Erwerb der Fachhochschulreife
an Berufsschulen im Saarland die Verordnung - Prüfungsordnung - über die staatliche Abschlussprüfung
an den Fachoberschulen
im Saarland vom 3. Juli 1981 (Amtsbl. S. 455), zuletzt geändert durch die Verordnung
vom 6. Juli 2015 (Amtsbl. I S. 464), in der jeweils geltenden Fassung,[5]
entsprechend.[4]AO-BS
vgl. BS-Nr. 223-2-95.[5]APO-FOS
vgl. BS-Nr. 223-2-32.
Der Fachhochschulreifeunterricht bereitet Auszubildende begleitend
zu einer auf die Dauer von mindestens drei Jahren angelegten Berufsausbildung und
dem dieser Berufsausbildung entsprechenden Berufsschulunterricht auf die staatliche
Abschlussprüfung zum Erwerb der Fachhochschulreife an Berufsschulen im Saarland
vor. Die erfolgreiche Teilnahme an dieser Abschlussprüfung führt in Verbindung
mit der erfolgreich abgeschlossenen Berufsausbildung und dem zugehörigen Berufsschulabschluss
zu der zum Studium an einer Fachhochschule berechtigenden Fachhochschulreife.
Abschnitt 2Fachhochschulreifeunterricht
(1) Zum Fachhochschulreifeunterricht wird zugelassen, wer
1. über den mittleren Bildungsabschluss oder einen von
der Schulaufsichtsbehörde als gleichwertig anerkannten Bildungsstand verfügt
2. einen Berufsausbildungsvertrag für einen mindestens dreijährigen
anerkannten Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz
vom 23. März 2005 (BGBl. I S. 931), zuletzt geändert durch das Gesetz
vom 25. Juli 2013 (BGBl. I S. 2749), in seiner jeweils geltenden Fassung, oder nach
vom 24. September 1998 (BGBl. I S. 3074), zuletzt geändert durch das Gesetz
vom 25. Juli 2013 (BGBl. I S. 2749), in der jeweils geltenden Fassung, nachweist,
der die ausdrückliche Zustimmung des Ausbildungsbetriebes zur Teilnahme am Fachhochschulreifeunterricht
sowie den entsprechenden Eintragungsvermerk der zuständigen Stelle in das Berufsausbildungsverzeichnis
enthält und
3. den die Berufsausbildung nach Nummer 2 begleitenden Unterricht der Berufsschule
im Saarland besucht und
4. nicht bereits über den Bildungsabschluss der Fachhochschulreife verfügt.
(2) Der Berufsausbildungsvertrag nach Absatz 1 Nummer 2 kann
eine Verkürzung nach § 8 Absatz 1 des Berufsbildungsgesetzes
oder § 27 b Absatz 1 der Handwerksordnung
(1) Der Fachhochschulreifeunterricht umfasst das Fach Deutsch
mit mindestens 120 Unterrichtsstunden, eine gleichbleibende Fremdsprache mit mindestens
120 Unterrichtsstunden, das Fach Mathematik mit mindestens 160 Unterrichtsstunden,
ein gleichbleibendes naturwissenschaftliches Fach mit mindestens 80 Unterrichtsstunden
und das Fach Sozialkunde oder Wirtschafts- und Sozialkunde - im Fall des § 7b
der Verordnung - Schulordnung - über die Ausbildung an Berufsschulen im Saarland
das Fach Sozialkunde - mit mindestens 80 Unterrichtsstunden. Je nach dem Angebot
der Schule kann als Fremdsprache entweder Englisch oder Französisch und als
naturwissenschaftliches Fach entweder Biologie oder Chemie oder Physik belegt werden.
(2) Der Fachhochschulreifeunterricht ist eine Einheit von
sechs zeitlich aufeinander folgenden Schulhalbjahren, deren Unterricht inhaltlich
aufeinander aufbaut. Schülerinnen und Schüler können in den Fachhochschulreifeunterricht
nur zu Beginn eines Schuljahres eintreten. Es werden wöchentlich mindestens
fünf Unterrichtsstunden Fachhochschulreifeunterricht angeboten. Die Schulaufsichtsbehörde
ist über den Stundenplan des Fachhochschulreifeunterrichts zu Beginn eines Schuljahres
von der Schulleiterin oder dem Schulleiter zu unterrichten.
(3) Bei einer Verkürzung der Ausbildungszeit nach § 8 Absatz 1
oder § 45 Absatz 1 des Berufsbildungsgesetzes
oder nach § 27 b Absatz 1
oder § 37 Absatz 1 der Handwerksordnung
muss der Fachhochschulreifeunterricht bis zum Erreichen der nach Absatz 1 Satz 1
vorgegebenen Mindeststundenzahl fortgeführt werden.
Tutorin oder Tutor, Konferenz der
Fachlehrkräfte des Fachhochschulreifeunterrichts,
(1) Schülerinnen und Schüler, die am Fachhochschulreifeunterricht
teilnehmen, sind dem Klassenverband der Fachklasse der Berufsschule (Grundstufe,
Fachstufen) zugeordnet. Der Fachhochschulreifeunterricht wird in der Regel außerhalb
der Fachklasse der Berufsschule erteilt. Die Einzelberatung von Schülerinnen
und Schülern sowie die Wahrnehmung jener besonderen pädagogischen und verwaltungstechnischen
Aufgaben, die in der Fachklasse der Berufsschule von der Klassenlehrerin oder dem
Klassenlehrer wahrzunehmen sind, obliegen beim Fachhochschulunterricht der Tutorin
oder dem Tutor.
(2) Der Konferenz der Fachlehrkräfte des Fachhochschulreifeunterrichts
gehören alle Lehrkräfte an, die die Schülerin oder den Schüler
im Fachhochschulreifeunterricht in dem betreffenden Schuljahr unterrichten.
(3) Die Noten zum Ende des ersten und des zweiten Schulhalbjahres,
im Fall des § 7b
vom 2. Juni 1992 (Amtsbl. S. 646), zuletzt geändert durch die Verordnung vom
6. Juni 2016 (Amtsbl. I S. 402) die Halbjahres- und Jahresnoten, der Fächer
des Fachhochschulreifeunterrichts nach § 4 Absatz 1
werden auf den Zeugnissen der Berufsschule ausgewiesen und mit einem Stern (*) gekennzeichnet.
Auf dem Zeugnis ist unter „Bemerkungen“ der Zusatz „*nach den inhaltlichen
Rahmenvorgaben (Standards) der Vereinbarung über den Erwerb der Fachhochschulreife
in beruflichen Bildungsgängen - Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 5.
Juni 1998 in der Fassung vom 9. März 2001 in seiner jeweiligen Fassung - erteilt“
(4) Die Zeugnisnoten des Fachhochschulreifeunterrichts werden
von der Konferenz der Fachlehrkräfte des Fachhochschulreifeunterrichts unter
Vorsitz der Schulleiterin oder des Schulleiters auf Vorschlag der jeweiligen Fachlehrkraft
festgesetzt. Die nach Satz 1 festgesetzten Zeugnisnoten sind für die Klassenkonferenz
der Fachklasse der Berufsschule bindend und gelten als von dieser gemäß
§ 13 Absatz 1 der Verordnung - Schulordnung - über die Ausbildung an Berufsschulen
(5) Für den Vermerk über den Leistungsstand nach
§ 12 Absatz 1 der Verordnung - Schulordnung - über die Ausbildung an Berufsschulen
im Saarland sind in den Fächern des Berufsschulunterrichts, die durch Fachhochschulreifeunterricht
erteilt werden, die nach §
geänderten Noten maßgebend.
Abschnitt 3Durchführung der Abschlussprüfung
(1) Der Fachhochschulreifeunterricht schließt mit einer
staatlichen Prüfung ab. Die Abschlussprüfung besteht aus einer schriftlichen
und einer mündlichen Prüfung.
(2) An der Abschlussprüfung nehmen alle Schülerinnen
und Schüler, die die nach §
4 Absatz 1 Satz 1
vorgesehene Gesamtstundenzahl nachweisen und die sechs aufeinanderfolgenden Schulhalbjahre
des Fachhochschulreifeunterrichts begleitend zu ihrer Berufsausbildung und dem Berufsschulunterricht
ordnungsgemäß besucht haben, ohne förmliche Meldung und Zulassung
teil. Die Konferenz der Fachlehrkräfte des Fachhochschulreifeunterrichts unter
Vorsitz der Schulleiterin oder des Schulleiters stellt das Vorliegen der Teilnahmevoraussetzungen
fest. Fachhochschulreifeunterricht, der begleitend zu einer vorangegangenen Berufsausbildung
besucht wurde, wird bei der Gesamtstundenzahl nach Satz 1 nicht berücksichtigt.
(3) Wer im fünften oder sechsten Schulhalbjahr der Teilnahme
am Fachhochschulreifeunterricht infolge eines nicht ordnungsgemäßen Besuchs
gemäß § 30 Absatz 5 des Schulordnungsgesetzes
147), zuletzt geändert durch das Gesetz vom 20. November 2013 (Amtsbl. I 2014,
S. 3), aus dem Fachhochschulreifeunterricht ausgeschlossen wurde oder vor Beginn
des Prüfungsverfahrens ausgetreten ist, hat in der Regel nur einmalig die Möglichkeit,
nach einem erneuten ordnungsgemäßen und nicht durch Ausschluss oder Austritt
unterbrochenen Besuch der letzten beiden Schulhalbjahre des Fachhochschulreifeunterrichts
eine Teilnahme an der Abschlussprüfung zu erreichen. Werden die Voraussetzungen
zur Prüfungsteilnahme erneut nicht erfüllt, so führt dies in der Regel
zum endgültigen Ausschluss aus dem Fachhochschulreifeunterricht. In besonders
begründeten Ausnahmefällen kann die Konferenz der Fachlehrkräfte des
Fachhochschulreifeunterrichts unter Vorsitz der Schulleiterin oder des Schulleiters
eine nochmalige Teilnahme am Fachhochschulreifeunterricht gestatten.
Prüfungsfächer sind die in § 4 Absatz 1
genannten Fächer. Schriftliche Prüfungsfächer sind die Fächer
Deutsch, Fremdsprache und Mathematik. Verpflichtendes mündliches Prüfungsfach
ist - nach Auswahl der Schülerin oder des Schülers - das naturwissenschaftliche
Fach oder das Fach Sozialkunde oder Wirtschafts- und Sozialkunde - im Fall des § 7b
das Fach Sozialkunde -.
Die Konferenz der Fachlehrkräfte des Fachhochschulreifeunterrichts
unter Vorsitz der Schulleiterin oder des Schulleiters setzt frühestens zwei
Wochen, spätestens eine Woche vor Beginn der schriftlichen Prüfung die
von den Fachlehrkräften vorgeschlagenen Vornoten in den Prüfungsfächern
fest. Für die Bildung der Vornote in einem Prüfungsfach ist das Ergebnis
einer wertenden fachlich-pädagogischen Gesamtbeurteilung der in diesem Fach
in den letzten drei, vollständig durchlaufenen, abgeschlossenen Schulhalbjahren
des Fachhochschulreifeunterrichts erbrachten Leistungen maßgebend. Sind Schulhalbjahre
des Fachhochschulreifeunterrichts vollständig wiederholt worden, sind die während
der Wiederholung erteilten Noten für die Festsetzung der Vornoten heranzuziehen.
(1) Für die Durchführung der verpflichtenden mündlichen
Prüfung nach §
wird eine Prüfungskommission gebildet. Ihr gehören als Mitglieder an:
1. die Leiterin oder der Leiter der Schule oder ihre oder seine
Vertretungsperson als Vorsitzende oder Vorsitzender,
2. die Fachlehrkräfte, die den Fachhochschulreifeunterricht des Prüflings
3. von der Leiterin oder dem Leiter der Schule berufene weitere Fachlehrkräfte
(2) Für die mündliche Ergänzungsprüfung
nach § 13, für
die Festsetzung der Endnoten und für die Feststellung des Gesamtergebnisses
1. eine Regierungsbeauftragte oder ein Regierungsbeauftragter,
die oder der von der Schulaufsichtsbehörde bestellt ist, als Vorsitzende oder
2. die Leiterin oder der Leiter der Schule oder ihre oder seine Vertretungsperson,
3. die Fachlehrkräfte, die den Fachhochschulreifeunterricht des Prüflings
4. von der Schulaufsichtsbehörde berufene Fachlehrkräfte anderer
Schulen, in Ausnahmefällen auch der eigenen Schule, als Fremdprüferin oder
Fremdprüfer.
(3) Die Prüfungskommissionen treffen ihre Entscheidungen
mit Stimmenmehrheit. Stimmenthaltung ist nicht zulässig. Bei Stimmengleichheit
gibt die Stimme der oder des Vorsitzenden den Ausschlag.
(4) Die oder der Vorsitzende der jeweiligen Prüfungskommission
bildet für die Durchführung der mündlichen Prüfungen in den einzelnen
Fächern des Fachhochschulreifeunterrichts aus den Mitgliedern der Prüfungskommission
Fachausschüsse. Ein Fachausschuss für die Abnahme der verpflichtenden mündlichen
besteht aus der jeweiligen Fachlehrkraft des Fachhochschulreifeunterrichts als Prüferin
oder Prüfer und einer weiteren Fachlehrkraft der Schule als Zweitprüferin
oder Zweitprüfer. Ein Fachausschuss für die Abnahme der mündlichen
Ergänzungsprüfung nach § 13
oder Prüfer und aus einer Fremdprüferin oder einem Fremdprüfer. Fällt
ein Mitglied eines Fachausschusses aus, ist unverzüglich eine Vertreterin oder
ein Vertreter zu berufen.
Die schriftliche Prüfung besteht aus je einer Aufsichtsarbeit
in den Fächern Deutsch, Fremdsprache und Mathematik. Als Prüfungsaufgaben
sind zu bearbeiten:
1. im Fach Deutsch ein Aufsatz über eines von vier zur
Wahl gestellten Aufsatzthemen,
2. in der Fremdsprache eine Übersetzung aus der Fremdsprache ins Deutsche
und die Beantwortung von Fragen in der Fremdsprache,
3. im Fach Mathematik drei bis fünf Aufgaben.
Die Bearbeitungszeit in den schriftlichen Prüfungsfächern beträgt
jeweils vier Zeitstunden. Die Prüfungsaufgaben beziehen sich auf den gesamten
Stoff des Lehrplans des Fachhochschulreifeunterrichts.
(1) Die Schülerin oder der Schüler teilt der Schulleitung
frühestens vier, spätestens drei Wochen vor Beginn der schriftlichen Prüfung
schriftlich mit, ob sie oder er im naturwissenschaftlichen Fach oder im Fach Sozialkunde
oder Wirtschafts- und Sozialkunde - im Fall des § 7b
das Fach Sozialkunde - mündlich geprüft werden soll. Für die verpflichtende
mündliche Prüfung ist ein eigener Prüfungstag vorzusehen. Die Schulleitung
teilt der Schülerin oder dem Schüler spätestens eine Woche vor Beginn
der schriftlichen Prüfung mit, wann sie oder er sich zur verpflichtenden mündlichen
Prüfung einzufinden hat.
(2) Bei der verpflichtenden mündlichen Prüfung
wird einzeln geprüft. Die oder der Vorsitzende der Prüfungskommission setzt
den Prüfungsplan fest.
(3) Die verpflichtende mündliche Prüfung in einem
Fach soll die Dauer von 20 Minuten nicht überschreiten.
(4) Die Mitglieder eines Fachausschusses wirken bei der verpflichtenden
mündlichen Prüfung kollegial zusammen. Die Verpflichtung der Zweitprüferin
oder des Zweitprüfers, auf die Gleichmäßigkeit und Angemessenheit
der Prüfungsanforderungen und Bewertungsmaßstäbe bedacht zu sein,
bleibt dadurch unberührt. Die oder der Vorsitzende der Prüfungskommission
ist berechtigt, sich in die Prüfung einzuschalten und Prüfungsfragen zu
(5) Die Mitglieder des Fachausschusses setzen die Note für
die mündliche Prüfungsleistung einvernehmlich fest. Stimmen sie in der
Bewertung nicht überein, entscheidet die oder der Vorsitzende der Prüfungskommission.
(6) Über den Verlauf jeder mündlichen Prüfung
ist eine Niederschrift zu fertigen, die von den Mitgliedern des Fachausschusses zu
unterzeichnen ist. In die Niederschrift sind der Name des Prüflings, der Beginn
und das Ende der Prüfung, der Prüfungsverlauf, die Stoffgebiete, denen
die Fragen und Aufgaben entnommen wurden, sowie die Vermerke über die Qualität
der entsprechenden Antworten, Beratungsergebnisse und die Note der mündlichen
Prüfung aufzunehmen. Schriftlich gestellte Aufgaben mit beigegebenen Texten
und Bearbeitungsunterlagen sind zusammen mit den Notizen des Prüflings der Niederschrift
Eine Schülerin oder ein Schüler kann in einem bereits
schriftlich oder verpflichtend mündlich geprüften Fach zu einer mündlichen
Ergänzungsprüfung zugelassen werden. Die Konferenz der Fachlehrkräfte
des Fachhochschulreifeunterrichts unter Vorsitz der Schulleiterin oder des Schulleiters
entscheidet in unmittelbarem Anschluss an die Festsetzung der Noten der schriftlichen
und der verpflichtenden mündlichen Prüfung über die Zulassung zur
mündlichen Ergänzungsprüfung. Die Zulassung ist zu versagen:
1. wenn in einem schriftlichen Prüfungsfach oder in dem
Fach, in dem die Schülerin oder der Schüler verpflichtend mündlich
geprüft wurde, als Vornote und als Ergebnis der schriftlichen Prüfungsarbeit
beziehungsweise der verpflichtenden mündlichen Prüfung (Prüfungsnoten)
die Note „ungenügend“ auftritt oder
2. wenn in mindestens zwei Fächern, in denen die Schülerin oder
der Schüler schriftlich oder verpflichtend mündlich geprüft wurde,
jeweils die Vornote und die Prüfungsnote unter „ausreichend“ liegen
3. wenn alle Prüfungsnoten unter „ausreichend“ liegen und
die Vornoten in allen Fächern, in denen die Schülerin oder der Schüler
schriftlich oder verpflichtend mündlich geprüft wurde, ausnahmslos unter
„befriedigend“ liegen.
Die Prüfung ist in diesen Fällen nicht bestanden. In allen anderen Fällen
ist die Schülerin oder der Schüler zur mündlichen Ergänzungsprüfung
zugelassen. Die Feststellung der Konferenz der Fachlehrkräfte des Fachhochschulreifeunterrichts
über die Zulassung oder Nichtzulassung zur mündlichen Ergänzungsprüfung
bedarf der Bestätigung der oder des Vorsitzenden der Prüfungskommission
nach § 9 Absatz 2
(1) Die Konferenz der Fachlehrkräfte des Fachhochschulreifeunterrichts
beschließt unter Vorsitz der Schulleiterin oder des Schulleiters, ob und in
welchen Prüfungsfächern eine Schülerin oder ein Schüler, die
oder der zur mündlichen Ergänzungsprüfung zugelassen ist, ergänzend
mündlich zu prüfen ist. Die oder der Vorsitzende der Prüfungskommission
hat das Recht, auf die nach Satz 1 festgesetzten mündlichen Ergänzungsprüfungen
zu verzichten und in besonderen Fällen mündliche Ergänzungsprüfungen
in weiteren Prüfungsfächern anzuordnen. Jede Schülerin oder jeder
Schüler kann bis drei Werktage vor Beginn der mündlichen Ergänzungsprüfung
schriftlich bei der Schulleiterin oder dem Schulleiter beantragen, in einem weiteren
Prüfungsfach ergänzend mündlich geprüft zu werden. Dem Antrag
ist bei Schülerinnen und Schülern, die zur mündlichen Ergänzungsprüfung
zugelassen sind, zu entsprechen.
(2) Die mündliche Ergänzungsprüfung kann insbesondere
entfallen, wenn
1. in einem schriftlichen Prüfungsfach oder in dem Fach,
in dem die Schülerin oder der Schüler verpflichtend mündlich geprüft
wurde, die Prüfungsnote der Vornote entspricht,
2. in einem schriftlichen Prüfungsfach oder in dem Fach, in dem die Schülerin
oder der Schüler verpflichtend mündlich geprüft wurde, die Abweichung
der Prüfungsnote und der Vornote sich über zwei Notenstufen erstreckt und
die dazwischen liegende Note als Endnote vorgesehen wird,
3. in zwei Fächern, in denen die Schülerin oder der Schüler
schriftlich oder verpflichtend mündlich geprüft wurde, die Prüfungsnote
und die Vornote um eine Notenstufe voneinander abweichen und auf begründeten
Vorschlag der Fachlehrkraft des Prüflings in dem einen Fach die höhere
und in dem anderen Fach die niedrigere Note als Endnote vorgesehen wird,
4. in einem schriftlichen Prüfungsfach oder in dem Fach, in dem die Schülerin
oder der Schüler verpflichtend mündlich geprüft wurde, die Prüfungsnote
Vorschlag der Fachlehrkraft die höhere oder die niedrigere Note als Endnote
(3) Die mündliche Ergänzungsprüfung in einem
schriftlichen Prüfungsfach oder in dem Fach, in dem die Schülerin oder
der Schüler verpflichtend mündlich geprüft wurde, soll nicht entfallen,
wenn nur eine unter „ausreichend“ liegende Note entweder als Vornote
oder Prüfungsnote erteilt wurde. Das Gleiche gilt, wenn in einem Prüfungsfach
die Vornote „mangelhaft“ und die Prüfungsnote „ungenügend“
oder die Vornote „ungenügend“ und die Prüfungsnote „mangelhaft“
(4) §
11 Absatz 2 bis 6
(1) Die Schulleiterin oder der Schulleiter teilt den zur
mündlichen Ergänzungsprüfung nicht zugelassenen Schülerinnen
und Schülern, gegebenenfalls den Erziehungsberechtigten, unverzüglich nach
der Konferenz der Fachlehrkräfte des Fachhochschulreifeunterrichts und der Bestätigung
(§ 12 Satz 6) durch
die Vorsitzende oder den Vorsitzenden der Prüfungskommission die Nichtzulassung
und das Nichtbestehen der Prüfung unter Angabe der Gründe schriftlich mit.
(2) Spätestens eine Woche vor Beginn der mündlichen
Ergänzungsprüfung gibt die Schulleiterin oder der Schulleiter den zur mündlichen
Ergänzungsprüfung zugelassenen Schülerinnen und Schülern bekannt:
1. die bisherigen Prüfungsnoten,
2. die Fächer, in denen die Schülerin oder der Schüler ergänzend
mündlich geprüft werden soll.
Dabei sind die Schülerin oder der Schüler auf die Vorschriften des § 13 Absatz 1 Satz 2 und 3
Abschnitt 4Abschluss der Prüfung, Zeugnisse
Nach Beendigung der mündlichen Ergänzungsprüfung
werden die Endnoten in den einzelnen Fächern in einer Schlusskonferenz der Prüfungskommission
auf Vorschlag der jeweiligen Fachlehrkraft des Fachhochschulreifeunterrichts festgesetzt.
Bei der Festsetzung der Endnoten sind in jedem Prüfungsfach die Vornote, das
Ergebnis der schriftlichen oder der verpflichtenden mündlichen Prüfung
sowie das Ergebnis der mündlichen Ergänzungsprüfung in der Regel als
gleichwertig zu berücksichtigen. Die Prüfungskommission kann nach pflichtgemäßem
Ermessen entscheiden, dass einer Teilnote besonderes Gewicht zukommt.
Erwerb und Zeugnis der Fachhochschulreife,
Abgangszeugnis des Fachhochschulreifeunterrichts
1. die Abschlussprüfung nach § 6
2. durch ein Zeugnis den erfolgreichen Abschluss einer mindestens dreijährigen
Berufsausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz
oder der Handwerksordnung
3. über den begleitend zur Berufsausbildung nach Nummer 2 erworbenen
Berufsschulabschluss verfügt sowie
4. den Bildungsstand der Fachhochschulreife noch nicht anderweitig erworben
(2) Wer die Fachhochschulreife nach Absatz 1 erworben hat,
erhält ein Zeugnis der Fachhochschulreife nach dem Muster der Anlage 1
. In dem Zeugnis werden die Endnoten aller Fächer des Fachhochschulreifeunterrichts
sowie eine als deren arithmetisches Mittel berechnete Durchschnittsnote ausgewiesen.
Die Durchschnittsnote wird auf eine Stelle hinter dem Komma berechnet, wobei nicht
gerundet wird. Das Zeugnis enthält folgenden Berechtigungsvermerk:
„Mit diesem Zeugnis wird in Verbindung mit dem Zeugnis über den erfolgreichen
Abschluss der Berufsausbildung zur/zum …… vom …….
und dem Abschlusszeugnis der Berufsschule vom ….. die Fachhochschulreife
verliehen. Entsprechend der Vereinbarung über den Erwerb der Fachhochschulreife
Juni 1998 in der Fassung vom 9. März 2001 in seiner jeweiligen Fassung - berechtigt
dieses Zeugnis in allen Ländern in der Bundesrepublik Deutschland zum Studium
an Fachhochschulen.“
(3) Schülerinnen und Schüler, die die Abschlussprüfung
nicht bestanden haben oder deren Abschlussprüfung nach § 6 Absatz 3
oder nach den Vorschriften über Täuschungsversuche oder Verstöße
gegen die Ordnung während der Prüfung als nicht bestanden gilt, beenden
den Fachhochschulreifeunterricht und erhalten ein Abgangszeugnis des Fachhochschulreifeunterrichts
. Eine Bemerkung, dass die Schülerin oder der Schüler die Abschlussprüfung
nicht bestanden hat, ist nicht in das Abgangszeugnis aufzunehmen.
(4) Wer die Berufsausbildung endgültig nicht erfolgreich
abgeschlossen oder den Berufsschulabschluss nicht erreicht hat und die Abschlussprüfung
bestanden hat, erhält ein Abgangszeugnis des Fachhochschulreifeunterrichts
. Auf dem Zeugnis sind die Endnoten nach § 15
auszuweisen. Es wird keine Durchschnittsnote ausgewiesen. Das Zeugnis erhält
„Die Schülerin/Der Schüler hat an der staatlichen Abschlussprüfung
gemäß § 6
der Verordnung über den Fachhochschulreifeunterricht und die staatliche Abschlussprüfung
zum Erwerb der Fachhochschulreife an der Berufsschule
vom 16. Juli 2014 (Amtsbl. I S. 313) in ihrer jeweils geltenden Fassung mit Erfolg
teilgenommen. Ein Erwerb der Fachhochschulreife ist mit diesem Zeugnis nicht verbunden.“
Eine Bemerkung, dass die Schülerin oder der Schüler die Berufsausbildung
endgültig nicht erfolgreich abgeschlossen oder den Berufsschulabschluss nicht
erreicht hat, ist nicht in das Zeugnis aufzunehmen.
Abschluss- und Abgangszeugnis der
Für das Abschluss- und Abgangszeugnis der Berufsschule
werden die Noten in den nach den inhaltlichen Rahmenvorgaben (Standards) der Vereinbarung
2001 in seiner jeweiligen Fassung - unterrichteten Fächern des Bildungsgangs
der Berufsschule in der dualen Berufsausbildung, welche die vorher erworbene allgemeine
Bildung berufsbezogen erweitern, nach folgendem Schlüssel geändert: Aus
der Note „ungenügend“ wird die Note „mangelhaft“, aus
der Note „mangelhaft“ wird die Note „ausreichend“, aus der
Note „ausreichend“ wird die Note „befriedigend“, aus der
Note „befriedigend“ wird die Note „gut“ und aus der Note
„gut“ wird die Note „sehr gut“. Die nach Satz 1 abgeänderten
Noten werden als Zeugnisnoten ausgewiesen. Im Fall des § 7 b
gelten die Sätze 1 und 2 entsprechend für die Fächer des berufsübergreifenden
Lernbereichs.
Abschnitt 5Besondere Bestimmungen und Schlussvorschriften
zum Erwerb der Fachhochschulreife, Schulfremdenprüfung
(1) Eine bestandene Abschlussprüfung kann nicht wiederholt
(2) Eine Wiederholung der Abschlussprüfung ist frühestens
zum nächsten allgemeinen Prüfungstermin möglich.
(3) Wer die Abschlussprüfung nicht bestanden hat oder
wessen Prüfung nach den Vorschriften des § 6 Absatz 3
oder über Täuschungsversuche oder Verstöße gegen die Ordnung
während der Prüfung als nicht bestanden gilt, kann sie in der Regel nur
einmal wiederholen. Die Wiederholung der Abschlussprüfung erstreckt sich auf
die gesamte Prüfung. Eine Wiederholung von Teilen der Prüfung oder eine
Wiederholung in einzelnen Prüfungsfächern ist nicht möglich.
(4) Wer die Abschlussprüfung nicht bestanden hat oder
wessen Prüfung nach den Vorschriften über Täuschungsversuche oder
Verstöße gegen die Ordnung während der Prüfung als nicht bestanden
gilt, kann auf Antrag am Fachhochschulreifeunterricht weiterhin teilnehmen. Sofern
Schülerinnen und Schülern aus dem weitergeführten Fachhochschulreifeunterricht
vor der Wiederholungsprüfung infolge eines nicht ordnungsgemäßen
Besuchs gemäß § 30 Absatz 5 des Schulordnungsgesetzes
ausgeschlossen wurden oder zweimal ausgetreten sind, gilt deren Wiederholungsprüfung
als nicht bestanden.
(5) Wer die Abschlussprüfung nicht bestanden hat oder
gilt und den Fachhochschulreifeunterricht nicht weiterführt, kann an der Wiederholungsprüfung
unter Beibehaltung der bisherigen Vornoten oder in Form einer Schulfremdenprüfung
mit einer verpflichtenden mündlichen Prüfung nach § 11
in dem naturwissenschaftlichen Fach und im Fach Sozialkunde oder Wirtschafts- und
Sozialkunde - im Fall des § 7b
das Fach Sozialkunde - sowie einer zusätzlichen mündlichen Prüfung
in den bereits schriftlich geprüften Fächern teilnehmen. Im Falle der Schulfremdenprüfung
ergibt sich die Endnote in einem schriftlich geprüften Fach aus dem Ergebnis
der schriftlichen Prüfung und der zusätzlichen mündlichen Prüfung
in diesem Fach, in den nicht schriftlich geprüften Fächern nur aus der
Note der jeweiligen verpflichtenden mündlichen Prüfung. Für die zusätzliche
mündliche Prüfung im Rahmen der Schulfremdenprüfung wird die Prüfungskommission
Der Antrag auf Zulassung zur Wiederholungsprüfung ist spätestens zwei
Monate vor Prüfungsbeginn bei der Schulaufsichtsbehörde zu stellen. Es
sind folgende Unterlagen beizufügen:
1. ein Lebenslauf mit Angabe des Bildungsweges und des beruflichen
Werdeganges,
2. ein Abgangszeugnis nach § 16 Absatz 3
3. eine Erklärung, ob und gegebenenfalls wann die Bewerberin oder der
Bewerber sich bereits einmal einer gleichartigen Prüfung unterzogen beziehungsweise
sich bereits zu einer gleichartigen Prüfung bei einer anderen Stelle gemeldet
4. eine Erklärung, ob die Wiederholungsprüfung unter Beibehaltung
der bisherigen Vornoten oder in Form einer Schulfremdenprüfung abgelegt werden
Die Schulaufsichtsbehörde entscheidet über die Zulassung und weist die
Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Wiederholungsprüfung einer Schule zur
Abnahme der Prüfung zu.
(6) In besonders begründeten Ausnahmefällen kann
die Schulaufsichtsbehörde eine zweite Wiederholung der Abschlussprüfung
gestatten. Die Möglichkeit zur zweiten Wiederholung einer nicht bestandenen
Abschlussprüfung oder einer als nicht bestanden geltenden Prüfung entfällt
grundsätzlich dann, wenn der Prüfling
1. bereits einmal aus dem Fachhochschulreifeunterricht infolge
nicht ordnungsgemäßen Schulbesuchs gemäß § 30 Absatz 5 des Schulordnungsgesetzes
ausgeschlossen wurde oder
2. im fünften oder sechsten Schulhalbjahr der Teilnahme am Fachhochschulreifeunterricht
aus dem Fachhochschulreifeunterricht vor Beginn des Prüfungsverfahrens ausgetreten
ist (§ 6 Absatz 3)
3. aus dem weitergeführten Fachhochschulreifeunterricht vor der ersten
Wiederholungsprüfung zweimal ausgetreten ist (§ 18 Absatz 4 Satz 2).
Schülerinnen und Schüler, die im Schuljahr 2013/2014
bereits an einem Unterrichtsangebot teilgenommen haben, das den Voraussetzungen des
entspricht, und die Zulassungsvoraussetzungen gemäß § 3
erfüllen, führen dieses Unterrichtsangebot aufbauend auf dem am 1. August
2014 erreichten Bildungsstand als Fachhochschulreifeunterricht nach den Vorschriften
dieser Verordnung fort. Der bisher erteilte, den Voraussetzungen des § 4
entsprechende Unterricht wird angerechnet.
Übergangsvorschrift für
Schülerinnen und Schüler, die den Fachhochschulreifeunterricht
auf der Grundlage dieser Verordnung in der bis 1. August 2016 geltenden Fassung (Verordnung
über den Fachhochschulreifeunterricht und die staatliche Abschlussprüfung
zum Erwerb der Fachhochschulreife im Saarland vom 16. Juli 2014 (Amtsbl. I S. 313))
begonnen haben, setzen diesen mit dem Fach Sozialkunde fort.
Diese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung in
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geboren am …………………………………………………………………………………
in …………………………………………………………………………
hat den Fachhochschulreifeunterricht vom ………………
bis …………………………………………………………
besucht und die
Die Leistungen in den einzelnen Fächern
sind wie folgt beurteilt worden:
(Unterrichtsfächer nach § 4 Absatz 1
zum Erwerb der Fachhochschulreife an der Berufsschule vom 16. Juli 2014 (Amtsbl.
I S. 313)
Bemerkungen: …………………………………………………………………………………………
#x02026;……………………………………………………………………
Durchschnittsnote für die Vergabe von Studienplätzen:
…………………………………………………1)
Mit diesem Zeugnis wird in Verbindung mit dem Zeugnis
über den erfolgreichen Abschluss der Berufsausbildung zur/zum2)
vom ………………… und dem Abschlusszeugnis
der Berufsschule vom …………… die Fachhochschulreife
Entsprechend der Vereinbarung über den Erwerb
der Fachhochschulreife in beruflichen Bildungsgängen - Beschluss der Kultusministerkonferenz
vom 5. Juni 1998 in der Fassung vom 9. März 2001 in seiner jeweiligen Fassung
- berechtigt dieses Zeugnis in allen Ländern in der Bundesrepublik Deutschland
zum Studium an Fachhochschulen.
………………………………………………………,
den …………………………………………………
Die/Der2)
Die Schulleiterin/Der
Schulleiter2)
Die Tutorin/Der Tutor2)
Fachhochschulreifeunterrichts
Schulaufsichtsbehörde)
Notenstufen: sehr gut (1) - gut (2) - befriedigend
(3) - ausreichend (4) - mangelhaft (5) - ungenügend (6)
1)Die Durchschnittsnote
ist das arithmetische Mittel der Endnoten aller Fächer des Fachhochschulreifeunterrichts.
Die Durchschnittsnote wird bis auf eine Stelle hinter dem Komma berechnet; es wird
nicht gerundet.2)Nichtzutreffendes
des Fachhochschulreifeunterrichts
hat vom ……………………………………
bis ………………………………………………………………………………………………………
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den Fachhochschulreifeunterricht des Bildungsgangs
der Berufsschule, zuletzt die Klasse ……………………
Bemerkungen:…………………………………………………………………………………………
#x02026;………………………………………………………………………
Schulleiter1)
Die Tutorin/Der Tutor1)
sehr gut (1) - gut (2) - befriedigend (3) - ausreichend
(4) - mangelhaft (5) - ungenügend (6)
Die Eintragung „nicht feststellbar“ entspricht
der Note „ungenügend“.
1)Nichtzutreffendes

References: Art. 3
 Art. 3
 § 33
 § 18
 § 8
 § 27
 § 7
 § 8
 § 45
 § 27
 § 37
 § 7
 § 4

§ 13

§ 12
 §
4
 § 30
 § 4
 § 7
 § 13
 § 13
 § 7
 § 9
 §
11
 § 13
 § 6
 § 6
 § 15
 § 6
 § 7
 § 6
 § 30
 § 11
 § 7
 § 16
 § 30
 § 3
 § 4
 § 4