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Timestamp: 2020-07-08 01:34:10+00:00

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Gesamtausgabe in der Gültigkeit vom 01.08.2006 bis 31.07.2011
Abschnitt 1 - Allgemeine Bestimmungen 01.08.2006 bis 31.07.2011
§ 1 - Anwendungsbereich 01.08.2006 bis 31.07.2011
§ 2 - Zulassung zur Ausbildung, Beratung 01.08.2006 bis 31.07.2011
§ 3 - Gliederung und Inhalt der Ausbildung 01.08.2006 bis 31.07.2011
§ 4 - Betreuung und Benotung der praktischen Ausbildung 01.08.2006 bis 31.07.2011
Abschnitt 2 - Zeugnisse und Abschlussprüfung 01.08.2006 bis 31.07.2011
§ 5 - Zeugnisse, Vornoten 01.08.2006 bis 31.07.2011
§ 6 - Zulassung zur Prüfung 01.08.2006 bis 31.07.2011
§ 7 - Praktische Prüfung 01.08.2006 bis 31.07.2011
Abschnitt 3 - Erwerb der Fachhochschulreife 01.08.2006 bis 31.07.2011
§ 8 - Allgemeines 01.08.2006 bis 31.07.2011
§ 9 - Gliederung und Gegenstand der Zusatzprüfung 01.08.2006 bis 31.07.2011
§ 10 - Prüfungsergebnis 01.08.2006 bis 31.07.2011
§ 11 - Wiederholung 01.08.2006 bis 31.07.2011
§ 12 - Zeugnis der Fachhochschulreife 01.08.2006 bis 31.07.2011
Abschnitt 4 - Schlussbestimmung 01.08.2006 bis 31.07.2011
§ 13 - Inkrafttreten, Übergangsbestimmung 01.08.2006 bis 31.07.2011
dem Altenpflegegesetz ( AltPflG ) in der Fassung vom 25. August 2003 (BGBl. I S. 1691), zuletzt geändert am 8. Juni 2005 (BGBl. I. S. 1530, 1532), in der jeweils geltenden Fassung,
der Altenpflege-Ausbildungs- und Prüfungsverordnung ( AltPflAPrV ) vom 26. November 2002 (BGBl. I. S. 4418, 4429), geändert am 23. März 2005 (BGBl. I. S. 931, 965), in der jeweils geltenden Fassung.
Ergänzend zu den in Satz 1 genannten Bestimmungen gelten die Bestimmungen der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für berufliche Schulen - Allgemeiner Teil - (APO-AT) vom 25. Juli 2000 (HmbGVBl. S. 183, 184) in der jeweils geltenden Fassung.
im Lernbereich I die Unterrichtsfächer
im Lernbereich II die Unterrichtsfächer
im Lernbereich III das Unterrichtsfach
Praxis der Altenpflege (praktische Ausbildung).
Die zuständige Behörde kann die Bezeichnung der Unterrichtsfächer fortschreiben, soweit sich nicht wesentliche Unterrichtsinhalte ändern. Die in Satz 1 genannten Lernbereiche vermitteln die Unterrichtsgegenstände gemäß Anlage 1 AltPflAPrV .
(1) Fachlehrkräfte der Schule betreuen die praktische Ausbildung. Die Fachlehrkräfte besuchen die Schülerinnen und Schüler mindestens zweimal im Schuljahr in den Ausbildungseinrichtungen und fertigen hierüber Berichte. Sie benoten die in der praktischen Ausbildung erzielten Leistungen der Schülerinnen und Schüler im Benehmen mit den Praxisanleiterinnen beziehungsweise Praxisanleitern der Einrichtungen der Altenpflege (Ausbildungsbetriebe).
Zeugnisse und Abschlussprüfung
(1) Die Schülerinnen und Schüler werden zur Prüfung zugelassen, sofern die Nachweise gemäß § 8 Absatz 2 Nummer 1 AltPflAPrV sowie die Bescheinigung der Berufsschule gemäß § 3 Absatz 2 AltPflAPrV vorliegen. Die Bescheinigung erfolgreicher Leistungen erfolgt nach Maßgabe des Absatzes 2.
(2) Die Ausbildung war erfolgreich, wenn in allen Fächern mindestens ausreichende Leistungen erbracht oder nicht ausreichende Leistungen gemäß Satz 2 ausgeglichen wurden. Mangelhafte Leistungen in höchstens einem Fach der Lernbereiche I oder II können durch mindestens gute Leistungen in einem Fach oder befriedigende Leistungen in zwei Fächern der Lernbereiche I, II oder III ausgeglichen werden. Mangelhafte Leistungen in mehr als einem Fach oder mangelhaft Leistungen im Lernbereich III oder ungenügende Leistungen können nicht ausgeglichen werden.
schriftliche Ausarbeitung der Pflegeplanung und
Durchführung der Pflege einschließlich Beratung, Betreuung und Begleitung eines alten Menschen sowie abschließende Reflexion
werden gesondert benotet. Aus den Teilnoten ist eine Gesamtnote für die praktische Ausbildung zu bilden; hierbei wird die für den ersten Prüfungsteil erteilte Note einfach und die für den zweiten Prüfungsteil erteilte Note dreifach gewichtet.
(1) Die Zusatzprüfung zum Erwerb der Fachhochschulreife umfasst einen schriftlichen Teil und eine Facharbeit mit anschließender Präsentation. Eine mündlichen Prüfung kann hinzutreten.
(2) Die schriftliche Prüfung wird in den Fächern Sprache und Kommunikation und Fachenglisch abgelegt. Für die Prüfungsarbeiten stehen den Schülerinnen und Schülern im Fach Sprache und Kommunikation vier Stunden und im Fach Fachenglisch drei Stunden zur Verfügung.
(3) Die Facharbeit ist aus dem Bereich eines oder mehrerer Lernfelder des Lernbereichs I anzufertigen und hat einen mathematischen oder einen naturwissenschaftlichen Schwerpunkt. Die Präsentation dauert etwa 30 Minuten. Die Facharbeit und ihre Präsentation können auch als Gruppenleistung erbracht werden, wenn die individuellen Anteile deutlich zuzuordnen sind.
(4) Mündlich kann in jedem Fach geprüft werden.
(1) Die Zusatzprüfung ist bestanden, wenn in allen Prüfungsteilen mindestens die Endnote „ausreichend“ beziehungsweise ein Ausgleich nach Absatz 2 erreicht wurde und kein Prüfungsteil mit der Note „ungenügend“ bewertet wurde.
(2) Mangelhafte Leistungen in einem Fach der schriftlichen oder der mündlichen Zusatzprüfung können durch mindestens gute Leistungen in dem anderen schriftlichen beziehungsweise mündlichen Prüfungsfach oder befriedigende Leistungen in zwei anderen Prüfungsfächern beziehungsweise Prüfungsteilen ausgeglichen werden. Mangelhafte Leistungen in zwei Fächern beziehungsweise Prüfungsteilen oder mangelhafte Leistungen in der Facharbeit sind nicht ausgleichbar.
Wer die Zusatzprüfung nicht bestanden hat, kann diese einmal zum nächsten Prüfungstermin wiederholen. Der Besuch der Berufsschule für Altenpflege ist nicht erforderlich.
Nach Bestehen der Abschlussprüfung und der Zusatzprüfung erhält das Abschlusszeugnis den Vermerk „Entsprechend der Vereinbarung über den Erwerb einer Fachhochschulreife in beruflichen Bildungsgängen - Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 5. Juni 1998 in der Fassung vom 9. März 2001 in der jeweils geltenden Fassung - berechtigt dieses Zeugnis in allen Ländern der Bundesrepublik Deutschland zum Studium an Fachhochschulen“.

References: § 1

§ 2

§ 3

§ 4

§ 5

§ 6

§ 7

§ 8

§ 9

§ 10

§ 11

§ 12

§ 13
 § 8
 § 3