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Timestamp: 2017-09-26 16:40:24+00:00

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§ 18 BVerfSchG, Übermittlung von Informationen an die Verfassungsschutzbehörden | anwalt24.de
§ 18 BVerfSchG
Dritter Abschnitt – Übermittlungsvorschriften
§ 18 BVerfSchG – Übermittlung von Informationen an die Verfassungsschutzbehörden
(1) 1Die Behörden des Bundes und der bundesunmittelbaren juristischen Personen des öffentlichen Rechts unterrichten von sich aus das Bundesamt für Verfassungsschutz oder die Verfassungsschutzbehörde des Landes über die ihnen bekannt gewordenen Tatsachen, die sicherheitsgefährdende oder geheimdienstliche Tätigkeiten für eine fremde Macht oder Bestrebungen im Geltungsbereich dieses Gesetzes erkennen lassen, die durch Anwendung von Gewalt oder darauf gerichtete Vorbereitungshandlungen gegen die in § 3 Abs. 1 Nr. 1, 3 und 4 genannten Schutzgüter gerichtet sind. 2Über Satz 1 hinausgehende Unterrichtungspflichten nach dem Gesetz über den Militärischen Abschirmdienst oder dem Gesetz über den Bundesnachrichtendienst bleiben unberührt.
(6) 1Die Übermittlung personenbezogener Daten, die auf Grund einer Maßnahme nach § 100a der Strafprozessordnung bekannt geworden sind, ist nach den Vorschriften der Absätze 1b und 3 nur zulässig, wenn tatsächliche Anhaltspunkte dafür bestehen, dass jemand eine der in § 3 Abs. 1 des Artikel 10-Gesetzes genannten Straftaten plant, begeht oder begangen hat. 2Auf die einer Verfassungsschutzbehörde nach Satz 1 übermittelten Kenntnisse und Unterlagen findet § 4 Abs. 1 und 4 des Artikel 10-Gesetzes entsprechende Anwendung.
Zu § 18: Geändert durch G vom 26. 6. 2001 (BGBl I S. 1254, 2298), 9. 1. 2002 (BGBl I S. 361), 16. 8. 2002 (BGBl I S. 3202), 21. 6. 2005 (BGBl I S. 1818), 5. 1. 2007 (BGBl I S. 2), 19. 8. 2007 (BGBl I S. 1970), 31. 7. 2009 (BGBl I S. 2499), 7. 12. 2011 (BGBl I S. 2576) und 17. 11. 2015 (BGBl I S. 1938).

References: § 18

§ 18
 § 3
 § 100
 § 3
 § 4
 § 18