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Timestamp: 2019-08-24 22:41:41+00:00

Document:
Landesrecht BW § 18a AufenthG | Bundesnorm | Aufenthaltserlaubnis für qualifizierte Geduldete zum Zweck der Beschäftigung | Gesetz über den Aufenthalt, die Erwerbstätigkeit und die Integration von Ausländern im Bundesgebiet1) | gültig ab: 06.08.2016 gültig bis: 31.12.2019
§ 18 Grundsatz der Fachkräfteeinwanderung; allgemeine Bestimmungen...
§ 18a Aufenthaltserlaubnis für qualifizierte Geduldete zum...
§ 18b Fachkräfte mit akademischer Ausbildung (Zukünftig)
§ 18c Aufenthaltserlaubnis zur Arbeitsplatzsuche für qualifizierte...
§ 18c Niederlassungserlaubnis für Fachkräfte (Zukünftig)
§ 18d Forschung (Zukünftig)
§ 18e Kurzfristige Mobilität für Forscher (Zukünftig)
§ 18f Aufenthaltserlaubnis für mobile Forscher (Zukünftig)
§ 19 ICT-Karte für unternehmensintern transferierte Arbeitnehmer...
§ 19a Kurzfristige Mobilität für unternehmensintern transferierte...
§ 19b Mobiler-ICT-Karte (Zukünftig)
§ 19c Kurzfristige Mobilität für unternehmensintern transferierte...
§ 19c Sonstige Beschäftigungszwecke; Beamte (Zukünftig)
§ 19d Aufenthaltserlaubnis für qualifizierte Geduldete zum...
§ 19e Teilnahme am europäischen Freiwilligendienst (Zukünftig)
§ 19f Ablehnungsgründe bei Aufenthaltstiteln nach den §§...
§ 20 Arbeitsplatzsuche für Fachkräfte (Zukünftig)
§ 20c Ablehnungsgründe bei Forschern, Studenten, Schülern,...
§ 21 Selbständige Tätigkeit (Zukünftig)
Fassung vom: 31.07.2016
Gültig ab: 06.08.2016
(1) Einem geduldeten Ausländer kann eine Aufenthaltserlaubnis zur Ausübung einer der beruflichen Qualifikation entsprechenden Beschäftigung erteilt werden, wenn die Bundesagentur für Arbeit nach § 39 zugestimmt hat und der Ausländer
im Bundesgebiet
eine qualifizierte Berufsausbildung in einem staatlich anerkannten oder vergleichbar geregelten Ausbildungsberuf oder ein Hochschulstudium abgeschlossen hat oder
mit einem anerkannten oder einem deutschen Hochschulabschluss vergleichbaren ausländischen Hochschulabschluss seit zwei Jahren ununterbrochen eine dem Abschluss angemessene Beschäftigung ausgeübt hat, oder
als Fachkraft seit drei Jahren ununterbrochen eine Beschäftigung ausgeübt hat, die eine qualifizierte Berufsausbildung voraussetzt, und innerhalb des letzten Jahres vor Beantragung der Aufenthaltserlaubnis für seinen Lebensunterhalt und den seiner Familienangehörigen oder anderen Haushaltsangehörigen nicht auf öffentliche Mittel mit Ausnahme von Leistungen zur Deckung der notwendigen Kosten für Unterkunft und Heizung angewiesen war, und
über ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache verfügt,
die Ausländerbehörde nicht vorsätzlich über aufenthaltsrechtlich relevante Umstände getäuscht hat,
behördliche Maßnahmen zur Aufenthaltsbeendigung nicht vorsätzlich hinausgezögert oder behindert hat,
(1a) Wurde die Duldung nach § 60a Absatz 2 Satz 4 erteilt, ist nach erfolgreichem Abschluss dieser Berufsausbildung für eine der erworbenen beruflichen Qualifikation entsprechenden Beschäftigung eine Aufenthaltserlaubnis für die Dauer von zwei Jahren zu erteilen, wenn die Voraussetzungen des Absatzes 1 Nummer 2 bis 7 vorliegen und die Bundesagentur für Arbeit nach § 39 zugestimmt hat.
(1b) Eine Aufenthaltserlaubnis nach Absatz 1a wird widerrufen, wenn das der Erteilung dieser Aufenthaltserlaubnis zugrunde liegende Arbeitsverhältnis aus Gründen, die in der Person des Ausländers liegen, aufgelöst wird oder der Ausländer wegen einer im Bundesgebiet begangenen vorsätzlichen Straftat verurteilt wurde, wobei Geldstrafen von insgesamt bis zu 50 Tagessätzen oder bis zu 90 Tagessätzen wegen Straftaten, die nach dem Aufenthaltsgesetz oder dem Asylgesetz nur von Ausländern begangen werden können, grundsätzlich außer Betracht bleiben.
(2) Über die Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit nach den Absätzen 1 und 1a wird ohne Vorrangprüfung nach § 39 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 entschieden. § 18 Abs. 2 Satz 2 und Abs. 5 gilt entsprechend. Die Aufenthaltserlaubnis berechtigt nach Ausübung einer zweijährigen der beruflichen Qualifikation entsprechenden Beschäftigung zu jeder Beschäftigung.
(3) Die Aufenthaltserlaubnis kann abweichend von § 5 Abs. 2 und § 10 Abs. 3 Satz 1 erteilt werden.
§ 18a: Eingef. durch Art. 1 Nr. 2 G v. 20.12.2008 I 2846 mWv 1.1.2009
§ 18a Abs. 1a u. 1b: Eingef. durch Art. 5 Nr. 4 Buchst. a G v. 31.7.2016 I 1939 mWv 6.8.2016
§ 18a Abs. 2: IdF d. Art. 5 Nr. 4 Buchst. b G v. 31.7.2016 I 1939 mWv 6.8.2016
§ 18a Abs. 3: IdF d. Art. 1 Nr. 12 G v. 22.11.2011 I 2258 mWv 26.11.2011
§ 18a AufenthG, vom 15.08.2019, gültig ab 01.03.2020
§ 18a AufenthG, vom 08.07.2019, gültig ab 01.01.2020 bis 29.02.2020
§ 18a AufenthG, vom 20.10.2015, gültig ab 24.10.2015 bis 05.08.2016
§ 18a AufenthG, vom 22.11.2011, gültig ab 26.11.2011 bis 23.10.2015
§ 18a AufenthG, vom 20.12.2008, gültig ab 01.01.2009 bis 25.11.2011
§ 18a AufenthG wird von folgenden Dokumenten zitiert
§ 104 AufenthG, gültig ab 03.10.2020
§ 82 AufenthG, gültig ab 01.03.2020
§ 18b AufenthG, gültig ab 01.03.2020
§ 60c AufenthG, gültig ab 01.03.2020
§ 5 LHGebG, gültig ab 17.05.2017
IntG, gültig ab 06.08.2016
AMStgG, gültig ab 01.01.2009
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References: § 18

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§ 20

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§ 21
 § 39
 § 60
 § 39
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 § 18
 § 5
 § 10

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 Art. 1

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 Art. 1

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§ 104

§ 82

§ 18

§ 60

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