Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/entfernungspauschale
Timestamp: 2020-05-30 09:42:21+00:00

Document:
Entfernungspauschale | Rechtslupe
Ein Arbeit­neh­mer, der auf einem Flug­ha­fen an wech­seln­den Kon­troll­stel­len zur Durch­füh­rung von Sicher­heits­kon­trol­len ein­ge­setzt wird, hat auf dem Flug­ha­fen­ge­län­de sei­ne ers­te (groß­räu­mi­ge) Tätig­keits­stät­te. Orts­fes­te betrieb­li­che Ein­rich­tun­gen sind räum­lich zusam­men­ge­fass­te Sach­mit­tel, die der Tätig­keit des Arbeit­ge­bers, eines ver­bun­de­nen Unter­neh­mens oder eines vom Arbeit­ge­ber bestimm­ten Drit­ten die­nen und mit dem Erd­bo­den ver­bun­den
Ver­fas­sungs­mä­ßig­keit der Ent­fer­nungs­pau­scha­le
Nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs begeg­net es kei­nen ver­fas­sungs­recht­li­chen Beden­ken, dass durch die Ent­fer­nungs­pau­scha­le sämt­li­che gewöhn­li­chen wie außer­ge­wöhn­li­chen Auf­wen­dun­gen für Fahr­ten zwi­schen Woh­nung und regel­mä­ßi­ge Arbeits­stät­te abge­gol­ten wer­den. Ins­be­son­de­re ist in dem Umstand, dass der Gesetz­ge­ber Benut­zer öffent­li­cher Ver­kehrs­mit­tel von der abzugs­be­schrän­ken­den Wir­kung der Ent­fer­nungs­pau­scha­le aus­ge­nom­men hat, kein Ver­stoß gegen den
Fahrt­auf­wen­dun­gen eines selb­stän­di­gen Dozen­ten
Fahrt­auf­wen­dun­gen eines selb­stän­di­gen Dozen­ten für die Fahr­ten zwi­schen sei­ner Woh­nung und den jewei­li­gen Bil­dungs­ein­rich­tun­gen sind nicht nur im Umfang der Ent­fer­nungs­pau­scha­le nach Maß­ga­be des § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6 Satz 2 i.V.m. § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 EStG, son­dern nach Geschäfts­rei­se­grund­sät­zen nach § 4 Abs. 4 EStG gewinn­min­dernd als Betriebs­aus­ga­be anzu­set­zen. Steu­er­pflich­ti­ge, die ihren
Regel­mä­ßi­ge Fahr­ten eines Betriebs­in­ha­bers zu sei­nem ein­zi­gen Auf­trag­ge­ber
Auch regel­mä­ßi­ge Fahr­ten eines Betriebs­in­ha­bers zwi­schen sei­nem häus­li­chen Büro und dem Sitz sei­nes ein­zi­gen Auf­trag­ge­bers stel­len "Fahr­ten zwi­schen Woh­nung und Betriebs­stät­te" dar. In der­ar­ti­gen Fäl­len wer­den die Fahrt­kos­ten ein­kom­men­steu­er­lich in Höhe fes­ter Beträ­ge abge­setzt ("Ent­fer­nungs­pau­scha­le"); auf die Höhe der tat­säch­li­chen Fahrt­kos­ten kommt es hin­ge­gen nicht an. Auf­wen­dun­gen eines Erzie­lers von
Falsch­be­tan­kung – auf Kos­ten der Ent­fer­nungs­pau­schlae
Repa­ra­tur­auf­wen­dun­gen infol­ge der Falsch­be­tan­kung eines PKW auf der Fahrt zwi­schen Woh­nung und Arbeits­stät­te sind nicht als Wer­bungs­kos­ten abzieh­bar. Auch außer­ge­wöhn­li­che Kos­ten, die – wie die Kos­ten einer Falsch­be­tan­kung – auf der Fahrt von der Woh­nung zur Arbeits­stät­te ent­ste­hen, sind mit­hin durch die Ent­fer­nungs­pau­scha­le abge­gol­ten. In dem hier vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen
Maß­geb­li­che Stra­ßen­ver­bin­dung für die Ent­fer­nungs­pau­scha­le bei der Erhe­bung von Stra­ßen­be­nut­zungs­ge­büh­ren
Nach § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 EStG kön­nen Auf­wen­dun­gen des Arbeit­neh­mers für Wege zwi­schen Woh­nung und regel­mä­ßi­ger Arbeits­stät­te als Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus nicht­selb­stän­di­ger Arbeit abge­zo­gen wer­den. Zur Abgel­tung die­ser Auf­wen­dun­gen ist nach § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 Satz 2 EStG für jeden Arbeits­tag, an dem der Arbeit­neh­mer die Arbeits­stät­te auf­sucht, eine
Stra­ßen­ver­kehrs­recht­li­che Benut­zungs­ver­bo­te, Stra­ßen­maut – und die Ent­fer­nungs­pau­scha­le
Stra­ßen­ver­bin­dung zwi­schen Woh­nung und Arbeits­stät­te i.S. des § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 Satz 4 EStG ist die­je­ni­ge Ver­bin­dung, die von Kraft­fahr­zeu­gen mit bau­art­be­stimm­ter Höchst­ge­schwin­dig­keit von mehr als 60 km/​h befah­ren wer­den kann. Für die Ent­fer­nungs­pau­scha­le ist die kür­zes­te Stra­ßen­ver­bin­dung auch dann maß­geb­lich, wenn die­se maut­pflich­tig ist oder mit dem vom Arbeit­neh­mer tat­säch­lich ver­wen­de­ten
Die Vor­schrift des § 9 Abs. 2 Satz 1 EStG, nach der mit dem Ansatz der ver­kehrs­mit­tel­un­ab­hän­gi­gen Ent­fer­nungs­pau­scha­le seit dem Jahr 2001 sämt­li­che Kos­ten für Wege zwi­schen Woh­nung und Arbeits­stät­te abge­gol­ten sein soll­ten, ist vom Nie­der­säch­si­schen Finanz­ge­richt so aus­ge­legt wor­den, dass die durch den Ansatz der Ent­fer­nungs­pau­scha­le erfolg­te Abgel­tungs­wir­kung auf die gewöhn­li­chen (lau­fen­den)
Ent­fer­nungs­pau­scha­le bei Drei­ecks­fahr­ten
In wel­cher Höhe ist ein Betriebs­aus­ga­ben­ab­zugs mög­lich für "Drei­ecks­fahr­ten" eines Steu­er­be­ra­ters, also für Fahr­ten zwi­schen Woh­nung und Betrieb, bei denen eine Ein­zel­fahrt am Tag durch einen Man­dan­ten­be­such unter­bro­chen wird (ent­we­der Woh­­nung-Man­­dant-Büro-Woh­­nung oder Woh­­nung-Büro-Man­­dant-Woh­­nung)? Das Finanz­ge­richt Müns­ter will hier nur die Ent­fer­nungs­pau­scha­le von 0,30 € je Ent­fer­nungs­ki­lo­me­ter gewäh­ren. Der Klä­ger des hier
Nur noch alle 2 Jah­re zum Finanz­amt? – Aktu­ell geplan­te Steu­er­än­de­run­gen
Die Bun­des­re­gie­rung erwar­tet, dass etwa 300.000 Steu­er­pflich­ti­ge ihre Steu­er­klä­rung in Zukunft nur noch alle zwei Jah­re statt bis­her jähr­lich abge­ben wer­den, wenn die­se im Ent­wurf eines "Steu­er­ver­ein­fa­chungs­ge­set­zes" ent­hal­te­ne Mög­lich­keit umge­setzt wird. Der von der Bun­des­re­gie­rung vor­ge­leg­te Gesetz­ent­wurf sieht neben der Mög­lich­keit, die Steu­er­erklä­rung nur noch alle zwei Jah­re abzu­ge­ben, eine
Lea­sing­son­der­zah­lung oder Ent­fer­nungs­pau­scha­le
Ver­wen­det ein Arbeit­neh­mer einen geleas­ten PKW für Aus­wärts­tä­tig­kei­ten und macht er dafür die tat­säch­li­chen Kos­ten gel­tend, kann nach der Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs eine bei Lea­sing­be­ginn zu erbrin­gen­de Son­der­zah­lung in Höhe der antei­li­gen beruf­li­chen Nut­zung des PKW zu den sofort abzieh­ba­ren Wer­bungs­kos­ten gehö­ren. Soweit aller­dings der Arbeit­neh­mer den PKW auch für
Fahr­ten Woh­nung – Kun­de
Bei Fahr­ten, die ein Arbeit­neh­mer im Rah­men sei­nes Arbeits­ver­hält­nis­ses unter­nimmt, kann er die ihm hier­durch ent­ste­hen­den Kos­ten in vol­lem Umfang als Wer­bungs­kos­ten gel­tend machen. Eine Aus­nah­me besteht jedoch für die Fahr­ten zwi­schen Woh­nung und Arbeits­stät­te des Arbeit­neh­mers, hier­für kann – unab­hän­gig von den tat­säch­lich ent­stan­de­nen, regel­mä­ßig höher lie­gen­den Kos­ten –
Abzug berufs­be­ding­ter Wege­kos­ten bei Behin­der­ten
Stark behin­der­te Men­schen kön­nen für die Wege zwi­schen Woh­nung und Arbeits­stät­te anstel­le der Ent­fer­nungs­pau­scha­le gege­be­nen­falls die höhe­ren tat­säch­li­chen Fahrt­kos­ten als Wer­bungs­kos­ten abzie­hen. Eine Kom­bi­na­ti­on von Ent­fer­nungs­pau­scha­len und tat­säch­li­chen Auf­wen­dun­gen bei der Bemes­sung der Wege­kos­ten ist dage­gen nicht zuläs­sig. Die inso­weit ein­schlä­gi­ge Vor­schrift des § 9 Abs. 3 Satz 2 EStG ver­langt viel­mehr, wie
Kei­ne Ent­fer­nungs­pau­scha­le für Fami­li­en­heim­flü­ge
Der Umstand, dass der Gesetz­ge­ber Flug­stre­cken nicht in die Ent­fer­nungs­pau­scha­le ein­be­zo­gen hat, begeg­net nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs kei­nen ver­fas­sungs­recht­li­chen Beden­ken. Mit dem Abzug der tat­säch­li­chen Flug­kos­ten wahrt der Gesetz­ge­ber das objek­ti­ve Net­to­prin­zip in beson­de­rer Wei­se und trägt fol­ge­rich­tig dem Gebot der Besteue­rung nach der finan­zi­el­len Leis­tungs­fä­hig­keit Rech­nung. Soweit die Ent­fer­nungs­pau­scha­le
Pend­ler­pau­scha­le – Der Abschluss vor dem Bun­des­fi­nanz­hof
In einem der vier vom Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt ent­schie­de­nen Ver­fah­ren zur sog. Pend­ler­pau­scha­le hat der Bun­des­fi­nanz­hof jetzt dem beklag­ten Finanz­amt die gesam­ten Kos­ten des Ver­fah­rens auf­er­legt. Der BFH hat­te nur noch über die Kos­ten des Ver­fah­rens zu ent­schei­den, weil die Betei­lig­ten des Revi­si­ons­ver­fah­rens nach der Ent­schei­dung des BVerfG vom 9. Dezem­ber 2008,
Fahr­ten zu stän­dig wech­seln­den Tätig­keits­stät­ten
Mit einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil hat der Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­den, dass die Kos­ten eines Arbeit­neh­mers für die Fahr­ten zwi­schen Woh­nung und stän­dig wech­seln­den Tätig­keits­stät­ten unab­hän­gig von der Ent­fer­nung, also ab dem ers­ten km in tat­säch­li­cher Höhe als Wer­bungs­kos­ten zu berück­sich­ti­gen sind. Der Ansatz einer Ent­fer­nungs­pau­scha­le, die für Wege zwi­schen Woh­nung und
Pend­ler­pau­scha­le und Pau­schal­be­steue­rung
Wie vom Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um bereits vor Weih­nach­ten ange­kün­digt, hat das BMF jetzt in einem Schrei­ben aus­führ­lich Stel­lung genom­men zur Rechts­la­ge nach dem Urteil des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts zur Ver­fas­sungs­wid­rig­keit der Neu­re­ge­lung der Ent­fer­nungs­pau­scha­le und der Aus­wir­kung die­ses Urteils auf die Pau­schal­be­steue­rung nach § 40 Abs. 2 Satz 2 EStG für Fahrt­kos­ten­zu­schüs­se und geld­wer­te Vor­tei­le aus
23. Dezember 2008 Rechtslupe
Ent­fer­nungs­pau­scha­le und Pau­schal­be­steue­rung
Nach dem Urteil des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts zur Ver­fas­sungs­wid­rig­keit der Neu­re­ge­lung der Ent­fer­nungs­pau­scha­le stell­te sich die Fra­ge, ob eine Pau­schal­be­steue­rung durch den Arbeit­ge­ber für 2007 und 2008 trotz über­mit­tel­ter oder erteil­ter Lohn­steu­er­be­schei­ni­gung zuläs­sig ist. Nach Ansicht der obers­ten Finanz­be­hör­den der Län­der und des Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­ums ist dies mög­lich.
11. Juni 2008 Rechtslupe
Zuschlag für Fahr­ten zwi­schen Woh­nung und Arbeits­stät­te
Wird der geld­wer­te Vor­tei­le der pri­va­ten Nut­zung eines Dienst­wa­gens typi­sie­rend nach der 1%-Regelung besteu­ert, so erhöht sich die­se Pau­scha­le um monat­lich 0,03% des Lis­ten­prei­ses für jeden Kilo­me­ter der Ent­fer­nung zwi­schen Woh­nung und Arbeits­stät­te, wenn das Fahr­zeug auch zu die­sem Zweck genutzt wer­den kann. Für die­sen Zuschlag kommt es nach zwei
Fahrt­kos­ten bei einer län­ger­fris­ti­gen Fort­bil­dungs­maß­nah­me
Der Bun­des­fi­nanz­hof hat sei­ne Recht­spre­chung zur Ermitt­lung von Fahrt­kos­ten zu einer neben­be­ruf­li­chen Bil­dungs­stät­te fort­ent­wi­ckelt. In dem jetzt vom BFH ent­schie­de­nen Streit­fall hat­te ein Arbeit­neh­mer neben sei­ner Voll­be­schäf­ti­gung vier Jah­re lang an zwei Aben­den und am Sams­tag an einer aus­wär­ti­gen beruf­li­chen Bil­dungs­maß­nah­me teil­ge­nom­men. Das Finanz­amt beur­teil­te das Bil­dungs­in­sti­tut als wei­te­re regel­mä­ßi­ge

References: § 4
 § 9
 § 4
 § 9
 § 9
 § 9
 § 9
 § 9
 § 40