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Bilanz Werder Bremen 20112012 by Fussball-Geld - issuu
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»Erweiterte Suche Eine Volltextrecherche über den Veröffentlichungsinhalt ist bei Jahresabschlüssen / Jahresfinanzberichten und Veröffentlichungen nach §§ 264 Abs. 3, 264b HGB nicht möglich. Hinterlegte Jahresabschlüsse (Bilanzen) stehen im Unternehmensregister zur Beauskunftung zur Verfügung. Name SV Werder Bremen GmbH & Co KG aA Bremen
Bereich Rechnungslegung/Finanzberichte
Information Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2011 bis zum 30.06.2012
V.-Datum 16.08.2013
SV Werder Bremen GmbH & Co KG aA Bremen
Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2011 bis zum 30.06.2012 Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2011 bis 30. Juni 2012 A. Geschäft und Rahmenbedingungen 1. Berichterstattung über die Branchensituation Die Branchensituation des Konzerns der SV Werder Bremen GmbH & Co KG aA (kurz Werder Bremen Konzern) ist im Wesentlichen geprägt durch die Entwicklung der Branche Berufsfußball. Die Bundesliga erfreut sich einer weiterhin ungebrochenen Beliebtheit bei den Zuschauern. In der abgelaufenen Saison 2011/2012 konnte mit durchschnittlich 44.293 Stadionbesuchern pro Partie ein erneuter Zuschauerrekord aufgestellt werden. Im internationalen Vergleich liegt die Bundesliga damit weiterhin auf Platz 1. Die modernen Stadien sowie die attraktive und ausgeglichene Bundesliga sind die Basis für diesen nachhaltigen Erfolg. Auch aus sportlicher Sicht ist die Entwicklung der deutschen Teilnehmer an den europäischen Wettbewerben weiterhin sehr positiv zu bewerten. Durch die dort in den letzten Jahren erzielten Erfolge, hat die Bundesliga seit dieser Saison einen dritten Startplatz in der UEFA Champions League sicher. Der dritte Platz in der UEFA-Fünfjahreswertung, hinter Spanien und England, konnte über die ersten Spieltage der Wettbewerbe der laufenden Saison weiter gefestigt werden. Der Berufsfußball innerhalb der Bundesliga ist auf Vereins- bzw. Gesellschaftsebene durch erfolgsabhängig stark schwankende Erträge bei überwiegend fixen Aufwendungen gekennzeichnet. Dies bedeutet, dass ausbleibende sportliche Erfolge zu starken Ertragsreduzierungen bei relativ fixen Aufwendungen führen, was fatale Folgen für die Ergebnis- und Liquiditätssituation der betroffenen Bundesligisten hat. Die entstehenden Deckungslücken können häufig nur teilweise durch entsprechende Transfererlöse kompensiert werden. Weiterhin ist festzustellen, dass sich die wirtschaftliche Kraft innerhalb der Bundesliga sehr unterschiedlich entwickelt. Diese Entwicklung basiert zum Teil auf den Einnahmen aus der Teilnahme an internationalen Wettbewerben und hier insbesondere der UEFA Champions League. 2. Einzelangaben zur gesamtwirtschaftlichen Situation Die Aktivitäten des Werder Bremen Konzerns spielen sich in einem wirtschaftlichen Umfeld ab, welches durch eine weiterhin vorherrschende Unsicherheit auf Grund der anhaltenden Schuldenkrise gekennzeichnet ist. Diese globalen Entwicklungen zeigen sich entsprechend auf bundesweiter Ebene als auch regional. Nach bislang insbesondere im europäischen Vergleich positiven wirtschaftlichen Rahmendaten für Deutschland lassen sich nun auch hier erste Anzeichen für eine schwächere Konjunktur erkennen. Auf regionaler Ebene ist zusätzlich zu beachten, dass das Einzugsgebiet des Werder Bremen Konzerns im Vergleich zu anderen Städten eine wesentlich geringere Ansiedlungsdichte großer und auch mittelständischer Unternehmen vorzuweisen hat. Insofern ist es für den Werder Bremen Konzern im Vergleich zu anderen Bundesligisten aus München, Stuttgart, Frankfurt, Hamburg oder dem Ruhrgebiet wesentlich schwieriger, regionale Sponsoren zu akquirieren. Trotz dieser schlechteren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gelingt es dem Werder Bremen Konzern seit Jahren, die Wettbewerbsfähigkeit zu gewährleisten.
3. Geschäftsentwicklung Im Betrachtungszeitraum hat die SV Werder Bremen GmbH & Co KG aA die folgenden Pflichtspiele absolviert: 07/11-06/12
Qualifizierungsspiele Champions League
Qualifizierungsspiele Europa League
35 44 Insgesamt wurden im Betrachtungszeitraum 35 Pflichtspiele absolviert und damit neun weniger als im Vorjahr.
Die Heimspiele konnten im nunmehr vollständig umgebauten Weser-Stadion ausgetragen werden. Das Weser-Stadion, das in den letzten Jahren zu einer zukunftsgerechten Fußballarena ausgebaut wurde, wird von der Bremer Weser-Stadion GmbH, an der die KG aA zu 50 % beteiligt ist, betrieben. An den Umbaumaßnahmen hat sich die SV Werder Bremen GmbH & Co KG aA in einer überschaubaren Größenordnung beteiligt. Vor dem Hintergrund, dass die SV Werder Bremen GmbH & Co KG aA mit ihrer Profimannschaft in der abgelaufenen Saison 2011/2012 erstmalig seit vielen Jahren in keinem internationalen Wettbewerb vertreten war und auch im nationalen Pokal in der 1. Runde ausgeschieden ist, haben sich die betrieblichen Erträge des Werder Bremen Konzerns stark verringert. Da auch die Tochtergesellschaftern, etwa die Werder Bremen Fan-Service GmbH, die im Kerngeschäft mit Fan-Artikeln handelt, keine wesentlichen Ergebnisbeiträge erbringen konnten, ist in der Folge das Jahresergebnis deutlich zurückgegangen. B. Lage des Konzerns 1. Ertragslage Die Umsatzerlöse enthalten im Wesentlichen Erträge aus den Bereichen mediale Verwertungsrechte, Spielbetrieb, Werbung und Transfer. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum haben sich die Erträge aus betrieblicher Leistung insgesamt um TEUR 24.502 (= 19,7 %) verringert. Im Wesentlichen wegfallende Erträge aus der verpassten Qualifikation zu einem internationalen Wettbewerb, in der Vergleichsperiode des Vorjahres spielte die 1. Mannschaft der SV Werder Bremen GmbH & Co KG aA in der Gruppenphase der UEFA Champions League, zeigen sich hierfür verantwortlich. Diese konnten nur teilweise durch gestiegene Spielbetriebserlöse aus dem Bundesligabetrieb, auf Grund des nun vollständig umgebauten Weser-Stadions, kompensiert werden. Die betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zur Vorjahresperiode mit TEUR 115.427 nahezu unverändert geblieben. Um TEUR 6.717 gestiegene Betriebsaufwendungen, insbesondere bedingt durch Restbuchwertabschreibungen im Zusammenhang mit Spielerverkäufen, konnten durch gesunkene Personalaufwendungen, die im Wesentlichen Lizenzspieler betreffen, sowie geringere Abschreibungen auf Spielerwerte kompensiert werden. Unter Berücksichtigung des neutralen und außerordentlichen Ergebnisses sowie der Ertrag- und sonstigen Steuern, ist das Jahresergebnis im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 22.885 auf TEUR -14.236 gesunken. 2. Finanzlage Der Finanzmittelfonds betrug zum Stichtag 30.6.2012 TEUR 12.648 und liegt damit TEUR 775 über dem Vorjahreswert. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit hat sich im Vergleich zur Vorjahresperiode erheblich, um TEUR 16.574 auf TEUR -12.526 verringert. Das vor außerordentlichen Posten um TEUR 19.422 gesunkene Periodenergebnis ist zwar im Vergleich zum Vorjahreszeitraum in deutlich geringerem Maße von Überschüssen aus Spielertransfers geprägt, deren Ausweis im Cashflow aus der Investitionstätigkeit erfolgt. Allerdings sind im Berichtszeitraum Verringerungen der Rückstellungen in Höhe von TEUR 8.082 enthalten, die zum hohen negativen Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in der Berichtsperiode beitragen. Der positive Cashflow aus dem Bereich der Investitionstätigkeit liegt darin begründet, dass die Einzahlungen aus den getätigten Spielerverkäufen höher waren als die Auszahlungen für die vollständig ohne Kreditaufnahme finanzierten Investitionen in das Spielervermögen unter Berücksichtigung der damit verbundenen Änderungen des Bestandes an Transferforderungen und -verbindlichkeiten. Im Berichtszeitraum wurden insgesamt TEUR 8.587 (Vorjahr TEUR 16.738) in das Spielervermögen investiert. Die Investitionen entfielen dabei im Wesentlichen auf die Verpflichtungen der Spieler Ekici, Junuzovic und Schmitz. Darüber hinaus wurde eine Vielzahl geringerer Investitionen in das Spielervermögen des Nachwuchsbereichs getätigt. Der negative Cashflow im Bereich der Finanzierungstätigkeit von TEUR 186 resultiert aus der Tilgung langfristiger Darlehen. 3. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zur Vorjahresstichtag um TEUR 20.552 auf TEUR 54.690 verringert. Auf der Passivseite ist dafür insbesondere der Rückgang der Eigenmittel auf Grund des Jahresergebnisses verantwortlich. Auf der Aktivseite ist ein Rückgang der unter den immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesenen, um Abschreibungen verminderten Anschaffungskosten aus Spielertransfers zu verzeichnen. Das Anlagevermögen ist zu 110,2 % durch Eigenmittel gedeckt. Die so genannte „goldene Bilanzregel" wird somit erfüllt. Die Anlagenquote ist im Vergleich zum Vorjahr um 4,8 % auf 44,5 % gesunken. Die Finanzanlagen betreffen Anteile an verbundenen Unternehmen und sonstige Ausleihungen. Die Ausleihungen sind an die Bremer
Weser-Stadion GmbH gewährt. Die im Vorjahr noch ausgewiesenen Wertpapiere in Höhe von TEUR 356 wurden im Berichtszeitraum mit Fälligkeit zurückgezahlt. Das Umlaufvermögen hat sich bei im Einzelnen unterschiedlicher Entwicklung um TEUR 7.738 verringert. Hauptverantwortlich hierfür ist der Abbau der Liefer- und Leistungsforderungen in Höhe von TEUR 7.942, die insbesondere dem Transferbereich zuzuordnen sind. Die Eigenkapitalquote des Werder Bremen Konzerns hat sich im Berichtszeitraum vor dem Hintergrund des Jahresfehlbetrages bei einer gleichzeitig deutlich gesunkenen Bilanzsumme von 54,5% auf 49,0% gemindert und liegt damit weiter auf einem hohen Niveau. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen sind zum Bilanzstichtag um TEUR 8.470 gesunken, während sich die Veränderungen der sonstigen Verbindlichkeiten weitestgehend ausgleichen. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind insbesondere auf Grund von Einzahlungen für Dauerkarten gestiegen. C. Nachtragsbericht Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres bekannt. D. Chancen- und Risikobericht Das wesentliche Bestandsrisiko des Werder Bremen Konzerns, maßgeblich bestimmt durch die SV Werder Bremen GmbH & Co KG aA, liegt darin, dass aufgrund der branchenspezifischen Gegebenheiten fixe und nicht kurzfristig abbaubare Kosten, insbesondere aus dem Bereich der Personalkosten im Lizenzspielerbereich, nicht gedeckt sind, da die hierzu erforderlichen Einnahmen aufgrund nicht vorhersehbarer sportlicher Ergebnisse möglicherweise ausbleiben. Die entstehende Deckungslücke müsste dann durch Transfererlöse geschlossen werden. Allerdings sind diese Einnahmen nicht verlässlich prognostizierbar. Auf Grund des enttäuschenden Abschneidens in der Saison 2011/2012 auf Platz neun der Abschlusstabelle, dem damit verbundenen erneuten Verpassen eines europäischen Wettbewerbs sowie dem ebenfalls erneuten Ausscheiden in der 1. Runde des DFB-Pokals, ist in der laufenden Saison 2012/2013 keine signifikante Verbesserung der Ertragssituation des Werder Bremen Konzerns zu erwarten. Allerdings wurden die begonnen Maßnahmen in Bezug auf eine Reduzierung der Kosten, insbesondere im Bereich der Personalkosten für die Lizenzspieler, weiter vorangetrieben. Auf Basis der aktuellen Budgetzahlen für die laufende Saison ist eine Reduzierung der Personalkosten im Lizenzspielerbereich in Höhe von 12,5 % im Vergleich zur Saison 2011/2012 zu erwarten. Dies reicht allerdings noch immer nicht aus, um ein ausgeglichenes Konzernergebnis ohne die Teilnahme an einem europäischen Wettbewerb oder Erfolgen im DFB-Pokal zu erzielen. Für die laufende Saison wird für die den Konzern prägende Muttergesellschaft derzeit ein negatives Ergebnis im einstelligen Millionenbereich erwartet. Alle Investitionen, die sich auf rd. EUR 16,0 Mio. belaufen werden, sollen dabei weiterhin vollständig aus Eigenmitteln finanziert werden. Die sportlichen und damit verbundenen wirtschaftlichen Erfolge der letzten Jahre ermöglichen es dem Werder Bremen Konzern den im Berichtszeitraum realisierten Fehlbetrag sowie einen voraussichtlichen Fehlbetrag für die laufende Saison 2012/2013 kompensieren zu können. Ein Blick auf die Zahlen macht allerdings sehr deutlich, dass der eingeschlagene Weg der Konsolidierung noch intensiver als bisher verfolgt werden muss. Ab der Saison 2013/2014 muss es dem Werder Bremen Konzern gelingen, auch ohne die Einnahmen der SV Werder Bremen GmbH & Co KG aA aus einem europäischen Wettbewerb einen ausgeglichen Haushalt darzustellen. Insbesondere vor dem Hintergrund das der Saisonstart in die laufende Spielzeit 2012/2013 mit zehn Punkten aus acht Spielen eine Teilnahme an einem europäischen Clubwettbewerb in der Saison 2013/2014 zum jetzigen Zeitpunkt unsicher erscheinen lässt. Es bleibt festzuhalten, dass der derzeit vorhandene Kostenapparat der SV Werder Bremen GmbH & Co KG aA auch für den Konzern trotz der Umsetzung erster Maßnahmen zur Kostenreduzierung weiterhin nicht allein aus dem Bundesligaspielbetrieb finanziert werden kann und die finanzielle Rücklage resultierend aus den Erfolgen der letzten Jahre ohne weitere Maßnahmen weiter stark belastet sein wird. Aus diesem Grund arbeitet die Geschäftsführung weiter intensiv an der Erschließung neuer und dem Ausbau bestehender Einnahmenquellen, die die finanzielle Abhängigkeit von sportlichen Erfolgen verringern sollen. Darüber hinaus wird der eingeschlagene Weg in Bezug auf die Reduzierung bzw. stärke Anpassung, insbesondere der Personalkosten im Lizenzspielerbereich an die Einnahmensituation, weiter vorangetrieben. Die Transferpolitik der letzten beiden Transferperioden war durch Verkäufe von älteren und kostenintensiven Spielern geprägt. Die dadurch entstandenen Lücken im Kader wurden durch die Verpflichtung von jungen Spielern mit Potential sowie Nachwuchsspielern aus den eigenen Reihen gefüllt. Abschließend sei bemerkt, dass sich die SV Werder Bremen GmbH & Co KG aA seit Jahren durch wirtschaftlich solides Handeln auszeichnet. Der Fehlbetrag der Berichtsperiode sowie der voraussichtliche Fehlbetrag der laufenden Saison 2012/2013 wurden einzig und allein gebilligt, da diese durch die wirtschaftlichen Erfolge der letzten Jahre kompensiert werden können. Die SV Werder Bremen GmbH & Co KG aA wird auch zukünftig für eine solide wirtschaftliche Unternehmensführung stehen, ohne dabei die notwendigen Rahmenbedingungen für einen erfolgreichen offensiven Fußball der Lizenzmannschaft aus den Augen zu verlieren. E. Schlusserklärung des Abhängigkeitsberichts In dem von der SV Werder Bremen GmbH & Co KG aA erstellten Abhängigkeitsbericht nach § 312 AktG werden die Beziehungen zwischen der SV Werder Bremen GmbH & Co KG aA und den verbundenen Unternehmen dargestellt. Bei den in diesem Bericht dargestellten Rechtsgeschäften hat die SV Werder Bremen GmbH & Co KG aA jeweils angemessene Gegenleistungen für Ihre Leistungen erhalten. Andere Maßnahmen im Sinne von § 312 AktG wurden im Geschäftsjahr nicht getroffen oder unterlassen.
Konzernbilanz zum 30. Juni 2012 Aktiva 30.6.2012 EUR
A. Anlagevermögen I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2. Geleistete Anzahlungen
14.832.880,19
28.550.175,07
780.974,38 14.862.170,19
29.331.149,45
2.671.123,49
2.961.049,56
3.940.162,83
2.677.558,28
784.655,07 6.618.409,32
6.423.262,91
533.168,16
872.932,51
135.028,65
355.950,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 4. Ausleihungen an assoziierte Unternehmen
2.155.075,53
0,00 2.823.272,34
1.363.911,16
24.303.851,85
37.118.323,52
441.711,19
530.388,31
1.009.169,28
1.171.548,93
0,00 1.453.683,97
1.710.062,05
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
13.095.353,36
21.037.009,53
547.520,52
74.163,56
3. Forderungen gegen assoziierte Unternehmen
166.411,67
44.785,60
38.592,46
2.122.396,34
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks C. Rechnungsabgrenzungsposten D. Aktive latente Steuern
3.038.398,08 15.931.681,89
24.232.949,23
12.648.323,19
11.873.267,02
30.033.689,05
37.816.278,30
334.710,98
288.988,44
54.690.085,88
75.241.646,26
Passiva 30.6.2012 EUR
3.887.203,97
31.924.012,76
23.731.550,03
2.085.542,29
1.629.806,48
III. Gewinnrücklagen Andere Gewinnrücklagen IV. Gewinnvortrag V. Jahresfehlbetrag/-überschuss
-14.236.159,21
8.648.198,54 26.160.599,81
40.396.759,02
618.315,91
C. Rückstellungen 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
829.480,00
441.898,00
837.627,49
6.205.257,00
30.6.2012 EUR 3. Sonstige Rückstellungen
2.938.451,99
6.041.341,10 4.605.559,48
12.688.496,10
D. Verbindlichkeiten 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
506.498,71
692.348,31
5.903.042,91
10.704.839,43
710.442,35
703.198,90
5. Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten Unternehmen
407.074,19
396.343,26
6. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 7. Sonstige Verbindlichkeiten
3.217.664,93
2.189.486,38 14.996.695,79
14.686.216,28
8.308.914,89
6.851.858,95
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Juli 2011 bis 30. Juni 2012 2011/2012 EUR 1. Umsatzerlöse 2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen oder unfertigen Erzeugnissen 3. Sonstige betriebliche Erträge
94.901.283,70
120.575.804,32
-8.124,81
-13.139,23
6.749.530,24
5.908.947,93
101.642.689,13
126.471.613,02
4. Materialaufwand a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren
3.534.197,03
3.659.089,67
1.629.328,07
1.788.273,89 5.163.525,10
5.447.363,56
5. Personalaufwand a) Löhne und Gehälter b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung
51.492.848,28
54.925.791,10
3.301.436,39
3.260.403,13
davon für Altersversorgung: EUR 7.454,85 (Vorjahr EUR 9.862,19) 6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen
54.794.284,67
58.186.194,23
14.695.207,86
18.224.237,60
40.921.697,56
35.081.847,99
-13.932.026,06 8. Erträge aus Beteiligungen
9.531.969,64
44.688,00
324.730,21
27.574,77
243.399,75
207.322,47
153.220,44
150.351,52
13. Aufwendungen aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen
323.413,27
9. Erträge aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 10. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens
17. Außerordentliches Ergebnis 18. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 19. Sonstige Steuern 20. Jahresfehlbetrag/-überschuss
-92.959,19
438.639,16
-14.024.985,25
9.970.608,80 3.518.292,00 54.292,00
3.464.000,00
16.573,96
4.454.060,26
332.350,00
8.648.198,54
Konzernanhang für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2011 bis 30. Juni 2012 1. Allgemeine Angaben zum Konzernjahresabschluss
1.1. Der Konzernabschluss zum 30.6.2012 ist gemäß den Vorschriften des Handelsgesetzbuches §§ 238 ff. und unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und des Aktienrechts aufgestellt worden. 1.2. Die SV Werder Bremen GmbH & Co KG aA hat zum 30.6.2005 erstmals einen Konzernabschluss aufgestellt. Zum 30.6.2012 erfolgte eine Folgekonsolidierung. 1.3. Die Gliederung der Bilanz ist nach dem handelsrechtlichen Gliederungsschema gem. §§ 298 Abs. 1, 266 HGB vorgenommen, die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß §§ 298 Abs. 1, 275 Abs. 2 HGB in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden. 1.4. Die nach den gesetzlichen Vorschriften anzubringenden Vermerke sind aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit im Anhang aufgeführt. Die Posten Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie Verbindlichkeiten wurden um die Posten „Forderungen gegen Gesellschafter" und „Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern" sowie um die Posten „Forderungen gegen assoziierte Unternehmen" und „Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten Unternehmen" ergänzt. 2. Konsolidierungskreis und Konsolidierungsgrundsätze 2.1. In den Konzernabschluss sind neben der SV Werder Bremen GmbH & Co KG aA die folgenden Tochterunternehmen einbezogen worden: Kapitalanteil in % Werder Beteiligungs GmbH & Co. KG, Bremen
Werder Beteiligungs GmbH, Bremen
Werder Finanz- und Dienstleistungs GmbH & Co. KG, Bremen
Werder Management GmbH, Bremen
Werder Bremen Fan-Service GmbH, Bremen
Werder Bremen Payment GmbH, Bremen
Sporthep "Werder" GmbH, Bremen
GfP Gesellschaft für postkurative Prävention mbH, Bremen 100 2.2. Die Kapitalkonsolidierung erfolgte in der Vergangenheit nach der Buchwertmethode gemäß § 301 Abs. 1 Nr. 1 a.F. HGB auf der Grundlage der Wertansätze zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss. Für die Kapitalkonsolidierung wurde dabei der Beginn des Geschäftsjahres 2004/2005 (1.7.2004) zugrunde gelegt. Die Erstkonsolidierung der Werder Bremen Payment GmbH in 2010/2011 erfolgte nach der Neubewertungsmethode gem. § 301 HGB (in der Fassung des BilMoG). 2.3. Die Beteiligungen an den assoziierten Unternehmen Bremer Weser-Stadion GmbH, Bremen, und Werder und Wisser Dienstleistungsgesellschaft mbH, Bremen, bei denen die Werder Beteiligungs GmbH & Co. KG jeweils mit 50 % am Kapital beteiligt ist, wurden nach der Equity-Methode bilanziert. Dabei wurde die Buchwertmethode gemäß § 312 Abs. 1 Nr. 1 HGB angewendet. Hierbei ergab sich bei der Bremer Weser-Stadion GmbH, Bremen, bei der erstmaligen Anwendung der Equity-Methode zum 30.6.2005 ein passivischer Unterschiedsbetrag von TEUR 152. Die übrigen Beteiligungen sind aus Wesentlichkeitsgründen grundsätzlich zu Anschaffungskosten angesetzt. 2.4. Der Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung resultiert aus den Ergebnisvorträgen der Tochterunternehmen zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung. 2.5. Die Stichtage der Jahresabschlüsse aller in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen entsprechen dem Konzernabschlussstichtag. 2.6. Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Gesellschaften sind im Rahmen der Schuldenkonsolidierung (§ 303 HGB) gegeneinander aufgerechnet worden. Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung ist gemäß § 305 HGB durchgeführt worden. Konzerninterne Zwischenergebnisse entsprechend § 304 HGB waren nicht zu eliminieren. Steuerabgrenzungen gem. § 306 HGB wurden nicht vorgenommen. 3. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze 3.1. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten. 3.2. Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und das Sachanlagevermögen werden mit den Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt, die linear auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der Gegenstände verteilt werden. Die unter den immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesenen Spielerwerte wurden zu Anschaffungskosten bewertet und sofern kein außerplanmäßiger Abschreibungsbedarf besteht - linear entsprechend der individuellen Vertragslaufzeit der Anstellungsverträge der Lizenzspieler abgeschrieben. Die anlässlich vorzeitiger Vertragsverlängerungen gezahlten Honorare an Spielerberater werden zusammen mit dem bestehenden Restbuchwert über die Laufzeit des neu abgeschlossenen Arbeitsvertrages abgeschrieben. Die steuerrechtlichen Regelungen zum Sammelposten (§ 6 Abs. 2a EStG) wurden auch in der Handelsbilanz berücksichtigt. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung ggf. erforderlicher Wertberichtigungen angesetzt. 3.3. Die Vorräte sind mit den Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die Herstellungskosten umfassen neben den Einzelkosten anteilig die handelsrechtlich ansetzbaren Gemeinkosten gemäß §§ 298 Abs. 1, 255 Abs. 2 Sätze 2 und 3 HGB. 3.4. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert bewertet. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch
entsprechende Wertberichtigungen berücksichtigt. 3.5. Kassenbestände, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks sind zum Nennwert angesetzt. 3.6. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden ordnungsgemäß abgegrenzte Ausgaben bzw. Einnahmen für Aufwendungen bzw. Erträge des Folgejahres ausgewiesen. 3.7. Rückstellungen sind in Höhe des Betrages angesetzt, der bei vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung notwendig ist. Die Pensionsrückstellung ist nach der PUC-Methode auf der Basis eines durchschnittlichen Marktzinssatzes von 5,10 % und unter Zugrundelegung der Richttafeln von Prof. Klaus Heubeck, Köln, nach dem Stand von 2005 G bewertet worden. Bei Gehaltstrends, Rententrends und der Fluktuation wurden konstante Verhältnisse angenommen. 3.8. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 3.9. Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgt grundsätzlich gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag. In der Jahresbilanz zum 30.6.2012 sind keine Fremdwährungspositionen enthalten. 4. Erläuterungen zur Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 4.1. Zur Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den separat dargestellten Anlagenspiegel verwiesen (vgl. Anlage 1 zum Anhang). In ihm sind auch die historischen Anschaffungs- oder Herstellungskosten sowie die kumulierten und die Abschreibungen des Berichtsjahres dargestellt. 4.2. Neben den obengenannten Beteiligungen bestanden zum Bilanzstichtag Beteiligungen von mindestens einem Fünftel der Anteile an der RehaZentrum Bremen GmbH, Bremen, und der E & W Elko & Werder Security GmbH, Bremen, (Kapitalanteile jeweils 49 %). Das Eigenkapital betrug zum 31.12.2011 TEUR 513 bzw. 58. 4.3. In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist eine Forderung in Höhe von TEUR 2.000 und in den sonstigen Vermögensgegenständen ist eine Forderung in Höhe von TEUR 11 enthalten, die jeweils eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr aufweisen. Alle anderen Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 4.4. Die aktiven latenten Steuern resultieren ausschließlich aus dem unterschiedlichen Ansatz der Pensionsrückstellungen in der Handelsbilanz (TEUR 829) und in der Steuerbilanz (TEUR 770) unter Berücksichtigung eines kombinierten Steuersatzes für Körperschaft- und Gewerbesteuer von 30,0%. 4.5. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt EUR 2.500.000,00 und ist eingeteilt in 2.500.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien. Die Kapitalrücklage resultiert aus der Übernahme von Vermögenswerten und Schulden im Rahmen der nachfolgend unter Tz 5.1. dargestellten Ausgliederung nach Abzug des gezeichneten Kapitals. Der Vorjahresgewinn der Muttergesellschaft von TEUR 8.192 wurde durch entsprechenden Hauptversammlungsbeschluss in die Gewinnrücklagen eingestellt. 4.6. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen: 30.6.2012 TEUR Prämienzahlungen
2.938 4.7. Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten ergeben sich aus der Anlage 2 zum Anhang. Neben den dort genannten Sicherheiten bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus der Lieferung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie sonstigen Materialien. 4.8. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 2.513 (Vorjahr: TEUR 2.004) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 11 (Vorjahr: TEUR 1) enthalten. 4.9. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten mit TEUR 6.143 insbesondere Vorauszahlungen für Dauerkarten. 4.10. Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen: 2011/2012 TEUR Spielerträge, mediale Verwertung und Werbung sowie Transfererträge Handel Sporttherapie und Rehabilitation
87.808 7.021 72
94.901 4.11. Größere periodenfremde Beträge sind im Berichtszeitraum in den sonstigen betrieblichen Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 1.959) enthalten. Im Vorjahr ergaben sich aus der Anpassung der Handelsbilanz an die Steuerbilanz im Rahmen einer steuerlichen Außenprüfung Erträge von TEUR 1.902.
4.12. Die außerordentlichen Erträge des Vorjahres resultierten aus der Auflösung von Rückstellungen für Transferfolgekosten gem. § 50a EStG, der außerordentliche Aufwand aus der in voller Höhe vorgenommenen Zuführung zur Pensionsrückstellung aufgrund der geänderten Bewertung durch das BilMoG zum 1.7.2010. 5. Sonstige Angaben 5.1. Die SV Werder Bremen GmbH & Co KG aA ist durch Ausgliederung des wirtschaftlichen Geschäftsbetriebes des Sport-Verein "Werder" v. 1899 e.V. (Amtsgericht Bremen VR 2282) gem. §§ 149, 123 Abs. 3 Ziff. 2 ff. UmwG (Ausgliederung zur Neugründung) entstanden. Der wirtschaftliche Geschäftsbetrieb, weiteres Anlagevermögen und verbunden damit verschiedene Mannschaften der Fußball-, Handball-, Schach- und Tischtennisabteilung des Vereins wurden nach Maßgabe des Ausgliederungsplanes vom 26.8.2003 unter Fortbestand des Vereins gegen die Gewährung von Kommanditaktien ausgegliedert. Ausgliederungsstichtag war der 1.7.2003. 5.2. Das Gesamthonorar des Konzernabschlussprüfers im Geschäftsjahr 2011/2012 beträgt TEUR 311 und teilt sich wie folgt auf: a) Abschlussprüfungsleistungen
TEUR 91
TEUR 54
TEUR 164
d) Sonstige Leistungen 5.3. Die Geschäftsführung der Muttergesellschaft lag im Berichtsjahr bei der persönlich haftenden Gesellschafterin Werder Verwaltungs GmbH, Bremen, vertreten durch ihre Geschäftsführer.
Geschäftsführer der Werder Verwaltungs GmbH, Bremen, waren: Name
Profifußball und Öffentlichkeitsarbeit, Vorsitzender der Geschäftsführung
Marketing, Management und Finanzen
Leistungszentrum, Frauenfußball, andere Sportarten und CSR-Management Die persönlich haftende Gesellschafterin ist am Kapital der Muttergesellschaft nicht beteiligt. Die persönlich haftende Gesellschafterin hat für die Geschäftsführung im Geschäftsjahr 2011/2012 Bezüge von insgesamt TEUR 2.252 von der Muttergesellschaft erhalten. 5.4. Der Aufsichtsrat besteht aus den folgenden sechs Mitgliedern: Wilfried Lemke - Vorsitzender -
Sonderberater des Generalsekretärs der Vereinten Nationen für Sport im Dienste von Frieden und Entwicklung
Dr. Hubertus Hess-Grunewald - stellvertretender Vorsitzender -
Hans Schulz Kaufmann Die Gesamtbezüge der Aufsichtsratsmitglieder für die Zeit vom 1.7.2011 -30.6.2012 belaufen sich auf TEUR 90. 5.5. Im Geschäftsjahr 2011/2012 wurden durchschnittlich 480 (Vorjahr: 486) Arbeitnehmer beschäftigt. 5.6. Die SV Werder Bremen GmbH & Co KG aA hat sich im Rahmen einer Patronatserklärung verpflichtet, die Bremer Weser-Stadion GmbH finanziell so auszustatten, dass diese ihren Verpflichtungen gegenüber der Sparkasse Bremen AG aus einem Darlehen in Höhe von TEUR 10.000 jederzeit nachkommen kann. Nach den aktuellen Planungsrechnungen der Bremer Weser-Stadion GmbH werden sich hieraus in den folgenden sieben Geschäftsjahren aufgrund der Finanzierungsstruktur möglicherweise Inanspruchnahmen bis zu rd. TEUR 490 p.a. ergeben, die in der Folge aber von der Bremer Weser-Stadion GmbH zurückgeführt werden können. 5.7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus laufenden Leasing-, Miet- und Pachtverträgen mit einem Gesamtbetrag in Höhe von TEUR 1.224. Daneben bestehen noch Pachtverträge mit jährlich variablen, erfolgsabhängigen Zahlungen. Der Aufwand hieraus betrug im Geschäftsjahr 2011/2012 TEUR 4.056. Weiterhin bestehen Pachtverträge mit unbestimmter Laufzeit oder jährlicher Laufzeitverlängerung, deren Pachtzahlungen TEUR 1.053 p.a. betragen. Außerdem bestehen Verpflichtungen aus Transfergeschäften von maximal TEUR 11.110, die teilweise bedingt sind (Bedingungseintritt im Wesentlichen bis Mitte 2016). 5.8. Der Konzernabschluss zum 30.6.2012 wird zum elektronischen Bundesanzeiger eingereicht. Er dient der Werder Beteiligungs GmbH & Co. Kommanditgesellschaft und der Werder Finanz- und Dienstleistungs GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, jeweils Bremen, als Befreiung von der Offenlegung eines Jahresabschlusses nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften i.S. von § 264 b HGB und der Werder Bremen Payment GmbH, Bremen, zur Befreiung von der Pflicht zur Offenlegung eines Jahresabschlusses gemäß § 264 Abs. 3 HGB.
Bremen, den 22. Oktober 2012 gez. Klaus Allofs, Geschäftsführer der Werder Verwaltungs GmbH gez. Klaus Filbry, Geschäftsführer der Werder Verwaltungs GmbH gez. Klaus-Dieter Fischer, Geschäftsführer der Werder Verwaltungs GmbH
Entwicklung des Konzernanlagevermögens zum 30. Juni 2012 Anschaffungs-/Herstellungskosten 1.7.2011
66.595.084,06
9.260.199,15
586.799,72
43.486.035,18
32.956.047,75
I. Immaterielle Vermögens- gegenstände 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2. Geleistete Anzahlungen
780.974,38
-563.334,98
217.639,40
67.376.058,44
9.289.489,15
43.703.674,58
32.985.337,75
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken
6.841.663,34
6.843.711,35
5.909.163,55
1.326.854,41
761.190,33
176.752,64
7.820.455,65
784.655,07
-784.655,07
13.535.481,96
1.336.025,42
-23.464,74
14.671.290,00
339.764,35
265.406,08
1.494.288,59
695.714,35
2.953.649,77
82.405.828,99
12.780.590,10
0,00 44.576.141,57
50.610.277,52
Abschreibungen 1.7.2011
38.044.908,99
13.602.754,64
33.524.496,07
18.123.167,56
3.880.613,78
291.974,08
4.172.587,86
3.231.605,27
800.479,14
151.791,59
3.880.292,82
7.112.219,05
1.092.453,22
8.052.880,68
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau III. Finanzanlagen 1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen
130.377,43
45.287.505,47
33.676.287,66
26.306.425,67
Buchwerte 30.6.2012
14.862.170,19
6.618.409,32
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 4. Sonstige Ausleihungen Summe Anlagevermögen
2.823.272,34
Konzern-Verbindlichkeitenspiegel zum 30. Juni 2012 davon mit einer Restlaufzeit von
1-5 Jahren
gesicherte Beträge
Art der Sicherheit Grundschulden
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Wir haben den von der SV Werder Bremen GmbH & Co KG aA, Bremen, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2011 bis 30. Juni 2012 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben. Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Bremen, den 26. Oktober 2012
Hansaberatung GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Martin Beering, Wirtschaftsprüfer Burkhardt Kuß, Wirtschaftsprüfer
Bericht des Aufsichtsrates über das Ergebnis der Prüfung des Konzernabschlusses 2011/2012
der SV Werder Bremen GmbH & Co KG aA Der amtierende Aufsichtsrat der SV Werder Bremen GmbH & Co KG aA hat in Erfüllung seiner nach Gesetz und Satzung bestehenden Aufgaben und Rechte die ihm obliegenden Beratungs- und Kontrollfunktionen beim Konzern im Geschäftsjahr vom 01.07.2011 bis 30.06.2012 uneingeschränkt wahrgenommen. Die Führung der Geschäfte der Konzerngesellschaften wurde vom Aufsichtsrat intensiv begleitet. In seinen regelmäßigen Sitzungen hat sich der Aufsichtsrat mit den von der Geschäftsführung vorgelegten Unternehmensdaten zu den Konzerngesellschaften, insbesondere den unterjährigen Budgetfortschreibungen auseinander gesetzt und soweit notwendig, der Geschäftsführung Vorgaben und Empfehlungen mitgegeben. Die Umsetzung der Vorgaben und Empfehlungen wurden vom Aufsichtsrat überprüft. Hierbei haben sich keine Beanstandungen ergeben. Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der SV Werder Bremen GmbH & Co KG aA zum 30. Juni 2012 wurden von der Hansaberatung GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Bremen nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches geprüft. Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wurde mit Datum vom 26. Oktober 2012 erteilt. Der Aufsichtsrat hat von dem Prüfungsbericht des Abschlussprüfers zustimmend Kenntnis genommen. Der Aufsichtsrat hat den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht zur Kenntnis genommen und geprüft. Wir, die Mitglieder des Aufsichtsrates der SV Werder Bremen GmbH & Co KG aA, erstatten den nachfolgenden Bericht: Der mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk der Hansaberatung GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaftaft versehene Konzernabschluss der SV Werder Bremen GmbH & Co KG aA zum 30. Juni 2012 wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) aufgestellt. Änderungen in den Gliederungsschemata des Ligaverbandes gegenüber dem letzten aufgestellten Konzernabschluss nicht. Die zugrunde gelegte testierte Konzernbilanz enthält unter Beachtung vorgenannter Bewertungsmethoden angemessene Buchwerte. Das Niederstwertprinzip wurde eingehalten. Nach dem vorgelegten Konzernabschluss schließt die Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2011/2012 mit einem Jahresfehlbetrag von € 14.236.159,21 ab. Das Eigenkapital beläuft sich auf € 26.160.599,81. Der Konzernlagebericht entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Er vermittelt insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Lage des Konzerns und stellt nach dem Ergebnis unserer Prüfung die wesentlichen Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Der Aufsichtsrat schließt sich dem Ergebnis der Konzernabschlussprüfung durch den Abschlussprüfer an und billigt den Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2011/2012.
Bremen, den 14. Dezember 2012
Wilfried Lemke, Aufsichtsratsvorsitzender
Konzern-Kapitalflussrechnung für die Zeit vom 1. Juli 2011 bis 30. Juni 2012 1.7.2011 30.06.2012 1.
1.7.2010 30.06.2011
GewinnNerlust aus dem Abgang von Anlagevermögen
Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestands (Summe 8,11 und 13)
Finanzmittelfonds am 1.7.
Finanzmittelfonds am 30.6.
Konzerneigenkapitalspiegel zum 30. Juni 2012
Stand am 1.7.2010 Konzern-Jahres端berschuss Stand am 30.6.2011 Konzern-Jahresfehlbetrag Stand am 30.6.2012
Kapitalr端cklage
Bilanz Werder Bremen 20112012
fussballgeld

References: § 312
 § 312
 § 301
 § 301
 § 312
 § 305
 § 304
 § 306
 § 256
 § 50
 § 264
 § 264
 § 317