Source: http://randori-society.de/satzung/
Timestamp: 2017-12-13 05:25:12+00:00

Document:
Satzung - Randori SocietyRandori Society
Gründungssatzung vom 2.9.2015
Der Verein führt den Namen „Randori Society„.
Der Verein hat seinen Sitz in Bohmte.
Der Zweck des Vereins ist die Förderung, Verbreitung, Erforschung und Nutzung der japanischen Kampfkunst und dem Kampfsport Ninjutsu und insbesondere Taijutsu und derer Derivate, sowie – aus den Forschungen resultierend – die Weiterentwicklung eines Sportangebotes und Förderung von sozialen Kompetenzen Erwachsener und Jugendlicher, als auch die Nutzung des Kampfsportes als Gesundheitssport für Jedermann/-frau. Der Verein will dies mit der folgenden Leitlinie verwirklichen.
Der Satzungszweck wird verwirklicht, insbesondere durch Förderung der sportlichen Freizeitgestaltung für Erwachsene, Jugendliche und Kinder sowie Förderung des Wettkampfsportes in dem der Verein:
Seinen Mitgliedern regelmäßiges Weiterbildungs-Training anbietet.
Die Ausbildung von Trainern fördert und vornimmt.
Seminare und Workshops zur Nutzung und Prävention anbietet.
Benötigtes Equipment beschafft und den Mitgliedern zur Verfügung stellt.
Benachteiligten Menschen, insbesondere Frauen, Kinder und Jugendlichen Unterstützung zur Gewaltprävention anbietet.
TaiJutsu Bewegungslehre als Gesundheitssport der Allgemeinheit offen legt.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke” (§ 52) der Abgabenordnung (AO).
Der Verein schließt sich dem zuständigen Landessportbund und zuständigen Fachverband innerhalb des Deutschen Olympischen Sport Bund an.
Der Verein unterscheidet zwischen zwei Mitgliedschaftsarten
Der Antrag auf Aufnahme in den Verein ist schriftlich beim Vorstand einzureichen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Eine Aufnahmepflicht gibt es nicht. Minderjährige oder andere nicht vollgeschäftsfähige Personen bedürfen der schriftlichen Zustimmung ihres gesetzlichen Vertreters.
Alle Mitglieder, gegen die der Verein keine offenen Forderungen hat und das 16. Lebensjahr erreicht haben, haben ein aktives und passives Stimmrecht auf der Mitgliederversammlung. Es wird ein Beitrag erhoben. Der Vorstand erlässt hierzu eine gesonderte Gebührenordnung, welche durch die Mitgliederversammlung bestätigt wird.
Die Mitgliedschaft erlischt mit sofortiger Wirkung
durch Ausschluss, gemäß § 3 Punkt: Ausschluss, der Satzung
Mitglieder müssen Änderungen Ihrer Anschrift dem Vorstand schriftlich mitteilen.
Passives Mitglied kann jede natürliche Person werden.
Passive Mitglieder sind Mitglieder, die den Zweck des Vereins durch ihre Beiträge und ihr ideelles Interesse den Verein unterstützen und fördern. Der Antrag auf Aufnahme in den Verein ist schriftlich beim Vorstand einzureichen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Eine Aufnahmepflicht gibt es nicht.
Passiven Mitglieder, haben kein Stimmrecht auf der Mitgliederversammlung. Es wird ein Beitrag erhoben. Der Vorstand erlässt hierzu eine gesonderte Gebührenordnung, welche durch die Mitgliederversammlung bestätigt wird.
Die passive Mitgliedschaft endet
durch Ausschluss gemäß § 3 Punkt: Ausschluss
Passive Mitglieder müssen Änderungen Ihrer Anschrift dem Vorstand schriftlich mitteilen.
Juristische Personen und andere Personenvereinigungen
Juristische Personen und andere Personenvereinigungen mit rechtlicher Selbstständigkeit können nur passive Mitglieder sein.
Beendigung der Mitgliedschaft/passiven Mitgliedschaft durch Austrittserklärung
Der Austritt ist nur zum Schluss eines Kalenderhalbjahres durch schriftliche Erklärung
gegenüber dem Vorstand möglich, wobei eine Frist von 6 Wochen einzuhalten ist.
Ausschluss: Als Mitglied oder passives Mitglied kann ausgeschlossen werden, wer
schwerwiegend oder wiederholt gegen die Satzung des Vereins verstößt, den Vereinsfrieden stört, sowie
Beschlüsse und Anordnungen der Vereinsorgane missachtet, sich in der Öffentlichkeit unehrenhaft verhält, soweit es mit dem Vereinsleben in unmittelbarem Zusammenhang steht.
Gegen den Ausschluss kann innerhalb eines Monats nach Ausspruch gegenüber dem Vorstand Einspruch eingelegt werden, der dies dem Schiedsgericht, nach § 8 der Satzung, vorlegt. Das Schiedsgericht wird über den Einspruch entschieden. Die Mitgliedschaft ruht trotz Einspruch bis zur rechtskräftigen Entscheidung. Der weitere Rechtsweg ist ausgeschlossen, wenn der Einspruch nicht rechtzeitig eingelegt wurde.
Organe des Vereins sind der Vorstand, die Mitgliederversammlung und das Schiedsgericht.
Präsident / in (Nachstehend geschlechtsneutral „Präsident“)
Vizepräsident /in Nachstehend geschlechtsneutral „Vizepräsident“)
Kassierer/in Nachstehend geschlechtsneutral „Kassierer“)
Der im Außenverhältnis vertretungsberechtigte Vorstand im Sinne von § 26 BGB besteht aus dem Präsident und dem Kassierer. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich und sind einzeln vertretungsberechtigt. Entscheidungen mit einem Vertragswert über 3001,— (Dreitausendein) Euro und mehr bedürfen eines Vorstandsbeschlusses. Der Präsident kann einen Stellvertreter für den Kassierer bestimmen, der in Abwesenheit dessen seine Aufgaben wahrnimmt. Der Vizepräsident vertritt den Präsident im Innenverhältnis, wenn dieser verhindert ist.
Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Ihm obliegt die Verwaltung des Vereinsvermögens und die Ausführung der auf der Mitgliederversammlung gefällten Vereinsbeschlüsse.
Der Vorstand wird von den Mitgliedern auf die Dauer von 2 Jahren gewählt. Wiederwahl ist möglich. Der gewählte Vorstand bleibt bis zur Wahl eines neuen Vorstandes im Amt. Im Falle der Niederlegung des Amtes eines Vorstandsmitgliedes im Sinne des § 26 BGB hat der Vorstand unverzüglich ein Vereinsmitglied zum kommissarischen Vertreter zu berufen. Legt ein weiteres Mitglied des Vorstandes sein Amt nieder, hat der Vorstand unverzüglich eine Mitgliederversammlung einzuberufen, auf welcher der gesamte Vorstand zur Neuwahl steht. Für die Niederlegung eines Vorstandsamtes reicht eine formlose, schriftliche Erklärung zu Händen des Vorstandes aus.
Beschlüsse des Vorstandes müssen mit Mehrheit gefasst werden. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Mitglieder anwesend sind. Bei Stimmengleichheit ist die Stimme des Präsident ausschlaggebend.
Der Kassierer verwaltet die Vereinskasse und führt Buch über die Einnahmen und Ausgaben. Er hat dem Vorstand auf Anordnung jederzeit über die Vermögenslage des Vereins Rechenschaft zu geben. Er legt dem Vorstand und der Mitgliederversammlung mindestens einmal im Jahr einen Rechnungsbericht vor.
Der Vorstand tagt öffentlich. In Einzelfällen kann der Vorstand über Tagesordnungspunkte nichtöffentlich beraten und Beschlüsse fassen, sofern der Vorstand Nichtöffentlichkeit – auch für einzelne Tagesordnungspunkte – beschließt. Beschlüsse, die in nicht öffentlichen Beratungen gefasst wurden, sind zu veröffentlichen.
Die Beschlüsse des Vorstandes sind schriftlich festzuhalten.
Der vertretungsberechtigte Vorstand im Sinne von § 26 BGB ist berechtigt Zahlungsanweisungen entsprechend den Beschlüssen des Vorstandes oder der Mitgliederversammlung alleine zu unterzeichnen.
Die Mitgliederversammlung findet einmal im Jahr, im ersten Quartal des jeweiligen Jahres, statt. Sie ist als ordentliche Mitgliederversammlung durch den Vorstand einzuberufen. Die Mitglieder sind unter Bekanntgabe der Tagesordnung und unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen schriftlich einzuladen, wobei die Einladung als bewirkt gilt, wenn sie rechtzeitig auf der Vereins Homepage veröffentlicht wurde. Dazu muss, unter Hinweisnahme die Frist zur Einbringung von Tagesordnungspunkten lt. § 32 BGB, bekannt gemacht werden.
Beschlussfassung über die Gebührenordnung
Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Er ist dazu verpflichtet, wenn mindestens 30% der Mitglieder unter Angabe der Gründe dies schriftlich verlangen.
Die außerordentlichen Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:
Die außerordentlichen Mitgliederversammlung fasst ausschließlich Beschlüsse zu Anträgen, die zu deren Einberufung geführt haben.
Es können keine Beschlüsse zu Änderungen der Satzung gefasst werden.
Die ordnungsgemäß einberufene ordentliche oder außerordentliche Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig. Sie wird vom Präsident oder bei dessen Verhinderung von einem anderen Vorstandsmitglied geleitet. Im Falle der Abwesenheit des gesamten Vorstandes, leitet ein durch die anwesenden Mitglieder gewählter Versammlungsleiter.
Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen der anwesenden Mitglieder, soweit Satzung oder Gesetz nicht eine andere Stimmenmehrheit vorschreiben. Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen.
Eine Änderung der Satzung kann nur von der Mitgliederversammlung beschlossen werden. In der Einladung ist in der Tagesordnung der zu ändernde oder zuzufügende Paragraph der Satzung anzugeben.
Ein Beschluss, der eine Änderung der Satzung enthält, bedarf einer Mehrheit von 3/4 (drei Viertel) der anwesenden wahlberechtigten Mitglieder. Die Auflösung des Vereins kann nur von der Mitgliederversammlung nach §11 Abs. 3 beschlossen werden.
Für die Wahl des Präsidenten ist aus der Versammlung ein Wahlleiter zu wählen, der für die Dauer dieser Wahlhandlung die Versammlungsleitung übernimmt.
Die Wahlen des restlichen Vorstandes leitet der Präsident.
Bei Wahlen können abwesende Mitglieder nur kandidieren, wenn ihre Zustimmung schriftlich vorliegt.
Die Entlastung des Vorstands kann von jedem Mitglied beantragt werden.
§8 Schiedsgericht / Mediation
Bei allen Streitfälle, die ausschließlich den Verein oder das Vereinsleben (Innenverhältnis) betreffen, ist zuerst ein vereinsinternes Schiedsgericht zu bestellen, das sich als Mediator versteht.
Dem Schiedsgericht gehören ein Vorstandsmitglied und zwei Vereinsmitglieder an. Mitglieder des Schiedsgerichtes dürfen nicht zeitgleich streitende Partei sein.
Den Vorsitz des Schiedsgericht führt das Vorstandsmitglied, oder ein durch die anwesenden Mitglieder gewählte/r Vorsitzende/r.
Schiedsgerichtsverhandlungen sind öffentlich sofern das Schiedsgericht nicht die Nichtöffentlichkeit beschließt.
Das Schiedsgericht entscheidet über Einsprüche zu Ausschlüssen aus dem Verein, nach §3 Punkt Ausschluss, der Satzung. Das Schiedsgericht fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit, angezeigt durch Handzeichen.
Sitzungen des Schiedsgerichtes sind zu protokollieren.
Nach Ausschöpfung der vereinsinternen Instanz steht der Rechtsweg offen.
§9 Finanzen des Vereines
Der Verein verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Ziele. Mittel des Vereines dürfen in keinem Fall anderen Zwecken, als denen in §2 beschriebenen Zwecken zugeführt werden.
Der Verein kann einzelnen Mitgliedern Aufwandsentschädigung zahlen. Die Aufwandsentschädigung wird vom Vorstand beschlossen. Die Aufwendung muss belegt werden.
Ehrenamtliche Mitarbeiter, Trainer und Übungsleiter können unter Umständen für Tätigkeiten, die dem Zweck nach §2 entsprechen, den jeweils aktuellen gesetzlichen Bestimmungen gemäß Übungsleiter- oder Ehrenamtspauschalen erhalten. Über die Zahlung und Höhe von Übungsleiterpauschalen oder die Zahlung einer Ehrenamtspauschale entscheidet der Vorstand.
Honorarkräfte können, nach Vorstandsbeschluss, für Lehrgänge und Veranstaltungen herangezogen werden.
Die wirtschaftliche Existenz des Vereins in Gegenwart und Zukunft ist durch das Beitragsaufkommen der Mitglieder sicherzustellen.
Die Mitgliederbeiträge sind eine Bringschuld. Sie werden im voraus fällig und sind entsprechend der Beitragsordnung zu zahlen.
Aufnahmegelder, Sozialbeiträge, Kostenanteile für besonderen Verwaltungsaufwand wie Rechnungserteilung und Mahngelder setzt der Vorstand fest.
Beitragszahlungen können auf Antrag vom Vorstand gestundet, ermäßigt oder erlassen werden.
Ausstehende Beiträge und Kosten können nach eingetretenem Zahlungsverzug gerichtlich eingetrieben werden.
Vorstandsmitglieder haften dem Verein gegenüber nur für grob fahrlässige und vorsätzliche Schädigung.
Der Verein haftet gegenüber seinen Mitgliedern für Schäden in seinem Wirkungsbereich nur, soweit dieses durch seine Sportunfall- und Haftpflichtversicherung gedeckt ist. Dieses gilt auch bei grober Fahrlässigkeit seiner Beauftragten.
Der Verein besteht als solcher, solange noch mindestens vier (4) Mitglieder vorhanden sind.
Der Beschluss, den Verein aufzulösen, bedarf einer Mehrheit von 3/4 (drei Viertel) der anwesenden wahlberechtigten Mitglieder.
Im Falle der Auflösung des Vereins sind der vertretungsberechtigte Vorstand im Sinne von § 26 BGB vertretungsberechtigte Liquidatoren, falls die Mitgliederversammlung keine anderen Personen beruft.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an Tamonten Dojo e.V. Osnabrück, der dieses für gemeinnützige, sportliche Zwecke zu verwenden hat.
Sind einzelne Bestimmungen dieser Satzung unwirksam, so bleibt die Satzung im übrigen wirksam. An die Stelle der unwirksamen Regelung tritt eine wirksame Regelung, die von der Sache her der ursprünglichen Vereinbarung inhaltlich am nächsten kommt.
Diese Satzung ist in der vorliegenden Form von der Mitgliederversammlung (Gründungsversammlung) des Vereins am 2.9.2015 beschlossen worden.

References: § 3
 § 3
 § 8
 § 26
 § 26
 § 26
 § 32
 §11

§8
 §3

§9
 §2
 §2
 § 26