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Timestamp: 2018-01-19 01:49:34+00:00

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BFH-Urteil vom 24.3.1998 (I R 83/97) BStBl. 1998 II S. 601
AO 1977 § 180 Abs. 1 Nr. 2, § 182; EStG § 15 Abs. 1 Nr. 2, § 20 Abs. 1 Nr. 4; DBA-USA Art. II Abs. 2, III Abs. 5, VI, VII, XV Abs. 1 Buchst. b.
BFH-Urteil vom 19.2.1998 (IV R 11/97) BStBl. 1998 II S. 603
Beabsichtigt eine ärztliche Gemeinschaftspraxis neben der Erbringung freiberuflicher Leistungen auch gewerblich tätig zu werden, kann die Abfärbewirkung des § 15 Abs. 3 Nr. 1 EStG dadurch vermieden werden, daß die gewerbliche Betätigung von einer zweiten Personengesellschaft der gemeinschaftlich tätigen Ärzte ausgeübt wird.
Vorinstanz: Schleswig-Holsteinisches FG (EFG 1997, 875)
BFH-Urteil vom 26.2.1998 (III R 59/97) BStBl. 1998 II S. 605
Der Abzug einer vergleichsweise vereinbarten Kapitalabfindung zur Abgeltung sämtlicher möglicherweise in der Vergangenheit entstandener und künftiger Unterhaltsansprüche eines geschiedenen Ehegatten nach § 33 Abs. 1 EStG scheidet in aller Regel wegen fehlender Zwangsläufigkeit aus.
EStG 1991 §§ 33, 33a Abs. 1 und 5.
Vorinstanz: FG Hamburg (EFG 1996, 383)
BFH-Beschluß vom 3.3.1998 (IV B 49/97) BStBl. 1998 II S. 608
Es ist ernstlich zweifelhaft, ob § 32c EStG auf Ausschüttungen einer Kapitalgesellschaft an eine Personengesellschaft Anwendung findet, wenn diese gewerbesteuerrechtlich, nicht aber körperschaftsteuerrechtlich Organträgerin der Kapitalgesellschaft ist.
EStG § 32c Abs. 2; GewStG § 2 Abs. 2 Satz 2, § 9 Nr. 2a.
Vorinstanz: FG Köln (EFG 1998, 468)
BFH-Urteil vom 19.3.1998 (IV R 40/95) BStBl. 1998 II S. 610
Die unterbliebene Angabe des Bewirtenden im amtlich vorgeschriebenen Bewirtungsvordruck gemäß § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 2 Satz 2 EStG (i. d. F. vor Inkrafttreten des StRG 1990, BGBl I 1988, 1093) kann auch noch nachträglich im Rechtsbehelfsverfahren nachgeholt werden (Änderung der Rechtsprechung).
EStG (i.d.F. vor Inkrafttreten des StRG 1990, BGBl I 1988, 1093) § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 2 Satz 2.
BFH-Urteil vom 2.4.1998 (III R 67/97) BStBl. 1998 II S. 613
BFH-Urteil vom 27.5.1998 (X R 17/95) BStBl. 1998 II S. 618
Provisionen, die ein Versicherungsvertreter vom Versicherungsunternehmen für den Abschluß eigener privater Versicherungen (z. B. Lebensversicherungen für sich oder seine Ehefrau) in gleicher Weise erhält wie für die Vermittlung von Versicherungsabschlüssen mit Dritten, sind Betriebseinnahmen.
EStG § 2 Abs. 1 Satz 1, § 4 Abs. 1 und Abs. 4, § 8 Abs. 1.
BFH-Urteil vom 27.5.1998 (X R 94/96) BStBl. 1998 II S. 619
"Eigenprovisionen" können auch dann - als sonstige Einkünfte nach § 22 Nr. 3 EStG - steuerbare Einnahmen sein, wenn sie nur aus einmaligem Anlaß und nur für die "Vermittlung" von "Eigenverträgen" (hier: Lebensversicherungen zugunsten des Zahlungsempfängers) gezahlt werden.
EStG § 8 Abs. 1, § 22 Nr. 3; FGO §§ 76, 96.
BFH-Urteil vom 18.6.1998 (IV R 53/97) BStBl. 1998 II S. 621
1. Der Freibetrag zur Abfindung weichender Erben kann auch für die Abfindung des Ehegatten des Steuerpflichtigen gewährt werden.
2. Bei der Ermittlung der nach § 14a Abs. 4 Satz 2 Nr. 2 EStG maßgebenden Einkommensgrenze wird das Einkommen des dem Veranlagungszeitraum der Veräußerung oder Entnahme vorangegangenen Veranlagungszeitraums nicht um andere zuvor zur Abfindung weichen der Erben gewährte Freibeträge erhöht.
EStG § 14a Abs. 4 Satz 2 Nr. 2.
Vorinstanz: FG Münster (EFG 1997, 1390)
BFH-Urteil vom 18.6.1998 (IV R 61/97) BStBl. 1998 II S. 621
EStG § 4, § 12 Nr. 3.
BFH-Urteil vom 18.6.1998 (IV R 9/98) BStBl. 1998 II S. 623
BFH-Urteil vom 7.7.1998 (IX R 16/96) BStBl. 1998 II S. 625
Degressive AfA gemäß § 7 Abs. 5, 5a EStG kann nicht für neu geschaffene Wohnungen gewährt werden, die in einem einheitlichen Nutzungs- und Funktionszusammenhang mit einer bereits vorhandenen Wohnung stehen.
Vorinstanz: FG München (EFG 1996, 692)
BFH-Urteil vom 23.4.1998 (IV R 30/97) BStBl. 1998 II S. 626
Wird im Urteil von der Begründungserleichterung nach § 105 Abs. 5 FGO Gebrauch gemacht, so ist die Verweisung auf die Entscheidung über den außergerichtlichen Rechtsbehelf oder auf die Begründung des Verwaltungsakts nur dann ausreichend, wenn die in Bezug genommene Verwaltungsentscheidung Ausführungen zu allen entscheidungserheblichen selbständigen Angriffs- und Verteidigungsmitteln enthält.
FGO § 105 Abs. 5.
BFH-Urteil vom 8.7.1998 (I R 23/97) BStBl. 1998 II S. 628
Durch den Antrag auf "Aufhebung" eines Schätzungsbescheids wird der Gegenstand des Klagebegehrens jedenfalls dann nicht hinreichend bezeichnet, wenn Anhaltspunkte dafür vorliegen, daß der Kläger tatsächlich nur eine Herabsetzung der festgesetzten Steuer begehrt.
BFH-Urteil vom 15.7.1998 (II R 82/96) BStBl. 1998 II S. 630
Bei einem schenkweisen Erwerb von einer Gesamthandsgemeinschaft ist - unabhängig von der Frage, ob zivilrechtlich ggf. die Gesamthand als Zuwendende anzusehen ist -, schenkungsteuerrechtlich der Bedachte auf Kosten der Gesamthänder bereichert. Zuwendende und damit - neben dem Bedachten - Steuerschuldner i. S. von § 20 ErbStG 1974 sind in diesen Fällen die durch die Zuwendung allein vermögensmäßig entreicherten Gesamthänder.
ErbStG 1974 § 12 Abs. 5, § 20; BGB § 718; HGB § 105 Abs. 2, § 161 Abs. 2; BewG § 3; AO 1977 § 39 Abs. 2 Nr. 2, § 119 Abs. 1; FGO § 96 Abs. 1 Satz 2.
Vorinstanz: FG Nürnberg (EFG 1997, 422)
BFH-Urteil vom 24.6.1998 (II R 104/97) BStBl. 1998 II S. 632
VStG § 10; GG Art. 3.
BFH-Beschluß vom 29.7.1998 (II R 88/97) BStBl. 1998 II S. 632
Die den Steuersatz für nicht natürliche Personen regelnde Vorschrift des § 10 Nr. 2 VStR ist ebenso wie die übrigen Regelungen des VStG weiterhin auf alle bis zum 31. Dezember 1996 verwirklichten Tatbestände anzuwenden.
VStG § 1 Abs. 1 Nr. 2, § 2 Abs. 1 Nr. 2, § 10 Nr. 1 und 2; GG Art. 3 Abs. 1.
BFH-Urteil vom 2.4.1998 (V R 66/97) BStBl. 1998 II S. 632
Das Merkmal "zugute kommen" in § 4 Nr. 16 Buchst. c UStG 1980/1991 kann auch bei einer Hintereinanderschaltung von Leistungsbeziehungen erfüllt sein, wenn bei einer solchen Leistungskette der letzte Abnehmer (Patient) in den Genuß der fraglichen (medizinischen) Maßnahme gelangt.
UStG 1980/1991 § 4 Nr. 16 Buchst. c; Richtlinie 77/388/EWG Art. 13 Teil A Abs. 1 Buchst. b.
Vorinstanz: FG Rheinland-Pfalz (EFG 1998, 149)
BFH-Urteil vom 14.5.1998 (V R 74/97) BStBl. 1998 II S. 634
In einem an den Konkursverwalter gerichteten Umsatzsteuerbescheid kann die Vorsteuer nicht bereits deshalb unberücksichtigt bleiben, weil sie auf Leistungen vor Eröffnung des Konkursverfahrens (hier: des Sequesters) beruht.
UStG 1993 §§ 15, 18; AO 1977 §§ 155, 251 Abs. 2; KO §§ 6, 12, 61, 138f.
Vorinstanz: FG Hamburg (EFG 1998, 69)
BFH-Urteil vom 9.7.1998 (V R 105/92) BStBl. 1998 II S. 635
Bei richtlinienkonformer Anwendung des § 1 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 Buchst. b UStG 1980 ist die unentgeltliche Beförderung von Arbeitnehmern von ihrer Wohnung zur Arbeitsstätte und zurück durch den Arbeitgeber (Unternehmer) regelmäßig steuerbar; die Beförderungsleistung des Unternehmers dient unter normalen Umständen privaten Zwecken der Arbeitnehmer und damit unternehmensfremden Zwecken.
Unter besonderen Umständen können die Erfordernisse des Unternehmens es gebieten, daß der Arbeitgeber selbst die Beförderung der Arbeitnehmer sicherstellt. Solche besonderen Umstände können z. B. Schwierigkeiten, andere geeignete Verkehrsmittel zu benutzen, und wechselnde Arbeitsstätten sein (Anschluß an EuGH-Urteil vom 16. Oktober 1997 Rs. C-258/95).
UStG 1980 § 1 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 Buchst. b, § 1 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 Buchst. b; Richtlinie 77/388/EWG Art. 6 Abs. 2.
BFH-Urteil vom 9.7.1998 (V R 68/96) BStBl. 1998 II S. 637
Es ist rechtsmißbräuchlich, wenn ein Händler und ein Landwirt die Umsätze des Landwirts durch Verkauf und Rückkauf von Tieren oder sonstigen landwirtschaftlichen Produkten ohne Rücksicht auf den wirtschaftlichen Gehalt der vom Landwirt erbrachten Leistung künstlich erhöhen und der Händler in den Genuß eines hierdurch erhöhten Vorsteuerabzugs zu gelangen versucht.
UStG 1980 § 1 Abs. 1 Nr. 1 Satz 1, § 15 Abs. 1 Nr. 1, § 24; AO 1977 § 42.
Vorinstanz: FG Köln (EFG 1997, 378)
BFH-Urteil vom 23.7.1998 (V R 87/97) BStBl. 1998 II S. 641
UStG 1993 § 3 Abs. 9, § 12 Abs. 2 Nr. 1, Nr. 7 Buchst. c; UrhG § 31 Abs. 4.
BFH-Urteil vom 19.5.1998 (I R 7/98) BStBl. 1998 II S. 642
UmwStG 1995 § 12 Abs. 3 Satz 2, § 27 Abs. 1 und 2; UmwG 1995 § 20 Abs. 1, § 318; EStG § 10d.
BFH-Urteil vom 28.5.1998 (II R 54/95) BStBl. 1998 II S. 647
AO 1977 § 170 Abs. 5 Nr. 2.
BFH-Beschluß vom 25.6.1998 (V B 104/97) BStBl. 1998 II S. 649
AO 1977 a.F. § 168, § 348 Abs. 1 Nr. 1, § 356.
BFH-Urteil vom 24.3.1998 (I R 49/96) BStBl. 1998 II S. 649
1. Dividenden, die eine in den USA gegründete Tochtergesellschaft mit Geschäftsleitung im Inland (= doppelt ansässige Tochtergesellschaft) an ihre amerikanische Muttergesellschaft ausschüttet, waren in den Jahren 1987 und 1989 nach Art. XIV Abs. 2 DBA-USA 1954/65 von der deutschen Kapitalertragsteuer befreit.
2. Eine amerikanische Körperschaft i. S. des Art. II Abs. 1 Buchst. e DBA-USA 1954/65 kann zugleich deutsche Gesellschaft i. S. des Art. II Abs. 1 Buchst. f DBA-USA 1954/65 sein, wenn sie nach USt-Recht gegründet wurde und ihre Geschäftsleitung ins Inland verlegt.
DBA-USA 1954/65 Art. II Abs. 1 Buchst. e und f, Art. VI Abs. 2, Art. XIV Abs. 2; EStG § 20 Abs. 1 Nr. 1, § 43 Abs. 1 Nr. 1, § 49 Abs. 1 Nr. 5.
BFH-Urteil vom 11.2.1998 (I R 62/97) BStBl. 1998 II S. 658
Sagt ein Kreditinstitut einem Kreditnehmer einen Kontokorrentkredit zu, so könnten sich drohende Verluste in der Höhe der noch nicht ausgeschöpften Kreditlinie nur ergeben, wenn der Bankkunde - aus der Sicht des Bilanzstichtags - die Kreditlinie künftig tatsächlich ausschöpfen und nicht wieder auf den zum Bilanzstichtag bestehenden Saldo zurückführen wird bzw. aufgrund seiner wirtschaftlichen Situation nicht mehr zurückführen kann und das Kreditinstitut über keine ausreichenden Sicherheiten mehr zur Abdeckung des künftigen Kreditrisikos verfügt.
EStG § 5; HGB § 249 Abs. 1 Satz 1.
BFH-Urteil vom 8.4.1998 (VIII R 21/94) BStBl. 1998 II S. 660
BFH-Urteil vom 22.4.1998 (XI R 28/97) BStBl. 1998 II S. 665
Die Bestellung von Erbbaurechten an (allen) zugehörigen Grundstücken führt nicht zur Aufgabe eines gewerblichen Grundstückshandels.
BFH-Urteil vom 17.6.1998 (X R 68/95) BStBl. 1998 II S. 667
Zur Frage, unter welchen Voraussetzungen einem Steuerpflichtigen gewerbliche Einkünfte aus einem Grundstückshandel zugerechnet werden können, wenn er mehrere Grundstücke in einem einzigen rechtsgeschäftlichen Vorgang an eine ihm nahestehende GmbH veräußert, die anschließend die Grundstücke einzeln weiterverkauft.
EStG § 2 Abs. 1, § 15; AO 1977 § 38, § 42.
BFH-Beschluß vom 17.7.1998 (VI B 81/97) BStBl. 1998 II S. 671
Es erscheint bei summarischer Überprüfung ausgeschlossen, daß das BVerfG wegen der Verletzung eines, seine verfassungsrechtliche Existenz unterstellten sog. "Halbteilungsgrundsatzes" den Einkommensteuertarif bis einschließlich 1996 für nichtig oder mit der Verfassung unvereinbar erklärt.
EStG § 32a; FGO § 69 Abs. 3.
Vorinstanz: FG Berlin (EFG 1997, 546)
BFH-Urteil vom 8.7.1998 (I R 57/97) BStBl. 1998 II S. 672
1. Der für die Entrichtung der Kapitalertragsteuer maßgebliche Zeitpunkt der Auszahlung einer Gewinnausschüttung ist nur dann i. S. von § 44 Abs. 2 Satz 1 EStG im Ausschüttungsbeschluß bestimmt, wenn ein Beschluß über den Tag der Auszahlung gefaßt worden ist. Die Angabe eines Auszahlungszeitraumes (Woche, Monat, Jahr) genügt hierfür nicht.
2. Der statt dessen geltende Zeitpunkt der Zuflußfiktion gemäß § 44 Abs. 2 Satz 2 EStG findet auch auf Gewinne Anwendung, die eine inländische Kapitalgesellschaft an ihren in der Schweiz ansässigen Gesellschafter ausschüttet. Die Regelung in § 44 Abs. 2 Satz 2 EStG wird durch das DBA-Schweiz nicht verdrängt. Auf den tatsächlichen Zuflußzeitpunkt kommt es deshalb nicht an.
EStG § 11 Abs. 1 Satz 1, § 20 Abs. 1 Nr. 1 Satz 1, § 43 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, § 43a Abs. 1 Nr. 1, § 44 Abs. 1 Satz 2 und Abs. 2, § 49 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 Buchst. a; DBA-Schweiz Art. 3 Abs. 2, Art. 10 Abs. 1 und Abs. 2 Buchst. b, Art. 28 Abs. 1 und Abs. 2 Satz 1; Protokoll zum DBA-Schweiz vom 17. Oktober 1989 Art. VIII Abs. 3 Buchst. a.
BFH-Beschluß vom 25.8.1998 (II B 25/98) BStBl. 1998 II S. 674
ErbStG 1974 § 3 Abs. 1 Nr. 4, § 17 Abs. 1; FGO § 69 Abs. 3 i.V.m. Abs. 2 Satz 2.
BFH-Beschluß vom 8.4.1998 (VIII R 32/95) BStBl. 1998 II S. 676
FGO § 119 Nr. 3, § 120 Abs. 2 Satz 2, § 96 Abs. 2, § 93 Abs. 3 Satz 2, § 126 Abs. 4; ZPO § 227.
BFH-Urteil vom 6.12.1995 (I R 109/94) BStBl. 1998 II S. 685
GewStG 1984 § 2 Abs. 2 Nrn. 1 und 2, § 5 Abs. 1 Satz 3; GewStG i.d.F. des StBereinG 1986 vom 19. Dezember 1985 § 2 Abs. 1 Satz 2, § 5 Abs. 1 Satz 3; EStG § 15 Abs. 3 Nr. 1.
BFH-Urteil vom 22.4.1998 (I R 132/97) BStBl. 1998 II S. 687
Die wirtschaftliche Eingliederung i. S. von § 14 Nr. 2 Satz 1 KStG setzt nicht voraus, daß das herrschende Unternehmen unmittelbar an dem beherrschten Unternehmen beteiligt ist. Sie kann auch dadurch begründet werden, daß die Beteiligung im Rahmen einer Organkette über die Zwischenschaltung einer rein vermögensverwaltenden Holdinggesellschaft gehalten wird.
KStG § 14 Nr. 1 und Nr. 2.
Vorinstanz: FG Köln (EFG 1998, 689)
BFH-Urteil vom 19.5.1998 (I R 36/97) BStBl. 1998 II S. 689
1. Wird dem beherrschenden Gesellschafter-Geschäftsführer kurz vor Vollendung seines 60. Lebensjahres eine Altersrente ab Vollendung des 65. Lebensjahres zugesagt und verpflichtet sich dieser drei Jahre später zur Dienstleistung bis zur Vollendung seines 70. Lebensjahres, so steht das Erfordernis eines zehnjährigen Erdienenszeitraums jedenfalls für die Folgezeit einer steuerlichen Anerkennung der Pensionszusage nicht entgegen.
BFH-Urteil vom 11.2.1998 (I R 89/97) BStBl. 1998 II S. 691
Die verdeckte Einlage des Anteils an einer Kapitalgesellschaft i. S. des § 17 Abs. 1 EStG i. d. F. bis zur Änderung durch das StÄndG 1992 in das Betriebsvermögen einer anderen Kapitalgesellschaft ist gemäß § 6 Abs. 1 Nr. 5 Satz 1 Halbsatz 2 Buchst. b EStG mit den Anschaffungskosten zu bewerten.
EStG § 4 Abs. 1 Satz 1, § 6 Abs. 1 Nr. 5, § 17 Abs. 1; KStG § 8 Abs. 1.
Vorinstanz: Niedersächsisches FG (EFG 1998, 132)
BFH-Urteil vom 23.7.1998 (VII R 154/97) BStBl. 1998 II S. 692
StBerG § 3 Nr. 1, § 49 Abs. 1, § 56 Abs. 1.
BFH-Urteil vom 2.4.1998 (V R 34/97) BStBl. 1998 II S. 695
1. Der Vorsteuerabzug nach § 15 Abs. 1 Nr. 1 Satz 1 UStG 1980 setzt bei richtlinienkonformer Auslegung voraus, daß eine Steuer für den berechneten Umsatz geschuldet wird.
UStG 1980 § 9 Abs. 1, § 15 Abs. 1 Nr. 1; AO 1977 § 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2.
Vorinstanz: Schleswig-Holsteinisches FG (EFG 1997, 573)
BFH-Urteil vom 22.4.1998 (I R 83/96) BStBl. 1998 II S. 698
UmwStG 1977 § 5 Abs. 5, § 15 Abs. 2; EStG § 3c, § 4 Abs. 4.

References: § 180
 § 182
 § 15
 § 20
 § 15
 § 33
 § 32
 § 32
 § 2
 § 9
 § 4
 § 4
 § 2
 § 4
 § 8
 § 22
 § 8
 § 22
 § 14
 § 14
 § 4
 § 12
 § 7
 § 105
 § 105
 § 20
 § 12
 § 20
 § 718
 § 105
 § 161
 § 3
 § 39
 § 119
 § 96
 § 10
 Art. 3
 § 10
 § 1
 § 2
 § 10
 Art. 3
 § 4
 § 4
 Art. 13
 § 1
 § 1
 § 1
 Art. 6
 § 1
 § 15
 § 24
 § 42
 § 3
 § 12
 § 31
 § 12
 § 27
 § 20
 § 318
 § 10
 § 170
 § 168
 § 348
 § 356
 § 20
 § 43
 § 49
 § 5
 § 249
 § 2
 § 15
 § 38
 § 42
 § 32
 § 69
 § 44
 § 44
 § 44
 § 11
 § 20
 § 43
 § 43
 § 44
 § 49
 Art. 3
 Art. 10
 Art. 28
 § 3
 § 17
 § 69
 § 119
 § 120
 § 96
 § 93
 § 126
 § 227
 § 2
 § 5
 § 2
 § 5
 § 15
 § 14
 § 14
 § 17
 § 6
 § 4
 § 6
 § 17
 § 8
 § 3
 § 49
 § 56
 § 15
 § 9
 § 15
 § 175
 § 5
 § 15
 § 3
 § 4