Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=X%20R%2024/10
Timestamp: 2019-07-21 22:24:34+00:00

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BFH, 14.03.2012 - X R 24/10 - dejure.org
https://dejure.org/2012,10000
BFH, 14.03.2012 - X R 24/10 (https://dejure.org/2012,10000)
BFH, Entscheidung vom 14.03.2012 - X R 24/10 (https://dejure.org/2012,10000)
BFH, Entscheidung vom 14. März 2012 - X R 24/10 (https://dejure.org/2012,10000)
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Behandlung von Provisionen für die eigene Zeichnung von Fondsanteilen durch einen gewerblichen Vermittler; Sog. "Eigenprovisionen" und "Fremdprovisionen" als Betriebseinnahmen; Minderung der Anschaffungskosten bei Provisionsnachlässen
§ 15 Abs 1 S 1 Nr 1 EStG 1990, § 15 Abs 1 S 1 Nr 2 EStG 1997, § 7 S 1 GewStG 1991, § 15 Abs 1 S 1 Nr 2 EStG 2002, § 7 S 1 GewStG 1999
EStG § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, 2; GewStG § 7 Satz 1
Keine Behandlung der Provisionen für die eigene Zeichnung von Fondsanteilen durch einen gewerblichen Vermittler als Sonderbetriebseinnahmen
Sog. "Eigenprovisionen" und "Fremdprovisionen" gelten als Betriebseinnahmen
Provisionen für die eigene Zeichnung von Fondsanteilen
BFHE 236, 528
BB 2012, 1337
DB 2012, 1075
BStBl II 2012, 498
NZG 2012, 1357
Denn Sondervergütungen i.S. des § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG erhöhen den Gewinn des Gesellschafters auch dann, wenn sie in der Gesellschaftsbilanz zu aktivieren sind (z.B. BFH-Urteile vom 11. Dezember 1986 IV R 222/84, BFHE 149, 149, BStBl II 1987, 553, und vom 14. März 2012 X R 24/10, BFHE 236, 528, BStBl II 2012, 498).
Der gegenteiligen Entscheidung des Schleswig-Holsteinischen FG (Urteil vom 23. Juli 2010 1 K 215/05, EFG 2011, 248, Rev. X R 24/10) sei nicht zu folgen.
a) In dem Parallelverfahren X R 24/10, das Anlass für die Revisionszulassung durch das FG im vorliegenden Verfahren war, hat der Senat entschieden, dass Eigenprovisionen, die ein Vermittler von Anteilen an Schiffsfonds (geschlossene Fonds in der Rechtsform der GmbH & Co. KG, die originäre Einkünfte aus Gewerbebetrieb erzielen) erhält, zu dessen Betriebseinnahmen im Rahmen seiner gewerblichen Vermittlungstätigkeit gehören.
Wegen der näheren Einzelheiten der Begründung verweist der Senat auf sein Urteil vom 14. März 2012 X R 24/10, BFHE 236, 528, unter II.1.a (BFHE).
Denn die Grundlage für die von den Klägern zu 1. und zu 2. erzielten Stipendien lag jeweils in dem Stipendiatenverträgen, die diese beiden Kläger nicht in ihrer Eigenschaft als Gesellschafter der Klägerin zu 3., sondern gerade unabhängig von ihrer Gesellschafterstellung jeweils mit der Universität abgeschlossen hatten (vgl. auch BFH-Urteil vom 14.03.2012 - X R 24/10, BFHE 236, 528, BStBl II 2012, 498, Rz 34).
FG Münster, 26.02.2015 - 3 K 823/13
Rechtmäßigkeit einer gegenüber dem Schenker festgesetzten …
Es werde auf das Urteil des BFH vom 29.02.2012 (II R 19/10, BStBl. II 2012, 498) hingewiesen.

References: § 15
 § 15
 § 7
 § 15
 § 7
 § 15
 § 7
 § 15