Source: http://lebensversicherungen-01.de/mietnebenkosten-versicherung.html
Timestamp: 2018-02-19 04:04:26+00:00

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Mietnebenkosten versicherung - Alles über Versicherungen
Mietnebenkosten versicherung
Versicherungen in den Nebenkosten
Der Mensch ist stets gewillt sein kostbares Hab und Gut zusammenzuhalten und sich gegen alle möglichen Eventualitäten abzusichern.
Vor allem in der heutigen Zeit sind materielle Werte und Güter ein nicht zu unterschätzendes Kapital. Nicht nur Personenversicherungen, wie Lebensversicherungen und Krankenversicherungen, sollen ein schützendes Netz um den Menschen spannen.
Auch gegen sämtliche schädlichen Umwelteinflüsse möchte man sich bestmöglich abschirmen. Je mehr man besitzt, desto mehr möchte man auch schützen.
Versicherungen des Vermieters
Ein schützendes Interesse hat natürlich auch ein Vermieter und in vielen Fällen sogar den „Darf-Schein“ der Betriebskostenverordnung, die Kosten dafür dem Mieter in den Mietnebenkosten zu präsentieren.
Bei drohenden Gefahren, wie Sturm, Hagel, Feuer und den fußballspielenden Nachbarskindern im Hof, kann man die Sorge nachvollziehen. Auch in Bezug auf das leibliche Wohl seiner Mieter ist der Vermieter gewillt sich mit einer Versicherung abzusichern. Nicht selten stürzt jemand auf der Treppe oder verliert bei vereisten Zugängen schnell den Halt.
Die resultierenden Schäden werden mit der Haftpflichtversicherung aufgefangen. Diese ist kein Muss für den Vermieter, aber aus eigenem Interesse trotzdem quasi unerlässlich.
Diese Posten der Sach- und Haftpflichtversicherung dürfen sich grundsätzlich in den Nebenkosten wiederfinden, mit gewissen Ausnahmen:
Welche Versicherung darf in den Nebenkosten umgelegt werden?
Neben durchaus realistischen Gefahren ist es natürlich möglich, Versicherungen für Fälle abzuschließen, die äußerst unwahrscheinlich oder nie eintreten werden. Beispielsweise eine Terrorversicherung oder eine Erdbebenversicherung. In solchen Fällen greift der Grundsatz der Wirtschaftlichkeit, der in obigen Fällen zutreffen muss.
Ein militärisches Gelände in der unmittelbaren Umgebung oder ein erfahrungsgemäß erdbeben-gefährdetes Gebiet wären die Voraussetzungen zur Wirtschaftlichkeit und zur Erfassung in der Nebenkostenabrechnung.
Was darf der Vermieter nicht umlegen?
Nicht umlagefähig sind Versicherungen, die die Reparatur und Instandsetzung betreffen.
Generell empfiehlt es sich für jeden Mieter selbst für gewissen Versicherungsschutz zu sorgen.
Einbrüche und Schäden an mitgemieteten Sachen sollten bestenfalls in einer Mieter-eigenen Hausratsversicherung aufgefangen werden.
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Als Vermieter ist man gerne auf der sicheren Seite und versucht sich durch den Abschluss von Versicherungen für die vermietete Wohnung oder das vermietete Haus weitestgehend von Schäden frei zu halten. Um so besser ist es, wenn diese Versicherungsbeiträge dann im Rahmen der Nebenkosten auch auf den oder die Mieter umgelegt werden können.
Der oftmals entstehende Streitpunkt über die Abwälzung einzelner Versicherungen, ist vielfach unbegründet, denn tatsächlich ist der Vermieter in vielen Fällen berechtigt, die Kosten von Versicherungen auf den Mieter umzulegen.
Welche Versicherungen Sie als Vermieter im Rahmen der Nebenkosten umlegen können, wird im folgenden Artikel erläutert.
Inhalt: Versicherungen in der Nebenkostenabrechnung
Bis zum 31. Dezember 2003 waren die Nebenkosten, die durch Mietvertrag auf den Wohnungsmieter abgewälzt werden konnten, abschließend in Anlage 3 zu § 27 der II. Berechnungsverordnung enthalten. Seit dem 1. Januar 2004 ist der Katalog dieser Betriebskosten in § 2 Betriebskostenverordnung enthalten.
Nach § 2 Nr. 13 BetrKV (-früher: Nr. 13 Anlage 3 zu § 27 Abs. 1 Zweite Berechnungsverordnung- ) sind unter dem Begriff Betriebskosten ausdrücklich auch die Kosten der Sach- und Haftpflichtversicherungen des Vermieters für das Mietobjekt erfasst.
Namentlich aufgezählt werden dabei
die Kosten der Versicherung des Gebäudes gegen Feuer-, Sturm-, Wasser- sowie sonstige Elementarschäden (neu in § 2 BetrKV),
die Kosten der Glasversicherung,
die Kosten der Versicherung des Öltanks und des Aufzugs
Beim Abschluss der sogenannten Elementarschadensversicherung, also der Erdbeben- oder Hochwasserversicherung etc., muss in besonderem Maße das Wirtschaftlichkeitsgebot des § 556 BGB beachtet werden.
„Das Wirtschaftlichkeitsgebot bedeutet, dass der Vermieter angehalten ist, im Rahmen eines gewissen Ermessensspielraums möglichst wirtschaftlich vorzugehen. Er muss bei allen Maßnahmen und Entscheidungen, die Einfluss auf die Höhe der Betriebskosten haben, auf ein angemessenes Kosten-Nutzen-Verhältnis Rücksicht nehmen,… Rechnet der Vermieter die, das Wirtschaftlichkeitsgebot übersteigenden, Betriebskosten gegenüber dem Mieter ab, verletzt er seine vertragliche Nebenpflicht, was wiederum zu einem Schadensersatzanspruch des Mieters führen kann,…“ so der BGH in seiner Entscheidung vom 06.07.2011, Az.: VIII ZR 340/10 und BGH, 28.11.2007 Az.: VIII ZR 243/06.
Weitere Sach- und Haftpflichtversicherungen können ebenfalls umgelegt werden, sofern sie gebäudebezogen sind und der Grundsatz der Wirtschaftlichkeit beachtet wird. Das bedeutet die Aufzählung im Gesetz ist nicht abschließend. Es dürfen aber auch sonstige weitere Versicherungen nur umgelegt werden, wenn diese erforderlich und im Mietvertrag unter den umgelegten Nebenkosten aufgeführt werden.
Während bei Mietnebenkosten Versicherungen allgemeiner Art auf die Mieter umgelegt werden dürfen, darf der Vermieter beispielsweise eine selbst abgeschlossene Versicherung gegen Mietausfälle sowie die Rechtsschutzversicherung nicht auf die Mieter umlegen, auch wenn berechtigter Bedarf für den Vermieter an diesen Versicherungen besteht. Nicht umlagefähig sind zudem die Kosten für einer Reparaturversicherung, da diese Kosten dem Bereich der nicht umlagefähigen Instandhaltungs- beziehungsweise Instandsetzungskosten zuzurechnen sind.
Im Regelfall nicht auf die Mieter umgelegt werden, dürfen danach:
Versicherung gegen Mietausfälle
2. Wieviele Versicherungen muss der Mieter bezahlen und gibt es eine Höchstgrenze für den Vermieter?
Maßgeblich ist, dass die Versicherungskosten grundsätzlich umlagefähig sind und soweit selbige nicht in der Betriebskostenverordnung enthalten sind, nur umgelegt werden können, wenn sie ausdrücklich im Mietvertrag genannt sind. Zudem müssen die Ausgaben im Rahmen einer ordnungsgemäßen Bewirtschaftung gemäß dem Wirtschaftlichkeitsgebot ( – dazu vergleichen Sie bitte die obigen Erläuterungen – ) entstanden sein.
Überflüssige Ausgaben sollen möglichst vermieden werden, weshalb bei der Beurteilung der Erforderlichkeit einer Versicherung auf einen wirtschaftlich vernünftigen Vermieter abzustellen ist, der das Kosten-Nutzen-Verhältnis eines entsprechenden Versicherungsabschlusses im Auge behält, OLG Rostock Urteil vom 27.09.2012, Az.: 3 U 65/11.
Eine Hochwasserversicherung wird danach zum Beispiel in nicht hochwassergefährdeten Lagen nicht in den Nebenkosten umgelegt werden dürfen. Der Vermieter ist aber auch nicht gezwungen, immer die kostengünstigste Alternative zu wählen oder zu suchen.
Sonderfall: Terrorversicherung
In einem Fall hat der BGH unter dem Az.: XII ZR 129/09 am 13.10.2010 entschieden, dass eine Terrorversicherung umlagefähig ist, wenn Art und Lage des Mietobjekts die Annahme einer gewissen Grundgefährdung für einen Terroranschlag objektiv rechtfertigen. Bei dem streitgegenständlichen Mietobjekt handelte es sich um einen großen Gebäudekomplex mit außergewöhnlicher Architektur und einem hohen Wert, welches in unmittelbarer Nähe zu einer Bundesbehörde und einem Fußballstadion liegt, weshalb die Umlagefähigkeit hier nach dem Wirtschaftlichkeitsgebot als angemessen zu beurteilen war.
3. Umlage der Versicherung in den Nebenkosten
Nach den Entscheidungen des BGH vom 15. Juli 2009, Az.: VIII ZR 340/08 und vom 16.09.2009, Az.: VIII ZR 346/08 darf der Vermieter Sach- und Haftpflichtversicherung in der Nebenkostenabrechnung auch unter einer Kostenposition als „Versicherung“ abrechnen.
Die Ansicht, dass der Vermieter in der Nebenkostenabrechnung umgelegten Versicherungen genau bezeichnen muss, damit für den Mieter im Rahmen seiner Prüfpflicht erkennbar ist, dass es sich nicht um sonstige, eben nicht anrechenbare Versicherungen handelt, wurde damit überholt und dem Vermieter die Aufsplittung in einzelne Versicherungen abgenommen.
In seiner Begründung führt der BGH aus, dass die Abrechnung eine Kontrolle der Kostenposition „Versicherung“ daraufhin, ob für das Mietobjekt Kosten der Sach- und Haftpflichtversicherung in dieser Höhe tatsächlich angefallen sind und wie sie sich auf die beiden Versicherungsarten verteilen, nicht zu ermöglichen braucht; hierfür steht dem Mieter die Möglichkeit der Belegeinsicht zur Verfügung. Etwaige Einwendungen sind dann innerhalb der 12 – monatigen Einwendungsfrist gegenüber dem Vermieter geltend zu machen.
Der Vermieter darf unter anderem die Kosten für eine
Grundbesitzer – Haftpflichtversicherung
Ausgaben für private Versicherungen allerdings nicht.
53 Antworten auf "Nebenkosten: Diese Versicherungen darf der Vermieter umlegen (und diese nicht)"
Brandversicherungbeitrag erhöht – kann der Vermieter die erhöhte versicherungsprämie auf die Mieter umlegen?
Hallo Frau Hachenberger,
ich wüsste nicht, was dagegen spricht. Wenn die Gartenpföege teuer wird, werden diese (Mehr)Kosten auch umgelegt.
Gebäudeversicherung ist um 490€ gestiegen.
Darf der Vermieter das und welchen Grund sollte er haben?
Muss er außerdem seine Mieter informieren?
490 Euro als Wert sagen erstmal nichts aus. Das kann eine Steigerung von 10% sein (große Immobilie) oder um 200% (kleines Haus). Fragen Sie den Vermieter warum es zu der Steigerung kam und nehmen Sie im Zweifel Belegeinsicht.
Im Mietvertrag wird bei mir die Kaltmiete und die Heizkosten aufgeführt. Mein Vermieter will alle 3 Monate von mir die Hälfte der Kosten für Schornsteinfeger, Wasser und Feuerversicherung etc.. ist dies so zulässig ?
grundsätzlich können nur die Nebenkosten umgelegt werden, deren Umlage im Mietvertrag vereinbart wurde.
ich wohne seit nunmehr 7 Jahren in dieser Wohnung und mußte noch nie Wohngebäudeversicherung, Haftpflichtversicherung noch Grundsteuer in meiner Nebenkostenabrechnung bezahlen. Jetzt ist mir diese Woche die Nebenkostenabrechnung von 2014 ins Haus „geflogen“ und plötzlich soll ich diese Versicherungen bezahlen. Das ist ein Mehrwert auf der Abrechnung von schlappen 360 Euro. jetzt zu meiner Frage….muß ich das bezahlen obwohl es nicht in meinem Vertrag steht?
P.S.: Wenn ich das nicht bezahlen muß…..finde ich das irgendwo im Internet Schwarz auf Weiß damit ich es meinem Vermieter auch unter die Nase halten kann?
es innen nur die Nebenkosten umgelegt werden, deren Umlage im Mietvertrag vereinbart wurde.
mein Vermieter hat folgende Versicherungen in Rechnung gestellt:
Ökohaftungsversicherung (wegen privater Kläranlage)
Private Sachversicherung (beinhaltet die Glasversicherung)
Betriebshaftpflicht (unser Vermieter hat auch ein Geschäft)
Welche davon sind wirklich berechtigt?
Ich würde sagen nur die ersten drei Versicherungen.
ich bin im Dezember 2014 aus meiner alten Wohnung ausgezogen und habe noch keine vollständige Rückzahlung der Kaution erhalten.
Mein Vermieter hat mir heute neben der Betriebskostennachzahlung folgende Kosten aufgeführt die er mit der Restkaution verrechnen möchte:
Alle drei aufgeführten Punkte wurden nicht im Mietvertrag vereinbart. Sind diese trotzdem zulässig?
grundsätzlich können nur Nebenkosten umgelegt werden, deren Umlage im Mietvertrag vereinbart wurde. Und die Rechtsschutzversicherung gehört ohnehin nicht zu den umlegbaren Kosten.
in unseren bisherigen Betriebskostenabrechnungen gab es bis zur Abrechnung für 2013 immer die Position „Versicherung Gebäude“.
In der Betriebskostenabrechnung 2014 wird auch wieder diese Position abgerechnet.
Am Ende der Betriebskostenabrechnung 2014 taucht nun aber neu auf „Versicherung Gebäude 2015“ – also die Versicherung für das laufende Geschäftsjahr als „Vorauszahlung“.
Meine Frage ist nun, ob die Wohnungsverwaltung dazu berechtigt ist, Vorauszahlungen auf die Gebäudeversicherung zu erheben, so dass damit für uns eine Doppelbelastung zu einer sachlichen Position entsteht.
unsere Umlage für Gebäudeversicherung in der Betriebskostenabrechnung ist innerhalb eines Jahres von ca. 70 Euro auf unglaubliche 533 Euro gestiegen. Das ist ein Anstieg von fast 800 %. Als Grund gibt die Hausverwaltung gegenüber unserem Vermieter an, dass es mehrere größere Wasser und Brandschäden gab, welche durch Mieter und Eigentümer zT. grob fahrlässig verursacht wurden.
Die Versicherung hat auf Grund der Schäden (ca. 70000 Euro) den Versicherungsvertrag gekündigt. Da man wohl nicht so schnell eine neue Versicherung finden konnte hat sich die alte Versicherung doch bereiterklärt die Deckung gegen eine Jahresprämie von über 50000 Euro zu übernehmen. Vorher ca. 5000 Euro pro Jahr.
Ist die Umlage dieser extremen Ehöhung des Versicherungsbetrages auf alle Mieter rechtens? Muss hier nicht vielmehr der Schadensverursacher für die Kosten aufkommen bzw. falls dieses nicht so ist, sind dann nicht die Eigentümer in der Pflicht, da diese ja auch den finanziellen Vorteil aus der Vermietung haben.
Vielen Dank für eine Antwort schon mal im voraus
ich kann hier im Kommentar leider nicht so weit ausholen. Recherchieren Sie nach Wirtschaftlichkeitsgebot in der Nebenkostenabrechnung und nach „extremer Kostensteigerung“. Das sollte Ihnen helfen.
vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Habe wirklich schon sehr umfassend recherchiert. Könnten Sie daher nicht vielleicht doch kurz Ihre Auffassung dazu schildern. Für andere Leser Ihrer Seite wäre das sicherlich auch sehr hilfreich.
Bisher habe ich nur im Internet gefunden das Prämienanpassungen auf Grund von Schadensereignisssen nicht auf den Mieter umlegbar sind. zB. (Beruht eine Prämienerhöhung auf einem konkreten Schadensfall, kann sie nicht auf die Mieter umgelegt werden (z.B. Gebäudeversicherung erhöht die Prämie nach einem Schaden am Rohrleitungssystem; AG Köln, Urteil vom 21.5.1999,)
Wäre super doch noch Ihre Meinung als Experte darauf zu erhalten. Vielen Dank.
Ich wohne in einem Altbau 6WE (gesamt Einheit 533 m²) einer großen Gesellschaft welches Plattenbauten und Neubauten im Umkreis von ca. 50 km unterhält. Im 12 km entfernten Nachbarort brannte es mehrmals in einem Plattenbau. Nun erhöhte die Gesellschaft für unserer Einheit die Versicherungsbeiträge von 126 € auf 498 € für die gesamte Wohneinheit. Ist dies Rechtens solche Versicherungen Orts- und Bautentypübergreifend abzuschließen und uns damit für diese Brände mit zahlen zu lassen?
Die Antworten auf die Fragen von Stephan und Herrn Wille würden mich auch brennend interessieren, da ich mich momentan in einer ähnlichen Situation befinde.
Die Versicherungskosten wurden um über 100% erhöht. Die von der Hausverwaltung abgeschlosse Police umfasst nun anscheinend mehrere Häuser unterschiedliche Eigentümer. Die Häuser haben unterschiedliche Ausstattung und Risiken (z.B. Fahrstuhl & Öltank, beides in unserem Haus nicht vorhanden) und die höheren Kosten haben angeblich auch mit Schadensfällen anderer Häuser zu tun. Die Versicherungskosten wurden dann, ohne Berücksichtigung dieser Unterschiede, auf die qm Fläche der einzelnen Häuser umgerechnet.
Dürfen Versicherungskosten derart gebäudeübergreifend zusammengelegt werden, auch wenn sich die Gebäude und deren Risiken unterscheiden?
Ist eine derartige prozentuale Erhöhung der Versicherungskosten noch „wirtschaftlich“, solange sie sich die absoluten Kosten im Rahmen des regionalen Durchschnitts bewegen? (Gilt beim Gebot der Wirtschaftlichkeit eher die relative Veränderung oder der absolute Betrag?)
danke für Ihren Beitrag. Es kommt hier mit Sicherheit auf den jeweiligen Einzelfall an. Ich kann Sie daher nur bitten Ihren Fall (insb. die Kosten vorher und nachher) von einem Anwalt bewerten zu lassen.
Kann man pauschal einen Richtwert sagen wie hoch ungefähr eine Grundsteuer für eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus mit 5 Wohnpartien von 120m’2 ist? Kann das 100,-€ oder 1000,-€ sein? Mir ist schon klar das Region und Gemeinde hier ihre eigene Schlüssel haben zur Berechnung.
es sind ganz grob gesagt eher 150 Euro als 1.000 Euro im Jahr.
Thema Zweifamilienhaus. Vermieter wohnt unten, Mieter oben. Haus wurde nach KfW 70 gesamt neu gedämmt, neue Heizungsanlage, und eine komplette Dachseite mit Photovoltaik belegt. Speziell dadurch hat sich die Gebäudehaftpflicht um 100% erhöht.
Von der Photovoltaik habe ich als Mieter nichts, der Vermieter schon. Muss ich die Erhöhung der Versicherungssumme mittragen?
Hallo. Wir sind zum 31. Juli letzten Jahres aus unserer Mietwohnung ausgezogen. Zeitgleich wurde das Haus an einen neuen Eigentümer verkauft.
In der mittlerweile erfolgten Betriebskostenabrechnung sollen wir nun die (umlegbaren) Versicherungen für das gesamte Jahr bezahlen (und nicht nur anteilig für 7 Monate).
Die Begründung dafür lautete durch die (damalige) Hausverwaltung: „Bei einigen Kostenarten haben wir die Beträge für das gesamte Jahr abgerechnet, da diese auch noch von der bisherigen Eigentümerin bezahlt worden sind.“
Mein Frage: Müssen wir tatsächlich die Versicherungen für das gesamte Jahr bezahlen, weil die damalige Eigentümerin diese auch schon (scheinbar im Voraus) bezahlt hat?
Sie müssen natürlich nur für den anteiligen Zeitraum in der Sie in der Wohnung gelebt haben die Nebenkosten zahlen. Wer was bezahlt hat, kann Ihnen als Mieter egal sein.
wir haben unsere Nebenkostenabrechnung für 2015 bekommen und uns traf der Schlag. Die Kosten de Versicherung sind von 2014 zu 2015 extrem gestiegen. Wir zahlten 2014 noch 4647€ für das gesamte Haus, was natürlich noch auf die qm runter gerechnet wird (100,17qm sprich 192,62€). 2015 verlangte man nun 14171€ für das Haus, unser Anteil nun 587,37€. Wir wurden darüber nicht informiert und müssten jetzt letztendlichnunter Berücksichtigung aller Faktoren richtig viel nachzahlen. Was für ein Recht habe ich jetzt als Miete? Muss ich das einfach hin nehmen? Muss der Vermieter mich bei solchen extremen Preisändungen in Kentniss setzen?
ich würde zuerst erfragen, wie es zu dieser großen Steigerung kommen konnte. An diese Antwort würde ich dann entsprechend mein Handeln ausrichten.
meine heutige Nachfrage ergab, das im Wohnhaus aufgrund vieler Schäden
(z.g.T. Wasserschäden) die Versicherung die Kosten erhöht und das es keine
andere Möglichkeit gibt als dies zu zustimmen. Hätten wir als Mieter von unserem
Eigentümer oder unserer Hausverwaltung über diese „drastische“ Steigerung
informiert werden müssen? Ich finde, über die Wirtschaftlichkeit geht dies weit
hinaus. Habe ich ein besonderes Recht?
habe ein Objekt an eine öffentliche Einrichtung vermietet, der Mietvertrag kam von der Einrichtung (soweit auch ok)
Da diese mehrere solcher Objekte so gemietet haben, nutzen sie auch diesen „eigenen“ Mietvertrag.
Dort ist aber nirgends nachzulesen, wer für die nötigen Versicherungen (wie Gebäude- und H+G Haftpflicht oder Grundsteuer) aufkommt.
Sie sagen, sie würden grundsätzlich keine Kosten für Versicherungen und auch keine für die Grundsteuer übernehmen!
War geschockt! – Ist rechtlich so passend?
in einem Gewerbemietvertrag können Sie sehr vieles vereinbaren. Der Gesetzgeber geht von Verhandlungen auf Augenhöhe zwischen gleichrangigen Vertragspartnern aus.
Unsere Nebenkostenabrechnung weißt eine Position auf, die ich nicht so ganz nachvollziehen kann.
Kann das ernsthaft abgerechnet werden?
Ich habe ja selbst auch ne Haftpflicht und Hausratversicherung
Kann ich das bemängeln und streichen lassen?
fragen Sie nach, welche Versicherung sich dahinter verbirgt. Vermutlich kann diese nicht umgelegt werden.
Ich habe gerade meine Nebenkostenabrechnung vom ehemaligen Vermieter erhalten. Ich bin am 31.7.2016 ausgezogen. Jetzt hat mir der Vermieter für den Punkt Versicherung eine Polizze, gültig ab 01.08.2016 bis 01.08.2017 mit dem Betrag von ca. 250 Euro vorgelegt und anteilig für 7 Monate diese in der NK Abrechnung für 2016 abgerechnet. Die eigentliche Polizze die bis 01.08.2016 gültig war, kostete 185 Euro. Sollte ich jetzt nicht anteilig zu den 185 Euro (für die 7 Monate) die Versicherung zahlen oder doch zumindest sollten die tatsächlichen Kosten des Jahres 2016, anteilig 7 Monate für 185 Euro und anteilig 5 Monate von 250 Euro herangezogen werden und davon mein Anteil von 7 Monaten?
Sie zahlen die Kosten, die anteilig auf Ihre Mietzeit entfallen. Wenn nach Ihrer Mietzeit die Kosten steigen, dann trägt die Kosten Ihr Nachmieter.
wir haben seit 01. November 2016 ein Zweifamilienhaus bezogen. Vor kurzem kam die Jahresabrechnung von 2016. Diese beinhaltet u.a. auch die Gebäudeversicherung in Höhe von 412,76 € Welchen prozentualen Anteil muss der Vermieter übernehmen, bzw. die beiden Mietparteien.
die nicht verbrauchsabhängigen Kosten werden i.d.R. nach Zeit aufgeteilt. Das heisst, für Ihre Wohnung tragen Sie 2/12tel der Kosten. Die Trennung mit der anderen Wohnung erfolg über den vereinbarten Umlageschlüssel im Mietvertrag.
ich besitze ein Zweifamilienhaus, wovon ich eine Einheit vermietet habe und die andere selbst nutze. Kann ich in diesem Fall die kompletten Kosten der Grundbesitzerhaftpflicht auf den einen Mieter umlegen? Im Mietvertrag sind die entsprechen Betriebskosten alle erwähnt.
Sie müssen alle Nebenkosten nach dem im Mietvertrag vereinbarten Umlageschlüssel umlegen und natürlich auch Ihren Teil selbst tragen.
mein Vermieter fordert das erste mal eine Zahlung für eine Sachversicherung in der Nebenkostenabrechnung. Ich wohne seid 10 Jahren in der Wohnung und dieser Posten wurde noch nie in der Kosteabrechnung aufgeführt. In meinem Mietvertag steht er auch nicht drin. Bin ich verpflichtet diesen Betrag für die Sachversicherung jetzt zu zahlen?
der Vermieter darf nur die Nebenkosten umlegen, deren Umlage im Mietvertrag vereinbart wurde. Aber Achtung, ggf. ist diese Position unter einem anderen Begriff im Mietvertrag vorhaben, z.B. Gebäudeversicherung.
ich habe auch eine Frage zu unserer Nebenkostenabrechnung und bin leider noch nicht durch die Kommentare hier ganz schlau geworden.
Unsere Nebenkostenabrechnung (2016) enthällt einen unglaublich hohen Betrag an Gebäudeversicherung (+168 €). Ich habe im Haus die Eigentümer gefragt und hier wurde mir gesagt, dass darin schon die Vorauszahlung für 2017 enthalten ist: In der Abrechnung für 2016 steht also der Betrag der Gebäudeversicherung für 2016 und die Vorauszahlung für 2017.
Wir sind vor einem halben Jahr in ein Einfamilienhaus gezogen, nun flatterte die erste Erhöhung für die Wohngebäudeversicherung etc. ein von 600 Eur auf 814 im Jahr ist das in Ordnung die Höhe? Vermieter legt mir leider keine Belege vor.
wir haben einen Mietvertrag für ein Ladengeschäft. Wir haben eine Frage zum Verteilungsschlüssel der Versicherungsbeiträge. Die Situation ist wie folgt:
Das Gebäude besteht im EG aus zwei Ladengeschäften und einem Hoteleingang. Die zweite bis vierte Etage besteht aus den Hotelzimmern.
Alle umzulegenden Versicherungen sind im Mietvertrag genannt.
Als Verteilungsschlüssel ist im Mietvertrag genannt „Die Mieterin trägt anteilig….“
Die Vermieterin legt als Grundlage des Umlageschlüssels nun die Grundfläche im EG fest, somit zahlt das Hotel anteilig nur für den Eingang, für die oberen Etagen ist das Hotel von den Versicherungsbeiträgen befreit.
Ist das so korrekt? Oder muss sich das „anteilig“ nicht auf die gesamte genutzte Gewerbefläche beziehen?
Danke für eine Rückmeldung und
grundsätzlich können verschiedene Umlageschlüssel vereinbart werden. Diese sind nie ganz fair. Bei Ihnen schneit aber ein unangemessen großes Ungleichgewicht vorzuherrschen. Es sollte im Interesse des Vermieter sein, die Kosten fair zu verteilen. Sprechen Sie diesen darauf an. Wenn Sie keinen Erfolg haben, würde ich mich an Ihrer Stelle rechtlich beraten lassen.
meine Eltern wohnen seit Jahre in einem 3 Familienhaus und haben die Wohngebäudeversicherung in den Nebenkosten bezahlt. Nun kam die Abrechnung von letztem Jahr und da wurde ein neuer Vertrag abgeschlossen. Bisher war die Prämie der Wohngebäude bei ca. 400 €. Im neuen Vertrag bei der gleichen Versicherung liegt Sie nun bei 760 €. Hier wurde nun wohl alles mit rein genommen was geht. Kann der Vermieter willkürlich diese von Ihm getroffene Entscheidung auf die Mieter umlegen ?
wer soll die Versicherung auswählen, wenn nicht der Vermieter? Dennoch muss dieser sich an der Wirtschaftlichkeitsgebot halten.
wir wohnen in einem Mehrfamilienhaus. Unsere Kosten für die Sach- und Haftpflichtversicherung waren in den Jahren 2012 bis 2014 deutlich geringer als 2015 und 2016.
Genauer: im Jahr 2012 4860,77€, 2013 3092,22€, 2014 3235,02€.
Im Jahr 2015 gab es bereits eine deutliche Erhöhung auf 7042,25 und nun für 2016 auf 10360,43€
Der entsprechende Anteil auf unsere Wohnnung beträgt 442,25€ (ca 100m²). Kann so etwas gerechtfertigt sein und dann auch auf uns als Mieter umlegbar? Mir erscheint das ganze recht teuer. Welche Vergleichswerte wären angemessen?
ich würde zuerst erfragen, warum die Beiträge für die Versicherung gestiegen sind. Von der Antwort würde ich das weitere Handeln abhängig machen.
Die Begründung lautet, dass durch Schadensfälle innerhalb der WEG die ursprüngliche Versicherung gekündigt hat und daraufhin eine neue gefunden werden musste. Es hieß das es wohl sehr schwierig wäre überhaupt noch einen Versicherer zu finden, so dass die einzigen die noch Versichern sehr teuer wären. Im folgenden sind dann auch bei neuen Versicherer neue Schadensfälle aufgetreten.Die Schadenssumme betrug ca. 30k.
Ist dies alles plausibel und rechtens das wir nun für Schäden an denen wir nicht beteiligt waren zahlen müssen?
ich habe eine Haus & Grundbesitzer Haftpflicht Vers. abgeschlossen, da ich von 235 m² / 65m² vermietet habe. Wie ist der Umlageschlüssel? Kann ich nur die vermieteten 65 m² in die Nebenkostenabrschnung einfliesen lassen, oder die gesamtem 235 m². Was ist rechtlich gesehen o.k.Im Mietvertrag geregelt sind Kosten der Sach und Haftpflichtversicherung.
die Nebenkosten für den selbstgenutzten / leerstehenden oder anderweitig vermieteten Teil tragen Sie selbst bzw. können Sie nicht auf den anderen Mieter umlegen.
Bei einem Mieter wurde versucht einzubrechen, dabei wurde die Tür beschädigt. Wer haftet für den Schaden. Der Mieter mit seiner Hausratversicherung oder der Vermieter mit seiner Gebäudeversicherung ? Für eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar.
Источники: http://www.finanztip.de/nebenkostenabrechnung/, http://www.mineko.de/versicherung-in-nebenkosten/, http://www.mietrecht.org/nebenkosten/versicherungen/

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