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Timestamp: 2016-10-23 12:09:12+00:00

Document:
Mietvertrag; M�ngelrechte,
B.________ (Beschwerdegegner) vermietete A.________ (Beschwerdef�hrer) mit Mietvertrag vom 4. Mai 2004 per 1. Mai 2004 rund 300 m� Raum im 1. OG an der Strasse K.________ in L.________ zur Ben�tzung als Gewerberaum/Atelier sowie einen Parkplatz an der selben Adresse. Der Mietvertrag war erstmals k�ndbar per 30. Juni 2009. Es bestand eine Option auf Verl�ngerung um weitere f�nf Jahre. Als Mietpreis wurden Fr. 2'040.-- zuz�glich Nebenkosten von Fr. 250.-- pro Monat vereinbart.
Der Beschwerdef�hrer teilte dem Beschwerdegegner mit Schreiben vom 11. Juli 2006 u.a. mit, er erlaube sich, auf eigene Kosten eine Bodenprobe auf gesundheitsbedenkliche Stoffe untersuchen zu lassen, da er seit dem Einzug in das Mietobjekt vermehrt unter Kopfschmerzen und Schwindelanf�llen leide. Mit weiterem Schreiben vom 5. M�rz 2007 er�ffnete er dem Beschwerdegegner, gem�ss den Untersuchungsberichten der X.________ AG und der Y.________ AG seien hohe Konzentrationen an fl�chtigen Teer�l-Komponenten in der Raumluft des Mietobjekts vorhanden, die gem�ss Giftliste in beheizten Innenr�umen nicht vorhanden sein d�rften. Er forderte ihn zur sofortigen M�ngelbehebung auf und setzte ihm Frist bis 20. M�rz 2007 zur Erkl�rung betreffend Bereitschaft zur M�ngelbeseitigung, Art derselben und Terminplan. F�r den Unterlassungsfall drohte er ihm die ausserordentliche K�ndigung gem�ss Art. 259b OR an.
Der Beschwerdegegner bat mit Schreiben vom 20. M�rz 2007 um einen Besprechungstermin mit dem Beschwerdef�hrer und der Y.________ AG. Am 12. April 2007 besichtigten die Parteien das Mietobjekt zusammen mit Herrn C.________ von der Y.________ AG und am 18. April 2007 fand ein weiterer Augenschein mit den Parteien statt. Der Beschwerdef�hrer fasste das Ergebnis der Besprechungen im Schreiben vom 20. April 2007 zusammen und erkl�rte, er erwarte, dass der Beschwerdegegner das in Aussicht gestellte Sanierungskonzept in der Woche vom 30. April bis 4. Mai 2007 pr�sentiere. Die vorgeschlagene Laminatl�sung k�nne dabei nicht akzeptiert werden, da sie gegen�ber dem aktuellen Holzboden eine Verschlechterung darstelle.
Mit Schreiben vom 11. Juni 2007 forderte der Beschwerdef�hrer vom Beschwerdegegner erneut eine Sanierung des (angeblich) stark kontaminierten Bodens bis 29. Juni 2007 und einen Vorschlag f�r eine angemessene Herabsetzung des Mietzinses ab Meldung des Schadens bis zu dessen Beseitigung. F�r den Unterlassungsfall drohte er erneut die K�ndigung des Mietverh�ltnisses an. Der Beschwerdegegner sagte mit Schreiben vom 14. Mai (recte: Juni) 2007 die Sanierung des Bodens bis Ende Juni 2007 zu.
Der Beschwerdef�hrer verlangte vom Beschwerdegegner mit Schreiben vom 18. Juni 2007 eine Herabsetzung des monatlichen Mietzinses um 50 % ab Juli 2006 und setzte ihm Frist von 20 Tagen zur Bezahlung der bis dahin aufgelaufenen Forderung von Fr. 19'066.20. Im Antwortschreiben vom 26. Juli (recte: Juni) 2007 lehnte der Beschwerdegegner die Forderung ab und erkl�rte, er sei zur Ausf�hrung der Bodensanierung bereit, aufgrund der Verhaltensweise des Beschwerdef�hrers dazu aber nicht in der Lage, was vom Beschwerdef�hrer mit Schreiben vom 27. Juni 2007 bestritten wurde.
Nach einem weiteren Briefwechsel k�ndigte der Beschwerdef�hrer den Mietvertrag mit Schreiben vom 1. August 2007 gest�tzt auf Art. 259b lit. a OR fristlos.
Vor der Schlichtungsbeh�rde f�r das Mietwesen des Bezirks Baden kam zwischen den Parteien keine Einigung �ber die in der Folge vom Beschwerdef�hrer gestellten Forderungen zustande.
Am 8. Januar 2009 erhob der Beschwerdef�hrer beim Bezirksgericht Baden Klage gegen den Beschwerdegegner mit den folgenden Antr�gen:
"1. Es sei in Bezug auf den Mietvertrag vom 4. Mai 2004 festzustellen, dass vom Juli 2006 bis Februar 2007 eine Mietzinsreduktion von 50 % pro Monat auf die Miete von Fr. 2'290.00 pro Monat und vom M�rz 2007 bis und mit September 2007 eine Mietzinsreduktion von 100 % pro Monat auf die Miete von Fr. 2'290.00 pro Monat gerechtfertigt sei.
2. Es sei der Beklagte zu verpflichten, dem Kl�ger Fr. 187'045.90, zuz�glich Verzugszins zu 5 % ab 29. Dezember 2007, zu bezahlen.
Das Bezirksgericht stellte am 13. Dezember 2011 in teilweiser Gutheissung der Klage fest, dass f�r die Zeit vom 6. M�rz 2007 bis zum 30. September 2007 eine Mietzinsreduktion von 50 % auf dem monatlichen Mietzins von Fr. 2'040.-- gerechtfertigt sei. Sodann verpflichtete es den Beschwerdegegner, dem Beschwerdef�hrer als Schadenersatz f�r get�tigte, nicht amortisierte Investitionen in das Mietobjekt den Betrag von Fr. 77'851.40 nebst Zins zu 5 % seit dem 29. Dezember 2007 zu bezahlen.
Mit Entscheid vom 14. November 2012 hiess das Obergericht des Kantons Aargau eine vom Beschwerdegegner dagegen eingelegte Berufung teilweise gut und hob das Urteil des Bezirksgerichts auf. Es trat auf Ziffer 1 des Klagebegehrens nicht ein. In teilweiser Gutheissung der Klage verpflichtete es den Beschwerdegegner, dem Beschwerdef�hrer infolge Herabsetzung des Mietzinses Fr. 5'151.50 nebst Zins zu 5 % seit 29. Dezember 2007 auf Fr. 3'855.40 und Zins zu 5 % seit 8. Januar 2008 auf Fr. 1'296.10 zu bezahlen. Im �brigen wies es die Klage ab.
Der Beschwerdef�hrer beantragt mit Beschwerde in Zivilsachen, diesen Entscheid aufzuheben und den Beschwerdegegner zu verpflichten, ihm Fr. 5'151.50 sowie Fr. 77'851.40, beides nebst Zins zu 5 % seit 29. Dezember 2007 zu bezahlen. Eventuell sei die Klage zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Die Sachurteilsvoraussetzungen der Beschwerde in Zivilsachen sind vorliegend erf�llt und geben zu keinen Bemerkungen Anlass. Unter Vorbehalt einer hinl�nglichen Begr�ndung (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG) ist grunds�tzlich auf die Beschwerde einzutreten.
Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz nur berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG). "Offensichtlich unrichtig" bedeutet dabei "willk�rlich" (BGE 135 III 397 E. 1.5). �berdies muss die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein (Art. 97 Abs. 1 BGG). Neue Tatsachen und Beweismittel d�rfen nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG), was in der Beschwerde n�her darzulegen ist (BGE 134 V 223 E. 2.2.1; 133 III 393 E. 3).
Der Beschwerdef�hrer l�sst diese Grunds�tze �ber weite Strecken ausser Acht. So stellt er seinen rechtlichen Ausf�hrungen zun�chst eine ausf�hrliche eigene Sachverhaltsdarstellung voran. Darin - wie auch in seiner weiteren Beschwerdebegr�ndung - erweitert er in vielfacher Hinsicht die tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz bzw. weicht von diesen ab, ohne dazu jedoch rechtsgen�gliche Sachverhaltsr�gen zu erheben, die dem Bundesgericht gegebenenfalls eine Korrektur oder Erg�nzung des im angefochtenen Urteil festgestellten Sachverhalts erlauben k�nnten. Auf entsprechende Vorbringen und darauf gest�tzte R�gen kann nicht eingegangen werden. Dies gilt namentlich auch, soweit sich der Beschwerdef�hrer in verschiedenen Punkten auf tats�chliche Feststellungen st�tzt, welche bloss die Erstinstanz traf und die von der Vorinstanz nicht �bernommen wurden, ohne die entsprechende Unterlassung der Vorinstanz als Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG zu r�gen.
Umstritten ist zun�chst, ob ein schwerwiegender, vom Beschwerdegegner zu verantwortender Mangel des Mietobjekts vorlag, der den Beschwerdef�hrer zu einer fristlosen K�ndigung des Mietverh�ltnisses gem�ss Art. 259b lit. a OR berechtigte, so dass er in der Folge vom Beschwerdegegner gest�tzt auf Art. 259a Abs. 1 lit. c und Art. 259e OR Ersatz f�r seine nicht amortisierten Investitionen in das Mietobjekt fordern kann.
3.1 Kennt der Vermieter einen Mangel und beseitigt er ihn nicht innert angemessener Frist, so kann der Mieter gem�ss Art. 259b lit. a OR fristlos k�ndigen, wenn der Mangel die Tauglichkeit einer unbeweglichen Sache zum vorausgesetzten Gebrauch ausschliesst oder erheblich beeintr�chtigt.
Unter dem vorausgesetzten Gebrauch, der auch in Art. 256 Abs. 1 und Art. 258 Abs. 1 OR genannt wird, ist der Gebrauch bzw. die Nutzung zu verstehen, die der Mieter gem�ss den Vereinbarungen mit dem Vermieter und den Umst�nden voraussetzen bzw. erwarten darf. Bei der Auslegung des Begriffs der erheblichen Beeintr�chtigung des vorausgesetzten Gebrauchs ist zu ber�cksichtigen, dass Art. 259b lit. a OR eine Spezialregelung der K�ndigung aus wichtigem Grund enth�lt, die voraussetzt, dass die Weiterf�hrung des Dauerschuldverh�ltnisses f�r die k�ndigende Partei unzumutbar ist (vgl. Art. 266g Abs. 1 OR; Art. 337 Abs. 2 OR). Die Beeintr�chtigung des vorausgesetzten Gebrauchs ist daher erheblich, wenn dieser dem Mieter objektiv nicht mehr zumutbar ist. Diesfalls liegt ein sogenannter "schwerer" Mangel vor. Ob ein Mangel schwer wiegt, bestimmt der Sachrichter unter Ber�cksichtigung der Umst�nde des Einzelfalles. Allgemein kann gesagt werden, dass das Bewohnen eines Mietobjekts unzumutbar wird, wenn es M�ngel aufweist, welche die Gesundheit des Mieters oder seiner Familie in Gefahr bringen. Dabei gen�gt es, wenn wesentliche R�ume des Mietobjekts unben�tzbar werden. Ein schwerer Mangel ist demgegen�ber grunds�tzlich zu verneinen, wenn der Mieter ihn auf einfache und kosteng�nstige Weise zu Lasten des Vermieters gest�tzt auf Art. 259b lit. b OR selbst beheben lassen kann oder wenn die Beeintr�chtigung nur von kurzer Dauer ist (Urteile 4C.384/2005 vom 22. M�rz 2006 E. 3; 4C.168/2001 vom 17. August 2001 E. 4a; 4C.164/1999 vom 22. Juli 1999 E. 2d, in: Pra 2000 Nr. 49 S. 278 ff.; je mit zahlreichen Hinweisen).
Bei der Beurteilung der Schwere eines Mangels steht dem Sachrichter ein Ermessensspielraum zu (vgl. die vorstehend zit. Entscheide). Solche Ermessensentscheide �berpr�ft das Bundesgericht mit Zur�ckhaltung. Es schreitet nur ein, wenn die Vorinstanz grundlos von in Lehre und Rechtsprechung anerkannten Grunds�tzen abgegangen ist, wenn Tatsachen ber�cksichtigt wurden, die keine Rolle h�tten spielen d�rfen, oder wenn umgekehrt Umst�nde ausser Betracht geblieben sind, die zwingend h�tten beachtet werden m�ssen. In derartige Ermessensentscheide wird ferner eingegriffen, wenn sich diese als offensichtlich unbillig, als in stossender Weise ungerecht erweisen (BGE 138 III 443 E. 2.1.3., 669 E. 3.1 S. 671; 135 III 121 E. 2 S. 123 f.; 128 III 428 E. 4 S. 432; je mit Hinweisen).
3.2 Was den vertraglich vorausgesetzten Gebrauch der Mietsache angeht, macht der Beschwerdef�hrer geltend, es sei beiden Parteien vor Vertragsschluss klar gewesen, dass er die in einem Industriegeb�ude mit dem Verwendungszweck "Gewerberaum/Atelier" �berlassene Halle als "Loft", mithin als Wohnung nutzen und entsprechende Einbauten vornehmen wollte. Diese Tatsachenvorbringen werden indessen vom Beschwerdegegner bestritten und finden im vorinstanzlichen Urteil keine St�tze. Aus dem Urteil geht zwar hervor, dass die Erstinstanz angenommen habe, als Vertragsinhalt sei eine Art Rohbaumiete f�r eine Wohnung abgemacht gewesen und es sei dem Beschwerdegegner klar gewesen, dass der Beschwerdef�hrer das Mietobjekt zu einer Loft-Wohnung habe ausbauen wollen. Die Vorinstanz traf aber selber keine entsprechenden Feststellungen, sondern ging davon aus, das Mietobjekt sei als Atelier �berlassen worden. Der Beschwerdef�hrer erhebt dagegen keine taugliche Sachverhaltsr�ge, die dem Bundesgericht eine Erg�nzung des im angefochtenen Urteil festgestellten Sachverhalts erlauben w�rde (Erw�gung 2 vorne), weshalb er mit seinem Vorbringen nicht geh�rt werden kann.
Im Zusammenhang mit der Frage, ob die fristlose K�ndigung gerechtfertigt war, erscheint ohnehin einzig als wesentlich, dass die R�umlichkeiten mit der vertraglichen �berlassung als "Atelier" als R�ume f�r den l�ngeren Aufenthalt von Personen vorgesehen wurden, so dass eine Gef�hrdung der Gesundheit dieser Personen wegen der Belastung der Raumluft durch aus dem Boden stammende chemische Verbindungen in Betracht f�llt.
3.3 Die Vorinstanz kam zum Schluss, die Erstinstanz h�tte die vom Gesetz f�r eine fristlose K�ndigung verlangte Schwere des Mangels verneinen m�ssen bzw. es k�nne nicht davon gesprochen werden, dass die Tauglichkeit der Mietsache zum vorausgesetzten Gebrauch wegen eines vom Beschwerdegegner zu vertretenden Mangels ausgeschlossen oder erheblich beeintr�chtigt gewesen sei. Sie f�hrte dazu aus, gem�ss Einsch�tzung des Zeugen C.________ seien die R�umlichkeiten f�r den Daueraufenthalt nicht geeignet gewesen. Dennoch habe er widerspr�chlicherweise nur eine langfristige Sanierung des Bodens innerhalb etwa eines Jahres empfohlen. Wenn das Mietobjekt unbrauchbar sein sollte, w�re vern�nftigerweise anzunehmen, dass es sofort saniert werden m�sste. Die Geruchsbelastung durch Naphtaline sowie die Tatsache, dass die erh�hte L�semittelkonzentration in der Raumluft zu reversiblen Augen- und Nasenschleimhautreizungen f�hren k�nne, vermindere die Gebrauchstauglichkeit des Mietobjekts zwar erheblich. Die Tatsache, dass der Beschwerdef�hrer nach der M�ngelr�ge vom 5. M�rz 2007 noch knapp sieben Monate im Mietobjekt gewohnt habe, relativiere das Ganze jedoch wieder; der Beschwerdef�hrer habe sich auch gar nie �ber entsprechende Beschwerden beklagt. Der Beschwerdef�hrer sei �berdies sp�testens Ende 2004 in das Mietobjekt eingezogen und habe danach eineinhalb Jahre zugewartet, bis er sich im Juli 2006 erstmals mit den Beschwerden an den Beschwerdegegner gewandt habe. Mit Schreiben vom 5. M�rz 2007 habe er dann dem Beklagten die Ergebnisse der von ihm in Auftrag gegebenen Untersuchungsberichte mitgeteilt und Frist bis 20. M�rz 2007 zur Stellungnahme angesetzt, obwohl der Bericht der X.________ AG vom 7. September 2006 und derjenige der Y.________ AG vom 7. November 2006 datierten. Angesichts dieser Umst�nde k�nne nicht davon gesprochen werden, dass die Tauglichkeit der Sache zum vorausgesetzten Gebrauch ausgeschlossen oder erheblich beeintr�chtigt gewesen sei. Auch sei nicht vollst�ndig klar, zu wie viel Prozent der Boden f�r die Symptome des Beschwerdef�hrers urs�chlich gewesen sei, da auch nach den Untersuchungsberichten neben dem Boden weitere (vom Beschwerdef�hrer zu vertretende) Faktoren f�r die Konzentration von L�semitteln in der Luft verantwortlich gewesen seien, insbesondere das in den Mietr�umen abgestellte Motorrad des Beschwerdef�hrers, der von ihm veranlasste Innenausbau des Mietobjekts und Emissionen aus dem "Tabaknebenstromraum" (Tabakrauch).
Weiter erwog die Vorinstanz, die Erstinstanz h�tte den Nachweis eines schwerwiegenden, vom Beschwerdegegner zu verantwortenden Mangels durch den Beschwerdef�hrer auch aus weiteren Gr�nden verneinen m�ssen. Bei den vom Beschwerdef�hrer zum Beweis seiner Behauptungen �ber einen schweren, vom Beschwerdegegner zu vertretenden Mangel vorgelegten Untersuchungsberichten bzw. der Fragebeantwortung der X.________ AG und der Y.________ AG handle es sich um Privatgutachten, die den Beweis nicht zu erbringen verm�chten. Im �brigen seien der Untersuchungsbericht und die Fragebeantwortung der Y.________ AG auch inhaltlich nicht beweiskr�ftig. Soweit die Erstinstanz auf die Aussagen des sachverst�ndigen Zeugen C.________ abgestellt habe, sei zu beachten, dass sich dieser durch seine vorprozessualen Kontakte mit dem Beschwerdef�hrer sowie das Erstellen des Untersuchungsberichts und die Fragenbeantwortung als Angestellter der Y.________ AG im Auftrag des Beschwerdef�hrers dem Verdacht der Parteilichkeit und Voreingenommenheit ausgesetzt habe. Seinen Aussagen komme daher nur ein geringer Beweiswert zu. Abgesehen davon seien seine Aussagen nicht beweiskr�ftig, weil sie verschiedene Widerspr�che enthielten und der Zeuge die einzelnen (chemischen) Verbindungen nicht prozentual habe quantifizieren und dem Boden zuordnen k�nnen.
3.4 Der Beschwerdef�hrer ficht zun�chst den vorinstanzlichen Schluss an, es h�tten keine schweren M�ngel im Zusammenhang mit der Bodenkonstruktion im Mietobjekt vorgelegen, weil der Beschwerdef�hrer nach der M�ngelr�ge vom 5. M�rz 2007 noch knapp sieben Monate im Mietobjekt gewohnt und bereits vorher mehr als zwei Jahre darin verbracht habe. Er r�gt, die Vorinstanz habe dabei verschiedene Sachverhaltselemente nicht beachtet, insbesondere, dass er erst im Jahre 2006 �berhaupt eine Verbindung zwischen diversen gesundheitlichen Problemen und einer allf�lligen Belastung der Wohnung mit problematischen Stoffen hergestellt habe. Damit, und mit weiteren angef�hrten Sachverhaltselementen beruft er sich indessen auf tats�chliche Umst�nde, die wohl im erstinstanzlichen Urteil, nicht aber im angefochtenen Entscheid eine St�tze finden, ohne dazu eine hinreichend begr�ndete Sachverhaltsr�ge zu erheben. Er kann daher insoweit nicht geh�rt werden (Erw�gung 2 vorne).
Weiter macht der Beschwerdef�hrer geltend, die Vorinstanz habe ausser Acht gelassen, dass ein Mangel bereits dann als schwer zu qualifizieren sei, wenn dieser die Gesundheit des Mieters gef�hrde; es sei nicht erforderlich, dass ein Mangel sich in einer tats�chlichen Beeintr�chtigung der Gesundheit manifestiere; w�rden also, wie vorliegend, gesundheitsgef�hrdende Stoffe in einem Mietobjekt festgestellt, so sei ganz grunds�tzlich von einem schweren Mangel auszugehen. Diese Vorbringen sind unbehelflich. Dem angefochtenen Urteil sind keine Anhaltspunkte zu entnehmen, dass die Vorinstanz von einem unzutreffenden Begriff des schweren Mangels ausgegangen w�re, indem sie eine blosse Gef�hrdung der Gesundheit f�r einen solchen Mangel als nicht hinreichend betrachtet h�tte. Sie kam indessen aufgrund ihrer Beweisw�rdigung zum Schluss, es sei nicht dargetan, dass die in der Luft des streitbetroffenen Objekts (angeblich) konkret festgestellten chemischen Verbindungen einen schweren Mangel darstellten, der die Tauglichkeit zum vorausgesetzten Gebrauch ausschloss oder erheblich beeintr�chtigte. Dabei ber�cksichtigte sie u.a., dass im Bericht der Y.________ AG zwar ausgef�hrt worden sei, die R�ume seien f�r den Daueraufenthalt nicht geeignet, im Widerspruch dazu aber bloss eine Empfehlung f�r eine langfristige Sanierung des Bodens innerhalb etwa eines Jahres abgegeben worden sei; kurzfristig sei nur die Entfernung des Motorrads aus der Wohnung und die regelm�ssige L�ftung derselben empfohlen worden. Ferner habe sich der Beschwerdef�hrer erst am 5. M�rz 2007 mit der M�ngelr�ge an den Beschwerdegegner gewandt, obwohl die Untersuchungsberichte der Y.________ AG und der X.________ AG vom 7. September 2006 bzw. vom 7. November 2006 datierten. Auch nach der M�ngelr�ge habe er noch knapp sieben Monate im Mietobjekt gewohnt, nachdem er bereits vorher zwei Jahre darin verbracht habe.
Der Beschwerdef�hrer bringt nichts vor, was diese Beweisw�rdigung im Ergebnis als willk�rlich erscheinen liesse, sondern setzt ihr - wie ausgef�hrt, unter unzul�ssiger Erg�nzung des vorinstanzlich festgestellten Sachverhalts - bloss seine eigene Sicht der Dinge entgegen. Der Schluss, das Mietobjekt habe im massgeblichen Zeitpunkt der K�ndigung keinen schweren Mangel aufgewiesen, kann nach den dargestellten Erw�gungen nicht als offensichtlich unhaltbar bezeichnet werden. Zu bedenken ist dabei insbesondere, dass der Beschwerdef�hrer sich nach dem Vorliegen der von ihm eingeholten Untersuchungsberichte mehrere Monate Zeit liess, bevor er beim Beschwerdegegner schon nur eine M�ngelr�ge erhob und um Behebung der M�ngel ersuchte. Der Beschwerdef�hrer konnte schon w�hrend dieser Zeitspanne die Empfehlungen der Y.________ AG �ber die Entfernung des Motorrads aus dem Mietobjekt und �ber die regelm�ssige L�ftung, auch zur Verminderung der Emissionen aus dem "Tabaknebenstromraum", ohne weiteres umsetzen. Wenn er angesichts der verbleibenden Luftbelastungen - die nur soweit nicht durch den Innenausbau verursacht, vom Beschwerdegegner zu vertreten sind - so lange zuwartete, bis er nur eine M�ngelr�ge erhob, erscheint die Annahme, es habe kein schwerer, jedenfalls kein vom Beschwerdegegner zu vertretender schwerer Mangel bestanden, nicht willk�rlich und nicht als �berschreitung des der Vorinstanz zustehenden Ermessens bei der Beurteilung des Mangels.
Es k�nnte sich allenfalls fragen, ob eine Weiterf�hrung des Mietverh�ltnisses f�r den Beschwerdef�hrer nach Ablauf der rund einj�hrigen Frist, die der Bericht der Y.________ AG f�r eine Bodensanierung genannt hatte, als unzumutbar erscheinen k�nnte. Wie es sich damit verh�lt, kann indessen offen bleiben, da die K�ndigung des Mietverh�ltnisses durch den Beschwerdef�hrer bereits vor Ablauf dieser Frist erfolgte.
3.5 Nach dem Dargelegten verletzte die Vorinstanz kein Bundesrecht, wenn sie verneinte, dass die Tauglichkeit der Sache zum vorausgesetzten Gebrauch ausgeschlossen oder erheblich beeintr�chtigt war und demnach ein schwerer Mangel vorlag, der den Beschwerdef�hrer zur fristlosen K�ndigung des Mietverh�ltnisses berechtigte. Somit ist davon auszugehen, dass die fristlose Aufl�sung des Mietverh�ltnisses ungerechtfertigterweise erfolgte, ohne dass auf die in der Beschwerde erhobenen R�gen gegen die weiteren Erw�gungen der Vorinstanz in diesem Zusammenhang (vgl. Erw�gung 3.3 Absatz 2 vorne) eingegangen werden muss.
Der Beschwerdef�hrer bringt allerdings vor, die Vorinstanz habe die Tatsache unbeachtet gelassen, dass der Beschwerdegegner die K�ndigung des Mietverh�ltnisses und die darauffolgende R�ckgabe des Mietverh�ltnisses stillschweigend akzeptiert habe, woraus der Beschwerdef�hrer habe ableiten d�rfen, dass der Beschwerdegegner die Wirksamkeit der M�ngelk�ndigung anerkenne. Damit kann er indessen nicht geh�rt werden, sind dem angefochtenen Urteil doch keinerlei tats�chliche Umst�nde zu entnehmen, aus denen darauf geschlossen werden k�nnte, der Beschwerdegegner habe die K�ndigung akzeptiert und damit deren Wirksamkeit anerkannt (Erw�gung 2 vorne).
Dass bei dieser Sachlage ein Schadenersatzanspruch gest�tzt auf Art. 259e OR entf�llt, weil kein ad�quater Kausalzusammenhang zwischen einem Mangel, der zur Vertragsaufl�sung berechtigte, und dem geltend gemachten Schaden aus nicht mehr nutzbaren Investitionen in den Ausbau des Mietobjekts besteht, bestreitet der Beschwerdef�hrer nicht.
Die Vorinstanz verneinte mit einer doppelten Begr�ndung, dass gepr�ft werden m�sse, ob Art. 260a Abs. 3 OR auf das streitbetroffene Mietverh�ltnis anwendbar sei. Zum einen sei �nderungen des Mietobjekts, welche f�r die Herstellung eines zum Gebrauch desselben als Atelier tauglichen Zustands notwendig waren, mit dem tiefen Mietzins und der langen Vertragsdauer Rechnung getragen worden und der Beschwerdef�hrer habe nicht substanziiert behauptet, dass dadurch kein zul�nglicher Ausgleich geschaffen worden sei; f�r die Zusprechung einer Entsch�digung f�r die dar�ber hinausgehenden �nderungen fehle die erforderliche schriftliche Zustimmung des Beschwerdegegners bzw. eine Vereinbarung �ber dessen Entsch�digungspflicht. Zum anderen habe der Beschwerdef�hrer selbst die Beendigung des Mietverh�ltnisses ohne Recht herbeigef�hrt, so dass ihm auch aus diesem Grund kein Anspruch auf Entsch�digung seiner Investitionen zust�nde.
Der Beschwerdef�hrer r�gt in seiner Beschwerde nur die erstgenannte Begr�ndung der Vorinstanz. Die zweite ficht er dagegen nicht, jedenfalls nicht rechtsgen�gend an (Art. 42 Abs. 2 BGG). Da diese den angefochtenen Entscheid in diesem Punkt f�r sich selber zu st�tzen vermag, fehlt ihm das Rechtsschutzinteresse an der Beurteilung der gegen die erste Begr�ndung erhobenen R�gen und kann in diesem Punkt auf die Beschwerde nicht eingetreten werden (BGE 133 IV 119 E. 6.3 S. 120 f.).
Auf die R�gen k�nnte �berdies auch nicht eingetreten werden, weil sich der Beschwerdef�hrer dabei in unzul�ssiger Erweiterung des von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalts auf die tats�chlichen Behauptungen st�tzt, f�r beide Parteien sei bei Vertragsschluss klar gewesen, dass der Kl�ger das Mietobjekt als "Loft", mithin als Wohnung nutzen wollte, und die Nutzung als Wohnung bzw. eine Rohbaumiete habe Vertragsinhalt gebildet (vgl. dazu die vorstehenden Erw�gungen 2 und 3.2).
Die Vorinstanz anerkannte mit Bezug auf die Herabsetzungsforderung ab Juli 2007 von Fr. 1'296.10 einen Verzugszinsanspruch erst ab dem 8. Januar 2008, statt - wie vom Beschwerdef�hrer gefordert - ab 29. Dezember 2007. Sie erwog dazu, f�r diese Forderung sei eine Mahnung des Beschwerdef�hrers erst im Schlichtungsbegehren zu sehen, das er am 29. Dezember 2007 eingereicht habe. In Verzug geraten sei der Beschwerdegegner jedoch nicht bereits ab Einreichung des Begehrens bei der Schlichtungsbeh�rde, sondern erst ab dessen Zustellung an ihn zur Stellungnahme, da die Mahnung eine empfangsbed�rftige Erkl�rung sei.
Der Beschwerdef�hrer macht geltend, entgegen diesen Erw�gungen sei Verzugszins bereits ab dem 29. Dezember 2007 geschuldet, ab Anh�ngigmachung des Schlichtungsbegehrens. Gem�ss Art. 105 Abs. 2 OR a minor ad maius gerate ein Schuldner mit Anhebung der gerichtlichen Klage in Verzug, ohne dass dieser gemahnt werden m�sse. Der Grundsatz der Empfangsbed�rftigkeit der Mahnung sei deshalb vorliegend nicht von Relevanz.
Mit dieser R�ge wird die Nichtzusprechung eines Zinsbetrages von weniger als Fr. 5.-- beanstandet. Es ist fraglich, ob deren Erhebung nicht als geradezu tr�lerisch bezeichnet werden muss und darauf �berhaupt einzutreten ist (Art. 108 Abs. 1 lit. c BGG).
Ohnehin geht sie fehl. Art. 105 Abs. 1 OR erleichtert bloss die Stellung des Schuldners bestimmter Forderungen insoweit, als dieser Verzugszinsen nicht bereits ab Verzugseintritt, sondern erst ab Betreibung bzw. Klageeinleitung zu leisten hat (WEBER, Berner Kommentar, 2000, N. 4 zu Art. 105 OR; WIEGAND, in: Basler Kommentar, Obligationenrecht, Bd. I, 5. Aufl. 2011, N. 1 f. zu Art. 105 OR). Die Verzugszinspflicht setzt allgemein, und auch soweit sie in Art. 105 Abs. 1 OR geregelt ist, voraus, dass der Schuldner mit seiner Leistungspflicht in Verzug ist (vgl. BGE 130 III 591 E. 3 S. 597; s. auch den klaren Wortlaut von Art. 105 Abs. 1 OR). Soweit kein Verfalltagsgesch�ft vorliegt (Art. 102 Abs. 2 OR), setzt der Verzugseintritt grunds�tzlich (vgl. BGE 97 II 58 E. 6; s. auch BGE 110 II 141 E. 1b S. 143 f.) voraus, dass der Schuldner vom Gl�ubiger gemahnt wurde (vgl. Art. 102 Abs. 1 OR; WIEGAND, a.a.O., N. 3 zu Art. 102 OR). Als Mahnung gilt dabei u.a. auch die Erhebung einer Leistungsklage (vgl. BGE 130 III 591 E. 3 S. 597; 116 II 225 E. 5a S. 236; WIEGAND, a.a.O., N. 9 zu Art. 102 OR). Allemal ist aber zu beachten, dass die Mahnung eine empfangsbed�rftige Erkl�rung ist, mithin dem Schuldner dergestalt zugehen muss, dass deren Kenntnisnahme nur noch von dessen Verhalten abh�ngig ist (WIEGAND, a.a.O., N. 7 zu Art. 102 OR; WEBER, a.a.O., N. 64 und 103 f. zu Art. 102 OR). Dies gilt auch f�r den Fall der Klageerhebung, weshalb erforderlich ist, dass diese dem Schuldner notifiziert oder dass ihm vom Gl�ubiger eine Kopie der entsprechenden Rechtsschrift zugestellt wird (so ausdr�cklich: TH�VENOZ, in: Commentaire romand, Code des obligations, Bd. I, 2. Aufl. 2012, N. 22 zu Art. 102 OR ["notification"]; vgl. auch BGE 56 II 212 E. 3 S. 220 f.). Erst ab Empfang der Mahnung, mit der ihm der Gl�ubiger zu erkennen gibt, dass er die Leistung w�nscht, soll der Schuldner mit Verzugszinsen belastet werden (vgl. BGE 97 II 58 E. 5 S. 64; vgl. auch WEBER, a.a.O., N. 105 f. zu Art. 102 OR). Dies hat die Vorinstanz zutreffend erkannt. Nach ihren unbestrittenen Feststellungen erfolgte f�r die Herabsetzungsforderung ab Juli 2007 vor Einleitung des Schlichtungsverfahrens keine Mahnung. Sie entschied damit richtig, Verzugszinse seien erst ab Zustellung des Schlichtungsbegehrens an den Beschwerdegegner geschuldet.
Die Beschwerde ist demnach abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend wird der Beschwerdef�hrer f�r das bundesgerichtliche Verfahren kosten- und entsch�digungspflichtig (Art. 66 Abs. 1 und Art. 68 Abs. 2 BGG).
Der Beschwerdef�hrer hat den Beschwerdegegner f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 5'000.-- zu entsch�digen.

References: Art. 259
 Art. 259
 Art. 106
 Art. 95
 Art. 95
 Art. 259
 Art. 259
 Art. 259
 Art. 259
 Art. 256
 Art. 258
 Art. 259
 Art. 266
 Art. 337
 Art. 259
 Art. 259
 Art. 260
 Art. 105
 Art. 105
 Art. 105
 Art. 105
 Art. 105
 BGE 
 Art. 105
 BGE 
 BGE 
 Art. 102
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 BGE 
 Art. 102
 Art. 102
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 Art. 102
 BGE 
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 Art. 102
 Art. 68