Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F17-08-2012-8C_357-2012
Timestamp: 2016-10-25 08:44:15+00:00

Document:
8C_357/2012 (17.08.2012)
8C_357/2012
vom 7. M�rz 2012.
D.________, geboren 1968, ist gelernte Verk�uferin und arbeitete seit November 1994 vollzeitlich im Verkaufsladen der Metzgerei A.________. In dieser Eigenschaft war sie bei der Metzger-Versicherungen Genossenschaft (nachfolgend: Metzger-Versicherung oder Beschwerdegegnerin) obligatorisch gegen die Folgen von Unf�llen versichert. Am 9. August 2001 wurde sie unverschuldet am Steuer ihres Mitsubishi Lancer 1600 auf der Kreuzung einer �berlandstrasse (bei nicht signalisierter H�chstgeschwindigkeit von 80 km/h) in eine Frontalkollision mit einem entgegenkommenden, auf ihre Fahrbahn schleudernden Ford Sierra verwickelt. Die Versicherte wurde in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und erlitt zahlreiche Frakturen an beiden Armen und Beinen sowie eine Commotio cerebri. Sie musste - wie auch der Lenker des Ford Sierra - von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden. Die Schweizerische Rettungsflugwacht flog die Versicherte von der Unfallstelle ins Spital X.________. Nach der dortigen Hospitalisierung bis zum 5. September 2001 weilte sie bis 16. Oktober 2001 zur station�ren Nachbehandlung und Rehabilitation in der Klinik Y.________. Die Unfallfolgen erforderten im Laufe der Zeit viele weitere operative Eingriffe. Die Invalidenversicherung �bernahm die Umschulung zur technischen Kauffrau und verneinte - nach umfangreichen medizinischen Abkl�rungen - schliesslich mit Verf�gung vom 22. Februar 2011 bei einem ermittelten Invalidit�tsgrad von 8 % einen Rentenanspruch. Die Metzger-Versicherung (bzw. Branchen Versicherung Schweiz als Marke der Metzger-Versicherung) sprach D.________ f�r die ihr aus dem Unfall vom 9. August 2001 dauerhaft verbleibenden Beeintr�chtigungen ihrer gesundheitlichen Unversehrtheit eine Integrit�tsentsch�digung aufgrund einer Integrit�tseinbusse von 10 % sowie mit Wirkung ab 1. November 2010 eine Invalidenrente aufgrund einer unfallbedingten Erwerbseinbusse von 13 % zu (Verf�gung vom 18. M�rz 2011) und hielt daran mit Einspracheentscheid vom 16. Mai 2011 fest.
Dagegen beantragte D.________ beschwerdeweise unter anderem die Zusprechung einer h�heren Invalidenrente und eine angemessene Erh�hung der Integrit�tsentsch�digung. Das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen hiess die Beschwerde unter Dispositiv-Ziff. 1 des Entscheides vom 7. M�rz 2012 "zur Aufhebung des Einspracheentscheids vom 16. Mai 2011 dahingehend gut", dass es der Versicherten mit Wirkung ab 1. November 2010 eine Invalidenrente aufgrund eines Invalidit�tsgrades von 15 % zusprach und die Sache zur medizinischen Abkl�rung und Neuverf�gung �ber den Anspruch auf eine Integrit�tsentsch�digung im Sinne der Erw�gungen an die Beschwerdegegnerin zur�ckwies.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten l�sst D.________ beantragen, Dispositiv-Ziff. 1 des angefochtenen Gerichtsentscheids sei - soweit den Anspruch auf Invalidenrente betreffend - aufzuheben und die Sache zur medizinischen Neubegutachtung an die Vorinstanz bzw. die Beschwerdegegnerin zur�ckzuweisen; eventuell sei der Beschwerdef�hrerin eine h�here Invalidenrente zuzusprechen.
Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (Art. 82 ff. BGG) kann wegen Rechtsverletzungen gem�ss den Art. 95 f. BGG erhoben werden. Im Beschwerdeverfahren um die Zusprechung oder Verweigerung von Geldleistungen der Milit�r- oder der Unfallversicherung ist das Bundesgericht - anders als in den �brigen Sozialversicherungsbereichen (Art. 97 Abs. 1, Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG) - nicht an die vorinstanzliche Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gebunden (Art. 97 Abs. 2 und Art. 105 Abs. 3 BGG). Im �brigen wendet es das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG) und ist folglich weder an die in der Beschwerde geltend gemachten Argumente noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden (BGE 134 V 250 E. 1.2 S. 252 mit Hinweisen). Im Rahmen der Rechtsanwendung von Amtes wegen pr�ft das Bundesgericht frei, ob der vorinstanzliche Entscheid von einem richtigen Verst�ndnis der Rechtsbegriffe ausgeht und auf der korrekten Subsumtion des Sachverhalts unter die einschl�gigen Normen beruht (Urteil 8C_480/2007 vom 20. M�rz 2008 E. 1 mit Hinweis). Es kann eine Beschwerde aus einem anderen als dem angerufenen Grund gutheissen und es kann sie mit einer von der Argumentation der Vorinstanz abweichenden Begr�ndung abweisen (vgl. BGE 130 III 136 E. 1.4 S. 140). Es pr�ft indessen - unter Beachtung der Begr�ndungspflicht in Beschwerdeverfahren (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG) - grunds�tzlich nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind, und ist jedenfalls nicht gehalten, wie eine erstinstanzliche Beh�rde allen sich stellenden Fragen nachzugehen, auch wenn diese vor Bundesgericht nicht mehr aufgegriffen werden (BGE 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254).
Soweit das kantonale Gericht den Einspracheentscheid vom 16. Mai 2011 aufgehoben und die Sache zur weiteren medizinischen Abkl�rung und Neuverf�gung �ber den Anspruch auf eine Integrit�tsentsch�digung an die Beschwerdegegnerin zur�ckgewiesen hat, blieb der vorinstanzliche Entscheid unangefochten (vgl. zu den Voraussetzungen der Anfechtbarkeit eines kantonalen R�ckweisungsentscheides BGE 133 V 477). Strittig ist demnach einzig, ob die Vorinstanz den Rentenanspruch basierend auf der gegebenen medizinischen Aktenlage bundesrechtskonform von 13 % auf nur - aber immerhin - 15 % erh�ht hat.
Das kantonale Gericht hat die Bestimmungen zum Rentenanspruch in der Unfallversicherung (Art. 18 Abs. 1 UVG), zum Invalidit�tsbegriff (Art. 8 Abs. 1 ATSG) und zur Bemessung der Invalidit�t bei Erwerbst�tigen nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs (Art. 16 ATSG; BGE 130 V 343 E. 3.4 S. 348 f.) zutreffend dargelegt. Richtig sind auch die Erw�gungen zur Aufgabe des Arztes oder der �rztin im Rahmen der Invalidit�tsbemessung (BGE 119 V 335 E. 2a S. 338 ff.; vgl. auch BGE 125 V 256 E. 4 S. 261 mit Hinweisen) und zum Beweiswert und zur W�rdigung �rztlicher Berichte und Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352). Darauf wird verwiesen.
4.1 Nach ausf�hrlicher W�rdigung der medizinischen Aktenlage hat das kantonale Gericht mit in allen Teilen �berzeugender Begr�ndung, worauf verwiesen wird, aufgezeigt, weshalb die interdisziplin�re Expertise vom 19. Juli 2010 des medizinischen Instituts Z.________ den praxisgem�ssen Anforderungen (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352) gen�gt und insbesondere gest�tzt auf dieses beweiskr�ftige Gutachten der Versicherten unter Ber�cksichtigung s�mtlicher unfallbedingter gesundheitlicher Einschr�nkungen in einer optimal leidensangepassten T�tigkeit eine Restarbeitsf�higkeit von 75 % verbleibt.
4.2 Was die Beschwerdef�hrerin hiegegen vorbringt, ist unbegr�ndet. Tatsachenwidrig ist die Behauptung, gem�ss dem angefochtenen Entscheid habe die Vorinstanz das Gutachten des arbeitsmedizinischen Zentrums Q.________ vom 23. Juli 2008 aufgrund einer funktionsorientierten medizinischen Abkl�rung [FOMA] und einer Evaluation der arbeitsbezogenen funktionellen Leistungsf�higkeit [EFL]) nicht ber�cksichtigt. Aktenwidrig ist ferner, dass im Rahmen der Begutachtung des medizinischen Instituts Z.________ "die Knieverletzung rechts [...] schlicht nicht ber�cksichtigt worden" sei. Unzutreffend und medizinisch unbegr�ndet ist weiter der Einwand, das Gutachten des medizinischen Instituts Z.________ habe bei der gesamthaft attestierten unfallbedingten Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit von 25 % in Bezug auf eine leidensangepasste B�rot�tigkeit im kaufm�nnischen Bereich zu Unrecht nicht die schmerzbedingten Beeintr�chtigungen von Seiten der Beine, der Unterarme und der Daumen aus orthop�discher und neurologischer Sicht addiert. Demgegen�ber hat das kantonale Gericht ausf�hrlich und �berzeugend dargelegt, weshalb praxisgem�ss auf die interdisziplin�re Gesamtbeurteilung aller unfallbedingten Gesundheitssch�den gem�ss Gutachten des medizinischen Instituts Z.________ abzustellen ist. Nachdem bereits im Rahmen der Begutachtung des arbeitsmedizinischen Zentrums Q.________ eine EFL durchgef�hrt worden war, hat das kantonale Gericht ohne Bundesrechtsverletzung in zul�ssiger antizipierter Beweisw�rdigung (BGE 134 I 140 E. 5.3 S. 148; 124 V 90 E. 4b S. 94) auf die Abnahme weiterer Beweise verzichtet. Soweit die Versicherte unter Hinweis auf einen Zeitungsartikel vom 26. M�rz 2012 die Vertrauensw�rdigkeit eines der Gutachter des medizinischen Instituts Z.________ infrage stellt und damit Zweifel an der Beweiskraft des Gutachtens des medizinischen Instituts Z.________ zu wecken versucht, braucht darauf mangels Substanziierung nicht weiter eingegangen zu werden.
4.3 Zusammenfassend ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz aus dem beweiskr�ftigen Gutachten des medizinischen Instituts Z.________ bez�glich einer leidensangepassten B�rot�tigkeit auf eine - trotz Unfallrestfolgen zumutbare - 75%igen Arbeitsf�higkeit geschlossen hat.
5.1 Im �brigen erhebt die Beschwerdef�hrerin hinsichtlich der erwerblichen Auswirkungen der Leistungsf�higkeitseinschr�nkung gegen die vorinstanzliche Ermittlung des Invalidit�tsgrades von 15 % einzig den Einwand, das kantonale Gericht habe bei der Bestimmung des Invalideneinkommens zu Unrecht auf statistische Lohneink�nfte des Anforderungsniveaus 3 (T�tigkeiten mit vorausgesetzten Berufs- und Fachkenntnissen), statt nur des Niveaus 4 (einfache und repetitive T�tigkeiten) der vom Bundesamt f�r Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) abgestellt.
5.2 Die LSE k�nnen herangezogen werden, wenn die versicherte Person nach Eintritt der Invalidit�t keine oder - wie hier - jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbst�tigkeit aufgenommen hat (BGE 135 V 297 E. 5.2 S. 301; 129 V 472 E. 4.2.1 S. 475). Von welchem Anforderungsniveau des Arbeitsplatzes, hier 3 oder 4, bei der Bestimmung des Invalideneinkommens auf der Grundlage der LSE auszugehen ist, unterliegt als Rechtsfrage der freien Pr�fung (Art. 95 lit. a BGG; SVR 2008 IV Nr. 4 S. 9, I 732/06 E. 4.2.2).
5.2.1 T�tigkeiten vom Anforderungsniveau 3 setzen Berufs- und Fachkenntnisse voraus. Bei der zuletzt bis zum Unfall vom 9. August 2001 ausge�bten T�tigkeit als gelernte Lebensmittelverk�uferin in einer Metzgerei handelte es sich um eine solche Arbeit, was die Versicherte mit Blick auf das gem�ss angefochtenem Entscheid herangezogene Valideneinkommen zu Recht nicht beanstandet.
5.2.2 Aus medizinisch-theoretischer Sicht sind der Beschwerdef�hrerin trotz ihrer unfallbedingten Gesundheitssch�den sitzende T�tigkeiten ohne schwere und repetitive motorische Belastungen der Arme an einem behinderungsangepassten Arbeitsplatz mit gepolsterten Auflagefl�chen f�r beide Unterarme unter Ber�cksichtigung eines zus�tzlichen Pausenbedarfs im Umfang von etwa zwei Stunden pro Tag zumutbar, so dass aus interdisziplin�rer Sicht in einer optimal leidensangepassten T�tigkeit eine Restarbeitsf�higkeit von 75 % verbleibt (Gutachten des medizinischen Instituts Z.________ S. 52). Damit steht ihr ein breites Spektrum von Besch�ftigungsm�glichkeiten offen. Im B�robereich lassen sich die erforderlichen Arbeitsplatzanpassungen ohne grossen Aufwand realisieren und die Verrichtung von Teilpensen wird in dieser Branche geh�uft angeboten.
5.2.3 Die Beschwerdef�hrerin schloss 1986 eine Verkaufslehre ab, erlangte den F�higkeitsausweis f�r Verkaufspersonal und arbeitete anschliessend von 1994 bis zum Unfall in derselben Metzgerei als Verk�uferin im Vollzeitpensum. Die an ihrem langj�hrigen Arbeitsplatz angesichts ihres grossen Einsatzwillens, ihrer hohen Sozialkompetenz und Verl�sslichkeit sehr gesch�tzte Versicherte absolvierte nach dem Unfall im Rahmen der von der Invalidenversicherung �bernommenen Umschulung w�hrend eineinhalb Jahren im Ganztagesprogramm die Zusatzausbildung zur technischen Kauffrau am Bildungszentrum B.________. Nach Erlangung des entsprechenden Diploms besuchte die Beschwerdef�hrerin w�hrend der anschliessenden befristeten Einarbeitungsdauer ab Oktober 2004 berufsbegleitend eine Weiterbildung zur Sachbearbeiterin Rechnungswesen. Die praktische T�tigkeit umfasste Aufgaben in den Bereichen Buchhaltung, Telefondienst und Verkauf.
5.2.4 Diese Umst�nde sprechen daf�r, dass der Versicherten auch unter Ber�cksichtigung der gesundheitlichen Beeintr�chtigungen grunds�tzlich ein gen�gend breites Feld von erwerblichen T�tigkeiten vom Anforderungsniveau 3 offensteht. Neben der langj�hrigen Erfahrung im Verkauf des Detailhandels erlangte die Beschwerdef�hrerin im Rahmen der von der Invalidenversicherung �bernommenen Umschulung nicht nur ein Diplom als technische Kauffrau, sondern zus�tzlich auch noch Weiterbildungskenntnisse als Sachbearbeiterin Rechnungswesen, w�hrend sie gleichzeitig ihr neu erworbenes Wissen in Praktikumsstellen anwenden konnte. Entgegen der Versicherten ist ihr Einsatz in einer leidensangepassten sitzenden T�tigkeit als kaufm�nnische Angestellte nicht ausschliesslich oder vorwiegend auf Schreibarbeiten beschr�nkt, sondern kann zus�tzlich und abwechslungsweise auch Buchhaltungs- und Telefondienst-Aufgaben beinhalten (vgl. E. 5.2.3 hievor).
5.2.5 Wenn die Beschwerdef�hrerin schliesslich geltend macht, dass sie mangels Erfahrung in den verschiedenen kaufm�nnischen Bereichen und infolge ihrer erheblich beeintr�chtigten Einsatzf�higkeit auch mit Unterst�tzung des zust�ndigen regionalen Arbeitsvermittlungszentrums angesichts fehlender geeigneter Angebote bisher keinen entsprechenden freien Arbeitsplatz gefunden habe, stellt sie die effektive Verwertbarkeit der Arbeitsf�higkeit in Frage. Diese ist allerdings nicht massgebend, da bei der Invalidit�tsbemessung nicht der effektive, sondern der hypothetische ausgeglichene Arbeitsmarkt Referenzpunkt bildet. Der ausgeglichene Arbeitsmarkt ist ein theoretischer und abstrakter Begriff. Er ber�cksichtigt die konkrete Arbeitsmarktlage nicht, umfasst in wirtschaftlich schwierigen Zeiten auch tats�chlich nicht vorhandene Stellenangebote und sieht von den fehlenden oder verringerten Chancen gesundheitlich Beeintr�chtigter, tats�chlich eine zumutbare und geeignete Arbeitsstelle zu finden, ab. Er umschliesst einerseits ein bestimmtes Gleichgewicht zwischen dem Angebot von und der Nachfrage nach Stellen; anderseits bezeichnet er einen Arbeitsmarkt, der von seiner Struktur her einen F�cher verschiedenartiger Stellen offenh�lt (BGE 134 V 64 E. 4.2.1 S. 70 f.; 110 V 273 E. 4b S. 276). Er umfasst auch sogenannte Nischenarbeitspl�tze, also Stellen- und Arbeitsangebote, bei welchen Behinderte mit einem sozialen Entgegenkommen vonseiten des Arbeitgebers rechnen k�nnen (Urteile 9C_910/2011 vom 30. M�rz 2012 E. 3.1 und 9C_95/2007 vom 29. August 2007 E. 4.3 mit Hinweisen). Mit Blick darauf ist davon auszugehen, dass die Versicherte eine ihren F�higkeiten entsprechende zumutbare Stelle finden k�nnte. Auch die gegen die Festsetzung des Invalideneinkommens erhobenen Einw�nde sind demnach unbegr�ndet.
5.3 Nach dem Gesagten ist der angefochtene Entscheid insoweit, als die Vorinstanz der Beschwerdef�hrerin aufgrund aller unfallbedingten Gesundheitssch�den - gem�ss den in zeitlicher Hinsicht massgebenden tats�chlichen Verh�ltnissen bei Erlasses des Einspracheentscheides vom 16. Mai 2011 (vgl. BGE 130 V 445 E. 1.2 S. 446 mit Hinweisen) - mit Wirkung ab 1. November 2010 eine Invalidenrente nach UVG basierend auf einer Erwerbseinbusse von 15 % zugesprochen hat, nicht zu beanstanden.

References: Art. 95
 Art. 105
 Art. 105
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE