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Timestamp: 2016-10-27 21:00:16+00:00

Document:
U 219/04 (07.12.2004)
"Winterthur" Schweizerische Versicherungsgesellschaft, General Guisan-Strasse 40, 8400 Winterthur, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Rechtsanwalt Reto Zanotelli, Weinbergstrasse 43, 8006 Z�rich,
B.________, 1955, Beschwerdegegnerin, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Max Sidler, Unterm�li 6, 6302 Zug
Die 1955 geborene B.________ war neben einer selbstst�ndigen Erwerbst�tigkeit als bildende K�nstlerin teilzeitlich bei der Jugendmusikschule Q.________ als Klavierlehrerin angestellt und in dieser Eigenschaft bei der "Winterthur" Schweizerische Versicherungsgesellschaft (nachfolgend: Winterthur) obligatorisch gegen die Folgen von Unfall und Berufskrankheit versichert. Nach einem am 11. Dezember 1998 erlittenen Auffahrunfall begab sie sich am 16. Dezember 1998 erstmals in Behandlung bei Dr. med. Z.________, Allgemeine Medizin FMH, der eine HWS-Distorsion im Sinne eines Schleudertraumas diagnostizierte. Die Winterthur holte Angaben �ber den Unfallhergang ein und liess ein unfallmechanisches Gutachten des Dipl. Ing. S.________ vom 5. Juli 1999 erstellen sowie eine biomechanische Beurteilung durch Prof. Dr. med. W.________, Rechtsmedizin FMH, vom 27. August 1999 vornehmen. Zudem zog sie Verlaufsberichte des Dr. med. Z.________ bei. Anschliessend stellte sie mit Verf�gung vom 15. Oktober 1999 ihre Leistungen per 30. September 1999 ein mit der Begr�ndung, die heutigen Beschwerden st�nden in keinem ad�quaten Kausalzusammenhang mit dem Unfallereignis. Nachdem die Versicherte dagegen Einsprache erhoben hatte, zog die Winterthur weitere Berichte des Dr. med. R.________, Neurologie FMH, sowie der Chiropraktorin Dr. E.________ bei und holte Stellungnahmen ihrer beratenden �rzte Dr. med. H.________, Chirurgie FMH, vom 11. Februar 2000 und 18. Juni 2002 sowie Dr. med. C.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 17. Juli 2002 ein. Die Versicherte hatte ihrerseits ein der Eidgen�ssischen Invalidenversicherung erstattetes Gutachten des Zentrums A.________ vom 3. Juli 2001 einreichen lassen. Ausserdem vorgesehene Begutachtungen in der rheumatologischen Klinik X._________ (im November 2000) und in der Klinik Y.________ (im Juli 2002) fanden nach Interventionen des Vertreters der Versicherten nicht statt. Mit Entscheid vom 26. Juli 2002 wies die Winterthur die Einsprache ab. Sie hielt fest, die �ber den 30. September 1999 hinaus fortbestehenden Beschwerden st�nden weder in nat�rlichem noch in ad�quatem Kausalzusammenhang mit dem Unfallereignis.
Das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern hiess die dagegen erhobene Beschwerde gut, hob den Einspracheentscheid auf und wies die Sache an die Winterthur zur�ck, damit diese �ber die gesetzlichen Anspr�che neu verf�ge (Entscheid vom 11. Mai 2004). In seinen Erw�gungen hielt das Gericht fest, ein Dahinfallen des nat�rlichen Kausalzusammenhangs sei namentlich in neuropsychologischer-neurologischer Hinsicht zu verneinen, und die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs bez�glich der �ber den 1. Oktober 1999 hinaus andauernden Beschwerden sei zu bejahen. Im Verlauf des Rechtsmittelverfahrens hatte das kantonale Gericht schriftliche Beweisausk�nfte des Zentrums A.________ vom 11. Oktober 2003 und des Dr. med. R.________ vom 30. M�rz 2004 eingeholt, zu welchen die Parteien jeweils Stellung nahmen. Die Winterthur hatte ausserdem Beurteilungen des Dr. med. H.________ vom 11. und des Dr. med. C.________ vom 12. November 2003 einreichen lassen.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst die Winterthur die Aufhebung des kantonalen Entscheids beantragen.
B.________ l�sst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde schliessen, w�hrend das Bundesamt f�r Gesundheit auf eine Vernehmlassung verzichtet.
1.1 Das kantonale Gericht hat zutreffend dargelegt, dass die materiellrechtlichen Bestimmungen des am 1. Januar 2003 und damit nach dem Erlass des Einspracheentscheids vom 26. Juli 2002 in Kraft getretenen Bundesgesetzes �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 nicht anwendbar sind, weshalb die Anspruchsbeurteilung nach der bis Ende 2002 g�ltig gewesenen Regelung zu erfolgen hat (BGE 129 V 4 Erw. 1.2, 169 Erw. 1, 356 Erw. 1). Richtig sind auch die vorinstanzlichen Erw�gungen �ber den f�r die Leistungspflicht des obligatorischen Unfallversicherers vorausgesetzten nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen Unfallereignis und eingetretenem Schaden (BGE 129 V 181 Erw. 3.1, 406 Erw. 4.3.1, 119 V 337 Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b, je mit Hinweisen) sowie dessen sp�teres Dahinfallen (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 327 f. Erw. 3b), die �berdies erforderliche Ad�quanz des Kausalzusammenhangs (BGE 129 V 181 Erw. 3.2, 405 Erw. 2.2, 125 V 461 Erw. 5a mit Hinweisen), insbesondere bei psychischen Unfallfolgen (BGE 115 V 138 ff. Erw. 6) und bei Unf�llen mit einem Schleudertrauma der Halswirbels�ule ohne organisch (hinreichend) nachweisbare Funktionsausf�lle (BGE 117 V 366 ff. Erw. 6), die Abkl�rung des Sachverhaltes (Art. 47 Abs. 1 und 3 UVG) sowie den Beweiswert medizinischer Stellungnahmen und Gutachten (BGE 125 V 352 Erw. 3a). Darauf wird verwiesen.
1.2 Verweigert die versicherte Person die Mitwirkung an einer vom obligatorischen Unfallversicherer angeordneten Abkl�rungsmassnahme, so ist dieser gem�ss Art. 47 Abs. 3 Satz 2 UVG (in der bis Ende 2002 g�ltig gewesenen Fassung) berechtigt, einen Entscheid auf Grund der Akten zu f�llen. In diesem verfahrensm�ssigen Rahmen kann der Versicherer von der versicherten Person selbst veranlasste und eingereichte Berichte �ber Tatsachen, die er wegen fehlender Mitwirkung der versicherten Person nicht �berpr�fen kann, frei w�rdigen und allenfalls unber�cksichtigt lassen (RKUV 2002 Nr. U 457 S. 222 f. Erw. 5c).
2.1 Das kantonale Gericht erachtete es als mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit erwiesen, dass die Versicherte anl�sslich des Unfalls vom 11. Dezember 1998 ein Distorsionstrauma der HWS erlitten hat, dass das nach derartigen Verletzungen nicht selten beobachtete und deshalb von der Rechtsprechung als typisch bezeichnete "bunte" Beschwerdebild (vgl. BGE 119 V 337 Erw. 1, 117 V 360 Erw. 4b) auch �ber den 30. September 1999 hinaus vorlag und dass die andauernden Beschwerden in einem nat�rlichen Kausalzusammenhang mit dem Unfallereignis standen. Die Vorinstanz st�tzte sich dabei insbesondere auf das Gutachten des Zentrums A.________ vom 3. Juli 2001 und die erg�nzende Beweisauskunft vom 11. Oktober 2003, den Bericht der Chiropraktorin Dr. E.________ vom 6. Mai 2002 sowie den Bericht des Dr. med. R.________ vom 26. M�rz 2002 und dessen Beweisauskunft vom 30. M�rz 2004.
2.2 Die Beschwerdef�hrerin macht demgegen�ber geltend, unmittelbar nach dem Unfall habe die Versicherte im Unfallprotokoll eine Verletzung ausdr�cklich verneint, und es seien keine Befindlichkeitsst�rungen festgestellt worden. Eine Arztkonsultation sei erst f�nf Tage nach dem Unfall erfolgt. Am Unfalltag (11. Dezember 1998) und in der nachfolgenden Zeit bis zu den Weihnachtsferien sei die Beschwerdegegnerin in der Lage gewesen, sowohl anspruchsvolle Aktivit�ten im k�nstlerischen Bereich (Vorbereitung und Durchf�hrung einer Vernissage) als auch die T�tigkeit als Klavierlehrerin fortzusetzen. Ihre Angaben �ber den Zeitpunkt des Auftretens von Befindlichkeitsst�rungen stellten lediglich un�berpr�fbare Parteibehauptungen dar. Die erste �rztliche Untersuchung am 16. Dezember 1998 habe r�ntgenologisch keine Auff�lligkeiten an der HWS ergeben. Vom Arzt festgestellte Bewegungseinschr�nkungen und Druckdolenzen seien im Zusammenhang mit bereits vor dem Unfall bestehenden R�ckenproblemen zu sehen. Die in einzelnen medizinischen Stellungnahmen enthaltene Aussage, vor dem Unfall h�tten keine entsprechenden Symptome vorgelegen, beruhe nicht auf eigenen Wahrnehmungen der betreffenden �rzte und sei unzutreffend. Ausserdem m�sse ber�cksichtigt werden, dass zus�tzlich eine f�r HWS-Verletzungen nicht typische Symptomatik vorliege, als deren noch nicht gekl�rte Ursache eine unfallfremde psychische St�rung wahrscheinlich sein d�rfte.
2.3 Nach Lage der Akten sass die Versicherte am Steuer ihres vor einem Fussg�ngerstreifen stehenden Personenwagens, als ein anderes Auto von hinten auf diesen auffuhr. Dr. med. Z.________, welchen die Beschwerdegegnerin f�nf Tage nach dem Unfall erstmals aufgesucht hatte, stellt in seinem Bericht vom 24. Dezember 1998 die Diagnose einer HWS-Distorsion, dies bei einem Beschleunigungsmechanismus ohne Kopfanprall. Sofort nach dem Unfall oder innerhalb weniger Stunden danach seien Schwindel, Benommenheit/Verwirrung (sp�ter Konzentrationsst�rungen) sowie Kopf- und Nackenschmerzen, letztere mit Ausstrahlung in die Schultern und den rechten Arm, aufgetreten. Diese Symptome h�tten anl�sslich der Erstkonsultation immer noch vorgelegen, wobei zus�tzlich Einschr�nkungen der HWS-Beweglichkeit und Druckdolenzen sowie ein beeintr�chtigter psychischer Zustand (nerv�s, gespannt, Fehlleistungen) festgestellt worden seien. Vor dem Unfall habe die Versicherte an gelegentlichen R�ckenbeschwerden gelitten, sei aber voll leistungsf�hig gewesen. Diese Feststellungen des erstbehandelnden Arztes sind mit den sp�ter erstellten Berichten, insbesondere denjenigen des Neurologen Dr. med. R.________ und dem Gutachten des Zentrums A.________ vom 3. Juli 2001 (mit Erg�nzung vom 11. Oktober 2003), vereinbar. Letzteres enth�lt auch eine Darstellung der Aktivit�ten der Versicherten in der Zeit nach dem Unfall, welche die Behauptung, diese habe ihre beiden beruflichen T�tigkeiten ohne Beeintr�chtigung aus�ben k�nnen, deutlich relativiert. Die medizinischen Akten, welche die Grundlage der Kausalit�tsbeurteilung bilden (BGE 119 V 340 Erw. 2b/aa), enthalten damit eine ausreichende Basis, um sowohl das Vorliegen eines Schleudertraumas der HWS (bzw. einer diesem gleichgestellten Verletzung) als auch das bald danach erfolgte Auftreten der zum "typischen" Beschwerdebild geh�renden Symptome als erstellt zu betrachten. Daran �ndern auch das unfallanalytische Gutachten vom 5. Juli 1999 und die biomechanische Beurteilung vom 27. August 1999 nichts. Denn es entspricht nicht der Gerichtspraxis zu Schleudertrauma-F�llen, die in erster Linie auf Grund medizinischer Fakten und �rztlicher Einsch�tzung zu beurteilende nat�rliche Kausalit�t mit �berlegungen zur Auffahrgeschwindigkeit und der dabei auf das Auto der versicherten Person �bertragenen Energie in Frage zu stellen (RKUV 2003 Nr. U 489 S. 359 Erw. 3.2 mit zahlreichen Hinweisen). Ebenso wenig erfordert der Umstand, dass in den Akten zus�tzliche gesundheitliche Beeintr�chtigungen erw�hnt werden, welche gem�ss dem Gutachten des Zentrums A.________ vom 3. Juli 2001 in keinem Zusammenhang mit dem Unfall stehen, zus�tzliche Abkl�rungen. Diesbez�glich kann mit der Vorinstanz davon ausgegangen werden, dass es sich um unfallfremde Erscheinungen handelt. Dies bleibt jedoch ohne Einfluss auf die Beurteilung der zum typischen Beschwerdebild geh�renden Symptomatik. Das kantonale Gericht gelangte demnach mit Recht zum Ergebnis, ein Dahinfallen des nat�rlichen Kausalzusammenhangs infolge Zeitablaufs per 30. September 1999 sei namentlich in neuropsychologischer-neurologischer Hinsicht zu verneinen.
2.4 Unter den gegebenen Umst�nden kann auch die Tatsache, dass es die Versicherte ablehnte, sich den von der Beschwerdegegnerin in Aussicht genommenen Untersuchungen durch das Spital D._________ (im November 2000) und die Klinik Y._________ (im Juli 2002) zu unterziehen, nicht zu einer abweichenden Beurteilung f�hren. Diesbez�glich ist zu beachten, dass die vorhandenen medizinischen Unterlagen nicht ausschliesslich von �rzten stammen, welche die Beschwerdegegnerin aus eigenem Antrieb aufgesucht hat. Vielmehr wurde das Gutachten des Zentrums A.________ im Auftrag der Eidgen�ssischen Invalidenversicherung erstattet. Die f�r den Fall einer Verletzung der Mitwirkungspflicht vorgesehene Rechtsfolge eines Entscheides auf Grund der Akten (Erw. 1.2 hievor) f�hrt vorliegend zum bereits dargelegten Ergebnis, wonach sowohl das Vorliegen eines Schleudertraumas der HWS als auch das baldige Auftreten der typischen Beschwerden als hinreichend nachgewiesen zu gelten haben. Den vorhandenen Berichten und Stellungnahmen ist im Lichte der durch die Rechtsprechung entwickelten Kriterien (BGE 125 V 352 Erw. 3) mit Bezug auf alle zu beurteilenden Fragen hinreichender Beweiswert beizumessen, sodass auf weitere Untersuchungen verzichtet werden kann.
Zu pr�fen bleibt die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs.
3.1 Hat die versicherte Person, wie hier, beim Unfall ein Schleudertrauma der HWS oder eine diesem �quivalente Verletzung (SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67 Erw. 2) erlitten, richtet sich die Ad�quanzbeurteilung in der Regel nach den in BGE 117 V 366 Erw. 6a formulierten Grunds�tzen. Eine Ausnahme gilt dann, wenn die zum typischen Beschwerdebild einer solchen Verletzung geh�renden Beeintr�chtigungen zwar teilweise vorliegen, im Vergleich zur psychischen Problematik aber ganz in den Hintergrund treten. Trifft dies zu, sind f�r die Ad�quanzbeurteilung die in BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa mit Bezug auf Unf�lle mit psychischen Folgesch�den formulierten Grunds�tze massgebend (BGE 123 V 99 Erw. 2a mit Hinweisen). Dieser Rechtsprechung liegt der Sachverhalt zu Grunde, dass sehr bald nach dem Unfall, gleichsam an diesen anschliessend, die psychische Problematik derart �berwiegt, dass die mit dem Schleudertrauma einhergehenden gesundheitlichen Beeintr�chtigungen (buntes Beschwerdebild) v�llig in den Hintergrund treten. Soll die Rechtsprechung gem�ss BGE 123 V 99 Erw. 2a in einem sp�teren Zeitpunkt angewendet werden, ist die Frage, ob die psychische Problematik die �brigen Beschwerden nach einem Unfall mit Schleudertrauma der HWS (bzw. Sch�del-Hirntrauma) ganz in den Hintergrund treten l�sst, nicht auf Grund einer Momentaufnahme zu entscheiden. Vielmehr ist in einem solchen Fall zu pr�fen, ob im Verlaufe der ganzen Entwicklung vom Unfall bis zum Beurteilungszeitpunkt die physischen Beschwerden gesamthaft nur eine sehr untergeordnete Rolle gespielt haben und damit ganz in den Hintergrund getreten sind. Nur wenn dies zutrifft, ist die Ad�quanz nach der Rechtsprechung zu den psychischen Unfallfolgen (BGE 115 V 133) zu beurteilen (RKUV 2002 Nr. U 465 S. 439 Erw. 3b).
3.2 Im Lichte dieser Grunds�tze hat das kantonale Gericht mit Recht die zu den Unf�llen mit Schleudertrauma entwickelte Praxis, welche nicht zwischen psychischen und physischen Anteilen differenziert (BGE 117 V 367 Erw. 6a), zur Anwendung gebracht. Es bestehen keine hinreichenden Anhaltspunkte daf�r, dass eine vom typischen Beschwerdebild unabh�ngige psychische Komponente im Verlauf des gesamten zu ber�cksichtigenden Zeitraums in weit �berwiegendem Masse f�r die relevanten Beschwerden verantwortlich gewesen w�re.
3.3 Im Rahmen der f�r die Belange der Ad�quanzbeurteilung vorzunehmenden Kategorisierung (BGE 117 V 366 Erw. 6a) ist das Ereignis vom 11. Dezember 1998 den mittelschweren Unf�llen im Grenzbereich zu den leichten zuzuordnen. Die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs ist demzufolge zu bejahen, falls ein einzelnes der in die Beurteilung einzubeziehenden unfallbezogenen Kriterien (besonders dramatische Begleitumst�nde oder besondere Eindr�cklichkeit des Unfalls; Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzung; ungew�hnlich lange Dauer der �rztlichen Behandlung; Dauerbeschwerden; �rztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert; schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen; Grad und Dauer der physisch bedingten Arbeitsunf�higkeit; BGE 117 V 367 Erw. 6a) in besonders ausgepr�gter Weise erf�llt ist oder die zu ber�cksichtigenden Kriterien insgesamt in geh�ufter oder auffallender Weise gegeben sind (BGE 117 V 367 f. Erw. 6b). Dabei ist in Anwendung der spezifisch zum Schleudertrauma der HWS entwickelten Ad�quanzpr�fung praxisgem�ss auf eine Unterscheidung zwischen psychischen und physischen Anteilen zu verzichten (BGE 117 V 367 Erw. 6a). Unter diesem Vorzeichen hat die Vorinstanz mit Recht festgestellt, die relevanten unfallbezogenen Kriterien seien in geh�ufter Weise erf�llt. Insbesondere wurden die Kriterien der Dauerschmerzen, der ungew�hnlich langen Dauer der �rztlichen Behandlung, des schwierigen Heilungsverlaufs sowie des erheblichen Ausmasses der unfallbedingten Arbeitsunf�higkeit richtigerweise bejaht. Dem Unfall vom 11. Dezember 1998 kommt somit massgebende Bedeutung f�r die relevanten, �ber den 30. September 1999 hinaus bestehenden Beschwerden zu. Dementsprechend ist der kantonale Entscheid korrekt.
Das Verfahren ist kostenlos (Art. 134 OG). Die obsiegende Beschwerdegegnerin hat Anspruch auf eine Parteientsch�digung (Art. 159 Abs. 2 OG).

References: Art. 47
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