Source: https://www.freisinger-stadtwerke.de/de/Netze/Stromnetz/Netzdaten-Strom/Messstellenbetrieb.html
Timestamp: 2018-09-21 21:04:30+00:00

Document:
Freisinger Stadtwerke Versorgungs-GmbH - Messstellenbetrieb
Die Freisinger Stadtwerke Versorgungs-GmbH bereitet sich aktuell auf einen Rollout intelligenter Messsysteme und moderner Messeinrichtungen in ihrem Netzgebiet nach Maßgabe des Messstellenbetriebsgesetzes vor. Die Freisinger Stadtwerke Versorgungs-GmbH hat der BNetzA die Wahrnehmung der Aufgabe als grundzuständiger Messstellenbetreiber für intelligente Messsysteme und moderne Messeinrichtungen angezeigt und übernimmt den Messstellenbetrieb als grundzuständiger Messstellenbetreiber zu folgenden Konditionen, soweit nicht ein Dritter diesen nach den §§ 5 oder 6 MsbG durchführt.
Die Freisinger Stadtwerke Versorgungs-GmbH wird, soweit dies nach § 30 MsbG technisch möglich und nach § 31 MsbG wirtschaftlich vertretbar ist, Messstellen an ortsfesten Zählpunkten wie folgt mit intelligenten Messsystemen ausstatten:
Die Freisinger Stadtwerke Versorgungs-GmbH kann daneben, soweit dies nach § 30 MsbG technisch möglich und nach § 31 MsbG wirtschaftlich vertretbar ist, Messstellen an ortsfesten Zählpunkten wie folgt mit intelligenten Messsystemen ausstatten:
Soweit nach MsbG nicht die Ausstattung einer Messstelle mit intelligenten Messsystemen vorgesehen ist und soweit dies nach § 32 MsbG wirtschaftlich vertretbar ist, wird die Freisinger Stadtwerke Versorgungs-GmbH Messstellen an ortsfesten Zählpunkten bei Letztverbrauchern und Anlagenbetreibern mindestens mit modernen Messeinrichtungen ausstatten.
Im Netzgebiet der Freisinger Stadtwerke Versorgungs-GmbH sind insgesamt rund 28.000 Zählpunkte von einem Umbau auf eine moderne Messeinrichtung bzw. ein intelligentes Messsystem betroffen. Die tatsächliche Anzahl der (Pflicht-)Umbaufälle ist abhängig von einer geänderten Zuordnung zu Verbrauchsgruppen sowie der tatsächlichen Zahl von Stilllegungen, Neubauten und größeren Renovierungen.
Zur Ausstattung der Messstellen nach den § 29 bis 32 MsbG gehört als Standardleistung die Durchführung des Messstellenbetriebs im nach § 3 MsbG erforderlichen Umfang. Bei der Ausstattung von Messstellen mit intelligenten Messsystemen umfasst die Standardleistung gemäß § 35 Abs. 1 MsbG insbesondere folgende Leistungen:
in den Fällen des § 31 Absatz 1 Nr. 5, Absatz 2 und 3 Satz 2 MsbG das Bereithalten einer Kommunikationslösung, mit der bis zu zweimal am Tag eine Änderung des Schaltprofils sowie einmal täglich die Übermittlung eines Netzzustandsdatums herbeigeführt werden kann,
Darüber hinaus bietet die Freisinger Stadtwerke Versorgungs-GmbH künftig auch Zusatzleistungen nach § 35 abs. 2 MsbG an. Eine Übersicht über mögliche Zusatzleistungen und deren Entgelte wird ebenfalls auf dem o.g. Preisblatt veröffentlicht werden. Dieses wird regelmäßig aktualisiert und veröffentlicht. Sobald die Freisinger Stadtwerke Versorgungs-GmbH neue Zusatzleistungen anbietet, werden diese in das Preisblatt aufgenommen.
Preisblatt - Messstellenbetrieb (iMSys) und (mME) ab 01.01.2017
Vertragspartner - Lieferant
Muster - Messstellenvertrag Strom (Rahmenvertrag)
Vertragspartner - Anschlussnutzer (Letztverbraucher bzw. Anlagenbetreiber)
Muster - Allgemeine Bedingungen zum Messstellenvertrag Strom
Die Allgemeinen Bedingungen zum Messstellenvertrag werden zwischen dem Messstellenbetreiber und dem Anschlussnutzer (Letztverbraucher bzw. Anlagenbetreiber) geschlossen.
Sie regeln die gegenseitigen Rechte und Pflichten der Vertragspartner im Zusammenhang mit der Durchführung des Betriebs der dem Anschlussnutzer zugeordneten Messstellen. Im Wesentlichen regeln die Allgemeinen Bedingungen die Abrechnung der Messentgelte für moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme.

References: § 30
 § 31
 § 30
 § 31
 § 32
 § 29
 § 3
 § 35
 § 31
 § 35