Source: https://www.zbv-mfr.de/pages/aus--und-fortbildungen/auszubildende.php
Timestamp: 2018-12-11 07:09:09+00:00

Document:
Zahnärztlicher Bezirksverband Mittelfranken - Auszubildende
Allgemeine Informationen zum Ausbildungsvertrag
Wichtige Informationen für Ausbilder/innen und Auszubildende
Achtung Chefsache - AZUBI 2018 -
Buchtipps für Abschlussprüfung
Leitfaden zur Bewilligung von Verträgen mit Auszubildenden
Die reguläre Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre. Auf gemeinsamen Antrag des Ausbildenden und der Auszubil­denden kann nach §8 Abs. 1 des Berufsbildungsgesetzes die Ausbildungszeit verkürzt werden (z.B. um 1/2 oder 1 Jahr), wenn zu erwarten ist, dass das Ausbildungsziel in der gekürz­ten Zeit erreicht wird. Bei berechtigtem Interesse kann sich der Antrag auch auf die Verkürzung der täglichen oder wöchentlichen Arbeitszeit zur Teilzeitausbildung richten. Eine vorzeitige Zulassung zur Abschlussprüfung aufgrund guter Leistungen in Praxis und Berufsschule (Nachweis) ist möglich.
Die regelmäßige tägliche Arbeitszeit soll bei Minderjährigen ohne Ruhepausen 8 Stunden nicht überschreiten, die Vor­schriften des Jugendarbeitsschutzgesetzes müssen beachtet werden (siehe Auszug aus dem Jugendarbeitsschutzgesetz, Seite 14). Freistellung für den Berufsschulunterricht, aber Auffüllen der Arbeitszeit am kurzen Berufsschultag.
1. Während der Probezeit kann der Ausbildungsvertrag von beiden Seiten ohne Angabe eines Grundes und ohne Einhal­ten einer Frist schriftlich gekündigt werden.
2. Nach Ablauf der Probezeit kann der Ausbildungsvertrag nur aus wichtigem Grund fristlos unter Angabe des Kündi­gungsgrundes schriftlich gekündigt werden.
3. Eine Kündigung des Ausbildungsvertrags durch die Auszu­bildende ist mit einer Frist von 4 Wochen schriftlich möglich, wenn die Auszubildende die Berufsausbildung aufgibt oder den Wohnort wechselt, d.h. der Arbeitsweg nicht mehr zumutbar ist.
4. Eine Aufhebung des Ausbildungsvertrages ist im Einverneh­men mit allen Beteiligten ohne Angabe von Gründen jeder­zeit möglich.
1. Ausbildungsjahr 730 Euro
2. Ausbildungsjahr 770 Euro
Das Berichtsheft mit Ausbildungsplan wird zu Schuljahresbe­ginn im September den Auszubildenden in der Berufsschule ausgehändigt. Das Nachweisheft Röntgen erhalten die Auszubildenden bei der Zwischenprüfung. Das Berichtsheft und das Nachweisheft Röntgen sind von der Auszubildenden ordnungsgemäß zu führen und müssen der/dem Ausbildenden regelmäßig vorgelegt und von ihm/ihr unterschrieben werden. Die zu vermittelnden Leistungsinhal­te des Berichtshefts sind Bestandteil des praktischen Teils der Abschlussprüfung. Das Berichtsheft kann durch Beilegen von individuell gefertig­ten Tagesberichten, Arbeitsabläufen, Abrechnungsformula­ren, Unterweisungen, etc. ergänzt werden. Die Auszubildenden können sich damit strukturiert auf die praktische Prüfung vorbereiten und relevantes Wissen aneig­nen. Das Berichtsheft und das Nachweisheft Röntgen müssen bei der Abschlussprüfung ordnungsgemäß geführt und vollstän­dig ausgefüllt dem je weiligen Prüfungsausschuss vorgelegt werden.
Letzte Änderung am 27/11/2018
Schweigepflicht 203 StGB
Bei Einstellungsbeginn sollten die Auszubildenden nochmals auf die Einhaltung der Schweigepflicht und die möglichen strafrechtlichen Konsequenzen hingewiesen werden, auch wenn die Verpflichtung zur Verschwiegenheit bereits im Aus­bildungsvertrag erfasst ist und von Auszubildenden und deren Erziehungs berechtigten mit Unterschrift zur Kenntnis genom­men wurde.
Besonderheiten für Ausbildungsverträge
Grundsätzlich können Auszubildende zu jedem Zeitpunkt ein­gestellt werden. Die Stichtage 30.09. und 31.03. eines jeden Jahres entscheiden über die Teilnahme an der Abschlussprü­fung. Nach Berufsbildungsgesetz darf die Zulassung nur erfol­gen, wenn die Ausbildungszeit nicht später als zwei Monate nach dem letzten Prüfungstag endet. Bei Einstellung ab 01.10.2018 ist die Teilnahme an der Sommerprüfung 2021 nicht mehr möglich, sondern erst die Teilnahme an der Winter­abschlussprüfung Januar 2022. Optimal ist die Synchronität von Ausbildungs- und Schuljahresbeginn.
(1) Jugendliche dürfen nicht mehr als 8 Stunden täglich und nicht mehr als 40 Stunden wöchentlich
beschäftigt werden.ao darf die ausfallende Arbeitszeit auf die
Werktage von fünf zusammenhängenden, die Ausfalltage einschließenden Wochen nur
dergestalt verteilt werden, dass die Wochenarbeitszeit im Durchschnitt dieser fünf Wochen
40 Stunden nicht überschreitet. Die tägliche Arbeitszeit darf hierbei 8 ½ Stunden nicht
(2a) Wenn an einzelnen Werktagen die Arbeitszeit auf weniger als 8 Stunden verkürzt ist, können
Jugendliche an den übrigen Werktagen derselben Woche 8 ½ Stunden beschäftigt werden.
(1) Der Arbeitgeber hat den Jugendlichen für die Teilnahme am Berufsschulunterricht freizustellen.
Er darf den Jugendlichen nicht beschäftigen
1. vor einem vor 9 Uhr beginnenden Unterricht; dies gilt auch für Personen, die über 18 Jahre alt
und noch berufsschulpflichtig sind,
2. an einem Berufsschultag mit mehr als fünf Unterrichtsstunden von mindestens je 45 Minuten,
3. in Berufsschulwochen mit einem planmäßigen Blockunterricht von mindestens 25 Stunden an
mindestens fünf Tagen; zusätzliche betriebliche Ausbildungsveranstaltungen bis zu zwei
Stunden wöchentlich sind zulässig.
Länger als 4½ Stunden hintereinander dürfen Jugendliche nicht ohne Ruhepausen beschäftigt werden.
Als Ruhepausen gelten nur Arbeitsunterbrechungen von mindestens 15 Minuten.
– bei mehr als 4 ½ Stunden Arbeitszeit 30 Minuten
– bei mehr als 6 Stunden Arbeitszeit 60 Minuten
Die Ruhepausen sind frühestens 1 Stunde nach Beginn und spätestens 1 Stunde vor Arbeitszeit zu gewähren.
Zuletzt geändert am 06/09/2018 von [GB]
Ein Praktikum in der Zahnarztpraxis kann Vorteile für Prakti- kanten und Zahnärzte bieten: Praktikanten lernen das Berufs- bild der Zahnmedizinischen Fachangestellten (ZFA) in der Pra- xis kennen, Praxisinhaber haben die Möglichkeit, Praktikanten bei entsprechender Eignung spä ter einen Ausbildungsvertrag anzubieten.Vor Antritt eines Praktikums in der Zahnarztpraxis müssen jedoch einige wichtige Punkte zum Schutz der Praktikanten, der Patienten und des Praxisteams beachtet werden.
Bitte prüfen Sie unter Berücksichtigung der folgenden Punkte im Ein- zelfall, ob ein Praktikum möglich ist.
Jugendarbeitsschutz und Unfallverhütung Unzulässige / zulässige Arbeiten
Nach § 5 Jugendarbeitsschutzgesetz dürfen Kinder unter 15 Jahren u nd vollzeitschulpflichtige Jugendliche (in Bayern neun Jahre Schulpflicht) grundsätzlich nicht beschäftigt werden.
■ Schul-Pflichtpraktikum in der Hauptschule (Betriebspraktikum)
■ Vollzeitschulpflichtige Jugendliche über 15 Jahre während der Ferien für höchstens 4 Wochen im Kalenderjahr (z.B. Schnupperlehre)
Jugendlliche (15- bis 17-jährige) dürfen nach Maßgaben des Jugendarbeitsschutzgesetzes beschäftigt werden.
Im Übrigen dürfen Kinder unter 15 Jahren und noch vollzeit- schulpflichtige Jugendliche über 15 Jahre nicht im Rahmen eines Praktikums in der Praxis beschäftigt werden. Möglich ist lediglich ein informeller Betriebsaufenthalt, d.h. ein „über die Schulter schauen“, ohne Zuweisung von Tätigkeiten, wobei auch in diesem Fall die nachfolgenden Einschränkungen zu beachten sind. Kinder im Schul-Pflichtpraktikum, vollzeitschulpflichtige Jugendliche über 15 Jahre in der „Schnupperlehre“ während
der Ferienzeit sowie nicht mehr vollzeitschulpflichtige Jugendliche im Praktikum dürfen nur nach Maßgabe des Jugendarbeitsschutzgesetzes beschäftigt werden.
Diese Kinder und Jugendlichen dürfen entsprechend § 22 Abs. 1 Jugendarbeitsschutzgesetz nicht mit Arbeiten beschäftigt werden, bei denen sie schädlichen Einwirkungen von bio- logischen Arbeitsstoffen ausgesetzt sind. Der Umgang mit Blut, Urin, Speichel und anderen Körperausscheidungen ist daher im Praktikum ebenso verboten wie eine Tätigkeit mit stechenden und schneidenden kontaminierten Gegenstän- den. Zulässig sind diese Tätigkeiten nur im Rahmen einer Ausbildung, sofern sie ausbildungsnotwendig sind. Als Arbeitsbereich kommt daher im Praktikum eine Tätigkeit am Patienten nicht in Frage. Betätigungsfelder für Praktikanten beschränken sich im Wesentlichen nur auf Empfang und Verwaltung. Hier sind diedatenschutzrechtlichen Bestimmungen zu beachten.
■ der Praktikant darf grundsätzlich nur zusehen
■ der Praktikant darf insbesondere nie am Patienten tätig werden
■ der Praktikant darf nicht in den Bereichen Reinigung, Desinfektion und Sterilisation von Medizinprodukten (Instrumenten) eingesetzt werden
Aufgrund dieser Einschränkungen ist eine Anrechnung der Praktikumszeit auf eine mögliche spätere Ausbildung ausgeschlossen.
Die Praktikanten müssen zu Beginn des Praktikums vom Praxisinhaber in für sie verständlicher Form über die berufsgenossenschaftlichen Unfallverhütungsvorschriften, die notwendigen Hygienemaßnahmen sowie über die Unfall- und
Gesundheitsgefahren, denen sie während des Praktikums aus- gesetzt sein können, belehrt werden (vgl. Dokument B04b01 und B04b02 des QM-Systems der BLZK).
Die Frage eventueller Schutzimpfungen ist mit dem Praktikanten und dessen Eltern abzuklären. Da eine Tätigkeit mit gesundheitsgefährdenden Stoffen und insbesondere eine Tätigkeit am Patienten ohnehin unzulässig ist, dürften regel-
mäßig spezifische Schutzimpfungen (z. B. gegen Hepatitis) nicht notwendig sein. Sinnvoll können aber saisonale Impfungen, z. B. Grippeimpfungen, sein.
Praktikanten sind gegen die Folgen von Arbeits- und Wegeunfällen sowie Berufskrankheiten versichert. Der Versicherungsschutz besteht vom ersten Arbeitstag an und ist unabhängig davon, wie lange das Arbeitsverhältnis dauert oder wie hoch das Entgelt ist. Davon zu trennen ist die Frage, über wen die Versicherung läuft und wer die Kosten der Versicherung zu tragen hat: Zahlt der Praktikumsbetrieb dem Teilnehmer ein Entgelt, gilt er als Beschäftigter des Betriebes und ist für die Dauer seines Praktikums über den Unfallversicherungsträger des Praktikumsbetriebes versichert. Gleiches gilt bei Praktika, die ausschließlich in einem Betrieb und ohne Bezug zu einem Bildungsträger durchgeführt werden. Versicherungsschutz besteht dann über den für den Betrieb zuständigen Unfallversicherungsträger. Der Beitrag zur Unfallversicherung ist dann von der Praxis zu bezahlen und richtet sich nach der Höhe des Entgelts.
Andere Regelungen gelten bei einem verpflichtenden Schul- praktikum: Üblicherweise absolvieren Schüler der 9. oder oder 10. Klasse während des Schuljahres ein sogenanntes Schulpraktikum. Dieses ist Teil der schulischen Ausbildung. Daher ist der Schüler über die Schüler-Unfallversicherung nach §2 Abs.1 Nr. 8 b SGB VII versichert (für Studenten gilt dies nicht).
Gemäß § 25 Abs. 3 Bayerische Mittelschulordnung (betrifft Hauptschüler) ist seitens des Schulträgers für die Zeit des verpflichtenden Betriebspraktikums (gilt nur dafür!) eine von den Erziehungsberechtigten zu zahlende Schülerhaftpflichtversicherung abzuschließen. Soweit es sich dagegen nicht um ein solches Schul-Pflichtpraktikum handelt, ist der Abschluss einer Haftpflichtversicherung dringend anzuraten. Dabei sollte eine Versicherung über die Praxis im Rahmen der Berufshaftpflichtversicherung des Zahnarztes und seines Personals erwogen werden.
Nicht abschließend geklärt ist, ob Praktikanten der strafrecht- lich geregelten Schweigepflicht nach § 203 StGB unterliegen (nach Ansicht der BLZK ist dies der Fall). Achtung: Die (bedingte) Strafmündigkeit beginnt erst mit Vollendung des 14. Lebensjahres. Es ist deshalb darauf zu achten, dass die Person zu Beginn des Praktikums 14 Jahre alt ist (vgl. § 1 Abs. 2 JGG; § 10 StGB).
Daher ist es in jedem Fall notwendig, die Praktikanten über die Bestimmungen des § 203 StGB sowie der berufsordnungsrechtlichen Schweigepflicht (§ 7 Berufsordnung für die Bayerischen Zahnärzte) zu belehren und sowohl diese Belehrung als auch die Verpflichtung zur Einhaltung der Schweigepflicht schriftlich festzuhalten. Dazu kann das Musterdokument B04b03 aus dem QM-System der BLZK verwendet werden. Der Zahnarzt weist in einem persönlichen Gespräch den Praktikanten darauf hin, dass das Vertrauen der Patienten in den Schutz der persönlichen Geheimnisse in der Zahnarztpraxis unter kei- nen Umständen gefährdet werden darf und daher absolute Verschwiegenheit gegenüber jedem Außenstehenden not- wendig ist. Die Belehrung ist anschließend zu unterzeichnen, bei Minderjährigen auch von den Erziehungsberechtigten.
Soll der Praktikant bei der Behandlung eines Patienten anwesend sein/zusehen (keine Tätigkeit am Patienten s. o.) oder Einsicht in Patientenunterlagen nehmen, sollte zuvor die Zustimmung des Patienten eingeholt werden. Eine schriftliche Einverständniserklärung ist nicht notwendig, zur eigenen Absicherung ist aber eine kurze Notiz, dass der Patient sein Einverständnis erklärt hat (z. B. in Patientenakte o. ä.) empfehlenswert.
Pflichtpraktikum im Rahmen der Hauptschule oder freiwilliges Praktikum
Unfallversicherung über Schule oder über Praxis (ggf. Praktikant anmelden)
Haftpflichtversicherung über Schule, Praxis
(ggf. Praktikant anmelden) oder Praktikant selbst
Schutzimpfungen notwendig
Verschwiegenheitsbelehrung erteilt und unterzeichnet (ggf. auch Erziehungsberechtigte)
Über Unfallverhütungsvorschriften und -maßnahmen aufgeklärt
Einsatzbereich klar abgegrenzt (keine Tätigkeit am Patienten und in der Medizinprodukteaufbereitung sowie Röntgen)
Patienten haben vorab ihr Einverständnis bei Anwesenheit bei Behandlung/Untersuchung erklärt (vermerken)
CHECKLISTE AUSBILDUNGSBEGINN – AN ALLES GEDACHT ?
Ausbildungsverträge in 3-facher Ausfertigung mit Nachweis in Kopie der erfolgten
Untersuchung nach Jugendarbeitsschutzgesetz bei Minder­jährigen und dem
Fragebogen „Ergänzende Fragen zur Ausbildung“ dem ZBV zur Eintragung überlassen. Rücksendung in 2-facher Ausfertigung für Ausbildenden und Auszubildenden
Einstellungsmodalitäten in der Praxis: Anmeldebescheinigung Krankenkasse, Sozialversicherungs­ausweis, steuerliche Identifikationsnummer, Bankverbin­dung
Anmeldung der Auszubildenden in der jeweiligen Berufs­schule und Bekanntgabe der Unterrichtstage
Einhaltung der Arbeitszeit nach Jugendarbeitsschutzgesetz bei Minderjährigen und Festlegung der Praxis individuellen Arbeitszeiten und des Tagesablaufs
Freistellung der Auszubildenden für die Teilnahme am Berufsschulunterricht, aber Auffüllen der Arbeitszeit in der Praxis am zweiten Berufsschultag
Berichtsheft wird den Auszubildenden zu Schuljahresbeginn in der Berufsschule ausgehändigt
Erstellung eines Ausbildungsplans und Zuteilung der Auf­gabengebiete
Unterweisungen: Schweigepflicht, Datenschutz, Arbeitssicher­heit, QM, Jugendarbeitsschutzgesetz, Röntgenverordnung
Nutzen der Probezeit 4 Monate
CHECKLISTE PROBEZEIT
„Drum prüfe, wer sich 3 Jahre bindet”
Bei den zum 01.09. 2018 eingestellten Auszubildenden endet die Probezeit am 31.12.2018.
Spätestens Anfang November sollte ein Kritikgespräch zur Lei-stungs- und Verhaltensmodifikation geführt werden oder die Entscheidung für die Beendigung des Ausbildungsvertrags während der Probezeit getroffen werden.
Mögliche Prüfkriterien:
Ausbildungsberuf kongruent zu Erwartungen und Interesse der Auszubildenden
Fähigkeiten und Fertigkeiten erkennbar zum Erreichen des Ausbildungsziels
Konzentrationsfähigkeit, systematisches und logisches Denkvermögen
Leistungsbereitschaft, Motivation, Belastbarkeit, Stressver­halten
Fehlzeiten, Pünktlichkeit
Kommunikationsverhalten und soft skills
Im Vordergrund sollte die persönliche Eignung stehen. Kennt­nisse können bei Lernbereitschaft der Auszubildenden mit
Unterstützung aus dem Praxisteam vermittelt werden.Während der Probezeit können beide Seiten zu jedem Zeit­punkt und ohne Angabe von Gründen den Ausbildungsver­trag schriftlich kündigen.
im Rahmen der Abschlussprüfung für Zahnmedizinische Fachangestellte und Aufnahme der Röntgentätigkeit in Delegation
Auszubildende können bei der Abschlussprüfung die erforderlichen Kenntnisse im Strahlenschutz für die technische Durchführung der Anwendung von Röntgenstrahlen erwerben.
Die Röntgenprüfung ist bestanden, wenn mindestens 50% der Fragen richtig gelöst werden. Da eine Wiederholungsprüfung z.B. bei der nächstfolgenden Abschlussprüfung ausgeschlossen ist, können die erforderlichen Kenntnisse durch eine zeitnahe 10-stündige Nachschulung in einem Röntgenkurs erworben werden.
Nur mit diesem Prüfungsnachweis können Zahnmedizinische Fachangestellte die Röntgentätigkeit nach Feststellung der rechtfertigenden Indikation durch den Zahnarzt/die Zahnärztin in Delegation ausüben.
In diesem Zusammenhang erinnern wir an die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Aktualisierung nach 5 Jahren.
Buchtipps zur Vorbereitung auf die Zwischen- und Abschlussprüfung für Zahnmedizinische Fachangestellte
*kompakte Zusammenfassung des Prüfungswissens
Art-Nr. 1000442105
ISBN 978-3-943996-51-7
ISBN 978-3-06-455839-7
Arbeitsbuch mit Lernsituationen mit CD-ROM
ISBN 978-3-06-450112-6
Nuding, Wagner, Marahrens
Holland+ Josenhans Verlag
Praxisorganisation/Verwaltung/Wirtschafts- und Sozialkunde
800 Testaufgaben mit Lösungen
ISBN 3-470-54621-5
normtest-electronic
Tel. 06172/28033
Zwischenprüfung - Bestell-Nr. 312001
Abschlussprüfung – Bestell-Nr. 422001
ISBN 978-3-927 865-16-7
ISBN 978-3-927 865-18-1
Leistungsabrechnung Band II
ISBN 978-3-927 865-13-6
Leistungsabrechnung Band I
ISBN 978-3-927 865-12-9
Schülerbuch mit 2 CD-ROMs
ISBN 978-3-464-45133-5
ISBN 978-3-464-45134-2
je Praxisinhaber oder angestellter Zahnarzt ohne ZAH oder ZFA
je Praxisinhaber oder angestellter Zahnarzt mit mind. einer ZAH oder ZFA oder ZMF oder ZMV (Vollzeitkräfte)
je Praxisinhaber mit mind. zwei ZAH oder ZFA oder ZMF oder ZMV (Vollzeitkräfte)
je Praxisinhaber mit (Voll-zeitkräften)
Assistent ZAH/ZFA/ZMF/ZMV
zwei Auszubildende, wenn eine das 2. Ausbildungsjahr vollendet hat
drei Auszubildende, wenn eine das 2. Ausbildungsjahr bereits vollendet hat
vier Auszubildende, wenn eine das 1. und eine das 2. Ausbildungsjahr bereits vollendet haben

References: §8
 § 5
 § 22
 §2
 § 25
 § 203
 § 1
 § 10
 § 203