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Timestamp: 2020-08-03 12:19:12+00:00

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Deutschen Bundespost, Fernmeldeamt Filzbeck, Fall R. Moll : Hier wird gemobbt!
Deutschen Bundespost, Fernmeldeamt Filzbeck, Fall R. Moll
von Tom » Mi, 06 Dez 2006 1:22 +0000
Der Fall Reiner Moll: - Namen und Orte können rein zufällig sein -
Eine Geschichte seit 01.10.1957, die das Ende nach 1990 hatte.
Am Mobbing durch Postbeamte innerlich psychisch völlig zerbrochen, und auf der Suche nach Gerechtigkeit und Hilfe mittels der Justiz, der Behörden, der Rechtsanwälte letztendlich die rechtliche Orientierung völlig verloren, und damit an den Rand des Suizids gebracht
In dem etwa 1000-köpfigen grossen Fernmeldeamt Filzbeck der Deutschen Bundespost gab es einen mafiosen Zirkel von etwa 50 Personen, der die Fäden der Macht in Händen hielt, über Beförderung oder Karriereende entscheidete, und nicht anpassungsbereite Mitarbeiter gnadenlos zugrunde richtete.
Seit dem 01.10.1957 war Herr Moll im Dienst der Deutschen Bundespost. Seine letzte Beförderung war am 16.03.1976 zum Technischen Fernmeldehauptsekretär. Er durfte sich Abnahmebeamter nennen und er hatte einen privaten Pkw zur dienstlichen Benutzung.
Bei einer Fahrleistung bis zu 2.000 km im Monat erhielt er eine hohe Extraentschädigung.
Dies weckte den Neid der Kollegen und so begann sein Leidensweg.
Zunächst wurde er als unfähig hingestellt, als Versager, obwohl er sich nach kurzer Zeit in sein neues Aufgabengebiet einarbeitete, und völlig selbständig alle Aufgaben und Probleme löste.
Die Kollegen hatten ihn völlig isoliert und verweigerten jede Hilfe.
Seine wiederholten Bitten um Entlastung wurden abgelehnt.
Und dies schlug sogar ins Gegenteil um; denn die Kollegen verlangten, daß er auch noch schwierigere Fälle mitübernehmen sollte, die die Kollegen selbst nicht lösen konnten oder wollten.
Herr Moll wurde mit Schikanen überhäuft.
Der Amtsrat Horch sei ein Mobber gewesen.
Der Herr Pöhlsen war Abteilungsleiter von 1977 bis Juni 1980 des Herrn Moll, aber Herr Pöhlsen griff niemals entscheidet gegen das Mobbing gegen Herrn Moll ein.
Herr Moll wurde unter hohen Zeitdruck gestellt, aber eine Arbeitsentlastung gab es seitens der Kollegen nicht, weil ein Herr Seilmann keine Kräfte für Herrn Moll abstellte.
Innerhalb der Projektabwicklung bei einem Bankinstitut war im Rechenzentrum (z.B. in Kornbach) die Datenleitungen aufwending zu prüfen, weil die Prüfung zwischen verschieden Orten als Datenendpunkte anstanden.
Gemäss Amtsrat Horch durfte die Datenleitung vor der Freigabe nicht vom Bankinstitut genutzt werden, und so unterbrach er immer wieder, und auch Dauerhaft die Datenleitung, - auch während der Überprüfung durch Herr Moll - .
Herr Moll stellte beim Amtsrat Horch klar, dass ein Missbrauch ohne Modems nicht möglich war, was aber Herrn Horch nicht weiter interessierte.
Der Amtsrat Horch beschwerte sich dann auch noch bei dem Abteilungsleiter Pöhlsen, da die Abnahmeprotokolle des Herrn Moll "so geschmiert wären".
Durch den Stress begannen die Hände von Herrn Moll immer wieder zu zittern.
Im Laufe der Jahre verschlechterte sich seine Schrift zusehends, so dass der Stellenvorsteher Treu, sein damaliger unmittelbarer Vorgesetzter, den Amtsleiter Stanich mehrfach auf diesen Umstand hingewiesen hatte.
Die Vermutung wurde gehegt, dass wahrscheinlich der nervliche Zusammenbruch bei Herrn Moll unmittelbar bevor stünde.
Der Leiter der Kraftfahrzeugstelle Lusche steuerte zu den Konflikten am Arbeitsplatz zusätzlich bei.
Herr Moll war Abnahmebeamter und er benötigte eine Sondererlaubnis, um mit seinem Fahrzeug direkt vor der Bankfiliale parken zu können.
Obwohl Herr Moll einen Wirbelsäulenschaden "nach Scheuermann" hatte, und ständig unter Rückenschmerzen litt, hatte Lusche die Sondererlaubnis verweigert, so dass Herr Moll die bis zu 20 kg schweren Messkoffer oft über weite Entfernungen vom Parkplatz oder zum Parkhaus zur Bank schleppen musste.
Dann war für Herrn Moll in der Dienststelle angeblich kein Raum frei, wo er seine notwendigen Schreibarbeiten erledigen konnte.
Ein etwa 20 qm grosser Raum war zwar frei, aber ein Herr Seilmann wollte diesen nicht frei geben, da er dort angeblich Geräte lagern wollte.
Schliesslich liess der Dienststellenleiter von der Hausverwaltung eine Besenkammer von nur 2 m Breite ausräumen, damit Herr Moll zumindest seinen Schreibtisch unterbringen konnte.
In seiner Abwesenheit wurden aus dieser Besenkammer ständig von Unbekannten Unterlagen und Werkzeug entfernt bzw. entwendet.
Daraufhin hielt er die Besenkammer verschlossen und meldete die Vorfälle seinem Abteilungsleiter Pöhlsen. Dieser ordnete daraufhin an, dass Diensträume grundsätzlich nicht verschlossen werden dürften.
Der Gesundheitszustand von Herrn Moll verschlechterte sich zusehends.
Unter diesen psychischen Belastungen begann er zu zittern und er bekam Zuckungen im Gesicht.
Im Jahre 1976 musste er sich wegen eines Magengeschwürs im Krankenhaus behandeln lassen.
Danach bat er die Amtsleitung erstmalig um Hilfe und er schilderte seinen sehr schlechten Gesundheitszustand.
Auf Nachfrage benannte Herr Moll den Herrn Seilmann als Mitverantwortlichen.
Danach wurde der Terror der Kollegen noch unerträglicher.
Beleidigungen wurden ausgesprochen.
Sie beschimpften Herrn Moll offen als Kollegenschwein.
Der Kollege Seilmann verstieg sich sogar zu der Behauptung, Herr Moll sei ein Kinderschänder.
Seilmann äusserte u.a. vor den versammelten Kollegen wörtlich:
"Der Moll bumst kleine Mädchen!"
Seilmann wurde vom Abteilungsleiter Pöhlsen zurechtgewiesen.
Der Rufmord blieb bei Herrn Moll haften.
Von diesem Zeitpunkt an war Seilmann der erbitterter Widersacher des Herrn Moll.
Jeden Morgen empfing Pöhlsen Herrn Moll mit zynischen Vorwürfen in Gegenwart der Kollegen.
Jeden Tag ging Herr Moll mit Grausen in die Dienststelle.
Er wurde systematisch von den Kollegen isoliert, verachtet und bespitzelt.
Jeder Kollege war verpflichtet, Herrn Moll zu beobachten, und vor allen Kollegen wurden die Handlungen des Herrn Moll erörtert.
Die Kreditschädigung und die Kreditgefährdung nahm seinen Lauf.
Eines Tages berichtete der Abteilungsleiter Pöhlsen Herrn Moll, dass Herr Kurras, ihm, Herrn Pöhlsen, Tag für Tag vor der Kantine des Amtes aufgelauert hatte, damit Kurras dem Pöhlsen berichten konnte, was für ein Schwein Herr Moll sei !
Die fortwährenden Herabwürdigungen nahmen seinen Lauf, und so sprach der Hauptpersonalrat Nevermann 1975 in einer Versammlung der Führungskräfte die Beleidigung gegen den nichtanwesenden Herrn Moll aus:
"Der Moll ist ein Schwein!"
Herr Moll kannte den Nevermann persönlich überhaupt nicht.
Herr Drommel, der den Dienstposten des Herrn Moll haben wollte, führte Buch über alle Details der dienstlichen Tätigkeiten des Herrn Moll.
Jeder vermeintlich negative Vorfall wurde genau registriert und im ganzen Amt verbreitet.
Über Herrn Kurras wurden die Informationen dann an den Hauptpersonalrat Nevermann und den Abteilungsleiter Pöhlsen des Herrn Moll weitergegeben.
Auch wenn etwas nur scheinbar nicht klappte, wurde dies wochenlang erörtert und aufgebauscht.
Die erfolgreichen Tätigkeiten des Herrn Moll wurden verschwiegen.
Von 1977 bis Juni 1980 war Pöhlsen der Abteilungsleiter des Herrn Moll.
Pöhlsen hatte sich Woche für Woche die Klagen des Stellenvorstehers Treu angehört.
Herr Treu hatte Pöhlsen immer wieder eindringlich darauf hingewiesen, dass Herr Moll "vor die Hunde geht". Einmal bot Pöhlsen Herrn Moll an, Herr Moll solle den Dienstposten mit Drummel tauschen, "dann würden mich die Kollegen sicher in Ruhe lassen".
Herr Moll hatte sich mehrfach auch an die Personalvertretung gewandt und um Hilfe gebeten.
Die Mitglieder der Personalvertreter Malon und Nevermann lehnten jedoch seine Bitte, ihn vor einer gesundheitlichen Zerstörung zu bewahren, schlankweg ab.
Nun war er von der Amtsleitung und von der Personalvertretung verlassen und dem Terror der Kollegen wehrlos ausgeliefert.
Es folgte die Überlastung des Herrn Moll. Im März 1980 ging Herr Bader, mit dem er zusammen die Abnahmetätigkeit ausführte, zum Lehrgang.
Seine Arbeit musste er mitübernehmen, eine Arbeitsentlastung gab es nicht.
In dieser Zeit wurden bei vielen Banken, Sparkassen und Apotheken gleichzeitig Datensätze aufgebaut.
Das zu betreuende Gebiet hatte einen Radius von ca. 60 km um Filzbeck herum.
Obwohl er auf Pausenzeiten verzichtete und mit seinem Pkw ständig die Geschwindigkeitsbegrenzungen überschreiten musste, konnte er den Arbeitsanfall kaum bewältigen.
Herr Moll wude getadelt, verhöhnt und diskriminiert, - und die Stellenkorruption gefördert -.
Im April 1980 gab Herr Treu bekannt, dass Herr Moll bald 1.600 Datengeräte geschaltet hätte und dass er deshalb für eine Beförderung zum Betriebsinspektor vorgesehen sei.
Durch diese Erklärung wurden die Kollegen ungeduldig und verfassten eine Beurteilung über Herrn Moll, in der er als untragbares Kollegenschwein dargestellt wurde.
Obwohl der Amtsleiter Spanich die verzweifelte Lage des Herrn Moll genauestens kannte, ordnete er Ende Mai 1980 an, dass Herr Moll die Dienststelle sofort - unter unehrenhaften Umständen - verlassen müsse.
Pöhlsen gab diese Nachricht in Feldherrenpose den Kollegen bekannt, die darauf Beifall klatschten.
Herrn Moll wurde diese Entscheidung erst am nächsten Tag bekannt gegeben, als er zum Dienst kam.
Da ihm die Gründe unbekannt waren (und bis heute unbekannt sind), bat er den Amtsleiter Spanich um Auskunft.
Dieser lehnte es ab, seine Entscheidung zu begründen.
Danach hatte Herr Moll noch den Personalrat Nevermann aufgesucht, der ihm wörtlich erklärte:
"Herr Drummel hat einen Arbeitskampf (!!!) geführt.
Deshalb haben wird Drummel unterstützt.
Wenn Sie sich gegen die Versetzung wehren, bewerfen wir Sie mit soviel Dreck, dass Sie daran ersticken!"
Herr Moll war nach diesem Vorfall mit den Nerven am Ende, und Herr Treu wurde nunmehr gemobbt.
Herr Treu schickte Herrn Moll zum Nervenarzt, weil er am ganzen Körper stark zitterte.
Der Nervenarzt hat Herrn Moll sofort für sechs Wochen krankgeschrieben und die Einweisung in eine psychosomatische Klinik eingeleitet.
Leider hat Herr Treu seine standhafte Haltung schwer büssen müssen.
Er hat für Herrn Moll praktisch seine Karriere geopfert.
Etwa ein halbes Jahr nach der Entlassung des Herrn Moll wurde Herr Treu innerhalb des Amtes total isoliert. Dann musste er über fünf Jahre eine stille Beförderungssperre über sich ergehen lassen.
Das Amt brauchte zumindest einen "Prügelknaben".
Der Mobber Herr Seilmann wurde zufällig in der Privatzeit angetroffen und in der Öffentlichkeit mit deutlichen Worten zu seinen Mobberschweinerreien zur Rede gestellt.
Seilmann rechtfertigte sich sehr kurz und meinte, dass sich Herr Moll nicht unterordnen könne.
Herr Moll blieb dienstunfähig, und wurde aus dem Postdienst entlassen.
Die Zeit von Juni 1980 bis zur Pensionierung Ende 1985 hatte Herr überwiegend in psychosomatischen Kliniken zugebracht, ansonsten war er mittels ärztlicher Krankschreibung nicht dienstfähig.
Im März 1987 wurde er erneut gesundheitlich überprüft.
Herr Moll war weiterhin dienstunfähig, sein beamtenrechtlicher Status wurde um weitere zwei Jahre verlängert, bis er im März 1989 endgültig aus dem Postdienst entlassen wurde.
Herr Moll konnte komplexere Zusammenhänge unter seelischem Druck nicht mehr ausreichend überblicken, wie seine behandelnde Ärztin diagnostizierte.
Herr Moll beschäftigte sich erst wieder seit März 1987 mit seinem Computer.
Hauptsächlich in englischer Sprache waren Beschreibungen und Betriebsanleitungen der Computer zu haben.
Es kam ihm die Idee, das Übersetzungsprogramm "Esperantomat" englisch-deutsch zu erarbeiten, weil es sehr mühselig war, jedes Fremdwort in einem Lexikon nachzuschlagen.
Um das von ihm entwickelte Programm zu vermarkten, nahm er Kontakt mit Redakteuren von Verlagen auf, die Computerzeitschriften herausgaben.
Die Redakteure legten ihm zunächst nahe, dass Programm nicht in Angriff zu nehmen, sondern alle nicht von den Herstellern erkannten oder nicht aus den Betriebsanleitungen ersichtlichen Nutzungsmöglichkeiten und Anwendungshinweise zu Papier zu bringen und den Fachverlagen anzubieten, die insgesamt in 15 Artikeln verfasst wurden, und von Verlagen in München, Eschborn und Scheide, abgedruckt wurden.
Das Programm wurde später doch noch entwickelt, und nach diversen Nachbesserungen erwarb der Maxon-Verlag das Programm.
Das Programm wurde in der Computerszene kontrovers beurteilt, aber es konnte sich am Markt durchsetzen, und das Programm wurde in ca. 30 Versionen in immer aufwendigerer Programmiertechnik nachempfunden und verbessert.
Der ehemalige Mobber-Abteilungsleiter Pöhlsen, der nie etwas gegen das Mobbing gegen Herrn Moll unternahm, wurde bei einem Treffen neidisch und agressiv.
Herr Moll traf den ehemaligen Abteilungsleiter Pöhlsen in einem Strandbad an der Filzbecker Bucht.
Ihm erzählte er von seinen schriftstellerischen Tätigkeiten und wie diese doch recht ansehnlich vergütet wurden.
Pöhlsen konnte sich auf einmal noch daran erinnern, dass Herr Moll schon während der aktiven Dienstzeit ein tüchtiger Computerfachmann gewesen war, und Pöhlsen lobte Herrn Molls damalige Tätigkeit.
Ohne ersichtlichen Grund wurde Pöhlsen dann jedoch ersichtlich zornig und äusserte mit einem irren, in die Ferne gerichteten Blick, dass es gegenüber den ehemaligen Kollegen ungerecht sei, die ja für ein wesentlich geringeres Einkommen Tag für Tag arbeiten müssten, während Herr Moll mit seiner Pension und den Honoraren als freier Schriftsteller erheblich besser dastünde.
Es gab eine Strafanzeige, es folgte eine Hausdurchsuchung am 10.05.1990, neun Hausbewohner haben diesen entwürdigenden Vorgang beobachtet, denn die Beamten liessen die Etagentür offen stehen, das Ansehen und der gute Ruf wurde damit ruiniert, selbst einer der beiden Kriminalbeamten zeigte sich betroffen von dem brutalen Vorgehen der Postbeamten, die Postler hätte auch Stasi- bzw. Gestapomitarbeiter sein können.
Die Mutter, Frau Moll, und ihr, von den Postbeamten gemobbte, und nunmehr schwerbehinderte Sohn, Herr Rainer Moll, waren anwesend.
Es klingelte um 9.30 Uhr an der Wohnungstür. Die Tür wurde geöffnet, und es standen acht Herren im Treppenhaus, die sich nicht vorstellten, aber zu Herrn Moll wollten. Sie kamen von einer pr agentur
Wie später genauer zu erfahren war, handelte es sich um ein Staatsanwalt, zwei Kriminalbeamte und fünf Postbeamte.
Herr Moll öffnete die Tür zu seiner benachbarten Wohnung, weil er diesen Auftrieb gehört hatte, und er wollte sehen, was anstand.
Der Staatsanwalt stellte sofort seinen Fuss in den Türspalt und drückte die Tür gewaltsam auf.
Danach stürmten alle acht Personen in das nur 12 qm grosse Wohnzimmer des Herrn Moll.
Sie zeigten ihm nur eine Kopie eines richterlichen Durchsuchungsbeschlusses.
Es ging um eine Telefonrechnung eines anderen Postkunden aus dem Bildschirmtextdienst (BTX) in Höhe von ca. 800,-- DM.
Dieses Greifkommando stellte alles auf den Kopf, auch den Keller, den Boden und das Auto des Herrn Moll.
Sie durchwühlten alles, auch alte Fotoalben, die Akten des Herrn Moll und auch ärztliche Krankenhausberichte und Gutachten wurden genauestens durchgelesen und anschliessend beschlagnahmt.
Die Beamten liefen ständig treppauf, treppab und räumten die Wohnung des Herrn Moll leer.
Herr Moll hatte wegen der Brutalität der Postbeamten einen Schock bekommen und fiel zu Boden.
Herr Moll wusste gar nicht, was er gestehen sollte.
Er überblickte überhaupt nicht, was vor sich ging.
Die Postbeamten versuchten die Hilflosigkeit des Herrn Moll auszunutzen, um ein Geständnis zu erwirken.
Der Staatsanwalt war alsbald verschwunden und hat es damit zugelassen, dass die fünf Postbeamten zwei Stunden allein ohne Aufsicht die Wohnung des Herrn Moll durchwühlen konnten, wobei ein unbeschreibliches Chaos hinterlassen wurde.
Unter anderem war nach dieser Durchsuchung ein Geldbetrag in Höhe von 550,-- DM aus der Wohnung des Herrn Moll verschwunden.
Die vom Staatsanwalt zurückgelassenen Postler beschäftigten sich intensiv mit einen Kleinkaliber-Gewehr, um Herrn Moll einen unerlaubten Waffenbesitz anzulasten, obwohl Herr Moll dieses Gewehr völlig legal mit Waffenbesitzkarte in seiner Wohnung verwahrte, und diese Kleinkalibergewehr nichts mit der im Durchsuchunsbeschluss genannten Telefonrechnung eines anderen Postkunden aus dem Bildschirmtextdienst (BTX) in Höhe von ca. 800,-- DM zu tun hatte.
Es wurde Herrn Moll prügel angedroht, wenn er nicht gestehe.
Der Postbeamte und Amtsrat Blohm benahm sich dabei besonders brutal und fies.
Er schrie fortwährend, Herr Moll solle endlich alles gestehen und zwar, dass er Mitglied eines Hackerclubs sei, unerlaubt in das BTX-Netz eingedrungen sei und wie er angeblich unerlaubt an interne postalische Unterlagen herangekommen sei (die die Post ihm freiwillig für seine journalistische Tätigkeit überlassen hatte).
Wenn Herr Moll alles zugeben und aufklären würde, wollte Blohm die ganze Aktion sofort abbrechen.
Während Blohm mit seinen Helfershelfern Herrn Molls Wohnung auf den Kopf stellte, drang Herr Blohm zwischenzeitlich ohne um Erlaubnis nachzusuchen in die Wohnung der Mutter, Frau Moll, ein, um Herrn Moll, der sich in der Wohnung seiner Mutter aufhielt, die geballte Faust als Drohung vor das Gesichts zu halten.
In der anderen Hand hielt er ein Kalenderblatt aus August 1989, aus dem hervorging, dass Herr Moll seinem Arbeitskollegen, dem Fernmeldeinspektor Bader ein technisches Gerät verkauft hatte.
Mit wutverzerrtem Gesicht schrie Blohm Herrn Moll an, wie er dazu komme, mit einem Beamten des gehobenen Dienstes Geschäfte mit technischen Geräten zu machen, als wenn es verboten sei, wenn Beamte des mittleren und des gehobenen Dienstes ausserdienstlich Umgang haben bzw. im Rahmen ihres gemeinsamen Hobbys Geschäfte tätigen.
Als der schwerbehinderte Rainer Moll sich halbwegs vom agressiven und verbeamteten Rollkomando berappelt hatte, beauftragte Herr Moll den eigendlich überflüssigen Rechtsanwalt Zuckel, denn Herr Moll wollte selbstverständlich schnellstmöglich seinen Computer nebst Zubehör zurückhaben und ausserdem war Herr Moll natürlich neugierig, wie er in die Mühlen der Justiz geraten konnte.
Im nachherein musste Herr Moll feststellen, dass Rechtsanwalt Zuckel für Herrn Moll keine echte Hilfe war, weil Zuckel viele fachliche Fehler gemacht hatte und immer vorrangig darauf bedacht war, nur nicht dem zuständigen Staatsanwalt Tews auf die Füsse zu treten, da Tews der Freund Zuckels gewesen sei, und so reagierte Zuckel nur dann, wenn Herr Moll ihn schriftlich oder persönlich dazu aufgefordert hatte.
Am 28.5.1990 erhielt Rechtsanwalt Zuckel Einsicht in die Ermittlungsakte.
Dabei stellte sich heraus, dass die Krankenschwester Margot Runge am 04.10.1989 bei der Kriminalpolizei Filzbeck Strafanzeige gegen unbekannt wegen angeblichen Computerbetruges gem. § 263a StGB erstattet hatte.
Nach dieser Vorschrift wird bestraft, wer in Bereicherungsabsicht durch unbefugte Datenverwendung auf einen Datenverarbeitungsvorgang einwirkt und dadurch das Vermögen eines anderen schädigt.
In der Zeit vom 29.8.1989, 19.45 Uhr, bis 30.8.1989, 0.54 Uhr , hatte ein Unbekannter unter Missbrauch der Kennung der BTX-Box der Frau Runge Bestellungen im Wert von insgesamt 792,57 DM getätigt, und zwar vom Fleurop-Blumenstrauss bis zum Jahresabonnement für eine bad word.
Auf Herrn Moll als angeblichen Täter wollte das Fernmeldeamt gekommen sein, weil er zuvor einmal die BTX-Box besessen und benutzt hatte, die später in der Wohnung der Frau Runge installiert wurde.
Die staatsanwaltlichen Ermittlungen verliefen im Sande, eine eindeutige Zuordnung der Täterschaft im Rahmen der postalischen Datensätze lies sich nicht feststellen, jedoch erzählte Herr Moll im staatsanwaltlichen Verhör, dass Herr Moll schriftstellerischen Tätigkeiten nachging, und so wurde Herr Moll über Zuckel darauf hingewiesen, dass Herr Moll seine schriftstellerische Tätigkeit der Genehmigung durch den früheren Dienstherrn bedürfe, und der im März 1989 endgültig aus dem Postdienst entlassene Herr Moll
müsse die aus den schriftstellerischen Tätigkeiten erzielten Einkünfte beim Finanzamt und bei seinem ehemaligen Dienstherrn angeben.
Am 15.06.1990 zeigte die Oberpostdirektion Hamburg mittels Strafantrag wegen eines angeblichen Vergehens nach § 202a StGB den schwerbehinderten und durch Postbeamte gemobbten Herrn Moll an, denn er habe die Kennung der BTX-Anschlussbox ausgelesen. Nach dieser Vorschrift wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren bestraft, wer sich unbefugt Daten beschafft, die nicht für ihn bestimmt und die gegen unberechtigten Zugang besonders gesichert sind.
Herr Moll tauschte den Freund von Staatsanwalt Tews, Zuckel, gegen den Rechtsanwalt Joe Pupus aus, der am 19.06.1990 Strafanzeige gegen die an der Durchsuchung vom 10.05.1990 beteiligten Postbeamten erstattete, wobei am 29.06.1990 der Staatsanwalt Tews einen Strafbefehl beantragte.
Die Begründung seiner Entschliessung zur Beantragung eines Strafbefehls beruhte jedoch gem. Ziffer 5 seiner Verfügung vom 29.06.1990 auf einer beschlagnahmte Kassette, die eine Tonaufnahme eines Telefongesprächs enthalte, in dem Herr Moll einem unbekannten Dritten die Kennung der ihm seinerzeit überlassenen BTX-Box übermittelt habe, wobei Herr Moll diese Kennung nie einem Dritten übermittelt hat und demzufolge gab es auch keinen Gesprächsmitschnitt über eine solche Mitteilung.
Der Strafbefehl wurde - wie beantragt - am 12.07.1990 durch den Amtsrichter Siegesmund Mulatt erlassen. Der Strafbefehl behauptete sowohl einen Computerbetrug gem. § 263a StGB, als auch eine Datenausspähung gem. § 202a StGB.
Als Geldstrafe wurden satte 40 Tagessätze zu je 100,-- DM, zusammen also 4.000,-- DM, festgesetzt.
Gegen diesen Strafbefehl liess Herr Moll Einspruch einlegen.
Zu einer Hauptverhandlung kam es jedoch nicht.
Das Verfahren blieb noch fünf Monate in der Schwebe, was den aus psychischen Gründen und frühpensionierten Herrn Moll schwer belastete.
Selbst das Filzbecker Gesundheitsamt hielt es für geboten, gegenüber der Staatsanwaltschaft schriftlich zu intervenieren, da der schwerbehinderte Herr Moll gesundheitlich nicht in der Lage war, ein Ermittlungs- bzw. Strafverfahren zu verarbeiten, da auch Suizid in Betracht gezogen werden musste.
Staatsanwalt Tews bestand auf einer Einstellung gegen Geldbusse gem. § 153a StPO , wobei der Amtsrichter Mulatt sich gegenüber dem Staatsanwalt Tews durchsetzte, und Mulatt verfügte die Einstellung gem. § 153 StPO, die allerdings ein mögliches, wenn auch geringes Verschulden voraussetzt.
Molls Strafanzeige wegen der Durchsuchung vom 10.05.1990, wegen des Diebstahls der 550,-- DM, wegen der verbotenen Vernehmungsmethoden, und die entsprechenden Ermittlungsverfahren wurden allesamt eingestellt, ohne dass die Beschuldigten vernommen worden wären.
Gegen die Bestätigung der Verfahrenseinstellung durch den Generalstaatsanwalt liess Moll über den Rechtsanwalt Pupus Antrag auf gerichtliche Entscheidung stellen, wobei das Klageerzwingungsverfahren vergeblich war, weil durch die Entscheidung des II. Strafsenats des Oberlandesgerichts in Swinemünde der Antrag als unzulässig verworfen wurde, da das Oberlandesgericht meinte, die unterbliebene Vernehmung der Beschuldigten habe der Verfahrenseinstellung nicht entgegengestanden, wenn dienstliche Äusserungen der betroffenen Beamten in einem anderen Zusammenhang abgegeben worden sein sollten.
Rechtsanwalt Pupus fertigte eine Verfassungsbeschwerde an, weil z. B. dienstlichen Äusserungen in keiner der diversen Ermittlungsakten enthalten war, wobei die Verfassungsbeschwerde vom Bundesverfassungsgericht wegen Unzulässigkeit nicht zur Entscheidung angenommen wurde, und Herr Moll erhielt von den Herren in roter Robe eine Missbrauchsgebühr in Höhe von 300 DM aufgelegt, und zwar, "im Hinblick auf die überaus oberflächliche Begründung des Rechtsbehelfs durch Herrn Rechtsanwalt Pupus.
Es wurden zudem zahlreiche Eingaben bei Behörden, bei Abgeordneten, bei Kirchenvertretern, hilfesuchend getätigt.
Herr Moll setzte sich umfangreich mit begangenen Anwaltsfehlern, mit Falschentscheidungen durch Behörden, und mit falscher Rechtsauslegung auseinander, und er wollte juristisch massiv gegen die Einstellung des Strafverfahrens gem. § 153 StPO, die allerdings ein mögliches, wenn auch geringes Verschulden voraussetzt, vorgehen, denn Herr Moll war völlig unschuldig.
Herr Moll wollte weitere hilfreiche Rechtsvertretung, um rechtlich gegen die ungerechten wie auch fehlerhaft arbeitende Justiz und Behörden vorzugehen, die ihm, wie die Mobber-Postbeamten Unrecht, getan hatten, aber die angesprochenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen wollten den Fall nicht vertreten, auch der Rechtsanwalt Pups nicht.
Herr Moll liess sich bei Oberstaatsanwalt Ruben einen Gesprächstermin geben.
Ruben hörte sich die Beschwerden über umfangreiche begangene Anwaltsfehler, über falsche Entscheidungen der Behörden, und falscher Rechtsauslegung, gelangweilt an und er erklärte, die halbe Staatsanwaltschaft in Filzbeck sei mit Bediensteten des Fernmeldeamtes verwandt oder verschwägert und bei der Hochzeit seiner Tochter hätten etwa 50 % der Gäste irgend etwas mit der Telekom zu tun gehabt.
Er wollte sich mit dieser Sache nicht mehr beschäftigen und verwies darauf, dass er für diese Abteilung angeblich nicht mehr zuständig sei.
Abschliessende Anmerkung:
Mit der Schutzschrift vom 06.06.1990 reichte der damalige Rechtsanwalt Zuckel u.a. ein Attest der Psychiater und Nervenärzte Dres. Kalinka pp. zur strafrechtlichen Ermittlungsakte, und wie bereits berichtet, wurde das Strafverfahren eingestellt.
Dr. med. Jochen Kalinka bescheinigte:
"Herr Rainer Moll befindet sich seit 1983 in meiner Behandlung.
Wegen der Art seiner Erkrankung ist er gegenüber Situationen, die sich durch Vernehmungen ergeben, nicht ausreichend belastungsfähig, und er vermag auch komplexere Zusammenhänge unter seelischem Druck nicht ausreichend zu überblicken.
Im Interesse des Gesundheitszustandes meines Patienten, und um die Gefahr einer weiteren Verschlechterung zu vermeiden, halte ich es für dringend notwendig, dass das anhängige Verfahren alsbald und möglichst ohne weitere Belastungen für meinen Patienten zum Abschluss gebracht wird."
Das Filzbecker Gesundheitsamt hielt es im Juli/August1990 für geboten, gegenüber der Staatsanwaltschaft hinsichtlich des damaligen Strafverfahren schriftlich zu intervenieren. In diesem Schreiben war auszugsweise wörtlich zu lesen:
"Ich darf davon ausgehen, dass der Staatsanwaltschaft die Grunderkrankung von Herrn Moll bekannt ist...
Es bleibt festzuhalten, dass der Gesundheitszustand von Herrn Moll äusserst instabil ist, so dass bei unvorhergesehenen Ereignissen, vor allem aber bei seelischen Belastungen und Erschütterungen, nicht nur mit einer akuten Verschlimmerung der Krankheit zu rechnen ist, dieses vielmehr wahrscheinlich ist.
Aus Krankheitsgründen ist Herr Moll, der ansonsten einen hochintelligenten Eindruck macht, nicht in der Lage, ein Ermittlungs- bzw. Strafverfahren zu verarbeiten.
Er ist nicht einmal in der Lage, die ihm zur Last gelegten Vorwürfe ohne deutlich erkennbare innere Ergriffenheit und Erschütterung im Zusammenhang zu schildern ...
Sein subjektives Empfinden, die ihm zur Last gelegten Rechtsverstöße nicht begangen zu haben, ist nicht aufgesetzt, sondern Ausdruck seiner Persönlichkeit insofern, als er Gesetzesverstösse als wesensfremd empfindet ...
Neben vielen anderen liegt, soweit mir ... bekannt ist, unserem deutschen Strafrecht die Maxime zugrunde, einen zu Verurteilenden auch an seinem subjektiven Unrechtsbewussstein zu messen. Dieses ist bei Herrn Moll weder vorhanden noch zu wecken ... Ich will nicht ausschliessen ..., dass in dieser Folge mit suizidalen Handlungen sowohl von Herrn Moll als auch seiner Mutter gerechnet werden muss ..."
http://www.luebeck-kunterbunt.de/Buch/Rechtsbeugermafia.pdf
Das ca. 464 Seiten starke Online-Buch des Rainer Moll sollte belegen, dass die Justiz in Deutschland versagte, insbesondere in seinem Fall. Das Online-Buch ist mit vielen Zitaten bestückt.
von Clara » Di, 09 Okt 2007 10:02 +0000
Man sollte ein Drehbuch dazu schreiben...es hat das Zeug zum Bestseller-Krimi!
Post und die Polizei und auch die Kirche
von krischan » Do, 22 Nov 2007 9:02 +0000
Jeder sieht das Geld,erst diese Gruppe der Postbote steht in der öffendlichkeit wie der Polizist in Uniform und die Pastoren kommen mit den guten Glauben liebe doch den nächsten.Macht die Kirche von bad word hin bis zum Handel von bad word Magazinen.
In den Medien schon berichtet.
Bei der Post AG sind die Briefträger gerne gesehen,und das zahlt sich aus zu gunsten der Kunden und des Unternehmens.Nur das Unternehmen hat den Fehler gemacht die Kontrollorgane zu vernachlässigen.Pech Dr.Zumwinkel sie mussten damals ihr Geschäft verkaufen sind zu Mc-Kenzi gegangen,und wurden zur Post AG geholt wo Sie bleiben oder gehen hätten können Dr Kohls zitat.Sie haben in Holland nicht mal den
Mindeslohn gezahlt,statt dessen lieber Fälle der Visikalität gezogen,um sich mit fremden Federn zu schmücken.Schade sie sind sülzes.Bei der Polizei das selbe mit aussnahmen,Und Diebe,Schläger gehören in die Haft oder Sie werden Schutzgeld zahlen an die Gewerkschaftsmafia oder an den Taferen Mann einige werden kommen ohne Staat pleite.Die Ndrangheta macht ca.35 Millarden und Sie von der Polizei,Post,Kirche ein Volk krank alle nee aber viele.

References: § 263
 § 202
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