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Timestamp: 2013-05-23 23:44:59+00:00

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Stimmenausz�hlung, Sitzverteilung und Bestimmung der Gew�hlten - F�derale Parlamentswahlen 2010 |FR | NL | DE
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1. Schema der Wahlvorst�nde
ERL�UTERUNGEN ZU DEN VERSCHIEDENEN AKTEUREN � Die traditionellen und die automatisierten Wahlb�ros werden gemeinschaftlich f�r die Wahl der Abgeordnetenkammer und des Senats genutzt. � In allen Wahlkreisen die Z�hlb�rovorst�nde werden in einen Vorstand A (Ausz�hlung der Stimmzettel f�r die Kammer) und einen Vorstand B (Ausz�hlung der Stimmzettel f�r den Senat) aufgeteilt (Art. 149 des Wahlgesetzbuches). Wahlkantone mit automatisierter Stimmabgabe verf�gen nicht mehr �ber Z�hlb�ros. F�r alle Wahlen erfolgt die Stimmenausz�hlung dort unmittelbar beim Hauptwahlvorstand des Kantons. � F�r die Wahlen der Abgeordnetenkammer und des Senats wird nur ein Hauptwahlvorstand des Kantons gebildet. In 62 von den 208 Wahlkantonen Belgiens ist die Stimmabgabe automatisiert; in 146 erfolgt sie auf traditionelle Weise. In den Wahlkantonen der Region Br�ssel-Hauptstadt und des deutschen Sprachgebiets ist die Stimmabgabe �berall automatisiert. � F�r die Wahl der Abgeordnetenkammer werden Hauptwahlvorst�nde der Wahlkreise gebildet. F�r die Kammer gibt es 11 Wahlkreise. Der Hauptwahlvorstand des Wahlkreises (Abgeordnetenkammer) erf�llt die Aufgaben des Hauptwahlvorstandes der Provinz (Senat). Der Hauptwahlvorstand des Wahlkreises Br�ssel-Halle-Vilvoorde fungiert als Hauptwahlvorstand der Provinz (Senat) und als Zentralwahlvorstand der Provinz (Abgeordnetenkammer - Listengruppierungen). Der Hauptwahlvorstand der Provinz Fl�misch-Brabant ist nur f�r den Verwaltungsbezirk L�wen zust�ndig. Seit 2003 sind die Listengruppierungen f�r die Wahl der Abgeordnetenkammer abgeschafft. Die alten Wahlkreise sind durch Provinzialwahlkreise ersetzt worden. Es gibt also nur noch eine Liste pro politische Formation in einem Provinzialwahlkreis. Ausnahme: Listengruppierungen sind weiterhin m�glich f�r die Listen des Wahlkreises Br�ssel-Halle-Vilvoorde und des Wahlkreises Wallonisch-Brabant oder des Wahlkreises L�wen, n�mlich zwischen den Listen des Wahlkreises Wallonisch-Brabant und des Wahlkreises Br�ssel-Halle-Vilvoorde einerseits und zwischen den Listen des Wahlkreises L�wen und den Listen des Wahlkreises Br�ssel-Halle-Vilvoorde andererseits. � Die Hauptwahlvorst�nde der Kollegien f�r die Wahl des Senats befinden sich in Mecheln (niederl�ndisches Wahlkollegium) und in Namur (franz�sisches Wahlkollegium). � Gemeinden und Provinzen erf�llen unter anderem wichtige organisatorische und logistische Aufgaben f�r die Wahlb�rovorst�nde. � Der F�derale �ffentliche Dienst Inneres (F�D Inneres) ist f�r die allgemeine Organisation der Wahlen verantwortlich. NB: Gem�� dem Gesetz vom 7. M�rz 2002 d�rfen im Ausland ans�ssige Belgier an den Wahlen der f�deralen Parlamente teilnehmen und werden in diesem Zusammenhang aufgefordert, sich f�r eine der folgenden f�nf Arten der Stimmabgabe zu entscheiden: 1. pers�nliche Stimmabgabe in einer belgischen Gemeinde, 2. Wahl mittels Vollmacht in einer belgischen Gemeinde, 3. pers�nliche Stimmabgabe in der diplomatischen oder berufskonsularischen Vertretung Belgiens, bei der der Betreffende eingetragen ist, 4. Wahl mittels Vollmacht in dieser Vertretung 5. Briefwahl. Der F�D Ausw�rtige Angelegenheiten, die diplomatischen Vertretungen (F�D Ausw�rtige Angelegenheiten), der F�D Inneres, die Wahlvorst�nde und die Gemeindeverwaltungen spielen eine gro�e Rolle bei der Aus�bung dieses Stimmrechts.
2. Stimmenausz�hlung - Im Rahmen der automatisierten Wahl gibt es keine Stimmenausz�hlung (die Totalisierung wird unmittelbar beim Hauptwahlvorstand des Kantons vorgenommen). Die Z�hlb�rovorst�nde m�ssen am Wahltag sp�testens um 14.00 Uhr gebildet sein. Der Vorsitzende, die Beisitzer und der Sekret�r leisten den Eid (WGB Art. 104). Der Z�hlb�rovorstand beginnt mit der Stimmenausz�hlung, sobald er alle f�r ihn bestimmten Umschl�ge erhalten hat (WGB Art. 154). F�r die Parlamentswahlen ist in Wahlkreisen, jeder Z�hlb�rovorstand in einen Vorstand A (f�r die Ausz�hlung der Stimmen f�r die Kammer) und in einen Vorstand B (f�r die Ausz�hlung der Stimmen f�r den Senat) aufgeteilt. Diese Vorst�nde befinden sich in den vom Vorsitzenden des Hauptwahlvorstandes des Kantons bestimmten Geb�uden am Hauptort des Kantons. Die Teilung der Z�hlb�rovorst�nde in einen Vorstand A und einen Vorstand B wird in allen Wahlkreisen vorgenommen. - Jeder Hauptwahlvorstand des Kantons geht auf der Grundlage der von den Z�hlb�rovorst�nden �bermittelten Tabellen mit den Ergebnissen der Stimmenausz�hlung zur allgemeinen Ausz�hlung der Stimmen des Kantons �ber und vermerkt die Ergebnisse in einer zusammenfassenden Tabelle. In Kantonen, in denen von der automatisierten Wahl Gebrauch gemacht wird, registriert der Vorsitzende des Hauptwahlvorstandes des Kantons nach Erhalt der Datentr�ger aus den verschiedenen Wahlb�ros die Stimmen auf den Datentr�gern; danach werden die Stimmen f�r die Listen und die Kandidaten totalisiert. Die Gesamtanzahl abgegebener, wei�er und ung�ltiger Stimmzettel, die Wahlziffer und die Vorzugstimmen jeder Liste werden dem Minister des Innern so schnell wie m�glich �bermittelt (WGB Art. 161 Absatz 10). Die Angaben werden auf digitalem Weg �bermittelt. F�r B�rger, Medien und Kandidaten ver�ffentlicht der F�deralminister des Innern die Ergebnisse unverz�glich auf der f�deralen Portalsite: www.belgium.be. Die Vorsitzenden der Hauptwahlvorst�nde der Kantone senden auf digitalem Weg anhand des elektronischen Personalausweises (eID) dem Hauptwahlvorstand des Wahlkreises ihr Protokoll mit der zusammenfassenden Aufstellung f�r die Wahl der Kammer und dem Hauptwahlvorstand der Provinz (= Hauptwahlvorstand des Wahlkreises in der Provinzhauptstadt) ihre zusammenfassende Aufstellung f�r die Wahl des Senats. Eine Papierfassung des Protokolls wird f�r das Archiv ausgedruckt. - Die Hauptwahlvorst�nde des Wahlkreises aus jedem Wahlkreis f�r die Wahl der Abgeordnetenkammer �bermitteln ihr Protokoll mit Ergebnissen, Sitzverteilung und Bestimmung der Gew�hlten und Ersatzmitglieder auf digitalem Weg anhand der eID der Kanzlei der Kammer und dem Minister des Innern. - F�r die Wahl des Senats erstellt der Hauptwahlvorstand der Provinz eine zusammenfassende Aufstellung, in der die Ziffern der Hauptwahlvorst�nde des Kantons der Provinz aufgenommen werden. Die Hauptwahlvorst�nde der Provinz f�r den Senat �bermitteln ihr Protokoll mit den Ergebnissen auf digitalem Weg anhand der eID dem Hauptwahlvorstand des Kollegiums f�r den Senat in Mecheln beziehungsweise Namur. Die Hauptwahlvorst�nde des Kollegiums �bermitteln ihr Protokoll mit Ergebnissen, Sitzverteilung und Bestimmung der Gew�hlten und Ersatzmitglieder f�r ihr gesamtes Wahlkollegium auf digitalem Weg anhand der eID der Kanzlei des Senats und dem Minister des Innern. Eine Papierfassung des Protokolls jedes Hauptwahlvorstandes wird f�r das Archiv ausgedruckt. Bemerkung: Im Wahlkreis Br�ssel-Halle-Vilvoorde muss der Hauptwahlvorstand der Provinz f�r die Wahl des Senats, der dem Hauptwahlvorstand des Wahlkreises Br�ssel entspricht, zwei zusammenfassende Aufstellungen erstellen: � eine f�r den Vorsitzenden des Hauptwahlvorstandes des niederl�ndischen Wahl-kollegiums in Mecheln, � eine f�r den Vorsitzenden des Hauptwahlvorstandes des franz�sischen Wahl-kollegiums in Namur.
3. Allgemeine Berechnungen f�r den Senat und f�r die Kammer 1. Senat Die aus den Hauptwahlvorst�nden der Provinz kommenden Wahlergebnisse werden in in Mecheln (niederl�ndisches Wahlkollegium) beziehungsweise Namur (franz�sisches Wahlkollegium) zusammengetragen. F�r den Senat gibt es keine Listengruppierungen und die Sitzverteilung und die Bestimmung der Gew�hlten wird gem�� den durch die Listen der Wahlkollegien erzielten Ergebnissen (25 Gew�hlte im niederl�ndischen Wahlkollegium und 15 Gew�hlte im franz�sischen Wahlkollegium) entsprechend dem D�HONDT-System vorgenommen. Zur Sitzverteilung werden nur Listen zugelassen, die im betreffenden Wahlkollegium mindestens 5 % der Gesamtanzahl g�ltig abgegebener Stimmen erhalten haben (WGB Art. 165bis - 5 %-Schwelle f�r die Zulassung zur Sitzverteilung). 2. Abgeordnetenkammer Der Vorsitzende des Hauptwahlvorstandes des Wahlkreises erstellt eine allgemeine zusammenfassende Aufstellung mit den Ergebnissen der zusammenfassenden Aufstellungen der verschiedenen Kantone. Infolge der Provinzialisierung der Wahlkreise gibt es keine Listengruppierungen mehr (diese Gruppierungen hatten einen Einfluss auf die Sitzverteilung), da die Provinz einen einzigen Wahlkreis bildet. Die Wahlkreise L�wen, Br�ssel-Halle-Vilvoorde und Wallonisch-Brabant bilden eine Ausnahme; dort findet die Listengruppierung weiterhin Anwendung auf die Sitzverteilung (siehe Artikel 169, 170 und 171 des Wahlgesetzbuches). Gem�� den Bestimmungen von Artikel 167 des Wahlgesetzbuches wird das D�HONDT-System k�nftig in jedem Wahlkreis, der mit der Provinz �bereinstimmt, f�r die Sitzverteilung angewandt. Zur Sitzverteilung werden nur Listen zugelassen, die im betreffenden Wahlkreis mindestens 5 % der Gesamtanzahl g�ltig abgegebener Stimmen erhalten haben (WGB Art. 165bis - 5 %-Schwelle f�r die Zulassung zur Sitzverteilung). Die Anzahl Sitze, die jeder Liste zuerkannt werden, ergibt sich im D�HONDT-System aus der Teilung der Wahlziffer dieser Liste durch den Wahldivisor. Der Wahldivisor selbst wird wie folgt errechnet (WGB Art. 167). Die Wahlziffern der Listen werden auf einer horizontalen Linie eingetragen und nacheinander durch 1, 2, 3, 4 usw. geteilt. Die Quotienten werden unter den Wahlziffern eingetragen. Diese Verrichtungen ergeben sich aus dem System der verh�ltnism��igen Vertretung (Art. 62 der Verfassung).
� Bestimmung der Wahlziffer jeder Liste: Gem�� Artikel 166 des Wahlgesetzbuches bildet die Gesamtanzahl der f�r eine Liste abgegebenen g�ltigen Stimmzettel die Wahlziffer dieser Liste. Diese Gesamtanzahl erh�lt man, indem man f�r jede Liste die Stimmzettel der vier Unterkategorien (= Stimmzettel mit Listenstimmen + Stimmzettel mit Vorzugsstimmen f�r ordentliche Kandidaten und/oder Ersatzkandidaten dieser Liste) zusammenz�hlt. � Ermittlung des Wahldivisors:
Die Wahlziffer jeder Liste wird durch 1, 2, 3, 4 usw. geteilt. Die erhaltenen Quotienten werden nach der Reihenfolge ihrer Gr��e geordnet, bis f�r alle Listen zusammen so viele Quotienten erreicht werden, wie Mitglieder zu w�hlen sind. Der letzte nummerierte Quotient, der Anrecht auf einen Sitz gibt, wird unterstrichen und bildet den Wahldivisor.
Rechenbeispiel (D�HONDT-System): 11 Sitze m�ssen auf 5 Listen verteilt werden. Der Wahldivisor betr�gt 10.000.
Listen-nummer 1 2 3 4 5 Wahlziffer
54.000 40.000 21.000 9.800 5.200 Nenner
Quotienten 1 (I) 54.000 (II) 40.000 (IV) 21.000 9.800 5.200 2 (III) 27.000 (V) 20.000 (X) 10.500 4.900 3 (VI) 18.000 (VIII) 13.333 7.000 4 (VII) 13.500 (XI) 10.000 5 (IX) 10.800 8.000 6 9.000 6.666 7 7.714 Die Sitze werden auf die Listen verteilt, indem jeder Liste so viele Sitze zugeteilt werden, wie ihre Wahlziffer diesen Wahldivisor enth�lt. Diese Teilung muss im Prinzip nicht bis zu den Dezimalen fortgesetzt werden. Nur wenn der letzte brauchbare Quotient, der die Zuteilung des letzten Sitzes bestimmt, auf zwei Listen vorkommt, kann die Differenz aus den vernachl�ssigten Dezimalen entstehen. In diesem Fall muss die Teilung bis zu den Dezimalen fortgesetzt werden. Ist der Quotient f�r beide Listen vollkommen identisch, wird der Sitz der Liste zuerkannt mit demjenigen der beiden Kandidaten, deren Wahl zur Debatte steht, der die meisten Stimmen erhalten hat oder subsidi�r am �ltesten ist. Wenn eine Liste mehr Sitze erh�lt, als sie Kandidaten z�hlt, werden die nicht zuerkannten Sitze denjenigen hinzugef�gt, die den anderen Listen zukommen. Die Verteilung auf diese Listen geschieht durch Fortsetzung der Teilung der Wahlziffern, bis alle Mandate verteilt werden k�nnen.
3.Bestimmung der Gew�hlten (ordentliche Mitglieder und Ersatzmitglieder - WGB Art. 172 und 173) - Wenn die Anzahl der einer Liste zugeteilten Sitze mit der Anzahl Kandidaten identisch ist oder sie �bersteigt, sind alle Kandidaten dieser Liste gew�hlt. Wenn jedoch die Anzahl Kandidaten gr��er ist als die Anzahl Sitze, die der Liste zugeteilt worden sind, werden die Sitze den Kandidaten zugeteilt, die die meisten Stimmen erhalten haben. Bei gleicher Stimmenanzahl ist die Vorschlagsreihenfolge ma�gebend. Die Bestimmung der Gew�hlten erfolgt auf dieselbe Art und Weise f�r den Senat und die Kammer (ob es eine Listengruppierung gibt oder nicht). - Nach der Verteilung der Sitze auf die Listen geht der Vorstand zur Bestimmung der Kandidaten �ber, denen diese Sitze zuerkannt werden. F�r diese Bestimmung wird keine Zuteilung der H�lfte der zugunsten der �bertragung abgegebenen Stimmzettel vorgenommen: 1. wenn die einer Liste zukommende Anzahl Sitze gr��er als die Anzahl ordentlicher Kandidaten und Ersatzkandidaten dieser Liste ist; 2. wenn die einer Liste zukommende Anzahl Sitze der Anzahl ordentlicher Kandidaten und Ersatzkandidaten dieser Liste entspricht (WGB Art. 172 letzter Absatz und Art. 167). Der Vorstand muss nicht im Voraus die H�lfte der f�r die �bertragung abgegebenen Stimmzettel zuteilen, er muss lediglich die ordentlichen Kandidaten bestimmen: 1. wenn die einer Liste zukommende Anzahl Sitze der Anzahl ordentlicher Kandidaten dieser Liste entspricht; 2. wenn die einer Liste zukommende Anzahl Sitze gr��er als die Anzahl ordentlicher Kandidaten dieser Liste ist. Wenn einer Liste weniger Sitze zukommen, als sie ordentliche Kandidaten z�hlt, sind die Kandidaten mit der h�chsten Anzahl Vorzugsstimmen gew�hlt, bis die der Liste zuerkannte Anzahl Sitze ersch�pft ist. Bei gleicher Stimmenanzahl ist die Vorschlagsreihenfolge ma�gebend. Bevor der Hauptwahlvorstand die Gew�hlten bestimmt, teilt er den ordentlichen Kandidaten individuell die H�lfte der zugunsten der Vorschlagsreihenfolge dieser Kandidaten abgegebenen Anzahl Stimmzettel zu. Diese Zuteilung erfolgt durch �bertragung. F�r die Bestimmung der gew�hlten Kandidaten und der Ersatzmitglieder wird k�nftig nur noch die H�lfte der f�r die �bertragung abgegebenen Stimmzettel ber�cksichtigt, so dass der Einfluss der Anzahl Vorzugsstimmen, die jeder Kandidat erhalten hat, erheblich gesteigert wird. In Artikel 172 Absatz 2 des Wahlgesetzbuches wird bestimmt, wie die �bertragung f�r die ordentlichen Kandidaten erfolgt. Die �bertragung der Stimmzettel erfolgt auf der Grundlage einer jeden Liste eigenen W�hlbarkeitsziffer. Der Vorstand ermittelt diese Ziffer, indem er die Wahlziffer jeder Liste durch die um eins erh�hte Anzahl Sitze teilt, die der Liste zuerkannt worden sind. Wie klein Dezimalen auch sind, sie werden immer nach oben aufgerundet. - F�r diese Bestimmung wird keine Zuteilung der H�lfte der f�r die �bertragung abgegebenen Stimmzettel vorgenommen, wenn die Anzahl ordentlicher Kandidaten einer Liste der dieser Liste zukommenden Anzahl Sitze entspricht. In diesem Fall sind alle ordentlichen Kandidaten gew�hlt. Wenn einer Liste weniger Sitze zukommen, als sie ordentliche Kandidaten z�hlt, sind die ordentlichen Kandidaten mit der h�chsten Anzahl Vorzugsstimmen gew�hlt, bis die der Liste zuerkannte Anzahl Sitze ersch�pft ist. Bei gleicher Stimmenanzahl ist die Vorschlagsreihenfolge ma�gebend. F�r die Bestimmung der Gew�hlten muss der Vorstand also die Vorzugsstimmen und die H�lfte der Stimmzettel ber�cksichtigen, die den ersten Kandidaten einer Liste durch �bertragung zugeteilt werden. Bevor der Hauptwahlvorstand die Gew�hlten bestimmt, teilt er den ordentlichen Kandidaten individuell die H�lfte der zugunsten der Vorschlagsreihenfolge dieser Kandidaten abgegebenen Anzahl Stimmzettel zu. Diese H�lfte wird ermittelt, indem die Gesamtanzahl der Stimmzettel, die in den in Artikel 156 � 1 Absatz 2 Nr. 1 (Stimmzettel ausschlie�lich mit Stimmabgabe im Kopffeld) und 4 (Stimmzettel mit Stimmabgabe ausschlie�lich f�r einen oder mehrere Ersatzkandidaten) des Wahlgesetzbuches erw�hnten Unterkategorien einbegriffen sind, durch zwei geteilt wird. Die Zuteilung dieser Stimmzettel erfolgt durch �bertragung. Sie werden den vom ersten ordentlichen Kandidaten erhaltenen Vorzugsstimmen soweit hinzugerechnet, wie das zur Erreichung der jeder Liste eigenen W�hlbarkeitsziffer erforderlich ist. Ist ein �berschuss vorhanden, so wird er auf die gleiche Art und Weise dem zweiten ordentlichen Kandidaten zugeteilt, dann dem dritten usw., bis die H�lfte der zugunsten der Vorschlagsreihenfolge dieser Kandidaten abgegebenen Stimmzettel ersch�pft ist (WGB Art. 172). Die jeder Liste eigene W�hlbarkeitsziffer ergibt sich aus der Teilung der Wahlziffer der Liste durch die um eins erh�hte Anzahl Sitze, die der Liste zugeteilt worden sind. - Dem in Betracht kommenden Kandidaten, der eine Anzahl Vorzugsstimmen erhalten hat, die der W�hlbarkeitsziffer entspricht oder sie �bersteigt, werden keine zugunsten der Vorschlagsreihenfolge abgegebenen Stimmzettel zugeteilt.
Ist die Anzahl Listenstimmen hoch genug, wird in der Praxis nicht jedes Mal von der f�r die �bertragung abgegebenen Anzahl Stimmzettel die Anzahl zugeteilter Stimmen abgezogen. Erst wenn der Vorstand glaubt, diese Gesamtanzahl fast ersch�pft zu haben, �berpr�ft er die Anzahl noch verf�gbarer Stimmzettel, indem er von der f�r die �bertragung abgegebenen Anzahl Stimmzettel die Gesamtanzahl der bereits zugeteilten Stimmzettel abzieht. - Eventuelle Dezimalen des Quotienten aus der Teilung der Anzahl Stimmzettel mit Kopfstimme durch zwei - im Hinblick auf die Festlegung der Anzahl dieser Stimmzettel, die den Kandidaten (ordentlichen Kandidaten und Ersatzkandidaten) der Liste durch �bertragung zuzuteilen sind - und des Quotienten aus der Teilung der Wahlziffer einer jeden Liste durch die um eins erh�hte Anzahl Sitze, die der Liste zukommen - im Hinblick auf die Festlegung der dieser Liste eigenen W�hlbarkeitsziffer - werden nach oben aufgerundet, ob sie 0,50 erreichen oder nicht (WGB Art. 173bis). - Nach der Bestimmung der gew�hlten ordentlichen Mitglieder jeder Liste geht der Vorstand gem�� Artikel 173 des Wahlgesetzbuches zur Bestimmung der Ersatzmitglieder �ber. Aus jeder Liste, von der ein oder mehrere Kandidaten als ordentliche Mitglieder gew�hlt sind, werden die Ersatzkandidaten mit den meisten Stimmen oder bei Stimmengleichheit in der Reihenfolge der Eintragung auf dem Stimmzettel zum ersten, zweiten, dritten Ersatzmitglied usw. erkl�rt. Vor ihrer Bestimmung teilt der Hauptwahlvorstand, nachdem er die Gew�hlten bestimmt hat, den Ersatzkandidaten individuell die H�lfte der zugunsten der Vorschlagsreihenfolge dieser Kandidaten abgegebenen Anzahl Stimmzettel zu. Diese H�lfte wird ermittelt, indem die Gesamtanzahl der Stimmzettel, die in den in Artikel 156 � 1 Absatz 2 Nr. 1 (Stimmzettel mit Stimmabgabe im Kopffeld) und 2 (Stimmzettel mit Vorzugsstimmen f�r ordentliche Kandidaten) des Wahlgesetzbuches erw�hnten Unterkategorien einbegriffen sind, durch zwei geteilt wird. Die Zuteilung dieser Stimmzettel erfolgt durch �bertragung. Sie werden den vom ersten Ersatzkandidaten erhaltenen Vorzugsstimmen soweit hinzugerechnet, wie dies zur Erreichung der W�hlbarkeitsziffer erforderlich ist. Ist ein �berschuss vorhanden, so wird er auf die gleiche Art und Weise dem zweiten Ersatzkandidaten zugeteilt, dann dem dritten usw., der Vorschlagsreihenfolge nach, bis die H�lfte der zugunsten der Vorschlagsreihenfolge dieser Kandidaten abgegebenen Stimmzettel ersch�pft ist. Keine Zuteilung findet f�r Kandidaten statt, die zugleich als ordentliche Kandidaten und als Ersatzkandidaten vorgeschlagen wurden und die unter den ordentlichen Kandidaten bereits f�r gew�hlt erkl�rt worden sind. Beispiel f�r die Bestimmung der Gew�hlten und der Ersatzmitglieder - Der W�hler kann auf ein und derselben Liste entweder eine Listenstimme oder eine oder mehrere Vorzugsstimmen f�r ordentliche Kandidaten oder Ersatzkandidaten oder eine oder mehrere Vorzugsstimmen f�r ordentliche Kandidaten und Ersatzkandidaten abgeben. Gibt der W�hler eine Listenstimme und Vorzugsstimmen auf ein und derselben Liste ab, wird die Listenstimme nicht ber�cksichtigt. - Die �bertragung der zugunsten der Vorschlagsreihenfolge dieser Kandidaten (ordentlichen Kandidaten und Ersatzkandidaten) abgegebenen Stimmzettel wird auf die H�lfte reduziert, damit die Vorzugsstimmen an Bedeutung gewinnen. - Die Hauptwahlvorst�nde teilen die Stimmzettel jeder Liste in vier Unterkategorien ein (WGB Art. 156): 1. Stimmzettel mit Stimmabgabe ausschlie�lich im Kopffeld, 2. Stimmzettel mit Stimmabgabe ausschlie�lich f�r einen oder mehrere ordentliche Kandidaten, 3. Stimmzettel mit Stimmabgabe f�r einen oder mehrere ordentliche Kandidaten und zugleich f�r einen oder mehrere Ersatzkandidaten, 4. Stimmzettel mit Stimmabgabe ausschlie�lich f�r einen oder mehrere Ersatzkandidaten. Im Rahmen der Bestimmung der gew�hlten Kandidaten ber�cksichtigt der Vorstand f�r die �bertragung der f�r die ordentlichen Kandidaten einer Liste abgegebenen Stimmen nur die H�lfte der Stimmzettel der Unterkategorien 1 und 4 und f�r die �bertragung der f�r die Ersatzkandidaten abgegebenen Stimmen die H�lfte der Stimmzettel der Unterkategorien 1 und 2. Die Stimmzettel der Unterkategorie 3 d�rfen auf keinen Fall f�r irgendeine �bertragung ber�cksichtigt werden. Wahlziffer (WGB Art. 166) = Gesamtanzahl der Unterkategorien 1 bis 4: 72.000 Anzahl erhaltener Sitze: 4 W�hlbarkeitsziffer: 14.400 oder (72.000) (4+1) Verteilung der Wahlziffer auf die Unterkategorien:
- Zugunsten der Vorschlagsreihenfolge der ordentlichen Kandidaten abgegebene Anzahl Stimmzettel: 13.000 : 2 = 6.500 (Unterkategorien 1 + 4) (WGB Art. 172) - Zugunsten der Vorschlagsreihenfolge der Ersatzkandidaten abgegebene Anzahl Stimmzettel: 32.000 : 2 = 16.000 (Unterkategorien 1 + 2) (WGB Art. 173)
1 12.000 + 2.400 14.400 4
2 17.000 - 17.000 2
3 20.000 - 20.000 1
4 5.000 + 4.100 9.100 - 5 15.000 - 15.000 3
6.500 Als ordentliche Mitglieder sind in dieser Reihenfolge gew�hlt: Nr. 3, 2, 5 und 1.
1 13.000 + 1.400 14.400 2�me
3 8.000 + 6.400 14.400 3�me
4 1.000 + 8.200 9.200 4�me
16.000 Als Ersatzmitglieder sind in dieser Reihenfolge gew�hlt: Nr. 2, 1, 3 und 4.
Link up © F�D Inneres - Direktion der Wahlangelegenheiten: 07-02-2011 | Privacy

References: Art. 104
 Art. 154
 Art. 161
 Art. 165
 Art. 165
 Art. 167
 Art. 172
 Art. 172
 Art. 167
 Art. 172
 Art. 173
 Art. 156
 Art. 166
 Art. 172
 Art. 173