Source: https://fg-escholzmatt.ch/statuten/
Timestamp: 2020-01-18 10:13:42+00:00

Document:
Statuten – Frauengemeinschaft Escholzmatt
Unter dem Namen FRAUENGEMEINSCHAFT ESCHOLZMATT besteht ein im Jahr 1919 gegründeter Verein im Sinne von Art. 60 ff ZGB mit Sitz in Escholzmatt. Er ist ein Ortsverein des Schweizerischen Katholischen Frauenbundes Luzern (SKF LU) und somit dem Schweizerischen Katholischen Frauenbund (SKF) angeschlossen.
Der Verein ist ein Zusammenschluss von Frauen mit christlicher Ausrichtung. Er erfüllt Aufgaben in Familie, Gesellschaft, Staat und Kirche und vertritt dabei insbesondere Fraueninteressen. Er ist parteipolitisch neutral.
3.1 Bildung der Frauen in persönlichen, religiösen, politischen
und kulturellen Bereichen
3.2 Förderung der Mitverantwortung und Mitentscheidung der
3.5 Engagement für ökumenische Bestrebungen
3.7 Zusammenarbeit mit anderen Frauenvereinen und Institutionen
3.8 Zusammenarbeit mit dem SKF LU und dem Schweizerischen
Katholischen Frauenbund; Förderung und Unterstützung von
deren Zeitschriften, Bildungs- und Sozialwerken
Mitglied ist jede Frau, die den Jahresbeitrag bezahlt.
Die Einladung erfolgt durch Ausschreibung in der Presse und im Pfarrblatt. Anträge an die Generalversammlung sind bis spätestens 2 Wochen vor der Generalversammlung schriftlich an die Präsidentin / das Leitungsteam einzureichen.
8.1 Genehmigung des Jahresberichts, der Jahresrechnung und des
Budgets sowie Entgegennahme des Berichts der Revisorinnen
8.2 Festsetzung des Jahresbeitrags
8.3 Wahl der Präsidentin / des Leitungsteams, der Finanzverant-
wortlichen, der übrigen Vorstandsmitglieder und zweier
8.6 Beschlussfassung über die Revision der Statuten (vgl. Art. 22)
8.7 Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins (vgl. Art. 23)
Das Protokoll kann 20 Tage nach der Generalversammlung von den Mitgliedern bei der Präsidentin / dem Leitungsteam angefordert werden. Einsprachen sind innert 60 Tagen nach der Generalversammlung schriftlich einzureichen. In der ersten darauf folgenden Sitzung genehmigt der Vorstand das Protokoll.
Der Vorstand besteht aus 7 bis 9 Mitgliedern und setzt sich wie folgt zusammen:
– Finanzverantwortliche
Der Vorstand organisiert sich selber.
Der/die geistliche Begleiter/in kann Mitglied des Vorstandes sein mit allen entsprechenden Rechten und Pflichten oder beratendes Mitglied ohne Stimmrecht.
Die Vorstandsmitglieder werden auf die Dauer von 2 Jahren gewählt. Sie sind 5 mal wieder wählbar. Die maximale Amtszeit beträgt also 12 Jahre. Die Amtszeit der Präsidentin beträgt maximal 10 Jahre, unabhängig von ihrer vorgängigen Mitgliedschaft im Vorstand.
Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfachem Mehr der Anwesenden, bei Stimmengleichheit entscheidet die Vorsitzende.
Der Vorstand ist zuständig für alle anfallenden Geschäfte, sofern diese nicht der Generalversammlung vorbehalten sind:
14.3 Wahrnehmung der unter Art. 2 und Art. 3 genannten Vereins- zwecke und –aufgaben
14.4 Planung und Durchführung des Jahresprogrammes und der weiteren Tätigkeiten des Vereins
14.7 Gründung und Begleitung von vereinsinternen Gruppierungen
14.8 Nach Bedarf Erlass von Reglementen und Richtlinien
14.10 Regelmässige Kontakte zu den Dachorganisationen
Die Präsidentin / das Leitungsteam lädt, unter Bekanntgabe der Traktanden, mind. 8 Tage vor der Vorstandssitzung schriftlich dazu ein.
Die Aktuarin führt das Protokoll (Beschlussprotokoll) der Vorstands-sitzungen und der Generalversammlung. Sie besorgt weitere Schreib-arbeiten des Vorstandes und betreut das Vereinsarchiv im Pfarrhaus.
Art. 18 Finanzverantwortliche
Die Finanzverantwortliche führt die Vereinskasse, macht die Budgetkontrolle und verwaltet das Vermögen. Sie erstellt die Jahresrechnung und das Budget zuhanden des Vorstandes. Für die laufenden Geldgeschäfte hat sie Einzelunterschrift, im übrigen Kollektivunterschrift zu zweien mit der Präsidentin, der Vizepräsidentin bzw. dem Leitungsteam.
Die Mitwirkung im Vorstand und in allen Gremien erfolgt grundsätzlich ehrenamtlich, Spesen werden vergütet. Der Vorstand erlässt ein entsprechendes Reglement.
Für die Verpflichtungen und Aktivitäten des Vereins haftet nur das Vereinsvermögen.
Der Verein entrichtet dem SKF LU den an dessen Delegiertenversammlung festgelegten Mitgliederbeitrag.
Zur Auflösung des Vereins bedarf es zwei Drittel der Stimmen der an der Generalversammlung anwesenden Mitglieder. Der Vorstand muss einen entsprechenden Antrag an die Generalversammlung vorgängig dem SKF LU mitteilen.
Wird der Verein aufgelöst, so wird das Vermögen unter Aufsicht der Kath. Kirchgemeinde Escholzmatt angelegt. Diese hält das Vermögen von ihrem Eigentum getrennt.
Erfolgt innert 10 Jahren keine Neugründung, so fällt das Vermögen an die Kath. Kirchgemeinde Escholzmatt, welche es für Frauenprojekte verwendet.
Diese Statuten wurden an der Generalversammlung vom 12. März 2009 genehmigt. Sie ersetzen frühere Bestimmungen und treten sofort in Kraft.
Escholzmatt, 12. März 2009
Karin Studer Claudia Krummenacher

References: Art. 60
 Art. 22
 Art. 23
 Art. 2
 Art. 3

Art. 18