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Timestamp: 2020-07-07 04:23:32+00:00

Document:
Dienstleistungen - 241160-2020 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 241160-2020
2020/S 100-241160
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=328458
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=328458
Leistungen des Technischen Gebäudemanagements – VOEK 100-20
Referenznummer der Bekanntmachung: VOEK 100-20
Mit den ausgeschriebenen Leistungen – Betreiben, Bedienen, Warten, Instandsetzen der technischen Anlagen, des Störungsmanagements sowie werterhaltender Bauunterhalt – am zukünftigen interimistischen Regierungsflughafen am BER soll ein qualitativ hochwertiges Gebäude- und Bauunterhaltsmanagement zu wirtschaftlich günstigen Konditionen sichergestellt werden. Ziel der vertraglichen Leistung ist eine vollständige, qualitativ hochwertige Entlastung der AG / des Nutzers vom technischen Gebäudebetrieb sowie eine maximale Verlängerung der durchschnittlichen Anlagenlebensdauer bei vollumfänglicher Verfügbarkeit. Sämtliche Leistungen sind so zu planen und auszuführen, dass es zu keiner Beeinflussung des Dienstbetriebes des Nutzers kommt.
— Teilbereich 1 Regierungsterminal Ramp 1;
— Teilbereich 2 ehemaliges DFS-Gelände.
— Start-Up-Phase, Stufe 1: beginnt mit Zuschlagserteilung, geplant 1.8.2020;
— Start-Up-Phase, Stufe 2: 31.8.2020;
— Start Regelbetrieb: 1.10.2020 / 0.00 Uhr.
—— Personalvorstellung, inklusive Qualifikationsnachweise, ggf. Beantragung von weiteren erforderlichen Sicherheitsüberprüfungen;
—— kundenspezifische Anpassung des CAFM-Systems des AN, Klärung derobjektspezifischer Anforderungen an das CAFM-System, Übernahme derStammdaten der Liegenschaft unter Einbeziehung der Systemadministratoren;
—— Klärung zu Art und Umfang der Implementierung der Datensicherung des CAFM-Systems sowie der elektronischen Ablage des AN für die regelmäßige Übergabe an den AG;
—— Klärung und Abstimmung grundlegender Prozesse für die Instandhaltungsplanung, Instandsetzungsleistung, das Berichtswesen;
—— Erstellung der Dokumentations- und Archivordnung entsprechend Dokumentationsrichtlinie der AG, einschl. Archivordnung vor Ort;
—— Aufbau des Monats- und Jahresberichtswesens.
—— Anwesenheit des Start-Up-Teams vor Ort;
—— Dokumentation der Übernahme je technischer Anlage gemäß Anlage – Übergabeprotokoll, inklusive Abgleich der offenen Mängel und des ggf. vorhandenen Instandsetzungsstaus;
—— Erstellung der AN-spezifischen Gefährdungsanalysen für die Durchführung der Leistungendes AN an den technischen Anlagen der Liegenschaft;
—— Beschaffung und Verwaltung von Ersatz- und Verschleißteilen sowie Komponenten und Baugruppen inkl. Aufbau CAFM-Lagerverwaltung;
—— Vollständiger Aufbau der Dokumentation gemäß Anlage – Dokumentationsrichtlinie BImA, inkl. Prüfung durch die AG;
—— Übernahme und vollständige Einrichtung der überlassenen Räumlichkeiten und Lager".
—— innerhalb der vereinbarten Präsenzzeiten des AN:
— für sicherheitsrelevante Anlagen (Energieversorgung, Sicherheitsbeleuchtung, USV, Kommunikationsanlagen etc.) und für deren Hilfsanlagen (Kühlung etc.) ist eine Reaktionszeit von maximal 30 Minuten zwingend einzuhalten;
— für Anforderungen des Nutzers (Änderung von Betriebsparametern, Schalt-, Stell- und Regelvorgänge), Leistungsbeginn unverzüglich, spätestens jedoch 30 Minuten, nach Anforderung durch die Nutzer;
— bei auftretenden Störungen, deren Beseitigung unter den Begriff Kleinreparatur fällt, hat der AN unverzüglich mit der Störungsbeseitigung zu beginnen.
—— Außerhalb der vereinbarten Präsenzzeiten des AN:
— für sicherheitsrelevante Anlagen (Energieversorgung, Sicherheitsbeleuchtung, USV, Kommunikationsanlagen etc.) und für deren Hilfsanlagen (Kühlung etc.) ist eine Reaktionszeit von maximal 3 Stunden einzuhalten;
— bei allen auftretenden Störungen sowie bei Störungen, deren Beseitigung nicht unter den Begriff Kleinreparatur fällt, hat der AN unverzüglich, spätestens jedoch 6 Stunden nach Eingang der Störmeldung beim AN, mit der Störungsbeseitigung zu beginnen.
—— 300 Technische Anlagen aus dem Bereich Bauwerk-Baukonstruktion;
—— 410 Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen;
—— 420 Wärmeversorgungsanlagen;
—— 430 Lufttechnische Anlagen;
—— 440 Starkstromanlagen;
—— 450 Fernmelde- und informationstechnische Anlagen (ggf. ohne Telekommunikations- und Informationstechnische Anlagen);
—— 470 Nutzungsspezifische Anlagen;
—— 540 Technische Anlagen in Außenanlagen;
—— 600 Technische Anlagen aus dem Bereich Ausstattung und Kunstwerke.
Der AN ist verpflichtet, alle vertragsgegenständlichen Anlagen und Systeme der Kostengruppen 300-600 nach wirtschaftlichen, betrieblichen und ökologischen Erfordernissen unter Einhaltung:
—— der jeweils gültigen Bestimmungen;
—— der behördlichen Auflagen und Bestimmungen;
—— der öffentlich-rechtlichen Anforderungen;
—— den jeweils gültigen allgemeinen anerkannten Regeln der Technik;
—— den Herstellervorgaben.
—— Betreiben;
—— Wartung;
—— Inspektion;
—— Sachkunde- und Sachverständigenprüfungen;
—— Instandsetzung;
—— Optimieren;
—— Störungsmanagement;
—— Gewährleistungsüberwachung;
—— Berichten;
—— Dokumentieren;
—— Entsorgen;
—— Kommunikationsmanagement;
—— EDV- und CAFM-Systeme;
—— Koordination und Steuerung von Fremdleistungen;
—— VDI 6022Hygieneinspektion lüftungstechnische Anlagen;
—— VDI 6023Trinkwasser- / Legionellen-Prüfung inkl. Chlorid- und Chlorat-Messung;
—— TrinkwV 2001 Trinkwasseruntersuchung nach der aktuellen Fassung;
—— DGUV V3Prüfung der ortsfesten und ortsveränderlichen elektrischen Betriebsmittel;
—— Versorgen;
—— Instandsetzungsmanagement und Bereitschaftsdienst;
—— Objektleiter;
—— Technischer Hausmeister;
—— Start-Up-Phase.
—— Webbasierter Zugriff;
—— Planung, Überwachung und Dokumentation aller Wartungs- und Inspektionsmaßnahmen;
—— Planung, Überwachung und Dokumentation aller Instandsetzungsmaßnahmen;
—— Erfassung und Auswertung von technischen, kaufmännischen Daten aus dem Bereich Gebäudemanagement und Instandhaltung sowie von Verbrauchs- und Zählerdaten;
—— Dokumentation und Überwachung aller Herstellergarantien und Gewährleistungen;
—— Transparenz über die eingesetzten Ressourcen;
—— Vermeidung von Medienbrüchen, Doppelarbeit;
—— Integration einer durchgängigen, konsistenten Datenhaltung;
—— Dokumentationsfähigkeit;
—— Historisierung und Archivierung.
Das CAFM-System entspricht soft- und hardwareseitig den IT-Sicherheits-Anforderungen des BSI.
Die Regelarbeitszeit ist Montag bis Freitag 7.00 bis 16.00 Uhr.
—— Objektleiter: Montag bis Freitag zwischen 7.00 und 16.00 Uhr, wobei im Regelbetrieb von einem täglichen Arbeitsaufwand im Mittel von ca. 2 Stunden ausgegangen wird. Die konkreten Präsenzzeiten werden in der Start-Up-Phase festgelegt. Eine ständige Erreichbarkeit während der vorgenannten Regelarbeitszeit wird vorausgesetzt.
—— Technischer Hausmeister: Montag bis Freitag zwischen 7.00 und 16.00 Uhr, wobei im Regelbetrieb von einer täglichen Leistungserbringung vor Ort im Mittel von ca. 4 Stunden ausgegangen wird.
Qualitätskriterium - Name: Eigenes Konzept der Leistungserbringung / Gewichtung: 70
Die Vertragslaufzeit kann durch einseitige Erklärung der Auftraggeberin (AG) 1-mal um ein Jahr verlängert werden, bis 30.9.2025.
1. Option der AG zur Verlängerung der Vertragslaufzeit durch einseitige Erklärung um ein Jahr, bis 30.9.2025. Die Optionsausübung muss dem AN bis spätestens 6 Monate vor Ablauf der Vertragslaufzeit in Textform zugehen; anderenfalls erlischt das Verlängerungsoptionsrecht der AG. Ein Anspruch des AN auf Verlängerung besteht nicht. Die Widerspruchsfrist für die Auftragnehmerin zur Vertragsverlängerung beträgt neun Monate vor Ablauf der Vertragslaufzeit. Der Widerspruch muss in Textform erfolgen.
2. Der AN räumt der AG das Recht ein, die in der Leistungsbeschreibung genannten und im Leistungsverzeichnis als Option gekennzeichneten Positionen 1.7.60-70, 1.8.10, 1.8.110-240, 1.9.10-20 durch einseitige Willenserklärung in den Vertrag einzubeziehen. Die Entscheidung über die Einbeziehung wird durch die AG frühestens in der 39. KW 2020 getroffen. Der AG informiert den AN schriftlich über die Ausübung des Optionsrechts und benennt die Positionen. Der Leistungsbeginn wird auf 4 Wochen nach Zugang der Erklärung über die Ausübung des Optionsrechts bestimmt, wenn nicht die Erklärung der AG einen späteren Leistungsbeginn vorsieht. Das festgelegte Vertragsende bleibt hiervon unberührt.
Die AG hat das Recht, eine Erhöhung des Leistungsumfanges von bis zu 50 % des ursprünglichen Auftragswertes der betroffenen Leistungsposition zu verlangen. Die AG muss dem AN die Änderung spätestens 3 Monate vor dem gewünschten Termin in Textform mitteilen. Der AN kann die Änderung nur ablehnen, wenn diese für ihn unzumutbar ist.
Der AG steht ein Sonderkündigungsrecht bei Aufgabe der Liegenschaft infolge Grundstücksveräußerung oder Stilllegung/Nichtnutzung zu. Die Kündigungsfrist beträgt 6 Monate. Dies umfasst auch die Kündigung von Teilleistungen, sofern diese mit Grundstücksveräußerung oder Stilllegung/Nichtnutzung verbunden sind.
— Angebotsschreiben (Anhang 0.1 Aufforderung zur Angebotsabgabe)
— Leistungsverzeichnis (pdf- und GAEB-Format -Anhang 3.0)
— Eigenes schriftliches Konzept der Leistungserbringung und Erklärung zur Technischen Ausstattung des zukünftigen Objektteams
— Kopie eines aktuellen (nicht älter als 3 Monate) Handelsregisterauszuges oder eines gleichwertigen Nachweises
— Formblatt Preisgleitklausel Objektleiter/technischer Hausmeister (Anhänge 1.1.1, 1.1.2)
— Angaben zum verwendeten CAFM-System des AN (Anhang 3.6)
— Bietergemeinschaftserklärung unterzeichnet bzw. signiert (Anhang 0.3).
In der „Bieterauskunft mit Eigenerklärungen“ sind anzugeben:
2.1.Angaben zum Unternehmen (Name, Anschriften, Rechtsform, Gegenstand d. Unternehmens, öffentl. Registereintragsnummer/Geschäftsnummer Genehmigungsbehörde, Registergericht/Genehmigungsbehörde, gesetzlicher Vertreter, Ansprechperson, Kontaktdaten, Niederlassung bzw. Standort.
2.2. Einzelunternehmen/Freiberufler mit erforderlichen zusätzlichen Angaben.
3. Eigenerklärung zu zwingenden und fakultativen Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB.
— Eigenerklärung nach § 123 Abs. 4 Nr. 1 GWB über die ordnungsgemäße Zahlung von Steuern und Abgaben und von Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung (Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung) für Arbeitnehmer an die zuständigen Institutionen sowie an die zuständige Berufsgenossenschaft unter Benennung dieser;
— diese hat mindestens folgende Deckungssummen aufzuweisen: Personenschäden 10,0 Mio. EUR, Sachschäden 10,0 Mio. EUR, Vermögensschäden 1,0 Mio. EUR, Schlüsselschäden von 0,5 Mio. EUR. Die Gesamtleistung für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres kann seitens des Versicherungsgebers auf das Doppelte der vorgenannten Deckungssummen begrenzt werden. Sollte die Betriebshaftpflichtversicherung die vorgenannten Deckungssummen derzeit nicht erreichen oder noch keine Betriebshaftpflichtversicherung abgeschlossen sein, so ist der Bieter verpflichtet, im Falle der Zuschlagserteilung die Deckungssummen entsprechend zu erhöhen bzw. abzuschließen und für die Dauer der Verträge aufrecht zu erhalten. Dieses ist zu erklären.
5. Eigenerklärung zum Gesamtumsatz des Unternehmens sowie zum Umsatz bezüglich der ausgeschriebenen Leistungsart – Technisches Gebäudemanagement – jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre
— Seit wann ist das Unternehmen in der ausgeschriebenen Leistungsart (Technisches Gebäudemanagement) tätig?
— Anzahl der Beschäftigten im gesamten Unternehmens und Anzahl der Beschäftigten bezogen auf die ausgeschriebene Leistungsart.
a) Benennung von mindestens 3 nach Art und Umfang vergleichbaren Referenzen zur Leistungsart TGM-Betreiberleistungen von mindestens 2 verschiedenen Auftraggebern aus dem Zeitraum der letzten 5 Jahre. Mindestens 2 Referenzen müssen dabei vergleichbare Objektmanagementleistungen enthalten. Die Vergleichbarkeit setzt Objekte mit mindestens 2 000 m2 Bruttogeschossfläche voraus.
b) Die Referenzen müssen im technischen oder organisatorischen Bereich einen gleich hohen oder höheren Schwierigkeitsgrad aufweisen und einen tragfähigen Rückschluss auf die Leistungsfähigkeit des Bieters für die ausgeschriebene Leistung ermöglichen.
c) Bei in Arbeitsgemeinschaft erbrachten Leistungen muss der vom Bieter selbst erbrachte Anteil höher als 50 % sein. Dies gilt sowohl für Leistungen in der Kostengruppe 400 wie auch über den Gesamtauftragswert der an die Arbeitsgemeinschaft vergebenen Leistungen.
d) Die Referenzgeber müssen bestätigen, dass das Unternehmen keine wesentliche Anforderung bei der Ausführung eines früheren Auftrages erheblich oder fortdauernd mangelhaft erfüllt hat, ohne dass es dabei zu einer vorzeitigen Beendigung des Vertrages, zu Schadensersatz oder zu einer vergleichbaren Rechtsfolge kommen musste. Sollten die Referenzen nicht entsprechend vorliegen, wird das Angebot des Bieters von der Wertung ausgeschlossen.
— Art des Referenzobjektes; Ausführungsort (Anschrift) des Referenzobjektes; Name, Adresse des Referenzgebers; Ansprechperson mit Telefonnummer; Technischer Leistungsumfang: Benennung TGM-Betreiberleistungen an Anlagen der Kostengruppen nach DIN276; Benennung der Objektmanagementleistungen sowie des Anteils Betreiberleistungen und Anteil Objektmanagementleistungen am Auftragswert in EUR (netto) pro Jahr; Leistungszeitraum, Anzahl durchschnittlich eingesetzter Auftragnehmer, Auftragswert in EUR (netto) /Jahr;
— bei Leistungserbringung in einer Arbeitsgemeinschaft: eigener Leistungsanteil am Auftragswert in EUR (netto) /Jahr, eigener Anteil der Leistungserbringung an den Anlagen der Kostengruppe 400 (in %), eigener Anteil an Objektmanagementleistungen (in %).
9. Bietergemeinschaften nennen auf Anfrage alle Mitglieder der Bietergemeinschaft, Art und Umfang deren Leistungsteil, ein Mitglied als bevollmächtigten Vertreter, verpflichten, im Falle der Auftragserteilung die Vertragsleistung mit den benannten Mitgliedern als Arbeitsgemeinschaft auszuführen und für alle mit dem Vertrag entstehenden Verbindlichkeiten gesamtschuldnerisch zu haften (Bietergemeinschaftserklärung Anhang 0.3).
11. Eigenerklärung zur Eignungsleihe, wenn diese in Anspruch genommen wird, Darstellung der Aspekte, auf die sich die Eignungsleihe bezieht.
— die Bieterauskünfte mit Eigenerklärungen der Bietergemeinschaftsmitglieder (Anhang 0.2);
— die Erklärungen und Verpflichtungserklärungen von Unterauftragnehmern bzw. Unternehmen, die einer Eignungsleihe zustimmen (Anhang 0.4);
— entsprechend dem Hinweis im Vorwort der Bieterauskunft die ausgefüllte Bieterauskunft mit Eigenerklärung (Anhang 0.2) für Unterauftragnehmer und Eignungsleiher;
— die VHB-Formblätter 221/222 bzw. 223 zur Preisklärung;
— Nachweis einer Unterweisung von Betriebsangehörigen zur Schaltberechtigung für MS-Schaltanlagen;
— Nachweis der 5 Jahre Berufserfahrung des Objektleiters und seiner Vertretung im mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbaren Aufgaben- und Verantwortungsbereich in Form eines Projekt-Lebenslaufs;
— Nachweis der 5 Jahre Berufserfahrung des Technischen Hausmeisters und seiner Vertretung im mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbaren Aufgaben- und Verantwortungsbereich in Form eines Projekt-Lebenslaufs;
— Angaben des Bieters zum von ihm eingesetzte CAFM-System (s. Anhang 3.6).
s. o. und:
Zu Referenzen: Leistung muss zur Angebotsfrist mindestens bereits 12 Monate andauern.
6. Eigenerklärungen zur Leistungserbringung, dass:
1) zum Beginn der Start-up-Phase ausreichend qualifiziertes Personal (mindestens ein Objektleiter und dessen Vertreter und Technischer Hausmeister und dessen Vertreter) bereitsteht, welches bereit ist, sich einer Zuverlässigkeitsprüfung nach §7 LuftSiG (Luftsicherheitsgesetz) zu unterziehen oder bereits über eine gültige erweiterte Sicherheitsüberprüfung im Bereich des Sabotageschutzes nach § 9 Abs. 1 Nr. 3 SÜG (SÜ 2 Sab) verfügt.
2) das Personal im Unternehmen tätig ist und vollumfänglich für die ca. 2-monatige Übernahmephase und den anschließenden Regelbetrieb zur Verfügung stehen wird.
3) für den 24h/365-Tage-Regelbetrieb der Liegenschaft ausreichend qualifizierte Mitarbeiter zur Verfügung stehen, welche bereit sind, sich einer Zuverlässigkeitsprüfung nach §7 LuftSiG zu unterziehen oder bereits über eine gültige erweiterte Sicherheitsüberprüfung im Bereich des Sabotageschutzes nach § 9 Abs. 1 Nr. 3 SÜG (SÜ 2 Sab) verfügen.
4) unmittelbar nach ggf. Auftragserteilung eine Vereinbarung mit der AG zum Umgang mit Verschlusssachen-Nur für den Dienstgebrauch (VS-NfD) gemäß den beiliegenden Unterlagen geschlossen wird.
5) dem Unternehmen bei Leistungsbeginn die notwendigen Maschinen, Werkzeuge und Materialien zur Verfügung stehen, um die ausgeschriebenen Leistungen sachgerecht und unter Einhaltung aller notwendigen Sicherheitsbestimmungen auszuführen.
6) sämtliche für den Leistungsumfang notwendige Fachbetriebszulassungen nach Aufforderung der AG jederzeit vorgelegt werden.
7) das eingesetzte CAFM-System sowohl software- als auch hardwareseitig den IT- Sicherheitsanforderungen des BSI entspricht.
8) auf Anforderung der Vergabestelle der Nachweis einer Unterweisung von Betriebsangehörigen zur Schaltberechtigung für MS-Schaltanlagen vorgelegt wird.
— Arbeitnehmer des Bietr-Unternehmens ist;
— mindestens über einen Abschluss als Diplomingenieur (FH), Bachelor, Staatlich geprüfter Techniker, Meister (DQR/EQR mindestens Niveau 6) in einer dem technischen Gebäudebetrieb entsprechenden Fachrichtung: Elektrotechnik, Versorgungstechnik, Gebäudetechnik, Facility-Management oder einer vergleichbaren Fachrichtung verfügt;
— eine aus Sicht des Bieters gleichwertige Qualifizierung hat (Benennung);
— über mindestens 5 Jahre Berufserfahrung im mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbaren Aufgaben- und Verantwortungsbereich verfügt; der Nachweis dafür wird in Form eines Projekt-Lebenslaufs nach Aufforderung der Vergabestelle vorgelegt.
— Arbeitnehmer des Bieter-Unternehmens sind;
— mindestens über einen Abschluss als Facharbeiter oder Meister der Elektrotechnik oder Versorgungstechnik oder eine vergleichbare Qualifikation verfügen;
— über mindestens 5 Jahre Berufserfahrung im mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbaren Aufgaben- und Verantwortungsbereich verfügen; der Nachweis dafür wird in Form eines Projekt-Lebenslaufs nach Aufforderung der Vergabestelle vorgelegt.
Im Leistungsverzeichnis (LV) müssen alle Preise und sonstigen geforderten Angaben und Erklärungen enthalten sein. Gemäß den konkreten Ausfüllvorschriften in der Leistungsbeschreibung (LB) und im LV, sind Positionen, deren Preise nach Vorgabe bereits in einer anderen Position erfasst sind, mit „0“ als Einheitspreis zu versehen. Fehlende oder unzutreffende Preisangaben oder Änderungen und Ergänzungen im LV führen grundsätzlich zum Ausschluss des Angebots.
Zuschlagskriterium sind 1. der Angebotspreis des LV in Euro und 2. das schriftliche eigene Konzept zur Leistungserbringung, mit der Gewichtung 70 % Preis, 30 % Konzept.
—— Konzept zum Wartungs-, Inspektions- und Prüfmanagement (10,0 %);
—— Konzept zum Störungsmanagement (20,0 %).
Es gelangen nur vollständige und fristgerecht eingegangene Angebote in die Wertung. Die Nachforderung, Vervollständigung oder Korrektur von Unterlagen, Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen und Nachweisen richtet sich nach dem § 56 VgV. Hierbei setzt die Auftraggeberin eine angemessene Frist von mindestens 3 Werktagen und übt ihr Ermessen unter Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes aus. Einen Anspruch auf Nachforderung haben die Bieter nicht.
Die Auftraggeberin prüft die Auskömmlichkeit der Angebote gem. § 60 VgV und verlangt vom Bieter Aufklärung, wenn der Preis oder die Kosten eines Angebots im Verhältnis zur Leistung ungewöhnlich niedrig sind. Vom Bieter sind in den Vergabeunterlagen geforderte Angaben zur ggf. tariflichen Bindung und zu Grundlagen der Angebotskalkulation vorzunehmen, die für eine erste Prüfung herangezogen werden. Bei weiterem Aufklärungsbedarf fordert die Auftraggeberin den Bieter unter Setzung einer angemessenen Frist von mindestens 3 Werktagen auf, die Auskömmlichkeit des Angebots eingehend zu erläutern, ggf. unter Einreichung der VHB-Formblätter 221/222 bzw. 223. Wenn der Bieter die Zweifel an der Auskömmlichkeit nicht oder nicht fristgerecht ausräumt, darf sein Angebot ausgeschlossen werden.
Fragen zu den Vergabeunterlagen sind nur über die e-Vergabe-Plattform (www.evergabe-online.de) einzureichen. Telefonische Auskünfte werden nicht geteilt. Fragen zu den Vergabeunterlagen werden beantwortet, wenn sie spätestens bis zum 15.6.2020, 12.00 Uhr, bei der e-Vergabe-Plattform (www.evergabe-online.de) eingehen. Die Bieter haben sich zudem selbstständig und regelmäßig über Änderungen der Vergabeunterlagen sowie die Beantwortung von Fragen durch die Vergabestelle zu informieren und diese im Rahmen ihrer Angebotserstellung zu berücksichtigen. Auf der e-Vergabe-Plattform registrierte Bieter werden automatisch informiert. Eine Nichtberücksichtigung von Änderungen kann zum Ausschluss des Angebotes führen.

References: § 123
 §7
 § 9
 §7
 § 9
 § 56
 § 60