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Timestamp: 2019-03-22 10:59:32+00:00

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BGH, BESCHLUSS vom 4.4.2007, Az. 1 ZB 36/04 Der Gefahr einer Beschränkung oder Monopolisierung des Ersatzteilmarkts durch Markeneintragungen kann zudem hinreichend durch Anwendung des § 23 Nr. 3 MarkenG begegnet werden (vgl. dazu Hacker in Ströbele/Hacker aaO § 3 Rdn. 104).
BGH, URTEIL vom 3.2.2013, Az. 22	a) Das Berufungsgericht hat das Vorliegen einer Markenverletzung mit der Begründung offengelassen, es lägen jedenfalls die Voraussetzungen der Schutzschranke des § 23 Nr. 2 MarkenG vor (vgl. BGH, Urteil vom 14. Dezember 2006 - I ZR 11/04, GRUR 2007, 705 Rn. 21 - Aufarbeitung von Fahrzeugkomponenten; Urteil vom 30. April 2009 - I ZR 42/07, BGHZ 181, 77 Rn. 26
BGH, URTEIL vom 4.3.2004, Az. I ZR 23/02 Dies bedeutet, daß in Fällen einer gespaltenen Verkehrsauffassung, in denen ein Teil des Verkehrs ein bestimmtes Zeichen als Herkunftshinweis versteht, während ein anderer Teil darin eine beschreibende Angabe sieht, eine Anwendung des Art. 12 lit. b GMV in Betracht kommt und im Einzelfall darauf abzustellen ist, ob die Benutzung den anständigen Gepflogenheiten in Gewerbe oder Handel entspricht oder - wie es in § 23 MarkenG heißt -nicht gegen die guten Sitten verstößt (vgl. zu § 23 MarkenG Ingerl/Rohnke aaO § 23 Rdn. 50; ferner Hacker in Ströbele/Hacker, Markengesetz, 7. AufI., § 23 Rdn. 41).
BGH, vom 4.1.2000, Az. Zutreffend ist zwar, daß die Nachteile, die davon ausgehen, daß eine Sachangabe als Marke eingetragen ist, durch die Regelung des § 23 Nr. 2 MarkenG in Grenzen gehalten werden; deshalb braucht auch im Eintragungsverfahren nicht jeder denkbaren Behinderungsmöglichkeit Rechnung getragen zu werden (BGH GRUR 1998, 813, 814 - CHANGE).
BGH, URTEIL vom 4.1.2008, Az. I ZR 162/05 Die Freistellung vom Zeichenschutz gemäß § 23 Nr. 2 MarkenG setzt daher eine - zu demindest auch - beschreibende Angabe voraus (vgl. BGH, Urt. v. 24.6.2004 -1 ZR 308/01, GRUR 2004, 949, 950 = WRP 2004, 1285 - Regiopost/Regional Post, m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 3.2.2010, Az. I ZR 174/07 18	Zur	Beurteilung	der Fälle von Gleichnamigkeit, in denen eine geschützte Bezeichnung mit einer aus einem bürgerlichen Namen gebildeten Bezeichnung zusammentrifft, hat der Bundesgerichtshof Grundsätze entwickelt, die im Rahmen des § 23 Nr. 1 MarkenG unverändert anwendbar sind (BGH, Urt. v. 30.1.2008 -1 ZR 134/05, GRUR 2008, 801 Tz. 24 = WRP 2008, 1189 - Hansen-Bau).
BGH, URTEIL vom 4.3.2011, Az. I ZR 33/10 Im Rahmen der Schutzschranke des § 23 Nr. 3 MarkenG kommt es dabei auch maßgeblich auf die Aufmachung an, in der die fremde Marke zur Angabe der Bestimmung der eigenen Produkte verwendet wird (vgl. EuGH, Urteil vom 7. Januar 2004 - C-100/02, Slg. 2004, 1-691 = GRUR 2004, 234 Rn. 26 - Gerolsteiner Brunnen; BGH, Urteil vom 20. Januar 2005 -1 ZR 34/02, GRUR 2005, 423, 426 = WRP 2005, 496 - Staubsaugerfiltertüten).
BGH, URTEIL vom 4.3.2011, Az. I ZR 33/10 Damit sind unterschiedliche Interessen auf Seiten des Markeninhabers - einerseits Werbung für Produkte des Markeninhabers, die von ihm selbst mit der Marke versehen worden sind und andererseits Werbung für Erzeugnisse oder Dienstleistungen eines Dritten - betroffen, die eine unterschiedliche Wertung rechtfertigen (Ingerl/ Rohnke aaO § 23 Rn. 119; Hacker in Ströbele/Hacker aaO § 23 Rn. 86; Schalk in Büscher/Dittmer/Schiwy, Gewerblicher Rechtsschutz, Urheberrecht, Medienrecht, § 23 MarkenG Rn. 21).
BGH, URTEIL vom 4.5.2004, Az. I ZR 308/01 Danach kommt es gegebenenfalls darauf an, ob die Benutzung des Wortes 'Regional Post' in der angegriffenen Marke im Sinne des § 23 MarkenG gegen die guten Sitten verstößt (vgl. dazu auch BGH GRUR 2004, 600, 602 - d-c-fix/CD-FIX; Ströbele in Ströbele/Hacker aaO § 9 Rdn. 350).
BGH, URTEIL vom 4.5.2008, Az. 19	bb) Die Vorschrift unterscheidet nicht nach den verschiedenen Möglichkeiten der Verwendung der in § 23 Nr. 2 MarkenG genannten Angaben (zu Art. 6 Abs. 1 lit. b MarkenRL: EuGH, Urt. v. 7.1.2004 -C-100/02, Slg. 2004, 1-691 = GRUR 2004, 234 Tz. 19 - Gerolsteiner Brunnen).
BGH, URTEIL vom 4.5.2008, Az. Insoweit gelten dieselben Erwägungen (II 1 b dd), die der Annahme eines Verstoßes gegen die guten Sitten i.S. von § 23 Nr. 2 MarkenG entgegenstehen (vgl. BGH, Urt. v. 14.1.1999 -1 ZR 149/96, GRUR 1999, 992, 994 = WRP 1999, 931 - BIG PACK).
BGH, URTEIL vom 3.11.2009, Az. I ZR 44/07 Der	Anwendbarkeit	der	Schutzschranke des § 23 Nr. 2 MarkenG steht nicht entgegen, dass der Beklagte den Begriff 'OFFROAD' kennzeichenmäßig verwendet; auch eine etwaige Gefahr der Verwechslung mit dem geschützten Zeichen schließt die Anwendung des § 23 Nr. 2 MarkenG nicht aus (vgl. BGHZ 181, 77 Tz. 27 - DAX; BGH, Urt. v. 5.6.2008 -1 ZR 169/05, GRUR 2008, 798 Tz. 17 = WRP 2008, 1202 - POST I).
BGH, URTEIL vom 3.11.2009, Az. I ZR 44/07 Entgegen der Ansicht des Berufungsgerichts kommt es bei § 23 Nr. 2 MarkenG anders als bei der Schutzschranke des § 23 Nr. 3 MarkenG auch nicht darauf an, ob dem Beklagten andere Benutzungsalternativen zur Verfügung stehen (vgl. BGH, Urt. 2.4.2009 -1 ZR 209/06, GRUR 2009, 678 Tz. 30 = WRP 2009, 839 - POST/RegioPost).
BGH, URTEIL vom 4.3.2009, Az. I ZR 209/06 Nach der Rechtsprechung des Senats greift die Schutzschranke des § 23 Nr. 2 MarkenG im Hinblick auf die Klagemarke ein, wenn Wettbewerber, die den beschreibenden Begriff 'POST' in ihren Kennzeichen verwenden, sich durch Zusätze von dem in Alleinstellung benutzten Markenwort abgrenzen und nicht durch eine Anlehnung an weitere Kennzeichen der Klägerin (Farbe Gelb, Posthorn) die Verwechslungsgefahr erhöhen (vgl. BGH, Urt. v. 5.6.2008 -1 ZR 108/05, WRP 2008, 1206 Tz. 18 ff. - CITY POST; BGH GRUR 2008, 798 Tz. 16 ff. - POST I).
BGH, URTEIL vom 4.3.2009, Az. I ZR 209/06 Die Anwendung des § 23 Nr. 2 MarkenG ist deshalb nicht ausgeschlossen, wenn die Voraussetzungen des § 14 Abs. 2 Nr. 2 MarkenG einschließlich einer Benutzung des angegriffenen Zeichens als Marke, also zur Unterscheidung von Waren oder Dienstleistungen, vorliegen (BGH, Urt. v. 15.1.2004 -1 ZR 121/01, GRUR 2004, 600, 602 = WRP 2004, 763 - d-c-fix/CD-FIX; Urt. v. 24.6.2004 -1 ZR 308/01, GRUR 2004, 949, 950 = WRP 2004, 1285 - Regiopost/Regional Post).
BGH, URTEIL vom 4.3.2009, Az. I ZR 209/06 Dagegen kann aus dem Freihaltebedürfnis keine selbständige Schutzschranke abgeleitet werden, die unabhängig von den Tatbestandsmerkmalen des § 23 Nr. 2 MarkenG anzuwenden wäre (EuGH GRUR 2008, 503 Tz. 47 - adidas, zu Art. 6 Abs. 1 lit. b MarkenRL).
BGH, URTEIL vom 4.3.2009, Az. I ZR 209/06 Insoweit gelten dieselben Erwägungen (II 1 b dd), die der Annahme eines Verstoßes gegen die guten Sitten i.S. von § 23 Nr. 2 MarkenG entgegenstehen (vgl. BGH, Urt. v. 14.1.1999 -1 ZR 149/96, GRUR 1999, 992, 994 = WRP 1999, 931 - BIG PACK).
BGH, URTEIL vom 3.11.2010, Az. I ZR 12/08 Entscheidend ist vielmehr, ob das angegriffene Zeichen als Angabe über Merkmale oder Eigenschaften der Dienstleistungen verwendet wird und die Benutzung den anständigen Gepflogenheiten in Gewerbe oder Handel entspricht (Art. 6 MarkenRL) oder - mit den damit inhaltlich übereinstimmenden Worten des § 23 MarkenG - nicht gegen die guten Sitten verstößt (BGH, Urteil vom 30. April 2009 -1 ZR 42/07, BGHZ 181, 77 Rn. 27 - DAX, mwN).
BGH, URTEIL vom 3.11.2010, Az. I ZR 12/08 Sie benutzt das Zeichen „FAZ“ damit als Angabe über ein Merkmal ihrer Dienstleistung im Sinne von § 23 Nr. 2 MarkenG (vgl. BGH, Urteil vom 5. Juni 2008 - I ZR 169/05, GRUR 2008, 798 Rn. 19 = WRP 2008, 1202 - POST I; vgl. zu Art. 6 Abs. 1 Buchst, b MarkenRL EuGH, Urteil vom 25. Januar 2007 - C-48/05, Slg. 2007, 1-1017 = GRUR 2007, 318 Rn. 43 f. = WRP 2007, 299 - Adam Opel/Autec).
BGH, URTEIL vom 3.11.2010, Az. I ZR 12/08 Insoweit gelten dieselben Erwägungen, die der Annahme eines Verstoßes gegen die guten Sitten im Sinne von § 23 Nr. 2 MarkenG entgegenstehen (vgl. BGH, GRUR 2008, 798 Rn. 26 - POST I, mwN).
BGH, URTEIL vom 4.2.2015, Az. I-ZR 153/14 36	§ 23 Nr. 3 MarkenG dient einem Interessenausgleich zwischen den Originalherstellern langlebiger, regelmäßig hochwertiger Erzeugnisse, und freien Drittanbietern (vgl. Hacker in Ströbele/Hacker, Markengesetz, II.Aufl., §23 Rn. 96; Schalk in Büscher/Dittmer/Schiwy, Gewerblicher Rechtsschutz Urheberrecht Medienrecht, 3. Aufl., §23 MarkenG Rn. 20).
BGH, BESCHLUSS vom 4.4.2007, Az. I ZB 37/04 Der Gefahr einer Beschränkung oder Monopolisierung des Ersatzteilmarkts durch Markeneintragungen kann zudem hinreichend durch Anwendung des § 23 Nr. 3 MarkenG begegnet werden (vgl. dazu Hacker in Ströbele/Hacker aaO § 3 Rdn. 104).
BGH, URTEIL vom 2.9.2012, Az. I ZR 82/11 -18- ckelt, die im Rahmen des § 23 Nr. 1 MarkenG unverändert anwendbar sind (BGH, Urteil vom 7. Juli 2011 -1 ZR 207/08, GRUR 2011, 835 Rn. 14 = WRP 2011, 1171 - Gartencenter Pötschke).
BGH, Urteil vom 4.2.2001, Az. I ZR 211/98 Wie der Bundesgerichtshof im Zusammenhang mit Marken ausgeführt hat, die sich an eine beschreibende oder sonst freizuhaltende Angabe anlehnen, ist einem solchen Interesse durch eine sachgerechte Bestimmung des Schutzu demfangs sowie im Rahmen des § 23 Nr. 2 MarkenG Rechnung zu tragen, die es dem Markeninhaber verwehrt, mit Hilfe des Markenschutzes gegen beschreibende Angaben vorzugehen (BGH, Beschl. v. 13.3.1997 - I ZB 4/95, GRUR 1997, 634, 636 = WRP 1997, 758 - Turbo II; GRUR 1999, 238, 240 - Tour de Culture, jeweils m.w.N.).
BGH, Urteil vom 4.2.2001, Az. I ZR 211/98 Dagegen kommt der Bestimmung des § 23 Nr. 2 MarkenG in diesem Zusammenhang keine eigenständige Bedeutung zu, da im Rahmen des § 15 Abs.3 MarkenG ohnehin eine umfassende Unlauterkeitsprüfung vorzunehmen ist (vgl. zu dem entsprechenden Verhältnis von § 14 Abs. 2 Nr. 3 und § 23 Nr. 2 MarkenG BGH GRUR 1999, 992, 994 - BIG PACK).
BGH, URTEIL vom 4.3.2009, Az. Nach der Rechtsprechung des Senats greift die Schutzschranke des § 23 Nr. 2 MarkenG im Hinblick auf die Klagemarke ein, wenn Wettbewerber, die den beschreibenden Begriff 'POST' in ihren Kennzeichen verwenden, sich durch Zusätze von dem in Alleinstellung benutzten Markenwort abgrenzen und nicht durch eine Anlehnung an weitere Kennzeichen der Klägerin (Farbe Gelb, Posthorn) die Verwechslungsgefahr erhöhen (vgl. BGH, Urt. v.
BGH, URTEIL vom 4.3.2009, Az. Die Anwendung des § 23 Nr. 2 MarkenG ist deshalb nicht ausgeschlossen, wenn die Voraussetzungen des § 14 Abs. 2 Nr. 2 MarkenG einschließlich einer Benutzung des angegriffenen Zeichens als Marke, also zur Unterscheidung von Waren oder Dienstleistungen, vorliegen (BGH, Urt. v. 15.1.2004 -1 ZR 121/01, GRUR 2004, 600, 602 = WRP 2004, 763 - d-c-fix/CD-FIX; Urt. v. 24.6.2004 -1 ZR 308/01, GRUR 2004, 949, 950 = WRP 2004, 1285 - Regiopost/Regional Post).
BGH, URTEIL vom 4.3.2009, Az. Dagegen kann aus dem Freihaltebedürfnis keine selbständige Schutzschranke abgeleitet werden, die unabhängig von den Tatbestandsmerkmalen des § 23 Nr. 2 MarkenG anzuwenden wäre (EuGH GRUR 2008, 503 Tz. 47 - adidas, zu Art. 6 Abs. 1 lit. b MarkenRL).
BGH, URTEIL vom 4.3.2009, Az. Insoweit gelten dieselben Erwägungen (II 1 b dd), die der Annahme eines Verstoßes gegen die guten Sitten i.S. von § 23 Nr. 2 MarkenG entgegenstehen (vgl. BGH, Urt. v. 14.1.1999 -1 ZR 149/96, GRUR 1999, 992, 994 = WRP 1999, 931 - BIG PACK).
BGH, URTEIL vom 4.5.2008, Az. I ZR 169/05 17	bb)	Die	Vorschrift	unterscheidet	nicht	nach	den	verschiedenen	Möglich- keiten der Verwendung der in § 23 Nr. 2 MarkenG genannten Angaben (zu Art. 6 Abs. 1 lit. b MarkenRL: EuGH, Urt. v. 7.1.2004 -C-100/02, Slg. 2004, 1-691 = GRUR 2004, 234 Tz. 19 - Gerolsteiner Brunnen).
BGH, URTEIL vom 4.5.2008, Az. I ZR 169/05 Die Anwendung des § 23 Nr. 2 MarkenG ist deshalb nicht ausgeschlossen, wenn die Voraussetzungen des § 14 Abs. 2 Nr. 2 MarkenG einschließlich einer Benutzung des angegriffenen Zeichens als Marke, also zur Unterscheidung von Waren oder Dienstleistungen, vorliegen (BGH, Urt. v. 15.1.2004 -1 ZR 121/01, GRUR 2004, 600, 602 = WRP 2004, 763 - d-c-fix/CD-FIX; Urt. v. 24.6.2004 -1 ZR 308/01, GRUR 2004, 949, 950 = WRP 2004, 1285 - Regiopost/Regional Post).
BGH, URTEIL vom 4.5.2008, Az. I ZR 169/05 Dies führt jedoch nicht zwangsläufig zur Annahme eines Verstoßes gegen die anständigen Gepflogenheiten in Gewerbe oder Handel, weil die Schutzschranke des § 23 MarkenG ansonsten leer liefe (vgl. EuGH GRUR 2004, 234 Tz. 25 - Gerolsteiner Brunnen; GRUR 2007, 971 Tz. 36 - Celine; BGH, Urt. v. 20.1.2005 -1 ZR 34/02, GRUR 2005, 423, 425 = WRP 2005, 496 - Staubsaugerfiltertüten).
BGH, URTEIL vom 4.5.2008, Az. I ZR 169/05 Insoweit gelten dieselben Erwägungen (II 1 b dd), die der Annahme eines Verstoßes gegen die guten Sitten i.S. von § 23 Nr. 2 MarkenG entgegenstehen (vgl. BGH, Urt. v. 14.1.1999 -1 ZR 149/96, GRUR 1999, 992, 994 = WRP 1999, 931 - BIG PACK).
BGH, vom 4.11.1998, Az. Der Bundesgerichtshof hat bislang offengelassen, ob hiervon auch unter der Geltung des Markengesetzes auszugehen ist oder ob angesichts der in § 23 Nr. 2 MarkenG vorgesehenen Schutzschranke der lauteren Benutzung von beschreibenden Angaben eine so hinreichende Klarheit gefunden worden ist, daß die Eintragung von Angaben, die nur 'irgendwie bedeutsame Umstände mit Bezug auf die Ware beschreiben' (BGH GRUR 1993, 746 - Premierei), im Sinn der mit dem Markengesetz angestrebten weiteren Öffnung des Markenregisters (vgl. Begründung zu dem Regierungsentwurf BT-Drucks. 12/6581, S. 80 = BIPMZ 1994, Sonderheft, S. 74) unbedenklich zugelassen werden könnte (BGH GRUR 1998, 465, 467 - BONUS).
BGH, URTEIL vom 4.3.2009, Az. Nach der Rechtsprechung des Senats greift die Schutzschranke des § 23 Nr. 2 MarkenG im Hinblick auf die Klagemarke ein, wenn Wettbewerber, die den beschreibenden Begriff 'POST' in ihren Kennzeichen verwenden, sich durch Zusätze von dem in Alleinstellung benutzten Markenwort abgrenzen und nicht durch eine Anlehnung an weitere Kennzeichen der Klägerin (Farbe Gelb, Posthorn) die Verwechslungsgefahr erhöhen (vgl. BGH, Urt. v. 5.6.2008 -1 ZR 108/05, WRP 2008, 1206 Tz. 18 ff. - CITY POST; BGH GRUR 2008, 798 Tz. 16 ff. - POST I).
BGH, URTEIL vom 4.3.2009, Az. Dies führt jedoch nicht zwangsläufig zur Annahme eines Verstoßes gegen die anständigen Gepflogenheiten in Gewerbe oder Handel, weil die Schutzschranke des § 23 MarkenG ansonsten leer liefe (vgl. EuGH GRUR 2004, 234 Tz. 25 - Gerolsteiner Brunnen; GRUR 2005, 153 Tz. 81 -Anheuser Busch; GRUR 2007, 971 Tz. 36 -Celine; BGH, Urt. v. 20.1.2005 -1 ZR 34/02, GRUR 2005, 423, 425 = WRP 2005, 496 - Staubsaugerfiltertüten; GRUR 2008, 798 Tz. 22 - POST I).
BGH, URTEIL , Az. I ZR 78/06 Der Begriff ist deshalb eine Angabe über ein Merkmal der in Rede stehenden Dienstleistungen (zu § 23 Nr. 2 MarkenG BGH, Urt. v. 5.6.2008 -1 ZR 108/05, WRP 2008, 1206 Tz. 21 - CITY POST; BGH GRUR 2008, 798 Tz. 19 - POST I; zu § 8 Abs. 2 Nr. 2 MarkenG BGH, Beschl. v. 23.10.2008 -1 ZB 48/07 - POST II).
BGH, URTEIL , Az. I ZR 78/06 Vielmehr ist dem Bedürfnis von Wettbewerbern, abweichende, aber auf ähnliche Weise gebildete Kennzeichen für ihre Dienstleistungen zu verwenden, bei der Schutzschranke des § 23 Nr. 2 MarkenG und beim Schutz bekannter Kennzeichen im Rahmen des Merkmals 'ohne rechtfertigenden Grund in unlauterer Weise' Rechnung zu tragen (zu §23 Nr. 2 MarkenG BGH WRP 2008, 1206 Tz. 25 -CITY POST; GRUR 2008, 798 Tz. 23 - POST I; zu §15 Abs.3 MarkenG BGH, Urt. v. 1.3.2001 -1 ZR 205/98, GRUR 2001, 1054, 1057 = WRP 2001, 1193 - Tagesreport; BGHZ 147, 56, 63 und 67 - Tagesschau).
BGH, URTEIL , Az. I ZR 78/06 Er ist daher eine Angabe über ein Merkmal der Dienstleistungen der Beklagten i.S. von § 23 Nr. 2 MarkenG (BGH GRUR 2008, 798 Tz. 19 - POST I; WRP 2008, 1206 Tz. 21 - CITY POST).
BGH, URTEIL vom 4.11.2010, Az. I ZR 214/07 Vielmehr ist im Rahmen der Prüfung einer relevanten Irreführung zu berücksichtigen, dass eine entsprechende Fehlvorstellung der Verbraucher auf das noch bis 1998 bestehende und danach auch nur schrittweise gelockerte Monopol zurückgeht, das zu Gunsten der Rechtsvorgängerin der Klägerin für die Postbeförderung in Deutschland bestand (vgl. zur vergleichbaren Prüfung bei § 23 Nr. 2 MarkenG BGH, Urt. v. 2.4.2009 - I ZR 209/06, GRUR 2009, 678 Tz. 28 = WRP 2009, 839 - POST/ RegioPost).
BGH, URTEIL vom 4.3.2009, Az. I ZR 42/07 Die Vorschrift unterscheidet dabei nicht nach den verschiedenen Möglichkeiten der Verwendung der in § 23 Nr. 2 MarkenG genannten Angaben (zu Art. 6 Abs. 1 lit. b MarkenRL EuGH, Urt. v. 7.1.2004 - C-100/02, Slg. 2004, 1-691 = GRUR 2004, 234 Tz. 19 - Gerol-steiner Brunnen; zu § 23 Nr. 2 MarkenG BGH, Urt. v. 5.6.2008 -1 ZR 169/05, GRUR 2008, 798 Tz. 17 = WRP 2008, 1202 - POST I).
BGH, URTEIL vom 4.3.2009, Az. I ZR 42/07 Die Anwendung des § 23 Nr. 2 MarkenG ist deshalb auch dann nicht ausgeschlossen, wenn beim angegriffenen Zeichen die Voraussetzungen einer markenmäßigen Verwendung vorliegen (BGH GRUR 2008, 798 Tz. 17 - POST I).
BGH, URTEIL vom 4.3.2009, Az. I ZR 42/07 Im Rahmen des § 23 Nr. 2 MarkenG kommt es auch nicht entscheidend darauf an, ob derjenige, der das fremde Zeichen beschreibend benutzt, auf diese Benutzung angewiesen ist (vgl. BGH GRUR 2008, 798 Tz. 23 - POST I).
BGH, URTEIL vom 4.3.2009, Az. I ZR 42/07 Insoweit gelten dieselben Erwägungen, die der Annahme eines Verstoßes gegen die guten Sitten i.S. von § 23 Nr. 2 MarkenG entgegenstehen (vgl. BGH, Urt. v. 14.1.1999 -1 ZR 149/96, GRUR 1999, 992, 994 = WRP 1999, 931 - BIG PACK; BGHZ 147, 56, 67 - Tagesschau; BGH GRUR 2008, 798 Tz. 26 - POST I).
BGH, URTEIL vom 4.0.1998, Az. I ZR 259/95 11 bb) Eine Rechtsverletzung nach neuem Recht scheidet - ungeachtet der Frage, ob das Markengesetz den Tatbestand relevanter markenrechtlicher Verletzungshandlungen allgemein vom Erfordernis der markenmäßigen Benutzung, d.h. von einer durch die Verwendung der Marke auf einen Hersteller, Dienstleistungsanbieter oder auf ein Vertriebsunternehmen hinweisenden Benutzungshandlung gelöst hat und grundsätzlich auch die beschreibende Verwendung einer Marke erfaßt (dahingehend beispielsweise Starck, GRUR 1996, 688, 692; Fezer, GRUR 1996, 566, 570; a.A. Piper, GRUR 1996, 429, 434; Keller, GRUR 1996, 607, 610) - bereits deshalb aus, weil das beanstandete Verhalten unter die Freistellung des § 23 Nr. 2 MarkenG fällt.
BGH, URTEIL vom 4.0.2005, Az. I ZR 34/02 Ebenso wie § 23 Nr. 2 MarkenG (vgl. dazu EuGH, Urt. v. 7.1.2004 - Rs. C-100/02, GRUR 2004, 234, 235 Tz. 15 - Gerolsteiner Brunnen/Putsch; BGH, Urt. v. 24.6.2004 -1 ZR 308/01, WRP 2004, 1285, 1286 - Regiopost/Regional Post, m.w.N.) ist § 23 Nr. 3 MarkenG auch in Fällen anzuwenden, in denen eine kennzeichenmäßige Benutzung des Zeichens nicht verneint werden kann.
BGH, URTEIL vom 4.0.2005, Az. I ZR 34/02 bb) Da die Benutzung einer fremden Marke für einen notwendigen Hinweis auf die Bestimmung der eigenen Ware gemäß § 23 Nr. 3 MarkenG, Art. 6 Abs. 1 MarkenRL erlaubt ist (vgl. EuGH GRUR Int. 1999, 438 Tz. 54, 63 - BMW) und die mit einer derartigen Benutzung zu Informationszwecken verbundene Verwechslungsgefahr als solche noch nicht für die Annahme genügt, daß die Benutzung der (verwechslungsfähigen) Angabe den anständigen Gepflogenheiten in Gewerbe oder Handel widerspricht oder gegen die guten Sitten verstößt (vgl. EuGH GRUR 2004, 234, 235 Tz. 25 - Gerolsteiner Brunnen/Putsch; vgl. ferner Hacker in Ströbele/Hacker, MarkenG, 7. Aufl., §23 Rdn. 43), müssen, wenn die Unlauterkeit in einer Irreführung über die Herkunft der angebotenen Waren oder über besondere Beziehungen zwischen dem Anbietenden und dem Unternehmen des Markeninhabers bestehen soll, erhöhte Anforderungen an den Nachweis einer einen Verstoß gegen die guten Sitten i.S. von § 23 Nr. 3 MarkenG begründenden Täuschungsgefahr gestellt werden.
BGH, URTEIL vom 4.0.2005, Az. I ZR 34/02 Eine derartige auf mangelndem Wettbewerb oder eingefahrenen Wettbewerbsstrukturen beruhende Gewöhnung des Verkehrs reicht freilich nicht für eine rechtlich relevante, die Unlauterkeit i.S. des § 23 MarkenG begründende Fehlvorstellung über die Herkunft der Ware oder die geschäftlichen Verbindungen der Unternehmen (vgl. BGH, Urt. v. 24.6.2004 -1 ZR 44/02, Umdr. S. 9 - SodaStream).
BGH, URTEIL vom 4.0.2005, Az. I ZR 34/02 dd) Es bedarf jedoch nicht der Zurückverweisung an das Berufungsgericht zur weiteren Aufklärung, weil der Senat die Rechtsfrage, ob die Verwendung der für die Klägerin geschützten Kennzeichen auf der Filtertüte der Beklagten gegen die guten Sitten i.S. des § 23 Nr. 3 MarkenG verstößt, aufgrund der getroffenen Feststellungen und des bei der Feststellung der Verkehrsauffassung zugrundezulegenden Erfahrungswissens (vgl. BGHZ 156, 250, 254 - Marktführerschaft) selbst beantworten kann.
BGH, URTEIL vom 4.2.2015, Az. I ZR 147/13 MarkenG § 23 Nr. 2 a)	Eine gemäß § 23 Nr. 2 MarkenG zulässige Angabe liegt vor, wenn ein Fahrzeug (hier: Porsche) nach seinem Inverkehrbringen von einem Tuning-Unternehmen (hier: TECHART) verändert und das veränderte Fahrzeug von diesem sodann unter der Nennung der Marke des Herstellers und der Bezeichnung des Tuning-Unternehmens zu dem Kauf angeboten wird (hier: 'Porsche ... mit TECHART-Umbau'), sofern dem Verkehr durch die Angaben im Kaufangebot deutlich wird, dass mit der ursprünglichen Herstellerbezeichnung lediglich das Fahrzeug in seinem Ursprungszustand gekennzeichnet ist (im Anschluss an BGH, Urteil vom 14. Dezember 2006 -1 ZR 11/04, GRUR 2007, 705 - Aufarbeitung von Fahrzeugkomponenten).
BGH, URTEIL vom 4.2.2015, Az. I ZR 147/13 Die Erwähnung der ursprünglichen Herstellermarke hält sich in diesem Fall im Rahmen der den Markenschutz ausschließenden Schrankenbestimmung des § 23 Nr. 2 MarkenG (BGH, GRUR 2007, 705 Rn. 23 - Aufarbeitung von Fahrzeugkomponenten).
BGH, URTEIL vom 4.2.2015, Az. I ZR 147/13 Die Bestimmung des § 23 Nr. 2 MarkenG unterscheidet nicht nach den verschiedenen Möglichkeiten der Verwendung der in der Vorschrift genannten Angaben (vgl. zu Art. 6 Abs. 1 Buchst, b MarkenRL EuGH, Urteil vom 7. Januar 2004 - C-100/02, Slg. 2004, 1-691 = GRUR 2004, 234 Rn. 19 - Gerolsteiner Brunnen).
BGH, URTEIL vom 4.2.2015, Az. I ZR 147/13 Das Eingreifen der Schutzschranke des § 23 Nr. 2 MarkenG ist deshalb nicht ausgeschlossen, wenn die Voraussetzungen des § 14 Abs. 2 MarkenG einschließlich einer Benutzung des angegriffenen Zeichens als Marke, also zur Unterscheidung von Waren oder Dienstleistungen vorliegen (BGH, Urteil vom 15. Januar 2004 -1 ZR 121/01, GRUR 2004, 600, 602 = WRP 2004, 763 - d-c-fix/CD-FIX; Urteil vom 2. April 2009 -1 ZR 209/06, GRUR 2009, 678 Rn. 18 = WRP 2009, 839 - POST/RegioPost; Urteil vom 2. Dezember 2009 -1 ZR 44/07, GRUR 2010, 646 Rn. 23 = WRP 2010, 893 - OFFROAD).
BGH, URTEIL vom 4.2.2015, Az. I ZR 147/13 Grundlage der Prüfung des Merkmals des Sittenverstoßes ist, dass § 23 MarkenG dazu dient, die Interessen des Markenschutzes und des freien Warenverkehrs sowie der Dienstleistungsfreiheit in der Weise in Einklang zu bringen, dass das Markenrecht seine Rolle als wesentlicher Teil eines unverfälschten Wettbewerbs spielen kann (BGH, GRUR 2011, 1135 Rn. 26 - GROSSE INSPEKTION FÜR ALLE).
BGH, URTEIL vom 4.3.2009, Az. 1 ZR 79/06 Der Begriff ist deshalb eine Angabe über ein Merkmal der in Rede stehenden Dienstleistungen (zu § 23 Nr. 2 MarkenG BGH, Urt. v. 5.6.2008 -1 ZR 108/05, WRP 2008, 1206 Tz. 21 - CITY POST; BGH GRUR 2008, 798 Tz. 19 - POST I; zu § 8 Abs. 2 Nr. 2 MarkenG BGH, Beschl. v. 23.10.2008 -1 ZB 48/07 - POST II).
BGH, URTEIL vom 4.3.2009, Az. 1 ZR 79/06 Vielmehr ist dem Bedürfnis von Wettbewerbern, abweichende, aber auf ähnliche Weise gebildete Kennzeichen für ihre Dienstleistungen zu verwenden, bei der Schutzschranke des § 23 Nr. 2 MarkenG und beim Schutz bekannter Kennzeichen im Rahmen des Merkmals 'ohne rechtfertigenden Grund in unlauterer Weise' Rechnung zu tragen (zu §23 Nr. 2 MarkenG BGH WRP 2008, 1206 Tz. 25 -CITY POST; GRUR 2008, 798 Tz. 23 - POST I; zu §15 Abs.3 MarkenG BGH, Urt. v. 1.3.2001 -1 ZR 205/98, GRUR 2001, 1054, 1057 = WRP 2001, 1193 - Tagesreport; BGHZ 147, 56, 63 und 67 - Tagesschau).
BGH, URTEIL vom 4.3.2009, Az. 1 ZR 79/06 Er ist daher eine Angabe über ein Merkmal der Dienstleistungen der Beklagten i.S. von § 23 Nr. 2 MarkenG (BGH GRUR 2008, 798 Tz. 19 - POST I; WRP 2008, 1206 Tz. 21 - CITY POST).
BGH, vom 3.8.2001, Az. des Rates 89/10 - 12- generell aus, sondern begründet in der Regel die Sittenwidrigkeit i.S. des § 23 Nr. 2 MarkenG (OLG Hamburg GRUR 1996, 982, 983; Keller, GRUR 1996, 607, 612; Raßmann, GRUR 1999, 384, 387 f. m.w.N.).
BGH, vom 3.8.2001, Az. des Rates 89/10 Im Rahmen des notwendigen Ausgleichs zwischen der Öffnung des Markenregisters, den Verbietungsrechten des Art. 5 MarkenRL und der Funktion des Art. 6 Abs. 1 lit. b MarkenRL (§ 23 Nr. 2 MarkenG), einer Monopolisierung freihaltebedürftiger Angaben entgegenzuwirken, ist überdies von besonderer Bedeutung, daß der Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften den Begriff des markenmäßigen Gebrauchs nach Art. 5 Abs. 1 lit. a MarkenRL (§ 14 Abs. 2 Nr. 1 MarkenG) weit ausgelegt hat (vgl. EuGH GRUR Int. 1999, 438, 441 Tz. 42 - BMW).
BGH, BESCHLUSS vom 5.9.1997, Az. I ZB 18/95 Ob hiervon auch unter der Geltung des Markengesetzes auszugehen ist oder ob angesichts der in § 23 Nr. 2 MarkenG vorgesehenen Schutzschranke der lauteren Benutzung von beschreibenden Angaben eine so hinreichende Klarheit gefunden worden ist, daß die Eintragung von Angaben, die nur 'irgendwie bedeutsame Umstände mit Bezug auf die Ware beschreiben' (BGH GRUR 1993, 746 - Premiere), im Sinne der mit dem Markengesetz angestrebten weiteren Öffnung des Markenregisters (vgl. Begr. z. Reg.Entwurf BT-Drucks. 12/6581 S. 80 = BlPMZ 1994, Sonderheft S. 74) unbedenklich zugelassen werden könnte, bedarf im Streitfall keiner Entscheidung.
BGH, Urteil vom 4.0.1999, Az. Handelt es sich aber um Vorschriften, die in Umsetzung der Markenrechtsrichtlinie geschaffen worden sind und sich, wie § 23 MarkenG, unterschiedslos auf alle Kennzeichenarten beziehen, kann die Auslegung nur einheitlich, und zwar richtlinienkonform, erfolgen (vgl. Starck, FS DPA 100 Jahre Marken®-Amt, 1994, 291,302; ders., FS Piper, 1996, 627, 633; Teplitzky, GRUR 1996, 1).
BGH, URTEIL vom 4.1.2012, Az. Vielmehr ist dem Bedürfnis von Wettbewerbern, abweichende, aber auf ähnliche Weise gebildete Kennzeichen für die Waren zu verwenden, bei der Schutzschranke des § 23 Nr. 2 MarkenG Rechnung zu tragen (vgl. BGH, GRUR 2009, 672 Rn. 26 - OSTSEE-POST).
BGH, URTEIL vom 4.1.2004, Az. Die im Rahmen einer zulässigen vergleichenden Werbung erfolgende Markennennung stellt nach § 23 Nr. 3 MarkenG ohne das Hinzutreten weiterer Umstände keine rechtsverletzende Markenbenutzung dar (vgl. EuGH, Urt. v. 14.5.2002 - Rs. C-2/00, Slg. 1-4187 = GRUR 2002, 692, 693 Tz. 16, 17 = WRP 2002, 664 - Hölterhoff).
BGH, URTEIL vom 3.11.2010, Az. 1 ZR 13/08 Entscheidend ist vielmehr, ob das angegriffene Zeichen als Angabe über Merkmale oder Eigenschaften der Dienstleistungen verwendet wird und die Benutzung den anständigen Gepflogenheiten in Gewerbe oder Handel entspricht (Art. 6 MarkenRL) oder - mit den damit inhaltlich übereinstimmenden Worten des § 23 MarkenG - nicht gegen die guten Sitten verstößt (BGH, Urteil vom 30. April 2009 -1 ZR 42/07, BGHZ 181, 77 Rn. 27 - DAX, mwN).
BGH, URTEIL vom 3.11.2010, Az. 1 ZR 13/08 Sie benutzt das Zeichen „SZ“ damit als Angabe über ein Merkmal ihrer Dienstleistung im Sinne von § 23 Nr. 2 MarkenG (vgl. BGH, Urteil vom 5. Juni 2008 - I ZR 169/05, GRUR 2008, 798 Rn. 19 = WRP 2008, 1202 -POST I; vgl. zu Art. 6 Abs. 1 Buchst, b MarkenRL EuGH, Urteil vom 25. Januar 2007 - C-48/05, Slg. 2007, 1-1017 = GRUR 2007, 318 Rn. 43 f. = WRP 2007, 299 - Adam Opel/Autec).
BGH, URTEIL vom 3.11.2010, Az. 1 ZR 13/08 Insoweit gelten dieselben Erwägungen, die der Annahme eines Verstoßes gegen die guten Sitten im Sinne von § 23 Nr. 2 MarkenG entgegenstehen (vgl. BGH, GRUR 2008, 798 Rn. 26 - POST I, mwN).
BGH, Urteil vom 4.2.2001, Az. Wie der Bundesgerichtshof im Zusammenhang mit Marken ausgeführt hat, die sich an eine beschreibende oder sonst freizuhaltende Angabe anlehnen, ist einem solchen Interesse durch eine sachgerechte Bestimmung des Schutzu demfangs sowie im Rahmen des § 23 Nr. 2 MarkenG Rechnung zu tragen, die es dem Markeninhaber verwehrt, mit Hilfe des Markenschutzes gegen beschreibende Angaben einzuschreiten (BGH, Beschl. v. 13.3.1997 -I ZB 4/95, GRUR 1997, 634, 636 = WRP 1997, 758 - Turbo II; GRUR 1999, 238, 240 - Tour de Culture, jeweils m.w.N.).
BGH, Urteil vom 4.2.2001, Az. Dagegen kommt der Bestimmung des § 23 Nr. 2 MarkenG in diesem Zusammenhang keine eigenständige Bedeutung zu, da im Rahmen des § 15 Abs.3 MarkenG ohnehin eine umfassende Unlauterkeitsprüfung vorzunehmen ist (vgl. zu dem entsprechenden Verhältnis von § 14 Abs. 2 Nr. 3 und § 23 Nr. 2 MarkenG BGH GRUR 1999, 992, 994 - BIG PACK).
BGH, BESCHLUSS vom 3.1.2013, Az. I-ZR 67/12 Entsprechend hat der Senat auch die Verwendung der Angabe 'Feldenkrais' und 'Feldenkrais-Methode' im Zusammenhang mit den Dienstleistungen der Ausbildung im Bereich der Bewegungstherapie an der Schutzschranke des § 23 Nr. 2 MarkenG gemessen (vgl. BGH, Urteil vom 27. Juni 2002 -1 ZR 103/00, GRUR 2003, 436, 439 = WRP 2003, 384 - Feldenkrais).
LG Düsseldorf, Urteil vom 3.0.2009, Az. 2a O 25/08 Darüber hinaus wäre die Nutzung des rein beschreibenden Begriffs 'X' als Keyword aber auch nach § 23 Nr. 2 MarkenG privilegiert, auch wenn sie auf Grund der Standardeinstellung 'weitgehend passende Keywords' dazu führt, dass die Anzeige der Klägerin auch bei der Eingabe der Marke der Beklagten wegen des in ihr enthaltenen beschreibenden Bestandteils 'Haus' erscheint (vgl. OLG München MMR 2008, 541; vorgehend LG München I, GRUR-RR 2008, 301, 302 – Posterlounge/Lounge Poster)
LG Düsseldorf, Urteil vom 4.2.2008, Az. 37 O 51/07 68Auch wenn die Bezeichnung 'A' als solche nicht unmittelbar beschreibend ist (vgl. dazu aber: BGH, GRUR 1998, 697 f. - VENUS MULTI) ist sie einer beschreibenden Bezeichnung im Rahmen der Anwendung des § 23 Nr. 2 MarkenG gleichzustellen, weil es sich bei der beschreibenden Verwendung der Bezeichnung 'A' um eine im Sinne des § 8 Abs. 2 Nr. 3 MarkenG üblich gewordene Bezeichnung handelt (vgl. Ströbele / Hacker a.a.O., RN 24).
LG Köln, Urteil vom 4.4.2008, Az. 31 O 258/08 Voraussetzung hierfür ist, dass das benutzte Zeichen als solches eine beschreibende Angabe enthält oder einer solchen ähnelt (vgl. Ströbele/Hacker § 23 MarkenG Rn. 18; Ingerl/Rohnke § 23 MarkenG Rn. 38).
LG Köln, Urteil vom 4.4.2008, Az. 31 O 258/08 Fremdsprachliche beschreibende Angaben werden aber nur dann von § 23 Nr. 2 MarkenG erfasst, wenn sie von einem relevanten Teil der angesprochenen Verkehrskreise als solche verstanden werden (vgl. BGH GRUR 2004, 947, 948 – 'Gazoz').
LG Düsseldorf, Urteil vom 2.1.2001, Az. 4 O 604/99 Der Gebrauch des eigenen Namens ist nur dann lauter, wenn der Namensträger alles Geeignete und Erforderliche tut, um eine Verwechslungsgefahr möglichst zu vermeiden (vgl. hierzu BGH, GRUR 1993, 579, 580 f - Römer GmbH; GRUR 1991, 393 - Ott International; GRUR 1990, 364, 366 - Baelz; GRUR 1987, 182, 183 - Stoll; GRUR 1985, 389, 390 - Familienname; Ingerl/Rohnke, MarkenG, § 23 MarkenG Rdnr. 16).

References: § 23
 § 3
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 Art. 12
 § 23
 § 23
 § 23
 § 23
 § 23
 § 23
 § 23
 § 23
 § 23
 § 23
 § 23
 § 23
 BGH 
 § 9
 § 23
 Art. 6
 § 23
 § 23
 § 23
 § 23
 § 23
 § 23
 BGH 
 § 23
 § 14
 § 23
 Art. 6
 § 23
 § 23
 § 23
 Art. 6
 § 23
	§ 23
 §23
 §23
 § 23
 § 3
 § 23
 § 23
 § 23
 § 15
 § 14
 § 23
 BGH 
 § 23
 § 23
 § 14
 § 23
 Art. 6
 § 23
 § 23
 Art. 6
 § 23
 § 14
 § 23
 EuGH 
 § 23
 § 23
 § 23
 BGH 
 § 23
 EuGH 
 § 23
 BGH 
 § 8
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 §23
 BGH 
 §15
 § 23
 § 23
 § 23
 Art. 6
 § 23
 § 23
 § 23
 BGH 
 § 23
 BGH 
 § 23
 § 23
 § 23
 § 23
 Art. 6
 EuGH 
 EuGH 
 §23
 § 23
 § 23
 § 23
 § 23
 § 23
 § 23
 § 23
 Art. 6
 § 23
 § 14
 § 23
 § 23
 BGH 
 § 8
 § 23
 §23
 BGH 
 §15
 § 23
 § 23
 Art. 5
 Art. 6
 Art. 5
 EuGH 
 § 23
 § 23
 § 23
 § 23
 § 23
 § 23
 Art. 6
 § 23
 § 23
 § 23
 § 15
 § 14
 § 23
 BGH 
 § 23
 § 23
 § 23
 § 8
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 § 23
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 BGH 
 § 23