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Timestamp: 2017-11-21 23:12:02+00:00

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i4a - Das Board - Aufenthatstitel-Verlängerung mit einem nicht qualifizierten Job
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Aufenthatstitel-Verlängerung mit einem nicht qualifizierten Job (Gelesen: 2.278 mal)
Aufenthatstitel-Verlängerung mit einem nicht qualifizierten Job
14.02.2017 um 11:15:51
Mein Arbeitsvertrag endet am 31.03.17 und wird nicht verlängert. Ich habe einen Aufenthaltstitel ( AE ) nach 18 IV Satz 1 und auf mein Zusatzblatt steht "Beschäftigung gestattet". Jetzt muss ich genau am 31.03.17 mein Aufenthaltstitel verlängern. Sowie ich hier efarhren habe, darf ich jede Tätigkeit aufnehmen. Mein Frage ist was für einen Aufenthalstitel (AE) werde ich erhalten, wenn ich einen Job annehme, welcher meine Qualifikationen nicht entspricht. Ist überhaupt eine Verlängerung meines AE mit einem nicht qualifizierten Job möglich? Ich danke Ihnen im Voraus
Re: Aufenthatstitel-Verlängerung mit einem nicht qualifizierten Job
Antwort #1 - 14.02.2017 um 12:02:33
BEBEL schrieb am 14.02.2017 um 11:15:51:
Ist überhaupt eine Verlängerung meines AE mit einem nicht qualifizierten Job möglich?
Theoretisch ist eine AE § 18 III AufenthG für eine unqualifizierte Beschäftigung möglich, es liegt aber im Ermessen der Ausländerbehörde. Ein wahrscheinlicheres Szenario wäre aber wohl eine FB damit du dir einen neuen, qualifizierten Job suchen und gleichzeitig aber auch unbeschränkt einer Beschäftigung nachgehen kannst.
« Zuletzt geändert: 14.02.2017 um 12:12:53 von Bayraqiano »
Antwort #2 - 17.02.2017 um 20:17:31
Das hängt mitunter von deiner Staatsangehörigkeit ab (vgl. § 26 BeschV).
Da du gerade in Baden-Württemberg zu sein scheinst, kann das hier auch interessant für dich sein:
https://regional-skilled-workers-initiative.de/
Staatsangehörigkeit: Tunesier
Antwort #3 - 06.03.2017 um 23:39:29
neee , wenn du Aufenthalt nach 18 .abs 4 satz 1 hast , der mit Auflage " Beschäftigung gestattet" versehen ist , kannst du überall ohne Einschränkungen arbeiten und von daher wird die Verlängerung automatisch erfolgt , Dies ist kein Ermessen sondern ein Anspruch .
Antwort #4 - 07.03.2017 um 09:05:51
RAMI 12 schrieb am 06.03.2017 um 23:39:29:
neee , wenn du Aufenthalt nach 18 .abs 4 satz 1 hast , der mit Auflage " Beschäftigung gestattet" versehen ist , kannst du überall ohne Einschränkungen arbeiten und von daher wird die Verlängerung automatisch erfolgt
naja, ganz so "automatisch" passiert das nicht. Voraussetzung für die Verlängerung ist nach § 5 Abs. 1 Nr. 1 AufenthG, dass durch die Beschäftigung (egal ob qualifiziert oder unqualifiziert) der Lebensunterhalt gesichert ist.
Antwort #5 - 07.03.2017 um 13:04:14
Wenn ich es richtig verstanden habe, kann ich mit einem Arbeitsvertrag von Mc Donald kommen und meinen Aufenthalterlaubnis verlängern, so lange der Lebensunterhalt gesichert wird.
Mein jetziger Aufenthaltstitel ist nach 18. Abs 4 Satz 1 ausgehändigt worden. Welchen AE bekomme ich dann da die Erteilungsvoraussetzung für 18. Abs 4 Satz 1 nicht mehr gegeben sind.
Angenommen, dass die ABH mir einen neuen AE aushändigt was passiert dann wenn ich wieder etwas in meinem Beruf finde muss ich nochmal zur ABH gehen um den AE wieder zu wechseln.
Ich danke Ihnen für die Infos
Antwort #6 - 07.03.2017 um 13:15:04
BEBEL schrieb am 07.03.2017 um 13:04:14:
Nein, Du hast es falsch verstanden. Laut §8 Abs. 1 AufenthG sind auf die Verlängerung der AE dieseblen Vorschriften anzuwenden, wie auf die Erteilung. Eine AE §18 Abs. 4 AufenthG wird für eine Beschäftigung erteilt und auch verlängert, die eine qualifizierte Berufsausbildung voraussetzt. Solange es sich nicht um einen qualifizierten Job bei McDonald's handelt, kann (und höchstwahrscheinlich) wird die AE nicht verlängert werden.
Es besteht aber die Möglichkeit, eine AE §18c AufenthG zu beantragen. Dafür muss Du allerdings Beweise für Deine Lebensunterhaltssicherung vorlegen, da man mit einer solchen AE keine Erwerbstätigkeit ausüben darf.
Antwort #7 - 07.03.2017 um 13:30:44
kann man noch eine AE §18c AufenthG beantragen ? Ist sie nicht letztes Jahr außer kraft getreten ?
Antwort #8 - 07.03.2017 um 13:41:35
BEBEL schrieb am 07.03.2017 um 13:30:44:
kann man noch eine AE §18c AufenthG beantragen ?
Ist sie nicht letztes Jahr außer kraft getreten ?
Antwort #9 - 07.03.2017 um 15:06:34
heiß es: muss ich noch mal bei der Aufnahme eines neuen Job die Änderung der Auflage bzw. des Zusatzblattes beantragen.
Antwort #10 - 07.03.2017 um 15:27:27
BEBEL schrieb am 07.03.2017 um 15:06:34:
eiß es: muss ich noch mal bei der Aufnahme eines neuen Job die Änderung der Auflage bzw. des Zusatzblattes beantragen.
Antwort #11 - 07.03.2017 um 19:11:32
ich wiederhole nochmal , wenn die Auflage gestrichen , und mit einer "Beschäftigung gestattet " ersetzt wurde . dann kannst du überall arbeiten sofern der Lebensunterhalt bestritten ist ! lass dich nicht von vielen einfach irritieren . wenn du dir noch unsicher bist , kannst du dir eine rechtliche Auskunft vom spezialisierten Rechtsanwalt einholen ! er wird dir das gleiche sagen was ich dir gesagt habe
Antwort #12 - 07.03.2017 um 21:49:28
RAMI 12 schrieb am 07.03.2017 um 19:11:32:
wenn die Auflage gestrichen , und mit einer "Beschäftigung gestattet " ersetzt wurde . dann kannst du überall arbeiten sofern der Lebensunterhalt bestritten ist
Mit dem Vermerk "Beschäftigung erlaubt" bzw. "Erwerbstätigkeit erlaubt" kann der TS tatsächlich jede Beschäftigung ohne Einschränkungen aufnehmen. Nur wird seine AE bloß nicht verlängert, wenn die jetzige AE abläuft und die zum Zeitpunkt der Verlängerung aktuelle Beschäftigung keine qualifizierte Berufsausbildung voraussetzt. Genau das war die Frage des TS.
Antwort #13 - 08.03.2017 um 19:30:46
Dann geht er zur Behörde mit Mcdonald Vertrag hin , beantragt Aufenthalserlsubnis nach 18.abs 3 Aufenthaltsgesetz, die keine qualifizierte Berufsausbildung voraussetzt , und fertig !
durch 9 beschver abs 1 ist der Antrag zu genehmigen weil nach dieser Vorschrift es keiner Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit bedarf ! ( Rechtsverordnung nach 42 aufentg)
Antwort #14 - 09.03.2017 um 10:30:20
RAMI 12 schrieb am 08.03.2017 um 19:30:46:
Das setzt voraus, dass er zwei Jahre rechtmäßig eine versicherungspflichtige Beschäftigung im Bundesgebiet ausgeübt hat. Dazu hat der TE nichts gesagt. Auch besteht kein Anspruch auf Erteilung der Aufenthaltserlaubnis. Beim § 18 AufenthG handelt es sich um eine "kann"-Vorschrift.

References: § 18
 § 26
 § 5
 §8
 §18
 §18
 §18
 §18
 § 18