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Timestamp: 2018-02-23 04:20:57+00:00

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ZeitarbeiterInnen - Ohne Organisation Machtlos • Thema anzeigen - Betriebsvereinbarung Arbeitszeitkonto Randstad
Aktuelle Zeit: 23.02.2018, 05:20
Betriebsvereinbarung Arbeitszeitkonto Randstad
Betreff des Beitrags: Betriebsvereinbarung Arbeitszeitkonto Randstad
Verfasst: 15.09.2015, 19:55
Die BV vom 01. Februar 2005
ein Produkt qualifizierter BR-Arbeit
Zuletzt geändert von Cid am 11.11.2015, 12:53, insgesamt 1-mal geändert.
Betreff des Beitrags: Re: Ein Randstad Produkt qualifizierter BR-Arbeit
Verfasst: 15.09.2015, 22:42
Wahrlich das Meisterstück des Hanno Hoff und wahrscheinlich ein Baustein dafür das er auf kosten der firma mit einer Nobelkarosse namens 7er BMW durch die gegend fahren darf.
Ach ja cid wo hast du das ding überhaupt aufgetrieben.ist ja richtig interessant.
Verfasst: 17.09.2015, 13:52
..Ihr habt mich mit eueren Beiträgen über Randstad neugierig gemacht und daher recherchierte ich im web...
Da ich selbst nie bei Randstad arbeiten durfte (schluchz... ), allerdings die Website mich sehr neugierig machte wo von Betriebsräten und Weiterbildungen der Mitarbeiter gesprochen wurde (Randstadt = Das Zeitarbeits-Paradies auf Erden!! ), von Verantwortung gegenüber der Gesellschaft, sogar Förderung der Bildungsschwächsten!! Und ich schon eine Bewerbung aufsetzte, las ich die Sachen, die hier im Forum verbreitet wurden und bin nun maßlos enttäuscht, stehe kurz vor BurnOut und bin sehr traurig dass mein Wunsch Zeitarbeitgeber sich in Wahrheit als etwas ganz anders entpuppte..
Verfasst: 18.09.2015, 11:50
Das mit diesem Pamphled im Rahmen
einsatzloser Zeiten das AZK geplündert
werden,oder mit Minusstunden,genauer
gesagt mit einer Zeitschuld belastet wer-
den kann, ist der
Verfasst: 19.09.2015, 10:42
Da ist ja auch noch etwas anderes heimtückisches. Auf Wunsch der Niederlassung kann
mit dem Leiharbeitnehmer im "Freizeitausgleich" vereinbart werden,dass er an bestimmten
Tagen erreichbar sein muß.Für diese Tage werden 2 Stunden wie Arbeitszeit bezahlt
und 5 Stunden werden als Minusstunden in das Zeitkonto eingestellt.Also, dass heisst,
die Leihkeule "opfert" einen Tag "Freizeitausgleich" bekommt 2 Stunden wie Arbeitszeit
bezahlt und handelt sich im Gegenzug 5 Minusstunden ein die er zu einem späteren
Zeitpunkt durch Überstunden wieder ausgleichen muß.
Verfasst: 22.09.2015, 11:31
Also Leute.Irgetwie seht ihr da alles ganz falsch.wenn es um die interesssen des arbeitgebers geht und natürlech auch um die
eigenen interessen,dann leisten die betriebsräte vom hutrand etwas gaaaaaaaanz besonderes.
Verfasst: 11.11.2015, 20:34
Ach,was ich noch ganz vergessen habe,
lobend zu erwähnen:Die Betriebsvereinba-
rung Arbeitszeitkonto ist wahrlich das
Meisterstück des Gesamtbetriebsrates unter der Leitung von Hanno Hoff
Mit dieser Betriebsvereinbarung konnte
und kann sich der Arbeitgeber in beschäfti-
gungslosen Zeiten der Leiharbeiter seit rund
zehn Jahren entspannt zurücklehnen und mit
dem Arbeitszeitkonto das wirtschaftliche Risiko
den Leiharbeitern auf den Hals laden
Ja Hanno Hoff.Du und Dein Gesamtbetriebsrat.Ihr seid wirklich klasse.
Betreff des Beitrags: Re: Betriebsvereinbarung Arbeitszeitkonto Randstad
Verfasst: 19.11.2015, 14:30
Registriert: 11.11.2015, 14:31
ich habe mir mal die sog. BV durchgelesen.
Mal abgesehen davon, dass eine BV nichts regeln darf was in einem TV oder per Gesetz (ohne Öffnungsklausel) geregelt ist, ist dieses "Machwerk" (wie von Euch schon erwähnt) der Gipfel der Frechheit.
Würde mich interessieren, was ein Herr Hoff dafür bekommen hat.
Wenn ich ein MA von Randstad wäre und man würde mir die Einsatzfreien Tage mit meinem AZK verrechnen würde ich dagegen klagen.
Verfasst: 19.11.2015, 15:50
Calli01 hat geschrieben:
willkommen im club.Was Hanno Hoff für diesen Liebesdienst bekommen hat ?
Darüber kann nur heftig spekuliert werden.Jedenfalls mehr,als nur en Appel
und ein Ei.Aber klick dich doch mal 3Zeilen runter ein unter
"Die Privilegien des BR-Vors. H.Hoff : Ich bin einer von Euch"
Das siehst Du keineswegs falsch.Wenn Du Dich mit den nachstehenden Urteilen
näher auseinandersetzt, wirst du feststellen, daß dieses Schmierenpapier einer
gerichtlichen Inhaltskontrolle wohl kaum standhalten würde.
Wie man als Betriebsrat zum Nachteil der Leiharbeiter hierzu überhaupt seine
Zustimmung geben konnte, bleibt mir nach wie vor rätselhaft.Aber was will man
von arbeitgeberhörigen Betriebsratsmitgliedern auch anderes erwarten.
LAG Berlin-Brandenburg, 17.12.2014 - 15 Sa 982/14 (15 Sa 1538/14 ...
Verfasst: 11.06.2017, 12:41
§ 611 BGB, § 612 BGB, § 615 BGB, § 307 Abs 1 S 2 BGB, § 11 Abs 4 S 2 AÜG
Zuletzt geändert von challenger am 18.06.2017, 13:38, insgesamt 1-mal geändert.
Verfasst: 15.06.2017, 11:21
Hallo Leute! Ich habe hier mal was interessantes gefunden.Passt gut zu den oben stehenden Urteilen.
So.... Hier mal ein schönes Video
Verfasst: 21.12.2017, 08:17
Ist zwar schon ein 1/2 Jahr her seit über das Thema BV bei Ranstadt diskutiert wurde, dennoch hab ich bzgl. suche wegen einem anderen Thema ein Urteil des Bundesarbeitsgerichtes gefunden das auf die Betriebsverinabrung/Gesamtbetriebsvereinbarung von Ranstadt Analog anzuwenden ist und wo mit diese Vereinbarung keine Wirksamkeit entfalten kann.
Urteil BAG 4 AZR 41/14 > Rn 31
Die BV von Ranstadt ist gem. § 77 Abs. 3 Satz 1 BetrVG unwirksam.
Nach § 77 Abs. 3 Satz 1 BetrVG können Arbeitsentgelte und sonstige Arbeitsbedingungen, die durch Tarifvertrag geregelt sind oder üblicherweise geregelt werden, nicht Gegenstand einer Betriebsvereinbarung sein. Dies gilt nach Satz 2 der Vorschrift nur dann nicht, wenn ein Tarifvertrag den Abschluss ergänzender Betriebsvereinbarungen ausdrücklich zulässt. Dem Betriebsrat fehlt die Zuständigkeit für Betriebsvereinbarungen, deren Gegenstand tarifüblich oder bereits in Tarifverträgen geregelt ist (BAG 13. März 2012 – 1 AZR 659/10 – Rn. 20; 22. März 2005 – 1 ABR 64/03 – zu B II 2 c ee (1) der Gründe, BAGE 114, 162). Eine gegen § 77 Abs. 3 Satz 1 BetrVG verstoßende Betriebsvereinbarung ist unwirksam (BAG 29. Oktober 2002 – 1 AZR 573/01 -zu I 1 a aa der Gründe, BAGE 103, 187).
Wer sich einmal den Tarifvertrag BAP genauer ansieht wird feststellen das die Tarifvertragsparteien abschließende Regelungen bzgl. des Arbeitszeitkontos getroffen haben und keine weitere Öffnungsklauseln vereinbart haben. Damit bleibt es den BR so wie Gesamt BR von Ransatdt verwehrt weitere Regelungen in Bezug auf das Arbeitzeitkonto zu treffen.
Verfasst: 18.01.2018, 12:53
Deine Aussage stimmt nicht ganz. Denn der MTV enthält keine Begrenzung der Minusstunden.
An dieser Stelle ist der MTV daher nicht abschließend.Danach ist es AG & BR erlaubt,die Minus-
stunden der Höhe nach zu begrenzen.Die Minusstunden wurden nach § 2.3 der Betriebsverein-
barung auch tatsächlich auf 105 Stunden begrenzt.

References: § 611
 § 612
 § 615
 § 307
 § 11
 § 77
 § 77
 § 77
 § 2