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Timestamp: 2019-07-19 00:50:41+00:00

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BGH, 03.12.1998 - VII ZR 405/97 - dejure.org
https://dejure.org/1998,676
BGH, 03.12.1998 - VII ZR 405/97 (https://dejure.org/1998,676)
BGH, Entscheidung vom 03.12.1998 - VII ZR 405/97 (https://dejure.org/1998,676)
BGH, Entscheidung vom 03. Dezember 1998 - VII ZR 405/97 (https://dejure.org/1998,676)
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BGB § 633; VOB/B § 13 Nr. 5 C
Mängelbeseitigung - Anforderungen an die Bezeichnung des Mangels
Anforderungen an Mängelbeseitigungsverlangen beim Bauvertrag
BGB § 633; VOB/B § 13 Nr. 5
Hinreichendes Mängelbeseitigungsverlangen
Anforderungen an Mängelrüge
Bauvertrag; Bezeichnung der Mängel bei Mängelbeseitigungsanspruch
Aufforderung zur Mängelbeseitigung: Wie genau müssen die Mängel beschrieben werden? (IBR 1999, 115)
NJW 1999, 1330
MDR 1999, 417
NJ 1999, 309
WM 1999, 800
BB 1999, 339
DB 1999, 526 (Ls.)
BauR 1999, 391
ZfBR 1999, 135
Von ihm ist auch nicht zu fordern, dass er über eine hinreichend genaue Beschreibung der Mangelerscheinungen ("Mangelsymptome") hinaus die - ihm häufig nicht bekannte - Ursache dieser Symptome bezeichnet (vgl. BGH, Urteile vom 3. Juli 1997 - VII ZR 210/96, NJW-RR 1997, 1376 unter II 1; vom 3. Dezember 1998 - VII ZR 405/97, NJW 1999, 1330 unter II 1; jeweils zum Beseitigungsverlangen von Baumängeln).
Auch beim Mängelbeseitigungsverlangen ist mit einer hinreichend genauen Bezeichnung der "Mangelerscheinungen" (der Symptome des Mangels) der Mangel selbst bezeichnet (BGH, Urteil vom 3. Dezember 1998 - VII ZR 405/97, BauR 1999, 391 = ZfBR 1999, 135 = NJW 1999, 1330; Urteil vom 22. Oktober 1981 - VII ZR 142/80, BauR 1982, 66).
Dazu gehört insbesondere die Bezugnahme auf das den Parteien bekannte Gutachten in einem selbständigen Beweisverfahren (BGH, Urteil vom 3. Dezember 1998 - VII ZR 405/97 aaO).
Insofern ist von einem Mieter auch nicht zu fordern, dass er über eine hinreichend genaue Beschreibung der Mangelerscheinungen ("Mangelsymptome") hinaus die - ihm häufig nicht bekannte - Ursache dieser Symptome bezeichnet (BGH, Beschluss vom 25.10.2011, VIII ZR 125/11, u. a. in: NJW 2012, Seiten 382 ff.; BGH, NJW 1999, 1330; BGH, NJW-RR 1997, 1376).
Unschädlich ist, wenn zusätzlich - möglicherweise andere als später tatsächlich festgestellte - Ursachen für die Entstehung der Mängel angegeben werden (BGH, Urteile vom 30. Oktober 2007 - X ZR 101/06, NJW 2008, 576, Tz. 10; vom 30. April 2004 - X ZR 127/01, www.bundesgerichtshof.de, unter II 2 b aa; vom 3. Dezember 1998 - VII ZR 405/97 NJW 1999, 1330; jeweils zu den vergleichbaren Bestimmungen der §§ 633 BGB aF).
OLG München, 09.03.2006 - 6 U 4082/05
Kaufrecht, Gewährleistungsrecht
Die Kläger konnten die Ursache dieser Verunreinigungen nicht wissen und deshalb nicht erkennen, dass kein technischer Fehler des Whirlpools, sondern ein Fehler in der Bedienungsanleitung vorlag; es reichte daher aus, dass sie die "Symptome" des Mangels angegeben haben (BGH NJW 1999, 1330 mwN).
Nach gefestigter Rechtsprechung bedurfte es weiterer Angaben als der konkreten Darlegung der aufgetretenen Mangelerscheinungen nicht (vgl. z. B. BGH, BauR 1997, 1029 ; BGH, BauR 1999, 391 und BGH, BauR 1989, 79 ).
Entsprechend den Grundsätzen der Symptomrechtsprechung des Bundesgerichtshofes (vgl. BGH BauR 1989, 79, 80; BauR 1997, 1029 f.; BauR 1999, 391, 392; 631, 632; 899, 900) ist darauf abzustellen, dass der Besteller mit hinreichend genauer Beschreibung von zutage getretenen Erscheinungen den Fehler, der der Werkleistung insgesamt anhaftet und der die aufgetretenen Mangelerscheinungen verursacht hat, zum Gegenstand des betreffenden vertraglichen oder prozessualen Verfahrens (Mängelbeseitigungsverlangen, Beweissicherungsverfahren, Vorschussklage pp.) machen kann.
Bei der Auslegung ist zu berücksichtigen; dass der Auftraggeber nach der gefestigten Rechtsprechung des BGH (BauR 1973, 313; BauR 1976, 430; BauR 1998, 123; BauR 1998, 632; BauR 1999, 391; BauR 2000, 261; BauR 2002, 613, 617; BauR 2002; 784, 785) mit hinreichend genauer Beschreibung der zutage getretenen Erscheinurig den Fehler, der der Werkleistung insgesamt anhaftet und der die aufgetretenen Mangelerscheinungen verursacht hat, zum Gegenstand des betreffenden vertraglichen oder prozessualen Verfahrens machen kann.
Das gilt auch dann, wenn Mängel auch noch an anderen Stellen aufgetaucht sind (BGH BauR 1999, 391, 392).
Auch wenn die Vergleichsberechnungen des Klägers keine zulässige und zuverlässige Aussage darüber geben konnten, wie hoch der tatsächliche Brennstoffverbrauch unter den Bedingungen der Richtlinie 93/116/EG ist, kann von ihm nicht mehr verlangt werden, denn der Käufer genügt seiner Pflicht zur Mängelanzeige, wenn er das Erscheinungsbild des Fehlers hinreichend genau beschreibt (vgl. u.a. BGH NJW 1999, 1330).
OLG Düsseldorf, 23.08.2002 - 22 U 111/01
Voraussetzungen eines Mängelbeseitigungsanspruchs gegen den Architekten wegen …
OLG München, 30.06.2014 - 28 U 4245/13
Mangel arglistig verschwiegen: Ab wann läuft die Verjährung etwaiger …

References: § 633
 § 13
 § 633
 § 13
 BGH 
 BGH 
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