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Timestamp: 2020-08-07 15:45:44+00:00

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BGH, 10.03.2015 - VI ZB 28/14 - dejure.org
https://dejure.org/2015,7626
BGH, 10.03.2015 - VI ZB 28/14 (https://dejure.org/2015,7626)
BGH, Entscheidung vom 10.03.2015 - VI ZB 28/14 (https://dejure.org/2015,7626)
BGH, Entscheidung vom 10. März 2015 - VI ZB 28/14 (https://dejure.org/2015,7626)
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ZPO § 520 Abs. 3 Satz 2 Nr. 2, § 520 Abs. 3 Satz 2 Nr. 3
§ 9 Abs. 5 StVO, § ... 520 Abs. 3 Satz 2 ZPO, § 522 Abs. 1 Satz 4, § 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 ZPO, § 574 Abs. 2 Nr. 2 Fall 2 ZPO, Art. 2 Abs. 1 GG, § 520 Abs. 3 Satz 2 Nr. 2 ZPO, § 513 Abs. 1 Fall 1, § 546 ZPO, § 513 Abs. 1 Fall 2 ZPO, § 529 Abs. 1 Nr. 1 ZPO, § 355 ZPO, § 17 Abs. 1, 2 StVG, § 9 Abs. 1 Satz 1, Abs. 1 Satz 4, Abs. 5 StVO, § 531 Abs. 2 ZPO, § 520 Abs. 3 Satz 2 Nr. 4 ZPO, § 249 Abs. 2 Satz 1 BGB, § 577 Abs. 4 Satz 1 ZPO
§ 520 Abs 3 S 2 Nr 2 ZPO, § 520 Abs 3 S 2 Nr 3 ZPO
Inhaltsanforderungen an eine Berufungsbegründung: Unschlüssige und/oder rechtlich unhaltbare Ausführungen; entbehrliche Darlegung einer gerügten Rechtsverletzung und/oder beanstandeten Tatsachenfeststellung
Anforderungen an eine Berufungsbegründung im Zivilprozess
Unmaßgeblichkeit der Schlüssigkeit der Ausführungen des Berufungsführers für die Zulässigkeit der Berufung
Ausführungen des Berufungsführers müssen weder schlüssig noch rechtlich haltbar sein!
Die knapp gehaltene Berufungsbegründung
Schlüssigkeit der Ausführungen des Berufungsführers sind für die Zulässigkeit der Berufung ohne Bedeutung
LG Frankfurt/Oder, 12.06.2013 - 14 O 23/11
OLG Brandenburg, 25.03.2014 - 12 U 118/13
BGHZ 204, 251
NJW 2015, 1458
ZIP 2015, 1852 (Ls.)
MDR 2015, 911
NZV 2015, 289
NJ 2015, 389
VersR 2016, 1008
Für die Zulässigkeit der Berufung ist ohne Bedeutung, ob diese Ausführungen in sich schlüssig oder rechtlich haltbar sind (st. Rspr.: Senatsbeschlüsse vom 10. März 2015 - VI ZB 28/14, NJW 2015, 1458 Rn. 8;… vom 11. März 2014 - VI ZB 22/13, VersR 2014, 895 Rn. 8; BGH…, Beschluss vom 28. Juli 2016 - III ZB 127/15, NJW 2016, 2890 Rn. 10; jeweils mwN).
Besondere formale Anforderungen werden nicht gestellt; für die Zulässigkeit der Berufung ist es insbesondere ohne Bedeutung, ob die Ausführungen in sich schlüssig oder rechtlich haltbar sind (st. Rspr.;… vgl. nur Senat, Beschlüsse vom 13. September 2012 - III ZB 24/12, NJW 2012, 3581 f Rn. 8;… vom 30. Januar 2013 - III ZB 49/12, NJW-RR 2013, 509, 510 Rn. 7 …und vom 28. Januar 2014 - III ZB 32/13, BeckRS 2014, 03372 Rn. 12;… BGH, Beschlüsse vom 11. März 2014 - VI ZB 22/13, NJW-RR 2014, 760, 761 Rn. 8; vom 10. März 2015 - VI ZB 28/14, NJW 2015, 1458, 1459 Rn. 8 …und vom 2. Dezember 2015 - VII ZB 48/13, NJW-RR 2016, 396, 397 Rn. 12; jeweils mwN).
Dieser Darlegung bedarf es nur dann nicht, wenn die Entscheidungserheblichkeit der Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör unmittelbar und zweifelsfrei aus dem bisherigen Prozessstoff ersichtlich ist (…vgl. Senatsbeschluss vom 13. September 2012 aaO S. 3582 Rn. 12; BGH…, Urteil vom 9. Oktober 2003 aaO sowie Beschluss vom 10. März 2015 aaO Rn. 13).
Ungenügend sind aber nur allgemein gehaltene, pauschale oder formelhafte Angriffe (…BGH NJW-RR 2015, 511 Rn. 7;… NJW-RR 2015, 756 Rn. 10 f.; NJW 2015, 1458 Rn. 8; NJW-RR 2002, 209, 210;… MüKoZPO/Rimmelspacher, 5. Aufl., § 520, Rn. 42).
Die Entscheidungserheblichkeit braucht allerdings ausnahmsweise nicht gesondert dargetan zu werden, wenn sie sich unmittelbar aus dem angefochtenen Urteil und den Ausführungen in der Berufungsbegründung ergibt (vgl. BGH 10. März 2015 - VI ZB 28/14 - Rn. 13, BGHZ 204, 251) .
OLG Schleswig, 24.11.2017 - 1 U 49/15
Verpflichtung eines Sachverständigen zur Bauteilöffnung
Insbesondere reicht es aus, wenn sich die Entscheidungserheblichkeit der Rügen unmittelbar aus dem angefochtenen Urteil ergibt (BGH NJW 2015, 1458, 1459).
BGH, 24.03.2020 - XI ZB 12/19
Die Verwerfung der Berufung als unzulässig verletzt die Beklagte in ihrem Verfahrensgrundrecht auf wirkungsvollen Rechtsschutz (Art. 2 Abs. 1 GG in Verbindung mit dem Rechtsstaatsprinzip; vgl. BGH, Beschluss vom 10. März 2015 - VI ZB 28/14, BGHZ 204, 251 Rn. 6 mwN).
Dieser Darlegung bedarf es nur dann nicht, wenn die Entscheidungserheblichkeit der Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör unmittelbar und zweifelsfrei aus dem bisherigen Prozessstoff ersichtlich ist (BGH NJW 2015, 1458).
Besondere formale Anforderungen an diesbezügliche Darlegungen des Berufungsführers bestehen nicht; für die Zulässigkeit der Berufung ist es insbesondere ohne Bedeutung, ob die Ausführungen in sich schlüssig oder rechtlich haltbar sind (…BGH, Beschlüsse vom 31. August 2010 - VIII ZB 13/10, aaO;… vom 21. September 2010 - VIII ZB 9/10, aaO;… vom 9. April 2013 - VIII ZB 64/12, aaO Rn. 8 f;… vom 3. März 2015 - VI ZB 6/14, NJW-RR 2015, 757 Rn. 5; vom 10. März 2015 - VI ZB 28/14, NJW 2015, 1458 Rn. 8;… vom 21. Juli 2016 - IX ZB 88/15, NJW-RR 2016, 1267 Rn. 5).
Aufhebung des Vorbescheids einer Verwaltungsgemeinschaft
LAG Rheinland-Pfalz, 20.07.2017 - 2 Sa 253/17
Bezugnahmeklausel - Ausschlussfrist
VGH Bayern, 12.11.2019 - 6 ZB 19.1326
GROB FAHRLÄSSIG, Verwaltungsgerichte, Augenblicksversagen, Streitwertfestsetzung, …

References: § 520
 § 520

§ 9
 § 522
 § 574
 § 574
 Art. 2
 § 520
 § 513
 § 546
 § 513
 § 529
 § 355
 § 17
 § 9
 § 531
 § 520
 § 249
 § 577

§ 520
 § 520
 § 520
 BGH