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Timestamp: 2019-02-23 03:46:09+00:00

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BGBl. I 2014 S. 890 - Gesetz zur Durchführung der Verordnung (EU) Nr. 1215/2012 sowie zur Änderung sonstiger Vorschriften - dejure.org
BGBl. I 2014 S. 890
Bundesgesetzblatt Jahrgang 2014 Teil I Nr. 29, ausgegeben am 15.07.2014, Seite 890
26.03.2014 BT Vollstreckung von Rechtstiteln
21.05.2014 BT EU-weite Vollstreckung von Titeln (in: Bundestagsbeschlüsse vom 21. bis 23. Mai)
cc) Ebenso bedarf keiner Klärung, welche Folgerungen aus der am 16. Juli 2014 in Kraft getretenen --im Streitfall ebenfalls noch nicht eingreifenden (vgl. § 71 Abs. 1 Sätze 1 und 2 GKG)-- (erneuten) Änderung des § 52 Abs. 3 GKG durch das Gesetz zur Durchführung der Verordnung (EU) Nr. 1215/2012 sowie zur Änderung sonstiger Vorschriften vom 8. Juli 2014 (BGBl I 2014, 890) für die Streitwertbestimmung zu ziehen sind.
In den Gesetzesmaterialien heißt es hierzu, dass in Kindergeldangelegenheiten für zukünftige wiederkehrende Leistungen entsprechend der derzeitigen Rechtsprechung auf einen Jahresbezug abgestellt werden soll (BTDrucks 18/823, S. 26).
Zwar ist durch Gesetz vom 8. Juli 2014 (BGBl. I S. 890), das im Wesentlichen am 10. Januar 2015 in Kraft getreten ist, die Verordnung (EG) Nr. 44/2001 des Rates vom 22. Dezember 2000 über die gerichtliche Zuständigkeit und die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen (…ABl. Nr. L 12 vom 16. Januar 2001, S. 1) - Brüssel-I-VO - aus dem Anwendungsbereich nach § 1 AVAG herausgenommen worden.
Eine gesonderte Regelung sei deshalb nicht erforderlich gewesen (BT-Drs. 18/823, Seite 21).
Die Entscheidung über die Festsetzung der Höhe des Streitwertes für das Beschwerdeverfahren beruht auf § 53 Abs. 2 Nr. 1 GKG i. V. m. §§ 47, 52 Abs. 6 Satz 1 Nr. 1, Satz 2 bis 4 GKG in der seit dem 16. Juli 2014 ( Gesetz vom 8. Juli 2014, BGBl. I S. 890 ) geltenden Fassung (§§ 40, 71 Abs. 1 GKG).
Der Streitwert einer finanzgerichtlichen Klage gegen die zeitlich unbegrenzte Aufhebung einer Kindergeldfestsetzung bestimmt sich seit der Änderung des § 52 Abs. 3 GKG durch das Gesetz zur Durchführung der Verordnung (EU) Nr. 1215/2012 sowie zur Änderung sonstiger Vorschriften vom 8. Juli 2014 (BGBl I 2014, 890) nach dem einfachen Jahresbetrag zuzüglich der bei Einreichung der Klage fälligen Beträge.
Für spätere Zeiträume sind die Änderungen des § 52 Abs. 3 GKG durch das 2. Kostenrechtsmodernisierungsgesetz vom 23. Juli 2013 (BGBl I 2013, 2586) und durch das Gesetz zur Durchführung der Verordnung (EU) Nr. 1215/2012 sowie zur Änderung sonstiger Vorschriften vom 8. Juli 2014 (BGBl I 2014, 890) zu berücksichtigen.
Dort wird ausgeführt, dass in Kindergeldangelegenheiten für zukünftige wiederkehrende Leistungen "entsprechend der derzeitigen Rechtsprechung" auf den Jahresbezug abgestellt werden solle (BTDrucks 18/823, S. 26).
Die Streitwertfestsetzung folgt aus § 47, § 52 Abs. 6 Satz 1 Nr. 2, Sätze 2 bis 4 GKG, die gemäß § 71 Abs. 1 Satz 2 GKG in der bei Berufungseinlegung am 25. September 2014 geltenden Fassung des Gesetzes vom 8. Juli 2014 (BGBl I S. 890) Anwendung finden.
Die Entscheidung über die Festsetzung der Höhe des Streitwertes für das Beschwerdeverfahren beruht im Hinblick auf das vom Antragsteller angestrebte Beförderungsamt auf § 53 Abs. 2 Nr. 1 GKG i. V. m. §§ 47, 52 Abs. 6 Satz 1 Nr. 1, Satz 2 bis 4 GKG in der seit dem 16. Juli 2014 ( Gesetz vom 8. Juli 2014, BGBl. I S. 890 ) geltenden Fassung (§§ 40, 71 Abs. 1 GKG).
Der am 16. Juli 2014 in Kraft getretene § 52 Abs. 3 Satz 3 GKG i.d.F. des Gesetzes zur Durchführung der Verordnung (EU) Nr. 1215/2012 sowie zur Änderung sonstiger Vorschriften vom 8. Juli 2014 (BGBl I 2014, 890) bestimmt, dass in Kindergeldverfahren vor den Gerichten der Finanzgerichtsbarkeit § 42 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 3 entsprechend anzuwenden ist, wobei an die Stelle des dreifachen Jahresbetrags der einfache Jahresbetrag tritt.
Der maßgebende Wert für die Ermittlung der Gebühr ergibt sich im Finanzprozess nach Aufhebung des früheren § 63 Abs. 1 Satz 4 GKG a.F. durch Art. 7 Nr. 8 des Gesetzes zur Durchführung der Verordnung (EU) Nr. 1215/2012 sowie zur Änderung sonstiger Vorschriften vom 8. Juli 2014 (BGBl I 2014, 890) nicht mehr einheitlich aus dem Mindeststreitwert nach § 52 Abs. 4 Nr. 1 GKG und im Hinblick auf § 63 Abs. 1 Satz 3 GKG auch nicht aus einem vorläufig festgesetzten Wert gemäß § 63 Abs. 1 Satz 1 GKG, sondern aus dem von § 52 Abs. 5 GKG bestimmten Wert.
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References: § 71
 § 52
 § 1
 § 53
 § 52
 § 52
 § 47
 § 52
 § 71
 § 53
 § 52
 § 42
 § 63
 Art. 7
 § 52
 § 63
 § 63
 § 52