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Timestamp: 2019-10-16 04:27:06+00:00

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« Antwort #3285 am: 06 Oktober 2019, 21:01:04 »
Jaa.. teilweise bei eBay was verkauft etc und das guthaben bei oc eingezahlt . Lastachriftbuchungen waren mit PayPal nicht möglich. Diese sind bzw etwas länger her als o Wochen. Eingezahlt bei OC habe ich direkt mit der advanzia MasterCard eingezahlt. Diese werden nicht über mein konto abgebucht sondern muss ich selbst ausgleichen also überweisen . In den Rechnungen selbst steht wohin das geld geflossen ist ,,also wusste die Bank eig genau wohin das geld ging. Mfg
« Antwort #3286 am: 06 Oktober 2019, 21:09:56 »
Kann ich denn direkt die 13 Monate bei der bank Rücklastschriften fordern? Denn in den 8 Wochen habe ich nur per sofort überweisung TRUSTLY Kk eingezahlt
« Antwort #3287 am: 07 Oktober 2019, 01:11:43 »
Zitat von: Smiley16 am 06 Oktober 2019, 21:01:04
Ja bei mir das gleiche habe auch Sachen bei Ebay verkauft und das Guthaben für Sportwetten genutzt
« Antwort #3288 am: 07 Oktober 2019, 13:22:56 »
Sowie ich es hier raus gelesen habe ,kann man da nichts oder,? Da man geld nicht über Lastschriftverfahren zurück buchen kann . Kann man über den Käuferschutz oder casino nichts erreichen? Mfg
« Antwort #3289 am: 07 Oktober 2019, 15:44:03 »
Das hat mir mal bwin geantwortet. Das alles rechtlich ist
Die Website www.premium.com wird von ElectraWorks Ltd., einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit eingetragenem Geschäftssitz in Gibraltar, betrieben. ElectraWorks Ltd. ist ein Unternehmen der GVC Gruppe und besitzt zwei Lizenzen, herausgegeben von der Regierung von Gibraltar, die dem Unternehmen gestatten, Sportwetten (Gaming License No. 051) sowie ein Online-Casino, Poker und Games (Gaming License No. 050) bereitzustellen. ElectraWorks Ltd. unterliegt damit den strengen Aufsichtsbestimmungen der Regierung von Gibraltar, die bisher nur 21 Betreibern Lizenzen erteilte.
Die GVC Gruppe garantiert dem User nicht nur eine ehrliche, sichere und transparente Gaming-Umgebung. Der User muss sich auch in Bezug auf Zahlungen und Gewinne keinerlei Sorgen machen: ElectraWorks Ltd. ist bisher jedem einzelnen Auszahlungsantrag seiner Kunden nachgekommen.
Gemäß Art. 355 Paragraph 3 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union („AEUV“) gilt der Grundsatz des freien Dienstleistungsverkehrs (Art. 56 AEUV) auch für Gibraltar. Einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zufolge ist der Grundsatz der Dienstleistungsfreiheit auch auf das Angebot von Sportwetten und Glücksspielen anzuwenden. Etwaige von der Regierung im Bereich Gaming verhängte Beschränkungen können dann gerechtfertigt sein, wenn sie „kohärent und systematisch" darauf abzielen, Spielgelegenheiten einzudämmen, Geldwäsche zu verhindern oder Betrug oder andere Verbrechen zu bekämpfen, indem Glücksspielanbieter strengen Kontrollen unterzogen werden und Wett- und Spielaktivitäten zu diesen kontrollierten Systemen gelenkt werden. Der EuGH bezeichnet dies als „interne“ Kohärenz. Diese zuvor genannten Beschränkungen müssen jedoch geeignet sein, die von der Regierung verfolgten Ziele zu erreichen, und dürfen nicht über dasjenige hinausgehen, was zur Erreichung der Ziele erforderlich ist. Erst kürzlich bekräftigte der EuGH in seinem Urteil in der Angelegenheit „Markus Stoß“ Folgendes: Wenn die Behörden eines Mitgliedstaats Kunden zur Teilnahme an Lotterien, Glücksspielen und Wetten anstiften und ermutigen, z. B. indem sie diesen Spielen durch die Verwendung der Einkünfte für Maßnahmen im öffentlichen Interesse ein positives Image verleihen, können sich die Behörden eines solchen Mitgliedstaats nicht auf den Schutz des Allgemeininteresses berufen, um restriktive Maßnahmen zur Einschränkung des Zugangs zu Glücksspielen zu rechtfertigen, da eine solche Vorgehensweise nicht den von der EuGH-Rechtsprechung geforderten Kohärenzkriterien entspricht. Daneben sei auch eine „externe“ Kohärenz der Gaming-Richtlinien eines Mitgliedstaats erforderlich, wie der EuGH in seinen Urteilen zu den Rechtssachen „Markus Stoß“ und „Carmen Media“ entschied. Demnach muss ein Mitgliedsland ausnahmslos alle Arten von Glücksspielen auf kohärente und systematische Weise regulieren. So entspricht beispielsweise ein restriktives Monopol für Sportwetten nicht dem EU-Recht, wenn gleichzeitig Spielautomaten durch private Anbieter betrieben werden. Das Erwirtschaften von Erlösen für die Staatskasse ist als Begründung für die Auferlegung von Einschränkungen durch den Staat nicht zulässig, wie der EuGH in seinem Gambelli-Urteil darlegte.
In seinem Markus-Stoß-Urteil prüfte der EuGH auch die Gesetzmäßigkeit von Monopolen. Eine derart restriktive Maßnahme wie ein Monopol könne nur gerechtfertigt sein, um einen besonders hohen Grad an Konsumentenschutz zu gewährleisten, und müsse durch einen Gesetzesrahmen begleitet werden, der dafür sorgt, dass der Monopolist dieses Ziel durch ein Angebot verfolgt, das quantitativ bemessen und qualitativ geplant ist und einer strengen behördlichen Kontrolle unterliegt. Die meisten Mitgliedstaaten erfüllen diese Kriterien jedoch nicht.
Angesichts des Gesagten liegt die Vermutung nahe, dass die durch einzelne Mitgliedstaaten im Bereich Gaming auferlegten nationalen Beschränkungen unzulässig sind: Entweder weisen sie einen steuerlichen Aspekt auf und entbehren einer kohärenten und systematischen Gaming-Richtlinie oder sie sind unnötig oder unverhältnismäßig, um das verfolgte Ziel zu erreichen. Gemäß dem Placanica-Urteil des EuGH und den jüngsten Urteilen in den Fällen Markus Stoß und Engelmann dürfen die Behörden eines Landes gegen Gaming-Betriebe, die in einem anderen Land der Europäischen Union lizenziert sind, keine Sanktionen verhängen, wenn diese Unternehmen nicht in der Lage waren, in dem Land, in dem sie ihre Dienstleistungen anbieten, Lizenzen oder Genehmigungen zu erlangen, da sich dieser Mitgliedstaat aufgrund seiner staatlichen Glücksspielgesetze unter Verstoß gegen das Gemeinschaftsrecht weigerte, solchen Unternehmen Lizenzen oder Genehmigungen auszustellen.
Auch die Europäische Kommission zeigt Bereitschaft, den Online-Gaming-Markt zu öffnen. Mehrere Vertragsverletzungsverfahren gegen Mitgliedstaaten mit nationalen Glücksspielgesetzen, die gegen EU-Recht verstoßen, sind momentan noch offen. Dagegen hat die Kommission solche Verfahren gegen Mitgliedstaaten zurückgezogen, die ihren Markt auf EU-konforme Weise regulierten, wie z. B. Italien oder Frankreich. Im März 2011 veröffentlichte die Kommission ein Grünbuch zum Online-Glücksspiel. Der momentan stattfindende Prozess der Öffentlichkeitsbefragung bindet alle relevanten Stakeholder ein und wird wahrscheinlich ein positives Ergebnis in Richtung Harmonisierung des Online-Glücksspiels in der EU bringen.
Wir sind deshalb der Ansicht, dass alle Produkte der GVC Gruppe auf rechtmäßige Weise angeboten werden, da ihr Angebot auf dem Recht beruht, Dienstleistungen auf der Basis einer gültigen, in einem EU-Mitgliedsland ausgestellten Lizenz bereitzustellen.
Beachten Sie bitte, dass die hier angeführten Feststellungen keinen verbindlichen rechtlichen Rat darstellen und nur dem Zweck der Kundeninformation dienen. Wenn Sie einen rechtlichen Rat zu dieser Angelegenheit benötigen, wenden Sie sich bitte an Ihren Rechtsanwalt.
Wir hoffen, damit Ihre Zweifel an unseren Dienstleistungen beseitigt zu haben. Sollten Sie trotzdem noch Fragen haben, stehen wir Ihnen natürlich gerne zur Verfügung.
Bezüglich Ihren Paypal-Einzahlungen möchten wir Ihnen mitteilen, dass wir haben Ihre Anfrage bearbeitet und es hat sich herausgestellt, dass der von Ihnen eingezahlte Betrag zu Ihrem Sportwetten-Guthaben hinzugezählt wurde und nur für unser Sportwetten-Angebot genutzt werden kann. Ihre Einzahlung wurde erfolgreich durchgeführt. Von unserer Seite gab es keine technischen Probleme bei der Bearbeitung. Um unsere Casino- oder Poker-Dienstleistungen in Anspruch nehmen zu können, müssen Sie das Guthaben in Ihrem Konto explizit dafür freigeben. Sie müssen dafür auf den Freigeben-Button klicken oder das Geld bei Sportwetten setzen. Daher war die Zuteilung Ihres Guthabens korrekt und war mit Ihrer Zustimmung erfolgt
Ihr premium-Kundenservice
« Antwort #3290 am: 08 Oktober 2019, 05:10:08 »
Zitat von: Smiley16 am 06 Oktober 2019, 21:09:56
Rücklastschriften kannst du selbst veranlassen. 8 Wochen hast du dafür Zeit. Dafür musst du nicht mals der Bank eine Begründung vorlegen (Aber nicht voreilig handeln bevor du da rechtmäßige Lastschriften zurückbuchst. Im Fall von Paypal in Bezug auf Onlinecasinos ist mir bislang aber keine Klage bekannt, um zurückgebuchte Lastschriften einzufordern. Meistens endet das Ganze beim Anwalt&Inkasso mit einem Forderungsverzichtschreiben)
Darüber hinaus kann man mit Hilfe der Bank bis zu 13 Wochen zurückbuchen. Jedoch musst du der Bank das Ganze begründen, hartnäckig bleiben und eine mögliche Rechtslage klarstellen / ggbf. mit juristischer Hilfe vorgehen, da sich viele Banken dagegen wehren
Sofortüberweisung / Trustly ist schwieriger, da sie im Ausland sitzen. Zurückbuchen geht nicht, da es eine autorisierte Überweisung ist.
Zahlungen von der KK wäre aus rechtlicher Hinsicht möglich, aber hier kommt es halt genau darauf an wie der Einzelfall aussieht&die Transaktionen gestaltet sind. Es gab Urteile die zum Schutz eines Spielers ausgingen, aber auch Urteile die leider aufgrund des Einzelfalles an die Bank gingen. Insofern hier nicht wild drauf los handeln, sondern juristische Hilfe zur Hilfe ziehen
« Antwort #3291 am: 08 Oktober 2019, 16:03:06 »
heute eine Nachricht von Bwin/Premium bekommen. Paypal zieht sich langsam aber sicher zurück aus dem OnlineCasino Bereich
Zusätzlich wollten wir Sie informieren, dass Paypal als Ein- und Auszahlungsmethode ab dem 14. Oktober für sämtliche Online-Casino Anbieter nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Wir bieten Ihnen allerdings eine breite Palette an alternativen Einzahlungsmethoden wie z.B. Neteller, Skrill oder Sofortüberweisung an. Damit Sie eine alternative Zahlungsmethode testen können, haben wir Ihnen auch einen Depositbonus gutgeschrieben.
« Antwort #3292 am: 08 Oktober 2019, 16:19:01 »
Die haben sich schon mal von PayPal zurückgezogen und dann konnte man mit PayPal einzahlen. Aber nur für Sportwetten, und jetzt musst du quasi das guthaben für casino Spiele eintauschen. Dazu wurde mir begründet, das ich das geld nur für Sportwetten eingezahlt habe . Was ich aber natürlich nicht für Sportwetten verwendet habe
« Antwort #3293 am: 08 Oktober 2019, 17:44:25 »
PayPal zieht sich zurück, und aus Malta stehen schon neue E-Wallets in den Startlöchern, mit dem unterschied dass man die E-Wallets mit Kreditkarte / Sofortüberweisung aufladen muss um dann mit der App im Casino einzuzahlen.
Und nochmal was zum Thema Mahnbescheid:
Bleibt ruhig, schickt unbedingt den Mahnbescheid zurück mit dem Kreuz bei vollumfänglich Widersprechen, und spätestens dann sollte ruhe sein.
Der Mahnbescheid klingt erstmal Hammerhart, aber dieser ist ein Papier welches ohne große Prüfung in Massen von den Gerichten ausgestellt wird, selbst wenn ihr widersprechen würdet und eine 20-Seitige Erklärung mitschickt würde die niemand lesen, erst wenn PayPal Klage einreicht werden die Bescheide überprüft, aber auch nur ob die Fristen eingehalten worden sind.
Wenn Ihr gar nichts macht dann beantragt PayPal ein Vollstreckungsbescheid, dieser ist vorläufig Vollstreckbar ihr könnt widersprechen aber Paypal kann Euch die Konten leerräumen bis zur endgültigen Klärung.
Also fleißig widersprechen, Paypal muss was tun nicht Ihr
« Antwort #3294 am: 11 Oktober 2019, 09:23:46 »
Vergleichsangebot von Infoscore erhalten:
Ebenfalls ignorieren ? Widersprochen etc hab ich bekanntlich ja alles gemacht.
Sie haben die offene Forderung der Firma PayPal PTE LTD in Höhe von derzeit xxx EUR bisher noch nicht beglichen.
Da PayPal und uns daran gelegen ist, eine schnelle Lösung für Sie als Kunde zu finden, können wir Ihnen heute dieses Angebot unterbreiten:
Zahlen Sie einen Vergleichsbetrag in Höhe von xxxx EUR bis zum 19.10.2019.
Nehmen Sie dieses einmalige Angebot an, sparen Sie xxxx EUR.
Dieses Angebot ist nur befristet gültig und bezieht sich ausschließlich auf das Aktenzeichen S.23xxxx
Sollten Sie den gesetzten Zahlungstermin verpassen, ziehen wir unser Angebot zurück und die Gesamtforderung ist dann sofort in einer Summe zu bezahlen. In diesem Fall müssen Sie zudem mit einem gerichtlichen Verfahren rechnen.
Sie möchten in Raten zahlen? Sollten Sie die Gesamtforderung nicht auf einmal zahlen können, setzen Sie sich bitte direkt telefonisch unter 05246 / 939 3172 mit uns in Verbindung, um eine Ratenzahlungsvereinbarung treffen zu können.
« Antwort #3295 am: 11 Oktober 2019, 10:13:44 »
Ebenfalls ignorieren ?
Im Moment lehnt PP jede Forderungsabwehr ab.
Allerdings, so die Erfahrungen hier, werden auch keine gerichtlichen Mahnbescheide verschickt, wenn die Forderungsabwehr betrieben wurde.
PP scheint also die Verjährungsfrist zu nutzen, um weitere Urteile abzuwarten.
Was könnte also geschehen?
1. Die Verjährungsfrist läuft ab - Du brauchst nichts mehr zurück erstatten.
2. Vor Ablauf der Verjährungsfrist wird Dir ein gerichtlicher Mahnbescheid zugestellt. Dem kannst Du erneut wiedersprechen und auf eine Klage warten.
3. Vor Ablauf der Verjährungsfrist wirst Du sofort verklagt.
Was die Zukunft bringt, das kann niemand vorhersagen.
Also liegt es an Dir in Dich zu gehen und Dich zu fragen, ob Du dazu bereit bist den Rechtsweg zu beschreiten im Fall der Fälle.
Diese Entscheidung hast Du bereits einmal gefällt, als Du die Forderungsabwehr betrieben hast.
Nun darfst Du erneut entscheiden,
Es gibt viele persönliche Gründe Deine Meinung nun zu wechseln. Da wir aber nicht in Dich hineinschauen können um Dich in egal in welche Richtung zu unterstützen, bleibt die Entscheidung alleine bei Dir.
« Antwort #3296 am: 11 Oktober 2019, 18:10:45 »
Servus Cappo,
teile uns doch nur interessehalber mal mit, was Paypal in % dir weniger angeboten hat von der Gesamtsumme.
« Antwort #3297 am: 11 Oktober 2019, 18:34:34 »
Das war nicht viel, lediglich die Gebühren von der Inkasso Firma. Ca 3-4% auf die Gesamtsumme bezogen
« Antwort #3298 am: 11 Oktober 2019, 19:02:55 »
Wow, doch soviel, mach doch ein Gegenangebot, für ihren Aufwand zahlst Du angemessene 1,10 €
« Antwort #3299 am: 11 Oktober 2019, 21:38:36 »
Das Vergleichsangebot ist schon so etwas wie ein Verzicht weil, sie wissen dass sie vor Gericht untergehen werden...

References: Art. 355
 EuGH 
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