Source: https://www.erolsander.de/ZERTIFIZIERUNGEN-UND-ZULASSUNGEN
Timestamp: 2019-05-25 08:06:14+00:00

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ZERTIFIZIERUNGEN UND ZULASSUNGEN DER EROL SANDER KOSMETIK
Die EROL SANDER KOSMETIK wurde nach den Vorschriften des BUNDESAMTES FÜR VERBRAUCHERSCHUTZ UND LEBENSMITTELSICHERHEIT gemäß
Artikel 11 Kosmetik - Verordnung zur Produktinformationsdatei durch eine externe deutsche Zertifizierungsstelle geprüft
Artikel 13 Kosmetik - Verordnung auf zulässige Inhaltsstoffe durch eine externe deutsche Zertifizierungsstelle geprüft
Artikel 19 Kosmetik - Verordnung auf vorschriftsmäßige Kennzeichnung durch eine externe deutsche Zertifizierungsstelle geprüft
Artikel 11 beinhaltet
Sicherheitsbericht Teil A nach Art. 11(2)b + Art. 10 + Anhang / KosmetikV
mit qualitativer und quantitativer Zusammensetzung der Kosmetikerzeugnisse
mit physikalisch und chemischen Eigenschaften und Stabilität des Kosmetischen Mittels
Verunreinigungen,Spuren,Informationen zum Verpackungsmaterial
Normaler und vernünftiger vorhersehbarer Gebrauch
Sicherheitsbericht Teil B nach Art. 11(2)b + Art. 10 + Anhang / KosmetikV
Qualifikation eines Experten
Herstellungsmethode / GMP nach Artikel 11(2)c + Art. 8 EU KosmetikV
Wirkungsnachweis nach Artikel 11(2)c + Art. 20 EU KosmetikV + VO655/2013
Alle Daten über Tierversuche nach Artikel 11(2)c + Art. 18 EU KosmetikV - keine Tierversuche
Artikel 13 beinhaltet
Produktrezeptur nach Artikel 13 der KosmetikV
Mittel mit Nanomaterialien
Herstellungsort - in unserem Fall Deutschland
Artikel 19 beinhaltet (steht alles auf der Verpackung)
Mindesthaltbarkeitsdatum MHD - in unserem Falle ungeöffnet 36 Monate, danach zwischen 6 und 12 Monaten im geöffneten Zustand
In dem COSMETIC PRODUCTS NOTIFICATION PORTAL - kurz CPNP System genannt, werden und müssen sämtliche Produkte für Kosmetik registriert sein. Dazu wurde von uns ein externes deutsches zertifiziertes Unternehmen beauftragt, welches dies durchgeführt und unsere Kosmetik Produkte auf Zulässigkeit überprüft hat. Dieses externe Unternehmen ist auch ein autorisierter Gutachter für kosmetische Produkte, DGK-Sicherheitsbewerter und verfügt über staatlich geprüfte Dipl. Lebensmittelchemiker.
Warum externe Anmeldung der kosmetischen Produkte: Durch ein professionelles und autorisiertes Unternehmen haben wir zum Einen unsere Produkte vor Registrierung und Inverkehrbringen prüfen lassen, ob diese auch den rechtlichen Vorschriften entsprechen und zum Anderen den Nachweis erhalten, dass wir korrekte Daten und Angaben zu unseren Produkten beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, sowie in der CPNP System Datenbank angemeldet haben.
Unsere Produkte werden aus natürlichen Rohstoffen und Komponenten hergestellt. Diese sind frei von Inhaltsstoffen wie Polyethylenglykol (PEG), Silikone, Parabene, synthetische Duftstoffe, Paraffine und andere Erdölprodukten.
Der Begriff Naturkosmetik ist bisher nicht eindeutig rechtlich definiert und geschützt. Im Jahr 1993 schlug das Bundesgesundheitsministerium eine Definition vor. Unter anderem enthielt diese eine Beschränkung der zugelassenen Konservierungsstoffe sowie die Forderung, dass alle verwendeten Rohstoffe „pflanzlichen, tierischen oder mineralischen Ursprungs“ sein sollten. In Österreich bildet das Österreichische Lebensmittelbuch die Definitionsgrundlage für Naturkosmetik.
Im Jahr 2000 legte auch der Europarat eine Definition vor. Die pflanzliche, tierische oder mineralische Rohstoffherkunft, die Vermeidung gesundheitsgefährdender Verunreinigungen und die Beschränkung der Verarbeitung auf physikalische, mikrobiologische und enzymatische Methoden bilden die Basis dieser Definition.
Die Inhaltsstoffe in Naturkosmetik sind meist pflanzlicher, teilweise auch mineralischer oder tierischer Herkunft. Die mengenmäßig wichtigsten Inhaltsstoffe sind Öle, Fette und Wachse wie Arganöl, Olivenöl, Sojaöl, Sheabutter, Kakaobutter oder Bienenwachs. Als Rohstoff für waschaktive Substanzen spielt zudem Zucker als Rohstoff eine wesentliche Rolle, fermentativ gewonnenes Ethanol kommt z. B. für Deodorants oder Parfums zum Einsatz. Daneben kommen verschiedenste Ätherische Öle, Kräuterextrakte und Blütenwässer sowie natürliche Aromen zum Einsatz. Die Verwendung von Emulgatoren und Konservierungsstoffen bei Naturkosmetik ist in der Regel auf natürliche oder naturnahe Substanzen eingeschränkt. Bevorzugt sollen die Rohstoffe für Naturkosmetika aus kontrolliert biologischem Anbau oder Wildsammlung stammen, dies ist aber meist nicht Bedingung. Aufgrund des Verzichts von waschaktiven Tensiden oder deren Substitution durch mildere pflanzliche Tenside sind Naturwaschmittel zwar hautfreundlicher, haben aber eine geringere Waschkraft als konventionelle Kosmetikprodukte.[4] Die meisten Labels werden außerdem nur für Produkte vergeben, bei denen keine Tierversuche, Gentechnik und ionisierende Strahlung zum Einsatz kommen.
Verbände und Unternehmen entwickelten zur Kennzeichnung von Naturkosmetikprodukten eine Vielzahl von Systemen und Gütesiegeln, die sie meist auf Basis regelmäßigen Prüfungen vergeben. Die Prüfkriterien der verschiedenen Systeme unterscheiden sich deutlich, oft gehen sie über gesetzliche Bestimmungen hinaus. Je nach Organisation werden neben der Art der Rohstoffe auch Kriterien zu Anbau bzw. Gewinnung von Rohstoffen, Verarbeitungsmethoden sowie soziales und ökologisches Engagement der Unternehmen überprüft. Die Siegel befinden sich auf den Verpackungen von Naturkosmetikprodukten, was Verbrauchern die Kaufentscheidung erleichtern soll.
Nach Einschätzung des Rates für Nachhaltige Entwicklung sind nicht alle Systeme transparent und vertrauenswürdig. Die Vielfalt der Siegel gilt als verwirrend. Verschiedene Herstellerverbände und Siegelgeber bemühen sich um eine internationale Harmonisierung unter dem Dach des COSMOS-Standards.
Die gängigen Siegel BDIH „kontrollierte Naturkosmetik“, Natrue und Ecocert haben ihren Ursprung in Branchenverbänden. Verbraucherschützer befürchten, dass, wenn Herstellerverbände als Siegelgeber für ihre eigenen Mitgliedsunternehmen auftreten, eine unabhängige Zertifizierung gefährdet sein könnte.
Im Jahr 1999 entwickelte der Bundesverband Deutscher Industrie- und Handelsunternehmen für Arzneimittel, Reformwaren, Nahrungsergänzungsmittel und Körperpflegemittel(BDIH) in Anlehnung an eine Naturkosmetik-Definition des deutschen Bundesministeriums für Gesundheit eine Richtlinie und ein Gütesiegel „kontrollierte Naturkosmetik“. Die Standards des BDIH betreffen Gewinnung und Produktion der Rohstoffe, deren Verarbeitung zum Endprodukt und dessen Verkauf. Zu den Kriterien gehört u. a. die Herkunft von Rohstoffen möglichst aus ökologischer Landwirtschaft, Tierschutz, eine Positivliste erlaubter Rohstoffe und Verarbeitungsverfahren sowie der ausdrückliche Ausschluss einiger synthetischer Zusätze. Zur Gewährleistung der mikrobiologischen Sicherheit sind auch einige naturidentische Konservierungsmittel zugelassen. Unabhängige Institute sollen die Einhaltung der Kriterien prüfen.
Nach Angaben des BDIH gab es Anfang 2016 rund 200 Lizenznehmer und es waren bis dahin etwa 10.000 Produkte zertifiziert worden. Die Zertifizierung und Vermarktung der englischen Variante des Logos findet auf weltweiter Ebene durch die International Organic and Natural Cosmetics Corporation (IONC GmbH) statt.
Der Rat für Nachhaltige Entwicklung hat das Siegel geprüft und als eines von Dreien in den von ihm entwickelten „Nachhaltigen Warenkorb“ aufgenommen. Es erfülle, neben Nachhaltigkeitskriterien, ein Mindestmaß an Transparenz und Glaubwürdigkeit. Die Verbraucher Initiative sieht das Siegel als empfehlenswert an, der Vergabeprozess sei aber nicht transparent genug.
Das seit Herbst 2008 bestehende Natrue-Label der Natrue – The International Association for Natural and Organic Cosmetics aus Brüssel bietet drei Qualitätsstufen an. Die Basisstufe definiert die erlaubten Bestandteile der zertifizierten Kosmetik. In der Stufe Natural cosmetics with organic portion muss darüber hinaus der Bio-Anteil der Naturbestandteile eines Produktes mindestens 70 Prozent betragen, in der Stufe Organic cosmetics mindestens 95 Prozent.
Laut Natrue waren 2015 bereits 4.300 Produkte zertifiziert.
Auch das Natrue-Siegel wurde vom Rat für Nachhaltige Entwicklung in den „Nachhaltigen Warenkorb“ aufgenommen. Die Verbraucher Initiative bezeichnet das Label als empfehlenswert, bemängelt aber, dass die verschiedenen Kategorien entweder nur über einen QR-Code oder bei einigen Herstellern überhaupt nicht erkennbar sind.
Natrue-Produkte dürfen auch Palmöl, das nicht nach den Kriterien des RSPO zertifiziert ist, enthalten. Grundsätzlich dürfen gentechnisch veränderte Organismen (GMO) nicht eingesetzt werden. Eine Ausnahme sind rekombinante Enzyme, wenn Alternativen fehlen oder zur Verbesserung der Nachhaltigkeit. In der Naturkosmetik gibt es einen Mindestgehalt an Naturstoffen, der je nach Produktkategorie und Zertifizierungsstufe meist von 15 % bis 30 % reicht. Für „naturnahe“ Stoffe sind Höchstmengen festgelegt. Ferner sind naturidentische und naturnahe Konservierungsstoffe wie Benzylalkohol, Ameisensäure, Benzoesäure, Dehydracetsäure zulässig, ebenso wie Aluminium-, Chrom- und andere Metallverbindungen wie Titandioxid als Farbstoffe.
quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Naturkosmetik

References: Art. 11
 Art. 10
 Art. 11
 Art. 10
 Art. 8
 Art. 20
 Art. 18