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Timestamp: 2019-05-24 18:23:43+00:00

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Rechtsprechung: NJW-RR 2000, 1241 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BVerfG, 16.03.2000
BVerfG, 16.03.2000 - 1 BvR 1970/99, 1 BvR 1992/99, 1 BvR 1994/99, 1 BvR 2005/99, 1 BvR 2017/99, 1 BvR 2018/99, 1 BvR 2070/99, 1 BvR 2128/99, 1 BvR 2209/99, 1 BvR 2240/99, 1 BvR 93/00
https://dejure.org/2000,803
BVerfG, 16.03.2000 - 1 BvR 1970/99, 1 BvR 1992/99, 1 BvR 1994/99, 1 BvR 2005/99, 1 BvR 2017/99, 1 BvR 2018/99, 1 BvR 2070/99, 1 BvR 2128/99, 1 BvR 2209/99, 1 BvR 2240/99, 1 BvR 93/00 (https://dejure.org/2000,803)
BVerfG, Entscheidung vom 16.03.2000 - 1 BvR 1970/99, 1 BvR 1992/99, 1 BvR 1994/99, 1 BvR 2005/99, 1 BvR 2017/99, 1 BvR 2018/99, 1 BvR 2070/99, 1 BvR 2128/99, 1 BvR 2209/99, 1 BvR 2240/99, 1 BvR 93/00 (https://dejure.org/2000,803)
BVerfG, Entscheidung vom 16. März 2000 - 1 BvR 1970/99, 1 BvR 1992/99, 1 BvR 1994/99, 1 BvR 2005/99, 1 BvR 2017/99, 1 BvR 2018/99, 1 BvR 2070/99, 1 BvR 2128/99, 1 BvR 2209/99, 1 BvR 2240/99, 1 BvR 93/00 (https://dejure.org/2000,803)
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Vergütungsregelung für die Betreuung mittelloser und vermögender Betroffener mit GG Art 12 Abs 1 und Art 3 Abs 1 vereinbar - Beschränkung der Berufsausübungsfreiheit aus Gemeinwohlgründen unter Wahrung des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes
Verfassungsbeschwerde - Berufsbetreuer - Vergütung - Betreuung - Berufsfreiheit - Gleichheitsgebot
Erfolglose Verfassungsbeschwerde im Zusammenhang mit der Vergütung von Berufsbetreuern
Erfolglose Verfassungsbeschwerde im Zusammenhang mit der Vergütung von Berufbetreuern
Betreuungsrecht - Erfolglose Verfassungsbeschwerde im Zusammenhang mit der Vergütung von Berufsbetreuern
Betreuungsrecht; Verfassungsbeschwerde gegen die Vergütung von Berufsbetreuern
AG Dortmund, 22.04.1999 - 43 XVII 590
AG Dortmund, 10.05.1999 - 43 XVII 4370 S-SH
AG Dortmund, 17.05.1999 - 43 XVII 2405
AG Dortmund, 17.05.1999 - 48 XVII 938
AG Dortmund, 18.05.1999 - 42 XVII 1224
AG Frankfurt/Main, 27.05.1999 - 46 XVII BRE 816/97
AG Dortmund, 28.05.1999 - 44 XVII 8054
AG Dortmund, 01.06.1999 - 44 XVII 786
LG Dortmund, 14.06.1999 - 9 T 611/99
AG Dortmund, 18.06.1999 - 42 XVII 1352
LG Dortmund, 24.06.1999 - 9 T 631/99
LG Dortmund, 28.06.1999 - 9 T 618/99
LG Dortmund, 28.06.1999 - 9 T 683/99
LG Dortmund, 05.07.1999 - 9 T 598/99
LG Frankfurt/Main, 13.07.1999 - 28 T 87/99
LG Dortmund, 19.08.1999 - 9 T 770/99
LG Dortmund, 23.08.1999 - 9 T 744/99
AG Bergheim, 07.09.1999 - 71 XVII 1876
LG Dortmund, 23.09.1999 - 9 T 997/99
OLG Hamm, 20.10.1999 - 15 W 248/99
OLG Hamm, 21.10.1999 - 15 W 249/99
OLG Hamm, 21.10.1999 - 15 W 263/99
AG Gummersbach, 25.10.1999 - 16 XVII 2001
OLG Hamm, 25.10.1999 - 15 W 368/99
OLG Hamm, 28.10.1999 - 15 W 301/99
LG Köln, 02.11.1999 - 6 T 305/99
LG Köln, 17.11.1999 - 6 T 330/99
OLG Hamm, 22.11.1999 - 15 W 406/99
OLG Hamm, 29.11.1999 - 15 W 367/99
NJW-RR 2000, 1241
FamRZ 2000, 729
Dementsprechend hat die 2. Kammer des Ersten Senats in ihrem Beschluss vom 16. März 2000 (1 BvR 1970/99 u.a.) ausgeführt, dass § 1 Abs. 1 BVormVG, soweit er die Vergütung für Berufsbetreuer bei mittellosen Betreuten aus der Staatskasse regelt, mit Art. 12 Abs. 1 GG vereinbar ist, insbesondere den Berufsbetreuern im gegenwärtigen Zeitpunkt keine unangemessen niedrigen Einkünfte zumutet.
Es gibt keine durchsetzbare Verpflichtung zur Übernahme von Verfahrenspflegschaften, und es gibt auch kein Überangebot an Personen, die wegen einer Spezialausbildung darauf angewiesen wären, gerade als Verfahrenspfleger zu arbeiten (…vgl. dazu BVerfG, Beschluss des Ersten Senats vom 15. Dezember 1999, BtPrax 2000, S. 77 ; Beschluss der 2. Kammer des Ersten Senats vom 16. März 2000 - 1 BvR 1970/99 u.a. -, Umdruck S. 16).
Auch für die Berufsbetreuervergütung bestehen solche Unterschiede nicht zwangsläufig (vgl. Beschluss der 2. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts vom 16. März 2000 - 1 BvR 1970/99 u.a. -, Umdruck S. 18).
ee) Schließlich ist die Ungleichbehandlung von bemittelten und vermögenslosen Mündeln durch unterschiedliche Vergütungssätze, verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden (BVerfG, Beschluß der 2. Kammer des 1. Senats vom 16. März 2000 - 1 BvR 1970/99 u.a. FamRZ 2000, 729, 730 f.; BVerfG, Beschluß des 1. Senats vom 15. Dezember 1999 - 1 BvR 1904/95 u.a., BVerfGE 101, 331, 357 ff.; BVerfGE 54, 251, 276).
Sie sind verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden (BVerfG, Beschluß vom 16. März 2000 aaO).
Dabei sei eine generalisierende Betrachtungsweise geboten (BVerfG, Beschluß vom 16. März 2000 aaO; BVerfG…, Beschluß vom 15. Dezember 1999 aaO).
Da dem Senat von Berlin als Verordnungsgeber ein Ermessenspielraum im Hinblick auf die Annahme einer besonderen Gefährdung der ausreichenden Versorgung der Bevölkerung mit Mietwohnungen zu angemessenen Bedingungen im gesamten Stadtgebiet oder einem Teil davon sowie die Ausweisung dieser Gefährdungsgebiete nach § 558 Abs. 3 Satz 2 BGB zustand, unterliegt die Kappungsgrenzen-VO zunächst nur der Kontrolle auf Prognosefehler: Der Beurteilungsspielraum ist erst dann überschritten, wenn die Erwägungen nicht vertretbar, also so offensichtlich verfehlt sind, dass sie vernünftigerweise keine Grundlage für gesetzgeberische Maßnahmen abgeben können (BVerfG, Beschl. v. 16. März 2000 - 1 BvR 1970/99, NJW-RR 2000, 1241, 1242;… BGH, a.a.O. Tz. 56).
Dementsprechend sehe auch das Bundesverfassungsgericht, dass nicht jede Betreuung bemittelter Personen notwendig besser vergütet werden müsse als die Betreuung unbemittelter Personen (Hinweis auf BVerfG, FamRZ 2000, S. 729 = NJW-RR 2000, S. 1241 ).
(3) Soweit im Vorlagebeschluss schließlich die Verfassungsgemäßheit der höheren Zeitansätze in § 5 Abs. 1 und 2 VBVG bei der Betreuung von nicht mittellosen gegenüber der Betreuung mittelloser Betreuter bezweifelt wird, fehlt eine Auseinandersetzung mit den Entscheidungen der 2. Kammer des Ersten Senats vom 16. März 2000 (FamRZ 2000, S. 729 ff. = NJW-RR 2000, S. 1241 ff.) und insbesondere vom 20. August 2009 (…FamRZ 2009, S. 1899 ff. = NJW-RR 2010, S. 505 f.).
Die maßgeblichen verfassungsrechtlichen Fragen zur Abhängigkeit der Vergütung von der durch einen Berufsabschluss nachgewiesenen Qualifikation, zu den unvermeidbaren Härten, Unebenheiten, Friktionen und Mängeln von Besoldungsordnungen, zu Härten oder Ungerechtigkeiten bei notwendig typisierenden Regelungen und zur Notwendigkeit von Übergangsregelungen gemäß Art. 12 Abs. 1 GG bei neu eingeführten Ausbildungs- oder Prüfungserfordernissen für bereits tätige Berufsangehörige sowie zur möglichen Verletzung von Art. 3 Abs. 1 GG durch die Ungleichbehandlung von Normadressatengruppen hat das Bundesverfassungsgericht bereits entschieden (…vgl. Beschluss des Ersten Senats vom 15. Dezember 1999 - 1 BvR 1904/95 u.a. -, AnwBl 2000, S. 204 ; Beschluss der 2. Kammer des Ersten Senats vom 16. März 2000 - 1 BvR 1970/99 u.a. - vgl. im Übrigen BVerfGE 26, 141 ; 26, 265 ; 58, 68 ; 68, 272 ; 76, 256 ; 98, 265 ; 98, 365 ; 99, 367 ).
Die Kammer hat bereits im Beschluss vom 16. März 2000 (1 BvR 1970/99 u.a., S. 13 f. des Umdrucks) darauf hingewiesen, dass der Gesetzgeber bei gesetzlichen Vergütungsregelungen nicht nur eine einzige Möglichkeit der Ausgestaltung hat, sondern dass auch die Festsetzung von Stundensätzen in Abhängigkeit von nutzbaren Kenntnissen sachgerecht erscheint.
Die Regelung ist auch geeignet, diese Zielvorstellungen des Gesetzgebers zu fördern (vgl. Beschluss der 2. Kammer des Ersten Senats vom 16. März 2000 - 1 BvR 1970/99 u.a. -, Umdruck S. 13).
ee) Soweit das vorlegende Gericht in der mangelnden Differenzierung des Gesetzes über die Vergütung von Vormündern und Betreuern hinsichtlich vermögender und mittelloser Betreuter einen Verstoß gegen Art. 3 Abs. 1 GG sieht (Bl. 24 f. d.A.), setzt es sich nicht mit der einschlägigen Entscheidung der 2. Kammer des Ersten Senats vom 16. März 2000 (1 BvR 1970/99 u.a.; NJW-RR 2000, S. 1241 f.) auseinander.
Die in § 1 Abs. 1 BVormVG festgelegten Vergütungssätze entsprächen auch den verfassungsrechtlichen Vorgaben, wonach berufsmäßig tätigen Vormündern Zeitaufwand und anteilige Bürokosten zu erstatten seien (BVerfGE FamRZ 2000, 729 und 2000, 1277).
a) Die Verfahren 1 BvR 1970/99, 1 BvR 1992/99, 1 BvR 1994/99, 1 BvR 2005/99, 1 BvR 2017/99, 1 BvR 2018/99, 1 BvR 2070/99 und 1 BvR 2128/99.
b) Das Verfahren 1 BvR 2209/99.
c) Das Verfahren 1 BvR 2240/99.
d) Das Verfahren 1 BvR 93/00.
§ 1 Abs. 2 Satz 2 BRAGO eröffnet Rechtsanwälten jedoch die Möglichkeit, die Wahrnehmung bestimmter Einzelaufgaben der Betreuung über § 1835 Abs. 3 BGB ausnahmsweise nach anwaltlichem Gebührenrecht abzurechnen (vgl. BT-Drucks.13/7158 S.41; BVerfG FamRZ 2000, 345/347; BtPrax 2000, 120/122; BGHZ 139, 309/311, 312).
(3) Die Grenzziehung nach diesen Grundsätzen bietet dem Rechtsanwalt Raum für eine angemessene Ergänzung seiner Einkünfte aus der Betreuung (vgl. hierzu BVerfG FamRZ 2000, 345/347; BtPrax 2000, 120/122), ohne den Betroffenen bzw. die Staatskasse unzumutbar zu belasten.
Soweit in den Vorlagebeschlüssen die Auffassung vertreten wird, die Vergütungsregelung für Verfahrenspfleger sei aufgrund ihrer Anbindung an die Stundensätze des § 1 Abs. 1 BVormVG generell mit Art. 12 Abs. 1 GG nicht vereinbar, sind die Vorlagen unzulässig geworden, da die Vorlagefragen durch den Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 15. Dezember 1999 (…BtPrax 2000, S. 77 ff.) beantwortet worden sind (vgl. dazu Beschluss der 2. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts vom 16. März 2000 - 1 BvR 1970/99 u.a. -).
LG München I, 21.03.2011 - 13 T 17192/10
Betreuervergütung: Verfassungswidrigkeit der Pauschalierung des Stundensatzes bei …
LG Essen, 22.10.2003 - 7 T 10/04
Vergütung eines Betreuers bei Absolvierung des Studienganges Informatik
https://dejure.org/2000,5439
BVerfG, 16.03.2000 - 1 BvR 40/00 (https://dejure.org/2000,5439)
BVerfG, Entscheidung vom 16.03.2000 - 1 BvR 40/00 (https://dejure.org/2000,5439)
BVerfG, Entscheidung vom 16. März 2000 - 1 BvR 40/00 (https://dejure.org/2000,5439)
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Berücksichtigung eines Verfahrensfehlers bei Nachprüfung einer Prüfungsentscheidung in der finanzprozessualen Revision - Bedenken gegen angegriffene Entscheidung im Hinblick auf Berufswahlfreiheit (Art 12 Abs 1 GG) und Anspruch auf effektiven Rechtsschutz (Art 19 Abs 4 GG)
Steuerberaterprüfung - Steuerberater - Zulassung - Mündliche Prüfung - Finanzgericht - Verfassungsbeschwerde - Berufsfreiheit - Rechtsweggarantie - Überprüfbarkeit - Gerichtsentscheidung - Rechtliches Gehör
GG Art. 19 Abs. 4 S. 1, Art. 12 Abs. 1
FG Münster, 30.10.1997 - 7 K 902/96
BFH, 05.10.1999 - VII R 152/97

References: § 1
 Art. 12
 § 558
 § 5
 Art. 12
 Art. 3
 Art. 3
 § 1

§ 1
 § 1835
 § 1
 Art. 12
 Art. 19
 Art. 12