Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/arzneimittelwerbung
Timestamp: 2020-06-01 13:57:44+00:00

Document:
Arzneimittelwerbung | Rechtslupe
Schlagwort: Arzneimittelwerbung
Der unein­ge­schränk­te Bewer­bung eines Arz­nei­mit­tels damit, dass es bei dem Mit­tel "0 Kon­tra­in­di­ka­tio­nen und Warn­hin­wei­se bei kar­dio­vasku­lä­ren Risi­ko­fak­to­ren oder Blu­tungs­ri­si­ken" gebe, ver­ste­hen die ange­spro­che­nen Ärz­te im Sin­ne einer posi­tiv wis­sen­schaft­lich gesi­cher­ten Erkennt­nis, dass bei der Ein­nah­me des Mit­tels kei­ner­lei Kon­tra­in­di­ka­tio­nen oder War­nun­gen bei kar­dio­vasku­lä­ren Risi­ko­fak­to­ren oder Blu­tungs­ri­si­ken bestehen, und nicht
Die kos­ten­lo­se Abga­be eines Fer­tig­arz­nei­mit­tels mit einem Ver­kaufs­preis von 9, 97 EUR an Apo­the­ker "zu Demons­tra­ti­ons­zwe­cken" ver­stößt sowohl gegen § 47 Abs. 3 AMG (Ver­bot der Abga­be von Arz­nei­mit­tel­mus­tern an ande­re als die in die­ser Vor­schrift genann­ten Per­so­nen­krei­se, zu denen Apo­the­ker nicht gehö­ren) als auch gegen § 7 HWG (Ver­bot nicht gering­wer­ti­ger
Die wett­be­werbs­recht­li­che Bean­stan­dung, der in einer Arz­nei­mit­tel­be­zeich­nung ent­hal­te­ne Zusatz "kar­dio" sei wegen Feh­lens einer the­ra­peu­ti­schen Wir­kung im Bereich der Herz­er­kran­kun­gen irre­füh­rend, bleibt wegen der Lega­li­sie­rungs­wir­kung des arz­nei­mit­tel­recht­li­chen Zulas­sungs­be­scheids ohne Erfolg, wenn fest­ge­stellt wer­den kann, dass die Zuläs­sig­keit die­ses Bezeich­nungs­zu­sat­zes Gegen­stand der behörd­li­chen Prü­fung war. Ein unlau­te­rer Rechts­bruch i.S.d. § 4 Nr.
Das Nie­der­säch­si­sche Ober­ver­wal­tungs­ge­richts hat sich in meh­re­ren Beschlüs­sen mit der Fra­ge befasst, ob und inwie­weit Die Apo­the­ker­kam­mer darf in ihrer Eigen­schaft als Auf­sichts­be­hör­de die Gewäh­rung von Ein­kaufs­gut­schei­nen und sons­ti­gen Wer­be­ga­ben ("Apo­­the­­ken-Taler", "Bonus-Taler") durch Apo­the­ken bei der Abga­be ver­schrei­bungs­pflich­ti­ger und damit preis­ge­bun­de­ner Arz­nei­mit­tel unter­sa­gen. Sol­che Bonus­mo­del­le sind nach Ansicht des Nie­der­säch­si­schen
Besteht zwi­schen den Par­tei­en kein Streit dar­über, dass die Pflicht­an­ga­ben nach § 4 Abs. 1 HWG in der bean­stan­de­ten Wer­bung feh­len, son­dern strei­ten sie nur dar­über, in wel­chem Umfang durch die kon­kre­te Ver­let­zungs­hand­lung nach der so genann­ten Kern­theo­rie eine Wie­der­ho­lungs­ge­fahr auch für ande­re Hand­lungs­for­men begrün­det wird, in denen das Cha­rak­te­ris­ti­sche der bean­stan­de­ten
Auf der äuße­ren Umhül­lung eines Arz­nei­mit­tels kön­nen im Rah­men der wei­te­ren Anga­ben i.S. des § 10 Abs. 1 Satz 4 AMG ein­zel­ne Anwen­dungs­ge­bie­te ange­ge­ben wer­den. Dabei kön­nen statt der im Zulas­sungs­be­scheid gebrauch­ten Fach­be­grif­fe im sel­ben Sin­ne gebräuch­li­che umgangs­sprach­li­che Begrif­fe ver­wen­det wer­den . Dies ent­schied jetzt der Bun­des­ge­richts­hof in dem Rechts­streit um den
Arz­nei­mit­tel­prä­sen­ta­ti­on im Inter­net
Der Bun­des­ge­richts­hof hat dem Gerichts­hof der Euro­päi­schen Gemein­schaf­ten in einem Rechts­streit, in dem es um die Prä­sen­ta­ti­on von Arz­nei­mit­teln im Inter­net geht, ein Vor­ab­ent­schei­dungs­er­su­chen vor­ge­legt. Hier­bei geht es um die Aus­le­gung des Arti­kels 88 Abs. 1 lit. a der "Richt­li­nie 2001/​83/​EG zur Schaf­fung eines Gemein­schafts­ko­de­xes für Human­arz­nei­mit­tel": Erfasst Art. 88 Abs. 1 lit.

References: § 47
 § 7
 § 4
 § 4
 § 10
 Art. 88