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Timestamp: 2019-10-18 09:25:22+00:00

Document:
Veröffentlichungsdatum:28.10.2013 Inkrafttreten01.10.2013
Gesamtausgabe in der Gültigkeit vom 01.10.2013 bis 30.09.2015Außer Kraft
FundstelleBrem.ABl. 2013, 1185
Zitiervorschlag: "Fachspezifische Prüfungsordnung für den Masterstudiengang Mathematik der Universität Bremen vom 21. August 2013 (Brem.ABl. 2013, 1185)"
juris-Abkürzung: MathMAfPO BR 2013
Gesamtausgabe in der Gültigkeit vom 01.10.2013 bis 30.09.2015
aufgeh. durch § 8 Abs. 4 der Verordnung vom 5. August 2015 (Brem.ABl. S. 1161)
Der Fachbereichsrat 3 (Mathematik/Informatik) hat auf seiner Sitzung am 21. August 2013 gemäß § 87 Absatz 1 Nummer 2 des Bremischen Hochschulgesetzes (BremHG) i. V. m. § 62 BremHG in der Fassung der Bekanntmachung vom 9. Mai 2007 (Brem.GBl. S. 339), zuletzt geändert am 24. Januar 2012 (Brem.GBl. S. 24) folgende Prüfungsordnung beschlossen:
(1) Für den erfolgreichen Abschluss des Masterstudiengangs „Mathematik” sind insgesamt 120 Leistungspunkte (Credit Points = CP) nach dem European Credit Transfer System zu erwerben. Dies entspricht einer Regelstudienzeit von vier Fachsemestern.
(1) Der Masterstudiengang „Mathematik” wird als Masterstudium gemäß § 4 Absatz 1 AT MPO studiert. Das Studium gliedert sich in Pflicht- und Wahlmodule zum Fachstudium der Mathematik (75 CP), die Masterarbeit inkl. Kolloquium (30 CP) sowie Module zum Studium eines Anwendungsfachs (15 CP).
(2) Die Anlage 1 regelt die zu erbringenden Prüfungsleistungen und stellt den Studienverlauf dar. Die konkrete Ausgestaltung des Anwendungsfaches ist in der Anlage 3 geregelt.
(3) Die im Studienplan vorgesehenen Pflicht-Wahlpflicht- und Wahlmodule werden mindestens im jährlichen Turnus angeboten.
(1) Jedes Modul wird gemäß AT MPO § 5 Absatz 8 und Absatz 9 mit einer Modul- oder Kombinationsprüfung abgeschlossen. Eine Modulprüfung besteht aus einer Prüfungs- oder Studienleistung. Wird das Modul mit mehreren Prüfungs- und Studienleistungen oder eine Kombination aus diesen abgeschlossen, handelt es sich um eine Kombinationsprüfung. Eine Prüfungsleistung wird benotet. Eine Studienleistung wird mit „bestanden” oder mit „nicht bestanden” bewertet, sie kann benotet werden. Die Note dient in diesem Fall der Information der Studierenden über ihren Leistungsstand und wird bei der Festlegung der Modulnote oder Gesamtnote nicht berücksichtigt. Näheres regeln die Anlagen 1 und 2 dieser Ordnung.
(4) Das erneute Angebot von Prüfungen kann in einer anderen als der ursprünglich durchgeführten Form erfolgen. In den Wahlbereichen zur Vertiefung und zur Verbreiterung gelten die Wiederholungsregelungen von Wahlmodulen gemäß § 5 Absatz 2 AT MPO.
(2) Dabei werden die Noten der Module des Wahlpflichtbereichs Mathematik und die des Anwendungsfaches jeweils mit der zugehörigen Zahl der Leistungspunkte gewichtet, die Note des Abschlussmoduls erhält das Gewicht 50 CP.
(1) Diese Prüfungsordnung tritt nach der Genehmigung durch den Rektor mit Wirkung vom 1. Oktober 2013 in Kraft. Sie wird im Amtsblatt der Freien Hansestadt Bremen veröffentlicht. Sie gilt für Studierende, die ab dem Wintersemester 2013/14 erstmals im Masterstudiengang „Mathematik” ihr Studium aufnehmen.
(2) Die Prüfungsordnung vom 6. Juli 2011 tritt am 30. September 2017 außer Kraft. Studierende, die bis zum 30. September 2017 ihr Studium nicht beendet haben, wechseln in die Prüfungsordnung vom 21. August 2013. Über die Anerkennung von Prüfungsleistungen entscheidet der Prüfungsausschuss nach individueller Sachlage.
Genehmigt, Bremen, den 1. Oktober 2013
1. Sem Vertiefungsfach
9 CP /W/MP Verbreiterungsfach I(2)
9 CP /W/MP(3) Module aus dem
15 CP /WP/KP
/P/MP* Vertiefungsfach
9 CP /W/MP Verbreiterungsseminar(2)
6 CP /W/MP
3. Sem Vertiefungsseminar(1)
6 CP /W/MP Verbreiterungsfach(2) II
9 CP /W/MP(3) Ergänzungsfach(4)
/WP/MP*
30 CP /P/MP
P = Pflichtmodul, WP = Wahlpflichtmodul, W = Wahlmodul, MP = Modulprüfung, * = Modul wird mit einer Studienleistung (unbenotet) abgeschlossen
(1) Für die Vertiefung des Mathematikstudiums wird ein mathematisches Teilgebiet gewählt, auf das sich dann die Vertiefungsmodule (Vertiefungsfach I + II und das Vertiefungsseminar) und die Masterarbeit beziehen müssen. Zur Auswahl stehen die Teilgebiete Analysis, Algebra, Stochastik & Statistik und Numerik.
(2) Die mathematischen Teilgebiete, auf die sich die für die Verbreiterungsmodule (Verbreiterungsfach I + II sowie Verbreiterungsseminar) gewählten Veranstaltungen beziehen, müssen verschieden von dem Teilgebiet sein, das für die Vertiefung gewählt wird. Über die Zuordnung von Modulen zu mathematischen Teilgebieten entscheidet der Prüfungsausschuss Mathematik.
(3) Eines der beiden Module Verbreiterungsfach I oder Verbreiterungsfach II bleibt unbenotet.
(4) Das Ergänzungsfach kann dem Erwerb zusätzlicher berufsbezogener Qualifikationen dienen, wahlweise kann auch ein weiteres Mathematikmodul belegt werden. Das Ergänzungsfach bleibt unbenotet. Wird für das Ergänzungsfach ein Modul aus einem anderen Fach gewählt, dann ergeben sich Prüfungsform und Prüfungs- bzw. Studienleistungen aus der Prüfungsordnung dieses Faches.
(5) Hier sind Veranstaltungen/Module aus einem Anwendungsfach zu studieren. In der Regel sollte dazu das gleiche Anwendungsfach bereits im Bachelorstudium belegt worden sein, um die notwendigen Grundkenntnisse mitbringen zu können. Einzelheiten zum Studium des technischen Anwendungsfachs ergeben sich aus Anlage 3.
Modulbezeichnung CP MP/TP/
KP PL /SL (Anzahl)
Verbreiterungsfach I 9 MP PL oder SL: 11
Verbreiterungsfach II 9 MP PL oder SL: 11
MP = Modulprüfung, TP = Teilprüfung, KP = Kombinationsprüfung, PL = Prüfungsleistung (benotet); SL = Studienleistung (unbenotet). 1 Eines der beiden Module ‚Verbreiterungsfach‚ bleibt unbenotet.
Der Masterstudiengang „Elektro- und Informationstechnik (EIT)” ist in fünf Vertiefungsrichtungen mit zugehörigen Grundlagenpflichtmodulen (GPM), Vertiefungspflichtmodulen (VPM) und Vertiefungswahlpflichtmodulen (VVM) sowie Wahlmodule und Praktika gegliedert. Zu jeder Vertiefungsrichtung gibt es im vorangehenden dritten Jahr des Bachelorstudiengangs EIT entsprechende Grundlagen- und Vertiefungsmodule.
sowie zwei darauf aufbauende Veranstaltungen aus dem 6. Semester des B. Sc. EIT
oder alternativ zwei GPM aus dem M.Sc. EIT oder alternativ ein GPM und ein zugehöriges VPM aus dem M. Sc. EIT.
Studierende des M. Sc. Mathematik belegen Module bzw. Teilmodule im Gesamtumfang von 15 CP. Dazu können Module aus dem Bachelorstudiengang Geowissenschaften, die im Bachelorstudium noch nicht absolviert wurden, sowie Module bzw. Teilmodule aus den Masterstudiengängen Geowissenschaften, die für Mathematiker geeignet sind, gewählt werden. Für Mathematiker geeignete Module und Veranstaltungen (als Teil anderer Module) sind
„Angewandte Geophysik: Methoden + Projekte” (9+6 CP)
„Geotechnische Beschreibung des Untergrunds - Ingenieurgeologie” (9 CP)
„Allgemeine + Theoretische Glaziologie”
Climate Change I: Fundamentals” und „Climate Change II: Models and Data” (9 CP, 6 CP)
Studierende des M. Sc. Mathematik belegen Veranstaltungen im Umfang von 15 CP aus dem Angebot der Studiengänge im Fach Physik. Dafür kommen insbesondere infrage:
Aus B. Sc. Physik: „Experimentalphysik 41 ”, „Experimentalphysik 5”
Aus B. Sc. Physik: „Theoretische Physik 4”, „Theoretische Physik 5”
Aus B. Sc. Physik: ein Physikalisches Wahlfach
Aus M. Sc. Physik: Veranstaltungen aus einem Physikalischen Wahlpflichtfach
Das Fach Physik bietet den Studierenden im M. Sc. Mathematik zur individuellen Ausgestaltung des Anwendungsfaches Physik eine Beratung an. Jeder Studierende muss einen Antrag an den Prüfungsausschuss Physik stellen, welche Physikveranstaltungen er im Rahmen seines Masterstudiums belegen will.
1 Sofern noch nicht im Bachelorstudium belegt.
Studierende des M. Sc. Mathematik belegen Veranstaltungen im Umfang von 15 CP aus dem Angebot der Bachelor- und Master-Studiengänge Produktionstechnik. Dafür kommen insbesondere infrage:
Basismodule aus dem B. Sc. Produktionstechnik.
Der Fachbereich 4 (Produktionstechnik) bietet den Studierenden im M. Sc. Mathematik zur individuellen Ausgestaltung des Anwendungsfaches Produktionstechnik eine Beratung an.
Prüfungen werden entsprechend der jeweils gültigen Fassung der Prüfungsordnungen des Faches Produktionstechnik durchgeführt. Soweit einzelne Veranstaltungen anstelle kompletter Module belegt wurden, werden entsprechend individuelle Prüfungen durchgeführt.
Studierende des M. Sc. Mathematik belegen Module und Veranstaltungen im Umfang von 15 CP aus dem Angebot der Bachelor- und Masterstudiengänge im Fach Biologie, um die im Bachelorstudium absolvierten Biologiefächer sinnvoll zu ergänzen und zu vertiefen. Dazu sollten aus dem B. Sc. Biologie die beiden Veranstaltungen/Module
Allgemeine Botanik” und „Genetik”
gewählt werden, um die methodische Breite der biologischen Grundlagen zu vergrößern. Weitere Veranstaltungen sollen nach Absprache mit dem Fachbereich 2 (Biologie/Chemie) aus dem übrigen Angebot des Bachelor-Studienganges Biologie oder aus dem Angebot der Masterstudiengänge in der Biologie gewählt werden, um auch speziellere Themengebiete zu erfassen oder Vertiefungen zu ermöglichen. Prüfungen werden entsprechend der jeweils gültigen Fassung der Biologie-Prüfungsordnungen durchgeführt.
„Physikalische Chemie II”: Kinetik und Transportprozesse”
„Statistische Thermodynamik” (Teil des Moduls „Theoretische Chemie II”)
Studierende des M. Sc. Mathematik belegen Module und Veranstaltungen im Umfang von 15 CP aus dem Lehrangebot des Bachelor- und des Masterstudiengangs Informatik, davon müssen Aufbau-Veranstaltungen im Umfang von 6 CP aus dem Modulbereich Praxis gewählt werden. Es wird empfohlen, sich vor der Wahl von Veranstaltungen von Lehrenden aus der Informatik beraten zu lassen.
Die Belegung des Anwendungsfaches Psychologie im Gesamtumfang von 15 CP ist nur nach Genehmigung durch den Prüfungsausschuss Mathematik möglich. Der Prüfungsausschuss Mathematik stimmt das zu absolvierende Curriculum mit dem Fachbereich 11 (Human- und Gesundheitswissenschaften) der Universität Bremen ab.
Der Studiengang Psychologie muss sich vorbehalten, den Zugang zu einzelnen Modulen ggf. aus Kapazitätsgründen einzuschränken.
Die Belegung des Anwendungsfaches Psychologie im Gesamtumfang von 15 CP ist nur nach Genehmigung durch den Prüfungsausschuss Mathematik möglich. Der Prüfungsausschuss Mathematik stimmt das zu absolvierende Curriculum mit dem Fachbereich 9 (Kultur-wissenschaften) der Universität Bremen ab.
Fachspezifische Prüfungsordnung für den Masterstudiengang Mathematik der Universität Bremen vom 21. August 2013 01.10.2013 bis 30.09.2015
Eingangsformel 01.10.2013 bis 30.09.2015
§ 1 - Studienumfang und Abschlussgrad 01.10.2013 bis 30.09.2015
§ 2 - Studienaufbau, Module und Leistungspunkte 01.10.2013 bis 30.09.2015
§ 3 - Prüfungen 01.10.2013 bis 30.09.2015
§ 4 - Anrechnung von Studien- und Prüfungsleistungen 01.10.2013 bis 30.09.2015
§ 5 - Zulassungsvoraussetzungen für Module 01.10.2013 bis 30.09.2015
§ 6 - Modul Masterarbeit (und Kolloquium) 01.10.2013 bis 30.09.2015
§ 7 - Gesamtnote der Masterprüfung 01.10.2013 bis 30.09.2015
§ 8 - Geltungsbereich und Inkrafttreten 01.10.2013 bis 30.09.2015
Anlagen 01.10.2013 bis 30.09.2015
Anlage 1 - Studienverlaufsplan Masterstudiengang Mathematik 01.10.2013 bis 30.09.2015
Anlage 2 - Modulliste 01.10.2013 bis 30.09.2015
Anlage 3 - Anforderungen in den Anwendungsfächern 01.10.2013 bis 30.09.2015
Anlage 4 - Durchführung von Prüfungen im Antwort-Wahl-Verfahren und zur Durchführung von Prüfungen als E-Klausur 01.10.2013 bis 30.09.2015
§ 1 - Durchführung von Prüfungen im Antwort-Wahl-Verfahren 01.10.2013 bis 30.09.2015

References: § 8
 § 87
 § 62
 § 4
 § 5
 § 5

§ 1

§ 2

§ 3

§ 4

§ 5

§ 6

§ 7

§ 8

§ 1