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Timestamp: 2020-02-17 09:05:23+00:00

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BGH, 04.12.2003 - I ZB 19/03 - dejure.org
https://dejure.org/2003,1091
BGH, 04.12.2003 - I ZB 19/03 (https://dejure.org/2003,1091)
BGH, Entscheidung vom 04.12.2003 - I ZB 19/03 (https://dejure.org/2003,1091)
BGH, Entscheidung vom 04. Dezember 2003 - I ZB 19/03 (https://dejure.org/2003,1091)
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Rechtsweg zu Sozialgerichten; Streit um Verordnungsfähigkeit eines Arzneimittels zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung; Privatrechtliche Streitigkeiten in Angelegenheiten der gesetzlichen Krankenversicherung; Substitution eines Arzneimittels durch ein ...
"Arzneimittelsubstitution"; Rechtsweg bei Inanspruchnahme einer Partei als Repräsentant von Leistungserbringern in der gesetzlichen Krankenversicherung
Verfahrensrecht - Rechtsweg zu den Sozialgerichten
NJW-RR 2004, 1119
GRUR 2004, 444
Nicht von Bedeutung ist nach der Bestimmung des § 51 SGG, ob die Streitigkeit öffentlich-rechtlicher oder privatrechtlicher Natur ist (BGH, Beschl. v. 4.12.2003 - I ZB 19/03, GRUR 2004, 444, 445 = WRP 2004, 619 - Arzneimittelsubstitution).
Nicht von Bedeutung ist nach der Bestimmung des § 51 SGG, ob die Streitigkeit öffentlich-rechtlicher oder privatrechtlicher Natur ist (BGH, Beschl. v. 4.12.2003 - I ZB 19/03, GRUR 2004, 444, 445 = WRP 2004, 619 - Arzneimittelsubstitution; Beschl. v. 9.11.2006 - I ZB 28/06, GRUR 2007, 535 Tz. 10 = WRP 2007, 641 - Gesamtzufriedenheit).
Nicht von Bedeutung ist nach der Bestimmung des § 51 SGG, ob die Streitigkeit öffentlich-rechtlicher oder privatrechtlicher Natur ist (BGH, Beschluss vom 4. Dezember 2003 - I ZB 19/03, GRUR 2004, 444, 445 = WRP 2004, 619 - Arzneimittelsubstitution;… Beschluss vom 30. Januar 2008 - I ZB 8/07, GRUR 2008, 447 Rn. 13 = WRP 2008, 675 - Treuebonus;… Beschluss vom 4. Dezember 2008 - I ZB 31/08, GRUR 2009, 700 Rn. 12 = WRP 2009, 846 - Integrierte Versorgung).
Die Zuständigkeit der Sozialgerichte ist auch dann gegeben, wenn eine Partei, wie das Beschwerdegericht in Bezug auf die Klägerin festgestellt hat, gleichsam als Repräsentant von Leistungserbringern Ansprüche gegen einen anderen Leistungserbringer geltend macht (vgl. BGH, GRUR 2004, 444, 445 - Arzneimittelsubstitution).
Der Anwendungsbereich dieser Vorschrift ist nicht auf Streitigkeiten beschränkt, an denen zumindest eine der Parteien als Leistungsträger oder Leistungserbringer der gesetzlichen Krankenversicherung beteiligt ist (vgl. BGH GRUR 2004, 444 [445] - Arzneimittelsubstitution).
Der Bundesgerichtshof (GRUR 2004, 444 - Arzneimittelsubstitution) hat den Sozialgerichtsweg für den Anspruch eines pharmazeutischen Unternehmens gegen Leistungserbringer bzw. deren Repräsentanten bejaht, in denen es sich gegen eine seiner Ansicht nach unzutreffende Information über die Auswirkungen des § 129 SGB V und eines Rahmenvertrages zwischen letzteren und den gesetzlichen Krankenkassen auf ein von ihm vertriebenes Arzneimittel wandte.
Dass sich der Antrag nicht gegen die gesetzliche Krankenkasse richtet, ist unerheblich; § 51 Abs. 2 SGG erfasst nicht nur derartige Verfahren (vgl. BGH GRUR 2004, 444 - Arzneimittelsubstitution).
Zwar hat der Bundesgerichtshof ausgeführt, dass der Rechtsweg nach § 51 Abs. 2 S. 1 SGG nicht auf Streitigkeiten beschränkt sei, an denen zumindest eine der Parteien als Leistungsträger oder Leistungserbringer der gesetzlichen Krankenversicherung beteiligt sei, sondern auch gegeben sei, wenn eine Partei gleichsam als Repräsentant von Leistungserbringern in Anspruch genommen werde (Beschl. v. 04.12.2003, GRUR 2004, 444, 445 - Arzneimittelsubstitution ).
Auch darüber habe das Gericht des zulässigen Rechtswegs nach § 17 Abs. 2 S. 1 GVG ggf. zu entscheiden (BGH WRP 2004, 619 ff.).
Dabei ist nach der Rechtsprechung des BGH nicht einmal erforderlich, dass zumindest - wie hier - eine der Parteien als Leistungsträger oder Leistungserbringer der gesetzlichen Krankenversicherung beteiligt ist (BGH, NJW-RR 2004, 1119, 1120 - Arzneimittelsubstitution).
c) Wie im Fall Arzneimittelsubstitution des BGH (NJW-RR 2004, 1119) will die Antragstellerin im Ergebnis verhindern, dass ihr Arzneimittel (im Bereich der patentgeschützten Indikation) durch die abgebenden Apotheken entsprechend den Vorgaben des § 130a SGB V und des Rabattvertrages der Antragsgegnerin durch ein preisgünstigeres wirkstoffgleiches Generikum ersetzt wird.
OLG Düsseldorf, 21.07.2008 - 27 W 1/08
Rechtsweg zu den Sozialgerichten bei einer Beschwerde gegen Arzneimittelersetzung …
KG, 25.04.2016 - 2 W 4/15
Lieferkartell - Zuständigkeit - Rechtsweg zu den ordentlichen Gerichten: Klage …

References: § 51
 § 51
 § 51
 BGH 
 § 129
 § 51
 BGH 
 § 51
 § 17
 BGH 
 BGH 
 § 130