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Timestamp: 2016-10-26 23:15:46+00:00

Document:
8C_384/2010 (12.12.2011)
Invalidenversicherung (Invalidenrente; Teilerwerbst�tigkeit),
Beschwerden gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 17. M�rz 2010.
Die 1968 geborene M.________, seit Mai 1997 vollzeitig als Verk�uferin bei der Firma W.________ GmbH t�tig gewesen, blieb ihrer Arbeit ab Mitte April 2000 bis anfangs Oktober 2001 gesundheitsbedingt zu 100 % und ab diesem Zeitpunkt ununterbrochen im Ausmass von mindestens 50 % fern, woraufhin die Arbeitgeberin das Anstellungsverh�ltnis per Ende August 2002 aufl�ste. Die am 1. Oktober 2002 im Rahmen eines Vollpensums begonnene Besch�ftigung als K�chin/Serviceangestellte vermochte sie infolge eines am 2. Juli 2003 erlittenen Posteriorinfarktes rechts (mit in der Folge persistierender homonymer Hemianopsie nach links) ebenfalls nurmehr in beeintr�chtigtem Zustand auszu�ben, sodass auf Ende M�rz 2004 die K�ndigung erfolgte. Am 27. April 2004 meldete sie sich bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug (Berufsberatung, Umschulung, Rente) an. Die IV-Stelle des Kantons Aargau kl�rte die Verh�ltnisse in medizinischer (u.a. Berichte des Spitals X.________ vom 17. Mai 2004 und 19. Mai 2005 sowie des Dr. med. F.________, Spezialarzt FMH f�r Neurologie vom 2. November 2005, interdisziplin�res Gutachten des Instituts Y.________ vom 8. Dezember 2008), beruflich-erwerblicher (Ausk�nfte der W.________ GmbH vom 27. November 2001 und 8. September 2004 sowie des Restaurants R.________ vom 6. Oktober 2004, Schlussbericht Berufliche Massnahmen vom 16. November 2006, Bericht Berufsberatung vom 28. November 2006) und, nachdem die Leistungsansprecherin am 12. Mai 2006 Mutter geworden war, in haushaltlicher Hinsicht (Fragebogen betreffend Erwerbst�tigkeit/Haushalt vom 21. Dezember 2006, Abkl�rungsbericht Haushalt vom 25. September 2007, Stellungnahme der IV-Abkl�rungsperson vom 15. Oktober 2007) ab. Auf dieser Grundlage ging die Verwaltung f�r den Zeitraum bis zur Geburt des Sohnes von einer ohne gesundheitliche Beeintr�chtigungen zu 100 % und danach im Ausmass von 50 % ausge�bten Erwerbst�tigkeit (nebst einem im gleichen Umfang get�tigten Aufgabenbereich Haushalt) aus; die Arbeitsf�higkeit f�r leidensadaptierte Besch�ftigungen veranschlagte sie auf 50 %, die Erwerbseinbusse auf 52 % und die Behinderung in den h�uslichen Verrichtungen auf 30,5 %, woraus eine halbe Invalidenrente befristet f�r die Dauer vom 1. Juli 2004 bis 31. Mai 2006 resultierte (vom 1. Juli 2004 bis 31. Mai 2006: Invalidit�t von 52 %). Von der Geburt des Sohnes an, ab 1. Juni 2006, wurde ein Rentenanspruch verneint (gewichtete Invalidit�t von 17 % [[0,5 x 3,68 %] + [0,5 x 30,5 %]]; Vorbescheid vom 5. Februar 2009, Verf�gung vom 22. April 2009).
Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das Versicherungsgericht des Kantons Aargau mit Entscheid vom 17. M�rz 2010 unter Aufhebung der angefochtenen Verf�gung teilweise gut und verpflichtete die IV-Stelle, M.________ ab 1. Februar 2005 eine Viertelsrente zuzusprechen. Es erwog dabei im Wesentlichen, dass M.________ im Gesundheitsfall ab Geburt des Kindes im Mai 2006 weiterhin mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit zu 80 % erwerbst�tig gewesen w�re; daraus ergebe sich, ausgehend von einer Arbeitsunf�higkeit f�r die Zeit ab Februar 2004 von 50 %, einer Erwerbsunf�higkeit von 47 % und einer Beeintr�chtigung im Haushalt von 30,5 %, ab 1. Februar 2005 der Anspruch auf eine Viertelsrente (vom 1. Februar 2005 bis zur Geburt des Sohnes: Invalidit�t von 47 %; ab Geburt des Sohnes: Invalidit�t von gewichtet 44 % [[0,8 x 47 %] + [0,2 x 30,5 %]]).
C.a Die IV-Stelle f�hrt Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten mit dem Rechtsbegehren, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids sei M.________ f�r den Zeitraum vom 1. Februar 2005 bis 31. Mai 2006 eine Viertelsrente zuzusprechen. Ferner sei dem Rechtsmittel die aufschiebende Wirkung zu erteilen.
W�hrend M.________ auf Abweisung der Beschwerde schliessen l�sst, wobei sie um Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege ersucht, enth�lt sich das Bundesamt f�r Sozialversicherungen (BSV) einer Vernehmlassung.
C.b M.________ l�sst ihrerseits Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten erheben und beantragen, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und es sei zu erkennen, dass ihr mit Wirkung ab 1. Juli 2004 eine Dreiviertelsrente und ab dem 1. Juni 2006 eine halbe Rente auszurichten sei. Zudem sei ihr die unentgeltliche Prozessf�hrung und Verbeist�ndung zu erteilen.
Vorinstanz und IV-Stelle verzichten, Letztere unter Verweis auf ihre Beschwerde im Verfahren 8C_384/2010, auf eine Vernehmlassung. Das BSV enth�lt sich ebenfalls einer Stellungnahme.
Mit Verf�gung vom 20. August 2010 hat das Bundesgericht der Beschwerde der IV-Stelle die Suspensivwirkung zuerkannt.
Da die beiden Beschwerden auf demselben Sachverhalt basieren und sie den n�mlichen vorinstanzlichen Entscheid betreffen, werden die Verfahren 8C_384/2010 und 8C_412/2010 vereinigt und in einem einzigen Urteil erledigt (BGE 128 V 124 E. 1 S. 126 mit Hinweisen, welche Rechtsprechung unter der Herrschaft des BGG weiterhin G�ltigkeit hat: vgl. Urteil 9C_57/2009 vom 1. September 2009 E. 1 mit Hinweis).
2.2.1 Mit Blick auf diese Kognitionsregelung ist auf Grund der Vorbringen in der Beschwerde an das Bundesgericht zu pr�fen, ob der angefochtene kantonale Gerichtsentscheid in der Anwendung der massgeblichen materiell- und beweisrechtlichen Grundlagen (u.a.) Bundesrecht, V�lkerrecht oder kantonale verfassungsm�ssige Rechte verletzt (Art. 95 lit. a-c BGG), einschliesslich einer allf�lligen rechtsfehlerhaften Tatsachenfeststellung (Art. 97 Abs. 1, Art. 105 Abs. 2 BGG). Hingegen hat unter der Herrschaft des BGG eine freie �berpr�fung des vorinstanzlichen Entscheids in tats�chlicher Hinsicht zu unterbleiben (ausser wenn sich die Beschwerde gegen einen - im hier zu beurteilenden Fall indessen nicht anfechtungsgegenst�ndlichen - Entscheid �ber die Zusprechung oder Verweigerung von Geldleistungen der Milit�r- oder Unfallversicherung richtet; Art. 97 Abs. 2 BGG). Ebenso entf�llt eine Pr�fung der Ermessensbet�tigung nach den Grunds�tzen zur Angemessenheitskontrolle (BGE 126 V 75 E. 6 S. 81 zu Art. 132 lit. a OG [in der bis 30. Juni 2006 g�ltig gewesenen Fassung]).
2.2.2 Im Rahmen der Invalidit�tsbemessung - namentlich bei der Ermittlung von Gesundheitsschaden, Arbeitsf�higkeit und Zumutbarkeitsprofil sowie der Festsetzung der Vergleichseinkommen - sind zwecks Abgrenzung der (f�r das Bundesgericht grunds�tzlich verbindlichen) Tatsachenfeststellungen vom (letztinstanzlich frei �berpr�fbaren) Rechtsanwendungsakt der Vorinstanz weiterhin die kognitionsrechtlichen Grunds�tze heranzuziehen, wie sie in BGE 132 V 393 E. 3 S. 397 ff. f�r die ab 1. Juli bis 31. Dezember 2006 g�ltig gewesene Fassung von Art. 132 des nunmehr aufgehobenen OG entwickelt wurden (vgl. ferner Urteil 8C_652/2008 vom 8. Mai 2009 E. 4, nicht publ. in: BGE 135 V 297). In dieser Sicht stellt sich etwa die Feststellung der beiden hypothetischen Vergleichseinkommen (Einkommen, welches die versicherte Person ohne Gesundheitssch�digung h�tte erzielen k�nnen [Valideneinkommen]; Einkommen, welches sie trotz Gesundheitssch�digung zumutbarerweise noch zu erzielen verm�chte [Invalideneinkommen]) als Tatfrage dar, soweit sie auf konkreter Beweisw�rdigung beruht, hingegen als Rechtsfrage, soweit sich der Entscheid nach der allgemeinen Lebenserfahrung richtet. Letzteres betrifft die Frage, ob Tabellenl�hne anwendbar sind, welches die massgebliche Tabelle ist und ob ein (behinderungsbedingt oder anderweitig begr�ndeter) Leidensabzug vorzunehmen sei (BGE 134 V 322 E. 5.2 S. 327 f.; 132 V 393 E. 3.3 S. 399; Urteil 9C_189/2008 vom 19. August 2008 E. 1 in fine und 4).
Im vorinstanzlichen Entscheid wurden die massgeblichen Rechtsgrundlagen, unter Ber�cksichtigung der intertemporalrechtlichen Fragen, die sich auf Grund der am 1. Januar 2008 im Rahmen der 5. IV-Revision erfolgten Rechts�nderungen stellen (vgl. Urteil 8C_829/2008 vom 23. Dezember 2008 E. 2.1 mit Hinweisen), zutreffend dargelegt. Es betrifft dies insbesondere die Bestimmungen und Grunds�tze zur Beurteilung der Statusfrage und damit zur anwendbaren Invalidit�tsbemessungsmethode (bei erwerbst�tigen Versicherten nach der Einkommensvergleichsmethode [Art. 28a Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 16 ATSG; BGE 104 V 135 E. 2a und b S. 136 f.]; bei nichterwerbst�tigen Versicherten nach der spezifischen Methode [Bet�tigungsvergleich; Art. 28a Abs. 2 IVG in Verbindung mit Art. 27 IVV]; bei teilerwerbst�tigen Versicherten nach der gemischten Methode [Art. 28a Abs. 3 IVG und Art. 27bis IVV in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 und 2 IVG, Art. 16 ATSG und Art. 27 IVV; BGE 130 V 393 E. 3.3 S. 395 f.; 125 V 146 E. 5b S. 155 f. mit Hinweisen; vgl. ferner BGE 133 V 477 E. 6.3 S. 486 f. mit Hinweisen, 504 E. 3.3 S. 507 f.; 130 V 393 E. 3.3 S. 395 f.; Urteil 9C_49/2008 vom 28. Juli 2008 E. 3.1-3.4]), zur Aufgabe des Arztes oder der �rztin im Rahmen der Invalidit�tsbemessung (BGE 132 V 93 E. 4 S. 99 f.; 125 V 256 E. 4. S. 261 mit Hinweisen), zu den bei der beweism�ssigen Auswertung medizinischer Berichte zu beachtenden Prinzipien (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352 mit Hinweis; vgl. auch BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232 mit Hinweis) und zu dem im Sozialversicherungsrecht �blicherweise massgebenden Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 353 E. 5b S. 360 mit Hinweisen; siehe ferner BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181 mit Hinweisen). Darauf wird verwiesen.
4.1 Strittig ist vorab, ob die Versicherte (nachfolgend: Beschwerdef�hrerin 1) ohne krankheitsbedingte Beeintr�chtigungen nach der Geburt ihres Sohnes im Mai 2006 einer Erwerbst�tigkeit im Rahmen eines 80 %igen Pensums nachgegangen w�re - so Vorinstanz und Beschwerdef�hrerin 1 - oder ob sie sich, welche Auffassung die IV-Stelle (nachfolgend: Beschwerdef�hrerin 2) vertritt, diesfalls zu je 50 % ausser- und innerh�uslichen Besch�ftigungen gewidmet h�tte. Unbestritten ist unter den Verfahrensbeteiligten demgegen�ber, dass die Beschwerdef�hrerin 1 bis zu diesem Zeitpunkt bei intakter Gesundheit vollzeitig erwerbst�tig gewesen w�re (und die Invalidit�t daher anhand der Einkommensvergleichsmethode zu ermitteln ist).
4.2 Die auf einer W�rdigung konkreter Umst�nde basierende Festsetzung des hypothetischen Umfangs der Erwerbst�tigkeit im Validit�tsfall stellt eine Tatfrage dar, welche f�r das Bundesgericht, ausser wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung beruht, verbindlich ist. Eine Rechtsfrage liegt demgegen�ber vor, wenn der Umfang der Erwerbst�tigkeit im Gesundheitsfall ausschliesslich auf die allgemeine Lebenserfahrung gest�tzt wird (Urteile [des Eidg. Versicherungsgerichts] I 693/06 vom 20. Dezember 2006 E. 4.1 und I 708/06 vom 23. November 2006 E. 3.1 und 3.2, je mit Hinweisen).
4.2.1 Das kantonale Gericht ist in einl�sslicher W�rdigung der in Bezug auf die Statusfrage entscheidrelevanten Aktenlage zum Schluss gelangt, dass die Beschwerdef�hrerin 1 als Valide nach der Geburt ihres Kindes im Mai 2006 weiterhin in einem Besch�ftigungsgrad von 80 % eine erwerbliche T�tigkeit ausge�bt h�tte. Insbesondere in Anbetracht der wirtschaftlichen Situation der Versicherten und ihres Ehemannes (nicht unbetr�chtliche Schulden, Alimentenverpflichtung des Ehegatten gegen�ber seinen Kindern aus erster Ehe, gute, aber nicht �berm�ssig komfortable Einkommenssituation des Ehemannes), der Tatsache, dass die Beschwerdef�hrerin 1 kinderlos bei unbeeintr�chtigter Gesundheit stets ein 100%iges Anstellungsverh�ltnis inne gehabt hatte, sowie des Umstands, dass die Kinderbetreuung, jedenfalls im Rahmen eines hypothetischen 80 %-Arbeitspensums, gew�hrleistet gewesen w�re (Kinderhort, Schw�gerin, Schichtarbeit der Versicherten etc.), nahm es eine - in Anbetracht einer daraus vermutungsweise resultierenden �berforderung - zwar nicht vollzeitige, aber doch �ber einem Halbtagespensum liegende erwerbliche Besch�ftigung als erwiesen an.
4.2.2 Diese Beurteilung, welche auf einer �berzeugenden Abw�gung der massgeblichen Gesichtspunkte beruht, ist nicht zu beanstanden. Die dagegen seitens der Beschwerdef�hrerin 2 erhobenen Einwendungen lassen die f�r das Bundesgericht regelm�ssig verbindlichen vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen nicht als offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 105 Abs. 2 BGG erscheinen. Dass die Eigen- und Fremdbetreuung des Kleinkindes die Beschwerdef�hrerin 1 und ihren Ehemann sowohl in finanzieller wie auch zeitlicher Hinsicht vor gr�ssere Herausforderungen gestellt h�tte, wie von der IV-Abkl�rungsperson sowohl im Haushaltsbericht vom 25. September 2007 wie auch in der erg�nzenden Stellungnahme vom 15. Oktober 2007 ausgef�hrt, vermag die vom kantonalen Gericht vorgenommene Gewichtung unter diesem eingeschr�nkten Blickwinkel nicht grunds�tzlich in Frage zu stellen.
Die Invalidit�t ist daher f�r den Zeitraum bis zur Geburt des Sohnes am 12. Mai 2006 bzw. - in Ber�cksichtigung eines 14-w�chigen entsch�digten Mutterschaftsurlaubes - bis Ende August 2006 anhand der Einkommensvergleichsmethode und ab 1. September 2006 auf Grund der gemischten Methode (bei einer Aufteilung der Aufgabengebiete Erwerbst�tigkeit und Haushalt von 80 und 20 %) zu ermitteln (zum revisionsrechtlich bedeutsamen Zeitpunkt des Statuswechsels vgl. im �brigen Urteil [des Eidg. Versicherungsgerichts] I 599/05 vom 6. Februar 2006 E. 5.2.3 mit Hinweisen).
Die Versicherte leidet - mit Auswirkungen auf die beruflich-erwerbliche und haushaltliche Leistungsf�higkeit - unter einer homonymen Hemianopsie nach links bei Status nach Infarkt im Versorgungsgebiet Arteria cerebri posterior rectus (ICD-10: H52.4), einer leichten depressiven Episode, einer Zervikobrachialgie rechts mit Verdacht auf leichte sensomotorische Ausfallsymptomatik C8 rechts (ICD-10: M53.1) sowie rechtsseitige Hemicranie wahrscheinlich cervicogen bedingt (ICD-10: M54.2) und einem chronischen Lumbovertebralsyndrom mit ischialgieformer Schmerzsymptomatik rechts sowie einem leichten sensomotorischen Ausfallsyndrom L5 rechts bei Status nach Diskushernienoperation LWK 4/5 rechts am 29. September und 5. Oktober 2000 (ICD-10: M51.1; vgl. Gutachten des Instituts Y.________ vom 8. Dezember 2008, S. 20).
6.1 Die durch die gesundheitlichen Beschwerden verursachte Behinderung in den h�uslichen Verrichtungen wurde von Vorinstanz und Verwaltung gest�tzt auf die im Abkl�rungsbericht Haushalt vom 25. September 2007 festgehaltenen Ergebnisse auf 30,5 % veranschlagt.
6.2 Die Beschwerdef�hrerin 1 bringt keine Gr�nde vor, welche diese auf einer W�rdigung der konkreten Verh�ltnisse fussende Einsch�tzung unter einem auch hier Anwendung findenden kognitionsrechtlich eingeschr�nkten Blickwinkel als irgendwie rechtsfehlerbehaftet erscheinen liessen. Insbesondere gen�gen die von der Beschwerdef�hrerin 2 auf der Basis von Art. 69 Abs. 2 IVV veranlassten Erhebungen im Haushalt in allen Teilen den diesbez�glich geltenden rechtsprechungsgem�ssen Vorgaben (vgl. BGE 130 V 61; 128 V 93; je mit Hinweisen; Urteile [des Eidg. Versicherungsgerichts] I 733/03 vom 6. April 2004 E. 5.1.2, I 741/01 vom 18. August 2003 E. 4.1 und I 90/02 vom 30. Dezember 2002 E. 2.3.2, nicht publ. in: BGE 129 V 67, aber in: AHI 2003 S. 218) und tragen namentlich der auch in diesem Aufgabenbereich beachtlichen Schadenminderungspflicht in Form der vermehrten Mithilfe der Familienangeh�rigen Rechnung (BGE 130 V 97 E. 3.3.3 S. 101 mit Hinweisen; Urteile [des Eidg. Versicherungsgerichts] I 725/04 vom 20. Januar 2006 E. 3, I 568/04 vom 16. Februar 2005 E. 4.2.2 und I 457/02 vom 18. Mai 2004 E. 8, nicht publ. in: BGE 130 V 396, aber in: SVR 2005 IV Nr. 6 S. 21). Soweit die Versicherte sich auf die �rztlicherseits hinsichtlich der Haushaltst�tigkeit auf 40 % gesch�tzte Beeintr�chtigung beruft (vgl. Gutachten des Instituts Y.________ vom 8. Dezember 2008, S. 22), ist ihr mit dem kantonalen Gericht entgegenzuhalten, dass in F�llen wie dem vorliegenden, in welchen die physischen Einschr�nkungen im Vordergrund stehen, der seiner Natur nach in erster Linie auf die Ermittlung des Ausmasses somatisch bedingter Gesundheitssch�digungen zugeschnittene Abkl�rungsbericht Haushalt die beweistaugliche(re) Grundlage darstellt (Urteil 8C_671/2007 vom 13. Juni 2008 E. 3.2.1 mit diversen Hinweisen).
7.1 Gest�tzt auf die medizinischen Unterlagen, namentlich das Gutachten des Instituts Y.________ vom 8. Dezember 2008 sowie die Berichte des Spitals X.________ vom 17. Mai 2004 und 19. Mai 2005 und des Dr. med. F.________ vom 2. November 2005, ist die Vorinstanz zum Ergebnis gelangt, dass der Versicherten die T�tigkeit als Service- und K�chenangestellte wie auch jede andere k�rperlich mittelschwere oder vorwiegend stehend oder gehend auszu�bende Besch�ftigung auf Grund des Krankheitsbildes nicht mehr zuzumuten ist. F�r k�rperlich leichte, vorwiegend im Sitzen durchzuf�hrende, wechselbelastende Verrichtungen ohne Einnahme von Zwangshaltungen und ohne wiederholte Treppenbenutzung wurde ein Leistungsverm�gen von noch 50 % bejaht.
7.2 Die relevante Aktenlage stellt sich diesbez�glich im Detail wie folgt dar:
7.2.1 Auf die Frage, wie sich die gesundheitliche St�rung bei der bisherigen T�tigkeit auswirke, antworteten die �rzte des Spitals X.________ im Rahmen ihres Berichtes vom 17. Mai 2004, die aus dem Posteriorinfarkt rechts resultierende homonyme Hemianopsie nach links beeintr�chtige die Patientin bei der T�tigkeit als Servicefachangestellte massiv. Im linken Gesichtsfeld sitzende G�ste k�nne sie nicht richtig wahrnehmen; zudem seien mehrfach Gegenst�nde zu Boden gefallen, da sie gegen St�hle oder Wandvorspr�nge gelaufen sei. Auf Grund des chronischen Schmerzsyndroms im Nacken-/Schulterg�rtel und LWS-Bereich sei ferner das Heben und Tragen mittelschwerer und schwerer Lasten w�hrend der Servicet�tigkeit nurmehr eingeschr�nkt m�glich. Eine leichte B�rot�tigkeit (unter Vermeidung von Fliessbandarbeit, T�tigkeiten mit Heben oder Tragen schwerer Lasten, raschen Bewegungsabl�ufen und weiten Gehstrecken), vorzugsweise in wechselnder Position, sei demgegen�ber w�hrend acht Stunden pro Tag zumutbar. In diesem zeitlichen Rahmen bestehe indessen wegen des durch den Gesichtsfelddefekt auch beim Lesen erh�hten Zeitaufwands eine reduzierte Leistungsf�higkeit von 50 %. Aktuell l�gen anamnestisch zus�tzlich kognitive Defizite vor, welche jedoch anl�sslich einer neuropsychologischen Testung noch zu objektivieren seien.
7.2.2 Auf erneute Befragung im Mai 2005 hin gaben die �rzte des Spitals X.________ zu den Auswirkungen der festgestellten gesundheitlichen Beschwerden die folgende Auskunft: S�mtliche der drei Hauptdiagnosen (Posteriorinfarkt rechts mit Hemianopsie nach links, cervico-thorakales Syndrom und chronische Lumbalgien) beeintr�chtigten die weitere Aus�bung des fr�heren Berufes als Serviceangestellte. Im Vordergrund st�nden dabei Einschr�nkungen der linken Gesichtsh�lfte, zudem aber auch neuropsychologische Defizite (Konzentrations- und Aufmerksamkeitsst�rung). Als geeignete T�tigkeiten wurden - w�hrend eines Zeitfensters von initial vier bis sechs, im Verlauf eventuell bis maximal acht Stunden t�glich - wiederum leichtere B�roarbeiten ohne Heben und/oder Tragen von schwereren Lasten bezeichnet (Telefon-Auskunft, leichte administrative Aufgaben etc.). Infolge der Hemianopsie nach links k�men keine Bet�tigungen in Frage, welche ein gutes r�umliches Vorstellungsverm�gen bedingten. Auch sei auf Grund der Gesichtsfeldeinschr�nkung eine Fahrtauglichkeit auszuschliessen. Im beschriebenen zeitlichen Rahmen sch�tzten die �rzte die Leistungsf�higkeit auf ca. 50 bis 75 %.
7.2.3 Dr. med. F.________ best�tigte die vorangegangenen Arbeitsf�higkeitsbeurteilungen mit Bericht vom 2. November 2005 vollumf�nglich.
7.2.4 Nachdem die Versicherte am 12. Mai 2006 Mutter geworden war, f�hrte das Institut Y.________ am 11./12. November 2008 internistische/allgemeinmedizinische, psychiatrische, neurologische und ophthalmologische Untersuchungen durch. Gest�tzt darauf kamen die Fach�rzte zum Schluss (S. 22), dass die homonyme Hemianopsie nach links sowohl aus neurologischer wie auch aus ophthalmologischer Sicht Folgen f�r die Arbeitsf�higkeit der Explorandin zeitige. Die angestammte Besch�ftigung als Servicefachangestellte wie auch andere T�tigkeiten, welche ein intaktes Gesichtsfeld erforderten, seien bleibend nicht mehr zuzumuten. Aus rein neurologischer Optik reduzierten ferner die Zervikobrachialgie rechts und das chronische Lumbovertebralsyndrom die Arbeitsf�higkeit. Die bisherige Bet�tigung als Service- und K�chenangestellte sowie andere k�rperlich mittelschwere oder vorwiegend stehend oder gehend auszu�bende Verrichtungen erwiesen sich als nicht l�nger zumutbar. In einer k�rperlich leichten, vorwiegend im Sitzen durchzuf�hrenden wechselbelastenden T�tigkeit, ohne Einnahme von Zwangshaltungen und ohne wiederholte Treppenbenutzung, bestehe unter neurologischem Blickwinkel eine Arbeitsunf�higkeit von 50 %, entsprechend einer 50%igen Arbeits- und Leistungsf�higkeit. Psychiatrischerseits bewirke die leichte depressive Episode ebenfalls eine Einschr�nkung des Leistungsverm�gens, wobei diesbez�glich in einer somatisch adaptierten T�tigkeit eine Einbusse von 20 % resultiere. Im �brigen erg�ben sich weder aus internmedizinischer noch aus anderweitiger somatischer Sicht Befunde oder Diagnosen, welche die Arbeitsf�higkeit beeintr�chtigten. Eine polydisziplin�re Betrachtungsweise m�nde in eine 50%ige Arbeits- und Leistungsf�higkeit f�r angepasste T�tigkeiten. Die neurologisch-ophthalmologisch bedingten relevanten Defizite und die auf den psychischen Gesundheitszustand zur�ckzuf�hrende geringgradige Leistungsminderung wirkten sich nicht additiv aus, da die gleichen Zeitabschnitte zur Wahrung eines langsamen Arbeitstempos oder zum Einlegen von zus�tzlichen Pausen verwendet werden k�nnten.
7.3 Im Lichte dieser �rztlichen Ausf�hrungen h�lt die vorinstanzliche Arbeitsf�higkeitsbeurteilung, jedenfalls, wie hiernach noch darzulegen sein wird, als Grundlage der bis August 2006 vorzunehmenden Invalidit�tsbemessung, einer - eingeschr�nkten (vgl. E. 2.2.2 hievor) - �berpr�fung stand. Es kann mithin darauf abgestellt werden.
7.4 Was den Beginn des gem�ss aArt. 29 Abs. 1 lit. b IVG (in der bis 31. Dezember 2007 in Kraft gestandenen, auf Grund der im April 2004 erfolgten Anmeldung in casu anwendbaren Fassung) zu bestehenden Wartejahres anbelangt, hat das kantonale Gericht diesen - den Ausf�hrungen im Gutachten des Institut Y.________ (vom 8. Dezember 2008, S. 23 oben) folgend - auf Februar 2004 festgesetzt. Eine n�here Begr�ndung hierf�r und namentlich eine Auseinandersetzung mit dem seitens der Beschwerdef�hrerin 2 anl�sslich der Rentenverf�gung vom 22. April 2009 noch auf den 1. Juli 2003 terminierten Zeitpunkt l�sst sich dem angefochtenen Entscheid nicht entnehmen. Wie die medizinischen Akten deutlich aufzeigen, wurde die Beschwerdef�hrerin 1 im Verlaufe des Jahres 2000 zunehmend durch R�ckenprobleme in ihrer Leistungsf�higkeit beeintr�chtigt, die denn auch in die Aufl�sung des damaligen Arbeitsverh�ltnisses als Verk�uferin m�ndeten. Durch den im Juli 2003 erlittenen Hirnschlag versch�rfte sich die gesundheitliche Situation sodann zus�tzlich in erheblichem Ausmass (Halbseitenblindheit, Konzentrationsst�rungen etc.), welcher Umstand dazu f�hrte, dass die Versicherte am 18. Februar 2004 letztmals ihre damalige T�tigkeit als K�chin/Serviceangestellte auszu�ben vermochte und es schliesslich zu der auf Ende M�rz 2004 ausgesprochenen K�ndigung kam. Vor diesem Hintergrund ist nicht einsehbar, weshalb die dauerhafte krankheitsbedingte Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit erst ab Februar 2004 bestanden haben soll, zumal auch die entsprechenden gutachtlichen Angaben eine nachvollziehbare Erkl�rung vermissen lassen. Vielmehr ist mit der Beschwerdef�hrerin 2 im Sinne der urspr�nglichen Rentenverf�gung davon auszugehen, dass der Beginn des Wartejahres nach aArt. 29 Abs. 1 lit. b IVG auf Juli 2003 anzusetzen ist und ein allf�lliger Rentenanspruch daher bereits im Juli 2004 entstehen konnte.
Zu beurteilen sind im Weiteren die erwerblichen Auswirkungen der festgestellten reduzierten Arbeitsf�higkeit.
8.1 Das kantonale Gericht hat als Basis des Valideneinkommens denjenigen Verdienst herangezogen, welcher der Beschwerdef�hrerin 1 als Gesunde 2004 im Rahmen ihrer Anstellung im Gastgewerbe ausbezahlt worden w�re (Fr. 31'356.-; vgl. Ausk�nfte des Restaurationsbetriebes R.________ vom 6. Oktober 2004). Dieser Betrag wurde infolge unfreiwilliger Unterdurchschnittlichkeit nach Massgabe der Rechtsprechungsgrunds�tze (BGE 135 V 297) parallelisiert, woraus sich - nominallohnindexiert und arbeitszeitbereinigt - Einkommen in H�he von Fr. 42'197.80 (2005) und Fr. 42'150.75 (2006) ergaben.
8.2 Entgegen der vorinstanzlichen Betrachtungsweise - die diesbez�glichen tats�chlichen Feststellungen erweisen sich mit der Beschwerdef�hrerin 1 als qualifiziert fehlerhaft - kann nach Lage der Akten nicht als erwiesen angenommen werden, dass die Versicherte als Valide im Zeitraum bis zur Geburt ihres Kindes im Mai 2006 im Gastgewerbe t�tig gewesen w�re. Vielmehr erhellt aus den Unterlagen, dass ihre Anstellung als Verk�uferin bei der W.________ GmbH, welche sie seit Mai 1997 inne hatte, auf Grund seit 2000 bestehender gesundheitlicher Probleme durch die Arbeitgeberin per Ende August 2002 aufgel�st worden war (vgl. K�ndigungsschreiben vom 29. April 2002, Angaben der W.________ GmbH vom 8. September 2004). Es ist angesichts dieser Sachlage nicht als mit dem Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt anzusehen, dass die Beschwerdef�hrerin 1 auch bei gesundheitlich intakten Verh�ltnissen ihre im Vergleich zur nachfolgenden Besch�ftigung als K�chin/Serviceangestellte besser entl�hnte Verkaufst�tigkeit freiwillig aufgegeben h�tte.
8.2.1 F�r die Zeitspanne bis zur Geburt des Kindes (bzw. Beendigung des Mutterschaftsurlaubes Ende August 2006) ist das Valideneinkommen daher auf der Grundlage des als Verk�uferin bei der ehemaligen Arbeitgeberin mutmasslich erzielten, lohnindexierten Einkommens im - von der Beschwerdef�hrerin 2 denn auch anl�sslich der Verf�gung vom 22. April 2009 veranschlagten - Betrag von Fr. 45'396.- (2004) bzw. Fr. 46'400.15 ([bis August] 2006; Nominallohnentwicklung 2005: 1,2 %, 2006: 1 %; Die Volkswirtschaft, 6/2009, Tabelle B10.2, S. 87, Noga-Abschnitte G,H [Handel, Reparatur, Gastgewerbe]) festzusetzen.
8.2.2 Demgegen�ber sind dem Validenverdienst nach diesem Zeitpunkt die Erwerbsertr�gnisse aus dem Gastgewerbebereich - basierend auf den Tabellenl�hnen der vom Bundesamt f�r Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebung (LSE) - zugrunde zu legen (2006: Fr. 44'369.20; LSE 2006, Tabelle TA 1 [Privater Sektor], S. 25, Gastgewerbe [Wirtschaftszweig 55], Frauen, Anforderungsniveau 4 [einfache und repetitive T�tigkeiten]; durchschnittliche Wochenarbeitszeit von 42,1 Stunden [Die Volkswirtschaft, a.a.O., Tabelle B9.2, S. 86, Noga-Abschnitt H, Gastgewerbe]), hat die Versicherte doch mehrmals betont, dass sie sich, um die Betreuungsaufgaben bew�ltigen zu k�nnen, eine Schichtarbeit gesucht h�tte (vgl. etwa die Aussagen im Abkl�rungsbericht Haushalt vom 25. September 2007, Stellungnahmen der Versicherten vom 3. Oktober 2007 und 12. M�rz 2009, vorinstanzliche Beschwerdeschrift vom 25. Mai 2009). Diese - wie auch ein sonnt�glicher Einsatz - w�re aber, jedenfalls in den von ihr angegebenen Zeitfenstern von 05.00 bis 13.00 Uhr oder von 13.00 bis 21.00 Uhr (Beschwerdeschrift vom 25. Mai 2009), im Verkauf nicht realisierbar gewesen.
8.3 Im angefochtenen Entscheid wurde dem Validenlohn auch f�r die Zeit nach der Geburt des Kindes (bzw. der Beendigung des Mutterschaftsurlaubes Ende August 2006) - und der damit f�r den Gesundheitsfall einhergehenden (hypothetischen) 20%igen Reduktion der bisherigen Vollzeitanstellung (vgl. E. 4.2.2 hievor) - das einem 100 %-Pensum entsprechende Einkommen zugrunde gelegt. Das kantonale Gericht hat die Invalidit�t im erwerblichen Bereich mithin bezogen auf eine Ganztagest�tigkeit bemessen. Indem es bei Teilerwerbst�tigkeit den Erwerbsteil als vollzeitlich betrachtet und einen Einkommensvergleich f�r Vollerwerbst�tige vornimmt, verletzt es indes, wie von der Beschwerdef�hrerin 2 zu Recht ger�gt, Bundesrecht, da rechtsprechungsgem�ss bei der Invalidit�tsbemessung im erwerblichen Bereich die Vergleichsgr�ssen Validen- und Invalideneinkommen im zeitlichen Rahmen der ohne Gesundheitsschaden ausge�bten Teilerwerbst�tigkeit zu bestimmen sind (vgl. E. 10.1 hiernach). Muss, wie vorliegend f�r den Zeitraum ab September 2006, von einer ohne gesundheitliche Einschr�nkungen im Umfang von 80 % ausge�bten Erwerbst�tigkeit ausgegangen werden, ist das Valideneinkommen folglich auf einer um 20 % reduzierten Basis zu ermitteln. Es betr�gt daher angesichts eines gastgewerblichen Durchschnittsverdienstes im Vollpensum von Fr. 44'369.20 (vgl. E. 8.2.2 hievor) Fr. 35'495.40.
9.1 Die Bestimmung des Invalideneinkommens erfolgte vorinstanzlich, da die Versicherte keiner Erwerbst�tigkeit mehr nachgeht, rechtsprechungsgem�ss auf der Grundlage der lohnstatistischen Angaben der LSE (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 S. 475 f. mit Hinweisen). Gest�tzt auf Tabelle TA1 der LSE 2004 (S. 53) betr�gt der Zentralwert f�r einfache und repetitive T�tigkeiten (Anforderungsniveau 4) verrichtende Arbeitnehmerinnen branchenunabh�ngig total Fr. 3893.- monatlich. Unter Ber�cksichtigung der durchschnittlichen betriebs�blichen Wochenarbeitszeit von 41,6 (Die Volkswirtschaft, a.a.O., Tabelle B9.2, S. 86, Total) resultiert daraus - bei einem jedenfalls bis Ende August 2006 auf 50 % zu veranschlagenden zumutbaren Pensum (vgl. E. 7.1-7.3 hievor) - ein Einkommen von Fr. 24'292.30 j�hrlich. Ausgehend von einem entsprechenden tabellarischen Wert f�r 2006 von Fr. 4019.- (LSE 2006, Tabelle TA1, S. 25, Frauen, Anforderungsniveau 4) bel�uft sich das entsprechende Jahreseinkommen in Anbetracht einer Durchschnittsarbeitszeit von w�chentlich 41,7 Stunden (Die Volkswirtschaft, a.a.O., Tabelle B9.2, S. 86, Total) und einer halbt�gigen Besch�ftigung auf Fr. 25'138.85.
9.2 Ob nach Massgabe der Grunds�tze von BGE 126 V 75 �berhaupt ein (behinderungsbedingt oder anderweitig begr�ndeter) Abzug vom gest�tzt auf tabellarische Ans�tze ermittelten Invalideneinkommen vorzunehmen ist, l�sst sich als - frei �berpr�fbare - Rechtsfrage (vgl. E. 2.2.2 in fine hievor) nur bejahen, wenn im Einzelfall Anhaltspunkte daf�r bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer Kriterien ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsf�higkeit auch auf dem ausgeglichenen allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Erfolg erwerblich verwerten kann (Urteil 8C_778/2007 vom 29. Mai 2008 E. 5.2 mit Hinweisen). Praxisgem�ss ist durch einen entsprechenden Abzug vom Tabellenlohn der Tatsache Rechnung zu tragen, dass pers�nliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalit�t oder Aufenthaltskategorie und Besch�ftigungsgrad, Auswirkungen auf die H�he des Lohnes der versicherten Person haben k�nnen (BGE 124 V 321 E. 3b/aa S. 323). Der Abzug ist unter W�rdigung der Umst�nde im Einzelfall nach pflichtgem�ssem Ermessen gesamthaft zu sch�tzen und darf maximal 25 % betragen (BGE 126 V 75 E. 5b/aa-cc S. 79 ff.).
9.2.1 Das kantonale Gericht hat die Merkmale, die einen Abzug zu rechtfertigen verm�chten, eingehend gepr�ft und im Gegensatz zur Beschwerdef�hrerin 2, welche einen solchen im Rahmen ihrer Rentenverf�gung im Ausmass von 10 % als begr�ndet angesehen hatte, verneint. Dies auch vor dem - nunmehr weggefallenen (vgl. E. 8.2 und 8.2.1 hievor) - Hintergrund, dass mit der bei der Bemessung des Valideneinkommens erfolgten Parallelisierung gewissen einkommensbeeinflussenden Faktoren bereits Rechnung getragen worden war (vgl. dazu BGE 135 V 297 E. 6.2 S. 305).
9.2.2 Das Krankheitsbild der Versicherten ist multifaktoriell bedingt und dadurch gepr�gt von sich mannigfaltig auswirkenden Einschr�nkungen. Wie die Vorinstanz festgestellt hat, vermindern die homonyme Hemianopsie nach links, die Zervikobrachialgie rechts und das chronische Lumbovertebralsyndrom das Leistungsverm�gen um 50 %. Die verbleibende Arbeitsf�higkeit kann die Beschwerdef�hrerin 1 gem�ss Gutachten des Instituts Y.________ (vom 8. Dezember 2008) in einer leidensangepassten, d. h. k�rperlich leichten, vorwiegend im Sitzen durchzuf�hrenden, wechselbelastenden T�tigkeit ohne Einnahme von Zwangshaltungen und ohne wiederholte Treppenbenutzung verwerten. W�hrend der Umstand, dass die Versicherte infolge des auf ihre Leiden zur�ckzuf�hrenden verlangsamten Arbeitstempos und der notwendigen zus�tzlichen Pausen mit einem erh�hten Zeitbedarf zu rechnen hat, ebenso wie das Kriterium der nicht vorhandenen Ausbildung bereits mit der Annahme einer um 50 % herabgesetzten Leistungsf�higkeit sowie der tabellarischen Einstufung auf das Anforderungsniveau 4 abgegolten werden, wird damit den erw�hnten qualitativen Anforderungen an einen den Beeintr�chtigungen adaptierten erwerblichen Einsatzbereich nicht Rechnung getragen. Da die Versicherte auf Grund des erforderlichen speziellen Zuschnitts des Arbeitsplatzprofils gegen�ber k�rperlich unversehrten Arbeitnehmerinnen Lohnnachteile zu gew�rtigen hat, erscheint ein Abzug von 10 % angemessen. Entgegen der Betrachtungsweise der Beschwerdef�hrerin 1 sind demgegen�ber, wie die �berzeugenden Ausf�hrungen im angefochtenen Entscheid anschaulich belegen, keine weiteren pers�nlichen oder beruflichen Merkmale auszumachen, die eine weitergehende Reduktion indizierten. Der massgebliche Invalidenlohn betr�gt daher Fr. 21'863.10 (2004) bzw. Fr. 22'625.- ([bis August] 2006).
10.1 Bei der Bemessung der Invalidit�t im erwerblichen Bereich sind die Vergleichsgr�ssen Validen- und Invalideneinkommen im zeitlichen Rahmen der ohne Gesundheitsschaden (voraussichtlich dauernd) ausge�bten Teilerwerbst�tigkeit zu bestimmen (BGE 131 V 51 E. 5.1.1 S. 53; 125 V 146 E. 2b in fine S. 150 mit diversen Hinweisen; Urteile [des Eidg. Versicherungsgerichts] I 725/04 vom 20. Januar 2006 E. 2 und I 417/92 vom 19. Mai 1993). Die trotz gesundheitlicher Beeintr�chtigung noch bestehende Arbeitsf�higkeit im versicherten T�tigkeitsfeld bildet unverzichtbare Grundlage f�r die Bemessung der Invalidit�t. Dies gilt auch bei teilerwerbst�tigen Versicherten, die sich daneben in einem Aufgabenbereich nach Art. 5 Abs. 1 IVG und Art. 8 Abs. 3 ATSG (in Verbindung mit Art. 28a Abs. 2 IVG und Art. 27 IVV) engagieren. Dabei hat grunds�tzlich eine gleichzeitige Beurteilung der Arbeitsunf�higkeit sowie der noch zumutbaren T�tigkeiten und Verrichtungen in beiden Bereichen unter Ber�cksichtigung allf�lliger Wechselwirkungen zu erfolgen. Das setzt entsprechende klare Fragestellungen der IV-Stellen und Sozialversicherungsgerichte an den Arzt voraus (BGE 134 V 9 E. 7.2 S. 10 f.; Urteile [des Eidg. Versicherungsgerichts] I 772/06 vom 11. April 2007 E. 4.1, I 753/03 vom 6. Januar 2006 E. 7.2 und I 156/04 vom 13. Dezember 2005 E. 6.2 mit Hinweisen, in: SVR 2006 IV Nr. 42 S. 151), welche die (hypothetische) Statussituation ber�cksichtigen und sachgerechte, den konkreten Verh�ltnissen vollumf�nglich Rechnung tragende Ausk�nfte erwarten lassen. Die Beantwortung der Fragen soll die praxisgem�ss erforderliche Bestimmung des Invalideneinkommens im zeitlichen Rahmen der ohne Gesundheitsschaden ausge�bten Teilerwerbst�tigkeit erm�glichen.
10.2 Im vorliegenden Fall ist vorab festzuhalten, dass auf Grund der �rztlichen Angaben unbestrittenermassen keine Hinweise f�r Wechselwirkungen zwischen den beiden T�tigkeitsbereichen nach den in BGE 134 V 9 definierten Kriterien erkennbar sind. Die Versicherte selbst macht denn auch nicht geltend, dass sich die gesundheitsbedingte Einschr�nkung im Haushaltsbereich nicht nur innerhalb dieser Bet�tigung, sondern zus�tzlich auf die Arbeitsf�higkeit im Erwerbsbereich auswirke. Sodann erweist sich die vorinstanzliche Feststellung einer um 50 % eingeschr�nkten Leistungsf�higkeit im Rahmen leidensangepasster erwerblicher T�tigkeiten f�r den Zeitraum vor der Geburt des Kindes, als die Beschwerdef�hrerin 1 ohne gesundheitliche Beeintr�chtigungen noch vollzeitig eine Erwerbst�tigkeit ausge�bt h�tte und der Beanspruchung durch etwaige Haushaltsaufgaben f�r die Invalidit�tsbemessung keine Bedeutung zukam, als hinreichend pr�zis, bleibt doch ohne Einfluss auf das Invalideneinkommen, ob die Versicherte behinderungsbedingt lediglich w�hrend der H�lfte eines vollzeitigen Arbeitspensums arbeiten oder aber w�hrend des vollzeitigen Arbeitspensums lediglich ein h�lftiges Rendement erbringen konnte (E. 7.3 hievor und E. 10.3 hiernach).
10.3 F�r die Zeitspanne, in der auf Grund der famili�ren Verpflichtungen nur noch von einer teilzeitlichen Erwerbst�tigkeit auszugehen ist, lassen sich dem angefochtenen Entscheid demgegen�ber keine schl�ssigen Ausf�hrungen entnehmen (was mit Blick auf das der Invalidit�tsbemessung zugrunde gelegte, einer vollen Erwerbst�tigkeit entsprechende Valideneinkommen auch entbehrlich war).
10.3.1 Die Annahme einer 50%igen Arbeitsf�higkeit st�tzt das kantonale Gericht auf das Gutachten des Instituts Y.________ (vom 8. Dezember 2008), wonach der Versicherten eine k�rperlich leichte, adaptierte T�tigkeit mit einer Arbeits- und Leistungsf�higkeit von 50 % zumutbar sei. Diese Einsch�tzung stimme im Wesentlichen mit �lteren medizinischen Akten �berein, ja bewege sich im oberen Bereich von deren Sch�tzungen, was aber angesichts des Zeitverlaufs nachvollziehbar sei, d�rfte doch mit zunehmendem Alter eher mit einer Verschlechterung als mit einer Verbesserung zu rechnen sein. Im Bericht vom 17. Mai 2004 - somit vor der Geburt des Kindes am 12. Mai 2006 - erachteten die �rzte des Spitals X.________ ein Pensum von acht Stunden t�glich in einer leidensangepassten B�rot�tigkeit zumutbar, wobei in diesem zeitlichen Rahmen wegen des durch den Gesichtsfelddefekt beim Lesen erh�hten Zeitaufwands eine reduzierte Leistungsf�higkeit von 50 % resultiere; zus�tzliche kognitive Defizite bed�rften noch einer neuropsychologischen Objektivierung. Im Mai 2005 stuften die �rzte des Spitals X.________ in einer leichteren B�rot�tigkeit einen Besch�ftigungsgrad von initial vier bis sechs, im Verlauf eventuell bis maximal acht Stunden pro Tag als ausf�hrbar ein. Die Leistungsf�higkeit betrage dabei ca. 50 bis 75 %. Dr. med. F.________ best�tigte diese Arbeitsf�higkeitsbeurteilungen im November 2005 vollumf�nglich.
10.3.2 Auch die Gutachter des Instituts Y.________gehen mithin davon aus, dass die Behinderungen zu einer Verlangsamung des Arbeitstempos f�hren und zus�tzliche Pausen erfordern; sie sprechen von einer 50%igen Arbeits- und Leistungsf�higkeit in adaptierten T�tigkeiten. Diese Schlussfolgerungen lassen jedoch vor dem Hintergrund der anl�sslich der Begutachtung bereits ge�nderten Statusverh�ltnisse und der dadurch rechtsprechungsgem�ss notwendig gewordenen Ermittlung der noch bestehenden Erwerbsf�higkeit im zeitlichen Rahmen der ohne Gesundheitsschaden voraussichtlich dauernd ausge�bten Teilerwerbst�tigkeit (E. 10.1 hievor) kein verl�ssliches Bild zu: Zwar hat sich die IV-Stelle gegen�ber der Gutachtensstelle nach der in gesundheitlicher Hinsicht vorhandenen Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit und h�uslichem Aufgabenbereich (je h�lftig) erkundigt. Die Antwort, es sei der Explorandin zumutbar, neben der Besch�ftigung im Haushalt einer geeigneten Erwerbst�tigkeit mit einer Arbeits- und Leistungsf�higkeit von 50 % nachzugehen, erlaubt indessen nicht ohne Weiteres den von der Verwaltung und der Vorinstanz gezogenen Schluss, die Versicherte sei in der Lage, neben ihrer T�tigkeit im Aufgabenbereich 50 % eines Vollzeitpensums in einer leidensangepassten T�tigkeit zu bew�ltigen. Die �rztliche Einsch�tzung l�sst ebenso die Folgerung zu, die Versicherte sei zwar im Umfang des Pensums nicht eingeschr�nkt, aber ihr Rendement sei w�hrend des normalen Pensums behinderungsbedingt, insbesondere wegen der �rztlich attestierten Verlangsamung, um 50 % reduziert. Eine abschliessende Beurteilung des im Erwerbsbereich f�r den Zeitraum ab September 2006 verbliebenen Leistungsverm�gens ist daher auf der Grundlage der existierenden medizinischen Dokumentation nicht m�glich.
11.1 F�r die Zeitspanne vom 1. Juli 2004 (Ablauf des Wartejahres; vgl. E. 7.4 hievor) bis zur Geburt des Sohnes im Mai 2006 bzw. Beendigung des Mutterschaftsurlaubes Ende August 2006 ergeben sich nach dem Gesagten auf der Basis einer anhand der Einkommensvergleichsmethode zu bemessenden Invalidit�t Erwerbsunf�higkeitsgrade von 52 % (2004: Valideneinkommen von Fr. 45'396.-, Invalideneinkommen von Fr. 21'863.10; zu den Rundungsregeln: BGE 130 V 121) bzw. 51 % (2006: Valideneinkommen von Fr. 46'400.15, Invalideneinkommen von Fr. 22'625.-). Daraus resultiert der Anspruch auf eine halbe Invalidenrente.
11.2 Im Hinblick auf m�gliche Rentenleistungen ab September 2006 ist die Angelegenheit an die Vorinstanz zur�ckzuweisen, damit sie die gutachtlichen Abkl�rungsergebnisse im Sinne des in E. 10.1 und 10.3 hievor Dargelegten erg�nze. Hernach wird sie erneut �ber den Rentenanspruch zu befinden haben, wobei die mit Blick auf die Statusfrage relevanten Verh�ltnisse (E. 4 hievor), das dem Einkommensvergleich zugrunde zu legende Valideneinkommen (E. 8.3 hievor) sowie die gesundheitsbedingte Einschr�nkung im innerh�uslichen Aufgabenbereich (E. 6 hievor) bereits feststehen.
12.1 Dem Prozessausgang entsprechend (der Versicherten steht f�r den Zeitraum vom 1. Juli 2004 bis 31. August 2006 eine halbe Rente zu; f�r den nachfolgenden Zeitraum wird die Sache zur weiteren medizinischen Abkl�rung an das kantonale Gericht zur�ckgewiesen) sind die Beschwerdef�hrenden - gemessen an ihren jeweiligen Antr�gen - je h�lftig kostenpflichtig (Art. 65 Abs. 4 lit. a in Verbindung mit Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG). Das Gesuch der Versicherten um Gew�hrung der unentgeltlichen Prozessf�hrung erweist sich in dem Umfang, in welchem sie mit ihren Anliegen durchdringt, als gegenstandslos. Im �brigen kann diesem stattgegeben werden, da die gesetzlichen Voraussetzungen erf�llt sind (Art. 64 Abs. 1 BGG). Es wird indessen ausdr�cklich auf Art. 64 Abs. 4 BGG aufmerksam gemacht, wonach die beg�nstigte Partei der Gerichtskasse Ersatz zu leisten haben wird, wenn sie sp�ter dazu in der Lage ist.
12.2 Der anwaltlich vertretenen Versicherten steht ferner eine an ihrem Obsiegen zu bemessende Parteientsch�digung zu (Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG).
12.2.1 Diese bel�uft sich im von ihr angehobenen Verfahren auf Fr. 1400.-. Ihrem Antrag auf Verbeist�ndung nach Art. 64 Abs. 2 BGG ist im zus�tzlichen Betrag von Fr. 1400.- zu entsprechen. Auch diesbez�glich wird jedoch auf die in Art. 64 Abs. 4 BGG geregelten R�ckerstattungsmodalit�ten hingewiesen.
12.2.2 Im Rahmen des seitens der IV-Stelle eingeleiteten Prozesses ist der Versicherten f�r die von ihr eingereichte Vernehmlassung ebenfalls ein - den Aufwand abgeltender - Parteikostenersatz in H�he von Fr. 500.- zuzusprechen (Aufwand insgesamt Fr. 1000.-, h�lftiges Obsiegen). Die verbleibenden Fr. 500.- sind im Rahmen der unter Vorbehalt von Art. 64 Abs. 4 BGG zu gew�hrenden Verbeist�ndung abzudecken.
Die Beschwerden werden in dem Sinne gutgeheissen, dass der Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 17. M�rz 2010 und die Verf�gung der IV-Stelle des Kantons Aargau vom 22. April 2009 aufgehoben werden und die Sache an die Vorinstanz zur�ckgewiesen wird, damit sie im Sinne der Erw�gungen verfahre und erneut �ber den Rentenanspruch von M.________ f�r die Zeit ab 1. September 2006 befinde. Im �brigen werden die Beschwerden abgewiesen.
M.________ wird die unentgeltliche Rechtspflege (Prozessf�hrung, Verbeist�ndung) gew�hrt.
Die Gerichtskosten von insgesamt Fr. 1000.- werden der IV-Stelle und M.________ je zur H�lfte auferlegt; letzterer Betrag wird vorl�ufig auf die Gerichtskasse genommen.
Die IV-Stelle hat M.________ f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit insgesamt Fr. 1900.- zu entsch�digen.
Rechtsanwalt Reto Zanotelli wird als unentgeltlicher Rechtsbeistand von M.________ bestellt und es wird ihm f�r das bundesgerichtliche Verfahren aus der Gerichtskasse eine Entsch�digung von insgesamt Fr. 1900.- ausgerichtet.

References: Art. 105
 Art. 97
 Art. 132
 BGE 
 Art. 132
 BGE 
in fine
 Art. 16
 BGE 
 Art. 28
 Art. 27
 Art. 27
 Art. 28
 Art. 16
 Art. 27
 BGE 
 BGE 
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 BGE 
 Art. 105
 Art. 69
 BGE 
 BGE 
 BGE 
in casu
 BGE 
in fine
 BGE 
in fine
 Art. 5
 Art. 8
 Art. 28
 Art. 27
 BGE 
 BGE 
 Art. 66
 Art. 64
 Art. 64
 Art. 64
 Art. 64