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Timestamp: 2013-05-25 11:28:42+00:00

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Rollbahnanschlüsse Bund, Bauoberleitung und örtliche Bauüb ... 105188 | competitionline - Competitions and architecture	DeutschFrançaisEspañol	Bitte geben Sie die gewünschte ID in diesem Format ein: „1-54321“. Sie finden die IDs im Magazin sowie auf den jeweiligen Wettbewerbs-, Projekt- und Büroseiten.
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DE-12529 Berlin	16.05.2012	Tender
(ID 105188)
Rollbahnanschlüsse Bund, Bauoberleitung und örtliche Bauüberwachung
Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, Berlin (DE)	Assignment
Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH beabsichtigt im Rahmen der Schaffung der Infrastruktur für die Wahrnehmung von protokollarischen Aufgaben und für die Durchführung des politisch-parlamentarischen Flugbetriebs zur Unterbringung des Protokollbereichs und weiterer spezifischer Bundesbauten für das Auswärtige Amt (AA), für das Bundesministerium für Verteidigung (BMVg) und für das Bundeskanzleramt (BK-Amt) am künftigen Verkehrsflughafen Berlin-Schönefeld, die erforderlichen luftseitigen Infrastrukturen zu realisieren.
In diesem Zusammenhang ist die Erweiterung des bestehenden Rollbahnsystems BER vorgesehen, so dass die neuen Anlagen des Bundes an das Rollbahnsystem des Flughafens leistungsstark und optimal angebunden werden können.
Hierfür sind neue Verbindungsrollbahnen zu schaffen und eine vorhandene Bestandsfläche instandzusetzen. Ergänzend dazu ist die erforderliche Infrastruktur mit Rohrleitungen für die Entwässerung, Rückbau, Sicherung und Umverlegung bestehender Anlagen sowie Interimslösungen zur Anbindung an die Flughafenanlagen im Rahmen der Bauausführung vorgesehen. Weitere wesentliche Leistungen sind die Herstellung von Befeuerungs- und Beschilderungsanlagen einschließlich der tiefbautechnischen Infrastruktur sowie Leitungen der medialen Versorgung im Bereich der Rollbahnen. Für alle o.g. herzustellenden Anlagen ist die Inbetriebnahme durchzuführen.
Die gegenständliche Leistung umfasst die örtliche Bauüberwachung/Bauoberleitung, die Objektbetreuung und Dokumentation der unter II.2.1) aufgeführten Leistungen. Zudem sind die Leistungen der Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinierung zu erbringen. Im Bedarfsfall sind Kontrollvermessungsleistungen (1. Bedarfsposition) und Kontrollprüfungen von Bau- und Baustoffgemischen (2. Bedarfsposition) zu erbringen.	Scope of services
Die Leistungen umfassen hierbei folgende Leistungsbilder und Leistungsphasen (in Anlehnung an die HOAI):
Örtliche Bauüberwachung sowie die Objektbetreuung und Dokumentation für voraussichtlichen Leistungsumfang (Mengen- bzw. Massenangaben sind ca.-Werte):
— 100 000 m3 Erdarbeiten, Ober- und Mineralboden,
— 45 000 m2 Flugbetriebsflächen in Asphaltbauweise,
— 18 500 m2 Asphaltbefestigung im Hocheinbau auf bestehender Beton-Flugbetriebsfläche,
— 1 000 m2 Schotterrasen in mehrschichtiger Bauweise,
— 50 000 m2 Rasenansaat.
— 1 500 m Regenwasserfreispiegelkanal bis DN 1.200,
— 40 Schachtbauwerke bis DN 2.600,
— 10 000 m² Bodenfilteranlagen, inkl. Einbau von PE-HD Folie.
Betriebsstraßen:
— Anpassungen von Betriebsstraßen in Asphaltbauweise im Anschlussbereich an Flugbetriebsflächen.
Flughafenspezifische Anlagen – Anlagentechnik:
— Befeuerung und Beschilderung Außenanlagen,
— 125 St. Feuer mit Steuereinheiten für Einzellampensteuerung und -überwachung,
— 22 km FLYCY Kabel 3/6 bis 5/10 kV,
— 15 St. Innenbeleuchtete Rollwegbeschilderungen.
Flughafenspezifische Anlagen - Tiefbau:
— 90 Schachtbauwerke,
— 2 500 m Kabelschutzrohre DN 100/150,
— 4 500 m Primär - Rohrpakete bis 4x4x DN 100,
— 40 St. Spülbohrungen 20 m DN 110,
— 15 St. Rollwegbeschilderungsfundamente.
Abriss/Rückbau:
— 38 000 m² Rückbau/Fräsen Flugbetriebsflächen Beton,
— 2 000 m² Rückbau Nebenflächen (Asphalt bzw. Pflasterung).
Zudem sind die Leistungen der Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinierung zu erbringen. Im Bedarfsfall sind Kontrollvermessungsleistungen (1. Bedarfsposition) und Kontrollprüfungen von Bau- und Baustoffgemischen (2. Bedarfsposition) zu erbringen.
Die detaillierte Leistungsbeschreibung wird den ausgewählten Bewerbern mit den Verdingungsunterlagen übersandt.
Download der Unterlagen: http://www.berlin-airport.de/DE/BBI/Vergaben/VergabenAktuell.html
122461-2012
Auftragsbekanntmachung – VersorgungssektorenDienstleistungenRichtlinie 2004/17/EGAbschnitt I: AuftraggeberI.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)Flughafen Berlin Brandenburg GmbH - Bereich Planung und Bau BBI, z. H.Herrn Joachim KorkhausMittelstraße 5-5a, Zimmer 2.4.05Zu Händen von: Herrn Martin Jacob12529 BerlinDEUTSCHLANDE-Mail: Rollbahnen-Bund@berlin-airport.deFax: +49 30609173663Internet-Adresse(n): Hauptadresse des Auftraggebers: www.berlin-airport.deWeitere Auskünfte erteilen: die oben genannten KontaktstellenAusschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen fürein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: die oben genanntenKontaktstellenAngebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genanntenKontaktstellenI.2) Haupttätigkeit(en)FlughafenanlagenI.3) Auftragsvergabe im Auftrag anderer AuftraggeberDer Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer Auftraggeber: neinAbschnitt II: AuftragsgegenstandII.1) BeschreibungII.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:Rollbahnanschlüsse Bund, Bauoberleitung und örtliche Bauüberwachung.II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.DienstleistungDienstleistungenDienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung undPlanung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung,zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versucheund AnalysenHauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung:Brandenburg, Landkreis Dahme-Spreewald.NUTS-Code DE424II.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zumdynamischen Beschaffungssystem (DBS)Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen AuftragII.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH beabsichtigt im Rahmen der Schaffungder Infrastruktur für die Wahrnehmung von protokollarischen Aufgaben undfür die Durchführung des politisch-parlamentarischen Flugbetriebs zurUnterbringung des Protokollbereichs und weiterer spezifischer Bundesbautenfür das Auswärtige Amt (AA), für das Bundesministerium für Verteidigung(BMVg) und für das Bundeskanzleramt (BK-Amt) am künftigenVerkehrsflughafen Berlin-Schönefeld, die erforderlichen luftseitigenInfrastrukturen zu realisieren.In diesem Zusammenhang ist die Erweiterung des bestehenden RollbahnsystemsBER vorgesehen, so dass die neuen Anlagen des Bundes an das Rollbahnsystemdes Flughafens leistungsstark und optimal angebunden werden können.Hierfür sind neue Verbindungsrollbahnen zu schaffen und eine vorhandeneBestandsfläche instandzusetzen. Ergänzend dazu ist die erforderlicheInfrastruktur mit Rohrleitungen für die Entwässerung, Rückbau, Sicherungund Umverlegung bestehender Anlagen sowie Interimslösungen zur Anbindungan die Flughafenanlagen im Rahmen der Bauausführung vorgesehen. Weiterewesentliche Leistungen sind die Herstellung von Befeuerungs- undBeschilderungsanlagen einschließlich der tiefbautechnischen Infrastruktursowie Leitungen der medialen Versorgung im Bereich der Rollbahnen. Füralle o.g. herzustellenden Anlagen ist die Inbetriebnahme durchzuführen.Die gegenständliche Leistung umfasst die örtlicheBauüberwachung/Bauoberleitung, die Objektbetreuung und Dokumentation derunter II.2.1) aufgeführten Leistungen. Zudem sind die Leistungen derSicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinierung zu erbringen. ImBedarfsfall sind Kontrollvermessungsleistungen (1. Bedarfsposition) undKontrollprüfungen von Bau- und Baustoffgemischen (2. Bedarfsposition) zuerbringen.II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)71320000, 71322500, 71240000, 71300000, 71311240, 71322200II.1.7) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): neinII.1.8) Angaben zu den LosenAufteilung des Auftrags in Lose: neinII.1.9) Angaben über Varianten/AlternativangeboteVarianten/Alternativangebote sind zulässig: neinII.2) Menge oder Umfang des AuftragsII.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:Die Leistungen umfassen hierbei folgende Leistungsbilder undLeistungsphasen (in Anlehnung an die HOAI):Örtliche Bauüberwachung sowie die Objektbetreuung und Dokumentation fürvoraussichtlichen Leistungsumfang (Mengen- bzw. Massenangaben sindca.-Werte):Flugbetriebsflächen:— 100 000 m3 Erdarbeiten, Ober- und Mineralboden,— 45 000 m2 Flugbetriebsflächen in Asphaltbauweise,— 18 500 m2 Asphaltbefestigung im Hocheinbau auf bestehenderBeton-Flugbetriebsfläche,— 1 000 m2 Schotterrasen in mehrschichtiger Bauweise,— 50 000 m2 Rasenansaat.Oberflächenentwässerung:— 1 500 m Regenwasserfreispiegelkanal bis DN 1.200,— 40 Schachtbauwerke bis DN 2.600,— 10 000 m² Bodenfilteranlagen, inkl. Einbau von PE-HD Folie.Betriebsstraßen:— Anpassungen von Betriebsstraßen in Asphaltbauweise im Anschlussbereichan Flugbetriebsflächen.Flughafenspezifische Anlagen – Anlagentechnik:— Befeuerung und Beschilderung Außenanlagen,— 125 St. Feuer mit Steuereinheiten für Einzellampensteuerung und-überwachung,— 22 km FLYCY Kabel 3/6 bis 5/10 kV,— 15 St. Innenbeleuchtete Rollwegbeschilderungen.Flughafenspezifische Anlagen - Tiefbau:— 90 Schachtbauwerke,— 2 500 m Kabelschutzrohre DN 100/150,— 4 500 m Primär - Rohrpakete bis 4x4x DN 100,— 40 St. Spülbohrungen 20 m DN 110,— 15 St. Rollwegbeschilderungsfundamente.Abriss/Rückbau:— 38 000 m² Rückbau/Fräsen Flugbetriebsflächen Beton,— 2 000 m² Rückbau Nebenflächen (Asphalt bzw. Pflasterung).Zudem sind die Leistungen der Sicherheits- undGesundheitsschutzkoordinierung zu erbringen. Im Bedarfsfall sindKontrollvermessungsleistungen (1. Bedarfsposition) und Kontrollprüfungenvon Bau- und Baustoffgemischen (2. Bedarfsposition) zu erbringen.Die detaillierte Leistungsbeschreibung wird den ausgewählten Bewerbern mitden Verdingungsunterlagen übersandt.II.2.2) Angaben zu OptionenOptionen: neinII.2.3) Angaben zur VertragsverlängerungDieser Auftrag kann verlängert werden: neinII.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der AuftragsausführungLaufzeit in Monaten: 21 (ab Auftragsvergabe)Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technischeAngabenIII.1) Bedingungen für den AuftragIII.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:— Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 10 % der Nettoauftragssumme,sowie Mängelbürgschaft in Höhe von 5 % eines in der Europäischen Unionzugelassenen Kreditinstitutes oder Kreditversicherers mit allgemeinemGerichtsstand in Deutschland, ansonsten siehe Vergabeunterlagen.III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oderVerweis auf die maßgeblichen Vorschriften:— Abschlagszahlungen nach Leistungsstand, siehe auch Vergabeunterlagen.III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergebenwird:— Gesellschaft bürgerlichen Rechts, bei der alle Mitgliedergesamtschuldnerisch haften, die einen Vertreter benennen. DerTeilnahmeantrag ist entweder von allen Mitgliedern einerBewerbergemeinschaft oder dem benannten Vertreter zu unterzeichnen,ansonsten siehe Vergabeunterlagen.Für den "Teilnahmeantrag" stellt die Vergabestelle ein Formular auf ihrerInternetseitehttp://www.berlin-airport.de/DE/BBI/Vergaben/VergabenAktuell.html zurVerfügung, das von den Bewerbern/Bewerbergemeinschaften genutzt werdensoll.III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen:Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: jaDarlegung der besonderen Bedingungen: — Das einzusetzende Personal mussbei Leistungsbeginn gemäß § 7 LuftSiG sicherheitsüberprüft sein,— Der Angebotspreis ist ein Pauschalfestpreis.III.2) TeilnahmebedingungenIII.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagenhinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder HandelsregisterAngaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung derAuflagen zu überprüfen: Die nachstehenden Angaben, Erklärungen undNachweise sind von den Bewerbern bzw. jedem Mitglied derBewerbergemeinschaft vorzulegen. Ein Verweis auf frühereBewerbungen/Angebote ist nicht ausreichend. AusländischenBewerbern/Bewerbergemeinschaften wird die Vorlage vergleichbarer Nachweisegestattet; der Gleichwertigkeitsnachweis ist mit der Bewerbung vorzulegen.Soweit Eigenerklärungen verlangt werden, sagt der Bewerber/dieBewerbergemeinschaft zu, Nachweise auf Verlangen, spätestens jedoch vorZuschlagserteilung vorzulegen.1. Bezeichnung des Bewerberunternehmens mit Firma und Anschrift sowieAngabe eines für das Verfahren zuständigen Ansprechpartners mit E-Mail,Telefon- und Faxnummer.Sofern Sie sich als Bewerbergemeinschaft um die Aufforderung zurAngebotsabgabe bewerben, ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allenMitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterschriebene Erklärungeinzureichen, aus der sich auch die gesamtschuldnerische Haftung (vgl.Ziff. III.1.3) dieser Bekanntmachung), die Namen sämtlicher Mitglieder,ein bevollmächtigter Vertreter und die Absicht sich im Fall dererfolgreichen Bewerberauswahl zur Bieter- und im Zuschlagsfall zu einerArbeitsgemeinschaft zusammenzuschließen, ergibt.Für den "Teilnahmeantrag" stellt die Vergabestelle ein Formular auf ihrerInternetseitehttp://www.berlin-airport.de/DE/BBI/Vergaben/VergabenAktuell.html zurVerfügung, das von den Bewerbern/Bewerbergemeinschaften genutzt werdensoll,2. Aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder eine Kopie desselben (derAuszug soll zum Zeitpunkt des Fristendes für den Teilnahmeantrag nichtälter als 6 Monate sein),3. Eine schriftliche Erklärung folgenden Inhalts:a) Ich/wir erklären, dass eine Person, deren Verhalten dem Unternehmenzuzurechnen ist, nicht rechtskräftig wegen Verstoßes gegen eine der im §21 Abs. 1 Nr. 1-7 SektVO genannten Bestimmungen verurteilt worden undunser Unternehmen gesetzestreu ist;b) Ich/wir erklären, dass über unser Vermögen kein Insolvenzverfahren oderkein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder dieEröffnung beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehntworden ist oder das Unternehmen sich nicht in Liquidation befindet;c) Ich/wir erklären, dass wir unseren Verpflichtungen zur Zahlung vonSteuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherungoder einer vergleichbaren Einrichtung bei ausländischen Bewerbernordnungsgemäß nachkommen;d) Ich/wir erklären, dass wir Mitglied in der Berufsgenossenschaft sind.Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Unterlagen beizuziehen bzw. zuverlangen.Die vorstehenden Nachweise sind von jedem Bewerber und den Mitgliedern derBewerbergemeinschaft zu führen.Soweit der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis derwirtschaftlichen bzw. technischen Leistungsfähigkeit im Rahmen desTeilnahmewettbewerbs auf Ressourcen von Dritten/Nachunternehmern bzw. vonkonzernverbundenen Unternehmen zurückgreifen will, sind die vorgenanntenErklärungen und Nachweise zu Ziffer 2 und 3 ebenfalls in Bezug auf dieDritten/Nachunternehmer bzw. die konzernverbundenen Unternehmenvorzulegen.Außerdem ist eine unterschriebene Erklärung des Dritten/Nachunternehmersbzw. der konzernverbundenen Unternehmen vorzulegen, wonach dieser/diesebereit ist/sind, Leistungen für den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft indiesem Projekt zu erbringen (Verpflichtungserklärung).Für die Erklärungen nach Ziffer III.2.1), Pkt. 3 sowie für die"Verpflichtungserklärung" stellt die Vergabestelle Formulare auf ihrerInternetseite zur Verfügung, die von den Bewerbern/Bewerbergemeinschaftengenutzt werden sollen.III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle LeistungsfähigkeitAngaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung derAuflagen zu überprüfen: Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeitdes Bewerbers bzw. der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft.1. Vorlage einer schriftlichen Bankauskunft mit Aussagen zumZahlungsverhalten, zur Geschäftsverbindung/Kontoführung, zu denfinanziellen und wirtschaftlichen Verhältnissen und zur Kreditbeurteilung(die Auskunft soll zum Zeitpunkt des Fristendes für den Teilnahmeantragnicht älter als 6 Monate sein),2. Angaben zum Gesamtumsatz pro Jahr in den letzten 3 abgeschlossenenGeschäftsjahren. Als Mindestanforderung für die Zulassung zumTeilnahmewettbewerb gilt ein mittlerer Jahresumsatz (netto) des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahrenvon 300 000 EUR,3. Angaben zur durchschnittlichen Umsatzrentabilität unddurchschnittlichen Fremdkapitalquote pro Jahr für die letzten 3abgeschlossenen Geschäftsjahre.Von den Bewerbern/Bewerbergemeinschaften sind die Umsatzrentabilität unddie Fremdkapitalquote nach folgenden Formeln zu berechnen:— Umsatzrentabilität in Prozent = Gewinn nach Steuern dividiert durchGesamtumsatz x 100,— Fremdkapitalquote in Prozent = Fremdkapital dividiert durch Bilanzsummex 100.Für die Berechnungen der durchschnittlichen Umsatzrentabilität unddurchschnittlichen Fremdkapitalquote stellt die Vergabestelle ein Formularauf ihrer Internetseitehttp://www.berlin-airport.de/DE/BBI/Vergaben/VergabenAktuell.html zurVerfügung, das von den Bewerbern/Bewerbergemeinschaften genutzt werdensoll.Die vorstehenden Nachweise sind von den Bewerbern und den Mitgliedern derBewerbergemeinschaft zu führen. Die Umsätze von Mitgliedern einerBewerbergemeinschaft sind zu addieren. Sofern der Bewerber/dieBewerbergemeinschaft zur Erfüllung der Mindestanforderungen Umsatz gem.Ziffer III.2.2), Pkt. 2, auf Angaben/ Daten vonDritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen zurückgreifenwill, sind die Nachweise/Erklärungen nach III.2.2) auch für denDritten/die Nachunternehmer/die konzernverbundenen Unternehmen vorzulegen.Außerdem ist eine unterschriebene Erklärung des Dritten/Nachunternehmers/der konzernverbundenen Unternehmen vorzulegen, wonachdieser/diese bereit ist/sind, Leistungen, finanzielle Mittel oderRessourcen für dieses Projekt zu erbringen bzw. bereitzustellen(Verpflichtungserklärung).Die Bewerber haben an Hand der ermittelten Werte die durchschnittlicheUmsatzrentabilität und durchschnittliche Fremdkapitalquote für die letzten3 abgeschlossenen Geschäftsjahre zu ermitteln.Bei Bewerbergemeinschaften oder zulässiger Benennung vonDritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen sind dievorbenannten Kennzahlen bzw. das von der Vergabestelle vorgegebeneFormblatt von jedem einzelnen Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. jedemeinzelnen benannten Dritten/Nachunternehmer/konzernverbundenen Unternehmen(zum Nachweis der wirtschaftlichen Eignung) einzureichen. DieVergabestelle behält sich vor, bei etwaigen Bedenken hinsichtlich derwirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit zusätzliche Nachweiseanzufordern.Für die Bewertung der Umsatzrentabilität und der Fremdkapitalquote wirddie Vergabestelle im Falle von Bewerbergemeinschaften bzw. benannterDritten/Nachunternehmer/konzernverbundenen Unternehmen für beideKennzahlen jeweils einen Mittewert über alle seitens des Bewerbers/derBewerbergemeinschaft errechneten vorgelegten Beträge ermitteln. Somitergibt sich pro Bewerber/Bewerbergemeinschaft jeweils ein für dieBewertung maßgeblicher Betrag für die Umsatzrentabilität und dieFremdkapitalquote.III.2.3) Technische LeistungsfähigkeitAngaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung derAuflagen zu überprüfen: 1. Angaben zu ausgeführten Referenzobjekten, diehinsichtlich Art und Umfang der Leistungen mit den ausgeschriebenenLeistungen vergleichbar sind, und die ausschließlich Projekte betreffen,deren Leistungen ab dem 1.1.2004 erbracht worden sind und die zum Ende derBewerbungsfrist abgeschlossen sind bzw. kurz vor dem Abschluss stehen,d.h. die Leistungen müssen spätestens 2 Monate nach dem Ende derBewerbungsfrist abgeschlossen sein.Durch den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft sind folgende nach ihrer Artund ihrem Umfang vergleichbare Leistungen nachzuweisen.1.1 Durch den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft sind max. 3 Referenzen derletzten 8 Jahre für die Bauoberleitung, Objektbetreuung und Dokumentationin Anlehnung an die HOAI-Leistungsphasen 8 und 9 §§ 42, 46 und 53 sowieder örtlichen Bauüberwachung von Flugbetriebsflächen darzulegen.Mit der ausgeschriebenen Leistung sind die vorstehend benanntenIngenieurleistungen in ihrer Art und ihrem Umfang nach vergleichbar:— Herstellen von Flugbetriebsflächen in Asphaltbauweise: ≥ 7 500 m² proEinzelauftrag.1.2 Durch den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft sind max. 3 Referenzen derletzten 8 Jahre für die Bauoberleitung, Objektbetreuung und Dokumentationin Anlehnung an die HOAI-Leistungsphasen 8 und 9 §§ 42, 46 und 53 sowieder örtlichen Bauüberwachung von Regenwasserentsorgungsanlagen aufFlughäfen darzulegen.Mit der ausgeschriebenen Leistung sind die vorstehend benanntenIngenieurleistungen in ihrer Art und ihrem Umfang nach vergleichbar:— Herstellen von Regenwasserentsorgungskanälen auf Flughäfen: ≥ 400 lfdmpro Einzelauftrag.1.3 Durch den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft sind max. 3 Referenzen derletzten 8 Jahre für die Bauoberleitung, Objektbetreuung und Dokumentationin Anlehnung an die HOAI-Leistungsphasen 8 und 9 §§ 42, 46 und 53 sowieder örtlichen Bauüberwachung zur Realisierung von Befeuerungsanlagen anFlugbetriebsflächen darzulegen.Mit der ausgeschriebenen Leistung sind die vorstehend benanntenIngenieurleistungen in ihrer Art und ihrem Umfang nach vergleichbar:— Herstellen von Befeuerungsanlagen für Flugbetriebsflächen mit einemLeistungsumfang: ≥ 100 Stück Feuer pro Einzelauftrag.2. Teilnahmeanträge können nur berücksichtigt werden, wenn die benanntenoder weitere Referenzobjekte als Mindestanforderung folgende Anforderungenhinsichtlich Art und Umfang erfüllen, wobei Referenzobjekte ausschließlichaus den letzten 8 Kalenderjahren berücksichtigt werden (die Referenzenmüssen Projekte betreffen, deren Leistungen ab dem 1.1.2004 erbrachtworden sind und die zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen sind bzw.kurz vor dem Abschluss stehen, d.h. die Leistungen müssen spätestens 2Monate nach dem Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen sein):2.1 Durch den Bewerber/Bewerbergemeinschaft ist eine Referenz zu der untervorbenannter Ziffer 1.1 aufgeführten Ingenieurleistung für örtlicheBauüberwachung nachzuweisen, wobei hinsichtlich Art und Umfang folgendeMindestanforderungen erfüllt sein müssen:— Herstellen von Flugbetriebsflächen in Asphaltbauweise: ≥ 5 000 m² proEinzelauftrag.2.2 Durch den Bewerber/Bewerbergemeinschaft ist eine Referenz zu der untervorbenannter Ziffer 1.3 aufgeführten Ingenieurleistung für örtlicheBauüberwachung nachzuweisen, wobei hinsichtlich Art und Umfang folgendeMindestanforderungen erfüllt sein müssen:— Herstellen von Befeuerungsanlagen für Flugbetriebsflächen mit einemLeistungsumfang: ≥ 40 Stück Feuer pro Einzelauftrag.Die Darstellung aller Referenzen Ziffer 1. 1 bis 2.2 sollte inTabellenform erfolgen und muss folgende Angaben beinhalten:— Name und Adresse des Auftraggebers sowie Benennung einesAnsprechpartners beim Auftraggeber mit Telefonnummer,— Bezeichnung des Referenzobjektes,— Zeitraum der Leistungserbringung (gewertet werden nur abgeschlossenebzw. kurz vor Abschluss stehende Projekte, d.h. die Leistungen müssenspätestens 2 Monate nach dem Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen sein),— Für Referenzen nach Ziffer 1.1 und 2.1: Beschreibung der erbrachtenIngenieurleistungen in Anlehnung an die HOAI hinsichtlich derLeistungsbilder, Leistungsphasen der HOAI, konkrete Angabe derrealisierten Flugbetriebsfläche in Asphaltbauweise in m²,— Für Referenzen nach Ziffer 1. 2: Beschreibung der erbrachtenIngenieurleistungen in Anlehnung an die HOAI hinsichtlich derLeistungsbilder, Leistungsphasen der HOAI, konkrete Angabe derrealisierten Regenwasserentsorgungskanäle in lfdm,— Für Referenzen nach Ziffer 1.3 und 2.2: Beschreibung der erbrachtenIngenieurleistungen in Anlehnung an die HOAI hinsichtlich derLeistungsbilder, Leistungsphasen der HOAI, konkrete Angabe derrealisierten Feuer in Stück,— Angabe, ob die Leistung als vollständige Eigenleistung, mitNachunternehmern oder in Kooperation mit anderen Firmen erbracht wurdesowie ggf. Angabe des Eigenleistungsanteils sowie Benennung der vomBewerber selbst erbrachten Leistungen.Für die geforderten Referenzangaben gemäß Punkt III.2.3) Ziffer 1.1 bis2.2 stellt die Vergabestelle Formulare (Tabellenkopf) auf der folgendenInternetseite zur Verfügung, die von den Bewerbern genutzt werden sollten:http://www.berlin-airport.de/DE/BBI/Vergaben/VergabenAktuell.html.Es werden grundsätzlich nur Referenzen der Bewerber bzw. der Mitgliederder Bewerbergemeinschaft berücksichtigt. Sofern der Bewerber/dieBewerbergemeinschaft zur Erfüllung der Referenzen gem. Ziffer 1 und/oderZiffer 2 auf Angaben von Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenenUnternehmen verweisen will, sind die Nachweise/Erklärungen nach ZifferIII.2.1) sowie III.2.3) auch für denDritten/Nachunternehmer/konzernverbundenen Unternehmen vorzulegen.Referenzen von Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmenwerden nur dann berücksichtigt, wenn eine Erklärung desDritten/Nachunternehmer/konzernverbundenen Unternehmens vorliegt, wonachdieser bereit ist, Leistungen, auf die sich die nachgewiesenen Referenzenbeziehen, für dieses Projekt zu erbringen (Verpflichtungserklärung).3. Beschreibung der personellen Ausstattung und sonstigenLeistungsfähigkeit für die zu erbringenden Leistungen:3.1 Organigramm für die Projektbearbeitung vorgesehenen Personen sowieDarstellung der Aufgaben-/Verantwortungsbereiche bei der Begleitung derbeschriebenen Baumaßnahmen,3.2 Berufliche Qualifikation der für die Projektbearbeitung vorgesehenenPersonen (Projektleiter, Projektmitarbeiter) und Angabe der persönlichenProjektreferenzen, die mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbarsind,3.3 Angaben über Qualitäts- und Arbeitssicherheitsmanagement/ggf.Zertifizierung.Die Beschreibung zur personellen Ausstattung muss sich grundsätzlich aufden Bewerber oder im Falle des Vorliegens einer Bewerbergemeinschaft aufdie Mitglieder der Bewerbergemeinschaft beziehen. Sofern auf RessourcenDritter/Nachunternehmer/konzernverbundene Unternehmen zurückgegriffenwerden soll, sind diese im Organigramm kenntlich zu machen. Des Weiterensind die Nachweise/Erklärungen nach Ziffer III.2.1) auch für denDritten/Nachunternehmer/konzernverbundene Unternehmen vorzulegen. Diepersonelle Leistungsfähigkeit vonDritten/Nachunternehmers/konzernverbundene Unternehmen kann nur dannberücksichtigt werden, wenn eine Erklärung desDritten/Nachunternehmer/konzernverbundenen Unternehmen vorliegt, wonachdieser bereit ist, Leistungen und/oder Ressourcen für dieses Projekt zuerbringen bzw. bereitzustellen. Die Vergabestelle behält sich vor,gegebenenfalls weitere Eignungsnachweise zum NU-Einsatz abzufordern.III.3) Besondere Bedingungen für DienstleistungsaufträgeIII.3.1) Angaben zu einem besonderen BerufsstandDie Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstandvorbehalten: neinIII.3.2) Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches PersonalJuristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationender Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistungverantwortlich sind: jaAbschnitt IV: VerfahrenIV.1) VerfahrensartIV.1.1) VerfahrensartVerhandlungsverfahrenEinige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmtenVerhandlungsverfahren): neinIV.2) ZuschlagskriterienIV.2.1) Zuschlagskriteriendas wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die nachstehendenKriterien1. Honorarangebot. Gewichtung 702. Konzept der Leistungserbringung; 2.1 AuftragsbezogenesOrganisationskonzept mit Erläuterungen, Beschreibung derLeistungserbringung auf deren Grundlage im Auftragsfall dieAuftragsdurchführung zuständigkeitsmäßig, kompetenzmäßig und fachlichverantwortlich in den einzelnen Aufgabenbereichen (Termine, Kosten,Qualitäten) durchgeführt wird (20 %); 2.2 Personaleinsatzkonzept mitDarstellung der Einsatzintensität und Einsatzdauer der für das Projektvorgesehenen Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter (10 %). Gewichtung 30IV.2.2) Angaben zur elektronischen AuktionEine elektronische Auktion wird durchgeführt: neinIV.3) VerwaltungsangabenIV.3.1) Aktenzeichen beim Auftraggeber:A 3700 0494IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben AuftragsneinIV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzendenUnterlagen (außer DBS)Kostenpflichtige Unterlagen: neinIV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge16.5.2012 - 10:00IV.3.5) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträgeverfasst werden könnenDeutsch.Abschnitt VI: Weitere AngabenVI.1) Angaben zur Wiederkehr des AuftragsDies ist ein wiederkehrender Auftrag: neinVI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen UnionAuftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das ausMitteln der Europäischen Union finanziert wird: neinVI.3) Zusätzliche Angaben:Zu I.1) Die Vergabestelle wird aktuelle Informationen zum Vergabeverfahrenund die Beantwortung von Bewerberanfragen auf der folgenden Internetseiteveröffentlichen:http://www.berlin-airport.de/DE/BBI/Vergaben/VergabenAktuell.html.Bewerberanfragen zum Inhalt der Veröffentlichung dürfen bis zum 4.5.2012,12:00 Uhr ausschließlich an die E-Mail-AdresseRollbahnen-Bund@berlin-airport.de gestellt werden. Später eingehendeAnfragen werden nicht mehr bearbeitet.Die Teilnehmer werden gebeten, ihre Teilnahmeanträge in einemverschlossenen Umschlag bei der unter Ziffer I.1) genannten Adresseeinzusenden/ abzugeben und die verschlossenen Umschläge außen mit demAktenzeichen der Vergabestelle (gemäß Ziffer IV.3.1)), der Bezeichnung derMaßnahme (gemäß Ziffer II.1.1)) sowie den Worten "Teilnahmeantrag – nichtöffnen" zu kennzeichnen. Für die vorbenannte Kennzeichnung kann auch dervon der Vergabestelle vorbereitete Kennzettel verwendet werden, derebenfalls auf der Internetseitehttp://www.berlin-airport.de/DE/BBI/Vergaben/VergabenAktuell.html unter"zusätzlichen Informationen" allen Bewerbern zur Verfügung steht.Die Verdingungsunterlagen werden nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbesan die ausgewählten Bewerber versandt.Die Vergabestelle wird max. 5 Bewerber/Bewerbergemeinschaften für dasweitere Verfahren auswählen; in Abhängigkeit der geforderten Qualifikationder Bewerber/Bewerbergemeinschaften können jedoch auch wenigerBewerber/Bewerbergemeinschaften zur Angebotsabgabe aufgefordert werden.Zu III.2) Teilnahmebedingungen:Die Bewerber/Bewerbergemeinschaften haben zur Situation des Unternehmensdie in Ziffer III.2) benannten Erklärungen/Nachweise abzugeben (beiausländischen Bewerbern entsprechende Erklärungen/ Nachweise desHerkunftslandes, die mit den geforderten vergleichbar sind).Die Bewerber/Bewerbergemeinschaften haben zu beachten, dass derTeilnahmeantrag unterzeichnet ist. Bei Bewerbergemeinschaften ist derTeilnahmeantrag entweder von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaftoder von einem bevollmächtigten Vertreter zu unterzeichnen.Es ist auch zu beachten, dass sämtliche in der Bekanntmachung (Ziffer III)angegebenen Erklärungen und Nachweise vollständig - und zwar für jedesMitglied der Bewerbergemeinschaft - beigefügt werden. Ein Verweis auffrühere Bewerbungen ist nicht ausreichend.Bei den geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweisen handelt es sichgrundsätzlich nicht um Mindestanforderungen. Zwingende Angaben, d. h.Angaben und Erklärungen, die zwingend bis zum Ablauf der Bewerbungsfristvorzulegen sind, sind als "Mindestanforderung" gekennzeichnet. DieNichtvorlage, nicht rechtzeitige oder nicht vollständige Vorlage der als"Mindestanforderung" gekennzeichneten Angaben führt zum Ausschluss. Nach §19 Abs. 3 SektVO können fehlende Erklärungen nachgefordert werden. Esbesteht jedoch kein Anspruch auf Nachforderung. UnvollständigeTeilnahmeanträge können ausgeschlossen oder im Rahmen der Eignungsprüfungabgewertet werden.Die Teilnahmeanträge und deren Anlagen sind in deutscher Spracheeinzureichen. Die Übermittlung hat schriftlich (nicht auf Datenträger) biszum Schlusstermin bei der benannten Kontaktstelle zu erfolgen. DieÜbersendung per Telefax oder in elektronischer Form, z.B. mittels E-Mail,ist nicht zugelassen.Abgeforderte Erklärungen sind dem Teilnahmeantrag schriftlich beizufügen.Bestätigungen Dritter und sonstige Urkunden können in Kopie beigefügtwerden. Die Vergabestelle ist berechtigt, bei Bedenken hinsichtlich derEignung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft oder eines Mitglieds einerBewerbergemeinschaft die Vorlage von Originalen oder weiteren Unterlagenzu verlangen.Die geforderten Erklärungen und Nachweise sollen geordnet nach der unterIII.2.1) bis III.2.3) aufgeführten Nummerierung und Reihenfolge sowieunter Angabe des Aktenzeichens bei der Vergabestelle eingereicht werden.Die Vergabestelle prüft den Teilnahmeantrag in einem dreistufigenVerfahren.1. Stufe: Prüfung auf Vollständigkeit des Vorliegens der abgefordertenNachweise und Erklärungen (III.2.1), III.2.2), III.2.3)),2. Stufe: Prüfung auf Vorliegen von Ausschlussgründen und Einhaltung derMindestanforderungen,3. Stufe: Prüfung der wirtschaftlichen, finanziellen sowie der technischenLeistungsfähigkeit gemessen an den geforderten Nachweisen und Erklärungen(Ziff. III.2.2), III.2.3)).Die Bewertung der Teilnahmeanträge wird nach folgenden Maßstäbendurchgeführt:Sollte die Durchführung des Teilnahmewettbewerbes ergeben, dass mehr als 5Bewerber die geforderten Eignungsvoraussetzungen erfüllen, so wird dieVergabestelle die zur Abgabe eines Angebotes aufzufordernden Bewerberauswählen, die die Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen. Um dies zuermitteln, wird die Vergabestelle die Eignungsvoraussetzungen gewichtenund bewerten. Hierzu wird die Vergabestelle die nachfolgend beschriebeneBewertungsmatrix verwenden, bei der ein Bewerber maximal 1 000 Punkteerreichen kann. Von diesen 1 000 Punkten entfallen:— max. 600 Punkte auf die Bewertung der Referenzen bezogen auf dieVergleichbarkeit der zu erbringenden Leistungen, gemäß III.2.3/1 (bewertetwird der Umfang der vergleichbaren Leistungen mit dem Gewichtungsfaktor50, die Aktualität der Referenzen mit dem Gewichtungsfaktor 10 und die Artder vergleichbaren Leistungen mit dem Gewichtungsfaktor 60),— max. 300 Punkte auf die Bewertung der personellen Ausstattung undsonstigen Leistungsfähigkeit, gemäß III.2.3./3 (bewertet wird dasOrganigramm für die Projektbearbeitung vorgesehenen Personen mit demGewichtungsfaktor 15, berufliche Qualifikation und Projektreferenzen derfür die Projektbearbeitung vorgesehenen Personen (Projektleiter,Projektmitarbeiter) mit dem Gewichtungsfaktor 40 und das Qualitäts- undArbeitssicherheitsmanagement/Zertifizierung mit dem Gewichtungsfaktor 5),— max. 100 Punkte auf die Bewertung der wirtschaftlichen und finanziellenLeistungsfähigkeit, gemäß III.2.2) (bewertet wird die Bankauskunft mit demGewichtungsfaktor 10, die durchschnittliche Umsatzrentabilität mit demGewichtungsfaktor 5, die durchschnittliche Fremdkapitalquote mit demGewichtungsfaktor 5).Entsprechend der Bedeutung für eine erfolgreiche Bieterauswahl hat dieVergabestelle die Gewichtung der einzelnen Kriterien vorgenommen. DieBedeutung jedes Kriteriums spiegelt sich in der zu erreichendenMaximalpunktzahl wieder. Jedes vorgenannte Kriterium wird mit 0 bis 5Punkten bewertet und mit der Gewichtung multipliziert.Die Punkteverteilung erfolgt nach folgendem Bewertungsschlüssel:— 0 Punkte, wenn die Erklärungen/Nachweise des Bewerbers zur jeweiligenEignungsvoraussetzung in allen Belangen ungenügend bzw. unzureichend sindoder der Teilnahmeantrag keine wertungsfähige Aussage enthält,— 1 Punkt, wenn die Erklärungen/Nachweise des Bewerbers zur jeweiligenEignungsvoraussetzung insgesamt bzw. schwerwiegend Defizite und Schwächenaufweisen,— 2 Punkte, wenn die Erklärungen/Nachweise des Bewerbers zur jeweiligenEignungsvoraussetzung weitreichende bzw. gewichtige Defizite und Schwächenaufweisen oder der Teilnahmeantrag nur wenige wertungsfähige Aussagenenthält,— 3 Punkte, wenn die Erklärungen/Nachweise des Bewerbers zur jeweiligenEignungsvoraussetzung mehrere bzw. nicht lediglich geringfügige Defiziteund Schwächen aufweisen,— 4 Punkte, die Erklärungen/Nachweise des Bewerbers zur jeweiligenEignungsvoraussetzung vereinzelte bzw. geringfügige Defizite und Schwächenaufweisen,— 5 Punkte, wenn der Bewerber die jeweiligen Eignungsvoraussetzungenvollständig und uneingeschränkt erfüllt.Für die v.g. durchschnittliche Umsatzrentabilität werden folgende Punktevergeben: 5 Punkte bei >3 %; 4 Punkte bei >2 bis ≤3 %; 3 Punkte bei >1 bis≤2 %; 2 Punkte bei >0 bis ≤1 %; 1 Punkt bei 0 % und 0 Punkte unter 0 %.Für die v. g. durchschnittliche Fremdkapitalquote werden folgende Punktevergeben: 5 Punkte bei 0 bis ≤60 %; 4 Punkte bei >60 bis ≤70 %; 3 Punktebei >70 bis ≤80 %; 2 Punkte bei >80 bis ≤90 %; 1 Punkt bei >90 % bis ≤96%und 0 Punkte >96 %.Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt und verbleiben imBesitz der Vergabestelle. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen/Angebote istnicht ausreichend und/oder ein Hinweis auf eine Präqualifizierung desBewerbers kann die Einreichung der unter Ziffer III.2) der vorliegendenBekanntmachung aufgeführten Nachweise und Erklärungen nicht ersetzen, dadie für die Präqualifizierung bzw. Bewerbungen/Angebote gefordertenAngaben und Erklärungen nicht mit den vorliegenden vorgegeben Erklärungenund Nachweise inhaltlich übereinstimmen.Es wird darauf hingewiesen, dass alle eingereichten Erklärungen/Nachweiseauch auf das ggf. einzureichende Angebot Geltung haben sollen. Sofern sichim weiteren Verfahren Änderungen gegenüber dem Teilnahmewettbewerbergeben, muss die Vergabestelle zu späterer Zeit ggf. erneut in eineBeurteilung der Eignung eintreten.Zu II.3) Die hier benannten Termine sind voraussichtlicher Beginn und Endeder Auftragsausführung.— Leistungserbringung von ca. Januar 2013 bis September 2014.Weitere Hinweise:Postanschrift und Besucheranschrift der Vergabestelle: siehe I.1).Die Vergabestelle weist darauf hin, dass allein der Inhalt dervorliegenden EU-weiten Veröffentlichung maßgeblich ist, wenn dieBekanntmachung zusätzlich im weiteren Bekanntmachungsmedien veröffentlichtwird und der Bekanntmachungstext in diesen zusätzlichen Bekanntmachungennicht vollständig, unrichtig, verändert oder mit weiteren Angabenweitergegeben wird.Die Vergabestelle bereit einen Flughafen und ist daher auf dem Gebiet desVerkehrs tätig. Demzufolge erfolgt die Ausschreibung durch dieVergabestelle als Sektorenauftraggeberin i.S.d. § 98 Nr. 4 GWB nach denRegelungen der SektVO (Richtlinie 2004/17/EG) (Verhandlungsverfahren mitTeilnahmewettbewerb).VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/NachprüfungsverfahrenVI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/NachprüfungsverfahrenVergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft undEuropaangelegenheiten des Landes BrandenburgHeinrich-Mann-Allee 10714473 PotsdamDEUTSCHLANDTelefon: +49 3318661617Internet-Adresse:http://www.mwe.brandenburg.de/sixcms/detail.php/bb1.c.188562.deFax: +49 3318661652VI.4.2) Einlegung von RechtsbehelfenGenaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: DieVergabestelle weist auf die einzuhaltenden Fristen für die Einlegung vonRechtsbehelfen wie folgt hin:Es gelten die Regelungen von § 101a Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen(GWB), § 101b insbesondere nach Abs. 2 Satz 2, GWB und ferner die Regelungvon § 107 GWB. Diese Vorschriften lauten wie folgt:"§ 101a GWB lautet:(1) Der Auftraggeber hat die betroffenen Bieter, deren Angebote nichtberücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessenAngebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenenNichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt desVertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auchfür Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbungzur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über dieZuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Ein Vertragdarf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach den Sätzen 1und 2 geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder aufelektronischem Weg versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage.Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch denAuftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerberkommt es nicht an.(2) Die Informationspflicht entfällt in Fällen, in denen dasVerhandlungsverfahren ohne vorherige Bekanntmachung wegen besondererDringlichkeit gerechtfertigt ist.§ 101b GWB lautet:(1) Ein Vertrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der Auftraggeber.1. gegen § 101a verstoßen hat oder,2. einen öffentlichen Auftrag unmittelbar an ein Unternehmen erteilt, ohneandere Unternehmen am Vergabeverfahren zu beteiligen und ohne dass diesaufgrund Gesetzes gestattet ist und dieser Verstoß in einemNachprüfungsverfahren nach Absatz 2 festgestellt worden ist.(2) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sieim Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis desVerstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltendgemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblattder Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachungder Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachungder Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.§ 107 GWB.(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein,(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hatund eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 durchNichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei istdarzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung derVergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht,(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften imVergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglichgerügt hat,2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachungerkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachungbenannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber demAuftraggeber gerügt werden,3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagenerkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachungbenannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber demAuftraggeber gerügt werden,4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit desVertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2. § 101a Abs. 1 Satz 2 bleibtunberührt".Zudem wird darauf hingewiesen, dass nach der Rechtsprechung derNachprüfungsinstanzen jedenfalls eine mehr als 14 Tage nach Kenntnis einesbehaupteten Vergaberechtsverstoßes erhobene Rüge nicht mehrunverzüglichgem. § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB ist.Gemäß Richtlinie 2004/17/EG, Anlage XII C Nr. 9 wird hiermit daraufhingewiesen, dass sämtliche vorgenannten Fristen für die Erhebung vonvergaberechtlichen Rügen gegenüber dem Auftraggeber und die Fristen fürdie Wahrung der Zulässigkeit eines Nachprüfungsverfahrens zu beachtensind.VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:12.4.2012	Map
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References: § 7
 §21
 §19
 § 98
 § 101
 § 101
 § 107
 § 101
 § 97
 § 101
 § 101
 § 107