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Timestamp: 2020-04-02 14:03:43+00:00

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aus dem bezirk affoltern I Nr. 78 I 169. Jahrgang I Freitag, 2. Oktober 2015
Am Türlersee muss aus Sicherheitsgründen gerodet werden. > Seite 3
Windiger Sonnentanz am 23. Wettswiler Herbschtmäärt vom letzten Sonntag. > Seite 7
Vereine als Herzstück Die Gemeinde Hausen begrüsste am vergangenen Sonntag die Neuzuzüger. > Seite 7
Inspirationsquelle Tom Künzler, Grafiker, ist Leiter der Beschäftigungsabteilung im Götschihof. > Seite 8
Raststätte: Nach der Liquidation der alten AG die Wende? Letzte GV der Autobahn-Raststätte A4 AG – Neue Investoren feilen an neuen Konzepten Den letzten Akt der AutobahnRaststätte A4 AG bildet die Liquidation, die von der BDO durchgeführt wird und bis zum Abschluss rund eineinhalb Jahre dauern wird. Vier Aktionäre kamen zur allerletzten Generalversammlung. Die neuen Besitzer, die seit Frühjahr an neuen Konzepten feilen, führen den Betrieb als Raststätte weiter.
Keine andere Betriebsart möglich Klar ist aber: Es bleibt eine Raststätte mit Restaurant und Shops. Denn das
Stimme für KMUs Gewerbeverbandsdirektor Hans-Ulrich Bigler, Affoltern, mit guten Wahlchancen. > Seite 9
Politische Gemeinde Wettswil reduziert den Steuerfuss Die Politische Gemeinde Wettswil rechnet im Budget 2016 mit einem Defizit von 241 700 Franken. Der Steuerfuss soll aber um 2 auf 26 Prozent gesenkt werden – dies in Anlehnung an die Dispositionen im mittelfristigen Finanzplan (Abtausch mit der Primarschule im Hinblick auf deren Mittelbedarf im Zusammenhang mit dem Schulhaus-Neubau).
Erstmals wieder ein Aufwandüberschuss in Knonau
................................................... von werner schneiter Verwaltungsratspräsident Peter Zgraggen begrüsste zu einer «speziellen Generalversammlung», der neunten und letzten der alten AG. Deren Geschäftsmodell kam nie in die Gänge. Sie beschäftigte sich zur Hauptsache mit Sanierungsmassnahmen. Doch diese fruchteten nichts. Wegen fehlender Frequenzen und eines zu teuren Baus gelang der Turnaround nicht. So blieb nur noch eines: der Verkauf der Immobilie und des operativen Geschäfts, beschlossen von der ausserordentlichen Generalversammlung Anfang Jahr. Und es fand sich tatsächlich eine in der Schweiz und im Ausland tätige Investorengruppe, die sämtliche Geschäftsaktivitäten, die Konzession, die Immobilie, Mitarbeitende (derzeit rund 55) und Lieferanten übernahm – und sich ein Jahr Zeit gibt, um neue Konzepte und eine neue Organisationsstruktur umzusetzen. Neu ist vorerst nur der Name: Raststätte Knonaueramt AG.
Auch nachts fahren viele an der Raststätte vorbei. Wann hellt sich der Geschäftsgang auf? (Bild Werner Schneiter) ist in der Konzession festgeschrieben. Die Namen dieser Investorengruppe bleiben nach wie vor im Verborgenen – nicht einmal dem Raststätten-Geschäftsführer Thomas Lohmann sind sie bekannt. Bekannt ist nur der Verwaltungsratspräsident, der das gesamte Portefeuille vertritt: Sharon Zinman, für den nun gewisse Lichtblicke sichtbar werden. Denn die Raststätte schreibt – hochgerechnet aufs Jahr 2014 – ein Umsatzplus von 4 Prozent. Das hat wohl auch mit den steigenden Frequenzen der Autobahn zu tun. 2010, unmittelbar nach Eröffnung der A4, verkehrten täglich 46 000 Fahrzeuge in beide Richtungen, im vergangenen Jahr waren es 57 000. Gut genutzt wird die Raststätte von Pendlern, weniger von den Fernfahrern.
Ehemaliger VR-Präsident als Stimmenzähler Die Generalversammlung der alten AG dauerte gerade mal 25 Minuten. Während in früheren Jahren jeweils mehr als 200 Aktionäre erschienen, kamen zur «Beerdigung» ein Gross- und drei Kleinaktionäre. Sie alle sind die grossen Verlierer. Von den 1000 Franken pro Aktie ist nicht mehr viel vorhanden. Den Aktionären wurde nach dem Verkauf an die Investorengruppe ein Rückkaufpreis von Fr. 16.50 pro Aktie geboten – eine nette Geste, die von der Zürcher und der Urner Kantonalbank möglich gemacht wurde. Diese beiden Banken verzichteten durch Rangrücktritt nicht nur auf 16 Mio. Franken, sie zahlten den Aktionären
obendrein gesamthaft 300 000 Franken aus. Das wurde an der GV dankend erwähnt. Für Peter Zgraggen wurde mit dem Verkauf «eine konstruktive Lösung» gefunden – trotz einschneidender Zugeständnisse. «Immerhin wird der Betrieb weitergeführt, und keine Mitarbeitenden wurden entlassen.» Die Aktionäre sagten dann einstimmig Ja zur Jahresrechnung, zur Entlastung des Verwaltungsrates und zur Liquidation. Karl Schroeder, ehemaliger VR-Präsident, fungierte als Stimmenzähler – keine allzu fordernde Aufgabe ... Peter Zgraggen und Thomas Kobsa verbleiben im VR und begleiten die Liquidation der AG, die durch die BDO AG erfolgt und eineinhalb Jahre in Anspruch nehmen wird.
Die Vorjahre brachten Knonau einen Ertragsüberschuss. Nun rechnet der Gemeinderat im Budget 2016 mit einem Defizit von 930 000 Franken. Weniger stark fliessende Grundstückgewinnsteuern und höhere Aufwendungen – zum grössten Teil gebundene Ausgaben – sind die Gründe für die roten Zahlen. Mehrerträge, die aufgrund des anhaltenden Wachstums der Gemeinde zu erwarten sind, vermögen das Ergebnis des Voranschlags nicht wesentlich zu verbessern.
Doppelkindergarten-Neubau ausgezeichnet «Anerkennung» von Lignum für den «Tägerstein» der Primarschule in Affoltern Der neue Doppelkindergarten Tägerstein in Affoltern ist von Lignum – Holzwirtschaft Schweiz mit einer «Anerkennung» ausgezeichnet worden. Alle drei Jahre zeichnet der Prix Lignum die besten Schweizer Leistungen mit Holz aus – dieses Mal wegweisende Holzobjekte im urbanen Raum. Neben den drei Hauptpreisen wurden zehn Werke für den hochwertigen und zukunftsweisenden Einsatz von Holz gewürdigt. Unter ihnen auch der auf das Schuljahr 2015/16 in Betrieb genommene neue Doppelkindergarten Tägerstein der Primarschule in
Der neue Doppelkindergarten Tägerstein in Affoltern. (Bild Werner Schneiter)
Affoltern. «Das Gebäude ist unterhaltsarm, seine Formensprache und Materialisierung sind zukunftsweisend, und die laufenden Kosten sind niedrig», heisst es zusammenfassend im Kurzbeschrieb der Jury. Es handle sich um zeitgenössische funktionale Architektur. Handwerkskunst vereine sich mit lokalem Holz. Das Objekt sei nachhaltig im Unterhalt und mit minimaler Grauenergie versehen, so der weitere Befund des Fachgremiums. Der neue Kindergarten ist das Werk von Melk Nigg Architekten (Zug) und der Lauber Ingenieure AG (Luzern). Die Holzarbeiten hat Holzbau Meier (Mühlau) ausgeführt. (pd./-ter.)
Einbürgerungen Mit Beschluss vom 18. August hat der Gemeinderat unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung in das Bürgerrecht der Gemeinde Hausen am Albis aufgenommen: Gürke, Jan männlich, geb. 1967, Staatsangehörigkeit Deutschland Löb, Heidrun Monika Maria weiblich, geb. 1967 Staatsangehörigkeit Deutschland Löb, Franka Ani weiblich, geb. 2001 Staatsangehörigkeit Deutschland Löb, Mika Yannick männlich, geb. 2004 Staatsangehörigkeit Deutschland Im Sinne von § 17 der kantonalen Bürgerrechtsverordnung wird diese Einbürgerung hiermit zur Kenntnis gebracht. Gemeinderat Hausen am Albis
Abfallbeseitigungsgebühren In Anwendung von Art. 11 der Abfallverordnung vom 4. November 1997 sowie Art. 2 des Gebührenreglementes vom 23. November 1992 hat der Gemeinderat Mettmenstetten die Abfallbeseitigungsgebühren für das Jahr 2016 wie folgt festgesetzt: Fr. 130.– (unverändert) inkl. MwSt. pro Haushalt, Gewerbe-, Industrie- und Landwirtschaftsbetrieb. Für die Abfallsackgebühren und Sperrgutmarken gelten die Ansätze des Dienstleistungsverbands Amt (DILECA). Gegen die Gebührenfestsetzung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in zweifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Mettmenstetten, 2. Oktober 2015 Der Gemeinderat
Konkurseröffnung Schuldner: Erbschaft des Michael Christoph Ritter, geb. 17. August 1966, von Mels SG, wohnhaft gewesen in 8908 Hedingen, gestorben am 14. Dezember 2014. Datum der Konkurseröffnung: 14. April 2015 Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG Eingabefrist innert einem Monat nach Bekanntmachung. Vergleiche im Übrigen Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 2. Oktober 2015. Affoltern am Albis Konkursamt Affoltern Bahnhopfplatz 9, Postfach 574 8910 Affoltern am Albis
Konkurseröffnung Schuldner: Frau Ginette Stappung, geb. 29. März 1970, von Zürich ZH. Datum der Konkurseröffnung: 11. August 2015 Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG Eingabefrist innert einem Monat nach Bekanntmachung. Vergleiche im Übrigen Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 2. Oktober 2015. Affoltern am Albis, 2. Oktober 2015 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 574 8910 Affoltern am Albis
Siedlungsentwässerungsgebühren In Anwendung von Art. 9 der Verordnung über die Gebühren für Siedlungsentwässerungsanlagen (Gebührenverordnung) vom 10. Mai 1999 hat der Gemeinderat Mettmenstetten die Siedlungsentwässerungsgebühren für das Jahr 2016 wie folgt festgesetzt: 1. • Grundgebühr: pauschal Fr. 70.– (unverändert) inkl. MwSt. pro Gewerbe-, Industrie-, Landwirtschaftsbetrieb und Haushaltung • Mengenpreis: Fr. 1.90/m³ (unverändert) inkl. MwSt. (Basis laufender Wasserbezug gemäss Meldung Wasserversorgungsgenossenschaften) 2. Für Haushaltungen ohne Wasseruhr wird ein Verbrauch nach pflichtgemässem Ermessen zugrunde gelegt.
Hundesteuer In Anwendung von § 23 des kant. Hundegesetzes vom 14. April 2008 hat der Gemeinderat die Hundeabgabe für das Jahr 2016 wie folgt festgesetzt: Fr. 120.– (unverändert) inkl. Einschreibe-, Melde- und auf Kantonsgebühr. Für verspätete Meldungen wird eine Gebühr von Fr. 20.– erhoben. Muss die Gemeindeverwaltung anstelle des Hundehalters die Meldung bei ANIS vornehmen, wird eine Gebühr von maximal Fr. 150.– erhoben. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in zweifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Mettmenstetten, 2. Oktober 2015
3. Eine allfällige Gebührendifferenz zu der im Voranschlag eingestellten Einnahmeposition geht zulasten/zugunsten des Kontos Spezialfinanzierung.
Sammelstelle Püntenstrasse – ausserordentliche Schliessung
Mettmenstetten, 2. Oktober 2015 Der Gemeinderat
Kanal- und Klärgebühr
geöffnet 14 bis 17 Uhr Reichhaltige Dokumentation über Dorf und ehemalige Burg, Kieswerke, Reussverbauung, Landwirtschaft, Gerberei, Wagnerei, Schlosserei, Mühle und Säge sowie anderes Handwerk.
Kappel am Albis Bauherrschaft: Wyss-Achermann Heidi und Markus, Kappelermatte 4, 8926 Kappel am Albis Bauprojekt: Anbau Wintergarten und Fassadendämmung, Vers. Nr. 644, Kat.-Nr. 795, Kappelermatte 4, Kappel am Albis (Wohnzone 2)
Kappel am Albis Bauherrschaft: Buri-Wüthrich Gertrud, Weiermattstrasse 27, 8926 Uerzlikon Bauprojekt: Abbruch Gebäude Vers.Nr. 187, Kat.-Nr. 199, Weiermattstrasse, Uerzlikon (Kernzone B, Ortsbildschutzperimeter)
Obfelden Gesuchsteller: Soriano Silvio und Michaela, Rüchligstrasse 5, 8912 Obfelden Projektverfasser: Thomas Frick Holzbau, Ottenbacherstrasse 8, 8912 Obfelden Baurechtliches Vorhaben: Anbau über bestehender Garage am Wohnhaus Vers.-Nr. 80, Kat.-Nr. 3225 an der Rüchligstrasse 5, Zone WG3
Am 28. September 2015 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:
Christa Frauenfelder-Kuriger geb. 19. Juni 1938, von Henggart ZH, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis, Büelstrasse 9. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis
Affoltern am Albis Am 23. September 2015 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:
Demetrio Morabito geb. 6. Juni 1953, Ehemann der Felicia Morabito-Seminara, von Italien, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Langzeitpflege Sonnenberg. Urnenbeisetzung am Freitag, 2. Oktober 2015, um 11.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis
Affoltern am Albis Am 27. September 2015 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:
Ruth Bernhard geb. Wiesendanger geb. 23. November 1930, Witwe des Wilhelm Bernhard, von Lengwil TG, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Breitenstrasse 25. Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis am Freitag, 9. Oktober 2015, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH. Um 14.15 Uhr Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis
Bonstetten Zimmermann geb. Müller, Karin Heidi geboren 8. April 1965, von Jenins GR und Wallisellen ZH, Ehefrau des Zimmermann Ulrich, wohnhaft Im Langacher 14, Bonstetten. Sie starb in Bonstetten am 28. September 2015. Die Andacht auf dem Friedhof Bodenfeld findet im engsten Familienkreis statt.
Infolge Sperrung der Stationsstrasse bleibt die Entsorgungs-Sammelstelle Püntenstrasse am Samstag, 10. Oktober 2015, geschlossen. Wir danken für Ihr Verständnis.
Chilbisonntag, 4. Oktober 2015
Mit Beschluss vom 28. September 2015 hat der Gemeinderat – bedingt durch den Ausbau der Kläranlage Birmensdorf – den seit 1. Januar 2014 gültigen Ansatz der Kanal- und Klärgebühr per 1. Januar 2016 um Fr. –.70 auf Fr. 2.50 pro m³ bezogenem Frischwasser (exkl. MwSt.) erhöht. Der Beschluss liegt während der Rekursfrist in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Das Rekursverfahren ist in der Regel kostenpflichtig; die Kosten hat die unterliegende Partei zu tragen. Wettswil am Albis, 2. Oktober 2015 Gemeinderat Wettswil aam Albis
Abdankung in der reformierten Kirche Bonstetten am Montag, 5. Oktober 2015, um 14 Uhr. Bestattungsamt Bonstetten
Budget 2016 mit zweiprozentiger Steuerfuss-Reduktion Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Wettswil am Albis Der Gemeinderat hat das, ein Defizit von 241 700 Franken aufweisende, Budget 2016 des politischen Gemeindegutes mit einem um 2 % reduzierten Steueransatz von 26 % zuhanden der Gemeindeversammlung vom 7. Dezember 2015 verabschiedet. In der Erfolgsrechnung sind ein Aufwand von 14 180 100 Franken und ein Ertrag (ohne ordentliche Steuern) von 8 920 400 Franken eingestellt. Der daraus resultierende Aufwandüberschuss von 5 259 700 Franken soll durch einen ordentlichen Steuerertrag von 5 018 000 Franken und durch eine Entnahme von 241 700 Franken aus dem Eigenkapital gedeckt bzw. ausgeglichen werden. In der Investitionsrechnung des Verwaltungsvermögens resultieren bei Ausgaben von 1 778 000 Franken und Einnahmen von 210 000 Franken Nettoinvestitionen von 1 568 000 Franken. In der Investitionsrechnung des Finanzvermögens sind Ausgaben von 90 000 Franken budgetiert. Der mit total 5 000 500 Franken veranschlagte Personal-, Sach-
und übrige Betriebsaufwand nimmt gegenüber dem Vorjahr um 58 350 Franken (1,2 %) zu. Der – durch die Gemeinde nicht direkt beeinflussbare – Transferaufwand (Betriebs- und Defizitbeiträge) von total 6 889 600 Franken verringert sich per Saldo um 321 100 Franken (4,5 %). Der einfache Steuerertrag (100 %) wird um 0,9 Mio. Franken höher mit neu 19,3 Mio. Franken budgetiert und es wird mit Grundstückgewinnsteuern von wiederum 2 Mio. Franken gerechnet. In Anlehnung an die Disposition im mittelfristigen Finanzplan soll der bisherige Steueransatz des politischen Gemeindegutes von 28 % um 2 % auf neu 26 % reduziert werden (Abtausch mit der Primarschulgemeinde im Hinblick auf deren Mittelbedarf im Zusammenhang mit dem Schulhaus-Neubau). Bei den Gemeindebetrieben Abfallbeseitigung, Kabelnetz und Wasserversorgung können die bisherigen Gebührenansätze unverändert beibehalten werden, wogegen bei der Abwasserbeseitigung die Kanal- und Klärgebühr – bedingt durch den Ausbau der Kläranlage Birmensdorf – um 0.70
Franken auf 2.50 Franken pro m³ bezogenem Frischwasser erhöht werden muss.
Finanzausgleich Der Gemeinde Wettswil wurde durch den Kanton für das Jahr 2016 eine nach den Bestimmungen des Finanzausgleichsgesetzes berechnete Ressourcenabschöpfung von 662 685 Franken auferlegt. Von diesem Abschöpfungsbetrag entfallen 220 895 Franken auf das politische Gemeindegut, während sich das Primarschulgut mit 323 453 Franken und das Sekundarschulgut mit 118 337 Franken zu beteiligen haben.
rats-Beschluss – unter Beizug eines Juristen – beim Regierungsrat angefochten; mit der Ergreifung des Rechtsmittels wird dem von der Bevölkerung in einer Vielzahl von Änderungsbegehren zum Ausdruck gebrachten Anliegen Rechnung getragen. Zusammenfassend wird in der Rekursschrift ausgeführt, dass die vom Verkehrsrat beschlossene Fahrplanänderung bei der Buslinie 220 mit der ausschliesslichen Konzentration auf die Bedürfnisse vollzeittätiger Pendlerinnen und Pendler und der Nichtberücksichtigung der Bedürfnisse des Schüler-, Einkaufsund Freizeitverkehrs ausserhalb der Pendlerzeiten gegen die Netzgestaltungsgrundsätze und damit gegen die Angebotsverordnung verstösst.
Buslinie 220 (Rekurs) Der Verkehrsrat hat am 10. Juli 2015 den ZVV-Verbundfahrplan 2016 bis 2017 festgelegt und dabei die vom Gemeinderat im Rahmen des Auflageverfahrens erhobene Einwendung gegen den massiven Kursabbau bei der Buslinie 220 (Beschränkung auf die Hauptverkehrszeiten) nicht berücksichtigt. Der Gemeinderat hat diesen Verkehrs-
Forstrevier-Bildung Nach Gesprächen mit dem Amt für Landschaft und Natur (Abt. Wald) sowie dem Gemeinderat Stallikon, welche durch bevorstehende personelle Änderungen (Förster-Pensionierungen) ausgelöst wurden, hat der Gemeinderat einem per 1. September 2016 in Kraft tretenden Vertrag über die Bil-
Mit PW Mettmenstetter Sportplatz beschädigt
Zum 80. Geburtstag Zum 80. Geburtstag gratulieren wir Genoveva Randegger-Fernandez in Affoltern. Sie feiert den «Runden» morgen Samstag, 3. Oktober. Wir wünschen der Jubilarin alles Gute.
Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider
Baubewilligungen Es wurden folgende baurechtliche Bewilligungen erteilt: Hermann Baur für Solarstromanlage auf dem Gewerbehaus Ettenbergstrasse 24; Corinne und Michael Volkart für Umbau des Einfamilienhauses Poststrasse 7; Annette Coninx Kull und Ernst Kull-Coninx für Abbruch Einfamilienhaus Heissächerstrasse 20 und Neubau Mehrfamilienhaus; Astrid Duc für Sitzplatz-Überdachung beim Einfamilienhaus Eggächer 6b; Werner Gilli für Dach- und Fassadensanierung beim Einfamilienhaus Im Haldenächer 15; Markus Kägi für Eingangs-Verglasung beim Mehrfamilienhaus In Tüelen 1b. (rs.)
Aus Sicherheitsgründen: Holzschlag am Türlersee
Am Montag, 28. September, zirka 17.15 bis 17.40 Uhr, bereiteten sich Kinder des örtlichen Fussballclubs bei der Schulanlage Wygarten in Mettmenstetten auf das Training vor. Währenddessen befuhr ein Personenwagen, besetzt mit zwei Insassen, den Sportrasen und drehte zwei grosse Kreise. Anschliessend flüchtete der Personenwagenlenker über den Rennweg zur Schulhausstrasse in unbekannte Richtung. Am Sportplatzrasen entstand Sachschaden. Gemäss ersten polizeilichen Ermittlungen handelt es sich beim Fahrzeuglenker wie auch beim Beifahrer um männliche Personen im Alter zwischen 16 und 20 Jahren. Zeugenaufruf: Personen, die Angaben zum Fahrzeug, den Fahrzeuginsassen oder dem Hergang machen können, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Zürich, Polizeiposten Affoltern, Telefon 044 762 16 30, in Verbindung zu setzen. (pd.)
In Affoltern kann Maria Blaser-Haselsteiner am kommenden Sonntag, 4. Oktober, ihren 85. Geburtstag feiern. Der Jubilarin gratulieren wir herzlich und wünschen ein Fest.
dung und den Betrieb eines neuen Forstreviers «Stallikon – Wettswil – Staatswald Buchenegg» zugestimmt. Derselbe sieht u.a. die Bildung einer Revierkommission vor, welche sich aus je einem Vertreter der Gemeinden Stallikon und Wettswil, der Holzkorporation Ziegelhau-Wettswil und dem Leiter Staatswald zusammensetzt.
Nun folgt der Belagseinbau, der eine Sperrung der Mülibergstrasse erfordert. (Bild Werner Schneiter)
Vollständige Sperrung der Mülibergstrasse Belagseinbau im Aeugstertal vom 3. bis 5. Oktober Die Strassenbauarbeiten an der Mülibergstrasse kommen gut voran. Wie Mitte dieses Jahres angekündigt, werden nun auf dem Teilstück Höchweg bis Birkenhof die abschliessenden Belagsarbeiten (Etappe 2015) ausgeführt. Dazu muss dieser Abschnitt aus Gründen der Effizienz und Qualität sowie der Arbeitssicherheit gesperrt werden Die Vollsperrung beginnt am Samstag, 3. Oktober, 5 Uhr und dauert bis am Montag, 5. Oktober, 5 Uhr. Der Belagseinbau erfordert trockenes Wetter. Bei schlechter Witterung verschieben sich diese Arbeiten auf das Wochenende 17. bis 19. Oktober. Die Umleitungen erfolgen ab dem Kronenplatz in Affoltern über die
Zürichstrasse – Hedingen (Affolternund Zürcherstrasse) – Bonstetten (Zürcher-, Stations-, Isenbach- und Aumülistrasse) – Stallikon (Bonstetter-, Reppischtalstrasse) – Aeugst via Reppischtalstrasse nach Aeugstertal. In umgekehrter Richtung ab Aeugstertal erfolgt die Umleitung über die Reppischtalstrasse – Hausen (Reppischtalstrasse in Riedmatt, Albispassstrasse bei Vollenweid und die Aeugsterstrasse) – Aeugst (Dorf- und Affolternstrasse) – Affoltern (Aeugster-, Jonental-, Zürichstrasse) zum Kronenplatz. Die Zufahrt zum Weiler Müliberg ist von Affoltern her jederzeit möglich. Allen Anwohnenden im Baustellenbereich, die über keine rückwärti-
ge Erschliessung verfügen, wird empfohlen, während der Vollsperrung ihre Fahrzeuge ausserhalb der Baustelle zu parkieren (das Trottoir bleibt während den Bauarbeiten benützbar).
Öffentlicher Verkehr/Postauto-Betrieb Die Kurse der Linie 225 in Richtung Aeugstertal verkehren nur bis zur Haltestelle «Grossacher» (Aeugst), wenden und fahren fahrplanmässig wieder in Richtung Affoltern. Die Fahrt zwischen den Haltestellen «Grossacher» und «Kloster» wird in beiden Richtungen eingestellt. Die Kurse in Richtung Hausen, Ebertswil und Hauptikon verkehren normal. (pd.)
Verschiedene Bäume entlang Reppischtalstrasse im Bereich des Türlersees gefährden die Verkehrssicherheit. Deshalb müssen sie gefällt werden. Dieser Holzschlag führt am Montag, 5. Oktober, 5 Uhr, bis Sonntag, 11. Oktober, 18 Uhr aus Gründen der Sicherheit und Effizienz zu einer Vollsperrung der Reppischtalstrasse im Abschnitt zwischen Türlen und Habersaat. Der Verkehr wird in Fahrtrichtung Zürich ab der Riedmatt über den Albispass und in Fahrtrichtung Hausen ab dem Aeugstertal über Aeugst und Affoltern umgeleitet. Die Zufahrt für den Privatverkehr zu den Weilern Türlen (von Süden) und Habersaat (von Norden) ist gewährleistet. Ziel des Holzschlags ist, die Strassensicherheit weiterhin zu gewährleisten. Zu diesem Zweck müssen entlang der Strecke instabile Bäume entfernt werden. Diese sind nicht immer einfach zu erkennen. Einerseits sind es sogenannte Hänger, die zum Teil über die Strasse ragen, anderseits auch Bäume mit Doppelkronen oder dürren Kronenteilen sowie faule, hohle oder überalterte Bäume. Die instabilen Bäume wurden vom zuständigen Revierförster und dem Kreisforstmeister beurteilt und deren Entfernung als dringend notwendig erachtet. Insgesamt sind bei diesem Holzschlag 10 Personen und 5 Maschinen im Einsatz, die rund 1500 Kubikmeter Holz verarbeiten. Der Holzschlag erstreckt sich über eine Länge von einem Kilometer. (pd.) anzeige
Die Mutter, die uns geboren, haben wir verloren. Ganz still, unerwartet und leise, gingst du auf deine Reise. Wir wünschen dir von Herzen Gottes Segen auf all deinen neuen Wegen.
Endschiessen Samstag, 3. Oktober von 13.30 bis 16.30 Uhr Sonntag, 4. Oktober von 10.00 bis 12.00 Uhr Der Vorstand
In stiller Trauer nehmen wir Abschied von unserem lieben Mueti, unserer lieben Grossmutter, Schwiegermutter, Gotte und Freundin
Ruth Bernhard-Wiesendanger 23. November 1930 – 27. September 2015
Immer voller Leben, Lust und Tatendrang, durfte sie sich, für alle überraschend, auch einmal zurücklehnen. In stiller Trauer: Ursula Bernhard Gerda und René Hartmann-Bernhard mit Roman und Yves Reto und Iris Bernhard Verwandte, Freunde und Bekannte Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, 9. Oktober 2015, im engsten Familienkreis auf dem Friedhof Affoltern am Albis statt. Um 14.15 Uhr Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis. Traueradresse: Ursula Bernhard, Neudorfstrasse 46, 8820 Wädenswil
Wir hatten noch so viele Pläne – Jetzt bleiben Träume, Liebe und glückliche Erinnerungen an einen wunderbaren Menschen
Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von meiner geliebten Frau, dem besten Mami, meiner lieben Tochter, Schwester, Gotti und Tante
Karin Zimmermann-Müller 8. April 1965 – 28. September 2015
Worte können nicht beschreiben, welche grosse Lücke du in unserem Leben hinterlässt. Viel zu früh und unerwartet bist du plötzlich von uns gegangen. Die Zeit steht still. Du bleibst für immer in unseren Herzen.
Schulen und Kurse Leichter lernen mit BRAIN-GYM® Einstiegskurs in die Lernkinesiologie 26. Okt./2./9./16. Nov. 2015 Montag, 8.30 bis 11.30 Uhr oder 29. Okt./5./12./19. Nov. 2015 Donnerstag, 19 bis 22 Uhr in Ottenbach Anmeldung und Info: Barbara Scherrer 044 760 54 30 contact@bsb-kin.ch www.bsb-kin.ch Kosten: Fr. 280.–
In Liebe und Dankbarkeit Ueli Zimmermann mit Michel, Désirée und Vanessa Heidi Müller-Vorburger Monika und Beat Jakob-Müller mit Nadine und Janina Verwandte und Freunde und alle, die Dir nahe stehen Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis am Montag, 5. Oktober 2015, auf dem Friedhof Bonstetten. Die Trauerfeier findet anschliessend, um 14.00 Uhr, in der reformierten Kirche Bonstetten statt.
Traueradresse: Fam. Zimmermann, Im Langacher 14, 8906 Bonstetten
Es weht der Wind ein Blatt vom Baum, von vielen Blättern eines. Dies eine Blatt, man merkt es kaum, denn eines ist ja keines. Doch dieses eine Blatt allein war Teil von unsrem Leben, drum wird dies eine Blatt allein uns immer wieder fehlen. Rainer Maria Rilke
Karin Zimmermann Danke für Dein grosses Herz, dass Du für uns alle hattest. Spielgruppe Kinderatelier Bonstetten Angelika, Eva, Claudia, Andrea, Carmen, Mirjam, Jasmine und Chandra mit allen Kindern und Eltern der Spielgruppe
Voranschlag 2016 mit roten Zahlen Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Knonau Nachdem in den Vorjahren jeweils ein grösserer Ertragsüberschuss zur Kenntnis genommen werden durfte, wird in Knonau für das Jahr 2016 mit einem Aufwandüberschuss von 930 000 Franken gerechnet. In den Vorjahren waren es insbesondere die Grundstückgewinnsteuern, welche die Rechnungsabschlüsse derart positiv beeinflusst haben. Künftig muss damit gerechnet werden, dass die Grundstückgewinnsteuern rückläufig sein werden. Jedoch sind auf der Aufwandseite Negativentwicklungen feststellbar. Diese sind aber zum grössten Teil gebundene Ausgaben, sodass Einsparungen nur sehr schwer umzusetzen sind. Auch steigen die Kosten bei der Bildung aufgrund der steigenden Anzahl schulpflichtiger Kinder stetig an. Der Gemeinderat hat dort, wo die Gemeinde auf der Aufwandseite Einfluss nehmen kann, auch entsprechend gehandelt und diverse Positionen «entschlackt» bzw. auf ein Minimum reduziert. Die zu erwartenden Mehrerträge bei den Gemeindesteuererträgen aufgrund des immer noch grossen Wachstums vermögen das Ergebnis des Voranschlags 2016 nicht wesentlich zu verbessern. Aufgrund der günstigen Eigenkapital-Situation (9,937 Mio. Franken per 31. Dezember 2015 – gemäss Voranschlag 2015)
kann der Aufwandüberschuss gut aufgefangen werden. Eine Steuerfusserhöhung (Gemeindesteuerfuss 88 %) ist aufgrund der guten Eigenkapitalsituation in mittelbarer Zukunft nicht notwendig.
Sanierungsprojekt Haselbach weit fortgeschritten Die Baudirektion (Awel) hat das Vorprojekt mittlerweile intensiv überarbeitet und dem Gemeinderat anhand einer Präsentation vorgestellt. Der Gemeinderat ist sehr erfreut, dass es nun tatsächlich mit der Sanierung vorwärtsgeht und der Haselbachausbau beziehungsweise die damit verbundenen Hochwasserschutz-Massnahmen in absehbarer Zeit realisiert werden dürften. Für die Finanzierung des Sanierungsprojekts ist der Kanton Zürich verantwortlich. Der Ausbau beziehungsweise die Sanierung stellen nicht nur einen Mehrwert für die Bevölkerung dar (zum Beispiel werden zusätzliche Zugänge zum Bach geschaffen); die Sanierung bringt auch Sicherheit durch entsprechende Verbesserungen im Bereich des Hochwasserschutzes mit sich. Kurzum ist der Ausbau beziehungsweise die Sanierung des Haselbaches gewinnbringend für alle Einwohnerinnen und Einwohner. Die Stabilisierung der bestehenden Bachmau-
Stabilisierung der Bachmauern, Verbesserungen beim Hochwasserschutz, Absenkung der Bachsohle: Die Sanierung des Haselbachs – hier bei der Sagibrücke, wo eine Teststrecke entsteht – ist gewinnbringend für alle. (Bild Werner Schneiter) ern erfolgt durch Mörtelinjektionen und wo notwendig durch Neubau der Ufermauern mit Natursteinen. Die Erhöhung der Ufermauern erfolgt ebenfalls mit Natursteinen, sodass das Erscheinungsbild in der Kernzone weitgehend erhalten bleibt. Kleingetier
und Pflanzen werden sich so wieder ansiedeln können. Bis Ende September 2015 wird bei der Sagibrücke eine Teststrecke erstellt. Geplant ist auch eine Absenkung der Bachsohle um 10 bis 30 cm. Dort wo es möglich ist, werden auch Teile des erst kürzlich er-
stellten Gestaltungskonzepts «Dorfkern» in das Sanierungsprojekt aufgenommen (zum Beispiel zusätzliche Abtreppungen für Begegnungszonen). Zudem werden stellenweise entlang der Maueraufbauten Sitzgelegenheiten realisiert. (meb)
Textilrecycling als Unterrichtsthema Narzissen für Albanien Modulares Dossier für Mittel- und Oberstufenklassen
Verkauf von 1000 Knollen in Bonstetten
Früh übt sich, wer einen verantwortungsvollen Umgang mit unserer Umwelt pflegen will. Aus diesem Grunde nutzen viele Klassen den Umweltunterricht der Stiftung Pusch – Praktischer Umweltschutz. Welchen Einfluss die Bekleidung auf Mensch und Umwelt hat, zeigt das Unterrichtsdossier «Stoffwechsel», welches gemeinsam mit «Texaid» erarbeitet wurde. Kleider und Schuhe werden bei uns in verschwenderischer Fülle angeboten. Meist zu einem Preis, der uns Bekleidung weniger nach der Notwendigkeit als vielmehr nach dem Gefallen und «Must-have»-Prinzip einkaufen lässt. Ebenso schnell trennen wir uns auch wieder von den Lieblingsstücken. Sie landen im Texaid-Sack. Man weiss, die Altkleidersammelstelle ist gegenwärtig der beste Weg, den unsere gebrauchte Bekleidung nehmen kann:
Ueli Landolt – ein ehemaliger Pfadfinderkamerad von Bischof Christian Gräub, dem Gemeindevorsteher der Kirche Jesu Christi HLT in Bonstetten – lebt und wirkt mit den katholischen «Schwestern der Spirituellen Weggemeinschaft» in einem Kloster in Albanien, wo sie sich um die Opfer von Blutrache kümmern und sich den Mittellosen und Kranken annehmen, sie versorgen und versuchen, ihnen den Weg in eine bessere Zukunft zu bereiten. Diese Schwestern sind auf materielle Unterstützung angewiesen, damit sie ihr Werk der Barmherzigkeit fortführen können. Die Jugendlichen der Kirchgemeinde Bonstetten unterstützen diese Bestrebungen mit der Herbstaktion: 1000 Narzissen für Albanien. Die Jugendlichen verkaufen 1000 Narzissenknollen zu einem Franken.
Rund 65 Prozent davon werden irgendwo auf der Welt weiterhin getragen, der Rest findet (bis auf fünf Prozent Abfallanteil, der fachgerecht entsorgt werden muss) als Recyclingmaterial neue Verwendung. So wird praktisch alles wiederverwertet und es müssen für diese Materialien keine neuen Rohstoffe produziert werden. Bei Texaid kommen jährlich über 140 Millionen Einzelstücke zusammen (über 35 000 Tonnen), davon erhalten also etwa 133 Millionen auf die eine oder andere Art ein neues Leben.
«Stoffwechsel» im Unterricht Für die Mittel- und Oberstufenklassen hat «Pusch» gemeinsam mit «Texaid» ein modular aufgebautes Unterrichtsdossier erarbeitet. Auf spielerisch-lehr-
reiche Weise wird der Kreislauf unserer Textilien vermittelt, werden Produktion, Konsum und Recycling beleuchtet. «Denn, was man einem jungen Menschen nachvollziehbar veranschaulicht, bleibt ihm ein Leben lang in Erinnerung», bekräftigt Marc Kuster, Projektmitentwickler bei «Texaid» und selbst Vater von zwei Teenies, «die Sensibilisierung für einen verantwortungsvollen Umgang mit unseren Kleidern – auch über den Zeitpunkt des Entsorgens hinaus – sollte deshalb so früh wie möglich stattfinden, insbesondere auch die transparente Information über den Weg der aussortierten Kleider und warum sie verkauft werden». (pd.) Das Dossier steht Lehrpersonen und Interessierten kostenlos zur Verfügung unter www.pusch.ch/textildossier.
Der Erlös von rund 90 Rappen pro Knolle kommt vollumfänglich dem Hilfsprojekt in Albanien zugute. Im Frühling werden diese Narzissen immer wieder zum Symbol für das Neuerwachen und das Aufkeimen von Hoffnung für eine bessere Welt. Jeder ist herzlich eingeladen, sich an dieser Aktion zu beteiligen: Beiträge können abgegeben werden am Samstag, 3. Oktober von 9 bis 11 Uhr beim Kirchengebäude an der Heumattstrasse 2 in Bonstetten. Wer will, kann «seine» Knollen gerade selbst einpflanzen oder aber die Jugendlichen tun dies für den Spender bzw. die Spenderin. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, seinen Spendenanteil über die E-Mail-Adresse hlt-bonstetten@gmx.ch anzumelden. Es werden dann Einzahlungsscheine zur Überweisung des Beitrags verschickt. (pd.)
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Gute Stimmung und kulinarische Höhenflüge Windiger Sonnentanz am 23. Wettswiler Herbschtmäärt vom letzten Sonntag
er liebe Wind störte manchmal das perfekte Määrtwetter, nicht aber den bemerkenswerten Besucheraufmarsch. Wettswil zeigte sich im herbstlichen Kleid, und so wurde der Herbst mit dem traditionsreichen Herbschtmäärt eingeläutet. Der Herbscht- und der Adventsmäärt ziehen immer mehr Personen an, und die Besucher schwärmen von der guten Stimmung, dem gemütlichen Miteinander, den kulinarischen Höhenflügen und vom Charakter, welcher die beiden Anlässe auszeichnet. Nebenbei darf erwähnt werden, dass viele fleissige Helfer perfekt für eine Symbiose von Gesellschaft und Geschäftssinn sorgen. Der Reinerlös wird vollumfänglich Jahr für Jahr an gemeinnützige Institutionen, in diesem Jahr an sintegrA und an weitere Organisationen gespendet.
Vereine und Helfer im Einsatz Noch vor dem Mittag zeichneten die Mitglieder des Musikvereins Bonstetten für faszinierende Klänge verantwortlich und begeisterten damit die Besucher. Unweit davon genossen die Kleinsten das von der Pfadi Albis und Felsenegg betreute Gumpischloss und nebenan die Junior-Eisenbahn des Familienclubs, wo Muskelkraft für den Antrieb nötig war. Der Turnverein und der Feldschützenverein sorgten mit dem Turnschuhwerfen beziehungsweise Armbrustschiessen für lustige und zugleich sportliche Momente. Der FCWB war mit einer von der AXA Winterthur gesponserten Torwand präsent und viele Besucher merkten dabei, dass ein Torschuss nicht immer ganz einfach ist. Der Frauenverein verwöhnte die Gäste im Türmlihaus, Vol-
Stände, Beizli und viel Volk am Wettswiler Herbschtmäärt. (Bild zvg.) ley S9 beim Raclette-Stand. Und beim Gemeindeverein war mit dem BilderWettbewerb Wissen über Wettswil am Albis gefragt. Schön mitzuerleben, wie gut die Stimmung war, die Besucher das Määrtfeeling genossen und von den verschiedenen Angeboten profitierten. Die Aussteller mit ihrem kunterbunten und reichhaltigem «Vielerlei» sorgten ebenfalls für glückliche Momente. Stolz präsentierten die Besucher den neuen Schmuck, die feinen Köstlichkeiten und weitere Määrt-typische
Spezialitäten. Der «Määrtnachwuchs» «rockte» den Kinderflohmarkt und es wurde intensiv um die besten Preise gefeilscht beziehungsweise getauscht was das Zeug hielt. Mit dem Erlös konnte getrost eine feine Zuckerwatte oder andere Süssigkeiten gekauft werden und die glücklichen Kinderaugen glänzten sogleich um die Wette. Beeindruckend das Gesamtbild der Helfer, überall sehr motiviert im Einsatz und stets für das Wohl der Besucher besorgt. Das Miteinander zeichnen die beiden Anlässe seit Jahren
aus, ein Dorf steht für den guten Zweck ein. Gemeinsam wird etwas bewegt, erlebt, genossen und zelebriert. Wettswil am Albis ist alles andere als ein Schlafdorf, das ist der Verdienst aller Beteiligten. Voller Vorfreude auf den 17. Wettswiler Adventsmäärt vom Sonntag, 29. November 2015 (1. Advent), wurden die Stände und das gesamte Material wieder ins Lager eingeräumt. Remo Buob, OK-Präsident Wettswiler Herbscht- und Adventsmäärt
Die günstige Lage als zentraler Standortvorteil Die Gemeinde Hausen begrüsste am vergangenen Sonntag die Neuzuzüger
Im Säuliamt steigt die Zahl der Einbrüche Im Bezirk Affoltern wurde in den vergangenen Tagen mehrmals eingebrochen. Beute: eher gering. Herbst – die Zeit der sogenannten Dämmerungseinbrüche. Sie beschäftigten die Kantonspolizei auch im Säuliamt. In Bonstetten wurde am 25. September zwischen 7 und 21 Uhr in ein Einfamilienhaus eingebrochen – via Fenster. Die Polizei klärt das Deliktsgut derzeit ab. Der Sachschaden beträgt 500 Franken. In Affoltern blieb es vom 25. auf den 26. September beim Versuch. Fenster und Türen liessen sich bei einem Einfamilienhaus nicht überwinden. Der Schaden beläuft sich auf 400 Franken. Mehrere 100 Franken Bargeld wurden bei einem Einbruch in ein Geschäftshaus in Bonstetten erbeutet. Die Täterschaft wuchtete vom 25. auf den 26. September eine Türe auf und hinterliess Schaden in der Höhe von 300 Franken. In Bonstetten zerschlugen Unbekannte vom 26. auf den 27. September die Scheibe eines Personenwagens. Sie entwendeten Portemonnaie und Mobiltelefon. Sachschaden: 500 Franken. Schmuck von noch unbekanntem Wert kam bei einem Einbruch in ein Einfamilienhaus in Affoltern weg. Durch Einschlagen einer Scheibe verschaffte sich die Täterschaft Zutritt, der Sachschaden ist beträchtlich: rund 1000 Franken. Bei einem Mehrfamilienhaus in Affoltern wurde am 28. September, zirka 13.30 Uhr, eine Wohnungstüre aufgebrochen. Wohnungsinhaber bemerkten dies, worauf sich der ungebetene Gast aus dem Staub machte. Der Sachschaden beläuft sich auf 500 Franken. Bei einem Einbruch in ein leerstehendes Einfamilienhaus in Affoltern erbeutete die Täterschaft eine Uhr im Wert von zirka 1500 Franken. Das wurde am 29. September festgestellt. Durch Aufbrechen eines Fensters verschaffte man sich Zutritt.
Küchenbrand in Wettswil und Lärm Am 27. September, 19.30 Uhr, geriet in einer Küche in Wettswil Öl in der Pfanne in Brand. Die Feuerwehr rückte aus. Verletzt wurde niemand. Auch wegen Lärmimmissionen rückten Kantons- und Kommunalpolizei in den vergangenen Tagen aus. So am 26. September kurz nach Mitternacht in eine Bar in Affoltern. Ein Gast, der am 27. September um 0.30 Uhr in einer Bar in Affoltern Probleme verursachte, machte den Einsatz der Kommunalpolizei nötig. In Mettmenstetten waren am 27. September um 2.15 Uhr junge Personen eine für Anwohner lästige Lärmquelle. Die Kapo rückte aus und schickte die Leute weg. (-ter.)
Für die musikalische Untermalung sorgte die Hausemer Band The sparkling too.
Hausen, die mit 13,6 Quadratkilometern grösste Gemeinde des Säuliamts, begrüsste am Neuzuzügeranlass 40 von 200 neuen Einwohnern. Brunch und Dorfrundgang kamen sehr gut an. ................................................... von salomon schneider «Aufgrund meines Arbeitsplatzes habe ich einen neuen Wohnort gesucht.
Hausen wurde mir als begehrte Wohnlage empfohlen. Ich bin auch sofort Mitglied im reformierten Kirchenchor geworden, um Anschluss ans Dorfleben zu finden», erzählte Urs Irniger, weshalb er Hausen als Wohnort gewählt hat. Auch für Daniela Stratzeri war der Arbeitsplatz ausschlaggebend: «Hausen ist ein toller Wohnort, gerade auch wegen des Türlersees. Ein Teil meines Herzens sehnt sich jedoch regelmässig nach der Stadt.» So unterschiedlich die Motivationen für den Wohnortwechsel nach Hausen sind,
Vor dem Brunch stellten sich im Foyer Vereine und Parteien vor. (Bilder sals) die Anwesenden Neuzuzüger waren sich einig, dass Hausen als Wohnort sehr viel Lebensqualität bietet.
Vereine als Herzstück des Dorfes Auch Gemeindepräsident Stefan Gyseler strich die Lebensqualität hervor: «Gerade das aktive Vereinsleben und der innovative Veranstaltungskalender sprechen klar für das Hausemer Dorfleben.» Hausen hat mittlerweile 3500 Einwohnerinnen und Einwohner, 200 da-
von sind allein in den vergangenen zwei Jahren zugezogen. Die Entwicklung wird in den kommenden Jahren so weitergehen. Allein in den Überbauungen Törlenmatt und Langrüti in Ebertswil entstehen 90 respektive 27 neue Wohneinheiten. Damit sich die Neuzugezogenen optimal ins Dorfleben integrieren können, stellten sich im Foyer die Vereine und Parteien vor. Im Anschluss an den viel gelobten Brunch des Frauenvereins fand zudem eine informative Dorfführung statt.
«Eine neue Inspirationsquelle» Tom Künzler, Grafiker, ist seit Anfang Jahr Leiter der Beschäftigungsabteilung im Götschihof, Aeugstertal Während über 20 Jahren war Tom Künzler als Grafiker und Art Director in Agenturen tätig – seit Anfang Jahr ist er Leiter der Beschäftigungsabteilung im Aeugstertaler Götschihof. «Eine neue Inspirationsquelle», sagt er. ................................................... von werner schneiter Zeit, etwas Neues in Angriff zu nehmen: Diesen Vorsatz setzte Tom Künzler zu Beginn dieses Jahres um und arbeitet nun im Götschihof in der Beschäftigungsabteilung mit Behinderten. Er löste Heidi Baumann ab, die in den Ruhestand trat, stellte aber nicht alles «auf den Kopf». Seine Handschrift ist aber schon sichtbar. Da ist ein Grafiker am Werk, der mit anderer Technik, mit klaren Formen und modernem Stil arbeitet. Die Bewohnerinnen und Bewohner werden bei der Herstellung von Karten und anderem voll einbezogen. Erstmals arbeitet Tom Künzler mit Behinderten. «Ich bin froh, dass ich von meiner Vorgängerin Heidi Baumann während dreier Monate eingearbeitet wurde», sagt er und spricht von einem problemlosen Übergang und auch davon, dass er wegen des Downsyndroms seines Sohnes entsprechend sensibilisiert sei.
Arbeitseinsatz gemäss Fähigkeiten In der Beschäftigung arbeiten rund 40 Bewohnerinnen und Bewohner, aufgeteilt in fünf Gruppen. Sie werden entsprechend ihren Fähigkeiten einge-
setzt. Die einen arbeiten jeden Tag, andere zweimal pro Woche je eine halbe Stunde. Aber alle können sie im Rotationsprinzip mit allen Materialien arbeiten: mit Holz, Ton, Stoff, Glas und Papier. Kerntätigkeit ist das Herstellen von Karten aller Art: Glückwunschund Trauerkarten, Karten für hohe Feiertage und – auf Bestellung – Karten für Firmenkunden. Der Hauptteil wird jedoch im Götschihof-Laden verkauft. Die Sujets sind sehr originell, die Qualität beeindruckend. Natürlich ist hier auch die Handschrift des Grafikers erkennbar. Er und seine Gruppenleiter müssen kreativ sein, immer wieder nach neuen Ideen suchen.
Ohne Zeitdruck «Die Arbeit mit Behinderten ist eine spannende Herausforderung», sagt Tom Künzler, zu dessen Aufgaben nicht nur die technische Anleitung gehört. Er ist der einfühlsame Motivator, der verschiedene Bewohner am gleichen Produkt arbeiten lässt: Einer malt, der andere schneidert und der dritte stanzt. Am Endprodukt können sich dann alle freuen. «Das ist jedes Mal ein Erlebnis, wenn es heisst: Wow, wir haben das zusammen geschafft.» Künzler versteht sich als Teil des Teams, und er hat im Götschihof eine neue Inspirationsquelle gefunden, kann neue Ideen einbringen – und diese mit Geduld umsetzen. «Ohne Geduld geht hier gar nichts», fügt er bei und fühlt sich schon deshalb wohl, weil keine Hektik herrscht und kein Zeitdruck vorhanden ist.
Tom Künzler, Leiter der Beschäftigung im Götschihof, Aeugstertal: «Am Endprodukt können sich dann alle freuen». (Bild Werner Schneiter)
GeGesslers traumhaftes Œuvre mit allen teilen Mitgliederversammlung GeGessler.Verein, Ottenbach. Die dritte ordentliche Mitgliederversammlung fand am Freitag bei traumhaften Temperaturen im Restaurant Lindenhof in Uerzlikon statt. Kurz, ambitioniert und inspiriert konnte nach einer Stunde bereits ein Imbiss genossen werden. Sitzungsleiter Hans Rudolf Haegi arbeitete sich konsequent durch die Traktandenliste und stellte zwei Neumitglieder für den Vorstand und den neuen Präsidenten zur Wahl. Nebst Katharina Gessler, Taomir Ebersold, Lisette Müller-Jaag und Heidi Karlen gehören neu Irma Gerber und Johannes Heinrich Koller dem Vorstand des GeGessler.Vereins an. Der Vizepräsident Taomir Ebersold wurde als neuer Präsident des Vereins bestätigt.
Erwin Imwinkelried, seit diesem Jahr für Marketing und Kommunikation verantwortlich, gab einen kurzen Rückblick aus seiner Perspektive und stellte die kommenden Projekte vor. Nach der Mitgliederversammlung traf man sich vor der Klosterkirche Kappel zur Führung durch die aktuelle Totentanz-Ausstellung, bei der auch Bilder von Georg Gessler zu sehen sind. Katharina Gessler führte die Gruppe redegewandt, inhaltvoll und begeisternd durch die Ausstellung. Der Verein, der sich um den Nachlass des 2012 verstorbenen Künstlers George Gessler kümmert, organisiert Vernissagen, Ausstellungen, Atelierführungen, Bildbesprechungen und Lesungen. Der Verein verfolgt den Zweck GeGesslers traumhaftes Oeuvre mit allen Interessierten zu teilen und Bilder zum Verkauf anzubieten. Der Verein hofft nun auf regen Besuch von Kunstinteressierten im Atelierhaus in Ottenbach und wünscht dabei beeindruckende Einblicke in die Traumwelten von GeGessler und viele Inspirationen zu eigenen Träumen. Weitere Führungen durch die Ausstellung Lebenskunst & Totentanz, in der Klosterkirche Kappel, täglich um 13.30 Uhr. Atelierhaus, Lanzenstrasse 10b, Ottenbach. Täglich Führungen auf Voranmel-
Katharina Gessler in der aktuellen Ausstellung im Kloster Kappel, wo auch Werke von GeGessler gezeigt werden. (zvg.)
dung: gegessler.verein@gmx.net.
KMUs im Nationalrat eine Stimme geben Hans-Ulrich Bigler, in Affoltern wohnhafter Direktor des schweiz. Gewerbeverbandes, mit guten Wahlchancen «Den KMU-Betrieben in Bern eine Stimme geben»: So lautet das übergeordnete Ziel von HansUlrich Bigler. Der Direktor des schweizerischen Gewerbeverbandes (sgv), seit elf Jahren in Affoltern wohnhaft, hat auf der FDP-Liste gute Chancen auf ein Nationalratsmandat. ................................................... von werner schneiter Er ist präsent bei Standaktionen, auf Podien, an anderen Wahlveranstaltungen und hat dabei gute Gespräche führen können – nicht nur über Politik. «Eine schöne Zeit mit vielen bereichernden Gesprächen. Es macht wirklich Freude», bilanziert Hans-Ulrich Bigler, der im Volk gegenüber der FDP eine gute Stimmung erkennt. Zusammen mit den für die Freisinnigen guten Umfragewerten nährt das natürlich die Hoffnung, nach dem 18. Oktober ins Parlament einziehen zu können. Kommt hinzu, dass Hans-Ulrich Bigler seit seinem Kampf gegen die Billag-Gebühren landesweiten Bekanntheitsgrad erreicht hat. Die FDP hat gute Chancen, ihre Zahl der Mandate von vier auf fünf zu erhöhen, zumal der Kanton Zürich einen zusätzlichen 35. Sitz erhält. Und wenn Ruedi Noser die Wahl in den Ständerat schafft, ja dann ... HansUlrich Bigler startet auf dem 6. Listenplatz, unmittelbar hinter Regine Sauter, der Direktorin der Zürcher Handelskammer. Eine Konkurrentin? Bigler winkt ab und sagt: «Wir treten als Team auf und werden von der Partei und vielen uneigennützig denkenden Leuten gut unterstützt. Zuerst brauchts ja Listenstimmen. Und dafür kämpfen wir.» Die nicht ganz problemfreie Beziehung zwischen den Freisinnigen und der SVP bedauert er: «Wir bewirtschaften zwar unterschiedliche Themen, agieren aber in wirt-
schaftspolitischer Hinsicht weitgehend deckungsgleich. Ein bürgerlicher Schulterschluss wäre wünschenswert. Auch dafür setze ich mich ein», hält Hans-Ulrich Bigler fest und schiebt nach: «Meine politischen Gegner sind links der Mitte.»
Regulierungswut eindämmen Die Mechanismen der nationalen Politik sind dem sgv-Direktor natürlich schon von Berufswegen bekannt. Einen Sitz im Parlament strebt er auch deshalb an, um den KMU-Betrieben auf politischem Parkett eine Stimme zu geben. Sie bilden das wirtschaftliche Rückgrat der Schweiz. 99 Prozent der Firmen im Lande gehören in diese Kategorie, die auch viel leistet in Sachen Ausbildung und in Zeiten der Rezession weniger Arbeitsplätze abbaut als Grossbetriebe. Aber diese KMUs leiden nach Biglers Worten unter ständig zunehmendem Regulierungsdrang. Dem will er entschlossen entgegentreten und helfen, unnötige Regulierungen zu schleifen, woraus dann Wachstum aus eigener Kraft resultiere. In den letzten vier Jahren sind Vorlagen verabschiedet worden, die Biglers Wünschen entgegenkommen. «Wir haben das Kartellgesetz erfolgreich bekämpft, und das Präventionsgesetz ist nach zähem Ringen sozusagen in letzter Minute verhindert worden», sagt der sgv-Direktor, für den sich freilich nicht alle Wünsche erfüllt haben. So wurden für die IV die Mehrwertsteuer erhöht und Sparvorgaben nicht erfüllt. Es müsse das Bewusstsein bei der Frage nach den Kosten, die für Regulierungen aufgebracht werden, geschärft werden. Mit einer im Nationalrat überwiesenen Motion, die eine Regulierungsagentur verlangt, sei eines der wichtigsten Resultate in der zu Ende gehenden Legislatur erreicht worden. «Jedes Gesetz bekommt ein Preisschild», sagt Bigler. Als sgv-Direktor
Fühlt sich in Affoltern wohl und will im Parlament den KMU-Betrieben eine Stimme geben: FDP-Nationalratskandidat Hans-Ulrich Bigler. (Bild Werner Schneiter) kann er Entscheide in Eigenregie fällen, im Parlament sind das Schmieden von Allianzen und Kompromissen unabdingbar. Diese Rolle kennt HansUlrich Bigler, als es zum Beispiel um das Kartellgesetz ging. «Da haben wir mit SP und Gewerkschaften einen Kompromiss gefunden», fügt er bei. Natürlich sieht er sich als Interessenvertreter, der die Anliegen seines Verbandes und der KMU einbringen wolle – als Mitglied des Parlaments könnte er das besser als jetzt. In diesem Parlament stehen für Hans-Ulrich Bigler wirtschaftspolitische Fragen im Vordergrund, und das ist ein sehr breites Feld. Als grosses Anliegen nennt er die Berufsbildung, die Ausbildung von jungen Leuten generell. Gute Information sei hier unabdingbar. Das erleichtere den Einstieg
«Machen Sie den Unterschied» SP-Mobilisierungskampagne – auch per Telefon «Ja, wenn Sie meinen – dann nehme ich die Wahlunterlagen aus dem Papierkorb und gehe doch wählen», antwortete eine Person auf ein Telefonat im Rahmen der SP-Mobilisierungskampagne. Das war nur eines der über 20 000 geführten Gespräche vom letzten Samstag, mit denen die SP die Menschen an die Bedeutung der Wahlen vom Oktober erinnerte. Mehr als 600 Mitglieder leisteten damit über 4000 Freiwilligenstunden – das sind mehr als zwei Jahre Vollzeitarbeit. 100 000 Gespräche werden es am Schluss des Wahlkampfes sein. In Zei-
ten ungebetenen Telefonmarketings geht die SP durchaus ein Wagnis ein – wie reagieren die Menschen auf diese unaufgeforderte Kontaktnahme? Die Rückmeldungen seien fast durchgehend positiv. Die Telefonaktion stelle eine wirksame Möglichkeit dar, der millionenschweren Kampagne von SVP und FDP entgegenzutreten. Den Unterschied werden am Schluss nicht Zehntausende, sondern wenige tausend Stimmen machen. Dieser Unterschied entscheidet aber über die Zukunft der Energiewende; er entscheidet darüber, ob die Angriffe
auf den Sozialstaat abgewehrt werden können; er entscheidet aber auch, ob die Menschenrechte allen Menschen zustehen oder an den Landesgrenzen halt machen. Und weil jede Stimme zählt, stellte sich Pia Holenstein mit anderen Nationalratskandidatinnen und -kandidaten am Morgen in Affoltern und Bonstetten den Passanten, bevor sie am Nachmittag gemeinsam mit SP-Mitgliedern telefonierte. Pia Holenstein verband in den zahlreichen Gesprächen ihre Fähigkeit zuzuhören mit ihrer unbestechlichen Haltung in Menschenrechtsfragen. Der Mensch verdient Schutz, weil er Mensch ist – und nicht weil er eine bestimmte Religion, Hautfarbe oder Nationalität besitzt. «Pia Holensteins Stimme wird gehört – aber dafür braucht sie Ihre Stimme. Also nehmen Sie Ihre Wahlunterlagen und gehen Sie wählen und machen Sie den Unterschied – mit der Liste 2!», so der SP-Slogan.
Pia Holenstein mit Qëndresa Sadriu (3. von links) und Lucas Tschan (4. v. l.) sowie Wahlhelfern. (zvg.)
Für die SP Bezirk Affoltern: Moritz Spillmann
in den Arbeitsmarkt. «Gut ausgebildete Kräfte sind auch gut für die Innovation und letztlich gut für die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens», betont der Nationalratskandidat, wissend auch dass die Bereiche Bildung, Forschung, Innovation auf der politischen Bühne einen langen Atem und Hartnäckigkeit erfordern. «Kurzfristig sind in der Politik keine Erfolge möglich.»
«Jahresplanung» mit der Ehefrau Die Einarbeitungszeit im Parlament beschränkt sich bei Hans-Ulrich Bigler auf die Rituale, mit den Dossiers muss er sich ja schon in seiner heutigen Rolle eingehend beschäftigen. Im Falle einer Wahl müsste er aber die sgvGeschäftsstelle umorganisieren. An
seinem Wohnort in Affoltern ist das nicht nötig. Auszeiten plant er zusammen mit seiner Frau. «Das gehört zu unserer Jahresplanung», scherzt HansUlrich Bigler, 57-jährig. Die beiden Töchter und der Sohn sind inzwischen erwachsen und gehen ihrer eigenen Wege. Der Familie gefällt es sehr im Bezirkshauptort. «Wir haben viele Kontakte, vor allem auch zur Nachbarschaft, und via die FDP-Ortspartei bin ich gut eingebunden in der Gemeinde», sagt Hans-Ulrich Bigler, der das Säuliamt als Naherholungsgebiet schätzt, aber auch gerne mit seinem Motorrad unterwegs ist, gerne Ski fährt und gerne reist. «Wir sind privilegiert in der Schweiz. Das spürt man dann besonders, wenn man von einer Auslandreise zurückkehrt», hält er fest.
«Stopp Stau und Blitzterror» John Appenzeller kandidiert für den Nationalrat. Der alt Gemeinde- und alt Kantonsrat kandidiert auf der Liste 28 für die Nationalratswahlen vom 18. Oktober 2015. Die Liste 28 heisst «Stopp Stau und John Appenzeller. Blitzerterror – die Autofahrerliste.» Die Kandidaten auf der Liste 28 sind nicht gegen Radarkontrollen per se, jedoch gegen die Abzockerei und das Verstecken von Radarfallen. Denn sollten Radarfallen der Verkehrssicherheit dienlich sein, müsste man die von Weitem sichtbar aufstellen nur so ist gewährleistet, dass der Automobilist automatisch das Tempo verlangsamt und somit der Gefahrenpunkt entschärft wird. Beim Verstecken tritt die Reaktion zu spät ein. Die Kandidaten der Liste 28 stehen für sinnvolle Radarkontrollen ein, zum Beispiel vor Schulhäusern. Die weiteren Schwerpunkte der Liste 28 sind, dass der Autofahrer nicht immer mehr zur Milchkuh der Nation verkommt. Die Kandidierenden stehen ein gegen Abzockerei durch Erhöhung der Autobahnvignette auf 70 Franken, gegen geplante Benzinpreiserhöhungen, nur weil der Bund zu wenig Einnahmen hat. John Appenzeller: «Wir stehen ebenfalls ein
für einen schnelleren Ausbau der Engpässe im Strassenverkehr (Gubrist, Lausanne–Genf als Beispiel), sprich den Ausbau der Autobahnen an den heutigen Verhältnissen der Bevölkerung auf 6 Spuren anpassen. Verkehrssicherheit ist uns ein grosses Anliegen, auch darum sind wir für den Bau einer zweiten Gotthardtunnelröhre, wie es der Bundesrat vorgeschlagen hat (nur einspurig fahren) durch zwei Tunnels, wird mehr Sicherheit erzeugt, und bei einem Unfall kann man Staubildung und Umweltverschmutzung durch Abgase reduzieren, da man dann den einen Tunnel sperren kann und den anderen wie heute im Gegenverkehr öffnen kann.» John Appenzeller ist 1970 geboren und Transportunternehmer. Seine politischen Schwerpunkte setzt er in der Verkehrspolitik, denn die Staukosten die die überlasteten Strassen heute generieren, betragen über 1,5 Milliarden Franken, dies vernichtet Arbeitsplätze. Die Bildungskosten stiegen in den letzten 20 Jahren um 95 % an, früher war ein Schüler aufgeweckt, heute verhaltensauffällig und braucht Sondersettings, durch Mehrausgaben ist der Schüler aber nicht gescheiter geworden, siehe zum Beispiel Pisa-Studie, sprich, man hat die Gelder fehlinvestiert in Systeme wie Lehrplan 21, Harmos usw. Seit je steht John Appenzeller für eine gesunde Finanzpolitik ein und empfiehlt die Liste 28. (pd.)
Hans-Ueli Bigler und Ruedi Noser am Wettswiler Herbstmärt Bei eher kühlem und windigem, aber trotzdem zeitweise sonnigem Wetter fand auch dieses Jahr wieder der traditionelle Wettswiler Herbstmärt statt. Ebenso traditionell war auch die FDP Wettswil mit einem Stand vertreten. Bereits von Anfang an war der Märt gut frequentiert und viele Wettswiler und Wettswilerinnen, aber auch auswärtige Besucher nahmen die Gelegenheit wahr, sich mit den am FDPStand anwesenden Politiker und Politikerinnen auszutauschen. So war von Beginn weg Hans-Ulrich Bigler, Nationalratskandidat und Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbandes und Vorstand des Hauseigentümerverbandes des Kantons Zürich, in regem Gespräch mit Besuchern, verteilte Flyer, Schokoschaumküsse an Gross und Klein und Ballone an die Kleinen
und Kleinsten. – Am Nachmittag waren dann auch Alain Schwald, Nationalratskandidat der Jungfreisinnigen Partei und der Ständeratskandidat, Nationalrat Ruedi Noser, Unternehmer aus Zürich, am Stand der FDP anwesend. Beide beantworteten brennende Fragen der interessierten Bevölkerung, welche diese Gelegenheit auch rege nutzte. Aber auch die Gemeinderäte Katrin Röthlisberger und Fritz Kurt, Schulpflegerin Corina Schwald, RPKPräsident Peter Gretsch und RPK-Mitglied Christian Gräub waren anwesend. Gemeinderätin Katrin Röthlisberger wurde von vielen Interessierten auf den aktuellen Stand betreffend Angebotskürzung auf der Buslinie 220 während den Nebenverkehrszeiten angesprochen. Sie konnte dabei auf den
letzte Woche von der Gemeinde eingereichten Rekurs verweisen. Der Gemeinderat hofft natürlich, dass der mit stichhaltigen Fakten belegte Rekurs beim Regierungsrat auf «offene Ohren» stösst. Die FDP Wettswil freut sich, dass sich viele Besucher ein gutes Bild einiger ihrer vorgeschlagenen Kandidaten machen konnte. Sie empfiehlt bei den Nationalratswahlen die Liste 3 mit Hans-Ueli Bigler als Vertreter aus dem Knonauer Amt, ergänzt durch Namen der Jungfreisinnigen aus Wettswil, einzulegen. In den Ständerat, als Vertreter des Kantons Zürich, empfiehlt sie ausserdem Ruedi Noser, als profilierten und bisherigen Nationalrat zu wählen. Vorstand FDP Wettswil
Nationalratskandidat Alain Schwald (l.) und Ständeratskandidat Ruedi Noser.
Endlich zusammenstehen
Energiewende – eine Investition in unsere Zukunft ben, um Effizienzmassnahmen umzusetzen. Genau hier wären Energieversorger, die entsprechend in die Pflicht genommen würden, hilfreich. Stromversorger, wie ewz und EKZ haben in den letzten Jahren grosse Anstrengungen unternommen, ihre Energiedienstleistungen (Energieberatung, Contracting) weiter auszubauen. Dies begrüsse ich sehr. Eine Verpflichtung zu mehr Stromeffizienz hätte diese Bemühungen gestärkt und dafür gesorgt, dass bei den Kunden vermehrt Effizienzmassnahmen umgesetzt würden. Die Begründung der bürgerlichen Mehrheit, die Umset-
zung dieser Stromsparpflicht sei zu aufwendig, ist eine faule Ausrede. Kalifornien und Dänemark haben bewiesen, dass dieses Modell funktioniert und auch Wirkung zeigt. Für mich ist es deshalb klar. Es braucht eine politische Kraft, die konsequent dafür sorgt, dass eine nachhaltige Entwicklung nicht dem kurzfristigen Profit geopfert wird. Diese Kraft sind die Grünliberalen. Ich empfehle darum allen, am 18. Oktober die Liste der Grünliberalen einzulegen.
Schönes Beispiel von Asylmissbrauch, Leserbrief im «Anzeiger» vom 25. September.
Wer nichts sät, kann nichts ernten. Genauso ist es bei der Energiewende. Zuerst muss in eine nachhaltigere Energiewirtschaft investiert werden, bevor deren Früchte geerntet werden können. Das heisst, es braucht Investitionen in erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Diese Vorleistungen, die wir jetzt erbringen müssen, zahlen sich aus. Langfristige Versorgungssicherheit, weniger Abhängigkeit von Energieimporten, Impulse für neue Technologien und lokale Wertschöpfung, auch im Säuliamt, sind nur einige der zukünftigen Gewinne. Für mich ist es
deshalb unverständlich, dass letzte Woche im Ständerat wichtige Instrumente für die Umsetzung der Energiewende abgelehnt wurden. Ein Entscheid schmerzt mich persönlich besonders. Der Ständerat hat es abgelehnt, die Stromversorger zu verpflichten, die Stromeffizienz bei sich und ihren Kunden zu steigern. In meiner täglichen Arbeit erlebe ich immer wieder, wie bedeutende Effizienzpotenziale nicht realisiert werden, obwohl diese wirtschaftlich wären. Meist liegt es daran, dass die Betriebe nicht die notwendigen personellen und fachlichen Ressourcen ha-
Wahlen allenthalben
Bastien Girod am Affoltemer Wochenmarkt
Wenn man den Zeitungen glauben will, finden demnächst sogenannte Wahlen statt. Da kann man den Menschen nur zurufen: Leute, nehmt die Wäsche rein, Politikanten ziehen durchs Land. Und im Übrigen gilt nach wie vor: Wenn Wahlen (und Abstimmungen) etwas verändern könnten, wären sie längst verboten. Walter Fischer, Buttwil
Wovon wollen wir frei bleiben? Wir wollen frei sein und frei bleiben: Der Wahlspruch einer grossen Partei hat uns zu folgenden Gedanken geführt. Wir wollen frei werden von ständigen Schlechtmachereien, von unwahren Vorwürfen, von Angriffen unter der Gürtellinie, von Angsteinflösserei, von Schwarzmalerei, von perfiden Unterstellungen. Wir wollen frei bleiben, selbstständig und unabhängig denkende und handelnde Personen ins Parlament zu wählen, die es nicht nötig haben, als Parteisoldaten ihre Gegner in den Dreck zu ziehen. Wir wollen ein Volk sein von Brüdern und Schwestern, die sich mit Respekt begegnen, die sich in Toleranz üben, die eine andere Meinung zu verstehen suchen. Wir wollen frei bleiben, gemeinsam Lösungen für die vielen brennenden Probleme zu finden. Wir wollen frei bleiben, unseren Staat mitzugestalten, dass er in Ruhe und Sicherheit weiter existiert und dass wir stolze Schweizer inmitten Europas sein können. Wir haben genug von den unheimlichen Patrioten und selbsternannten Schweizrettern. Marianne und Heinzpeter Stucki, Mettmenstetten
Drei Wochen vor den Wahlen präsentierten sich die Grünen Bezirk Affoltern am vergangenen Samstag auf dem Wochenmarkt. Ständeratskandidat Bastien Girod war den ganzen Vormittag über zugegen und suchte das Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern. Nachdem Bastien Girod in den Medien zwar keine Favoritenrolle, aber durchaus Wahlchancen zugesprochen wurden, zog der versierte Umweltpolitiker, der den Kanton Zürich seit acht Jahren im Nationalrat vertritt, auch bei seinem Besuch in Affoltern Aufmerksamkeit auf sich. Girod ist beruflich als Umweltforscher an der ETH Zürich tätig.
Martin Stalder, Energieingenieur, Vorstand Grünliberale Knonauer Amt
Grüne Prominenz am Wochenmarkt: Ständeratskandidat Bastien Girod zusammen mit Hans Läubli, Robert Brunner und Meriel Thierer (von links). (Bild Stefan Gribi)
Auch die einzige Grüne Kandidatin aus dem Bezirk Affoltern war auf dem Wochenmarkt aktiv dabei. Die Junge Grüne Meriel Thierer aus Obfelden machte sich dabei für die Initiative «Zersiedelung stoppen» stark. Die gelernte Kauffrau, welche zurzeit Betriebsökonomie studiert, vertrat dabei die Generation der
Wenn ich den oben genannten Leserbrief lese, schäme ich mich zutiefst Schweizerin zu sein. Wer so etwas schreibt, hat noch nie etwas vom Resonanzgesetz gehört. Unsere Lage wie wir sie heute haben, ist das Produkt unseres Handelns. Wir Menschen sollten endlich zusammenstehen und unsere Systeme hinterfragen. Und es wäre klüger, wir würden unsere Angst durch Wissen überwinden, zum Beispiel mit dem neu herausgekommenen und spannenden Buch «Das nächste Geld». Monika Gessler, Affoltern
Grünen, die mit Elena Marti die Spitzenkandidatin auf der Liste der Grünen Zürich stellt. Nationalratskandidat Robert Brunner, Dipl. Lebensmittelingenieur ETH und Unternehmer aus Steinmaur, schenkte am Stand Süssmost aus der eigenen Mosterei aus und beantwortete kompetent Fragen zu Naturschutz, Umwelt- und Gemeindepolitik. Mit Hans Läubli, dem Präsidenten der Grünen Affoltern, war ein vierter Kandidat vor Ort. Der Geschäftsleiter von Suisseculture kandidiert auf der Liste Kunst+Politik, die mit den Grünen und andern Parteien aus dem linken Spektrum in einer Listenverbindung steht. (sg)
Informationsstand der Grünliberalen mit prominenten Teilnehmern Am vergangenen Samstag konnten die Grünliberalen an ihrem Stand am Wochenmarkt in Affoltern ihren Ständeratskandidaten Martin Bäumle begrüssen. Viele Marktbesucher nutzten die Gelegenheit, sich bei schönstem Wetter von Martin Bäumle aus erster Hand Informationen über die Positionen der Grünliberalen geben zu lassen. Einige Besucher nutzten die Gelegenheit auch, eigene Ideen an die Grünliberalen weiterzugeben. So gab es zum Beispiel den Vorschlag, in Zukunft Aluminiumdosen, kleine und grosse PET-Flaschen sowie andere Plastikbehälter mit einem Pfand von zum Beispiel zwei Franken zu versehen, damit Felder, Wälder und Strassenränder nicht mehr wie bisher so stark verschmutzt sind. Die Grünliberalen werden diese Idee, wie auch andere Vorschläge der Interessenten, prüfen und falls die interne Diskussion darüber
positiv ausfällt, in ihrer parlamentarischen Arbeit einbringen. – Zu reden gab auch die Bautätigkeit und die zunehmende Mobilität im Säuliamt. Die Meinung der Grünliberalen hierzu ist, dass die einzigartige landschaftliche Vielfalt Von links: Ronald Alder (Nationalratskandidat), Dr. Thomas der Schweiz ge- Beck, Michael Bommel, Bruno Rüegsegger, Martin Bäumle schützt werden (Nationalrat und Ständeratskandidat). (Bild zvg.) muss. Die Zersiedelung muss gestoppt werden. Dazu Auch diesen Samstag wird wieder braucht es eine klare Trennung von ein prominenter Grünliberaler am InSiedlungs- und Nichtsiedlungsgebiet. formationsstand anwesend sein: In Städten und Agglomerationen ist Thomas Weibel, Nationalrat der Grüneine massvolle Verdichtung auf bereits liberalen stellt sich morgen Samstag, bebauten Flächen notwendig, um Nah- den 3. Oktober, zwischen 9 Uhr und erholungsgebiete und grüne Oasen zu 10.30 Uhr am Informationsstand der erhalten und neue zu schaffen. Grünliberalen am Wochenmarkt in
Affoltern vor. – Thomas Weibel ist Forstingenieur und unterrichtet neben seiner Nationalratstätigkeit an der zhaw in Wädenswil. Seine Schwerpunktthemen im Nationalrat in der vergangenen Legislatur waren neben seinem Engagement für die Umwelt und die Energiewende auch Sozialund Gesundheitspolitik sowie die Familienpolitik. Ausserdem engagiert sich Thomas Weibel stark für den Ausbau des dualen Bildungssystems. Neben Thomas Weibel wird auch der regionale Nationalratskandidat der Grünliberalen, Ronald Alder aus Ottenbach, am Informationsstand anwesend sein. Dr. Thomas Beck, Vorstand Grünliberale Knonauer Amt Mehr zu Thomas Weibel auf: www.glpweibel.ch, mehr zu Ronald Alder auf: www.ronald-alder.ch
National- und Ständeratswahlen: Wahlrecht ausüben – aber richtig!
Auch Wählen kann Flüchtlingen helfen
Am 18. Oktober 2015 sind wir aufgerufen, die National- und Ständeräte aus dem Kanton Zürich neu zu wählen. Die Wahlunterlagen sind den Stimmberechtigten bereits zugestellt worden. Leider zeigt die Erfahrung, dass eine relativ grosse Anzahl von Stimmen verloren gehen, weil formale Fehler beim Ausfüllen der Wahlunterlagen die abgegebene Stimme ungül-
Die aktuelle Flüchtlingskrise in Europa hat auch in der Schweiz einige Einsichten gebracht: Sie hat die Abschreckungspolitik, in welche die europäischen Länder sehr viel Energie und Milliarden von Euros investiert habem, als wirkungslos entlarvt. Menschen, die alles verloren haben und keine Zukunft in ihrer kriegszerstörten Heimat sehen, scheuen offensichtlich keine Gefahren, den Weg in sichere Länder auf sich zu nehmen, wie hoch die Hürden dafür auch sind. Die Fluchtbewegungen, die wir heute erleben, sind nicht zuletzt das Ergebnis einer europäischen Illusion: Man war der Meinung, dass die schwerwiegenden Probleme in Nachbarregionen keinen Einfluss auf unsere Leben hier in Europa haben werden. Die Schweiz ist bisher nur am Rande betroffen von dieser Entwicklung. Offensichtlich ziehen die allermeisten Flüchtlinge nicht in Betracht, in die Schweiz einzureisen. Von chaotischen Zuständen, die andere Länder erleben, kann hierzulande nicht gesprochen werden. Das viel gescholtene Asylsystem zeigt sich erstaunlich gut in der Lage, die aktuelle Situation zu bewältigen. Dennoch versuchen gewisse Politiker aus der Situation populistisch Kapital zu schlagen. Sie wollen ein Referendum gegen das kürzlich beschlossene Asylgesetz ergreifen. Dabei scheint es keine Rolle zu spielen, dass dieses Gesetz genau jene Beschleunigung des Asylprozesses bringt, die von den gleichen Politikern immer wieder vehement eingefordert wird.
tig machen. Das darf nicht sein. Deshalb bietet die SVP Affoltern beim Ausfüllen der Wahlzettel unentgeltliche Unterstützung an. Nationalrat Toni Bortoluzzi und alt Kantonsrat Jakob Schneebeli stehen den Wählern am kommenden Samstag, 3. Oktober, von 9 bis 11 Uhr im Restaurant Krone, Mühlebergstrasse 4, Affoltern am Albis, als Auskunfts-
personen für das Ausfüllen der Wahlunterlagen zur Verfügung. Die Wählerinnen und Wähler sind eingeladen, diese unentgeltliche Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Eine Anmeldung ist nicht nötig, die Wahlunterlagen sollten jedoch mitgebracht werden. Die SVP Affoltern freut sich auf zahlreichen Besuch, denn jede Stimme zählt! SVP Affoltern
bring- und hol-tag in affoltern
Den Haushalt entrümpeln Erneut nutzten am vergangenen Samstag in Affoltern viele die Gelegenheit, den Haushalt zu entrümpeln. Der Bring- und Hol-Tag der Gemeinde bietet Gelegenheit, mit Dingen, die man nicht mehr braucht, anderen eine Freude zu bereiten. Anstatt den Entsorgungsweg zu wählen, brachte man längst gelesene Bücher, Koffer, Kinderwagen und -spielsachen, Geschirr und anderes zum Verwaltungsgebäude. Dort war dann Stöbern angesagt – ebenso viele kamen, um Passendes zu suchen. «Bücher sind besonders gefragt», sagte Sandra Zimmermann, Sachbearbeiterin im Tiefbauamt der Gemeinde. Nicht entgegengenommen werden unter anderem Pneus, über ein Meter grosse Möbel, elektrische Geräte. Nun, die Auswahl war trotzdem gross. (-ter.)
Stöbern macht Spass. Besonders gefragt: Bücher. (Bild Werner Schneiter)
Vielleicht ist der Entscheid zu diesem Referendum auch eine Art Panikreaktion. In den letzten Wochen hat in der Schweiz ein bemerkenswerter Umschwung in der öffentlichen Meinung stattgefunden. Plötzlich stand die Frage im Zentrum, wie wir Flüchtlingen helfen können. Unzählige kleine und grosse Aktionen wurden gestartet, die Solidarität und Mitgefühl mit Flüchtlingen zum Ausdruck brachten. Die Frage, wie Flüchtlinge fernzuhalten sind, war auf einmal nicht mehr schlagzeilenträchtig. All die Menschen, die auf einmal die Stimme erhoben, die zur Tat schritten, um Solidarität zu leben, die sich fragten, was sie persönlich für Flüchtlinge tun können, bekommen am 18. Oktober eine ausgezeichnete Gelegenheit, die Schweiz in diesem Sinne zu prägen: Sie können sich bei den Wahlen für Kandidatinnen und Kandidaten entscheiden, die sich für eine konstruktive, realistische und von einem humanen Menschenbild geprägte Asylpolitik einsetzen. Zu Hause zu bleiben und seine Stimme nicht abzugeben, heisst in diesem Fall, Kräften in die Hand zu spielen, die auf Kosten von Flüchtlingen Stimmenfang betreiben. Wem gelegen ist an einer Schweiz, die Menschen auf der Flucht den nötigen Schutz bietet, sollte es nicht verpassen, den Wahlzettel zu nutzen und am 18. Oktober an die Urne gehen. Stefan Gribi, Affoltern am Albis
Neue Mehrfamilienhäuser in der Pfruendmatt in Mettmenstetten. > Seite 15
Schmökern in hundertjährigen Zeitungen und Zeitschriften im Dorfmuseum Affoltern. > Seite 17
Schnelle Rifferswilerin Caroline Koethes zweiter Ironman in diesem Jahr mit einem Happy End. > Seite 21
Den 3. Lebensabschnitt frühzeitig planen Raiffeisenbank informierte in Obfelden «Vorausblickende Pensions- und Nachlassplanung» hiess die Kundenveranstaltung der Raiffeisenbank MerenschwandObfelden, in welcher kürzlich Experten im Singsaal Chilefeld, Obfelden, Information sowie Aufschluss boten und Fragen beantworteten. «Eine frühzeitige Vorbereitung auf den dritten Lebensabschnitt ist eine solide Basis, um den Ruhestand entspannt geniessen zu können», empfahl Alexander Keck, Leiter der Raiffeisenbank Merenschwand-Obfelden, den rund 90 Interessierten, die am Mittwochabend in den Singsaal Chilefeld, Obfelden, gekommen sind. Die Kundenberaterinnen und -berater würden, versprach er weiter, gerne mit Rat, Tat und Antworten auf die vielen offenen Fragen zur Seite stehen. «Vorausblickende Pensions- und Nachlassplanung» ist ein abendfüllendes und, wie sich anlässlich der Kundenveranstaltung der Raiffeisenbank Merenschwand-Obfelden im Singsaal zeigte, auch durchaus respektabel saalfüllendes Thema zugleich. Ziel des Informationsabends sei es, aufzuzeigen was sich beim Übertritt vom Erwerbsleben in den Ruhestand verändere und welche Konsequenzen die Pensionierung habe, liess Keck in seiner Begrüssung folgen. Mit dem Finanzplanungsspezialisten Thomas Rütimann von Raiffeisen Schweiz und Robert Guthauser, dem Inhaber des Zürcher Notarpatents und CFP von Raiffeisen Schweiz, erläuterten zwei bewanderte Experten die wichtigsten Überlegungen und Massnahmen für den neuen Lebensabschnitt.
Möglichst genaues Budget erforderlich In seinem Referat über vorausblickende Pensionsplanung beleuchtete Rütimann in geraffter Form den Themenkreis vor allem mit Bezug auf die finanzielle Absicherung. Er strich dabei heraus, wie wichtig es ist, seine eigene Situation zu erkennen, Prioritäten zu setzen, eine Strategie zu entwickeln und auf jeden Fall ein möglichst genaues Budget zu erstellen, um die wirtschaftliche Absicherung im dritten Lebensabschnitt erreichen zu können. Gleichsam ging er auf die Konsequenzen einer frühzeitigen Pensionierung ein, betrachtete die Vor- und Nachteile der Renten- oder Kapitalauszahlung der Pensionskasse sowie die steuerlichen Auswirkungen. Der Referent verhehlte nicht, dass die Planung des dritten Lebensabschnittes ein komplexes Thema mit zahlreichen Fragen, die der Antwort bedürfen, sei. Und diese Antworten würden sich sehr individuell gestalten, eine allgemein gültige gäbe es nicht.
«Wie regle ich meinen Nachlass?»
Gleiches, so hielt anschliessend Robert Guthauser vor seinem Referat «Wie regle ich meinen Nachlass?» fest, gelte genauso für die vorausblickende Nachlassplanung. Er beruhigte allerdings umgehend: «Es mag sich zwar für viele augenscheinlich ein Abgrund auftun, aber es gibt Lösungen.» Guthauser erörterte das Fachgebiet «Erben und Teilen» in vielen seinen Facetten und hielt dazu fest, dass Erbteilungen nicht immer einfach sind und mühelos ablaufen. Eine rechtzeitige Nachlassplanung, wobei er durchaus professionelle Unterstützung empfehle, sei unbedingt zu befürworten. Der Referent schlüsselte die wesentlichen Faktoren der Erbteilung auf, sprach über die Möglichkeiten von Verfügungen – Testament oder Erbvertrag? – und erhellte rudimentär das Steuerrecht im Erbfall, die Willensvollstreckung, die Liegenschaftsübertragung sowie Vorsorgeauftrag und Patientenverfügung. Ein kurzer FragenAntwort-Teil sowie der abschliessende Apéro brachten dann noch reichlich Gelegenheit, mit den Spezialisten und Kundenberatern von Raiffeisen weitere individuelle UnklarheiThomas Rütimann (links) und Robert Guthauser, zwei ten auszuräumen. Finanz- und Nachlassplanungsspezialisten von Raiffeisen Dies wurde auch Schweiz, erörterten in Obfelden die frühzeitige Vorbereirege genutzt. (kb.) tung auf den dritten Lebensabschnitt. (Bild Urs E. Kneubühl)
Freudestrahlend und mit Verve sorgt das Team der Wohntex AG, Affoltern, von rechts Paul Killer, Ramona Ritter, Philipp Killer und Daniel Achermann, dafür, dass richtig gewählte Vorhänge Wohn-, Büro- und Geschäftsräume richtig zur Geltung bringen und das Raumklima unterstützen. (Bild zvg.)
Vorhang auf für Gardinenwechsel Wohntex AG, Affoltern, bietet auch bioaktive Vorhänge Vorhänge galten eine Zeit lang als altmodisch und nicht besonders stylish. Längst nicht mehr, heute werden sie wieder geschätzt, wenn es um die Einrichtung der eigenen vier Wände geht. Die Wohntex AG in Affoltern hat Vorhänge für jeden Farben- und Schönheitssinn sowie für alle Zwecke und Möglichkeiten. Klassisch, verspielt oder schlicht, transparent oder verdunkelnd, drapiert oder glatt sind sie, können ebenso Schall schlucken, das Raumklima positiv beeinflussen, Luftreinigungseffekte haben oder Bakterien und Keime bekämpfen. Vorhänge lassen aber auch simpel zu, dass Tageslicht den Raum durchflutet, und bewahren als Sicht- und Sonnenschutz davor, geblendet oder begafft zu werden. Und nicht zuletzt machen sie das Zuhause wohnlich, verleihen den Räumen individuellen Charme, eine extra Portion Gemütlichkeit, sind Ausdruck von persönlichem Stil und Geschmack. «Selbstverständlich geht es längst nicht mehr um die spiessig-angestaubte Variante von Omas opulenten Enanzeige
sembles, als multifunktionales Wohnaccessoire ist die traditionelle Fensterbekleidung heute modisch chic und smart, kommt mit Pepp und einem neuen, frischen Gesicht daher, das sich modernen Wohnungen perfekt anpasst», weiss Geschäftsführer Philipp Killer von der Affoltemer Wohntex AG. Gemeinsam mit Innendekorateur Daniel Achermann sowie Ramona Ritter und nach wie vor unterstützt von Vater Paul Killer bietet er als Team des Ausstattungs- und Einrichtungsspezialisten Wohntex am Bahnhofplatz 1 im Bezirkshauptort anerkannt hohe Qualität, grosse Auswahl sowie individuelle Beratung und sowie persönlichen Service.
Viel mehr als nur stilgebend Sicher ist die Funktion eines Vorhanges als stilgebendes Element im Wohnkonzept, das unseren individuellen Einrichtungsstil widerspiegelt und komplettiert, gleichsam nicht kleinzureden. Daniel Achermann erläutert dazu: «Vorhänge sind – genauso wie Lamellen, Rollos und Jalousien – das perfekte Finish für die Harmonie jedes Zimmers, egal ob im Wohnbereich oder in Büro- und Geschäftsräumen. Sie bestimmen zu einem erheblichen
Teil das Raumambiente, sind aber vor allem auch funktional wichtig.» Damit spricht er auch neu entwickelte Gewebe an, welche viel mehr als nur stilgebend sind: Akustik-Vorhangstoffe dämpfen, oder präziser, sie absorbieren einen Teil der Schallwellen, Vorhänge mit Luftreinigungseffekt neutralisieren schlechte Gerüche und in bioaktiven Fasern können sich Mikroorganismen nicht weiter entwickeln und vermehren. «Diese speziell für den Einsatz in Spitälern, Arztpraxen und Seniorenheimen entwickelten Vorhänge kommen mehr und mehr auch in Privatwohnungen zum Einsatz», hält Ramona Ritter fest. Selbstredend lässt sich bei Wohntex, wo es Vorhänge in rund eintausend Variationen aus hochwertigen Stoffen und raffinierten Materialien sowie mit unterschiedlichen Designs und in trendigen Farben gibt, die eigene Kreativität, gestützt durch die professionelle Beratung des WohntextTeams, leidenschaftlich ausleben. (kb.) Wohntex AG, Vorhänge, Parkett, Bodenbeläge, Spannteppiche und Insektenschutz. Bahnhofplatz 1, 8910 Affoltern, Telefon 044 761 32 96, www.wohntexag.ch. Offen von Dienstag bis Freitag 8.30 bis 12 und 13 bis 18.30 Uhr, am Samstag von 8.30 bis 14 Uhr.
Sonntag, 4. Oktober 10.00 Regional-Chilbigottesdienst in Maschwanden Pfrn. Claudia Mehl und Pfrn. Susanne Brüngger www.ref-mettmenstetten.ch
Samstag, 3. Oktober 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 4. Oktober 10.30 Eucharistiefeier mit Taufe 15.00 Eucharistiefeier für die Kroaten/Franziskusfest Freitag, 9. Oktober 20.00 Taizéfeier
Sonntag, 4. Oktober 10.00 Gottesdienst mit Pfrn. Marianne Hallmen
Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Ausstellung Lebenskunst & Totentanz: vom 21. September bis 22. November findet täglich um 13.30 Uhr eine Führung statt, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) Sonntag, 4. Oktober 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Markus Sahli Mittwoch, 7. Oktober 17.00 KEIN offenes Singen in der Klosterkirche während der Schulferien Donnerstag, 8. Oktober 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) Donnerstag, 8. Oktober 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli
Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 3. Oktober 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Pfr. Th. Müller Sonntag, 4. Oktober 9.30 bis 9.55 Uhr «Morgenlob», Singen in der Kirche mit Chr. Sommer 10.00 «Am Ende der Kraft» – Gottesdienst mit Predigt zu 1. Kön. 19, 1–13 Pfrn. B. Bartels Freitag, 9. Oktober 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der katholischen Kirche
Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 4. Oktober 10.00 Regionalgottesdienst in Stallikon mit Pfr. Kurt Gautschi
Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 4. Oktober 9.30 Erntedankgottesdienst mit dem Alphornduo Breitenstein und Pfrn. Irene Girardet Fischer Anschliessend Apéro Erntegaben können am Samstag zwischen 13.30 und 15 Uhr in der reformierten Kirche abgegeben werden Kollekte und Erlös der Erntegaben gehen an die HEKS-Flüchtlingshilfe
Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 4. Oktober 10.00 Regional-Gottesdienst zu Chilbi und Erntedank in Maschwanden mit Pfrn. Claudia Mehl und Pfrn. Susanne Brüngger Musik: Eva Wey (Geige) Sonntag, 11. Oktober 10.00 Regional-Gottesdienst in Knonau mit Pfr. Thomas Maurer
Sonntag, 4. Oktober 10.00 Regionalgottesdienst in der ref. Kirche Affoltern a. A. mit Pfrn. Bettina Bartels Donnerstag, 8. Oktober 13.30 Leichte Wanderung Seniorenwandergruppe Treffpunkt 13.30 Uhr Parkplatz Zendenfrei www.kircheobfelden.ch
Samstag, 3. Oktober 18.00 Vorabendmesse im Provisorium Bonstetten Sonntag, 4. Oktober 10.15 Eucharistiefeier im Singsaal Schulhaus Mettlen, Wettswil Dienstag, 6. Oktober 19.30 Abendmesse im Provisorium Bonstetten
Sonntag, 4. Oktober 10.00 Regionaler Gottesdienst in Affoltern Pfarrerin Bettina Bartels Fahrdienst: Käthi Kurtz Telefon 044 761 23 47 www.kircheottenbach.ch
Freitag, 2. Oktober, Herz-Jesu-Freitag 19.30 Andacht und Stille Samstag, 3. Oktober 17.00 Eucharistiefeier Sonntag, 4. Oktober 11.00 Eucharistiefeier
Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 4. Oktober 19.30 Abend-Gottesdienst «Teil eines Ganzen» Pfrn. Yvonne Schönholzer
Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 4. Oktober 10.00 Kirche Stallikon: Regionalgottesdienst für Stallikon-Wettswil und Bonstetten mit Pfr. Kurt Gautschi Taufe: Lisa Ana Bösch, Wettswil Fahrdienst: Anmeldung 3. Oktober Telefon 044 700 09 91 Donnerstag, 8. Oktober 12.30 Wettswiler Senioren-Mittagessen im Restaurant Hirschen
Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 4. Oktober 10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern mit Pfarrerin Bettina Bartels Fahrdienst auf Anfrage bei Astrid Wohlwend Telefon 044 761 34 69
Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag 4. Oktober 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Markus Sahli
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Vom 1. bis 17. Oktober 2015 gibt es bei uns 10% Rabatt auf das gesamte Sortiment*, auch im Online-Shop (Gutschein-Code: 10%)!
Sonntag, 4. Oktober 10.00 Regionalgottesdienst in Maschwanden mit Pfr. Claudia Mehl Chilbigottesdienst Fahrdienst ab Kirche Knonau um 9.45 Uhr 5. bis 7. Oktober Konfirmandenlagerblock I in Mariastein SO
*Exklusive Klauenpflegestand Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 07.30–12.00 und 13.15–18.00 Uhr Samstag 07.30–15.00 Uhr
Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 4. Oktober 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. Angelo Saporiti
Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 4. Oktober 9.00 Eucharistiefeier
Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Sonntag, 4. Oktober 9.45 Gottesdienst mit Abendmahl «Worte des Lebens» Pfr. Ueli Baltensperger Kinderprogramm Montag, 5. Oktober 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 7. Oktober 14.15 Senioren-Treff Mehr Infos: www.sunntig.ch
Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 4. Oktober 9.45 Gottesdienst mit Kinderhort mehr unter: www.emk-affoltern.ch
Freitag, 2. Oktober 10.00 MUKI-Treff 20.00 Lobpreis-Gebetsabend Sonntag, 4. Oktober 10.00 Gottesdienst – Hüeti und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch
Sonntag, 4. Oktober 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch
Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 4. Oktober 10.30 Gottesdienst Nehemia 12, 1–43 Kinderhort/Sonntagsschulen/ Unterricht Donnerstag, 8. Oktober 20.00 Gebetsabend www.etg-mettmenstetten.ch
Samstag, 3. bis Sonntag, 4. Oktober Generalkonferenz-Übertragung; siehe www.lds.org Übertragungszeiten Bonstetten in DE/EN: Samstag, 3. Oktober 15.00 (Frauenkonferenz) Sonntag, 4. Oktober 11.00 (Priestertumsversammlung) 18.00 (Sonntagmorgenversammlung) Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch
Heissester Ferientipp Info-Apéros der ReiseBar in Bonstetten Im Oktober stehen Australien, Neuseeland und die Südsee sowie Camper-Motorhome-Ferien in Nordamerika auf dem Programm. Die ReiseBar befindet sich unmittelbar beim Bahnhof Bonstetten. Das kleine feine Reisebüro von Ursula von Allmen ist für seine kundenfreundlichen Ferienservices bekannt. Hier werden aus Ferienträumen die schönsten Traumferien – egal, ob man Familienferien, eine Kreuzfahrt, Individualferien oder ein Package eines bekannten Schweizer oder deutschen Anbieters wünscht. «Wir organisieren alles, was bereisbar ist», meint Ursula von Allmen, die Inhaberin der ReiseBar. Sie ist seit über 30 Jahren in der Branche tätig und weiss, wie man die schönste Zeit des Jahres zum unvergesslichen Erlebnis macht.
Im Trend, aber nicht 0815
Eigentümer, Nachbarn und am Bau Beteiligte begutachteten beim Baustellen-Apéro die guten Fortschritte der Mehrfamilienhaus-Bauten an der Friedhofstrasse 10 und 12 in Mettmenstetten. (Bild Urs E. Kneubühl)
«An den Info-Apéros präsentieren wir Reisen, die wir selbst gerne machen würden, von Anbietern, die wir gut kennen, für die wir die Hand ins Feuer legen», lacht Ursula von Allmen. Im Oktober hat die erfahrene Reisefachfrau erneut befreundete Spezialisten eingeladen, über die schönsten Destinationen zu berichten. Mit den
Themen Australien, Neuseeland und Südsee sowie «Ferien im rollenden Zuhause in Nordamerika» erfüllt die ReiseBar die Informationsbedürfnisse von Abenteurern und Menschen, die einfach Erholung suchen.
Früh oder Last-Minute buchen? Ursula voll Allmen beantwortet die Frage nach dem idealen Buchungszeitpunkt differenziert: «Familien und Fernreisen früh buchen, um in der Hochsaison garantiert eines der wenigen Familienzimmer zu erhalten, und um von den Frühbucherrabatten zu profitieren.» Zur kurzfristigen Planung rät die Inhaberin der ReiseBar, wenn man in der Nebensaison reist und flexibel ist. Und wie sieht die Fachfrau die sachlage bezüglich Buchen im Reisebüro oder im Internet? Heute sei es fast eine Frage der Leidenschaft, wo man buche. Tatsache ist: Währungsvorteile, neutrale Beratung und fachkundige Hilfe bei allfälligen Problemen erhält nur, wer durch ein Reisebüro bucht. ReiseBar, Stallikerstrasse 1b, 8906 Bonstetten, Telefon 043 466 04 75, www.ReiseBar.ch. Info-Apéros jeweils 10 bis 13 Uhr. 3. Oktober: Australien, Neuseeland, Südsee. 24. Oktober: Ferien im rollenden Zuhause – USA und Kanada.
Bezugsbereit im Juli 2016 – fünf Einheiten noch frei Baustellen-Apéro in der Pfruendmatt, Mettmenstetten Die Ferrari Bauunternehmung AG, Mettmenstetten, lud vergangenen Dienstagabend Eigentümer, Nachbarschaft und am Bau Beteiligte zum Apéro auf die Baustelle der beiden Mehrfamilienhäuser Friedhofstrasse 10 und 12. «Wir sind gut vorangekommen», resümiert Massimo Ferrari von der gleichnamigen Mettmenstetter Bauunternehmung AG. Man sei im Fahrplan, bestätigt auch Bauleiter Stephan Hinners, Stöckli Baumanagement AG, Merenschwand. Und die Anwesenden – zukünftige Eigentümer, Nachbarn sowie am Bau Beteiligte – können sich vor Ort davon überzeugen: Bei Haus A der beiden Mehrfamilienhäuser mit 13 Wohneinheiten in der Pfruend-
matt, Mettmenstetten, genau an der Friedhofstrasse 10 und 12, sind bereits die Backsteinwände der ersten Etage hochgezogen, dieweil bei Haus B das Betonfundament bis ins Parterre fertig ist. «Im Fahrplan» heisst konkret, die letzte der 13 Wohneinheiten wird bis Juli 2016 bezugsbereit sein; fünf Wohnungen sind noch frei. Der Baustellen-Apéro, zu welchem die Mettmenstetter Bauunternehmung am letzten Dienstagabend eingeladen hatte, sei anberaumt worden, «weil wir keinen Spatenstich machen konnten», hielt Massimo Ferrari fest und begründet: «Alles hat damals, zum Baubeginn, ‹ruckzuck› gehen müssen.» Häuser und Wohnungen werden im Minergie-Standard erstellt, hindernisfrei ab der Tiefgarage. Sämtliches Mauerwerk wird akustikgelagert, die Trennmauern zwischen den Wohnun-
gen und zum Treppenhaus sind aus Beton, im Wohnbereich gibt es verputzte Backsteinwände und zuoberst werden Steildächer mit Ziegeleindeckung abschliessen. So hat es das Architekturbüro Atelier Fischer, Zwillikon, geplant und so setzt es die Generalunternehmung bmi Partner AG, Mettmenstetten, mit Handwerkern vor allem aus der Region um. 7000 Kubikmeter Aushub, weiss Bauleiter Hinners, sind abtransportiert worden, 4725 Tonnen Beton bis letzten Dienstag hergeschafft und 170 000 Kilogramm Stahl wurden bisher verarbeitet. «Das ist beeindruckend und bietet gleichzeitig sichere Werte für den bisherigen Baufortschritt», sagt Massimo Ferrari und schliesst: «Ich hoffe, dass wir die beiden Bauten so gut zu Ende bringen, wie wir damit gestartet und vorangekommen sind.» (kb.)
Ursula von Allmen, ReiseBar, Bonstetten, kann jeden Ferientraum wahr machen. (Bild zvg.)
Zigarren, Caipirinhas und anregende Gespräche Vom 18. auf den 19. September nahmen 26 Personen an der Reise des Gewerbevereins Oberamt teil. Nebst interessanten Einblicken bleiben die lustigen bis tiefgründigen Gespräche in Erinnerung. Mit einem Midibus fuhr die Gruppe von Gewerbetreibenden und deren zahlreich teilnehmenden Partnern ins Tessin. Beim Mittagessen auf dem kühlen Gotthardpass begann man sich bereits nach wärmeren Temperaturen im Süden zu sehnen. Rechtzeitig zu unserer Ankunft in Brissago hörte der Regen auf und machte fortan freundlichem Wetter Platz. Während der Führung durch die Zigarrenfabrik Dannemann erfuhren die vorwiegend nichtrauchenden Gewerbler, dass das Rauchen einer Zigarre einem Genuss entsprechen soll. Die Demonstration des Zigarrenrollens durch eine «Torcedora» wurde mit einer Wettbewerbsfrage nach dem Namen der Zigarre abgeschlossen. Zwei
Die Gewerbler des Gewerbevereins Oberamt beim genussvollen Degustieren. (Bild zvg.) Gewerbler wussten, dass es sich dabei um «Toros» handelte, wobei in einem Fall etwas Hilfe nötig war. Bei einem kühlen Glas Caipirinha versuchten sich am Ende doch einige am Rauchen einer Zigarre oder einer Zigarillo.
Nach dem Bezug der Zimmer im Hotel «Casa Emmaus» in Losone traf man sich zum gemütlichen Abendessen in einem nahegelegenen Grotto. Nach einem hervorragenden Risotto mit Brasato di manzo folgte ein im
Grappa schwimmendes Zwetschgensorbet. Die gute Stimmung bis am späten Abend war jedoch nicht vom offerierten Nostrano oder vom darauf folgenden Appenzeller geprägt, sondern von lustigen bis tiefgründigen Gesprä-
chen in der ganzen Runde. Der zweite Tag begann mit einem Spaziergang durch Ascona mit anschliessender Schifffahrt zu den Brissago-Inseln. Auf einem Rundgang bnot sich ein eindrückliches Bild der früheren Besitzer, der Baronin Antoinette Tzikos de St. Leger, die hier unzählige exotische Pflanzen aus aller Welt anpflanzte, und Max Emden, der die grandiose Villa Emden erbaute. Im Restaurant des historischen Gebäudes genossen die Oberämtler Gewerbetreibenden, von Carrara-Marmor und Nussbaumparkett umgeben, das Mittagessen und bei anregenden Gesprächen das grossartige Ambiente und den wunderbaren Blick auf den Lago Maggiore und die Tessiner Berge. Reiseleiter Ruedi Schenk war dafür besorgt, dass alle am Nachmittag rechtzeitig in Ascona ankamen, wo sie zum Schluss, nach einem feinen Espresso und einem Gelato, nicht nur der Bus für die Heimreise, sondern, auch wieder pünktlich, der Regen erwartete. Adrian Siegfried
«Ich habe eine Erbschaft erhalten – wie gehe ich vor?» Kantonale Erbschafts- und Schenkungssteuern – Ratschläge eines Experten Für die Erhebung der Erbschaftssteuer wird das Verfahren von Amtes wegen eingeleitet. Personen, die eine Schenkung erhalten haben, müssen innert drei Monaten nach Vollzug der Schenkung unaufgefordert eine Schenkungssteuererklärung einreichen. Reicht der Beschenkte die Steuererklärung nicht oder verspätet ein, so kann ein Ausgleichszins erhoben werden. Welche Frist muss ich im Inventarisationsverfahren beachten? Das schriftliche Inventarisationsverfahren wird innert 14 Tagen nach dem Tod eingeleitet. Die Erben, der
Willensvollstrecker oder Erbenvertreter haben 60 Tage Zeit, um sämtliche Unterlagen vollständig ausgefüllt dem Gemeindesteueramt einzureichen. Ein begründetes Fristerstreckungsgesuch ist vor Ablauf der Frist zu stellen. Allfällige noch nicht eingereichte Steuererklärungen für die noch nicht definitiv veranlagten Vorjahre sind innert derselben Frist einzureichen. Wer nimmt die Erbteilung vor? Die Erbteilung ist Sache der Erben bzw. des Willensvollstreckers. Die Mitwirkung von Amtsstellen ist dem zürcherischen Recht grundsätzlich unbekannt.
Wo erhalte ich den Erbschein? Die Ausstellung des Erbscheins muss beim zuständigen Bezirksgericht am letzten Wohnsitz des Erblassers beantragt werden. Welcher Kanton erhebt die Erbschaftssteuer? H.U. Meuter. Zur Erhebung der Erbschaftssteuer auf dem beweglichen Vermögen ist grundsätzlich derjenige Kanton berechtigt, in welchem
der Erblasser seinen letzten Wohnsitz hatte. Grundstücke sind im Kanton zu versteuern, in dem sie liegen. Besteht das Nachlassvermögen aus beweglichem und unbeweglichem Vermögen, so haben die betreffenden Kantone je einen anteilmässigen Besteuerungsanspruch. Welcher Kanton erhebt die Schenkungssteuer? Die Steuer auf Schenkungen des beweglichen Vermögens wird durch denjenigen Kanton erhoben, in dem der Schenker zum Zeitpunkt der Schenkung seinen Wohnsitz hatte. Werden Grundstücke verschenkt, ist derjenige Kanton zuständig, in dem
diese gelegen sind. Wie berechnet sich die Schenkungssteuer, wenn die Steuer von der schenkenden Person übernommen wird? Übernimmt der Schenker die Bezahlung der Steuer auf die Schenkung, so ist für die Steuerveranlagung der Gesamtwert der Zuwendungen (Schenkung inklsiv der übernommenen Steuern) massgebend. Hans Ulrich Meuter Quelle: www.steueramt.zh.ch/FAQ Hans Ulrich Meuter ist lic. iur. und dipl. Steuerexperte. Er leitet die Division Dienstleistungen des kantonalen Steueramtes Zürich. Seine Kolumnen beinhalten das Steuerrecht. Dabei handelt es sich um persönliche Auffassungen.(Red.)
Portugiese mit Erfahrung als Gärtner und Hauswart übernimmt Arbeiten im Bereich Gartenpflege, Gartenunterhalt, Winterschnitt, Hauswart: div. Arbeiten in- und ausserhalb des Hauses, Winterdienst, Reinigungsarbeiten und Büro-Reinigung. Kanton Zug, Knonauer Amt und Freiamt. Telefon 076 762 68 58
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Ein Literaturpreisträger und drei Urjazzmusiker Erste Oktoberwoche im Kellertheater LaMarotte in Affoltern «Simeliberg»: Poetisch-theatralisches Werk von und mit Michael Fehr
Die «Schweizer Illustrierte Zeitung» erschien ab 1911. (Bild zvg.)
Schmökern in alten Publikationen Dorfmuseum in Zwillikon geöffnet Was beschäftigte die Säuliämtler vor hundert Jahren? Und wie informierten sie sich? Schmökern in hundertjährigen Zeitungen und Zeitschriften im Dorfmuseum Affoltern in Zwillikon. 1911 schrieb der Ringier Verlag Mediengeschichte mit dem Wochenmagazin «Schweizer Illustrierte Zeitung». Es war die erste Nachrichten-Illustrierte der Schweiz. Ziel war es ein internationales Gesellschafts-Magazin herauszugeben, das Geschichten aus der Schweiz und vor allem aus der Welt erzählt. Im Dorfmuseum sind neu die Hefte des ersten Halbjahres 1915 einzusehen. Sie sind geprägt von der Zeitgeschichte um den Ersten Weltkrieg. 1915 gab es im Bezirk Affoltern bereits zwei Zeitungen: das «Volksblatt aus dem Bezirk Affoltern» (offizielles Organ des Handwerks- und Gewerbeverbandes) und den «Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern». Beide waren obligatorisches Publikationsmittel für sämtliche Gemeinden des Bezirkes. Beide erschienen dreimal wöchentlich, dienstags, donnerstags und samstags und setzten sich, neben kürzeren Artikeln zur Welt- und Schweizer Aktualität, vorwiegend mit dem lokalen
Geschehen auseinander. Ebenso hatten beide Zeitungen eine Sonntagsbeilage zur Unterhaltung der ganzen Familie mit Fortsetzungsroman und Rätsel. Schriften wie der Volkskalender «Der Albisfreund» dienten im Alltag als Kalendarium und informierten unter anderem über Märkte. Der Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern ist in der Regionalbibliothek ausgeliehen. Dort findet sich eine grosse, leider nicht vollständige, Sammlung aus dem letzten Jahrhundert. Alle diese Zeitschriften liegen im Museum auf, um einzutauchen in die geschichtsträchtige Zeit von 1915.
Immer am 1. Samstag des Monats geöffnet Das Museum ist jeweils am 1. Samstag im Monat geöffnet, von 10 bis 16 Uhr, also am Samstag, 3. Oktober. Das Museum befindet sich an der Ottenbacherstrasse 79 in Zwillikon gleich neben dem Volg. Besuche und Führungen mit Gruppen sind auf Voranmeldung jederzeit möglich. Telefon 044 761 01 32 (Herbert Gübeli) oder 044 761 77 42 (Ursula Grob). Dorfmuseum Affoltern am Albis/Zwillikon, geöffnet
«Der junge Berner Autor Michael Fehr legt mit «Simeliberg» ein Buch von enormer Wucht vor. Es ist zum einen ein Krimi, zum andern ein düsteres Sittenbild der gar nicht heilen Schweiz», schreibt Manfred Papst in der «NZZ am Sonntag». Michael Fehr absolviert seinen Auftritt nicht als Dichter hinter einem Lesepültchen, sondern belebt seinen Roman eindrücklich auf der Bühne. Irgendwo im Emmental fährt Gemeindeverwalter Griese mit seinem Landrover durch Matsch und Dreck, hinunter ins Loch. Widerwillig erfüllt er den Auftrag der kantonalen Sozialhilfebehörde, einen Bauern in die Stadt zu bringen. Dessen Frau ist verschwunden, nun will man der Angelegenheit auf den Grund gehen. Michael Fehr erhielt unter anderem den Literaturpreis des Kantons Bern 2013 und in Klagenfurt für seinen Roman «Simeliberg» und für dessen Präsentation den Kelag-Preis im Rahmen des Ingeborg-Bachmann-Preises 2014. Heute Freitag, 2. Oktober, Bar/Abendkasse ab 19.15 Uhr. Beginn 20.15 Uhr. Eintritt: 40/30 Franken.
Jazz am Donnerstag: «Hans Schläpfers Surprise» mit Hans Schläpfer b, Buddha Scheidegger p und John Service tb. Hans Schläpfer, unter anderem langjähriger Bassist der Lake City Stompers, führt durch diesen Jazzabend. Zusammen mit Buddha Scheidegger, einem der wenigen Schweizer Musiker, die den Stride-Piano-Stil beherrschen, ist er auch mit dem Posau-
Seine Lehrbücher werden weltweit als Standardwerke des Besenspiels eingesetzt, er selbst wird als «Besen-Papst» gehandelt: Florian Alexandru-Zorn. Am Sonntag, 4. Oktober, kommt die Drummer-Koryphäe für eine Drum-Clinic und einen Workshop in die Trommel-Garage in Affoltern. Das Fachmagazin «Sticks» zitiert Florian Alexandru-Zorn auf die Feststellung hin, dass das Lehren von Musik bei ihm in vielerlei Hinsicht einen
Adonia-Musical in Mettmenstetten
Die Organisatoren einer Hochzeit haben es verpasst, genügend Wein für das grosse Fest einzukaufen. Als dieser mitten im Fest ausgeht, macht sich grosse Ratlosigkeit breit. Gibt es einen Ausweg aus dieser äusserst peinlichen Situation? Die Antwort darauf geben die singbegeisterten Teilnehmenden,
20.15 Uhr. Bar ab 18.30 Uhr, Eintritt frei – Kollekte. Kleines Essen: 15 Franken. (pz) Platzreservierung für beide Anlässe über www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.
Florian Alexandru-Zorn kommt nach Affoltern
Samstag, 3. Oktober, von 10 bis 16 Uhr.
die nebst ihrem Einsatz im Chor auch noch andere Aufgaben wahrnehmen. So schlüpfen sie auch in die Rollen der Schauspieler und Tänzer. Adonia ist mehr als ein Kinder-/Family-Chor. Über 400 Teilnehmende aus der ganzen Schweiz werden in fünf Chöre eingeteilt. Sie touren diesen Herbst durch grosse Teile der Deutschschweiz. In nur fünf Tagen haben sie das ganze Konzertprogramm erarbeitet und geben danach je zwei Konzerte! Adonia bietet damit vielen Kindern und Familien eine sinnvolle Freizeitgestaltung. Eines dieser Konzerte findet am 10. Oktober in Mettmenstetten um 14.30 Uhr statt. Eintritt frei – Kollekte.
nisten John Service im LaMarotte-Keller zu Gast. John Service ist ehemaliges Mitglied der Big Chris Barber Band und gefragter Jazz-Solist an Festivals in ganz Europa. Donnerstag, 8. Oktober,
Der «Meister am Besen» in der Trommel-Garage
«Hochziit in Kana» Das Musical «Hochziit in Kana» wird diesen Herbst von vier Adonia-Family-Chören und einem Adonia-Junior-Chor mit je 65 bis 80 Teilnehmenden an 10 Orten aufgeführt. Einer davon gastiert am 10. Oktober in Mettmenstetten.
Jazz-Überraschungen mit dem Bassisten Hans Schläpfer. (Bild zvg.)
hohen Stellenwert habe, so: «Den Ansatz dazu, wie ich lehren möchte, habe ich durch die Erziehung meiner Kinder gefunden: Meine Rolle sehe ich darin, der Handlauf zu sein, wenn du die Treppe runtergehst. Das heisst, wenn du möchtest, kannst du dich festhalten. Wenn du alleine gehen kannst, sollst du das auch tun, aber du hast immer im Hinterkopf, dass du im Zweifelsfall die Möglichkeit hast, dich festzuhalten.» Eben dieser rote Faden, dieser Handlauf, so der «Besen-Papst» weiter, fehle den meisten, gerade wenn sie sich aus den Unmengen an durchaus interessantem Anschauungsmaterial, das man auf dem Internet findet, bedienen. «Das Problem ist, dass man eine Hülle und Fülle an Informationen hast, die man nicht überblicken kann. Es steht einfach alles Erdenkliche zur Verfügung und man weiss nicht, wo man anfangen soll.»
Workshop von 14.30 bis 16.30 Uhr, Clinic von 18 bis 19 Uhr
«Besen-Papst» Florian Alexandru-Zorn ist weltweit anerkannt. (Bild zvg.)
Exakt da setzt Florian Alexandru-Zorn an, wenn er am Sonntagnachmittag, 4. Oktober, für einen zweistündigen Workshop sowie eine einstündige Drum-Clinic in die Trommelgarage an der Lindenmoosstrasse 19 in Affoltern kommt. Im Workshop von 14.30 bis 16.30 Uhr geht es um das Besenspiel für Einsteiger ab 11 Jahren. TrommelGaragist Christoph Anlauf und Schlagzeug-Lehrer Roli Elmer halten dazu fest: «Das Besenspiel beim Schlagzeug wird fälschlicherweise ausschliesslich mit Jazz in Verbindung gebracht. Dass das aber überhaupt nicht stimmt, wird Florian in seinem Workshop und
ab 18 Uhr genauso in der Clinic, die öffentlich ist, eindrücklich zeigen.» Alexandru-Zorn spielt nämlich praktisch alle Stilrichtungen mit Besen, sei es Hip Hop, Drum’n’Bass, World Grooves etc. «Die Teilnehmenden am Workshop und das Publikum bei der Clinic, das können wir versprechen, werden von der Faszination des Besenspiels gepackt sein», sagen die beiden mit Überzeugung. (pd.) Workshop und Drum-Clinic Florian Alexandru-Zorn. Sonntag, 4. Oktober in der Trommel-Garage, Lindenmoosstrasse 19, Affoltern. Infos unter www.trommel-garage.ch. Anmelden in der Trommel-Garage oder via trommelwirbel@yahoo.com. Workshop-Teilnehmerzahl beschränkt.
Polonaise und Tanz
Seniorenferien am Schwarzsee für Knonauer und Maschwander
Ein spezielles Angebot im Kloster Kappel
Vom 19. bis 26. September fanden die Seniorenferien der Kirchgemeinden Knonau und Maschwanden statt. Sonniges Herbstwetter begünstigte die gute Stimmung in der Gruppe und liess den Sensebezirk im besten Lichte erscheinen.
Austausch über Erkenntnisse der Naturwissenschaft und religiöse Erfahrungen mit dem Astrophysiker Prof. Dr. h. c. Arnold Benz und Pfarrerin Ruth Wiesenberg Benz.
Alle 35 Teilnehmenden erlebten eine abwechslungsreiche und harmonische Ferienwoche im Kanton Freiburg. Dies begann schon mit der komfortablen Carfahrt nach dem Schwarzsee, welche in Rüeggisberg für ein Mittagessen unterbrochen wurde. Die Hostellerie am Schwarzsee bot den Feriengästen hohen Komfort, denn selbst Einzelpersonen kamen in den Genuss einer Suite und das Schwimmbad wurde rege benützt. Täglich wurde ein Ausflugsprogramm angeboten, welche den Fähigkeiten der Teilnehmenden angepasst war und durch das Begleitteam unterstützt wurde. Beispielsweise wurden der Hexenweg um den Schwarzsee, der Rundweg auf der Riggisalp oder das Bergrestaurant Hubel Rippa begangen.
Die Gässchen von Freiburg Sehr grosses Interesse löste die Busfahrt nach dem Kantonshauptort aus mit Stadtführung im Touristen-Bähnli. Noch nie haben die Teilnehmenden so viele Ecken und Gässlein von Freiburg gesehen, wie bei dieser Tour. Und Beizli für einen Mittagslunch gab es genug. Eine andere Car-Reise führte zu der fantastischen Modellbahn auf dem
Die fröhliche Reisegruppe auf der Heimfahrt. (Bild zvg.) Käserberg, wo 300 H0-Lokomotiven auf ihren Einsatz warten. Im Anschluss besuchte die Gruppe eine herrlich süsse Schokoladen-Degustation bei Cailler in Broc.
zug formierten. Bei dieser Gelegenheit wurde auch Käthi Pfister für ihre zehnjährige Leitertätigkeit geehrt und die Seniorinnen und Senioren akzeptieren ihren Wunsch, sich jetzt von dieser Aufgabe zurückzuziehen.
Auch am Abend tolle Veranstaltungen Zwei Lokal-Historiker brachten der Gruppe die Geschichte und die Eigenarten des Sensebezirkes näher. Auch Ratschläge über Ernährung im Alter und ein humorvoller Abriss über die nördlichen Nachbarn in Franken sorgten für Unterhaltung. Trotzdem blieb unter der Woche noch etwas Zeit für einen Jass oder eine Plauderei unter seinesgleichen. Ein rassiges MusikerDuo verschönerte den Schlussabend, sodass getanzt wurde und sich die Senioren zu einem fröhlichen Polonaise-
Abschied vom Schwarzsee Die Rückfahrt erfolgte am Samstagmorgen, da der Alpabzug von Schwarzsee nach Plaffeien auf dem Programm stand. So wurde die Heimfahrt nur wenig verzögert und die kurze Dankes-Andacht in der historischen Kirche von Blumenstein möglich gemacht. Auch auf dem Heimweg wurden die Senioren vom Leiterteam weiter überrascht, mit einem Mittagessen und einem Kaffeehalt mit Dessert. Bruno Grob
Kühe, Glocken und Schellen in Maschwanden Glockenriemenstickerin Margrit Kempf Bänz Friedli parodierte die heutige Jugendkultur. (Bild zvg.)
Bänz Friedli live Der Preisträger des «Salzburger Stiers» 2015 machte am 26. September, auf seiner Schweizer Tournee, Zwischenhalt im Stampfisaal in Knonau. Organisiert wurde der Anlass mit Bänz Friedli von der Kulturkommission Knonau. Mit seinem Programm Gömmer Starbucks? brachte Bänz Friedli dem gut gefüllten Stampfisaal die Lebenswelten und die Sprache der Jugendlichen näher. Während fast zwei Stunden zog der Kabarettist die Zuhörer mit seiner fulminanten Parodie der Jugendsprache in seinen Bann. Seine Imitationen und seine Körpersprache machten das Zuhören zum reinen Vergnügen. Der Anlass mit Apéro vor und nach dem Programm und mit angeregten Gesprächen war ein voller Erfolg. (pd.) anzeige
Am kommenden Chilbisonntag, dem 5. Oktober, öffnet das Dorfmuseum Maschwanden, von 14 bis 17 Uhr, seine Türen. Anlässlich der Wechselausstellung «Kühe, Glocken und Schellen» wird das Handwerk der Glockenriemenstickerei vorgestellt. Margrit Kempf aus Bürglen im Kanton Uri zeigt und erklärt das traditionelle Handwerk, das sie seit 25 Jahren betreibt. Die Riemenstickerin zeichnet zuerst ihr Motiv und die Einteilung des Riemens auf ein Papier und überträgt es dann auf das zugeschnittene Lederstück. Mit scharfen Ahlen wird das dicke Leder mit verschiedenfarbigen Plastikbändern bestickt.
Früher wurden verschieden eingefärbte Lederbändchen verwendet, die weniger robust und farbig waren. Die häufigsten Motive, die Kempf auf die Riemen stickt, sind Alpenblumen. Für eine einzelne Blume benötigt sie etwa eine Stunde, für einen ganzen grossen Riemen 30 bis 40 Arbeitsstunden. Die bestickten Riemen werden häufig mit einem Dachshaarrand ein-
Referate, Gespräche und Übungen Das Kloster Kappel lädt Frauen und Männer jeglichen Alters zu einem speziellen Tag ein, um sich mit der Grösse des Universums, dem Reichtum biblischer Texte und dem Geheimnis religiöser Erfahrung auseinanderzusetzen. Referate, Gespräche und spirituelle Übungen sollen die Sensibilisierung für verschiedene Wahrnehmungsebenen in unserem Leben auf dem Planeten Erde stärken, zur Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Erkenntnissen, biblischen Texten und persönlichen Erfahrungen ermutigen und zu dankbarem Staunen führen. (pd.) Samstag, 17. Oktober, 9.30-18.00 Uhr, Fr. 122.(inkl. Mittagsverpflegung) Anmeldung an: kurse.theologie@klosterkappel.ch/ www.klosterkappel.ch
Dorf-Chilbi in Maschwanden Am kommenden Sonntag, 5. Oktober Auf dem Chäsiplatz und in der Mehrzweckhalle in Maschwanden werden ab 11 Uhr zahlreiche Events stattfinden.
auch einiges los: Man kann bei der Bierkrug-Meisterschaft um den Einzug ins Finale kämpfen, am Schiessstand ins Schwarze treffen, an den verschiedenen Verkaufsständen der Schulkinder einkaufen und die Kleinen können sich auf dem Karussell vergnügen. Um 18 Uhr findet das Finale der Bierkrug-Meisterschaft mit anschliessender Preisverteilung statt. In der Mehrzweckhalle sorgen die Säuliämtler Örgeler für einen gemütlichen Ausklang. (pd.)
Am kommenden Sonntag, 5. Oktober, trifft man sich wieder an der Chilbi in Maschwanden. Den Auftakt macht um 11 Uhr der Musikverein Maschwanden mit dem traditionellen Frühschoppenkonzert. Ab 12 Uhr wird in der Mehrzweckhalle für das leibliche Wohl gesorgt. Es gibt Aebis Grillbraten mit verschiedenen Salaten. Der Frauenverein bietet auch dieses Jahr wieder ein feines Dessertbuffet, und der Erlös wird einer wohltätigen Institution überwiesen. Ab 13.30 Uhr spielt die Freudenberger Blaskapelle zur Unterhaltung auf. Draussen auf Bei den Kindern beliebt: Das Karussell vor der Mehrzweckdem Chäsiplatz ist halle Maschwanden. (Bild Archiv)
Ausstellungen Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «schäre-stei-papier» Susanne Bucher - Faszination Papierarchitektur, Siegfried Dörfler - Kerbschnitzen. Mo, 8-11.30/16-18.15, Di/Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/ 14-16.30 Uhr. Bis 19. November.
Kunstfenster, Dorfstrasse 13, So, 14-17 Uhr. Gartencenter Guggenbühl Pflanzen AG, Am Lochenweiher 16: Skulpturen «Homo Solaris» von Friedrich Feichter. Während der Öffungszeiten des Gartencenters, www.gartencenter-guggi.ch. Bis 3. Oktober.
Galerie 100, Zürichstrasse 100: 2. Bilderbörse. Entgegennahme von Gemälden, Lithos, Bronzen von alten und neuen Meistern bis 3. Oktober. Vorbesichtigung 6.-11. Oktober, Verkauf 12.-24. Oktober. Do, und Fr, 15-18.30, Sa, 10-16 Uhr, www.galerie100.ch.
Ein handbestickter Glockenriemen. Begehrte Preise an Schwingerfesten
Können Begriffe wie «Schöpfung», «Gott», «Glaube» neu verstanden werden? Gibt es dafür Metaphern und Symbole, die heutigen Erfahrungen entsprechen? Erschrecken wir über neue Möglichkeiten oder staunen wir? Die Naturwissenschaft hat das Weltbild verändert. Die historisch-kritische Methode hat den Umgang mit biblischen Texten verändert. Stehen wissenschaftliche Erkenntnisse und religiöse Erfahrungen gegeneinander oder unverbunden nebeneinander? Wie verhalten sich astrophysische Ergebnisse und christliche Glaubensinhalte zueinander? Sachliche Informationen bringen Klarheit – verschiedene Deutungen befrei-
en. Gespräche führen weiter, und spirituelle Momente vertiefen Erfahrungen.
gefasst und zusammengenäht. Die prachtvoll bestickten Riemen für die grossen Glocken und Schellen sind vor allem bei Alpauf- und Alpabzügen zu bestaunen. Heute sind Glocken mit handgefertigten Riemen aber auch begehrte Preise bei Schwingfesten oder Geschenke zu Hochzeiten und Jubiläen. Museumskommission Maschwanden
Rocknight in der Güggel Bar Morgen Samstag, 3. Oktober, wird die Rockband Vandercrash aus Muri die Bühne in der Güggel Bar in Rickenbach bei Ottenbach aufmischen. Die Bar ist ab 18 Uhr geöffnet, um 21 Uhr
findet das Konzert statt. Der Eintritt zu diesem Event ist kostenlos, die Gastgeber freuen sich jedoch über einen Beitrag in die Kollekte. (sals)
Bonstetten Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Malerei, Objekte in Porzellan. Camille Hagner, Rebecca Maeder und Richard Jurtitsch. Do/Fr, 13-18, Sa/So, 13-17 Uhr. Bis 4. Oktober.
Freitag, 2. Oktober Affoltern am Albis 19.00: Martin Walser liest aus: «Hotel Schräg», Ursula und Martin Grob kochen. Frühzeitig reservieren unter Telefon 044 762 42 42 oder www.scheidegger-buecher.ch. Buchhandlung Scheidegger. Obere Bahnhofstrasse 10A. 20.15: «Simeliberg». Ein poetisch theatralisches Gesamtwerk von und mit Michael Fehr. Bar & Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater La Marotte. Centralweg 10.
Hausen am Albis 20.15: «BurnOut». Cabaret für schöne Menschen» von Jan Rutishauser. Kulturbar und Kasse ab 19.30 Uhr offen. Mehr Infos unter: www.janrutishauser.ch. Gemeindesaal Weid.
Fotos, Gegenstände des Alltags, Kleider und vieles mehr. Rollstuhllift, Eintritt frei. Gruppenbesuche: 044 761 01 32 Herbert Gübeli. Dorfmuseum. Ottenbacherstrasse 79.
Sonntag, 4. Oktober Bonstetten 13.00-17.00: Finissage: Malerei, Objekte in Porzellan. Camille Hagner, Rebecca Maeder und Richard Jurtitsch. Galerie für Gegenwartskunst. Burgwies 2.
Hausen am Albis 10.00-17.30: Modellflugtag mit Showfliegen, Festwirtschaft und Marktständen. Flugplatz.
11.00: Dorf-Chilbi mit Konzert des Musikvereins Maschwanden, 12 Uhr Mittagessen in der Mehrzweckhalle vom Frauenverein. ab 13.30 mit «Freudenberger Blaskapelle», Bierkrugmeisterschaft. Ab 18 Uhr Ausklang mit den «Säuliämtler-Örgelern». Mit Ständen und Karussell, Festwirtschaft. Mehrzweckhalle. 14.00-17.00: Wechselausstellung: «Kühe, Glocken und Schellen». Reichhaltige Dokumentation über Dorf und ehemalige Burg, Kieswerke, Reussverbauung, Landwirtschaft, Gerberei , Wagnerei, Schlosserei, Mühle, Säge und andere Handwerke. Dorfmuseum. 14.00-17.00: Tag der offenen Tür mit Kasperlitheater. Schulhaus.
12.00-16.00: Bergwerksmuseum und Gottertstollen. Geführte Besichtigung der Stollen mit See und Beizli im Berginnern. Ausstellung zum ehemaligen Kohlebergwerk Riedhof und Interessantes aus der regionalen Geschichte. Info www.bergwerk-riedhof.ch. Bergwerksmuseum. Beim Götschihof. Areal Stiftung Solvita.
10.00-17.00: Grosse Hyundai Herbstausstellung. Garage Graf. Zürichstrasse 30.
Hedingen 20.15: Kinofoyer Lux präsentiert: «Like Father Like Son» Japan, 120 Min., Jap/d. Ein Film von Hirokazu Kore-eda. Türöffnung 19.45 Uhr, Bar in der Pause, Eintritt frei, Kollekte beim Ausgang. Werkgebäude (Saal). Zwillikerstrasse 26.
Kappel am Albis 17.00-18.00: Abendrundgang durch den Klostergarten mit Christine Schmid: «Den Garten einwintern». Kloster Kappel. Kappelerhof 5.
Obfelden 10.30-12.00: Frühschoppen-Konzert mit den Original Reusstal-Musikanten. Restaurant Hirschen.
08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, frisches Brot, süsses Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, griechische und Engadiner Köstlichkeiten, frische Früchte aus Kamerun, Handwerk und Geschenkartikel, Messerschleifer. Marktplatz. 17.00: Metzgete des Männerturnvereins Affoltern MTVA. Kasinosaal. Marktplatz 1.
14.30-17.30: Handarbeits-Stubete. Häkeln, stricken, sticken oder einfach nur plaudern. Für Kaffee und Kuchen wrid gesorgt. Leitung: Vera Stoll, Hausen, Tel. 044 764 22 04. Immer am 1. Montag im Monat. Reformierte Kirche (Zwinglistube).
Dienstag, 6. Oktober Affoltern am Albis
Hausen am Albis 10.00-17.30: Modellflieger-Flugtag mit Showfliegen, Festwirtschaft und Marktständen. Flugplatz.
Mettmenstetten 10.00-17.00: Grosse Hyundai Herbstausstellung. Garage Graf Zürichstrasse 30.
Ottenbach 21.00: Rockkonzert mit «Vandercash». Eintritt frei. Kollekte. Bar offen ab 18 Uhr. Güggelbar.
14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94. 20.00-21.30: «Einfach Singen» Lieder aus aller Welt - einstimmig, mehrstimmig, im Kanon. Mit Elsbeth Schweizer, Musikerin/Lehrerin, und Eva Stückelberger, Stimmpädagogin. Infos unter Telefon 044 760 13 07 oder eva.stueck@bluewin.ch. Schule Tägerst. Lagerstrasse 11.
Bonstetten Zwillikon 10.00-16.00: Dorfgeschichte Affoltern am Albis/Zwillikon. Interessantes aus vergangenen Zeiten: Bilder,
09.00: Leichte Wanderung. Von Oberlunkhofen der Reuss entlang via Ottenbach nach Obfelden. Wanderzeit ca. 2½ Std. Auskunft und
Singen nach der Tell-Oper in der Grandezza Hausen weiter: Gesangsolistinnen und -solisten. (Bild zvg.)
OpernHausen-Solisten bezaubern weiter Klassische Musik mit den Gesangsolisten in Hausen Die Gesangsolisten von der sehr erfolgreich aufgeführten Tell-Oper in Hausen am Albis verzaubern weiter mit klassischer Musik. Sie haben beschlossen, in der Grandezza in Hausen zwei Zusatzkonzerte zu geben. Die sieben jungen, klassisch ausgebildeten Sänger aus dem Kanton Zürich werden einen Abend mit Perlen der abendländischen Musik füllen. Die Oper in der Scheune hat es den Sängern angetan: «So nah am Publikum zu sein, fasziniert», schwärmen die Solisten. Die heimelige Atmosphäre bei OpernHausen sei einzigartig. Für die
Zauber der Musik Ein Besuch lohnt sich also: Anna Kovachs lyrischer Sopran und Aljaz Vesels Heldentenor vereinen sich vielversprechend in einem der schönsten Liebesduette der Opernliteratur (Otello), die Lieder der Ronja Bosshard erwärmen das Herz, die wunderbare anzeige
Anmeldung: Edith Koch, Telefon 044 700 02 93, Edith Fankhauser, Telefon 044 700 30 25, Hermi Fischer, Telefon 078 666 30 56. Bahnhof.
Mittwoch, 7. Oktober Bonstetten 19.30-21.30: Quantenheilung für Gesundheit, Erfolg und Lebensfreude. Infos unter: www.ausgleich.ch. Hotel Oktogon. Stallikerstrasse 1.
Donnerstag, 8. Oktober Affoltern am Albis
Jüngste der Operntruppe, Eileen Butz, war der junge Walter Tell die erste Opernrolle. Mit der neu gewonnenen Erfahrung ist sie inspiriert, viele weitere Opern zu singen. Auch dem italienischen Bariton und promovierten Sprachwissenschaftler Marco Veneziale gefällt die Schweizer Bühnenluft.
09.15: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Exkursion Landesmuseum Zürich, Alois-Carigiet-Ausstellung, Führung ca. 1 Std., Billett selber lösen. Leitung/Anmeldung: Ursula Frutig 044 761 80 66. Bahnhof. 18.00-20.00: Toscana-/BrunelloFestival. Neu im Angebot die grossen Weine des Castello di Volpaia. Mü’s Vinothek. Dachlisserweg 1. 20.15: Jazz am Donnerstag. «Hans Schläpfers Surprise». Bar offen ab 18.30 Uhr. Reservieren unter Telefon 044 760 52 62 oder www.lamarotte.ch. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.
Stimme der Eileen Butz spiegelt sich in spritzigen Arien und die italienischen Canzoni von Marco Veneziale verführen zu Lust und Tanz. Am Flügel spielt der Kanadier Kenneth Mauerhofer. Zwei wundervolle Abende, um dem Zauber der Musik zu lauschen: Werke von Mozart, Donizetti, Bellini, Schumann, Brahms, Verdi, Wagner, Tosti, Strauss, Lehár, Puccini und Brydon sind zu hören. Freitag, 2. Oktober, und Samstag, 3. Oktober, jeweils 19 Uhr, Grandezza, Zugerstrasse 18, Hausen. Reservierung: claudia.walser@datazug.ch, 19 bis 21 Uhr, Telefon 079 241 41 92. Barbetrieb ab 18 Uhr. Eintritt: Kollekte. Bitte der Witterung entsprechende Kleidung anziehen.
In neun Wochen eine halbe Stunde schneller
Der Schwung soll mitgenommen werden
Caroline Koethes zweiter Ironman in diesem Jahr mit Happy End
FCWB am Sonntag gegen Locarno
Neun Wochen nach dem Ironman in Zürich, dem ersten nach zehnjähriger Wettkampfpause, startete die Rifferswilerin Caroline Koethe beim Ironman Mallorca. Mit Erfolg: Sie war auf einer vergleichbaren Strecke eine halbe Stunde schneller im Ziel.
Nach der anstrengenden englischen Woche ist im FC WettswilBonstetten etwas Ruhe eingekehrt, zumal nun auch die Erfolge kamen. Am Sonntag geht es auf die nächste längere Reise. Auswärts treten die Ämtler gegen Absteiger Locarno an.
Eine Zeit von 11.35 Stunden und der 12. Rang in der Altersklasse lautet die Leistung in Zahlen. Dahinter verbergen sich sehr viele Emotionen. «Ich bin völlig happy», bilanziert Caroline Koethe. Für Tochter Flurina, die am Samstag während des Wettkampfs mitfieberte, waren Ferien auf Mallorca eine angenehme Nebenerscheinung. Nach der starken Leistung am Ironman in Zürich fieberten Nachbarn und Freunde mit. Reichen neun Wochen Erholungszeit? Wie kommt sie auf der windigen Insel mit der Radstrecke zurecht? Dank der passenden Vorbereitung hat die Zeit gereicht. Viermal pro Woche Stabilisationstraining, wöchentlich eine Massage und eine Stunde Shiatsu, dafür weniger Training haben sie in zwei Monaten deutlich schneller gemacht.
Der FC Locarno hat sicherlich schon bessere Zeiten erlebt. Letztmals war er in den 80er-Jahren noch erstklassig, danach über längere Phasen in der Nationalliga B und der späteren Challenge League. Im Sommer 2014 dann der Abstieg in die Promotion League und dort wurden die Tessiner gleich durchgereicht in die 1. Liga. Eine heikle Situation in einem Traditionsverein mit über 100-jähriger Geschichte. Trainer De Marchi scheint nun einen weiteren Fall stoppen zu können und hat die neue Spielzeit positiv gestartet.
Locarno an der Spitze dran Mit einem sehr jungen, hungrigen Team stehen die Tessiner nach acht Spielrunden auf dem guten vierten Rang, nur drei Punkte hinter dem Spitzenteam GC II. Die Siege folgten gleich zu Beginn, unterbrochen durch die bisher einzige Niederlage gegen GC II. Die drei letzten Spiele gingen al-
Mit professionellem Coaching zum Erfolg «Ein wichtiger Grund für meinen Erfolg war das Coaching von Kurt Müller», bedankt sie sich bei ihrem Trainer, «ich habe sehr schnell seine Pläne umsetzen können und gemerkt, dass dies Früchte trägt. Ich habe meinen Puls in dieser kurzen Zeit bei derselben Leistung um nahezu zehn Schläge senken können, entsprechend schneller war ich beim selben Puls wie in Zürich.» Auf der Laufstrecke musste sie zwei Mal «notfallmässig» in ein Restaurant einkehren. «Ich erspare den Lesern die Details», meint sie lachend. Die Magenbeschwerden liessen sie ans Aufgeben denken, doch Ehemann Mathias und Tochter Flurina
lesamt unentschieden aus und der Schwung der Startphase ging wohl etwas verloren. Im aktuellen Cup ist Locarno zwar nicht mehr dabei, muss aber in einer Woche in der Cup-Quali für das nächste Jahr antreten.
Aufschwung soll genutzt werden Der FCWB hat eine erfolgreiche Woche hinter sich und konnte die bereits vorher guten Leistungen nun endlich in Erfolge ummünzen. Mit den Siegen gegen Mendrisio und Eschen/Mauren hat er den Anschluss ans Mittelfeld geschafft und mit einem Vollerfolg gegen Locarno könnte er sich im Mittelfeld etablieren. Die Anreise ist zwar erneut weit und anstrengend, dafür kann sich die Dosch-Elf danach erholen, da erst in zwei Wochen der nächste Ernstkampf ansteht. Mit einer konzentrierten und disziplinierten Leistung ist sicherlich auch gegen die jungen, wilden Locarnesi alles drin. Anpfiff im Stadio Comunale Lido in Locarno ist am Sonntag, um 14.30 Uhr. Olivier Hedinger Weitere WB-Spiele vom Wochenende: Fr. 2.10.: 18.15 Langnau – Jun. Ec, 20.15 Lachen/Siebnen – Sen. 30+; Sa. 3.10.: 14.00 YF Juventus – Jun. Ea; So. 4.10.: 10.15 FCWB 2 – Altstetten 1, 12.00 Dübendorf – Jun. A (CCJL), 12.30 Jun. B1 (CCJL) – Schwamendingen, 17.00 Männedorf – Jun. B2.
Motivationsspritze beim Marathonlauf: Caroline Koethe klatscht mit Tochter Flurina ab, die beim Ironman Mallorca mitfiebert. (Bild zvg.) rannten ein Stück weit mit ihr. «Sie haben mich so süss und toll betreut, dass ich die Kurve noch einmal bekommen habe.» Coach Kurt Müller begleitete sie ebenfalls vom Streckenrand aus, gab ihr zum richtigen Zeitpunkt Motivationsspritzen und ermöglichte so ihre verblüffende Verbesserung.
Das Fazit nach einem emotionalen Tag: «Ohne meinen Mann Mathias, der mich als Fachmann, Ehemann und Vater unserer Tochter immer unterstützt hat – der mir bis zu sechsstündige Veloausflüge ermöglicht hat – wäre dies nicht möglich gewesen.» (bs)
Herausfordernder Spass Begeisterte Reiterinnen und Reiter am gelungenen Gymkhana Am vergangenen Samstag wurde am Gymkhana des Reitvereins Müliberg gefischt, Meerestiere wurden gerettet und ein Wasserfall bezwungen: Ein Spass für die gesamte Familie. In diesem Jahr startete das Gymkhana unter neuem OK mit dem Thema Unterwasserwelt. Teilnehmen konnten Jung bis Alt, aufgeteilt in drei Kategorien. Um halb neun Uhr morgens zog sich der erste die Schwimmflügeli an, montierte den Schnorchel und tauchte ab. Es mussten Tiere gesucht und ins Wasser zurückgebracht werden. Der grosse Seehund wollte durch gefährliche Gassen an seinen Futterplatz. Zwischen Krebsen hindurch, ging es über eine Wippe und mit akrobatischer Geschicklichkeit musste der Reiter vom Pferd absteigen, um unter einem Bogen durchtauchen zu können. Ein Riesenkrake in einem Gummiboot musste über eine Blache gezogen werden und stellte für manche eine grosse Herausforderung dar. Viele Zuschauer verfolgten das Ganze mit grossem Interesse und die jüngsten Reitenden brachten ihre Fanclubs mit. Es wurde angefeuert, applaudiert und aus vollem Herzen mitgefiebert. So mancher junger Reiter schaffte, woran sich die Grossen die Zähne ausbissen. Isabella Rüeger aus Wohlen, mit Shadow, konnte in der Kategorie 1 das
hat sich Tatjana Schären aus Dübendorf, mit Mistère du viaux, in der Kategorie 2 durchgesetzt und bei den jüngsten Reitenden, in der Führzügelklasse hatte Malin Nielsen aus Obfelden, mit Sara, die Nase vorn. (pd.) Auszug aus den Ranglisten: Kategorie 1 1. Isabella Rüeger aus Wohlen, mit Shadow
Bei der Preisverleihung kamen alle auf ihre Kosten. (Bild zvg.)
Ein grosser Erfolg Zweites Junioren-Plauschturnier Das zweite Junioren-Plauschturnier des Tennisclubs Hausen fand grossen Zuspruch. Nachdem das letztjährige JuniorenPlauschturnier grossen Anklang gefunden hatte, war es auch dieses Jahr, mit noch mehr Teilnehmenden, ein Riesenerfolg. 23 tennisbegeisterte Junioren trafen sich am Samstagnachmittag, 26. September, bei schönstem Wetter und besten Verhältnissen auf der schönen Tennisanlage in Hausen. Auf den Tennisplätzen wurde um wertvolle Punkte gekämpft, aber auch
2. Melanie Zürcher-Steiner aus Mettmenstetten, mit Baghira. 3. India Nideröst aus Langnau am Albis, mit Top little Lady. Kategorie 2: 1. Tatjana Schären aus Dübendorf, mit Mistère du viaux. 2. Salome Hauser aus Bonstetten, mit Maroline 3. Jenny Neuhaus aus Mettmenstetten, mit Baghira. Kategorie 3: 1. Malin
Das Fischen vom Pferd – eine Gleichgewichtsübung. (zvg.)
Nielsen aus Obfelden, mit Sara. 2. Celine Leins aus
Gymkhana knapp für sich entscheiden. Mit fast 10 Punkten Vorsprung
Bonstetten, mit Sara 3. Lina Nielsen aus Obfelden, mit Sheyla.
ausserhalb der Plätze und an der Ballwand wurden die Junioren im Alter zwischen fünf und 15 Jahren mit verschiedenen Geschicklichkeitsspielen gefordert. Die Junioren feuerten sich gegenseitig an und drückten einander die Daumen. Der Spass stand immer im Vordergrund. Die gute Stimmung der jungen Sportler sowie das grosse Fanpublikum machten diesen Event zu einem rundum gelungenen Anlass. «Wir freuen uns schon jetzt, im kommenden Jahr wieder ein Plauschturnier durchzuführen», war vom OK zu vernehmen. Evelyne Bisa
DORF-CHILBI in Maschwanden Sonntag, 4. Oktober 2015 11.00 Uhr Konzert des Musikvereins Maschwanden 12.00 Uhr Mittagessen in der Mehrzweckhalle Dessertbuffet vom Frauenverein 13.30 Uhr Unterhaltung mit Freudenberger Blaskapelle Kinderkarussell und Schiessstand Diverse Verkaufsstände von Schulkindern Bierkrug-Meisterschaft 18.00 Uhr Final Bierkrug-Meisterschaft anschl. Preisverteilung. Gemütlicher Ausklang mit den «Säuliamtler-Örgelern» Wir freuen uns auf Ihren Besuch Musik- & Frauenverein Maschwanden
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Tag der offenen Tür Chilbisonntag, 4. Oktober 2015 13.30 bis 17.00 Uhr Die Räume der Tagesbetreuung stehen für Interessierte offen. Für die Kinder gibt es um 14.00 Uhr und 15.30 Uhr ein Kasperlitheater. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und informieren Sie gerne über unsere Tagesschule.
Aufwandsentschädigung oder Abzockerei? Kostenpflichtiger Umtausch von Münz bei den Banken
Lisa, 17. September.
Phil Peter, 19. September.
Andrin, 20. September.
Romeo Rafael, 20. September.
Kleinsparer gehören bei den Banken nicht zu den bevorzugten Kunden. Die meisten Geldinstitute verlangen für das Wechseln von Kleingeld eine Gebühr. Das Sparsäuli wird so zum Auslaufmodell.
druckten Zettel am Schalter das Geld auf mein Konto zu legen, bar zu beziehen oder sogar sofort in die Ferienwährung zu wechseln. Leider hat sich die sonst so volksnahe Bank entschlossen, für diese Dienstleistung neu eine Gebühr zu kassieren.
Kleingeld ist bei den Bankinstituten wenig beliebt
Der Ratschlag meines Grossvaters, mein Sparschweinchen stets mit Münz, welches ich gerade entbehren könne, zu füllen, habe ich bis zum heutigen Tag befolgt. Zwar benütze ich keine Sparbüchse mehr, sondern schmeisse die sich im Portemonnaie oder gar im Hosensack sich unbequem anfühlenden Fünfliber, Zweifränkler oder Einfränkler stets in einen vasenähnlichen Behälter. Ohne dass dieses Sparverhalten meine finanziellen Verhältnisse wirklich beeinflusst, gelingt es mir doch ungefähr innerhalb eines halben Jahres, die Vase zu füllen. Zu meiner Freude befinden sich darin regelmässig zwischen 600 und 700 Franken. Eine kleine Befragung unter Freunden, Bekannten und Nachbarn gab mir Gewissheit, dass ich kein sparsamer Kauz oder Geizhals bin, mehrere Personen versicherten mir nämlich, dass sie das ebenso handhaben. Auch sie freuen sich über einen Ferienbatzen, den sie praktisch ohne es richtig zu bemerken sparen konnten. Meine Freude wurde jedoch kürzlich in der Schalterhalle der Raiffeisenbank im Bezirkshauptort empfindlich gestört. Gestattete die Bank mir doch seit Jahren, mein gesammeltes Kleingeld in einen Trichter zu kippen und nach knapp zwei Minuten mit dem ausge-
Der Münzzähler steht zwar noch dort und arbeitet auch immer noch gleich präzise und schnell. Hingegen verlangt die Bank jetzt doch sage und schreibe drei Prozent des Betrages. Das heisst, mein Sparguthaben schmilzt allein für das Eintauschen in Notengeld um mehr als 20 Franken. Eine Anfrage bei den Geldinstituten im Säuliamt zeigt deutlich, dass die Banken Bargeld grundsätzlich verschmähen. Die Vermutung liegt nahe, dass allein der Umgang mit Notengeld als zu aufwendig gilt und die Banken am liebsten Geld nur noch virtuell verschieben würden. Kleinsparer gelten ganz offensichtlich als lästig und wenig gewinnbringend. Diese Annahme wird durch die schriftliche Antwort des Vorsitzenden der Bankleitung der Raiffeisenbank KelleramtAlbis auf eine entsprechende Anfrage des «Anzeigers» unterstrichen. Die Bank reagiert auf ein ausführliches Mail mit einem einzigen Satz, welcher lakonisch die aufwendige Weiterverarbeitung von losem Münz und die verursachergerechten Kosten erwähnt. Die regionale Bank Clientis unterhält keinen Münzzähler. Kunden erhalten Münzrollenpapier gratis und ab 500 Franken losem Geld erhebt die Bank ein Prozent Gebühr. Die gleiche Gebühr verlangt auch die UBS, das
Kleinsparer zahlen happige Gebühren: Auslaufmodell Sparsäuli. (Bild Martin Mullis) Kleingeld wird jedoch nicht sofort gezählt, sondern auswärts behandelt und erst nach einigen Tagen dem Kunden gutgeschrieben. Bei der Credit Suisse wiederum bestehen unterschiedliche Regelungen beim Wechseln von Kleingeld. Kunden dürfen am Schalter nur bis 100 Franken gratis Geld wechseln. Darüber kostet der Vorgang zwei Prozent der Summe. Bei Selbstbedienung am Münzzähler kostet das Wechseln in Notengeld von mehr als 300 Franken ein Prozent. Nichtkunden zahlen am Schalter fünf Prozent und am automatischen Zähler noch drei Prozent. Johannes Möri von der Kommunikati-
onsabteilung der PostFinance erklärt, dass das Wechseln von Münzen in Noten am Postschalter ohne Probleme möglich sei. Allerdings muss der Kunde die Münzen vorsortiert und in Rollen vorweisen. Unabhängig ob Postbankkunde oder nicht verlangt die Post keine Gebühren. Die Zürcher Kantonalbank verfügt ebenfalls über einen Münzzähler, den sie ausschliesslich ihren Kunden bis zum Betrag von 500 Franken kostenlos zur Verfügung stellt. Wer allerdings kein Konto bei der ZKB unterhält, der muss sein Münz zu seiner Hausbank bringen; die ZKB verweigert dann die Annahme.
Politiker, die ihr Gesicht verloren haben Auch vor den kommenden Wahlen viele verunstaltete Plakate Jovan, 21. September. (Bilder I. Magnin)
Kopf- und gesichtslose Politiker oder gehirnlose Aktivisten. (Bild Martin Mullis)
bauernregel «Laubfall an Leodegar (2. Oktober) kündigt an ein fruchtbar Jahr.»
Zu Dutzenden lächeln und strahlen sie von den Plakaten am Strassenrand. «Wählen Sie mich!», fordern die Kandidatinnen und Kandidaten für die kommenden eidgenössischen Wahlen die Passanten auf. Nur leider scheinen einige von ihnen entweder kopflos zu
agieren oder sich mindestens ziemlich verunstaltet den Stimmberechtigten vorzustellen. Wie in den letzten Jahren, grassiert auch bei diesen Wahlen eine Seuche. Politische Aktivisten legen die direkte Demokratie allzu direkt aus. Mit Farbe, Pinsel, Filzschrei-
bern, Scheren oder gar mit schwererem Werkzeug versuchen sie, die Stimmbürger auf den «rechten» oder «linken» Weg zu bringen. Verunstaltete und demolierte Plakate zeugen von diesen seltsamen politischen Botschaften. (mm)
Wahlrecht ausüben – aber richtig! Samstag, 3. Oktober 2015 9.00 bis 11.00 Uhr Restaurant Krone Mühlebergstasse 4, 8910 Affoltern am Albis. Toni Bortoluzzi, Nationalrat und Jakob Schneebeli, alt Kantonsrat erläutern die wichtigsten Regeln zum richtigen Ausfüllen der Wahlunterlagen. Diese Unterstützung ist kostenlos. Keine Anmeldung nötig. Wahlunterlagen mitbringen. Die SVP Affoltern freut sich auf Ihren Besuch!
Beobachtung des Vogelzuges am Flachsee, Rottenschwil Kostenlose Kurzexkursion
Sonntag, 4. Oktober 2015 11 bis 15 Uhr Von den knapp 190 Vogelarten, die in der Schweiz brüten, zieht ein Drittel fort mit dem Ziel, ein nahrungsreiches Winterquartier zu erreichen. Dieses liegt für einige Arten Tausende von Kilometern im Süden. Als Durchzugsland und als Überwinterungsland für viele Wasservögel, haben wir die grosse Verantwortung, Gebiete wie den Flachsee zu schützen und damit das Überleben von Zugvogelarten zu sichern. Interessierte finden den Infostand des NVBA auf dem linksufrigen Parkplatz des Flachsees bei der Reussbrücke in Rottenschwil. Dieser ist zugleich Ausgangspunkt der Kurzexkursionen am Flachsee. www.nvba.ch
078 2015

References: § 17
 Art. 11
 Art. 2
 Art. 231
 Art. 231
 Art. 9
 § 23