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Timestamp: 2017-11-23 09:16:03+00:00

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001-1 Archiv Kirchenordnung (KO) - Kirchenrecht Online-Nachschlagewerk
001-1 Archiv Kirchenordnung (KO)
Sätze 2 u. 3
91 Abs. 3
1 Auf diesem Grunde sind in der Evangelischen Kirche von Westfalen evangelischlutherische, evangelisch-reformierte und evangelisch-unierte Gemeinden in Verantwortung vor ihrem Bekenntnisstand in einer Kirche verbunden, die gerufen ist, Jesus Christus einmütig zu bezeugen und seiner Sendung in die Welt gehorsam zu sein.
( 1 ) Die Evangelische Kirche von Westfalen ist selbstständige Gliedkirche der Evangelischen Kirche der Union und der Evangelischen Kirche in Deutschland.
( 3 ) 1 Die Evangelische Kirche von Westfalen ist der ökumenischen Gemeinschaft der Kirchen verpflichtet. 2 Sie steht durch die Evangelische Kirche in Deutschland in der Gesamtordnung des Ökumenischen Rates der Kirchen.
( 1 ) 1 Im Bereich einer kirchlichen Anstalt kann im Einvernehmen mit ihrem Vorstand eine Anstaltskirchengemeinde errichtet werden. 2 Das Recht der Anstaltskirchengemeinden wird durch Kirchengesetz geregelt.
( 2 ) 1 Über die Neubildung, Veränderung, Aufhebung und Vereinigung von Kirchengemeinden sowie über die Feststellung zweifelhafter Grenzen beschließt die Kirchenleitung. 2 Die beteiligten Gemeindeglieder, Presbyterien und Kreissynodalvorstände sind vorher zu hören.
Artikel 83#
Artikel 94#
( 2 ) 1 Die Kirchengemeinden sind verpflichtet, gemeinsam die für den Finanzausgleich notwendigen Mittel aufzubringen. 2 Der kirchliche Finanzausgleich wird durch Kirchengesetz geregelt.
( 1 ) Die Kirchengemeinde hat das Recht, ihre Pfarrerinnen und Pfarrer selbst zu wählen, soweit dem nicht gesetzliche oder vertragliche Bestimmungen oder Rechte Dritter entgegenstehen.
( 2 ) Das Pfarrstellenbesetzungsrecht der Kirchengemeinde wird durch Kirchengesetz geregelt; es kann nur unter denselben Bedingungen wie die Kirchenordnung geändert werden.
Artikel 135#
( 1 ) 1 Glied einer Kirchengemeinde ist, wer in ihrem Bereich seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt hat, in einer Gemeinde evangelischen Bekenntnisses getauft oder nach den geltenden Bestimmungen in sie aufgenommen worden ist und nicht rechtswirksam aus der Kirche ausgetreten ist. 2 Das Nähere wird durch Kirchengesetz geregelt.6#
( 3 ) Bestimmungen über den Erwerb und den Verlust der Gemeindegliedschaft in einer anderen als der Kirchengemeinde des Wohnsitzes sowie Bestimmungen über die Gemeindegliedschaft für den Fall, dass sich das Gebiet von Kirchengemeinden verschiedenen evangelischen Bekenntnisstandes ganz oder teilweise deckt, werden durch Kirchengesetz7# getroffen.
Artikel 148#
( 1 ) Ein getauftes Glied einer anderen christlichen Kirche, welches das 14. Lebensjahr9# vollendet hat, kann auf seinen schriftlichen Antrag in die evangelische Kirche aufgenommen werden.
Artikel 1510#
( 1 ) Wer gemäß den staatlichen Bestimmungen11# seinen Austritt aus der evangelischen Kirche erklärt hat, kann auf seinen schriftlichen Antrag wieder in die evangelische Kirche aufgenommen werden.
1 Ein getauftes Kind unter 14 Jahren12#, das der evangelischen Kirche nicht angehört, wird auf Grund einer Erklärung der Personensorgeberechtigten in die evangelische Kirche aufgenommen. 2 Hat das Kind das zwölfte Lebensjahr vollendet, kann es nicht gegen seinen Willen aufgenommen werden.
2 Die Gemeindeglieder tragen an ihrem Teil durch freiwillige Opfer und pflichtgemäße Abgaben13# den Dienst der Gemeinde mit.
A. Das Amt der Pfarrerin und des Pfarrers14#
( 4 ) Die Ausbildung und die dienstrechtlichen Verhältnisse der Pfarrerinnen und Pfarrer werden durch Kirchengesetz15# geregelt.
Artikel 2316#
Artikel 2417#
( 3 ) 1 Reicht diese Ermahnung nicht aus, Anstöße auszuräumen, oder erscheint eine sofortige Maßnahme geboten, kann ein Verfahren eingeleitet werden, das je nach Lage des Falles ein Verfahren zur Abberufung im Interesse des Dienstes18#, ein Disziplinarverfahren19# oder ein Lehrbeanstandungsverfahren20# sein kann. 2 Das Nähere wird durch Kirchengesetz geregelt.
( 1 ) 1 Gemeindeglieder, die sich in der kirchlichen Arbeit bewährt haben und sich für den pfarramtlichen Dienst eignen, können zu Predigerinnen und Predigern berufen werden. 2 Ihnen kann eine Pfarrstelle zur Verwaltung übertragen werden. 3 Das Nähere wird durch Kirchengesetz21# geregelt.
1 Gemeindeglieder, die die Gabe der Wortverkündigung haben, können auf Antrag des Presbyteriums oder des Kreissynodalvorstandes nach Anhörung des Presbyteriums mit der Wortverkündigung und der Sakramentsverwaltung betraut werden. 2 Das Nähere wird durch Kirchengesetz22# geregelt.
Artikel 3623#
( 3 ) Sie müssen die Theologische Erklärung der Bekenntnissynode der Deutschen Evangelischen Kirche von Barmen24# als eine schriftgemäße, für den Dienst der Kirche verbindliche Bezeugung des Evangeliums anerkennen.
1 Personen, die hauptberuflich bei einer Kirchengemeinde oder einem Kirchenkreis oder Verband tätig sind, dem die Kirchengemeinde angehört, können nicht zu Presbyterinnen und Presbytern dieser Kirchengemeinde gewählt werden. 2 Das Landeskirchenamt kann Ausnahmen zulassen.
( 2 ) 1 Die Wahl der Presbyterinnen und Presbyter wird durch Kirchengesetz25# geregelt. 2 Dieses Kirchengesetz kann Ausnahmen von Absatz 1 Satz 1 und 2, insbesondere bei einer Neubildung des Presbyteriums oder einer Veränderung der Zahl der Stellen der Presbyterinnen und Presbyter vorsehen.
Das Presbyterium wirkt nach Maßgabe des Pfarrstellenbesetzungsrechtes26# bei der Pfarrwahl mit;
es verwaltet das Vermögen der Kirchengemeinde nach der entsprechenden Ordnung27#;
( 2 ) 1 Kirchmeisterinnen und Kirchmeister haben die Aufgabe, die Aufsicht über die Grundstücke, Gebäude, Geräte und anderes Vermögen der Kirchengemeinde zu führen. 2 Sind Bauten, Wiederherstellungen oder Neubeschaffungen nötig, haben sie beim Presbyterium entsprechende Anträge zu stellen. 3 Sie beaufsichtigen das Kassen- und Rechnungswesen der Kirchengemeinde nach der entsprechenden Ordnung28#. 4 Sollen sie dieses selbst führen, weil keine geeignete Kraft zur Verfügung steht, darf es nur mit Zustimmung des Kreissynodalvorstandes geschehen.
( 2 ) 1 Überträgt das Presbyterium den Vorsitz einem gewählten Mitglied, regelt es zugleich die Stellvertretung und den Beginn der Amtszeit. 2 Die Amtszeit beträgt ein Jahr. 3 Wiederwahl ist zulässig.
( 3 ) 1 Überträgt das Presbyterium den Vorsitz nicht einem gewählten Mitglied, gilt Folgendes:
In Kirchengemeinden mit einer Pfarrstelle führt die Pfarrerin oder der Pfarrer den Vorsitz. Ist die Stellvertretung nicht geregelt, führt bei Verhinderung der oder des Vorsitzenden eine Kirchmeisterin oder ein Kirchmeister den Vorsitz.
In Kirchengemeinden mit mehreren Pfarrstellen wechselt der Vorsitz unter den Mitgliedern von Amts wegen jährlich nach einer vom Presbyterium aufgestellten Ordnung. Mit Zustimmung des Kreissynodalvorstandes kann das Presbyterium bestimmen, dass der Vorsitz alle zwei Jahre wechselt. In besonderen Fällen kann die Amtszeit mit Genehmigung des Kreissynodalvorstandes verlängert werden. Die Stellvertretung liegt jeweils bei der Amtsvorgängerin oder dem Amtsvorgänger. Sind diese verhindert, führt eine Kirchmeisterin oder ein Kirchmeister den Vorsitz.
( 4 ) Im Falle einer Vakanz im Vorsitz und in seiner Stellvertretung führt die Superintendentin oder der Superintendent, eine von ihr oder ihm beauftragte Person den Vorsitz ohne Stimmrecht.
( 5 ) 1 Die Mitglieder des Presbyteriums von Amts wegen sind verpflichtet, den Vorsitz im Presbyterium zu übernehmen. 2 Auf ihren Antrag kann der Kreissynodalvorstand hiervon aus wichtigen Gründen befreien.
( 6 ) 1 Gewählte Mitglieder des Presbyteriums können den Vorsitz aus wichtigen Gründen niederlegen. 2 Die Niederlegung ist dem Kreissynodalvorstand mitzuteilen und von diesem festzustellen.
( 5 ) Die Kirchenleitung erlässt Richtlinien29# für die Zusammensetzung, die Aufgaben und die Arbeitsweise des Gemeindebeirats.
Artikel 9130#
Artikel 9731#
( 1 ) 1 Die Kreissynode bildet für die Aufsicht über die Vermögens- und Finanzverwaltung der Kirchengemeinden und des Kirchenkreises einen Rechnungsprüfungsausschuss. 2 Zusammensetzung, Aufgaben und Geschäftsführung dieses Ausschusses ergeben sich aus den Bestimmungen32# für das Rechnungsprüfungswesen in der Evangelischen Kirche von Westfalen.
Artikel 10833#
1 Die dienstrechtlichen Verhältnisse der Superintendentinnen und Superintendenten werden durch Kirchengesetz34# geregelt. 2 Ihr Dienstsitz wird durch Beschluss der Kreissynode bestimmt. 3 Der Beschluss bedarf der Bestätigung durch das Landeskirchenamt.
Artikel 12435#
Artikel 12636#
Artikel 13037#
( 2 ) 1 Wird geltend gemacht, dass die Beratung einer Vorlage eine besondere Berücksichtigung eines der in der Evangelischen Kirche von Westfalen geltenden reformatorischen Bekenntnisse erfordert, oder wird geltend gemacht, dass ein Beschluss einem dieser Bekenntnisse widerspricht, und können die Bedenken in gemeinsamer Beratung nicht ausgeräumt werden, kann jedes Mitglied der Landessynode beantragen, dass die seinem Bekenntnisstand zugehörigen Synodalen zu einer besonderen Beratung zusammentreten. 2 Diesem Antrag muss stattgegeben werden. 3 Wird in dieser Beratung das erhobene bekenntnismäßige Bedenken bestätigt, hat die Landessynode diesen Gegen-stand erneut zu beraten und Gelegenheit zur schriftgemäßen Begründung des Bedenkens zu geben.
Die Landessynode gibt sich und den Ausschüssen eine Geschäftsordnung38#.
( 3 ) Die Rechtsverhältnisse der hauptamtlichen Mitglieder der Kirchenleitung werden durch Kirchengesetz39# geregelt.
Artikel 14740#
1 Die Mitglieder der Kirchenleitung und des Landeskirchenamtes sind für ihre Amtsführung an die Heilige Schrift und an das lutherische oder an das reformierte Bekenntnis oder an die Bekenntnisse der Reformation insgemein im Sinne der Grundartikel gebunden und werden für ihre Amtsführung entsprechend verpflichtet. 2 Von ihnen wird die Anerkennung der Theologischen Erklärung der Bekenntnissynode der Deutschen Evangelischen Kirche von Barmen41# als einer kirchlich verbindlichen Bezeugung des Evangeliums gefordert. 3 Sie werden in einem Gottesdienst in ihr Amt eingeführt.
Artikel 15342#
Artikel 15543#
( 3 ) 1 Das Recht der kirchlichen Verbände wird durch Kirchengesetz44# geregelt. 2 Dieses kann vorsehen, dass auch Kirchenkreise mit ihren Kirchengemeinden zu einem Verband zusammengeschlossen werden können. 3 Das Kirchengesetz hat die Mitwirkung aller verbandsangehörigen Körperschaften an der Leitung des Verbandes sicherzustellen.
( 2 ) Das Nähere wird durch Kirchengesetz45# geregelt.
( 2 ) Die Kirchenleitung regelt die Vermögens- und Finanzverwaltung durch Verordnung46#.
1 Weigern sich die Organe der Kirchengemeinden oder der Kirchenkreise, gesetzliche Leistungen, die aus dem kirchlichen Vermögen oder sonst wie von ihnen zu bestreiten sind, auf den Haushaltsplan zu bringen, ist das Landeskirchenamt befugt, die Eintragung in den Haushaltsplan zu bewirken und die weiter erforderlichen Verfügungen zu treffen47#. 2 Vorher ist der Ständige Finanzausschuss der Landessynode und, wenn es sich um Kirchengemeinden handelt, auch der Kreissynodalvorstand zu hören.
Die Verbindung der einzelnen Werke mit der Evangelischen Kirche von Westfalen, ihren Kirchengemeinden und Kirchenkreisen wird durch Kirchengesetz48# oder Vereinbarung geordnet.
( 1 ) 1 Der Gottesdienst wird nach einer der von der Landessynode genehmigten Gottesdienstordnungen49# gehalten. 2 Auf Beschluss des Presbyteriums können in angemessenen Abständen anders gestaltete Gottesdienste gefeiert werden.
Artikel 16950#
Artikel 17451#
Artikel 17752#
Artikel 17853#
Artikel 17954#
Artikel 18055#
( 2 ) 1 Mindestens eine Patin oder ein Pate muss der evangelischen Kirche angehören und zum heiligen Abendmahl zugelassen sein. 2 Daneben können auch Glieder einer anderen christlichen Kirche als weitere Patinnen und Paten zugelassen werden. 3 Das Nähere regelt die Taufordnung56#.
Artikel 18157#
Artikel 18258#
Artikel 18359#
Artikel 18860#
Artikel 18961#
Artikel 19062#
1 Die Gemeinde hat vor Gott die Verantwortung für die evangelische Erziehung ihrer Kinder.
2 Die Verantwortung tragen in erster Linie die Eltern. 3 Sie sollen ihre Kinder beten lehren und ihnen zu einem Leben im Glauben verhelfen.
4 Evangelische Tageseinrichtungen für Kinder unterstützen die Eltern in diesem Dienst.
5 Spätestens vom sechsten Lebensjahr an sollen die Eltern ihre Kinder dem Kindergottesdienst zuführen.
6 Die Eltern sind verantwortlich dafür, dass ihre Kinder in der Schule am evangelischen Religionsunterricht teilnehmen.
7 Ebenso bedarf der Kirchliche Unterricht der Mithilfe und der Fürbitte der Eltern.
( 1 ) Der evangelische Religionsunterricht wird auf der Grundlage der Heiligen Schrift Alten und Neuen Testaments und in Übereinstimmung mit den in der Evangelischen Kirche von Westfalen geltenden Bekenntnissen erteilt.
( 2 ) Die Lehrkräfte erteilen den evangelischen Religionsunterricht als Glieder der Kirche, die sie zu diesem Dienst bevollmächtigt.
( 1 ) Der Kirchliche Unterricht hat die besondere Aufgabe, auf die Konfirmation und auf die Feier des heiligen Abendmahls vorzubereiten.
( 2 ) Dem Kirchlichen Unterricht liegen die Bibel, der in der Gemeinde geltende Katechismus und das Gesangbuch zugrunde.
( 3 ) Der Unterricht wird nach einem von der Landessynode genehmigten Lehrplan erteilt.
1 Der Kirchliche Unterricht wird in der Regel von der zuständigen Pfarrerin oder dem zuständigen Pfarrer erteilt. 2 Soll aus besonderen Gründen der Unterricht für längere Zeit nicht von einer Pfarrerin oder einem Pfarrer erteilt werden, ist die Genehmigung des Kreissynodalvorstandes erforderlich.
( 1 ) Jedes Kind wird in der Kirchengemeinde unterrichtet und konfirmiert, der es angehört. Artikel 27 gilt entsprechend.
( 2 ) 1 Die Eltern sollen ihre Kinder zum Unterricht persönlich bei der zuständigen Pfarrerin oder dem zuständigen Pfarrer anmelden. 2 Wurde das Kind in einer anderen Kirchengemeinde getauft, ist eine Bescheinigung über die Taufe vorzulegen.
( 3 ) Wechselt die Gemeindegliedschaft während der Unterrichtszeit, ist der nunmehr zuständigen Pfarrerin oder dem nunmehr zuständigen Pfarrer eine Bescheinigung über die bisherige Teilnahme am Unterricht vorzulegen.
( 1 ) Die Aufnahme in den Kirchlichen Unterricht setzt in der Regel die Teilnahme am evangelischen Religionsunterricht voraus.
( 2 ) 1 Kinder, die nicht der evangelischen Kirche angehören, können am Kirchlichen Unterricht teilnehmen. 2 Ungetaufte Kinder können während des Unterrichtszeitraums oder im Konfirmationsgottesdienst getauft werden.
( 1 ) 1 Etwa ein Vierteljahr vor der Konfirmation findet unter Mitwirkung des Presbyteriums ein ausführliches Unterrichtsgespräch statt, in dem die Konfirmandinnen und Konfirmanden darlegen sollen, was sie vom christlichen Glauben wissen und wie sie ihn verstehen. 2 Das Presbyterium kann beschließen, Eltern sowie Patinnen und Paten zu diesem Gespräch einzuladen.
( 2 ) Nach diesem Unterrichtsgespräch entscheidet das Presbyterium über die Zulassung zur Konfirmation.
( 1 ) Ein Kind soll durch Beschluss des Presbyteriums vom Kirchlichen Unterricht oder von der Konfirmation zurückgestellt werden, wenn es
die aus dem Besuch des Kirchlichen Unterrichts erwachsenen Verpflichtungen beharrlich verletzt
durch sein Verhalten zu erkennen gibt, dass es den Sinn der Konfirmation ablehnt.
( 2 ) 1 Gegen die Zurückstellung ist Beschwerde bei der Superintendentin oder dem Superintendenten zulässig. 2 Die Entscheidung über die Beschwerde ist endgültig.
( 3 ) Die Zurückstellung soll dazu dienen, zur Umkehr zu rufen; daher soll sie nur bis zu dem Zeitpunkt erfolgen, an dem die Gründe für die Zurückstellung nicht mehr vorliegen.
( 1 ) Die Konfirmation erfolgt im Gemeindegottesdienst nach der von der Landessynode genehmigten Agende63#.
1 In der Feier der Konfirmation bekennen die Kinder, die getauft und im Glauben der evangelischen Kirche unterwiesen sind, im Vertrauen auf Gottes Hilfe mit der Gemeinde ihren Glauben an den Dreieinigen Gott. 2 Unter Handauflegung und unter Fürbitte der Gemeinde wird ihnen der Segen Gottes zugesprochen. 3 Für ihren Lebensweg empfangen sie ein Wort der Heiligen Schrift. 4 Sie werden zum heiligen Abendmahl zugelassen und erhalten das Recht, Patin oder Pate zu werden.
( 1 ) Erwachsene Gemeindeglieder, die nicht konfirmiert sind, können nach gründlicher Vorbereitung auf Beschluss des Presbyteriums gemäß einer besonderen Ordnung konfirmiert werden.
( 2 ) 1 Lehnt das Presbyterium die Konfirmation ab, ist gegen die Entscheidung Beschwerde bei der Superintendentin oder dem Superintendenten zulässig. 2 Die Entscheidung über die Beschwerde ist endgültig.
Die Konfirmation ist in das Kirchenbuch der Kirchengemeinde einzutragen, in der sie vollzogen worden ist.
V. Der Dienst der Gemeinde an der Jugend64#
Artikel 20365#
VI. Die kirchliche Trauung66#
4 Die Trauung erfolgt nach der Ordnung der Agende67#.
( 2 ) Die Ordinandin oder der Ordinand vollzieht daraufhin schriftlich die Lehrverpflichtung auf die Heilige Schrift, die drei christlichen Hauptsymbole, das lutherische oder das reformierte Bekenntnis oder insgemein auf die Bekenntnisse der Reformation sowie auf die Theologische Erklärung der Bekenntnissynode der Deutschen Evangelischen Kirche von Barmen68#.
Die Ordination wird durch die Superintendentin oder den Superintendenten in einem Gottesdienst nach der Agende69# vollzogen, wobei die Assessorin oder der Assessor und die oder der Scriba des Kirchenkreises oder bei deren Verhinderung andere durch die Superintendentin oder den Superintendenten beauftragte Ordinierte mitwirken.
( 3 ) Die von der Kirchenleitung gemäß Artikel 143 Abs. 2 durchgeführten Visitationen erfolgen nach besonderer Ordnung70#.
Artikel 22971#
( 4 ) Die Durchführung der Visitation im Einzelnen wird durch Kirchengesetz72# geregelt.
( 1 ) Diese Kirchenordnung tritt am 1. April 1954 in Kraft73#.
1 ↑ Die Neubekanntmachung der Kirchenordnung der Evangelischen Kirche von Westfalen vom 1. Dezember 1953 (KABl. 1954 Seite 25) berücksichtigt:die Änderungen der 1. bis 39. Kirchengesetze zur Änderung der Kirchenordnung der Evangelischen Kirche von Westfalen (KABl. 1959 S. 1; KABl. 1964 S. 121; KABl. 1966 S. 157; KABl. 1968 S. 155; KABl. 1969 S. 161; KABl. 1970 S. 216; KABl. 1971 S. 187; KABl. 1972 S. 227; KABl. 1974 S. 193, 205, 207, 210; KABl. 1975 S. 197, 198; KABl. 1976 S. 1, 130; KABl. 1983 S. 214; KABl. 1985 S. 169, 170, KABl. 1986 S. 17, 219; KABl. 1987 S. 222; KABl. 1988 S. 221, 223; KABl. 1989 S. 173; KABl. 1990 S. 199, 200, 202; KABl. 1991 S. 286; KABl. 1993 S. 229; KABl. 1994 S. 201, 202, 203; KABl. 1995 S. 261; KABl. 1996 S. 305; KABl. 1998 S. 207)die redaktionellen Berichtigungen (KABl. 1999 S. 193 und 1999 S. 228)
3 ↑ Artikel 8 Abs. 2 neu gefasst durch das 42. Kirchengesetz zur Änderung der Kirchenordnung vom 14. November 2002.
4 ↑ Artikel 9 Abs. 1 neu gefasst durch das 42. Kirchengesetz zur Änderung der Kirchenordnung vom 14. November 2002.
5 ↑ Art. 13 Abs. 2 eingefügt durch das 40. Kirchengesetz zur Änderung der Kirchenordnung vom 5. November 1999, bisheriger Absatz 2 wird Absatz 3, Abs. 1 Satz 2 angefügt, Abs. 2 neu gefasst durch das 43. Kirchengesetz zur Änderung der Kirchenordnung vom 14. November 2002.
6 ↑ Siehe Kirchengesetz zur Vereinbarung über die Kirchenmitgliedschaft zwischen den Gliedkirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland in der Bundesrepublik Deutschland und in Berlin (West) (Nr. 100), Kirchengesetz über die Kirchenmitgliedschaft (Nr. 101), Kirchengesetz über die Verwaltung des Sakraments der heiligen Taufe in der EKvW (Nr. 215), Kirchenaustrittsgesetz (Nr. 108).
7 ↑ Siehe Kirchengesetz zur Regelung der Gemeindegliedschaft in besonderen Fällen (Nr. 104).
8 ↑ Art. 14 neu gefasst durch das 40. Kirchengesetz zur Änderung der Kirchenordnung vom 5. November 1999; Abs. 3 gestrichen durch das 43. Kirchengesetz zur Änderung der Kirchenordnung vom 14. November 2002.
9 ↑ Siehe hierzu Gesetz über die religiöse Kindererziehung (Nr. 109).
10 ↑ Art. 15 neu gefasst durch das 40. Kirchengesetz zur Änderung der Kirchenordnung vom 5. November 1999; Abs. 2 geändert, Abs. 3 gestrichen durch das 43. Kirchengesetz zur Änderung der Kirchenordnung vom 14. November 2002.
11 ↑ Siehe Kirchenaustrittsgesetz (Nr. 108).
12 ↑ Siehe auch Gesetz über die religiöse Kindererziehung (Nr. 109).
13 ↑ Siehe Kirchensteuerordnung (Nr. 830), Kirchensteuergesetz (Nr. 835) und Verordnung zur Durchführung des Kirchensteuergesetzes (Nr. 836).
14 ↑ Siehe auch Pfarrdienstgesetz (Nr. 500)
15 ↑ Siehe insbesondere Pfarrausbildungsgesetz (Nr. 515)
16 ↑ Siehe auch § 36 Pfarrdienstgesetz (Nr. 500).
17 ↑ Siehe auch § 37 Pfarrdienstgesetz (Nr. 500).
18 ↑ Siehe § 84 f. Pfarrdienstgesetz (Nr. 500).
19 ↑ Siehe Disziplinargesetz der EKD (Nr. 790), Ausführungsgesetz zum Disziplinargesetz (Nr. 791) und Disziplinarverordnung (Nr. 793).
20 ↑ Siehe Lehrbeanstandungsordnung (Nr. 127) und Kirchengesetz zur Ergänzung der Lehrbeanstandungsordnung (Nr. 128).
21 ↑ Siehe Kirchengesetz über das Amt des Predigers in der EKvW (Nr. 530), Kirchengesetz zur Ergänzung der Kirchengesetze über das Amt des Predigers und der Predigerin (Nr. 531) und Verordnung über die Ausbildung und Anstellung zum Amt einer Predigerin oder eines Predigers und zum Amt einer Pfarrstellenverwalterin oder eines Pfarrstellenverwalters (Nr. 532).
22 ↑ Siehe Kirchengesetz über die Ordnung des Predigtdienstes und der Sakramentsverwaltung der Laienprediger in der EKvW (Nr. 235), Ordnung für den Predigtdienst und die Sakramentsverwaltung durch Religionslehrerinnen und Religionslehrer (Nr. 238), Ordnung für den Dienst des Lektors in der EKvW (Nr. 240), Ordnung für den Predigtdienst und die Sakramentsverwaltung durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Verkündigung, Seelsorge und Bildungsarbeit (Nr. 245) und Richtlinien über die Mitwirkung nichtordinierter Gemeindeglieder an der Austeilung des heiligen Abendmahls (Nr. 222).
23 ↑ Artikel 36 Abs. 2 Sätze 2 und 3 neu gefasst durch das 42. Kirchengesetz zur Änderung der Kirchenordnung vom 14. November 2002.
24 ↑ Nr. 2
25 ↑ Siehe Presbyterwahlgesetz (Nr. 50).
26 ↑ Siehe insbesondere Kirchengesetz über die Besetzung der Gemeindepfarrstellen in der EKvW (Nr. 30) und Kirchengesetz über die kreiskirchlichen Pfarrstellen in der EKvW (Nr. 35).
27 ↑ Siehe Verwaltungsordnung (Nr. 800).
28 ↑ Siehe Verwaltungsordnung (Nr. 800).
29 ↑ Nr. 51.
30 ↑ Artikel 91 Abs. 3 Satz 2 geändert durch das 42. Kirchengesetz zur Änderung der Kirchenordnung vom 14. November 2002.
31 ↑ Artikel 97 Abs. 1 Satz 3 geändert durch das 42. Kirchengesetz zur Änderung der Kirchenordnung vom 14. November 2002.
32 ↑ Siehe Ordnung für das Rechnungsprüfungswesen (Nr. 825).
33 ↑ Artikel 108 Abs. 1 Satz 3 geändert durch das 42. Kirchengesetz zur Änderung der Kirchenordnung vom 14. November 2002.
34 ↑ Siehe Superintendentengesetz (Nr. 40) und Ausführungsbestimmungen zum Superintendentengesetz (Nr. 41).
35 ↑ Artikel 124 Abs. 1 Satz 4 geändert durch das 42. Kirchengesetz zur Änderung der Kirchenordnung vom 14. November 2002.
36 ↑ Artikel 126 Abs. 3 geändert durch das 42. Kirchengesetz zur Änderung der Kirchenordnung vom 14. November 2002.
37 ↑ Artikel 130 Abs. 1 Satz 3 geändert durch das 42. Kirchengesetz zur Änderung der Kirchenordnung vom 14. November 2002.
38 ↑ Siehe Geschäftsordnung der Landessynode der EKvW (Nr. 3).
39 ↑ Siehe Kirchengesetz über die Rechtsverhältnisse der hauptamtlichen Mitglieder der Kirchenleitung (Nr. 570).
40 ↑ Artikel 147 Abs. 2 Satz 2 geändert durch das 42. Kirchengesetz zur Änderung der Kirchenordnung vom 14. November 2002.
41 ↑ Nr. 2
42 ↑ Artikel 153 Abs. 1 Satz 7 geändert durch das 42. Kirchengesetz zur Änderung der Kirchenordnung vom 14. November 2002.
43 ↑ Artikel 155 Abs. 2 Satz 2 geändert durch das 42. Kirchengesetz zur Änderung der Kirchenordnung vom 14. November 2002.
44 ↑ Siehe Verbandsgesetz (Nr. 60).
45 ↑ Siehe hierzu Verwaltungsgerichtsgesetz (Nr. 120), Ausführungsgesetz zum Verwaltungsgerichtsgesetz (Nr. 121) sowie Disziplinargesetz der EKD (Nr. 790), Ausführungsgesetz zum Disziplinargesetz (Nr. 791) und Disziplinarverordnung (Nr. 793).
46 ↑ Siehe Verwaltungsordnung (Nr. 800).
47 ↑ Siehe auch Artikel 11 und 12 Staatsgesetz betreffend die Kirchenverfassungen der evangelischen Landeskirchen (Nr. 186).
48 ↑ Siehe Diakoniegesetz (Nr. 300).
49 ↑ Siehe Vorschriften zur Agende (Nr. 200 ff.).
50 ↑ Artikel 169 Abs. 3 geändert durch das 42. Kirchengesetz zur Änderung der Kirchenordnung vom 14. November 2002.
51 ↑ Artikel 174 neu gefasst durch das 42. Kirchengesetz zur Änderung der Kirchenordnung vom 14. November 2002.
52 ↑ Artikel 177–183 neu gefasst durch das 41. Kirchengesetz zur Änderung der Kirchenordnung vom 14. November 2002.
53 ↑ Artikel 177–183 neu gefasst durch das 41. Kirchengesetz zur Änderung der Kirchenordnung vom 14. November 2002.
54 ↑ Artikel 177–183 neu gefasst durch das 41. Kirchengesetz zur Änderung der Kirchenordnung vom 14. November 2002.
55 ↑ Artikel 177–183 neu gefasst durch das 41. Kirchengesetz zur Änderung der Kirchenordnung vom 14. November 2002.
56 ↑ Nr. 215.
57 ↑ Artikel 177–183 neu gefasst durch das 41. Kirchengesetz zur Änderung der Kirchenordnung vom 14. November 2002.
58 ↑ Artikel 177–183 neu gefasst durch das 41. Kirchengesetz zur Änderung der Kirchenordnung vom 14. November 2002.
59 ↑ Artikel 177–183 neu gefasst durch das 41. Kirchengesetz zur Änderung der Kirchenordnung vom 14. November 2002.
60 ↑ Artikel 188 Abs. 2 neu gefasst durch das 42. Kirchengesetz zur Änderung der Kirchenordnung vom 14. November 2002.
61 ↑ Artikel 189 Abs. 4 Satz 1 neu gefasst und Satz 2 geändert durch das 42. Kirchengesetz zur Änderung der Kirchenordnung vom 14. November 2002.
62 ↑ Artikel 190 Abs. 1 Satz 1 geändert, Abs. 2 Satz 4, Abs. 5 Satz 2 neu gefasst, Abs. 5 Satz 3 geändert durch das 42. Kirchengesetz zur Änderung der Kirchenordnung vom 14. November 2002.
63 ↑ Siehe Vorschriften zur Agende (Nr. 200f.).
64 ↑ Die Überschrift V. geändert durch das 42. Kirchengesetz zur Änderung der Kirchenordnung vom 14. November 2002.
65 ↑ Artikel 203 Abs. 1 Satz 5 neu gefasst, Satz 6 und 7 geändert durch das 42. Kirchengesetz zur Änderung der Kirchenordnung vom 14. November 2002.
66 ↑ Siehe auch Kirchengesetz über die Ordnung der Trauung in der EKvW (Nr. 225).
67 ↑ Siehe Vorschriften zur Agende (Nr. 200 f.).
68 ↑ Nr. 2.
69 ↑ Siehe Vorschriften zur Agende (Nr. 200 f.).
70 ↑ Siehe Richtlinien für die Visitation der Kirchenleitung in den Kirchenkreisen (Synodalvisitation) der EKvW (Nr. 71).
71 ↑ Artikel 229 Abs. 2 neu gefasst durch das 42. Kirchengesetz zur Änderung der Kirchenordnung vom 14. November 2002.
72 ↑ Siehe Visitationsordnung (Nr. 70).
73 ↑ Diese Vorschrift betrifft das In-Kraft-Treten der Kirchenordnung der Evangelischen Kirche von Westfalen vom 1. Dezember 1953 (KABl. 1954 S. 25). Das In-Kraft-Treten der späteren Änderungen der Kirchenordnung ergibt sich aus den in der vorangestellten Bekanntmachung aufgeführten Vorschriften (siehe auch dortige Fußnote).

References: Art. 13
 Art. 14
 Art. 15
 § 36
 § 37
 § 84