Source: http://www.humanrights.ch/de/internationale-menschenrechte/rechtsquellen/recht-gesundheit
Timestamp: 2017-02-27 13:37:24+00:00

Document:
Recht auf Gesundheit: Internationale Rechtsquellen und Bundesverfassung - humanrights.ch
Update: 02.07.2014	Recht auf Gesundheit: Rechtsquellen	Auf dieser Seite finden Sie zum Thema passende Rechtsgarantien aus den internationalen und europäischen Menschenrechtsabkommen, weiteren völkerrechtlichen Dokumenten sowie der Bundesverfassung. Die Darstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, so werden etwa Bestimmungen aus anderen regionalen Abkommen und thematisch ähnliche Schutzbestimmungen aus dem humanitären Völkerrecht hier nicht wiedergegeben.
Art. 25: «(1) Jeder Mensch hat Anspruch auf eine Lebenshaltung, die seine und seiner Familie Gesundheit und Wohlbefinden einschliesslich Nahrung, Kleidung, Wohnung, ärztlicher Betreuung und der notwendigen Leistungen der sozialen Fürsorge gewährleistet; er hat das Recht auf Sicherheit im Falle von Arbeitslosigkeit, Krankheit, Invalidität, Verwitwung, Alter oder von anderweitigem Verlust seiner Unterhaltsmittel
durch unverschuldete Umstände. [...]»
Art. 12: «(1) Die Vertragsstaaten erkennen das Recht eines jeden auf das
für ihn erreichbare Höchstmass an körperlicher und geistiger Gesundheit
(c) zur Vorbeugung, Behandlung und Bekämpfung epidemischer, endemischer,
Berufs- und sonstiger Krankheiten;
(d) zur Schaffung der Voraussetzungen, die für jedermann im Krankheitsfall den Genuss medizinischer Einrichtungen und ärztlicher Betreuung sicherstellen.»
Art. 5 des Internationales
Art. 12 des Übereinkommens
Art. 24 des Übereinkommens über die Rechte des Kindes
Wanderarbeiterkonvention Art. 28 der Wanderarbeiterkonvention (von
Behindertenrechtskonvention Art. 25 der Konvention
zum Schutz der Rechte von Menschen mit Behinderungen
Europäische Sozialcharta Art. 11: «Um die wirksame Ausübung des Rechtes auf Schutz der Gesundheit
zu gewährleisten, verpflichten sich die Vertragsparteien, entweder unmittelbar oder in Zusammenarbeit mit öffentlichen oder privaten Organisationen geeignete Maßnahmen zu ergreifen, die u. a. darauf abzielen:
(1) soweit wie möglich die Ursachen von Gesundheitsschäden zu beseitigen;
(2) Beratungs- und Schulungsmöglichkeiten zu schaffen zur Verbesserung der Gesundheit und zur Entwicklung des persönlichen Verantwortungsbewußtseins in Fragen der Gesundheit;
(3) soweit wie möglich epidemischen, endemischen und anderen Krankheiten
vorzubeugen.»
Die Schweizerische Bundesverfassung schreibt - mit Ausnahme des Rechts auf Hilfe in Notlagen, dem Anspruch auf Grundschulunterricht und der Wirtschaftsfreiheit - keine verbindlichen und justiziablen Sozialrechte fest. Die meisten der durch internationale Menschenrechtsabkommen garantierten Sozialrechte sind in der Bundesverfassung auf bloss programmatische Sozialzielbestimmungen reduziert. Zum Recht auf Gesundheit hält die Bundesverfassung in Artikel 41 fest:
Art. 41: «(1) Bund und Kantone setzen sich in Ergänzung zu persönlicher Verantwortung und privater Initiative dafür ein, dass: [...](b) jede Person die für ihre Gesundheit notwendige Pflege erhält; [...](2)
Bund und Kantone setzen sich dafür ein, dass jede Person gegen die wirtschaftlichen Folgen von Alter, Invalidität, Krankheit, Unfall, Arbeitslosigkeit, Mutterschaft, Verwaisung und Verwitwung gesichert ist.(3) Sie streben die Sozialziele im Rahmen ihrer verfassungsmässigen Zuständigkeiten und ihrer verfügbaren Mittel an.(4) Aus den Sozialzielen können keine unmittelbaren Ansprüche auf staatliche Leistungen abgeleitet werden.»
der Schweizerischen EidgenossenschaftLink zur Homepage der Schweizerischen Bundesverwaltung
SchlagwortRecht auf Gesundheit	Mehr zum ThemaMenschenrechte in Kürze:Recht auf GesundheitRechtsquellen:Recht auf NahrungRechtsquellen:Recht auf ObdachRechtsquellen:Recht auf soziale SicherheitThemendossier:Sozialrechte	KommentarInnere Sicherheit: Keine neue Hexenjagd!

References: Art. 25

Art. 12

Art. 5

Art. 12

Art. 24
 Art. 28
 Art. 25
 Art. 11

Art. 41