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Timestamp: 2016-10-22 05:32:20+00:00

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8C_990/2010 (16.03.2011)
8C_990/2010
Die 1947 geborene S.________ st�rzte laut Unfallmeldung vom 26. Februar 1996 am 15. Februar 1996 auf einer vereisten Aussentreppe und zog sich dabei eine Fraktur am rechten Sprunggelenk zu. Die Unfallversicherung Stadt Z�rich erbrachte bis zum Fallabschluss im Mai 1998 die gesetzlichen Leistungen.
Im August 2003 meldete S.________ einen R�ckfall. Die Unfallversicherung Stadt Z�rich richtete ab 1. Oktober 2003 Taggelder aus. Zudem liess sie die Versicherte durch Dr. med. J.________ medizinisch begutachten. Gest�tzt auf dessen Bericht vom 17. September 2008 schloss der Unfallversicherer den Fall ab. Mit Verf�gung vom 27. Mai 2009 bezifferte die Unfallversicherung Stadt Z�rich die zu entsch�digende Integrit�tseinbusse auf 10 Prozent, w�hrend sie die Voraussetzungen f�r Rentenleistungen als nicht erf�llt erachtete. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 31. M�rz 2010 fest.
Das Versicherungsgericht des Kantons Aargau wies die dagegen erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 20. Oktober 2010 ab.
S.________ l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren und beantragen, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids sei die Unfallversicherung Stadt Z�rich zu verpflichten, eine Rente aufgrund eines Invalidit�tsgrades von 24 Prozent zuzusprechen. Zudem ersucht sie um Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege.
W�hrend die Unfallversicherung Stadt Z�rich auf Abweisung der Beschwerde schliesst, verzichtet das Bundesamt f�r Gesundheit auf eine Vernehmlassung.
Das kantonale Gericht hat im angefochtenen Entscheid die Grunds�tze und Bestimmungen �ber den Anspruch auf Leistungen der Unfallversicherung im Allgemeinen (Art. 6 Abs. 1 UVG [SR 832.20] in Verbindung mit Art. 4 ATSG [SR 830.1]) und auf eine Invalidenrente im Besonderen (Art. 18 ff. UVG in Verbindung mit Art. 7 und 8 ATSG) sowie die Ermittlung des Invalidit�tsgrades nach der Methode des Einkommensvergleichs (Art. 1 Abs. 1 UVG in Verbindung mit Art. 16 ATSG) zutreffend dargelegt. Darauf - wie auf die Erw�gungen zur Aufgabe des Arztes oder der �rztin im Rahmen der Invalidit�tsbemessung (BGE 125 V 256 E. 4 S. 261 mit Hinweisen) und auf die Grunds�tze zur Ermittlung von Validen- und Invalideneinkommen (BGE 135 V 58 E. 3.1 S. 59, 297 E. 5.2 S. 301) - wird verwiesen.
3.1 Die Feststellungen der Vorinstanz zu den gesundheitlichen Beeintr�chtigungen - Dr. med. J.________ diagnostizierte gem�ss Bericht vom 17. September 2008 einen status nach Osteosynthese einer Trimalleolarfraktur (Unfalldatum 15. Februar 1996) mit sekund�rem Entwickeln einer CRPF I - und zur daraus resultierenden vollst�ndigen Arbeitsf�higkeit in einer sitzenden T�tigkeit, werden von der Beschwerdef�hrerin nicht bestritten. Aus medizinischer Sicht nicht ideal ist dagegen die seit mehreren Jahren ausge�bte T�tigkeit als Degustantin, da wegen der Belastung in stehender Position Probleme am Sprunggelenk entstehen. Streitig ist die Ermittlung des Invalidit�tsgrades.
3.2 Bei dem zur Bestimmung der erwerblichen Auswirkungen der unfallbedingten Beeintr�chtigung vorgenommenen Einkommensvergleich gehen Unfallversicherer und Vorinstanz davon aus, dass die Versicherte im Jahr 2009 (Rentenbeginn als massgebender Vergleichszeitpunkt: BGE 128 V 174) ohne Gesundheitssch�digung mutmasslich einen Lohn von Fr. 62'531.- (Valideneinkommen) erzielt h�tte. Diese Berechnung basiert auf den Lohnangaben der fr�heren Arbeitgeber des Werk- und Wohnhauses X.________ und des Pfarramtes Y.________. Das Valideneinkommen wird von der Beschwerdef�hrerin zu Recht nicht in Frage gestellt.
4.1 Nach Art. 16 ATSG ist beim Einkommensvergleich dasjenige Erwerbseinkommen einzusetzen, welches die versicherte Person nach Eintritt der Invalidit�t und nach Durchf�hrung der medizinischen Behandlung und allf�lliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare T�tigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen k�nnte.
Die Beschwerdef�hrerin arbeitet seit dem Jahr 1999 als Degustantin f�r verschiedene Fleischverarbeiter. Obwohl das Arbeitsverh�ltnis schon mehrere Jahre besteht, kann es aufgrund der verschiedenen Auftr�ge mit stark schwankenden Einkommen mit der Vorinstanz nicht als besonders stabil betrachtet werden. Mit einem Pensum von insgesamt 50 Prozent sch�pft die Versicherte das verbliebene funktionelle Leistungsverm�gen zudem nicht voll aus. Denn es gilt zu ber�cksichtigen, dass ihr medizinisch gesehen trotz unfallbedingter Gesundheitssch�digung die Aus�bung einer leidensangepassten sitzenden T�tigkeit ganztags zumutbar w�re. Vorinstanz und Unfallversicherer haben daher f�r die Bemessung des Invalideneinkommens zu Recht Tabellenl�hne gem�ss der vom Bundesamt f�r Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) herangezogen (BGE 135 V 297 E. 5.2 S. 301; 129 V 472 E. 4.2.1 S. 475).
4.2.1 Das kantonale Gericht hat bei der Anwendung der Tabellenl�hne gem�ss LSE 2008 sowohl auf die Tabelle TA1 (monatlicher Bruttolohn [Zentralwert] nach Wirtschaftszweigen, Anforderungsniveau des Arbeitsplatzes und Geschlecht, privater Sektor) wie auch auf die Tabelle TA3 (monatlicher Bruttolohn [Zentralwert] nach Wirtschaftszweigen, Anforderungsniveau des Arbeitsplatzes und Geschlecht, privater Sektor und �ffentlicher Sektor [Bund] zusammen) abgestellt. Es hat dabei nicht die L�hne einer bestimmten Branche herangezogen, sondern auf die Frauenl�hne des Wertes "Total" abgestellt. �berdies hat es erwogen, mit Blick auf das �rztlich attestierte Zumutbarkeitsprofil sowie den Umstand, dass die Versicherte einen Lehrabschluss als Maschinenzeichnerin f�r Dampfturbinen und eine Ausbildung im kaufm�nnischen Bereich aufweise, seien ihr nicht nur einfache und repetitive T�tigkeiten zumutbar. Obwohl sie in den letzten Jahren keine qualifizierten Arbeiten verrichtet habe, rechtfertige es sich, vom Anforderungsniveau 3 ("Berufs- und Fachkenntnisse vorausgesetzt") auszugehen. Insbesondere habe der Unfallversicherer nicht daf�r aufzukommen, dass sie keine ihrer Ausbildung entsprechende T�tigkeit aufgenommen habe. Bei einem anrechenbaren Monatslohn von Fr. 5'095.- (basierend auf einer 40 Arbeitsstundenwoche; Tabelle TA1) ergebe sich hoch gerechnet auf eine 41.7 Stundenwoche und auf das Jahr 2009 aufindexiert ein Jahreseinkommen von Fr. 65'056.50, bzw. gem�ss Tabelle TA3 von Fr. 65'720.40. Unter Zubilligung eines 10-prozentigen behinderungsbedingten Abzugs (vgl. BGE 126 V 75 E. 5 S. 78 ff.), mit welchem sie der leidensbedingten Einschr�nkung und dem fortgeschrittenen Alter der Beschwerdef�hrerin Rechnung trug, ist die Vorinstanz auf ein Invalideneinkommen von Fr. 58'550.90 bzw. Fr. 59'148.40 gelangt, was verglichen mit dem Valideneinkommen einen Invalidit�tsgrad von unter 10 Prozent und damit keinen Rentenanspruch ergab (Art. 18 Abs. 1 UVG).
4.2.2 Die Beschwerdef�hrerin r�gt, entgegen der Auffassung der Vorinstanz sei im Rahmen der Bestimmung des hypothetischen Invalideneinkommens nicht massgebend, welcher berufliche Weg einer versicherten Person in der Vergangenheit zumutbar gewesen w�re. Entscheidend sei vielmehr, welche Verweist�tigkeiten diese aufgrund ihrer Ausbildung und Berufserfahrung mit Blick auf die gesundheitliche Behinderung auf dem Arbeitsmarkt effektiv noch wirtschaftlich verwerten k�nne. Weiter tr�gt sie vor, sie habe zwar nach Abschluss der Handelsschule w�hrend einiger Jahre als Telexistin gearbeitet. Seit 1979 sei sie indessen weder im kaufm�nnischen Bereich t�tig gewesen, noch habe sie eine qualifizierte Berufst�tigkeit ausge�bt. W�hrend der Ehe habe sie teilzeitlich ein Einrahmungsatelier gef�hrt. Auch habe sie in verschiedenen B�ckereien als Verk�uferin gearbeitet. Ab 1993 habe sie eine Arbeit als Sigrist bei der Kirchgemeinde inne gehabt. Zwischen 1995 und 1998 sei sie teilzeitlich beim Werk- und Wohnhaus X.________ angestellt gewesen, habe diese T�tigkeit jedoch unfallbedingt aufgeben m�ssen. Anschliessend habe sie als Haushalthilfe gearbeitet. Seit 1999 sei sie nunmehr als Degustantin t�tig. Nach Ansicht der Beschwerdef�hrerin ist angesichts der zur�ckgelegten Berufskarriere Tabelle TA1, Anforderungsniveau 4 massgebend.
4.2.3 Nach der Rechtsprechung ist beim Einkommensvergleich aufgrund der LSE von der Tabellengruppe A (standardisierte Bruttol�hne) auszugehen (BGE 124 V 321 E. 3b/aa S. 323). �blich ist die Tabelle TA1 (BGE 126 V 75 E. 7a S. 81). Es besteht jedoch kein Grundsatz, wonach stets auf die Tabelle TA1 abzustellen ist. Welche Tabelle zur Anwendung zu bringen ist, bestimmt sich nach den konkreten Umst�nden des Einzelfalls. Das Bundesgericht hat im Urteil 9C_237/2007 vom 24. August 2007 (nicht ver�ffentlichte E. 5 von BGE 133 V 545) festgehalten, auf den Wert "Total Privater Sektor" sei namentlich dort abzustellen, wo der versicherten Person die angestammte T�tigkeit nicht mehr zumutbar sei und sie darauf angewiesen sei, ein neues Bet�tigungsfeld zu suchen, wobei grunds�tzlich der ganze Bereich des Arbeitsmarktes zur Verf�gung stehe. Auch kann es sich nach den konkreten Umst�nden des Einzelfalls rechtfertigen, anstatt auf die Tabelle TA1 ("Privater Sektor") auf die Tabelle TA3 ("Privater Sektor und �ffentlicher Sektor [Bund] zusammen") abzustellen, wenn dies eine genauere Feststellung des Invalideneinkommens erlaubt und der versicherten Person der entsprechende Sektor offen steht und zumutbar ist (vgl. RKUV 2000 Nr. U 405 S. 399, U 66/00 E. 3b). Die Vorinstanz konnte die Frage der anwendbaren Tabelle offen lassen, da das Ergebnis dadurch nicht beeinflusst wurde.
4.2.4 Der angefochtene Entscheid geht davon aus, dass der der Beschwerdef�hrerin zur Verf�gung stehende Arbeitsmarkt ihr nicht nur Hilfsarbeiterstellen bereithalte. Es wird jedoch nicht pr�zisiert, welche T�tigkeiten der Anforderungsstufe 3 f�r sie zumutbarerweise in Frage k�men. Jedenfalls kann es sich dabei nicht um einfache Schreib- und Kommunikationsarbeiten handeln, wie die Beschwerdegegnerin anzunehmen scheint. Diese wie auch einfache B�roarbeiten sind vielmehr den Hilfst�tigkeiten und damit Anforderungsniveau 4 zuzuordnen. Auch kann der Beschwerdegegnerin nicht beigepflichtet werden, dass der kaufm�nnische Bereich in fachlicher Hinsicht nicht in einem derart schnelllebigen Umfeld angesiedelt ist, dass nach ein paar Jahren der beruflichen Absenz der Wiedereinstieg erheblich erschwert w�re. Wie gerade der berufliche Werdegang der Beschwerdef�hrerin zeigt - sie �bte nach dem Abschluss der Handelsschule die heute nicht mehr nachgefragte T�tigkeit als Telexistin aus -, haben sich das Berufsfeld im kaufm�nnisch-administrativen Bereich und die Struktur der dortigen Arbeitspl�tze mit dem Einzug der Informatik und der Entwicklung in Richtung Sachbearbeitung in den letzten Jahrzehnten erheblich gewandelt. Das kantonale Gericht hat denn auch nicht L�hne aus dieser Branche herangezogen, sondern auf Frauenl�hne des Wertes "Total" abgestellt. Damit hat sie zu Recht dem Umstand Rechnung getragen, dass der Versicherten auf dem in Frage kommenden Arbeitsmarkt ein breiter F�cher an Einsatzm�glichkeiten offen steht, welche sitzend verrichtet werden k�nnen.
4.2.5 Der Beschwerdef�hrerin ist darin beizupflichten, dass der versicherten Person nicht s�mtliche gesundheitlich an sich m�glichen Erwerbst�tigkeiten zuzurechnen sind. Die Invalidit�tsbemessung hat sich gem�ss Art. 16 ATSG vielmehr am Begriff der zumutbaren T�tigkeit zu orientieren. Es ist daher auf die pers�nlichen, beruflichen und sozialen Verh�ltnisse der betroffenen Person R�cksicht zu nehmen (vgl. dazu sowie zum Einfluss des Lebensalters: Urteil 8C_482/2010 vom 27. September 2010 E. 4.2).
Die Versicherte verf�gt zwar �ber eine abgeschlossene Berufsausbildung, jedoch �ber keine verwertbare Berufserfahrung auf dem Arbeitsplatzniveau 3. Aus famili�ren Gr�nden ging sie zwischen 1979 und 1989 - ausser im eigenen Einrahmungsatelier - keiner Erwerbst�tigkeit nach. Die ab 1993 ausge�bte Sigristent�tigkeit bei der Kirchgemeinde bestand gem�ss Telefonnotiz vom 21. Januar 2009 vorwiegend aus Hilfsarbeiten (Schneer�umen, Kirche reinigen und heizen, Rasenm�hen und Vorbereiten von Kirchenanl�ssen). Auch die Arbeit im Werk- und Wohnhaus X.________ (Zubereiten des Fr�hst�cks, Flicken von Kleidern, B�geln, Reinigen, Einkaufen, Begleitung von Bewohnern zu Aussenterminen) f�llt in diese Kategorie.
Eine auf Niveau 3 t�tige Person muss sich �ber qualifiziertere Fachkenntnisse ausweisen k�nnen. Da f�r Stellen auf Niveau 3 Fachkr�fte mit entsprechender Erfahrung gesucht werden, ist nicht anzunehmen, dass die Versicherte allein aufgrund ihrer vor Jahren abgeschlossenen Ausbildung ein dem Anforderungsniveau 3 entsprechendes Einkommen erzielen k�nnte.
4.3 Nach dem Gesagten ist das Invalideneinkommen nicht aufgrund des von Frauen im Privatsektor erzielten Durchschnittslohnes in T�tigkeiten der Anforderungsstufe 3, sondern nach Anforderungsstufe 4 zu ermitteln. Das im Jahr 2009 hypothetisch erzielbare Einkommen betr�gt damit Fr. 52'555.90 (Fr. 4'116.- [=LSE 2008/TA1/TOTAL/Anforderungsniveau 4/Frauen] x 41.7/40 x 12 = Fr. 51'491.20/120.9 x 123.4). Nach leidensbedingtem Abzug von 10 Prozent resultiert ein Invalideneinkommen von Fr. 47'300.30.
Bei einem Valideneinkommen von Fr. 62'531.- und einem Invalideneinkommen von Fr. 47'300.- w�rde sich ein Invalidit�tsgrad von rund 24 Prozent ergeben, womit der Beschwerdef�hrerin eine entsprechende Invalidenrente zust�nde. Vorbehalten bleibt jedoch Erw�gung 5 hienach.
Das Abstellen auf den in Tabelle TA3 der LSE 2008 angef�hrten Totalwert von Fr. 4'131.- f�hrt zum selben Ergebnis: Bei einem Invalideneinkommen von Fr. 47'472.70 (Fr. 4'131.- x 41.7/40 x 12 = Fr. 51'678.80/120.9 x 123.4 = Fr. 52'747.40 x 90) und einem Valideneinkommen von Fr. 62'531.- resultiert ebenfalls ein Invalidit�tsgrad von 24 Prozent.
5.1 Es bleibt indessen darauf hinzuweisen, dass der Bundesrat im Bereich der Unfallversicherung gest�tzt auf Art. 18 Abs. 3 UVG in Art. 28 Abs. 4 UVV eine besondere Regelung f�r die Ermittlung des Invalidit�tsgrades bei Versicherten getroffen hat, welche die Erwerbst�tigkeit nach dem Unfall altershalber nicht mehr aufnehmen (Variante I) oder bei denen sich das vorger�ckte Alter erheblich als Ursache der Beeintr�chtigung der Erwerbsf�higkeit auswirkt (Variante II). In diesen F�llen sind gem�ss Art. 28 Abs. 4 UVV f�r die Bestimmung des Invalidit�tsgrades die Erwerbseinkommen massgebend, die ein Versicherter im mittleren Alter bei einer entsprechenden Gesundheitssch�digung erzielen k�nnte. Damit wird bei der Invalidit�tsbemessung einerseits dem Umstand Rechnung getragen, dass nebst der - grunds�tzlich allein versicherten - unfallbedingten Invalidit�t auch das vorger�ckte Alter eine Ursache der Erwerbslosigkeit oder -unf�higkeit bildet. Andererseits wird ber�cksichtigt, dass die Invalidenrente der Unfallversicherung bis zum Tod der Versicherten zur Ausrichtung gelangt (Art. 19 Abs. 2 UVG). Mit Art. 28 Abs. 4 UVG soll demnach verhindert werden, dass bei �lteren Versicherten zu hohe Invalidit�tsgrade resultieren und Dauerrenten zugesprochen werden, wo sie mit Blick auf die unfallbedingte Invalidit�t eher die Funktion von Altersrenten aufweisen (BGE 122 V 418 E. 3a S. 421 f. mit Hinweisen).
5.2 Obwohl die Beschwerdef�hrerin im Zeitpunkt des allf�lligen Rentenbeginns am 1. Juni 2009 kurz vor Erreichen des AHV-Alters stand, haben Beschwerdegegnerin und Vorinstanz zu Art. 28 Abs. 4 UVV (Variante II) und dessen allf�lligem Einfluss auf den durchzuf�hrenden Einkommensvergleich keine Feststellungen getroffen. Die Akten enthalten diesbez�glich keine ausreichende Entscheidungsgrundlage, weshalb die Sache an die Unfallversicherung Stadt Z�rich zur�ckzuweisen ist, damit sie diesbez�glich erg�nzende Abkl�rungen vornehme und hernach �ber den Rentenanspruch neu verf�ge.
Dem Prozessausgang entsprechend sind die Gerichtskosten der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Diese hat der Beschwerdef�hrerin eine Parteientsch�digung zu bezahlen (Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG). Damit wird das Gesuch der Versicherten um unentgeltliche Rechtspflege gegenstandslos.
Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass der Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 20. Oktober 2010 und der Einspracheentscheid der Unfallversicherung Stadt Z�rich vom 31. M�rz 2010 aufgehoben werden und die Sache an die Unfallversicherung Stadt Z�rich zur�ckgewiesen wird, damit sie, nach erfolgter Abkl�rung im Sinne der Erw�gungen, �ber den Anspruch auf eine Invalidenrente neu verf�ge.
Luzern, 16. M�rz 2011

References: Art. 4
 Art. 7
 Art. 16
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 Art. 16
 BGE 
 BGE 
 Art. 16
 Art. 18
 Art. 28
 Art. 28
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