Source: https://www.ris.bka.gv.at/Dokument.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Dokumentnummer=NOR40145184&ResultFunctionToken=fe596867-e9bd-4d96-91e1-fad69bba7523&Position=1&Kundmachungsorgan=&Index=&Titel=stvg&Gesetzesnummer=&VonArtikel=&BisArtikel=&VonParagraf=156c&BisParagraf=&VonAnlage=&BisAnlage=&Typ=&Kundmachungsnummer=&Unterzeichnungsdatum=&FassungVom=07.07.2014&NormabschnittnummerKombination=Und&ImRisSeit=Undefined&ResultPageSize=100&Suchworte=
Timestamp: 2019-11-13 04:41:27+00:00

Document:
RIS - Strafvollzugsgesetz § 156c - Bundesrecht konsolidiert
Strafvollzugsgesetz § 156c
Gesamte Rechtsvorschrift heute / Fassung vom 07.07.2014
§ 156b am 07.07.2014
§ 156d am 07.07.2014
§ 156c heute
§ 156c gültig ab 01.01.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2013
§ 156c gültig von 01.09.2010 bis 31.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 64/2010
die zu verbüßende oder noch zu verbüßende Strafzeit zwölf Monate nicht übersteigt oder nach sinngemäßer Anwendung des § 145 Abs. 2 voraussichtlich nicht übersteigen wird,
nach Prüfung der Wohnverhältnisse, des sozialen Umfelds und allfälliger Risikofaktoren sowie bei Einhaltung der Bedingungen (§ 156b Abs. 2) anzunehmen ist, dass der Rechtsbrecher diese Vollzugsform nicht missbrauchen wird.
(2) Die Anhaltung im elektronisch überwachten Hausarrest ist zu widerrufen, wenn
eine für ihre Anordnung notwendige Voraussetzung wegfällt, wobei § 145 Abs. 3 sinngemäß gilt,
der Strafgefangene eine Anordnung oder eine ihm auferlegte Bedingung entweder in schwerwiegender Weise oder trotz einer förmlicher Mahnung nicht einhält,
der Strafgefangene länger als einen Monat mit der Zahlung des Kostenbeitrags in Verzug ist, wobei eine neuerliche Bewilligung nicht in Betracht kommt, bevor der rückständige Kostenbeitrag entrichtet worden ist,
der Strafgefangene erklärt, die Bedingungen nicht mehr einhalten zu können, oder
gegen den Strafgefangenen der dringende Verdacht besteht, eine vorsätzliche gerichtlich strafbare Handlung während des elektronisch überwachten Hausarrests oder eine vorsätzliche oder fahrlässige gerichtlich strafbare Handlung, deren Aburteilung nach Abs. 1 Z 4 einer Bewilligung des Strafvollzugs durch elektronisch überwachten Hausarrest entgegenstehen würde, begangen zu haben oder sich dem weiteren Strafvollzug entziehen zu wollen.
Abs. 1a gilt jedoch für Verurteilte nicht, die am 1. Jänner 2013 bereits im elektronisch überwachten Hausarrest angehalten werden (vgl. § 181 Abs. 25).
NOR40145184
https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/1969/144/P156c/NOR40145184

References: § 156
 § 156

§ 156

§ 156

§ 156

§ 156

§ 156
 § 145
 § 145
 § 181