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Timestamp: 2017-07-24 02:27:36+00:00

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Lärm & BekämpfungRecht & GesetzÜbersicht und GrundlagenRechtsprechungPlanen und Bauen im LärmStrassenlärmFluglärmBahnlärmBaulärmGewerbelärmSchiesslärmAlltagslärmLärmquellen & BeurteilungLärmschutzfachstellen	Rechtsprechung Planen und Bauen im Lärm
Die unterschiedliche Behandlung von bereits rechtskräftig eingezonten und von noch nicht eingezonten Parzellen hinsichtlich des Schutzes vor Lärm verletzt das Rechtsgleichheitsgebot nicht. BGE 1C_211/2011; 1C_213/2011; 1C_217/2011
Von diesem Grundsatz ist auch bei Gebäuden mit Minergiestandard und Komfortlüftung nicht abzuweichen, wenn es um die Einzonung, Erschliessung und Überbauung in lärmbelasteten Gebieten nach Art. 22 und 24 USG geht. Minergiebauten mit Komfortlüftung gehören heute zum technischen Standard und können nicht als bauliche Massnahme i.S.v. Art. 22 und 24 USG und Art. 29-31 LSV zur Einhaltung der Planungs- und Immissionsgrenzwerte anerkannt werden. Dies hat im vorliegenden Fall zur Folge, dass die Planungswerte für Fluglärm auch mit baulichen Massnahmen nicht eingehalten werden können. BGE 1C_331/2011 Artikel auf VUR - Umweltrecht in der Praxis online (kostenpflichtige Anmeldung notwendig)
Einhaltung Immissionsgrenzwerte an sämtlichen Fenstern lärmempfindlicher Räume AG: Beschwerde gegen die Baubewilligung eines Einfamilienhauses in lärmvorbelastetem Gebiet. Die Baubewilligung wurde aufgehoben, da die Immissionsgrenzwerte in lärmempfindlichen Räumen an sämtlichen Fenstern eingehalten werden müssen und nicht lediglich an einem Belüftungsfenster. Somit erweist sich die Praxis, dass die IGW nur an einzelnen («Lüftungs-») Fenstern einzuhalten sind, als bundesrechtswidrig.
Bundesrechtskonformität von Art. 31 Abs. 2 LSV ZH: Baurechtliche Bewilligung für eine Container-Unterkunft für Asylsuchende. Die Frage nach der Gesetzmässigkeit von Art. 31 Abs. 2 LSV ist in der Lehre umstritten. Obwohl Art. 31 Abs. 2 LSV über den Wortlaut von Art. 22 USG hinausgeht, ist Art. 31 Abs. 2 LSV einer gesetzes- bzw. verfassungskonformen Auslegung zugänglich. Mit Art. 22 USG verfolgt der Gesetzgeber das Ziel, erhebliche Störungen der Bevölkerung in ihrem Wohlbefinden zu vermeiden. Vor diesem Hintergrund ist davon auszugehen, dass der Bundesrat im Rahmen seiner umfassenden Kompetenz zum Erlass von Ausführungsbestimmungen (Art. 39 Abs. 1 USG) befugt ist, sein eigenes System mit einer gewissen Flexibilität auszugestalten. Die Erlaubnis von Ausnahmen im Rahmen des selbst erstellten Grenzwert Systems ist zulässig. Die so verstandene Bestimmung von Art. 31 Abs. 2

References: BGE 
 Art. 22
 Art. 22
 Art. 29
 BGE 
 Art. 31
 Art. 31
 Art. 31
 Art. 22
 Art. 31
 Art. 22
 Art. 31