Source: https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/Begut/BEGUT_COO_2026_100_2_1427305/BEGUT_COO_2026_100_2_1427305.html
Timestamp: 2019-10-17 11:12:01+00:00

Document:
Verordnung der Bundesministerin für Bildung, mit der die Hochschul-Curriculaverordnung 2013, die Hochschul-Zulassungsverordnung, die Verordnung über die Gestaltung des Lehrganges zur hochschulischen Nachqualifizierung, die Hochschul-Zeitverordnung und die Freizeitpädagogik-Anrechnungsverordnung geändert werden
Auf Grund des § 38a Abs. 2 und § 42 Abs. 13 des Hochschulgesetzes, BGBl. I Nr. 30/2006, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 138/2017, wird verordnet:
Die Verordnung der Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur über die Curricula der Pädagogischen Hochschulen, BGBl. II Nr. 335/2013, zuletzt geändert durch die Verordnung BGBl. II Nr. 177/2017, wird wie folgt geändert:
„Verordnung der Bundesministerin für Bildung über die Curricula der Pädagogischen Hochschulen für die Lehramtsstudien Sekundarstufe (Berufsbildung) sowie den Hochschullehrgang für Freizeitpädagogik und den Hochschullehrgang für Erzieherinnen und Erzieher für die Lernhilfe (Hochschul-Curriculaverordnung 2013 – HCV 2013)“
2. Im Inhaltsverzeichnis entfallen die die §§ 5, 6, 7 und 10 betreffenden Zeilen.
3. Im Inhaltsverzeichnis lautet die die Abschnittsüberschrift für den 1. Abschnitt des 2. Hauptstücks betreffende Zeile:
„Lehramtsstudien für die Sekundarstufe (Berufsbildung)“
Studienfächer, Fächerbündel und Fachbereiche“
5. Im Inhaltsverzeichnis lautet die die Abschnittsüberschrift für den 3. Abschnitt des 2. Hauptstücks betreffende Zeile:
„Hochschullehrgang für Erzieherinnen und Erzieher für die Lernhilfe“
6. Im Inhaltsverzeichnis lautet die den § 13 betreffende Zeile:
7. § 1 bis 4 samt Überschriften lauten:
§ 3. Lehramtsstudien für das Sekundarstufe (Berufsbildung) sowie der Hochschullehrgang für Freizeitpädagogik und der Hochschullehrgang für Erzieherinnen und Erzieher für die Lernhilfe sind unter Beachtung der Aufgaben, der leitenden Grundsätze und der Kooperationsverpflichtung gemäß den §§ 8 bis 10 des Hochschulgesetzes 2005 so zu gestalten, dass die Studierenden wissenschaftlich-berufsbezogene Kompetenzen wie allgemeine und spezielle pädagogische Kompetenzen, fachliche und didaktische, inklusive, interkulturelle, interreligiöse und soziale Kompetenzen sowie Diversitäts- und Genderkompetenzen erwerben und das grundlegende Berufswissen dem jeweiligen Stand der Wissenschaft entspricht.
§ 4. (1) Die Curricula für Lehramtsstudien für die Sekundarstufe (Berufsbildung) sowie für den Hochschullehrgang für Freizeitpädagogik und für den Hochschullehrgang für Erzieherinnen und Erzieher für die Lernhilfe haben den aktuellen europäischen und internationalen Studienstrukturen zu entsprechen und die europäischen und internationalen Entwicklungen zu berücksichtigen.
(4) Hinsichtlich der berufsbegleitenden Angebote gemäß § 9 Abs. 9 des Hochschulgesetzes 2005 kann das Hochschulkollegium im Curriculum eine verlängerte Mindeststudiendauer vorsehen.“
8. Die §§ 5, 6 und 7 samt Überschriften entfallen.
9. In § 8 entfällt die Wortfolge „ist Bestandteil des Curriculums und“ und die Wendung „§ 63 Abs. 1 Z 7“ wird durch die Wendung „§ 63 Abs. 1 Z 11“ ersetzt.
10. Die Abschnittsüberschrift des 1. Abschnitts des 2. Hauptstücks lautet:
„Studienfachbereiche
§ 9. (1) Die Curricula der Lehramtsstudien für die Sekundarstufe (Berufsbildung) haben folgende Studienfachbereiche im Ausmaß der in der Anlage zum Hochschulgesetz 2005 vorgesehenen ECTS-Anrechnungspunkte verpflichtend vorzusehen:
(3) Innerhalb der Curricula sind abweichend von § 4 Abs. 2 zweiter Satz neben Pflichtmodulen jedenfalls Wahlpflichtmodule bzw. -lehrveranstaltungen vorzusehen.“
12. § 10 samt Überschrift entfällt.
13. Die Überschrift des § 11 lautet:
„Studienfächer, Fächerbündel und Fachbereiche“
14. In § 12 Abs. 1 und 2 wird jeweils in den Einleitungssätzen die Wendung „ECTS-Credits“ durch die Wendung „ECTS-Anrechnungspunkten“ ersetzt sowie in den Tabellen wird jeweils in der Überschrift die Wendung „ECTS-Credits“ durch die Wendung „ECTS-Anrechnungspunkte“ ersetzt.
15. Der 3. Abschnitt samt Überschrift lautet:
15 – 21“
16. § 14 samt Überschrift lautet:
„Absehen vom Erfordernis des Masterstudiums für Lehramtsstudien für die Sekundarstufe (Berufsbildung)
für die Lehramtsstudien mit dem Fächerbündel „fachtheoretische Unterrichtsgegenstände“, sofern bereits ein akademischer Grad auf Grund des Abschlusses eines facheinschlägigen Diplom- oder Masterstudiums, eines facheinschlägigen Fachhochschul-Diplomstudienganges oder Fachhochschul-Masterstudienganges oder eines anderen gleichwertigen facheinschlägigen Studiums an einer anerkannten inländischen oder ausländischen postsekundären Bildungseinrichtung vorliegt.“
17. In § 17 wird nach dem Wort „Inkrafttreten“ die Wendung „der letzten Novelle dieser Verordnung“ eingefügt.
18. In § 18 Abs. 4 wird nach dem Wort „Überschrift“ die Wendung „in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 177/2017“ eingefügt.
19. Dem § 18 wird folgender Abs. 5 angefügt:
„(5) Für das Inkrafttreten der durch die Verordnung BGBl. II Nr. xxx/2017 geänderten oder eingefügten Bestimmungen und das Außerkrafttreten der durch diese Verordnung entfallenen Bestimmungen gilt Folgendes:
Die die §§ 5, 6, 7 und 10 betreffenden Zeilen im Inhaltsverzeichnis sowie die §§ 5, 6, 7 und 10 treten mit Ablauf des 30. September 2017 außer Kraft.“
Auf Grund der § 38 Abs. 1 Z 3, § 38a Abs. 2, § 52 Abs. 3, § 52e Abs. 6 und § 52f Abs. 4 des Hochschulgesetzes, BGBl. I Nr. 30/2006, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 138/2017, wird verordnet:
Die Verordnung der Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur über die Zulassungsvoraussetzungen an Pädagogischen Hochschulen, BGBl. II Nr. 112/2007, zuletzt geändert durch die Verordnung BGBl. II Nr. 336/2013, wird wie folgt geändert:
„Verordnung der Bundesministerin für Bildung über die Zulassungsvoraussetzungen an Pädagogischen Hochschulen für die Lehramtsstudien Sekundarstufe (Berufsbildung) und den Hochschullehrgang für Freizeitpädagogik und den Hochschullehrgang für Erzieherinnen und Erzieher für die Lernhilfe (Hochschul-Zulassungsverordnung – HZV)“
2. Im Inhaltsverzeichnis lautet die den 2. Abschnitt betreffende Abschnittsüberschrift:
„Eignung für das Lehramtsstudium für die Sekundarstufe (Berufsbildung)“
3. Im Inhaltsverzeichnis entfallen die den § 7 betreffende Zeile und die den 4. und 5. Abschnitt betreffenden Zeilen.
4. Im Inhaltsverzeichnis lauten die den 3a. Abschnitt betreffenden Zeilen:
Festlegung der Zulassungsvoraussetzungen“
5. Die §§ 1 und 2 samt Überschriften lauten:
an öffentlichen und anerkannten privaten Pädagogischen Hochschulen und in Hochschullehrgängen gemäß § 1 des Hochschulgesetzes 2005, BGBl I Nr. 30/2006.
unter „Eignung“ das Vorliegen jener Dispositionen und Kompetenzen, die es erwarten lassen, dass die Aufnahmewerberin oder der Aufnahmewerber die Ausbildung erfolgreich durchlaufen, auf Grundlage dieser Ausbildung den Lehrberuf kompetent und berufszufrieden ausüben und sich kontinuierlich im Beruf weiter entwickeln wird.“
6. Die Abschnittsüberschrift des 2. Abschnitts lautet:
„Eignung zum Bachelorstudium
für die Fächerbündel gemäß lit. a und b je nach Festlegung durch das Hochschulkollegium die Absolvierung einer facheinschlägigen Berufspraxis;
die höheren Schulen, Ausbildungen, Meisterprüfungen, Befähigungen sowie Universitäts- und Fachhochschulstudien, die im Sinne der Abs. 2 Z 1 bis 6 einschlägig bzw. gleichwertig sind.“
8. In § 4 wird die Wendung „die einzelnen Lehramtsstudien“ durch die Wendung „Lehramtsstudien für die Sekundarstufe (Berufsbildung)“ ersetzt.
9. § 5 samt Überschrift lautet:
„Verfahren zur Feststellung der Eignung
§ 5. Bei Bedarf können spezielle Eignungsfeststellungen (§ 10) angewendet werden. Die Feststellung der Eignung kann auch in Form von Nachweisen (§ 11) erfolgen, die von der Studienwerberin oder vom Studienwerber vorgelegt werden. Die Pädagogischen Hochschulen können weiters bei Bedarf Eignungs- und Beratungsgespräche durchführen.“
10. § 7 samt Überschrift entfällt.
11. In § 10 Abs. 1 wird die Wendung „der Studienkommission“ durch die Wendung „des Hochschulkollegiums“ und die Wendung „Aufnahmewerberin oder der Aufnahmewerber“ durch die Wendung „Studienwerberin oder der Studienwerber“ ersetzt.
12. In § 11 Abs. 1 wird die Wendung „§ 5 Abs. 2 dritter Satz“ durch die Wendung „§ 5 zweiter Satz“ ersetzt.
13. Der 3a. Abschnitt samt Überschrift lautet:
(3) Die Hochschulkollegien haben nach den Anforderungen des Curriculums durch Verordnung die erforderlichen näheren Festlegungen zu Abs. 1 Z 2 sowie zum Aufnahmeverfahren zu treffen. § 3 Abs. 3 Z 1 findet hinsichtlich der Anforderungen an die persönliche und leistungsbezogene Eignung Anwendung.“
14. Der 4. und 5. Abschnitt entfallen.
15. In § 14 wird nach der Wendung „In-Kraft-Treten“ die Wendung „der letzten Novelle dieser Verordnung“ eingefügt.
16. Dem § 15 wird folgender Abs. 4 angefügt:
„(4) Für das Inkrafttreten der durch die Verordnung BGBl. II Nr. xxx/2017 geänderten oder eingefügten Bestimmungen und das Außerkrafttreten der durch diese Verordnung entfallenen Bestimmungen gilt Folgendes:
Die den § 7 betreffende Zeile im Inhaltsverzeichnis und die den 4. und 5. Abschnitt betreffenden Zeilen im Inhaltsverzeichnis, § 7 samt Überschrift sowie der 4. und der 5. Abschnitt treten mit Ablauf des 30. September 2017 außer Kraft.“
Auf Grund des § 65a des Hochschulgesetzes, BGBl. I Nr. 30/2006, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 138/2017, wird verordnet:
Die Verordnung der Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur über die Gestaltung des Lehrganges zur hochschulischen Nachqualifizierung, BGBl. II Nr. 447/2012, in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 211/2015, wird wie folgt geändert:
„Verordnung der Bundesministerin für Bildung über die Gestaltung des Hochschullehrganges zur hochschulischen Nachqualifizierung“
2. In § 1 und § 4 Abs. 1 wird jeweils das Wort „Lehrganges“ durch das Wort „Hochschullehrganges“ ersetzt.
3. In § 1 entfällt die Wendung „gemäß § 1 Abs. 1 Z 1 bis 9 HG“ und es wird das Wort „Studiengänge“ durch die Wendung „Hochschullehrgänge gemäß § 1 HG“ ersetzt.
unter „einschlägigen Veröffentlichungen“ Publikationen, die in einem oder mehreren Studienfachbereichen (Allgemeine bildungswissenschaftliche Grundlagen, Fachwissenschaft und Fachdidaktik sowie Pädagogisch-praktische Studien) auf wissenschaftlichem Niveau unter eindeutiger Autorenschaft verfasst wurden (wie zB wissenschaftliche Bücher und Zeitschriften, Schulbücher sowie Bachelorarbeiten, Diplom-, Magister-, Masterarbeiten und Dissertationen bzw. Hausarbeiten sowie andere wissenschaftliche Arbeiten, die nicht bereits als Bachelorarbeit anerkannt wurden).“
5. In § 3 Abs. 1, § 3 Abs. 2, § 5 Abs. 1 und § 6 wird jeweils das Wort „Lehrgang“ durch das Wort „Hochschullehrgang“ ersetzt.
6. In § 3 Abs. 1 wird das Wort „Lehrberuf“ durch die Wendung „Beruf der Lehrerinnen und Lehrer“ ersetzt.
7. In § 4 Abs. 1 wird im Einleitungssatz die Wendung „ECTS-Credits“ durch die Wendung „ECTS-Anrechnungspunkten“ ersetzt und in § 4 Abs. 1 in der Tabelle wird die Wendung „ECTS-Credits“ durch die Wendung „ECTS-Anrechnungspunkte“ ersetzt.
„(2) Hinsichtlich der Bachelorarbeit (9 ECTS-Anrechnungspunkte) gilt § 48 HG sinngemäß.“
9. In § 5 Abs. 2 entfällt die Wendung „gemäß § 57 bzw. § 65a HG“.
10. In § 6 entfällt die Wendung „gemäß § 3 Abs. 1 der Hochschul-Zeitverordnung, BGBl. II Nr. 202/2007,“.
11. § 7 Abs. 2 und 3 lauten:
„(2) Im Fall des § 65a Abs. 1 Z 1 ist der „Bachelor of Education (BEd)“ bei Vorliegen mehrerer Lehramtsstudien für jenes Lehramtsstudium zu verleihen, welches gemäß dem Antrag der Studienwerberin oder des Studienwerbers für die Zulassung zur Nachqualifizierung maßgeblich ist.
(3) Im Fall des § 65a Abs. 1 Z 2 ist der akademische Grad „Bachelor of Education (BEd)“ für jenes Lehramtsstudium zu verleihen, für das die Studienwerberin oder der Studienwerber die Verleihung beantragt.“
§ 7a. Soweit in dieser Verordnung auf Bundesgesetze verwiesen wird, sind diese in der mit dem Inkrafttreten der jeweils letzten Novelle dieser Verordnung geltenden Fassung anzuwenden.“
13. Dem § 8 wird folgender Abs. 3 angefügt:
„(3) Der Titel, § 1, § 2 Z 3, § 3, § 4, § 5, § 6, § 7 Abs. 2 und 3 sowie § 7a in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. xxx/2017 treten mit 1. Oktober 2017 in Kraft.“
Auf Grund des § 36 des Hochschulgesetzes, BGBl. I Nr. 30/2006, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 138/2017, wird verordnet:
Die Verordnung der Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur über das Studienjahr, die lehrveranstaltungsfreie Zeit sowie die zeitliche Gestaltung der Studien an Pädagogischen Hochschulen, BGBl. II Nr. 202/2007, in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 211/2015, wird wie folgt geändert:
1. Die Überschrift des § 5 lautet:
„(3) Die Verordnung tritt mit Ablauf des 30. September 2017 außer Kraft.“
Auf Grund des § 56 Abs. 1 des Hochschulgesetzes, BGBl. I Nr. 30/2006, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 138/2017, wird verordnet:
Die Verordnung der Bundesministerin für Bildung und Frauen über die Anrechnung von Ausbildungen auf den Hochschullehrgang für Freizeitpädagogik, BGBl. II Nr. 158/2015, wird wie folgt geändert:
1. Die Überschrift des § 3 lautet:
2. Dem Text des § 3 wird die Absatzbezeichnung „(1)“ vorangestellt und folgender Abs. 2 angefügt:
„(2) Die Verordnung tritt mit Ablauf des 30. September 2017 außer Kraft.“

References: § 38
 § 42
 § 13
 § 1

§ 3

§ 4
 § 9
 § 8

§ 9
 § 4
 § 10
 § 11
 § 12
 § 14
 § 17
 § 18
 § 18
 § 38
 § 38
 § 52
 § 52
 § 52
 § 7
 § 1
 § 4
 § 5

§ 5
 § 7
 § 10
 § 11
 § 3
 § 14
 § 15
 § 7
 § 7
 § 65
 § 1
 § 4
 § 1
 § 1
 § 1
 § 3
 § 3
 § 5
 § 6
 § 3
 § 4
 § 4
 § 48
 § 5
 § 57
 § 65
 § 6
 § 3
 § 7
 § 65
 § 65

§ 7
 § 8
 § 1
 § 2
 § 3
 § 4
 § 5
 § 6
 § 7
 § 7
 § 36
 § 5
 § 56
 § 3
 § 3