Source: https://digi.bib.uni-mannheim.de/periodika/reichsanzeiger/ocr/film/tesseract-4.0.0-20181201/090-9971/0647.hocr
Timestamp: 2019-06-24 19:35:46+00:00

Document:
1868 / 144 p. 6 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger)
1868 / 144 p. 6 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff
2540 Ri allen Sei ; d: aé | : O N E! i j Zransportmittenah allen Seiten hin auf die angrenzenden Bahnen | solhe Sendungen zur Beförderung auf Eisenbahnen Überhaupt geeig- ertrages zwischen den Stamm - Actien des alten Unternehmens, mit | vertrag wegen der Linie Triptis - Hof abgeschlossen ist und die Zy: } ungehindert Ma Ves. ¿ : i “| net sind, nöthigenfalls e auß a ut F R A R a S Ausnahme derer Littr. B. und den Stamm - Actien Littr. C., je zur | stimmung der betreffenden Landesvertretungen erlangt hat. Art. 4. >r Yan A ung der Ihnen über die Bahnstre>ke in | für dergleichen Transporte ihre Betriebsmittel, soweit dieselben von Hälfte vertheilt. i ._$. 17 Abgesehen von der vorerörterten Erweiterung ($. 16) ver. ghrem Gebietcusicden! en Hoheits- und Aufsichtsrechte werden die | dem möglichst ungestört fortzuseßenden regelmäßigen Dienste nicht in g. 11. . Die Zinsgarantie ($. 8) erlis<t, wenn in zehn hinter | pflichtet si die Thüringische Eisenbahngesellschaft; auch sonstige Bahn. } Hohen Kontral1 e eständige Kommissare bestellen, welche diejenigen | Anspruch genommen werden, zu verwenden und hierzu thunlichst in einander folgenden Jahren cin Zinsenzushuß von Seiten der Regie- | anschlüsse an die Bahn Gera-Eichicht zuzulassen, beziehungsweise gegen Y Beziehungen Jer Vemngen, zu der Eisenbahn-Verwaltung in allen | Stand zu seven, niht minder die mit Militairpersonen beseßten und rungen nicht erforderli gewesen ist. : i eine Kreuzung der Bahn mittelst Ueberbrü>kung oder Unterführunz ällen zu "Fschreit )aben, die nicht zum direften gerichtlichen oder | die mit Militair-Effekten beladenen, von einer anstoßenden Bahn kom- C. 12. Zur Vermeidung einer getrennten Betriebsre<hnung wird | keinen Widerspruch zu erheben. i j polizeilichen Buer, en der kompetenten Behörden geeignet sind. Die | menden Transportfahrzeuge, vorausgeseßt, daß diese dazu geeignet festgeseßt, daß die Gera-Eichichter Eisenbahn an sämmtlichen Betricbs- Also geschehen, doppelt ausgefertigt und unterschrieben. : Eisenbahnvery tung hal sich bei Angelegenheiten territorialer Natur, | sind, auf die eigene Bahn zu übernehmen, auch mit den disponiblen ausgaben des alten und neuen Unternehmens in folgender Weise Erfurt, den 4. Dezember 167. M E | welche Rer Bes on iesen Kommissarien ressortiren, an dieselben zu | Lokomotiven weiter zu führen. Die Leitung aller solcher Transporte partizipirt: 1) an den Gesammtkosten für die allgemeine Verwaltung ‘ Die Direction der Thüringischen wenden. Bezragen, in Oen eine Betheiligung sämmtlicher kon- | bleibt ledigli<h dem Dienstpersonal der betreffenden Eisenbahnverwal- na< Verhältniß der Länge der neuen Bahn zu derjenigen der übrigen ] Eisenbahngesellschaft. | trahirenden gei vor iegt, oder deren Zustimmung erforderlih | tung überlassen, dessen Anordnungen während der Fahrt unbedingt Bahnstre>en der Thüringischen Eisenbahngesellschaft; 2) an den Kosten (L. S.) Weis8haupt. (L. 8) Eggert. is steht die ne e geschäftliche Leitung zunächst dem Königlich preu- | Folge zu leisten ist. Hinsichtli<h des an die Eisenbahnverwaltung zu der Transportverwaltung nah dem ermittelten Verhältnisse der dur- (L. 8.) Heise. Kräger. | Fischen Anna Îarif d t i ; entrichtenden Fahrgeldes tritt, wie ad 1. dieses Artifels, eine völlige laufenen Lokomotivmeilen und der durchlaufenen Wagenachsmeilen ; (L. S. Schamba<. Schmeißer. zuceit s Tarife und Fahrpläne unterliegen der Genehmigung Gleichstellung der gegenseitigen Militairverwaltungen ein. Als Fahr- 3) an den Kosten der Bahnverwaltung nach Maßgabe der wirklichen (L. 8.) Dr. Reinhard. i | der hetheg! * A fe ¿ i M preis für den Transport von Truppen, Militair-Effekten und sonsti- Ausgaben ; dabei sollen die Kosten der gemeinschaftlich benußten Station E Im Ga De du N Zwe €. Nee Dey erwähnten Kommissaren cn Armeebedürfnissen sollen keine höheren, als die jeweilig auf der Gera nach der Zahl der für jede Bahn abgelassenen Züge repartirt i Î A B z A einzuleitend- er N ungen zu einem Einverständnisse nicht führen, | Thüringischen Hauptbahn geltenden Säve zur Erhebung gelangen. werden; 4) außer den sub 2 zu berechnenden Kosten wird in Betreff Nachdem Seine Majestät der König von Preußen, Seine Köniz genügt zur 1tscheidung der, Kratigen Bragen Stimmenmehrheit. Art. 12. Rücksichtlih des Baues und Betriebes der Bahnstrecken der Benußung der Betriebsmittel des alten und neuen Unternehmens, | liche Hoheit der Großherzog von Sachsen - Weimar, Seine Hoheit der F m Amen sind die Regierungen jedoch darüber cinverstan- | in den betreffenden Staatsgebieten sollen die in denselben wegen der soweit sie gemeinschaftlich sein wird, festgeseßt, daß die gegenseitig zu Herzog von Sachsen - Meiningen , Seine Durchlaucht der regierende den, daß wr für den inneren, noch für den durchgehenden Verkehr | Eisenbahn-Unternehmungen bestehenden allgemeinen geseßlichen Vor-
; “diauna nach der zurückgelegten Meilenzahl und den im | Fürst zu Schwarzburg - Rudolstadt und Seine Durchlaucht der regie die Anwemg niedrigerer Einheitssäße der Transportpreise zu for- | schriften und administrativen Grundsäße gleihmäßig Anwendung fin- ien E eo Lo üringisth it Eisenbahn geltenden nicdrigsten | rende Fürst Reuß jüngerer Linie beschlossen haben, cine Eisenbahn von dern ist, (jeweilig auf der Thüringischen Eisenbahn zur Erbebung | den, insofern niht der Umstand, da die fragliche Bahn ein Ganges Miethsäßen zu normiren ist; 5) was im Verkehre mit anderen Bahnen | Gera über Weida, Triptis, Neustadt a. d. O., Pôsne>, Saalfeld bis kommen, bei außerdem im Güterverkehr dem aus den stärkeren | ausmacht und nur im Zusammenhange zu benugen ist, zu Abweichun- an Miethe für Wagen oder Lokomotiven auffommt und gezahlt wird, | zum Fuße des Thüringer Waldes bei Eichicht mit Jnaussihtnahme Steigungeder Bahn entstehenden erschwerten Betriebe billige Reh- | gen Anlaß giebt. ; beziehungsweise die Differenz zwischen dieser Einnahme und Ausgabe, \väterer Fortseßung nach den zu den Mainlinien führenden Eisenbah, nung getr N soll, sowie daß, so lange dur den Reinertrag Im Einzelnen ist man hierbei Über die in den nachstehenden Art. 13 wird für jedes Betriebsjahr auf die Thüringische Eisenbahn und die | nen ins Leben zu rufen y sind zum Zwecke der Vereinigung Über cin das Anlapital nit mindestens mit vier und ein halb Prozent | 14 und 15 enthaltenen Punkte übereingekommen.
JABE : i ; N Al R a i die Ablassung von ls drei Zü it Per Nerbältniß der Wagenachsmeilen, beziehungsweise | derartiges Unternchmen und über die Feststellung der darauf si be verzinst wy Dle 1g von mehr als drei Zügen mit Personen- Art. 13. Jn Ansehung der auf der Bahn anzuwendenden Fahr- a e ea Pl E N c ziehenden Verhältnisse zu Bevollmächtigten ernannt worden : Beförder1 in jeder Richtun auf „der Stre>e Gera bis Saalfeld | zeuge, einschließli< der Sf As angr es die dit ic $ 13. Die rü>sihtlih des Postdienstes und der Anlage und Un- von SeitenSeciner Majestät des Königs vonPreußen: und vontehr ats zwei solhen Zügen in jeder Richtung auf der | preußische Regierung, die erforderlihe Prüfung eintreten zu lassen, terhaltung eleftromagnetischer Telegraphen zwischen der preußischen Allerhöchstihr Geheimer Ober - Bau - Rath Julius Alexander Strecke M Ra E nicht aufzuerlegen ist. Zwei Züge in jeder | und die übrigen Regierungen wollen diese Betriebsmittel, wenn die Staatsregierung und der Thüringischen Eisenbahngesellschaft abgeschlos- Theodor Weishaupt, Á : | Richtunglen À verdies, soweit angängig, zur Mitnahme von Gütern | Königlich preußische Regierung sie für genügend erklärt und die be- senen , auf die Hauptbahn bezüglichen Verträge sollen au für die Allerhöchstibr Wirklicher Legations - Rath Paul Ludwig Wil, benußt yen C während für den alsdann noch verbleibenden | treffende bestimmungsmäßige Bescheinigung darüber ausgestellt hat, in Gera - Eichichter Eisenbahn Gültigkeit haben, soweit nicht lokale Ver- helm Jordan, j j : Theil doüterbeförderung besondere Züge einzulegen sind. Ihren Gebieten zulassen. hältnisse eine Abänderung bedingen. Allerhöchstihr Geheimer Regierungs-Rath Ludwig August Wil. Ar! Die Hohen Regierungen wollen die gegenseitigen Unter- Art. 14. ie in den verschiedenen Staat8gebieten stationirten Die Eisenbahngesellschaft ist verpflichtet , die Anlage eines elcftro- helm Heise; U, i thanen ohl hinsichtlich der Beförderungspreise, als der Zeit der | Bahn-Polizeibeamten sind auf Präsentation der Bahnverwaltung bei magnetischen Staatstelegraphen auf der neuen Bahn unentgeltlich zu von Sciten Sciner Königlichen Hoheit des Groß, Abfertio nicht ungünstiger behandeln lassen, als die eigenen Unter- | den kompetenten Behörden des betreffenden Staates in Pflicht zu gestatten. Sie übernimmt die Beförderung von Privat- und Staats- | herzogs von Sachscn-W cimar: A i thanen,inentlih auch den aus dem cinen Gebiete in das andere | nehmen. Unterthanen der einen Regierung, welche beim Betriebe in depeschen mit dem Telegraphen dieser Bahn auf Grund des preußi- Allerhöchstihr Geheimer Regierungs - Rath Ferdinand Gustav übergehn „randsporten weder in Beziehung auf die Abfertigung, | dem Gebiete der anderen Regierung angestellt werden, scheiden dadurch chen Reglements vom 1. Juli 1867 und etwaigen späteren Abände- Adolph Schambach/ i noch rôtli<h der Beförderungs8preise eine minder günstige Behand- | nicht aus dem Unterthanenverbande ihrcs Heimathslandes. rungen desselben. Sie ist verpflichtet, die Staatsdepeschen der bethei- Allerhöchstihr Regierungs-Rath Dr. Adolph Volkmar Reinhard; lung A N als den aus den anderen Gebieten abgehenden, | Die Bahnverwaltung hat bei Anstellung der den untern Katego- ligten Regierungen nah denjenigen Telegraphenstationen , wo feine von Seiten Seiner Hoheit des Herzogs von Sachsen oder d-ver leibenden Transporten. i i rieen des Bahnpersonals angehörigen Beamten, welche innerhalb des Staats-Telegraphenstation vorhanden, unentgeltlich zu befördern. Meiningen: . A. A Bahnpolizei wird unter Aufsicht der dazu- in dem } betreffenden Staatsgebietes ihren festen Wohnsiß haben Angehörige $. 14. Zur Ausführung der Bestimmung des Staatsvertrages Höchstihr Staats-Rath Albrecht Otto Giseke; Gebicetr ontrahirenden Regierungen fompetenten Behörden in | des bezüglichen Gebietes bei gehöriger Befähigung auf ihre Bewerbung vom’ 18. Márz er. Artikel 11 über die Benußung dèr Eisenbahn zu von Seiten Seiner Durchlaucht des Fürsten zu Gemä_der von den Hohen Regierungen zu vereinbarenden und | vorzugsweise zu berüi>sichtigen. Die Betriebsbeamten sind ohne Unter- Pilitairis Hen Zween, ist die Gesellschaft verpflichtet, sowohl den Be- | S <hwarzburg: i j für jeStaats8gebiet besonders zu publizirenden Bahn-Polizei-Regle- | schied des Ortes der Anstellung rüfsichtlih der Disziplin der kompe- stimmungen des preußischen Reglements vom 1. Mai 1861, betreffend Höchstihr Geheimer Regierungs - Rath Günther von Bamber) ment@andhabt werden. ____| tenten Aufsichtsbehörde, im Uebrigen aber den Geseßen und Behörden die Organisation des Transports größerer Truppenmassen auf den von Seiten Seiner urchlaucht des Fürsten Reu) W. Me Ven wegen der Paß- und Fremdenpolizei | des Staates, in welchem sie ihren Wohnsiß haben, unterworfen. Eisenbahnen , nebst der Instruction von gleichem Datum für den | jüngerer Linie: ae E j sollewer in jedem der von der Bahn berührten Staaten zulässigen Art. 15. Bezüglich der Besteuerung des in Rede stehenden Eisen- Transport der Truppen und des Armeccmaterials auf den Eisenbah- Höchstihr Staats-Rath Dr. Emil Heinrich von Beulwiß, günst! Weise geregelt werden. bahn-Unternehmens und seines Betriebes sind die kontrahirenden Re-
Bahz1 soll eine Telegraphenleitung zunächst für den Betriebsdienst | lih preußischen Eisenbahn - Abgabengeseße vom 30. Mai 1853 und hergewrerden. j E 21. Mai 1859 in Anwendung gebracht, andere Steuern und Abgaben tfontrahirenden Regierungen behalten sich A das Recht | aber von den für das Eisenbahn-Unternehmen erforderlichen Jmmobi- vor „auf Grund bereits abgeschlossener oder no< abzu chließender | lien und von dem Betricbe der Bahn Seitens der cinzelnen Territo- Stakträge hergestellten resp. herzustellenden Telegraphenlinien ganz | rial - Regierungen nicht erhoben werden sollen. Die Königlich preußi- odeyene se an die in Rede stehende Eisenbahn zu legen. Eine | se M wird den Abgabenbectrag für die ganze Bahn berechnen, gleikfugniß steht den einzelnen Territorialregierungen rüsihli< | feststellen und na< Maßgabe der Längenausdehnung der in den be- cinc ihrem Gebiete anzulegenden Staatstelegraphen zu. Die | tresfenden Gebieten belegenen Stre>en repartiren, auch den Reparti- Eissngesellschaft soll verpflichtet werden , die Staatsdepeschen der | tionsplan den übrigen betheiligten Regierungen mittheilen. Die Eisen- betn Regierungen mit ihrem Betriebstelegraphen auf denjenigen | bahngesellschaft hat demnächst die bezüglichen Antheile an die betref- St| unentgeldlih zu befördern , auf welchen der Staatstelegraph | fenden Einnahmestellen abzuführen. Dabei versteht es sih von selbst, hide Mittel nicht bietet. Den Betriebsdepeschen wird jedoch in | daß, so lange und so weit die Königlich preußische Regierung nach deyenfolge der Beförderung der Vorzug eingeräumt. , den vorbezeichneten Geseßen für \sih nicht zur Erhebung der Abgabe t. 10. Ueber die Benußung der in Rede stehenden Eisenbahn | von den, den Gegenstand gegenwärtiger Vertrag8bestimmung bilden- zusstverkehr bleibt cine weitere Vereinbarung zwischen den zustän- | den Bahnstre>ken berechtigt ist, cine solche auch von den übrigen Re- disehörden der fontrahirenden Regierungen vorbchalten. i gierungen nicht in Anspruch zu nehmen scin wird. fontrahirenden Regierungen stimmen jedoch darin überein, | Art. 16. Da nach dem Ergebnisse der bisherigen Bemühungen
ddEisenbahngesellschaft verpflichtet sein scin: 1) den Betrieb, so- | der interessirten Landestheile keine Aussicht vorhanden is, die Aus- F Natur desselben cs gestattet, in die nothwendige Ucbereinstim- | führung der im Art. 1 genannten Eisenbahn lediglich aus Privat- nit den Bedürfnissen der Postverwaltung zu bringen ; 2) den } mitteln zu bewirken, so Übernehmen es die kontrahirenden Regierun- prt der Briefe, Gelder und postzwangspflichtigen Pakete, sowie | gen, jede für s<, in Anbetracht der an das Projekt sich knüpfenden qu etwa erforderlichen Eisenbahnpostwagens und des nôthigen | wichtigen Jnteressen, das Zustandekommen desselben dur<h Gewährung Gons- und Begleitungspersonals unentgeltli<h zu besorgen und ] einer angemessenen Staatsunterstüßung behufs Beschaffung des erfor- M nöthigen Einrichtungen zu treffen; 3) die Kosten zu ersepen, | derlichen Anlagekapitals zu sichern. Ueber den Umfang und die Form der Postverwaltung daraus erwachsen möchten , daß sie in ] dieser Staats - Unterstüßung behalten sich zwar die Regierungen Jhre iner dur< die Schuld der Gesellschaft ein etretenen Unter- | Entschließungen vor, sie stimmen jedoch darin überein, daß der Antheil g des regelmäßigen Postbetriebs auf der Eijenbahn Hn der einzelnen A an dieser Subvention nach dem Verhältnisse en Betrieb einstweilen durch andere Anstalten zu besorgen. | der Länge der Bahn in den einzelnen Staatsgebieten zu demjenigen estimmung darüber, ob und in wie weit die vorstehend sub | Anlagekapitale, für welches eine Subvention eintritt, zu bemessen ist. und 3 bezeichneten Leistungen der betreffenden Postverwaltung __ Art. 17. Die Königlich preußische Regierung wird versuchen, esen, oder für die Staatskasse in Anspruch genommen werden | für sich und Namens der Übrigen Regierungen auf der vorbezeichneten steht jeder Regierung bezüglich Jhres Gebiets zu. (Art. 16) Grundlage und na< Maßgabe der Bestimmungen dieses rt. 11. Nücssichtli< der Benußung der in Rede stehenden | Vertrages mit einem geeigneten Unternehmer über cinen Vertrag ahn zu Zwe>en der Militairverwaltung ist man über folgende | wegen Uebernahme des Baues und Betriebes der in Rede stehenden übereingekommen: 1) Für alle Transporte von Militairper- | Eisenbahn si zu verständigen, und wird den zu entwerfenden Ver- oder Militair-Effekten, welche für Rechnung der einen oder an- | trag nebst dem Statut für die Gesellschaft den übrigen Regierungen ontrahirenden Regierung bewirkt werden, wird den Militair- } zur Genehmigung für Jhren Theil und Jhr Gebiet vorlegen. [tungen der Regierung völlige Gleichstellung zugesichert, der- Der Abschluß des definitiven Vertrages mit dem Unternehmer daß die Zahlung dafür an die Eisenbahnverwaltung nach ganz erfolgt Namens der sämmtlichen betheiligten Regierungen durch die n Grundsäßen zu erfolgen hat. 2) Wenn in Folge außerordent- | Königlich preußische und die Großherzoglich sächsis<he Regierung. Umstände auf Anordnung einer der kontrahirenden Regierungen Art. 18. Für den Fall, daß mit der Ausführung der Eisenbahn, e Truppenbewegungen auf der mehrgedachten Eisenbahn statt- welche den Gegenstand des gegenwärtigen Vertrages bildet, innerhalb
*nderungen und Ergänzungen dieser Reglements | welche, nah geschehener Mittheilung und gegenseitiger Anerkennut A Lo R UnterDerten. S | / D Y Vollmachten, unter dem Vorbehalte der Ratification, folgend Gendarmen sind rücksichtlich der Beförderung durch die Bahn den | Vertrag abges{lossen haben: i | : i Militairpersonen gleich zu achten. i Art. 1. Die Königlich preußische, die Großherzoglich \ädhsisdt F. 15. Jm Uebrigen finden die Bestimmungen des durch die | die Herzoglich sachsen-meiningensche, die Fürstlich \{<warzburg-rudo! Konzessions - Urkunden vom 20. August resp. 10. und 13. September | städtische und dic Fürstlich reußische Regierung verpflichten si, inne 1844 bestätigten Statutes der Thüringischen Eisenbahn - Ge ellschaft | halb Jhrer Staatsgebiete die Anlage einer Eisenbahn zuzulassen un und der landesherrlich genehmigten Nachträge desselben auf das Unter- | zu fördern, welche von Gera aufwärts im Elsterthale bis Wolfêg nehmen des Baues und Betriebes der Gera-Eichichter Bahn Anwen- | fährt Über Weida, Nieder-Pöllniß, Triptis, Neustadt a. d. O. Opputz dung. Auch sind, so weit nicht durch diesen Mag ay durch cinen | Pôsnec, Eichschenke, Wellenborn, Saalfeld, im Saalthale aufwärt! landesherrlih genehmigten Statuten - Nachtrag ein Anderes festgestellt | bis zur Einmündung des Loquibbaches bei Eichicht führt, bei den g
79. Längs der durh gegenwärtigen Vertrag festgestellten Een dahin übereingekommen, daß hierfür allgemein die König-
i ° Bestimmungen der Gesellschafts -Statuten für die Verwal- | nannten Orten an geeigneten horizontalen Stellen mit Stationsanlaz N eas R Insbesondere werden auch | für den Personen- und den Güterverkehr verschen wird und fich bei Get die Bau- und Betrieb8re<hnungen von dem Veriwaltungsrathe der | an die dort mündenden Eisenbahnen anschließt. L ; Thüringischen Eisenbahn - Gesellschaft geprüft und dechargirt, mit der Art. 2. Die kontrahirenden Regierungen behalten sich darübe Maßgabe jedoch, daß dieselben der Revision durch einen von der König- | welcher Gesellschaft die Konzession sür die im Artikel 1 genann li preußischen Staatsregierung speziell zu diesem Geschäfte zu er- | Eisenbahn unter Beilegung des Rechts zur Expropriation p nennenden, zur Wahrnehmung der Interessen sämmtlicher betheiligten | Bahnlage nebst Zubehör erforderlichen Grund und Bodens ette Regierungen verpflichteten Kommissar unterliegen. werden soll, eine besondere Vereinbarung vor, sind aber schon I
16. Im Interesse der, sowohl in Bezug auf den Betrieb, als | dahin übereingekommen, daß derselben weitere, als in dem gegenw auch für die Verkehrsverhältnisse der betheiligten Staatsgebiete zwe>- | tigen Vertrage ausdrü>lih namhaft gemachte, lästige Verpflichtung! dienstlih erscheinenden Einheitlichkeit des Unternehmens Gera-Eichicht nicht auferlegt werden sollen. : 1 i ut mit einer Eisenbahn von Gera nah Hof, wird der Thüringischen Art. 3. Der speziellen Bearbeitung der Linie sollen die uen Eisenbahn-Gesellschaft die Anwartschaft auf die Konzessionirung einer | denen generellen Vorarbeiten nach der Königlich preußischer Sci Bahn von Triptis, ciner Station der Gera-Eichichter Eisenbahn, über | wirkten Ueberarbeitung zu Grunde gelegt werden. h i Schleiz nach Hof innerhalb der Gebietstheile von Reuß, Weimar und Im Besonderen wird verabredet: 1) daß das Längengefä in Preußen ertheilt. Die Gesellschaft verpflichtet sich, die bezeichnete Bahn- Bahn zwischen Gera und Eichicht nirgends stärker, als im tes! stre>e zur Ausführung zu bringen, sobald zwischen den bei der Linie | von 1:100 fein soll; 2) daß die geringste Länge der anne j Gera-Eichicht betheiligten Staatsregierungen und der Königlich bayeri- | halbmesser für die Kurven der Bahnhof®geleise nicht wae 4 \hen Regierung ein entsprechender Staatsvertrag zum Abschluß ge- 50 Ruthen preußisch, für die Kurven der freien Bahn im Mari fi fommen und dem um die Stre>e Triptis - Hof erweiterten Unter- | der Längenneigung von 1 : 100 nit weniger als 100 Ruthen prt nehmen in gleichem Maße, wie bei der Linie Gera-Eichicht durch den | und auf horizontalen Stre>en nicht weniger als 80 Ruthen ps j gegenwärtigen Vertrag (C. 8. 9. 10 und 11), eine finanzielle Unter- dazwischen nach Verhältniß, betragen soll; 3) daß die Spurw stüßung zugesichert sein wird. Die Thüringische Eisenbahn-Gesellschaft Bahngeleise vier Fuß acht und einen halben Zoll englisch as leis hat in diesem Falle, gleih den Staaten y ihre Unterstüßung der Linie | der Schienen sein soll; 4) daß das Terrain für cin doppe g \ Gera-Eichicht durch Uebernahme eines Theiles der Zinsgarantie ($. 8) Planum erworben wird; 5) daß die Bahn in den E “fr i auf das erweiterte Unternehmen, das in allen Beziehungen, insbeson- | Bahn und in den größeren Bauwerken im Bahnkörper se st A dere was die Verwaltung und die Berechnung resp. And La P EQI Ra Ae Vev id edle Fb t wird; 6) daß die d
i in einheitli 1 soll, aus- | im Oberbau, vorläu ; 6) daß dic? fir anlangt, als ein einheitlihes bchandelt werden soll, lage eines ' w tit n G cl cises bis zum eintretenden Bedürfnis - Die vorerwähnte Berechtigung und Verpflichtung der Gesellschaft | seßt wird; 7) daß die Breite des Bahnkôrpers Und die ; y erlischt am 1. Mai 1869 e nicht bis dahin von der Fürstlih | leise für die Bahnhöfe und Haltestellen der Feststellung der SOA
reußischea Regierung bei den Übrigen betheiligten Regierungen der | projekte vorbchalten bleibt und daß 8) im Uebrigen der Bau unk l en 1 | t l de an Jes bi T des Sliiverináad uit fester Zusicherung der erforder- esammte Betricbsmaterial unter Beachtun der von dem Deren i sollen, so liegt der Eisenbahnverwaltung die Pflicht ob, für | einer Frist von drei Jahren, vom Tage der Ratifications-Auswechse-
| E ; : i ; ir di 8 Eisenb! d fü -1 Kriegs-' und Verpflegungs- | [l n gerechnet icht bego sein sollte, behalten sich sä ‘ : “ Mai 1870 , falls nicht | deutschen Eisenbahnverwaltungen für die Gestaltung des Eisend® und für Sendungen von Waffen-, Kriegs- Un pflegungs ung an gerechnet, noch ni gonnen sein sollte, behalten sich sämmt bis zu diesem Zeitpunkte, der N ricgisden Eifcasabngeelf@aft pu Grtens LLESMMNNER Grundzüge, Sicherheits - Anordnungen Mfnissen, so wie von Militair - Effekten jeglicher Art, insoweit | liche kontrahirende Regierungen das Recht vor, von dem gegenwärtigen
die preußische Staatsregierung bekannt gemacht ist, daß der Staats- einheitlichen Vorschriften derartig eingerichtet werden sollen, da? | | 3187 ®

References: Art. 4
 Art. 12
 Art. 13
 Art. 13
 Art. 14
 Art. 15
 Art. 16
 Art. 1
 Art. 17
 Art. 18
 Art. 1
 Art. 2
 Art. 3