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Timestamp: 2016-10-24 20:24:06+00:00

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139 II 36326. Auszug aus dem Urteil der II. �ffentlich-rechtlichen Abteilung i.S. A. gegen Verwaltung des Kantons Schwyz f�r die direkte Bundessteuer (Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten)
2C_1151/2012 vom 3. Juni 2013
Art. 127 al. 2 Cst.; art. 16 al. 1 et 3, ainsi qu'art. 23 let. d LIFD; art. 7 al. 1 et art. 12 al. 2 let. c LHID; art. 730 al. 1 CC; art. 20 al. 1 CO; cons�quences fiscales d'un acte juridique mixte visant, moyennant r�tribution, � la renonciation d'une servitude de non-b�tir inscrite au registre foncier ainsi qu'au retrait d'un recours en mati�re de droit des constructions. Le principe de l'accroissement net du patrimoine consacr� aux art. 16 al. 1 LIFD et 7 al. 1 LHID concr�tise le principe constitutionnel de l'imposition selon la capacit� �conomique. Les exceptions doivent �tre interpr�t�es restrictivement. Selon l'art. 16 al. 3 LIFD, les gains en capital exon�r�s sont subordonn�s d'une part � l'ali�nation de droits r�els ou de droits des obligations appartenant � la fortune priv�e et, d'autre part, � une contre-prestation directe li�e � l'ali�nation. Ne constitue pas un accroissement net du patrimoine le simple �change d'actifs ou la compensation de dommages subis, raison pour laquelle ils sont sans influence sur le revenu imposable (art. 16 al. 1 LIFD a contrario). En revanche, les parts de la r�mun�ration �trang�res � l'ali�nation, telle que la contre-prestation consentie pour le retrait d'un recours en mati�re de droit des constructions, qui ne s'accompagnent d'aucune diminution du patrimoine, sont en principe soumises � l'imp�t (consid. 2). Un droit r�el est grev� dans la m�me proportion par la constitution d'une servitude n�gative que par la renonciation � une servitude affirmative. Cas dans lesquels la contre-prestation pour le retrait d'un recours en droit des constructions demeure, contrairement � la r�gle, exon�r�e. N�cessit� de l'harmonisation fiscale verticale (consid. 3). Faits � partir de page 364
BGE 139 II 363 S. 364
Frau A. erwarb im Jahr 2002 zwei in der Gemeinde X./SZ gelegene Grundst�cke und �bernahm diese in ihr Privatverm�gen. Zugunsten der Parzellen lastete auf drei benachbarten Grundst�cken seit dem Jahr 1896 ein im Grundbuch eingetragenes Bauverbot. Im Jahr 2006 willigte A. in die L�schung dieser Grunddienstbarkeiten ein, BGE 139 II 363 S. 365wof�r sie von der Gegenpartei mit einer noch zu erstellenden Stockwerkeinheit und drei Einstellhallenpl�tzen abgefunden wurde.
Die kantonale Verwaltung f�r die direkte Bundessteuer ermittelte einen Wert der Abfindung von Fr. 2'335'000.- und erfasste diesen in der Veranlagungsverf�gung 2006 als Einkommen. A. erhob Einsprache, welche die Einsprachebeh�rde teilweise guthiess. Diese ging nunmehr von einem Wert von noch Fr. 2'135'000.- aus, wovon sie die im Jahr 1896 mutmasslich angefallenen Gestehungskosten des Bauverbots von Fr. 10'000.- abzog. Den Restbetrag unterstellte sie weiterhin der direkten Bundessteuer. Das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz wies die dagegen gerichtete Beschwerde mit Entscheid vom 25. September 2012 im Sinne der Erw�gungen ab.
Mit Eingabe vom 20. November 2012 f�hrt die Steuerpflichtige Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten. Sie beantragt, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und die Veranlagungsverf�gung 2006 sei dahingehend zu bereinigen, dass der Betrag von Fr. 2'335'000.- nicht mehr einkommenswirksam erfasst werde. Das Bundesgericht heisst die Beschwerde im Sinne der Erw�gungen gut, hebt das angefochtene Urteil auf und weist die Sache zur weiteren Untersuchung an die kantonale Verwaltung f�r die direkte Bundessteuer zur�ck.
2. 2.1 Art. 16 DBG (SR 642.11) bringt im Bereich der Besteuerung des Einkommens nat�rlicher Personen das Konzept der Reinverm�genszugangstheorie ("th�orie de l'accroissement du patrimoine" bzw. "imposition du revenu global net") zum Ausdruck (BGE 133 II 287 E. 2.1 S. 289; BGE 131 I 409 E. 4.1 S. 413; BGE 125 II 113 E. 4a S. 119; Urteile 2C_711/2012 vom 20. Dezember 2012 E. 2.1; 2C_91/2012 vom 17. August 2012 E. 3.2; vgl. auch Urteil 9C_803/2011 vom 23. August 2012 E. 3.3.4 [AHV]). Danach unterliegen aufgrund der Generalklausel von Art. 16 Abs. 1 DBG und des nicht abschliessenden Positivkatalogs (Art. 17-23 DBG) alle wiederkehrenden und einmaligen Eink�nfte der direkten Bundessteuer. Vorbehalten bleiben die Kapitalgewinne aus der Ver�usserung von Privatverm�gen (Art. 16 Abs. 3 DBG) und die im Negativkatalog von Art. 24 DBG abschliessend aufgez�hlten F�lle (zum gleichartigen fr�heren Recht BGE 117 Ib 1 E. 2b S. 2; BGE 114 Ia 221 E. 4a S. 227; BGE 108 Ib 227 E. 2a S. 229; 105 BGE 139 II 363 S. 366Ib 1 E. 1 S. 2; XAVIER OBERSON, Droit fiscal suisse, 4. Aufl. 2012, � 7 N. 7; MARKUS REICH, Steuerrecht [nachfolgend: Steuerrecht], 2. Aufl. 2012, � 10 N. 7; ders., in: Bundesgesetz �ber die direkte Bundessteuer, Kommentar zum schweizerischen Steuerrecht, Bd. I/2a, Zweifel/Athanas [Hrsg.], 2. Aufl. 2008, N. 26 zu Art. 16 DBG; RICHNER/FREI/KAUFMANN/MEUTER, Handkommentar zum DBG, 2. Aufl. 2009, N. 1 ff. zu Art. 16 DBG; YVES NO�L, in: Commentaire romand, Imp�t f�d�ral direct, Yersin/No�l [Hrsg.], 2008, N. 24 zu Art. 16 DBG; PETER LOCHER, Kommentar zum DBG (nachfolgend: DBG), 1. Teil, 2001, N. 17 e contrario zu Art. 16 DBG; a.M. jedoch H�HN/WALDBURGER, Steuerrecht, Bd. I, 9. Aufl. 2001, S. 294).
2.2 Der Reinverm�genszugang, wie er Art. 16 Abs. 1 DBG zugrunde liegt, besteht in einer Nettogr�sse. Er entspricht dem �berschuss aller Verm�genszug�nge gegen�ber den Verm�gensabg�ngen derselben Steuerperiode (u.a. RICHNER/FREI/KAUFMANN/MEUTER, a.a.O., N. 20 ff. der Vorbemerkungen zu Art. 16-39 DBG; REICH, Steuerrecht, a.a.O., � 10 N. 12, unter Bezugnahme auf GEORG SCHANZ, Der Einkommensbegriff und die Einkommenssteuergesetze, Finanz-Archiv 13/1896, Bd. I, S. 1, insb. 7; MARKUS WEIDMANN, Einkommensbegriff und Realisation, 1995, S. 12). Im konkreten Einzelfall ergibt sich ein f�r steuerliche Zwecke massgeblicher Reinverm�genszugang, sobald der Verm�genszugang den realisierten Verm�gensabgang der H�he nach �bersteigt (Urteil 2C_622/2011 vom 29. Februar 2012 E. 4 mit Hinweisen, in: StE 2012 B 21.1 Nr. 21; OBERSON, a.a.O., � 7 N. 242; REICH, Bundesgesetz �ber die Harmonisierung der direkten Steuern [...] [nachfolgend: StHG], Kommentar zum schweizerischen Steuerrecht, Bd. I/1, 2. Aufl. 2002, N. 26 zu Art. 7 StHG). Im Bereich des Privatverm�gens entspricht der Verm�gensabgang - mangels Vorliegens eines Buchwertes - den nominalen Gestehungskosten nebst den seitherigen wertvermehrenden Investitionen. Ein industrieller Mehrwert durch Vornahme wertvermehrender Investitionen f�llt typischerweise bei Liegenschaften in Betracht, w�hrend er im Fall eines Bauverbots kaum denkbar ist. Dementsprechend bleibt in einem Bauverbotsfall als Anlagekosten zu ber�cksichtigen, was die Eigent�merschaft anl�sslich des Erwerbsvorgangs konkret aufzuwenden hatte. Nur im Fall der Universalsukzession ist der urspr�ngliche Erwerbspreis des Bauverbots (nebst etwaigen seitherigen wertvermehrenden Investitionen) massgebend.
Im Umfang, in welchem sich Verm�genszugang und Verm�gensabgang der H�he nach entsprechen, bleibt es bei einem steuerfreien BGE 139 II 363 S. 367Aktiventausch. Stellt sich dar�ber hinaus im konkreten Einzelfall tats�chlich ein Reinverm�genszugang ein, bleibt im Privatverm�gen zu pr�fen, ob der �berschuss - der realisierte konjunkturelle Mehrwert - als steuerbarer Verm�gens- bzw. Kapitalertrag (Art. 16 ff. DBG) oder aber als steuerfreier Verm�gens- bzw. Kapitalgewinn (Art. 16 Abs. 3 DBG) zu erfassen sei (PETER LOCHER, Abgrenzung von Kapitalgewinn und Kapitalertrag im Bundessteuerrecht, recht 8/1990 S. 109, insb. 110).
Mit Blick auf den Grundsatz der Besteuerung nach der wirtschaftlichen Leistungsf�higkeit (Art. 127 Abs. 2 BV) und das diesen konkretisierende Reinverm�genszugangsprinzip stellt die Steuerfreiheit privater Kapitalgewinne allerdings eine systemwidrige Ausnahme dar. Sie ist vom Gesetzgeber gewollt, auch aus Gr�nden der Veranlagungs�konomie (BGE 114 Ia 221 E. 5c S. 230 f.), aber zur�ckhaltend auszulegen (vgl. BGE 115 Ib 238 E. 4 S. 243 zum gleichartigen fr�heren Recht; REICH, StHG, a.a.O., N. 47 zu Art. 7 StHG). Ausnahmen sind vor dem Hintergrund einer allgemeinen Einkommenssteuer restriktiv zu handhaben (Urteil 2C_711/2012 vom 20. Dezember 2012 E. 2.4 [Leibrentenprivileg]), was auch im Bereich der Mehrwertsteuer gilt, die als allgemeine Verbrauchssteuer konzipiert ist (Urteil 2C_196/2012 vom 10. Dezember 2012 E. 2.2 [Leistungsaustausch]; BGE 138 II 251 E. 2.3.4 S. 256 [subjektive Steuerpflicht]).
2.3 Gem�ss Art. 16 Abs. 3 DBG sind lediglich die Kapitalgewinne aus der Ver�usserung von Privatverm�gen steuerfrei. Die Abgrenzung von Kapitalertrag und Kapitalgewinn l�sst sich im Regelfall anhand des Substanzverzehrkriteriums vornehmen (LOCHER, DBG, a.a.O., N. 73 ff. zu Art. 16 DBG; RICHNER/FREI/KAUFMANN/MEUTER, a.a.O., N. 166 zu Art. 16 DBG). Mit der Ver�usserung geht der Idee nach ein Substanzverzehr einher. Unerl�ssliche Voraussetzung des steuerfreien Kapitalgewinns ist mithin das Vorliegen einer Gesamt- oder Teilver�usserung von dinglichen oder obligatorischen Rechten. Diese verlassen das Eigentum der ver�ussernden Person und schm�lern vor�bergehend, bis zum Eintreffen der Gegenleistung, die Substanz.
2.4 Die Ver�usserung im Sinne von Art. 16 Abs. 3 DBG bedingt weiter, dass sich der Verm�genszugang nach dem gew�hnlichen Lauf der Dinge und der allgemeinen Erfahrung des Lebens als "nat�rliche und typische (ad�quate)" Folge des Verm�gensabgangs darstellt (RICHNER/FREI/KAUFMANN/MEUTER, a.a.O., N. 157 zu Art. 16 BGE 139 II 363 S. 368DBG). Daran fehlt es von vornherein insoweit, als ein gemischtes Rechtsgesch�ft vorliegt und dem Verm�genszugang (auch) ver�usserungsfremde Teile innewohnen. Zu denken ist im Grundst�ckbereich etwa an die Verquickung von Kaufpreis und Entsch�digung f�r den R�ckzug der Einsprache gegen eine Umzonung oder ein Bauvorhaben. Ein Rechtsgesch�ft �ber die Nichterhebung oder den R�ckzug einer Einsprache ist selbst�ndiger Natur.
2.5 Ein privatrechtlicher Vertrag �ber den R�ckzug der Einsprache gegen ein konkretes Bauvorhaben steht in keinem unmittelbaren Zusammenhang zur Ver�usserung der durch das Vorhaben tangierten Parzelle und kann deshalb privatrechtlich ohne Weiteres als eigenst�ndiges Gesch�ft geschlossen werden. Das Entgelt f�r den R�ckzug oder die Nichterhebung einer Einsprache steuerlich zu privilegieren, widerspricht der Konzeption von Art. 16 Abs. 3 DBG, der auf Ver�usserungen beschr�nkt ist. Solche Entsch�digungen unterliegen der Einkommenssteuer (Art. 16 Abs. 1 i.V.m. Art. 21 Abs. 1 DBG; Urteil 2P.55/2002 vom 20. Juni 2002 E. 3.8, in: StE 2002 B 26.27 Nr. 5). Offenbleiben kann die Subsumtion unter Art. 23 lit. d DBG (Entsch�digung f�r die Nichtaus�bung eines Rechts). Das Bundesgericht hat diese Norm etwa herangezogen, soweit es um die Abgeltung des Verzichts auf einen enteignungsrechtlichen, formell- gesetzlichen und �berdies von Gesetzes wegen bestehenden Anspruch ging (R�ckforderungsrecht gem�ss Art. 102 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Juni 1930 �ber die Enteignung [EntG; SR 711]; Urteil 2C_622/2011 vom 29. Februar 2012 E. 4 mit Hinweisen, in: StE 2012 B 21.1 Nr. 21). Mit dieser Konstellation ist die vorliegende Sachlage nicht vergleichbar. Namentlich findet die Entsch�digung f�r den R�ckzug einer bau- oder planungsrechtlichen Einsprache keine gesetzliche Grundlage.
Der entgeltliche Verzicht auf ein Rechtsmittel oder einen Rechtsbehelf kann ohnehin unter dem Aspekt der Sittenwidrigkeit (Art. 20 Abs. 1 OR) problematisch sein. Mit Blick auf die genannte Norm ist zwar die Verabredung einer Verg�tung f�r den R�ckzug eines nicht aussichtslosen Baurechtsmittels unbedenklich (Urteile 4A_37/2008 vom 12. Juni 2008 E. 3; 4C.207/1997 vom 9. April 1998 E. 3b; BGE 115 II 232 E. 4b S. 235 f.). Soweit sich der wirtschaftliche Wert des Verzichts aber bloss aus dem m�glichen Schaden wegen der Verl�ngerung des Baubewilligungsverfahrens und nicht aus den schutzw�rdigen Interessen des rechtsmittelf�hrenden Nachbarn ergibt, ist die "Kommerzialisierung des Verzichts" praxisgem�ss sittenwidrig BGE 139 II 363 S. 369(Urteile 4A_657/2011 vom 8. Februar 2012 E. 3, in: SJ 2012 I S. 433; 4A_21/2009 vom 11. M�rz 2009 E. 5.1, in: ZBGR 91/2010 S. 109; BGE 123 III 101 E. 2c S. 105 f.). 2.6 Geht mit der Nichterhebung oder dem R�ckzug der Einsprache tats�chlich ein Minderwert des Grundst�cks einher, kann die grunds�tzlich steuerbare Leistung einen (steuerfreien) Ersatz des positiven Schadens bzw. objektiven Wertverlusts darstellen (ERNST K�NZIG, Wehrsteuer [Direkte Bundessteuer], 1. Teil, 2. Aufl. 1982, N. 91 zu Art. 21 BdBSt; LOCHER, DBG, a.a.O., N. 40 zu Art. 23 DBG; RICHNER/FREI/KAUFMANN/MEUTER, a.a.O., N. 48 zu Art. 23 DBG). Leistungen, die dazu dienen, einen eingetretenen oder k�nftigen Verm�gensschaden zu ersetzen (damnum emergens) , sind mit keinem Reinverm�genszugang verbunden (BGE 132 II 128 E. 3.1 S. 130; BGE 117 Ib 1 E. 2b S. 2; Urteile 9C_1003/2008 vom 6. August 2009 E. 4.3; 2P.55/2002 vom 20. Juni 2002 E. 3.8, in: StE 2002 B 26.27 Nr. 5; 2A.398/1996 vom 29. Oktober 1997 E. 5a/aa; LOCHER, DBG, a.a.O., N. 15 zu Art. 16 DBG; ZIGERLIG/JUD, in: Bundesgesetz �ber die direkte Bundessteuer, Kommentar zum schweizerischen Steuerrecht, Bd. I/2a, Zweifel/Athanas [Hrsg.], N. 3 zu Art. 24 DBG; REICH, StHG, a.a.O., N. 26 zu Art. 7 StHG). Auch sie bewirken dann einen steuerfreien Aktiventausch. Im Zeitpunkt der Realisierung eines zonenkonformen Bauvorhabens wird freilich nur in Ausnahmef�llen von einem positiven Schaden bzw. objektiven Wertverlust auszugehen sein. Aufgrund der herrschenden Zonenplanordnung, die eine Bebauung zul�sst, besteht schon vor Verwirklichung des Projekts zumindest die Erwartung der baldigen oder gelegentlichen �berbauung. Dieser latente Umstand schl�gt sich bereits mit dem Eintritt der Rechtskraft des Zonenplans unmittelbar im Verkehrswert der hinter- oder anliegenden Parzelle nieder. Insoweit l�sst sich in der Regel nicht sagen, mit der Inangriffnahme des zonenkonformen Projekts gehe ein zus�tzlicher positiver Schaden einher. Anders kann es sich verhalten, falls der Bauherrschaft unerwarteterweise eine Ausnahmebewilligung erteilt wird, aufgrund deren beispielsweise ein zus�tzliches Geschoss oder eine andersartige Nutzung gestattet ist. Tritt kein derartiges unvorhersehbares Ereignis ein, unterliegt die Abgeltung regelm�ssig der Einkommenssteuer (Art. 16 Abs. 1 i.V.m. Art. 21 Abs. 1 DBG).
3. 3.1 Die Vorinstanz verwirft das Vorliegen einer Ver�usserung. Sie verweist darauf, dass die Bauverbotsdienstbarkeit kein Grundst�ck BGE 139 II 363 S. 370im Sinne von Art. 655 Abs. 2 ZGB darstelle. Insbesondere handle es sich nicht um ein in das Grundbuch aufgenommenes selbst�ndiges und dauerndes Recht (Art. 655 Abs. 2 Ziff. 2 und Abs. 3 ZGB). Folglich lasse es sich "nicht alleine, sondern nur zusammen mit den berechtigten Grundst�cken" �bertragen, wie dies die Unterinstanz formuliert hatte. Das Recht sei im vorliegenden Fall ohnehin nicht an einen Dritten weiterver�ussert, sondern bloss aufgehoben worden.
3.2 Aufgrund des in den Akten liegenden Einspracheentscheids der kantonalen Verwaltung f�r die direkte Bundessteuer vom 6. Juni 2012 ist davon auszugehen, dass das Bauverbot im Jahr 1896 begr�ndet wurde. Nach den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz (Art. 105 Abs. 1 BGG) ist es zudem im Grundbuch zugunsten der beiden Grundst�cke der Steuerpflichtigen und zulasten dreier benachbarter Parzellen eingetragen. Zivilrechtlich f�llt das Bauverbot unter die unbefristeten, negativen Grunddienstbarkeiten im Sinne von Art. 730 Abs. 1 ZGB (Urteil 5A_171/2008 vom 13. Mai 2008 E. 3.1, in: ZBGR 90/2009 S. 174; BGE 123 III 337 E. 2c S. 341 ff.).
Der Tatbestand von Art. 16 Abs. 3 DBG verlangt f�r den Eintritt des steuerfreien Kapitalgewinns im Privatverm�gen, dass es zu einer Ver�usserung kommt. F�r die Zwecke der Grundst�ckgewinnsteuer hatte die Vorinstanz im parallelen Verfahren mit Entscheid vom 24. April 2009 erkannt, die Sachumst�nde verm�chten keine Ver�usserung zu begr�nden, weswegen die Grundst�ckgewinnsteuer nicht in Betracht falle. Dieser Entscheid ist in Rechtskraft erwachsen. Dessen ungeachtet ist festzuhalten, dass das Harmonisierungsrecht in Art. 12 Abs. 2 StHG bestimmte Vorg�nge nennt, die den zivilrechtlichen Hand�nderungen (Art. 12 Abs. 1 StHG) gleichgestellt sind. In diesen Katalog f�llt namentlich die Belastung eines Grundst�cks mit privatrechtlichen Dienstbarkeiten oder �ffentlich-rechtlichen Eigentumsbeschr�nkungen, wenn diese die unbeschr�nkte Bewirtschaftung oder den Ver�usserungswert des Grundst�cks dauernd und wesentlich beeintr�chtigen und daf�r ein Entgelt entrichtet wird (Art. 12 Abs. 2 lit. c StHG).
Diese Norm ist f�r den vorliegenden Fall von etwelcher Bedeutung: Zum einen l�sst die Konzeption erkennen, dass der Steuergesetzgeber hier das zivilrechtliche Eigentum in sachbezogene Teilaspekte unterteilt (BERNHARD ZWAHLEN, in: Bundesgesetz �ber die Harmonisierung der direkten Steuern [...], Kommentar zum schweizerischen BGE 139 II 363 S. 371Steuerrecht, Bd. I/1, 2. Aufl. 2002, Zweifel/Athanas [Hrsg.], N. 38 zu Art. 12 StHG). Zum andern erfordert das Gebot der vertikalen Steuerharmonisierung ohnehin, bei der Anwendung von Art. 16 Abs. 3 DBG die Praxis zu den (sinngem�ss) entsprechenden Bestimmungen des Harmonisierungsrechts analog heranzuziehen (zur spiegelbildlichen Konstellation Urteile 2C_407/2012 vom 23. November 2012 E. 1.3, in: StE 2013 B 92.8 Nr. 17; 2C_91/2012 vom 17. August 2012 E. 1.4 und 3.3, in: StR 68/2013 S. 158; BGE 133 II 114 E. 3.2 S. 116).
3.3 Das Harmonisierungsrecht spricht in Art. 12 Abs. 2 lit. c StHG von der "Belastung" eines Grundst�cks. Kennzeichnend f�r eine derartige Belastungssituation ist, dass das dingliche Vollrecht (Grundeigentum; Art. 641 i.V.m. 655 ff. ZGB) mittels Einr�umung eines beschr�nkten dinglichen Rechts (Dienstbarkeit; Art. 730 ff. ZGB) einem andern Grundst�ck dauernd und in erheblicher Weise dienstbar gemacht wird. Infolgedessen muss sich die Eigent�merschaft des dienenden Grundst�cks bestimmte Eingriffe der Eigent�merschaft des herrschenden Grundst�cks gefallen lassen (so die Formulierung von Art. 730 Abs. 1 ZGB).
Vorliegend geht es um die L�schung einer grundbuchlich stipulierten Berechtigung, die zugunsten der beiden herrschenden Grundst�cke bestanden hatte. Anl�sslich des Kaufs im Jahr 2002 erwarb die Steuerpflichtige, will man der Theorie der Teilaspekte folgen, zum einen das dingliche Vollrecht an den Grundst�cken, zum andern die zugunsten dieser Grundst�cke errichtete, vorbestehende Grunddienstbarkeit. Willigte die Steuerpflichtige im Jahr 2006 in die L�schung der Dienstbarkeit ein, gab sie damit ein beschr�nktes dingliches Recht preis und schr�nkte sie ihren Rechtsbestand in gleicher Weise ein, wie wenn sie ihre Grundst�cke "belastet" h�tte (Art. 12 Abs. 2 lit. c StHG).
Der eine wie der andere Vorgang ist mit einer Einschr�nkung des dinglichen Rechtsbestandes verbunden. Herrscht zivilrechtlich weitgehende �bereinstimmung der Vorg�nge, kann es sich steuerrechtlich nicht anders verhalten (vgl. Urteil 2C_20/2012 vom 24. April 2012 E. 3, in: StR 67/2012 S. 517, zur �hnlichen gelagerten Hand�nderungssteuer). In teleologischer Auslegung von Art. 12 Abs. 2 lit. c StHG ergibt sich �ber den eng gefassten Wortlaut der Bestimmung hinaus, dass die entgeltliche Aufgabe eines beschr�nkten dinglichen Rechts an einem Grundst�ck ebenso eine Teilver�usserung BGE 139 II 363 S. 372darstellt wie die entgeltliche Belastung mit einem solchen. Die dar�ber hinaus erforderliche Verkn�pfung von Verm�gensabgang (L�schung der Grunddienstbarkeit) und Verm�genszugang (�bereignung von Attika-Wohnung und Einstellhallenpl�tzen) liegt auf der Hand: Das eine wird (nur) durch das andere hervorgerufen und bestimmt.
3.4 Mit Blick auf die (vertikal) harmonisierungsrechtlich gebotene analoge Auslegung gleichartiger Bestimmungen liegt mithin auch unter dem Gesichtspunkt von Art. 16 Abs. 3 DBG eine (Teil-)Ver�usserung vor. Wird anl�sslich der L�schung der Dienstbarkeit �berhaupt ein konjunktureller Mehrwert aufgedeckt, f�llt dieser im Privatverm�gen unter das Privileg des steuerfreien Kapitalgewinns. Ausgangspunkt der Ermittlung des konjunkturell bedingten Wertzuwachses bilden im Regelfall die Gestehungskosten, hier gebildet durch den Erwerbspreis des Bauverbots im Jahr 2002 und die seitherigen wertvermehrenden Investitionen, soweit solche im vorliegenden Zusammenhang �berhaupt denkbar und nachgewiesen sind (E. 2.2 hiervor). Nachdem der etwaig realisierte konjunkturelle Wertzuwachsgewinn allerdings einen steuerfreien Kapitalgewinn begr�ndet, er�brigt sich wohl ein Verkehrswertgutachten.
3.5 Ein Vorbehalt ist anzubringen, was die unter Umst�nden vorliegenden ver�usserungsfremden Entgeltsbestandteile betrifft. Die kantonale Verwaltung f�r die direkte Bundessteuer hatte in ihrem Entscheid vom 15. Januar 2009 erkannt, mit Vertrag vom 8. September 2006 habe sich die Steuerpflichtige (auch) zum R�ckzug ihrer Einsprache gegen die Bauvorhaben auf den dienenden Grundst�cken verpflichtet. Dies l�sst auf ein gemischtes Rechtsgesch�ft schliessen. Es kann denn auch nicht rundweg ausgeschlossen werden, dass sich die Abfindung aus mehreren Komponenten (Abl�sung der Dienstbarkeit, R�ckzug der Baueinsprache, allenfalls Abgeltung Ausnahmebewilligung) zusammensetzte. Dies wird die Unterinstanz zu kl�ren haben. W�re durch den R�ckzug der Baueinsprache auf den beiden Grundst�cken tats�chlich ein objektiver Wertverlust eingetreten, l�ge ein Aktiventausch vor und k�me es auch hier zu keiner Besteuerung (E. 2.6 hiervor).
133 II 287,
131 I 409 suite... ,
108 IB 227,
138 II 251,
115 II 232,
132 II 128,
Art. 16 DBG,
art. 16 al. 3 LIFD,
Art. 12 Abs. 2 lit. c StHG suite... ,
Art. 17-23 DBG,
Art. 21 Abs. 1 DBG,
art. 23 let,
art. 7 al. 1 et art. 12 al. 2 let,
Art. 23 lit. d DBG,
Art. 102 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Juni 1930 �ber die Enteignung [EntG; SR 711],
Art. 655 Abs. 2 Ziff. 2 und Abs. 3 ZGB,
Art. 12 Abs. 2 StHG,
Art. 730 ff. ZGB

References: Art. 127
 art. 16
 art. 7
 art. 12
 art. 730
 art. 20
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 Art. 24
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 Art. 16
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e contrario
 Art. 16
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 Art. 16
 Art. 7
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 Art. 7
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 Art. 16
 Art. 21
 Art. 23
 Art. 102
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 Art. 21
 Art. 23
 Art. 23
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 Art. 16
 Art. 24
 Art. 7
 Art. 21
 BGE 
 Art. 655
 Art. 730
 BGE 
 Art. 16
 Art. 12
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 Art. 12
 Art. 16
 BGE 
 Art. 12
 Art. 641
 Art. 730
 Art. 730
 Art. 12
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 Art. 16

Art. 16

art. 16

Art. 12

Art. 17

Art. 21

art. 23

art. 7
 art. 12

Art. 23

Art. 102

Art. 655

Art. 12

Art. 730