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Timestamp: 2019-01-19 13:04:58+00:00

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Art. 32 MWSTG 2010 - Elektronischer MWST-Kommentar Schweiz
Art. 32 MWSTG 2010
< Art. 31 Eigenverbrauch
> Art. 33 Kürzung des Vorsteuerabzugs
1 Gesetzestext (Wortlaut gemäss Art. 32 MWSTG 2010)
4 Gesetzesmaterialien (Botschaft und parlamentarische Beratung zu Art. 32 MWSTG 2010)
6 Praxis der ESTV zu Art. 32 MWSTG 2010
7 Literatur zu Art. 32 MWSTG 2010
9 Varia zu Art. 32 MWSTG 2010
Gesetzestext (Wortlaut gemäss Art. 32 MWSTG 2010)
Art. 32 MWSTG 2010 kann mit dem bisherigen Art. 42 MWSTG 2001 verglichen werden.
Art. 72 MWSTV 2010: Grundsätze (Art. 32 MWSTG)
Der Vorsteuerabzug kann auf nicht in Gebrauch genommenen Gegenständen und Dienstleistungen vollumfänglich korrigiert werden.
Der Vorsteuerabzug kann auf in Gebrauch genommenen Gegenständen und Dienstleistungen korrigiert werden, welche im Zeitpunkt des Eintritts der Voraussetzungen des Vorsteuerabzugs noch vorhanden sind und einen Zeitwert haben. Bei Dienstleistungen in den Bereichen Beratung, Buchführung, Personalbeschaffung, Management und Werbung wird vermutet, dass sie bereits im Zeitpunkt ihres Bezugs verbraucht und nicht mehr vorhanden sind.
Bei selbst hergestellten Gegenständen kann für die Ingebrauchnahme der Infrastruktur ein Pauschalzuschlag von 33 Prozent auf den Vorsteuern auf Material und allfälligen Drittarbeiten bei Halbfabrikaten vorgenommen werden. Vorbehalten bleibt der effektive Nachweis der Vorsteuern, die auf die Ingebrauchnahme der Infrastruktur entfallen.
Treten die Voraussetzungen des Vorsteuerabzugs nur teilweise ein, so kann die Korrektur nur im Ausmass der nun zum Vorsteuerabzug berechtigenden Nutzung vorgenommen werden.
Art. 73 MWSTV 2010: Ermittlung des Zeitwerts (Art. 32 Abs. 2 MWSTG)
Zu berechnen ist der Zeitwert auf der Grundlage des Anschaffungspreises, bei Immobilien ohne Wert des Bodens, sowie der wertvermehrenden Aufwendungen. Nicht zu berücksichtigen sind die werterhaltenden Aufwendungen. Werterhaltende Aufwendungen sind solche, die lediglich dazu dienen, den Wert eines Gegenstands sowie seine Funktionsfähigkeit zu erhalten, namentlich Service-, Unterhalts-, Betriebs-, Reparatur- und Instandstellungskosten.
Bei der Ermittlung des Zeitwerts von in Gebrauch genommenen Gegenständen und Dienstleistungen ist in der ersten Steuerperiode der Ingebrauchnahme der Wertverlust für die ganze Steuerperiode zu berücksichtigen. In der letzten noch nicht abgelaufenen Steuerperiode ist hingegen keine Abschreibung vorzunehmen, ausser die Nutzungsänderungtritt am letzten Tag der Steuerperiode ein.
Art. 74 MWSTV 2010: Grossrenovationen von Liegenschaften (Art. 32 MWSTG)
Art. 165 MWSTV 2010: Einlageentsteuerung (Art. 32 MWSTG)
nicht als Entgelt geltenden Mittelflüssen (Art. 18 Abs. 2 MWSTG), die mit Inkrafttreten des neuen Rechts nach Artikel 33 Absatz 1 MWSTG nicht mehr zu einer Kürzung des Vorsteuerabzugs führen [Fassung gemäss Ziff. I der V vom 18. Juni 2010, in Kraft seit 1. Jan. 2010 (AS 2010 2833)];
im Rahmen des Baueigenverbrauchs nach Artikel 9 Absatz 2 des Mehrwertsteuergesetzes vom 2. September 1999 besteuerten Eigenleistungen [[AS 2000 1300]].
Gesetzesmaterialien (Botschaft und parlamentarische Beratung zu Art. 32 MWSTG 2010)
siehe: Gesetzesmaterialien zu Art. 32 MWSTG 2010
siehe: Rechtsprechung zu Art. 32 MWSTG 2010
Praxis der ESTV zu Art. 32 MWSTG 2010
Erläuterungen zu Art. 165 MWSTV (Einlageentsteuerung), welcher Art. 32 MWSTG konkretisiert
Künftig sind die Vorsteuern nur noch beim Erhalt von Subventionen entsprechend zu kürzen. Erfolgt ein Zufluss anderer nicht als Entgelt geltende Mittel, wie sie in Artikel 18 Absatz 2 MWSTG exemplarisch aufgezählt werden, bleibt dies ohne Einfluss auf die im unternehmerischen Bereich anfallenden Vorsteuern. Mittelzuflüsse, welche unter bisherigem Recht eine Vorsteuerkürzung nach sich zogen, künftig jedoch keinen Einfluss mehr auf die Vorsteuern haben werden, berechtigen jedoch nicht zur Vornahme einer Einlageentsteuerung. Artikel 113 Absatz 2 MWSTG 2010 gilt ausschliesslich in Bezug auf Leistungen, für welche bisher kein Anspruch auf Vorsteuerabzug bestand und künftig – beispielsweise wegen einem Verzicht auf die Befreiung von der Steuerpflicht – zum nachträglichen Vorsteuerabzug berechtigen. Die bisherige Vorsteuerabzugskürzung beim Erhalt von nicht als Entgelt geltenden Mittelflüssen erfolgte vollkommen unabhängig von der Steuerbarkeit der damit finanzierten Leistungen. Es findet somit kein Wechsel Vorsteuerbelasteter Leistungen von einem nichtsteuerbaren in einen steuerbaren Bereich statt, weshalb die Bestimmungen über die Einlageentsteuerung keine Anwendung finden können. Dies gilt ebenfalls für eigene Leistungen, auf welche unter bisherigem Recht die Baueigenverbrauchsbesteuerung Anwendung gefunden hat. Mit dieser Übergangsbestimmung wird dies explizit in der Verordnung festgehalten.
Literatur zu Art. 32 MWSTG 2010
siehe: Literatur zu Art. 32 MWSTG 2010
siehe: Rechtsvergleich zu Art. 32 MWST 2010
Varia zu Art. 32 MWSTG 2010
Untergeordnete Seiten (5): English translation of Article 32 of the Swiss VAT Act 2010 Gesetzesmaterialien zu Art. 32 MWSTG 2010 Literatur zu Art. 32 MWSTG 2010 Rechtsprechung zu Art. 32 MWSTG 2010 Rechtsvergleich zu Art. 32 MWST 2010

References: Art. 32
 Art. 31
 Art. 33
 Art. 32
 Art. 32
 Art. 32
 Art. 32
 Art. 32
 Art. 32

Art. 32
 Art. 42

Art. 72

Art. 73

Art. 74

Art. 165
 Art. 32
 Art. 32
 Art. 32
 Art. 32
 Art. 165
 Art. 32
 Art. 32
 Art. 32
 Art. 32
 Art. 32
 Art. 32
 Art. 32
 Art. 32
 Art. 32