Source: http://www.elternkammer-hamburg.de/dokumente/kurzinfos/2015/
Timestamp: 2017-11-22 03:21:00+00:00

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Kurzinfo 2015 Nr. 5 Druckdatum 13.11.2015
Berichte aus den IVK und Alpha-Klassen
Viele Schulen berichten voller Stolz von den Erfolgen ihrer “Newcomer“. Der Fortschritt beim Erlernen der deutschen Sprache ist enorm groß, die Kinder sind wissbegierig und lernbereit. Die anfängliche Scheu ist weg, die Kinder öffnen sich immer mehr und sind hochmotiviert ihren Platz zu finden.
Leider haben die Kinder in manchen Zentralen Erstaufnahmestellen (ZEA) nicht die Gelegenheit unsere Sprache zu erlernen. Aufgrund des Mangels an Unterkünften wird jeder freie Raum zur Unterbringung genutzt. Der Deutschunterricht, der mit fünf bis sechs Stunden pro Tag vorgesehen war, kann nur sporadisch angeboten
werden denn es fehlen die benötigten Klassenräume. Dem Ausschuss für Integration der Elternkammer ist bewusst, dass die derzeitige Situation äußerst schwierig ist. Er fordert jedoch trotzdem die Schulbehörde dazu auf, umgehend Maßnahmen zu ergreifen um die systematische Beschulung in den ZEA zu gewährleisten, nicht zuletzt da jedes Kind - unabhängig vom Aufenthaltsstatus - in Hamburg schulpflichtig ist!
Fifty-Fifty Programm: Klimaschutz muss fortbestehen
Seit 1994 steht dieser Titel für die großartige Idee, den Klimaschutz an Schulen zu fördern. Alle Maßnahmen, die Energie-, Wasser- und Abfalleinsparungen durch die SchülerInnen, Lehrkräfte und Hausmeister für die Schule einbringen, werden zur Hälfte der Schule und zur Hälfte der Stadt ausgezahlt. Immerhin waren es oft Rückzahlungen von mehr als 10.000 Euro pro Jahr für die beteiligten Schulen. Dadurch wird nicht nur der Umweltgedanke gefördert und belohnt, sondern es werden auch die Einsparung sichtbar gemacht. Ein pädagogisch wirkungsvoller Beitrag. Doch das Projekt ist bedroht: Im Koalitionsvertrag steht nur „Das Fifty-Fifty-Programm wird gesichert und weitergeführt“, allerdings ohne konkrete Ansätze wie dieses bei geänderten Zuständigkeiten im Gebäudemanagement effektiv passieren soll. Die Elternkammer meint, dass dieses pädagogisch wertvolle Programm schnell mit neuem Leben gefüllt werden muss.
KERMIT Ergebnisse - nachgefragt!
Von: Christian Eim
In bestimmten Klassenstufen werden regelmäßig die Kompetenzen der SchülerInnen ermittelt. Wie bereits in der Ausgabe Nr. 3 / 2015 beschrieben haben Eltern, die die Ergebnisse ihres Kindes erfahren möchten, auch ein Anrecht darauf und sollten diese Information direkt in der Schule erhalten. Rückmeldungen dazu besagen, dass
das an manchen Schulen zufriedenstellend etabliert ist, an anderen noch Raum für Verbesserungen bleibt. Die KERMIT Ergebnisse lassen sich oftmals nur von den beteiligten Lehrkräften vernünftig interpretieren. Die Rückschlüsse, die sich daraus ziehen lassen, sind häufig sehr wertvoll für die Unterrichtsentwicklung und können, verständlich dargebracht, auch für Eltern sehr interessant sein sowie wichtige Entscheidungshilfen darstellen.
Weiterführende Informationen finden sich unter anderem im Internet unter dem folgenden Link
Elterntag 2015 - Schulqualität w as ist das?
Liebe Eltern, wir alle möchten für unsere Kinder nur eins: gute Schulen! Schulqualität hat viele Facetten, und jeder von uns hat sicherlich seine eigenen Überzeugungen, was für ihn eine „gute Schule“ ausmacht. Die Elternkammer Hamburg möchte einige zentrale Schwerpunkte von Schulqualität an diesem 12. Elterntag beleuchten. Es werden vier Bereiche in vier Themenräumen vorgestellt. Sie haben die Möglichkeit, sich in zwei Themenräumen ausführlich zu informieren und zu diskutieren.
Mit der Auswahl der Schwerpunkte greifen wir die Themen auf, die oft an den Schulen diskutiert werden: „Medienpädagogik“, „Verbesserung der Unterrichtsqualität“, „Wie bewegen Eltern etwas an Schule“ und eine gelingende Integration durch die „Entwicklung einer guten Willkommenskultur für Flüchtlingskinder und ihre Eltern“.
Der Termin findet am Samstag, 21.11.2015, 10:00 – 16:00 Uhr am Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung Felix-Dahn-Str. 3, 20357 Hamburg statt. Die Anmeldung ist bis zum 13.11. unter folgendem Link möglich
Von: Hülya Melic Bayraminiz
mubarek olsun - Frohes Channuka - Til-gud ghya, god god bola Schülerinnen und Schülern aller staatlich anerkannten Religionsgemeinschaften wird an religiösen Feiertagen auf Wunsch Unterrichtsbefreiung gewährt.
Nachzulesen unter folgenden Link:
Wertschätzung der Mehrsprachigkeit durch Förderung auch außerhalb der Familie. Mehr als 50% aller Hamburger Schülerinnen und Schüler kommen aus binationalen oder eingewanderten Fami-lien. Für diese Kinder stellt es eine Selbstverständlichkeit dar mehr als eine Sprache zu benutzen. Auch die Schulbehörde unterstützt das kostbare Gut der Muttersprache an Schulen. So kann unter bestimmten Voraussetzungen herkunftssprachlicher Unterricht im Rahmen des Schulalltages angeboten werden. Mehr Informationen rund um dieses Thema im Internet.
Stellungnahmen,Beschlüsse, Informationen
Stellungnahmen und Beschlüsse finden Sie – wie immer – auf der Website der Elternkammer. Hier eine kurze Übersicht in Stichworten:
- Herausgabe Notenspiegel
Gemäß Schulgesetz sind die Klassennotenspiegel pro Fach an die Klassenelternvertreter herauszugeben. Über die Herausgabe der Notenspiegel an sich kann es nach dem Schulgesetz offensichtlich keinen Zweifel geben. Die Entscheidung über die Form der Herausgabe ist völlig losgelöst von der Herausgabe der Noten-spiegel an sich. Die Elternkammer ist der Auffassung, dass anonymisierte Daten, wie ein reiner Notenspiegel sie abbildet, nicht unter das Datenschutzgesetz fallen. Zudem hat jeder gemäß Hamburgischem Schulgesetz das Recht zu erfahren, wie er im Spiegel der Klasse mit seiner Note dasteht. Jedes Kind und jedes Elternteil hat ebenfalls das Recht zu erfahren, wie die eigene Klasse im Vergleich zum Spiegel der Parallelklassen da-steht.
- „Zu Fuß zur Schule – Tag“
Einmal jährlich findet in Hamburg der „Zu Fuß zur Schule – Tag“ statt. Es werden an diesem Tag die Schu-len prämiert, deren Kinder nach einer Aktionsphase von ca. drei Wochen mit dem Polizeiverkehrslehrer und dem Klassenlehrer die größte prozentuale Abnahme an „Elterntaxis“ haben. Er wird unter anderem von der BSB, dem „Ausschuss Gesundheit Sport Umwelt“ als Vertretung der Elternkammer und der Hamburger Ver-kehrspolizei unterstützt. Es soll erreicht werden, dass mehr Kinder ohne Auto in die Schule kommen. In die-sem Jahr nahmen 45 Schulen an dieser Aktion teil.
- Hamburger Parcours
Am Ende der Jahrgangsstufe 2 gibt es die verpflichtende Durchführung des Hamburger Parcours in den Schulen. Hierbei handelt es sich um einen Sporttest, bei denen die Kinder auf ihre motorischen und sportli-chen Fähigkeiten getestet werden. Eine Unterrichtung der Eltern über das Ergebnis des Tests findet nur in-direkt bei talentierten Kindern durch einen Brief statt, in dem die Eltern gebeten werden, die Weitergabe der Testergebnisse an den Sportbund zu erlauben. Alle anderen Eltern erhalten im Regelfall weder eine Rück-meldung noch wird über besondere Förderungsmaßnahmen berichtet. Hier wurde mit dem Beschluss der El-ternkammer vom 2.12.2014 die BSB aufgefordert zusätzliche Regelungen aufzunehmen (Beschluss 638-03 „Hamburger Parcours“). Der Ausschuss Gesundheit Sport Umwelt (GSU) hat sich an den Senator im Zu-sammenhang mit dem Thema Olympia gewandt und darin den Hamburger Parcours erneut angesprochen.
- Ausscheiden Claus Metzner
Das langjährige Kammermitglied Claus Metzner ist auf eigenen Wunsch aus der Elternkammer Hamburg ausgeschieden. Claus, viele vermissen Dich nicht nur als gute Seele des Webteams, die mit reichlich Herz-blut und viel Energie stets angepackt hat wo andere verzagten, sondern auch Dein offenes Wort zur rechten Zeit. Vielen Dank für Deinen unermüdlichen Einsatz!
Elternfortbildungen am Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI)
Das LI gibt praxisorientierte Hinweise zur Umsetzung der Elternmitwirkung. Auf der Basis der gesetzlichen Rahmenbedingungen von Schulen zeigen die Mitarbeiter die Möglichkeiten auf, die sich in der praktischen Zusammenarbeit mit allen Eltern und den Schulgremien ergeben. Das Angebot enthält unter Anderem Schulinterne Angebote
für Elternvertreterinnen und -vertreter sowie interessierte Eltern: Basisthemen, z.B. zu den Aufgaben der Klassenelternvertretung Spezialthemen, z.B. zur Schulqualität
Unterstützung für Elternräte:
Dafür melden Sie Ihren speziellen inhaltlichen Bedarf aus dem Themenbereich „Stärkung der Mitwirkungsrechte von Eltern“ an.
zur Interessenvertretung für Kreiselternräte Weitere Einzelheiten können Sie mit dem folgenden Link abrufen:
Kontakt: Andrea Kötter-Westphalen, Tel: 428842-674, E-Mail
Startschuss Abi Hamburg Zeit für gute Studienberatung – das bietet der Stipendiengeber e-fellows.net am Samstag, 5. Dezember, wieder 600 Schülern ab der 10. Klasse bei "Startschuss Abi Hamburg".
Schirmherrin ist Bundesministerin Johanna Wanka. Die Veranstaltung bietet:
Informationen zu Startschuss Abi gibt es unter
Eine aufschlussreiche Zustammenstellung von Elterninformationen im Internet findet sich auf der Seite des Schulinformationszentrums
Kurzinfo 2015 Nr. 4 IST NICHT ERSCHIENEN
Kurzinfo 2015 Nr. 3 Druckdatum 03.06.2015
Von: Amir Yousefzamany
Im Januar 2015 hat die KAUSA Servicestelle Hamburg ihre Arbeit aufgenommen. Die bei der Arbeitsgemeinschaft selbstständiger Migranten e.V. angesiedelte Servicestelle hat das Ziel, Jugendlichen einen hürdenfreien Zugang zur dualen Ausbildung zu ermöglichen und Eltern zum Thema duale Ausbildung zu informieren. Dazu arbeitet das Projekt eng mit Eltern und Migrantenorganisationen zusammen. Auch für Unternehmer/innen mit und ohne Migrationshintergrund gibt es Angebote: Sie werden auf ihrem Weg zum Ausbildungsbetrieb unterstützt. Für sie und für Jugendliche werden begleitende Angebote für die unterschiedlichen Phasen der Ausbildung vorgehalten.
Die KAUSA Servicestelle Hamburg berät und informiert auch Eltern und Jugendliche über die Angebote der Jugendberufsagentur.
Kontakt: Arzu Pehlivan, Projektleitung, Telefon 361 38-746, E-Mail: arzu.pehlivan@remove-this.asm-hh.de
Dazu noch der Link im Internet
Bericht Medienkompetenz
von: Marc Keynejad
Am 21. Mai 2015 veranstaltete die Medienanstalt Hamburg/Schleswig Holstein (MA HSH) zusammen mit dem LI den Medienkompetenztag Hamburg 2015.
Anders als vielleicht der Titel der Veranstaltung vermuten ließ, ging es dabei nicht um alle Medien, sondern eigentlich nur um die digitalen.
Professor Dr. R. Kammerl stellte seine eben fertiggestellte Studie mit dem Titel „Medienbildung — (k)ein Unterrichtsfach?“ vor. Er kommt dort zu dem Schluss, dass Hamburg mit 60% Klassenzimmern, die mit Smartboards ausgestattet seien – wie Schulsenator Rabe in seiner Auftaktrede berichtete – ausstattungstechnisch schon ordentlich aufgestellt sei, dass es aber bei der verbindlichen Einbindung in die Ausbildungspläne und bei den Prozessen in den Schulen, durchaus noch Verbesserungsbedarf gäbe. In der nachfolgenden Podiumsdiskussion relativierten die Vertreterinnen der Schülerkammer und der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft diese Darstellung etwas; der technische Zustand der Smartboards wurde von beiden als häufig über sehr lange Zeit unzureichend bezeichnet.
In zahlreichen Workshops bekam das – sehr interessierte – Publikum am Nachmittag viele Anregungen und Praxisberichte, Impulse für die eigene Arbeit.
Start in die nächste Generation - Schulversuch Bring your own device
Von: A. Stolzenburg, S. Einfeldt
Seit einigen Wochen ist die technische Umsetzung des Projektes „Start in die nächste Generation“ fertiggestellt und Schüler und Lehrer sammeln nun erste Erfahrungen im Unterricht. Das Pilotprojekt der Schulbehörde verfolgt mehrere Ziele: Die Schüler erweitern ihre Medienkompetenzen, ihre Lernprozesse werden individualisiert mit modernen mobilen Geräten unterstützt und die Lehrkräfte entwickeln neue Unterrichtskonzepte, die Neue Medien gezielt in den Unterricht einbinden. Die Schüler verwenden dabei ihre eigenen Geräte, wie Smartphones, Tablets und Laptops oder können Leihgeräte erhalten. Die Reaktionen bei Schülern, Lehrern und Eltern sind bisher überwiegend positiv. Die verstärkte Einbindung der Neuen Medien in den Unterricht ist motivierend. Das Gymnasium Ohmoor (Anmerkung der. Redaktion: Eine von 6 teilnehmenden Schulen) erweitert damit seine modernen Lerntechniken, was sich auch auf die vorbildliche Berufsorientierung positiv auswirken wird.
Das Projekt wird mit Klassen der Jahrgänge 8 und 11 über zwei Schuljahre durchgeführt und von der Universität Hamburg begleitet.
Online Uni für Flüchtlinge ohne Papiere
Von: Claudia Wackendorff
Ein Student aus Berlin nimmt das Problem nun selbst in die Hand und entwickelt dafür mit einem kleinen Team eine elegante Lösung, wie er dem BR berichtet: An der Online-Uni Wings University sollen Flüchtlinge und Papierlose ihr Studium fortsetzen und einen international anerkannten Abschluss machen können; Zeugnisse spielen erstmal keine Rolle—nur die Qualifikation zählt. Dabei versteht sich das Projekt aber auch als alternative Bildungsinstitution, die dezidiert nicht nur Flüchtlingen sondern jedem offensteht. Näheres unter folgendem Link.
der Schülerrat hat ein Anrecht auf eine finanzielle Zuwendung
Gemäß Paragraph 64 Absatz 6 des Hamburger Schulgesetzes hat der Schülerrat einen Anspruch auf einen festen Betrag (oftmals 1,5€ pro Schüler) für die Durchführung schulbezogener Veranstaltungen. Diese Mittel werden dem Schülerrat von der Schulkonferenz oder dem Schulvorstand zur Verfügung gestellt. Fragt also bei Bedarf gerne einmal nach liebe Schülerinnen und Schüler!
Sie haben ein Anrecht auf die Ergebnisse der KERMIT Tests
Unter dem Motto „Kompetenzen ermitteln“ – KERMIT – führen alle Hamburger Grundschulen, Stadtteilschulen und Gymnasien ab dem Schuljahr 2012/13 standardisierte Tests durch. Jedes Elternteil hat ein Anrecht darauf die Ergebnisse seines Kindes vorgestellt zu bekommen, z. B. im Rahmen der Lernentwicklungsgespräche. Über die Einsicht in eine
Zusammenfassung der Ergebnisse auf Klassenebene entscheidet die Schulleitung.
Stellungnahmen und Beschlüsse finden Sie – wie immer – auf der Website der Elternkammer. Hier finden Sie die wichtigsten Punkt im Überblick:
Pressemitteilung Kitastreik: Erzieher - Streik betrifft auch Schulen - Rechtsansprüche sind sicherzustellen. Der aktuelle Streik der Erzieher betrifft nicht nur die Kitas, sondern auch die GBS-Schulen, die mit den entsprechenden Trägern Kooperationsverträge haben. Dazu gehören rund 70 Hamburger Grundschulen. Auch an Schulen kam es schon zu unschönen Situationen: Mittagessen wurden abbestellt, Notbetreuung durch engagierte Eltern untersagt. Viele Eltern haben Probleme, die Betreuung ihrer Kinder an den Streiktagen zu organisieren. Dabei ist das Hamburger Schulgesetz (HmbSG) eindeutig: „Schülerinnen und Schüler von der Vorschulklasse bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres haben Anspruch auf eine umfassende Bildung und Betreuung in der Zeit von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr an jedem Schultag (HmbSG § 13 Absatz 1)“ Die Elternkammer Hamburg fordert die uneingeschränkte Einhaltung dieser Rechte!
Pressemitteilung Panne im Physik-Abi
Sowohl in der Aufgabenstellung als auch in der Durchführung kam es bei der diesjährigen Abiturprüfung im Fach Physik auf erhöhtem Anforderungsniveau zu Fehlern. Zwei der drei möglichen Aufgaben waren mit Fehlern behaftet. Jeder Abiturient muss sich für zwei Aufgaben entscheiden und sie bearbeiten. Theoretisch wurde also jeder Abiturient benachteiligt. Aber besonders betroffen sind die, die sich eben diese beiden ausgesucht haben.
Die Elternkammer fordert die Behörde für Schule und Berufsbildung mit Nachdruck auf, für die betroffenen Schüler einen Ausgleich zu erarbeiten und bei der Bewertung der Klausuren anzuwenden.
Nach einer schriftlichen kleinen Anfrage (DS 21/362) ist es seit Einführung des Zentralabiturs auch nicht das erste Mal, dass es in Abitur-Prüfungen zu Pannen kam. Kürzlich bekannt wurde auch, dass Fehler in der aktuellen Chemie-Prüfung gerade noch rechtzeitig kurz vor Beginn korrigiert werden konnten. Die Elternkammer fordert, geeignete Maßnahmen zur Qualitätssicherung der Abituraufgaben aufzusetzen, die solche Fehler zukünftig vermeiden.
Die Elternkammer fordert den Senat auf, sich im Bundesrat mit Nachdruck für die Abschaffung der Umsatz-Besteuerung des Schulessens einzusetzen.
Die Elternkammer unterstützt weiterhin die Forderungen nach "Mehr Räume und Flächen für den Ganztag“, „Besserer Erzieher-Kind-Schlüssel“, "Gesundes und frisches Essen für Hamburgs Kinder“ und „Kooperation auf Augenhöhe“ wie sie auch von der "Volksinitiative Guter Ganztag" gestellt werden.
Die Elternkammer fordert die Abschaffung der Ungleichbehandlung der unterschiedlichen Einkunftsarten (selbstständige oder nicht-selbstständige Tätigkeit) bei der Ermittlung der Gebühren im Ganztagsbereich wie sie in bestimmten Konstellationen heute besteht.
Inklusion and Diversity am 05. Juni Inklusionsfackelmarsch (650m)„Inklusion & Diversity“ im Rahmen des Tag ohne Grenzen. Die Inklusionsfackel hatte ihren Auftakt mit einer Laufstrecke Wiesbaden – Mainz am 11.04.2015. Nun gibt es über 14 Wochen hinweg Fackelläufe in allen Landeshauptstädten. Die letzte Etappe ist Potsdam-Berlin mit Aktionstag am Potsdamer Platz am 11.07.2015.
Auf dem Weg zur inklusiven Schule“ am Montag, dem 8. Juni 2015 ab 19.00 Uhr in der Ida Ehre Schule Aula, Bogenstraße 34, 20144 Hamburg, eine Veranstaltung des Landesverbandes Hamburg der Gemeinnützigen Gesellschaft Gesamtschule, Verband für Schulen des gemeinsamen Lernens e.V Hamburg Innere und äußere Leistungsdifferenzierung - empirische Erkenntnisse und schulische Konzepte, Referent Ulrich Vieluf.
Kurzinfo 2015 Nr. 2 Druckdatum 05.04.2015
Politik nein Danke? Erstwähler organisierten sich!
Von: Hülya Melic, Vorsitzende des Ausschusses für Integration der Elternkammer
Für die Bürgerschaftswahl 2015 durften das erste Mal Jugendliche ihre Stimme abgeben. Für diese neue Ziel-
gruppe, die für die Parteien äußerst interessant ist, stellten sich viele Politiker den Fragen der Jugendlichen.
Mehr als 40 Bildungseinrichtungen nutzten das Angebot der großen Parteien und luden zu Podiumsdiskussionen
ein. Viele Schulen, wie z. B. das Albrecht-Thaer-Gymnasium, legten sowohl die komplette Planung, Organisati-
on, als auch die Durchführung in die Hände der Schüler und Schülerinnen. Desinteresse bei den Schülern und
Schülerinnen von heute bestand zu keiner Zeit, auch wenn manche Politiker sehr standardisierte Antworten
abgegeben haben. Die Schüler hatten viele Fragen zur Schulpolitik, der Schuldentilgung oder aber auch zur
Olympiabewerbung. Die Elternkammer ist erfreut über die Tatsache, dass die Jugend von heute auch ihr politi-
sches Know-how stärkt, go on!
Von: Amir Yousefzamany, Vorsitzender des Ausschusses für Bildungsübergänge der Elternkammer
Der gesellschaftliche Dialog muss gestärkt werden, Schule muss die Kompetenz vermitteln, die junge Menschen
heute benötigen, um sich an dem gesellschaftlichen Dialog zu den anstehenden Asyl- und Einwanderungsthe-
men beteiligen zu können.
Der Ethikunterricht leistet zwar in der Schule seinen Teil, doch – besonders bei aktuellen Problemen und Dis-
kussionen – können Lehrkräfte nicht flexibel aus dem Lehrplan ausbrechen und mit den Schülerinnen und Schü-
lern abstrakte Konflikte und Sorgen besprechen. Insbesondere muss darauf Wert gelegt werden, dass auch die
Menschlichkeit und das Miteinander nicht auf der Strecke bleiben und dass der Bildung von Vorurteilen vorge-
beugt wird.
Mehrsprachigkeit muss gefördert werden. Unser Fokus sollte darauf gerichtet sein, unseren Kindern zu ermögli-
chen, diese wertvolle Fähigkeit nutzen zu können. Das Bildungsangebot muss überdacht und erweitert werden.
Seit 2011 wird an Grundschulen verstärkt Englischunterricht angeboten. An sechs Grundschulen wird in allen
Fächern (außer Deutsch) ebenso auf Englisch unterrichtet und an weiteren sechs Grundschulen wird bilingual
unterrichtet. Das sind gerade einmal etwa 6 %, bemessen an den rund 200 Grundschulen in Hamburg. Es be-
steht die Möglichkeit, herkunftssprachlichen Unterricht an Regelschulen anzubieten. Leider sind hier die Res-
sourcen nur begrenzt; auch ist das Wissen um diese Möglichkeit nicht weit verbreitet. Der Ausschuss für Integ-
ration der Elternkammer Hamburg wird sich mit diesem Thema beschäftigen und nach Wegen suchen, das Po-
tenzial der Mehrsprachigkeit auszuschöpfen.
In diesem Zusammenhang auch erwähnt sei der Welttag der Muttersprache am 21.02.2015. Im Jahr 2000 er-
klärte die UNO dieses Datum zum Welttag der Muttersprachen. Seither wird in verschiedenen Ländern auf un-
terschiedlichen Kontinenten dieses Ereignis gefeiert. Dieses Jahr organisierten das Unternehmen ohne Grenzen
und der türkische Lehrerverein zu Ehren des Welttages der Muttersprache einen multikulturellen Nachmittag im
Museum für Völkerkunde. Es wurde mit verschiedenen Kulturen und Sprachen gesungen, gefeiert, diskutiert
und viel gelacht, ein Kulturmix in lockerer und schöner Atmosphäre! Wussten Sie eigentlich, dass Hamburg 180
Kulturen beherbergt? Die Elternkammer freut sich über den gelungenen Nachmittag und ist gespannt auf die
kommenden Jahre - Beieinander statt Nebeneinander!
Verbesserung der Schulverpflegung in der Ganztagesschule
Von: Felicitas von der Burg, Vorsitzende des Ausschusses für Gesundheit, Sport und Umwelt der Elternkammer
Eine tägliche geregelte Nahrungsaufnahme ist besonders wichtig für die körperliche und geistige Entwicklung
der Kinder in der Wachstumsphase. Dazu gehört nach Ansicht der Elternkammer Hamburg neben einem gesun
den Frühstück und einem Mittagessen auch ein kleiner Snack z. B. in Form eines Apfels oder einer Banane am
Nachmittag. Die Kinder verbringen gerade in der Ganztagesschule, an der mehr als die Hälfte von ihnen teil-
nimmt, immer mehr Zeit in der Schule und oft ist für manche das Mittagessen die erste Mahlzeit des Tages. In
vielen Familien fehlt das Bewusstsein in die Notwendigkeit eines geregelten Essens für ihre Kinder. Folglich
werden sie ohne Frühstück und Nachmittagssnack zur Schule geschickt.
Ein Snack hält nicht nur den Stoffwechsel aufrecht, sondern bringt auch die Hirnzellen in Schwung, fördert die
Konzentration und stellt so eine wichtige Grundlage für das Lernen dar. Nach Ansicht der Elternkammer kann
mit einer besseren Essensversorgung der Kinder zur Angleichung der Bildungschancen wesentlich beigetragen
werden. Die Elternkammer fordert die Schulbehörde auf, eine adäquate Essenversorgung auch am Nachmittag
zu sichern und zu finanzieren. In acht Bundesländern gibt es bereits einen Apfel pro Tag für jedes Kind. Dieses
kann sich auch Hamburg leisten. Es ist eine gute Investition in die Bildung und Zukunft unserer Kinder. Die
Wichtigkeit gesunder Ernährung in Schulen wurde auf dem Bundeskongress für Schulverpflegung im November
2014 hervorgehoben. Aus diesem ging eine Qualitätsoffensive der Bundesminister für Gesundheit und Ernäh-
rung und der Kultusministerkonferenz hervor.
Unter großem Beifall wurde am 27. Januar 2015 der Bertini-Preis für Zivilcourage vergeben. Bereits zum 17. Mal
zeichnete die Jury das Engagement junger Menschen aus, die keine Angst haben aufzustehen, es wagen, etwas
zu bewegen, und nicht wegschauen. In diesem Jahr wurden acht Projekte mit dem Preis gewürdigt. Wie jedes
Jahr hatte die Elternkammer die Ehre der Jury beizuwohnen. Die Preisverleihung war sehr emotional, als Zu-
schauer empfand man Stolz auf die Kinder und Jugendlichen, die beindruckende Projekte auf die Beine gestellt
Wenn diese Kinder unsere Zukunft sind, schauen wir mit Optimismus auf die kommenden Zeiten.
Für nähere Informationen, können Sie sich die Projekte unter folgendem Link anschauen.
Haben auch Sie eine Idee für ein Projekt?
Ihr Ansprechpartner ist Herr Andreas Kuschnereit, zu erreichen unter Andreas.Kuschnereit@bsb.hamburg.de
Forderung nach umfassender Reinigung im Ganztagsbereich
In einem Beschluss fordert die Elternkammer Hamburg die Behörden erneut auf, an allen ganztägigen Schulen zwei Reinigungen der sanitären Räume pro Tag durchzuführen. Es sollten auch die allgemeinen Unterrichtsräume täglich feucht gewischt werden. Diese Forderung der Elternkammer schließt die weiterführenden Schulen ein. Selbstverständlich begrüßen wir die bisherigen Anstrengungen der Behörde. Die kürzlich genehmigten Gelder für die Reinigung beziehen allerdings nicht einmal alle Ganztagsschulen im Grundschulbereich, geschweige denn die weiterführenden Schulen, mit ein. Das ist einfach zu kurz gegriffen. Tatsächlich haben sich die schulischen Gegebenheiten im Laufe der letzten Jahre so verändert, dass die Kinder viel länger in der Schule verweilen als noch vor kurzem.
Da die Schüler im Ganztag wesentlich mehr Zeit als früher am Tag in der Schule verbringen, sind
die Schul- und sanitären Räume am Nachmittag stärker verschmutzt. Ein Toilettengang ist oft
kaum noch zumutbar und gesundheitlich bedenklich. Jede andere öffentlich zugängliche Toilette
in privater Verantwortung wird häufiger gereinigt. Weiter sehen moderne Unterrichtsmethoden
nicht nur das Sitzen auf Stühlen an Tischen, sondern auch „bodennahe“ Situationen vor. Gern
genannte Gründe finanzieller und organisatorischer Art gegen eine solche Reinigung aller Schulen
sind nach Ansicht der Elternkammer bei gutem Willen durchaus lösbar.
Von: Edda Georgi, Ombudsfrau für besondere Begabungen
Eine besondere Begabung entwickelt sich nur dann zu einer außergewöhnlichen Leistung, wenn
auf verschiedenen Ebenen mehrere Bedingungen in positiver Weise zusammenwirken. Hochbega-
bung allein beinhaltet keine Garantie für einen Erfolg in- und außerhalb der Schule, muss diese
doch zunächst erkannt und gefördert werden. Besonders begabte Kinder können in einigen Berei-
chen anders als Gleichaltrige sein, was manchmal auch Schwierigkeiten in der Schule zur Folge
Wenn es um Fragen oder Konflikte im Bereich der schulischen Begabungsförderung geht, steht die Ombudsperson, Edda Georgi, betroffenen Familien oder interessierten Personen unbürokratisch mit Rat und Tat zur Seite. Unter Berücksichtigung der Besonderheiten des einzelnen Kindes werden gemeinsam Lösungswege entwickelt, verbunden mit Hinweisen auf weiterführende Beratungs- und Unterstützungs-angebote, individuelle oder inklusive Begabungsförderkonzepte innerhalb der Schule oder auf außerschulische Lernorte, die zu einer Entfaltung der Begabungspotentiale beitragen können. Im Bedarfsfall werden vor Ort vermittelnde Gespräche mit dem Ziel geführt, gemeinsam mit allen Beteiligten hinreichend akzeptierte Kompromisse zu finden, um schließlich darüber weitere Konflikte möglichst frühzeitig zu vermeiden oder bestehende Probleme zielführend abzubauen. Die Beratung erfolgt kostenlos neutral, unabhängig und vertraulich.
Anmerkung der Redaktion: Neben dieser Ombudsstelle gibt es die Ombustellen für Inklusive Bil-
dung sowie für SchülerInnenvertretungen sowie Schülerinnen und Schüler, aber bedauerlicher-
weise keine für Eltern. Das ist ein Umstand, den die Elternkammer beklagt und geändert wissen
Telefon: 0 176 4285 2883
E-Mail: ombudsstelle-besondere-begabungen@remove-this.bsb.hamburg.de
jeden ersten Donnerstag im Monat von 15 bis 18 Uhr
Hamburger Straße 125a.
Von: Christian Eim, Schriftführer der Elternkammer
Stellungnahmen und Beschlüsse finden Sie – wie immer – auf der Website der Elternkammer. Hier eine kurze
Übersicht in Stichworten:
- PM Inklusion - die Elternkammer bezieht Stellung zur Presseerklärung des Senators Ties Rabe vom
12.01.2015 mit dem Titel „Inklusion an Hamburgs Schulen auf einem guten Weg – großes Engagement
der Kollegien“
- PM des Bündnis für Inklusion - das Bündnis, welchem die Elternkammer angehört, appelliert an die poli-
tischen Parteien bei den Bündnisverhandlungen die gemachten Wahlversprechen einzulösen
Aktuell können Elternräte oder Kreiselternräte noch in diesem Schuljahr zu den Themen Schulinspektion
Welche Aufgaben kommen auf die Elternräte zu? Informationen zum Ziel und Ablauf der Schulinspektion
sowie Tipps und Tricks zur Elternbeteiligung.
Der Abschlussbericht der Schulinspektion liegt vor – und nun? Mit dem jeweiligen Elternrat erarbeiten wir
gemeinsam die Ansatzmöglichkeiten aus dem Inspektionsbericht, die Weiterentwicklung ihrer Schule mitzu-
sowie Elternvollversammlung Unterstützung bei der Elternfortbildung (über Andrea Kötter-Westphalen, Tel:
428842-674, E-Mail: Andrea.koetter@li-hamburg.de) anmelden und individuelle Termine vereinbaren.
Infoveranstaltung zur "Jungen Akademie" der Handelskammer für Jugendliche, Eltern & Unternehmen am 9. April 2015.
HAW: Einstein-Forum | 16.04.2015 | 17:00 Uhr "Teilchenbeschleuniger - Crashtests im Namen der Physik"
Schnupperstudium Computing in Science; Sa, 18.4.2015, 10:15–17:30; Zentrum für Bioinformatik,
Bundesstraße 43, Hamburg
Expertise und Tipps zur Medienbildung an Hamburger Schulen; am Donnerstag, dem 21. Mai 2015 ab
10.00 Uhr findet der 4. Medienkompetenztag Hamburg statt.
In diesem Jahr als Kooperationsveranstaltung der Medienanstalt Hamburg / Schleswig-Holstein (MA HSH) und des Hamburger Landesinstituts für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI).
Das Thema der diesjährigen Veranstaltung ist „Medienbildung in Schulen“.
Nähere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie ab sofort online auf
www.scout-magazin.de.
Kurzinfo 2015 Nr. 1 Druckdatum 15.01.2015
Die Kammer fordert, die Schulbehörde auf, eine weitere Handreichung für den Umgang mit chronischen Krankheiten wie Asthma/COPD, Diabetes und Mukoviszidose zu erstellen und diese den Schulen zur Verfügung zu stellen.
Die Kammer fordert, die Beurteilungen der Leistungen des Hamburger Parcours weitergehend zu nutzen um Schüler besser fördern zu können.
Eine flächendeckende Ausstattung der Schulen mit Spendern für Hände-Desinfektionsmittel fordert ein weiterer Beschluss der Kammer.
Angesichts der – durch den Ganztagesbetrieb – zunehmenden Verschmutzung der Schulgebäude fordert die Kammer die BSB auf, dafür zu sorgen, dass die Räume täglich zweimal gereinigt werden.
Die Kammer fordert weiter, gemäß §24 KiBeG eine Einladung des Elternausschusses (GBS-Elternvertretung) zu Schulkonferenzsitzungen im Schulgesetz zu verankern.
Kreiselternrat Sonderschulen
In Hamburg haben Eltern das Recht frei zu wählen, ob Ihre Kinder an einem ReBBZ oder einer speziellen Sonderschule beschult werden. Darum ist es von dringender Notwendigkeit den KER-SO aufrecht zu erhalten und ihn kooperativ in das Geschehen der Hamburger Schullandschaft einzubinden. Es hilft Eltern, die Entscheidung, getreu dem Motto Hinschauen und nicht Wegschauen, hoffnungsvoll zu erleichtern. Es ist daher ein wichtiges Ziel, gemeinsam kooperativ zusammen zu arbeiten. Und das im Sinne unserer Kinder. Derzeit entstehen Kooperationen mit regionalen KERs und anderen Gremien, die auch das Interesse derjenigen wecken, die noch nichts von uns wussten. Auch die BSB begrüßt und unterstützt unsere Bemühungen. Lasst uns also gemeinsam diesen zwar schwierigen aber wichtigen Weg gehen.
Kreiselternrat Berufliche Schulen
Haben Sie sich schon einmal Gedanken über die Elternvertretung in beruflichen Schulen gemacht?
Wir, der Kreiselternrat berufliche Schulen und der Ausschuss berufliche Schulen der Elternkammer tun dies, natürlich aufgabengemäß. Anders als in vielen allgemeinbildenden Schulen gibt es an beruflichen Schulen häufig keine Elternräte.
Woran mag dies liegen? Der Senat sagt, die Schulleiter der beruflichen Schulen bemühen sich Elternräte zu bilden. Ich glaube dies nicht wirklich. Mehr dazu auf der Webseite der Elternkammer. Nicht das ich Schulleitern Böswilliges unterstellen will, aber ich sehe einfach wenig Interesse. Und dies finde ich extrem schade: Nicht nur das das Schulgesetz besser eingehalten würde, auch die Demokratie in den Schulen würde besser eingehalten.
Immer wieder gibt es Fragen zum Schulschwimmen, insbesondere zur Begleitung. Viele Informationen von A wie Ansprechpartner über S wie Schülerbeförderung bis U wie Umfang des Schwimmunterrichts finden sich hier.
Unter anderem finden sich auf dieser Website Informationen, wie die Begleitung zum Schwimmbad finanziert wird und wer dafür eingesetzt werden darf.
Edda Georgi - Ombudsfrau für Besondere Begabung
Die Schulbehörde hat erstmals eine Ombudsperson für Besondere Begabungen eingesetzt: Edda Georgi hat ihre Tätigkeit als neue Ombudsfrau der Schulbehörde aufgenommen.
Das Ehrenamt der Ombudsperson wurde geschaffen, um Familien eine Anlaufstelle zu bieten, an die sie sich bei Konflikten im Bereich der Begabungsförderung wenden können. Die Ombudsfrau steht für eine Vielzahl von Problemen mit Rat und Tat zur Seite, wenn es um die Förderung besonderer Begabungen im schulischen Bereich geht.
Sie ist per E-Mail unter ombudsstelle-besondere-begabungen@remove-this.bsb.hamburg.de oder telefonisch unter (0176) 4285 2883 erreichbar. Edda Georgi hat außerdem an jedem ersten Donnerstag im Monat von 15 bis 18 Uhr eine offene Sprechstunde in ihrem Büro im Schulinformationszentrum (SIZ), Hamburger Straße 125a.
Edda Georgi war stellvertretende Vorsitzende der Elternkammer Hamburg. Die Elternkammer Hamburg gratuliert ganz herzlich und wünscht viel Erfolg und Kraft für diese besondere Aufgabe.
Nachlese zum 11. Hamburger Elterntag
Der in diesem Jahr unter dem Leitsatz „Miteinander in Vielfalt“ durchgeführte 11. Elterntag wurde von der Elternkammer in Zusammenarbeit mit dem LI durchgeführt. Obwohl das Thema und die hochkarätigen Referenten sehr sorgfältig ausgewählt wurden, meldeten sich nur vergleichsweise wenige Hamburger Familien an.
Die Anwesenden gaben dennoch durchweg ein sehr positives Feedback; insbesondere der in diesem Jahr erstmalig durchgeführte Marktplatz, der mehr Raum für persönliche Gespräche gab als die Themenräume, wurde von den Besuchern sehr positiv aufgenommen.
Um der zurückhaltenden Beteiligung zu begegnen, möchte die Kammer Hamburger Eltern befragen, welche Themen sie sich für den kommenden Elterntag wünschen. Dazu wurde eine Webumfrage eingerichtet.
Die Elternkammer Hamburg steht für Toleranz und Vielfalt!
Angesichts der aktuellen Ereignisse betont die Elternkammer Hamburg, dass die im Hamburger Schulgesetz §1 und §2 genannten Werte die Grundlage unserer Gesellschaft sind und spricht sich gegen jede Form der Intoleranz oder Gewalt aus.
§1 HmbSG: [Das Recht auf Bildung eines jungen Menschen] gilt ungeachtet seines Geschlechts, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat oder Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen oder einer Behinderung. [...]
§2 HmbSG: [...] Es ist Aufgabe der Schule, die Schülerinnen und Schüler zu befähigen und in ihrer Bereitschaft zu stärken,
- ihre Beziehungen zu anderen Menschen nach den Grundsätzen der Achtung und Toleranz, der Gerechtigkeit und Solidarität, sowie der Gleichberechtigung der Geschlechter zu gestalten und Verantwortung für sich und andere zu übernehmen.
- an der Gestaltung einer der Humanität verpflichteten demokratischen Gesellschaft mitzuwirken und für ein friedliches Zusammenleben der Kulturen sowie für die Gleichheit und das Lebensrecht aller Menschen einzutreten [...]
2015 Kurzinfos
EKH-Kurzinfo EK 01 15.pdf154 K
EKH-Kurzinfo EK 02 15.pdf137 K
EKH-Kurzinfo EK 03 15.pdf230 K
EKH-Kurzinfo EK 05 15.pdf140 K

References: § 13
 §24
 §1
 §2

§1

§2