Source: https://www.arbeitsvertrag.org/probezeit/
Timestamp: 2018-03-23 03:08:47+00:00

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Die Probezeit im Arbeitsvertrag dient dazu, dass sich beide Seiten besser kennenlernen.
Treten Arbeitnehmer eine neue Arbeitsstelle an, gilt es in der Regel vorher einen Arbeitsvertrag zu unterschreiben. Hierin sind Rechte und Pflichten beider Vertragsparteien festgehalten – so sieht es das Arbeitsrecht vor. Neben Urlaub und Krankheit spielt zu Beginn des Arbeitsverhältnisses dabei besonders die Probezeit eine gewichtige Rolle, schließlich ist der Job schlimmstenfalls schneller wieder weg als gewünscht.
Wir informieren deshalb, wie lange die Probezeit dauern darf, wie es in der Probezeit mit Urlaub aussieht und welche Rechte Sie haben, wenn Sie schwanger werden in der Probezeit.
Spezifische Informationen zur Probezeit
Probe­zeit­verlänge­rung
Hier erfahren Sie, wann es möglich ist, die Probezeit zu verlängern und wann diese Option ausgeschlossen ist.
Probe­zeit­verlänge­rung wegen Krank­heit
Kann die Probezeit wegen einer Krankheit verlängert werden?
Warum gibt es die gesetzliche Probezeit?
Wer sich in ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis begibt, der muss sich in der Regel innerhalb einer vertraglich definierten Zeit bewähren. Dieser Zeitraum wird Probezeit genannt. Er dient Arbeitgeber und Arbeitnehmer dazu, einander kennenzulernen.
Die Probezeit im Arbeitsvertrag kann ganz unterschiedlich lange dauern. Es sind 3-Monats-Fristen genauso möglich wie ein 6-Monats-Zeitraum. Die Probezeit beträgt in den allermeisten Fällen jedoch sechs Monate. Ist diese Zeitspanne vorbei, entfristet sich der Arbeitsvertrag automatisch.
Laut § 622 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) darf die Probezeit eine Dauer von sechs Monaten nicht überschreiten. Enthält der unterschriebene Arbeitsvertrag eine längere Probezeit, ist diese nicht unwirksam. Es gilt hingegen mit Ablauf der gesetzlichen Probezeit die reguläre Kündigungsfrist. Demnach kann ein Arbeitsverhältnis ab dem siebten Monat zum 15. oder Ende des Monats beiderseitig mit einer Frist von vier Wochen gekündigt werden.
Arbeitsvertrag ohne Probezeit
Das Recht in Deutschland schreibt nicht vor, dass am Beginn des Arbeitsverhältnisses zwingend eine Probezeit stehen muss. Es kann demnach auch keine Probezeit im Arbeitsvertrag zu finden sein. Ausnahmen gelten für die Berufsausbildung. Hier greifen die Bestimmungen des Berufsbildungsgesetzes (BBiG), das in § 20 festhält:
In einem regulären Arbeitsverhältnis führt die fehlende Probezeit dazu, dass eine verkürzte Kündigungsfrist sowie eine Kündigung ohne Angaben von Gründen nicht rechtens sind. Denn: Ist keine Probezeit vereinbart, profitieren Arbeitnehmer mit Beginn des Tätigwerdens von den allgemeinen Kündigungsschutzbestimmungen.
Experten weisen darauf hin, dass das Einreichen einer etwaigen Kündigungsschutzklage bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses in den ersten sechs Monaten nicht von Erfolg gekrönt sein wird, da sich das Kündigungsschutzgesetz auf die Länge des Beschäftigungsverhältnisses bezieht. Die Überprüfung der Rechtmäßigkeit der Kündigung ist daher unwahrscheinlich.
Kann eine Probezeit auch ohne Arbeitsvertrag, also mündlich, vereinbart werden? Prinzipiell steht diesem Vorgehen nichts im Wege, da es keiner Schriftform bedarf. Problematisch wird hier im Streitfall allerdings die Nachweisbarkeit. In der Regel helfen bei mündlichen Absprachen nur Zeugen weiter, die Entsprechendes bestätigen. Ohne diese wird es schwierig.
Die Probezeit im Arbeitsrecht – welche Vorgaben gelten hinsichtlich einer Kündigung?
Im Arbeitsvertrag ist bezüglich der Probezeit meist Folgendes festgehalten: Eine Kündigung ist innerhalb von 14 Tagen möglich.
Innerhalb einer laufenden Probezeit können beide Vertragspartner – Arbeitnehmer und Arbeitgeber – nach BGB den Arbeitsvertrag innerhalb einer Frist von zwei Wochen kündigen.
Hierbei handelt es sich um das Minimalmaß, welches durch Tarifverträge – in denen Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter die Arbeitsbedingungen für bestimmte Branchen aushandeln – ausgehebelt werden kann.
Selbstverständlich können aus Verhandlungen auch längere Kündigungsfristen hervorgehen.
Laut Gesetzgeber kann ein Beschäftigungsverhältnis nach § 626 BGB jederzeit durch eine außerordentliche, fristlose Kündigung gekündigt werden. Hierfür bedarf es allerdings eines wichtigen Grundes.
Es ist nicht auszuschließen, dass weibliche Angestellte in der Probezeit schwanger werden. Für sie gilt genauso der Kündigungsschutz, konkret der Mutterschutz, wie er in einem nicht mehr befristeten Arbeitsverhältnis zu finden ist. Deshalb: Wer schwanger während der Probezeit wird, darf bis vier Monate nach der Entbindung nicht gekündigt werden. Geschieht das doch, ist die Kündigung nicht wirksam, so sieht es der Sonderkündigungsschutz vor.
Das Mutterschutzgesetz verlangt, dass schwangere Arbeitnehmerinnen in den sechs Wochen vor der Geburt und den acht Wochen nach der Geburt nicht beschäftigt werden dürfen.
Das Mutterschutzgesetz (MuSchG) gilt ausnahmslos für Frauen, die sich in einem Arbeitsverhältnis befinden. Das bedeutet, es inkludiert Auszubildende genauso wie geringfügig Beschäftigte. Zudem schützt es unabhängig von der Betriebsgröße vor ordentlicher als auch außerordentlicher Kündigung.
Arbeitsrechtsexperten weisen darauf hin, dass bei Eintritt einer Schwangerschaft der Arbeitgeber bzw. die Personalabteilung unverzüglich zu informieren ist. Schließlich dürfen zum Schutz der Mutter und des Kindes manche Arbeitstätigkeiten nicht mehr ausgeführt werden. Gegebenenfalls ist auf Verlangen auch ein ärztliches Attest vorzulegen.
Erhält eine Arbeitnehmerin ein Kündigung, bevor sie ihren Chef über die baldige Ankunft ihres Kindes aufklären konnte, besteht die Möglichkeit, ihn darüber noch bis zu zwei Wochen nach Aussprache der Kündigung in Kenntnis zu setzen. Hierdurch wird die Kündigung, ob in der Probezeit oder nicht, unwirksam (§ 9 MuSchG).
Problematischer stellt sich die Situation in befristeten Arbeitsverhältnissen dar. Hier kann es zur Kündigung kommen, wenn der Arbeitgeber von der Schwangerschaft weiß.
Schwanger in der Probezeit: Arbeitnehmerinnen sind größtenteils durch das Mutterschutzgesetz abgesichert.
Insbesondere in Betrieben mit nur wenigen Mitarbeitern stellt die Schwangerschaft einer Mitarbeiterin in der Regel eine größere Herausforderung dar.
In Ausnahmefällen ist es daher möglich, eine Kündigung während der Schwangerschaft bzw. vier Monate nach der Entbindung auszusprechen.
Dies ist jedoch nur möglich unter der Voraussetzung, dass der Grund nicht im Zusammenhang mit der Schwangerschaft liegt. Der Kündigungsgrund muss benannt und die Kündigung schriftlich zugestellt werden. Es bedarf des Einverständnisses der Aufsichtsbehörde.
Zu Beginn steht dem Arbeitnehmer laut Bundesurlaubsgesetz noch nicht der gesamte Jahresurlaub zu. Das bedeutet, er muss sich diesen quasi erst verdienen.
Das Bundesurlaubsgesetz schreibt vor, Anspruch auf den vollen Urlaub haben Mitarbeiter erst nach sechs Monaten. Diese Wartezeit kann daher auch über die gesetzliche Probezeit im Arbeitsvertrag hinaus gehen.
Das bedeutet nicht, dass überhaupt kein Urlaub während der Probezeit drin ist. Im Gegenteil, schließlich haben auch neue Mitarbeiter Anspruch auf ein gewisses Maß an Regeneration. Sie erwerben pro vollem Monat Betriebszugehörigkeit ein Anrecht auf Teilurlaub in Höhe von einem Zwölftel des Jahresurlaubs.
Weist Ihr Arbeitsvertrag also ein Gesamtkontingent von 20 Tagen bei einer 5-Tage-Arbeitswoche auf, haben Sie pro abgelaufenem Monat Anspruch auf 1,6 Tage Urlaub – auch in der Probezeit. Das gilt ebenfalls, wenn die Beschäftigung erst im zweiten Halbjahr aufgenommen wurde. Gegen ein verlängertes Wochenende kann der Chef also nichts einwenden.
Der Arbeitgeber ist nicht dazu verpflichtet, den Urlaubsantrag in der Probezeit anzunehmen, schließlich können dringende betriebliche Gründe gegen den gewählten Zeitraum sprechen. Haben also bereits schon zu viele Kollegen zum fraglichen Zeitpunkt freigenommen, kann sich Ihr Chef gegen den Urlaubsantrag aussprechen und ihn verweigern.
Möchten Sie von sich aus in der Probezeit keinen Urlaub nehmen, verfällt dieser nicht, sondern kann auch zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.
Sie haben Anspruch auf Urlaub in der Probezeit. Für jeden Monat dürfen Sie theoretisch ein Zwölftes des Jahresurlaubs nehmen.
Und wie sieht es aus, steht die Geburt des eigenen Kindes oder eine Hochzeit an? Diese Ereignisse zählen zu den triftigen Gründen, die Sonderurlaub nach sich ziehen können (§ 616 BGB).
Aus diesen besonderen Anlässen kann auch in der Probezeit eine Freistellung beantragt werden. Nichtsdestotrotz ist der Arbeitgeber zur Gewährung nicht verpflichtet, sieht der jeweilige Arbeitsvertrag dies so vor.
Krank während der Probezeit
Gerade in der nass-kalten Jahreszeit ziehen sich viele Arbeitnehmer einen grippalen Infekt zu, der dazu führt, dass einige Tage das Bett gehütet werden muss. Doch welche Auswirkungen hat es, wenn Sie in der Probezeit krank werden? Hat das Auswirkungen auf die Probezeit-Dauer? Oder können Sie gemäß geltendem Arbeitsrecht gar gekündigt werden?
Grundsätzlich gilt: Wenn Sie krank sind, gehen Sie zum Arzt. Schließlich ist niemandem damit geholfen, wenn Sie hustend und schnaubend am Arbeitsplatz sitzen und weder so produktiv sind wie zu gesunden Zeiten, noch besonders konzentriert. Im schlimmsten Fall stecken Sie auch noch Kollegen an, die ebenfalls für eine gewisse Zeit ausfallen. Das kann nicht im Interesse des Arbeitgebers liegen. Deshalb lassen Sie sich arbeitsunfähig schreiben und kurieren Sie sich aus, um anschließend wieder mit voller Kraft durchzustarten.
Obacht: Innerhalb der Probezeit, die gesetzlich bestimmten Anforderungen unterworfen ist, können Arbeitsverträge innerhalb einer 2-Wochen-Frist gekündigt werden. Das ist auch innerhalb der Arbeitsunfähigkeitsfrist möglich, da kein Kündigungsverbot in dieser Zeit besteht.
Sind Sie krank in der Probezeit, gehen Sie unbedingt zum Arzt. Sie könnten Ihre Kollegen anstecken.
Egal, ob ein Arbeitnehmer sich in der Probezeit eines befristeten oder unbefristeten Vertrags befindet, er hat folgende Anzeige und -Nachweispflichten laut § 5 Entgeltfortzahlungsgesetz zu erfüllen:
unverzügliche Krankmeldung beim Arbeitgeber
Vorlegen einer ärztlichen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ggf. schon am ersten Tag
Darüber hinaus ist der Arbeitnehmer nicht nur in Probezeit bei Krankheit dazu verpflichtet, sein Möglichstes zu tun, um schnell wieder gesund zu werden.
Und wie sieht es mit der Lohnfortzahlung bei Krankheit in der Probezeit aus? Fallen Sie wegen einer Erkrankung aus, muss der Arbeitgeber Sie weiter bezahlen, es sei denn Sie haben bisher noch nicht länger als vier Wochen ohne Unterbrechung in dem Unternehmen gearbeitet. In diesem Fall wird die Krankenkasse in die Pflicht genommen. Es ist auch deshalb so wichtig, dass Sie Ihrem Chef oder der Personalabteilung die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vorlegen, da er sonst den Lohn zurückhalten kann.
Kann Probezeit im Arbeitsvertrag wegen Krankheit verlängert werden?
Die gesetzliche Probezeit im Arbeitsvertrag darf in der Regel maximal sechs Monate betragen. Unter bestimmten Voraussetzungen ist jedoch auch eine Verlängerung erlaubt. Dies ist zum Beispiel dann der Fall, wenn sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer in der ursprünglich vereinbarten Frist wegen einer längeren Erkrankung des Mitarbeiters nicht genügend kennenlernen konnten und ein abschließendes Urteil daher nicht möglich ist.
Die Verlängerung der Probezeit ist nur möglich, wenn weder der Arbeitsvertrag noch ein gültiger Tarifvertrag keine entgegengesetzten Formulierungen oder Klauseln aufweisen. Das bedeutet: Wurde im Arbeitsvertrag eine sechsmonatige Probezeit festgehalten, kann diese nicht einseitig durch den Arbeitgeber verlängert werden. Es bedarf hierfür der Zustimmung des Arbeitnehmers. Auf das Eintreten des Kündigungsschutzes hat dies keine Auswirkungen. Sind sechs Monate um, ist die Wartezeit unabhängig der Länge der Probezeit abgelaufen. Es gilt eine Kündigungsfrist von vier Wochen zum 15. oder Ende des Monats.
105 Gedanken zu „Die Probezeit im Arbeitsvertrag – wie lange darf sie dauern?“
Caira M. 20. Dezember 2016 um 21:01
Ich habe keine Probezeit im vertag. Kann ich trotzdem innerhalb des ersten Monats künden und habe Eine Frist von 7tagen?
arbeitsvertrag.org 22. Dezember 2016 um 10:23
eine Probezeit muss nicht zwingend nur im Arbeitsvertrag festgehalten werden. Über eine solche kann sich auch in einem Tarifvertrag geeinigt werden. Schauen Sie deshalb auch hier nach, wenn ein solcher auf Sie zutrifft. Sollten Sie auch hier nicht fündig werden, gilt für gewöhnlich die vierwöchige Kündigungsfrist zum 15. oder Ende eines Monats.
Stefan M. 16. Januar 2017 um 19:36
Ich habe einen befristeten Arbeitsvertrag von 6 Monaten erhalten und auch 6 Monate Probezeit. Ist das so zulässig? 3 Monate würde ich ja verstehen aber 6 Monate????
arbeitsvertrag.org 23. Januar 2017 um 11:05
ja, das ist gemäß Urteil des Bundesarbeitsgerichts vom 24.01.2008 zulässig (Az. 6 AZR 519/07).
Claudia 16. Januar 2017 um 21:37
Ich habe meine Ausbildung abgeschlossen und werde von demselben Arbeitgeber übernommen. Jetzt möchte er eine weitere Probezeit von 6 Monaten vereinbaren…nach 3 Jahren Ausbildung. Ist das zulässig?
arbeitsvertrag.org 23. Januar 2017 um 11:02
Michael 30. Januar 2017 um 18:35
Ein Freund von mir hat keine Probezeit in ihrem Vertrag stehen. Nach 4 Monaten wurde ihm “ordentlich” mit einer dreimonatigen Frist gekündigt. Ist das Rechtens bzw. hat man bei einer Klage Chancen?
arbeitsvertrag.org 6. Februar 2017 um 9:42
inwiefern Sie mit einer Klage in diesem Fall Erfolg hätten, kann ausschließlich ein Anwalt beurteilen.
Jan 8. März 2017 um 21:33
Ist es zulässig erneut eine Probezeit in einen Arbeitsvertrag zu nehmen wenn man in einem Betrieb aus der Zeitarbeit übernommen wird, denn laut Gesetz dient die Probezeit dazu sich besser kennen zu lernen. Beginn der Tätigkeit war am 11.05.2016 eine Übernahme ist zum 01.04 angedacht, somit ist die allgemeine Probezeit ja erloschen. Ich weiß jetzt nicht ob der Arbeitsvertrag als “Neu” gilt oder als fortlaufend angesehen wird.
Arbeitsvertrag.org 13. März 2017 um 9:33
normalerweise entsteht nun ein neues Arbeitsverhältnis, das es rechtfertigt, eine Probezeit im Arbeitsvertrag festzulegen. Wenden Sie sich im Zweifelsfall jedoch an einen Anwalt.
Lilli 29. März 2017 um 13:49
Hallo, ich habe einen befristeten Arbeitsvertrag von 6 Monaten, welcher als Probezeit angesehen wird. Durch mündliche Zusage, hab ich vor 3 Monaten gesagt bekommen, das mein Vertrag verlängert wird. Schriftlich liegt jedoch bis heute nichts vor.
Ich bin durch eine Fraktur seit 14 Tagen krank geschrieben und habe heute von einer Kollegin im Vertrauen erfahren, das meine Probezeit um 3 Monate verlängert werden soll.
Was passiert, wenn mir kein Vertrag vorgelegt wird, nicht mal über die drei Monate?
Habe ich dann automatisch einen Festvertrag?? LG
Arbeitsvertrag.org 3. April 2017 um 10:45
besitzt ein Unternehmen mehr als 10 Mitarbeiter, ist die Probezeitverlängerung durch das Kündigungsschutzgesetz normalerweise nicht durchsetzbar. Arbeitgeber können diese jedoch teilweise trotzdem durchführen, beispielsweise durch eine Kündigung mit erweiteter Kündigungsfrist oder einem Aufhebungsvertrag mit erweiterten Beendigungszeitpunkt. Wird Ihnen also kein Aufhebungsvertrag oder eine Kündigung mit erweiterter Frist vorgelegt, kann die Probezeit nicht einfach verlängert werden. Bei Zweifeln wenden Sie sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht.
andreas 8. April 2017 um 13:27
in meinem vertrag steht, das während der probezeit das arbeitsverhältnis …. frist von einem tag, bzw. 14 tagen (MTV Niedersachsen) gekündigt werden kann.
Arbeitsvertrag.org 10. April 2017 um 9:15
normalerweise ist zusätzlich angegeben, für welchen Zeitraum die jeweilige Kündigungsfrist gilt, also beispielsweise, dass Sie innerhalb der ersten vier Wochen eine Kündigungsfrist von lediglich einem Tag haben und in den darauffolgenden Wochen der Probezeit von 14 Tagen. Prüfen Sie Ihren Arbeitsvertrag noch einmal hinsichtlich der genauen Formulierung oder fragen Sie bei Ihrem Chef nach.
Frank 22. April 2017 um 2:48
Meine Freundin hat keine Probezeit in ihrem an den TVÖD-angelehnten Vertrag stehen. Nach nur zweineinhalb Monaten wurde ihr ordentlich (ohne jeglichen Kommentar) mit 2-Wochen-Frist zum Monatsende gekündigt. Hätte sie bei einer Klage eine Chance, auch wenn sie noch keine 6 Monate beschäftigt ist?
Arbeitsvertrag.org 24. April 2017 um 15:53
steht im Arbeits- bzw. Tarifvertrag nichts von einer Probezeit, findet diese auch keine Anwendung. Folglich gilt die gesetzliche Kündigungsfrist, welche einer Dauer von vier Wochen entspricht. Eine Kündigungsschutzklage kann immer erfolgen. Wenden Sie sich hierzu am besten an einen Anwalt für Arbeitsrecht.
Nick 5. Mai 2017 um 17:51
besteht die Möglichkeit aus einem Arbeitsverhältnis zu gelangen, wenn man nach den ersten Tagen
merkt, dass bestimmte Faktoren nicht übereinstimmen und es keinen Spaß macht?
Es besteht keine Probezeit und eine Kündigungsfrist (beider Parteien) von 6 Monaten.
Arbeitsvertrag.org 8. Mai 2017 um 9:03
auch in solch einem Fall ist normalerweise die gesetzliche Kündigungsfrist – bzw. die in Ihrem Arbeitsvertrag vereinbarte – einzuhalten. Sie können allerdings mit Ihrem Arbeitgeber einen Aufhebungsvertrag schließen, der Sie beide von der Vertragspflicht entbindet.
Stefanie 6. Mai 2017 um 15:13
Ist es möglich einen Arbeitsvertrag vor Ablauf der Probezeit in einen befristeten Arbeitsvertrag umzuwandeln?
Arbeitsvertrag.org 8. Mai 2017 um 10:20
in der Regel kann ein Arbeitsvertrag auch nachträglich befristet werden. Dazu ist allerdings ein sachlicher Grund notwendig.
Melli 12. Mai 2017 um 5:17
Meine Tochter ist im ersten Jahr der Altenpflege Ausbildung in ihrem Vertrag stand 3 Monate Probezeit dies wurde auf 6 Monate verlängert mit der Begründung das nach vier Wochen Praxis die 3 Monatige Probezeit nicht ausreicht .Nach diesen 6 Monaten wurde Ihre Probezeit wieder um 6 Monate verlängert mit der Begründung sie erfülle noch nicht die Anforderungen aber sie geben ihr die Chance mit einer weiteren Probezeit sich zu steigern. Doch die weitere Probezeit wurde nicht schriftlich vereinbart es sollte was schriftliches kommen aber meine Tochter bekam nichts zugeschickt. Auch wurde keine weitere Probezeit Verlängerung unterschrieben und nun wurde sie Gekündigt mit Beendigung des Praxis-Blocks. Am 15.6 würde die Probezeit die nicht schriftlich ist Enden. ist die Kündigung rechtlich?
Arbeitsvertrag.org 15. Mai 2017 um 10:26
die Probezeit darf laut BGB normalerweise nicht länger als insgesamt sechs Monate dauern. Der Arbeitgeber muss sich danach an die gesetzliche Kündigungsfrist halten, wenn der Mitarbeiter bereits seit sechs Monaten im Unternehmen angestellt ist. Wenden Sie sich mit Ihrer Frage trotzdem an einen Rechtsanwalt. Dieser kann Sie hinsichtlich der Rechtmäßigkeit der Kündigung beraten. Wir sind leider nicht befugt, Ihnen eine Rechtsberatung zu geben.
Heike 12. Mai 2017 um 17:37
Wenn ich einen befristeten 2-Jahresvertrag habe mit einer Probezeit von 6 Monaten, ist es dann rechtens wenn dort als Kündigungsfrist innerhalb der Probezeit 2 Wochen zum 15. oder zum Monatsende drinstehen? Kann man nicht in 2 Wochen wirksam kündigen ohne die Frist zum 15. oder Monatsende einhalten zu müssen???
Arbeitsvertrag.org 15. Mai 2017 um 8:46
eine Frist von zwei Wochen ist in der Probezeit üblich. Sollte in Ihrem Arbeitsvertrag verzeichnet sein, dass dies nur zum 15. oder Ende des Monats geschehen kann, so ist dies rechtlich in der Regel nicht zu beanstanden.
Sabine R. 23. Mai 2017 um 14:32
ich hatte eine Probezeit von 4 Monaten. Beginn 1.1.17. mir wurde fristgerecht gekündigt. Nun bekomme ich eine neue Kündigung vom 23.5. Kündigung zum 6.6..17
Beträgt die Kündigungsfrist nach der vertraglich vereinbarten Probezeit 14 Tage oder wie gesetzlich vorgeschrieben 2 wochen zum Monatsende ?
Arbeitsvertrag.org 29. Mai 2017 um 9:41
normalerweise gilt nach Ablauf der Probezeit die gesetzliche Kündigungsfrist von vier Wochen zum 15. oder Monatsende. Wurde Abweichendes in Ihrem Arbeitsvertrag geregelt, können andere Regeln gelten. Der Arbeitnehmer darf durch diese Vereinbarungen jedoch nicht schlechtergestellt werden.
Ismail 26. Mai 2017 um 12:15
Kann mein Shef mir Probezeit geben obwohl ich schon meine 3 probe Monate schon ”Überstanden” habe ohne es schriflich festzuhalten
Arbeitsvertrag.org 29. Mai 2017 um 9:33
eine Probezeit darf laut § 622 BGB maximal sechs Monate andauern. Es ist also normalerweise möglich, die Probezeit von drei Monaten auf insgesamt sechs zu verlängern. Allerdings sollte diese Vereinbarung schriftlich erfolgen. Ihr Arbeitgeber ist ohnehin verpflichtet, spätestens einen Monat nach Beginn des Arbeitsverhältnisses die wesentlichen Vertragsbedingungen schriftlich festzuhalten (§ 2 Nachweisgesetz).
Sigrid 28. Mai 2017 um 12:42
liege ich richtig, dass wenn ich jetzt in meiner Probezeit von 6 Monaten schwanger werden und in einem befristeten Vertrag bin nicht gekündigt werden kann?
Auch wenn ich ein Beschäftigungsverbot bekomme? Mein Arbeitgeber kann mich erst zum Ablauf der Befristung kündigen oder?
Edit: Noch eine Frage schnell,
wenn die Befristung endet während ich schwanger bin, kann er mich trotzdem kündigen oder?
Arbeitsvertrag.org 29. Mai 2017 um 9:16
normalerweise dürfen werdende Mütter (auch noch bis zu vier Monaten nach der Entbindung) nicht gekündigt werden – das gilt in der Regel auch in der Probezeit und bei einem Beschäftigungsverbot. Läuft Ihr Arbeitsvertrag mit der Befristung aus, so ist nicht wirklich von einer Kündigung zu sprechen, sondern von der Beendigung des Vertrags. Mit dieser erlischt auch Ihr Kündigungsschutz.
H.D. 31. Mai 2017 um 8:45
ich habe einen unbefristeten Arbeitsvertrag mit einem Verweis auf eine Probezeit. Die Dauer der Probezeit ist allerdings nicht genau benannt bzw angekreuzt. Es sind unterschiedliche Zeitangaben, wobei eines angekreuzt werden musste. Allerdings nicht geschehen. Was gilt in solch einam Fall? Ist Probezeit nun vereinbart? Wie lange dauert diese?
arbeitsvertrag.org 7. Juni 2017 um 9:05
in diesem Fall würden wir Ihnen empfehlen, mit Ihrem Arbeitgeber zu sprechen. Möglicherweise hat er vergessen, ein Kreuzchen an der entsprechenden Stelle zu setzen und das Ganze lässt sich schnell klären. Grundsätzlich ist die Probezeit auf einen Zeitraum von maximal sechs Monaten begrenzt.
Stef 14. Juni 2017 um 16:06
ich habe als ich eine Zusage bekomme habe für einen befristeten Vertrag (1,5 Jahre) gesagt bekommen, dass ich eine Probezeit von 3 Monaten habe. Im Vertrag stand 6 Monate. Als ich dies Angesprochen habe, meinte die Person, das meine Probezeit 3 Monate betrifft und ein Fehler im Vertrag ist.
Ich habe aber keinen neuen Vertrag zum Unterschreiben bekommen, bzw. gilt jetzt 3 oder 6 Monate?
Kann ich der Chefin einfach sagen, das ich einen neuen Vertrag mit richtiger Probezeit wil?
Arbeitsvertrag.org 20. Juni 2017 um 8:58
auch eine mündliche Vereinbarung ist grundsätzlich gültig, allerdings hat eine schriftliche Abmachung im Zweifelsfall mehr Beweiskraft. Sie sollten Ihren Arbeitgeber auf eine Änderung des Vertrags ansprechen, damit die Dauer Ihrer Probezeit auch schriftlich festgehalten ist. Sollte sich Ihr Arbeitgeber weigern, kann auch ein Anwalt für Arbeitsrecht helfen.
U. B. 19. Juni 2017 um 10:36
ich habe einen befristeten Arbeitsvertrag vorerst auf 3 Monate (Vertretung wegen Mutterschutz). Mein Arbeitgeber geht davon aus, dass die zu vertretende Arbeitnehmerin danach wahrscheinlich 1 Jahr in Elternzeit gehen wird. In meinem Arbeitsvertrag steht eine Probezeit von 6 Monaten. Meine Frage, wenn mein Vertrag nach 3 Monaten verlängert wird, läuft dann meine Probezeit automatisch weiter (und endet nach insgesamt 6 Monaten) oder beginnt diese von neuem? Falls diese nicht automatisch weiterläuft, sollte ich dies mit meinem Arbeitgeber schriftlich vereinbaren?
Arbeitsvertrag.org 20. Juni 2017 um 8:45
Hallo U.B.,
eine Probezeit darf laut § 622 des Bürgerlichen Gesetzbuches höchstens sechs Monate dauern. Insofern wäre ein erneuter Beginn rechtlich nicht erlaubt. Um sicherzugehen, empfiehlt es sich immer, dies schriftlich mit dem Arbeitgeber festzuhalten.
Sabine 26. Juni 2017 um 17:40
ich habe 1 Monat Probezeit wie lang ist meine Kündigungsfrist in dieser zeit
Arbeitsvertrag.org 3. Juli 2017 um 9:43
die Kündigungsfrist ist in Ihrem Arbeitsvertrag festgelegt. Finden Sie hierzu nichts, gelten die gesetzlichen Bestimmungen. Hier liegt die Frist bei zwei Wochen.
Sven M. 7. Juli 2017 um 6:12
ich benötige da eine Auskunft.
Ich war 2 Jahre bei meinen AG beschäftigt und habe dann gekündigt.
2 Wochen später habe ich erneut wieder in der Firma angefangen(o.Vertrag).
Jetzt war ich 2 Wochen krangeschrieben und versuche wieder zu arbeiten,da meine starken Schmerzem aber nicht besser weren,muß ich wieder zum Arzt.
Kann ich wegen der Krankheit gekündigt werden.
Arbeitsvertrag.org 17. Juli 2017 um 9:28
ein Arbeitgeber darf seinen Arbeitnehmer nicht wegen einer Krankheit kündigen. Wenden Sie sich ggf. an einen Anwalt.
Nina 18. Juli 2017 um 22:50
Hallo… in meinem Vertrag steht: probezeit: die ersten 8 Wochen gelten als Probezeit. Während dieser Zeit ksnn das Arbeitsverhältnis beiderseits mit einer Frist von vier Wochen gekündigt werden. Wenn 8ch am letzten Tag der Probezeit kündige. Bon ich dann noch vier Wochen angestellt???
Arbeitsvertrag.org 31. Juli 2017 um 8:16
ja, dann sind Sie bis zum Ablauf des Vertrages wieter angestellt.
Doris N. 20. Juli 2017 um 19:22
Meine Tochter hat heute ihren Arbeitsvertrag zu unterschreiben bekommen. Sie wird von ihrem Ausbildungsbetrieb übernommen. Es gibt dort einen Satz der uns beschäftigt: “Die Mitarbeiterin versichert, das sie an keiner chronischen Krankheit leidet und nicht schwanger ist.” Meine Frage: Ist dieser Satz überhaupt zulässig und, meine Tochter hat eine chronische Erkrankung, aber das weiß ja ihre Chefin bereits. Also was soll sie am besten tun?
Arbeitsvertrag.org 31. Juli 2017 um 8:38
wenden Sie sich bitte damit an einen Anwalt, wahrscheinlich ist dies unwirksam.
Tina 31. Juli 2017 um 13:14
mein zukünftiger Arbeitgeber will mit mir einen Arbeitsvertrag machen.
Auf Anfrage, wann ich diesen denn endlich bekäme, weicht er mir aus oder wird ungehalten.
Arbeitsvertrag.org 7. August 2017 um 13:36
wenden Sie sich ggf. an die zuständige Personalstelle. Vielleicht kann Ihnen diese eine Auskunft dazu geben, wann in etwa mit der Übersendung des Arbeitsvertrages zu rechnen ist.
Christine A. 31. Juli 2017 um 18:03
ich werde einen Arbeitsvertrag unterschreiben, der mit einer 12 Monate Probezeit besteht. Anschließend unbefristet.
Ich bin Gleichgestellt auf dem Arbeitsmarkt. Der Arbeitgeber ist davon in Kenntnis gesetzt.
Ich erklärte mich nun bereit diesen Arbeitsvertrag zu unterschreiben, in der Hoffnung das die 12 Monate gut um gehen.
Arbeitsvertrag.org 14. August 2017 um 9:16
eine Probezeit, die länger als sechs Monate ist, ist nur zulässig, wenn der Arbeitgeber Sie innerhalb dieser Zeit nicht einarbeiten kann. Denkbar ist eine längere Probezeit bei folgenden Tätigkeiten: künstlerische und erzieherische Tätigkeit und Tätigkeiten im wissenschaftlichen Bereich. Liegt dies bei Ihnen nicht vor, sollten Sie erneut das Gespräch mit Ihrem potentiellen Arbeitgeber suchen.
Rosel F. 3. August 2017 um 16:25
Am am 14.03.2017 nahm ich eine neue Arbeitsstelle an(wegen Umzug). Ohne Vertrag und ohne ausgesprochene Probezeit. Zuerst wurde ich mit 25 Std. die Woche eingestellt nun sind es nur noch 20 Std. Da mein Arbeitgeber (private Metzgerei ca.10 Mitarbeiter,einschließlich Chefs ) den Samstag ab 01.07.2017 geschlossen hat.Ich möchte jetzt kündigen,zu welchem Zeitpunkt wäre dies möglich und wie viel Urlaubstage stehen mir noch zu ?Für eine Antwort wäre ich ihnen Dankbar.
Arbeitsvertrag.org 14. August 2017 um 10:26
liegt kein Arbeitsvertrag vor, gelten die gesetzlichen Kündigungsfristen nach § 622 BGB. Es steht Ihnen bei einer Kündigung in der zweiten Jahreshälfte der volle Urlaub zu.
yvonne s. 24. August 2017 um 1:59
Hallo. Am 9.2.17 habe ich bei meinem aktuellen Arbeitgeber als 450€-Kraft begonnen, bin am 15. 3.17 dann als Vollzeitkraft eingestellt worden, ohne schriftlichen Arbeitsvertrag. Mein Arbeitgeber zahlt Löhne meist später und nur in Bar aus, wodurch ich in finanzielle Schwierigkeiten geriet. Anfang Juli bekam ich auf meinen Wunsch für meine Bank ein Schreibe,n worin steht, dass ich seit 9.2. dort in Vollzeit beschäftigt bin und Probezeit bis einschl. 8.8. habe. zu diesem Zeitpunkt beschloss ich, mir einen neuen sichereren Arbeitsplatz zu suchenund begann mich zu bewerben. Da mein Arbeitgeber sich weiterhin weigert, die Gehälter zu überweisen, und bei einer allgemeinen Personalbesprechung am Sonntag diese Dinge eben diskutiert wurden, bekam ich nach der Besprechung vor 2 Tagen für die Bank einen schriftlichen Arbeitsvertrag. Dort wurde aber nur die Zeit ab Datum der Vollzeittätigkeit 15.3. eingetragen und die Probezeit mit 6 Monaten, also bis einschl. 14. Sept.17, und Kündigung nach den gesetzlichen Bestimmungen eingetragen. genau einen Tag später, also gestern, erhielt ich einen Anruf von einer Firma, bei der ich mich vor einigen Wochen beworben und Probegearbeitet hatte, dass diese mich gerne zum 1.9. einstellen würde. Ich weiss, dass dies ohne AUfhebungsvertrag nicht möglich ist, und bat, dies mit meinem Chef klären zu dürfen und bis Donnerstag Bescheid zu geben. Mein aktueller Arbeitgeber war nun nicht bereit, einem Aufhebungsvertrag zuzustimmen, was er auch nicht muss. Meine Kündigung, von heute 23.8. zum 6.9. nach den gesetzlichen Bestimmung zur Kündigungsfrist akzeptiert er aber auch nicht und will nun erst seinen Steuerberater befragen. laut meines Vertrages befinde ich mich aber nun wieder in der Probezeit. mein Arbeitgeber behauptet, ich könne nur am 15. oder 30. mit 4-wöchiger Frist kündigen. mit der Begründung, er möchte schliesslich jetzt in den Ferien auch noch mit seiner Familie in Urlaub fahren, sobald wir wieder voll besetzt sind, da zwei Kollegen momentan in Urlaub sind. Er hält mich also hin, weiss aber, dass die neue Firma auf meine Antwort wartet, wann ich anfangen kann. wie ist nun die Lage in meinem Fall?
Arbeitsvertrag.org 31. August 2017 um 13:03
die gesetzliche Kündigungsfrist beträgt in der Probezeit 14 Tage zu einem beliebigen Zeitpunkt. Sofern nichts anderes im Arbeitsvertrag vermerkt ist, muss Ihr Arbeitgeber die Kündigung akzeptieren.
DM 4. September 2017 um 18:30
ich wohne in Deutschland und ich habe ein Arbeitssuchvisum.
Ich habe eine Firma gebeten, in die Firma zu gehen, um ein wenig mehr über die Arbeitsumgebung zu erfahren und meine Sprachkenntnisse zu verbessern. Meine Idee ist, eine Freiwilligenpraxis für ein paar Wochen zu machen.
Ich würde gerne wissen, ob ich eine Übung oder ein paar Wochen eines Tests ohne einen Vertrag machen kann.
Arbeitsvertrag.org 11. September 2017 um 12:02
das Visum sollte es Ihnen ermöglichen, sich einige Wochen einzuarbeiten, auch ohne Vertrag. Erkundigen Sie sich im Zweifelsfall bei einem Anwalt.
Tom W. 14. September 2017 um 10:49
ich überlege gerade den Arbeitgeber zu wechseln und habe dazu zwei Fragen.
Mein potentieller neuer Arbeitgeber würde mir eine Probezeit von 3 Monaten anbieten. Was passiert, wenn ich in Monat 4 gekündigt werde? Habe ich dann einen Schutz oder kann der Arbeitgeber dies ohne Angabe von Gründen machen?
Meine zweite Frage zielt auf die Elternzeit ab. Ich habe mit meinem jetzigen Arbeitgeber vereinbart im Januar einen Monat Elternzeit zu nehmen. Ist dies in der Probezeit dann überhaupt möglich und wenn ja, wie sieht es da mit dem Kündigungsschutz aus?
Arbeitsvertrag.org 23. Oktober 2017 um 13:07
eine Kündigung nach der Probezeit würde nach den normalen Regeln einer Kündigung ablaufen und wäre nicht von der verkürzten Kündigungsfrist betroffen.
Generell ist auch Elternzeit auch während der Probezeit möglich. Auch hier greift der gesetzliche Kündigungsschutz.
Tom E. 19. September 2017 um 11:30
ich habe einen unbefristeten Arbeitsvertrag über 3 Monate Probezeit erhalten. Was bedeutet das für den Kündigungsschutz? Kann mir der Arbeitgeber beispielsweise in Monat 4 ohne Angabe von Gründen kündigen?
Arbeitsvertrag.org 6. November 2017 um 10:28
nach Ende der Probezeit kann Ihnen nur mit Grund gekündigt werden.
Fr 26. September 2017 um 17:05
Mein 6 monatige Probezeit endet am Freitag . Heute kam mein Chef zu mir und meinter er möchte die Probezeit um weitere 6 Monate verlängern . Ist dies Rechtens ? bzw was kann ich dagegen machen ?
Arbeitsvertrag.org 6. November 2017 um 12:12
es ist nicht möglich die reguläre Probezeit über den Zeitraum von 6 Monaten zu verlängern. Nach dieser Zeit tritt der gesetzliche Kündigungsschutz in Kraft.
Fr 26. September 2017 um 17:07
mit der Begründung das ich zu viele Fehler machen würde . Arbeite im Druck .
Holger 2. Oktober 2017 um 21:53
Hallo, ich habe am 01.04.2017 bei einer großen Firma angefangen (Betriebsrat und Tariflohn). Die im Vertrag vereinbarte Probezeit beträgt 6 Monate. Jetzt habe ich am 26.09.2017 (also 6 Tage vor Ablauf der Probezeit) meine Kündigung erhalten. Diese Kündigung wird zum 10.10.2017 wirksam. Ich habe noch bis zum Ende der Woche gearbeitet und mich am 02.10.2017 bis zum 10.10.2017 krankschreiben lassen um dann die 15 erarbeiteten Urlaubstage ausbezahlt zu bekommen. Ich weiß dass eine Anhörung bezüglich meiner Kündigung vor dem Betriebsrat stattgefunden hat.
Jetzt zu meiner Frage: ist die Kündigung trotz Überziehens der Probezeit (um 9 Tage) trotz Resturlaub (15 Tage) wirksam oder könnte ich eine Kündigungsschutzklage einreichen und auf Wiedereinstellung klagen?
Arbeitsvertrag.org 6. November 2017 um 13:09
bei Ihrer frage kann Ihnen ein Anwalt für Arbeitsrecht helfen.
Libby02 4. Oktober 2017 um 18:36
Ich hatte einen vorerst auf 2 Jahre befristeten Arbeitsvertrag erhalten, in dem eine 6-monatige Probezeit vereinbart wurde. Als Kündigungsfrist während der Probezeit war eine “Kündigung zum nächsten Werktag” festgelegt. Die Firma hat mehr als 50 Mitarbeiter. Ist das rechtlich machbar? Die Dame von der Arbeitsagentur meinte dazu, dass Firmen solche Vereinbarungen ja “individuell” handhaben könnten.
Zudem rechnet die Firma die Arbeitszeit über ein altes Stechkartensystem ab, das zwar minutengenau stempelt, jedoch rechnet die Buchhaltung die Kommzeiten auf die nächste Viertelstunde hoch (z. B. Kommzeit 09:02 Uhr: Abrechnung 09:15 Uhr) und die Gehzeiten werden auf Viertelstunden abgerundet (z. B. Gehzeit 16:41: Abrechnung 16:30 Uhr) . Ist diese Zeiterfassung zulässig?
Arbeitsvertrag.org 20. November 2017 um 10:34
Hallo Libby02,
während der Probezeit muss keine Kündigungsfrist eingehalten werden. Die vertraglich festgelegte Frist ist also bindend.
Eine ständige Abweichung der Abrechnungszeit zum Nachteil der Angestellten ist nicht zulässig. Die Erfassung der Arbeitszeit sollte inklusive eventueller Rundungen im Arbeitsvertrag festgeschrieben sein.
L 13. Oktober 2017 um 23:36
ich wurde in der Probezeit zum Ende des Monats gekündigt. Jetzt habe ich mir blöderweise eine Magen-Darm-Grippe eingefangen und bin für eine Woche arbeitsunfähig geschrieben. Der letzte Tag der Krankschrift liegt aber noch vor dem Monatsende. Nun habe ich die Befürchtung, dass sich dadurch aber meine Probezeit um die Tage der Krankschrift verlängert? Ich habe gar kein Interesse an einer Verlängerung, weil der Arbeitgeber mir heute vorgeworfen hat, ich würde die Krankschrift nur als Vorwand nehmen.
Arbeitsvertrag.org 20. November 2017 um 11:17
eine Krankschreibung hat keine Auswirkung auf die Dauer der Probezeit.
Peter 22. Oktober 2017 um 16:20
was ist denn wenn ich zum 15.09. angefangen habe, in der 2. Woche krank geworden bin und das erste Gehalt bekomme, kann der Arbeitgeber dann für die 3. und 4. Woche (sprich 01.10.-15.10.) bei fortlaufender Krankheit Geld einbehalten?
Arbeitsvertrag.org 20. November 2017 um 12:41
bei Krankheit und entsprechendem Nachweis ist eine Lohnkürzung nicht gerechtfertigt. Im Zweifelsfall sollten Sie einen Anwalt für Arbeitsrecht konsultieren.
Sonja Sch. 7. November 2017 um 11:29
Hallo ich habe vor 2 Wochen einen neuen Job mehr aus Verlegenheit weil ich nichts anderes gefunden habe angefangen. Die Probezeit beträgt 6 Monate, aber es steht da nirgends welche Kündigungsfrist während der Probezeit gilt. Nun habe ich einen neuen Job der mir total zusagt bekommen und kann diesen am 1.12.17 beginnen. Wie ist das nun? Kann ich mit einer 14 tägigen Frist kündigen auch wenn nichts im Vertrag steht während der Probezeit, oder muß ich mich deshalb an die normale Kündigungsfrist wie sie nach der Probezeit steht halten.
Auf eine Rückantwort freut sich Sonja
Arbeitsvertrag.org 4. Dezember 2017 um 11:21
in der Probezeit kann ohne die Angabe von Gründen fristlos gekündigt werden.
Heidi 9. November 2017 um 13:55
Hallo, ich hab im Mai angefangen mit einer Probezeit von 6 Monaten. Im Oktober musste ich eine Vereinbarung unterschreiben, dass die Probezeit um 2 weitere Monate verlängert wird, weil im August 4 Wochen Betriebsurlaub waren. Nun hab ich innerhalb der verlängerten Probezeit die Kündigung bekommen. Kann ich dagegen angehen? Es ist ein Kleinbetrieb mit nur 4 Mitarbeitern.
Arbeitsvertrag.org 4. Dezember 2017 um 11:36
die Chancen dagegen anzugehen sollten Sie mit einem Anwalt für Arbeitsrecht besprechen.
Britt 16. November 2017 um 19:41
Ich bin seit 16 Tagen im Arbeitsverhältnis. Ich habe zum 1.11. angefangen. Es wurde Keine Probezeit vereinbart. Gesetzlicher Arbeitsvertrag. Wie kann ich jetzt kündigen.
Arbeitsvertrag.org 11. Dezember 2017 um 8:48
wenn keine Probezeit vereinbart wurde, gelten die gesetzlichen Kündigungsfristen von 4 Wochen. In Einvernehmen mit Ihrem Arbeitgeber sind auch kürzere Fristen möglich.
Dietmar 24. November 2017 um 18:45
Mein Mitarbeiter hat einen unbefristeten Vertrag mit 3 Monat Probezeit.
Eintritt 7.9.17
Bei Einhaltung der 14-Tage Kündigungsfrist muss die Kündigung 14-Tage vor dem Ende der Probebzeit ausgesprochen werden oder geht es auch z. Bsp. eine Woche vor Ende der Probebetrieb unter Einhaltung der 14 Tage?
Arbeitsvertrag.org 18. Dezember 2017 um 10:05
Solange die Kündigung innerhalb der Probezeit erteilt wird, auch am letzten Tag der Probezeit, so gilt in der Regel vom Zeitpunkt der Kündigung die 14 tägige Kündigungsfrist. Wenden Sie sich im Zweifelsfall an einen Anwalt.
Lydia 1. Dezember 2017 um 11:33
danke für diese informative Seite und die regelmäßigen Antworten.
Meine Schwester hat einen befristeten Vertrag abgeschlossen, in diesem steht nichts zur Probezeit.
Nach weniger als zwei Monaten wurde ihr – ohne Begründung – binnen zwei Wochen zum 01. gekündigt. Sie ist schwanger und hat seit dem 31. ein Beschäftigungsverbot. Allerdings hat sie ihre Schwangerschaft erst einen Tag nach der Kündigung angezeigt.
Nach unserer Auffassung ist die Kündigung nicht wirksam ergangen, sondern hätte vier Wochen vorher ausgesprochen werden müssen. Was bedeutet das? Ist die Kündigung dann gänzlich unwirksam oder gilt sie zum Datum des Ablaufs von vier Wochen nach Kündigungsdatum?
Grundsätzlich haben wir es so verstanden, dass sie gar nicht hätte gekündigt werden dürfen (auf Grund ihrer Schwangerschaft). Nun wusste der Arbeitgeber aber nichts davon. Wie ist dann die Rechtslage?
Arbeitsvertrag.org 29. Dezember 2017 um 10:00
wer schwanger ist, darf nicht gekündigt werden. Zusätzlich sollten Sie prüfen, ob der Arbeitsvertrag den gesetzlichen Bestimmungen entspricht, da Probezeit und Kündigungsfristen darin geregelt werden sollten. Wir empfehlen Ihnen, sich an einen Anwalt zu wenden. Der kann Ihnen ausführlich erklären, welche Rechte Ihre Schwester hat.
Manuela 2. Dezember 2017 um 10:29
Hallo. ich habe zum 1. Februar einen befristeten Midijobvertrag unterschrieben und sechs Monate Probezeit absolviert. Die Befristung würde am 18. Januar 2018 auslaufen. Der Vertrag wurde während der Laufzeit bereits stundentechnisch und lohntechnisch erhöht, befindet sich aber immer noch in der Gleitzone. Jetzt soll ich eine andere Position im Unternehmen besetzen, welche mit 30 Stunden also Teilzeit zu Buche steht, die Aufgaben sich teilweise verändern aber nur von der Menge her. Jetzt soll ich nochmal 6 Monate Probezeit absolvieren und möchte wissen ob ich das muss bzw ob dies so rechtens ist. vielen Dank.
Arbeitsvertrag.org 29. Dezember 2017 um 14:34
in manchen Fällen ist eine erneute Probezeit zulässig. Wenden Sie sich im Zweifelsfall an einen Anwalt.
Steffen 9. Dezember 2017 um 16:20
Ich habe eine dringende Frage zu der Probezeit. Wenn ich ein Arbeitsverhältnis in einer Firma habe und dort eine Probezeit “erfolgreich” bestanden habe ist eine weitere Probezeit im Anschlussausbildungsvertrag im gleichen Unternehmen möglich?
Fallbeispiel: Ich unterschreibe einen Vertrag, der eine 6 Monatige Probezeit vorsieht. Alles geht gut. Im Anschluss an mein Arbeitsverhältnis übernimmt mich der Betrieb in eine Ausbildung mit Ausbildungsvertrag etc. Ist hier eine weitere 4 Monatige Probezeit rechtlich überhaupt möglich?
Meiner Meinung nach ist dies nicht der Fall oder gelten dann andere Regelungen?
Arbeitsvertrag.org 9. Januar 2018 um 15:32
ein Ausbildungsverhältnis stellt andere Anforderungen an Sie als ein Arbeitsverhältnis. Daher ist es rechtlich möglich, dass Ihr Arbeitgeber für Ihre neue Anstellung eine Probezeit festlegt, selbst wenn dieser Sie schon aus einem früheren Beschäftigungsverhältnis kennt. Denn eine Probezeit dient vor allem dazu, Ihre Qualifikation für die Position, die Sie in der Firma ausüben, zu prüfen, nicht Ihre generelle Arbeitsweise einzuschätzen.
Emilia P. 9. Dezember 2017 um 18:20
Hallo brauche dringend hilfe. Ich bin 17 Jahre alt und eigentlich 4 monate bei meiner Ausbildung im der Probezeit wurde aber durch gute Leistungen 2 Wochen ehr aus der Probezeit entlassen
Jetzt meinte mein Chef auf einmal das ich wieder drinnen wäre im der Probezeit und droht mit Kündigung möglich???
Arbeitsvertrag.org 9. Januar 2018 um 15:41
leider ergeben sich aus Ihren Ausführungen für unsere Redaktion zu wenige Informationen, um Ihre Frage zu beantworten. Auf welcher Grundlage droht Ihnen Ihr Chef mit Kündigung? Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht.
Jan 8. Januar 2018 um 14:15
Ich habe Anfang Dezember eine geringfügige Beschäftigung (450€) an einer Tankstelle begonnen und möchte nun schnellstmöglich wieder kündigen, um einen anderen Job anzutreten. Einen Arbeitsvertrag habe ich nicht unterschrieben, welche Kündigungsfrist habe ich nun einzuhalten?
Arbeitsvertrag.org 5. Februar 2018 um 11:34
in der Regel gelten bei einem mündlich geschlossenen Arbeitsvertrag die gesetzlichen Kündigungsfristen. Sollten Sie mit Ihrem Arbeitgeber etwas anderes vereinbart haben, muss dies unter Umständen nachgewiesen werden.
Manuel G 9. Januar 2018 um 15:29
Ich habe eine Probezeit von 6 Monaten die jetz schon zuende ist war aber jetz schon 2 Monate wegen eines Arbeitsunfall Krank geschrieben (bin aber noch weiterhin länger krank geschrieben) . Jetz will mein Chef die Probezeit um Weitere 6 Monate verlängern ich weiß das ist nicht rechtens aber wie is das da ich 1. einen Arbeitsunfall hatte was gelten da für regeln für die Verlängerung
2. wenn dürfte er nur die 2 Monate als Probezeit Verlängerung drann hängen oder gar keine Probezeit Verlängerung
Arbeitsvertrag.org 5. Februar 2018 um 11:59
Hallo Manuel G.,
eine Verlängerung der Probezeit ist in manchen Fällen durchaus möglich. Ob dies in Ihrem Fall zulässig ist und inwieweit sich das auf die Kündigungsfrist auswirkt, kann Ihnen hier nur ein Anwalt sagen, da wir keine Rechtsberatung anbieten dürfen.
Rudi 12. Januar 2018 um 23:30
ich habe einen Jahresvertrag mit verträglicher Probezeit von 3 Monaten in einem größeren (weit über 10 Angestellte) Betrieb. Die ordentliche Kündigungsfrist nach Ablauf der Probezeit ist auf 4 Wochen festgelegt (Jeweils zum 15. oder zum Monatsende). Bis 2 Wochen vor Ablauf der Probezeit bekam ich positives Feedback. Dann wurden meine Leistungen kritisiert und ich erhielt eine mündliche Mitteilung seitens 2er Vorgesetzter über eine Probezeitverlängerung um weitere 3 Monate. Schriftlich bekam ich nichts. Ich musste auch nicht einwilligen. Zeitgleich wurde ein neuer, jüngerer Testkandidat neben meiner Probezeitverlängerung ins Spiel gebracht. Reicht die mündliche Mitteilung für die Probezeitverlängerung aus? Welche Kündigungsfrist gilt nun nach Ablauf der ersten 3 Monate für mich?
Arbeitsvertrag.org 12. Februar 2018 um 9:31
allgemein ist es zulässig die Probezeit auf maximal sechs Monate zu verlängern. Eine Probezeitverlängerung über sechs Monate muss begründet werden. In Ihrem Fall sollte ein Anwalt beurteilen, ob die Verlängerung der Probezeit zulässig ist.
Bea 16. Januar 2018 um 0:50
Hallo liebes Team von Arbeitsvertrag.org,
meine Probezeit endet am 30.04.2018.
Als alleinerziehende Mutter habe ich für Mai 2 Tage Urlaub beantragt. Ich habe nun die Info bekommen, dass dem Urlaubsantrag noch nicht zugestimmt werden kann, da die Termine außerhalb der Probezeit liegen und eine Bewilligung das Kündigungsrecht innerhalb der Probezeit aufheben würde. Ich konnte im AWO Tarifvertrag dazu keine Regelung finden. Ist die Aussage meines Vorgesetztens richtig?
Arbeitsvertrag.org 12. Februar 2018 um 10:38
wir dürfen keine Rechtsberatung anbieten. Diese wäre aber zusammen mit einem Einblick in den Arbeitsvertrag notwendig, um Ihrem Anliegen auf den Grund zu gehen. Wenden Sie sich deshalb an einen Anwalt.
Achim 31. Januar 2018 um 13:22
ich hatte einen Minijob in einer Firma. Dieser ist auf eine 100% Stelle erweitert worden (übergangslos). Allerdings ist ein neuer Vertrag aufgestellt worden. In diesem steht erneut eine Probezeit von 6 Monaten drin. Ist dies rechtens?
Arbeitsvertrag.org 19. Februar 2018 um 11:32
es kann sein, dass eine erneute Probezeit zulässig ist, insbesondere dann, wenn mit dem neuen Arbeitsvertrag neue Tätigkeitsfelder oder Verantwortungsbereiche hinzukommen. Ob eine erneute Probezeit in Ihrem Fall zulässig ist, kann allerdings nur ein Anwalt beurteilen.
Lena 31. Januar 2018 um 21:45
In meinen Vertrag steht das ich eine 3 monatige (Kündigungsfrist 2 Wochen) probezeit habe 1.10.17 angefangen und wurde am 30.01.18 gekündigt ohne Begründung, weil ich meine Arbeit gut gemacht hatte in den Augen von denen zu gut
Meine probezeit wurde nicht verlängert und habe jetzt eine Kündigungsfrist von 4 Wochen
Arbeitsvertrag.org 19. Februar 2018 um 11:37
wann endete denn die Probezeit? Solange sich der Arbeitgeber an die vertraglichen oder gesetzlichen Kündigungsfristen hält (ordentliche Kündigung) ist normalerweise keine Begründung erforderlich.
Detlef 9. Februar 2018 um 12:03
meine Probezeit wurde um (weitere) 6 Monate verlängert. Ich habe unterschrieben, im Wissen das dies rechtlich nicht zulässig ist.
Nun fürchte ich eine Kündigung nach den 6 Monaten und die möglichen Konsequenzen bei der AfA (Sperre).
Oder ist eine 1-jährige Probezeit nach Unterzeichnung doch rechtskräftig ?
Arbeitsvertrag.org 27. Februar 2018 um 10:43
leider dürfen wir keine Rechtsberatung anbieten. Nur ein Anwalt kann Ihnen sagen, welche rechtlichen Schritte hier Sinn machen und welche Rechtsfolgen sich in Ihrer Situation ergeben könnten.
Veronique 13. Februar 2018 um 11:15
Mein Sohn hat einen Arbeitsvertrag unterschrieben, in dem steht, dass die Probezeit 6 Monate beträgt. Aber die Arbeitgeber haben ihm letzte Woche ein Addidum gereicht, das auf eine Beendigung seiner Probezeit und eine befristete Arbeitsbeschäftigung mit Lohnerhöhung hinweist. Anscheinend sind die Arbeitgeber mit meinem Sohn zufrieden. Aber er möchte nicht in dieser Firma weiterarbeiten und bewirbt sich um andere Stellen. Deshalb ist für ihn die erforderliche Kündigungsfrist von 14 Tagen in der Probezeit günstig, er ist nicht daran interessiert, einen befristeten Arbeitsvertrag zu bekommen, der drei Monate Kündigungsfrist erfordert. Deshalb meine Frage: Haben die Arbeitgeber das Recht, die Probezeit von heute auf morgen zu verkürzen ?
Arbeitsvertrag.org 5. März 2018 um 8:47
bei Änderungen im Arbeitsvertrag, muss normalerweise die Zustimmung beider Vertragsparteien gegeben sein. Bevor Ihr Sohn einen Änderungsvertrag unterzeichnet, sollte er sich von einem Anwalt beraten lassen.
Yvonne 13. Februar 2018 um 11:52
Hallo, ich habe einen zeitbefristeten Vertrag mit sachgrund ( Erziehungsurlaub ) vorerst bis 30 April 2017 erhalten. Der wurde dann auch nochmals bis August 2018 für mich verlängert. Seit 11Dezember 2017 bin ich wegen burn out/ mobbing krankgeschrieben.( mein Chef hat mir dann auch angekündigt das ich eine Enttäuschung für meine Familie währe und ich meinen Vertrag nicht verlängert bekomme, obwohl der erst im August ausläuft.) letztendlich habe ich eine E-Mail am 22 Dezember von ihm erhalten das mein Vertrag nicht verlägert wird. Ich bin auch in ärztlicher Behandlung ( psychologen/ Neurologen und weiterhin krankgeschrieben). Jetzt habe ich Angst und schaue jeden Tag in meinen Briefkasten ob ich eine vorzeitige Kündigung bekomme da in meinen Vertrag steht das sie sich eine ordentliche Kündigung vorbehalten. Könnte mein Arbeitgeber mich so einfach kündigen? Ich arbeite im öffentlichen Dienst für die US Streitkräfte. Ich habe meinen Betriebsrat schon kontaktiert aber diese sind auch keine große Hilfe.
Arbeitsvertrag.org 5. März 2018 um 8:53
wenden Sie sich an einen Anwalt, um zu prüfen, ob bei Ihnen der Kündigungsschutz greift und ob sich Ihr Arbeitgeber hier richtig verhält.
Chris W 16. Februar 2018 um 15:15
Hallo, ich habe in meinem Vertrag explizit eine Passus stehen “Es wird auf eine Probezeit verzichtet”. Ist somit gar keine Probezeit vereinbart oder ist eine “Grauzone”? Ich muss dazu sagen, das es ein Wiedereinstieg in das selbe Unternehmen ist.
Arbeitsvertrag.org 5. März 2018 um 9:50
Hallo Chris W.,
wie genaue Formulierungen im Vertrag ausgelegt werden, kann Ihnen im Zweifelsfall nur ein Anwalt sagen, da wir keine Rechtsberatung anbieten dürfen. Mit Verzicht auf die Probezeit sollte normalerweise auch genau das gemeint sein.

References: § 622
 § 20
 § 626
 § 5
 § 622
 § 622
 § 622