Source: http://www.juramagazin.de/157908.html
Timestamp: 2020-03-30 17:22:22+00:00

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Die Stadt Schkölen und die Gemeinden Dothen, Graitschen a. d. Höhe, Hainchen, Mertendorf, Nautschütz, Rockau, Thierschneck und Wetzdorf liegen im nördlichen Teil des Saale-Holzland-Kreises. Das Gebiet der zur Verwaltungsgemeinschaft gehörenden Gemeinden ist im Norden begrenzt durch die Landesgrenze, im Osten durch die Gemeinde Heideland der Verwaltungsgemeinschaft Heideland-Elstertal (7 151 Einwohner), im Süden durch die Stadt Bürgel und die Gemeinde Poxdorf der Verwaltungsgemeinschaft Bürgel (3 539 Einwohner) sowie die Gemeinden Petersberg und Rauschwitz der Verwaltungsgemeinschaft Wethautal (1 363 Einwohner) und im Westen durch die Gemeinden Frauenprießnitz und Tautenburg der Verwaltungsgemeinschaft Camburg (4 889 Einwohner). Die Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Wethautal und die Gemeinde Gösen haben mit der Stadt Eisenberg (11 425 Einwohner; erfüllende Gemeinde) die Wahrnehmung der Aufgaben einer Verwaltungsgemeinschaft vereinbart und die Anerkennung durch Rechtsverordnung beantragt. Die Gemeinden Graitschen
b. Bürgel, Nausnitz und Poxdorf der Verwaltungsgemeinschaft Bürgel haben die Auflösung ihrer Verwaltungsgemeinschaft und die Anerkennung einer Vereinbarung über die Wahrnehmung der Aufgaben einer Verwaltungsgemeinschaft durch die Stadt Bürgel als erfüllende Gemeinde beantragt.
Durch Auflösung und Zusammenschluß der Stadt Schkölen und der Gemeinden Dothen, Graitschen a. d. Höhe, Hainchen, Mertendorf, Nautschütz, Rockau und Wetzdorf entsteht eine neue Gemeinde mit 3 496 Einwohnern, von der zu erwarten ist, dass sie in der Lage ist, die Aufgaben des eigenen und übertragenen Wirkungskreises effektiv und sachgerecht zu erfüllen.
Die Stadt Schkölen und die Gemeinden Dothen, Graitschen a. d. Höhe, Hainchen, Mertendorf, Nautschütz, Rockau und Wetzdorf sind einander benachbart, gehören demselben Landkreis an und sind durch regionale Verkehrswege miteinander verbunden.
Die maximale Entfernung zum bisherigen Verwaltungssitz Stadt Schkölen beträgt durchschnittlich etwa 5 km. Die Gemeinden bilden aufgrund ihrer territorialen Lage, der Infrastruktur und der örtlichen Gegebenheiten eine Einheit. Grund- und Regelschule befinden sich für die vorgenannten Gemeinden in Schkölen (bis auf Rockau - Grundschule in Hainspitz). Die Gemeinden gehören dem gleichen Wasser- und Abwasserzweckverband an. Auf die Stadt Schkölen, die im Regionalen Raumordnungsplan Ostthüringen als Kleinzentrum ausgewiesen ist, sind die übrigen Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft orientiert. Die gemeinsamen Traditionen und historisch gewachsenen Strukturen sowie die bereits in der Vergangenheit vorhandenen und in den letzten Jahren in der Verwaltungsgemeinschaft Schkölen herausgebildeten gemeinsamen Verwaltungsstrukturen sprechen gleichfalls für einen Zusammenschluß aller genannten Gemeinden.
Durch die Zuordnung der Gemeinde Thierschneck (125 Einwohner) zur Verwaltungsgemeinschaft Camburg erhöht sich deren Einwohnerzahl auf 5 014. Damit genügt die Verwaltungsgemeinschaft den Vorgaben der Thüringer Kommunalordnung hinsichtlich der Mindesteinwohnerzahl. Diese Zuordnung entspricht im übrigen dem vorab geäußerten Willen der Gemeinde Thierschneck und der Verwaltungsgemeinschaft Camburg.
Die Gemeinde Thierschneck grenzt unmittelbar an die Gemeinde Frauenprießnitz der Verwaltungsgemeinschaft Camburg. Mit der Sitzgemeinde Camburg ist Thierschneck durch regionale Verkehrswege verbunden. Die Entfernung beträgt etwa 4 km. Thierschneck ist überwiegend in Richtung Camburg orientiert. Die Grundschule für Thierschneck befindet sich in Frauenprießnitz, die Regelschule in Camburg.
Zum Neunten Abschnitt (Saale-Orla-Kreis):
Zu § 15 (Verwaltungsgemeinschaften Krölpa, Ranis-Ziegenrück):
Die Verwaltungsgemeinschaft Krölpa, bestehend aus den Gemeinden Friedebach (190 Einwohner), Gräfendorf (412 Einwohner), Herschdorf b. Pößneck (321 Einwohner), Krölpa (1 704 Einwohner), Rockendorf (604 Einwohner), Seisla (167 Einwohner) und Trannroda (144 Einwohner), wird aufgelöst. Mit insgesamt 3 542 Einwohnern liegt sie weit unterhalb der in der Thüringer Kommunalordnung regelmäßig geforderten Mindesteinwohnerzahl von 5 000 für Verwaltungsgemeinschaften. Eine Zuordnung anderer Gemeinden zur Verwaltungsgemeinschaft Krölpa ist im Hinblick auf die Gesamtstruktur der Region nicht sinnvoll.
Die Gemeinden Friedebach, Gräfendorf, Herschdorf b. Pößneck, Krölpa, Rockendorf, Seisla und Trannroda liegen an der nordwestlichen Grenze des Saale-Orla-Kreises. Das Gebiet der Gemeinden ist im Norden und Westen begrenzt durch die Landkreisgrenze, im Osten durch die Gemeinde Langenorla der Verwaltungsgemeinschaft Oppurg (6 595 Einwohner), die Stadt Pößneck (15 587 Einwohner) sowie im Südosten durch die Gemeinden Ranis, Schmorda und Wilhelmsdorf der Verwaltungsgemeinschaft (5 809 Einwohner).
Durch Auflösung und Zusammenschluß der Gemeinden Friedebach, Gräfendorf, Herschdorf b. Pößneck, Krölpa, Rockendorf und Trannroda entsteht eine neue Gemeinde mit 3 375 Einwohnern, die in der Lage sein wird, die Aufgaben des eigenen und übertragenen Wirkungskreises effektiv und sachgerecht zu erfüllen.
Die Gemeinden Friedebach, Gräfendorf, Herschdorf b. Pößneck, Krölpa, Rockendorf und Trannroda sind einander benachbart, gehören demselben Landkreis an und sind durch regionale Verkehrswege beziehungsweise die Bundesstraße B 281 miteinander verbunden. Die Entfernung zum bisherigen Verwaltungssitz Krölpa beträgt etwa 8 km.
Die Gemeinden bilden aufgrund ihrer territorialen Lage, der Infrastruktur und der örtlichen Gegebenheiten eine Einheit. Die Gemeinde Krölpa stellt das Zentrum dieses Bereichs dar, auf das die übrigen Gemeinden orientiert sind. Im Regionalen Raumordnungsplan Ostthüringen ist Krölpa zusammen mit der Stadt Ranis als funktionsteiliges Kleinzentrum ausgewiesen. Gemeinsame Traditionen und historisch gewachsene Strukturen sowie die bereits in der Vergangenheit vorhandenen und in den letzten Jahren in der Verwaltungsgemeinschaft Krölpa herausgebildeten gemeinsamen Verwaltungsstrukturen sprechen gleichfalls für eine Zusammenlegung aller sechs Gemeinden.
Die Gemeinde Seisla (167 Einwohner) grenzt unmittelbar an das Gebiet der Stadt Ranis (1 969 Einwohner), dem Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Ranis-Ziegenrück (5 809 Einwohner). Mit dieser Stadt ist Seisla durch regionale Verkehrswege verbunden. Die Entfernung beider Orte beträgt etwa 3 km. Die Regelschule für Seisla befindet sich in Ranis. Seisla ist - wie Ranis - Mitglied im Zweckverband Wasser und Abwasser Orla.
Aufgrund dieser engen Beziehungen hatte die Gemeinde Seisla sich bereits um den Austritt aus der Verwaltungsgemeinschaft Krölpa und den Beitritt zur Verwaltungsgemeinschaft Ranis-Ziegenrück bemüht. Durch die Erweiterung um Seisla erhöht sich die Einwohnerzahl der Verwaltungsgemeinschaft Ranis-Ziegenrück auf 5 976 Einwohner.
Zu § 16 (Gemeinde Unterlemnitz):
Die Eingemeindung der Gemeinde Unterlemnitz (401 Einwohner) in die Stadt Moorbad Lobenstein (7 033 Einwohner) ist zwingend erforderlich.
Das Gebiet der Gemeinde Unterlemnitz ist südwestlich und nordwestlich begrenzt vom Gebiet der Stadt Moorbad Lobenstein und östlich von der Gemeinde Ebersdorf (2 865 Einwohner). Westlich grenzt auf kurzer Strecke die Gemeinde Heinersdorf der Verwaltungsgemeinschaft Region Wurzbach (4 372 Einwohner) an. Unterlemnitz gehört zum Verflechtungsbereich und zum natürlichen Entwicklungsraum der kreisangehörigen Stadt Moorbad Lobenstein, die im Regionalen Raumordnungsplan Ostthüringen als teilfunktionales Mittelzentrum ausgewiesen ist. Zudem verbindet das Gebiet der Gemeinde Unterlemnitz eine Exklave der Stadt Moorbad Lobenstein mit dem Kerngebiet der Stadt. Eine andere Zuordnung von Unterlemnitz als zur Stadt Moorbad Lobenstein wäre nicht sachgerecht.
Moorbad Lobenstein ist sowohl finanziell als auch organisatorisch und verwaltungsmäßig in der Lage, die Aufgaben des eigenen und übertragenen Wirkungskreises auch für das Gebiet der Gemeinde Unterlemnitz zu erfüllen. Unterlemnitz und Moorbad Lobenstein sind einander benachbart, gehören demselben Landkreis an und sind durch regionale Verkehrswege direkt miteinander verbunden. Unterlemnitz ist traditionell, infrastrukturell und verwaltungsmäßig überwiegend auf Moorbad Lobenstein orientiert.
Die Beschulung der Unterlemnitzer Schüler erfolgt in Lobenstein.
Zu § 17 (Verwaltungsgemeinschaft Region Wurzbach):
Die Verwaltungsgemeinschaft Region Wurzbach, bestehend aus der Stadt Wurzbach (2 456 Einwohner) und den Gemeinden Grumbach (189 Einwohner), Heberndorf (309 Einwohner), Heinersdorf (396 Einwohner), Oßla (437 Einwohner), Titschendorf (372 Einwohner) und Weitisberga (213 Einwohner), wird aufgelöst. Mit insgesamt 4 372
Einwohnern liegt sie unterhalb der in der Thüringer Kommunalordnung regelmäßig geforderten Mindesteinwohnerzahl von 5 000 für Verwaltungsgemeinschaften. Eine Zuordnung anderer Gemeinden zur Verwaltungsgemeinschaft Region Wurzbach ist im Hinblick auf die Gesamtstruktur der Region nicht sinnvoll.
Die Stadt Wurzbach und die Gemeinden Grumbach, Heberndorf, Heinersdorf, Oßla, Titschendorf und Weitisberga liegen an der südwestlichen Grenze des. Das Gebiet dieser Gemeinden ist im Norden begrenzt von den Gemeinden Eliasbrunn, Gahma, Rauschengesees und Thierbach der Verwaltungsgemeinschaft Saale-Sormitz-Höhen (4 449 Einwohner), im Osten von der Stadt Moorbad Lobenstein (7 033 Einwohner), der Gemeinde Unterlemnitz (401 Einwohner) und den Gemeinden Neundorf und Schlegel der Verwaltungsgemeinschaft Saale-Rennsteig (5 685 Einwohner), im Süden von der Landesgrenze. Die Gemeinden der ebenfalls nicht den Vorgaben der Thüringer Kommunalordnung entsprechenden Verwaltungsgemeinschaften und Saalburg (1 636 Einwohner) werden eine neue Verwaltungsgemeinschaft bilden (siehe unten § 18). Die Gemeinde Unterlemnitz wird eingegliedert in die Stadt Moorbad Lobenstein (siehe oben § 16).
Durch Auflösung und Zusammenschluß der Stadt Wurzbach und der Gemeinden Grumbach, Heberndorf, Heinersdorf, Oßla, Titschendorf und Weitisberga entsteht eine neue Gemeinde mit 4 372 Einwohnern, die leistungsfähig und in der Lage sein wird, die Aufgaben des eigenen und übertragenen Wirkungskreises effektiv und sachgerecht zu erfüllen.
Die Stadt Wurzbach und die Gemeinden Grumbach, Heberndorf, Heinersdorf, Oßla, Titschendorf und Weitisberga sind einander benachbart, gehören demselben Landkreis an und sind durch regionale Verkehrswege miteinander verbunden. Die Gemeinden bilden aufgrund ihrer territorialen Lage, der Infrastruktur und der örtlichen Gegebenheiten eine Einheit. Grund- und Regelschule sind für die umliegenden Orte in Wurzbach.
Alle genannten Gemeinden gehören einem Wasser- und Abwasserzweckverband an. Die Stadt Wurzbach, die im Regionalen Raumordnungsplan Ostthüringen als Kleinzentrum ausgewiesen ist, stellt das Zentrum dieses Bereichs dar, auf das die übrigen Gemeinden überwiegend orientiert sind. Die gemeinsamen Traditionen und historisch gewachsenen Strukturen sowie die bereits in der Vergangenheit vorhandenen und in den letzten Jahren in der Verwaltungsgemeinschaft Wurzbach herausgebildeten gemeinsamen Verwaltungsstrukturen sprechen gleichfalls für eine Zusammenlegung aller sieben Gemeinden.
Zu § 18 (Verwaltungsgemeinschaften Saalburg, Saale-Sormitz-Höhen):
Die Verwaltungsgemeinschaften Saalburg, bestehend aus der Stadt Saalburg (1 514 Einwohner) und der Gemeinde Burgk (122 Einwohner), und Saale-Sormitz-Höhen, bestehend aus den Gemeinden Altengesees (228 Einwohner), Burglemnitz (113 Einwohner), Eliasbrunn (245 Einwohner), Gahma (290 Einwohner), Liebengrün (481 Einwohner), Liebschütz (591 Einwohner), Rauschengesees (148 Einwohner), Remptendorf (1 326 Einwohner), Ruppersdorf (322 Einwohner), Thierbach (175 Einwohner), Thimmendorf (330 Einwohner) und Weisbach (200 Einwohner), werden aufgelöst. Mit insgesamt 1 636 Einwohnern beziehungsweise 4 449 Einwohnern liegen sie unterhalb der in der Thüringer Kommunalordnung regelmäßig geforderten Mindesteinwohnerzahl von 5 000 für Verwaltungsgemeinschaften.
Die beiden Verwaltungsgemeinschaften liegen in der südlichen Hälfte des an der westlichen Grenze des Landkreises. Das gemeinsame Gebiet aller genannten Gemeinden ist im Norden begrenzt durch die Landkreisgrenze, durch die Gemeinden Crispendorf, Eßbach, Paska und Ziegenrück der Verwaltungsgemeinschaft Ranis-Ziegenrück (5 809 Einwohner) und die Kreisstadt Schleiz (9 196 Einwohner), im Osten durch Schleiz und die Gemeinden Künsdorf, Seubtendorf, Tanna und Zollgrün der Verwaltungsgemeinschaft Tanna (4 106 Einwohner), im Süden durch die Stadt Moorbad Lobenstein (7 033 Einwohner) und die Gemeinde Ebersdorf/Thüringen (2 865 Einwohner) und im Westen durch die Gemeinden Heberndorf, Heinersdorf und Weitisberga der Verwaltungsgemeinschaft Region Wurzbach (4 372 Einwohner).

References: § 15
 § 16
 § 17
 § 18
 § 16
 § 18