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Timestamp: 2016-10-27 05:04:31+00:00

Document:
handelnd durch Maya Stutzer, Herzer Rechtsanw�lte,
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Z�rich, II. Zivilkammer, vom 1. Juli 2010.
A.a X.________ und Z.________ heirateten am 16. April 2003; sie sind die Eltern der beiden S�hne S.________ (geb. xxxx 2004) und T.________ (geb. xxxx 2006). In der Zeit von M�rz 2002 bis September 2005 lebten die Eheleute in der Schweiz, wo X.________ aufgewachsen war und ihre Eltern und Geschwister leben. Im September 2005 kehrte Z.________ nach Grossbritannien zur�ck, worauf ihm X.________ im Mai 2006 zusammen mit S.________ nachfolgte.
A.b Die Ehe wurde am 4. Juni 2009 durch den North Shields County Court geschieden. Das Scheidungsurteil enth�lt keine Regelung bez�glich der Kinderbelange. Nach der Scheidung standen die Kinder unter der Obhut von X.________, bei der sie sich w�hrend der Woche gr�sstenteils aufhielten. Am Wochenende und an zwei Abenden unter der Woche waren sie bei Z.________ untergebracht.
A.c Im Juli 2009 reiste X.________ im Einverst�ndnis von Z.________ mit beiden S�hnen zum Besuch der Verwandten in die Schweiz. W�hrend dieses Ferienaufenthaltes suchte die ausgebildete Kinderg�rtnerin nach Arbeit. Nach Erhalt eines Angebotes der Schule R.________ in A.________ teilte sie Z.________ mit E-Mail vom 7. August 2009, 13:25 Uhr, ihre Absicht mit, das betreffende Angebot anzunehmen und mit den Kindern in der Schweiz zu bleiben. Als Antwort auf diese E-Mail soll Z.________ einem Verbleib der Kinder in der Schweiz vorbehaltlos zugestimmt haben. Die Parteien standen erwiesenermassen in der Folge in telefonischem Kontakt zueinander. Am 19. August 2009 unterschrieb X.________ den Arbeitsvertrag. Z.________ besuchte die Kinder weiterhin in der Schweiz, insbesondere auch im Jahr 2009. �berdies unterhielt er telefonischen Kontakt zu ihnen.
B.a Am 24. September 2009 stellte Z.________ bei der englischen Zentralbeh�rde einen Antrag auf R�ckf�hrung seiner beiden S�hne nach England. Am 15. M�rz 2010 ersuchte er bei der II. Zivilkammer des Obergerichts des Kantons Z�rich um deren unverz�gliche R�ckf�hrung. In diesem Verfahren wurde Rechtsanw�ltin Maya Stutzer als Prozessbeist�ndin der Kinder bestellt.
B.b Mit Beschluss vom 1. Juli 2010 befahl das Obergericht X.________ unter Androhung der Strafen nach Art. 292 StGB, die beiden S�hne innert 30 Tagen seit Zustellung des Beschlusses nach England zur�ckzuf�hren oder zur�ckf�hren zu lassen, und regelte die Modalit�ten der R�ckf�hrung (Ziffer 1-10).
Gegen diesen Beschluss hat X.________ am 15. Juli 2010 Beschwerde in Zivilsachen erhoben. Sie beantragt, die Ziffern 1-10 des obergerichtlichen Beschlusses seien aufzuheben und das R�ckf�hrungsbegehren bez�glich der beiden S�hne abzuweisen. Ferner seien ihr ihre pers�nlichen Reisedokumente sowie jene der Kinder herauszuheben; eventuell sei die Sache zu weiteren Sachverhaltsabkl�rungen an die Vorinstanz zur�ckzuweisen; der Beschwerde sei aufschiebende Wirkung zuzuerkennen. F�r das bundesgerichtliche Verfahren ersucht sie um unentgeltliche Rechtspflege.
Das Obergericht hat auf Vernehmlassung verzichtet. Mit Eingabe vom 26. Juli 2010 beantragt der Beschwerdegegner, das Gesuch um aufschiebende Wirkung und die Beschwerde in der Sache abzuweisen. Auch er ersucht f�r das bundesgerichtliche Verfahren um unentgeltliche Rechtspflege.
Die Rechtsbeist�ndin der Kinder hat mit Eingabe vom 16. August 2010 zur Beschwerde Stellung genommen und hat deren Abweisung beantragt. Sie verlangt �berdies, die R�ckf�hrung habe innert 90 Tagen seit Zustellung des bundesgerichtlichen Urteils zu erfolgen und sei an die Bedingung zu kn�pfen, dass der Beschwerdegegner schriftlich auf die Einleitung rechtlicher Schritte verzichte, welche die Verhaftung der Beschwerdef�hrerin zur Folge haben. Sodann ersucht sie darum, das Gesuch um aufschiebende Wirkung abzuweisen.
Die Beschwerdef�hrerin hat sich am 24. August 2010 zu dieser Eingabe ge�ussert. Sie verlangt darin insbesondere, die R�ckf�hrung von einer Garantie der britischen Beh�rden abh�ngig zu machen, dass ihr nach erfolgter R�ckf�hrung keine Verhaftung oder sonstige Nachteile, beispielsweise im Zusammenhang mit einem allf�lligen Sorgerechtsprozess, erwachsen werden.
1.1 Beim Verfahren betreffend R�ckf�hrung eines Kindes nach dem Haager �bereinkommen vom 25. Oktober 1980 �ber die zivilrechtlichen Aspekte internationaler Kindesentf�hrung (HK�; SR 0.211.230.02) geht es um die Regelung der Rechtshilfe zwischen den Vertragsstaaten, mithin um eine Angelegenheit �ffentlich-rechtlicher Natur, die in unmittelbarem Zusammenhang mit der Respektierung und Durchsetzung ausl�ndischen Zivilrechts steht (Art. 72 Abs. 2 lit. b Ziff. 1 BGG; BGE 133 III 584 E. 1.2 mit Hinweisen). Der Beschluss des Obergerichts des Kantons Z�rich vom 1. Juli 2010 als oberen kantonalen Gerichts gilt als letztinstanzlicher kantonaler Endentscheid im Sinn von Art. 75 Abs. 1 und Art. 90 BGG (Art. 7 Abs. 1 des Bundesgesetzes �ber internationale Kindesentf�hrung und die Haager �bereinkommen zum Schutz von Kindern und Erwachsenen [BG-KKE; SR 211.222.32]). Die Beschwerde in Zivilsachen ist daher gegeben. Der angefochtene Entscheid ist der Beschwerdef�hrerin am 5. Juli 2010 zugestellt worden, womit die zehnt�gige Beschwerdefrist (Art. 100 Abs. 2 lit. c BGG) mit der Postausgabe vom 15. Juli 2010 auf jeden Fall eingehalten worden ist. Auf die rechtzeitig eingereichte Beschwerde ist somit einzutreten.
1.2 Geltend gemacht werden kann insbesondere die Verletzung von V�lkerrecht, dessen Anwendung das Bundesgericht frei pr�ft (Art. 95 lit. b i.V.m. Art. 106 Abs. 1 BGG). Demgegen�ber k�nnen Sachverhaltsfeststellungen nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig, d.h. willk�rlich (BGE 133 II 249 E. 1.2.2 S. 252) sind, auf einer Rechtsverletzung im Sinn von Art. 95 BGG beruhen und f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sind (Art. 97 Abs. 1 BGG).
1.3 Die Beschwerde ist zu begr�nden (Art. 42 Abs. 2 BGG). Mit ihr ist in gedr�ngter Form durch Auseinandersetzung mit den Erw�gungen des angefochtenen Entscheids darzulegen, welche Vorschriften und warum sie vom Obergericht verletzt worden sein sollen. Allgemein gehaltene Einw�nde, die ohne aufgezeigten oder erkennbaren Zusammenhang mit bestimmten Entscheidungsgr�nden vorgebracht werden, gen�gen nicht (BGE 116 II 745 E. 3 S. 749; 5A_92/2008 vom 25. Juni 2008 E. 2.3). Die Begr�ndung muss in der Beschwerdeschrift selbst enthalten sein; auf blosse Verweise auf andere Rechtsschriften ist nicht einzutreten (BGE 116 II 92 E. 2 S. 93 f.; BGE 126 III 198 E. 1d S. 201; 131 III 384 E. 2.3 S. 387 f.; zur Weitergeltung dieser Rechtsprechung f�r die Beschwerde in Zivilsachen vgl. Urteile 4A_115/2007 vom 13. Juli 2007 E. 2.1; 4A_137/2007 vom 20. Juli 2007 E. 4).
Wird eine willk�rliche Feststellung von Tatsachen geltend gemacht, ist neben der Erheblichkeit der ger�gten Tatsachenfeststellung f�r den Ausgang des Verfahrens klar und detailliert darzutun, inwiefern diese offensichtlich unhaltbar sein soll, d.h. mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch stehe, auf einem offenkundigen Versehen beruhe oder sich sachlich in keiner Weise rechtfertigen lasse (BGE 133 III 393 E. 7.1 S. 398). Die Parteien k�nnen sich mit anderen Worten nicht darauf beschr�nken, den kantonalen Sachverhaltsfeststellungen die eigene Sicht der Dinge gegen�berzustellen. Auf eine explizite oder implizite Kritik an den tats�chlichen Feststellungen der kantonalen Instanz, die den dargelegten Anforderungen nicht gen�gt, ist nicht einzutreten (BGE 133 II 249 E. 1.4.3 S. 255). Unzul�ssig sind insbesondere auch neue Sachverhaltsvorbringen oder Beweismittel, soweit nicht erst der Entscheid der letzten kantonalen Instanz dazu Anlass gegeben hat (Art. 99 Abs. 1 BGG).
Die Eingabe der Beschwerdef�hrerin entspricht �ber weite Strecken den vorgenannten Begr�ndungsanforderungen nicht, namentlich, was die appellatorische Kritik an der Beweisw�rdigung der Vorinstanz anbelangt. Soweit die Beschwerde den Begr�ndungsanforderungen nicht gen�gt, insbesondere keine gen�gende Auseinandersetzung mit den Erw�gungen des Obergerichts enth�lt, ist darauf nicht einzutreten.
1.4 Auf die Beschwerde ist von vornherein nicht einzutreten, soweit die Beschwerdef�hrerin eine allf�llige R�ckweisung an Garantien der britischen Beh�rden gekn�pft wissen will, handelt es sich doch um einen Antrag, der jedenfalls nach Ablauf der Beschwerdeschrift gestellt worden ist (Art. 100 Abs. 2 lit. c BGG).
1.5 Nicht einzugehen ist ebenso auf den Antrag der Rechtsbeist�ndin der S�hne, die R�ckf�hrung sei an die Bedingung zu binden, dass der Beschwerdegegner auf die Einleitung rechtlicher Schritte im Zusammenhang mit der Entf�hrung verzichte. Unzul�ssig ist sodann auch der Antrag, die Frist zur R�ckf�hrung sei auf 90 Tage seit Zustellung des bundesgerichtlichen Entscheides anzuberaumen. Die Rechtsbeist�ndin hat den kantonalen Entscheid nicht selbst angefochten (vgl. Art. 9 Abs. 3 BG-KKE). Auf die entsprechenden Antr�ge ist daher nicht einzutreten.
Auf die Ausf�hrungen der Rechtsbeist�ndin der Kinder ist schliesslich nicht einzutreten, soweit sie sich damit nicht mit den entscheidwesentlichen Erw�gungen des Obergerichts auseinandersetzt, sondern einfach ihre eigene Sicht der Dinge schildert und zahlreiche neue tats�chliche Vorbringen er�rtert.
Das HK� bezweckt die sofortige R�ckgabe widerrechtlich in einen Vertragsstaat verbrachter oder dort zur�ckgehaltener Kinder (Art. 1 lit. a). Als widerrechtlich gilt das Verbringen oder Zur�ckhalten eines Kindes, wenn dadurch das Sorgerecht verletzt wird, das einer Person, Beh�rde oder sonstigen Stelle allein oder gemeinsam nach dem Recht des Staates zusteht, in dem das Kind unmittelbar vor dem Verbringen oder Zur�ckhalten seinen gew�hnlichen Aufenthalt hatte (Art. 3 lit. a HK�) und dieses Recht im Zeitpunkt des Verbringens oder Zur�ckhaltens allein oder gemeinsam tats�chlich ausge�bt wurde oder ausge�bt worden w�re, falls das Verbringen oder Zur�ckhalten nicht stattgefunden h�tte (Art. 3 lit. b). Im vorliegenden Fall steht fest, dass der gew�hnliche Aufenthalt der Kinder vor dem Verbringen in die Schweiz in Grossbritannien war und dass den Parteien nach dem massgebenden Recht dieses Landes die elterliche Sorge und Obhut gemeinsam zustehen. Strittig ist dagegen, ob der Beschwerdegegner die elterliche Sorge und Obhut auch tats�chlich ausge�bt hat.
2.1 Die Beschwerdegegnerin macht geltend, sie habe anl�sslich der Verhandlung vor Obergericht vom 1. April 2010 einleuchtend negiert, dass der Beschwerdegegner sein Besuchsrecht gegen�ber den Kindern auch tats�chlich aus�be. Die Rechtsbeist�ndin der Kinder macht namentlich geltend, die entsprechende Behauptung sei von der Beschwerdef�hrerin im kantonalen Verfahren nicht erhoben worden.
2.2 Das Obergericht hat erwogen, von einer tats�chlichen Aus�bung des Sorgerechts durch den Beschwerdegegner sei nach �bereinstimmender Erkl�rung beider Parteien ohne weiteres auszugehen. Vor dem 15. Juli 2009 habe der Beschwerdegegner die Kinder an den Wochenenden und an zwei Abenden w�hrend der Woche betreut. Die Beschwerdef�hrerin legt nicht substanziiert dar, inwiefern diese Feststellung des Obergerichts willk�rlich sein soll. Ihre Ausf�hrungen zu diesem Punkt ersch�pfen sich vielmehr in appellatorischer Kritik am angefochtenen Entscheid, auf die nicht eingetreten werden kann. Somit kann offenbleiben, ob die tats�chliche Aus�bung der Obhut durch den Beschwerdegegner von der Beschwerdef�hrerin im kantonalen Verfahren tats�chlich bestritten worden ist. Damit aber bleibt es bei der obergerichtlichen Feststellung, dass die elterliche Obhut vom Beschwerdegegner vor dem Verbringen der Kinder in die Schweiz auch tats�chlich ausge�bt worden ist, womit das Zur�ckbehalten der Kinder in die Schweiz durch die Beschwerdef�hrerin als widerrechtlich im Sinn von Art. 3 HK� zu werten ist.
Weist die Person, welche sich der R�ckgabe des Kindes widersetzt, nach, dass der Gesuchsteller dem Verbringen oder Zur�ckhalten zugestimmt oder dieses nachtr�glich genehmigt hat, so ist die R�ckgabe abzulehnen. Dem Zweck des HK� folgend sind hier strenge Anforderungen zu stellen. Es muss die klar (ausdr�cklich oder stillschweigend) zum Ausdruck gebrachte Zustimmung zur dauerhaften Aufenthalts�nderung nachgewiesen werden. Dies gilt auch f�r die nachtr�gliche Genehmigung, die sich insbesondere nicht aus blosser zeitweiliger Hinnahme des Aufenthalts beim entf�hrenden Elternteil ergibt. Der beweislastpflichtige entf�hrende Elternteil hat die Verweigerungsgr�nde anhand substanziiert vorgetragener Anhaltspunkte objektiv glaubhaft zu machen (Urteil 5P.367/2005 vom 15. November 2005 E. 7.1, in SZIER 2007 S. 342). Ob die vorgetragenen Sachverhaltselemente glaubhaft gemacht sind, ist Tatfrage, die das Bundesgericht nur beschr�nkt �berpr�fen kann (E. 1.2). Frei zu pr�fende Rechtsfrage ist hingegen, ob ein Verweigerungsgrund vorliegt.
3.1 Nach den Ausf�hrungen des Obergerichts teilte die Beschwerdef�hrerin in ihrer E-Mail vom 7. August 2009, 13:25 Uhr, dem Beschwerdegegner zusammengefasst mit, ihr sei eine Stelle bei der Schule R.________ in A.________ angeboten worden; sie beabsichtige diese Stelle anzunehmen und mit den Kindern in der Schweiz zu bleiben. Das Obergericht hat im Weiteren erwogen, in der Folge habe der Beschwerdegegner die Beschwerdef�hrerin angerufen und sie h�tten dar�ber gesprochen, wie das funktionieren w�rde. Nach der Darstellung der Beschwerdef�hrerin h�tten zun�chst mehrere Telefonate stattgefunden, in denen die Parteien �ber die neue Entwicklung der Dinge gesprochen h�tten. Um 23:01 Uhr habe der Beschwerdegegner der Beschwerdef�hrerin die fragliche E-Mail zukommen lassen, woraus die Beschwerdef�hrerin die vorbehaltlose Zustimmung zum dauerhaften Wechsel des Aufenthaltsortes herleite. Der Beschwerdegegner habe weiter ausgef�hrt, nach der E-Mail der Beschwerdef�hrerin vom 7. August 2009 sei er v�llig �berrumpelt gewesen und habe am folgenden Tag telefonisch die definitive Zustimmung davon abh�ngig gemacht, dass er zuerst die Kinder in der Schweiz besuchen k�nne, um sich davon zu �berzeugen, dass es ihnen hier gut gehe. Unmittelbar nach der R�ckkehr aus der Schweiz habe er am 31. August 2009 beschlossen, die R�ckf�hrung der Kinder an die Hand zu nehmen. Die Beschwerdef�hrerin habe sich in der Klageantwort nicht zum behaupteten Telefonat vom 8. August 2009 ge�ussert und habe �berdies in der Stellungnahme zu den beschwerdegegnerischen Ausf�hrungen zum Telefonat auf ihre eigenen Er�rterungen verwiesen. Zum Telefonat selbst habe sie aber nichts ausgesagt. Gleichermassen habe sie sich in der pers�nlichen Befragung in der Hauptverhandlung nicht zum besagten Telefongespr�ch ge�ussert.
Eine isolierte Betrachtung der E-Mail des Beschwerdegegners vom 7. August 2009 (23:01 Uhr) indiziere dessen Zustimmung zum Verbleib der Kinder in der Schweiz. Gegen eine Zustimmung spreche aber, dass der Beschwerdegegner erst am 7. August 2009 von der Absicht der Beschwerdef�hrerin erfahren habe, in der Schweiz zu bleiben, und seine E-Mail in emotionaler Betroffenheit verfasst worden sei, was bereits aus der Wendung "I feel like my insides have been ripped out" herausgelesen werden k�nne. Im Gesamtzusammenhang betrachtet, stelle die E-Mail des Beschwerdegegners vom 7. August 2009 nicht das Ende der Diskussion zur Zustimmungserkl�rung dar. Aus der betreffenden E-Mail selbst gehe an zwei Stellen hervor, dass der Beschwerdegegner am Folgetag mit der Beschwerdef�hrerin dar�ber habe sprechen wollen ("before I speek to you tomorrow"). Der Beschwerdegegner behaupte unbestrittenermassen, er habe am Folgetag telefonisch die definitive Zustimmung davon abh�ngig gemacht, zuerst die Kinder in der Schweiz zu besuchen, um sich vergewissern zu k�nnen, dass es ihnen hier gut gehe. Andeutungsweise gehe diese Bedingung bereits aus der E-Mail des Beschwerdegegners hervor ("I genuinely only want the best for you and the children, if that means you guys move to Zurich then that is something I will have to learn to live with"). Dass der Beschwerdegegner gegen�ber der Beschwerdef�hrerin �ber die M�glichkeit gesprochen habe, wie das funktionieren k�nnte [, in der Schweiz zu leben], dass die Parteien ferner �ber einen Umzug in die Schweiz gesprochen haben sollen und sich der Beschwerdegegner schliesslich f�r eine Stelle in der Schweiz beworben habe, bilde insgesamt keinen Nachweis f�r die Darstellung der Beschwerdef�hrerin. Es spreche vielmehr f�r den Beschwerdegegner, in der Zeit der Schwebe die M�glichkeit des Umzuges in die Schweiz ernsthaft in Betracht gezogen zu haben.
Das Obergericht ist daher zum Schluss gelangt, die Beschwerdef�hrerin habe insgesamt die behauptete vorbehaltlose Zustimmung des Beschwerdegegners zum Verbleib der Kinder in der Schweiz nicht hinreichend glaubhaft gemacht. Auch ihre Aussage an der Hauptverhandlung, der Gesamteindruck der E-Mail und der Telefonate h�tten sie veranlasst, in der Schweiz zu bleiben, verfange nicht. Vielmehr sei davon auszugehen, der Beschwerdegegner habe seine Zustimmung davon abh�ngig gemacht, dass er die Kinder in der Schweiz besuchen und sich davon �berzeugen k�nne, dass es ihnen hier gut gehe. Nach dem Besuch sei er Ende August 2009 zum Schluss gelangt, dem Kindeswohl sei nicht gen�ge getan, und habe daher die R�ckf�hrung in die Wege geleitet.
3.2 Die Beschwerdef�hrerin stellt sich wie vor Obergericht auf den Standpunkt, der Beschwerdegegner habe mit seiner E-Mail vom 7. Juli (23:01 Uhr) seine vorbehaltlose Zustimmung zum Verbleib der Kinder in der Schweiz erteilt. Im Weiteren h�lt sie zusammengefasst daf�r, der Beschwerdegegner habe anl�sslich der Gespr�che vom 7. Juli 2009 mit keinem Wort erw�hnt, dass die Parteien am 8. August 2009 weiter �ber die Zustimmung h�tten sprechen wollen. Das Datum des 8. August 2009 erscheine denn auch nur auf Seite 11 des Protokolls. Es gebe keinen Grund, weshalb sie sich zu diesem nur einmal erw�hnten Telefonat h�tte �ussern sollen, zumal der Beschwerdegegner mit seiner E-Mail vom 7. Juli 2009 seine vorbehaltlose Zustimmung erkl�rt habe. Soweit es der Vorinstanz wichtig gewesen w�re, die Ausf�hrungen der Beschwerdef�hrerin zu diesem Telefonat zu h�ren, h�tte sie sie (die Beschwerdef�hrerin) aufgrund der richterlichen Fragepflicht (� 55 ZPO/ZH) dazu befragen m�ssen. Im Weiteren sei nicht ersichtlich, weshalb der Beschwerdegegner detaillierte Informationen �ber die Wohngelegenheit und die schulische Situation der Kinder in der Schweiz eingeholt h�tte, wenn er mit dem Verbleib der Kinder in der Schweiz nicht einverstanden gewesen w�re. Der Beschwerdegegner habe nach seinem Besuch im August 2009 immer mehr Zusagen der Beschwerdef�hrerin bez�glich des Aufenthalts der Kinder in der Schweiz eingefordert und habe damit seine Zustimmung mehrfach best�tigt. Soweit der Beschwerdegegner behaupte, er habe seine Zustimmung erst Ende August 2009 abgeben wollen, bleibe unerkl�rlich, weshalb er nach seinem kurzen Aufenthalt in der Schweiz trotz bisher nicht erfolgter Zustimmung hier nach einer Arbeitsstelle gesucht habe. Die Beschwerdef�hrerin verweist sodann auf ein Schreiben der Anw�ltin des Beschwerdegegners vom 15. September 2009, worin mit dem R�ckf�hrungsverfahren gedroht werde, falls die Beschwerdef�hrerin den Auskunftsbegehren des Beschwerdegegners �ber die Schul- und Wohnverh�ltnisse nicht nachkomme.
3.3 Der Beschwerdegegner vertritt in seiner Stellungnahme den Standpunkt des Obergerichts und bestreitet eine vorbehaltlose Zustimmung. Die Rechtsbeist�ndin der Kinder verzichtet auf Ausf�hrungen zu diesem Punkt.
3.4 Aus der auf S. 8 des angefochtenen Urteils wiedergegebenen E-Mail vom 7. August 2009, 23.01 Uhr, ergibt sich nach den Ausf�hrungen des Obergerichts zun�chst, dass der Beschwerdegegner vom Vorhaben der Beschwerdef�hrerin v�llig �berrascht worden ist ("I feel like my insides have been ripped out"). Angesichts der emotionalen Betroffenheit des Beschwerdegegners, der durch die E-Mail der Beschwerdef�hrerin vom 7. August 2009 erstmals von deren Vorhaben erfahren hat, dr�ngt sich eine zur�ckhaltende Interpretation seiner �usserungen mit Bezug auf eine allf�llige vorbehaltlos erkl�rte Zustimmung auf. Der E-Mail kann �berdies laut den obergerichtlichen, nicht rechtsgen�glich als willk�rlich angefochtenen Feststellungen entnommen werden, dass der Beschwerdegegner ausdr�cklich weitere Gespr�che der Parteien zum Vorhaben der Beschwerdef�hrerin vorbehalten hat ("I hope you will read this before I speek to you tomorrow"). Angesichts der Umst�nde, unter denen die E-Mail verfasst worden ist, und der Ank�ndigung weiterer Gespr�che der Parteien zum Thema kann nicht gesagt werden, der Beschwerdegegner habe mit seiner E-Mail vom 7. August 2009, 23.01 Uhr, einem Verbleib der Kinder in der Schweiz vorbehaltlos zugestimmt. Der Beschwerdegegner hat sich vielmehr um das Wohl der Kinder gek�mmert und hat deshalb weitere Gespr�che in Aussicht gestellt.
Die Beschwerdef�hrerin bestreitet das Telefonat des Beschwerdegegners vom 8. August 2009, worin dieser seine Zustimmung zum Verbleib der Kinder in der Schweiz von pers�nlichen Abkl�rungen dar�ber abh�ngig gemacht habe, ob es den Kindern in der Schweiz gut gehe. Wie die Beschwerdef�hrerin zu Recht bemerkt, lassen sich den Pl�doyernotizen keine Angaben zum genauen Zeitpunkt (angeblich 8. August 2009) des strittigen Telefonats entnehmen. In Ziffer 14 der Pl�doyernotizen des Beschwerdegegners wird dazu nur gesagt, man habe in der Folge miteinander telefoniert und der Beschwerdegegner habe seine definitive Zustimmung von einem Besuch in der Schweiz und der �berpr�fung der Verh�ltnisse, unter denen die Kinder leben, abh�ngig gemacht. Welches nun der genaue Zeitpunkt des Telefonats gewesen sein mag, kann letztlich offenbleiben. Die Beschwerdef�hrerin hat nach den obergerichtlichen Ausf�hrungen im kantonalen Verfahren Gespr�che �ber Auflagen im Zusammenhang mit der Zustimmung nicht ernsthaft bestritten. Sie hat zudem vor Bundesgericht auf ein Schreiben der Gegenanw�ltin vom 15. September 2009 verwiesen, worin mit dem R�ckf�hrungsverfahren gedroht wird, falls die Beschwerdef�hrerin den Auskunftsbegehren des Beschwerdegegners �ber die Schul- und Wohnverh�ltnisse nicht nachkomme. Somit ist auch die Feststellung des Obergerichts nicht willk�rlich, der Beschwerdegegner habe unbestrittenermassen die Zustimmung vom Ergebnis der vorgenannten Abkl�rungen abh�ngig gemacht. Des Weiteren ist laut Obergericht erwiesen, dass der Beschwerdegegner die Kinder in der Schweiz besucht hat, um sich nach deren Wohlergehen zu erkundigen. Unter Ber�cksichtigung der geschilderten vom Obergericht festgestellten und von der Beschwerdef�hrerin zugestandenen tats�chlichen Umst�nde kann nicht gesagt werden, der Beschwerdegegner habe dem Verbleib der Kinder in der Schweiz vorbehaltlos zugestimmt. Daran vermag auch seine Suche nach Arbeit in der Schweiz nichts zu �ndern, wird doch dadurch lediglich verdeutlicht, dass der Beschwerdegegner in der �bergangsphase um N�he zu seinen Kindern bem�ht gewesen ist. Liegt keine Zustimmung im Sinn von Art. 13 Abs. 1 lit. a HK� vor, bleibt noch zu pr�fen, ob ein Verweigerungsgrund im Sinn von Art. 13 Abs. 1 lit. b HK� gegeben ist.
Nach Art. 13 Abs. 1 lit. b HK� ist das Gericht des ersuchten Staates nicht verpflichtet, die R�ckgabe des Kindes anzuordnen, wenn nachgewiesen ist, dass sie mit der schwerwiegenden Gefahr eines k�rperlichen oder seelischen Schadens f�r das Kind verbunden ist oder das Kind auf andere Weise in eine unzumutbare Lage bringt. Die Ausschlussgr�nde von Art. 13 HK� sind eng auszulegen, damit der Entf�hrer keinen Vorteil aus seinem Rechtsbruch ziehen kann. Zu ber�cksichtigen sind daher nur wirklich schwere Gefahren, nicht aber irgendwelche wirtschaftlichen oder erzieherischen Nachteile. Kein Platz ist im R�ckgabeverfahren namentlich f�r �berlegungen, bei welchem Elternteil oder in welchem Land das Kind besser aufgehoben oder welcher Elternteil zur Erziehung und Betreuung des Kindes besser geeignet ist. Der Entscheid dar�ber ist dem Staat des gew�hnlichen Aufenthalts des Kindes vorbehalten (BGE 123 II 419 E. 2b S. 425). Gem�ss Art. 5 BG-KKE bringt die R�ckf�hrung das Kind insbesondere dann in eine unzumutbare Lage nach Artikel 13 Abs. lit. b HK�, wenn die Unterbringung bei dem das Gesuch stellenden Elternteil offensichtlich nicht dem Wohl des Kindes entspricht (lit. a), der entf�hrende Elternteil unter W�rdigung der gesamten Umst�nde nicht in der Lage ist oder es ihm offensichtlich nicht zugemutet werden kann, das Kind im Staat zu betreuen, in dem es unmittelbar vor der Entf�hrung seinen gew�hnlichen Aufenthalt hatte (lit. b) und die Unterbringung bei Drittpersonen offensichtlich nicht dem Wohl des Kindes entspricht (lit. c).
4.1.1 Die Beschwerdef�hrerin macht (sinngem�ss) geltend, gem�ss Art. 13 Abs. 1 lit. b HK� i.V.m. Art. 5 lit. a BG-KKE sei eine R�ckf�hrung nicht anzuordnen, wenn die Unterbringung bei der Gesuch stellenden Person das Kind in eine unzumutbare Lage bringe. Diese Regel habe das Obergericht verkannt. Insofern entbehrten die Ausf�hrungen auf S. 15 des angefochtenen Beschlusses bez�glich der Wohnverh�ltnisse bei den Grosseltern jeglicher Grundlage.
4.1.2 Der Beschwerdegegner macht dazu im Wesentlichen geltend, die Beschwerde ersch�pfe sich in appellatorischer Kritik. Eine R�ckf�hrung k�nne nur unterbleiben, wenn die kumulativen Voraussetzungen von Art. 5 BG-KKE erf�llt seien.
4.1.3 Die Rechtsbeist�ndin der Kinder weist darauf hin, gem�ss Art. 13 Abs. 1 lit. b HK� sei die R�ckf�hrung nur zu verweigern, wenn die Kinder dadurch in eine schwere Gefahr oder in eine unzumutbare Lage gebracht w�rden.
4.1.4 Von vornherein ist auf die Beschwerde nicht einzutreten, soweit die Beschwerdef�hrerin ihre Ausf�hrungen nicht in der Beschwerdeschrift selbst vortr�gt, sondern auf kantonale Rechtsschriften verweist (E. 1.3). Im Weiteren �bersieht die Beschwerdef�hrerin, dass in Art. 5 BG-KKE beispielhaft drei Tatbestandselemente aufgestellt werden, die erf�llt sein m�ssen, damit eine R�ckf�hrung abgelehnt werden kann. Von daher ist nicht ersichtlich, inwiefern das Obergericht mit der Pr�fung der Verh�ltnisse bei den Grosseltern des Beschwerdegegners die Bestimmungen der Konvention bzw. des BG-KKE verletzt haben k�nnte, kann doch gem�ss Art. 5 lit. c BG-KKE eine R�ckf�hrung nicht verweigert werden, wenn eine Unterbringung der Kinder bei Drittpersonen (hier also den Grosseltern) dem Kindeswohl entspricht. Da eine R�ckreise der Beschwerdef�hrerin ungewiss ist, waren somit auch die Verh�ltnisse bei den Grosseltern auf ihre Vereinbarkeit mit dem Kindeswohl zu �berpr�fen.
4.2.1 Die Beschwerdef�hrerin l�sst des Weiteren ausf�hren, der Beschwerdegegner verf�ge seinen eigenen Angaben zufolge lediglich �ber ein Zimmer f�r die Kinder; ferner leide S.________ an Asthma und bed�rfe daher besonderer Betreuung. Der Beschwerdegegner leide an einem Alkoholproblem und sei als Alkoholiker zu betrachten. Unter den gegebenen Umst�nden sei es mit dem Kindeswohl nicht zu vereinbaren, ihm ein drei- bzw. f�nfj�hriges Kind anzuvertrauen, zumal er die Kinder auch nicht pers�nlich betreuen k�nne. Daran �ndere nichts, das seine 70 Jahre alten Eltern jederzeit zur Stelle seien. Im �brigen habe der Beschwerdegegner auch verschwiegen, dass seine Eltern beabsichtigten, ihren Lebensabend in Schottland zu verbringen und dass demzufolge deren Unterst�tzung demn�chst wegfalle.
4.2.2 Der Beschwerdegegner macht geltend, die Tatsache, dass es in seinem Haushalt nur ein Kinderzimmer gebe, spreche nicht gegen eine R�ckf�hrung. Im �brigen gehe es vorliegend auch nicht um die Zuteilung des Sorgerechts. Seine Wohnung sei kindergerecht. Er habe immer bestritten, dass S.________ an Asthma leide und es sei auch nicht ersichtlich, was die Beschwerdef�hrerin aus diesem Umstand ableite. Mit Bezug auf den Alkoholkonsum verweist er einerseits auf die obergerichtlichen Ausf�hrungen und bestreitet anderseits, alkoholabh�ngig zu sein und betont, wie die Vorinstanz �berdies zutreffend feststelle, habe der von der Beschwerdef�hrerin behauptete Alkoholkonsum keine Beschr�nkung des Sorgerechts bewirkt und habe die Beschwerdef�hrerin auch keine einschr�nkenden Massnahmen beantragt. Gesetzt den Fall, dass die Beschwerdef�hrerin die Kinder nicht nach Grossbritannien begleitete, seien seine Eltern bereit, ihre Umzugspl�ne zu verschieben. Zum andern gebe es auch in Grossbritannien Kinderkrippen. Zu beachten sei ferner, dass auch die Beschwerdef�hrerin einer Arbeit nachgehen m�sse und folglich die Kinder nicht ganztags selbst betreuen k�nne.
Die Rechtsbeist�ndin der Kinder macht geltend, die Wohnverh�ltnisse beim Beschwerdegegner seien von nebens�chlicher Bedeutung, zumal die Beschwerdef�hrerin klargestellt habe, dass die Kinder nicht ohne sie nach England zur�ckkehren w�rden.
4.2.3 Soweit die Rechtsbeist�ndin der Kinder darauf hinweist, dass die Kinder aufgrund der Aussagen der Mutter nicht ohne sie nach England zur�ckkehren w�rden, zeigt sie nicht auf, dass im angefochtenen Urteil entsprechende Feststellungen getroffen worden sind. Darauf ist nicht weiter einzugehen. Die Verh�ltnisse des Beschwerdegegners, insbesondere sein Alkoholproblem, waren laut den obergerichtlichen Feststellungen bereits im Scheidungsverfahren der Parteien vorgetragen worden und haben das Scheidungsgericht nicht veranlasst, dem Beschwerdegegner das Sorgerecht ganz zu entziehen und ihm jegliches Besuchsrecht zu versagen. Sodann hat die Art der Aus�bung des Besuchsrechts durch den Beschwerdegegner die Beschwerdef�hrerin auch nicht dazu veranlasst, den Erlass von Massnahmen zum Schutz der Kinder zu verlangen. Hat aber niemand im Rahmen des Scheidungsverfahrens und auch danach aufgrund der bekannten Verh�ltnisse die Betreuungsf�higkeit des Beschwerdegegners infrage gestellt, so kann im Rahmen der Pr�fung des vorliegenden R�ckf�hrungsbegehrens nicht gesagt werden, die Unterbringung beim Beschwerdegegner widerspreche offensichtlich dem allem �bergeordneten Wohl der Kinder (Art. 5 lit. a BG-KKE). Soweit die Beschwerdef�hrerin behauptet, die Unterst�tzung der Grosseltern falle demn�chst infolge Wegzuges der Eltern dahin, handelt es sich um ein erstmals vor Bundesgericht vorgebrachtes und damit unzul�ssiges tats�chliches Vorbringen (Art. 99 Abs. 1 BGG), welches �berdies auch bestritten ist. Darauf ist nicht einzutreten. Mit der Vorinstanz ist somit davon auszugehen, dass die Beschwerdef�hrerin nichts vorgetragen hat, was die Betreuungsf�higkeit des Beschwerdegegners infrage stellte. Insbesondere ist nicht einzusehen, weshalb die Kinder zu Beginn nicht in einem Zimmer untergebracht werden k�nnen. Zu Recht weist der Beschwerdegegner darauf hin, dass die Beschwerdef�hrerin ihrerseits die Kinder auch nicht ganztags selbst betreuen kann, zumal sie nunmehr einer beruflichen T�tigkeit nachgehen will. Gesamthaft betrachtet liegt somit nichts vor, was die Betreungsf�higkeit des Beschwerdegegners und damit das Wohl des Kindes infrage stellte.
4.3.1 Die Beschwerdef�hrerin l�sst schliesslich ausf�hren, der Beschwerdegegner habe ihr zugesichert, in Grossbritannien noch keine Strafanzeige wegen Kindesentf�hrung eingereicht zu haben, wobei diese Zusicherung durch keine amtlichen Dokumente belegt worden sei. �berdies k�nne der Beschwerdegegner eine entsprechende Anzeige jederzeit nachreichen. Im Fall eines Strafverfahrens habe sie mit einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten bzw. mit einer Busse zu rechnen. Schliesslich k�nne der Beschwerdegegner in Grossbritannien einen Antrag auf Umteilung der Obhut einreichen mit der Folge, dass die Kinder f�r die Dauer der Sachverhaltsabkl�rung bei einer Pflegefamilie untergebracht w�rden.
4.3.2 Der Beschwerdegegner macht geltend, er beabsichtige keineswegs, eine Strafanzeige gegen die Beschwerdef�hrerin einzureichen. Selbst wenn, was bestritten werde, eine Strafanzeige erfolge, stehe diese einer R�ckf�hrung nicht entgegen, da die Kinder bei ihm bzw. bei seinen Eltern untergebracht werden k�nnten. Im Weiteren bestehe die M�glichkeit, in England die Umteilung der elterlichen Obhut zu beantragen, wof�r die Gerichte am Aufenthaltsort der Kinder zust�ndig seien. Da diese Zust�ndigkeit durch das HK� gesch�tzt werde, stehe auch die M�glichkeit eines Umteilungsverfahrens einer R�ckf�hrung nicht entgegen. Vom unzul�ssigen Antrag abgesehen (E. 1.5 hiervor) bemerkt die Rechtsbeist�ndin der Kinder, der Beschwerdegegner habe zugesichert, keine Strafanzeige wegen Kindesentf�hrung einreichen zu wollen. Die Beschwerdef�hrerin habe nichts Gegenteiliges nachweisen k�nnen.
4.3.3 Die entsprechenden Ausf�hrungen der Beschwerdef�hrerin beruhen gr�sstenteils auf Spekulationen �ber m�gliche Ereignisse. Insbesondere aber wird nicht dargetan, dass die Beschwerdef�hrerin aufgrund ihrer Vorgeschichte bei einer Einreise in Grossbritannien unter allen Umst�nden mit einer unbedingten Freiheitsstrafe zu rechnen hat, die eine Trennung von den Kindern nach sich z�ge. Bei einer W�rdigung der gesamten Umst�nde kann nicht gesagt werden, der Beschwerdef�hrerin k�nne offensichtlich nicht zugemutet werden, die Kinder in Grossbritannien zu betreuen (Art. 5 lit. b BG-KKE). Im �brigen weist der Beschwerdegegner zu Recht darauf hin, dass die Kinder auf jeden Fall bei ihm als dem anderen Elternteil oder bei den Grosseltern der Kinder untergebracht werden k�nnen. Damit kann eine R�ckf�hrung der Kinder nicht verweigert werden, selbst wenn der Beschwerdef�hrerin eine R�ckreise nach England nicht zugemutet werden k�nnte.
4.4 Damit hat die Beschwerdef�hrerin keinen der kumulativen Verweigerungsgr�nde dargetan. Der angefochtene Beschluss ist demnach mit dem einschl�gigen Bundesrecht vereinbar. Insgesamt erweist sich die Beschwerde als unbegr�ndet, soweit darauf eingetreten werden kann.
6.1 Was die Kostenregelung anbelangt, ist Art. 26 HK� auf die Kosten des Vermittlungsverfahrens und der Mediation sowie der Gerichts- und Vollstreckungsverfahren in den Kantonen und auf Bundesebene anwendbar (Art. 14 BG-KKE). Artikel 14 BG-KKE stellt klar, dass der Rechtsweg an das Bundesgericht zum Verfahren im Sinne von Artikel 26 Absatz 2 HK� geh�rt (Botschaft zur Umsetzung der �bereinkommen �ber internationale Kindesentf�hrung sowie zur Genehmigung und Umsetzung der Haager �bereinkommen �ber den Schutz von Kindern und Erwachsenen vom 28. Februar 2007, BBl. 2007 2628). In Anwendung dieser Bestimmung sind demnach f�r das bundesgerichtliche Verfahren keine Gerichtskosten zu erheben.
6.2 Im vorliegenden Fall wird dem R�ckf�hrungsbegehren des antragstellenden Beschwerdegegners definitiv entsprochen. Bei einer Anordnung der R�ckf�hrung k�nnen die Gerichte gest�tzt auf Art. 26 Abs. 4 HK� der Person, die das Kind verbracht oder zur�ckgehalten hat, die Erstattung der dem Antragsteller selbst oder f�r seine Rechnung entstandenen notwendigen Kosten auferlegen; dazu geh�ren insbesondere auch die Kosten der Rechtsvertretung (5A_25/2010 vom 2. Februar 2010 E. 3.2; vgl. auch Urteil 5A_436/2010 vom 8. Juli 2010 E. 6). Somit ist die Beschwerdef�hrerin in Anwendung dieser Bestimmung zu verpflichten, den Beschwerdegegner f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 2'500.-- zu entsch�digen.
6.3 Die Beschwerdef�hrerin hat sodann die Rechtsbeist�ndin der Kinder f�r das bundesgerichtliche Verfahren zu entsch�digen.
Das Gesuch der Beschwerdef�hrerin um unentgeltliche Rechtspflege ist abzuweisen, da sich die Beschwerde als von Anfang an aussichtslos erwiesen hat (Art. 64 Abs. 1 BGG). Demgegen�ber ist dem entsprechenden Gesuch des Beschwerdegegners stattzugeben, soweit es angesichts der vorstehenden Kosten- und Entsch�digungsregelung nicht gegenstandslos geworden ist. Dem Beschwerdegegner ist ein amtlicher Rechtsbeistand zu bestellen, dem im Fall der Uneinbringlichkeit der Parteientsch�digung ein reduziertes Honorar aus der Bundesgerichtskasse zu entrichten ist (Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG; BGE 122 I 322 E. 3d S. 326 f.).
Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. Die mit Beschlusses des Obergerichts des Kantons Z�rich, II. Zivilkammer, vom 1. Juli 2010 gesetzten Fristen laufen ab Zustellung des begr�ndeten bundesgerichtlichen Urteils.
Das Gesuch der Beschwerdef�hrerin um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen; das entsprechende Gesuch des Beschwerdegegners wird dagegen gutgeheissen, soweit es nicht gegenstandslos geworden ist. Dem Beschwerdegegner wird Rechtsanw�ltin Karin Meyer als amtliche Rechtsbeist�ndin bestellt.
Die Beschwerdef�hrerin hat den Beschwerdegegner f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 2'500.-- zu entsch�digen. Im Fall der Uneinbringlichkeit der Parteientsch�digung wird Rechtsanw�ltin Karin Meyer ein reduziertes Honorar von Fr. 2'000.-- aus der Bundesgerichtskasse entrichtet.
Die Beschwerdef�hrerin hat Rechtsanw�ltin Maya Stutzer f�r ihre Bem�hungen als Rechtsbeist�ndin der beiden S�hne im bundesgerichtlichen Verfahren mit Fr. 2'000.-- zu entsch�digen.
Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Obergericht des Kantons Z�rich, II. Zivilkammer, dem Bundesamt f�r Justiz Dienste f�r internationale Kindesentf�hrungen und dem Amt f�r Jugend und Berufsberatung Kanton Z�rich schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 292
 BGE 
 Art. 75
 Art. 90
 Art. 106
 Art. 95
 BGE 
 Art. 9
 Art. 3
 Art. 13
 Art. 13
 Art. 13
 Art. 13
 Art. 5
 Art. 13
 Art. 5
 Art. 5
 Art. 13
 Art. 5
 Art. 5
 Art. 26
 Art. 26
 BGE