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Timestamp: 2019-06-19 04:31:21+00:00

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BGH, 23.07.1997 - VIII ZR 130/96 - dejure.org
https://dejure.org/1997,561
BGH, 23.07.1997 - VIII ZR 130/96 (https://dejure.org/1997,561)
BGH, Entscheidung vom 23.07.1997 - VIII ZR 130/96 (https://dejure.org/1997,561)
BGH, Entscheidung vom 23. Juli 1997 - VIII ZR 130/96 (https://dejure.org/1997,561)
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Vertrieb von Oberbekleidung für Erwachsene und Kinder - Ermächtigung zur Benutzung von Kennzeichen für Waren - Geltendmachung von Kaufpreisansprüchen - Schädigung auf Grund einer Schockwerbung
Keine Schadensersatzpflicht des Herstellers gegenüber seinen Vertriebsmittlern wegen Umsatzeinbußen durch Schockwerbung ("Benetton")
cisg-online.ch (Volltext/Leitsatz)
Schadensersatzpflicht wegen Umsatzeinbußen durch Schockwerbung; Benetton
Warenkaufverträge im Rahmen eines Franchisevertrages; analoge Anwendung der Vorschriften des Handelsvertreterrechts des HGB auf den Franchisenehmer
BGHZ 136, 295
NJW 1997, 3204
NJW 1997, 3304
ZIP 1997, 1933
VersR 1997, 1276
WM 1997, 2412
BB 1997, 1860
DB 1997, 2323
Insbesondere hat sich jede Vertragspartei bei der Abwicklung des Schuldverhältnisses so zu verhalten, dass Person, Eigentum und sonstige Rechtsgüter - auch das Vermögen - des anderen Teils nicht verletzt werden (BGHZ 136, 295, 299; 157, 256, 269; BGH, Urteil vom 10. März 1983 - III ZR 169/81, WM 1983, 795, 796).
Insbesondere hat sich jede Vertragspartei bei der Abwicklung des Schuldverhältnisses so zu verhalten, dass Person, Eigentum und sonstige Rechtsgüter - auch das Vermögen - des anderen Teils nicht verletzt werden (BGHZ 136, 295, 299; 157, 256, 269; BGH, Urteil vom 10.03.1983 - III ZR 169/81, WM 1983, 795, 796).
b) Der Bundesgerichtshof (Urteil vom 23. Juli 1997 - VIII ZR 130/96, NJW 1997, 3304, 3308 f. - Benetton, insoweit in BGHZ 130, 295 nicht abgedruckt) hat bisher allerdings offengelassen, ob § 89b HGB überhaupt im Franchiseverhältnis ebenso wie im Vertragshändlerverhältnis analog anwendbar ist.
So muss der Unternehmer den Interessen des Handelsvertreters ausreichend Rechnung tragen und darf diesen nicht willkürlich und ohne vertretbaren Grund zuwiderhandeln (vgl. BGH 23. Juli 1997 - VIII ZR 130/96 - zu II B 1b der Gründe mwN, BGHZ 136, 295) .
So muss der Unternehmer den Interessen des Handelsvertreters ausreichend Rechnung tragen und darf diesen nicht willkürlich und ohne vertretbaren Grund zuwiderhandeln (vgl. BGH 23. Juli 1997 - VIII ZR 130/96 - zu II B 1 b der Gründe mwN, BGHZ 136, 295) .
BGH, 17.07.2002 - VIII ZR 59/01
Vorschriften des Handelsvertreterrechts sind auf einen Franchise-Vertrag entsprechend anwendbar, wenn der hinter einer Einzelbestimmung stehende Grundgedanke wegen der Gleichheit der Interessenlage auch auf das Verhältnis zwischen Franchisegeber und Franchisenehmer zutrifft (vgl. BGH, Urteil vom 12. November 1986 - I ZR 209/84, WM 1987, 512 unter II. 2; vgl. weiter BGHZ 136, 295, 298 f.).
Im Bereich des Vertriebs durch Handelsvertreter und Vertragshändler entspricht es ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGHZ 136, 295, 298 f. m.w.Nachw.), dass der Unternehmer grundsätzlich in seinen geschäftlichen Dispositionen frei ist und die in diesem Bereich anfallenden Entscheidungen in eigener Verantwortung zu treffen hat.
Trotz des ihm hierbei nach § 315 BGB eingeräumten Ermessens hat er auf die berechtigten Belange der Franchisenehmer Rücksicht zu nehmen (Urteil des Bundesgerichtshofs --BGH-- vom 23. Juli 1997 VIII ZR 130/96, BGHZ 136, 295, Der Betrieb --DB-- 1997, 2323).
OLG Frankfurt, 20.05.2003 - 5 U 230/01
Veritätshaftung für verkaufte Leasingforderungen: Fehlen der Geschäftsgrundlage …
Die Leasingverträge sind in selbständigen Urkunden niedergelegt worden, sodass die Darlegungs- und Beweislast dafür, dass sie mit den Kaufverträgen zu einheitlichen Rechtsgeschäften im Sinne des § 139 BGB zusammengefasst worden sind, der Klägerin als derjenigen Partei obliegt, die die Gesamtnichtigkeit geltend macht (BGH NJW 1997, 3304, 3307).
bb) Im Übrigen besteht für den Unternehmer gegenüber Handelsvertretern abgeleitet aus der vertraglichen Treue- und Loyalitätspflicht (vgl. dazu allgemein BGH, 23. Juli 1997, VIII ZR 130/96, NJW 1997, S. 3304 ) die Verpflichtung zur Rücksichtnahme und Förderung, welche in § 86a HGB teilweise geregelt ist.
BAG, 16.02.2012 - 8 AZR 769/10
OLG Düsseldorf, 13.03.2013 - U (Kart) 13/12
Ansprüche eines Franchisenehmers gegen den Franchisegeber auf Umgestaltung der …
LAG Rheinland-Pfalz, 07.04.2011 - 10 Sa 584/10
Provisionsanspruch eines LKW-Verkäufers - fehlender Abschluss von Kaufverträgen - …
LG Dortmund, 27.01.2011 - 7 O 377/10
Unterlassungsanspruch eines Verfügungsklägers bzgl. Aussagen über die …
LG Mönchengladbach, 29.06.2010 - 3 O 324/09

References: § 89
 BGH 
 BGH 
 § 315
 § 139
 § 86