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Timestamp: 2019-11-19 07:33:13+00:00

Document:
Versuchter Betrug durch Firma IsarSpace GmbH, München - quiz-king.org - Seite 3 - Abo-Fallen - Auktionshilfe.info - eBay - PayPal - Kleinanzeigen
Dem Treiben muss im Interesse aller ein Ende gesetzt werden
27. Dezember 2014, 10:52
Weiterhin noch frohe Weihnachten
Es gibt in Deutschland keine Sammelklage, höchstens eine Hammelplage.
Nicht soviele billige amerikanische Krimis schauen.
Meine Signatur befindet sich aus technischen Gründen auf der Rückseite dieses Beitrages
Welche Hilfestellung erhalten wir mit deinem Hinweis?
In obigen Link erfährt man, dass die Verbraucherschutzzentralen Unterstüzung leisten, um Sammelklagen vorzubereiten.
Ich denke, man sollte um einen fairen Geschäftsverkehr im Internet bemüht sein und nicht das Feld oberschlauen Lumpen überlassen.
Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Dazugelernt ( 27. Dezember 2014, 14:06 )
Das deutsche Recht kennt die Verbandsklage, welche mit der Sammelklage vergleichbar ist und überwiegend im Umweltrecht Anwendung findet.
Die Sammel- oder auch Gruppenklage ist in den USA verbreitet [...]. In Deutschland und der Schweiz gibt es sie in der Form nicht.
In Deutschland musst Du schon alleine aktiv werden, wenn Du dein Recht zivilrechtlich durchsetzten willst. Strafrechtlich hat ein Staatsanwalt die Möglichkeit mehrere Strafanzeigen zusammen zu packen um daraus ein Sammelverfahren zu machen. Aber auch hier muss jeder Anzeigenerstatter allein aggieren.
Was jedoch sinnvoll und richtig ist, ist das Sammeln von Anzeigen in einer Art Interessengemeinschaft, um den Ermittlungsbehörden zu zeigen, welche Kollegen alles in dem Fall ermitteln. Das ist in der Regel aber nur dann nötig, wenn der Täter unbekannt ist.
Wenn Du dich von IsarSpace betrogen fühlst, dann musst Du alleine zur Polizei gehen und es zur Anzeige bringen. Das wäre der starfrechtliche Teil. Zivilrechtlich müsstest Du dich selbst darum kümmern, dass Du dein Geld von Isarspace zurück bekommst. Widerspreche dem ABO (auch wenn rechtlich u.U.. gar kein Vertrag zu stande gekommen ist) wegen beispielsweise arglistiger Täuschung und fordere dein Geld von denen binnen einer Frist von z.B. 10 Tagen zurück. Zahlen sie nicht, kannst Du es mit einem Mahnbescheid versuchen.
Tante Edit sieht gerade, das Mijanne schneller war
Das heisst in Deutschland seit ewigen Zeiten und einem Vertippsler im ebay-Forum Semmelklage. Dabei wird dann versemmelklagigt und die Semmelverklachigung soll auch gelegentlich vorgekommen sein.
Bin in diese Abofalle geraten
Oh, pfui. Pöhses Wort. Da hat der Her Voß und die Isarspace schon gemeint, sie müssten mit dem Anwalt um die Ecke kommen. Aber anscheinend ist es mit dem Eilbedürfnis doch nicht so weit her. Oder sie warten, bis genügend Semmeln zusammen sind. Und dann wirst Du gleich mit versemmelklagigt, dass es nur so knirscht im Paniermehl.
und habe es nicht für möglich gehalten, dass hier so etwas wie ein Vertrag zustande kommt.
Oh... Also entweder kommt ein Vertrag zustande oder es kommt keiner. "So etwas wie ein Vertrag" ist ungefähr die selbe Aussagen wie "ein bisschen schwanger".
Bestreite, dass ein Vertrag zustandegekommen ist mit hilfsweiser Anfechtung wegen arglistiger Täuschung und höchst hilfsweisem Widerruf an die in der Widerrufsbelehrung genannte Anschrift. Den am besten (weil ich bekanntlich naturbelassen bösartig bin) per Brief mit schriftlichem Widerrufsformular. Damit die auch ein bisschen Post auf dem Schreibtisch haben.
Es gibt in Deutschland trotzdem keine Sammelklagen. Und bitte nicht beleidigt sein, aber ungefähr 104,12% der Journalisten sind rechtlich ungefähr so gebildet wie anderthalb Meter mitteltrockener Feldweg zwischen zwei Stoppeläckern im Winter. Da machen die von t-dooflein keine Ausnahme. Diese Absonderungen journalistischer Verdauungsstörungen tu ich mir höchstens dann an, wenn ich mich aufregen will. Ansonsten kann man die alle in einen Sack stecken und mit dem Knüppel draufhauen - trifft garantiert nicht den Falschen.
Es gibt entweder die "Musterklage" wobei die nichts anderes ist, als die Klage eines einzelnen aus einer ganzen Gruppe von Anspruchstellern, um die rechtliche Situation gerichtlich klären zu lassen, damit man dann für die anderen Anspruchsteller zu einem Vergleich mit dem Beklagten kommt oder die Streitgenossenschaft, bei der mehrere Kläger mit einem gleich gelagerten Anspruch gegen den selben Anspruchsgegner zusammen einen Anwalt beauftragen, damit der in einem einzelnen Verfahren alle Klagen zusammen durchklagt. Aber anders als bei der Sammelklage viktorianischen Rechts (England, USA) bekommt dann jeder Kläger trotzdem sein eigenes Urteil in Sachen Ich-Kläger ./. Du-Beklagter, aus dem er vollstrecken lassen kann oder auch nicht. Bei der Sammelklage nach viktorianischem Recht ergeht ein einziges Urteil für alle Kläger, bei dem sie sich ihren Anspruch dann untereinander aufteilen müssen.
Axo - und bevor jetzt jemand kommt und glaubt, die "Musterklage" sei der "Präzedenzfall": im Prinzip ja, aber es gibt in Deutschland auch keinen Präzedenzfall wie in den USA. Dort erlangt der Präzedenzfall nämlich allgemeingültig Rechtskraft und kann bei weiteren Klagen herangezogen werden. Aus dem Grund darf ein Anwalt in den USA nach dem Studium erst mal ein paar Jahre Recherche machen und Urteile suchen. Das Druckmittel der Musterklage besteht eben darin, dass die anderen nicht auch noch klagen müssen, weil der Beklagte ja weiss, wie das dann ausgehen dürfte.
Wenn die Geld von dir wollen, sollen die klagen. Dann dürfen sie nämlich auch mal eben mit den Anwalts- und Gerichtskosten in Vorleistung gehen.
Wobei ich sogar daran zweifle, dass der Anwalt noch ihr Freund ist. Denn zunächst ist es ja so, dass jeder Anrecht auf rechtliche Unterstützung hat. Also nimmt man ein Mandat erst mal an. Kommt man dann aber mit so einem unausgegorenen Mist um die Ecke wie sich das aus dem Beitrag der Redaktion für mich ergibt (ich habe solche unreflektierten Fresszettel oft genug hier rumliegen) weil der Mandant einem das so erzählt und dabei durchaus seriös rüberkommt und ist dann plötzlich gezwungen, sich mit dem Ding ernsthaft auseinanderzusetzen, fällt einem plötzlich auf, weshalb der Mandant den Charme eines Immobilienberaters oder Gebrauchtwagenverkäufers versprüht und was man sich da für ein faules Ei ins Nest hat legen lassen.
Den Kollegen kann ich nur raten: lasst die Finger von Isarspace. Wer Dreck anfasst hat hinterher oft genug selber schmutzige Pfoten. Und damit fasst man dann besser keine sauberen Mandate mehr an.
Und keine Bange, ihr kommt trotzdem in den Himmel. Anwälte kommen nicht in die Hölle - der Teufel will da unten keine Konkurrenz.
Einfach den Scheixx anfechten gemäss § 119 Irtum, §120 falscher Übermittlung und § 123 Täuschung und Drohung BGB dann noch den §142.2 BGB ranziehen und die dürften endgültig erschlagen sein.
Bekomme ich dann noch irgendwelche Mahnungen von irgendwelchen Inkasssofirmen oder RAs kann cih auf die Anfechtung hinweisen und die Zahlugn endgültig verweigern.
eins vergass ich nioch, die Drittanbietersperre bei meine Provider einrichten lassen, dann haben solche Typen keine Chance.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Krennz ( 27. Dezember 2014, 16:28 )
Sammelklage oder Prozessverbindung
28. Dezember 2014, 14:55
In Deutschland sind Sammelklagen in der Form der class action nicht zulässig, da dem deutschen Recht eine Gruppenbetroffenheit fremd ist. Jeder Kläger muss seine individuelle Betroffenheit, seinen individuellen Schaden und die Kausalität zwischen beidem darlegen und nachweisen. Gemeinsame Prozessführung gibt es in Deutschland daher nur bei der so genannten Streitgenossenschaft, wenn die Kläger hinsichtlich des Streitgegenstandes in Rechtsgemeinschaft stehen oder aus demselben tatsächlichen oder rechtlichen Grund berechtigt sind. Dies sind sie im typischen Fall der class action nicht, da jeder wegen der ihm individuell zugefügten Schäden berechtigt ist, also nicht aus demselben Grund. Eine andere Möglichkeit ist die Prozessverbindung nach § 147 ZPO. Dabei kann der Richter mehrere getrennte Prozesse zur gemeinsamen Verhandlung und Entscheidung verbinden, wenn es in allen Prozessen um dieselben Rechts- und Tatfragen geht. Das deutsche Recht kennt die Verbandsklage, welche mit der Sammelklage vergleichbar ist und überwiegend im Umweltrecht Anwendung findet.
Ich sehe,dass hier einige Volljuristen an Board sind. Mir als Leihe ist es Wurst, ob das Kind Sammelklage oder Prozessverbindung heißt. Entscheidend ist, dass gegen das Lumpenpack vorgegangen wird. Dieses Pack hofft darauf, dass wegen des geringen Streitwerts von 5 oder 20€ niemand zum Anwalt läuft und gutes Geld dem schlechten hinterherwirft. Das ändert sich, wenn sich die Gruppe der Geschädigten zusammenfindet.
Redaktion: Diverse Leerzitate entfernt.
Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von Dazugelernt ( 28. Dezember 2014, 15:10 )
das Zitieren und antworten würde ich mal etwas im Übungsfred üben...
Und Bauanleitungen gibts hier nicht..... aber Hinweise wie man dagegen angeht....
Tante Edith fügte etwas ein
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von monza30 ( 28. Dezember 2014, 15:02 )
Dann müssen die Typen eigene Rechnungen stellen und dagegen kann man Widerspruch bzw. Einspruch einlegen und den angeblichen Vertag gemäss § 119 Irrtum, 120 falscher Übermittlung, 123 Täuschung und 142.2 Anfechtbarkeit bekannt BGB anfechten.
dies bewirkt, dass ein gerichtlicher Mahnbescheid wirkungsvoll abgewiesen werden kann, bzw. erfolglos ist. Auch RAEs und Inkassotrolle dürfen bestrittene oder angefochtene Forderungen nicht weiterverfolgen.
Wann kommt das bei uns? heise.de/newsticker/meldung/Ab…-muss-bluten-2504991.html
FTC IN USA - welche Bundesbehörde haben wir in D?
28. Dezember 2014, 15:30
ich fürchte, wegen mangelnder Betroffenheit einer Behörde wird es bei uns nicht zu Klageerhebungen kommen.
Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Dazugelernt ( 28. Dezember 2014, 15:32 )
dann Anhand von Klagebegründung ob es einen Grund für die Verbindung überhaupt gibt.
dieser Beitrag ist sinnfrei. Ohne dass eine Behörde überhaupt Kenntnis von einer bestimmten tat erhält, kann sie auch nichts tun. Anzeige muss also der Betroffene schon erstatten....
Na, dann freie Fahrt für Lumpen und Diebe
28. Dezember 2014, 15:43
Ich wechsle die Seite
was soll das Geschreibsel? Nützt doch nichts wenn du deine Augen vor den Tatsachen verschliesst und nur sinnfreie Äusserungen hier einbringst. Willst du zielführende Hilfe oder einfach nur irgendwas rumposten?
29. Dezember 2014, 11:06
...aber schaut mal genau hin, was da in Frage 4 auf einmal steht - man schließt nämlich durch Drücken des Buttons "Weiter" ein 4,99€-Abo im Monat ab. Die Gestaltung des Buttons ist identisch mit denen davor und nur darauf ausgelegt, den Quizteilnehmer in die Falle tappen zu lassen. Das ist in der Form klar rechtswidrig und arglistige Täuschung, vielleicht sogar versuchter Betrug....
Also, die Gestaltung des Buttons "weiter", der zwar mit Kostenhinweis 4,99€/Woche überschrieben ist, ist nach aktueller Gesetzeslage illegal und stellt heute kein Vertragsabschluss mehr dar. Siehe Wiki: de.wikipedia.org/wiki/Button-L%C3%B6sung
Herr Voß und Co. kann sich im neuen Jahr warm anziehen.

References: § 119
 §120
 § 123
 §142
 § 147
 § 119