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Timestamp: 2017-05-28 12:10:01+00:00

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Kündigung Die Kündigung eines Arbeitsverhältnisses bewirkt immer die Aufhebung eines zum aktuellen Zeitpunkt gültigen Arbeitsvertrages. Aus der Position des Arbeitgebers gesehen sind bei einer Kündigung wichtige Kriterien zu berücksichtigen, um die Rechtsgültigkeit zu gewährleisten. Rechtsanwalt Harald A. Fontaine Rechtsanwalt Martin Beukenberg Rechtsanwältin Ines Verspohl Rechtsanwalt Bernd Wind Rechtsanwalt Marc Badock Rechtsanwalt Dieter Rohrbeck Rechtsanwalt Michael Regal Rechtsanwalt Stefan Abeln Rechtsanwältin Sabine Unkelbach-Tomczak Rechtsanwalt Andreas Martin Eine Kündigung des Arbeitsvertrags muss korrekt formuliert und begründet werden
Dazu zählen die durch das Bürgerliche Gesetzbuch § 622 geregelt Kündigungsfristen und der ursächliche Grund für die Vertragskündigung sowie die zum Teil verpflichtenden Begründungen. Dies stellt den rechtlich nicht versierten Arbeitgeber in vielen Situationen vor eine Herausforderung. Erfüllt er diese nicht, so kann sich der Arbeitnehmer ggf. erfolgreich gegen die Kündigung wehren. Andere Themen im Arbeitsrecht
Allgemeines Arbeitsvertrag Arbeitszeugnis BAV Betriebsrat / Personalrat Betriebsübergang Gehalt, Urlaubs- und Weihnachtsgeld Geschäftsführer Kündigung Rechte und Pflichten Urlaubsanspruch Die verschiedenen Formen der Kündigung eines Arbeitsvertrages
Es gibt verschiedene Formen an Kündigungen, die letztendlich zur Auflösung des Arbeitsverhältnisses führen. Jede dieser Kündigungsformen muss so angewandt werden, dass sie im Falle eines Widerspruchs zuverlässig Bestand hat.
Betriebsbedingte Kündigung Personenbedingte Kündigung Verhaltensbedingte Kündigung Außerordentliche Kündigung Der auch noch zu erwähnende Aufhebungsvertrag stellt eine spezielle Art der Vertragsbeendigung dar. Die verschiedenen Kündigungsründe für die betriebsbedingte Auflösung des Arbeitsverhältnisses wurden bereits mehrfach durch ein Bundes- oder Landesarbeitsgericht bestätigt. Als Gründe (insofern sie nachweisbar sind) gelten beispielsweise
Laut Urteil des BAG aus dem Jahre 1989 Absatzschwierigkeiten und Umsatzrückgänge Rationalisierungsmaßnahmen wurden 2001 durch LAG Düsseldorf in einem Urteil begründet Verhaltensbedingte Kündigung Das 2002 vom BAG ausgesprochene Urteil bestätigte den Wegfall von Drittmitteln, die zur Stellenfinanzierung dienten, als Kündigungsgrund Anlass für eine personenbedingte Kündigung kann eine Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit oder die fehlende Arbeitserlaubnis sein. Beim Verstoß gegen betriebliche Vorgaben, strafbaren Handlungen oder betriebliche Abläufe störende Unpünktlichkeit wird das Arbeitsverhältnis durch die verhaltensbedingte Auflösung des Arbeitsvertrages beendet.
Bei besonders schwerwiegenden Verstößen ist die fristlose oder außerordentliche Vertragsauflösung das Mittel der ersten Wahl, wobei im Regelfall allerdings eine Abmahnung vorausgegangen sein muss. Der Aufhebungsvertrag löst das Arbeitsverhältnis im beiderseitigen Einvernehmen auf und kann laut Urteil des BAG vom 27.11.2003 (2 AZR 177/03) durch den Arbeitnehmer nicht widerrufen werden.
Kündigungsfristen im Arbeitsverhältnis als Stolpersteine
Während der maximalen Dauer einer Probezeit von sechs Monaten kann das Arbeitsverhältnis zu jedem Zeitpunkt ohne Angabe von Gründen und unter Einhaltung einer zweiwöchigen Kündigungsfrist aufgelöst werden. Anders sieht dies bei langjährigen Mitarbeitern aus. Obwohl die detaillierten Fristen im BGB § 622 Abs. 2 hinterlegt sind, können sich diese Fristen zu Stolpersteinen entwickeln. Ein mehrjähriges Arbeitsverhältnis kann unter Berücksichtigung nachfolgender Fristen entweder zum Ende eines Kalendermonats gekündigt werden.
2 Jahre: 1 Monat 5 Jahre: 2 Monate 8 Jahre: 3 Monate 10 Jahre: 4 Monate 12 Jahre: 5 Monate 15 Jahre: 6 Monate 20 Jahre: 7 Monate Diese Fristen sind ausschließlich für den Arbeitgeber bindend. Ist im Unternehmen ein Betriebsrat installiert, muss dieser über die bevorstehende Kündigung informiert werden. Erst wenn der Betriebsrat der Auflösung des Arbeitsverhältnisses in der präsentierten Form zustimmt, darf die Kündigung gegenüber dem Arbeitnehmer ausgesprochen werden.
Die Kündigung ist laut § 623 BGB zwingend schriftlich zu formulieren und muss der gesetzlich vorgeschriebenen Vorgabe laut § 125 Satz 1 BGB entsprechen, um rechtlich wirksam zu sein. Eine Begründung ist nicht zwingend nötig, muss dem Arbeitnehmer bei der außerordentlichen Kündigung jedoch auf Verlangen schriftlich mitgeteilt werden. Besonderen Schutz genießen Betriebsratsmitglieder, betriebliche Datenschutzbeauftragte und Schwerbehinderte. Auch hier gibt es zahlreiche Stolpersteine.
Für eine rechtswirksame und rechtssichere Arbeitsvertrags-Auflösung ist es unverzichtbar, die gesetzlichen Vorgaben zu Kündigungsfristen und die Gründe für eine Auflösung des Arbeitsverhältnisses im Vorfeld zu prüfen. Der zwingend vorgegebene Weg der schriftlichen Vertragsauflösung ist genauso einzuhalten sowie die vorgegebenen Inhalte. Die Anwälte von www.advogarant.de helfen Ihnen gerne weiter. Aktuelle Fachbeiträge & Urteile Themen Artikel Aktuelle Urteile 7 Beiträge
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Kündigung Richtig kündigen ist eine Kunst. Es gibt viele Fallstricke, für den Arbeitgeber ebenso wie für den Mitarbeiter. Stichworte wie E-Mail und Zustellung beherrschen die Frage nach der Wirksamkeit der Kündigung. Weiterlesen Rechtsanwalt Diplom-Verwaltungswirt Erik Hauk
Richtig kündigen Richtig kündigen ist eine Kunst Immer wieder kommt es vor Gericht zu Streitigkeiten über die Wirksamkeit von Kündigungen und deren Zugang. Weiterlesen Martin Löbbecke
Betriebsbedingte Kündigung Rechtsmissbrauch bei der Unternehmerentscheidung zur betriebsbedingten Kündigung. Weiterlesen Rechtsanwalt Diplom-Verwaltungswirt Erik Hauk
Kündigung eines Auszubildenden Bei der Kündigung eines minderjährigen Auszubildenden müssen viele formelle Anforderungen erfüllt werden. Weiterlesen RA Dr. Wolfgang Müller
Kündigungsfrist Die Berechnung der Kündigungsfrist nach § 622 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) verstößt gegen EU-Recht. Weiterlesen Kündigungsgründe Die allgemeingültige Kündigung eines Arbeitsverhältnisses gibt es nicht. Weiterlesen Christian Lentföhr
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Kündigungsschutzklage Kann der Arbeitnehmer trotz verstrichener Klagefrist wegen Urlaubsabwesenheit noch Kündigungsschutzklage einreichen? Weiterlesen Kündigungsschutzprozeß Kündigungsschutzprozesse – lange Verfahren mit ungewissen Folgen für den Arbeitgeber. Weiterlesen Gernot Frietzsche
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Schmiergeldverbot Verstoß gegen das Schmiergeldverbot - Die Annahme von Eintrittskarten für ein Fußballspiel kann eine Kündigung rechtfertigen. Weiterlesen Rechtsanwalt Andreas Habbes
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