Source: http://www.kinderschutz-niedersachsen.de/?FA669719C2975CC8ACF201B6C21EE817
Timestamp: 2020-04-03 22:30:14+00:00

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Broschüren-Reihe: Ein Kind wurde sexuell missbraucht
2020 - Band 1 einer neuen Zartbitter-Broschürenreihe zum Thema sexueller Missbrauch. Die Broschüre für Eltern und pädagogische Fachkräfte gibt Tipps, wie man von sexuellem Missbrauch durch Erwachsenen oder Gleichaltrige betroffene Kinder im pädagogischen Alltag unterstützen kann und wo man Unterstützung findet.
2020 - Der Praxisleitfaden richtet sich an alle Mitarbeitende spezialisierter Fachberatungsstellen gegen sexualisierte Gewalt in Kindheit und Jugend, die mit Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zu tun haben bzw. diese weiter ausbauen und professionalisieren möchten. Er kann aber auch für Präventionsfachstellen und andere Fachberatungsstellen mit spezialisiertem Angebot hilfreich sein. Der Leitfaden unterstützt in Fragen der Selbst- und Außendarstellung, oder im Umgang mit Betroffenen, die vielfach für die Medienberichterstattung bei Beratungsstellen angefragt werden.
Kurzfilm: Was sind Frühe Hilfen?
2020 - Um Schwangere und Familien mit Kindern bis drei Jahre in belastenden Lebenssituationen so früh wie möglich zu unterstützen, gibt es Frühe Hilfen. Doch nicht allen jungen und werdenden Eltern sind die kostenfreien Angebote bekannt. Deshalb hat das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) einen dreiminütigen Film erstellt. Er erklärt spielerisch, was Frühe Hilfen sind und wie einfach Schwangere und Familien mit Unterstützungsbedarf die Angebote erhalten können.
Empfehlungen zur Aufarbeitung sexuellen Kindes­miss­brauchs in Institutionen
2019 - Die Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs hat Empfehlungen zur Aufarbeitung von sexuellem Kindesmissbrauch in Institutionen veröffentlicht. Damit bekommen private, öffentliche oder nichtstaatliche Einrichtungen verbindliche Kriterien an die Hand, um zurückliegenden sexuellen Kindesmissbrauch in ihrer Institution aufzuarbeiten. Mit den Empfehlungen liegen erstmals übergreifende Kriterien für eine gelingende Aufarbeitung in Institutionen vor. Gleichzeitig dienen sie als Orientierung für Betroffene, die über ihre Gewalterfahrungen sprechen und Aufarbeitung fordern.
2019 - Die Handreichung "Kinder schützen" der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes thematisiert körperliche und seelische Formen von Kindesmisshandlung und Kindesvernachlässigung sowie deren Ursachen bzw. Risikofaktoren. Sie informiert in verständlicher Sprache über die wesentlichen Ursachen, Erscheinungsformen, Hilfemöglichkeiten und Rechtsgrundlagen und gibt Hinweise auf Unterstützungsangebote und Kooperationspartner. Die Handreichung richtet sich an pädagogische Fachkräfte sowie ehrenamtlich tätige Personen in der Kinder- und Jugendarbeit.
Sexuelle Ausbeutung und sexualisierte Gewalt von Kindern: Leitfaden für angemessene Sprache
2019 - Viele Begriffe, die sexuelle Ausbeutung oder sexualisierte Gewalt beschreiben, wirken teilweise sehr bagatellisierend und sind weder zutreffend noch weisen sie eine Sensibilität gegenüber den betroffenen Kindern auf. "Kinderprostituierte", "Kindersextourist" oder "Kinderpornographie" beschreibt keineswegs angemessen das, was Kindern widerfahren ist. Hier bietet der Terminologische Leitfaden vielfältige Hilfen zu einem bewussteren Umgang mit Sprache an. Er enthält Beispiele, Erklärungen und alternative Formulierungen.
Datenschutz bei Frühen Hilfen – Ergänzung zur DSGVO
2019 - Die vom Nationalen Zentrum Frühe Hilfen herausgegebene Publikation "Datenschutz bei Frühen Hilfen. Praxiswissen Kompakt" (2015) beschreibt datenschutzrechtliche Grundsätze und Normen, die im Kontext der Frühen Hilfen relevant sind. Die überwiegende Mehrheit der Grundsätze findet auch nach dem Inkrafttreten der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) am 25. Mai 2018 Anwendung. Ergänzend zu dieser Publikation gibt nun ein Beileger Hinweise, an welchen Stellen in den Kapiteln Neuerungen durch die DSGVO zu beachten sind. Der Beileger umfasst acht Seiten und ist als Download sowie in gedruckter Form über www.fruehehilfen.de zu beziehen.
Kinder-Rechte in Leichter Sprache
2019 - Der AWO-Bundesverband hat die UN-Kinderrechtskonvention in Leichter Sprache veröffentlicht. Die Übersetzung soll dazu beitragen, dass mehr Kinder und erstmals auch Menschen mit Lernschwierigkeiten Zugang zur Kinderrechtskonvention haben. Die Broschüre steht als Download auf der Website der AWO zur Verfügung und kann per E-Mail kostenlos bestellt werden (Bestellnummer: 12107). Versandkosten werden in Rechnung gestellt.
Bericht zur UN-Kinderrechtskonvention in kindgerechter Fassung
2019 - Die Bundesregierung hat am 4. April 2019 bei den Vereinten Nationen in Genf den Fünften und Sechsten Staatenbericht der Bundesrepublik Deutschland zum Übereinkommen über die Rechte des Kindes offiziell eingereicht. Zeitgleich ist der Bericht zur sogenannten UN-Kinderrechtskonvention in einer kindgerechten Fassung veröffentlicht worden. Die Broschüre richtet sich an Kinder und Jugendliche und wurde von der Koordinierungsstelle Kinderrechte im Deutschen Kinderhilfswerk erstellt.
2019 - Die Sach- und Informationsbroschüre von Plan International beschreibt Herausforderungen und Handlungsempfehlungen im Umgang mit weiblicher Genitalverstümmelung im Flüchtlingskontext. Sie richtet sich an Berufsgruppen wie Angestellte von Sozialbehörden, medizinisches Personal und Mitarbeitende in Flüchtlingsunterkünften. Die Handreichung hilft bei der Umsetzung der interdisziplinären Arbeit von Aufklärung, Schutz, Hilfe, Beratung und Begleitung betroffener Frauen und Mädchen.
2019 - Weibliche Genitalverstümmelung verstößt gegen deutsches und internationales Recht und wird bestraft, auch wenn die Mädchen im Ausland beschnitten werden. Darauf weist dieser Schutzbrief hin. Betroffene Familien können, wenn sie mit ihren Kindern auf Heimatbesuch sind, den Schutzbrief vorzeigen. Um die Genitalverstümmelung ihrer Töchter zu verhindern, soll Eltern durch den Hinweis auf die rechtlichen Folgen ermöglicht werden, sich dem sozialen Druck im Heimatland zu entziehen. An der Erstellung des Schutzbriefes haben sich in Hamburg neben Initiatorin Gwladys Awo (Plan International) die Sozial-, Gesundheits-, Justiz- und Innenbehörde beteiligt. Der Schutzbrief steht in Englisch, Französisch und Deutsch als Download auf www.hamburg.de/opferschutz zur Verfügung.
2019 - Jedes Kind hat das Recht, sich sicher zu fühlen und glücklich aufzuwachsen. Der Infoflyer für Kinder und Jugendliche informiert sie über ihre Rechte, klärt über Misshandlung, Vernachlässigung und Missbrauch auf und zeigt Hilfemöglichkeiten. Download als Internetversion und in zwei unterschiedlichen Versionen zum Ausdrucken auf www.kinderschutzleitlinie.de.
Medizinische Kinderschutz-Leitlinie
2019 - Ein Wissenschaftsteam am Universitätsklinikum Bonn hat gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Kinderschutz in der Medizin (DGKiM) und Fachleuten aus den Bereichen der Jugendhilfe und Pädagogik Handlungsempfehlungen für den Kinderschutz erarbeitet und in einer neuen medizinischen Leitlinie zusammengefasst. Sie soll Fachkräften dabei helfen, Anzeichen von Misshandlung, Missbrauch oder Vernachlässigung früher zu erkennen und schneller zu helfen. Die Entwicklung der neuen medizinischen Kinderschutzleitlinie der höchsten Qualitätsstufe ("AWMF-S3(+)-Leitlinie Kindesmisshandlung, -missbrauch, -vernachlässigung unter Einbindung der Jugendhilfe und Pädagogik") wurde vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert. Download der Leitlinie und zugehöriger Materialien für die Praxis auf www.kinderschutzleitlinie.de.
Gegen Häusliche Gewalt - Arbeits­hilfe für Fach­kräfte aus Frauen- und Kinder­schutz in der Region Hannover
2019 - Nicht nur Frauen erleben Häusliche Gewalt, häufig sind Kinder mit betroffen. Damit die Beratung von Frauen und Kindern noch stärker Hand in Hand geht, hat das Team Gleichstellung der Region Hannover gemeinsam mit Fachleuten aus dem Frauen- und Kinderschutz eine Arbeitshilfe entwickelt. In der Broschüre sind Informationen über gesetzliche Grundlagen und Arbeitsaufträge zusammengestellt sowie alle wesentlichen Adressen und Ansprechpersonen sowie Musterbögen, mit denen Fälle von Kindswohlgefährdung an das jeweilige Jugendamt gemeldet werden können.
Qualifizierungs­module für Gesund­heits­fach­kräfte
2019/2015 - Das NZFH veröffentlicht sukzessive verschiedene Qualifizierungsmodule für Familienhebammen und Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und -pfleger. Sie sind ein Angebot an alle, die eine entsprechende Fort- oder Weiterbildung planen oder durchführen. Inzwischen liegen zehn Module, ein einleitender Text zur Kompetenzorientierung und eine Methodensammlung vor. Die Elemente stehen zum Herunterladen zur Verfügung unter www.fruehehilfen.de. Die Qualifizierungsmodule können außerdem als gedruckte Ausgaben kostenfrei bestellt werden.
Qualitätsstandards zur Quali­fizie­rung von Familien­heb­ammen und Familien-Gesund­heits- und Kinder­kranken­pflegerinnen und -pflegern
2019 - Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen hat "Bundesweit vereinbarte Qualitätsstandards zur Qualifizierung von Familienhebammen und Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und -pflegern im Rahmen der Bundesstiftung Frühe Hilfen (BSFH)" veröffentlicht. Die Qualitätsstandards basieren auf den ehemaligen Mindestanforderungen zur Qualifizierung von Familienhebammen und Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und -pflegern (BIFH), die mit dem Beschluss nun aktualisiert und an die Vorgaben der Bundesstiftung Frühe Hilfen angepasst wurden. Sie formulieren bundeseinheitlich abgestimmte und gegenseitig anerkannte Vorgaben. Für Fachkräfte sowie für Bildungsträger wird damit die Sicherheit geschaffen, dass Qualifizierungen, die nach den Qualitätsstandards absolviert werden, in allen Bundesländern anerkannt werden. Die Qualitätsstandards stehen auf der Website des NZFH zum Download zur Verfügung.
Bundeskooperationskonzept Schutz und Hilfen bei Handel mit und Ausbeutung von Kindern
2018 - Durch die Ratifizierung des Übereinkommens des Europarats zur Bekämpfung des Menschenhandels hat sich die Bundesregierung verpflichtet, gezielte Koordinierungs- und Kooperationsmaßnahmen gegen Menschenhandel mit Minderjährigen auf den Weg zu bringen. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten sowie Fachkräften aus der Praxis haben das Bundesfamilienministerium und ECPAT Deutschland Empfehlungen für eine koordinierte, vertrauensvolle und am Kind orientierte Zusammenarbeit von Jugendamt, Polizei, Fachberatungsstellen und weiteren Akteuren zur Identifizierung und zum Schutz von Opfern des Kinderhandels erarbeitet.
Illustrationen für den päda­go­gischen Alltag
Alle Kinder und Jugendliche haben Rechte
2018 - Zartbitter e.V. hat ein CD mit mehr als 700 Illustrationen zu Kinderrechten neu aufgelegt. Die Illustrationen der Broschüren "Alle Kinder haben Rechte", "Alle Jungen haben Rechte" und "Alle Mädchen haben Rechte" haben nun in der überarbeiteten Neuausgabe Texte in 12 Sprachen. Die Illustrationen haben klare durchgezogene Konturen und können so auch von Menschen mit Sehbehinderungen mit Hilfe eines Lesegerätes betrachtet werden. Die CD gibt es für 25,00 Euro zzgl. Versandkosten im zartbitter-shop.de zu erwerben.
Prävention von Schütteltrauma – Info­materialien für Eltern und Fach­kräfte in sieben Sprachen
2018 - Mit Materialien zur Prävention von Schütteltrauma klärt das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (werdende) Eltern über die Gefahren des Schüttelns von Säuglingen und Kleinkindern auf. Die Flyer sowie ein Film liegen neben Deutsch auch in Englisch, Französisch, Russisch, Türkisch, Arabisch und Farsi vor.
Ratgeberhandbuch für Jugendliche in Erziehungshilfen
2018 - Die Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugendämter und die Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen hat den gemeinsam herausgegebenen Ratgeber für Jugendliche in Erziehungshilfen komplett überarbeitet. Der Ratgeber gibt in jugendgerechter Sprache einen Überblick über die Rechte von Kindern und Jugendlichen. Welche Rechte haben sie gegenüber den Erwachsenen in ihrem Umfeld? Welche Formen der Unterstützung durch das Jugendamt gibt es und welche Rechte bzw. Spielräume haben junge Menschen hierbei?
Handreichung zur grenz­über­schreitenden Einzel­fall­arbeit in der Kinder- und Jugend­hilfe
2018 - Jugendämter und Gerichte sind zunehmend mit grenzüberschreitenden Fragestellungen, wie Kinderschutz, Kindesentführungen, Unterbringungen im Ausland und migrationsspezifischen Fragestellungen konfrontiert. Um Fachkräfte der Jugendhilfe vor Ort zu unterstützen, hat der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. eine Handreichung vorgelegt.
2018 - Dieses praxisnahe Lehrbuch bietet eine Einführung in die Grundzüge des Rechts in der sozialen Arbeit. Dabei geht es um die verfahrens- und materiellrechtlichen Regelungen aus dem Familien- und Kindschaftsrecht, die für die soziale Arbeit, auch im Bereich Kinderschutz, relevant sind. Die Autorin berücksichtigt dabei neuere Entwicklungen in Rechtsprechung, Gesetzgebung und Wissenschaft, wie beispielsweise das Sorgerecht des unverheirateten Vaters, das Umgangsrecht des biologischen Vaters oder das Beschneidungsgesetz. Ebenso bezieht sie aktuelle gesellschaftliche Themen mit ein, beispielsweise den Kinderschutz bei minderjährigen Flüchtlingen.
Empfeh­lun­gen zur vertrau­lichen Geburt
2018 - Die aktualisierten Empfehlungen des Deutsche Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. befassen sich vor allem mit der Zusammenarbeit zwischen Schwangerschaftsberatungsstellen und Adoptionsvermittlungsstellen, Geburtskliniken und Hebammen sowie Jugendämtern. So empfiehlt der Deutsche Verein unter anderem, dass die werdende Mutter noch ausführlicher über das Verfahren und die Rechtsfolgen der vertraulichen Geburt informiert wird. Er weist außerdem auf die unbefriedigende Rechtslage der Väter hin. Die Empfehlungen stehen als Download auf der Website des Deutschen Vereins zur Verfügung. Weitere Informationen zum Thema Vertrauliche Geburt finden Sie hier.
Leitfaden zur Um­setzung des Bundes­kinder­schutz­gesetzes in selbst­organi­sierter Kinder­betreuung
2018 - Die Bundesarbeitsgemeinschaft Elterninitiative e.V. hat ihren Leitfaden zur Umsetzung des Bundeskinderschutzgesetzes in Elterninitiativen, Kinderläden und selbstorganisierter Kinderbetreuung neu Aufgelegt und überarbeitet. Er gibt einen Überblick über die Themen Schutzkonzept, Trägerverantwortung, Haltung, Teamkultur, Beteiligung, Beschwerdemanagement und Verfahren bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung mit einer praktischen "Schnelle Hilfe" zu den wichtigsten Verfahrensschritten als Gedächtnisstütze.
UN-Kinder­rechts­konvention geschrieben für junge Menschen
2018 - Mit der Broschüre "UN-Kinderrechtskonvention geschrieben für junge Menschen" möchte die Deutsche Kinderhilfe dazu beitragen, dass die Kinderrechte in der Öffentlichkeit bekannter werden. Die UN-Kinderrechtskonvention ist aber in einer Sprache formuliert, die Kinder nur schwer verstehen. In dieser Broschüre sind die Rechte für Kinder verständlich erklärt. Zusätzliche Informationen und Fallbeispiele regen zur Diskussion an. Die Broschüre steht als Download auf der Website der Deutschen Kinderhilfe zur Verfügung und kann auch kostenfrei per E-Mail an info@kindervertreter.de angefordert werden.
Faktenblätter mit Studien­ergeb­nissen aus der Doku­men­tation und Evalu­ation der Bundes­initiative Frühe Hilfen
2017 - Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) hat Faktenblätter mit ausgewählten Ergebnissen aus den Kommunalbefragungen zum Auf- und Ausbau der Frühen Hilfen sowie zur Prävalenz- und Versorgungsforschung veröffentlicht. Themen sind beispielsweise Suchtanzeichen bei Eltern mit Kleinkindern, Psychische Belastungen bei Eltern mit Kleinkindern, die Schnittstelle von Frühen Hilfen zu Maßnahmen zum Schutz bei Kindeswohlgefährdung oder Freiwilligenarbeit in den Frühen Hilfen. Die Faktenblätter sind kurz und prägnant gehalten, mit Angaben zu Hintergründen, Methoden und ergänzenden Abbildungen. Sie werden fortlaufend ergänzt und stehen als kostenloser Download auf www.nzfh.de zur Verfügung.
Beschwer­de­mög­lich­keiten des Jugend­amts in Kind­schafts­ver­fahren
2017 - Das Deutsche Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e.V. (DIJuF) hat eine Broschüre zu den Beschwerdemöglichkeiten des Jugendamtes in Kindschaftsverfahren vor dem Familiengericht erarbeitet. Sie ist Ergebnis der Erfahrung, dass Jugendämter selten Beschwerde in kindschaftsrechtlichen Verfahren einlegen – auch dann nicht, wenn sie mit der Entscheidung nicht einverstanden sind. Die Broschüre erläutert verständlich die Rechtsmittel und den Weg dahin. Sie ist zum Preis von 5 Euro (Mitglieder 2 Euro) erhältlich. Bestellung per E-Mail über app@dijuf.de (Bestellschein).
Dokumen­tations­vor­lage für auf­suchende Gesund­heits­fach­berufe: Schweige­pflicht­ent­bindung in 11 Sprachen
2017 - Die Schweigepflichtentbindung ist ein wichtiges Element der Dokumentationsvorlage, die das Nationale Zentrum Frühe Hilfen seit 2013 den Fachkräften der aufsuchenden Gesundheitsfachberufe zur Verfügung stellt. Mittlerweile liegt sie nicht nur in Deutsch, sondern auch in Arabisch, Bulgarisch, Englisch, Französisch, Russisch, Türkisch, Farsi, Italienisch und Spanisch und Polnisch vor. Download auf www.fruehehilfen.de/schweigepflichtentbindung.
2017 - Das Bundesfamilienministerium und UNICEF haben überarbeitete und erweiterte Mindeststandards zum Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften herausgegeben. Die unter der fachlichen Beteiligung unterschiedlicher Partner erarbeitete Neuauflage enthält erstmals auch Leitlinien zum Schutz von Geflüchteten mit Behinderungen und LSBTIQ-Geflüchteten. Die Neufassung enthält neben diesen zusätzlichen Kapiteln auch überarbeitete Leitlinien zum Monitoring und der Datenerfassung in Flüchtlingsunterkünften.
Handreichung: Stärkung der Kinder- und Jugend­hilfe in Flücht­lings­unter­künften
2017 - Gemeinsam sind der Bundesfachverband umF e.V. und UNICEF Deutschland der Frage nachgegangen, wie sich der Zugang zur Kinder- und Jugendhilfe für Familien gestaltet, die in Flüchtlingsunterkünften untergebracht sind. In diesem Rahmen wurden schriftliche Rückmeldungen und telefonische Interviews mit Mitarbeitenden aus Jugendämtern, Beratungsstellen und Flüchtlingsunterkünften aus dem gesamten Bundesgebiet ausgewertet, um eine Handreichung für Jugendämter zu veröffentlichen. Ziel der Handreichung ist es, eine fachpolitische Diskussion anzustoßen. Dazu zeigt sie anhand konkreter Beispiele und Handlungsempfehlungen, wie sich der Rechtsanspruch geflüchteter Kinder und Jugendlicher auf Leistungen, Angebote und Maßnahmen der Kinder- und Jugendhilfe in der Praxis umsetzen lässt. Download auf www.b-umf.de
Kindeswohlgefährdung: Die Umsetzung des Schutzauftrages in der verbandlichen Jugendarbeit
2017 - Im vorliegenden Buch stehen der Kinderschutz und die Prävention von sexualisierter Gewalt in der verbandlichen Jugendarbeit im Fokus. Miriam Günderoth vermittelt Basiswissen für all diejenigen, die in der Jugendarbeit tätig sind oder mit diesem Tätigkeitsfeld im regen Austausch stehen. Dabei sind die Themen Kindesmissbrauch, Gewalt gegen Kinder und sexuelle Grenzverletzungen angepasst gewichtet mit Fokus auf ihre Eignung für die Schulungsarbeit im Verband. Die Autorin gibt Anregungen für die Auseinandersetzung mit und für die Entwicklung von verbandsspezifischen Regelungen und Schulungskonzepten.
Weibliche Genital­verstüm­melung: Aufklärung, Prävention und Umgang mit Betroffenen
2017 - Die Infobroschüre von TERRE DES FEMMES zum Thema weibliche Genitalverstümmelung richtet sich an Fachpersonal aus unterschiedlichen Bereichen sowie an Schülerinnen und Schüler ab Klasse 10, Studierende und Auszubildende. Das rund 70 Seiten starke Booklet bietet umfassendes Grundlagenwissen sowie speziell grundlegendes Fachwissen und praktische Empfehlungen zum Umgang mit Betroffenen, zur Prävention sowie zur Thematisierung des Themas allgemein, zum Beispiel an Schulen. Zu beziehen zum Preis von 5 Euro über den Online-Shop von TERRE DES FEMMES.
2017 - Sexuelle Grenzverletzungen unter Jugendlichen sind nicht selten. Studien zeigen, dass junge Menschen, vor allem Mädchen, sogar häufiger betroffen sind als Erwachsene. Sichere Einschätzungen in grenzwertigen Situationen müssen Jugendliche erst lernen. Wie das in der Jugendarbeit, Jugendhilfe und Schule gehen kann, zeigt die Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen (LJS) in einer neuen Arbeitshilfe. Mit aktuellen Forschungsergebnissen zu Risiken und Folgen von sexuellen Übergriffen unter Jugendlichen, Themen für die Präventionsarbeit und konkreten Methoden für die Arbeit mit Mädchen und Jungen.
Qualifizierungs­modul: Netzwerke Frühe Hilfen systemisch verstehen und koordinieren
2017 - Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen hat ein systemisches Qualifizierungsmodul für Koordinatorinnen und Koordinatoren der Netzwerke Frühe Hilfen veröffentlicht sowie einen Evaluationsbericht, der die Ergebnisse der Erprobung des Moduls beschreibt. Die Publikationen richten sich an alle, die in der Weiterbildung von Netzwerkkoordinierenden Frühe Hilfen aktiv sind und dabei systemische Inhalte und Methoden für diese Tätigkeit vermitteln möchten. Beide Publikationen stehen auf www.fruehehilfen.de als Download zur Verfügung und können dort kostenlos bestellt werden.
2016 - Die Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) hat im Dezember in ihrer Reihe "Grundsatzfragen" ein Handbuch zum Thema Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge veröffentlicht. Das Handbuch gibt einen Überblick über praxisrelevante Themen im Kontext junger unbegleiteter Geflüchteter. Aus einer sozialpädagogischen Perspektive werden institutionelle und professionelle Anforderungen an die Kinder- und Jugendhilfe und angrenzende Handlungsfelder beleuchtet.
Doku­men­tations­vorlage für auf­suchende Gesund­heits­berufe
2016 - Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen hat in Kooperation mit der Universität Halle-Wittenberg die "Dokumentationsvorlage für Familienhebammen und vergleichbare Berufsgruppen aus dem Gesundheitsbereich" entwickelt. Sie ist das Ergebnis eines aufwändigen Prozesses mit zahlreichen Qualitätssicherungsschleifen, an denen mehr als 500 Expertinnen und Experten aus Forschung und Praxis beteiligt waren. Die Publikation steht als Download auf www.fruehehilfen.de zur Verfügung und kann kostenlos als Printversion bestellt werden.
Kindes­miss­hand­lung – Medi­zinische Diagnostik, Inter­vention und recht­liche Grund­lagen
2016 - Das erste umfassende medizinische Fachbuch in Deutschland für Diagnostik und Intervention bei Kindesmisshandlung ist 2008 im Springer Medizin Verlag erschienen und mittlerweile mehrfach neu aufgelegt und überarbeitet. Es dient als Leitfaden und Nachschlagewerk für Fachleute im Kinderschutz aus Rechts- und Allgemeinmedizin, Justiz, Polizeidienststellen, Jugendämtern, Beratungsstellen und andere. Kompakt und praxisrelevant mit Rechtstipps, Merksätzen, Merkblättern und Checklisten. Unter Berücksichtigung der neuesten internationalen Leitlinien, Literatur, Gesetze und Rechtsprechung. Zu bestellen unter www.springer.com.
Krise im Jugendamt – Leitfaden zur strate­gischen Krisen­kommunikation für Kommunen
2016 - Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen hat in Zusammenarbeit mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugendämter einen Leitfaden für Kommunen erstellt: Er soll die Erarbeitung einer Kommunikationsstrategie für Krisen im Zusammenhang mit der Tätigkeit des Jugendamtes unterstützen. Der Leitfaden zeigt auf, wie Krisenkommunikation innerhalb einer Kommunalverwaltung geplant, umgesetzt und an die individuellen Gegebenheiten einzelner Jugendämter angepasst werden kann.
Sozialgesetzbuch VIII auf dem Stand des Flüchtlingsschutzgesetz
2016 - Die AGJ hat ihre Arbeitshilfe zum SGB VIII aktualisiert auf den Stand des Flüchtlingschutzgesetzes. Die Publikation bündelt alle Informationen zu den seit 1. November 2015 gültigen Änderungen. Außerdem wurde das Gesetz zur Kooperation und Information im Kinderschutz (KKG) aufgenommen und auch die zentralen Begründungen zum Bundeskinderschutzgesetz weiterhin in der Broschüre belassen.
Juli 2016 - Das Bundesfamilienministerium und das Kinderhilfswerk UNICEF haben gemeinsam mit weiteren Kooperationspartnern Mindeststandards zum Schutz von Kindern, Jugendlichen und Frauen in Flüchtlingsunterkünften erarbeitet. Damit gibt erstmals eine bundesweit einheitliche Grundlage, um den Schutz von Kindern, Jugendlichen und Frauen vor Gewalt zu verbessern. Auch der Zugang zu Bildungsangeboten und psychosozialer Unterstützung in Flüchtlingsunterkünften ist in den Mindeststandards berücksichtigt.
Handlungs­leit­linien der Landes­jugend­ämter für Kinder­schutz­konzepte in Kinder­tages­einrich­tungen
2016 - Wie soll eine Kindertagesstätte damit umgehen, wenn in ihrer Mitte gegen die Prinzipien zeitgemäßer Pädagogik und im schlimmsten Fall gegen die Rechte von Kindern verstoßen wird? Die BAG Landesjugendämter hat dazu Handlungsleitlinien für Kinderschutzkonzepte zur Prävention und Intervention in Kindertageseinrichtungen vorgelegt. Verabschiedet wurde auf der Arbeitstagung im Mai 2016 außerdem eine Arbeitshilfe zu Verfahren bei grenzüberschreitenden Unterbringungen von Kindern und Jugendlichen im Inland.
2016 - Wie lässt sich die Qualität Früher Hilfen in den Kommunen beschreiben und fortentwickeln? Der Beirat des NZFH hat neun zentrale Qualitätsdimensionen Früher Hilfen identifiziert, die sowohl für die Ebene der strategischen Steuerung als auch die Ebene der operativen Umsetzung mit Entwicklungszielen sowie Konkretisierungen unterlegt wurden. Akteurinnen und Akteure in den Frühen Hilfen finden hier das Handwerkszeug, um sich vor Ort am Diskurs über Merkmale und Gestaltungsmöglichkeiten einer guten Infrastrukturqualität Früher Hilfen zu beteiligen. Die Publikation steht als Download unter www.fruehehilfen.de zur Verfügung und kann dort als Druckversion kostenfrei angefordert werden.
Die Rechte von Pflegekindern - Informationen für Pflegeeltern und Fachdienste
2016 - Die Broschüre des PFAD Bundesverbandes wurde von Aktion Mensch gefördert und informiert über Entwicklung und Inhalte der Kinderrechte und deren Anwendung im Bereich der Vollzeitpflege. Im Unterschied zu bisherigen Publikationen zu den Rechten von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in den Erziehungs- hilfen, die meist von Heimeinrichtungen herausgegeben wurden, geht es hier um konkrete Bezüge zur fachlichen Begleitung von Pflegekindern und -eltern und zu Fragestellungen aus dem Alltag der Pflegefamilien. Für 3,00 Euro (zzgl. Versandkosten) zu bestellen bei info@pfad-bv.de.
2016 - In Deutschland leben etwa 570.000 Säuglinge und Kleinkinder unter drei Jahren mit Entwicklungsrisiken, weil ihre Eltern psychisch erkrankt sind. Notwendige Unterstützungsangebote sind meist unzureichend und lückenhaft. Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen hat dazu ein Eckpunktepapier herausgegeben, das von 25 Fachgesellschaften und Institutionen unterstützt wird. Es beschreibt die aktuelle Situation und gibt Empfehlungen für die Entwicklung einer bedarfsgerechten Versorgung, die frühzeitige und passgenaue Hilfen bieten. Das Eckpunktepapier steht als Download unter www.fruehehilfen.de und kann dort kostenfrei bestellt werden.
2015 - Aussagekräftige Illustrationen und wenige klare Worte informieren Flüchtlingskinder über ihre Rechte und machen Mut, sich gemeinsam gegen sexuelle Übergriffe und körperliche Grenzverletzungen zu wehren. Zusätzlich gibt es den Text in sieben weiteren Sprachen (Albanisch, Amahrisch, Arabisch, Kurdisch, Paschtu, Serbokroatisch, Somali). Die Broschüre kann im Onlineshop von Zartbitter e.V. zu einem Staffelpreis gekauft werden. Flüchtlingsunterkünfte können die Daten der Broschüre erwerben - Illustration und Text sind für den Ausdruck in DIN A4 angelegt. Laminiert können sie anschließend in Beratungs-, Kinder-, Toiletten- und Waschräumen ausgehängt werden. Der Preis richtet sich nach der Größe der Einrichtung.
Ich habe Rechte: Weg­weiser durch das Straf­ver­fahren für jugend­liche Zeuginnen und Zeugen
August 2015 - Die Broschüre "Ich habe Rechte" des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz ist in einer Neuauflage verfügbar. Der Wegweiser richtet sich direkt an Kinder und Jugendliche und soll helfen, den Zweck und Ablauf eines Strafverfahrens zu verstehen und Möglichkeiten aufzeigen, wo Hilfe und Unterstützung zu finden ist. Dies geschieht anhand von Beispielen - Fälle von unterschiedlichen Körperverletzungen, sexuellem Missbrauch, Gewalt in der Familie, Gewalt unter Jugendlichen und Cybermobbing. Die Broschüre ist in Zusammenarbeit mit Jugendlichen entstanden, die selbst durch Straftaten verletzt worden sind. "Ich habe Rechte" steht zum Download auf der Website des BMJV zur Verfügung und kann dort kostenlos als Printversion bestellt werden.
Synopse zum Gesetz zur Ver­besserung der Unter­brin­gung, Ver­sor­gung und Betreuung aus­län­discher Kinder und Jugend­licher
2015 - Am 1. November 2015 ist das Gesetz zur Verbesserung der Unterbringung, Versorgung und Betreuung ausländischer Kinder und Jugendlicher in Kraft getreten. Für einen ersten Überblick hat das Deutsche Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e.V. (DIJuF) eine Synopse zu den Änderungen erstellt. Sie steht auf www.dijuf.de zum Download zur Verfügung.
Hilfsange­bote zum Schutz von Flücht­lings­kindern
2015 - Der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Johannes-Wilhelm Rörig, hat eine Checkliste für Mindeststandards zum Schutz von Kinder vor sexueller Gewalt in Flüchtlingsunterkünften vorgestellt. Sie steht auf der Website des USBKM als Download zur Verfügung. Außerdem bieten die Datenbank des Hilfeportals und das kostenlose Hilfetelefon des Missbrauchsbeauftragten ab sofort weitere Informationen zu Schutz und Hilfen für Flüchtlingskinder.
Kinderschutz in Ein­rich­tungen und Diensten der Jugend­hilfe
2015 - Dieses Lehr- und Praxisbuch zum Umgang mit Fragen der Kindeswohlgefährdung ist das Ergebnis einer Fortbildungsreihe für sozialpädagogische Fachkräfte verschiedener pädagogischer Bereiche (Kindertageseinrichtungen, Offenen Ganztagsschulen, Hilfen zur Erziehung) - entsprechend praxisnah und handlungsorientiert bereiten die Texte den Stand der fachlichen Diskussion auf. Der Sammelband bietet damit für alle sozialpädagogischen Handlungsfelder einen fundierten Einstieg in die wichtigsten Fragen rund um das Thema Kindeswohlgefährdung.
2015 - Der Deutsche Fußball-Bund hat eine Broschüre als Orientierungshilfe zum Kinderschutz veröffentlicht. Der 30-seitige Handlungsleitfaden zur Prävention und Intervention von sexualisierter Gewalt im Fußball entstand in Zusammenarbeit mit dem Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindermissbrauchs und der Deutschen Sportjugend.
Handlungs­leit­linien zur Prävention und Inter­vention sexueller Gewalt in betriebs­erlaubnis­pflichtigen Einrichtungen
Mai 2015 - Die Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugendämter hat die Handlungsleitlinien Sexuelle Grenzverletzungen, Übergriffe und Gewalt in betriebserlaubnispflichtigen Einrichtungen nach §§ 45 ff. SGB VIII veröffentlicht. Sie orientieren sich inhaltlich an den Vorgaben des Runden Tisches Sexueller Kindesmissbrauch und beschreiben die fachlichen Rahmenbedingungen für einen angemessenen Umgang mit dem Thema Sexuelle Gewalt sowie Präventions- und Schutzkonzepte. Außerdem gibt es Hinweise auf erforderliche Maßnahmen der Intervention und ein Kapitel zu vertiefenden und weiterführenden Materialien. Die Handlungsleitlinien leisten einen Beitrag zur Erfüllung des Beratungsanspruchs der freien Träger und des Schutzauftrages nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz. Download unter www.bagljae.de.
2015 - Die Broschüre des Bundesfamilienministeriums bietet einen Überblick über die wichtigsten Fragen, die sich im Rahmen der vertraulichen Geburt stellen und dient als Orientierungshilfe für alle am neuen Verfahren Beteiligten. Zudem sind in der Broschüre alle neuen gesetzlichen Regelungen enthalten, die zur Verbesserung der Hilfen für Schwangere und zur vertraulichen Geburt eingeführt worden sind. Kostenloser Download oder Bestellung der Druckversion auf www.bmfsfj.de.
Bundes­weite Empfeh­lungen der BAG Landes­jugend­ämter für die Hilfeplanung
Mai 2015 - Familien haben einen Anspruch darauf, in den Jugend- ämtern bundesweit eine fachlich vergleichbare Beratungspraxis in der Hilfeplanung vorzufinden. Mit den Empfehlungen Qualitätsmaßstäbe und Gelingensfaktoren für die Hilfeplanung gemäß § 36 SGB VIII gibt es erstmals seit dem Inkrafttreten des Kinder- und Jugendhilfegesetzes vor 25 Jahren bundesweit gültige Maßstäbe. Die Empfehlungen führen die in den Ländern existierende Vielfalt von Orientierungs- und Arbeitshilfen zusammen und aktualisieren diese angesichts neuer gesetzlicher Grundlagen und weiterführender Forschungserkenntnisse. Anhand seines differenzierten Inhaltsverzeichnisses lässt es sich die umfangreiche Publikation als Nachschlagewerk für den Alltag nutzen. Download unter www.bagljae.de
Klinischer Pfad Verdacht auf Kindes­wohl­gefährdung
2015 - Die multiprofessionelle KinderSchutzGruppe (KSG) des Universitätsklinikums Bonn behandelt Kinder und Jugendliche, bei denen der Verdacht auf eine Gefährdung ihres körperlichen oder psychischen Wohles durch Dritte besteht. Zur Optimierung der Handlungsabläufe hat sie bereits 2008 einen Klinischen Pfad entwickelt, der immer wieder aktualisiert wird. Der Ablaufplan dazu, ein ärztlicher Befund- und Anamnesebogen sowie eine Checkliste zum Einlegen ins Krankenblatt stehen als copyleft zum Download auf www.kinderschutzgruppe.de zur Verfügung.
Weiblicher Genital­ver­stüm­melung begegnen: Leit­faden für Fach­kräfte in sozialen, päda­go­gischen und medi­zini­schen Berufen
2014 - Die 8-seitige Broschüre von TERRE DES FEMMES ist speziell für Fachkräfte im Umgang mit gefährdeten Mädchen, betroffenen Frauen oder praktizierenden Familien konzipiert. Sie enthält Informationen über die negativen Folgen von weiblicher Genitalverstümmelung, die rechtliche Situation sowie Verantwortlichkeiten und Präventionsstrategien, um gefährdete Mädchen zu schützen und betroffene Mädchen und Frauen zu unterstützen. Kostenlos zu beziehen über den Online-Shop von TERRE DES FEMMES oder als Download auf www.change-agent.eu.
Schwanger­schafts­bera­tung und Frühe Hilfen
2014 - Eine Handreichung für Schwangerschaftsberatungsstellen in Netzwerken Früher Hilfen hat das Nationale Zentrum Frühe Hilfen in Kooperation mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e.V. entwickelt. Die Fachbeiträge aus Praxis und Wissenschaft informieren beispielsweise zu Qualifizierungsbedarfen, rechtlichen Rahmenbedingungen und Schnittstellen der Frühen Hilfen zum Kinderschutz.
Kinder­buch zur Psycho­sozialen Prozess­be­glei­tung bei Sexual­straf­taten
2014 - Violetta e.V. Hannover hat das Kinderbuch "Anna und Jan gehen vor Gericht" überarbeitet und neu aufgelegt. Es richtet sich an Mädchen und Jungen im Grundschulalter, die sexuellen Missbrauch erlebt haben und nun Zeuginnen und Zeugen in einem Strafverfahren sind. Es eignet sich vor allem zum Vorlesen im Rahmen einer Psychosozialen Prozessbegleitung.
Mia, Matz und Moritz... Kinder aus Familien mit sucht­krankem Eltern­teil
2016/2014 - Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen hat eine Bildergeschichte für Kinder herausgebracht: "Mia, Mats und Moritz" erzählt von Alltagsproblemen in einer Familie mit einem suchtkranken Elternteil. Sie erzählt aber auch von den Stärken der Kinder, von ihrem kreativen Umgang mit Schwierigkeiten und davon, dass es nicht immer alleine gehen muss. Für Fachkräfte, Ehrenamtliche und Angehörige gibt es ein extra Begleitheft.
Hilfe­plan­gesprä­che für Pflege­kinder
2014 - Der PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien hat eine neue 33-seitige Informationsbroschüre für Pflegeeltern zum Hilfeplanverfahren veröffentlicht. Sie enthält u.a. allgemeine rechtliche Grundlagen, beschäftigt sich mit den sozialrechtlichen Beziehungen im Leistungsdreieck und liefert auch Checklisten über Bedarfe, Art der Hilfe sowie notwendige Leistungen. Die Broschüre kann über die Website des PFAD Bundesverbandes für 3,00 Euro zzgl. Versandkosten bestellt werden.
Kinder- und Jugendhilfe und das SGB VIII
2014 - Das Bundesfamilienministerium hat eine Broschüre veröffentlicht, die einen ersten Überblick über das Aufgabenspektrum der Kinder- und Jugendhilfe und ihre Akteure gibt. Neben dem Gesetzestext des SGB VIII und des Gesetzes zur Kooperation und Information im Kinderschutz (KKG) werden die zentralen rechtlichen Grundlagen der Kinder- und Jugendhilfe erläutert. Die Broschüre richtet sich nicht nur an Fachkräfte, Auszubildende und Studierende, sondern an alle interessierten Bürgerinnen, Bürger und besonders an Leistungsberechtigte – Kinder und Jugendliche, Eltern und junge Volljährige. Sie steht als Download auf der Website des BMFSFJ zur Verfügung und kann dort als Printversion bestellt werden.
Das neue Gesetz zur Vertrau­lichen Geburt
August 2014 - Seit 1. Mai 2014 gelten die gesetzlichen Regeln zur Vertraulichen Geburt. Damit gehen die Institutionen in Deutschland auf schwangere Frauen zu, die in besonders konflikthaften Lebenslagen leben. Mit der Dokumentation "Das neue Gesetz zur Vertraulichen Geburt. Kooperationsgeschehen – Beratungshandeln – Verfahrensschritte" zum gleichnamigen Fachtag stellt profamilia nun Informationen und Materialien für die Beratungspraxis bereit. Die Dokumentation steht auf der Website von profamilia zum Download zur Verfügung.
Sexuelle Grenz­verletzungen in der Schule
Juni 2014 - Für Lehrkräfte und andere pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellen sexuelle Grenzverletzungen unter Kindern und Jugendlichen eine besondere Herausforderung dar. Die Landeshauptstadt Hannover hat eine praktische Handreichung zu diesem Thema herausgegeben. Sie enthält ein Flussdiagramm als Entscheidungshilfe für Lehrkräfte bei möglichen sexuellen Grenzverletzungen unter Kindern und Jugendlichen sowie Kontakte von Fachberatungen in Hannover und Links zu Broschüren zum Download.
Empfeh­lun­gen zum 8a-Verfah­ren nach dem In­kraft­treten des Bundes­kinder­schutz­gesetzes
Mai 2014 - Zwei Jahre nach dem Inkrafttreten des Bundeskinderschutzgesetzes hat der AFET die aktuellen rechtlichen Vorgaben und die Umsetzung des § 8a SGB VIII auf der Grundlage der gesammelten Erfahrungen ausgewertet. Herausgekommen ist eine Arbeitshilfe für die Allgemeinen Sozialen Dienste und Jugendämter mit Empfehlungen zur praktischen Ausgestaltung des "8a-Verfahrens" nach Inkrafttreten des Bundeskinderschutzgesetzes.
EFi-Praxis­hand­buch: Eltern­arbeit, Frühe Hilfen, Migrations­familien
April 2014 - Auf 71 Seiten hat das Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz e.V. (ism) die Erfahrungen aus dem Niedersächsischen Modellprojekt "Elternarbeit, Frühe Hilfen, Migrationsfamilien" gebündelt und zusammengefasst, was das Projekt ausmacht. Hier finden Interessierte aus den Kommunen, Akteurinnen und Akteure viele Tipps und Hinweise für eine erfolgreiche Arbeit mit Migrationsfamilien im Kontext von Elternarbeit, Familienbildung und Frühen Hilfen. Ergänzt wird das Handbuch durch die Vorstellung geeigneter Programme der Elternbildung/Elternarbeit und eine Literaturliste mit Hinweisen zum Weiterlesen und Vertiefen. Mehr unter www.efi-nds.de. Das Handbuch kann per Bestellformular kostenlos beim Niedersächsischen Sozialministerium bestellt werden oder
Dokumente zum Um­gang mit sexuel­lem Miss­brauch im Bereich der Deutschen Bischofs­konferenz
März 2014 - Die Deutsche Bischofskonferenz hat eine Vielzahl von Dokumenten zum Umgang mit sexuellem Missbrauch im kirchlichen Bereich in der Arbeitshilfe Nr. 246 "Aufklärung und Vorbeugung – Dokumente zum Umgang mit sexuellem Missbrauch im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz" veröffentlicht. Die Arbeitshilfe wurde nun völlig überarbeitet und aktualisiert. Mit dabei sind unter anderem die aktuellen Leitlinien und das Rahmenkonzept Prävention mit einer Handreichung. Neben der Überarbeitung der Grundlagentexte sind außerdem wichtige Ergänzungen sowie die wesentlichen Texte des Vatikans zu dieser Thematik hinzugekommen. Download oder Bestellung auf der Website der Deutschen Bischofskonferenz.
Empfeh­lun­gen zu Qualitäts­kriterien für Netz­werke Früher Hilfen
März 2014 - Der Beitrag des NZFH-Bereits (Kompakt Nr. 2) beschreibt Qualitätskriterien für die Netzwerkarbeit im Bereich der Frühen Hilfen. Die Empfehlungen für abprüfbare Qualitätsmerkmale in der Planung, Praxis und Bewertung von Netzwerken Früher Hilfen verstehen sich als Ideen und Anregungen. Sie müssen vor Ort, im Kontext der jeweils gegebenen lokalen Bedingungen, konkretisiert und entsprechend angepasst werden. Die Empfehlungen stehen auf der Website des NZFH zum Download zur Verfügung
Was Sie schon immer zu dem Einsatz von Fach­kräften Frühe Hilfen wissen wollten
2014 - Mit Band 9 ihrer Schriftenreihe stellt die Stiftung EINE CHANCE FÜR KINDER ihre vielfältigen Erfahrungen zum Einsatz von Familienhebammen und Familien-Gesundheits-Kinderkrankenpflegerinnen mit interessierten Institutionen und Auftraggebern zur Verfügung. Beleuchtet werden neben strukturellen und organisatorischen auch versicherungs- und steuerrechtliche Fragen. Die Broschüre kann per E-Mail kostenlos bei der Stiftung angefordert werden oder
2014/2008 - Das Land Nordrhein-Westfalen hat eine erweiterte Neuauflage der Arbeitshilfe zur Umsetzung des Kinderschutzes in der Schule erarbeitet. Die Empfehlungen für Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte erscheinen als 4. Jahrgang Heft 9/2008 der Reihe "Der GanzTag in NRW".
Verdacht auf sexuellen Kindes­miss­brauch in Ein­richtungen: Leit­linien zur Ein­schal­tung der Straf­ver­fol­gungs­behörden
2014 - Das Bundesjustizministerium hat eine Broschüre mit Fragen und Antworten zu den Leitlinien zur Einschaltung der Strafverfolgungsbehörden veröffentlicht. Die Broschüre macht mit konkreten Fallbeispielen die 2011 vom Runden Tisch Sexueller Missbrauch verabschiedeten Leitlinien für die Praxis anwendbar. "Verdacht auf sexuellen Kindesmissbrauch in einer Einrichtung - Was ist zu tun?" steht auf der Website des Bundesjustizministeriums als Download bereit.
2013 - Um die Unterstützungspraxis für Kinder, die von häuslicher Gewalt mitbetroffen sind, im Bereich der Kinder- Jugendhilfe zu optimieren und geeignete Angebote zu machen, bedarf es fundierten Fachwissens. Solches wird in diesem Handbuch erstmals in einem interdisziplinären Zugang zusammengefasst. Die dritte, komplett überarbeitete Auflage des Standardwerks bietet dazu zahlreiche neue Kapitel mit praxisorientierten Informationen. U.a. wird auch das Angebot der Kindergruppen des Kinderschutzzentrums Hannover vorgestellt.
Juleica Praxis­buch P – Präven­tion und Kindes­wohl in der Jugend­arbeit
August 2013 - Mit dem "Juleica Praxisbuch P" greift der Landesjugendring Niedersachsen e.V. für die Ausbildung von Jugendleiterinnen und Jugendleitern die Themen "sexualisierte Gewalt" und "Kindeswohlgefährdung" auf. Auf 88 Seiten gibt die handliche Broschüre Hintergrundinformationen, Hilfestellungen für den Ernstfall und Methodenvorschläge für die Gruppenstunde sowie nützliche Tipps und Links. Das Praxisbuch P ist als Druckversion und als kostenloser Download im Online-Shop des Landesjugendrings erhältlich.
Arbeits­heft für Grund­schulen zum Thema Kinder­rechte
2013 - Das Deutsche Kinderhilfswerk hat in Zusammenarbeit mit dem MACHmit! Museum für Kinder in Berlin ein neues Arbeitsheft für Grundschulen zum Thema Kinderrechte veröffentlicht. Das Heft "Hier steht nichts drin, was Du nicht über Kinderrechte wissen musst" widmet sich zehn besonders relevanten Artikeln der UN-Kinderrechtskonvention und wurde gemeinsam mit Kindern entwickelt und umgesetzt. Es kann ab sofort von Schulen als Klassensatz bestellt werden. Zudem steht es, zusammen mit einzelnen Bastelbögen, auf der Website des Deutschen Kinderhilfswerkes zum Download bereit.
Praxis­leit­faden Kindes­miss­handlung
Dezember 2013 – Leitfaden der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DAKJ) zum Vorgehen in der kinder- und jugendärztlichen Praxis bei Verdacht auf Kindesmisshandlung und -vernachlässigung. Themen sind u.a. Rahmenbedingungen, Fallmanagement in der Kinderarztpraxis, Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen, Möglichkeiten der Prävention in der kinderärztlichen Praxis. Der Leitfaden steht auf der Website der DAKJ als PDF-Datei zum herunterladen zur Verfügung.
Kompetenz­profil Netz­werk­koor­dinato­rinnen und Netz­werk­koor­dinatoren Frühe Hilfen
Dezember 2013 - Die Arbeitshilfe des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen beschreibt die fachlich qualifizierte Netzwerk-Koordination und hat dabei Empfehlungscharakter. Es ist als Orientierung für Anbieter von Fort- und Weiterbildungen sowie für Netzwerkkoordinatorinnen und -koordinatoren gedacht, um zu vermittelnde oder zu erwerbende Kompetenzen einordnen zu können. Das Kompetenzprofil steht als auf der Website des NZFH als PDF-Datei zur Verfügung und kann dort kostenlos als Printversion bestellt werden.
Empfeh­lun­gen der Landes­jugend­ämter zur Um­setzung des Bundes­kinder­schutz­gesetzes
November 2013 - Die Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugendämter hat ihre Arbeitshilfe Beteiligungs- und Beschwerdeverfahren im Rahmen der Betriebserlaubniserteilung für Einrichtungen der Erziehungshilfe aus dem Jahr 2009 nach den Vorgaben des Bundeskinderschutzgesetzes entsprechend aktualisiert. Außerdem wurden die Handlungsleitlinien zur Umsetzung des Bundeskinderschutzgesetzes im Arbeitsfeld der betriebserlaubnispflichtigen Einrichtungen nach § 45 SGB VIII auf den Bereich der Kindertagesbetreuung ausgeweitet. Alle Veröffentlichungen stehen unter www.bagljae.de zur Verfügung.
Werkbuch Präven­tions­kette
Oktober 2013 - Die Landesvereinigung für Gesundheit & Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V. (LVG & AfS) will Kommunen unterstützen, die in multiprofessioneller, übergreifender Zusammenarbeit der Prävention einen noch höheren Stellenwert einräumen wollen. Das "Werkbuch Präventionskette" vermittelt dafür grundlegende Orientierung. Erarbeitet wurde es von Expertinnen und Experten aus Jugendhilfe, Gesundheitswesen, Sozial- und Bildungsbereich sowie Stadtteilarbeit unterschiedlicher Kommunen.
Dokumen­ta­tions­vor­lage für Familien­heb­ammen und ver­gleich­bare Berufs­gruppen aus dem Gesund­heits­bereich
2013/2015 - Familienhebammen und Angehörige vergleichbarer Gesundheitsberufe können ab sofort kostenfrei auf eine qualitätsgesicherte Dokumentationsvorlage für ihre Arbeit zugreifen: Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen hat die Arbeitshilfe in Zusammenarbeit mit Wissenschaft und Praxis entwickelt. Die Dokumentationsvorlagen stehen unter www.fruehehilfen.de zum Herunterladen zur Verfügung.
Handbuch Schutz­konzepte sexueller Miss­brauch
2013 - Das Handbuch zeigt anhand zahlreicher Praxisbeispiele, wie die Einführung von Schutzkonzepten gegen sexuellen Missbrauch gelingen kann, beispielsweise die Durchführung von Risikoanalysen oder die Anwendung von Notfallplänen. Dazu gibt es Fachkräften aus Kitas, Schulen oder dem Sport Ideen an die Hand, wie sie sich mit Prävention und Intervention praxisnah auseinandersetzen können. Das Handbuch kann über die Geschäftsstelle des Missbrauchsbeauftragten der Bundesregierung bezogen werden: kontakt@ubskm.bund.de, T (03018) 555 15 55. Die Broschüre steht außerdem unter www.beauftragter-missbrauch.de zum Download zur Verfügung.
Deutsche Bischofs­konferenz: Leit­linien zum Umgang mit sexuellem Miss­brauch und Rah­men­ord­nung Präven­tion
2013 - Der Ständige Rat der Deutschen Bischofskonferenz hat die Leitlinien zum Umgang mit sexuellem Missbrauch und die Rahmenordnung Prävention verabschiedet. Sie sind überarbeitete Fortschreibungen der bisherigen Regelungen, die 2010 zur Erprobung für drei Jahre in Kraft gesetzt worden waren. Die überarbeiteten Leitlinien und die Rahmenordnung sowie weitere Informationen zum Thema "Sexueller Missbrauch" stehen auf den Websites der Deutschen Bischofskonferenz unter www.dbk.de sowie unter www.praevention-kirche.de zur Verfügung.
2013/2016 - Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen unterstützt Fachkräfte mit dem Informationspaket NEST für ihre Tätigkeiten in leseungewohnten, bildungsfernen Familien. Das Paket beinhaltet eine Fülle an Materialien, u.a. Themenbögen rund um die Schwangerschaft bis hin zum dritten Lebensjahr eines Kindes. Die Texte sind in leicht verständlicher Sprache geschrieben, Grafiken und Piktogramme unterstützen die Informationen. Außerdem gibt es ein Online-Filtermodul zur Schnellsuche sowie Hinweise zur Arbeit mit geflüchteten Familien.
Muster­ver­ein­barung zur Um­setzung des Schutz­auf­trags nach § 8a SGB VIII und § 72a SGB VIII für erziehe­rische Hilfen
2013 - Die Spitzenverbände der öffentlichen und freien Träger der Kinder- und Jugendhilfe haben unter Mitwirkung des Landes eine neue Mustervereinbarung als Anlage zum "Niedersächsischen Rahmenvertrag nach § 78 f SGB VIII" erarbeitet. Sie regelt die Umsetzung des Schutzauftrags nach § 8a SGB VIII und die Sicherstellung des Tätigkeitsausschlusses einschlägig vorbestrafter Personen nach § 72a SGB VIII für die Hilfen zur Erziehung. Im Anhang des Mustervertrags befindet sich zusätzlich eine Auflistung mit Anhaltspunkten für eine Kindeswohlgefährdung, Erläuterungen bzw. Kriterien zur Abgrenzung der Tätigkeiten sowie eine Vorlage für Ansprechpersonen bei einem Verdacht.
Muster­ver­ein­barung zur Um­setzung § 8a SGB VIII und § 72a SGB VIII für KiTas
2013 - Für den Bereich der Kindertagesstätten haben die Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Spitzenverbände Niedersachsens und der Spitzenverbände der freien Träger eine neue Mustervereinbarung erarbeitet. Sie regelt die Umsetzung des Schutzauftrags nach § 8a SGB VIII und die Sicherstellung des Tätigkeitsausschlusses einschlägig vorbestrafter Personen nach § 72a SGB VIII. Im Anhang des Mustervertrags befindet sich zusätzlich eine Auflistung mit Anhaltspunkten für eine Kindeswohlgefährdung, Ansprechpartner bei einem entsprechenden Verdacht sowie Erläuterungen bzw. Kriterien zur Abgrenzung der Tätigkeiten.
Muster­ver­ein­barung zur Um­setzung § 8a SGB VIII und § 72a SGB VIII für Jugend­arbeit und Jugend­sozial­arbeit
2013 - Der Landesbeirat für Jugendarbeit, der Landesjugendring und die Kommunalen Spitzenverbände haben eine neue Mustervereinbarung erarbeitet. Sie regelt die Umsetzung des Schutzauftrags nach § 8a SGB VIII und die Sicherstellung des Tätigkeitsausschlusses einschlägig vorbestrafter Personen nach § 72a SGB VIII für die Jugend- und Jugendsozialarbeit. Im Anhang des Mustervertrags befindet sich zusätzlich eine Auflistung mit Anhaltspunkten für eine Kindeswohlgefährdung, Ansprechpartner bei einem entsprechenden Verdacht, Erläuterungen bzw. Kriterien zur Abgrenzung der Tätigkeiten sowie Hinweise zum Datenschutz.
Gut gestiftet - Geld für Prävention
2013 - In Deutschland gibt es zahlreiche fördernde Stiftungen, durch die viel Geld in den Bereich der Kinder- und Jugendhilfe fließt. Wird bei der Förderung von Projekten und Angeboten auch auf den Kinderschutz geachtet und wenn ja, wie? Dieser Frage geht eine Studie von AMINA e.V. und der Stiftung "Children for a better World e.V." nach. Die Publikation dazu enthält konkrete Vorschläge, wie Stiftungen Kinderschutz / Prävention von sexuellem Missbrauch systematisch in ihre Tätigkeit integrieren können und sollten – sowohl bei geförderten als auch bei eigenen Projekten.
Schulungs­mappe Sex. Sex! Sex? – Umgang mit Sexualität und sexueller Gewalt bei inter­nationalen Begeg­nungen, Kinder- und Jugend­reisen
2013 - Wie können Betreuerinnen und Betreuer von Jugendfreizeiten zum Thema Umgang mit Sexualität und sexueller Gewalt qualifiziert werden? Die Schulungsmappe "Sex. Sex! Sex?" bietet Schulungsmaterialien für ein trägerübergreifendes Konzept der Sexualpädagogik bzw. der Prävention und Krisenintervention bei sexueller Gewalt bei Kinder- und Jugendreisen. Das Besondere daran: In der Schulungsmappe werden Methoden, Wissen und Handlungsempfehlungen vermittelt, die unabhängig von trägerbezogenen Werten anwendbar sein sollen.
Der Einsatz von Familien­heb­ammen in Netz­werken Früher Hilfen - Leit­faden für Kommunen
2013 - Im Kontext der Bundesinitiative Frühe Hilfen hat das NZFH für die kommunale Praxis einen Leitfaden zum Einsatz von Familienhebammen in Netzwerken Frühe Hilfen entwickelt. Inhalte sind fachliche Grundlagen und Hintergrundinformationen, die organisatorische und strukturelle Einbindung, weiterführende Informationen und Materialien sowie ein Glossar. Der Leitfaden steht auf www.fruehehilfen.de als Download zur Verfügung und kann dort als Druckversion kostenlos bestellt werden.
2012/2013 - Das Kompetenzprofil Familienhebammen ist Basis für die in der Verwaltungsvereinbarung zur "Bundesinitiative Netzwerk Frühe Hilfen und Familienhebammen" festgelegten Förderung. Es soll Anbietern entsprechender Qualifizierungen als Orientierungsrahmen dienen.
EU-Leit­linien für eine kind­ge­rechte Justiz
2012 - Alle EU-Mitgliedstaaten haben sich dazu verpflichtet, bei allen Maßnahmen, die Kinder betreffen, dafür zu sorgen, dass das Kindeswohl stets an erster Stelle steht. Dennoch ist das Recht von Kindern auf rechtliches Gehör, auf Information, Schutz und Nichtdiskriminierung in der Praxis nicht immer gewährleistet. Daher setzt sich die EU für die Anwendung der 2010 vom Europarat vorgelegten Leitlinien für eine kindgerechte Justiz ein. Sie will damit die EU-Mitgliedstaaten darin unterstützen, den Schutz von Kindern in ihren Justizsystemen und die sinnvolle Beteiligung von Kindern zu stärken und so zugleich die Arbeitsweise der Justiz zu verbessern. Die Leitlinien stehen auf der Website des Europarates als Download zur Verfügung.
Daten­schutz bei Frühen Hilfen - Praxis­wissen kompakt
2012/2015 - Das Nachschlagewerk des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen und des Informationszentrum Kindesmisshandlung / Kindesvernachlässigung (IzKK) gibt Akteurinnen und Akteuren der Frühen Hilfen in kompakter Form einen Überblick in das Praxiswissen zum Datenschutz bei Frühen Hilfen. In der vorliegenden Auflage sind die Veränderungen durch das 2012 in Kraft getretene Bundeskinderschutzgesetz berücksichtigt. Themen sind allgemeine Grundsätze zum Datenschutz wie das Recht auf informationelle Selbstbestimmung, der Datenschutz als Vertrauensschutz sowie das Transparenzgebot. Auch spezifische Rechtsgrundlagen für Jugendhilfe bzw. Gesundheitsdienste, freie Träger und Schwangerschaftsberatung werden angesprochen. Die Broschüre ist als Download sowie in gedruckter Form über www.fruehehilfen.de zu beziehen.
Migrations­sen­sibler Kinder­schutz
2012 - Das Werkbuch bündelt die zentralen Ergebnisse des dreijährigen Modellprojekts "Migrationssensibler Kinderschutz" und bereitet diese praxisnah auf. Die Ergebnisse des Projekts liefern erstmals profunde Daten über die Umsetzung des Kinderschutzauftrags bei Familien mit und ohne Migrationshintergrund und zeigen, an welchen Stellen sich die professionellen Herausforderungen unabhängig von einem Migrationshintergrund gleichen und wo Differenzierungen sowie spezifische Zugänge nötig sind.
Weibliche Genital­be­schneidung – Mädchen unterstützen und schützen
2012 - Der Leitfaden von stop mutilation e.V. für pädagogische Fachkräfte beinhaltet grundlegende Fakten zum Thema weibliche Genitalbeschneidung wie Vorkommen und Verbreitung, Alter der Mädchen, Gründe und gesundheitliche Folgen. Er enthält Hinweise zum Erkennen einer drohenden oder bestehenden Beschneidung und Empfehlungen für ein Elterngespräch. Ausführlich beleuchtet wird die Rechtslage und das schrittweise Vorgehen bei einer Kindeswohlgefährdung. Kostenloser Download auf www.stop-mutilation.org
Handlungs­leit­faden Schutz vor sexuali­sierter Gewalt im Sport
2012/2015 - Der LandesSportBund Niedersachsen und die Sportjugend Niedersachsen haben einen Handlungsleitfaden für Verantwortliche in Sportvereinen zur Umsetzung von Maßnahmen gegen sexualisierte Gewalt im Sport veröffentlicht. Er ist Teil der Maßnahmen des auf 10 Jahre angelegten Modelprojekts Schutz vor sexualisierter Gewalt im Sport. Die einzelnen Bausteine zur Umsetzung entsprechender Kinderschutzmaßnahmen sind mit vielen Praxistipps dargestellt. Dazu kommt ein Anhang mit Tipps zu Materialien zum Weiterlesen, Arbeitshilfen, nützliche Links sowie Kontaktadressen zur persönlichen Beratung. Der Handlungsleitfaden sowie weitere Materialien für die Praxis stehen auf der Website der Sportjugend Niedersachsen zur Verfügung.
Handlungs­konzept der Evan­ge­li­schen Kirche gegen sexuellen Miss­brauch
Juli 2012 - Die Evangelische Kirche Deutschland (EKD) hat eine Überarbeitung bereits bestehender Leitlinien Umgang mit Verletzungen der sexuellen Selbstbestimmung durch beruflich und ehrenamtlich Mitarbeitende im kirchlichen Dienst veröffentlicht. Das Handlungskonzept folgt den Vorgaben zur Einschaltung der Strafverfolgungsbehörden des Runden Tisches Sexueller Kindesmissbrauch. Es nimmt außerdem Erkenntnisse aus den vom Kirchenamt der EKD durchgeführten Veranstaltungen zur disziplinarrechtlichen Aufarbeitung von Sexualstraftaten durch Mitarbeitende im kirchlichen Dienst auf. Die Leitlinien "Hinschauen - Helfen - Handeln" stehen auf der Website der EKD als Download zur Verfügung.
Empfeh­lun­gen zu Füh­rungs­zeug­nissen bei Neben- und Ehren­amt­lichen in der Kinder- und Jugend­hilfe (§ 72a Abs. 3 und Abs. 4 SGB VIII)
September 2012 - Mit § 72a Abs. 3 und Abs. 4 SGB VIII wurde die Pflicht der Träger der Jugendhilfe, sich erweiterte Führungszeugnisse vorlegen zu lassen, unter bestimmten Voraussetzungen auf neben- oder ehrenamtlich tätige Personen ausgeweitet. Als konkrete Hilfestellungen zur Umsetzung dieser neuen Anforderungen des Bundeskinderschutzgesetzes in der Praxis hat der Deutsche Verein entsprechende Empfehlungen verabschiedet. Download unter www.deutscher-verein.de.
Handlungs­empfeh­lungen zum Bundes­kinder­schutz­gesetz
2012 - Die Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendhilfe (AGJ) und die Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugendämter haben Handlungsempfehlungen zum Bundeskinderschutzgesetz formuliert. Sie sollen als Orientierungsrahmen dienen und erste Hinweise zur Umsetzung des Bundeskinderschutzgesetzes für die örtliche Ebene der Kinder- und Jugendhilfe geben. Darüber hinaus sind die Informationen zu den Neuregelungen zur Betriebserlaubnis mit aufgenommen worden.
Evangelische Jugend: Arbeits­hilfe zur Um­setzung des Bundes­kinder­schutz­gesetzes
2012 - Als erster Jugendverband hat die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V. (aej) eine umfassende Arbeitshilfe zur Umsetzung des Bundeskinderschutzgesetzes in der Kinder- und Jugendarbeit veröffentlicht. Sie soll vor allem den hauptberuflichen Fachkräften konkrete Hilfestellungen für die Praxis geben. Die Arbeitshilfe erklärt ausführlich die Teile des Bundeskinderschutzgesetzes, die mittelbare oder unmittelbare Auswirkungen auf die Evangelische Jugend haben.
Das neue Bundes­kinder­schutz­gesetz
2012 - Das im DIJuF erarbeitete Kompendium gibt eine erste Hilfestellung für die Praxis bei der Umsetzung des Bundeskinderschutzgesetzes. Es stellt die Neuerungen umfassend und mit Begründung sowie weiteren Gesetzesmaterialien dar und arbeitet die wesentlichen Praxisfragen heraus. Durch eine thematische Gliederung finden Fachkräfte unterschiedlicher Bereiche leicht die für sie relevanten Themen und Regelungen.
Handbuch Pflege­kinder­hilfe
2012 - Das umfangreiche Handbuch stellt die Ergebnisse des DJI-Forschungsprojektes "Pflegekinderhilfe in Deutschland" dar und wertet sie für die Praxis aus: historische Entwicklungslinien, rechtliche Grundlagen sowie Handlungsempfehlungen auf der Basis von Forschungsbefunden. Im Anhang finden sich Musterverträge und eine Übersicht über die rechtlichen Rahmenbedingungen. Das Handbuch richtet sich an Fachkräfte der Pflegekinderhilfe wie der Jugendhilfe, die Beteiligten an den Familiengerichten sowie Studierende. Es kann auf der Website des BMFSFJ heruntergeladen oder als Druckfassung dort kostenlos bestellt werden.
Gegen sexuali­sierte Gewalt im Sport – Hand­lungs­leit­faden & Orien­tierungs­hilfe für recht­liche Fragen
2011/2013 - Die Deutsche Sportjugend hat zwei umfangreiche Broschüren erstellt, die sich zum einen mit konzeptionellen, zum anderen mit rechtlichen Fragen der Prävention und Intervention bei sexualisierter Gewalt im Sport beschäftigen. Die Arbeitsmaterialien berücksichtigen auch Erkenntnisse und Arbeitsergebnisse des Runden Tisches. In beiden Broschüren können Vereine anhand einer Checkliste überprüfen, ob sie wesentliche präventive Bausteine umsetzen. Außerdem stehen diverse Vorlagen zur Verfügung. Die Arbeitshilfen gibt es unter www.dsj.de/Publikationen als Download und können dort als Printversion bestellt werden.
Handbuch Prak­tische Öffent­lich­keits­arbeit für Kinder- und Jugend­hilfe
2011 - Dieses PR-Handbuch der Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugendämter ist speziell auf die Belange der Kinder- und Jugendhilfe zugeschnitten. Dabei stehen vor allem die die Zusammenarbeit der Jugendhilfeinstitutionen mit Medienredaktionen sowie das Thema Krisen-PR im Fokus der praxisorientierten Heranführung.
2011 - Eltern sind nicht immer in der Lage, ein gesundes Aufwachsen ihrer Kinder sicherzustellen. Wenn ein Kind durch Vernachlässigung oder Misshandlung zu Schaden kommt, wirft das verschiedene Fragen auf. In diesem interdisziplinären Band beleuchten Expertinnen und Experten aus Recht, Medizin, Sozialer Arbeit, Pädagogik und Psychologie die Hintergründe, Erscheinungsformen und Folgen von Kindeswohlgefährdung. Die rechtlichen Rahmenbedingungen werden ebenso erörtert wie organisatorische, strukturelle und pädagogische Aspekte, die für fachlich kompetentes Handeln relevant sind.
Schutz vor Genital­ver­stüm­me­lung in Deutsch­land - Leit­fäden für Jugen­dämter, Kinder­gärten und Schulen
2010 - SOS FGM setzt sich in Deutschland für den Schutz von Mädchen ein, denen die Genitalverstümmelung droht. Als Schnittstelle zu den Behörden bündelt das Kinderschutzprojekt Notruf, Beratung und Opferhilfe. Die Initiative berät außerdem Fachkräfte aus Polizei, Medizin, Gerichten, Schulen oder Jugendämtern. Dafür wurden konkrete Handlungsempfehlungen in bedarfsgerechten Leitfäden erarbeitet, an denen sich die einzelnen Berufsgruppen orientieren können. Die beiden Leitfäden für Jugendämter und für Kindergärten/Schulen stehen zum Download unter www.sosfgm.org zur Verfügung.
Ansätze inter­kultu­reller und struk­tu­reller Präven­tion von sexuellem Miss­brauch
2010 - Häufig sprechen bestehende Präventionsangebote Migrationsfamilien nicht an oder laufen ins Leere. In diesem Band werden Anregungen gegeben, wie Prävention in den Strukturen der offenen Kinder- und Jugendarbeit, der Elternarbeit und in unterschiedlichen Ehrenamtsprojekten verankert werden kann. Die Autorinnen von AMYNA e.V. zeigen dabei allgemeine Grundlagen und Maßnahmen der Prävention ebenso auf wie die spezifischen Anforderungen in der Arbeit mit Migrationsfamilien.
2010 - Das Arbeitsbuch der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung e.V bietet Erziehungs- und Familienberatungsstellen Unterstützung und Anregung bei den notwendigen Diskussionen zur Umsetzung des neuen Familienverfahrensrechts. Neben einem großen Komplex "Fragen und Antworten" finden sich zahlreiche Beispiele aus der örtlichen Praxis sowie Positionen und ein umfangreiche Materialien-Anhang. Die Arbeitshilfe aus dem bke-Eigenverlag steht als Download im Büchershop auf www.bke.de und kann dort als Printversion bestellt werden.
Frühe Hilfen im Kontext des Frauen­unter­stützungs­systems bei häuslicher Gewalt
2010 - Die Frauenhauskoordinierung e.V. und der Bundesverband der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe e.V. haben Empfehlungen zu "Frühen Hilfen" im Kontext des Frauenunterstützungssystems bei häuslicher Gewalt erarbeitet und eine Handreichung zum Thema erstellt. Die Empfehlungen richten sich auch an die Jugendhilfe und das Gesundheitswesen, aber auch an Politik und Verwaltung. Die Handreichung stellt aktuelle Forschungsergebnisse zur Betroffenheit der Kinder durch die Partnerschaftsgewalt vor, geht auf die "Frühen Hilfen" ein und beschreibt die Leistungen der Frauenhäuser, Frauenberatungsstellen, Notrufe und Interventionsstellen für die mitbetroffenen Kinder und deren Mütter. Empfehlungen und Handreichung stehen unter www.frauenhauskoordinierung.de als Downloads bereit.
Werkbuch Vernetzung im Bereich Jugend­hilfe und Gesund­heits­dienste
2010 - Das "Werkbuch Vernetzung. Chancen und Stolpersteine interdisziplinärer Kooperation und Vernetzung im Bereich Früher Hilfen und im Kinderschutz" enthält praktische Tipps zur Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Gesundheitsdiensten. Die Autorinnen und Autoren schildern ihre Erfahrungen aus dem Frühe Hilfen-Modellprojekt "Guter Start ins Kinderleben". Das Handbuch steht unter www.fruehehilfen.de als Download zur Verfügung.
Brücken bauen für Kinder substi­tuierter Eltern
2008 - Der Leitfaden ist Ergebnis der praktischen Arbeit im Projekt "Fitkids - Hilfen für Kinder süchtiger Eltern". Er gibt Hintergrundinformationen und zeigt die Umsetzung des familienorientierten Ansatzes, unterstützende Angebote für Kinder und deren drogenabhängige, substituierte Eltern sowie bewährte Arbeitshilfen. Der Leitfaden kann bestellt werden bei der Drogenberatungsstelle Wesel, T 0281 / 224 32, fitkids-s.gross@drogenberatung-wesel.de.
Handlungs­empfeh­lungen zur Koo­pe­ration von Gesund­heits­wesen und Kinder- und Jugend­hilfe
2008 - Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ) und der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (bvkj) haben gemeinsame Handlungsempfehlungen veröffentlicht. Die Grundlagen für eine gelingende Kooperation von Gesundheitswesen und Kinder- und Jugendhilfe wurden unter Mitwirkung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) erarbeitet. Die Handlungsempfehlungen stehen unter www.agj.de zum Download zur Verfügung.
Handbuch Kindes­wohl­gefähr­dung nach § 1666 BGB und All­gemeiner Sozialer Dienst
2007 - Das Handbuch des DJI richtet sich besonders an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Allgemeinen Sozialen Dienste. Es beschreibt die einschlägigen Aufgaben, Informationsmöglichkeiten, Arbeitsabläufe, Phasen der Fallbearbeitung oder das Verhältnis zu institutionellen Kooperationspartnern. Basierend auf einer umfassenden Aufbereitung des verfügbaren Forschungsstandes zum Thema bietet es konkrete Hinweise, die die Einschätzungs- und Handlungssicherheit in der Praxis erhöhen.
Wenn Eltern überfor­dert sind
2006/2010 - Die Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen hat eine Broschüre herausgegeben, die pädagogische Fachkräfte auf den Zusammenhang zwischen Fehlentwicklungen von Kinder und Überforderungssituationen von Eltern aufmerksam machen will. Zu finden sind Informationen zu den Hintergründen, Risikofaktoren familiärer Probleme und deren Folgen sowie Handlungsorientierungen für die Praxis in Grundschulen und Kindertagesstätten. Die Broschüre kann für 2 Euro (zzgl. Versandkosten) im Online-Shop der LJS bestellt werden.
Projekt PräGT - Ein Praxis­leit­faden zur Prä­vention von häus­licher Gewalt
September 2004 - Der von der AWO herausgegebene Praxisleitfaden enthält Ergebnisse und Empfehlungen aus dem Modellprojekt PräGT - Projekt zur Prävention von häuslicher Gewalt durch kooperative Arbeitsansätze in Tageseinrichtungen für Kinder. Neben Informationen zu Hintergründen und zu den rechtlichen Rahmenbedingungen bietet die Broschüre vor allem viele Anregungen (inklusive Kopiervorlagen) für die Bearbeitung des Themas im eigenen Praxisfeld.
Gelingende Hilfen für psychisch erkrankte Eltern und ihre Kinder | Thema
Weibliche Genitalverstümmelung in Deutschland: Dunkelzifferstatistik 2018 | Daten & Fakten
Kindeswohlgefährdungen 2018 | Daten & Fakten
Frühe Hilfen für geflüchtete Familien | Thema
Weibliche Genitalverstümmelung im Flüchtlingskontext | Arbeitshilfe
Schutzbrief gegen weibliche Genitalverstümmelung | Arbeitshilfe
Medizinische Kinderschutz-Leitlinie | Arbeitshilfe
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) stellt ausgesuchte Inhalte ihres Webportals Kindergesundheit.info frei zur nichtkommerziellen Weiternutzung in der Arbeit mit Familien. Die Texte, Schaubilder, Grafiken und PDFs rund um das erste Lebensjahr stehen unter einer Creative-Commons-Lizenz (CC) und können kostenlos genutzt werden - für die eigene Website, Faltblätter oder Willkommenspakete. www.kindergesundheit-info.de/freie-inhalte

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 § 8
 § 45
 § 8
 § 72
 § 78
 § 8
 § 72
 § 8
 § 72
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 § 72
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 § 72
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 § 72
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 § 1666