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Timestamp: 2018-05-25 16:51:16+00:00

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Schlagwort Archiv: Zwangsvollstreckung
Autor: Europalupe 21. März 2018
Der Bundesgerichtshof hat dem Gerichtshof der Europäischen Union zur Auslegung des Gemeinschaftsrechts gemäß Art. 267 Abs. 1 lit. a AEUV folgende Fragen zur Vorabentscheidung vorgelegt: Stellt bei einem Urteil, das den Beklagten uneingeschränkt und ohne Bedingung zu einer Leistung verurteilt und gegen das im Ursprungsmitgliedstaat ein ordentlicher Rechtsbehelf eingelegt wurde …
Brüssel-Ia-VO, Sicherungsvollstreckung, vorläufige Vollstreckbarkeit, Wirtschaft und Verbraucher, Zivilprozess, Zwangsvollstreckung
Brüssel-Ia-VO, Europarecht, Sicherungsvollstreckung, vorläufige Vollstreckbarkeit, Zivilprozess, Zivilrecht, Zwangsvollstreckung
Teilzahlungen, die der Schuldner auf eine nach § 802b ZPO (bis 31.12 2012 § 806b ZPO) mit dem Gerichtsvollzieher geschlossene Zahlungsvereinbarung erbringt, sind selbständig anfechtbar. Ob diese Zahlungen inkongruente Deckung bewirken, bestimmt sich nach dem Zeitpunkt, in dem sie die Befriedigung des Gläubigers bewirken. Das ist der Zeitpunkt, in dem …
Arbeitsrecht, Druckzahlung, Gläubigerbenachteiligung, inkongruente Deckung, Insolvenzanfechtung, Ratenzahlung, Ratenzahlungsvereinbarung, Teilzahlungsvereinbarung, Zwangsvollstreckung
Autor: Umweltlupe 24. November 2017
Wenn das zu vollstreckende Urteil keine bestimmte Frist zur Erfüllung der Verpflichtung enthält, ist die Voraussetzung des § 172 Satz 1 VwGO, dass die Behörde der ihr auferlegten Verpflichtung nicht nachkommt, wegen des Gebots effektiven Rechtsschutzes…
Behörde, Immissionsschutz, Verfahrensrecht, Vollstreckung, Zwangsgeld, Zwangsvollstreckung
Die Vollstreckung aus einem Urteil, welches zur Änderung eines Luftreinhalteplans verpflichtet, erfolgt in analoger Anwendung des § 172 VwGO. Einer Vollstreckungsklausel bedarf es nicht; § 171 VwGO ist entsprechend auf die Vollstreckung nach § 172 VwGO anzuwenden. Wenn das zu vollstreckende Urteil keine bestimmte Frist zur Erfüllung der Verpflichtung enthält, …
Behörde, Verwaltungsrecht, Vollstreckung, Zwangsgeld, Zwangsvollstreckung
Voraussetzung für die Aufenthaltsermittlung des Schuldners nach § 755 ZPO ist ein zugrundeliegender Vollstreckungsauftrag, der den Anforderungen des § 802a Abs. 2 ZPO genügen muss. Isolierte Aufenthaltsermittlungsaufträge sind unzulässig1. In dem hier vom Bundesgerichtshof entschiedenen Fall erteilte die Gläubigerin dem Gerichtsvollzieher unter Überreichung eines vollstreckbaren Titels einen “Auftrag zur Vollstreckung …
Aufenthaltsermittlungsauftrag, Gerichtsvollzieher, Zivilrecht, Zwangsvollstreckung
Die Verhängung eines Ordnungsmittels nach § 890 ZPO setzt Verschulden voraus, da diese Vorschrift neben dem prozessualen Beugecharakter auch Straffunktion hat, wobei es allein auf das eigene Verschulden des jeweiligen Vollstreckungsschuldners ankommt und eine Zurechnung über § 278 BGB ausscheidet1. Das eigene Verschulden des Vollstreckungsschuldners kann hierbei auch in einem …
Ordnungsgeld, Verschulden, Zivilrecht, Zwangsvollstreckung
Ordnungsmittel im Sinne des § 890 ZPO sind im Hinblick auf ihren Zweck zu bemessen. Zu berücksichtigen sind deshalb bei ihrer Festsetzung insbesondere Art, Umfang und Dauer des Verstoßes, der Verschuldensgrad, der Vorteil des Verletzers aus der Verletzungshandlung und die Gefährlichkeit der begangenen und möglicher künftiger Verletzungshandlungen für den Verletzten. …
Ordnungsgeld, Wirtschaftliche Verhältnisse, Zivilrecht, Zwangsvollstreckung
Es kann nicht im Zwangsvollstreckungsverfahren geklärt werden, zu welchen konkreten Arbeitsbedingungen eine titulierte Beschäftigung zu erfolgen hat, wenn sich aus dem Titel kein bestimmter Inhalt der Einzelheiten der Beschäftigung entnehmen lässt. Das Urteil des Arbeitsgerichts stellt einen nach § 62 Abs. 1 Satz 1 ArbGG kraft Gesetzes vorläufig vollstreckbaren Titel …
Arbeitsrecht, Beschäftigungsanspruch, Vollstreckungstitel, Zwangsvollstreckung
Die in der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zu den verfassungsrechtlichen Anforderungen an eine Ordnungsgeldfestsetzung nach § 890 ZPO1 aufgestellten Grundsätze gelten uneingeschränkt auch für die Vollstreckung einer festgesetzten Ordnungshaft. Der durch die Aufrechterhaltung der Ordnungshaft erfolgte Eingriff in das hochrangige Grundrecht der Freiheit der Person ist auf der förmlichen Grundlage des …
Ordnugnshaft, Vollstreckung, Zivilrecht, Zwangsvollstreckung
Der Zuschlag ist nicht ohne weiteres zu versagen und die Zwangsversteigerung (einstweilen) einzustellen, wenn eine solche konkrete Gefahr für Leben und Gesundheit des Schuldners mit der Zwangsvollstreckung verbunden ist. Vielmehr ist das in solchen Fällen ganz besonders gewichtige Interesse des von der Vollstreckung Betroffenen (Lebensschutz, Art. 2 Abs. 2 Satz …
Suizidgefahr, Zivilrecht, Zwangsversteigerung, Zwangsvollstreckung
Vermögensverzeichnis – und mögliche Rückzahlungsansprüchen aus Nebenkostenabrechnungen
Einem Verlangen auf Nachbesserung einer Vermögensauskunft gemäß § 802c ZPO fehlt das Rechtsschutzbedürfnis, wenn der Gläubiger Auskunft über Erstattungsforderungen für Betriebs- und Heizkosten verlangt, die der Sozialhilfeträger für einen Empfänger von Leistungen nach dem SGB II an dessen Vermieter geleistet hat. Ein solches Auskunftsbegehren ist mutwillig, weil diese Ansprüche nicht …
ALG II, Nachbesserung des Vermögensverzeichnisses, Nebenkostenabrechnung, Vermögensauskunft, Vermögensverzeichnis, Zivilrecht, Zwangsvollstreckung
Dem Verlangen des Gläubigers auf Nachbesserung des Vermögensverzeichnisses können nur die Angaben entgegengehalten werden, die im Vermögensverzeichnis dokumentiert sind. Auf nicht im Vermögensverzeichnis angeführte Angaben des Schuldners, die sich nur aus einer dienstlichen Stellungnahme des Gerichtsvollziehers ergeben, kommt es in diesem Zusammenhang nicht an. Für die Frage, ob für ein …
Nachbesserung des Vermögensverzeichnisses, Vermögensauskunft, Vermögensverzeichnis, Zivilrecht, Zwangsvollstreckung
Auskunft über die persönlichen Verhältnisse eines Kindes – und ihre Vollstreckung
Eine Verpflichtung zur Auskunftserteilung über die persönlichen Verhältnisse eines Kindes wird durch die Verhängung von Zwangsmitteln gemäß §§ 95 Abs. 1 Nr. 3 FamFG, 888 ZPO vollstreckt. Gegen die Auskunftsverpflichtete ist daher nicht ein Ordnungsgeld, sondern ein Zwangsgeld nach §§ 95 Abs. 1 Nr. 3 FamFG, 888 ZPO festzusetzen. Nach …
Auskunft, Familienrecht, Persönliche Verhältnisse, Zwangsgeld, Zwangshaft, Zwangsvollstreckung
Eintragung im Schuldnerverzeichnis – und die danach geschlossene Ratenzahlungsvereinbarung
Eine nach der Eintragung im Schuldnerverzeichnis abgeschlossene Ratenzahlungsvereinbarung stellt keinen Grund für die vorzeitige Löschung der Eintragung dar, wenn der Löschungsantrag erst gestellt wird, nachdem die Eintragungsanordnung unanfechtbar geworden ist. Nach § 882e Abs. 3 ZPO wird eine Eintragung auf Anordnung des zentralen Vollstreckungsgerichts nach § 882h Abs. 1 ZPO …
Ratenzahlungsvereinbarung, Schuldnerverzeichnis, Zivilrecht, Zwangsvollstreckung
Nach § 794 Abs. 1 Nr. 1 ZPO findet die Zwangsvollstreckung aus Vergleichen statt, die zwischen den Parteien zur Beilegung eines Rechtsstreits geschlossen worden sind. Ein Prozessvergleich ist jedoch nur dann Vollstreckungstitel, wenn er einen vollstreckungsfähigen Inhalt hat1. Fehlt es an einer hinreichenden Konkretisierung der den Schuldner treffenden Leistungspflicht, scheidet …
Arbeitsrecht, Arbeitszeugnis, Prozessvergleich, Zwangsvollstreckung
Vorläufige Einstellung der Zwangsvollstreckung – durch den BGH
Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs kommt eine Einstellung der Zwangsvollstreckung gemäß § 719 Abs. 2 ZPO nicht in Betracht, wenn der Schuldner es versäumt hat, im Berufungsverfahren einen Vollstreckungsschutzantrag gemäß § 712 ZPO zu stellen, obwohl ihm dies möglich und zumutbar gewesen wäre1. So liegt es hier. Ein Antrag gemäß …
Einstellung der Zwangsvollstreckung, Nichtzulassungsbeschwerde, Räumung, Räumungsvollstreckung, Revision, Zivilrecht, Zwangsvollstreckung
Der Austausch von Schlössern durch den Gerichtsvollzieher im Rahmen der Zwangsvollstreckung stellt keine verbotene Eigenmacht dar. Unzweifelhaft ist die Besitzentziehung ohne den Willen der Antragsteller als frühere Besitzer des Grundstücks erfolgt. Eine widerrechtliche Besitzentziehung im Sinne des § 858 BGB liegt aber nur vor, wenn sie nicht durch Gesetz gestattet …
Besitzeinräumung, Besitzstörung, einstweilige Verfügung, Schlossaustasuch, verbotene Eigenmacht, Zivilrecht, Zwangsvollstreckung
Vollstreckungsauftrag – und das frühere Vermögensverzeichnis
Die Vermögensauskunft bzw. die Erteilung einer Abschrift des Vermögensverzeichnisses kann nicht an eine Bedingung geknüpft werden, auch nicht daran, dass das Verzeichnis nicht älter als 12 Monate ist. Ein entsprechender Vollstreckungsauftrag wäre unzulässig, weil mit Einschränkungen versehen, die das Gesetz nicht zulässt. In einer Ausführung des Auftrages in der von …
Vermögensauskunft, Vermögensverzeichnis, Vollstreckungsauftrag, Zivilrecht, Zwangsvollstreckung
Lebensgefahr durch Zwangsvollstreckung
Eine bei der Abwägung nach § 765a ZPO zu berücksichtigende mit den guten Sitten unvereinbare Härte liegt auch vor, wenn der Schuldner an einer Erkrankung leidet und die Fortsetzung des Zwangsversteigerungsverfahrens eine Verschlechterung seines Gesundheitszustands und als deren Folge eine Gefahr für sein Leben oder schwerwiegende gesundheitliche Risiken erwarten lässt. …
Lebensgefahr, unbillige Härte, Zivilrecht, Zwangsversteigerung, Zwangsverwaltung, Zwangsvollstreckung
Mit einer einstweiligen Einstellung der Zwangsvollstreckung nach Einlegung einer Nichtzulassungsbeschwerde hatte sich aktuell der Bundesgerichtshof zu befassen: Der Antrag, die Zwangsvollstreckung aus dem angefochtenen Urteil (hier: gegen Sicherheitsleistung) einstweilen einzustellen, scheiterte im hier vom Bundesgerichtshof entschiedenen Fall nicht daran, dass die Beklagte im Berufungsverfahren keinen Vollstreckungsschutzantrag nach § 712 ZPO …
Einstweilige Einstellung der Zwangsvollstreckung, Nichtzulassungsbeschwerde, vorläufige Vollstreckbarkeit, Zivilprozess, Zivilrecht, Zwangsvollstreckung
Zwangsverwaltung – und die Heilung von Zustellungsmängeln
Fehlt es bei der Anordnung des Zwangsverwaltungsverfahrens an einer wirksamen Zustellung des Vollstreckungstitels, kann der Mangel durch Nachholung der Zustellung geheilt werden, sofern die übrigen Voraussetzungen für die Anordnung der Zwangsverwaltung weiterhin vorliegen. Die gegen die Möglichkeit einer Heilung gerichteten Bedenken sind unbegründet1. Insoweit gilt nichts anderes als im Zwangsversteigerungsverfahren2. …
Vollstreckungsvoraussetzungen, Zivilrecht, Zustellung, Zustellungsmängel, Zwangsverwaltung, Zwangsvollstreckung
Vor der Erteilung des Zuschlags können auch solche Mängel geheilt werden, die sich auf die Zustellung des Vollstreckungstitels beziehen1. Mit der Heilung wäre eine Erinnerung unbegründet geworden2. Bundesgerichtshof, Beschluss vom 27. Oktober 2016 – V ZB 47/15 vgl. BGH, Beschluss vom 21.11.2013 – V ZB 109/13, NJW-RR 2014, 400 Rn. …
Vollstreckungsvoraussetzungen, Zivilrecht, Zuschlag, Zustellung, Zustellungsmängel, Zwangsversteigerung, Zwangsvollstreckung
Der Gläubiger kann durch Beschränkung des Vollstreckungsauftrags auf die Zuleitung eines Ausdrucks des letzten abgegebenen Vermögensverzeichnisses verzichten. Der Vollstreckungsauftrag der Gläubigerin steht auch nicht deshalb unter einer unzulässigen Bedingung, weil sie eine Abschrift des Vermögensverzeichnisses nur für den Fall beantragt hat, dass dieses Verzeichnis nicht älter als zwölf Monate ist. …
Vollstreckung einer einstweiligen Verfügung – und die Schadensersatzhaftung des Verfügungsklägers
§ 945 ZPO begründet eine weder Rechtswidrigkeit noch Schuld voraussetzende Risikohaftung des Gläubigers. Wer aus einem noch nicht endgültigen Titel die Vollstreckung betreibt, soll das Risiko tragen, dass sich sein Vorgehen nachträglich als unberechtigt erweist1. Ersatzfähig ist allerdings nur der aus der Vollziehung der einstweiligen Verfügung verursachte Schaden im Sinne …
Allgemeines, einstweilige Verfügung, Schadensersatz, Vollstreckungsschaden, vorläufige Vollstreckbarkeit, Zwangsvollstreckung
Frühere Vermögensauskunft des Schuldners – und die unrichtige Sachbehandlung des Gerichtsvollziehers
Eine unrichtige Sachbehandlung des Gerichtsvollziehers liegt vor, wenn er dem Gläubiger entgegen dessen ausdrücklichem Antrag die gebührenpflichtige Abschrift einer früheren Vermögensauskunft des Schuldners erteilt, ohne ihm Gelegenheit zu geben, die umstrittene Wirksamkeit des Verzichts hierauf gerichtlich klären zu lassen. Dies kann zur Nichterhebung der Gebühren gemäß § 7 Absatz 1 …
Gerichtsvollzieher, Gerichtsvollzieherkosten, Unrichtige Sachbehandlung, Vermögensauskunft, Zivilrecht, Zwangsvollstreckung
Nichtzulassung der Rechtsbeschwerde
Hat das Beschwerdegericht die Rechtsbeschwerde in seinem Beschluss nicht gemäß § 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 ZPO zugelassen, ist diese Entscheidung nicht anfechtbar1. Der Gesetzgeber hat bewusst von der Möglichkeit einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Rechtsbeschwerde abgesehen2. Ein Rechtsmittel gegen die Nichtzulassung der Rechtsbeschwerde ist auch nicht …
Beschwerde, Nichtzulassungsbeschwerde, Rechtsbeschwerde, Zivilprozess, Zivilrecht, Zwangsvollstreckung
Gerichtsvollzieherkosten – und das richtige Rechtsmittel
Bei den Rechtsmitteln ist zwischen der Kostenerinnerung nach § 5 Absatz 2 Satz 1 GvKostG und der Vollstreckungserinnerung nach § 766 ZPO zu unterscheiden. Gegenstand der Kostenerinnerung ist, ob eine Gebühr zu Recht erhoben worden ist; bei der Vollstreckungserinnerung nach § 766 ZPO ist die Art und Weise der Vollstreckung …
Gerichtsvollziehererinnerung, Kostenerinnerung, Vollstreckungserinnerung, Zivilrecht, Zwangsvollstreckung
Betrug, Forderungspfändung, Pfändungs- und Überweisungsbeschluss, Strafrecht, Vermögensgefährdung, Vermögensschaden, Zwangsvollstreckung
Eintragungsanordnung ins Schuldnerverzeichnis – und die Gebühren des Gerichtsvollziehers
Übersendet der Amtsgerichtsvollzieher auf den Auftrag der Gläubigerin, der Schuldnerin die Vermögensauskunft abzunehmen, der Gläubigerin eine Abschrift des bereits in der Sperrfrist abgegebenen Vermögensverzeichnisses (§ 802d ZPO) und ordnete er die Eintragung der Schuldnerin in das Schuldnerverzeichnis an (§ 882c ZPO), so kann er keine Gebühr nach Nr. 101 KV-GVKostG …
Eintragungsanordnung, Gerichtsvollzieherkosten, Schuldnerverzeichnis, Vollstreckungsauftrag, Zivilrecht, Zwangsvollstreckung
Auch in einer Arztpraxis mit nur wenigen Beschäftigten darf ein Arbeitszeugnis vom Personalleiter unterzeichnet werden. Dem steht weder entgegen, dass die Inhaberin der Praxis selbst zur Zeugniserteilung verurteilt worden ist, noch sonstige Gesichtspunkte. Die Anforderungen an die unterzeichnende Person ergeben sich aus dem Zweck des Arbeitszeugnisses. Es soll zum einen …
Arbeitsrecht, Arbeitszeugnis, Arztpraxis, Kleinbetrieb, Personalleiter, Zwangsgeld, Zwangsvollstreckung
Die Vereinbarung der Erteilung eines qualifizierten Zeugnisses mit einer „guten“ Leistungs- und Gesamtbeurteilung hat nur hinsichtlich der Erteilung, nicht aber hinsichtlich der „guten“ Bewertung einen vollstreckbaren Inhalt. Nach Auffassung des Landesarbeitsgerichts Nürnberg ist ein Titel, der darauf gerichtet ist, dem Arbeitnehmer ein wohlwollendes qualifiziertes Zeugnis entsprechend Schulnote „gut“ zu erteilen, …
Arbeitsrecht, Arbeitszeugnis, Qualifiziertes Arbeitszeugnis, Zwangsgeld, Zwangsvollstreckung
Die auf Veranlassung der Gläubigerin den Käufern zugestellte Vorpfändung kann die Wirkung eines Arrests gemäß § 845 Abs. 2 ZPO i.V.m. § 930 Abs. 1 ZPO nicht entfalten, wenn die anschließende Pfändung nicht innerhalb eines Monats bewirkt wird. Die Vorpfändung wirkt wie eine Beschlagnahme der betroffenen Forderung1 und begründet den …
Forderungspfändung, Vorläufiges Zahlungsverbot, Vorpfändung, Zivilrecht, Zwangsvollstreckung
Wird eine Kaufpreiszahlung über ein Notaranderkonto abgewickelt, erstreckt sich das mit der Pfändung des Kaufpreisanspruchs entstandene Pfandrecht auf den Auszahlungsanspruch des Verkäufers gegen den Notar. Nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung ist die Pfändung des Anspruchs auf Auszahlung von dem Notaranderkonto unwirksam, wenn nicht zugleich auch der der Verwahrung zugrunde liegende Anspruch …
Forderungspfändung, Grundstücksveräußerung, Grundstücksverkauf, Notaranderkonto, Zivilrecht, Zwangsvollstreckung
Der Vollstreckungsgläubiger hat nach Ansicht des Amtsgerichts Stralsund die Kosten der Zustellung der Eintragungsanordnung als Auslagen zu tragen1. Tatsächlich ist umstritten, ob die Kosten der Zustellung der Eintragungsanordnung an den Schuldner dem Gläubiger auferlegt werden können, wobei mittlerweile im Wesentlichen nicht mehr streitig ist, dass diese Kosten dem Gläubiger jedenfalls …
Eintragungsandordnung, Vermögensoffenbarung, Zivilrecht, Zwangsvollstreckung
Forderungsabtretung, Gläubigerverzug, Schadensersatz, Zivilrecht, Zug-um-Zug, Zwangsvollstreckung

References: Art. 267
 § 802
 § 806
 § 172
 § 172
 § 171
 § 172
 § 755
 § 802
 § 890
 § 278
 § 890
 § 62
 § 890
 Art. 2
 § 802
 § 882
 § 882
 § 794
 BGH

 § 719
 § 712
 § 858
 § 765
 § 712

§ 945
 § 7
 § 574
 § 5
 § 766
 § 766
 § 845
 § 930