Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F11-03-2010-2C_77-2009
Timestamp: 2016-10-28 04:24:33+00:00

Document:
Bundesrichter Merkli, Karlen, Z�nd,
alle vertreten durch Rechtsanw�lte Dr. Urs Schenker und Dr. Matthias Courvoisier,
alle vertreten durch Rechtsanwalt Paul B�rgi,
vertreten durch Rechtsanw�lte Dr. Rolf Watter und Dr. Corrado,
Die Implenia AG ist eine Aktiengesellschaft nach schweizerischem Recht mit Sitz in Dietlikon/ZH und mit Hauptt�tigkeit in der Baubranche. Im Fr�hjahr 2007 hatte sie ein Aktienkapital von Fr. 83'124'000.--, welches in 18'472'000 Namenaktien mit einem Nennwert von Fr. 4.50 aufgeteilt war, die im Hauptsegment der SWX Swiss Exchange (heute: SIX Swiss Exchange AG) gehandelt wurden.
A.b Die Laxey Partners Ltd. ist eine Gesellschaft in der Rechtsform einer Private Company Limited by Shares mit Sitz auf der Isle of Man. Sie verwaltet f�r Dritte Verm�gen bzw. Investmentgesellschaften, worunter insbesondere The Value Catalyst Fund Ltd., LP Value Ltd., Laxey Investors Ltd., Altma Sicav Plc. in respect of Gardiner Sub-Fund, Leaf Ltd., Laxey Investors LP, Sprugos Investments XII LLC, Laxey Universal Value LP, LPAlternative LP und The Laxey Investment Trust Plc. Diese Gesellschaften sind auf vielfache Weise im Sinne von General Partnerships und Mutter-Tochter-Firmenverh�ltnissen miteinander verbunden.
B.a Am 5. April 2007 informierte die Implenia AG die Eidgen�ssische Bankenkommission (EBK; nachfolgend: Bankenkommission) dar�ber, dass Laxey Partners Ltd. und die mit ihr verbundenen Partner- bzw. Tochtergesellschaften (nachfolgend: Laxey-Gruppe) mittels Derivatgesch�ften �ber Dritte ("contracts for difference" [CFD]) ihre Offenlegungspflichten nach Art. 20 des Bundesgesetzes vom 24. M�rz 1995 �ber die B�rsen und den Effektenhandel (BEHG; SR 954.1) verletzt haben k�nnten. Am 11. April 2007 meldete die Laxey-Gruppe, 2'258'468 Implenia-Aktien zu halten, womit sie �ber 12,226 % der Stimmrechte verf�ge. Am 18. April 2007 gab sie bekannt, inzwischen 22,89 % der Stimmrechte zu besitzen (4'228'639 Aktien); sie habe den Grenzwert von 20 % am 16. April 2007 �berschritten.
B.b Die Bankenkommission behandelte Laxey Partners Ltd. und ihre hier fraglichen Partner- bzw. Tochtergesellschaften als Gruppe im Sinne des schweizerischen B�rsengesetzes. Zwischen April und August 2007 holte sie, teilweise im Amtshilfeverfahren, bei verschiedenen Beh�rden und Unternehmen Ausk�nfte ein. Dabei handelte es sich insbesondere um die Financial Supervision Commission (Isle of Man), die Financial Services Authority FSA (Vereinigtes K�nigreich), die Finanzinspektionen (K�nigreich Schweden), die Netherlands Authority for the Financial Markets NAFM (K�nigreich der Niederlande) und die Commission bancaire, financi�re et des assurances CBFA (K�nigreich Belgien) sowie um die damalige SWX Swiss Exchange, die Bank Lombard Odier Darier Hentsch & Cie, die Bank Clariden Leu, die Z�rcher Kantonalbank ZKB, die Neue Z�rcher Bank NZB, die Credit Suisse CS und die Bank am Bellevue.
C.a Mit Verf�gung vom 12. Dezember 2007 stellte die �bernahmekammer der Bankenkommission in einem Vorabentscheid nach Art. 20 Abs. 6 BEHG fest, dass die Laxey-Gruppe einer b�rsenrechtlichen Offenlegungspflicht (sowohl nach der Rechtslage gem�ss dem B�rsengesetz in der bis zum 30. November 2007 geltenden Fassung vom 24. M�rz 1995 [AS 1997 73 f.] als auch in der danach g�ltigen Fassung vom 22. Juni 2007 [AS 2007 5292]) unterliege, wenn sie durch Erwerb bzw. Ver�usserung von auf Aktien der Implenia AG lautenden "contracts for difference" (CFD) zusammen mit ihren �brigen offenlegungspflichtigen Positionen meldepflichtige Grenzwerte nach Art. 20 BEHG erreiche, �ber- oder unterschreite.
D.a Am 24. Januar 2008 er�ffnete die Bankenkommission ein formelles Verwaltungsverfahren �ber die b�rsenrechtliche Meldepflicht. Am 5. Februar 2008 teilte sie der Laxey-Gruppe mit, der Implenia AG komme Parteistellung zu, weshalb dar�ber zu entscheiden sei, in welche Aktenst�cke Einsicht gegeben werden k�nne. Nebst Verfahrensantr�gen stellte die Laxey-Gruppe am 3. M�rz 2008 das Begehren, es sei festzustellen, dass sie keine Meldepflichten gem�ss Art. 20 BEHG verletzt habe. In der Folge wurde der Implenia AG keine Akteneinsicht gew�hrt mit der Begr�ndung, ihren Begehren werde ohnehin vollumf�nglich entsprochen.
Mit Verf�gung vom 7. M�rz 2008 stellte die Bankenkommission fest, dass die Laxey-Gruppe im Rahmen eines Beteiligungsaufbaus an der Implenia AG ihre Meldepflichten nach Art. 20 BEHG verletzt habe und dass der Implenia AG Parteistellung zukomme, weshalb ihr eine Parteientsch�digung zuzusprechen sei.
D.b Gegen diesen Entscheid erhob die Laxey-Gruppe Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht. Mit Zwischenverf�gung vom 5. August 2008 stellte das Bundesverwaltungsgericht fest, die Implenia AG verf�ge �ber die Parteieigenschaft und habe ein Recht auf Akteneinsicht.
D.c Am 15. September 2008 erhob die Laxey-Gruppe Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht gegen die Zwischenverf�gung des Bundesverwaltungsgerichts vom 5. August 2008. Mit Urteil 2C_676/2008 vom 27. November 2008 trat das Bundesgericht auf die Beschwerde nicht ein, weil der Laxey-Gruppe aus dem angefochtenen Zwischenentscheid kein nicht wiedergutzumachender Nachteil erwachse.
D.d Ohne der Implenia AG die Akteneinsicht zu geben oder sie zur Vernehmlassung beizuziehen, wies das Bundesverwaltungsgericht am 18. Dezember 2008 die bei ihm h�ngige Beschwerde gegen den Entscheid der Bankenkommission �ber die Verletzung der b�rsenrechtlichen Meldepflicht durch die Laxey-Gruppe ab.
D.e Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 2. Februar 2009 an das Bundesgericht beantragt die Laxey-Gruppe die Aufhebung des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts �ber die Feststellung eines Verstosses gegen die b�rsenrechtliche Meldepflicht (Verfahren 2C_77/2009); zugleich sei festzustellen, dass die Laxey-Gruppe die Vorschriften �ber die Meldepflicht nicht verletzt habe. Eventuell wird um R�ckweisung der Angelegenheit zu erg�nzender Sachverhaltsabkl�rung und neuem Entscheid an das Bundesverwaltungsgericht, subeventuell an die Bankenkommission ersucht. �berdies wurde beantragt, es sei festzustellen, dass die Implenia AG weder in den unterinstanzlichen Verfahren noch in demjenigen vor dem Bundesgericht Parteistellung habe.
Mit separater Eingabe vom 2. Februar 2009 im Verfahren �ber die Verletzung der b�rsenrechtlichen Meldepflicht stellte die Laxey-Gruppe sodann ein Gesuch um vorsorgliche Massnahmen mit den Antr�gen, der Implenia AG sei einstweilen bis zur F�llung eines Vor- bzw. Zwischenentscheides �ber ihre Parteistellung keine Akteneinsicht oder nur eine solche nach Vornahme bestimmter Abdeckungen ("Einschw�rzungen") zu gew�hren.
Seit dem 2. April 2008 f�hrt das Eidgen�ssische Finanzdepartement eine verwaltungsstrafrechtliche Untersuchung gegen die wirtschaftlich berechtigten bzw. die verantwortlichen Personen der Laxey-Gruppe wegen des Verdachts der Verletzung der b�rsenrechtlichen Meldepflicht (Verstoss gegen Art. 41 Abs. 1 lit. a BEHG, insbes. in Verbindung mit Art. 20 BEHG). Dieses Verfahren wurde l�ngstens bis zum Entscheid des Bundesgerichts in der vorliegenden Sache sistiert.
Am 1. Januar 2009 �bernahm die Eidgen�ssische Finanzmarktaufsicht (FINMA; nachfolgend: Finanzmarktaufsicht) unter anderem die hier wesentlichen Aufgaben der Bankenkommission.
Am 30. M�rz 2009 �usserte sich die Implenia AG zum Gesuch um vorsorgliche Massnahmen und beantragte ihrerseits, die Laxey-Gruppe sei zu verpflichten, eine allf�llige Parteientsch�digung sicherzustellen. Die Finanzmarktaufsicht schloss auf Abweisung des Gesuchs um vorsorgliche Massnahmen. Das Bundesverwaltungsgericht verzichtete auf eine Stellungnahme. Mit Eingabe vom 14. April 2009 �usserte sich die Laxey-Gruppe zu den Antr�gen der Implenia AG.
Mit Zwischenentscheid vom 2. Juni 2009 vereinigte das Bundesgericht die Verfahren 2C_77/2009 und 2C_78/2009, stellte fest, dass die Implenia AG �ber die Parteieigenschaft verf�gt und dass die angefochtenen Entscheide Bundesrecht nicht verletzen, indem sie der Implenia AG die Parteistellung zuerkennen, und �berwies die Sache an den Instruktionsrichter zur weiteren Verfahrensleitung. In der Folge traf der Instruktionsrichter am 11. Juni 2009 eine verfahrensleitende Verf�gung, mit der er die beteiligten Unternehmen der Laxey-Gruppe solidarisch verpflichtete, der Bundesgerichtskasse Fr. 20'000.-- einzuzahlen zwecks Sicherstellung einer allf�lligen Parteientsch�digung an die Implenia AG, wies den Antrag der Laxey-Gruppe auf Verweigerung oder Beschr�nkung der Akteneinsicht gegen�ber der Implenia AG ab und schrieb das Gesuch um vorsorgliche Massnahmen als erledigt ab. Die angeordnete Sicherstellungsleistung ging fristgerecht beim Bundesgericht ein.
Mit Eingaben vom 14. Oktober 2009 �usserte sich die Implenia AG zu den beiden Beschwerden. Im Verfahren 2C_77/2009 beantragt sie, auf die Begehren betreffend Parteistellung der Implenia AG nicht einzutreten bzw. diese abzuweisen und die Beschwerde im �brigen abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden k�nne. Im Verfahren 2C_78/2009 ersucht die Implenia AG um Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei. Am 2. November 2009 �usserte sich die Laxey-Gruppe im Verfahren 2C_77/2009 erg�nzend und unter Aufrechterhaltung der bereits gestellten Antr�ge zur Vernehmlassung der Implenia AG. Diese teilte dem Bundesgericht am 13. November 2009 mit, dass sie auf eine weitere Stellungnahme verzichte und dass die Parteien �bereingekommen seien, in beiden h�ngigen Verfahren gegenseitig auf allf�llige Parteientsch�digungen zu verzichten. Dieser Mitteilung ist ein entsprechender Verzicht auf Prozessentsch�digung der Laxey-Gruppe beigelegt.
Das Bundesverwaltungsgericht verzichtete auf eine Vernehmlassung zu den Beschwerden und zur Replik im Verfahren 2C_77/2009. Die Finanzmarktaufsicht schliesst in ihren Stellungnahmen zu den Beschwerden sowie zur Replik im Verfahren 2C_77/2009 auf Abweisung der von der Laxey-Gruppe gestellten Antr�ge.
In der Folge wurde das Bundesgericht sowohl von der Laxey-Gruppe als auch vom Eidgen�ssischen Finanzdepartement dar�ber informiert, dass sich die Parteien im Anschluss an den in der Zwischenzeit erfolgten Verkauf der von der Laxey-Gruppe erworbenen Beteiligung an der Implenia AG geeinigt h�tten, die h�ngigen Rechtsverfahren unter sich g�tlich zu erledigen. Der Instruktionsrichter gab daraufhin dem Finanzdepartement mit Blick auf das bei diesem h�ngige verwaltungsstrafrechtliche Verfahren wunschgem�ss Auskunft �ber den Stand des bundesgerichtlichen Verfahrens.
Am 28. Dezember 2009 reichte die Laxey-Gruppe dem Bundesgericht eine erg�nzende Eingabe ein. Diese wird der Implenia AG zusammen mit dem vorliegenden Urteil zur Kenntnisnahme zugestellt.
1.1 Art. 20 BEHG hatte in der Fassung vom 24. M�rz 1995 (AS 1997 73 f.) folgenden Wortlaut:
4 Haben die Gesellschaft oder die B�rsen Grund zur Annahme, dass ein Aktion�r seiner Meldepflicht nicht nachgekommen ist, so teilen sie dies der Aufsichtsbeh�rde mit.
"1 Wer direkt, indirekt oder in gemeinsamer Absprache mit Dritten Aktien oder Erwerbs- oder Ver�usserungsrechte bez�glich Aktien einer Gesellschaft mit Sitz in der Schweiz, deren Beteiligungspapiere mindestens teilweise in der Schweiz kotiert sind, f�r eigene Rechnung erwirbt oder ver�ussert und dadurch den Grenzwert von 3, 5, 10, 15, 20, 33 1/3, 50 oder 66 2/3 Prozent der Stimmrechte, ob aus�bbar oder nicht, erreicht, unter- oder �berschreitet, muss dies der Gesellschaft und den B�rsen, an denen die Beteiligungspapiere kotiert sind, melden.
4bis Auf Verlangen der FINMA, der Gesellschaft oder eines ihrer Aktion�re kann der Richter die Aus�bung des Stimmrechts der Person, die eine Beteiligung unter Verletzung der Meldepflicht erwirbt oder ver�ussert, f�r die Dauer von bis zu f�nf Jahren suspendieren. Hat die Person eine Beteiligung im Hinblick auf ein �ffentliches �bernahmeangebot (5. Abschnitt) unter Verletzung der Meldepflicht erworben, so k�nnen die �bernahmekommission (Art. 23), die Zielgesellschaft oder einer ihrer Aktion�re vom Richter die Suspendierung des Stimmrechts verlangen.
1.3 Streitgegenstand im Verfahren 2C_77/2009 bildet die Verletzung der Meldepflicht nach Art. 20, insbesondere Abs. 1, BEHG. Da es insoweit um Sachumst�nde geht, die sich vor dem 1. Dezember 2007 ereignet haben, ist daf�r die Fassung vom 24. M�rz 1995 massgeblich. Demgegen�ber ist im Verfahren 2C_78/2009 die Offenlegungspflicht im Verfahren nach Art. 20 Abs. 6 BEHG strittig. In diesem besonderen Verfahren ergeht ein Vorabentscheid vor dem Erwerb von Beteiligungen mit Blick auf m�gliche kritische Beteiligungsgr�ssen (vgl. ROLF H. WEBER, in: Watter/Vogt [Hrsg.], Basler Kommentar, B�rsengesetz, 2007 [nachfolgend: BSK BEHG], Art. 20, N. 123 ff.), w�hrend die ordentliche Meldepflicht die Folge des Effektenerwerbs ist, sobald eine bestimmte Beteiligungsgr�sse tats�chlich erreicht wird. Soweit dieselben Beteiligungen betroffen sind, geht die Offenlegungspflicht im Vorabentscheidverfahren in der ordentlichen Meldepflicht nach Erwerb der fraglichen Effekten auf. Die Streitgegenst�nde der Verfahren 2C_77/2009 und 2C_78/2009 entsprechen sich demnach insoweit, als die von den Beschwerdef�hrerinnen vor dem 1. Dezember 2007 erworbenen Finanzinstrumente im Zusammenhang mit der Beschwerdegegnerin zu beurteilen sind.
1.5 Mit Blick auf die unterschiedlichen Streitgegenst�nde ist daher bei der Beurteilung der vorliegenden Beschwerden auf die jeweils anwendbare Fassung von Art. 20 BEHG abzustellen. F�r die mit Zwischenentscheid vom 2. Juni 2009 vom Bundesgericht behandelte Frage der Parteistellung der Beschwerdegegnerin ergab sich dadurch jedoch kein Unterschied.
2.1 Bereits mit seinem Zwischenentscheid vom 2. Juni 2009 vereinigte das Bundesgericht die Verfahren 2C_77/2009 und 2C_78/2009 und hielt fest, dass die beiden Beschwerden grunds�tzlich zul�ssig sind (vgl. dortige E. 1 und 2). Insofern ist darauf nicht mehr zur�ckzukommen.
2.3.1 Im Verfahren 2C_77/2009 ist �ber eine Verletzung der Meldepflicht nach - gem�ss Einsch�tzung der Vorinstanz massgeblichem - Erwerb der Beteiligungen an der Beschwerdegegnerin zu befinden, welche die Beschwerdef�hrerinnen inzwischen allerdings wieder abgestossen haben. Dass sie insoweit �ber ein schutzw�rdiges Interesse verf�gen, l�sst sich nicht von vornherein ausschliessen. Nur schon mit Blick auf ihren gesch�ftlichen Ruf haben die Beschwerdef�hrerinnen ein schutzw�rdiges Interesse daran, zu wissen, ob sie sich gesetzwidrig verhalten haben. Der Feststellung eines Verstosses gegen die Offenlegungspflicht kommt der Charakter einer eigentlichen R�ge zu (ZULAUF/WYSS/ROTH, Finanzmarktenforcement, 2008, S. 226 f.), gegen die sich die Betroffenen wehren k�nnen m�ssen. �berdies ist die Kl�rung der Rechtslage f�r sie auch deshalb von Bedeutung, weil die von den Vorinstanzen festgestellte Verletzung der Meldepflicht zwar f�r das h�ngige verwaltungsstrafrechtliche Verfahren nicht verbindlich ist, aber dennoch die Grundlage desselben bildet (vgl. ZULAUF/ WYSS/ROTH, a.a.O., S. 228). Insgesamt besteht daher ein schutzw�rdiges Interesse an der Behandlung der Beschwerde. Aus intertemporalen Gr�nden ist hier die weitere m�gliche Rechtsfolge der Suspendierung des Stimmrechts nach Art. 20 Abs. 4bis BEHG noch nicht von Belang.
2.4 Gem�ss Art. 95 lit. a BGG kann mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten insbesondere geltend gemacht werden, der angefochtene Entscheid verletze Bundesrecht unter Einschluss des Bundesverfassungsrechts. Das Bundesgericht legt seinem Urteil den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt zugrunde (Art. 105 Abs. 1 BGG). Von diesen tats�chlichen Feststellungen kann es nur dann abweichen, wenn sie offensichtlich unrichtig sind oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhen (Art. 105 Abs. 2 BGG) und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Offensichtlich unrichtig bedeutet dabei willk�rlich (BGE 133 II 249 E. 1.2.2 S. 252).
2.5 Das Bundesgericht wendet das Recht grunds�tzlich von Amtes wegen an, pr�ft die bei ihm angefochtenen Entscheide aber nur auf Rechtsverletzungen hin, die von den Beschwerdef�hrern geltend gemacht werden (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG). Dabei gilt hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten, insbesondere des Willk�rverbots, eine qualifizierte R�gepflicht (Art. 106 Abs. 2 BGG; vgl. BGE 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254, 396 E. 3.1 S. 399).
3.1 Die Beschwerdef�hrerinnen machen in verschiedenem Zusammenhang geltend, die Vorinstanz habe den Sachverhalt offensichtlich unrichtig und in Verletzung von Bundesrecht festgestellt.
3.2 Das Bundesverwaltungsgericht ging im Wesentlichen davon aus, dass die Beschwerdef�hrerinnen ab dem Dezember 2006 durch den Erwerb von Aktien der Beschwerdegegnerin begonnen h�tten, eine Beteiligung an derselben aufzubauen. Bevor die erste gesetzliche Meldegrenze von 5 % erreicht worden sei, h�tten sie die Aktien auf verschiedene Banken �bertragen, die "warehouse accounts" zugunsten der Beschwerdef�hrerinnen hielten. Daneben h�tten die Beschwerdef�hrerinnen haupts�chlich ausserb�rslich �ber einzelne Bankinstitute verschiedene weitere Aktienpositionen gekauft. Diese seien in der Folge zu Paketen von jeweils knapp unter 5 % geschn�rt und ebenfalls bei verschiedenen Banken platziert worden. F�r die �bertragenen Aktien h�tten sich die Beschwerdef�hrerinnen so genannte "contracts for difference" (CFD) mit gleichwertigem Basiswert (1:1, d.h. eine Aktie zu einem CFD) ausstellen lassen. Dabei sei es den Beschwerdef�hrerinnen ohne weiteres m�glich gewesen, die CFDs jederzeit im von ihnen gew�nschten Zeitpunkt aufzul�sen und von den Banken die als Absicherung der ausgestellten CFDs nicht mehr ben�tigten Aktien ausserb�rslich zu einem von ihnen mitbestimmten Preis zu erwerben. Bereits Anfang 2007 seien auf diesem Weg mehr als 5 % der Aktien der Beschwerdegegnerin zusammengekommen. Anfang April 2007 habe es sich um 3'628'912 Aktien gehandelt, die 19,64 % der Stimmrechte entsprachen. Erst am 11. bzw. 18. April 2007 h�tten die Beschwerdef�hrerinnen jedoch die �berschreitung des jeweiligen Grenzwertes von 10 % bzw. 20 % gemeldet. Der ganze Vorgang habe dazu gedient, eine massgebliche Beteiligung zu erreichen, um die Beschwerdegegnerin sp�ter zu �bernehmen (vgl. zum Vorgehen der Beschwerdef�hrerinnen auch CHRISTIAN RENN, Einsatz und Offenlegung von Derivaten bei Unternehmens�bernahmen, 2010, S. 272 ff.).
3.5 Die Beschwerdef�hrerinnen sind sodann der Meinung, es sei unklar, was mit "warehousing" oder "warehouse accounts" gemeint ist. Aus dem Zusammenhang ergibt sich indessen klarerweise, dass die Vorinstanz darunter die (Zwischen)Lagerung der Aktien bei den CFD-Emittenten versteht. Inwiefern insoweit eine offensichtlich falsche Sachverhaltsfeststellung vorliegen sollte, ist nicht ersichtlich.
4.1 Die Beschwerdef�hrerinnen machen weiter geltend, sie h�tten die CFDs auf Implenia-Aktien im Sinne einer Geldanlage lediglich deshalb abgeschlossen, um von einem Kursanstieg zu profitieren, den sie aufgrund einer Konsolidierung der europ�ischen Bauindustrie erwartet h�tten. Da eine solche Konsolidierung nicht eingetreten sei, habe in der Folge nicht mehr mit einem Kursanstieg gerechnet werden k�nnen. Sie h�tten darum im April 2007 einzig deshalb aktiv in den Markt eingegriffen, indem sie die Aktien an sich zogen, um ihre Investitionen zu retten. Die Annahme der Vorinstanz, es sei um den Aufbau einer massgeblichen Beteiligung gegangen, sei daher offensichtlich falsch.
4.2 Die Offenlegungspflicht von Art. 20 BEHG bezweckt, die Transparenz f�r die Anleger und deren Gleichbehandlung sicherzustellen sowie den Rahmen zu schaffen, um die Funktionsf�higkeit der Effektenm�rkte zu gew�hrleisten (vgl. Art. 1 BEHG sowie E. 7.4). Aus welchem Grund bzw. mit welcher Absicht jemand eine massgebliche Beteiligung erwirbt, die zur Meldepflicht f�hrt, ist grunds�tzlich nicht von Belang. Bei der Auslegung des unbestimmten Rechtsbegriffs des indirekten Erwerbs kann allerdings bedeutsam sein, mit welcher Wirkung ein Vorgang verbunden ist bzw. welchem Zweck er dient, damit das Gesch�ftsverhalten als massgeblicher indirekter Erwerb zu verstehen ist. In diesem Sinne ist es denkbar, gesch�ftliches Handeln an dessen Auswirkungen zu beurteilen, d.h. solches, das zur Grundlage einer erheblichen Beteiligung einer Gesellschaft werden kann, eher als meldepflichtigen indirekten Erwerb (dazu E. 7.7) anzusehen als solches, das diese Wirkung nicht mit sich bringt bzw. bei dem ein entsprechender Effekt nicht zu erwarten ist (vgl. RENN, a.a.O., S. 144 ff.).
5.1 Besonders umstritten sind zwischen den Parteien die faktischen M�glichkeiten und Rechtswirkungen, die mit den CFDs verbunden sind. Die Beschwerdef�hrerinnen beanstanden insofern namentlich, dass das Bundesverwaltungsgericht davon ausging, sie h�tten die CFDs jederzeit im von ihnen gew�nschten Zeitpunkt aufl�sen und von den Banken die als Absicherung der ausgestellten CFDs nicht mehr ben�tigten Aktien ausserb�rslich zu einem von ihnen mitbestimmten Preis erwerben k�nnen.
5.3 Fraglich ist zun�chst, wieweit es sich insofern um tats�chliche Feststellungen oder rechtliche Beurteilungen der Vorinstanz handelt. Einerseits geht es um die faktische Ausgestaltung der zur Diskussion stehenden CFDs, andererseits um deren privatrechtliche Rechtsnatur und die damit verbundenen Rechtswirkungen. Die Beschwerdef�hrerinnen legen freilich nirgends dar, dass die Urteile der Vorinstanz insoweit im Widerspruch zum Bundeszivilrecht st�nden. Die CFDs unterstehen auch gar nicht schweizerischem, sondern ausl�ndischem Recht, dessen Anwendung das Bundesgericht - mit Ausnahme der hier nicht einschl�gigen Tatbest�nde von Art. 96 BGG - lediglich auf Verfassungsm�ssigkeit bzw. Willk�r hin �berpr�ft (vgl. BGE 133 III 446 E. 3.1 S. 447 f.; BERNARD CORBOZ, in: Corboz et al., Commentaire de la LTF, 2009, Art. 95 N. 22). Die Beschwerdef�hrerinnen behaupten denn auch nur, die fraglichen Folgerungen des Bundesverwaltungsgerichts seien offensichtlich falsch bzw. willk�rlich. Damit kommt der Frage, ob es sich eher um eine Tat- oder Rechtsfrage handelt, keine entscheidende Bedeutung zu. Zu pr�fen ist einzig, ob die diesbez�glichen Einsch�tzungen der Vorinstanz vor dem Verfassungsrecht des Bundes bzw. konkret vor dem Willk�rverbot nach Art. 9 BV standhalten.
5.4 Bei einem "contract for difference" (CFD) handelt es sich im Wesentlichen um einen derivativen Finanzvertrag ohne Erwerb der Basiswerte. Der CFD stellt ein Differenzgesch�ft dar, mit dem zwei Parteien ausgehend von einem gemeinsam festgelegten Grundpreis, in der Regel dem Marktpreis, den synthetischen Kauf eines anderen Finanzinstruments, hier von Aktien, vereinbaren und sich versprechen, die Kursdifferenz zu einem sp�teren Zeitpunkt auszugleichen. Ist der Kurswert des Kaufobjekts zwischenzeitlich gestiegen, hat der Verk�ufer dem K�ufer die Differenz zu zahlen; bei gesunkenem Aktienkurs tr�gt der K�ufer das Risiko und hat den Verk�ufer zu befriedigen. CFDs gelten als sog. Hebelprodukte, da sie es erm�glichen, gemessen am Kapitaleinsatz �berproportional am Gewinn- und Verlustpotenzial des Basiswerts teilzuhaben (vgl. RENN, a.a.O., S. 98 ff. in Verbindung mit S. 78 ff.). Umstritten ist im vorliegenden Fall, ob den CFD-Emittenten, bei denen die Aktien der Beschwerdegegnerin hinterlegt wurden, aufgrund der CFDs die Pflicht oblag, die Aktien zu halten, und ob den Beschwerdef�hrerinnen ein eigentlicher Rechtsanspruch zustand, die Aktien wieder abzurufen und an sich zu nehmen. Darauf kommt es vorliegend aber gar nicht an. Entscheidend ist vielmehr, dass die CFD-Emittenten die Aktien der Beschwerdegegnerin als Sicherung gegen das mit dem CFD-Verh�ltnis verbundene Risiko verwendeten. Das f�hrt bereits dazu, dass die Aktien, wenn auch nicht zwingend rechtlich, so doch wenigstens faktisch an die mit den CFDs eingegangene vertragliche Beziehung gekn�pft waren. Die CFD-Emittenten hatten demnach jegliches Interesse, die Aktien w�hrend der G�ltigkeit des CFD-Verh�ltnisses zu halten, um ihrer Sicherung nicht verlustig zu gehen. Ebenfalls logisch erscheint, dass sie nach Aufl�sung desselben die Aktien, die ihre Sicherungsfunktion damit verloren hatten, an die Beschwerdef�hrerinnen zur�ckgaben bzw. zu �bertragen hatten. Ob dieser Zusammenhang auf einem entsprechenden rechtlichen Teilgehalt der CFDs selbst, auf einer davon formell unabh�ngigen separaten - ausdr�cklichen oder konkludenten - Vereinbarung oder allenfalls auf gesch�ftlicher Usanz beruht, ist genauso unerheblich wie der Umstand, wer die Aktien beschafft hatte. Die Beschwerdef�hrerinnen konnten so oder so davon ausgehen, bei der Aufl�sung der CFDs die als Sicherung dienenden Aktien der Beschwerdegegnerin �bertragen zu erhalten. Als Hebelprodukte vermittelten die CFDs in diesem Sinne die M�glichkeit, jedenfalls auf indirektem Weg die fraglichen Aktien bei Verfall des Derivats zu erwerben (vgl. RENN, a.a.O., S. 80). Die Beschwerdef�hrerinnen r�umen sodann selbst ein, dass beide Parteien eines CFD-Verh�ltnisses dieses jederzeit beenden k�nnen. Diese M�glichkeit stand somit auch den Beschwerdef�hrerinnen zu, die es demnach in der Hand hatten, alle betroffenen Aktien der Beschwerdegegnerin zu einem bestimmten gleichen Zeitpunkt zu erlangen bzw. jedenfalls die Voraussetzungen daf�r zu schaffen, eine solche �bergabe kurzfristig auszul�sen.
6.1 Die Beschwerdef�hrerinnen r�gen einen Verstoss gegen Art. 1 und 18 VwVG, weil das Bundesverwaltungsgericht darin keine Verletzung von Bundesrecht erkannt habe, dass die Bankenkommission in einem Vorverfahren vom 18. April 2007 bis zum 31. Januar 2008 gegen die Beschwerdef�hrerinnen ermittelte, ohne diesen die gesetzlich vorgesehenen Parteirechte zuzuerkennen.
6.3 Sch�pft die Aufsichtsbeh�rde (fr�her die Bankenkommission, heute die Finanzmarktaufsicht) Verdacht oder wird sie aufgrund der Mitteilungspflicht von Art. 20 Abs. 4 BEHG dar�ber unterrichtet, dass die b�rsenrechtliche Meldepflicht verletzt worden sein k�nnte, ist es ihre Aufgabe, den entsprechenden Anhaltspunkten durch geeignete Untersuchungshandlungen von Amtes wegen nachzugehen (vgl. die hier noch anwendbare Bestimmung von Art. 35 Abs. 1 BEHG in der Fassung vom 24. M�rz 1995; vgl. auch BGE 130 II 351 E. 2.2 S. 355). Personen und Gesellschaften, die der Aufsicht unterstehen, sowie bestimmte weitere, im Gesetz genannte Gruppen von Personen und Gesellschaften m�ssen der Aufsichtsbeh�rde alle Ausk�nfte und Unterlagen geben, die diese zur Erf�llung ihrer Aufgabe verlangt (Art. 35 Abs. 2 BEHG ebenfalls in der hier noch anwendbaren Fassung vom 24. M�rz 1995). Im Rahmen der so genannten Vorabkl�rungen geht es darum, den Hinweisen so weit nachzugehen, um entscheiden zu k�nnen, ob �berhaupt ein Handlungsbedarf besteht (ZULAUF/WYSS/ROTH, a.a.O., S. 85 ff.). Erst wenn sich die entsprechenden Anhaltspunkte derart verdichten, dass sie die Einleitung eines ordentlichen Verwaltungsverfahrens bedingen, muss ein solches er�ffnet und dessen Durchf�hrung den betroffenen Personen oder Gesellschaften auch mitgeteilt werden. Andernfalls verlaufen die Vorabkl�rungen ergebnislos und die Sache ist nicht weiter zu verfolgen. Vor Er�ffnung des ordentlichen Verwaltungsverfahrens finden die Bestimmungen �ber das Verfahren und insbesondere die Parteirechte grunds�tzlich keine Anwendung, selbst wenn auch insoweit die rechtsstaatlichen Anforderungen an staatliches Handeln (wie Legalit�tsprinzip und Verh�ltnism�ssigkeitsgrundsatz; vgl. Art. 5 BV) zu beachten sind. Nach der formellen Einleitung des Verfahrens sind den Betroffenen die Parteirechte indes vollumf�nglich zu gew�hren, wobei sie sich insbesondere auch zu den bereits getroffenen Abkl�rungen �ussern k�nnen m�ssen (dazu FELIX UHLMANN, Die Einleitung eines Verwaltungsverfahrens, in: H�ner/Waldmann [Hrsg.], Das erstinstanzliche Verwaltungsverfahren, 2008, S. 9 ff.).
6.6 Schliesslich durften die Vorinstanzen auch deshalb auf erg�nzende Abkl�rungen verzichten, weil sie ihre tats�chlichen Schlussfolgerungen in antizipierter Beweisw�rdigung ziehen konnten. Wie bereits dargelegt (vgl. E. 3.3), ist es zul�ssig, das Beweisverfahren abzuschliessen, wenn mit guten Gr�nden davon ausgegangen werden kann, der Sachverhalt sei derart umfassend abgekl�rt, dass er eine zutreffende Einsch�tzung der tats�chlichen Verh�ltnisse erlaube (vgl. BGE 134 I 140 E. 5.3 S. 148 mit Hinweis). Dass dem hier nicht so w�re, verm�gen die Beschwerdef�hrerinnen nicht zu belegen.
7.1 In materiellrechtlicher Hinsicht berufen sich die Beschwerdef�hrerinnen auf Art. 20 BEHG in der Fassung vom 24. M�rz 1995 (AS 1997 73 f.) und machen geltend, die Verwendung von CFDs stelle keinen - insbesondere indirekten - Erwerb von Aktien im Sinne des Gesetzes dar. Die von ihnen get�tigten Handlungen seien daher nicht offenlegungspflichtig gewesen. Dies ergebe sich auch aus der damals g�ltigen Verordnung vom 25. Juni 1997 �ber die B�rsen und den Effektenhandel (B�rsenverordnung-EBK, BEHV-EBK; AS 1997 2045 ff.). Erst seit dem Inkrafttreten von Art. 20 Abs. 2bis BEHG in der Fassung vom 22. Juni 2007 am 1. Dezember 2007 (vgl. AS 2007 5292) seien Derivate ohne Realerf�llung unter bestimmten Voraussetzungen meldepflichtig. W�hrend im Verfahren 2C_77/2009 offenbleibt, ob die Beschwerdef�hrerinnen bei der Verwendung von CFDs seither von einer Meldepflicht ausgehen, sie dies aber nicht ganz auszuschliessen scheinen, bestreiten sie im Verfahren 2C_78/2009 dar�ber hinaus, dass nunmehr gest�tzt auf die neue gesetzliche Regelung eine Offenlegungspflicht bestehe.
7.3 Gem�ss Art. 20 Abs. 5 BEHG in der Fassung vom 24. M�rz 1995 erl�sst die Aufsichtsbeh�rde Bestimmungen �ber den Umfang der Meldepflicht, die Behandlung von Erwerbsrechten, die Berechnung der Stimmrechte sowie �ber die Fristen der Meldeerstattung. Die Meldepflicht findet insoweit eine Konkretisierung im Verordnungsrecht. Art. 9 BEHV-EBK erl�utert den Grundsatz der Meldepflicht und definiert in Abs. 3 unter anderem den massgeblichen indirekten Erwerb, wozu nach lit. d namentlich solche Vorg�nge z�hlen, die im Ergebnis das Stimmrecht �ber die Beteiligungspapiere vermitteln k�nnen. Nach Art. 10 BEHV-EBK entsteht die Meldepflicht mit der Begr�ndung des Anspruchs auf Erwerb von Beteiligungspapieren, insbesondere durch Abschluss eines Vertrages, wobei der Hinweis auf eine Erwerbsabsicht keine Meldepflicht ausl�st, sofern damit keine Rechtspflichten verbunden sind. Gem�ss Art. 12 BEHV-EBK sind Leihgesch�fte der Meldepflicht nur dann unterstellt, wenn der Borger der Beteiligungspapiere das Stimmrecht aus�ben kann (Abs. 1); Analoges gilt f�r vergleichbare Gesch�fte wie insbesondere die Ver�usserung von Beteiligungspapieren mit R�ckkaufsverpflichtung (so genannte "Repo"-Gesch�fte; Abs. 2). Nach Art. 13 BEHV-EBK werden auch Derivate (Wandel- und Erwerbsrechte) von der Meldepflicht erfasst, soweit sie eine Realerf�llung vorsehen oder zulassen.
7.4 Es mag zutreffen, wie die Beschwerdef�hrerinnen geltend machen, dass gem�ss dem Wortlaut des Verordnungsrechts die mit den CFDs zusammenh�ngende Realerf�llung nicht ausdr�cklich von der Meldepflicht erfasst war. Darauf kann es aber nicht allein ankommen. Das Verordnungsrecht ist vielmehr im Lichte des Gesetzesrechts auszulegen. Der wahre Sinn von Art. 20 BEHG erschliesst sich aus dessen Zielsetzung: Das B�rsengesetz bezweckt die Schaffung von Transparenz, insbesondere gegen�ber den Anlegern, �ber die Beteiligungs- und Beherrschungsverh�ltnisse an kotierten Gesellschaften sowie die Gew�hrleistung eines Fr�hwarnsystems f�r �bernahmen zugunsten der Marktteilnehmer und der Zielgesellschaft (vgl. Art. 1 BEHG; BBl 1993 I 1394; ROLF WATTER, BSK BEHG, Art. 1, N. 9 ff.). Die Offenlegungspflicht dient der Erreichung dieser gesetzlichen Ziele sowie der Durchsetzung der Angebotspflicht nach Art. 32 BEHG, die dann eintritt, wenn eine bestimmte Beteiligung erreicht wird (vgl. BBl 1993 I 1410; RENN, a.a.O., S. 131 ff.; URS SCHENKER, Die b�rsenrechtliche Meldepflicht bei Derivaten, in: Rudolf Tsch�ni [Hrsg.], Mergers & Acquisitions XI, 2009, S. 253 f.; ROLF H. WEBER, a.a.O., Art. 20, N. 1 ff.). Der Gesetzgeber umschrieb die massgeblichen Erwerbstatbest�nde sehr weit, indem er die indirekte Beschaffung und diejenige in gemeinsamer Absprache mit Dritten mit erfasste. Der Gesetzgeber war sich offenbar bewusst, dass der Finanzmarkt regelm�ssig neue Erwerbsformen und Handlungsweisen schafft, die im voraus ausdr�cklich zu erfassen schwierig oder unm�glich w�ren. Der gesetzlichen Formulierung kommt in diesem Sinne eine gewisse Auffangfunktion zu.
7.5 Das Erreichen der gesetzlichen Ziele der Schaffung von Transparenz, der Gew�hrleistung eines Fr�hwarnsystems und der Durchsetzung der Angebotspflicht ist nur m�glich, wenn die Voraussetzungen der Meldepflicht so ausgelegt werden, dass ein Gesch�ftsverhalten, das zum Aufbau einer massgeblichen oder m�glicherweise beherrschenden Beteiligung an einer Zielgesellschaft f�hrt, auch von der Meldepflicht erfasst wird. K�nnte diese �ber die Schaffung bzw. Nutzung von neuen Erwerbsformen und Verhaltensweisen auf dem Finanzmarkt vermieden werden, bevor solche Neuerungen ausdr�cklich normativ erfasst sind, bliebe die Regelung der Meldepflicht oft wirkungslos. Die gesetzlichen Voraussetzungen der Offenlegungspflicht sind unter anderem gerade deshalb offen formuliert, um die n�tige Flexibilit�t zu gew�hrleisten, damit auf Entwicklungen in der Kapitalmarktpraxis reagiert werden kann (PASCAL M. KISTLER, Die Erf�llung der [aktien- und b�rsenrechtlichen] Meldepflicht und Angebotspflicht durch Aktion�rsgruppen, 2001, S. 94; WEBER, a.a.O., Art. 20, N. 9). Zwar vermag der Verordnungsgeber grunds�tzlich dynamischer und damit auch rascher als der Gesetzgeber zu handeln, zumindest solange er sich im gesetzlichen Rahmen bewegt. Aber auch er w�rde mit seinen Regelungen dem Bedarf stets hinterherhinken, denn bevor er allf�llige neue Finanzinstrumente ausdr�cklich erfassen k�nnte, m�ssten diese in der Praxis vorhanden und in ihrer rechtlichen Ausgestaltung mit wenigstens den grunds�tzlichen Auswirkungen bekannt sein. Das gesetzliche Ziel bliebe damit unerreichbar, w�rde verlangt, dass neue Handelsformen immer ausdr�cklich normativ erfasst werden m�ssten, um eine Meldepflicht auszul�sen.
7.6 Auch bei der Regelung der Offenlegungspflicht gilt jedoch das Bestimmtheitsgebot (vgl. dazu BGE 109 Ia 273 E. 4d S. 283 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 1P.827/2006 vom 25. September 2007 E. 3.2; H�FELIN/M�LLER/UHLMANN, Allgemeines Verwaltungsrecht, 5. Aufl., 2006, Rz. 387). Ein R�ckgriff auf relativ offene Formulierungen im Gesetz ist zwar oft unvermeidlich und daher grunds�tzlich zul�ssig. Das Gesetz muss aber so pr�zise formuliert sein, dass der Normadressat daraus und insbesondere aus den im Gesetz ausdr�cklich erw�hnten Verhaltensweisen die Tragweite der Regelung bzw. hier der Meldepflicht einsch�tzen kann. Erweisen sich offene Formulierungen als unverzichtbar, kann es sodann erforderlich sein, die entsprechende Unsch�rfe des Gesetzestextes durch flankierende Massnahmen zu kompensieren. Dazu k�nnen etwa besondere Mechanismen dienen, die Transparenz dazu schaffen, wie die rechtsanwendenden Beh�rden die Bestimmung verstehen und anzuwenden gedenken, und welche die Normadressaten auf geeignete Weise wahrnehmen k�nnen.
7.7 Gem�ss dem Bundesgericht ist der in Art. 20 Abs. 1 BEHG vorgesehene alternative Tatbestand des Aktienerwerbs "in gemeinsamer Absprache mit Dritten" erf�llt, wenn der gemeinsame Erwerb der Aktien die Beherrschung objektiv erm�glicht und aufgrund der Umst�nde darauf geschlossen werden muss, dass eine solche auch angestrebt wird (BGE 130 II 530 E. 6 S. 546 ff.; Urteil i.S. Quadrant AG). In Analogie dazu schliesst der vom Gesetz separat erfasste "indirekte Erwerb" alles gesch�ftliche Handeln ein, das den Aufbau einer f�r die Meldepflicht massgeblichen Beteiligung trotz Auseinanderfallens der wirtschaftlichen und formalen Berechtigung objektiv erm�glicht bzw. das im Ergebnis das Stimmrecht �ber die Beteiligungspapiere vermitteln kann, wenn aufgrund der Umst�nde darauf geschlossen werden muss, dass eine solche Beteiligung auch angestrebt wird. Ausschlaggebend ist mithin ein faktisches und nicht ein juristisches Kriterium (vgl. ROBERT BERNET, Die Regelung �ffentlicher Kaufangebote im neuen B�rsengesetz [BEHG], 1998, S. 85 ff.; DIETZI/LATOUR, Schweizerisches B�rsenrecht, 2002, S. 82; GEORG G. GOTSCHEV, Koordiniertes Aktion�rsverhalten im B�rsenrecht, 2005, S. 122 ff.; KISTLER, a.a.O., S. 99 ff.; SUSANNE METTIER, Offenlegung von Beteiligungen im B�rsengesetz, 1999, S. 107 ff.; WEBER, a.a.O., Art. 20, N. 46 ff.; vgl. nunmehr zum neuen Recht RENN, a.a.O., S. 228 ff. und S. 238 ff.). Entgegen der Auffassung der Beschwerdef�hrerinnen untersteht bei einer solchen Auslegung des indirekten Erwerbs nicht jedes tats�chliche Gesch�ftsverhalten der Meldepflicht. Auch die blosse Erwerbsabsicht als Vorstadium gesch�ftlichen Handelns gen�gt noch nicht (vgl. Art. 10 Abs. 1 zweiter Satz BEHV-EBK). Entscheidend ist vielmehr, ob faktisch eine Beteiligung aufgebaut wird, welche die besonderen b�rsenrechtlichen Pflichten ausl�st; dabei muss das Vorstadium der reinen Planung bzw. der noch nicht umgesetzten Intentionen bereits verlassen, also zu einem aktiven Verhalten �bergegangen worden sein. Die teilweise problematische normative Offenheit des Gesetzes wird dabei durch die M�glichkeit des Vorabentscheidverfahrens nach Art. 20 Abs. 6 BEHG massgeblich relativiert bzw. kompensiert.
7.8 Diese Zusammenh�nge sind auch dem Verordnungsgeber nicht entgangen, verwendete er doch insbesondere in Art. 9 BEHV-EBK entsprechend offene Formulierungen: Nach Abs. 1 gen�gt f�r die Meldepflicht eine "wirtschaftliche Berechtigung"; mit dieser Begriffswahl wird den wirtschaftlichen Zusammenh�ngen ein zumindest gleich grosses Gewicht einger�umt wie den rechtlichen Verh�ltnissen. Gem�ss Abs. 3 lit. d gelten �berdies als indirekter Erwerb alle anderen (d.h. in lit. a-c nicht ausdr�cklich erw�hnten) Vorg�nge, die im Ergebnis das Stimmrecht �ber die Beteiligungspapiere vermitteln k�nnen mit Ausnahme der - hier nicht interessierenden - Erteilung von Vollmachten ausschliesslich zur Vertretung an einer Generalversammlung. Auch dieser Auffangtatbestand zeigt, dass alle Vorgehensweisen erfasst werden sollen, die faktisch zu einer massgeblichen Beteiligung f�hren. Dabei ist nicht zwingend, dass die rein formelle Berechtigung vorliegt, �ber die Aus�bung der Stimmrechte entscheiden zu k�nnen.
7.9 Die Beschwerdef�hrerinnen bedienten sich mit den CFDs eines in der Schweiz neuen Finanzinstruments. Ihr Verhalten f�hrte zum Aufbau einer massgeblichen Beteiligung an der Beschwerdegegnerin. Der Frage, ob die Beschwerdef�hrerinnen f�rmlich Eigent�merin der fraglichen Aktien waren, einen zivilrechtlichen Anspruch auf deren �bertragung hatten oder bereits �ber die Aktien selbst oder allenfalls �ber die entsprechenden Stimmrechte zu verf�gen vermochten, kommt keine entscheidende Bedeutung zu. Wesentlich ist vielmehr, dass sie jederzeit die Aktien mit den entsprechenden Stimmrechten an sich ziehen konnten, um damit auf einen Schlag eine erhebliche oder sogar beherrschende Beteiligung an der Beschwerdegegnerin zu erreichen. Genau auf solche Ereignisse ist die Meldepflicht ausgerichtet. Damit soll das entsprechende Vorgehen gesetzlich nicht ausgeschlossen bzw. verboten werden. Die vom Gesetz bezweckte Offenlegung muss aber auch in derartigen Konstellationen geschaffen werden, andernfalls die auf Transparenz und Kontrolle gerichtete b�rsenrechtliche Wirkung der Gesetzesordnung unvollkommen bliebe. Das Vorgehen der Beschwerdef�hrerinnen entspricht faktisch weitgehend den in Art. 9 BEHV ausdr�cklich erw�hnten Tatbest�nden. Ihr Gesch�ftsverhalten wird daher von Art. 20 Abs. 1 BEHG erfasst (vgl. auch RENN, a.a.O., S. 283 ff., insbes. S. 289 f.). Auf die genaue Rechtsnatur der CFDs kommt es dabei nicht an (anderer Auffassung SCHENKER, a.a.O., S. 271 ff.).
7.10 Eine solche Gesetzesauslegung verst�sst nicht gegen das Bestimmtheitsgebot. Was der Gesetzgeber mit der Regelung des indirekten Erwerbs meinte, war durchaus erkennbar. Es war daher f�r die Beschwerdef�hrerinnen vorhersehbar, dass sie der Offenlegungspflicht unterliegen k�nnten. H�tten sie rechtzeitig Klarheit gewollt, h�tten sie bei der Aufsichtsbeh�rde fr�hzeitig - und nicht erst, nachdem sie von deren Vorabkl�rungen Kenntnis erhalten hatten - ein entsprechendes Gesuch um Vorabentscheid nach Art. 20 Abs. 6 BEHG stellen k�nnen. Das h�tte sich umso mehr aufgedr�ngt, als sie f�r ihre Gesch�fte im Zusammenhang mit der Beschwerdegegnerin mit den CFDs intensiv ein f�r die Schweiz erkennbar neuartiges Handelsinstrument nutzten. Von diesem konnten sie zwar nicht sicher wissen, wie die Aufsichtsbeh�rden deren Verwendung einstufen w�rden; es musste ihnen aber bewusst sein, dass die b�rsenrechtliche Beurteilung heikel sein konnte und ein Kl�rungsbedarf bestand. Unter anderem dazu dient das Vorabentscheidverfahren nach Art. 20 Abs. 6 BEHG. Die Beschwerdef�hrerinnen k�nnen sich daher nicht unter Verweis auf die Neuartigkeit der Handelsform und der entsprechenden Unklarheiten der Meldepflicht entledigen.
7.11 Auch der nachtr�gliche Erlass von Art. 20 Abs. 2bis BEHG steht dieser Auslegung des Gesetzes nicht entgegen. Danach gelten nunmehr seit dem 1. Dezember 2007 als indirekter Erwerb namentlich Gesch�fte mit Finanzierungsinstrumenten, die es wirtschaftlich erm�glichen, Beteiligungspapiere im Hinblick auf ein �ffentliches Kaufgesch�ft zu erwerben (dazu RENN, a.a.O., S. 228 ff. und S. 238 ff.). Die entsprechende Gesetzesnovelle wurde gerade durch den vorliegenden Fall ausgel�st und soll gew�hrleisten, dass derivative Handelsformen wie die CFDs, die zu einer Realerf�llung f�hren, ohne aber allenfalls eine rechtliche Erzwingbarkeit zu verschaffen, ausdr�cklich gesetzlich erfasst und der Meldepflicht unterstellt sind. Daraus kann indes nicht gefolgert werden, dasselbe h�tte fr�her nicht gegolten. Die neue Bestimmung dient vielmehr der Klarstellung der rechtlichen Tragweite der Meldepflicht beim indirekten Erwerb. Daf�r spricht nebst dem teleologischen Zusammenhang, dass in Art. 20 Abs. 2bis wie in Art. 20 Abs. 1 BEHG der gleiche unbestimmte Rechtsbegriff des indirekten Erwerbs verwendet wird. Es handelt sich also nicht um einen neuen Tatbestand, sondern der alte Tatbestand wird neu nun teilweise unmittelbar im Gesetz konkretisiert. Der Begriff des indirekten Erwerbs hat dadurch keine Ausweitung erfahren. Hingegen wird seine Bedeutung, die bereits fr�her gegolten hat, offenkundig(er). Dem entspricht, dass Art. 15 Abs. 1 lit. c der Verordnung der Eidgen�ssischen Finanzmarktaufsicht vom 25. Oktober 2008 �ber die B�rsen und den Effektenhandel (B�rsenverordnung-FINMA, BEHV-FINMA; SR 954.193) als Nachfolgeerlass der B�rsenverordnung-EBK die Meldepflicht bei CFDs nunmehr ausdr�cklich vorsieht.
8.1 Schliesslich berufen sich die Beschwerdef�hrerinnen auf einen neuen Entscheid der Finanzmarktaufsicht vom August 2009 i.S. Focus Capital Investors LLC; sie sehen darin, dass die Finanzmarktaufsicht in diesem neuen Fall Untersuchungen wegen des Verdachts der Verletzung von Meldepflichten eingestellt hat, eine Praxis�nderung, die sie auch auf ihren Fall angewendet haben wollen.
8.2 Nach Art. 99 BGG d�rfen neue Tatsachen und Beweismittel nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt. Der von den Beschwerdef�hrerinnen angerufene Entscheid erging einige Monate nach dem angefochtenen Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, weshalb dieses nicht Anlass gegeben haben kann, den nachtr�glich eingetretenen, angeblichen Parallelfall anzurufen. Das Argument konnte denn auch nicht einmal in der Beschwerdeschrift, sondern erst in der Replik vorgetragen werden. Als echtes Novum ist es somit unzul�ssig.
8.3 Im �brigen bestehen keine Anhaltspunkte f�r die Vergleichbarkeit der tats�chlichen Ausgangslage und damit f�r die Notwendigkeit der rechtsgleichen Behandlung des vorliegenden Falles mit dem von den Beschwerdef�hrerinnen angerufenen Parallelfall. Die Finanzmarktaufsicht verweist auf entsprechende Unterschiede sowie auf zwei andere h�ngige Verfahren, in denen sie eine �hnliche Untersuchung wie im vorliegenden Fall durchf�hrt. Eine Praxis�nderung bzw. ein Verstoss gegen das Gleichbehandlungsgebot nach Art. 8 BV sind mithin nicht ersichtlich.
9.2 Die beiden Beschwerden erweisen sich als unbegr�ndet und sind abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann.
9.3 Bei diesem Verfahrensausgang werden die unterliegenden Beschwerdef�hrerinnen unter Solidarhaft kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1, Art. 65 BGG). Die Gerichtskosten sind dabei f�r beide Verfahren gemeinsam und unter Einschluss des Aufwands f�r den bundesgerichtlichen Zwischenentscheid vom 2. Juni 2009 festzusetzen.
9.4 Nachdem die Parteien und damit auch die obsiegende Beschwerdegegnerin gegenseitig auf Parteientsch�digungen ausdr�cklich verzichtet haben, ist eine solche nicht zuzusprechen. Die von den Beschwerdef�hrerinnen der Bundesgerichtskasse gem�ss Art. 62 Abs. 2 BGG geleistete Sicherstellung der Parteientsch�digung ist diesen als Solidargl�ubigerinnen zur�ckzuerstatten.
Die Gerichtskosten von insgesamt Fr. 50'000.-- werden den Beschwerdef�hrerinnen unter Solidarhaft auferlegt.
Die von den Beschwerdef�hrerinnen geleistete Sicherstellung der Parteientsch�digung im Betrag von Fr. 20'000.-- wird diesen als Solidargl�ubigerinnen aus der Bundesgerichtskasse zur�ckerstattet.
Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung II, der Finanzmarktaufsicht FINMA und der SIX Swiss Exchange, Z�rich, schriftlich mitgeteilt.
M�ller Uebersax

References: Art. 20
 Art. 20
 Art. 20
 Art. 20
 Art. 20
 Art. 41
 Art. 20
 Art. 20
 Art. 20
 Art. 20
 Art. 20
 Art. 20
 Art. 20
 Art. 95
 Art. 95
 Art. 42
 BGE 
 Art. 20
 Art. 1
 Art. 96
 BGE 
 Art. 95
 Art. 9
 Art. 1
 Art. 20
 Art. 35
 BGE 
 Art. 5
 BGE 
 Art. 20
 Art. 20
 Art. 20
 Art. 9
 Art. 10
 Art. 12
 Art. 13
 Art. 20
 Art. 1
 Art. 1
 Art. 32
 Art. 20
 Art. 20
 BGE 
 Art. 20
 Art. 20
 Art. 10
 Art. 20
 Art. 9
 Art. 9
 Art. 20
 Art. 20
 Art. 20
 Art. 20
 Art. 20
 Art. 20
 Art. 15
 Art. 99
 Art. 8
 Art. 65
 Art. 62