Source: https://eu-insolvenz-kanzlei.com/firmeninsolvenz
Timestamp: 2020-02-26 22:37:33+00:00

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Unternehmensrettung vor GmbH-Insolvenz - Kanzlei Relocation Lawyers
Firmenrettung in der Krise und GmbH-Insolvenz
Herzlich Willkommen bei der Kanzlei Relocation Lawyers
Wir sind auf die Rettung von Unternehmen in der Krise spezialisiert
Vereinaren Sie noch heute eine kostenlose Erstberatung: +49 89 943 96 9966
Die Kanzlei Relocation Lawyers ist auf die Rettung Ihres Unternehmens in der Krise spezialisiert. Erst wenn es nichts mehr zu retten gibt begleiten wir Sie durch die Firmeninsolvenz, bzw. GmbH-Insolvenz. Insbesondere wenn noch Vermögenswerte vorhanden sind, schöpfen wir den Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten im Sinne Ihres Unternehmens voll aus. Nicht selten zieht die Insolvenz des Unternehmens auch eine Privatinsolvenz nach sich. Hier bieten wir Ihnen an, diese im Rahmen der sogenannten EU-Insolvenz mit uns zu tätigen. Damit sind Sie nämlich rechtssicher in 12 Monaten schuldenfrei. Eine Versagung der Restschuldbefreiung gibt es in der EU-Insolvenz im Gegensatz zum deutschen Verfahren nicht. Die Restschuldbefreiung ist garantiert, und wird in Deutschland sowie der übrigen EU anerkannt. Mehr zum Thema Privatinsolvenz in der EU finden Sie hier.
Die Firmeninsolvenz bzw. Regelinsolvenz ist ein sehr komplexes Thema. Hier arbeiten wir ausschließlich mit Anwälten zusammen, die über jahrelange Erfahrung verfügen und entsprechende Erfolge nachweisen können.
Warnhinweis: Wir möchten an dieser Stelle vor sogenannten Unternehmensbestattern oder Firmenbestattern warnen. Diese werben mit Internetauftritten dafür, Ihre Firma kurz vor der Insolvenz mittels Verschmelzungen mit anderen Firmen, Geschäftsführeraustausch und Sitzverlegung aus der Schusslinie zu holen und Sie damit von der Haftung als Geschäftsführer zu entbinden. Das ganze funktioniert in der Regel nicht. Dieses Vorgehen ist den Gerichten bekannt und Sie bleiben in der Geschäftsführerhaftung. Zusätzlich machen Sie sich strafbar und neben den strafrechtlichen Konsequenzen wird Ihnen am Ende auch noch die Restschuldbefreiung versagt. Der Firmenbestatter ist zu diesem Zeitpunkt lange mit Ihrem Geld verschwunden und nicht mehr auffindbar.
Es gibt dennoch mehrere Möglichkeiten Ihre Firma legal zu retten, oder auch ohne das obligatorische Sperrjahr eine schnelle Löschung oder Auflösung durch zu führen.
Wichtig ist hierbei vor allem, dass Sie sich rechtzeitig bei uns melden damit wir die erforderlichen Schritte prüfen und ggf. einleiten können. Nur so ist es uns möglich das Mandat überhaupt erst an zu nehmen und entsprechend rechtskonform handeln zu können.
Die klassische Liquidation nach § 66 ff. GmbHG sieht ein Sperrjahr vor. Mit uns können Sie die Gesellschaft bereits nach einigen Wochen aus dem Handelsregister ohne Sperrjahr austragen. Somit werden die Haftung der Gesellschafter und die Betriebskosten vorzeitig beendet was Zeit und Kosten spart. Die Haftung des Gesellschafters endet nämlich bei korrekter Vorgehensweise mit Austragung aus dem Handelsregister. Die Fortführung der Buchhaltung sowie die Bilanzierung sind ab diesem Zeitpunkt nicht mehr erforderlich.
Verlassen Sie sich auf Profis.
Die Relocation Lawyers macht keine Kompromisse, wenn es um Ihr RECHT geht.
1. Rettung der Firma / GmbH soweit noch möglich und sinnvoll.
2. Liquidation der GmbH gemäß § 66 ff. GmbHG.
3. Löschung der GmbH nach § 60 Abs. 1 Nr. 7 GmbHG mit Vermerk der Vermögenslosigkeit, ohne Sperrjahr.
4. Löschung der GmbH nach § 60 Abs. 1 Nr 2 GmbHG ohne Vermerk der Vermögenslosigkeit, ohne Sperrjahr.
Insbesondere die Leistungen unter Punkt 3. und 4. haben die sofortige Austragung der GmbH aus dem Handelsregister zur Folge. Die Haftung des Geschäftsführers endet hierbei unmittelbar, weitere laufende Betriebskosten fallen aufgrund des fehlenden Sperrjahres weg.
Die GmbH-Insolvenz
Rechtliche Konsequenzen für den Geschäftsführer
Im Falle einer GmbH-Insolvenz drohen Ihnen als Geschäftsführer zivil- und strafrechtliche Konsequenzen – kleinste Fehler reichen aus. Hierbei ist es wichtig, dass Sie sich frühzeitig juristische Hilfe suchen. Das GmbH-Gesetz (GmbHG) sieht in seinen §§ 64 und 84 vor, dass Sie als Geschäftsführer spätestens drei Wochen nach Eintritt von Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung Insolvenz anmelden müssen. Diese Frist ist schnell überschritten, man hofft meistens zu lange, dass alles noch mal gut geht. Tatsächlich kann Ihnen da aber schon Insolvenzverschleppung vorgeworfen werden.
In einer wirtschaftlichen Krise sind Sie als Geschäftsführer mit dem Problem konfrontiert, dass die zur Verfügung stehenden liquiden Mittel nicht mehr zur Begleichung Ihrer laufenden Verbindlichkeiten ausreichen. Jedoch machen Sie sich gemäß § 266a Strafgesetzbuch (StGB) strafbar, wenn Sie keine Beiträge mehr an die zuständigen Sozialversicherungsträger abführen. Daher werden Sie naturgemäß immer versuchen zumindest diese Beiträge zu zahlen. Sonst besteht die zusätzliche Gefahr, dass Sie die Beiträge aus der eigenen Tasche zahlen müssen. Die zuständige Krankenkasse kann Sie als Geschäftsführer persönlich in Anspruch nehmen und Ihnen gegenüber eine Schadensersatzforderung geltend machen (§ 266a StGB i. V. m. § 823 Abs. 2 BGB).
Ähnliches gilt für fällige Steuerverpflichtungen. Dabei droht Ihnen besonders bei der Nichtzahlung der Lohnsteuer, aber auch bei der Nichtzahlung von Umsatz-, Körperschafts- oder Gewerbesteuern die persönliche Haftung als Geschäftsführer (§§ 34, 69 Abgabenordnung AO).
Trotz Zahlungsunfähigkeit müssen Sie alle Gläubiger gleich behandeln
Begleichen Sie als Geschäftsführer noch irgendwelche Forderungen zu einem Zeitpunkt, an dem Ihr Unternehmen bereits insolvent ist, geraten Sie als Geschäftsführer in eine zusätzliche Haftungsfalle. Dabei ist es vollkommen unerheblich, ob zu diesem Zeitpunkt bereits Insolvenz angemeldet war oder nicht. Entscheidend ist, ob die Zahlungsunfähigkeit und/oder die Überschuldung faktisch eingetreten war oder nicht. Das deutsche Insolvenzrecht verlangt von Ihnen, dass Sie alle Gläubiger gleich behandeln. Daher ist es Ihnen als Geschäftsführer einer insolventen GmbH gemäß § 64 Abs. 2 GmbHG gar nicht mehr erlaubt, einzelne Gläubiger zu befriedigen. Tun Sie es dennoch, können Sie (gemäß § 64 Abs. 2 GmbHG) persönlich zur Erstattung dieser Zahlungen an den Insolvenzverwalter verpflichtet werden, da die Befriedigungsaussichten der übrigen Gläubiger in Höhe dieser Zahlungen geschmälert wurden. Zudem ist es sogar strafbar, einem Gläubiger in der wirtschaftlichen Krise der GmbH eine Leistung zu gewähren, die dieser nicht, nicht in dieser Art oder nicht zu dieser Zeit zu beanspruchen hatte (vgl. § 283c StGB).
Daher geraten Sie als Geschäftsführer durch diese verschiedenen Haftungsrisiken in ein unlösbares Dilemma. Zahlen Sie nicht, machen Sie sich strafbar und müssen dafür haften. Zahlen Sie doch, müssen Sie dafür ebenfalls haften.
Es reicht der Vorwurf aus, dass Sie als Geschäftsführer zum Zeitpunkt der verbotswidrigen Zahlungen die wirtschaftliche Krise hätte erkennen können. Schon sind Sie in der Schadensersatzverpflichtung. Die tatsächliche Kenntnis der Zahlungsunfähigkeit bzw. Überschuldung war nicht erforderlich. Eine Ausnahme von der Schadensersatzpflicht gemäß § 64 Abs. 2 GmbHG gilt ausschließlich für Zahlungen, die „mit der Sorgfalt eines ordentlichen Geschäftsmannes“ vereinbar sind. Allerdings sind solche Zahlungen auf wenige Ausnahmefälle begrenzt.
Über­­schuldung kann jede Firma treffen, aus welchen Gründen auch immer.
Wichtig ist das frühzeitige Erkennen der Krise und sofortiges Handeln
Die persönliche und vertrauens­volle Zusammen­arbeit sind unsere Stärke
Weitere Risiken für den Geschäftsführer
Es sei darauf hingewiesen, dass Ihnen bei einem verspäteten Insolvenzantrag weitere zivil- und strafrechtliche Konsequenzen drohen. So sind u.A. die Insolvenzstraftaten gemäß §§ 283 ff. StGB (insbesondere bei „Vermögensverschiebungen“ und die Verletzung von Buchführungs- und steuerlichen Pflichten) zu benennen.
Zusätzlich besteht die Gefahr, dass Sie sich gemäß § 263 StGB des Betrugs strafbar machen. Insbesondere dann, wenn Sie einem Lieferanten oder Dienstleister die Zahlung zugesichert haben, obwohl Sie zu diesem Zeitpunkt bereits „billigend in Kauf genommen haben“, dass Ihr Unternehmen die Lieferung oder Dienstleistung niemals bezahlen können wird. Wird der Betrug festgestellt, so droht Ihnen gleichzeitig die zivilrechtliche Haftung gegenüber dem Lieferanten bzw. Dienstleister (§ 263 StGB i.V.m. § 823 BGB). Zusätzlich machen Sie sich als Geschäftsführer schon dann strafbar, wenn Sie den Gesellschaftern nicht anzeigen, dass ein Verlust in Höhe des hälftigen Stammkapitals eingetreten ist (§ 84 Abs. 1 Nr. 1 GmbHG).
Unsere tägliche Praxis hat gezeigt, dass vielen Geschäftsführern gar nicht bekannt ist, welche Haftungsgefahren im Einzelnen drohen.
Eine rechtzeitige Insolvenzanmeldung bei drohender Zahlungsunfähigkeit ist die erste wichtige Maßnahme. Zum einen bietet sich die Möglichkeit des so genannten Insolvenzplans. Im Rahmen des Insolvenzplanverfahrens wird das insolvente Unternehmen nach einer einvernehmlichen Einigung mit seinen Gläubigern saniert. Dabei ist es wichtig den Gläubigern darstellen zu können, dass sie durch das Insolvenzplanverfahren eine bessere Quote erhalten, als sie bei einer Zerschlagung bzw. Liquidation erhalten würden.
Häufig bietet sich Ihnen auch die Möglichkeit der so genannten „übertragenden Sanierung“. Bei dieser wird das Betriebsvermögen (z. B. Sachanlagevermögen und Warenvorräte) vom Insolvenzverwalter an eine Auffanggesellschaft veräußert. Diese kann dann neue oder alte Mitarbeiter einstellen und die für sie erforderlichen Verträge (Miet-, Leasing- sowie sonstige Dienstleistungsverträge) abschließen. Für die Schulden der bisherigen GmbH haftet die neue Auffanggesellschaft jedoch nicht.
Zu all diesen Themen beraten wir Sie gerne ausführlich und vor allem Ihre persönliche Situation betreffend.
Tel. +49 89 943 96 9966
Was bedeutet der Brexit für die Firmeninsolvenz?
Da ja das Firmeninsolvenzverfahren in Deutschland durchgeführt wird, hat der Brexit keinen Einfluss darauf. Sollte aus der Firmeninsolvenz auch Ihre Privateinsolvenz resultieren, können Sie diese wiederum mit uns in Irland durchführen. Hier sind Sie dann nach 12 Monaten schuldenfrei. Die Republik Irland ist vom Brexit nicht betroffen.
Ab welcher Schuldenhöhe muss ich für meine Firma Insolvenz anmelden?
Es geht nicht um die Schuldenhöhe sondern darum, wie viel von Ihren Verbindlichkeiten und laufenden Kosten in welchem Zeitraum beglichen werden kann. Der Gesetzgeber sieht dafür einen sehr engen Rahmen vor. Wir schauen uns gerne Ihre Zahlen an und können Ihnen dann relativ schnell sagen, was zu tun ist.
Was passiert wenn ich durch die Firmeninsolvenz auch Privatinsolvenz anmelden muss?
Das passiert relativ häufig. Egal ob für Firmenkredite privat gebürgt wurde, oder Schulden der Firma durch die Durchgriffshaftung von Ihnen persönlich eingefordert werden. Sie können die private Insolvenz dann mit uns in Irland durchführen und sind dann 12 Monate später wieder schuldenfrei. Wichtig ist hierbei, dass in Deutschland bzw. Österreich noch kein Gläubigerantrag gegen Sie persönlich gestellt wurde.
Was mache ich mit noch vorhandenem Firmenvermögen, bzw. mit Immobilien, Fahrzeugen etc.?
Es gibt Möglichkeiten Vermögenswerte zu sichern. Diese sogenannte Assetrettung muss allerdings exakt geplant und sehr sauber durchgeführt werden, was nur sehr wenige Spezialisten tatsächlich am Ende Anfechtungsfest hinbekommen. Die Assetrettung ist seit vielen Jahren eines unserer Fachgebiete. Hierzu beraten wir Sie gerne im persönlichen Gespräch.
Warum wird vor Firmenbestattern im Internet immer gewarnt?
Weil diese durch ihre Vorgehensweise in der Regel nicht das gewünschte Ergebnis erzielen, sondern genau das Gegenteil. Es wird Ihnen versprochen, Sie durch Übergabe an einen anderen Geschäftsführer sowie durch Umfirmierungen, Verschmelzungen, Verlegung des Firmensitzes und so weiter aus der Geschäftsführerhaftung zu nehmen. Hierbei wird aber regelmäßig gegen geltendes Recht verstoßen und Sie machen sich dabei strafbar. Am Ende sind Sie dennoch in der Haftung und haben zusätzlich noch Strafanzeigen anhängig. Das wiederum führt in der Regel dazu, dass Sie keine Restschuldbefreiung erhalten.
Was unterscheidet die Kanzlei Relocation Lawyers vom Mitbewerber?
Wir sind durch unsere länderübergreifenden Strukturen aus Anwälten, Notaren, Steuerberatern und Fachberatern für Insolvenz sicherlich das bestausgebaute Netzwerk am Markt. In Irland sind wir inzwischen Marktführer für die EU Insolvenz. Im Bereich Firmeninsolvenz sowie die Rettung von Unternehmen in der Krise arbeiten wir ausschließlich mit den Besten dieser Branche zusammen. Bei uns steht die Qualität im Vordergrund und nicht ausschließlich der Profit.
Kann ich mich als Anwalt bei der Relocation Lawyers bewerben?
Das können Sie, nutzen Sie hierfür unser Kontaktformular.

References: § 66
 § 66
 § 60
 § 60
 § 266
 § 823
 § 64
 § 64
 § 283
 § 64
 § 263
 § 823