Source: https://www.nienburg.de/portal/bekanntmachungen/bekanntmachung-der-stadt-nienburg-weser-902007283-21501.html?rubrik=2000001
Timestamp: 2019-09-19 06:27:07+00:00

Document:
Bebauungsplan Nr. 178 „Bahnhof“
Der Rat der Stadt Nienburg/Weser hat in seiner Sitzung am 28.08.2018 den Bebauungsplan Nr. 178 „Bahnhof“ gemäß § 10 Baugesetzbuch (BauGB) als Satzung beschlossen.
Das Plangebiet befindet sich in der Stadt Nienburg/Weser und wird im Norden durch die Gleisanlagen, nach Südwesten durch die Bahnhofstraße, nach Nordwesten durch die Fahrradabstellanlagen und die Bahnhofsvorfahrt am Parkhaus Bahnhofstraße und nach Südosten durch die Gebäude rund um den Wasserturm begrenzt.
Die rechtsverbindliche Abgrenzung ergibt sich aus dem festgesetzten Geltungsbereich.
Mit dieser Bekanntmachung tritt der Bebauungsplan Nr. 178 „Bahnhof“ gemäß § 10 Abs. 3 BauGB in Kraft.
Der Bebauungsplan liegt einschließlich der dazugehörigen Begründung bei der Stadt Nienburg/Weser im 2. Obergeschoss des Rathauses, Marktplatz 1 – Eingänge Kirchplatz und Mühlenstraße – Zimmer 335, öffentlich aus und kann dort während der Dienststunden eingesehen werden. Weiterhin ist es möglich, die Planunterlagen auf diesem Portal (Bauen & Wohnen/Bauleitplanung/rechtsverbindliche Bebauungspläne) oder unter https://uvp.niedersachsen/kartendienste.de einzusehen.
Es wird gemäß § 215 Abs. 2 BauGB darauf hingewiesen, dass nach § 215 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 BauGB eine Verletzung der in § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BauGB bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften, die in § 214 Abs. 2 BauGB genannte Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplanes und des Flächennutzungsplanes und die in § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB genannten Abwägungsmängel unbeachtlich werden, wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung des Bebauungsplanes schriftlich gegenüber der Stadt Nienburg/Weser geltend gemacht worden sind. Der Sachverhalt, der die Verletzung oder Mängel begründen soll, ist darzulegen. Dies gilt entsprechend, wenn Fehler nach § 214 Abs. 2a BauGB beachtlich sind.
Gemäß § 44 Abs. 5 BauGB wird auf folgende gesetzliche Regelung über die Fälligkeit und das Erlöschen von Entschädigungsansprüchen hingewiesen:
Entschädigungsberechtigte können Entschädigung verlangen, wenn die in den §§ 39-42 BauGB bezeichneten Vermögensnachteile eingetreten sind. Sie können die Fälligkeit des Anspruchs dadurch herbeiführen, dass die Leistung der Entschädigung schriftlich bei der oder dem Entschädigungspflichtigen beantragt (§ 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 BauGB) wird. Ein Entschädigungsanspruch erlischt, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die in § 44 Abs. 3 Satz 1 BauGB bezeichneten Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruchs herbeigeführt wird (§ 44 Abs. 4 BauGB).
Die der Planung zugrunde liegenden Vorschriften (Gesetze, Verordnungen, Erlasse und DIN-Vorschriften) können bei der Stadt Nienburg/Weser im Fachbereich Stadtentwicklung im 2. OG des Rathauses, Marktplatz 1, eingesehen werden.
Nienburg, den 19.10.2018
Amtliche Bekanntmachungen vom 19.10.2018Letzte Aktualisierung: 23.10.2018

References: § 10
 § 10
 § 215
 § 215
 § 214
 § 214
 § 214
 § 214
 § 44
 § 44