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Timestamp: 2019-11-18 18:34:59+00:00

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SG Dortmund, 26.07.2004 - S 33 AL 127/04 - dejure.org
https://dejure.org/2004,2799
SG Dortmund, 26.07.2004 - S 33 AL 127/04 (https://dejure.org/2004,2799)
SG Dortmund, Entscheidung vom 26.07.2004 - S 33 AL 127/04 (https://dejure.org/2004,2799)
SG Dortmund, Entscheidung vom 26. Juli 2004 - S 33 AL 127/04 (https://dejure.org/2004,2799)
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Rechtswidrigkeit der Minderung des Anspruchs auf Zahlung von Arbeitslosengeld wegen verspäteter Arbeitslosmeldung; Frage des Bestehens einer Pflicht zur unverzüglichen Arbeitslosmeldung für befristete Arbeitsverhältnisse; Fehlen einer gesetzlich hinreichend ...
Arbeitsrecht - Befristetes Arbeitsverhältnis: Meldepflicht bei Auslauf!
Hierzu beziehe er sich auf die Entscheidung des Sozialgerichts Dortmund (S 33 AL 127/04).
Von seinem Wortsinn her lässt die Regelung die Auslegung zu, dass von Gesetzes wegen nur festgelegt werden sollte, wann die Meldung frühestens erfolgen darf, nicht jedoch bis wann sie spätestens erfolgen muss (so die - soweit ersichtlich - überwiegende Auffassung der Gerichte erster Instanz; vgl. das hier angefochtene Urteil des SG Stuttgart vom 26. Januar 2005 - S 15 AL 6053/04 - ferner SG Dortmund, Urteil vom 26. Juli 2004 - S 33 AL 127/04 - SG Aachen, Urteil vom 24. September 2004 - S 8 AL 81/04 - ;… außerdem Winkler in Gagel, a. a. O., § 37 b Rdnr. 12;… die Missverständlichkeit der Formulierung räumt auch Rademacher in GK-SGB III, § 37 b Rdnr. 18 a ein).
LAG Rheinland-Pfalz, 11.05.2005 - 9 Sa 908/04
Information über Pflicht zur Arbeitslosmeldung und Schadensersatz
Dementsprechend haben verschiedene Sozialgerichte die Möglichkeit der Minderung des Arbeitslosengeldes bei Vorliegen eines entsprechenden Sachverhaltes verneint (vgl. Sozialgericht Dortmund, Urteil vom 26.07.2004, Az. S 33 AL 127/04; vgl. hierzu Blatt 36 ff. der vorliegenden Akte und Sozialgericht Münster, Urteil vom 23.02.2005, Az. S 5 AL 209/04; vgl. Blatt 73 ff. der vorliegenden Akte).
§ 37 b Satz 2 SGB III ist in Verbindung mit § 37 b Satz 1 SGB III derart unbestimmt, dass er (wiederum i.V.m. § 140 SGB III) keine taugliche Ermächtigungsgrundlage für einen Eingriff in den - grundrechtlich geschützten - Anspruch auf Alg darstellt (SG Dortmund, Urteil vom 26.07.2004 - S 33 AL 127/04).
SG Dresden, 16.08.2005 - S 29 AL 1680/04
Die sich nun explizit auf befristete Arbeitsverhältnisse beziehende Regelung des § 37 b Satz 2 SGB III, wonach die Meldung "jedoch frühestens drei Monate vor dessen Beendigung zu erfolgen hat" ( mit "dessen" ist das befristete Arbeitsverhältnis gemeint) ist indes so unglücklich formuliert, dass es möglich ist, diese losgelöst von Satz 1 des § 37 b SGB III zu verstehen und der Annahme zu erliegen, eine Meldung innerhalb der letzten drei Monate vor Beendigung des Arbeitsverhältnisses sei hinreichend (so auch zutreffend: LSG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 09.05.2005, Az.: L 19 AL 22/05, SG Dortmund, Urteil vom 26.07.2004, Az.: S 33 AL 127/04, SG Aachen, Urteil vom 20.10.2004, Az.: S 11 AL 45/04).
SG Dortmund, 20.12.2004 - S 5 AL 1/04
Es ist daher bereits fraglich, ob ein Verschulden des Arbeitslosen im Falle von befristeten Arbeitsverhältnissen nicht deshalb schon von vornherein entfällt, weil sich aus § 37 b SGB III nicht hinreichend klar ergibt, wann die Meldung spätestens zu erfolgen hat (so etwa Sozialgericht Dortmund, Urteil vom 26.07.2004, Az.: S 33 AL 127/04).
Die von der Beklagten und auch in der Literatur (…Coseriu/Jakob a. a. O. Rdnr 12) vertretene Auffassung, die Meldung habe genau drei Monate vor dem Ende des Arbeitsverhältnisses zu erfolgen, findet im Gesetz keine Stütze (so auch SG Dortmund, Urteil vom 26.07.2004 - S 33 AL 127/04 -).

References: § 37
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§ 37
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 § 140
 § 37
 § 37
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