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Timestamp: 2018-01-22 04:31:57+00:00

Document:
Universität Halle - Amtsblatt 2002, Nr. 9 vom 27. August 2002
12. Jahrgang, Nr. 9 vom 27. August 2002, S. 1
Studienordnung für den Studiengang Sport - Lehramt an Gymnasien - am Institut für Sportwissenschaft der Martin-Luther-Universität Halle–Wittenberg
Aufgrund des § 11 Abs. 1 sowie der §§ 77 Abs. 3 Nr. 11 und 88 Abs. 2 Nr. 1 des Hochschulgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt in der Fassung vom 1. Juli 1998 (GVBl. LSA S. 300), zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes zur Änderung des Beamtengesetzes Sachsen-Anhalt und des Hochschulgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt vom 03. April 2001 (GVBl. LSA S. 141) hat die Martin-Luther-Universität Halle–Wittenberg die folgende Studienordnung für den Studiengang Sport – Lehramt an Gymnasien – des Fachbereiches Musik-, Sport- und Sprechwissenschaft erlassen.
Die vorliegende Studienordnung regelt auf der Grundlage der Verordnung über die Ersten Staatsprüfungen für Lehrämter im Land Sachsen-Anhalt vom 19.06.1992 (GVBl. LSA S. 488 ff) unter Berücksichtigung der Verordnung zur Änderung dieser Verordnung vom 29.12.1999 (GVBL. LSA 2000 S. 2) Ziele, Inhalte und Verlauf des Studiums für das Lehramt an Gymnasien im Unterrichtsfach Sport an der Martin-Luther-Universität Halle–Wittenberg.
Das Studium im Unterrichtsfach Sport ist in der Regel mit allen Unterrichtsfächern des Gymnasiums kombinierbar. Das Nähere regelt die Verordnung über die Ersten Staatsprüfungen für Lehrämter im Land Sachsen-Anhalt.
Für die Zulassung wird in der Regel die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife vorausgesetzt oder eine vom Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt als gleichwertig anerkannte Zugangsberechtigung. Das Nähere regelt die Immatrikulationsordnung der Martin-Luther-Universität.
Darüber hinaus muss eine sportpraktische Eignungsprüfung bestanden werden.
Studienleistungen und Studienzeiten aus anderen Studiengängen oder von anderen Hochschulen können auf Antrag anerkannt werden. Dies geschieht auf der Grundlage der Verordnung über Erste Staatsprüfungen für Lehrämter im Land Sachsen-Anhalt in Absprache mit dem Landesprüfungsamt. Über die Anrechenbarkeit einzelner Studienleistungen im Grundstudium entscheidet der Prüfungsausschuss des Fachbereichs oder ein von ihm beauftragter Mitarbeiter bzw. eine von ihm beauftragte Mitarbeiterin.
(1) Das Studium ist darauf gerichtet, Lehrerinnen und Lehrer auszubilden, die auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse und eigener Erfahrungen in der Lage sind, den Schulsport inhaltlich auszugestalten und besonders den Fachunterricht zu erteilen. Dazu eignen sich die Studierenden im Studium fachliches und didaktisches Wissen und Können an.
(2) Durch die Lehrveranstaltungen im Grundstudium werden vorrangig die theoretischen Grundlagen der Sportwissenschaft vermittelt und erste Erfahrungen bei der Gestaltung von Unterrichtsprozessen und der selbstständigen wissenschaftlichen Arbeit erworben. Daneben wird der Demonstrationsfähigkeit und der didaktisch-methodischen Befähigung in ausgewählten Sportarten besondere Aufmerksamkeit geschenkt.
(3) Im Hauptstudium sollen die Studierenden in die Lage versetzt werden, als Lehrerinnen und Lehrer vorrangig folgende Aufgaben zu erfüllen:
Aus den Wechselwirkungen zwischen Gesellschaft und Sport schlussfolgernd, ist das berufliche Wirken auf die Erfordernisse gesellschaftlicher Entwicklungen abzustimmen.
die Bildungs- und Erziehungspotenzen sportlicher Tätigkeiten sind vergleichend zu beurteilen und zu nutzen.
die pädagogischen Tätigkeiten sind zu planen, anzuleiten und auszuwerten.
im Unterricht ist über ein breites Repertoire an Lehr-, Lern- und Belastungsmethoden sowie Organisationsformen sicher zu verfügen.
Schülerinnen und Schüler sind in ihrer Individualität zu erkennen und anzuerkennen, um auf ihre besonderen Interessen und Neigungen eingehen zu können.
Menschen sind über kommunikative, gesellige und freudvolle Erlebnisse für eine sportliche Freizeitgestaltung zu begeistern; ihnen sind Einsichten über Zusammenhänge zwischen Sport und gesunder Lebensführung zu vermitteln.
(1) Im Grundstudium werden sportwissenschaftliche Grundlagen und fachdidaktische Kenntnisse sowie grundlegende praktisch-methodische Fähigkeiten und Fertigkeiten angeeignet.
Das Grundstudium schließt mit der Zwischenprüfung ab.
Die Lehrveranstaltungen umfassen folgende Fachgebiete:
Einführung in das Studium der Sportwissenschaft, Sportgeschichte, Sportpsychologie, Sportsoziologie, Allgemeine Trainingswissenschaft, Sportbiomechanik, Sportmotorik, Sportmedizin, Sportpädagogik/Sportdidaktik;
Theorie und Praxis der Sportarten und weiterer Bewegungsaktivitäten
Gruppe A: Gerätturnen, Gymnastik/Tanz, Judo, Leichtathletik, Schwimmen;
Gruppe B: Basketball, Fußball, Handball, Volleyball;
Gruppe C1 : Skilauf, Wasserfahrsport, Touristik/Orientierungslauf, Badminton, Tennis, Unihockey und weitere Sport- und Bewegungsaktivitäten entsprechend dem Angebot.
Die Studierenden entscheiden sich für
vier Sportarten aus Gruppe A,
zwei Sportarten aus Gruppe B und
mindestens vier Sportarten / Sportaktivitäten aus Gruppe C;
Schulpraktische Übungen;
Fachpraktikum I („Lehren - Lernen - Belasten“);
Exkursionen in zwei Sportarten der Gruppe C.
In der vorlesungsfreien Zeit am Ende des Grundstudiums kann bereits das Schulpraktikum I absolviert werden.
(2) Im Hauptstudium werden sportwissenschaftliche und didaktische Kenntnisse sowie grundlegende praktisch-methodische Fähigkeiten und Fertigkeiten vervollkommnet und vertieft.
Die Studierenden entscheiden sich für drei Vertiefungssportarten aus der Sportartengruppe A sowie für jeweils eine Vertiefungssportart aus den Gruppen B und C. Außerdem ist eine Spezialisierungssportart aus den Gruppen A oder B auszuwählen. (Die Wahl einer Spezialisierungssportart aus Gruppe C ist nur nach Anfrage möglich!) Verbindlich ist auch die Teilnahme an der Lehrveranstaltung Kleine Spiele.
Weitere obligatorische Inhalte des Hauptstudiums sind Forschungsmethoden und Statistik in der Sportwissenschaft, während die Lehrveranstaltungen in der Sportmedizin und in der Sportpädagogik/Sportdidaktik weitergeführt werden. Außerdem belegen die Studierenden wahlweise-obligatorisch drei Hauptseminare aus den folgenden vier Lehrgebietsgruppen:
Gruppe 1: Sportpädagogik oder Sportpsychologie,
Gruppe 2: Sportgeschichte oder Sportsoziologie,
Gruppe 3: Sportmedizin oder Allgemeine Trainingswissenschaft,
Gruppe 4: Sportbiomechanik oder Sportmotorik.
(3) In der vorlesungsfreien Zeit zwischen dem 5. und 6. und/oder dem 6. und 7. Semester wird das Fachpraktikum II („Bewegungswerkstatt„) absolviert. Die Schulpraktika I und II werden in der vorlesungsfreien Zeit am Ende des Grundstudiums oder im Hauptstudium absolviert.
Die Gesamtzahl von 68 Semesterwochenstunden (SWS) ist wie folgt gegliedert:
Vorlesungen 6 3,5
Proseminare 6 3,5
methodisch-praktische Übungen - 20
schulpraktische Übungen 2 -
("Lehren - Lernen - Belasten") 1 -
Vorlesungen 2,5 1
Proseminare 2,5 1
Hauptseminare - 6
methodisch-praktische Übungen 1 11
("Bewegungswerkstatt") 1 -
insgesamt 22 + 46 = 68
(1) Die Lehrveranstaltungen finden als Vorlesungen, Proseminare und Hauptseminare statt. In gemischten Lehrformen werden „Theorie, Didaktik und Praxis der Sportarten“ (während des Grundstudiums) sowie „Ausgewählte Probleme der Theorie, Methodik und Praxis der Sportarten“ (wahlweise-obligatorisch vertiefende Ausbildung) wie auch „Spezielle Theorie und Methodik der Sportart“ ( wahlweise-obligatorisch spezialisierende Ausbildung) vermittelt. In diesen Fällen werden Formen der Vorlesung und des Seminars sowie des methodisch-praktischen Übens (m.p.Ü.) eingesetzt. Schulmethodisches Üben stellt eine weitere spezifische Lehrform dar.
(2) Die Vorlesung (V) ist die Hauptveranstaltung der akademischen Lehre, in der über die Wissensvermittlung hinaus besonders die umfassende Sicht auf den Lehrgegenstand und die Befähigung zur selbstständigen Auseinandersetzung mit Fachproblemen gefördert und angeregt wird.
(3) Das Proseminar (PS) dient der allgemeinen Einführung, Ergänzung und Vertiefung sowie der Überprüfung, in welchem Maße Anliegen und Inhalte einer Vorlesung aufgenommen und verarbeitet worden sind.
(4) Das Hauptseminar (HS) geht in seinem Anspruch wesentlich weiter und fordert von dem Teilnehmer die selbstständige Bearbeitung anspruchsvoller wissenschaftlicher Arbeiten. Die spezielle Theorie und Didaktik der Sportarten wird in Verbindung von Vorlesung und Seminar als Mischform akademischer Lehre vermittelt.
(5) Die Fachpraktika ergänzen in festgelegten Kombinationen von Wissenschaftsdisziplinen in Kursform die Theorieausbildung; sie öffnen den Blick des Teilnehmers für den komplexen Charakter der Sportwissenschaft und führen zu vertiefter Erkenntnis vom Wesen sportlicher Bewegung und ihrer Wirkung auf den Sport treibenden Menschen.
(6) In den methodisch-praktischen Übungen (m.p.Ü.) erfolgt die sportpraktische Ausbildung mit dem Ziel der technischen, taktischen und didaktischen Beherrschung der Sportarten.
Lehrgänge und Exkursionen sind Intensivformen dieser Ausbildung.
(7) In den schulpraktischen Übungen (s.p.Ü.) und in den Schulpraktika werden durch Hospitationen und Lehrversuche mit Planung, Durchführung und Auswertung von Sportunterricht erste pädagogische, besonders didaktische Erfahrungen gesammelt, die zugleich zum Verständnis der Studieninhalte und zur Motivation für das Studium beitragen.
Die einzelnen Semesterwochenstunden (SWS) der Pflicht- (P) und Wahlpflichtveranstaltungen (WP) verteilen sich im Grundstudium wie folgt:
Lehrgebiet SWS Lehrform
Einführung in das Studium der Sportwissenschaft 1 1 V/PS P
Sportgeschichte 1 1 V/PS P
Sportsoziologie 1 1 V/PS P
Sportpsychologie 1 1 V/PS P
Sportgeschichte oder Sportsoziologie oder Sportpsychologie 1 1 V/PS WP
Allgemeine Trainingswissenschaft 1 1 V/PS P
Sportbiomechanik 1 1 V/PS P
Sportmotorik 1 1 V/PS P
Allgemeine Trainingswissenschaft oder Sportbiomechanik oder Sportmotorik 1 1 V/PS WP
Sportmedizin 2 2 V/PS P
Sportpädagogik/Sportdidaktik 5 3 V/PS 2 s.p.Ü. P
("Lehren - Lernen - Belasten") 1 P
Sportarten/Bewegungsaktivitäten
(4 x 3) WP
Spezielle Didaktik der Sportarten 4 V/PS (4 x 1)
methodisch-praktische Übungen 8 (4 x 2) m.p.Ü.
Gruppe B 6 WP
Spezielle Didaktik der Sportarten 1 V/PS
methodisch-praktische Übungen 5 m.p.Ü.
Gruppe C 7 WP
methodisch-praktische Übungen 7 m.p.Ü.
Das Grundstudium schließt mit der Zwischenprüfung ab. Diese erfolgt in der Regel nach dem 4. Semester und ist Voraussetzung für die Aufnahme des Hauptstudiums.
Die Durchführung dieser Prüfung regelt die gültige Zwischenprüfungsordnung für die Lehramtsstudiengänge an der Martin-Luther-Universität Halle–Wittenberg.
Voraussetzung für die Zulassung zur Zwischenprüfung ist der Nachweis über die erfolgreiche Teilnahme an den für das Grundstudium vorgesehenen Lehrgebieten der Wissenschaftsdisziplinen und Sportarten. Neben diesen Studienbescheinigungen sind drei Leistungsnachweise gemäß § 14, 1. - 3. erforderlich. In der Sportart und der Wissenschaftsdisziplin, in denen eine Fachprüfung abgelegt wird, werden Nachweise nicht verlangt.
a) Aus den Wissenschaftsdisziplinen
Allgemeine Trainingswissenschaft,
ist von den Studierenden eine auszuwählen, in der sie sich zur Zwischenprüfung melden.
b) Aus den Sportartengruppen A und B ist eine Sportart für die Zwischenprüfung in Theorie und Praxis auszuwählen.
(3) Art und Dauer der Prüfungen
Die Prüfung im Wahlfach der unter 2 a) genannten Wissenschaftsdisziplinen wird schriftlich (60 Minuten) durchgeführt.
Die Prüfung in der Sportart ist in zwei Teilprüfungen (Theorie und Praxis) durchzuführen.
Für den theoretischen Teil ist eine 20-minütige mündliche Prüfung vorgesehen.
Die Prüfungsanforderungen sind dem Anhang zu entnehmen.
Die einzelnen Semesterwochenstunden (SWS) der Pflicht- (P) und Wahlpflichtveranstaltungen (WP) verteilen sich im Hauptstudium wie folgt:
Forschungsmethoden in der Sportwissenschaft 2 2 V/PS P
Statistik 1 1 V/PS P
Sportmedizin 1 1 V/PS P
Sportpädagogik/Sportdidaktik 1 1 V/PS P
Theoriefelder der Sportwissenschaft 2 6 6 HS (3 x 2) WP
("Bewegungswerkstatt") 1 P
Vertiefung 6 6 m.p.Ü.
(3 x 2) WP
Vertiefung 2 2 m.p.Ü. WP
Vertiefung 2 1 V/PS 1 m.p.Ü. WP
Gruppe A oder B
Spezialisierung 3 1 V/PS 2 m.p.Ü. WP
Kleine Spiele 1 1 m.p.Ü. P
2 Die Studierenden belegen wahlweise-obligatorisch drei Hauptseminare aus den vier folgenden Gruppen:
Gruppe 1 = Sportpädagogik oder Sportpsychologie,
Gruppe 2 = Sportgeschichte oder Sportsoziologie,
Gruppe 3 = Allgemeine Trainingswissenschaft oder Sportmedizin,
Gruppe 4 = Sportbiomechanik oder Sportmotorik.
Das Hauptstudium endet im 9. Fachsemester mit der Ersten Staatsprüfung.
Die Durchführung dieser Prüfung regelt die Verordnung über die Ersten Staatsprüfungen für Lehrämter im Land Sachsen-Anhalt vom 19.06.1992, zuletzt geändert durch die Verordnung zur Änderung dieser Verordnung vom 29.12.1999.
Die Prüfung besteht aus der Wissenschaftlichen Hausarbeit3, der Arbeit unter Aufsicht, der mündlichen Prüfung in der Fachwissenschaft und in der Fachdidaktik sowie der praktisch- methodischen Prüfung.
Voraussetzung für die Zulassung zu den Prüfungen des Ersten Staatsexamens ist der Nachweis über die erfolgreiche Teilnahme an den für das Hauptstudium vorgesehenen Lehrgebieten der Wissenschaftsdisziplinen und Sportarten gemäß § 14 Buchst. a - c.
insbesondere Ziele und Aufgaben des sportlichen Trainings in verschiedenen Handlungsfeldern; Grundsätze und Methoden des sportlichen Trainings.
insbesondere Ziele und Aufgaben der Bewegungsanalyse, biomechanische Mess- und Untersuchungsmethoden sowie Theorie der Biomechanik.
insbesondere die historischen Wurzeln der Gymnastik, der Leibeserziehung, der Turnbewegung und des Sports.
insbesondere Bau und Funktion des menschlichen Körpers sowie physiologische Grundlagen.
vor allem die Analyse von Bewegungen, die Bewegungskoordination, das Bewegungslernen und die motorische Entwicklung.
Sportpädagogik und Fachdidaktik Sport,
vor allem die erzieherische Bedeutung von Bewegung Sport und Spiel, Begriffe und Konzepte der Sportpädagogik sowie didaktische Fragen des Unterrichtens und die Gestaltung eines mehrperspektivischen Schulsports.
insbesondere allgemeinpsychologische Grundlagen des Sporttreibens, entwicklungspsychologische und motivationale Aspekte unter der Perspektive des Schulsports.
insbesondere Sozialisation im Sport und die sozialwissenschaftliche Sicht zur gesellschaftlichen Bedeutung des Sports.
Spezielle Theorie, Didaktik und Praxis der Sportarten,
sportliches Können sowie Kenntnisse in Theorie und Praxis der Sportarten, sportartspezifische Konzepte und Modelle in unterschiedlichen Handlungsfeldern des Schul- und Freizeitsports.
Es wird eine Arbeit unter Aufsicht geschrieben, bei der der Prüfling genau ein Thema / eine Aufgabe aus den Bereichen der Gruppe I oder genau ein Thema / eine Aufgabe aus den Bereichen der Gruppe II wählt.
Gruppe I: Sportgeschichte, Sportpädagogik, Sportpsychologie, Sportsoziologie.
Gruppe II: Allgemeine Trainingswissenschaft, Sportbiomechanik, Sportmedizin, Sportmotorik.
Wählt der Prüfling innerhalb der Arbeit unter Aufsicht ein Thema aus der Gruppe I, wird er schwerpunktmäßig in Gruppe II geprüft und umgekehrt.
(Prüfungsdauer: 60 min).
(Prüfungsdauer: 30 min).
Die praktisch-methodische Prüfung besteht aus Teilprüfungen zu Theorie und Praxis in
zwei Sportarten, in denen eine vertiefte praktisch-methodische Ausbildung erfolgte,
einer spezialisierten Sportart, die nicht gleichzeitig eine vertiefte Prüfungssportart ist.
Die praktisch-methodische Prüfung findet studienbegleitend als sportpraktische und mündliche oder schriftliche Prüfung in den gewählten Sportarten statt. Die mündliche Prüfung kann als Komplexprüfung (45 Minuten) oder in drei Teilprüfungen (je 20 Minuten) durchgeführt werden, die schriftliche wird als Komplexprüfung (180 Minuten) durchgeführt.
Die Ergebnisse der sportpraktischen und mündlichen bzw. schriftlichen Prüfung werden in jeder Sportart durch das arithmetische Mittel der Einzelzensuren zu jeweils einer Zensur zusammengefasst. Aus diesen drei Zensuren wird das Gesamtergebnis der praktisch-methodischen Prüfung durch das arithmetische Mittel bestimmt.
Die Anforderungen in der sportpraktischen Prüfung sind dem Anhang zu entnehmen.
3 Hinweise zur wissenschaftlichen Hausarbeit sind den allgemeinen Vorschriften der o. g. Prüfungsverordnung zu entnehmen.
Die unter § 13 Abs. 1 genannten Zulassungsvoraussetzungen zur Ersten Staatsprüfung sind wie folgt gegliedert:
ein Leistungsnachweis zur Fachdidaktik,
ein Leistungsnachweis zur Sportgeschichte oder Sportpädagogik oder Sport-psychologie oder Sportsoziologie,
ein Leistungsnachweis zur Allgemeinen Trainingswissenschaft oder Sportbiomechanik oder Sportmedizin oder Sportmotorik.
Nachweis der bestandenen Zwischenprüfung entsprechend den unter § 11 genannten Anforderungen.
ein Leistungsnachweis zu Forschungsmethoden in der Sportwissenschaft,
drei Leistungsnachweise wahlweise aus den vier folgenden Lehrgebietsgruppen:
1. Gruppe = Allgemeine Trainingswissenschaft oder Sportmedizin,
2. Gruppe = Sportbiomechanik oder Sportmotorik,
3. Gruppe = Sportgeschichte oder Sportsoziologie,
4. Gruppe = Sportpädagogik oder Sportpsychologie.
ein Leistungsnachweis zur fachdidaktischen Theorie des Schulsports sowie Nachweis der schulpraktischen Übungen.
ein Nachweis über ein Fachpraktikum zu Problemen des Lehrens, Lernens und Belastens im Sport,
Nachweise über die praktisch-methodische Ausbildung:
Grundausbildung in den für die Schule relevanten Sportarten gemäß § 7, Buchst. b,
vertiefte Ausbildung in drei der Sportarten: Gerätturnen, Gymnastik/Tanz, Leichtathletik, Judo, Schwimmen,
vertiefte Ausbildung in einem Sportspiel: Basketball, Fußball, Handball, Volleyball,
vertiefte Ausbildung in einer weiteren Sportart außer den bisher genannten,
spezialisierte Ausbildung in einer der unter a) und b) genannten Sportarten,
Ausbildung in einer weiteren Sportart bzw. Bewegungsaktivität außer den bisher genannten,
Exkursionen in zwei Sportarten (z. B. Skilauf, Touristik/Orientierungslauf, Wasserfahrsport u.a.),
c) Weitere Nachweise
Deutsches Rettungsschwimmerabzeichen in Bronze (DLRG/DRK),
Erste Hilfe-Kurs.
Bezüglich der Ersten Staatsprüfung wird auf die Regelung in der LPVO verwiesen.
Übergangsregelungen ergeben sich aus § 66 a LPVO und werden durch Aushang veröffentlicht.
Diese Studienordnung tritt zum 01.10.2000 in Kraft. Sie wird im Amtsblatt der Martin-Luther- Universität Halle–Wittenberg veröffentlicht.
Ausgefertigt auf Grund der Beschlüsse des Fachbereichs Musik-, Sport- und Sprechwissenschaft vom 17.04.2000 und des Senats der Martin-Luther-Universität Halle–Wittenberg vom 14.11.2001 und der Bestätigung durch das Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt vom 13.05.2002.
1 Diese Lehrveranstaltungen können im Semester wöchentlich oder in der vorlesungsfreien Zeit in Kursform durchgeführt werden.
Prüfungsanforderungen in den Sportarten für die Zwischenprüfung und für die Erste Staatsprüfung
(Vertiefungsfach und Spezialfach)
Gerätturnen eine Grundsportart
Bildungs-und Erziehungsaspekte des Gerätturnens
Die strukturelle Systematik der Gerätübungen
Die methodische Systematik der Gerätübungen
Bedeutung, Funktion und Bildungsregeln der Terminologie der Gerätübungen
Helfen, Sichern und Leistungsbewertung im Gerätturnen
Motorisches Lernen und Fehlerkorrektur
Kür-4-Kampf an den Geräten:
Die Bewertung erfolgt nach Punkten (Maximalpunktzahl pro Gerät 10,0).
Note Punkte Durchschnitt Gesamtpunktzahl
1 9,0 10,0 9,0 36,00 - 40,00
2 8,3 8,95 8,3 33,20 - 35,95
3 7,5 8,25 7,5 30,00 - 33,15
4 6,8 7,45 6,8 27,20 - 29,95
5 0,0 5,95 00,00 - 27,15
Erste Staatsprüfung - Vertiefungsfach -
Die methodische Systematik der Gerätübungen / methodische Reihen
Die Wertungsvorschriften im Gerätturnen
Kür-6-Kampf an den Geräten:
Eine spezielle Anforderung pro Gerät
Note Punkte Durchschnitt Gesamtpunktzahl Gesamtpunktzahl
von bis Männer Frauen
1 9,0 10,0 9,0 54,00 - 60,00 36,00 - 40,00
2 8,3 8,95 8,3 49,80 - 53,95 33,20 - 35,95
3 7,5 8,25 7,5 45,00 - 49,75 30,00 - 33,15
4 7,1 7,45 7,1 42,60 - 44,95 28,40 - 29,95
5 6,7 7,05 6,7 40,20 - 42,55 26,80 - 28,35
6 0,0 6,65 00,00 - 40,15 00,00 - 26,75
Erste Staatsprüfung - Spezialfach -
Vertiefung der Kenntnisse über die Strukturgruppen der Gerätübungen
Entwicklungstendenzen der Sportart
Die Wertungsvorschriften im Gerätturnen Code de pointage
spezielle Belastungsmerkmale
Eignung, Sichtung und Auswahl
Gliederung des Gesamttrainingsprozesses
spezielle Probleme bei der Ausbildung koordinativer und konditioneller Fähigkeiten
sportmedizinische Aspekte des Gerätturn-Trainings im Kindes- und Jugendalter
Aspekte und Bedeutung des computergestützten Lerntrainings (Cup-Training)
Pro Gerät 3 Wahlpflichtelemente
2. Gymnastik/Tanz
Bildungspotenzen der Gymnastik / Sportartspezifische Fähigkeiten und Fertigkeiten
Strukturelle Systematik der Basis- und Handgerättechniken (Seil, Ball, Reifen)
Methodische Erarbeitung ausgewählter Kombinationstechniken
Prinzipien zur Gestaltung von Kompositionen
Notation von Gruppenkompositionen
Gestaltung und Demonstration eines Tanzes (Rock´n Roll ) auf der Grundlage vorgegebener Pflichtelemente und Gestaltungsanforderungen mit selbstgewählter Musik.
Der Tanz kann mit einem oder mehreren Partnern gestaltet sein.
Konzeption zum Tanz:
Notation des takt- und zählzeitgebundenen Bewegungsverlaufs und der Choreographie.
Komposition mit einem Handgerät oder Material bei Beachtung vorgegebener Pflichtelemente mit selbstgewählter Musik und räumlicher Gestaltung.
Mindestanforderungen für die Zensurenbereiche 1 – 5
Noten Punktzahl Technikqualität
(Körpertechnik, Gerättechnik) Gestaltungsqualität
(Bewegungskombination, Raum, Musik, Ausdrucksfähigkeit) Leistungsbeschreibung
sehr gut 19 - 20 10 10 Die Leistung entspricht in besonderem Maße den Anforderungen. Fehlerfreier Vortrag mit hoher Ausdrucksfähigkeit, ausgezeichnete Gestaltung.
gut 16 - 18 9 9 Die Leistung entspricht den Kriterien. Kleine Mängel beeinträchtigen den Gesamteindruck unwesentlich.
befriedigend 13 - 15 8 7 Die Leistung entspricht im wesentlichen den Anforderungen, Abweichungen von den Zielqualitäten sind feststellbar.
ausreichend 10 - 12 6 6 Die Komposition wird in der Grobform dargeboten. Es treten mehrere Fehler auf.
nicht ausreichend 0 - 9 5 4 Die Leistung entspricht nicht den Bewertungskriterien. Grobe Mängel werden sichtbar und lassen auf eine unzureichende Vorbereitung schließen.
Schriftlicher Beleg zu einem tanzhistorischen, tanztechnischen oder choreographischen Thema nach Wahl.
Gestaltung und Demonstration eines Tanzes (entsprechend dem jeweiligen Ausbildungsinhalt)
zur Demonstration von Basistechniken.
Material und Kostüm kann zur Stützung der ästhetischen Wirkung eingesetzt werden.
Die Qualität der Tanztechnik, der Gestaltung und der Interpretation der Musik müssen den Anforderungen des Vertiefungsfachs entsprechen.
Der Tanz kann als Einzel-,Paar- oder Gruppentanz ausgeführt werden.
Konzeption: Notation des Tanzes.
Gestaltung und Demonstration einer Gruppenkomposition mit Reifen und / oder Ball auf der Grundlage vorgegebener Pflichtelemente und Gestaltungsanforderungen mit selbstgewählter Musik.
Konzeption zum Exerciseprogramm.
Dauer: 2:00 – 2:30 Min.
Gruppenstärke: 2 – 6 Studenten.
sehr gut 23 - 24 12 12 Die Leistung entspricht in besonderem Maße den Anforderungen. Fehlerfreier Vortrag mit hoher Ausdrucksfähigkeit.
gut 20 - 22 11 11 Die Leistung entspricht den Kriterien. Kleine Mängel beeinträchtigen den Gesamteindruck unwesentlich.
befriedigend 17 - 19 10 9 Die Leistung entspricht im wesentlichen den Anforderungen. Abweichungen von den Zielqualitäten sind feststellbar.
ausreichend 14 - 16 8 8 Die Komposition wird in der Grobform dargeboten. Es treten mehrere Fehler auf.
mangelhaft 12 - 13 7 6 Die Grobform ist erkennbar. Die Komposition wird in der Gesamtheit vorgetragen, ist aber durch zahlreiche Fehler sehr beeinträchtigt.
Kennzeichnung der Leistungsstruktur der Rhythmischen Sportgymnastikund strukturelle Beziehungen ausgewählter Leistungsfaktoren
Planung und Gestaltung des gymnastischen Trainingsprozesses (Makro-, Meso-, Mikrozyklen)
Trainingsmethodische Entwicklung ausgewählter Leistungsfaktoren (Kombinationstechniken,Stabilität,Ausdrucksfähigkeit)
Gestaltungsprozess gymnastischer Bewegungskompositionen
Bedeutung musikalischer Formungselemente im choreographischen Prozess
Kriterien zur Musikauswahl für den Prozess der Leistungsentwicklung
Gestaltung und Demonstration einer Komposition mit selbstzuwählenden Handgeräten, entsprechend den Spezialfachanforderungen an die Qualität der Technik, an die Gestaltung sowie die Auswahl und Interpretation der gewählten Musik.
Dauer: 1:00 - 1:30 Min. bei Einzelübung
2:30 - 3:00 Min. bei Paar – oder Gruppenübung
Konzeption zur Gruppenkomposition: Notation des takt- und zählzeitgebundenen Bewegungsverlaufes und der Choreographie.
Gestaltung und Demonstration einer Komposition zum Qualitätsnachweis von Basistechniken auf der Grundlage von Pflichtelementen mit selbstgewählter Musik.
Dauer: 1:00 – 1:30 Min.
Belegarbeit über die trainingsmethodische Aufgabe während der Spezialausbildung.
Mindestanforderungen für die Zensurenbereiche 1 – 5 siehe Vertiefungsfach.
Historische Entwicklung des Kampfsports
Kampftätigkeit und Struktur der Kampfleistung
Trainingssteuerung, -mittel und -methoden im Judokampfsport
Wettkampfsysteme und Wettkampfbestimmungen
Kampfsport in der Schule – methodisch-didaktische Grundsätze
Die praktische Leistungsüberprüfung orientiert sich an den Inhalten der DJB-Prüfungsordnung zum 8./7. Kyu (Gelbgurt)
Fallen vorwärts links und rechs
Fallen seitwärts links und rechts
O-soto-gari gegen O-soto-gari
Hiza-guruma gegen Hiza-guruma
Nidan-ko-soto-gake gegen Seoi-nage
Zum Pflichtprogramm müssen zusätzlich eine Technik aus einer weiteren Bewegungsvorgabe und eine Eindrehtechnik beidseitig demonstriert werden.
Tori sagt die Wurftechnik dem Prüfer an oder reicht sein Wurfprogramm vorher schriftlich ein.
Bodentechnik:
Giaku-juji
Tori sagt die Bodentechnik dem Prüfer an oder reicht sein Bodenprogramm vorher schriftlich ein.
Die Teilleistungen werden qualitativ (Ausführungsgüte) mit Noten von 1 bis 5 bewertet und anschließend arithmetisch gemittelt zu einer Praxisnote zusammengefasst.
Erste Staatsprüfung - Vertiefungsfach –
Charakeristik der sportlichen Zweikampftätigkeit
Judospezifische Stuktur der Leistungsvoraussetzungen und der Wettkampfleistung
Trainingssteuerung, -mittel und -methoden im Judokampfsport.
Die praktische Leistungsüberprüfung orientiert sich an den Inhalten der DJB-Prüfungsordnung zum 6./5. Kyu (Orangegurt)
1. Falltechnik:
Fallen vorwärts links und rechts mit Aufstehen / über ein Hindernis
Fallen rückwärts über einen Partner/Bank
Fallen seitwärts am Partner
Zum Pflichtprogramm müssen ein Ashi- und ein Koshi-waza beidseitig demonstriert werden.
Juji-gatame gegen die Bankposition
Ude-gatame aus einem Haltegriff
Angriff aus der Rückenlage mit Juji-gatame
Angriff aus der Rückenlage mit Ude-garami
Die Teilleistungen werden qualitativ (Ausführungsgüte) mit Noten von 1 bis 6 bewertet und anschließend arithmetisch gemittelt zu einer Praxisnote zusammengefaßt.
Erste Staatsprüfung - Spezialfach –
Kampfsport in der Schule – Leistungskurs und Leistungsbewertung
Judo im Breiten- und Behindertensport
Die praktische Leistungsüberprüfung orientiert sich an den Inhalten der DJB-Prüfungsordnung zum 4./3. Kyu (Grüngurt)
Fallen vorwärts links und rechts mit Aufstehen/über ein Hindernis
Alle Techniken des Pflichtprogramm müssen beidseitig demonstriert werden.
5 Angriffe aus mindestens 3 verschiedenen Ausgangspositionen
2 Verkettungen von Halten und Hebeln
Ude-gatame/Ashi-gatame in Rückenlage
Waki-gatame aus Bankposition
Die Teilleistungen werden qualitativ (Ausführungsgüte) mit Noten von 1 bis 6 bewertet und anschließend arithmetisch gemittelt zu einer Praxisnote zusammengefasst.
Charakterisierung der Leichtathletik als Sportart und Bildungsgut
Entwicklungstendenzen der Leichtathletik
Theorie und Didaktik des Sprints, Staffellaufs, Dauerlaufs, Weit- und Hochsprungs, Kugelstoßens und Schlagwurfs
Didaktische Erörterung des Spielprinzips in der Leichtathletik
Ausgewählte relevante Wettkampfbestimmungen
Note 100m Hochsprung Kugelstoß Speerwurf
7,25 kg 4 kg 800 g 600 g
1 11,5 13,0 1,68 1,47 11,00 9,50 46,00 33,00
2 12,2 13,7 1,60 1,36 10,00 8,70 40,00 30,00
3 12,6 14,5 1,50 1,26 9,20 7,90 33,50 26,00
4 13,4 15,3 1,40 1,18 8,60 7,00 27,00 21,00
Die Prüfungsnote für den Praxisteil ergibt sich aus dem arithmetischen Mittelwert der 4 Teilnoten.
Alternativtechniken als didaktische Notwendigkeit
Theorie und Didaktik der Rotationswürfe
Theorie und Didaktik des Stabspringens
Vielfalt der Flugphasengestaltung
Theorie und Didaktik des Walkings/Gehens und Joggings/Dauerlaufs
Spiel- und Mannschaftsprinzip in der Leichtathletik
Sechskampf (100 m, Weitsprung, Kugelstoß, Hochsprung, Speerwurf, 800 m / 1500 m)
Männer 3100 2800 2550 2300 2050
Frauen 2750 2500 2200 1900 1700
Leistungsstruktur ausgewählter Disziplinen
Allgemeine und spezielle Vielseitigkeit als Prinzip leichathletischen Kinder- und Jugendtrainings
Ziel, Inhalt und Aufgaben des Grundlagentrainings in der Leichtathletik
Männer 5200 4800 4400 4000 3600
Frauen 3600 3200 2800 2450 1950
Physikalische und biomechanische Grundlagen des Schwimmens (Hydrostatik,-dynamik)
Physiologische Veränderungen durch die Wasserimmersion, Präventive Wirkungen durch Bewegungen im Wasser
Technik der Sportschwimmarten
Didaktik des Schwimmunterrichts, Methodische Reihungen, Lernschrittfolgen, Sinngebung des Schwimmsports
Aspekte des Anfängerschwimmens
100 m Kraulschwimmen mit Zeitbegrenzun
Technikdemonstration einer zweiten Schwimmart über 50 m
Wertungstabelle der Zwischenprüfung im Fach Schwimmen (100 m Zeitschwimmen)
Kraulschwimmen (min:s)
Note männlich weiblich
1 bis 1:20.0 bis 1:28.0
2 1:20.1 - 1:26.0 1:28.1 - 1:33.0
3 1:26.1 - 1:34.0 1:33.1 - 1:42.0
4 1:34.1 - 1:40.0 1:42.1 - 1:46.0
5 1:40.1 - 1:43.0 1:46.1 - 1:51.0
6 über 1:43.0 über 1:51.0
erfolgreich abgeschlossener Grundkurs 1 - 3
Wissen und Können zu ausgewählten Anwendungsbereichen des Schwimmsports (Training, Therapie, Didaktik)
Demonstrationsfähigkeit in den Techniken der Sportschwimmarten, Starts und Wenden
Test über zwei Wettkampfstrecken
Bewertung nach der 1000 Pkt.-Tabelle des DSV
Für eine Teilstrecke gilt:
280 Punkte 1
210 Punkte 2
160 Punkte 3
120 Punkte 4
100 Punkte 5
Trainings- und Leistungsstruktur im Sportschwimmen
Motorischer Lernprozess und schwimmtechnische Vervollkommnung
Wettkampfgestaltung im Sportschwimmen
Grundsätze der Anwendung von Trainingsmitteln und -geräten
Eignung und Auswahl im Sportschwimmen
Das Training im Sportschwimmen - Ziele, Aufgaben, Merkmale, Gliederung
Die Herausbildung der sportlichen Leistungsfähigkeit
Trainingsmethoden, Körperübungen, Grundsätze des Trainings
Mittel und Methoden zur Entwicklung der konditionellen und technisch-koordinativen Fähigkeiten im Wasser- und Landtraining
Test über fünf Wettkampfstrecken
Für die Summe aller Teilstrecken gilt nach der Punktetabelle des DSV:
1800 Punkte 1
1500 Punkte 2
1250 Punkte 3
1050 Punkte 4
900 Punkte 5
Protokoll Zeit- und Frequenzmessung
Ausbildung wird vom DSV (Sachsen-Anhalt) als Bestandteil der Trainerlizenz anerkannt.
Zur Kennzeichnung und Systematik der Bewegungsspiele
Zur Funktion und Stellung der Sportspiele und Kleinen Spiele im Schulsport
Zur Kennzeichnung der Spielfähigkeit
Zur Technikausbildung im Sportspiel Basketball
Zur Taktikausbildung im Sportspiel Basketball
Zur Vermittlung der komplexen Spielfähigkeit im Sportspiel Basketball
1. Spielfertigkeiten
Dribbling-Korbleger (Zeitdruck)
Bewertet werden die gültigen Treffer in einer Minute.
Treffer/Männer ab 10 9-8 7-6 5 bis 4
Treffer/Frauen ab 9 8-7 6 5 bis 4
Spielhandlungsfolge (Demonstration)
Folgende Handlungsfolgen sind im Übungsfluß zu demonstrieren:
Freiwurf/Rebound/Pass (2 Punkte)
Passen und Fangen im Lauf (2 Punkte)
Sprungstopp/Sprungwurf/Rebound (2 Punkte)
Langpass/Lauf/Sprungstopp/Durchbruchfinte/Umspielen (2 Punkte)
Slalomdribbling/Stoppen/Pivotieren/Korbwurf (2 Punkte)
Dribbling links / Korbwurf links (2 Punkte)
Korbwurftreffer, zusätzlich 0,5 Punkte (max. 2 Punkte)
Die Ausführung (Übereinstimmung mit der Technik) wird mit Punkten bewertet. Von zwei Versuchen wird der bessere gewertet (max. 14 Punkte).
Punkte ab 13,0 12,5 - 11,0 10,5 - 8,5 8,0 - 6,5 bis 6,0
Aus den Teilnoten wird eine Note errechnet.
2. Spielleistungen
Spielbeobachtung zur Einschätzung des individuellen und gruppentaktischen Angriffs- und Abwehrverhaltens.
Spielbeobachtung zur Einschätzung des mannschaftstaktischen Angriffs- und Abwehrverhaltens.
Beide Spielleistungen werden mit Noten von 1 bis 5 bewertet. Aus den Teilnoten wird eine Note errechnet.
3. Spielregelkenntnisse
4. Gesamtnote
Aus den Noten für Spielfertigkeiten und Spielleistung wird das arithmetische Mittel gebildet.
Zum langfristigen Leistungsaufbau
Zur Periodisierung und Trainingsplanung
Zur Gestaltung von Trainingseinheiten
Wettkampfsysteme im Sportspiel Basketball
Verteidigung am Ballbesitzer (3 Punkte)
Freilaufen/Sprungstopp (2 Punkte)
Drehung/Powershot (3 Punkte)
Rebound/Ballsicherung (2 Punkte)
Dribbling mit Hand- und Richtungswechsel (2 Punkte)
Hakenwurf (3 Punkte)
Langpass/Lauf/Ballannahme/Dribbling (2 Punkte)
Sprungstopp/Sprungwurf (3 Punkte)
Bewertet wird die technische Ausführung in Punkten. Von zwei Versuchen wird der bessere gewertet (max. 20 Punkte).
Punkte ab 19 18 - 16 15 - 12 11 - 10 9 bis 8
Freiwurf (Treffer)
Punkte ab 9 8 - 7 6 - 5 4 3 bis 2
Spiel 1 gegen 1 + 1 (Demonstration/Spiel)
a) Demonstration von Angriffshandlungen:
Freilaufen (I-,V- und L-cut) und Ballannahme
Durchbruch-, Zuspiel- und Korbwurffinte
Umspielen des halbaktiven Gegenspielers (penetration)
b) Freies Spiel:
Bewertet wird die Effektivität des Angriffs- und Abwehrverhaltens.
Spiel 2 gegen 2 (Demonstration/Spiel)
a) Demonstration von gruppentaktischen Angriffsverfahren bei halbaktiver Abwehr:
Direkter Block und Lösen (pick and roll) oder
Abstreifen mit Ball an stehenden Mitspieler (pass. Block)
Bewertet wird die Ausführungsgüte der gruppentaktischen Angriffshandlungen bei halbaktiven Gegenspielern.
Spielbeobachtung zur Einschätzung des situativen Verhaltens im Angriff und in der Verteidigung.
Die drei Spielleistungen werden mit Noten von 1 bis 6 bewertet. Aus den Teilnoten wird eine Note errechnet.
Belastungsgestaltung im Training
Leistungserfassung im Training und Wettspiel
Spielhandlungsfolgen
Folgende Techniken sind im vorgegebenen Ablauf unter Einhaltung eines Zeitlimits zu demonstrieren:
Haken-, Unterhand-, Überkopf- und Sprungwurf
Zweikontaktrhythmus nach Pass und Dribbling
Dribbling mit Handwechsel
Zeitlimit: Männer 1:50 Min.; Frauen 2:00 Min.
Bewertet werden die Ausführungsgüte der vier Wurftechniken und die erreichten Treffer. Die Gesamtnote dieser Komplexübung entspricht dem Durchschnitt der fünf Teilnoten, dabei darf keine Note 6 enthalten sein.
Punkte 12 - 11 10 - 9 8 - 7 6 - 5 4 bis 3
Positionswurf/Angriffsrebound
Der Werfer sucht sich einen beliebigen Startpunkt, dabei soll ein Fuß auf der Abwurflinie stehen. Verläßt der Ball beim ersten Wurf die Hand, beginnt die Zeitnahme. Nach erfolgreichem Positionswurfversuch dribbelt er zu einen neuen Wurfabschnitt und wirft erneut. Nach einem Fehlwurf erhält er eine Reboundchance, wenn er den Ball innerhalb des Wurfsektors unter Kontrolle bringen konnte und dazu kein Dribbling benötigt (Pivotieren und Sprung zum Korb erlaubt). Bewertet wird die Effektivität des Positionswurfes und der Reboundhandlungen unter Zeitdruck (1 Minute). Für Positionswurftreffer gibt es zwei Punkte, für einen regelgerechten Reboundtreffer gibt es einen Punkt.
Der bessere der beiden Punktwerte aus 2 Versuchen geht in die Wertung ein.
Punkte ab 11 10 - 9 8 - 6 5 4 bis 3
Spiel 2 gegen 2 auf einen Korb
a) Demonstration von gruppentaktischen Angriffsverfahren bei halbaktiver Abwehr
Freilaufen nach Pass (give and go)
Direkter Block und Lösen (pick and roll)
Abstreifen mit und ohne Ball am stehenden Mitspieler
b) Freies Spiel
Spiel 5 gegen 5 auf zwei Körbe
Spielbeobachtung zur Einschätzung der Spielfähigkeit unter Wettspielbedingungen.
Die beiden Spielleistungen werden mit Noten von 1 bis 6 bewertet. Aus den Teilnoten wird eine Note errechnet.
3. Gesamtnote
Zur Technikausbildung im Sportspiel Fußball
Zur Taktikausbildung im Sportspiel Fußball
Zur Vermittlung der komplexen Spielfähigkeit im Sportspiel Fußball
Der Ball muss mit dem Fuß vom Boden aufgenommen werden. Die vorgegebenen Körperteile sind mehrmals hintereinaner zu berühren. Drei Jonglierversuche sind möglich, wobei der beste bewertet wird.
ab 50 Ballkontakte = Note 1
ab 40 Ballkontakte = Note 2
ab 30 Ballkontakte = Note 3
ab 20 Ballkontakte = Note 4
unter 20 Ballkontakte = Note 5
Dribbelparcoure
Auf einer Spielfläche von ca. 20x10 Meter sind verschiedene Hindernisse, Anspielwände und Tore aufgebaut, die aus dem Dribbling mit fußballspezifischen Fertigkeiten zu umspielen bzw. zu nutzen sind. Für diese Demonstration stehen 2 Minuten zur Verfügung und der beste von 2 Versuchen wird gewertet.
Bewertung: Die Qualität der Ausführung bezüglich technischer Richtigkeit, dynamischen Ablauf und situationsangepaßter Anwendung wird mit den Noten von 1 bis 5 eingeschätzt.
Torschussübung
Von 5 verschiedenen Positionen sind 6 Toschüsse (ruhender und geführter Ball) in der vorgegebenen Stoßart auf entsprechende Torhälften auszuführen. Von 2 zu absolvierenden Durchgängen wird der beste gewert.
Bewertung: Mit 2 Punkten wird die richtige Ausführung und abgestuft die fehlerhafte oder falsche Ausführung mit 1 oder 0 Punkten bewertet.
12 - 10 Punkte = Note 1
9 - 8 Punkte = Note 2
7 - 6 Punkte = Note 3
5 - 4 Punkte = Note 4
unter 4 Punkte = Note 5
In einem festgelegten angriffsorientierten Spielzug sind verschiedenen fußballspezifische Bewegungsaufgaben zu realisieren. Von den 3, unter relativem Zeitdruck zu absolvierenden Durchgängen werden die beiden besten bewertet. Die richtige Ausführung der technischen Elemente (z.B. Ballannahme, Slalomdribbling, Doppelpaß, Finte, Torschuss) wird mit 1 oder 2 Punkten, die mangelhafte (falsche) mit 0 Punkten eingeschätzt.
Spiel 3 gegen 3 auf 2 Tore auf einer Spielfläche von 40x20 Meter. Es wird ohne festen Torwart gespielt, das heisst, in der Verteidigung übernimmt ein beliebiger Spieler die Torwartfunktion. Das Konterspiel bzw. das Überzahlspiel soll von der Anwendung gruppentaktischer Verfahren gekennzeichnet sein. Es erfolgt die Beurteilung des Repertoires und der Effektivität individueller und gruppentaktischer Angriffs- und Abwehrleistungen.
Spiel 7 gegen 7
Kleinfeldspiel mit Wettkampfcharakter auf einem halben Fußballfeld. Mitspielender Torwart und Feldspieler im 2:2:2 oder 3:3 Spielsystem. Effektives Lösen positionsspezifischer Aufgabenstellungen im Angriff und in der Abwehr. Es erfolgt die Beurteilung des spielgerechten Verhaltens in Angriff und Abwehr unter Wettspielbedingungen.
Wettkampfsysteme im Sportspiel Fußball
Von 3 Positionen in Strafraumnähe sind 6 Torschüsse ( nach Doppelpass, Slalomdribbling, Finte) abzugeben. Bei 3 möglichen Durchgängen wird der beste gewertet.
Mit 2 Punkten wird die richtige Ausführung und abgestuft die fehlerhafte oder falsche Ausführung mit 1 oder 0 Punkten bewertet.
4 Punkte = Note 5
unter 4 Punkte = Note 6
In einem festgelegten angriffsorientierten Spielzug sind fußballspezifische Bewegungsaufgaben zu realisieren. Von den 3, unter relativem Zeitdruck zu absolvierenden Durchgängen wird der beste gewertet. Die richtige Ausführung der technischen Elemente (Doppelpass, Erlaufen eines Steilpasses, Rückpass, Flanke) wird mit 3, 2 oder 1 Punkten, die mangelhafte (falsche) mit 0 Punkten eingeschätzt.
Spiel 4 gegen 3 auf 1 Tor
In einer markierten Zone vor dem Strafraum ist durch die Überzahlsituation der Angriffsspieler ein Doppelpass in Richtung Tor zu spielen. Die erfolgreiche Annahme des Balles gestattet den Torschuss bzw. das Zuspiel bei Behinderung durch einen Abwehrspieler. Es werden 6 - 10 Angriffsversuche ausgespielt.
Das richtige technisch-taktische Lösen der Spielsituationen wird qualitativ eingeschätzt.
Spiel 7 gegen 7 (11 gegen 11)
Kleinfeldspiel (Großfeldspiel) mit Wettkampfcharakter im Spielsystem 1:2:2:2 (1:1:3:3:3) oder 1:3:3 (1:4:3:3).
Effektives Lösen positionsspezifischer Aufgabenstellungen beim Zusammenspiel im Angriff und in der Verteidigung. Es erfolgt die Beurteilung des erfolgreichen spielgerechten Verhaltens in Angriff und Verteidigung.
Leistungserfassung imTraining und Wettspiel
Nach einem Steilpass zum Außenstürmer sind eine Spielposition zwischen Strafraum und Strafstoßmarke bzw. zw. Strafstoßmarke und Torraum zu erlaufen. Die 3 Eingaben bzw. die 3 Flanken sind als direkte Torschüsse zu verwerten. Von 3 möglichen Durchgängen wird der beste gewertet. Der scharfe, direkte und erfolgreiche Torschuß wird mit 2 Punkten, der fehlerhafte oder erfolglose mit 1 oder 0 Punkten bewertet.
Drei Spieler sind bei einem angriffsvorbereitenden Spielzug mit unterschiedlichen Aufgaben (Doppelpaß, Dribbling, Spielverlagerung, Torschuss) betraut. Bei 6 Angriffsversuchen wird jeder Spieler 2x auf den festgelegten Positionen eingesetzt und der jeweils beste Versuch gewertet. Die zeitliche Abstimmung und die technische Ausführung der Angriffsaktionen werden qualitativ eingeschätzt und mit Noten von 1 - 6 bewertet.
Spiel 4 gegen 2 auf 1 Tor
In einer markierten Zone hinter der Mittellinie wird Parteiball 4 gegen 2 gespielt. Aus der Spielsituation heraus wird ein Konter über mehrere Stationen eingeleitet, wobei die Angriffsspieler in unterschiedliche Angriffsräume laufen und verschiedene effektive Lösungen der Spielsituation unter gegnerischer Behinderung realisieren. Die Angriffsversuche werden 6 - 8 x wiederholt. Die effektive Gestaltung des schnellen Angriffs, einschließlich des jeweiligen technisch-taktischen Verhaltens der Angriffs- und Abwehrspieler wird eingeschätzt.
Großfeldspiel mit Wettkampfcharakter entsprechend dem gewählten Spielsystem sowie der festgelegten Mannschaftsangriffs- und -abwehrtaktik. Es erfolgt die Beurteilung des erfolgreichen spielgerechten Verhaltens in Angriff und Verteidigung entsprechend der gewählten Spielerposition.
Zur Technikausbildung im Sportspiel Handball
Zur Taktikausbildung im Sportspiel Handball
Zur Vermittlung der komplexen Spielfähigkeit im Sportspiel Handball
Es werden zehn Schlagwürfe mit Stemmschritt aus der Bewegung auf das Tor ausgeführt. Dabei soll im Wechsel eine 1m x 1m große rechte und linke Zielfläche getroffen werden. Für jeden Treffer gibt es einen Punkt.
ab 9 Punkte = Note 1
ab 7 Punkte = Note 2
ab 5 Punkte = Note 3
4 Punkte = Note 4
bis 3 Punkte = Note 5
Es sind folgende Handlungsfolgen zu demonstrieren:
Zuspiel mit Schlagwurf-Lauf-Ballannahme,
Torwurf als Schlagwurf mit Stemmschritt,
Ballannahme-Slalomdribbling,
Zuspiel mit Schlagwurf-Lauf-Ballannahme-Finte/Umspielen,
Torwurf als Sprungwurf hoch
Für jede der aufgeführten Handlungsfolgen können zwei Punkte vergeben werden. Bei kleineren Unzulänglichkeiten gibt es einen Punkt. Regelfehler machen den gesamten Versuch ungültig. Bei den Torwürfen ist ein markiertes äußeres Tordrittel zu treffen. Die Punktsumme wird gebildet, wenn diese Vorgabe mindestens bei einem Torwurf erreicht wird.
Spiel 3 gegen 3 auf ein Tor mit Torhüter
In beiden Spielen wird eingeschätzt, wie die Spieler zur Verwirklichung des Spielgedankens beitragen und die taktischen Orientierungen umsetzen können.
Die beiden Spielleistungen werden mit Noten von 1 bis 5 bewertet. Aus den Teilnoten wird eine Note errechnet.
Handball in Schule und Verein
Wettkampfsysteme im Sportspiel Handball
Torwurf (Zeitdruck/Zielgenauigkeit)
Es sind innerhalb eines Zeitlimits Torwürfe auf im Tor markierte, 0,7 m x 0,5 m große Zielflächen auszuführen. Dabei ist die Anwendung bestimmter Torwurftechniken vorgegeben:
Sprungwurf hoch nach Ballannahme im Lauf - ZF 1 oder 2
Sprungwurf weit nach Ballannahme im Lauf - ZF 2 oder 3
Torwurf mit freier Wahl der Technik - ZF 3 oder 4
Jeder Wurf wird mit einem Punktwert (0 bis 3) eingeschätzt. Der Spieler absolviert in unmittelbarer Aufeinanderfolge drei Durchgänge. Die beiden Durchgänge mit den meisten Punkten gehen in die Wertung ein.
ab 17 Punkte = Note 1
ab 14 Punkte = Note 2
ab 10 Punkte = Note 3
9 Punkte = Note 4
8 Punkte = Note 5
bis 7 Punkte = Note 6
Torwurf (Zielgenauigkeit)
Innerhalb von 30 s wird so häufig wie möglich abwechselnd auf eine rechte bzw. linke Zielfläche im Tor geworfen (0,7 m x 0,5 m). Jeder Torwurf erhält einen Punktwert (0 bis 2 Pkte).
Note 1 ab 16 Punkte ab 18 Punkte
Note 2 ab 13 Punkte ab 15 Punkte
Note 3 ab 8 Punkte ab 10 Punkte
Note 4 ab 5 Punkte ab 7 Punkte
Note 5 ab 4 Punkte ab 6 Punkte
Note 6 bis 3 Punkte bis 5 Punkte
Umspielen eines Abwehrspielers - Torwurf
Innerhalb eines begrenzten Spielfeldbereiches ist das Umspielen eines halbaktiven Abwehrspielers zu demonstrieren und anschließend zielgenau aufs Tor zu werfen. 4 Versuche, Zielflächen 1 bis 4 (0,7 m x 0,5 m).
Bewertet wird die Effektivität der Angriffshandlung, einschließlich der Genauigkeit des Torwurfes. (Noten 1 bis 6)
Spiel 3 gegen 3 auf ein Tor
a) Demonstration:
Freilaufen in eine andere Position (FAP),
Sperre (SP),
Positionswechsel vor der Abwehr (PW)
Im gebundenen Spiel wird die Ausführungsgüte der gruppentaktischen Angriffshandlungen, im freien Spiel die Effektivität der Angriffs- und Abwehrhandlungen bewertet.
Einschätzung der Spielfähigkeit in Angriff und Abwehr unter Wettspielbedingungen.
Komplexübung - Handlungsfolgen mit und ohne Ball
Es sind folgende Handlungen in unmittelbarer Aufeinanderfolge auszuführen:
Beinarbeit in der Abwehr
Ballannahme - Dribbling - Sprungwurf (Zielfläche 1 m x 1 m)
5 mal Lauf - Ballannahme - Lauf
Lauf ohne Ball
Wertungskriterium ist die benötigte Zeit, unter der Bedingung eines zielgenauen Torwurfes und fehlerfreier Ausführung.
Note 1 bis 26,9 24,9
Note 2 bis 28,4 26,4
Note 3 bis 30,0 28,0
Note 4 bis 31,4 29,5
Note 5 bis 32,5 30,5
Note 6 ab 32,6 30,6
Torwurf - Zielgenauigkeit
Es sind innerhalb eines Zeitlimts möglichst vieleTorwürfe auf markierte Zielflächen (0,70 m x 0,50 m) auszuführen und folgende Techniken anzuwenden:
Sprungwurf hoch nach Ballannahme im Lauf (Zielfläche 1 oder 2)
Sprungfallwurf nach Ballannahme im Lauf (Zielfläche 2 oder 3)
Hüftwurf nach Ballannahme im Lauf (Zielfläche 3 oder 4)
Jeder Torwurf wird unter den Gesichtspunkten Genauigkeit und Ausführungsgüte mit 0 bis 3 Punkten bewertet. Es finden zwei unmittelbar aufeinanderfolgende Durchgänge statt, der bessere wird bewertet.
Note 1 ab 17 Punkte ab 18 Punkte
Note 2 ab 14 Punkte ab 16 Punkte
Note 3 ab 10 Punkte ab 12 Punkte
Note 4 ab 8 Punkte ab 10 Punkte
Note 5 ab 7 Punkte ab 9 Punkte
Note 6 bis 6 Punkte bis 8 Punkte
Torwurf nach Umspielen eines Abwehrspielers
In einem begrenzten Spielfeldbereich ist ein halbaktiver Abwehrspieler zu umspielen und danach zielgenau aufs Tor zu werfen (4 Zielflächen 0,70 m x 0,50 m). Es finden vier Versuche statt, pro Zielfläche ein Versuch.
Bewertet werden die Effektivität der Angriffshandlungen und die erreichte Zielgenauigkeit (Note 1 bis 6).
a) Taktikgebundene Demonstration
Gegen halbaktive Awehrspieler sind folgende Angiffsverfahren anzuwenden:
Positionswechsel vor der Abwehr (PW).
Bewertet wird die Ausführungsgüte der gruppentaktischen Handlungen (Note 1 bis 6).
Bewertet wird die Effektivität der Angriffs und Abwehrhandlungen.
Spiel 3 gegen 3 - Umkehrspiel/Konterangriff
Bewertet wird die Effektivität der Angriffs- und Abwehrhandlungen.
Einschätzung der Spielfähigkeit durch Beobachtung (frei und schriftlich gebunden) eines Spiels unter wettspielähnlichen Bedingungen.
Zur Technikausbildung im Sportspiel Volleyball
Zur Taktikausbildung im Sportspiel Volleyball
Zur Vermittlung der komplexen Spielfähigkeit im Sportspiel Volleyball
Sechs Aufgaben, 3 von unten, 3 von oben. Beurteilt (Note 1 bis 5) wird die Ausführungsgüte (Technikbeherrschung).
Bedingung: Mindestens zwei Aufgaben jeder Art entsprechen den Genauigkeitsansprüchen (Studentinnen-Spielfeldhälften, Studenten-Spielfelddrittel).
Abwehr der Aufgabe
Neun Bälle werden über das Netz geworfen. Diese sind von drei Hinterfeldpositionen zum Zuspieler abzuwehren. Es wird die Ausführungsgüte der Abwehrhandlungen (Technikbeherrschung) bewertet (Note 1 bis 5).
Bedingung: Mindestens sechs gültige Abwehrhandlungen, d.h. der Ball kann von der markierten Zuspielerposition herausgestellt werden.
Es sind sechs Bälle herauszustellen. Die Ausführungsgüte (Technikbeherrschung) wird bewertet (Note 1 bis 5).
Bedingung: Mindestens vier herausgestellte Bälle können ohne Mühe geschlagen werden.
Es sind sechs herausgestellte Bälle ins gegnerische Feld zu schlagen. Bewertet (Note 1 bis 5) wird die Ausführungsgüte (Technikbeherrschung).
Bedingung: Mindestens vier Angriffsschläge sind gültig.
Feldabwehrhandlungen in unmittelbarer Aufeinanderfolge. Bewertet (Note 1 bis 5) wird die Ausführungsgüte (Technikbeherrschung, Genauigkeit, Variabilität).
Spiel 3 gegen 3 auf verkleinertem Spielfeld
Bewertet wird die Fähigkeit, den Spielgedanken unter erleichterten Bedingungen umzusetzen.
Bewertet wird die Fähigkeit, den Spielgedanken unter Wettspielbedingungen umzusetzen: Kooperation mit den Mitspielern, Anwendung von Taktik.
Volleyball in Schule und Verein
Wettkampfsysteme im Sportspiel Volleyball
Zwölf Aufgaben frontal von oben, abwechselnd in markierte Spielfeldbereiche.
Studentinnen: Spielfeldhälfte, Studenten: Spielfelddrittel.
Treffer: 2 Punkte; Gültige Aufgabe: 1 Punkt
ab 22 Punkte = Note 1
ab 20 Punkte = Note 2
ab 17 Punkte = Note 3
ab 14 Punkte = Note 4
ab 12 Punkte = Note 5
bis 11 Punkte = Note 6
Abwehr von Aufgaben
Neun Bälle werden mit Aufgabe über das Netz geschlagen. Diese sind von drei Hinterfeldpositionen zum Zuspieler abzuwehren (je drei). Für jede gültige Abwehrhandlung gibt es einen Punkt. Eine Abwehrhandlung ist gültig, wenn der Zuspieler den Ball innerhalb des markierten Halbkreises herausstellen kann.
9 Punkte = Note 1
8 Punkte = Note 2
7 Punkte = Note 3
6 Punkte = Note 4
5 Punkte = Note 5
4 Punkte = Note 6
Es sind von der Zuspielerposition zwischen II und III neun Bälle herauszustellen (drei für IV, drei für III und drei für II). Für ein gutes Herausstellen gibt es zwei, für noch verwertbares Herausstellen einen Punkt.
ab 15 Punkte = Note 2
ab 13 Punkte = Note 3
ab 11 Punkte = Note 4
ab 9 Punkte = Note 5
unter 9 Punkte = Note 6
Es sind neun Anriffsschläge auszuführen (je 3 Von den Netzangriffspositionen II, III und IV). Sie werden folgendermaßen bewertet:
2 Punkte - technisch richtig, gültig, scharf
1 Punkt - gültig, mit Fehlern
0 Punkte - ungültig, fehlerhaft
Spiel 2 gegen 2 nach Beach-Volleyballregeln
Spiel 6 gegen 6 nach verbindlichen Spielregeln
Bewertet wird in beiden Spielen die Fähigkeit des Einzelspielers, mit seinen Spielhandlungen, in Kooperation mit den Mitspielern, das Gegnerverhalten beachtend, effektiv zur Verwirklichung des Spielgedankens beizutragen und dabei taktische Verhaltensrichtlinien richtig umzusetzen.
Zwölf Aufgaben von oben, davon vier Sprungaufgaben, abwechselnd in markierte Spielfeldbereiche.
Es sind neun Bälle herauszustellen (drei für II, drei für III und drei für IV). Der Zuspieler muß dazu von Hinterfeldposition I zur Zuspielerposition zwischen II und III laufen. Gutes Herausstellen wird mit zwei, noch verwertbares mit einem Punkt bewertet.
ab 10 Punkte = Note 5
unter 10 Punkte = Note 6
Es werden fünfzehn Angriffsschläge ausgeführt (je drei von den Netzpositionen II, III, IV und von den Hinterfeldpositionen I und V). Dafür zugespielt wird von der Zuspielerposition zwischen II und III. Die Angriffsschläge werden mit zwei, einem oder null Punkten bewertet.
ab 28 Punkte = Note 1
ab 25 Punkte = Note 2
ab 22 Punkte = Note 3
ab 19 Punkte = Note 4
ab 17 Punkte = Note 5
unter 17 Punkte = Note 6
Gruppentaktisches Zusammenwirken (Aufstellung 4:4)
KI: Abwehr der Aufgabe, Herausstellen durch Läufer I, Angriff II, III oder IV,
Angriffskombinationen nach Vorgabe des Zuspielers.
K II: Zweierblock, Feldabwehr durch aufgebenden und freien Netzspieler.
Jeder Spieler agiert fünfmal auf jeder Position. Bewertet (Note 1 bis 6) wird die Anwendung der Spielfertigkeiten und Umsetzung taktischer Orientierungen.
2. Spielleistung
Unterschiedliche Riegelabwehrsysteme, Herausstellen über Läufer, Positionswechsel der Netzspieler, Block -Feldabwehr.
Bewertung: Note von 1 bis 6 für Beitrag zur Verwirklichung des Spielgedankens, Anwendung vorgegebener
Taktik auf Grundlage eines Beobachtungsprotokolls.
Erste Staatsprüfung – Vertiefungsfach
Struktur des Badmintonspiels im Kontext der Rückschlagspiele
Spieltechnische Fertigkeiten und ihre Vermittlung
Spieltaktische Fähigkeiten und ihre Umsetzung im Spiel
Entwicklung sportartspezifischer Koordination und Kondition
Lernkontrolle und Leistungsbewertung
Wettkampfsysteme und Turnierausrichtung
Aufschlag hoch-weit / kurz
Von der rechten oder linken Aufschlagposition sind 10 hoch-weite Aufschläge über einen Gegenspieler (mit hochgehaltenem Schläger) zur Grundlinie des Einzelfeldes zu spielen. Als Zielfelder sind je 5x der VH- und RH-Bereich zu treffen.
Von der rechten und linken Aufschlagposition sind je 5 kurze Aufschläge in die Zielbereiche Doppelfeld VH und RH zu treffen.
Die technisch richtige Demonstration und das quantitative Treffen der Zielfelder werden mit Noten von 1-6 eingeschätzt.
Überkopf-clear nach Umsprung / Unterhand-clear nach Ausfallschritt
Der Spieler steht auf der zentralen Position und muß die angespielten Positionen 6 / 8 / 3 / 1 erlaufen und die geforderten Schläge ausführen. In einer ersten Phase erfolgt jeweils ein Zwischenzuspiel zur zentralen Position, während in der zweiten Phase die festgelegten Positionen direkt nacheinander angespielt werden.
Die technisch richtigen Schlag- und Lauffertigkeiten sowie die Qualität der Returns werden mit Noten von 1-6 eingeschätzt.
Drop VH / RH
Der Spieler steht auf Höhe der zentralen Position und wird wechselseitig auf den Positionen 4 und 5 mit hohen Aufschlägen angespielt. Diese Aufschläge sind mit VH- und RH-Drop im gegnerischen Spielfeld in den Zielbereichen (Position 3 und 1) zu plazieren.
Die quantitative und qualitative Ausführung der Bewegungsaufgabe wird mit Noten von 1-6 bewertet.
Clear-Drop-Smash Schlagkombination
Spieler A hohen Aufschlag (P6) – Spieler B ÜK-Clear longline (P8) – A ÜK- Clear longline (P6) – B Drop cross (P3) – A UH-Clear (P8) – B ÜK-Clear longline (P6) – A Drop cross (P2) – B UH-Clear (ZP) – Spieler A greift mit Smash an – Spieler wehrt mit UH-Clear ab – Spieler A versucht mit Smash den Punkt zu machen – Spieler B wehrt fortlaufend ab
Die Einhaltung der Schlagreihenfolge, die Qualität der Schlagausführung und die abschließende Lösung der Spielsituation Smash werden mit Noten von 1-6 eingeschätzt.
Aus den Teilnoten wird eine Note für die Spielfertigkeiten errechnet.
Spiel Clear – Drop
Ein Wettspiel 1 gegen 1 ist durchzuführen, wobei als technisch-taktische Mittel für den Punktgewinn nur der Clear und der Drop genutzt werden darf.
Die erfolgreiche Umsetung des vorgegebenen Spielkonzepts wird mit Noten von 1-6 eingeschätzt.
Ein reguläres Wettspiel Einzel ist durchzuführen. Aus Zeitgründen sind nur zwei Spielsätze zu absolvieren (Männer bis 15 Pkt., Frauen bis 11 Pkt.).
Die Spielleistungen in Angriff und Abwehr werden mit Noten von 1-6 bewertet.
Aus den Teilnoten wird eine Note für die Spielleistung errechnet.
Aus den Noten für die Spielfertigkeiten und der Spielleistung wird das arithmetische Mittel gebildet.
Struktur des Tennisspiels im Kontext der Rückschlagspiele
Taktisch-technische Grundlagen des Tennisspiels
Grundsätze der Spieltaktik und ihre Umsetzung im Wettspiel
Grundschlag VH/RH cross/longline
10x von der Grundlinie zugespielte Bälle sind im Wechsel mit Grundschlag Vorhand und Rückhand von der Grundlinie longline ins Hinterfeld zu spielen.
10 x von der Grundlinie zugespielte Bälle sind im Wechsel mit Grundschlag Vorhand und Rückhand von der Grundlinie cross ins Hinterfeld zu spielen.
Treffen des richtigen Feldes 2 Punkte
Treffen des übrigen Feldes 1 Punkt
Treffen außerhalb des Feldes 0 Punkte
40 - 36 Punkte = Note 1
35 - 31 Punkte = Note 2
30 - 25 Punkte = Note 3
24 - 21 Punkte = Note 4
20 - 18 Punkte = Note 5
17 u. w. Punkte = Note 6
Volleyschlag VH/RH cross/longline
10 x von der Grundlinie zugespielte Bälle sind im Wechsel mit Volleyschlag Vorhand und Rückhand von der Netzposition longline ins Hinterfeld zu spielen.
10 x von der Grundlinie zugespielte Bälle sind im Wechsel mit Volleyschlag Vorhand und Rückhand von der Netzposition cross ins Hinterfeld zu spielen.
Schmetterschlag/Aufschlag
10 x von der Grundlinie zugespielte Bälle sind mit Schmetterschlag vom T-Linien-Bereich im Wechsel in die rechte und linke Feldhälfte zu schlagen.
10 x sind Aufschläge im Wechsel in das rechte und linke Aufschlagfeld zu spielen. Bei Aufschlagfehler kann ein zweiter Aufschlag ausgeführt werden.
Treffen des richtigen Feldes mit entsprechender Schärfe 2 Punkte
Treffen des anderen Feldes (Smash) bzw. schwacher Schlag 1 Punkt
Treffen außerhalb des Feldes bzw. Doppelfehler (Service) 0 Punkte
Spiel Serve und Volley
Spieler A schlägt auf und läuft in die Netzposition. Spieler B retuniert in die Netzmitte und die Situation wird wie folgt ausgespielt:
Spieler A versucht mit dem Volley den Punkt zu machen, während Spieler B sich aus der Defensive zu befreien versucht (außer Lob).
Spieler A spielt den Volley zur Grundlinie und Spieler B versucht mit Passierschlägen cross und longline den Punkt zu machen.
Die erfolgreiche technisch-taktische Lösung der jeweils vorgegebenen Spielsituation wird qualitativ und quantitativ mit Punkten von 4-0 eingeschätzt. Von 10 Versuchen werden die 8 besten gewertet.
32 - 29 Punkte = Note 1
28 - 25 Punkte = Note 2
24 - 20 Punkte = Note 3
19 - 16 Punkte = Note 4
15 - 13 Punkte = Note 5
12 u. w. Punkte = Note 6
Wettspiel Einzel nach zwei Kurzsätzen. Beim Spielstand von 3:3 wird der Satz durch Tie-break entschieden.
Die variable und effektive Gestaltung des Spiels im Grundlinien- und Netzbereich sowie die Gesamtspielleistung werden eingeschätzt und mit Noten von 1-6 bewertet.
Aus den Noten für die Spielfertigkeiten und für die Spielleistung wird das arithmetische Mittel gebildet.
12. Unihockey
Erste Staatsprüfung - Vertiefungsfach - (Kleinfeldvariante)
Unihockey in Schule und Verein
Wettkampfsysteme im Sportspiel Unihockey
Folgende Handlungsfolgen sind im Übungsfluss bei vorgegebener Übungsform zu demonstrieren:
Slalomdribbling mit anschließendem Kreisel (2 Punkte)
Passspiel in den Lauf des Stürmers (2 Punkte)
Verteidigungshandlung (2 Punkte)
Angriffsgestaltung (2 Punkte)
gezielter, scharfer Torschuss
Schlenzschuss (2 Punkte)
Schlagschuss (2 Punkte)
Rückhandschuss (2 Punkte)
Bewertet wird die technische Ausführung (2 Punkte)
Von jeweils zwei Versuchen wird der bessere gewertet (max. 16 Punkte).
Treffer ab 15 14 - 13 12 - 11 10 - 9 8 bis 6
Penaltyschießen: Bewertet wird Zahl der Treffer bei fünf Versuchen.
Treffer ab 4 3 2 1,5 1 0,5
Aus den 2 Teilnoten wird eine Note errechnet.
Aus dem Dribbling den Verteidiger umspielen
Ballsicherung, Überlaufen oder Fintieren
Bewertet wird die Effektivität der Ballsicherung im Spiel 1 gegen 1 bei vorgegebener Spielfläche.
a) Demonstration von gruppentaktischen Angriffsverfahren bei halbaktiver Verteidigung:
Direktes Blocken, Kreuzen und Lösen mit
Anschließender Torschußhandlung
Einschätzung des situativen Verhaltens im Angriff und in der Verteidigung bei vorgegebener Spielfläche.
Spiel 1/3 gegen 1/3
Nachweis der Schiedsrichter- und Regelkenntnisse bei der Spielleitung
Aus den Noten für Spielfertigkeiten, Spielleistung und der Spielleitung (einschließlich Theorieteil) wird das arithmetische Mittel gebildet und eine Note errechnet.
13. Skilauf
Skilauf gestern und heute
Fragen der Materialentwicklung (Ski, Schuh, Bindung, Zubehör)
Entwicklung der Skilehrmethoden bzw. -wege
Der deutsche Skilehrplan (Grundschule, Spezialschule, methodische Grundsätze)
Das Carven – mehr als ein Trend, Materialanforderungen, Lehrweise, Steuerformen, biomechanische Grundsätze, Verhaltensregeln u.a.
Skilauf und Umweltfragen
Skilauf und Gesundheit einschließlich Fragen der 1. Hilfe
alpine Gefahren, Verhalten im Hochgebirge, Lawinenkunde
Organisation und Durchführung von Schulskikursen, Fragen des soziales Lernens im Schulskikurs
freie, dem Gelände angepasste Abfahrt unter wechselnden Schneebedingungen
Demonstration festgelegte Lehrwege des Carvens mit Kurz- und Normalcarvern
Anwendung der erlernten Fahrtechniken unter Wettkampfbedingungen
Die Bewertung richtet sich nach dem Grad der Erfüllung der festgelegten Kriterien. Es werden folgende Notendefinitionen zugrunde gelegt:
sehr gut (1) eine den Anforderungen in besonderem Maß entsprechende Leistung,
gut (2) eine den Anforderungen voll entsprechende Leistung,
befriedigend (3) ein den Anforderungen im Allgemeinen entsprechende Leistung,
mangelhaft (5) eine den Anforderungen nicht entsprechende Leistung, die jedoch erkennen lässt, dass die notwendigen Grundkenntnisse und Fertigkeiten vorhanden sind und in absehbarer Zeit behoben werden können,
ungenügend (6) eine den Anforderungen nicht entsprechende Leistung, bei der selbst die nottwendigen Grundkenntnisse und Fertigkeiten sehr lückenhaft sind.
Erste Staatsprüfung - Vertiefungsfach
Boots- und Gerätekunde
Geschichte der Sportart Rudern
Technik des Skullens und des Riemenruderns
Lehren und Lernen des Ruderns im Anfängerbereich, in anderen Zielbereichen und Zielgruppen
Rahmenbedingungen für den Rudersport
Zu erreichende Gesamtpunktzahl: 104 Punkte
Note 1: 104 - 100 Punkte
Note 2: 99 - 86 Punkte
Note 3: 85 - 68 Punkte
Note 4: 67 - 55 Punkte
Note 5: 54 - 50 Punkte
Note 6: weniger als 50 Punkte
Die Gesamtnote für die Praxisprüfung ergibt sich aus dem arithmetischen Mittel der Noten für die einzelnen Teile der Prüfung.
Teilnahme an Vorbereitung und Durchführung einer Lehrruderwanderfahrt (Planung und Vorbereitung einer Tagestour, Leitung einer Tagesetappe als Fahrtenleiter)
Demonstration der Technik des Skullens im D1 (möglichst Plaste- oder Renn-Skiff ) entsprechend dem technischen Leitbild des Skullens (Grobform), vorwärts und rückwärts.
Demonstration der Manöver:
Stoppen aus der Vorwärtsfahrt,
Wenden über beide Seiten,
An- und Ablegen.
Demonstration der Technik des Skullens im D1 oder D2 unter wettkampfnahen Bedingungen (Wettfahrt über 500 m).
Note 1: Die Übung entspricht in besonderem Maße den o.g. Beurteilungskriterien.
Note 2: Die Übung entspricht voll den o.g. Kriterien.
Note 3: Die Übung entspricht im Allgemeinen den o.g. Kriterien.
Note 4: Die Übung entspricht im Großen und Ganzen den o.g. Kriterien.
Note 5: Die Übung entspricht nur teilweise den o.g. Kriterien.
Note 6: Die Übung entspricht nicht mehr den o.g. Kriterien.
15. Touristik
Geschichte und Entwicklungstrends der Touristik
Planung, Organisation, Führung
Orientierungsmittel, Wetter, Erste Hilfe
Bekleidung, Ausrüstung und Materialkunde
Verhaltensgrundsätze in Natur und Umwelt
Die Bewertung richtet sich nach dem Grad der Erfüllung der festgelegten Kriterien.
Es werden folgende Notendefinitionen zugrunde gelegt:
sehr gut (1) eine den Anforderungen in besonderem Maße entsprechende Leistung
gut (2) eine den Anforderungen voll entsprechende Leistung
befriedigend (3) eine den Anforderungen im allgemeinen entsprechende Leistung
Ausreichend (4) eine Leistung, die zwar Mängel aufweist, aber im ganzen den Anforderungen noch entspricht
Mangelhaft (5) eine den Anforderungen nicht entsprechende Leistung, die jedoch erkennen lässt, dass die notwendigen Grundkenntnisse vorhanden sind und in absehbarer Zeit behoben werden könnten
Ungenügend (6) eine den Anforderungen nicht entsprechende Leistung, bei der selbst die Grundkenntnisse sehr lückenhaft sind
Bei der Zuordnung der Prüfungsleistungen zu den Notenstufen ist auch der Grad der qualitativen Erfüllung der Bewertungskriterien zu berücksichtigen.
Komplexe Planung und Leitung einer Tagestour und schriftlicher Tourenbericht im Rahmen einer Prüfungsabnahme
Bewertungskriterien: s. oben
16. Orientierungslauf
OL als Freizeitsport- und Gesundheitssport
Vermittlungskonzept der schwedischen Treppenstufenmethode und OL-spezifische Übungsformen
Prinzip, Durchführung und Wertung der OL-Formen Normal-, Stern- und Score-OL
OL-Karte, Postensymbole und Postenbeschreibung(IOF-Norm)
Grundsätze der Routenwahl und der Bahnlegung (Form, Postenstandort, Teilstrecken)
Organisation eines einfachen Orientierungslauf-Wettkampfs
Arbeitsschritte bei der Erstellung einer Karte/Skizze für den OL
Absolvierung eines Wettkampf-Orientierungslaufs
In Abhängigkeit von Streckenlänge, Höhendifferenz, Schwierigkeit und Entfernung der OL-Posten werden Leistungswerte prozentual für die einzelnen Notenbereiche abgestuft. Richtwert: 10 min / 1 km entsprechen 100%.

References: § 11
 § 14
 § 14
 § 13
 § 11
 § 7
 § 66