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Timestamp: 2019-10-21 16:24:59+00:00

Document:
748.216.1
Verordnung des BAZL vom 6. September 1984 über die Kennzeichen der Luftfahrzeuge (VKZ)
Ordinanza dell’UFAC del 6 settembre 1984 sui contrassegni degli aeromobili (OCA)
1. Abschnitt: Kennzeichen von registrierten Luftfahrzeugen
Art. 1 Kennzeichen
Art. 2 Hoheitszeichen
Art. 3 Eintragungszeichen
Art. 4 Erkennbarkeit
Art. 5 Darstellung der Buchstaben und Zahlen
Art. 6 Darstellung des Wappens
Art. 7 Anbringen auf Flugzeugen, Motorseglern und Segelflugz...
Art. 8 Anbringen auf Ballonen
Art. 9 Anbringen auf anderen Luftfahrzeugen
Art. 10 Besondere Fälle
Art. 11 Erkennungsmarke
2. Abschnitt: Kennzeichen von nicht registrierten Luftfahrze...
Art. 11a …
Verordnung des BAZL über die Kennzeichen der Luftfahrzeuge1
vom 6. September 1984 (Stand am 1. April 2011)
Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL),
gestützt auf Artikel 59 Absatz 2 des Luftfahrtgesetzes vom 21. Dezember 19482 (LFG) und auf Artikel 12 der Luftfahrtverordnung vom 14. November 19733,4
1. Abschnitt: Kennzeichen von registrierten Luftfahrzeugen5
Art. 11Kennzeichen
Bei der Anmeldung eines Luftfahrzeuges für die Eintragung in das schweizerische Luftfahrzeugregister teilt das BAZL dem Luftfahrzeug ein Hoheits- und Eintragungszeichen zu.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V des BAZL vom 4. März 2011, in Kraft seit 1. April 2011 (AS 2011 1163).
1 Das Hoheitszeichen für schweizerische Luftfahrzeuge besteht aus den Buchstaben HB und dem Wappen der Schweizerischen Eidgenossenschaft.
2 Das BAZL1 kann dem Halter eines schweizerischen Luftfahrzeuges auf begründetes Gesuch bewilligen, auf die Darstellung des Wappens zu verzichten.2
3 Das BAZL kann mit Zustimmung der Behörden des Registerstaates das Anbringen des Schweizer Wappens auf einem Luftfahrzeug, das nicht im schweizerischen Luftfahrzeugregister eingetragen ist, bewilligen, wenn:
dies im Landesinteresse liegt, oder
das Luftfahrzeug von einem schweizerischen Unternehmen der gewerbsmässigen Luftfahrt eingesetzt wird.
1 Ausdruck gemäss Ziff. I der V des BAZL vom 4. März 2011, in Kraft seit 1. April 2011 (AS 2011 1163). Diese Änd. wurde im ganzen Erlass berücksichtigt.
2 Fassung gemäss Ziff. I der V des BAZL vom 17. Febr. 1993, in Kraft seit 1. April 1993 (AS 1993 976).
1 Bei Flugzeugen, Helikoptern und Ballonen besteht das Eintragungszeichen aus einer Gruppe von drei Buchstaben.
2 Bei den übrigen Luftfahrzeugen besteht das Eintragungszeichen aus einer Gruppe von höchstens vier Zahlen.
Die Hoheits- und Eintragungszeichen sind dauerhaft anzubringen und müssen sich von der Grundfarbe des Luftfahrzeuges deutlich abheben. Sie sind in gutem und sauberem Zustand zu halten.
1 Die Buchstaben und Zahlen müssen entweder senkrecht stehend oder bis zu höchstens 30° nach rechts oder links geneigt angebracht und ohne Ornamentierung verwendet werden (Anhang, Fig. 1 und 2). Sie können entweder in eckiger oder in abgerundeter Schrift dargestellt werden.1
1bis Die Buchstaben und Zahlen sind in einheitlicher Grösse und Farbe darzustellen.2
2 Die Buchstaben und Zahlen dürfen nicht näher als 5 cm an den Rand eines Bauteiles heranreichen. Sie sind auf glatten Flächen anzubringen. Ihre Lesbarkeit darf durch Streben, Fugen oder Wölbungen nicht beeinträchtigt werden.
3 Zwischen dem Hoheitszeichen HB und dem Eintragungszeichen ist ein Bindestrich zu setzen.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V des BAZL vom 17. Febr. 1993, in Kraft seit 1. April 1993 (AS 1993 976).
2 Eingefügt durch Ziff. I der V des BAZL vom 17. Febr. 1993, in Kraft seit 1. April 1993 (AS 1993 976).
Art. 61Darstellung des Wappens
1 Das Wappen ist in den amtlichen Farben ohne Ornamentierung anzubringen. Das Kreuz im Wappen ist ein aufrechtes, freistehendes Kreuz, dessen Arme je ein Sechstel länger als breit sind. Das rote Feld des Wappens muss mindestens 15 cm hoch sein und sich von der Grundfarbe des Luftfahrzeugs abheben; allenfalls ist das Wappen mit einer Umrandung in weisser oder schwarzer Farbe zu versehen. Für Form und Grössenverhältnisse ist das im Anhang zu dieser Verordnung abgebildete Muster massgebend (Anhang, Fig. 3).
2 Bei Flugzeugen, Helikoptern mit Seitenleitwerk, Motorseglern, Segelflugzeugen und Luftschiffen kann das Wappen auf dem Seitenleitwerk angebracht werden:
als freistehendes Wappen (Anhang, Fig. 4a);
als oberer Abschluss des Seitenleitwerks, wobei das Kreuz in der Mitte zwischen Vorder- und Hinterkante des Seitenleitwerks erscheinen muss und nicht näher als 5 cm an den Rand eines Bauteils heranreichen darf (Anhang, Fig. 4b);
als durchgehendes, parallel zur Längsachse verlaufendes Band, wobei das Kreuz in der Mitte zwischen Vorder- und Hinterkante des Seitenleitwerks erscheinen muss und nicht näher als 5 cm an den Rand eines Bauteils heranreichen darf (Anhang, Fig. 4c).
3 Das Wappen kann auch als frei stehende Flagge hinter dem Eintragungszeichen am Rumpf angebracht werden.2 Eintragungszeichen und Wappen müssen optisch eine Einheit bilden; die Höhe des Wappens muss derjenigen der Buchstaben des Eintragungszeichens entsprechen (Anhang, Fig. 5).
4 Ballone führen eine von unten gut sichtbare Schweizerflagge von mindestens 100 cm Höhe. Die Flagge ist entweder am Netz oder an der Hülle zu befestigen oder kann in diese eingearbeitet werden (Anhang, Fig. 6).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V des BAZL vom 21. Sept. 2000, in Kraft seit 1. Nov. 2000 (AS 2000 2488).
Art. 71Anbringen auf Flugzeugen, Motorseglern und Segelflugzeugen und Luftschiffen
1 Die Hoheits- und Eintragungszeichen sind parallel zur Längsachse des Flugzeuges anzubringen.
2 Die Buchstaben und Zahlen müssen entweder auf beiden Seiten des Rumpfs zwischen der Flügelaustrittskante und der Eintrittskante des Heckleitwerks oder auf beiden Seiten des vertikalen Heckleitwerks angebracht werden. Bei mehreren vertikalen Heckleitwerkflächen sind sie nur auf der Aussenseite der äusseren Flächen anzubringen. Bei Flugzeugen und Helikoptern mit Rohr- oder Gitterrümpfen können sie an einer geeigneten Rumpffläche auf beiden Seiten angebracht werden. Die Darstellung auf der Aussenseite von Verschalungen am Rumpf angebrachter Triebwerke ist ebenfalls zulässig. Die Höhe der Buchstaben und Zahlen muss bei Flugzeugen und Helikoptern mit einer höchstzulässigen Abflugmasse von mehr als 5700 kg mindestens 30 cm, bei den übrigen Flugzeugen und Helikoptern sowie bei Motorseglern, Segelflugzeugen und Luftschiffen mindestens 20 cm betragen. Können infolge der Bauart des Luftfahrzeuges Buchstaben und Zahlen dieser Höhe nicht angebracht werden, beträgt die erforderliche Schrifthöhe mindestens 3/5 des Rumpfdurchmessers bzw. der Rumpfbauhöhe, gemessen in der Mitte zwischen Flügelaustrittskante und Eintrittskante des Heckleitwerks. Bei Helikoptern entsprechender Bauart ist als Bezugsmass die Mitte des Leitwerk- oder Heckrotorträgers anzunehmen. Die Mindestschrifthöhe von 15 cm darf nicht unterschritten werden (Anhang, Fig. 7).
3 Die Buchstaben und Zahlen sind zusätzlich auf der Unterseite des linken Flügels in möglichst gleicher Entfernung von der Flügeleintritts- und der -austrittskante anzubringen. Der obere Rand der Buchstaben und Zahlen muss zur Flügeleintrittskante gerichtet sein. Die Höhe der Schrift beträgt für Flugzeuge mindestens 50 cm, für Motorsegler und Segelflugzeuge mindestens 40 cm. Können infolge der Bauart des Luftfahrzeuges Buchstaben und Zahlen dieser Höhe nicht angebracht werden, beträgt die erforderliche Schrifthöhe mindestens 3/5 der Flügeltiefe, gemessen in der Mitte zwischen Flügelwurzel und -spitze. Eine Mindesthöhe von 30 cm darf nicht unterschritten werden. Auf Helikoptern sind die Buchstaben zusätzlich auf der Rumpfunterseite anzubringen, wobei der obere Rand der Buchstaben zur Rumpfvorderseite gerichtet sein muss. Die Mindestschrifthöhe beträgt 40 cm (Anhang, Fig. 8).
1 Bei Ballonen sind die Schriftzeichen in der Nähe des grössten waagrechten Querschnittes an zwei gegenüberliegenden Stellen in der Regel horizontal anzubringen. Die Schrift muss mindestens 50 cm hoch sein.
1 Aufgehoben durch Ziff. I der V des BAZL vom 17. Febr. 1993 (AS 1993 976).
Bei anderen Luftfahrzeugen bestimmt das BAZL im Einzelfall, wie und an welcher Stelle die Hoheits- und Eintragungszeichen anzubringen sind.
1 Muss wegen der besonderen Bauart oder den Abmessungen eines Luftfahrzeuges vom vorgeschriebenen Ort der Anbringung oder von der Grösse der Hoheits- und Eintragungszeichen abgewichen werden, so bestimmt das BAZL die Ausführung.
2 Bei Luftfahrzeugen der Sonderkategorie, Unterkategorie «Historische Luftfahrzeuge» gemäss Artikel 7 der Verordnung des EVED vom 8. Juli 19851 über die Zulassung und den Unterhalt von Luftfahrzeugen kann das BAZL Abweichungen von den Bestimmungen dieser Verordnung gestatten.2
1 [AS 1985 1567, 1993 2322, 1994 3076 Art. 22 Ziff. 2, 1995 125. AS 1995 4897 Art. 53]. Siehe heute: die V vom 18. Sept. 1995 über die Lufttüchtigkeit von Luftfahrzeugen (SR 748.215.1).
1 Alle Luftfahrzeuge, mit Ausnahme der Segelflugzeuge, müssen mit einer Erkennungsmarke versehen sein.
2 Die Erkennungsmarke muss aus einem Material bestehen, dessen Schmelzpunkt über 1300 °C liegt.
3 Die Erkennungsmarke muss mindestens 10 cm lang und 3 cm breit sein und die Buchstaben HB sowie die Eintragungszeichen des Luftfahrzeuges tragen. Die Schrift muss 1 mm tief eingraviert und mindestens 1,5 cm hoch sein.
4 Die Erkennungsmarke muss gut sichtbar sein und in der Nähe des Eingangs oder am Heck an einem festen Teil des Luftfahrzeuges angebracht werden.1
5 Bei Ballonen ist die Erkennungsmarke im Korb anzubringen. Wird derselbe Korb auf mehreren Ballonen verwendet, ist für jedes in Frage kommende Eintragungszeichen eine Erkennungsmarke anzubringen.2
2. Abschnitt:6 Kennzeichen von nicht registrierten Luftfahrzeugen
Art. 11a …1
1 Hängegleiter sind auf der Unterseite der tragenden Fläche mit einem gut erkennbaren Kennzeichen zu versehen, das aus höchstens fünf 40 cm hohen Zahlen besteht.
2 Das Kennzeichen muss mit einem entsprechenden Eintrag im Haftpflichtversicherungsnachweis des Halters des gekennzeichneten Hängegleiters übereinstimmen.
3 Zuteilung und Verwaltung der Kennzeichen erfolgen durch eine vom BAZL anerkannte Stelle.
4 Hängegleiter sind zusätzlich mit einem gut sichtbaren Schild zu versehen, das folgende Angaben enthält:
Baumuster;
vom Hersteller festgesetzte minimale und maximale Zuladung.
1 Aufgehoben durch Ziff. I der V des BAZL vom 4. März 2011, mit Wirkung seit 1. April 2011 (AS 2011 1163).
3. Abschnitt: Schlussbestimmungen7
Die Verfügung des Eidgenössischen Luftamtes vom 14. Mai 19651 über die Hoheits- und Eintragungszeichen der Luftfahrzeuge wird aufgehoben.
1 [AS 1965 438, 1967 240, 1970 1610]
Alle vor Inkrafttreten dieser Verordnung nach bisherigem Recht angebrachten Hoheits- und Eintragungszeichen sind weiterhin zugelassen.
Diese Verordnung tritt am 1. November 1984 in Kraft.
(Art. 5 Abs. 1, 6 Abs. 1-4, 7 Abs. 2 und 3)
Massvorschriften:
Zeichenbreite 2/3 der Höhe
Zeichenbreite Buchstabe «I» und Zahl «1» 1/6 der Höhe
Strichbreite 1/6 der Höhe
Länge des Bindestrichs 1/2 bis 2/3 der Zeichenhöhe
Abstand der Zeichen 1/6 der Zeichenhöhe
Abstand des Bindestrichs von den Hoheits- resp. Eintragungszeichen ¼ der Zeichenhöhe
Spezialfälle Buchstaben «M» und «W» sowie Zahl «7» siehe Detailzeichnungen
Die Buchstaben «M» und «W» dürfen bis höchstens Zeichenhöhe breit sein
Figuren 4-8:
Figuren nicht massstäblich gezeichnet
1 Fassung gemäss Ziff. II der V des BAZL vom 17. Febr. 1993 (AS 1993 976 1790). Bereinigt gemäss Ziff. I der V des BAZL vom 21. Sept. 2000, in Kraft seit 1. Nov. 2000 (AS 2000 2488).
AS 1984 1179
1 Fassung gemäss Ziff. I der V des BAZL vom 4. März 2011, in Kraft seit 1. April 2011 (AS 2011 1163).2 SR 748.03 SR 748.014 Fassung gemäss Ziff. I der V des BAZL vom 4. März 2011, in Kraft seit 1. April 2011 (AS 2011 1163).5 Eingefügt durch Art. 22 Ziff. 3 der V des EVED vom 24. Nov. 1994 über Luftfahrzeuge besonderer Kategorien, in Kraft seit 1. Jan. 1995 (AS 1994 3076).6 Eingefügt durch Art. 22 Ziff. 3 der V des EVED vom 24. Nov. 1994 über Luftfahrzeuge besonderer Kategorien, in Kraft seit 1. Jan. 1995 (AS 1994 3076).7 Eingefügt durch Art. 22 Ziff. 3 der V des EVED vom 24. Nov. 1994 über Luftfahrzeuge besonderer Kategorien, in Kraft seit 1. Jan. 1995 (AS 1994 3076).
Ordonnance de l'OFAC sur les marques distinctives des aéronefs1
(OMDA)2
du 6 septembre 1984 (Etat le 1er avril 2011)
L'Office fédéral de l'aviation civile (OFAC),
vu l'art. 59 de la loi fédérale du 21 décembre 1948 sur l'aviation3, vu l'art. 12 de l'ordonnance du 14 novembre 1973 sur l'aviation4,5
Section 1 Marques distinctives des aéronefs inscrits6
Art. 11Marques distinctives
Lors de la demande d'inscription d'un aéronef au registre matricule suisse, l'OFAC attribue une marque de nationalité et d'immatriculation.
1 Nouvelle teneur selon le ch. I de l'O de l'OFAC du 4 mars 2011, en vigueur depuis le 1er avr. 2011 (RO 2011 1163).
Art. 2 Marque de nationalité
1 La marque de nationalité des aéronefs suisses se compose des lettres HB et des armes de la Confédération suisse (écusson).
2 Sur demande motivée, l'OFAC1 peut exempter l'exploitant d'un aéronef suisse de l'obligation de faire figurer l'écusson.2
3 Avec l'accord des autorités de l'Etat d'immatriculation, l'OFAC peut autoriser l'apposition de l'écusson suisse sur un avion qui n'est pas immatriculé dans le registre matricule suisse:
si cette mesure est dans l'intérêt de la Confédération; ou
si l'aéronef est mis en service par une entreprise suisse du trafic aérien commercial.
1 Nouvelle expression selon le ch. I de de l'O de l'OFAC du 4 mars 2011, en vigueur depuis le 1er avr. 2011 (RO 2011 1163). Il a été tenu compte de cette mod. dans tout le texte.
2 Nouvelle teneur selon le ch. I de l'O de l'OFAC du 17 fév. 1993, en vigueur depuis le 1er avr. 1993 (RO 1993 976).
Art. 3 Marque d'immatriculation
1 La marque d'immatriculation des avions, des hélicoptères et des ballons consiste en un groupe de trois lettres.
2 La marque d'immatriculation des autres aéronefs consiste en un groupe de quatre chiffres au plus.
Les marques d'immatriculation et de nationalité seront apposées de manière à résister au temps; elles devront se détacher nettement de la teinte de fond de l'aéronef. Elles seront conservées intactes et propres.
Art. 5 Apposition des lettres et des chiffres
1 Les lettres et les chiffres seront placés soit verticalement, soit inclinés de 30 degrés au plus, vers la droite ou vers la gauche, et dépourvus de tout ornement (annexe, figures 1 et 2). Ils peuvent être de forme soit arrondie, soit carrée.1
1bis Les lettres et les chiffres seront de grandeur et de couleur uniformes.2
2 Les lettres et les chiffres devront être distants de 5 cm au moins du bord de tout élément de l'aéronef; ils seront apposés sur des surfaces planes. Leur lisibilité ne sera pas diminuée par des mâts, des joints ou par la convexité d'éléments.
3 Un trait d'union figurera entre la marque de nationalité HB et la marque d'immatriculation.
1 Nouvelle teneur selon le ch. I de l'O de l'OFAC du 17 fév. 1993, en vigueur depuis le 1er avr. 1993 (RO 1993 976).
2 Introduit par le ch. I de l'O de l'OFAC du 17 fév. 1993, en vigueur depuis le 1er avr. 1993 (RO 1993 976).
Art. 61Apposition de l'écusson
1 L'écusson sera apposé dans les couleurs officielles et dépourvu de tout ornement. La croix de l'écusson est blanche, verticale et alésée; ses branches sont d'un sixième plus longues que larges. Le fond rouge de l'écusson aura une hauteur de 15 cm au moins et se distinguera de la couleur de l'aéronef; le cas échéant, l'écusson aura une bordure noire ou blanche. Le modèle figurant à l'annexe de la présente ordonnance est déterminant pour la forme et la grandeur de l'écusson (figure 3).
2 Sur les avions, les hélicoptères avec empennage, les motoplaneurs, les planeurs et les dirigeables, l'écusson peut être apposé sur l'empennage vertical; il pourra
être isolé (annexe, figure 4a);
recouvrir entièrement la partie supérieure de l'empennage vertical; la croix sera équidistante des bords avant et arrière de celui-ci et devra être distante de 5 cm au moins du bord de tout élément de l'aéronef (annexe, figure 4b);
avoir la forme d'une bande parallèle à l'axe longitudinal, sur toute la longueur de l'empennage; la croix figurera au milieu et sera équidistante des bords avant et arrière de l'empennage vertical et devra être distante de 5 cm au moins du bord de tout élément de l'aéronef (annexe, figure 4c).
3 L'écusson peut aussi être apposé seul sur le fuselage, dans le prolongement de la marque d'immatriculation;2 la marque d'immatriculation et l'écusson devront former une unité; la hauteur de l'écusson devra être identique à celle des lettres de la marque d'immatriculation (annexe, figure 5).
4 Les ballons porteront un drapeau suisse d'au moins 100 cm de côté, bien visible d'en bas. Il sera fixé au filet ou à l'enveloppe, ou pourra faire partie de celle-ci (annexe, figure 6).
2 Nouvelle teneur selon le ch. I de l'O de l'OFAC du 21 sept. 2000, en vigueur depuis le 1er nov. 2000 (RO 2000 2488).
Art. 71Apposition sur les avions, motoplaneurs et planeurs
1 Les marques de nationalité et d'immatriculation seront apposées parallèlement à l'axe longitudinal de l'appareil.
2 Les lettres et les chiffres seront apposés soit de chaque côté du fuselage, entre le bord de fuite de l'aile et le bord d'attaque de l'empennage, soit sur chaque face de l'empennage vertical. S'il s'agit d'un empennage vertical à dérives multiples, ils ne seront apposés que sur la face externe des dérives extérieures. Sur les avions et hélicoptères dont le fuselage est tubulaire ou en treillis, ils seront apposés des deux côtés, sur une surface appropriée. L'inscription sur la face extérieure des carénages de moteurs fixés au fuselage est également admise. La hauteur des inscriptions sera de 30 cm au moins pour les avions et hélicoptères dont la masse maximale au décollage est supérieure à 5700 kg, de 20 cm au moins pour les autres avions et hélicoptères ainsi que pour les motoplaneurs, planeurs et dirigeables. Si, en raison de la conception particulière de l'aéronef, les lettres et les chiffres ne peuvent être apposés selon ces hauteurs, les caractères devront correspondre au 3/5 au moins du diamètre du fuselage ou de sa hauteur, mesurés à égale distance du bord de fuite de l'aile et du bord d'attaque de l'empennage. Sur les hélicoptères de construction particulière, on prendra comme référence le milieu du plan fixe ou de la poutre de queue. La hauteur des caractères ne sera pas inférieure à 15 cm (annexe, figure 7).
3 Les lettres et les chiffres figureront en outre sur l'intrados de l'aile gauche, si possible à égale distance des bords d'attaque et de fuite. Le haut des caractères sera dirigé vers le bord d'attaque. Sur les avions, la hauteur minimale des caractères sera de 50 cm, sur les motoplaneurs et planeurs de 40 cm. Si, en raison de la conception particulière de l'aéronef, les lettres et les chiffres ne peuvent être apposés selon ces hauteurs, les caractères devront correspondre au 3/5 au moins de la profondeur de l'aile, mesurés à égale distance de l'emplanture et du bout de l'aile. La hauteur des caractères ne sera pas inférieure à 30 cm. Sur les hélicoptères, les lettres seront en outre apposées sur la partie inférieure du fuselage; le haut des lettres sera dirigé vers le bord avant du fuselage. La hauteur minimale des caractères sera de 40 cm (annexe, figure 8).
Art. 8 Apposition sur les ballons
1 Sur les ballons, les caractères seront apposés, en principe horizontalement, à deux endroits opposés, là où la section horizontale est la plus grande. Ils auront une hauteur de 50 cm au moins.
1 Abrogé par le ch. I de l'O de l'OFAC du 17 fév. 1993 (RO 1993 976).
Art. 9 Apposition sur les autres aéronefs
Pour tout autre aéronef, l'OFAC fixe dans chaque cas où et comment les marques de nationalité et d'immatriculation devront être apposées.
Art. 10 Cas particuliers
1 Si le type particulier ou les dimensions de l'aéronef ne permettent pas d'apposer les marques de nationalité et d'immatriculation à l'endroit réglementaire ou dans les dimensions prescrites, l'OFAC détermine le mode d'exécution.
2 L'OFAC peut accorder des dérogations à la présente ordonnance pour les aéronefs classés dans la catégorie spéciale, sous-catégorie «aéronefs historiques», selon l'art. 7 de l'ordonnance du 8 juillet 19851 concernant l'admission et l'entretien des aéronefs.2
1 [RO 1985 1567, 1993 2322, 1994 3076 art. 22 ch. 2, 1995 125. RO 1995 4897 art. 53]. Voir actuellement l'O du 18 sept. 1995 sur la navigabilité des aéronefs (RS 748.215.1).
Art. 11 Plaque d'identité
1 Tous les aéronefs, à l'exception des planeurs, seront munis d'une plaque d'identité.
2 La plaque d'identité devra être en une matière dont le point de fusion est supérieur à 1300° C.
3 La plaque d'identité mesurera au moins 10 cm de long et 3 cm de large et reproduira les lettres HB et les marques d'immatriculation de l'aéronef. Les caractères seront gravés à une profondeur de 1 mm et auront au moins 1,5 cm de haut.
4 La plaque d'identité devra être bien visible et fixée près de l'entrée ou à l'arrière, sur une partie fixe de l'aéronef.1
5 Sur les ballons, la plaque d'identité sera fixée à la nacelle. Si la même nacelle est utilisée pour plusieurs ballons, on y fixera la plaque d'identité correspondant à chaque marque d'immatriculation.2
Section 2 Marques distinctives des aéronefs non inscrits7
1 Les planeurs de pente doivent être munis d'une marque distinctive bien visible, constituée de cinq chiffres au plus, d'une hauteur de 40 cm, et apposée sur la face inférieure des surfaces sustentatrices.
2 La marque distinctive doit correspondre à l'inscription figurant dans l'attestation d'assurance responsabilité civile de l'exploitant du planeur de pente.
3 L'attribution et la gestion des marques distinctives sont du ressort d'un organisme reconnu par l'OFAC.
4 Les planeurs de pente doivent être munis en outre d'une plaque bien visible portant les indications suivantes:
charges minimale et maximale fixées par le constructeur.
1 Introduit par l'art. 22 ch. 3 de l'O du DETEC du 24 nov. 1994 sur les aéronefs de catégories spéciales, en vigueur depuis le 1er janv. 1995 (RO 1994 3076).
2 Abrogé par le ch. I de l'O de l'OFAC du 4 mars 2011, avec effet au 1er avr. 2011 (RO 2011 1163).
Section 3 Dispositions finales8
L'ordonnance de l'Office fédéral de l'air du 14 mai 19651 sur les marques de nationalité et d'immatriculation des aéronefs est abrogée.
1 [RO 1965 442, 1967 252, 1970 1616]
Toutes les marques de nationalité et d'immatriculation qui ont été apposées avant l'entrée en vigueur de la présente ordonnance, selon les dispositions en vigueur jusqu'ici, continuent à être admises.
La présente ordonnance entre en vigueur le 1er novembre 1984.
(art. 5, al. 1, 6, al. 1 à 4, 7, al. 2 et 3
Mesures obligatoires:
largeur du caractère: 2/3 de la hauteur
largeur de la lettre «I» et du chiffre «1»: 1/6 de la hauteur
largeur du trait: 1/6 de la hauteur
longueur du trait d'union: 1/2 à 2/3 de la hauteur du caractère
distance entre les caractères: 1/6 de la hauteur du caractère
distance entre le trait d'union et la marque de nationalité ou d'immatriculation: 1/4 de la hauteur du caractère
cas spéciaux pour les lettres «M» et «W» et pour le chiffre «7»: voir détails
la largeur des lettres «M» et «W» ne doit pas dépasser la hauteur du caractère.
Inclinaison maximale de 30° vers la gauche par rapport à la verticale
Inclinaison maximale de 30° vers la droite par rapport à la verticale
Autres indications comme pour les lettres et chiffres verticaux
Les figures ne sont pas reproduites à l'échelle.

References: Art. 1

Art. 2

Art. 3

Art. 4

Art. 5

Art. 6

Art. 7

Art. 8

Art. 9

Art. 10

Art. 11

Art. 11

Art. 11

Art. 61

Art. 71
 Art. 22
 Art. 53

Art. 11
 Art. 22
 Art. 22
 Art. 22

Art. 11

Art. 2

Art. 3

Art. 5

Art. 61

Art. 71

Art. 8

Art. 9

Art. 10
 art. 22
 art. 53

Art. 11