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Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg Konstanz Erste Verordnung zur Änderung der Trinkwasserverordnung vom 03. Mai 2011 Dr. Doris Reick: Landesgesundheitsamt. - ppt herunterladen
Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg Konstanz 01.12.2011 Erste Verordnung zur Änderung der Trinkwasserverordnung vom 03. Mai 2011 Dr. Doris Reick: Landesgesundheitsamt.
Veröffentlicht von:Hrodulf Hennen
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Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg Konstanz 01.12.2011 Erste Verordnung zur Änderung der Trinkwasserverordnung vom 03. Mai 2011 Dr. Doris Reick: Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg Jürgen Ammon: Ministerium Ländlicher Raum und Verbraucherschutz
Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg Konstanz 01.12.2011 Für Trinkwasser gilt das Vorsorgeprinzip! EU-Richtlinie 98/83/EG des Rates vom 3.11.1998 über die Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch (Trinkwasserrichtlinie) EU-Richtlinie 98/83/EG des Rates vom 3.11.1998 über die Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch (Trinkwasserrichtlinie) § 37 IfSG Abs. 1: § 37 IfSG Abs. 1: Wasser für den menschlichen Gebrauch muss so beschaffen sein, dass durch seinen Genuss oder Gebrauch eine Schädigung der menschlichen Gesundheit, insbesondere durch Krankheitserreger, nicht zu besorgen ist Wasser für den menschlichen Gebrauch muss so beschaffen sein, dass durch seinen Genuss oder Gebrauch eine Schädigung der menschlichen Gesundheit, insbesondere durch Krankheitserreger, nicht zu besorgen ist
Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg Konstanz 01.12.2011 Begründung zur Änderung der TrinkwV 2001 Klarstellungen Klarstellungen Berücksichtigungen neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse Berücksichtigungen neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse genauere Anpassung an die Vorgaben der Richtlinie genauere Anpassung an die Vorgaben der Richtlinie Änderung von Regelungen, die sich in der Praxis bewährt haben Änderung von Regelungen, die sich in der Praxis bewährt haben Schließung von Regelungslücken Schließung von Regelungslücken Entbürokratisierung Entbürokratisierung Anmerkung: neue Begriffe oder Änderungen sind in meinem Vortrag pink hervorgehoben Anmerkung: neue Begriffe oder Änderungen sind in meinem Vortrag pink hervorgehoben
Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg Konstanz 01.12.2011 Neu bzw. wesentliche Änderungen Neustrukturierung von Wasserversorgungsanlagen (6 statt 3) Neustrukturierung von Wasserversorgungsanlagen (6 statt 3) Definition von Wasserversorgungsgebieten Definition von Wasserversorgungsgebieten Änderung des § 11 Absatz 1 Liste der Aufbereitungsstoffe Änderung des § 11 Absatz 1 Liste der Aufbereitungsstoffe Detaillierte Regelung der Anzeigepflicht Detaillierte Regelung der Anzeigepflicht Einführung eines technischen Maßnahmewertes für Legionellen Einführung eines technischen Maßnahmewertes für Legionellen Probenahme am Zapfhahn Probenahme am Zapfhahn Probenahmeplan für jedes Wasserversorgungsgebiet im vorhinein Probenahmeplan für jedes Wasserversorgungsgebiet im vorhinein Einführung eines Grenzwertes für Uran Einführung eines Grenzwertes für Uran Bestimmungen zur Messung der Radioaktiviät bleiben zunächst unverändert Bestimmungen zur Messung der Radioaktiviät bleiben zunächst unverändert
Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg Konstanz 01.12.2011 § 3 Begriffsbestimmungen: Neustrukturierung der Definition von Wasserversorgungsanlagen azentrale Wasserwerke azentrale Wasserwerke > 10 m ³ /Tag/> 50 PersonenBerichtspflicht EU > 10 m ³ /Tag/> 50 PersonenBerichtspflicht EU bdezentrale kleine Wasserwerke bdezentrale kleine Wasserwerke < 10 m 3 / Tag/ < 50 PersonenBerichtspflicht Deutschland < 10 m 3 / Tag/ < 50 PersonenBerichtspflicht Deutschland cKleinanlagen zur Eigenversorgung cKleinanlagen zur Eigenversorgung < 10 m 3 /Tag < 10 m 3 /Tag dmobile Wasserversorgungsanlagen dmobile Wasserversorgungsanlagen an Bord von Land-, Wasser- und Luftfahrzeugen an Bord von Land-, Wasser- und Luftfahrzeugen eständige Wasserverteilung eständige Wasserverteilung f zeitweise Wasserverteilung f zeitweise Wasserverteilung
Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg Konstanz 01.12.2011 § 3 Begriffsbestimmungen (beispielhaft) (4) Wasserversorgungsgebiet (4) Wasserversorgungsgebiet ein geographisch definiertes Gebiet, in dem das an Verbraucher oder an Zwischenabnehmer abgegebene Trinkwasser aus einem oder mehreren Wasservorkommen stammt und in dem die erwartbare Trinkwasserqualität als nahezu einheitlich angesehen werden kann ein geographisch definiertes Gebiet, in dem das an Verbraucher oder an Zwischenabnehmer abgegebene Trinkwasser aus einem oder mehreren Wasservorkommen stammt und in dem die erwartbare Trinkwasserqualität als nahezu einheitlich angesehen werden kann (8) Aufbereitungsstoffe (8) Aufbereitungsstoffe alle Stoffe, die bei der Gewinnung, Aufbereitung und Verteilung des Trinkwassers bis zur Entnahmestelle eingesetzt werden und durch die sich die Zusammensetzung des entnommenen Trinkwassers verändern kann (z.B. auch Enthärtung, Einsatz von Korrosionsinhibitoren, Biozide) alle Stoffe, die bei der Gewinnung, Aufbereitung und Verteilung des Trinkwassers bis zur Entnahmestelle eingesetzt werden und durch die sich die Zusammensetzung des entnommenen Trinkwassers verändern kann (z.B. auch Enthärtung, Einsatz von Korrosionsinhibitoren, Biozide)
Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg Konstanz 01.12.2011 § 3 Begriffsbestimmungen (beispielhaft) (9) Technischer Maßnahmewert – kein Grenzwert (9) Technischer Maßnahmewert – kein Grenzwert ein Wert, bei dessen Erreichen oder Überschreitung eine von der Trinkwasser-Installation ausgehende vermeidbare Gesundheitsgefährdung zu besorgen ist und ein Wert, bei dessen Erreichen oder Überschreitung eine von der Trinkwasser-Installation ausgehende vermeidbare Gesundheitsgefährdung zu besorgen ist und Maßnahmen zur hygienisch-technischen Überprüfung der Trinkwasser-Installation im Sinne einer Gefährdungsanalyse eingeleitet werden Maßnahmen zur hygienisch-technischen Überprüfung der Trinkwasser-Installation im Sinne einer Gefährdungsanalyse eingeleitet werden (11) öffentliche Tätigkeit (11) öffentliche Tätigkeit die Trinkwasserbereitstellung für einen unbestimmten, wechselnden und nicht durch persönliche Beziehungen verbundenen Personenkreis die Trinkwasserbereitstellung für einen unbestimmten, wechselnden und nicht durch persönliche Beziehungen verbundenen Personenkreis
Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg Konstanz 01.12.2011 Wesentliche Änderung § 3 Abs. 2 es werden künftig bei den neuen Grenzwerten die Messunsicherheiten der Analyse- und Probenahmeverfahren berücksichtigt es werden künftig bei den neuen Grenzwerten die Messunsicherheiten der Analyse- und Probenahmeverfahren berücksichtigt z.B Uran, Grenzwert 0,010 mg/l. Bei einem Messwert von 0,011 mg/l ist zukünftig der Grenzwert überschritten z.B Uran, Grenzwert 0,010 mg/l. Bei einem Messwert von 0,011 mg/l ist zukünftig der Grenzwert überschritten
Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg Konstanz 01.12.2011 § 4 allgemeine Anforderungen (1) Trinkwasser muss so beschaffen sein, dass durch seinen Genuss oder Gebrauch eine Schädigung der menschlichen Gesundheit insbesondere durch Krankheitserreger nicht zu besorgen ist. Es muss rein und genusstauglich. (1) Trinkwasser muss so beschaffen sein, dass durch seinen Genuss oder Gebrauch eine Schädigung der menschlichen Gesundheit insbesondere durch Krankheitserreger nicht zu besorgen ist. Es muss rein und genusstauglich. Diese Anforderung gilt als erfüllt, wenn bei der Wasseraufbe- reitung und -verteilung mindestens die a.a.R.T eingehalten werden und das Trinkwasser den Anforderungen der §§ 5 - 7 entspricht Diese Anforderung gilt als erfüllt, wenn bei der Wasseraufbe- reitung und -verteilung mindestens die a.a.R.T eingehalten werden und das Trinkwasser den Anforderungen der §§ 5 - 7 entspricht (2) und (3) Inhaber von Wasserversorgungsanlagen dürfen Wasser nicht abgeben, wenn es : in den §§ 5, 6, 7 festgesetzten Grenzwerten oder den....... geduldeten Abweichungen (nach § 9) nicht entspricht (2) und (3) Inhaber von Wasserversorgungsanlagen dürfen Wasser nicht abgeben, wenn es : in den §§ 5, 6, 7 festgesetzten Grenzwerten oder den....... geduldeten Abweichungen (nach § 9) nicht entspricht
Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg Konstanz 01.12.2011 § 5 Mikrobiologische Anforderungen - Minimierungsgebot (1) Im Trinkwasser dürfen Krankheitserreger im Sinne des § 2 Nummer 1 des IfSG, die durch Wasser übertragen werden können nicht in Konzentrationen enthalten sein, die eine Schädigung der menschlichen Gesundheit besorgen lassen (1) Im Trinkwasser dürfen Krankheitserreger im Sinne des § 2 Nummer 1 des IfSG, die durch Wasser übertragen werden können nicht in Konzentrationen enthalten sein, die eine Schädigung der menschlichen Gesundheit besorgen lassen (4) Minimierungsgebot: Konzentrationen von Mikroorganismen, die das Trinkwasser verunreinigen oder seine Beschaffenheit nachteilig beeinflussen können, sollen (4) Minimierungsgebot: Konzentrationen von Mikroorganismen, die das Trinkwasser verunreinigen oder seine Beschaffenheit nachteilig beeinflussen können, sollen so niedrig gehalten werden so niedrig gehalten werden wie dies nach den a.a.R.d.T mit vertretbaren Aufwand wie dies nach den a.a.R.d.T mit vertretbaren Aufwand unter Berücksichtigung von Einzelfällen möglich ist (analog zu § 6 Abs. 3 chemische Parameter) unter Berücksichtigung von Einzelfällen möglich ist (analog zu § 6 Abs. 3 chemische Parameter)
Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg Konstanz 01.12.2011 Anlage 1, Teil I – Allg. Anforderungen an Trinkwasser Anlage 1, Teil I – Allg. Anforderungen an Trinkwasser Escherichia coli 0/100 ml Escherichia coli 0/100 ml Enterokokken 0/100 ml Enterokokken 0/100 ml Anlage 3, Teil 1 Indikatorparameter Anlage 3, Teil 1 Indikatorparameter Coliforme Bakterien 0/100 ml Coliforme Bakterien 0/100 ml Indikatorparameter entsprechend EU-Richtlinie, Anlage 3 30 Tagesfrist - entfällt) Anlage 1 und 3: Wesentliche Änderung
Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg Konstanz 01.12.2011 § 9 Maßnahmen durch das GA im Fall der Nichteinhaltung von technischen Maßnahmewerten erweitert u.a. um folgende Begriffe: erweitert u.a. um folgende Begriffe: Maßnahmen im Fall der Nichterfüllung von Anforderungen sowie des Erreichens oder der Überschreitung von technischen Maßnahmewerten Maßnahmen im Fall der Nichterfüllung von Anforderungen sowie des Erreichens oder der Überschreitung von technischen Maßnahmewerten (8) Wird dem Gesundheitsamt bekannt, dass der nach § 7 Abs. 1 in Verb. mit § 14 Abs. 3 festgelegte technische Maßnahmewert erreicht oder überschritten wird (> 100 KBE/100 ml)... kann das GA den Betreiber einer Trinkwasser- Installation anweisen…… (8) Wird dem Gesundheitsamt bekannt, dass der nach § 7 Abs. 1 in Verb. mit § 14 Abs. 3 festgelegte technische Maßnahmewert erreicht oder überschritten wird (> 100 KBE/100 ml)... kann das GA den Betreiber einer Trinkwasser- Installation anweisen……
Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg Konstanz 01.12.2011 § 9 Abs. 5 – Wesentliche Änderung Das Gesundheitsamt legt die Höhe und Dauer der zugelassenen Abweichungen von Indikatorparametern (Anlage 3 der TrinkwV) fest Das Gesundheitsamt legt die Höhe und Dauer der zugelassenen Abweichungen von Indikatorparametern (Anlage 3 der TrinkwV) fest es kann in Einzelfällen von Maßnahmen absehen, wenn eine Gefährdung nicht zu besorgen ist es kann in Einzelfällen von Maßnahmen absehen, wenn eine Gefährdung nicht zu besorgen ist bisher gab es feste Fristen bis zu 3 Jahren bisher gab es feste Fristen bis zu 3 Jahren
Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg Konstanz 01.12.2011 § 11 Liste der Aufbereitungsstoffe und Desinfektionsverfahren wird künftig vom UBA elektronisch veröffentlicht wird künftig vom UBA elektronisch veröffentlicht aktuell gültige Fassung steht im Verordnungstext (ab 01.11.11 in der Fassung der 12. Änderung vom Dez. 2009), d.h. die TrinkwV muss künftig bei jeder Änderung der § 11 Liste geändert werden aktuell gültige Fassung steht im Verordnungstext (ab 01.11.11 in der Fassung der 12. Änderung vom Dez. 2009), d.h. die TrinkwV muss künftig bei jeder Änderung der § 11 Liste geändert werden
Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg Konstanz 01.12.2011 Wesentliche Änderungen Anzeigepflichten § 13 die Anzeigepflichten des WVU sind wesentlich detaillierter aufgeführt die Anzeigepflichten des WVU sind wesentlich detaillierter aufgeführt schriftlich sind dem GA spätestens 4 Wochen vorher anzuzeigen: schriftlich sind dem GA spätestens 4 Wochen vorher anzuzeigen: Errichtung Errichtung erstmalige Inbetriebnahme erstmalige Inbetriebnahme bauliche oder betriebstechnische Veränderungen an WVU bauliche oder betriebstechnische Veränderungen an WVU Übergang des Eigentums oder Nutzungsrecht Übergang des Eigentums oder Nutzungsrecht TI Warmwassergroßanlagen bei gewerblicher oder öffentlicher Abgabe – Bestand, Inbetriebnahme oder wesentliche Änderungen TI Warmwassergroßanlagen bei gewerblicher oder öffentlicher Abgabe – Bestand, Inbetriebnahme oder wesentliche Änderungen
Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg Konstanz 01.12.2011 Legionellen § 14 Abs. 3 einmal jährlich Untersuchung auf Legionellen in Trinkwasser- Installationen mit Warmwasser-Großanlage (>400 L Inhalt oder >3 L Leitungsinhalt) und Duschen o.ä bei gewerblicher oder öffentlicher Tätigkeit einmal jährlich Untersuchung auf Legionellen in Trinkwasser- Installationen mit Warmwasser-Großanlage (>400 L Inhalt oder >3 L Leitungsinhalt) und Duschen o.ä bei gewerblicher oder öffentlicher Tätigkeit an repräsentativen Probenahmestellen zu untersuchen oder untersuchen zu lassen an repräsentativen Probenahmestellen zu untersuchen oder untersuchen zu lassen geeignete Probenahmestellen nach aaRT haben vorhanden zu sein geeignete Probenahmestellen nach aaRT haben vorhanden zu sein
Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg Konstanz 01.12.2011 Legionellen Anlage 3 Teil II: Anlage 3 Teil II: technischer Maßnahmewert: 100 KBE / 100 Ml technischer Maßnahmewert: 100 KBE / 100 Ml § 16 Abs. 3 § 16 Abs. 3 eine Überschreitung des TMW hat der Inhaber unverzüglich dem GA anzuzeigen eine Überschreitung des TMW hat der Inhaber unverzüglich dem GA anzuzeigen Untersuchungen zur Ursachenaufklärung einzuleiten und Untersuchungen zur Ursachenaufklärung einzuleiten und erforderlichenfalls unverzüglich Abhilfemaßnahmen durchzuführen oder durchführen zu lassen erforderlichenfalls unverzüglich Abhilfemaßnahmen durchzuführen oder durchführen zu lassen
Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg Konstanz 01.12.2011 § 15 Untersuchungstellen Es dürfen nur Untersuchungsstellen mit der Untersuchung nach TrinkwV beauftragt werden Es dürfen nur Untersuchungsstellen mit der Untersuchung nach TrinkwV beauftragt werden die Untersuchungsmethoden nach den Vorgaben der Anlage 5 anwenden die Untersuchungsmethoden nach den Vorgaben der Anlage 5 anwenden die ein internes QM sicherstellen die ein internes QM sicherstellen die einmal jährlich an externen Qualitätsprogrammen erfolgreich teilnehmen die einmal jährlich an externen Qualitätsprogrammen erfolgreich teilnehmen über hinreichend qualifiziertes Personal verfügen über hinreichend qualifiziertes Personal verfügen die eine Akkreditierung für Trinkwasseruntersuchungen haben die eine Akkreditierung für Trinkwasseruntersuchungen haben die zuständige oberste Landesbehörde führt eine Liste über zugelassene Untersuchungsstellen, die im Land tätig sind die zuständige oberste Landesbehörde führt eine Liste über zugelassene Untersuchungsstellen, die im Land tätig sind
Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg Konstanz 01.12.2011 Legionellen § 9 Abs. 8 bei Überschreitung des TMW bei Überschreitung des TMW kann das GA den Inhaber anweisen, unverzüglich spätestens innerhalb von 30 Tagen eine Ortsbesichtigung durchzuführen oder durchführen zu lassen kann das GA den Inhaber anweisen, unverzüglich spätestens innerhalb von 30 Tagen eine Ortsbesichtigung durchzuführen oder durchführen zu lassen Gefährdungsanalyse ist durchzuführen und zu dokumentieren Gefährdungsanalyse ist durchzuführen und zu dokumentieren GA ordnet ggf. Maßnahmen an GA ordnet ggf. Maßnahmen an
Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg Konstanz 01.12.2011 § 16 Besondere Anzeige- und Handlungspflichten des Unternehmers der Unternehmer hat unverzüglich schriftlich oder auf Datenträgern das Ergebnis jeder Untersuchung aufzuzeichnen oder aufzeichnen zu lassen. Festzuhalten sind: der Unternehmer hat unverzüglich schriftlich oder auf Datenträgern das Ergebnis jeder Untersuchung aufzuzeichnen oder aufzeichnen zu lassen. Festzuhalten sind: Ort der Probenahme nach Gemeinde, Straße, Hausnummer Ort der Probenahme nach Gemeinde, Straße, Hausnummer Entnahmestelle Entnahmestelle Zeitpunkt der Entnahme sowie Zeitpunkt der Entnahme sowie das zur Untersuchung der Wasserprobe angewandte Verfahren das zur Untersuchung der Wasserprobe angewandte Verfahren die oberste Landesbehörde kann bestimmen, dass die oberste Landesbehörde kann bestimmen, dass für die Niederschriften einheitliche Vordrucke zu verwenden oder für die Niederschriften einheitliche Vordrucke zu verwenden oder einheitliche EDV-Verfahren anzuwenden sind einheitliche EDV-Verfahren anzuwenden sind Meldepflicht an GA besteht innerhalb von 2 Wochen nach Abschluss der Untersuchung Meldepflicht an GA besteht innerhalb von 2 Wochen nach Abschluss der Untersuchung
Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg Konstanz 01.12.2011 § 17 Anforderungen an Anlagen für die Gewinnung, Aufbereitung oder Verteilung von Trinkwasser Wesentliche Änderung Abs. 1: Bei Planung, Bau und Betrieb von Wasserversorgungsanlagen sind mindestens die allgemein anerkannten Regeln der Technik einzuhalten Bei Planung, Bau und Betrieb von Wasserversorgungsanlagen sind mindestens die allgemein anerkannten Regeln der Technik einzuhalten
Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg Konstanz 01.12.2011 § 19 Umfang der Überwachung durch das GA Abs. 2 Das GA legt für jedes Wasserversorgungsgebiet einen Probenahmeplan im vorhinein fest, der die Erfüllung der Berichtspflichten gemäß § 21 sicherstellt (für Wasserversorgungsanlagen a und b) Das GA legt für jedes Wasserversorgungsgebiet einen Probenahmeplan im vorhinein fest, der die Erfüllung der Berichtspflichten gemäß § 21 sicherstellt (für Wasserversorgungsanlagen a und b) Im Probennahmeplan sind aufgeführt: Im Probennahmeplan sind aufgeführt: 1. die in Anlage 4 festgelegte Häufigkeit von Analysen 1. die in Anlage 4 festgelegte Häufigkeit von Analysen 2. den Untersuchungsumfang für routinemäßige und umfassende Untersuchungen 2. den Untersuchungsumfang für routinemäßige und umfassende Untersuchungen 3. den Untersuchungszeitpunkt und die Probenahmestelle 3. den Untersuchungszeitpunkt und die Probenahmestelle Hierbei soll der WVU dem Ga mit ihrem eigenen Probennahmeplan zu arbeiten Hierbei soll der WVU dem Ga mit ihrem eigenen Probennahmeplan zu arbeiten
Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg Konstanz 01.12.2011 § 19 Umfang der Überwachung durch das GA Abs. 3 und 5 Amtliche Überwachungsuntersuchungen durch das GA zwingend einmal jährlich (bzw. einmal alle 2 oder 3 Jahre) durch ein Labor, welches nicht die Betreiberuntersuchungen durchgeführt hat Amtliche Überwachungsuntersuchungen durch das GA zwingend einmal jährlich (bzw. einmal alle 2 oder 3 Jahre) durch ein Labor, welches nicht die Betreiberuntersuchungen durchgeführt hat Kosten trägt der Wasserversorger Kosten trägt der Wasserversorger Bisher: amtliche Untersuchungen konnten entfallen, stattdessen Prüfung der Niederschriften Bisher: amtliche Untersuchungen konnten entfallen, stattdessen Prüfung der Niederschriften
Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg Konstanz 01.12.2011 § 21 Informations- und Dokumentationspflichten des Wasserversorgungsunternehmens Abs. 2 wesentliche Änderungen: Jährliche amtliche Berichtspflicht für die GÄ über Untersuchungsergebnisse an Bund/Umweltbundesamt, anschließende Veröffentlichung Jährliche amtliche Berichtspflicht für die GÄ über Untersuchungsergebnisse an Bund/Umweltbundesamt, anschließende Veröffentlichung künftig künftig für alle Wasserversorgungsgebiet ab 10 m³ pro Tag oder 50 versorgten Personen für alle Wasserversorgungsgebiet ab 10 m³ pro Tag oder 50 versorgten Personen bisher bisher ab 1000 m³ pro Tag oder 5000 versorgten Personen ab 1000 m³ pro Tag oder 5000 versorgten Personen
Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg Konstanz 01.12.2011 Uran und Cadmium Anlage 2: wesentliche Änderung Uran Einführung eines Grenzwertes von 10 µg/l im Trinkwasser Einführung eines Grenzwertes von 10 µg/l im Trinkwasser Wert ist wissenschaftlich toxikologisch begründet, bezieht sich allein auf chemische Toxizität, mögliche Folge: nierentoxisch Wert ist wissenschaftlich toxikologisch begründet, bezieht sich allein auf chemische Toxizität, mögliche Folge: nierentoxisch Radiotoxizität spielt < 60 µg/l keine Rolle Radiotoxizität spielt < 60 µg/l keine Rolle Wert niedriger als Leitwert der WHO Wert niedriger als Leitwert der WHO Lebenslanger Genuss für alle Bevölkerungsgruppen, einschließlich Säuglingen ohne Bedenken Cadmium Lebenslanger Genuss für alle Bevölkerungsgruppen, einschließlich Säuglingen ohne Bedenken Cadmium Grenzwert von 0,005 mg/l auf 0,003 mg/l gesenkt Grenzwert von 0,005 mg/l auf 0,003 mg/l gesenkt
Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg Konstanz 01.12.2011 Radioaktivität Bestimmungen zur Radioaktivität bleiben zunächst unverändert Bestimmungen zur Radioaktivität bleiben zunächst unverändert
Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg Konstanz 01.12.2011 EU-Trinkwasserrichtlinie Die Überarbeitung der EU-Trinkwasser-Richtlinie 98/83 EG wurde im Februar 2011 von der EU-Kommission abgesagt Die Überarbeitung der EU-Trinkwasser-Richtlinie 98/83 EG wurde im Februar 2011 von der EU-Kommission abgesagt Geplant war die Einführung eines Water Safety-Plan- Konzeptes der WHO Geplant war die Einführung eines Water Safety-Plan- Konzeptes der WHO
Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg Konstanz 01.12.2011 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
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References: § 37
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