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Timestamp: 2019-10-19 06:01:34+00:00

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Rechtsprechung: NJW 2004, 762 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: BVerfG, 05.09.2003 | BVerfG, 05.01.2004
https://dejure.org/2003,81
BGH, 09.12.2003 - VI ZR 373/02 (https://dejure.org/2003,81)
BGH, Entscheidung vom 09.12.2003 - VI ZR 373/02 (https://dejure.org/2003,81)
BGH, Entscheidung vom 09. Dezember 2003 - VI ZR 373/02 (https://dejure.org/2003,81)
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Schutz des Allgemeinen Persönlichkeitsrechts in Abwägung zur Pressefreiheit, Schutz des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung gegen Presseberichte ("Sabine Christiansen")
Voraussetzungen an einen "Eingriff in die Privatsphäre" - Veröffentlichung von Luftbildaufnahmen von Feriendomizilen Prominenter ohne deren Zustimmung - Haftung des Störers für eine mit einer Presseveröffentlichung verbundene Rechtsverletzung - Eingriff in das Allgemeine ...
Luftbildaufnahmen I / Feriendomizil I
Zur Reichweite der häuslichen Privatsphäre Prominenter
"Star Guide Mallorca" - Starjournalistinnen können Publikation von Fotos ihrer spanischen Ferienhäuser nicht verhindern
Zusammenfassung von "Zur Reichweite der häuslichen Privatsphäre Prominenter - Urteilsanmerkung zu BGH, 09.12.2003, VI ZR 373/02" von Dr. Jürgen von Gerlach, Bundesrichter a. D., original erschienen in: JZ 2004, 625 - 627.
Dieses ist gegenüber einem im Wesentlichen allein der Zerstreuung oder der Befriedigung von Neugier dienenden Informationsanliegen regelmäßig vorrangig (vgl. BGHZ 131, 332 ; BGH, Urteil vom 9. Dezember 2003 - VI ZR 373/02 -, VersR 2004, S. 522 ;… Urteil vom 9. Dezember 2003 - VI ZR 404/02 -, VersR 2004, S. 525 ).
Auch unterhaltende Beiträge, etwa über das Privat- und Alltagsleben prominenter Personen, nehmen grundsätzlich an diesem Schutz teil (…vgl. Senatsurteile vom 22. November 2011 - VI ZR 26/11, VersR 2012, 192 Rn. 19;… vom 26. Oktober 2010 - VI ZR 230/08, BGHZ 187, 200 Rn. 20;… vom 10. März 2009 - VI ZR 261/07, BGHZ 180, 114 Rn. 11;… vom 14. Oktober 2008 - VI ZR 272/06, VersR 2009, 78 Rn. 14; vom 9. Dezember 2003 - VI ZR 373/02, NJW 2004, 762, 764; BVerfGE 120, 180, 197, 205; 101, 361, 389 ff.), ohne dass dieser von der Eigenart oder dem Niveau des jeweiligen Beitrags oder des Presseerzeugnisses abhängt (…vgl. Senatsurteile vom 28. Mai 2013 - VI ZR 125/12, NJW 2013, 2890 Rn. 17;… vom 10. März 2009 - VI ZR 261/07, BGHZ 180, 114 Rn. 11, 14;… vom 6. März 2007 - VI ZR 51/06, BGHZ 171, 275 Rn. 32; jeweils mwN).
Das zivilrechtliche allgemeine Persönlichkeitsrecht ist ein sog. offener oder Rahmentatbestand, bei dem der Eingriff nicht die Rechtswidrigkeit indiziert, sondern in jedem Einzelfall durch eine Güterabwägung ermittelt werden muss, ob der Eingriff durch schutzwürdige andere Interessen gerechtfertigt ist oder nicht (vgl. BGH, Urt. v. 9.12.2003 - VI ZR 373/02, NJW 2004, 762, 764;… Urt. v. 19.4.2005 - X ZR 15/04, NJW 2005, 2766, 2770, jeweils m.w.N.).
OLG Hamm, 26.09.2005 - 3 U 139/05
LG Düsseldorf, 30.05.2012 - 23 S 236/11
Unterlassungsanspruch von Anrufen zu gewerblichen Zwecken als sog. Telefonwerbung
Grenzen des Persönlichkeitsschutzes: Presseveröffentlichung der Fotografie der …
LG Darmstadt, 08.12.2006 - 17 O 545/06
https://dejure.org/2003,396
BVerfG, 05.09.2003 - 1 BvQ 32/03 (https://dejure.org/2003,396)
BVerfG, Entscheidung vom 05.09.2003 - 1 BvQ 32/03 (https://dejure.org/2003,396)
BVerfG, Entscheidung vom 05. September 2003 - 1 BvQ 32/03 (https://dejure.org/2003,396)
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Erlass einer eA, die aufschiebende Wirkung des Widerspruchs gegen die versammlungsbehördlich angeordnete sofortige Vollziehung eines Versammlungsverbots begrenzt wieder herzustellen - versammlungsrechtliche Auflagen als milderes Mittel zur Abwehr von Gefahren für die ...
Einstweiliger Rechtsschutz gegen versammlungsbehördlich angeordnete sofortige Vollziehung eines Versammlungsverbots; Gefährdung der öffentlichen Ordnung als Rechtfertigung für ein Versammlungsverbot ; Folgenabwägung bei der Prüfung eines Versammlungsverbots; Grundsatz ...
GG Art. 5 Abs. 2, Art. 8 Abs. 2
VG Ansbach, 02.09.2003 - AN 5 S 03.01406
BVerfGK 2, 1
NJW 2004, 762 (Ls.)
NVwZ 2004, 90
DVBl 2004, 235
Ihre Rechtfertigung finden sie, auch wenn die Äußerung in einer oder durch eine Versammlung erfolgt, in den Schranken des Art. 5 Abs. 2 GG (vgl. BVerfGE 90, 241 ; BVerfG, 1. Kammer des Ersten Senats, Beschluss vom 5. September 2003 - 1 BvQ 32/03 -, NVwZ 2004, S. 90 ).
So sind Beschränkungen der Versammlungsfreiheit verfassungsrechtlich unbedenklich, die ein aggressives und provokatives, die Bürger einschüchterndes Verhalten der Versammlungsteilnehmer verhindern sollen, durch das ein Klima der Gewaltdemonstration und potentieller Gewaltbereitschaft erzeugt wird (vgl. BVerfG, 1. Kammer des Ersten Senats…, Beschluss vom 24. März 2001 - 1 BvQ 13/01 -, NJW 2001, S. 2069 ;… Beschluss vom 7. April 2001 - 1 BvQ 17/01 und 1 BvQ 18/01 -, NJW 2001, S. 2072 ; Beschluss vom 5. September 2003 - 1 BvQ 32/03 -, NVwZ 2004, S. 90 ).
Gleiches gilt, wenn ein Aufzug sich durch sein Gesamtgepräge mit den Riten und Symbolen der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft identifiziert und durch Wachrufen der Schrecken des vergangenen totalitären und unmenschlichen Regimes andere Bürger einschüchtert (vgl. BVerfG, 1. Kammer des Ersten Senats, Beschluss vom 5. September 2003 - 1 BvQ 32/03 -, NVwZ 2004, S. 90 ).
Aus den aufgeführten Normen des Grundgesetzes können aber keine weiter gehenden Rechtsfolgen als die ausdrücklich angeordneten abgeleitet werden (vgl. BVerfGE 10, 118 ; 13, 46 ; 25, 44 ; BVerfG, 1. Kammer des Ersten Senats, Beschluss vom 5. September 2003 - 1 BvQ 32/03 -, NVwZ 2004, S. 90 ).
Das Grundgesetz enthält einen Auftrag zur Abwehr von Beeinträchtigungen der Grundlagen einer freiheitlichen demokratischen Ordnung unter Einhaltung der Regeln des Rechtsstaats (vgl. BVerfGE 111, 147 ; BVerfGK 2, 1 ).
Auch wenn die Äußerung in einer oder durch eine Versammlung erfolgt, ist die Verfassungsmäßigkeit ihrer Beschränkung an Art. 5 GG und nicht an Art. 8 GG zu messen (…vgl. BVerfG, Beschlüsse vom 13. April 1994 a.a.O. S. 246 und vom 23. Juni 2004 - 1 BvQ 19/04 - BVerfGE 111, 147 ; Kammerbeschlüsse vom 5. September 2003 - 1 BvQ 32/03 - BVerfGK 2, 1 und vom 9. Juni 2006 - 1 BvR 1429/06 - BVerfGK 8, 195 ).
Für eine strikte Auslegung der Tatbestandsmerkmale des § 130 Abs. 4 StGB spricht auch, dass die plurale Demokratie des Grundgesetzes auf die Fähigkeit der Bürger vertraut, auch Aufforderungen abzuwehren, grundlegenden Vorgaben der Verfassung - wie der Abwehr nationalsozialistischer Bestrebungen - die Anerkennung zu versagen (vgl. BVerfG, Kammerbeschluss vom 5. September 2003 - 1 BvQ 32/03 - BVerfGK 2, 1 ).
Die plurale Demokratie des Grundgesetzes vertraut auf die Fähigkeit der Gesamtheit der Bürger, sich mit Kritik an der Verfassung auseinander zu setzen und sie dadurch abzuwehren (vgl. BVerfGK 2, 1 ).
Für den Begriff der öffentlichen Ordnung ist demgegenüber kennzeichnend, dass er auf ungeschriebene Regeln verweist, deren Befolgung nach den jeweils herrschenden und mit dem Wertgehalt des Grundgesetzes zu vereinbarenden sozialen und ethischen Anschauungen als unerlässliche Voraussetzung eines geordneten menschlichen Zusammenlebens innerhalb eines bestimmten Gebiets angesehen wird (vgl. BVerfGE 69, 315 ; BVerfGK 2, 1 ).
Kritik an der Verfassung und ihren wesentlichen Elementen ist ebenso erlaubt wie die Äußerung der Forderung, tragende Bestandteile der freiheitlichen demokratischen Grundordnung zu ändern (vgl. BVerfGE 113, 63 ; BVerfGK 2, 1 ; 7, 221 ).
Der Schutz der Versammlungsfreiheit umfasst auch die Entscheidung, welche Maßnahmen der Veranstalter zur Erregung der öffentlichen Aufmerksamkeit für sein Anliegen einsetzen will (vgl. BVerfG , Beschl. v. 05.09.2003 - 1 BvQ 32/03 - BVerfGK 2, 1 ).
Der Schutz der Versammlungsfreiheit umfasst nicht nur das gewählte Thema der Veranstaltung, sondern auch die Entscheidung, welche Maßnahmen der Veranstalter zur Erregung der öffentlichen Aufmerksamkeit für sein Anliegen einsetzen will (vgl. BVerfG…, Beschluss vom 24. Oktober 2001 a.a.O. S. 111; BVerfG, Kammerbeschluss vom 5. September 2003 - 1 BvQ 32/03 - BVerfGK 2, 1 ).
Ergeben sich nach Erlass der behördlichen Verfügung oder nach der letzten gerichtlichen Entscheidung neue tatsächliche Anhaltspunkte, die auf die Art und Intensität der Gefahr (vgl. zu deren Relevanz: BVerfGK 2, 1 ) oder das Gewicht der den Antragstellern drohenden Nachteile bezogen sind, hat das Bundesverfassungsgericht diese Anhaltspunkte zu berücksichtigen.
Versammlung Gefahr Nichtstörer polizeilicher Notstand Verhältnismäßigkeit …
VGH Hessen, 28.09.2018 - 2 B 2015/18
Versammlungsrechtliche Auflage: Auftrittsverbot für linksgerichtete türkische …
OVG Saarland, 16.11.2007 - 3 B 447/07
Verbot eines Fackelzuges wegen bestehender Parallelen zum Nationalsozialismus
VGH Bayern, 21.02.2008 - 4 ZB 07.3489
Öffentliche Einrichtung; Stadthalle; Anspruch auf Überlassung; Politische Partei …
VG Ansbach, 26.11.2003 - AN 5 S 03.02335
VG Braunschweig, 10.05.2013 - 5 B 79/13
Verbot bzw. Beschränkung eines Demonstrationsaufzugs
VG München, 11.11.2009 - M 7 S 09.5272
"Heldengedenkmarsch 2009" in München bleibt vorerst verboten
OVG Nordrhein-Westfalen, 16.04.2009 - 5 B 486/09
VG Ansbach, 19.08.2005 - AN 5 S 05.02567
VG Ansbach, 16.08.2018 - AN 4 S 18.01603
Versammlungsleiter, Befähigung zum Richteramt, Aufschiebende Wirkung, …
VG Gelsenkirchen, 28.04.2014 - 14 L 663/14
Versammlung; Verbot; Fackeln; Wahlkampf; Partei; Verein; Ordnung
VG Köln, 07.12.2006 - 20 K 5272/04
VGH Baden-Württemberg, 02.12.2005 - 1 S 2398/05
VG Gelsenkirchen, 17.02.2004 - 14 K 1458/01
Rechtmäßigkeitsvoraussetzungen einer unter Auflage erteilten Genehmigung für eine …
VG Braunschweig, 04.04.2014 - 5 B 58/14
Durchführung der Versammlung "Reisefreiheit für Fussballfans" mit zeitlichen und …
OVG Mecklenburg-Vorpommern, 01.05.2009 - 2 M 68/09
Darlegungserfordernis; einstweiliger Rechtsschutz; Vorbringen zum …
OVG Sachsen-Anhalt, 09.05.2008 - 3 M 446/08
Oberverwaltungsgericht weist Beschwerde der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord …
VG Augsburg, 27.02.2009 - Au 1 S 09.231
Versammlungsrechtliche Auflagen; Änderung der beabsichtigten Route
VG München, 02.02.2006 - M 7 S 06.494
Erstrecken des Versammlungsverbots auf mitgeführte Gegenstände; Untersagen des …
VG Bayreuth, 10.08.2004 - B 1 S 04.858
VG Augsburg, 27.02.2009 - Au 1S 09.231
Versammlungen am 28. Februar 2009
https://dejure.org/2004,5923
BVerfG, 05.01.2004 - 1 BvR 2518/03 (https://dejure.org/2004,5923)
BVerfG, Entscheidung vom 05.01.2004 - 1 BvR 2518/03 (https://dejure.org/2004,5923)
BVerfG, Entscheidung vom 05. Januar 2004 - 1 BvR 2518/03 (https://dejure.org/2004,5923)
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Nichtannahme einer Verfassungsbeschwerde wegen fehlender grundsätzlicher verfassungsrechtlicher Bedeutung der Auslegung des § 661 a) des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB)
Das Verbot der Doppelbestrafung (gemeint ist wohl Art. 103 Abs. 3 GG) ist schon dem Wortlaut nach nicht berührt (vgl. BGH, Urt. v. 16.10.2003, III ZR 106/03, BGHReport 2004, 44 = NJW 2003, 3620, bestätigt durch BVerfG, Beschl. v. 5.1.2004, NJW 2004, 762;… OLG Köln, Urt. v. 24.02.2003, OLGR Köln 2003, 185, 188).

References: Art. 5
 Art. 8
 Art. 5
 Art. 5
 Art. 8
 § 130
 § 661
 Art. 103