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Timestamp: 2020-01-24 03:38:26+00:00

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Dienstleistungen - 213520-2019 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 213520-2019
08/05/2019 S89 Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren (competitive procedure with negotiation)
2019/S 089-213520
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.had.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16a8cadbebd-57eb990f44eb0d1e
Erweiterung der Hebbelschule, Wiesbaden – TGA-Planerleistung ALG 1-3 + 7-8/LPH 1-9
Erweiterung der Hebbelschule/Mittelstufenschule Dichterviertel in Wiesbaden – TGA-Planerleistung ALG 1-3 + 7-8/LPH 1-9.
Der Erweiterungsneubau ist als oberirdisch dreigeschossiger, im mittleren Bereich aufgeständerter, Baukörper entwickelt. Er bildet auf der Nordseite des Schulgrundstückes, parallel zur Raabestraße, den räumlichen Abschluss des Schulensembles. Die vor den Stirnseiten notwendigen, offenen Bestands-Fluchttreppenhäuser werden rückgebaut. An dieser Stelle wird ein baulicher, barrierefreier Übergang von Bestand zum Neubau geschaffen. Die rückgebauten Treppen ersetzen 2 neue Treppenhäuser und 2 behindertengerechte Aufzüge innerhalb des Erweiterungsgebäudes. (UG bis 2. OG)
Während der Neubau im Anschlussbereich an die Bestandsgebäude gegründet und geschlossen ausgeführt wird (1. UG bis 2. OG) wird die Mittelzone im Erdgeschoss aufgeständert und dient als offene, überdachte Pausenfläche.
Der rechteckige Baukörper weitet sich in der Mittelzone zum Schulhof auf (UG, 1. und 2. OG).
In den Obergeschossen werden 11 Klassenräume, 6 Differenzierungsräume, 4 Fachräume, Nebenräume, Lehrerarbeitsplätze, Gruppenbetreuungsräume mit Bibliothek untergebracht.
Im Untergeschoss des Neubaus ist der Mensa/Veranstaltungsraum zzgl. Küche und Nebenräume geplant. Die Mensa wird über einen großzügigen Lichthof belichtet und über eine Treppen/Sitzstufenanlage an das Schulhofniveau Angebunden.
Ferner befinden sich im Untergeschoss Toilettenanlagen, schulische Lagerräume und Technikflächen. Ein zusätzlicher Lastenaufzug verknüpft die erdgeschossige Anlieferung mit dem Küchenbereich im Untergeschoss.
Das Gebäude ist mit einem Flachdach geplant, welches sich höhenmäßig an den Traufkanten der Bestandsgebäude orientiert.
Fachplanerleistungen gem. HOAI 2013 Teil 4, Abs. 2, §53 ff, Anlagengruppen 1-3 + 7-8, Leistungsphasen 1-9.
— LPH 9 (nur ALG 2-3): Vergleich mit den Bedarfswerten aus der Planung, Vorschläge für die Betriebsoptimierung und zur Senkung des Medien- und Energieverbrauches.
Stufe I: LPH 1-3, Stufe II: LPH 4, Stufe III: LPH 5-7, Stufe IV: LPH 8, Stufe V: LPH 9
Bezugsgröße zur Honorarermittlung
– Anrechenbare Kosten – Anlagengruppe 1 256.910,
– Anrechenbare Kosten – Anlagengruppe 2 370.685,
– Anrechenbare Kosten – Anlagengruppe 3 385.365,
– Anrechenbare Kosten – Anlagengruppe 7 359.674,
– Anrechenbare Kosten – Anlagengruppe 8 209.199.
LPH 8 endet mit der Fertigstellung des Bauvorhabens. Die vorgesehene bauliche Umsetzung erfolgt bis September 2021. Bei Verschiebung des Fertigstellungstermins verlängert sich die Vertragslaufzeit entsprechend.
Die Auswahl der Bieter erfolgt bei Vollständigkeit der nach III.1.1) bis III.1.3) vorzulegenden Nachweise durch Bewertung der vorgelegten Unterlagen gem. III.1.1 bis III.1.3 insbesondere:
— der Vergleichbarkeit der eingereichten Referenzprojekte mit der zu erbringenden Leistung,
— sowie der in der Bewertungsmatrix genannten weiteren Kriterien.
– Stufe I: LPH 1-3,
– Stufe II: LPH 4,
– Stufe III: LPH 5-7,
– Stufe IV: LPH 8,
– Stufe V: LPH 9.
Der Bewerber hat zum Nachweis seiner Eignung mit der Bewerbung die nachfolgend unter III.1.1), III.1.2) und III.1.3) geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen vorzulegen. Die Vorlage von Kopien ist zulässig.
Der Auftraggeber weist ferner darauf hin, dass unvollständige Teilnahmeanträge vom weiteren Verfahren ausgeschlossen werden können.
Es wird empfohlen, den Teilnahmeantrag den zu verwenden.
Der Teilnahmeantrag inkl. Bewertungsmatrix stehen, unter dem in I.3) genannten Link, zum kostenfreien Download zu Verfügung.
Es gilt die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI 2013).
Sollte eine Bietergemeinschaft gebildet werden so ist dies ausschließlich in Form einer BGB- Gesellschaft oder einer nach ausländischem Recht vergleichbaren Rechtsform mit federführendem und bevollmächtigten Mitglied und gesamtschuldnerischer Haftung alle Mitglieder, möglich.
Bei Bewerbergemeinschaften sind die geforderten Nachweise - soweit einschlägig - grundsätzlich für alle Mitglieder vorzulegen. Bei den Nachweisen nach III.1.2) und III.1.3) weist jedes Mitglied die Eignung für den Leistungsbestandteil nach, den es übernehmen soll. Für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft ist ein eigener Bewerbungsbogen einzureichen.
Bewerbergemeinschaften haben dem Antrag auf Teilnahme darüber hinaus eine Erklärung beizulegen, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und diese die Bildung einer BGB-Gesellschaft im Falle der Auftragserteilung erklären, einen bevollmächtigten Vertreter benennen, der die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt und gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder im Auftragsfall bestätigen.
Die Bildung von Bewerber-/Bietergemeinschaften nach Einreichung des Teilnahmeantrags ist unzulässig.
Vorzulegende Eignungsnachweise/-angaben des Bewerbers:
a) Aussagekräftige Unternehmensdarstellung;
b) aktueller Nachweis der Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister; nicht älter als 1.1.2018;
c) Eigenerklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 und § 124 GWB vorliegen sowie die Verpflichtung zur Tariftreue und Mindestentgelt gem. HVTG.
Geforderte Eignungsnachweise gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV, die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für Leistungen, die mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind, in den letzten 3 Geschäftsjahren (§ 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV).
Im Falle einer Beauftragung ist vom Bieter eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von je 1 500 000 EUR für Personenschäden sowie 1 000 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden (§ 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV) nachzuweisen.
a.1) Bescheinigungen über die berufliche Befähigung der Führungskräfte des Bewerbers, insbesondere der für das Projekt verantwortlichen Bearbeiter (§ 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV) einschließlich dem Nachweis der Qualifikation und einschlägigen Erfahrungen der verantwortlichen Mitarbeiter in Bezug auf vergleichbare Projekte;
a.2) Falls vorhanden: Nachweis über durchgeführte Gebäudezertifizierung für nachhaltiges Bauen (DGNB, BNB, BREEAM, LEED, etc...) bei vom Bewerber realisierten Vorhaben;
a.3) Falls vorhanden: Nachweis über die Durchführung eines Projektes für einen öffentlichen Auftraggeber;
a.4) Falls vorhanden: Nachweis über die Durchführung von Planerleistungen der Anlagengruppen 1-3 in Kombination mit Anlagengruppen (7)- 8 einem Projekt.
b) Referenzen von mindestens einer der in den letzten 5 Jahren erbrachten vergleichbaren Leistungen aus dem Bereich Neubau und idealerweise Schulgebäude unter Angabe ggf. realisierter zusätzlicher Leistungen, der Nutzungsart, der Energieeffiziensmaßnahmen, der Baukosten (KG 400), der Bruttogeschossfläche, der bearbeiteten Leistungsphasen, des Projektzeitraumes, des Auftraggebers sowie einer Kurzbeschreibung (§ 46 Abs. 1 Nr. 1 VgV); auch zulässig Auftraggeberbestätigungen im Sinne des § 46 Abs. 1 Nr. 1 VgV einzureichen.
Es ist mindestens ein Neubau der Nutzungsart Schulgebäude nachzuweisen.
Wir bitten Sie uns 3 Referenzprojekte zu nennen, die gewertet werden sollen.
Bitte stellen Sie diese Projekte jeweils zusätzlich auf max. 2 DIN A4 Seiten oder 1 Din A3 Seite dar.
c) Eigenerklärung über das jährliche Mittel der vom Bewerber oder Bieter in den letzten 3 Jahren Beschäftigten und die Anzahl seiner Führungskräfte in den letzten 3 Jahren (§ 46 Abs.3 Nr. 8 VgV);
d) Eigenerklärung, welche Teile des Auftrages der Bewerber oder Bieter unter Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt (§ 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV).
Zu Ziff. III.1.3 b:
Die Leistungen werden vergeben an, natürliche Personen, die gemäß den Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur" berechtigt sind und deren Leistungsbereich der der ausgeschriebenen Aufgabe entspricht.
Ist in dem jeweiligen Heimatstaat die Berufsbezeichnung nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als „Ingenieur", wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG gewährleistet ist, juristische Personen, sofern deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Leistungen der jeweiligen Fachrichtung ausgerichtet ist, der der ausgeschriebenen Aufgabe entspricht und einer der Gesellschafter oder einer der bevollmächtigten Vertreter und der mit der Aufgabe betraute Mitarbeiter die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllt.
Bewerbergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften, deren Mitglieder die vorstehenden Voraussetzungen erfüllen.
Das gesamte Verfahren incl. Kommunikation wird elektronisch über die e-HAD (elektronische Hessische Ausschreibungsdatenbank) abgewickelt.
Teilnahmeanträge sowie die späteren Angebote sind ausschließlich elektronisch über das Bietercockpit der Vergabeplattform e-HAD einzureichen. Dies erfordert eine kostenfreie Registrierung. Wenn Sie sich registriert haben werden Sie aktiv informiert, sobald eine neue Version der Unterlagen von der Vergabestelle veröffentlicht wird oder sobald die Vergabestelle neue Nachrichten zum Verfahren verschickt.
Teilnahmeanträge sowie die späteren Angebote, die schriftlich in Papierform oder auf anderem elektronischen Wege sowie welche, die nach der Angebotsfrist eingehen, werden von der Wertung ausgeschlossen Informationen zum weiteren Verfahren.
Nach abgeschlossenem Teilnahmewettbewerb werden mindestens 3 höchstens jedoch 5 Büros zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert.
Die Bieter haben ihren Aufwand zur Angebotserstellung grundsätzlich so zu bemessen, dass keine Entschädigungspflicht des Auftraggebers begründet wird (§ 77 Abs. 2-3 VgV).
Insbesondere erwartet der Auftraggeber über die geforderten Angebotsunterlagen hinaus keine sonstigen Unterlagen.
Nach Angebotsabgabe wird die Vergabestelle die eingegangenen Angebote prüfen.
Die Vergabestelle behält sich gem. § 17 Abs. 11 VgV die Möglichkeit vor, den Zuschlag auf Grundlage der Erstangebote ohne weitere Verhandlung zu erteilen.
Sollte es zu Aufklärungs-/Verhandlungsgesprächen kommen, so sollen diese voraussichtlich im Laufe des Juni/Juli 2019 stattfinden.
Gem. § 17 Abs. 12 VgV ist die Vergabestelle berechtigt bei den Verhandlungen in Stufen zu verfahren und so ggf. die Anzahl der Teilnehmer zu reduzieren.
Verwendung der Vergabeunterlagen.
Die Vergabeunterlagen und alle Informationen, die die Bewerber im Rahmen des Vergabeverfahrens erhalten, sind nur für dieses Vergabeverfahren zu verwenden. Die Nutzung der Vergabeunterlagen für andere Zwecke ist nicht gestattet.
Vertraulichkeit der Informationen.
Es wird darauf hingewiesen, dass sämtliche zur Verfügung gestellten Unterlagen vertraulich zu behandeln sind und ausschließlich für die Zwecke dieses Verfahrens verwendet werden dürfen, soweit sie nicht öffentlich zugänglich oder bekannt sind oder ohne Mitwirkung der Verfahrensbeteiligten bekannt werden. Eine Weitergabe der zur Verfügung gestellten Unterlagen an Dritte ohne ausdrückliche Zustimmung der AG WiBau Gesellschaft mbH ist nicht erlaubt.
Falls sich ein aufgeforderter Bieter entschließt, kein Teilnahmeantrag und oder Angebot abzugeben, ist er verpflichtet, die überlassenen Vergabeunterlagen einschließlich etwa hergestellte Kopien zu löschen.
Die Zuschlagserteilung ist möglich 15 Kalendertage nach Absendung der Bieterinformation nach §134 Abs. 1 GWB. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage (§ 134 Abs. 2 GWB).

References: §53
 § 123
 § 124
 § 46
 § 17
 § 17
 §134