Source: https://www.ahrensburg.de/B%C3%BCrger-Stadt/Kinder-Jugend/Kindertageseinrichtungen/H%C3%A4ufig-gestellte-Fragen
Timestamp: 2019-03-20 13:28:27+00:00

Document:
Häufig gestellte Fragen: / Ahrensburg
Zuständig für die Vergabe der Kindergartenplätze (3 bis 6 Jahre)
E-Mail: ines.kuschel@ahrensburg.de
E-Mail: elisabeth.kroeger@ahrensburg.de
Kita Langeneßweg
WaldKita Die Wichtelbande
E-Mail: birte.henze@ahrensburg.de
Kita Helgolandring
Zuständig für die Vergabe der Krippenplätze (unter 3 Jahren)
E-Mail: birgit.hinzmann@ahrensburg.de
Krippe Helgolandring
Krippe Heimgarten
Die integrativen Kindertagesstätten Regenbogenhaus und Zauberredder der Lebenshilfe Stormarn vergeben ihre Kindergartenplätze (3 - 6 Jahre) direkt.
Integrationskindergarten Sonnenhof,
Waldorfkindergarten und
Kindergarten Willhöft.
Auch hier vergeben die Träger ihre Plätze selbst.
Die Plätze in den Horten
Am Aalfang,
Am Schloss und
werden ausschließlich vom Träger dieser Einrichtungen, der AWO soziale Dienstleistungen gGmbH, vergeben.
Das notwendige Anmelde-Formular erhalten Sie im jeweiligen Hort.
Seit dem 1.8.2013 gibt es für Kinder ab dem vollendeten 1. Lebensjahr einen individuellen Rechtsanspruch auf bedarfsgerechte Förderung in einer Krippe oder in Tagespflege. Krippe und Tagespflege werden als gleichwertige Betreuungsmöglichkeiten betrachtet.
Die Anmeldung des Kindes ist frühestens ab dem Tag der Geburt möglich. Es wird in die Krippenwarteliste eingetragen und sobald wir Ihnen einen Platz anbieten können erhalten Sie Bescheid.
Leider kann zur Zeit nicht jedes Kind mit einem Krippenplatz versorgt werden. Die Tagespflegestellen sind im Bedarfsplan des Kreises Stormarn als bedarfsgerechte Versorgungsmöglichkeit bereits mit einkalkuliert.
Das Jugendamt des Kreises Stormarn in Bad Oldesloe führt ein aktuelles Verzeichnis über qualifizierte Tagespflegestellen in ganz Stormarn.
Sie können sich auch direkt an den Verein Tagesmütter und -väter Stormarn, Telefon: 04102 82 49 812 wenden. Der Verein betreibt auch eine eigene Internetseite: Tagesmütter und -väter Stormarn e.V.
Auf der Internetseite finden Sie zahlreiche Informationen über die im Verein vernetzten Tagespflegepersonen und deren Platzangebote.
4,90 € pro Betreuungsstunde mit einschlägiger Berufsausbildung beziehungsweise der Qualifikation zur Fachkraft für Frühkindpädagogik und mindestens einer nachgewiesenen jährlichen pädagogischen Fortbildung
4,20 € pro Betreuungsstunde mit einer Grundqualifikation und einer nachgewiesenen jährlichen pädagogischen Fortbildungsveranstaltung.
3,55 € pro Betreuungsstunde bei allen übrigen Tagespflegepersonen.
In Ahrensburg gibt es mehrere Großpflegestellen. Es handelt sich dabei um Tagespflegestellen, die von jeweils zwei beziehungsweise drei qualifizierten Tagespflegepersonen gemeinsam betrieben werden.
Der Unterschied zu den Tagespflegestellen besteht darin, dass Ihr Kind nicht im Haushalt der Tagepflegeperson betreut wird, sondern in eigens für die Betreuung der Kinder eingerichteten Räumlichkeiten.
In den Großpflegestellen werden bis zu 10 Kinder betreut.
Für Kinder, die mit ihren Eltern den Hauptwohnsitz in Ahrensburg haben, leistet die Stadt Ahrensburg unter bestimmten Voraussetzungen einen freiwilligen Zuschuss zu den Betreuungskosten. Mit dieser sogenannten "Differenzbezuschussung", die eine Vergleichbarkeit der Kosten zwischen einem Krippenplatz und einem Betreuungplatz in einer Tagespflegestelle schaffen soll, möchte die Stadt Ahrensburg junge berufstätige Familien unterstützen die keinen Krippenplatz erhalten können.
Näheres hierzu erfahren Sie im Rathaus der Stadt Ahrensburg im Fachdienst Kindertageseinrichtungen.
Vereinbaren Sie mit der Tagespflegeperson einen anderen, als den vom Kreis Stormarn festgelegten Stundensatz, kann das Betreuungsverhältnis für Ihr Kind nicht durch öffentliche Zuschüsse gefördert werden!
Für Familien mit geringem Einkommen kann ein Antrag für einen Betreuungskostenzuschuss gestellt werden.
Befindet sich das Kind in der Betreuung bei einer Tagesmutter, muss der Antrag direkt beim Jugendamt des Kreises Stormarn gestellt werden.
Wird das Kind in einer Kindertageseinrichtung betreut ist der Antrag bei der Stadt Ahrensburg zu stellen.
Es kommt vor, dass mehr Anträge gestellt werden, als freie Plätze in den Ahrensburger Kindertagesstätten vorhanden sind.
Eine Aufnahme ist zu jedem Zeitpunkt im Kindergartenjahr möglich. Voraussetzung hierfür ist, dass freie Plätze vorhanden sind. Grundsätzlich werden durch das Erreichen des Schulalters zum 1.8. eines jeden Jahres vermehrt Plätze frei.
Grundsätzlich haben Eltern bei der Auswahl einer Kindertagesstätte für ihr Kind ein Wunsch- und Wahlrecht.
Das Wunsch- und Wahlrecht gilt, solange
Möchten Sie ein Betreuungsangebot außerhalb Ahrensburgs in Anspruch nehmen, gelten innerhalb des Landes Schleswig-Holsteins die Vorschriften des § 25 a Kindertagesstättengesetz über den Kostenausgleich.
Der Wunsch Ihr Kind außerhalb von Ahrensburg in eine Kita zu geben muss 3 Monate vor Inanspruchnahme des Platzangebotes angezeigt werden. Innerhalb dieser 3 Monate wird geprüft, ob alternativ ein bedarfsgerechtes Betreuungsangebot in einer Ahrensburger Kita angeboten werden kann.
Es kommt vor, dass sich Eltern für Betreuungsangebote im nahegelegenen Hamburg interessieren. In diesem Fall ist vorab zu klären, ob auf freiwilliger Basis eine Kostenübernahme für den gewünschten Betreuungsplatz in Hamburg erfolgen kann. Ohne die entsprechende Zusage müssen Sie die Platzkosten selber tragen.
In Ahrensburg gibt es keinen Anspruch darauf, dass Geschwisterkinder dieselbe Einrichtung besuchen. Es wird versucht, dem Elternwunsch Rechnung zu tragen.
Bestreben der Stadt ist es, alle Kinder gleich zu behandeln und niemanden zu bevorzugen.
Grundsätzlich gilt, je größer die Einrichtung desto größer die Chance, dass Geschwister einen Platz in derselben Einrichtung erhalten können.
Grundsätzlich sind bei der Platzvergabe Ahrensburger Kinder bevorrechtigt.
Sofern noch Plätze frei bleiben nachdem alle Ahrensburger Kinder versorgt sind könnten auch auswärtige Kinder eine der Ahrensburger Einrichtungen besuchen.
Voraussetzung ist, dass die Wohnsitzgemeinde einen Kostenausgleich übernimmt. Dies muss vorab bei der Wohnsitzgemeinde angezeigt und ein Kostenausgleich beantragt werden.
Was ist mit dem Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz?
Elementarplatz (3 bis 6 Jahre)
Die Bundesrepublik Deutschland hat allen Eltern mit § 24 SGB VIII einen Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz zugesichert. Dieser Anspruch gilt ab der Vollendung des dritten Lebensjahres bis zum Schuleintritt des Kindes.
Zuständig für die Erfüllung des Rechtsanspruches ist der Kreis Stormarn. Dieser plant mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden für das jeweilige Gebiet die Anzahl an bedarfsgerechten Betreuungsplätzen.
In der Praxis kommt es vor, dass ein gewünschter Kindergartenplatz nicht am dritten Geburtstag Ihres Kindes zur Verfügung gestellt werden kann.
Einer der Gründe hierfür ist, dass das Kindergartenjahr am 1.8. eines Jahres beginnt und zum 31.7. des Folgejahres endet. Vollendet ein Kind erst nach dem 1.8. des Jahres sein drittes Lebensjahr kann es vorkommen, dass alle Plätze schon vergeben sind, ehe der Rechtsanspruch Ihres Kindes einsetzt. In solchen Fällen erhält das Kind, unter Berücksichtigung der Aufnahme- und Benutzungsordnung, den nächsten frei werdenden Kitaplatz.
Ihre Möglichkeiten wären:
Sie finden einen passenden Kindergartenplatz in einer Nachbargemeinde. Mit der Zustimmung ihrer Wohnsitzgemeinde (Ahrensburg) und der Zustimmung der Standortgemeinde des Kindergartens können Sie dann das Platzangebot in Anspruch nehmen. Der Kostenausgleich erfolgt nach § 25 a Kindertagesstättengesetz.
Sofern die genannten Alternativen für Sie nicht in Frage kommen steht Ihnen der Klageweg offen. Die Klage ist nicht gegen die Stadt Ahrensburg zu richten, sondern gegen den örtlichen Träger der öffentlichen Jugendhilfe, im Falle der Stadt Ahrensburg also gegen den Kreis Stormarn. Bisher konnte zusammen mit den betroffenen Eltern immer eine Lösung gefunden werden.
Seit dem 1.8.2013 gibt es für Kinder, die das erste Lebensjahr vollendet haben, einen Rechtsanspruch auf individuelle Förderung in Krippe oder in Tagespflege. Die Tagespflege ist in diesem Fall dem Betreuungsangebot der Krippen gleichgestellt. Der Betreuungsbedarf muss nachgewiesen werden.
Die Stadt Ahrensburg fördert die Tagespflege in Ahrensburg um diese als gleichrangiges Betreuungsangebot zu stärken. Eltern, die sich für eine Tagespflegestelle interessieren können, sofern sie die Bewilligungsvoraussetzungen erfüllen, bei der Stadt Ahrensburg einen Zuschuss zu den Betreuungskosten für Kinder in Tagespflege beantragen.
Ein Widerspruch gegen einen Bewilligungs- oder Gebührenfestsetzungsbescheid muß schriftlich erhoben oder zu Protokoll gegeben werden beim Fachdienst Kindertageseinrichtungen.
Die Widerspruchsfrist beträgt einen Monat nach Zustellung des Bescheides auf den sich der Widerspruch bezieht. Über den Widerspruch entscheidet der Bürgermeister der Stadt Ahrensburg.
Noch günstiger geht es nur, wenn:
Die Höhe der Ermäßigung hängt von Ihrem Familieneinkommen und den anerkennungsfähigen Kosten ab. Diese müssen Sie nachweisen.
Analog zum SGB XII Sozialhilfe werden Sie in eine Sozialbeitragsstufe eingeordnet, die Ihren regulären Kostenbeitrag prozentual reduziert. Auch hier gilt: Es kommt immer auf den Einzelfall an.
Den Antrag auf Beitragsermäßigung können Sie hier direkt öffnen und ausdrucken.
Die Kosten für das Mittagessen betragen 60 € im Monat.
Wer die 60 € für den Mittagstisch nicht aufbringen kann hat die Möglichkeit, einen Antrag auf Leistungen aus dem Bildungs-und Teilhabepaket zu stellen.
Ein Anspruch auf diese Leistungen besteht nur, wenn man bereits andere Leistungen erhält (Wohngeld, Grundsicherung oder ähnliches). Der Antrag auf Leistungen nach dem Bildungs- und Teilhabepaket ist bei der zuständigen Leistungsabteilung (z.B. Wohngeldstelle oder Jobcenter) zu stellen.
Der Kindergartenbeitrag der Eltern ist ein Benutzungsentgelt im Sinne des § 6 des Kommunalabgabengesetzes des Landes Schleswig Holstein. Dieses Gesetz regelt, dass die Gebührenpflicht auch dann besteht, wenn die öffentliche Einrichtung nicht durchgehend genutzt wird.
Auf der Grundlage des Kommunalabgabengesetzes ist die Satzung der Stadt Ahrensburg über die Benutzung ihrer Kindertageseinrichtungen und die Erhebung von Elternbeiträgen beschlossen worden.
Die Verpflichtung zur Zahlung des Elternbeitrages besteht für die gesamte Dauer des geschlossenen Betreuungsvertrages für eine Kindertageseinrichtung. Die Verpflichtung zur Zahlung des Elternbeitrages endet erst mit dem Wirksamwerden einer Kündigung.
Erkrankung des Kindes ab der 5. Kalenderwoche
Freistellung bei Bewilligung einer Kind- oder Eltern- und Kindkur sofern dieses rechtzeitig angezeigt wird.
Wenn vergessen, den Kitabeitrag zu überweisen, erinnern wir Sie. Wir senden Ihnen auch gerne einen Vordruck für eine Einzugsermächtigung zu.
Jede Veränderung des Hauptwohnsitzes Ihres Kindes und jede Veränderung seines tatsächlichen überwiegenden Aufenthaltes sind der Stadt und der Einrichtung die Ihr Kind besucht so früh wie möglich mitzuteilen.
Wenn am neuen Wohnort kein bedarfsgerechter Kindergartenplatz zur Verfügung steht, können Sie nach § 25 a Kindertagesstättengesetz (KiTaG) in der neuen Wohnsitzgemeinde einen Antrag für eine Kostenübernahmeerklärung stellen.
Dieser Antrag soll laut Gesetz drei Monate vor dem geplanten Wohnortwechsel gestellt werden. Die neue Wohnsitzgemeinde prüft dann, ob sie Ihnen innerhalb einer angemessenen Frist einen bedarfsgerechten Kindergartenplatz anbieten kann.
Kann sie es nicht wird eine Kostenübernahmeerklärung abgeben und Ihr Kind kann in seinem alten Kindergarten bleiben vorausgesetzt, der Platz wird nicht für ein bevorrechtigtes Ahrensburger Kind benötigt.
Wenn Sie in eine andere Gemeinde ziehen, Ihr Kind aber aus einem wichtigen persönlichen Grund in seinem bisherigen Kindergarten verbleiben soll, müssen Sie ebenfalls drei Monate vor dem geplanten Umzug den Antrag auf Kostenausgleich nach § 25 a KiTaG an Ihrem neuen Wohnort stellen.
Ihre neue Wohnsitzgemeinde prüft, ob die von Ihnen vorgetragenen persönlichen Gründe eine Kostenübernahmererklärung rechtfertigen. Wird Ihrem Antrag stattgegeben kann Ihr Kind in der Ahrensburger Einrichtung bleiben vorausgesetz, der Platz wird nicht für ein bevorrechtigtes Ahrensburger Kind benötigt.
Wenn Sie in ein anderes Bundesland (z.B. Hamburg) ziehen entfällt die gesetzliche Regelung für den Kostenausgleich. Wohnsitzgemeinde und Standortgemeinde der Kita können auf freiwilliger Basis einen Kostenausgleich zahlen.
Ein Kindergartenjahr läuft analog zum Schuljahr immer vom 1. August eines Kalenderjahres bis zum 31. Juli des Folgejahres.
Unabhängig davon, zu welchem Zeitpunkt Sie den Betreuungsplatz für Ihr Kind erstmals in Anspruch nehmen ist eine Kündigung grundsätzlich nur zum Ende eines Kindergartenjahres, also zum 31.7. möglich.
Ein wichtiger Grund wäre zum Beispiel ein Umzug. In diesem Fall können Sie unter Einhaltung einer Frist von 4 Wochen zum Monatsende den Kindergartenplatz ihres Kindes kündigen.
Seit dem 1. Januar 2017 gibt es das Kita-Geld. Damit unterstützt die Landesregierung in Schleswig-Holstein Eltern von Kindern bis drei Jahren.
Der § 25 b des Kindertagesstättengesetzes sieht vor, dass Familien einen Zuschuss zu den Betreuungsgebühren erhalten, wenn ihre Kinder in Schleswig-Holstein gemeldet sind und in einer öffentlich geförderten Kindertagesstätte oder von einer öffentlich geförderten Tagespflegeperson betreut werden.
Der Zuschuss hängt von den tatsächlich gezahlten Betreuungskosten ab und kann bis zu 100 Euro betragen.

References: § 25
 § 24
 § 25
 § 6
 § 25
 § 25
 § 25