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Timestamp: 2019-06-25 17:52:41+00:00

Document:
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Martin Brosche, Kristin Garcia
DPWV, IGfH, IKH-Hessen, Kasseler Bund
§27 i.V.m. §34 SGB VIII - §41 i.V.m. §34 SGB VIII - §35 SGB VIII - §35a SGB VIII - §39 i.V.m. §100 BSHG - § 30 SGB VIII - §31 SGB VIII, § 32 SGB VIII
Familien und Kinder/Jugendliche - - mit Entwicklungsdefiziten und Verhaltensauffälligkeiten die eine - evtl. sozialtherapeutische Hilfe und/oder ein therapeutisches Milieu brauchen - mit Missbrauchs- und Misshandlungserfahrungen oder neurotischen Störungen für die eine intensive, Hilfe in einer Kleingruppe notwendig ist - bei denen eine psychodynamische Diagnose im Alltag erstellt bzw. erweitert und daraus ein sozialtherapeutisches Handlungskonzept entwickelt werden soll - die Erwachsene brauchen, die sie trotz ihrer Schwierigkeiten langfristig aushalten.
Siehe Projektberschreibungen
Dipl.Pädagogin {Heilpädagogin}, Sozialpädagogen/Sozialpädagoginnen, ErzieherInnen, Jugendarbeiterin, Theologin
Die Pädagogisch-Therapeutischen Wohngruppen verstehen sich seit mehr als 25 Jahren als pädagogisch-therapeutische Einrichtung.
Die Arbeit ist ganzheitlich an der Persönlichkeit des Kindes ausgerichtet. Dabei sind die Psychoanalyse und die Erkenntnisse und die Methodik aus der systemischen Familien- und Jugendarbeit richtungweisend (integrativer Ansatz).
Wir beachten die dem auffälligen Verhalten innewohnende Psychodynamik im Kontext des Bezugs zum Herkunftssystem und weiterer wichtiger das Kind/den Jugendlichen berührender Systeme.
Wir suchen nach Erklärungen für Problemstellungen, um – daraus resultierend – im pädagogischen Handeln lösungsorientiert und zielgerichtet vorzugehen.
Im Vordergrund der Arbeit steht das Beziehungsangebot für die jungen Menschen.
Der sozialpädagogische Ansatz der Lebensweltorientierung zielt ab auf die Akzeptanz der Lebenswelt der Kinder/Jugendlichen und bedeutet die fachlich-inhaltliche Ausrichtung auf die Lebensbereiche, in denen die pädagogische Arbeit Ansatzmöglichkeiten findet (z.B. Schule, Spiel/Freizeit, Leben in einer Gruppe, Auseinandersetzung mit Erwachsenen oder Gleichaltrigen oder mit geltenden Normen und Verhaltenserwartungen).
Gleichzeitig kommt durch die Biographie der Kinder, die Verbundenheit mit Eltern und Familie ihre Lebenswelt in den Arbeitsalltag. Dadurch entsteht ein Spannungsfeld, in dem die Kinder und Jugendlichen durch fachlich kompetente Mitarbeiter begleitet und gefördert werden.
Die Arbeit der pädagogischen Fachkräfte ist geprägt von Verantwortlichkeit und Selbständigkeit bei der Ausgestaltung der Maßnahmen. Dabei ist die Beteiligung und wachsende Eigenverantwortung der Kinder und Jugendlichen von großer Bedeutung.
Die Bedürfnisse und Möglichkeiten der Kinder und ihrer Familien werden reflektiert und beachtet. Engagement und Kontinuität und gleichzeitig Flexibilität sehen wir als Grundvoraussetzung unseres Handelns. Wir sorgen für Transparenz der Arbeit und der Werteorientierung an unserer Kultur- und Zivilgesellschaft.
Inhaltliche Zielsetzung der Arbeit und Förderung
Unterstützung und Förderung der Persönlichkeitsentwicklung und Stärkung der Ich-Kompetenzen
Aufarbeiten der eigenen Kindheitsgeschichte und „Nachholen“ früherer Entwicklungsphasen
Lernen eines angemessenen Sozialverhaltens, besonders bei Stress, Frustrationen und Konflikten, im Umgang mit Schwächeren und mit offener Aggression und Gewalt
Auseinandersetzung mit der Realität, Fähigkeit zur Veränderung
Förderung der intellektuellen und praktischen Fähigkeiten im Alltags-, Schul- und Berufsleben (Umgang mit Geld, mit der Medienwelt, mit Forderungen, sinnvolle Freizeitgestaltung)
Rückführung ins Herkunftsmilieu (wenn möglich und sinnvoll)
Jede Gruppe wird von einem Team betreut, im Bedarfsfall Erweiterung des Teams durch zusätzliche Fachkräfte * wöchentliche Teamgespräche über Fallprobleme, zu gemeinsamen Absprachen, zur Erstellung und Kontrolle von Erziehungsplänen * Führung eines Gruppen-/Kliententagebuche
Kollegialberatung:
Praxisberatung durch Kollegen des Leitungsteams * Mitarbeitertreffen der Gesamteinrichtung * Krisenintervention durch Kollegen der Einrichtung * Fachaustausch innerhalb der Interessengemeinschaft Kleine Heime Hessen e.V. * Nordhessentreff der Kleinen Heime des LJA
14-tägige Supervision zur Analyse von Fallproblemen und des sozialtherapeutischem Alltagsgeschehen * psychoanalytische Fachbegleitung * Falldiagnose unter psychodynamischen Aspekten
Kontrolle der Wirtschaftlichkeit der Gruppen unter Verwendung eines anerkannt qualifizierten EDV-Programms für die Heimverwaltung * Unterstützung und Beratung der pädagogischen Mitarbeiter bei verwaltungstechnischen Arbeiten durch die Geschäftsstelle

References: §27
 §34
 §41
 §34
 §35
 §35
 §39
 §100
 § 30
 §31
 § 32