Source: https://www.arbeitsrechte.de/jahresurlaubsanspruch/
Timestamp: 2018-04-24 08:30:37+00:00

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Home Wie hoch ist der gesetzliche Jahresurlaubsanspruch?
In Deutschland herrscht ein gesetzlicher Jahresurlaubsanspruch
Kurz & knapp: Der gesetzliche Jahresurlaubsanspruch
Arbeitnehmer haben einen Anspruch auf eine bestimmte Mindestanzahl an Urlaubstagen im Jahr.
Bei einer vereinbarten Fünftagewoche beträgt der Mindesturlaubsanspruch im Jahr 20 Arbeitstage.
1 Kurz & knapp: Der gesetzliche Jahresurlaubsanspruch
2 Das Bundesurlaubsgesetz (BurlG)
2.1 Gesetzlicher Jahresurlaub – wie viele Tagen stehen Ihnen zu?
2.2 Besondere Personen haben einen höheren Jahresurlaubsanspruch
2.3 Urlaub in der Probezeit – geht das?
2.4 Was passiert mit dem Jahresurlaub bei Krankheit?
2.4.1 Wie ist es um den Jahresurlaub bei Kündigung bestellt?
Besondere Personen haben einen höheren Jahresurlaubsanspruch
Jahresurlaub berechnen: Wie viel Urlaub Ihnen zusteht, ist abhängig davon, wie viele Arbeitstage Ihre Woche hat.
Die angegebenen Zeiten gelten für den überwiegenden Teil der Arbeitnehmer. Bestimmte Personen haben jedoch einen höheren Urlaubsanspruch im Jahr. Dazu gehören beispielsweise Schwerbehinderte und Jugendliche. Hier sieht der Gesetzgeber höhere Werte vor.
Liegt bei einem Mitarbeiter eine anerkannte Schwerbehinderung vor, so hat dieser bei einer Fünf-Tage-Woche – laut § 125 Sozialgesetzbuch IX – mindestens einen Jahresurlaubsanspruch, der gesetzlich auf 25 Tage terminiert ist.
Er erhält damit fünf Tage Urlaub pro Jahr mehr als ein unversehrter Bediensteter.
noch nicht 16 Jahre alt sind, 30 Werktage bezahlten Erholungsurlaub im Jahr haben.
noch nicht 17 Jahre alt sind, einen Urlaubsanspruch im Kalenderjahr von 27 Werktagen Minimum haben.
noch nicht 18 Jahre alt sind, mindestens 25 Werktage im Jahr freibekommen müssen.
Stimmen sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer ab und vereinbaren, dass die übrigen aus dem Jahresurlaubsanspruch hervorgehenden freien Tage auch nach dem 31. März genommen werden können, ist auch das rechtens und erfüllt die gesetzlichen Vorgaben.
Wie ist es um den Jahresurlaub bei Kündigung bestellt?
Über den minimalen Jahresurlaub hinaus, der gesetzlich festgelegt ist, können sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer auf individuelle Konditionen einigen.
Hier können Ausgleichszahlungen auf Sie zukommen, wenn diese zum Beispiel in einem geltenden Tarifvertrag festgehalten sind.
Im zweiten Halbjahr sieht es anders aus: Sie haben Sie einen Anspruch auf ihren kompletten Jahresurlaub bei wirksamer Kündigung. Für diesen ist es jedoch unabdingbar, dass Sie im Unternehmen mindestens sechs Monate durchgängig beschäftigt waren.
Achtung: Wollen Sie von dieser Option Gebrauch machen, sollten Sie sich gewahr sein, dass der alte Arbeitgeber den neuen unter Umständen darüber informiert, dass Sie Ihren Jahresurlaubsanspruch bereits ausgereizt haben. Das bedeutet: Treten Sie anschließend einen neuen Job an, kann es sein, dass hier erstmal keinen Urlaub mehr nehmen können.
M. Hermus says
Ich bin 56 Jahre alt, arbeite in einem ambulanten Pflegedienst in der 6-Tage- Woche und Vollbeschäftigung. Arbeite aus betrieblichen Gründen an 3 Wochenenden und habe demzufolge 1 Wochenende frei. Mein Urlaubsanspruch beträgt 25 Tage. Ist das nicht zu wenig? Zumal ich bei meinem vorigen Arbeitgeber 36 Tage Urlaub hatte, nicht zuletzt wegen meines Alters.
M.Hermus
Hallo Frau Hermus,
das Bundesurlaubsgesetz schreibt einen Mindesturlaub von 24 Tagen bei 6 Werktagen in der Woche vor. Sie erhalten damit von Ihrem Arbeitgeber bereits einen Tag mehr. Der Gesetzgeber unterscheidet bei dieser Regelung nicht nach dem Alter der Arbeitnehmer.
9. Januar 2017 at 13:55
Hallo, ich arbeite seit Oktober 2016 bei dem Unternehmen. Mir stehen 8 Tage Resturlaub zu. Ich arbeite als Teilszeitkraft je 2 Tage die Woche(18 Stunden an beiden Tagen zusammen). Nun ist meine Frage, wie nehme ich meinen Urlaub wenn ich nur 8Tage habe. Werden diese 8 Tage als eine Woche gewertet? Zumal das Unternehmen 7 Tage die Woche auf hat. Oder werden diese 8 Tage als 4 Wochen gewertet da ich nur 2x die Woche arbeite?
S.Bund
Hallo Safina,
die Urlaubstage werden in der Regel auf die Arbeitstage übertragen, an denen der Arbeitnehmer nach den Vorgaben in Ihrem Arbeitsvertrag tätig ist.
17. Januar 2017 at 9:44
Hallo, ich hatte mein Urlaub 2016 verbraucht. Mein Chef hatte zwischen Weihnachten und neues Jahr kein arbeiten deswegen hat mich zuhause gelassen…dafür aber jetzt hat mir 4 Tage von mein 2017 Urlaub abgezogen! Kann her sowas machen???
in § 7 des Bundesurlaubsgesetzes heißt es:
“Bei der zeitlichen Festlegung des Urlaubs sind die Urlaubswünsche des Arbeitnehmers zu berücksichtigen, es sei denn, dass ihrer Berücksichtigung dringende betriebliche Belange […] entgegenstehen.”
Inwieweit die im Einzelfall angeordneten Betriebsferien rechtlich zulässig sind, dürfen wir nicht beurteilen. Bitte kontaktieren Sie hierfür einen Anwalt für Arbeitsrecht. Dieser kann Sie zum weiteren Vorgehen beraten.
20. Januar 2017 at 14:23
Hallo, ich war von April 2016 bis Ende Oktober 2016 (7 Monate ) in einem REHA-Zentrum beschäftigt und habe in dieser Zeit 21 Urlaubstage konsumiert. Urlaubsanspruch 28 Tage (5-Tagewoche).
Urlaubsabrechnung lt. Arbeitgeber:
Jahresurlaub lt. Vertrag 28 Tage = 2,33 Tage pro Monat
April – Dez. = 21 Tage
bereits verbucht 21 Tage
gearbeitet April – Okt. = 16 Tage , das heißt 5 Tage müssen eingearbeitet werden.
Lt. meiner Auffassung steht mir aber der gesamte Jahresurlaub zu.
Kündigung durch mich unter Einhaltung der Kündigungsfrist.
Hallo Heike B.,
gemäß Bundesurlaubsgesetz besteht Anspruch auf den kompletten Jahresurlaub nach sechs Monaten. Da Sie insgesamt sieben Monate dort beschäftigt waren, sollten Ihnen im Regelfall auch die abgesprochenen 28 Urlaubstage zustehen. Wir würden Ihnen empfehlen, das Ganze mit einem Anwalt zu besprechen.
21. Januar 2017 at 13:52
gibt es eine Regelung die besagt wie lange der Arbeitnehmer Anspruch auf zusammenhängende Haupturlaub hat?
5 Tage Woche, Sommerurlaub 3 Wochen.
Gearbeitet wird 14 tägig am Wochenende. Arbeitgeber erlaubt nur ein Arbeitswochenende im Haupturlaub.
26. Januar 2017 at 10:39
§ 7 Absatz 2 des Bundesurlaubsgesetzes besagt, dass Urlaub zusammenhängend zu nehmen und zu gewähren ist. Von dieser Regelung darf normalerweise nur dann abgewichen werden, wenn dringende betriebliche Gründe vorliegen oder Sie als Arbeitnehmer Gründe aufführen, die dies erfordern.
Hallo , mein alter Chef ist in Rente gegangen. Der Neue hat die Verträge übernommen. Ich arbeite 120 Stunden im Monat. Je Woche 30 Stunden. Jetzt habe ich 1 Woche Urlaub gehabt. Und nun hat er diese Woche mit 27,5 Stunden geschrieben. Auf Anfrage wurde mir gesagt , dass es so seine Richtigkeit hätte das wäre De Faktor über das Jahr verteilt. Auch im Krankheitsfall. Da hätte ich aber im Monat keine 120 Stunden. Sondern Minusstunden. Ich habe das überhaupt nicht verstanden. Und keiner konnte es mir bisher erklären. Ich müsste diese Minusstunden im folgenden Monat wieder aufholen. Meine Kollegen und ich blicken nicht mehr durch. Im Arbeitsvertrag steht nichts dergleichen.
2. Februar 2017 at 9:36
ist der Arbeitgeber allein für die Anordnung der Arbeitszeit zuständig und entstehen dabei Minusstunden, dann haben Sie nicht zu wenig gearbeitet, sondern Ihnen wurde zu wenig zugewiesen. Ihnen steht in diesem Fall der volle Lohn für Ihre 30-Stunden-Arbeit zu und Sie sind nicht zur Nacharbeit verpflichtet. So steht es in § 615 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB).
10. Mai 2017 at 21:59
30 Stunden die Woche sind nicht 120 Stunden im Monat
Normalerweise ergibt die Monatsarbeitszeit mal 12 (Monate) durch 52 (Wochen) die Wochenarbeitszeit
Umgekehrt ergibt die Wochenarbeitszeit mal 52 / 12 die Monatsarbeitszeit
(Das Jahr hat nicht nur 48 Wochen, sonder 52)
Bei einem Arbeitsvertrag über 120 Std / Monat ergibt sich rechnerisch eine Wochenarbeitszeit von ca. 27,5 Std.
Werden Ihnen pro Woche Urlaub bzw. Karnkheit 27,5 Std gutgeschrieben, so ist dies (über das Jahr gerechnet) also (meines Erachtens) korrekt
Karl Heinz J. says
18. Februar 2017 at 10:43
Hallo ich beziehe Altersruhegeld und arbeite 3 Tage ca. 35 Stunden in der Woche. Hatte nach Vereinbarung 24 Tage Urlaubsanspruch im Jahr erhalten. Da ende 2015 aus Betrieblichen Gründen der Resturlaub von 9 Tagen nicht genommen werden konnte, wurde mit dem Firmeninhaber die Übernahme ins Jahr 2016 vereinbart. März 2016 wurde diese auch beantragt und gewährt. Danach wurde von der Buchhaltung der Anspruch auf 15 Urlaubstage reduziert. Trotz mehrfachen Widerspruch ist eine Korrektur nicht erfolgt. im Gegenteil wurde rückwirkend der Resturlaub mit dem Anspruch für das Jahr 2016 verrechnet und bei Übergang ins Jahr 2017 mit Anspruch für das neue Jahr abgezogen. Zusätzlich habe ich ab Sommer 2016 eine Schwerbehinderung mit Ausweis ,dies wurde dem Firmeninhaber mitgeteilt und durch Kopie des Schwerbehindertenausweises zu den Akten genommen.
Frage: kann einfach Rückwirkend vereinbarter Urlaub reduziert werden und mehr Anspruch bei Behinderung nicht Berücksichtigt werden?
normalerweise sollte weder das Eine noch das Andere möglich sein. Wir würden Ihnen empfehlen, einen Anwalt für Arbeitsrecht zu konsultieren.
26. Februar 2017 at 9:09
ich bin in der Gastronomie beschäftigt (Teilzeit). Je nach Auslastung arbeite ich an unterschiedlichen Tagen in der Woche. Manchmal nur an 2 Tagen in der Woche aber auch mal 5 Tage oder sogar 6 Tage.
Wie berechne ich meinen Anspruch auf Urlaub? Ich verstehe, dass die Arbeitsstunden keine Auswirkungen haben, egal wie viel Stunden ich an einen Tag gearbeitet habe?
27. Februar 2017 at 12:15
Ihr Urlaubsanspruch sollte in Ihrem Arbeitsvertrag geregelt sein. Normalerweise errechnet sich dieser bei unregelmäßig arbeitenden Teilzeitkräften wie folgt: Gesetzlicher Urlaubsanspruch geteilt durch Werktage im Jahr multipliziert mit Ihren Arbeitstagen.
3. März 2017 at 8:15
Mein Arbeitsbeginn – befristet bis 31.08.17 -ist der 08.02.17. Lt. Betriebsvereinbarung werden 30 Tage Jahresurlaub gewährt. Wie viele Urlaubstage stehen mir bei einer 5 Tage Woche zu?
6. März 2017 at 10:11
bei einer sechsmonatigen Befristung besitzen Sie nur einen Teilanspruch. Das können bei Ihnen 15 Tage sein. Denn erst ab einer Arbeitszeit von mindestens 6 Monaten und 1 Tag stehen Ihnen alle Urlaubstage zu.
Sind die 6 Monate nicht am 08.08. voll? Dann ist doch die Dauer der Beschäftigung 6 Monate + x Tage. Laut meinem Verständnis = voller Urlaubsanspruch.
das ist richtig. Jedoch sollte bedacht werden, dass der Jahresurlaub nur einmal gewährt wird. Werden dementsprechend alle 30 Urlaubstage beim alten Arbeitgeber in Anspruch genommen, ist bei einem möglichen neuen Job kein Urlaub für dieses Jahr mehr möglich.
7. März 2017 at 19:47
ich habe einen neuen Arbeitsvertrag mit folgendem Text:
Der Mitarbeiter hat Anspruch auf einen gesetzlichen Mindesturlaub von 20 Tagen (bei einer 5- Tagewoche) pro Kalenderjahr. Der Arbeitgeber gewährt dem Mitarbeiter zusätzlich einen vertraglichen Urlaub in Höhe von 10 Tagen pro Jahr.
Ich arbeite 3 Tag in der Woche, d. h. für mich aus dem ersten Satz entsteht ein Urlaubsanspruch von 12 Tagen und wie ist nun die rechtliche Siutation aus dem 2.ten Satz zu verstehen? Werden die zusätzlichen 10 Tage auch auf die tatsächlichen ArbeitsTage aufgeteilt oder erhalte ich die vollen 10 Tage dazu, also insgesamter Jahresurlaub 22 Tage?
Hallo Regina M.,
in diesem Fall kommen zu Ihrem Mindesturlaub von 12 Tagen normalerweise noch 6 vertraglich geregelte Urlaubstage hinzu. Sie können daher über einen Jahresurlaub von 18 Tagen verfügen.
der arbeitgeber meines mannes hat für den 06. und 07. Mai inventur angeortnet. Dies ist ein wochenende. Es ist pflicht für alle mitarbeiter an diesem wochenende zu arbeiten. Allerdings wird unsere tochter da auch konfirmiert. Darf der chef meinem mann den urlaub verweigern? Falls er frei bekommt, werden dann auch urlaubstage abgezogen?
13. März 2017 at 11:20
in diesem Fall hätte der Arbeitgeber Ihres Mannes das Recht, ihm den Urlaub aus betrieblichen Gründen zu verweigern. Wird ihm der Urlaub hingegen gewährt, müssen ihm die Tage entsprechend abgezogen werden.
10. Mai 2017 at 22:07
Gibt es hierzu eine Gesetzesgrundlage auch die man sich beziehen kann?
Ich kenne diverse tarifvertarglichen Anlässe für Sonderurlaub (von einer Konfirmation habe ich da allerdings nie etwas gelesen)
es liegt normalerweise im Ermessen des Arbeitgebers, wann er einem Beschäftigten Sonderurlaub gewährt. Der Anspruch darauf ist in § 616 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) geregelt; explizite Gründe werden jedoch keine genannt.
ich arbeite als Zusteller, habe maximal 2 Fünftagewochen und dem zufolge 2 Sechstagewochen. Wie hoch ist da mein Urlaubsanspruch?
13. März 2017 at 11:03
Ihr Urlaubsanspruch richtet sich nach dem, was in Ihrem Arbeitsvertrag steht. Dem Gesetz nach stehen Ihnen mindestens 20 freie Tage zu.
Liebes arbeitsrechte team,
danke für Ihr Antwort vom 13.03. 12:48h auf meine Frage vom 07.03.19 19:47h, da ergibt sich für mich ein weitere Frage:
Ist zusätzlicher Urlaub individuell vereinbar, ähnlich wie der Gehaltsvereinbarung??? Oder muss jeder Arbeitnehmer gleich berechtigt sein?
In Ihrer Antwort schreiben Sie “normalerweise”, auch rechtlich stehen mir die 10Tage mehr zu???
Da sind meinen Kollegen bei dem Urlaubsmehr von 10Tagen bei einer 5-Tage Arbeitswoche natürlich ansich weniger lange weg wie ich mit einer 3Tage Woche… Vielen Dank für Ihr Mühe mir da nochmals weiterzuhelfen!
20. März 2017 at 9:59
da Sie nur drei Tage in der Woche arbeiten, wir jedoch versehentlich von einer Fünf-Tage-Woche ausgegangen sind, müssen wir unsere vorher getätigte Aussage korrigieren. Sie sollten demnach Anspruch auf einen Mindesturlaub von zwölf Tagen haben. Hinzu kommen sechs vertraglich vereinbarte Urlaubstage, sprich insgesamt 18 Tage im Jahr. Zusätzliche Urlaubstage können außerdem individuell verhandelt werden. Wir entschuldigen uns nochmals für das Versehen und hoffen, nun all Ihre Fragen beantwortet zu haben.
16. März 2017 at 11:47
richtet sich der Urlaub nach den Gesamttagen in der Woche ?
ich arbeite in der Sport und Freizeitbranche Teilzeit 120 Std monatlich (alleinerziehende Mutter)
manchmal arbeite ich 4 Tage manchmal 5 Tage manchmal 6 , unser Unternehmen hat quasi 24/7 geöffnet. Montags Reinigungsschichten, di-so normaler betrieb. Auch an Feiertagen etc ist geöffnet.
20. März 2017 at 11:15
Hallo R. F.,
normalerweise richtet sich der gesetzliche Urlaubsanspruch im Jahr nach den Tagen, die Sie in der Woche tätig sind. Es empfiehlt sich, einen Blick in Ihren Arbeitsvertrag zu werfen und nachzuschauen, was dort geregelt ist.
Lukas E. says
17. März 2017 at 16:39
auf Ende August werde ich meinem Aktuellen Arbeitgeber kündigen um eine weiterführende Schule zu besuchen.
Ich habe 30 Tage Urlaub bei einer 5 Tage Woche.
Im Arbeitsvertrag steht beim Urlaub der Zusatz: “Im Eintritts- und Austrittsjahr wird der Urlaub zeitanteilig gewährt.
Gilt für mich dann auch die Regelung mit dem voll gewährten Urlaub oder werden Pro Monat 2,5 Tage abgezogen ?
Hallo Lukas E.,
aufgrund dieser Formulierung im Arbeitsvertrag wird Ihnen der Urlaub nicht voll gewährt, sondern nur anteilig. Dabei darf jedoch der gesetzliche Urlaubsanspruch im Jahr (20 Tage bei einer Fünf-Tage-Woche) nicht unterschritten werden.
ich habe ab 1.3.2017 einen neuen Job mit 6 Monaten Probezeit und 24 Tagen Jahresurlaub.
Im Januar bei meinem alten Arbeitgeber hatte ich keinen Urlaub.
Im Februar war ich Arbeitslos gemeldet.
Wie viel Urlaub im Jahr von den 24 Tagen steht mir noch zu ?
in diesem Fall sollte Ihnen der Urlaub anteilig für 10 Monate zustehen (20 Tage). Bedenken Sie jedoch, dass Sie den vollen Anspruch auf die 20 Tage erst nach der Probezeit geltend machen können.
27. März 2017 at 17:39
ich habe am 15.März in bei meinem neuen Arbeitgeber zu arbeiten begonnen.
Bei meinem alten Arbeitgeber habe ich bis 28.02. gearbeitet und in diesem Zeitraum (Januar-Ende Februar 17) noch keinen Urlaub in Anspruch genommen.
Wie viel Urlaub steht mir für dieses Jahr zu?
3. April 2017 at 11:47
Hallo Lisa L.,
dem Bundesurlaubsgesetz zufolge steht Ihnen bei einer 5-Tage-Woche ein Urlaubsanspruch von 20 Tagen im Jahr zu. Da das Arbeitsverhältnis bei Ihrem alten Arbeitgeber vor dem 30. Juni beendet wurde, haben Sie normalerweise Anspruch auf 1/12 des Jahresurlaubs für jeden Monat, in dem Sie in seinem Unternehmen beschäftigt waren. Das bedeutet, dass Ihnen Ihr ehemaliger Arbeitgeber den Urlaubsanspruch von Januar und Februar normalerweise auszahlen muss. Ihren restlichen Jahresurlaub können Sie bei Ihrem neuen Arbeitgeber einfordern; ebenfalls 1/12 des Jahresurlaubs für jeden Monat im Unternehmen.
ich habe in meiner neuen Anstellung anderthalb Monate voll gearbeitet und mir stehen laut Arbeitsvertrag 3 Tage Urlaub zu. Jetzt habe ich allerdings gekündigt und mein AG will mir den erwirtschafteten Urlaub nicht gewähren sonden auszahlen. Ist das rechtens????
grundsätzlich hat die Gewährung des Resturlaubs bei Kündigung Vorrang vor einer möglichen Auszahlung. Kann der Urlaub aufgrund der Kündigung nicht mehr gewährt werden oder sprechen betriebliche Gründe dagegen (z. B. Unterbesetzung oder ein hoher Auftragsstand), hat der Arbeitgeber in der Regel keine andere Wahl und muss die restlichen Urlaubstage abgelten. Ob dies in Ihrem Fall der Grund dafür ist und welche Möglichkeiten Sie haben, sollten Sie mit einem Anwalt für Arbeitsrecht besprechen.
Emely.S says
ich habe meinen Arbeitsvertrag am 01.12.2014 unterschrieben und am 15.12.2014 angefangen zu arbeiten mit 15 Stunden der Woche. Direkt nach einem Monat wurde mein Vertrag auf 20 Stunden der Woche aufgestockt und dann 25 Stunden im 2016 sogar 30 Stunden. In meinem Arbeitsvertrag stand darauf, dass ich 20 Arbeitstage Urlaubanspruch habe. Dementsprechend habe ich im Jahr 2015 20 Tage Urlaub genommen. Vom Jahr 2016 hatte ich 5 Tage Resturlaub, die ich für März 2017 eingetragen habe. Jetzt sagt mein Arbeitgeber, dass ich doch nur 14,5 Arbeitstage Urlaub habe da ich im Jahr 2016 Teilzeit gearbeitet habe. In dem Fall möchte ich mich an meinen Vertrag richten da ich sonst nichts unterschrieben habe. In der Anpassung bzw. Aufstockung steht darauf dass die Vertragsinhalte außer wöchentlicher Arbeitszeit unberührt bleibt. Habe ich das Recht?
19. April 2017 at 10:47
Hallo Emely.S,
es macht in der Regel keinen Unterschied, ob Sie in Vollzeit oder Teilzeit beschäftigt waren; maßgeblich sind die Tage, an denen Sie in der Woche gearbeitet haben. Handelte es sich dabei um 5 Tage, steht Ihnen generell ein gesetzlicher Urlaubsanspruch von 20 Tagen zu. Ansonsten gilt, was im Arbeitsvertrag vereinbart wurde.
12. April 2017 at 15:05
Ich habe einen bestehenden Arbeitsvertrag vom 1.11.15 mit 25 Tage Urlaub, jährlich, habe das Arbeitsverhältnis fristgerecht am 11. April 2017 zum 15.Mai 2017 gekündigt
Habe ich Anspruch für 2017 auf diese 25 Urlaubstage nach der Kündigung ?
Hallo Gisell,
in der Regel haben Sie in dieser Situation lediglich einen anteiligen Anspruch auf die 25 Urlaubstage. Für jeden vollen Monat, den Sie gearbeitet haben, besteht dieser Anteil aus einem Zwölftel. Haben Sie volle drei Monate gearbeitet, stehen Ihnen demnach 6,25 Urlaubstage zu, bei vollen vier Monaten (wenn Sie den kompletten April noch arbeiten) sollten es 8,3 Urlaubstage sein.
13. April 2017 at 16:14
ich habe bis 02/2017 als 100% Kraft gearbeitet im Schichtsystem. Arbeite ab März als 50%ige Kraft. Ich hatte einen Urlaubsanspruch bei 100% 29 Tage Urlaub. Jetzt bei 50 % habe ich 17 Tage Urlaub aufgrund der Stundenkürzung. Nun ist folgendes. Normalerweise wenn ich richtig liege hätte ich eine 3 Tage Woche. Ich arbeite nicht immer nur 3 Tage sondern auch 5-7 Tage durchgehend einschließlich Wochenende.
der gesetzliche Urlaubsanspruch richtet sich nicht danach, wie viele Stunden gearbeitet werden, sondern an wie vielen Tagen in der Woche Sie Ihrer Tätigkeit nachgehen. Da dies bei Ihnen scheinbar variiert, müsste normalerweise ein durchschnittlicher Wert ermittelt werden. Aus diesem ergibt sich dann der Urlaubsanspruch. Liegt dieser bei einer 5-Tage-Woche bei 29 Urlaubstagen, sind 17 Urlaubstage bei einer 3-Tage-Woche rechtens.
25. April 2017 at 9:56
Hallo Arbeitsrechteteam,
ich befinde mich zurzeit in der Ausbildung. In meinem Azubivertrag ist festgehalten das ich 30-Tage Jahresurlaub habe. Nun endet meine Ausbildung zum 14.07.2017. Als “Faustregel” gilt hier 2,5 Tage pro Monat. Habe ich nun Anspruch auf 17,5 Tage Urlaub, da ich ja noch bis mitte Juli beschäftigt bin oder wird der Urlaub auf 16 oder gar 15 Tage gekürzt? Oder gilt dann damit das ich volle 6 Monate vollbeschäftigt bin und damit Anspruch auf den ganzen Jahresurlaub habe?
Vielen Dank für die Hilfe 😀
normalerweise sollten Sie einen vollen Anspruch auf die jährlichen Urlaubstage haben, da Sie erst in der zweiten Jahreshälfte aus dem Unternehmen ausscheiden. Wir würden Ihnen jedoch empfehlen, dies noch einmal mit Ihrem Arbeitgeber zu besprechen.
Hallo ich habe mal eine Frage ist das ok wenn der Arbeitgeber im Urlaub das normale Gehalt weiter zahlt und kein urlaubsgeld zahlt und dafür Weihnachtsgeld zahlt.
2. Mai 2017 at 15:22
Hallo Kay S.,
sowohl beim Urlaubsgeld als auch beim Weihnachtsgeld handelt es sich um freiwillige Zusatzleistungen des Arbeitgebers. Von daher würde uns kein Grund einfallen, weshalb diese Vorgehensweise nicht in Ordnung sein sollte.
ich arbeite 3 Tagen die Woche. Montags 3 Stunden, dienstags und donnerstags jeweils 7 Stunden. Wenn ich 3 Wochen am Stück Urlaub machen möchte, ist es dann rechtens, wenn ich nur dienstags und donnerstags Urlaub einreiche und montags Überstunden abbauen würde?
2. Mai 2017 at 14:35
dies sollten Sie mit Ihrem Arbeitgeber besprechen. Es liegt letztendlich in seinem Ermessen, wann er Sie Überstunden abbauen lässt.
1. Mai 2017 at 16:47
Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe am 28. 02. zum 30.09. gekündigt (halbes Jahr Kündigungszeit, da ich seit 16 Jahren in der Firma bin) Ist es jetzt wirklich war, dass ich den kompletten Urlaub von 30 Tagen in der alten Firma nehmen kann und in der neuen nochmals die anteiligen 10 Tage? Vorausgesetzt der alte AG teilt dem neuen AG nicht mit, dass ich bereits 30 Tage hatte. Aber wieso sollte er dies tun? Er kennt den neuen ja gar nicht. Oder fragt der neue AG so etwas ab?
es kann passieren, dass der neue Arbeitgeber einen Nachweis über die genommenen Urlaubstage sehen möchte. Diesen muss der vorherige Vorgesetzte dann vorlegen. Dieser darf dabei natürlich nicht liegen und behaupten, Sie hätten mehr Urlaub genommen, als es tatsächlich der Fall war.
2. Mai 2017 at 20:36
ich arbeite seit dem 03.04.2017 5 Tage in der Woche.
Urlaub lt. AV sind 20 + 8 Tage. Wie wird mein Urlaub errechnet, weil der April ja kein voller Monat ist.
8. Mai 2017 at 17:30
für jeden vollen Monat, in dem Sie gearbeitet haben, steht Ihnen normalerweise 1/12 des jährlichen Urlaubsanspruchs zu. Nachdem Sie sechs Monate im Unternehmen tätig waren, haben Sie in der Regel einen vollen Anspruch auf Ihre Urlaubstage.
meine Kollegen und ich arbeiten im Bereich Pflege, wir arbeiten 12 Tage und haben dann 1 freies Wochenende, dann arbeiten wir wieder 12 Tage usw. Laut Arbeitsvertrag haben wir 24 Tage Urlaub ist dies korrekt?
9. Mai 2017 at 8:47
dies sollte korrekt sein, da sich daraus durchschnittlich eine 6-Tage-Woche ergibt.
ich habe eine Stelle als Kurier/Auslieferfahrer angenommen und im Vertrag werden die gesetzlichen 20 Arbeitstage (Montag bis Freitag) plus 2 freiwillige Arbeitstage Urlaub gewährt. Momentan zeichnet sich jedoch eine regelmäßige Arbeitswoche von 6 Tagen (Montag bis Samstag bzw. ggf. Sonntag) ab.
Für die gesetzlichen Arbeitstage müssen mir für 5 Tage Urlaub von Montag bis inkl. Sonntag freigegeben werden, richtig?
Wie sieht das mit den 2 freiwilligen Urlaubstagen aus? Werden diese im Falle einer 6-Tage-Woche auf 2.4 Tage (2/5 x 6) aufgewertet?
Wie wird im Falle der Berechnung des Durchschnittes gerundet?
15. Mai 2017 at 12:56
ja, das ist richtig. Ob die freiwilligen zwei Urlaubstage bei einer 6-Tage-Woche in irgendeiner Form aufgewertet werden, sollten Sie bei Ihrem Arbeitgeber erfragen. Das Gleiche gilt für Ihre letzte Frage.
Gerd N. says
12. Mai 2017 at 13:36
Ich Arbeite seit 1999 bei einer Wach und Sicherheits Firma. Ich habe 140 Stunden im Monat,
dafon im schnit 100 Stunden in der Nachtschicht. Seit 2005 habe ich eine Schwerbehiderung
von 50%. Mein jetziger Jahresurlaub betregt 33 Urlaubstage. Ist das mit dem Jahresurlaub
15. Mai 2017 at 12:16
Hallo Gerd N.,
§ 125 Sozialgesetzbuch (SGB) Neuntes Buch (IX) besagt: “Schwerbehinderte Menschen haben Anspruch auf einen bezahlten zusätzlichen Urlaub von fünf Arbeitstagen im Urlaubsjahr; verteilt sich die regelmäßige Arbeitszeit des schwerbehinderten Menschen auf mehr oder weniger als fünf Arbeitstage in der Kalenderwoche, erhöht oder vermindert sich der Zusatzurlaub entsprechend.” Es kommt also darauf an, an wie vielen Tagen in der Woche Sie arbeiten.
19. Mai 2017 at 12:16
ich bin kurz vor meiner Anstellung in einem Tabak-, Post- und Lottoladen. Dort gibt es die 6-Tage-Woche und ich habe bei euch gelesen, dass man da 24 Tage Urlaubsanspruch grundsätzlich (nur bei Vollzeit) hat. Ich werde dort im Monat zunächst 68 Stunden laut Vertrag arbeiten. Evtl erhöhe ich das dann im Verlauf der Zeit. Der AG will das auch. Wie wird nun der Urlaub berechnet? Werden die 24 Tage anteilig prozentual meiner 68 Stunden zu XXX ?? Monatsstunden bei Vollzeit berechnet? (ich kenne ja nur den 160 Std.-Monat einer 40-Std.Woche bisher, was ja einer 5-Tage-Woche entspricht). Einstellung soll jetzt bald ab 01.06. oder 01.07. sein. Der Laden ist auch sonntags auf, wenn es in der Stadt erlaubt ist. Das kommt noch dazu. Mein Chef ist ziemlich jung und hat nicht so die Ahnung (meine Wahrnehmung). Deshalb frage ich euch, wie sich das für mich gestaltet. Vielen Dank, Andrea
in der Tat wird der Urlaubsanspruch hier anteiligt berechnet. Es gelten die Wochenarbeitstage. Arbeiten Sie beispielsweise drei Tage pro Woche, erhalten Sie bei dieser Regelung zwölf Urlaubstage im Jahr. Die Rechnung dabei ist 24 : 6 x 3. Bei Zwei Arbeitstagen in der Woche sind es nur noch 8 Urlaubstage, weil 24 : 6 x 2 – Sie sollten sich jedoch zur Sicherheit von einem Anwalt für Arbeitsrecht beraten lassen. Dieser kann auch kompliziertere Zusammenstellungen von Wochenstunden für Sie berechnen.
24. Mai 2017 at 21:29
ist richtig das Urlaub am Stück genomen werden kann / muss? Ich hab gehört das 3 Wochen am Stück üblich und von Gesetz vorgeschriben sind. Mein Vorgesetzter will nicht, daß ich länger als 2 Wochen zusammen am Stück verreist bin. Chef sagt Firma ist Kleinstunternehmen, ist anders. Ich habe Jahresurlaub von 29 Tagen. Danke für Hilfe.
29. Mai 2017 at 15:34
in § 7 des Bundesurlaubsgesetzes heißt es dazu: “Der Urlaub ist zusammenhängend zu gewähren, es sei denn, daß dringende betriebliche oder in der Person des Arbeitnehmers liegende Gründe eine Teilung des Urlaubs erforderlich machen. Kann der Urlaub aus diesen Gründen nicht zusammenhängend gewährt werden, und hat der Arbeitnehmer Anspruch auf Urlaub von mehr als zwölf Werktagen, so muß einer der Urlaubsteile mindestens zwölf aufeinanderfolgende Werktage umfassen.” Sie sind demzufolge nicht dazu verpflichtet, Ihren Urlaub an einem Stück zu nehmen. Wenn Sie dies jedoch möchten, muss Ihr Arbeitgeber dem zustimmen, wenn keine Gründe vorliegen, die dagegen sprechen. In diesem Fall haben Sie allerdings einen Anspruch auf mindestens 12 aufeinander folgende Urlaubstage (Werktage).
Lieselotte S. says
ich habe einen Jahresurlaub von 30 Tagen, bin 59 Jahre alt und seit 14 Jahren im Betrieb.
Am 28.02.2017 haben wir die Kündigung zum 31.07.2017 erhalten. Der Betrieb schließt aus persönlichen Gründen des Arbeitgeber.
Wieviel Resturlaub steht mir denn nun zu?
6. Juni 2017 at 8:48
Hallo Lieselotte S.,
da das Arbeitsverhältnis in der zweiten Jahreshälfte beendet werden soll, haben Sie Anspruch auf den vollen gesetzlichen Mindesturlaub. Der im Arbeitsvertrag vereinbarte Zusatzurlaub steht Ihnen normalerweise ebenfalls in vollem Umfang zu, es sei denn, im Arbeitsvertrag befindet sich eine spezielle Klausel, die eine anteilige Urlaubsgewährung vorsieht. Dazu werfen Sie bitte einen Blick in Ihren Arbeitsvertrag.
Zsofia K. says
ich habe am 11.02.2016 angefangen. In meinem Vertrag stehen 26 Tage als Jahresurlaub. Im Januar habe ich keine Tage genommen. Meine Frage ist, wieviel Urlaubstage stehen mir für 2016 zu?
Hallo Zsofia K.,
wir gehen davon aus, dass Sie das Jahr 2017 meinen. Daher gilt: Wenn Sie im Februar eine neue Arbeit angefangen und im Januar keinen Urlaub genommen haben, so steht Ihnen für das Jahr 2017 in der Regel der komplette Jahresurlaub von 26 Tagen zu. Den vollen Anspruch darauf erwerben Sie jedoch erst nach sechs Monaten im Unternehmen.
Norbert H. says
meine Firma hat meinen Teilzeitvertrag (32 Std./Wo.) am 26.4. mit Wirkung zum
31.7.17 gekündigt.
Die Kündigung erfolgte wegen Schließung unserer Filiale.
Mein Jahresurlaubsanspruch beträgt 25 Tage bei einer 5-Tage-Woche.
Steht mir nunmehr der gesamte Urlaub zu, wenn ich bei einem neuen Arfbeitgeber
keinen Urlaub mehr beanspruche?
bei einer Kündigung in der zweiten Jahreshälfte haben Sie normalerweise Anspruch auf den vollen Jahresurlaub. Dieser kann jedoch nur einmal gewährt werden. Nutzen Sie demnach alle 25 Urlaubstage bei Ihrem alten Arbeitgeber, stehen Ihnen bei Ihrem neuen Arbeitgeber keine weiteren Urlaubstage mehr zu.
Reimers says
10. Juni 2017 at 15:13
Hallo. Mein Chef hat uns am 31.5.2017 in einer mitarbeiterversammlung gesagt das er zum 31.8 2017 schliessen muss. Ich bin eine 30 Std Kraft und habe im Einzelhandel auf Grund von Alter 36 Tage Urlaub. Habe offiziell noch 20 Tage Urlaub zu bekommen. Habe ich da jetzt noch Anspruch drauf? Oder verfällt der? MfG
Hallo Reimers,
normalerweise sollte Ihr Urlaubsanspruch nicht verfallen, wenn das Unternehmen geschlossen wird. Um sicherzugehen, können Sie jedoch einen Anwalt für Arbeitsrecht aufsuchen und sich beraten lassen.
12. Juni 2017 at 9:18
ich bin Auszubildende und habe einen Urlaubsanspruch von 27 Tagen im Jahr. ich bin seit dem 01.08.2016 eingestellt.
Heute habe ich meine Kündigung zum 31.07.2017 eingereicht und werde bis dahin 18 Urlaubstage genutzt haben.
Habe ich dann überhaupt so viel Anspruch?
Hallo Hannah B.,
bei einer Kündigung in der zweiten Jahreshälfte haben Sie normalerweise Anspruch auf den vollen Jahresurlaub.
Fred B. says
13. Juni 2017 at 14:45
mein Mann arbeitet im Kurierdienst seid September 2016 als Angestellter 6 Tagewoche . er hat zum 01.07.17 gekündigt. Im Arbeitsvertrag steht , daß er 20 Tage Urlaub bei ( 5 Werktage ) für 2017 erhält.
Was steht Ihm als Urlaubstage bis zum 01.07.17 rechtlich zu ? 2 Werktage hat er im Mai genommen.
20. Juni 2017 at 10:39
Hallo Fred B.,
bei einer Sechs-Tage-Woche liegt der Urlaubsanspruch Ihres Mannes bei insgesamt 24 Urlaubstagen im Jahr. Wie viel Resturlaub ihm zusteht, richtet sich nach dem Datum, zu dem das Arbeitsverhältnis beendet wird. Ist dies in der ersten Jahreshälfte (bis einschließlich zum 30.06.) der Fall, hätte er Anspruch auf 1/12 seines Jahresurlaubs für jeden vollen Monat, den er gearbeitet hat. Dies wären bei sechs Monaten abzüglich der bereits genommenen zwei Tage noch 10 Tage Urlaub. Bei einer Kündigung in der zweiten Jahreshälfte (nach dem 30.06.) hätte er Anspruch auf seinen gesamten restlichen Jahresurlaub, also 22 Tage.
16. Juni 2017 at 11:34
Hallo habe mehrere Fragen:
1. Wenn ich eine 3 Tage Arbeitswoche habe muss ich für 1 woche Urlaub auch nur 3 Tage eintragen?
2. Mein Chef meint anscheinend das wenn er einen Urlaubstag mit 8 std berechnet ich aber immer 4-6 std arbeite das er dadurch den Jahresurlaub auf 10 Urlaubstage + 2,5 Schwerbehinderten beschränken kann.
der Ihnen zugesprochene Urlaubsanspruch muss anhand der 3-Tage-Woche verrechnet werden. Stehen Ihnen beispielsweise 24 Werktage zu, verlieren Sie bei einer Woche Urlaub trotzdem 6 Tage. Minusstunden dürfen Ihnen nur zur Last gelegt werden, wenn Sie diese selbst verschulden. Eine niedrige Auftragslage darf Ihnen nicht zur Last gelegt werden. Urlaubskürzungen dieser Art sind in der Regel auch nicht zulässig.
simsalabim says
ich habe zum 31.8. gekündigt und war langjährig im Unternehmen beschäftigt.
Mein Vertrag sieht einen Jahresurlaubsanspruch von 30 Tagen vor. Mein AG möchte aber nur 20 Tage gewähren, da dies der gesetzliche Jahresurlaubsanspruch sei, und mir nur dieser zustände. Das mir der volle Anspruch nach Kündigung in der 2. Jahreshälfte zusteht wird nicht gestritten. Aber eben nur der gesetzliche und nicht der vertraglich vereinbarte.
20. Juni 2017 at 11:22
normalerweise müsste sich dazu eine Regelung im Arbeitsvertrag befinden, die im Falle einer Kündigung den Resturlaub auf den gesetzlichen Anspruch beschränkt oder eine anteilige Gewährung des vertraglich vereinbarten Urlaubs vorsieht. Ist eine solche Regelung nicht vorhanden, sollte Ihnen in der Regel auch der vertraglich vereinbarte Urlaub zustehen. Um sicherzugehen, haben Sie die Möglichkeit, sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht zu wenden.
16. Juni 2017 at 14:55
Ab wann ist eine Kündigung wirksam? Der AG hat sowohl den Erhalt wie auch das Kündigungsdatum schriftlich bestätigt. Hat er trotzdem noch eine Art “Widerrufsfrist” und wenn ja, wie lang ist die?
es handelt sich bei einer Kündigung um eine einseitige Erklärung. Ihr Arbeitgeber muss damit nicht einverstanden sein. Daher ist es ihm auch grundsätzlich nicht möglich, Ihre Kündigung zu widerrufen.
18. Juni 2017 at 19:09
Sehr geehrtes Arbeitsrechtsteam.
ich habe nochmals eine Frage. Seit März arbeite ich als 50%ige Kraft. Ich hatte einen Urlaubsanspruch bei 100% 29 Tage Urlaub. Jetzt bei 50 % habe ich 17 Tage Urlaub aufgrund der Stundenkürzung.
Nun ist Folgendes. Eine andere Kollegin, auch eine 50% Stelle und bekommt 26 Tage Jahresurlaub. Eine weitere Kollegin ist als 60 % Kraft tätig und bekommt 29 Tage Urlaub. Mein Arbeitsvertrag hat sich nicht geändert bis auf die Stundenkürzung. Ich finde das sehr ungerecht.
informieren Sie sich ggf. bei einem Anwalt über die arbeitsrechtlichen Grundlagen und halten Sie mit Ihrem Arbeitgeber Rücksprache. Beachten Sie jedoch, dass ggf. vertraglich ein Verbot ausgesprochen ist, über Einkünfte und Urlaubsansprüche mit Kollegen zu sprechen.
Ich arbeite im 4 Schichtsystem; 4Tage Nacht, 1Tag frei, 4Tage Spät, 1Tagf frei, 4Tage Früh und wieder 1Tag frei usw. usw. Meint Tägliche Arbeitszeit beträgt 8,0h mit bezahlter Pause. Mein Arbeitgeber gibt mir die gesetzlichen 20Tage Urlaub +8 zusätzliche somit komme ich auf 28 Tage. Mein Kollege meinte allerdings das wir min 36Tage bekommen müsste. Ich kann das nicht nachvollziehen auf welcher Grundlage könnte er sich das errechnet haben?
Als Beispiel diesen Monat:
1-2.6 Spätschicht
4-7.6 Früh
8.6 frei
9-12.6 Nacht wobei hier bis zu 13.6 6:00Uhr gearbeitet wird
13-14.6 frei
15-18.6 Spät
19.6 frei
20-23.6 früh
24.6 frei
25-28.6 Nacht wobei hier wieder bis zum 29.6 6:00Uhr gearbeitet wird
30.6 frei
Gibt es eine “Formel” mit der man sich seinen Urlaubsanspruch errechnen kann??
Ich arbeite somit jeden Sonntag im Juni, wenn ich jetzt einen dieser Tag frei nehmen wöllte z.b. die Woche/Schichtblock vom 9-12.6 (Freitag-Montag) muss ich da 4 Tage Urlaub nehmen oder würden 3 reichen da der Sonntag ja eigentlich ein Feiertag ist.
bei der Schichtarbeit hat das Bundesarbeitsgericht eine allgemeine Formel entwickelt (nach einem Urteil aus dem Jahre 2014, 11 Sa 659/13), mit deren Hilfe sich der Urlaubsanspruch leichter abschätzen lässt. Diese lautet wie folgt:
Jährlicher Urlaubsanspruch (laut Tarif- oder Arbeitsvertrag) x tatsächliche Arbeitstage pro Jahr geteilt durch die möglichen Arbeitstage des Kalenderjahres. Bei Nachtschichten könne u.U. auch der Folgetag als Arbeitstag gewertet werden. Wie sich dies in Ihrem Einzelfall verhält und wie Sie ggf. einen höheren Urlaubsanspruch geltend machen können, erfahren Sie bei einem Anwalt für Arbeitsrecht.
ich arbeite in einer kleinen Bäckerei mit 3Vollzeit Angestellten und sonst nur Aushilfen (450£€)
bekomme seit Jahren nur 2Wochen Urlaub im Jahr mit der Begründung mehr geht betrieblich nicht
was kanm ich da tun ?
Hallo Rebecca B.,
leider ist es uns nicht erlaubt, eine kostenlose Rechtsberatung anzubieten. Daher würden wir Ihnen empfehlen, sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht zu wenden.
25. Juni 2017 at 9:53
Sehr geehrtes Team von Arbeitsrechte. de!
Ich arbeite seit 2000 im Unternehmen. Ab 1.10.2017 kann ich in Rente mit 45 Arbeitsjahren gehen. Mein Arbeitgeber will mir nur anteilig bis September den Urlaub gewähren. Da ich nicht in ein anderes Unternehmen wechsele sondern in Rente gehe, stünde mir nicht der volle Jahresurlaub zu. Ist das Rechtens ?
3. Juli 2017 at 13:02
fällt der Renteneintritt und damit der Berufsaustritt in die zweite Jahreshälfte, besteht regelmäßig der volle jährliche Urlaubsanspruch als Maßstab, soweit es keine abweichenden Regelungen im Tarifvertrag oder Arbeitsvertrag gibt (etwa anteilige Berechnung o.a.). Wenden Sie sich ggf. an einen Anwalt, um sich zu Ihren Ansprüchen beraten zu lassen.
Ich habe von meinem Arbeitgeber 26 tage im jahr urlaub. Er erlaubt mir keine 3 wochen am stück . Ist das rechtens? Ich arbeite 6 tage die woche in der pflege. Urlaub kann ich mir von montag bis freitag nehmen und hab am wochende automatisch frei
4. Juli 2017 at 8:05
§ 7 des Bundesurlaubsgesetzes besagt: “Der Urlaub ist zusammenhängend zu gewähren, es sei denn, daß dringende betriebliche oder in der Person des Arbeitnehmers liegende Gründe eine Teilung des Urlaubs erforderlich machen. Kann der Urlaub aus diesen Gründen nicht zusammenhängend gewährt werden, und hat der Arbeitnehmer Anspruch auf Urlaub von mehr als zwölf Werktagen, so muß einer der Urlaubsteile mindestens zwölf aufeinanderfolgende Werktage umfassen.” Demzufolge ist Ihr Arbeitgeber verpflichtet, Ihnen mindestens zwölf Werktage hintereinander Urlaub zu gewähren.
3. Juli 2017 at 11:47
ich arbeite Seit Februar 2017 Festangestellt. Ich möchte ab dem 01.10.2017 ein Studium beginnen. Daher kann ich den gesamten Jahresurlaub gültig machen?
gemäß § 4 des Bundesurlaubsgesetzes erwerben Sie nach sechsmonatigem Bestehen des Arbeitsverhältnisses den vollen Urlaubsanspruch. Bei einer Kündigung in der zweiten Jahreshälfte (nach dem 30.06.) steht Ihnen normalerweise ebenfalls der gesamte Jahresurlaub zu.
Sehr geehrtes Arbeitsrechtsteam,
Mein Mann ist ein Litauer und arbeitet seit August 2016 bei einem Unternehmen in Deutschland (als LKW-Fahrer).
Seine Arbeitszeiteinteilung ist: 6 Wochen beim Unternehmen und 2 Wochen frei zu Hause in Litauen. Es ist 6 Arbeitstage Woche.
Eine Urlaubswoche (eigentlich 5 Tagen) hat er schon im Juni. Noch eine Woche möchtet er am Ende August haben. Der Areitgeber hat aber diese Anfrage auf Grund viel Arbeit abgelehnt. Allerdings der Urlaubsplan wurde ganz im Voraus (im Februar) dem Arbeitsgeber zur Verfügung gestellt.
Kann der Arbeitsgeber sich so benehmen? Gelten andere Arbeitsrechte für den ausländischen Arbeistnehmern?
24. Juli 2017 at 8:59
normalerweise gilt für alle in Deutschland Beschäftigten auch deutsches Arbeitsrecht. Bei einer Sechs-Tage-Woche sollten Ihrem Mann jedoch 24 Urlaubstage zustehen, nicht bloß 20. Dem Bundesurlaubsgesetz zufolge muss der Arbeitgeber die Urlaubswünsche des Arbeitsnehmers berücksichtigen. Sollten jedoch z. B. “dringende betriebliche Belange” (§ 7 Absatz 1 Bundesurlaubsgesetz) diesen Wünschen entgegenstehen, kann der Arbeitgeber den Urlaubsantrag ablehnen. Ob dies bei Ihrem Mann der Fall ist, sollten Sie von einem Anwalt für Arbeitsrecht abklären lassen.
25. Juli 2017 at 14:12
5. Juli 2017 at 22:42
ich arbeite seit Mitte März, nach zwei Jahren Mutterschutz wieder in meinem alten Büro (unter 10 Mitarbeiter).
Ich lese überall, dass man Anspruch auf seinen gesamten Jahresurlaub hat, wenn man in der zweiten Hälfte des Jahres kündigt. Habe ich auch Anspruch auf meinen kompletten Jahresurlaub, wenn ich in der ersten Hälfte des Jahres meinen Job beginne? Gibt es hier Sonderregelung für kleine Betriebe? Ich könnte den Urlaub wegen KiGa und Kita Schließzeiten sehr gut gebrauchen. Danke schonmal für eure Antwort.
24. Juli 2017 at 10:59
es ist nicht möglich, sich zwei Jahre lang im Mutterschutz zu befinden. Wir gehen daher davon aus, dass Sie von der Elternzeit sprechen. Urlaubstage, die Sie vor dem Beginn des Mutterschutzes nicht in Anspruch genommen haben, verfallen nicht und können normalerweise auch im Anschluss an die Elternzeit noch genommen werden. Dies gilt für das laufende sowie das folgende Kalenderjahr. Während der Elternzeit besteht der Urlaubsanspruch normalerweise wie gewohnt fort. Der Arbeitgeber hat jedoch das Recht, den Urlaub gemäß § 17 Abs. 1 BEEG für jeden vollen Kalendermonat der Elternzeit in Vollzeit um ein Zwölftes des Jahresurlaubsanspruchs zu kürzen. Dies könnte sich bei Ihnen entsprechend auf die Monate Januar und Februar beziehen. Bleibt nach dieser Kürzung noch Urlaub übrig (was in Ihrem Fall so sein müsste), kann dieser ebenfalls im laufenden oder im folgenden Kalenderjahr nach dem Ende der Elternzeit beansprucht werden. Sie sollten dementsprechend das Gespräch mit Ihrem Arbeitgeber suchen und klären, wie viel Urlaub Ihnen noch zusteht.
Hallo, ich werde von meinem Arbeitgeber zum 08.09. gekündigt da ich ab dem 12.09. auf die meisterschule gehe.
Jetzt meine Frage. Kann er mich zum 08.09. kündigen und muss das nicht zum 01.09. schon? und wie ist das mit meinem Jahresurlaub. Hab ich da den vollen Anspruch drauf?
die gesetzlichen Kündigungsfristen geben eine Kündigung zur Mitte oder zum Ende des Monats vor. Ansonsten gilt, was in Ihrem Arbeitsvertrag geschrieben steht. Der volle Jahresurlaub steht Ihnen zu, wenn Sie im vorliegenden Kalenderjahr bereits sechs Monate im Unternehmen beschäftigt waren.
ich habe einen Arbeitsvertrag mit Urlaubsanspruch von 12 Tagen pro Kalenderjahr, die regelmäßige Arbeitszeit beträgt an 2 Wochentagen je 8 Stunden, seit Einstellung. Eine besondere Klausel bei Kündigung besteht nicht. Es liegt auch keine Tarifbindung vor.
Ich habe meine Arbeitsstelle zum 31.08.2017 gekündigt ( 2 Urlaubstage habe ich bereits genommen).
Wie hoch ist der Resturlaub?
bei Kündigung in der zweiten Jahreshälfte steht dem Arbeitnehmer in der Regel die Inanspruchnahme alle vereinbarten Resturlaubstage zu (also der Jahresanspruch zählt). Ausschlaggebend dabei sind Vereinbarungen im Arbeitsvertrag und die Anstellungsdauer. Wenden Sie sich bei Fragen an Ihren Arbeitgeber oder einen Anwalt.
14. Juli 2017 at 12:55
Ich arbeite im Kino und habe 26 Tage Urlaub im Jahr. Jedesmal wenn ich Urlaub nehme streicht mein Chef das Wochende. Wenn ich 5Tage urlaub nehme bekomme ich kein freies Wochende, wenn ich 10 Tage Urlaub nehme streicht er das letzte Wochende, obwohl genug Personal da ist. Ist das rechtens?
ausschlaggebend sind dabei die Regelungen im Arbeits- oder Tarifvertrag (sofern ein solcher zugrunde zu legen ist). Das Bundesurlaubsgesetz sieht lediglich für Sonn- und Feiertage vor, dass für diese nicht gesondert Urlaub beantragt werden muss. Wenden Sie sich zur Prüfung Ihres Arbeitsvertrages an einen Anwalt oder wenden Sie sich an Ihren Arbeitgeber.
18. Juli 2017 at 13:05
Mich würde mal interessieren, wie viele Urlaubstage der Arbeitgeber vom Jahresurlaub ansagen darf. Z.B. bei Umzug des Unternehmens, Betriebsferien an Weihnachten …
Gibt es da auch eine Grenze oder kann der Arbeitgeber beliebig über die Tage verfügen? Bei 25 Tagen Urlaub -5 für Betriebsferien -5 für Umzug, fallen 10 Tage weg.
31. Juli 2017 at 14:29
der Arbeitgeber hat Weisungsbefugnisse, die ihm auch erlauben, Betriebsferien zu bestimmen. Eine Höchstgrenze gilt dabei jedoch nicht. Wichtig ist lediglich, dass jeder Arbeitnehmer seinen Urlaubsanspruch voll ableisten kann.
Hallo. ich habe zum 01.04.16 meinen Arbeitsvertrag begonnen und bin im Oktober 16 dann 1 Jahr in Elternzeit geganen. Ich möchte mein Arbeitsverhältnis zum Ende der Elternzeit kündigen – zum 15.10.17. Ich habe eine 3Tage Woche und 12 Tage Urlaub / Jahr.
Wie viel Resturlaub habe ich – ich habe seit beginn der Tätigkeit April 16 nie Urlaub in Anspruch genommen.
bei einer Kündigung in der zweiten Jahreshälfte haben Sie normalerweise Anspruch auf Ihre vollen Urlaubstage. Während der Elternzeit besteht der Urlaubsanspruch in der Regel wie gewohnt fort. Der Arbeitgeber hat jedoch das Recht, den Urlaub gemäß § 17 Abs. 1 BEEG für jeden vollen Kalendermonat der Elternzeit in Vollzeit um ein Zwölftes des Jahresurlaubsanspruchs zu kürzen. Da uns nicht klar ist, ob Ihr Arbeitgeber Ihren Urlaub gekürzt hat oder nicht, sollten Sie die Angelegenheit mit ihm klären.
ich habe meinen Arbeitsvertrag nach dem 30.06. gekündigt. Lt. Vertrag habe ich einen Jahresurlaub von 30 Tagen. Bei einer Kündigung, nach dem 30.06. steht einem ja der komplette Urlaub zu.
Geht man davon von dem vertraglich festgesetzen Urlaub aus, oder vom gesetzlichen Mindesturlaub von 20 Tagen?
18. August 2017 at 15:04
zunächst richtet sich dieser Anspruch nach dem gesetzlichen Mindesurlaubsanspruch. Ist in dem Arbeitsvertrag zudem keine “pro rata temporis”-Regelung enthalten (anteiliger Urlaubsanspruch bei Austritt), so besteht darüber hinaus oftmals Anspruch auf den vollen arbeitsvertraglich vereinbarten Urlaubsanspruch. Bitte wenden Sie sich zur Prüfung Ihres Arbeitsvertrages und des Sachverhaltes an einen Anwalt.
8. August 2017 at 15:13
Wenn ein Arbeitnehmer vertraglich 24 Urlaubstage pro Jahr hat und am 1.2. eines Jahres zu arbeiten beginnt, wieviele Urlaubstage stehen ihm in diesem ersten (Teil-)Arbeitsjahr zu?
beginnt ein Arbeitsverhältnis erst im Laufe eines Kalenderjahres, so ergibt sich für den Arbeitnehmer in der Regel ein anteiliger Urlaubsanspruch von 1/12 he Arbeitsmonat.
ich arbeite seit 10 Jahren bei meinem Arbeitgeber und habe auf den 30.09.2017 gekündigt.
Mein vertraglich geregelter Urlaub entspricht 30 Tage (5 Werktage, 40 Stunden).
Mein Arbeitgeber will mir nur den gesetzlich festgehaltenen Urlaubsanspruch von 24 Tagen zusprechen.
der gesetzliche Urlaubsanspruch liegt bei einer 5-Tage-Woche bei 20 Tagen. Befindet sich im Arbeitsvertrag eine “pro rata temporis”-Klausel, so kann auch bei Austritt nur ein anteiliger Urlaubsanspruch bestehen, der jedoch nicht unter diesem Mindesturlaubsanspruch liegen darf. Fehlt eine entsprechende Klausel, so besteht in der Regel ein Anspruch auf den vollen vertraglich zugesicherten Urlaubsanspruch. Bitte wenden Sie sich zur Prüfung Ihres Arbeitsvertrages ggf. an einen Anwalt.
Hallo ich hab da mal ne frage… Ich habe eine 6 tage Woche mit 6,5 Stunden jeden tag. Mein Urlaub wurde dann mit 8Stunden berechnet und das wurde jetzt geändert auf 6,8 Stunden. Ist das den so richtig
der anzurechnende Stundenwert je Urlaubstag richtet sich in der Regel nach der vereinbarten und tatsächlich ausgeführten Tagesarbeitszeit. Wenden Sie sich an die Personalstelle, um sich die konkrete Berechnung nachvollziehbar erläutern zu lassen.
16. August 2017 at 20:38
Hallo liebes Team Ich bin 50% Schwerbehindert gehe 25 h in der Woche bei 4 Arbeitstagen arbeiten .Laut Arbeitsvertrag 18 Tage Urlaub. Stehen mir die 5 Tage Urlaub wegen Behinderung voll zu?
4. September 2017 at 14:03
§ 125 Abs. 2 SGB IX besagt dazu: “Schwerbehinderte Menschen haben Anspruch auf einen bezahlten zusätzlichen Urlaub von fünf Arbeitstagen im Urlaubsjahr; verteilt sich die regelmäßige Arbeitszeit des schwerbehinderten Menschen auf mehr oder weniger als fünf Arbeitstage in der Kalenderwoche, erhöht oder vermindert sich der Zusatzurlaub entsprechend”. Demzufolge sollten Ihnen bei einer Vier-Tage-Woche vier zusätzliche Urlaubstage zustehen. Ihr Mindesturlaub sollte gemäß Bundesurlaubsgesetz 16 Tage im Jahr betragen. Insgesamt müsste Ihnen Ihr Arbeitgeber also mindestens 20 Urlaubstage im Jahr gewähren.
Hallo liebes Team, meine frage ist die, meine Firma wo ich ganz neu bin, wenn man Urlaub nimmt, kürzt das Gehalt dann. Das heißt man bekommt weniger Lohn. Ist das Gesetzlich erlaubt, ich sehe den Sinn nicht darin. Auch wird die Pausenzeit nicht bezahlt. 15 Min. Frühstück und 30 Min. Mittag. Und bei Krankheit wird auch nicht der volle Lohn bezahlt. Sondern der Durschnitt der letzten 3 Monate die man gearbeitet hat. Wir arbeiten 6 Tage und haben 3 Tage frei. Früh, Späht und Nachtschicht. Für eine schnelle Antwort wäre ich dankbar.
bei Urlaub oder Krankheit darf keine Kürzung des Gehalts stattfinden. Pausen werden allerdings grundsätzlich nicht bezahlt. Wir würden Ihnen empfehlen, sich mit Ihrem Problem an einen Anwalt für Arbeitsrecht zu wenden.
24. August 2017 at 22:27
Hallo Arbeitsrecht. de
mein Mann hatte einen Arbeitsunfall und war 6 Wochen krank. Jetzt hat der Arbeitgeber ihm 4 Tage von seinem Urlaub abgezogen. Sein Jahresurlaub beträgt 29 Tage.
18. September 2017 at 10:50
raten Sie Ihrem Mann zum Besuch bei einem Anwealt, um den Vorgang prüfen zu lassen.
29. August 2017 at 9:15
Ich habe eine Frage … ich habe am 1.7.2017 bei einer Firma angefangen und habe eine Probezeit von 6 Monaten ich habe einen Resturlaub von 12 Tagen da ich mein Urlaub nicht in der Probezeit nehmen darf möchte ich gerne wissen ob ich mein Resturlaub ins nächste Jahr schrift übertragen lassen muss. Danke im Vorraus.
bitte wenden Sie sich an die Personalstelle. Können bzw. dürfen Sie Ihren Urlaub aufgrund vertraglicher Regelungen nicht nehmen (wegen Probezeit), so muss der Arbeitgeber in der Regel gewährleisten, dass dieser nicht verfällt. Dabei kann ein Übertrag bis zum 31.03. des Folgejahres erfolgen. Dies können Sie mit der Personalstelle klären und ggf. auch einen Anwalt hinzuziehen.
Hallo, ich brauche eure Hilfe. Ich arbeite in einem Garten- und Landschaftsbaubetrieb. In meinem Arbeitsvertrag steht, das ich 30 Tage Urlaub bekomme. Aber nur 20 Tage stehen mir zur freien Verfügung.
Die anderen 10 Tage werden vom AG verwendet, um evtl. Fehlzeiten (Regentage usw.) aufzufüllen.
Wir führen aber dafür auch ein Mehrstundenkonto. Darauf werden alle Überstunden gesammelt. z. B. für solche Tage. Ist das rechtens, das der AG über die 10 Urlaubstage frei verfügen kann?
Ihr Arbeitgeber hat normalerweise nicht das Recht dazu, beliebig festzulegen, wann Sie Ihren Urlaub nehmen dürfen, sondern muss sich nach Ihren Wünschen richten. Wir würden Ihnen empfehlen, sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht zu wenden.
Ich habe noch eine Frage. Muss der Urlaubsanspruch auf der Lohnbescheinigung vermerkt sein?
Ich habe ja sonst keinen Überblick, wieviel Urlaubsanspruch ich habe und wieviel ich noch habe.
9. Oktober 2017 at 9:14
es besteht in der Regel keine Pflicht, die restlichen Urlaubstage auf der Lohnabrechnung anzugeben. Schließlich können sich diese täglich ändern. Informationen zu Ihrem Urlaubsanspruch können Sie Ihrem Arbeitsvertrag entnehmen und dann ausrechnen, wie viele Tage Sie davon bereits genommen haben.
Hallo,ich bin 54 mein Mann ist 64 wir arbeiten beide im selben betrieb, wir arbeiten täglich und 5 Tage die Woche 10 Std. täglich ohne große Pausen. Unser hauptanliegen ist, wie viel Tage Urlaub stehen uns im Jahr zu? Zur Zeit sind es 25.
9. Oktober 2017 at 12:34
bei einer Fünf-Tage-Woche sieht das Bundesurlaubsgesetz einen Mindesturlaub von 20 Tagen vor. Ab einem Alter von 58 Jahren können Arbeitgeber ihren Mitarbeitern dem Bundesarbeitsgericht (BAG) zufolge allerdings zwei Tage mehr Urlaub gewähren, wenn sie aufgrund ihres Alters besonders geschützt werden müssen. § 3 des Arbeitszeitgesetzes besagt zudem: “Die werktägliche Arbeitszeit der Arbeitnehmer darf acht Stunden nicht überschreiten. Sie kann auf bis zu zehn Stunden nur verlängert werden, wenn innerhalb von sechs Kalendermonaten oder innerhalb von 24 Wochen im Durchschnitt acht Stunden werktäglich nicht überschritten werden.” Arbeiten Sie immer 10 Stunden und Ihnen wird keine wirkliche Pause gewährt, sollten Sie sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht wenden.
11. September 2017 at 23:01
Hallo Arbeitsrechtteam, mein auf 12 Monate befristetes Arbeitsverhältnis begann am 04.10.2016 und endet am 03.10.2017. Mein Arbeitgeber möchte mir jedoch nur 11/12 des vollen Jahresurlaubs gewähren mit der Begründung, dass ich im Oktober 2016 keinen vollen Kalendermonat gearbeitet hab und ich somit keinen Anspruch auf den Teilurlaub von 1/12 des Jahresurlaubs erworben habe. Wird der Uralub anhand von Kalender oder Arbeitsmonaten berechnet? 12 Monate Arbeiten bedeutet doch voller Jahresurlaub oder doch nicht?
Hallo Christian R,
§ 4 des Bundesurlaubsgesetzes besagt: “Der volle Urlaubsanspruch wird erstmalig nach sechsmonatigem Bestehen des Arbeitsverhältnisses erworben.” Daher stand Ihnen der volle Jahresurlaub bereits nach sechs Monaten zu.
15. September 2017 at 9:28
ich bin bei einer Leiharbeitsfirma seit 2015 angestellt dabei arbeite ich 113,75 Std 5 Tage die Woche in der Nachtschicht und habe 25 Tage Urlaubsanspruch. Nun habe ich am 31.08. zum 01.10. gekündigt. Im August hatte ich noch 2 Urlaubstage die ich auch genommen habe.
Nun hat mir der Arbeitgeber 8 Urlaubs Tage auf meiner letzten Lohnabrechnung vom August abgezogen, so dass ich jetzt -6 Urlaubstage habe, mit der Begründung, dass mir jetzt nur noch 19 Tage zustehen. Ich gehe davon aus, dass sie mir bei der nächsten Lohnabrechnung die 6 Tage vom Lohn abziehen werden. Ist das möglich?
leider können wir nicht nachvollziehen, wie sich diese Berechnung zusammensetzt. Daher würden wir Sie bitten, das Ganze von einem Anwalt für Arbeitsrecht klären zu lassen.
Hallo, ich arbeite in einem VK Produktionsbetrieb. 6Tage arbeiten 4Tage frei. Haupturlaub ist vorgeschrieben, 24 Tage im Jahr. Laut der Betriebsvereinbarung werden “Rest”Urlaubsanträge Genemigt oder Abgelehnt und das 6 Arbeitstage vorher. Jetzt hab ich auf Grund von einem Kurzurlaub mit anschliessenden eingerechten Urlaubsantrag; hier die letzten 4Tage in diesem Block (vor 4 Monaten eingereicht), 2 Arbeitstage vorher erst eine Ablehnung erhalten. Ich muss dazu sagen das der Antrag auf Grund von Personalmangel abgehleht wurde. Leider ist es seit über 24Monaten die Regel unterbesetzt zu arbeiten.
In diesem Jahr mein 3. Antrage mit Ablehung, wie verhält es sich in diesem Fall.
diese Frage sollten Sie mit einem Anwalt für Arbeitsrecht besprechen.
Ich arbeite seit 26 Jahren in einer kleinen Bäckerei. Als teilzeitkraft, 4 Tage die Woche. Ich habe 24 Tage Urlaub. Meine Chefin hat mir jetzt vorgerechnet. Das wir 4 Betriebsferien haben, hätte ich nur noch einen freien Tag zur Verfügung. In den Betriebsferien befinden sich auch 2 Feiertage. Ist das okay?
Betriebsferien dürfen in der Regel nicht länger als etwa zwei Wochen oder drei Fünftel des Jahresurlaubs sein. Wir würden Ihnen daher empfehlen, sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht zu wenden.
1. Oktober 2017 at 20:09
ich habe am 06.06.2017 eine neue Arbeit aufgenommen mit einer Probezeit von 6 Monaten und einen Jahresurlaub von 20 Tagen.
Meine Frage: Steht mir ab den 06.12.2017 der gesamte Jahresurlaub von 2017 zu oder weiterhin nur die 10 Tage für 2017?
Ich will nicht ab den 06.12.2017 15 Tage Urlaub nehmen und 2018 erfahren das mir 5 Tage von meinem Jahresurlaub für 2018 abgezogen wurden sind.
§ 4 des Bundesurlaubsgesetzes besagt zu diesem Thema: “Der volle Urlaubsanspruch wird erstmalig nach sechsmonatigem Bestehen des Arbeitsverhältnisses erworben.” Weiterhin haben Sie die Möglichkeit, Ihre Frage direkt an Ihren Arbeitgeber zu richten und sich bei ihm zu informieren.
5. Oktober 2017 at 8:48
Hallo. Ich war bei meinem Arbeitgeber bis 31.08. Auf Lohnsteuerklasse 4 beschäftigt und bin seit 01.09. Bei einem neuen Arbeitgeber. Nun bezahlte mir der Alte Ag meinen Resturlaub aus aber auf Lohnsteuerklasse 6 von 01. -31.09 .Ist das rechtens? Ich hab ja vorher dafür gearbeitet.
27. November 2017 at 9:22
da Urlaubsabgeltung als “sonstiger Bezug” eine Lohnform ist, ist die Verrechnung in der Lohnsteuerklasse rechtens.
9. Oktober 2017 at 12:16
Ich war vom 01.01. bis 30.04. dieses Jahr arbeitssuchend und arbeite seid dem 01.05. da ich ja in direkt keinen Urlaub dieses Jahr genommen habe. Stehen mir dann der ganze Jahres Urlaub zu? habe im Januar bis April ja keinen “Urlaub” gemacht.
Vielen Dank für die Info etc.
der Anspruch auf Urlaub ergibt sich als Anteil des Jahresurlaubs. So bleiben bei 8 Monaten Arbeit im Jahr noch 2/3 des gesamten Urlaubsanspruch erhalten.
18. Oktober 2017 at 20:56
ich habe am 4.9.2017 eine neue Arbeitsstelle angetreten.
Ist es richtig das mir für den Monat September kein Urlaub zusteht da ich keinen vollen Monat gearbeitet habe?
Arbeitnehmer können nach § 5 Absatz 1 Bundesurlaubsgesetz (BurlG) Teilurlaub beanspruchen, wenn das Arbeitsverhältnis mindestens einen vollen Monat besteht und sie noch keinen Jahresurlaub geltend machen können. Gemäß § 5 Absatz 2 BurlG sind „Bruchteile von Urlaubstagen, die mindestens einen halben Tag ergeben“ aufzurunden auf volle Tage.
Edeltraud N. says
21. Oktober 2017 at 10:37
Ich Arbeit in Oberösterreich als Transitarbeiterin A1 Spar Caritasverband.
An 4 Tagen die Woche
Im Arbeitsvertrag steht an 6 Tage der Woche 3.3 std..
1.09.2017 bis zum 30.11.3017 endet der Vertrag.
War vom 26.09.2017 bis zum 18.10.2017 Krank.
Und am 2.11.2017 hab ich Urlaub gebucht. Was aber abgesprocheben war.
Wieviel muss ich da an Urlaub einarbeiten
wir empfehlen, dass Sie sich an einen Anwalt für österreichisches Arbeitsrecht wenden.
23. Oktober 2017 at 16:38
Hallo, ich arbeite in einem 450,- Euro Job ( geringfügige Beschäftigung ) als Bauhelfer – 40 Stunden pro Monat – 12 Monate lang – habe also 60 Arbeitstage pro Jahr – wieviel Urlaub steht mir zu – ich bin 53 Jahre alt
11. Dezember 2017 at 14:05
wie viel Urlaub Ihnen jährlich mindestens zusteht, richtet sich nicht nach den Arbeitsstunden, sondern nach den Tagen, an denen Sie in der Woche arbeiten. Bei einer Fünf-Tage-Woche sieht das Bundesurlaubsgesetz beispielsweise einen Mindesturlaub von 20 Tagen im Jahr vor. Bei einer Drei-Tage-Woche wären es 12 Tage. An dieser Vorgabe können Sie sich orientieren.
24. Oktober 2017 at 14:24
In dem Betrieb in dem ich arbeite, arbeiten alle 5 Tage die Woche.
Unter 30 -jährige bekommen 26 Tage Urlaub, ab 30 Jahren bekommt man 28 Urlaubstage und ab 40 Jahre bekommt man 30 Urlaubstage. Irgendwie unfair oder? Ist das rechtens?
12. Dezember 2017 at 17:42
der Urlaubsanspruch über das gesetzliche Mindestmaß hinaus kann vom Arbeitgeber selbst festgelegt werden. Haben Sie das Gefühl, dass hier Gleichstellungsrechte verletzt werden, sollten Sie sich von einem versierten Anwalt beraten lassen.
Cornelia G. says
Hallo, ich bin seit dem 1.6.2017 in einer Firma beschäftigt und habe Anspruch auf den Grundurlaub von 20 Arbeitstagen. Meine Probezeit beträgt 6 Monate. Bis jetzt durfte ich 6 Tage Urlaub nehmen. Die Arbeit überfordert mich und ich bin bis vorgestern 5 Wochen wegen Arbeitsunfähigkeit ausgefallen. Gestern habe ich zum 15.11.2017 gekündigt. Wie hoch ist mein Urlaubsanspruch? Ich bin der Meinung, ich habe noch 5 Tage, welche ich auch nehmen möchte. Da sich durch meine Krankheit aber sehr viel Arbeit angesammelt hat, möchte mein Arbeitgeber mir den Urlaub nicht genehmigen, sondern abgelten. Darf er das? Vielen Dank an das Team.
2. Januar 2018 at 8:19
der gesetzliche Mindesturlaub dient dem Schutz der Arbeitnehmer und darf nicht durch eine finanzielle Leistung ersetzt werden.
3. November 2017 at 12:31
Ich arbeite in der Pflege. Laut AVR Tarif steht folgendes
Beginnt oder endet das Dienstverhältnis im Laufe des Urlaubsjahres, so beträgt der Urlaubsanspruch ein Zwölftel für jeden vollen Beschäftigungsmonat. Der Anspruch auf den Mindesturlaub nach dem Bundesurlaubsgesetz beim Ausscheiden nach erfüllter Wartezeit in der zweiten Hälfte des Kalenderjahres und der Anspruch auf den Mindesturlaub nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz bleiben unberührt.
Ich bin am 31.08.2017 aus geschieden ich habe doch ein Spruch auf die vollen 35 Tage oder nicht streite seit dem mit mein Arbeitgeber der meint er muss nur die 1/12 Regelung zahlen.
2. Januar 2018 at 9:16
bei einem Ausscheiden in der zweiten Jahreshälfte gilt der volle Urlaubsanspruch.
ich habe am 04.10. einen neuen Job angefangen. Der Jahresurlaub bei meinem neuen Arbeitgeber beträgt In der Urlaubs Policy des Unternehmens steht, dass der Urlaubsanspruch bei Eintritt während des Kalenderjahres pro rata berechnet wird. Ich bin also von 7,5 oder zumindest von 7 Tagen ausgegangen. Jetzt habe ich im System gesehen ich habe nur 5 Tage. Da das wohl nur für volle Monate gilt- das steht aber so nirgens. Ich habe ja im Oktober nur einen Arbeitstag nicht gearbeitet also finde zumindest 6,5 sollten mir zustehen- da sie mich sonst jha anders beraten hätten können und ich für den 02.10. ja 1 Tag Urlaub genommen hätte. Wie ist da die Rechtslage
2. Januar 2018 at 9:32
Unstimmigkeiten mit der Urlaubsberechnung können Sie in Ihrer Personalabteilung besprechen. Sollten Sie das Gefühl bekommen unrechtmäßig behandelt zu werden, sollten Sie sich an einen Anwalt für Arbeitsrechte wenden.
darf ein arbeitgeber bei einer krankschreibung diese einfach in urlaubstage ändern
eine solche Vorgehensweise ist nicht erlaubt. Um sich dagegen zu wehren, sollten Sie einen Anwalt für Arbeitsrecht aufsuchen.
J.Hahnen says
ich würde gerne wissen, ob das Urlaubsgesetzt über den Arbeitsvertrag steht.
Wonach muss der Chef sich richten ?
Hallo J.Hahnen,
das Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) definiert den gesetzlichen Urlaubsanspruch, der Arbeitnehmern jährlich mindestens zusteht. Die Angaben zum Urlaub im Arbeitsvertrag dürfen die aus dem BUrlG dementsprechend nicht unterschreiten. Gewährt Ihnen Ihr Arbeitgeber mehr Urlaub als das Gesetz es vorsieht, ist dies natürlich vollkommen in Ordnung.
Ich habe einen Arbeitsvertrag ab dem 2. Mai. Der 1. Mai ist Feiertag. Mein Arbeitgeber sagt, dass ich für diesen Monat keinen Urlaub bekomme, da nur volle Monate gezählt werden. Stimmt das so?
unserer Ansicht nach ist diese Handhabung nicht korrekt. Auch für diesen Monat sollte Ihnen 1/12 des Jahresurlaubs zustehen. Um sicherzugehen, können Sie sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht wenden.
18. November 2017 at 7:54
ich habe einen Arbeitsvertrag über 40 Stunden (5 Tage Woche). Urlaub wird allerdings mit einer 6 Tage Woche berechnet, da Samstag als Werktag gilt. Ist das okay?
Ab wann ist der Arbeitgeber verpflichtet mir Überstunden auszuzahlen? Laut Vertrag sind diese mit bezahlter Freizeit abgegolten. Gibt es eine bestimmte Obergrenze die den Arbeitgeber verpflichtet mich auszuzahlen, bzw. müssen diese in einer bestimmten Zeit abgebaut werden?
gemäß § 3 Abs. 2 Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) gelten auch Samstage als Werktage.
Die arbeitsrechtlichen Regelungen zu Arbeitzeiten, Urlaub und Überstunden sind sehr komplex, zumal die Gesetze Ausnahmen vorsehen. Auch aus dem Arbeitsvertrag oder dem Tarifvertrag können sich unterschiedliche Regelungen ergeben. Was in welchem Fall zulässig ist oder nicht, kann nur unter Berücksichtigung des jeweiligen Vertrags und der Umstände beurteilt werden. Diese Rechtsberatung dürfen wir jedoch nicht anbieten. Allerdings kann ein Anwalt hierzu beraten.
ich habe laut Arbeitsvertrag 24 Urlaubstage, die ich allerdings bis Jahresende verbrauchen muss, sonst würden Sie verfallen. Jetzt habe ich nachgelesen, dass das gar nicht der Wahrheit entspricht? Was kann ich tun, um auf mein Recht zu bestehen?
uns ist es nicht erlaubt, eine kostenlose Rechtsberatung vorzunehmen. Bitte wenden Sie sich daher mit Ihrer Frage an einen Anwalt für Arbeitsrecht.
Bindel says
Guten Tag, ich arbeite im Nachtdienst und arbeite an 3,5 Tagen in der Woche. Regelmäßig muss ich auch an Feiertagen arbeiten.
1. wie hoch ist mein gesetzlicher Urlaubsanspruch bei 3,5 Schichten?
2. kommen die gesetzlichen Feiertage noch zum Urlaub Anspruch oben drauf,wenn ich an Feiertagen arbeiten muss?
Hallo Bindel,
der gesetzliche Mindestanspruch umfasst 20 Urlaubstage bei einer 5-Tage-Woche. Entsprechend müssen Sie herunterrechnen. Für die Arbeit an Feiertagen steht Ihnen ein Ausgleich zu. Mehr dazu lesen Sie im Arbeitszeitgesetz.
Ich bin als Werkstudent angestellt und möchte nun meinen ersten Urlaubsanspruch geltend machen…diesbezüglich gibt es bei der Personalabteilung allerdings ein paar Unstimmigkeiten. Ich arbeite meist unterschiedlich viele Stunden und an verschiedenen Tagen in der Woche. Trotzdem komme ich durchschnittlich auf eine 2 Tage Woche..demnach müssten mir auch 8 Urlaubstage pro Jahr zustehen, da jeder AN ja Anspruch auf 4 Wochen Urlaub pro Jahr hat…mein AG aber will meinen Urlaubsanspruch anhand der geleisteten Stunden nachrechnen…da würde ich dann leider auf weniger Tage kommen. Was ist nun richtig?
29. Januar 2018 at 9:38
jeder Arbeitnehmer hat einen Urlaubsanspruch von mindestens 24 Werktagen.
Kurz und bündig meine Frage: Neuer Arbeitsvertrag am 10.4.2017 bis dato ungekündigt, also 6 Monate Wartezeit vorbei, Urlaubsanspruch im 1 Jahr 24 Tage. Mein AG gewährt mir 16 Tage Urlaub für 2017 ( von jan. – 10.4 keinen Urlaub da krank geschrieben).Habe bereits Anwalt für Arbeitsrecht aufgesucht und dieser bestätigt mir diese Reglung von x Urlaubstagen pro gearbeiteten Monat.
Ich lese aber hier und im Internet immer wieder das mir der gesamte Urlaub von 24 Tagen nach der Wartezeit von 6 Monaten zusteht.
Was stimmt nun, anteiliger Urlaub oder voller jahresmindesturlaub?
Ihnen steht für gewöhnlich der volle Urlaubsanspruch zu, da Sie die sechsmonatige Wartezeit überschritten haben.
ich bin seit 06.06.2017 in einem Unternehmen beschäftigt und arbeite 3 Tage die Woche (max. 20 Stunden die Woche). Die Personaleren in meiner Abteilung sagte mir, dass ich nur Anspruch auf 7 Urlaubstage habe ? Stimmt dies ?
bei einer Fünf-Tage-Woche besteht ein Mindestanspruch auf 20 Urlaubstage im Kalenderjahr. Auf drei Tage heruntergerechnet, sind es immer noch 12 Tage. Klären Sie die Angelegenheit zur Sicherheit mit einem Anwalt für Arbeitsrecht ab.
Mein Vater arbeitet seit 5 Jahren in einem Fliesenleger Betrieb. Diese hat sich aber vor kurzem von einem Fachbetrieb zu einer GmbH gemacht. Durch diese Änderung hat er einen neuen Vertrag vorgelegt bekommen , in dem er statt 30 Urlaubstage, die er bisher hatte, nur noch 24 Urlaubstage hat. Ist dacs rechtens? Kann der Arbeitgeber diesen einfach umändern?
diese Frage kann ein Anwalt für Arbeitsrecht beantworten. Dieser kann die Rechtmäßigkeit Ihres Vertrages prüfen.
Mulf says
Mein Chef möchte ab sofort den Urlaub nicht mehr für das ganze Jahr genehmigen sondern nur noch Quartalsweise, das heißt ich kann meinen Jahres Urlaub im Oktober erst im Juni buchen, was wirklich blöd ist.
12. Februar 2018 at 9:20
es gibt keine gesetzliche Vorschrift, die dem AG Fristen auferlegt. Allerdings dürfen nur zwingende betriebliche Gründe die Ablehnung eines solchen Antrags begründen.
eine kurze Frage zum Urlaubsanspruch bei Kündigung:
Was ist der Stichtag, um Anspruch auf den kompletten Jahresurlaub zu haben? Reicht es zum 31.05 eines Jahres zu kündigen, oder muss auch noch im Juni gearbeitet werden?
der volle Anspruch wird in Ihrem Beispiel geltend, sobald der Arbeitstag am 30.06. beendet ist.
Liebes Team von Arbeitsrechte.de,
beim Erstellender Urlaubsanträge ist mir aufgefallen, dass die Putzfrau (lt. Vertrag 2 h / Tag angestellt) 26 Urlaubstage hat und ich nur 24 Tage. Sogar die Azubis haben 25 Tage Grundurlaub. Ich bin als Kauffrau für Bürokommunikation angestellt und bereits im 7. Jahr in der Firma tätig. Habe ich Anspruch auf mehr Urlaubstage??
Vielen Dank & guten Rutsch ins neue Jahr
der gesetzliche Mindestanspruch beträgt 20 Tage bei einer 5-Tage-Woche, ein gesetzliche Anspruch auf mehr Urlaub existiert nicht.
29. Dezember 2017 at 15:24
ich arbeite in einer Arztpraxis, 5-Tage-Woche (Mo.-Fr.), Vollzeit 40 h. Die Arbeitszeiten sind unterschiedlich: Montag 10,5 h, Dienstag 9,5 h, Mittwoch 6,5 h, Donnerstag 10,5 h, Freitag 5,5 h (inkl. Pausen). Wenn ich am Montag einen Urlaubstag nehme, wird dieser Urlaubstag mir mit 8 h berechnet, so dass ich dann Minusstunden habe bzw. nehme ich an einem Freitag Urlaub habe ich dann 2,5 Plusstunden? Oder gilt ein Urlaubstag als voller Arbeitstag, also so wie ich stundenmäßig an diesem Tag hätte arbeiten müssen? Und wie ist es beim Absetzen von Überstunden? Meiner Meinung nach muss ich dann so viele Überstunden nehmen wie ich an dem entsprechenden Tag hätte arbeiten müssen (dienstags z.B. 9,5 h)? Wo kann ich die Gesetzeslage nachlesen?
nachlesen können Sie das Gesetz im Bundesurlaubsgestz (BUrlG). In der Regel werden die durchschnittlichen Werte von acht Sunden pro Tag herangezogen. Durch Urlaub sollen keine Über- oder Minusstunden entstehen. Bei Ungereimtheiten können Sie sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht wenden.
G. Jörg says
30. Dezember 2017 at 19:50
Hallo, ich bin seit dem 07.08.2017 bei einer Zeitarbeitsfirma beschäftigt. Laut Vertrag habe ich einen Urlaubsanspruch von 24 Tagen im ersten Jahr. Laut meiner Abrechnung habe ich 8 Tage Urlaub für 2017 bekommen. Meine Frage ist, ob mir für August auch Anteiliger Urlaub zusteht oder nicht ( 1 Tag)
auch für den August besteht ein anteiliger Urlaubsanspruch. Den Umfang und wann Sie diesen wie einsetzen können, können Sie mit Ihrem Chef oder Ihrer Personalabteilung besprechen.
ich arbeite nun seit etwa 2 Jahren in meinem betrieb. Meine Arbeitszeit pro Woche beträgt 40 konstant, wobei diese laut Vertrag nach betrieblichen bedarf in einzelnen Monaten variieren kann. Meine geregelte Arbeitszeit ist von Montag bis Freitag, an Wochenenden ggf. Überstunden. Mein Urlaub beträgt laut Vertrag 24 Werktage.
Muss ich pro Woche genommenen Urlaub einen Samstag als Urlaubstage nehmen, obwohl ich planmäßig da nicht arbeite?
Bin ich gezwungen ganze Wochen als Urlaub zu nehmen? Fallen resttage z.B. durch Feiertage an, soll ich dennoch eine ganze Woche frei machen und die fehlenden Tage durch minusstunden ausgleichen.
14. Februar 2018 at 14:35
in der Regel müssen Sie nur an den Tagen Urlaub nehmen, an denen Sie auch tatsächlich gearbeitet hätten. Eine professionelle Rechtsberatung in Bezug auf Ihren individuellen Fall erhalten Sie von einem Anwalt für Arbeitsrecht.
17. Januar 2018 at 21:54
Hallo ich habe eine Frage .Mein Freund ist schön lange in seiner Firma und er arbeitet das ganze Jahr , aber alle bekommen nur eine Woche Urlaub in August wo der 15.8. Ein Feiertag ist sonst dürfen sie nur im Winter also nach Weihnachten Urlaub nehmen ist das rechtens 4.Tage Urlaub von Januar bis Dezember im Sommer zubekommen ? Würden gern mal zwei Wochen zusammen Urlaub haben im Sommer aber es geht kein Weg rein
die gesetzlichen Vorgaben zum Zeitpunkt und der Abgeltung des Urlaubs regelt § 7 Bundesurlaubsgesetz (BUrlG). Dort heißt es unter anderem:
(1) Bei der zeitlichen Festlegung des Urlaubs sind die Urlaubswünsche des Arbeitnehmers zu berücksichtigen, es sei denn, daß ihrer Berücksichtigung dringende betriebliche Belange oder Urlaubswünsche anderer Arbeitnehmer, die unter sozialen Gesichtspunkten den Vorrang verdienen, entgegenstehen. […]
Sehr geehrtes Arbeitsrechteteam,
ich bin Auszubildende im Einzelhandel und arbeite 37,5 Stunden die Woche, also Vollzeit und habe einen Anspruch auf 36 Tage Urlaub im Jahr (36/6=6 Wochen Urlaubsanspruch) Einen Tag in der Woche habe ich frei und ich soll den Urlaub immer für eine ganze Woche eintragen.
1 Woche = 6Tage
Bsp. 17.09.-22.09.2018
Meine Urlaubstage habe ich soweit eingetragen und habe durch 2 Feiertage, die in meinen Urlaub fallen noch 2 Resturlaubstage.
Nun aber hatte ich 4 Tage Seminar (Mo-Do) und mein Chef hat mir für Freitag/Samstag Urlaub eingetragen, obwohl ich in der Woche doch einen Tag frei gehabt hätte?! Oder nicht?
Wie ist bei mir die Regelung? Bzw. was hätte mein Chef für diese Woche eintragen müssen?
1. März 2018 at 14:48
wir dürfen leider keine kostenlose Rechtsberatung anbieten. Ein Anwalt für Arbeitsrecht kann prüfen, ob das Vorgehen Ihres Arbeitgebers korrekt ist.
Hallo! Ich arbeite aktuell 5 Tage pro Woche und habe 30 Urlaubstage pro Jahr. Ich möchte nun meine Arbeitszeit auf 90% kürzen. Ich habe ausgerechnet, dass mein jährlicher Urlaubsanspruch für die Teilzeitstelle dann 27 Tage beträgt: ((30 Tage Urlaub / 250 Arbeitstage)*225 Arbeitstage in Teilzeit) – ich werde alle zwei Wochen einen Tag frei haben.
Meine Frage: Ist es möglich, auch weiterhin dauerhaft 5 Tage / Woche zu arbeiten und durch die Teilzeitposition meinen Urlaubsanspruch auf 27+25 Tage = 52 Tage zu erhöhen, die “freien Tage” also ganz flexibel zu nehmen? Oder muss man sich vorher auf ein “Modell” festlegen?
individuelle Vereinbarungen mit dem Arbeitgeber, zum Umgang mit der Arbeits- und Urlaubszeit, sind prinzipiell möglich.
Martin Sch. says
11. Februar 2018 at 12:54
Hallo liebes Team ich habe Anfang August 2017 angefangen zu arbeiten und habe einen Resturlaub von 7 Tagen auf die Frage wie viel Urlaub ich für 2018 habe wurde mir gesagt 12 Tage mit der Begründung das ich ja erst im August 2017 angefangen habe und auch nur bis August 2018 mir zu steht. Meine Frage ist : hat man nicht immer ein ganzes Jahr Anspruch auch wenn der Vertrag vielleicht nicht weiter geführt. Danke
5. März 2018 at 13:09
in den ersten sechs Monaten wird der Urlaub in der Regel nur in Stücken gewährt. Pro Monat 1/12 des Gesamtanspruchs. Sollten Sie das Gefühl haben, dass Ihnen Urlaub unterschlagen wird, kann ein Anwalt für Arbeitsrecht Ihren Fall genau beurteilen.
ich arbeite seit 18 Jahren im selben Betrieb als 100% . mit 31 Tagen Urlaub.
Seit 2 Jahren als Rentner bin ich als 450 Eur Kraft übernommen worden. Bei dieser Tätigkeit habe ich im Monat ca 10 Bereitschaftsdienste und bin in der Rufbereitschaft zu Hause. Die Rufbereitschaft wird mit 3 Std. vergütet, plus die Einsatzzeiten. Die Bereitschaftszeiten sind unterschiedlich auf den Monat verteilt, auch am Wochenende und Sonntag.
Nun möchte ich gerne wissen, wieviel Urlaubsanspruch ich habe und die Nichtvorherbaren Einsätze wie Nacht/Wochenende mit Zuschlag berechnet wird.
12. März 2018 at 10:49
wie viel Urlaubsanspruch Sie haben und auf welcher Grundlage sicher dieser errechnet, steht in Ihrem Arbeitsvertrag. Falls hier keine Vereinbarung getroffen wurde, gelten die gesetzlichen Bestimmungen.
Mariodel says
Ich Arbeite 5 tage die Woche ab und an Samstag.
ich nehme 5 Tage Urlaub von Montag Bis Freitag sind 5 Tage .
Mein Chef aber rechnet mir Samstag mit an weil wir ab und an auch Samstag mal arbeiten darf er das??? ist aber sehr selten.
bin seit 5 Jahren da. Festvertrag Und Volzeit.
12. März 2018 at 11:03
Hallo Mariodel,
das hängt davon ab, ob Sie an dem Samstag, an dem Urlaub genommen wurde, arbeiten hätten müssen. Ob Ihr Arbeitgeber sich hier richtig verhält, sagt Ihnen im Zweifelsfall ein Anwalt.
19. Februar 2018 at 20:16
Hallo,Ich arbeite seit januar in einer Bäckerei. Meine Arbeitszeiten sind von Montag bie Donnerstag 7.30 – 11.30 (16 Stunden)
Ich habe einen Urlaubsanspruch von 30 Tagen erhalten. Bei der Uraubsplanung stellte sich nun herau, dass ich diesen nur Wochenweise nehmen darf und immer 6 Tage.
Selbst Feiertage muss ich als Urlaubstag nehmen. Einzelne Tage geht garnicht.
Dieses Art der Urlaubsvergabe kenne ich garnicht. Ist dies gesetzlich so in Ordnung?
normalerweise sollten Arbeitnehmer in der Lage sein einzelne Urlaubstage oder mehrere Tage am Stück in Anspruch zu nehmen. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um zu prüfen, ob diese Vereinbarung rechtlich in Ordnung ist.
Hallo ich habe im Jahr 30 Tage Urlaub und kündige auf den 15.7 2018
Kann ich die 30 Tage in Anspruch nehmen
sind Sie mindestens sechs Monate im Unternehmen beschäftigt, haben Sie den vollen Urlaubsanspruch und können die Tage nutzen.
ich arbeite in eine Forschung Institut in Einkauf Abt. Wenn ich Urlaub mache nach Heimat Philippinen nicht jedes Jahr mache 6 Wochen oder 4 Wochen in Stück in andere Länder, nur ich habe jedes Mal ärger mit meiner Chefin egal den Monat ich beantrage Urlaub keine anderen Kollegen eingetragen. Sie hat Ausrede, wenn ich länger Urlaub egal 3 Personen Anwesen sind, kann sein wird jemand krank werden meiner Abwesenheit niemand arbeiten, das ist nicht gerecht und unfair für mich. Sie will immer vorschlagen andere Monat ich Urlaub nehmen. So ungefähr, wenn ich nicht in Arbeit die Welt geht unter.
Ich hoffe jemand kann mir erklären und Hilfen diese Angelegenheit.
grundsätzlich haben Sie das Recht, frei zu entscheiden, wann Sie Ihren Urlaub nehmen. Nur bei dringenden betrieblichen Belangen, dürfen Arbeitgeber Einwände einbringen. Klären Sie Ihren Fall am besten mit einem Anwalt für Arbeitsrecht.
S.G ExpertenTeam,
Herr X arbeitet seit 10/2014 regelmässig 40 St., 5 Tage/Woche. Sein Urlaubsanspruch beträgt 25 Arbeitstage im Kalenderjahr, und ab J. 2017 26 Arbeitstage. Bis jetzt hat er 3 Wochen Urlaub im Sommer, und 1 Woche im Winter gehabt. Also 4 Wochen pro Jahr, NICHT 5 WOCHEN! Es gibt eine Verwirrung zwischen Arbeitstagen und Werktagen? Was ist richtig?
der Urlaub wird für die Arbeitstage genommen, nicht für Werktage. Bei einer 5-Tage-Woche und 25 Urlaubstagen im Jahr entspricht dies einem Urlaubsanspruch von 5 Wochen.
18. März 2018 at 17:58
ich arbeite seit 04.05.2015 im Hotel in Vollzeit. 5 Tage die Woche. Jedes Jahr habe ich nur 23 Urlaubstage. Ist das richtig, dass man nur so wenig Urlaub hat? Meine bekannte arbeitet bei einer andere Firma in Teilzeit, sie ist jünger als ich und hat auch kein Kind, sie hat trotzdem 42 Tage Urlaub.
Melinda Sásik
9. April 2018 at 12:30
der gesetzliche Mindesturlaubsanspruch bei einer Arbeitszeit von 5 Tagen die Woche beträgt 20 Urlaubstage im Jahr. Der Arbeitsvertrag kann eine höhere Anzahl an Urlaubstagen festlegen, dies liegt jedoch im Ermessen des Arbeitgebers.
S.G. ArbeitsrechteTeam,
Herr X arbeitet seit 10/2014 regelmsässig 40 St./5 Tage per Woche.
Er hat Urlaub J. 2015 + 2016 ingsgesamt nur 4 Wochen per Jahr gehabt. (=Mindesturlaub)
In seinem Arbeitsvertragt steht:
Der Urlaubanspruch beträgt im ersten Jahr 25 Arbeitstage im Kalenderjahr. Pro 2 Jahre Betriebszugehorigkeit erwirbt der Arbeitnehmer einen zusätzlichen Urlaubstag. Die Höchstgrenze des Urlaubanspruchs beträgt 30 Arbeitstage im Kalenderjahr.
Arbeistage sind also Mo-Fr, insgesamt 5/Woche
Ab J. 2017 hat er 26 Arbeitstage Urlaub. Sommer 2017 hatte er 3 Wochen (also 15 Arbeitstage, nicht 18 Werktage Urlaub.) Er hat noch Recht für 11 Tage Urlaub bis Ende März??? Der Arbeitgeber hat nichts informiert! Was soll er tun?
9. April 2018 at 15:01
der Arbeitgeber ist nicht in der Pflicht, auf nicht wahrgenommenen Urlaubsanspruch zu reagieren. Ein Gespräch mit dem AG kann vielleicht eine akzeptable Lösung für beide Seiten hervorbringen.
6. April 2018 at 12:41
ich habe eine Frage zur Urlaubsberechnung.
Ich werde zum 31.05.2018 kündigen (4 Jahre im Unternehmen) und möchte den mir noch zustehenden Urlaub nehmen.
Nach meiner Berechnung wären das noch 6 Tage.
Berechnung: 5 Monate / 12 Monate * 28 Tage Jahresurlaub = 11,6 Urlaubstage – 6 bereits genommene Urlaubstage = 5,6 Urlaubstage = 6 (aufgerundet)
Ist meine Berechnung richtig? Stehen mir noch 6 Tage Urlaub zu? Oder ändert sich die Berechnung wenn man schon Urlaub in der ersten Jahreshälfte genommen hat?
18. April 2018 at 11:02
Ihre Kündigung erfolgt in der ersten Jahreshälfte (bis zum 30. Juni). Deshalb gilt: Sie besitzen einen Anspruch für 1/12 des gesetzlichen Jahresurlaubs für jeden Monat, den Sie im Kalenderjahr gearbeitet haben. Es ist richtig, dass bereits genommener Urlaub abzuziehen ist. Des weiteren ist zu beachten: Bei der Berechnung ist der gesetzliche Urlaub und der Zusatzurlaub nur dann zusammenhängend zu beachten, wenn der Arbeitgeber damit einverstanden bzw. es im Arbeitsvertrag festgeschrieben ist. Ansonsten leitet sich der Anspruch nur aus dem gesetzlichen Mindesturlaub ab.
Volmering says
12. April 2018 at 9:03
Mein Arbeitsvertrag beginnt am 08.08.2017. Wieviel Urlaub bekomme ich für 2017??
Hallo Volmering,
das hängt von der Art Ihres Vertrags ab. Der Jahresurlaub bemisst sich z. B. danach, ob eine 5-Tage- oder 6-Tages-Woche vereinbart wurde. Bitte besprechen Sie dies mit Ihrem Arbeitgeber.

References: § 125
 § 7

§ 7
 § 615
 § 616

§ 125
 § 7

§ 7
 § 4
 § 17
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 § 3

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 § 5
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 § 3
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