Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/neubau-landratsamt-landshut-essenbach-94850
Timestamp: 2019-08-25 18:17:32+00:00

Document:
Ergebnis: Neubau Landratsamt Landshut in Essenbach
Neubau Landratsamt Landshut	, Essenbach/ Deutschland
wa-2026097
Architekten/innen in Zusammenarbeit mit Landschaftsarchitekten/innen und Stadtplaner/innen
Deutschland 1/8 Strukturplanung, Flächennutzungsplanung, Landschaftsplanung 1 Städtebau 11/1 Rathäuser, kommunale Verwaltungsbauten 11 Verwaltungsbauten Nicht offener Wettbewerb
Helmut Dasch · Joachim Zürn
Reinboth Landschaftsarchitekten, Esslingen
Rainer Reinboth
Christian Hägle · Lena Steinbuch
Ingenieurbüro Wagner, Reutlingen
Tragwerkeplus, Reutlingen
1. Preis: dasch zürn architekten, Stuttgart
Schaltraum Architekten Dahle-Dirumdam-Heise mbH, Hamburg
Christian Dahle · Christian Dirumdam
BHF BENDFELDT HERRMANN FRANKE LandschaftsArchitekten GmbH, Schwerin
Soren Höller · Franziska Roehse
2. Preis: Schaltraum Architekten Dahle-Dirumdam-Heise mbH, Hamburg
bbz landschaftsarchitekten, Freiburg
Christian Baurer
Markus Maurer · Enrico Setabudi
Stahl + Weiß PartGmbB, Freiburg
Luis Dilmé · Xavier Fabré · Jaime Batlle · Luis Dilmé
Diana Carbonell · Eva Damiá · Davide Lorenzato
Laura Carlos · Martina Fabré · Laura Carlos
Ramon Fitó · Cristina Zehe
Fachplaner/Berater:
ZWP Ingenieur-AG, Wiesbaden
Vedaant Goel
Anerkennung: GINA Barcelona Architects, Barcelona
Lars Gebhardt · Aixin Xuan
Fleur Keller · Marc Hoffmann
wh-p GmbH Beratende Ingenieure, Stuttgart
Anerkennung: HASCHER JEHLE Architektur, Berlin
Konstantin Jaspert
Sebastian Fuchs · Luisa Jung · Minjeong Kang
Guido Litjens · Christian Mammel · Tina Schütte
Dr. Kreutz+Partner, Nürnberg
Anerkennung: JSWD Architekten, Köln
Eurich – Gula Landschaftsarchitektur, Wendlingen
Tobias Gula
Anerkennung: Schaller Architekten, Stuttgart
Nicht offener Realisierungswettbewerb mit Ideenteil nach RPW 2013 mit vorgeschaltetem Auswahl-/Losverfahren
Das Landratsamt Landshut hat am gegenwärtigen Standort in der Stadt Landshut keine Erweiterungsmöglichkeit mehr. Teile, wie beispielsweise das Jugendamt, sind bereits an andere Standorte ausgelagert. Zudem ist auch die Parkplatzsituation im Zusammenhang mit Kreiskrankenhaus und Ärztehaus beengt und hat in der Vergangenheit immer wieder zu Problemen mit Anwohnern und auch mit der Stadt Landshut geführt.
Der Landkreis Landshut beabsichtigt nun, einen Neubau zu errichten um der aktuellen Raumnot Rechnung zu tragen und Vorsorge für evtl. später notwendige Erweiterungen zu treffen. Als Standort wurde ein Grundstück im Landkreis, im Bereich der Marktgemeinde Essenbach ausgewählt, in Nachbarschaft zur vorhandenen Veranstaltungshalle Eskara und der neuen kommunalen Musikschule.
Im Neubau sollen alle Abteilungen untergebracht werden, auch die Tiefbauverwaltung, das Gesundheitsamt, das Jugendamt und die Ergoldinger Außenstelle der KFZ-Zulassungsstelle. Die übrigen Außenstellen der KFZ-Zulassungsstelle und des Jobcenters in Rottenburg und Vilsbiburg bleiben bestehen.
Annemarie Bosch, Architektin, Erlangen
Walter Gebhart, Architekt, Landratsamt Landshut
Prof. Thomas Hammer, Architekt, München (Vorsitz)
Dr. Matthias Kroitzsch, Landschaftsarchitekt, München
Bert Reiszky, Architekt, Deggendorf
Peter Dreier, Landrat, Landkreis Landshut
Josef Haselbeck, Kreisrat, Landkreis Landshut
Fritz Wittmann, Kreisrat, Landkreis Landshut
Johann Sarcher, Kreisrat, Landkreis Landshut
Das Preisgericht empfiehlt dem Auslober einstimmig, die Verfasser des mit dem 1. Preis ausgezeichneten Projekts, mit der Tarnzahl 1006, auf der Grundlage ihres Wettbewerbsentwurfs und unter Berücksichtigung der schriftlichen Beurteilung, mit der weiteren Planung zu beauftragen. Bei der weiteren Bearbeitung sollen die in der Einzelbewertung genannten Aspekte berücksichtigt werden.
18/03/2019 S54 - - Dienstleistungen - Wettbewerbsbekanntmachung - Nicht offenes Verfahren
Deutschland-Landshut: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
2019/S 054-125301
Kontaktstelle(n): Thomas Stöckl
E-Mail: Thomas.Stoeckl@landkreis-landshut.de
Hauptadresse: www.landkreis-landshut.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: www.oberprillerarchitekten.de/wettbewerbe-kategorie/betreuung/
Kontaktstelle(n): Jakob Oberpriller
Telefon: +49 870291480
Fax: +49 870291339
Hauptadresse: www.oberprillerarchitekten.de
Hauptadresse: www.oberprillerarchitekten.de/
Neubau eines Verwaltungsgebäudes einschließlich Außenanlagen für das Landratsamt Landshut in Essenbach.
Der Landkreis Landshut beabsichtigt nun, einen Neubau zu errichten um der aktuellen Raumnot Rechnung zu tragen und Vorsorge für evtl. später notwendige Erweiterungen zu treffen.
Als Standort wurde ein Grundstück im Landkreis, im Bereich der Marktgemeinde Essenbach ausgewählt, in Nachbarschaft zur vorhandenen Veranstaltungshalle Eskara und der neuen kommunalen Musikschule.
Die notwendigen Stellplätze sollen auf dem benachbarten Parkplatz untergebracht werden, der derzeit von den Besuchern der Eskara genutzt wird. Es sollen Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie der Mehrbedarf auf dem Grundstück verträglich und wirtschaftlich untergebracht werden kann. Da die Stellplätze von der Marktgemeinde Essenbach errichtet werden sollen, kann der Landkreis für diesen Teil der Wettbewerbsaufgabe kein Auftragsversprechen geben. Die Planung der Stellplätze ist als Ideenteil in die Wettbewerbsaufgabe integriert.
Es sind insgesamt ca. 1 200 Stellplätze nachzuweisen. Dabei ist eine städtebaulich verträgliche Anordnung und Gestaltung anzustreben.
Darüber hinaus ist ein ausreichender Anteil an Behindertenstellplätzen auf dem Baugrundstück vorzusehen. Die Dienstfahrzeuge sollen auf dem Baugrundstück überdacht untergebracht werden. Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge ist ebenfalls zu berücksichtigen.
Für die Lösung der Bauaufgabe einschließlich einer Erweiterungsoption werden für den gesamten Lebenszyklus des Gebäudes innovative Konzepte vom Auslober begrüßt, insbesondere in Bezug auf die Wirtschaftlichkeit, Funktionalität, auf ökologische Aspekte und die Energieeffizienz.
Die Wirtschaftlichkeit des Gebäudes bezogen auf den gesamten Lebenszyklus (Errichtungskosten, Energie-kosten, Erhaltungs-, Wartungs- und Instandhaltungskosten) ist dabei ein zentrales Anliegen des Auslobers.
Der Auslober wird, wenn die Aufgabe realisiert wird, unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts einem der Preisträger die für die Umsetzung des Realisierungsteils notwendigen weiteren Planungsleistungen übertragen:
Dabei wird der HAV-kom Standardvertrag in der jeweils gültigen Fassung einschließlich der AVB, ZVB und der Verpflichtungserklärung zu Grunde gelegt.
Es ist in Abhängigkeit von den haushaltsrechtlichen Rahmenbedingungen eine stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen 2 (Restleistung), 3, 4 und 5 nach HOAI 2013 § 35 Gebäudeplanung und § 40 Freianlagen vorgesehen. Der Auslober behält sich optional eine stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen 6-9 vor.
Die Entscheidung über die Beauftragung wird durch das Ergebnis des anschließenden Verhandlungs-verfahrens bestimmt, bei dem das Wettbewerbsergebnis (1. Preis) mit 50 % der Gesamtpunktzahl gewertet wird. Der 2. Preis wird mit 40 % und der 3. Preis mit 30 % gewertet. Der Auftraggeber behält sich vor, zunächst nur mit dem Gewinner und im Falle des Scheiterns dieser Verhandlungen mit allen Preisträgern oder gleich mit allen Preisträgern zu verhandeln.
— Referenz Fachkunde, Erfahrungen mit Projekten mit vergleichbarer Komplexität HOAI 2013 § 34 HOZ mind. III (es erfolgt eine vergleichende Bewertung nach der Skala 0-5; bei auswahlrelevanter Punktgleichheit entscheidet das Los),
— Referenz Gestaltqualität der eingereichten Referenzobjekte, u. a. auch Wettbewerbserfolge, Architekturpreise und Auszeichnungen HOAI 2013 § 34 (es erfolgt eine vergleichende Bewertung nach der Skala 0-5; bei auswahlrelevanter Punktgleichheit entscheidet das Los).
— rechtskräftig unterschriebenes Bewerbungsformblatt.
— bei Bewerbergemeinschaft: Gesamtschuldnerische Haftung,
— Eigenerklärung, gem. Ziff. 4.1 Bewerberbogen,
— Berufshaftpflichtversicherung, gem. Ziff. 4.2.5 Bewerberbogen,
— Berufliche Qualifikation, gem. Ziff. 4.3 Bewerberbogen,
— Beschäftigte, gem. Ziff. 4.3.4 Bewerberbogen.
Zuschlagskriterien (zur Verhandlung):
— Darstellung der Einbindung aller am Projekt Beteiligten (15 Punkte, Wichtung 1-fach),
— Darstellung der internen Projektorganisation im Gesamtprozess (15 Punkte, Wichtung 1-fach),
— Arbeitsmethodik während der Auftragsabwicklung, anhand eines Beispiels (20 Punkte, Wichtung 2-fach),
— Honorar (5 Punkte, Wichtung 1-fach),
— Gesamteindruck der Präsentation (5 Punkte, Wichtung 2-fach),
— Wettbewerbsergebnis (50 % der Gesamtpunktzahl).
Der Wettbewerb wird ausgelobt als Realisierungswettbewerb mit Ideenteil für Architekten/innen in Zusammenarbeit mit Landschaftsarchitekten/innen und Stadtplaner/innen nach den RPW 2013. Es wird mindestens eine Bewerbergemeinschaft aus Architekt/in und Landschaftsarchitekt/in gefordert.
Alle zur Beurteilung zugelassenen Arbeiten werden ganzheitlich gemäß nachfolgend aufgeführten Gesichtspunkten beurteilt. Die Beurteilung erfolgt durchgängig nach einheitlichen Maßstäben, vorbehaltlich Gewichtung oder geringfügiger Veränderungen durch das Preisgericht aus den Erkenntnissen der Wettbewerbsarbeiten.
Der Schwerpunkt der Beurteilung liegt auf dem Realisierungsteil.
Das Preisgericht behält sich vor, die einzelnen Kriterien zu gewichten.
Die nachfolgende Reihenfolge der Kriterien stellt keine Hierarchie in der Gewichtung dar.
— Städtebauliches Konzept und Freiraumqualität,
— Gestaltqualität,
— Äußere Erschließung,
— Innere Erschließung und Besucherorientierung,
— Funktionalität, Flexibilität,
— Konstruktion, Energie, Ökologie, Nachhaltigkeit,
— Raumqualitäten.
Tag: 13/04/2019
Die vorläufige Wettbewerbssumme beträgt 312 000 EUR netto folgendermaßen aufgeteilt:
1) Preis 125 000 EUR;
2) Preis 78 000 EUR;
3) Preis 47 000 EUR.
Anerkennungen 62 000 EUR
Sofern Wettbewerbsteilnehmer Mehrwertsteuer abführen, wird ihnen diese anteilig zusätzlich vergütet.
Das Preisgericht ist berechtigt, die Preissumme durch einstimmigen Beschluss anders zu verteilen.
Annemarie Bosch, Architektin, Erlangen (FP)
Walter Gebhart, Architekt, Landratsamt Landshut (FP)
Dr. Matthias Kroitzsch, Landschaftsarchitekt, München (FP)
Prof. Thomas Hammer, Architekt, München (FP)
Bert Reiszky, Architekt, Deggendorf (FP)
Peter Kemper, Architekt, Passau (st. anw. stellv. FP)
Peter Dreier, Landrat, Landkreis Landshut (SP)
Josef Haselbeck, Kreisrat, Landkreis Landshut (SP)
Fritz Wittmann, Kreisrat, Landkreis Landshut (SP)
Johann Sarcher, Kreisrat, Landkreis Landshut (SP)
Johann Zenger, Kreisrat, Landkreis Landshut (st. anw. stellv. SP)
Der Bewerber hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123,124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bewerber Vertretungsberechtigter in den letzten 2 Jahren
— gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzabeitsbekömpfungsgesetz oder
— gem. § 21 BA: 1 Arbeitsnehmerentsendegesetz oder
— gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe.
Von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2 500 EUR belegt worden ist.
Nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge oder formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
Mehrfachbewerbungen führen zum Ausschluss vom Verfahren. Als Mehrfachbewerbungen gelten auch mehrere Bewerbungen von Einzelpersonen innerhalb verschiedener Bewerbungen von Bewerber- bzw. Arbeitsgemeinschaften.
Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberanzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich der Auftraggeber vor, die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern gemäß §75 Abs. 6 VgV durch Los zu treffen.
Ausgabe der Unterlagen: KW 16 2019
Rückfragenfrist: KW 20 2019
Kolloquium: 21.5.2019
Abgabe der Planunterlagen: KW 27 2019
Telefon: +49 8921762914
E-Mail: vergabekammer-suedbayern@regob.de
Fax: +49 8987760
Fax: +49 870291339Internet-Adresse: www.oberprillerarchitekten.de

References: § 35
 § 40
 § 34
 § 34
 § 21
 § 21
 § 19
 §75