Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/erweiterung-des-stadtmuseu-81624
Timestamp: 2019-02-18 23:10:39+00:00

Document:
Ergebnis: Erweiterung des Stadtmuseums in Oldenburg
1. Preis: Gruppe GME Architekten Designer, Achim
Anerkennung: e4 architekten GbR, Münster
Erweiterung des Stadtmuseums	, Oldenburg/ Deutschland
wa-2024851
Verfasser: Bernd C.W. Müller · Jürgen Keil
Henning Krohn · Christian Buck
JN3N, Bremen
Verfasser: Dennes Janßen
Mitarbeit: Ingo Deil · Fabius Marquard
Lichtplaner: Oliver Christen · Anne Tepken-Willenborg
1. Preis © Gruppe GME und JN3N
Verfasser: Christoph Bagge · Claudius Grothoff · Janek Halupzok
Mitarbeit: Lucas Höppner
Verfasser: Christoph Schonhoff
Verfasser: Dipl.-Ing. Hermann Scheidt · Dipl.-Ing. Prof. Frank Kasprusch
Mitarbeit: M.A. Sam Bassani · M.A. Bianca Klinger · M.A. Tristan Hans
M.A. Louisa Simon · M.A. Michael Wagner
Verfasserin: LA Maria Pegelow
Tragwerksplaner: Dipl.-Ing. Bernhard Sill
visuz.de, Mario Zander
e4 architekten GbR, Münster
Verfasser: Manfred Frericks
Mitarbeit: Ines-Croce Frericks · Alexander Niehares
Daniel Hidding · Marilena Chrysomallis
Morbach.Wermeyer.Landschaftsarchitekten, Sassenberg
Verfasser: Dennis Wermeyer
Brandschutzingenieur: Bernhard Hülscher
Haustechnik: Jörg Titz
Verfasser: Martin Bez · Thorsten Kock
Mitarbeit: Jun Tan · Yong Liang · Anna Piontek · Marius Ege
Verfasser: Jochen Koeber
Mitarbeit: Franziska Bräuniger
Modellbau: Boris Degen
Einphasiger, anonymer, hochbaulicher und freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit Ideenteil nach RPW 2013 und § 78 f. VgV
Das Stadtmuseum Oldenburg wird momentan den gestiegenen Anforderungen an die räumliche Qualität und die flexible Bespielbarkeit öffentlicher Ausstellungsbereiche nicht mehr gerecht. Aufgrund dessen hat die Stadt Oldenburg den Beschluss gefasst, die sogenannte Neue Galerie, einen im Jahr 1968 eröffneten Erweiterungsbau des Stadtmuseums, durch einen Neubau zu ersetzen.
Die zukünftige Raumprogrammatik soll den Anforderungen einer modernen Museumskonzeption entsprechen und die störungsfreie und parallele Durchführung vielfältiger Wechselausstellungen, die Präsentation der Dauerausstellungen und die Umsetzung verschiedenster Vortragsoder Kulturveranstaltungen ermöglichen.
Das Raumprogramm ist in einem neuen Gebäude unterzubringen, das sich in das zu erhaltende Ensemble aus Horst-Janssen-Museum, Hüppe-Saal und historische Villen integriert. Die Neukonzeption dieses Gebäudes ist zentraler Teil dieses hochbaulichen Realisierungswettbewerbs.
In einem hochbaulichen Ideenteil soll die Umnutzung der Ballin’schen Villa zum zentralen Verwaltungs- und Seminarstandort des Stadtmuseums planerisch untersucht werden. In einem freiraumplanerischen Ideenteil werden gestalterische Lösungsansätze für die adressbildenden öffentlichen Freiräume des zukünftigen Museumsforums sowie dem gemeinsamen Innenhof gesucht.
Alle Ergebnisse des Wettbewerbs sind bis Sonntag, 17. Februar 2019,
im Stadtmuseum zu sehen. Dann besteht die Gelegenheit, sich während
der Öffnungszeiten die Entwürfe der 15 beteiligten Büros anzuschauen.
Deutschland-Oldenburg: Dienstleistungen von Architekturbüros
2018/S 169-385961
Stadt Oldenburg Eigenbetrieb Gebäudewirtschaft und Hochbau
26105 Oldenburg Oldenburg
Telefon: +049 421/51701643
E-Mail: wettbewerb@bpw-baumgart.de
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers / des Auftraggebers: www.oldenburg.de
Elektronischer Zugang zu Informationen: www.bpw-baumgart.de/TNWettbew-StMus-OL.html
Telefon: +49 421/51701643
Internet-Adresse: www.bpw-baumgart.de/TNWettbew-StMus-OL.html
Hochbaulicher und freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit Ideenteil zur Erweiterung des Stadtmuseums Oldenburg
Das Stadtmuseum Oldenburg wird momentan den gestiegenen Anforderungen an die räumliche Qualität und die flexible Bespielbarkeit öffentlicher Ausstellungsbereiche nicht mehr gerecht.
Aufgrund dessen hat die Stadt Oldenburg den Beschluss gefasst, die sogenannte Neue Galerie, einen im Jahr 1968 eröffneten Erweiterungsbau des Stadtmuseums, durch einen Neubau zu ersetzen.
Die zukünftige Raumprogrammatik soll den Anforderungen einer modernen Museumskonzeption entsprechen und die störungsfreie und parallele Durchführung vielfältiger Wechselausstellungen, die Präsentation der Dauerausstellungen und die Umsetzung verschiedenster Vortrags- oder Kulturveranstaltungen ermöglichen.
In einem hochbaulichen Ideenteil soll die Umnutzung der Ballin’schen Villa zum zentralen Verwaltungs- und Seminarstandort des Stadtmuseums planerisch untersucht werden.
In einem freireaumplanerischen Ideenteil werden gestalterische Lösungsansätze für die adressbildenden öffentlichen Freiräume des zukünftigen Museumsforums sowie dem gemeinsamen Innenhof gesucht.
Das Verfahren richtet sich an Arbeitsgemeinschaften aus Architekten und Landschaftsarchitekten. Wobei die Benennung des Landschaftsarchitekten erst zum Kolloquium erfolgen muss. Die Auswahl der Arbeitsgemeinschaften erfolgt anhand der Architekturbüros.
Das Verfahren soll mit bis zu 20 Teilnehmern durchgeführt werden. Bis zu 15 der 20 Teilnehmer werden über einen vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb bestimmt. Im Sinne der Aufgabenstellung gelten Architekturbüros als gleichrangig geeignet am Realisierungswettbewerb teilzunehmen, wenn folgende Anforderungen erfüllt sind:
1) Nachweis der berufsfachlichen Befähigung über eine Kopie der Kammerurkunde bzw. den im nachfolgenden Abschnitt genannten Nachweisen
2) Vollständig ausgefülltes Bewerberformular mit Eigenerklärung über das Nichtvorliegen eines Teilnahmehindernisses gem. §4 (2) RPW 2013 (i. d. Fassung vom 31.1.2013) bzw. §79 (2) VgV (i. d. Fassung vom 12.4.2016)
3) Nachweis der hinreichenden Leistungsfähigkeit über zwei Referenzen
Referenz 1 – Realisierung
Erforderlich ist der Nachweis einer Fertigstellung aus den Bereichen der HOAI 10.2 Objektliste a) Ausbildung / Wissenschaft / Forschung oder b) Kultur- und Sakralbauten mit Einstufung mind. in Honorarzone IV. Die Fertigstellung muss innerhalb der letzten fünf Jahre (1.8.2013 bis 1.10.2018) erfolgt sein. Bauwerkskosten KG 300 + 400 mind. 2 Mio.EUR netto
Referenz 2 – Wettbewerbserfolg
Erforderlich ist der Nachweis eines Wettbewerbserfolges (Preis, Anerkennung) in einem Wettbewerbsverfahren nach RPW 2013 innerhalb der letzten fünf Jahre (1.8.2013 bis 1.10.2018)
Referenz 2 – Realisierung
Erforderlich ist der Nachweis einer Fertigstellung aus den Bereichen der HOAI 10.2 Objektliste a) Ausbildung / Wissenschaft / Forschung oder b) Kultur- und Sakralbauten mit Einstufung mind. in Honorarzone III. Die Fertigstellung muss innerhalb der letzten 5 Jahre (1.8.2013 bis 1.10.2018) erfolgt sein. Bauwerkskosten KG 300 + 400 mind. 2,0 Mio. EUR netto
Die Kurzbeschreibung der Referenzprojekte hat auf jeweils einem A3 Blatt im Querformat zu erfolgen. Verschiedene Mindestangaben zu dem Verfahren werden im Bewerbungsformular abgefragt und sind dort vollständig einzutragen. Die Einreichung zusätzlicher Referenzen bringt keinen Vorteil und werden nicht berücksichtigt. Mehrfachbewerbungen – auch unterschiedlichen Dependancen eines Unternehmens – sind ausgeschlossen und führen zum Ausschluss aus dem Verfahren.
Die Bewerbung und die Darstellung der Referenzen haben in deutscher Sprache zu erfolgen. Nachweise wie Kammerurkunde etc. sind nötigenfalls mit einer amtlich anerkannten Übersetzung zu belegen. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt. Das Bewerbungsformular steht unter www.bpw-baumgart.de/TNWettbew-StMus-OL.html zum Download zur Verfügung.
Die Bewerbungsunterlagen oder evtl. notwendige Nachreichungen sind bis zum 2.10.2018 15.00 Uhr einzureichen unter dem Stichwort „Teilnahmewettbewerb Stadtmuseum Oldenburg“.
Per Post an: BPW baumgart+partner
Herrn Jörn Ackermann
„Teilnahmewettbewerb Stadtmuseum OL“
Per E-Mail an: wettbewerb@bpw-baumgart.de.
Bei Einsendung als E-Mail sind alle vier genannten Unterlagen als jeweils einzelne pdf-Datei anzuhängen.
Bewerbungsunterlagen die bis zum 1.10.2018, 10.00 eingehen, werden bis spätestens um 17.00 des selben Tages auf Vollständigkeit geprüft. Evtl. fehlende Unterlagen werden umgehend telefonisch oder per E-Mail von der Kontaktstelle nachgefordert.
Entsprechen mehr als 15 Bewerber den geforderten Kriterien, werden aus allen qualifizierten Bewerbern 15 Teilnehmer zzgl. 3 Nachrücker durch das Los ermittelt. Die Auslosung gleichrangig qualifizierter Bewerbungen findet erforderlichenfalls am 4.10.2018 statt. Im Anschluss erfolgt der Versand der Teilnahmeerklärungen an die ausgelosten Teilnehmer per E-Mail. Für den Fall von Absagen zum Wettbewerb oder nicht fristgerecht eingehender Teilnahmeerklärungen (Frist: 12.10.2018, 10.00 ) erfolgt ein Aufrücken ins Teilnehmerfeld aus einer Liste zusätzlich ausgeloster Nachrücker. Die formale Feststellung und Bekanntgabe des Teilnehmerfeldes erfolgt mit Beginn der Bearbeitungszeit.
Der Beginn der Bearbeitung ist für den 15.10.2018 terminiert. Die Abgabe ist für den 2.1.2019 festgelegt. Die Preisgerichtssitzung findet am 22. und 23.1.2019 statt. Eine Verschiebung des Bearbeitungszeitraums aus wichtigem Grund rechtfertigt keinen nachträglichen Rückzug aus dem Verfahren.
Zur Teilnahme berechtigt sind interdisziplinäre Bewerber oder Bewerbergemeinschaften, welche die fachlichen Voraussetzungen erfüllen. Teilnahmeberechtigt sind in den Staaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) sowie den Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen (GPA) ansässige natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates, am Tag der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung ArchitektIn bzw.LandschaftsarchitektIn berechtigt sind, wobei die Benennung des/der LandschaftsarchitektIn erst zum Kolloquium erfolgen muss.
Ist in dem jeweiligen Heimatstaat die Berufsbezeichnung nicht gesetzlich geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung gemäß Artikel 46-49 (Architekt) der Richtlinie 2005/36 EG (Berufsanerkennungsrichtlinie) gewährleistet ist.
Teilnahmeberechtigt sind außerdem juristische Personen, zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck der Wettbewerbsaufgabe entsprechende Planungsleistungen gehören und deren Sitz innerhalb des oben beschriebenen Zulassungsbereichs liegt. Juristische Personen haben einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen, der für die Wettbewerbsleistung verantwortlich ist. Dieser bevollmächtigte Vertreter sowie der oder die Verfasser der Wettbewerbsarbeit müssen die Anforderungen erfüllen, die an natürliche Personen als Teilnehmer gestellt werden.
Teilnahmeberechtigt sind ferner Arbeitsgemeinschaften natürlicher Personen sowie juristischer Personen bzw. Kombinationen daraus. Bei Arbeitsgemeinschaften muss jedes Mitglied im obigen Sinne teilnahmeberechtigt sein. Jede Arbeitsgemeinschaft hat einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen, der für die Wettbewerbsleistung verantwortlich ist.
1. DFZ ARCHITEKTEN, Hamburg
2. Droste Droste & Urban, Oldenburg
3. kbg architekten, Oldenburg
4. KUEHN MALVEZZI; Berlin
5. LRO Lederer Ragnarsdóttir Oei, Stuttgart
Die zur Beurteilung zugelassenen Wettbewerbsbeiträge werden nach den folgenden grundsätzlichen Kriterien bewertet:
— Adressbildung und Repräsentativität
— Umgang mit den angrenzenden Bestandsgebäuden
— Definition bzw. Weiterentwicklung angemessener Freiräume
— Gestaltqualität und Funktionalität des öffentlichen Raums
— Qualität der Wegeverbindungen zwischen den Nutzungseinheiten
— Auffindbarkeit und Zugänglichkeit der Eingangssituationen
— ikonografische Ablesbarkeit „Kulturbau“
— überzeugende Grundidee und planerisches Leitmotiv, im Sinne der Konzeption „Das neue Stadtmuseum Oldenburg“
— Architektursprache und Gestaltqualität
— Vollständiges und funktionierendes Raumprogramm
— Sinnfälligkeit der inneren Erschließung
Wirtschaftlichkeit und normative Umsetzbarkeit
— Beachtung von Lebenszyklus und Bewirtschaftungskosten
— Bauplanungs- und bauordnungsrechtliche Genehmigungsfähigkeit
— technische Umsetzbarkeit
Die Reihenfolge der Bewertungskriterien lässt keinen Rückschluss auf ihre Gewichtung zu.
Formalleistung
Zur Beurteilung sind alle Wettbewerbbeiträge zugelassen, die:
— fristgerecht und unter Wahrung der Anonymität eingegangen sind
— und in wesentlichen Teilen dem geforderten Leistungsumfang entsprechen.
Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 2.10.2018
Tag: 2.10.2018 - 15:00
Tag: 4.10.2018
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Die Ausloberin stellt für Preise und Anerkennungen eine Wettbewerbssumme von 85.000 Euro (brutto) zur Verfügung. Die Aufteilung der Wettbewerbssumme ist wie folgt vorgesehen:
1) Preis (40 %): 34 000 EUR
2) Preis (25 %): 21 250 EUR
3) Preis (15 %): 12 750 EUR
Anerkennungen: 17 000 EUR
Das Preisgericht ist nicht an diese Aufteilung der Wettbewerbssumme gebunden und kann mit einstimmigem Beschluss auch eine abweichende Verteilung vornehmen.
1. Gabriele Nießen, Stadtbaurätin Stadt Oldenburg
2. Olivier Kilian, freier Lanfdschaftsarchitekt
3. Prof. Peter Pütz, freier Architekt
4. Prof. Rolf Schuster, freier Architekt
5. Prof. Helga Sternkopf, freie Architektin
6. Jürgen Krogmann, Oberbürgermeister der Stadt Oldenburg
7. Dr. Nicole Deufel, Amtsleiterin Museen
8. Ursula Burdiek, SPD
9. Thomas Theilsiefje, CDU
10. Kurt Bernhardt, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Unter Würdigung der Preisgerichtsempfehlung wird mit allen Verfassern der Arbeiten aus der Preisgruppe über die ausgeschriebene Leistung des Realisierungsteils verhandelt.
In den Verhandlungsgesprächen werden die Zuschlagskriterien wie folgt gewichtet:
Qualität des Wettbewerbsentwurfs 65 %
(Platzierung, Weiterentwicklung, BKOG etc.)
(Bürostruktur, Qualifik. Projektleitung + -team, vor-Ort Präsenz, Controlling)
Honorarangebot 10 %
(Honorarsatz, Stundensätze, Reisekosten)
Für die ausgeschriebenen Leistungen der Ideenteile erfolgen keine Auftragsversprechen; sie sind mit dem Preisgeld abgegolten. Die Stadt behält sich jedoch vor auf die Ergebnisse und ihre Verfasser in evtl. zukünftigen Verfahren zurückzugreifen.
Die zu vergebende Planungsleistung umfasst den hochbaulichen Entwurf des Erweiterungsbaus des Stadtmuseums sowie die unmittelbar mit diesem Gebäude im Zusammenhang stehenden Freianlagen. Das Vergabeversprechen umfasst die Leistungsphasen 2 bis 5. Die Ausloberin beabsichtigt die anschließende stufenweise Vergabe aller Leistungsphasen.
Das Hinzuziehen weiterer Fachplaner ist den Teilnehmern freigestellt. Ein Vergabeversprechen für diese Fachplanungen wird jedoch nicht ausgesprochen.
Im Rahmen der an den Wettbewerb anschließenden Vergabegespräche haben der oder die Bewerber das nichtvorliegen zwingender Ausschlussgründe gemäß § 123 Absatz 1 und § 123 Absatz 4 GWB zu erklären, sowie ggf. vorliegende fakultative Ausschlussgründe gem. § 124 GWB zu benennen.
Im Falle der weiteren Beauftragung werden durch den Wettbewerb erbrachte Leistungen nicht erneut vergütet, sofern der Wettbewerbsentwurf in wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Beauftragung zugrunde gelegt werden kann. Die Verfahrensteilnehmenden verpflichten sich, im Falle einer Beauftragung durch die Ausloberin, die weitere Bearbeitung zu übernehmen und durchzuführen.
Löst sich eine Arbeitsgemeinschaft nach Abschluss des Wettbewerbsverfahrens auf, ist die Ausloberin berechtigt - unbeschadet der urheberrechtlichen Auseinandersetzung innerhalb der Arbeitsgemeinschaft - ein oder mehrere Mitglied/er der Arbeitsgemeinschaft mit der dem Verfahren zugrunde liegenden Planungsaufgabe zu beauftragen.
Alle eingereichten Unterlagen der preisgewürdigten Arbeiten gehen in das Eigentum der Stadt Oldenburg über. Das Urheberrecht einschließlich des Schutzes gegen Nachbauen und das Recht auf Veröffentlichung bleibt den Verfahrensteilnehmern erhalten.
Die Stadt Oldenburg erhält das Recht zur vollständigen Ausstellung aller Arbeiten und zur Verwendung des Planmaterials zum Zwecke einer Dokumentation des Verfahrens.
Die Ausloberin ist berechtigt, alle eingereichten Arbeiten ohne weitere Vergütung zu veröffentlichen. Die Namen der Verfasser und Mitarbeiter werden genannt.
Eine Rücksendung der Pläne und Modelle erfolgt bei Rückforderung. Die Rücksendung der Pläne erfolgt kostenfrei, soweit eine versandfähige Verpackung mitgeliefert wurde. Die Modelle werden per Nachnahme zurückgesandt, falls eine versandfähige Verpackung mitgeliefert wurde.
Pläne und Modelle, die innerhalb von vier Wochen nach der Preisgerichtssitzung nicht rückgefordert wurden, werden nach Fristablauf entsorgt.
Vergabekammer des niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung – Regierungsvertretung Lüneburg

References: § 78
 §4
 §79
 § 123
 § 123
 § 124