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Timestamp: 2020-01-17 21:07:18+00:00

Document:
Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 176 „Nördlich Freytagstraße“, mit Vorhaben- und Erschließungsplan
Gemäß Beschluss des Rates der Stadt Nienburg/Weser vom 25.06.2019 liegt der Entwurf des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes Nr. 176 „Nördlich Freytagstraße“, mit Vorhaben- und Erschließungsplan, einschl. der Begründung gemäß § 13 a Baugesetzbuch (BauBG) i.V.m. § 13 Abs. 2 Nr. 2 BauGB und § 3 Abs. 2 BauGB in der Zeit vom
16.07.2019 bis 23.08.2019
im 2. Obergeschoss des Rathauses, Marktplatz 1 - Eingänge Kirchplatz und Mühlenstraße - öffentlich aus und kann dort werktags - montags bis donnerstags von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr sowie freitags von 8.00 Uhr bis 13.00 Uhr - eingesehen werden. Weiterhin ist es in dieser Zeit möglich, die Planunterlagen auf diesem Portal (Bauen & Wohnen/Bauleitplanung/Bebauungspläne im Verfahren/ vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 176) oder unter https://uvp.niedersachsen.de einzusehen.
Der Geltungsbereich bezieht im Süden die Freytagstraße ein. Im Westen, Norden und Osten grenzt der Plangeltungsbereich an die rückwärtigen Grenzen der Grundstücke östlich der Raschstraße, südlich der Cretschmarstraße und nördlich der Freytagstraße.
Der räumliche Geltungsbereich der o.g. Bauleitplanung ergibt sich aus der zeichnerischen Festsetzung des Planentwurfes und geht aus der nachfolgenden Übersichtskarte im Maßstab 1:5.000 (i.O.) hervor.
Kartengrundlage: Auszug aus der Amtlichen Karte (AK 5) M 1:5.000, © 2018 LGLN, RD Sulingen-Verden, Katasteramt Nienburg/Weser © LGLN Anzeige in Originalgröße 457 KB - 1500 x 1500 Kartengrundlage: Auszug aus der Amtlichen Karte (AK 5) M 1:5.000, © 2018 LGLN, RD Sulingen-Verden, Katasteramt Nienburg/Weser© LGLN
Allgemeines Ziel und Zweck der Planung ist die Deckung des auf den Kernbereich Nienburg/Weser bezogenen allgemeinen und besonderen Wohnbedarfs. Die im Plangebiet befindlichen Grundstücksflächen sollen nach Aufgabe der bisherigen Nutzung städtebaulich mit einer mit dem Umfeld verträglichen Nutzung neu geordnet werden. Die Entwicklung des Wohnquartiers soll den heutigen Anforderungen an eine möglichst barrierefreie Gestaltung von Verkehrs- und sonstigen Erschließungsflächen Rechnung tragen, sodass die Gebäude und Verkehrsflächen nach den Grundsätzen der Barrierefreiheit gestaltet werden. Im vorhabenbezogenen Bebauungsplan werden entsprechend die überbaubaren Grundstücksflächen durch Baugrenzen, Maße der baulichen Nutzung und Festsetzungen zu Stellplätzen und zum Immissionsschutz getroffen. Der Vorhaben- und Erschließungsplan konkretisiert das Vorhaben in Bezug auf die bauliche Gestaltung und das Bauvolumen.
Dieses Verfahren führt dazu, dass die entgegenstehenden Festsetzungen der rechtsverbindlichen Bebauungspläne Nr. 1 „Vor dem Leintor“, einschl. dessen 1. Änderung, und Nr. 13 „Altes Leintor“ der Stadt Nienburg/Weser aufgehoben werden.
Während der o.g. Zeit können Stellungnahmen schriftlich eingereicht oder zu Protokoll gegeben werden. Über den Inhalt wird auf Verlangen Auskunft erteilt. Nicht fristgerecht eingereichte Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung über den vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 176 „Nördlich Freytagstraße“, mit Vorhaben- und Erschließungsplan, unberücksichtigt bleiben (§ 4 a Abs. 6 BauGB).
Für den vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 176 „Nördlich Freytagstraße“, mit Vorhaben- und Erschließungsplan, wird das beschleunigte Verfahren gem. § 13 a BauGB, welches für Bebauungspläne der Innenentwicklung angewendet werden kann, durchgeführt. Gemäß § 13 a Abs. 2 Nr. 1 BauGB gelten die Vorschriften des vereinfachten Verfahrens nach § 13 Abs. 2 und 3 Satz 1 BauGB entsprechend. Es wird darauf hingewiesen, dass gemäß § 13 Abs. 3 BauGB von der Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB, von dem Umweltbericht gem. § 2 a BauGB, von der Angabe nach § 3 Abs. 2 Satz 2 BauGB, welche Arten umweltbezogener Informationen verfügbar sind, sowie von der zusammenfassenden Erklärung nach § 10 a Abs. 1 BauGB abgesehen wird. Eine Überwachung der Umweltauswirkungen gem. § 4 c BauGB ist gem. § 13 Abs. 3 BauGB nicht vorgesehen. Eine Umweltverträglichkeitsprüfung ist nicht erforderlich.
Nienburg/Weser, 26.06.2019

References: § 13
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