Source: https://dokument.tips/news-politics/1-ltg-sitzung-am-31-maerz-2009.html
Timestamp: 2019-04-25 03:47:50+00:00

Document:
1. LTG-Sitzung am 31. Mrz 2009
361. Sitzung des Krntner Landtages - 31. Mrz 2009 - 30. Gesetzgebungsperiode
1. Sitzung des Krntner Landtages - 31. Mrz 2009 - 30. Gesetzgebungsperiode 35Drfler
1. (konstituierende) Sitzung des Krntner Landtages 30. Gesetzgebungsperiode
Dienstag, den 31. Mrz 2009
InhaltTagesordnung (S. 2)
1.Ldtgs.Zl. 1-2/30:
Erffnung des neugewhlten Landtages durch das an Jahren lteste Mitglied des Landtages gem Art. 15 Abs. 4 K-LVG (S. 2)
2.Ldtgs.Zl. 2-1/30:
Angelobung der Mitglieder des Landtages nach Art. 23 K-LVG (S. 3)Zur Geschftsordnung: KO Ing. Scheuch (S. 7)
3.Ldtgs.Zl. 3-1/30:
Wahl des Ersten und Dritten Prsidenten des Landtages gem Art. 16 Abs. 1 K-LVGErklrung des Vorsitzenden (S. 7)
4.Ldtgs.Zl. 4-1/30:
Bildung und Wahl der Ausschsse gem Art. 17 Abs. 2 und 3 K-LVGa) Festsetzung der erforderlichen Ausschsse, ihrer Aufgabenbereiche und der Zahl ihrer Mitglieder (S. 10)Mehrheitliche Annahme (BZ: ja, SP: nein, VP: ja, Grne: nein) (S. 11)b) Bestimmung, fr welche Ausschsse den im Landtag vertretenen Parteien das Recht auf Erstattung des Wahlvorschlages fr den Obmann zukommt (S. 11)Mehrheitliche Annahme (BZ: ja, SP: nein, VP: ja, Grne: nein) (S. 12)c) Wahl der Obmnner und der sonstigen Mitglieder der Ausschsse (S. 12)
5.Ldtgs.Zl. 5-1/30:
Wahl der Mitglieder des Bundesrates und ihrer Ersatzmitglieder gem Art. 35 Abs. 1 und 2 des Bundes-Verfassungsgesetzes (B-VG) (S. 14)
6.Ldtgs.Zl. 6-1/30:Wahl des Landeshauptmannes gem Art. 49 Abs. 1 K-LVG (S. 15)
7.Ldtgs.Zl. 7-1/30:
Wahl des Ersten und Zweiten Landeshauptmann-Stellvertreters gem Art. 49 Abs. 2 K-LVG (S. 16)
8.Ldtgs.Zl. 8-1/30:
Wahl der Landesrte und deren Ersatzmitglieder gem Art. 49 Abs. 3 und 5 K-LVG (S. 18)
9.Ldtgs.Zl. 9-1/30:
Angelobung der Mitglieder der Landesregierung und ihrer Ersatzmitglieder gem Art. 50 Abs. 1 K-LVG (S. 19)
10.Ldtgs.Zl. 2-2/30:
Angelobung von Mitgliedern des Landtages nach Art. 23 K-LVG (S. 21)
11.Ldtgs.Zl. 3-2/30:
Wahl des Zweiten Prsidenten des Landtages gem Art. 16 Abs. 1 K-LVG (S. 22)
12.Ldtgs.Zl. 4-2/30:Nachwahlen der Obmnner der Ausschsse und der sonstigen Mitglieder der Ausschsse gem Art. 17 Abs. 3 K-LVG (S. 23)
13.Ldtgs.Zl. 10-1/30:Verlesung der Anzeigen ber die Bildung der Landtagsklubs gem 7 Abs. 4 der Geschftsordnung des Krntner Landtages (K-LTGO) (S. 24)
14.Ldtgs.Zl. 11-1/30:Erklrung des neugewhlten Landeshauptmannes (S. 25)Beginn: Dienstag, 31.3.2009, 09.09 UhrEnde: Dienstag, 31.3.2009, 13.49 Uhr
Beginn der Sitzung: 09.09 UhrV o r s i t z e n d e: Dritter Prsident Dipl.-Ing. Johann Alois Gallo (als das an Jahren lteste Mitglied), Abgeordneter Ing. Helmut Haas (whrend der Wahl der Landtagsprsidenten), Erster Prsident Josef Lobnig (ab seiner Wahl zum Landtagsprsidenten)A n w e s e n d: 36 AbgeordneteAbgeordnete der Freiheitlichen in Krnten BZ Liste Jrg Haider (BZ):
Johannes Anton, Jutta Arztmann, Mag. Gernot Darmann, Dipl.-Ing. Johann Alois Gallo, Gerald Grebenjak, Bernhard Gritsch, Ing. Helmut Haas, Josef Lobnig, Franz Mandl, Mares Rossmann, Ing. Kurt Scheuch, Adolf Stark, Manfred Stromberger, Peter Suntinger, Harald Trettenbrein, Wilma Warmuth, Roland ZellotAbgeordnete der Sozialdemokratischen Partei sterreichs (SP):
Siegmund Astner, Arnold Auer, Mag. Nicole Cernic, Manfred Ebner, Klaus Kchl, Dr. Beate Prettner, Hans-Peter Schlagholz, Rudolf Schober, Herwig Seiser, Jakob Strau, Alfred TiefnigAbgeordnete der sterreichischen Volkspartei (VP):
Annemarie Adlassnig, Ing. Ferdinand Hueter, Robert Lutschounig, Christian Poglitsch, Stephan M. Tauschitz, Franz WieserAbgeordnete der Grnen Die Grne Alternative (GRNE):
Rolf Holub, Dr. Barbara LesjakB u n d e s r t e: Ana Blatnik, Mag. Walter Ebner, Karl Petritz, Peter Mitterer (ab dem Zeitpunkt ihrer Wahl)
M i t g l i e d e r d e r L a n d e s r e g i e r u n g: Landeshauptmann Gerhard Drfler, Erster Landeshauptmann-Stellvertreter Dipl.-Ing. Uwe Scheuch, Zweiter Landeshauptmann-Stellvertreter Ing. Reinhart Rohr, Landesrat Mag. Harald Dobernig, Landesrat Mag. Dr. Josef Martinz, Landesrat Mag. Christian Ragger, Landesrat Mag. Dr. Peter Kaiser (ab dem Zeitpunkt ihrer Wahl)Schriftfhrer: Mag. Robert WeiTagesordnung
Erffnung des neugewhlten Landtages durch das an Jahren lteste Mitglied des Landtages gem Art. 15 Abs. 4 K-LVGVorsitzender Dritter Prsident Dipl.-Ing. Gallo (BZ):
Geschtzte Damen und Herren! Hohes Haus! Genau 30 Tage nach dem Superwahlsonntag am 1. Mrz dieses Jahres konstituiert sich der neue Landtag zu seiner 30. Gesetzgebungsperiode. Gem Art. 15 Abs. 4 K-LVG habe ich als ltestes Mitglied dieses Landtages Ehre und Freude, Sie alle hier im Hause, aber darber hinaus auch verbunden durch die elektronischen Medien, wo immer Sie auch sind, sehr herzlich zu begren und die heutige Sitzung zu erffnen! Mein besonderer Gru gilt Ihnen, liebe Frau Kollegin, lieber Herr Kollege des Krntner Landtages! Ich beglckwnsche Sie zu Ihrem Mandat! Ich begre aber auch sehr herzlich unsere Angehrigen und bedanke mich bei Ihnen dafr, dass sie uns so quasi an die ffentlichkeit verleihen, uns den Rcken strken und uns dort ersetzen, wo wir nicht sind, weil wir gerade Politik machen, sei es in der Familie, am Arbeitsplatz oder sonst wo. Mein respektvoller Gru gilt den Gsten und Ehrengsten auf der Tribne! Stellvertretend dafr darf ich erwhnen und herzlich begren den langjhrigen Ersten Prsidenten des Krntner Landtages, Dipl.-Ing. Jrg Freunschlag! (Beifall im Hause. Der angesprochene Erste Prsident a. D. erhebt sich dankend auf der Zuschauertribne.) Ich begre die Vertreterinnen und Vertreter der Medien und bedanke mich ausdrcklich beim ORF, Landesstudio Krnten, fr die Wertschtzung, die Sie dieser konstituierenden Landtagssitzung durch eine Live-bertragung geben! Seien Sie also alle nochmals sehr herzlich begrt! Die konstituierende Sitzung der 30. Gesetzgebungsperiode des Krntner Landtages ist erffnet! (Beifall im Hause.)
Hohes Haus! Der neugewhlte Landtag ist zu seiner ersten Sitzung vom Prsidenten des frheren Landtages innerhalb von vier Wochen einzuberufen, vier Wochen nach der Wahl. Die Einberufung hat so zu erfolgen, dass der neugewhlte Landtag innerhalb von sechs Wochen nach der Wahl zu seiner ersten Sitzung zusammentreten kann. Die Tagesordnung der ersten Sitzung des Landtages hat jedenfalls in nachstehender Reihenfolge die Angelobung der Mitglieder des Landtages, die Wahl der Prsidenten, die Bildung und Wahl der Ausschsse, die Wahl der Mitglieder des Bundesrates und ihrer Ersatzmnner sowie die Wahl und Angelobung der Mitglieder der Landesregierung und deren Ersatzmitglieder vorzusehen. Dies wurde vom bisherigen Prsidenten Josef Lobnig so vorbereitet. Ich darf darauf hinweisen, dass auf Ihrem Tisch eine ergnzende Einladung liegt, die aufgrund des Wahlprozederes fr den Zweiten Landtagsprsidenten notwendig ist. Die Wahl am 1. Mrz, meine sehr geehrten Damen und Herren, war in vielerlei Hinsicht eine besondere, denn erstmals in der Geschichte des Landes Krnten sind nicht nur Gemeinderte und Brgermeister, sondern auch der Landtag an einem Tag gewhlt worden. Es gab dabei Sieger und Besiegte, es gab Gewinner und Verlierer. Das Ergebnis ist jedenfalls ein demokratisch zustande gekommenes und lautet: 17 Mandate fr das BZ Bndnis Zukunft sterreich, Liste Dr. Jrg Haider, elf Mandate fr die SP, sechs Mandate fr die VP und unverndert zwei grne Mandate. Damit hat sich der Landtag konstituiert.Ich komme zum Tagesordnungspunkt 2 dieser Sitzung und darf Sie bitten, sich von den Pltzen zu erheben.
Angelobung der Mitglieder des Landtages nach Art. 23 K-LVGIch darf den Herrn Landtagsdirektor bitten, die Gelbnisformel vorzulesen und dann die Namen der einzelnen Mitglieder des Landtages zur Nachsprechung der Gelbnisformel Ich gelobe aufzurufen! (Alle Abgeordneten erheben sich von ihren Pltzen, ebenso die Zuschauer auf der Zuschauertribne.)
Schriftfhrer Direktor Mag. Wei:
Die Gelbnisformel lautet:Ich gelobe, fr die Freiheit, den Bestand und die Wohlfahrt des Landes Krnten und der Republik sterreich jederzeit einzutreten, die Gesetze des Landes und des Bundes getreu zu beachten und meine Pflichten nach bestem Wissen und Gewissen zu erfllen. Ich darf nun die Abgeordneten zur Gelbnisleistung aufrufen:Herr Abgeordneter Johannes Anton!
Abgeordneter Anton (BZ):Anton
Frau Abgeordnete Jutta Arztmann!Abgeordnete Artzmann (BZ):
Herr Abgeordneter Mag. Gernot Darmann!
Abgeordneter Mag. Darmann (BZ):
Mag. Darmann
Herr Abgeordneter Gerhard Drfler!
Abgeordneter Drfler (BZ):Drfler
Ich gelobe!Drfler
Schriftfhrer Direktor Mag. Wei:Mag. Wei
Herr Abgeordneter Dipl.-Ing. Johann Alois Gallo!
Abgeordneter Dipl.-Ing. Gallo (BZ):
Ich gelobe!Dipl.-Ing. Gallo
Herr Abgeordneter Bernhard Gritsch!
Abgeordneter Gritsch (BZ):
Ich gelobe!Gritsch
Herr Abgeordneter Ing. Helmut Haas!
Abgeordneter Ing. Haas (BZ):
Ich gelobe!Ing. Haas
Herr Abgeordneter Josef Lobnig!
Abgeordneter Lobnig (BZ):
Ich gelobe!Lobnig
Herr Abgeordneter Franz Mandl!
Abgeordneter Mandl (BZ):
Herr Abgeordneter Mag. Christian Ragger!
Abgeordneter Mag. Ragger (BZ):
Mag. Ragger
Ich gelobe!Mag. Ragger
Herr Abgeordneter Ing. Kurt Scheuch!
Abgeordneter Ing. Scheuch (BZ):
Ing. Scheuch
Herr Abgeordneter Dipl.-Ing. Uwe Scheuch!
Dipl.-Ing. Scheuch
Abgeordneter Dipl.-Ing. Scheuch (BZ):
Herr Abgeordneter Adolf Stark!
Abgeordneter Stark (BZ):
Herr Abgeordneter Harald Trettenbrein!
Abgeordneter Trettenbrein (BZ):
Trettenbrein
Ich gelobe!Trettenbrein
Frau Abgeordnete Wilma Warmuth!
Abgeordnete Warmuth (BZ):
Herr Abgeordneter Roland Zellot!
Abgeordneter Zellot (BZ):
Herr Abgeordneter Siegmund Astner!
Abgeordneter Astner (SP):
Herr Abgeordneter Arnold Auer!
Abgeordneter Auer (SP):
Frau Abgeordnete Mag. Nicole Cernic!
Abgeordnete Mag. Cernic (SP):
Mag. Cernic
Herr Abgeordneter Mag. Dr. Peter Kaiser!
Abgeordneter Mag. Dr. Kaiser (SP):
Herr Abgeordneter Klaus Kchl!Mag. Wei
Abgeordneter Kchl (SP):
Frau Abgeordnete Dr. Beate Prettner!
Abgeordnete Dr. Prettner (SP):
Dr. Prettner
Herr Abgeordneter Ing. Reinhart Rohr!
Abgeordneter Ing. Rohr (SP):
Ing. Rohr
Herr Abgeordneter Hans-Peter Schlagholz!
Abgeordneter Schlagholz (SP):
Herr Abgeordneter Herwig Seiser!
Abgeordneter Seiser (SP):
Herr Abgeordneter Jakob Strau!
Abgeordneter Strau (SP):
Herr Abgeordneter Alfred Tiefnig!
Abgeordneter Tiefnig (SP):
Herr Abgeordneter Ing. Ferdinand Hueter!
Abgeordneter Ing. Hueter (VP):
Ing. Hueter
Herr Abgeordneter Mag. Dr. Josef Martinz!
Abgeordneter Mag. Dr. Martinz (VP):
Mag. Dr. Martinz
Herr Abgeordneter Robert Lutschounig!
Abgeordneter Lutschounig (VP):
Herr Abgeordneter Christian Poglitsch!
Abgeordneter Poglitsch (VP):
Herr Abgeordneter Stephan Tauschitz!
Abgeordneter Tauschitz (VP):
Herr Abgeordneter Franz Wieser!
Abgeordneter Wieser (VP):
Herr Abgeordneter Rolf Holub!
Abgeordneter Holub (GR):
Frau Abgeordnete Dr. Barbara Lesjak!
Abgeordnete Dr. Lesjak (GR):
Dr. Lesjak
Vorsitzender Dipl.-Ing. Gallo (BZ):
Danke, Herr Mag. Wei! Bitte wieder Platz zu nehmen! Bevor wir zum (KO Abg. Ing. Scheuch meldet sich zur Geschftsordnung.) Zur Geschftsordnung! Bitte, Herr Klubobmann Ing. Scheuch!Dipl.-Ing. Gallo
Ein Mitglied meines Klubs wurde nicht verlesen. Bitte dies nachzuholen. Es ist dies Harald Dobernig.
Gut, dann bitte ich noch einmal um Gehr! (Der Vorsitzende, Schriftfhrer Dir. Mag. Wei und die Abgeordneten erheben sich erneut von ihren Sitzen.)Dipl.-Ing. Gallo
Danke fr den Hinweis! Herr Abgeordneter Mag. Harald Dobernig!
Abgeordneter Mag. Dobernig (BZ):
Mag. Dobernig
Dankeschn! Fehlt noch ein Mandatar? Das ist nicht der Fall! Geschtzte Damen und Herren! Diese heutige konstituierende Sitzung ist in mehrfacher Hinsicht eine ganz besondere, denn erstmals ist auch die vollstndige Regierung in den Abgeordnetenbnken versammelt. Daher gilt mein besonderer Gru auch den Regierungsmitgliedern mit Landeshauptmann Gerhard Drfler, Erstem Landeshauptmann-Stellvertreter Dipl.-Ing. Uwe Scheuch, Zweitem Landeshauptmann-Stellvertreter Ing. Reinhart Rohr, der Frau Landesrtin Mag. Nicole Cernic, dem Herrn Landesrat Mag. Dr. Josef Martinz, dem Herrn Landesrat Mag. Harald Dobernig und dem Herrn Landesrat Mag. Dr. Peter Kaiser. Seien Sie hier herzlich willkommen! (Beifall im Hause.) Der sonst bliche, nchste Punkt Wahl der Prsidenten des Landtages ist diesmal ein eingeschrnkter, weil in diesem Wahlgang nur der Erste und der Dritte Prsident gewhlt werden sollen. Der Grund ist der, dass der Bewerber fr den Sitz des Zweiten Landtagsprsidenten noch nicht Mitglied des Landtages ist, noch nachrcken wird. Daher wird dieser Wahlgang zu einem spteren Zeitpunkt heute nachgeholt. Wir kommen daher zum Tagesordnungspunkt 3:
Wahl des Ersten und Dritten Prsidenten des Landtages gem Art. 16 Abs. 1 K-LVG
Der Landtag hat aus seiner Mitte den Ersten, Zweiten und Dritten Prsidenten zu whlen. Es gilt das Verhltniswahlrecht. Fr die Reihung sind dabei die bei der Landtagswahl auf die im Landtag vertretenen Parteien entfallenen Stimmen magebend. Demnach fllt das Vorschlagsrecht fr den Ersten und Dritten Prsidenten dem BZ und fr den Zweiten Prsidenten der SP zu. Nach unserer Geschftsordnung haben die im Landtag vertretenen Parteien nach Magabe der ihnen zustehenden Mandate dem Prsidenten Wahlvorschlge zu berreichen, die von mehr als der Hlfte ihrer Mitglieder unterschrieben sein mssen. Diese Wahlvorschlge mssen so viele Namen von Wahlwerbern erhalten, als der im Landtag vertretenen Partei an zu whlenden Personen nach dem Verhltniswahlrecht zukommen. Fr jedes zustehende Mandat darf nur ein Wahlvorschlag eingebracht werden. Der Wahlvorschlag des BZ fr den Ersten Prsidenten lautet auf Herrn Abgeordneten Josef Lobnig und fr den Dritten Prsidenten auf Herrn Abgeordneten Dipl.-Ing. Johann Alois Gallo. Die Wahl des Zweiten Prsidenten, der der SP-Fraktion zusteht, erfolgt wie erwhnt, unter Tagesordnungspunkt 11.Es liegen Ihnen nunmehr zwei Stimmzettel mit den Namen der Kandidaten des BZ auf. Die Wahl erfolgt in einem Wahlgang durch Ankreuzen. Ich bitte, auch wenn ein Stimmzettel nicht angekreuzt wird, diesen also beide Stimmzettel in das Kuvert zu legen. Bei Verhltniswahlen sind nur jene Stimmen gltig, die eindeutig auf einen ordnungsgemen Wahlvorschlag entfallen. Gewhlt ist, wer mindestens so viele Stimmen erhlt als der Wahlvorschlag, der seiner Wahl zugrunde liegt, an Unterschriften aufweisen muss. Das heit, dass die Wahlzahl fr die Vorschlge des BZ 9 (richtig: 10) ist.Von jedem Klub ist das jngste anwesende Mitglied zur Mitwirkung bei der Ermittlung des Wahlergebnisses berufen. Es sind dies: Fr das BZ der Herr Abgeordnete Mag. Gernot Darmann, fr die SP die Frau Abgeordnete Dr. Beate Prettner und fr die VP der Herr Abgeordnete Stephan Tauschitz. Ich darf daher die Stimmenzhler bitten, ihres Amtes zu walten und den Schriftfhrer darf ich jetzt ersuchen, die Damen und Herren Abgeordneten in alphabetischer Reihenfolge zur Stimmabgabe aufzurufen.
Herr Abgeordneter Johannes Anton, Frau Abgeordnete Jutta Arztmann, Herr Abgeordneter Mag. Gernot Darmann, Herr Abgeordneter Mag. Harald Dobernig.Mag. Wei
Darf ich in der Zwischenzeit fr den Vorgang meiner Wahl den nchstltesten Abgeordneten, den Kollegen Ing. Helmut Haas, bitten, den Vorsitz zu bernehmen!
Herr Abgeordneter Gerhard Drfler, Herr Abgeordneter Dipl.-Ing. Johann Alois Gallo, (Whrend des Wahlganges von Vorsitzendem Abg. Dipl.-Ing. Gallo fhrt Abg. Ing. Haas den Vorsitz.) Herr Abgeordneter Bernhard Gritsch, Herr Abgeordneter Ing. Helmut Haas, Herr Abgeordneter Josef Lobnig, Herr Abgeordneter Franz Mandl, Herr Abgeordneter Mag. Christian Ragger, Herr Abgeordneter Ing. Kurt Scheuch, Herr Abgeordneter Dipl.-Ing. Uwe Scheuch, Herr Abgeordneter Adolf Stark, Herr Abgeordneter Harald Trettenbrein, Frau Abgeordnete Wilma Warmuth, Herr Abgeordneter Roland Zellot, Herr Abgeordneter Siegmund Astner, Herr Abgeordneter Arnold Auer, Frau Abgeordnete Mag. Nicole Cernic, Herr Abgeordneter Mag. Dr. Peter Kaiser, Herr Abgeordneter Klaus Kchl, Frau Abgeordnete Dr. Beate Prettner, Herr Abgeordneter Ing. Reinhart Rohr, Herr Abgeordneter Hans-Peter Schlagholz, Herr Abgeordneter Herwig Seiser, Herr Abgeordneter Jakob Strau, Herr Abgeordneter Alfred Tiefnig, Herr Abgeordneter Ing. Ferdinand Hueter, Herr Abgeordneter Robert Lutschounig, Herr Abgeordneter Dr. Josef Martinz, Herr Abgeordneter Christian Poglitsch, Herr Abgeordneter Stephan Tauschitz, Herr Abgeordneter Franz Wieser, Herr Abgeordneter Rolf Holub, Frau Abgeordnete Dr. Barbara Lesjak.(Nachdem die Stimmenzhler die in der Wahlurne abgegebenen Stimmen gezhlt haben, gibt der Vorsitzende das Wahlergebnis bekannt:)
Vorsitzender Abgeordneter Dipl.-Ing. Gallo (BZ):
Geschtzte Damen und Herren! Hohes Haus! Fr diese Wahl bedarf es keiner Hochrechnung. Ich gebe Ihnen daher direkt das Ergebnis bekannt. Fr den Ersten Prsidenten lautet es wie folgt: abgegebene Stimmen 36, davon ungltig 13, gltige Stimmen 23, die Wahlzahl betrgt 9 (richtig: 10). Herr Josef Lobnig, der bisherige Erste Prsident ist damit wiedergewhlt. Ich gratuliere dir sehr herzlich! Ich wnsche dir eine gute Hand, einen klaren Kopf und Abgeordnete, die immer in allen Situationen der Wrde des Hauses gerecht werden. Herzlichen Glckwunsch! (Beifall im Hause. Abg. Dipl.-Ing. Scheuch berreicht dem gewhlten ersten Prsidenten ein Hufeisen und beglckwnscht den wiedergewhlten Prsidenten. Der Vorsitzende nimmt die Glckwnsche der Abgeordneten entgegen.)Hohes Haus! Meine Funktion als Vorsitzender ist damit beendet. Sollte auch ich gewhlt worden sein, danke ich sehr herzlich fr das Vertrauen und ich werde den Prsidenten bei seiner Arbeit, wie gewohnt, untersttzen. Ich darf daher den Prsidenten Lobnig bitten, den Vorsitz zu bernehmen. Herzlichen Glckwunsch noch einmal! (Beifall im Hause.)Dipl.-Ing. Gallo
Hohes Haus! Geschtzte Damen und Herren! Fr die Wahl zum Dritten Prsidenten gebe ich das Wahlergebnis bekannt: abgegebene Stimmen 36, ungltige Stimmen 12, gltige Stimmen 24, die Wahlzahl ist 9 (richtig: 10). Herr Abgeordneter Dipl.-Ing. Johann Gallo ist damit zum Dritten Prsidenten des Krntner Landtages gewhlt! Ich gratuliere ihm sehr, sehr herzlich! (Beifall im Hause. Abg. Ing. Scheuch gratuliert dem gewhlten Prsidenten und berreicht ihm ein Hufeisen. 3. Prs. Dipl.-Ing. Gallo nimmt die Glckwnsche der Abgeordneten entgegen.)Ich unterbreche ganz kurz die Sitzung. (Unterbrechung der Sitzung von 09.45 Uhr bis 09.46 Uhr.) Ich nehme die unterbrochene Sitzung wieder auf. Hohes Haus! Geschtzte Damen und Herren Abgeordnete! Sehr geehrter Herr Landeshauptmann! Verehrte Regierungsmitglieder! Meine Damen und Herren als Festgste bei der heutigen Sitzung hier im Landtag! Nach etwas mehr als vier Wochen nach der Landtagswahl hat sich heute der Landtag zu seiner 30. Gesetzgebungsperiode konstituiert und ist somit wieder arbeitsfhig und kann seine Arbeit in vollem Umfang wieder aufnehmen. Fr die Wiederwahl zum Prsidenten des Krntner Landtages und fr das mir entgegen gebrachte Vertrauen, die groe Ehre, mchte ich mich bei Ihnen allen, die mich bei der Wahl untersttzt haben, herzlich bedanken! Ich werde mich wie in der Vergangenheit so auch in der Zukunft stets bemhen, mein Amt objektiv, unparteiisch, nach bestem Wissen und Gewissen sowie in Erfllung der Rechte und Pflichten des Prsidenten und dem Respekt vor der Wrde dieses Hauses auszuben. Um einen geordneten Verwaltungs- und Arbeitsablauf zu sichern, werde ich alle Abgeordneten dieses Hauses und die Klubs sowie deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Erfllung ihrer Arbeit bestmglich untersttzen. Dieses Bemhen wird um so leichter umzusetzen sein, wenn ich auch in der Zukunft so wie in der Vergangenheit vom Zweiten Prsidenten und vom Dritten Prsidenten dieses Hauses untersttzt werde. Ich gratuliere zunchst nochmals dem Dritten Prsidenten, Herrn Dipl.-Ing. Johann Alois Gallo, zur Wahl! Ich danke ihm fr seine mustergltige Vorsitzfhrung und bin berzeugt, dass er mir bei der Bewltigung unserer gemeinsamen Arbeit seine Untersttzung und Hilfe angedeihen lassen wird, um mit Ihnen allen Damen und Herren Abgeordneten gemeinsam fr unser Heimatland Krnten und seiner Menschen einen wichtigen Beitrag fr eine positive, zukunftsorientierte Entwicklung Krntens zu leisten! Ich freue mich auf eine gute und konstruktive Zusammenarbeit. Gem unserer demokratischen Prinzipien sind wir alle aufgefordert, unsere Kraft, unser Wissen und unseren Arbeitsgeist zum Wohle der Krntnerinnen und Krntner einzusetzen. Wir alle, die wir in den kommenden Jahren in diesem Hause arbeiten werden, wurden, wenn auch sehr unterschiedlich, mit dem Vertrauen der Whlerinnen und Whler ausgestattet. Jetzt, nach Vorliegen des Ergebnisses, haben wir alle wieder die Verpflichtung, das Ganze zu sehen, nmlich das Land Krnten und die Krntner Bevlkerung. Nun muss es unser gemeinsamer Auftrag im Interesse dieses Landes sein, diesem Whlervertrauen gerecht zu werden, durch unsere Arbeit und stndiges Bemhen und Handeln den Menschen eine positive Zukunft vorzubereiten und ihnen auch Sicherheit, Verlsslichkeit und stabile Verhltnisse in ihrer Heimat zu geben. Angesichts der konstruktiven und raschen Verhandlungen zwischen dem BZ und der VP und dem daraus resultierenden Koalitionsbereinkommen mit der berschrift Zukunft gestalten, stabil und verlsslich fr Krnten wird sich die Arbeit der kommenden Jahre fr Krnten sehr stark auf die Themen Arbeit, Soziales, Gesundheit, Wirtschaft, Tourismus, Beschftigung, Finanzen, Bildung und Jugend konzentrieren. Wir werden uns aber auch mit Themenbereichen wie Kultur, Wohnbau, Naturschutz, Infrastruktur, um nur einige zu nennen, beschftigen. Auch die Reform der Krntner Landesverfassung, die bereits in der vergangenen Legislaturperiode eingeleitet wurde, mchte ich als Vorsitzender dieses Hauses in dieser Periode zu Ende gefhrt wissen, um Verfahrensprozesse vereinfachter und transparenter gestalten zu knnen. Insbesondere ist bereits jetzt von allen Parteien auer Streit gestellt worden, dass die Kompetenzen des Landesrechnungshofes ausgeweitet und die so genannten vorlufigen Rechnungshofberichte abgeschafft werden, die Einbeziehung der Gemeinden sowie jener Unternehmen, an denen die ffentliche Hand mit mehr als 25 Prozent beteiligt ist, soll vorangetrieben werden. Die bereits angedachten Reformen der Geschftsordnung des Landtages, also unserer Arbeitsunterlage schlechthin, sollen weitergefhrt werden. Ziel soll es sein, die Landtagsarbeit straffer und zielgerechter zu gestalten, um den Brgerinnen und Brgern und den Medien die Inhalte und Informationen transparenter und damit verstndlicher vermitteln zu knnen. Die ffentlichkeitsarbeit des Landtages ist nicht nur Aufgabe der Prsidenten, sondern aller Abgeordneten. Unser Internetauftritt liefert bereits jetzt eine Flle von Informationen fr die Brgerinnen und Brger. Innovationen und die Schnelllebigkeit unserer Gesellschaft im Medien- und Internetzeitalter stellen die Herausforderungen fr die Zukunft dar. Die Verwaltungsreform soll auch in der tglichen Landtagsarbeit ihren Niederschlag finden. Der so genannte elektronische Akt soll, beginnend bei der Landesregierung, letztlich im papierlosen Landtag enden. Letztlich muss aber auch dies Akzeptanz nicht nur bei den Abgeordneten, sondern auch in der Bevlkerung finden. Trotz Fernsehen und Computer lesen wir Bcher und Zeitungen. Es gibt also, wie Sie sehen, sehr viel zu tun. Als Prsident dieses Hauses erwarte ich mir eine Zusammenarbeit ber alle Parteigrenzen hinweg und ersuche Sie, die Interessen des Landes Krnten und das Wohl der Krntnerinnen und Krntner an die erste Stelle unseres politischen Tuns und Handelns zu stellen.Hohes Haus! Erlauben Sie mir abschlieend noch eine wichtige Klarstellung. Die Wahl zum Krntner Landtag erfolgte in einem zutiefst demokratischen Geist. Das Brgervotum ist mit Respekt zur Kenntnis zu nehmen und von der Politik mit hchster Verantwortung umzusetzen. Wenn in den letzten Tagen nach der Wahl verschiedene selbsternannte ideologische Eiferer auf nationaler und internationaler Ebene die Umsetzung eines Whlerwillens in unserem Bundesland als und ich zitiere die kaputt verbldeten Krntner oder das Bilderbuch schne Urlaubsland Krnten ist ein demokratiepolitischer Schandfleck bezeichneten, (LR Dipl.-Ing. Scheuch: Das ist ungeheuerlich!) so mchte ich als Prsident dieses Hauses diese bedenklichen Entgleisungen und die Verchtlichmachung demokratischer Entscheidungen auf das Schrfste zurckweisen! (Beifall von der BZ-Fraktion.)Hohes Haus! Mit der heutigen konstituierenden Sitzung des Krntner Landtages sind zwlf Abgeordnete aus ihrer Funktion ausgeschieden. Ich erlaube mir, diese in Wrdigung ihrer Arbeit fr unser Land im einzelnen zu erwhnen. Ich danke persnlich und namens des Hohen Hauses den Abgeordneten Dr. Martin Strutz, Mag. Johanna Trodt-Limpl, Gnter Willegger, Gebhard Arbeiter, Johann Ferlitsch, Erich Kessler, Karl Markut, Ing. Mag. Margit Schneider, Ferdinand Vouk, Mag. Raimund Grilc, Franz Schwager, Mag. Sieglinde Trannacher ebenso herzlich wie den ausgeschiedenen Bundesrten Gnter Molzbichler und Siegfried Kampl! Ich wnsche ihnen fr die Zukunft alles Gute und vor allem Gesundheit und dass sie diese Zeit weiterhin in guter Erinnerung behalten mgen! (Beifall im Hause.) Meine Damen und Herren Abgeordneten! Ich begre Sie noch einmal recht herzlich und lade Sie alle ein, gemeinsam mit den Mitgliedern der Krntner Landesregierung und der Krntner Bevlkerung fr Krnten, fr eine gedeihliche Zukunft eine brgerorientierte Arbeit zu leisten! Ich danke Ihnen fr Ihre Aufmerksamkeit! (Beifall im Hause.)Meine Damen und Herren! Wir kommen nun zum Tagesordnungspunkt 4:
Bildung undWahl der Ausschsse gem Art. 17 Abs. 2 und 3 K-LVG
a) Festsetzung der erforderlichen Ausschsse, ihrer Aufgabenbereiche und der Zahl ihrer Mitglieder
b) Bestimmung, fr welche Ausschsse den im Landtag vertretenen Parteien das Recht auf Erstattung des Wahlvorschlages fr den Obmann zukommt
c) Wahl der Obmnner und der sonstigen Mitglieder der Ausschsse
Wir haben diesen Tagesordnungspunkt der bersichtlichkeit halber in drei Unterpunkte gegliedert. Die Punkte a) und b) werden durch eine Abstimmung in einer Mehrheitswahl mit Handaufheben erledigt, der Punkt c) durch die Verlesung der Wahlvorschlge.4.a)Festsetzung der erforderlichen Ausschsse, ihrer Aufgabenbereiche und der Zahl ihrer MitgliederHohes Haus! Es liegen zwei Vorschlge zur Ausschussbildung und zur Mitgliederanzahl in den Ausschssen vor. Ein gemeinsamer Vorschlag des BZ- und VP-Klubs und ein Vorschlag des SP-Klubs. Ich darf nun die Antrge verlesen. Der Vorschlag des BZ- und VP-Klubs lautet: Gem Art. 17 Abs. 2 K-LVG fr das Land Krnten und 29 Abs. 1 K-LTGO bringen die BZ-Abgeordneten und die VP-Abgeordneten im Krntner Landtag folgenden Vorschlag hinsichtlich der Festsetzung der Ausschsse, ihres Aufgabenbereiches und der Zahl ihrer Mitglieder ein. Es werden zehn Ausschsse des Landtages fr folgende Aufgabenbereiche gebildet:1. Ausschuss fr Budget, Landeshaushalt und Finanzen
2. Ausschuss fr Rechts-, Verfassungs-, Fderalismus-, Volksgruppen-, Flchtlings- und Immunittsangelegenheiten3. Ausschuss fr Infrastruktur, Wohnbau, Verkehr, Straen- und Brckenbau, Bau- und Energiewesen und Feuerwehr
4. Ausschuss fr Bildung, Schule, Kindergrten, Fachhochschulen, Kultur, Sport und Jugend5. Ausschuss fr Naturschutz, Tierschutz, Jagd, Fischerei, Wasserwirtschaft, Raumplanung und Nationalparks
6. Ausschuss fr Familie, Soziales, Generationen, Senioren, Arbeitnehmer
7. Ausschuss fr Tourismus, Wirtschaft, Land- und Forstwirtschaft, Europa, Gemeinden, lndlicher Raum und Personalangelegenheiten8. Ausschuss fr Gesundheit, Krankenanstalten, Umwelt und Frauen9. Kontrollausschuss
10. Unvereinbarkeitsausschuss
Die Zahl der Ausschussmitglieder beim Ausschuss fr Budget, Landeshaushalt und Finanzen wird mit 17 Mitgliedern festgesetzt. Die brigen Ausschsse werden mit jeweils fnf Mitgliedern festgesetzt.Der Antrag des SP-Klubs lautet:
Vom Klub der Sozialdemokratischen Landtagsabgeordneten zum Krntner Landtag wird gem Art. 15 K-LVG in Verbindung mit 29 K-LTGO folgender Wahlvorschlag hinsichtlich der Festsetzung der Ausschsse, der Aufgabenbereiche und der Zahl ihrer Mitglieder erstattet. Es werden fnf Ausschsse des Krntner Landtages fr folgende Aufgabenbereiche gebildet.
1.Hauptausschuss 1 mit den Aufgabenbereichen Recht, Verfassung, Europa, Gemeinden, Fderalismus, Kultur, Bildung, Schule.
2.Hauptausschuss 2 mit den Aufgabenbereichen Finanzen, Wirtschaft, Wohnbau, Verkehr, Budget und Landeshaushalt, Tourismus, Bauwesen, Umwelt, Familie, Soziales, Gesundheit, Land- und Forstwirtschaft
4.Ausschuss fr Immunittsangelegenheiten
5.UnvereinbarkeitsausschussDie Zahl der Mitglieder wird beim Hauptausschuss 1 (Aufgabenbereiche: Recht, Verfassung, Europa, Gemeinden, Fderalismus, Kultur, Bildung, Schule) und beim Hauptausschuss 2 (Aufgabenbereiche: Finanzen, Wirtschaft, Wohnbau, Verkehr, Budget und Landeshaushalt, Tourismus, Bauwesen, Umwelt, Familie, Soziales, Gesundheit, Land- und Forstwirtschaft) mit je 17 Mitgliedern und beim Kontrollausschuss, beim Ausschuss fr Immunittsangelegenheiten und beim Unvereinbarkeitsausschuss mit je 5 Mitgliedern festgesetzt.Meine Damen und Herren! Ich lasse nun ber den gemeinsamen Antrag des BZ- und VP-Klubs abstimmen. Wer diesem gemeinsamen Antrag die Zustimmung erteilt, den bitte ich um ein Handzeichen! Das ist mit Mehrheit so beschlossen. Eine Abstimmung ber den SP-Antrag ist nicht mehr erforderlich. Wir kommen zu Punkt b):4.b)Bestimmung, fr welche Ausschsse den im Landtag vertretenen Parteien das Recht auf Erstattung des Wahlvorschlages fr den Obmann zukommt
Der Landtag hat zu bestimmen, fr welche Ausschsse den im Landtag vertretenen Parteien das Recht auf Erstattung des Wahlvorschlages fr den Obmann zukommt. Es liegen hier ebenfalls zwei Antrge vor. Ein gemeinsamer Antrag von BZ und VP und ein Antrag der SP. Ich verlese die beiden Antrge:Antrag des BZ- und VP-Klubs:
Gem Art. 17 Abs. 3 der Landesverfassung fr das Land Krnten und 29 Abs. 2 der Geschftsordnung des Krntner Landtages bringen die BZ-Abgeordneten und die VP-Abgeordneten im Krntner Landtag folgenden Vorschlag hinsichtlich der Zuteilung der einzelnen Obmnner auf die Ausschsse ein:Ausschussobmnner, die dem BZ zustehen:
1.Ausschuss fr Rechts-, Verfassungs-, Fderalismus-, Volksgruppen-,Flchtlings- und Immunittsangelegenheiten
2.Ausschuss fr Infrastruktur, Wohnbau, Verkehr, Straen- und Brckenbau,Bau- und Energiewesen und Feuerwehr
3.Ausschuss fr Bildung, Schule, Kindergrten, Fachhochschulen, Kultur, Sportund Jugend
4.Ausschuss fr Naturschutz, Tierschutz, Jagd, Fischerei, Wasserwirtschaft, Raumplanung und Nationalparks
5.Ausschuss fr Familie, Soziales, Generationen, Senioren, ArbeitnehmerAusschussobmnner, die der VP zustehen:
1.Ausschuss fr Budget, Landeshaushalt und Finanzen
2.Ausschuss fr Tourismus, Wirtschaft, Land- und Forstwirtschaft, Europa,Gemeinden, lndlichen Raum und PersonalangelegenheitenAusschussobmnner, die der SP zustehen:
1.Ausschuss fr Gesundheit, Krankenanstalten, Umwelt und Frauen
2.Kontrollausschuss
3.UnvereinbarkeitsausschussAntrag des SP-Klubs:
Vom Klub der Sozialdemokratischen Landtagsabgeordneten zum Krntner Landtag wird gem Art. 15 der Krntner Landesverfassung in Verbindung mit 29 der Geschftsordnung des Krntner Landtages folgender Wahlvorschlag hinsichtlich des Vorschlagsrechts fr die Obmnner der Ausschsse erstattet:
1.Hauptausschuss 1 mit den Aufgabenbereichen Recht, Verfassung, Europa,Gemeinden, Fderalismus, Kultur, Bildung, Schule Vorschlagsrecht: VP
2.Hauptausschuss 2 mit den Aufgabenbereichen Finanzen, Wirtschaft, Wohnbau, Verkehr, Budget und Landeshaushalt, Tourismus, Bauwesen, Umwelt, Familie, Soziales, Gesundheit, Land- und Forstwirtschaft Vorschlagsrecht: BZ
3.Kontrollausschuss Vorschlagsrecht: SP
4.Ausschuss fr Immunittsangelegenheiten Vorschlagsrecht: BZ
5.Unvereinbarkeitsausschuss Vorschlagsrecht: BZHohes Haus! Ich lasse zuerst ber den gemeinsamen Antrag von BZ und VP abstimmen. Es ist die einfache Mehrheit erforderlich. Wer diesem Antrag zustimmt, mge ein Zeichen mit der Hand geben! Das ist die Mehrheit von BZ und VP. Eine Abstimmung ber den SP-Antrag ist daher nicht erforderlich. Wir kommen zu Punkt c):4. c)Wahl der Obmnner und sonstigen Mitglieder der Ausschsse
Aufgrund der Beschlsse zu Punkt a) und b) wurden mir fr die Wahl der Obmnner und der weiteren Mitglieder der Ausschsse Wahlvorschlge der Klubs und der Interessensgemeinschaft der Grnen berreicht. Es gilt das Verhltniswahlrecht. Die Wahl der Obmnner erfolgt durch die Verlesung der Wahlvorschlge. Ich darf Ihnen die gewhlten Personen bekannt geben:Auf Vorschlag der BZ-Fraktion wurden gewhlt:
1.Ausschuss fr Budget, Landeshaushalt und Finanzen: Mitglieder: Landtagsabgeordneter Johannes Anton, Landtagsabgeordneter Mag. Gernot Darmann, Landeshauptmann-Stellvertreter Dipl.-Ing. Uwe Scheuch, Erster Prsident Josef Lobnig, Landtagsabgeordneter Mag. Christian Ragger, Landeshauptmann Gerhard Drfler, Landtagsabgeordneter Bernhard Gritsch, Landtagsabgeordneter Adolf Stark;
2.Ausschuss fr Rechts-, Verfassungs-, Fderalismus-, Volksgruppen-, Flchtlings- und Immunittsangelegenheiten: Obmann: Landtagsabgeordneter Mag. Gernot Darmann; Mitglieder: Dritter Prsident Dipl.-Ing. Johann Alois Gallo, Landtagsabgeordneter Ing. Kurt Scheuch;
3.Ausschuss fr Infrastruktur, Wohnbau, Verkehr, Straen- und Brckenbau, Bau- und Energiewesen und Feuerwehr: Obmann: Landtagsabgeordneter Ing. Helmut Haas, Landtagsabgeordneter Franz Mandl, Landtagsabgeordneter Adolf Stark;
4.Ausschuss fr Bildung, Schule, Kindergrten, Fachhochschulen, Kultur, Sport und Jugend: Obmann: Dritter Prsident Dipl.-Ing. Johann Alois Gallo; Mitglieder: Landtagsabgeordneter Harald Trettenbrein, Landeshauptmann-Stellvertreter Dipl.-Ing. Uwe Scheuch;
5.Ausschuss fr Naturschutz, Tierschutz, Jagd, Fischerei, Wasserwirtschaft, Raumplanung und Nationalparks: Obmann: Landtagsabgeordneter Ing. Kurt Scheuch, Mitglieder: Landeshauptmann-Stellvertreter Dipl.-Ing. Uwe Scheuch, Landtagsabgeordneter Roland Zellot;
6.Ausschuss fr Familie, Soziales, Generationen, Senioren, Arbeitnehmer: Obmann: Landtagsabgeordneter Harald Trettenbrein; Mitglieder: Landtagsabgeordnete Jutta Arztmann, Landtagsabgeordnete Wilma Warmuth;
7.Ausschuss fr Tourismus, Wirtschaft, Land- und Forstwirtschaft, Europa, Gemeinden, lndlichen Raum und Personalangelegenheiten: Mitglieder: Landtagsabgeordneter Johannes Anton, Landeshauptmann-Stellvertreter Dipl.-Ing. Uwe Scheuch, Landtagsabgeordneter Roland Zellot;
8.Ausschuss fr Gesundheit, Krankenanstalten, Umwelt und Frauen: Mitglieder: Landtagsabgeordneter Mag. Christian Ragger, Landtagsabgeordnete Wilma Warmuth, Landtagsabgeordneter Ing. Kurt Scheuch;
9.Kontrollausschuss: Mitglieder: Landtagsabgeordneter Ing. Helmut Haas,Landtagsabgeordneter Franz Mandl, Landtagsabgeordneter Mag. Christian Ragger;
10.Unvereinbarkeitsausschuss: Mitglieder: Landtagsabgeordnete Jutta Arztmann, Landtagsabgeordneter Bernhard Gritsch, Landesrat Mag. Harald Dobernig.Auf Vorschlag der VP wurden gewhlt:
1.Ausschuss fr Budget, Landeshaushalt und Finanzen: Obmann: Klubobmann Landtagsabgeordneter Stephan Tauschitz; Mitglieder: Landtagsabgeordneter Christian Poglitsch, Landtagsabgeordneter Robert Lutschounig;
2.Ausschuss fr Rechts-, Verfassungs-, Fderalismus-, Volksgruppen, Flchtlings- und Immunittsangelegenheiten: Mitglied: Landtagsabgeordneter Robert Lutschounig;
3.Ausschuss fr Infrastruktur, Wohnbau, Verkehr, Straen- und Brckenbau, Bau- und Energiewesen und Feuerwehr: Mitglied: LandtagsabgeordneterFranz Wieser;
4.Ausschuss fr Bildung, Schule, Kindergrten, Fachhochschulen, Kultur, Sportund Jugend: Mitglied: Landesrat Landtagsabgeordneter Mag. Dr. JosefMartinz;
5.Ausschuss fr Naturschutz, Tierschutz, Jagd, Fischerei, Wasserwirtschaft, Raumplanung und Nationalparks: Mitglied: Landtagsabgeordneter Ing. Ferdinand Hueter;
6.Ausschuss fr Familie, Soziales, Generationen, Senioren, Arbeitnehmer: Mitglied: Landesrat Landtagsabgeordneter Mag. Dr. Josef Martinz;
7.Ausschuss fr Tourismus, Wirtschaft, Land- und Forstwirtschaft, Europa, Gemeinden, lndlichen Raum und Personalangelegenheiten: Obmann: Landtagsabgeordneter Robert Lutschounig;
8.Ausschuss fr Gesundheit, Krankenanstalten, Umwelt und Frauen: Mitglied: Klubobmann Landtagsabgeordneter Stephan Tauschitz;
9.Kontrollausschuss: Mitglied: Landtagsabgeordneter Christian Poglitsch;
10.Unvereinbarkeitsausschuss: Mitglied: Klubobmann Landtagsabgeordneter Stephan Tauschitz.Auf Vorschlag der SP-Fraktion wurden gewhlt:
1.Ausschuss fr Budget, Landeshaushalt und Finanzen: Mitglieder:Landtagsabgeordneter Herwig Seiser, Landtagsabgeordneter Klaus Kchl, Landtagsabgeordneter Hans-Peter Schlagholz, Landtagsabgeordneter JakobStrau, Landtagsabgeordneter Alfred Tiefnig;
2.Ausschuss fr Rechts-, Verfassungs-, Fderalismus-, Volksgruppen-, Flchtlings- und Immunittsangelegenheiten: Mitglied: Landtagsabgeordneter Herwig Seiser;
3.Ausschuss fr Infrastruktur, Wohnbau, Verkehr, Straen- und Brckenbau, Bau- und Energiewesen und Feuerwehr: Mitglied: Landeshauptmann-Stellvertreter Ing. Reinhart Rohr;
4.Ausschuss fr Bildung, Schule, Kindergrten, Fachhochschulen, Kultur, Sport und Jugend: Mitglied: Landesrtin Mag. Nicole Cernic;
5.Ausschuss fr Naturschutz, Tierschutz, Jagd, Fischerei, Wasserwirtschaft, Raumplanung und Nationalparks: Mitglied: Landtagsabgeordneter Siegmund Astner;
6.Ausschuss fr Familie, Soziales, Generationen, Senioren, Arbeitnehmer: Mitglied: Landtagsabgeordnete Dr. Beate Prettner;
7.Ausschuss fr Tourismus, Wirtschaft, Land- und Forstwirtschaft, Europa, Gemeinden, lndlichen Raum und Personalangelegenheiten: Mitglied: Landtagsabgeordneter Jakob Strau;
8.Ausschuss fr Gesundheit, Krankenanstalten, Umwelt und Frauen: Obmann: Landtagsabgeordneter Arnold Auer;
9.Kontrollausschuss: Obmann: Landtagsabgeordneter Herwig Seiser;
10.Unvereinbarkeitsausschuss: Obmann: Landesrat Mag. Dr. Peter Kaiser.Auf Vorschlag der Grnen wurden gewhlt:
1.Ausschuss fr Budget, Landeshaushalt und Finanzen: Mitglied: Landtagsabgeordneter Rolf Holub.Hoher Landtag! Damit ist der Landtag vollstndig konstituiert und er kann verfassungsgem, unbeschadet des weiteren Verlaufes, seine Arbeit aufnehmen. Das tun wir auch, indem wir zum Tagesordnungspunkt 5 kommen:
Wahl der Mitglieder des Bundesrates und ihrer Ersatzmitglieder gem Art. 35 Abs. 1 und 2 des Bundes-Verfassungsgesetzes (B-VG)
Hohes Haus! Die Wahl der Mitglieder des Bundesrates erfolgt durch den Landtag nach dem Verhltniswahlrecht. Aufgrund des Wahlergebnisses der letzten Landtagswahl vom 1. Mrz 2009 stehen dem BZ zwei Bundesrte, der SP und der VP ein Bundesrat zu. Als stimmenstrkste Partei stellt das BZ auch den Erstgereihten. Das ist jener, der bei der turnusmigen Reihung, wenn Krnten an der Reihe ist, die Prsidentschaft im Bundesrat in Wien ein halbes Jahr innehat. Es liegen ordnungsgem eingebrachte Wahlvorschlge nach dem Verhltniswahlrecht vor. Ich darf sie Ihnen, meine Damen und Herren, bekannt geben:Der Vorschlag der BZ-Abgeordneten lautet:
Bundesrat und Erstgereihter: Peter Mitterer sowie als Drittgereihter Mag. Walter Ebner; Ersatzmitglieder: Mag. Christof Neuner fr Bundesrat Peter Mitterer und Peter Zwanziger fr Bundesrat Mag. Walter Ebner.Der Vorschlag der SP lautet:
Ana Blatnik als Zweitgereihte und ihr Ersatzmitglied Marie-Theres Grillitsch.Der Vorschlag der VP lautet:
Karl Petritz als Viertgereihter, Ersatzmitglied Claudia Schffmann.Es wird wieder in einem Wahlgang gewhlt. Ich bitte wieder, die Stimmzettel in das Kuvert zu legen. Bitte ebenfalls die Stimmenzhler, ihres Amtes zu walten und den Schriftfhrer, die Damen und Herren Abgeordneten zur Stimmabgabe aufzurufen.
Herr Abgeordneter Johannes Anton, Frau Abgeordnete Jutta Arztmann, Herr Abgeordneter Mag. Gernot Darmann, Herr Abgeordneter Mag. Harald Dobernig, Herr Abgeordneter Gerhard Drfler, Herr Dritter Prsident Dipl.-Ing. Johann Alois Gallo, Herr Abgeordneter Bernhard Gritsch, Herr Abgeordneter Ing. Helmut Haas, Herr Erster Prsident Josef Lobnig, (Whrend der Stimmabgabe des Vorsitzenden bernimmt 3. Prs. Dipl.-Ing. Gallo den Vorsitz.) Herr Abgeordneter Franz Mandl, Herr Abgeordneter Mag. Christian Ragger, Herr Abgeordneter Ing. Kurt Scheuch, Herr Abgeordneter Dipl.-Ing. Uwe Scheuch, Herr Abgeordneter Adolf Stark, Herr Abgeordneter Harald Trettenbrein, Frau Abgeordnete Wilma Warmuth, Herr Abgeordneter Roland Zellot, Herr Abgeordneter Siegmund Astner, Herr Abgeordneter Arnold Auer, Frau Abgeordnete Mag. Nicole Cernic, Herr Abgeordneter Mag. Dr. Peter Kaiser, Herr Abgeordneter Klaus Kchl, Frau Abgeordnete Dr. Beate Prettner, Herr Abgeordneter Ing. Reinhart Rohr, Herr Abgeordneter Hans-Peter Schlagholz, Herr Abgeordneter Herwig Seiser, Herr Abgeordneter Jakob Strau, Herr Abgeordneter Alfred Tiefnig, Herr Abgeordneter Ing. Ferdinand Hueter, Herr Abgeordneter Robert Lutschounig, Herr Abgeordneter Dr. Josef Martinz, Herr Abgeordneter Christian Poglitsch, Herr Abgeordneter Franz Wieser, Herr Abgeordneter Rolf Holub, Frau Abgeordnete Dr. Barbara Lesjak, (Abg. Tauschitz: Herr Prsident! Robert, du hast mich vergessen!), Herr Abgeordneter Stephan Tauschitz
Die Stimmabgabe ist somit abgeschlossen. Ich ersuche die Stimmenzhler, das Wahlergebnis festzustellen!(Nachdem die Stimmenzhler die in die Wahlurne abgegebenen Stimmen gezhlt haben, gibt der Vorsitzende folgendes Wahlergebnis bekannt:)Lobnig
Vorsitzender Erster Prsident Lobnig (BZ):Lobnig
Hohes Haus! Meine Damen und Herren! Ich gebe das Wahlergebnis fr die Wahl der Bundesrte und ihrer Ersatzmitglieder bekannt: Die abgegebenen Stimmen waren jeweils 36. Gewhlt wurden Herr Peter Mitterer mit 26 gltigen Stimmen, Herr Mag. Walter Ebner mit 26 gltigen Stimmen, Frau Ana Blatnik mit 17 gltigen Stimmen und Herr Karl Petritz mit 26 gltigen Stimmen. Als Ersatzmitglieder wurden gewhlt: Herr Mag. Christof Neuner mit 24 gltigen Stimmen, Herr Peter Zwanziger mit 23 gltigen Stimmen, Frau Marie-Theres Grillitsch mit 18 gltigen Stimmen, Frau Claudia Schffmann mit 24 gltigen Stimmen. Ich stelle fest, dass alle Genannten die Wahlzahl erreicht haben und somit als gewhlt gelten. Ich gratuliere den Gewhlten sehr herzlich, ersuche sie, die Interessen Krntens im Bundesrat in demokratischer Weise zum Wohle unserer Bevlkerung zu vertreten und ich ersuche sie gleichzeitig, auf der Bundesratsbank Platz zu nehmen! (Einsetzender Beifall im Hause. Die neu gewhlten Bundesrte betreten den Plenarsaal.) Ich unterbreche ganz kurz die Sitzung. (Die Abgeordneten erheben sich von ihren Pltzen und spenden lang andauernden Beifall. Die Bundesrte nehmen unter Anteilnahme der Presse Glckwnsche entgegen und nehmen ihre Pltze in der Bundesratsbank ein.)Hohes Haus! Meine sehr geehrten Damen und Herren Abgeordneten! Ich nehme die unterbrochene Sitzung wieder auf und wir kommen nun zum Tagesordnungspunkt 6. Ich ersuche die Abgeordneten, wieder ihre Pltze einzunehmen! Tagesordnungspunkt 6:
6.Ldtgs.Zl. 6-1/30:
Wahl des Landeshauptmannes gem Art. 49 Abs. 1 K-LVG
Hohes Haus! Die neue Landesverfassung sieht vor, dass der Landeshauptmann bei Anwesenheit von mindestens zwei Dritteln der Mitglieder des Landtages mit mehr als der Hlfte der abgegebenen Stimmen zu whlen ist. Die im Jahre 1996 beschlossene neue Landesverfassung sieht allerdings fr den Fall, dass die Wahl des Landeshauptmannes bereits zweimal in die Tagesordnung einer Landtagssitzung aufgenommen wurde und es wegen des fehlenden Prsenzforums zu keiner Wahl des Landeshauptmannes kommen konnte, vor, dass fr die weiteren Wahlgnge nur mehr die Anwesenheit von mindestens der Hlfte der Mitglieder des Landtages erforderlich ist. Der Landeshauptmann ist weiterhin mit mehr als der Hlfte der abgegebenen Stimmen zu whlen. Das Recht, einen Wahlvorschlag einzubringen, haben die im Landtag vertretenen Parteien, denen auch das Recht auf Einbringung eines Wahlvorschlages fr die Wahl eines sonstigen Mitgliedes der Landesregierung nach dem Verhltniswahlrecht zukommt. Ein solcher Wahlvorschlag muss jeweils von mehr als der Hlfte der Mitglieder der im Landtag vertretenen Parteien unterschrieben sein und muss die Zustimmung dessen enthalten, der zur Wahl vorgeschlagen wird. Wird die Zustimmung zur Kandidatur auf mehr als einen Wahlvorschlag erteilt, so sind diese Wahlvorschlge ungltig. Vom Recht, einen Wahlvorschlag einzubringen, hat eine Fraktion Gebrauch gemacht. Ich darf diesen Wahlvorschlag vortragen.Der Klub der BZ-Landtagsabgeordneten hat gem Artikel 49 der Krntner Landesverfassung und dem 72 der Geschftsordnung des Krntner Landtages fr die Wahl des Landeshauptmannes Gerhard Drfler, Werschling 25, 9562 Himmelberg, vorgeschlagen. Sie haben den Antrag gehrt. Meine Damen und Herren, es liegt keine Wortmeldung vor. Wir knnen in den Wahlgang eintreten. Das Zweidrittel-Mehrheits- und Anwesenheitsquorum ist somit erfllt, die Wahl kann durchgefhrt werden. Da es sich um eine Mehrheitswahl handelt, liegt nur ein Stimmzettel mit dem Namen des Wahlwerbers auf. Die Wahl erfolgt durch Ankreuzen. Gewhlt ist, wer mehr als die Hlfte der abgegebenen Stimmen auf sich vereint. Ich ersuche nun die Stimmenzhler, ihres Amtes zu walten und den Schriftfhrer, die Damen und Herren Abgeordneten zur Stimmabgabe aufzurufen.
Herr Abgeordneter Johannes Anton, Frau Abgeordnete Jutta Arztmann, Herr Abgeordneter Mag. Gernot Darmann, Herr Abgeordneter Mag. Harald Dobernig, Herr Abgeordneter Gerhard Drfler, Herr Dritter Prsident Dipl.-Ing. Johann Alois Gallo, Herr Abgeordneter Bernhard Gritsch, Herr Abgeordneter Ing. Helmut Haas, Herr Erster Prsident Josef Lobnig, (3. Prs. Dipl.-Ing. Gallo bernimmt den Vorsitz.) Herr Abgeordneter Franz Mandl, Herr Abgeordneter Mag. Christian Ragger, (Abg. Mag. Ragger telefoniert gerade mit seinem Mobiltelefon.) Herr Abgeordneter Ragger bitte! Herr Abgeordneter Ing. Kurt Scheuch, Herr Abgeordneter Dipl.-Ing. Uwe Scheuch, Herr Abgeordneter Adolf Stark, Herr Abgeordneter Harald Trettenbrein, Frau Abgeordnete Wilma Warmuth, Herr Abgeordneter Roland Zellot, Herr Abgeordneter Siegmund Astner, Herr Abgeordneter Arnold Auer, Frau Abgeordnete Mag. Nicole Cernic, Herr Abgeordneter Mag. Dr. Peter Kaiser, Herr Abgeordneter Klaus Kchl, Frau Abgeordnete Dr. Beate Prettner, Herr Abgeordneter Ing. Reinhart Rohr, Herr Abgeordneter Hans-Peter Schlagholz, Herr Abgeordneter Herwig Seiser, Herr Abgeordneter Jakob Strau, Herr Abgeordneter Alfred Tiefnig, Herr Abgeordneter Ing. Ferdinand Hueter, Herr Abgeordneter Robert Lutschounig, Herr Abgeordneter Dr. Josef Martinz, Herr Abgeordneter Christian Poglitsch, Herr Abgeordneter Stephan Tauschitz, Herr Abgeordneter Franz Wieser, Herr Abgeordneter Rolf Holub, Frau Abgeordnete Dr. Barbara Lesjak.
Vorsitzender Dritter Prsident Dipl.-Ing. Gallo (BZ):
Hohes Haus! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Der Wahlgang ist beendet. Ich bitte die Stimmenzhler, jetzt das Ergebnis festzustellen. (1. Prs. Lobnig bernimmt den Vorsitz um 11.06 Uhr.)(Nachdem die Stimmenzhler die in der Wahlurne abgegebenen Stimmen gezhlt haben, gibt der Vorsitzende stehend das Wahlergebnis bekannt:)
Hohes Haus! Ich ersuche nun die Damen und Herren Abgeordneten, ihre Pltze einzunehmen. Ich gebe Ihnen das Wahlergebnis zur Landeshauptmannwahl bekannt: abgegebene Stimmen 36, Gerhard Drfler erhielt 23 gltige Stimmen. Damit hat Gerhard Drfler die Mehrheit der abgegebenen Stimmen erhalten und ist zum Landeshauptmann von Krnten gewhlt. (Beifall im Hause.) Ich gratuliere ihm sehr herzlich zur Wahl und wnsche ihm, dass er unser Land mit Umsicht und Geschick erfolgreich fhren mge. Ich ersuche ihn, im Hohen Haus seinen Platz einzunehmen. Ich darf nun die Sitzung ganz kurz unterbrechen. (Abg. Ing. Scheuch gratuliert und bergibt LH Drfler ein Paar Laufschuhe. Die Abgeordneten gratulieren dem wiedergewhlten Landeshauptmann. Die Sitzung wird um 11.10 Uhr unterbrochen.)(Fortsetzung der Sitzung um 11.15 Uhr.)
Hohes Haus! Ich nehme die unterbrochene Sitzung wieder auf. Wir kommen zum Tagesordnungspunkt 7:
Wahl des Ersten und Zweiten Landeshauptmann-Stellvertreters gem Art. 49 Abs. 2 K-LVGIch ersuche Sie, wieder die Pltze einzunehmen! Hohes Haus! Die nun erfolgenden Wahlen erfolgen wieder nach dem Verhltniswahlrecht. Fr die Reihung sind die bei der Landtagswahl auf die im Landtag vertretenen Parteien entfallenen Stimmen magebend. Demnach steht das Vorschlagsrecht fr den Ersten Landeshauptmann-Stellvertreter dem BZ und fr den Zweiten Landeshauptmann-Stellvertreter der SP zu. Es liegen ordnungsgeme Wahlvorschlge vor. Sie lauten folgend:Im Wahlvorschlag des Klubs der BZ-Landtagsabgeordneten wird fr den Ersten Landeshauptmann-Stellvertreter Dipl.-Ing. Uwe Scheuch, Sternhof 98, 9814 Mhldorf 30, vorgeschlagen.Von Seiten des Klubs der Sozialdemokraten wird als Zweiter Landeshauptmann-Stellvertreter Herr Abgeordneter Ing. Reinhart Rohr, Nrnbergerstrae 48, 9500 Villach, vorgeschlagen.Die Wahl erfolgt in einem Wahlgang mit zwei Stimmzetteln, getrennt nach Fraktionen. Wieder ersuche ich, beide Stimmzettel in das Kuvert zu legen. Ich ersuche die Stimmenzhler, ihres Amtes zu walten und bitte den Schriftfhrer, die Damen und Herren Abgeordneten zur Stimmabgabe aufzurufen! Bitte, Herr Landtagsdirektor!
Herr Abgeordneter Johannes Anton, Frau Abgeordnete Jutta Arztmann, Herr Abgeordneter Mag. Gernot Darmann, Herr Abgeordneter Mag. Harald Dobernig, Herr Landeshauptmann Abgeordneter Gerhard Drfler, Herr Dritter Prsident Dipl.-Ing. Johann Alois Gallo, Herr Abgeordneter Bernhard Gritsch, Herr Abgeordneter Ing. Helmut Haas, Herr Erster Prsident Josef Lobnig, Herr Abgeordneter Franz Mandl, Herr Abgeordneter Mag. Christian Ragger, Herr Abgeordneter Ing. Kurt Scheuch, Herr Abgeordneter Dipl.-Ing. Uwe Scheuch, Herr Abgeordneter Adolf Stark, Herr Abgeordneter Harald Trettenbrein, Frau Abgeordnete Wilma Warmuth, Herr Abgeordneter Roland Zellot;Herr Abgeordneter Siegmund Astner, Herr Abgeordneter Arnold Auer, Frau Abgeordnete Mag. Nicole Cernic, Herr Abgeordneter Mag. Dr. Peter Kaiser, Herr Abgeordneter Klaus Kchl, Frau Abgeordnete Dr. Beate Prettner, Herr Abgeordneter Ing. Reinhart Rohr, Herr Abgeordneter Hans-Peter Schlagholz, Herr Abgeordneter Herwig Seiser, Herr Abgeordneter Alfred Tiefnig, Herr Abgeordneter Jakob Strau;Herr Abgeordneter Ing. Ferdinand Hueter, Herr Abgeordneter Robert Lutschounig, Herr Abgeordneter Dr. Josef Martinz, Herr Abgeordneter Christian Poglitsch, Herr Abgeordneter Stephan Tauschitz, Herr Abgeordneter Franz Wieser;Herr Abgeordneter Rolf Holub, Frau Abgeordnete Dr. Barbara Lesjak;Mag. Wei
Hoher Landtag! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Der Stimmvorgang ist abgeschlossen. Ich bitte die Stimmenzhler, das Ergebnis zu ermitteln. (Nachdem die Stimmenzhler die in die Wahlurne abgegebenen Stimmen gezhlt haben, gibt der Vorsitzende folgendes Wahlergebnis bekannt:)Meine sehr geehrten Damen und Herren! Ich teile Ihnen das Ergebnis der Wahl des Ersten und des Zweiten Landeshauptmann-Stellvertreters mit:
Abgegebene Stimmen bei Herrn Dipl.-Ing. Uwe Scheuch und bei Herrn Ing. Reinhart Rohr jeweils 36. Gltige Stimmen fr Herrn Dipl.-Ing. Uwe Scheuch 23, fr Ing. Reinhart Rohr 20. (Starker Beifall im Hause.) Beide haben damit die Wahlzahl erfllt und gelten als gewhlt. Ich gratuliere beiden sehr herzlich und ich wnsche Ihnen alles Gute! Ich unterbreche die Sitzung. (Die Sitzung wird whrend der Gratulationen, Foto- und Filmaufnahmen von 11.36 Uhr bis 11.40 Uhr unterbrochen. Landeshauptmann Gerhard Drfler beglckwnscht herzlich seine Stellvertreter. 1. LH-Stv. Dipl.-Ing. Scheuch erhlt aus der Hand von LH Gerhard Drfler ein Hufeisen und von BZ-KO Abg. Ing. Scheuch ein groes Sparschwein. Die Klubobmnner der anderen Landtagsklubs, die brigen Mandatare und die Bundesrte schlieen sich mit ihren Gratulationen an. Die neu gewhlten Landeshauptmann-Stellvertreter nehmen nach der Gratulation durch den Ersten Landtagsprsidenten Josef Lobnig und Landtagsdirektor Mag. Wei ihre Pltze in der Regierungsbank ein.)Hohes Haus! Ich nehme nun die unterbrochene Sitzung wieder auf und wir kommen nun zum Tagesordnungspunkt 8:
Wahl der Landesrte und deren Ersatzmitglieder gem Art. 49 Abs. 3 und 5 K-LVG
Hohes Haus! Aufgrund unserer Verfassung werden die Mandate der Landesrte auf die im Landtag vertretenen Parteien nach dem Verhltniswahlrecht aufgeteilt. Die im Landtag vertretenen Parteien haben nach Magabe der ihnen zustehenden Mandate dem Prsidenten Wahlvorschlge zu berreichen, die von mehr als der Hlfte ihrer Mitglieder unterschrieben sein mssen. Diese Wahlvorschlge mssen so viele Namen von Wahlwerbern fr die Landesregierung enthalten, als der im Landtag vertretenen Partei an Mitgliedern in der Landesregierung unter Einrechnung der gewhlten Landeshauptmann-Stellvertreter nach dem Verhltniswahlrecht zukommen. Fr jedes Mitglied der Landesregierung ist nach dem Verhltniswahlrecht ein Ersatzmitglied zu whlen. Unter Anwendung der dHondtschen Formel stehen unter Bercksichtigung des Wahlergebnisses vom 1. Mrz 2009 dem BZ vier Regierungsmitglieder, der SP zwei Regierungsmitglieder und der VP ein Regierungsmitglied zu. Beim BZ sind bei der Berechnung der Landesrte der Landeshauptmann und der Erste Landeshauptmann-Stellvertreter, die bereits gewhlt wurden, anzurechnen. Das BZ hat daher das Vorschlagsrecht fr zwei weitere Landesrte. Bei der SP ist der gewhlte Zweite Landeshauptmann-Stellvertreter einzurechnen. Er hat daher das Vorschlagsrecht fr einen Landesrat. Die VP hat das Vorschlagsrecht fr einen Landesrat. Darber hinaus hat das BZ das Vorschlagsrecht fr vier Ersatzmitglieder in der Landesregierung, die SP fr zwei Ersatzmitglieder in der Landesregierung und die VP fr ein Ersatzmitglied in der Landesregierung.Die Wahlvorschlge sind ordnungsgem eingebracht und untersttzt. Ich darf sie nun verlesen:Zum Ersatzmitglied fr Herrn Landeshauptmann Gerhard Drfler wurde vom BZ-Landtagsklub Herr Klubobmann Ing. Kurt Scheuch vorgeschlagen. Als Ersatzmitglied fr den Ersten Landeshauptmann-Stellvertreter Dipl.-Ing. Uwe Scheuch wurde Landtagsabgeordneter Franz Mandl vorgeschlagen. Als Landesrte wurden vom BZ-Landtagsklub Herr Mag. Harald Dobernig und Herr Mag. Christian Ragger vorgeschlagen und als Ersatzmitglieder Herr Landtagsabgeordneter Bernhard Gritsch fr Landesrat Mag. Dobernig und Frau Abgeordnete Wilma Warmuth fr Herrn Landesrat Mag. Ragger. Vom Klub der Sozialdemokratischen Abgeordneten zum Krntner Landtag wurde als Landesrat Mag. Dr. Peter Kaiser vorgeschlagen und als sein Ersatzmitglied Herr Landtagsabgeordneter Jakob Strau. Als Ersatzmitglied fr Zweiten Landeshauptmann-Stellvertreter Ing. Rohr wurde Herr Abgeordneter Herwig Seiser vorgeschlagen. Der Klub der VP-Abgeordneten hat fr die Wahl des Landesrates Herrn Mag. Dr. Josef Martinz vorgeschlagen und als sein Ersatzmitglied Herrn Mag. Achill Rumpold.Die Wahl erfolgt in einem Wahlgang durch Ankreuzen mit drei Stimmzetteln. Ich ersuche die Stimmenzhler, ebenfalls ihres Amtes zu walten und bitte den Schriftfhrer wiederum, die Damen und Herren zur Stimmabgabe aufzurufen. Bitte, Herr Landtagsdirektor!
Herr Abgeordneter Johannes Anton, Frau Abgeordnete Jutta Arztmann, Herr Abgeordneter Mag. Gernot Darmann, Frau Abgeordnete Dr. Prettner bitte zur Wahlurne, Herr Abgeordneter Mag. Harald Dobernig, Herr Abgeordneter Gerhard Drfler, Herr Dritter Prsident Dipl.-Ing. Johann Alois Gallo, Herr Abgeordneter Bernhard Gritsch, Herr Abgeordneter Ing. Helmut Haas, Herr Erster Prsident Josef Lobnig, (Whrend der Stimmabgabe des Vorsitzenden bernimmt 3. Prs. Dipl.-Ing. Gallo den Vorsitz.) Herr Abgeordneter Franz Mandl, Herr Abgeordneter Mag. Christian Ragger, Herr Abgeordneter Ing. Kurt Scheuch, Herr Abgeordneter Dipl.-Ing. Uwe Scheuch, Herr Abgeordneter Adolf Stark, Herr Abgeordneter Harald Trettenbrein, Frau Abgeordnete Wilma Warmuth, Herr Abgeordneter Roland Zellot, Herr Abgeordneter Siegmund Astner, Herr Abgeordneter Arnold Auer, Frau Abgeordnete Mag. Nicole Cernic, Herr Abgeordneter Mag. Dr. Peter Kaiser, Herr Abgeordneter Klaus Kchl, Frau Abgeordnete Dr. Beate Prettner, Herr Abgeordneter Ing. Reinhart Rohr, Herr Abgeordneter Hans-Peter Schlagholz, Herr Abgeordneter Herwig Seiser, Herr Abgeordneter Jakob Strau, Herr Abgeordneter Alfred Tiefnig, Herr Abgeordneter Ing. Ferdinand Hueter, Herr Abgeordneter Robert Lutschounig, Herr Abgeordneter Dr. Josef Martinz, Herr Abgeordneter Christian Poglitsch, Herr Abgeordneter Stephan Tauschitz, Herr Abgeordneter Franz Wieser, Herr Abgeordneter Rolf Holub, Frau Abgeordnete Dr. Barbara Lesjak;Mag. Wei
Die Stimmenabgabe ist abgeschlossen. Ich bitte die Wahlkommission, das Ergebnis festzustellen.(Nachdem die Stimmenzhler die in die Wahlurne abgegebenen Stimmen gezhlt haben, gibt der Vorsitzende folgendes Wahlergebnis bekannt:)Dipl.-Ing. Gallo
Meine Damen und Herren! Das Ergebnis dieses sehr umfangreichen Wahlganges wurde festgestellt, berprft und liegt nunmehr vor. Ich darf es Ihnen bekannt geben, bitte aber der bersichtlichkeit wegen und um die Zeit nicht ungebhrend zu erstrecken, um einen orkanartigen Applaus am Ende meiner Bekanntgabe.Abgegebene Stimmen fr alle Bewerber 36; auf Landesrat Mag. Harald Dobernig entfielen 23 gltige Stimmen; auf Landesrat Mag. Christian Ragger 28 gltige Stimmen; auf Landesrat Mag. Dr. Peter Kaiser 22 gltige Stimmen und auf Landesrat Mag. Dr. Josef Martinz 28 gltige Stimmen. Alle Genannten haben die Wahlzahl erreicht und sind somit gewhlt. (Starker Beifall im Hause.)Als Ersatzpersonen wurden gewhlt und ich bitte noch um etwas Aufmerksamkeit: Als Ersatzpersonen wurden gewhlt Landtagsabgeordneter Ing. Kurt Scheuch mit 24 gltigen Stimmen; Landtagsabgeordneter Franz Mandl mit 24 gltigen Stimmen; Landtagsabgeordneter Herwig Seiser mit 19 gltigen Stimmen; Landtagsabgeordneter Bernhard Gritsch mit 23 gltigen Stimmen; Landtagsabgeordnete Wilma Warmuth mit 26 gltigen Stimmen; Landtagsabgeordneter Jakob Strau mit 19 gltigen Stimmen und Herr Mag. Achill Rumpold mit 27 gltigen Stimmen. (Starker Beifall im Hause.) Auch diese Genannten haben ihre Wahlzahl erreicht und sind damit gewhlt. Ich gratuliere jedem sehr herzlich zur Wahl und unterbreche die Sitzung! (Es erfolgen Gratulationen an die neu Gewhlten im Beisein der zahlreich erschienenen Presse und des ORF. LR Mag. Dobernig und LR Mag. Ragger erhalten jeweils ein groes Sparschwein und ein Hufeisen berreicht. Die Regierungsmannschaft gruppiert sich fr Gruppenfotos der Presse in einem Halbkreis. 1. Prs. Lobnig bernimmt den Vorsitz.)Dipl.-Ing. Gallo
Hohes Haus! Meine Damen und Herren Abgeordneten! Ich komme nun zum Tagesordnungspunkt 9:
Angelobung der Mitglieder der Landesregierung und ihrer Ersatzmitglieder gem Art. 50 Abs. 1 K-LVG
Hierzu ersuche ich die Abgeordneten, wieder ihre Pltze einzunehmen. Die Mitglieder der Landesregierung haben vor dem Landtag das in der Landesverfassung vorgesehene Gelbnis zu leisten. Zustzlich werden der Landeshauptmann vom Bundesprsidenten und die anderen Mitglieder der Landesregierung vom Landeshauptmann vor Antritt ihres Amtes auf die Bundesverfassung angelobt. Ich ersuche Sie, sehr geehrte Damen und Herren, sich von Ihren Sitzen zu erheben und ich bitte den Schriftfhrer, die Gelbnisformel zu verlesen und ersuche die Mitglieder der Landesregierung, vom Landeshauptmann angefangen abwrts, nach Namensaufruf das Gelbnis zu leisten und hier vorne Aufstellung zu nehmen. Ich ersuche aber auch die Ersatzmitglieder, sich in der zweiten Reihe ebenfalls aufzustellen, um auch hier die Gelbnisformel zu leisten. (Die neu anzugelobenden Mitglieder der Krntner Landesregierung nehmen vor dem Prsidentenpult Aufstellung, die Abgeordneten erheben sich von ihren Pltzen.) Bitte mit dem Blick zum Prsidenten! Erste Reihe Regierungsmitglieder, zweite Reihe Ersatzmitglieder bitte! Nun ersuche ich bitte den Herrn Landtagsdirektor, die Gelbnisformel vorzulesen!
Die Gelbnisformel lautet:Ich gelobe, die Verfassung und die Gesetze des Landes und des Bundes getreu zu beachten und meine Pflichten nach bestem Wissen und Gewissen zu erfllen.Herr Landeshauptmann Gerhard Drfler!
Landeshauptmann Drfler (BZ):
Herr Landeshauptmann-Stellvertreter Dipl.-Ing. Uwe Scheuch!
Erster Landeshauptmann-Stellvertreter Dipl.-Ing. Scheuch (BZ):
Herr Landeshauptmann-Stellvertreter Ing. Reinhart Rohr!
Zweiter Landeshauptmann-Stellvertreter Ing. Rohr (SP):
Herr Landesrat Mag. Harald Dobernig!
Landesrat Mag. Dobernig (BZ):
Herr Landesrat Mag. Dr. Josef Martinz!
Landesrat Mag. Dr. Martinz (VP):
Herr Landesrat Mag. Dr. Peter Kaiser!
Landesrat Mag. Dr. Kaiser (SP):
Herr Landesrat Mag. (Schriftfhrer Direktor Mag. Wei zgert bei der Verlesung des Vornamens. LR Mag. Ragger: Christian! Heiterkeit bei den Abgeordneten der BZ-Fraktion.) Christian Ragger!Mag. Wei
Landesrat Mag. Ragger (BZ):
Sowie die Ersatzmitglieder: Herr Abgeordneter Ing. Kurt Scheuch!
Abgeordneter Franz Mandl!
Abgeordneter Herwig Seiser!
Abgeordneter Bernhard Gritsch!
Abgeordneter Mag. Achill Nicht Abgeordneter, nur Mag. Achill Rumpold!Mag. Rumpold (VP):
Abgeordnete Wilma Warmuth!
Abgeordneter Jakob Strau!
(Die Mandatare spenden lang andauernden Beifall. 1. Prs. Lobnig gratuliert den neu angelobten Mitgliedern und Ersatzmitgliedern der Krntner Landesregierung.)
Ich unterbreche ganz kurz die Sitzung. (Es erfolgt ein neuerliches Fotoshooting der anwesenden Pressefotografen.)Hohes Haus! Die Landesregierung ist damit gewhlt und angelobt und kann die Arbeit aufnehmen. Bitte wieder die Pltze einzunehmen! Ich ersuche alle Mitglieder der Landesregierung im Amt, ihr Amt im demokratischen Sinne zum Wohle der Bevlkerung auszuben und wnsche jedem Einzelnen dabei recht viel Glck und Erfolg! Meine Damen und Herren! Wir kommen nun zum Tagesordnungspunkt 10:
Angelobung von Mitgliedern des Landtages nach Art. 23 K-LVG
Die Abgeordneten Gerhard Drfler, Dipl.-Ing. Uwe Scheuch, Mag. Harald Dobernig, Mag. Christian Ragger, Ing. Reinhart Rohr, Mag. Dr. Peter Kaiser und Mag. Dr. Josef Martinz, die zu Mitgliedern der Landesregierung gewhlt wurden, haben auf ihr Mandat als Mitglied des Krntner Landtages verzichtet. Es sind daher folgende Personen nachgerckt: Herr Gerald Grebenjak, Manfred Stromberger, Peter Suntinger, Mares Rossmann, Manfred Ebner, Rudolf Schober und Frau Annemarie Adlassnig, die mir ihre Wahlscheine berreicht haben. Sie sind nach unserer Verfassung anzugeloben. Ich ersuche Sie, sich wieder von Ihren Sitzen zu erheben. Ich bitte den Schriftfhrer, die Gelbnisformel zu verlesen und ersuche die neuen Abgeordneten, nach Namensaufruf das Gelbnis zu leisten. Bitte Ihre Pltze einzunehmen!Lobnig
Nun, Herr Landtagsdirektor, bitte ich um die Verlesung der Gelbnisformel!
Die Gelbnisformel lautet:Ich gelobe, fr die Freiheit, den Bestand und die Wohlfahrt des Landes Krnten und der Republik sterreich jederzeit einzutreten, die Gesetze des Landes und des Bundes getreu zu beachten und meine Pflichten nach bestem Wissen und Gewissen zu erfllen.Ich darf nun die Abgeordneten zur Gelbnisleistung aufrufen.
Herr Abgeordneter Gerald Grebenjak!
Abgeordneter Grebenjak (BZ):
Grebenjak
Herr Abgeordneter Manfred Stromberger!
Abgeordneter Stromberger (BZ):
Herr Abgeordneter Peter Suntinger!
Abgeordneter Suntinger (BZ):
Frau Abgeordnete Mares Rossmann!
Abgeordnete Rossmann (BZ):
Herr Abgeordneter Manfred Ebner!Abgeordneter Ebner (SP):
Herr Abgeordneter Rudolf Schober!
Abgeordneter Schober (SP):
Frau Abgeordnete Annemarie Adlassnig!
Abgeordnete Adlassnig (VP):
Meine Damen und Herren! Sie knnen die Pltze wieder einnehmen. (Beifall im Hause.) Der Landtag ist damit wieder vollzhlig. Ich bitte auch die neuen Abgeordneten, im demokratischen Geiste zum Wohle unserer Bevlkerung zu arbeiten. Wir kommen nun zum Tagesordnungspunkt 11.
Wahl des Zweiten Prsidenten des Landtages gem Art. 16 Abs. 1 K-LVGHohes Haus! Geschtzte Damen und Herren! Nunmehr erfolgt die Wahl des Zweiten Prsidenten des Krntner Landtages. Es gilt das Verhltniswahlrecht. Das Vorschlagsrecht fr den Zweiten Prsidenten fllt der SP zu. Es liegt ein ordnungsgemer Wahlvorschlag vor, der lautet auf Abgeordneten Rudolf Schober. Es sind wiederum amtliche Stimmzettel und neutrale Kuverts vorbereitet. Die Wahl erfolgt durch Ankreuzen. Der Vorgeschlagene muss mindestens so viele gltige Stimmen erhalten, als der Wahlvorschlag Unterschriften aufweist, die Wahlzahl betrgt 6 (richtig: 7). Ich ersuche die Stimmenzhler wiederum, ihres Amtes zu walten und den Schriftfhrer, die Damen und Herren Abgeordneten in alphabetischer Reihenfolge nach der Strke der Fraktionen zur Stimmabgabe aufzurufen. Herr Schriftfhrer, bitte um die Verlesung!
Herr Abgeordneter Johannes Anton, Frau Abgeordnete Jutta Arztmann, Herr Abgeordneter Mag. Gernot Darmann, Herr Dritter Prsident Dipl.-Ing. Johann Alois Gallo, Herr Abgeordneter Gerald Grebenjak, Herr Abgeordneter Bernhard Gritsch, Herr Abgeordneter Ing. Helmut Haas, Herr Erster Prsident Josef Lobnig, (Whrend der Stimmabgabe des Vorsitzenden bernimmt 3. Prs. Dipl.-Ing. Gallo den Vorsitz.) Herr Abgeordneter Franz Mandl, Frau Abgeordnete Mares Rossmann, Herr Abgeordneter Ing. Kurt Scheuch, Herr Abgeordneter Adolf Stark, Herr Abgeordneter Manfred Stromberger, Herr Abgeordneter Peter Suntinger, Herr Abgeordneter Harald Trettenbrein, Frau Abgeordnete Wilma Warmuth, Herr Abgeordneter Roland Zellot, Herr Abgeordneter Siegmund Astner, Herr Abgeordneter Arnold Auer, Frau Abgeordnete Mag. Nicole Cernic, Herr Abgeordneter Manfred Ebner, Herr Abgeordneter Klaus Kchl, Frau Abgeordnete Dr. Beate Prettner, Herr Abgeordneter Hans-Peter Schlagholz, Herr Abgeordneter Herwig Seiser, Herr Abgeordneter Jakob Strau, Herr Abgeordneter Alfred Tiefnig, Frau Abgeordnete Annemarie Adlassnig, Herr Abgeordneter Ing. Ferdinand Hueter, Herr Abgeordneter Robert Lutschounig, Herr Abgeordneter Christian Poglitsch, Herr Abgeordneter Stephan Tauschitz, Herr Abgeordneter Franz Wieser, Herr Abgeordneter Rolf Holub, Frau Abgeordnete Dr. Barbara Lesjak.
Hohes Haus! Die Stimmenabgabe ist abgeschlossen. Ich bitte die Stimmenzhler, das Ergebnis festzustellen.(Nachdem die Stimmenzhler die in der Wahlurne abgegebenen Stimmen gezhlt haben, gibt der Vorsitzende das Wahlergebnis bekannt:)Dipl.-Ing. Gallo
Geschtzte Damen und Herren! Hoher Landtag! Ich teile Ihnen das Ergebnis der Wahl zum Zweiten Prsidenten des Krntner Landtages mit:Fr Herrn Abgeordneten Rudolf Schober wurden 36 Stimmen abgegeben, davon 18 ungltig und 18 gltig. Die Wahlzahl ist 6 (richtig: 7). Herr Zweiter Prsident Rudolf Schober, ich darf dir zu deiner Wahl herzlich gratulieren! Ich wnsche dir alles Gute, auch in der Zusammenarbeit bei der Untersttzung unseres Ersten Prsidenten! Herzlichen Glckwunsch! (Beifall im Hause. Der neu gewhlte Zweite Prsident Schober nimmt unter reger Anteilnahme der zahlreich erschienen Presse Gratulationen entgegen.)In Fortsetzung der Landtagssitzung kommen wir zum Tagesordnungspunkt 12:
12.Ldtgs.Zl. 4-2/30:
Nachwahlen der Obmnner der Ausschsse und der sonstigen Mitglieder der Ausschsse gem Art. 17 Abs. 3 K-LVG
Hohes Haus! Aufgrund der Mandatszurcklegung sind Nachwahlen in die Ausschsse erforderlich. Die Wahlvorschlge sind ordnungsgem eingebracht worden. Es gilt wieder das Verhltniswahlrecht. Es sind Wahlvorschlge des BZ-, des SP- und des VP-Klubs eingetroffen. Die Wahl erfolgt durch Verlesung der Wahlvorschlge. Ich bitte zur Kenntnis zu nehmen, dass als Ausschussobmann vom Klub der Sozialdemokraten fr den Ausschuss Unvereinbarkeit Herr Zweiter Prsident Rudolf Schober anstelle des ausgeschiedenen Herrn Landesrates Mag. Dr. Peter Kaiser vorgeschlagen wurde.Als Mitglieder von Ausschssen wurden nominiert von Seiten des BZ-Klubs: Ausschuss fr Bildung, Schule, Kindergrten, Fachhochschulen, Kultur, Sport und Jugend Frau Landtagsabgeordnete Mares Rossmann anstelle des ausgeschiedenen Abgeordneten Landeshauptmann-Stellvertreter Dipl.-Ing. Uwe Scheuch. Ausschuss fr Naturschutz, Tierschutz, Jagd, Fischerei, Wasserwirtschaft, Raumplanung und Nationalparks Herr Landtagsabgeordneter Peter Suntinger anstelle des ausgeschiedenen Abgeordneten Landeshauptmann-Stellvertreter Dipl.-Ing. Uwe Scheuch. Ausschuss fr Budget, Landeshaushalt und Finanzen Herr Landtagsabgeordneter Gerald Grebenjak anstelle des ausgeschiedenen Abgeordneten Landeshauptmann-Stellvertreter Dipl.-Ing. Uwe Scheuch; Landtagsabgeordnete Mares Rossmann anstelle des ausgeschiedenen Abgeordneten Landesrat Mag. Christian Ragger; Landtagsabgeordneter Manfred Stromberger anstelle des ausgeschiedenen Abgeordneten Landeshauptmann Gerhard Drfler. Ausschuss fr Tourismus, Wirtschaft, Land- und Forstwirtschaft, Europa, Gemeinden, lndlichen Raum und Personalangelegenheiten Landtagsabgeordneter Peter Suntinger anstelle des ausgeschiedenen Abgeordneten Landeshauptmann-Stellvertreter Dipl.-Ing. Uwe Scheuch. Ausschuss fr Gesundheit, Krankenanstalten, Umwelt und Frauen Frau Landtagsabgeordnete Mares Rossmann anstelle des ausgeschiedenen Abgeordneten Landesrat Mag. Christian Ragger; Kontrollausschuss Herr Landtagsabgeordneter Manfred Stromberger anstelle des ausgeschiedenen Abgeordneten Landesrat Mag. Christian Ragger; Unvereinbarkeitsausschuss Landtagsabgeordneter Gerald Grebenjak anstelle des ausgeschiedenen Abgeordneten Landesrat Mag. Harald Dobernig.Von Seiten des SP-Klubs gibt es folgende nderung:
Ausschuss fr Infrastruktur, Wohnbau, Verkehr, Straen- und Brckenbau, Bau- und Energiewesen und Feuerwehr Herr Landtagsabgeordneter Manfred Ebner anstelle des ausgeschiedenen Abgeordneten Landeshauptmann-Stellvertreter Ing. Reinhart Rohr.Vom VP-Klub gibt es die nderungen im Ausschuss fr Bildung, Schule, Kindergrten, Fachhochschulen, Kultur, Sport und Jugend Frau Landtagsabgeordnete Annemarie Adlassnig wird anstelle des ausgeschiedenen Abgeordneten Landesrat Dr. Josef Martinz entsandt. Im Ausschuss fr Familie, Soziales, Generationen, Senioren und Arbeitnehmer Frau Landtagsabgeordnete Annemarie Adlassnig anstelle des ausgeschiedenen Abgeordneten Landesrat Dr. Josef Martinz.Alle genannten Kolleginnen und Kollegen sind damit gewhlt. Ich gratuliere Ihnen allen recht herzlich! Der Landtag und seine Ausschsse sind damit ordnungsgem konstituiert und knnen ihre Arbeit aufnehmen. Packen wir es an!Wir kommen daher zum Tagesordnungspunkt 13:
13.Ldtgs.Zl. 10-1/30:
Verlesung der Anzeigen ber die Bildung der Landtagsklubs gem 7 Abs. 4 der Geschftsordnung des Krntner Landtages (K-LTGO)
Hohes Haus! Gem unserer Geschftsordnung haben mehr als drei aufgrund des Wahlvorschlages derselben Partei gewhlte Mitglieder des Landtages das Recht, sich in einem Klub zusammen zu schlieen. Dies gilt fr alle drei gewhlten Parteien und ist auch geschehen. Jeder Klub hat aus seiner Mitte den Obmann und einen Obmann-Stellvertreter zu whlen. Er hat seinen Bestand dem Prsidenten schriftlich anzuzeigen. Die Anzeige hat den Namen des Obmannes, des Obmann-Stellvertreters und der weiteren Mitglieder zu enthalten. Die Anzeige gilt solange, bis eine nderung beim Prsidenten angemeldet wird. Der Prsident hat zu veranlassen, dass die Anzeige und ihre nderungen im Landtag verlesen und der amtlichen Niederschrift angeschlossen werden. Das wird geschehen. Ich bitte nun den Schriftfhrer, Herrn Mag. Wei, die Klubanzeigen zu verlesen!
Die Klubanzeige des Freiheitlichen BZ-Landtagsklubs in Krnten:
Klubobmann: Landtagsabgeordneter Ing. Kurt Scheuch
Klubobmann-Stellvertreter: Landtagsabgeordneter Mag. Gernot Darmann
Weitere Mitglieder: Landtagsabgeordnete Hannes Anton, Jutta Arztmann, Dritter Prsident Dipl.-Ing. Johann Alois Gallo, Gerald Grebenjak, Bernhard Gritsch, Ing. Helmut Haas, Erster Prsident Josef Lobnig, Franz Mandl, Mares Rossmann, Adolf Stark, Manfred Stromberger, Peter Suntinger, Harald Trettenbrein, Wilma Warmuth, Roland Zellot. (Den Vorsitz bernimmt um 12.54 Uhr Erster Prsident Lobnig.)Der Klub der Sozialdemokratischen Abgeordneten des Krntner Landtages SP-Klub setzt sich zusammen:
Klubobmann: Landtagsabgeordneter Herwig Seiser
Klubobmann-Stellvertreter: Landtagsabgeordneter Jakob Strau
Klubmitglieder: Die Landtagsabgeordneten Siegmund Astner, Arnold Auer, Mag. Nicole Cernic, Manfred Ebner, Klaus Kchl, Dr. Beate Prettner, Hans-Peter Schlagholz, Rudolf Schober, Alfred Tiefnig.Der Klub der VP-Abgeordneten im Krntner Landtag setzt sich zusammen:
Klubobmann: Landtagsabgeordneter Stephan M. Tauschitz
Klubobmann-Stellvertreter: Landtagsabgeordneter Robert LutschounigWeitere Mitglieder: Die Landtagsabgeordneten Annemarie Adlassnig, Ing. Ferdinand Hueter, Christian Poglitsch, Franz Wieser.Die Interessensgemeinschaft der Grnen im Krntner Landtag hat sich zusammen gesetzt aus dem Obmann Rolf Holub und Mag. Dr. Barbara Lesjak.Mag. Wei
Danke, Herr Landtagsdirektor! Die Klubs sind somit ordnungsgem gebildet. Diese nunmehr vom Schriftfhrer verlesenen Klubanzeigen werden der amtlichen Niederschrift angeschlossen werden. Bevor wir nun zum Tagesordnungspunkt 14 kommen, der Herr Landeshauptmann ist bereits hierher unterwegs, darf ich Sie, meine Damen und Herren, im Anschluss an diese Sitzung recht herzlich einladen, geschlossen im Landhaushof Aufstellung zu nehmen. Denn es ist Gepflogenheit, dass uns das sterreichische Bundesheer mit der Militrmusik Krnten eine musikalische Aufwartung macht, um uns, dem neu konstituierten Landtag, die Gratulationen und Glckwnsche zu berbringen. Des weiteren werden auch hochrangige Vertreter von Behrden und verschiedenen Institutionen anwesend sein. Es wre Ausdruck der Hflichkeit dieses Hauses, wenn wir geschlossen, einschlielich der Regierungsmitglieder unten Platz nehmen, um diesen Gru entgegen zu nehmen. Ich darf nun ganz kurz, vielleicht eine Minute, die Sitzung unterbrechen, bis die Regierungsmitglieder von ihrer konstituierenden Sitzung wieder zurck sind. Die Sitzung wurde soeben schon beendet. Sie sind auf dem Weg hierher.Hohes Haus! Ich nehme die unterbrochene Sitzung somit wieder auf. Die Regierungsmitglieder nehmen soeben auf der Regierungsbank Platz. Ich begre somit wiederum hier im Hohen Hause nach der Konstituierung den Ersten Landeshauptmann-Stellvertreter Dipl.-Ing. Uwe Scheuch, den Zweiten Landeshauptmann-Stellvertreter. Der wird erst kommen. (Beifall von der BZ-Fraktion.) Weiters aber auch die Herren Landesrte Dr. Peter Kaiser, Herrn Landesrat Dr. Josef Martinz, die Landesrte Mag. Christian Ragger und Herrn Landesrat Mag. Harald Dobernig! Herzlich willkommen hier im Hohen Hause! (Beifall im Hause.) Eine kurze Unterbrechung dieser Sitzung. (Abg. Ing. Scheuch: Wir knnten eine Geschftsordnungsdebatte vom Zaun brechen! Heiterkeit im Hause.)Nun nehme ich die unterbrochene Sitzung wieder auf. Ich komme zum Tagesordnungspunkt 14:
14.Ldtgs.Zl. 11-1/30:
Erklrung des neugewhlten Landeshauptmannes
Ich erteile dem neugewhlten Landeshauptmann Gerhard Drfler das Wort! Meine Damen und Herren! Der Herr Landeshauptmann hat die Mglichkeit, vom Rednerpult ausgehend die Rede vorzutragen. Herr Landeshauptmann, Sie sind am Wort!Lobnig
Geschtzter Herr Prsident! Hohes Haus! Liebe Regierungskollegen! Geschtzte Damen und Herren, journalistische ffentlichkeit, Familienangehrige! Herr Alt-Landtagsprsident! Ich darf Sie recht herzlich zu dieser doch denkwrdigen heutigen Landtagssitzung hier begren! Ich mchte mich eingangs bedanken, bedanken, dass es gelungen ist, in krzestmglicher Zeit, in 30 Tagen, eine Regierungsverantwortung und Regierungskonstellation zu finden, die uns auch die Sicherheit gibt, die schwierigen Aufgaben, die vor uns stehen, anzunehmen. Es ist notwendig, dass wir keine Zeit verlieren. Die Zeichen der Zeit, die Wirtschaftskrise, die Finanzmarktkrise, die Verunsicherung der Menschen fordern von allen politische Verantwortungen. Von allen Verantwortlichen, vom Gemeinderat bis zum Brgermeister, bis zum Abgeordneten, bis zu den Regierungsmitgliedern, natrlich auch bis zur Bundesregierung, entsprechende Basisarbeit heit fr mich nmlich, fr die Menschen und fr das Land zu arbeiten. Ausschlielich dieses Ziel hat politischer Auftrag fr uns alle zu sein und sonst nichts! (Starker Beifall von der BZ-Fraktion.) Mein und auch unser Selbstverstndnis sollte sein, dass wir nicht Parteien in den Vordergrund stellen und politische Bewegungen, sondern dass wir ausschlielich den Menschen und die Aufgabe fr den Menschen in den Vordergrund stellen, weil das die groe Erwartungshaltung ist.Ich darf vielleicht einen Rckblick auf die letzten Wahlen machen. Sie sind natrlich berschattet von einem Ereignis am 11. Oktober, das Krnten tatschlich einen Schock versetzt hat. Der Unfall, der tragische Unfall unseres Landeshauptmannes Dr. Jrg Haider, hat Krnten erschttert, hat Krnten aufgeregt, hat Krnten groe Sorgen gebracht. Groe Fragen haben sich aufgetan, aber es ist uns gemeinsam gelungen, das Vermchtnis, die Verantwortung in diesem Land so anzunehmen, dass wir in der Lage waren, den Menschen die Sicherheit zu geben, dass auch unter schwierigsten Umstnden, unter tragischsten Umstnden, das Land Krnten politisch handlungsfhig ist. Das war sehr wichtig, den Menschen in dieser schwierigen Zeit, wo tatschlich die Sonne vom Himmel gefallen ist und die Uhren stehen geblieben sind, die Gewissheit zu geben, dass neben der Trauerarbeit auch die politische Verantwortung von uns allen angenommen wurde. Natrlich war die gesamte Wahlbewegung eine Wahlbewegung, die so wahrscheinlich nie, von niemandem hier im Hohen Haus, angedacht war. Auch die politischen Verantwortungen, die politischen Parteien haben unter Umstnden vllig andere Grundlagen fr diese Wahlbewegung gehabt.Ich mchte aber auch einen kurzen Rckblick auf die letzten zehn Jahre, besonders auch auf die letzten fnf Jahre, machen. Dieses Land hat sich von 1999 auf 2009 wesentlich verndert, neu gestaltet, neu aufgestellt, hat vieles erreicht, im Bereich der Sozial- und Familienpolitik beispielsweise. Wenn ich beginnen darf mit dem Kinderbetreuungsgeld, mit dem sogenannten Kinderscheck bis hin zur Mtterpension haben wir viele, notwendige Sozialleistungen umgesetzt. Gerade in letzter Zeit war die Welle der Teuerung, die Krnten und sterreich erfasst hat, auch fr die Krntner Landesregierung und fr den Krntner Landtag eine Riesenherausforderung, den Menschen auch dort entgegen zu kommen, wo Kosten sprunghaft gestiegen sind. Wenn ich nur an die Treibstoffkosten denke oder an die Lebenshaltungskosten insgesamt, die sich vom Jahr 2007 auf 2008 drastisch erhht haben, da muss es mglich sein, dass wir auch politische Akzente setzen, die Soziales in den Vordergrund stellen. Und das ist in den letzten zehn Jahren intensiv gelungen. Das Land hat sich aber auch modernisiert. Denken Sie beispielsweise an die ganzen Schwerpunkte im Bereich der Bildung, denken Sie beispielsweise, dass Krnten zum Forschungsbundesland geworden ist. Forschung gab es in Wahrheit vor 1999 in Krnten nicht, heute sind wir drittbestes Forschungsbundesland in sterreich. Das ist ein Erfolg, der auch jungen, gebildeten Menschen neue Zukunftschancen in diesem wunderbarsten Land sterreichs geben wird. Das ist eine wichtige Grundlage, (Beifall von der BZ-Fraktion.) dass wir den Menschen neue Chancen geben! Oder wenn am Mittwoch die sterreichische Nationalmannschaft gegen Rumnien im schnsten Stadion sterreichs spielt, ist das auch ein Ergebnis der letzten zehn Jahre, dass es uns gelungen ist, zum Beispiel im Bereich des Sports, die grte Sportveranstaltung, die je in Krnten mglich gewesen wre, auch nach Krnten zu holen: Die Fuball-Europameisterschaft. Vorher umstritten, danach haben sich viele gefreut. Sie hat uns auch einen Wert hinterlassen: Krnten konnte sich fr Tourismus internationalisieren, Krnten konnte sich neu positionieren. Und wenn heute die rumnische Nationalmannschaft im Werzer in Prtschach wohnt und wenn die sterreichische Nationalmannschaft im Schlosshotel wohnt, wei man schon, welch Wirtschafts- und Werbewert durch derartige Infrastrukturen berhaupt erst mglich gemacht wurden. Es zeigt aber auch, dass sich Krnten zum Positiven verndert hat!Oder wenn ich Krnten vergleiche weil immer auch die Finanzsituation des Landes beleuchtet wird welches Bundesland hat einen Zukunftsfonds, der mit einem Kernvermgen von 500 Millionen Euro dotiert ist? Welches Bundesland hat einen Regionalfonds wie den Mlltalfonds? 55 Millionen Euro! Man vergisst sehr oft, welche Werte tatschlich auch fr die Zukunft sichergestellt wurden. Man vergisst aber auch sehr oft, dass sich dieses Bundesland in den letzten zehn Jahren umbauen, viel investieren musste. Das heit, es war einfach notwendig in vielen Bereichen. Wenn ich an die Tourismus-Infrastruktur denke zum Beispiel, wenn ich an neue Hotelprojekte denke, wenn ich an neue Betriebsansiedelungen denke. Wenn ich allein an den Industriepark St. Veit denke, was da gemeinsam mit Brgermeister Gerhard Mock und den politisch Verantwortlichen des Landes, vor allem Landeshauptmann Jrg Haider war ein wesentlich Mittreibender, ist dieser Industriepark St. Veit eine Krntner Erfolgsgeschichte! Denken Sie zehn Jahre zurck, da war eine Schottergrube. Heute haben wir dort einen florierenden Wirtschaftspark, der gerade auch im Bereich der erneuerbaren Energie Weltmarktfhrer, Europamarktfhrer ist. Da ist uns etwas gelungen! Und das wird auch die Aufgabe sein in den nchsten fnf Jahren, dieses Land auch unter diesen schwierigen Bedingungen, die wir derzeit haben, nach vorne zu bringen! (Beifall von der BZ- und der VP-Fraktion.)Was man rckblickend auch festhalten kann: Dieser sogenannte Super-Wahlsonntag. Es hat ja durchaus auch Zweifel gegeben, dass man in Krnten weder organisatorisch in der Lage, noch die Reife der Whlerschaft sozusagen dazu geeignet ist, einen sogenannten Super-Wahlsonntag abzuhalten. Ich bedanke mich bei allen Verantwortlichen, die die Rahmenbedingungen fr diesen gemeinsamen Wahlsonntag gesetzt haben, ich bedanke mich aber auch bei den Whlern, die in sehr hohem Mae an dieser demokratischen Abstimmung in sehr groer demokratischer Reife teilgenommen haben! Krnten hat auch da gezeigt, dass wir in der Lage sind, auch Super-Wahlsonntage entsprechend zu organisieren, sie auch entsprechend abzuwickeln. Eines vielleicht noch: Da mssen sich alle Parteien zurcknehmen! Dieser Super-Wahlsonntag hat natrlich auch eine Super-Werbeschlacht mit sich gebracht. Wenn ich speziell an die Landeshauptstadt denke, wo sozusagen zwei Growahlen aufeinander getroffen sind, dann haben wir durchaus auch die ffentliche Meinung mit unseren Werbeauftritten etwas berfordert. Auch das muss ein Ziel und Vermchtnis dieser Regierung und dieses Landtages sein, bei den nchsten Wahlen vielleicht andere Formen der Kommunikation zu suchen und ab und zu mit Plakaten und Inseratflchen etwas zurckhaltender zu sein. Das sage ich ganz offen, dass wir auch eine Verantwortung in diese Richtung wahrzunehmen haben!Es hat sich die politische Landschaft nicht nur im Landtag verndert, eine Partei ist nicht mehr im Landtag, eine Partei hat es gerade noch geschafft, was mich auch freut. Lieber Herr Kollege Holub, wir sind ja persnlich, meine ich, gut befreundet, wenn ich das so sagen darf. (Abg. Holub nickt.) Es gibt ab und zu kleine Unterschiede, aber glaube mir: Auch ich bin ein Grner, was die politische Arbeit anlangt! Nur nicht die Ideologie, das unterscheidet uns beide. So gesehen freut es mich, dass auch die Grnen wieder als bunter Farbtupfer hier im Landtag sind und dass wir gemeinsam unsere Diskussionen austragen werden, aber ich denke, dass wir auch gemeinsam frs Tun stehen sollten. Das ist etwas, wozu ich auch die Fraktion der Grnen einlade, denn ich meine, dass Zukunftgestaltung nicht darin bestehen kann, ausschlielich alles in Frage zu stellen. Wenn ich nur an den Ringausbau in Klagenfurt denke, ich glaube, das knnen wir einstimmig und alle gemeinsam festhalten. Ich wurde damals heftig kritisiert, aber heute knnen wir feststellen, dass dieses Verhinderungsbauwerk ein absolut gelungenes ist und auch die LKW-Kolonnen, die rund um den ECE-Park herbei geschrieben wurden, nie gekommen sind. Das ist schon auch ein Zeichen und das ist mir ein groes Anliegen fr alle politisch Verantwortlichen hier im Landtag, besonders aber auch die Einladung in Richtung grn. Dass wir die Umwelt vor all unser Tun zu stellen haben, das ist, glaube ich, auer Streit. Dass wir aber auch Gemeinsamkeiten finden sollen, dass wir Zukunft auch bauen und nicht verbauen mssen, das ist die Einladung in Richtung grn, die ich heute gerne aussprechen darf. (Beifall von der BZ- und VP-Fraktion.)Es hat sich die Situation insgesamt hier im Hohen Haus natrlich gendert, was die Gewichtung anlangt, es gibt zwei Wahlsieger, das wissen wir. Ich bedanke mich bei den Krntner Whlerinnen und Whlern auch fr das Vertrauen, glaube aber trotzdem, wenn es Sieger und Verlierer gibt, es keine Besiegten geben soll. Das ist mir sehr wichtig, dass Zusammenarbeit trotzdem in den Vordergrund zu stellen ist! Ich habe das als Landesrat, als Landeshauptmann-Stellvertreter und auch als Landeshauptmann all meine acht Jahre lang bewiesen! Ich glaube, jeder Brgermeister in Krnten wei, dass es keine Politik des Gerhard Drfler gibt, die sozusagen in Parteifarben des Brgermeisters festzumachen ist. Ich werde das auch in Zukunft als groe, wichtige Brcke ber all unserem politischen Tun verstehen und lade alle dazu auch ein, da, obwohl es, wie gesagt, Sieger und Verlierer gibt, trotzdem Krnten der Gewinner sein muss. Das ist Demokratie und die haben wir auch so zu leben und so zu verstehen!Es hat sich auch die Landeshauptstadt das ist auch durchaus politisch geschichtstrchtig am 1. Mrz und danach bei den Stichwahlen doch politisch sehr verndert. Ich darf dem scheidenden Brgermeister Harald Scheucher ein persnliches Dankeschn aussprechen! Sie wissen, ich bin mit ihm persnlich gut befreundet und er war immer einer, der beseelt davon war, seine Landeshauptstadt nach vorne zu bringen. Das ist ihm auch gelungen, auch wenn der Whler ein anderes Zeichen gesetzt hat, das mich ja nicht unglcklich macht. Das sage ich ganz offen, aber letztendlich war Harald Scheucher auch ein Brgermeister, der es verstanden hat, den Mut zu Groprojekten zu haben. Sehr oft ist erst nach einer politischen Wirkungszeit sozusagen die Bilanz eine etwas unverkrampftere und er war wirklich ein Brgermeister seiner Landeshauptstadt, der beseelt davon war so wie wir das Land nach vorne zu bringen, eine Landeshauptstadt weiter zu entwickeln. Es war auch eine sehr groe Verbindung zwischen Landeshauptmann Jrg Haider und Brgermeister Harald Scheucher da, die viele Projekte mglich gemacht hat, ber die wir heute eine Erfolgsbilanz ziehen knnen, die ich ja nicht einzeln auffhren muss.Die Demokratie sieht auch Spielregeln vor, die manchen vielleicht in diesen Situationen nicht so gefallen, aber demokratiepolitisch die Wrze in der politischen Suppe sind. Wir haben uns auch zu einer neuen Form der Regierungs-Zusammenarbeit gefunden. Ich halte das gerade in Zeiten wie diesen fr wichtig. Alle sind eingeladen zur Mitarbeit, trotzdem braucht es ein Spiel der nicht immer sozusagen freien Krfte, sondern der gemeinsamen Krfte. Und das ist fr mich die Form der Koalition, dass es so etwas gibt wie ein Bekenntnis, dass man Entscheidungen schneller trifft, weil die Zeiten sie von uns erfordern. Und deshalb bedanke ich mich auch bei unserem zuknftigen Partner, dass wir gemeinsam in der Lage sein werden, einen gewissen Prozess der Beschleunigung des Tuns, aber immer unter Beobachtung der Verpflichtungen, die uns der Whler auferlegt hat, in den Vordergrund zu stellen. (Beifall von der BZ- und VP-Fraktion.)Wo steht Krnten 2009? Das Unwort Krise beschftigt uns alle. Krise bedeutet aber auch, wie wir wissen, Chance oder Weggabelung. Ich denke, dass diese Wirtschafts- und Finanzmarktkrise ich habe sie immer auch als Krise der Gier bezeichnet oder sagen wir so: Ist es nicht auch ein Ergebnis einer Wirtschafts- und Gesellschaftswelt, wo man sich ja die Frage stellen muss: Ist der Mensch fr die Wirtschaft da oder die Wirtschaft fr den Menschen?. Ich glaube, dass sich in den letzten Jahren ein Prozess dynamisiert hat, der die Menschen sehr oft berfordert. Ob das ein Grokonzern ist, ob das ein kleinerer Betrieb ist, ob das der Einzelne ist, ob das die Frauen sind, ob das die Lehrerschaft ist, man hat so das Gefhl und das nicht zu Unrecht, dass sich eine Geschwindigkeit der Gesellschaft entwickelt hat, die in Wahrheit den Menschen tglich berfordert. Ich meine, dass die Krise auch die Aufgabe und die Chance sein muss, den Menschen in den Vordergrund zu stellen. Und da ist es mir ein ganz wichtiges Anliegen, den Wert der Familie wieder einmal aufzuladen, weil ich meine, dass gerade die Basisstruktur einer funktionierenden Gesellschaft, die Familie, in den letzten Jahren auch unter die Rder dieser Geschwindigkeit gekommen ist. Ich meine, dass wir in Krnten es gibt das schne Gurktaler Wort oder das Krntner Wort Zsammhaltn. Wo lernt man Zsammhaltn? In der Familie! gerade in Zeiten wie diesen Sorge dafr tragen mssen, dass die Familie wieder Kern der Gesellschaft ist und das verstrkt, obwohl es natrlich immer Rahmenbedingungen fr neue Formen familienhnlicher Strukturen geben wird mssen, das wissen wir. Das eine schliet das andere nicht aus, aber wir haben alles zu tun, dass die wichtigste Kern-/Basisstruktur der Gesellschaft, die Familie, wieder bessere Rahmenbedingungen erhlt. (Beifall von der BZ- und VP-Fraktion.) Und da sehe ich zwischen beiden Koalitionspartnern durchaus einen klaren Zugang zum Thema Familie, weil wir auch schon in den letzten Jahren in diesem Bereich durchaus Soziales, Gemeinsames rund um die Familie gefunden haben. Und das wird auch die Kernaufgabe der Zukunft sein: Familie muss leistbar sein! Familie braucht eine entsprechende ffentliche Wertschtzung! Ich leide oft darunter, wenn es Diskussionen gibt, wo man meint, eine Frau, die angeblich nur Mutter und Familien- ich sage das Wort bewusst Chefin ist, dass sie in dieser Gesellschaft so etwas wie eine Frau ist, die sozusagen nicht voll zur Verfgung steht, nmlich der Wirtschaft und den Geldmaschinen. Ich meine, wir haben alle Rahmenbedingungen, die nur mglich sind, so zu setzen und zu verstehen, dass eben Familie, Frausein, Muttersein, auch Vatersein ich mchte das nicht geschlechterspezifisch bewerten neu und besser untersttzt werden muss, dass wir neue Akzente brauchen werden, aber auch Vorhandenes sicherstellen mssen. Die Krntner Familienfrderung: Im Vergleich der Bundeslnder die hchste Familienfrderung, die wir im Rahmen einer Evaluierung breiter streuen wollen, damit sie noch mehr Familien zur Verfgung steht. Der kostenlose Vormittagskindergarten: Krnten hat hier eine Weichenstellung zustande gebracht.Das ist auch ein Zeichen, dass wir sie aus dem Zukunftsfonds finanzieren konnten, dass es letztendlich eine Weichenstellung Richtung Familie war, dass die Leistbarkeit Kind und Familie und die Vereinbarung Beruf, Frau, Kind und Familie damit gewhrleistet sind, dass wir immerhin die Haushaltskassen pro Kind und Jahr um sage und schreibe 825,-- Euro verbessern konnten. Das wird bereits in den nchsten Wochen die wichtigste Aufgabe sein, gemeinsam den kostenlosen Vormittagskindergarten auch fr die nchsten Jahre sicherzustellen. Das ist ein wichtiges familienpolitisches Ziel. (Beifall von der BZ- und der VP-Fraktion.)Neben den bereits bewhrten finanziellen Zuwendungen an die Familien muss man sich die Frage stellen, was Familienarbeit wert ist. Man hat in den letzten Jahren gemeint, man muss alles auslagern, Sozialarbeit hat nicht nur in der Familie stattzufinden, von der Kleinkindbetreuung bis zur Sterbehilfe ist alles in Organisationen auszulagern. Wenn man heute die Ergebnisse dieser Familienpolitik auch betrachten muss, dass im Bereich der Jugend groe Probleme da sind oder dass viele Kinder nach der Hauptschule nicht Sinn erfassend lesen knnen, frher aber im Erziehungsbereich und Lernbereich der Familie Sinn erfassendes Lesen bereits jede Volksschlerin und Volksschler konnte, ist das ein Zeichen, dass das zum Beispiel im Bereich der Bildungsarbeit eine Familie im klassischen Sinne auch leisten konnte. Oder wenn man wei, dass viele Sozialaufgaben und Sozialeinrichtungen, die groartige Arbeit leisten, ausgelagert wurden, letztendlich wird man sich aber auch die Frage stellen mssen, dass im verschrften internationalen Wettbewerb die Leistbarkeit von Sozialleistungen ausschlielich auerhalb der Familie ist die noch gegeben oder sollte man nicht auch berlegen, in neuen Formen der Sozialarbeit in der Familie sie auch entsprechend zu honorieren sind. Ich denke, das wird eine Riesenherausforderung sein, dass wir Frauen und Mttern auch die Chance geben, wahlweise zum Beispiel zwischen Kinderbetreuung und Selbsterziehung bis hin zum fnften Lebensjahr, weil da haben wir das verpflichtende Vorschulkindergartenjahr, auch die Sicherheit zu geben, fr diese Bildungs- und Sozialarbeit eine entsprechende ffentliche Wertschtzung, nmlich auch eine finanzielle Hilfe, zu haben. Das wird eine wichtige Herausforderung sein, weil ich meine, es kann nicht nur glcklich machen, bei irgendeinem Discounter um einige Hundert Euro Regalschlichter zu sein, der Wirtschaft zur Verfgung zu stehen und gleichzeitig die Familie vernachlssigen zu mssen. Denn man muss sich die Haushaltskassen vieler Frauen auch anschauen, die im Arbeitsprozess stehen. Da wird man feststellen, dass die Aufwendungen teilweise wesentlich hher sind als das tatschliche Einkommen. Da meine ich, dass es wohl besser ist, mehr Wert fr die Familie zu schaffen und den Familien insgesamt diese Sicherheit Familie und die Leistbarkeit Familie wieder verstrkt zurck zu geben. (Beifall von der BZ- und der VP-Fraktion.)Der Schwerpunkt Gesundheit in Krnten ein groes Thema, wo ich auch alle auffordern mchte. Man hat so das Gefhl, dass sich in manchen Schreibstuben mehr im LKH Neu herumtreiben als in anderen Bereichen der ffentlichkeit. Ich meine, dass es wichtig ist, endlich dafr Sorge zu tragen, dass dieses Groprojekt, dieses faszinierende Projekt LKH Neu sich nicht stndig in einer medial ffentlichen Diskussion wiederfindet, sondern dass wir die Chance, ein groes modernes Krankenhaus zu haben, jetzt ins Ziel bringen. Es wird notwendig sein, alles zu tun, dass die Irritationen, die es immer wieder ffentlich gibt, hintan gestellt werden, dass wir insgesamt ein klares Bekenntnis auch weiterhin zur Gesundheitsversorgung haben, die flchendeckend in Krnten stattfindet. Ich mchte kein Krankenhaus Friesach, ich mchte kein Krankenhaus in Spittal oder ich mchte auch in Hermagor kein Krankenhaus missen. Ein klares Bekenntnis zur Gesundheit im lndlichen Raum. Ein klares Bekenntnis aber auch zur Spezialisierung. Ein klares Bekenntnis zur grtmglichen Kosteneffizienz, aber auch ein klares Bekenntnis zu hochwertigen Arbeitspltzen im lndlichen Raum. Da wird es nichts zu diskutieren geben, das wird sicher zu stellen sein. Ich erwarte mir nur, dass alle, die im Bereich der Gesundheit Verantwortung tragen, ich darf auch den Betriebsrat als neuen Abgeordneten begren, dass wir ab und zu darunter leiden, dass viel zu viel ffentlich diskutiert wird. Dass auf der fachlich menschlichen Ebene zu diskutieren sein wird und du wirst sicher ein Partner hier im Landtag sein, der auch seinen Beitrag dazu leisten wird, dass wir dieses LKH Neu endlich in qualitativer gesundheitlicher Ruhe sozusagen arbeiten lassen, damit Irritationen der letzten Zeit Geschichte sind und damit dieses Krankenhaus tatschlich dieses Ziel, das wir uns gemeinsam gestellt haben, erreichen kann. (Beifall von der BZ- und der VP-Fraktion.)Der Bereich Infrastruktur, vom lndlichen Wegenetz bis zur zweiten Rhre des Katschbergtunnels. Ich glaube, wir knnen insgesamt eine gute Bilanz der letzten zehn Jahre, die unvergleichbar ist in sterreich, ziehen. Wir konnten Krnten zu einem modernen europischen Standort machen. Sie wissen, wir haben Krnten bernommen in einer Zeit, da gab es keine zweite Katschbergtunnelrhre, keine voll ausgebaute Pack, die Koralmbahn war als Idee irgendwo herumschwirrend, wir hatten den ltesten Bahnhof, die rostigsten Zge, in etwa eine Verkehrsinfrastruktur wie in Albanien. Wir haben dieses Land in seiner Aufgabe, europischer Schnittpunkt zu sein, wesentlich nach vorne gebracht und wir werden das auch in Zukunft tun. Es ist auch hoch interessant, wenn wir heute nach 30 Tagen den neuen Landtag konstituieren, die neue Landesregierung fr die nchste Amtsperiode festgelegt haben, dass am nchsten 30., nmlich am 30. April bereits die zweite Rhre des Katschbergtunnels erffnet wird. Auch wieder ein Zeichen fr Zukunft! Ich meine, dass wir jetzt alles zu tun haben, ich werde keine Auflistung der Aktivitten der letzten Jahre, wichtig wird sein, dass wir insgesamt die Erreichbarkeit der Regionen qualitativ verbessern. Dass wir beispielsweise die B 100 fertig ausbauen, Herr Abgeordneter Hueter, die VP wird bald hoffentlich den Einspruch abgearbeitet haben. Dass wir im Bereich der Verkehrsinfrastruktur vor allem das Krntner Radwegenetz noch entsprechend erweitern und abschlieen. Und dass wir aber auch im Bereich des ffentlichen Verkehrs weiterhin die Akzente der letzten Jahre verstrken. Wir haben 155 Millionen in Krntens Bahnhfe investiert, wir haben den Krnten Takt umgesetzt. Wir sollten darber nachdenken, dass in Zukunft auch Schnellbahnsysteme zwischen Spittal Villach Klagenfurt genauso wie auch zwischen Treibach Althofen St. Veit und Klagenfurt stattfinden. Es wird wichtig sein, denn Umwelt heit sinnvoll ffentlicher Verkehr. Ein groes Anliegen auch die Entwicklung der Elektromobilitt, auch da ist Krnten bereits gemeinsam mit der Wirtschaftskammer, auch der Kollege Rohr hat sich da entsprechend eingebracht, dass wir gemeinsam das Projekt Elektromobilitt so weit nach vorne gebracht haben, dass wir bereits konkret ber Photovoltaikkraftwerke nachdenken und sie planen. Dass wir bereits konkret in Tankstellennetz ber ganz Krnten entwickeln, dass wir wissen, dass in den nchsten zwei Jahren alle groen Automobilproduzenten mit hoch qualitativen Elektrofahrzeugen am Markt auftreten werden. Dass die Magna in der Steiermark bereits die Komponenten der Elektrofahrzeuge so weit vorbereitet hat, dass tatschlich 2010/2011 Elektromobilitt der groe Sprung in Krnten sein wird. Ich werde alles dafr weiterhin tun, gemeinsam auch, das haben wir mit der Wirtschaftskammer so vereinbart, dass wir die Elektromobilitt sozusagen den Fahrzeugen entgegen arbeiten. Das heit, ich will, dass wir in zwei Jahren bereits in der Lage sind, tatschlich von einer hoch umweltfreundlichen Elektromobilitt zu reden. Studien sagen, dass in etwa 10 Jahren 25 Prozent der Motorisierung in der Stadt und im Stadtumlandbereich elektrisch sein wird. Wir sollten dieses Ziel in fnf, sechs Jahren erreichen, weil ich meine, dass wir damit den grten Dienst der Krntner Umwelt und in Wahrheit auch den grten Dienst der Lebensqualitt in Ballungszentren zur Verfgung stellen knnen. Wie schon bei der Solar-Offensive wird Krnten auch im Bereich der Elektromobilitt Marktfhrer und Umwelttrendsetter in sterreich sein! (Beifall von der BZ- und der VP-Fraktion.)Ein wichtiger Bereich, ein nicht immer ganz umstrittener, der Krntner Tourismus: Ich will einmal formulieren: Krnten feiert ein Comeback! Es ist uns in den letzten zehn Jahren gelungen, jedes Jahr Rekorde zu schreiben, auch der Winter 2009 ist ein Rekordwinter. Es ist uns auch gelungen, in Krnten neue Destinationen, alte neu und berhaupt neue Erfolgsdestinationen zu entwickeln. Wenn Sie alleine an den Katschberg denken, das war ein Sorgenberg, heute ein blhender Tourismusberg, der sich entsprechend weiter entwickelt. Oder wenn Sie an den Wrthersee denken. Ich habe schon erwhnt, im Schlosshotel wohnt die sterreichische Nationalmannschaft, beim Werzer wohnt die rumnische Nationalmannschaft. Das Seeparkhotel Herr Abgeordneter Holub wird heuer fertig, du wirst sicher bei der Erffnung sein. Der Pyramidenkogel Neu ein faszinierendes Leuchtturmprojekt insgesamt fr den Wrthersee. Die Events, die viel kritisierten Events, wer mchte heute einen Ironman vermissen? Wer mchte das Beach Volleyball-Turnier nicht in Krnten haben? Wer will auf Krnten luft verzichten oder wer will keine Starnacht? Ich will damit nur sagen, dass es wichtig war, die Marke Krnten auch zu dynamisieren und letztendlich spannend zu gestalten. Wenn Fachjurys schon zweimal das Beach Volleyball Turnier als beste sporttouristischen Veranstaltung vor dem Kitzbhel-Schirennen gereiht haben, dann ist das ein Zeichen, dass sich Krnten tatschlich auch ein entsprechendes Image erarbeiten konnte und dass wir gut auch fr den Ganzjahrestourismus vorbereitet sind. Wir haben in St. Veit das Blumenhotel, wenn die Falkensteiner Gruppe in Krnten investiert hat, wenn wir das Holiday Inn in Villach haben, wenn wir eben das Seeparkhotel in Klagenfurt erffnen oder wenn auch beim Sandwirth investiert wurde, ist das ein Zeichen, dass wir in Richtung Ganzjahrestourismus viel investieren mussten, aber heute ein Comeback tatschlich so vorbereitet haben, dass wir auch in touristisch schwierigen Zeiten, die wir durchaus auch in den nchsten Jahren erwarten mssen, erfolgreich sein werden. (Beifall von der BZ- und der VP-Fraktion.)Wir haben auch eine groe Aufgabe, die wir noch zu lsen haben, das Land Krnten musste aus dem Zukunftsfonds in etwa 45 Millionen Euro zur Verfgung stellen, um die GB-Feriendrfer am Maltschacher See, am Hafnersee und am Ossiacher See sicherzustellen. Es waren hunderte Arbeitspltze, die hier gefhrdet waren. Hoch interessant, dass die der GB gefhrdet hat, das muss man schon als Anmerkung festhalten. Dass wir mit dem Ankauf dieser Drfer auch die Chance haben, neben Ossiach auch Maltschach in Verbindung mit der Simonhhe und letztendlich auch den Hafnersee als tatschlich hoch qualitative Ferieneinrichtungen, die im Besitz des Landes sind, weiter zu entwickeln. Das ist eine groe Verantwortung und ich wnsche dem neuen Tourismusreferenten Dr. Martinz auch, es wird viel Arbeit und am Ende viel Freude sein, immerhin ist eines dieser drei Drfer in deiner Heimatgemeinde und eines in unserer gemeinsamen Bezirkshauptstadt, dass es gelingt, dieses Vermgen des Landes, das einerseits viel gekostet hat, andererseits aber eine wichtige arbeitspolitische Weichenstellung war und letztendlich touristisch auch wichtig fr alle drei Standorte, dass wir dort so klug investieren und so kluge Betriebspartner finden, dass diese drei Drfer im Eigentum des Landes eine gute touristische Entwicklung in Zukunft haben. Wichtig auch die Nachwirkung der Fuball-Europameisterschaft. Die Fuballcamps in Krnten haben sich erfolgreich entwickelt. Wir konnten quasi mit ffentlicher Hilfe das Projekt Fuballtrainingslager in Krnten privatisieren, funktioniert hervorragend. Wir haben bereits letztes Jahr 17.000 Nchtigungen lukrieren knnen. Wir drfen heuer davon ausgehen, weil das Spiel am 1. jetzt schon viele Nchtigungen zustzlich bringt, dass Krnten bereits heuer im Jahr 2009 aus dem Fuballtrainingscamptourismus mehr als 20.000 Nchtigungen erwirtschaften wird. Auch das ist ein erfolgreiches Zeichen, wie man letztendlich in der Lage sein kann und muss, entsprechende Infrastrukturen, wie das EM-Stadion auch die Offensive, die wir im Bereich der Sportinfrastruktur fr Fuball geschaffen haben, erfolgreich touristisch zu vermarkten und Geld damit zu verdienen. (Beifall von der BZ- und der VP-Fraktion.)Das touristische Comeback Krntens wird aber ein sehr grnes Comeback sein, ein naturverbundenes Comeback. Das Thema Vom Berg zum See, das wir mit der Krnten Werbung gemeinsam entwickelt haben, hat uns wieder auf die richtigen Pfade gebracht. Wir brauchen keine Abermillionen sndteuren Kunsttempel in Krnten. Wir haben das schnste Natur- und Fitnessstudio anzubieten. Ich denke, dass der Radtourismus, Walking, Wandern, die Bergwelt, die Natur insgesamt das Angebot Krntens neben den hervorragenden touristischen Einrichtungen ist. Wenn ich das letzte Jahr alleine an die radtouristische Volksveranstaltung im Drautal denke, wo beide Brgermeister aus dem Drautal massiv mitgearbeitet haben, ist das ein Zeichen, dass wir in der Lage sind, Erfolgsprojekte mit der Natur den Menschen anzubieten. Ich glaube, wir sollten keine Konkurrenzinfrastrukturen schaffen, wo wir mit groen Ballungsrumen Freizeiteinrichtungswettbewerbe stattfinden lassen, die uns irrsinnig viel Geld kosten, sondern wir sind gefordert, die Natur, dieses Fitnessstudio Krnten noch verstrkter im Tourismus anzubieten. Ich denke, auch das wird ein wunderbares Comeback der Sommerfrische und des Urlaubes bei Freunden in Krnten sein.Wichtiger Teil: Landwirtschaft und Umwelt. Beides ist fr mich nicht zu trennen, sondern zu verbinden. Ich sehe Landwirtschaft unter dem Motto Arbeit am Land, Arbeit fr das Land. Menschen haben Arbeit und Menschen pflegen das Land. Vielfach wird die Wertigkeit der Landwirtschaft unterschtzt. Wir in Krnten legen grten Wert darauf, dass die Landwirtschaft Rahmenbedingungen hat, die momentan durch die Milchpreisentwicklung keine erfreuliche ist. Aber trotzdem haben wir alles zu tun, von der Bildung in unseren landwirtschaftlichen Fachschulen hoch qualitativen, hoch gebildeten landwirtschaftlichen Nachwuchs weiter auszubilden, was uns hervorragend gelingt. Dass wir auch die Krntner Lebensmittel noch verstrkter in den Mittelpunkt stellen, aber auch dafr Sorge tragen, dass Krntner Lebensmittel mehr zum Export gefhrt werden. Es beruhigt mich, wenn ich irische Butter beim Spar in der Rosentaler Strae kaufen kann, aber keine Krntner Butter in Dublin. Es beruhigt mich, wenn ich Guinness Bier in Krnten kaufen kann, aber kein Hirter Bier, kein Schleppe Bier oder kein Villacher Bier in Dublin. Ich will damit nur sagen, wir mssen auch die Verbindung Kulinarik Tourismus Lebensmittel nicht als Einbahnstrae verstehen, sondern alles tun, dass unsere hochwertigen "Erlebensmittel" auch mehr zu Exporterfolgen werden.Bioenergie, Wertschpfung Holz: Wenn ich allein an unser Paradeunternehmen Buchacher denke, was da an Holzwertschpfung exportiert wird, dann haben wir hier auch neue Spieler.Oder die Firma Hasslacher in Sachsenburg, wo wir auch viel Landesgeld als Frderung eingesetzt haben, sodass wir die Wertschpfung Holz noch verstrken. Ein Projekt, das ich dir jetzt weitergeben kann, Sepp, (gemnzt auf LR Mag. Dr. Martinz.) Urlaub am Bauernhof, das gehrt jetzt ganz dir. Vorher haben wir es uns geteilt. Das ist ein wichtiges touristisches Projekt. Es gibt keinen authentischeren Urlaub. Das Projekt Urlaub am Bauernhof ist ein gemeinsames Anliegen und wird es auch immer bleiben. Ich denke, dass wir hier etwas geschafft haben. Nicht umsonst haben Krntens Bauern, die Urlaube anbieten, den Tourismus-Award 2009 gewonnen. Das haben sie zurecht, weil das fr den Bauern, der sehr oft seine touristische Dienstleistung mehr oder weniger kostenlos zur Verfgung gestellt hat, endlich auch eine Wertschpfung und eine entsprechende Bezahlung seines Tuns mit sich gebracht hat.Der Bereich Jugend und Bildung, eine groe Herausforderung der Zukunft auch da haben wir etwas zustande gebracht, das nicht ganz einfach war. In Wien hrt man, dass der verpflichtende vorschulische Kindergarten kommen soll. Wir haben in Krnten die Vorreiterrolle, dass Bildung bereits im Kindergarten beginnt. Wir haben in Krnten im Bereich der Fnfjhrigen quasi 100 Prozent Kindergartenbesuche. Es sind keine 20 Kinder in Krnten, die nicht im Rahmen der schulischen Vorbereitung fr die Schule fit gemacht werden! (Beifall im Hause.) Wir haben diese Aufgabe als erstes Bundesland angenommen, weil es fr uns wichtig ist, dass jedes Krntner Kind die Schule gleich gut vorbereitet besuchen kann. Ich erwarte mir von der Bundesregierung, dass sie diese Refinanzierung dem Land Krnten endlich jetzt schon zur Verfgung stellt und nicht erst dann, wenn andere Bundeslnder endlich auf den Bildungszug der vorschulischen Bildung aufgesprungen sind! Das war eine wichtige Weichenstellung! Ich kann nur mitteilen: Sie funktioniert bestens! Dass wir damit fhrendes Bildungsbundesland im Kinderbetreuungsbereich sind, ist auch ein schner Krntner bildungspolitischer Erfolg!Die neue Mittelschule weiter entwickeln, die Lehre mit Matura, die Verbindung zwischen Bildung, Wirtschaft und Matura ein geglcktes Bildungsexperiment, das teilweise belchelt wurde und um das wir heute beneidet werden. Natrlich wird es weiterhin das Schulstartgeld geben. Wichtig und notwendig wird sein, und da sehe ich auch Effizienzmglichkeiten und durchaus auch Budgetmglichkeiten, dass wir einerseits Pflichtschulen haben und andererseits Fortbetreuungseinrichtungen. Da haben wir mit dem Bildungsreferenten Uwe Scheuch bereits viele Schulbetreuungsprojekte in Krnten gemeinsam zustande gebracht. Ich meine, da wird man auch einmal im Bereich der Bildung und Betreuung wirtschaftlich denken, dass man ganztags Bildungs- und Betreuungsangebote als gemeinsame Aufgabe versteht. Muss es so sein, dass eine Schule vormittags Schule ist und nachmittags oft leer steht, gleichzeitig eine Horteinrichtung vormittags leer steht und nur nachmittags benutzt wird? Ich glaube, eine moderne Bildungs- und Betreuungslandschaft muss es mglich machen, dass Schler in Zukunft ohne Schultasche nach Hause gehen. Sie haben ihre Bildungsarbeit bis am Abend erledigt und dann gibt es Zeit fr Familie, Zeit fr Sport, Zeit fr Kultur, Zeit freinander. Das halte ich fr sehr wichtig! Deshalb meine ich und da sind auch Sparpotentiale verpackt und Bildungskapital mglich, was die Finnen knnen, muss doch auch sterreich und besonders Krnten knnen dass wir den Bereich Pflichtschule und Betreuung am Nachmittag in ein Projekt zusammenfhren. Das wird die Gemeindenkassen sehr erleichtern. (Beifall von der BZ-Fraktion und von der VP-Fraktion.) Es gibt erfreuliche Signale dazu, Wissenschaftsminister Hahn hat sich ja auch dafr ausgesprochen. Das freut mich, dass es da Bewegung im Denken aller Verantwortlichen gibt, weil ich meine, dass wir hier einerseits ein Bildungsverbesserungsangebot entwickeln und andererseits aber auch die Kostenstrukturen der ffentlichen Hand optimieren knnen.Bildungskarenz eine wichtige Manahme, die gerade in Zeiten wie diesen noch verstrkt notwendig sein wird. Ein Thema ist der so genannte Jugendtausender. Es ist wichtig, dass junge Menschen im Bereich der Bildungskosten, im Bereich der ersten Wohnungsgrndung, im Bereich der Mobilitt, sprich Fhrerscheinprfung, selbst entscheiden knnen, dass wir hier auch jungen Menschen entsprechende Frderungen geben. Die wird es aber nur mit den entsprechenden Richtlinien geben. Es braucht keiner Sorge haben, wie kritisiert wurde, dass Drfler, Scheuch, Martinz & Co. mit dem Tausender durch das Land fahren werden, sondern wir mssen den Krntner Jugendlichen in Bereichen der Bildung, Mobilitt und letztendlich auch in anderen Bereichen positive Untersttzung zur Verfgung stellen. (Beifall von der BZ-Fraktion und von der VP-Fraktion.)Noch einmal zu den Landesfinanzen: Da wird ja vieles krank geschrieben und krank geredet. Ich mchte die Sorgen anderer Bundeslnder nicht haben, die im Rahmen der Finanzmarktkrise 800 Millionen Euro, wie man im aktuellen Trend nachlesen konnte, verloren haben. Wir haben durch den Verkauf der HYPO-Bank gewonnen, die Menschen und das Land haben gewonnen. Jeder wird heute feststellen mssen, dass dieser Verkauf wirklich, wie es immer wieder gesagt wurde, zur richtigen Zeit, zum richtigen Preis passiert ist. Ich mchte mir nicht vorstellen mssen, dass das Land Krnten darber nachdenken muss, hunderte Millionen Eigenkapitalschuld zuschieen zu mssen. Das wre schlichtweg undenkbar. Das Land Krnten hat sich damit einen Zukunftsfonds gesichert. Das Land Krnten hat aber auch dafr Sorge zu tragen, dass letztendlich die Kapitalisierung, Wirtschaft und Banken wieder etwas aktiviert werden. Es kann nicht sein, dass Banken generell das sterreichische Bankenhilfspaket in Anspruch nehmen, um ihre Bilanzen zu sanieren und gleichzeitig der Wirtschaft nicht das Kapital zur Verfgung stellen, das die Wirtschaft braucht. Da werden wir gemeinsam auch mit der Bundesregierung Lsungen finden mssen, dass wir nicht die faulen Ostgeschfte der sterreichischen Banken zu finanzieren haben, die dann noch dazu im italienischen Eigentum stehen. Sondern dass, wenn es Bankenhilfe gibt, und die muss es geben, dann muss es aber auch gewhrleistet sein, dass letztendlich die Kapitalisierung der Wirtschaft entsprechend stattfinden muss und wird! (Beifall von der BZ-Fraktion und von der VP-Fraktion.) Wir mssen einerseits alle Abgaben der ffentlichen Hand hinterfragen und auf ihre Wirksamkeit berprfen, auf ihre Notwendigkeit. Wir mssen auch bereit sein, gnadenlos Sparpotenziale zu schrfen. Harald Dobernig hat in einem Interview eine sehr interessante Wortmeldung gefunden. Ich kann mich erinnern, Herr Finanzreferent, so manche Spaettel werden halt vielleicht weniger stattfinden. Ich glaube, das ist auch gut so. Ich habe viel Lob dafr erhalten, dass ich ein Tennisturnier in Krnten nicht mit hunderttausenden Euro finanziere, weil ich meine, Tennis hat keinen USB. Die Bltezeit des Tennis ist vorbei. Wenn man Zuschauer quasi mit Taxis einladen muss, damit sie ein Sportevent besuchen, dann hat es eben nicht mehr seine Zeit, dann bin ich nicht mehr bereit, ffentliches Geld in hunderttausenden Euro einzusetzen. Es ist mir viel wichtiger, dass ich dieses Geld zum Beispiel fr den Nachwuchs einsetze. Es muss auch mglich sein, lieb gewordenes zu hinterzufragen. Was gut ist, wie das Beachvolleyball, wird weiter zu finanzieren sein, manches, das sich etwas abgentzt hat, das gilt fr alle Bereiche der ffentlichen politischen Verantwortung, ist zu hinterfragen, zu verstrken, wo es notwendig ist, zu kappen, wo es nicht mehr notwendig ist und es ist auch Neues in die Wege zu leiten, wo es notwendig ist. (Beifall von der BZ-Fraktion und von der VP-Fraktion.)Ein wichtiges Projekt und damit komme ich zum Thema Nachbarschaftspolitik. Wir haben in den letzten Jahren eine sehr, sehr gute Nachbarschaftsentwicklung gehabt, die auch auf persnlichen Freundschaften unseres verstorbenen Landeshauptmannes Dr. Jrg Haider aufgebaut war, mit Prsident Tondo, vorher mit Prsident Illy, auch mit Prsident Zalan. Ich darf feststellen und mit Freude berichten, dass diese Freundschaft einerseits, aber auch die Leidenschaft der Zusammenarbeit auch ich bernehmen durfte und dass wir auch in den nchsten Jahren eine ganz massive Weiterentwicklung haben werden, die dem Wirtschaftsstandort Krnten, dem Verkehrsstandort Krnten, auch dem Tourismusstandort Krnten neue Mglichkeiten bringen wird. Es ist sehr erfreulich zu wissen, dass beide Prsidenten eben das Projekt Dreilnder Schi-WM massiv untersttzen. Das ist ein Brcke der Nachbarschaft. Wir knnen mit unserem Nachbarn Slowenien sowie mit unseren italienischen Freunden gemeinsam mit der Host-City Kranjska Gora, mit Bad Kleinkirchheim und mit Tarvis Sport- und Tourismusgeschichte schreiben. Es kann und wird uns gelingen, davon bin ich felsenfest berzeugt, weil auch die FIS, weil auch der Prsident des sterreichischen Schiverbandes, Peter Schrcksnadel, dieses Projekt massiv untersttzt, dass wir hier unsere Region von der Adria bis zu den Alpen ber Jahre erfolgreich weltweit in die Auslage stellen knnen. Das ist nicht irgendein Sportevent, sondern fr mich ist es die Chance, einerseits eine der spannendsten Regionen in der Nachbarschaftspolitik weiter zu entwickeln, andererseits aber auch die Scheinwerfer der Welt auf diese Region zu stellen. Ich denke, dass dieses Projekt in seiner Einzigartigkeit auch eine kleine sportpolitische Trauerverarbeitung Krntens ist, denn heute noch reden wir noch immer von der Olympiabewerbung Senza confini. Was wir mit Olympia nicht geschafft haben, knnen wir jedenfalls im Bereich der Schi-Weltmeisterschaft schaffen. Ich bin felsenfest davon berzeugt. Ich freue mich, dass eigentlich alle Parteien in Krnten dieses Projekt auch untersttzen, dass es damit auch zu unserem Nachbarn Slowenien in Kranjska Gora, die Host-City sein wird, eine neue Zukunft gibt. Nachbarschaft, Wirtschaft, Kultur, Sport, Tourismus, Interreg-Projekte, die Radwegenetze, die grenzberschreitend zum Beispiel bis nach Dravograd fhren, sind ja Zeichen, dass wir Gemeinsamkeiten gut miteinander leben. Wir sollten uns nur, wie es gute Nachbarn tun, nicht gegenseitig berfordern. Das ist gute Nachbarschaftspolitik, wie ich sie jedenfalls verstehe! (Beifall von der BZ-Fraktion und von der VP-Fraktion. Es erfolgen ebenfalls Beifallskundgebungen von den Zuhrern auf der Zuhrertribne.)Drfler
Ich muss die Rede des Herrn Landeshauptmannes kurz unterbrechen. Ich darf die Damen und Herren auf der Zuhrertribne bitten, keine Beifallskundgebungen zu geben! Das ist den Gepflogenheiten des Hauses nicht wrdig. Bitte, setzen Sie fort, Herr Landeshauptmann!
Dankeschn! Wenn Ihnen die Rede gefllt, knnen Sie mir gerne ein paar Zeilen schreiben. Da freue ich mich sehr darber! (Beifall von der BZ-Fraktion.)Das Thema Sicherheit, auch die Asylfrage, immer wieder ein Thema, das nicht mehr ganz einfach ist. Da muss man als Politiker bereit sein, wie ich es gesagt habe, als Landeshauptmann nicht hinter den Menschen, sondern vor den Menschen zu stehen. Das ist mir wichtig! Krnten wird immer und war immer ein humanitres Land, das mchte ich ausdrcklichst festhalten. Aber wir haben auch die Verpflichtung, wenn wir Gastrecht gewhren, dass wir Gastpflicht einfordern. Das erwarten sich die Menschen von uns. Ich habe kein Interesse daran, im Bereich der Sicherheit, wenn es um Asylfragen geht, auch nur einen Millimeter nachzugeben. Wir werden auch in Zukunft eine spezielle Betreuungseinrichtung haben. Da mchte ich auch die Medien einmal dazu einladen, fair dazu zu berichten! Das ist nicht irgendein Gefangenenlager, sondern das ist eine Begleitmanahme, eine Sicherheitsmanahme und letztendlich auch eine prventive Betreuungseinrichtung, um strafflligen Asylwerbern die Chance zu geben, sich doch zu integrieren und zu lernen, dass man in sterreich entsprechende Gesetze einzuhalten hat. Ich kann auch berichten, dass das bereits prventive Wirkung hat, weil man wei, dass Krnten streng ist. Das werden wir auch in Zukunft sein. (Beifall von der BZ-Fraktion.) Ich habe kein Interesse daran, hier Gastfreundschaft falsch ausnutzen zu lassen. Das Zweite ist, dass wir auch im Bereich einer weiteren Erstaufnahmestelle da ist die Frau Innenministerin Sd, null Interesse haben. Das ist etwas, was ich meine, ich wei nicht, wie es bei den Grnen ist, aber zumindest alle anderen drei Parteien haben sich klar dazu geuert. Wir brauchen auch keine entsprechende zweite oder dritte Erstaufnahmestelle, weil ja im Bereich des Asyls die Asylwerber um Tausende zurck gegangen sind. Wir werden immer humanitr sein. Wir werden unsere Gastpflichten auch entsprechend wahrnehmen. Wir werden es nicht zulassen, dass in Krnten eine Einrichtung dieser Art geschaffen wird. Das lehnt die Bevlkerung und damit wohl auch die Politik klar ab! (Beifall von der BZ-Fraktion und von der VP-Fraktion.)Was aber verbessert werden muss ist die Aufgabe, dass wir in Krnten mehr Polizei brauchen. Wenn das der Brgermeister der Stadt Villach verlangt und auch der Brgermeister der Stadt Klagenfurt, ist das eine klare Position des Landes Krnten. Sicherheit ist ein wichtiges, kostbares Gut. Es gibt mehr Sicherheitsaufgaben. Wir haben keine Grenzkontrollen. Es ist zum Beispiel notwendig, dafr Sorge zu tragen, dass die Innenministerin der Polizei dieses Personal zur Verfgung stellt, das wir auch brauchen, um im Bereich der Krntner Kontrollpltze, wir haben drei, auch stndige Verkehrs- und Sicherheitskontrollen durchfhren zu knnen. Wir stellen fest, dass im Bereich dieser Kontrollen die Verkehrssnder quasi auf null zurck gegangen sind, aber sehr wohl massive kriminelle und Asylprobleme aufgedeckt werden konnten. Da haben wir grte Sorge dafr zu tragen, dass letztendlich entsprechendes Personal vorhanden ist. Das ist eine Forderung, die wir auch gemeinsam in der Krntner Landesregierung verabschiedet haben, dass wir die Innenministerin auffordern, nachdem 50 Polizeibeamte in Krnten neu geschult werden, letztendlich insgesamt 300 Beamte in Krnten mehr im Einsatz zu haben. Wir wollen auch in Zukunft ein sicheres Krnten sein! (Beifall von der BZ-Fraktion und von der VP-Fraktion.)Wie Sie sehen, ist in diesem Land viel zu tun. Wir sollten an die Menschen und an das Land glauben. Ich glaube, dass die Menschen im Jahr 2009 auch so etwas wie ein Zusammenrcken, auch ein Grundvertrauen brauchen. Ich glaube, dass es auch politische Verpflichtung ist, nicht mit dem Thema Verunsicherung zu arbeiten, sondern den Menschen auch zumindest das leidenschaftliche Tun klar zu signalisieren, dass wir die Sorgen der Menschen ernst nehmen und das jeden Tag. Wir werden keine Wunderwuzzis sein knnen. Wir knnen heute nicht von heute auf morgen die Probleme, wenn die Automobil-Industrie stottert, lsen! Wir mssen den Menschen aber auch soziale Sicherheit geben. Es ist immens wichtig, dass wir Modelle der Hilfestellung finden, dass Menschen in Krnten auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zurecht kommen. Das ist ein gutes Land! sterreich, aber besonders auch Krnten hat in vergangenen Jahren schwierigere Zeiten positiv berstehen knnen. Das wird fr mich die wichtigste Aufgabe insgesamt sein, den Menschen Sicherheit, den Menschen Vertrauen zu geben, die Familien in den Vordergrund zu stellen, letztendlich Arbeitspltze zu schaffen. Es ist uns in Krnten gelungen, heuer ein Infrastrukturpaket von 208 Millionen Euro zu schnren.Wir werden auch in Zukunft gerade mit dem groen Projekt Koralm letztendlich einen Arbeitsplatzmotor haben, den wir zeitgerecht fr die Beschftigung von 2009 bis 2018 vorbereitet haben. (Beifall von der BZ- und VP-Fraktion.) Was aber wichtig sein wird, dass wir auch dazu ein klares Bekenntnis der Bundesregierung einfordern, die Weiterplanung des Projektes Adriatic-Baltic-Achse von Klagenfurt nach Villach und die Gterumfahrung Villach. Wir mssen jetzt dafr Sorge tragen, dass dieser Planungsprozess finalisiert wird, weil es wieder um ein Milliardenbauvolumen geht. Gleiches gilt fr die S 37. Ich lasse mir notwendige Infrastrukturinvestitionen in die Sicherheit und auch in die Anrainerverbesserung nicht krank reden! Jahrzehntelang hat man davon gesprochen, dass die ehemalige 317er, wie man sie im Volksmund genannt hat, ausgebaut werden muss. Heute haben wir ein klares Bekenntnis der ASFINAG, der Bundesregierung und des Landes Krnten. Wir werden im Einklang mit den Gemeinden, mit der Bevlkerung, mit dem Krntner Landtag es gibt ja die Beschlsse fr Einhausungen im Bereich Friesach und im Bereich Maria Saal auch dieses Projekt schnell auf die Baufahrbahn bringen mssen. Es geht um Bauvolumen von 1,2 Milliarden Euro! Das ist die zweite Grobaustelle fr das Land Krnten neben dem Projekt Koralm. Wann, wenn nicht jetzt, mssen wir alles beschleunigen, Streit hintan stellen und gemeinsam mit den Brgerinitiativen, gemeinsam mit den Gemeinden, schnell sinnvolle Verfahrenslsungen finden, damit wir dort auch entsprechende Arbeitspltze einerseits schaffen, Sicherheit schaffen, die Situation der Umwelt wesentlich verbessern und letztendlich auch die Region entwickeln. Ich mchte, dass am Beginn des Gurktales ein Wirtschaftspark entsteht, dass wir damit auch Arbeit wieder in die Regionen zurckbringen knnen. Das knnen wir nur bei hochqualitativer Erreichbarkeit und daher ist die S 37 auch eine wirtschaftspolitische Grobaustelle der Zukunft!Und so sehe ich auch die Aufgaben fr das Land Krnten, dass wir sie gemeinsam auch in dieser Zeit lsen knnen. Dazu gehrt Optimismus, dazu gehrt Vertrauen, dazu gehrt, wie es im Regierungsprogramm steht, Stabilitt und dazu gehrt auch Verlsslichkeit. Entscheidungen, die die Politik trifft, mssen verlsslich sein! Sie mssen auch, gerade in unsicheren Zeiten, dieses Mehr an Stabilitt mit sich bringen, damit wir auch in einer Bilanz der nchsten fnf Jahre am Ende einer Periode sagen knnen: Wir haben Schwieriges umschifft, wir haben Hindernisse beseitigt, wir haben den Menschen Vertrauen gegeben, wir haben als verlssliche Partner unserer politischen Verantwortung letztendlich fr gute Lsungen zusammenarbeiten knnen. Und wir knnen am Ende dieser Periode 2014 sagen: Es ist ein Stck gutes Krnten mehr geworden! So sehe ich die Aufgabe des Krntner Landtages, so sehe ich die Aufgabe als Landeshauptmann, so sehe ich die Aufgabe unseres Regierungskollegiums. Ich habe heute schon ein paar Schuhe bekommen. Ich denke, auch wenn es schwierig ist und als Marathonlufer wei ich, dass man ab und zu zwischen Kilometer 20 und 30 schon etwas bersuert ist, die Muskeln nicht mehr so richtig mitmachen, wie es der Kopf gerne mchte, gibt es nichts Schneres, als schwierige Ziele zu erreichen. Laufen wir einen guten Marathon, damit es fr Krnten gut luft! Ich wnsche uns gemeinsam alles Gute dazu! (Starker, lang andauernder Beifall von der BZ- und VP-Fraktion.)Vorsitzender Erster Prsident Lobnig (BZ):Meine Damen und Herren! Wir sind somit am Ende unserer Tagesordnung angelangt. Ich beglckwnsche Sie noch einmal zu Ihrer neuen Funktion, wnsche Ihnen viel, viel Glck und Freude bei Ihrer Arbeit zum Wohle der Krntnerinnen und Krntner und lade Sie nochmals herzlich ein, sich hier im Landhaushof zu versammeln, um die Glckwnsche unserer Gratulantenschar entgegen zu nehmen! Somit schliee ich die 1. Sitzung der 30. Legislaturperiode!DrflerEnde der Sitzung: 13.49 Uhr
13. LTG-Sitzung am 18. Mrz 2010News & Politics
6. LTG-Sitzung am 9. Juli 2009News & Politics
3. LTG-Sitzung am 28. Mai 2009Documents
16. LTG-Sitzung am 27. Mai 2010Documents

References: Art. 15
 Art. 23
 Art. 16
 Art. 17
 Art. 35
 Art. 49
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