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Timestamp: 2016-09-29 23:48:49+00:00

Document:
1C_393/2014 (03.03.2016)
1C_393/2014 � � Urteil vom 3. M�rz 2016
Regierungsgeb�ude, Klosterhof 3, 9001 St. Gallen.
Kantonsstrasse Nr. 13, Wattwil/Ebnat-Kappel (Umfahrung Wattwil 2. Etappe); Einsprache gegen das Projekt und gegen die Zul�ssigkeit der Enteignung,
Am 1. Dezember 2009 stimmte der Kantonsrat dem Bau der Umfahrungsstrasse Wattwil (2. Etappe) zu. Diese soll �ber die Anschl�sse Brendi im Norden und Stegr�ti im S�den mit dem bestehenden Strassennetz verbunden werden und so die L�cke zwischen den bestehenden Umfahrungsstrassen Wattwil (1. Etappe) und Ebnat-Kappel schliessen. Anlass f�r die Planung der Umfahrungsstrasse Wattwil (2. Etappe) bildete das Verkehrsaufkommen, die Verkehrssicherheit im Zentrum von Wattwil, der Schutz der schw�cheren Verkehrsteilnehmer und Umweltschutz-�berlegungen. Der Durchgangsverkehr soll aus dem Dorfkern von Wattwil auf die rund 3.36 km lange Umfahrungsstrasse verlagert werden.
Vom 9. Juni bis 8. Juli 2010 wurden Ausf�hrungsprojekt, Umweltvertr�glichkeitsbericht (UVB) und Rodungsgesuch in den politischen Gemeinden Wattwil und Ebnat-Kappel �ffentlich aufgelegt. Vorg�ngig wurden A.________, B.________ und C.________ �ber die Durchf�hrung des Planverfahrens und die sie betreffenden Enteignungsbegehren pers�nlich informiert.
Innert der Auflagefrist erhoben zum einen A.________ und B.________, zum andern C.________ Einsprache gegen das Projekt und die Enteignung. A.________ ist Eigent�merin der Grundst�cke Nr. 1085 (W�rzen) und Miteigent�merin der Grundst�cke 2178 (W�rzen) und 497 (Lochweidli) sowie Vorkaufsberechtigte am Grundst�ck Nr. 467 (W�rzen). B.________ ist vorkaufsberechtigt an den Grundst�cken Nr. 2178 (W�rzen), 497 (Lochweidli) und 467 (W�rzen). C.________ ist Eigent�merin des Grundst�cks Nr. 467 (W�rzen), Miteigent�merin der Grundst�cke Nr. 2178 (W�rzen) und 497 (Lochweidli) und Vorkaufsberechtigte am Grundst�ck Nr. 1085 (W�rzen). Alle Grundst�cke befinden sich in Wattwil. Das kantonale Tiefbauamt f�hrte in beiden Einspracheverfahren eine Verhandlung mit Augenschein durch. Mit Entscheiden Nr. 581 (betreffend A.________ und B.________) und Nr. 582 (betreffend C.________) vom 14. August 2012 wies die Regierung die Einsprachen ab, soweit sie darauf eintrat. Gleichentags genehmigte sie mit Entscheid Nr. 579 unter Auflagen und Bedingungen das Ausf�hrungsprojekt mit Projekt�nderungen.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ans Bundesgericht vom 25. August 2014 beantragen A.________, B.________ und C.________, das Urteil des Verwaltungsgerichts sei aufzuheben und die Sache sei zur �berarbeitung des Projekts an die Regierung zur�ckzuweisen. Eventuell sei die Sache zur Neubeurteilung an das Verwaltungsgericht zur�ckzuweisen.
Die Regierung und das Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen sowie die Gemeinde Wattwil beantragen die Abweisung der Beschwerde. Die Gemeinde Ebnat-Kappel hat sich nicht vernehmen lassen. Das Bundesamt f�r Umwelt (BAFU) ist der Auffassung, der angefochtene Entscheid entspreche der Umweltschutzgesetzgebung des Bundes. Im Rahmen des zweiten Schriftenwechsels hat die Regierung erneut Stellung genommen.
Mit Pr�sidialverf�gung vom 26. September 2014 hat das Bundesgericht das Gesuch der Beschwerdef�hrer um aufschiebende Wirkung abgewiesen.
Die geplante Kantonsstrasse f�hrt direkt �ber die Parzelle Nr. 2178. Die Parzellen Nrn. 467, 1085 und 497 liegen unmittelbar neben der geplanten Strasse. Die Beschwerdef�hrer sind als (Mit-) Eigent�mer dieser Parzellen durch den angefochtenen Entscheid besonders ber�hrt (Art. 89 Abs. 1 lit. b BGG). Auch die weiteren Sachurteilsvoraussetzungen sind gegeben. Auf die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist grunds�tzlich einzutreten. Vorbehalten bleibt eine hinreichende Begr�ndung der einzelnen R�gen (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG).
2.1.�Anfechtungsgegenstand des vorliegenden Verfahrens ist das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 11. Juni 2014. Dieses betrifft die Einspracheentscheide Nr. 582 und 583 der Regierung des Kantons St. Gallen. Das Verwaltungsgericht legte dar, der Entscheid Nr. 579 der Regierung �ber das Ausf�hrungsprojekt und die Umweltvertr�glichkeit bilde formell zwar nicht Prozessgegenstand, inhaltlich jedoch schon. Die Beschwerdef�hrer sind der Ansicht, diese Auffassung sei verfahrensrechtlich unzul�ssig und laufe auf eine formelle Rechtsverweigerung hinaus (Art. 29 Abs. 1 BV).
2.2.�Art. 29 Abs. 1 BV r�umt einen Anspruch auf Behandlung von formgerecht eingereichten Eingaben ein und verbietet die formelle Rechtsverweigerung. Eine solche liegt vor, wenn eine Beh�rde f�lschlicherweise auf eine Eingabe nicht eintritt oder sie sonstwie nicht regelgem�ss pr�ft. Massgebend ist unter Beachtung verfassungsrechtlicher Vorgaben das anwendbare Verfahrensrecht (BGE 117 Ia 116 E. 3a S. 117 f. mit Hinweisen; Urteil 1P.338/2006 vom 12. Februar 2007 E. 3.2, in: ZBl 108/2007 S. 313).
2.3.�Die Kritik der Beschwerdef�hrer ist insoweit verst�ndlich, als fraglich erscheint, welchen Sinn es ergibt, eine Art "Gesamtentscheid" zu f�llen (Entscheid Nr. 579 der Regierung), der zwar nicht angefochten werden kann, dessen Schicksal aber unweigerlich abh�ngig ist von den Einspracheentscheiden (Einspracheentscheide Nr. 582 und 583 der Regierung). Die Aufteilung der Verfahren hat vorliegend zudem dazu gef�hrt, dass den Beschwerdef�hrern relevante Unterlagen vorenthalten wurden, weshalb das Verwaltungsgericht eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs feststellte (vgl. E. 3 hiernach). Das Vorgehen der kantonalen Beh�rden verhinderte jedoch im Ergebnis nicht, dass alle R�gen der Beschwerdef�hrer gepr�ft werden und Letztere die relevanten Akten einsehen konnten. Eine bundesrechtlich unzul�ssige Einschr�nkung des Prozessgegenstands ist nicht erkennbar und insoweit auch keine formelle Rechtsverweigerung.
3.1.�Weil die Regierung vor Erlass des Einspracheentscheids den Beschwerdef�hrern keine Gelegenheit gegeben hatte, sich zu den Stellungnahmen der kantonalen Umweltschutzfachstelle (AFU) vom 16. Mai 2012 und des BAFU vom 26. Juli 2012 zu �ussern, stellte das Verwaltungsgericht auf eine entsprechende R�ge der Beschwerdef�hrer hin eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs fest (Art. 29 Abs. 2 BV; vgl. BGE 139 II 489 E. 3.3 S. 496; 139 I 189 E. 3.2 S. 191 f.; je mit Hinweisen). Es ging jedoch davon aus, dass diese Verletzung im verwaltungsgerichtlichen Verfahren geheilt werden k�nne, da es bei der �berpr�fung der Verh�ltnism�ssigkeit einer formellen Enteignung �ber eine umfassende Kognition verf�ge. Die R�ckweisung der Sache an die Regierung w�rde einem formalistischen Leerlauf gleichkommen. Das Verwaltungsgericht beschr�nkte sich deshalb darauf, die Geh�rsverletzung bei den Kostenfolgen zu ber�cksichtigen.
3.2.�Die Beschwerdef�hrer sind der Auffassung, die Voraussetzungen f�r eine Heilung der Geh�rsverletzung seien nicht gegeben. Im Wesentlichen machen sie geltend, das Verwaltungsgericht verf�ge wohl hinsichtlich der formellen Enteignung �ber volle Kognition, nicht aber hinsichtlich des Strassenbauprojekts, um das es bei den fraglichen Stellungnahmen des AFU und des BAFU gehe. Den Entscheid des Verwaltungsgerichts erachten sie zudem als willk�rlich (Art. 9 BV). Auch bringen sie vor, das Verwaltungsgericht habe ihnen die Stellungnahmen kommentarlos zur Vernehmlassung zugestellt, weshalb sie gar nicht gewusst h�tten, ob ihre Vorbringen ber�cksichtigt werden w�rden. Dies verletze das Fairnessgebot nach Art. 29 Abs. 1 BV.
3.3.�Eine nicht besonders schwerwiegende Verletzung des rechtlichen Geh�rs kann ausnahmsweise als geheilt gelten, wenn die betroffene Person die M�glichkeit erh�lt, sich vor einer Rechtsmittelinstanz zu �ussern, die sowohl den Sachverhalt wie auch die Rechtslage frei �berpr�fen kann. Unter dieser Voraussetzung ist dar�ber hinaus selbst bei einer schwerwiegenden Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh�r von einer R�ckweisung der Sache an die Vorinstanz abzusehen, wenn und soweit die R�ckweisung zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unn�tigen Verz�gerungen f�hren w�rde, die mit dem (der Anh�rung gleichgestellten) Interesse der betroffenen Partei an einer bef�rderlichen Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren w�ren (zum Ganzen: BGE 137 I 195 E. 2.3.2 S. 197 f.; 129 I 129 E. 2.2.3 S. 135; je mit Hinweisen).
3.4.�Die beiden Stellungnahmen, die urspr�nglich offenbar nur im Dossier Nr. 579 vorhanden waren, wurden den Beschwerdef�hrern durch das Verwaltungsgericht zur Einsicht vorgelegt. Die Beschwerdef�hrer erhielten Gelegenheit, sich dazu zu �ussern. Weshalb sie vorbringen, nicht gewusst zu haben, ob ihre Vorbringen auch ber�cksichtigt werden w�rden, ist nicht nachvollziehbar. Auch legen sie nicht dar, dass dem Verwaltungsgericht im entscheidenden Bereich, n�mlich im Wesentlichen dem Umweltschutzrecht des Bundes, eine engere Kognition als der Regierung zukam. Die planerischen Fragen, auf welche sie hinweisen, um die eingeschr�nkte Kognition des Verwaltungsgerichts zu belegen, bildeten dagegen nicht Gegenstand der Stellungnahmen der Umweltbeh�rden. Eine R�ckweisung der Sache an die Regierung h�tte unter diesen Umst�nden zu einer unn�tigen Verz�gerung des Verfahrens gef�hrt. Dass das Verwaltungsgericht stattdessen die Geh�rsverletzung heilte, war bundesrechtlich zul�ssig. Es verletzte damit weder Art. 29 Abs. 2 BV noch die von den Beschwerdef�hrern dar�ber hinaus angerufenen Garantien von Art. 9 und Art. 29 Abs. 1 BV.
4.1.�Die geplante Strasse tangiert die ehemalige Deponie W�rzen, die im Kataster der belasteten Standorte verzeichnet ist. Die Beschwerdef�hrer r�gen, das Verwaltungsgericht sei auf ihre Einw�nde zum Gefahrenpotenzial der Deponie W�rzen nicht eingegangen, insbesondere nicht auf den Einwand, dass eine Verletzung der Abdeckung eine zunehmende Auswaschung des Deponiematerials mit ansteigendem Schadstoffgehalt zur Folge h�tte.
4.2.�Das rechtliche Geh�r nach Art. 29 Abs. 2 BV verlangt, dass die Beh�rde die Vorbringen des vom Entscheid in seiner Rechtsstellung Betroffenen auch tats�chlich h�rt, pr�ft und in der Entscheidfindung ber�cksichtigt. Daraus folgt die Verpflichtung der Beh�rde, ihren Entscheid zu begr�nden. Dabei ist es nicht erforderlich, dass sie sich mit allen Parteistandpunkten einl�sslich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdr�cklich widerlegt. Vielmehr kann sie sich auf die f�r den Entscheid wesentlichen Punkte beschr�nken. Die Begr�ndung muss so abgefasst sein, dass sich der Betroffene �ber die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die h�here Instanz weiterziehen kann. In diesem Sinne m�ssen wenigstens kurz die �berlegungen genannt werden, von denen sich die Beh�rde hat leiten lassen und auf die sich ihr Entscheid st�tzt (BGE 136 I 229 E. 5.2 S. 236 mit Hinweisen).
4.3.�Das Verwaltungsgericht befasste sich mit der Deponie W�rzen in Erw�gung 6 seines Entscheids. Obwohl es sich nicht mit s�mtlichen, zum Teil beil�ufig vorgebrachten Einw�nden der Beschwerdef�hrer auseinandersetzte, zeigte es im Ergebnis doch auf, weshalb das Strassenprojekt in dieser Hinsicht mit der Umweltschutzgesetzgebung vereinbar sei. Die Beschwerdef�hrer waren gest�tzt darauf ohne Weiteres in der Lage, sich �ber die Tragweite des Entscheids Rechenschaft zu geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die h�here Instanz weiterzuziehen. Die R�ge der Verletzung der Begr�ndungspflicht ist somit unbegr�ndet.
5.1.�Die Beschwerdef�hrer bringen vor, es m�sse angenommen werden, dass die Voruntersuchung der Deponie W�rzen bei der Umweltvertr�glichkeitspr�fung nicht ber�cksichtigt worden sei. Dies w�re n�tig gewesen, da nach den Ergebnissen der Voruntersuchung ein Strassenbauprojekt im Bereich der Deponie eine erhebliche Umweltgef�hrdung darstellen k�nnte. Gem�ss dem technischen Bericht (der Bestandteil der Voruntersuchung bildet) sei die intakte Abdeckung f�r die Sicherheit der Deponie entscheidend und bestehe bei einer Verletzung der Abdeckung eine erh�hte Gefahr der Auswaschung. Ob alle bestehenden Sickerw�sser der Deponie beprobt worden seien, sei ungekl�rt. Die Abkl�rungen zum Schutz des Grundwassers und der oberirdischen Gew�sser seien nicht im notwendigen Umfang durchgef�hrt worden. Insbesondere sei der W�rzenbach nicht abgekl�rt worden. Zudem sei die Ausdehnung der Deponie unbekannt. Daran �nderten auch die im Hinblick auf den Strassenbau gemachten Baggerschlitze nichts. Weiter kritisieren die Beschwerdef�hrer, dass die Stellungnahme des AFU vom 16. Mai 2012 und jene des BAFU vom 26. Juli 2012 die Voruntersuchung nicht ber�cksichtigt h�tten und auf verschiedene kritische Fragen nicht eingegangen seien, weshalb die Umweltvertr�glichkeitspr�fung durch die Regierung den Vorgaben des Umweltschutzrechts nicht gen�ge. Dies bedeute, dass das Altlastensanierungsverfahren in unzul�ssiger Weise vom Baubewilligungsverfahren abgetrennt worden sei.
5.2.�Gem�ss Art. 32c Abs. 1 USG (SR 814.01) sorgen die Kantone daf�r, dass Deponien und andere durch Abf�lle belastete Standorte saniert werden, wenn sie zu sch�dlichen oder l�stigen Einwirkungen f�hren oder die konkrete Gefahr besteht, dass solche Einwirkungen entstehen. Belastete Standorte sind gem�ss Art. 2 Abs. 1 der Verordnung vom 26. August 1998 �ber die Sanierung von belasteten Standorten (Altlasten-Verordnung, AltlV; SR 814.680) Orte, deren Belastung von Abf�llen stammt und die eine beschr�nkte Ausdehnung aufweisen; sie umfassen insbesondere Ablagerungsstandorte, d.h. stillgelegte oder noch in Betrieb stehende Deponien und andere Abfallablagerungen (lit. a). Sanierungsbed�rftig sind belastete Standorte, wenn sie zu sch�dlichen oder l�stigen Einwirkungen f�hren oder wenn die konkrete Gefahr besteht, dass solche Einwirkungen entstehen (Abs. 2). Altlasten sind sanierungsbed�rftige belastete Standorte (Abs. 3). Gem�ss Art. 3 AltlV d�rfen belastete Standorte durch die Erstellung oder �nderung von Bauten und Anlagen nur ver�ndert werden, wenn sie nicht sanierungsbed�rftig sind und durch das Vorhaben nicht sanierungsbed�rftig werden (lit. a), oder wenn ihre sp�tere Sanierung durch das Vorhaben nicht wesentlich erschwert wird oder sie, soweit sie durch das Vorhaben ver�ndert werden, gleichzeitig saniert werden (lit. b).
Die zust�ndige Beh�rde hat nach Art. 7 Abs. 1 AltlV f�r die untersuchungsbed�rftigen Standorte innert angemessener Frist die Durchf�hrung einer Voruntersuchung zu verlangen, die in der Regel aus einer historischen und einer technischen Untersuchung besteht. Damit werden die f�r die Beurteilung der �berwachungs- und Sanierungsbed�rftigkeit erforderlichen Angaben (Art. 8 AltlV) ermittelt und im Hinblick auf die Gef�hrdung der Umwelt bewertet (Gef�hrdungsabsch�tzung).
5.3.�Die geplante Umfahrungsstrasse ist eine Anlage, die der Umweltvertr�glichkeitspr�fung untersteht (Art. 7 Abs. 7, Art. 10a Abs. 2 und 3 USG, Art. 1 der Verordnung vom 19. Oktober 1988 �ber die Umweltvertr�glichkeitspr�fung [UVPV; SR 814.011] und Ziff. 11.3 des Anhangs zur UVPV). Grundlage der Umweltvertr�glichkeitspr�fung ist ein Umweltvertr�glichkeitsbericht, der alle Angaben enth�lt, die zur Pr�fung des Vorhabens nach den Vorschriften �ber den Schutz der Umwelt n�tig sind (Art. 10b Abs. 1 und 2 USG). Er wird nach den Richtlinien der Umweltschutzfachstellen erstellt, wobei die Richtlinien des BAFU massgebend sind, wenn wie vorliegend die kantonale Umweltschutzfachstelle keine eigenen Richtlinien erlassen hat (Art. 10b Abs. 2 USG i.V.m. Art. 10 Abs. 1 lit. c UVPV). Thema der Umweltvertr�glichkeitspr�fung und des Umweltvertr�glichkeitsberichts bildet insbesondere auch die Pflicht zur Sanierung belasteter Standorte (vgl. BAFU, UVP-Handbuch: Richtlinie des Bundes f�r die Umweltvertr�glichkeitspr�fung, 2009, Modul 5 S. 29, <www.umwelt-schweiz.ch/uv-0923-d> [besucht am 1. Oktober 2015]).
5.4.�Im Umweltvertr�glichkeitsbericht vom 30. April 2010 wurde unter dem Titel "Altlasten" unter anderem ausgef�hrt, f�r die Deponie W�rzen l�gen sowohl eine historische als auch eine technische Untersuchung vor. Allerdings sei die Abgrenzung der Deponie aufgrund der vorhandenen Unterlagen nicht eindeutig. Da die Altablagerung gem�ss dem Kataster der belasteten Standorte als �berwachungsbed�rftig eingestuft sei, sei davon auszugehen gewesen, dass die Entsorgung des im Zusammenhang mit dem Bau der Umfahrungsstrasse anfallenden Aushubmaterials als kostenrelevant einzustufen sei. Es sei daher am 10. Juni 2008 eine erg�nzende technische Untersuchung vorgenommen worden. Diese Abkl�rungen h�tten ergeben, dass nur die Hauptkompartimente V und VI der Deponie von der Umfahrung tangiert w�rden. Bei den weiteren, kleineren Kompartimenten (I bis IV) im Perimeter der Strasse sowie den vorgesehenen Zwischenlagerfl�chen seien hingegen keine Belastungen festgestellt worden. Die detaillierten Resultate der Sondierung seien in Anhang 11-1 (Situation mit der Lage der ausgef�hrten Baggerschlitze) sowie Anhang 11-2 (Sondierprofile der Baggerschlitze) dargestellt. Die festgestellte Belastung (Anhang 11-3) habe im Bereich "tolerierbar" bis "Sonderabfall" gelegen. Es sei davon auszugehen, dass projektbedingt ca. 2'000 m3 in einer Inertstoffdeponie und 750 m3 in einer Reststoffdeponie zu entsorgen seien.
5.5.�Es trifft zu, dass im Abschnitt des Umweltvertr�glichkeitsberichts zum Thema Altlasten keine detaillierten Angaben �ber die Standortverh�ltnisse gemacht werden. Der Bericht weist jedoch auf die historische und die technische Voruntersuchung hin, der sich die entsprechenden Informationen entnehmen lassen. Dargelegt wird auch, welche weiteren Untersuchungen vorgenommen wurden und was deren Ergebnis war. Zudem wird festgehalten, dass ein Teil des Deponiematerials im Rahmen des Baus der Strasse entfernt werde. Der Bericht kommt zum Schluss, dass kein Sanierungsbedarf bestehe.
Wie aus den nachfolgenden Erw�gungen hervorgeht, sind diese Angaben zusammen mit den weiteren erw�hnten Unterlagen ausreichend, um die Frage der Sanierungspflicht nach Art. 32c USG beurteilen zu k�nnen. Die R�ge, der Umweltvertr�glichkeitsbericht erf�lle die gesetzlichen Anforderungen nicht bzw. die damit einhergehende Untersuchungspflicht sei verletzt worden, ist unbegr�ndet (vgl. Art. 10b Abs. 2 USG, Art. 3 und 9 UVPV).
5.6.�Das BAFU f�hrt in seiner Vernehmlassung aus, im Rahmen der altlastenrechtlichen Voruntersuchung sei die Deponie W�rzen historisch und technisch sehr umfangreich und detailliert untersucht worden. Die Voruntersuchung habe gezeigt, dass der belastete Standort hinsichtlich oberirdischer Gew�sser aufgrund erh�hter Ammoniumwerte �berwachungsbed�rftig sei. Das Schutzgut Grundwasser sei im Rahmen dieser Voruntersuchung ebenfalls beprobt worden (3 Bohrungen im Abstrom). Diesbez�glich sei kein �berwachungs- und Sanierungsbedarf festgestellt worden. Das Schutzgut Boden sei nicht betroffen, da die Deponie �ber eine ausreichende und gut dichtende Abdeckung verf�ge. Im Rahmen der �berwachung der Deponie W�rzen sei in der Folge das Sickerwasser der Deponie in der Leitung am Fuss der Deponie seit dem Jahr 2004 j�hrlich untersucht worden. Die Ergebnisse best�tigten die bisherigen Befunde, so dass kein zus�tzlicher Handlungsbedarf bestehe. Ohne Bauprojekt k�nne die �berwachung eingestellt und der Standort als weder �berwachungs- noch sanierungsbed�rftig klassiert werden. Aus den UVP-Unterlagen gehe hervor, dass die geplante Strasse lediglich den untersten Teil der Deponie durchschneide. Die Beschwerdef�hrer w�rden zu Recht darauf hinweisen, dass gem�ss der technischen Untersuchung der Abdeckung der Deponie eine wichtige Rolle zukomme und eine Freilegung der Deponieoberfl�che zu vermehrten Emissionen f�hren k�nnte. Im Rahmen der UVP seien entsprechend nochmals technische Abkl�rungen gemacht worden (7 Baggerschlitze). Die Baggerschlitze best�tigten die bisherige Einstufung des Gef�hrdungspotenzials als schlimmstenfalls �berwachungsbed�rftig. Das einzig relevante Schutzgut sei das oberirdische Gew�sser. Diesbez�glich l�gen die gemessenen Werte von Ammonium weit unter dem Sanierungsbedarf (die Werte schwankten um 1 mg/l, der Sanierungsbedarf ergebe sich erst bei 5 mg/l), wobei damit gerechnet werden k�nne, dass ein Teil dieses Ammoniumwerts nicht aus der Deponie selbst, sondern aus der Landwirtschaftsfl�che stamme. Im Rahmen des Strassenprojekts werde das Deponiematerial entweder entfernt oder die Abdichtung der Deponie werde mit einem Asphaltbelag verst�rkt. Es sei deshalb nicht damit zu rechnen, dass durch den geplanten Strassenbau ein Sanierungsbedarf entstehe und es seien die Voraussetzungen gem�ss Art. 3 AltlV betreffend Bauen auf belasteten Standorten eingehalten.
5.7.�Was die Beschwerdef�hrer vorbringen, vermag diese Ausf�hrungen der Fachbeh�rde des Bundes nicht in Frage zu stellen. Ihre Behauptung, es best�nden m�glicherweise Sickerw�sser der Deponie, die nicht beprobt worden seien, begr�nden sie nicht weiter. Der Bericht zur technischen Untersuchung geht dagegen ausf�hrlich auf die hydrogeologische Situation ein. Die geologische und hydrogeologische Situation wird als ausserordentlich g�nstig bewertet. Das kantonale Tiefbauamt hat im vorinstanzlichen Verfahren zudem ausgef�hrt, die Sickerw�sser der Hauptdeponie (Kompartimente V und VI) w�rden mittels einer entlang des gesamten Deponiek�rpers verlaufenden Sickerleitung am Grunde des Deponiek�rpers gefasst, die Sickerw�sser der bedeutend kleineren Kompartimente I bis IV von derselben Sickerleitung an deren unterem Ende. Eine Beprobung des W�rzenbachs mache keinen Sinn, weil dieser durch eine Gel�nderippe von der Deponie abgetrennt sei und jedenfalls keine gr�sseren Belastungswerte als bei den beprobten Sickerw�ssern aus dem gesamten Deponiek�rper zu erwarten seien, selbst wenn geringste Mengen von Sickerwasser rein hypothetisch seitlich durch die Gel�nderippe hindurch in den W�rzenbach gelangen k�nnten. Hinweise auf nicht beprobte Sickerw�sser lassen sich diesen Ausf�hrungen nicht entnehmen.
In Erg�nzung zu den seit 2004 j�hrlich ausgef�hrten Untersuchungen des Sickerwassers der Deponie wurden im Rahmen der Umweltvertr�glichkeitspr�fung die bereits erw�hnten sieben Baggersondierungen (Baggerschlitze) durchgef�hrt. Diese betreffen jenen (fl�chenm�ssig kleinen) Teil, wo die geplante Strasse die Deponie durchschneidet oder nahe an ihr vorbeif�hrt. Die Sondierungen haben ergeben, dass nur teilweise eine Verschmutzung mit Fremdmaterial besteht (Backsteine, Beton, Draht, Asphalt, Eisenstangen, Holz etc. im Umfang von maximal 20 %). Das BAFU geht gest�tzt auf diese Unterlagen, wie bereits erw�hnt, davon aus, dass allerh�chstens ein �berwachungsbedarf besteht. Dass die Ausdehnung der Deponie gem�ss dem Umweltvertr�glichkeitsbericht nicht eindeutig gekl�rt ist, ist insofern nicht entscheidend. Auch wenn statt auf das Kataster der belasteten Standorte auf den im Schreiben des Tiefbauamts vom 4. Juni 2013 enthaltenen Auszug aus dem Geoportal abgestellt wird, welcher einen etwas anderen Verlauf der Deponiegrenzen abbildet, erscheint die Positionierung der Baggerschlitze als sinnvoll. Es ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz und das BAFU zum Schluss kommen, es sei nicht damit zu rechnen, dass der geplante Strassenbau einen Sanierungsbedarf zur Folge habe. Entscheidend erscheint in dieser Hinsicht, dass das vom Strassenbau tangierte Deponiematerial entweder entfernt wird oder die Abdichtung der Deponie mit dem Asphaltbelag verst�rkt wird. Von einer Zunahme der Verschmutzung der Sickerw�sser gegen�ber dem heutigen Zustand ist deshalb nicht auszugehen. Die sinngem�ss vorgetragene R�ge der Verletzung von Art. 3 AltlV erweist sich damit als unbegr�ndet.
6.1.�Die Beschwerdef�hrer hatten im vorinstanzlichen Verfahren verlangt, die Strasse sei im Gebiet W�rzen tiefer zu f�hren bzw. zu �berdecken, um die L�rmbelastungen zu minimieren. Zu den Aspekten, welche bei einer �berdeckung zu pr�fen seien, geh�re auch die Enteignungsproblematik. Mit einer �berdeckung w�ren keine �berg�nge n�tig und die Bewirtschaftung bliebe ebenso gew�hrleistet wie das Landschaftsbild. Das Verwaltungsgericht verneinte dagegen einen Anspruch auf eine Tieferlegung oder �berdeckung. Die geplante Umfahrungsstrasse verlaufe im Bereich der mit Wohnh�usern �berbauten Grundst�cke Nr. 467 und Nr. 1085 in einem Einschnitt mit einer Tiefe von 5-7 Metern gegen�ber dem heutigen Terrain. Die gesetzlichen L�rmgrenzwerte w�rden eingehalten und die Bewirtschaftungsm�glichkeit bleibe erhalten. Eine Tieferlegung w�rde durch den massiv gr�sseren Materialaushub und die umfangreichen Materialtransporte h�here Kosten und zus�tzliche massive Eingriffe in die Umwelt bewirken.
6.2.�Es ist unbestritten, dass die L�rmimmissionen der projektierten Anlage die massgebenden Planungswerte von 60 dB (A) (am Tag) und 50 dB (A) (in der Nacht) bei den Parzellen Nr. 467 und Nr. 1085 deutlich unterschreiten. Die L�rmprognosen ergeben Werte von 44 bzw. 51 dB (A) (am Tag) und 34 bzw. 40 dB (A) (in der Nacht).
Art. 11 Abs. 2 USG und Art. 7 Abs. 1 lit. a der L�rmschutz-Verordnung vom 15. Dezember 1986 (LSV; SR 814.41) verlangen �ber die Einhaltung der Planungswerte hinaus die Pr�fung vorsorglicher emissionsbegrenzender Massnahmen. Auch wenn ein Projekt die massgeblichen Belastungsgrenzwerte der LSV einh�lt, ist mit anderen Worten im Einzelfall zu pr�fen, ob die Vorsorge weitergehende Beschr�nkungen erfordert, d.h. vorsorgliche emissionsbegrenzende Massnahmen technisch und betrieblich m�glich und wirtschaftlich zumutbar sowie verh�ltnism�ssig sind (BGE 124 II 517 E. 4b S. 521 f.; Urteile 1C_506/ 2008 vom 12. Mai 2009 E. 3.3, in: URP 2009 S. 541; 1C_10/2011 vom 28. September 2011 E. 4.1, in: URP 2012 S. 19; je mit Hinweisen). Ist allerdings wie hier ein Vorhaben zu beurteilen, das die massgebenden Planungswerte einh�lt, werden weitergehende Emissionsbegrenzungen praxisgem�ss nur dann als verh�ltnism�ssig erachtet, wenn mit relativ geringem Aufwand eine wesentliche zus�tzliche Reduktion der Emissionen erreicht werden kann (BGE 127 II 306 E. 8 S. 318; 124 II 517 E. 5a S. 523; Urteil 1C_10/2011 vom 28. September 2011 E. 4.1, in: URP 2012 S. 19; je mit Hinweisen).
6.3.�Die Regierung setzte sich in ihrem Einspracheentscheid vom 14. August 2012 mit den Kosten der von den Beschwerdef�hrern geforderten Massnahmen auseinander. Die zus�tzliche Tunnelstrecke betrage 120 m; im Falle einer Verbindung mit dem naheliegenden Tunnelportal Lochweidli sogar 340 m. Eine grobe Sch�tzung aufgrund von Erfahrungswerten ergebe massive Mehrkosten: Beim Bau m�sse mit einem Faktor von 2 bis 3, beim Betrieb und Unterhalt mit einem Faktor 10 gerechnet werden.
Die Beschwerdef�hrer kritisieren, dass die Mehrkosten nicht genauer abgekl�rt worden sind. Dies ist jedoch nicht erforderlich, da notorisch ist, dass die Mehrkosten f�r die geforderten Massnahmen und insbesondere f�r eine �berdeckung betr�chtlich sind. Hinzu kommt, wie die Vorinstanz zu Recht festh�lt, dass eine noch weitere Absenkung des Strassentrassees auch Umwelt und Landschaft st�rker beeintr�chtigen w�rde. Der angefochtene Entscheid verletzt das Vorsorgeprinzip deshalb nicht.
Eine �berdeckung kann auch nicht gest�tzt auf die Eigentumsgarantie gefordert werden. Die Bewirtschaftung des Landes der Beschwerdef�hrer bleibt auf beiden Seiten der Strasse gew�hrleistet. Freilich w�rde sich der Landverlust f�r die Beschwerdef�hrer bei einer �berdeckung mit renaturierter Oberfl�che verringern. Aufgrund der erheblichen Kostensteigerung ist den kantonalen Instanzen jedoch keine unverh�ltnism�ssige Einschr�nkung der Eigentumsgarantie vorzuwerfen, wenn sie von einer derartigen Massnahme absahen.
Das Verwaltungsgericht f�hrte aus, falls die Beschwerdef�hrer mit einer Bepflanzung einen Sichtschutz zur Strasse schaffen wollten, m�ssten sie dies auf eigene Kosten tun. Die Beschwerdef�hrer bestreiten dies. Auf der Grundlage des Vorsorgeprinzips gem�ss Art. 11 Abs. 2 USG sei die Bepflanzung vom Bauherrn der Strasse zu bezahlen. Sie sei eine g�nstige und verh�ltnism�ssige Massnahme zur Begrenzung der L�rmimmissionen und der visuellen Auswirkungen des Projekts.
Die Beschwerdef�hrer verkennen, dass der Schutz der Aussicht bzw. eine Begrenzung der visuellen Auswirkungen des Projekts nicht in den Anwendungsbereich von Art. 11 Abs. 2 USG f�llt. Diese Bestimmung erfasst Luftverunreinigungen, L�rm, Ersch�tterungen und Strahlen, was sich ohne Weiteres aus dem Gesetzeswortlaut und der Gesetzessystematik ergibt.
Zur L�rmreduktion ist die geforderte Bepflanzung wenig geeignet. Gem�ss der Vernehmlassung des BAFU ist die Schalld�mmung von Wald generell sehr gering. Gem�ss der ISO-Norm 9613-2 brauche es f�r eine Emissionsreduktion in der Gr�ssenordnung von ca. 5 dB (A) einen Waldstreifen von rund 100 m Breite. Auch f�hrten die Bl�tter von B�umen zu einer Streuung der L�rmimmissionen, was lokal auch zu einer L�rmzunahme f�hren k�nne. Mithin kann nicht davon die Rede sein, dass durch eine Bepflanzung mit relativ geringem Aufwand eine wesentliche zus�tzliche Reduktion der Emissionen erreicht werden k�nnte (vgl. E. 6.2 hiervor). Die R�ge der Beschwerdef�hrer ist unbegr�ndet.
8.1.�Anl�sslich der Einigungsverhandlung stimmte die Regierung der Erstellung eines �bergangs auf Parzelle Nr. 2178 zu. Diese wird von der geplanten Umfahrungsstrasse durchschnitten. Einen Anspruch auf einen zweiten �bergang verneinte die Regierung. Das Verwaltungsgericht sch�tzte diesen Entscheid und hielt fest, dass dies nicht eine teilweise Gutheissung der Einsprache bedeute.
8.2.�Die Beschwerdef�hrer verlangen einen zweiten �bergang und kritisieren, das Verwaltungsgericht habe den Sachverhalt nicht abgekl�rt und sei auf die Faktenlage nicht eingegangen.
Das Verwaltungsgericht folgte in diesem Punkt den Ausf�hrungen der Regierung. Danach ist eine Verbindung der beiden Grundst�ckteile nicht zwingend, weil Unterhalt und Bewirtschaftung mit der im S�dwesten der Parzelle geplanten Bewirtschaftungsstrasse gew�hrleistet sei. Im Auflageprojekt sei vorgesehen, die abgetrennten Grundst�cksteile neu als �kologische Ausgleichsfl�che und als Wald zu nutzen.
Mit diesen Erw�gungen gen�gte das Verwaltungsgericht der Begr�ndungspflicht (Art. 29 Abs. 2 BV). Es sind auch keine Anhaltspunkte ersichtlich, dass weitere Sachverhaltsabkl�rungen notwendig gewesen w�ren (Art. 97 Abs. 1 BGG). Die Kritik ist unbegr�ndet.
8.3.�Weiter beanstanden die Beschwerdef�hrer, dass ihr Anspruch auf einen �bergang nicht im Dispositiv des Einspracheentscheids der Regierung erscheint. Dies stelle eine formelle Rechtsverweigerung dar. Angesichts der protokollierten Zusicherung, deren Verbindlichkeit auch vom Verwaltungsgericht best�tigt wurde, ist die R�ge unbegr�ndet. Die Zusicherung ist rechtlich bindend und den Beschwerdef�hrern erw�chst kein Nachteil daraus, dass sie nicht ins Dispositiv aufgenommen wurde. Gem�ss den Ausf�hrungen des Verwaltungsgerichts ist der genaue Standort des �bergangs im Landerwerbsverfahren festzulegen. Dieses Vorgehen beanstanden die Beschwerdef�hrer nicht.
9.1.�Die Beschwerdef�hrer sind der Auffassung, es sei zwingend im Dispositiv festzuhalten, dass im Bereich der bestehenden Quelle keine Bauarbeiten durchgef�hrt werden. Sie machen auch in dieser Hinsicht eine formelle Rechtsverweigerung geltend.
9.2.�An der Einspracheverhandlung versicherte ein Vertreter des Tiefbauamts, im Bereich der Quellfassung werde nichts gebaut. Auch die Regierung hielt in ihrem Einspracheentscheid fest, im Bereich der Quellfassung w�rden keine Bauarbeiten durchgef�hrt. Eine selbst�ndige Zusicherung ist darin nicht zu sehen, sondern ein Verweis auf die bestehenden Pl�ne, nach welchen die geplante Strasse die Quelle nicht erfasst. Eine formelle Rechtsverweigerung liegt insofern nicht vor. Eine andere Frage ist, ob beim Bau eventuell ein Zufluss zur Quelle beeintr�chtigt werden k�nnte. In dieser Hinsicht verweisen die Vorinstanz wie auch die Regierung auf die Entsch�digungspflicht im Landerwerbsverfahren, was die Beschwerdef�hrer nicht beanstanden.
10.1.�Die Beschwerdef�hrer wehren sich weiter gegen die �kologischen Ersatzmassnahmen, die ihre Grundst�cke betreffen und eine Nutzungsbeschr�nkung zur Folge haben. Diese bestehen im Wesentlichen aus Ersatz- bzw. Wiederaufforstungen und dem Entwickeln einer Magerwiese bzw. Magerweide. Die Beschwerdef�hrer r�umen ein, Ausgleichsfl�chen seien notwendig. Diese k�nnten aber an beliebigen Orten geschaffen und freih�ndig erworben werden. Im technischen Bericht werde denn auch festgehalten, dass �kologische Ersatzmassnahmen nicht gegen den Willen der Grundeigent�mer realisiert werden k�nnten. Zudem w�rden die Fl�chenverluste durch das Strassenprojekt massiv �berkompensiert. Das AFU spreche in seinem Bericht vom 16. Mai 2012 von einer sechsfachen �berkompensation. Dies bewirke eine �berm�ssige Beschr�nkung ihres Eigentums.
10.2.�Dass �kologische Ersatzmassnahmen keine Eingriffe ins Eigentum (Art. 26 Abs. 1 BV) rechtfertigen, trifft nicht zu. Die Voraussetzungen f�r Einschr�nkungen des Eigentums ergeben sich auch f�r �kologische Ersatzmassnahmen aus Art. 36 BV. Danach muss sich die Einschr�nkung auf eine gen�gende gesetzliche Grundlage st�tzen, im �ffentlichen Interesse liegen und verh�ltnism�ssig sein. Bereits das Verwaltungsgericht hat dies in Erw�gung 7 des angefochtenen Entscheids dargelegt. Die unzutreffende Aussage im technischen Bericht �ndert an dieser Rechtslage nichts. Auch begr�ndet sie keinen Vertrauenstatbestand. Dies behaupten die Beschwerdef�hrer denn auch nicht.
10.3.�Bei den von den Beschwerdef�hrern angesprochenen Ersatzmassnahmen geht es um zweierlei: zum einen um Rodungsersatz nach Art. 7 des Bundesgesetzes vom 4. Oktober 1991 �ber den Wald (Waldgesetz, WaG; SR 921.0), zum andern um �kologische Ersatzmassnahmen nach Art. 18 Abs. 1ter des Bundesgesetzes vom 1. Juli 1966 �ber den Natur- und Heimatschutz (NHG; SR 451). Es ist im Folgenden im Rahmen der in der Beschwerdeschrift vorgetragenen Kritik zu untersuchen, ob der damit einhergehende Eigentumseingriff gegen�ber den Beschwerdef�hrern rechtm�ssig ist.
10.4.�Gem�ss Art. 7 WaG in der hier anwendbaren, bis zum 30. Juni 2013 g�ltigen Fassung ist f�r jede Rodung in derselben Gegend mit vorwiegend standortgerechten Arten Realersatz zu leisten (Abs. 1). Ausnahmsweise kann zur Schonung landwirtschaftlicher Vorrangfl�chen sowie �kologisch oder landschaftlich wertvoller Gebiete der Realersatz in einer anderen Gegend geleistet werden (Abs. 2). Anstelle von Realersatz k�nnen in Ausnahmef�llen Massnahmen zugunsten des Natur- und Landschaftsschutzes getroffen werden (Abs. 3).
Den Regelfall bildet nach dieser Vorschrift der Realersatz in derselben Gegend. Realersatz in einer anderen Gegend ist nach Absatz 2 nur ausnahmsweise zul�ssig. Unter der Geltung der neuen, seit dem 1. Juli 2013 in Kraft stehenden Fassung von Art. 7 WaG ist ein Realersatz in einer anderen Gegend sogar �berhaupt nicht mehr vorgesehen. Damit soll vermieden werden, dass in einer Gegend mit zunehmender Waldfl�che noch zus�tzlich aufgeforstet und die Waldverteilung zulasten jener Gegenden ver�ndert wird, in welchen der Wald ohnehin unter Druck steht (Parlamentarische Initiative Flexibilisierung der Waldfl�chenpolitik, Bericht der Kommission f�r Umwelt, Raumplanung und Energie des St�nderates vom 3. Februar 2011, BBl 4397 4416 f. Ziff. 4.1). Aus �hnlichen �berlegungen sind auch Massnahmen gem�ss aArt. 7 Abs. 3 WaG in derselben Gegend zu realisieren, auch wenn dies nicht direkt aus dem Gesetzeswortlaut hervorgeht. Auf diese Weise wird eine effektive Kompensation gew�hrleistet (BBl 4397 4417 Ziff. 4.1).
10.5.�Nach Art. 18 Abs. 1 NHG ist dem Aussterben einheimischer Tier- und Pflanzenarten durch Erhaltung gen�gend grosser Lebensr�ume und andere geeignete Massnahmen entgegenzuwirken. Besonders zu sch�tzen sind gem�ss Abs. 1bis Uferbereiche, Riedgebiete und Moore, seltene Waldgesellschaften, Hecken, Feldgeh�lze, Trockenrasen und weitere Standorte, die eine ausgleichende Funktion im Naturhaushalt erf�llen oder besonders g�nstige Voraussetzungen f�r Lebensgemeinschaften aufweisen. L�sst sich eine Beeintr�chtigung schutzw�rdiger Lebensr�ume durch technische Eingriffe unter Abw�gung aller Interessen nicht vermeiden, so hat der Verursacher f�r besondere Massnahmen zu deren bestm�glichem Schutz, f�r Wiederherstellung oder ansonst f�r angemessenen Ersatz zu sorgen (Abs. 1ter). Der Ersatz f�r einen beeintr�chtigten Lebensraum soll m�glichst in derselben Gegend stattfinden. Damit wird am ehesten gew�hrleistet, dass der neu geschaffene Lebensraum von den Pflanzen- und Tierarten, die durch das Projekt in ihrem Lebensraum beeintr�chtigt werden, �berhaupt besiedelt wird. Der Landschaftshaushalt des betreffenden Raums bleibt damit im Gleichgewicht (BRUNO K�GI/ANDREAS STALDER/MARKUS THOMMEN, Wiederherstellung und Ersatz im Natur- und Landschaftsschutz, in: BUWAL (Hrsg.), Leitfaden Umwelt Nr. 11, 2002, S. 41; siehe auch KARL LUDWIG FAHRL�NDER, in: Kommentar NHG, 1997, N. 37 zu Art. 18 NHG).
10.6.�Die Massnahmen zugunsten des Natur- und Landschaftsschutzes im Sinne von aArt. 7 Abs. 3 WaG haben gleichwertig zu sein. Dies geht in der neuen Fassung der Bestimmung (Art. 7 Abs. 2 WaG) nun auch aus dem Gesetzeswortlaut hervor. Gleichwertig k�nnen nur Massnahmen sein, die eine dauerhafte Wirkung f�r die biologische Vielfalt des Waldes beziehungsweise f�r Natur- und Landschaft haben (BBl 4397 4417 Ziff. 4.1). �hnlich verh�lt es sich mit den Ersatzmassnahmen nach Art. 18 Abs. 1ter NHG. Auch hier ist eine Gleichwertigkeit des Zerst�rten mit dem neu Geschaffenen anzustreben. Die Gleichwertigkeit beurteilt sich dabei sowohl nach qualitativen als auch nach quantitativen Kriterien (vgl. FAHRL�NDER, a.a.O., N. 37 zu Art. 18 NHG). Das bedeutet, dass ein rein fl�chenm�ssiger Ersatz nicht gen�gt. Vielmehr muss das Ersatzobjekt auch �hnliche �kologische Funktionen �bernehmen k�nnen wie das zerst�rte (Urteil 1A.82/1999 vom 19. November 1999 E. 4a, in: URP 2000 S. 369). Im Rahmen dieser Vorgaben kommt der rechtsanwendenden Beh�rde bei der Frage, wie die Ersatzmassnahmen in der Praxis konkret ausgestaltet werden sollen, ein erhebliches Ermessen zu.
10.7.�Gem�ss dem angefochtenen Entscheid werden f�r den Bau der Strasse 19'073 m2 Waldfl�che definitiv gerodet. Im Umfang von 9'010 m2 ist ein Realersatz durch Aufforstungen vorgesehen. Dem verbleibenden Ersatzaufforstungsbedarf von 10'063 m2 soll in der Form von Massnahmen zugunsten des Natur- und Landschaftsschutzes nach aArt. 7 Abs. 3 WaG nachgekommen werden. Zu den nicht den Wald betreffenden Ersatzmassnahmen hielt das AFU in seinem Bericht vom 16. Mai 2012 fest, dass diese den Verlust von insgesamt 6'000 m2 naturnaher Fl�chen (exklusive Wald) fl�chenm�ssig beinahe sechsfach kompensieren. Damit seien auch die negativen Auswirkungen des Zerschneidungseffekts abgegolten. Die Regierung verf�gte gest�tzt hierauf im Dispositiv ihres Entscheids Nr. 579 folgende Auflage: "Um den grossr�umigen Zerschneidungseffekt der Umfahrungsstrasse und die im unmittelbaren Perimeter des Strassenbauwerkes wegfallenden �kologisch wertvollen Fl�chen zu kompensieren, sind die Massnahmen, wie sie im Landschaftspflegerischen Begleitplan (Plan Nr. 12) dargestellt sind, zu realisieren." Das BAFU hielt in seiner Stellungnahme fest, dass aufgrund der vorgesehenen Ersatzmassnahmen die (�kologische) Bilanz gen�gend sei.
10.8.�Die Beschwerdef�hrer �bersehen mit ihrer Kritik am Umfang der Ersatzmassnahmen, dass eine rein quantitative Betrachtungsweise unzureichend ist. Gerade bei Projekten wie dem Strassenbau, wo der Eingriff nicht nur im fl�chenm�ssigen Verlust schutzw�rdiger Lebensr�ume, sondern auch oder sogar vorwiegend im Zerschneidungseffekt besteht, m�ssen die Ersatzmassnahmen auch diesen ausgleichen. Dies geht aus der Stellungnahme des AFU klar hervor. Die Beschwerdef�hrer gehen darauf mit keinem Wort ein (Art. 42 Abs. 2 BGG). Ihre pauschal ge�usserte Kritik gibt keinen Anlass, in dieser Frage von den Einsch�tzungen der kantonalen und eidgen�ssischen Umweltfachbeh�rde abzuweichen.
10.9.�Hinsichtlich der Wahl des Standorts der Ersatzmassnahmen f�hrte die Regierung in ihrem Entscheid aus, bevorzugt w�rden Fl�chen, die nach dem Bau der Umfahrungsstrasse nicht mehr leicht zug�nglich seien. Aufgrund der Zweiteilung der Parzelle Nr. 2178 entst�nden schwer zug�ngliche Fl�chen, welche sich demnach f�r Ersatzmassnahmen eigneten. Diese Argumentation ist inhaltlich �berzeugend. Im �brigen ist festzuhalten, dass die Wiederaufforstung auf der Parzelle der Beschwerdef�hrer einen direkt an die geplante Strasse angrenzenden Bereich betrifft. Dies scheint sinnvoll, da dieser Bereich ohnehin schon weitgehend bewaldet ist. Auch tr�gt es zur besseren landschaftlichen Einordnung der Umfahrungsstrasse bei. Im Umweltvertr�glichkeitsbericht wird dazu ausgef�hrt, da die Strasse am Talhang zu einem grossen Teil in Waldgebieten verlaufe, sei der visuelle Zerschneidungseffekt stark vermindert.
10.10.�Der Vollst�ndigkeit halber sind die Beschwerdef�hrer schliesslich an den Hinweis der Vorinstanz zu erinnern, wonach die Frage, inwiefern Anspruch auf Realersatz bestehe, im (nachfolgenden) Landerwerbsverfahren zu kl�ren sei.
10.11.�Soweit die Beschwerdef�hrer ihre R�ge hinreichend begr�ndeten, vermochten sie nach dem Ausgef�hrten nicht aufzuzeigen, dass der angefochtene Entscheid hinsichtlich der angeordneten �kologischen Ersatzmassnahmen die dargelegten bundesrechtlichen Vorgaben verletzt. Die R�ge, die angeordneten Massnahmen stellten einen unverh�ltnism�ssigen Eingriff in die Eigentumsgarantie dar, ist somit unbegr�ndet, soweit darauf einzutreten ist.
11.1.�Der letzte Kritikpunkt der Beschwerdef�hrer betrifft die Bauphase. Zum einen r�gen sie eine Verletzung der Eigentumsgarantie. Es sei nicht belegt, dass die Parzelle Nr. 2178 w�hrend des Baus zwingend als Deponie und Installationsplatz ben�tigt werde. Die betagte Beschwerdef�hrerin 1 lebe ganztags in ihrem Wohnhaus, das sich nur 18 Meter vom geplanten Installationsplatz entfernt befinde. Auch die Liegenschaft der Beschwerdef�hrerin 3 werde w�hrend der Bauarbeiten nicht mehr bestimmungsgem�ss genutzt werden k�nnen. Die Verlegung der Deponie und des Installationsplatzes an einen anderen Ort seien deshalb aufgrund des Verh�ltnism�ssigkeitsprinzips geboten. F�r den Fall, dass die Beanspruchung doch zul�ssig sein sollte, bed�rfe es mindestens einer konkreten Regelung der Betriebszeiten, der �rtlich zul�ssigen Arbeiten, der Gew�hrleistung der Zu- und Wegfahrt, der abgelagerten Stoffe etc. Die Regierung habe eine besondere R�cksichtnahme beim Betrieb der Deponie und des Installationsplatzes zugesichert. Das Verwaltungsgericht erachte diese Zusicherung zu Recht als verbindlich, habe es aber verpasst, sie zu konkretisieren. Dies stelle eine formelle Rechtsverweigerung dar.
11.2.�Das Verwaltungsgericht ist auf das Begehren der Beschwerdef�hrer, die zul�ssige Beanspruchung ihrer Grundst�cke w�hrend der Bauphase im Detail zu regeln, eingegangen. Es kam indessen zum Schluss, rechtlich sei solches nicht erforderlich; es gelte die Baul�rm-Richtlinie des BAFU. Eine formelle Rechtsverweigerung liegt unter diesen Umst�nden nicht vor. Ob der Entscheid inhaltlich zutreffend ist, hat mit der Frage der formellen Rechtsverweigerung nichts zu tun.
11.3.�Ein Blick auf die Landerwerbs- und Enteignungspl�ne zeigt, dass entlang der zu bauenden Kantonsstrasse eine Mehrzahl von Deponien und Installationspl�tzen geplant ist. Diese sind �ber die gesamte Neubaustrecke verteilt und befinden sich jeweils in der N�he bereits bestehender Strassen oder von geplanten Tunnelportalen. Auch die Deponie und der Installationsplatz, die auf der Parzelle Nr. 2178 vorgesehen sind und von den Beschwerdef�hrern beanstandet werden, befinden sich direkt neben einer Gemeindestrasse, die w�hrend der Bauphase als Baustellenzufahrt dienen wird. Die Einrichtung mehrerer Deponien und Installationspl�tze auf der gesamten Strecke reduziert die an diesen Orten zu erwartenden Immissionen, erleichtert die Arbeitsabl�ufe und f�hrt insgesamt gesehen auch zu weniger Materialtransporten. Unter diesen Voraussetzungen ist nicht zu beanstanden, dass das Verwaltungsgericht und die Regierung die Deponie und den Installationsplatz auf der Parzelle Nr. 2178 als f�r den Strassenbau erforderlich erachten. Die Beschwerdef�hrer machen denn auch nicht geltend, dass im Bereich der betreffenden Gemeindestrasse ein anderer, ebenfalls geeigneter Standort zur Verf�gung st�nde.
11.4.�Das BAFU hielt zum L�rm in der Bauphase unter anderem fest, es begr�sse die Durchf�hrung einer Umweltbaubegleitung, so dass die Baul�rm-Richtlinie eingehalten werden k�nne. Der Tunnel Lochweidli und die Br�cke Thur/SOB w�rden zuerst gebaut, um den Materialtransport m�glichst schnell �ber das Trassee abzufertigen.
11.5.�Die erw�hnte Baul�rm-Richtlinie wurde vom BAFU gest�tzt auf Art. 6 LSV erlassen (<http://www.bafu.admin.ch/publikationen/> [besucht am 1. Oktober 2015]). Die aktuelle Fassung stammt aus dem Jahr 2006. Die Richtlinie ist eine Vollzugshilfe f�r eine L�rmart, deren Komplexit�t keine Anwendung von Grenzwerten erlaubt. Sie konkretisiert unbestimmte Rechtsbegriffe von Gesetzen und Verordnungen und soll eine einheitliche Vollzugspraxis f�rdern (Urteil 6B_87/2008 vom 31. Juli 2008 E. 3.3). Zu diesem Zweck unterscheidet sie zwischen drei Massnahmenstufen (A-C). Die im Massnahmenkatalog (a.a.O., S. 17 ff.) vorgesehenen Massnahmen richten sich nach dem Abstand zwischen der Baustelle und den n�chstgelegenen R�umen mit l�rmempfindlicher Nutzung, der Tageszeit und dem Wochentag, an welchen Bauarbeiten ausgef�hrt werden, der l�rmigen Bauphase bzw. der Dauer der l�rmintensiven Bauarbeiten sowie der L�rmempfindlichkeit. Der Massnahmenkatalog umfasst unter anderem die Wahl der Bauweise, organisatorische Massnahmen (Zeitbeschr�nkung f�r l�rmintensive Arbeiten), Maschinen und Ger�te (zul�ssiger Schallleistungspegel) und die Einsatzplanung und Arbeitsvorbereitung (wonach bspw. Arbeiten mit hohen L�rmimissionen gleichzeitig durchzuf�hren sind). Der Katalog ist nicht abschliessend. Gest�tzt auf Art. 11 f. USG sind gegebenenfalls weitere Massnahmen anzuordnen.
11.6.�Die Baul�rm-Richtlinie enth�lt teils Vorgaben eher abstrakter Natur, teils sind diese jedoch auch konkret, so etwa hinsichtlich der Zeitbeschr�nkung f�r l�rmintensive Bauarbeiten w�hrend der im Massnahmenkatalog aufgef�hrten Tageszeiten. Wie bereits erw�hnt, ist vorliegend zudem vorgesehen, den Tunnel Lochweidli und die Br�cke Thur/SOB zuerst zu bauen, um den Materialtransport m�glichst schnell �ber das Trassee abzufertigen. Dabei handelt es sich um eine zus�tzliche konkrete Massnahme zur L�rmreduktion. Die R�ge der Beschwerdef�hrer, die von der Regierung zugesicherte R�cksichtnahme m�sse konkret geregelt werden, l�sst dies ausser Acht und erweist sich insofern als unbegr�ndet. Dass bzw. weshalb gest�tzt auf das Umweltschutzgesetz, insbesondere dessen Art. 11 Abs. 2, weitere in der Baul�rm-Richtlinie nicht aufgef�hrte Massnahmen angeordnet werden m�ssten, legen die Beschwerdef�hrer nicht dar. Ihre R�ge erweist sich damit als unbegr�ndet, soweit sie hinreichend substanziiert wurde (Art. 42 Abs. 2 BGG).
11.7.�Der Vollst�ndigkeit halber sei noch auf Folgendes hingewiesen: Die vom Verwaltungsgericht als verbindlich erkl�rte Baul�rm-Richtlinie sieht unter anderem auch ein pr�ventives Konzept f�r Zust�ndigkeiten und Verantwortlichkeiten vor. Zu regeln sind danach insbesondere die Orientierung der betroffenen Nachbarschaft, die Entgegennahme von Beschwerden aus der Nachbarschaft (Anlaufstelle) und die Verantwortlichkeiten f�r Vorschlag und Durchf�hrung zus�tzlicher Massnahmen w�hrend der Bauphase (a.a.O., S. 21).
Aus all diesen Gr�nden ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.
Bei diesem Verfahrensausgang tragen die Beschwerdef�hrer die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens (Art. 66 Abs. 1 BGG). Eine Parteientsch�digung ist nicht zuzusprechen (Art. 68 Abs. 1-3 BGG).
Dieses Urteil wird den Beschwerdef�hrern, der Politischen Gemeinde Wattwil, der Politischen Gemeinde Ebnat-Kappel, der Regierung und dem Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen, sowie dem Bundesamt f�r Umwelt schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 106
 BGE 
 Art. 29
 BGE 
 Art. 29
 Art. 9
 Art. 29
 Art. 29
 Art. 32
 Art. 2
 Art. 3
 Art. 7
 Art. 10
 Art. 1
 Art. 10
 Art. 32
 Art. 10
 Art. 3
 Art. 3
 Art. 3

Art. 11
 Art. 7
 Art. 11
 Art. 11
 Art. 36
 Art. 7
 Art. 18
 Art. 7
 Art. 7
 Art. 18
 Art. 18
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 Art. 6
 Art. 11
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