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Timestamp: 2019-05-21 17:00:22+00:00

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§ 426 BGB: Ausgleichungspflicht, Forderungsübergang
BGH, URTEIL vom 4.8.1990, Az. IX ZR 214/89 Die kraft Gesetzes auf die Klägerinnen übergegangene Forderung (§ 426 Abs. 2 BGB) steht selbständig neben dem Ausgleichsanspruch des Gesamtschuldners aus dem Gemeinschaftsverhältnis nach § 426 Abs. 1 BGB (BGH, Urt. v. 30. Oktober 1980 - Ill ZR 132/79, NJW 1981, 681).
BGH, URTEIL vom 2.3.1985, Az. VI ZR 91/83 Dieser Weg ist nur insoweit gangbar, als der verletzte Beamte kongruente Unfallfürsorgeleistungen beanspruchen kann; nur in diesem Rahmen ist Raum für ein Gesamtschuldverhältnis, aufgrund dessen der Zweitschädiger Ausgleich nach § 426 BGB finden kann (BGHZ 6, 3, 25; Senat BGHZ 43, 178, 187} Senatsurteil vom 15. Januar 1963 - VI ZR 69/61 - VersR 1963» 288, 290).
BGH, URTEIL vom 1.6.1971, Az. in NJW 1962, 1499 (vgl. auch BGHZ 39, 261) lag noch die Ansicht zugrunde, daß der Architekt und der Unternehmer nicht als Gesamtschuldner haften und keinem von ihnen im Palle einer Inanspruchnahme durch den Bauherrn gegen den anderen ein Ausgleichsanspruch gemäß § 426 BGB zustehe.
BGH, URTEIL vom 4.2.1991, Az. IX ZR 286/90 Unter diesen Umständen darf der Kläger jedenfalls seit Ende 1983 gegen den Beklagten gemäß § 426 BGB Rückgriff nehmen, wenn er Gläubiger der Gesellschaft befriedigt hat (vgl. BGHZ 37, 299, 303 ff; BGH, Urt. v. 2. Juli 1979 - II ZR 132/78, NJW 1980, 339).
BGH, URTEIL vom 4.2.1991, Az. IX ZR 286/90 aa) Wie sie nicht verkennt, entsteht die Ausgleichsverpflichtung der Gesamtschuldner nach § 426 Abs. 1 BGB bereits mit der Begründung der Gesamtschuld (BGHZ 35, 317, 325; BGH, Urt. v. 5. März 1981 - III ZR 115/80, NJW 1981, 1666, 1667; v. 20. Dezember 1990 - IX ZR 268/89, WM 1991, 399, 400).
BGH, Urteil vom 3.1.1992, Az. IV ZR 340/90 Der Ausgleich zwischen diesen Gesamtschuldnern richtet sich nach § 426 Abs. 1 BGB, in dessen Rahmen § 254 BGB anzuwenden sein kann (BGHZ 59, 97, 103; Mertens in MünchKomm, BGB 2. Aufl. § 840 Rdn. 21f.m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 1.11.1988, Az. II ZR 101/88 In einem derartigen Fall werden die Vertragsparteien in der Regel stillschweigend vereinbaren, daß der Ausscheidende aus seiner internen Mithaftung für eine von den Gesellschaftern zugunsten der Gesellschaft eingegangene Bürgschaftsverbindlichkeit entlassen wird; darin liegt dann eine anderweitige Bestimmung i.S. des § 426 Abs. 1 Satz 1 BGB (BGH, Urt. v. 11. Juli 1973 - VIII ZR 178/72, WM 1975, 100, 102).
BGH, BESCHLUSS vom 4.4.2013, Az. IX ZB 152/11 Auch wird ein die getrennte Beauftragung von Rechtsanwälten rechtfertigender Interessenwiderstreit angenommen, wenn Anhaltspunkte dafür erkennbar sind, dass im Innenverhältnis der verklagten Rechtsanwälte eine vom Grundsatz des § 426 Abs. 1 Satz 1 BGB abweichende Ausgleichungspflicht in Betracht kommt (vgl. OLG Naumburg, RPfleger 2005, 482, 483).
BGH, URTEIL vom 4.5.1972, Az. VII ZR 190/71 Eine weitere Parallele findet sich in dem von der Rechtsprechung seit langem bejahten Gesamtschuldver-hältnis zwischen dem auf Schadensersatz haftenden Vertragspartner und dessen nur aus unerlaubter Handlung ersatzpflichtigen Erfüllungsgehilfen (BGH LM Hr. 9 zu § 426 BGB mit Nachweisen; BGH VersR 1969, 737).
BGH, URTEIL vom 4.5.1972, Az. VII ZR 190/71 § 426 Abs. 1 BGB verschafft dem einen Gesamtschuldner gegen den anderen einen eigenständigen, nicht erst mit der Befriedigung des Gläubigers entstehenden Ausgleichsanspruch, auf den der Gläubiger keinen Einfluß hat (vgl. dazu BGHZ 58, 216, 218).
BGH, URTEIL vom 4.5.1972, Az. VII ZR 190/71 3 b zu § 426 BGB), eine differenzierte Betrachtungsweise, die aber durchaus auch dazu führen kann, daß der eine Gesamtschuldner gegenüber dem anderen von der Haftung frei ist (BGH aaO).
BGH, BESCHLUSS vom 2.11.2002, Az. X ARZ 208/02 Der materielle Anspruch aus § 426 Abs. 1 BGB ist zwar zunächst darauf gerichtet, daß der andere Gesamtschuldner seinem Anteil entsprechend zur Befriedigung des Gläubigers mitwirkt, also bei Fälligkeit der Schuld einen seinem Anteil entsprechenden Betrag an den Gläubiger zahlt und dadurch so handelt, daß es überhaupt nicht zu einem Rückgriff zu kommen braucht (st. Rspr., vgl. z.B. BGH, Urt. v. 7.11.1985 -	Ill ZR 142/84, NJW 1986, 978, 979; RGZ 79, 288, 290, 291).
BGH, BESCHLUSS vom 3.9.2005, Az. VIII ZB 52/04 Deshalb hat jeder Mitmieter im Innenverhältnis einen Anspruch aus § 426 Abs. 1 Satz 1 BGB darauf, dass seine Mitschuldner ihrem Anteil entsprechend zur Befriedigung des Gläubigers mitwirken (Senat, BGHZ 131, aaO).
BGH, BESCHLUSS vom 4.4.2006, Az. V ZB 73/05 Eine Ausnahme gilt nur, wenn feststeht, dass der obsiegende Streitgenosse seinen gesetzlichen Ausgleichsanspruch im Innenverhältnis (§ 426 Abs. 1 Satz 1 BGB) nicht realisieren kann, und er deshalb die vollen Kosten bezahlen muss oder - wenn er bereits über seinen Anteil hinaus gezahlt hat - den ihm im Innenverhältnis zustehenden Ausgleich nicht erhalten wird (vgl. BGH, Beschl. v. 30. April 2003, VIII ZB 100/02, NJW-RR 2003, 1217, 1218).
BGH, URTEIL vom 5.2.1981, Az. V ZR 202/79 Der erkennende Senat hält es daher für geboten, jedenfalls dann, wenn es sich um einen Forderungsübergang nach § 426 Abs. 2 BGB handelt und wenn die Sicherheit von dem ausgleichsverpflichteten Gesamtschuldner gestellt worden ist, die Vorschrift des § 401 BGB in dem Sinn entsprechend anzuwenden, daß eine Verpflichtung des Gläubigers zur Übertragung einer die Forderung sichernden Grundschuld besteht (ebenso Scholz, NJW 1962, 2228; Friedrich, NJW 1969, 485; vgl. auch RGZ 91, 277 für den Fall der Sicherungszession einer Hypothek sowie generell für Anwendungsfälle des § 401 BGB BGH Urteil vom 16. Januar 1961, VII ZR 199/59, WM 1961, 350, 351 unter II).
BGH, Urteil vom 3.3.1989, Az. IVb ZR 35/88 Da ein Gesamtschuldnerausgleich zwischen Ehegatten durch die Vorschriften über den Zugewinnausgleich nicht verdrängt wird (vgl. Senatsurteil vom 30. September 1987 - IVb ZR 94/86 - BGHR BGB § 426 Ehegatten 1 = FamRZ .1987, 1239, 1240), kann dieser - auch in der nach § 426 BGB möglichen Gestalt eines Befreiungsanspruchs (BGHZ 35, 317, 325; 87, 265, 273; BGH Urteil vom 5. März 1981 - III ZR 115/80 - NJW 1981, 1666, 1667 f) - nicht davon
BGH, vom 3.0.1956, Az. 12 - nach § 426 Abs 1 Satz 1 BGB für das Verhältnis der Parteien zueinander, daß sie für die Ausgleichung einander zu gleichen Anteilen verpflichtet sind, soweit nicht etwas anderes bestimmt ist« Die Rechtsprechung sieht in dem in § 254 BGB ausgesprochenen Rechtssatz eine derartige Bestimmung, weil dieser Rechtssatz allgemeinen Charakter hat, der eine entsprechende Anwendung auf rechtsähnliche Verhältnisse zuläßt (vgl u.a. RCRKomm iO. Aufl Anra 2 und 3 c zu § 840 und Lin-demann-Soergel BGB 8» Aufl Anm 2 zu § 840, beide mit Rachweisungen: ferner BGHZ 12, 213 /2207)« Solche Anwendung auf das innere Verhältnis der für einen Schaden aus unerlaubter Handlung ersatzpflichtigen Gesamtschuldner hat zur Polge, daß die in § 426 BGB geregelte Ausgleichung zwischen ihnen zu gleichen Anteilen sich je nach der größeren oder geringeren ursächlichen Bedeutung der die Ersatzpflicht der einzel- -nen Gesamtschuldner begründenden Tatbestände für den eingetretenen Schaden und je nach ihrem größeren oder geringeren Verschulden in eine den Umständen nach' angemessene Ausgleichung verwandelt und daß danach sogar einem der Ersatzpflichtigen in ihrem Verhältnis zueinander der ganze Schade^ allein auferlegt werden kann« Voraussetzung ist dabei also grundsätzlich die Abwägung des beiderseitigen Verschuldens und der Ursächlichkeit des von den einzelnen Gesamtschuldnern zu vertretenden Tatbestandes für den Schaden»
BGH, URTEIL vom 4.2.1972, Az. VII ZR 178/70 Wenn der Bundesgerichtshof für die in den §§ 636, 637 RVO geregelten Fälle der gesetzlichen Haftungsbefreiung etwas anderes annimmt (BGHZ 19, 114, 120; BGH LM Nr. 27 zu § 426 BGB = NJW 1967, 982; einschränkend BGHZ 51, 37, 39; 54, 177 und 256; 55, 11; BGH LM Nr. 31 zu § 426 BGB = NJW 1971, 752), so erklärt sich das aus den Besonderheiten der Unfallhaftung innerhalb der Sozialversicherung.
BGH, URTEIL vom 4.2.1972, Az. VII ZR 178/70 Dann käme es zu einem Ausgleich zwischen den Gesamtschuldnern nach § 426 Abs. 1 BGB überhaupt nicht mehr (vgl. die Nachweise bei Palandt/Heinrichs (31.)
BGH, URTEIL vom 3.10.2009, Az. XII ZR 92/06 Eine Ausgleichspflicht nach Kopfteilen, wie sie § 426 Abs. 1 Satz 1 BGB vorsieht, wird daher den tatsächlichen Verhältnissen einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft nicht gerecht; durch deren Eigenart ist vielmehr 'ein anderes' dahin 'bestimmt', dass die Leistung, die ein Partner im gemeinsamen Interesse erbracht hat, jedenfalls dann, wenn - wie hier - darüber nichts vereinbart worden ist, von dem anderen Teil nicht nach § 426 Abs. 2 BGB auszugleichen ist (BGHZ 77, 55, 59).
BGH, , Az. VTI ZR 237/62 Jedenfalls findet sich allenthalben der Satz, daß ein Ausgleich gemäß dem § 426 Abs. 1 BGB nur in Betracht kommo,' wenn es sich um ein echtes Gesamtschuldverhältnis handele (vgl. u.a. RGRK § 426 An. 1 sowie BGHZ 19, 114, 123).
BGH, URTEIL vom 4.8.1984, Az. IX ZR 102/85 Er stellt auch nicht fest, daß die Abwägung nach § 426 BGB dem Wert der Leistungen des Beklagten nicht genügend Rechnung trage und die Klägerin wenigstens moralisch verpflichtet gewesen sei (vgl. dazu BGH, Urt. v. 5. Juli 1974 - IV ZR 168/73 = WM 1974, 967, 968), dem Beklagten dafür bei der Vermögensauseinandersetzung anläßlich der Scheidung einen weiteren Ausgleich zu gewähren.
BGH, URTEIL vom 3.5.1986, Az. IVb ZR 50/85 b)	Eine abweichende Bestimmung nach § 426 Abs. 1 Satz 1 BGB kann sich aus dem Gesetz, einer - ausdrücklich oder stillschweigend (BGH Urteil vom 10. November 1983 - IX ZR 34/82 - WM 1983, 1386, 1387; RGZ 61, 56, 60; BGB-RGRK/Weber 12. Aufl. 32
BGH, URTEIL vom 3.3.2010, Az. VIII ZR 263/09 Schließlich ist zu berücksichtigen, dass in den Fällen, in denen die Mietpartei aus Eheleuten besteht, ein Innenausgleich nach § 426 BGB - bei intakter Ehe - häufig ohnehin durch die Handhabung der ehelichen Lebensgemeinschaft überlagert wird (vgl. etwa BGH, Urteile vom 13. April 2000 - IX ZR 372/98, NJW 2000, 1944, unter II 2 b aa; vom 11. Mai 2005 - XII ZR 289/02, NJW 2005, 2307, unter II 2 a; jeweils m.w.N.).
BGH, Urteil vom 2.2.2000, Az. e)	Dem Prozeßvergleich kann eine beschränkte Gesamtwirkung in dem Sinne zukommen, daß der Gesellschafter, dessen Verbindlichkeit erlassen wird (M.), zugleich von seiner im Innenverhältnis aus § 426 Abs. 1 BGB dem anderen Gesamtschuldner (Beklagter) gegenüber begründeten Haftung befreit werden soll (BGHZ58, 216, 220; OLG Hamm NJW-RR 1988, 1174; OLG Köln NJW-RR 1994, 1307).
BGH, vom 2.9.1990, Az. XI ZR 200/89 Zivilsenats vom 29. Juni 1989 (BGHZ 108, 179, 186) besteht zwischen mehreren auf gleicher Stufe stehenden Sicherungsgebern im Falle der Inanspruchnahme eines von ihnen bei Fehlen einer zwischen ihnen getroffenen besonderen Vereinbarung eine Ausgleichsverpflichtung entsprechend den Regeln über die Gesamtschuld (§ 426 Abs. 1 BGB).
BGH, URTEIL vom 3.8.1987, Az. IVb ZR 94/86 In dem Urteil vom 15. Mai 1983 (NJW 1983, 1845, 1847 = BGHZ 87, 265, 273) habe der Bundesgerichtshof klargestellt, daß die güterrechtlichen Bestimmungen dem § 426 Abs. 1 Satz 1 BGB jedenfalls dann nicht vorgingen, wenn Leistungen für die Zeit nach der Rechtshängigkeit des Scheidungsverfahrens auszugleichen seien.
BGH, URTEIL vom 3.8.1987, Az. IVb ZR 94/86 Eine andere Bestimmung im Sinne von § 426 Abs. 1 Satz 1 BGB kann sich - außer aus dem Gesetz - aus einer ausdrücklich oder stillschweigend getroffenen Vereinbarung, aus Inhalt und Zweck eines zwischen den Gesamtschuldnern bestehenden Rechtsverhältnisses oder aus der Natur der Sache, mithin aus der besonderen Gestaltung des tatsächlichen Geschehens ergeben (BGHZ 87, 265, 268; Senatsurteil vom 4. Juni 1986 - IVb ZR 50/85 - FamRZ 1986, 881, 882 m.w.N.; ebenso zuletzt Senatsurteil vom 2. Juli 1986 - IVb ZR 58/85 - BGHR BGB 426 Abs. 1 Satz 1 Bestimmung, anderweitige 1).
BGH, URTEIL vom 0.11.1970, Az. IV ZR 82/77 w Tode weiter) bestehenden Verbindlichkeit der Ehefrau stand von Anfang an ein aus der Ausgleichspflicht des § 426 Abs. 1 Satz 1 BGB resultierender Befreiungsanspruch (BGHZ 35, 317, 325) gegen den Beklagten gegenüber, der bei der Bewertung des Vermögens der Erblasserin gleichfalls zu berücksichtigen war und die Verbindlichkeit in entsprechender Höhe aufhob.
BGH, URTEIL vom 1.9.2007, Az. II ZR 136/06 Anders als das Berufungsgericht in Verkennung der gefestigten höchstrichterlichen Rechtsprechung gemeint hat, entsteht jedoch der selbständige Ausgleichsanspruch nach § 426 Abs. 1 Satz 1 BGB nicht erst mit der Befriedigung des Gläubigers, sondern schon mit der Entstehung des Gesamtschuldverhältnisses (BGH, Urt. v. 7. November 1985 - III ZR 142/84, WM 1986, 170; BGHZ 114, 117, 122; BGH, Urt. v. 20. Juli 2006 - IX ZR 44/05, ZIP 2006, 1591, 1592).
BGH, URTEIL vom 5.10.2009, Az. V ZR 255/08 -14- 32	d) Da der Klägerin ein vertraglicher Anspruch auf Pfanderstattung zusteht, kann dahingestellt bleiben, ob andere Anspruchsgrundlagen, etwa die von der Revisionserwiderung in Betracht gezogenen in § 426 Abs. 1 BGB, §§ 683 Satz 2, 670 BGB oder § 812 Abs. 1 Satz 1 Alt. 2 BGB (vgl. dazu BGH, Urt. v. 6. März 2007, KZR 6/06, NJW-RR 2007, 836, 838) den von dem Berufungsgericht der Klägerin zugesprochenen Anspruch rechtfertigen.
BGH, BESCHLUSS vom 4.1.1984, Az. ITT ZR 77/83 Beim Innenregreß nach § 426 Abs. 1 BGB sind die Grundsätze des § 254 BGB entsprechend anzuwenden (BGHZ 51, 275, 279; 59, 97, 103) wie das auch das Berufungsgericht getan hat.
BGH, BESCHLUSS vom 4.1.1984, Az. ITT ZR 77/83 Es ist anerkannt, daß es bei der Abwägung nach § 426 Abs. 1 BGB ins Gewicht fallen kann, wenn einer der Gesamtschuldner dem anderen gegenüber eine besondere Vertragspflicht verletzt hat (RG JW 1936, 2066; BGH Urteil vom 2. April 1974 - VI ZR 193/72 = VersR 1974, 888, 890; BGB-RGRK aaO § 426 Rn. 47).
BGH, URTEIL vom 4.6.1993, Az. IX ZR 222/92 Allerdings hat der V. Zivilsenat (BGHZ 58, 191, 193 f; Urt. v. 12. Juli 1991 - V ZR 204/90, WM 1991, 1734, 1737) entschieden, die nach Ursprung und Wesen bestehenden Unterschiede der Verbindlichkeiten des (ausschließlich) obligatorischen Schuldners und des Erstehers seien keine hinreichende Grundlage für die Annahme, hinsichtlich des Ausgleichs sei im Sinne von § 426 Abs. 1 BGB 'ein anderes bestimmt'.
BGH, Urteil vom 2.3.1996, Az. VI ZR 79/95 a)	’ Das Berufungsgericht geht zwar zutreffend von dem rechtlichen Ansatz aus, daß dann, wenn der Zeuge B. einerseits nach den Normen des Zivilrechts an sich der Klägerin gesamtschuldnerisch mit den Beklagten auf Schadensersatz haften würde, ihm andererseits aber im Verhältnis zur Klägerin das Haftungsprivileg des § 636 Abs.'1 RVO zugute käme, ein gestörtes Gesamtschuldverhältnis zu bejahen wäre, das zu einer Beschränkung der Haftung des Beklagten zu 1) (und damit auch der Zweitbeklagten} als sogenanntem 'außenstehenden ZweitSchädiger' auf denjenigen Anteil führen würde, der im Verhältnis zu dem privilegierten 'ErstSchädiger11 (dem Zeugen B.) auf ihn entfiele, wenn der Ausgleich nach § 426 BGB nicht durch das Haftungsprivileg verhindert würde (st. Rspr., vgl. z.B. die Senatsurteile in BGHZ 61, 51, 55; 94, 173, 176; 110, 114, 117 m.W.N.).
BGH, Urteil vom 2.3.1996, Az. VI ZR 79/95 Für einen weiteren, auf § 426 BGB gestützten Ausgleichsanspruch gegenüber dem Zeugen B. ist daher, unabhängig von der oben erörterten Frage einer Haftungsprivilegierung nach § 636 Abs. 1 RVO, bereits aus schadensrechtlichen Gründen kein Raum (vgl. Senatsurteile BGHZ 61, 213, 219 sowie vom 18. April 1978 - VI ZR 81/76 - VersR 1978, 735, 736; s.= auch Senatsurteil vom 25. April 1989 - VI ZR 146/88 - VersR 1989, 730, 732).
BGH, URTEIL vom 3.9.1975, Az. VIII ZR 136/74 § 426 BGB ist Spezialvorschrift gegenüber § 255 BGB und geht dieser Bestimmung vor (Soergel/Siebert/Schmidt, aaO Rdn. 4 zu § 255).
BGH, Urteil vom 2.9.2013, Az. II ZR 229/12 Diese Besonderheit schlägt auf den gemäß § 426 Abs. 2 BGB übergehenden Anspruch durch (vgl. BGH, Urteil vom 2. Juli 1962 - II ZR 204/60, BGHZ 37, 299, 302 f.; Urteil vom 15. Januar 1988 -V ZR 183/86, BGHZ 103, 72, 76 ff.; Urteil vom 17. Dezember 2001 - II ZR 382/99, ZIP 2002, 394, 396; Urteil vom 15. Oktober 2007 - II ZR 136/06, ZIP 2007, 2313, 2314 Rn. 17), so dass auch dieser nicht mit der hier vorliegenden Konstellation eines Anspruchs eines Gesellschafter-Gläubigers aus einem Drittgeschäft vergleichbar ist.
BGH, URTEIL vom 2.4.1983, Az. IX ZR 14/82 c)	Der Anspruch auf diese oder eine andere Neuregelung kann auch als Einwendung gegen einen Anspruch des das Haus nutzenden Ehegatten aus § 426 BGB geltend gemacht werden (Fortführung von BGH NJW 1982, 1753 “ FamRZ 1982, 355).
BGH, URTEIL vom 2.4.1983, Az. IX ZR 14/82 Daß ein Gesamtschuldner nicht zahlen kann, ist kein ausreichender Grund, ihn von der Mithaftung freizustellen (BGHZ 55, 344, 349; BGB-RGRK/Weber, 12. Aufl. § 426 BGB Rdn. 57).
BGH, URTEIL vom 2.4.1983, Az. IX ZR 14/82 Aus den gesetzlichen Bestimmungen über die Bruchteilsgemeinschaft, insbesondere den §§ 7A6, 755 BGB, läßt sich der Grundsatz ableiten, daß die Teilhaber für Verbindlichkeiten, die sie in bezug auf den gemeinschaftlichen Gegenstand eingegangen sind, im Innenverhältnis nach dem Verhältnis ihrer Anteile an dem Gegenstand haften, wenn sich nicht aus einer Vereinbarung oder besonderen Umständen des Falles etwas anderes ergibt (vgl. BGH WM 1975, 196; BGB-RGRK/Weber, § 426 BGB Rdn. 44).
BGH, URTEIL vom 2.4.1983, Az. IX ZR 14/82 Ein Vorrang der güterrechtlichen Bestimmungen, wie er gegenüber Ansprüchen auf Rückgewähr ehebedingter Zuwendungen nach den Grundsätzen über den Wegfall der Geschäftsgrundlage besteht (vgl. BGHZ 82, 227; BGH FamRZ 1982, 778), gilt jedenfalls nicht bei Ansprüchen nach § 426 Abs. 1 Satz 1 BGB, wenn Leistungen für die Zeit nach Rechtshängigkeit des Scheidungsverfahrens auszugleichen sind.
BGH, URTEIL vom 2.4.1983, Az. IX ZR 14/82 15 - gleichsanspruch, der die Befriedigung des Gläubigers nicht voraussetzt (vgl. Palandt-Heinrichs, BGB, 41. Aufl. § 426 BGB Annw 2 a m.w.N.), vor oder mit der Erhebung der Scheidungsklage erwachsen ist, bestand er in dem für die Berechnung des Endvermögens maßgeblichen Zeitpunkt und ist - seine Durchsetzbarkeit vorausgesetzt - als das Endvermögen erhöhender Aktivposten zu veranschlagen.
BGH, BESCHLUSS vom 2.0.1995, Az. XI ZR 30/94 Soweit dem zahlenden Miteigentümer ein Ausgleichsanspruch nach § 426 Abs. 1 BGB zusteht, erwirbt er bei Zahlung auf die Gesamtgrundschuld auch das auf dem Miteigentum des Ausgleichspflichtigen lastende Recht (§ 1173 Abs. 2 BGB), bei Zahlung auf die gesicherte Forderung einen Anspruch gegen den Gläubiger auf Abtretung der Gesamtgrundschuld (BGH, Urteil vom 28. April 1983 - IX ZR 1/82, WM 1983, 705, 707, 708).
BGH, Urteil vom 4.1.2001, Az. Aus § 426 BGB, der nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes auf das Verhältnis von mehreren Sicherungsgebern Anwendung findet, sofern die Sicherungsmittel auf gleicher Stufe stehen (BGHZ 108, 179, 183 ff; BGH, Urt. v. 24. September 1992 - IX ZR 195/91, NJW 1992, 3228, 3229), ist im Streitfall ein Ausgleichsanspruch der Beklagten als Bürgen gegen die T. GmbH als Grundschuldbestellerin von vornherein nicht herzuleiten.
BGH, Urteil vom 4.1.2001, Az. - 18- Fall kommt ein Ausgleich nach § 426 BGB nicht in Betracht (BGHZ 108, 179, 183, 185).
BGH, URTEIL vom 4.9.1980, Az. III ZR 132/79 b)	Nicht beeinflußt durch die unterlassene Klageerhebung der Verletzten ist der Ausgleichsanspruch des P. aus § 426 Abs. 1 BGB, Dieser originäre Ausgleichsanspruch wurzelt im Gerneinschaftsverhältnis, das zwischen Gesamtschuldnern besteht; er ist von dem nach § 426 Abs. 2 BGB übergeleiteten Anspruch des Gläubigers zu unterscheiden (BGHZ 20, 371, 374; BGB-RGRK aaO § 426 Rdn. 62, 64).
BGH, URTEIL vom 3.0.1991, Az. IV ZR 263/89 Das steht im Einklang mit der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (BGHZ 108, 179, 186), die mehreren Bestellern von Sicherheiten gegenseitige Ausgleichsansprüche entsprechend § 426 Abs. 1 Satz 1 BGB selbst dann zubilligt, wenn zwischen ihnen ein echtes Gesamtschuldverhältnis fehlt.
BGH, URTEIL vom 4.10.2007, Az. IX ZR 121/06 Denn die Voraussetzungen des § 426 Abs. 1 BGB sind erfüllt (vgl. Palandt/Grüneberg, BGB 66. Aufl. § 421 Rn. 3 ff); es schulden mehrere eine Leistung in der Weise, dass jeder die ganze Leistung zu bewirken verpflichtet, der Gläubiger aber die Leistung nur einmal zu fordern berechtigt ist.
BGH, URTEIL vom 3.11.1980, Az. IVb ZR 628/80 Danach hätte es sich um die Regelung der Ausgleichungspflicht unter Gesamtschuldnern (§ 426 BGB) gehandelt, die die güterrechtlichen Verhältnisse der Parteien unberührt ließ (BGH FamRZ 1980, 671).
BGH, , Az. gegenüber dem Kläger eine Mengere Haftungsgemeinschaft' bilden (vgl. BGHZ 6, 3, 27; LM Nr. 25 a zu § 426 BGB).
BGH, URTEIL vom 5.2.2012, Az. V ZR 98/11 Bei dieser Sachlage ist nach § 426 Abs. 1 Satz 1 BGB unter Berücksichtigung der Wertungen der §§ 742, 743, 748 BGB ein hälftiger Ausgleich sachgerecht (Senat, Urteil vom 17. Juli 2009 -VZR 254/08, NJW-RR 2010, 200, 201 Rn. 24).
BGH, URTEIL vom 2.2.2012, Az. XI ZR 234/11 Der im Gemeinschaftsverhältnis der mehreren Bürgen wurzelnde originäre Ausgleichsanspruch nach § 426 Abs. 1 BGB tritt selbständig neben den übergeleiteten Anspruch des Gläubigers (§ 426 Abs. 2 BGB) und ist daher von diesem zu unterscheiden (vgl. BGH, Urteile vom 11. Juni 1992 - IX ZR 161/91, WM 1992, 1312, 1313 und vom 13. Januar 2000 - IX ZR 11/99, WM 2000, 408, 409; allgemein s.BGH, Urteil vom 30. Oktober 1980 - III ZR 132/79, NJW 1981, 681).
BGH, URTEIL vom 3.1.1988, Az. IVa ZR 227/86 Tut das ein Miterbe ausnahmsweise nicht, oder ist er - wie in dem Fall OGHZ 1, 42 - sogar leistungsbereit, dann bietet § 426 Abs. 1 Satz 1 BGB keine geeignete Grundlage, die in § 2058 BGB angeordnete gesamtschuldnerische Haftung der Miterben im Verhältnis zu Miterbengläubigern allgemein in eine Teilhaftung umzuwandeln (vgl. z.B. MünchKomm-Dütz, BGB § 2058 Rdn. 28).
BGH, URTEIL vom 5.2.2014, Az. V ZR 218/13 Auch erscheint die entsprechende Heranziehung des § 426 BGB für den Ausgleich zwischen den Schuldnern sachgerechter als die Heranziehung der Vorschriften über die Rechtsmängelhaftung, auf die sich der Innenausgleich ansonsten beschränkte (vgl. dazu Staudinger/Gursky, BGB [2013], §987 Rn. 28).
BGH, URTEIL vom 5.10.2012, Az. Die Parteien können eine gesonderte Vereinbarung darüber getroffen haben, dass der Käufer die Beurkundungskosten auch dann tragen soll, wenn der Vertrag im Übrigen nicht wirksam wird (vgl. OLG Köln, MDR 1974, 136, 137; Staudin-ger/Beckmann, BGB [2004], § 448 Rn. 22), oder dass die Notarkosten in ihrem Innenverhältnis als Gesamtschuldner anders verteilt werden sollen, als das der Regel des § 426 Abs. 1 BGB entspricht.
BGH, URTEIL vom 2.5.2003, Az. VI ZR 434/01 -11 - Verteilung nach § 426 BGB nicht durch eine sozialversicherungsrechtliche Sonderregelung, wie sie früher in §§ 636, 637 RVO a.F. geregelt war (jetzt: §§ 104 ff. SGB VII), gestört wäre (vgl. u.a. Senatsurteile BGHZ 61, 51, 55; vom 23. April 1985 - VI ZR 91/83- VersR 1985, 763 und vom 17. Februar 1987 - VI ZR 81/86- NJW 1987, 2669).
BGH, URTEIL vom 1.11.2003, Az. II ZR 202/01 Denn unabhängig davon richten sich Umfang und Grenzen eines Ausgleichsanspruchs gemäß § 426 Abs. 1 Satz 1 BGB nach dem Innenverhältnis der Gesamtschuldner (vgl. BGHZ 103, 72, 76).
BGH, URTEIL vom 2.10.2014, Az. 35	aa) Nach den vom Bundesgerichtshof zu § 426 Abs. 1 Satz 1 BGB entwickelten Grundsätzen können Ausgleichsansprüche einer Obergesellschaft ausgeschlossen sein, wenn mit der anderen Gesellschaft ein Gewinnabführungsvertrag besteht, aufgrund dessen die Belastung im Ergebnis stets bei der Obergesellschaft verbleibt - sei es aufgrund einer Pflicht zu dem Ausgleich eines Fehlbetrags (§ 302 AktG), sei es, weil eine Ausgleichszahlung den abzuführenden Gewinn mindert (BGH, Urteil vom 29. Januar 2013 - II ZR 91/11, ZIP 2013, 409 Rn. 20; Urteil vom 1. Dezember 2003 - II ZR 202/01, WM 2004, 228, 229;
BGH, URTEIL vom 2.0.2008, Az. VI ZR 17/07 11	a)	Nach den vom Senat entwickelten Grundsätzen können in den Fällen, in denen zwischen mehreren Schädigern ein Gesamtschuldverhältnis besteht, Ansprüche des Geschädigten gegen einen Gesamtschuldner (Zweitschädiger) auf den Betrag beschränkt sein, der auf diesen im Innenverhältnis zu dem anderen Gesamtschuldner (Erstschädiger) endgültig entfiele, wenn die Schadensverteilung nach § 426 BGB nicht durch eine sozialversicherungsrechtliche Haftungsprivilegierung des Erstschädigers gestört wäre (st. Rspr.: vgl. etwa Senatsurteile BGHZ 61, 51, 55; 94, 173, 176; 155, 205, 212 ff.; 157, 9, 14; vom 13. März 2007 -VI ZR 178/05 - VersR 2007, 948, 949).
BGH, URTEIL vom 2.3.1974, Az. VI ZR 193/72 Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs beschränken sich in einem solchen Fall die Schadensersatzansprüche des Geschädigten gegen den nicht haftungsprivilegierten Schädiger (den sog. 'außenstehenden' Zweitschädiger) auf das, was auf diesen im Innenverhältnis zu dem privilegierten Schädiger endgültig entfiele, wenn die Schadensverteilung nach § 426 BGB nicht durch die Sonderregelung der §§ 636, 637 RVO 'gestört' wäre (BGHZ 61, 51, 55; zuletzt Senatsurteil vom 23. April 1985 - VI ZR 91/83 - VersR 1985, 763; Nüßgens in: Krüger-Nieland, 25 Jahre Bundesgerichtshof, 1975, 105 ff.; Weber in RGRK-BGB, 12. Aufl., § 426 Rdn. 33 f).
BGH, URTEIL vom 3.10.2009, Az. IV ZR 70/05 8	a) Der selbständige Ausgleichsanspruch nach § 426 Abs. 1 Satz 1 BGB entsteht schon mit Entstehung des Gesamtschuldverhältnisses und vor Befriedigung des Gläubigers, auch soweit er - wie hier - auf Zahlung gerichtet ist (BGH, Urteile vom 9. Juli 2009 - VII ZR 109/08 - WM 2009, 1854 Tz. 21 f.; vom 18. Juni 2009 -VII ZR 167/08 - WM 2009, 1852 Tz. 12 f.; vom 15. Oktober 2007 -II ZR 136/06 - NJW-RR 2008, 256, Tz. 14; vom 20. Juli 2006 - IX ZR 44/05 - NJW-RR 2006, 1718 Tz. 11; vom 15. Mai 1986 - IX ZR 96/85 - NJW 1986, 3131 unter I 1, jeweils m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 3.10.2009, Az. IV ZR 70/05 Dafür spricht auch, dass die im Abschlussbericht der Schuldrechtskommission vorgeschlagene Regelung, wonach der Ausgleichsanspruch aus § 426 Abs. 1 Satz 1 BGB ebenso wie der Anspruch des Gläubigers gegen den ausgleichsverpflichteten Gesamtschuldner verjähren sollte, nicht in das Gesetz zur Modernisierung des Schuldrechts aufgenommen worden ist (BGH aaO Tz. 18).
BGH, URTEIL vom 1.8.1969, Az. Es verkennt dabei nicht, daß die einem Gesamtschuldner bei der Inanspruchnahme durch den Verletzten entstandenen Kosten in der Regel nicht Gegenstand des Ausgleichsanspruchs nach § 426 EGB sind (BGH VeroR 1957, 800,* RGRIC BGB, 11, Aufl,, § 426 BGB An. 5), meint jedoch, daß sich für den Fall des § 10 YOB (B) aus dessen Ziffer 6 ein anderes ergebe.
BGH, , Az. sion keine Einwendungen, Sie weist aber mit Recht darauf hin, daß der Kläger seine Klageansprüche nicht auf jene der geschädigten HfllB entstandenen und nach § 426 Abs 2 BGB auf ihn übergegangenen Schadensersatzansprüche gegen sondern auf den hiervon zu unterscheidenden, in seiner eigenen Person entstandenen, selbständigen Ausgleichungsanspruch gegen	aus	§ 426 Abs 1 Satz 1 BGB in Verbindung mit § 17 KFG (StVG) stützt, Bieser Anspruch ist in der lat von dem nach § 426 Abs 2 BGB auf den Kläger übergegangenen Ersatzanspruch der Geschädigten gegen P^HP verschieden und . braucht deshalb auch dessen rechtliches Schicksal nicht zu teilen (BGHZ 11, 170 /1727)* Wie die Revision mit Recht ausführt, kann hiernach auch den zutreffenden Ausführungen des Berufungsgerichts darüber, daß die Beklagte nicht die Ersatzansprüche der Geschädigten gegen PflBI zu befriedigen braucht, nicht entnommen werden, daß damit ohne weiteres auch die'Haftung der Beklagten .für den hiervon verschiedenen Aüsglei-chungsanspruch des Klägers entfalle» Entgegen der Auffassung der Revision haftet jedoch die Beklagte auch für ihn nicht»
BGH, URTEIL vom 3.11.2009, Az. XII ZR 146/07 Das Gesetz weist ihm mit § 426 Abs. 1 Satz 1 BGB gegen den anderen Gesamtschuldner einen selbständigen Ausgleichsanspruch zu, der nicht etwa erst mit der Befriedigung des Gläubigers, sondern schon mit der Entstehung des Gesamtschuldverhältnisses entsteht (BGH Urteil vom 15. Oktober 2007 - II ZR 136/06 - NJW-RR 2008, 256 Tz. 14).
BGH, URTEIL vom 2.9.1956, Az. III ZR 39/80 Das nordrhein-westfälische Ordnungsbehördengesetz enthält keine Vorschriftten über den Ausgleich unter mehreren Störern (vgl. Schleberger, Das Polizei- und Ordnungsrecht des Landes Nordrhein-Westfalen, 2. Aufl. S. 45; Rietdorf/Heise/Böckenförde/Strehlau, Ord-nungs- und Polizeirecht in Nordrhein-Westfalen 2. Aufl., §16 OBG RdNr. 17, gehen zwar von einem der Gesamtschuld vergleichbaren Verhältnis aus, lassen aber nicht erkennen, ob sie auch § 426 BGB anwenden woHenJtEs gibt auch keinen allgemeinen Rechtsgrundsatz des öffentlichen Rechts, wonach ein solcher Ausgleich stattzufinden hätte (vgl. Baur JZ 1964, 354, 356).
BGH, URTEIL vom 4.3.1983, Az. IX ZR 1/82 Selbst bei Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft hat der II0 Zivilsenat des Bundesgerichtshofs in einem vergleichbaren Fall einen Ausgleichsanspruch nach § 426 BGB verneint (NJW 1980, 1520).
BGH, URTEIL vom 3.9.1984, Az. IVa ZR 70/83 Das Berufungsgericht nimmt zu Recht an, daß zwischen der Gerne in Schuldnerin und w durch den Beitritt eine Beziehung zustandegekommen ist, auf welche die Regelung der Ausgleichspflicht des § 426 BGB Anwendung findet (RGZ 70, 405, 409 f; OLG Düsseldorf MDR 1978, 853), so daß ein Forderungsübergang nach Abs. 2 dieser Bestimmung grundsätzlich möglich ist.
BGH, URTEIL vom 3.0.2008, Az. XII ZR 184/05 BGB § 426 Abs. 1 Satz 1 a)	In der Berücksichtigung einer vom Unterhaltsschuldner allein getragenen Gesamtschuld bei der Bemessung des Kindesunterhalts kann regelmäßig keine anderweitige Bestimmung gesehen werden, die Ausgleichsansprüche zwischen den Ehegatten nach § 426 Abs. 1 Satz 1 BGB ausschließt (im Anschluss an Senatsurteil vom 26. September 2007 - XII ZR 90/05 - FamRZ 2007, 1975 ff.).
BGH, URTEIL vom 3.0.2008, Az. XII ZR 184/05 Für die Zeit danach kommt es für einen Ausgleichsanspruch darauf an, ob nunmehr die in § 426 Abs. 1 BGB für den Regelfall angeordnete hälftige Haftung eingreift oder ob - anstatt der ehelichen Lebensgemeinschaft - andere Umstände vorliegen, aus denen sich erneut eine anderweitige Bestimmung und damit ein vom Regelfall abweichender Verteilungsmaßstab ergibt (so etwa Senatsurteil vom 26. September 2007 - XII ZR 90/05 - FamRZ 2007, 1975, 1976).
BGH, URTEIL vom 3.0.2008, Az. XII ZR 184/05 -7- ge Bestimmung gesehen werden, die Ausgleichsansprüche nach § 426 Abs. 1 Satz 1 BGB ausschließt (Senatsurteile vom 11. Mai 2005 -XIIZR 289/02-FamRZ 2005, 1236, 1237 und vom 26. September 2007 -XIIZR 90/05-FamRZ 2007, 1975, 1976m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 3.0.2008, Az. XII ZR 184/05 Im Hinblick darauf kann in der Berücksichtigung der vom Unterhaltsschuldner getragenen Gesamtschulden bei der Bemessung des Kindesunterhalts regelmäßig keine anderweitige Bestimmung gesehen werden, die Ausgleichsansprüche nach § 426 Abs. 1 Satz 1 BGB ausschließt (Senatsurteil vom 26. September 2007 - XII ZR 90/05 - FamRZ 2007, 1975, 1976 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 2.2.2007, Az. VI ZR 178/05 19	aa) Nach den vom Senat entwickelten Grundsätzen können in den Fällen, in denen zwischen mehreren Schädigern ein Gesamtschuldverhältnis besteht, Ansprüche des Geschädigten gegen einen Gesamtschuldner (Zweitschädiger) auf den Betrag beschränkt sein, der auf diesen im Innenverhältnis zu dem anderen Gesamtschuldner (Erstschädiger) endgültig entfiele, wenn die Schadensverteilung nach § 426 BGB nicht durch eine sozialversicherungsrechtliche Haftungsprivilegierung des Erstschädigers gestört wäre (st. Rspr.: vgl. etwa Senatsurteile BGHZ 61, 51, 55; 94, 173, 176; 155, 205, 212 ff.; 157, 9, 14; vom 14. Juni 2005 -VIZR 25/04- aaO).
BGH, URTEIL vom 4.5.1992, Az. IX ZR 161/91 b)	Allerdings kann im Sinne des § 426 Abs. 1 BGB auch dann etwas anderes bestimmt sein, wenn sich aus der Natur der Sache eine anderweitige Regelung des Innenverhältnisses ergibt (BGH, Urt. v. 4. Juli 1963 - VII ZR 41/62, WM 1963, 991, 993; v. 10. November 1983 - IX ZR 34/82, WM 1983,
BGH, URTEIL vom 1.5.2003, Az. II ZR 102/02 b) Die Klägerin zu 2 kann von der Beklagten auch nicht Leistung an die Klägerin zu 1 aus dem Gesichtspunkt der Befreiung von einer gesamtschuldnerischen Verbindlichkeit (§426 BGB; vgl. dazu BGHZ 59, 97, 102), für welche die Beklagte im Innenverhältnis allein aufzukommen hätte, verlangen.
BGH, URTEIL vom 4.4.1986, Az. IX ZR 96/85 Bei einem solchen Sachverhalt mußte der Tatrichter erwägen, ob eine ausdrückliche oder stillschweigende Vereinbarung vorlag, wonach im Verhältnis der Mitbürgen abweichend von § 426 Abs. 1 Satz 1 BGB die Gesellschafter der Hauptschuldnerin im Innenverhältnis allein zur Ausgleichung verpflichtet sein sollten (vgl. auch BGH, Urt. v. 19. Dezember 1985 - III ZR 90/84, WM 1986, 363).
BGH, URTEIL vom 2.5.2010, Az. VI ZR 147/09 (Zweitschädiger) auf den Betrag beschränkt sein, der auf diesen im Innenverhältnis zu dem anderen Gesamtschuldner (Erstschädiger) endgültig entfiele, wenn die Schadensverteilung nach § 426 BGB nicht durch eine sozialversicherungsrechtliche Haftungsprivilegierung des Erstschädigers gestört wäre (st. Rspr.: vgl. etwa Senatsurteile BGHZ 61, 51, 55; 94, 173, 176; 155, 205, 212 ff.; 157, 9, 14; vom 13. März 2007 -VI ZR 178/05 - VersR 2007, 948 Rn. 19; vom 22. Januar 2008 - VI ZR 17/07 - VersR 2008, 642 Rn. 11).
BGH, URTEIL vom 3.10.1987, Az. IVb ZR 95/86 Indessen hat das Berufungsgericht zu Recht auf die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs verwiesen, wonach die Miteigentumsgemeinschaft zwischen Ehegatten durch die eheliche Lebensgemeinschaft überlagert wird und sich aus dieser Besonderheit für ihr Verhältnis als Miteigentümer und Gesamtschuldner Abweichungen von den Regeln der Bruchteilsgemeinschaft und des § 426 BGB ergeben können (BGHZ 87 aaO sowie Urteil vom 3. November 1983 - IX ZR 104/82 - FamRZ 1984, 29, 30).
BGH, URTEIL vom 4.0.2012, Az. IX ZR 2/11 Überdies geht bei Zahlung durch den Haftenden die Steuerforderung auf diesen über, wenn er im Innenverhältnis gemäß § 426 Abs. 2 BGB von dem Steuerschuldner Ausgleich verlangen kann (BGH, Urteil vom 2. April 1973 -VIIIZR 108/72, NJW 1973, 1077, 1078; BFH, Urteil vom 12. Mai 1976 -IIR 187/72, BFHE 119, 188, 191; Schwarz, aaO, 2009, §44 Rn. 35; Boeker, aaO, § 44 Rn. 64).
BGH, URTEIL vom 2.10.2006, Az. VI ZR 136/05 Insbesondere ist in einem Gesamtschuldverhältnis, das aus mehr als zwei Gesamtschuldnern besteht, der Ausfall eines der Gesamtschuldner durch Insolvenz gemäß § 426 Abs. 1 S. 2 BGB solidarisch von allen übrigen entsprechend den auf sie im Innenverhältnis entfallenden Anteilen zu tragen (vgl. Staudinger/Noack, aaO, §426, Rn. 115).
BGH, URTEIL vom 2.0.2013, Az. II ZR 91/11 11	b) Umfang und Grenzen eines Ausgleichsanspruchs im Anwendungsbe- reich des entsprechend heranzuziehenden § 426 Abs. 1 Satz 1 BGB richten sich nach der zivilrechtlichen Ausgestaltung des Innenverhältnisses der am Organkreis Beteiligten (vgl. BGH, Urteil vom 1. Dezember 2003 - II ZR 202/01, ZIP 2004, 164, 165).
BGH, URTEIL vom 2.11.2007, Az. VI ZR 235/06 Nach den vom Senat entwickelten Grundsätzen können in den Fällen, in denen zwischen mehreren Schädigern ein Gesamtschuldverhältnis besteht, Ansprüche des Geschädigten gegen einen Gesamtschuldner (Zweitschädiger) auf den Betrag beschränkt sein, der auf diesen im Innenverhältnis zu dem anderen Gesamtschuldner (Erstschädiger) endgültig entfiele, wenn die Schadensverteilung nach § 426 BGB nicht durch eine sozialversicherungsrechtliche Haftungsprivilegierung des Erstschädigers gestört wäre (st. Rspr.: vgl. etwa Senatsurteile BGHZ 61, 51, 55; 94, 173, 176; 155, 205, 212 ff.; 157, 9, 14; vom 14. Juni 2005 -VIZR 25/04- VersR 2005, 1397 und vom 13. März 2007 -VI ZR 178/05- aaO).
BGH, URTEIL vom 2.11.2007, Az. VI ZR 235/06 Insoweit ist 'ein anderes bestimmt' im Sinne des § 426 Abs. 1 Satz 1 BGB, denn in den Fällen, in denen auf der einen Seite nur eine Gefährdungshaftung oder eine Haftung aus vermutetem Verschulden, auf der anderen Seite jedoch erwiesenes Verschulden vorliegt, soll im Innenverhältnis derjenige den ganzen Schaden tragen, der nachweislich schuldhaft gehandelt hat (Senatsurteil BGHZ 157, 9, 15 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 2.1.2008, Az. XI ZR 170/07 Hinzu kommt, dass das Wertpapierdienstleistungsunternehmen bei einer fahrlässigen Falschberatung von Angestellten und Organen im Wege des Gesamtschuldnerausgleichs nach § 426 Abs. 2 BGB im Ergebnis auch dann noch haften würde, wenn der Direktanspruch gegen das Unternehmen nach § 37a WpHG verjährt ist, weil dem Ausgleichsanspruch die Verjährung des Anspruchs des Gläubigers gegen den Ausgleichspflichtigen nicht entgegensteht (vgl. Palandt/Grüneberg, BGB 67. Aufl. § 426 Rdn. 3 m.w.Nachw.).
BGH, URTEIL vom 4.11.1977, Az. YII ZR 60/76 Die in Anspruch genommenen Gesamtschuldner können und müssen dann gemäß § 426 BGB Rückgriff nehmen (BGH Betrieb 1967, 723).
BGH, URTEIL vom 3.9.2007, Az. IV ZR 30/06 Mit dieser Vorschrift ist die Verjährung des Regressanspruchs des Haftpflichtversicherers abweichend von den allgemeinen Verjährungsbestimmungen geregelt, und zwar unabhängig davon, ob der Versicherer den originären Regressanspruch aus § 426 Abs. 1 BGB oder den Anspruch aus übergegangenem Recht nach § 426 Abs. 2 BGB geltend macht (vgl. BGH, Urteil vom 23. November 1973 aaO unter I; Stiefel/Hof-mann, Kraftfahrtversicherung 17. Aufl. § 3 PflVG Rdn. 11; Knappmann in Prölss/Martin, VVG 27. Aufl. § 3 Nr. 10, 11 PflVG Rdn. 4).
BGH, URTEIL vom 3.8.2007, Az. XII ZR 90/05 Ist es zu einer Unterhaltsberechnung unter Berücksichtigung der Kreditraten gekommen, sei es einverständlich, sei es aber auch durch Urteil, so kann darin eine anderweitige Bestimmung gesehen werden, die Ausgleichsansprüche nach § 426 Abs. 1 Satz 1 BGB ausschließt (Senatsurteil vom 11. Mai 2005 -XIIZR 289/02-FamRZ 2005, 1236, 1237; OLG Köln NJW-RR 1995, 1281, 1282; OLG München FamRZ 1996, 291, 292; OLG Zweibrücken FamRZ 2005, 910 und FamRZ 2002, 1341; Wever Vermögensauseinandersetzung der Ehegatten außerhalb des Güterrechts 4. Aufl. Rdn. 330 und FamRZ 1996, 905, 908; Kleinle FamRZ 1997, 8, 10 f.; Haußleiter/Schulz Vermögensauseinandersetzung bei Trennung und Scheidung 4. Aufl. Kap. 6 Rdn. 51; Schulz FPR 2006, 472, 474; Scholz/Stein/Uecker Praxishandbuch Familienrecht Teil C Rdn. 51; Bosch FamRZ 2002, 366, 369; Staudinger/Noack BGB 2005, § 426 Rdn. 224; Pa-landt/Grüneberg aaO § 426 Rdn. 9 b).
BGH, URTEIL vom 3.8.2007, Az. XII ZR 90/05 Im Hinblick darauf kann in der Berücksichtigung der vom Unterhaltsschuldner getragenen Gesamtschuld bei der Bemessung des Kindesunterhalts regelmäßig keine anderweitige Bestimmung gesehen werden, die Ausgleichsansprüche nach § 426 Abs. 1 Satz 1 BGB ausschließt (ebenso Wever Vermögensauseinandersetzung der Ehegatten außerhalb des Güterrechts 4. Aufl. Rdn. 333; Schulz FPR 2006, 472, 474; Scholz/Stein/Uecker aaO Teil C Rdn. 51; anderer Ansicht: OLG Celle FamRZ 2001, 1071; Landgericht Oldenburg FamRZ 2003, 1191; vgl. auch OLG Karlsruhe NJW-RR 2005, 1240 ff., das die Frage, ob die Berücksichtigung des Wohnvorteils eines im Miteigentum stehenden Hauses bei der Berechnung des Kindesunterhalts dem Verlangen des ausgezogenen Ehegatten auf Nutzungsvergütung entgegensteht, verneint).
BGH, URTEIL vom 2.10.2014, Az. VI ZR 47/13 Denn aufgrund der Haftungsprivilegierung der Streithelferin ist der mit der Klage geltend gemachte Anspruch des Geschädigten R.gegen die außerhalb des Sozialversicherungsverhältnisses stehenden Zweitschädiger, die Beklagten, von vornherein auf das beschränkt, was auf diese im Innenverhältnis endgültig entfiele, wenn die Schadensverteilung nach § 426 BGB nicht durch die Regelung des § 104 Abs. 1 Satz 1 SGB VII gestört wäre (vgl. Senatsurteil vom 12. Juni 1973 - VI ZR 163/71, BGHZ 61, 51, 55).
BGH, URTEIL vom 2.10.2003, Az. VI ZR 13/03 a) Danach können in den Fällen, in denen zwischen mehreren Schädigern ein Gesamtschuldverhältnis besteht, Ansprüche des Geschädigten gegen einen Gesamtschuldner (Zweitschädiger) auf den Betrag beschränkt sein, der auf diesen im Innenverhältnis zu dem anderen Gesamtschuldner (Erstschädiger) endgültig entfiele, wenn die Schadensverteilung nach § 426 BGB nicht durch eine sozialversicherungsrechtliche Haftungsprivilegierung des Erstschädigers gestört wäre (st. Rspr., vgl. etwa Senatsurteile BGHZ 61,51, 55; 94, 173, 176; vom 17. Februar 1987 - VI ZR 81/61 - NJW 1987, 2669, 2670; und vom 24. Juni 2003 - VI ZR 434/01 - ZIP 2003, 1604, 1606).
BGH, URTEIL vom 4.8.2016, Az. I-ZR 11/15 Eine anderweitige Bestimmung im Sinne des § 426 Abs. 1 BGB kann sich aus gesetzlichen Regelungen, dem zwischen den Gesamtschuldner bestehenden Rechtsverhältnis oder der Natur der Sache ergeben (vgl. BGH, Urteil vom 22. Oktober 1992 - IX ZR 244/91, BGHZ 120, 50, 59).
BGH, URTEIL vom 4.8.2016, Az. I-ZR 11/15 Im Verhältnis mehrerer Störer zueinander richtet sich, sofern die Regeln über den Gesamtschuldnerausgleich gemäß § 426 Abs. 1 BGB anwendbar sind, der interne Ausgleich nach dem Maß der Verursachung (vgl. BGH, Urteil vom 10. Juli 2014 - III ZR 441/13, NJW 2014, 2730 Rn. 21; Wagner, BB 2000, 417, 423; Schlette, VerwArch 2000, 41, 54).
BGH, URTEIL vom 2.9.2009, Az. VI ZR 24/09 übergegangenen Anspruch eine dritte Anspruchsgrundlage bilden, ihnen kommt vor allem die Wirkung zu, das Maß der offenen Regel des § 426 Abs. 1 Satz 1 BGB abweichend von der kopfteiligen Haftung zu bestimmen (vgl. BGH, Urteil vom 15. Januar 1988 - VZR 183/86- NJW 1988, 1375, 1376; Erman/Ehmann, BGB, 12. Aufl., § 426 Rn. 14 und 32).
BGH, URTEIL vom 2.9.2009, Az. VI ZR 24/09 Der gemäß § 426 Abs. 2 BGB übergegangene Anspruch und der selbständige Regressanspruch aus § 426 Abs. 1 BGB wie auch der unter Umständen hinzutretende dritte Anspruch aus eigenem Recht sind selbständige Ansprüche, die auf unterschiedlichen Rechtsgründen beruhen, verschiedene Voraussetzungen haben und in Anspruchskonkurrenz zueinander stehen (vgl. BGHZ 59, 97, 102 f.).
BGH, URTEIL vom 2.9.2009, Az. VI ZR 24/09 So wird zwar in der Regel der Anspruch aus § 426 Abs. 1 BGB von den Einreden und Einwendungen gegen den übergegangenen Anspruch nicht berührt (vgl. BGH, Urteil vom 9. Juli 2009 - VII ZR 109/08 - WM 2009, 1854 Rn. 10 ff. zur Einrede der Verjährung; Erman/Ehmann, aaO, Rn. 33; Soergel/Wolf, BGB, 13. Aufl., §426 Rn. 53).
BGH, URTEIL vom 2.9.2009, Az. VI ZR 24/09 12	b) Der Streitfall wirft auch nicht die Frage auf, ob die für den Patienten geltenden Beweiserleichterungen bei Geltendmachung eines übergeleiteten Anspruchs im Gesamtschuldnerausgleich nach § 426 Abs. 2 BGB Anwendung finden (vgl. hierzu BGH, Urteil vom 14. Juli 2005 - III ZR 391/04 - VersR 2005, 1443 und BGHZ 163, 53 zur Beweislast bei der Haftung wegen eines voll beherrschbaren Risikos; OLG Hamm, GesR 2005, 70; OLG Stuttgart, Urteil vom
BGH, URTEIL vom 4.2.1981, Az. III ZR 115/80 Entgegen der Ansicht des Berufungsgerichts entsteht der selbständige Ausgleichsanspruch aus § 426 Abs. 1 Satz 1 BGB, auf den der Beklagte sein Leistungsverweigerungsrecht stützt, nicht erst mit der Befriedigung des Gläubigers, sondern von vornherein mit der Entstehung des Gesamtschuldverhältnisses (RGZ 79, 288, 290; BGHZ 35, 317, 325; BGH Urteil vom 22. Oktober 1957 - VI ZR 231/56 = NJW 1958, 497; Palandt/Heinrichs BGB 40. Aufl. § 426 An. 2a).
BGH, BESCHLUSS vom 4.0.2006, Az. IX ZR 254/03 Aus dem von dem Berufungsgericht auf dieser rechtlichen Grundlage angenommenen Gesamtschuldverhältnis (siehe hierzu auch BGH, Urt. v. 18. März 1993 - IX ZR 120/92, WM 1993, 1376, 1378; v. 13. März 1997 - IX ZR 81/96, WM 1997, 1392, 1395; siehe ferner Terbille in Rin-sche/Fahrendorf/Terbille, Die Haftung des Rechtsanwalts 7. Aufl. Rn. 185 f) ergibt sich, ohne dass dies klärungsbedürftige Rechtsfragen aufwirft, die Pflicht der Gesamtschuldner zu dem Innenausgleich (vgl. § 426 Abs. 1 BGB).
BGH, Urteil vom 3.2.2002, Az. ger zu 1/5 Insoweit ist weder von einer ehebedingten Zuwendung des Klägers auszugehen, noch wird der Ausgleichsanspruch nach § 426 BGB durch die güterrechtlichen Vorschriften über den Zugewinnausgleich verdrängt (vgl. Senatsurteil vom 30. September 1987 - IVb ZR 94/86 - FamRZ 1987, 1239, 1240).
BGH, Urteil vom 2.3.2011, Az. II ZR 279/08 13	b) Allerdings haften Gesellschafter, die gemeinsam die persönliche Mithaft für die Gesellschaftsschulden übernommen haben und insoweit als Gesamtschuldner zu behandeln sind, im Innenverhältnis gemäß § 426 Abs. 1 BGB im Zweifel nur anteilig in Höhe ihrer jeweiligen Anteile am Gesellschaftsvermögen (BGH, Urteil vom 19. Dezember 1988 - II ZR 101/88, GmbHR 1989, 249; Urteil vom 24. September 1991 - IX ZR 195/91, ZIP 1992, 1536, 1537).
BGH, URTEIL vom 4.5.2009, Az. VII ZR 167/08 Diese Auffassung wird auch von der Literatur geteilt (vgl. Palandt/Grüneberg, 68. Aufl., § 426 BGB Rn. 4; Staudinger/Ulrich Noack (2005), § 426 BGB Rdn. 6 m.w.N.; abweichend MünchKommBGB/Bydlinski, 5. Aufl., §426 Rdn. 12; a.A. Stamm, BauR 2004, 240, 244, 250).
BGH, Urteil vom 3.10.1994, Az. XII ZR 59/93 Ein Gesamtschuldnerausgleich nach § 426 Abs. 1 BGB zwischen Ehegatten werde nicht durch das eheliche Güterrecht verdrängt (vgl. hierzu Senatsurteile vom 30. September 1987 - IVb ZR 94/86 - FamRZ 1987, 1239 = BGHR BGB § 426 Ehegatten 1; vom 27. April 1988 - IVb ZR 55/87 - NJW-RR 1988, 966; vom 13. Januar 1993 -XII ZR 212/90 - BGHR BGB § 426 Abs. 1 Satz 1 Bestimmung, anderweitige 5 m.w.N.).
BGH, Urteil vom 3.10.1994, Az. XII ZR 59/93 Mit der Beendigung der ehelichen Lebensgemeinschaft sind diese besonderen, einen abweichenden Verteilungsmaßstab rechtfertigenden Umstände entfallen, so daß die in § 426 Abs. 1 Satz 1 BGB für den Regelfall angeordnete anteilige Haftung wieder Platz greift (ähnlich BGHZ aaO), es sei denn es bestehen nun anstatt der ehelichen Lebensgemeinschaft andere besondere Umstände, aus denen sich ein vom Regelfall abweichender Verteilungsmaßstab ergibt.
BGH, Urteil vom 3.10.1999, Az. Daß die güterrechtlichen Vorschriften über den Zugewinnausgleich demgegenüber den Gesamtschuldnerausgleich zwischen früheren Ehegatten nach § 426 Abs. 1 Satz 1 BGB nicht verdrängen (vgl. Senatsurteil vom 30. September 1987 - IVb ZR 94/86 = BGHR BGB § 426 Ehegatten 1), gilt insbesondere für die Fälle, in denen Leistungen für die Zeit nach Rechtshängigkeit des Scheidungsverfahrens auszugleichen sind, und geht auf diese Fälle zurück.
BGH, URTEIL vom 2.0.1973, Az. VI ZR 14/72 Nur dann erscheint es gerechtfertigt, die möglichen Schädiger auf einen Ausgleich untereinander (§ 426 BGB) zu verweisen (BGHZ 55, 86, 94),
BGH, Grundurteil vom 1.2.1999, Az. II ZR 312/97 Zivilsenat (BGHZ 120, 50, 59, 60) für den Innenausgleich zwischen Organträger und Organgesellschaft nach § 426 Abs. 1 BGB - bei Fehlen einer konzernrechtlichen Vereinbarung oder Anordnung - die hypothetische Belastungsmethode verworfen und nur die Ausgleichsberechnung nach dem tatsächlichen Steueraufwand (Verteilungsmethode) für zulässig erachtet.
BGH, URTEIL vom 4.4.2015, Az. VII ZR 104/14 19	b)	Rechtsfehlerfrei und von den Parteien unbeanstandet hat das Beru- fungsgericht im Ausgangspunkt angenommen, dass ein etwaiger Ausgleichsanspruch nach § 426 Abs. 1 BGB der regelmäßigen Verjährungsfrist gemäß § 195 BGB unterliegt und dass ein solcher Anspruch bereits mit der Begründung der Gesamtschuld entsteht (vgl. BGH, Versäumnisurteil vom 18. Juni 2009 -VII ZR 167/08, BGHZ 181, 310 Rn. 12 f. m.w.N.;Urteil vom 9. Juli 2009 -VII ZR 109/08, BauR 2009, 1609 Rn. 21 f. = NZBau 2010, 45; Teilurteil vom 25. November 2009 - IV ZR 70/05, NJW 2010, 435 Rn. 8 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 4.9.2012, Az. III ZR 312/11 13	(2) Im Ausgangspunkt ist der Revision auch einzuräumen, dass ein Aus- gleichsanspruch nach § 426 Abs. 1 BGB, dessen Satz 2 nach § 24 Abs. 2 Satz 2, letzter Halbsatz BBodSchG entsprechend anwendbar ist, nach gefestigter Rechtsprechung bereits in dem Augenblick entsteht und zu verjähren beginnt, in dem die Gesamtschuld begründet wird (z.B. BGH, Versäumnisurteil vom 18. Juni 2009 -VII ZR 167/08, BGHZ 181, 310 Rn. 12 mwN).
BGH, URTEIL vom 4.10.1983, Az. IX ZR 34/82 Die Tatsache, daß im konkreten Fall etwas anderes, als im Gesetz vorgesehen, zwischen nach § 426 BGB Ausgleichungspflichtigen bestimmt ist, hat nach allgemeinen Beweislastregeln derjenige darzulegen und zu beweisen, der sich darauf beruft (vgl. BGH Urteil vom 25. Mai 1981 - VIII ZR 207/80 « WM 1982, 186).
BGH, URTEIL vom 4.6.2014, Az. III ZR 441/13 desgerichtshof in ständiger Rechtsprechung einen allgemeinen Ausgleichsanspruch des in Anspruch genommenen Störers gegen andere Pflichtige entsprechend §426 BGB ab (vgl. nur Senatsurteile vom 11. Juni 1981 - III ZR 39/80, NJW 1981, 2457, 2458; vom 18. September 1986 - III ZR 227/84, BGHZ 98, 235, 239 f und vom 18. Februar 2010 - III ZR 295/09, BGHZ 184, 288 Rn. 32; BGH, Urteile vom 2. April 2004 - V ZR 267/03, BGHZ 158, 354, 360 und vom 26. September 2009 - VI ZR 166/05, NJW 2006, 3628 Rn. 24).
BGH, URTEIL vom 4.6.2014, Az. III ZR 441/13 § 426 BGB ist wegen der Selbständigkeit des Ausgleichsanspruchs auch anwendbar, wenn das Außenverhältnis zwischen dem Gläubiger und den Gesamtschuldnern öffentlich-rechtlich ausgestaltet ist (Palandt/Grüneberg, BGB, 73. Aufl., § 426 Rn. 3).
BGH, BESCHLUSS vom 3.4.2015, Az. XII ZB 314/14 -14- tigter Bereicherung gegen den Ersteher zu (BGHZ 56, 22 = WM 1971, 499; BGHZ 64, 170 = WM 1975, 451), der wiederum - wenn der Ersteher zugleich Gesamtschuldner ist - dessen Gesamtschuldnerausgleichsanspruch als eine andere Bestimmung im Sinne des § 426 Abs. 1 BGB zu Fall bringt.
BGH, BESCHLUSS vom 4.2.2007, Az. -15- 27	(aa) Eine besondere und damit § 426 Abs. 1 Satz 1 BGB vorgehende Bestimmung kann sich - neben einer Vereinbarung - auch aus der Natur der Sache oder aus Inhalt und Zweck des in Frage stehenden Rechtsverhältnisses ergeben (st. Rspr.; vgl. nur BGHZ 28, 297, 301; 47, 157, 165; 77, 55, 58; 87, 265, 268).
BGH, URTEIL vom 4.0.1991, Az. IX ZR 38/90 Bei einer Fortdauer der gesamtschuldnerischen Haftung der Eheleute hätte die Ehefrau nach dem Scheitern der Ehe mangels anderweitiger Absprachen gemäß §426 Abs. 1 BGB im Innenverhältnis der Eheleute zueinander die Hälfte der noch ausstehenden Darlehensverbindlichkeiten tragen müssen (vgl. BGH, Urt. v. 5. Oktober 1988 - IV b ZR 52/87, FamRZ 1989, 147, 149 f).
BGH, , Az. Schuldverpflichtungen durch einmalige Leistung an den Gläubiger erreicht, wird und dieaer deshalb nur einmal Zahlung verlangen kann* Das -geschah Jedoch ohne den für ein echtes GesamtSchuldverhältnis zu fordernden inneren Zusammenhang« Da die Rechtsgemeirischaft zwischen den Schuldnern fehlte, wie sie in § 426 BGB als Voraussetzung einer Ausgleichspflicht gefordert wird (vgl BGHZ 13, 360 /365/) * kommt nur ein unechtes Gesamt Schuldverhältnis in Betracht« Auf ein Verhältnis dieser Art sind die §§421 ff BGB, insbesondere die Ausgleichsregelung des § 426 BGB nicht zugeschnitten 0: Daher ist auch für eineentsprechende Anwendung dieser Vorschrift kein Raum0
BGH, Urteil vom 3.3.2000, Az. Ein solcher Ausgleichsanspruch wird auch durch die Vorschriften des Zugewinnausgleichs grundsätzlich nicht verdrängt (vgl. zu dem Fall des Gesamtschuldnerausgleichs nach § 426 BGB BGHZ 87, 265, 273; Senatsurteile vom 30. September 1987 - IVb ZR 94/86 - FamRZ 1987, 1239, 1240; vom 5. Oktober 1988 - IVb ZR 52/87- FamRZ 1989, 147, 149; und zu dem Fall einer Schadensersatzforderung zwischen Ehegatten Senatsurteil vom 13. Januar 1988 - IVb ZR 110/86 - FamRZ 1988, 476, 478; zu dem Ganzen vgl. Johannsen/Henrich/Jäger Eherecht 3. Aufl. § 1375 BGB Rdn. 16).
BGH, URTEIL vom 3.6.2004, Az. XII ZR 163/03 Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs war ein auf § 426 BGB gestützter Anspruch im Innenverhältnis zwischen mehreren Störern im Sinne des Ordnungsrechts nicht gegeben (vgl. BGH, Urteil vom 11. Juni 1981 - III ZR 39/80- NJW 1981, 2457, 2458; BGHZ 110, 313, 318).
BGH, URTEIL vom 4.9.1970, Az. VIX ZR 14/69 Der Ausgleichsanspruch aus § 426 BGB ist selbständig und unterliegt der 30jährigen Verjährung (RGR Korn. 11. Aufl. § 426 An. 6 mit Hinweis auf die ständige Rechtsprechung; vgl. auch BGH in VersR 1969, 1039)*
BGH, URTEIL vom 2.5.2005, Az. VI ZR 25/04 a)	Nach diesen Grundsätzen können in den Fällen, in denen zwischen mehreren Schädigern ein Gesamtschuldverhältnis besteht, Ansprüche des Geschädigten gegen einen Gesamtschuldner (Zweitschädiger) auf den Betrag beschränkt sein, der auf diesen im Innenverhältnis zu dem anderen Gesamtschuldner (Erstschädiger) endgültig entfiele, wenn die Schadensverteilung nach § 426 BGB nicht durch eine sozialversicherungsrechtliche Haftungsprivilegierung des Erstschädigers gestört wäre (st. Rspr.: vgl. etwa Senatsurteile BGHZ 61, 51, 55; 157, 9, 14; vom 17. Februar 1987 -VI ZR 81/86- NJW 1987, 2669, 2670; vom 24. Juni 2003 - VI ZR 434/01 - aaO).
BGH, Urteil vom 4.4.2000, Az. Der Klageanspruch ergibt sich nicht aus der Vorschrift des § 426 BGB, die eine abschließende Ausgleichsregelung enthält (vgl. BGHZ20, 371, 379; 61,351,356).
BGH, URTEIL vom 2.4.2005, Az. VI ZR 366/03 a)	Besteht zwischen mehreren Schädigern ein Gesamtschuldverhältnis, können Ansprüche des Geschädigten gegen einen Gesamtschuldner (Zweitschädiger) auf den Betrag beschränkt sein, der auf diesen im Innenverhältnis zu dem anderen Gesamtschuldner (Erstschädiger) endgültig entfiele, wenn die Schadensverteilung nach § 426 BGB nicht durch eine sozialversicherungsrechtliche Haftungsprivilegierung des Erstschädigers gestört wäre (st. Rspr. vgl. Senat BGHZ 61, 551, 55; 94, 173, 176; 155, 205, 212 f.; 157, 9, 14 ff.; vom 17. Februar 1987 - VI ZR 81/86 - NJW 1987, 2669, 2670).
BGH, , Az. Nach gefestigter höchstrichterlicher Rechtsprechung haben in diesem Falle die Gesamtschuldner - entgegen der Regel des § 426 BGB - den Schaden nicht zu gleichen Teilen zu tragen; er ist vielmehr zwischen ihnen nach den in § 254 BGB genannten Kriterien zu verteilen (so bereits RGZ 75, 251, 256; BGHZ 59, 97, 103 mit weiteren Nachweisen).
BGH, URTEIL vom 2.8.2015, Az. II ZR 403/13 Sie können deshalb unter den Voraussetzungen des § 426 Abs. 1 BGB von ihren wie sie als Treugeber beteiligten Mitgesellschaftern anteiligen Ausgleich verlangen, sofern diese der (mittelbaren) Außenhaftung für die getilgten Verbindlichkeiten unterliegen (vgl. BGH, Urteil vom 12. April 2011 - II ZR 197/09, ZIP 2011, 1202 Rn. 15).
BGH, vom 4.10.1954, Az. Für die Schäden, die dem Regierungsschulrat	und seinen Hinterbliebenen entstanden und durch Gewährung von Unfallfursorge und -Versorgung auf das Land übergeleitet sind, hat hiernach eine gesamtschuldnerische Schadens-haftung des Landes und des Beklagten bestanden, infolgedessen sind Land und Beklagter einander nach § 426 BGB zur Schaconsausgleichung verpflichtet (BGHZ 6, 3, 25? Bochalli, Bundesbeamtengesetz 2. Aufl. 1958 § 151 An. 3; Fischbach, Bundesbeamtengesetz 3« Aufl. 1. Halbband 1964 § 79 E).
BGH, Urteil vom 4.3.2000, Az. Die Ausgleichsregel des § 426 BGB kann nur für die Zeit nach der Trennung eingreifen (BGHZ 87, 265, 269 f; BGH, Urt. v. 13. Januar 1993 - XII ZR 212/90, aaO S. 678; v. 13. November 1994 - XII ZR 125/95, NJW 1995, 731, 733; v. 30. November 1994 - XII ZR 59/93, NJW 1995, 652, 653).
BGH, URTEIL vom 4.2.1971, Az. Zu Recht hat das Berufungsgericht den Architekten und den Statiker als Gesamtschuldner (§ 426 BGB) angesehen, denn ihrer beider vertragswidrige Werkvertragsleistung (BGHZ 31» 224; 48, 257) hat zu den Baumängeln geführt.
BGH, Urteil , Az. TT ZR 220/56 Auf das Unterlassen der Sicherstellung des zerrissenen Tauwerks hat sich die Klägerin nicht berufen (vgl. für einen ähnlichen Dali Urteil des BGH vom 17. Dezember 1955 VI SR 190/54, insoweit bei IM § 426 BGB Nr. 9 nicht abgedruckt; andererseits BGH LM SPO § 282 Nr. 2).
BGH, , Az. II ZR 47/60 -10- für den Beklagten zu 1 geleistet hätte (vgl» BGHZ 17, 214, 221)o Dies ist aber, wie ausgeführt, nicht der Pall; sie hat auch für den Beklagten zu 2, und zwar nach § 158 c TO, geleistet» Die damit verbundene Rechtsfolge besteht darin, daß die Haftpflichtforderung gegen den Beklagten zu 2 nach § 158 f VVG auf sie übergegangen ist« Der Beklagte zu 2 könnte der Klägerin allerdings einen etwaigen Ausgleichsanspruch gegen den Beklagten zu 1 (§ 426 Abc» 1 BGB) entgegenhalten, weil der Versicherer auch für die aus einem Haftpflichtfall erwachsene Ausgleichungcpflicht deo Versicherungsnehmers einzustehen hat (vgl- BGHZ 20, 571» 377 m» w.
BGH, , Az. ***** ' Nach § 426 Abs 1 BGB sind die Gesamtschuldner^fm^lrl nis zueinander zu gleichen Anteilen verpflichtet, soweit nicht ein anderes bestimmt ist« Eine abweichende Regelung kann sich aus vertraglichen Beziehungen oder dem Gesetz -ergeben» Im Innenverhältnis der Gesamtschuldner ist der Gedanke des § 254 BGB von Bedeutung (RGZ 75, 251 /55§7; 84, 415 Z?307; 159, 86 /B9/; BR 1944, 79; BGH 6, 3 /T6 ff7)«
BGH, URTEIL , Az. VI ZR 125/69 13	- in einem echten Gesamtschuldverhältnis standen, wie es die in BGHZ 19, 114, 123 f abgedruckte Entscheidung des Bundesgerichtshofs als Voraussetzung für einen Ausgleichsanspruch nach § 426 BGB fordert (ebenso Urteil des BGH vom 16. Juni 1959 - VI ZR 141/58 - VersR 1959, 698; dazu Schmalzl NJW 1963, 1708).
BGH, URTEIL vom 4.10.1985, Az. III ZR 142/84 Es entspricht gefestigter Rechtsprechung, daß der selbständige Ausgleichsanspruch aus § 426 Abs. 1 Satz 1 BGB, auf den das Berufungsgericht die Verurteilung der Beklagten gestützt hat, nicht erst mit der Befriedigung des Gläubigers entsteht, sondern von vornherein zugleich mit der Entstehung des Gesamtschuldverhältnisses (RGZ 79, 288, 290; BGH, Urteil vom 22. Oktober 1957 - VI ZR 231/56 = LM BGB § 278 Nr. 24 = NJW 1958, 497; Senatsurteil vom 5. März 1981 - III ZR 115/80 = LM BGB § 242 Bc Nr. 27 * NJW 1981, 1666, 1667/1668 m.w.Nachw.).
BGH, URTEIL vom 2.2.2013, Az. VI ZR 174/12 Soweit der verletzte Beamte kongruente Unfallfürsorgeleistungen beanspruchen kann, ist mithin Raum für ein Gesamtschuldverhältnis, in dem der Ausgleich nach § 426 BGB erfolgt (vgl. Senatsurteile vom 15. Januar 1963 -VIZR 69/61, VersR 1963, 288, 290; vom 9. März 1965 - VIZR 218/63, BGHZ 43, 178, 187; vom 23. April 1985 - VIZR 91/83, aaO S. 177; BGH, Urteil vom 24. April 1952 - Ill ZR 78/51, - III ZR 79/51, aaO S. 24 f.).
BGH, URTEIL vom 2.11.2008, Az. XI ZR 588/07 Auch auf das Verhältnis zwischen Bürge und Grundschuldbesteller ist der hinter § 426 Abs. 1 BGB stehende allgemeine Rechtsgedanke einer anteiligen Haftung schon zur Vermeidung von Zufallsergebnissen anwendbar (BGHZ 108, 179, 183; BGH, Urteil vom 20. Dezember 1990 - IX ZR 268/89, WM 1991, 399, 400).
BGH, URTEIL vom 4.6.2006, Az. IX ZR 44/05 11	b) Entgegen der Annahme des Berufungsgerichts entsteht der selbstän- dige Ausgleichsanspruch aus § 426 Abs. 1 BGB nicht erst mit der Befriedigung des Gläubigers, sondern von vorneherein zugleich mit der Entstehung des Gesamtschuldverhältnisses (RGZ 79, 288, 290; BGH, Urt. v. 5. März 1981 - III ZR 115/80, NJW 1981, 1666, 1668; v. 7. November 1985 - III ZR 142/84, NJW 1986, 978, 979; v. 21. März 1991 - IX ZR 286/90, NJW 1991, 1733, 1735).
BGH, URTEIL vom 4.6.2006, Az. IX ZR 44/05 Der mithaftende Gesamtschuldner kann daher schon vor seiner eigenen Leistung an den Gläubiger von den anderen Gesamtschuldnern verlangen, ihren Anteilen entsprechend an der Befriedigung des Gläubigers mitzuwirken und dadurch so zu handeln, dass es später nicht mehr zu einem Ausgleich im Wege des Rückgriffs (§ 426 Abs. 2 BGB) zu kommen braucht (BGH, Urt. v. 7. November 1985 aaO).
BGH, URTEIL vom 5.3.2004, Az. V ZR 267/03 Vor Inkrafttreten des Bundes-Bodenschutzgesetzes war zwar ein auf § 426 BGB gestützter Anspruch im Innenverhältnis zwischen Handlungsund Zustandsstörer im Sinne des Ordnungsrechts nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes nicht gegeben (vgl. BGH, Urt. v. 11. Juni 1981, III ZR 39/80, NJW 1981, 2457, 2458).
BGH, URTEIL vom 2.1.1987, Az. VI ZR 81/86 6 im Ausgangspunkt zutreffend wiedergegebenen Rechtsprechung des Senats zu einer Beschränkung der Haftung des sog. außenstehenden (d.h. außerhalb des Sozialversicherungsverhältnisses stehenden) Zweitschädigers (hier: der beklagten Universität) auf denjenigen Betrag führt, der im Verhältnis zu dem haftungsprivilegierten sog. Erstschädiger (hier: der Stadt B.) auf ihn entfiele, wenn der Ausgleich nach § 426 BGB nicht durch das Haftungsprivileg verhindert würde (Senatsurteile BGHZ 61, 51 und 94, 173; vom 2. April 1974 - VI ZR 193/72 -VersR 1974, 888, 889; vom 11. Juni 1974 - VI ZR 210/72 - VersR 1974, 1127, 1129; vom 14. Juni 1976 - VI ZR 178/74 - VersR 1976, 991, 992; vom 17. Februar 1987 - VI ZR 81/86 - NJW 1987, 2669, 2670 f.; vom 4. Oktober 1988 - VI ZR 7/88 - VersR 1988, 1276, 1278).
BGH, URTEIL vom 4.6.2009, Az. VII ZR 109/08 11	a) § 426 Abs. 1 BGB gewährt einen selbständigen Ausgleichsanspruch zwischen mehreren Gesamtschuldnern, der auch der selbständigen Verjährung unterliegt (BGH, Urteil vom 9. März 1972 -VII ZR 178/70, BGHZ 58, 216, 218; Urteil vom 29. Oktober 1970 -VIIZR 14/69, BauR 1971, 60, 61; Staudinger/ Noack (2005), § 426 BGB Rdn. 7 f.; a.A. Stamm, BauR 2004, 240).
BGH, URTEIL vom 3.9.2014, Az. XII ZR 111/12 Etwas anderes iSv § 426 Abs. 1 BGB ist auch dann bestimmt, wenn sich eine abweichende Regelung des Innenverhältnisses aus der Natur der Sache ergibt (BGHZ 120, 50 = NJW 1993, 585, 586).
BGH, URTEIL , Az. VII ZR 176/66 Es ergibt sich insbesondere nicht, daß die Zahlungen des Klägers an die Sozialversieherungsträger dem v;irklichen oder mutmaßlichen Willen des Beklagten entsprochen haben, 2.	Sov/eit das Berufungsgericht Ausgleichsansprüche nach § 426 Abs. 1 BGB verneint hat, ist seine Entscheidung frei von Rechtsirrtum (vgl. u.a, BGHZ 13, 360, 365),
BGH, URTEIL vom 3.6.1986, Az. IVb ZR 58/85 Soweit jed ein Gesamtschuldner, der von den übrigen Ausgleichung verlang kann, den Gläubiger befriedigt, verwandelt sich sein bisher a Mitwirkung bei der Befriedigung des Gläubigers gerichteter An Spruch nach § 426 Abs. 2 Satz 1 BGB in einen Anspruch auf Zahlung (Erstattung) an ihn selbst (vgl. BGHZ 23, 361, 363;
BGH, URTEIL vom 3.6.1986, Az. IVb ZR 58/85 Es entspricht allgemeiner Ansicht, daß sich eine anderweitige Bestimmung im Sinne von § 426 Abs. 1 Satz 1 BGB aus dem Gesetz, aus Inhalt und Zweck des in Frage stehenden Rechtsverhältnisses oder aus der Natur der Sache, mil hin aus der besonderen Gestaltung des tatsächlichen Geschehens ergeben kann (vgl. Senatsurteil vom 4. Juni 1986 - IVb ZR 50/85, zur Veröffentlichung bestimmt, m.w.N.;BGHZ 77, 55, 58; 47, 157, 165).
BGH, URTEIL vom 3.8.2005, Az. IV ZR 216/04 6	1. Die Beklagte hat den Kläger zu Recht in Höhe von 10.000 € nach § 3 Nr. 2, 9 PflVG i.V. mit § 426 Abs. 1 BGB in Regress genommen; diese Bestimmungen kommen auch auf den nach § 10 Abs.2c AKB in das Haftpflichtversicherungsverhältnis einbezogenen Fahrer des PKW zur Anwendung (BGHZ 55, 281, 287; BGH, Urteil vom 10. Juni 1986 - VI ZR 113/85 - VersR 1986, 1010 unter II 2 b aa).
BGH, URTEIL vom 3.2.2010, Az. IV ZR 264/08 Soweit es die gemeinsame Darlehensschuld des Erblassers und der Beklagten betrifft, ist allerdings für den Passivbestand des Nachlasses nur derjenige Anteil zu berücksichtigen, der im Innenverhältnis gemäß § 426 BGB dem Anteil des Erblassers entspricht (BGHZ 73, 29, 36 ff.; MünchKomm-BGB/Lange, §2311 Rdn. 14).
BGH, URTEIL vom 4.10.1988, Az. VIII ZR 263/87 Es kommt hinzu, daß die Entscheidung im vorliegenden Rechtsstreit für eine etwaige Ausgleichspflicht zwischen den Beklagten nach § 426 BGB nicht vorgreiflieh ist (vgl. RGZ 69, 422, 426; MünchKomm/ Selb, BGB, 2. Aufl., § 426 Rdn. 4).
BGH, URTEIL vom 4.0.2003, Az. IX ZR 353/99 Darauf kommt es jedoch aus den nachfolgenden Gründen (s.u. 3.) ebensowenig an wie auf die Rechts- frage, ob etwas anderes gelten würde, wenn die Beklagte gegen die P. ausschließlich einen eigenen originären Ausgleichsanspruch gemäß § 426 Abs. 1 BGB zur Tabelle angemeldet hätte (vgl. dazu MünchKomm-BGB/Selb, 3. Aufl. §426 Rn. 17 einerseits und Staudinger/Noack, BGB 13. Bearb. §426 Rn. 142 andererseits).
BGH, URTEIL vom 5.2.2014, Az. V ZR 85/65 Auch erscheint die entsprechende Heranziehung des § 426 BGB für den Ausgleich zwischen den Schuldnern sachgerechter als die Heranziehung der Vorschriften über die Rechtsmängelhaftung, auf die sich der Innenausgleich ansonsten beschränkte (vgl. dazu Staudinger/Gursky, BGB [2013], §987 Rn. 28).
BGH, vom 4.6.1963, Az. Die gesetzlich# Regelung des § 426 BGB kann nicht dadurch umgangen werden, daß der zahlende Gesamtschuldner sich vom Gläubiger dessen gesamte Forderung gegen andere Gesamtschuldner abtreten läßt (vgl. BGHZ 17, 214, 222),
LG Bonn, Urteil vom 4.4.2007, Az. 2 O 7/01 Haften aber mehrere als Gesamtschuldner, ist die Regressnorm des § 426 BGB anwendbar (vgl. Palandt/Heinrichs, 66. Aufl. § 255 Rn. 2 ff.).
LG Bonn, Urteil vom 5.11.2009, Az. 10 O 255/09 § 426 I S. 1 BGB begründen kann (vgl. BGH NJW 2006, 2623), dass die Gewerbeeinkünfte jeweils hälftig bei den Parteien zu verbuchen sind und weder bei der einen noch der anderen Partei alleine zu verbuchen sind.
LG Bielefeld, Grundurteil vom 4.1.2005, Az. 2 O 562/00 Die Sperrung des Rückgriffs unter mehreren Schädigern, die normalerweise gemäß § 426 Abs. 1 BGB sich vollzieht, kann gestört sein mit der Folge, dass der Geschädigte nur teilweise oder gar keinen Ersatz erhält (vgl. Palandt-Heinrichs § 426 Rn. 19 ff. m.w.N.).
LG Münster, Urteil vom 1.8.2010, Az. 012 O 614/09 Entscheidend ist, ob den Arbeitgeber im Innenverhältnis zu dem Arbeitnehmer gemäß § 426 BGB ein Teil der Schadensersatzpflicht träfe, wenn ein Ausgleich im Innenverhältnis stattfände und die Gesamtschuld nicht aufgrund der Haftungsprivilegierung des Arbeitnehmers gestört wäre (BGH a. a. O.).
LG Krefeld, Urteil vom 3.2.2003, Az. 2 S 69/02 Ihm steht in diesem Fall kein Ausgleichsanspruch nach § 426 Abs. 1 BGB zu, denn insoweit ergibt sich jedenfalls konkludent eine anderweitige Bestimmung im Sinne der Vorschrift (vgl. OLG München, FamRZ 96, 291).
AG Düsseldorf, Urteil vom 4.9.2006, Az. 39 C 5049/06 Bei gemeinsamer Berechtigung zweier Gläubiger ist trotz Fehlens einer dem § 426 BGB entsprechenden Regelung im Zweifel von einer gleichmäßigen Berechtigung beider Teile gemäß § 742 BGB auszugehen (vgl. Palandt/Grüneberg, 65. Auflage, § 432, Rn. 11), sofern sich nicht ausnahmsweise aus den Umständen etwas anderes ergibt.
LG Dortmund, Urteil vom 5.2.2006, Az. 3 O 820/05 24Sowohl gemäß § 426 BGB als auch gemäß § 748 BGB haften Gesamtschuldner und Miteigentümer zu je ½ im Innenverhältnis zu gleichen Anteilen, wenn sich nicht aus dem Gesetz, einer ausdrücklichen oder stillschweigenden Vereinbarung oder einer besonderen Gestaltung des tatsächlichen Lebens etwas anderes ergibt (BGH NJW – RR 1993, 386).
LG Dortmund, Urteil vom 5.2.2006, Az. 3 O 820/05 26Ein weiterer Umstand für eine von § 426 BGB und § 748 BGB abweichende Regelung ergibt sich aus der anspruchsmindernden Berücksichtigung von Zins- und Tilgungsleistungen bei der Bemessung des Unterhalts (Palandt, § 426 Rdnr. 9 b).
OLG München, vom 2.3.2012, Az. 5 U 3526/11 Zwar kann während des Bestehens der Gesellschaft bürgerlichen Rechts ein Mitgesellschafter nur dann nach § 426 Abs. 1 Satz 1 BGB auf Ausgleich in Anspruch genommen werden, wenn von der Gesellschaft keine Erstattung zu erlangen ist (Subsidiarität der Gesellschafterhaftung; BGH, Urteil vom 15.10.2007 - II ZR 136/06, WM 2007, 2289).
OLG München, vom 2.3.2012, Az. 5 U 3526/11 Dem Beklagten ist auch zuzugestehen, dass Gesellschafter, die gemeinsam die persönliche Mithaft für die Gesellschaftsschulden übernommen haben und insoweit als Gesamtschuldner zu behandeln sind, im Innenverhältnis gemäß § 426 Abs. 1 BGB im Zweifel nur anteilig in Höhe ihrer jeweiligen Anteile am Gesellschaftsvermögen und bezogen auf die Höhe des Aufwands des in Anspruch genommenen Mitgesellschafters haften (BGH, Urteil vom 05.04.2011 - II ZR 279/08, ZIP 2011, 1103 Rn. 13).
OLG München, vom 2.3.2012, Az. 5 U 3526/11 Die Klägerin tritt dem Beklagten nicht als Mitgesellschafterin gegenüber und fordert von ihm nicht Ausgleichung nach § 426 BGB (zu dem selbstständigen Ausgleichungsanspruch aus § 426 Abs. 1 BGB zwischen mehreren, analog § 128 BGB persönlich haftenden Gesellschaftern einer Außen-GbR: BGH, Urteile vom 02.07.1979 - II ZR 132/78, WM 1979, 1282; vom 07.11.1985 - III ZR 142/84, WM 1986, 170; MünchKommBGB/Ulmer 5. Aufl. § 705 Rdn. 217; § 714 Rdn. 56).
OLG München, vom 2.3.2012, Az. 5 U 2168/11 Zwar kann während des Bestehens der Gesellschaft bürgerlichen Rechts ein Mitgesellschafter nur dann nach § 426 Abs. 1 Satz 1 BGB auf Ausgleich in Anspruch genommen werden, wenn von der Gesellschaft keine Erstattung zu erlangen ist (Subsidiarität der Gesellschafterhaftung; BGH, Urteil vom 15.10.2007 - II ZR 136/06, WM 2007, 2289).
OLG München, vom 2.3.2012, Az. 5 U 2168/11 Dem Beklagten ist auch zuzugestehen, dass Gesellschafter, die gemeinsam die persönliche Mithaft für die Gesellschaftsschulden übernommen haben und insoweit als Gesamtschuldner zu behandeln sind, im Innenverhältnis gemäß § 426 Abs. 1 BGB im Zweifel nur anteilig in Höhe ihrer jeweiligen Anteile am Gesellschaftsvermögen und bezogen auf die Höhe des Aufwands des in Anspruch genommenen Mitgesellschafters haften (BGH, Urteil vom 05.04.2011 - II ZR 279/08, ZIP 2011, 1103 Rn. 13).
OLG München, vom 2.3.2012, Az. 5 U 2168/11 Die Klägerin tritt dem Beklagten nicht als Mitgesellschafterin gegenüber und fordert von ihm nicht Ausgleichung nach § 426 BGB (zu dem selbstständigen Ausgleichungsanspruch aus § 426 Abs. 1 BGB zwischen mehreren, analog § 128 BGB persönlich haftenden Gesellschaftern einer Außen-GbR: BGH, Urteile vom 02.07.1979 - II ZR 132/78, WM 1979, 1282; vom 07.11.1985 - III ZR 142/84, WM 1986, 170; MünchKommBGB/Ulmer 5. Aufl. § 705 Rdn. 217; § 714 Rdn. 56).
OLG Nürnberg, Urteil vom 3.7.2011, Az. 12 U 1143/06 Selbst wenn im Außenverhältnis eine gleiche Haftung mehrerer Verantwortlicher besteht, kann im Innenverhältnis zwischen diesen eine Ausgleichsverpflichtung gemäß § 426 Abs. 1 Satz 1 BGB bestehen, wobei der Umfang der jeweiligen Mitverantwortungs- und Verursachungsanteile in entsprechender Anwendung von § 254 BGB festgestellt werden kann (OLG Stuttgart NJW-RR 1995, 594; vgl. Palandt/Sprau a. a. O. § 840 Rn. 8/9).

References: § 426
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 § 636
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 § 2058
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 § 151
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 § 282
 § 158
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 § 278
 § 242
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 § 3
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 § 10
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 §2311
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 §987
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 § 432
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 § 748
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 § 426
 § 426
 § 128
 § 705
 § 714
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 § 426
 § 426
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 § 128
 § 705
 § 714
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