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LeaseTrend Aktiengesellschaft - leasetrend.de - Grauer Markt - Finanznachrichten
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LeaseTrend Aktiengesellschaft - leasetrend.de
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Dieses Thema wurde 7251 mal besucht und hat 14 Antworten.
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22.06.2004
Beruf: Rechtsanwalt
13.06.2010, 11:36
Lease Trend AG will auch 2009 die Ausschüttungen stark reduzieren
Die Lease Trend AG aus München wendet sich mit einem Schreiben vom 26.05.2010 an ihre Kunden und gibt einen Überblick über den Kfz-Markt. Hiermit soll gerechtfertigt werden, weshalb die vertraglich vereinbarten Ausschüttungen auf die Beteiligungsform vom Typ Classic nicht vertragsgemäß erfolgen kann.
Die Gesellschaft hatte im letzten Jahr lediglich 1,12 % der eingezahlten Einlagensumme (vereinbart waren 10 %) an ihre Anleger zurückgezahlt. In diesem Jahr sollen es 1,5 % sein. Dies entspricht 15 % der vereinbarten Auszahlung. Wir rechnen kurz zusammen: 2,62 % Rückzahlung anstatt den vereinbarten 20 %. Es werden also gerade mal knapp 13 % der versprochenen Rückzahlungen geleistet. Anders ausgedrückt - die Anleger sollen auf fast 87 % Geld verzichten, welches Ihnen vertraglich zugesichert wurde.
Die Anleger werden nunmehr aufgefordert, dieser verringerten Auszahlung zuzustimmen. Es soll somit durch Gesellschafterbeschluss über den Jahresabschluss des Jahres 2009 abgestimmt werden. Darüber hinaus soll auch über die Ausschüttung abgestimmt werden.
Die Rechtsanwälte raten hier den Kunden, die eine Beteiligung vom Typ Classic gezeichnet haben, gegen eine entsprechende Reduzierung der Ausschüttungen zu stimmen. Diese waren vertraglich vereinbart und sind daher jeweils zum 30.06. des Kalenderjahres fällig.
Anleger sollten auch die gleichzeitig übersandte Mitteilung über die Entwicklung des Kapitalkontos überprüfen. Hieraus ergibt sich, wie sich der Stand der Beteiligung entwickelt hat und was der Anleger bei einer Kündigung der Beteiligung als Rückzahlung gegebenenfalls aber auch als Nachzahlung zu erwarten hat.
Für eine Erstberatung steht der Autor dieses Beitrags gerne zur Verfügung. Die Kanzlei ist auf Anlegerfragen spezialisiert.
Tintemann
Der Verfasser ist für den Inhalt verantwortlich
Weitere interessante Beiträge finden Sie auf unserer Internetseite
Signatur Dr. jur. Schulte & Partner Rechtsanwälte arbeiten schwerpunktmäßig im Bereich des Banken- und Kapitalmarktrechtes. Innerhalb dieses Spectrums haben sich die aus Funk und Fernsehen bekannten Rechtsanwälte einen hervorragenden Ruf erarbeitet
Rechtsanwalt Dr. Thomas Schulte
Friedrichstrasse 133
D- 10117 Berlin
E-Mail: dr.Schulte@dr-schulte.de
Webseite: www.dr-schulte.de
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Struckischreck
Beiträge: 2 922
Beruf: Finanzberater
18.06.2010, 17:33
Vollmachtserklärung
Sehr geehrter Hr. Dr. Schulte,
die meisten Anleger haben allerdings zusammen mit dem Antrag eine Vollmachtserklärung unterschrieben, in der sie eine
GNS Treuhand GmbH
vertr. durch Frank Nörenberg (Geschäftsführer)
Warburgstr. 50
u.a. zur Ausübung des Stimmrechts bevollmächtigt haben. Diese müsste erst einmal widerrufen werden.
patrikswelt
21.06.2010, 10:17
LeaseTrend
Die Mitteilungen von diesen Anwälten drehen sich nur um das eine:
Kunden verunsichern und Mandate zu bekommen.
Lease Trend hat die Ausschüttungen nicht garantiert sondern geplant.
Steht auch klar in den Unterlagen / Prospekten drin. Die Ausschüttungen sind "auf zu erwartende Gewinne"
Wenn die Branche schlecht läuft - ärgerlich - aber kein Grund jetzt gegen diese geringeren Ausschüttungen Stimmung zu machen. sonst gibt es nachher eine echten Schadensfall.
Dann freuen sich die Herren Anwälte ganz besonders.
GM&P Info
18.01.2006
Beiträge: 27 984
21.01.2011, 08:06
Übernahmeangebot hinsichtlich bestimmter Beteiligungen der LeaseTrend AG durch einen Finanzinvestor. Hierdurch werden auch alle Ansprüche gegen die Beratungsgesellschaften ausgeschlossen! Anleger sollten Rechtslage genau überprüfen lassen.
CLLB Rechtsanwälte informiert über die aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang mit den Beteiligungen an der „LeaseTrend AG“:
Die Kapitalkonten vieler Anleger der LeaseTrend AG weisen einen negativen Saldo aus. Dies bedeutet, dass die entsprechenden Anleger im Falle der Beendigung der Beteiligung den ausgewiesenen Betrag an die LeaseTrend AG grds. zahlen müssen.
Anleger der LeaseTrend AG, deren Gesellschaftsbeteiligungen zwischenzeitlich wirksam gekündigt wurden, erhalten über die LeaseTrend AG ein Angebot zur Übernahme der jeweiligen Beteiligungen durch einen Finanzinvestor. Hierbei soll die komplette Beteiligung unentgeltlich auf den Investor übertragen werden. Insoweit werden jedoch auch alle weiteren Ansprüche gegen die LeaseTrend AG sowie gegen die Berater bzw. die Beratungsgesellschaften, aufgrund deren Empfehlung die Beteiligungen gezeichnet wurden, ausgeschlossen. Die betroffenen Anleger müssen sich bis Ende Januar entscheiden, ob sie dieses Angebot annehmen.
Neben der LeaseTrend AG kann auch gegen die Berater bzw. Beratungsgesellschaften vorgegangen werden. Ein Vorgehen gegen die Berater bzw. die Beratungsgesellschaften, welche in vielen Fällen auch über Vermögensschadenhaftpflichtversicherungen verfügen, hat den Vorteil, dass neben der Befreiung von etwaigen Rückzahlungsverpflichtungen ebenfalls die Rückgewähr der geleisteten Einlagen der geschädigten Anleger erreicht werden könnte. Weitere Zahlungen der Anleger an die LeaseTrend AG müssten in diesem Fall nicht erfolgen.
„Für die betroffenen Anleger empfiehlt es sich, das Übernahmeangebot nicht ungeprüft anzunehmen, sondern gegebenenfalls durch einen auf den Bereich des Kapitalanlagerechts spezialisierten Rechtsanwalt prüfen zu lassen, ob diesen ebenfalls Schadensersatzansprüche zustehen
* Auszug PM CLLB
08.09.2011, 05:52
Lease Trend AG: Vorsicht bei neuem Angebot; Eintritt der Verjährung droht
Die Lease Trend hat im Juli 2011 den Anlegern ein neues Angebot vorgelegt. Das Angebot beinhaltet wiederum den Ankauf der Beteiligung durch einen anonymen Investor. Gleichzeitig wird jedoch der Anleger aufgefordert, die rückständigen Raten zu zahlen.
Die Annahme auch dieses Angebotes kann nicht empfohlen werden. Bei Annahme gehen die Ansprüche auf Rückzahlung der geleisteten Zahlungen wegen Falschberatung etc. verloren. Hierzu muss erwähnt werden, dass Ansprüche auf Rückzahlung der Einlage in Einzelfällen vor Gericht komplett anerkannt wurden und es in zahlreichen Fällen zu guten Vergleichen kam.
Über die Falschberatung hinaus wurde mittlerweile obergerichtlich auch bestätigt, dass mehrere Prospektfehler im Emissionsprospekt gegeben sind.
Unabhängig hiervon muss der Anleger davon ausgehen, dass seine Ansprüche spätestens zum 31.12.2011 verjähren. Dies betrifft Fälle, wo die Beteiligung bis zum Jahre 2001 gezeichnet wurde. Danach gilt grundsätzlich eine dreijährige Verjährungsfrist, die sich je nach den Umständen bis zu maximal 10 Jahren verlängern kann. Jedoch muss der Anleger schon aus Sicherheitsgründen immer davon ausgehen, dass die Regelverjährungsfrist von 3 Jahren auch bei ihm eingreift.
Die Möglichkeit des einzelnen Anlegers ist das Einfordern der Ansprüche auf Rückabwicklung, d.h. die Rückzahlung aller gezahlten Beiträge plus einer Verzinsung und im Gegenzuge die Übertragung der atypisch stillen Beteiligung.
Lassen Sie Ihre atypisch stille Beteiligung darauf überprüfen, ob die aufgezeigten Möglichkeiten auch bei Ihnen bestehen und nehmen Sie das gemachte Angebot nicht vorschnell an.
Pressemitteilung von: Ganz-Kolb
14.09.2011, 05:19
Es droht die Verjährung von Schadenersatzansprüchen zum Ende des Jahres 2011
Zum Ende des Jahres 2011 sind wegen des zum 01.01.2002 eingeführten neuen Verjährungsrechts mögliche Schadenersatzansprüche im Zusammenhang mit der Zeichnung einer Beteiligung an der LeaseTrend AG, welche bis zum 31.12.2001 gezeichnet wurden, grundsätzlich verjährt.
„Diese absolute Verjährung zum 31.12.2011 tritt in diesen Fallgruppen auch dann ein, wenn bei dem einzelnen Anleger keine Kenntnis von der fehlerhaften Beratung vorgelegen hat. Schadenersatzanspüche können daher in diesen Fällen nicht mehr durchgesetzt werden, sollten im Jahr 2011 keine verjährungshemmenden Maßnahmen ergriffen werden.“ so Rechtsanwalt Dr. Henning Leitz weiter.
Dieser Umstand ist auch deshalb für Anleger der LeaseTrend AG bedeutsam, da das Oberlandesgericht München kürzlich massive Zweifel an der Ordnungsgemäßheit eines Emissionsprospektes der LeaseTrend AG geäußert hat.
Werden Anleger einer Publikumsgesellschaft mittels eines fehlerhaften Emissionsprospektes geworben, so begründet dies grds. eine Pflichtverletzung, sofern der Vertrieb nicht auf die Ungeeignetheit des Prospektes zur vollständigen und zutreffenden Aufklärung des Anlegers hinweist.
* CLLB
13.07.2012, 09:46
User bei w:o fragt
ich bin atypischer Gesellschafter bei der Leasetrend AG...
Mit anwaltlicher Hilfe habe ich bereits versucht eine außergerichtliche Einigung mit der Leasetrend AG zu erreichen. Diese lehnt die Leasetrend AG aber ab - ein Klageverfahren ist daher leider nicht zu vermeiden.
Kann jemand irgendetwas dazu sagen ob bereits Klageverfahren zugunsten des geschädigten Anlegers entschieden wurden u.a. aufgrund von Prospektfehlern die durch ein Landgericht bestätigt wurden?
Ich kenne mich mit der Materie leider so gut wie gar nicht aus - und weis das es ein sehr sehr komplexes Thema ist, womit sich wohl nur Rechtsexperten des Kapitalmarkts auskennen....
Mich würde einfach interessieren wieviele Klageverfahren in solchen Fällen schon geführt wurden (wahrscheinlich sehr viele?) und wieviele davon für den atypischen Gesellschafter entschieden wurden...
Da die Gerichts- und Anwaltskosten aufgrund der Zeichnungssumme und somit des Streitwerts nicht unerheblich würde mich eine Niederlage im Klageverfahren finanziell ziemlich ruinieren... Mein Rechtsanwalt geht natürlich von einem Erfolg für mich im Gerichtsverfahren aus. Die Gegenseite streitet selbstverständlich alle Fehler im Prospekt ab...
Ich weis nicht ob ich den Schritt in ein Klageverfahren wagen soll..
Das Internet liefert mir leider wenig Informationen ob ähnliche Fälle schon für geschädigte Anleger entschieden wurden....
Kann hier vielleicht jemand etwas zur Thematik sagen? bin total verunsichert....
Wieviel ist die Entscheidung eines Landgerichts wert das die Fehler im Emmisionsprospekt bestätigt hat?
Danke schonmal für alle Informationen die hier jemand beitragen kann....
22.03.2013, 11:19
Hoffnung für Anleger der LeaseTrend AG:
OLG Dresden sieht Prospektfehler; Grundsätze der fehlerhaften Gesellschaft stehen einem Schadensersatzanspruch der Anleger wegen vorvertraglichen Verschuldens nicht entgegen
Anleger der LeaseTrend AG, welche Ihre Beteiligung bereits wirksam gekündigt haben oder die Zahlung ausstehender Raten bei den „Sprint“ – Verträgen eingestellt haben, wurden in den vergangenen Monaten häufig außergerichtlich oder gerichtlich von der LeaseTrend AG zur Zahlung eines sich in diesen Fällen errechneten negativen Auseinandersetzungsguthabens / rückständiger Rateneinlagen aufgefordert.
Durch einen aktuellen Hinweis des OLG Dresden in einem Klageverfahren der LeaseTrend AG gegen einen Anleger können die Anleger wieder Hoffnung schöpfen, sich gegen die Forderungen der LeaseTrend AG erfolgreich zur Wehr zu setzen.
Zunächst, so Rechtsanwalt Dr. Henning Leitz von der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte, sollte bei den von der LeaseTrend geltend gemachten Forderungen aber geprüft werden, ob diese nicht verjährt sind. Die Einrede der Verjährung hat Anlegern bereits teilweise geholfen, wenn einzelne Teilraten durch die LeaseTrend AG nach Ansicht des erkennenden Gerichts zu spät geltend gemacht wurden.
Zudem kann, so dass OLG Dresden nunmehr, dem Zahlungsbegehren der LeaseTrend AG ein Schadensersatzanspruch wegen vorvertraglichen Verschuldens entgegen gehalten werden, wenn der Anleger bei Zeichnung der Beteiligung nicht ordnungsgemäß aufgeklärt wurde. In diesem Zusammenhang besonders erfreulich ist der Umstand, dass das OLG Dresden Bedenken gegen die Darstellung der Emissionskostenquote im Emissionsprospekt hat!
Anders als das OLG München sieht das OLG Dresden auch keine Einschränkung der Gegenrechte der Anleger durch die Grundsätze der fehlerhaften Gesellschaft.
Die Kanzlei CLLB Rechtsanwälte vertritt eine Reihe von Anlegern der LeaseTrend AG und wurde bereits von geschädigten Anlegern der LeaseTrend AG mit der Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen aufgrund einer nach deren Darstellung fehlerhaften Anlageberatung und des fehlerhaften Emissionsprospektes beauftragt.
Gegen die LeaseTrend AG wurden bereits zahlreiche gerichtliche Klageverfahren eingeleitet.
Dr. Henning Leitz - CLLB Rechtsanwälte
Liebigstr. 21
Fon: 089/ 552 999 50
Fax: 089/552 999 90
(Sie können diese E-Mail Adresse erst sehen, wenn Sie mindestens Premium-User sind.)
Web: www.cllb.de
08.04.2013, 08:54
Rettung in letzter Sekunde – Lichtblick für Anleger der Lease Trend AG
Die Kapitalanlage der Lease Trend AG hat sich nicht erfolgreich entwickelt
Oder anders ausgedrückt - die Anleger sollen auf fast 87% Geld verzichten, welches Ihnen vertraglich zugesichert wurde. Denn weiterhin machte die Gesellschaft 2010 auch den Anlegern mysteriöse Übernahmeangebote, mit welchen der geschädigte Anleger die Beteiligung an einen Investor übertragen und auf sämtliche Ansprüche verzichten sollten. „Dies natürlich nicht ohne Gegenleistung, da springt für den Anleger noch etwas heraus.“ Denn die Anleger, die sich dazu entschließen, sollten von weiteren Ansprüchen der Lease Trend AG befreit werden. Insbesondere Sprint-Anleger wurde die Freistellung von der Weiterzahlung der Rateneinlage in Aussicht gestellt. Wer dieses Angebot nicht annahm, bekam häufig einen Mahnbescheid zugestellt und muss auch mit einer Klage rechnen.
Die Anlagemodelle der Rothmann & Cie AG aus Hamburg geraten in der letzten Zeit immer wieder in die Schlagzeilen. Bei der Lease Trend AG handelt es sich um einen geschlossenen Fonds des ehemaligen Emissionshaus Rothmann & Cie. AG, deren Geschäftsgegenstand der Leasingmarkt ist.
Schlagseite Leasinggeschäft
Die Lease Trend AG aus Oberhaching bei München wendet sich mit einem Schreiben vom 26.05.2010 an ihre Kunden und gab einen Überblick über den KfZ-Markt. Betroffene Anleger wurden damit auf die Entwicklung aufmerksam gemacht und zeitgleich diente dieses Schreiben als eine Begründung, weshalb die vertraglich vereinbarten Ausschüttungen auf die Beteiligungsfonds nicht erfolgen konnten. Besonders Gesellschaftsmodelle, die ihren Schwerpunkt im Leasinggeschäft haben, bereiten Anlegern und Anlegerschützern schweres Kopfzerbrechen. Die Rechtanwaltskanzlei Dr. Schulte und Partner vertritt mehrere geschädigte Anleger und ihre Familien, die sich als atypisch stille Gesellschafter an der Lease Trend AG beteiligt haben. Die LeaseTrend AG meldete sich bei Anlegern, die ihre Beteiligung nach 10 Jahren Laufzeit gekündigt haben und rechnen diese nun ab.
Hilfe für den Anleger vor dem drohenden Totalverlust – welche Möglichkeiten ergeben sich?
Eine Alternative ist, selbst zu klagen mit dem Ziel für den Anleger, die komplette Rückabwicklung zu erreichen. Grundsätzlich können hier Schadensersatzansprüche entstanden sein, denn zumeist haben Beratungsgesellschaften bzw. deren Berater nicht ausreichend über die Beteiligung aufgeklärt. „Aus unserer langjährigen Erfahrung wissen wir, dass zahlreiche Anleger nicht über das Risiko des Totalverlustes aufgeklärt worden sind. Aber auch über die Rückzahlungsgefahr von Ausschüttungen oder Weiterzahlungsverpflichtungen von Raten, bei möglicher Insolvenz der Lease Trend AG, ist so gut wie nie gesprochen worden, die Anleger wurden darauf nicht hingewiesen“, erklärt Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Dr. Sven Tintemann, Leiter der Geschädigtengemeinschaft Rothmann & Cie in der Kanzlei Dr. Schulte und Partner Rechtsanwälte. „Dies ist ein Lichtblick für die betroffenen Anleger und könnte eine Chance für eine Rettung der Gelder bedeuten.“
„Lehre von der fehlerhaften Gesellschaft“ – Was bedeutet das?
„Neben all den Tatsachen und der Sorge um den Totalverlust, besteht auch die Gefahr, dass gegnerische Anwälte sich auf die „Lehre von der fehlerhaften Gesellschaft“ berufen können. Dass bedeutet, dass der einzelne Anleger nicht vollständig rückabwickeln kann, weil er Treuepflichten auch gegenüber den restlichen Anlegern der Lease Trend AG übernommen hat, was im Einzelnen geprüft werden muss. Diese Treupflichten sollen sich aus einer angeblich zwischen den einzelnen Anlegern gegründeten Innengesellschaft ergeben, ein solches Konstrukt wird dann als „mehrgliedrig atypische Gesellschaft“ bezeichnet", erklärt Rechtsanwältin Jacqueline Buchmann.
Bestehen denn Erfolgsaussichten auf Rettung für die Anleger?
Rechtsanwältin Buchmann hierzu: „Klares ja, denn die Rechtsanwälte von Dr. Schulte und Partner vertreten schon seit Jahren die Auffassung, dass eine solche mehrgliedrige Gesellschaft nicht zwischen den Anlegern der Lease Trend AG gebildet wurde. Die Aussichten, erfolgreich gegen die Lease Trend AG auf komplette Rückabwicklung der Kapitalanlage zu klagen, sehen gut aus. Im Übrigen wird diese Auffassung durch einen aktuellen Hinweisbeschluss des Oberlandesgerichts (OLG) Dresden vom 26.03.2013 bestätigt. Das Gericht führt aus, dass es der vorläufigen Rechtsauffassung ist, dass die Anleger der Lease Trend AG keine mehrgliedrig atypisch stille Gesellschaft gegründet haben und daher ein bestehender Schadensersatzanspruch gegen die Fondsgesellschaft auch zur kompletten Rückabwicklung der Beteiligung führen kann. Das OLG Dresen führt weiter aus, dass unabhängig davon, ob ein solches Konstrukt vorliegt, Schadensersatz gefordert werden kann, weil der Anleger sich an der Lease Trend AG in Form einer Aktiengesellschaft (AG) beteiligt hat und diesbezüglich schon die ständige Rechtsprechung des Bundesgerichtshof sagt, dass in einem solchen Fall einer kompletten Rückabwicklung die „Lehre von der fehlerhaften Gesellschaft“ nicht entgegenstehe.“
(Sie können diese E-Mail Adresse erst sehen, wenn Sie mindestens Premium-User sind.) oder 030.715 206 70. Bereits zahlreichen betroffenen Anlegern und ihren Familien konnte erfolgreich geholfen werden, Ansprüche außergerichtlich und auch gerichtlich durchzusetzen.
Jacqueline Buchmann - Rechtanwältin
Rechtsanwaltskanzlei Dr. Schulte und Partner Rechtsanwälte
Friedrichstrasse 133 (gegenüber Friedrichstadtpalast)
10117 Berlin (Mitte)
Telefon: (030) 71520670
Telefax: (030) 71520678
Internet: http://www.dr-schulte.de
GoMoPa-Team
10.04.2013, 09:24
LeaseTrend AG zu Schadensersatz verurteilt
Anleger des geschlossenen Fonds der LeaseTrend AG, die sich als atypisch stille Gesellschafter beteiligt haben, können Hoffnung schöpfen. Beratungsmängel und Fehler im Fondsprospekt ermöglichen eine erfolgreiche Klage auf Schadensersatz. Es wurden bereits zwei Verfahren zugunsten der Anleger in München entschieden, vom OLG in Dresden gibt es aktuell Hinweise, dass auch dort auf Schadensersatzanprüche entschieden werden könnte. Hier gehts zur Pressemeldung zum Thema LeaseTrend AG:
Rettung in letzter Sekunde für LeaseTrend AG - Anleger
11.09.2013, 06:45
Wichtiger Termin vor dem Bundesgerichtshof – erleben die Rothmann Fonds ein Waterloo?-
Am 17.09.2013 wird der für das Gesellschaftsrecht zuständige II. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes in zwei Verfahren über die Rechtsfigur der sogenannten „mehrgliedrigen atypisch stillen fehlerhaften Gesellschaft“ ( bit.ly/15SmL8t ) entscheiden. Geklagt haben in den beiden Verfahren II ZR 320/12 und II ZR 383/12 zwei Anleger der Publikumsgesellschaft Lease Trend AG aus dem Albis Leasing/Rothmann & Cie. – Konzern. Der Anleger des Verfahrens II ZR 320/12 wurde in den Instanzen von Röhlke Rechtsanwälte aus Berlin ( www.kanzlei-roehlke.de ) betreut.
Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke erläutert die Hintergründe und Auswirkungen des Verfahrens: „Der Bundesgerichtshof wird in diesem Verfahren Stellung zu der Frage nehmen können, ob die Lease Trend AG und, so wurde es von den Instanz-Gerichten in Parallelverfahren entschieden, auch die ALAG GmbH & Co. KG sich zu ihren Gunsten auf die Rechtsfigur der sogenannten fehlerhaften Gesellschaft berufen darf. Nach dieser juristischen Argumentation können geprellte Anleger eines Publikumsfonds kurz gesagt im Falle einer fehlerhaften Aufklärung vor Vertragsunterzeichnung oder einer arglistigen Täuschung von dem Fonds nicht mehr das verlangen, was sie eingezahlt haben, sondern den Fond nur außerordentlich kündigen und das heraus verlangen, was der Fond aus dem Geld gemacht hat. Zumindest im Falle der ALAG GmbH & Co. KG dürfte den betroffenen Anlegern klar sein, was das ist: 0,0.“
„Fehlerhafte Gesellschaft“ – welchen rechtlichen Zweck erfüllt dies? – Worin besteht der Anlegerschutz?
Die Rechtsfigur der fehlerhaften Gesellschaft ist ursprünglich dafür gedacht gewesen, externe Gläubiger einer Personengesellschaft davor zu schützen, dass die Gesellschaft fehlerhaft errichtet war und dass das vorhandene Gesellschaftsvermögen in einem solchen Falle zwischen den Gesellschaftern aufzuteilen wäre, während Lieferanten und andere Gläubiger der am Wirtschaftsleben teilhabenden Gesellschaft auf ihren Forderungen sitzen bleiben. Diese Argumentation wurde auch auf stille Beteiligungen übertragen, die im Wirtschaftsleben ja überhaupt nach außen hervor treten. Die Lease Trend AG und die ALAG GmbH & Co. KG haben bekanntlich eine Vielzahl von stillen Beteiligungsverträgen mit ihren Anlegern abgeschlossen.
„In den Jahren 2004 und 2005 hat der Bundesgerichtshof in den „Securenta“-Entscheidungen bereits klargestellt, dass bei einer zweigliedrigen atypisch stillen Gesellschaft der Anleger seine Schadenersatzansprüche voll gegen die Fondsgesellschaft geltend machen kann. Der Geschäftsinhaber, der zugleich Vertragspartner des Anlegers ist, soll sich hier nicht hinter gesellschaftsvertraglichen Regelungen verstecken dürfen, um seinen Schadenersatzpflichten zu entgehen. Hier wurde also bereits eine Ausnahme zugunsten des Anlegers gemacht, die dann letztlich auch zum Zusammenbruch der Securenta AG führte“, erläutert Rechtsanwalt Röhlke.
Einige Gerichte hätten allerdings diese Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes für die ALAG GmbH & Co KG und Lease Trend AG nicht übertragen wollen. Denn in deren Gesellschaftsverträgen sei festgelegt, dass es sich um eine mehrgliedrige stille Beteiligung handele, für die nach Ansicht der Oberlandesgerichte eine solche Ausnahme gerade nicht zu machen sei. Hier verbleibe es bei allgemeinen Regeln: Schadenersatzansprüche des Anlegers seien gesperrt.
Aussichten für die betroffenen Anleger:
„Der Bundesgerichtshof wird nun zunächst einmal darüber zu entscheiden haben, was überhaupt eine mehrgliedrige Gesellschaft ist, wann diese vorliegt, ob die Lease Trend AG eine solche mehrgliedrige Gesellschaft ist und ob tatsächlich in einem solchen Falle die Ansprüche der Anleger gesperrt sind. Sollte der BGH im Sinne der Anleger entscheiden, hätte dies erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen auf die Lease Trend AG und ALAG GmbH & Co. KG ( bit.ly/187DD1Q ). Denn auch diese Gesellschaften haben nach der Ansicht einiger Oberlandesgerichte bei der Anwerbung der Anleger eine fehlerhafte Prospektierung verwendet und die Anleger dadurch auf viele Risiken und anlagerelevante Besonderheiten nicht hingewiesen.“ Gegen beide Gesellschaft laufen nach Auskunft nach Rechtsanwalt Röhlke hunderte von Schadenersatzprozessen, die aber von den Fondgesellschaften bisher größtenteils wegen der angeblichen Fehlerhaftigkeit der Gesellschaft abgewehrt werden konnte.
Christian-H. Röhlke - Rechtsanwalt
11.09.2013, 12:41
OLG München - Wende in Rechtsstreitigkeiten mit der ALAG
„Wunder gibt es immer wieder“ – sang schon Katja Ebstein und nun können vielleicht auch gepeinigte Anleger der ALAG Auto Mobil GmbH & Co. KG in den Chor einstimmen. Nachdem bereits das OLG Bamberg eine Klage eines Anlegers im Berufungsverfahren für aussichtsreich hielt, das OLG Köln in einem Prozesskostenhilfebeschluss Bedenken an der Schlüssigkeit der Klage der ALAG gegen den Anleger geäußert, das Hanseatische OLG Hamburg in einem Kostenbeschluss den Prospekt der Gesellschaft als fehlerhaft bewertete, das Langereicht Neubrandenburg einen Hinweisbeschluss erließ, dass es die Klage der Gesellschaft unschlüssig sei und das Landgericht Coburg eine Klage der ALAG abwies, scheint nun auch das OLG München nicht mehr nur auf Seiten der ALAG Auto Mobil GmbH & Co. KG zu stehen.
Dr. Schulte und Partner setzen ALAG unter Druck
Nachdem die Rechtsanwälte der Kanzlei Dr. Schulte & Partner den Stein vor dem Landgericht Coburg und Landshut deutschlandweit ins Rollen brachten, standen sie nun auch einem weiteren verklagten Anleger zur Seite. Dieser war ebenfalls von der ALAG Auto Mobil GmbH & Co. KG als Anleger auf Rückzahlung von Ausschüttungen und weitere Zahlung von Sprintraten verklagt worden. Die erstinstanzliche Entscheidung war hier gegen den Anleger ergangen. Dieser war erst einmal zur Zahlung verurteilt worden. Der Anleger wollte das aber nicht einsehen und nahm, mit Unterstützung von Rechtsanwältin Jacqueline Buchmann, allen Mut zusammen. Er trotzte den Behauptungen der Prozessbevollmächtigten der Gesellschaft - „er würde auch keinen Erfolg vor dem Oberlandesgericht München haben - und ging in die Berufung. Die Rechtsanwälte hatten u.a. argumentiert, dass hier weder Ausschüttungen zurückverlangt werden könnten, da es diesbezüglich schon an den Anspruchsvoraussetzungen fehle. Überdies wiesen sie auf den Widerspruch hin, dass der Anleger die Ausschüttungen überhaupt nicht ausgezahlt erhalten hatte (sog. Classic-Plus Anlage), sondern diese von der Gesellschaft lediglich willkürlich umgebucht worden waren.
Rechtsanwältin Buchmann erklärt: „Überdies ist bekannt, dass die atypisch stille Gesellschaft zum 15.12.2009 liquidiert wurde. Dies ist weder vom Gesetz noch vom Gesellschaftsvertrag vorgesehen, so dass es schon eines sorgfältig ausgearbeiteten Gesellschafterbeschlusses bedarf, um daraus eine Weiterzahlungspflicht von Sprintraten für Anleger zu generieren. Dies ist den Prozessbevollmächtigten der ALAG scheinbar nicht gelungen. Es existiert schlichtweg kein Gesellschafterbeschluss mit einer Weiterzahlungsvereinbarung, so dass nunmehr die Konten der Anleger zum Auseinandersetzungsstichtag durch einen Wirtschaftsprüfer berechnet werden müssten, bevor die Gesellschaft klagen kann“
Dr. Schulte und Partner überzeugen das OLG München
Von dieser Argumentation ließ sich das OLG München nun augenscheinlich überzeugen. In seinem Hinweisbeschluss im anhängigen Berufungsverfahren vom 09.08.2013 führt der Senat wörtlich aus:
„Ein Anspruch auf Rückzahlung von Ausschüttungen … aus der Beteiligung „Classic“ besteht schon deshalb nicht, weil der Beklagte nach seinem Vortrag …, die Ausschüttungen nicht ausgezahlt erhalten hat, sondern diese Beträge im Rahmen der Beteiligung „Plus“ sofort wieder bei der Klägerin angelegt wurden.
Abgesehen davon würde es … an einer schlüssigen Berechnung gemäß § 16 Ziff. 1 d) des Gesellschaftsvertrages fehlen …
Ein Anspruch auf Zahlung der Raten ab Dezember 2009 besteht nicht, weil aus Sicht des Senats die atypisch stille Gesellschaft durch Beschluss … zum 15.12.2009 beendet wurde.“
Beschluss und Verfahren vor BGH lassen ALAG und andere Rothman Fonds zittern
Dr. Schulte Rechtsanwälte und sein Team ermutigen daher die Anleger, ihre Ansprüche sorgfältig durch einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht prüfen zu lassen und nicht voreilig aufzugeben.
Der neue Beschluss des OLG München zeigt, dass die ALAG gerade dabei ist, eine sicher geblaubte Burg für Klagen gegen Anleger zu verlieren. Das muss bei der ALAG für einiges Kopfzerbrechen gesorgt haben, waren doch gerade etliche Anleger im Großraum München extra wegen der scheinbar hohen Erfolgsaussichten dort bevorzugt verklagt worden.
Nun wird mit Spannung erwartet, wie sich der Bundesgerichtshof bei der Schwestergesellschaft Leasetrend zur Frage der Haftung einer Gesellschaft entscheiden wird, die als atpisch stille Gesellschaft organisiert ist. Entscheidet sich der BGH hier für eine volle Haftung und somit für den Anlegerschutz, sieht es für Leasetrend, ALAG, Garbe und Co. bald düster aus. Die Kapitalanleger und Ihre Anwälte warten gespannt ab, die die Fortentwicklung der Rechtsprechung weitergeht.
V.i.S.d.P
Dr. Sven Tintemann
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
04.03.2014, 20:37
Betroffene Anleger suchen Hilfe - Was können Anleger nach ordentlicher Kündigung, die schriftlich bestätigt wurde, tun?
Der Rechtsanwaltskanzlei Dr. Schulte und Partner liegen mittlerweile zahlreiche Anfragen mit Hilferufen von verunsicherten Anlegern der Lease Trend AG aus Oberhaching (bei München) vor. Hauptthema ist dabei „Wie komme ich an mein Abfindungsguthaben? – Ich habe mich doch korrekt verhalten, ordentlich gekündigt und nun werde ich weiter hingehalten?“
Lease Trend AG (Rothmann & CIE. AG bzw. HFT) – wer ist was?
Die Lease Trend AG ist eine Gesellschaft, die ebenfalls durch das Haus Rothmann & Cie. AG (jetzt HFT) prospektiert wurde. Anleger konnten sich hierbei als atypisch stille Gesellschafter in Form einer Einmaleinlage (Classic), einer Einmaleinlage mit Wiederanlage der Ausschüttungen (Classic-Plus) oder einer Rateneinlage (Sprint) beteiligen. Nach mehreren Statements durch die Lease Trend AG selbst und diverser Verbraucherschutzorganisationen verlief die wirtschaftliche Entwicklung der Lease Trend AG nicht wie versprochen, sodass viele Anleger sich an Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht wandten und klagten. Zuletzt wies das Landgericht München noch im Jahr 2012 darauf hin, dass hier möglicherweise Prospektfehler vorliegen. In zwei Lease-Trend-Verfahren, welche bis zum Bundesgerichtshof (BGH) geführt wurden, konnten die Anleger erreichen, dass der Revision stattgegeben wurde. Der BGH verwies die Verfahren an die Berufungsinstanzen zur Beweisaufnahme zurück, sodass diese Anleger auf Entschädigung hoffen können.
Ordentliche Kündigung der LEASE Trend Anleger
Die Anleger, die den Klageweg nicht gewählt haben, sondern die Mindestvertragslaufzeit einhielten und dann ordentlich kündigten, melden sich nunmehr bei der Kanzlei Dr. Schulte und Partner. In den meisten Fällen liegen ordentliche Kündigungen zum 31.12.2012 vor. Diese wurden auch von der Gesellschaft schriftlich bestätigt. Hierbei treten nun im Wesentlichen zwei Probleme für Anleger auf.
1. - Lease Trend - Abfindungsguthaben nicht berechnet oder nicht ausgezahlt
Entweder wurde den Anlegern durch die Lease Trend AG eine Kündigungsbestätigung mit dem lapidaren Hinweis: „Ein etwaiges Abfindungsguthabens wird durch eine unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft berechnet. Vor Beendigung dieser Arbeiten kann zur Höhe des Abfindungsguthabens keine Aussage gemacht werden.“
2. – Lease Trend - Negatives Abfindungsguthaben mit Zahlungsaufforderung
Die Anleger erhalten ein Anschreiben der Gesellschaft, worin ein angebliches negatives Kapitalkonto genannt wird und der Anleger nun zur Zahlung an die Lease Trend AG aufgefordert wird.
In beiden Fällen raten Dr. Schulte und Partner Rechtsanwälte den betroffenen Anlegern dringend sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht wenden, um prüfen zu lassen, wie nun weiter vorgegangen werden sollte, damit kein weiterer Schaden für die Anleger und ihre Familien entstehen können.
Die Hinhaltetaktik oder grenzt dies schon an Schikane für die betroffenen Anleger - Frau Rechtsanwältin Buchmann von der Anlegerschutzkanzlei ( www.dr-schulte.de/rechtsthema/anlegerschutz ) Dr. Schulte und Partner hierzu:
„Die Verunsicherung der Anleger ist nachvollziehbar, denn rechtlich gesehen hat jeder Anleger der Lease Trend AG grundsätzlich nach Beendigung der atypisch stillen Gesellschaft den Anspruch nach § 16 G des atypisch stillen Gesellschaftsvertrages sein Abfindungsguthaben durch einen Wirtschaftsprüfer errechnen zu lassen. Insbesondere hat bei einer ordentlichen Kündigung die Lease Trend AG die Kosten für einen solchen Wirtschaftsprüfer zu tragen.
Soweit bekannt, liegt keinem der betroffenen Anleger ein solches ordnungsgemäß errechnetes Auseinandersetzungsguthaben vor. Das ist vertragswidriges Verhalten zu Lasten der Geldanleger. Tatsache ist, dass die Anschreiben der Lease Trend AG aus bloßen Behauptungen von negativen oder positiven Kapitalkontoständen bestehen, ohne das hierbei eine Urkunde bzw. Bestätigung durch einen Wirtschaftsprüfer beigefügt wird. Wichtig für Anleger ist insbesondere, dass bei einer wirksamen Kündigung zum 31.12.2012 die Berechnung des Abfindungsguthabens sowie deren Auszahlung zum 31.12.2013 fällig geworden sind. So sieht es der Gesellschaftsvertrag vor, das bedeutet für Anleger auch, dass sie nunmehr auch Verzugszinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz nach § 287 BGB fordern könnten. Dies gilt im Einzelnen abzuklären.“
Vergleichsmöglichkeiten prüfen in Sachen Lease Trend
Die betroffenen Anleger und ihre Familien sollten auf keinen Fall aufgeben. Dr. Schulte und Partner Rechtsanwälte prüfen derzeit diverse Vergleichsmöglichkeiten mit den Prozessbevollmächtigten der Lease Trend AG. Sollten sich genügend Anleger finden, so erwägen Dr. Schulte und Partner außerdem die Gründung einer Anlegergemeinschaft, um bessere Vergleichsergebnisse erzielen zu können. Die Bündelung der Anlegerinteressen hat sich erfahrungsgemäß als sehr erfolgreich in ähnlichen Fällen für die Anleger bestätigt. Deshalb ist Dr. Schulte und Partner auch im Gespräch mit anderen Anlegerschützer-Anwälten. Für Rückfragen und Informationen ist Frau Rechtsanwältin Buchmann Ansprechpartnerin bei Dr. Schulte und Partner Rechtsanwälte unter 030-715 206 70 oder erreichbar.
Jacqueline Buchmann - Rechtsanwältin (LLM)
Rechtsanwaltskanzlei Dr. Schulte und Partner mbB
Rechtsanwälte und Fachanwälte
Malteserstrasse 170/172
Internet: www.dr-schulte.de
GM&P Moderation
Beiträge: 3 525
26.01.2015, 08:49
Lease Trend AG fordert Anleger zu Zahlungen auf - „Wer nicht hören will, muss zahlen“
Die Lease Trend AG verschickte an ihre Anleger Post mit kurzer Frist zur Zahlung und falls nicht besteht die Androhung die Anleger zu verklagen. Was tun?
„Als erstes Ruhe bewahren und einen Experten für Anlegerschutz um Rat bitten“ empfiehlt Rechtsanwältin Buchmann von der Kanzlei Dr. Schulte und Partner Rechtsanwälte mbB in Berlin. Betroffen sind vor allem Lease Trend AG-Anleger, die zum Ende 2013 die Beteiligung gekündigt hatten.
Die Lease Trend AG ist ei­ne Be­tei­li­gungs­ge­sell­schaft, die im Jahr 1998 mit dem Unternehmens Gegenstand "Ab­schluss so­wie Durch­füh­rung von Leasing Geschäften" ge­grün­det wur­de. Die Anleger konnten sich in Form einer Einmaleinlage Classic/Plus und einer Rateneinlage Sprint beteiligen.
Erst traf es Ende 2014 (wir berichteten) die Anleger mit positiven Kapitalkonto – diese betroffenen Anleger bekamen mitgeteilt wie hoch ihr angebliches Abfindungsguthaben sei, das man dieses aber nicht in einer Summe auszahlen könne, sondern nur in 4 Raten.
Nun trifft es auch die Anleger mit angeblich negativem Kapitalkonto. Das lapidare Anschreiben der Lease Trend vom 14. Januar 2015 AG lautet wörtlich:
„…Diese Beteiligung wurde zum 31.12.2013 fristgerecht gekündigt. Nach Feststellung Ihres Auseinandersetzungswertes auf Basis des Jahresabschluss 2013 ergibt sich, dass Ihr steuerliches Kapitalkonto negativ ist und demzufolge ein Rückforderungsanspruch in Höhe des Negativsaldos des steuerlichen Kapitalkontos seitens der Lease Trend AG gegen Sie besteht.
Als spätesten Eingangstermin haben wir den 11.02.2015 vermerkt. Nach Ablauf dieser Frist ist die Lease Trend AG gezwungen, einen Rechtsanwalt zu mandatieren. Die Kosten sind von Ihnen zu tragen.“
Fazit: Geht man so mit ehrlichen und fleißigen Anlegern um? – Schadensersatzansprüche – Weiterzahlungspflicht?
„Trotz aller Berufserfahrung, bin ich immer wieder entsetzt wie mit Anlegern umgegangen wird“, teilt Rechtsanwältin Buchmann mit. „Anleger haben ein Recht auf Abrechnung durch einen Wirtschaftsprüfer!“
Grundsätzlich können hier Schadensersatzansprüche entstanden sein, denn zumeist haben Beratungsgesellschaften bzw. deren Berater nicht ausreichend über die Beteiligung aufgeklärt. "Aus unserer langjährigen Erfahrung wissen wir, dass zahlreiche Anleger nicht über das Risiko des Totalverlustes aufgeklärt worden sind. Aber auch über die Rückzahlungsgefahr von Ausschüttungen oder Weiterzahlungsverpflichtungen von Raten, bei möglicher Insolvenz der Lease Trend AG, ist so gut wie nie gesprochen worden, die Anleger wurden darauf nicht hingewiesen", erklärt Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Dr. Sven Tintemann. Auch, wenn Ansprüche auf Schadensersatz durch Anleger bereits verjährt sind, sollte man den Gang zum Rechtsexperten nicht scheuen. Es gibt mehrere Möglichkeiten sich gegen ein solches Aufforderungsschreiben zur Wehr zu setzen. „Z.B. besteht grundsätzlich die Möglichkeit Ansprüche gegeneinander aufzurechnen, wenn die Aufrechnungslage schon vor Verjährung bestand“, erklärt Rechtsanwältin Buchmann. Gerade Anleger mit Rechtsschutzversicherung sollten sich keinesfalls diesem Umgang gefallen lassen.
Quelle: Dr. Schulte und Partner Rechtsanwälte mbH
GoMoPa
Signaturtest
01.06.2015, 08:10
LeaseTrend AG - Staatshaftungsklagen? Neuer Mandantenfang des DVS e.V.
Mit einer eventuellen Staatshaftungsklage, weil die Bonner Finanzmarktaufsicht BaFin angeblich versagt hätte, macht derzeit der DVS Deutscher Verbraucherschutzring e.V. aus Erfurt und Jena Geschädigten der LeaseTrend AG aus Oberhaching bei München falsche Hoffnungen auf eine staatliche Entschädigung ihrer Verluste und lockt sie so in ein Mandantenverhältnis der PWB Rechtsanwälte von Philipp Wolfgang Beyer, der den Verein 2005 ins Leben rief.
Lesen Sie unsere Pressemeldung zum Thema.
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References: BGH 
 § 16
 BGH 
 BGH 
 BGH 
 § 16
 § 287