Source: http://mille-artifex.com/heilmittelwerbegesetz-HWG.9.htm
Timestamp: 2017-12-17 10:12:23+00:00

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Heilmittelwerbegesetz Geistige Heilung und Fernheilung– HWG § 9
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In Beziehung zu Geistiger Heilung und Fernheilung.
Wegen der allgemeinen Rechtsunsicherheit zum Arzneimittelgesetz –AMG, Heilmittelwerbegesetz - HWG in Beziehung zum Geistigen Heilen, Fernheilung, soll hier ein Versuch der Richtigstellung unternommen werden.
Erst einmal ist festzustellen, das Geistiges Heilen, Fernheilung kein Arzneimittel oder Medizinprodukt ist, sondern ausschließlich ein Heilverfahren, wie Homöopathie, Reiki, TCM, Schulmedizin, Psychotherapie u. s w. die im AMG, MPG gar nicht erfasst werden, und somit auch gar nicht über das Heilmittelwerbegesetz (HWG) behandelt werden können.
Arzneimittelgesetz –AMG
1a.Medizinprodukte im Sinne des § 3 des Medizinproduktegesetzes,
So ist hier vorab erst einmal festzustellen was Arzneimittel und was Medizinprodukte sind:
Wenn im TV eine Werbung mit dem Hinweis “Arzt oder Apotheker fragen“ kommt, dann sind das immer Medizinprodukte, im Sinne nach 1a.Medizinprodukte im Sinne des § 3 des Medizinproduktegesetzes, für die fast uneingeschränkte Werbung erlaubt ist.
Was sind aber dann Arzneimittel im Sinne 1. Arzneimittel im Sinne des § 2 des Arzneimittelgesetzes? Das sind die, für die eine Verschreibungspflicht und /oder eine Apothekenpflicht besteht. Für diese ist Werbung mit Ausnahmen verboten.
Also stellt sich die weitere Frage, wodurch wird ein Arzneimittel verschreibungspflichtig, um als Arzneimittel anerkannt zu werden, für die dann ein Werbeverbot besteht? Dieses geschieht durch labortechnische Überprüfung zur Festlegung der Inhalt-STOFFE. Folglich erklärt der Gesetzgeber im
§ 2 AMG – Arzneimittelbegriff
(1) Arzneimittel sind STOFFE oder Zubereitungen aus STOFFEN.
Dieses bezieht sich dann aber ausschließlich auf Arzneimittel nach dem Arzneimittegesetz § 2 das Arzneimittelgesetzes (AMG), nicht aber auf dem Verkehr von Medizinprodukten im Sinne des § 3 des Medizinproduktegesetzes (MPG), wo Werbung erlaubt ist.
Merke: Für Medizinprodukte ist Werbung erlaubt, für Arzneimittel ist Werbung verboten.
Damit die gesetzlichen Bestimmungen zwischen Arzneimittel und Medizinprodukten strikt auseinandergehalten werden, erklärt das Arzneimittelgesetz:
„AMG § 2 (4) Solange ein Mittel nach diesem Gesetz als Arzneimittel zugelassen oder registriert oder durch Rechtsverordnung von der Zulassung oder Registrierung freigestellt ist, gilt es als Arzneimittel. Hat die zuständige Bundesoberbehörde die Zulassung oder Registrierung eines Mittels mit der Begründung abgelehnt, dass es sich um kein Arzneimittel handelt, so gilt es nicht als Arzneimittel.“
Das bedeutet, das Geistiges Heilen oder Fernheilung überhaupt nicht unter das Arzneimittelgesetz behandelt werden kann, weil die Zulassung und Registrierung zum Arzneimittel durch eine Behörde nicht vorgenommen wurde und nie vorgenommen werden kann, weil im § 2 AMG (1) – Arzneimittelbegriff festgelegt wird, dass Arzneimittel immer Zubereitungen aus STOFFEN sind, wofür ein Werbeverbot besteht.
Im Gesetz über den Verkehr mit Arzneimitteln § 3 AMG – Stoffbegriff- wird dann aufgelistet, welche STOFFE die Grundlage bilden, um als Arzneimittel anerkannt zu werden.. Alles anderen Substanzen, die nicht im Stoffbegriff enthalten ist (z.B, Wirk-KRÄFTE bei geist-iger Heilung) werden ausgeschlossen.
Geistiges Heilen und Fernheilung haben überhaupt keine STOFFE und sind somit auch nicht als Arzneimittel zu klassifizieren. Deshalb kann Geistiges Heilen auch nicht unter „verschreibungspflichtig“ anerkannt werden, wodurch erst dann eine Zuordnung zum Arzneimittelgesetz zumindest theoretisch möglich wäre, und erst dann, und nur dann das Heilmittelwerbegesetz – HWG zur Anwendung kommen könnte.
Da eine Zuordnung auf das Arzneimittelgesetz und HWG wegen Mangel an STOFFEN ausgeschlossen ist, könnte man ja meinen, dass Geistiges Heilen über dem Medizinprodukt-Gesetz geregelt wird, wo praktisch unbegrenzt Werbung erlaubt ist. Dem ist auch nicht so, denn:
Medizinprodukte sind gemäß § 3 Nr. 1 des deutschen Medizinprodukte-Gesetzes (MPG) definiert als: "...alle ... STOFFE und Zubereitungen aus STOFFEN oder andere GEGENSTÄNDE..., die vom Hersteller zur Anwendung für Menschen mittels ihrer Funktionen zum Zwecke der Erkennung, Verhütung, Überwachung, Behandlung oder Linderung von Krankheiten [...] zu dienen bestimmt sind und deren bestimmungsgemäße Hauptwirkung im oder am menschlichen Körper weder durch pharmakologisch oder immunologisch wirkende Mittel noch durch Metabolismus erreicht wird, ..."
Genauso wie beim Arzneimittelgesetz verlangt das Produktegesetz STOFFE. Fehlen diese STOFFE, so ist auch hier das MPG-Gesetz nicht greifbar, wobei noch hinzuweisen ist, das ein Werbeverbot auf Medizinprodukte gar nicht besteht.
Dies Tatsache wird noch einmal durch das Medizinproduktegesetz, Fassung vom 17.11.2014. der Europäischen Union hervorgehoben:
Abgrenzung zu Arzneimittelregelungen.
§ 5. (1) Medizinprodukte, die im Zeitpunkt der Abgabe kein Arzneimittel enthalten, jedoch dazu bestimmt sind, ein Arzneimittel im Sinne des Arzneimittelgesetzes anzuwenden, unterliegen diesem Bundesgesetz unbeschadet der das Arzneimittel betreffenden Bestimmungen des Arzneimittelgesetzes. (Gilt für Homöopathische Mittel, die einen Tropfen Urtinktur aus einem Arzneimittel benutzen, jedoch über das ständige "Verdünnen" bei der Abgabe keine STOFFE mehr enthalten, sondern nur informelle Wirk-KRAFT)
Auch hier, würde man Geistige Heilen oder Fernheilung zum Medizinprodukt erklären, wird dann noch einmal mit Nachdruck klargestellt, das Geistige Heilen oder Fernheilung wegen Mangel an Arzneimittel (STOFFE) nicht in den Bestimmungen des Arzneimittelgesetzes eingeordnet werden, und somit auch nicht zum Arzneimittel bestimmt werden können. Somit besteht auch hier kein Werbeverbot im Sinne des HWG, weil dieses nur im Zusammenhang nach § „1. Arzneimittel im Sinne des § 2 des Arzneimittelgesetzes möglich ist.
Heilmittelwerbegesetz – HWG § 9 (vom 11. Juli 1965)
„Unzulässig ist eine Werbung für die Erkennung oder Behandlung von Krankheiten, Leiden, Körperschäden oder krankhaften Beschwerden, die nicht auf eigener Wahrnehmung an dem zu behandelnden Menschen oder Tier beruht (Fernbehandlung)“.
Dieses Gesetz ist dazu da, dass Ärzte augenscheinlich die Kranken begutachten müssen (Hausbesuch) und nicht dafür werben, dass man das auch telefonisch machen kann.
Wie schon angegeben, ist bei geistiger Heilung oder Fernheilung das HWG überhaupt nicht anwendbar (die Stoffe fehlen), und die darin angegebene Fernbehandlung hat überhaupt nichts mit Fernheilung zu tun, sondern hier bei HWG § 9 wird die (Fernbehandlung) extra ausgeklammert und nicht hinzugefügt. Denn auch ohne den extra eingeklammerten Hinweis ist das Werben ohne Augenscheinnahme verboten und braucht nicht extra doppelt gemoppelt (geklammert) hinzugefügt werden. Trotzdem soll hier richtiggestellt werden, was das mit der ausgeklammerten (Fernbehandlung) auf sich hat.
Es gibt auf Seeschiffen Bord-Apotheken, die verschreibungspflichtige Arzneimittel haben, aber keine Ärzte. Nachdem 1965 das Gesamte HWG neu formuliert und veröffentlich wurde, haben die Ärzte, die dafür geworben haben, auf Schiffen über Funk eine Fernbehandlung durchzuführen, Beschwerde gegen HWG 9 eingelegt, weil ja dann nicht mehr Fernbehandeln durften. In diesem Zusammenhang wurde dann einfachhalber der Text (Fernbehandlung) a u s g e k l a m m e r t. Also mit einem Verbot zur geistigen Fernheilung hat das absolut nichts zu tun, sondern mit einer Erlaubnis dem HWG § 9 zum Trotze.
In den alten Gesetzesbüchern war dieser Text "(Fernbehandlung)" noch in Eckklammern, womit erklärt wird, das HWG 9 zwar im Prinzip richtig ist, aber unter Umständen als Sonderreglung erlaubt wird. Sollte es nun aus Unverstand zu einem Urteil kommen, das auf HWG 9 bezogen die Fernbehandlung verbietet, in der irrigen Meinung, dass das auf die STOFF-lose geist-ige Fernheilung gemünzt ist, dann dürfen Ärzte auf Schiffen keine Behandlung mehr ausführen.
Ist noch anzugeben, das der Begriff „Fernheilung“ wegen Mangel an STOFFEN wissenschaftlich als „Nicht-STOFFgebundene Informationsübertragung" genannt wird.
Und als Hinweis für jene, die glauben, dass heilwirksame Informationsübertragung ohne Wirk-STOFFE nicht möglich ist, dieser Hinweis: Bereits 1998 hat die Europäische Kommission in Brüssel im Fernheilprojet „EUHEALS“ die Nutzbarkeit von Fernheilung bei unheilbaren Krankheiten wissenschaftlich feststellen lassen. Wegen dem Erfolg von 1998 wurde mit Millionenaufwand von 2001 -2005 das zweite Projekt EUHEALS europaweit mit über 400 Fernheiler gestartet, wo mehre Kliniken daran beteiligt waren.
1. Institute of Environmental Medicine and Hospital Epidemiology, University Hospital Freiburg
2. Department of Psychology, University of Iceland
3. Institute of Clinical Epidemiology, University Hospital Basel
4. Faculty of Economics &; Business Administration, University of Iceland
5. Schönbrunn - Dr. Harald Wiesendanger -Coordinator of Healer-
6. Community Clinical Sciences, University of Southton Medical School
Die wissenschaftlichen Ergebnisse der Forschung: PDF Download.
Diese Studie ist einer Unbedenklichkeitsprüfung im Sinne AMG § 4 Sonstige Begriffsbestimmungen (34) und
§ 24 Sachverständigengutachten (2) gleichzusetzen wenn man außen vor lässt, das Fernheilen kein Arzneimittel ist.
Weitere Infos unter: http://www.mille-artifex.com/euheals_heilerzertifikat001.htm
Die Ergebnisse sind an die Ministerien für Gesundheit allen Mitgliedstaaten der EU. gegangen, und sind somit staatstragend. Dennoch wird von der Deutschen Regierung kein Versuch unternommen, dieses Heilpotential für die für die Volksgesundheit einzusetzen. Geheilte Menschen brauchen keine Arzneien, kein Organaustausch und stehen dem Arbeitsplatz immer zu Verfügung. Folglich reduziert das Ihre Kassenbeiträge auf ein Minimum. In Holland und England wird geistiges Heilen von Krankenkassen bezahlt.
Mit Hinweis auf meine Webseite können Sie, wenn Sie möchten, den hier verfassten Text kopieren und in Ihrer Webseite einfügen.
Geprüfte Heiler finden Sie bei der (Link) Internationale Vermittlungsstelle für herausragende Heiler (IVH)
http://www,Mille-Artufex.com
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