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Timestamp: 2018-03-17 10:34:35+00:00

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OLG-NAUMBURG - 23.05.2002, 14 UF 25/02 - JuraForum.de
OLG-NAUMBURG – Aktenzeichen: 14 UF 25/02
Leitsatz: Eine Ausgleichsforderung nach § 40 FGB/DDR kann nach ständiger Rechtsprechung (vgl. BGH in FamRZ 1983, 1048; ders. FamRZ 99, 1197) grundsätzlich als gesonderter Anspruch geltend gemacht werden.
Dies gilt auch dann, wenn mangels Fortgeltungserklärung der gesetzliche Güterstand der Zugewinngemeinschaft ab dem 3.10.1990 wirksam geworden ist.
Rechtsgebiete: EGBGB, BGB, FGB/DDR, ZPO
Vorschriften: § 4 Abs. 5 EGBGB, § 1378 Abs. 1 BGB, § 40 FGB/DDR, § 40 Abs. 1 FGB/DDR, § 40 Abs. 2 FGB/DDR, § 40 Abs. 2 Satz 1 FGB/DDR, § 713 ZPO, § 708 Nr. 10 ZPO, § 711 Satz 1 ZPO, § 92 Abs. 1 Satz 1 ZPO
Verfahrensgang: AG Wittenberg 4 F 228/98 vom 24.01.2002
8 - Sec hs =
OLG-NAUMBURG – Beschluss, 14 WF 101/02 vom 22.05.2002
Aufgrund des Gesetzes zur Verbesserung des zivilrechtlichen Schutzes bei Gewalttaten (GewSchG) ist eine Neuerung im Bereich des einstweiligen Rechtssschutzes eingetreten. Nach dem neu eingefügten § 621 g ZPO kann das Gericht in anhängigen Verfahren nach § 621 Abs. 1 Nr. 1, 2 , 3 oder 7, also auch in den dort aufgeführen selbständigen (isolierten) Familiensachen, Regelungen im Wege der einstweiligen Anordnung treffen.
Gleichzeitig sind gebührenrechtliche Vorschriften eingeführt worden in §§ 8, 41 BRAGO.
OLG-NAUMBURG – Beschluss, 14 WF 90/02 vom 21.05.2002
Es ist anerkannt, dass auch das Hinauszögern einer beantragten Prozesskostenhilfeentscheidung durch das Gericht ausnahmsweise mit der sofortigen Beschwerde angegriffen werden kann, wenn die Entscheidung so verzögert wird, dass dies einer Ablehnung gleichkommt (Philippi in Zöller: ZPO, 23.Aufl, § 127 RdNR 11).
OLG-NAUMBURG - 23.05.2002, 14 UF 25/02 © JuraForum.de — 2003-2018

References: § 40
 BGH 
 § 4
 § 1378
 § 40
 § 40
 § 40
 § 40
 § 713
 § 708
 § 711
 § 92
 § 621
 § 621
 § 127