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Keine Aberkennung von Schutzstatus bei Straftaten nach dem JGG
I. Sehen die gesetzlichen Vorschriften vor, dass allein die strafrechtliche Verurteilung zwingend zu einer bestimmten Reaktion der Verwaltungsbehörde führen muss, ohne dass dieser bei ihrem Vorgehen ein eigenes Prüfkalkül zukäme, handelt es sich im Ergebnis um eine gesetzliche Rechtsfolge der Verurteilung iSd § 5 Z 10 JGG. Mangels einer anderslautenden spezielleren gesetzlichen Anordnung kommt in solchen Fällen der Rechtsfolgenausschluss des § 5 Z 10 JGG zum Tragen. II. Aufgrund der von der Asylbehörde vorzunehmenden Gefährdungsprognose kann bei Heranziehung des Aberkennungstatbestandes des § 9 Abs 2 Z 2 AsylG 2005 - anders als bei § 9 Abs 2 Z 3 AsylG 2005 - nicht davon ausgegangen werden, dass die Aberkennung des subsidiären Schutzstatus bloß eine "Rechtsfolge" iSd § 5 Z 10 JGG wäre.
Aufbereitet am: 15.03.2018
Asylrelevante Verfolgung koptisch-orthodoxer Christen in Ägypten
I. Die Diskriminierung und Benachteiligung sowie die Verfolgung koptisch-orthodoxer Christen besteht in Ägypten landesweit. Die ägyptischen Behörden sind nicht gewillt, den Betroffenen ausreichend Schutz zu gewähren. II. Die belangte Behörde trifft wie jede Partei des Verfahrens eine Mitwirkungspflicht.
Aufbereitet am: 14.03.2018
Eingaben, die iZm asylrechtlichen Entscheidungen stehen, sind gebührenfrei
I. "Verfahren nach diesem Bundesgesetz" iSd § 70 AsylG 2005 wird man weit zu lesen haben, sodass auch ein Teil – nach welchem Abschnitt des AsylG auch immer – eines insgesamt einheitlichen Verfahrens mit mehreren aufeinander aufbauenden Spruchpunkten zur Gebührenbefreiung insgesamt zu führen hat. II. Der Wiedereinsetzungsantrag bzw die Beschwerde ist im Konnex mit der asylrechtlichen Entscheidung des § 57 AsylG 2005 zu sehen und daher von der gesetzlichen Gebührenbefreiung des § 70 leg cit umfasst.
Aufbereitet am: 13.03.2018
Keine Anwendbarkeit von § 21 Abs 3 BFA-VG im zugelassenen Verfahren
Eine rechtsrichtige Anwendung des § 21 Abs 3 zweiter Satz BFA-VG 2014 setzt nach seinem insoweit unmissverständlichen Wortlaut das Vorliegen einer "Beschwerde gegen die Entscheidung im Zulassungsverfahren" voraus.
Aufbereitet am: 12.03.2018
§ 21 Abs 5 BFA-VG kommt bei Aufenthaltsverboten nicht zur Anwendung
I. Zur Erreichung der Zielsetzung des § 21 Abs 5 BFA-VG (der Fremde soll durch seine Ausreise gerechtfertigte aufenthaltsbeendende Maßnahmen bzw deren Wirkungen nicht konterkarieren können) bedarf es der Regelung des § 21 Abs 5 BFA-VG bei Aufenthaltsverboten nach § 67 FPG nicht. Solche Aufenthaltsverbote knüpfen nämlich tatbestandsmäßig nicht an einen (aktuellen) Inlandsaufenthalt an und sind somit auch dann möglich, wenn sich der betreffende Fremde (schon) im Ausland befindet. Schon aus verfassungsrechtlichen Gründen (Art 136 Abs 2 B-VG) können daher Aufenthaltsverbote § 21 Abs 5 BFA-VG nicht unterfallen. II. Dies ergibt sich auch bereits daraus, dass sämtliche Vorgängerregelungen Aufenthaltsverbote schon dem Wortlaut nach nicht erfassten (§ 57 FPG 2005, § 68 Abs 1 FPG 2005 idF FrÄG 2011 und § 41 Abs 6 AsylG 2005). Dass § 21 Abs 5 BFA-VG über diese Vorgängerregelungen hinausgehen will, ist nicht zu erkennen. Geht es um ein Aufenthaltsverbot nach § 67 FPG, gelangt § 21 Abs 5 BFA-VG demnach nicht zur Anwendung (vgl zu Rückkehrentscheidungen nach § 52 Abs 2 FPG VwGH 21.12.2017, Ra 2017/21/0234).
Aufbereitet am: 09.03.2018
§ 52 Abs 9 FPG: Feststellung eines falschen Zielstaats wegen falscher Angaben des Antragstellers hindert Abschiebung nicht
I. Sind keine ausreichenden Grundlagen für die Feststellung des richtigen "Zielstaates" für den Ausspruch nach § 52 Abs 9 FPG vorhanden und ist dieser Umstand vom Fremden zu vertreten, so darf ausnahmsweise eine Rückkehrentscheidung ohne gleichzeitige Feststellung nach § 52 Abs 9 FPG ergehen. II. Wird bei dieser Ausgangslage dennoch eine Feststellung nach § 52 Abs 9 FPG getroffen und stellt sich im Nachhinein heraus, dass sie sich auf einen für eine Abschiebung doch nicht in Betracht kommenden Staat bezieht, geht die Feststellung ins Leere. Dieser Fall ist jenem gleichzuhalten, in dem ein Ausspruch nach § 52 Abs 9 FPG zulässigerweise von Vornherein unterblieben ist. III. Alleine dadurch, dass der Ausspruch nach § 52 Abs 9 FPG wegen vom Fremden zu vertretender Gründe ins Leere geht, weil eine Abschiebung in den festgestellten Staat doch nicht in Frage kommt, kann der Fremde nicht in Rechten verletzt werden. IV. Haben Fremde eine fehlende oder falsche Feststellung des Zielstaates zu vertreten, kann die Rückkehrentscheidung dennoch als Titel für die Abschiebung in den Herkunftsstaat herangezogen werden.
Aufbereitet am: 08.03.2018
Zehnjähriger Aufenthalt durch Täuschungshandlungen ermöglicht - Rückkehrentscheidung verhältnismäßig
In einem Verfahren betreffend Aufenthaltstitel, Rückkehrentscheidung und Einreiseverbot erweist sich die vom VwG zu Lasten des Fremden angestellte Abwägung nach § 9 BFA-VG 2014 auch bei einem langjährigen inländischen Aufenthalt sowie der dabei erworbenen sprachlichen und beruflichen Integration des Fremden als nicht unvertretbar, wenn dies erst aufgrund der Täuschungshandlung des Fremden durch absichtlichen Gebrauch einer Aliasidentität sowie das daran anknüpfende Untertauchen im Bundesgebiet ermöglicht worden ist.
Aufbereitet am: 07.03.2018
Keine Zurückverweisung nach § 28 Abs 3 VwGVG bei Aktenwidrigkeit
I. Die Behebung und Zurückverweisung haben sowohl nach Abs 3 als auch nach Abs 4 des § 28 VwGVG nicht durch Erkenntnis, sondern mit Beschluss zu erfolgen. II. Das VwG hat zu begründen, warum die Voraussetzungen für eine Sachentscheidung nach § 28 Abs 2 VwGVG nicht vorliegen. Es hat also darzulegen, warum der entscheidungsrelevante Sachverhalt nicht feststeht oder allenfalls erforderliche Ergänzungen nicht vom VwG selbst vorzunehmen sind. Liegen die Voraussetzungen für eine Sachentscheidung nach § 28 Abs 2 VwGVG vor, scheidet eine Zurückverweisung nach § 28 Abs 3 VwGVG aus. III. Eine Aktenwidrigkeit stellt für sich genommen keine Ermittlungslücke dar, die eine Behebung und Zurückverweisung nach § 28 Abs 3 zweiter Satz VwGVG rechtfertigen würde. IV. Der Umstand, dass das VwG die rechtliche Beurteilung durch die Behörde nicht teilt, ermächtigt nicht zur Aufhebung und Zurückverweisung. V. Gegen ein Akzeptieren des Studienerfolgs im aktuell laufenden Jahr und damit verbundenes Hinwegsehen über den fehlenden Studienerfolg im abgelaufenen Studienjahr spricht auch, dass mit jedem Verlängerungsantrag und somit jährlich der Studienerfolg für das jeweils vorausgegangene Studienjahr nachzuweisen ist. VI. Eine unterbliebene Berücksichtigung der im abgelaufenen Studienjahr abgeschlossenen Prüfungen kann für sich allein im Verfahren zur Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung nach § 64 NAG eine Behebung und Zurückverweisung nach § 28 Abs 3 VwGVG nicht rechtfertigen.
Aufbereitet am: 06.03.2018
Gefahr in Verzug als Voraussetzung für § 13 Abs 2 VwGVG
I. Bei der Entscheidung über den Ausschluss der aufschiebenden Wirkung nach § 13 Abs 2 VwGVG kommt es nicht nur auf ein Überwiegen der öffentlichen Interessen gegenüber den Interessen des Beschwerdeführers an der Durchsetzung des bekämpften Bescheides an. Es muss zudem der vorzeitige Vollzug des Bescheides wegen Gefahr in Verzug dringend geboten sein. II. Die bescheidmäßig festgestellte Mitwirkungspflicht des Beschwerdeführers bei der Erlangung eines Ersatzreisedokuments begründet keine derartige Dringlichkeit der Vollstreckung, die als Gefahr in Verzug zu werten wäre. III. Die Entscheidung gemäß § 22 Abs 3 VwGVG erfolgt durch Beschluss.
Aufbereitet am: 05.03.2018
Aufenthaltsberechtigung zur Pflege der kranken Tochter und Betreuung der Enkelkinder
Die Nichterteilung eines Aufenthaltstitels an die Beschwerdeführerin würde nicht nur einen unverhältnismäßigen Eingriff in das Familienleben mit ihrer in Österreich rechtmäßig aufhältigen, schwer kranken Tochter bewirken, sondern stünde auch dem Wohl der beiden minderjährigen Enkelkinder entgegen, die nur bei einem Verbleib der Beschwerdeführerin in Österreich aus der derzeitigen Pflegefamilie wieder in den eigentlichen Familienverband zurückkehren könnten.
Aufbereitet am: 02.03.2018
Nicht jedes Dokument, dessen Echtheit vorgetäuscht wurde, berechtigt zur Aberkennung der aufschiebenden Wirkung
I. Gefälschte Dokumente, die sich nicht auf die Identität und/oder Staatsangehörigkeit des Fremden, sondern auf den Ausreisegrund beziehen, sind kein Anwendungsfall von § 18 Abs 1 Z 3 BFA-VG. II. Eine amtswegige Zuerkennung der aufschiebenden Wirkung gemäß § 18 Abs 5 BFA-VG setzt voraus, dass überhaupt ein Tatbestand des § 18 Abs 1 Z 1 bis 7 leg cit vorliegt. Ist dies nicht der Fall, ist der Ausspruch über die Aberkennung der aufschiebenden Wirkung gemäß § 28 Abs 1 iVm Abs 5 VwGVG ersatzlos zu beheben. III. Als Rechtsfolge der Behebung des betreffenden Spruchpunktes kommt der Beschwerde die aufschiebende Wirkung gemäß § 13 VwGVG zu. Ebenso besteht gemäß § 55 FPG eine 14-tägige Frist zur freiwilligen Ausreise.
Aufbereitet am: 01.03.2018
Zur Abgrenzung Rückkehrentscheidung von Ausweisung
I. Bei Wegfall des unionsrechtlichen Aufenthaltsrechts, welches eine (Dauer-)Aufenthaltskarte dokumentieren soll, ist nicht automatisch auch der rechtmäßige Aufenthalt im Bundesgebiet beendet. Ein Fremder, für den eine Dokumentation eines unionsrechtlichen Aufenthaltsrechts ausgestellt wurde, bleibt selbst bei Wegfall des unionsrechtlichen Aufenthaltsrechts bis zum Abschluss des nach § 55 NAG vorgesehenen Verfahrens gemäß § 31 Abs 1 Z 2 FPG rechtmäßig aufhältig. II. War der Fremde aufgrund einer für ihn nach dem NAG ausgestellten Dokumentation rechtmäßig im Bundesgebiet aufhältig, so stellt sich iSd VwGH-Rsp die Erlassung einer auf § 52 Abs 1 FPG gestützten Rückkehrentscheidung (und eines allenfalls damit nach § 53 FPG verbundenen Einreiseverbotes) als nicht zulässig dar. In Fällen wie im vorliegenden wäre eine allfällige Aufenthaltsbeendigung wegen Fehlens oder nachträglichen Wegfalls der Voraussetzungen für das unionsrechtliche Aufenthaltsrecht somit gemäß § 66 FPG zu prüfen und - auf Grundlage des Ergebnisses dieser Prüfung - allenfalls eine Ausweisung zu erlassen gewesen.
Aufbereitet am: 28.02.2018
Art 6 Abs 1 lit e Schengener Grenzkodex: Voraussetzungen für rechtmäßige Einreise nicht kumulativ
Art 6 Abs 1 lit e Schengener Grenzkodex (Verordnung (EU) 2016/399) normiert als Voraussetzung für die rechtmäßige Einreise eines Drittstaatsangehörigen, dass er (ua) keine Gefahr für die öffentliche Ordnung darstellen darf und dass er insb nicht in den nationalen Datenbanken der Mitgliedsstaaten zur Einreiseverweigerung aus denselben Gründen ausgeschrieben worden sein darf. Auf das (kumulative) Vorliegen einer diesbezüglichen Ausschreibung in den „nationalen Datenbanken“ kommt es nach dem eindeutigen Wortlaut der genannten Bestimmung des Schengener Grenzkodex nicht an.
Aufbereitet am: 27.02.2018
Unverhältnismäßigkeit der Anhaltung in Schubhaft infolge fehlender Urgenzen zur Erlangung eines Heimreisezertifikats
I. Schubhaft darf stets nur ultima ratio sein. II. Die Behörde hat darauf hinzuwirken, dass die Schubhaft so kurz wie möglich dauert und sie ist schon von Vornherein dazu angehalten, im Fall der beabsichtigten Abschiebung eines Fremden ihre Vorgangsweise nach Möglichkeit so einzurichten, dass Schubhaft überhaupt unterbleiben kann. Unterlässt die Behörde dies, so erweist sich die Schubhaft als unverhältnismäßig.
Aufbereitet am: 26.02.2018
Interessenabwägung: Kindeswohl auch bei Ungeborenen zu berücksichtigen
I. Das "Kindeswohl" ist bei der Interessenabwägung nach § 9 BFA-VG 2014 zu berücksichtigen. II. Das "Kindeswohl" ist auch dann zu berücksichtigen, wenn das Kind noch ungeboren ist. III. Aus der Perspektive des (noch ungeborenen) Kindes sind existenzielle Bedürfnisse des Kindes zu berücksichtigen. Ist die Kindersterblichkeit im Herkunftsstaat hoch, so schadet die Rückkehr in einen solchen Herkunftsstaat dem "Kindeswohl". Versagt man der Mutter eines Säuglings den Aufenthalt in Österreich, so verunmöglicht man auch dem auf seine Mutter angewiesenen Säugling den Aufenthalt in Österreich. Damit wird der Anspruch des Kindes auf Familienasyl gemäß § 34 f AsylG konterkariert und steht auch dies dem "Kindeswohl" entgegen.
Aufbereitet am: 23.02.2018
Keine asylrechtliche Relevanz bei privater Verfolgung durch Bruder aus kriminellen Motiven
Auch die Verfolgung durch Private kann einen Asylgrund darstellen, sofern diese von asylrechtlicher Relevanz ist.
Aufbereitet am: 22.02.2018
Verpflichtung der Behörde zur Vermeidung von Schubhaft nach Entlassung aus Strafhaft
Die Behörde ist dazu angehalten, im Fall der beabsichtigten Abschiebung eines Fremden ihre Vorgangsweise nach Möglichkeit so einzurichten, dass Schubhaft unterbleiben kann, wobei ein Unterlassen dazu führt, dass das Verhängen von Schubhaft unverhältnismäßig wird.
Aufbereitet am: 21.02.2018
Mangelndes Ermittlungsverfahren aufgrund Missachtung von Verständigungsproblemen zwischen Dolmetscher und Beschwerdeführer
I. Der VwGH verlangt in seiner Rsp eine ganzheitliche Würdigung des individuellen Vorbringens eines Asylwerbers unter dem Gesichtspunkt der Konsistenz der Angaben, der persönlichen Glaubwürdigkeit des Asylwerbers und der objektiven Wahrscheinlichkeit seines Vorbringens. Bei Durchführung eines mangelhaften Ermittlungsverfahrens ist eine solche ganzheitliche Würdigung des individuellen Vorbringens jedenfalls nicht möglich. II. Die Mangelhaftigkeit des Ermittlungsverfahrens ergibt sich im konkreten Fall aus erheblichen Verständigungsproblemen des Antragstellers mit dem Dolmetscher.
Aufbereitet am: 20.02.2018
Rechtswidrigkeit der Schubhaft wegen aktenwidriger Annahmen zur Begründung einer Fluchtgefahr
I. Das freiwillige Herantreten des Beschwerdeführers an die Behörde lässt die Annahme einer mangelnden Kooperationsbereitschaft nicht zu. II. Die Tatsache, dass ein Beschwerdeführer in Österreich keine legale Erwerbstätigkeit ausübt, reicht für sich allein nicht aus, um von einer niedrigen sozialen Verankerung auszugehen.
Aufbereitet am: 19.02.2018
Abschiebehindernis Dürre
Die anhaltende Dürrekatastrophe hat die Familie des Beschwerdeführers dazu gezwungen, ihre Landwirtschaft aufzugeben und in ein Lager bei Mogadischu zu ziehen. Eine Rückkehr ist dem Beschwerdeführer aufgrund der allgemein prekären Versorgungssituation derzeit weder in seine Heimatregion noch in andere Landesteile Somalias zumutbar.
Aufbereitet am: 16.02.2018

References: § 5
 § 5
 § 9
 § 9
 § 5
 § 70
 § 57
 § 70
 § 21
 § 21

§ 21
 § 21
 § 21
 § 67
 § 21
 § 68
 § 41
 § 21
 § 67
 § 21
 § 52

§ 52
 § 52
 § 52
 § 52
 § 52
 § 52
 § 9
 § 28
 § 28
 § 28
 § 28
 § 28
 § 28
 § 64
 § 28
 § 13
 § 13
 § 22
 § 18
 § 18
 § 18
 § 28
 § 13
 § 55
 § 55
 § 31
 § 52
 § 53
 § 66
 § 9
 § 34