Source: http://golfclub-reischenhof.de/index.php?S=satzung
Timestamp: 2017-07-22 00:46:31+00:00

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Der Club führt den Namen „Golfclub Reischenhof e.V.“
Er hat seinen Sitz in Wain und ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Ulm mit Geschäftsnummer VR 641299 eingetragen.
Zweck des Clubs ist die sportliche Ausübung und Förderung des Golfsports, die Naturpflege auf dem Golfgelände, insbesondere Herstellung und Pflege von Biotopen und deren Vernetzung, sowie von sogenannten Urwuchs-Gebieten und die Anpflanzung und Pflege bodenständiger Sträucher und Bäume zur Erhaltung der Artenvielfalt. Der Club erstellt und unterhält die erforderlichen Anlagen, fördert den freundschaftlichen Verkehr der Mitglieder untereinander und legt Wert darauf, das Interesse der Jugend für den Golfsport zu wecken und zu pflegen.
Der Club verfolgt ausschliesslich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts “Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung. Der Club ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Clubs dürfen nur für die satzungsmässigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Clubs. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismässig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Der Club ist Mitglied des Württembergischen Landessportbundes e.V., dessen Satzung er anerkennt. Der Club unterwirft sich den Satzungsbestimmungen und Ordnungen des WLSB und seiner Verbände, insbesondere hinsichtlich seiner Einzelmitglieder.
Sie haben Rechte und Pflichten, die sich aus dem Gesetz (BGB), aus der Satzung sowie gefasster Beschlüsse der Mitgliederversammlung ergeben.
Die ordentlichen und fördernden Mitglieder haben das Recht, die Clubeinrichtungen zu benützen, an den Veranstaltungen des Clubs teilzunehmen und Gäste einzuführen und die Pflicht, vom Vorstand ausgewiesene Zufahrten zum Golfgelände ausschliesslich zu benutzen. Sie haben Stimmrecht in der
Mitgliederversammlung sowie aktives und passives Wahlrecht.
Ordentliche Mitglieder im GC Reischenhof e.V. können natürliche Personen werden, die
a) ordentliches Mitglied eines Golfclubs sind, welcher im Deutschen Golfverband e.V. als R/vS-Club anerkannt ist und
b) an diesen Club die in dessen Satzung oder Beitragsordnung festgelegte Investitionsumlage nachweislich in annähernd gleicher Höhe entrichtet hat.
Ein solches Mitglied (R-Mitglied) ist bei seiner Aufnahme in den GC Reischenhof e.V. von der Bezahlung der Investitionsumlage nach dessen Beitragsordnung befreit.
Eine ordentliche Mitgliedschaft kann auf Antrag bis 30. September zum 1. Januar des Folgejahres in eine fördernde Mitgliedschaft umgewandelt werden. Die Rückwandlung dieser fördernden Mitgliedschaft in eine ordentliche Mitgliedschaft ist jederzeit möglich, allerdings sind die seit Bestehen der fördernden Mitgliedschaft beschlossenen Investitionsumlagen inhaltsgleich zu bezahlen.
Als fördernde Mitglieder können Personen aufgenommen werden, die nicht Golf spielen, die Zwecke des Clubs aber unterstützen wollen.
Als jugendliche Mitglieder gelten Mitglieder bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres. Ihnen gleichgestellt gelten Mitglieder ab dem 22. bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres (Juniorinnen und Junioren). Mit Erreichen der Altersgrenze endet die Mitgliedschaft. Für die Aufnahme in eine andere Mitgliedschaft ist dann ein Aufnahmeantrag zu stellen.
Der Vorstand kann mit Stimmenmehrheit einer natürlichen Person eine zeitlich befristete Mitgliedschaft (Jahresmitgliedschaft) übertragen. Mit dieser Mitgliedschaft sind die Rechte und Pflichten eines ordentlichen Mitglieds inhaltsgleich verbunden. Über die Höhe des Mitgliedsbeitrags und etwaiger weiterer Gebühren / Umlagen entscheidet – in Abänderung von § 5 dieser Satzung – der Vorstand. Die Jahresmitgliedschaft endet am 31. Dezember des Jahres, in welchem sie verliehen wurde. Über eine nochmalige Verleihung entscheidet der Vorstand.
Natürliche Personen, die bereits Mitglied eines anderen Golfclubs im DGV sind, können mit Beschluss des Vorstandes als Zweitmitglieder aufgenommen werden. Sie haben die Rechte und Pflichten der ordentlichen Mitglieder, jedoch kein Stimmrecht in der Mitgliederversammlung und weder aktives noch passives Wahlrecht. Ein Ausweis über die Zugehörigkeit zum Golfclub Reischenhof e.V. wird ihnen nicht erteilt. Der Heimatclub muss über mind. 9 Spielbahnen verfügen und darf keine Fernmitgliedschaften (d. h. Mitgliedschaften ohne Aufnahmegebühr, Umlage und/oder Mitgliedschaft gebunden an Entfernungen) vergeben. Über die Höhe des Mitgliedsbeitrages und etwaiger weiterer Gebühren / Umlagen entscheidet der Vorstand. Eine Aufnahmegebühr ist nicht zu entrichten. Erlischt die Mitgliedschaft beim Heimatclub, so ist auch die Zweitmitgliedschaft beim Golfclub Reischenhof e.V. beendet.
Zu Ehrenmitgliedern können auf Beschluss der Mitgliederversammlung Personen ernannt werden, die sich in besonderem Maße um den Club verdient gemacht haben. Die Ehrenmitglieder haben die Rechte der ordentlichen Mitglieder.
Zum Ehrenpräsidenten kann auf Beschluss der Mitgliederversammlung ein Präsident ernannt werden, der sich in besonderem Maße um den Club verdient gemacht hat. Der Ehrenpräsident hat ausser den Rechten der ordentichen Mitglieder das Recht, beratend an Vorstandssitzungen teilzunehmen.
Firmenmitglieder sind juristische Personen oder Personengesellschaften. Der Vorstand legt gemäß Beitragsordnung die Anzahl der aufgrund der Firmenmitgliedschaft im Rahmen der Vereinsordnung zum Golfspiel berechtigten Personen fest. Die jeweilige Berechtigung zum Golfspiel wird durch schriftliche Zustimmung des Vorstandes zu der vom Firmenmitglied benannten Person erworben. Sie gilt jeweils für ein Kalenderjahr, wenn nicht bis zum 31.12. eines Jahres eine Neubenennung erfolgt. Die Mitgliedschaftsrechte, mit Ausnahme der Ausübung des Golfsports und damit verbundener Rechte, werden ausschließlich durch eine dem Verein schriftlich zu benennende vertretungsberechtigte natürliche Person ausgeübt.
Bei Verstößen gegen Spiel- und Platzordnung kann der Betreffende auf Beschluss des Vorstandes entweder einmalig oder mehrmalig mit einem zeitlich befristeten Platz- / Spiel- und/oder Turnierverbot, oder mit einer Geldbuße die max. einem halben Jahresbeitrag entspricht, belegt werden.
Spielberechtigt an den vom Club ausgerichteten Turnieren sind nur Mitglieder, welche den fälligen Jahresbeitrag entrichtet haben.
Aufnahmegesuche sind beim Vorstand schriftlich einzureichen; und es ist ein Aufnahmegespräch mit einem vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied zu führen.
Der Vorstand kann die Prüfung über die Aufnahme einem Ausschuss übertragen.
Der Ausschuss hat beratende Funktion
Der Vorstand entscheidet über das Aufnahmegesuch durch endgültigen Beschluss
Die Mitgliedschaft beginnt mit dem Zugang dieses Beschlusses bei dem neuen Mitglied. Im Falle der Ablehnung ist die Angabe von Gründen erforderlich.
Bei Aufnahme in den Club ist eine Aufnahmegebühr und eine Investitionsumlage zu zahlen. Außerdem werden von den Mitgliedern Jahresbeiträge erhoben.
Die Höhe der Aufnahmegebühr der Investitionsumlage und der Jahresbeitrag werden von der Mitgliederversammlung festgesetzt.
Jedes Mitglied hat einen Jahresbeitrag zu leisten, der zum 15.01. eines Jahres fällig ist. Die Aufnahmegebühr und der erste Jahresbeitrag sind sofort mit der Aufnahme in den Club zu entrichten.
Der Vorstand ist berechtigt, in geeigneten Fällen den Jahresbeitrag einmalig zu ermäßigen, ganz oder teilweise zu stunden oder zu erlassen.
Der Vorstand ist berechtigt die Fälligkeit der Investitionsumlage festzulegen; er kann Teilzahlung hierauf bewilligen, verteilt auf max. 10 Jahre.
Scheidet ein Mitglied aus dem Club aus, hat es keine Ansprüche auf Rückzahlung der Aufnahmegebühr oder der Investitionsumlage. Eine Wiederaufnahme in den Club löst – unbeschadet einer anderweitigen Entscheidung des Vorstands – die Zahlungsverpflichtung für Aufnahmegebühr und
Investitionsumlage in voller Höhe aus.
Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt, Ausschluss oder Streichung in der Mitgliederliste und im Falle des § 3 c.
Der Austritt kann nur unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten zum Ende des laufenden Geschäftsjahres erklärt werden. Die Erklärung ist mittels eingeschriebenen Briefes an den Vorstand zu richten.
Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes ausgeschlossen werden, wenn es durch sein Verhalten einen wichtigen Grund zum Ausschluss gegeben hat. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn das Mitglied
vorsätzlich gegen die Zwecke des Clubs und seine Satzung verstößt,
das Ansehen und die Interessen des Clubs schädigt,
trotz schriftlicher Verwarnung durch den Vorstand sich wiederholt unsportlich oder unkameradschaftlich verhält,
sich eine mit dem Ansehen des Clubs nicht zu vereinbarende Handlung zuschulden kommen lässt,
nach schriftlicher Mahnung länger als 3 Monate mit seiner Beitragszahlung sowie der fällig gestellten Investitionsumlage ganz oder teilweise im Rückstand ist.
Vor der Entscheidung ist dem Mitglied Gelegenheit zur Rechtfertigung zu geben. Das betroffene Mitglied kann gegen einen Ausschlussentscheid des Vorstandes innerhalb eines Monats seit Zugang des Beschlusses Beschwerde einlegen. Über die Beschwerde entscheidet die Mitgliederversammlung.
Eine Änderung des Vorstandsbeschlusses durch die Mitgliederversammlung
bedarf der Dreiviertelmehrheit.
Der Vorstand kann beschliessen, ein Mitglied aus der Mitgliederliste zu streichen, wenn dasselbe seit mindestens 6 Monaten auf mindestens zweimalige Mahnung des Vorstandes hin keine Nachricht gibt oder wenn von dem Mitglied seit mindestens zwei Jahren dem Vorstand nichts mehr bekannt geworden ist, wenn ein Mitglied mit zwei aufeinanderfolgenden Jahresbeiträgen trotz schriftlicher Mahnung im Rückstand ist. Das gestrichene Mitglied hat das Recht der Beschwerde, über welche die Mitgliederversammlung durch Mehrheitsbeschluss entscheidet, falls der Vorstand die Streichung nicht aufhebt.
Gegen einen Ausschluss aus dem Club oder eine Streichung aus der Mitgliederliste ist der ordentliche Rechtsweg unzulässig; es besteht lediglich das Recht der Beschwerde gem. § 14, Abs. 2.
dem Vizepräsidenten (Stellvertreter) / der Vizepräsidentin (Stellvertreterin)
zwei Ausschußmitgliedern
Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung gewählt. Die Amtsdauer beträgt 3 Jahre. Jedes Jahr scheidet 1/3 der Mitglieder des Vorstandes aus. Sind mehr als zwei Vorstandsmitglieder zu wählen, so einigen sich diese, wer für 1 Jahr, 2 Jahre und wer für 3 Jahre sein Amt ausführen wird. Eine Wiederwahl ist zulässig. Die Tätigkeit der Vorstandsmitglieder ist ehrenamtlich. Der Vorstand ist berechtigt, weitere Vorstandsmitglieder für besondere Aufgaben befristet zu bestellen (Kooptation).
Der Vorstand ist bei Bedarf durch den Präsidenten, im Verhinderungsfalle durch dessen Stellvertreter, einzuberufen. Die Einladung hat in der Regel 8 Tage vorher schriftlich unter Mitteilung der Tagesordnung zu erfolgen. In Ausnahmefällen genügt eine Frist von mindestens zwei Tagen bei telefonischer Bekanntgabe. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder anwesend sind. Der Vorstand beschliesst mit Stimmenmehrheit, soweit die Satzung nichts anderes besagt. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des die Vorstandssitzung leitenden Vorstandsmitgliedes den Ausschlag.
Der Club wird gerichtlich und aussergerichtlich durch 2 Mitglieder des Vorstandes (§ 8, Ziff. 1) gemeinschaftlich vertreten, wobei eines der Mitglieder entweder der Präsident oder dessen Stellvertreter sein muss.
Der Vorstand leitet den Club, führt dessen Geschäfte und sorgt für die Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Er trifft alle für den Club erforderlichen Anordnungen, soweit nicht die Mitgliederversammlung zuständig ist. Die Durchführung der einzelnen Geschäftsverhandlungen oder einer bestimmten Art von solchen kann der Vorstand einer oder mehreren von ihm bestellten Personen übertragen, welche nicht Clubmitglieder sein müssen. Zu Beginn eines jeden Geschäftsjahres erstellt der Vorstand für die Führung und Leitung des Clubs eine Geschäftsordnung. Sie hat auch zum Inhalt, welche Geschäfte des Vorstandes der Zustimmung des Vorstandes bedürfen. Die Vornahme folgender Geschäfte bedarf der Zustimmung der Mitgliederversammlung:
Erwerb, Belastung oder Veräusserung von Grundstücken
Aufnahme von Krediten oder Eingehung von Wechselverbindichkeiten für den Club
Überschreitung des Haushaltsvoranschlages auf der Ausgabenseite, falls der Mehraufwand nicht durch Spenden gedeckt werden kann.
Für die Begründung/Beendigung eines hauptamtlichen Beschäftigungsverhältnisses im Geschäftsführungsbereich, sofern diese Beschäftigung nicht über den Haushaltsvoranschlag ausdrücklich ausgewiesen ist.
Der Vorstand ist berechtigt, ordentliche Mitglieder für Sonderaufgaben je nach Bedarf und Zeit mit beratender Funktion zu berufen.
Teilnahme an Vereinsveranstaltungen Der Vorstand hat das Recht, einzelne Mitgliedergruppen von bestimmten Vereinsveranstaltungen auszuschliessen. Die Einzelheiten sind in der Wettspielordnung des Vereins enthalten.
Der Präsident oder dessen Stellvertreter beruft alljährlich - möglichst im Februar - eine ordentliche Versammlung aller Mitglieder ein, zu der diese spätestens drei Wochen vorher unter Mitteilung der Tagesordnung schriftlich einzuladen sind.
In die Tagesordnung sind aufzunehmen:
Genehmigungen des Haushaltsvoranschlages
Wahlen und Satzungsänderungen; letztere mit Angabe des beantragten Wortlautes der Änderung.
Geplante Veränderungen von Mitgliedsbeiträgen und sonstige Leistungen der Mitglieder sind mit aufgeschlüsselter Begründung bekanntzugeben.
Jede ordnungsgemäss einberufene (ordentliche oder ausserordentliche) Mitgliederversammlung ist beschlussfähig. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen, die vom Versammlungsleiter und einem weiteren Vorstandsmitgied zu unterzeichnen ist.
Die Niederschrift muss die gestellten Anträge, die gefassten Beschlüsse im Wortlaut und die Zahl der Stimmberechtigten sowie das Abstimmungsergebnis enthalten; bei Beschlüssen, welche mit qualifizierter Mehrheit gefasst sind, unter Angabe der genauen Stimmenzahl.
Die Mitgliederversammlung beschließt, soweit in dieser Satzung oder gesetzlich nichts anderes vorgeschrieben ist, mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Die Stimmen nicht anwesender Mitglieder können nicht delegiert werden.
Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der Präsident, in seiner Abwesenheit der Vizepräsident und bei dessen Verhinderung ein vom Vorstand bestimmtes Mitglied des Clubs. Der Vorsitzende ist berechtigt, sein Stimmrecht auszuüben.
Die Mitgliederversammlung beschließt insbesondere über die im § 3 und § 5 genannten Angelegenheiten sowie über die
Genehmigung des Geschäftsberichtes, des Rechnungsabschlusses und des Haushaltsvoranschlages, in welchem die Begründung von hauptamtlichen Beschäftigungsverhältnissen im Geschäftsführungsbereich ausdrücklich darzustellen und aufzunehmen ist.
Ausschluss und Streichung eines Mitglieds gemäß § 6, Abs. 4 und
Der Präsident oder dessen Stellvertreter kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Die Ladung hat in gleicher Weise wie für eine ordentliche Mitgliederversammlung zu erfolgen, jedoch kann die Ladungsfrist auf eine Woche abgekürzt werden. Der Präsident/Stellvertreter hat eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn dies von mindestens einem Drittel der ordentlichen Mitglieder unter Angabe des Grundes beantragt wird.
Anträge, die in einer ordentlichen oder außerordentlichen Mitgliederversammlung behandelt werden sollen, müssen sofort nach Bekanntmachung des Versammlungstermins, spätestens aber 2 Wochen
vor der Versammlung, schriftlich eingereicht werden. Rechtzeitig eingegangene Anträge aus dem Mitgliederkreis müssen diesem 1 Woche vor der Mitgliederversammlung zur Kenntnis gebracht werden. Später gestellte Anträge können vom Präsidenten zur Behandlung vorgelegt werden. Zur Entscheidung über die Annahme und Behandlung von später gestellten und den Mitgliedern vor der Mitgliederversammlung nicht zur Kenntnis gebrachten Anträge bedarf es einer Mehrheit von dreiviertel der abgegebenen Stimmen. Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die die Änderung der Satzung betreffen, können nicht in der Mitgliederversammlung gestellt werden.
Jugendliche Mitglieder i.S. von § 3 lit. c) dieser Satzung und alle regelmäßig und unmittelbar in der Vereinsjugendarbeit tätigen Vereinsmitglieder (Vereinsjugend) können sich zur Regelung der Jugendarbeit insgesamt eine Jugendordnung geben. Diese Jugendordnung wird von der Vereinsjugend beschlossen und bedarf zu ihrer Wirksamkeit der Genehmigung des Vorstandes. Dies gilt auch für Änderungen der Jugendordnung.
Die Mitgliederversammlung wählt auf die Dauer von drei Jahren zwei Kassenprüfer. Die Kassenprüfer haben die Kassengeschäfte des Clubs zu überwachen und der Mitgliederversammlung zu berichten.
ÄNDERUNG DER SATZUNG – AUFLÖSUNG DES CLUBS
Eine Satzungsänderung bedarf der Mehrheit von ¾ der abgegebenen Stimmen. Von einer Satzungsänderung, welche eine Voraussetzung der Anerkennung der Gemeinnützigkeit berührt, ist das zuständige Finanzamt zu benachrichtigen.
Wird die Auflösung des Golfclubs beschlossen, so hat die Mitgliederversammlung drei Liquidatoren, welche nur gemeinsam handeln können, und zwei Ersatzpersonen für einen ausscheidenden Liquidator sowie zwei Rechungsprüfer zu wählen. Bei Auflösung des Clubs oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Clubs mit Zustimmung des zuständigen Finanzamtes an die Gemeinde Wain, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke des Sportes zu verwenden hat.
Der Club haftet nicht für Unfälle und Schäden, welche die Mitglieder in Ausübung ihrer sportlichen Tätigkeit erleiden oder herbeiführen und für Gegenstände, die in den Anlagen und Einrichtungen des Clubs abhanden kommen. Das gleiche gilt für Schäden, die durch Arbeitnehmer oder andere Personen, die vom Club mit ihrer Tätigkeit beauftragt sind, verursacht werden. Die Rechte der Mitglieder aus vom Club abgeschlossenen Versicherungsverträgen bleiben von dieser Vorschrift unberührt.
FRISTEN UND BESCHWERDEN
Die in dieser Satzung bestimmten Fristen beginnen mit dem Ablauf des dritten Tages mit der Aufgabe des Briefes zur Post, welcher die nach der Satzung oder dem Beschluß der Mitgliederversammlung oder des Vorstandes erforderliche Mitteilung enthält. Soweit einem Mitglied ein Beschwerderecht zusteht, entscheidet über die Beschwerde die Mitgliederversammlung mit ¾ Mehrheit, wenn nichts anderes bestimmt ist.
Mit Aufnahme eines Mitglieds nimmt der Verein die im Aufnahmeantrag enthaltenen persönlichen Daten auf. Die Datenverarbeitung erfolgt im Rahmen und zur Erfüllung des Vereinszweckes und der Vereinsaufgaben nach den Bestimmungen des Bundesdatenschutzes. Die Datenverarbeitung umfasst die allgemeine Mitgliederverwaltung, insbesondere die Abwicklung des Zahlungsverkehrs und des Spielbetriebs sowie die Bestellung des DGV Ausweises und die Meldung der Namen/der Postleitzahl des Wohnsitzes/der Mitgliedsnummer/der Vorgabe und der vorgabewirksamen Spielergebnisse
an den Deutschen Golfverband. Die personenbezogenen Daten werden dabei durch geeignete technische und organisatorische Maßnahmen vor der unberechtigten Kenntnisnahme Dritter geschützt.
Sonstige Informationen zu den Mitgliedern und Informationen über Nichtmitglieder werden von dem Verein grundsätzlich nur verarbeitet oder genutzt, wenn sie zur Förderung des Vereinszwecks nützlich sind und keine Anhaltspunkte bestehen, dass die betroffene Person ein schutzwürdiges Interesse hat, das der Verarbeietung oder Nutzung entgegensteht.
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