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Timestamp: 2020-08-04 17:46:43+00:00

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§ 10 Kündigung bei Betriebsübergang / III. Widerspruchsrecht der Arbeitnehmer
1. Inhalt, Adressat, Form Rz. 34 Der Widerspruch muss nicht gesondert begründet werden. Ausreichend ist die Erklärung des Arbeitnehmers, mit dem Übergang seines Arbeitsverhältnisses auf den neuen Arbeitgeber nicht einverstanden zu sein. Adressat des Widerspruchs ist nach § 613a Abs. 6 S. 2 BGB der bisherige Arbeitgeber (Betriebsveräußerer) oder der neue Inhaber (Betriebserwer...mehr
§ 10 Kündigung bei Betriebsübergang / IV. Wiedereinstellungsanspruch in der Insolvenz
Rz. 64 Besonderheiten bestehen für den Wiedereinstellungsanspruch in der Insolvenz. Die Einzelheiten waren bis zum Grundsatzurteil des BAG v. 28.10.2004 heftig umstritten. Nach dieser Entscheidung ist der Wiedereinstellungsanspruch in der Insolvenz nunmehr zeitlich begrenzt. Nach Ablauf der Frist einer insolvenzbedingten Kündigung besteht kein Anspruch auf Wiedereinstellung ...mehr
§ 10 Kündigung bei Betriebsübergang / VII. Klagefrist
Rz. 72 Bis zum 31.12.2003 bestand für Arbeitnehmer die Möglichkeit, die Unwirksamkeit einer Kündigung wegen Verstoßes gegen § 613a Abs. 4 BGB mit der allgemeinen Feststellungsklage nach § 256 ZPO auch nach Ablauf der dreiwöchigen Klagefrist des § 4 KSchG geltend zu machen. Dies wurde jedoch mit Wirkung zum 1.1.2004 grundlegend geändert. Der Gesetzgeber hat in dem nunmehr geä...mehr
§ 10 Kündigung bei Betriebsübergang / 2. Form
Rz. 31 Die Form der Unterrichtung der von dem Übergang betroffenen Arbeitnehmer hat nach § 613a Abs. 5 BGB in Textform zu erfolgen (vgl. § 126b BGB). Ist durch Gesetz Textform vorgeschrieben, muss die Erklärung so abgegeben werden, dass sie in Schriftzeichen lesbar und die Person des Erklärenden, z.B. durch Namensnennung oder eingescannte Unterschrift, erkennbar ist. Auf die...mehr
§ 10 Kündigung bei Betriebsübergang / 2. Frist
Rz. 36 Die Frist für die Ausübung des Widerspruchsrechts beträgt einen Monat. Sie beginnt in jedem Falle mit Zugang der Unterrichtung in Textform nach § 613a Abs. 5 BGB. Aber nur eine ordnungsgemäße Unterrichtung setzt die Widerspruchsfrist in Lauf. Andernfalls wird die Ausübung des Widerspruchsrechts nur durch die Verwirkung begrenzt. Der Arbeitnehmer kann bei ordnungsgemäß...mehr
§ 11 Kündigung und Unternehmensumwandlung / 1. Grundsätze
Rz. 3 Die nach dem UmwG zu beurteilenden Vorgänge werden regelmäßig Betriebsübergänge darstellen. Die Regelung des § 324 UmwG stellt insoweit klar, dass § 613a Abs. 1, 4 bis 6 BGB durch die Wirkungen der Eintragung einer Verschmelzung, Spaltung oder Vermögensübertragung unberührt bleiben. Der Verweis bezieht sich auf den Übergang der Arbeitsverhältnisse und deren inhaltliche...mehr
Rz. 138 Die dargestellte Rechtsprechung zeigt, dass bei Umstrukturierungen in der Insolvenz unter Einschaltung einer BQG die richtige Kommunikation gegenüber den Arbeitnehmern vor Abschluss des dreiseitigen Vertrags unabdingbar ist. Rz. 139 Erteilt der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer Auskünfte, so müssen sie richtig und vollständig sein. Im Hinblick auf diese allgemeinen Aufklär...mehr
§ 21 Der Kündigungsschutzprozess im Allgemeinen / F. Der zu verklagende Arbeitgeber
Rz. 33 Die Kündigungsfeststellungsklage wie auch die sog. Statusklage (Klage auf Feststellung eines Arbeitsverhältnisses) sind gegen den Arbeitgeber zu richten. Der Arbeitgeber ist der Vertragspartner oder derjenige, der vom Arbeitnehmer als Vertragspartner in Anspruch genommen werden soll. Richtet der Arbeitnehmer die Kündigungsschutzklage oder Kündigungsfeststel­lungsklage...mehr
§ 7 Sonderkündigungsschutz / 2. Außerordentliche Kündigung
Rz. 82 Im Falle einer beabsichtigten außerordentlichen Kündigung kann der Arbeitgeber gem. § 91 Abs. 2 S. 1 SGB IX den Antrag auf Zustimmung nur innerhalb von zwei Wochen stellen, nachdem er von den für die Kündigung maßgebenden Tatsachen Kenntnis erlangt hat. Für die Kenntniserlangung gelten die Grundsätze des § 626 Abs. 2 S. 2 BGB. Die Vorschrift des § 91 Abs. 2 S. 1 SGB I...mehr
§ 11 Kündigung und Unternehmensumwandlung / Literaturtipps
Rz. 133 In mehreren Entscheidungen hat das Bundesarbeitsgericht die Umstrukturierungspraxis unter Einschaltung einer BQG bereits im Prinzip gebilligt und die Praxis in einer neueren Entscheidung im Wesentlichen bestätigt. Rz. 134 Anders als beim sog. Lemgoer Modell tritt hier neben die vom abgebenden Arbeitgeber veranlasste Eigenkündigung oder den Aufhebungsvertrag die sofort...mehr
§ 12 Die Mitbestimmung des Betriebsrats bei Kündigungen / 3. Adressat (der "richtige" Betriebsrat)
Rz. 56 Die Einleitung des Verfahrens hat gegenüber dem "richtigen" Betriebsrat zu erfolgen. Die Mitteilung des Arbeitgebers ist gegenüber dem Betriebsrat, also gegenüber dem Vorsitzenden des Betriebsrats bzw. im Falle dessen Verhinderung seinem Stellvertreter gem. § 26 Abs. 3 S. 2 BetrVG, zu erklären. Hat der Betriebsrat einen besonderen Ausschuss (Personalausschuss) gebilde...mehr
§ 25 Die Auflösung des Arbeitsverhältnisses durch Urteil ... / 2. Gründe für einen arbeitgeberseitigen Auflösungsantrag
Rz. 24 Das Arbeitsverhältnis ist auf Antrag des Arbeitgebers durch das Gericht gegen Zahlung einer Abfindung aufzulösen, wenn Gründe vorliegen, die eine den Betriebszwecken dienliche weitere Zusammenarbeit zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer nicht erwarten lassen (§ 9 Abs. 1 S. 2 KSchG). Voraussetzung ist die Prognose einer schweren Beeinträchtigung des Austauschverhältnis...mehr
§ 25 Die Auflösung des Arbeitsverhältnisses durch Urteil ... / Literaturtipps
§ 34 Steuerrechtliches Umfeld der Beendigung von Arbeits ... / Literaturtipps
§ 15 Kündigung und Insolvenz / D. Betriebsveräußerung unter der Geltung der Insolvenzordnung (§ 128 InsO)
Rz. 112 Im Bereich der Betriebsveräußerung in der Insolvenz sind vor allem § 128 InsO und § 613a Abs. 4 BGB einschlägig. § 128 InsO sieht hierzu vor, dass die unter Rdn 105 ff. zum KSchG genannten Erleichterungen auch dem Erwerber des Betriebes zu Gute kommen, wenn er das Unternehmen aus der Insolvenzmasse erwirbt. Kündigt der Erwerber also erst nach der Übernahme, so genieß...mehr
§ 19 Abwicklungs- und Aufhebungsvertrag / II. Nichtigkeit gem. § 134 BGB oder § 138 BGB
Rz. 33 Wie jeder Vertrag kann auch der Abwicklungs- und Aufhebungsvertrag wegen Verstoßes gegen die guten Sitten (§ 138 BGB) oder ein gesetzliches Verbot (§ 134 BGB) nichtig sein. Rz. 34 Wird ein Aufhebungsvertrag rückdatiert, um die Folgen des § 158 SGB III (früher: § 143a SGB III) zu umgehen, verstößt dieser Vertrag gegen § 138 BGB, wenn beide Parteien diesen Zweck verfolge...mehr
§ 21 Der Kündigungsschutzprozess im Allgemeinen / Literaturtipps
§ 17 Beendigung durch Befristung / II. Neueinstellung
Rz. 67 Nach § 14 Abs. 2 S. 2 TzBfG ist die erleichterte, sachgrundlose Befristung gänzlich unzulässig, wenn mit demselben Arbeitgeber zuvor ein befristetes, auch sachlich gerechtfertigtes, oder ein unbefristetes Arbeitsverhältnis bestanden hat. Dies gilt auch dann, wenn das neue Arbeitsverhältnis nur für die Dauer von maximal sechs Monaten befristet werden soll. Der umgekehr...mehr
§ 32 Sperrzeittatbestände und Ruhen / III. Klage gegen Sperrzeit
Rz. 68 Muster 32.3: Klage gegen Sperrzeit Muster 32.3: Klage gegen Sperrzeit _________________________ Rechtsanwälte An das Sozialgericht _________________________ _________________________ (Anschrift) Klage des Herrn _________________________, _________________________ (Anschrift) – Kläger – Prozessbevollmächtigte: _________________________ Rechtsanwälte, _________________________ ...mehr
§ 15 Kündigung und Insolvenz / I. Die einschlägigen arbeitsrechtlichen Vorschriften der InsO
Rz. 77 Wie unter Rdn 1 bereits erwähnt, gilt das Arbeitsrecht in der Insolvenz des Arbeitgebers grundsätzlich uneingeschränkt fort. Der Verwalter unterliegt also denselben Kündigungsbeschränkungen bzw. -voraussetzungen wie ein Arbeitgeber außerhalb eines Insolvenzverfahrens. So hat er insbesondere den allgemeinen Kündigungsschutz nach §§ 1 ff. KSchG und den Sonderkündigungss...mehr
§ 7 Sonderkündigungsschutz / 3. Kenntnis des Arbeitgebers
Rz. 66 Da § 85 SGB IX allein darauf abstellt, ob es sich um ein Arbeitsverhältnis eines schwerbehinderten Menschen handelt, kommt es nicht darauf an, ob dem Arbeitgeber bei Ausspruch der Kündigung die Schwerbehinderteneigenschaft bekannt war. Der Arbeitgeber läuft daher stets Gefahr, dass eine ausgesprochene Kündigung aufgrund der Regelungen des SGB IX unwirksam ist. Im best...mehr
§ 19 Abwicklungs- und Aufhebungsvertrag / 1. Entschädigung
Rz. 42 Nach § 24 Nr. 1 i.V.m. § 34 Abs. 1 und 2 Nr. 2 EStG muss es sich bei der Zahlung um eine Entschädigung als Ersatz für entgangene oder entgehende Einnahmen oder für die Aufgabe oder Nichtausübung einer Tätigkeit handeln. Die Zahlung der Abfindung muss eine Gegenleistung für den Verlust des Arbeitsplatzes darstellen. Dies ist nicht der Fall, wenn die Beendigung des Arbe...mehr
§ 32 Sperrzeittatbestände und Ruhen / 2. Maßgebliche Kündigungsfrist
Rz. 54 Die Entlassungsentschädigung führt nur dann zu einem Ruhen des Arbeitslosengeldanspruchs, wenn die Beendigung des Arbeitsverhältnisses für einen Zeitpunkt vor Ablauf der ordentlichen Kündigungsfrist des Arbeitgebers vereinbart wurde. § 158 SGB III fingiert, dass bei vorzeitiger Beendigung des Arbeitsverhältnisses die Entlassungsentschädigung auch das Arbeitsentgelt bi...mehr
§ 15 Kündigung und Insolvenz / G. Betriebliche Altersversorgung in der Insolvenz
Rz. 149 Die Verpflichtungen aus einer betrieblichen Altersversorgungszusage gehen gem. § 7 BetrAVG in der Insolvenz auf den Pensionssicherungsverein (PSV) über. Dort bleiben sie auch dann, wenn es zu einem Erwerb des Unternehmens aus der Insolvenz kommt. Der Erwerber übernimmt gem. § 613a Abs. 4 BGB den Arbeitsvertrag "so wie er ist", also auch behaftet mit einer betrieblich...mehr
§ 11 Kündigung und Unternehmensumwandlung / 2. Sonderfall: Widerspruch des Arbeitnehmers bei Verschmelzung/Aufspaltung
Rz. 4 Das von der Rechtsprechung entwickelte Widerspruchsrecht (dazu allg. vgl. § 10 Rdn 34 ff.) gilt grundsätzlich auch im Falle einer Umwandlung, § 324 UmwG i.V.m. § 613a Abs. 6 BGB. Umstritten ist dabei jedoch im Einzelnen, ob dies auch im Falle einer Verschmelzung bzw. Aufspaltung gilt, denn für diesen Sonderfall der Umwandlung hört der bisherige Arbeitgeber auf zu exist...mehr
§ 12 Die Mitbestimmung des Betriebsrats bei Kündigungen / Literaturtipps
§ 15 Kündigung und Insolvenz / cc) Leiharbeitsverhältnis
Rz. 127 In der Praxis werden die Arbeitnehmer von der BQG bzw. von einer Tochtergesellschaft der BQG auch an das personalabgebende Unternehmen oder an Dritte zur Arbeitsleistung überlassen. So kann der Geschäftsbetrieb in bestimmten Unternehmensbereichen oder Betriebsteilen für eine Übergangsperiode fortgesetzt werden. Dabei handelt es sich regelmäßig um gewerbliche Arbeitne...mehr
§ 7 Sonderkündigungsschutz / IV. Ausnahme vom Kündigungsschutz
Rz. 41 In gleicher Weise wie bei § 9 MuSchG greift das Kündigungsverbot nicht ein, wenn die zuständige Behörde die Kündigung für zulässig erklärt hat. Im Hinblick auf das Verfahren gelten die gleichen Grundsätze wie beim Mutterschutz, wobei allerdings das BEEG keine Form für den Ausspruch der Kündigung wie in § 9 Abs. 3 S. 2 MuSchG regelt. Das Schriftformerfordernis ergibt s...mehr
§ 3 Der allgemeine Kündigungsschutz nach dem KSchG / Literaturtipps
§ 14 Die Kündigung des Dienstvertrags von Organmitgliede ... / XIX. Die Anwendung des Kündigungsschutzgesetzes auf vertretungsberechtigte Organmitglieder
Rz. 86 § 14 Abs. 1 Nr. 1 KSchG bestimmt, dass die Vorschriften der §§ 1 bis 13 KSchG nicht gelten in Betrieben einer juristischen Person für die Mitglieder des Organs, das zur gesetzlichen Vertretung der juristischen Person berufen ist. Die Vorschrift findet also unmittelbar Anwendung auf Vorstände von Aktiengesellschaften und Geschäftsführer von Gesellschaften mit beschränk...mehr
§ 38 Taktik und Fallstricke für den Klägervertreter / III. Wahrung des Sonderkündigungsschutzes als schwerbehinderter Mensch
Rz. 14 Ist der Arbeitnehmer schwerbehindert (§ 2 Abs. 1 und 2 SGB IX) oder den schwerbehinderten Menschen gleichgestellt (§ 2 Abs. 3 SGB IX) und besteht sein Arbeitsverhältnis bei dem kündigenden Arbeitgeber zum Zeitpunkt des Zugangs der Kündigungserklärung mindestens sechs Monate lang, so genießt er besonderen Kündigungsschutz gem. §§ 85 ff. SGB IX . Außer im Fall offenkundi...mehr
§ 3 Der allgemeine Kündigungsschutz nach dem KSchG / 2. Berechnung
Rz. 50 Die Frist beginnt grundsätzlich mit dem Tag der Arbeitsaufnahme durch den Arbeitnehmer. Dies gilt auch, wenn der Arbeitsvertrag erst nach der Arbeitsaufnahme unterzeichnet wird. Maßgeblich für den Ablauf der Sechs-Monats-Frist ist der kalendermäßig feststellbare rechtliche Bestand des Arbeitsverhältnisses. Wird ein Arbeitnehmer z.B. am 1.1.2013 eingestellt, besteht ab...mehr
§ 1 Die Kündigung des Arbeitsverhältnisses / VI. Kündigungsfristen und Kündigungstermine
Rz. 75 Die Kündigungsfristen für Arbeitsverhältnisse richten sich in erster Linie nach dem Vertrag, mangels vertraglicher oder tarifvertraglicher Regelung nach § 622 BGB. Nach § 622 BGB gilt eine Grundkündigungsfrist von vier Wochen zum 15. oder zum Ende eines Kalendermonats. Vier Wochen sind dabei 28 Tage, nicht etwa ein Monat. Rz. 76 Gem. § 622 Abs. 2 BGB verlängert sich di...mehr
§ 16 Nachvertragliches Wettbewerbsverbot / B. Fragen der Vertragsgestaltung
Rz. 8 Die Wettbewerbsabrede bedarf nach § 74 Abs. 1 HGB der Schriftform nach § 126 BGB. Die Schriftform setzt voraus, dass entweder Arbeitgeber und Arbeitnehmer auf ein und derselben Urkunde unterschreiben oder jeder von beiden auf der für den anderen bestimmten Urkunde. Das Wettbewerbsverbot muss von der Unterschrift/den Unterschriften räumlich abgeschlossen werden. Ist das...mehr
§ 43 Anspruchsdurchsetzung gegenüber der Rechtsschutzver ... / II. Deckungsantragsschreiben an die Rechtsschutzversicherung – gerichtliche Tätigkeit und Kostenvorschuss
Rz. 23 Muster 43.6: Deckungsantragsschreiben an die Rechtsschutzversicherung – gerichtliche Tätigkeit und Kostenvorschuss Muster 43.6: Deckungsantragsschreiben an die Rechtsschutzversicherung – gerichtliche Tätigkeit und Kostenvorschuss Sehr geehrte Damen und Herren, wie Ihnen bereits bekannt ist, vertreten wir Ihren Versicherungsnehmer Herrn/Frau _________________________. 1. Wi...mehr
§ 2 Kollektivarbeitsrecht / I. Betriebsübergang
1. Typischer Sachverhalt Rz. 890 Die X-Gesellschaft möchte einen ihrer Geschäftsbereiche an den Standorten A, B und C ausgliedern. An den Teilbetrieben ist die Y-Gesellschaft interessiert. Im Wege der Spaltung werden die Teilbetriebe durch Gesamtrechtsnachfolge auf die neu zu gründende Tochtergesellschaft Z übertragen. Zeitgleich erfolgt eine Spaltung der Betriebe in A, B und...mehr
§ 1b Individualarbeitsrecht – Teil 2 / dd) Betriebsübergang
Rz. 414 Das Arbeitsverhältnis eines Altersteilzeitlers geht bei einem Betriebsübergang auf den neuen Betriebsinhaber über. Dies gilt auch bei Arbeitnehmern, die sich in der Freistellungsphase des Blockmodells befinden. Freilich steht auch Arbeitnehmern in Altersteilzeit das gesetzliche Widerspruchsrecht nach § 613a Abs. 6 BGB zu. Arbeitgeber sollten vor einem Betriebsübergan...mehr
§ 1c Individualarbeitsrecht – Teil 3 / (1) Betriebsübergang
Rz. 305 Liegt ein Betriebsübergang vor, dürfen die zwingenden Rechtsfolgen des § 613a Abs. 4 S. 1 BGB durch den Abschluss eines Aufhebungsvertrages nicht umgangen werden. Ein diesen Zweck verfolgender Aufhebungsvertrag ist gem. § 134 BGB nichtig. Eine Umgehung liegt insbesondere dann vor, wenn ein neues Arbeitsverhältnis zum Betriebsübernehmer zu veränderten Konditionen vere...mehr
§ 2 Kollektivarbeitsrecht / b) Mindestinhalt des Unterrichtungsschreibens über den Betriebsübergang
§ 2 Kollektivarbeitsrecht / ee) Betriebsübergang
Rz. 785 Nach der ständigen Rechtsprechung des BAG stellt ein Betriebsübergang allein keine Betriebsänderung i.S.d. § 111 BetrVG dar. Nur wenn sich der Betriebsübergang nicht in dem bloßen Betriebsinhaberwechsel erschöpft, sondern mit Maßnahmen verbunden ist, die als solche eine Betriebsänderung i.S.v. § 111 BetrVG darstellen, handelt es sich um eine interessenausgleichspflic...mehr
§ 2 Kollektivarbeitsrecht / a) Sieben Hauptkriterien für einen Betriebsübergang
§ 2 Kollektivarbeitsrecht / B. Betriebsübergang und Umwandlung
I. Betriebsübergang 1. Typischer Sachverhalt Rz. 890 Die X-Gesellschaft möchte einen ihrer Geschäftsbereiche an den Standorten A, B und C ausgliedern. An den Teilbetrieben ist die Y-Gesellschaft interessiert. Im Wege der Spaltung werden die Teilbetriebe durch Gesamtrechtsnachfolge auf die neu zu gründende Tochtergesellschaft Z übertragen. Zeitgleich erfolgt eine Spaltung der B...mehr
§ 2 Kollektivarbeitsrecht / b) Betriebsübergang (§ 613a BGB) in der Insolvenz
aa) Einschränkung des Kündigungsschutzes Rz. 979 Die Vorschrift des § 613a BGB gilt grundsätzlich auch in der Insolvenz. Damit tritt nach Absatz 1 Satz 1 der Vorschrift der Erwerber bei einem (Teil-)Betriebsübergang in die Rechte und Pflichten der bestehenden Arbeitsverhältnisse ein. Nach § 613a Abs. 4 S. 1 BGB ist die Kündigung eines Arbeitsverhältnisses wegen (Teil-)Betrieb...mehr
§ 2 Kollektivarbeitsrecht / (cc) Bezugnahmeklauseln und Betriebsübergang
Rz. 905 Häufig erfolgt die Anwendung des Tarifvertrags nicht aufgrund der beidseitigen Tarifbindung gemäß § 4 Abs. 1 TVG, sondern durch arbeitsvertragliche Inbezugnahme. Die Tarifverträge gelten dann lediglich schuldrechtlich und beim Betriebsübergang gemäß § 613a Abs. 1 S. 1 BGB weiter. Weder die Veränderungssperre des § 613a Abs. 1 S. 2 BGB, noch die Ablösungsregelung des §...mehr
§ 2 Kollektivarbeitsrecht / (aa) Fortgeltung von Betriebsvereinbarungen
Rz. 903 Im Falle eines identitätswahrenden Übergangs eines Betriebs(teils) ist eine kollektivrechtliche Fortgeltung beim Erwerber ohne Transformation der Normen möglich. Von einer solchen Wahrung der betrieblichen Identität ist zumindest dann auszugehen, wenn der Betrieb als Ganzes übergeht und nicht in eine fremde Betriebsorganisation eingegliedert wird; im Falle von Betrie...mehr

References: § 613

§ 10

§ 10
 § 613
 § 256
 § 4

§ 10
 § 613
 § 126

§ 10
 § 613

§ 11
 § 324
 § 613

§ 21

§ 7
 § 91
 § 626
 § 91

§ 11

§ 12
 § 26

§ 25

§ 25

§ 34

§ 15
 § 128
 § 613
 § 128

§ 19
 § 134
 § 138
 § 158
 § 143
 § 138

§ 21

§ 17
 § 14

§ 32

§ 15

§ 7
 § 85

§ 19
 § 24
 § 34

§ 32
 § 158

§ 15
 § 7
 § 613

§ 11
 § 10
 § 324
 § 613

§ 12

§ 15

§ 7
 § 9
 § 9

§ 3

§ 14
 § 14

§ 38

§ 3

§ 1
 § 622
 § 622
 § 622

§ 16
 § 74
 § 126

§ 43

§ 2

§ 1
 § 613

§ 1
 § 613
 § 134

§ 2

§ 2
 § 111
 § 111

§ 2

§ 2

§ 2
 § 613
 § 613

§ 2
 § 4
 § 613
 § 613

§ 2