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Timestamp: 2020-03-28 17:04:10+00:00

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Schleefstrasse 4  44287 Dortmund Tel. 0231 - 87 77 78  Fax 0231 - 87 77 75
Zwischen der Eigentümergemeinschaft und der Hausverwaltung Struve, Inhaber Martin Struve, Schleefstrasse 4 in 44287 Dortmund wird aufgrund der Bestellung der Eigentümerversammlung folgender Vertrag geschlossen: § 1 Vertrag und Kündigung Der Vertrag beginnt am 00.00.0000 und hat eine Laufzeit von 5 Jahren, wenn er nicht spätestens 3 Monate vor Ablauf des Vorjahres schriftlich gekündigt wird; längstens mit Ablauf des gesetzl. Bestellungszeitraumes. Beide Partner haben das Recht, den Vertrag · mit einer Frist von 3 Monaten zum Ende des Vertragsjahres zu kündigen. · aus wichtigem Grund vorzeitig zu kündigen, wobei der wichtige Grund schriftlich zu begründen ist. Die Kündigung der Verwaltung kann schriftlich gegenüber dem Beirat erklärt werden. § 2 Aufgaben und Rechte Die Aufgaben und Befugnisse der Verwaltung ergeben sich aus diesem Vertrag mit Leistungskatalog, ergänzend aus der Gemeinschaftsordnung, dem WEG und dem BGB. Die Verwaltung hat das Gemeinschaftseigentum zu verwalten und dabei die Beziehungen der Miteigentümer untereinander zu ordnen. Die Instandhaltungsrückstellung hat die Verwaltung getrennt vom Betriebskostenkonto verzinslich anzulegen. Die Bankkonten werden als Verwalterkonten für Wohnungseigentümergemeinschaften geführt und unterliegen nicht Aufrechnungs-, Zurückbehaltungs-, sowie Pfandrechten sofern Sie nicht im Zusammenhang mit dem Objekt stehen. Die Vorlage der Jahresabrechnung erfolgt bis Ende des II. Quartals nach Ende des Wirtschaftsjahres, sofern alle Abrechnungsdaten zur Verfügung stehen. Die Rechte der Gemeinschaft gegenüber der Verwaltung können nur von der Gemeinschaft ausgeübt werden. Die Verwaltung unterliegt nicht der Anweisung durch einzelne Eigentümer oder dem Verwaltungsbeirat. Die Verwaltung ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit, soweit es sich um Verwaltungsmaßnahmen im Rahmen dieses Vertrages handelt. Bei Abgabe der Verwaltung sind dem nachfolgenden Verwalter, andernfalls dem Beirat, die Verwaltungsunterlagen auszuhändigen. Erledigte Akten, die älter als 2 Jahre sind, können auf Wunsch in Räumen der Gemeinschaft eingelagert werden. § 3 Verwaltungsentgelt Für die Grundleistungen zahlt die Gemeinschaft der Verwaltung ein monatliches Entgelt von z. Zt. 00,00  mtl. je Wohnung 00,00  mtl. je Garage/Einstellplatz ( gilt nur bei ausschließlichem Garageneigentum ) 00,00  je Wohnung einmalige Einrichtungsgebühr alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzl. Mehrwertsteuer. Mehrleistungen werden gesondert vergütet. Durch Beschluss der Versammlung kann das Entgelt nach Ablauf von 2 Jahren der inzwischen erfolgten Kostensteigerung angepasst werden sofern keine anders lautende Vereinbarung besteht.
§ 4 Allgemeine Vertragsbestimmungen Mündliche Nebenabreden haben keine Gültigkeit. Durch die Ungültigkeit einzelner Bestimmungen wird die Wirksamkeit der übrigen Vereinbarungen nicht berührt. Dieser Vertrag mit beiliegendem Leistungskatalog wird als Geschäftsbesorgungsvertrag im Sinne des § 675 BGB geschlossen. Die Vorschriften des BGB kommen ergänzend zur Anwendung. Leistungen werden mit der Sorgfalt wie für eigene Angelegenheiten erbracht. Zur Sicherung des Rechtsfriedens verjähren wechselseitige Ansprüche der Parteien aus vertraglichem Grunde auf Erfüllung oder auf Schadenersatz wegen Nichterfüllung in 2 Jahren. Die Verjährungsfrist beginnt mit dem Tage der Zuwiderhandlung oder dem erstmaligen Unterlassen.
Anlage als Vertragsbestandteil: Leistungskatalog
Der Verwaltungsbeirat bevollmächtigt gemäß Beschluss aus der Versammlung
Leistungskatalog zum Verwaltungsvertrag
Der Leistungskatalog spezifiziert die Grundleistungen der Verwaltung (Teil A): Pflichten der Eigentümer (Teil B): Zusatz-/Mehrleistungen der Verwaltung (Teil C): denn ein festes Verwalterentgelt bedingt einen feststehenden Leistungsumfang.
Zu den Grundleistungen der Verwaltung gehören insbesondere die unabdingbaren, in den §§ 27 und 28 WEG aufgeführten gesetzlichen Aufgaben. Die Grundleistungen sichern der Eigentümergemeinschaft eine sachgerechte Verwaltung der gemeinschaftlichen Belange. Dieser Aufwand ist mit dem vereinbarten, Verwaltungsentgelt abgegolten. 1. Wirtschaftsplan Aufstellen eines Wirtschaftsplanes je Wirtschaftsjahr einschl. Ausweis der Verteilung je Kostenart. Über die Annahme des Wirtschaftsplanes entscheidet die nächste Eigentümerversammlung durch Stimmenmehrheit, sofern nicht in der Gemeinschaftsordnung oder durch Beschluss eine andere Regelung festgelegt ist. 2. Jahresabrechnung und Bericht a) Jahresabrechnung Erstellen einer jährlichen Abrechnung über die tatsächlichen Hausgeld- Einnahmen und Ausgaben des Vertragszeitraumes als Gesamt- und Einzelabrechnung je Sonder-/Teileigentum, ohne getrennten Ausweis der Mehrwertsteuer und der Verrechnungskonten. b) Einsicht in Unterlagen Sämtliche Unterlagen und Belege stehen allen Miteigentümern zur Einsichtnahme innerhalb der Bürozeiten - nach vorheriger Terminvereinbarung - im Büro der Verwaltung zur Verfügung. c) Betriebskostenabrechnung/Wohngeldabrechnung wird jährlich nach den gesetzlichen Vorschriften erstellt. 3. Eigentümerversammlung und Niederschrift a) Eigentümerversammlung Einladen und Durchführen einer Eigentümerversammlung mit den dazu notwendigen Vorbereitungen zu einem zumutbaren Zeitpunkt. Für die Durchführung von Eigentümerversammlungen, die einen Radius von 50 km vom Sitz der Verwaltung überschreiten, ist die Verwaltung berechtigt, eine Kilometerpauschale von 0,60  je gefahrenen Kilometer zu berechnen. b) Einladung zur Versammlung Die Einladung wird jedem Eigentümer ohne besonderen Nachweis an die letzte, schriftlich gemeldete Adresse zugestellt. d) Vorsitz und Niederschrift Die Verwaltung führt den Vorsitz in der Eigentümerversammlung, gibt ihre Empfehlung zu den einzelnen Punkten der Tagesordnung und sorgt für eine ordnungsgemäße Niederschrift. 4. Ganzjährige Beratung Die Eigentümergemeinschaft und der Verwaltungsbeirat erhalten zur Lösung der gemeinschaftlichen Belange die Beratung aus der langjährigen Erfahrung der Verwaltung. Darüber hinaus findet, sofern gewünscht, in den Räumen der Hausverwaltung 1-mal jährlich ein Informationsaustausch mit den Beiräten der Wohnanlage statt. 5. Hausordnung Die Verwaltung sorgt für die Durchführung der beschlossenen Haus-/Nutzungsordnungen. Verstöße gegen die Haus-/Nutzungsordnungen, die schriftlich gemeldet werden, mahnt die Verwaltung bei dem für die Störung verantwortlichen Eigentümer/Mieter mündlich oder schriftlich unter Angabe des Namens des Beschwerdeführers ab. Die nächste Eigentümerversammlung wird unterrichtet, wenn die Abmahnung ohne Erfolg blieb.
6. Verträge für die Gemeinschaft * a) Abschluss von Verträgen Abschließen und Kündigen von Wartungs- und Lieferanten-, Versicherungs- und Dienstleistungsverträgen im Namen der Eigentümergemeinschaft. b) Zustimmung bei Verkäufen Von der Verwaltung ist im Falle entsprechender Vereinbarung nach § 12 WEG die Zustimmung zur Veräußerung des Sondereigentums zu versagen, wenn Tatsachen bekannt sind, die begründeten Zweifel erkennen lassen, dass der Erwerber sich nicht in die Gemeinschaft einfügt oder seine finanziellen Verpflichtungen gegenüber der Gemeinschaft nicht erfüllt. 7. Dienstkräfte Betreuen, Überwachen und Beraten des Hausmeisters und anderer Dienstkräfte der Eigentümergemeinschaft. Bestellung von Gebrauchsgegenständen und Geräten zu Lasten der Gemeinschaft, die für die ordnungsmäßige Bewirtschaftung und die Ausstattung des Hausmeisters erforderlich sind. 8. Geldverwaltung Führen von Bankkonten (Giro- und Rückstellungskonten etc.) die als Verwalterkonten für Wohnungseigentümer bezeichnet werden und frei von Aufrechnungs-, Zurückbehaltungs- und Pfandrechten dritter sind. Verwalten der gemeinschaftlichen Gelder auf Konten einer Großbank, sofern keine Sondervereinbarung getroffen wurde. 9. Rechnungskontrolle und -anweisung Rechnerische und inhaltliche Prüfung aller Lieferanten-, Dienstleistungs- und Reparaturrechnungen, Hauswart- und Münzgeldkassen. 10. Buchführung Einrichten einer übersichtlichen, kaufmännisch ordnungsgemäß geführten Buchhaltung in dem Vertragszeitraum nach den Bestimmungen des Wohnungseigentumsgesetzes, getrennt für jede Eigentümergemeinschaft. Insbesondere: Führen und Abrechnen von: - Hausgeldkonten je Sonder-/ Teileigentum; - Einnahmekonten für Erträge; - Ausgabekonten je Kostenart, ohne Ausweis der Mehrwertsteuer; - Rückstellungskonten einschließlich Anlage der Mittel; - Personalkonten für die Mitarbeiter der Gemeinschaft; - Verrechnungskonten für Versicherungsschäden am gemeinschaftlichen Eigentum bis zur Erstattung der verauslagten Beträge; - Mitbuchen der Einnahmen und Ausgaben auf dem Bankkonto; - Überwachen der pünktlichen Hausgeldzahlung und oder Mietzahlung - Veranlassen der jährlichen Ablesung des Wärmeverbrauchs; Meldung der gesamten Heizkosten an das von der Gemeinschaft beauftragte Serviceunternehmen; Einbuchen der von diesem Unternehmen errechneten Einzelkosten je Sonder-/ Teileigentum in die einzelne Jahresabrechnung; - Einnahme und Führung der Mietkautionen nach den gesetzlichen Bestimmungen falls gewünscht. - Die Kontoverbindung wird noch bekannt gegeben. 11. Technische Kontrollen am Gemeinschaftseigentum a) Anwesenheit vor Ort Zur Werterhaltung und um entstehende Schäden frühzeitig zu erkennen, erfolgt 2-mal jährlich eine Begehung des Gemeinschaftseigentums neben den allgemeinen Prüfungs- und Ortsterminen. b) Sonderfachleute Soweit notwendig, werden Sonderfachleute nach schriftlicher Zustimmung durch den Beirat, auf Kosten der Gemeinschaft herangezogen. 12. Beratung zur Auftragsvergabe a) Beratung Beraten bei der Auswahl der technischen Lösungen. Mitwirken bei Preisverhandlungen und Vergabe von Aufträgen für das Gemeinschaftseigentum. b) Klärung Klärung der Zuständigkeiten bei Schäden am Sonder-/Gemeinschaftseigentum. c) Schadenminderung Beraten der Wohnungseigentümer zur Schadenminderung und -beseitigung. 13. Auftragsvergabe * a) Schriftaufträge Erstellen der schriftlichen Aufträge im Namen und für Rechnung der Eigentümergemeinschaft.
b) Veranlassungen Veranlassen der Bauverträge, der Bauleitung und -überwachung einschließlich Aufmass und Rechnungskontrolle bei Instandhaltungs- und Instandsetzungsmaßnahmen nach vorheriger Beschlussfassung. 14. Überwachung Terminüberwachung bei Angeboten, Aufträgen, Ausführungen, Schlussrechnungen. 15. Sofortmaßnahmen a) Einleiten von Sofortmaßnahmen in dringenden Fällen wie Rohrbruch-, Brand-, Sturmschäden. b) Versicherungen Schadensmeldung an die Versicherung bei Schäden am Gemeinschaftseigentum. 16. Schlüsselbestellungen Beschaffen von Schlüsseln und Schließzylindern aus der Sicherheits- Schließanlage für das Sonder-/ Teil-/ Gemeinschaftseigentum. 17. Sicherheitseinrichtungen Veranlassen der Prüfung und Wartung von Sicherheitseinrichtungen durch Handwerker, Sachverständige und Technischen Überwachungsverein (TÜV) z. B. an - der Heizung (Sicherheitsventile, Abgaswert, Druck- und Heizölbehälter) - der Hebepumpenanlage - den Aufzügen (Haupt- und Zwischenprüfungen, sowie Noteinrichtungen) - den Blitzschutzanlagen (Hauptprüfungen, Reparatur nach Dachsanierungen) - den Lüfteranlagen (z.B. in Tiefgaragen, Läden- und Kellerräumen) - den Notbeleuchtungen (in Haus und Tiefgarage) - den Kraftbetätigten Garagentoren - den Brandschutzeinrichtungen einschl. Feuerwehrzufahrten und Fluchtwegen, Druckprüfung der Feuerlöscher, Löschwassersteigleitungen, Kontrolle der Brandschutztüren und Rauchabzugklappen in den Treppenhäusern etc. - Terminvereinbarungen, Mängelbeseitigung und Abrechnung mit den Beteiligten. 18. Allgemeine Verwaltung Der Verwalter erledigt alle Angelegenheiten, die zur ordnungsgemäßen Verwaltung des oben bezeichneten Objektes notwendig sind. Der Verwalter ist berechtigt und verpflichtet, die Interessen der Gemeinschaft zu vertreten Telefon- und Schriftverkehr mit den Wohnungseigentümern, Mietern, Behörden, Versorgern, Handwerkern und Dritten, für gemeinschaftliche Belange. (z.B. Grundbesitzabgaben, Wasserversorgern, etc.) Büroleistungen, wie z.B. Porto, Telefon, Kopien und Dienstfahrten, soweit sie von der Verwaltung im Rahmen der aufgeführten Grundleistungen veranlasst wurden, sind mit dem Verwaltungsentgelt abgegolten und werden nicht gesondert berechnet.
Die Wohnungseigentümer sind verpflichtet: 1. Übergabe der Unterlagen Der Verwaltung sind rechtzeitig vor Beginn der Tätigkeit sämtliche zu einer ordnungsgemäßen Arbeit erforderlichen Unterlagen, in geordneter Form auszuhändigen, insbesondere: - Teilungserklärung/Gemeinschaftsordnung; - Aktuelle Stammdaten (Eigentümerlisten, Adressen, Wohnungs- Nr., Wohnflächen); - Die gesamten Original Beschlussprotokolle der Eigentümerversammlungen; - Alle gerichtlichen Entscheidungen aus WEG- Verfahren; - Vollständige Bau-, Revisions- und Lagepläne einschl. Massenangaben; - Alle z. Zt. bestehenden Verträge, die mit Dritten im Namen der Gemeinschaft abgeschlossen wurden; - Den gültigen Wirtschaftsplan und die letzte Jahresabrechnung; - Vom Beirat geprüfte Belege in geordneter und zusammengestellter Form einschließlich GeldbestandsNachweis über gemeinschaftliche Gelder in spezifischer Form. 2. Schadensmeldung Erkannte Schäden am Gemeinschaftseigentum, auch im Bereich des Sondereigentums, sind vom Miteigentümer der Verwaltung unverzüglich schriftlich anzuzeigen. 3. Zutritt zum Sonder-/ Teileigentum Den Zutritt zum Sondereigentum nach vorheriger Terminanmeldung durch die Verwaltung oder Dritte für Ablese-, Überprüfungs- und Instandsetzungsmaßnahmen am Sonder-/ Gemeinschaftseigentum sicherzustellen.
4. Hausordnung Für die Einhaltung der jeweils gültigen Hausordnung der Gemeinschaft, insbesondere bei Vermietung, zu sorgen. Die Hausordnung der Eigentümergemeinschaft ist als Bestandteil in den Mietvertrag aufzunehmen. 5. Namensschilder Die Namensschilder (Klingel, Briefkasten usw.) sind unverzüglich und einheitlich nach bestehendem Muster von jedem Eigentümer bzw. Vermieter auf eigene Kosten anbringen zu lassen, andernfalls erledigt dies die Verwaltung ohne weitere Abmahnung zu Lasten der Jahresabrechnung des säumigen Eigentümers. 6. Wertverbesserungen Um eine Unterversicherung zu vermeiden, sind Wertverbesserungen im Sondereigentum, die über die Ausstattung gemäß Baubeschreibung hinausgehen, der Verwaltung unter Angabe der Werte schriftlich mitzuteilen, sofern nicht eine gesonderte Regelung besteht. 7. Weiterveräußerung a) Rechte und Pflichten Bei Weiterveräußerung hat der Veräußerer mit dem Rechtsnachfolger zu vereinbaren, dass mit dem Eigentumsübergang alle Ansprüche und Verpflichtungen aus der Mitgliedschaft in der Eigentümergemeinschaft einschließlich des Anteils an der Instandhaltungsrückstellung auf den Erwerber übergehen. b) Gemeinsame Erklärung * Der Veräußerer ist verpflichtet, unverzüglich die vollständig ausgefüllte, von Veräußerer und Erwerber unterschriebene ,,Gemeinsame Erklärung&quot; bei der Verwaltung zu hinterlegen und der Verwaltung das verbindliche Datum des Eigentumsüberganges schriftlich bekannt zu geben. Guthaben/ Fehlbeträge/ Sonderumlagen haben Veräußerer und Erwerber untereinander abzurechnen. Ein Anspruch an die Gemeinschaft auf zeitanteilige Abrechnung bzw. Aufteilung besteht nicht. Der Veräußerer ist verpflichtet, seinem Rechtsnachfolger alle Verwaltungsunterlagen (z.B. VersammlungsProtokolle, Teilungserklärungen, Abrechnungen, Wirtschaftspläne etc.) auszuhändigen. 8. Personenmehrheit * Sind mehrere Personen Eigentümer eines Wohnungseigentums (Erbengemeinschaften, Eheleute usw.), so ist die Miteigentümergruppe ohne weitere Aufforderung verpflichtet, der Verwaltung schriftlich einen Bevollmächtigten zu benennen, der berechtigt ist, Willenserklärungen und Zustellungen, die im Zusammenhang mit dem Wohnungseigentum stehen, verbindlich für sie entgegenzunehmen und abzugeben. Gleiches gilt für Miteigentümer, die sich durch Dritte vertreten lassen oder sich mehr als 3 Monate im Jahr im Ausland aufhalten. 9. Zustellungsbevollmächtigung Der Verwaltung werden Aufwendungen auch für beauftragte Verfahrensbevollmächtigte, die ihr als Beteiligte oder Zustellungsbevollmächtigte an einem Verfahren gemäß §§ 18 und 43 WEG entstehen, unverzüglich erstattet. Dies gilt auch, wenn in der richterlichen Entscheidung keine Erstattung von außergerichtlichen Kosten angeordnet ist. 10. Eigentümerversammlung und Entlastung * Mit der Anerkennung der jeweiligen Jahresabrechnung entlasten die Wohnungseigentümer die Verwaltung für ihre Tätigkeit im entsprechenden Verwaltungszeitraum.
Zusatzleistungen (Gesetzlich nicht geforderte - freiwillige - Leistungen.) Die Verwaltung ist bereit, weitere Leistungen zu erbringen, um den Eigentümern eine umfassende Information und Werterhaltung des Grundbesitzes zu bieten. Die Zusatzleistungen sind, sofern nichts anderes angegeben, kostenfrei und mit dem pauschalen vereinbarten Verwaltungsentgelt abgegolten. Z 1 - Niederschrift Jedem Wohnungseigentümer wird eine Kopie der Beschlüsse der Eigentümerversammlung ohne besonderen Nachweis an die letzte, schriftlich gemeldete Adresse zugestellt. Z 2 - Geldbestandsnachweis Der Nachweis über die Richtigkeit der vorgelegten Jahresabrechnung erfolgt u. a. durch den Geldbestandsnachweis von Gesamt-Einnahmen, -Ausgaben und Verrechnungsposten je Abrechnungsjahr. Der Verwaltungsbeirat erhält von dieser Aufstellung eine Kopie.
Z 3 - Instandhaltungsrücklagen Die Anlage der angesparten Instandhaltungsrückstellungen werden dem Verwaltungsbeirat bei der Belegprüfung nachgewiesen. Die Anlage der Rücklage erfolgt sofern kein anders lautender Beschluss ergeht grundsätzlich nach Verrechnung der Guthaben bzw. Nachzahlungen aus der Hausgeldabrechnung des Vorjahres für das Vorjahr. Ferner darf die Verwaltung für die Finanzierung einer unvorhergesehenen dringend notwendigen Reparatur die noch nicht angelegte Rücklage verwenden. Eine gesonderte Beschlussfassung über die Art der Finanzierung muss jedoch zu einem späteren Zeitpunkt, spätestens jedoch in der nächsten Jahresversammlung erfolgen. Z 4 - Einsicht in Unterlagen Jeder Miteigentümer erhält Einsicht in alle Unterlagen der Gemeinschaft innerhalb der Bürozeiten (nach vorheriger Terminvereinbarung) im Büro der Verwaltung. Diese Regelung ersetzt das Auslegen der Belege zur Eigentümerversammlung. Z 5 - Beschlussentwürfe Um einen zügigen und reibungslosen Ablauf in der Eigentümerversammlung sicherzustellen, bereitet die Verwaltung, soweit möglich, Beschlussentwürfe zu den einzelnen Punkten der Tagesordnung vor. Z 6 - Belegprüfung durch den Beirat Die zur Belegprüfung notwendigen Unterlagen und Belege werden dem Verwaltungsbeirat für die jährliche Belegprüfung in den Räumen der Verwaltung zur Verfügung gestellt. Der Beirat erhält die Möglichkeit, die Belegprüfung ohne Zeitdruck und Ruhe durchzuführen. Z 7 ­ Hausordnung* Die erste Haus-/ Nutzungsordnung wird von der Verwaltung zur Beschlussfassung vorbereitet. Z 8 - Instandhaltungsplanung Planung der zu erwartenden Instandhaltung/Instandsetzung über einen Zeitraum von 24 Monaten. Z 9 - Schätzkosten für die Instandhaltung / Instandsetzung Beratung durch die Verwaltung über kurz- und mittelfristigen Bedarf der Instandhaltung und Instandsetzung einschl. berechnen der dazu notwendigen Finanzmittel. Z 10 ­ Mehrere Eigentümerversammlungen Für die Einberufung und Durchführung von Eigentümerversammlungen, die über die erste ordentlich abzuhaltende Versammlung hinausgehen, gem. Punkt 3 der Grundleistungen, wird der Verwaltung ein Kostenaufwand von Pauschal 125,00  inkl. Fahrtkosten, Telefon und Porto vergütet.
Es kann vorkommen, dass durch einzelne Miteigentümer, Dritte oder durch umfangreiche Instandsetzungen für die Gemeinschaft zusätzlicher Aufwand ausgelöst wird, der von der Verwaltung bei Vertragsabschluß nicht überschaubar ist. Diese Mehrleistungen werden von der Verwaltung gesondert abgerechnet und soweit möglich, dem verantwortlichen Miteigentümer bzw. der Gemeinschaft direkt weiter belastet. Was einzelne Mehrleistungen beinhalten, entnehmen Sie bitte der folgenden Aufstellung. M 1 - Mahnungen Mahnungen und Abmahnungen an säumige / verantwortliche Miteigentümer. Zu Lasten des Verursachers. Von der ersten bis zur dritten Mahnung, je Mahnung 10,00  M 2 - Eigentumswechsel Für die Bearbeitung bei einem Eigentümerwechsel (z.B. Information des Erwerbers, ändern der Stammdaten, Auskünfte/Einsicht in die Unterlagen usw.) und Erteilung der Zustimmung zum Verkauf gemäß § 12 WEG vor dem Notar, wird ein Pauschalpreis von 150,00  vereinbart, der vom Käufer zu tragen ist. Ist eine Zustimmung zum Verkauf gem. § 12 WEG nicht erforderlich, wird eine Bearbeitungsgebühr von pauschal 30,00  vereinbart, die ebenfalls vom Käufer zu tragen ist. M 3 ­ Gerichts- und Insolvenzverfahren Bearbeiten von Gerichtsverfahren nach § 43 WEG, wie z.B. Hausgeldklagen, Beschlussanfechtungen etc. Über die Anträge und Ergebnisse von Verfahren nach § 43 WEG (außer Hausgeldklagen) werden die Eigentümer in Kurzform durch Rund-Schreiben informiert (Die obergerichtliche Rechtsprechung betrachtet zur eigenen Entlastung die Zustellung und geeignete Information der Miteigentümer - entgegen § 27 Abs. 2. Ziffer 3 WEG - z. Zt. als Pflichtaufgabe der Verwaltung). Die Berechnung der Gerichts- und Insolvenzverfahren erfolgt nach Zeitaufwand zu einem Verrechnungssatz von 25,00  je angefangene ½ Stunde zzgl. Reisekosten, Auslagen und Kopien.
M 4 - Aufwendige Instandsetzungs- und Sanierungsmaßnahmen *, Einholen von Kostenvoranschlägen 1.) Mitwirkung bei aufwendigen Instandsetzungs- und Sanierungsmaßnahmen zu einem Verrechnungssatz von 25,00  je angefangene ½ Stunde zzgl. Reisekosten und Auslagen (Keine gesonderte Berechnung von Punkt 2) 2.) Wird auf Grund einer Beschlussfassung der Gemeinschaft, bzw. durch Auftrag vom Verwaltungsbeirat oder eines Eigentümers, der im Sinne der Gemeinschaft handelt, die Verwaltung beauftragt, nur Kostenvoranschläge für Instandsetzungs-/ Sanierungsmaßnahmen einzuholen, die nicht ohne einen Ortstermin realisiert werden können und ohne dass eine Durchführung der Maßnahme erfolgt, werden der Gemeinschaft 25,00  je angefangene ½ Stunde zzgl. Reisekosten und Auslagen berechnet. (Gilt nicht bei Punkt 1) M 5 - Fotokopien Fotokopien einschließlich Personalkosten für Mehrleistungen. Zu Lasten des Verursachers. Je Seite 0,50. M 6 - Fahrtkosten Fahrtkosten, Auslagen und Porto aus diesen Mehrleistungen gegen Nachweis. (Kostenfrei für die 1. Versammlung p. A.) M 7 - Zahlungsverkehr Da sämtlicher Zahlungsverkehr der Hausverwaltung per Elektronik-Banking abgewickelt wird, erteilen die einzelnen Wohnungseigentümer der Hausverwaltung die Ermächtigung, die Wohngelder im Lastschrifteinzugsverfahren einzuziehen (LEV). Bei Nichtteilnahme am LEV wird dem jeweiligen Wohnungseigentümer eine Buchungspauschale für die manuelle Verbuchung des Wohngeldes von 2,50  berechnet. Bei der Verwaltungsübernahme ist die manuelle Verbuchung von Wohngeldern innerhalb einer Karenzzeit von 2 Monaten kostenlos. M 8 - Lohnabrechnungen Lohnabrechnungen für Angestellte, Arbeiter und Aushilfen der Gemeinschaft werden durch ein Steuerbüro erstellt. Wird die Verwaltung beauftrag, Lohnabrechnungen durchzuführen, wird der Gemeinschaft je Beschäftigten und Beschäftigungsmonat 17,00  berechnet. M 9 ­ Auswertung von haushaltsnahen Dienstleistungen (§ 35a EStG) Für die Erfassung und Auswertung erhält die Verwaltung zusätzlich zur Grundvergütung eine Mehraufwandspauschale, für alle erforderlich werdenden Maßnahmen bei der Erstellung der Jahresabrechnung, die für die steuerliche Geltendmachung unter Bezugnahme auf das Anwendungsschreiben des BMF zu § 35 a EStG vom 03.11.2006 von Nöten sind, i.H.v. 0,84  je Wohneinheit und Monat. Die Berechnung erfolgt einmal jährlich mit gesonderter Rechnung. M 10 - Zusätzliche Arbeiten Weitere zusätzliche Arbeiten, die nicht in den o.g. Grund- und freiwilligen Zusatzleistungen aufgeführt sind. Zu Lasten der Gemeinschaft bzw. des Verursachers. Je angefangene ½ Stunde 25,00 . Die Höhe der Vergütung für Mehrleistungen gilt ab Vertragsbeginn zuzüglich MwSt. Eine zeit- und kostengerechte Anpassung bleibt der Verwaltung vorbehalten. Mit einer Änderung werden die bisherigen Kostensätze ungültig und durch die Änderung ersetzt. Der Verwaltungsbeirat wird über Änderungen schriftlich informiert.
_______________________________ (Unterschrift)
_________________________________ (Unterschrift)*)
*) Gesonderte Beschlussfassung der Gemeinschaft notwendig
Verwalter-Vollmacht/ Hausverwaltungsvollmacht
Vollmachtgeber: Die Verwaltung der Eigentümergemeinschaft: Hausverwaltung Struve, Schleefstrasse 4, 44287 Dortmund
ist bevollmächtigt, die Wohnungseigentümergemeinschaft in allen gemeinschaftlichen Verwaltungsangelegenheiten außergerichtlich und gerichtlich zu vertreten. Im eigenen Namen kann die Verwaltung mit Wirkung für und gegen die Wohnungseigentümer Zahlungsrückstände aus Hausgeld, Jahresabrechnungen und Sonderumlagen gegen säumige Wohnungseigentümer außergerichtlich und auch gerichtlich ggf. mit anwaltlicher Hilfe geltend machen. Die Verwaltung kann auch insbesondere unter Befreiung von den Beschränkungen des § 181 BGB: 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. Rechte der Wohnungseigentümer gegenüber Dritten regeln, wahrnehmen oder Ansprüche Dritter gegen die Gemeinschaft abwehren. Die Wohnungseigentümer als Berechtigte von Dienstbarkeiten gerichtlich oder außergerichtlich vertreten: Dienst-, Werks-, Versicherungs- und Lieferverträge abschließen und auflösen, die zur Erfüllung von Beschlüssen der Wohnungseigentümergemeinschaft erforderlich sind. Diese Vollmacht erstreckt sich auch auf die Vornahme einseitiger Rechtsgeschäfte nach § 174 BGB, insbesondere auf die Anmahnung rückständiger Mieten und Umlagen. Der Verwalter ist befugt. Mietern, Nebenkosten oder sonstige Nutzungsentgelte im eigenen Namen für Rechnung des Eigentümers geltend zu machen. Der Verwalter kann sich bei Rechtsstreitigkeiten durch Anwälte vertreten lassen. Der Verwalter ist berechtigt, Einblick in alle das Verwaltungsobjekt betreffenden Akten, insbesondere in das Grundbuch und in Schuldurkunden zu nehmen
Die Verwaltung ist auch berechtigt: a) b) c) d) Im Namen aller Wohnungseigentümer mit Wirkung für und gegen sie alle Leistungen und Zahlungen zu bewirken und entgegenzunehmen, die mit der laufenden Verwaltung zusammenhängen: Willenserklärungen und Zustellungen entgegenzunehmen, soweit diese an alle Wohnungseigentümer in dieser Eigenschaft gerichtet sind; Maßnahmen zu treffen, die zur Wahrung einer Frist oder zur Abwendung eines der Gemeinschaft drohenden Rechtsnachteils erforderlich sind; Untervollmachten für einzelne Verwaltungsangelegenheiten an geeignete Sonderfachkräfte zu erteilen. Der Verwalter kann geeigneten dritten Verwaltungsaufgaben, die sich aus dem Verwaltungsvertrag ergeben, übertragen bzw. Untervollmachten erteilen. Seine Haftung für die Erfüllung des Verwaltungsvertrages wird jedoch hiervon nicht berührt.
Erlischt die Vertretungsvollmacht der Verwaltung, so ist diese Vollmacht den Wohnungseigentümern, d.h. dem Vorsitzenden des Verwaltungsbeirates unverzüglich zurückzugeben. Ein Zurückbehaltungsrecht an der Urkunde steht der Verwaltung nicht zu. Der Verwaltungsbeirat im Auftrag der Wohnungseigentümer bzw. der Eigentümer:
___________________________________ Datum / Unterschrift

References: § 1
 § 2
 § 181
 § 3

§ 4
 § 675
 § 12
 § 12
 § 12
 § 43
 § 43
 § 27
 § 35
 § 181
 § 174