Source: https://www.humanrights.ch/de/internationale-menschenrechte/rechtsquellen/menschenhandel-zwangsarbeit-sklaverei
Timestamp: 2019-10-20 20:26:35+00:00

Document:
Verbot von Sklaverei, Menschenhandel und Zwangsarbeit: Internationale Rechtsquellen und Bundesverfassung - humanrights.ch
Verbot von Sklaverei, Menschenhandel und Zwangsarbeit: Rechtsquellen
Auf dieser Seite finden Sie zum Thema passende Rechtsgarantien aus den internationalen und europäischen Menschenrechtsabkommen sowie weiteren völkerrechtlichen Dokumenten. Die Darstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, so werden etwa Bestimmungen aus anderen regionalen Abkommen und thematisch ähnliche Schutzbestimmungen aus dem humanitären Völkerrecht hier nicht wiedergegeben.
Art. 4: «Niemand darf in Sklaverei oder Leibeigenschaft gehalten werden; Sklaverei und Sklavenhandel sind in allen Formen verboten.»
Art. 8: «(1) Niemand darf in Sklaverei gehalten werden; Sklaverei und Sklavenhandel in allen ihren Formen sind verboten.
iv) jede Arbeit oder Dienstleistung, die zu den normalen Bürgerpflichten gehört.»
Art. 32 bis Art. 34 und Art. 36 des Übereinkommen über die Rechte des Kindes
Das Thema Kinderarbeit / Zwangsarbeit / Sklaverei betrifft die beiden Fakultativprotokolle zur Kinderrechtskonvention als Ganze. Beide verbieten die Ausbeutung von Kindern. Das erste Fakultativprotokoll verbietet die unmittelbare Beteiligung an bewaffneten Konflikten sowie die obligatorische Rekrutierung von Personen unter 18 Jahren. Das zweite Falultativprotokoll schützt Kinder vor Kinderhandel, Kinderprostitution und Kinderpronographie.
Art. 11 der Wanderarbeiterkonvention (von der Schweiz nicht ratifiziert)
Art. 16 und Art. 27 der Konvention zum Schutz der Rechte von Menschen mit Behinderungen (von der Schweiz nicht ratifiziert)
Die UNO-Abkommen zur Bekämpfung des Menschenhandels sind als Ganzes für das Thema relevant.
Das Thema Zwangsarbeit und Sklaverei betrifft mehrere ILO-Übereinkommen als Ganze. Die acht fundamentalen ILO-Übereinkommen garantieren unter anderem die Prinzipien des Verbots der Zwangsarbeit sowie der Abschaffung der Kinderarbeit. Konkret handelt es sich etwa um das ILO-Übereinkommen Nr. 29 von 1930 über die Zwangs- und Pflichtarbeit, das Übereinkommen Nr.105 von 1957 über die Abschaffung der Zwangsarbeit sowie das Übereinkommen Nr. 182 über das Verbot und unverzügliche Massnahmen zur Beseitigung der schlimmsten Formen der Kinderarbeit. Mehr Informationen zu den ILO-Übereinkommen finden Sie in unserer Rubrik über die Internationale Arbeitsorganisation und die ILO-Konventionen:
Art. 4: «Verbot der Sklaverei und der Zwangsarbeit
d) eine Arbeit oder Dienstleistung, die zu den üblichen Bürgerpflichten gehört.»
Diese Konvention zur Bekämpfung des Menschenhandels ist für das Thema als Ganze relevant.
Menschenrechte in Kürze: Verbot der Sklaverei, des Menschenhandels und der Zwangsarbeit

References: Art. 4

Art. 8

Art. 32
 Art. 34
 Art. 36

Art. 11

Art. 16
 Art. 27

Art. 4