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Timestamp: 2019-04-22 04:52:43+00:00

Document:
Bauleistung - 389297-2018 - TED Tenders Electronic Daily
Bauleistung - 389297-2018
06/09/2018 S171 - - Bauleistung - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren
Deutschland-Berlin: U-Bahnhof
2018/S 171-389297
Kontaktstelle(n): Fr. Walter, Bereich Strategischer Einkauf/Materialwirtschaft, FEM-SE3 (IPLZ 42300)
Telefon: +49 3025620265
Fax: +49 3025620264
8.BA Nord-Süd-Tangente/Treskowallee/ Straßen-, Gleis- und Haltestellenbau
Gleisbau / Straßenbau / Haltestellenbau
1 610 m Schottergleis
345 m GVP
3 Stück Zweifacher Abzweig
1 Stück Gleiswechsel
345 m bit. untergossenes Rahmengleis
5 900 m2 bit. Deckenschluss
6 500 m2 Gehwegflächen
2 100 m diverse Borde
1 100 m Rasengleis NBS
900 m NBS-Gleis mit Deckenschluss
85 m Gleistragplatten
3 Stück Zweifacher Abzweig NBS
1 900 m2 Asphalteindeckungen im Gleis
600 m2 Pflasterflächen in Haltestellen
7 000 m2 Gehwegbefestigungen
6 500 m2 bituminöse Fahrbahn
2 500 m div. Borde
Beginn: 02/02/2019
Ende: 17/06/2021
1) Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge summarisch auf Vollständigkeit und Fehlerlosigkeit prüfen. Soweit sich daraus ergibt, dass Teilnahmeanträge unvollständig oder fehlerhaft sind, kann der Auftraggeber den Bewerber im Rahmen des rechtlich Zulässigen nach pflichtgemäßem Ermessen unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Angaben, Erklärungen und Nachweise innerhalb einer für alle Bewerber einheitlichen Nachfrist nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren (fristwahrend auch per Fax oder E-Mail);
2) Der Auftraggeber behält sich vor, von den Bewerbern zusätzliche Unterlagen zur Aufklärung, Verifizierung und Validierung der mit den Teilnahmeanträgen eingereichten Angaben, Erklärungen und Nachweisen anzufordern;
3) Darauf erfolgt eine Prüfung der Teilnahmeanträge auf Vorliegen von Ausschlussgründen. Ein zwingender Ausschluss des Bewerbers erfolgt bei Vorliegen eines Ausschlussgrundes nach § 123 GWB. Des Weiteren kann ein Ausschluss erfolgen bei Vorliegen eines Ausschlussgrundes nach § 124 GWB, nach § 21 AEntG nach § 98c AufenthG nach § 19 MiLoG und nach § 21 SchwarzArbG. Ein zwingender Ausschluss des Bewerbers erfolgt weiterhin bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindeststandards, die sich aus Ziffer III.1.1) bis III.1.3)dieser Bekanntmachung ergeben;
4) Darauf folgt die Prüfung der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung, der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit und der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit des Bewerbers gemessen an der zu vergebenden Leistung anhand der vom Bewerber eingereichten Angaben, Erklärungen und Nachweise;
5) Alle Bewerber, die die in Ziffer III.1.1 bis III.1.3 geforderten Mindestanforderungen im Hinblick auf die einzureichenden Nachweise erfüllt haben, werden zur Angebotsabgabe aufgefordert.
Für die Eignungsprüfung hat der Bewerber für sich und ggf. für seine Nachunternehmer seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit gemäß III.1.1) bis III.1.3) mit dem Teilnahmeantrag nachzuweisen. Der Nachweis der Eignung erfolgt durch Vorlage des Formblattes „Eigenerklärung zur Eignung“. Hinweis: Das Formblatt (Eigenerklärungen zur Eignung) liegt den Vergabeunterlagen bei. Das Formblatt ist vollständig ausgefüllt und rechtsverbindlich unterschrieben mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Auf Verlangen des Auftraggebers sind die Eigenerklärungen im Formblatt durch Bescheinigungen der zuständigen Stellen zu bestätigen.
Eigenerklärungen zur Eignung, d. h. insoweit als Bestandteil des Formblattes „Eigenerklärungen zur Eignung“:
— Erklärung das keine schweren Verfehlungen vorliegen (Auszug gem. § 30 Abs. 5 BZRG),
— Erklärung das keine Ausschlussgründe gem. §§ 123; 124 GWB vorliegen,
— über die Zahlung der Beiträge an die Krankenkasse und sonstig Sozialversicherungsträger,
— zur Insolvenz und Liquidation.
Folgende Angaben und Formalitäten, zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit, sind erforderlich: Eigenerklärung (Bestandteil des Formblattes Eigenerklärungen zur Eignung):
Folgende Angaben und Formalitäten zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sind erforderlich: Eigenerklärungen zur Eignung, d. h. insoweit als Bestandteil des Formblattes „Eigenerklärungen zur Eignung“:
Folgende Nachweise/Erklärungen, sind zusätzlich zum Formblatt (Eigenerklärungen zur Eignung) mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
— es sind mind. 3 Referenzen, aus der die Erfahrung für die Ausführung von Arbeiten im Bereich Gleisbau-, Straßen- und Haltestellenbau hervorgeht und die Schnittstellen zu am Bau beteiligten Dritten (z. B. Leitungsbaufirmen) beinhalten, nachzuweisen (Gliederung nach Art der Leistung, Objektörtlichkeit, Bausumme, Leistungszeitraum, vertragliche Bindung und Ansprechpartner),
— Für die Schweißarbeiten muss der AN eine gültige Eignungsbescheinigung der SL-Hannover entsprechend der DB AG Rili 826.1020 besitzen. Gefordert wird mindestens Klasse 3. Die Zulassung muss sich auf alle im LV genannten Schweißverfahren beziehen,
— zur Durchführung von Schlussschweißungen muss der AN eine gültige Eignungsbescheinigung der DB Netz AG zur Durchführung des Spannungsausgleiches bei der Herstellung lückenloser Gleise und Weichen nach Ril 826.1030 besitzen.
Gemäß Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (BerlAVG) gelten die „Besonderen Vertragsbedingungen zu Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträgen“. Die Bieter müssen mit ihren Angeboten eine Verpflichtungserklärung zu Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträgen(Formblatt)einreichen. Auf die Sanktionen nach § 6 BerlAVG wird hingewiesen.
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 09/01/2019
a) Auskünfte über die Teilnahmeunterlagen müssen bis zum 28.9.2018, 12.00 Uhr ausschließlich per E-Mail beider in Ziffer I.1) angegebenen Kontaktstelle beantragt werden. Danach eingehende Fragen werden nicht mehr berücksichtigt. Die Beantwortung von Fragen der Bewerber, die spätestens 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist erfolgt, und sonstige verfahrensrelevante Informationen werden allen Bewerber direkt, kostenfrei und ausschließlich per Download unter Ziffer I.3)angegebener URL zur Verfügung gestellt. Bis zum Ablauf der Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge ist der Bewerber verpflichtet, regelmäßig und selbstständig auf über diesen Link zur Verfügung gestellte, geänderte oder zusätzliche Dokumente und Beantwortungen von Bewerberfragen zu achten. Ein separater Hinweis durch den Auftraggeber erfolgt nicht.
b) Sofern der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung die Kapazitäten eines anderen Unternehmens(Dritter/Nachunternehmer) in Anspruch nehmen will (Eignungsleihe), muss er den Namen dieses anderen Unternehmens benennen und angeben, wofür er die Kapazitäten des anderen Unternehmens in Anspruch nehmen will (Formblatt). Entsprechende Nachweise sind in dem Umfang vorzulegen, wie sie für den Bewerber vorzulegen wären. Außerdem muss der Bewerber durch Vorlage der Verpflichtungserklärung „Eignungsleihe“ dieses Unternehmens nachweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung gestellt werden (vgl. § 47 SektVO).
Im Hinblick auf Nachweise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit oder die erforderliche berufliche Erfahrung kann ein Bewerber die Kapazitäten anderer Unternehmen gemäß § 47 Abs. 2 SektVO nur dann in Anspruch nehmen, wenn diese die Leistungen erbringen, für die diese Kapazitäten benötigt werden.
c) Die Teilnahmeanträge sind schriftlich und unterschrieben im Original sowie als Kopiervorlage und auf einem Datenträger in verschlossenem Umschlag bei der unter Ziffer I.3) angegebenen Adresse einzureichen. Der Umschlag ist zu versehen mit der Aufschrift: „Teilnahmeantrag zum Vergabeverfahren, Vergabe-Nr.: FEM-SE3/18/00825, Einkauf/Materialwirtschaft, Strategischer Einkauf, FEM-SE3, Nord-Süd-Tangente/ Treskowallee/ Gleis-, Straßen- und Haltestellenbau, Bitte nicht öffnen!!“.
d) Die übersandten Vergabeunterlagen sind vertraulich zu behandeln und dürfen nur im Rahmen dieses Vergabeverfahrens verwendet werden.
e) Bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen erhalten im Rahmen der geltenden vergaberechtlichen Bestimmungen bei den Regelungen des § 1, 7 und 8 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz
Entsprechenden und sonst gleichwertigen Angeboten die Unternehmen bevorzugt den Zuschlag, die Ausbildungsplätze bereitstellen, sich an tariflichen Umlageverfahren zur Sicherung der beruflichen Erstausbildung oder an Ausbildungsverbünden beteiligen. Als Nachweis ist von den für den Zuschlag in Betracht kommenden Bietern eine Bescheinigung der für die Berufsausbildung zuständigen Stelle vorzuhalten.
f) Die Eignung von Subunternehmern, die im Teilnahmeantrag noch nicht benannt wurden, deren Einsatz aber mit Beginn der Leistungserbringung geplant ist, ist mit der Angebotsabgabe anhand der in Ziff. III.1.1) –III.1.3)genannten Eignungskriterien nachzuweisen.
g) Bei Angebotsabgabe sind vom Bieter eine Tarif- und Mindestlohnerklärung i. S. v. § 1 BerlAVG und eine Erklärung zur Förderung von Frauen gem. § 9 BerlAVG, § 1 Frauenförderverordnung Berlin (FFV) für den Bieter sowie für seine Subunternehmer abzugeben.
h) Die Vergabestelle behält sich vor, den Zuschlag auch ohne Verhandlungen auf die eingereichten schriftlichen Angebote zu erteilen.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
„Gemäß § 160 Abs. 3 GWB sind Verstöße gegen Vergabevorschriften, durch die sich ein Bewerber/Bieter oder ein interessiertes Unternehmen in seinen Rechten verletzt sieht, innerhalb von zehn Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe und Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens muss innerhalb einer Frist von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung der Auftraggeberin, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, eingereicht werden, § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB.“

References: § 123
 § 124
 § 21
 § 98
 § 19
 § 21
 § 30
 § 6
 § 47
 § 47
 § 1
 § 1
 § 9
 § 1
 § 135
 § 134
 § 160
 § 160