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Timestamp: 2019-03-21 12:20:43+00:00

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§ 327a AktG: Übertragung von Aktien gegen Barabfindung
BGH, Urteil vom 2.2.2011, Az. II ZR 229/09 26	aa)	Ein Übertragungsverlangen ist nur wirksam, wenn dem Hauptaktio- när Aktien in Höhe von 95 vom Hundert des Grundkapitals in dem Zeitpunkt gehören, in dem das Verlangen dem Vorstand der Gesellschaft zugeht (OLG Düsseldorf, NZG 2004, 328, 331; OLG Köln, Der Konzern 2004, 30, 32; OLG Düsseldorf, AG 2009, 535, 536; Habersack in Emmerich/Habersack, Aktien-und GmbH-Konzernrecht, 6. Aufl., § 327a AktG Rn. 18; Hasselbach in KK-WpÜG, 2. Aufl., § 327a AktG Rn. 58; Holzborn/Müller in Bürgers/Körber, AktG, § 327a Rn. 12; Grzimek in Geibel/Süßmann, WpÜG, 2. Aufl., § 327a AktG Rn. 50; Koppensteiner in KK-AktG, 3. Aufl., § 327a Rn. 11).
LG Bonn, Urteil vom 2.0.2008, Az. 11 O 132/06 Eine andere Beurteilung ergibt sich nicht aus dem einen Fall des Squeeze-out (§ 327a AktG) betreffenden Urteil des BGH NZG 2007, 26 - Massa.
LG Bonn, Beschluss vom 2.5.2003, Az. 11 O 35/03 12Die Antragsgegnerin beantragt: 13Der Antrag der Antragstellerin, festzustellen, daß die Erhebung der Klage der Antragsgegnerin (LG Bonn, AZ.: 11 O 35/03) gegen den Beschluß der Hauptversammung der Antragstellerin vom 25. Februar 2003 zu Tagesordnungspunkt 1, mit dem die Hauptversammlung der Übertragung der Aktien der Minderheitsaktionäre der Antragstellerin gemäß dem Verfahren zu dem Ausschluß von Minderheitsaktionären (§§ 327a ff. AktG) auf die B &Co.
LG Bonn, Urteil vom 3.1.2004, Az. 16 O 49/03 Die Ausgestaltung des Verfahrens gemäß §§ 327a ff AktG zeigt vielmehr, dass das Gesetz selbst die erforderliche Abwicklung zugunsten des Hauptaktionärs vorgenommen hat, der Beschluß also gleichsam seiner Rechtfertigung in sich trägt (vgl. OLG Köln a.a.O.m.w.N.).
OLG München, Urteil vom 3.2.2010, Az. 7 U 4744/09 Zwar ist in der Rechtsprechung seit der Massa-Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 9. Oktober 2006 (BGHZ 169, 221) anerkannt, dass auch ein Verlust der Aktionärseigenschaft durch wirksamen Squeeze-out nach §§ 327a ff. AktG die Aktivlegitimation nicht entfallen lässt, wenn für den ausgeschlossenen Aktionär ein rechtliches Interesse an der Fortführung des Rechtsstreits mit dem Ziel eines Gestaltungsurteils auf Nichtigerklärung der angegriffenen Beschlüsse besteht (zustimmend Dörr, in: Spindler/Stilz, aaO., § 245 Rn 21; bereits zuvor Dreier DB 2004, 808; Heise/Dreier BB 2004, 1126, 1127/1128).
OLG München, vom 3.8.2011, Az. 7 U 711/11 Die gesellschaftsrechtliche Möglichkeit des Hinausdrängens der Minderheitsaktionäre durch den Hauptaktionär nach den Vorschriften der §§ 327a ff. AktG stellt keine Enteignung dar, sondern ist Ausfluss der Inhaltsund Schrankenbestimmung des Eigentums nach Art. 14 Abs. 1 Satz 2 GG, die den verfassungsrechtlichen Anforderungen des GG entspricht (bereits BVerfG ZIP 2007, 1261, 1262; 2007, 2121, 2122; 2010, 571, 574; bereits zuvor BGH BB 2005, 2651, 2652, sowie zur Vermögensübertragung BVerfG NJW 2001, 279/280).
OLG München, vom 3.8.2011, Az. 7 U 711/11 Wie das Bundesverfassungsgericht bereits mehrfach entschieden hat (etwa BVerfG ZIP 2007, 1261, 1262; 2007, 2121, 2122; 2010, 571, 574) verstoßen die Vorschriften der §§ 327a ff. AktG nicht gegen Art. 14 Abs. 1 GG.
BVerfG, Beschluss , Az. 1 BvR 2984/06 Die Vorschriften über den Ausschluss von Minderheitsaktionären (Squeeze out) nach den §§ 327a ff. AktG sind mit Art. 14 Abs. 1 GG vereinbar (vgl. BVerfG, Beschluss der 3. Kammer des Ersten Senats vom 30. Mai 2007 - 1 BvR 390/04 -, ZIP 2007, S. 1261).

References: § 327
 § 327
 § 327
 § 327
 § 327
 BGH 
 § 245
 Art. 14
 BGH 
 Art. 14
 Art. 14