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Timestamp: 2019-06-20 01:08:19+00:00

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Rückenwind für den Widerrufsjoker? – BGH entscheidet zum Darlehenswiderruf | anwalt24.de
Rückenwind für den Widerrufsjoker? – BGH entscheidet zum ...
Rückenwind für den Widerrufsjoker? – BGH entscheidet zum Darlehenswiderruf
30.03.2016190 Mal gelesen
"Nicht zum ersten Mal wird eine Entscheidung des BGH zum Darlehenswiderruf erwartet. Bisher sind die Verhandlungen aber kurzfristig geplatzt, da sich die Parteien außergerichtlich geeinigt haben. Dabei ist davon auszugehen, dass die Banken eine Grundsatzentscheidung des BGH zu ihren Ungunsten vermeiden wollten", sagt Rechtsanwältin Jessica Gaber von der Kanzlei Cäsar-Preller in Wiesbaden.
Der BGH muss nun über die Revision der Bank entscheiden. "Es ist zu erwarten, dass der BGH bei seiner verbraucherfreundlichen Rechtsprechung bleibt. Denn durch die fehlerhafte Widerrufsbelehrung hat sie den Schwebezustand selbst herbeigeführt, so dass sie sich wohl nicht auf Schutzwirkung berufen kann", so Rechtsanwältin Gaber.
Noch ist offen, ob es tatsächlich zur Verhandlung kommt oder ob sich die Parteien noch kurzfristig einigen. "Ganz unabhängig von einer Grundsatzentscheidung des BGH können aber noch viele Verbraucher ihre zwischen 2002 und 2010 geschlossenen Immobiliendarlehen widerrufen. Voraussetzung dafür ist, dass die Bank eine fehlerhafte Widerrufsbelehrung verwendet hat. Das ist bei vielen Immobilienfinanzierungen in diesem Zeitraum der Fall", erklärt Rechtsanwältin Gaber.

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