Source: https://issuu.com/ihksuedthueringen/docs/sw_9_2017
Timestamp: 2017-09-26 23:10:54+00:00

Document:
Parteiencheck der Wirtschaft
Berufswahlpass für Südthüringer Schulen
9 / 2017
Sehr geehrte Unternehmerinnen und Unternehmer, 82 Südthüringer Unternehmer sind dem Aufruf des Wahlausschusses in den vergangenen Wochen gefolgt und haben sich als Kandidat für die Vollversammlung der IHK Südthüringen gemeldet. 48 Sitze gibt es in der Vollversammlung, sodass Sie tatsächlich die Wahl haben. Im Beihefter dieser Ausgabe präsentieren wir Ihnen die Kandidaten aus Ihrer Mitte. Vom 29. September bis zum 27. Oktober 2017 können Sie Ihre Stimme für Ihre Branchenvertreter per Briefwahl abgeben und damit entscheiden, wer über die zukünftige Ausrichtung der IHK Südthüringen bestimmt. Weitergehende Informationen und die verbindlichen Bekanntmachungen zur Vollversammlungswahl finden Sie unter www.suhl.ihk.de/wahl2017. Weiter geht’s mit Wahlen. Die Bundestagswahl steht vor der Tür. Wir liefern Ihnen mit diesem Heft unseren Parteien-Check. Welche Partei hat begriffen, dass Wohlstandsentwicklung von einer prosperierenden Wirtschaft abhängt und seine Politik entsprechend ausgerichtet? Wir bewerten die Positionen der Parteien ab Seite 4. Kürzlich hat das Bundesverfassungsgericht mit einer höchstrichterlichen Entscheidung die bestehende Ordnung der Industrie- und Handelskammern in Deutschland vollumfänglich bestätigt. Das ist ein Vertrauens­beweis in Ihr ehrenamtliches Engagement in den IHK-Gremien und ein Bekenntnis des Staates zur funktionalen Selbstverwaltung. Sie können sicher sein, so vollumfänglich legitimiert macht IHK-Arbeit doppelt Spaß und wer Freude an der Arbeit hat, ist noch wirksamer. Lesen Sie dazu auf Seite 3 das Interview mit dem Präsidenten des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Dr. Eric Schweitzer.
Dr. Ralf Pieterwas Hauptgeschäftsführer der IHK Südthüringen Südthüringische Wirtschaft 9/2017
Im Beihefter dieser Ausgabe werden die Kandidaten der IHK-Vollversammlungswahl 2017 vorgestellt. Die IHK-Vollversammlung, das höchste Beschlussorgan der Industrie- und Handelskammer, bringt sich aktiv in die regionale Wirtschafts- und Standortpolitik ein und legt Grundsatzpositionen der IHK fest. Die Wahlfrist läuft vom 29. September 2017 bis 27. Oktober 2017, 14:00 Uhr. Machen auch Sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch und stärken Sie mit Ihrer Stimme die regionale Wirtschaft.
n	STANDORTPOLITIK 24	Der 8. Thüringer Wald Firmenlauf setzt neue Maßstäbe
3	Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts: „Ansporn für unsere verantwortliche Arbeit“
11	(Rück-)Wanderung nach Thüringen nutzen 11	MuT-Preis 2017: Jetzt bewerben oder Vorschläge einreichen!
n	EXISTENZGRÜNDUNG UND UNTERNEHMENSFÖRDERUNG 12	Gründer des Monats
n	AUS- UND WEITERBILDUNG 15	Der Berufswahlpass wird wieder eingeführt 17	Geprüfte Bilanzbuchhalter – neues Berufsbild mit vielen Anforderungen
25	INDUSTRIE INTOUCH Thüringer Wald am 1. November 2017 Besucheranmeldung gestartet
n	INNOVATION UND UMWELT 27	ThEx-StartInno – Innovations- und Strategieoffensive im Thüringer Wald 27	Aktuelles aus der Umweltgesetzgebung 28	REACH-Verordnung: Erweiterung der Liste besonders besorgniserregender Stoffe
4	Parteiencheck der Wirtschaft: Kurzbewertung ausgewählter Passagen der Wahlprogramme
n	INTERNATIONAL 30	Neue Richtlinien zur Außenwirtschafsförderung 31	9. Mitteldeutscher Exporttag am 12. September 2017
18	NEMoG – Bundestag beschließt einheitliche Netzentgelte für alle: Erfolg für die IHK Südthüringen nach beharrlichem Einsatz
n	RECHT © Gina Sanders /Fotolia.com
© Marc Boberach/ pixelio.de
18	Thüringer Gaststättengesetz – Keine weitere Belastung der Wirtschaft zulassen
31	Die EU-DatenschutzGrundverordnung – Teil I
18	Praxisnahe Berufs­orientierung: IHK Südthüringen fordert Aufnahme in das Thüringer Schulgesetz
32	Das kommt 2018 auf die Versicherungsvermittler zu
19	Ilm-Kreis: IHK Südthüringen übt Kritik an Plänen zur Kommunalisierung des ÖPNV
32	Neue Regeln für Immobilienmakler und Wohnimmobilienverwalter
19	Keine Beschränkung für die Investitionsförderung landwirtschaftlicher Betriebe
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Herr Schweitzer, Hand aufs Herz: Wie sehr haben Sie vor der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts gezittert? Immerhin ging es ja in letzter Konsequenz um die Existenzfrage für die IHKs. Jeder von uns wusste, dass dieses Verfahren von zentraler Bedeutung ist. Gezittert haben wir allerdings nicht. Aber gespannt waren wir schon, wie das Bundesverfassungsgericht das Engagement von 200 000 ehrenamtlichen Persönlichkeiten und die Arbeit von knapp 10 000 Mitarbeitern in den IHKs sieht. Mir als Unternehmer ist der Mehrwert der Industrie- und Handelskammern als wirtschaftliche Selbstverwaltung immer sehr bewusst: Nicht von ungefähr hat Deutschland z. B. wegen der von den Kammern organisierten Berufsausbildung die geringste Jugendarbeitslosigkeit in Europa. Insofern bin ich froh, dass das Bundesverfassungsgericht seiner bisherigen Linie gefolgt ist und die IHK-Organisation in ihrer erfolgreichen Arbeit bestätigt hat. Was ist für Sie der Kernsatz des Beschlusses? Der Beschluss umfasst 46 Seiten mit vielen wichtigen Kernsätzen. So ist es interessant, wie die Verfassungsrichter die seit langem bewährten Funktionen der IHKs in die heutige Zeit fortschreiben. Sie können sich vorstellen, dass wir das insgesamt sehr aufmerksam und gerne gelesen haben. Die Entscheidung verstehen wir aber zuallererst als Ansporn für unsere verantwortliche Arbeit. Warum ist die gesetzliche Pflichtmitgliedschaft der Unternehmen, die das Bundesverfassungsgericht nun ausdrücklich bestätigt hat, denn für die Arbeit der IHKs so wichtig? Das Bundesverfassungsgericht äußert sich hier ganz klar: „Nur eine Pflichtmitgliedschaft sichert, dass alle regional Betroffenen ihre Interessen einbringen und fachkundig vertreten werden.“ Genau darum geht es bei der Mitgliedschaft in einer IHK: Die Unternehmerinnen und Unternehmer müssen sich darauf verlassen können, dass ihre Interessen aufgenommen, abgewogen und dann das Ergebnis gegenüber Politik und Verwaltung vertreten wird. Deshalb ist es so wichtig, dass jedes Unternehmen – ob klein oder groß – eine Stimme hat, also unabhängig davon, welche Beiträge es zahlt. Pflichtmitgliedschaft und Beitragspflicht sind zwei Seiten einer Medaille. Nur diese Kombination sichert Einfluss und Unabhängigkeit der IHKs.
Inwiefern sichert das Einfluss und Unabhängigkeit der Kammern? Alle können sich gleichermaßen beteiligen. Niemand kann mit Austritt oder der Kürzung seiner Beiträge drohen. Das gewährleistet die Unabhängigkeit der IHKs und ermöglicht uns, Lösungen vorzuschlagen, die dem Interesse der gesamten gewerblichen Wirtschaft entsprechen. Unternehmerinnen und Unternehmer, die sich ehrenamtlich in den Kammern engagieren, wissen diese Unabhängigkeit der IHKs zu schätzen. Gerade auch für die europäische Wirtschaftspolitik ist es nach Ansicht der Verfassungsrichter wichtig, die lokalen und regionalen Wirtschaftsinteressen einzubringen. Der DIHK kann auf Basis der IHKs in den Regionen schnell die unternehmerische Praxis in die politischen Entscheidungen in Berlin und Brüssel einbringen. Kritiker bemängeln auch die Beiträge, die die IHKs erheben. Gäbe es da nicht eine kostengünstigere Alternative? Wie in jedem Unternehmen ist eine effiziente Kostenkontrolle auch ein wichtiger Maßstab für die Arbeit der IHK-Organisation. Daher freue ich mich, dass das Bundesverfassungsgericht hier zu einer positiven Bewertung kommt und die Beitragssenkungen der letzten Jahre ausdrücklich erwähnt.
Für Unternehmen und die Industrie- und Handelskammern (IHKs) ist die jüngste Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) wegweisend: Die gesetzliche Mitgliedschaft in einer IHK und die daran anknüpfendende solidarische Beitragspflicht stehen im Einklang mit dem Grundgesetz. Was heißt das konkret für die Industrie- und Handelskammern und ihren Dachverband DIHK? DIHK-Präsident Dr. Eric Schweitzer äußert sich dazu im Interview.
wenn wir bei der Ausbildung auf der Höhe der Zeit sind. Wir wollen uns engagiert dem Fachkräftemangel entgegenstellen. Das gilt gerade auch für Regionen jenseits der Ballungsgebiete, die besonders erfolgreiche Wirtschaftsstandorte sind. Gemeinsam übernehmen wir bei vielen Themen Verantwortung. Wir sind nicht nur Gesprächspartner von Politik und Verwaltung, sondern auch Aktionspartner, wenn es um konkrete Lösungen geht.
Sehen Sie also die Entscheidung als Stärkung der IHKs? Eindeutig ja. Das gibt uns Rückenwind, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen. Alle Unternehmerinnen und Unternehmer sind eingeladen, daran mitzuarbeiten. Beim Ringen um gute Lösungen sind uns unterschiedliche Meinungen willkommen. Ich finde es daher auch wichtig, dass das Gericht so klar herausgestellt hat, dass nicht nur die Mehrheitsmeinung zählt. Auch die Minderheitsposition hat in der Arbeit der IHKs ihren Platz. Und hierbei können wir uns jetzt mit ganzer Kraft den Inhalten widmen. Heißt das: Weiter wie bisher? Weiter in die Zukunft, ja. Stillstand wäre Rückschritt. Wir verfolgen klare strategische Schwerpunkte: Energiewende, Digitalisierung und die Zukunft der beruflichen Bildung sind nur einige Stichworte, die der Wirtschaft sehr am Herzen liegen. Auf Dauer können wir in Deutschland nur erfolgreich sein,
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duale Ausbildung und die Abschlüsse der Höheren Beruflichen Bildung (zum Beispiel: Meister, Fachwirte und Betriebswirte) gehören.“ Beides ist ganz im Sinne der IHK-Organisation. CDU/CSU, SPD und LINKE fordern wie auch die IHK-Organisation eine Stärkung der Berufsschulen. SPD-O-Ton: „Mit einem Berufsschulpakt wollen wir ihre Ausstattung modernisieren und dafür sorgen, dass genügend gute Lehrkräfte zur Verfügung stehen. Ein solcher Pakt muss von Bund und Ländern gemeinsam getragen werden.“ Schädlich ist die Forderung nach Einführung einer Mindestausbildungsvergütung (SPD, Grüne, LINKE). Eine solche würde vor allem kleinere und mittlere Unternehmen stark belasten. Diese würden ihr Ausbildungsengagement zurückfahren. Auch eine voraussetzungslose „Ausbildungsgarantie“ (SPD, Grüne, LINKE) kann es nicht geben. Der Wunschberuf kann jedenfalls nicht das maßgebliche Kriterium im Rahmen der Suche nach einem Ausbildungsplatz sein. Richtig ist, dass kein Jugendlicher verloren gehen darf. Es gilt die Garantie der Partner der Allianz für Aus- und Weiterbildung: Wer im Herbst noch keinen Ausbildungsplatz gefunden hat, erhält drei Ausbildungsangebote.
ist von der Zielsetzung her grundsätzlich sinnvoll, aber das vorgeschlagene Punktesystem birgt die Gefahr, dass es neue, zusätzliche Regelungen gibt, die das gesamte Zuwanderungssystem nicht transparenter machen und neue Bürokratie schaffen (u. a. Festlegung von Zuwanderungskontingenten). Auch kann dadurch in bestimmten Fällen die Zuwanderung im Vergleich zum Status quo erschwert werden (z. B. für Hochqualifizierte, die zurzeit lediglich ein Arbeitsplatzangebot und ein Gehalt von 50.800 Euro p. a. benötigen, keine weiteren Punktekriterien wie z. B. Alter, Sprache usw.). Die FDP will die Blue Card reformieren, sodass Arbeitskräfte, die aufgrund eines mit einem in Deutschland ansässigen Arbeitgeber abgeschlossenen Arbeitsvertrags ihren Lebensunterhalt dauerhaft bestreiten können, zu uns kommen können. Zudem wollen sie ein Punktesystem schaffen. Aus Sicht der IHK-Organisation können Aussagen zur Blue Card sinnvoll sein, wenn damit das Absenken der Gehaltsschwelle gemeint ist. Bezüglich des Punktesystems gelten die Aussagen wie bei SPD und Grünen.
Die LINKE lehnt eine Einwanderungs- und Integrationspolitik ab, die Rechte danach vergibt, ob Menschen den „richtigen Pass“ haben oder als „nützlich“ für Unternehmen gelten. Quoten, Kontingente und Punktesysteme lehnt sie deshalb ab. Aus Sicht der IHK-Organisation muss sich qualifizierte Zuwanderung an den Bedürfnissen der Unternehmen orientieren. Ohne Jobchancen ist die Integration schwierig.
Positionen der Parteien mit IHK-Bewertung: CDU/CSU, SPD und FDP schreiben sich explizit eine Stärkung der beruflichen Bildung auf die Fahne. CDU/CSU wollen „gemeinsam mit Ländern,
Kammern und Sozialpartnern das Modell der „höheren Berufsbildung“ etablieren. Das heißt: Mehr und neue Aufstiegschancen für dual Ausgebildete.“ Die FDP will „unser erfolgreiches berufliches Bildungssystem stärken, zu dem die
• Qualifizierte Zuwanderung Positionen der Parteien mit IHK-Bewertung: Die CDU wünscht ein Regelwerk zur Steuerung von Einwanderung in den Arbeitsmarkt, das sich am Bedarf der Volkswirtschaft orientiert. Ein solches „Fachkräfte-Zuwanderungsgesetz“ wird die bereits bestehenden Regelungen zusammenfassen und, wo nötig, effizienter gestalten. Die SPD dagegen will ein Einwanderungsgesetz schaffen, mit dem der Zuzug qualifizierter Arbeitskräfte nach Deutschland besser gesteuert werden kann. Es soll ein an Nachfrage nach Fachkräften orientiertes Punktesystem geben, das mehr Übersichtlichkeit und Transparenz im deutschen Einwanderungsrecht schafft. Auch die Grünen haben einen Vorschlag vorgelegt, um das Einwanderungsrecht zu liberalisieren und zu entbürokratisieren und wollen auch ein Punktesystem. Die Aussage im Programm der Union klingt nach mehr Transparenz, das ist sinnvoll. Die Orientierung am Bedarf ist ebenfalls richtig. Allerdings sind weitere Vereinfachungen nicht konkret angesprochen. Das Einwanderungsgesetz der SPD
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IHK-Bewertung: Zur Fachkräftesicherung in den Unternehmen kann die Zuwanderung ausländischer Fachkräfte einen wichtigen Beitrag leisten. Die gesetzlichen Zuwanderungsregelungen wurden in den letzten Jahren verbessert, weitere Schritte sind aber sinnvoll (z. B. Einkommensschwelle zum Erhalt der Blauen Karten für Hochschulabsolventen senken, Positivliste zur Zuwanderung in Ausbildungsberufe erweitern, Transparenz schaffen).
Positionen der Parteien: Die CDU/CSU will einen flächendeckenden Glasfaserausbau bis 2025, finanziert mit Geld aus Frequenzversteigerungen im Mobilfunk. Laut SPD sollen bis 2025 90 Prozent aller Gebäude an Gigabitnetze angeschlossen sein. Die GRÜNEN wollen einen flächendeckenden Glasfaserausbau mit einer öffentlichen Netzgesellschaft erreichen. Die Finanzierung soll aus dem Verkauf des Bundesanteils an der Telekom erfolgen. Die FDP fordert, dass der flächendeckende Glasfaserausbau mit Hilfe von Regions-Clustern, die ausgeschrieben werden, erreicht wird. Die Finanzierung soll aus dem Verkauf des Bundesanteils an der Telekom und an der Deutschen Post AG erfolgen. LINKE: Nach Wunsch der Linken sollen alle Telekommunikationsnetze in Staatshand sein. IHK-Bewertung:
© Stephan Leyk/Fotolia.com
Alle Parteien haben sich hin zu einem flächendeckenden Glasfasernetzausbau bewegt. Das ist ein wichtiger Schritt, den wir immer eingefordert haben. Die Wege zur Erreichung dieses Ziels unterscheiden sich. Wir fordern eine Priorisierung von Unternehmens- und 5G-Standorten beim Netzausbau.
weiterentwickelt werden. Dabei soll gelten: Erhalt vor Neubau, Schiene vor Straße und mehr Mittel für Radwege. Die FDP will mehr Mittel für die Verkehrswege durch den Bund bereitstellen. Durch einen Fonds mit jährlich 2 Mrd. Euro über 20 Jahre sollen auch Länder und Kommunen in die Lage versetzt werden, ihre Verkehrswege zu sanieren. Die LINKE schließlich lehnt den aktuellen Bundesverkehrswegeplan ab. Stattdessen wird eine ökologische Verkehrswende angestrebt. Schwerpunkte dabei: Ausbau des ÖPNV sowie des Fuß- und Radverkehrs, keine neuen Autobahnen. IHK-Bewertung:
• Verkehrsinfrastruktur Positionen der Parteien: CDU/CSU: Die in der ablaufenden Legislaturperiode deutlich erhöhten Mittel für Bundesverkehrswege sollen auf diesem Niveau verstetigt werden. Die SPD wünscht mehr Investitionen für Erhalt und Ausbau. Kritisch sehen die Grünen die einseitige Ausrichtung der derzeitigen Verkehrspolitik auf das Auto. Der bisherige Bundesverkehrswegeplan soll deshalb zu einem Bundesnetzplan
Der Zustand vieler Verkehrswege ist schlecht und viele Engpässe behindern den Verkehr. Zudem wird der Verkehr weiter zunehmen. Erforderlich sind daher dauerhaft mehr Investitionen bei den allen Verkehrsträgern (Straße, Schiene, Wasserstraße) und allen Baulastträgern (Bund, Länder und Kommunen). In den Programmen wird teilweise stark auf die Schiene gesetzt. Die Schiene wird den wachsenden Verkehr aber selbst bei Ausbaumaßnahmen nicht bewältigen können. Es gilt die Faustformel: 10 Prozent weniger Güterverkehr auf der Straße bedeutet 40 Prozent mehr auf der Schiene.
Positionen der Parteien mit IHK-Bewertung: Hinsichtlich der grundsätzlichen Zielsetzung von Energiewende und Klimaschutz besteht parteiübergreifend Konsens. Wesentliche Unterschiede ergeben sich in Fragen der Umsetzung. Die CDU/CSU beschränkt sich darauf, Erfolge der Regierungsarbeit der ablaufenden Legislaturperiode zu betonen. Positiv zu bewerten ist die Betonung, dass die Energiewende für Bürger und Unternehmen bezahlbar bleiben muss (auch um international Vorbild sein zu können), dass der Netzausbau beschleunigt werden muss (auch um die einheitliche Strompreiszone in Deutschland zu erhalten) und dass generelle Fahrverbote für bestimmte Fahrzeugtypen abgelehnt werden. Konkrete Maßnahmenvorschläge wie die Energiewendekosten gesenkt oder wenigstens stabilisiert werden können, fehlen im CDU/CSU-Regierungsprogramm.
STANDORTPOLITIK Auch die SPD hat über die derzeitige Regierungspolitik hinaus wenig zu bieten. Positiv zu bewerten sind, dass neue Finanzierungsmodelle der Energiewende geprüft werden sollen, sowie das Bekenntnis für einen zügigen Netzausbau. Ein Schwerpunkt der SPD liegt auf kommunalen Belangen wie der Fortführung der Förderung von KWK-Anlagen. Die SPD spricht sich für ein nationales Klimaschutzgesetz aus, welches die IHK-Organisation ablehnt, da es langfristige Technologie- und Umsetzungspfade vorgeben würde und damit Flexibilität für einen (kosten)effizienten Klimaschutz nimmt. Kritisch wäre auch die gerichtliche Anfechtbarkeit von Genehmigungsverfahren aus Gründen des Klimaschutzes. Erwartungsgemäß setzen die Grünen auf eine sehr schnelle Umsetzung der Energiewende. Forderungen für den Strombereich sind u. a. die sofortige Abschaltung der 20 „dreckigsten“ Kohlekraftwerke und die vollständige Deckung des Strombedarfs aus Erneuerbaren bis 2030. Das würde nicht nur die Stromkosten weiter treiben, dafür müsste auch der Ausbau der Erneuerbaren und der Stromnetze deutlich beschleunigt werden – das innerparteiliche
Konfliktpotential zum Naturschutz können die Grünen aber nicht auflösen. Über den Strombereich hinaus soll der Gesamtenergiebedarf bis 2050 vollständig aus Erneuerbaren gedeckt, ein CO2-Mindestpreis eingeführt und ab 2030 die Neuzulassung von fossilen Verbrennungsmotoren verboten werden. Auch hier sind erhebliche Mehrkosten für die Unternehmen zu erwarten. Die Grünen machen sich zudem für ein nationales Klimaschutzgesetz stark (siehe SPD). Die FDP setzt sich kritisch mit der bisherigen Umsetzung der Energiewende auseinander. Sie tritt für eine technologieoffene und wettbewerbliche Ausrichtung mit gleichen Marktbedingungen für konventionelle und erneuerbare Erzeugung ein. EEG-Einspeisevorrang und -Einspeisevergütung sollen beendet werden. Andererseits spricht sie sich für einen Kapazitätsmarkt in Form eines dezentralen Leistungsmarkts (nach dem Vorbild von BDEW und VKU) aus. Ein gesonderter Markt ist nach Einschätzung der IHK-Organisation nicht erforderlich, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Die Forderung nach generellen Mindestabständen von
Positionen der Parteien: CDU/CSU, SPD, die FDP und die LINKE versprechen eine steuerliche Entlastung der mittleren Einkommen durch Tarifkorrekturen in der Einkommensteuer. Außerdem soll der Soli-Zuschlag nach den Vorstellungen von CDU/CSU, SPD und FDP – wenn auch in unterschiedlichen Geschwindigkeiten – abgebaut werden. SPD und LINKE wollen diese Entlastungen jedoch durch Steuererhöhungen bei höheren Einkommen gegenfinanzieren. Das dürfte nach den Plänen der SPD bereits Unternehmen mit einem zu versteuernden Gewinn von etwa 100.000 Euro treffen – und damit den Mittelstand in Deutschland. CDU/CSU und FDP setzen sich für die Einführung einer steuerlichen Forschungsförderung ein. Dezidierte Aussagen zu weiteren entlastenden Reformen im Bereich der Unternehmensbesteuerung trifft allein die FDP. Grüne und LINKE wollen
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dagegen die Kostenbesteuerung weiter ausbauen. Dazu zählen Abzugsbeschränkungen ebenso wie eine stärkere Substanzbesteuerung vor allem der Familienunternehmen durch eine Verschärfung der Erbschaftsteuer und die Wiedereinführung einer Vermögensteuer. Bis auf die FDP sprechen sich alle Parteien – wenn auch mit unterschiedlichen Vorbedingungen – für die Einführung einer Finanztransaktionssteuer (FTS) aus. Das gleiche gilt auch für den Ersatz der Abgeltungssteuer für Kapitaleinkünfte durch eine Besteuerung zum individuellen Steuersatz, wenn auch CDU/CSU bei Dividenden die Vorbelastung auf Unternehmensebene berücksichtigen wollen. IHK-Bewertung: Die klare Absage an Steuererhöhungen durch CDU/ CSU und FDP – vor allem auch mit Blick auf eine
Windkraftanlagen zur Wohnbebauung (10H-Regelung) würde den Ausbau Erneuerbarer einschränken und teurer machen, allerdings die Akzeptanz positiv beeinflussen. Positiv ist die konkrete Forderung nach einer Senkung der Stromsteuer auf das europäische Mindestniveau. Das Programm der LINKEN schwankt zwischen einer ambitionierten Energie- und Klimapolitik und möglichen negativen Folgen für Arbeitsnehmer durch Strukturwandel. Zu den Forderungen gehört ein Kohleausstieg bis 2035, die Abschaffung der EEG-Entlastungen für energieintensive Industrien, gesetzliche Effizienzvorgaben und eine Abschaffung der Subventionierung von Diesel, Flugbenzin und Biokraftstoffen. Die daraus zu erwartenden Kostensteigerungen insbesondere zu Lasten der Wirtschaft droht die (internationale) Wettbewerbsfähigkeit zu gefährden. So soll die Stromsteuer auch nur für private Verbraucher gesenkt werden. Die LINKE fordert zudem eine allgemeine Kommunalisierung von Strom- und Wärmenetzen. Wie die Grünen fordert die LINKE, dass ab 2030 nur noch PKW mit Null CO2-Emissionen zugelassen werden sollen. verschärfte Erbschaftsteuer und eine Vermögensteuer – ist ein überaus positives und wichtiges Signal – vor allem für den Mittelstand. Die Korrekturen am Einkommensteuertarif und die schrittweise Abschaffung des Solis sind gerade auch für die Personenunternehmen des Mittelstands wichtig, denn für diese Unternehmen ist die Einkommensteuer die relevante Unternehmensteuer. Der Soli-Abbau sollte allerdings früher beginnen und früher abgeschlossen sein. Die Gegenfinanzierung, wie sie SPD, Grüne und die LINKE im Blick haben, schwächt dagegen die finanziellen Spielräume des Mittelstandes für Investitionen und die Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen. Eine höhere Erbschaftsteuer wie von SPD, Grünen und LINKE gefordert, dürfte die Übertragungen von Familienbetrieben noch stärker belasten als dies ohnehin durch die jüngste Reform bereits der Fall ist. Die Einführung einer steuerlichen FuE-Förderung wie von CDU/CSU und FDP gefordert, ist ein sinnvoller Schritt zur Stärkung Deutschlands im internationalen Standortwettbewerb. Weitere Elemente einer Unternehmenssteuerreform fehlen jedoch in den Programmen der CDU/CSU, SPD und Grünen. Die Einführung einer FTS steht im Widerspruch zur klaren Absage an Steuererhöhungen der CDU/ CSU. Eine solche Steuer würde nicht in erster Linie Finanzinstitute treffen, sondern an Unternehmen und Sparer weitergereicht. Sie trifft alle Unternehmen, denn sie belastet auch notwendige und nicht-spekulative Transaktionen (z. B. Erwerb und Umschichtung von Anlagemitteln der betrieblichen und privaten Altersvorsorge, Finanztransaktionen – vor allem der Exportwirtschaft – zur Absicherungen von Zins-, Währungs- und Rohstoffrisiken).
STANDORTPOLITIK • Unternehmensstrafrecht Positionen der Parteien:
Die Wahlprogramme von SPD und Die LINKE befassen sich mit einem Unternehmensstrafrecht. Positionen der Parteien: Die LINKE fordert ein weltweites Unternehmensstrafrecht, die SPD will zunächst klären, welches Die Union will die Zahl neuer Gesetzentwürfe in der Verhalten im Wirtschaftsleben den Straftatbekommenden Wahlperiode um mindestens 10 Prostand der Untreue erfüllt. Danach will sie aber zent reduzieren, die SPD „unnötige Bürokratie (…) auch Sanktionen für kriminelle Verfehlungen abschaffen“. Daneben gibt es diverse unterstützens- von Unternehmen auf eine neue gesetzliche werte Forderungen zum One-Stop-Shop für Gründer Grundlage (Unternehmensstrafrecht) mit scharfen (Union, SPD, Grüne und FDP), die Weiterführung von aber zugleich flexiblen Sanktionsmöglichkeiten „one in, one out“ (Union) oder die Einführung von „one in, two out“ (FDP). Die GRÜNEN fordern, mehr Wert auf Digitalisierung zu legen und „mehr Mut zu Open Data, barrierefreien E-Government-Dienstleistungen und Open Government“.
stellen. Große Konzerne sollen dann höhere Bußgelder als bisher über die Sanktionierung des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten zahlen. Bei kleineren Unternehmen will man angemessenere Sanktionen wählen und die Bußgeldobergrenzen niedrig halten. IHK-Bewertung: Es sollte nicht zu einer Kriminalisierung der Wirtschaft kommen, wie sie in der Diskussion um ein Unternehmensstrafrecht sichtbar wird. Hier wird unternehmerisches Handeln unter Generalverdacht gestellt und eine Haftung ohne Schuld gefordert.
© Yanterric /Fotolia.com
IHK-Bewertung: Es stimmt optimistisch, dass sich Forderungen zu Vereinfachung, Digitalisierung und dem Freisetzen von Potenzialen durch Bürokratieabbau in den Wahlprogrammen von CDU/CSU, SPD, FDP und Grünen zur Bundestagswahl finden. Allein für Die LINKE ist Bürokratieabbau kein Thema. Allerdings ringt sich keine Partei dazu durch, eine konkrete Zielmarke für den Bürokratieabbau zu formulieren.
Union: „Maßstab muss bleiben: Eine Vergemeinschaftung von Schulden schließen wir weiter aus. Wir sind bereit, mit der neuen französischen Regierung die Euro-Zone schrittweise weiterzuentwickeln, zum Beispiel mit der Schaffung eines eigenen Währungsfonds.“ SPD: „Außerdem sollte der Europäische Stabilitätsmechanismus ins Gemeinschaftsrecht überführt und zu einem Europäischen Währungsfonds weiterentwickelt werden. Wir wollen die Integrität des gemeinsamen Währungsraums erhalten, kein Mitglied der Eurozone soll zum Ausstieg gedrängt werden.“ FDP: „Wir wollen, dass die Vermischung von Verantwortung durch gemeinschaftliche Haftung ausgeschlossen bleibt. Deshalb darf der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) nicht als ständiger Nothelfer missbraucht werden, sondern ESM-Finanzhilfen dürfen nur strikt nach den dafür vorgesehenen Regeln vergeben werden.“ Grüne: „Die Große Koalition knausert beim EU-Haushalt, beharrt auf einer einseitigen Sparpolitik, unterstützt falsche Privatisierungen, behindert Schuldenerleichterungen für Griechenland, Eurobonds und öffentliche Investitionen und vertieft damit die Spaltung Europas.“ LINKE: „Die Kreditaufnahme der Staaten, zunächst derjenigen im Euro-Verbund, muss durch eine gemeinsame Haftung abgesichert werden, um zu verhindern, dass mit den Schulden der Länder
spekuliert wird und die Verzinsung in nicht mehr bezahlbare Höhen getrieben wird. Die bestehenden Regelungen der Finanzaufsicht des Europäischen Stabilitätsfonds sind entsprechend anzupassen.“ IHK-Bewertung: Es gibt Gründe, die für eine Aufstockung des ESM und seine Weiterentwicklung zum Europäischen Währungsfonds sprechen könnten. Im Gegensatz zum Ankauf von Staatsanleihen durch die EZB hat die Vergabe von Krediten des ESM den Vorteil, dass diese nur gegen Auflagen wie Haushaltskonsolidierung und Strukturreformen erfolgt. Die Kredite können somit zu einer langfristigen Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des betroffenen Landes beitragen. Entscheidend ist jedoch, dass Handlung und Haftung nicht auseinanderfallen. Deshalb müssen der Einsatz des ESM und die Vergemeinschaftung von Risiken immer ultima ratio bleiben. Vor einer möglichen Aufstockung des ESM sollte die Wiederherstellung der Glaubwürdigkeit des Stabilitätspaktes und des Reformkurses stehen. Insbesondere die Union zeigt Kompromissbereitschaft, um wieder eine starke Deutsch-Französische Partnerschaft aufzubauen. Sie ist erstmals seit längerer Zeit bereit, mehr Geld auf die Europäische Ebene zu geben. Die SPD positioniert sich zum ESM ähnlich und will zusätzlich Krisenstaaten stärker unterstützen. Die Positionen von Grünen und LINKE, die eine Vergemeinschaftung von Schulden befürworten, sind abzulehnen.
STANDORTPOLITIK • Außenhandel
• Gründung Positionen der Parteien mit IHK-Bewertung:
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Positionen der Parteien mit IHK-Bewertung: CDU: Klares Bekenntnis zu bi- und multilateralen Vereinbarungen und Institutionen, dem EU-Kanada Abkommen CETA und Hinarbeit auf Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA, dabei Schutz gegen unfaire Handelspraktiken. Dem stimmt die IHK-Organisation zu. SPD: Förderung der KMU-Internationalisierung, Bekenntnis zur transatlantischen Partnerschaft und stärkeren Entwicklungszusammenarbeit. Die SPD will Handelspolitik als Instrument zur Gestaltung der Globalisierung nutzen, die WTO-Blockade überwinden, aber auch in Handels- und Investitionsabkommen Standards für Menschrechte, Umwelt, Verbraucherschutz und Soziales sowie einen Investitionsgerichtshof verankern. Während ersteres IHK-Positionen entspricht, ist eine einseitige Verantwortungsübertragung vom Staat auf Unternehmen im Außenwirtschaftsrecht nicht zielführend und kann letztlich Nachteile im internationalen Wettbewerb hervorrufen. FDP: Klares Bekenntnis gegen Protektionismus, mit WTO als zentralem Ort der Handelspolitik. Freihandelsabkommen sollen auch Nachhaltigkeitsstandards sichern, dabei Bekenntnis zu werteorientierter Entwicklungspolitik, Investitionen in leistungsfähige Häfen und Flughäfen und Ausbau internationaler Rohstoffpartnerschaften. Dies entspricht den Positionen der IHK-Organisation.
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Grüne: Ablehnung von Abkommen wie TTIP, CETA oder TiSA in ihrer jetzigen Form, dabei für ein Vorsorgeprinzip in allen Handelsabkommen. Die WTO soll gestärkt werden. Investor-Staat-Schiedsklagen sollen gestoppt werden, stattdessen soll es ein UN-Investitionsgericht geben. Gesetzlich soll die Offenlegung der gesamten Lieferketten von international tätigen Unternehmen verpflichtend werden. Dies bedeutet neue Lasten für Unternehmen in Deutschland und entspricht nicht den Positionen der IHK-Organisation. Unternehmen tragen schon jetzt Verantwortung, z. B. beim Bezug ihrer Rohstoffe oder mit Initiativen zur Verhinderung von Korruption. Es ist aber in erster Linie Aufgabe des Staates, die Einhaltung von Menschenrechten durchzusetzen sowie Sozialund Umweltstandards zu fördern. Die LINKE will Investitionsschutz- und Freihandelsabkommen wie TTIP, CETA und TiSA stoppen und ist für eine neue Handelspolitik durch Neustart für die EU jenseits der Verträge von Lissabon und Maastricht. Sie ist für ein Verbot von Rüstungsexporten und die Neuausrichtung der Entwicklungszusammenarbeit auf die Interessen der Betroffenen. Aus Sicht der IHK-Organisation haben die Forderungen der LINKEN negative Auswirkungen auf den internationalen Handel. Handelsabkommen sind für die deutschen Unternehmen wichtig, letztlich sichert die internationale Arbeitsteilung Arbeitsplätze hierzulande.
Bis auf „Die LINKE“ haben alle im Bundestag vertretenen Parteien das Thema Gründung und Unternehmertum auf ihrer Agenda in den Wahlprogrammen. Union, SPD, Grüne und FDP fordern unisono Bürokratieerleichterungen und One-stopShops und wollen Finanzierungszugänge verbessern. Aus Sicht der Wirtschaft könnten folgende Punkte problematische Wirkungen haben: Union: Steuerliche Förderung von Beteiligungen an Start-ups. Hier stellen sich Fragen nach der Eindämmung von Mitnahme- und Missbrauchspotenzial. Die SPD will eine Kultur der „nächsten Chance“ über Änderungen im Insolvenzrecht befördern. Hier sind auch die Interessen der Gläubiger zu berücksichtigen, damit diese auch künftig Anreize haben, Gründungsprojekte zu finanzieren. Das gilt auch für die Bereitschaft der Banken und Sparkassen zur Kreditvergabe. Die Grünen wollen ein „grünes Gründungskapital“ – ein zinsfreies 25.000 Euro-Darlehen für jeden, der ein überzeugendes Konzept vorliegt. Das ist ein guter Impuls, im Gegenzug müsste dann die Gründungsförderung für Arbeitslose in der jetzigen Form (Gründungszuschuss) entfallen. Will man arbeitslose Gründer trotzdem besonders fördern, so könnten für diese Gründer längere tilgungsfreie Zeiten im Rahmen des Gründungkapitals eingeführt werden. Offen sind die Fragen, wer die Finanzierung bereitstellen und die Konzepte (Business Plan) evaluieren soll. Die IHK-Organisation stünde ggf. zu Gesprächen insb. zur Konzeptüberprüfung bereit. Die FDP will in den ersten drei Jahren nach Gründung den Freibetrag im Rahmen der Gewerbesteuer verdoppeln. Das sehen wir kritisch, denn die etablierten Unternehmen müssten diese Steuererleichterung bezahlen. Besser wäre es, die Gewerbesteuer insgesamt zu reformieren und beispielsweise keine Kostenbestandteile mehr zu besteuern. Die LINKE wollen eine „sozial-ökologische Wirtschaftskammer, die regionale Leuchtturmprojekte und Unternehmensgründungen im Bereich solidarischer Ökonomie durch Beratung und finanzielle Förderung unterstützt“. Hier drohen erhebliche Parallelstrukturen und die selektive Förderung einer kleinen Gründerklientel. Quelle: DIHK Ihr Ansprechpartner: Jan Scheftlein S 03681 362-210 Y scheftlein@suhl.ihk.de
Am 24. September 2017 werden mit der Wahl zum 19. Deutschen Bundestag die Weichen für Deutschlands politische Zukunft neu gestellt. Da dies auch Auswirkungen darauf haben wird, wie der Freistaat Thüringen seinen Wachstumskurs fortsetzen kann, führt die WIRtschaft für Thüringen, ein Verbund aus Kammern und Wirtschaftsverbänden, ein gemeinsames Wahlpodium durch.
Nutzen Sie die Diskussionsrunde der WIRtschaft für Thüringen, um mit den Spitzenkandidaten der Parteien ins Gespräch zu kommen und die Erwartungen der regionalen Unternehmer zu Themen wie Arbeitsmarkt/Fachkräftesicherung, Steuern und Haushalt, Bürokratieabbau oder der Wertschätzung des Unternehmertums deutlich zu machen.
(v. l. n. r.) Christoph Zimmermann (SPD), Mark Hauptmann (CDU), Gerald Ullrich (FDP), Roberto Kobelt (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN), Steffen Harzer (Die Linke), Torsten Ludwig (AfD) und Dr. Peter Traut (IHK Südthüringen).
Die Aufforderung, mehr Wirtschaft zu wagen, bildete das Motto einer Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl, die am 22. August 2017 in der IHK Südthüringen stattfand. Unterstützt von neun TED-Abstimmungen durch das zahlreich erschienene Unternehmerpublikum diskutierten Direktkandidaten aus dem Wahlkreisen Suhl, Schmalkalden-Meiningen, Hildburghausen und Sonneberg wirtschaftspolitische Themen.
Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre und das IHK-Unternehmerpublikum die Wahl entscheiden würde, erhielten die FDP 49 Prozent, die CDU 22 Prozent, die AFD 10 Prozent, die SPD 8 Prozent, Die Linke 6 Prozent und BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 0 Prozent der Stimmen. Auf die übrigen Parteien würden 5 Prozent der Stimmen entfallen.
Als Gesprächspartner stehen Ihnen zur Verfügung: Antje Tillmann (CDU) Carsten Schneider (SPD) Martina Renner (DIE LINKE) Roberto Kobelt (Bündnis 90/Die Grünen) Thomas Kemmerich (FDP) Stephan Brandner (AfD) Moderation: Johannes M. Fischer (Chefredakteur Thüringer Allgemeine) Martin Debes (Chefreporter Thüringer Allgemeine) Termin: Dienstag, 19. September 2017, 17:00 Uhr, Industrie- und Handelskammer Erfurt, Großer Saal, Arnstädter Straße 34, 99096 Erfurt. Anmeldungen bis 11. September 2017 an Jana Pfalzgraf, E-Mail: pfalzgraf@erfurt.ihk.de oder über die Veranstaltungsdatenbank der IHK Erfurt (www.erfurt.ihk.de), Veranstaltungsnummer: 145 100651.
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Unternehmen aus Thüringen suchen zunehmend nach Arbeitskräften aus anderen Regionen, um freie Stellen zu besetzen. Seit der Wiedervereinigung hat sich die Einwohnerzahl des Freistaats um mehr als 400 000 reduziert. Neben der Alterung war Abwanderung die Hauptursache. Inzwischen ist einiges in Bewegung geraten. So entscheiden sich Menschen aus anderen Bundesländern für Stellen in Thüringen, die Pendlerverflechtungen zwischen den Regionen nehmen zu und sogar der Ausländeranteil steigt: In Thüringen sind inzwischen mehr als 25 000 Arbeitnehmer ohne deutschen Pass beschäftigt, 20 000 mehr als noch vor zehn Jahren. Darüber hinaus hat Thüringen die höchste Rückwanderungsquote der ostdeutschen Bundesländer. Spitzenreiter ist der Landkreis Eichsfeld mit einer Rückkehrquote von 32 Prozent. Insgesamt profitieren ländliche Regionen stärker von der Rückwanderung als
Großstädte. Ländliche Regionen ziehen außerdem tendenziell jüngere Rückkehrer an. Thüringens Unternehmen können die Rückwanderung nach Thüringen, aber auch den Zuzug von Menschen aus anderen Ländern, zur Fachkräftegewinnung nutzen. Viele Unternehmen positionieren sich zunehmend als attraktive Arbeitgeber. Standortfaktoren, wie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch familienfreundliche Kommunen, lange Öffnungszeiten der Kindertagesstätten und nicht zuletzt auch familienfreundliche Unternehmen, stellen einen Anreiz für Beschäftigte dar, sich mit ihren Familien für Thüringen als Arbeits- und Lebensort zu entscheiden. Im Rahmen einer Veranstaltung aus der Reihe Forum F soll die (Rück-)Wanderung nach Thüringen genauer untersucht werden. Außerdem werden Angebote speziell für den Zuzug mit Familie vorgestellt. Hierzu laden Sie die IHK Südthüringen
Nur noch wenige Wochen sind es bis zur Preisverleihung für die diesjährigen MuT-Preise. Am 9. November 2017 könnten Sie im Rahmen einer Veranstaltung der IHK Südthüringen als Preisträger auf der Bühne stehen. Hat sich Ihr Unternehmen in den letzten Jahren insgesamt gut entwickelt, gehen Sie neue Wege in der Fachkräftegewinnung und Fachkräftesicherung oder haben Sie eine besondere Innovation auf den Markt gebracht? Und ist die Zahl 13 vielleicht sogar Ihre Glückszahl? Dann bewerben Sie sich. Denn zum 13. Mal wird in diesem Jahr der MuTPreis verliehen. Wir haben dafür gesorgt, dass das Verfahren für Sie mit wenig Aufwand verbunden ist. Gern unterstützen wir Sie dabei.
Die Preisverleihung Am 9. November 2017 werden die Preisträger auf einer Festveranstaltung der IHK Südthüringen bekannt gegeben und geehrt.
Die Kategorien Der MuT-Preis wird auch in diesem Jahr in drei Kategorien vergeben: •	Hauptpreis „Unternehmen des Jahres“ •	Sonderpreis „Mitarbeiter sind Zukunft“ •	Sonderpreis „Aufstieg durch Innovation“. Die Jury Die eingegangenen Bewerbungen werden durch eine fachkundige Jury bewertet. Zur Jury gehören Vertreter der Tageszeitungen, der IHK Südthüringen, der HWK Südthüringen, der Hochschule Schmalkalden und der Technischen Universität Ilmenau.
und das Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie im Rahmen der Thüringer Allianz für Familie und Beruf, einem Bündnis von Wirtschaft, Gewerkschaften und Politik, herzlich ein. Termin: Dienstag, 26. September 2017, 15:00 bis 17:45 Uhr Ort: IHK Südthüringen, Bahnhofstraße 4 – 8, 98527 Suhl Ihr Ansprechpartner: Dr. Jan Pieter Schulz S 03681 362-406 Y schulz@suhl.ihk.de
Bewerbungen/Nominierungen Die Unternehmen können sich selbst bewerben oder vorgeschlagen werden, z. B. durch Kommunen, Verwaltungen, Banken, Verbände, Mitarbeiter oder Kunden. Nominierungsschluss: 29. September 2017 Bewerbungsschluss: 10. Oktober 2017 Die Formulare finden Sie unter: www.suhl.ihk.de
Ihr Ansprechpartner: Birgit Hartwig S 03681 362-311 Y hartwig@suhl.ihk.de Südthüringische Wirtschaft 9/2017 11
In unserer Serie „Gründer des Monats“ stellen wir Existenzgründer aus dem IHK-Bezirk Südthüringen vor, die sich durch eine besondere Geschäftsidee auszeichnen. Für diese Ausgabe haben wir ein Interview mit Dirk Schneider geführt.
© Melanie Dressel, Moderne Fotografie, Gera
Wenn das Hobby zur Berufung wird... Wie kam es dazu, dass die Imkerei für Sie heute mehr als nur ein Hobby ist? Dirk Schneider: Die Liebe zur Natur und ein Faible für hochwertige Lebensmittel brachten mich dazu, mich des Themas „Bienen und Honig“ anzunehmen. Seither bin ich leidenschaftlicher Hobbyimker. Die Imkerei ist ein Hobby, das schnell zur Berufung werden kann. Statistiken belegen, dass Bienen nach Rindern und Schweinen die drittwichtigsten Nutztiere sind. Ohne die Bienen wäre das Leben auch für uns Menschen erheblich eingeschränkt, denn etwa 80 Prozent aller Pflanzenarten sind auf so genannte Fremdbestäubung angewiesen. Davon wiederum können 80 Prozent durch Honigbienen bestäubt werden. Der Nutzen dieser Tiere liegt nicht allein im Honig und anderen bienentypischen Produkten begründet, sondern auch im Herstellungsprozess von diversen Nahrungsmitteln. Das Umweltthema bewegt heutzutage viele. Wovon sind Bienen bedroht? Dirk Schneider: Trotz ihrer – insbesondere ökologischen – Bedeutung haben es Bienen in den industrialisierten Ländern immer schwerer. Sie Anzeige
Das Gründerteam: Dirk Schneider (li) und Uwe Leppert
kämpfen mit Pflanzenschutzmitteln, die sie regelrecht vergiften, großflächigen Monokulturen ohne Weidemöglichkeit, zunehmender Luftverschmutzung und auch mit eingeschleppten Parasiten. Letztere sind unter anderem die Varroa-Milben. Diese wurden durch menschengemachte Einkreuzung in die ganze Welt getragen. Die Bienen werden durch diese Milben extrem geschwächt. Im schlimmsten Fall kollabiert das Bienenvolk, das im Sommer zwischen 40 000 und 60 000 Bienen umfasst und stirbt komplett. Bienen sterben leise – nahezu unbemerkt. Erst die Folgen des Bienensterbens sind für uns Menschen spürbar. Deshalb haben wir zusammen mit meinem Imkerpaten, Heinz Hess und meinem Cousin, Uwe Leppert, den Kampf gegen die Varroa-Milbe aufgenommen Was machen Sie anders als andere? Dirk Schneider: Aktuell sind bereits verschiedene Behandlungsmethoden gegen diese Parasiten auf dem Markt. Chemische und säurehaltige
Präparate, Spezialbürsten, Beschallungsanlagen und andere teils verrückte Erfindungen. All diese Dinge konnten uns nicht überzeugen. Einige weisen zudem erhebliche Nebenwirkungen sowohl für Bienen als auch für Menschen auf. Gesunde Lebensmittel fangen nicht erst bei der Verarbeitung der Produkte an, sondern bereits mit dem ordentlichen Umgang mit den Tieren. Chemiefrei und schonend sollte das Verfahren daher sein. Über fünf Jahre tüftelten wir an der Idee und machten uns das schon sehr lange bekannte Prinzip der Hyperthermie zu nutze. Mit einem speziellen Wärme- und Befeuchtungssystem wird sensorgesteuert im Bienenstock ein Mikroklima erzeugt, das für Bienen angenehm und für die Varroa-Milben tödlich ist. Ganz ohne Nebenwirkungen können wir mit unserem Gerät absolut vergleichbare Erfolge im Kampf gegen diesen Parasiten erzielen. Und neben der Milbenbekämpfung kann es auch für andere Imker-Aufgaben im gesamten Bienenjahr genutzt werden. Die Idee zu dem Gerät – dem DIHEU Bienenvital® – haben wir uns natürlich schützen lassen und eine gemeinsame Gesellschaft gegründet. Erste Erfolge wurden erreicht. Wohin führt der weitere Weg? Dirk Schneider: Bereits heute liefern wir Geräte in verschiedene Länder Europas. Mit jedem Bericht über unsere Lösung können wir mehr Imker von dieser ökologischen und schonenden Behandlungsmethode überzeugen. Die aktuelle Herausforderung liegt in der Abarbeitung der vielen Bestellungen. Aktuell sind wir noch Existenzgründer im Nebenerwerb und haben die Geräte in unserer kleinen Werkstatt bauen können. Das wird wohl jetzt bald zu eng werden. Wir brauchen Platz und natürlich noch finanzielle Mittel für diese Investitionen.
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Angeboten werden vielseitig nutzbare Gewerbe-/ Büro-/Praxis-/Kanzlei-/Schulungsräume in Untermaßfeld im Gewerbegebiet nahe BAB A 71. Gewerbeeinheiten im OG eines Bürogebäudes (BJ 1994) mit bis zu 10 Stellplätzen inklusive. Bürogrößen: Büro 1 - 26,57 m², Büro 2 - 20,64 m², Büro 3 25,09 m², Büro 4 - 12,16 m², Büro 5 - 7,91 m². 186-2015-06 Die Böhm Fertigungstechnik Suhl GmbH mit Sitz im Gewerbegebiet Zella-Mehlis stellt freie Räumlichkeiten zur Miete zur Verfügung: –	Infrastruktur sowie Telefon und Strom vorhanden –	Sozialräume, WC Damen/Herren zur Mitbenutzung –	Besprechungsräume, Cafeteria nach Vereinbarung mitnutzbar –	Raumgrößen: 4 x 96 m², 1 x 260 m² –	separater Eingang Treppe/Aufzug 186-2016-09 Vermietung von Produktions-, Lager-/Logistik- und Büroflächen im Gewerbegebiet „Erfurter Kreuz“, ca. 140 000 m², Teilflächen möglich. 186-2016-10 Wir bieten Ihnen Entwicklungsleistungen für Ihre Produkte. Bei Designentwicklung bis zum Prototypenbau unterstützen wir Sie. Unser patentierter Schichtholzwerkstoff ist für Designgehäuse von Technikgeräten bestens geeignet und hebt Ihre
Produkte haptisch und optisch vom Standard ab. Auch Entwicklung von Fassadenverankerungen und Spezialmontagen von Naturwerkstein zählen zu unserem Portfolio. 186-2017-01 Gewerbe-/Laden-/Bürofläche, Praxis- oder Schulungsräume etc., insgesamt ca. 220 m², auch teilbar, in Bad Salzungen, Langenfeld, Hauptstraße, zu vermieten. Barrierefrei, Anlieferungsrampe, 10 PKW Stellplätze. 186-2017-02 Die Innung des Kraftfahrzeuggewerbes Südthüringen bietet vielseitig nutzbare Büroflächen von 15 m² bis 500 m² in Suhl-Friedberg zur Miete, auf Wunsch teilmöbliert, sofort nutzbar. Besonders geeignet als Praxis-, Kanzlei- und Schulungsräume, Werkstattnutzung möglich. Gute Ausstattung, Fahrstuhl, behindertengerecht, WC Damen/Herren, Besprechungsräume. Ausreichend Parkflächen vorhanden. 186-2017-03 Hersteller und Großhändler von Verpackungsmitteln sucht freie Außendienstmitarbeiter oder Handelsagenturen für das Gebiet Bayern/Franken, Hessen und Thüringen. Branchenkenntnisse von Vorteil (nicht Bedingung), Einarbeitung und Produktschulung wird gewährt. 186-2016-07
Wir bieten freie Kapazitäten in Teil- oder Komplettlösung! Für alle Branchen: Teil-/Endmontagen, Nacharbeiten, Kleinteilefertigung, Verpackung-, Versandfertigstellung und Logistik. 186-2016-06 Vermietung ab 2018 –	Lagerhalle ca. 2 500 m² IA Zustand in 98673 Eisfeld direkt an der A73 - 1km ab Ausfahrt –	stapelbare Höhe ca. 5,50 m, Lkw- u. Staplerbefahrbar Optional: Personalbereitstellung, Konfektionierung, Verpackung, Versandleistung sowie Logistik kann übernommen werden 186-2017-04 Alle o. g. Angebote und Nachfragen werden von der IHK ohne Gewähr veröffentlicht!
Ihr Ansprechpartner: Maike Voß S 03681 362-222 Y voss@suhl.ihk.de
Folgende Unternehmen suchen einen Nachfolger: Chiffre A-SHL_17-017 A-SHL_17-016 A-SHL_17-015 A-SHL_17-014 G 170613
Ort/Lage Landkreis Hildburghausen Landkreis Schmalkalden-Meiningen Ilm-Kreis Ilm-Kreis Landkreis Sonneberg
Geschäftszweck Attraktives Hotel an Landesgrenze zu Bayern, 16 DZ, 70/30 Restaurantpl., 6 Garagen, Grundst. ca. 3 000 m², Handel und Schauwerkstatt für Kerzen u. Geschenkideen aus Wachs, Fläche 190 m², Lage: in Urlaubszentrum Fachgeschäft für Raumausstattung Zentrumslage; Ladenfläche 160 m² zur Vermietung Ausflugsgaststätte mit 35 Pl. sowie Vereinsraum 50 Pl., Gesamtfläche 140 m², zzgl. Terrasse zu verpachten Industriegalvanik für Band und Einzelteile, Zulieferer für Automobil, Elektro- und Elektronikindustrie, 25 Mitarbeiter Tiefbauunternehmen – kommunaler Tief- u. Straßenbau, Rahmenverträge, Jahresumsatz ca. 1 Mio. Euro Hotel und Restaurant (70 Pl.) im Zentrum einer Thüringer Kleinstadt, 6 DZ, 3 EZ, 2 WE, Terrasse, Sanierung 1992 Ferienobjekt mit 2 FeWo inkl. eigener Terrasse und 2 DZ mit Du/WC, Gastraum mit 45 Pl., Parkplatz am Haus Sondermaschinenbaufirma mit Werkstattausrüstung, angemietete Halle 1 400 m² 25-Betten-Hotel im Biosphären-Reservat Rhön, EZ/DZ und App., Gastronomie 100 Pl., sep. Eingänge Hotel/ Restaurant Hersteller und Großhändler für Reinigungsmittel und Zubehör, Grundstück 1 452 m², Nähe A 71 Buchhaltungsbüro: Betriebswirtschaftliche Beratung, Buchhaltung, Lohnrechnung für KMU Fotofachgeschäft mit digit. Fotostudio in Fußgängerzone, moderne Ausstattung u. Studiotechnik, viele Stammkunden Betriebswirtschaftliches Beratungsbüro für KMU und Privatpersonen, Buchführung und Abrechnungen Fachgeschäft für Berufs- u. Arbeitsschutzbekleidung, sowie Wohnung mit 80 m², Grundstück 5 100 m², Nähe A 73 Traditionelle Lederverarbeitung, (Stanzen, Nähen, Prägen) ca. 8 MA, am Standort erweiterbar Handel und Werkstatt für Fahrzeug- und Forsttechnik, 5 100 m² Gewerbefl. mit mehreren Hallen, günstige Lage KMU, Schwerpunkt 3D-Druck, Muster- u. Prototypenbau (Kunststoff & Metall) bietet (aktive) Beteiligung von ca. 20 % Erfolgreiches Metallbauunternehmen Bereich Leichtmetall, Brand- u. Rauchschutz, ca. 40 MA, mit Autobahnanschluss Exklusives Hotel garni, 8 DZ, 3 FeWo, Betreiberwhg, Grundst. ca. 4 000 m², TOP-Bewertung u. hohe Auslastung Kleines Landhotel 20 EZ/DZ, Gastronomie 60 Pl., Grundstück 6 000 m² optional für alternative Nutzung
Interessierte an einer Übernahme: Chiffre S-SHL_17-102 S-SHL_17-101
Ort/Lage Thüringen Thüringen/Franken
Geschäftszweck BWin mit Führungs- und Personalerfahrung sucht Beteiligung/Übernahme in Handel, DL, verarb. Gewerbe Biete langjährige Führungs- und Vertriebserfahrung, suche Beteiligung/Übernahme im Dienstleistungsoder Hotelgewerbe Mittelständisches Unternehmen im Kunststoffspritzguß sucht Beteiligung/Übernahme eines branchengleichen KMU oder Werkzeugbau Kfz-Technikermeister sucht zur Übernahme kleines Busunternehmen Karosseriebauer sucht Beteiligung/Übernahme im Bereich Blechbearbeitung/Blechdrücken Dienstleister im Gebäudemanagement sucht Beteiligung/Übernahme eines branchengleichen KMU Große Immobilienverwaltung sucht branchengleiches Unternehmen zw. Beteiligung/Übernahme
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Mit dem Schuljahr 2013/2014 wurde die Förderung des Berufswahlpasses über den Europäischen Sozialfonds in Thüringen eingestellt. Damit verschwand an den Schulen aller Schularten ein seit 2004 etabliertes Instrument jahrgangsübergreifender Dokumentation des Berufsorientierungsprozesses für Schüler, Lehrer, Eltern und Unternehmen. Mit dem Schuljahr 2014/2015 gibt es den Berufswahlpass ausschließlich in digitalisierter Form, jedoch ohne ausreichende Akzeptanz. Mit der Umstellung auf die ausschließlich digitalisierte Form steht den Schülern, Lehrern und Eltern seitdem keine „Hardware“ oder „händische“ Version mehr zur Verfügung. Die Folgen daraus sind andere als erwartet. Sicher war und ist es das Ziel, moderne Möglichkeiten individueller Dokumentationen zu nutzen. Allerdings wurde offensichtlich deutlich unterschätzt, dass auch die nachvollziehbare Dokumentation in Schriftform für alle Beteiligten und Akteure wichtig ist. Es entstand und steht u.a. die Frage wie Schulen und Eltern die Ordner finanzieren oder organisieren, wo die Zeit für die erforderlichen Ausdrucke aus dem Thüringer Schulportal rekrutiert wird, ob die Technik in den Schulen und /oder Elternhäusern dafür immer zur Verfügung steht. Die Folge ist, dass sich Schulen aus der Nutzung des Berufswahlpasses für die Berufsorientierung zurückgezogen haben. Schulen betonen jedoch mehrfach den Nutzen des Berufswahlpasses in der Hardwareversion mit den zusätzlich möglichen digitalen Ergänzungsmöglichketen. Das hat sich in den beiden Fachkonferenzen zur praxisnahen Berufsorientierung in Südthüringen 2016 und 2017 deutlich gezeigt. Auf dieser Grundlage haben sich die IHK Südthüringen und die HWK Südthüringen entschieden, die Wiedereinführung des Berufswahlpasses in Hardwareform an den Südthüringer Schulen zu unterstützen und zu finanzieren. Mit dieser Entscheidung im September 2016 wurde zur aktiven Wiedereinführung des Berufswahlpasses die Kommunikation mit den Schulen, der Agentur für Arbeit und dem Schulamt Südthüringen gesucht und die Bedarfe erfasst. Ein Workshop im Februar 2017 an dem Vertreter der Schulen, Ausbildungsberater der Kammern, Vertreter des Schulamtes Südthüringen und Berufsberater der Agentur für Arbeit Suhl teilnahmen und eine detaillierte Analyse und Nachfrage in den Schulen direkt konnten die Bedarfe genau erfassen. Die Resonanz bestätigt den praktischen Nutzen des Berufswahlpasses für die Arbeit der Schulen
Mit 777 neu eingetragenen Ausbildungsverträgen im IHK-Bezirk Südthüringen beginnt das Ausbildungsjahr 2017/2018. Damit starten 7 Prozent mehr Jugendliche eine Ausbildung in Industrie- und Dienstleistungsberufen als im Vorjahreszeitraum. Das stimmt alle Akteure zuversichtlich.
im Rahmen der praxisnahen Berufsorientierung. Das umso mehr, als dass die neue Schulförderrichtlinie seit 2016 die Arbeit der Schulen und Bildungsdienstleister mit den Schülern nicht erleichtert hat. Mit der Initiative der IHK Südthüringen und HWK Südthüringen werden nun seit drei Jahren erstmals wieder an insgesamt 72 Schulen in den Landkreisen Schmalkalden-Meiningen, Hildburghausen, Sonneberg, dem Ilm-Kreis, dem Wartburgkreis, der Städte Suhl und Eisenach für 3 978 Schüler der 7. Klassen von Regelschulen und Förderzentren und der 9. Klassen von Gymnasien Berufswahlpässe in Ordnerform ausgehändigt. Das sind 69 Prozent aller Schulen dieser Gebiete. Die IHK Südthüringen und die HWK Südthüringen werden dieses Projekt auch in den nächsten beiden Schuljahren begleiten und evaluieren. Das Land Thüringen ist eingeladen, dieses wichtige Instrument nachhaltiger Dokumentation und Aktivität der Berufsorientierung von Schülern auch finanziell wieder zu unterstützen. Dem Dialog dazu steht nichts im Weg!
Trotzdem bleibt es eine vorrangige Aufgabe, die Anstrengungen für das gerade begonnene Ausbildungsjahr weiter zu steigern. Erst zum 31. Dezember 2017 wird „abgerechnet“, d. h. der Vergleich zu den Vorjahren möglich sein. Alle Erfahrung lehrt uns, dass die intensive Arbeit mit den Jugendlichen in der Ausbildung gerade im ersten Ausbildungsjahr von entscheidender Bedeutung für den Erfolg und die Nachhaltigkeit der Berufsausbildung ist. Es gilt, Ausbildungsabbrüche zu vermeiden und die neu geschlossenen Vertragsverhältnisse zu stabilisieren. Dazu gibt es sowohl für die Unternehmen als auch für die Jugendlichen vielfältige Beratungs- und Unterstützungsangebote. Die Ausbildungsberater der IHK Südthüringen stehen dazu genauso zur Verfügung wie die Berufsberater der Agenturen für Arbeit. Neben der Stabilisierung und weiteren Bewerbungsmöglichkeiten für Ausbildungsplätze noch für das aktuelle Ausbildungsjahr beginnt bereits jetzt das Bewerbungsjahr 2018/2019. Der Startschuss wird traditionell mit den Berufsinformationsmessen gesetzt. Die Messe im Congress Centrum Suhl war bereits am 2. September 2017. In der Festhalle in Ilmenau wird die Berufsinformationsmesse am 9. September und in Hildburghausen im Berufsschulzentrum am 23. September 2017 stattfinden. Jeweils in der Zeit von 10:00 bis 14:00 Uhr gibt es die Chance, mit mehr als 200 Unternehmen und Dienstleistern Kontakte zu knüpfen, Praktika zu vereinbaren oder schon Ausbildungsverträge anzubahnen. Unternehmen haben vielfältige Möglichkeiten der direkten Kommunikation mit Schülern und deren Eltern. Ihr Ansprechpartner: Dr. Petra Kukuk S 03681 362-151 Y kukuk@suhl.ihk.de Südthüringische Wirtschaft 9/2017 15
Englisch für Wirtschaft und Beruf – Aufbaustufe Die Teilnehmer erarbeiten sich eine solide Grundlage für ihr Geschäftsenglisch. Sie bekommen Sicherheit im Umgang sowohl mit Muttersprachlern als auch mit Personen, die Englisch als Verkehrssprache verwenden und können über sich und ihr Firmenprofil sprechen. Start:	18.10.2017 Ort:	IHK-Bildungszentrum, Suhl-Mäbendorf
Praxisworkshop Lean Management Der Praxisworkshop richtet sich an Interessenten, die in Zukunft durch den Einsatz von Lean-Methoden mehr Gewinn in ihrem Unternehmen erzielen wollen. Durch die praxisorientierte Gestaltung werden den Teilnehmern die nötigen Kenntnisse vermittelt, um in ihrem Unternehmen ein zielgerichtetes und funktionierendes Lean-Management-System mit den nötigen Grundlagen aufzubauen. Termin:	21.10.2017 Ort:	IHK-Bildungszentrum, Suhl-Mäbendorf
Intensivseminar zur Lohn- und Gehaltsabrechnung Anhand der Kombination von theoretischen Grundlagen und Praxisfällen wird das Basiswissen zur Durchführung der Lohn- und Gehaltsabrechnung 2017 auf den neuesten Stand gebracht. Schwerpunkte sind das Arbeits-, Lohnsteuer- und Sozialversicherungsrecht. Dabei wird vor allem eine Strategie des Unternehmens zur internen Kontrolle der Personalaufwendungen erarbeitet. Das Seminar hilft, sich zielgerichtet auf die Prüfung der Finanzbehörden und der Sozialversicherungsträger vorzubereiten. Termin:	13. bis 25.10.2017 Ort:	IHK-Bildungszentrum, Suhl-Mäbendorf
Lehrgangsangebote regionaler Anbieter, die auf IHK-Prüfungen vorbereiten, finden Sie unter: www.suhl.ihk.de und www.wis.ihk.de Ihre Ansprechpartner im Bildungszentrum der IHK Südthüringen: Suhl	Antje da Silva Santos	Beate Rammelt	Katrin Pertig	Marian Göbel	Sonneberg	Heidi Leistner	Arnstadt	Carmen Klotz
16 Südthüringische Wirtschaft 9/2017
Datum 04.09.2017 12.09.2017 12.09.2017 12.09.2017 12.09.2017 12.09.2017 13.09.2017 14.09.2017 14.09.2017 15.09.2017 18.09.2017 22.09.2017 26.09.2017 27.09.2017 28.09.2017 29.09.2017 06.10.2017 06.10.2017 09.10.2017 09.10.2017 09.10.2017 11.10.2017 16.10.2017 16.10.2017 16.10.2017 17.10.2017 17.10.2017 17.10.2017 17.10.2017 18.10.2017 18.10.2017 18.10.2017 18.10.2017 19.10.2017 19.10.2017 20.10.2017 21.10.2017 23.10.2017 23.10.2017 23.10.2017 24.10.2017 24.10.2017 24.10.2017 25.10.2017 25.10.2017 26.10.2017 03.11.2017 06.11.2017 06.11.2017 06.11.2017 06.11.2017 06.11.2017 07.11.2017 07.11.2017 08.11.2017 08.11.2017 08.11.2017 08.11.2017
Bezeichnung Geprüfter Industriemeister Metall – 8 Monate Vollzeitlehrgang (Einstieg bis 04.10.2017 möglich) Effizienzsteigerung durch optimiertes Lager- und Logistikmanagement Erfolgreiche Kommunikation im Büro Rechtliche Besonderheiten beim Umgang mit erkrankten Arbeitnehmern Überzeugende Mitarbeitergespräche – Konstruktiver Umgang mit Konflikten und anspruchsvollen Gesprächssituationen Geprüfter Fachwirt für Logistiksysteme Recht für Existenzgründer Grundlagen erfolgreicher Teamführung – Teamprozesse verstehen und lenken Aufbau und Anwendung des BGB im Vertragsrecht Geprüfter Industriemeister Metall Vorbereitung auf die Sachkundeprüfung im Bewachungsgewerbe Das Recht der Produkthaftung Gefährdungsbeurteilungen im Brandschutz – Pflicht oder nur eine Option? MS Access Basis Französisch für Wirtschaft und Beruf – Grundstufe Professionell und motiviert – Vertriebstraining kompakt Geprüfter Industriefachwirt Geprüfter Wirtschaftsfachwirt Unterrichtung für Bewachungspersonal nach § 34a GewO Klartext reden – souverän mit einer bewussten wertschätzender und achtsamer Sprache Prüfungsvorbereitung für Industriekaufleute Geprüfter Handelsfachwirt Vorbereitung auf die Sachkundeprüfung im Bewachungsgewerbe MS Excel Grundkurs Aufbaukurs Buchführung Geprüfter Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen Beendigung von Arbeitsverhältnissen – Kündigung und Aufhebungsvertrag Mitarbeiter wirkungsvoll führen – auch aus der zweiten Reihe Führen und Motivieren mit Zielen in der Ausbildung Geprüfter Bilanzbuchhalter Grundlagen MS Project Englisch für Wirtschaft und Beruf – Aufbaustufe Ausbildung der Ausbilder Verkaufspsychologie und -rhetorik – Erfolg im Verkauf ist kein Zufall IHK-Fachkraft für Personalwesen Professionell und motiviert – Vertriebstraining kompakt – Modul 2 Praxisworkshop Lean Management Qualitätsmanager (IHK) Unterrichtung für Bewachungspersonal nach § 34a GewO Intensivseminar zur Lohn- und Gehaltsabrechnung Controlling – das Navigationssystem für eine erfolgreiche Unternehmenssteuerung Rechtliche Besonderheiten beim Umgang mit erkrankten Arbeitnehmern Fresh up für erfahrene Ausbilder in der Gastronomie MS Access Anwender Workshop – Vertiefung und Auffrischung für Datenschutzbeauftragte Erfolgreiche Kommunikation im Büro Microsoft Exchange Server 2016/2013 – Administration Unterrichtung für Bewachungspersonal nach § 34a GewO Praxisworkshop Qualitätsmanagement Grundlagen der FMEA – Anwendung eines effektiven Qualitätsmanagementwerkzeugs zur systematischen Fehlervermeidung Prozessvisualisierung mit MS Visio 2013 Ausbildung der Ausbilder Geprüfter Betriebswirt Konflikte in der Ausbildung – eine Chance für den Neubeginn MS Excel Aufbaukurs Aufbauseminar Lohn und Gehalt Aufschieberitis vermeiden – Termindruck entschärfen Geprüfter Fachwirt für Büro- und Projektorganisation
Ort SHL
620 6 16 8 1100 24 4 4 16 40 18 700 700 40 8
ARN SHL SHL SHL SHL SON SHL ARN SHL SON SHL SHL SHL SHL SHL
40 560 24 16 32 620 8 24 16 820 12 50 96 16 140 6 8 80 40 24 20 4 8 16 8 8 42 40 8 16
SHL SHL SHL SHL SHL SHL SHL SHL ARN SHL SHL SHL ARN SHL SON SHL SHL SHL SON SHL SHL ARN SHL SHL SHL SHL SHL SHL SHL SHL
16 96 750 16 16 8 8 560
SHL SON SHL SON SHL SHL SHL SHL
Geprüfte Bilanzbuchhalter besetzen unternehmenswichtige Positionen im Management und ermöglichen durch ihre exzellenten Kenntnisse im Finanzbereich eine erfolgreiche Unternehmensentwicklung. Sie sind in allen Branchen stark nachgefragte Fachkräfte, da die Anwendung des komplexen deutschen Steuerrechts auch bei der Erstellung des Jahresabschlusses profunde und aktuelle Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten voraussetzt.
•	eine zielorientierte Kosten- und Leistungsrechnung als Grundlage für unternehmerische Entscheidungen zu implementieren, •	finanzwirtschaftliche Vorgänge inklusive Investitionsentscheidungen zu planen und abzuwickeln, •	Mitarbeiter zu führen und zu motivieren, Berufsausbildung zu fördern, •	ein internes Kontrollsystem im Unternehmen sicherzustellen.
Der Geprüfte Bilanzbuchhalter ist in der Lage, •	alleinverantwortlich die vielfältigen Aufgaben des betrieblichen Rechnungswesens zu managen, •	Jahresabschlüsse national – und wahlweise international – zu erstellen sowie Bilanzen auszuwerten, •	das aktuelle und relevante Handels- und Steuerrecht richtig anzuwenden,
Die Weiterbildung zum Geprüften Bilanzbuchhalter baut konsequent auf den Erfordernissen der Unternehmer auf. Mit dem IHK-Weiterbildungsabschluss wird „change management“ als Teil der Unternehmenskultur verankert. Der Geprüfte Bilanzbuchhalter verfügt sowohl über praxisgerechte als auch fachübergreifende Kenntnisse und Fertigkeiten, die zur Übernahme von Managementaufgaben befähigen.
Das würdigt auch der Deutsche Qualifizierungsrahmen (DQR), der den Abschluss auf „Bachelor-Niveau, DQR-Niveau 6“ zuordnet. Mitarbeiter mit einem solchen Know-how sind gefragte Fach- und Führungskräfte, denn in den Unternehmen ist klar, dass dieser Kompetenzrahmen für die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens von entscheidender Bedeutung ist. Der zweijährige berufsbegleitende Lehrgang startet im Oktober 2017 im Bildungszentrum der IHK Südthüringen in Suhl-Mäbendorf.
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© Marc Boberach/pixelio.de
Am 30. Juni 2017 hat der Bundestag den Weg freigegeben für eine bundesweite Vereinheitlichung der Übertragungsnetzentengelte. Dies wurde von der IHK Südthüringen bereits vor sieben Jahren gefordert. Allerdings dauert die Umsetzung noch einige Jahre. Erst ab 2019 bis 2022 sollen die Übertragungsnetzentgelte in mehreren Schritten angeglichen werden. Auch wenn sich die IHK Südthüringen eine schnellere Umsetzung gewünscht hätte, wird die Entscheidung des Bundestages begrüßt. Schließlich wird die Vereinheitlichung der
Übertragungsnetzentgelte eine Entlastung für Unternehmen und Bürger in elf von 16 Bundesländern bringen und die bestehende Wettbewerbsverzerrung zu Lasten insbesondere der ostdeutschen Stromverbraucher beenden.
Die Arbeitsgemeinschaft der Thüringer IHKs hat zum Entwurf des „Ersten Gesetz zur Änderung des Thüringer Gaststättengesetzes“ Stellung genommen. Der Entwurf enthält positive (Verkauf in Bäckereicafes) als auch negative (Benachteiligung wegen Herkunft und Religion) Regelungen, wobei letztere zum Teil verfassungsrechtlich als bedenklich bemängelt werden. Aus Sicht der Thüringer Wirtschaft besteht aktuell kein Bedarf, das Thüringer Gaststättengesetz
(ThürGastG) zu ändern. Die zur Disposition stehenden Regelungen sind bereits gesetzlich festgelegt. Jegliche Verschärfungen zu Lasten der Unternehmen wird abgelehnt.
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© Th orbe nW eng
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Die IHK Südthüringen engagiert sich seit 2016 intensiv im Rahmen der Qualitätssicherung und der Umsetzung der neuen Schulförderrichtlinie zur praxisnahen Berufsorientierung. Ein zentrales Thema ist sowohl in der Mitarbeit im Landesausschuss für Berufsbildung als auch in der wirtschaftspolitischen Arbeit der IHK Süd­thüringen die klare Forderung nach Aufnahme der praxisnahen Berufsorientierung in das Thüringer Schulgesetz für alle Schulformen. Es bleibt die klare Forderung nach einheitlichen Strukturen, der Sicherung der finanziellen und personellen Grundlagen der Berufsorientierung in allen Schularten durch das Land und der Förderung von Kooperationsnetzwerken in der Fläche. Diese klare Position wurde im Gespräch mit Wirtschaftskammern und -verbänden am 13. Juni 2017 durch den Thüringer Ministerpräsidenten, Bodo Ramelow, als fachlich richtig und notwendig bestätigt. Mit einem Schreiben an die bildungspolitischen Sprecher der Regierungsfraktionen hat die IHK Süd­ thüringen aktuell diese Forderung bekräftigt.
Dr. Petra Kukuk S 03681 362-151 Y kukuk@suhl.ihk.de
Die IHK Südthüringen sieht die Rückübertragung von kommunalen Aufgaben, die in der Vergangenheit von privatwirtschaftlichen Unternehmen oder Gemeinschaftsunternehmen (ÖPP) verlässlich erbracht wurden, äußerst kritisch, zumal in der Regel nicht davon auszugehen ist, dass die Kommunalisierung des ÖPNV zu einer wirtschaftlich effizienteren Aufgabenerfüllung und damit zu einem nachweisbaren Nutzen für die Bürger führt. Der ÖPNV im Ilm-Kreis genießt einen sehr guten Ruf. Aufgabenträger und Unternehmen reagieren rasch auf Anforderungen von Bürgern und Wirtschaft. Aus Sicht der IHK Südthüringen muss die Aufgabe deshalb darin bestehen, diese funktionierenden Strukturen und damit die
bestehenden Verkehrsbetriebe zu sichern und nicht durch feindliche Übernahmen seitens der Öffentlichen Hand zu zerschlagen. Die IHK fordert, dass der Ilm-Kreis als verlässlicher Partner der Wirtschaft an einer alternativen Lösung arbeitet, um seiner Verantwortung für Unternehmen und Mitarbeiter im Rahmen der bevorstehenden Vergabe der Verkehrsleistungen gerecht zu werden. Ihr Ansprechpartner: e
ixe en/p
Die IHK Südthüringen hat sich im Rahmen eines Partnerschaftsgesprächs zur Investitionsförderung landwirtschaftlicher Betriebe (ILU) gegen einen Förderausschluss von Betrieben ab einer bestimmten Größenklasse ausgesprochen.
Die angedachten Grenzen sind aufgrund der regionalen Betriebsstruktur nicht angebracht, bremsen das Investitionsverhalten und stellen eine deutliche Beeinträchtigung der Attraktivität des ländlichen Raums dar.
Südthüringische Wirtschaft 9/2017 19
WIR SIND DabeI: Mit 4 145 Läufern und Nordic Walkern aus HPT Hochwertige Pharmatechnik 307 Unternehmen hat der Thüringer Wald FirmenGmbH & Co. KG, Neuhaus/Rwg. lauf am gestrigen Mittwoch in Oberhof eine neue Dimension erreicht und zum 8. Mal in Folge einen „Die HPT Hochwertige Pharmatechnik GmbH & Teilnehmerrekord geknackt. Pünktlich um 18:00 Uhr Co. KG ist ein mittelständischer konzernunabhänfiel fürSystemlieferant die riesige Läuferschar der Startschuss,aus giger für Primärpackmittel der die Teilnehmer auf den rund 4,5 km langen Kunststoff, der unter kontrollierten Reinraumbedingungen Komplettverpackungen für Pharmazie, Diagnostik sowie Einzelteile und Baugruppen für die Medizintechnik herstellt. Als einen der größten Arbeitgeber in Neuhaus am Rennweg ist INDUSTRIE INTOUCH Thüringer Wald ein ausgezeichnetes Format, um uns als attraktives und innovatives Unternehmen zu präsentieren. Qualifizierte Mitarbeiter sind unser größtes Kapital
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Wenn Sie Ihr Unternehmen bis zum 15. Mai 2014 anmelden, können Sie sich attraktive Konditionen sichern. Der endgültige Anmelde­ schluss für Unternehmen ist der 30. Juni 2014. Weitere Informationen finden Sie unter: www.industrie-intouch.de.
und wir sind ständig auf der Suche nach engagierten Fachkräften. Zudem verfügt unser Unternehmen über eine Produktion, die nicht nur für unsere Kurs rund um die DKB-Ski-ARENA schickte. Beihier Region etwas ganz besonderes darstellt, denn Top-Bedingungen strahlendem Sonnenschein wird unter streng und kontrollierten Reinraumbedinzog sich ein Band Anlagen vom Grenzadler über die gungen auf buntes modernsten und in einem hoch Wettkampfpisten, die sonst den weltbesten Biathletechnisierten Umfeld gemäß den Grundsätzen einer ten vorbehalten sind. Rund(GMP) 6 500produziert. Firmenläufer guten Herstellungspraxis Unsund ist mitgereiste Fans erlebten in die Nachtstunden sehr daran gelegen, unserbis außergewöhnliches Werk die großartigste Betriebsfeier auch in INDUSTRIE INTOUCH Thüringens. vorzustellen.“
Wir sind uns einerseits unserer Verantwortung zur Sicherung der Arbeitsplätze bewusst und andererseits haben wir erkannt, dass dies nur mit guten Dass es dabei nicht vorrangig gelingen um gute PlatzieFachleuten und Mitarbeitern kann. Ferner rungen ging, sondern um ein positives möchtenund wirZeiten über dieses Veranstaltungsformat Gemeinschaftsgefühl angetretenen natürlich auch unsereinnerhalb Nähe zurder Region Sonneberg Firmen, ist der große Wert der sportlichsten und ihren Menschen zeigen. Wir bieten sowohl im Netzwerkparty Region. „Unsere Unternehmen technischen alsder auch im kaufmännischen Bereich haben beimund Thüringer Wald Firmenlauf erneut ihren über AusWeiterbildung interessante AlternaTeamgeist unter Beweis gestellt. Wir freuen uns, tiven für potenzielle Interessenten.
Nach Übernahme der insolventen NS-Kunststofftechnik im März 2013, die seit ca. 20 Jahren am Standort präsent war, möchten wir die Gelegenheit nutzen, unser „junges“ Unternehmen als wieder (v. l. n. r.) Georg Maier, Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale erstarkten und potenziellen Arbeitgeber in SüdGesellschaft, Dr. Peter Traut, Präsident der Industrie- und Handelskammer Vorsitzender des wir thüringen zu Südthüringen präsentieren. und Im März 2014 haben veranstaltenden forum Thüringer Wald e. V. Cornelia Grimm,unseren Regionalmanagerin forum Thüringer Wald e. ersten Geburtstag feiern können. V. und Manfred Scharfenberger, Präsident der Handwerkskammer Südthüringen sind begeistert von der riesigen TeilnahGeschäftsführer Karl-Heinz Sladek meresonanz und freuen sich auf den Startschuss.
•	Attraktives	Leistungspaket	mit	geringem	Organisationsaufwand •	Starke	öffentliche	Wahrnehmung	und	hohe	Präsenz in den Medien
Das neue Veranstaltungsformat zur Fachkräftegewinnung und Imagepflege – Melden Sie Ihr Unternehmen jetzt an! Das Event INDUSTRIE INTOUCH Thüringer Wald unterstützt die Gewinnung und Sicherung von Fachkräften und bietet für alle Industrieunternehmen und industrienahen Dienstleister im Thür­ inger Wald die ideale Plattform, sich als zukunftsfähiges Unternehmen und attraktiver Arbeit­ geber zu präsentieren, die Bekanntheit in der Region Thüringer Wald zu erhöhen und sich mit anderen Unternehmen zu vernetzen. Begleitet von einer breit angelegten Marketingkampagne öffnen am 29. Oktober 2014 die teilnehmenden Firmen von 17:00 bis 22:00 Uhr ihre Türen und gewähren auf ganz individuelle Weise der Öffentlichkeit exklusive Einblicke hinter die Kulissen, die Produktion oder in verschiedenste Berufe.
dass immer mehr Firmen diese Plattform nutzen, um gemeinsam neue Motivation zu schöpfen und sich zu präsentieren. Der Firmenlauf zeigt so auch, dass wir eine attraktive Region zum Arbeiten und Leben sind“, sagte Dr. Peter Traut, Präsident der Industrie- und Handelskammer Südthüringen (IHK) und Vorsitzender des veranstaltenden forum Thüringer Wald e. V. Gemeinsam mit Georg Maier, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft, begrüßte er die Teilnehmer. Am Ende zählte die Teamleistung, die zur Siegerehrung hervorgehoben wurde. Die traditionelle Sonderwertung „Schnellste Chefin/Schnellster Chef“ wurde unter 30 Chefinnen und 133 Chefs ausgemacht. 148 Auszubildende (39 „Azubinen“, HPT Hochwertige Pharmatechnik 109 Azubis) waren in der Sonderwertung „Schnellste GmbH & Co. KG,Azubi“ Neuhaus/Rwg. Azubine/Schnellster am Start. Im Wettbewerb
Die neue Veranstaltung INDUSTRIe INTOUCH berücksichtigt die regionalen bedürfnisse der Unternehmen im Thüringer Wald und umbietet den Titel „DieVorteile: Aktivsten“ war es bis zur Auswerviele tung der tatsächlich mitgelaufenen Teammitglieder •	Direkte	Kontakte	zu	potenziellen	Fach-	und	spannend. Zum Schluss Nachwuchskräftenhatte die Rennsteig Werkzeuge GmbH aus Viernau mit 110 Teilnehmern die •	Networking,	Stakeholder-und	Imagepflege Nase Das kreativste Team kam in diesem Jahr •	vorn. Vertiefung	von	Kontakten,	z.	B.	nach	aus Barchfeld-Immelborn von der Zahnarztpraxis Berufsinformationsmessen Reinhard. Neu in der Wertung war die Vergabe des •	Individuelle	Gestaltungsfreiheit	bei	der	Titels Unternehmenspräsentation „Kreativste Fangruppe“. Dieser ging an das MVZ Suhl Dr. Siegmund und •	Gemeinschaftslabor Koordinierung	der	Veranstaltung	mit	Kollegen. Food Trucks, Aktionen Ansprechpartnern vor Ortmit Spitzensportlern und nicht zuletzt Live-Musik mit der Band Biba & die Butzemänner sorgten für eine super Atmosphäre und tolleständig After-Run-Party. und eine wir sind auf der Suche nach engagierAlle Ergebnisse ten Fachkräften. unter: Zudem verfügt unser Unternehmen www.thueringer-wald-firmenlauf.de über eine Produktion, die nicht nur für unsere Region etwas ganz besonderes darstellt, denn hier Der Wald FirmenlaufReinraumbedinist ein Projekt wirdThüringer unter streng kontrollierten des forum Thüringer Wald e. V. Ziel die hoch gungen auf modernsten Anlagen undist in es, einem
•	Attraktives	Leistungspaket	mit	geringem	Organisationsaufwand •	Starke	öffentliche	Wahrnehmung	und	hohe	Präsenz in den Medien Wenn Sie Ihr Unternehmen bis zum 15. Mai 2014 anmelden, können Sie sich attraktive Konditionen sichern. Der endgültige Anmelde­ schluss für Unternehmen ist der 30. Juni 2014. Weitere Informationen finden Sie unter: www.industrie-intouch.de. Region Thüringer Wald als attraktiven Arbeitsund Lebensraum zu präsentieren. Im Jahr 2016 nahmen Läufer und Nordic Walker aus zur Wir sind 3 722 uns einerseits unserer Verantwortung 266 Firmen teil. Das Teilnehmerlimit wurde in Sicherung der Arbeitsplätze bewusst und andererdiesem Jahr aufgrund der großen Nachfrage auf seits haben wir erkannt, dass dies nur mit guten 4 750 erhöht. Das Event war dennoch frühzeitig Fachleuten und Mitarbeitern gelingen kann. Ferner ausgebucht. Wald Firmenlauf wird möchten wir Der überThüringer dieses Veranstaltungsformat von der WSRO Skisport GmbH natürlich auch unsere Nähe zurausgerichtet. Region Sonneberg
technisierten Umfeld gemäß den Grundsätzen einer und ihren Menschen zeigen. Wir bieten sowohl im „Die HPT Hochwertige Pharmatechnik GmbH & Ihr CorneliakonzernunabhänGrimm, Regionalmanagerin S 03681 362-231 Yproduziert. grimm@forum-thueringer-wald.de guten Herstellungspraxis (GMP) Uns ist technischen als auch im kaufmännischen Bereich Co. Ansprechpartner:	KG ist ein mittelständischer sehr daran gelegen, unser außergewöhnliches Werk über Aus- und Weiterbildung interessante Alternagiger Systemlieferant für Primärpackmittel aus auch in INDUSTRIE INTOUCH vorzustellen.“ tiven für potenzielle Interessenten. Kunststoff, der unter kontrollierten Reinraumbedingungen Komplettverpackungen für Pharmazie, Weitere Infos: www.hpt.info Diagnostik sowie Einzelteile und Baugruppen für Für uns ist die Teilnahme an diesem Projekt sehr die Medizintechnik herstellt. wichtig und wir wünschen allen Beteiligten einen erfolgreichen Verlauf. Wir freuen uns auf Ihr Interesse und einen interessanten Erfahrungsaustausch Als einen der größten Arbeitgeber in Neuhaus am SonnPlast GmbH, Sonneberg mit Ihnen getreu unserem Motto: Start your career Rennweg ist INDUSTRIE INTOUCH Thüringer Wald with plastics and more!“ ein ausgezeichnetes Format, um uns als attraktives „Die Sonnplast GmbH ist ein kunststoffverarbeiten13 Unternehmen. Alle beteiligten ganz individuelle Weise exklusive Einblicke hinter und innovatives Unternehmen zu präsentieren. desneue Unternehmen in Sonneberg, das mit Unterfast 300 nehmen freuen sichtechnologische auf die Besucher und haben die Kulissen, Produktion und in verschiedenste Weitere Infos:die www.sonnplast.de Qualifizierte Mitarbeiter sind unser größtes Kapital Mitarbeitern durch führende Prointeressante Programme gestrickt. Diese reichen Berufe. Ganz im Sinne von „Industrie zum Anfaszesse Teile und Baugruppen für namhafte Kunden vom Tag der offenen Tür, Firmenrundgängen, sen“ werden Ausbildungsplatz- und Praktikumsder Automobilbranche produziert. Unser UnternehUnternehmenspräsentationen und Besucherforen bewerber, Schul- und Studienabgänger, Pendler men ist sehr gut bei unseren Kunden platziert und und halten oft spezielle Angebote für Schulund und „Rückkehrwillige“, Arbeitssuchende und wird diese erfolgreiche Position weiter ausbauen. Studienabgänger sowie Fachkräfte vor. Auch wechselwillige Berufstätige sowie die interessierte Das Veranstaltungsformat zur Fachkräftegewinstehen Berufsbilder, AusbildungsÖffentlichkeit die Veranstaltung nutzen, um mit Nach Übernahme derJobangebote, insolventen NS-Kunststoffnung und Imagepflege „INDUSTRIE INTOUCH plätze und Karrierechancen in den Unternehmen den Unternehmen auf Tuchfühlung zu gehen. technik im März 2013, die seit ca. 20 Jahren am Thüringer Wald“ steht in den Startlöchern. Und im Mittelpunkt. Zudem können die Besucher mit Standort präsent war, möchten wir die Gelegenheit bei der vierten Auflage der Veranstaltung ist die Geschäftsführern, Personalverantwortlichen Ausführliche Informationen zu „INDUSTRIE nutzen, unser „junges“ Unternehmen als wiederoder Auswahl für die Besucher besonders groß. Denn vielleicht ins inGespräch INTOUCH Thüringer Wald“, die Programme, die erstarktenden undzukünftigen potenziellen Kollegen Arbeitgeber Südin diesem Jahr sind insgesamt 35 Unternehmen kommen und so aus erster Hand einen Einblick in Job- und Ausbildungsplatzangebote der Unterthüringen zu präsentieren. Im März 2014 haben wir aus den verschiedensten Branchen dabei. So die Unternehmen bekommen. nehmen und die Möglichkeit zur kostenfreien unseren ersten Geburtstag feiern können. präsentieren sich in allen fünf Landkreisen der Am Veranstaltungstag öffnen sich ab 16:00 Uhr Anmeldung finden Besucher auf der VeranstalGeschäftsführer Karl-Heinz Sladek Geschäftsführer Christoph Müller Thüringer Wald Region „alte Bekannte“, aber auch die Türen und die Unternehmen gewähren auf tungswebsite: www.industrie-intouch.de
Südthüringische Wirtschaft 9/2017 25
Unter dem Thema „Wirtschaftsethik – brauchen wir das heute noch?“ trafen sich Wirtschaftsjunioren, interessierte Unternehmer und Führungskräfte der Region am 13. Juli 2017 auf der Veste Heldburg. Das besondere Ambiente der Burg, welches Tradition mit Moderne verbindet, bot einen spannenden Rahmen für einen regen Gedankenaustausch. Prof. Dr. Claus Hipp ist wirklich ein Unternehmer der besonderen Art. Er ist nicht nur ein sehr aktiv praktizierender Christ, sondern auch ein Freigeist und Pionier in Sachen werteorientiertes Unternehmertum. Den meisten Menschen ist Hipp bekannt als Vorreiter des ökologischen Landbaus. Claus Hipp steht mit seinem Namen allerdings für mehr als nur Bio-Babynahrung. Er nimmt eine zentrale Rolle hinsichtlich der Etablierung ethischen Verhaltens in der Wirtschaft ein. Bereits in den neunziger Jahren, d. h. lange vor dem Hype um Compliance, Unternehmensleitlinien, CSR & Co. hat er in seinem Unternehmen eine umfassende Ethik-Charta und ein Ethik-Management entwickelt und eingeführt. Diese Charta gibt dem Unternehmen HiPP bis heute den Rahmen für die Gestaltung des internen wie externen Miteinanders. „Das Ethik-Management wurde nicht zum Selbstzweck eingeführt“, so Hipp „sondern um aktiv die Welt, in der wir leben ein Stückchen besser und lebenswerter zu gestalten.“ Claus Hipp berichtete, wie er sein Unternehmen zu einer der bekanntesten deutschen Marken entwickelte und gleichzeitig zu
© WJ Thüringer Wald
Teilnehmer am ersten Tagesworkshop mit Claudia Chinello, JCI Schweiz Deputy President 2017
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Gesprächsrunde mit Prof. Dr. Claus Hipp
einem Symbol für ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit wurde. Hipps Anspruch ist es, dem Vorwurf, dass gerade die Wirtschaft und damit auch die Unternehmerschaft den Verfall der gesellschaftlichen (Werte-) Ordnung vorantreibe, überzeugend entgegenzutreten. Insbesondere inhabergeführte Unternehmen nehmen seiner Meinung nach eine besondere Rolle ein, denn gerade dort hat Nachhaltigkeit in all seinen Facetten einen weitaus höheren Stellenwert als der kurzfristige Gewinn. Ein faires Miteinander ist die Basis für langfristigen Erfolg. Nicht alles, was legal ist, ist auch legitim.
Es war eine wirklich spannende Runde mit guten Diskussionen. Die wichtigste Quintessenz des Abends war allerdings, dass Unternehmer und auch Führungskräfte nur durch eigenes Mittun und Vorbildwirkung positiv Einfluss nehmen können. „Jammern bringt nichts!“, so Claus Hipp. „Engagement ist gefragt, im eigenen Unternehmen, der Kommune oder auch in der hiesigen IHK selbst.“ Und auch hier ist er ein Vorbild. War er doch schließlich selbst viele Jahre Präsident der IHK für München und Oberbayern sowie Ehrenpräsident der Deutsch-Russischen Außenhandelskammer in Moskau.
An einem Workshop der ganz besonderen Art nahmen unlängst wieder über 30 Teilnehmer der WJ Thüringer Wald Akademie auf Schloss Elgersburg teil. Persönliche Werte, das Gewinnen und Verlieren, das persönliche Ego und die Abwehr von Manipulationstechniken standen im Mittelpunkt des ersten Poker-Workshops im Thüringer Wald. Das Pokern viele Gemeinsamkeiten zum Business-Alltag aufweist und welche Techniken für das Geschäftsleben adaptierbar sind, wurde den Teilnehmern direkt aus erster Hand berichtet: Claudia Chinello, aktuell JCI Schweiz Deputy President 2017 und Mitglied bei JCI Zürich, lehrt als Semi-Pokerprofi und Pokertrainerin seit über zehn Jahren Privatpersonen und Firmenteams Pokerspielen und wie man mittels Spielstrategien mehr Spaß und Erfolg im Business hat. Das nicht nur das Thema als solches Interesse hervor ruf, sondern auch das Konzept der WJ Thüringer Wald Akademie über die Region hinaus
überzeugt, konnte in diesem Workshop mit der Ehrung des 200. Teilnehmers (Florian Höldl von den WJ Schweinfurt) unter Beweis gestellt werden. Weitere Informationen zu den Wirtschaftsjunioren unter: SCHMALKALDEN-MEININGEN
Während es durchaus zahlreiche Unternehmen im Thüringer Wald gibt, die sich bereits sehr aktiv an vorderster Front der Innovation bewegen, steht ein Großteil der lokalen KMU zunehmend vor der Herausforderung im globalen Innovationswettbewerb zu bestehen und entsprechende Strategien zu entwickeln. Durch öffentlich geförderte Beratungsleistung sollen diese Unternehmen dabei unterstützt werden, Inspiration für die Weiterentwicklung ihres Geschäfts zu bekommen und konkrete Projekte im Bereich Produkt- und Unternehmensentwicklung zu initiieren. Im Projekt „Zukunft ThüringerWald“ hat die IHK Südthüringen die Koordination der „Innovationsund Strategieoffensive im Thüringer Wald“ übernommen. Das Beratungs- und Vernetzungsprojekt wird im Rahmen des Thüringer Zentrums für Existenzgründungen und Unternehmertum (ThEx) eingebunden. Ziel ist es, innovationsinterssierte KMU bei der Erarbeitung von Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsstrategien zu unterstützen und mit den regionalen Akteuren zu vernetzen. Dazu wird die IHK Südthüringen gemeinsam mit der Ellipsis
GmbH und der RKW Thüringen GmbH auf Basis festgelegter Kriterien potenzielle Unternehmen zur Teilnahme an der Innovations- und Strategieoffensive ansprechen. Für das Projekt konnten Experten gewonnen werden, die über langjährige Erfahrungen in der Innovations- und Strategieentwicklung sowie der regionalen Wirtschaftsförderung verfügen. Diese Innovationsbotschafter werden in Besuchen vor Ort für das Thema sensibilisieren und den Stand der Innovationsfähigkeit und -bereitschaft der Unternehmer ermitteln. Auf Basis detaillierter Analysen und Auswertungen sollen aus diesem Kreis KMU gewonnen und bei der Strategieentwicklung für Produkt-, Verfahrens- oder Marktinnovationen unterstützt werden. In die Kooperation werden sich die Hochschule Schmalkalden, die Gesellschaft für Fertigungstechnik und Entwicklung e. V. (GFE) und das Technologie-, Gründer und Förderzentrum Schmalkalden, die den Innovationscampus Smalcalda bilden, aktiv einbringen, um Kompetenzen zu bündeln, das Know-how der Akteure zielgerichtet einzusetzen sowie die regionalen Kooperationen, insbesondere im Technologietransfer zu verstärken.
Die Verordnung über Verdunstungskühlanlagen, Kühltürme und Nassabscheider (42. BImSchV) ist am 19. Juli 2017 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden. Damit traten umfangreiche Prüfpflichten für Anlagenbetreiber ab 20. August 2017 in Kraft. Bestehende Anlagen, die bisher keine Laboruntersuchungen durchführen mussten, müssen dies bis zum 16. September 2017 erstmalig vornehmen lassen. Neu geregelt sind auch die Führung eines Betriebstagebuchs und die Festlegung von Maßnahmen, die bei einem Anstieg bzw. einer Überschreitung von Prüf- und Maßnahmenwerten getroffen werden müssen. Detaillierte Informationen finden Sie unter www.suhl.ihk.de (Dok.-Nr. 41134) In der geänderten Technischen Anleitung zum Schutz gegen Lärm (TA Lärm), die am 8. Juni 2017 im Bundesanzeiger veröffentlicht wurde, ist festgelegt, dass in der neuen Gebietskategorie „Urbane Gebiete“ die gewerbliche Gesamtbelastung durch anlagenbezogene Geräusche die Richtwerte von 63 dB(A) tags und 45 dB(A) nachts nicht
überschreiten werden soll. Weitere Informationen sind unter www.suhl.ihk.de (Dok.-Nr. 40866) zu finden. Das Hochwasserschutzgesetz II ist am 5. Juli 2017 im Bundesgesetzblatt verkündet worden und soll die Planung von Hochwasserschutzmaßnahmen zukünftig beschleunigen. Dazu sollen beschleunigte Enteignungsverfahren im Zuge der Planfeststellung eingeführt, mögliche Ausgleichsmaßnahmen für Rückhalteflächen erweitert und Vorkaufsrechte gewährt werden. In Überschwemmungsgebieten, in denen ein Hochwasserereignis statistisch einmal in 100 Jahren zu erwarten ist (HQ 100), ist die Ausweitung oder Ergänzung von Baugebieten weiterhin nur in Ausnahmefällen zulässig. Neu ist, dass von diesen Vorhaben keine negativen Auswirkungen auf Oberund Unterlieger erwartet werden dürfen. Außerdem sollen bei Änderungen oder Ergänzungen von Bebauungsplänen nun nachteilige Auswirkungen auf Ober- und Unterlieger sowie Hochwasserschutz vermieden und eine hochwasserangepasste Bauweise berücksichtigt werden. Auch das Lagern
Im zweiten Teil des Modellprojektes werden Wissenschaftstransfer-Impulsveranstaltungen als Know-how Transfer Roadshows in verschiedenen Unternehmen des IHK-Bezirks Südthüringen stattfinden. Dabei sollen aktuelle, praxisnahe Erkenntnisse der Forschung präsentiert und deren Umsetzung in dem gastgebenden KMU vorgestellt werden. Dies auch mit dem Ziel, den Transfer zwischen lokaler Unternehmerschaft und Wissenschaft einerseits aber auch Kooperationen zwischen den regionalen KMU zu ermöglichen. Ihr Ansprechpartner: Hartmuth Röser S 03681 362-223 Y roeser@suhl.ihk.de Weitere Informationen unter: www.suhl.ihk.de
wassergefährdender Stoffe außerhalb von Anlagen ist hier zukünftig untersagt. Weitere Informationen stehen unter www.suhl.ihk.de (Dok.-Nr. 33077) zur Verfügung. Ihr Ansprechpartner: Dr. Janet Nußbicker-Lux S 03681 362-174 Y nussbicker-lux@suhl.ihk.de
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Heizen, Schmelzen, Trocknen, Kälteerzeugung, Vorwärmung … Die Einsatzmöglichkeiten zur Nutzung von Abwärme sind vielfältig. Oft sind jedoch die Abwärmepotenziale in den Unternehmen und wie diese nutzbar gemacht werden können, nicht ausreichend bekannt. Der Praxisleitfaden „Abwärmenutzung in Unternehmen“ stellt verschiedene Möglichkeiten zur Nutzung von Abwärme für die
Gebäudebeheizung und Brauchwassererwärmung, für die Rückverstromung sowie für die abwärmegetriebene Kälteerzeugung vor. Auch auf Fragen zu Contracting wird ausführlich eingegangen. Tritt in Ihrem Unternehmen Abwärme aus der Drucklufterzeugung, der Prozessabluft, aus Kühlwasser oder anderen Anwendungen auf, die nutzbar gemacht werden soll? Dann finden Sie Hinweise zu
Umsetzungsmöglichkeiten im Leitfaden zur Abwärmenutzung unter: www.suhl.ihk.de (Dok.-Nr. 32824). Ihr Ansprechpartner: Dr. Janet Nußbicker-Lux S 03681 362-174 Y nussbicker-lux@suhl.ihk.de
Insgesamt zwölf Phthalatverbindungen, Ester und weitere besonders besorgniserregende Stoffe (SVHC) wurden von der Kommission der Europäischen Union in den Anhang XIV der europäischen Chemikalienverordnung (REACH) aufgenommen. Im Anhang XIV sind die zulassungspflichtigen Stoffe verzeichnet, die dann nur noch nach erfolgreicher Zulassung verwendet werden dürfen. Dazu müssen Unternehmen einzelfallbezogene Zulassungsverfahren bei der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) und EU-Kommission durchlaufen. Die betroffenen Stoffe, unter denen auch solche sind, die als Weichmacher genutzt werden, sowie weitere Informationen und den Link zur ECHA finden Sie unter www.suhl.ihk.de (Dok.-Nr. 37640).
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Zum nunmehr fünften Mal findet der Thüringer Umwelttag statt, den die Thüringer IHKs ins Leben gerufen haben, um über aktuelle umweltrelevante Themen zu informieren und einen intensiven Erfahrungsaustausch zwischen Experten aus Unternehmen, Politik und der Verwaltung zu ermöglichen. Der Thüringer Umwelttag 2017
findet statt am 26. Oktober 2017. Es werden vor allem aktuelle Fragestellungen zu abfallrechtlichen Themen, wie der novellierten Gewerbeabfallverordnung, diskutiert. Aber auch auf die Rechte und Pflichten von Betriebsbeauftragten für Umweltschutz, z. B. Abfall-, oder Störfallbeauftragte, wird detailliert eingegangen. Zwei weitere Schwerpunkte
bilden die Themenbereiche „Immissionen“ und „Chemikalien“. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen und können weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung in der IHK-Veranstaltungsdatenbank finden unter: www.suhl.ihk.de/Veranstaltungen
Unternehmen mit einem Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001 müssen Energiekennzahlen ermitteln, um Vergleiche vornehmen zu können. Wie geeignete Energieleistungskennzahlen gebildet, dargestellt und für Bewertungen genutzt werden können, wird in der Veranstaltung „Energiekennzahlen in der Unternehmenspraxis“ ausführlich dargestellt. Die Veranstaltung richtet sich sowohl an die
Energiemanagementbeauftragten in Unternehmen als auch an die Geschäftsführung und findet am 21. September 2017 von 09:00 bis 12:30 Uhr im Haus der Wirtschaft Suhl statt.
Beide Veranstaltungen finden in der IHK Südthüringen, Bahnhofstraße 4 – 8, in Suhl statt. Ihr Ansprechpartner:
Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung unter: www.suhl.ihk.de/Veranstaltungen
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Zur Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit Thüringer Unternehmen gewährt das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft (TMWWDG) Zuwendungen in Form von Zuschüssen für Maßnahmen zur Erschließung von Absatzmärkten im Ausland und hat zum 1. August 2017 die Richtlinie zur einzelbetrieblichen Außenwirtschaftsförderung überarbeitet und neu in Kraft gesetzt. Die einzelbetriebliche Außenwirtschaftsförderung erfolgt weiterhin in Form von nicht rückzahlbaren Zuschüssen, die als Projektförderung in Form von Festbetragsfinanzierungen gewährt werden. Zuwendungsempfänger können Thüringer KMU des verarbeitenden Gewerbes sowie der wirtschaftsnahen Dienstleistungen sein.
Fördergegenstände des Programms sind: •	Messeförderung: Förderfähig sind Beteiligungen (ohne direkten Verkauf von Produkten an Endverbraucher) in Form von Einzelständen an internationalen Messen im Ausland und Messen in Deutschland, soweit die Messen in der „AUMA-Messedatenbank Deutschland“ (www. auma.de) als Messen mit der AUMA-Kategorie international gekennzeichnet sind. –	mit einem Pauschalfördersatz von 4.000 EUR •	Förderung von Kontaktanbahnungskosten im Ausland: Förderfähig sind Maßnahmen zur Kontaktanbahnung und -vermittlung zu ausländischen Geschäftspartnern, die mit einer persönlichen Kontaktaufnahme des Antragstellers
zu den vermittelten Kontakten verbunden ist. Die förderfähigen Leistungen können nur durch Berater oder Beratungsunternehmen, die in dem Formblatt „Vom TMWWDG anerkannte Beratungsunternehmen für Kontaktanbahnungen im Ausland“ gelistet sind, erbracht werden. –	mit einem Pauschalfördersatz von 1.600 EUR Die bisher mögliche Förderung von Imagemaßnahmen wurde als Fördergegenstand gestrichen, dafür jedoch die Pauschalen der beiden anderen Fördertatbestände erhöht. Die einzelbetrieblichen Zuwendungen werden von der Thüringer Aufbaubank (TAB) im Auftrag des TMWWDG gewährt.
Weiterführende Informationen sowie Antragsformulare finden Sie unter: www.aufbaubank.de – Einzelbetriebliche Außenwirtschaftsförderung
Warenursprung und Präferenzen – Was Exporteure wissen müssen
Praxisseminar: Das Internet als Hilfsmittel zur Exportkontrolle
Das amerikanische Re-Exportrecht – Was deutsche Firmen zu beachten haben
Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie in der IHK-Veranstaltungsdatenbank unter: www.suhl.ihk.de/Veranstaltungen
30 Südthüringische Wirtschaft 9/2017
Die IHKs aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen organisieren in diesem Jahr den 9. Mitteldeutschen Exporttag zum Thema „Der Unternehmer haftet immer! Rechtsfragen im internationalen Geschäft“ in der IHK Magdeburg. Der Mitteldeutsche Exporttag hat sich inzwischen als eine der wichtigsten Informations- und Kommunikationsveranstaltungen fest im mitteldeutschen Raum etabliert. In diesem Jahr stehen unterschiedliche Rechtsthemen im Fokus der Impulsvorträge und Workshops. Nutzen Sie das Angebot zu Gesprächen mit den Experten und profitieren Sie von deren Fachwissen. Erfahren Sie, wie Sie die Exportkontrolle in Ihrem Unternehmen rechtskonform und effizient umsetzen und wie Sie ein unternehmensspezifisches Forderungsmanagement einführen und gestalten können. Neben diesen Informationen erhalten Sie auf dem 9. Mitteldeutschen Exporttag Hinweise zur rechtssicheren Gestaltung internationaler Verträge und zum Schutz Ihrer Waren vor Produktpiraterie. Kommen Sie vorbei und Netzwerken Sie mit Experten und anderen Unternehmern!
Sichern Sie sich Ihre Teilnahme und registrieren Sie sich per Online-Anmeldung oder per Anmeldeformular. Weiterführende Informationen zu Ablauf, Inhalten und Anmeldung finden Sie unter: www.suhl.ihk.de (Dok.-Nr. 36370)
Am 14. April 2016 verabschiedete das Europäische Parlament die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO). Sie ist am 25. Mai 2016 in Kraft getreten, gilt aber erst nach einer zweijährigen Übergangsfrist. Dieser Zeitraum dient den nationalen Gesetzgebern, die bisher geltenden Gesetze, wie das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) anzupassen. Unternehmen sind angehalten, die Übergangszeit bis zum gültig werden der Verordnung zu nutzen, um die internen Datenverarbeitungsprozesse auf Anpassungsbedarf zu überprüfen. Außerdem sollte bei Neuanschaffungen von Datensystemen darauf geachtet werden, dass diese, soweit zum jetzigen Zeitpunkt möglich, die neuen Datenschutzregelungen bereits berücksichtigen. Jedenfalls ab dem 25. Mai 2018 wird die DS-GVO die bisherige EG-Datenschutzrichtlinie 95/46 und die nationalen Vorschriften wie das BDSG in weiten Teilen ablösen bzw. ersetzen. Die DS-GVO gilt direkt, d. h. Unternehmen müssen sowohl den Text der Verordnung als auch das Nachfolgegesetz zum BDSG als Rechtsgrundlagen für den Datenschutz verwenden. Was regelt die DS-GVO und was sind ihre Grundsätze? Beim Datenschutz geht es um den Schutz personenbezogener Daten. Davon sind alle Informationen betroffen, die sich auf eine bestimmte oder bestimmbare natürliche Person beziehen, wie zum Beispiel: Name, Geburtsdatum oder IP-Adresse. Der Anwendungsbereich der DS-GVO ist sehr weit gefasst. Es geht um den Schutz dieser Daten als Ausfluss des Persönlichkeitsrechts einer jeden Person. Artikel 5 der DS-GVO beinhaltet die Grundsätze, die bei einer automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten zu beachten sind: Da die Verarbeitung personenbezogener Daten in das verfassungsrechtlich geschützte Persönlichkeitsrecht eingreift, ist eine Datenverarbeitung grundsätzlich verboten. Nur, wenn sie z. B. gesetzlich erlaubt oder auf Einwilligung der betroffenen Person beruht, ist sie erlaubt (Verbot mit Erlaubnisvorbehalt). Die Verarbeitung ist dann rechtmäßig, wenn sie auf einer entsprechenden Grundlage beruht (Rechtsgrundlage, Einwilligung, usw.) und der Zweck der Verarbeitung von der Rechtsgrundlage bzw. der Einwilligung umfasst ist (Rechtmäßigkeit). Die betroffene Person muss wissen, wer welche Daten für welchen Zweck verarbeitet. Daher gibt es umfangreiche Betroffenenrechte (z. B. Informationspflichten, Auskunftsrechte, Recht auf Berichtigung der Daten) (Transparenzgrundsatz). Die Daten dürfen nur für die genannten Zwecke verarbeitet werden. Ausnahmen sind vorgesehen für sogenannte kompatible Zwecke, also Zweckänderungen, die aber mit dem
ursprünglichen Zweck eng zusammenhängen (Zweckbindung). Es dürfen nur die personenbezogenen Daten verarbeitet werden, die für die Zweckerreichung notwendig sind (Datenminimierung). Die Daten müssen richtig sein, anderenfalls müssen sie berichtigt oder gelöscht werden (Richtigkeit). Die Datensparsamkeit ist hierbei zu beachten, also die Frage, wann Daten nicht mehr benötigt und daher gelöscht werden können. Zudem sind alle Möglichkeiten zur Anonymisierung von Daten zu nutzen (Speicherbegrenzung). Die DS-GVO verknüpft sehr stark den Datenschutz mit der Technik. Die IT-Verfahren müssen somit schon von Anfang an darauf ausgerichtet sein, möglichst wenig personenbezogene Daten verarbeiten zu können (Integrität und Vertraulichkeit). Die verantwortliche Stelle, also das Unternehmen oder die Institution, sind verantwortlich für den Datenschutz und seine Beachtung. Dazu ist ein Datenschutzmanagement notwendig – natürlich abhängig von der Größe des Unternehmens, der personenbezogenen Daten, die verarbeitet werden und der Menge und der Qualität der Daten. Zumindest muss auch in kleineren und mittleren Unternehmen ein Mindestmaß an Dokumentation vorhanden sein, um die Einhaltung des Datenschutzes nachweisen zu können. Denn die Verletzung der Datenschutzpflichten zieht empfindliche Bußgelder nach sich (Grundsatz der Rechenschaftspflicht). Ihr Ansprechpartner: Holger Fischer S 03681 362-114 Y fischerh@suhl.ihk.de Südthüringische Wirtschaft 9/2017 31
Das Umsetzungsgesetz zur europäischen Vertriebsrichtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) wurde vom Bundestag Ende Juni 2017 beschlossen und vom Bundesrat am 7. Juli 2017 gebilligt. Damit tritt eine Reihe von Änderungen mit dem IDD-Umsetzungsgesetz am 23. Februar 2018 in Kraft. In diesem Rahmen können Versicherungsmakler nunmehr aufatmen, denn zwei der zunächst nachteiligen Regelungen im Gesetzesentwurf wurden zuletzt gestrichen. Das ursprüngliche Ziel, die Stärkung der Beratung gegen Honorar, wurde abgemildert und das geplante Honorarannahmeverbot für Versicherungsmakler im Privatkundenbereich gekippt. Makler können künftig weiterhin zwischen Provision und Honorar wählen. Für Vertreter und Berater bleibt es jedoch beim Verbot der Annahme von Honorar für Vertreter bzw. Provision für Berater. Ebenfalls ist die Regelung zur sogenannten Doppelbetreuungspflicht entfallen, welche den Versicherungsunternehmen die Betreuung von Kunden mit Maklervollmacht oder aber die Beaufsichtigung der Versicherungsmakler auferlegt hätte. Offen bleibt aber noch die konkrete Ausgestaltung der Pflicht zur Weiterbildung über 15 Pflichtstunden
pro Jahr. Diese gilt nun für alle Versicherungsvermittler sowie deren mit dem Versicherungsvertrieb betrauten Angestellten, soweit es sich nicht ausschließlich um die Vermittlung von Versicherungen handelt, die eine Zusatzleistung zur Lieferung einer Ware oder zur Erbringung einer Dienstleistung darstellt. Die Einzelheiten werden erst mit der zu erlassenden Verordnung endgültig festgelegt. Der Bundesrat spricht sich in diesem Zusammenhang allerdings dafür aus, eine pauschale Festsetzung der Ausbildungsanforderungen zu vermeiden und auf eine individualisierte Fortbildung, zugeschnitten auf die berufsgruppenspezifische Beratung und vermittelten Produkte, hinzuwirken. Neu eingeführt wird eine Registerpflicht für leitende Angestellte. Diese sind nunmehr unverzüglich nach Aufnahme der Tätigkeit ins Vermittlerregister einzutragen.
Der Bundestag hat am 22. Juni 2017 das „Gesetz zur Einführung einer Berufszulassungsregelung für gewerbliche Immobilienmakler und Wohnimmobilienverwalter“ beschlossen. Der Bundesrat muss dem Gesetz noch zustimmen. Für Immobilienverwalter werden erstmals eine Zulassungspflicht und weitere Voraussetzungen eingeführt. Auf Immobilienmakler kommt zusätzlich zur bereits bestehenden Zulassungspflicht eine Fortbildungspflicht zu. Das ergibt sich aus dem „Gesetz zur Einführung einer Berufszulassungsregelung für gewerbliche Immobilienmakler und Wohnimmobilienverwalter“, das der Bundestag beschlossen hat. Statt des ursprünglich geplanten Sachkundenachweises wird eine Fortbildungspflicht eingeführt. Folgende Verhandlungsergebnisse wurden vom Bundestag beschlossen: •	Für Wohneigentumsverwalter (WEG-Verwalter) und für Mietwohnungsverwalter (für Dritte) wird mit dem neuen Gesetz erstmalig eine Erlaubnispflicht eingeführt. Die Erlaubnispflicht beginnt sechs Monate nach Inkrafttreten des Gesetzes (also ca. November 2018 oder Januar 2019) Bereits am Markt tätige
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Immobilienmakler müssen keine neue Erlaubnis beantragen. Wie schon im bestehenden Recht reichen hier Zuverlässigkeit und geordnete Vermögensverhältnisse als Erlaubniskriterien aus. •	Erlaubnisvoraussetzungen: Für die Erlaubniserteilung nach § 34 c Gewerbeordnung (GewO) müssen Antragsteller künftig persönliche Zuverlässigkeit und geordnete Vermögensverhältnisse sowie den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung nachweisen (letztere nur für Wohnimmobilienverwalter, nicht für Immobilienmakler). Ein Sachkundenachweis ist nicht Erlaubnisvoraussetzung. Stattdessen wird eine Weiterbildungspflicht eingeführt. Fortbildungspflicht: Die Weiterbildungspflicht umfasst 20 Zeitstunden innerhalb von drei Jahren. Für Personen mit den Berufsabschlüssen „Immobilienkaufmann“ und „Immobilienfachwirt“ setzt die Fortbildungspflicht erst nach drei Jahren nach Aufnahme der Tätigkeit ein. Die
Darüber hinaus werden neue Informationspflichten eingeführt. Künftig sind weitere Auskünfte bei Restschuldversicherungen und bei Versicherungen mit Überschussbeteiligung zu erteilen. Im Zuge der Umsetzung der Richtlinie wird ab dem 23. Februar 2018 auch eine Beschwerdestelle eingerichtet. Diese Beschwerdestelle soll Meldungen von Verbrauchern und anderen Betroffenen über tatsächliche Verstöße gegen das Umsetzungsgesetz, z. B. die Nichtbeachtung der Informationspflichten, auch anonym, entgegen nehmen. Grundsätzliche Informationen zur Erlaubnispflicht und zur Sachkundeprüfung für Versicherungsvermittler erhalten Sie auf der Homepage der IHK Süd­ thüringen unter: www.suhl.ihk.de (Dok.-Nr. 8890).
Weiterbildungspflicht gilt auch für die bei der erlaubnispflichtigen Tätigkeit mitwirkenden Mitarbeiter. Die Art und Weise der Weiterbildungen, welche gegenüber der zuständigen Erlaubnisbehörde nachzuweisen sind, werden in einer gesonderten Verordnung (MaBV) geregelt. Entwürfe hierzu liegen noch nicht vor. Verstöße gegen die Nachweispflicht können mit einem Bußgeld geahndet werden. Der Bundesrat wird über das Gesetz am 22. September 2017 beraten. Die Neuregelungen treten dann neun Monate nach der Verkündung in Kraft, frühestens am 1. Juli 2018. Immobilienverwalter haben nach Inkrafttreten der neuen Regelungen dann nochmals sechs Monate Zeit, um die nach § 34c Gewerbeordnung erforderliche Erlaubnis zu beantragen. Ihr Ansprechpartner: Christine Zohles S 03681 362-412 Y zohles@suhl.ihk.de
Jahren wird der Pflege-Mindestlohn weiter steigen. Die Verordnung und damit der Pflege-Mindestlohn gelten bundesweit auch für nicht tarifgebundene Arbeitgeber und Arbeitnehmer in der Pflegebranche, ambulant wie stationär, nicht jedoch in Privathaushalten. Dort gilt der gesetzliche Mindestlohn von 8,84 Euro pro Stunde. Mindestlöhne sind nur eine Grenze nach unten. Angestellte Pflegefachkräfte werden in der Regel höher vergütet, beispielsweise nach Tarifvertrag. Die Höhe tariflicher Entgelte vereinbaren die Tarifvertragsparteien. In welche Entgeltgruppe die einzelne Pflegekraft dann eingestuft wird, hängt von mehreren Faktoren ab, etwa dem konkreten Aufgabengebiet, der Qualifikation und Leitungsverantwortung. Zudem fallen in der Pflege oft Zulagen durch Schichtdienste an.
Ab dem 1. November 2017 gilt für die Pflegebranche ein neuer Mindestlohn: 10,20 Euro brutto pro Stunde in den alten Bundesländern, 9,50 Euro brutto pro Stunde in den neuen Bundesländern. Das sieht die Dritte Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen für die Pflegebranche vor. Von diesem Mindestlohn, der über dem gesetzlichen Mindestlohn von 8,84 Euro brutto pro Stunde liegt, profitieren vor allem Pflegekräfte. In den kommenden
Herausgeber: Industrie- und Handelskammer Südthüringen, Bahnhofstraße 4 – 8, 98527 Suhl Telefon: 03681 362-0 Telefax: 03681 362-100 Internet: www.suhl.ihk.de E-Mail: info@suhl.ihk.de Druckauflage: 10 710 Exemplare (II. Quartal 2016 - IVW Geprüft) Erscheinungsweise: Neunmal jährlich Herausgabedatum: 07.09.2017
Titelbild: © Collage: Rudyanto Wijaya/fotolia.com, IHK Südthüringen
Anzeigen und Verlag: Prüfer Medienmarketing Endriß & Rosenberger GmbH Schlösserstr. 39, 99084 Erfurt Tel. 0361 5668194, Fax 5668196 Anzeigenverwaltung: Gudrun Wenske Anzeigenleiter: Achim Hartkopf medienmarketing.erfurt@pruefer.com www.pruefer.com Anzeigenschluss: Am 10. des Vormonats Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 4 ab 2017
Die IHK Südthüringen führt monatlich eine Beratung zu Fragen des gewerblichen Rechtsschutzes durch. Hier erhalten interessierte IHK-Mitglieder eine kostenfreie Erstberatung zu Fragen in Verbindung mit Marken, Patenten, Gebrauchs- und Geschmacksmustern, zum Verfahren und zu Kosten einschließlich Fördermöglichkeiten. Die Termine werden in der IHK-Zeitschrift "Südthüringische Wirtschaft" und in der IHK-Veranstaltungsdatenbank unter www.suhl.ihk.de jeweils rechtzeitig bekannt gegeben. Im IHK-Bezirk ansässige Patent- bzw. Rechtsanwälte stellen sich dankenswerterweise für diese Tätigkeit zur Verfügung.
Mit Namen oder Signum gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der IHK Südthüringen wieder. Zur sprachlichen Vereinfachung und besseren Lesbarkeit wird bei Formulierungen, die sich auf Personen beziehen, auf die ausdrückliche Nennung der weiblichen Form verzichtet. „Südthüringische Wirtschaft" ist das offizielle Mitteilungsblatt der IHK Südthüringen. Der Bezug der IHK-Zeitschrift erfolgt im Rahmen der grundsätzlichen Beitragspflicht als Mitglied der IHK.
Die Termine für 2017 sind wie folgt geplant: 21.09.	Patentanwalt Dr. Hans-Dieter Schmalz 19.10.	Rechtsanwalt Dr. Frank Weihrauch 16.11.	Patentanwalt Dr. Hans-Dieter Schmalz 14.12.	Rechtsanwalt Dr. Frank Weihrauch
Die Anmeldung zu den einzelnen Beratungsterminen ist erforderlich.
Cindy Funk S 03681 362-202 Y funk@suhl.ihk.de
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Wahl zur IHK-Vollversammlung 2017 Wählen Sie Ihre regionalen Branchenvertreter! Wahlfrist: 29.09.2017 bis 27.10.2017, 14:00 Uhr
Wahlgruppen I
Gemäß § 11 Absatz 7, § 20 der Wahlordnung der IHK Südthüringen vom 06.12.2016 macht der Wahlausschuss die gültigen Kandidatenlisten auf der Internetseite der IHK Südthüringen unter www.suhl.ihk.de bekannt. Sie werden nachrichtlich in der Südthüringischen Wirtschaft, Ausgabe 9/2017, veröffentlicht.
Bekanntmachung der gültigen Kandidatenlisten Der Wahlausschuss hat in seinen Sitzungen am 10.07.2017 und 03.08.2017 die Wahlbewerbungen geprüft, die innerhalb der Frist vom 07.06.2017 bis 04.07.2017 und in der für die Wahlgruppe II (Energie- und Wasserwirtschaft, Bergbau, Land- und Forstwirtschaft) Wahlbezirk 1 (Landkreis Schmalkalden-Meiningen, Ilm-Kreis, Landkreis Hildburghausen, Landkreis Sonneberg, Kreisfreie Stadt Suhl), Wahlgruppe III (Großhandel, Einzelhandel und Handelsvermittler) Wahlbezirk 1 (Landkreis Schmalkalden-Meiningen) und Wahlbezirk 3 (Landkreis Hildburghausen) sowie Wahlgruppe VII (Sonstige Dienstleistungen) Wahlbezirk 4 (Landkreis Sonneberg) gesetzten Nachfrist vom 19.07.2017 bis 01.08.2017 eingegangen sind. Für die 48 Sitze der neu zu wählenden Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Südthüringen sind insgesamt 82 gültige (und 0 ungültige) Kandidatenbewerbungen eingegangen. Der Wahlausschuss hat die gültigen Wahlbewerbungen nach § 11 Absatz 1 der Wahlordnung in alphabetischer Reihenfolge der ersten Familiennamen der Kandidaten zu Kandidatenlisten zusammengefasst und macht diese mit folgenden Angaben der Kandidaten gemäß § 11 Absatz 7 der Wahlordnung bekannt: Familienname, Vorname, Funktion im Unternehmen und Bezeichnung des IHK-zugehörigen Unternehmens. Darüber hinaus hat der Wahlausschuss in seiner Sitzung am 03.08.2017 beschlossen, zu den Kandidaten die Anschrift der IHK-zugehörigen Unternehmen, die Anzahl der Kandidaten und die Anzahl der Sitze je Wahlgruppe und Wahlbezirk in der Bekanntmachung der Kandidatenlisten mit anzugeben. Darauf weist der Wahlausschuss gemäß § 11 Absatz 7 Satz 2 der Wahlordnung hin. 2
Landkreis Schmalkalden-Meiningen 5 Sitze
Tim Kotschate Prokurist
STRABAG AG Bereich Süd-Thüringen An der Salzbrücke 98617 Ritschenhausen
Dr. Olaf Kiesewetter Geschäftsführer
UST Umweltsensortechnik GmbH Dieselstraße 2 und 4 98716 Geschwenda
Olaf Mollenhauer Prokurist
Kompass GmbH Ehrenbergstraße 11 98693 Ilmenau
Stefan Schneider Vorstandsvorsitzender
BN Automation AG Gewerbepark „Am Wald“ 5a 98693 Ilmenau
Andreas Schmidt Geschäftsführender Gesellschafter VR Automotive Dichtungssysteme GmbH Crock Alte Eisfelder Straße 11 98673 Auengrund
Michael Petry Geschäftsführer
GBneuhaus GmbH Am Herrnberg 10 98724 Neuhaus/Rwg.
Frank Hartwig Geschäftsführer
Dirk Rabestein Geschäftsführer
CDA GmbH Am Mittelrain 11 98529 Suhl
SHT Suhler Hebezeugtechnik GmbH W.-G.-Spangenberg-Straße 18 98529 Suhl
Steffen Hähnlein Geschäftsführer
Stadtwerke Sonneberg GmbH Bahnhofsplatz 1 96515 Sonneberg
Hans-Georg Naumann Geschäftsführer
S+N Baustoffmarkt Schmalkalden GmbH & Co. Betriebs-KG Kasseler Straße 52 98574 Schmalkalden
Steffen Bock Geschäftsführer operatives Geschäft
Bock Handelsunternehmen GmbH Langshüttenweg 1 – 2 98693 Ilmenau
Thomas Luther Inhaber
Alexandra Messerschmidt Inhaberin
Thomas Luther tegut… gute Lebensmittel Themar Meininger Straße 6 98660 Themar
Alexandra Messerschmidt Buchhandlung am Markt Markt 5 98646 Hildburghausen
Frank Neidhardt Inhaber
Frank Neidhardt Wein Präsente Tabak Neidhardt Untere Marktstraße 17 98646 Hildburghausen
Michael Brückner Inhaber
Michael Brückner Hauptstraße 2 98746 Goldisthal
Marco Heusinger Inhaber
Spangenberg-Apotheke Marco Heusinger e.K. Steinweg 31 98527 Suhl
Petra Kraußer Geschäftsführerin
Holzhandel und Sägewerk Suhl Rolf Wagner GmbH Mühlgasse 1 98529 Suhl
Knut Gräbedünkel Geschäftsführer
RBA Regionalbus Arnstadt GmbH Ichtershäuser Straße 7 99310 Arnstadt
Wahlgruppe V Gastgewerbe, Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen
Martin Hofmann Inhaber
Marcel Schienemann Inhaber
Martin Hofmann Haus Vergißmeinnicht Crawinkler Straße 10 98559 Oberhof
Marcel Schienemann Aktiv & Vital Hotel Thüringen Notstraße 33 98574 Schmalkalden
Sebastian Rögner Geschäftsführer
Hotelpark Stadtbrauerei Arnstadt GmbH Brauhausstraße 1 – 3 99310 Arnstadt
Hardy Grotjahn Inhaber
Hardy Grotjahn Hardy`s Reisebüro & megatravel Bertholdstraße 22 98553 Schleusingen
Thomas Kranich Inhaber
Thomas Kranich Berggasthof & Hotel Hinterrod Frankenblick 1 98673 Eisfeld
Rita Worm-Horn Geschäftsführende Gesellschafterin
Life Art GmbH Eisfelder Straße 26 98724 Neuhaus/Rwg.
Enrico Briese Area Manager
Manpower GmbH & Co. KG Personaldienstleistungen Steinweg 32 98527 Suhl
Wahlgruppe VI Banken, Versicherungen, sowie Grundstücks- und Wohnungswesen Landkreis Schmalkalden-Meiningen
Markus Merz Vorstand
Volksbank Raiffeisenbank Rhön-Grabfeld eG Wettiner Straße 13 98617 Meiningen
Kersten Mey Geschäftsführer
Städtische Wohnungsbaugesellschaft Zella-Mehlis mbH Hauptstraße 76 98544 Zella-Mehlis
Wahlgruppe VI Banken, Versicherungen, sowie Grundstücks- und Wohnungswesen
Heiko Frenzel Inhaber
Heiko Frenzel Versicherungsmakler e.K. Krappgartenstraße 49 99310 Arnstadt
Sparkasse Arnstadt-Ilmenau An der Sparkasse 1 – 3 98693 Ilmenau
Landkreis Hildburghausen, Landkreis Sonneberg, kreisfreie Stadt Suhl
Mike Stieler Vorstandsvorsitzender
Sparkasse Sonneberg Bahnhofstraße 61 96515 Sonneberg
Holger Holland Inhaber
Holger Holland AGEPO.de Agentur für E-Business und Projektorganisation Poststraße 7 98559 Oberhof
Dirk Werner Inhaber
Dirk Werner AGENTUR MAR-E-K Leninstraße 19 99334 Amt Wachsenburg
Kathrin Kern-Ludwig Inhaberin
Kathrin Kern-Ludwig DOit-Consult An der Schleuse 4 98553 Schleusingen
Ruth Breit Geschäftsführerin
P & S praxis und seminare GmbH Hönbacher Straße 4 96515 Sonneberg
Jürgen Scheler Geschäftsführer
sonUtec GmbH Sonneberger Umwelttechnik Mittlere-Motsch-Straße 26 96515 Sonneberg
Thomas Keller Director
EAF-RENTEN & RECHT LTD. Finsterbergstraße 2 98528 Suhl
Hinweise zur Wahlfrist Der Wahlausschuss weist unter Bezugnahme auf seine Erste Wahlbekanntmachung vom 06.04.2017 nochmals darauf hin, dass alle Wahlberechtigten durch Briefwahl an den Wahlen zur Vollversammlung der IHK Südthüringen teilnehmen können. Die IHK übermittelt jedem Wahlberechtigten rechtzeitig, bis spätestens zum Ende der letzten Septemberwoche 2017 unaufgefordert die erforderlichen Unterlagen für die Briefwahl. Die Wahlfrist, in der die Stimmen bei der IHK eingehen müssen (§ 8 Absatz 2 der Wahlordnung), beginnt am 29.09.2017 und endet am 27.10.2017, 14:00 Uhr. Bis zu diesem Zeitpunkt müssen die Wahlunterlagen beim Wahlausschuss der IHK Südthüringen (Bahnhofstraße 4 – 8, 98527 Suhl) eingegangen sein. Gewählt sind in den einzelnen Wahlgruppen (und Wahlbezirken) diejenigen Bewerber, welche die meisten Stimmen erhalten. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los, welches ein Mitglied des Wahlausschusses zieht. Das Gleiche gilt für die Festlegung der Nachfolgemitglieder. Die Bekanntmachung der Wahlergebnisse erfolgt auf der Homepage der IHK Südthüringen. Ergänzend erfolgt ein Abdruck in der Kammerzeitschrift „Südthüringische Wirtschaft“.
Termin zur öffentlichen Auszählung Die öffentliche Auszählung der Stimmen findet statt: Donnerstag, 02.11.2017, 09:00 Uhr Haus der Wirtschaft Konferenzraum Erdgeschoss, K2 + K3 Bahnhofstraße 4 – 8 98527 Suhl Suhl, 03.08.2017 Wolfgang Voigt Vorsitzender des Wahlausschusses
Impressum Herausgeber: Industrie- und Handelskammer Südthüringen Wahlausschuss Bahnhofstraße 4 – 8 98527 Suhl Telefon: 03681 362-0 Fax: 03681 362-100 E-Mail: info@suhl.ihk.de Internet: www.suhl.ihk.de
Titelbild: © Collage: Rudyanto Wijaya/fotolia.com, IHK Südthüringen Haftung und Urheberrecht: Der Inhalt dieses Heftes wurde sorgfältig erarbeitet. Herausgeber, Redaktion, Autoren und Verlag übernehmen dennoch keine Haftung für die Richtigkeit von Angaben und Hinweisen sowie für mögliche Druckfehler.
Herausgabedatum: 07.09.2017
Sehr geehrte Unternehmerin, sehr geehrter Unternehmer, Sie haben wieder die Wahl: Nach 5 Jahren wird die IHK-Vollversammlung neu gewählt. Gewählt werden insgesamt 48 Unternehmerinnen und Unternehmer in 7 Wahlgruppen und 5 Wahlbezirken aus dem IHK-Bezirk: Landkreis Schmalkalden-Meiningen, Ilm-Kreis, Landkreis Hildburghausen, Landkreis Sonneberg, Kreisfreie Stadt Suhl. Die IHK-Vollversammlung, das höchste Beschlussorgan der Industrie- und Handelskammer, bringt sich aktiv in die regionale Wirtschafts- und Standortpolitik ein und legt Grundsatzpositionen der IHK fest. Jedes IHK-zugehörige Unternehmen – auch Ihres – kann bei dieser Wahl zum IHK-Parlament mitentscheiden. In der letzten Septemberwoche erhalten Sie die Briefwahlunterlagen mit der Post zugesandt. Folgen Sie einfach den in den Wahlunterlagen dargestellten Wahlschritten. Sie werden sehen: Der Aufwand ist gering, aber Ihr Einfluss groß. Machen auch Sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch und stärken Sie mit Ihrer Stimme die regionale Wirtschaft. Beginn der Wahlfrist: 29. September 2017 Ende der Wahlfrist: 27. Oktober 2017, 14:00 Uhr Wir danken Ihnen schon jetzt für Ihr Engagement.
Die wichtigsten Termine zur Wahl: Versand der Wahlunterlagen Stimmabgabe per Briefwahl öffentliche Stimmauszählung
26. September 2017 29. September bis 27. Oktober 2017, 14:00 Uhr 2. November 2017, 09:00 Uhr
Sie haben noch Fragen zur Briefwahl? Sie erreichen den Wahlausschuss: per Post: IHK Südthüringen Wahlausschuss Bahnhofstraße 4 – 8 98527 Suhl
oder per Telefon: 03681 362-800 oder per Fax: 03681 362-300 oder per E-Mail: ihkwahl@suhl.ihk.de
Ihre Ansprechpartner bei der IHK: Kerstin Lippmann Telefon: 03681 362-171 E-Mail: lippmann@suhl.ihk.de
Christoph Beer Telefon: 03681 362-321 E-Mail: beer@suhl.ihk.de
Südthüringische Wirtschaft - Ausgabe 9/2017

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