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Timestamp: 2018-09-20 03:23:47+00:00

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Ausschreibung - Dienstleistungen von Architekturbüros in Friedberg (ID:12908726)
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Architekturentwurf , Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden , Dienstleistungen von Architekturbüros
Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb inkl. Lösungsvorschlag zur Vergabe von Leistungen der Objektplanung. Gegenstand des Verfahrens ist die Findung und Beauftragung eines Objektplaners...
Objektplanungsleistungen für den Neubau eines Seminar- und Mehrzweckgebäudes für Studierende der Frankfurt University of Applied Sciences (FRA-UAS) am Nibelungenplatz 1, Frankfurt am Main.
Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb inkl. Lösungsvorschlag zur Vergabe von Leistungen der Objektplanung.
Gegenstand des Verfahrens ist die Findung und Beauftragung eines Objektplaners für die Errichtung eines Neubaus als Seminargebäude mit Mehrzweckhalle für große Veranstaltungen für Studierende der Frankfurt University of Applied Sciences (FRA-UAS). Mit dem zu planenden Gebäude soll der universitäre Betrieb – Forschung, Lehre und Verwaltung – zum einen durch die Verbesserung der räumlichen Nähe der einzelnen Fächer und Funktionen zueinander gestärkt werden und zum anderen die Campus-Atmosphäre durch den Anschluss an den Campusplatz verbessert werden.
Nibelungenplatz 1, Frankfurt am Main.
145334-2017
2017/S 075-145334
A.0433.167226_Geb
Wert ohne MwSt. 1.617.726,74 EUR
Folgende geforderten Erklärungen und Angaben sind in der unter VI.3 genannten Form mit dem Teilnahmeantrag einzureichen:
a) Erklärung im Formular Bewerbungsbogen (HE 734), dass keine Ausschlussgründe gem. § 123 Abs. 1 und 4 GWB sowie § 124 Abs. 1 und Abs. 2 GWB vorliegen;
(Auf Verlangen des Auftraggebers sind Nachweise durch Bescheinigungen der jeweils zuständigen Behörde vorzulegen.),
b) Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) vom 19.12.2014, GVBl. S. 354 (HE 736),
c) Angabe der Befähigung zur Berufsausübung gemäß § 44 VgV und Eintragung in ein Berufs- und/oder Handelsregister.
(Auf Verlangen des Auftraggebers sind Nachweise durch Bescheinigungen der jeweils zuständigen Behörde vorzulegen.)
D) Nachweis des Bestehens einer Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungshöhe gemäß Mindeststandard bzw. bei geringeren Deckungssummen eine zusätzliche Eigenerklärung über die Bereitschaft einer Erhöhung der Deckungssumme im Auftragsfall.
e) Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für entsprechende Leistungen im Bereich der Objektplanung Gebäude gem. § 34 HOAI in den letzten 3 Jahren in Euro.
Junge Büros (nicht älter als 3 Jahre): Umsatzangaben seit Gründung des Büros werden gewertet.
Die Umsätze werden bei einer Bewerbergemeinschaft in Summe gewertet.
(Auf Verlangen des Auftraggebers sind zum Nachweis entsprechende Bankerklärungen, Jahresabschlüsse vorzulegen.).
Zu d) Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungshöhe für Personenschäden von min. 3 000 000 EUR und sonstige Schäden von min. 3 000 000 EUR (jeweils 2-fach maximiert im Versicherungsjahr).
Zu e) Mindestanforderung an den Umsatz für entsprechende Leistungen im Bereich der Objektplanung Gebäude gem. § 34 HOAI (2013): mind. 250 000 EUR (brutto) durchschnittlicher Umsatz in den letzten 3 Jahren (2014 – 2016). Bei jungen Büros werden die Umsätze seit Gründung des Büros gewertet. Bei Bewerbergemeinschaften werden die Umsätze in Summe gewertet.
1) Erklärung aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber beschäftigten Mitarbeiter, die Anzahl der Führungskräfte sowie die Anzahl an der festangestellten mit vergleichbaren Leistungen betrauten Architekten/Ingenieuren/Master/Bachelor in den letzten 3 Jahren ersichtlich ist.
Junge Büros (nicht älter als 3 Jahre): Mitarbeiteranzahl seit Gründung des Büros wird gewertet.
Der geforderte Nachweis über die Zahl der Beschäftigten wird bei einer Bewerbergemeinschaft in Summe gewertet!.
2) Angabe der beruflichen Befähigung und Qualifikation der Führungskräfte durch die Berechtigung die Berufsbezeichnung Dipl.-Ing./Master/Bachelor führen zu dürfen.
(Auf Verlangen des Auftraggebers ist zum Nachweis eine Bescheinigungen der jeweils zuständigen Behörde vorzulegen).
3) Darstellung von maximal drei Referenzen (1-3) für in den letzten 5 Jahren erbrachte vergleichbare Leistungen mit Kurzbeschreibung der Referenz und folgenden Angaben:
— Art der Maßnahme;
— Art der Nutzung;
— Besonderheiten (u. a. Umsetzung im lfd. Betrieb, Beachtung der Versammlungsstättenverordnung, Lage, Situation der Nachbarbebauung)
— Projektgröße, durch Angabe der Baukosten (Gesamt und Kostengruppen 300 + 400);
— Projektgröße, durch Angabe der Bruttogrundfläche und der Nutzungsfläche NUF 1-6;
— Leistungsumfang des Bewerbers (Angabe der beauftragten und erbrachten Leistungsphasen nach HOAI);
— Art des Auftraggebers (privater AG / öffentlicher AG) bzw. Durchführung nach öffentlich-rechtlichen Vorschriften;
Auch bei Bewerbergemeinschaften können in Summe maximal drei geforderte Referenzen eingereicht werden.
Für die eingereichten Referenzen gelten folgende Bedingungen:
Das Projektdatenblatt (HE 735) ist jeweils vollständig auszufüllen. Geforderte Anlagen sind beizulegen.
Jede Referenz muss in Form von aussagekräftigen Bildern und Beschreibungen belegt werden. Hierbei ist die Darstellung je Referenzprojekt auf max. zwei DIN A4 Blätter zu beschränken.
Die Auswahl der Bewerber gemäß Ziff. II.2.9) der Bekanntmachung erfolgt anhand folgender Auswahl- bzw. Wertungskriterien:
— Anzahl der Beschäftigten mit fachplanungsbezogenem akdemischen Abschluss (Dipl.-Ing Arch; M. A. Arch.; B. A. Arch,), eine bauvorlageberechtigte Person: 0-1 Pkt., Wichtungsfaktor: 5,
— Qualifikation und Berufserfahrung der Büroinhaber / Geschäftsleitung (Durchschnitt): 0-3 Pkt., Wichtungsfaktor: 5,
— Referenzprojekte – Die Bewertung der Referenzen erfolgt bei Erfüllung der Mindestanforderungen anhand folgender Unterkriterien:
— Art des Auftraggebers (privater AG, öffentlicher AG) bzw. Durchführung nach öffentlich-rechtlichen Vergabevorschriften: 0-1 Pkt. Wichtungsfaktor: 1,
— Leistungsumfang: 0-3 Pkt, Wichtungsfaktor: 3,
— Vergleichbarkeit der baulichen Konfiguration: 0-2 Pkt., Wichtungsfaktor: 2,
— Vergleichbare vor-Ort-Situation: 0-2 Pkt., Wichtungsfaktor: 1,
— Nutzfläche BGF: 0-2 Pkt., Wichtungsfaktor: 3,
— Umsetzung bei laufendem Betrieb: 0-1 Pkt., Wichtungsfaktor: 1.
Wichtung der Referenzen (jeweils 23 Punkte). Mögliche Gesamtpunktzahl der Referenzen 69 Punkte.
Weitere Einzelheiten sind der „Bewertungsmatrix Stufe 1 Teilnahmewettbewerb“ zu entnehmen.
Maximal sind 89 Punkte zu erreichen. Ggf. Losentscheidung bei gleichermaßen geeigneten Bewerbern.
Zu 1) Mindestanforderung an die Anzahl der festangestellten, mit entsprechenden Leistungen im Bereich der Objektplanung Gebäude gem. § 34 HOAI (2013) betrauten Architekten/Ingenieure/Master/Bachelor. 5 Beschäftigte durchschnittlich in den letzten 3 Jahren (kaufmännisches Auf- und Abrunden von Dezimalzahlen).
Junge Büros: Mitarbeiteranzahl ab Gründung des Büros wird gewertet.
Bei Bewerbergemeinschaften wird die Summe aus dem jährlichen Mittel der festangestellten mit vergleichbaren Leistungen betrauten Architekten/Ingenieure/Master/Bachelor gebildet.
Zu 2) Mindestanforderung an die beruflichen Befähigung durch Nachweis der Berufserfahrung der Büroinhaber oder Geschäftsleitung. Mindestanforderung von einem Jahr durchschnittliche Berufserfahrung der Büroinhaber / Geschäftsleitung.
Zu 3) Mindestanforderungen an alle Referenzen (Nichteinhaltung führt zum Ausschluss der Referenz):
— Leistungsumfang: Mindestens Leistungsphasen 2 – 4 oder 5 – 8 gem. § 34 HOAI müssen beauftragt sein;
— Leistungsstand: Leistungsphase 8 gem. § 34 HOAI muss zumindest begonnen haben;
— Projektgröße: Mindestanforderung BGF größergleich 2 000 m2
— Projektzeit: Die Referenz darf nicht älter als 5 Jahre sein, d. h. die Übergabe an den Nutzer muss nach dem 31.3.2012 erfolgt sein.
Mindestanforderungen, die durch die Gesamtheit der eingereichten Referenzen 1-3 erfüllt sein müssen (Nichteinhaltung führt zum Ausschluss der Bewerbung):
— Mindestens eine der drei Referenzen muss nach öffentlichen Vergabevorschriften bzw. für einen öffentlichen Auftraggeber gem. § 99 GWB ausgeführt worden sein,
— Mindestens eine der drei Referenzen muss ein Gebäude mit vergleichbarer technischer und fachlicher Komplexität sein.
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.had.de/onlinesuche_freeeu.html?SHOWPUB=39-6471
Gegenstand des Verfahrens ist die Findung und Beauftragung eines Objektplaners für die Errichtung eines Neubaus als Seminargebäude mit Mehrzweckhalle für große Veranstaltungen für die FRA-UAS.
Gegenstand des Vergabeverfahrens sind Objektplanungsleistungen nach HOAI § 34, Lph. 2-9, welche stufenweise abgerufen werden.
Zunächst werden Planungsleistungen bis zum Abschluss der Lph. 4 beauftragt. Zeitlich versetzt und erst nach Genehmigung der Kostenberechnung ist der Abruf der übrigen Leistungsphasen stufenweise vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der weiteren Leistungsstufen besteht nicht.
Das Bauwerk mit einer geplanten Hauptnutzfläche (NUF 1-6) von rd. 4 000 m2 soll sich mit seiner architektonischen Qualität in das Ensemble des Campus der FRA-UAS einfügen. Das Seminar- und Mehrzweckgebäude wird dabei die nördliche Raumkante der Campusplatzsituation bilden und somit die Platzgestaltung maßgeblich mitprägen. Besondere Bedeutung kommt daher der städtebaulich-gestalterischen Qualität zu.
Erwartet wird ein eigenständiger Mehrzweckbau mit nicht forschungsbezogenen Seminarraumflächen für Lehre und Studium, spezifischen Forschungsflächen und einer Mehrzweckhalle. Dieser soll im Rahmen des vorgegebenen Budgets eine hervorragende architektonische Qualität und selbstverständliche Gestalt aufweisen. Ein Verbindungsgang zum Gebäude 2 ist zu realisieren. Die Mehrzweckhalle sollte für Nutzungen innerhalb der FRA-UAS durch das Gebäude 2 erschlossen werden und darüber hinaus auch für die Öffentlichkeit vom Campus einen weiteren vornehmlich unabhängigen Zugang erhalten. Vom internen Zugang der Mehrzweckhalle ist eine Möglichkeit vorzusehen, die Zugänglichkeit zu den weiteren Gebäudeteilen, z. B. bei öffentlichen Veranstaltungen oder außerhalb der Öffnungszeiten, zu verschließen.
Vom zentralen Erschließungsbereich sollen auch die Flächen des „Campus-Service“ zugänglich sein, die aufgrund der Funktion und der Auffindbarkeit zentral auf dem Campus angeordnet sein sollen.
Die Raumanforderungen sind dem beigefügten Raumprogramm zu entnehmen.
Ende: 11.08.2026
Die Auswahl der Bewerber in der Teilnahmephase erfolgt nach positiver Feststellung der Eignung anhand der Auswahlkriterien: siehe Ziff. III.1.3) der Bekanntmachung.
Mit Abschluss des Vertrages werden nach § 34 HOAI die Leistungsphasen 2-4 beauftragt. Die Leistungsphasen 5, 6-7, 8 und 9 sowie ggf. erforderliche Besondere Leistungen sollen optional beauftragt werden, vorbehaltlich des Vorliegens der Haushaltsmittel.
Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung der optional zu beauftragenden Leistungsphasen besteht nicht.
Siehe unter VI.3) Zusätzliche Angaben, 7) Angaben zu einem besonderen Berufsstand.
Teilnahmeanträge von Bewerbergemeinschaften finden nur Berücksichtigung, wenn gegenüber dem Auftraggeber – alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft einschließlich Benennung des bevollmächtigten Vertreters aufgeführt werden, – alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft die formalen Voraussetzungen gem. dieser Bekanntmachung erfüllen, – die Mindestanforderungen von der ARGE insgesamt erfüllt werden. Die Mitglieder einer Bietergemeinschaft haften gesamtschuldnerisch.
Tag: 02.06.2017
Der Bewerbungsbogen (Formblatt HE 734) ist zwingend zu verwenden. Alternativ wird auch die Abgabe einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) akzeptiert. Die vollständigen Teilnahmeunterlagen sind in schriftlicher Form bis zu dem unter IV.2.2) der Bekanntmachung genannten Schlusstermin an die Vergabestelle des LBIH (s. unter I.1. der Bekanntmachung) zu senden. Für die Fristwahrung ist der rechtzeitige Zugang entscheidend.
1) Die Unterlagen sind als unterschriebene und abgestempelte Originale (Ausschlusskriterium) und zusätzlich als PDF-Dateien auf Daten-CDs (zweifach) einzureichen.
3) Im Falle von Eignungsleihen durch andere Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Nachunternehmern sind die Bewerbungsunterlagen inkl. geforderter Anlagen und Nachweisen hinsichtlich der Ausschlussgründe und im Hinblick auf die Eignung soweit es die Anforderungen/Kriterien der zur Verfügung gestellten Kapazitäten bzw. der geliehenen Eignung betrifft, auszufüllen.
4) Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle von Unternehmen nach § 36 VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird (HE 741). Weiterhin ist, soweit bereits bekannt, durch eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen (HE 742).
6) Im Falle von Bewerbergemeinschaften sind die Bewerbungsunterlagen inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen. Zudem ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaften einzureichen (HE 740).
Der Abschluss des Objektplanungsvertrages erfolgt auf der Grundlage eines RBBau-Mustervertrages. Ein vorläufiger Musterentwurf ist den Vergabeunterlagen zur Ansicht beigefügt.
7) Angaben zu einem besonderen Berufsstand:
Der Zulassungsbereich umfasst sämtliche EWR-Mitgliedsstaaten sowie Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen GPA. Teinahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatsstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Architektin/Architekt, Ingenieurin/Ingenieur oder Master zu führen. Ist in dem Heimatsstaat des Bewerbers die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Architektin/Architekt, Ingenieurin/Ingenieur oder Master, wer über ein Diplom Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates – Berufsanerkennungsrichtlinie – gewährleistet ist und den Vorgaben des Rates vom 7.9.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABl. EU Nr. L 255S.22) entspricht.

References: § 123
 § 124
 § 44
 § 34
 § 34
 § 34
 § 34
 § 34
 § 99
 § 34
 § 34
 § 47
 § 47
 § 36