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Timestamp: 2020-06-02 18:42:22+00:00

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Kündigungsbeschränkung wegen der Coronakrise - und kein kurzer Weg zur Verfassungsbeschwerde | Rechtslupe
Kündigungsbeschränkung wegen der Coronakrise - und kein kurzer Weg zur Verfassungsbeschwerde
6. April 2020 Rechtslupe
Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat aktu­ell eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de, die sich gegen Arti­kel 5 des Geset­zes zur Abmil­de­rung der Fol­gen der COVID-19-Pan­de­mie im Zivil, Insol­venz- und Straf­ver­fah­rens­recht sowie gegen Arti­kel 240 § 2, Arti­kel 240 § 4 Absatz 1 Num­mer 2 und Arti­kel 240 § 4 Absatz 2 EGBGB in der Fas­sung ab 1.04.2020 rich­te­te, nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men.
Der Beschwer­de­füh­rer wand­te sich mit sei­ner Ver­fas­sungs­be­schwer­de, die er mit einem Antrag auf einst­wei­li­ge Anord­nung ver­bun­den hat­te, gegen die Begren­zung der Kün­di­gungs­mög­lich­kei­ten eines Miet­ver­hält­nis­ses durch Ver­mie­ter im Rah­men von Neu­re­ge­lun­gen, mit denen der Gesetz­ge­ber auf die COVID-19-Pan­de­mie reagiert hat.
Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt beur­teil­te die Ver­fas­sungs­be­schwer­de als unzu­läs­sig: Sie genü­ge bereits nicht den Begrün­dungs­an­for­de­run­gen der § 23 Abs. 1 Satz 2, § 92 BVerfGG. Der Beschwer­de­füh­rer habe nicht dar­ge­legt, dass er von den ange­grif­fe­nen Rege­lun­gen aktu­ell und nicht nur poten­zi­ell betrof­fen [1] und klar abzu­se­hen sei, dass und wie sich Art. 240 § 2 EGBGB im vor­lie­gen­den Fall aus­wir­ke [2]. Zudem feh­le die erfor­der­li­che argu­men­ta­ti­ve Aus­ein­an­der­set­zung mit der Begrün­dung des Gesetz­ent­wurfs und dem Sinn und Zweck der ange­grif­fe­nen Rege­lun­gen auch im Hin­blick auf die Belan­ge der Mie­te­rin­nen und Mie­ter.
Mit der Nicht­an­nah­me der Ver­fas­sungs­be­schwer­de erle­dig­te sich auch der Antrag auf Eil­rechts­schutz.
Von einer wei­te­ren Begrün­dung hat das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt wird nach § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG abge­se­hen.
Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt, Beschluss vom 1. April 2020 – 1 BvR 714/​20
vgl. BVerfGE 1, 92, 102[↩]
vgl. BVerfGE 146, 71, 110 Rn. 117[↩]
Anhö­rungs­rü­ge – und die nicht ord­nungs­ge­mä­ße… Ent­schei­det das Gericht über eine Anhö­rungs­rü­ge in nicht ord­nungs­ge­mä­ßer Beset­zung, liegt hier­in eine Ver­let­zung des Rechts auf den gesetz­li­chen Rich­ter. Für die Annah­me eines Ver­sto­ßes…
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References: § 2
 § 4
 § 4
 § 23
 § 92
 Art. 240
 § 2
 § 93