Source: http://www.parmentier.de/steuer/ekstber.htm
Timestamp: 2019-03-19 02:15:03+00:00

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Einkommensteuer bis 2016, auch für außerordentliche Einkünften und solche mit Progressionsvorbehalt.
JavScript-Programm berechnet Einkommensteuer nach Grundtarif und Splittingtarif mit Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer für die Jahre 1999 bis 2015. Steueränderungen durch Konjunkturpaket II (Bundesratsbeschluss vom 20.2.2009) berücksichtigt. Kinderfreibeträge werden dabei berücksichtigt. Neu: Jetzt auch mit Steuerberechnung des Einkommens mit Progressionsvorbehalt nach §32b sowie außerordentliche Einkünfte (Abfindungen) und Veräußerungsgewinne bei Betriebsaufgabe nach $ 34 Abs. 3 EStG. Bei gleichzeitigem Vorliegen von Progressionsvorbehalt und Tarifermäßigung wird entsprechend BFH-Urteil vom 18.5.1994 berechnet.
Letzte Änderung: 06.01.2016 Download dieser Seite Einkommensteuertabellen erstellen
Einkommensteuerberechnung 1999 2000 2001 2002/2003 2004 2005/2006 2007 2008 2009 2010/2012 2013 2014 2015 2016 (1999-2016)
mit Berücksichtigung von außerordentlichen Einkünften und solchen mit Progressionsvorbehalt.
mit Prüfung ob Kinderfreibetrag steuerlich günstiger als Kindergeld
Gleiche Berechnungen gibt es jetzt auch als EXCEL-Mappen (Lassen sich auch in OpenOffice laden) von 2015 und 2016
davon Gewinne nach § 2 , Abs. 1 Nr. 1-3 EStG :
(mit Progressionsvorbehalt)
(tarifbegünstigte Einkünfte)
besteuert nach der Fünftelregelung (z.B. Vergütung für mehrjährige Tätigkeit). Evtl. Freibeträge nicht berücksichtigt!
(z.B. Vergütung für mehrjährige Tätigkeit) ermäßigter Steuersatz nach § 34 Abs. 3 (56% vom
Durchschnittssteuersatz, mind. aber
), bei einem
Betriebsaufgabegewinn von max 5 Mill. €, wenn
mind. 56 Jahre bzw. berufsunfähig
Kinder 0.01.02.03.04.05.06.0 als halbe
KiSteuer keine8 %9 % immer in Euro
Für Kinder erhalten die Eltern seit 2010 entweder Kindergeld oder einen Freibetrag von 7.008 Euro je Kind. Bei nur einem Elternteil wird nur der halbe Freibetrag berücksichtigt. Beim Vorliegen von halben Freibeträgen, entsprechendes Kästchen aktivieren. Voll berücksichtigbare Kinder neben halb berücksichtigbaren verarbeitet das Programm nicht! Für getrennt lebende Eltern gelten ab dem Jahr, welches auf die Trennung folgt, die halben Sätze - man kann seinen Anteil in diesem Fall aber auf den Partner übertragen. Das Programm ermittelt die günstigere Variante und zeigt dies in einem Fenster an. Die Kinderfreibeträge mindern in jedem Fall den Solidaritätszuschlag und die Kirchensteuer.
Nach dem Koalitionsvertrag soll ein Gesetz/Vorschrift zukünftig dafür sorgen, dass Besservedienende durch den Kinderfreibetrag keinen größeren steuerlichen Vorteil haben als den, der dem gezahlten Kindergeld entspricht. Eine Güstigerprüfung entfällt dann und auch die Feststetzung eines Kinderfreibetrages erübrigt sich in diesem Fall.
Ob Kindergeld oder die Beanspruchung des Kinderfreibetrages steuerlich günstiger ist, prüft das Programm derzeit entsprechend dem BHF Urteil vom 28.4.2010. Der Bundesfinanzhof (BFH) hatte darüber zu entscheiden, ob die Günstigerprüfung von Kindergeld und Kinderfreibeträgen für jedes Kind einzeln oder auf Basis einer Zusammenfassung der Kinderfreibeträge für zwei oder mehrere Kinder durchzuführen ist, wenn eine solche Zusammenfassung zu einem steuerlich günstigeren Ergebnis führt.
In der allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Anwendung des Einkommensteuerrechts (Einkommensteuer-Richtlinien 2005 - EStR 2005) heißt es unter Familienleistungsausgleich - Prüfung der Steuerfreistellung:
(1) 1Bei der Veranlagung zur Einkommensteuer ist getrennt für jedes einzelne Kind, beginnend mit dem ältesten Kind, von Amts wegen zu prüfen, ob die Freibeträge nach § 32 Abs. 6 EStG abzuziehen sind. 2Dies ist der Fall, wenn der Anspruch auf Kindergeld die individuelle steuerliche Wirkung der Freibeträge nicht ausgleichen kann. 3Der Prüfung ist das zu versteuernde Einkommen zu Grunde zu legen; bei der Prüfung der Steuerfreistellung für ein jüngeres Kind sind die Freibeträge nach § 32 Abs. 6 EStG für die älteren Kinder nur zu berücksichtigen, wenn bei diesen der Anspruch auf Kindergeld nicht ausgereicht hat."
In dem Bundesfinanzhof-Urteil vom 28.4.2010, III R 86/07 heißt es hierzu in den Entscheidungsgründen:
Die Systematik des Gesetzes erfordert eine Vergleichsrechnung. Der Einkommensteuer, die sich nach Abzug der Freibeträge nach § 32 Abs. 6 EStG ergibt, wird die Einkommensteuer gegenübergestellt, die bei einer Steuerfestsetzung ohne Abzug der Freibeträge anfällt. Ist die Differenz geringer als das Kindergeld, so scheidet ein Abzug der Freibeträge aus, der Familienleistungsausgleich wird durch das Kindergeld bewirkt. Wegen der Progressionswirkung des Steuertarifs kann die Vergleichsrechnung bei mehreren Kindern unterschiedlich ausfallen, wenn sie für jedes einzelne Kind, beginnend beim ältesten, gesondert durchgeführt wird. Die im Regelfall für den Steuerpflichtigen günstige Einzelbetrachtung wird auch von der Finanzverwaltung angestellt (Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom 30. November 1995 IV B 5 -S 2282a- 438/95 II, BStBl I 1995, 805 Rz 7; R 31 Abs. 1 der Einkommensteuer-Richtlinien 2008). 2. Aus § 31 Satz 1 EStG und aus § 32 Abs. 6 Satz 1 EStG ergibt sich, dass die Vergleichsrechnung für jedes Kind einzeln durchzuführen ist, beginnend beim ältesten.
Werden vom Programm bei Eingabe mehrerer Kinder für nur z.B. ein Kind die Berücksichtigung eines Kinderfreibetrags als günstiger angezeigt, so gilt für die anderen Kinder, dass für diese das Kindergeld günstiger ist.
70.000 - 2 * 7.004 für 2 KFB => ESt 9.868
In Fällen, bei denen neben außerordentlichen Einkünften Verluste zu verrechnen sind, gelten u.U. besondere Regeln, die das Programm nicht berücksichtigen kann (wie z.B. verschiedene Verlustverrechnungsbeschränkungen). Entsprechend § 34 EStG Abs.1 werden vom Programm dann nur die außerordentlichen Einkünfte berücksichtigt. Deshalb entsprechend nur diese eintragen. Keinen Negativbetrag in das erste Feld!
Bei gleichzeitigem vorliegen von Einkommensersatzleistungen (z.B. Arbeitslosengeld) wird das Negativeinkommen zunächst um diesen Ersatzleistungsbetrag gemindert. Sind die Ersatzleistungen höher, nur die (positive) Differenz als Ersatzleistung eintragen. Sind sie niedriger, bleiben sie außer Ansatz. In die Felder Ersatzleistungen und zu versteuerndes Einkommen ist dann nichts einzutragen. Siehe dazu BFH � Urteil vom 17.01.2008, Aktenzeichen: VI R 44/07 und auch die Berechnungsbeispiele des BMF.

References: §32
 § 2
 § 34
 § 32
 § 32
 § 32
 § 31
 § 32
 § 34