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Timestamp: 2018-09-24 03:50:12+00:00

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Nachweispflicht des Arbeitnehmers bei Erkrankung | Neubauer Wahnfried Rechtsanwälte
An einem Beispiel verdeutlicht bedeutet dies, dass der Arbeitnehmer, falls die Arbeitsunfähigkeit an einem Montag beginnt, dem Arbeitgeber die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung spätestens am Donnerstag derselben Woche gemäß § 5 Abs. 1 S. 2 EFZG vorzulegen hat.
In diesem Zusammenhang ist zu berücksichtigen, dass der Arbeitgeber sein Vorlageverlangen nach § 5 Abs. 1 S. 3 EFZG auch ohne eine besondere Begründung geltend machen kann (HK-ArbR/Gieseler, § 5 EFZG Rn. 12).
Für welchen Zeitraum kann bzw. darf die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vom behandelnden Arzt ausgestellt werden?
Grundsätzlich gilt gemäß § 31 BMV (Bundesmanteltarifvertrag-Ärzte) i.V.m. den AU-Richtlinien zu.
Wichtig: Nur die Bescheinigung an die gesetzliche Krankenkasse gemäß § 5 Abs. 1 S. 5 EFZG enthält eine Angabe über Art und Ursache der Arbeitsunfähigkeit des Arbeitnehmers. Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, die dem Arbeitgeber gemäß § 5 Abs. 1 S. 2, 3 EFZG vorzulegen ist, darf keinerlei Bemerkungen über die Art und Ursache der Arbeitsunfähigkeit enthalten (BAG, Urteil vom 19.03.1986 – Az.: 5 AZR 86/85).
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References: § 5
 § 5
 § 5
 § 31
 § 5
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