Source: https://www.musikheilkunde-institut.de/verein/satzung/
Timestamp: 2018-05-26 07:44:39+00:00

Document:
Institut für Harfe und Musikheilkunde - Satzung
Gründungssatzung vom 21.07.2017
Der Verein führt den Namen Institut für Harfe und Musikheilkunde e.V. und hat seinen Sitz in Kolbermoor. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden.
Der Verein Institut für Harfe und Musikheilkunde e.V. hat das Ziel, die Bedeutung von Musik, Klang und einzelnen Schwingungsfrequenzen als wesentliche Komponenten unseres Lebens und damit auch unserer Lebensqualität begreifbar, spürbar, nutzbar und erlebbar zu machen.
Ein weiteres Ziel ist die Bedeutung der Harfe und die Aufmerksamkeit für das Instrument in der Gesellschaft zu stärken.
Das besondere Augenmerk liegt dabei auf folgenden Bereichen:
Erforschung und Anwendung von harmonischen Konzepten, Melodien, Intervallen, Klängen, einzelnen Frequenzen und Rhythmen und deren
Einfluss auf den Menschen im Bereich Körper, Geist und Seele, sowie andere lebende Organismen
Stabilisierung und Förderung der individuellen seelischen Gesundheit und Balance
Freiheit und Kooperationsgedanke als Grundlage für ein friedvolles soziales Miteinander
Das Institut für Harfe und Musikheilkunde e.V. beschäftigt sich mit:
Der Entstehung und Wirkung von harmonisierenden Frequenzen auf biologischer, physikalischer, psychischer und feinstofflicher Ebene, sowie den Wechselwirkungen untereinander
Ganzheitlichem Lehrkonzept im Besonderen für Harfe aber auch für andere Instrumente
Harfe im Allgemeinen, im internationalen Kontext und als Symbol für den Frieden
den ethischen Grundwerten und dem wertschätzenden Umgang der Menschen untereinander, unabhängig von Glaubensrichtung, Abstammung,Geschlecht und Alter
Physische und psychischer Gesundheit des Menschen als eine der Grundlagen für eine soziale und friedvolle Gesellschaft
Das Institut für Harfe und Musikheilkunde e.V. fördert Musik und Klänge als positives Werkzeug für den Menschen und für die Entwicklung des individuellen Bewusstseins. Es beschäftigt sich mit den Schnittstellen von Naturwissenschaften, Geisteswissenschaften, Psychologie und den Erkenntnissen der Musikmedizin und strebt weitere Forschungen im zuletzt genannten Bereich an.
Ein Anliegen für die Aktivitäten des Institutes für Harfe und Musikheilkunde e.V. ist auch der schonende Umgang mit Ressourcen, Rohstoffen und Energie. Die schonende bzw. gemeinsame oder mehrfache Nutzung, vor allem bereits bestehender Ressourcen soll gefördert werden.
Der Verein ist nicht politisch oder religiös, wissenschaftlich oder dogmatisch festgelegt, er toleriert und unterstützt ggf. individuelle, auch unterschiedliche Auffassungen, Einstellungen und Glaubensrichtungen. Herkunft, Abstammung, Alter, Geschlecht, gesundheitlicher Zustand, Bildungsund Ausbildungsstand sind keine Differenzierungskriterien, vielmehr bekennt sich der Verein zur Wertschätzung der Individualität des Einzelnen. Sie ist ein Grundwert des Instituts für Harfe und Musikheilkunde e.V. bei der Umsetzung der Ziele und der inhaltlichen Erarbeitung von Konzepten und Erfahrungen. Das Institut für Harfe und Musikheilkunde e.V. sorgt neben der Prävention und der Erforschung auch für Verbreitung von Wissen, Möglichkeiten, für Anwendungen, Verfügbarkeit, Umsetzungen und Nutzbarmachung besonders in den genannten Bereichen. Die Mitglieder fördern gegenseitig Ihre Möglichkeiten, Entwicklung und Ihre Erkenntnisse. Sie praktizieren die Lebensweisen soweit als möglich, fördern, vermitteln und unterstützen auch andere dabei. Ein kulturübergreifender Austausch soll zu einer gegenseitigen Befruchtung mit Ideen bei gleichzeitiger Wertschätzung
individueller Prägungen führen. Erfahrungs- und Wissensgebiete unterschiedlicher Gesellschafts- und Kulturkreise können durch übergreifende Betrachtung mit Synergieeffekten selektiv zusammengeführt werden.
In Projekten, Projektbegleitungen oder Kooperationen sollen Menschen in Sozialgemeinschaften lernen sich zu organisieren, auszutauschen, zu unterstützen und zu fördern. Deshalb fördern bzw. organisieren Mitglieder diesen Austausch untereinander, Gesprächs- und Arbeitsgruppen, öffentliche Vorträge, Veranstaltungen und Projekte. Erforschte Möglichkeiten und Konzepte sollen umgesetzt bzw. durch Veröffentlichung zur Umsetzung weitergegeben werden. Hierzu kann mit Organisationen und Verbänden zusammengearbeitet werden die ähnliche Zielsetzungen haben, oder deren Aktivitäten sich mit den Zielen des Institutes für Harfe und Musikheilkunde e.V. ergänzen oder ohne grundsätzliche Widersprüche in Einklang bringen lassen. Der Institut für Harfe und Musikheilkunde e.V. kann zu diesem Zwecke erforschen, informieren, unterstützen, betreuen, begleiten, fördern oder dieses vermitteln, Träger- oder Partnerschaften eingehen oder herstellen und Interessen bündeln. Sofern gerechtfertigte Interessen durch Dritte verletzt, eingeschränkt oder nicht anerkannt werden, kann sich das Institut für Harfe und Musikheilkunde e.V. für die Durchsetzung von Rechten und Ansprüchen einsetzen. Hierzu gehört auch die Förderung von Projekten, das Unterbinden unzulässiger Maßnahmen, die Zusammenarbeit mit externen Beratern und Spezialisten, sofern diese ehrenamtlich engagiert oder ausreichend Mittel für deren Finanzierung erworben werden können.
Eine Einbindung in die Vereinsarbeit und eine Nutzung erworbener Kenntnisse und Fertigkeiten soll allen Interessierten ermöglicht und kontinuierlich ausgeweitet werden, wobei eine Aufnahme als Mitglied im Institut für Harfe und Musikheilkunde e.V. anzustreben ist. Bereiche der Vereinsarbeit können über Rundsendungen, Öffentlichkeitsarbeit, Medien, Vernetzung, die Zusammenarbeit mit Trägern von Einrichtungen, staatlichen und nichtstaatlichen Institutionen und ähnlichen gefördert werden.
Der Verein Institut für Harfe und Musikheilkunde e.V. verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke und ist nicht auf die Erzielung von Gewinnen und Überschüssen ausgerichtet. Vorhandene Überschüsse werden zur Förderung der Vereinszwecke ausgegeben, sofern nicht Rücklagen gebildet werden. Überschüsse werden nicht ausgeschüttet. Die Mitgliederbeiträge werden ausschließlich für die Verwaltungskosten ausgegeben.
Eine ordentliche Mitgliedschaft im Verein ist für jede natürliche und juristische Person möglich. Personen, die sich besondersum den Verein oder die Ziele des Vereins verdient gemacht haben, kann vom Vorstand durch Beschluss der Status eines Ehrenmitgliedes verliehen werden. Natürliche und Ejuristische Personen können auf Antrag als Fördermitglieder aufgenommen werden. Fördermitglieder haben keine Stimm - oder Wahlrechte in der Mitgliederversammlung.
Der Erwerb der Mitgliedschaft setzt einen Aufnahmeantrag voraus. Über die Aufnahme entscheidet mit einfacher Stimmenmehrheit der Vorstand (Präsidium). Sie kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden. Als Ausweis der Mitgliedschaft dient die Mitgliedskarte.
Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Ablauf, Ausschluss, Tod oder Löschung der juristischen Person. Der Austritt: Die Mitgliedsdauer beträgt 1 Jahr und verlängert sich jeweils für ein Jahr, wenn sie nicht mit einer Frist von 1nem Monat zum Ende des Mitgliedsjahres gekündigt wird. Die Kündigung Frist von 1nem Monat zum Ende des Mitgliedsjahres gekündigt wird. Die Kündigung muss in Textform erfolgen oder formlos bei einem Vorstandsmitglied und einem weiteren Mitglied erklärt werden. Wurde eine Mitgliedschaft zeitlich begrenzt beantragt und wird keine Verlängerung gewünscht, endet sie automatisch mit Ablauf. Der Ausschluss durch einstimmigen Vorstandsbeschluss ist nur möglich, wenn das auszuschließende Mitglied durch sein Verhalten das Ansehen oder die Interessen des Vereins geschädigt oder gefährdet hat. Bei einem Beitragsrückstand von mindestens zwei Monaten ist der Verein berechtigt, die Mitgliedschaft ruhen zu lassen, bei einem Beitragsrückstand über 4 Monate oder bereits ausgesprochener Kündigung kannd er Verein die Mitgliedschaft beenden. Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis enden damit unbeschadet der Ansprüche des Vereins auf bereits bestehende Forderungen.
Ordentliche Mitglieder zahlen einen jährlichen Mitgliedsbeitrag, Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit. Die Mitgliederversammlung entscheidet über den Beitrag der ordentlichen Mitglieder, den minimalen Förderbeitrag der Fördermitglieder sowie über die Erhebung einer Aufnahmegebühr. Mitglieder sind grundsätzlich angehalten, einen Förderbeitrag zu entrichten, der in einem angemessenen Verhältnis zum Nutzen der Mitgliedschaft steht. Die Mitgliederversammlung kann hierzu Richtlinien beschließen.
§8 Dauer der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft ist auf ein Jahr befristet. Die Mitgliedsdauer beträgt ein Jahr und verlängert isch jeweils um ein Jahr, wenn sie nicht mit einer Frist von 1nem Monat zum Ende des Mitgliedsjahres gekündigt wird.
§10 Der Vorstand (Präsidium)
Der Vorstand gemäß §26 BGB besteht aus dem Präsidenten und dem ersten Vizepräsidenten. Jeder von ihnen ist allein zur Vertretung des Vereins berechtigt. Im Innenverhältnis ist der erste Vizepräsident jedoch nur zur Vertretung berechtigt, wenn der Präsident verhindert ist. Der Präsident oder in Vertretung der erste Vizepräsident, vertreten den Verein gerichtlich oder außergerichtlich und sind für den Verein zeichnungsberechtigt, wobei auch hier für die Vertretung im Innenverhältnis die zuvor genannte Verhinderungsregelung des Präsidenten gilt.
Dem Präsidium obliegt die Geschäftsführung, Leitung und Verwaltung des Vereins sowie die Berufung der Mitglieder und Senatoren.
Bei Gefahr im Verzug sind sie berechtigt,auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Mitgliederversammlung oder des Präsidiums fallen, unter eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu treffen. Diese bedürfen im Innenverhältnis jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan. Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes ist eine Kooptierung aus dem Senat möglich, die von der Mitgliederversammlung zu bestätigen ist.
Die Mitgliederversammlung kann den Vorstand oder einzelne Vereinsorgane ihres Amtes entheben.Als Vorstandsmitglied kann nur eine volljährige Person gewählt werden, die den Verein mit gegründet hat oder ihm mindestens fünf Jahre als Mitglied angehört. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von acht Jahren mit der Maßgabe gewählt, dass das Amt bis acht Jahre zur Neuwahl fortdauert.
Die Vorstandsmitglieder üben ihre Tätigkeit als Vorstand ausschließlich ehrenamtlich aus. Übersteigen die anfallenden Arbeiten das zumutbare Maß einer ehrenamtlichen Tätigkeit, so kann der ehrenamtliche Vorstand erforderliches Hilfspersonal, z. B. Sachbearbeiter, Büro-und Schreibkräfte einstellen, sofern die finanzielle Ausstattung des Vereins dieses zulässt. Solange nicht eine Mitgliedsstärke von 50 Mitgliedern überschritten ist, darf kein Personal eingestellt werden, es sei denn, dass der Verein durch Veranstaltungen, Spenden oder durch Vertrag mit Partnern vergleichbare Einkünfte hat.
§11 Der Senat
Dem Vorstand (Präsidium) steht ein Senat (erweiterter Vorstand) zur Seite, der aus bewährten Mitgliedern besteht und vom Präsidium berufen wird. Der Senat besteht aus nicht mehr als 18 Mitgliedern.
§12 Zusammentreten und Beschlussfähigkeit des Vorstands
A. Der Vorstand hat zusammenzutreten, wenn der Präsident dieses für notwendig erachtet oder die beiden anderen Vorstandsmitglieder dies schriftlich oder mündlich beantragen.
B. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn seine Mitglieder unter der letzten bekannten Adresse in Textform geladen wurden und mindestens zwei seiner Mitglieder anwesend sind. Die Beschlüsse werden durch übereinstimmende Willenserklärung des Präsidenten und eines weiteren Vorstandsmitgliedes gefasst.
In allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten entscheidet das Schiedsgericht. Die Entscheidungen des Schiedsgerichtes fallen endgültig und mit einfacher Stimmenmehrheit. Es wird derart gebildet, dass jeder Streitteil innerhalb von sieben Tagen dem Präsidium zwei Mitglieder als Schiedsrichter namhaft macht. Es erörtert und entscheidet über den Sachverhalt, und kann hierzu mit relativer Mehrheit einen Vorsitzenden für das Schiedsgericht wählen. Bei Stimmengleichheit kann sich mit einfacher Mehrheit das Schiedsgericht selbst um einen unabhängigenSchiedsrichter erweitern.
Beschlussinhalte, auch die der Mitgliederversammlung, weitere Regelungen und Präzisierungen sowie Hinweise zur Auslegung der Satzung kann der Vorstand in einer Geschäftsordnung zweckmäßig zusammenstellen.
Das Präsidium beruft alljährlich eine Mitgliederversammlung (Kongress) ein, zu der die Mitglieder mindestens acht Tage vorher unter Mitteilung derTagesordnung einzuladen sind. Die Einladungen haben in Textform zu erfolgen. Die Mitgliederversammlung erfolgt entweder real (körperlich) oder virtuell (online) in einer nur für Mitglieder mit Legitimation und Zugangssicherung zugänglichen Kommunikationsform, z.B. einem Chatraum. Mitglieder können so auch in elektronischer Form ihre Rechte wahrnehmen und ihre Stimme abgegeben. Die Mitgliederversammlung ist auch dann einzuberufen, wenn 40% der Mitglieder dies verlangen.
In der Tagesordnung müssen: A. Die Erstattung des Jahresberichtes, B. Die Entlastung des Präsidiums (Vorstand), und C. (soweit erforderlich) Wahlen, vorgesehen sein. Beachtung findet §10. Anträge zur Mitgliederversammlung sind mindestens drei Tage vor dem Termin der Mitgliederversammlung beim Vorstand in Textform einzureichen. Die Beschlüsse werden mit Stimmenmehrheit, Statutenänderungen auch bezüglich Vereinssitz, Satzungszweck und Auflösung werden mit 2/3 Stimmen der real (körperlich) oder virtuell (online) erschienenen Stimmberechtigten gefasst. Bei Stimmengleichheit (Patt-Situation) in Mitgliederversammlung, Präsidium oder Senat erhält der jeweilige Versammlungsleitereine Zweitstimme. Die Leitung obliegt dem Präsidenten oder im Sinne des §10 einem Vizepräsidenten. Über den Verlauf der Mitgliederversammlung ist ein schriftliches Protokoll anzufertigen, das vom Präsidenten und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist. Wurde der Vorgang elektronisch protokolliert, so sind Form und Richtigkeit des elektronischen Protokolls vom Präsidenten und dem Schriftführer in einem schriftlichen Protokoll festzuhalten. Dieses ist von Beiden zu unterzeichnen.
Die Rechnungsprüfung obliegt einem verdienten Mitglied des Senats. Die Mitgliederversammlung kann aus den Mitgliedern zwei Personen bestimmen, die vor der ordentlichen Mitgliederversammlung Einsicht in die Geschäftsführung nehmen können, und bei der Mitgliederversammlung Anträge zur Entlastung der Geschäftsführung stellen können.
§17 Beitragsverwendung
Die Beiträge werden im Sinne der Vereinsziele verwendet. Beachtung finden die §2 und §15. Der Beitrag darf nur für Verwaltungskosten verwendet werden.
Der Präsident wird von den Gründungsmitgliedern unter Befreiung von den Beschränkungen der §§ 180 und 181 BGB ermächtigt und bevollmächtigt, alle diejenigen Erklärungen allein abzugeben und entgegen zunehmen, die zur Bewirkung von Eintragungen des Vereins in das Vereinsregister erforderlich sind. Der Bevollmächtigte ist auch ermächtigt, eventuell zur Eintragung erforderliche zusätzliche Beschlüsse und Satzungsbeschlüsse zu fassen. Gleiches gilt auch für einen im Sinne des §10 stellvertretend tätigen Vizepräsidenten.
83059 Kolbermoor, den 21.07.2017

References: §8

§10
 §26

§11

§12
 §10
 §10

§17
 §2
 §15
 §10