Source: https://www.tu-harburg.de/tuhh/studium/studienangebot/auslaufende-studiengaenge/energie-und-umwelttechnik/diplompruefungsordnung.html
Timestamp: 2020-06-03 09:39:22+00:00

Document:
TUHH – Studium – Studien­angebot – Auslaufende Studiengänge – Energie- und Umwelttechnik – Diplomprüfungsordnung
Diplomprüfungsordnung für den Studiengang Energie- und Umwelttechnik an der Technischen Universität Hamburg-Harburg
Wesen der Diplomprüfung, Diplomgrad
(1) Die Diplomprüfung bildet den berufsqualifizierenden Abschluss des Studiums der Energie- und Umwelttechnik.
1. Energietechnik,
2. Umwelttechnik.
Der Studiengang Energie- und Umwelttechnik bildet für berufliche Tätigkeitsfelder aus, die die Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit erfordern. Die Studierenden sollen die Fähigkeit erwerben, die Zusammenhänge ihres Faches zu überblicken, sowie wissenschaftliche Methoden und Erkenntnisse anzuwenden und weiterzuentwickeln.
(2) An den Prüfungen kann nicht teilnehmen, wer in einem Studiengang der Energie- und Umwelttechnik oder in einem verwandten Studiengang, insbesondere der Verfahrenstechnik oder des Maschinenbaus, an einer wissenschaftlichen Hochschule im Geltungsbereich des Hochschulrahmengesetzes die Diplom- bzw. Bachelor-Vorprüfung, die Bachelor-of-Science-Prüfung oder die Diplom- bzw. die Master-of-Science-Prüfung endgültig nicht bestanden hat.
In den schriftlichen Prüfungen (Klausuren) sollen die Studierenden nachweisen, dass sie in begrenzter Zeit und mit zugelassenen Hilfsmitteln ein Problem mit den geläufigen Methoden ihres Faches erkennen und Wege zu einer Lösung finden können. Die Dauer der schriftlichen Einzelprüfungen beträgt eine Stunde bis drei Stunden. Die Studierenden haben sich auf Verlangen während der Prüfung auszuweisen.
(7) Wird die Einstufungsprüfung als erfolgreich bewertet, gelten damit die entsprechenden laut Studienplan und den §§ 5 und 8 der Studienordnung vorgesehenen Lehrveranstaltungen als erfolgreich besucht; bei der Zulassung zu den Diplomprüfungen wird in diesem Fall von dem Erfordernis nach § 21 Absatz 2 Nummer 2 abgesehen. Bei einer Anrechnung nach denAbsätzen 2 und 3 gilt Entsprechendes.
(3)Nicht bestandene Prüfungen müssen in der Regel zum nächsten Prüfungstermin wiederholt werden. Auf begründeten Antrag kann der Prüfungsausschuss die Frist verlängern. Prüfungen, die nicht bestanden wurden, können höchstens zweimal wiederholt werden.
- Chemie I (allgemeine und anorganische Chemie),
- Chemie II (organische Chemie),
- Chemie III (physikalische Chemie),
- Mathematik I (Analysis I, Lineare Algebra I),
- Mathematik II (Analysis II, Lineare Algebra II),
- Mathematik III (Analysis III, Differentialgleichungen I),
- Einführung in die Verfahrenstechnik, Biotechnologie-Verfahrenstechnik und Energie- und Umwelttechnik,
- Elemente des Apparatebaus I,
- Elemente des Apparatebaus II,
- Technische Mechanik I,
- Technische Mechanik II,
- Technische Mechanik III,
- Thermodynamik I,
- Thermodynamik II,
- Thermodynamik III,
- Wärme- und Stoffübertragung I,
- Messtechnik,
- Biochemie und biologische Grundlagen für Ingenieure,
- Grundlagen der Werkstoffkunde,
- Einführung in die Informatik I
- Einführung in die Informatik II
- Grundlagen der Elektrotechnik.
(3) Die oder der jeweilige Prüfende legt fest, ob die in Absatz 2 genannten Prüfungen schriftlich oder mündlich abgelegt werden.
2. der Nachweis, dass die oder der Studierende für den Studiengang Energie- und Umwelttechnik an der Technischen Universität Hamburg-Harburg immatrikuliert ist oder gewesen ist;
3. eine Erklärung darüber, ob gemäß § 4 Absatz 2 die oder der Studierende bereits eine Diplom- bzw. Bachelor-Vorprüfung oder eine darauf aufbauende Prüfung in einem Studiengang der Energie- und Umwelttechnik oder in einem verwandten Studiengang, insbesondere der Verfahrenstechnik oder des Maschinenbaus, an einer wissenschaftlichen Hochschule im Geltungsbereich des Hochschulrahmengesetzes nicht bestanden hat oder ob er sich in einem schwebenden Prüfungsverfahren befindet.
(3) Für die Errechnung der Gesamtnote werden die einzelnen Noten mit den nachstehenden Faktoren gewichtet:
Messtechnik 4,5
- Partikeltechnologie I,
- Partikeltechnologie II,
- Fluidverfahrenstechnik,
- Chemische Verfahrenstechnik I,
- Prozess- und Anlagentechnik I,
- Prozess- und Anlagentechnik II,
- Technische Strömungslehre I,
- Technische Strömungslehre II,
- Umweltschutztechnik I,
- Umweltschutztechnik II,
- Wärme- und Stoffübertragung II,
- Grundlagen der Verbrennungstechnik,
- Wärmekraftwerke,
- Grundzüge der Kraft- und Arbeitsmaschinen,
- Energiewirtschaft und -verteilung,
- Regenerative Energien I.
(2) Nach Wahl der Studierenden sind Prüfungen in Technischen Wahlpflichtveranstaltungen in sechs Fächern abzulegen. Dabei entfallen je drei Fächer auf die Wahlpflichtfächer der Energietechnik und die Wahlpflichtfächer der Umwelttechnik.
(3) Nach Wahl der Studierenden sind Prüfungen in Nichttechnischen Wahlpflichtfächern im Umfang von sechs Semesterwochenstunden abzulegen.
2. der Nachweis über die bestandene Diplom-Vorprüfung in einem Studiengang der Energie- und Umwelttechnik an einer wissenschaftlichen Hochschule im Geltungsbereich des Hochschulrahmengesetzes oder eine gemäß § 12 Absätze 2 und 3 als gleichwertig anerkannte Prüfungsleistung. Dieser Nachweis gilt auch dann als erbracht, wenn die oder der Studierende die in § 15 Absatz 6 genannten Leistungen erbracht und die in § 15 Absatz 2 aufgeführten Prüfungen bis zum Ende des zum vierten Fachsemester gehörenden Prüfungszeitraums bis auf maximal zwei Prüfungen oder bis zum Ende des zum fünften Fachsemester gehörenden Prüfungszeitraums bis auf maximal eine Prüfung erfolgreich abgelegt hat,
4. eine Erklärung darüber, ob gemäß § 4 Absatz 2 die oder der Studierende bereits eine Diplom- bzw. Bachelor-Vorprüfung oder eine darauf aufbauende Prüfung in einem Studiengang der Energie- und Umwelttechnik oder in einem verwandten Studiengang, insbesondere der Verfahrenstechnik oder des Maschinenbaus an einer wissenschaftlichen Hochschule im Geltungsbereich des Hochschulrahmengesetzes nicht bestanden hat oder ob er sich in einem schwebenden Prüfungsverfahren befindet,
(6) Abweichend von Absatz 5 kann der Prüfungsausschuss die Zulassung zur Diplomprüfung erteilen, wenn nicht mehr als eine Leistung für den Nachweis nach Absatz 2 Nummer 2 zu erbringen ist.
(3) Die Diplomarbeit kann von allen hauptamtlich in Forschung und Lehre tätigen Professorinnen, Professoren, Privatdozentinnen und Privatdozenten der Energie- und Umwelttechnik an der Technischen Universität Hamburg-Harburg ausgegeben und betreut werden. Der Prüfungsausschuss kann weitere Personen als Betreuende zulassen. Den Studierenden ist Gelegenheit zu geben, für das Thema Vorschläge zu machen. Die Diplomarbeit darf mit Zustimmung des vorsitzenden Mitgliedes des Prüfungsausschusses in einer Einrichtung außerhalb der Hochschule ausgeführt werden, wenn sie dort von einer oder einem in Forschung und Lehre tätigen Professorin oder Professor bzw. einer Privatdozentin oder einem Privatdozenten der Energie- und Umwelttechnik an der Technischen Universität Hamburg-Harburg betreut werden kann. Um eine hinreichende Breite der Ausbildung zu gewährleisten, sollen Diplom- und Studienarbeit nicht innerhalb des selben Arbeitsbereichs angefertigt werden.
Partikeltechnologie I 5
Partikeltechnologie II 5
Fluidverfahrenstechnik 5
Chemische Verfahrenstechnik I 5
Prozess- und Anlagentechnik I 5
Prozess- und Anlagentechnik II 5
Regelungstechnik 6
Wärme- und Stoffübertragung II 5
Grundlagen der Verbrennungstechnik 5
Wärmekraftwerke 5
Grundzüge der Kraft- und Arbeitsmaschinen 5
Energiewirtschaft und -verteilung 4
Regenerative Energien I 4
Technisches Wahlpflichtfach 1 der Energietechnik Faktor ist die Summe der Anrechnungsstunden mal 2
Technisches Wahlpflichtfach 2 der Energietechnik Faktor ist die Summe der Anrechnungsstunden mal 2
Technisches Wahlpflichtfach 3 der Energietechnik Faktor ist die Summe der Anrechnungsstunden mal 2
Technisches Wahlpflichtfach 1 der Umwelttechnik Faktor ist die Summe der Anrechnungsstunden mal 2
Technisches Wahlpflichtfach 2 der Umwelttechnik Faktor ist die Summe der Anrechnungsstunden mal 2
Technisches Wahlpflichtfach 3 der Umwelttechnik Faktor ist die Summe der Anrechnungsstunden mal 2
Durchschnittsnote der Nichttechnischen Wahlpflichtveranstaltungen 12
(3) Der oder dem Studierenden ist vor einer Entscheidung nach dem Absatzen 1 oder 2 Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben.
(2) Diese Prüfungsordnung gilt erstmals für Studierende, die ihr Studium an der Technischen Universität Hamburg-Harburg im Studiengang Energie- und Umwelttechnik ab dem Wintersemester 2003/2004 beginnen.

References: § 21
 § 4
 § 12
 § 15
 § 15
 § 4