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Heizölkostenzuschuss bei EFH-Besitzern? - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
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09.10.2011, 13:52 #1
Heizölkostenzuschuss bei EFH-Besitzern?
Wie verhält es sich, wenn ich in einem von mir alleine bewohnten EFH mit 115qm lebe, die Öl-Tanks vor meiner Bedürftigkeit mit Hilfe eines Kredites von meinem Bruder füllte (€ 1400,-), müssen die mir dann die Tanks füllen, bzw. die Kosten decken indem sie mir eine Pauschale Jährlich zahlen,oder müssen die die komplette Tankfüllung erst bezahlen, wenn Tanks leer sind?
In 2010, also nach Füllung, beantragte ich Hartz4, stellte einen Heizkostenzuschussantrag, den bewilligten die mit Pauschal € 381,- Ich teilte denen mit, das ich auch noch mit Briketts und Holz zuheize.
Ich lasse den Sommer über die Zentralheizung komplett aus um Energie zu sparen (April- Okt.). Erwärme während dieser Zeit mein Duschwasser mit einem Durchlauferhitzer(Strom).
Müssen die mir die tatsächlichen Ölkosten für die gesamte Wohnfl. 115qm zahlen, oder können die mir als Einzelperson nur einen Wohnanteil von 45qm anteilig anrechnen?
Laut einem BSG-Urteil vom 02.07.2009, AZ:B14AS 36/08 werden wohl pro qm €19,40 pro Jahr angerechnet!
d.h. bei 45qm x 19,40= € 873,- : 12Monate=€72,75 im Monat, hätten die an mich zu zahlen, nach diesem Gerichtsurteil? Haben aber nur € 381,- bewilligt! Das wären ja fast € 500,- zu wenig gezahlt? Ist das Rechtens? Ein EFH heizt man nicht mit € 381,im Jahr!!!
Da mein Haus 115qm Wohnfl. hat, müßte die Berechnung doch eher so aussehen: 115qm x 19,40=€ 2231,-im Jahr: 12 Mon.= € 185,91 Monatsabschlag, zu zahlende Heizkostenübernahme?
lt. Herrn Behrsing, sollten die ganzen Kosten zu übernehmen sein, oder?
AW: Heizkostenfrage AW: Heizkostenzuschuss bei selbsgenutztem EH Zitat:
Zitat von Martin Behrsing http://www.elo-forum.org/images/buttons/viewpost.gif
Habe in der Mainzer Zeitung einen Artikel gefunden über Heizkostenanträge, jetzt im Okt. zu stellen, auch da bekommen Alle mehr wie ich voriges Jahr!!?? Irgend etwas stimmt da ja wohl nicht bei meiner Berechnung im Vorjahr?
Miniaturansicht angehängter Grafiken http://www.elo-forum.org/attachments...schuss-001.jpg
09.10.2011, 14:18 #2
AW: Heizölkostenzuschuss bei EFH-Besitzern?
Wie verhält es sich, wenn ich in einem von mir alleine bewohnten EFH mit 115qm lebe, die Öl-Tanks vor meiner Bedürftigkeit mit Hilfe eines Kredites von meinem Bruder füllte (€ 1400,-), ...
Bis zu dem Punkt hat die Arge nichts damit zu tun.
... müssen die mir dann die Tanks füllen,...
Nein. Du bekommst nur den Teil der Tankfüllung bezahlt, den die Arge für eine Heizperiode als angemessen betrachtet.
... bzw. die Kosten decken indem sie mir eine Pauschale Jährlich zahlen...
So wird es wohl üblicherweise gehandhabt. Wenn Du - aus welchen Gründen auch immer - einen höheren Verbrauch hast und belegen kannst, musst Du mit denen in den Clinch gehen.
09.10.2011, 15:23 #3
Zitat von Scarred Surface;950265[COLOR=Red
]Bis zu dem Punkt hat die Arge nichts damit zu tun.[/COLOR]
Da dürften wohl € 381,- ein ganz kleinwenig zu wenig sein? Jeder 45qm Bewohner bekommt ja schon so an die € 72,- im Monat, wie soll einer mit € 31,- ein ganzes Haus heizen können? Mal sehen, ob Anwalt sich meldet!
Habe eben mal einen Rechtsanwalt für Hartz4 angeschrieben, der hier genannt wurde. Hier mal meine Allgemeinen Fragen an Ihn, mal sehen ob er antwortet?
Ich hätte mal ne Frage, die ich bis jetzt nicht stimmig über das EWL-Forum abgedeckt bekomme.
Ich lebe in einem schuldenfreien EFH mit ca. 115qm Wohnfl.!
Bevor ich meine Selbstständigkeit aufgeben musste, tankte ich in 2009 meine Tanks mit Öl voll, da nur 0,55 Cent pro Liter anfielen. Ein paar Monate später musste ich mich beim Amt als Hartz4-Antragsteller melden.
Als ich für das Jahr 2010/2011 Heizkostenzuschuß beantragte, bewilligte man mir € 381,- fürs Jahr!
1.) Dürfte wohl deutlich zu wenig sein im Vergleich mit Leuten, die in Miete wohnen, die bekommen mind. monatl. € 70,- bis € 80,- warum bei mir so wenig? Die brauchen mir ja schon keinen Mietzuschuß zu zahlen, da mietfrei!
2.) Dürfen die mir einen Wohnraum von 45qm heraus rechnen, obwohl ich ein 115qm-Haus heizen muss?
Es ist anzumerken, dass ich ab April die ZH komplett bis zum Okt. ausschalte um Öl zu sparen, auch die Heizungs -pumpe läuft dann natürlich nicht.
Ich bereite mein Duschwasser in diesen 7 Monaten mit einem Elektrodurchlauferhitzer!
3.) Können die mich in absehbarer Zeit zwingen, mein Haus gar verkaufen zu müssen?
Ich bekomme nur 427,-€ im Monat und davon zahle ich meinen Kindesunterhalt in Höhe von € 130,-
dann alte Steuerberaterschulden mit monatl. Belastung von € 47,- Diesen Monat habe ich noch Sonderzahlung für meine Gebäudeversicherung in Höhe von € 220,- und Kfz-Haftpfl. v. vierteljährlichen € 55,- aufzubringen!
Sie sehen, da bleibt fast nichts mehr zum essen übrig! Müsste ich da nicht ein wenig mehr bekommen?
Der einzige Trost ist (so schmerzlich das auch ist) das meine Tochter (18J.) sich seit meiner Bedürftigkeit von mir abwande und ich somit wenigstens mir keine Gedanken über Geschenke mehr machen brauche, wie ich das auch noch bezahlen könnte?
In der Übergangszeit heize ich mit Briketts und Holz zu! Auch hier entstehen jährliche Kosten von minimum € 400,- im Jahr!
09.10.2011, 15:25 #4
Bundessozialgericht B 7b AS 40/06 R vom 16.05.2007
Unter § 22 Abs 1 SGB II fallen demnach auch einmalige Leistungen zur Beschaffung von Heizmaterial. Bei der Beschaffung von Heizmaterial (zB Heizöl oder Holz) handelt es sich um Aufwendungen, die einen zukünftigen Heizbedarf decken sollen. Der "Bedarf" besteht gerade darin, dass die Leistungsträger dem Hilfebedürftigen Geldmittel zur Verfügung stellen, die dieser benötigt, um die Lieferung der Wärme durch den Vermieter bzw um die Lieferung von Heizmaterial bezahlen zu können (BVerwGE 79, 46, 50).
Wenn der Hilfebedürftige noch über Heizmittel verfügt, so besteht kein aktueller Bedarf (vgl Adolph in Linhard/Adolph, SGB II, § 22 RdNr 34, Stand November 2006).Der Bedarf für Heizmittel entsteht erst dann, wenn für den Bewilligungszeitraum (§ 41 SGB II) kein Brennmaterial mehr vorhanden ist. Die tatsächlichen Aufwendungen entstehen aber erst in der Folge der Lieferung von Heizmaterial.
Die Gewährung von monatlichen Heizkostenpauschalen anstelle der Erstattung der tatsächlichen Aufwendungen für die Beschaffung von Heizmaterial läuft dem Zweck des § 22 Abs 1 SGB II zuwider. Denn dann wird zu einem Zeitpunkt geleistet, zu dem gerade noch kein Bedarf besteht.
Hat der Hilfebedürftige bereits Heizmaterial gekauft und auch vor Eintritt der Hilfebedürftigkeit bezahlt, kann er diese Kosten nicht nach § 22 Abs 1 SGB II vom Grundsicherungsträger erstattet bekommen, weil es sich hierbei nicht um aktuelle tatsächliche Aufwendungen handeln würde und ein Anspruch auf Ersatz bereits früher getätigter Aufwendungen nicht besteht (vgl Senatsurteil vom 7. November 2006 - B 7b AS 8/06 R - RdNr 34). Wurde vor Eintritt der Hilfebedürftigkeit Heizmaterial geliefert, das während des ALG II-Bezugs noch nicht (vollständig) bezahlt wurde, so kommt eine Schuldübernahme in Betracht. Diese Möglichkeit ergab sich vor dem 1. August 2006 allein über § 5 Abs 2 Satz 2 SGB II (idF des Kommunalen Optionsgesetzes vom 30. Juli 2004, aaO) iVm § 34 SGB XII, weil zu diesem Zeitpunkt die Vorschrift des § 22 Abs 5 SGB II lediglich die Übernahme von Mietschulden vorsah (zur erweiterten Auslegung auch für Heizkostenschulden vgl Rothkegel in Gagel, SGB III mit SGB II, § 22 RdNr 90, Stand Dezember 2005). Nunmehr können über § 22 Abs 5 SGB II (idF, die die Norm durch das Gesetz zur Fortentwicklung der Grundsicherung für Arbeitsuchende vom 20. Juli 2006 - BGBl I 1706 - erhalten hat) auch Schulden für Heizkosten übernommen werden. Eine darlehensweise Übernahme der Schulden nach § 23 Abs 1 Satz 1 SGB II scheidet jedoch aus, weil die Darlehensgewährung nach dieser Vorschrift einen unabweisbaren Bedarf im Einzelfall voraussetzt, der üblicherweise von den Regelleistungen umfasst ist, was aber für die Übernahme der Kosten für Heizmaterial gerade nicht zutrifft (vgl Senatsurteil vom 7. November 2006 - B 7b AS 8/06 R - RdNr 36).
Bundessozialgericht B 14 AS 33/08 R vom 02.07.2009
Es sind daher für die Angemessenheit der Kosten eines Eigenheims wie bei einer Mietwohnung die anerkannte Wohnungsgröße für Wohnberechtigte im sozialen Mietwohnungsbau und die Aufwendungen für eine Wohnung dieser Größe mit unterem Wohnstandard zu Grunde zu legen. Abzustellen ist für die Angemessenheit der Aufwendungen auf Wohnungen im unteren Segment der nach der Größe in Betracht kommenden Wohnungen im räumlichen Bereich, der den Vergleichsmaßstab bildet (BSGE 97, 254 = SozR 4-4200 § 22 Nr 3, jeweils RdNr 20; BSGE 100, 186 = SozR 4-4200 § 12 Nr 10, jeweils RdNr 36). Welche Kosten hier für dieses Preissegment konkret zu Grunde zu legen sind, kann nach den Feststellungen des SG nicht beurteilt werden.
Zutreffend sind der Beklagte und das SG von einer angemessenen Wohnungsgröße von 75 qm ausgegangen. Grundlage für die Bestimmung der Wohnungsgröße ist § 10 des Gesetzes über die soziale Wohnraumförderung vom 13. September 2001 (WoFG, BGBl I 2376). Danach können die Länder im geförderten Mietwohnungsbau die Anerkennung von bestimmten Grenzen für Wohnungsgrößen nach Grundsätzen der Angemessenheit regeln. Hierbei erlassen die einzelnen Bundesländer Richtlinien. In Niedersachsen finden sich die Richtlinien über die Soziale Wohnraumförderung (Wohnraumförderungsbestimmungen - WFB 2003 -) in einem Runderlass vom 27. Juni 2003 (Nds Ministerialblatt 2003, Heft 27, S 580). Gemäß Ziffer B Nr 11.2 der WFB 2003 gilt zwar bei Mietwohnungen für drei Haushaltsmitglieder eine Wohnfläche bis 75 qm als angemessen. Nach den bisherigen Feststellungen des SG kommt eine Erhöhung der angemessenen Wohnfläche nach Ziffer B Nr 11.4 der WFB 2003 nicht in Betracht.
09.10.2011, 15:42 #5
Hallo hans wurst!
Wenn dem so ist, dann müssten die mir trotzdem monatlich € 72,- überweisen, auszugehend von 45qm mir zustehendem Wohnraum?
45x 19,40= € 873,- im Jahr: 12 Monate, macht € 72,75 im Monat.
Somit ist eine jährliche Heizkostenzuzahlung in Höhe von € 381,- wohl viel zu niedrig angesetzt oder? wer weiss Bescheid, wie es zu so einer Fehlzahlungsberechnung kommt?
09.10.2011, 16:44 #6
Du hast keinen Anspruch auf eine monatliche Heizkostengewährung (siehe BSG B 7b AS 40/06 R).
Ja, die 381€ dürften dem Grundsatz nach zu niedrig sein, da du aber mit unterschiedlichen Brennstoffen heizt, kann hier kein konkreter Wert genannt werden. Es werden jedoch nur die Kosten erstattet, die du durch Rechnung nachweisen kannst.
Hat dir das JB für 2010/11 zu wenig Kosten erstattet, kannst du einen Überprüfungsantrag stellen.
09.10.2011, 18:56 #7
Etwa so: Sehr geehrte Damen und Herren, Ihnen muss ein Fehler bei der Berechnung des Heizkostenzuschusses passiert sein.
€ 381,- für ein EFH das kann nicht hinkommen, da ich ihnen bereits eine rechnung für Holzbrand in Höhe von € 288,- für 4 Raummeter zukommen ließ und eine zweite Rechnung in der selbigen Höhe für Briketts.
Außerdem verbrauchte ich ja auch Heizöl in 2010/2011, das ich zwar vor meiner Arbeitslosigkeit bestellte und bezahlte, aber ich brauche ja auch rücklagen um die Tanks in der Zukunft wieder zu befüllen und da kann ich bestimmt nicht eine Bestellung in Höhe von € 381,- aufgeben. Die Tanks fassen so an die 4500 Liter und dementsprechend sind die Bestellkosten.
Angemessene Heizkosten dürften so um die € 2200,- im Jahr sein.
Bitte um Überprüfung des Heizkostenzuschusses von 2010/2011
09.10.2011, 19:06 #8
Ich schreibe das hier nun nicht gerne, aber leider ist es so.
Hans Wurst hat Dir die Urteile und betreffende Passagen eingestellt.
Da Du deine Tanks vor dem Bezug gefüllt hast, hättest Du keinen Anspruch bislang gehabt. Die 381 Euro hätten Dir laut GEsetz nicht zugestanden, da Du über Heizmaterial verfügst.
Du bekommst auch nicht mtl. einen Abschalg oder generell einen, denn genau dies ist es, wo hier einige gegen klagen. Es wäre gleich einer Pauschalisierung.
Die Berechnung darf auch nicht auf die Wfl. begrenzt werden. Dies gilt nur zur Ermittlung der Grenzwerte, bis zu welchen die Hzg-Kosten immer als angemessen gelten.
Sobald der Bedarf dies übersteigt muss eine Einzelfaaüberprüfung stattfinden. Findest Du einiges hier im Forum drüber.
In deinem Fall heißt das konkret , Dir steht derzeit gar nichts zu und die 381Euro hätte auch nicht fließen dürfen. Für die WW Aufbereitung steht Dir Geld zu, sofern diese über Durchlauferhitzer getätigt werden.
Dazu kann für den Betrieb und die Wartung der Heizanlage Geld beantragt werden.
Würde es mir genau überlegen einen Ü-Antrag zu stellen. Verbrauche dein Öl und kurz vor Ende mache deinen Bedarf geltend.
10.10.2011, 08:10 #9
Wenn du die Rechnungen während des ALG-2 Bezuges bezahlt hast, könnte man ein Überprüfungsantrag stellen. Ob du damit erfolg hast erscheint fraglich, da du ja über Heizöl verfügt hast. Mehr als versuchen kann man nicht.
Außerdem verbrauchte ich ja auch Heizöl in 2010/2011, das ich zwar vor meiner Arbeitslosigkeit bestellte und bezahlte, aber ich brauche ja auch rücklagen um die Tanks in der Zukunft wieder zu befüllen und da kann ich bestimmt nicht eine Bestellung in Höhe von € 381,- aufgeben.
Das du Heizöl verbraucht hast ist irrelevant und einen Anspruch auf Rücklagenbildung gibt es nicht (siehe BSG).
Die Tanks fassen so an die 4500 Liter und dementsprechend sind die Bestellkosten.
Was in deine Tanks passt ist irrelevant.
Angemessene Heizkosten dürften so um die € 2200,- im Jahr sein. Bitte um Überprüfung des Heizkostenzuschusses von 2010/2011
Bei 2200€/Jahr wirst du erhebliche Probleme bekommen und erscheint auch als sehr viel. Die Angemessenheit wird tatsächlich so bei 850€ liegen und ob du höhere Kosten gerichtlich durchsetzen kannst ist ungewiss.
Muster für "Überprüfung nach § 44 SGB X" findest du hier: Erwerbslosen Forum Deutschland - Widersprüche zu ALG II nach SGB II
10.10.2011, 09:06 #10
Möchte noch hinzufügen, dass der Bedarf nicht an einer Summe festgemacht werden kann. Er richtet sich nach Verbrauch in Litern/Heizöl. Da die Preise schwanken, kann hier nichts festgelegt werden außer der Literverbrauch pro Jahr.
Klar dürfte aerwirklich sein, solange Heizöl vorhanden ist kein Bedarf und kein Bedarf keine Zahlung.
14.10.2011, 14:17 #11
Gestern war ich beim Jobcenter und habe einen selbstgeschriebenen, formlosen Antrag auf Heizkostenbeihilfe gestellt. Ich habe geschrieben, dass ich mit Heizöl, Kohle und Holz beiheize.
Der nette Mitarbeiter am Serviceschalter, klärte mich dahingehend auf, das er der Meinung ist, ich hätte durchaus Chancen etwas zu bekommen, aber nur für das Heizmaterial: Holz und Kohle, sagte diesem, das ginge in den nächsten Tagen aus und ich hätte in der Tageszeitung gelesen, dass man Heizkostenzuschusss bis Ende Okt. gestellt haben müsste, damit man noch Ansprüche geltend machen könne! Er zeigte mir eine aktuelle Tabelle, woraus hervorging, das zur Zeit einem für einen Ein-Personenhaushalt ca. € 980,- zustünden.
Dies gelte für das Heizöl! Da ich die Tanks noch befüllt hätte, käme aber hier keine Zahlung in Frage, aber durchaus für die zusätzlichen Brennstoffe Holz und Kohle! Er denke, ich könne so mit 380,-€ wie im vorigem Jahr rechnen! Also lassen wir uns mal überraschen!!
23.10.2011, 11:43 #12
Erfolgsmeldung auf der ganzen Linie!!
Hat suppi geklappt! Hatte den netten Herrn am Schalter noch zugeflunkert, möchte es doch mal versuchen einen Antrag abzugeben, bevor unsere Sozialkassen gänzlich leer sind, sollte auch der Deutsche Michel die nötigen Hilfen bekommen! Das hat dem gefallen, er war meiner Meinung und meinte, lasse mal den Antrag da, du bekommst mit Sicherheit etwas!! Man muss sich beeilen, bevor die Oma Merkel wiedermal ins nächste gestürzte Regime, zum getöteten Ghaddafi reist um unsere Steuergelder in Millionenhöhe in dieses Land zu tragen, uns aber erzählen, es sei kein Geld vorhanden!
Und siehe da, es ging ratzefatze, innerhalb von wenigen Tagen, kam der Bewilligungsbescheid!! € 650,- hat sich doch gelohnt, mal den Antrag abzugeben!
Lege das Geld jetzt zur Seite und hoffe das meine Tankfüllung noch für dieses, nächstes, viell. auch übernächstes Jahr noch reicht, stelle jedes Jahr meinen Antrag und so werde ich keine Probleme haben, die Tanks gefüllt zu bekommen!
23.10.2011, 11:58 #13
Glückwunsch, das freut mich für Dich. Aber da sieht man mal welche Willkür in diesem Lande herrscht.
Nicht falsch verstehen ich gönne Dir jeden Cent und mehr. Sehe ich jedoch das Du noch über Heizöl im ausreichenden Maße verfügst und dann meinen Schützling, die alleine mit mittlerweile kranken Kinde ohne Heizöl (kein Warmwasser und Heizung) Monate sitzen gelassen wird, dann könnte ich kotzen.
Wie gesagt nicht falsch verstehen, gönne es Dir persönlich voll und ganz.
23.10.2011, 12:20 #14
Da Du diese rühselige Geschichte von der alleinstehenden Mutter mit krankem Kind in eiskalter Wohnung ohne Warmwasser in jedem zweiten Beitrag erwähnst, würden mich mal die näheren Umstände dazu interessieren und vor allem warum sucht die Mutter ausgerechnet bei Dir Hilfe und nicht bei einem Anwalt, bei einer Arbeitsloseninitiative, bei der Presse oder auch hier.
23.10.2011, 13:22 #15
Denke schon, das der nette Herr am Schalter, meine politische Einstellung mag, zumindest ärgerte er sich über die immer weiter blühenden Unzumutbarkeitszustände in Deutschland und denke der hat sich meinen Antrag geschnappt, ist damit viell. direkt zum SB der Leistungsabteilung und hat dem viell. zugeredet? Egal hauptsache, die Kohle fließt in die richtige Richtungen!!
Also Leute, immer schön dran denken,, nichts ist dazu verurteilt so zu bleiben wie es ist"
Heizkostenzuschussanträge können nur noch bis zum Monatsende gestellt werden, sonst nix mit Weihnachtsgeld!
Lege die Kohle schön zur Seite, viell. wollen die wegen falscher Berechnung die Knete irgendwann zurück, wer weiss?
06.05.2012, 12:23 #16
Nicht falsch verstehen ich gönne Dir jeden Cent und mehr. Sehe ich jedoch das Du noch über Heizöl im ausreichenden Maße verfügst??
Dachte ich zumindest! Da anscheinend meine Uhr zum ablesen defekt ist, ich im Okt. 1999 die noch befüllten Tanks füllen ließ, der Preis je Liter ganze 0,55 Cent betrug, füllte ich noch schnell.
Leider ging meine Heizanlage im Nov. 2011 aus. Dachte defekt!? mal den Heizungsfachmann kommen lassen. Der baute neuen Fühler ein und dann noch ein Teil ohne Erfolg. Ich bat ihn doch mal in den schwer zugänglichen, dunklen Heizraum nachzusehen, ob genügend Öl in den Tanks sei? Dies tat er, kletterte auf Leiter in den Heizölraum und maß mit einem Zollstock und siehe da, alles verbraucht! In meine Tanks gingen 6000 Liter rein erfuhr ich jetzt.
Wie es sein könne soviel Öl in 2 Jahren zu verbrauchen, wo ich doch mit 2 separaten Holzöfen zuheizen würde und nur die Thermostate auf 3 drehen würde und auch nur 5 Heizkörper anhabe von insgesamt 8Stck.? Er meinte ich hielte immer 150 Liter Brauchwasser auf 50 grad erhitzt warm und dadurch werde immer Öl verbraucht und da ich die Wasserbeheizung bei dem Kessel nicht unterbinden kann, außer im Sommer, da mache ich komplett aus und dusche nur in der einen Dusche, die ich mit einem elektrisch betriebenen Durchlauferhitzer betreibe, wäre es durchaus normal bei einem älterem Haus 3000 Liter Heizöl im Jahr zu verbrauchen.
Daraufhin rief ich bei der Heizölfirma an und wollte mal 1000L Heizöl bestellen um nicht frieren zu müssen.
Leider wollten die statt wie vor 2 Jahren 0,55 Cent, jetzt stolze 0,97 Cent, fast doppelt soviel und gelangt hätte dass dann wohl nur für 3-4 Monate! Da ich die Kohle nicht hatte, habe ich die Heizanlage komplett ausgestellt, kein Heizöl bestellt und habe mit dem Restholz und Brigetts die Wintertemperaturen in einem einzigen Zimmer ertragen und bin ab und an zu zu einer Freundin um bei der aufzuwärmen und zu übernachten um nicht zu erfrieren, weil Wasser musste ich auch abstellen, da Einfriergefahr bestand! Hatte mir vorher noch die Badewanne vollgefüllt um mit Gießkanne die Toilette spülen zu können! Bis jetzt sind meine Tanks gähnend leer und nun auch noch eine 30%ige, dreimonatige Sanktion!
Also nicht neidisch sein, jeder kommt dran!
06.05.2012, 14:47 #17
Und warum hast du dann keinen Antrag auf Öl gestellt im November???????
Und was ist mit der Rechnung für den Heizungsfachmann? Neuer Fühler und das andere Teil gehören zu den Instandhaltungskosten und müssten auch auf Antrag erstattet werden vom Jobcenter.
efhbesitzern, heizölkostenzuschuss

References: § 22
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 § 22
 § 5
 § 34
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 § 22
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 § 23
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 § 12
 § 10
 § 44