Source: https://issuu.com/amtsblaetter/docs/20100922_bjam_komplett.pdf
Timestamp: 2017-03-28 09:31:17+00:00

Document:
Schönheitskur für Rathaus
Annenplatz & Schocken
Wanderer-Serie
Rathaus-Journal, 21. Jahrgang, 38. Ausgabe, 22. September 2010 · Auflage: 130.000 Exemplare
künftig vor Flut
Chemnitz-Botschafter der Lauf-KulTour begeistert in der Heimat empfangen
Am Sonntagmittag kamen die Teilnehmer der Lauf-KulTour 2010 nach ihrem
4000 Kilometer langen Lauf rund um
Deutschland wieder in Chemnitz an.
Begrüßt wurden sie vor der Sporthalle
am Schloßteich von der Oberbürgermeisterin. Sie überreichte den ausdauernden Läufern und Radlern eine Torte
im Deutschland-Format. Über 350
Stunden am Stück sind sie gelaufen
und geradelt und haben dabei 150
Städte besucht, darunter Dresden und
Görlitz, Rostock, Bremen und Lübeck,
München, Regensburg und Bayreuth.
Das Eintreffen der Läufer und Radler
wurde in der Schloßteichhalle, in der
zu dieser Zeit das 19. Internationale
Boxturnier stattfand, angekündigt. So
fanden sich die Gäste dieser Veranstaltung auch zum Empfang der Ausdauer-Sportler ein. Danach berichten
die Studentinnen und Studenten von
ihren Erlebnissen als Botschafter der
Stadt während ihrer „DeutschlandUmrundung“.
Täglich hatten sie etwa 120 Kilometer
zurückgelegt und durch den grenznahen Streckenverlauf praktisch einmal
ganz Deutschland umrundet. Die zwölf
Läufer wechselten den Staffelstab jede
Stunde, so dass ein Teilnehmer alle elf
Stunden auf die Strecke ging. Hinzu kamen sechs Studenten, die die Strecke
in zwei Dreierteams mit dem Rad
Zugleich unterstützen sie aber auch die
Deutsche Gesellschaft für MuskelTäglich hatten sie etwa 120 Kilometer zurückgelegt und waren überglücklich wieder in Chemnitz zu sein. Die verbrann- kranke e.V. (DGM). Für jeden Mitläufer
ten Kalorien konnten die Sportler an Ort und Stelle mit leckerer Torte – spendiert von der Stadt – auffüllen. Foto: Schmidt fließt eine Spende an die DGM. !
Finale im Marianne-Brandt-Wettbewerb
Die Stadt wird ein Alarmsystem aufbauen, um in gefährdeten Stadtteilen
wie Einsiedel, Erfenschlag, Klaffenbach,
Harthau und Altchemnitz im Bereich
Euro-Park im Hochwasserfall mit Sirenen zu warnen. Hier steigen die Pegel
von Chemnitz, Würschnitz und Zwönitz
besonders schnell. Man will so im Fall
einer Flut die Vorwarnzeit für Anwohner
verlängern. Der Verwaltungs- und Finanzausschuss bewilligte hierfür außerplanmäßig 336.000 Euro. Künftig wird
die Bevölkerung ab Hochwasseralarmstufe 2 gewarnt. Neben der Erstwarnung
durch „sprechende Sirenen“ ist der Einsatz von Lautsprecherwagen in den gefährdeten Abschnitten vorgesehen.
Außerdem werden die Medien informiert. Zusätzlich prüft die Stadt, ob ein
Alarmsystem, das der Freistaat für Anlieger der Gewässer erster Ordnung anbietet, auch auf Gewässer zweiter Ordnung wie Kappelbach und Pleißenbach
erweiterbar ist. Dabei könnten sich Anwohner und Unternehmer für eine Kurzinformation per SMS registrieren lassen.
Sollte diese Ausweitung nicht möglich
sein, müsste die Stadt ein solches System aufbauen. Diese Form der Alarmierung soll sowohl für Gewässer erster als
auch zweiter Ordnung zur Verfügung
stehen. Das Alarmierungssystem wird
auch bei der Bürgerversammlung am
29. September, 18 Uhr im Krystallpalast
Klaffenbach vorgestellt. Hier soll das
Geschehen des Flutwochenendes ausgewertet und über die künftig verbesserten Schutzmaßnahmen informiert
Junges, kreatives, europäisches Design wird in Chemnitz geehrt
Mit Engagement arbeiten die Mitglieder des Kunstvereines Villa Arte Chemnitz bereits seit einigen Monaten an
der Vorbereitung des Internationalen
Marianne-Brandt-Wettbewerbes, der
im Oktober 2009 europaweit zum vierten Male ausgeschrieben wurde. Mit
insgesamt 22.500 Euro förderte die
Stadt das Kunstereignis von internationalem Rang.
Im Rhythmus von drei Jahren fordert
dieser Wettbewerb junge Gestalter,
Fotografen, Studierende und Absolventen von Hochschulen auf, sich unter dem Thema „Die Poesie des Funktionalen“ mit aktuellen Entwürfen und
Konzepten um die begehrten Preise
und Auszeichnungen zu bewerben. In
Reminiszenz an eine der bedeutendsten Töchter der Stadt Chemnitz wurde
der Wettbewerb in den Kategorien Produktgestaltung und Fotografie ausgeschrieben und bezieht sich damit auf
die fruchtbarsten Schaffensbereiche
der berühmten Bauhauskünstlerin Ma-
Unter diesem Titel werden im Industriemuseum prämierte und ausgewählte Arbeiten des 4. Internationalen Marianne-Brandt-Wettbewerbs
gezeigt. Ab 25. September sollen
die besten Arbeiten zu sehen sein.
Aus zwölf europäischen Ländern bewarben sich junge Künstler mit ihren
Werken zu den Themen Produktgestaltung, Fotografie und Licht im öffent- lichen Raum für die mit je 5.000
Euro dotierten Hauptpreise in den
drei Kategorien, die Anerkennung,
den Förderpreis der Kunstministerin
und die Sonderpreise namhafter
Firmen. Eröffnet wird die Sonderausstellung im Industriemuseum
am Freitag, den 24. September,
20.30 Uhr im Anschluss an die feierliche Preisverleihung im Opernhaus.
Begleitend dazu werden zahlreiche
Veranstaltungen angeboten, darunter eine Werkstatt für junge Designer und der Vortrag von Jens Kassner „Offenheit als Prinzip.“ !
Details: www. saechsischesindus-triemuseum.de
rianne Brandt. Eine dritte Kategorie
wechselt in jedem Wettbewerb und hat
diesmal das Thema „ Licht im öffentlichen Raum“ aufgegriffen.
Der Kunstverein Villa Arte e.V. will mit
diesem Wettbewerb, ein Jahr nach dem
90. Jubiläum des Epoche prägenden
Bauhauses, an die Gedanken und
Ideen dieser avantgardistischen
Schule erinnern und gemeinsam mit
der Stadt Chemnitz, dem Land Sachsen, der Sparkasse Chemnitz und verschiedenen Wirtschaftsunternehmen
zur innovativen gestalterischen Auseinandersetzung inspirieren.
Aus 410 Einreichungen aus zwölf europäischen Ländern wurden von der
internationalen Jury die zwölf Preisträger und weitere Sonderpreisträger ausgewählt. Vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst
wird erneut der Förderpreis der Kunstministerin vergeben. Zahlreiche Sonderpreise, von namhaften Firmen gestiftet, werden am 24. September an
die Schöpfer, die kreativen jungen Gestalter und Fotografen, deren Exponate
dafür ausgewählt wurden, übergeben.
Die Preisträgerarbeiten werden im Anschluss im Sächsischen Industriemuseum Chemnitz bis zum 10. Oktober
gezeigt. Anschließend gehen die Arbeiten zu den Designers Open nach Leipzig und vom 1. bis 17. November ist
eine Ausstellung in der Akademie der
Künste in Dresden geplant.
Marianne Brandt, die Chemnitzer
Bauhauslegende
Brandt, 1893 als Marianne Liebe auf
dem Kaßberg geboren, studierte von
1913 bis 1918 Malerei an der Hochschule für Bildende Kunst Weimar, heiratete 1919 den Norweger Erik Brandt,
studierte ab 1924 am Weimarer Bauhaus und überzeugte mit funktionalen Arbeiten in der Metallwerkstatt.
Für das neue Bauhaus in Dessau gestaltete Marianne Brandt (Foto) die
Leuchten, ihre wohl berühmteste Ar
Bauhauslegende Marianne Brandt
beit. Von 1933 bis 1945 lebte sie zurückgezogen in Chemnitz, ab 1948 lehrte
sie in Dresden an der Hochschule für
Werkkunst, danach in Berlin am Institut für Industrielle Gestaltung, bis sie
durch Formalismusdiskussionen aus
ihrer Lehrtätigkeit vertrieben wurde
und ab 1953 viele Jahre in der HeinrichBeck-Straße auf dem Kaßberg verbrachte. Sie starb 1983 und wurde auf
dem Nikolaifriedhof beigesetzt. !
38. Ausgabe 2010, Seite 2
Aufgrund von Weiterbildungen bleiben am Donnerstag, den 30. September die Sachgebiete Abstammung, Unterhalt und Unterhaltsvorschuss geschlossen. Das Sachgebiet Amtsvormundschaft für Minderjährige ist am Freitag, den 1. Oktober geschlossen.
An den genannten Tagen sind jedoch allgemeine Auskünfte unter
Ruf 4885141 sowie 4885143 im Amt
erhältlich. Unterlagen können im
Amt für Jugend und Familie, Sitz:
Moritzhof, Bahnhofstraße 53, 09111
Chemnitz, in den Zimmern 228 und
239 abgegeben werden. !
Am Montag, den 27. September findet von 10 bis 12 Uhr im Beratungsraum 479 im Bürger- und Verwaltungszentrum „Moritzhof“ die
nächste Sprechstunde des Seniorenbeirates statt. Hier haben ältere
Menschen die Möglichkeit, zu seniorenspezifischen Themen Hinweise,
Anregungen und Vorschläge anzubringen. !
Zu einer Pilzwanderung mit fachkundiger Begleitung durch den Crimmitschauer Wald lädt das Umweltzentrum für den 25. September,
12 Uhr ein. Interessenten treffen sich
mit dem Revierförster Jörg Weisbrich, Dieter Schulz vom Verein Pilzfreunde und Lutz Röder vom NABU
am Botanischen Garten an der Leipziger Straße. !
Zur letzten Exkursion in diesem Jahr
im Rahmen der Monatsveranstaltungen des ehrenamtlichen Naturschutzdienstes wird in das Naturschutzgebiet (NSG) „Um den
Eibsee“ eingeladen. Diesmal soll es
um Pilze gehen, von denen die relativ bekannten Speisepilze nur einen Bruchteil ausmachen. Peter
Welt vom Verein Pilzfreunde Chemnitz wird die Exkursion am Dienstag, den 28. September leiten. Treffpunkt ist 17 Uhr an der Eubaer
Straße/Zufahrt zum ehemaligen
Hubschrauberlandeplatz, wo die
Veranstaltung spätestens 19 Uhr
auch endet. !
Schönheitskur für eine
Fassade des Neuen
Rathauses wird saniert
Es ist nicht zu übersehen, dass sich das
Chemnitzer Rathaus für seinen 100. Geburtstag im nächsten Jahr herausputzt.
Derzeit wird die Sandsteinfassade des
von 1907 bis 1911 erbauten Rathauses
teilweise saniert. Bei einer Begutachtung im letzten Herbst wurden Schäden
festgestellt. Besonders betroffen war
der Balkon vor dem Stadtverordnetensaal. Er wurde bereits im März zur Sanierung abgebaut.
Mit einem Hochdruckreiniger wird die
Fassade vorsichtig gesäubert, so dass
die natürliche Patina des Sandsteines
erhalten bleibt. Alte Fugen werden maschinell ausgefräst, danach neu verfugt.
Risse in der Fassade werden mit Mörtel
verpresst und, wenn nötig, zusätzlich
mit Klammern und Nägeln verankert.
Auch bekommen die Stellen, die durch
Kriegsschäden und Witterungseinflüsse stark beschädigt sind, eine Steinersatzmasse. Die optische Aufhellung
der Fassade oder eine Oberflächenversiegelung sind nicht notwendig. Derzeit
beginnen die Arbeiten an der Nordfassade. Im mittleren Bereich der Ostseite
über dem Ratskeller stehen die Gerüste schon wie bald auch an der Südfas-
sade Richtung Markt. Hier ist besonders der linke Teil betroffen und der Bereich oberhalb des Balkons. Bis Jahresende soll die Sanierung der Nordfassade und in Teilen der Süd- und Ostfassade abgeschlossen sein. Im Frühjahr
2011 werden weitere Abschnitte der Ost-
und Südfassade bearbeitet. Das Ende
der Sanierung, die eine Fläche von etwa
3850 Quadratmeter umfasst, ist für Juni
nächsten Jahres geplant. Die Kosten der
Baumaßnahme betragen 1.942.000
Euro und werden aus dem Konjunkturpaket II bereitgestellt. !
Annenplatz: Konzept überzeugt
Kuratorium Stadtgestaltung spricht Empfehlungen aus
Das Kuratorium Stadtgestaltung, das
am 10. September tagte, hat Empfehlungen gegeben zum künftigen Erscheinungsbild der Fläche vor dem Haus der
Archäologie und zum Annenplatz. Die
Entwürfe des Landschaftsarchitekten
Stefan Leiste zum Annenplatz wurden
vom Kuratorium positiv aufgenommen.
Zum Areal vor dem von Erich Mendelsohn entworfenen Gebäude gibt es
noch Überarbeitungsbedarf.
Positiv bewertete das Kuratorium das
stimmige Konzept des Architekten für
das neue Aussehen des Annenplatzes.
Historisch nicht als Platz angelegt, sondern infolge städtebaulicher Veränderungen ins Blickfeld gerückt, wird dieses Areal heute von charakteristischen
Bauten aus den 50er und 60er Jahren
begrenzt. Die Chance, die Annenschule
mit der Reitbahnstraße stärker in Beziehung zu setzen, nimmt der Entwurf des
Büros Leiste durch eine teppichartige
Gestaltung geschickt auf.
Der Platz sollte jedoch deutlicher als
Gliederung und Zäsur für die Reitbahnstraße wahrnehmbar sein, empfahlen
die acht Kuratoriumsmitglieder. Dies
könnte durch weitere Freiraumelemente gelingen. Bäume zum Beispiel würden gut zur Idee Leistes passen, Bänke,
Sitzflächen und Gehwegplatten mit stilisierten Blättern zu verzieren. Auch das
Areal vor der Annenschule sollte aufgewertet werden. Hierzu spiegelte der Architekt diese Fläche. Etwas zu großzügig, empfanden die Fachleute und
legten eine Überarbeitung dieser Dimension nahe. Für das im Umbruch befindliche Reitbahnviertel hatte der Stadtrat 2008 ein „Integriertes Handlungs-
konzept“ beschlossen, das unter anderem die Basis für Fördermittel des Freistaates sowie des Europäischen Fonds
für regionale Entwicklung (EFRE) ist.
Fläche vor dem Haus Schocken
Ein stimmiges Gestaltungskonzept für
das Entree des künftigen Archäologiemuseums zu entwickeln, stellt eine vergleichsweise hohe Herausforderung
dar. Der vorgelegte erste Entwurf konnte
noch nicht überzeugen. Hier bemängelt
das Kuratorium, fehle ein übergreifendes Gesamtkonzept, das sowohl das
Gebäude des Landesmuseums für Archäologie als auch den umgebenden
Stadt- und Verkehrsraum einbindet.
Zu klären sei zunächst die Qualität sowie die Flächenverteilung für die verschiedenen Verkehrsteilnehmer dieses
öffentlichen Raumes. Vor allem dem
Fuß- und Radverkehr aber auch der Di-
Europäisches Projekt erfolgreich
Chemnitz und Manchester fördern die Teilhabe Jugendlicher
Löwe Malik erholt
Löwe Malik, das an einem Nierenleiden erkrankte Sorgenkind des
Tierparkes, lässt Tierparkmitarbeiter, Tierärzte und Besucher derzeit
aufatmen. Seine Nierenfunktionen
konnten stabilisiert werden. Der Publikumsliebling frisst und und ist
aktiv. Jedoch ist eine vollständige
Heilung unwahrscheinlich. Sein Gesundheitszustand kann sich jederzeit verschlechtern. !
„Stil als menschliches Bedürfnis“, lautet das Thema eines Lichtbildervortrages mit Professor Dr. Friedrich Thießen,
zu dem die Henry van de Velde Gesellschaft für den 30. September, 19 Uhr,
in das „Alte Heizhaus“, Straße der Nationen 62 einlädt. „Es existiert ein Bedürfnis nach Stil, das prinzipiell unabhängig von Einkommen, Alter, Bildungsgrad oder Geschlecht ist. Dieses
Bedürfnis ist offenbar einfach menschlich“, so die These des Wissenschaftlers. In einer Studie haben sich Wirtschaftsexperten der TU Chemnitz mit
der Bedeutung des „Stils“, also der
Ästhetik bei der Beurteilung von Gebäuden und Wohnungen, beschäftigt.
So unterscheiden sich die Befragten
weniger in ihrem Bedürfnis nach Stil
als in ihren Möglichkeiten oder ihrer
Bereitschaft, für Stil zu bezahlen. Anhand eines Fragebogens wurde die Bedeutung von Stil für die Befragten eruiert. Die Wissenschaftler unterschieden dabei zwischen den Kategorien Innen- sowie Außenarchitektur. Ist ein
Dach mit Erker beliebter als eines
ohne? Kommt eine verschnörkelte Fassade besser an als eine schlichte? Das
Wohnumfeld, worunter z.B. die Homogenität eines Straßenzuges fällt, wurde
ebenso hinterfragt wie die Bereitschaft
für eine stilvolle Immobilie auch mehr
Geld auszugeben. !
Mit einem weiteren Treffen haben vergangene Woche die Partner des
Pädagogischen Austauschdienstes
aus Chemnitz und Manchester Bilanz
über das erste Jahr ihrer Zusammenarbeit gezogen. Hierbei ging es
darum, Jugend in öffentlichen wie politschen Gremien zu beteiligen.
Debbie Marsden, Kaleem Ahmed,
Emma Richardson und Adam Farricker, die beim Youth Service der
Stadt Manchester junge Menschen in
Freiwilligentätigkeit, in der Beteiligung an Entscheidungsfindungspro-
zessen sowie in der sozialen Integration unterstützen, besuchten kürzlich
Chemnitz. Sie erhielten einen Einblick
in die Arbeit städtischer Einrichtungen und Formen von Bürgerbeteilungen. Die englischen Besucher
stellten dabei viele Ähnlichkeiten zwischen beiden Städten fest.
Auf dem Besuchsprogramm standen
unter anderem der Jugendmigrationsdienst der AWO, die Jugendwerkstätten des solaris Förderzentrum für Jugend & Umwelt gGmbH Sachsen und
das Begegnungszentrum der Heils-
armee Chemnitz. Im Interkulturellen
Begegnungs- und Betreuungszentrum zeigten die Mitarbeiter der AG
In- und Ausländer ihre Beratungsund Betreuungsarbeit für junge Ausländer sowie Projekte zur Vorbeugung von Gewalt und Rassismus auf.
Dabei schilderten Jugendliche aus der
Migrantenklasse der Georg-WeerthMittelschule gemeinsam ihre Erfahrungen in Chemnitz. Darüber hinaus
stand die Jugendarbeit auf dem Sonnenberg auf der Tagesordnung einer
Gesprächsrunde. !
mensionierung der zukünftigen Straßenquerschnitte wurde noch nicht ausreichend Bedeutung beigemessen.
Eine weitere Empfehlung bezieht sich
auf die Wahl des Oberflächenmaterials.
Dieses soll sich an einem übergeordneten Materialkonzept der Stadt orientieren, die besondere Nähe zum historischen Kernstadtbereich berücksichtigen und auf die architektonische Besonderheit der gebogenen Fassade des
Mendelsohn-Baus angemessen reagieren. Letztlich sei auch der Eingangsbereich des Landesmuseums deutlicher
als bisher zu akzentuieren und mit Elementen, die Bezug auf das Museumsprogramm nehmen, auszustatten.
Schließlich ist noch eine klare Vorstellung zu entwickeln, ob der Platz eher
Durchgangs- oder Aufenthaltsraum sein
soll. !
Ein Aktionstag zur Sächsischen
Ernährungswoche informiert am 27.
September über Milchprodukte. Die
Veranstaltung findet im Raum 434 des
Gesundheitsamtes, Am Rathaus 8 in
der Zeit von 12.30 bis 16.30 Uhr statt.
So informiert eine Ausstellung über
Milch, Joghurt, Käse und weitere Milchprodukte. Außerdem gibt es Aufklärung über die Kennzeichnung von Lebensmitteln. So werden zum Beispiel
die Zutatenliste, die Mindesthaltbarkeit und andere Angaben auf Verpackungen erläutert. !
38. Ausgabe 2010, Seite 3
Chromglänzende Gratulanten zum Jubiläum
125 Jahre Wanderer-Werke: Oldtimer-Messe präsentiert Zeugen der Chemnitzer Fahrzeuggeschichte
Zirka 6.500 Automobilfreunde zog es
am vergangenen Wochenende auf
die 4. Chemnitzer Oldtimer Messe,
die nicht nur die Herzen von Besitzern dieser Gefährte höher schlagen
ließ. Zu den 160 Ausstellern zählten
Händler, die Teile für diese Klassiker
der Straße vertreiben ebenso wie
Werkstätten, Museen und Vereine.
Nicht nur die Messe, sondern auch
das zweitägige Begleitprogramm
widmete sich diesmal einem besonderen Anlass, dem 125. Jubiläum der
Wanderer-Werke.
Auf historischem Wanderer-Areal –
in den neuen Messehallen – präsentierte man die restaurierten Zeugen
der Automobilgeschichte. Hier
wurden Hoch- und Fahrräder, die
Von Besuchern umlagert,
die chromglänzenden Schmuckstücke der Automobilgeschichte.
Aus der Geschichte der Wanderer-Werke
Platz für Taxis
1912: Testfahrt für „Wanderer-Puppchen“
Als 1911 die Wanderer-Werke ihren
Klein-PKW „Puppchen“ auf den Markt
brachten, standen diesem Fahrzeug
manche skeptisch gegenüber. Um jeden Zweifel auszuräumen, organisierte Johann Winklhofer gemeinsam
mit dem Ingenieur Motory, dem Konstrukteur des Fahrzeuges, und dem
Chauffeur Zintkerzl eine vom 27. August 1912 bis zum 7. September jenen
Jahres währende Fahrt von Chemnitz
mit folgender Route: Bayern – Tirol –
Allgäu – Böhmen und wieder zurück
nach Chemnitz. Dabei wurden insgesamt 2065 Kilometer zurückgelegt. So
mussten unter anderem Steigungen
bis zu 33 Prozent überwunden werden. Das meisterte das Fahrzeug mit
Bravour. Lediglich auf den damals
noch unbefestigten Straßen blieb
„Puppchen“ einmal bei Regen im
Schlamm stecken. Außer einer Reifenpanne waren keine Reparaturen erfor- sebericht resümierte Winklhofer: „Wer der kaufe sich ein Wanderer-Auto und
derlich. In einem veröffentlichten Rei- sich eine rechte Freude bereiten will, mache die Reise selbst!“ !
Im März 1913 begann die
Automobilabteilung der WandererWerke mit der Produktion des
ersten Serienwagens, der ursprünglich eine Lizenznahme von Bugatti
werden sollte, aus wirtschaftlichen
Erwägungen aber dann doch im
eigenen Haus entstand. Typisch für
diesen Kleinwagen war die bis 1917
praktizierte Tandemanordnung der
beiden Sitze. Ab 1913 lieferte
Wanderer auch eine Ausführung „N“
mit nebeneinander angeordneten
In Anlehnung an die Operette
„Die keusche Susanne“ und den
darin vorkommenden Gassenhauer
„Puppchen, du bist mein Augenstern“, erhielt das zierliche Auto
nach einer Aufführung des Stückes
in Chemnitz vom Volksmund den
Namen „Puppchen“.
Limbacher Straße jetzt Baustelle
Kunstvolle Fassade an Sporthalle
Heute beginnt die Firma Gunter Hüttner + Co. GmbH mit dem Ausbau der
Limbacher Straße von der Autobahnbrücke bis Trützschlerstraße. Das Unternehmen verlegt einen Schmutzwasserkanal. Auch sollen Trinkwasserund Gasleitungen sowie die Straßenbeleuchtung erneuert und anschließend Fahrbahn und Gehwege
ausgebaut werden. Im kommenden
Jahr, Anfang Dezember, soll dieses
Projekt, das 1,2 Millionen Euro kosten
wird, fertig sein. Der 750 Meter lange
Bereich wird in sieben Bauabschnitte
Einen attraktiven Blickfang erhielt die
Sporthalle am Schloßteich: Nach Unterzeichnung der zwischen Stadt und
der Europäischen Kunstgemeinschaft
geschlossenen Vereinbarung, gab es
für ein großes Graffiti an der Sporthallenfassade „Grünes Licht“. Es ge-
unterteilt. Für Verkehrsteilnehmer und
Anwohner sind damit Einschränkungen verbunden. Zwar sind die Grundstücke für die Anwohner jederzeit erreichbar, doch bittet das Tiefbauamt
um Verständnis, dass dies mit dem
Auto mitunter nur eingeschränkt möglich ist. Es wird jeweils auf einer Hälfte
gebaut, um den ampelgeregelten Verkehr an der Baustelle vorbei zu führen.
Nach Verlegung der Leitungen wird sofort die Fahrbahn gebaut, damit sie
beim Bau des nächsten Abschnittes
nutzbar ist. !
staltet eine Fläche von 40 mal sechs
Meter. Letzten Freitag hatten sich dazu
16 Graffiti-Künstler aus Dresden, Berlin, Halle, München, Gießen und Köln
in Chemnitz eingefunden und bis
Sonntag gearbeitet. Ein phantasievolles Resultat ist das Ergebnis. !
Ein Teil des Südrings erhält derzeit eine
lärmmindernde Asphaltdecke. Das
knapp 800 Meter lange Stück liegt in
Höhe des Druckzentrums der Freien
Presse und führt teilweise zu Verkehrsbehinderungen, da für den Bau eine
Spureinengung notwendig ist. PlanDie Agentur StadtWohnen-Chemnitz in Neu- und Altbauten. Auch Fragen zum mäßig sollen die Arbeiten am 5. Oktolädt für den 28. September in die Mül- Thema Energieeinsparungen und ber beendet sein, bei passenden Wetlerstraße 16 zu einer Informationsver- Wohnprojekte werden beantwortet. ! terbedingungen schon vorfristig am 30.
anstaltung ein. Ab 18.30 Uhr gibt es De- Agentur StadtWohnen-Chemnitz ‚
September. Denn Asphalt kann nicht
tails zu verschiedenen Fördermöglich- Müllerstraße 16, www.
bei Regen aufgezogen werden, auch
keiten von energetischer Nachhaltigkeit stadtwohnen-chemnitz.de
muss der Beton an Einläufen und Bor-
berühmten Continental-Schreibmaschinen und nicht zuletzt die Wanderer-Automobile entwickelt und gebaut. Wer nicht nur einen Blick für die
historischen Gefährte hatte, der
konnte im Begleitprogramm der
Messe auch etwas zur Geschichte
der Wanderer-Werke erfahren.
Welchen bedeutenden Anteil Chemnitz und darüber hinaus andere Regionen in der jüngeren Automobilbau-Geschichte inne hatten, wurde
an Zeugen der DDR-Fahrzeugproduktion aus den 40er und 50er Jahren
deutlich. Ostdeutsche Alltagsoldtimer wie der EMW 340-2, der Trabant
500/600 oder der 311er Wartburg
wurden ebenso bestaunt, wie die
Ost-Traumwagen IFA F8 Cabrio Limousine oder der legendäre Sachsenring P240. Von Letzterem wurden
zwischen 1956 bis 1959 nur 1382 Exemplare hergestellt und zum astronomischen Preis von 27.000 DDRMark verkauft. !
den erst aushärten. Fräsarbeiten, das
Beräumen der Randstreifen, Spülen
und Instandsetzen von Einläufen sowie das Reparieren defekter Einläufe
waren Vorarbeiten für die eigentliche
Deckenerneuerung. Diese ist inzwischen aufgebracht. Jetzt müssen noch
die beiden Überfahrten und die Spurverschwenkung zur Gegenfahrbahn
zurück gebaut und dann die Fahrbahn
auf diesem Stück aufgezogen werden.
Für die letzten Arbeiten ist ebenfalls eine
Fahrspureinschränkung nötig. !
Seit Montag läuft der Umbau zur Erweiterung des Taxistandes am Parkhaus Galeria Kaufhof. Der Umbau,
für den auch die vorhandenen Materialien genutzt werden, resultiert aus
der Forderung der Taxi-Unternehmer
nach mehr Stellplätzen an diesem
stark frequentierten Ort. Künftig soll
am Kaufhof Platz für sieben Taxis zur
Verfügung stehen. Die Baukosten
belaufen sich auf 12.000 Euro. Beauftragt mit dem Bau, der nur 14 Tage
dauert, wurde die Firma BS-UNI Bau
aus Chemnitz. !
Unter dem Titel „Ausgerechnet Bananen – Ein deutsch-deutsches Wirtschaftswunder“ lädt die Stadtbibliothek für den 1. Oktober, 19 Uhr, ins
Haus Tietz ein. Der Filmemacher Wolfgang Ettlich reist unmittelbar nach
der Maueröffnung in die DDR. Dort
trifft er auf den Zschopauer Gemüsehändler Jürgen Schütze und seine
Ehefrau Karin. Mit der Kamera begleitet er die Beiden bei ihrem Kampf,
sich in der freien Marktwirtschaft zurechtzufinden. Entstanden ist ein
authentisches Zeitdokument, das
den rasanten Wandel der Wendezeit
einfängt. !
„Erste Stunde“ ist ein Stück für junge
Menschen ab 12 Jahren und ein reines
Klassenzimmerstück – so findet nicht
nur die Premiere in einer Schule statt,
sondern auch alle folgenden Vorstellungen: Am 1. Oktober, 11.15 Uhr im
Goethe-Gymnasium. Jürgen Rickert
erlebtwieder einmaleineersteStunde
in einer neuen Klasse. Bisher verliefen diese Stunden immer nach dem
gleichen Muster: Jürgen stellte sich
vor - und noch vor der ersten Pause
war sein Handy geklaut. Er wurde gemobbt, von seinen Mitschülern als
Fußabtreter genutzt. Aber dieses Mal
will er sich nicht der Prozedur der Erniedrigung beugen. !
38. Ausgabe 2010, Seite 4
Sitzung des Ortschaftsrates Euba
über Anträge auf Erteilung von Leitungs- und Anlagenrechtsbeschei nigungen Gemarkungen Adels berg, Gablenz, Schönau und
Altendorf vom 3. September 2010
Dienstag, 28.09.2010, 19.30 Uhr,
Zimmer 6, Grundschule Euba, An
der Kirche 2, Chemnitz
Die Landesdirektion Chemnitz gibt
bekannt, dass die Stadtwerke
Chemnitz AG, Augustus-burger
Straße 1, 09111 Chemnitz, Anträge
auf Erteilung von Leitungs- und Anlagenrechts-bescheinigungen
gemäß § 9 Abs. 4 des Grundbuchbereinigungsgesetzes (GBBerG)
vom 20. Dezember 1993 (BGBl. I S.
2182, 2192), das zuletzt durch Artikel 41 des Gesetzes vom 17. Dezember 2008 (BGBl. I S. 2586,
2706) geändert worden ist, gestellt
hat. Die Anträge umfassen:
Az.: 32-3043/7/172 – die bestehende 110-kV-Freileitung Umspannwerk Chemnitz/Hochschule
bis Umspannwerk Niederwiesa in
der Gemarkung Adelsberg – Flurstücke 1777/2 und 1779/2,
Az.: 32-3043/7/179 – die bestehende Zufahrt zum Umspannwerk
Zeisigwald in der Gemarkung Gablenz – Flurstücke 375/23, 375/29
und 380/42,
Az.: 32-3043/7/188 – die bestehende 110-kV-Doppel-Freileitung
Röhrsdorf – Chemnitz/
Kappel in der Gemarkung Schönau
– Flurstück 395/1 sowie die
bestehende Zufahrt zum Umspannwerk Kappel in der Gemarkung
Altendorf – Flurstück 271/29.
Die Landesdirektion Chemnitz erteilt die Leitungs- und Anlagenrechtsbescheinigungen nach Ablauf der gesetzlich festgelegten
Frist (§ 9 Abs. 4 GBBerG i.V.m. § 7
Abs. 4 und 5 Sachenrechts-Durchführungsverordnung - SachenRDV).
Gemäß § 9 Abs. 1 Satz 1 GBBerG ist
von Gesetzes wegen eine beschränkte persönliche Dienstbarkeit für alle am 2. Oktober 1990 bestehenden Energiefortleitungen
einschließlich aller dazugehörigen
Anlagen und Anlagen der Wasserversorgung und -entsorgung entstanden. Die durch Gesetz entstandene beschränkte persönliche
Dienstbarkeit dokumentiert nur
den Stand vom 3. Oktober 1990.
Alle danach eingetretenen Veränderungen müssen durch einen zivilrechtlichen Vertrag zwischen den
Grundstückseigen-tümer geklärt
werden. Dadurch, dass die Dienstbarkeit durch Gesetz bereits entstanden ist, kann ein Widerspruch
nicht damit begründet werden,
dass kein Einverständnis mit der
Belastung des Grundbuches erteilt
wird. Ein zulässiger Widerspruch
kann nur darauf gerichtet sein, dass
die von dem antragstellen-den Unternehmen dargestellte Leitungsführung nicht richtig ist. Dies bedeutet, dass ein Widerspruch sich
Grundstück gar nicht von einer Leitung betroffen ist, oder in anderer
Weise, als von dem Unternehmen
dargestellt, betroffen ist. Wir möchten Sie daher bitten, nur in begründeten Fällen von Ihrem Widerspruchsrecht Gebrauch zu machen.
Der Widerspruch kann bei der Landesdirektion Chemnitz, unter der
vorbezeichneten Adresse, bis zum
werden. Entsprechende Formulare
Die von den Anlagen betroffenen
Grundstückseigentümer der Stadt
Chemnitz (Gemar-kungen Adelsberg, Gablenz, Schönau, Altendorf) können die eingereichten Anträge sowie die beigefügten
Unterlagen in der Zeit vom Mon tag, dem 27. September 2010 bis
Montag, dem 25. Oktober 2010,
montags bis donnerstags zwischen 8.30 Uhr und 11.30 Uhr sowie zwischen 12.30 Uhr und 15.00
Uhr, freitags zwischen 8.30 Uhr
und 11.30 Uhr in der Landesdirektion Chemnitz, Altchemnitzer Str. Chemnitz, den 3. September 2010
41, 09120 Chemnitz, Zimmer 159, Landesdirektion Chemnitz
gez. Hagenberg, Referatsleiter
Sparkasse Chemnitz erweitert ihren Service
Ab November sind grenzüber schreitende Lastschriften möglich
Ein wirklicher Fortschritt im europäischen Zahlungsverkehr ist
das am 2. November 2009 gestartete, einheitliche, europaweit
funktionierende SEPA-Lastschriftverfahren. Denn bislang konnten
fällige Rechnungsbeträge per Lastschrift nur innerhalb Deutschlands
eingezogen werden. Mit der SEPABasislastschrift wird dies dank einheitlicher Standards in der Abwicklung, im Datenformat und auf Basis
einer gemeinsamen Rechtsgrundlage erstmals auch für grenzüberschreitende Lastschriften ermöglicht. Die Sparkasse Chemnitz
bietet dieses SEPA-Lastschriftverfahren ab dem 1. November 2010
an. Die Bedingungen für Zahlungen mittels Lastschrift im SEPA-Basis-Lastschriftverfahren sowie die
Bedingungen für Zahlungen mittels Lastschrift im SEPA-FirmenLastschriftverfahren wurden seitens des Kreditinstitutes bereits im
Herbst 2009 mit den neuen Allgemeinen Geschäftsbedingungen
(gültig seit 31.10.2009) zur Kenntnis gebracht und so mit den Kunden vereinbart. „Gern stehen wir
unseren Kunden für weitere Fragen
rund um das SEPA-Lastschriftverfahren zur Verfügung und hoffen
natürlich auch in Zukunft auf eine
gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit“, so Reiner Grimm, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse
– öffentlich – vom 24.08.2010
4. Vorlagen an den Stadtrat/Auschuss
4.1.1. Neufassung der Satzung
4.1.2. Neufassung der Satzung über
über die öffentliche Abwasserbeseitigung in der Stadt Chem-
4.1.4. Neufassung der Allgemeinen
öffentlichen Abwasserbeseitigung der Stadt Chemnitz (AB Abwasserbeseitigung) einschließlich Entgeltblatt ab 01.01.2011
4.1.5. Änderung der Abwasserentsorgungsentgelte im Gebiet der
Stadt Chemnitz ab 01.01.2010
4.1.6. Information zur Änderung Abgabepflicht Kleineinleiterabgabe
6. Berichte der Ortschaftsräte zu
den einzelnen Verantwortungsbereichen
7. Benennung von zwei Ortschaftsratsmitgliedern zur Unterzeichnung
der Niederschrift der öffentlichen
Sitzung des Ortschaftsrates Klaffenbach
Beratungsraum, Rathaus Klaffenbach, Klaffenbacher Hauptstraße 5.1.4. Neufassung der Allgemeinen
73, Chemnitz
öffentlichen AbwasserbeseitiTagesordnung:
gung der Stadt Chemnitz (AB Abwasserbeseitigung) einschließ1. Eröffnung, Begrüßung sowie Festlich Entgeltblatt ab 01.01.2011
stellung der ordnungsgemäßen LaEinreicher: D 3/ ESC
2. Feststellung der Tagesordnung 5.1.5. Änderung der Abwasserent3. Entscheidung über Einwendungen
zur Niederschrift gegen die Sitzung
des Ortschaftsrates Klaffenbach –
öffentlich – vom 24.08.2010
5.1.6. Information zur Änderung Ab5. Vorlagen an den Stadtrat/Ausgabepflicht Kleineinleiterabgabe
5.1. Vorlagen zur Einbeziehung
5.1.1. Neufassung der Satzung 6. Vorlagen an den Ortschaftsrat
über die Straßenreinigung in 6.1. Terminplan für die Sitzungen des
der Stadt Chemnitz (StraßenreiOrtschaftsrates Klaffenbach 2011
Vorlage: B-251/2010
nigungssatzung - StrRS)
Einreicher: Ortsvorsteher Klaf Einreicher: D6/ ASR
5.1.2. Neufassung der Satzung über 7. Informationen des Ortsvorstehers
die Erhebung von Straßenreini- 8. Anfragen der Ortschaftsratsmitgungsgebühren in der Stadt
Chemnitz (Straßenreinigungsge- 9. Benennung von zwei Ortschaftsbührensatzung - StrRGebS)
nung der Niederschrift der SitEinreicher: D 6/ ASR
5.1.3. Neufassung der Satzung
über die öffentliche AbwasserAndreas Stoppke
38. Ausgabe 2010, Seite 5
…der Umwelt
•Abfallbehandlung
•Rohstoffverwertung
senkt CO2-Ausstoß und spart Energie
lassen sich nach einer Studie des
große Mengen an Kohlendioxid
einsparen. Durch Energieeffizienz-Maßnahmen sowie durch
verbesserte Eigenenergieerzeugung lässt sich der Kohlendioxid-Ausstoß der Abwasserbehandlung in Deutschland um bis
zu 40 Prozent senken. „Mit moderner Umwelttechnik können
einen wichtigen Beitrag zum
Klimaschutz leisten. Höhere
Energieeffizienz und eine stärkere Nutzung von Klärgasen
sind die Schlüssel für eine klimaverträgliche Abwassertechnologie“, erklärte UBAPräsident
Jochen Flasbarth. Abwasserbehandlungsanlagen sind für 20
Prozent des Energiebedarfs in
deutschen Städten und Gemeinden verantwortlich. Sie benötigen fast 4.400 Gigawattstunden
(GWh/a) Strom pro Jahr und
sind damit der größte Einzelenergieverbraucher vor Schulen,
Krankenhäusern und anderen
Anders ausgedrückt: Die Jahresleistung eines modernen
Kohlekraftwerks wird nur für
das Betreiben von Abwasserbehandlungsanlagen benötigt. Pro
Jahr entstehen so rund drei Millionen Tonnen des Klimagases
Kohlendioxid. Dieser Energiebedarf lässt sich um über 20 Prozent senken. Darüber hinaus
kann die Eigenenergieerzeugung der Abwasseranlagen im
Betrieb verdoppelt bis vervierfacht werden. Damit könnten
etwa 900 GWh Strom pro Jahr
eingespart und somit rund
600.000 Tonnen KohlendioxidEmissionen vermieden werden.
Studie „Steigerung der Energieeffizienz auf kommunalen Kläranlagen“ die im Auftrag des
UBA erstellt wurde. Die Studie
untersucht die Wechselwirkungen von Energieoptimierung
und Anlagenbetrieb und zeigt
geeignete Ansatzpunkte zur Energieeffizienzsteigerung auf.
Dabei vergleicht sie etablierte
Verfahren mit neuer Technik
und beschreibt vielversprechende Ansatzpunkte für eine
Lagerplatz Chemnitz, Güterbahnhofstraße 15, Tel. 0371/5 38 15 90
besonders bei der Belüftung des Abwassers und bei
der Behandlung des Klärschlamms. Zudem weist sie
nach: Auch die Energiegewinnung ist für einen energieeffizienten Betrieb der
Kläranlagen bedeutend.
„Gelingt es, Klärgas besser
zu gewinnen und zu verwerten, ließe sich die
nahezu verdoppeln. Auch
dadurch ließen sich rund
600.000 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr einsparen“, so
Jochen Flasbarth. Der neue
Förderschwerpunkt „Energieeffiziente Abwasseranlagen“ bereichert das Umweltinnovationsprogramm
des Bundesumweltministeriums. Gefördert werden
Energieoptimierung und
zum Ressourcenschutz in
der Abwasserbehandlung.
Das fängt an beim Abwassertransport in der Kanalisation und geht über die Behandlung des Abwassers
bis hin zur Einleitung in die
Aspekte sind die Abwärmenutzung im Kanalnetz, die
Stromeinsparung und Energieerzeugung in Kläranlagen, die Erhöhung der Energieeffizienz sowie die
Rückgewinnung von Rohstoffen aus dem Abwasser
und dem Klärschlamm.
www.umweltinnovationeninabwasseranlagen.de zur
Verfügung. Das Hintergrundpapier steht im Internet unter: http://www.
umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3855.pdf zum
Download zur Verfügung;
die Gesamtstudie unter:
http://www.umweltdaten
Ab sofort beginnt der Verkauf von Einkellerungskartoffeln
Wir bieten zur Abholung verschiedene Sorten von vorwiegend festkochende bis mehligkochende Kartoffeln in 25 kg Säcken an.
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E-Mail: bgf@drk-chemnitz.de
Moderne Medizin hautnah erleben im
Vor drei Jahren ist die Klinik
für Schmerz- und Palliativmedizin und das Medizinische
Versorgungszentrum im neuen
Ärztehaus 3 festlich eröffnet
worden. Seit dem sind erneut
große und kleinere Bauvorhaben am und im DRK Krankenhaus Chemnitz-Rabenstein realisiert worden. So konnte im
Juni 2009 ein neuer Magnetresonanztomograph (MRT) in
Betrieb gehen, der seitdem das
Leistungsspektrum der Diagnostischen Radiologie wesentlich erweitert. Im März 2010
war der neue Verbindungsbau
zwischen Klinik für Kinderund Jugendmedizin und Frauenklinik abgeschlossen und sowurden optimale räumliche
Voraussetzungen für unser leistungsfähiges Perinatalzentrum
– Level 2 (mit rund 1200 Geburten im Jahr ) geschaffen. Im
Juni 2010 dann wurde im neuen
und größeren Zentrallabor die
Arbeit aufgenommen. Mit dem
Bereich der Mikrobiologie ist
auch hier das Leistungsspektrum um einen wesentlichen
Bestandteil erweitert worden.
Weitere Bauvorhaben laufen
noch, so wird in naher Zukunft
das Ärztehaus 4 eröffnet. Mit
den darin angesiedelten Nie-
derlassungen wird der stationäre und der ambulante Sektor noch enger vernetzt, das medizinische Leistungsspektrum
um nahezu alle Fachbereiche
ergänzt. Nicht zuletzt geht zum
Ende des Jahres das neue
Blockheizkraftwerk in Betrieb,
mit dem das Krankenhaus seinem umweltfreundlichen Anspruch noch besser gerecht
wird. Dies alles soll Ihnen zum
Tag der offenen Tür präsentiert
werden. Sie sind herzlich eingeladen, einmal hinter die „Kulissen“ zu schauen. Die Mitarbeiter des DRK Krankenhauses
Chemnitz-Rabenstein werden
Ihnen gern alle Fragen beantworten und freuen sich auf Ihr
von 13.00 – 17.00 regelmäßige
Fachbereiche wie Labor, Diagnostische Radiologie, Funktionsdiagnostik, Elternschule, Neonatologie/Frühchenstation etc. Für
Kinder ist ein unterhaltsames Programm vorbereitet mit Kinderschminken, Bastelstraße und Teddyambulanz, d.h. alle Kinder
können ihre kranken Puppen und
Teddys mitbringen und einem
„Spezialisten“ vorstellen, der sie
entsprechend verarztet.
Vorträge (in der Medizinischen Berufsfachschule):
13:00 Behandlungen der weiblichen Brust im Mammazentrum Chemnitzer Land/Oberes Erzgebirge
13:45 Infektanfälligkeit – müssen Kinder immer krank sein?
14:30 Moderne Leistenhernienchirurgie heute
15:15 Hautkrebsvorsorge
16:00 Betreuungsverfügung,
16:45 Akutbehandlung von
die DRK Klinikservicegesellschaft Sachsen mbH.
stellt seit 1991 jährlich am 25.
September die Vorsorge, die Verhütung von Zahn-, Mund-, und
Kiefererkrankungen und die
Aufklärung und Förderung von
Eigenverantwortung in den Mittelpunkt.
Mund- und Zahngesundheit stehen auch in Wechselbeziehung
zur Gesundheit des ganzen Körpers. Auch aufgrund steigender
Behandlungskosten ist Vorsorge
Wissenschaftliche Untersuchungen belegen enge Wechselwirkungen zwischen der Mundgesundheit und der Gesundheit des
gesamten Körpers. Einerseits
können Erkrankungen in der
Mundhöhle wie die Zahnbetterkrankungen (Parodontitis) ein erhöhtes Risiko für bestimmte
Diabetes oder Herz-Kreislauferkrankungen darstellen. Andererseits können Erkrankungen des
ganzen Körpers bereits zeitig in
der Mundhöhle erkannt werden.
Deswegen ist neben der regelmäßigen Kontrolle der Zähne
und der Mundhöhle sowie einer
professionellen Prophylaxe in der
zahnärztlichen Praxis die häusliche Vorbeugung vor allen Dingen durch eine effektive Zahnund Mundhygiene von großer Bedeutung.
Eine zeitgemäße zahnärztliche
Prophylaxepraxis bietet Anschauungsmaterial und Aufklärung zum Thema lebenslanger
und risikogerechter Zahn- und
Mundhygiene. Denn: Zähne gut
- alles gut! (dgk)
Quelle:www.gesundheit.de
38. Ausgabe 2010, Seite 8
Änderung des Aufstellungsbe schlusses und erneute öffentliche
Auslegung des vorhabenbezogenen
Bebauungsplanes Nr. 09/19 Wohngebiet Bernhardstraße/Charlottenstraße
14.09.2010 Folgendes beschlossen:
1. Der Aufstellungsbeschluss zum
vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 09/19 Wohngebiet Bernhardstraße/Charlottenstraße, Beschluss-Nr. B-428/2009 des
vom 27.10.2009, wird so geändert,
dass der Geltungsbereich nunmehr
die in der nebenstehenden Planzeichnung umgrenzte Fläche des
Flurstücks 991/2 (teilweise) der Gemarkung Gablenz mit beinhaltet.
2. Der Entwurf des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes Nr. 09/19
Wohngebiet Bernhardstraße/ Charlottenstraße, bestehend aus der
Planzeichnung (Teil A) und dem
Textteil (Teil B), sowie die Begründung werden in der Fassung vom
05.08.2010 gebilligt und zur erneuten öffentlichen Auslegung bestimmt.
§ 13 Abs. 2 und 3 BauGB (vereinfachtes Verfahren) aufgestellt.
Dementsprechend wurde von der
frühzeitigen Unterrichtung und Erörterung nach § 3 Abs. 1 BauGB und
§ 4 Abs. 1 BauGB abgesehen.
nach § 6 Abs. 5 Satz 3 und § 10 Abs.
4 BauGB abgesehen.
Der geänderte Planentwurf wird mit
30.09.2010 bis 29.10.2010 im Stadtplanungsamt, Technisches Rat-
haus, Neubau, Annaberger Straße
89, im Offenlegungsbereich der 4.
Etage neben den Panoramaaufzügen, während der nachfolgend genannten Zeiten öffentlich ausgelegt:
montags bis mittwochs von 08.30 12.00 und 13.00 - 15.00 Uhr, donnerstags von 08.30 - 12.00 und 13.00
- 18.00 Uhr sowie freitags von 08.30
- 12.00 Uhr. Während dieser Auslegungsfrist können von der Öffentlichkeit Stellungnahmen zum Bebauungsplan
Stadtplanungsamt oder mündlich
zur Niederschrift im Zimmer 456 abgegeben werden. Stellungnahmen,
die nicht rechtzeitig abgegeben wor-
den sind, können bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan
unberücksichtigt bleiben, sofern die
Gemeinde deren Inhalt nicht kannte
und nicht hätte kennen müssen und
deren Inhalt für die Rechtmäßigkeit
Verwaltungsgerichtsordnung ist unzulässig, soweit mit ihm Einwendungen geltend gemacht werden, die
Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten
Chemnitz, den 15.09.2010
Flächendeckende zonale
Der Gutachterausschuss in der
Stadt Chemnitz hat bundesweit als
einer der ersten Gutachterausschüsse und als erster im Freistaat
Sachsen die mit Novellierung des
Baugesetzbuches (zum 01. Juli
2009) definierte Verpflichtung zur
Ermittlung von flächendeckenden
zonalen Bodenrichtwerten erfüllt.
Der Bodenrichtwert ist der durchschnittliche Lagewert des Bodens
für eine Mehrheit von Grundstücken innerhalb eines abgegrenzten Gebiets (Bodenrichtwertzone), die nach Art und Maß der
Nutzung weitgehend übereinstimmen und für die im Wesentlichen
gleiche Wertverhältnisse vorliegen.
Zum Bewertungsstichtag 31. Dezember 2009 wurden auf etwa
1850 Teilflächen zonale Bodenrichtwerte dargestellt. Für über 80
% des Stadtgebietes sind somit
Bodenrichtwerte definiert.
Im Unterschied zu den jährlich fortgeschriebenen Bodenrichtwertkarten bis 2009 sind neben den
baureifen Grundstücken auch
Werte für Land- und Forstwirtschaftlich genutzte Grundstücke,
Erholungsgrundstücke, Garagenstandorte und typische Außenbereichsgrundstücke ausgewiesen.
Die Bodenrichtwerte mit den entsprechenden Zustandsmerkmalen
sind nicht mehr auf dem gewohnten Format DIN A0 lesbar darzustellen. Daher hat sich der Gutachterausschuss und die Stadt
Chemnitz entschlossen die Bodenrichtwerte, für Jedermann kostenfrei einsehbar, im Internet zu veröffentlichen.
Jede Woche neu,
aktuell & informativ !
Bekanntmachung über die Sprechzeiten der Schiedsstellen der Stadt Chemnitz
im Sinne vom § 794 Abs. 1 Nr. 1 der
(Sächs SchiedsGütStG) vom 27. Mai 1999
hat die Stadt Chemnitz 6 Schieds stellen eingerichtet.
Die Schiedsstelle ist die Vergleichsbehörde im Sinne des § 380
Abs. 1 Strafprozessordnung.
Wegen Hausfriedensbruch, Beleidigung, Verletzung des Briefgeheimnisses, Körperverletzung (§§
223 und 229 des Strafgesetzbuches), Bedrohung und Sachbeschädigung ist die Erhebung der
Klage erst zulässig, nachdem von
einer durch die Landesjustizverwaltung zu bezeichnenden Vergleichsbehörde die Sühne erfolglos versucht worden ist.
Der „Bodenrichtwert-Stadtplan“
ist auf Basis des „eMap Chemnitz
– Viewer“ unter www.chemnitz.de
– Die Stadt Chemnitz – Bauen und
Wohnen – Bauen aufrufbar.
Neben den Bodenrichtwerten können über diese Onlineanwendung
weitere Thematische Darstellungen wie z.B. Bebauungspläne,
Stadtteilgliederung, Trinkwasserschutzgebiete angezeigt werden.
Über Straße/Adresse bzw. Gemarkung/Flurstück oder einfaches Navigieren mit Ortskenntnis in der
Karte lassen sich alle Grundstücke
in Chemnitz komfortabel auffinden.
Auch wenn die enorme Verdichtung der Bodenrichtwertanzahl um
etwa den Faktor 10 eine ebenso
große Qualitätsverbesserung darstellt, führen die Bodenrichtwerte
multipliziert mit der Grundstücksgröße nur in den seltensten Fällen
direkt zum Verkehrswert (§194
BauGB). Die Bodenrichtwerte müssen z.B. über die im Grundstücksmarktbericht veröffentlichten Umrechnungskoeffizienten
sachverständig abzuschätzende
sonstige Zu- und Abschläge an die
konkreten Grundstücksverhältnisse angepasst werden. Im Zweifelsfall sollte dem Gutachterausoder
Sachverständigen für die Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken ein Verkehrswertgutachten in Auftrag gegeben
Ansprüche, über Ansprüche aus
dem Nachbarrecht wegen der Verletzung der persönlichen Ehre das
Schlichtungsverfahren durch.
2. die die Verletzung der persönlichen Ehre in Presse, Rundfunk und
Fernsehen zum Gegenstand haben;
3. an denen der Bund, die Länder,
die Gemeinden oder andere Körperschaften, Anstalten oder Stiftungen des öffentlichen Rechts beteiligt sind. Die Einteilung der
Stadt Chemnitz erfolgte auf Stadtteilebene in 6 Bezirke.
Friedensrichter: Frau Josefine
Renz, Telefon: (03 71) 4 50 45 47,
email: Josefine.Renz@googlemail.com
Gebiete: Zentrum, Schloßchemnitz, Furth, Glösa-Draisdorf, BornaHeinersdorf, Röhrsdorf, Wittgensdorf
Friedensrichterin: Frau Martina
Ziegler, Telefon: (03 71) 5 21 33 85
Gebiete: Lutherviertel, Gablenz,
Adelsberg, Klein-Olbersdorf, Erfenschlag, Harthau, Einsiedel
Friedensrichterin: Frau Forster, Telefon: (03 71) 51 42 64
Gebiete: Klaffenbach, Helbersdorf,
Morgenleite, Hutholz, Kappel,
Schönau, Stelzendorf
Schiedsstelle IV
Friedensrichterin: Frau Ramona
Bohn, Telefon: (03 71) 8 20 15 53
Gebiete: Siegmar, Reichenbrand,
Mittelbach, Kaßberg, Altendorf,
Rottluff, Rabenstein, Grüna
Schiedsstelle V
Friedensrichterin: Frau Kerstin
Kunze, Telefon: (0 37 26) 71 36 86
Gebiete: Ebersdorf, Hilbersdorf,
Euba, Sonnenberg, Yorckgebiet
Schiedsstelle VI
Friedensrichterin: Frau Beate Bodnar, Telefon: 01 73 8 15 88 85,
e-mail: beate.bodnar@googlemail.com
Gebiete: Altchemnitz, Bernsdorf,
Reichenhain, Markersdorf, Kapellenberg
Werbeberater-
Für alle Schiedsstellenbezirke gelten folgende Sprechzeiten: jeden
1. Dienstag im Monat - 18.00 –
19.00 Uhr, Chemnitz, Markt 1, Rathaus, Tel.: (03 71) 4 88 – 30 08
38. Ausgabe 2010, Seite 9
NEUE BILDUNGSKURSE
Weiterer Kurs „Geprüfte(r)
Euro Education-carrière Gesellschaft für Unternehmensberatung
und Schulung mbH hat am 17.
September 2010 ein weiterer berufsbegleitender Kurs in Vorbereitung
auf die bundeseinheitliche Aufstiegsfortbildungsprüfung
„Geprüfte(r) Personalkauffrau/-mann
(IHK)“ begonnen. Der Kurs findet
14-tägig freitag ab 17 Uhr und sonnabends 8-13 Uhr in Chemnitz
statt.Ein Einstieg ist noch möglich.
Im Verlaufe des Kurses werden von
einem kompetenten Dozententeam
Personalkauffrau/-mann (IHK)“ gestartet
auch sofort nutzbare Handlungsanleitungen für die Personalarbeit in
der Praxis vermittelt. Die Wissensvermittlung und der Abschluss dieser kaufmännischen Aufstiegsfortbildung entspricht Bachelor-Niveau.
Ein nächster Vollzeitkurs „Geprüfte(r) Personalkauffrau/-mann
(IHK)“ beginnt an der Weiterbildungseinrichtung am 01. Oktober
2010. Finanzielle Fördermöglichkeiten für die Teilnehmer bestehen.
carrière GmbH, Zwickauer Straße
16, 09112 Chemnitz, Tel. 0371/631379 oder -76; FAX-78
Personalfachkauffrau/mann; Berufsbegleitender Kurs in Vorbereitung
auf Aufstiegsfortbildungsprüfung gestartet. Einstieg noch möglich.
Neue Kurse – Aufstiegsfortbildung sichert berufliche Perspektive
Nachstehend angeführte Kurse haben im 2. Halbjahr an unserer Weiterbildungseinrichtung begonnen.
Einstieg noch möglich. Finanzielle
Fördermöglichkeiten bestehen. Eine
individuelle Beratung erhalten Sie
sehr gern vom Team der EURO
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Zwickauer Straße 16, 09112 Chemnitz, Tel. 0371/6313-79 oder -76;
Berufsbegleitende Kurse: Kurs in
Vorbereitung auf das Steuerberaterexamen, Gepr. „Rechtsfachwirt/in“,
Gepr. „Bilanzbuchhalter/in (IHK)“,
Gepr. „Steuerfachwirt/in“, Seminarreihe „Bilanzrechtsmodernisierungs-
gesetz”, „Ausbildung der Ausbilder“
(AdA). Vollzeitkurse: Kurs „Fachkaufmann/fr. Einkauf und Logistik
(IHK)“
Nachstehend angeführte Kurse sind
für September und Oktober 2010
geplant: Berufsbegleitende Kurse:
„Personalfachkaufmann/fr. (IHK)“,
„Controller/fr. (IHK)“, „Wirtschaftsfachwirt/in (IHK)“, „Betriebswirt/in
(IHK)“, Workshop „Jahresabschluss,
Bilanzierung“, „Fachkauffrau/-mann
(IHK)“,
„Bilanzbuchhalter/in (IHK)“, „Steuerfachwirt/in (IHK)“, „Fachkaufmann/fr. Einkauf und Logistik (IHK)“,
„Fachkaufmann/fr. für Marketing
(IHK)“. Vollzeitkurse: „Pesonalfachkaufmann/fr. (IHK)“, „Betriebswirt/in (IHK)“.
Tico-oh… Mode für kleine
Helden - Im Rabensteincenter
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Weiterer Kurs „Geprüfte(r) Controller/in (IHK)“ gestartet
und Schulung mbH hat am 20. September 2010 ein weiterer berufsbegleitender Kurs in Vorbereitung auf
die bundeseinheitliche Aufstiegsfortbildungsprüfung „Geprüfte(r)
Controller/in (IHK)“ begonnen.
Der Kurs findet in der Regel montags ab 17 Uhr in Chemnitz statt. Ein
Einstieg ist noch möglich. Im Verlaufe des Kurses werden von einem
kompetenten Dozententeam auch
sofort nutzbare Handlungsanleitungen für die Controlling-Praxis vermittelt. Die Wissensvermittlung und
der Abschluss dieser kaufmännischen Aufstiegsfortbildung entspricht Bachelor-Niveau. Der Kurs
bereitet auf die noch wirksame
Wahrnehmung von Controllingfunktionen in den Unternehmen
vor. Die Controller unterstützen bekanntlich das Management bei der
qualifizierten Vorbereitung von
Entscheidungen. Erfahrungen bele-
gen, dass der Einsatz von Controllern auch in kleinen und mittleren
Unternehmen außerordentlich nützlich ist.
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die Teilnehmer bestehen. Info:
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Chemnitz, Tel. 0371/6313-79 oder 76; FAX-78
Controller/in; Berufsbegleitender Kurs in Vorbereitung auf Aufstiegsfortbildungsprüfung gestartet. Einstieg noch möglich.
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38. Ausgabe 2010, Seite 10
Vergabe Nr. 36/10/003
Stadt Chemnitz, Umweltamt, Annaberger Straße 93, 09120 Chemnitz,
Tel.: 0371/4883680, Fax: 4883698,
d) Art des Auftrags: Altlastensanierung: Bodenaustausch, Entsorgung,
e) Ort der Ausführung: ehem. Chemiehandel, Werner-SeelenbinderStraße 8, 09120 Chemnitz
Baustelleneinrichtung; Rückbau
und Wiederherstellung Oberflächenbefestigung; Messtechnische Arbeitsplatz- und Umgebungsüberwachung; Eigenüberwachung;
Wasserhaltung und -reinigung Aushub, Tiefenentrümmerung von kontaminiertem Material aus 3 Sanierungszonen (SZ)
SZ 1 ehemalige Sanierungsfläche:
Cyanidbelastungen mit PAK-, MKW
und BTEX-Kontaminationen von
1130 m2 bis 4 m Tiefe (Volumen ca.
2.345 m3 zuzüglich kontaminierte
Bausubstanz))
SZ 2 Gasometer B: Gasomter mit 18
m Durchmesser und sekundärere
Belastung von 30 m; Durchmesser
bis ca. 4,8 m Tiefe PAK-Belastungen
in Begleitung von MKW, BTEX und
Cyanid (Volumen ca. 3.000 m3 zuzüglich kontaminierte Bausubstanz); Verbauarbeiten (Trägerbohlwand)
SZ 3 Retortenhaus: PAK-belastets
Materials mit MKW, BTEX und Cyanid auf einer Fläche 415 m2 und bis
ca. 4 m Tiefe (Volumen mit überlagernden Massen von ca. 985 m3 sowie rückzubauende kontaminierte
Fundamente); Transport und Entsorgung der Aushubmassen; Wiederverfüllung der Sanierungsbaugruben
für den Gesamtauftrag: /36/10/
003: Beginn: 01.12.2010, Ende:
VOB/A 2009: Zulässigkeit von Nebenangeboten: Nebenangebote
Vergabeunterlagen sind bei folgender Anschrift erhältlich: Stadt Chemnitz, Submissionsstelle, Annaberger Straße 89, 09120 Chemnitz, Tel.:
0371/4882380, Fax: 4882396, Email:
Vervielfältigungskosten Gesamtmaßnahme: /36/10/003: 45,00
EUR; Zahlungsweise: Einzahlungsbeleg. Zahlungseinzelheiten: Der
Schecks). Verspätet eigehende Anforderungen werden nicht berücksichtigt. Abholung/Versand ab
07.10.2010. Das eingezahlte Entgeld
wird nicht erstattet. Barzahlung bei
Abholung möglich. Anschrift: Stadt
Chemnitz, Submissionsstelle, Annaberger Straße 89, 09120 Chemnitz.
Öffmungszeiten Submissionsstelle:
Montag - Mittwoch 8.30 Uhr bis
12.00 Uhr sowie Donnnerstag 8.30
Uhr bis 12.00 Uhr und 14.00 Uhr bis
Zahlungsempfänger: Stadt Chemnitz, Kassen- und Steueramt,
Bankleitzahl: 870 50000
Verwendungszweck: 21.50130.1,
36/10/003
n) Frist für den Eingang der Angebote: Frist für den Eingang der Angebote 26.10.2010, 10.00 Uhr Uhr
richten sind: Liegenschaftsamt,
Submissionsstelle, Zimmer 018,
Annaberger Straße 89, 09120 Chemnmitz, Tel.: 0371/4882380, Fax:
4882396, Email:
p) Sprache, in der die Angebote verfasst sein müssen: Deutsch
der Eröffnung der Angebote anwesend sein dürfen: Liegenschaftsamt,
Submissionsstelle, Zimmer 016. Datum und Uhrzeit der Eröffnung der
Angebote: Bei Gesamtvergabe Los
/36/10/003: 26.10.2010 10.00;Personen, die bei der Eröffnung anwesend sein dürfen: Bieter und Bevollmächtigten
r) Geforderte Sicherheiten: % der
Auftragssumme für Auftragserfüllung 3% der Abrechnungssumme
allgemein zugängliche Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikatinsverzeichnis) nachzuweisen. Der
werden. Hinweis: Soweit zuständige Stellen Eigenerklärungen bestätigen, sind von Bietern, deren Angebote in die engere Wahl kommen,
die entsprechenden Bescheinigungen vorzulegen. Neben den in § 6
Abs. 3 Nr. 2 VOB/A geforderten
Nachweisen sind - Nachweis über
für im Bereich der Altlastensanierung qualifiziertes Personal und geeignete Geräte - persönliche Referenzen des Bauleiters - detaillierter
Baufristenplan (Balkendiagramm),
anhand dessen die Einhaltung der
Vertragsfristen nachgewiesen wird
unter Berücksichtigung der bauablaufspezifischen Randbedingungen - Entsorgungskonzept: Anlage
1 zum Formblatt 241 mit Nachweisen der Annahmeerklärungen für
die angegebenen Entsorgungsanlagen - Nachweis zur Einhaltung der
Einleitkriterien des ESC durch die
Wasseraufbereitungsanlage - Dokumentation mit Beschreibung und
Benennung der vorgesehenem Konditionierungstechnologie sowie
zum gewähltem Bindemittel, zu Arbeitsgeräten und zum Material zur
Konditionierung vorzulegen.
v) Zuschlagsfrist: 6.11.2010
Vergabebestimmungen: Landesdirektion Chemnitz, Allgemeine Fach/Rechtsaufsicht, Altchemnitzer
Straße 41, 09120 Chemnitz, Tel.:
0371/5320, Fax: 5321303
38. Ausgabe 2010, Seite 11
Auf Grund von § 2 Absatz 2 in Verbindung mit §§ 13 Absatz 2 Buchstabe a und 43 der Kirchgemeindeordnung der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens (KGO) vom 13.April 1983 (Amtsblatt Seite A 33) in
der aktuellen Fassung hat der Kirchenvorstand für den Friedhof der Ev.-Luth. Kirchgemeinde Röhrsdorf am 22.04.2010 die folgende Gebührenordnung beschlossen:
Für die Benutzung des Friedhofes der Kirchgemeinde und seiner Bestattungseinrichtungen sowie für
weitere Leistungen der Friedhofsverwaltung werden nach Maßgabe dieser Ordnung Gebühren erhoben.
Zur Zahlung der Gebühren verpflichtet ist der Nutzungsberechtigte oder die Person, in deren Auftrag
der Friedhof oder die Bestattungseinrichtung benutzt werden. Ist eine Personenmehrheit Gebührenschuldner, so haftet jede einzelne Person als Gesamtschuldner.
(1) Die Gebühren sind im voraus, spätestens jedoch bei Inanspruchnahme der Leistungen an die
Friedhofskasse zu entrichten.
(2) Vor Zahlung der Gebühren oder Leistung entsprechender Sicherheit können Bestattungen nicht
(4) Die Gebühren unterliegen der Beitreibung im Verwaltungszwangsverfahren nach den staatlichen
Sargbestattung (Ruhezeit 20 Jahre) ............................................................................348 EUR
Urnenbeisetzung (Ruhezeit 20 Jahre)..........................................................................348 EUR
für Sargbestattungen je Grablager (Nutzungszeit 20 Jahre)..........................................386 EUR
für Sargbestattungen mit Hartholzsarg je Grablager (Nutzungszeit 30 Jahre) ..............579 EUR
für Urnenbeisetzungen (Nutzungszeit 20 Jahre) ..........................................................386 EUR
Gebühr für eine Verlängerung des Nutzungsrechts an Wahlgrabstätten ....................19,30 EUR
(Verlängerungsgebühr) pro Jahr je Grablager
Von allen Nutzungsberechtigten wird eine Friedhofsunterhaltungsgebühr von 18 EUR
je Grablager und Jahr erhoben. Sie ist jährlich fällig und kann maximal fünf
Jahre im voraus entrichtet werden.
! Bodenbeläge
! Gardinen
! Sonnenschutz
00 Exemp
IV. Gebühren für Urnenumbettungen
1. Umbettungen auf demselben Friedhof ........................................................................144 EUR
2. Ausbettungen bei Überführung auf einen fremden Friedhof ........................................133 EUR
3. Einbettungen bei Überführung von einem fremden Friedhof........................................124 EUR
1.1. Sargbestattung ............................................................................................................480 EUR
(incl. Grab öffnen, schließen und Erdeabtransport, organisatorische Leitung der Bestattung /
Trauerfeier, Sortieren der Trauerfloristik und Dekoration des Grabhügels, Verwaltungsgebühr
sowie sämtliches Zubehör)
1.2. Urnenbeisetzungen......................................................................................................225 EUR
(incl. Grab öffnen, schließen und Erdeabtransport, organisatorische Leitung der Beisetzung /
Trauerfeier, Sortieren der Trauerfloristik und Dekoration des Grabes, Verwaltungsgebühr)
1.3. Überführungsfeier ......................................................................................................140 EUR
(incl. organisatorische Leitung der Trauerfeier, Sortieren der Trauerfloristik und Dekoration
des Grabes, Verwaltungsgebühr)
2.1. Benutzung der Friedhofskapelle für Trauerfeier ..........................................................120 EUR
2.2. Benutzung der Friedhofskapelle zur Abschiednahme ....................................................80 EUR
für Fenster- und
für den Friedhof der Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde Röhrsdorf vom 22.04.2010
Die Genehmigungsgebühr für die Errichtung oder Veränderung eines Grabmals beträgt ......54 EUR
Die Gebühr für die Erteilung einer Berechtigungskarte an einen Gewerbetreibenden beträgt 36 EUR
1. Gebühr für eine Grabstelle auf der Gemeinschaftsgrabanlage für Erdbestattung ......2849 EUR
(einheitl. gestaltetes Reihengrab)
(incl. Nutzungsgebühr und Friedhofsunterhaltungsgebühr für 20 Jahre, Zwischenhügelung,
Erstanlage, Pflege und Erhaltung der Grabstelle für 20 Jahre und Beräumung nach Ablauf
der Ruhezeit)
2. Gebühr für ein Gemeinschaftsreihengrab für Urnenbeisetzung ..................................2536 EUR
(einheitl. gestaltetes Reihengrab) ............................................................................................
(incl. Nutzungsgebühr und Friedhofsunterhaltungsgebühr für 20 Jahre, Erstanlage, Pflege und
Erhaltung der Grabstelle für 20 Jahre und Beräumung nach Ablauf der Ruhezeit)
3. Mahngebühr .................................................................................................................. 5 EUR
(1) Diese Friedhofsgebührenordnung und alle Änderungen hierzu bedürfen zu ihrer Gültigkeit der
(2) Öffentliche Bekanntmachungen erfolgen im Chemnitzer Amtsblatt.
(3) Die jeweils geltende Fassung der Friedhofsgebührenordnung liegt zur Einsichtnahme im Pfarramt / Friedhofsverwaltung aus.
(1) Diese Friedhofsgebührenordnung tritt nach der Bestätigung durch das Ev.-Luth. Regionalkirchenamt Chemnitz am Tage nach der Veröffentlichung in Kraft.
(2) Mit Inkrafttreten dieser Friedhofsgebührenordnung treten die Friedhofsgebührenordnung vom
07.11.2002 sowie alle Änderungen außer Kraft.
Röhrsdorf, den 22.04.2010, Der Kirchenvorstand der Kirchgemeinde Röhrsdorf
L.S. Der Kirchenvorstand M. Horn, Vorsitzender, C. Henze, Pfarrerin z.A.
Bestätigungsvermerk des Regionalkirchenamtes: AZ: R 56513 Röhrsdorf, Chemnitz, den 15.07.2010
BESTÄTIGT: Ev:-Luth. Landeskirche Sachsens Regionalkirchenamt Chemnitz Meister Oberkirchenrat
Das Extra zum Amtsblatt
Ihre Beilage im Amtsblatt Chemnitz
0371/ 656 10750 und 0371/ 656 20050
AUFLAGENSTÄRKSTER TITEL IN CHEMNITZ
WILLKOMMEN IN GRÜNA
mit Erlaubnis nach §34d
Die am Südhang gelegene Ortschaft Grüna besitzt ca. 6.000 Einwohner. Der am Unritz- und
parallel zum Wiesenbach sich erstreckende Ort
hat eine Ost-West-Ausdehnung von mehr als
drei Kilometern.
Er befindet sich im Industrieachsenbereich der
Städte Chemnitz – Zwickau. Die Ortschaft besitzt eine gute Verkehrsanbindung und eine intakte Infrastruktur. Verkehrsstraßen, die Chemnitzer Strasse und die Autobahn A4 sowie 2
Eisenbahnlinien durchziehen den Ort in OstWest-Richtung. Die ursprünglich als Bauerndorf angelegte Siedlung entwickelte sich im letzten Jahrhundert zu einer Industriegemeinde mit
touristischem Charakter. Der Ort besitzt ein Gewerbegebiet, einen Industriepark und drei
größere Einkaufstätten. Handwerk und Gewerbe nehmen eine bedeutende Stellung im Leben der Gemeinde ein.
Kultureller Mittelpunkt und Treffpunkt der
Grünaer Vereine ist das Haus des Gastes – der
Folklorehof Grüna. In ihm befinden sich eine
Gedenkausstellung über Ernst Georg Baumgarten, dem Grünaer Luftpionier, Bibliothek, Vereinszimmer, der Taubenschlag als Veranstaltungsraum, Gaststätte und Hotel.
Millionen von Jahren haben in unserer Heimat
zur heutigen reizvollen Landschaft geführt, die
vielfältige Ausflugsmöglichkeiten für Wanderer
und Erholungssuchende bietet. Dazu zählen unter anderem die Leuchtmoos-Höhle am Totenstein, die Grünaer Kreuzkirche, die Gußgrundschanze und das Forsthaus beim “Altenheim am
Wald” (früher Stahringersche Naturheilanstalt).
Baumgartentag Grü
Gr üna 2010
Kinderhaus Baumgarten, Folklorehof, Sprungschan
Sprungscha n ze
10 – 13 Uhr: Rundgang in Grüna mit historischen Erklärungen (Teil 2: Unterdorf). Start: Folklorehof,
Ziel: Kinderhaus Baumgarten (Heimatverein / Natur- und Wanderverein)
14 – 16 Uhr: AWO-Kinderhaus Baumgarten (Forststr.8): Basteln, Malen, Hüpfburg, Spiel und Spaß. Bei
Kaffee und Kuchen können sich Eltern, Großeltern
und Gäste wohlfühlen. Die
Kinder des AWO-Hortes
Grüna erfreuen mit der Aufführung des Märchenspiels
„Die goldene Gans“. Interessenten können ab 13 Uhr die
historische Wohn- und Arbeitsstätte Baumgartens besichtigen.
15 – 19 Uhr: Folklorehof
Grüna (Pleißaer Str. 18): Bastelstraße und Hüpfburg,
Baum - u. Gartenquiz mit
Förster Ulrich Göthelm LuftErnst Georg Baumgarten,
1837 – 1884 Grünaer
ballonweitflug, Ede SachsenOberförster
meyer mit kurzem Solo zum
und Luftfahrtpionier
Thema „Fluch des Flieschens“, Vorführung v. Flugmodellen des 1. Modellsportclubs Jahnsdorf e.V., Start von Heißluftballonen (bei entspr. Witterung). Für das leibliche Wohl
sorgen Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr und
des Fördervereins Brandschutz e.V. Grüna mit ihrem
Grillstand. Zur Unterhaltung musizieren: Posaunenchor Grüna, Gesangsverein Grüna/Mittelbach und
das „Strings“-Duo.
19 Uhr Folklorehof: Start des Lampionzugs mit dem
Jugendblasorchester Hohenstein-Ernstthal e.V., begleitet von der Jugendfeuerwehr Grüna, zur Sprungschanze im Gußgrund. Wir bitten um elektrisch beleuchtete Lampions, da Waldbrandgefahr.
Heimatverein Grüna / Änderungen vorbehalten
Tel.: (03 71) 85 79 31 00
Fax: (03 71) 80 82 79 69
email: ittner.ivm@t-online.de • www.ittner-versicherungsmakler.de
Am Poltermühlenteich 3, 09224 Grüna, Tel. 0371 8101794
und 0172 1875032, Mail: info@hmts.de, www.hmts.de
Telefon: 0371-842520
30 Zimmer | 2 Restaurants: urige Forsthausstube & mediterraner Wintergarten | Biergarten
mit Kinderspielecke | 4 Bowlingbahnen | Wellness-Bereich mit Sauna, Dampfbad
Detlef Schmiedel
Ofenbau- und
• Balkone/Terrassen
Tel./Fax (0371) 85 37 85
Fa.Schmiedel@web.de
www.zimmereibeckmann.de
O9224 Chemnitz OT Grüna
Tel.: 0371/8200412, Fax: 2831142
Funk: 0163/8200411
und beraten Sie gern –

References: § 9
 § 7
 § 9

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 § 3

§ 4
 § 6
 § 10
 § 794
 § 380
 § 6
 § 2
 §34