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Timestamp: 2020-03-30 23:16:10+00:00

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BVerwG, 27.02.2001 - 2 C 6.00 - dejure.org
https://dejure.org/2001,2168
BVerwG, 27.02.2001 - 2 C 6.00 (https://dejure.org/2001,2168)
BVerwG, Entscheidung vom 27.02.2001 - 2 C 6.00 (https://dejure.org/2001,2168)
BVerwG, Entscheidung vom 27. Februar 2001 - 2 C 6.00 (https://dejure.org/2001,2168)
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BBesG § 42 Abs. 4, Vorbem. Nrn. 3 a, 4; SVG §§ 16, 17; VwVfG § 48
Außendienstzulage; Bundesbesoldungsordnung; Dienstbezüge; Festsetzung; Lebensstandard; Rücknahme eines Verwaltungsaktes; Ruhegehalt; Ruhegehaltfähigkeit; Soldat; Stellenzulage; tatsächlicher Bezug einer Zulage; Versorgungsbescheid; Zulage; zulageberechtigende Verwendung
Außendienstzulage; Bundesbesoldungsordnung; Dienstbezüge; Festsetzung; Lebensstandard; Rücknahme eines Verwaltungsaktes; Ruhegehalt; Ruhegehaltfähigkeit; Soldat; Stellenzulage; tatsächlicher Bezug einer Zulage; Versorgungsbescheid; Zulage; zulageberechtigende
Außendienstzulage - Bundesbesoldungsordnung - Dienstbezüge - Festsetzung - Lebensstandard - Rücknahme eines Verwaltungsaktes - Ruhegehalt - Ruhegehaltfähigkeit - Soldat - Stellenzulage - Tatsächlicher Bezug einer Zulage - Versorgungsbescheid - Zulage - ...
Außendienstzulage; Bundesbesoldungsordnung; Dienstbezüge; Festsetzung; Lebensstandard; Rücknahme eines Verwaltungsaktes; Ruhegehalt; Ruhegehaltfähigkeit; Soldat; Stellenzulage; tatsächlicher Bezug einer Zulage; Versorgungsbescheid; Zulage; zulageberechtigende Verwendung.
VG Düsseldorf, 21.04.1997 - 10 K 14263/94
DVBl 2001, 1083 (Ls.)
BVerwG, Urteil vom 27.2.2001 - 2 C 6.00 -, Schütz/Maiwald, ES/C I 1.4 Nr. 61 = ZBR 2001, 411 = Buchholz 239.2 § 17 SVG Nr. 3.
BVerwG, Urteil vom 27.2.2001 - 2 C 6.00 -, a.a.O.
BVerwG, Urteil vom 27.2.2001 - 2 C 6.00 -, a.a.O.; Bay. VGH, Urteil vom 4.8.1993 - 3 B 93.416 -.
Dies entspricht dem Prinzip der amtsangemessenen Alimentation auch während des Ruhestands, wonach Grundlage der Versorgungsbezüge diejenigen Zahlungen sind, die der Dienstherr dem Beamten vor Eintritt in den Ruhestand geschuldet hat (Urteil vom 27. Februar 2001 - BVerwG 2 C 6.00 - Buchholz 239.2 § 17 SVG Nr. 3 S. 1 f.; Beschluss vom 7. August 2002 - BVerwG 2 B 20.02 -).
Die Ruhegehaltfähigkeit knüpfte also allein an die Dauer des Bezugs der Zulage (vgl. Urteil vom 27. Februar 2001 - BVerwG 2 C 6.00 - a.a.O.) an.
BVerwG, 14.03.2002 - 2 C 26.01
Ausgleichszulage; Polizeivollzugsdienst; Polizeizulage; Ruhegehaltfähigkeit; …
Ohne Bedeutung ist, dass der Kläger die Zulage nach der Vorbemerkung Nr. 9 tatsächlich nicht über zehn Jahre erhalten (vgl. Urteil vom 27. Februar 2001 - BVerwG 2 C 6.00 - Buchholz 239.2 § 17 SVG Nr. 3) und auch einen Zahlungsanspruch nur für weniger als zehn Jahre gehabt hat.
Die hiervon abweichende Einbeziehung einer lediglich vorübergehend gewährten Zulage als ruhgehaltfähiger Bestandteil der Besoldung stellt eine ungewöhnliche Vergünstigung dar (vgl. BVerwG, ZBR 2001, 411 [412]).
Die Ruhegehaltfähigkeit knüpfte also allein an die Dauer des Bezugs der Zulage (vgl. Urteil vom 27. Februar 2001 - BVerwG 2 C 6.00 - a.a.O.).
Ob diese Verwendung bis zum Eintritt in den Ruhestand fortbestand oder ob sie bereits vorher beendet war oder ob die Stellenzulage jemals bezogen wurde, ist hingegen unerheblich (BVerwG, Urt. v. 27.02.2001 - 2 C 6.00 -, Buchholz 239.2 § 17 SVG Nr. 3).
Auch hierauf hatte das Verwaltungsgericht bereits zutreffend unter Verweis auf die gleichlautende Argumentation des Bundesverwaltungsgerichts (Urt. v. 27.02.2001, a.a.O.) hingewiesen.
Dies entspricht dem Prinzip der amtsangemessenen Alimentation auch während des Ruhestandes, wonach Grundlage der Versorgungsbezüge diejenigen Zahlungen sind, die der Dienstherr dem Beamten vor Eintritt in den Ruhestand geschuldet hat (vgl. Urteil vom 27. Februar 2001 BVerwG 2 C 6.00 Buchholz 239.2 § 17 SVG Nr. 3 S. 1 f.).
In der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist allerdings geklärt, dass es - auch wegen des systematischen Zusammenhangs, des Zwecks der vorgenannten Vorschriften und ihrer Entstehungsgeschichte - für die Ruhegehaltfähigkeit der Stellenzulage nicht auf deren tatsächliche Zahlung, sondern ausschließlich auf die tatsächliche zulageberechtigende Verwendung des Soldaten und deren Dauer ankommt (BVerwG vom 27.02.2001 - 2 C 6.00 - ZBR 2001, 411 = Schütz BeamtR ES/C I 1.4 Nr. 61 = Buchholz 239.2 § 17 SVG Nr. 3; vom 07.10.1955 - II C 27.54 - BVerwGE 2, 229 = NJW 1956, 36 = MDR 1956, 73 = DVBl 1956, 22 = ZBR 1955, 372 = Buchholz 231 § 80 DBG Nr. 1).
Anhaltspunkte dafür, dass die damals getroffene Entscheidung über die Zulagenberechtigung so krass und offensichtlich von der materiellen Rechtslage abweichen würde, dass sie im Hinblick auf den Grundsatz der strengen Gesetzesbindung der Besoldung und Versorgung (§ 2 Abs. 3 BBesG, § 1a Abs. 3 SVG) für die Festsetzung der Versorgungsbezüge des Klägers keinen Bestand haben könnte (vgl. BVerwG vom 27.02.2001, a.a.O.), ergeben sich nicht.
Ob auch der tatsächliche Bezug in diesem Sinn Voraussetzung ist, kann hier dahinstehen (verneinend BVerwG; U.v, 27.2.2001 - 2 C 6.00 - juris, bejahend Schwegmann/ Summer BBesG Anlage I Vorb Nr. 6 Rn. 20 und Vbm. Nr. 3a Rn. 3).

References: § 42
 § 48
 § 17
 § 17
 § 17
 § 17
 § 17
 § 17
 § 80
 § 1