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Timestamp: 2020-06-04 21:25:43+00:00

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SPO MCMI - Senatssekretariat/Akademische Selbstverwaltung
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SPO MCMI
Studien- und Prüfungsordnung für den englischsprachigen weiterbildenden Master-Studiengang Civil-Military Interaction an der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg (SPO MCMI) – mit dem Abschluss Master of Arts (M.A.) –
Vom Fakultätsrat der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften beschlossen am 15.09.2016,
im Akademischen Senat gebilligt am 13.10.2016,
durch die Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung der Freien und Hansestadt Hamburg am 23.02.2017,
durch das Bundesministerium der Verteidigung am 07.03.2017 genehmigt und
im Hochschulanzeiger Nr. 02/2017 veröffentlicht am 17.03.2017.
Chronologie der Änderung
§ 3 Durchführung des Studiengangs, Koordinationsausschuss
1Diese Studien- und Prüfungsordnung regelt Ablauf und Verfahren des Studiums und der Prüfungen des weiterbildenden Master-Studiengangs Civil-Military Interaction (MCMI). 2Dieser wird von der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg (fortan: „Universität“) in Zusammenarbeit mit dem Civil Military Cooperation Centre of Excellence (im Folgenden: CCOE), Brasserskade 227a, 2497 NX Den Haag, Niederlande, angeboten.
(1) 1Im weiterbildenden Master-Studiengang Civil-Military Interaction (MCMI) (im Folgenden: „Studiengang“) sollen den Studierenden die Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt werden, die sie zur Urteilsfähigkeit im Bereich der zivil-militärischen Zusammenarbeit in Konflikt- und Krisenregionen, zur wissenschaftlichen Behandlung diesbezüglicher Fragen und zur methodischen Lösung damit in Zusammenhang stehender Probleme und so zur Ausübung militärischer und ziviler Führungsfunktionen befähigen. 2Ziel des Studiums ist es, die Studierenden in die Lage zu versetzen, ihre Fertigkeiten und das erworbene Wissen berufs­feldspezifisch anzuwenden. 3Durch diesen Studiengang werden die Studierenden auf ihre Berufspraxis vorbereitet und zugleich im wissenschaftlichen Denken und Arbeiten geschult.
(2) Auf Grund der bestandenen Masterprüfung verleiht die Universität den akademischen Grad „Master of Arts (M. A)“.
§ 3, Durchführung des Studiengangs, Koordinationsausschuss
(1) 1Der Studiengang wird von der Universität in Kooperation mit dem CCOE angeboten. Die wissenschaftliche Trägerschaft und Verantwortung für den Studiengang liegt bei der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität. 2Dies schließt insbesondere die Verantwortung für die Qualitätssicherung im Studiengang ein.
(2) 1Die wissenschaftsorganisatorische Betreuung des MCMI obliegt dem Zentrum für Wissenschaftliche Weiterbildung der Universität (ZWW). 2Dies schließt eine Mitwirkung bei der Qualitätssicherung und die Koordination mit anderen Einrichtungen der Universität ein.
(3) Die Lehre und Betreuung in diesem Studiengang erfolgt im Rahmen von Lehraufträgen entsprechend den für die Weiterbildung an der Universität einschlägigen Vorschriften.
(4) 1Zur Durchführung des Studiengangs wird ein Koordinationsausschuss gebildet. 2Er ist zuständig für die Koordinierung zwischen dem CCOE und der Universität sowie für die Bestimmung der Zulassungstermine. 3Im Koordinationsausschuss werden die Evaluationen der betreffenden Lehrangebote der beteiligten Einrichtungen ausgewertet und Vorschläge für die Weiterentwicklung des Studienganges erarbeitet. 4Der Ausschuss berichtet dem Fakultätsrat und dem Direktor CCOE über die Entwicklung des Studienganges und gibt Anregungen zu dessen Verbesserung.
(5) 1Verändern sich die Inhalte des Lehrangebots des CCOE, prüft der Koordinationsausschuss die Anrechnungsfähigkeit der neuen Lehrinhalte im Sinne von § 40 Abs. 2 HmbHG und legt seine Stellungnahme dem Fakultätsrat vor. 2Der Fakultätsrat entscheidet über die Beibehaltung oder Änderung der Einbindung des Lehrangebots nach § 4 Abs. 2.
(6) 1Der Koordinationsausschuss besteht aus sechs Personen, die Mitglieder der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, der Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften oder Angehörige des CCOE sein müssen. 2Drei Mitglieder werden vom Fakultätsrat der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften gewählt und drei vom Direktor des CCOE benannt. 3Dabei ist wechselseitiges Benehmen herzustellen.
(7) 1Die Amtszeit der Mitglieder beträgt zwei Jahre; Wiederwahl ist möglich. 2Mindestens drei der Mitglieder müssen Professorinnen bzw. Professoren sein.
(8) Der Koordinierungsausschuss wählt aus seiner Mitte einen Vorsitzenden bzw. eine Vorsitzende und eine Stellvertretung.
(1) 1Der Studiengang ist inter- und transdisziplinär angelegt. 2Er knüpft an das Lehrangebot des CCOE im Bereich der zivil-militärischen Zusammenarbeit, insbesondere an die NATO CIMIC-Kurse „Staff Worker Course“ und „Higher Command Course“, an und ergänzt die berufspraktischen und theoretischen Inhalte dieses Lehrangebots um wissenschaftliche Inhalte der Universität. 3Der Studiengang richtet sich an militärische und zivile Nachwuchsführungskräfte der Bundeswehr und der NATO. 4Die Regelstudienzeit beträgt zwei Jahre.
(2) 1Der Studiengang ist modular aufgebaut. 2Er verbindet berufspraktische und wissenschaftliche Anteile und umfasst insgesamt 60 Leistungspunkte. 3Er gliedert sich in einen Grundlagenbereich im Umfang von 20 ECTS-Leistungspunkten (Module MCMI-G-01 bis -04) sowie einen Vertiefungs- und Anwendungsbereich im Umfang von 40 ECTS-Leistungspunkten (Module MCMI-V-01 bis -05 sowie MCMI-S-01 und -02). 4Der Vertiefungs- und Anwendungsbereich schließt einen Wahlpflichtbereich ein, in dem von vier Modulen (MCMI-V-01, -02, -04 und -05) zwei zu absolvieren sind. 5Im Rahmen der berufspraktischen Anteile werden bei Nachweis der in den NATO CIMIC-Kursen „Staff Worker Course“ bzw. „Higher Command Course“ jeweils geforderten Leistungen die für das Modul MCMI-G-03 bzw. MCMI-V-03 jeweils vorgesehenen Leistungspunkte vergeben.
(3) 1Die Lehrveranstaltungen finden in englischer oder in deutscher Sprache statt. 2Die in dem Studiengang angebotenen Module, deren Unterrichtssprache sowie die Zulassungsvoraussetzungen, Art, Dauer und Gewichtung der Modulprüfungen sind in der Anlage ausgewiesen. 3Nähere Angaben zu Inhalt und Aufbau des Studiums sind dem Modulhandbuch in der jeweils gültigen Fassung zu entnehmen.
1. Leistungen im Umfang von 240 ECTS-Leistungspunkten durch den Abschluss eines Studiums an einer deutschen oder ausländischen Hochschule,
2. eine mindestens zweijährige berufspraktische Tätigkeit, davon mindestens ein Jahr mit Führungsverantwortung, nach Erwerb des berufsqualifizierenden Hochschulabschlusses sowie
3. die für das Studium und die Prüfungen erforderlichen Kenntnisse der englischen Sprache
2Die Sprachkenntnisse nach Satz 1 Nr. 3 werden nachgewiesen durch das Sprachleistungsprofil (SLP) 3332 des Bundessprachenamtes oder ein gleichwertiges Zertifikat, das dem Bereich B2 – C1 des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens entspricht. 3Bewerberinnen und Bewerber mit Englisch als Erstsprache sind von dieser Nachweispflicht ausgenommen. 4Eine Zulassung ist ausgeschlossen, wenn der oder die Studierende in dem gleichen Studiengang eine nach der Prüfungsordnung vorgeschriebene Prüfung endgültig nicht bestanden oder den Prüfungsanspruch verloren hat. 5Gleiches gilt, wenn in einem anderen Studiengang eine Prüfung endgültig nicht bestanden wurde, deren Prüfungsgegenstände auch durch diese SPO verbindlich vorgeschrieben sind; Wahlpflichtprüfungen bleiben hierbei außer Betracht.
(2) 1Neben Unterlagen zum Nachweis der Zulassungsvoraussetzungen nach Satz 1 sind dem Zulassungsantrag ein Motivationsschreiben sowie eine Erklärung zur Bereitschaft, die für den Studiengang festgesetzten Entgelte zu zahlen, beizufügen. 2Die Prüfung der Zulassungsvoraussetzungen erfolgt durch das Studiensekretariat der Universität; in Zweifelsfällen entscheidet der Prüfungsausschuss.
(3) 1Die Zahl der zur Verfügung stehenden Studienplätze ist beschränkt. 2Übersteigt die Zahl der Bewerbungen, die die Zulassungsvoraussetzungen nach Absatz 1 erfüllen, die Zahl der zur Verfügung stehenden Studienplätze, findet ein Auswahlverfahren statt. 3Die Entscheidung im Auswahlverfahren trifft der Prüfungsausschuss nach dem Grad der Eignung und Motivation der Bewerberinnen und Bewerber. 4Sie erfolgt unter Berücksichtigung der Leistungen der Hochschulzugangsberechtigung, des Ergebnisses des ersten berufsqualifizierenden Abschlusses, berufspraktischen Erfahrungen auf einem der Gebiete des Studiengangs, der wissenschaftlichen Tätigkeiten auf einem der Gebiete des Studiengangs sowie der einschlägigen Studienleistungen.
(1) 1Das Lehrangebot wird Modulen zugeordnet. 2Module sind eine Zusammenfassung von Lehr- und Lerngebieten zu thematisch und zeitlich abgeschlossenen Einheiten, welche bestimmte Kompetenzen vermitteln und grundsätzlich mit einer Prüfung (Modulprüfung) abschließen. 3Ein Modul besteht in der Regel aus mehreren aufeinander abgestimmten Lehrveranstaltungen eines Trimesters oder einer Folge von bis zu drei Trimestern. 4Ein Teil der Lehrveranstaltungen wird als Präsenzveranstaltung absolviert.
(1) 1Die Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität bildet einen Prüfungsausschuss für ihre weiterbildenden Studiengänge. 2Der Prüfungsausschuss ist zuständig für die Entscheidung über die Zulassung zum Studiengang, für die Organisation der Prüfungen und die Einhaltung der Bestimmungen dieser Ordnung, nicht jedoch für die Bewertung von Prüfungsleistungen. 3Der Prüfungsausschuss wird bei der verwaltungsmäßigen Abwicklung der Prüfungen durch das Prüfungsamt der Universität unterstützt. 4Die Prüfungsakten werden im Prüfungsamt der Universität geführt.
2. zwei Studierenden aus den weiterbildenden Studiengängen an der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.
2Die Amtszeit der Mitglieder nach Satz 1 Nr. 1 beträgt zwei Jahre, die der Mitglieder nach Satz 1 Nr. 2 ein Jahr. 3Die Mitglieder sowie deren Stellvertreter bzw. Stellvertreterinnen werden vom Fakultätsrat der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften gewählt. 4Aus den Mitgliedern nach Satz 1 Nr. 1 wählt der Fakultätsrat das vorsitzende und das stellvertretend vorsitzende Mitglied.
(3) 1Der Prüfungsausschuss berichtet regelmäßig dem Koordinationsausschuss und dem Fakultätsrat über die Entwicklung der Prüfungen und Studienzeiten und gibt Anregungen zur Weiterentwicklung des Studiums und der Prüfungsordnung. 2Er kann seinem vorsitzenden Mitglied bestimmte Aufgaben und Befugnisse übertragen. 3Das gilt nicht für Entscheidungen nach Abs. 7 und §17 mit Ausnahme von Fällen, in denen die Vorwürfe eingeräumt werden.
(1) 1Wer das Prüfungsfach hauptberuflich an der Universität lehrt, ist Prüfer bzw. Prüferin. 2Mit der Erteilung eines Lehrauftrages ist die Prüfungsbefugnis für das jeweilige Modul verbunden. 3Können Prüfungen durch das hauptberufliche Lehrpersonal nicht durchgeführt werden und wurde kein Lehrauftrag erteilt, dürfen andere Prüfende bestellt werden, sofern sie promoviert sind oder eine gleichwertige Qualifikation in dem Prüfungsfach besitzen. 4Die Bestellung erfolgt durch den Prüfungsausschuss. 5Sie soll zwei Wochen vor der jeweiligen Prüfung bekannt gegeben werden.
(3) 1Auf andere Weise als durch ein Studium erworbene und nachgewiesene Kenntnisse und Fähigkeiten sind in einem Umfang von bis zu 30 ECTS-Leistungspunkten auf die zu erbringenden Studien- und Prüfungsleistungen anzurechnen, soweit sie jenen gleichwertig und für einen erfolgreichen Abschluss des Studiengangs erforderlich sind. 2Mit der Einbeziehung der im Rahmen der NATO CIMIC-Kurse „Staff Worker Course“ bzw. „Higher Command Course“ erworbenen Qualifikationen ist der Umfang, in dem Kenntnisse und Fähigkeiten im Sinne von Satz 1 angerechnet werden können, bereits in Höhe der auf die Module MCMI-G-03 bzw. MCMI-V-03 entfallenden Leistungspunkte ausgeschöpft.
(5) 1Über die Anrechnung entscheidet der Prüfungsausschuss auf Antrag des bzw. der Studierenden nach Anhörung der zuständigen Fachvertreterin oder des zuständigen Fachvertreters. 2Dem Antrag sind die für die Anrechnung erforderlichen Unterlagen beizufügen. 3Die Anrechnung kann unter Auflagen erfolgen. 4Handelt es sich nicht um einen Übergang von einer anderen Hochschule, wurde also das dortige Studium bereits erfolgreich abgeschlossen, beschränkt sich die nach den vorstehenden Absätzen mögliche Anrechnung insgesamt auf maximal 40 ECTS-Leistungspunkte.
2Stellen Studierende keinen Antrag nach Nr. 4, gelten sie in von ihnen belegten Modulen gleichwohl als zur anstehenden Prüfung zugelassen, wenn die Voraussetzungen der Nrn. 1 bis 3 erfüllt sind. 3Eine Stornierung der Modulbelegung ist bis zum ersten Freitag nach Beginn des Moduls möglich und hat per E-Mail oder schriftlich beim Prüfungsamt zu erfolgen.
(3) 1Sieht die Modulübersicht in der Anlage dieser Ordnung für ein Modul Anwesenheitspflicht vor, ist die regelmäßige Teilnahme an den zu absolvierenden Präsenzveranstaltungen eine Zulassungsvoraussetzung für die Modulprüfung. 2Regelmäßig teilgenommen hat, wer nicht mehr als ein Drittel der Präsenzphasen versäumt hat. 3Bei darüber hinausgehendem Versäumnis kann unter Auflage eine Zulassung zur Prüfung erfolgen, wenn der Prüfling das Versäumnis nicht zu vertreten hat. 4Der Grund ist gegenüber der Lehrperson glaubhaft zu machen, bei Krankheit durch ein ärztliches Attest gem. §16 Abs. 2 Satz 2. 5Die Auflage wird von der Lehrperson der versäumten Lehrveranstaltung festgelegt; sie muss angemessen und geeignet sein, die Nachholung des versäumten Lehrstoffs zu dokumentieren.
(3) Erstprüfungen werden nach Maßgabe der Prüfenden grundsätzlich studienbegleitend oder innerhalb von acht Wochen nach Abschluss der dem Modul zugeordneten Lehrveranstaltungen erbracht.
(5) 1Die zugelassenen Studierenden sind zur Teilnahme an der Modulprüfung verpflichtet. 2Auf schriftlichen Antrag des bzw. der Studierenden kann der Prüfer oder die Prüferin die Prüfung auch in einer anderen Sprache als Englisch oder Deutsch anbieten.
(1) 1Klausurarbeiten sind unter Aufsicht anzufertigende schriftliche Arbeiten, in denen vorgegebene Aufgaben selbständig und nur mit den von den Prüfenden zugelassenen Hilfsmitteln zu bearbeiten sind; sie können auch im Antwort-Wahl-Verfahren (Multiple Choice) durchgeführt werden. 2Bei Klausurarbeiten im Antwort-Wahl-Verfahren sind die Ausführungsbestimmungen der Universität zu Multiple-Choice-Prüfungen zu beachten. 3Die Bearbeitungsdauer der Klausurarbeiten kann zwischen 30 und 180 Minuten betragen; sie ist in der Anlage zu dieser Prüfungsordnung und im Modulhandbuch anzugeben.
(6) 1Ein Projektbericht umfasst die mündliche und schriftliche Ergebnisdarstellung eines komplexen und problemlösungsorientierten Arbeitsauftrages. 2Grundlage eines Berichts ist die kontrollierte Beobachtung oder Untersuchung und Aufzeichnung eines wissenschaftlichen Prozessgeschehens. 3Zu der schriftlichen Darstellung gehört auch ein Portfolio. 4Ein Portfolio beinhaltet verschiedene, von den Studierenden gesammelte, systematisierte und kommentierte Dokumente, die den Lernprozess, die Lernleistung und den Lernerfolg der Lernenden im Rahmen einer Modulveranstaltung oder eines Moduls widerspiegeln. 5Zu den Dokumenten können z. B. die Darstellung bearbeiteter Arbeitsaufträge, Stundenprotokolle, Lern- oder Erfahrungstagebücher, Präsentationen usw. gehören. 6Der Umfang beträgt zwischen 10 und 20 Seiten. 7Kriterien für die Gestaltung eines Portfolios werden von den Lehrenden näher festgelegt.
§ 13, Master-Arbeit
(1) 1Durch die erfolgreiche Bearbeitung einer umfangreichen wissenschaftlichen Problemstellung (Masterarbeit) beweisen die Studierenden ihre fachliche und methodische Kompetenz, ihre Urteilsfähigkeit sowie ihre Fähigkeit zur selbständigen Planung und Durchführung eines wissenschaftlichen Projektes nach wissenschaftlichen Methoden innerhalb eines vorgegebenen Zeitraums.
(2) 1Das Modul für die Master-Arbeit umfasst die Abschlussarbeit (Bearbeitungszeitraum: vier Monate) nebst Disputation mit einem Umfang von 15 Leistungspunkten. 2Der erfolgreiche Abschluss der übrigen Module (nachgewiesen durch MCMI-S-01) ist Voraussetzung für die Zulassung zur Master-Arbeit.
(4) 1Die Vergabe des Themas der Abschlussarbeit erfolgt durch den Betreuer oder die Betreuerin. 2Die bzw. der Studierende kann das Thema vorschlagen. 3Der Zeitpunkt der Vergabe und das Thema werden beim Prüfungsamt aktenkundig gemacht. 4Das Thema der Abschlussarbeit kann im Einvernehmen mit dem Betreuer oder der Betreuerin innerhalb des ersten Drittels der Bearbeitungszeit einmal zurückgegeben werden, wenn die Bearbeitung an Gründen scheitert, die der oder die Studierende nicht zu vertreten hat. 5In diesem Fall ist das neue Thema unverzüglich auszugeben. 6In Zweifelsfällen entscheidet das vorsitzende Mitglied des zuständigen Prüfungsausschusses. 7Auf Antrag sorgt der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses dafür, dass die Studierenden rechtzeitig eine Betreuung und ein Thema für die Abschlussarbeit erhalten.
(5) Abschlussarbeiten können in deutscher, englischer oder, nach Genehmigung durch den Prüfungsausschuss, in einer anderen Sprache eingereicht werden.
(7) 1Auf begründeten Antrag kann das vorsitzende Mitglied des Prüfungsausschusses im Einver­nehmen mit dem Betreuer oder der Betreuerin die Bearbeitungszeit um bis zu vier Wochen verlängern. 2Muss die Bearbeitung der Arbeit wegen Krankheit oder aus anderen nicht vom Prüfling zu vertretenden schwerwiegenden Gründen unterbrochen werden, ruht die Bearbei­tungszeit während dieser Unterbrechung. 3Die entsprechenden Nachweise sind unverzüglich dem vorsitzenden Mitglied des Prüfungsausschusses vorzulegen. 4§ 16 Abs. 2 findet entsprechende Anwendung.
(9) 1Studierende, die das Thema der Abschlussarbeit nicht innerhalb von fünf Jahren nach Aufnahme des Studiums übernommen haben, verlieren den Prüfungsanspruch in dem Studiengang. 2In Fällen einer besonderen persönlichen Härte verlängert der Prüfungsausschuss diese Frist auf begründeten Antrag des bzw. der Studierenden entsprechend; § 16 Abs. 2 gilt analog.
(3) Bei den in der Anlage mit „unbenotet“ gekennzeichneten (Teil-)Prüfungen ist die Bewertung auf die Feststellung „bestanden“ oder „nicht bestanden“ beschränkt.
(4) 1Eine Modulprüfung, die sich aus mehreren Teilprüfungen zusammensetzt, ist nur dann bestanden, wenn sämtliche Teilprüfungen bestanden wurden. 2Die Note des Moduls ergibt sich dann aus dem arithmetischen Mittel der Einzelbewertungen nach Maßgabe der Gewichtung der Teilprüfungen in der Anlage; die nicht benoteten Prüfungen nach Abs. 3 gehen nicht in die Berechnung der Modulnote ein. 3Bei der Berechnung wird nur die erste Dezimalstelle hinter dem Komma berücksichtigt; alle weiteren Stellen werden ohne Rundung gestrichen. 4Entsprechendes gilt bei der Bewertung einer Prüfungsleistung durch mehrere Prüfende. 5Die Noten lauten danach:
(5) 1Die in den Modulprüfungen erzielten Noten werden nach der Anzahl der vergebenen Leistungspunkte gewichtet. 2Die Gesamtnote der Master-Prüfung errechnet sich aus dem mit Leistungspunkten gewichteten arithmetischen Mittel aller Modulnoten und der nach Leistungspunkten gewichteten Note der Abschlussarbeit, soweit diese noch nicht in eine Modulnote eingegangen ist; Abs. 4 Satz 3 findet entsprechende Anwendung. 3Die nicht benoteten Prüfungen nach Abs. 3 gehen nicht in die Berechnung der Gesamtnote ein. 4Bei einer Gesamtnote bis 1,3 wird das Prädikat „mit Auszeichnung“ vergeben.
(6) 1Will der Prüfungsausschuss von der Einschätzung des betroffenen Prüfers bzw. der betroffenen Prüferin abweichen, kann er vor einer Entscheidung die Ombudsperson der Universität zu Fragen der Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis und zum Umgang mit wissenschaftlichem Fehlverhalten beratend hinzu ziehen. 2Stellt der Prüfungsausschuss fest, dass ein Versuch nach Absatz 1 nicht vorliegt, gibt er die Arbeit an die Prüferin bzw. den Prüfer zur Bewertung zurück, es sei denn, er hält sie bzw. ihn für befangen. 3In diesem Fall oder wenn der Prüfer bzw. die Prüferin von sich aus die Bewertung der Arbeit aus Gründen der Befangenheit ablehnt, setzt der Prüfungsausschuss eine andere Person als Prüfer bzw. Prüferin ein und übergibt dieser die Arbeit zur Bewertung.
• eine Modulprüfung auch in ihrer letzten Wiederholung mit „nicht ausreichend“ bzw. „nicht bestanden“ bewertet wurde (Abs. 2 bleibt unberührt) oder
(2) Das Nichtbestehen eines Wahlpflichtmoduls kann durch das Bestehen alternativ wählbarer Module mit mindestens der erforderlichen Anzahl von Leistungspunkten geheilt werden.
(3) Ist die Master-Prüfung endgültig nicht bestanden, erteilt das vorsitzende Mitglied des Prüfungsausschusses der oder dem Studierenden hierüber einen mit einer Rechtsbehelfsbelehrung versehenen schriftlichen Bescheid.
(4) Auf Antrag und gegen Vorlage der entsprechenden Nachweise wird dem oder der Studierenden vom Prüfungsamt eine Bescheinigung ausgestellt, welche die erbrachten Prüfungsleistungen und deren Noten ausweist und klar erkennen lässt, dass die Master- Prüfung endgültig nicht bestanden wurde.
(3) 1Mit dem Zeugnis erhält die Absolventin oder der Absolvent ein Diploma Supplement entsprechend den zwischen Kultusminister- und Hochschulrektorenkonferenz abgestimmten Regelungen in der jeweils geltenden Fassung. 2Das Diploma Supplement enthält insbeson­dere Angaben über die Hochschule, die Art des Abschlusses, das Studienprogramm, die Zugangsvoraussetzungen, die Studienanforderungen, den Studienverlauf sowie über das deutsche Studiensystem. 3Zur Verdeutlichung der relativen Leistung der Absolventin bzw. des Absolventen enthält das Diploma Supplement eine Angabe der Notenverteilung für die letzten drei Jahrgänge.
(4) Zeugnis, Urkunde und Diploma Supplement werden in deutscher und in englischer Sprache verfasst.
Modulübersicht MCMI

References: § 3

§ 3
 § 40
 § 4
 §17
 §16

§ 13
 § 16