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Timestamp: 2019-01-21 14:49:26+00:00

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aus dem bezirk affoltern I Nr. 103 I 165. Jahrgang I Freitag, 30. Dezember 2011
Gestaltungsplanpflicht Neubeginn wagen
Affoltern: Alterskommission eingesetzt – Altersleitbild verabschiedet. > Seite 3
Gemeinderat Obfelden: Gegenvorschlag zur «Postareal»-Initiative. > Seite 3
Jren Omlin, Seelsorgerin in der katholischen Kirche Affoltern, zum Jahreswechsel. > Seite 7
Messer eingesetzt Jugendgericht: 9 Monate bedingt für Streit, bei dem schwerste Verletzungen drohten. > Seite 10
Viele Gründe, im Säuliamt zu leben – Gedanken am Jahresende 2011
as Säuliamt ist die ländlichste Region des Kantons, die am nächsten bei der Stadt Zürich liegt – «d i e Landschaft im Ballungsraum», wie es die Standortförderung umschreibt. Lebens- und Wohnqualität, eine weitgehend intakte Naturlandschaft einerseits und gut ausgebauten Verkehrsinfrastrukturen andererseits, die ein schnelles Erreichen der Zentren ermöglichen, sind Faktoren, die in Ratings immer wieder mit Höchstnoten ausgezeichnet werden. Räumliche und wirtschaftliche Entwicklung zulassen, gleichzeitig aber auch bewahren und schützen – das ist natürlich ein Spagat und eine Gratwanderung dazu, weil sich da Widersprüche und unterschiedliche Interessen offenbaren, die auch Konfliktpotenzial beinhalten. Die Behörden der 14 Gemeinden und die vom Gemeindepräsidentenverband getragene Standortförderung sind sich aber in den Grundzügen über Entwicklungsfragen einig: Bei einer vollen Ausschöpfung der Bauzonen, einschliesslich verdichtetem Bauen, würde die Einwohnerzahl auf rund 62 000 klettern. Nach dem übereinstimmenden
Willen der Gemeindebehörden soll sich die Zahl der Bewohnerinnen und Bewohner im Säuliamt bis 2030 auf rund 53 000 erhöhen, im Vergleich zu 2009 eine Steigerung von 13 Prozent. 33 Prozent wären es bei voller Ausnützung der vorhandenen Bauzonen. Die Gemeinden sind willens, ihre Baugebiete in den nächsten 20 Jahren nicht stark auszudehnen, abgesehen von Anpassungen und Ergänzungen. Die Frage ist nur, ob diese Ziele und Absichten über die kommenden Jahre hinaus Bestand haben. Gemeindebehörden erneuern sich ja. Neue Mitglieder, neue Ziele? Wir werden sehen, ob der sich mit der Autobahneröffnung verstärkende Druck auf die Region weiter in geordneten Bahnen gehalten werden kann.
Reichhaltiges öffentliches Leben – auch dank Freiwilligen Die vorgängig beschriebenen Faktoren befeuern die Sogwirkung. Im Grünen schön, idyllisch und ruhig wohnen – das wollen viele. Neben all diesen räumlichen und wirtschaftlichen Vorteilen gibt es weitere gute Gründe, im Säuliamt zu leben. Dazu gehört ein reichhaltiges Angebot im kulturellen und sportlichen Bereich, eine Fülle an
Veranstaltungen und Angeboten, die auf einem vergleichsweise intakten Vereinsleben fussen. Zwar klagen nicht wenige über Mitgliederschwund und über erfolglose Bemühungen, Nachwuchs zu rekrutieren. Aber trotzdem ist die Zahl jener, die sich ehrenamtlich engagieren, immer noch erstaunlich gross. Leute, die oft mit viel Herzblut dabei sind und dazu beitragen, dass in vielen Gemeinden eine bunte Palette geboten werden kann – Trouvaillen und Hochkarätiges eingeschlossen. Man betrachte einmal die wöchentlichen Veranstaltungskalender: Hochstehendes Theater der Aemtler Bühne, ein Auftritt von Mitgliedern des Zürcher Tonhalle-Orchesters im Affoltemer «LaMarotte», bekannte Bands im «Break» und im «Pöschtli». Hier ein Chränzli, da der Bazar des Frauenvereins. Es wird gejodelt, die Dorfmusik spielt, der gemischte Chor lädt zur Abendunterhaltung, die über die Landesgrenze hinaus bekannten Geschwister Tschopp zum Konzert in die Kirche. Kulturvereine präsentieren hochkarätige Interpreten, Galerien bekannte Künstler. Die alle drei Jahre stattfindenden «Ämtler Kulturwochen» legen in geballter Form jeweils eindrücklich Zeugnis ab über ein fast unglaublich intensives öffentliches Le-
Die letzten Töne im alten Jahr Jakob Geissbühler, ehemaliger Rifferswiler Gemeindepräsident, ist seit 46 Jahren Mitglied der Harmonie Affol-
tern – eïn Verein, der (wie oben beschrieben) Teil ist der kulturellen Vielfalt im Amt. Nun bläst er bei der ref.
Kirche in Affoltern das alte Jahr aus. Redaktion und Verlag des «Anzeigers» wünschen allen «es guets Nöis». (-ter.)
Einfach «Crandy» Gelungener Schulsilvester an der Sekundearschule Mettmenstetten. > Seite 11
Stimmen zum Jahreswechsel
Eine Region, die lebt ................................................... von werner schneiter
ben in der Region. Der Gang in die Stadt ist bei den gegenwärtigen Angeboten nicht unbedingt erforderlich. Verdanken dürfen wir das zum grössten Teil jenen, die sich uneigennützig engagieren und ihre Freizeit fürs Gemeinwohl opfern. Die Organisation solcher Veranstaltungen ist das eine, die Beschaffung der erforderlichen Geldmittel das andere – der oft mühsamere Teil. Aber glücklicherweise lassen sich immer wieder Sponsoren finden: öffentliche Institutionen, Private und Firmen, die sich – ohne in erster Linie den eigenen Vorteil zu beachten – engagieren. Ja, es gib sie noch die Freiwilligen. In diesem Zusammenhang müssen auch jene erwähnt werden, die abseits vom Vereinsleben etwas für die Allgemeinheit tun. Das wurde ja im auslaufenden Jahr thematisiert, dem «Europäischen Freiwilligenjahr 2011». Dazu nur zwei Zahlen, die für sich sprechen: Im Kanton Zürich werden jährlich 39 Millionen Arbeitsstunden freiwillig geleistet. Das entspricht ungefähr 19 000 Vollzeitstellen. Auf dem Land engagiert sich 26 Prozent der Bevölkerung freiwillig, in der Stadt liegt die Beteiligungsquote bei 17 Prozent. Und auch das ist ein Grund, im Säuliamt zu leben.
Der Jahreswechsel ist seit jeher eine Zeit des Rückblicks und des Ausblicks: Was hat sich im vergangenen Jahr getan, was wird das kommende Jahr bringen? Statt eines Jahresrückblicks hat der «Anzeiger» sechs Personen aus dem Säuliamt über das zurückliegende und das anstehende Jahr interviewt. Mit Fragen nach dem für sie persönlich wichtigsten Ereignis, der grössten Ausgabe und den vernachlässigten Dingen und Menschen wurden die Männer und Frauen dabei ebenso konfrontiert wie mit Frage nach ihrem grössten Wunsch, wen sie gern treffen möchten und was sie 2012 sicher nicht mehr tun werden. Die Fragen lauteten für alle gleich, die Antworten könnten kaum vielfältiger sein. So spricht unter anderem Unternehmer Hans Ruedi Schweizer über die Photovoltaik-Anlage auf seinem Privathaus, Pfarrer Jürgen Schultz über die anstehende Pensionierung, Schülerin Jeannine Exer über den schwierigen Start ins Berufsleben oder Kunstmalerin Margaret Strub über ihre Sorge um die Zukunft. (tst.) ................................................... > Beiträge auf den Seiten 8 und 9 anzeigen
Im Kloster Kappel boomen Hotel- und Seminarbetrieb Erstmals verzeichnet der Hotelbetrieb des Klosters Kappel 18 000 jährliche Übernachtungen. Die 75 Hotelzimmer sind zu 60 Prozent belegt. Der Betrieb ist nicht Euro-anfällig. Eckpfeiler sei der Seminar-Binnentourismus, wie Geschäftsführer Jürgen Barth ausführt. Der gute Geschäftsgang erlaubt nun auch den Bau einer neuen Küche und die Erneuerung der Gästezimmer. Damit wird sichergestellt, dass der Hotelbetrieb des Klosters das Label «unique» der Hotelleriesuisse behält, was für die Vermarkung von Vorteil ist. (-ter.)
Wie sich die Industrie im Knonauer Amt entwickelt hat Das Neujahrsblatt 2012 der Gemeinnützigen Gesellschaft befasst sich mit der industriellen Entwicklung im Säuliamt (GGA). Nach der Aufhebung des stadtzürcherischen Handelsmonopols kam der Stein ins Rollen: Als einer der Ersten gründete Jakob Zürrer in Hausen 1825 ein textiles Unternehmen. Mit der Schrift schliesst die GGA eine kleine Geschichtstrilogie ab.
500 52 9 771661 391004
Neujahrsapéro in Stallikon
Am Sonntag, 8. Januar 2012, ab 11.00 Uhr, findet in der Turnhalle Loomatt bereits zum zwanzigsten Mal der Stalliker Neujahrsapéro statt, zu dem der Gemeinderat alle Stallikerinnen und Stalliker mit ihren Gästen einlädt. Das ungezwungene Zusammensein steht unter dem Motto der gegenseitigen Kontaktförderung unter der Bevölkerung. Der Anlass wird wiederum durch die Musikgesellschaft Stallikon umrahmt.
Geschäft: Politische Gemeinde Totalrevision des kommunalen Verkehrsrichtplans Die Akten zum Beschlussesgeschäft liegen ab Montag, 16. Januar 2012, in der Gemeindekanzlei, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf.
Kehrichtgrundgebühr 2012
(gemäss Art. 22 Abs. 2 Polizeiverordnung) Sonntag, 8. Januar 2012 von 18.00 bis 18.10 Uhr (ca. 10 Minuten) Ort: Hotel Uto Kulm, 8143 Üetliberg Umfang: max. 630 Feuerwerkskörper Grund: privater Anlass Datum: Zeit:
In Anwendung von Art. 11 und 12 der Abfallverordnung vom 19. Juni 2000 und Ziffer 2 des Gebührenreglementes zur Abfallverordnung vom 6. November 2000, hat der Gemeinderat Affoltern am Albis mit Beschluss vom 19. Dezember 2011 die Kehrichtgrundgebühr für das Jahr 2012 wie folgt festgesetzt: • Kehrichtgrundgebühr: Fr. 100.-- (zuzüglich MwSt.) pro Haushalt, Gewerbe-, Industrie-, Landwirtschafts- und Dienstleistungsbetrieb Die Kehrichtgrundgebühr bleibt damit gegenüber dem Jahr 2011 auf unveränderter Höhe. Gegen diese Gebührenfestsetzung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Affoltern a. A., 20. Dezember 2011 Gemeinderat Affoltern am Albis
Berchtoldschiessen 2012
Stallikon, 3. Januar 2012
Affoltern a. A., 30. Dezember 2011
Montag, 2. Januar 2012 Zeit: 13.30 bis 15.00 Uhr
Einladung zur Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten werden auf Montag, 30. Januar 2012, 20.00 Uhr, in den Kasinosaal, Gemeindezentrum, Marktplatz 1, zu einer Gemeindeversammlung eingeladen. Zur Behandlung gelangt folgendes
Berchtoldschiessen Montag, 2. Jaunar 2012 13.30 bis 15.30 Uhr
Ersatzwahl eines Mitgliedes der Kirchenpflege Aufgrund der Ausschreibung vom 18. November 2011 ist für die Ersatzwahl eines Mitgliedes der reformierten Kirchenpflege für den Rest der Amtsdauer 2010/2014 innert der festgesetzten Frist folgender Wahlvorschlag eingereicht worden, welcher in Anwendung der Vorschriften des Gesetzes über die politischen Rechte veröffentlicht wird: Hegglin Denise, 1981, dipl. Pflegefachfrau, Ettenbergstrasse 38, 8907 Wettswil Innert einer Frist von 7 Tagen (bis Freitag, 6. Januar 2012) kann der Wahlvorschlag geändert oder zurückgezogen werden. Es können der reformierten Kirchgemeinde, Husächerstrasse 12, 8907 Wettswil, auch neue, von 15 Stimmberechtigten der reformierten Kirchgemeinde eigenhändig unterzeichnete Wahlvorschläge eingereicht werden.
TODESANZEIGE Traurig nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem lieben Vater, Schwiegervater, Grossvati, Götti, Onkel und Cousin
Kurt Leutert-Kohler 15. Dezember 1923 – 24. Dezember 2011
Nach kurzem Spitalaufenthalt hat er uns für immer verlassen. Er hat uns in seinem Leben viel liebevolle Fürsorge, Fröhlichkeit, seine volle Kraft und grosse Liebe geschenkt. Das erfüllt uns mit tiefer Dankbarkeit. Ottenbach, 24. Dezember 2011 In stiller Trauer:
Hedi Leutert-Kohler Peter und Margrit Leutert-Meier mit Katharina, Florian und Julia Heinz und Béatrice Leutert-Peter mit Thomas, Anita, Corinne, Irene und Michèle Barbara und Daniel Lüscher-Leutert mit Sarah und Jonas Die Abdankung findet am Dienstag, 3. Januar 2012, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Ottenbach statt. Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Reha-Klinik Kinderspital Affoltern am Albis, Postkonto 87-744900-1. In der Gemeinde werden keine Leidzirkulare versandt. Traueradresse: Hedi Leutert-Kohler, Im Grund 1, 8913 Ottenbach
Kappel am Albis Bauherrschaft (Gesuchsteller): Bär Kurt und Bruno, Uerzlikerstrasse 7, 8926 Hauptikon Grundeigentümer: Bär Andreas, Dorfstrasse 11, 8925 Ebertswil und Bär Walter, Ebertswilerstrasse 7, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: roos architekten gmbh, Sennengasse 8, 8911 Rifferswil; Bauprojekt (revidierte Eingabe): Neubau Mehrfamilienhaus auf Kat.-Nr. 1469, Weidstrasse, Hauptikon (Kernzone B)
Liegt nach Ablauf dieser Frist nur ein Wahlvorschlag vor, wird der oder die Vorgeschlagene durch die reformierte Kirchenpflege als gewählt erklärt (Stille Wahl). Andernfalls wird eine Urnenwahl angeordnet. Wettswil, 30. Dezember 2011 Reformierte Kirchgemeinde Die Kirchenpflege
So fahre, Wolke, fahre Im Abendrot dahin. Einmal wird unsre Seele Dann friedlich mit dir ziehn.
TODESANZEIGE Wir haben die schmerzliche Pflicht Ihnen mitzuteilen, dass sich der Lebenskreis unseres Ehrenmitgliedes
Kurt Leutert geschlossen hat. Kurt Leutert hat mehrere Jodellieder für unseren Klub mit Texten versehen; viele dieser Lieder sind immer noch in unserem Repertoire. Der Trauerfamilie entbieten wir unser herzliches Beileid.
Deine Jodlerkameraden Wir nehmen Abschied am Dienstag, 3. Januar 2012, 14.00 Uhr, in der reformierten Kirche Ottenbach.
LGO Ottenbach, Genossenschaft, Ottenbach
Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben an folgendem Tag (Weiterbildung) geschlossen:
Kurt Leutert-Kohler
Für Bestattungsmeldungen wenden Sie sich bitte an Edy Gamma, Telefon 079 648 73 75. Publikation ist ebenfalls Homepage ersichtlich. Die Gemeindeverwaltung
Berchtoldstag, 2. Januar 2012 geöffnet 14 bis 17 Uhr Alte Küche und Stube. Ämtler Trachten. Reichhaltige Dokumentation über Dorf und ehemalige Burg, Kieswerke, Reussverbauung, Landwirtschaft, Gerberei, Wagnerei, Schlosserei, Mühle und Säge sowie anderes Handwerk.
Neue Wechselausstellung: Unsere Wasserversorgung Geöffnet: Berchtoldstag, Ostermontag, Pfingstmontag, 1. Sonntag im Oktober (Chilbi). Ausserdem Führungen für Gruppen nach Vereinbarung. Telefon 044 767 05 55
in Kenntnis zu setzen. Der Verstorbene war mehr als ein halbes Jahrhundert Mitglied unserer Genossenschaft. Von 1972 bis 1984 amtete er als deren Präsident. Als Vizepräsident der Baukommission, beim Neubau des Mehrzweckgebäudes Dorfplatz 2, setzte er sich aktiv für dessen Realisierung ein. Unsere Genossenschaft profitiert noch heute von seinem Wirken. Den Hinterbliebenen sprechen wir unser tief empfundenes Beileid aus. Ottenbach, 24. Dezember 2011
Verwaltung LGO Ottenbach Die Abdankung findet am Dienstag, 3. Januar 2012, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Ottenbach statt.
Alterskommission nimmt 2012 Arbeit auf Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Affoltern An seiner letzten Sitzung im Jahr, nur wenige Tage vor Weihnachten, hat der Gemeinderat beschlossen per 1. Januar 2012 eine Alterskommission einzusetzen. Mit diesem Entscheid geht aber auch einher, dass ein Altersleitbild verabschiedet und für die Alterskommission eine Geschäftsordnung erlassen wurde. Die Kantone und Gemeinden sind nach den massgebenden Bestimmungen aus dem Bundes- und Kantonsrecht aufgefordert, sich dafür einzusetzen, dass ältere Menschen ihr Leben nach ihren Kräften selbstbestimmend leben und an der gesellschaftlichen Entwicklung teilhaben können. Dabei müssen die Gemeinden die Führung in der Planung, Koordination und Gestaltung der Altersarbeit wahrnehmen. Zu ihren Kernaufgaben gehört unter anderem die Koordination aller Akteure in der Altersarbeit, damit die interessierte Bevölkerung die verschiedenen Dienstleistungen kennt. Die Gemeinden sind aber auch dann gefordert, wenn es um die Finanzierung der als notwendig erkannten Angebote und Massnahmen geht. Damit die Gemeinden nicht auf dem Stand des Erreichten verharren, haben sie sich auch um die rollende Planung zu kümmern. Damit werden Verände-
rungen beim Bedarf rechtzeitig erkannt, so dass die Angebote angepasst werden können. Schliesslich sollen aber die Gemeinden auch Anlaufstelle sein, um neue Ideen aufzunehmen und die Angebote zu vernetzen.
Altersleitbild In den vergangenen Monaten hat ein vom Gemeinderat eingesetztes Projektteam ein Altersleitbild erarbeitet. Dieses ist im Rahmen von öffentlichen Befragungen und Informationsveranstaltungen entstanden. Der Gemeinderat hat das neu geschaffene – wie eingangs erwähnt – verabschiedet. Sobald es entsprechend redaktionell aufbereitet ist, kann das Leitbild bei der Gemeinde als Broschüre bezogen oder als PDF-Datei auf dem Online-Shop der Gemeinde-Homepage heruntergeladen werden.
Alterskommission In der eingangs erwähnten Alterskommission, welcher der Gesundheitsvorstand Heidi Fraefel vorsteht, sind verschiedene Institutionen und Organisationen wie Spitex, Pro Senectute, Landeskirchen, Arbeitsgruppe für Seniorendienste und durch die noch vakante Fachperson der Beratungsstelle «Alter und Pflege» vertreten. Einsitz nimmt aber auch der Geschäftsleiter
des Haus zum Seewadel. Und schliesslich wurde der Leiter Gesundheitsabteilung, Josef Hilber, zum Kommissionssekretär ernannt. Den Aufgabenbereich der Alterskommission umschreibt eine lediglich acht Artikel umfassende Geschäftsordnung, wobei in Art. 3.3 allerdings ein rundes Dutzend detailliert umschriebene Aufgaben aufgelistet sind. Auch dieses Papier wird in den nächsten Tagen auf der Homepage aufgeschaltet.
Revisionsbericht Vom 2. bis 10. November führte der externe Revisor in der Finanzverwaltung eine finanztechnische Prüfung des Geldverkehrs durch und seine Revision mit einem Bericht abgeschlossen. Diesen wiederum muss der Gemeinderat mittels Beschluss abnehmen. Den Beschluss hat der Gemeinderat auftragsgemäss auch an den Bezirksrat und die Rechnungsprüfungskommission weitergeleitet. Mit dem Revisionsbericht ist der Finanzverwaltung ein sehr gutes Zeugnis ausgestellt worden, was auch an dieser Stelle gerne veröffentlicht wird.
200-er Bus Im Juni hat der Gemeinderat der Einführung und Mitfinanzierung eines Versuchsbetriebs am Samstag auf der
Buslinie 200 (Zürich Enge - Sihlcity Affoltern a.A.) zugestimmt. Die Kosten für dieses Zusatzangebot werden von der MEG Sihlcity und den vier Gemeinden Affoltern, Bonstetten, Hedingen und Wettswil getragen. Knapp vor dem Fahrplanwechsel am 11. Dezember und damit unmittelbar vor dem Start des erweiterten Angebots war vom Gemeinderat noch der entsprechende Vertrag mit dem ZVV zu genehmigen. Die Vertragsdauer über die Zusatzleistungen ist auf zwei Jahre festgesetzt und dauert bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2013. Das erweiterte Samstag-Angebot lautet übrigens wie folgt: Affoltern ab 06.56 Uhr, alle 60 Minuten, bis 19.56 Uhr. Zürich Enge ab 07.30 Uhr, alle 60 Minuten, bis 2.30 Uhr.
Jugendberatungsstelle contact Ein weiteres wichtiges Thema hat den Gemeinderat noch vor Ablauf des alten Jahres beschäftigt. Es ging dabei um eine Leistungsvereinbarung mit dem Amt für Jugend und Berufsberatung betreffend die Führung der Jugendberatungsstelle contact. Die neue Vereinbarung ersetzt diejenige zwischen den Gemeinden und der früheren Bezirks-Jugendkommission. In verschiedenen Punkten waren Anpassungen an die heutigen Verhältnisse nötig. Die wohl wesentlichste Änderung
betrifft die finanzielle Abgeltung. Neu werden die Gemeindeanteile auf die einzelnen Gemeinden im Verhältnis zur jeweiligen unter 20-jährigen Bevölkerung verrechnet. Der Jugendberatungsstelle contact – diese befindet sich übrigens an der Oberen Bahnhofstrasse 15 – sind alle 14 Bezirksgemeinden angeschlossen.
Baubewilligung HEA erteilt Weil der Kronenplatz, auf dem die Heizzentrale steht, in der Zone für öffentliche Bauten liegt, musste die Baubewilligung vom Gemeinderat gesprochen werden. In den andern Bauzonen hätte der Bauausschuss darüber Beschluss fassen können. Mit den Bauarbeiten, die mit dem Abbruch des alten Schopfes in Bereich Zürichstrasse/Giessenstrasse ihren Anfang nehmen sollen, wird bald gestartet. Abzuwarten ist allerdings noch die Rechtskraft erteilten Baubewilligung.
Ja zur KESB Im Rahmen des Vernehmlassungsverfahrens hat der Gemeinderat von den Ergänzungen der Zweckverbandsstatuten des Bezirks-Sozialdienstes zustimmend Kenntnis genommen. Die Statutenrevision wurde wegen der Bildung der neuen Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) nötig. (boe)
Gestaltungsplanpflicht für das «Postareal» als Gegenvorschlag zur Initiative Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Obfelden
Bau- und Zonenordnung / Initiative Obwohl der Gemeinderat erst nach Abschluss des Anhörungs- und Auflageverfahrens über die Initiative definitiv befinden wird, erscheint es im Hinblick auf die eingereichte Initiative und ein möglichst koordiniertes Verfahren als sinnvoll, im Sinne eines ausformulierten Gegenvorschlages (§ 50b Abs. 4 GG) eine Gestaltungsplanpflicht gemäss § 48 Abs. 3 PBG festzusetzen. Als Gegenvorschlag zur Initiative «Für eine sinnvolle Gestaltung des Postareals durch Beschränkung der zulässigen Verkaufsfläche» wurde die Festsetzung einer Gestaltungsplanpflicht für das «Postareal» umfassend die Parzellen Kat.-Nrn. 3962, 3963, 3087, 4345, 3777, 3803 und 4023 zuhanden des Auflage- und Anhörungsverfahrens gemäss § 7 PBG verabschiedet. Ebenso wurde eine Teilrevision der Bau- und Zonenordnung zuhanden des Auflage- und Anhörungsverfahrens gemäss § 7 PBG verabschiedet. Die Änderung beinhaltet im Wesentlichen die Schaffung einer Kernzone Zentrum K3 und die Zuteilung sämtlicher Strassen, welche Bauzonengebiete erschliessen, in die jeweilige Bauzone. Die Unterlagen zu beiden Geschäften liegen gemäss entsprechender Publikation ab dem 6. Januar 2012 während 60 Tagen öffentlich auf.
Gemeindeverwaltung Marie-Luise Gruica, Obfelden, wurde als Sachbearbeiterin Finanzverwaltung und per 1. April 2013, als Nachfolgerin von Susanne Gerber, als Finanzverwalterin gewählt. Sie wird ihre Stelle am 15. Februar 2012 antreten. Der Datenschutzbeauftragte (DSB) hat im Verlaufe der ersten Hälfte 2011 einen Review der Datensicherheit der Gemeinde Obfelden durchgeführt. Im
Review-Bericht vom 22. August 2011 wurden die Erkenntnisse der Gemeinde zur Umsetzung übergeben. Die Frist für die Umsetzung der Hinweise läuft bis zum 28. Februar 2012 respektive 30. Juni 2012, teilweise bis ins Jahr 2013. Der DSB des Kantons Zürich ist bestrebt, die Sicherheitsbemühungen der Gemeinden mit Vorlagen (Musterlösungen) zu unterstützen. Diese Vorlagen wurden in der Ist-Analyse gesichtet. Sie sind als Basis zu nutzen und sind eine gute Ausgangslage für die Umsetzung des Sicherheits-Systems. Es empfiehlt sich Layout und Struktur dieser Dokumente zu übernehmen. Allerdings müssen die Inhalte stark auf die Gegebenheiten der Gemeinde Obfelden abgestimmt werden. Dazu ist externe Unterstützung durch einen IT-Spezialist notwendig. Für die Umsetzung des «Gemeinde-Sicherheits-Systems» wurde ein Kredit von 30 000 Franken bewilligt.
Revisionsbericht gut Der Revisionsbericht der Finanzdirektion Kanton Zürich, Kantonales Steueramt, über die durchgeführte amtsinterne Sachbereichsprüfung im Steueramt Obfelden wurden abgenommen und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Steueramtes für die Arbeit der beste Dank ausgesprochen. Über die Weihnachts- und Neujahrfeiertage bleibt die Gemeindeverwaltung von Freitag, 23. Dezember 2010, bis und mit Montag, 2. Januar 2012, geschlossen. Das Bestattungsamt kann über Telefon 078 656 11 31, täglich zwischen 13 und 15 Uhr, erreicht werden. Der Gemeinderat und die Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung und der Gemeindewerke danken der Bevölkerung für die gute Zusammenarbeit und wünschen frohe Festtage und ein glückliches neues Jahr.
Liegenschaften Die in der Liegenschaft Werkgebäude Brunnmatt bestehende Warmwassererzeugungsanlage stammt aus dem Jahre 1991 und muss altershalber im Jahre 2013 saniert werden. Benachbarte Grundeigentümer haben Interesse angemeldet, ihre Liegenschaft an den Holzschnitzel-Wärmeverbund anzuschliessen. Da die heutige Heizanlage die Leistungsgrenze erreicht hat, sind weitere Anschlüsse aber nicht mehr möglich. Für die abschliessende Entscheidungsfindung ist ein Vorprojekt notwendig. Für die Ausarbeitung einer Vorstudie wurde ein Kredit von 7500 Franken bewilligt und der Auftrag an Heinz Haldimann, Heizungs- und Sonnenenergieplanungen, Obfelden, erteilt.
an der Dorfstrasse; Thomas Haueter, Obfelden, für An- und Umbauten am Wohnhaus Vers.-Nr. 906 an der Haltenstrasse; Plasti-Pac Zürich AG, Obfelden, für eine Aufbaute auf dem bestehenden Gewerbegebäude Vers.-Nr. 414 an der Dorfstrasse; Bernhard und Christine Holdener, Obfelden, für Sichtschutzelemente in der Lindenmatt; Annabelle Hett, Obfelden, für den Anbau eines Wintergartens am Wohnhaus Vers.-Nr. 1158 an der Schürweidstrasse; Franz Leutert, Obfelden, für die Nutzungsänderung Lagerraum zu Wohnraum und Anbringen einer Aussenwärmedämmung am Gebäude Vers.-Nr. 468 am Wigartenweg. Eveline Meier, Gemeindeschreiberin
Gemeindestrasse: Verkehrsbeschränkungen
Der Wendeplatz am Ende der Sackgasse Sentmattstrasse wird vermehrt als Autoabstellplatz gebraucht, wodurch das Wenden für Fahrzeuge auf diesem Platz verunmöglicht wird. Der verkehrstechnischen Abteilung der Kantonspolizei Zürich wird beantragt, für den Wendeplatz der Sentmattstrasse ein «Parkverbot» mit der Zusatzbezeichnung «Wendeplatz» zu verfügen.
Kanalisation Die Bauabrechnung für die Ingenieur-, Tiefbau- und Belagsarbeiten für die Erneuerung der Kanalisation in der Fabrikstrasse im Betrage von Fr. 125 980.55 wurde genehmigt.
Baupolizei Baurechtliche Bewilligungen wurden erteilt an: Swisscom Schweiz AG, Zürich, für eine Swisscom-Verteilkabine
An Neujahr, 1. Januar 2012, feiert Modesto Leuthold in Affoltern – und zwar den 80. Geburstag, wozu wir dem Jubilaren herzlich gratulieren. Wir wünschen ein schönes Geburtstagsfest.
Bestattungen Hedingen In Affoltern am Albis ist am 21. Dezember 2011 gestorben:
Locherer geb. Knöpfli, Frieda geboren am 9. Januar 1923, von Bottighofen TG, Witwe des Locherer Karl Sebastian, wohnhaft gewesen in Hedingen, Gehrstrasse 24. Abschiedsgottesdienst und Urnenbeisetzung in Hedingen am Dienstag, 10. Januar 2012, 14.00 Uhr.
Turnverein Ottenbach Männerturnverein Ottenbach Kant. und Eidg. Turnveteranen
TODESANZEIGE Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserer lieben
Marie Spalinger-Odermatt 4. Januar 1921 – 24. Dezember 2011
Mit grosser Trauer nehmen wir Abschied von unserem langjährigen Turnkameraden
Kurt Leutert 15. Dezember 1923 – 24. Dezember 2011
Sie ist am Morgen des Heiligabends friedlich eingeschlafen.
Beat und Lotti Spalinger mit Lena und Matthias Verwandte und Freunde
Kurt hat unserem Verein und seinen Mitgliedern seit 1941 sehr viel gegeben als Kollege, Vorbild und langjähriger Präsident. Der Dichter und Verfasser des «Ottenbacher Lied» prägte auch die Stimmung in unserem Verein nachhaltig. Gerne erinnern wir uns an die schönen Stunden mit Kurt und entbieten den Angehörigen unser Beileid.
Wir nehmen Abschied am Dienstag, 3. Januar 2011, um 14.20 Uhr in der Kirche Stallikon.
8134 Adliswil, im Dezember 2011
Dienstag, 3. Januar 2012, 14.00 Uhr, findet die Beisetzung (Erdbestattung) auf dem Friedhof Ottenbach mit anschliessendem Trauergottesdienst in der Kirche statt für:
Leutert, Kurt Karl von Ottenbach, geboren am 15. Dezember 1923, Ehemann der Leutert, geb. Kohler, Hedi, wohnhaft gewesen in Ottenbach, Im Grund 1, starb am 24. Dezember 2011 in Affoltern am Albis, im Alter von 88 Jahren, 9 Tagen.
Traueradresse: Beat und Lotti Spalinger, Lettenweidstrasse 7, 8908 Hedingen
Die Abdankung findet am Dienstag, 3. Januar 2012, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Ottenbach statt.
Stallikon Am Dienstag, 13. Dezember 2011 ist in Zürich ZH gestorben:
Dürst Jan Patrick
TODESANZEIGE Heute Früh ist unsere geliebte Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter und Schwester
geboren am 13. Dezember 2011, von Glarus Süd GL, wohnhaft gewesen Loomattstrasse 12b, 8143 Stallikon.
Frieda Locherer-Knöpfli
in ihrem 89. Lebensjahr friedlich entschlafen. Du wirst uns sehr fehlen.
Stallikon Am Samstag, 24. Dezember 2011, ist in Adliswil ZH gestorben:
Spalinger-Odermatt Marie geboren am 4. Januar 1921, von Marthalen ZH, verwitwet von Spalinger Emil, wohnhaft gewesen Püntenstrasse 32, 8143 Stallikon.
Die Trauerfamilie Die Abdankung findet am Dienstag, 10. Januar 2012, 14.00 Uhr, in der reformierten Kirche Hedingen statt. Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Schweiz. Gesellschaft für cystische Fibrose in Bern 8, Postkonto 30-7800-2. Traueradresse: M. Locherer, Gehrstrasse 24, 8908 Hedingen
Die Abdankungsfeier findet am Dienstag, 3. Januar 2012, 14.20 Uhr, in der Kirche Stallikon statt. Bestattungsamt Stallikon
Die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit beim Abschied von unserem geliebten
Hans Meili-Bär haben uns tief bewegt. Wir danken von Herzen allen Verwandten, Bekannten, Freunden und Nachbarn, die ihm mit Blumen und Spenden gedacht und uns mit tröstenden Worten durch die Zeit des Abschieds begleitet haben. Besonders danken möchten wir: – Dem Pflegepersonal im Haus Rigi der Langzeitpflege Sonnenberg in Affoltern am Albis für seine einfühlsame, unermüdliche und geduldige Betreuung. – Herrn Pfarrer Christof Menzi und Klarinettist Leo Kälin für den berührend und eindrücklich gestalteten Abschiedsgottesdienst in der Klosterkirche Kappel am Albis. – Allen Anwesenden am Abschiedsgottesdienst, den Delegationen der verschiedenen Vereine und all jenen, die sich im Gemeindesaal zum gemeinsamen Essen eingefunden haben. – Allen, die unserem lieben Verstorbenen, speziell während seinem letzten Lebensabschnitt, mit Freundschaft und Hilfsbereitschaft begegnet sind. Uerzlikon, im Dezember 2011
Frau Sigi Weber dipl. Masseurin Mitteldorfweg 25 8915 Hausen am Albis Tel. 044 764 06 76 079 705 64 36
«Wir orientieren uns am Erscheinungsbild der Landeskirche» Im Kloster Kappel boomt der Hotel- und Seminarbetrieb – neue Küche und Erneuerung der Zimmer Mehr Übernachtungen, mehr Umsatz: Der Hotel- und Seminarbetrieb des Klosters Kappel boomt. Und das lässt auch eine neue Küche und die Erneuerung der Gästezimmer zu. ................................................... von werner schneiter Derweil Tourismusdestinationen über Umsatzrückgänge und Hotels über rückläufige Übernachtungszahlen klagen, boomt der Hotel- und Seminarbetrieb des Klosters Kappel weiterhin: Erstmals werden es dieses Jahr über 18 000 Übernachtungen sein. Den Umsatz beziffert Geschäftsführer Jürgen Barth auf rund 4,7 Mio. Franken, erwirtschaftet mit 18 Seminarräumen und 75 Hotelzimmern, die zu 60 Prozent ausgelastet sind. Er freut sich natürlich in diesen volatilen Zeiten über die Beständigkeit des Unternehmens. Und er liefert auch Argumente, die in Kappel den Erfolg ausmachen: «Wir sind nicht Euro-anfällig. Rückendeckung gibt uns der Seminar-Binnentourismus». Tatsächlich sind 82 Prozent der Gäste des Klosters Kappel schweizerischer Herkunft; 10 bis 12 Prozent stammen aus Deutschland. Ein Viertel der Gäste kommt wegen des Bildungsangebots im kirchlichen
Bereich nach Kappel. Diese Gäste sorgen für eine Auslastung an den Wochenenden. 20 Prozent stammen aus dem Non-Profit-Bereich und 55 Prozent sind Firmengäste, die in Kappel Seminare oder Hearings abhalten. Jürgen Barth betont, dass er in Kappel kein «normales» Hotel führt. «Wir gehen unseren eigenen Weg und orientieren uns nach aussen am Erscheinungsbild der Landeskirche, an Geschichte, Programm und Inhalt». In den Zimmern gibt es weder Fernseher noch eine Minibar – nicht spartanisch, aber der klösterliche Gedanke lebt. «In unsicheren Zeiten kommen die Leute vermehrt wegen solche Werte. Wir sprechen auch von zurückhaltender Beständigkeit», so Jürgen Barth, der kein Ferienhotel, aber einen Seminarund Businessbetrieb führt.
Neue Küche, erneuerte Gästezimmer Dank erfreulicher Zahlen kann das Kloster Kappel nun auch investieren: Ein Ersatz der mittlerweile 30-jährigen Küche ist – gemessen an einer 15-jährigen «Lebensdauer» – überfällig. Erneuert werden Mobiliar, Licht, Officebereich, Anlieferung/Entsorgung, Tiefkühlbereich usw. «Damit werden wir auch veränderten Gästebedürfnissen gerecht. Unsere Küche hat in diesem Jahr 40 000 Mahlzeiten hergerichtet;
Geschäftsführer Jürgen Barth in der Réception des Hotelbetriebs: Wichtige Investitionen in Küche und Zimmern. (Bild -ter.) mittags sind es 110, abends 40 – ohne die Bankette. Man kocht heute auch anders als vor 30 Jahren. Und zudem erfüllen wir die Auflagen bezüglich Arbeitssicherheit und Hygiene», sagt Jürgen Barth. Im Weiteren werden alle öffentlichen Sanitäranlagen ersetzt. Diese Kosten belaufen sich auf 2,88 Mio. Franken. Weitere 970 000 Fran-
ken hat die Landeskirche für die Erneuerung der Gästezimmer gesprochen. Nach dem Umbau, der auch eine Neumöblierung einschliesst, zählt der Hotelbetrieb 120 Betten. Wichtig sind die Massnahmen auch deshalb, weil Seminarhotel und Bildungshaus mit dem Label «unique» zertifiziert sind, was für die Vermarktung entschei-
dend ist. Die vorhandenen Einrichtungen entsprechen den «unique»-Vorgaben nicht mehr. Wegen der Umbauarbeiten bleibt nun der Hotelbetrieb ab dem 3. Januar 2012 für rund sieben Wochen geschlossen. Zur Wiedereröffnung am Sonntag, 26. Februar, lädt das Kloster Kappel zu einem «Kappeler Sonntag» ein.
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Den Neubeginn wagen ................................................... von jren omlin
ie Mitte der Nacht ist der Anfang des Tages heisst ein altes Zitat. Man könnte jedoch auch sagen: In der Mitte der dunklen Jahreszeit fängt das neue Jahr an. In der dunklen Jahreszeit geht ein Jahr zu Ende. In der Mitte der Kälte und der Zurückgezogenheit der Natur gilt es, Abschied zu nehmen von dem, was war. Nein, nicht im Frühling, in der Zeit des Aufbrechens der Natur beginnt das neue Jahr, sondern mitten in der Zeit der Ruhe, der Stille gilt es Rückschau zu halten auf Vergangenes, all das Bereichernde und Stärkende zu erkennen und Gescheitertes und Versäumtes wahrzunehmen und abzulegen. Das Neue beginnt leise und wir dürfen es hoffend begrüssen.
Jeder Anfang braucht ein Ziel 365 neue, noch leere Tage liegen vor uns, Tage, die gut gelebt werden wollen. Aber wie kann Leben gelingen? Vielleicht brauchen Menschen ein Ziel vor Augen, auf das hin sich ein neuer Beginn auch lohnt. Jedoch, nur ein Ziel vor Augen zu haben, reicht nicht aus. Ich muss mich auch dazu aufmachen. Im Sitzenbleiben kommt niemand an ein Ziel. Ich muss einen Aufbruch riskieren. Und ich sage bewusst riskieren, denn wie oft hätten wir gerne mehr Klarheit über den Weg, der vor uns liegt, über das, was kommen wird. Unklarheiten machen Angst und aus
Angst vor dem unbekannten Neuen gibt man sich gerne mit scheinbaren Sicherheiten zufrieden – und Sehnsüchte bleiben unerfüllt. Ja, es braucht Mut, einfach loszugehen, in etwas Neues hinein, sich auf das noch Unbekannte einzulassen – und das in kleinen wie auch in grossen Schritten. Aber der Aufbruch ist angesagt, das neue Jahr gilt es anzupacken, das Leben neu zu wagen. Ja, wir Menschen brauchen ein Ziel, nach dem wir uns ausrichten können, damit unsere Schritte nicht zögerlich werden, unschlüssig und orientierungslos. Vielleicht kann unser Ziel immer wieder neu Gott sein. Immer wieder neu auf Gott zuzugehen, mich immer wieder auf diesen Gott auszurichten, Gott immer wieder neu in mein Leben hineinzunehmen, kann zum Lebensziel werden. Mich auf Gott als mein Ziel auszurichten heisst, mich zum Leben und zu mehr Lebendigkeit zu befreien – und kann jedoch unendlich schwer fallen und schmerzhaft sein. Und mich auf Gott als mein Ziel auszurichten heisst, mich immer wieder neu – und nicht nur bei einem Jahreswechsel – zu fragen: Glaube ich diesem Gott und seiner Zusage? Bin ich bereit loszulassen und auf sein Wort hin aufzubrechen? Bin ich bereit, Absicherungen aufzugeben und mich wirklich auf Gott als mein Ziel einzulassen? Vertraue ich darauf, dass Gott nicht nur Ziel, sondern auch Wegbegleiter ist, unter anderen Namen auch «Immanuel» – «Gott mit uns» heisst, ja, dass Gott mich sogar sucht und mir entgegenkommen will?
Neujahr ist ein Neubeginn 365 neue Tage liegen vor uns. Es sind 365 unbeschriebene Tage und alle Möglichkeiten des Lebens liegen darin verborgen. Wir können es nun beginnen. Wir können es neu probieren mit dem Leben. Wir können uns neu ausrichten. Vielleicht haben wir keinen grossen Einfluss auf das, was in diesem Jahr alles geschehen wird. Aber wir haben einen Einfluss darauf, wie wir damit umgehen. Nach was oder wem wir uns ausrichten wollen, liegt an uns. Wir können die neuen Kalenderblätter beschreiben lassen – oder wir können sie selber beschreiben... Das Jahr 2012 steht als neue Herausforderung vor uns – mitten im Winter. Nicht, wenn das Licht kommt, die neue Lebenskraft da ist, wenn Kraft und Lebendigkeit in uns zurückgekehrt sind und uns zu neuen Taten treiben. Nein, in der Dunkelheit beginnt das Neue Jahr, in der Zeit der Zurückgezogenheit und Stille. Wir dürfen uns zuerst füllen lassen, auftanken, zu neuen Kräften kommen und das Neue behutsam beginnen. Lassen wir uns von dem neuen Jahr überraschen, seien wir erwartend offen, schreiben wir ihm keine Erwartungen vor, sagen wir dem Leben nicht, wie es zu sein hat. Aber eine neue Richtung darf gegeben werden, neue Ziele dürfen gesteckt und neue Schritte gewagt werden. Das neue Jahr beginnt. Wir haben nichts zu verlieren, aber unsagbar viel zu gewinnen, denn Gott ist mit uns – Immanuel. *Die Autorin ist Seelsorgerin in der katholischen Pfarrei Affoltern
Das Jahr 2012 steht als neue Herausforderung vor uns – mitten im Winter. Wohin führt der Weg? (Bild zvg.)
Die industrielle Entwicklung im Säuliamt Zum Neujahrsblatt 2012 der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirks Affoltern Das lateinische Wort «industria» bedeutet Fleiss. Was oder wer zur Industrialisierung im 19. Jahrhundert ausserdem beigetragen hat und was dabei zustande kam, ist Thema der diesjährigen Neujahrsschrift, die im Rahmen des traditionellen Apéros zum Jahreswechsel vorgestellt wird: Am Sonntag, 2. Januar, um 16 Uhr im Mehrzweckraum des Spitals. ................................................... von urs boller Über den Albispass führte vor 200 Jahren lediglich ein kleines Strässchen, das mit Pferdekutschen befahrbar war, wobei die Passagiere an den steilsten Stellen aussteigen und zu Fuss nebenhergehen mussten. Inzwischen ist eine Welt ohne Auto-, Bahnund Flugverkehr, ohne Elektrizität und all die modernen Kommunikati-
Neujahrsapéro am 2. Januar Berchtoldstag, 2. Januar 2012, 16 Uhr: Neujahrsapéro der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirkes Affoltern (GGA) im Mehrzweckraum des Spitals Affoltern, Melchior-Hirzel-Weg 40. Das Neujahrsblatt zum Thema «Die industrielle Entwicklung im Knonauer Amt» ist zum Preis von 10 Franken erhältlich bei der Buchhandlung Scheidegger, bei den Weiss Medien AG und den Banken in Affoltern. Es kann auch bei der GGA direkt bestellt werden unter der E-mail Adresse: info@ggaffoltern.ch. (ubo)
onsmittel kaum mehr vorstellbar. Und die Jungen von heute denken beim Stichwort «Webdesign» weit eher an Computertechnik als an textile Webstühle, womit die industrielle Entwicklung ihren Anfang nahm. Von einer eigentlichen Revolution zu sprechen, ist in diesem Zusammenhang nicht übertrieben. Denn seit Beginn der Industrialisierung haben sich die Lebensverhältnisse im Säuliamt Titelbild des Neujahrsblattes: Mechanische Baumwollspinnerei in Zwillikon – die erste Fabrik im und anderswo tief- Knonauer Amt, gegründet 1827. (Bild Gemeinnützige Gesellschaft) greifender gewandelt als je zuvor – und das nicht nur in den anderen Ge-meinden einen ent- Gemeinnützige Errungenschaften technischer, sondern auch in sozialer, sprechenden Betrieb. Schon bald wurwirtschaftlicher und gesellschaftspoli- den die einfachen Spinnräder und Zusammen mit Vertretern aus allen tischer Hinsicht. Webstühle durch leistungsfähigere Gemeinden gründete Hirzel anno Maschinen ersetzt. Und bereits 1827 1825 die Gemeinnützige Gesellschaft wurde beim Weiher in Zwillikon eine des Bezirkes Affoltern in der Absicht, Seidenzeit im Säuliamt erste Fabrik erstellt, die noch heute an «die Jugendbildung zu fördern, den Gesponnen und gewoben wurde zu- die Anfänge der Mechanisierung erin- Gewerbefleiss anzuregen und die Arnächst in den Wohnstuben der Bau- nert. Die Textilindustrie blühte auf. mut zu vermindern» – eine Zielsetern, die im Auftrag städtischer Fabri- Vor allem Seidenprodukte aus dem zung, die nicht nur dem Schul- und kanten arbeiteten. Den ländlichen Un- Säuliamt waren in aller Welt gefragt Gesundheitswesen zugute kam, sonternehmern war es untersagt, in eige- und geschätzt, was zahlreiche Arbeits- dern den gesellschaftlichen Fortschritt ner Regie Geschäfte zu machen und plätze schuf. Gegen Ende des 19. Jahr- in jeder Hinsicht unterstützte und beHandel zu treiben. Erst nach der Auf- hunderts war annähernd die Hälfte günstigte. Dazu gehörte beispielsweise hebung des stadtzürcherischen Han- der erwerbstätigen Ämtler Bevölke- das Engagement für bessere Verkehrsdelsmonopols kam der Stein ins Rol- rung in der Textilbranche beschäftigt, wege und Transportmöglichkeiten, die len. Jakob Zürrer von Hausen, dessen wie einer Statistik von 1886 zu ent- Forderung und Förderung einer Eisenhindernisreicher Werdegang im Neu- nehmen ist. Der wirtschaftliche Auf- bahnstrecke durchs Knonauer Amt, jahrsblatt anschaulich geschildert schwung ging Hand in Hand mit poli- die Erschliessung neuer Energiequelwird, nutzte als einer der Ersten die tischen Veränderungen und sozialen len sowie die Eröffnung von Sparkasneuen Freiheitsrechte und gründete Errungenschaften, zu denen der in sen und der Ausbau des Versiche1825 ein textiles Unternehmen. Knonau residierende Oberamtmann rungswesens. All diese unterschiedlichen BestreGleichzeitig oder etwas später eröffne- Kaspar Melchior Hirzel massgeblich bungen werden im mittleren Teil des ten tüchtige Geschäftsleute auch in beigetragen hat.
Neujahrsblattes eingehend beschrieben: Immer bezogen auf die Entwicklungen im Säuliamt und im Hinblick auf Ereignisse, die wenig bekannt oder in Vergessenheit geraten sind. Dies gilt besonders auch für den Schlussteil der Broschüre, in dem in Wort und Bild daran erinnert wird, dass es vor nicht allzu langer Zeit in Affoltern unter anderem auch eine Bierbrauerei gab, dass Tabakwaren hergestellt wurden und ausgezeichnete Teigwaren, von denen sich noch heute vollmundig erzählen lässt. Mit der vorliegenden Ausgabe des Neujahrsblattes kommt eine kleine Geschichtstrilogie zum Abschluss, die im Abstand von jeweils 300 Jahren die Verhältnisse im Bezirk Affoltern um 1200, 1500 und 1800 beschrieben hat. Das Redaktionsteam wünscht allen Liebhaberinnen und Liebhabern einheimischer Kultur eine ebenso spannende wie vergnügliche Lektüre und freut sich, im Rahmen des Umtrunks zum neuen Jahr, anzustossen auf die Vergangenheit, in der Hoffnung auf einen ebenso beschwingten Aufbruch in die Zukunft. Alle sind herzlich willkommen.
«Etwas mehr zur Ruhe kommen»
Was bleibt von 2011 in Erinnerung und mit welchen Erwartungen und Zielen geht man ins 2012? Der Jahreswechsel wird oft genutzt, um eine Zwischenbilanz zu ziehen und sich neue Ziele zu setzen, sei es nun im Berufs- oder Privatleben. Der «Anzeiger» hat sechs Ämtler Persönlichkeiten aus verschiedenen Bereichen und Lebensphasen mit denselben sieben Fragen konfrontiert (vgl. Kasten). Die Antworten dazu gibt es auf dieser Doppelseite. (tst.)
Lehr- und Berufsmittelschulabgängerin Jeannine Exer (20), Rifferswil Gib dir Mühe in der Schule und/oder Lehre, dann bekommst du automatisch einen guten Job. Diese Gleichung stimmt heute nicht mehr, wie das Beispiel von Lehrabgängerin Jeannine Exer zeigt. Die 20-Jährige wird 2012 die Erwachsenenmatura beginnen. ................................................... von martin platter
Die Fragen: Was war für Sie persönlich das wichtigste Ereignis im vergangenen Jahr? Was wird Ihrer Meinung nach 2012 passieren? Was ist ihr grösster Wunsch fürs kommende Jahr? Wen oder was haben Sie 2011 vernachlässigt? Wen würden Sie 2012 gerne treffen und weshalb? Für was haben Sie dieses Jahr am meisten Geld ausgegeben? Was werden Sie 2012 sicher nicht mehr tun?
Man müsste meinen, dass Noten um eine fünf in der Lehrabschlussprüfung als Steinbildhauerin und in der Berufsmittelschule genügen sollten für einen reibungslosen Übertritt ins Erwerbsleben. Doch dem ist mittlerweile nicht mehr so, wie Jeannine Exer, die Tochter des Schreibenden, erfahren musste. Ihr Beispiel zeigt, wie weit Politik und Realität in der Schweiz bereits auseinandergedriftet sind. Rückblickend stuft die 20-Jährige ihren Lehrabschluss als Steinbildhauerin mit begleitender Berufsmittelschule als Höhepunkt im ablaufenden Jahr ein: «Eine anforderungsreiche Zeit ging damit erfolgreich zu Ende.» Was sie nicht ahnen konnte: Die Stellensuche gestaltete sich weit aufwendiger als gedacht. Es stellte sich als Trugschluss heraus, dass ein guter Schulund Lehrabschluss den Übertritt ins Erwerbsleben erleichtert. «Ich erhielt wohl eine Stelle in einem Callcenter,
das am Telefon Krankenkassen, Kaffeekapseln, Wein, Telefonverträge und anderes verkaufte, denn ich wollte nach der Lehre zunächst einen Tapetenwechsel. Aber die Arbeit machte mir keinen Spass», zieht die Rifferswilerin eine ernüchternde Bilanz. Sie könne den Leuten nichts verkaufen, hinter dem sie nicht stehe und über das sie nicht genau Bescheid wisse. Die Einschulung sei eine Schnellbleiche gewesen, die der doch sehr anspruchsvollen Materie «Krankenkasse» in keiner Weise gerecht wurde.
Auf Stellensuche Nun ist sie wieder auf Stellensuche, was aber gar nicht so einfach sei. «Bis Ende August, dem Beginn des neuen Schuljahres, möchte ich 100 Prozent arbeiten. Danach nur noch 50 Prozent, da ich mich aufgrund der gemachten Erfahrungen inzwischen für die Erwachsenenmatura eingeschrieben habe. Damit stehen mir dann ohne Einschränkung alle Türen offen – auch an der ETH, Universität und anderen Fachhochschulen.» Selbstredend ist denn auch das Finden einer guten Stelle ihr grösster Wunsch im kommenden Jahr: «Ich möchte wieder mehr zur Ruhe kommen und mich strikt auf die gesetzten Ziele zu konzentrieren.» Das aufwendige Vorstellungsprozedere mit zahlreichen Absagen habe ihr mehr zugesetzt, als sie sich das zuerst eingestehen wollte.
«Ich bin ein erfolgsorientierter Mensch, der bisher alles erreicht hat, was er sich zum Ziel gesetzt hatte. Abgewiesen zu werden, war eine neue Erfahrung für mich», begründet die junge Frau. Diese neue Erfahrung löste bei ihr aber keine Resignation aus: «Die Absagen, teilweise ohne oder mit fadenscheinigen Begründungen, haben bei mir eine Jetzt-erst-recht-Reaktion ausgelöst. Ich wollte das nicht auf mir sitzen lassen», kommentiert Exer. Einmal habe sie an einem Samstagmorgen eine Absage erhalten. Das habe sie so wütend gemacht, dass sie ihre Verabredung für den Ausgang absagte und von 19 Uhr abends bis morgens um eins acht neue Bewerbungen geschrieben habe.
Lebensart - ohne Klischeekorsett Die Frage, wen sie gerne einmal kennen lernen würde, beantwortet sie mit einem Strahlen: «Matthias Gnädinger! Er hat mich als Schauspieler stets fasziniert. Auch, wie er sich in Interviews gibt, finde ich klasse.» Obwohl er schon 70-jährig sei und von stattlicher Erscheinung, vermittele er mit seiner authentischen Art jugendlichen Schalk und eine Gelassenheit, die sie in diesem Alter auch gerne besitzen würde, sagt Exer und fügt an: «Leider wird man mit zunehmendem Alter ja eher gehemmter, engstirniger und intoleranter.»
Jeannine Exer. (Bild Martin Platter) Sie redet aus Erfahrung und findet die Reaktionen zuweilen amüsant, die ihre Tätowierungen auf den Armen auslösen. Für die kunstvollen Stechereien habe sie im vergangenen Jahr am meisten Geld ausgegeben, sagt sie mit schelmischem Grinsen. Mit diesen Insignien werde man aber gerade von älteren Zeitgenossen sofort schubladisiert. «Dabei lebe ich topseriös, rauche nicht und trinke keinen Alkohol, weil es mir nichts sagt. Die Tätowierungen sind für mich Kunst und Sucht zugleich, sowie ein Ausdruck von Lebensart – ohne Klischeekorsett» gibt sie selbstbewusst zu verstehen. Als Vorsatz hat sie sich 2012 vorgenommen, den Leuten nicht mehr blind zu vertrauen und allzu hohe Erwartungen zu vermeiden.
«Ich hoffe, dass mir mein Abschied aus dem Berufsleben gelingt» Pfarrer Jürgen Schultz (65), Hausen, blickt dem Ruhestand entgegen
Ueli Weber will Stress gar nicht mehr aufkommen lassen. (Bild Martin Mullis)
2012 wird der Stall umgebaut Ueli Weber, (63) Landwirt, Ottenbach Am schönen Holztisch in der Küche sitzend, muss Ueli Weber für die Antwort auf die erste Frage nicht lange überlegen. Aus landwirtschaftlicher Sicht bezeichnet er das Wetter 2011 als das wichtigste Ereignis. Es war nahezu perfekt, meint der Landwirt. Er kann sich jedenfalls auch nicht erinnern, je einmal einen derart «goldigen» Herbst erlebt zu haben. 2012 wird er nicht darum herum kommen, seinen Stall umzubauen. Um die neuen Vorschriften des Tierschutzgesetzes vollumfänglich zu erfüllen, werden die Webers auf die Mutterkuhhaltung umstellen und einen Laufstall einrichten. Ueli Weber runzelt die Stirn bei der Frage nach seinem grössten Wunsch und überlegt einige Minuten. Da wären zwei grosse Anliegen, die er sich von der Gesellschaft wünscht. Der allgemeine Umgang der Menschen miteinander, vor allem auch in der Politik, sollte sich entscheidend verbessern. Auch liegt ihm ganz besonders am Herzen, dass in unserem Land die Arbeit und die Dienstleistungen der Schweizer wieder etwas mehr geschätzt werden und weniger im nahen Ausland eingekauft wird.
Stress gar nicht aufkommen lassen Vernachlässigt habe er im Jahre 2011 eigentlich lediglich ein bisschen seine Gesundheit. Er ist sich bewusst, dass er noch lernen muss, etwas kürzer zu treten und den Stress gar nicht erst aufkommen zu lassen. Nein, lachte Ueli Weber, den amerikanischen Präsidenten Obama oder irgendeinen Filmstar treffen will er auch im 2012 nicht. Wie jedes Jahr würde er hingegen sehr gerne seine sieben «alten» Militärmusik-Kameraden aus seiner Dienstzeit wieder treffen und diesen Brauch noch viele Jahre weiter leben lassen. Da er im vergangenen Jahr mit seiner Frau Rosmarie eine Reise nach Irland unternommen hat, kann er ohne zu überlegen festhalten, dass er für diese Ferien am meisten Geld ausgegeben hat. Die Frage, was er denn 2012 ganz sicher nicht mehr machen würde, beantwortet er prompt. Er übte insgesamt 12 Jahre das Amt als Gemeinderat (davon 8 Jahre als Gemeindepräsident) aus, deshalb werde er ganz sicher auch nächstes Jahr keine politische Tätigkeit übernehmen. (mm)
Nach 40 Jahren als Pfarrer, davon 32 in Hausen, wird Jürgen Schultz kommendes Jahr seinen Ruhestand antreten. Wie nur wenig andere Seelsorger hat er mit seinem Wirken immer wieder polarisiert. Ruhiger ist er mit fortschreitendem Alter nur äusserlich geworden.
selber nach: «Du bist mehr als das, was du erleidest. Du bist mehr als das, was du gearbeitet hast.» Er werde bestimmt etwas Gescheites aus seiner neu gewonnen Unabhängigkeit machen. Dennoch kommen Zweifel auf, ob man alles im Leben richtig gemacht habe. Aber auch Freude und Erleichterung, nicht mehr im Mittelpunkt zu stehen und allen gefallen zu müssen.
................................................... von martin platter Darf ein Pfarrer ironisch sein? Darf ein Pfarrer provozieren? Darf ein Pfarrer unbequem sein und Grenzen verletzen? Jürgen Schultz gab die Antwort stets mit seinem Handeln, das klar signalisierte: Der Zweck heiligt die Mittel. Dass so einer aneckt – zumal in religiösen Kreisen – ist logisch. Zu gross ist der Spagat, der ein Pfarrer zwischen den Generationen, Erwartungen und Weltanschauungen vollführen muss. Das löst natürlich auch Selbstzweifel und zuweilen eine gewisse Resignation aus, die man aus den Worten von Schultz heraushört. Habe ich alles richtig gemacht? Natürlich nicht! Geht gar nicht bei diesem Spektrum an Erwartungen, auch an sich selber. Da tritt nur derjenige nicht ins Fettnäpfchen, der gar nichts tut. Und das kann man Schultz Zeit seines Wirkens tatsächlich nicht vorwerfen. Vielleicht gerade weil ihm selber kein mustergültiges Leben gelungen ist, und er daraus nie einen Hehl gemacht hat, wirkte er authentisch und erreichte Leute, die sonst wenig bis nichts mit Religion am Hut hatten.
Zum ersten Mal Grosspapa geworden Nach seiner Bilanz im ablaufenden Jahr gefragt, kommt eine fast normale Antwort mit leiser Ironie: «Ich bin
Die Öffentlichkeit etwas weniger gesucht
Pfarrer Jürgen Schultz blickt seinem Ruhestand mit gemischten Gefühlen entgegen. (Bild Martin Platter) zum ersten Mal Grosspapa geworden. Der kleine Leo ist ein so munteres Kerlchen. Es macht Freude, wie er auf meinen Oberschenkeln herumhopst, als wolle er in den Zirkus – wie sein Grossvater.» Es sei wundervoll, einen Teil von sich in den Armen zu halten: Leben, das noch weiter gehe als man selber. Man spürt die leise Wehmut von Schultz, der sich bewusst ist, den Lebensabend erreicht zu haben. «Mein ganz persönlicher Wunsch fürs kommende Jahr ist, dass mir mein Abschied aus dem Berufsleben gelingt. Nach 40 Jahren ist das nicht ganz einfach. Zumal jeder Abschied mit Schmerzen verbunden ist, wie ich aus meiner Berufspraxis zur Genüge weiss.» Jetzt werde er sich wohl selber an den Ohren nehmen müssen, sagt Schultz selbstironisch und doppelt mit einer Durchhalteparole an sich
«Nein, vernachlässigt habe ich 2011 in meiner Wahrnehmung nichts – ausser, dass ich vielleicht die Öffentlichkeit etwas weniger gesucht habe», sagt der 65-Jährige rückblickend. Besonders in Erinnerung geblieben sei ihm das «Konstantin-Wecker-Konzert» in Zürich. Er möge die melancholischen, tiefgründigen Texte des deutschen Liedermachers. Mit Spannung erwartet Schultz im kommenden Jahr das Treffen mit sich selber, dann wenn er nicht mehr in der Rolle des Pfarrers sei. Schon jetzt beschäftigt ihn die Frage, die er sich dann stellen werde: «Was bleibt dir noch und was ist dir geblieben?» Die Antwort klingt wie eine Metapher: «Endlich im Garten schaufeln und schuften ohne schlechtes Gewissen. Nur, ob das auf Dauer reicht, weiss ich nicht.» Von Gartenarbeit allein werde er sicher nicht glücklich. Er gehe aber davon aus, dass sein Auffangnetz und seine Lebenspartnerin Ursula genügend Rückhalt bieten werden, um nicht in eine Sinnkrise zu fallen. Das sei wohl die grösste Gefahr eines Pfarrers, der von Berufs wegen sinnstiftend gearbeitet habe. «Springen» werde er weiterhin, wenn andere in Not seien. In Zukunft müsse er das aber nicht mehr, sondern er könne.
Eine Photovoltaikanlage fürs Privathaus Hans Ruedi Schweizer (63), Geschäftsleiter und VR-Präsident der Ernst Schweizer AG, Metallbau, Hedingen So kurz vor Jahresende war es nicht ganz einfach, den grössten Arbeitgeber des Säuliamtes zu interviewen. Hans Ruedi Schweizer nahm sich jedoch Zeit und beantwortete die Fragen des «Anzeigers». Als Ingenieur, Unternehmer und Bürger dieses Landes betrachtet er die Förderung der Energieeffizienz und der erneuerbaren Energien sowie die Abkehr von der Atomenergie als grundlegende Schritte in die Zukunft. Deshalb hält er fest, dass der Entscheid der Regierung und des Parlamentes, den Ausstieg aus der Atomkraft zu vollziehen, sicher ein wichtiges Ereignis in diesem Jahr war. Für das Industrieunternehmen Ernst Schweizer AG, welches sich in hohem Masse für die Energieeffizienz und für erneuerbare Energien einsetzt, werden die Chancen wachsen. Der Konkurrenzdruck dürfte aber grösser werden und die schwierige Situation den Euro betreffend, werde uns weiter beschäftigen, so Hans Ruedi Schweizer. Für den Präsidenten des Verwaltungsrates der Ernst Schweizer AG ste-
hen persönliche Wünsche für 2012 nicht im Vordergrund. Dass der Grundsatzentscheid für erneuerbare Energien sowohl in der Schweiz als auch in Europa auch innert nützlicher Frist umgesetzt wird, ist ihm jedoch wichtig. Dieses Vorgehen würde neue Aufträge generieren und Arbeitsplätze schaffen, ist er überzeugt.
Hoher Frankenkurs erzeugte grosse Belastung Die Finanzkrise in den europäischen Ländern und der hohe Franken hätten im Unternehmen zu einer hohen Belastung geführt. Seine persönliche Arbeitsbelastung und auch diejenige vieler seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stieg unter dieser Situation, und so litt die Freizeit darunter. Für ein Wunschtreffen mit einer Persönlichkeit fällt Hans Ruedi Schweizer auf Anhieb der Autor von «Faktor fünf – die Formel für nachhaltiges Wachstum», der deutsche Naturwissenschaftler Ernst Ulrich von Weizsäcker ein. Er habe Professor Weizsäcker bereits einige Male getroffen und
sehr interessante Gespräche mit ihm geführt. Ihm würde er im nächsten Jahr gerne wieder einmal begegnen und Erfahrungen und Ideen austauschen. «Meine Frau und ich haben uns entschieden, auf unserem Privathaus in Hedingen eine Photovoltaikanlage zum Zweck der Stromproduktion zu installieren», meint er auf die Frage nach der grössten Ausgabe. «‹Geld ausgeben› war in diesem Falle also eine Investition, die uns grosse Freude macht», erklärt er nach kurzer Überlegung. Hans Ruedi Schweizer ist stolz, dass die Anlage dieser Tage in Betrieb genommen werden konnte. Schliesslich meint er, dass es eigentlich nichts gäbe, was er das nächste Jahr nicht wieder tun würde. Die enormen Veränderungen in der Marktsituation hätten in seinem Betrieb hingegen zu einer Vielfalt von Projekten geführt. Die Anzahl einzelner Vorhaben und Konzepte sollen im kommenden Jahr deshalb reduziert werden. Gleichzeitig will er sich in seinem Betrieb künftig vermehrt auf einzelne Projekte konzentrieren. (mm)
Hans Ruedi Schweizer will sich in seinem Betrieb künftig vermehrt auf einzelne Projekte konzentrieren. (Bild Martin Mullis)
«Kein Geld ausgeben, das man nicht in der Tasche hat» Margaret Strub (91), Kunstmalerin, Wettswil Sie plant ein Buch über ihre Katze, malt das Forsthaus Buchenegg und macht sich Sorgen um die wirtschaftliche Zukunft. Kunstmalerin Margaret Strub weiss viel zu erzählen. ................................................... von thomas stöckli Agnes Weidmann (51) Schulleiterin der Primarschule Wettswil. (Bild Martin Mullis)
«Mit Roger Federer Kaffee trinken» Agnes Weidmann (51), Schulleiterin Die Augen von Agnes Weidmann strahlen, und ihre erste Antwort formuliert sie blitzschnell. Ein wunderbares Ereignis im Jahre 2011 sei selbstverständlich die Hochzeit ihrer Tochter gewesen. Doch hätte bei ihr auch noch ein zweites Erlebnis im 2011 gewisse Glücksgefühle ausgelöst. Als sie nach abgeschlossener Ausbildung zum «Master Bildungsmanagement» das Diplom in ihren Händen hielt, sei das ebenfalls ein richtiges Highlight gewesen. Für das kommende Jahr sieht die Schulleiterin der Primarschule Wettswil noch grössere Herausforderungen auf die Schule zukommen. Auf der personellen und der logistischen Ebene werden wichtige Entscheidungen zu treffen sein. Auch die Erwartungen an die Schule seitens der Eltern werden erfahrungsgemäss eher steigen.
Persönliche Freiheiten kamen zu kurz Dass die Gesundheit höchste Priorität bei den persönlichen Wünschen einnimmt, bezeichnet Agnes Weidmann als selbstverständlich. Darüber hinaus wünscht sie sich, dass sie auch am Ende des nächstes Jahres die folgende Feststellung wieder machen darf: Zufriedenheit und grosses Engagement der Lehrpersonen und Mitarbeitenden zum Wohle der Kinder in der Primarschule Wettswil. Beim Überlegen, wen oder was sie denn im vergangenen
Jahr vernachlässigt habe, weicht der freundliche Ausdruck in ihrem Gesicht einer gewissen Nachdenklichkeit. Sie seufzt und hält fest, dass infolge der enormen Arbeitsbelastung, verbunden mit der erwähnten Ausbildung, doch auch negative Folgen aufgetreten seien. Die persönlichen Freiheiten hätten gelitten und auch ihr Ehemann und ihre Freunde seien hie und da einmal schon «etwas zu kurz gekommen». Überhaupt nicht lange nachdenken muss Agnes Weidmann, wen sie nächstes Jahr treffen möchte. Zu gerne würde sie mit Roger Federer einen Kaffee trinken oder gar bei einem Essen mit ihm plaudern. Sie bewundert den Tennisstar, weil er immer wieder neue Herausforderungen annimmt und auch Tiefschläge gut einstecken kann. Agnes Weidmann würde den Megastar gerne fragen, wie er das so souverän bewerkstelligt. Am meisten Geld ausgegeben hat sie im vergangenen Jahr für ihre Weiterbildung. Darum sah sie sich leider gezwungen, die heissgeliebten Shoppingtouren mit ihrer Tochter etwas einzuschränken. Neben dem «Hobby» Shoppen klettert die Schulleiterin aber auch sehr gerne auf hohe Berggipfel, wie früher auf den Piz Bernina. Künftig will sie jedoch etwas weniger Risiken eingehen und auf anspruchsvolle Gletschertouren und Kletterpartien verzichten. (mm)
«Ich denke selten an die Vergangenheit, aber wenn es ein paar Diktatoren weniger gibt, dann ist das gut», sagt Margaret Strub. Die 91-Jährige empfängt in ihrem Chalet in Wettswil. In guter englischer Tradition hat sie ihrem Gast einen Sherry aufgetischt. Gefragt nach dem wichtigsten Ereignis 2011 muss sie nicht lange überlegen: «Dass Gaddafi gestürzt wurde.» Trotz «Arabischem Frühling» sieht die so lebensfrohe Frau schwarz für die Zukunft. Schuld sind Wirtschaft und Eurokrise. «Man sollte nicht Geld ausgeben, das man nicht in der Tasche
hat», betont Margaret Strub. Das Fundament müsse stimmen, für kleine Leute ebenso wie für grosse Staaten. «Heutzutage leben viele auf Kredit, das ist gefährlich – besonders für junge Leute.» Ebendiesen jungen Leuten wünsche sie alles Gute, erklärt die 91Jährige, denn sie seien mit Problemen konfrontiert, die früher gar nicht existiert haben. Sie, die 19 Jahre alt war, als der Zweite Weltkrieg ausbrach, macht sich Sorgen. Wenn es Krieg gebe, dann werde dieser wirtschaftlich und nicht mit Waffen ausgetragen, ist sie überzeugt. «Ich bin froh, dass ich so alt bin und nicht nochmals alles durchleben muss», sagt sie.
Viel lesen, BBC und Al Jazeera Vom Weltgeschehen zurück nach Wettswil. Vernachlässigt habe sie den Haushalt, gesteht Margaret Strub nämlich auf die nächste Frage. Davon ist in ihrem Chalet allerdings nirgendwo etwas zu sehen. Selber kann sie die kör-
perlich anstrengende Hausarbeit nicht mehr verrichten. Bis vor Kurzem hatte sie dazu eine Hilfe, nun muss sie wieder eine Lösung suchen. Sie liest so viel wie möglich, hört BBC «und auch Al Jazeera», wie sie lächelnd erklärt, um sich möglichst umfassend über das Geschehen auf der Welt zu informieren. Wen würden Sie denn 2012 gerne treffen, Frau Strub? Bevor sie Förster Walter Streuli nennt, holt die Wettswilerin weit aus: sie habe ein Bild vom hiesigen «Türmlihaus» gemalt, mit der Bäckerei Huber sei dann die Idee entstanden, «Biberli» mit einem essbaren Aufdruck ebendieses Bildes zu versehen. Im Laufe der erfolgreichen Zusammenarbeit habe Bäckerei-Chefin Marianne Streuli sie dann gefragt, ob sie nicht das Forsthaus Buchenegg malen könne, in dem Vater Streuli als Förster lebt. Bereits hat Margaret Strub nach Fotos erste Skizzen gemacht vom Haus mit verschiedenen Tieren, spielenden Kindern und natürlich dem Förster in grüner Uniform. Dem ersten persönlichen Treffen sieht sie gespannt entgegen: «Das sind sicher liebe Leute, ständig in Kontakt mit dem Wald und den Tieren.»
Zahlbare Alterswohnungen
In ihrem Atelier skizziert Kunstmalerin Margaret Strub das Forsthaus Buchenegg samt Natur und spielenden Kindern. (Bild Thomas Stöckli)
Tiere spielen auch in ihrem Leben eine grosse Rolle. Früher hatte sie Hund «Jolly», seit gut zwei Jahren die Katze «Molly». Für die hat sie in letzter Zeit auch am meisten Geld ausgegeben. So liess sie sie chippen, machte ihr ein Katzentürchen und eine Leiter. «Alles für die Katz», scherzt sie und lacht. «Es ist schön, wenn man eine Aufgabe hat», betont Margaret Strub und führt in ihr Atelier. Dort skizziert sie aktuell nicht nur am Forsthaus Buchenegg, sondern bereitet gleichzeitig ein Buch über ihre «Molly» vor. Zu viel Treppensteigen werde sie im kommenden Jahr nicht mehr, verrät Margaret Strub. Dafür hat sie sich fest vorgenommen, aus ihrem wertvollen Grundstück an bester Lage etwas Gutes zu machen. So sollen auf dem 800m²-Areal Alterswohnungen entstehen, die auch für Leute mit wenig Geld bezahlbar sind. Ihr grosses Engagement hält die Wettswilerin sichtlich jung.
Streit mit Messer ausgetragen – schwerste Verletzungen in Kauf genommen Neunmonatige Gefängnisstrafe bedingt für jungen Mann, der in Afghanistan und im Iran aufgewachsen ist Das Jugendgericht in Affoltern hat einen Jugendlichen zu einer bedingten Gefängnisstrafe verurteilt, weil er einen Streit mit einem Landsmann mit dem Messer ausgefochten und schwerste Verletzungen in Kauf genommen hat. Der Prozess musste mit erheblichem Aufwand geführt werden, weil der Privatkläger nicht mit dem Beschuldigten konfrontiert werden wollte. Die ganze Verhandlung wurde deshalb mit Video in einen zweiten Gerichtssaal übertragen, wo sich der Privatkläger mit seinem Anwalt und einer Übersetzerin aufhielt. Auch für den Beschuldigten war eine (2.) Übersetzerin erforderlich. Bis heute sind für den Prozess mehrere 10 000 Franken Kosten erwachsen. Dem Beschuldigten wird in erster Linie vorgeworfen, am 8. Januar 2010 beim Imbissstand vor dem Landesmuseum in Zürich mit einem Landsmann zuerst verbal, dann handgreiflich und schliesslich mit einem Messer einen Streit ausgetragen zu haben. Die beiden hatten sich im Hauptbahnhof getroffen, waren wie schon früher wegen einer Geringfügigkeit aneinandergeraten. Sie gingen dann einverständlich vor das Landesmuseum, um die Angelegenheit «zu regeln». Nach der Darstellung des Beschuldigten habe sein Landsmann im Rahmen der tätlichen Auseinandersetzung ein Messer gezogen. Es sei ihm gelungen, diesem das Messer mit einem Karatetrick zu entwinden. Dann habe er in Selbstverteidigung einmal zugestochen. Sein Kontrahent habe darauf einen Schlüssel oder etwas Ähnliches hervorgeholt und sei damit auf ihn losgegangen. Er habe die Hand des Privatklägers fixiert
und habe dann ein zweites Mal zugestochen. Das Opfer macht hingegen geltend, dass der Beschuldigte plötzlich ein Messer gezogen und dann zweimal zugestochen habe. Diese Version wird durch einen Augenzeugen gestützt. Allerdings wies dieser darauf hin, dass sich alles im Dunkeln abgespielt habe und dass es sehr rasch gegangen sei. Weil das Opfer am Anfang falsch, später widersprüchlich ausgesagt hatte und beim Augenzeugen Beobachtungslücken nicht auszuschliessen waren, wurde lediglich auf die Sachdarstellung des Beschuldigten abgestellt. Dabei fiel mit ins Gewicht, dass er zahlreiche Male verhaftet worden war, aber bei ihm nie eine Waffe gefunden wurde. Es wurde deshalb davon ausgegangen, dass der Privatstrafkläger das Messer ins Spiel gebracht hat. Im Weiteren war der heute Volljährige in eine tätliche Auseinandersetzung an der Neufrankengasse/Schienengasse und Schöneggstrasse verwickelt, in deren Rahmen die Polizei auf dem Platz erschien. Der Beschuldigte flüchtete dann zu Fuss, obwohl er durch einen Polizeibeamten aufgefordert worden war, stehen zu bleiben. In der Schöneggstrasse scheiterte er daran, einen Zaun hochzuklettern. Bei seiner Festnahme wehrte er sich, indem er seinen Arm sperrte, sodass das Anlegen von Handschellen erschwert wurde. Schliesslich wird ihm zur Last gelegt, im Manor an der Lintheschergasse 2 in Zürich ein Paar Schuhe weggenommen zu haben, ohne diese zu bezahlen. Weiter wurde ihm vorgeworfen, an der Langstrasse von einem Unbekannten ein I-Phone für 250 Franken gekauft zu haben, das gestohlen worden war. Aufgrund der Örtlichkeit des
Verkaufs und der fehlenden Quittung musste er laut Anklage annehmen, dass das Handy gestohlen war. Hier wurde davon ausgegangen, dass der Preis eine wesentliche Rolle für die Annahme, dass ein Handy gestohlen wurde, spielt. Es wurde davon ausgegangen, dass die 250 Franken für ein I-Phone mit einem gesprungenen Glas ein reeller Preis bildete. Für den Beschuldigten bestanden deshalb keine Anhaltspunkte, dass das I-Phone gestohlen sein konnte. In diesem Punkt wurde der Beschuldigte freigesprochen. Bei der Strafzumessung war zu beachten, dass vor allem die Messerstecherei ins Gewicht fiel. Dafür ist eine Maximalstrafe von einem Jahr vorgesehen. Die restlichen Delikte mit einer Höchststrafen von drei Jahren Freiheitsstrafe (Unterlassen der Nothilfe) resp. 30 Tagessätze Geldstrafe (Hinderung einer Amtshandlung) bzw. Busse bis 10 000 Franken (geringfügiger Diebstahl) fielen bei der Strafzumessung nicht so stark ins Gewicht.
Messereinsatz völlig unnötig Nach Ansicht des Gerichts hätte der Beschuldigte der Konfrontation vor dem Landesmuseum mit ungewissen Ausgang ohne weiteres aus dem Weg gehen können, indem er sich nicht zusammen mit dem späteren Opfer einvernehmlich aus dem polizeilich gut kontrollierten Hauptbahnhof zum Landesmuseum begeben hätte, um dort die Sache unter sich «auszumachen». In Anbetracht dessen, dass er seit Jahren aktiv Kampfsport betrieb, war der Einsatz des weggenommenen Messers völlig unverhältnismässig. Es hätte gereicht, wenn er es damit belassen hätte, seinem Kontrahenten das Messer wegzunehmen. Zweimal zuzu-
stechen war völlig unnötig. Dem Beschuldigten hätte es klar sein müssen, dass er dem Kontrahenten schwerste Verletzungen hätte beibringen können. Dass es nicht dazu kam, war ein blosser Zufall. Falls die Stiche nur um Zentimeter wenig verschoben geführt worden wären, hätten sie zu schwersten Verletzungen führen können. Angesichts der Einstichtiefe von 3 cm musste allerdings ein Tötungsvorsatz verneint werden. Dass der Beschuldigte einen zweiten Stich gegen das entwaffnete Opfer führte, offenbarte eine beachtliche Hemmungslosigkeit und Brutalität. Weder seine einschlägigen Vorstrafen (unter anderem wegen eines Raubes) noch das laufende Verfahren hielten ihn davon ab, weiter zu delinquieren.
Notwehr beim ersten Stich Strafmildernd war der Notwehrexzess beim ersten Stich zu werten. Der Beschuldigte wurde zwar mit einem Messer angegriffen, hätte aber angesichts seiner Überlegenheit nicht zustechen dürfen. Es wären ihm andere Mittel zur Verteidigung zur Verfügung gestanden. Da es mit viel Glück nur beim Versuch einer schweren Körperverletzung blieb, bestehen hier keinerlei Strafmilderungsgründe, obwohl es letzten Endes nur zu einer einfachen Körperverletzung kam. Nach dem erstellten Gutachten kann dem Beschuldigten bei der Messerstecherei eine leicht verminderte Steuerungs- und damit Schuldfähigkeit attestiert werden, was ebenfalls zu einer leichten Strafmilderung führte. Hinsichtlich des Vorlebens war zu beachten, dass der Beschuldigte in Afghanistan und im Iran in einer gewalttätigen Umgebung aufgewachsen ist,
Drogenhändler verhaftet und Kokain sichergestellt
Seit 40 Jahren ohne Führerausweis unterwegs
Die Kantonspolizei Zürich hat am späten Freitagabend in Mettmenstetten drei Personen verhaftet und rund 25 Gramm Kokain sichergestellt.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Freitagmorgen in Affoltern am Albis einen Autolenker aus dem Verkehr gezogen, der seit 40 Jahren ohne Führerausweis unterwegs war.
Eine Patrouille der Kantonspolizei Zürich beobachtete um etwa 23.00 Uhr bei einem Restaurant wie eine Frau und ein Mann etwas untereinander austauschten. Ein zweiter Mann beobachtete aus einigen Metern Distanz
die Umgebung. Bei der anschliessenden Kontrolle stellte sich heraus, dass es sich um eine Drogenübergabe handelte. Die Frau trug rund 25 Gramm Kokain auf sich. Alle drei Personen wurden daraufhin verhaftet. Bei den Festgenommenen handelt es sich um eine 34-jährige Schweizerin aus dem Kanton Luzern sowie um einen 41 Jahre alten Mann aus Montenegro und einen gleichaltrigen Serben, der im Kanton Zug wohnt.
Kurz vor 10 Uhr fiel den Kantonspolizisten ein Auto mit ausserkantonalem Nummernschild auf, das sehr langsam unterwegs war. Bei der Kontrolle des
58-jährigen Schweizers stellte sich heraus, dass er seit seinem 18. Lebensjahr täglich mit dem Personenwagen unterwegs war und nie eine theoretische oder praktische Prüfung abgelegt hatte. Gemäss seinen Angaben hatte er sich das Autofahren selbst beigebracht und war nie in einen Verkehrsunfall involviert. Er musste seinen Wagen stehen lassen und die Heimreise mit der Bahn antreten.
was zu einer gewissen Traumatisierung des Beschuldigten geführt haben kann. Er hat einen Teil seiner Jugend in Furcht und auf der Flucht verbracht. Sein älterer Bruder ist nach einer Demonstration in Afghanistan verschollen. Er erlitt ein Flüchtlingsschicksal mit einem längeren Aufenthalt im Iran, einer Rückreise nach Afghanistan und einer weiteren zweijährigen Flucht über Griechenland in die Schweiz. Aus all den erwähnten Gründen wurde er mit einer Freiheitsstrafe von 9 Monaten (bedingt, mit einer Probezeit von 4 Jahren) und einer unbedingten Busse von 150 Franken bestraft. Ferner wurde eine Unterbringung angeordnet, die der Beschuldigte zur Zeit in einer Institution absolviert. Zurzeit macht er eine Lehre als Bäcker/Konditor, muss dabei allerdings eng geführt werden. Auch in der Schule wird von ihm ein erhöhter Einsatz erwartet. Damit er sein Aggressionspotenzial besser in den Griff bekommt, wurde zusätzlich eine ambulante Massnahme angeordnet. Die Schadenersatzbegehren des Privatstrafklägers (Fr. 1841.95) und des Warenhauses (150 Franken) wurden gutgeheissen. Dem Privatkläger, der 10 000 Franken Genugtuung verlangt hat, wurde keine solche zugesprochen. Er war es, der bereitwillig mitging, um die Sache beim Landesmuseum zu regeln. Und aufgrund der Aktenlage muss davon ausgegangen werden, dass er es war, der das Messer gezückt hat. Er hätte es in der Hand gehabt, im Hauptbahnhof zu bleiben und die ganze Auseinandersetzung zu vermeiden bzw. ohne den Messereinsatz milder verlaufen zu lassen. Unter solchen Umständen war die Zusprechung einer Genugtuung kein Raum. (ag)
38 zu schnell in der Begegnungszone Die Gemeindepolizei Affoltern hat Mitte Dezember in der Begegnungszone Obere Bahnhofstrasse an einem Mittwochnachnachmittag zwischen 16 und 19 Uhr eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Dabei sind 424 Fahrzeuge kontrolliert worden. Es mussten 38 Ordnungsbussen ausgestellt werden. Die höchstgemessene Geschwindigkeit betrug 36 km/h. Zulässig sind bekanntlich in der Begegnungszone nur 20 km/h. (boe)
Sauberes Wasser ist nicht selbstverständlich Die neueste Ausgabe der «Zürcher Umweltpraxis» Trinkwasser ist ein wertvolles Gut. Es muss aber auch in der guten Qualität bewahrt werden, die wir heute als selbstverständlich voraussetzen. Dazu tragen einerseits die hohen Standards der Wasserversorger und der sorgfältige Umgang mit potenziell wassergefährdenden Substanzen bei. Nötig ist aber auch der Einsatz neuster Technik. Beispielsweise können heute Schlämme aus Strassenschächten abgesaugt und bereits mobil im Absaugfahrzeug vorbehandelt werden. So werden die teilweise stark belasteten Schlämme effizient entfernt und können nicht beim nächsten starken Regen in ein naheliegendes Gewässer gelangen. Es ist Aufgabe der kommunalen Behörden, hier an die beauftragten
Firmen und deren Arbeitsgerät hohe Ansprüche zu stellen und so der Gewässerschutzgesetzgebung bestmöglich gerecht zu werden. Es gehört aber auch zu den Aufgaben der Gemeinden, die Wasserversorgung sicherzustellen und bei vielen weiteren Umweltbereichen für den sachgerechten Vollzug zu sorgen. In der Summe Hunderter kleiner Aufgaben im Umweltbereich, die zur Bewahrung unserer Umwelt und Lebensqualität beitragen, ist es zuweilen schwierig, den Überblick zu behalten. Um dies zu erleichtern, stellt die «Zürcher UmweltPraxis» neben guten Beispielen auch praktische Hilfsmittel vor: aktuell den neu aufgelegten «Vollzugsschlüssel Umwelt für die Gemein-
den des Kantons Zürich». Die «Zürcher UmweltPraxis» ist kostenlos erhältlich bei der Koordinationsstelle für Umweltschutz, Postfach, 8090 Zürich, Telefon 043 259 24 17. Die aktuelle Ausgabe der ZUP und das Archiv aller bisher erschienenen Beiträge sind unter www.umweltschutz.zh.ch zu finden. (ki.) Die Betriebszentrale der Wasserversorgung in Aeugst. (Archivbild)
SP paktiert mit SVP «SP empfiehlt Beatrice van de Graaf» im «Anzeiger» vom 23. Dezember. Das Parteienspiel, das die Schweiz bei den Bundesratswahlen vom 14. Dezember 2011 befremdet hat, soll sich bei den Wahlen um das Präsidium des Bezirksgerichtes Affoltern am 11. März 2012 wiederholen: Nach dem Rezept «Gibst du mir die Wurst, lösch ich dir den Durst!» unterstützt die SP die Kandidatin der SVP. Dies wohl in der Hoffnung, dass die SVP der SP dann bei den übernächsten Wahlen unter die Arme greifen wird. Wie die Partei im «Anzeiger» vom 23. Dezember 2011 darlegt, habe die Kandidatin der SVP die SP mit ihrer klaren politischen Haltung überzeugt (!): «Die Auslegung und Anwendung der Gesetze sei sehr stark politisch geprägt». Die strengere Ahndung der Raser-Vergehen zeige dies. Allerdings: Im vergangenen Jahr hatte das Bezirksgericht Affoltern kaum ein Raser-Vergehen zu
Die Disco war beliebter Treffpunkt. (Bilder Christian Scheurer)
Einfach «Crandy»
beurteilen, dafür aber ein paar hundert Ehen zu scheiden. Familienrechtliche Prozesse machen den grössten Teil aller Fälle eines Landgerichtes aus. Sollen inskünftig also Ehen nach politischen Kriterien geschieden werden? Erbschaften sozial- oder volksdemokratisch geteilt werden? Das ist lebensfremd. Richterinnen und Richter müssen nicht in erster Linie das Parteibuch, sondern die Gesetze kennen. Gute Richterin und Richter lassen ihre politische Gesinnung nicht in ein Urteil einfliessen. Darum werde ich am 11. März 2012 den parteilosen Peter Frey als Gerichtspräsidenten wählen. Er arbeitet seit Jahren als Einzelrichter am Bezirksgericht Affoltern und wird von Rechtsuchenden, Arbeitskolleginnen, Arbeitskollegen, Anwältinnen und Anwälten ausserordentlich geschätzt. Peter Frey: Unabhängig, parteilos, kompetent und gerecht. Ueli Vogel-Etienne, Rechtsanwalt, Hedingen
Schulsilvester an der Sekundarschule Mettmenstetten Auch dieses Jahr fand kurz vor Weihnachten wieder der von den Schülerinnen und Schülern heiss geliebte Schulsilvester an der sek mättmi statt. Aus «candy» (süss) und «crazy» (verrückt) entstand das diesjährige Motto «crandy». Während vier Projektnachmittagen wurde die Partynacht geplant und organisiert. Die Verantwortung für den Ablauf, die Dekoration, die Verpflegung und die Administration lag in den Händen der Schülerinnen und Schülern. Die Lehrkräfte unterstützten sie lediglich als Coaches. Die Dekoration, welche aus vielen bunten Bonbons, Lollipops und grellen, neonfarbigen Lichtern bestand, versüssten die Schulsilvesternacht, die von 22 Uhr bis 6 Uhr in der Früh dauerte.
Eine Verhöhnung der direkten Demokratie! Da glauben wir doch die beste aller Demokratien zu sein und werden durch den Bundesrat in so eklatanter Weise betrogen, verantwortet in erster Linie durch Herrn Merz (FDP). Ich möchte nicht wissen, wie viel Champagner nach diesem «gelungenen Cup» geflossen ist. Wenn SVP-Nationalrat Hans Kaufmann eine fast 1000-prozentige Abweichung als Ungenauigkeit bezeichnet, hat er keine Ahnung von Finanzen und beweist seine Inkompe-
tenz oder Verlogenheit. Ein solcher Politiker sollte sich niemals mehr zu finanziellen Themen äussern. Dies wäre nicht nur unglaubwürdig, sondern lächerlich! Nachdem das Bundesgericht nicht den Mut aufbrachte, eine Wiederholung der Abstimmung zu verlangen, ist zu hoffen, dass das Parlament dies nachholt um unsere Demokratie noch zu retten. Peter Flubacher, Affoltern
Auch Gambler kamen auf ihre Rechnung. Grosszügiges Sponsoring Dank der grosszügigen Unterstützung der Raiffeisenbank Mettmenstetten, der Firmen Hawa, Reichlin Bedachungen Uttenberg, Fritz Hess AG sowie dem Restaurant Bahnhöfli konnte eine etwas kostspieligere Musikanlage finanziert werden, die eine echte Discoatmosphäre entstehen liess. Ein Popcorn- sowie ein Zuckerwattenwagen ergänzten thematisch das vielfältige, kulinarische Angebot. Die Getränke stellte wie die Jahre zuvor der
Erneuter Besucherrekord im Landesmuseum Zum fünften Mal in Folge wird das Landesmuseum Zürich 2011 einen Besucherrekord verzeichnen. Gegenüber dem Vorjahr sind die Besucherzahlen erneut um 10 Prozent auf über 175 000 angestiegen. Damit baut das Landesmuseum seine Position als meist besuchtes historisches Museum der Schweiz weiter aus. Verantwortlich für diesen Erfolg war insbesondere das grosse Publikumsinteresse an den Wechselausstellungen «Soie pirate», «Mani Matter» und «WWF. Eine Biografie». Der Andrang bei Mani Matter war derart gross, dass die Öffnungszeiten verlängert werden mussten. Anhand eines Internet-Reservationssystems konnte die Ausstellung auch ausserhalb der regulären Öffnungszeiten besucht werden. Ein weiterer Erfolgsfaktor sind die Schulklassen. So wurden allein in der Ausstellung «WWF. Eine Biografie» 170 Klassen gezählt. Das Landesmuseum Zürich ist über den Jahreswechsel wie folgt geöffnet: Silvester, 31. Dezember, geöffnet 10 bis 17.00 Uhr. Neujahr, 1. Januar, geöffnet 10 bis 17. Berchtoldstag, 2. Januar, geöffnet 10 bis 17 Uhr.
grösste Sponsor des Anlasses, die Garage Graf von Mettmenstetten, zur Verfügung.
Vielfältiges Unterhaltungsangebot Alle Jugendlichen wurden zu Beginn der Party einer strengen Eingangskontrolle unterzogen, bevor sie sich ins Getümmel stürzen durften. Neben der Disco in der Turnhalle gab es einen Spielraum im Singsaal, einen Kinoraum und erstmals eine Fotowand, auf
der alle Helferinnen und Helfer der 3. Klassen abgebildet waren. Auf der Turnhallenbühne wurden zudem während der ganzen Nacht Darbietungen von Klassen oder einzelnen Schülern präsentiert. Obwohl es nach der coolen Freinacht wie immer viel aufzuräumen gab, war der Schulsilvester ein voller Erfolg. Fabienne Kleiner und Laura Sara Kühne, 3. Sek
Gesunde Vorsätze Info-Nachmittag bei «gsund und zwäg» Ein Herzraten-Variabilitätstest dauert rund sieben Minuten und liefert differenzierte Infos über den Gesundheitszustand. Marianne Schumacher informiert am Freitag, 6. Januar, zwischen 14 und 20 Uhr, bei der Praxis gsund und zwäg gmbh, Affoltern. Der menschliche Körper ist perfekt konstruiert. Er ist in der Lage, auf die verschiedenen Einflüsse, die auf ihn einwirken, zu reagieren und sich schnell anzupassen, wenn er gesund und leistungsfähig ist. Eine Schlüsselrolle spielen hierbei zwei Nerven, der Sympathikus, der Spannungsnerv, der eine Art Überlebensstrategie ausübt und der Parasympathikus, der Entspannungsnerv, der für Ruhe, Regeneration und Erholung sorgt. Stress spiegelt sich im vegetativen Nervensystem wider und verursacht eine Disbalance zwischen Sympathikus und Parasympathikus. Dies hat ebenfalls einen Einfluss auf die HerzratenVariabilität. Daher ist die Herzraten-Variabilitäts-Messung (HRV) per Pulsoxy-
meter (Fingerklip) ein wichtiger Indikator zur Stresserkennung. Anhand der aufgezeichneten Daten und Grafiken erhält man ausgezeichnete Parameter um Stresszustände von Körper und Psyche zu ermitteln, und entsprechend geeignete Massnahmen zur Stressreduktion zu erarbeiten. Diese Beratung erfolgt anlässlich einer Sitzung in der Praxis gsund und zwäg gmbh, wobei auch natürliche Heil-Mittel oder Substanzen getestet und eingesetzt werden, um die Situation zu stabilisieren. Weiter trägt die passende Bewegung dazu bei, die Herz-Funktion zu verbessern. Mit dem Scan kann Marianne Schumacher prüfen, ob die Person in der Lage ist, sich sportlich zu betätigen, oder ob schonende Bewegung angesagt ist. Nachträglich kann durch einen weiteren Scan geprüft werden, wie sich der Zustand gebessert hat, oder wo man noch weiterhin unterstützen sollte. Marianne Schumacher, gsund und zwäg gmbh, Zeughausstrasse 13, Affoltern, 044 761 31 63, www.gsundundzwaeg.ch.
Nicht einfach eine Rechtsaussenpartei (Schein-)heiliges zur Weihnacht, Leserbrief im «Anzeiger» vom 23. Dezember. Lieber Moritz Spielmann, schade, dass du in deinem Leserbrief «Scheinheiliges zur Weihnacht» die EDU vergessen hast, ich hoffe nicht bewusst. Als echte Familienpartei haben wir uns mit der SP, der GP, der AL und der EVP gegen die Kürzung der Kinder- und Familienhilfe eingesetzt. Womit wieder einmal mehr bewiesen wäre, dass die EDU nicht einfach als Rechtsaussenpartei apostrophiert werden kann. Auch bei der Budgetabstimmung ha-
ben wir uns eine eigene Meinung gebildet und gegen die Einsparung von 300 Mio. Franken ohne Steuererhöhungen gestimmt. Man kann vom Staat nicht immer mehr verlangen und ihm weniger finanzielle Mittel zur Verfügung stellen. Es sei denn, die Regierungsräte rechnen mit den Kürzungsanträgen des Kantonsrates und bauen bereits im präsentierten Budget einen Verhandlungsspielraum ein. Das wäre dann aber wirklich ein Spielchen und das traue ich deshalb unserer Regierung nicht zu. Hans Peter Häring, Kantonsrat, Wettswil
Zähneputzen nur noch mit Mineralwasser Im Kanton Zürich ist das Trinkwasser nicht von erster Qualität. Seit Jahren werden Asche-Urnen im Zürichsee versenkt. Bei Küsnacht zum Beispiel 50 geöffnete Urnen. Bundesrätin Leuthard findet, das sei unbedenklich und erlaubt. Dagegen behaupte ich: Das ist eine Schweinerei. Statt eines lange erwarteten Verbots nun diese Verharmlosung. Noch schlimmer ist, dass im grossen Einzugsgebiet um den Zürichsee aus 35 Kläranlagen Überwasser in den See geleitet wird. Aus diesem See beziehen die Stadt und Gemeinden ihr Trinkwasser. Selbst zum Zähneputzen benütze ich nur noch Mineralwasser. Touristen empfehle ich, nur noch Mineralwasser
zu trinken oder den Kanton Zürich zu meiden. Als ein aus Bayern stammender Mensch tut es mir weh, so etwas in der schönen Schweiz zu melden! Hubert Lochner, Stallikon
Nur mit vollständiger Adresse! Zuschriften an den «Anzeiger» müssen mit einer vollständigen Ardresse der Autorin/des Autors versehen sein. Kürzere Beiträge haben bessere Abdruckchancen. (Red.)
Disco und Spielbetrieb im Affoltemer Sekundarschulhaus Ennetgraben. > Seite 15
Bernd Kohlhepp gastiert mit «Die Räuber oder so» in Hausen. > Seite 21
Kaffeesatz lesen Blick in die Zukunft: Was im Jahr 2021 im Säuliamt Schlagzeilen machen wird. > Seite 23
Ein langjähriger Mitarbeiter übernimmt Die Citroën-Garage Brönnimann in Affoltern geht per Neujahr 2012 an Michael Zemp Per Anfang 2012 gibt Rolf Brönnimann seine Citroën-Garage in die Hände seines Nachfolgers. Michael Zemp startet voller Vorfreude, sein Vorgänger will sich auf Oldtimer und den Autohandel konzentrieren.
Uhr aufgestanden ist, will nun stückchenweise abbauen und zieht dazu in den unteren Teil seines Garagen-Gebäudes, wo er sich mit seiner Frau der bestehenden Oldtimer-Kundschaft widmen will. «Mit Oldtimern kannst du dir die Arbeit besser einteilen», sagt er.
«Ich würde es wieder machen», sagt Rolf Brönnimann, angesprochen auf seine 30-jährige Tätigkeit als Garagist. «Die Zeiten sind schwieriger geworden, aber nicht nur im Auto-Gewerbe», relativiert er. Vor sechs Jahren hat Brönnimann einen Plan ins Leben gerufen, der seine Nachfolge regeln sollte. Michael Zemp war zu diesem Zeitpunkt schon drei Jahre bei ihm tätig. Nach einem guten Jahr Bedenkfrist hat er dann schliesslich zugesagt. In einem vierjährigen Prozess konnte er sich so auf die Übernahme vorbereiten.
Schwerpunkt verlagert sich noch mehr vom Verkauf auf die Werkstatt
Den Kunden so bedienen, wie man es selber gerne hätte Der Zeitpunkt der Übergabe könnte kaum besser sein: Per Ende Jahr hat Citroën Schweiz nämlich sämtlichen Vertretungen den Vertrag gekündigt. «Ich höre mit dem alten Vertrag auf, er fängt mit einem neuen an», sagt Rolf Brönnimann. Für den sowieso geplanten sanften Umbau konnte Michael Zemp so bereits das neue Logo und
Rolf Brönnimann (rechts) will sich künftig auf Oldtimer-Restaurationen konzentrieren. Seine Werkstatt mit der offiziellen Citroën-Vertretung an der Zürichstrasse 175 übergibt er als Garage Brönnimann-Zemp an Michael Zemp. (Bild Thomas Stöckli) die Farb-Vorschriften von Citroën berücksichtigen. Was bleibt denn bei Rolf Brönnimann besonders in Erinnerung? «Dank unseren Verkaufserfolgen durften wir viele Reisen machen», verrät
er. Gut sei auch die Kameradschaft unter den Citroën-Vertretern. «Wir haben eine ganz spezielle Kundschaft», so Brönnimann. So sei der CitroënFahrer eher konservativ und brauche keine Spoiler und Leichtmetall-Felgen.
Die Ideologie von Brönnimann ist entsprechend einfach: Den Kunden so bedienen, wie man es selber gerne hätte. «Das habe ich auch mit den Angestellten so gehandhabt», so Brönnimann. Er, der seit 34 Jahren morgens um 4
«Ich freue mich, eine so gut laufende Garage übernehmen zu dürfen», sagt Michael Zemp und fügt an: «in meinem Alter von null anzufangen – das wäre heute fast ein Ding der Unmöglichkeit.» Unter Zemp dürfte sich der Schwerpunkt beim Affoltemer Citroën-Vertreter noch mehr vom Verkauf auf Service und Werkstatt verschieben. Damit hält der Jung-Garagist auch das Risiko in Grenzen, ist doch der Bereich Reparaturen nicht so grossen Preisschwankungen ausgesetzt wie jener der Neuwagen. Für die Kunden wird sich an der Zürichstrasse 175 nicht viel ändern. «Ich muss das Rad nicht neu erfinden», sagt Zemp. Schliesslich hat er bereits bisher mit seinem Vorgänger Standards festgelegt, die für beide stimmen. Auch die Angestellten bleiben dem Betrieb erhalten. «Er wird das sicher genauso gut machen wie ich», sagt Rolf Brönnimann. Michael Zemp nimmt das erfreut zur Kenntnis. (tst.)
Weihnachtsbaumrecycling mal anders Mit Feuerwerk Mit etwas Fantasie und Geduld ins neue Jahr Ein Flechtkurs der besonderen Art in Affoltern Da werden sie Anfang Januar wieder am Strassenrand liegen: die unzähligen ausgedienten Christbäume, bereit für die Grünabfuhr und den Häckseldienst. Doch dieses Mal gibt es eine Alternative: Der Flechter Simon Mathys zeigt am Samstag, 7. Januar, an der Alten Obfelderstrasse 37 in Affoltern in einem aussergewöhnlichen Kurs, wie man seinem totgeglaubten Tannenbaum ein zweites Leben einhauchen kann. Denn die Astgerüste bieten die perfekte Grundlage für verschiedene mit Weiden geflochtene Objekte, Gefässe oder sogar Vogelhäuser.
Am Basteltisch konnten sich die kleinen Gäste verwirklichen. (Bild zvg.)
Weihnachtssterne für die Kundschaft Sonntagsverkauf im Landimärt Obfelden Am Wochenende vom 17 und 18. Dezember führte der Landimärt Obfelden den schon traditionellen Weihnachts-Sonntagsverkauf durch. Schöne preisgünstige Weihnachtsbäume wurden angeboten. Die Weihnachtsnische mit schönen Accessoires lud zum Verweilen ein und so erstrahlt mancher Weihnachtsbaum im neuen Glanz. In der warmen Festwirtschaft lockte der
Duft von Glühmost und Glühwein und die feinen Würste vom Grill mundeten den Gästen. Am Basteltisch konnten die kleinen Gäste eine Baumkugel oder ein Teelicht-Glas fantasievoll verzieren. Am Sonntag sorgten die «Ohrenstüber» aus Obfelden für musikalische Unterhaltung. Jeder Kunde wurde mit einem Weihnachtsstern beschenkt.
werden formschöne und einzigartige Geflechte entstehen. Nebenbei berichtet der Flechter von seinem vielseitigen Handwerk, den verschiedenen Materialien und den altbewährten Flechttechniken. Die Arbeit im Kurs ist nicht streng und für Anfänger und Fortgeschrittene gedacht. Simon Mathys freut sich auf einen erlebnisreichen Kurstag und hofft, möglichst viele Weihnachtsbäume vor dem Untergang retten zu können. Weitere Kurse und Angebote aus dem
Die Feuerwerkindustrie steht nicht still. Walter Baltisberger bietet auf dem Kronenplatz, Affoltern, auch für kommende Silvesternacht wieder Neues und Spektakuläreres. Seit rund 18 Jahren verkauft er Feuerwerk. Um seine Kunden zufriedenzustellen, sind ihm gute Beratung und hohe Qualität der Feuerwerkskörper sehr wichtig. Grossfeuerwerk gibt es übrigens nur auf telefonische Bestellung. «Das darf ich aus Sicherheitsgründen nicht am Stand haben», so Baltisberger. (tst.)
Jahresprogramm von flechtart.ch, sowie Anmeldungen und Infos, unter: www.flechtart.ch
Infos: www.raketenwalti.ch, Vorbestellung unter
oder Telefon 043 817 15 49.
Telefon 079 679 17 33.
Samstag, 31. Dezember 19.00 Gottesdienst zum Jahresschluss Pfrn. Bettina Stephan Barbara Bangerter, Querflöte Sonntag, 1. Januar Kein Gottesdienst
Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 im Kapitelsaal. Freitag, 30. Dezember ab 17.00 Uhr: KlosterTage zum Jahreswechsel «Was uns Zukunft gibt». Leitung Pfr. Markus Sahli, theologische Leitung Kloster Kappel und Pfrn. Susanne Wey (bis 2. Januar 2012; Detailprogramm bei der Réception, Tel. 044 764 88 10/ info@klosterkappel.ch) 20.00 Der Mayakalender, die aztekische Weltalterlehre und die Spekulationen zum bevorstehenden Weltuntergang. Referat und Gespräch mit dem Archäologen und Ethnologen Prof. Dr. Berthold Riese Samstag, 31. Dezember 10.30 Ich schaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde – Ein Blick in die Tradition der christlichen Apokalyptik. Referat und Gespräch mit dem Religionswissenschafter Prof. Dr. Georg Schmid Sonntag, 1. Januar 9.30 Gottesdienst zum neuen Jahr 17.15 Musik und Wort: Bettina Boller (Violine) und Matthis Speiser (Akkordeon) spielen Arrangements von Satie, Kirk, Bach, Chopin, Müller, Giger und Messiaen, Schweizer und rumänische Volksmusik sowie Eigenkompositionen Lesungen: Markus Sahli (Eintritt frei/Kollekte) anschliessend: Festliches Abendessen Das Kloster Kappel bleibt wegen Umbauarbeiten vom 3. Januar bis 23. Februar 2012 geschlossen. Es finden keine Tagzeitengebete statt. Wiedereröffnungsfeier mit einem «Kappeler Sonntag» am 26. Februar 2012
Ref. Kirche Affoltern a. A. Sonntag, 1. Januar, Neujahr 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel, Pfr. Th. Müller 17.00 Ökumenischer Stationengottesdienst Beginn in der evangelischmethodistischen Kirche, Zürichstrasse 47 Schluss bei Wurst und Tee in der katholischen Kirche Bitte ein Windlicht mitnehmen
Ref. Kirche Bonstetten Samstag, 31. Dezember, Silvester 23.45 Die Kirchenglocken läuten das alte Jahr aus und anschliessend Einläuten des neuen Jahres Sonntag, 1. Januar, Neujahr 19.00 Abendgottesdienst zum neuen Jahr mit Pfrn. S. Ruegg Thema: «Kaffeesatzlesen Bleigiessen, Madame Etoile oder die Totenbeschwörerin von Endor zur Zukunft befragen . . .» (1. Samuel 28
Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 1. Januar 17.00 Ökumenische Neujahrsandacht in der katholischen Kirche
Ref. Kirche Hedingen Samstag, 31. Dezember 18.00 Ökumenischer Gottesdienst zum Jahreswechsel Jürgen Röhrig, Klarinette und Anette Bodenhöfer, Orgel Pfarrer Walter Hauser und Seelsorgerin Jren Omlin Anschliessend Apéro 3. bis 10. Januar Amtswoche: Pfarrer Urs Boller, Affoltern, Telefon 044 760 11 23
Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 1. Januar 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Markus Sahli
Ref. Kirche Knonau Neujahr, 1. Januar 17.00 «Wort und Musik für ein gutes Neues Jahr» Pfr. Thomas Maurer Motoko Matsushita, Orgel und Nicole M. Wehrli, Sopran (Basel) Anschliessend Neujahrsapéro
Ref. Kirche Maschwanden Samstag, 31. Dezember 17.00 Silvestergottesdienst mit anschliessendem Apéro in der Kirche Predigt: Pfr. B. Stückelberger Orgel: Silvia Seipp Sonntag, 1. Januar 17.00 Neujahrsgottesdienst, Losungen Predigt: Pfrn. Susanne Wey Orgel: Marianne Rutscho Flöte: Margrit Schaer-Künzi anschliessend Neujahrsapéro im Pfarrhaus
Ref. Kirche Mettmenstetten Samstag, 31. Dezember, Silvester 17.00 Altjahresfeier mit Umtrunk Pfr. Andreas Fritz Orgel Silvia Jenny Panflöte Jörg Frei Sonntag, 1. Januar 17.00 Gottesdienst in Maschwanden und/oder Knonau www.ref-mettmenstetten.ch
Ref. Kirche Obfelden Samstag, 31. Dezember 17.00 Ökumenischer Altjahr-Gottesdienst in der kath. Kirche Pfrn. Bettina Gerber und Pastoralassistent Thomas Wolfer Sonntag, 1. Januar 17.00 Neujahrs-Gottesdienst Pfrn. Bettina Gerber Musik Kaspar Litschig, Posaune; anschliessend Neujahrsapéro und Dreikönigskuchen
Ref. Kirche Ottenbach Samstag, 31. Dezember, Silvester 17.00 Ökumenischer Silvester-Gottesdienst «Gesegneter Übergang» Predigt zu 1. Mose 32,23–32 mit Pfarrer Gustav Etter und Hans Zürcher, Gemeindeleiter Musik: DuoCorda Corinne Kappeler, Harfe Daniel Treyer, Violine Kollekte: hristlicher Friedensdienst Montag, 2. Januar, Berchtoldstag 16.00 Neujahrs-Apéro im Chilehuus anschliessend um 17.00 Neujahrs-Konzert in der Kirche mit der Ottenbacher Pianistin Regula Bussmann, Klavier und Johanna Degen, Violoncello «Klingende Zeiten»
Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 1. Januar 10.00 Neujahrs-Gottesdienst Pfrn. Yvonne Schönholzer 2. Korinther 12,9 «Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig» Anschliessend Apéro
Samstag, 31. Dezember 24.00 Kirchgarten Stallikon: Anstossen auf den Jahreswechsel bei Glockengeläut Sonntag, 1. Januar 10.30 Kirche Wettswil: Gottesdienst zum Neujahr mit Pfr. Matthias Ruff Anschliessend Apéro Fahrdienst: Anmeldung Samstag, 31. Dezember Telefon 044 700 27 14
Sonntag, 1. Januar 17.00 Neujahrsgottesdienst musikalisch mitgestaltet durch Walter Boll (Panflöte) und Brigitte Staubli (Orgel) anschliessend Apéro
Samstag, 31. Dezember, Silvester 18.00 Ökumenischer Gottesdienst zum Jahresschluss in Hedingen Sonntag, 1. Januar, Neujahr 11.00 Festliche Eucharistiefeier zusammen mit den ital. Pfarreiangehörigen begleitet von Panflötenklängen anschl. Neujahrs-Apéro 11.00 Chinder-Chilä im Pfarreizentrum 17.00 Ökum. Stationenweg – Beginn in der methodistischen Kirche Affoltern – Abschluss in der kath. Kirche
Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 31. Dezember 18.00 Jahresschlussgottesdienst Sonntag, 1. Januar 10.00 Neujahrsgottesdienst Dienstag, 3. Januar 19.30 Abendmesse Freitag, 6. Januar, Dreikönige 19.30 Abendmesse
Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 31. Dezember, Silvester 17.00 Wortgottesfeier Sonntag, 1. Januar, Neujahr 17.00 Neujahrsandacht mit Anette Bodenhöfer, Orgel und Maria Scheidegger, Violine anschliessend Apéro für Behörden- und Pfarreimitglieder
Januar-Programm 2012
Samstag, 31. Dezember, Silvester 17.00 Ökumenischer Gottesdienst zum Jahresschluss in der kath. Kirche 17.00 Ökumenischer Gottesdienst zum Jahresschluss in Ottenbach
Jeden Dienstag SENIOREN 60plus Spielen, Plaudern, Gespräche etc. 14 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Th. Seeburger+Team, 044 761 58 94 Mittwoch, 11. / 18. / 25. Januar FITNESS ab 60 Seniorenturnen für sie und ihn Katholische Kirche 8.45 Uhr Turnhallen: Ennetgraben: 12.45 und 14.00 Uhr Zwillikon: 13.30 und 14.45 Uhr Donnerstag, 5. Januar 2012 STERNWANDERUNG Restaurant Löwen, Bonstetten 12.30 Uhr, gemeinsames Mittagessen, Menü Fr. 25.– Bergwandergruppe: 8.45 Uhr, Bahnhof Affoltern Wanderzeit: 2½ Std. Hinweg und 1½ Std. Bonstetten–Affoltern Wandergruppe: 10.00 Uhr, Kronenplatz Affoltern Wanderzeit: ca.1¾ Std. Spaziergruppe: 9.45 Uhr, Bahnhof Affoltern ca. 1½ Std. gemütlich Nicht-Wanderer treffen sich direkt zum Mittagessen Anmeldung für alle Teilnehmer bis 3. Januar, 12 Uhr an: Hans Heierli, 044 761 84 43 Dienstag, 10. Januar 2012 EXKURSION Kunsthaus Zürich The Nahmad Collection Miró, Monet, Matisse Führung durch die Ausstellung Mitagessen (fakultativ): Rest. zum Grünen Glas 8.45 Uhr, Bahnhof Affoltern Anmeldung: Esther Schneiter, 044 761 52 15 Donnerstag, 12. Januar 2012 SENIORENTREFF Bergwandern im Bündnerland Hans Kalt begleitet uns mit Wort und Bild in die Bündner Alpen 14 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Ausk.: Vreni Eugster, 044 761 53 67 Donnerstag, 19. Januar 2012 SPAZIERGRUPPE, Bahnhof Bonstetten–Wettswil–Wettswil Wanderzeit ca. 1½ Std. gemütlich 9.15 Uhr, Bahnhof Affoltern Mittagessen: «Hirschen», Wettswil Leitg./evtl. Abmeldung: Heidy Suter, 044 761 52 10 Donnerstag, 26. Januar 2012 MITTAGSTISCH 11.15 Uhr, Rest. Rosengarten Fr. 16.–, An-/Abmeldung u. Taxi: Susanne Schmid, 044 761 34 42 Organisation: Pro Senectute Voranzeige für 9. Februar 2012 Besichtigung Chocolat Frey AG Anmeldg. bis spätesten 15. Jan.! Leitg./Anmeldung: Ursula Frutig 044 761 80 66 Infos: Walter H. Hess, 044 761 87 42
Sonntag, 1. Dezember 11.00 Gottesdienst mit Abendmahl und Brunch Pfr. Ueli Baltensperger Kinderhüeti Mittwoch, 4. Dezember 14.15 Kleingruppe 60+ Mehr Infos: www.sunntig.ch
Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Samstag, 31. Dezember 18.00 Jahresschlussfeier mit Abendmahl Sonntag, 1. Januar 17.00 Ökumenischer Stationengottesdienst Beginn in der EMK Affoltern am Albis
Sonntag, 1. Januar 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch
Evang. Täufergemeinde Weidstrasse Mettmenstetten, Sonntag, 1. Januar 10.30 Gottesdienst Thema: Fortsetzung der Weihnachtsgeschichte Text: Lukas 2,14–21 Kein Unterricht/ keine Sonntagsschule
Stilvielfalt und ein grosses Stimmpotenzial Zum Zwölf-Jahre-Jubiläum offerierte das «Break» seinem Publikum einen Abend mit mitreissenden Cover-Bands James Brown und Freddie Mercury auf einer Bühne? Das geht nicht mehr. Das «Break»-Publikum kam vor Wochenfrist allerdings in den Genuss zweier hervorragender Cover-Bands, welche sich dem musikalischen Nachlass dieser Legenden widmen. ................................................... von thomas stöckli «Das ist die letzte ‹Break›-eigene Produktion», erklärte Gastgeber René Neuschwander, «es ist jetzt 30 Jahre her, seit ich mein erstes Konzert organisiert habe.» Das Publikum dankte ihm für die vergangenen zwölf Konzert-Jahre in Affoltern – erst auf der kleinen Bühne in der Bar, später in der grossen Eventhall – mit einem Applaus. Etwas verspätet entern dann die Jungs von «Flash» die Bühne. «Affoltern, put your hands up in the air!», fordert Leadsänger Markus Engelstädter und legt gleich ein mitreissendes Luftgitarren-Solo hin. Der Deutsche begeistert nicht nur mit seiner Bühnenpräsenz, sondern vor allem auch mit seinem gewaltigen Stimmpotenzial. Immer mehr Bewegung kommt ins
Publikum, während die Band Hits wie «I Want to Break Free» oder «Who Wants to Live Forever», «I Want It All» oder «The Show Must Go On» zum Besten gibt.
Von Funk bis Hip-Hop reicht das Repertoire Etwas später heisst es dann «Bühne frei» für die James-Brown-TributeBand. In den 50er und 60er Jahren hat sich James Brown mit Klassikern wie «Sex Machine» oder «Cold Sweat» zur Legende gemacht. Dass der «Godfather of Soul» noch heute verschiedenste Musikrichtungen inspiriert, zeigt die musikalische Vielfalt der Band um Rich Fonje und Sky 189: von Funk bis Hip-Hop reicht das Repertoire. Die Musiker haben sichtlich Spass auf der Bühne. Saxofonist Dave Feusi findet während des Konzerts sogar Gelegenheit, sich an die Bar vorzukämpfen und für seine Musiker-Kollegen und sich zehn Flaschen Bier zu bestellen. War das wirklich das Ende der «Break»-eigenen Konzerte? «Zumindest vorläufig» relativiert Neuschwander auf Anfrage des «Anzeigers» am späteren Abend seine eigene Aussage augenzwinkernd.
«Flash»: Bassist Roland Bauch (links) und Sänger Markus Engelstädter.
Stimmgewaltiges Duo: Rich Fonje (vorne) und Sky 189.
Das «Break»-Publikum geht mit. (Bilder Thomas Stöckli)
Disco und Spielbetrieb im «Ennetgraben» Für ihr Jahresschlussfest schmissen sich die Affoltemer Sekundarschüler in Schale Jeweils der 2.-Klass-Jahrgang organisiert im «Ennetgraben» das Jahresschlussfest. Diesmal gab es unter dem Motto «Las Vegas» Spiele und Disco. Die Jugendlichen hatten sichtlich Spass. ................................................... von thomas stöckli «Hey, was geht ab? Wir feiern die ganze Nacht!» hallt es von der Bühne und aus dem Publikum zurück. Die Talentshow um 21.15 Uhr – moderiert von den Schülerinnen Valentina und Selena – ist der Höhepunkt des diesjährigen Jahresschlussfests. Vorwiegend Hip-Hop performen die Jungs. Die Halle tobt. Und auch der Auftritt der Schülerband wird noch gebührend gewürdigt.
Nachbarschaft brieflich informiert Über 300 Jugendliche haben am 22. Dezember im Schulhaus Ennetgraben zusammen gefeiert – viele mottogerecht in Anzug oder Glamour-Kleid. Der eine Geräteraum wurde zum Spielcasino umfunktioniert, in der dazugehörigen Halle gab es ein TöggeliTurnier und Gesellschaftsspiele, «Slackline» und Tischtennis, Armdrücken und Basketball. Viel grösser war der Betrieb allerdings in der Disco-Halle, wo in dichtem Disco-Nebel Schüler ihre Musik auflegten – nebst den erwähnten Live-Auftritten. Esswaren und alkoholfreie Getränke gab es im Foyer der Aula und auf dem oberen Pausenplatz zu kaufen. Für das Jahrgangsteam habe die Planung des Anlasses bereits im August begonnen, verrät Jahrgangsteamleiter Ivan Nikolic. Unter anderem wurde die Nachbarschaft brieflich informiert und um Verständnis gebeten. Die grosse Arbeit begann dann in den letzten zwei Wochen vor der Feier, damit dann am Festtag von 19 bis 24 Uhr alles rund laufen würde. Am Freitagmorgen ging es dann ab 7 Uhr wieder ums Aufräumen.
Bühne frei: Die Teilnehmer der Talentshow wurden gebührend gefeiert. (Bilder Thomas Stöckli)
Der DJ nimmt Musikwünsche entgegen.
Die Schülerband zeigt, was sie kann ...
Partystimmung in der Disco-Halle.
... und das kommt sichtlich gut an.
Gang über die «Slackline».
Volle Konzentration am Töggeli-Turnier.
Pokerface gefragt: Der Geräteraum wurde zur Spielhalle.
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Chocolate, Jazz und Chansons Die erste Woche 2012 im Kellertheater LaMarotte des swingenden Dixieland- und Chicago-Stils – und natürlich den Tishomingo Blues. Donnerstag, 5. Januar 2012, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr, Eintritt frei, Kollekte.
«Achter Himmel»
«Dark Chocolate», das sind Johannes Gürth, Katja Fuchs, David Greenlees und Antonia Siegers. (Bild zvg.)
Mit Schwung ins neue Jahr: Musik und Leckereien mit «Dark Chocolate» «Dark Chocolate» mit Johannes Gürth, Katja Fuchs, David Greenlees und Antonia Siegers – ein herb schmelzender Name für den besonderen Klang des Bratschen-Quartetts aus dem Tonhalle-Orchester. Dieses Ensemble mit vier Vollblut-Bratschisten aus Deutschland, England und Österreich spielt herzhaft zum Jahresbeginn auf und verwöhnt mit speziell arrangierten Werken von Bach bis Tschaikowsky, Paganini bis Comedian Harmonists und zaubert noch ein paar Ragtimes aus dem Ärmel. Der Bogen wird so von Barockmusik über virtuose Romantik bis zur Unterhaltungsmusik der 30er Jahre gespannt. Selbst für Kenner der Bratsche
Montag, 2. Januar 2012, Bar und Kasse ab 15.30 Uhr , Konzertbeginn 16 Uhr, Eintritt 40/30 Franken.
Jazz am Donnerstag mit der «Tishomingo-Jazz-Band» Das Repertoire der TJB umfasst ausgewählte, teils selten gehörte Nummern
Freitag, 6. Januar 2012, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr , Konzertbeginn 20.15 Uhr, Eintritt 35/25 Franken. Reservierungen: www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62 oder kultur@lamarotte.ch.
Ämtler Bibliotheken im Januar 2012 Bibliothek Aeugst
wird es Entdeckungen geben und erst recht für jene Zuhörer, die «Dark Chocolate» zum ersten Mal begegnen werden. Alles das wird vom Wiener Johannes Gürth fein garniert mit kleinen Geschichten um die Bratsche, das Konzertprogramm und den Komponisten. Im Eintrittspreis sind inbegriffen, Kaffee, Tee und warme Schokolade à discrétion. Zudem steht ein verlockendes Angebot an Köstlichkeiten mit und aus Schokolade bereit.
Chansons zwischen Verzweiflung und Gelassenheit, zwischen Traum und Sehnsucht, zwischen augenzwinkernd heiterer Neckerei und sarkastischer Persiflage. In Christine Lathers Chansonprogramm offenbart sich ein ganzes Universum kaum bekannter Miniaturen, darunter eigentliche Trouvaillen hochmusikalischer Umsetzungen: intelligente, nachdenkliche, witzige und immer wieder wundervoll melancholisch-poetische Texte. Zu entdecken sind Kleinkunstwerke einer Hanna Hegerova, Hildegard Knef oder eines Georg Kreislers bis zum Schweizer Textautor Werner Wollenberger und vielen anderen. Christine Lather, Gesang, Roger Girod, Piano, und Dani Häusler, Klarinetten, sind ein traumwandlerisch eingespieltes Trio ohne Berührungsängste. Ihnen sitzt der Schalk im Nacken – und immer wieder entstehen Momente eindringlicher Tiefe.
Die Bibliothek ist bis am 8. Januar geschlossen. Ab Montag, 9. Januar, normale Öffnungszeiten. Mittwoch, 11. Januar, 14 Uhr: Kamishibai-Geschichten aus dem Koffer. Für Kinder ab 4 Jahren. Anschliessend Ausleihe. Donnerstag, 12. Januar, 15 Uhr: Buchstart-Treff Reim und Spiel. Für Eltern mit ihren Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Anmeldung unter: bibli.aeugst@bluewin.ch oder Telefon 044 763 50 67. Freitag, 13. Januar, 20 Uhr: Jassturnier. Anmeldung bis 9. Jan. bei Kurt Roshardt, Tel. 044 761 83 07, bibli.aeugst@bluewin.ch oder Telefon 044 763 50 67.
nen Person. Anmeldung nicht erforderlich. Dauer ca. 20 bis 30 Minuten. Anschliessend besteht die Möglichkeit zur Ausleihe von Medien. Mittwoch, 18. Januar, 9.30 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» mit der Leseanimatorin Judith Zanini. Für Kinder von 9 bis 36 Monaten in Begleitung einer erwachsenen Person. Anmeldung nicht erforderlich. Dauer ca. 20 bis 30 Minuten.
Bibliothek Hausen Die Bibliothek ist bis am 8. Januar geschlossen. Ab Montag, 9. Januar, normale Öffnungszeiten.
Freitag, 13. Januar, ab 19.30 Uhr: Spieltreff Säuliamt. Gesellschaftsspiele aller Art für Leute von 17 bis 99 Jahren. Mittwoch, 18. Januar, 16 und 17 Uhr: Kamishibai. Willi der Bücherhamster von Alicia Sancha und Helmut Nachtigall. Eine Geschichte für Kinder ab 4 Jahren. Dauer ca. 30 Minuten.
Bibliothek Ottenbach Die Bibliothek ist am Donnerstag, 5. Januar, von 15 bis 20.30 Uhr geöffnet. Ab Montag, 9. Januar, normale Öffnungszeiten. Dienstag, 10. und 24. Januar, 9 bis 9.30 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel».
Bibliothek Hedingen Regionalbibliothek Affoltern
Die Bibliothek ist vom Samstag, 31. Dezember, bis Montag, 2. Januar, geschlossen. Am Freitag, 30. Dezember, und ab Dienstag, 3. Januar, gelten die normalen Öffnungszeiten. Dienstag, 10. Januar, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit ihren Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Gemeinsam Sprache erleben mit Versen und Fingerspielen. Dienstag, 10. Januar, 10.30 bis ca. 11 Uhr: Einführung in die Benutzung der Regionalbibliothek für alle Interessierten. Rundgang und Infos zur Regionalbibliothek, zum Angebot, zur Benutzung und zur Katalogsuche. Anmeldung nicht erforderlich. Mittwoch, 11. Januar, 9 Uhr: Büchermorgen. Diskutiert wird über das Buch «Herr Adamson» von Urs Widmer. Samstag, 14. Januar, 11 Uhr: Vernissage mit Neujahrsapéro. Eröffnung der Ausstellung «Bilder ohne Titel» der Künstlerin Monika Biermann. Die Ausstellung in den Bibliotheksräumen dauert bis Samstag, 18. Februar 2012.
Bibliothek Bonstetten Die Bibliothek ist am Donnerstag, 5. Januar, von 17 bis 20 Uhr und am Samstag, 7. Januar, von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Ab Montag, 9. Januar, normale Öffnungszeiten. Dienstag, 17. Januar, 10.15 Uhr: «Gschichte-Zit» Kamishibai. Bilderbuch-Geschichten aus dem Erzählkoffer. Für Kinder von 3 bis 5 Jahren in Begleitung einer erwachse-
Die Bibliothek ist am Mittwoch, 4. Januar, von 10 bis 12 Uhr und am Donnerstag, 5. Januar, von 18 bis 20 Uhr geöffnet. Ab Montag, 9. Januar, normale Öffnungszeiten. Mittwoch, 11. Januar, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kleinkindern.
Bibliothek Kappel Die Bibliothek ist bis am 8. Januar geschlossen. Ab Montag, 9. Januar, normale Öffnungszeiten.
Bibliothek Knonau Ab Dienstag, 3. Januar, gelten die normalen Öffnungszeiten.
Bibliothek Maschwanden Die Bibliothek ist bis am 8. Januar geschlossen. Ab Montag, 9. Januar, normale Öffnungszeiten.
Bibliothek Rifferswil Die Bibliothek ist bis am 8. Januar geschlossen. Ab Montag, 9. Januar, normale Öffnungszeiten.
Bibliothek Stallikon Die Bibliothek ist am Dienstag, 3. Januar, von 19 bis 20.30 Uhr geöffnet. Ab Montag, 9. Januar, gelten die normalen Öffnungszeiten. Die neu eingekauften Medien für Erwachsene liegen auf. Dienstag, 17. Januar, 10.15 bis ca. 10.45 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» mit Claudia Berger. Für Eltern und Grosseltern mit (Gross-)Kindern zwischen 9 und 24 Monaten. Bibliothek im Schulhaus Loomatt, Sellenbüren. Ausstellung «Faser in Form», Filzobjekte von Susanne Ravasio, Kunsthandwerkerin aus Hedingen. Die Ausstellung dauert bis am 13. Januar 2012. Im Januar liegt auf einem Extratisch ein grosses Angebot zum Thema «Schwarz-Weiss» bereit.
Bibliothek Mettmenstetten Die Bibliothek ist am Freitag, 6. Januar, von 18 bis 20 Uhr geöffnet. Ab Montag, 9. Januar, normale Öffnungszeiten. Mittwoch, 11. Januar, 15 Uhr: «Zyt für Gschichte».
Bibliothek Obfelden Ab Dienstag, 3. Januar, gelten die normalen Öffnungszeiten.
Bibliothek Wettswil Die Bibliothek ist am Donnerstag, 5. Januar, von 17 bis 19 Uhr zum Neujahrsapéro geöffnet. Ausleihe und Vorstellung des neuen Logos. Ab Montag, 9. Januar, normale Öffnungszeiten. Mittwoch, 25. Januar, 10 bis 10.30 Uhr: Buchstart-Treff Reim und Spiel für Kinder von 9 bis 36 Monaten in Begleitung. Anmeldung nicht erforderlich. (IS)
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Festliches Weihnachtskonzert mit Sibylle und Isabel Tschopp Zum elften Mal bescherten die international bekannten Musikerinnen ein bewegendes Adventserlebnis Das traditionelle Weihnachtskonzert der Schwestern Sibylle Tschopp, Violine, und Isabel Tschopp, Klavier, in der reformierten Kirche Obfelden war am Mittwoch vor Weihnachten wie immer gut besucht. Zwischen den Konzertstücken wurden Texte zum Thema «Heimat» gelesen. ................................................... von regula zellweger Mirko Geiger sitzt in der vordersten Reihe der reformierten Kirche Obfelden – mit gutem Grund. Seit einigen Jahren ist er Geigenschüler der international bekannten Violinistin Sibylle Tschopp. Seine Lehrerin spielt – und er liest einen Text zum Thema «Heimat». «Sie ist eine super Lehrerin», schwärmt er, «sie kann gut erklären, ist geduldig, äussert konkret ihre Meinung. Wenn es nötig ist, macht sie auch Druck, beispielsweise zum Üben. Mir gefällt, dass sie für jeden Schüler gezielt eine individuelle Strategie entwickelt.» Ist sie ein Vorbild? «Ja, meint der 17-jährige Gymnasiast, «sie ist sehr einfühlsam.»
Einfühlsame Interpretationen «Einfühlsam», dieser Begriff stand einerseits für die Interpretation der Werke für Geige und Klavier aus drei Jahrhunderten, aber auch für das Engagement der Schwestern für Menschen in Armenien. «Im Jahr 2011 gab es viele aus der Heimat Vertriebene.
«Das Netz in Armenien ist löchrig, die Menschen brauchen Geld zum Überleben. Die Konzertkollekte geht wie jedes Jahr an Personen, die wir kennen und die garantieren, dass das Geld auch fair eingesetzt wird,» führte Sibylle Tschopp aus, «Heimat ist Liebe, Wärme und Geborgenheit.» Heimat, die Suche nach Heimat, steht mit dem Geschehen am Heiligen Abend in Bethlehem in einer engen Beziehung. Das Programm setzte sich aus vier musikalischen Werken und vier gelesenen Texten zusammen. Bereits im Adagio der Sonate Nr. 2 in D-Dur für Violine und Basso Continuo von Gaspard Fritz zeigte Sybille Tschopp ihr virtuoses solistisches Können.
Harmonisches Duo Die Sonate Nr. 3 in h-moll für Violine und Klavier von Paul Juon aus dem Jahre 1930 zeigte eine weitere Stärke: Die Interpretation anspruchsvoller Stücke aus dem 20. Jahrhundert. Der Spätromantiker Juon ist als in Russland geborener Schweizer ein Bindeglied zwischen ost- und westeuropäischer Musik, aber er wird auch als das fehlende Glied zwischen Tschaikowski und Strawinski bezeichnet. Während bei Gaspard Fritz das Klavier eher einen roten Teppich für den Auftritt der Violine aufrollte, zeigte sich bei dem Werk von Paul Juon die kräftige Ausdrucksstärke von Isabel Tschopp. Eigenwillige Rhythmen gingen in schnellem Wechsel in schmelzende Melodien über – eine Herausforderung sogar für dieses über Jahrzehnte aufeinander eingespielte Duo.
Sibylle und Isabel Tschopp ernten viel Applaus, den sie mit einer Zugabe belohnen. (Bild Regula Zellweger) Weihnachtliches Lächeln Geradezu leichtfüssig kamen danach Mozarts «Zwölf Variationen über ‹La Bergère Célimène›» für Violine und Klavier daher. Variationen bilden durch die Wiederholungen per se ein Gefühl von Heimat. Den Höhepunkt des Konzertes aber bildete die Sonate Nr. 3 in d-moll für Violine und Klavier
von Johannes Brahms. Die Dramatik, die Fülle an Stimmungen und Melodien, die «Seelenmusik» berührte die Zuhörerschaft emotional. Ganz am Ende des ersten Satzes flochten sich Laute eines Kleinkindes von zuhinterst in der Kirche in die letzten paar Töne der Geige ein. Ein wunderschönes strahlendes Lächeln breitete sich auf dem Gesicht der bisher ernst und konzent-
riert wirkenden Sibylle Tschopp aus – ein wahrhaft weihnachtliches Lächeln, das in das wiegenliedartige, sanfte Adagio weiter strahlte. Die Schwestern Tschopp leben Musik, machen Musik lebendig, lassen Musik erleben und bescherten damit am vergangenen Mittwoch ihren Zuhörerinnen und Zuhörern ein wunderbares Weihnachtsgeschenk.
Von Drehorgelklängen und einem knurrenden Bello Weihnachtsfeier für Alleinstehende in Affoltern, organisiert vom Rotary-Club Zürich-Knonaueramt Drehorgelklänge und eine Weihnachtsgeschichte, die sich um den kläffenden Bello dreht: Der Rotary-Club Zürich-Knonaueramt organisierte auch dieses Jahr im Kasinosaal in Affoltern eine Weihnachtsfeier für Alleinstehende. Schön gedeckte und adäquat geschmückte Tische, ein leuchtender Baum: Für 64 Alleinstehende zauberte der Rotary-Club auch an diesem 24. Dezember im zwischendurch abgedunkelten Kasinosaal eine Weihnachtsstimmung her. «Wir haben den Willen, etwas Positives für die Menschen zu tun, nicht überall in der Welt wird Weihnachten gefeiert», sagte Präsident Arthur Ebnöther bei der Begrüssung der Gäste. Er wünschte sich für diesen Abend Harmonie, aber auch Humor, zu viel Ernsthaftigkeit sei ungesund und produzierte schlechte Stimmung. «Sie haben heute nur eine nette Nachbarschaft im Saal, also nehmen Sie Ihr Glas und stossen mit edlem Tropfen an», empfahl der Präsident. Nun, es gab nicht nur Gelegenheit, den Tischnachbarn zuzuprosten, sondern auch zu applaudieren. Henry Kränzlin sorgte mit seiner selbst gebauten Drehorgel für schöne weihnachtliche Klänge. Und als dann auch Lynn und Sara Beer zum Drehorgelmann stiessen, folgten die klassischen Weihnachtslieder zum Mitsingen.
Drehorgelspieler Henry Kränzlin, flankiert von Lynn (links) und Sara Beer, die mit den Gästen klassische Weihnachtslieder sangen. (Bilder Werner Schneiter)
Pfarrer Christoph Hürlimann: Weihnachtsgeschichte zum Schmunzeln.
Hunzikers Gemälde Und schliesslich sorgte Pfarrer Christoph Hürlimann mit seiner Weih-
Weihnachtsbaum und schön gedeckte Tische: Gäste des Rotary-Clubs im Kasinosaal in Affoltern.
nachtsgesichte für Schmunzeln. Sie drehte sich um Herr Hunziker, der beauftragt war, ein Kirchenfenster mit der Weihnachtsgeschichte zu bemalen – beobachtet von Hund Bello, der zu knurren begann als er feststellte, dass er auf diesem Gemälde fehlte. Bello stellte sich vor das Gemälde, betrachtete dort die Hirten und wedelte kräftig mit dem Schwanz, also wollte er dem Erschaffer eine Ohrfeige verpassen. Hunziker und dessen Frau lachten plötzlich, als sie den Gedanken des Hundes auf die Spur kamen. Als schliesslich zwischen diesen Hirten ein Hund hingemalt wurde, verwandelte sich Bellos peitschender Schwanz in einen sanft wedelnden. Als der eidgenössische und der kantonale Denkmalpfleger das Bild begutachteten, tauchte sofort die Frage auf: Was hat der Hund in einer Weihnachtsgeschichte zu suchen? Hunziker antwortete: Zu den Hirten gehört ein Hund. Natürlich mussten die beiden Herren noch weitere Bemerkungen machen, denn dafür waren sie ja bezahlt. Sie gaben aber bald grünes Licht für das Gemälde, weil sie zum Mittagessen in die «Krone» wollten, ermahnten jedoch, den Kostenrahmen für das Bild einzuhalten. Der Vertreter des Bundes jedoch fügte bei, falls das Geld nicht ausreiche, könne man ja auf dem Bild die Klöster weglassen. Worauf der Kantonsvertreter sagte: «Nein, auf keinen Fall. Dann gibt es bei der Einweihung Wasser statt Wein.» Als die beiden das Atelier verliessen, schaute ihnen Bello nach. Was er dabei dachte, bleibt sein Geheimnis... (-ter.)
Die Räuber oder so Schauspielkabarett ziemlich frei nach Schiller Das «Künstlerchamäleon» Bernd Kohlhepp zeigt mit «Die Räuber oder so», dass klassische Bühnenstücke sehr kurzweilig sein können und verpackt den wilden Schiller-Erstling in einer parodistischen Mischung aus Kabarett und Schauspiel. Am 7. Januar in Hausen. Der preisgekrönte Tübinger Kabarettist Bernd Kohlhepp hat viele Gesichter. Jetzt spielt er Schillers Räuber, denn das Stück werde immer seltener gespielt, weil es immer weniger Räuber gebe. Zumindest leben sie nicht mehr in Wäldern wie früher, sondern in Vorstandsetagen, Banken und so, stellt er fest. Der parodistischen Fantasie von Kohlhepp sind keine Grenzen gesetzt. Er ist Kommentator und Spieler zugleich, lässt den alten Grafen von Moor röchelnd auftreten und sterben, mimt die entzückende Amalia, den verräterischen Bruder Franz, mindestens sieben der 83 Räuber, die er alle mit einem charakteristischen Attribut versieht. Und das alles ohne Kostümwechsel und mit extrem sparsamem Bühnenbild.
Mix aus Kabarett und Schauspiel «Dem Manne kann geholfen werden», lautet der letzte Satz in «Die Räuber oder so». Das gilt nicht für Kohlhepp, ihm ist nicht mehr zu helfen. Was er da als Einzeldarsteller auf die Bühne stelle, das sei eine perfekte Hoch- und Glanzleistung, schreibt die deutsche Zeitung «Südkurier» über das Stück. Schillers Räuber also aus dem Pantheon auf die Kabarettbühne. Geht nicht?
Bernd Kohlhepps parodistische Fantasie kennt keine Grenzen. (Bild zvg.) Die Zuschauer werden sich wundern und eine herrliche Mischung aus Kabarett und Schauspiel erleben. Schräg, witzig und speziell, und garantiert auch ein Bauchmuskel-Leckerbissen für Menschen, die es sonst mit den klassischen Stücken nicht so haben. Übrigens sei an dieser Stelle auch wieder einmal ganz speziell auf die Kulturbar hingewiesen: Seit gut einem Jahr ist Vorstandsmitglied Susanna Morof Gastgeberin der jeweils liebevoll dekorierten Bar mit dem ausgewähltem Angebot. Die erste Vorstellung des Vereins Kultur im Dorf im neuen Jahr, bietet beste Gelegenheit, um mit Nachbarn, Freunden und Freundinnen aufs neue Jahr anzustossen und nach der Vorstellung die Bauchmuskulatur zu entspannen. (San) Samstag, 7. Januar 2012, 20.15 Uhr, Gemeindesaal Weid, Hausen. Kulturbar und Kasse sind ab 19.30 Uhr geöffnet. Infos: www.kohlheppspieltschiller.de
Anna Buczek Merz (links) und Elisabeth Richter. (Bild zvg.)
Mit Pfeifen und Flöten Neujahrskonzert in ref. Kirche Birmensdorf Am 1. Januar, um 17 Uhr findet in der reformierten Kirche Birmensdorf das traditionelle Neujahrskonzert statt. Es musizieren die zwei Ämtler Künstlerinnen, Elisabeth Richter, Blockflöten, und Anna Buczek Merz, Orgel. Auf den ersten Blick liegen zwischen einer Blockflöte und einer Orgel Welten. Ein fast federleichtes Instrument aus Holz gegenüber einem tonnenschweren Instrument mit einigen tausend Pfeifen. Wenn jedoch zwei für «Alte Musik» passionierte Musikerinnen eine gemeinsame Klangsprache finden, entsteht ein konzertanter Dialog. Seit bald zwei Jahrzehnten finden sich die beiden Bonstetterinnen zu inspiriertem musikalischen Austausch zusammen. Welche Tasteninstrumente die Organistin und Cembalistin Anna Buczek als geeignetes Kommunikationsmittel auswählt, hängt von den unterschiedlichsten Registern der verschiedenen Flötentypen ab, die Elisabeth Richter aus ihrer grossen Sammlung als passende Ausdrucksform und Klangfarbe den Musikstücken zuordnen kann.
Die Musikerinnen spielen sowohl solistisch als auch im Duo zusammen. Aus diesem angeregten Miteinander ergeben sich immer wieder interessante Programme: Diesmal mit Bearbeitungen bekannter Kompositionen von Vivaldi, Bach, Boismortier und Mozart. Diese berühmten Werke wurden zum Teil bereits in der Entstehungszeit von Kollegen bearbeitet, wie zum Beispiel das Concerto von Vivaldi, welches von ihm für vier Violinen konzipiert war. Sogar der Grossmeister J. S. Bach war davon so begeistert, dass er es für die Orgel arrangierte. Hier kommt eine neue Fassung für Blockflöte und konzertante Orgel zur Aufführung sowie auch die Bearbeitung von Bach selbst für Orgel-Solo. Dass diese Musik schon zu Lebzeiten der Komponisten und durch alle Jahrhunderte hindurch nichts an ihrer Beliebtheit eingebüsst hat, liegt an ihrer leichten Verständlichkeit, dem hohen Unterhaltungswert im besten Sinne: Virtuose beschwingte Sätze wechseln mit innigen melodiösen Passagen ab und ergänzen sich zu einem lebendigen, abwechslungsreichen Programm. Eintritt frei. Es wird eine Kollekte erhoben.
Petra Klingler doppelt ausgezeichnet
Swiss Climbing Night: Bonstetter Cupsiegerin und «Top Athlete»
17.00: KlosterTage zum Jahreswechsel (bis 2. Januar 2012): «Was uns die Zukunft alles bringt». Leitung: Pfr. Markus Sahli, theologischer Leiter Kloster Kappel und Pfrn. Susanne Wey. Detailprogramm bei der Réception, Telefon 044 764 88 10 oder info@klosterkappel.ch. Kloster Kappel. Kappelerhof 5. 20.00: «Der Mayakalender, die aztekische Weltalterlehre und die Spekulationen zum bevorstehenden Weltuntergang». Referat und Gespräch mit dem Archäologen und Ethnologen Prof. Dr. Berthold Riese. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.
Zum Schluss der Sportkletter-Wettkampf-Saison 2011 wurden an der sechsten Swiss Climbing Night in Ittigen/BE die Sieger der diesjährigen Bächli Swiss Climbing Cup-Serie (BSCC) geehrt sowie herausragende Leistungen der Athletinnen, Athleten und der Organisatoren gewürdigt. Bei den Elite Damen holte sich Petra Klingler den Gewinn der Gesamtwertung BSCC 2011 (Disziplinen: Lead/Bouldern/Speed). Für ihre besonderen Leistungen wurde sie zusätzlich als «Top Athlete 2011» ausgezeichnet. Für die Bonstetterin, die auch Mitglied des Schweizer Eiskletter-Nationalkaders ist, hat bereits wieder die
Eisklettersaison begonnen. Petra Klingler wird den Auftakt zur Eiskletter-Wettkampfsaison 2012 zusammen mit der Walliserin Felicitas Feller und Kevin Huser aus Widen/AG bestreiten: sie reisen an den Weltcup in Cheongsong, Korea vom 14. und 15. Januar 2012 und starten dort in der Disziplin Lead. In der Kategorie «Women Lead» sind 42 Athletinnen gemeldet, vorwiegend aus dem asiatischen Raum und Russland. Am 20. und 21. Januar folgt dann der Weltcup und die Lead-Weltmeisterschaft in Saas Fee. Mehr Infos unter www.sac-cas.ch.
Ausstellungen Aeugstertal Pegasus Small World (Spielzeugmuseum), Habersaat: Nostalgische Weihnachten. Spezialausstellung «Erinnerungen werden wach». Die Ausstellung dauert bis 29. Januar. Öffnungszeiten: Mi-So, 11-18 Uhr.
Kappel am Albis Kloster Kappel, Kappelerhof 5: «eisbilder»: Fotografien und Gedichte von Helena Aeschbacher-Sineckà. Die Ausstellung dauert bis 2. Januar. Täglich offen von 8-22 Uhr.
Ottenbach Petra Klingler macht auch auf Eis eine gute Figur. (Bild zvg.)
Galerie Marlène, Lanzenstr. 6: «openArt». Die Ausstellung dauert bis 26. Februar. Öffnungszeiten ab 6. Januar: Fr.-So, 15-19 Uhr.
Kappel am Albis 10.30: «Ich schaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde - ein Blick in die Tradition der christlichen Apokalyptik». Ferat und Gespräch mit dem Religionswissenschafter Prof. Dr. Georg Schmid. Kloster Kappel. Kappelerhof 5. 19.30: Festlich-beschwingt-leichter Abend im Klosterkeller mit Veronica Hvalic am Piano. Anmeldung erwünscht, Telefon 044 764 88 10 oder info@klosterkappel.ch.Kloster Kappel. Kappelerhof 5.
Sonntag, 1. Januar Kappel am Albis 17.15: Musik und Wort: Bettina Boller, Violine, und Matthis Speiser, Akkordeon, spielen Arrangements von Satie, Kirk, Bach, Chopin, Mülller, Giger und Messiaen. Schweizer und rumänische Volksmusik sowie Eigenkompositionen. Lesungen: Markus Sahli, teologischer Leiter, Kloster Kappel. Anschliessend festliches Abendessen. Anmeldung erwünscht, Telefon 044 764 88 10 oder info@klosterkappel.ch. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.
Montag, 2. Januar Affoltern am Albis 16.00-17.30: Neujahrsapéro der Gemeinnützigen Gesellschaft Affoltern (GGA). Spital Affoltern. Mehrzweckraum Rigi. Melchior-Hirzel-Weg 40. 16.00: Musik und Leckereien zum Berchtoldstag mit dem Ensemble Dark Chocolate. Bar und Kasse ab 15.30 Uhr offen. Reservierungen unter Telefon 044 760 52 62 oder www.lamarotte.ch. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.
Mittwoch, 4. Januar 19.30: Storchenkafi des Spitals Affoltern präsentiert - Kurzvortrag für werdende Eltern zum Thema:. «Notfälle in der Schwangerschaft» mit Dr. Danielle Schreiber, Chefärztin Frauenklinik. Jeden ersten Mittwoch im Monat. Im Haus Rigi. Spital. Melchior-Hirzel-Weg 40.
Donnerstag, 5. Januar Affoltern am Albis 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Tishomingo Jazz Band». Bar offen ab 18.30 Uhr. Reservierung unter Telefon 044 760 52 62 oder www.lamarotte.ch. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.
Ottenbach 12.49: Alterskommission Ottenbach: Mit dem Postauto bis Müliberg. Wanderung zum Kinderspital Lilienberg und Kaffeehalt. Mit dem Postauto zurück nach Ottenbach. Postautohaltestelle (Treffpunkt).
Erhofftes Unentschieden verpasst Der Schachclub Wettswil musste sich «Réti» beugen In der Zürcher Mannschaftsmeisterschaft wurde das angestrebte 3:3-Remis klar verfehlt. ................................................... von kaspar köchli In der dritten Runde der Meisterklasse gastierte der Schachclub Réti im Wettswiler Türmlihaus. Nach ihrem Kantersieg gegen «Nimzowitsch» wollten die Einheimischen die Aufwärtstendenz fortsetzen und den starken Stadtzürchern mindestens einen Zähler abluchsen. Und dies, obwohl sie ihren Drittbrettspieler Theo Heldner wegen familiärem Anlass zu ersetzen hatten. In der Not konnte kurzfristig der seit längerer Zeit spielinaktive Marcel Hess überredet werden. Der Start war verheissungsvoll. Meinrad Schauwecker brachte mittels
überfallartigem Angriff seinen Antipoden in riesengrosse Schwierigkeiten. Dieser löste das Problem, indem er die Partie, keinesfalls zu früh, aufgab. Nun erwachten die «Rétianer» und risMarcel Hess verlor sen nach zweieinhalb Stunden mit nach zäher Gegenwehr. (Bild kakö) zwei Siegen und einem Remis die Führung (2.5:1.5) an sich. Dabei verpasste «Notnagel» Hess mit unerschrockenem Spiel und eindrücklicher kämpferischer Leistung die mögliche Punkteteilung nur knapp. Zwei Partien waren noch im Gang und zum erhofften Gesamtunentschieden fehlten eineinhalb Punkte. Somit war die Devise klar, Sacha Georges
und David Klee mussten auf «tutti» gehen. In ihren ausgeglichenen Stellungen verschärften sie die Gangart, verbunden mit erheblichem Risiko. Leider wurde der Mut schlecht belohnt, beide Partien gingen noch verloren und das Schlussskore von 1.5:4.5 stand fest. Dem Unentschieden war Wettswil allerdings näher, als es das brutale Resultat vermuten lässt. An diesem Tag fehlte schlicht das Wettkampfglück, das gegen den starken Gegner vonnöten gewesen wäre. Resultate: Meisterklasse; Wettswil - Réti 1.5:4.5:
Stallikon Schulhaus Loomatt (Kunstforum): «Fasern in Form» - Filzobjekte von Susanne Ravasio. Die Ausstellung dauert bis 13. Januar 2012. Öffnungszeiten: Mo, 19-20.30 Uhr, Di, 9-11/19-20.30 Uhr, Mi, 15.30-17 Uhr, Do, 9-11/15.30-17 Uhr, Sa, 10-12 Uhr. Während den Schulferien: Di, 1920.30 Uhr.
agenda Angaben bis spätestens Dienstag, 12 Uhr, per Fax: 058 200 5725, E-Mail: uschi.gut@azmedien.ch oder per Post: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern, Agenda, 8910 Affoltern am Albis
Sacha Georges (2246 Elo) - Jonas Wyss (2295) 0:1; Meinrad Schauwecker (2263) - Kaspar Kappeler (2281) 1:0; Philipp Aeschbach (2102) - Markus Räber (2250) 0:1; David Klee (1922) - Ruben Porras
(2056) 0:1; Kaspar Köchli (2031) - Edmund Hofstetter (2002) remis; Marcel Hess (1743) - Roman Schnelli (2046) 0:1.
«LaMarotte» im Bann von Tomazobi
Traditionelles Neujahrskonzert am Mittwoch, 11. Januar 2012, 19.00 Uhr. Mit zahlreichen Schülerinnen und Schülern aus dem Knonauer Amt.
Vergnüglicher Vorweihnachtsabend der Berner Troubadouros anzeige
Die Berner Troubadouros Tomazobi begeistern im «LaMarotte» mit Weihnachtsmärchen und Liedern von spanischen Oliven, kubanischen Nationalhelden und amerikanischen Kriegstreibern bis zum Hibedi-Hop und den Beatles. Gewusst, dass Fidel Castro vom Egelsee kommt und spanische Oliven zuweilen ins Auge gehen können? Die «LaMarotte»-Besuchenden vom vergangenen Donnerstagabend wissen es. Und ihnen ist spätestens seither auch bekannt, dass auch die Hexe Gundula ein weiches Herz hat und es deshalb nicht schafft, mit ihrer Bosheit das Weihnachtsfest zu ruinieren. Geläutert und begeistert wird das voll besetzte Affoltemer Kellertheater von Tomazobi, dem Trio der Erkenntnis, den rotzfrechen Berner Troubadouros, die auf ihrer Weihnachtstour im Bezirkshauptort Halt machen.
Mike Shivas Vision zum Ziel
und Obi tingeln dabei musizierend und schauspielernd durch die Welt, bleiben an Minaretten hängen, wobei sie ihrer Weihnachtsgeschenke verlustig werden, und kämpfen gegen Krokodile und Fledermaus-Geschwader. Die Drei rappeln sich aber jeweils wieder auf und machen sich weiter auf die Suche nach den verschollenen Geschenken. Schliesslich führt sie eine Vision von Mike Shiva – «Hare Shiva, hare Shiva…» – zur Eishexe ins verschneite Himalaja-Gebirge, wo sich die Geschichte zum dramaturgischen und dramatischen Höhepunkt steigert. «Ende gut, alles gut», heisst es zum Schluss der Geschichte selbstredend, womit die Stimmung des Marotte-Auditoriums ordentlich warm gelaufen ist und nun so richtig glimmt. Man will logischerweise mehr – mehr an Musik, Spass und bester Unterhaltung.
Mit Affoltemer Unterstützung Tja, und dann kommt nach einer kurzen Umbaupause dann auch das, wofür Tomazobi schweizweit bestens bekannt geworden sind: Das Liederli-
che. Urschweizerischer Jodel geht da in kubanische Salsa-Rhythmen über, lässt zwischendurch einen KetchupSong zu, um geradewegs zu Mani Matter zu wechseln. Und damit werden für Tobi, Matze und Obi, die von ihrem «singenden Büro» Nick am EBass und dem Affoltemer Schlagzeuger Roli Elmer musikalisch unterstützt sind, «Hemmige» zu jenen Oliven, die zuweilen eben auch ins Auge gehen können. Klar, die Politik kriegt auch ihr Fett weg – und auch dieses ist musikalisch prächtig interpretiert – sei es mit amerikanischem Country oder mit helvetischem Jodelgut. Und dann gibt es da im Tomazobi-Programm ja auch noch Hibedi-Hop, Blues, afrikanische Volksmusik und und und. Herzhafte Lacher und viel Applaus sind der wohl verdiente Lohn, Zugaben die logische Folge. Und dazu packen Tobi, Matze und Obi die ganz Grossen aus: Das troubadourisch interpretierte Beatles-Medley versetzt nach Liverpool, in den Cavern. Die Ambiance stimmt, die Stimmung genauso und das frenetisch applaudierende Publikum setzt das Tüpfelchen aufs i.
Die drei Berner «rocken» das «LaMarotte». Aufgewärmt wird das Publikum dazu vorerst mit einem fantasievollen Weihnachtsmärchen, das Klischees ebenso entlarvt, wie es die böse Hexe Gundula im wahrsten Sinne des Wortes entzaubert und charmant dahin schmelzen lässt. Die heiligen drei Los Troubadouros Bernese: Tobi, Matze und Obi (vorne im Bild) begeisterten, verstärkt durch den Guerilla-TroubaAffoltemer Schlagzeuger Roli Elmer (hinten links) und Bassist Nick Werren, das Publikum im douros Tobi, Matze «LaMarotte». (Bild zvg.)
Am Silvesterabend bleiben die Kinos geschlossen SEEHOF 1 041 726 10 01 ZUG
3. Woche/Reduz. Eintrittspr. Tägl. 14.30 h D gespr., ab 6, in Begl. ab 3 J.
ALVIN UND DIE CHIPMUNKS 3: CHIPBRUCH Mi 12.12 h F/d, 90 Min. Von Jean-Luc und Pierre Dardenne 4. Woche! Do/Fr/So/Mo 17 h, D gespr. NEW YEAR’S EVE Ab 10, in Begl. ab 7 J. Von Garry Marshall, mit Til Schweiger uva. Letzte Tage! Di/Mi 18 h CARNAGE E/d/f, ab 14/11 J. Von Roman Polanski, mit Kate Winslet uva. 3. Woche! Do/Fr/So 20.15 h (D) Mo/Di/Mi 20.15 h (E/d/f) Ab 14, in Begl. ab 11 J. Lunch-Kino/CH-Vorpremiere!
Do/So 17.30 h, Di 18 h D gespr., ab 12, in Begl. ab 9 J.
RUBBELDIEKATZ Von Detlev Buck, mit Alexandra Maria Lara uva. 2. Woche! Fr/Mo/Mi 17.30 h THE HELP E/d/f, ab 12/9 J. Von Tate Taylor, mit Jessica Chastain uva. CH-Voprpremiere! So/Mo 20.30 h DRIVE E/d/f, ab 16/13 J. Von Nicolas Winding Refn, mit Ryan Gosling uva. 2. Woche! Tägl. 14.30 (D), Do/Fr/Di/Mi 20.30 h, E/d/f Ab 14, in Begl. ab 11 J.
SHERLOCK HOLMES 2: A GAME OF SHADOWS Von Guy Ritchie, mit Robert Downey Jr. uva.
5. Woche/Letzte Tage/Reduz.Eintrittspr.! Do/Fr/So/Mo 14.30 h DIE KINDER VOM NAPF Dialekt, ab 7/4 J. Von Alice Schmid CH-Premiere! Fr/Mo 17 h, Mi 18 h POULET AUX PRUNES F/d ab 12/9 J. Von Marjane Satrapi, mit Mathieu Amalric uva. CH-Premiere! Do/So 17 h, Di 18 h F/d ab 12/9 J.
LES NEIGES DE KILIMANDJARO Von Robert Guédiguian, mit Jean-Pierre Darroussin uva. 2. Woche! Ausser Sa tägl. 20.15 h THE IDES OF MARCH E/d/f, ab 12/9 J. Von und mit George Clooney 4 Golden Globes Nominationen, inkl. «Bester Film»
Lux DVD-Verleih: Mo–Fr, 19.30–21.30 h, Sa, 14.00–22.00, So, 14.00–21.30 h 4. Woche/Reduz. Eintrittspr./3D-Projektion! D gespr., tägl. 14.30 h, ab 8, in Begl. ab 5 J.
DER GESTIEFELTE KATER (3D) CH-Premiere/3D-Projektion! Do/Fr/So 17 h D gespr., ab 13, in Begl. ab 10 J.
DARKEST HOUR (3D) Vion Chris Gorak, mit Emile Hirsch uva. 3. Woche! Mo/Di/Mi 17 h D gespr., ab 14, in Begl. ab 11 J.
MISSION: IMPOSSIBLE 4 Von Brad Bird, mit Tom Cruise uva. 2. Woche! Ausser Sa tägl. 20.15 h D gespr., ab 14, in Begl. ab 11 J.
Von einer Wellness-Oase und einem verdursteten Wanderer Aus dem Kaffeesatz gelesen: Was im Jahr 2021 im Säuliamt Schlagzeilen machen wird An die Leserinnen und Leser des «Anzeigers»
Sehr geehrte Damen und Herren Wenn übermorgen das neue Jahr beginnt, werden vermutlich nicht wenige von Ihnen mit guten Vorsätzen in das kommende Jahr starten. Einige werden die Zigaretten fortschmeissen, andere sich vornehmen, mehr Sport zu treiben. Und einige wenige wirklich heldenhafte Menschen werden vielleicht sogar sich selber versprechen, in den kommenden 365 Tagen ihre Vorsätze auch tatsächlich einzuhalten. Wenn Sie sich nicht gerade vorgenommen haben, die Welt zu retten, das Ozonloch zu flicken oder sogar den Offroader zu verkaufen, habe Sie eine reelle Chance, mindestens in einem kleinen Teilbereich einige Wochen ein guter Mensch zu sein. Beginnen Sie mit kleineren Projekten und steigern Sie sich dann allmählich. Ich möchte Ihnen Mut zusprechen, denn ich versichere Ihnen, dass es tatsächlich ohne grössere Bemühungen funktioniert, ein besserer Mensch zu werden. Persönlich schaffe ich das schon seit einigen Jahren ohne grosse Anstrengungen. Meine Feinde zu lieben macht mir mittlerweile Spass. Ich trinke seit langer Zeit keinen Tropfen Alkohol und esse kein Fleisch mehr. Zudem spende ich einen Zehntel meines Einkommens bedürftigen Menschen. So leistete ich Ende dieses Jahres einen beträchtlichen Obolus an notleidende und randständige Personen wie Marcel Ospel, Bruno Zuppiger und an den Rentner Moritz Leuenberger. Nächstes Jahr allerdings wird die ganze Angelegenheit ein bisschen schwieriger, habe ich mir doch felsenfest vorgenommen nicht mehr zu lügen. Ich wünsche Ihnen viel Durchhaltevermögen bei Ihren Silvestervorsätzen und natürlich ein glückliches und gesundes neues Jahr. Freundliche Grüsse Martin Mullis
An der Schwelle eines neuen Jahres blicken wir voraus und lesen aus dem Kaffeesatz. Das Jahr 2021 im Säuliamt. Affoltern/Obfelden. Die Autobahnraststätte kommt auch in diesem Jahr umsatzmässig nicht vom Fleck. Verwaltungsratspräsident Karl Schroeder muss an der Generalversammlung erneut eine Verlustrechnung erklären. «Uns fehlt auf der Autobahn der NordSüd-Verkehr» – eine Aussage, die an der GV ihr 10-jähriges Jubiläum feiert. Der Verwaltungsrat rechnet mit Unmutsbekundungen aus dem Kreis der Aktionäre und wartet deshalb mit einem spektakulären Antrag auf: Schliessung der Raststätte und Einrichtung einer Wellness-Oase nach Vorbild des Alpamare. Die 210 anwesenden Aktionäre stimmen grossmehrheitlich zu, wenngleich einer am Apéro nach der GV sagt: «Der Betrieb eines Bordells wäre wohl noch einträglicher.» Stallikon/Zürich. Der Entscheid des europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte steht zwar noch aus, aber nach dem Bundesgerichtsurteil sieht Uto-Kulm-Hotelier Giusep Fry seine Felle davonschwimmen: Er muss die illegal erstellten Bauten definitiv abbrechen. Wie der Tages-Anzeiger von Pro-Üetliberg-Präsidentin Margrith Gysel exklusiv erfahren hat, hat Fry die auch auf Rückbau spezialisierte Agir AG mit den Arbeiten beauftragt. Maschwanden. Über 30 Jahre nach dem Spalthammerschlag auf dem Dach eines Wagenschopfs liefert die kleinste Ämtler Gemeinde wieder einmal überregionale Schlagzeilen. «Wanderer verdurstet», steht da in fetten Lettern in der Boulevardzeitung. Der völlig entkräftete Mann suchte bei grosser Sommerhitze verzweifelt ein Restaurant. Affoltern. Eclat auch an der Delegiertenversammlung des Spitalzweckverbandes: Nachdem die GemeindeDelegierten den von der Betriebskommission eingebrachten Antrag für die Beschaffung eines Büchergestells im Ärztezimmer mit 14:0 Stimmen ablehnten, kam es zu tumultartigen Szenen. Nur das beherzte Eingreifen des Spitaldirektors, ein ehemaliger Zehn-
kämpfer, verhinderte Schlimmeres. Affoltern. «Begegnungszone wird zur Kampfzone», lautet die aktuelle Schlagzeile. 10 Jahre nach Eröffnung der Affoltemer Begegnungszone wird der Lärm durch Eröffnung neuer Lokale für Anwohner immer unerträglicher. Innerhalb eines Monats musste die Gemeindepolizei nach Mitternacht wegen mehr als 150 Klagen ausrücken. «Auf politischem Weg sind keine wirksamen Massnahmen möglich», gesteht Gemeindepräsidentin Heidi Fraefel ein. Deshalb hat sich die Behörde zu einer unkonventionellen Massnahme durchgerungen: Abgabe vom Pamir-Gehörschutz an die Anwohnerinnen und Anwohner. Weil für sie auch der Autoverkehr ein latentes Problem darstellt, verlangen die Grünen mit einer neuen Initiative den Rückbau der Oberen Bahnhofstrasse zum (ungeteerten) Fussweg. Kappel. Sie versuchte es in Wettswil und in Obfelden, scheiterte aber vor exakt zehn Jahren. Nun versucht es die Migros in Kappel und will dort einen Ortsversorgungsladen mit einer Verkaufsfläche von 3000 Quadratmetern errichten. «Das Bedürfnis ist aufgrund unserer Studien mehr als ausgewiesen», behauptet der für die Expansion zuständige Migros-Vertreter Heinz Fankhauser. In der Gemeinde regt sich aber heftiger Widerstand, zumal die Solidarität mit den Denner-Betreibern gross ist. Und Gemeindepräsident Kurt Bär bringt noch ein anderes Argument gegen das Grossprojekt ein: «Unsere Golfplatz-Benutzer sind keine Migros-Kunden.»
Keine Raststätte, aber eine Wellness-Oase am Autobahnanschluss? (Archiv)
Stark frequentierte Obere Bahnhofstrasse in Affoltern: Gehörschutz nötig?
Was 2021 ausserdem Schlagzeilen macht Affoltern/Wettswil. «Wir treten 2023 nochmals an», bekräftigen die beiden Ämtler SVP-Nationalräte Toni Bortoluzzi (74) und Hans Kaufmann (73). Sie erhalten Sukkurs von Christoph Blocher (81), der sich im Herrliberger Altersheim wohlfühlt. «Das sind zwee gueti Manne», lässt er sich in der NZZ zitieren. Stallikon. «Trialfahrer überfährt Kreisforstmeister». Knonau. «Frühläuten von 6 auf 11 Uhr verschoben». (-ter.)
Trialfahrer versus Förster?
Spätläuten in Knonau?
Perversionen, Mord und korrupte Politiker «Lolitalk» – ein Roman von René Wicki
bauernregel «Ists zu Silvester hell und klar, steht vor der Tür das neue Jahr.»
René Wicki, der ehemalige Luzerner Stadtpolizist, jetzt Pharmaberater und Krimiautor, schreibt nach eigenen Aussagen «keine schönen Krimis». Er verlegt seine Bücher im eigens von ihm gegründeten Verlag. «Lolitalk» ist bereits sein zweiter Roman und erst kürzlich erschienen. Der kartonierte Einband des Buches symbolisiert irgendwie die Handlung des Romans. Adrett und solide geschrieben, aber nicht wirklich grosse Literatur. Das Geschehen Cover des neuen Wicki-Romans «Lolitalk». (Bilder mm/-ter.)
spielt in Deutschland und schildert die Jagd nach Pädophilen. Zusammen mit verdeckten Ermittlern und Beamten des Bundeskriminalamtes, operieren Mitglieder einer Art zivilen Bürgerwehr gegen die Verbrecher. Etwas kliAutor René Wicki. scheehaft sind Persönlichkeiten aus der Politszene und korrupte Beamte, ebenfalls in die dreckigen Machenschaften verstrickt. Auf 244 Seiten verteilt, liest sich die Geschichte trotz einigen langfädigen und etwas umständlichen geschilderten Abschnitten spannend. Ein Krimi; perfekt für unterwegs, zum Abschalten und Entspannen. (mm) «Lolitalk» resa-verlag ISBN 978-3-9523910-1-3
ALLENWINDEN Marokkanische Spezialitäten – Gutbürgerliche Küche Planen Sie ein Geschäftsessen, einen Geburtstag oder eine Hochzeit etc.? Wir helfen Ihnen gerne weiter.
Silvesterabend 2011 Geniessen Sie unser Sieben-Gänge-Menü Eine Kombination aus orientalischer, asiatischer und mediterraner Küche, und zwischen den kulinarischen Köstlichkeiten verzaubert Sie unsere preisgekrönte Bauchtänzerin aus 1001 Nacht. Auf Wunsch bringen wir unsere Gäste auch wieder sicher nach Hause (Region Zug und Säuliamt). Reservierung erforderlich: Tel. 041 710 15 35 www.doerfli-douar.ch doerfli-douar@bluewin.ch
Neujahrsblatt 2012 Die Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirkes Affoltern lädt Sie herzlich ein zum
Neujahrsapéro am Montag, 2. Januar 2012, 16 bis 17.30 Uhr, im Mehrzweckraum des Spitals Affoltern Haus Rigi, Eingang Melchior-Hirzel-Weg 40 Das Neujahrsblatt 2012 beleuchtet die industrielle Entwicklung im Knonauer Amt, eine Epoche im 19. Jahrhundert, die unsere Region stark prägte. Das Redaktionsteam hat Besonderheiten aus jener Zeit aufgespürt und zeigt im neuen Heft spannende lokale Zusammenhänge auf. Am 2. Januar stellen wir Ihnen gerne das Neujahrsblatt 2012 vor. Wir wünschen Ihnen zum Jahreswechsel alles Gute und freuen uns auf Ihren Besuch. GGA Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirkes Affoltern
Offene Türe am Freitag, 6. Januar 2012 Sie sind herzlich eingeladen von 14.00 bis ca. 20.00 Uhr bei mir in der Praxis an der Zeughausstrasse 13 hereinzuschauen. Sie erhalten Informationen über einen Herzfunktionstest, der nur 7 Minuten dauert, der aber sehr viele Informationen über Ihren Gesundheitszustand anzeigt.
Vision gesundes Herz Hier können Sie speziell ihr Herz testen lassen! Funktion, Anpassungsreserven und Stressbelastung
Es gibt 3-Königs-Kuchen – Sie können einen Herz-Check gewinnen! (Es hät so lang s’hät – jede König gwünnt) Ich freue mich über Ihr Interesse und auf Ihren Besuch! Sich zu informieren und vorbeizuschauen lohnt sich auf alle Fälle – kleines Geschenk zum Mitnehmen!
gsund und zwäg gmbh – marianne schumacher Zeughausstrasse 13, 8910 Affoltern am Albis Termine nach Vereinbarung Telefon 044 761 31 63
Wir gehen en www.sonnental.ch Tel. 044 76 70 118 Über d’Gass: Chinoise- & Bourguignonne-Saucen Freitag ab 18 Uhr und Silvester OFFEN
THE MAGIC FIVE Bruno Dietrich (Vera Kaa), Mario Capitanio & Peter Enderli (Polo Hofer) und David Brühlmann (An Lár) lassen ihre Favoriten aus 60 Jahren Rockgeschichte aufleben. Mittwoch, 11. Jan., 20.30 Uhr
9 771661391004 -- - Gemeinderat Obfelden: Gegenvorschlag zur «Postareal»-Initiative. &gt; Seite 3 Gelungener Schulsilvester an der Sekundear...

References: Art. 22
 Art. 11
 Art. 3
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