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Timestamp: 2017-06-25 19:11:15+00:00

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UrhWahrnG | Gesetz über die Wahrnehmung von Urheberrechten und verwand
vom 9. September 1965 (BGBl. I S. 1294), das zuletzt durch Artikel 218 der Verordnung vom 31. August 2015 (BGBl. I S. 1474) geändert worden ist
§ 1 UrhWahrnG§ 1 Erlaubnispflicht
§ 1 Abs. 1 Satz 1 UrhWahrnG(1) Wer Nutzungsrechte, Einwilligungsrechte oder Vergütungsansprüche, die sich aus dem Urheberrechtsgesetz vom 9. September 1965 (Bundesgesetzbl. I S. 1273) ergeben, für Rechnung mehrerer Urheber oder Inhaber verwandter Schutzrechte zur gemeinsamen Auswertung wahrnimmt, bedarf dazu der Erlaubnis, gleichviel, ob die Wahrnehmung in eigenem oder fremdem Namen erfolgt.§ 1 Abs. 2 Satz 1 UrhWahrnG(2) Absatz 1 ist auf die gelegentliche oder kurzfristige Wahrnehmung der bezeichneten Rechte und Ansprüche nicht anzuwenden.§ 1 Abs. 3 Satz 1 UrhWahrnG(3) 1Wer ohne die nach Absatz 1 erforderliche Erlaubnis tätig wird, kann die ihm zur Wahrnehmung anvertrauten Rechte oder Ansprüche nicht geltend machen.§ 1 Abs. 3 Satz 2 UrhWahrnG2Ihm steht das Antragsrecht nach § 109 des Urheberrechtsgesetzes nicht zu.§ 1 Abs. 4 Satz 1 UrhWahrnG(4) Übt eine juristische Person oder eine Personengemeinschaft die in Absatz 1 bezeichnete Tätigkeit aus, so ist sie Verwertungsgesellschaft im Sinne dieses Gesetzes.§ 1 Abs. 4 Satz 2 UrhWahrnGÜbt eine einzelne natürliche Person die in Absatz 1 bezeichnete Tätigkeit aus, so sind auf sie die in diesem Gesetz für Verwertungsgesellschaften getroffenen Bestimmungen sinngemäß anzuwenden.§ 2 UrhWahrnG§ 2 Erteilung der Erlaubnis
§ 2 Satz 1 UrhWahrnG1Die Erlaubnis wird auf schriftlichen Antrag von der Aufsichtsbehörde (§ 18 Abs. 1) erteilt.§ 2 Satz 2 UrhWahrnG2Dem Antrag sind beizufügen: § 2 Satz 2 Nr. 1 UrhWahrnG1.die Satzung der Verwertungsgesellschaft,
§ 2 Satz 2 Nr. 2 UrhWahrnG2.Angaben über Namen, Anschrift und Staatsangehörigkeit der nach Gesetz oder Satzung zur Vertretung der Verwertungsgesellschaft berechtigten Personen,
§ 2 Satz 2 Nr. 3 UrhWahrnG3.eine Erklärung über die Zahl der Personen, welche die Verwertungsgesellschaft mit der Wahrnehmung ihrer Nutzungsrechte, Einwilligungsrechte oder Vergütungsansprüche beauftragt haben, sowie über Zahl und wirtschaftliche Bedeutung der der Verwertungsgesellschaft zur Wahrnehmung anvertrauten Rechte und Ansprüche.§ 3 UrhWahrnG§ 3 Versagung der Erlaubnis
§ 3 Abs. 1 Satz 1 UrhWahrnG(1) Die Erlaubnis darf nur versagt werden, wenn § 3 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 UrhWahrnG1.die Satzung der Verwertungsgesellschaft nicht den Vorschriften dieses Gesetzes entspricht,
§ 3 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 UrhWahrnG2.Tatsachen die Annahme rechtfertigen, daß eine nach Gesetz oder Satzung zur Vertretung der Verwertungsgesellschaft berechtigte Person die für die Ausübung ihrer Tätigkeit erforderliche Zuverlässigkeit nicht besitzt, oder
§ 3 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 UrhWahrnG3.die wirtschaftliche Grundlage der Verwertungsgesellschaft eine wirksame Wahrnehmung der ihr anvertrauten Rechte oder Ansprüche nicht erwarten läßt.§ 3 Abs. 2 Satz 1 UrhWahrnG(2) Die Versagung der Erlaubnis ist zu begründen und der Verwertungsgesellschaft zuzustellen.§ 4 UrhWahrnG§ 4 Widerruf der Erlaubnis
§ 4 Abs. 1 Satz 1 UrhWahrnG(1) Die Erlaubnis ist zu widerrufen, wenn § 4 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 UrhWahrnG1.einer der Versagungsgründe des § 3 Abs. 1 bei Erteilung der Erlaubnis der Aufsichtsbehörde nicht bekannt war oder nachträglich eingetreten ist und dem Mangel nicht innerhalb einer von der Aufsichtsbehörde zu setzenden Frist abgeholfen wird oder
§ 4 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 UrhWahrnG2.die Verwertungsgesellschaft einer der ihr nach diesem Gesetz obliegenden Verpflichtungen trotz Abmahnung durch die Aufsichtsbehörde wiederholt zuwiderhandelt.§ 4 Abs. 2 Satz 1 UrhWahrnG(2) 1Der Widerruf der Erlaubnis ist zu begründen und der Verwertungsgesellschaft zuzustellen.§ 4 Abs. 2 Satz 2 UrhWahrnG2Der Widerruf wird drei Monate, nachdem er unanfechtbar geworden ist, wirksam, wenn darin kein späterer Zeitpunkt festgesetzt ist.§ 5 UrhWahrnG§ 5 Bekanntmachung
§ 5 Satz 1 UrhWahrnGDie Erteilung der Erlaubnis und ein nach § 4 Abs. 2 wirksam gewordener Widerruf sind im Bundesanzeiger bekanntzumachen.§ 6 UrhWahrnG§ 6 Wahrnehmungszwang
§ 6 Abs. 1 Satz 1 UrhWahrnG(1) 1Die Verwertungsgesellschaft ist verpflichtet, die zu ihrem Tätigkeitsbereich gehörenden Rechte und Ansprüche auf Verlangen der Berechtigten zu angemessenen Bedingungen wahrzunehmen, wenn diese Deutsche im Sinne des Grundgesetzes oder Staatsangehörige eines anderen Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines anderen Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum sind oder ihren Wohnsitz im Geltungsbereich dieses Gesetzes haben und eine wirksame Wahrnehmung der Rechte oder Ansprüche anders nicht möglich ist.§ 6 Abs. 1 Satz 2 UrhWahrnG2Ist der Inhaber eines Unternehmens Berechtigter, so gilt die Verpflichtung gegenüber dem Unternehmen mit Sitz in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder in einem Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum.§ 6 Abs. 2 Satz 1 UrhWahrnG(2) 1Zur angemessenen Wahrung der Belange der Berechtigten, die nicht als Mitglieder der Verwertungsgesellschaft aufgenommen werden, ist eine gemeinsame Vertretung zu bilden.§ 6 Abs. 2 Satz 2 UrhWahrnG2Die Satzung der Verwertungsgesellschaft muß Bestimmungen über die Wahl der Vertretung durch die Berechtigten sowie über die Befugnisse der Vertretung enthalten.§ 7 UrhWahrnG§ 7 Verteilung der Einnahmen
§ 7 Satz 1 UrhWahrnG1Die Verwertungsgesellschaft hat die Einnahmen aus ihrer Tätigkeit nach festen Regeln (Verteilungsplan) aufzuteilen, die ein willkürliches Vorgehen bei der Verteilung ausschließen.§ 7 Satz 2 UrhWahrnG2Der Verteilungsplan soll dem Grundsatz entsprechen, daß kulturell bedeutende Werke und Leistungen zu fördern sind.§ 7 Satz 3 UrhWahrnG3Die Grundsätze des Verteilungsplans sind in die Satzung der Verwertungsgesellschaft aufzunehmen.§ 8 UrhWahrnG§ 8 Vorsorge- und Unterstützungseinrichtungen
§ 8 Satz 1 UrhWahrnGDie Verwertungsgesellschaft soll Vorsorge- und Unterstützungseinrichtungen für die Inhaber der von ihr wahrgenommenen Rechte oder Ansprüche einrichten.§ 9 UrhWahrnG§ 9 Rechnungslegung und Prüfung
§ 9 Abs. 1 Satz 1 UrhWahrnG(1) Die Verwertungsgesellschaft hat unverzüglich nach dem Schluß des Geschäftsjahrs für das vergangene Geschäftsjahr die Jahresbilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang (Jahresabschluß) sowie einen Lagebericht aufzustellen.§ 9 Abs. 2 Satz 1 UrhWahrnG(2) 1Der Jahresabschluß ist klar und übersichtlich aufzustellen.§ 9 Abs. 2 Satz 2 UrhWahrnG2Er hat den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung zu entsprechen.§ 9 Abs. 2 Satz 3 UrhWahrnG3Die Jahresbilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung sind im Anhang zu erläutern.§ 9 Abs. 3 Satz 1 UrhWahrnG(3) Im Lagebericht sind der Geschäftsverlauf und die Lage der Verwertungsgesellschaft so darzustellen, daß ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird.§ 9 Abs. 4 Satz 1 UrhWahrnG(4) 1Der Jahresabschluß ist unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts durch einen oder mehrere sachverständige Prüfer (Abschlußprüfer) zu prüfen.§ 9 Abs. 4 Satz 2 UrhWahrnG2Abschlußprüfer können nur Wirtschaftsprüfer oder Wirtschaftsprüfungsgesellschaften sein.§ 9 Abs. 5 Satz 1 UrhWahrnG(5) 1Die Abschlußprüfer haben über das Ergebnis ihrer Prüfung schriftlich zu berichten.§ 9 Abs. 5 Satz 2 UrhWahrnG2Sind nach dem abschließenden Ergebnis ihrer Prüfung keine Einwendungen zu erheben, so haben sie dies durch den folgenden Vermerk zum Jahresabschluß zu bestätigen: § 9 Abs. 5 Satz 2 UrhWahrnGDie Buchführung, der Jahresabschluß und der Lagebericht entsprechen nach meiner (unserer) pflichtmäßigen Prüfung Gesetz und Satzung.§ 9 Abs. 5 Satz 3 UrhWahrnG3Sind Einwendungen zu erheben, so haben die Abschlußprüfer die Bestätigung einzuschränken oder zu versagen.§ 9 Abs. 5 Satz 4 UrhWahrnG4Die Abschlußprüfer haben den Bestätigungsvermerk mit Angabe von Ort und Tag zu unterzeichnen.§ 9 Abs. 6 Satz 1 UrhWahrnG(6) 1Die Verwertungsgesellschaft hat den Jahresabschluß und den Lagebericht spätestens acht Monate nach dem Schluß des Geschäftsjahres im Bundesanzeiger zu veröffentlichen.§ 9 Abs. 6 Satz 2 UrhWahrnG2Dabei ist der volle Wortlaut des Bestätigungsvermerks wiederzugeben.§ 9 Abs. 6 Satz 3 UrhWahrnG3Haben die Abschlußprüfer die Bestätigung versagt, so ist hierauf in einem besonderen Vermerk zum Jahresabschluß hinzuweisen.§ 9 Abs. 7 Satz 1 UrhWahrnG(7) Weitergehende gesetzliche Vorschriften über die Rechnungslegung und Prüfung bleiben unberührt.§ 10 UrhWahrnG§ 10 Auskunftspflicht
§ 10 Satz 1 UrhWahrnGDie Verwertungsgesellschaft ist verpflichtet, jedermann auf schriftliches Verlangen Auskunft darüber zu geben, ob sie Nutzungsrechte an einem bestimmten Werk oder bestimmte Einwilligungsrechte oder Vergütungsansprüche für einen Urheber oder Inhaber eines verwandten Schutzrechts wahrnimmt.§ 11 UrhWahrnG§ 11 Abschlußzwang
§ 11 Abs. 1 Satz 1 UrhWahrnG(1) Die Verwertungsgesellschaft ist verpflichtet, auf Grund der von ihr wahrgenommenen Rechte jedermann auf Verlangen zu angemessenen Bedingungen Nutzungsrechte einzuräumen.§ 11 Abs. 2 Satz 1 UrhWahrnG(2) Kommt eine Einigung über die Höhe der Vergütung für die Einräumung der Nutzungsrechte nicht zustande, so gelten die Nutzungsrechte als eingeräumt, wenn die Vergütung in Höhe des vom Nutzer anerkannten Betrages an die Verwertungsgesellschaft gezahlt und in Höhe der darüber hinausgehenden Forderung der Verwertungsgesellschaft unter Vorbehalt an die Verwertungsgesellschaft gezahlt oder zu ihren Gunsten hinterlegt worden ist.§ 12 UrhWahrnG§ 12 Gesamtverträge
§ 12 Satz 1 UrhWahrnGDie Verwertungsgesellschaft ist verpflichtet, mit Vereinigungen, deren Mitglieder nach dem Urheberrechtsgesetz geschützte Werke oder Leistungen nutzen oder zur Zahlung von Vergütungen nach dem Urheberrechtsgesetz verpflichtet sind, über die von ihr wahrgenommenen Rechte und Ansprüche Gesamtverträge zu angemessenen Bedingungen abzuschließen, es sei denn, daß der Verwertungsgesellschaft der Abschluß eines Gesamtvertrages nicht zuzumuten ist, insbesondere weil die Vereinigung eine zu geringe Mitgliederzahl hat.§ 13 UrhWahrnG§ 13 Tarife
§ 13 Abs. 1 Satz 1 UrhWahrnG(1) 1Die Verwertungsgesellschaft hat Tarife aufzustellen über die Vergütung, die sie auf Grund der von ihr wahrgenommenen Rechte und Ansprüche fordert.§ 13 Abs. 1 Satz 2 UrhWahrnG2Soweit Gesamtverträge abgeschlossen sind, gelten die in diesen Verträgen vereinbarten Vergütungssätze als Tarife.§ 13 Abs. 2 Satz 1 UrhWahrnG(2) Die Verwertungsgesellschaft ist verpflichtet, die Tarife und jede Tarifänderung unverzüglich im Bundesanzeiger zu veröffentlichen.§ 13 Abs. 3 Satz 1 UrhWahrnG(3) 1Berechnungsgrundlage für die Tarife sollen in der Regel die geldwerten Vorteile sein, die durch die Verwertung erzielt werden.§ 13 Abs. 3 Satz 2 UrhWahrnG2Die Tarife können sich auch auf andere Berechnungsgrundlagen stützen, wenn diese ausreichende, mit einem wirtschaftlich vertretbaren Aufwand zu erfassende Anhaltspunkte für die durch die Verwertung erzielten Vorteile ergeben.§ 13 Abs. 3 Satz 3 UrhWahrnG3Bei der Tarifgestaltung ist auf den Anteil der Werknutzung am Gesamtumfang des Verwertungsvorganges angemessen Rücksicht zu nehmen.§ 13 Abs. 3 Satz 4 UrhWahrnG4Die Verwertungsgesellschaft soll bei der Tarifgestaltung und bei der Einziehung der tariflichen Vergütung auf religiöse, kulturelle und soziale Belange der zur Zahlung der Vergütung Verpflichteten einschließlich der Belange der Jugendpflege angemessene Rücksicht nehmen.§ 13 Abs. 4 Satz 1 UrhWahrnG(4) (weggefallen)§ 13a UrhWahrnG§ 13a Tarife für Geräte und Speichermedien; Transparenz
§ 13a Abs. 1 Satz 1 UrhWahrnG(1) 1Die Höhe der Vergütung für Geräte und Speichermedien bestimmt sich nach § 54a des Urheberrechtsgesetzes.§ 13a Abs. 1 Satz 2 UrhWahrnG2Vor Aufstellung der Tarife für Geräte und Speichermedien hat die Verwertungsgesellschaft mit den Verbänden der betroffenen Hersteller über die angemessene Vergütungshöhe und den Abschluss eines Gesamtvertrages zu verhandeln.§ 13a Abs. 1 Satz 3 UrhWahrnG3Scheitern die Gesamtvertragsverhandlungen, so können Verwertungsgesellschaften in Abweichung von § 13 Tarife über die Vergütung nach § 54a des Urheberrechtsgesetzes erst nach Vorliegen der empirischen Untersuchungen gemäß § 14 Abs. 5a aufstellen.§ 13a Abs. 2 Satz 1 UrhWahrnG(2) Die Verwertungsgesellschaft unterrichtet ihre Partner aus Gesamtverträgen über ihre Einnahmen aus der Pauschalvergütung und deren Verwendung nach Empfängergruppen.§ 13b UrhWahrnG§ 13b Pflichten des Veranstalters
§ 13b Abs. 1 Satz 1 UrhWahrnG(1) Veranstalter von öffentlichen Wiedergaben urheberrechtlich geschützter Werke haben vor der Veranstaltung die Einwilligung der Verwertungsgesellschaft einzuholen, welche die Nutzungsrechte an diesen Werken wahrnimmt.§ 13b Abs. 2 Satz 1 UrhWahrnG(2) 1Nach der Veranstaltung hat der Veranstalter der Verwertungsgesellschaft eine Aufstellung über die bei der Veranstaltung benutzten Werke zu übersenden.§ 13b Abs. 2 Satz 2 UrhWahrnG2Dies gilt nicht für die Wiedergabe eines Werkes mittels Tonträger, für Wiedergaben von Funksendungen eines Werkes und für Veranstaltungen, auf denen in der Regel nicht geschützte oder nur unwesentlich bearbeitete Werke der Musik aufgeführt werden.§ 13b Abs. 3 Satz 1 UrhWahrnG(3) Soweit für die Verteilung von Einnahmen aus der Wahrnehmung von Rechten zur Wiedergabe von Funksendungen Auskünfte der Sendeunternehmen erforderlich sind, die die Funksendungen veranstaltet haben, sind diese Sendeunternehmen verpflichtet, der Verwertungsgesellschaft die Auskünfte gegen Erstattung der Unkosten zu erteilen.§ 13c UrhWahrnG§ 13c Vermutung der Sachbefugnis, Außenseiter bei Kabelweitersendung
§ 13c Abs. 1 Satz 1 UrhWahrnG(1) Macht die Verwertungsgesellschaft einen Auskunftsanspruch geltend, der nur durch eine Verwertungsgesellschaft geltend gemacht werden kann, so wird vermutet, daß sie die Rechte aller Berechtigten wahrnimmt.§ 13c Abs. 2 Satz 1 UrhWahrnG(2) 1Macht die Verwertungsgesellschaft einen Vergütungsanspruch nach §§ 27, 54 Abs. 1, § 54c Abs. 1, § 77 Abs. 2, § 85 Abs. 4, § 94 Abs. 4 oder § 137l Abs. 5 des Urheberrechtsgesetzes geltend, so wird vermutet, daß sie die Rechte aller Berechtigten wahrnimmt.§ 13c Abs. 2 Satz 2 UrhWahrnG2Sind mehr als eine Verwertungsgesellschaft zur Geltendmachung des Anspruchs berechtigt, so gilt die Vermutung nur, wenn der Anspruch von allen berechtigten Verwertungsgesellschaften gemeinsam geltend gemacht wird.§ 13c Abs. 2 Satz 3 UrhWahrnG3Soweit die Verwertungsgesellschaft Zahlungen auch für die Berechtigten erhält, deren Rechte sie nicht wahrnimmt, hat sie den zur Zahlung Verpflichteten von den Vergütungsansprüchen dieser Berechtigten freizustellen.§ 13c Abs. 3 Satz 1 UrhWahrnG(3) 1Hat ein Rechtsinhaber die Wahrnehmung seines Rechts der Kabelweitersendung im Sinne des § 20b Abs. 1 Satz 1 des Urheberrechtsgesetzes keiner Verwertungsgesellschaft übertragen, so gilt die Verwertungsgesellschaft, die Rechte dieser Art wahrnimmt, als berechtigt, seine Rechte wahrzunehmen.§ 13c Abs. 3 Satz 2 UrhWahrnG2Kommen dafür mehrere Verwertungsgesellschaften in Betracht, so gelten sie gemeinsam als berechtigt; wählt der Rechtsinhaber eine von ihnen aus, so gilt nur diese als berechtigt.§ 13c Abs. 3 Satz 3 UrhWahrnG3Die Sätze 1 und 2 gelten nicht für Rechte, die das Sendeunternehmen innehat, dessen Sendung weitergesendet wird.§ 13c Abs. 4 Satz 1 UrhWahrnG(4) 1Hat die Verwertungsgesellschaft, die nach Absatz 3 als berechtigt gilt, eine Vereinbarung über die Kabelweitersendung getroffen, so hat der Rechtsinhaber im Verhältnis zu dieser Verwertungsgesellschaft die gleichen Rechte und Pflichten, wie wenn er ihr seine Rechte zur Wahrnehmung übertragen hätte.§ 13c Abs. 4 Satz 2 UrhWahrnG2Seine Ansprüche verjähren in drei Jahren von dem Zeitpunkt an, in dem die Verwertungsgesellschaft satzungsgemäß die Abrechnung der Kabelweitersendung vorzunehmen hat; die Verwertungsgesellschaft kann ihm eine Verkürzung durch Meldefristen oder auf ähnliche Weise nicht entgegenhalten.§ 13d UrhWahrnG§ 13d Vergriffene Werke
§ 13d Abs. 1 Satz 1 UrhWahrnG(1) Es wird vermutet, dass eine Verwertungsgesellschaft, die Rechte der Vervielfältigung (§ 16 des Urheberrechtsgesetzes) und der öffentlichen Zugänglichmachung (§ 19a des Urheberrechtsgesetzes) an vergriffenen Werken wahrnimmt, berechtigt ist, für ihren Tätigkeitsbereich Dritten diese Rechte auch an Werken derjenigen Rechtsinhaber einzuräumen, die die Verwertungsgesellschaft nicht mit der Wahrnehmung ihrer Rechte beauftragt haben, wenn § 13d Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 UrhWahrnG1.es sich um vergriffene Werke handelt, die vor dem 1. Januar 1966 in Büchern, Fachzeitschriften, Zeitungen, Zeitschriften oder in anderen Schriften veröffentlicht wurden,
§ 13d Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 UrhWahrnG2.sich die Werke im Bestand von öffentlich zugänglichen Bibliotheken, Bildungseinrichtungen, Museen, Archiven und von im Bereich des Film- oder Tonerbes tätigen Einrichtungen befinden,
§ 13d Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 UrhWahrnG3.die Vervielfältigung und die öffentliche Zugänglichmachung nicht gewerblichen Zwecken dient,
§ 13d Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 UrhWahrnG4.die Werke auf Antrag der Verwertungsgesellschaft in das Register vergriffener Werke (§ 13e) eingetragen worden sind und
§ 13d Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 UrhWahrnG5.die Rechtsinhaber nicht innerhalb von sechs Wochen nach Bekanntmachung der Eintragung gegenüber dem Register ihren Widerspruch gegen die beabsichtigte Wahrnehmung ihrer Rechte durch die Verwertungsgesellschaft erklärt haben.§ 13d Abs. 2 Satz 1 UrhWahrnG(2) Rechtsinhaber können der Wahrnehmung ihrer Rechte durch die Verwertungsgesellschaft jederzeit widersprechen.§ 13d Abs. 3 Satz 1 UrhWahrnG(3) Nimmt mehr als eine Verwertungsgesellschaft die Rechte gemäß Absatz 1 wahr, so gilt die Vermutung nach Absatz 1 nur, wenn die Rechte von allen Verwertungsgesellschaften gemeinsam wahrgenommen werden.§ 13d Abs. 4 Satz 1 UrhWahrnG(4) 1Soweit die Verwertungsgesellschaft Zahlungen auch für Rechtsinhaber erhält, die die Verwertungsgesellschaft nicht mit der Wahrnehmung ihrer Rechte beauftragt haben, hat sie den zur Zahlung Verpflichteten von Ansprüchen dieser Rechtsinhaber freizustellen.§ 13d Abs. 4 Satz 2 UrhWahrnG2Wird vermutet, dass eine Verwertungsgesellschaft nach den Absätzen 1 und 2 zur Rechtewahrnehmung berechtigt ist, so hat ein Rechtsinhaber im Verhältnis zur Verwertungsgesellschaft die gleichen Rechte und Pflichten wie bei einer Übertragung der Rechte zur Wahrnehmung.§ 13e UrhWahrnG§ 13e Register vergriffener Werke
§ 13e Abs. 1 Satz 1 UrhWahrnG(1) 1Das Register vergriffener Werke wird beim Deutschen Patent- und Markenamt geführt.§ 13e Abs. 1 Satz 2 UrhWahrnG2Das Register enthält die folgenden Angaben: § 13e Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 UrhWahrnG1.Titel des Werkes,
§ 13e Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 UrhWahrnG2.Bezeichnung des Urhebers,
§ 13e Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 UrhWahrnG3.Verlag, von dem das Werk veröffentlicht worden ist,
§ 13e Abs. 1 Satz 2 Nr. 4 UrhWahrnG4.Datum der Veröffentlichung des Werkes,
§ 13e Abs. 1 Satz 2 Nr. 5 UrhWahrnG5.Bezeichnung der Verwertungsgesellschaft, die den Antrag nach § 13d Absatz 1 Nummer 4 gestellt hat, und
§ 13e Abs. 1 Satz 2 Nr. 6 UrhWahrnG6.Angabe, ob der Rechtsinhaber der Wahrnehmung seiner Rechte durch die Verwertungsgesellschaft widersprochen hat.§ 13e Abs. 2 Satz 1 UrhWahrnG(2) 1Das Deutsche Patent- und Markenamt bewirkt die Eintragungen, ohne die Berechtigung des Antragstellers oder die Richtigkeit der zur Eintragung angemeldeten Tatsachen zu prüfen.§ 13e Abs. 2 Satz 2 UrhWahrnG2Die Kosten für die Eintragung sind im Voraus zu entrichten.§ 13e Abs. 3 Satz 1 UrhWahrnG(3) Die Eintragungen werden auf der Internetseite des Deutschen Patent- und Markenamtes www.dpma.de bekannt gemacht.§ 13e Abs. 4 Satz 1 UrhWahrnG(4) Die Einsicht in das Register steht jeder Person über die Internetseite des Deutschen Patent- und Markenamtes www.dpma.de frei.§ 13e Abs. 5 Satz 1 UrhWahrnG(5) Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung ohne Zustimmung des Bundesrates § 13e Abs. 5 Satz 1 Nr. 1 UrhWahrnG1.Bestimmungen über die Form des Antrags auf Eintragung in das Register sowie über die Führung des Registers zu erlassen,
§ 13e Abs. 5 Satz 1 Nr. 2 UrhWahrnG2.zur Deckung der Verwaltungskosten die Erhebung von Kosten (Gebühren und Auslagen) für die Eintragung anzuordnen sowie Bestimmungen über den Kostenschuldner, die Fälligkeit von Kosten, die Kostenvorschusspflicht, über Kostenbefreiungen, über die Verjährung, das Kostenfestsetzungsverfahren und die Rechtsbehelfe gegen die Kostenfestsetzung zu treffen.§ 14 UrhWahrnG§ 14 Schiedsstelle
§ 14 Abs. 1 Satz 1 UrhWahrnG(1) Die Schiedsstelle kann von jedem Beteiligten angerufen werden bei Streitfällen, § 14 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 UrhWahrnG1.an denen eine Verwertungsgesellschaft beteiligt ist, wenn sie
§ 14 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 lit. a UrhWahrnGa)die Nutzung von Werken oder Leistungen, die nach dem Urheberrechtsgesetz geschützt sind,
§ 14 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 lit. b UrhWahrnGb)die Vergütungspflicht nach § 54 oder § 54c des Urheberrechtsgesetzes oder
§ 14 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 lit. c UrhWahrnGc)den Abschluß oder die Änderung eines Gesamtvertrages
§ 14 Abs. 1 Satz 1 UrhWahrnGbetreffen,
§ 14 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 UrhWahrnG2.an denen ein Sendeunternehmen und ein Kabelunternehmen beteiligt sind, wenn sie die Verpflichtung zum Abschluß eines Vertrages über die Kabelweitersendung betreffen.§ 14 Abs. 2 Satz 1 UrhWahrnG(2) 1Die Schiedsstelle wird bei der Aufsichtsbehörde (§ 18 Abs. 1) gebildet.§ 14 Abs. 2 Satz 2 UrhWahrnG2Sie besteht aus dem Vorsitzenden oder seinem Vertreter und zwei Beisitzern.§ 14 Abs. 2 Satz 3 UrhWahrnG3Die Mitglieder der Schiedsstelle müssen die Befähigung zum Richteramt nach dem Deutschen Richtergesetz haben.§ 14 Abs. 2 Satz 4 UrhWahrnG4Sie werden vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz für einen bestimmten Zeitraum, der mindestens ein Jahr beträgt, berufen; Wiederberufung ist zulässig.§ 14 Abs. 3 Satz 1 UrhWahrnG(3) 1Bei der Schiedsstelle können mehrere Kammern gebildet werden.§ 14 Abs. 3 Satz 2 UrhWahrnG2Die Besetzung der Kammern bestimmt sich nach Absatz 2 Satz 2 bis 4.§ 14 Abs. 3 Satz 3 UrhWahrnG3Die Geschäftsverteilung zwischen den Kammern wird durch den Präsidenten des Deutschen Patent- und Markenamts geregelt.§ 14 Abs. 4 Satz 1 UrhWahrnG(4) Die Mitglieder der Schiedsstelle sind nicht an Weisungen gebunden.§ 14 Abs. 5 Satz 1 UrhWahrnG(5) Die Schiedsstelle wird durch schriftlichen Antrag angerufen.§ 14 Abs. 5a Satz 1 UrhWahrnG(5a) Im Verfahren nach Absatz 1 Nr. 1 Buchstabe c hat die Schiedsstelle die nach § 54a Abs. 1 des Urheberrechtsgesetzes maßgebliche Nutzung durch empirische Untersuchungen zu ermitteln.§ 14 Abs. 5b Satz 1 UrhWahrnG(5b) In Streitfällen über die Vergütungspflicht nach § 54 des Urheberrechtsgesetzes erhalten bundesweite Dachorganisationen der mit öffentlichen Mitteln geförderten Verbraucherverbände Gelegenheit zur schriftlichen Stellungnahme.§ 14 Abs. 6 Satz 1 UrhWahrnG(6) 1Die Schiedsstelle hat auf eine gütliche Beilegung des Streitfalls hinzuwirken.§ 14 Abs. 6 Satz 2 UrhWahrnG2Aus einem vor der Schiedsstelle geschlossenen Vergleich findet die Zwangsvollstreckung statt, wenn er unter Angabe des Tages seines Zustandekommens von dem Vorsitzenden und den Parteien unterschrieben ist; § 797a der Zivilprozeßordnung gilt entsprechend.§ 14 Abs. 7 Satz 1 UrhWahrnG(7) Ein Schiedsvertrag über künftige Streitfälle nach Absatz 1 Nr. 1 Buchstabe b ist nichtig, wenn er nicht jedem Beteiligten das Recht einräumt, im Einzelfall statt des Schiedsgerichts die Schiedsstelle anzurufen und eine Entscheidung durch die ordentlichen Gerichte zu verlangen.§ 14 Abs. 8 Satz 1 UrhWahrnG(8) Durch die Anrufung der Schiedsstelle wird die Verjährung in gleicher Weise wie durch Klageerhebung gehemmt.§ 14a UrhWahrnG§ 14a Einigungsvorschlag der Schiedsstelle
§ 14a Abs. 1 Satz 1 UrhWahrnG(1) 1Die Schiedsstelle faßt ihre Beschlüsse mit Stimmenmehrheit.§ 14a Abs. 1 Satz 2 UrhWahrnG2§ 196 Abs. 2 des Gerichtsverfassungsgesetzes ist anzuwenden.§ 14a Abs. 2 Satz 1 UrhWahrnG(2) 1Die Schiedsstelle hat den Beteiligten innerhalb eines Jahres nach Anrufung einen Einigungsvorschlag zu machen.§ 14a Abs. 2 Satz 2 UrhWahrnG2Nach Ablauf dieses Zeitraums kann das Verfahren vor der Schiedsstelle mit Zustimmung aller Beteiligten für jeweils ein halbes Jahr fortgesetzt werden.§ 14a Abs. 2 Satz 3 UrhWahrnG3Der Einigungsvorschlag ist zu begründen und von sämtlichen für den Streitfall zuständigen Mitgliedern der Schiedsstelle zu unterschreiben.§ 14a Abs. 2 Satz 4 UrhWahrnG4Auf die Möglichkeit des Widerspruchs und auf die Folgen bei Versäumung der Widerspruchsfrist ist in dem Einigungsvorschlag hinzuweisen.§ 14a Abs. 2 Satz 5 UrhWahrnG5Der Einigungsvorschlag ist den Parteien zuzustellen.§ 14a Abs. 3 Satz 1 UrhWahrnG(3) 1Der Einigungsvorschlag gilt als angenommen und eine dem Inhalt des Vorschlags entsprechende Vereinbarung als zustande gekommen, wenn nicht innerhalb eines Monats nach Zustellung des Vorschlags ein schriftlicher Widerspruch bei der Schiedsstelle eingeht.§ 14a Abs. 3 Satz 2 UrhWahrnG2Betrifft der Streitfall die Einräumung oder Übertragung von Nutzungsrechten der Kabelweitersendung, beträgt die Frist drei Monate.§ 14a Abs. 4 Satz 1 UrhWahrnG(4) Aus dem angenommenen Einigungsvorschlag findet die Zwangsvollstreckung statt; § 797a der Zivilprozeßordnung gilt entsprechend.§ 14b UrhWahrnG§ 14b Beschränkung des Einigungsvorschlags, Absehen vom Einigungsvorschlag
§ 14b Abs. 1 Satz 1 UrhWahrnG(1) Ist bei Streitfällen nach § 14 Abs. 1 Nr. 1 Buchstabe a die Anwendbarkeit oder die Angemessenheit eines Tarifs (§ 13) bestritten und ist der Sachverhalt auch im übrigen streitig, so kann sich die Schiedsstelle in ihrem Einigungsvorschlag auf eine Stellungnahme zur Anwendbarkeit oder Angemessenheit des Tarifs beschränken.§ 14b Abs. 2 Satz 1 UrhWahrnG(2) Sind bei Streitfällen nach § 14 Abs. 1 Nr. 1 Buchstabe a die Anwendbarkeit und die Angemessenheit eines Tarifs nicht im Streit, so kann die Schiedsstelle von einem Einigungsvorschlag absehen.§ 14c UrhWahrnG§ 14c Streitfälle über Gesamtverträge
§ 14c Abs. 1 Satz 1 UrhWahrnG(1) 1Bei Streitfällen nach § 14 Abs. 1 Nr. 1 Buchstabe c enthält der Einigungsvorschlag den Inhalt des Gesamtvertrags.§ 14c Abs. 1 Satz 2 UrhWahrnG2Die Schiedsstelle kann einen Gesamtvertrag nur mit Wirkung vom 1. Januar des Jahres vorschlagen, in dem der Antrag gestellt wird.§ 14c Abs. 2 Satz 1 UrhWahrnG(2) 1Auf Antrag eines Beteiligten kann die Schiedsstelle einen Vorschlag für eine einstweilige Regelung machen.§ 14c Abs. 2 Satz 2 UrhWahrnG2§ 14a Abs. 2 Satz 3 bis 5 und Abs. 3 ist anzuwenden.§ 14c Abs. 2 Satz 3 UrhWahrnG3Die einstweilige Regelung gilt, wenn nichts anderes vereinbart wird, bis zum Abschluß des Verfahrens vor der Schiedsstelle.§ 14c Abs. 3 Satz 1 UrhWahrnG(3) 1Die Schiedsstelle hat das Bundeskartellamt über das Verfahren zu unterrichten.§ 14c Abs. 3 Satz 2 UrhWahrnG2Die Bestimmungen in § 90 Abs. 1 Satz 2 und Abs. 2 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen sind mit der Maßgabe entsprechend anzuwenden, daß der Präsident des Bundeskartellamts keinen Angehörigen der Aufsichtsbehörde (§ 18 Abs. 1) zum Vertreter bestellen kann.§ 14d UrhWahrnG§ 14d Streitfälle über Rechte der Kabelweitersendung
§ 14d Satz 1 UrhWahrnGBei Streitfällen nach § 14 Abs. 1 Nr. 2 gilt § 14c entsprechend.§ 14e UrhWahrnG§ 14e Aussetzung
§ 14e Satz 1 UrhWahrnG1Die Schiedsstelle kann Verfahren nach § 14 Abs. 1 Nr. 1 Buchstabe a oder b aussetzen, bis sie in einem anhängigen Verfahren nach § 14 Abs. 1 Nr. 1 Buchstabe c einen Einigungsvorschlag gemacht hat.§ 14e Satz 2 UrhWahrnG2Während der Aussetzung ist die Frist zur Unterbreitung eines Einigungsvorschlages nach § 14a Abs. 2 Satz 1 und § 16 Abs. 1 gehemmt.§ 15 UrhWahrnG§ 15 Verfahren vor der Schiedsstelle
§ 15 Satz 1 UrhWahrnGDas Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung § 15 Satz 1 Nr. 1 UrhWahrnG1.das Verfahren vor der Schiedsstelle zu regeln,
§ 15 Satz 1 Nr. 2 UrhWahrnG2.die näheren Vorschriften über die Entschädigung der Mitglieder der Schiedsstelle für ihre Tätigkeit zu erlassen,
§ 15 Satz 1 Nr. 3 UrhWahrnG3.die für das Verfahren vor der Schiedsstelle von der Aufsichtsbehörde zur Deckung der Verwaltungskosten zu erhebenden Kosten (Gebühren und Auslagen) zu bestimmen; die Gebühren dürfen nicht höher sein als die im Prozeßverfahren erster Instanz zu erhebenden Gebühren,
§ 15 Satz 1 Nr. 4 UrhWahrnG4.Bestimmungen über den Kostenschuldner, die Fälligkeit und die Verjährung von Kosten, die Kostenvorschußpflicht, Kostenbefreiungen, das Kostenfestsetzungsverfahren und die Rechtsbehelfe gegen die Kostenfestsetzung zu treffen.§ 16 UrhWahrnG§ 16 Gerichtliche Geltendmachung
§ 16 Abs. 1 Satz 1 UrhWahrnG(1) Bei Streitfällen nach § 14 Abs. 1 können Ansprüche im Wege der Klage erst geltend gemacht werden, nachdem ein Verfahren vor der Schiedsstelle vorausgegangen ist oder nicht innerhalb des Verfahrenszeitraums nach § 14a Abs. 2 Satz 1 und 2 abgeschlossen wurde.§ 16 Abs. 2 Satz 1 UrhWahrnG(2) 1Dies gilt nicht, wenn bei Streitfällen nach § 14 Abs. 1 Nr. 1 Buchstabe a die Anwendbarkeit und die Angemessenheit des Tarifs nicht bestritten sind.§ 16 Abs. 2 Satz 2 UrhWahrnG2Stellt sich erst im Laufe des Rechtsstreits heraus, daß die Anwendbarkeit oder die Angemessenheit des Tarifs im Streit ist, setzt das Gericht den Rechtsstreit aus, um den Parteien die Anrufung der Schiedsstelle zu ermöglichen.§ 16 Abs. 2 Satz 3 UrhWahrnG3Weist die Partei, die die Anwendbarkeit oder die Angemessenheit des Tarifs bestreitet, nicht innerhalb von zwei Monaten nach Aussetzung nach, daß ein Antrag bei der Schiedsstelle gestellt ist, so wird der Rechtsstreit fortgesetzt; in diesem Fall gilt die Anwendbarkeit und die Angemessenheit des von der Verwertungsgesellschaft dem Nutzungsverhältnis zugrunde gelegten Tarifs als zugestanden.§ 16 Abs. 3 Satz 1 UrhWahrnG(3) 1Der vorherigen Anrufung der Schiedsstelle bedarf es ferner nicht für Anträge auf Anordnung eines Arrests oder einer einstweiligen Verfügung.§ 16 Abs. 3 Satz 2 UrhWahrnG2Nach Erlaß eines Arrests oder einer einstweiligen Verfügung ist die Klage ohne die Beschränkung des Absatzes 1 zulässig, wenn der Partei nach den §§ 926, 936 der Zivilprozeßordnung eine Frist zur Erhebung der Klage bestimmt worden ist.§ 16 Abs. 4 Satz 1 UrhWahrnG(4) 1Über Ansprüche auf Abschluss oder Änderung eines Gesamtvertrages (§ 12), eines Vertrages nach § 14 Abs. 1 Nr. 2 und Streitfälle nach § 14 Abs. 1 Nr. 1 Buchstabe b entscheidet ausschließlich das für den Sitz der Schiedsstelle zuständige Oberlandesgericht im ersten Rechtszug.§ 16 Abs. 4 Satz 2 UrhWahrnG2Für das Verfahren gilt der Erste Abschnitt des Zweiten Buchs der Zivilprozeßordnung entsprechend.§ 16 Abs. 4 Satz 3 UrhWahrnG3Das Oberlandesgericht setzt den Inhalt der Gesamtverträge, insbesondere Art und Höhe der Vergütung, nach billigem Ermessen fest.§ 16 Abs. 4 Satz 4 UrhWahrnG4Die Festsetzung ersetzt die entsprechende Vereinbarung der Beteiligten.§ 16 Abs. 4 Satz 5 UrhWahrnG5Die Festsetzung eines Vertrags ist nur mit Wirkung vom 1. Januar des Jahres an möglich, in dem der Antrag gestellt wird.§ 16 Abs. 4 Satz 6 UrhWahrnG6Gegen die von dem Oberlandesgericht erlassenen Endurteile findet die Revision nach Maßgabe der Zivilprozeßordnung statt.§ 17 UrhWahrnG§ 17 Ausschließlicher Gerichtsstand
§ 17 Abs. 1 Satz 1 UrhWahrnG(1) 1Für Rechtsstreitigkeiten über Ansprüche einer Verwertungsgesellschaft wegen Verletzung eines von ihr wahrgenommenen Nutzungsrechts oder Einwilligungsrechts ist das Gericht ausschließlich zuständig, in dessen Bezirk die Verletzungshandlung vorgenommen worden ist oder der Verletzer seinen allgemeinen Gerichtsstand hat.§ 17 Abs. 1 Satz 2 UrhWahrnG2§ 105 des Urheberrechtsgesetzes bleibt unberührt.§ 17 Abs. 2 Satz 1 UrhWahrnG(2) Sind nach Absatz 1 Satz 1 für mehrere Rechtsstreitigkeiten gegen denselben Verletzer verschiedene Gerichte zuständig, so kann die Verwertungsgesellschaft alle Ansprüche bei einem dieser Gerichte geltend machen.§ 17a UrhWahrnG§ 17a Freiwillige Schlichtung
§ 17a Abs. 1 Satz 1 UrhWahrnG(1) In Streitfällen über die Vergütungspflicht nach § 54 des Urheberrechtsgesetzes findet auf Wunsch der Beteiligten statt der Anrufung der Schiedsstelle ein Schlichtungsverfahren statt.§ 17a Abs. 2 Satz 1 UrhWahrnG(2) 1Der Schlichter wird vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz berufen, wenn die Beteiligten ihn einvernehmlich vorschlagen oder um die Benennung eines Schlichters bitten.§ 17a Abs. 2 Satz 2 UrhWahrnG2Er übt sein Amt unparteiisch und unabhängig aus.§ 17a Abs. 2 Satz 3 UrhWahrnG3Seine Vergütung und Kosten tragen die Beteiligten zu gleichen Teilen.§ 17a Abs. 2 Satz 4 UrhWahrnG4Ihre eigenen Kosten tragen die Beteiligten selbst, es sei denn, in der Vereinbarung zur Streitbeilegung wird eine andere Regelung getroffen.§ 17a Abs. 3 Satz 1 UrhWahrnG(3) 1Der Schlichter bestimmt das Verfahren in Abstimmung mit den Beteiligten nach pflichtgemäßem Ermessen.§ 17a Abs. 3 Satz 2 UrhWahrnG2Er erörtert und klärt mit den Beteiligten den Sach- und Streitstand und wirkt auf eine einvernehmliche Lösung hin.§ 17a Abs. 3 Satz 3 UrhWahrnG3Auf der Grundlage der Schlichtungsverhandlung unterbreitet er den Beteiligten einen Vorschlag zur Streitbeilegung.§ 17a Abs. 4 Satz 1 UrhWahrnG(4) Jeder Beteiligte kann die Schlichtung jederzeit für gescheitert erklären und die Schiedsstelle anrufen.§ 17a Abs. 5 Satz 1 UrhWahrnG(5) 1Wird vor dem Schlichter eine Vereinbarung zur Streitbeilegung geschlossen, so ist diese schriftlich niederzulegen und von den Parteien zu unterschreiben.§ 17a Abs. 5 Satz 2 UrhWahrnG2Der Schlichter bestätigt den Abschluss mit seiner Unterschrift.§ 17a Abs. 5 Satz 3 UrhWahrnG3Die Beteiligten erhalten eine Abschrift der Vereinbarung.§ 17a Abs. 5 Satz 4 UrhWahrnG4Aus der vor dem Schlichter abgeschlossenen Vereinbarung findet die Zwangsvollstreckung statt; § 797a der Zivilprozessordnung gilt entsprechend.§ 18 UrhWahrnG§ 18 Aufsichtsbehörde
§ 18 Abs. 1 Satz 1 UrhWahrnG(1) Aufsichtsbehörde ist das Patentamt.§ 18 Abs. 2 Satz 1 UrhWahrnG(2) Soweit auf Grund anderer gesetzlicher Vorschriften eine Aufsicht über die Verwertungsgesellschaft ausgeübt wird, ist sie im Benehmen mit dem Patentamt auszuüben.§ 18 Abs. 3 Satz 1 UrhWahrnG(3) 1Über Anträge auf Erteilung der Erlaubnis zum Geschäftsbetrieb (§ 2) und über den Widerruf der Erlaubnis (§ 4) entscheidet das Patentamt im Einvernehmen mit dem Bundeskartellamt.§ 18 Abs. 3 Satz 2 UrhWahrnG2Gelingt es nicht, das Einvernehmen herzustellen, so legt das Patentamt die Sache dem Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz vor; dessen Weisungen, die im Benehmen mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie erteilt werden, ersetzen das Einvernehmen.§ 19 UrhWahrnG§ 19 Inhalt der Aufsicht
§ 19 Abs. 1 Satz 1 UrhWahrnG(1) Die Aufsichtsbehörde hat darauf zu achten, daß die Verwertungsgesellschaft den ihr nach diesem Gesetz obliegenden Verpflichtungen ordnungsgemäß nachkommt.§ 19 Abs. 2 Satz 1 UrhWahrnG(2) 1Wird eine Verwertungsgesellschaft ohne eine Erlaubnis nach § 1 Abs. 1 tätig, kann die Aufsichtsbehörde die Fortsetzung des Geschäftsbetriebs untersagen.§ 19 Abs. 2 Satz 2 UrhWahrnG2Die Aufsichtsbehörde kann alle erforderlichen Maßnahmen ergreifen, um sicherzustellen, dass die Verwertungsgesellschaft die sonstigen ihr obliegenden Verpflichtungen ordnungsgemäß erfüllt.§ 19 Abs. 3 Satz 1 UrhWahrnG(3) Die Aufsichtsbehörde kann von der Verwertungsgesellschaft jederzeit Auskunft über alle die Geschäftsführung betreffenden Angelegenheiten sowie Vorlage der Geschäftsbücher und anderen geschäftlichen Unterlagen verlangen.§ 19 Abs. 4 Satz 1 UrhWahrnG(4) Die Aufsichtsbehörde ist berechtigt, an der Mitgliederversammlung und, wenn ein Aufsichtsrat oder Beirat besteht, auch an dessen Sitzungen durch einen Beauftragten teilzunehmen.§ 19 Abs. 5 Satz 1 UrhWahrnG(5) 1Rechtfertigen Tatsachen die Annahme, daß ein nach Gesetz oder Satzung zur Vertretung der Verwertungsgesellschaft Berechtigter die für die Ausübung seiner Tätigkeit erforderliche Zuverlässigkeit nicht besitzt, so setzt die Aufsichtsbehörde der Verwertungsgesellschaft zur Vermeidung des Widerrufs der Erlaubnis nach § 4 Abs. 1 Nr. 1 eine Frist zu seiner Abberufung.§ 19 Abs. 5 Satz 2 UrhWahrnG2Die Aufsichtsbehörde kann ihm bis zum Ablauf dieser Frist die weitere Ausübung seiner Tätigkeit untersagen, wenn dies zur Abwendung schwerer Nachteile erforderlich ist.§ 20 UrhWahrnG§ 20 Unterrichtungspflicht
§ 20 Satz 1 UrhWahrnG1Die Verwertungsgesellschaft hat der Aufsichtsbehörde jeden Wechsel der nach Gesetz oder Satzung zu ihrer Vertretung berechtigten Personen anzuzeigen.§ 20 Satz 2 UrhWahrnG2Sie hat der Aufsichtsbehörde unverzüglich abschriftlich zu übermitteln § 20 Satz 2 Nr. 1 UrhWahrnG1.jede Satzungsänderung,
§ 20 Satz 2 Nr. 2 UrhWahrnG2.die Tarife und jede Tarifänderung,
§ 20 Satz 2 Nr. 3 UrhWahrnG3.die Gesamtverträge,
§ 20 Satz 2 Nr. 4 UrhWahrnG4.die Vereinbarungen mit ausländischen Verwertungsgesellschaften,
§ 20 Satz 2 Nr. 5 UrhWahrnG5.die Beschlüsse der Mitgliederversammlung, eines Aufsichtsrats oder Beirats und aller Ausschüsse,
§ 20 Satz 2 Nr. 6 UrhWahrnG6.den Jahresabschluß, den Lagebericht und den Prüfungsbericht,
§ 20 Satz 2 Nr. 7 UrhWahrnG7.die Entscheidungen in gerichtlichen oder behördlichen Verfahren, in denen sie Partei ist, soweit die Aufsichtsbehörde dies verlangt.§ 21 UrhWahrnG§ 21 Zwangsgeld
§ 21 Satz 1 UrhWahrnGAuf die Vollstreckung von Verwaltungsakten, die auf Grund dieses Gesetzes erlassen werden, findet das Verwaltungs-Vollstreckungsgesetz vom 27. April 1953 (Bundesgesetzbl. I S. 157) mit der Maßgabe Anwendung, daß die Höhe des Zwangsgeldes bis hunderttausend Euro betragen kann.§ 22 UrhWahrnG§ 22 § 22 Satz 1 UrhWahrnG-§ 23 UrhWahrnG§ 23 Bestehende Verwertungsgesellschaften
§ 23 Abs. 1 Satz 1 UrhWahrnG(1) Bei Inkrafttreten dieses Gesetzes bestehende Verwertungsgesellschaften dürfen ihre Tätigkeit im bisherigen Umfang bis zum Ablauf eines Jahres nach Inkrafttreten dieses Gesetzes ohne die nach diesem Gesetz erforderliche Erlaubnis (§ 1) fortsetzen.§ 23 Abs. 2 Satz 1 UrhWahrnG(2) Die Aufsichtsbehörde kann eine solche Verwertungsgesellschaft auf Antrag für die Zeit bis zum Ablauf eines Jahres nach Inkrafttreten dieses Gesetzes von einzelnen ihr nach diesem Gesetz obliegenden Verpflichtungen befreien.§ 23 Abs. 3 Satz 1 UrhWahrnG(3) Die Aufsichtsbehörde kann für eine Verwertungsgesellschaft auf Antrag die in den Absätzen 1 und 2 genannten Fristen einmal oder mehrmals angemessen verlängern, längstens jedoch bis zum 31. Dezember 1969.§ 26a UrhWahrnG§ 26a Anhängige Verfahren
§ 26a Satz 1 UrhWahrnGDie §§ 14 bis 16 sind auf Verfahren, die bei Inkrafttreten dieses Gesetzes vor der Schiedsstelle anhängig sind, nicht anzuwenden; für diese Verfahren gelten die §§ 14 und 15 des Gesetzes über die Wahrnehmung von Urheberrechten und verwandten Schutzrechten in der Fassung vom 9. September 1965 (BGBl. I S. 1294).§ 27 UrhWahrnG§ 27 Übergangsregelung zum Zweiten Gesetz zur Regelung des Urheberrechts in der Informationsgesellschaft
§ 27 Abs. 1 Satz 1 UrhWahrnG(1) 1Die Vergütungssätze, die in Gesamtverträgen vor dem 31. Dezember 2007 vereinbart worden sind, gelten als Tarife weiter, bis sie durch neue Vergütungssätze ersetzt werden, längstens aber bis zum 1. Januar 2010.§ 27 Abs. 1 Satz 2 UrhWahrnG2Satz 1 gilt entsprechend für Tarife, die eine Verwertungsgesellschaft vor dem 31. Dezember 2007 aufgestellt hat.§ 27 Abs. 1 Satz 3 UrhWahrnG3Satz 1 gilt entsprechend auch für die in der Anlage zu § 54d Abs. 1 des Urheberrechtsgesetzes in der bis zum 31. Dezember 2007 geltenden Fassung bestimmten Sätze, soweit sie an diesem Tag angewendet wurden.§ 27 Abs. 2 Satz 1 UrhWahrnG(2) § 14 ist auf Verfahren, die am 1. Januar 2008 bei der Schiedsstelle bereits anhängig sind, mit der Maßgabe anzuwenden, dass die Jahresfrist nach § 14a Abs. 2 mit dem Inkrafttreten des genannten Gesetzes beginnt.§ 27 Abs. 3 Satz 1 UrhWahrnG(3) § 16 Abs. 4 Satz 1 ist auf Verfahren, die am 1. Januar 2008 bereits beim Landgericht anhängig sind, nicht anzuwenden.§ 28 UrhWahrnG§ 28 Inkrafttreten
§ 28 Abs. 1 Satz 1 UrhWahrnG(1) § 14 Abs. 7 tritt am Tage nach der Verkündung dieses Gesetzes in Kraft.§ 28 Abs. 2 Satz 1 UrhWahrnG(2) Im übrigen tritt dieses Gesetz am 1. Januar 1966 in Kraft.

References: § 1

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