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Timestamp: 2020-01-20 06:42:11+00:00

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Rechtsprechung: VfGBbg 99/02 - dejure.org
https://dejure.org/2002,12069
VerfG Brandenburg, 21.11.2002 - VfGBbg 99/02 (https://dejure.org/2002,12069)
VerfG Brandenburg, Entscheidung vom 21.11.2002 - VfGBbg 99/02 (https://dejure.org/2002,12069)
VerfG Brandenburg, Entscheidung vom 21. November 2002 - VfGBbg 99/02 (https://dejure.org/2002,12069)
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Art 6 Abs 1 Verf BB, Art 41 Abs 1 Verf BB, Art 52 Abs 3 Verf BB, § 23 Abs 2 S 1 Nr 1 SchuldRAnpG
Keine Verletzung der Eigentumsgarantie und des rechtlichen Gehörs durch fachgerichtliche Abweisung einer Räumungsklage wegen Eigenbedarfskündigung nach dem Schuldrechtsanpassungsgesetz - Erfordernis einer Interessenabwägung
LV Bbg. Art. 41 Abs. 1; § 23 SchuldRAnpG
Schuldrechtsanpassung - Ausschluss des Kündigungsrechts von Grundstücksnutzungsverträgen - Eigentumsgarantie
LV Art. 6 Abs. 1; LV Art. 52 Abs. 3; LV Art. 41 Abs. 1; VerfGGBbg § 45 Abs. 2 Satz 1
Bundesrecht; Zivilprozeßrecht; Zuständigkeit des Landesverfassungsgerichts; Rechtswegerschöpfung; Rechtsschutzgarantie; Zivilrecht, materielles; Prüfungsmaßstab; Eigentum; rechtliches Gehör; Überraschungsentscheidung
Verfassungsverstoß; Kündigung von Erholungs-und Freizeitgrundstücken
NJ 2003, 85
Das Gericht darf weiter nicht ohne vorherigen Hinweis auf einen rechtlichen Gesichtspunkt abstellen, mit dem auch ein gewissenhafter und kundiger Prozessbeteiligter unter Berücksichtigung der Vielfalt vertretbarer Rechtsauffassungen nach dem bisherigen Prozessverlauf nicht zu rechnen brauchte (Beschluss vom 21. November 2002 - VfGBbg 99/02 -).
Dies wäre nur dann der Fall, wenn die landgerichtliche Entscheidung auf einer prinzipiell unrichtigen Anschauung von Bedeutung und Reichweite des Grundrechtes auf Eigentum beruhte (vgl. Beschlüsse vom 21. November 2002 - VfGBbg 99/02 - vom 25. Oktober 2002 - VfGBbg -75/02 -, www.verfassungsgericht.brandenburg.de).
Vielmehr ist daran festzuhalten, dass die Gestaltung des Verfahrens, die Feststellung und Würdigung des Tatbestands, die Auslegung des einfachen Rechts und seine Anwendung auf den einzelnen Fall Sache der dafür allgemein zuständigen Gerichte sind; eine Nachprüfung durch das Verfassungsgericht findet grundsätzlich nicht statt (vgl. Beschlüsse vom 21. November 2002 - VfGBbg 99/02 - vom 25. Oktober 2002 - VfGBbg 75/02 -, www.verfassungsgericht.brandenburg.de).
Insbesondere oblag es dem Beschwerdeführer nicht, unter Beanstandung des durch das Landgericht festgesetzten Beschwerdewertes die Nichtzulassungsbeschwerde (§ 544 ZPO) zu erheben (vgl. auch: Verfassungsgericht des Landes Brandenburg, Beschluß vom 21. November 2002 - VfGBbg 99/02 -, NZM 2003, 236).
Dies wäre nur dann der Fall, wenn die Verfassungsbeschwerde rügen könnte, dass die angegriffenen Entscheidungen auf einer prinzipiell unrichtigen Anschauung von Bedeutung und Reichweite des Grundrechtes auf Eigentum beruhte (vgl. Beschlüsse vom 19. Mai 2016 - VfGBbg 19/16 -, vom 21. November 2002 - VfGBbg 99/02 - und vom 25. Oktober 2002 - VfGBbg -75/02 -, www.verfassungsgericht.brandenburg.de).
Um rechtliches Gehör zu gewähren, muss das Gericht nur auf solche rechtlichen Gesichtspunkte hinweisen, mit denen ein gewissenhafter Prozessbeteiligter nach dem bisherigen Prozessverlauf nicht zu rechnen braucht (vgl. Beschlüsse vom 21. November 2002 - VfGBbg 99/02 -, NJ 2003, 85 und LVerfGE Suppl. Bbg. zu Bd. 11, 82, 86 f.).
Das Gericht muss nur auf solche rechtlichen Gesichtspunkte hinweisen, mit denen ein gewissenhafter Prozessbeteiligter nach dem bisherigen Prozessverlauf nicht zu rechnen braucht (vgl. Verfassungsgericht des Landes Brandenburg, Beschlüsse vom 21. November 2002 - VfGBbg 99/02 -, NJ 2003, 85 und vom 16. März 2000 - VfGBbg 6/00 -, LVerfGE Suppl. Bbg. zu Bd. 11, 82, 86 f.).
Dies wäre nur dann der Fall, wenn die gerichtliche Entscheidung auf einer prinzipiell unrichtigen Anschauung von Bedeutung und Reichweite des Grundrechtes auf Eigentum beruhte (vgl. Beschlüsse vom 15. Juni 2017 - VfGBbg 67/16 -, vom 19. Mai 2016 - VfGBbg 19/16 -, vom 21. November 2002 - VfGBbg 99/02 - und vom 25. Oktober 2002 - VfGBbg -75/02 -, www.verfassungsgericht.brandenburg.de).
Dies wäre nur dann der Fall, wenn die angegriffenen Entscheidungen auf einer prinzipiell unrichtigen Anschauung von Bedeutung und Reichweite des Grundrechtes auf Eigentum beruhte (vgl. Beschlüsse vom 21. November 2002 - VfGBbg 99/02 - vom 25. Oktober 2002 - VfGBbg -75/02 -, www.verfassungsgericht.brandenburg.de).
Das Gericht muß nur auf solche rechtlichen Gesichtspunkte hinweisen, mit denen ein gewissenhafter Prozeßbeteiligter nach dem bisherigen Prozeßverlauf nicht zu rechnen braucht (vgl. Verfassungsgericht des Landes Brandenburg, Beschlüsse vom 21. November 2002 - VfGBbg 99/02 -, NJ 2003, 85 und vom 16. März 2000 - VfGBbg 6/00 -, LVerfGE Suppl. Bbg. zu Bd. 11, 82, 86 f.).
https://dejure.org/2002,30218
VerfG Brandenburg, 25.09.2002 - VfGBbg 99/02 (https://dejure.org/2002,30218)
VerfG Brandenburg, Entscheidung vom 25.09.2002 - VfGBbg 99/02 (https://dejure.org/2002,30218)
VerfG Brandenburg, Entscheidung vom 25. September 2002 - VfGBbg 99/02 (https://dejure.org/2002,30218)
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LV Art. 6; LV Art. 41; LV Art. 52 Abs. 3; LV Art. 52 Abs. 4; VerfGGBbg § 30 Abs. 1
Hierbei ist - im Einklang mit der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zu § 32 Bundesverfassungsgerichtsgesetz (vgl. etwa BVerfG NJW 2002, 2458 und NVwZ 2002, 847) - ein strenger Maßstab anzulegen (Verfassungsgericht des Landes Brandenburg in st. Rspr., vgl. Beschlüsse vom 25. September 2002 - VfGBbg 99/02 EA - und vom 17. Juli 1997 - VfGBbg 21/97 EA -, LVerfGE 7, 101, 103).

References: § 23
 Art. 41
 § 23
 Art. 6
 Art. 52
 Art. 41
 § 45
 Art. 6
 Art. 41
 Art. 52
 Art. 52
 § 30
 § 32