Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_165b_BremBG_1995-d168653,202.html
Timestamp: 2017-01-24 03:52:09+00:00

Document:
§ 165b BremBG 1995 | Gesetze auf anwalt24.de
§ 165b BremBG 1995 Suche
Bundesrecht und LandesrechtBremenBremBG 1995,HB - Bremisches Beamtengesetz§§ 165a - 165m, Abschnitt VIa - Beamte an Hochschulen§§ 165b - 165d, 2. - Professoren
Bremisches Beamtengesetz Landesrecht Bremen…§ 165b BremBG 1995§ 165c BremBG 1995 (weggefallen)§ 165d BremBG 1995§ 165e BremBG 1995§ 165f BremBG 1995 (weggefallen)§ 165g BremBG 1995 (weggefallen)§ 165h BremBG 1995§ 165i BremBG 1995§ 165k BremBG 1995§ 165l BremBG 1995§ 165m BremBG 1995 (weggefallen)§ 166 BremBG 1995§ 167 BremBG 1995§ 168 BremBG 1995§ 169 BremBG 1995 (weggefallen)§ 170 BremBG 1995 (weggefallen)§ 171 BremBG 1995 (weggefallen)§ 172 BremBG 1995 (weggefallen)§ 173 BremBG 1995§ 174 BremBG 1995§ 175 BremBG 1995…§ 194 BremBG 1995
§ 165b BremBG 1995
§ 165b BremBG 1995Bremisches BeamtengesetzLandesrecht BremenAbschnitt VIa – Beamte an Hochschulen → 2. – ProfessorenTitel: Bremisches BeamtengesetzNormgeber: BremenRedaktionelle Abkürzung: BremBG 1995,HBGliederungs-Nr.: 2040-a-1Normtyp: Gesetz(1)(1) Die Professoren werden, soweit sie in das Beamtenverhältnis berufen werden, zu Beamten auf Zeit oder auf Lebenszeit ernannt. In das Beamtenverhältnis auf Zeit können sie zur Deckung eines vorübergehenden Lehrbedarfs, unter den Voraussetzungen des § 18 Abs. 5 des Bremischen Hochschulgesetzes bei Berufung auf eine erste Professorenstelle oder aus sonstigen im Interesse der Hochschule liegenden Gründen berufen werden, die eine Befristung nahelegen. Für Professoren auf Zeit gelten die Vorschriften für Beamte auf Lebenszeit entsprechend, soweit in diesem Abschnitt oder im Bremischen Hochschulgesetz nichts anderes bestimmt ist. Die Dauer des Beamtenverhältnisses darf fünf Jahre nicht übersteigen. Eine Verlängerung ist abgesehen von den Fällen des § 165h Abs. 3 nicht zulässig; dies gilt auch für eine erneute Berufung in ein Beamtenverhältnis auf Zeit. Jedoch ist die Verlängerung bis höchstens zum Erreichen des in Satz 4 genannten Zeitraumes möglich, wenn die Zeitdauer des Beamtenverhältnisses auf weniger als fünf Jahre festgesetzt worden ist und die für die Begründung des Beamtenverhältnisses nach Satz 2 maßgebenden Gründe weiterhin bestehen; § 165h Abs. 3 bleibt unberührt. Der Professor auf Zeit ist mit Ablauf seiner Amtszeit entlassen; ein Eintritt in den Ruhestand ist ausgeschlossen. (2) Einstellungsvoraussetzungen sind neben den allgemeinen Voraussetzungen mindestens 1.ein abgeschlossenes Hochschulstudium,2.pädagogische Eignung,3.besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die Qualität einer Promotion nachgewiesen wird, oder besondere Befähigung zu künstlerischer Arbeit und4.darüber hinaus je nach den Anforderungen der Stellea)zusätzliche wissenschaftliche (Absatz 3) oder zusätzliche künstlerische Leistungen oderb)besondere Leistungen bei der Anwendung oder Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden in einer mindestens fünfjährigen beruflichen Praxis, von der mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereichs ausgeübt worden sein müssen.(3) Die zusätzlichen wissenschaftlichen Leistungen nach Absatz 2 Nr. 4 Buchstabe a werden in der Regel im Rahmen einer Juniorprofessur, im Übrigen insbesondere im Rahmen einer Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an einer Hochschule oder einer außeruniversitären Forschungseinrichtung oder im Rahmen einer wissenschaftlichen Tätigkeit in der Wirtschaft oder in einem anderen gesellschaftlichen Bereich im In- oder Ausland erbracht. Satz 1 gilt nur bei der Berufung in ein erstes Professorenamt. Die zusätzlichen wissenschaftlichen Leistungen nach Absatz 2 Nr. 4 Buchstabe a sollen, auch soweit sie nicht im Rahmen einer Juniorprofessur erbracht werden, nicht Gegenstand eines Prüfungsverfahrens sein. Die Qualität der für die Besetzung einer Professur erforderlichen zusätzlichen wissenschaftlichen Leistungen wird ausschließlich und umfassend in Berufungsverfahren bewertet.(4) Auf eine Stelle, deren Funktionsbeschreibung die Wahrnehmung erziehungswissenschaftlicher oder fachdidaktischer Aufgaben in der Lehrerbildung vorsieht, soll nur berufen werden, wer eine dreijährige Schulpraxis nachweist. Professoren an Fachhochschulen müssen die Einstellungsvoraussetzungen nach Absatz 2 Nr. 4 Buchstabe b erfüllen; in besonders begründeten Ausnahmefällen können solche Professoren berufen werden, wenn sie die Einstellungsvoraussetzungen nach Absatz 2 Nr. 4 Buchstabe a erfüllen. (5) Soweit es der Eigenart des Faches und den Anforderungen der Stelle entspricht, kann abweichend von Absatz 2 Nr. 1 bis 4 und den Absätzen 3 und 4 als Professor auch eingestellt werden, wer hervorragende fachbezogene Leistungen in der Praxis und pädagogische Eignung nachweist. (1) Red. Anm.:Außer Kraft am 1. Februar 2010 durch Artikel 21 Absatz 3 des Gesetzes vom 22. Dezember 2009 (Brem.GBl. 2010 S. 17). Zur weiteren Anwendung s. § 132 des Gesetzes vom 22. Dezember 2009 (Brem.GBl. 2010 S. 17).
§ 165a BremBG 1995§ 165c BremBG 1995 (weggefallen)

References: § 165

§ 165

§ 165
 § 18
 § 165
 § 165
 § 132

§ 165