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Timestamp: 2019-05-19 09:47:19+00:00

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BGBl. I 1953 S. 684 - Gesetz über Versammlungen und Aufzüge (Versammlungsgesetz) - dejure.org
BGBl. I 1953 S. 684
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BGBl. I 1953 S. 684 (https://dejure.org/1953,2985)
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Bundesgesetzblatt Jahrgang 1953 Teil I Nr. 40, ausgegeben am 27.07.1953, Seite 684
Art. 8 GG und § 14 das Versammlungsgesetzes vom 24. Juli 1953 (BGBl. I S. 684) darstellten, die nach diesem Gesetz nur der Anzeigepflicht unterliege und darum der weitergehenden straßenrechtlichen Beurteilung entzogen sei.
Ein solches Recht steht ihr selbst dann zu, wenn die Versammlung vorher nach § 5 Abs. 2 StVO genehmigt worden war (so jetzt ausdrücklich § 15 Abs. 2 in Verbindung mit § 15 Abs. 1 des Versammlungsgesetzes vom 24. Juli 1953 - BGBl I S. 684).
Ob die Hinweise auf den Schutz durch die Polizei und die Bestimmungen des Bundesversammlungsgesetzes vom 24. Juli 1953 (BGBl. I S. 684) durchschlagen, oder ob polizeirechtliche und gemeinderechtliche Gesichtspunkte in unzulässiger Weise vermengt werden, kann unerörtert bleiben.
Die von Breitbach (…a.a.O., § 18, Rn. 13 i.V.m. § 9, Rn. 5) herangezogene Gesetzgebungsgeschichte vor Inkrafttreten des Versammlungsgesetzes vom 24.07.1953 (BGBl. I, S. 684) rechtfertigt nicht die Annahme, der Gesetzgeber habe bewusst auf eine Vorschrift über die Prüfung der Zuverlässigkeit von Ordnern verzichtet.
Eine solche Beschränkung enthalten die §§ 14 und 15 des Versammlungsgesetzes vom 24. Juli 1953 (BGBl. I S. 684) - VersG -.
§ 22 VersammlG geht zurück auf § 23 des Versammlungsgesetzes vom 24. Juli 1953 (BGBl. I S. 684).
Der Senat tritt dem FG darin bei, daß einige dieser Grundrechte in einem gewissen Umfang auch für Staatsangehörige anderer Länder der EG gelten, so insbesondere die Versammlungsfreiheit nach Art. 8 GG entsprechend den Vorschriften des Gesetzes über Versammlungen und Aufzüge in der im Streitjahr 1975 gültigen Fassung vom 24. Juli 1953 (BGBl I 1953, 684) und die Berufsfreiheit nach Art. 12 GG entsprechend Art. 48 Abs. 3 des Vertrages zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft vom 25. März 1957 - EWGV - (BGBl II 1957, 766).
§ 25 Nr. 2 VersG, wonach der Leiter einer öffentlichen Versammlung unter freiem Himmel oder eines Aufzuges sich strafbar macht, der "Auflagen nach § 15 Abs. 1 nicht nachkommt", ist seit Inkrafttreten des Versammlungsgesetzes vom 24. Juli 1953 (BGBl. I 684) im Tatbestand unverändert geblieben.
BVerwG, 14.03.1963 - I B 57.62
BVerwG, 08.04.1954 - I C 52.53
VG Berlin, 12.07.1978 - I A 464.76
Örtliche Einschränkung der Versammlungsmöglichkeiten; Vebot der Inbetriebnahme …

References: Art. 8
 § 14
 § 5
 § 15
 § 15
 § 18
 § 9

§ 22
 § 23
 Art. 8
 Art. 12
 Art. 48

§ 25
 § 15