Source: https://issuu.com/schibri/docs/nev_2009_ausgabe_02-03
Timestamp: 2017-03-24 00:33:14+00:00

Document:
http://www.schibri.de/pdf/nev/nev_2009_Ausgabe_02-03 by Schibri-Verlag - issuu
Jahrgang 17	Sprechzeiten
Februar / März	Nummer 01/2009
Amtliches Mitteilungsblatt für das Amt Neverin und die Gemeinden
Beseritz, Blankenhof, Brunn, Neddemin, Neuenkirchen, Neverin,
Sponholz, Staven, Trollenhagen, Woggersin, Wulkenzin und Zirzow
Amtsverwaltung	Amt Neverin • Dorfstr. 36 • 17039 Neverin
Amtsvorsteher:	1. Stellvertreter:	2. Stellvertreter:	Schiedsfrau:	Gleichstellungsbeauftragte:	Einwohnerzahl des Amtsbereiches	Wie erreiche ich wen?
Herr Helmut Frosch (CDU)
Herr Manfred Peters (FDP)
Herr Berthold Stiller (PDS)
Frau Sieglinde Peters, Tel.: 0395/ 5667659
Frau Regina Kell
9243 (Stand 31.01.2009)
Sekretärin/Personal/Schulen
Hauptamt/Telefonzentrale/Kita
Frau Menzlin
Mitarbeiter Gewerbeamt
Herr Diekow
Mitarbeiterin Meldestelle
Frau B. Schenk
Mitarbeiterin Steuern/Kita
Vollstreckung/Wohngeld
Frau Brinckmann
Frau Niestaedt
Frau Siebahn
0395 / 5442509
amtsblattneverin@t-online.de
Projektkoordinator Großgewerbegebiet Trollenhagen
Herr Thauer
Frau Wölk/ Frau Knopf / Frau Menz / Frau Schüler
039608 / 25131 und
039608 / 25130
TAB mbH
Bereich Wohnungsverwaltung
039608 / 25112
Herr Kärger
Täglicher Bereitschaftsdienst nach Dienstschluss  0162/8266811
Auf ein Wort, Herr Kärger!
Herr Kärger, Sie sind als Leitender Verwaltungsbeamter
Chef des Amtes Neverin. Wie lange sind Sie ehren- oder
hauptamtlich in der Kommunalpolitik tätig?
Ehrenamtlich bin ich seit 1989 Gemeindevertreter und von 1991
bis 1994 Bürgermeister der Gemeinde Neuenkirchen. Ab 1994
bin ich auch Kreistagsmitglied, nun also bereits die 3. Legislaturperiode. Zwischenzeitlich habe ich mich 1991 qualifiziert.
1995 legte ich das Verwaltungsdiplom in Greifswald als Verwaltungsbetriebswirt ab. Seit 1992 bin ich Leiter des Amtes Neverin.
Ihr Amt ist das wirtschaftlichste im Kreis und ist unter den
vorderen Plätzen im Land M-V zu finden. Wie schafft man
Das schafft man durch effektiven Einsatz von Personal, Einsatz
von moderner EDV-Technik, durch Übertragung von Verantwortung auf die Mitarbeiter und durch strenge Organisation von
Verwaltungsabläufen.
Chef des Amtes, das ist der Job. Sie sind aber auch noch
ehrenamtlich tätig in Ausschüssen des Kreis- und Landtages sowie in anderen Funktionen. Bleibt da Zeit für Familie
oder sich selbst?
Zeit bleibt wenig, aber gewisse Freiräume muss man sich erhalten, die benötigt man unbedingt zum Ausgleich. Da brauche
ich Zeit für meine zwei Enkelchen, das ist ganz wichtig und ein
bisschen Angeln und Sport treiben muss auch sein.
Sie sind von Ihrer Partei als Kandidat für die Landratswahl
in diesem Jahr nominiert. Also noch weniger Zeit?
Nein, d. h. den Tag optimal einteilen. Ich kann mich gut organisieren, das habe ich in den letzten Jahren gelernt.
Landrat sein heißt die Ausübung eines politischen Mandats,
also auf Zeit tätig sein. Parallel dazu die Arbeit als Verwaltungschef des Landkreises, lässt sich das koordinieren?
Letzten Endes steht vor dieser zeitlichen Herausforderung jeder Landrat. Da muss man Prioritäten setzten, was das Wichtigste ist. Der Landkreis muss sich vernünftig weiterentwickeln.
Verwaltung muss bezahlbar bleiben bzw. werden und dass die
Bürger sich wohl fühlen, steht im Vordergrund. Es ist nicht die
Frage, wie viel Zeit man politisch und wie viel in die direkte
Ver­waltungsarbeit investieren muss, sondern man muss die
Verwaltung ähnlich organisieren wie im Amt Neverin. Dabei ist
eine hohe Selbstverantwortung der Mitarbeiter, weil ja alle an
einem Strang zur Entwicklung des Landkreises ziehen, absolute
Voraussetzung. Dieser Vorrangstellung der Politik ist die ganze
Arbeit untergeordnet.
Welche konkreten Vorstellungen haben Sie von dieser Aufgabe?
Da gibt es mehrere Punkte. Der erste heißt Kosteneinsparung in
der Verwaltung, aber nicht auf Kosten der Mitarbeiter, sondern
Vorgänge optimieren, andere Wege im Rahmen der Jugend- und
Sozialhilfe gehen, weil diese Kosten uns mittlerweile erschlagen.
Ca. 50 % der Gesamtverwaltungskosten des Haushaltes sind
Jugend- und Sozialhilfekosten. Ein zweiter Punkt ist, weit mehr
Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden und dem Landkreis
zu schaffen, damit sich die Gemeinden und der Landkreis als
kommunale Familie verstehen, denn sie haben gemeinsam in
diesem Gebiet das Leben für die Bürger zu organisieren mit
verschiedener Aufgabenteilung. Dazu müssen die Gemeinden
die Sorgen des Landkreises und der Landkreis die Sorgen der
Gemeinden verstehen, also bedeutet das regelmäßige Beratungen mindestens zweimal im Jahr mit allen Bürgermeistern. Dritter Punkt und ganz wichtig ist die unbedingte Unterstützung im
Rahmen der Möglichkeiten für die ortsansässige Wirtschaft. Nur
wenn die Wirtschaft läuft, kann auf Dauer der Landkreis finanziell
gesichert dastehen, wenn die Bürger Arbeit haben, werden sie
sich letzten Endes sozial wohl fühlen. Ohne Arbeit geht nichts.
Sollte die Kreisgebietsreform wie geplant 2011 kommen,
beträgt die Wahlperiode nur zwei Jahre. Reicht die Zeit für
eventuelle Veränderungen?
Zwei Jahre können eine lange Zeit sein. Es kommt darauf an,
in diesen zwei Jahren den neuen Großkreis mit vorzubereiten.
Also wird man in dieser Zeit auch schon Weichen stellen müssen, damit unser Landkreis in diesem Großkreis als gleichberechtigter Partner aufgeht. Bestimmte Einspareffekte, die man
im Rahmen der Zusammenarbeit mit den anderen Landkreisen
bzw. auch mit der Stadt Neubrandenburg organisieren kann,
sollten schon jetzt auf den Weg gebracht werden. Denn gesellschaftliche Entwicklung hört nicht auf, weil sich in zwei Jahren
eine Region anders darstellt, gesellschaftliche Entwicklung geht
immer weiter. So kann man nie sagen, wenn es gilt, etwas zu
bewegen, dass zwei Jahre zu knapp sind.
Wie stehen Sie zur Kreisreform und welche Auffassung ver­
treten Sie zu den diskutierten Varianten 6+2 oder 6+3?
Bevor die Diskussion zu 6+3 aufgemacht wurde, war ich ein
vollkommener Verfechter von 6+2. Die Diskussion 6+3 hätte
gewisse Vorteile für die Region, weil nur unter dieser Maßgabe
das Oberzentrum Neubrandenburg ähnlich wie Schwerin extra
finanziert würde durch das Land Mecklenburg-Vorpommern.
Mit dieser Variante würden in der Region ca. 30 Millionen Euro
mehr fließen, die ansonsten von den Gemeinden als Kreisumlage
aufgebracht werden müssen bzw. auch durch die Stadt Neubrandenburg. Das wäre der Vorteil, den ich bei diesem Modell
sehen könnte, weil auch der Großkreis lediglich eine Verwaltungsebene sein wird. Menschen leben in Regionen. Es wird
eine Region Waren geben mit ihren Eigenarten, eine Region
Neustrelitz und auch eine Region Neubrandenburg. Dazu gibt
es noch kleinere wie Friedland und Woldegk usw. Eine Entwicklung – Eigenständigkeit von Neubrandenburg mit Zuordnung
von Gemeinden lehne ich konsequent ab. Der Weg kann nur
die Finanzierung durch das Land sein.
Eine Frage, die viele Bürger des Amtsbereiches beschäftigt, ist die im Zuge der geplanten Kreisreform diskutierte
Eingemeindung in das Stadtgebiet Neubrandenburg. Wie
beantworten Sie diese Frage?
Ich bin absolut dagegen, dass man auf Grund von irgendwelchen gesetzlichen Vorgaben Gemeinden zwangszusammenlegt
bzw. zwangseingemeindet. Ich bin immer der Meinung, dass
das ein Konzept der Bürger sein kann. Wenn man solche Wege
geht, sollten auch Vorteile entstehen. Aber das müssen die Bürger entscheiden. Das kann man gesetzlich nicht regeln. Denn
die Menschen leben hier vor Ort und sollen sich auch in ihrer
Region wohl fühlen, also müssen sie mit über Veränderungen
entscheiden, wenn sie gewollt sind.
geführten Wahlkampf lehne ich ab. Ich möchte, dass der Landrat
letztlich überparteilich wirkt, denn er ist für alle Bürger da. Man
kann nur zusammen etwas Vernünftiges bewirken.
Herr Kärger, wie gut gerüstet gehen Sie in den bevorstehenden Wahlkampf?
Ich gehe voll Optimismus in den Wahlkampf. Wenn man sich
der Aufgabe stellt, Landrat zu werden, dann möchte man die
Wahl auch gewinnen. Und so positiv gehe ich an die Sache
heran. Schließlich habe ich gute Erfahrungen im Amt Neverin
gesammelt und diese möchte ich auch auf den Landkreis übertragen. Es muss auf Sachthemen ankommen, einen persönlich
Amtsblätter aus dem Schibri-Verlag
... denn Ideen brauchen Worte
ich bin hocherfreut, dass das amtliche Mitteilungsblatt für das Amt Neverin von nun an vom SchibriVerlag betreut werden darf.
Gemeinsam mit dem Amt, den politischen Vertretern
und der Kreativität vieler Autoren aus der Bevölkerung möchten wir gern die bewährt gute Form des
Erscheinens fortführen und freuen uns auf Ihre aktive
Mitarbeit, Werbung und Unterstützung.
Matthias Schilling,
Bücher und Zeitschriften aus dem Schibri-Verlag
Neverin Info – Neu 2009
Schibri-Verlag • Am Markt 22 • 17335 Strasburg • Tel.: 039753/22757
Mitteilungen der Amtsverwaltung	5
Der Amtsvorsteher, die Bürgermeister und Gemeindevertretungen
gratulieren den Jubilaren:
Ab 70. Geburtstag im März 2009
Frau Mathilde Kreinhöfner	Herr Norbert Langenberger	Frau Irmgard Odebrecht	Frau Lotte Reich	Frau Berta Bauer	Herr Otto Bergmann	Herr Werner Engel	Herr Horst Fischer	Frau Erika Linow	Frau Emma Ladendorf	Herr Willi Tritten	Frau Ingrid Arndt	Frau Edith Kalsow	Frau Gerda Mittendorf	Herr Walter Tausch	Herr Rudolf Voß	Herr Edgar Meyer	Herr Traugott Pietzonka	Herr Karl Heinz Bassüner	Herr Alfred Blume	Frau Magdalena Bögelsack	Herr Horst Fischer	Frau Waltraud Müller	Herr Heinrich Siebahn	Herr Manfred Vietzens	Herr Günther Schulz	Frau Margarete Suhr	Frau Else Westphal	Herr Dr. Roland Andreas	Herr Ewald Dahms	Frau Irmgard Pramschüfer	Herr Bernhard Blanck	Herr Ernst-Werner Hartwich	Frau Ursula Stolze	Frau Irmgard Landt	Frau Hildegard Arndt	Herr Werner Arndt	Frau Dorothea Illner	Frau Gertrud Kiesewetter	Frau Brigitte Kowalski	Herr Erich Reinholz	Herr Karl Reinholz	Frau Maria Sklomeit	Herr Hans-Günter Riedel	Herr Hans-Joachim Schütze	Frau Elisabeth Dammann	Frau Hannelore Paliwoda	Frau Frieda Preuk	Herr Horst Ritter	Frau Else Stubbe	Frau Elisabeth Worseg	Herr Waldemar Hübscher	Frau Ella Behnke	in Beseritz
in Beseritz
in Blankenhof
in Blankenhof OT Chemnitz
in Blankenhof OT Gevezin
in Brunn OT Ganzkow
in Brunn OT Roggenhagen
in Neddemin
in Neddemin OT Hohenmin
in Neuenkirchen OT Ihlenfeld
in Neuenkirchen OT Magdalenenhöh
in Neverin OT Glocksin
in Sponholz
in Sponholz OT Warlin
in Staven
Frau Margot Koreng	Herr Walter Prätzel	Herr Kurt Bobrowski	Frau Hanna Will	Herr Gerhard Dögow	Herr Gerhard Gau	Herr Franz Horn	Herr Werner Mieth	Frau Herta Haney	Frau Thea Tiedemann	Frau Irmtraud Hasenpusch	Frau Ursula Krüger	Frau Lore Reglin	Frau Gertrud Zerbock	Frau Barbara Ackermann	Herr Harri Gabel	Frau Erika Groth	Herr Helmut Groth	Herr Otto Thiel	Frau Hanna Krause	Frau Elfriede Lehmann	Frau Ruth Mandel	Herr Peter Niebuhr	Frau Helga Pockrandt	Frau Johanna Schwarz	Frau Rosalinde Wondrusch	Frau Ella Schulz	in Staven
in Staven OT Rossow
in Trollenhagen OT Podewall
in Woggersin
in Wulkenzin
in Wulkenzin OT Neuendorf
in Zirzow
Zum 65. Geburtstag im März 2009
Herr Hartmut Karusseit	Herr Gerd Meyer Herr Heini Rost Herr Jürgen Brandenburg Herr Wolfgang Brüsehaber Herr Dr. Jürgen Wozel	in Blankenhof OT Chemnitz
Zum 60. Geburtstag im März 2009
Herr Gerhard Rogge Frau Sabine Müller Frau Ursula Dietrich Herr Alwin Neumann Herr Rudolf Sawitzki Herr Peter Steffen Frau Hannelore Stockfisch	Herr Eberhard Edel	Herr Harald Jahnke Herr Ortwin Peitsch	in Blankenhof OT Gevezin
in Brunn OT Dahlen
Zur Eisernen Hochzeit März 2009
dem Ehepaar Wilhelm und Gerda Mittendorf aus Brunn
6	Zur Goldenen Hochzeit März 2009
dem Ehepaar Gerhard und Ursel Helig	aus Brunn OT Dahlen
Ab 70. Geburtstag im April 2009
Herr Manfred Werner Frau Lieselotte Wittke	Herr Werner Zingelmann	Herr Leo Adler	Frau Gertrud May Frau Irmgard Odebrecht	Herr Konrad Wittchen	Herr Gerhard Borgwart	Frau Edith Engel	Frau Gertrud Dimler	Frau Margarete Appel Herr Günter Arndt	Frau Lilli Fleischer	Frau Veronika Köstler	Frau Katharina Lorenz	Herr Günter Reuter	Frau Herta Riedel	Herr Karl-Heinz Hasler	Herr Martin Ortmann	Herr Siegmund Ortmann	Frau Ilse Stach	Herr Dr. Horst Böhme	Frau Ilse Ebert	Frau Maria Giermann	Frau Erika Günnel	Frau Annemarie Herwy	Frau Elisabeth Kadow	Frau Helga Pfeiffer	Frau Irmtraud Rautenberg	Herr Günther Lubs	Herr Alfred Pietsch	Herr Hans-Joachim Schubert	Frau Ingrid Niemann	Frau Ursula Wendt	Frau Wanda Flörke	Herr Siegfried Stegemann	Frau Edith Themann	Frau Hanni Voß	Herr Dr. Klaus-Peter Hierse	Herr Werner Knothe	Herr Uli Michael	Herr Werner Radloff	Herr Rudi Bähr	Frau Elfriede Fröhling	Herr Erich Gültzow	Frau Ingrid Klingbeil	Frau Gisela Meyer	Herr Dieter Scharff	Frau Ruth Schwarz	Herr Willi Teidge	Frau Anneliese Wresch	Frau Frieda Biber	Frau Irma Düsing	in Beseritz
Frau Maria Hurny	Herr Werner Ollech	Frau Ursula Schultz	Herr Kurt Sternberg	Herr Ernst Jenß	Frau Gerda Kristat	Frau Gertrud Martens	Frau Hildegard Schmidt	Herr Günter Springer	Frau Anneliese Wollmacht	Frau Inge Bahlke	Frau Hildegard Dittmann	Frau Ulsi Kunth	Frau Ilse Rienahs	Herr Ernst Arndt	Frau Margarete Breest	Frau Christa Labahn	Frau Helga Pollmer	Frau Helene Schönbeck	Herr Erwin Bieder	Herr Walter Schmidt	Frau Irmgard Schwarz	Frau Waltraut Tramp	Herr Heinz Blank	Frau Herta Ader	Herr Hermann Borgwart	Frau Herma Loos	Frau Waltraud Marquardt	in Sponholz
in Sponholz OT Rühlow
Zum 65. Geburtstag im April 2009
Frau Heidi Luz	Herr Armin Grunwald	Frau Frau Christine Quellmalz	Frau Margit Thiedig	Herr Willi Jacob	Herr Horst Eifler	Herr Harry Müller	Frau Helga Schmoock	in Brunn OT Ganzkow
Zum 60. Geburtstag im April 2009
Herr Peter von Känel	Herr Ralf Sobis	Herr Wolfgang Voß	Herr Wolfgang Westphal	Herr Manfred Stielke	Frau Susanne Engler	Frau Ingrid Kollmann	Frau Inge Eickhoff	Frau Ingrid Petroschke	Frau Dagmar Rühle	Frau Rita Wolter	Frau Gudrun Fröhlich	Frau Christine Lindner	Frau Brigitte Wurzberger	in Blankenhof
in Wulkenzin OT Neu Rhäse
Zur Goldenen Hochzeit April 2009
dem Ehepaar Wolfgang und Herta Riedel	aus Brunn
Mitteilungen der Amtsverwaltung	In eigener Sache!
Mit dem Jahreswechsel erfolgte ein Verlagswechsel. Nach
entsprechender Ausschreibung erhielt der Schibri-Verlag aus
Strasburg den Zuschlag.
Im wesentlichen ergeben sich keine Veränderungen, um jedoch
den technischen Abläufen von Verlag und Druckerei gerecht
zu werden, musste der Termin für den Redaktionsschluss verändert werden. Redaktionsschluss ist ab sofort:
immer der letzte Freitag im Vormonat des Erscheinens.
Das Amtsblatt erscheint wie bisher alle zwei Monate (Feb.;
Apr.; Juni; Aug.; Okt.; Dez.). Bei Notwendigkeit wird es in den
Zwischenmonaten einen Sonderdruck geben.
Werbung und private kostenpflichtige Veröffentlichungen können weiterhin über die Amtsredaktion oder direkt zum Verlag
Verlagsdaten: Schiri-Verlag, Am Markt 22, 17335 Strasburg
Tel.: 039753-22757 • Fax: 039753-22583
Mail: Schibri-verlag@t-online.de
Der Leser unseres Amtsblattes hat es aus erster Hand erfahren:
„Es tut sich was im vieldiskutierten Gewerbegebiet Neubrandenburg-Trollenhagen“.
Der vom Innenminister übergebene Fördermittelbescheid war aber
leider noch nicht das Startsignal für den eigentlichen Beginn der
Erschließungsarbeiten. Er hilft aber der Gemeinde Trollenhagen
dringend notwendige Planungsarbeiten in Auftrag zu geben und
dafür den Eigenmittelanteil zu senken.
Dem aufmerksamen Beobachter wird aber sicher nicht entgangen
sein, dass unser ortsansässiger Landwirtschaftsbetrieb Henning
Gruß bei seiner Herbstaussaat einige Flächen nicht mehr neu
Hier kann man schon den künftigen Verlauf der Erschließungsstraße sehen, die später einmal als die ersehnte Ortsumgehung
Aber auch auf der von unserem Investor erworbenen Fläche sind
Aktivitäten zu beobachten. Hier hat ein von ihm beauftragtes Labor Bodenuntersuchungen durchgeführt. Die „REKA Deutschland
GmbH“ hat ein beeindruckendes Projekt auf dem Reißbrett, dessen Ausführung einzig von der Zuweisung der in aussichtgestellten Fördermitteln abhängt. Aus dem Landesförderinstitut war zu
erfahren, dass fast alle Voraussetzungen zur Förderwürdigkeit
Die Gemeinde Trollenhagen hat gemeinsam mit den Erschließungsträgern alles für die Schaffung der Infrastruktur für den
ersten Bauabschnitt vorbereitet. Der Beginn der Arbeiten ist aber
eng an das Engagement unseres Investors gebunden. Nur wenn
sein Investitionsprogramm eindeutig anläuft, sind automatisch
die Schranken für den Erschließungsbeginn geöffnet.
Dadurch ist sichergestellt, dass aus landwirtschaftlichen Nutzflächen keine beleuchteten Viehweiden mehr werden. Das gesamte
Erschließungskonzept ist in mehrere Bauabschnitte gegliedert, die
grundsätzlich nur dem tatsächlichen Flächenbedarf von Investoren entsprechend erschlossen werden dürfen.
Diese Festlegung erscheint im Interesse des sparsamen Umgangs
mit finanziellen Mitteln einleuchtend und logisch. Das Handicap
besteht aber darin, dass es unter Umständen nicht möglich sein
wird, dem sofortigen Flächenbedarf eines möglichen Investors zu
entsprechen. Es muss dann kurzfristig der Flächenerwerb möglich
sein und eine Erweiterung der Erschließung nahtlos fortgeführt
werden, ohne das bestehende System zu beeinflussen. Auch
führt diese Vorgehensweise zwangsläufig zu Problemen mit den
Pächtern der zurzeit landwirtschaftlich genutzten Flächen. Es
wird sich im Einzelfall nicht vermeiden lassen, dass zur Erschließung benötigte Flächen sofort freigeräumt werden müssen. In
solchen möglichen Fällen müssen wir auf das Verständnis der
Landwirte hoffen.
Soviel vielleicht zu geplanten Vorgehensweise. Nun noch einige
Informationen zu unserem ersten Investor. Aus der Tagespresse
war bereits zu erfahren, dass es sich um einen Dänischen Hersteller von zurzeit sehr gefragten Heizkesselanlagen für feste Brennstoffe handelt. Darunter fallen auch nachwachsende Rohstoffe
wie Holz und Biomasse. Es wird also ein Stahlbaubetrieb entstehen, der zu Beginn etwa 40 Arbeitskräfte beschäftigen wird. Mit
wachsendem Umsatz sind über 100 Arbeitsplätze denkbar. Das
heißt, vorrangig aus dem Amtsbereich gilt es bis zum geplanten
Produktionsbeginn im Januar 2010 Arbeitskräfte zu finden und
nach Möglichkeit bedarfsgerecht zu qualifizieren.
Matthias Thauer, Projektkoordinator
8	Personalveränderungen in der Amtsfeuerwehr
®	11. Oktober 2008
Auf der Wehrführerversammlung des Amtes Neverin wurden
Amtswehrführer Norbert Rieger (FF Woggersin) und Stellvertreter Ulrich Hofmann (FF Brunn) für die nächsten 6 Jahre im
Die Wahlperiode für den 2. Stellvertretenden Amtswehrführer
Matthias Wagenknecht (FF Staven) läuft 2009 aus und muss
ebenfalls durch Wahl bestätigt werden.
®	25. Oktober 2008
Jürgen Becker legte sein Amt als Wehrführer der FF Beseritz
nieder. Daher erfolgte am 25. Oktober eine Neuwahl. Die Mit-
Jugendwehr Wulkenzin
Sponsoring wird heute groß geschrieben, denn die
Mittel, die den Vereinen zur Verfügung stehen, sind
Zu den beständigsten Sponsoren der Jugendwehr
gehören die Unternehmen „Eisbär“ (Eiskaffe) aus Wulkenzin und „Waldes­lust“ (Gaststätte in Neuendorf).
Beide Unternehmen rüsten die Kinder und Jugendlichen der Wehr mit Basecap oder T-Shirt aus und
sorgen auch für Ersatz.
Die Jugendwehr bedankt sich auf diesem Weg herzlich bei Frau Raddatz und Herrn Jahnke.
Foto: Ronny Thiele
Text: NI Red.
gliederversammlung wählte Ronny Behnke als neuen Wehrführer und Olaf Sachse als neuen Stellvertretenden Wehrführer.
®	06. Dezember 2008
Durch Rücktritt des Stellvertretenden Wehrführers der FF Chemnitz war auch hier eine Neuwahl erforderlich. Als Kandidatin
stellte sich Dorit Bückner zur Verfügung und wurde mit überzeugender Mehrheit ins Amt gewählt.
®	Die Berufungsurkunden werden demnächst durch die zuständigen Gremien überreicht.
Norbert Rieger, Amtswehrführer
Kirchliche Nachrichten	9
Die Dorfkirche in Zirzow wurde wieder eingeweiht –
der Förderverein „Kirche Zirzow e. V.“ zieht Bilanz!
Im Jahre 2005 feierte das Dorf Zirzow sein 775-jähriges Bestehen.
An der Vorbereitung der Feierlichkeiten haben sich viele Zirzower
beteiligt, darunter auch die späteren Vereinsgründer.
Zirzow ist für seine schönen Dorffeste bekannt, aber in diesem
Jahr sollte es etwas Besonderes werden. Unter der Regie des Gemeinderates Zirzow und seiner Bürgermeisterin entstand ein gutes
Konzept für das Jubiläum: Lichtbildervortrag, Fotowettbewerb,
Reit-, Fußball- und Volleyballturnier, Wanderungen im schönen
Malliner Bachtal, Radfahrten in die benachbarten Gemeinden,
eine Busfahrt zu den z. T. verfallenen Kirchen und Schlossruinen
in der Umgebung und natürlich ein besonders gut vorbereitetes
Dorffest waren die Höhepunkte in diesem Jubiläumsjahr. In einem
Videofilm kann man den Festumzug nacherleben und dabei die
Zirzower und ihre Gäste in historischen Gewändern bestaunen.
Ein wirklich gutes Jubiläum! Aber irgendetwas fehlte?
Die Dorfkirche in Zirzow, die im zumindest geografischen Mittelpunkt all der Feierlichten lag, drohte zu zerfallen! Viele Zirzower
hatten das Gefühl, an der Kirche muss etwas passieren, sie darf
nicht weiter dem Verfall ausgesetzt bleiben! So war es für viele
Dorfbewohner gar nicht ungewöhnlich, vor dem Festumzug an
einem Festgottesdienst teilzunehmen. Menschen, die schon lange nicht mehr in einer Kirche waren, nahmen in ihren historischen
Gewändern in der Kirche Platz und hörten der Predigt des Pastors
zu. Die Kirche war übervoll!
In diesem Umfeld entstand der Gedanke, die Dorfkirche zu retten.
So dauerte es nicht lange, einen Förderverein zur Sanierung der
Dorfkirche ins Leben zu rufen. Am 05.11.2005 kamen 22 Zirzowerinnen und Zirzower sowie der Pastor und die Bürgermeisterin
zur Gründungsversammlung des „Fördervereins Kirche Zirzow
e. V.“ zusammen.
Es war von vornherein klar, dass die bauliche Sanierung des ältesten Gebäudes im Ort keine kurzfristig zu realisierende Aufgabe war.
Dazu waren die auch für den Laien sichtbaren Schäden am Turm,
im Mauerwerk, am Dach und auch im Inneren der Kirche zu gewaltig. Hierzu waren eine gute Portion Optimismus und gehöriges
Selbstbewusstsein nötig. Auch viel Geld wurde gebraucht. Optimismus und Selbstbewusstsein hatten wir zur Genüge, Geld nicht!
Bevor mit den ersten Arbeiten begonnen werden konnte, wurden
mit dem Kirchgemeinderat, dem Pastor und auch mit dem Gemeinderat Zirzow Gespräche geführt, um grundsätzliche Fragen der
Zusammenarbeit zu klären. Obwohl die Zirzower keinen Vertreter
im Kirchgemeinderat haben, wurde uns Unterstützung zugesagt.
Auch der Gemeinderat Zirzow sicherte uns Hilfe zu.
Die nächste Überlegung war, wer kann uns bei unserer Aufgabe
Zirzow ist ein kleines Dorf mit etwa 370 Einwohnern, nahezu ohne Industrie und nur mit wenigen kleinen privaten Unternehmen.
Große finanzielle Unterstützung war deshalb nicht zu erwarten. Wir
empfanden das aber nicht als großes Hindernis, da wir ohnehin
vorhatten, vieles selbst zu machen. Wir baten die Einwohner um
Unterstützung und bekamen sie reichlich, denn sie waren froh,
etwas Nützliches zu leisten und taten dies für ihr Dorf! Die wenigen Unternehmen im Ort und auch aus der näheren Umgebung
halfen mit Technik und Material. Eine sehr gute Unterstützung!
Natürlich gab es auch genügend Zweifler und Skeptiker. „Mal sehen, was die da so hinkriegen wollen! Das schaffen die nie! Der
Pastor soll mal zusehen, wie er seine Kirche wieder hinkriegt! Ich
habe mit der Kirche nichts am Hut. Ich gehe doch da nicht in meiner Freizeit helfen!“ Solche und ähnliche Worte waren zu hören!
Wir ließen uns davon aber nicht entmutigen.
Von den 22 Gründungsmitgliedern waren am Anfang nur sechs
„Alteingesessene“, alle anderen waren „Zugezogene“. Schließlich
war das Thema auch ein „Generationenthema“: „Die Kirche ist
was für alte Leute, was soll ich da!“ Nun, das war auch bei den
wenigen Gottesdiensten, die im Jahr in der kalten, ungeheizten
Kirche stattfanden, nicht zu übersehen. Umso erfreulicher konnten
wir feststellen, dass sich immer mehr Jugendliche regelmäßig an
unseren Arbeiten beteiligten.
Heute ist festzustellen, dass die Arbeiten an der Kirche die Dorfgemeinschaft enger zusammengeführt hat. Das Interesse am
Bauplatz „Dorfkirche“ ist groß, die Anteilnahme wächst, was sich
auch in der zunehmenden Zahl an Helfern und Spendern zeigt.
Die Kirchgemeinde Zirzow zählt etwa 70 „Kirchensteuerzahlende“ Mitglieder, von denen sich aber nur ein Bruchteil zur Kirche
tatsächlich hingezogen fühlt. Das Aufkommen an Kirchensteuer
und Kirchgeld ist auch deswegen relativ gering, weil viele der Kirchenmitglieder Rentner oder Arbeitslose sind, die nur bescheidene
Einkommen haben. Deshalb war es nicht zu erwarten, dass aus
diesem Kreise viele Fördernde gewonnen werden konnten. Dennoch ist es ein sehr gutes Zeichen der Verbundenheit, dass aus
dem Dorf bisher sehr viele Spenden eingingen und große materielle und manuelle Unterstützung gegeben wurde.
10	Bei aller Freude über die Spendenbereitschaft des Dorfes war aber
klar, dass diese Gelder für die Rettung des Gebäudes nicht ausreichen werden. Deshalb haben wir nach anderen Wegen gesucht:
Zunächst wurde ermittelt, dass bereits in 2004 ein Fördermittelantrag aus dem damaligen Förderprogramm „Dorferneuerung“ an die
Landesregierung Mecklenburg/Vorpommern gestellt worden war.
Die Förderung von Kirchen war aber von der damaligen Landesregierung eingestellt worden. Wir versuchten nun bei einem CDUKandidaten, der mittlerweile neuer Innenminister von M/V wurde
und in dessen Wahlkreis Zirzow liegt, Unterstützung in Sachen
Bewilligung des Förderantrags zu bekommen – mit Erfolg: Der
Antrag wurde bewilligt und auch die Genehmigung für vorzeitigen
Baubeginn erteilt. Danach begannen wir Stiftungen anzusprechen,
die uns mit Geld unterstützen sollten. Von der „Rudolf August
Oetker Stiftung“ Bielefeld, der „Emmerich Bünemann Stiftung“
München und der „Annemarie und Helmuth Börner Stiftung“ Köln
erhielten wir finanzielle Unterstützung, die „Hermann Reemtsma
Stiftung“ Hamburg und die „Doornkaat-Koolman Stiftung“ Emden
sagten uns zunächst Hilfe zu, entschieden sich dann später aber
wie alle anderen Stiftungen gegen uns.
Es war uns von vornherein klar, dass wir unser Ziel ohne öffentliche
Anteilnahme nicht erreichen können. Deshalb haben wir sofort nach
Vereinsgründung alle Zirzower Familien durch einen offenen Brief
von der Vereinsgründung informiert und zur Mitarbeit aufgerufen.
Bald war es auch nicht mehr zu übersehen, dass sich regelmäßig
jeden Samstag von 09.00 – 12.00 Uhr Freiwillige zum Arbeitseinsatz an der Kirche trafen. Das haben wir durchgängig mit wenigen Ausnahmen über nunmehr 3 Jahre so gehalten. An diesen
Einsätzen haben bisher insgesamt 40 Bürgerinnen und Bürger
teilgenommen und dabei über 3.000 Arbeitsstunden geleistet.
Mit einem selbst entworfenen Flyer haben wir unser Anliegen mit
Fotos von den Bauschäden und mit geschichtlichen Texten zur
Kirche dokumentiert und ein Vereinsmitglied hat die Kosten für
den Druck gesponsert.
Am diesjährigen „Tag des offenen Denkmals“ (14.09.2008) beteiligten wir uns über die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, die über
das Internet zum Besuch vieler denkmalgeschützter Kirchen aufgerufen hatte. Wir hatten mit 60 Besuchern an diesem Tag auch
eine unerwartet große Zahl von interessierten Gästen.
Jährlich laden wir als Förderverein zu einer Fahrradtour in die
nähere Umgebung ein. Immer besuchen wir unterwegs auch sehenswerte Kirchen oder Gutshäuser und sind dann froh, dass wir
unsere Kirche schon so weit sanieren konnten.
Gute Erfahrungen haben wir auch mit der Öffnung unserer Kirche
bei den jährlichen Dorffesten gemacht. Es zieht doch viele Besucher des Dorffestes auch in die Kirche, um zu sehen, welche
Fortschritte das Baugeschehen gemacht hat.
Informiert haben wir auch über die Entdeckungen am Kirchenbau,
die wir machen konnten: Die Ergebnisse dendrochronologischer
Untersuchungen von alten Hölzern im Dach- und Turmgebälk, bisher verborgen gebliebene Weihekreuze, farbige Wandbemalungen,
ursprüngliche Fundamente einer Sakristei, die ehemals breiteren
Fundamente des Langhauses, frühere Türöffnungen und ein wieder entdecktes Fenster machten auch Außenstehende neugierig.
Nicht zuletzt muss erwähnt werden, dass auch ganz normales
„Klinkenputzen“ angesagt war. Nahezu alle Firmen im Nachbarort Weitin wurden aufgesucht und um Unterstützung gebeten.
Die fanden wir bei der Firma Stahl-Schütt, die uns Material und
Rüstung zur Verfügung stellte, bei den Firmen PMO und AgipGas, die Geld spendeten und dem Hotel Horizont, dessen Angebot preisgünstiger Übernachtung von Gästen wir noch nicht in
Anspruch genommen haben. Auch Firmen aus Neubrandenburg
und Umgebung konnten wir für unsere Sache gewinnen: Firma
Owe Gluth GmbH stellte Geld und Material zur Verfügung, die Gerüstbaufirma Abraham machte uns einen sehr günstigen Preis für
das über mehrere Monate benötigte Raumgerüst, eine Wäscherei
spendete maßgeschneiderte Sitzkissen für unsere Kirchenbänke,
die Neumab unterstützte uns mit dem Einsatz von ortsansässigen
Arbeitslosen und erforderlicher Technik ebenso wie die ARGE aus
Neverin. Aber auch aus Zirzow erhielten wir von Firmen Unterstützung: Die Kiesgrube Streuling stellte kostenlos Kies, Technik und
Transportraum zur Verfügung, Technik kam auch vom Landwirt
Knut Hoffschildt und seinem Vater, dem Müller Rudi Hoffschildt.
Die Firma Behrmann Anlagenbau war beim Verlegen eines neuen
Stromanschlusses sehr aktiv und stellte des Öfteren auch Bohr-,
Rüttel- und Krantechnik zur Verfügung. Die Vermessungsfirma
Sy erarbeitete kostenlos einen aktuellen Lageplan des gesamten
Kirchenumfeldes und stellte auch Geldspenden zur Verfügung.
Geholfen hat auch die Reinigungsfirma Zarbock mit einer kostenlosen Grundreinigung aller Kirchenfenster.
In knapp 3 Jahren wurde Folgendes erreicht:
Ein Vereinszimmer wurde hergerichtet, das von allen Vereinen des
Dorfes genutzt wird.
Für den Friedhof wurde ein Gestaltungskonzept erstellt, das nach
und nach umgesetzt wird. Eine verfallene Gruftanlage wurde erneuert.
Die Kirche erhielt einen neuen Stromanschluss, die marode Freileitung wurde abgebaut. Das Kirchenfundament wurde trocken
gelegt, der Kirchturm und das Dach vom Kirchenschiff wurden
neu gedeckt, der Innenraum neu gestaltet, eine neue Elektroverteilung verlegt, eine neue Beleuchtung und eine Heizungsanlage
installiert, das Gestühl z. T. repariert und der Fußboden renoviert.
Die Orgel wurde vor Beginn der Innenarbeiten zurück gebaut und
eingelagert. Sie soll im Jahr 2010 repariert werden.
Am 30.11.2008 wird die Kirche wieder eingeweiht.
Offen sind neben der Vervollständigung des Gestühls und der
Heizungsanlage die Sanierung der Außenfassade (2009), die Orgelreparatur (2010) und die Restaurierung des Altars.
Ein großer Teil der Arbeiten wurde in Eigenleistung durch den
Förderverein erbracht, für Fremdfirmen wurden bisher insgesamt
ca. 186.000 Euro aufgewendet. Die Finanzierung erfolgt durch
August-Wilhelm-Oetker-Stiftung Bielefeld (80.000 Euro,)
Ev.- Luth. Landeskirche (55.000 Euro),
Landesregierung M/V (17.500 Euro),
Gemeinderat Zirzow (15.000 Euro),
Kirchgemeinde Breesen (10.000 Euro),
Einzelspende Trier (5.000 Euro),
Dorfkirchen in Not Schwerin (4.000 Euro),
Annemarie und Helmuth Börner Stiftung Köln (2.500 Euro),
Emmerich Bünemann Stiftung München (1.000 Euro),
83 Einzelspenden (ca. 12.000 Euro).
Alle Zuwendungen mit Ausnahme der kirchlichen und staatlichen
Gelder wurden durch den Förderverein geworben, alle Spender
erhielten eine Spendenbescheinigung und eine spezielle Dankesurkunde. Sie wurden über den Verbleib ihrer Spendengelder
durch regelmäßige Vereinsnachrichten informiert.
Alle Helfer und Spender wurden auch zur Wiedereinweihung der
Kirche am 30.11.2008 eingeladen. Die Kirche war an diesem Tage überfüllt. Auch am Weihnachtsgottesdienst, der nach vielen
Jahren zum ersten Mal wieder in Zirzow stattfand, konnten wir
uns über eine volle Kirche freuen.
Nun richten wir unser Augenmerk darauf, dass die wunderschöne
Kirche auch für kulturelle Zwecke genutzt werden kann, damit sie
zum „Treffpunkt Dorfkirche“ wird.
Kirchliche Nachrichten	Sehnsucht nach Leben –
Begegnungsabende im Speicher Ihlenfeld
Wer verspürt sie nicht immer wieder einmal – diese Sehnsucht nach
Und sie kommt gerade dann zum Vorschein, wenn wir mit unserem derzeitigen Leben unzufrieden sind, wenn wir fertig sind von all dem Stress
und Lärm um uns herum.
Dann fragen wir uns, kann das schon alles sein? Soll das mein Leben
Wir laden Sie ein, mit uns über das Leben nachzudenken und Möglichkeiten für ein ganz neues Leben zu entdecken!
Am 10. März beginnt unsere Begegnungswoche mit den Brüdern der
Christusträgerbruderschaft aus Triefenstein im Speicher Ihlenfeld.
Die Abende beginnen jeweils um 19.30 Uhr im Speicher und enden ca.
Schauen Sie doch einmal vor bei und laden Sie auch Ihre Freunde und
Bekannte ein!
Dienstag: Weltbilder
Mittwoch:	Hoffnung mit Hand und Fuß
Donnerstag:	Liebe – allein geht man ein
Freitag:	In der Rushhour des Lebens
Sonnabend:	Lebensrichtung
Sonntag:	10.00 Uhr Gottesdienst
12	Allgemeine Informationen
der Ministerien, der Gerichte,
des Landratsamtes, des Amtes Neverin
und der Gemeinden
Blatt 1	Amtsgericht Neubrandenburg – Beschluss 33 K 14/07
Blatt 2	Amtsgericht Neubrandenburg – Beschluss 32 K 47/06
Blatt 3	Amtsgericht Neubrandenburg – Beschluss 32 K 26/07
Blatt 4	Amtsgericht Neubrandenburg – Beschluss 32 K 28/07
Blatt 5	Amtsgericht Neubrandenburg – Beschluss 33 K 39/07
Blatt 7	Öffentliche Bekanntmachung
Aufforderung der Wehrflichtigen des Geburtsjahrgangs 1991
Blatt 8	Gemeinde Blankenhof – 2. Änderung zur Satzung über die Erhebung von Beiträgen für den
Ausbau von Straßen, Wege und Plätzen
Blatt 9	Gemeinde Wulkenzin – 2. Änderung zur Satzung über die Erhebung von Beiträgen für den
Blatt 10	Gemeinde Trollenhagen – 2. Änderung zur Satzung über die Erhebung von Beiträgen für den
Blatt 11	Gemeinde Sponholz – Satzung über die Erhebung von Erschließungsbeiträgen
Blatt 18	Haushaltssatzung des Amtes Neverin für das Haushaltsjahr 2009
Blatt 20	Bekanntmachung der Haushaltssatzung des Amtes Neverin für das Haushaltsjahr 2009
Blatt 21	Haushaltssatzung der Gemeinde Brunn für das Haushaltsjahr 2009
Blatt 23	Haushaltssatzung der Gemeinde Neddemin für das Haushaltsjahr 2009
Blatt 25	Bekanntmachung der Haushaltssatzung der Gemeinde Neddemin für das Haushaltsjahr 2009
Blatt 26	Haushaltssatzung der Gemeinde Neverin für das Haushaltsjahr 2009
Blatt 26	Bekanntmachung der Haushaltssatzung der Gemeinde Neverin für das Haushaltsjahr 2009
Blatt 28	Haushaltssatzung der Gemeinde Staven für das Haushaltsjahr 2009
Blatt 30	Bekanntmachung der Haushaltssatzung der Gemeinde Staven für das Haushaltsjahr 2009
Blatt 31	Bekanntmachung der Gemeinde Trollenhagen
Blatt 32	Haushaltssatzung der Gemeinde Zirzow für das Haushaltsjahr 2009
Blatt 33	Bekanntmachung der Haushaltssatzung der Gemeinde Zirzow für das Haushaltsjahr 2009
Blatt 34	Satzung der Gemeinde Neuenkirchen über die Erhebung von Beiträgen für die Regen­
Blatt 42	1. Satzung zur Änderung der Satzung der Gemeinde Trollenhagen über die Erhebung von
Gebühren zur Deckung der Verbandsbeiträge des Wasser- und Bodenverbandes „Untere
Tollense/Mittlere Peene“
Blatt 45	Bekanntmachung der Gemeinde Blankenhof
Blatt 47	Bekanntmachung der Gemeinde Sponholz
Blatt 48	Bekanntmachung der Gemeinde Wulkenzin
Blatt 49	Bekanntmachung des Amtes Friedland
Blatt 50	Berichtigung der Friedhofsgebührenordnung vom 22.10.2008
Blatt 51	Wahlbekanntmachung
Blatt 56	Öffentliche Aufforderung zur Mitarbeit im Wahlausschuss anlässlich der Europa- u. Kommunalwahlen
Blatt 57	Bekanntmachung zu Veröffentlichungen anlässlich der Europa- u. Kommunalwahlen
Blatt 57	Bekanntmachung des Gemeindewahlleiters sowie dessen Stellvertreters
Im Auftrag des Kirchgemeinderates
- für Särge und Urnen für 25 Jahre
- für Särge und Urnen je Grabbreite für 25 Jahre
Im §5- Gebührenhöhe- ist ein Fehler bei der Angabe der Jahre aufgetreten. Hierfür möchten
wir uns entschuldigen.
Berichtigung der Friedhofsgebührenordnung vom 22.10.2008
6. Inhalt der Wahlvorschläge (§ 22 KWG M-V)
1. Jeder Wahlvorschlag einer politischen Partei oder Wählergruppe muss deren Namen und soweit
vorhanden deren Kurzbezeichnung tragen. Der Name oder die Kurzbezeichnung einer Wählergruppe
darf nicht den Namen oder die Kurzbezeichnung von Parteien enthalten.
Der Wahlvorschlag eines Einzelbewerbers trägt die Bezeichnung „Einzelbewerber“ und als Zusatz
dessen Nachnamen. Wenn es zur Unterscheidung von früher eingereichten Wahlvorschlägen nötig ist,
kann der Wahlleiter einen Zusatz verlangen.
2. Der Wahlvorschlag einer Partei oder Wählergruppe darf mehrere Bewerber, der Wahlvorschlag eines
Einzelbewerbers darf nur den Namen dieses Bewerbers enthalten.
Die Höchstzahl der auf dem Wahlvorschlag einer Partei oder Wählergruppe zu benennenden Bewerber
liegt in Wahlgebieten mit nur einem Wahlbereich um fünf höher als die Zahl der zu wählenden
Vertreter. In den übrigen Wahlgebieten wird sie in der Weise ermittelt, dass die Zahl der zu wählenden
Vertreter durch die Zahl der Wahlbereiche geteilt und die sich daraus ergebende Zahl um drei erhöht
wird; Bruchteile einer Zahl werden aufgerundet ( siehe Punkt 3 der Bekanntmachung).
3. Die Bewerber auf dem Wahlvorschlag einer Partei müssen Mitglieder dieser Partei oder parteilos sein.
Ist der Bewerber parteilos, hat er dies gegenüber dem Wahlleiter durch Abgabe einer Versicherung an
Eides statt nachzuweisen. Der Wahlleiter ist zur Abnahme einer solchen Versicherung an Eides statt
zuständig; er ist Behörde im Sinne des § 156 des Strafgesetzbuches.
4. Der Wahlvorschlag einer Partei oder Wählergruppe muss von dem für das Wahlgebiet nach ihrer
Satzung zuständigen Parteiorgan oder dem oder den Vertretungsberechtigten oder Wählergruppe, der
Wahlvorschlag eines Einzelbewerbers muss von ihm selbst unterzeichnet sein.
Die Wahlvorschläge sind spätestens am 06.04.2009 bis 18:00 Uhr (62. Tag vor der Wahl) schriftlich beim
Wahlleiter der Gemeinde, im Amt Neverin, Dorfstraße 36 in 17039 Neverin Zimmer 2 und 3 einzureichen. Es
wird dringend empfohlen, die Wahlvorschläge so frühzeitig vor diesem Termin einzureichen, damit etwaige
Mängel, welche die Gültigkeit der Wahlvorschläge berühren, noch rechtzeitig behoben werden können.
(5) Als Bewerber einer Partei oder Wählergruppe kann nur benannt werden, wer
1. in einer nach ihrer Satzung zuständigen Versammlung der im Zeitpunkt ihres Zusammentritts
wahlberechtigten Mitglieder dieser Partei oder Wählergruppe (Mitgliederversammlung) oder
2. in einer nach ihrer Satzung zuständigen Versammlung der von Mitgliederversammlungen nach Nummer 1
aus deren Mitte gewählten Vertreter (Vertreterversammlung)
gewählt worden ist und seine unwiderrufliche Zustimmung zur Benennung schriftlich erteilt hat.
Sind in einem Wahlgebiet weniger als fünf Mitglieder der Partei oder Wählergruppe nach Satz 1 wahlberechtigt,
ist für die Aufstellung der Bewerber die nach der Satzung nächsthöhere Organisation der Partei oder
Wählergruppe zuständig.
Die Bewerber und die Vertreter für die Vertreterversammlung werden von den Versammlungsteilnehmern
vorgeschlagen und in geheimer schriftlicher Abstimmung gewählt. Jeder stimmberechtigte Teilnehmer der
Versammlung ist hierbei vorschlagsberechtigt.
Den Bewerbern ist Gelegenheit zu geben, sich und ihr Programm in der Versammlung in angemessener Zeit
Über den Verlauf der Mitglieder- oder Vertreterversammlung ist eine Niederschrift aufzunehmen.
Die Niederschrift muss Angaben über Ort und zeit der Versammlung, die Form der Einladung, die Zahl der
erschienenen Mitglieder oder Vertreter und das Ergebnis der Abstimmung enthalten.
Die Niederschrift ist von dem Versammlungsleiter, dem Schriftführer und einem weiteren Teilnehmer zu
unterzeichnen; die Unterzeichner haben dabei gegenüber dem Wahlleiter an Eides statt zu versichern, dass die
Anforderungen gemäß Satz 3 bis 5 beachtet worden sind.
Der Wahlleiter ist zur Abnahme einer solchen Versicherung an Eides statt zuständig; er ist Behörde im Sinne des
§ 156 des Strafgesetzbuches.
(4) Ein Wahlberechtigter darf in mehreren Wahlvorschlägen eines Wahlgebietes jeweils für die Gemeinde- und
die Kreiswahl als Bewerber benannt werden.
(3) Die Wahlvorschläge werden in den Wahlbereichen (§ 5 KWG M-V) aufgestellt.
Eine Partei, eine Wählergruppe oder ein Einzelbewerber darf in jedem Wahlbereich jeweils einen
Wahlvorschlag einreichen.
(2) Die Verbindung von Wahlvorschlägen ist unzulässig. Weder politische Parteien noch Wählergruppen noch
politische Parteien und Wählergruppen können gemeinsam Wahlvorschläge einreichen.
Dem Wahlvorschlag sind auch beizufügen:
1. Für Deutsche die Bescheinigung der Gemeindewahlbehörde über die Wählbarkeit der
vorgeschlagenen Bewerber (§ 10 Abs. 1 und 2 KWG M-V).
2. Für Unionsbürger
a) die Bescheinigung der Gemeindewahlbehörde über die Wählbarkeit der vorgeschlagenen
Bewerber (§ 10 Abs. 1 und 3 Nr. 1 KWG M-V),
b) die Versicherung an Eides statt, dass sie im Herkunftsstaat nicht aufgrund einer zivil- oder
strafrechtlichen Einzelfallentscheidung von der Wählbarkeit ausgeschlossen sind (§ 10
Abs. 3 Nr. 2 KWG M-V. Der Wahlleiter ist zur Abnahme einer solchen Versicherung an
Eides statt zuständig; er ist Behörde im Sinne des § 156 Strafgesetzbuches.
Auf Anforderung hat eine Partei oder Wählergruppe den zuständigen Wahlleiter ihre Satzung und einen
Nachweis über die demokratische Wahl des Vorstandes zur Verfügung zu stellen.
7. Inhalt und Form der Wahlvorschläge zur Wahl der Vertretung (§ 25 KWO M-V)
(1) Der Wahlvorschlag soll nach dem Muster der Anlage 6 KWO M-V eingereicht werden. Der Wahlvorschlag
1. Familiennamen, Vornamen ( bei mehreren Vornamen den Rufnamen), Beruf oder Stand,
Staatsangehörigkeit, Geburtsdatum, Geburtsort und Anschrift (Hauptwohnung ) eines jeden Bewerbers;
2. den Namen und soweit vorhanden die Kurzbezeichnung der Partei, wenn der Wahlvorschlag von einer
Partei eingereicht wird; der im Wahlvorschlag angegebene Name und die Kurzbezeichnung der Partei
muss mit dem Namen und der Kurzbezeichnung übereinstimmen, welche die Partei im Lande führt;
3. den Namen und soweit vorhanden, die Kurzbezeichnung der Wählergruppe, wenn der Wahlvorschlag
von einer Wählergruppe eingereicht wird; der Name der Wählergruppe darf nicht den Namen von
Parteien im Sinne des Artikels 21 des Grundgesetzes oder deren Kurzbezeichnung enthalten.
4. die Bezeichnung „Einzelbewerber“, wenn der Wahlvorschlag von einer einzelnen Person eingereicht
wird, die sich selbst als Bewerber vorschlägt;
5. das Wahlgebiet und den Wahlbereich, wenn das Wahlgebiet in mehrere Wahlbereiche eingeteilt worden
Die Namen der Bewerber auf dem Wahlvorschlag einer Partei oder Wählergruppe müssen in erkennbarer
Reihenfolge aufgeführt sein. Fehlt diese Reihenfolge, so gilt die alphabetische Reihenfolge der Familiennamen,
bei gleichen Familiennamen die der Vornamen.
(2) Der Wahlvorschlag soll Namen und Anschrift der Vertrauenspersonen und ihres Stellvertreters enthalten. Es
ist zulässig, als Vertrauensperson oder dessen Stellvertreter einen Bewerber zu benennen.
(3) Der Wahlvorschlag einer Partei muss von dem nach ihrer Satzung für das Wahlgebiet zuständigen
Parteiorgan, der Wahlvorschlag einer Wählergruppe von dem oder den nach der Satzung Vertretungsberechtigen
der Wählergruppe, der Wahlvorschlag eines Einzelbewerbers von dem Einzelbewerber persönlich und
handschriftlich unterzeichnet sein. Die Vertretungsberechtigung für eine Wählergruppe ist auf Verlangen
(4) Dem Wahlvorschlag ist beizufügen:
1. die schriftliche Zustimmungserklärung eines jeden Bewerbers nach dem Muster der Anl. 7 KWO M-V
2. für jeden deutschen Bewerber eine Bescheinigung der Gemeindewahlbehörde über die Wählbarkeit
nach dem Muster der Anlage 8KWO M-V
3. für jeden Unionsbürger
a) eine Bescheinigung der Gemeindewahlbehörde über die Wählbarkeit nach dem Muster der
Anlage 9 KWO M-V
b) eine von ihm abgegebene Versicherung an Eides statt, dass er in dem Mitgliedsstaat der
Europäischen Gemeinschaft, dessen Staatsangehörigkeit er besitzt (Herkunftsmitgliedsstaat)
nicht aufgrund einer zivil- oder strafrechtlichen Einzelfallentscheidung von der Wählbarkeit
ausgeschlossen ist nach dem Muster der Anlage 10 KWO M-V
4. eine Ausfertigung der Niederschrift über die Mitglieder-/ Vertreterversammlung zur
Aufstellung der Bewerber einschließlich der vorgeschriebenen Versicherung an Eides statt
nach § 20 Abs. 5 des Kommunalwahlgesetzes nach dem Muster der Anlage 11KWO M-V
5. für jeden Bewerber, der der Partei angehört, eine Bescheinigung des für das Wahlgebiet zuständigen
Parteiorgans über seine Parteimitgliedschaft
6. Für jeden Bewerber, der der Partei nicht angehört, eine von ihm unterzeichnete Erklärung, dass er
parteilos ist.
Die Bescheinigung der Wahlbehörde über die Wählbarkeit nach § 25 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 und 3 Buchstabe a)
KWO M-V, die durch die Gemeindewahlbehörde kostenfrei erstellt wird, sowie die Versicherung an Eides
statt des Bewerbers nach § 25 Abs. 4 Satz 1 Nr. 3 Buchstabe b) KWO M-V darf zum Zeitpunkt der
Einreichung nicht älter als 3 Monate sein.
10. Änderung und Rücknahme von Wahlvorschlägen (§ 23 KWG M-V)
(1) Eingereichte Wahlvorschläge können bis zum Ablauf der Einreichungsfrist geändert werden. Ein durch eine
Partei oder Wählergruppe benannter Bewerber, der nach Ablauf der Einreichungsfrist stirbt oder die Wählbarkeit
verliert, kann auch bis zur Entscheidung über die Zulassung (§ 26 Abs. 1 KWG M-V) durch einen anderen
Bewerber ersetzt werden. Im Übrigen gelten die allgemeinen Vorschriften über Wahlvorschläge.
(2) Ein Wahlvorschlag kann zurück genommen werden, solange noch nicht über seine Zulassung entschieden ist.
(3) Änderungen und Rücknahmen bedürfen einer gemeinsamen Erklärung der Vertrauensperson und Ihres
Stellvertreters. Sämtliche Erklärungen sind dem Wahlleiter gegenüber schriftlich abzugeben und können nicht
9. Inhalt und Form der Wahlvorschläge zur Wahl des ehrenamtlichen Bürgermeisters (§ 26 KWO M-V)
(1) Die Bestimmung des Bewerbers soll nicht früher als zwei Jahre vor Ablauf der Amtszeit des Amtsinhabers
(2) Der Wahlvorschlag für das Wahlgebiet soll nach dem Muster der Anlage 12 KWO M-V eingereicht werden.
Der Wahlvorschlag muss die Angaben nach § 25 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 bis 4 und Absatz 2 KWO M-V enthalten.
1. die Unterlagen entsprechend § 25 Abs. 4 Satz1 Nummer 1, 3, 5 und 6
2. eine Ausfertigung der Niederschrift über die Mitglieder-/Vertreterversammlung zur Aufstellung des
Bewerbers einschließlich der Versicherung an Eides statt nach § 20 Abs. 5 des Kommunalwahlgesetzes
M- V nach Anlage 13
3. eine Erklärung des Bewerbers, jederzeit für die freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des
Grundgesetzes und die Verfassung des Landes Mecklenburg- Vorpommern einzutreten
4. eine Erklärung des Bewerbers über eine Tätigkeit für das frühere Ministerium für Staatssicherheit oder
das Amt für nationale Sicherheit,
5. eine Erklärung des Bewerbers über eventuelle Straftaten,
6. ein polizeiliches Führungszeugnis des Bewerbers,
7. eine Erklärung des Bewerbers, dass er in geordneten wirtschaftlichen Verhältnissen lebt.
(4) Im Übrigen gilt § 25 Abs. 3, 4 Satz 2 und Abs. 5 bis 7 KWO M-V entsprechend. Bei Einreichung eines
gemeinsamen Wahlvorschlages nach § 62 Abs,. 1 des Kommunalwahlgesetzes gilt § 25 Abs. 3 und 6 KWO M-V
für jede an dem Wahlvorschlag beteiligte Partei oder Wählergruppe entsprechend.
8. Wahlvorschläge Bürgermeister (§ 62 KWG M-V)
(1) Parteien, Wählergruppen oder Einzelbewerber dürfen nur einen Wahlvorschlag einreichen.
Mehrere Parteien oder Wählergruppen können einen gemeinsamen Wahlvorschlag einreichen; in diesem Fall
findet § 22 Abs. 3 KWG M-V keine Anwendung. Eine Partei oder Wählergruppe darf sich nur an einem
gemeinsamen Wahlvorschlag beteiligen.
Ein Wahlvorschlag gilt für das gesamte Wahlgebiet.
Für das Aufstellungsverfahren gilt § 20 Abs. 5 KWG M-V.
(3) Ein Bewerber darf nur auf einem Wahlvorschlag benannt sein.
(5) Wahlrecht und Wählbarkeit werden kostenlos bescheinigt. Die Gemeindewahlbehörde darf für jeden
Wahlberechtigten die Bescheinigung des Wahlrechts nur einmal für einen Gemeindewahlvorschlag und nur für
einen Kreiswahlvorschlag erteilen. Dabei darf sie nicht festhalten, für welchen Wahlvorschlag die
Bescheinigung bestimmt ist. Wer für einen anderen die Bescheinigung der Wählbarkeit einholt, muss durch
Vorlage einer schriftlichen Vollmacht nachweisen, dass er dazu berechtigt ist.
(6) Die Satzung und Nachweis nach § 22 Abs. 6 des Kommunalwahlgesetzes, der durch die Vorlage einer
Abschrift der bei der Wahl gefertigten Niederschrift oder einer schriftlichen Erklärung von mindestens 3 bei der
Wahl anwesenden Personen, die nicht dem gewählten Vorstand angehören dürfen, zu führen ist, sind dem
Wahlleiter auf dessen Anforderung in einfacher Ausfertigung zur Verfügung zu stellen.
Sie gelten dann für alle von der politischen Partei oder Wählergruppe im Wahlgebiet eingereichten
(7) Der Satzung muss zu entnehmen sein, welches Organ als Leitung für das Wahlgebiet örtlich bestehender
Gliederung der politischen Partei oder Wählergruppe zuständig und somit zur Unterzeichnung befugt ist. Für ein
Wahlgebiet ohne örtliche Gliederung im Sinne des Satzes 1 muss die Zuständigkeit aufgrund der Satzung
festzustellen sein; im Zweifelsfalle gilt das satzungsmäßige Organ der nächst übergeordneten Gliederungsstufe
als zeichnungsbefugt. Die Satzung für Wählergruppen muss Regelungen über Name, Sitz, Zweck, Organe,
Erwerb und Erlöschen der Mitgliedschaft, Einberufung und Beschlussfähigkeit von Mitglieder- oder
Vertreterversammlung sowie über das Verfahren für die Wahl des Vorstandes und der Bewerber enthalten.
17039 Neverin, 09.02.2009
12. Unionsbürger (§ 24 Abs. 3 KWO M-V)
1. nach den für Deutsche geltenden Voraussetzungen wahlberechtigt sind und in das Wählerverzeichnis
eingetragen werden, sowie dass wahlberechtigte Unionsbürger, die nach § 23 des Landesmeldegesetzes
von der Meldepflicht befreit sind, in das Wählerverzeichnis auf Antrag eingetragen werden, wenn sie
spätestens bis zum 21. Tag vor der Wahl (17.Mai 2009) nachweisen, dass sie am Wahltag seit
mindestens drei Monaten im Wahlgebiet ihre Wohnung, bei mehreren Wohnungen innerhalb der
Bundesrepublik Deutschland ihre Hauptwohnung haben.
2. nach den für Deutsche geltenden Voraussetzungen wählbar sind und sie darüber hinaus nicht in dem
Staat, dessen Staatsangehörigkeit sie besitzen, aufgrund einer zivil- oder strafrechtlichen
Einzelfallentscheidung von der Wählbarkeit ausgeschlossen sein dürfen.
11. Vertrauensperson (§ 24KWG M-V)
(1) In jedem Wahlvorschlag soll eine Vertrauensperson und eine stellvertretende Vertrauensperson bezeichnet
werden. Fehlt diese Bezeichnung, so gilt die Person, welche als erstes unterzeichnet hat, als Vertrauensperson,
und diejenige, welche als zweite unterzeichnet hat, als stellvertretende Vertrauensperson.
(2) Soweit in diesem Gesetz nicht anderes bestimmt ist, sind nur die Vertrauensperson und die stellvertretende
Vertrauenspeson ( jede für sich ) berechtigt, verbindliche Erklärungen zum Wahlvorschlag abzugeben und
(3) Die Vertrauensperson und die stellvertretende Vertrauensperson können durch schriftliche Erklärung der
Mehrheit der Unterzeichner des Wahlvorschlages an den Wahlleiter abberufen oder ersetzt werden.
039608/25121
039608/25127.
Neverin, 09.01.2009
§ 74 Abs. 4 KWG M-V
Die Mitglieder von Wahlorganen haben Anspruch auf eine Aufwandsentschädigung.
§ 74 Abs. 3 KWG M-V
Die Übernahme einer ehrenamtlichen Tätigkeit nach Abs. 1 Satz 1 dürfen insbesondere
1. Die Mitglieder des Europäischen Parlaments, des Bundestages, des Landtages, der
Bundesregierung und der Landesregierung,
2. die im öffentlichen Dienst Beschäftigten, die amtlich mit dem Vollzug der Wahl oder
mit der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung beauftragt sind,
3. Wahlberechtigte, die wenigstens sechzig Jahre alt sind,
4. Wahlberechtigte, die glaubhaft machen, dass ihnen die Fürsorge für ihre Familie die
Ausübung des Amtes in besonderem Maße erschwert,
5. Wahlberechtigte, die glaubhaft machen, dass sie aus dringenden Gründen oder durch
Krankheit oder Gebrechen behindert sind, das Amt ordnungsmäßig zu führen,
6. Wahlberechtigte, die sich am Wahltag aus zwingenden Gründen außerhalb ihres
Wohnortes aufhalten.
§ 74 Abs. 2 KWG M-V
Wahlbewerber, Vertrauenspersonen für Wahlvorschläge und deren Stellvertreter dürfen keine
ehrenamtliche Tätigkeit nach Abs. 1 Satz 1 ausüben. Niemand darf in mehr als einem
§ 74 Abs. 1 KWG M-V
Die Mitglieder des Wahlvorstandes üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus.
Zur Übernahme dieses Ehrenamtes ist vorbehaltlich der Absätze 2 und 3 jeder
Wahlberechtigte verpflichtet.
Auf die Regelungen gem. § 74 des Kommunalwahlgesetzes des Landes MecklenburgVorpommern wird hingewiesen, insbesondere auf
bis zum 02.05.2009 beim Amt Neverin, Dorfstraße 36, 17039 Neverin
schriftlich, mündlich oder telefonisch melden.
Anlässlich der am 07.06.2009 stattfindenden Europa- und Kommunalwahlen werden Bürger
und Bürgerinnen gesucht, die bereit sind, im Wahlausschuss des Amtes Neverin sowie in den
Wahlvorständen der amtsangehörigen Gemeinden mitzuarbeiten.
Öffentliche Aufforderung an alle im Amtsbereich Neverin vertretenen
politischen Parteien, Wählergruppen und Wahlberechtigten zur Mitarbeit
im Wahlausschuss der Gemeindewahlbehörde sowie in den
Wahlvorständen der amtsangehörigen Gemeinden anlässlich der am
07.06.2009 Europa- und Kommunalwahlen
Bekanntmachungen über eventuelle Stichwahlen
Monika Hennig, 17039 Brunn OT Roggenhagen, Parkstraße 03
Petra Menzlin, 17039 Neddemin, Ganzkower Weg 12
Name und Anschrift der Gemeindewahlleiterin sowie deren Stellvertreterin.
Die Gemeindewahlbehörde des Amtes Neverin veröffentlicht hiermit gem. § 3 KWO M-V
Bekanntmachung des Gemeindewahlleiters sowie dessen Stellvertreters gem. § 3 KWO M-V
Ferner ist es möglich, dass weitere kurzfristige Bekanntmachungen erforderlich werden, die
dann ebenfalls in den Schaukästen veröffentlicht werden.
Einladungen zu Sitzungen des Gemeindewahlausschusses
Insbesondere kann es die folgenden Bekanntmachungen betreffen:
Daher werden wir bei bestimmten termingebundenen Bekanntmachungen auf die Möglichkeit
der Veröffentlichung in den amtlichen Schaukästen der amtsangehörigen Gemeinden zurück
Aufgrund der festen Erscheinungstermine für das Amtsblatt „ Neverin Info“ ist es nicht
immer möglich, darin die erforderlichen Bekanntmachungen termingerecht zu
Veröffentlichungen anlässlich der Europa- und Kommunalwahlen am 07.06.2009
Der hübsche Langhaar Schäferhund Rüde wurde im Juli 2003 geboren.
Grizzly ist sehr gutmütig und ein liebenswerter Hund. Nur bindet er sich schnell und
sucht den engen Kontakt zu seinen Menschen. So „fiepst“ er, wenn er sich allein gelassen fühlt. Ein ständiger Kontakt zum Menschen wäre in seinem neuen Zuhause von
Vorteil. Es lohnt für die neuen Besitzer jedoch die Mühe und Geduld, mit dem Hund
das Alleinbleiben zu trainieren. Grizzly mag Kinder und ist leinenführig. Mit Hündinnen
ist er gern zusammen. Laut tierärztlicher Untersuchung leidet er an einer leichten HD.
Fragen zu Grizzly beantworten gern die Mitarbeiter/innen des TSV Sadelkow-Gnadenhof Sonnenschein e. V. unter der Telefon Nummer 039606 20597.
Öffnungszeiten täglich: 11.00- 16.00 Uhr.
Grizzly sucht ein Zuhause
Bitte beachten Sie, dass in den Bussen die Beförderung von
Fahrrädern nicht und die Beförderung von Rollstühlen und
Kinderwagen nur eingeschränkt möglich sind.
Für die entstehenden Unannehmlichkeiten bitten wir um Ihr
DB Regio AG, Regionalbereich Mecklenburg-Vorpommern
Grunthalplatz 4, 19053 Schwerin
®	Die Züge in Richtung Berlin fallen im gesamten Zeitraum zwischen Elmenhorst und Grimmen aus.
®	Es verkehren zwei Buslinien: eine Buslinie fährt ohne Halt
von Stralsund nach Grimmen mit Anschluss an die Züge
des RE 5 und der OLA in Richtung Neustrelitz. Die zweite
Buslinie fährt zwischen Elmenhorst – Grimmen.
®	Auf Grund der längeren Fahrzeiten der Busse wird in
Grimmen erst der nächste Takt erreicht.
®	Bitte weichen Sie daher ggf. auf frühere Verbindungen
®	Die Haltestellen der Busse befinden sich immer am Bahnhof.
®	Die in Richtung Stralsund fahrenden Züge des RE 5 und der
OLA fallen vom 10. bis zum 22.Februar zwischen Rakow und
Elmenhorst und vom 23. Februar bis 5. März 2009 zwischen
Grimmen und Elmenhorst aus.
®	Es verkehren zwei Buslinien: eine Buslinie fährt ohne Halt Rakow/Grimmen – Stralsund. Die zweite fährt zwischen Grimmen
– Elmenhorst mit Anschluss in Elmenhorst nach Stralsund. Reisende nach Wittenhagen, Elmenhorst und Zarrendorf müssen
vom 10. bis zum 22. Februar 2009 den Schnellbus bis Grimmen
nutzen und in Grimmen umsteigen.
wegen Gleiserneuerungen im Bahnhof Grimmen werden vom
10. Februar bis 5. März 2009 folgende Fahrplanänderungen auf der
Linie RE 5 erforderlich:
Aus den Gemeinden	Vorweihnachtszeit in der
Chemnitzer Kita „Villa Löwenzahn“
Am 28.11.2008 fand in der Kita der 1. Adventsmarkt statt. Ein
Organisations-Team, bestehend aus einigen Eltern und Erziehern, hatte die Kinder mit ihren Eltern und Großeltern dazu eingeladen. Im Vorfeld wurde viel geplant und organisiert, aber es
Um 14.30 Uhr besuchten die Kinder mit ihren Eltern und Gästen
ein weihnachtliches Kasperletheater.
Danach konnten sich alle im weihnachtlich geschmückten Zelt den
Kaffee, Tee, die frischgebackenen Waffeln, vorher mitgebrachten
Plätzchen und die leckeren Schokofrüchte schmecken lassen.
In der Kita wurde das Wunschzettelpostamt eröffnet, dort konnten die Kinder den Weihnachtsmann besuchen und ihre vorher
liebevoll gestalteten Wunschzettel abgeben.
Auch an die Weihnachtsbastelei wurde gedacht, die Kinder konnten ihrer Kreativität beim Töpfern, Spinnen und Basteln freien
Für die Tombola hatten viele Eltern zuvor verschiedene Dinge mitgebracht, welche vom Organisations-Team weihnachtlich verpackt
und nun zum Kauf angeboten wurden.
Ebenfalls gut lief der Verkauf von vorher bemalten Dachziegeln
mit Winter- und Weihnachtsmotiven.
Ab 17 Uhr stand Frau Militz mit Bratwürsten, Glühwein und leckerer
Soljanka auf dem Markt. Nach 4 Stunden guter Stimmung verließen
die letzten Kinder mit ihren Eltern und Gästen den Adventsmarkt.
Am 12. Dezember hatten die Kinder der Kita ihren großen Auftritt
im Chemnitzer Landhotel. Dort fand die Rentenweihnachtsfeier
statt und die Kinder hatten, wie in jedem Jahr, ein schönes Programm vorbereitet.
Die Kinder stimmten die Rentner in die Vorweihnachtszeit ein. So
konnten die Rentner weihnachtliche und winterliche Gedichte und
Lieder hören, Tänze und Trommeleinlagen bewundern.
Sogar ein kleiner Weihnachtsmann aus der Chemnitzer Kita überraschte die Rentner mit einer Kleinigkeit. Den Rentnern hat es
gefallen, was der große Applaus am Ende des Programms zeigte.
Die Bürgermeisterin Frau Borgwart, bedankte sich bei den Kindern
mit Spielzeug für die Kita und einem riesigen Präsentkorb, gefüllt
mit vielen Leckereien und mit Blumen für die Erzieher.
Damit nicht genug, mit Höhepunkten in der Vorweihnachtszeit.
Am 17. Dezember bekamen die Kinder am Nachmittag Besuch. Mit
ganz vielen Geschenken bepackt, kam der Weihnachtsmann in die
Kita. Alle Kinder begrüßten den Weihnachtsmann mit einem tollen
Weihnachtslied und die Mutigen sagten noch allein ein Gedicht
auf bzw. sangen ein Lied, bevor die Geschenke verteilt wurden.
Ich denke, das war ein guter Ausklang aus dem Jahre 2008 und
die Kinder und Erzieher freuen sich nun auf die Ereignisse, welche
im neuen Jahr anstehen.
Ein Dank an alle, die bei der Planung und Durchführung dieser
schönen Ereignisse geholfen haben.
Nicole Hamann (Mitglied im Elternrat der Kita)
14	Hubertusmesse in Roggenhagen
Am 7. Dezember 2008 lud die Kirchgemeinde Neddemin-Staven
zur Hubertusmesse in die Kirche zu Roggenhagen ein.
Der Heilige Hubertus ist der Schutzpatron der Jäger und Forstleute. Jährlich werden an seinem Namenstag, dem 3. November
zu seinen Ehren Gottesdienste gefeiert.
Seit dem Mittelalter pflegt man diesen Brauch und schmückt
die Kirchen mit Utensilien aus Wald und Flur. Die Botschaft der
Legende mahnt die Menschen noch heute, sorgsam und verantwortungsvoll mit Umwelt und Natur umzugehen.
Bereits das vierte Mal gestaltete der Hegering Dahlen durch
Weidgenossen Gerhard Heiß, gemeinsam mit der Jagdhornbläsergruppe „Munteres Treiben Roggenhagen e. V.“ und Pastor
Mathias Kretschmer diesen Gottesdienst.
Die Bläser begleiteten den Gottesdienst mit Jagdsignalen, dem
Hubertusmarsch und der Jagdandacht „Agnus Dei“.
Erstmals in diesem Jahr sangen Gisela Kottke und Christine Rohde, begleitet von Kantor Leonardy aus Friedland u. a. das „Ave
Maria“ von J. S. Bach.
Die Initiatoren bedankten sich bei allen Mitwirkenden, dem Bürgermeister Herrn L. Freund, sowie bei Fam. Filinski, die die Ausgestaltung der Kirche übernommen hatte für die Unterstützung.
Die Kollekte wurde dem Förderverein Dorfkirche Roggenhagen
e. V. zur Sanierung der Kirche übergeben.
Vorsitzende Förderverein Dorfkirche Roggenhagen e. V.
Aus den Gemeinden	Vorweihnachtliches aus Neddemin
Die Gemeinde Neddemin lud am 06.12.2008 alle Bürgerinnen und
Bürger und natürlich die Kleinsten der Gemeinde zum Nedde­­
minnikolaustag im Park ein. Unter dem Motto „... kennen lernen
bei gemütlichem Schnack und vorweihnachtlicher Stimmung“
begrüßte der Bürgermeister Peter Bendel, im Nahmen der Gemeindevertretung, alle Einwohnerinnen und Einwohner an der
Freilichtbühne. Bei Glühwein, gebratenem Schwein, zünftiger
Gulaschsuppe und weihnachtlicher Musik stimmten sich Alt und
Jung auf das kommende Weihnachtsfest ein. Natürlich durfte der
Weihnachtsmann an diesem Abend nicht fehlen. Für die Kleinen
brachte Knecht Ruprecht einen großen Sack voller Geschenke mit. Auch der Weihnachtsbaum wurde durch die jüngsten
Bewohner der Gemeinde mit viel Freude festlich geschmückt.
Ihlenfeld e. V.
Der Sport- und Freizeitverein Ihlenfeld e. V. (SFV I e. V.) stellt in
unserem Dorf eine wichtige Plattform dar, um gesellschaftliche
und kulturelle Ideen, Vorschläge und Aktivitäten aller interessierten Mitbewohner zu bündeln und sie dann in die Tat umzusetzen.
Seit dem Bestehen des Vereins konzentrieren sich seine Mitglieder erfolgreich auf die Verbesserung des gemeinsamen Miteinanders in Ihlenfeld.
Bei einem wärmenden Feuer, fröhlicher und ausgelassener Stimmung, wurde dieser Tag ein besonderes Erlebnis für viele Neddeminer und Hohenminer. Getanzt und gesungen wurde bis
spät in den Abend.
So manch Gedanke an weitere schöne Gemeinsamkeiten wurden an diesem Abend schon angedacht.
In diesem Zusammenhang sei nochmals ein Lob und Dankeschön an die Organisatoren gesagt, die diesen Tag so toll vorbereitet und mitgestaltet hatten.
Allen Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde Neddemin wünscht
die Gemeindevertretung ein gesundes und erfolgreiches Jahr
Text: Manteufel,
Im Vorstand arbeiten ehrenamtlich 9 aktive Vereinsmitglieder. Derzeit sind über 100 Mitglieder im Verein organisiert.
Natürlich möchte der SFV I e. V. eine breite Öffentlichkeit im Dorf
Am 12. Januar 2009 trafen sich die Vorstandsmitglieder in ihrem
Vereinsraum im Ihlenfelder Speicher, um die Vorhaben für das
neue Jahr zu beraten.
Im Mittelpunkt standen die „Highlights“, d. h. die schon zur Tra­
dition gewordenen Veranstaltungen, wie das Osterfeuer am 11.
April, die Radtour am 1. Mai, das Sport- und Sommerfest am
11. Juli sowie auch schon die nächste Silvesterfeier. Zusätz­lich
ist in diesem Jahr für alle interessierten Dorfbewohner eine Kabarettveranstaltung sowie wieder ein Weihnachtskonzert geplant.
16	Natürlich sind auch Veranstaltungen für die Vereinsmitglieder mit
in die Vorhabensliste für 2009 aufgenommen worden. Da wird
es am 23. Februar ein Kappenfest im Vereinsraum geben und im
Spätsommer ist der traditionelle Vereinsausflug geplant. Dazu
fehlen uns aber noch die Ideen. Wenn Sie einen zündenden Einfall haben, melden Sie sich bitte bei uns!
Schon zur Tradition geworden sind in unserem Dorf die vielen
Sportgemeinschaften. So trainieren jetzt die Eishockeyspieler ganz
intensiv, regelmäßig mittwochs treffen sich Frauen zur „Rundum“Gymnastik und interessierte Vereinsmitglieder zum Tischtennis im
Speicher. Der Donnerstag ist dann für die Kinder reserviert. Unter
Anleitung einer ausgebildeten Übungsleiterin trainieren die 3- bis
5-Jährigen von 16.15 – 17.15 Uhr und 6- bis 10-Jährigen von
17.15 – 18.15 Uhr. Und selbstverständlich gibt es in Ihlenfeld die
Volleyballer. Sie sind die älteste Sportgruppe in unserem Verein
und trainieren dienstags in Neverin.
Das alles sind die wichtigsten Höhepunkte unserer Vereinsarbeit
Vielleicht haben wir Sie neugierig gemacht, bei uns einmal herein
zu schauen. Wir freuen uns auf Sie!
Cornelia Leppelt, Vorstandsmitglied
4. Neveriner Skatturnier 2008
Zum Pokalfinale traten am 20. Dezember 22 Spieler an die Tische.
Es winkten prächtige Preise, die sich gut zu einem Weihnachtsschmaus verwenden ließen.
Nach 396 Spielen standen der Sieger des Abends und der Pokalgewinner fest.
Der Tagessieg ging mit 2195 Punkten an Uwe Schulz.
Uwe Schulz	Der Ramschkönig	In der Pokalwertung, also in Summe der Ergebnisse der 4 Turniere des Jahres 2008, gab es keine Überraschungen:
Pokalsieger	Bodo Fleischer	8084 Punkte
2. Platz	Uwe Schulz	6936
3. Platz	Burkhard Stöhr	6428
Harald Kriegler	Joachim Kuhnwald	Helmut Frosch	Helmut Ehlers	Bodo Fleischer	2089	Friedhelm Kaczmarek	1900	Reiner Luthardt	1899	Wolfgang Schoknecht	1898	Bodo Fleischer	1728
Wolfgang Schoknecht organisierte die Turniere des Jahres zur
Zufriedenheit der Spieler.
Der Dorfclub bedankt sich für seinen Einsatz.
Heiner Geppert
Aus den Gemeinden	17
Grundschule „Zum Wasserturm“
„Freunde sind uns wichtig“
In dem Stoffgebiet „Miteinander leben“ stand die Entwicklung der
sozialen Kompetenz im Mittelpunkt des Unterrichts der 3. Klasse.
Nachdem die Kinder über das Thema „Freunde“ viel erzählten
und sich den Aufbau einer Geschichte in Erinnerung riefen, fiel es
allen Schülern leicht, eine Freundschaftsgeschichte zu verfassen.
Hier zwei Beispiele, stellvertretend für alle anderen sehr gut geschriebenen kleinen Erlebnisse zum Thema „Freundschaft“.
Ihre Klasse 3a
Die Einschulung und meine Freundin Lisa
Es war ein warmer Tag im Sommer. Es war Einschulung. Es war
der beste Tag im Sommer. Also, ich fand ihn wunderbar. Wir waren gerade auf dem Weg zur Turnhalle, mit der ganzen Familie
natürlich. Bella, meine Schwester, und ich liefen vor und die Erwachsenen mussten sich beeilen, um hinterher zu kommen. Jetzt
endlich waren wir da. Ich zwang mich auf die Tür zu, zwischen
all den Ellenbogen und Bäuchen. Schließlich saß ich auf meinem
Platz ganz vorne. Ich erkannte ihn, weil Lotti dran stand, denn
ich konnte nämlich meinen Namen schon lesen. Meine Mama
und mein Papa winkten mir zu. Neben mir saß ein Mädchen, die
blonde lange Haare hatte und einen Zopf. Als ich mich wieder
auf meinen Platz setzte mit meiner Schultüte, die ich gerade erst
bekommen hatte, schaute ich in die Menge. Plötzlich klopfte mir
jemand auf die Schulter. Es war das Mädchen. Sie fragte: „Wie
heißt du? Also ich heiße Lisa.“ Ich antwortete: „Ich heiße Lotti.
Wollen wir Freunde sein?“ Sie nickte. Wir spielten den ganzen
Tag. Und so bin ich Lisas Freundin gworden.
Charlotte Sophie Schwermer
Ich bin Lisa und komme aus Deutschland. In den Ferien fahren
wir oft an die Ostsee. Diesmal erlebten wir ganz aufregende Dinge
und das war so: In den großen Sommerferien fuhren wir mal wieder mit dem Auto an die Ostsee. Die Fahrt war sehr anstrengend,
aber endlich waren wir da. Unser Ferienhaus war blau mit zwei
kleinen Pferdeköpfen aus Holz, die sich auf dem Dach befanden.
Wir gingen baden und sammelten Muscheln und Steine. So verging die Woche. Als wir einmal vom Strand zurück kamen, saßen
neben unserem Haus auf einer Bank neben unserer Terrasse zwei
Mädchen. Sie lächelten uns an.
Wir sagten zu ihnen: „Hallo wie heißt ihr?“ „Hallo, wir heißen Maren
und Julia und ihr?“ „Wir heißen Lisa und Anne. Kommt doch mal
rüber. Wir wollen euch etwas zeigen.“ Sie kamen und wir sahen
uns eine Menge unserer gesammelten Sachen an. In den nächsten
Tagen spielten wir oft draußen miteinander oder lösten schwere
Rätsel. Wir schauten sogar, ob die Steine, die wir für Bernstein
hielten, auch wirklich welche waren. So wurden Maren und Julia
meine und Annes Freunde.
Lisa Geßner
Deutschfest in der
Grundschule „Zum Wasserturm“ Neverin
Die Vorweihnachtszeit wurde an unserer Schule mit vielen ansprechenden Themen gestaltet.
Höhepunkt war am 19. Dezember 2008 das Deutschfest für alle
Kinder. In den ersten zwei Unterrichtsstunden übten die Schüler
individuell in den Klassen verschiedenen Gedichte zu den Themen Winter und Weihnachten vorzutragen. Die besten Rezitatoren
wurden ausgewählt und stellten sich dem Publikum der gesamten
Grundschule und der Jury. Die Entscheidung fiel sehr schwer, da
alle Vorträge trotz Lampenfieber große Begeisterung hervorriefen.
Als beste wurden ermittelt:
Tobias Neike ® Klasse 1	Hanna Hölterhoff ® Klasse 2
Julia Zeitz ® Klasse 3	Clara Horn ® Klasse 4
Gemeinsam gesungene Weihnachtslieder unter der Anleitung von
Frau Kriehn rundeten diesen Tag ab.
Schüler und Lehrer der Grundschule
18	Buchlesung in heimatlichen Gefilden!
Einer Einladung des Kulturvereines der Gemeinde folgend, führte
der Fotojournalist Benno Bartocha am 20.01.09 eine Lesung seiner bisherig erschienenen Bildbände „Rote Brause“ im Gemeindezentrum durch. Eigentlich zu spät wie er selber einschätzte. Die
„Landbrause“ hätte nach dem Erscheinen sofort in der Region
vor­gestellt werden müssen. In diesem Band spielen die Orte Wulkenzin und Neuendorf eine besondere Rolle. Dies ist der Tatsache
geschuldet, dass der Autor mit seiner Familie hier zu Hause ist.
Die Nachfrage zur „Roten Brause“ verbunden mit vielen Vorstellungsveranstalltungen war der Grund dafür, dass Herr Bartocha
damals keine Zeit fand, die Werke in der „Heimat“ vorzustellen.
Ob es am Wetter lag oder an der grassierenden Grippewelle, die
Organisatoren dieser Veranstaltung zeigten sich trotz des interes­
santen Themas mit der Anzahl der Gäste nicht zufrieden.
Herr Bartocha vermittelte viel Hintergrundwissen über die Entstehung der Bände, seine derzeitige Arbeit sowie geplanter weiterer
Werke. So wird es einen weiteren Band zur Landbrause geben,
ein Band zur Nachwendezeit sowie ein Werk über den ehemaligen
Eines ist klar, Bartocha verfügt über soviel Material für noch sehr
viele Bände und darüber hinaus.
Wünschen wir „unserem“ heimatlichen Fotojournalisten weiterhin
viel Erfolg und eine glückliche Hand für neue Projekte.
Text/Foto NI Red.
Allgemeine Informationen	Sammelaktion des Fördervereins
„Dorf und Kirche Chemnitz e. V.“
Viele Mitglieder des Fördervereins waren bis Ende November 2008 in Gevezin, Blankenhof und Chemnitz unterwegs,
um Spenden zu sammeln zur Sanierung und Erweiterung der
Trauerhalle.
Spendenergebnis: 965,50 Euro
Dank Ihrer Spendenbereitschaft sind wir unserem Anliegen,
weltlichen Beerdigungen einen würdigen Rahmen zu geben,
Wer das Gebäude kennt, weiß, dass es viel zu klein und dazu sanierungsbedürftig ist. Es werden für die Baumaßnahme
„Trauerhalle“ etwa 30.000 Euro benötigt. Wir sprechen hier
nochmals die ortsansässigen Firmen und nochmals Privatpersonen an und bitten um eine Geldspende auf das Konto des
Fördervereins „Dorf und Kirche Chemnitz e. V.“
Kontonummer: 3010439422
Kennwort: Spende Trauerhalle
Möglichkeiten zur Beantragung von Fördermitteln zur Umsetzung der o. g. Maßnahme, werden gegenwärtig geprüft.
Ein öffentliches Interesse liegt vor.
Die „Grüne Schule grenzenlos“, eine Kinder- und Jugendbegegnungsstätte im Erzgebirge, organisiert erlebnisreiche SommerFerien-Abenteuer für Kinder von 7-13 Jahren. Auf dem Programm
stehen u. a.: Bauernhof, Reiterhof, Erlebnisbad, Lagerfeuer, Tagesausflug in den Freizeitpark Plohn, Kino, Disco, Kreatives Gestalten, Kuchen backen, Inline skaten, Bowling, Spiel & Spaß und
vieles mehr. Die Mädchen und Jungen fahren mit einem Koffer
voller unvergesslicher Eindrücke wieder nach Hause.
-	28.06.–11.07.2009 *	(13 Tage mit Rabatt)
-	12.07.–18.07.2009 *	-	19.07.–25.07.2009 *	(Sportwoche mit Fahrradtouren, Fußball,
Tennis, Squash, Inline-Skater-Kurs ...)
-	26.07.–01.08.2009 *
-	02.08.–08.08.2009 *
-	09.08.–15.08.2009
-	16.08.–22.08.2009
* Ferien in Sachsen
Rechtzeitiges Anmelden sichert die besten Plätze!
Grüne Schule grenzenlos Zethau,
Tel. 037320/8017-0, www.gruene-schule-grenzenlos.de
Kinder-Disco Freiberg, Tel. 03731/215689, www.ki-di.de
Dankeschön an alle Einwohner aus
Gevezin, Blankenhof und Chemnitz
Im Oktober 2008 sammelten wir im Rahmen der Spendensammelaktion des Landesjugendrings „Jugend sammelt für
Jugend“ Geldspenden für unseren Kinder- und Jugendclub in
Chemnitz. Auf diesem Weg möchten wir uns bei allen Spendern
für die große Spendenbereitschaft bedanken.
Sammelergebnis: 508,81 Euro
70 % des Spendenbetrages bleiben in unser Einrichtung. Damit können wir diverse Anschaffungen für unseren Club tätigen (Play Station.2-Spiele, Zubehör für TT, Dart, CDs sowie
Beschaffung von Bastelmaterial)
Ein riesiges Dankeschön geht auch an den Landkreis Mecklenburg-Strelitz – Jugendamt. Auch vom Landkreis erhielten
wir 2008 Fördermittel zur Anschaffung von Sitzmöglichkeiten
für zwei Räume sowie zur Sanierung des Billardtisches und
Billardraumes.
In unserem Club kann man sich richtig wohl fühlen. Es ist schön,
dass wir solch eine Einrichtung haben.
Lisa Usczeck
An alle Gewässer-, Land- und
Wald­eigentümer der
Jagdgenossenschaft Chemnitz
Pachtreinertragsauskehr
Die Eigentümer der Gewässer-, Land- und Waldflurstücke der
Jagdgenossenschaft Chemnitz werden darauf hingewiesen,
dass für eine Pachtreinertragsauszahlung ein schriftlicher Antrag bei der Jagdgenossenschaft Chemnitz
gestellt werden muss. Diesem Antrag muss ein qualifizierter
Nachweis über die im Eigentum befindlichen Flächen beiliegen,
ein Nachweis seit wann sich die Flächen in diesem Eigentum
befinden sowie die Angabe einer Bankverbindung, auf die die
Überweisung des Reinertrages erfolgen soll.
17309 Blankenhof OT Chemnitz
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Neverin Info 2009 im Überblick
Ausgabe	02/2009	03/2009	04/2009	05/2009	06/2009	Redaktions-	schluss	Anzeigen-	schluss	Erscheinungstermin
27.03.2009	29.05.2009	31.07.2009	25.09.2009	27.11.2009	09.04.2009	11.06.2009	13.08.2009	08.10.2009	08.12.2009	21.04.2009
Schwerin, 22. Januar 2008
Landesweiter Umweltwettbewerb der BUNDjugend M-V für 11- bis 15-Jährige gestartet
Die BUNDjugend M-V (Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland) ruft junge Menschen zwischen 11 und 15 Jahren auf, sich
bis Juni 2009 am landesweiten Umweltwettbewerb „TRIOlogisch! Entdecken, Motzen, besser Machen“ zu beteiligen.
Durch die Teilnahme werden die Teams offiziell zu Zukunfts­
Zu tun gibt es viel, egal ob sie Lebensraum für Tiere anlegen,
Energie sparen, Wasserverschwendung aufzeigen oder ein ökologisches Frühstück in der Schule organisieren. Möglich sind
Projekte in den Bereichen Naturschutz, Umweltschutz oder
Projekte für eine gerechtere Gesellschaft. Mit einer Dokumentation ihres Projektes nehmen die Kinder und Jugendlichen am
Wettbewerb teil und können eine tolle Erlebnisfreizeit im Sommer, sowie tolle Sachpreise gewinnen.
Auf www.triologisch.de, der bundesweiten Internetseite für den
Wettbewerb könnt ihr euch anmelden und ein kostenloses Starterset zuschicken lassen. Wenn ihr Fragen und Anmeldungen
bei uns persönlich loswerden wollt, dann erreicht ihr uns unter
0385/521 339 17 oder foej-mv@bundjugend.de! Einsendeschluss
ist der 1. Juni 2009. Für Lehrkräfte und GruppenleiterInnen finden sich auf der Webseite unter der Rubrik „Ratgeber“ hilfreiche
pädagogische Tipps.
„TRIOlogisch!“ wurde als „Offizielles Projekt der Dekade der
Vereinten Nationen zur Bildung für nachhaltige Entwicklung“
ausgezeichnet. Das Projekt wird durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, sowie durch die Norddeutsche
Stiftung für Umwelt und Entwicklung aus Erträgen der Lotterie
Bingo! die Umweltlotterie gefördert.
Wencke Wendlandt, Freiwllige im ökologischen Jahr,
0385/521 339 17
Kathleen Löpke – Jugendbildungsreferentin –
Tel.: 0385 52 13 39 16 • Fax: 0385 52 13 39 20
Internet: www.bundjugend-mv.de
Partnerschaftsgesuch
Vertreter der westpommerschen Gemeinde Dobrzany (Jacobs­
hagen) sind an mich herangetreten mit dem Wunsch, mit einer
Gemeinde im Einzugsbereich der Euroregion Pomernania eine
Partnerschaft einzugehen. Dobrzany liegt im Landkreis Stargard
Szczeciński und zählt rund 2400 Einwohner. Die Gemeinde setzt
sich aus 18 Ortsteilen zusammen und ist von einer reizvollen
Wald- und Seenlandschaft umgeben.
Vor dem Hintergrund des vor kurzem gestarteten EU-Programms
Interreg IV interessiert sich die Gemeinde für gemeinsame grenz-
überschreitende Projekte. Sollte ein entsprechendes Interesse
einer Gemeinde Ihres Amtes vorhanden sein, wenden Sie sich
den Bürgermeister mgr. Witold Kasprzak-Dżyberti
Pl-73-130 Dobrzany, ul. Staszica 1,
mail: sekretariat@dobrzany.pl
Deutsch-Polnische Gesellschaft in Mecklenburg-Vorpommern
Siegfried Wack,
Plattsnackers	21
Snack mal n‘bäten Platt!
So leefe plattdüutschen Frünn, nu is dat Johr 2009 all wedder
een poor Wochen olt. För den’n Rest wünsch ick allet Goode, mögen väle von Se ehr heimlichen Wünsche Wohrheit
war’n. Blieben’S recht schön
up Draht, denn wen’n gesund
is kann’n de lütten un groten
Malessen, de dat Läben un de
Olldach so för uns prat hollen,
väl bäder henkriegen. Wenn
Uprägungen in ’t Hus stahn,
denn denken ’S ümmer doran
– ward nie so heet äten, wie
dat kockt ward –.
Een eenfachet Bispill sünd doch de letzten Winterwochen. Wat
hemm uns de Wärerfritzen ümmer wies maken wullt – in Tokunkft gifft dat keenen richtigen Winter mihr – meistens kümmt
doch anners as man sich välet denkt.
Dat is richtig schön in dissen Winter, uns Bäckerpool (so nennen
wi unsen Dörpdeech hier in Wulkenzin all siet Generationen) is
wedder ees tofrorn. De Kinner tummeln sich dorup un uk so
Mannicheen von de Ölleren hett de Schlittschoh in dissen Winter
wedder ees von’n Boen holt. Besonners schön antosehn sünd
doch de mit Ruriep bedeckten Böhm un Strüker.
Moeglicherwies nähmen Se sich
wenn ’t buten kolt is un Se in
de warme Stuw sitten uk ees
een Book to Hand odder kieken ees öfter in de Flimmerkist
as in de warmen Johrestieden.
Nülich hürte ick in dat Nordmagazin, dat eener de sich üm
de plattdüutsche Sprak sihr
verdeint makt hett – nämlich
Richard Wossidlo – in ’n Januar
dit Johr 150 Johr olt worn wier.
Richard Wossidlo würd an’n
26. Januar 1859 in Tessin bi
Güstrow as Soehn eenes Gotsbesitzers geburn. He studierte in Rostock un würd Liehrer
for dat höhere Liehramt. Na ne
korte Referendarstiet in Wismar wier he von 1886 – 1922 Liehrer för Latein un Griechisch an Gymnasium in Waren-Müritz.
Dat Gymnasium in Waren dröcht siet 1939 uk sienen Namen.
Seine grote Leidenschaft oewer wier, in Mäkelborg rümtoreisen un Geschichten, Leeder un Riemels tosamen to dragen.
Af 1883 besöchte he fast jeden Urt in Mäkelborg, gäw väl von
sein Vermögen ut un schreef allet wat he hürte up lütte Zettel.
Hier nu n’ bäten dorvon wat up Wossidlos Zettel so stünn.
n Pastor is ok eens to Hochtiet nödigt un is grad’ dorbi,
den Gos’braden intwei to sniden.
Dorbi flüggt em’n grot Stück unner’n Disch. Jagt die Hunde
raus, röppt he. Deit nich nödig, Herr Pastor, seggt de Schult,
ik stah dor all mit de Been up.
n Dagelöhner is heil swer krank un nimmt dat Abendmahl.
De Preester läs’t em nu vör in den Bichtsermon: dort oben
sehen wir uns alle wieder. – Dor fröggt de Oll: Minen Broder
Jochen ok? – Ja – Minen Broder Krischan ok? – Ja. – Ach,
Herr Paster, denn weet ’k ’n Aelend, denn geiht de Superie
wedder von vörn los.
awersch, ik heff` ne fründlich Bäd: laat mien Dochter dinen Deig eens utknäden, dat se rein Hänn’ kricht – se
will morgen to Kinnelbier.
Johann sall den Herrn sein Ried’pierd sadeln. As he dormit
vör de Dör kümmt seggt de Herr: „Johann, du hest jo dat
Sadel verkihrt upleggt hüüt morgen!“ „Je, kann ick weeten,
wo de Herr henrieden will?“
Dor is een Handwarksbursch, un de Gendarm is hinner em. He
lööpt weg. As de anner in Sicht is, sett’t he sick in ’n Chausseegraben un treckt de Bücksen dal. „Haben Sie Papiere?“
Papiere?“ „Ick bruuk keen Papier, ick nähm Gras.
Spaßige Landwirtschaft
Wat rükt as Kohschiet un süht ok so ut? – Ossenschiet
Wecker Tier is dat Schap am ähnlichsten? – De Buck.
Wennihr ward dat Farken ’n Swien? – Wenn dat toierst in ’n
Trogg schitt, denn seggt man: „Züh! Dat oll Swien het in ’n
Trogg schäten.“
Een Fruu het eens scharp drunken hatt, as se nah de Kirch
geiht, un is ’n bäten toslapen bie dat Singen.
De Mann mit ’n Klingbüüdel kümmt nu un klingelt vör ehr. Dor
denkt se in ehren Halwslap, dat de Kröger kümmt mit de Gläs’,
un röppt luud’hals in de Kirch rin: „Nee, nich ’n Drüpping mihr!“
Een Swienhirtejung’ an de pommersch Grenz het Order krägen, he sall solang’ höden, bet de Sünn ünnergahn ded’.
Oewer as de Sünn all lang’ weg is, is he ümmer noch nich in.
Dor ritt de Herr ruut up’t Feld un will em de Mag’ reinmaken.
„Je“, seggt de Jung’ und wiest up den Maand, „wenn de
mäkelborgsch Sünn weg is, kümmt de preußsch wedder.“
Johann un Marieken hebben sick leew. Dor is wat nah kamen.
Un nu het Johann ’n Alimentenprozeß.
Marieken kümmt to spät to ’n Termin. Dor fröggt de Amtsrichter ehr argerlich: „Wann haben Sie denn die Ladung empfangen?“ Se versteiht dat verkihrt. „Oh“, seggt se un oewerleggt
’n Ogenblick: „dat wir woll so vör Pingsten.“
De etwa 2 Millionen Notizzettel von Richard Wossidlo warn in
dat Institut för Volkskunde in de Rostocker Universität uphägt.
Richard Wossidlo is dat to verdanken, dat so välet von de olle
Kulur Mäkelborgs erhollen worn is bit in de hütige Tiet.
Wier schön wenn dat uk in de Gegenwart eenen gäben würd,
de wie früher Richard Wossidlo manches upschrieben ded un
so för uns Nakamen wiedergäben würd.
Blieben Se schön gesund – bit to nächsten Mal, wenn wi wedder platt snacken.
Marie-Luise Beier
22	Lach mal
mal... wieder ...
oder staune!
... nur ungesunde
Zähne sind
„lächerlicher“
Es ist Mitternacht und nur noch wenige sind
in der Nachtbar an der Theke. • Da geht
die Tür auf und ein Mann schwankt herein und bestellt gleich einen Schampus. •
Nachdem er ihn erhalten hat, ruf er laut:
• Fragt ihn der Wirt: „Was soll denn das
jetzt? – Wir haben Ostern!“
• Der Mann wird bleich, schaut den Wirt mit
verkärten Augen an und stammelt: „Ostern?
Oh Gott – das gibt Ärger. So lange war ich
noch nie auf Tour!“
Treffen sich zwei Mütter. • Klagt die eine
verzweifelt: „Meine Tochter erzählt mir überhaupt nichts mehr. Für mich ist das einfach
schrecklich!“ • Winkt die andere ab und
stöhnt: „Weißt du, Helga, bei mir ist alles
noch viel schlimmer. Meine erzählt mir alles.
Ich bin völlig am Ende!“
Kreuzworträtsel für Tierfreunde
2 äbeirs
4 aafns
Entwirren Sie die Wör­ter und verwenden Sie die deutschen Sonderzeichen (ä, ö, ü,
6 defpr
ß) – also nicht ae, oe etc. schreiben!
9 cehl
10 cceehkns
13 alw
15 eent
17 ahi
19 ahnnors
21 defiln
22 gilryzz
28 bbeir
30 chlsu
31 eiprv
32 adem
33 aertt
1 aeeims
2 cdeeehis
4 cfhsu
5 eefllor
7 cehinsw
8 egil
11 dikkloor
12 aeeflnt
14 dinr
16 abetu
17 ahhn
18 aeff
20 aeilnopt
23 aberz
24 mruw
25 adelr
26 cehht
27 eepsw
29 äbr
Sodoku – einfach
Neverin Info
Amtsverwaltung und der Gemeinden
Die Heimat- und Bürgerzeitung erscheint jeden
Auflagenhöhe: 3900 Stck.
Herausgeber: Amt Neverin
Verantwortlich für den amtlichen Teil: Der Amtsvorsteher
Verantwortlich für eingesandte Beiträge: Die Verfasser
Redaktion: Wolfgang Hagenow, Tel.: 0395 / 5 44 25 09
Herstellung: Schibri-Verlag,
Tel.: 039753 / 22757
Das amtliche Mitteilungsblatt wird kostenlos an alle
Haushalte im Amtsbereich verteilt.
Eingesandte Beiträge werden nur mit Unterschrift bearbeitet.
Es wird kein Honorar gezahlt.
Abonnement über den Verlag möglich.
erscheint am 21.04.2009
Redaktionsschluss ist der 27.03.2009.
Anzeigenschluss ist der 09.04.2009.
Schibri-Verlag, Frau Jordan
Fax: 039753/22583
Mail: jordan@schibri.de
http://www.schibri.de/pdf/nev/nev_2009_Ausgabe_02-03
http://www.schibri.de/pdf/nev/nev_2009_Ausgabe_02-03.pdf

References: §5
 § 156

§ 156
 § 156
 § 20
 § 25
 § 25
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 § 20
 § 25
 § 62
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 § 22
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 § 23

§ 74

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 § 3
 § 3