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Timestamp: 2018-09-18 13:10:19+00:00

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Islamische Studien HF, Bachelor (ab WS 2011/12) - Philosophische Promotionskommission an der Goethe Universität Frankfurt/Main
Islamische Studien HF, Bachelor
Bachelorstudiengang Islamische Studien Hauptfach (ab WS 2011/12)
Islamische studien hf, bachelor (ab ws 2011/12)
Prüfungsordnung Bachelorstudiengang Islamische Studien HF
Ordnung für den Bachelorstudiengang Islamische Studien des Fachbereichs Sprach- und Kulturwissenschaften an der Johann Wolfgang Goethe – Universität vom 14.07.2010 in der Fassung vom 6. Oktober 2011
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§ 1 Geltungsbereich der Ordnung, Gliederung des Studiums und Studienrichtungen
§ 2 Ziel des Studiums und Zweck der Bachelorprüfung
§ 4 Regelstudienzeit und Teilzeitstudium
§ 5 Studienvoraussetzungen und Studienbeginn, sowie Studien- und Prüfungsaufbau im BA-Studiengang Islamische Studien; Creditpoints (CP)
§ 6 Lehr- und Lernformen; Zugangsvoraussetzungen für einzelne Module und für einzelne Lehrveranstaltungen sowie Teilnahmebeschränkungen für einzelne Lehrveranstaltungen
§ 11 Prüfungsbefugnis; Beisitz bei mündlichen Prüfungen
IV. Prüfungsvoraussetzungen und -verfahren, sowie Umfang der Bachelorprüfung im BA-Studiengang Islamische Studien
§ 14 Versäumnis, Rücktritt, Täuschung, Ordnungsverstoß
§ 15 Umfang der Bachelorprüfung im BA-Studiengang Islamische Studien, Modulprüfungen; Prüfungsformen
§ 16 Nachteilsausgleich
§ 17 Mündliche Prüfungsleistungen
§ 18 Klausurarbeiten und Hausarbeiten
§ 19 Bachelorarbeit
§ 20 Anrechnung von Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen
V. Bewertung der Prüfungsleistungen, Bildung der Modulnoten; Gesamtnote
§ 21 Bewertung der Modulprüfungen und Gesamtnote
§ 22 Gesamtnote der Bachelorprüfung
VI. Nichtbestehen und Wiederholung der Modulprüfungen sowie Endgültiges Nichtbestehen der Bachelorprüfung im BA-Studiengang Islamische Studien
§ 23 Nichtbestehen und Wiederholung der Modulprüfungen im Studiengang Islamische Studien sowie Wiederholungsfrist
§ 24 Endgültiges Nichtbestehen der Bachelorprüfung
VII. Bescheinigungen, Prüfungszeugnis, Urkunde, Diploma Supplement
§ 25 Zusammenstellung der Prüfungsergebnisse
§ 26 Prüfungszeugnis und Diploma Supplement
§ 27 Bachelorurkunde
§ 28 Prüfungsgebühren
§ 29 Ungültigkeit von Prüfungen, Behebung von Prüfungsmängeln
§ 30 Einsicht in die Prüfungsunterlagen
§ 31 Einsprüche und Widersprüche gegen das Prüfungsverfahren und gegen Prüfungsentscheidungen
Anhang 1.1: Alle Module und Prüfungsarten des BA-Studiengangs Islamische Studien
Anhang 1.2: Alle Pflicht- und Wahlpflichtmodule des BA-Studiengangs Islamische Studien
Pflichtmodule (18 Module)
Wahlpflichtmodule (17 Module)
Anhang 1.3: Studienverlaufsplan des BA-Studiengangs Islamische Studien
1. Jahrgang (61 CP)
2. Jahrgang (59 CP)
3. Jahrgang (60 CP)
Anhang 1.4: Ausführlicher Studienverlaufsplan des BA-Studiengangs Islamische Studien
Anhang 1.5: Modulbeschreibungen des BA-Studiengangs Islamische Studien
BA ISt 1-1 GRUNDMODUL ARABISCH
BA ISt 1-2 AUFBAUMODUL ARABISCH
BA ISt 1-3 VERTIEFUNGSMODUL ARABISCH
BA ISt 1-4 ABSCHLUSSMODUL ARABISCH
BA ISt 2-1 EINFÜHRUNG IN DIE ISLAMISCHE THEOLOGIE 1
BA ISt 2-2 EINFÜHRUNG IN DIE ISLAMISCHE THEOLOGIE 2
BA ISt 3 ISLAMISCHE ÄSTHETIK
BA ISt 4-A INTERRELIGIÖSES MODUL EINFÜHRUNG IN DIE KATHOLISCHE THEOLOGIE
BA ISt 4-B INTERRELIGIÖSES MODUL EINFÜHRUNG IN DIE EVANGELISCHE THEOLOGIE
BA ISt 4-C INTERRELIGIÖSES MODUL EINFÜHRUNG IN DIE JUDAISTIK
BA ISt 5-1 KULTUR UND GESELLSCHAFT DES ISLAMS IN GESCHICHTE UND GEGENWART 1
BA ISt 5-2 KULTUR UND GESELLSCHAFT DES ISLAMS IN GESCHICHTE UND GEGENWART 2
BA ISt 6 KORANEXEGESE (TAFSĪR)
BA ISt 7-1 IDEENGESCHICHTE DES ISLAMS 1
BA ISt 7-2 IDEENGESCHICHTE DES ISLAMS 2
BA ISt 8 ḤADĪṮWISSENSCHAFTEN (ḤADĪṮ)
BA ISt 9 INTERDISZIPLINÄRE ISLAMFORSCHUNG
BA ISt 10 ISLAMISCHE JURISPRUDENZ (FIQH)
BA ISt 11 SYSTEMATISCHE THEOLOGIE DES ISLAMS (KALĀM)
BA ISt 12-A ZWEITE FACHSPRACHE TÜRKISCH/OSMANISCH
BA ISt 12-B ZWEITE FACHSPRACHE PERSISCH
BA ISt 13-A SCHWERPUNKTBILDUNG GENESE U. EXEGESE D. SCHRIFTLICHEN QUELLEN D. ISLAMS
BA ISt 13-B SCHWERPUNKTBILDUNG IDEENGESCHICHTE DES ISLAMS
BA ISt 13-C SCHWERPUNKTBILD. KULT. U. GESELLSCH. D. ISLAMS I. GESCHICHTE U. GEGENWART
BA ISt 13-D SCHWERPUNKTBILDUNG ISLAMISCHE JURISPRUDENZ U. SYSTEM. THEOLOGIE
BA ISt 13-E SCHWERPUNKTBILDUNG BERUFSBEZOGENES PRAKTIKUM
BA ISt 13-F SCHWERPUNKTBILDUNG ISLAMIC BANKING, WIRTSCHAFTSETHIK
BA ISt 13-G SCHWERPUNKTBILDUNG GENDERFORSCHUNG UND FEMINISTISCHE THEOLOGIE
BA ISt 13-H SCHWERPUNKTBILDUNG ISLAM UND MUSLIME IN EUROPA
BA ISt 13-I SCHWERPUNKTBILDUNG ISLAMISCHE SEELSORGE, MEDIZIN- UND BIOETHIK
BA ISt 13-J SCHWERPUNKTBILDUNG RELIGIONSPHILOSOPHIE
BA ISt 13-K SCHWERPUNKTBILDUNG POLITISCHE THEOLOGIE
BA ISt 14 FREIE WAHL
BA ISt 15 PRAXISBEZOGENE ISLAMFORSCHUNG
BA ISt 16 ABSCHLUSSMODUL BA-ARBEIT
(1) Diese Ordnung regelt das Studium und die Bachelorprüfung im Bachelorstudiengang Islamische Studien des Fachbereichs Sprach- und Kulturwissenschaften (FB09) an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
(2) Der Bachelorstudiengang Islamische Studien kann nur als Hauptfach studiert werden.
(1) Der BA-Studiengang Islamische Studien versteht sich im Sinne der Empfehlungen des Wissenschaftsrats vom 29.1.2010 (Drs. 9678-1.0, S. 56f, S. 84f) als eine islambezogene Disziplin, die die Islamische Theologie mit allgemeinen geistes , kultur und sozialwissenschaftlichen Disziplinen verbindet.
(2) Theologie als rationale Reflexion über den Glauben beinhaltet sowohl die Beschäftigung mit religiösem Quellenmaterial auf wissenschaftlicher Ebene als auch die Auseinandersetzung mit der religiösen Glaubenspraxis und deren Vermittlung. Das Studium der islamischen Theologie setzt sich traditionell zusammen aus dem klassischen Kanon der islamischen Wissenschaftsdisziplinen: Koranexegese (tafsīr), Ḥadīṯwissenschaft (ḥadīṯ), Islamisches Recht (fiqh) und seine Methodik (uṣūl al-fiqh), systematische Theologie (kalām), Prophetenbiographie (sīra), Geschichte des Islams (tārīḫ al-islām) und Ideengeschichte (falsafa: Philosophie, taṣawwuf: Mystik, Frömmigkeit, aḫlāq: Ethik). Darüber hinaus sind neue Fächer wie praxisbezogene Islamforschung, Religionspädagogik, Sozial- und Gemeindearbeit islambezogen zu erschließen. Über die Auseinandersetzung mit der islamischen Tradition hinaus, befasst sich der BA-Studiengang Islamische Studien mit der islamischen Religion im europäischen und insbesondere im deutschen Kontext. Darin eingeschlossen ist die interdisziplinäre Islamforschung sowie wissenschaftliche Aufarbeitung des Diskurses islamischer Theologietraditionen im Kontext christlicher und jüdischer Theologietraditionen in ihrer europäischen und deutschen Ausprägung.
Ziele des BA-Studiengangs Islamische Studien sind unter anderem:
(a) Erwerb der nötigen Sprachkenntnisse, um islamisches Quellenmaterial erschließen zu können,
(b) Erwerb von Kenntnissen über Entstehung, Fortentwicklung, Inhalte und Arten des wissenschaftlichen Umgangs der islamischen Theologie mit den kanonischen Grundtexten, Koran und Ḥadīṯ, wie Koranexegese, Ḥadīṯwissenschaft und Islamisches Recht sowie seine Methodik,
(c) Befähigung zum hermeneutischen und exegetischen Umgang mit islamischen Quellenmaterial,
(d) Befähigung zur Quellenkritik, methodischer Reflexion und eigenständiger Interpretation der schriftlichen Quellen des Islams,
(e) Erlangung elementar theoretisch-methodischer, historischer und komparativer Kompetenzen in historischen wie gegenwärtigen Fragen,
(f) Fähigkeit zur Kontextualisierung von historischen und gegenwärtigen sozialen Erscheinungsformen muslimischen Lebens,
(g) Fähigkeit zum analytischen Umgang mit Inhalten und empirischen Methoden zur Thematik „Muslime und Islam im europäischen Kontext“,
(h) Fähigkeit zur kritischen Reflexion im interdisziplinären Kontext
(3) Der BA-Studiengang Islamische Studien vermittelt neben einer binnenperspektivischen Sicht auf die islamische Religion interkulturelle und interreligiöse Kompetenzen:
(a) Vergleich mit jüdisch-christlichen und anderen exegetischen Traditionen,
(b) Vergleich mit jüdisch-christlichen und anderen Philosophietraditionen,
(c) Kontextualisierung und Weiterentwicklung von Methoden und Lehren der islamischen Theologie (wie z.B. islamisches Recht, Philosophie, Ethik und systematisch-rationale Theologie) in der modernen pluralistischen Welt,
(d) Vergleich mit weiteren religiösen, säkularen und interkulturellen ethischen Konzepten.
(4) Die Bachelorprüfung im Studiengang Islamische Studien bildet den ersten berufsqualifizierenden Abschluss im Fach Islamische Studien an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und eine Voraussetzung für ein nachfolgendes Masterstudium. Mittels der Bachelorprüfung soll festgestellt werden, ob die Kandidatin oder der Kandidat gründliche Fach- und Methodenkenntnisse erworben hat, die Zusammenhänge des Faches Islamische Studien überblickt und die Fähigkeit besitzt, Methoden des Faches anzuwenden. Der Abschluss eines B.A. in Islamischen Studien qualifiziert für zahlreiche Arbeitsfelder in akademischen, gesellschaftspolitischen, kulturellen und religiösen Bereichen. Das Studium der Islamischen Studien bildet neben wissenschaftlichen Nachwuchskräften in der universitären Lehre und Forschung auch Theolog/innen sowie wissenschaftliche Fachkräfte für islamische Religion aus (vgl. Empfehlungen des Wissenschaftsrats, Drs. 9678-10, S. 84-85). Mögliche Tätigkeitsfelder für Absolvent/innen mit dem Abschluss eines B.A. in Islamischen Studien sind u.a.: Beratung und/oder Beschäftigung in Wirtschaft, Politik, Verwaltung, Schul- und Gemeindepädagogik, Gemeindearbeit, Seelsorge, Kinder- und Jugendarbeit, Erwachsenenbildung, Medien und Journalismus usw.
Nach bestandener Bachelorprüfung verleiht der Fachbereich Sprach- und Kulturwissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main den akademischen Grad „Bachelor of Arts“, abgekürzt B.A.
(1) Die Regelstudienzeit für den Bachelorstudiengang Islamische Studien beträgt einschließlich sämtlicher Prüfungen im Hauptfach sechs Semester. Der Fachbereich Sprach- und Kulturwissenschaften stellt durch das Lehrangebot und die Gestaltung des Prüfungsverfahrens sicher, dass das Bachelorstudium im Fach Islamische Studien einschließlich sämtlicher Prüfungen in der Regelstudienzeit abgeschlossen werden kann. Das Bachelorstudium kann auch in kürzerer Zeit abgeschlossen werden.
(2) Soweit Prüfungen zu Beginn der Vorlesungszeit eines Semesters abgelegt werden, gelten sie als im vorangegangenen Semester erbracht.
(3) Das Studium ist nach Maßgabe des Landesrechts ganz oder teilweise als Teilzeitstudium möglich. Sofern die Ordnungen für die Studiengänge Fristen für die erstmalige Erbringung einer Prüfungsleistung vorsehen, sind diese Fristen für Teilstudierende auf Antrag entsprechend zu verlängern. Der Antrag auf Fristverlängerung ist vor Ablauf der Frist zu stellen. Bei Teilzeitstudium besteht kein Anspruch auf Bereitstellung eines besonderen Lehr- und Studienangebotes.
(1) Voraussetzung für das Studium im BA-Studiengang Islamische Studien ist die Hochschulzugangsberechtigung nach den gesetzlich geregelten Bestimmungen zum Hochschulzugang. Studienbewerber und Studienbewerberinnen mit ausländischer Hochschulzugangsberechtigung müssen einen Sprachnachweis entsprechend der Ordnung der Goethe-Universität Frankfurt am Main über die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH) mit mindestens dem Ergebnis DSH-2 nachweisen, soweit sie nach der DSH-Ordnung nicht von der Deutschen Sprachprüfung freigestellt sind. Darüber hinaus sind Englisch- oder Französischkenntnisse erforderlich, die bei der Zulassung zur Bachelor-Prüfung im Hauptfach nachzuweisen sind (§12 Absatz 2).
(2) Das Studium im BA-Studiengang Islamische Studien kann nur zum Wintersemester aufgenommen werden.
(3) Das Studium im BA-Studiengang Islamische Studien ist modular aufgebaut. Ein Modul (Pflichtmodul oder Wahlpflichtmodul) ist eine in sich abgeschlossene Lehreinheit mit definierten Zielen, Inhalten sowie Lehr- und Lernformen, das nach Maßgabe der Modulbeschreibung (Anhang 1.4) mit einer Modulabschlussprüfung abgeschlossen wird. Die Lerninhalte und -ziele der Pflicht- und Wahlpflichtmodule sowie ihre Dauer ergeben sich ebenfalls aus den Modulbeschreibungen im Anhang.
(4) Jedem Modul sind in der Modulbeschreibung Credit Points (CP) zugeordnet. CP kennzeichnen den studentischen Arbeitsaufwand für ein Modul, der in der Regel tatsächlich notwendig ist, um die jeweiligen Anforderungen zu erfüllen und das Lernziel zu erreichen. Der Arbeitsaufwand in Zeitstunden umfasst (a) die Teilnahme an den verpflichtenden Lehrveranstaltungen des Moduls, (b) die Vor- und Nachbereitung des Lehrstoffes, sowie (c) die Vorbereitung auf und die Teilnahme an Leistungskontrollen zu den einzelnen Lehrveranstaltungen des Moduls und an der Modulprüfung. Ein CP entspricht einem studentischen Arbeitsaufwand von 30 Stunden. Vor-aussetzung für die Vergabe der CP für ein Modul ist, sofern dies in der Modulbeschreibung festgelegt ist, die regelmäßige Teilnahme oder die regelmäßige und erfolgreiche Teilnahme an den Lehrveranstaltungen des Moduls sowie der erfolgreiche Abschluss der Modulprüfung.
(5) Die Bachelorprüfung ist bestanden, wenn die Modulabschlussprüfungen im Hauptfach bestanden wurden und insgesamt mindestens 180 CP nachgewiesen sind.
(1) Lehrveranstaltungen können in den folgenden Formen durchgeführt werden:
a) Vorlesung: Zusammenhängende Darstellung und Vermittlung von Grund- und Spezialwissen sowie methodische Kenntnisse durch Vortrag. Die Lehrenden entwickeln und vermitteln die Lehrinhalte unter Einbeziehung der Studierenden.
b) Übung: Durcharbeitung und Vertiefung von Lehrstoffen sowie Schulung in der Fachmethodik und Vermittlung spezieller Fertigkeiten durch Bearbeitung, Besprechung und gegebenenfalls Praxiserfahrung exemplarischer Aufgaben.
c) Proseminar: In Proseminaren werden Studierende dazu angeleitet durch Referate, Gruppenarbeiten und Diskussionen Themen, Frage- und Problemstellungen mit wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten. Proseminare dienen neben der praktischen Anleitung zur Anwendung wissenschaftlicher Methoden dazu, Präsentations- und Diskussionstechniken zu erlernen, einzuüben und praktisch anzuwenden.
d) Seminar: Seminare sind fortgeschrittene Lehrveranstaltungen, in welchen Studierende wissenschaftliche Erkenntnisse zu speziellen fachspezifischen Themen, Frage- und Problemstellungen mit wissenschaftlichen Methoden erarbeiten. In Seminaren wird der Lehrstoff unter Beteiligung der Studierenden in Form von Referaten, Gruppenarbeiten und Diskussionen bearbeitet. Seminare setzen ein intensives Selbststudium voraus.
e) Extracurriculare Leistung: Akademische Exkursion oder Teilnahme an einer wissenschaftlichen Tagung mit einem abschließenden Bericht, in dem das erlernte interdisziplinär-reflektive Wissen zum Tragen kommt. Mit den extracurricularen Leistungen wird den Studierenden die Möglichkeit gegeben durch das Absolvieren von Workshops, Fachtagungen oder durch die Teilnahme an lokalen Projekten Credit Points zu erwerben. Hierdurch sollen die Studierenden ermutigt werden, sich und ihre Fachkenntnisse und -kompe-tenzen in akademischen Plattformen einzubringen und zu lernen, sich im wissenschaftlichen Diskurs zu positionieren. Den Abschluss bildet eine kritisch-analytische Reflexion der Erfahrungen und Erkenntnisse in einem Bericht. Der Umfang des Berichts (PB) richtet sich nach dem Umfang der Aktivitäten, an denen die Studierenden teilgenommen haben und wird individuell vom/von der Modulbeauftragten festgelegt.
f) Praktikum: Selbständige Erschließung und/oder empirische Beobachtung und Recherche eines Themas oder Tätigkeitsfeldes, die weitgehend auf Eigeninitiative bei der Organisation eines Praktikumsprojekts oder eines Praktikumsplatzes beruht. Hierdurch sollen die Studierenden ermutigt werden, das Feld der Universität zu verlassen und sich und ihre Fachkenntnisse und -kompetenzen in der Praxis einer beruflichen Tätigkeit einzubringen oder neue Erkenntnisse und Erfahrungen aus der Praxis zu gewinnen. Die Form, der Umfang, der Themenbezug, die Vor- und Nachbereitung sowie eine begleitende Studienberatung sind von den einzelnen Modulen abhängig, in denen Praktika vorgesehen sind. Der Umfang des abschließenden Berichts (PB) richtet sich nach dem Umfang der Aktivitäten, an denen die Studierenden teilgenommen haben und wird individuell vom/von der Modulbeauftragten festgelegt.
(2) Ist zu erwarten, dass die Zahl der teilnahmewilligen Studierenden zu einer Lehrveranstaltung die Aufnahmefähigkeit der Lehrveranstaltung übersteigt, ist ein Anmeldeverfahren durchzuführen. Die Anmeldeerfordernis und die Anmeldefrist werden im Kommentierten Vorlesungsverzeichnis und/oder auf der Netzseite der Universität bekannt gegeben. Übersteigt die Zahl der angemeldeten Studierenden die Aufnahmefähigkeit der Lehrveranstaltung, prüft das für die Lehrveranstaltung zuständige Dekanat zunächst, ob eine zusätzliche Lehrveranstaltung oder ein Ferienkurs eingerichtet werden kann. Ist dies aus Kapazitätsgründen nicht möglich, ist es zur Gewährleistung der ordnungsgemäßen Durchführung der Lehrveranstaltung zulässig, nur eine begrenzte Anzahl der angemeldeten Studierenden aufzunehmen. Hierfür ist durch das Dekanat ein Auswahlverfahren durchzuführen. Die Auswahl erfolgt nach der Notwendigkeit des Besuchs der Lehrveranstaltung im Hinblick auf den Studienfortschritt und, wenn in dieser Hinsicht gleiche Voraussetzungen gegeben sind, nach der Reihenfolge der Anmeldung oder durch Los. Die anzuwendende Alternative legt das zuständige Dekanat fest.
(3) Bei Pflichtveranstaltungen muss angemeldeten, aber nicht in die Lehrveranstaltung aufgenommenen Studierenden auf Verlangen hierüber eine Bescheinigung ausgestellt werden.
(1) Soweit die Modulbeschreibungen für die Vergabe von CP für die einzelnen Lehrveranstaltungen eines Moduls vorsehen, dass Leistungs- oder Teilnahmenachweise zu erbringen sind, gelten die nachfolgenden Regelungen.
(2) Verantwortlich für die Ausstellung eines Leistungs- oder Teilnahmenachweises ist die Leitung der Lehrveranstaltung. Die für die Vergabe von CP erforderlichen Leistungs- und Teilnahmenachweise sind nach Möglichkeit vor Ablauf des Semesters auszustellen, in dem die betreffende Lehrveranstaltung stattgefunden hat.
(3) Studienleistungen für den Erwerb eines Leistungsnachweises werden veranstaltungsbegleitend erbracht und gehen nicht in die Modulnote ein. Bestandene Studienleistungen können nicht wiederholt werden.
(5) Die regelmäßige Teilnahme ist gegeben, wenn die oder der Studierende in allen von der Veranstaltungsleitung im Verlauf eines Semesters angesetzten Einzelveranstaltungen anwesend war und, soweit dies die Lehrveranstaltungsleitung für die Vergabe eines Teilnahmenachweises voraussetzt, sich aktiv in den Einzelveranstaltungen beteiligt hat. In begründeten Fällen kann eine regelmäßige Teilnahme noch attestiert werden, wenn die oder der Studierende bis zu zwei Einzelveranstaltungen versäumt hat. Bei darüber hinausgehenden Fehlzeiten kann der oder die Lehrende das Erteilen eines Teilnahmenachweises von der Erfüllung von Sonderleistungen abhängig machen. Bei Versäumnis von bis zu vier Einzelveranstaltungen wegen Krankheit oder der Betreuung eines Kindes oder einer oder eines pflegebedürftigen Angehörigen oder bei Mitwirkung als ernannte oder gewählte Vertreterin oder genannter oder gewählter Vertreter in der akademischen oder studentischen Selbstverwaltung ist der oder dem Studierenden die Möglichkeit einzuräumen, den Teilnahmenachweis durch Erfüllung von Pflichten zu erwerben.
(6) Die erfolgreiche Teilnahme liegt vor, wenn eine durch die Veranstaltungsleitung positiv bewertete, benotete oder unbenotete individuelle Leistung erbracht wurde. Die Veranstaltungsleitung kann die Bestätigung der erfolgreichen Teilnahme an einer Lehrveranstaltung auch von der Erbringung mehrerer Leistungen abhängig machen. Studienleistungen können insbesondere sein: Protokolle, Literaturberichte, Übungsaufgaben, Referate, Hausarbeiten. Bei Referaten und Hausarbeiten hat die oder der Studierende bei deren Abgabe eine schriftliche Erklärung abzugeben, dass sie oder er die Arbeit selbstständig verfasst und keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt hat. Die Veranstaltungsleitung gibt die genauen Kriterien für die Vergabe des Leistungsnachweises, insbesondere die Anzahl und die Art der hierfür zu erbringenden Leistungen sowie die Frist, innerhalb derer diese erbracht sein müssen, zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt. Die Kriterien dürfen während des laufenden Semesters nicht geändert werden. Die Veranstaltungsleitung kann den Studierenden die Nachbesserung einer schriftlichen Leistung unter Setzung einer Frist ermöglichen.
(1) Der Studienverlaufsplan gibt den Studierenden Hinweise für eine zielgerichtete Gestaltung ihres Studiums. Er berücksichtigt inhaltliche Bezüge zwischen Modulen und organisatorische Bedingungen des Studienangebots.
(2) Der Fachbereich Sprach- und Kulturwissenschaften erstellt für das Fach Islamische Studien ein kommentiertes Modul- und Veranstaltungsverzeichnis, das in der letzten Vorlesungswoche des vorangegangenen Semesters erscheint. Es enthält insbesondere auch Informationen zu den Modulverantwortlichen, Hinweise auf Termine und Fristen zu Lehrveranstaltungen und Prüfungen, Angaben zu den einzelnen Lehrveranstaltungen der Module sowie zum Zugang zu den Lehrveranstaltungen für Studierende anderer Studiengänge.
(3) Die allgemeine Studienberatung erfolgt durch die zentrale Studienberatung der Goethe-Universität. Sie unterrichtet als allgemeine Studienberatung über Studiermöglichkeiten, Inhalte, Aufbau und Anforderungen eines Studiums und berät bei studienbezogenen persönlichen Schwierigkeiten.
(4) Die Studienfachberatung im Fach Islamische Studien erfolgt durch das Institut für Studien der Kultur und Religion des Islam oder von beauftragten Lehrkräften des Fachbereichs.
(1) Der Fachbereich Sprach- und Kulturwissenschaften bildet für seine Bachelor- und Masterstudiengänge einen gemeinsamen Prüfungsausschuss, dessen Vorsitz der Studiendekan oder die Studiendekanin innehat.
(2) Dem Prüfungsausschuss gehören neben dem Studiendekan oder der Studiendekanin 10 Mitglieder an:
fünf Mitglieder der Professorengruppe des Fachbereichs, die verschiedene Fächer vertreten sollen;
zwei wissenschaftliche Mitarbeiter oder wissenschaftliche Mitarbeiterinnen des Fachbereichs;
drei Studierende, von denen mindestens einer oder eine in einem Bachelorstudiengang des Fachbereichs und mindestens einer oder eine in einem Masterstudiengang des Fachbereichs immatrikuliert ist.
(3) Die Mitglieder des Prüfungsausschusses nebst ihrer Vertretung werden auf Vorschlag der jeweiligen Gruppen vom Fachbereichsrat gewählt. Aus dem Kreis der gewählten Mitglieder wählt der Prüfungsausschuss einen Professor oder eine Professorin als Stellvertreter oder Stellvertreterin des oder der Vorsitzenden.
(4) Die Amtszeit der professoralen Mitglieder des Prüfungsausschusses und die Amtszeit des wissenschaftlichen Mitarbeiters oder der wissenschaftlichen Mitarbeiterin beträgt zwei Jahre, die der studentischen Mitglieder ein Jahr. Wiederwahl der Mitglieder ist zulässig. Bei Angelegenheiten, die ein Mitglied des Prüfungsausschusses persönlich betreffen, ruht dessen Mitgliedschaft in Bezug auf diese Angelegenheit und wird durch den Stellvertreter oder die Stellvertreterin wahrgenommen.
(5) Der oder die Vorsitzende lädt zu den Sitzungen des Prüfungsausschusses ein und führt bei allen Beratungen und Beschlussfassungen den Vorsitz. In der Regel soll in jedem Semester mindestens eine Sitzung des Prüfungsausschusses stattfinden. Eine Sitzung ist einzuberufen, wenn dies mindestens zwei Mitglieder des Prüfungsausschusses fordern.
(6) Der Prüfungsausschuss tagt nicht öffentlich. Er ist beschlussfähig, wenn mindestens sechs Mitglieder, darunter der oder die Vorsitzende oder der oder die stellvertretende Vorsitzende und mindestens zwei weitere Mitglieder der Professorengruppe anwesend sind. Für Beschlüsse ist die Zustimmung der Mehrheit der Anwesenden erforderlich. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des oder der Vorsitzenden. Die Beschlüsse des Prüfungsausschusses sind zu protokollieren. Im Übrigen richtet sich das Verfahren nach der Geschäftsordnung für die Gremien der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
(7) Der Prüfungsausschuss ist für die Organisation der Modulprüfungen in den Bachelor- und Masterstudiengängen des Fachbereichs Sprach- und Kulturwissenschaften zuständig. Entsprechendes gilt, soweit Fächer des Fachbereiches Sprach- und Kulturwissenschaften im Rahmen von Bachelor- oder Masterstudiengängen anderer Fachbereiche als Nebenfach absolviert werden. Er achtet auf die Einhaltung der erlassenen Ordnungen. Der Prüfungsausschuss entscheidet in allen Prüfungsangelegenheiten, die nicht durch Ordnung oder Satzung einem anderen Organ oder Gremium oder dem oder der Vorsitzenden des Prüfungsausschusses übertragen sind.
1. Bestellung der Prüfer und der Beisitzenden bei mündlichen Prüfungen;
2. Festlegung der Prüfungszeiträume, Prüfungstermine, Melde- und Rücktrittsfristen für die Modulprüfungen sowie deren Bekanntgabe;
3. Entscheidungen über die Anrechnung von Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen;
4. Anregungen zur Reform des Studiums und der Prüfungen gegenüber dem Fachbereichsrat.
(13) Fachspezifische Entscheidungen bedürfen der Zustimmung der akademischen Leitung für den betreffenden Bachelor- oder Masterstudiengang.
(14) Die Mitglieder des Prüfungsausschusses haben das Recht, an den Prüfungen teilzunehmen.
(15) Die Mitglieder des Prüfungsausschusses und deren Stellvertreter oder Stellvertreterinnen unterliegen der Schweigepflicht. Sie sind von den oder der Vorsitzenden zur Verschwiegenheit zu verpflichten, sofern sie nicht im öffentlichen Dienst stehen.
(16) Der Prüfungsausschuss kann Anordnungen, Festsetzungen von Terminen und andere Entscheidungen, die nach Maßgabe der jeweiligen Bachelor- oder Masterprüfungsordnung zu treffen sind, unter Beachtung datenschutzrechtlicher Bestimmungen mit rechtlich verbindlicher Wirkung bekannt machen. Ablehnende Entscheidungen des Prüfungsausschusses oder seines oder seiner Vorsitzenden sind dem oder der Studierenden schriftlich mit Begründung unter Angabe der Rechtsgrundlage mitzuteilen. Der Bescheid ist mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen.
(1) Der Fachbereichsrat bestellt einen Professor oder eine Professorin, der oder die einen der Schwerpunkte des Bachelorstudiengangs Islamische Studien in der Lehre vertritt, als akademischen Leiter oder akademische Leiterin des Studiengangs; dieser oder diese plant und koordiniert schwerpunktübergreifend das Lehrveranstaltungsangebot des Bachelorstudiengangs Islamische Studien. Für die einzelnen Schwerpunkte und Ergänzungsbereiche wird vom Fachbereichsrat jeweils ein Professor oder eine Professorin, der oder die diesen Schwerpunkt bzw. Ergänzungsbereich in der Lehre vertritt, als Koordinator oder Koordinatorin bestellt; dieser oder diese plant und koordiniert modulübergreifend das Lehrveranstaltungsangebot in dem jeweiligen Schwerpunkt bzw. Ergänzungsbereich. Die Verantwortung des Dekanats für die Sicherstellung des Lehrangebots bleibt hiervon unberührt. Für alle fachspezifischen Entscheidungen des Prüfungsausschusses im Bachelorstudiengang Islamische Studien bedarf es der Zustimmung des jeweiligen Koordinators oder der jeweiligen Koordinatorin.
(2) Für jedes Modul des BA-Studiengangs Islamische Studien ernennt die akademische Leitung aus dem Kreis der hauptamtlich beschäftigten prüfungsbefugt Lehrenden des Moduls eine Modulbeauftragte oder einen Modulbeauftragten. Diese oder dieser ist für alle das Modul betreffenden inhaltlichen Abstimmungen und organisatorischen Aufgaben zuständig. Hierzu gehören insbesondere Vorschläge für die Ernennung der Prüferinnen und Prüfer der Modulabschlussprüfungen, sofern sich dies nicht bereits aus der Modulstruktur ergibt.
(1) Zur Abnahme von Modulprüfungen im Bachelorstudiengang Islamische Studien sind Professorinnen und Professoren, Juniorprofessoren und Juniorprofessorinnen, Hochschuldozenten und Hochschuldozentinnen, Honorarprofessoren und Honorarprofessorinnen, außerplanmäßige Professoren und außerplanmäßige Professorinnen, Privatdozenten und Privatdozentinnen sowie wissenschaftliche Mitglieder und Lehrbeauftragte gemäß § 18 Abs. 2 Hessisches Hochschulgesetz (HHG) befugt, die in den Prüfungsfächern Lehrveranstaltungen durchführen. Die Beteiligung wissenschaftlicher Mitglieder an Prüfungen setzt voraus, dass ihnen für das Prüfungsfach ein Lehrauftrag erteilt worden ist. Aus dem aktiven Dienst oder aus dem Dienst des Landes Hessen ausgeschiedene Professoren oder Professorinnen können, ihre Einwilligung vorausgesetzt, vom Prüfungsausschuss als Prüfer oder Prüferin bestellt werden. Prüfungsleistungen dürfen nur von Personen bewertet werden, die selbst mindestens die durch die Prüfung festzustellende oder eine gleichwertige Qualifikation besitzen.
(2) Der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses bestellt die Beisitzenden für die mündlichen Modulprüfungen im Bachelorstudiengang Islamische Studien. Er oder sie kann die Bestellung an den Prüfer oder die Prüferin der mündlichen Prüfung oder an die akademische Leitung des Bachelorstudienganges oder des betreffenden Schwerpunkts übertragen. Zum Beisitzer oder zur Beisitzerin darf nur bestellt werden, wer Mitglied oder Angehöriger oder Angehörige der Johann Wolfgang Goethe-Universität ist und mindestens einen Bachelorabschluss oder eine vergleichbare Prüfung abgelegt hat. (3) Für die Prüferinnen oder Prüfer und Beisitzenden gilt § 9 Abs. 14 entsprechend.
Paragraphenteil - IV. Prüfungsvoraussetzungen und -verfahren, sowie Umfang der Bachelorprüfung im BA-Studiengang Islamische Studien
Abschnitt IV.: Prüfungsvoraussetzungen und -verfahren, sowie Umfang der Bachelorprüfung im BA-Studiengang Islamische Studien
(1) Die Zulassung zur Bachelorprüfung im BA-Studiengang Islamische Studien ist zusammen mit der Meldung zur ersten Modulprüfung im ersten Fachsemester nach Maßgabe des Abs. 2 zu beantragen. Zur Bachelorprüfung kann nur zugelassen werden, wer zum Zeitpunkt der Antragstellung
1. im Bachelorstudiengang Islamische Studien an der Johann Wolfgang Goethe-Universität immatrikuliert ist;
2. Englisch- oder Französischkenntnisse nachweist;
3. ggf. die erste Rate der Prüfungsgebühr gem. § 30 entrichtet hat.
(2) Der Antrag auf Zulassung zu den Bachelorprüfungen ist schriftlich beim Prüfungsamt zu stellen. Dem Antrag sind beizufügen:
1. Nachweis der Immatrikulation im Bachelorstudiengang Islamische Studien;
2. Nachweis von mindestens “ausreichenden“ Englisch- oder Französischkenntnissen und zwar durch
a) Abiturzeugnis oder
b) Oberstufenzeugnisse oder den Nachweis über fünfjährigen Schulunterricht in Englisch/Französisch oder
c) Nachweise über erfolgreich absolvierte anerkannte Sprachkurse, wobei mindestens 120 Stunden Unterricht nachzuweisen sind oder
d) Fachgutachten oder Lektorenprüfungen über durch Auslandsaufenthalte, Universitätssprachkurse oder Selbststudium erworbene Sprachkenntnisse oder
e) einen anderen vom Prüfungsausschuss als gleichwertig anerkannten Nachweis;
3. eine Erklärung darüber, ob der oder die Studierende bereits die Bachelorprüfung im Fach Islamische Studien oder eine Zwischen- oder Magisterprüfung im Fach Islamische Studien oder eine solche Prüfung in einem eng verwandten Studiengang endgültig nicht bestanden oder seinen Prüfungsanspruch in einem solchen oder einem eng verwandten Studiengang verloren hat oder sich in einem solchen Studiengang in einem Prüfungsverfahren befindet;
4. wenn Prüfungsgebühren erhoben werden: der Nachweis über die Zahlung, der nach der Ordnung für den Studiengang zu entrichtenden Prüfungsgebühr.
(3) Über die Zulassung zur Bachelorprüfung im BA-Studiengang Islamische Studien entscheidet in Zweifelsfällen die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses. Die oder der Studierende ist zu hören.
(4) Die Zulassung zur Bachelorprüfung im BA-Studiengang Islamische Studien wird abgelehnt, wenn die in Abs. 2 genannten Nachweise unvollständig sind oder die oder der Studierende die Bachelorprüfung in einem eng verwandten Studiengang an einer Hochschule in der Bundesrepublik Deutschland endgültig nicht bestanden hat oder ihren oder seinen Prüfungsanspruch in einem solchen Studiengang durch Überschreiten der Fristen für die Meldung zu der jeweiligen Prüfung oder deren Ablegung verloren hat oder sich in einem solchen Studiengang in einem noch nicht abgeschlossenen Prüfungsverfahren beziehungsweise in einer noch nicht abgeschlossenen Modulprüfung befindet. Als eng verwandte Studiengänge gelten Studiengänge, die in ihrem wesentlichen Teil mit den in dieser Ordnung geforderten Studien- und Prüfungsleistungen oder Modulen übereinstimmen.
(1) Die Modulabschlussprüfungen erfolgen im Anschluss an die letzte Lehrveranstaltung des Moduls innerhalb der hierfür vorgesehenen Prüfungszeiträume. Die Prüfungszeiträume liegen in der Regel am Ende der Vorlesungszeit eines Semesters. Wiederholungstermine für nicht fristgemäß zurückgetretene, im regulären Prüfungstermin gescheiterte oder zu diesem Termin angemeldete, jedoch nach § 14 Abs. 1 entschuldigte Studierende werden in der Regel jeweils zu Beginn der Vorlesungszeit des folgenden Semesters angesetzt. Die Prüfungszeiträume werden vom Prüfungsausschuss jährlich festgelegt.
(2) Die Termine für die Modulabschlussprüfungen werden im Einvernehmen mit den Prüfern und Prüferinnen vom Prüfungsausschuss festgelegt. Dieser gibt in einem Prüfungsplan Zeit und Ort der Modulabschlussprüfungen, die Namen der beteiligten Prüfer und Prüferinnen, die Meldetermine und Meldefristen sowie die Fristen für den Rücktritt von den Modulabschlussprüfungen durch Aushang oder durch Veröffentlichung in einem geeigneten Medium, z.B. dem Internet, spätestens vier Wochen vor den Meldeterminen bekannt. Muss aus zwingenden Gründen vom Prüfungsplan abgewichen werden, so ist die Neufestsetzung des Prüfungstermins nur mit Genehmigung des Prüfungsausschusses im Einvernehmen mit den Prüfern und Prüferinnen möglich.
(3) Der Prüfungstermin für eine Modulteilprüfung oder eine einzelne veranstaltungsbezogene Modulprüfung sowie der Meldetermin und die Frist für den Rücktritt von der Meldung zur Modulteilprüfung werden den Studierenden von dem Prüfer oder der Prüferin zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben; sie dürfen nachträglich nicht geändert werden.
(4) Zu jeder Modulprüfung hat sich der oder die Studierende innerhalb der Meldefrist schriftlich anzumelden, unabhängig davon, ob die Modulprüfung in Form einer Modulabschlussprüfung, einer Modulteilprüfung oder einer einzelnen veranstaltungsbezogenen Modulprüfung zu absolvieren ist; andernfalls ist die Erbringung der Prüfungsleistung ausgeschlossen. Die Meldung zu den Modulabschlussprüfungen erfolgt beim Prüfungsamt. Die Meldung zu einer Modulteilprüfung oder einer einzelnen veranstaltungsbezogenen Modulprüfung erfolgt bei dem Prüfer oder der Prüferin; er oder sie leitet diese Meldung an das Prüfungsamt weiter. Über eine Nachfrist für die Meldung zu einer Modulabschlussprüfung in begründeten Fällen entscheidet der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses auf Antrag des oder der Studierenden. Über eine Nachfrist für die Meldung zu einer Modulteilprüfung oder einer einzelnen veranstaltungsbezogenen Modulprüfung in begründeten Fällen entscheidet der Prüfer oder die Prüferin.
(5) Der oder die Studierende kann sich zu einer Modulabschlussprüfung oder Modulteilprüfung oder einzelnen veranstaltungsbezogenen Modulprüfung nur anmelden, sofern er oder sie zur Bachelorprüfung zugelassen und nicht beurlaubt ist sowie die betreffende Modulprüfung noch nicht endgültig nicht bestanden hat. Sind diese Voraussetzungen nicht erfüllt, ist die Teilnahme an der Modulabschlussprüfung, der Modulteilprüfung oder der einzelnen veranstaltungsbezogenen Modulprüfung ausgeschlossen. Kann der oder die Studierende zum Zeitpunkt der Meldung zur Modulprüfung die nach der Modulbeschreibung für die Teilnahme an der Prüfung geforderten Prüfungsvorleistungen (Leistungs- oder Teilnahmenachweise) aus von ihm oder ihr nicht zu vertretenden Gründen noch nicht vorlegen, sind diese vor Ablauf des betreffenden Semesters beim Prüfungsamt nachzureichen; geschieht dies nicht, gilt das Modul als noch nicht abgeschlossen.
(6) Die Meldung zu einer Modulabschlussprüfung, Modulteilprüfung oder einzelnen veranstaltungsbezogenen Modulprüfung gilt als endgültig, wenn sie nicht durch schriftliche Erklärung bis zum Rücktrittstermin beim Prüfungsamt zurückgezogen wird. Die fristgemäße Rücktrittserklärung bedarf keiner Begründung.
(1) Treten Studierende von ihrer angemeldeten Modulprüfung nach Ablauf der Rücktrittsfrist (§ 13 Abs. 3) oder nach Antritt der Prüfung zurück oder versäumen sie den Termin der Prüfung, so gilt diese als mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet, es sei denn, der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses erkennt die hierfür geltend gemachten Gründe als triftig an. Dasselbe gilt, wenn eine schriftliche Prüfungsleistung nicht innerhalb der vorgeschriebenen Bearbeitungszeit erbracht wird. Die Gründe müssen dem oder der Vorsitzenden des Prüfungsausschusses unverzüglich nach bekannt Werden der Gründe schriftlich angezeigt und glaubhaft gemacht werden. Bei Rücktritt oder Versäumnis wegen Krankheit ist unverzüglich ein ärztliches Attest vorzulegen. In Zweifelsfällen oder bei lang anhaltender oder wiederholter Krankheit kann ein amtsärztliches Attest verlangt werden. Soweit die Einhaltung von Fristen für die Meldung zu Prüfungen, die Wiederholung von Prüfungen, die Gründe für das Versäumnis von Prüfungen und die Einhaltung von Bearbeitungszeiten für Prüfungsarbeiten betroffen sind, steht der Krankheit des oder der Studierenden eines von ihm oder ihr überwiegend allein zu versorgenden Kindes oder die Krankheit einer oder eines nahen Angehörigen (Eltern, Großeltern, Ehe- und Lebenspartner), die oder der von der oder dem Studierenden notwendigerweise alleine betreut wird, gleich. Der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses entscheidet möglichst vor dem Prüfungstermin darüber, ob die Gründe anerkannt werden. Die Nichtanerkennung der Gründe ist den Betroffenen schriftlich mitzutei-len und zu begründen.
(2) Versucht die oder der Studierende, das Ergebnis ihrer oder seiner Prüfungsleistung oder Studienleistung durch Täuschung oder Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel zu beeinflussen, wird die Prüfungsleistung oder Studienleistung mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet. Der Versuch einer Täuschung liegt auch dann vor, wenn der oder die Studierende nicht zugelassene Hilfsmittel (wie z.B. Handys) während und nach Austeilung von Klausuraufgaben bei sich führt. In schwerwiegenden Fällen, insbesondere im Wiederholungsfall, muss der Prüfungsausschuss die Studierende oder den Studierenden von der Erbringung weiterer Prüfungsleistungen beziehungsweise Studienleistungen ausschließen, so dass der Prüfungsanspruch im Bachelorstudiengang Islamische Studien erlischt.
(3) Studierende, die trotz einmaliger Verwarnung weiterhin den ordnungsgemäßen Ablauf der Prüfung stören, können von dem jeweiligen Prüfer oder der jeweiligen Prüferin oder bei schriftlichen Prüfungsleistungen von der Aufsicht führenden Person von der Prüfung ausgeschlossen werden; in diesem Fall gilt die betreffende Prüfungsleistung mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet.
(4) Hat eine Studierende oder ein Studierender durch schuldhaftes Verhalten die Teilnahme an einer Prüfung zu Unrecht herbeigeführt, kann der Prüfungsausschuss entscheiden, dass die betreffende Prüfungsleistung als nicht bestanden („nicht ausreichend“ 5,0) gilt.
(5) Wird eine Prüfung gemäß Abs. 2 oder 3 mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet, kann der oder die Studierende innerhalb von zwei Wochen beim Prüfungsausschuss einen begründeten Einspruch einlegen. Die Entscheidung des Prüfungsausschusses ist dem oder der Studierenden schriftlich mitzuteilen, zu begründen und mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen.
(1) Die Bachelorprüfung im BA-Studiengang Islamische Studien setzt sich zusammen (a) aus den Modulprüfungen zu den in den Anhängen für das Bachelorstudium ausgewiesenen 18 Pflicht- und 4 aus einer Anzahl von 17 Wahlpflichtmodulen und (b) aus der Bachelorarbeit gemäß § 19.
(2) Die Formen, in denen die Modulprüfungen abzulegen sind, ergeben sich aus den Modulbeschreibungen. Sieht die Modulbeschreibung zwei alternative Prüfungsformen vor, trifft die oder der Prüfende die erforderliche Festlegung. Die Prüfungsform ist den Studierenden spätestens bei der Bekanntgabe des Meldetermins für die Modulprüfung verbindlich mitzuteilen. Im Falle der Wiederholung einer Modulprüfung, die aus einer Hausarbeit besteht, liegt es im Ermessen des Prüfers oder der Prüferin, die Prüfung als mündliche Einzelprüfung mit einer Dauer von maximal 30 Minuten durchzuführen.
(1) Im Prüfungsverfahren ist auf Art und Schwere einer Behinderung Rücksicht zu nehmen. Macht ein Studierender oder eine Studierende durch ein ärztliches Attest glaubhaft, dass sie oder er wegen lang andauernder oder ständiger körperlicher Behinderung nicht in der Lage ist, die Prüfungsleistung ganz oder teilweise in der vorgesehenen Form abzulegen, kann dies durch eine Verlängerung der Bearbeitungszeit oder eine andere Gestaltung des Prüfungsverfahrens ausgeglichen werden. Die fachlichen Anforderungen dürfen jedoch nicht geringer bemessen werden. Entsprechendes gilt für Studienleistungen. Auf Verlangen ist ein amtsärztliches Attest vorzulegen.
(2) Entscheidungen nach Abs.1 trifft der Prüfer oder die Prüferin, in Zweifelsfällen der Prüfungsausschuss.
(1) Mündliche Prüfungen werden von einem Prüfer oder einer Prüferin in Gegenwart eines oder einer Beisitzenden als Einzelprüfung oder als Gruppenprüfung mit höchstens fünf Studierenden abgehalten. Die Entscheidung über die Prüfungsform obliegt dem Prüfer oder der Prüferin.
(2) Die Dauer der mündlichen Prüfung soll je Studierender oder Studierendem mindestens 15 Minuten und höchstens 30 Minuten betragen, soweit im Anhang keine abweichende Regelung getroffen ist.
(3) Die wesentlichen Gegenstände und Ergebnisse der mündlichen Prüfung sind von dem Beisitzer oder der Beisitzerin in einem Protokoll festzuhalten. Das Prüfungsprotokoll ist von dem Prüfer oder der Prüferin und dem Beisitzer oder der Beisitzerin zu unterzeichnen. Vor der Festsetzung der Note ist der Beisitzer oder die Beisitzerin zu hören.
(4) Das Ergebnis der mündlichen Prüfung ist dem oder der Studierenden im Anschluss an die mündliche Prüfung bekannt zu geben und auf unverzüglich geäußerten Wunsch näher zu begründen; die gegebene Begründung ist in das Protokoll aufzunehmen.
(1) Klausurarbeiten beinhalten die Beantwortung einer Aufgabenstellung oder mehrerer Fragen. Multiple-Choice-Fragen dürfen bei Klausuren bis zu 25 Prozent der zu erreichenden Gesamtpunktzahl ausmachen. Bei Multiple-Choice-Fragen ist den Studierenden bei der Klausurstellung bekannt zu geben, ob eine oder mehrere Antworten als zutreffend anerkannt werden. Die Bewertungsmaßstäbe sind anzugeben.
(2) Die Bearbeitungszeit einer Klausurarbeit beträgt 2 Stunden.
(3) Das Bewertungsverfahren der Klausuren darf 4 Wochen nicht überschreiten.
(4) Eine Hausarbeit ist die selbständige Bearbeitung und angemessene Dokumentation einer fachspezifischen Aufgabenstellung. Das Thema sowie die Bearbeitungsfrist der Hausarbeit legt die für die Lehrveranstaltung verantwortliche Person in Absprache mit der oder dem Studierenden fest.
(5) Für Hausarbeiten gilt § 7 Abs. 6 Satz 4 entsprechend.
(6) Beurteilung und Benotung der Hausarbeit obliegen der die Lehrveranstaltung durchführenden Person. Das Bewertungsverfahren soll nach vier Wochen abgeschlossen sein. Die schriftlich begründete Benotung wird zu den Prüfungsakten genommen.
(7) Der Bericht zur extracurricularen Leistung beinhaltet die selbständige Auswertung und Dokumentation der extracurricularen Leistung (Ablauf und Thematik, Theorie- und Praxisbezüge). Abs. 3-6 gelten entsprechend.
(8) Der Praxis- bzw. Praktikumsbericht beinhaltet neben einem Kurzportrait der Praktikumsstelle, der Vorstellung des Praxisprojekts und der Beschreibung der Tätigkeiten im Rahmen des Praktikums die Beleuchtung eines studienspezifischen Aspekts der Tätigkeit im Hinblick auf Fragestellungen, die sich im Studium ergeben haben. Abs. 3-6 gelten entsprechend.
(1) Die Bachelorarbeit soll zeigen, dass der oder die Studierende in der Lage ist, ein Problem aus einem Fachgebiet der Islamischen Studien selbständig mit wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten.
(2) Die Zulassung zur Bachelorarbeit kann beantragen, wer mindestens 120 CP im Hauptfach des Bachelorstudiengangs Islamische Studien erworben hat.
(3) Der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses entscheidet über die Zulassung.
(4) Die Bachelorarbeit kann von Professoren oder Professorinnen, Juniorprofessoren oder Juniorprofessorinnen sowie Hochschuldozenten oder Hochschuldozentinnen der Johann Wolfgang Goethe-Universität ausgegeben und betreut werden. In Ausnahmefällen kann der Prüfungsausschuss andere Personen nach § 12 Abs. 1 prüfungsbefugte Personen als Betreuer oder Betreuerin bestellen. Dem oder der Studierenden ist Gelegenheit zu geben, eine Betreuungsperson vorzuschlagen. Diesem Vorschlag ist nach Möglichkeit zu folgen.
(5) Der oder die Studierende beantragt bei dem oder der Vorsitzenden des Prüfungsausschusses die Vergabe eines Themas für die Bachelorarbeit. Dieser oder diese sorgt innerhalb einer angemessenen Frist dafür, dass der oder die Studierende ein Thema und die erforderliche Betreuung erhält. Dem oder der Studierenden ist Gelegenheit zu geben, ein Thema vorzuschlagen. Die Ausgabe des Themas erfolgt durch den Betreuer oder die Betreuerin über das Prüfungsamt. Der Zeitpunkt der Ausgabe und das Thema sind aktenkundig zu machen.
(6) Auf Antrag des oder der Studierenden kann der Prüfungsausschuss die Abfassung der Bachelorarbeit in einer Fremdsprache zulassen, wenn das schriftliche Einverständnis des Betreuers oder der Betreuerin vorliegt.
(7) Der Bearbeitungszeitraum der Bachelorarbeit beträgt 12 Wochen. Dazu ist das Thema entsprechend einzugrenzen. Die Bearbeitungsfrist beginnt mit dem der Ausgabe des Themas folgenden Werktag. Das gestellte Thema kann nur innerhalb der ersten zwei Wochen der Bearbeitungszeit zurückgegeben werden. Die Rückgabe eines neu gestellten Themas ist ausgeschlossen.
(8) Eine Verlängerung der Bearbeitungszeit ist bei ärztlich attestierter Prüfungsunfähigkeit um den Zeitraum der Prüfungsunfähigkeit auf Antrag möglich. Der Prüfungsunfähigkeit des oder der Studierenden steht die Krankheit eines von ihm oder ihr überwiegend allein zu versorgenden Kindes gleich. Eine Verlängerung der Bearbeitungszeit aus einem anderen Grund ist nur in einer Ausnahmesituation auf Antrag bei der akademischen Leitung möglich. Eine Verlängerung der Bearbeitungszeit ist auf jeden Fall um max. 50% möglich. Im Übrigen gilt §14 entsprechend.
(9) Alle Stellen der Bachelorarbeit, die wörtlich oder sinngemäß aus Veröffentlichungen oder aus anderen fremden Texten entnommen wurden, sind als solche kenntlich zu machen. Die Bachelorarbeit ist fristgerecht in dreifacher Ausfertigung zusammen mit der Erklärung, dass die Arbeit noch nicht in einem anderen Studiengang als Prüfungsleistung verwendet wurde, im Prüfungsamt abzugeben oder mittels Postweg beim Prüfungsamt einzureichen. Der Abgabezeitpunkt ist aktenkundig zu machen; im Falle des Postweges ist das Datum des Poststempels entscheidend. Sie ist mit einer Erklärung des Studierenden oder der Studierenden zu versehen, dass die Bachelorarbeit von ihm oder ihr selbständig und ohne Benutzung anderer als der angegebenen Quellen und Hilfsmittel verfasst wurde.
(10) Die Bachelorarbeit ist durch die Betreuerin oder den Betreuer zu bewerten. Das Gutachten über die Bewertung soll spätestens sechs Wochen nach Abgabe der Bachelorarbeit vorgelegt werden. Wird die Bachelorarbeit durch die Betreuerin oder den Betreuer positiv beurteilt, so ist die von der oder dem Betreuer festgelegte Note die Note der Bachelorarbeit. Wird die Bachelorarbeit von der Betreuerin oder dem Betreuer mit „nicht ausreichend“ (5) beurteilt, beauftragt der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses unverzüglich einen zweiten Prüfer oder eine zweite Prüferin mit der Begutachtung der Bachelorarbeit. Die Beurteilung der Bachelorarbeit durch die zweite Prüferin oder den zweiten Prüfer soll spätestens drei Wochen nach der Beauftragung vorliegen. Wird auch in dem zweiten Gutachten die Bachelorarbeit mit „nicht ausreichend“ (5) bewertet, ist die Note der Bachelorarbeit „nicht ausreichend“ (5). Bei abweichenden Beurteilungen errechnet sich die Note der Bachelorarbeit aus dem Durchschnitt der beiden Beurteilungen. Das Ergebnis der Bachelorarbeit ist der oder dem Studierenden durch das Prüfungsamt unverzüglich bekannt zu geben.
(11) Für die Begutachtung der Bachelorarbeit kann der oder die Studierende einen zweiten Prüfer oder eine zweite Prüferin vorschlagen. Diesem Vorschlag ist nach Möglichkeit zu folgen. Es besteht kein Rechtsanspruch auf Bestellung des vorgeschlagenen Prüfers oder der vorgeschlagenen Prüferin.
(12) Beantragt die oder der Studierende im Falle des §11Absatz 3 innerhalb von 14 Tagen nach Bekanntgabe des Ergebnisses der Bachelorarbeit bei der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses die Bewertung der Bachelorarbeit durch eine weitere Prüferin oder einen weiteren Prüfer, so ist von der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses ein weiteres Gutachten einzuholen. Bei nicht übereinstimmender Beurteilung errechnet sich die Note der Bachelorarbeit aus dem Durchschnitt der Beurteilungen.
(13) Für die mit „ausreichend“ oder besser bewertete Bachelorarbeit werden 10 CP vergeben.
(1) Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen werden in der Regel nur angerechnet, wenn sie nicht mehr als fünf Kalenderjahre vor der Aufnahme des Bachelorstudiums am Fachbereich Sprach- und Kulturwissenschaften erbracht worden sind. Über Ausnahmen entscheidet der Prüfungsausschuss unter Berücksichtigung des aktuellen Wissensstandes.
(2) Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen sowie Module mit vergleichbarer Kreditpunkt-Anzahl, die an einer Universität oder gleichgestellten wissenschaftlichen Hochschule in Deutschland in einem Bachelorstudiengang der Islamischen Studien oder einem eng verwandten Bachelorstudiengang erbracht worden sind, werden nach Gleichartigkeitsprüfung anerkannt. Als eng verwandte Studiengänge gelten Studiengänge, die in ihrem wesentlichen Teil mit den in dieser Ordnung geforderten Studien- und Prüfungsleistungen oder Modulen übereinstimmen.
(3) Studienleistungen und Prüfungen sowie Kreditpunkte, die in eng verwandten Studiengängen von ausländischen Universitäten, mit denen der Fachbereich Sprach- und Kulturwissenschaften über Erasmus/Socrates-Abkommen oder gesonderte Austauschprogramme Austauschbeziehungen unterhält, erbracht wurden, werden in vollem Umfang auf das Hauptfach Islamische Studien angerechnet. Abs.2 Satz 2 gilt entsprechend.
(4) Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen in Studiengängen, die nicht unter Abs. 2 und 3 fallen, werden angerechnet, soweit Gleichwertigkeit gegeben ist. Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen sind gleichwertig, wenn sie in Inhalt, Umfang und Anforderungen dem Studium nach dieser Ordnung im Wesentlichen entsprechen. Dabei ist kein schematischer Vergleich, sondern eine Gesamtbetrachtung und Gesamtbewertung vorzunehmen. Bei der Anrechnung von Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen, die außerhalb Deutschlands erbracht wurden, sind die von Kultusministerkonferenz und Hochschulrektorenkonferenz gebilligten Äquivalenzvereinbarungen sowie Absprachen im Rahmen von Hochschulpartnerschaften zu beachten. Das europäische Kredittransfer-System (ECTS) wird dabei berücksichtigt. Im Übrigen kann bei Zweifeln an der Gleichwertigkeit die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen gehört werden.
(5) Maximal zwei Drittel der für die Module im Hauptfach erforderlichen Prüfungsleistungen können von Studiengängen außerhalb der Goethe-Universität anerkannt werden. Die Anrechnung einer Bachelorarbeit ist nicht möglich.
(6) Die Entscheidung über die Anrechnung trifft der Prüfungsausschuss auf Antrag des oder der Studierenden. Unter Berücksichtigung der Anrechnung setzt er das Fachsemester fest. Dem Antrag sind die für die Anrechnung erforderlichen Unterlagen beizufügen. Der Prüfungsausschuss hat die Einheitlichkeit der Entscheidungen für den Studiengang sicherzustellen.
(7) Werden Studien- und Prüfungsleistungen anerkannt, sind die Noten – soweit die Notensysteme vergleichbar sind – zu übernehmen und nach Maßgabe dieser Ordnung in die Berechnung der Gesamtnote einzubeziehen. Bei unvergleichbaren Notensystemen wird der Vermerk „bestanden“ aufgenommen. Angerechnete Leistungen werden im Zeugnis gekennzeichnet.
Paragraphenteil - V. Bewertung der Prüfungsleistungen, Bildung der Modulnoten; Gesamtnote
Abschnitt V: Bewertung der Prüfungsleistungen, Bildung der Modulnoten; Gesamtnote
(1) Für die Benotung der Prüfungsleistungen zu den Modulen und der Bachelorarbeit sind folgende Noten zu verwenden:
(2) Bei der Bewertung der Prüfungen durch mehrere Prüfende sowie in Modulen, für die Teilprüfungen vorgesehen sind, errechnet sich die Abschlussnote für das betreffende Modul als arithmetisches Mittel der Noten der Prüfenden bzw. Teilprüfungen. Bei der Bildung der Modulnote wird nur die erste Dezimalstelle hinter dem Komma berücksichtigt.
Die Modulnote lautet:
bei einem Durchschnitt bis einschließlich 1,5 sehr gut
bei einem Durchschnitt von 1,6 bis einschließlich 2,5 gut
bei einem Durchschnitt von 2,6 bis einschließlich 3,5 befriedigend
bei einem Durchschnitt von 3,6 bis einschließlich 4,0 ausreichend
(3) Für das Hauptfach Islamische Studien wird je eine Gesamtnote gebildet. Die Gesamtnote im Hauptfach ist das arithmetische Mittel aus den Modulnoten in den Pflicht- und Wahlpflichtmodulen gemäß Abs. 1 und Abs. 2 sowie der Note der Bachelorarbeit.
(1) Ist die Bachelorprüfung im BA-Studiengang Islamische Studien bestanden, wird durch das Prüfungsamt eine Gesamtnote gebildet. Die Gesamtnote einer bestandenen Bachelorprüfung lautet:
(2) Für die Darstellung der Gesamtnote der Bachelorprüfung im Zeugnis (§ 26 Abs. 1) und im Diploma Supplement (§ 26 Abs. 2) wird die Gesamtnote der Bachelorprüfung zusätzlich auch als relativer ECTS-Grad dargestellt. Anhand des prozentualen Anteils der erfolgreichen Prüfungsteilnehmer und Prüfungsteilnehmerinnen werden folgende Grades zugeordnet:
A= die Note, die die besten 10 % derjenigen erzielen, die die Bachelorprüfung bestanden haben
B= die Note, die die nächsten 25 % in der Vergleichsgruppe erzielen
C= die Note, die die nächsten 30 % in der Vergleichsgruppe erzielen
D= die Note, die die nächsten 25 % in der Vergleichsgruppe erzielen
E= die Note , die die nächsten 10 % in der Vergleichsgruppe erzielen
Damit tragfähige Aussagen über die prozentuale Verteilung möglich werden, sollte die Vergleichsgruppe aus denjenigen Prüfungsteilnehmern und Prüfungsteilnehmerinnen bestehen, die die Bachelorprüfung in den letzten drei Semestern bestanden haben. Solange sich entsprechende Datenbanken noch im Aufbau befinden, bestimmt der Prüfungsausschuss ein geeignetes Verfahren zur Ermittlung der relativen Gesamtnoten
Paragraphenteil - VI. Nichtbestehen und Wiederholung der Modulprüfungen sowie Endgültiges Nichtbestehen der Bachelorprüfung im BA-Studiengang Islamische Studien
Abschnitt VI.: Nichtbestehen und Wiederholung der Modulprüfungen sowie Endgültiges Nichtbestehen der Bachelorprüfung im BA-Studiengang Islamische Studien
(1) Prüfungen, die mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet wurden oder nach § 14 als mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet gelten, sind nicht bestanden.
(2) Alle nicht bestandenen Modulprüfungen (Modulabschlussprüfungen, Modulteilprüfungen, einzelne veranstaltungsbezogene Modulprüfungen) können zweimal wiederholt werden.
(3) Mit der Meldung zur Modulprüfung gilt der oder die Studierende auch für die erstmalige Wiederholung der Prüfung als angemeldet. Die erstmalige Wiederholung einer nicht bestandenen Modulprüfung soll zu Beginn des auf den erfolglosen Prüfungsversuch folgenden Semesters stattfinden. In besonders begründeten Ausnahmefällen kann der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses auf unverzüglich nach Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses gestellten Antrag des oder der Studierenden eine spätere Wiederholung der Modulabschlussprüfung oder Modulteilprüfung oder einzelnen veranstaltungsbezogenen Modulprüfung gestatten und hierfür einen Termin setzen. Bei der Bekanntgabe der Noten für die Modulprüfungen sind die Wiederholungstermine ebenfalls bekannt zu geben. Wird der Wiederholungstermin versäumt, erlischt der Prüfungsanspruch, es sei denn der oder die Studierende hat das Versäumnis nicht zu vertreten. § 14 Abs.1 findet entsprechende Anwendung. Bei nicht zu vertretendem Versäumen des Wiederholungstermins setzt der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses nach Wegfall der Gründe für das Säumnis den Termin für die Wiederholung der Prüfung fest.
(4) Der Termin für die zweite Wiederholung einer Modulprüfung wird durch die akademische Leitung festgelegt und dem oder der Studierenden durch das Prüfungsamt bekannt gegeben. Vor der zweiten Wiederholung können dem oder der Studierenden vom Prüfungsausschuss Auflagen erteilt werden.
(5) Eine nicht bestandene Bachelorarbeit kann einmal mit neuem Thema wiederholt werden. Die Aufgabenstellung muss spätestens vier Wochen nach Mitteilung des ersten Ergebnisses erfolgen. Die Zulassung zur Wiederholung einer Bachelorarbeit kann von der Erfüllung von Auflagen abhängig gemacht werden; in diesem Fall verlängert sich die Frist entsprechend. Eine zweite Wiederholung der Bachelorarbeit ist ausgeschlossen. Im Übrigen findet § 19 für die Wiederholung der Bachelorarbeit mit der Maßgabe Anwendung, dass eine Rückgabe des Themas der Bachelorarbeit nur möglich ist, soweit von der Rückgabe beim ersten Versuch noch kein Gebrauch gemacht wurde.
(6) Ein Wechsel in ein alternatives Wahlpflichtmodul ist unter Mitnahme der Fehlversuche möglich.
(1) Die Bachelorprüfung ist endgültig nicht bestanden, wenn
a) wenigstens eine der Modulabschlussprüfungen oder Modulteilprüfungen oder einzelnen veranstaltungsbezogenen Modulprüfungen im BA-Studiengang Islamische Studien auch in ihrer letztmaligen Wiederholung mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet wurde oder nach § 15 als mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet gilt;
b) die Bachelorarbeit zum zweiten Mal mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet wurde oder gemäß § 14 als mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet gilt;
(2) Ist die Bachelorprüfung endgültig nicht bestanden, erteilt der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses des Fachbereichs Sprach- und Kulturwissenschaften hierüber einen schriftlichen Bescheid, der die Gründe für das endgültige Nichtbestehen der Gesamtprüfung benennt. Der Bescheid ist mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen und dem oder der Studierenden bekannt zu geben.
Paragraphenteil - VII. Bescheinigungen, Prüfungszeugnis, Urkunde, Diploma Supplement
Abschnitt VII.: Bescheinigungen, Prüfungszeugnis, Urkunde, Diploma Supplement
Bei Studienabbruch, Studienort- und Studiengangswechsel oder in sonstigen begründeten Fällen erhält der oder die Studierende auf Antrag und gegen Vorlage der entsprechenden Studiennachweise, sowie der Exmatrikulationsbescheinigung oder des Nachweises des Studiengangswechsels eine tabellarische Zusammenstellung, welche die in der Bachelorprüfung bereits erbrachten Prüfungsleistungen und deren Noten sowie die noch fehlenden Prüfungsleistungen enthält.
(1) Über die bestandene Bachelorprüfung ist innerhalb von vier Wochen nach der letzten Prüfungsleistung ein Zeugnis in deutscher Sprache und, auf Antrag des oder der Studierenden, in englischer Sprache auszustellen. Das Zeugnis enthält die Module des Hauptfaches mit den in ihnen erzielten Noten, das Thema und die Note der Bachelorarbeit, die insgesamt erreichten CP sowie die Gesamtnote der Bachelorprüfung. Die Gesamtnote wird zusätzlich in ECTS-Grades angegeben. Das Zeugnis ist von dem oder der Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu unterzeichnen und mit dem Siegel der Goethe-Universität zu versehen. Das Zeugnis trägt das Datum des Tages, an dem die letzte Prüfungsleistung erbracht worden ist. Ist die letzte Prüfungsleistung die Bachelorarbeit, so ist es deren Abgabedatum.
(2) Darüber hinaus stellt der Prüfungsausschuss ein Diploma Supplement (in Deutsch und Englisch) aus, das Angaben über Studieninhalte, Studienverlauf und die mit dem Abschluss erworbenen akademischen und beruflichen Qualifikationen enthält.
(1) Mit dem Zeugnis erhält der Absolvent oder die Absolventin eine Bachelorurkunde mit dem Datum des Zeugnisses. Darin wird die Verleihung des akademischen Grades „Bachelor of Arts“ beurkundet. Auf Antrag kann die Urkunde zusätzlich in Englisch ausgestellt werden.
(2) Die Bachelorurkunde wird von dem Dekan oder der Dekanin des Fachbereichs Sprach- und Kulturwissenschaften oder dem oder der Vorsitzenden des Prüfungsausschusses unterzeichnet und mit dem Siegel der Goethe-Universität versehen.
Paragraphenteil - VIII. Schlussbestimmungen
Abschnitt VIII.: Schlussbestimmungen
(1) Die Prüfungsgebühren betragen für die Bachelorprüfungen einschließlich der Bachelorarbeit insgesamt 150,- Euro.
(2) Die Gebühren nach Abs.1 werden in zwei Raten zu jeweils 75,- Euro fällig und zwar die erste Rate bei der Beantragung der Zulassung zur Bachelorprüfung, die zweite Rate bei der Zulassung der Bachelorarbeit. Die Entrichtung der Prüfungsgebühren ist beim Prüfungsamt nachzuweisen.
(3) Das Präsidium kann die Erhebung von Prüfungsgebühren aussetzen, wenn und soweit zusätzliche Mittel zur Verbesserung der Qualität der Lehre und der Studienbedingungen als Ersatz zur Verfügung stehen.
(1) Hat der oder die Studierende bei einer Prüfungsleistung getäuscht und wird diese Tatsache erst nach Aushändigung des Zeugnisses bekannt, so kann der Prüfungsausschuss nachträglich die Prüfung für „nicht ausreichend“ (5,0) und gegebenenfalls die Bachelorprüfung für „nicht bestanden“ erklären.
(2) Waren die Voraussetzungen für die Abnahme einer Modulprüfung nicht erfüllt, ohne dass der oder die Studierende hierüber täuschen wollte, und wurde diese Tatsache erst nach Aushändigung des Zeugnisses bekannt, so wird dieser Mangel durch das Bestehen der Modulprüfung geheilt. Hat der oder die Studierende durch Täuschung erwirkt, dass er oder sie die Modulprüfung ablegen konnte, so kann die Modulprüfung für „nicht ausreichend“ (5,0) und die Bachelorprüfung insgesamt für „nicht bestanden“ erklärt werden.
(4) Das unrichtige Prüfungszeugnis ist einzuziehen und ggf. ein neues zu erteilen. Mit dem unrichtigen Zeugnis sind auch das Diploma Supplement und die Bachelorurkunde einzuziehen, wenn die Bachelorprüfung aufgrund einer Täuschung für „nicht bestanden“ erklärt wurde. Eine Entscheidung nach Abs.1 und Abs.2 Satz 2 ist nach einer Frist von fünf Jahren ab dem Datum des Zeugnisses ausgeschlossen.
Nach jeder Modulprüfung und nach Abschluss des gesamten Prüfungsverfahrens wird der oder dem Studierenden auf Antrag Einsicht in ihre/seine schriftlichen Prüfungsarbeiten, die darauf bezogenen Gutachten und in die Prüfungsprotokolle gewährt. Der Antrag ist beim Prüfungsamt zu stellen. Die oder der Vorsitzende bestimmt Ort und Zeit der Einsichtnahme.
(1) Gegen Entscheidungen des Prüfungsausschusses ist Einspruch möglich. Er ist bei dem oder der Vorsitzenden des Prüfungsausschusses einzulegen. Über den Einspruch entscheidet der Prüfungsausschuss. Hilft er dem Einspruch nicht ab, erlässt er einen begründeten Ablehnungsbescheid, der mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen ist.
(2) Widersprüche gegen das Prüfungsverfahren und gegen Prüfungsentscheidungen sind, sofern eine Rechtsbehelfsbelehrung erteilt wurde, innerhalb eines Monats, sonst innerhalb eines Jahres, nach Bekanntgabe bei dem oder der Vorsitzenden des Prüfungsausschusses einzulegen und schriftlich zu begründen. Hilft der Prüfungsausschuss, ggf. nach Stellungnahme beteiligter Prüfer und Prüferinnen, dem Widerspruch nicht ab, erteilt der Präsident oder die Präsidentin der Goethe-Universität einen begründeten Widerspruchsbescheid, der mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen ist.
(1) Diese Ordnung tritt nach Genehmigung durch das Präsidium der Goethe-Universität am Tage nach ihrer Veröffentlichung im UniReport aktuell der Goethe-Universität in Kraft.
(2) Die Ordnung gilt ab Wintersemester 2011/12 für alle Studierenden des BA-Studiengangs Islamische Studien.
(a) Den Studierenden, die sich vor dem Wintersemester 2011/12 für den BA-Studiengang Islamische Studien immatrikuliert haben, ist auf Antrag bis zum 15.12.2011 zu gestatten, das Studium insgesamt nach der bisher geltenden Ordnung vom 03. November 2010 zu beenden. Sie müssen dann ihr Studium bis zum Ende des SS 2013 abschließen.
(b) Studierende, die sich vor dem Wintersemester 2011/12 für den BA-Studiengang Islamische Studien immatrikuliert haben, können bereits begonnene Module und die im WS 2011/12 angebotenen Module nach der bisherigen Studienordnung beenden. Alle bis zum Ende des WS 2011/12 erbrachten Leistungen dieser Studierenden werden der neuen Studienordnung entsprechend angerechnet.
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Sprach-/Pflichtmodul – 10 CP
Lernziele der Modulgruppe BA ISt 1-1 – BA ISt 1-4:
Erlernen der klassischen arabischen Sprache in Wort und Schrift unter Berücksichtigung von vorklassischen Elementen insofern diese für die Lektüre des Korans und anderen Quellenmaterials notwendig sind. Neben den Konzepten der abendländischen Grammatikschreibung werden auch solche Kenntnisse der arabischen Grammatiktradition vermittelt, die in die Disziplinen des Kanons der „islamischen Wissenschaften“ (al-‚ulūm al-islāmīya) Eingang gefunden haben.
Kompetenzen des Moduls
Vertrautheit mit arabischer Schrift und Aussprache sowie Grundzüge der arabischen Morphologie und Morphosyntax
Kompetenzen der Modulgruppe BA ISt 1-1 – BA ISt 1-4:
• Erwerb phonologischer, morphologischer und syntaktischer Kenntnisse der klassischen arabischen Sprache
• Befähigung zur Erschließung arabischen Quellenmaterials mit besonderer Berücksichtigung der traditionellen islamischen Wissenschaftsdisziplinen
K Grundkurs Arabisch
T zu Grundkurs Arabisch
Grundsätzlich sind die Module BA ISt 1-1 – BA ISt 1-4 als Pflichtmodule von allen Studierenden des BA-Studiengangs Islamische Studien zu belegen. Zu Beginn des Semesters ist ein Einstufungstest für alle Studierenden vorgesehen. Studierende, die nachweislich der arabischen Sprache auf gefordertem Niveau mächtig sind, können in Absprache mit dem Modulbeauftragten von einigen oder allen Modulen BA ISt 1-1 – BA ISt 1-4 freigestellt werden. Im Falle der Freistellung von einem oder mehreren Sprach-/Pflichtmodulen BA ISt 1-1 – BA ISt 1-4 sollen Studierende in Absprache mit den diese Sprache anbietenden Einrichtungen der Goethe-Universität eine zweite klassische Sprache (Hebräisch, Altgriechisch, Latein) erlernen.
– Teilnahmenachweise in allen Lehrveranstaltungen
– Leistungsnachweis im Tutorium
jährlich im WiSe
Verwendbarkeit für Studiengänge
BA ISt
Sofern im aktuellen Vorlesungsverzeichnis nicht namentlich ausgewiesen, dann Fachvertreter/innen der Islamischen Studien
Klausur im Anschluss an den Kurs
Modulteil LV-
Form SWS Semester/CP
Klausur im Anschluss an den Kurs K 6 6
Tutorium zu Grundkurs Arabisch T 2 2
Modulprüfung Klausur 2
Kenntnis der wesentlichen grammatischen Phänomene des klassischen Arabisch und Erlernen des für die Lektüre von einfachen Texten unverzichtbaren Grundwortschatzes
Vertrautheit mit der arabischen Grammatik und ihrer Anwendung bei der Lektüre einfacher Texte
K Aufbaukurs Arabisch
T zu Aufbaukurs Arabisch
Abschluss des Sprachmoduls BA ISt 1-1
Teilnahmenachweise in allen Lehrveranstaltungen Leistungsnachweis im Tutorium
jährlich im SoSe
Aufbaukurs Arabisch K 6 6
Tutorium zu Aufbaukurs Arabisch T 2 2
Sprach-/Pflichtmodul – 8 CP
Vertiefung der Kenntnisse der arabischen Grammatik unter Berücksichtigung der arabischen Grammatiktradition sowie die Erweiterung des Grundwortschatzes zur flüssigen Lektüre auch mittelschwerer Texte
Fähigkeit, die erworbenen Kenntnisse bei der Lektüre von mittelschweren Texten selbständig einzusetzen
K Vertiefungskurs Arabisch
T zu Vertiefungskurs Arabisch
Abschluss des Sprachmoduls BA ISt 1-2
Vertiefungskurs Arabisch K 4 4
Tutorium zu Vertiefungskurs Arabisch T 2 2
Tutorium zu Vertiefungskurs Arabisch Klausur 2
Erweiterung des Wortschatzes und der Kenntnisse der syntaktischen Verhältnisse des Arabischen, die zum selbständigen Umgang mit mittelschwerem bis schwerem Quellenmaterial befähigt.
Erlernen der klassischen arabischen Sprache in Wort und Schrift unter Berücksichtigung von vorklassischen Elementen insofern diese für die Lektüre des Korans und der theologischen Quellen notwendig sind. Neben den Konzepten der abendländischen Grammatikschreibung werden auch solche Kenntnisse der arabischen Grammatiktradition vermittelt, die in fast alle Disziplinen des Kanons der „islamischen Wissenschaften“ (al-‚ulūm al-islāmīya) Eingang gefunden haben.
Befähigung zur selbständigen Erschließung arabischen Quellenmaterials
K Abschlusskurs Arabisch (Textlektüre und Konversation)
Abschluss des Sprachmoduls BA ISt 1-3
Teilnahmenachweis im Kurs
im aktuellen Vorlesungsverzeichnis nicht namentlich ausgewiesen, dann Fachvertreter/innen der Islamischen Studien
Klausur und mündliche Prüfung im Anschluss an den Kurs
Abschlusskurs Arabisch (Textlektüre und Konversation) K 4 4
Modulabschlussprüfung Klausur 2
Basis-/Pflichtmodul – 9 CP
• Erwerb von einführenden Kenntnissen über die Islamische Religion, ihre Entstehung und Entwicklung
• Erwerb von Grundkenntnissen über die klassisch-islamischen Wissenschaftsdisziplinen sowie ihre methodologische und theoretische Grundfragen
• Verhältnisbestimmung der islamischen Theologie zu Wissenschaftsdisziplinen, die sich mit dem Islam beschäftigen, wie z.B. Islam- und Religionswissenschaft sowie ihre gemeinsamen und abweichenden Theorien und Methoden
• Erlangung elementarer theoretisch-methodischer, historischer und komparativer Kompetenzen in historischen wie gegenwärtigen Grundfragen der Islamischen Studien
• Einübung von Methodenreflexion und Anwendung von Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens (Lektüre theoretischer Texte, Exzerpt, Diskussion, Referat, Bibliographieren, Verfassen schriftlicher Arbeiten)
V Grundlagen des Islam
– Hauptquellen der Islamischen Religion
– Glaubensgrundlagen, Rituale und Gottesdienste
– Verbote und Gebote sowie ihre historischen, religiösen und rationalen Grundlagen
PS Theorien und Methoden der Islamischen Studien
– Grundinformationen über islamische Wissenschaftsdisziplinen
– Verhältnisbestimmung der islamischen Theologie zu anderen islambezogenen Wissenschaften
– Theorien und Methoden der Islamforschung
T Einführung in wissenschaftliches Arbeiten
– Einführung in wissenschaftliches Arbeiten
– Grundinformationen über Nachschlagwerke, Fachzeitschriften, Bibliographien, Digitalbibliotheken
– Transkription der arabischen Schrift
Die Reihenfolge des Besuchs der Lehrveranstaltungen ist freigestellt
Teilnahmenachweise im Tutorium und Proseminar
Leistungsnachweis im Tutorium
Klausur oder mündliche Prüfung im Anschluss an das Proseminar
Grundlagen des Islam V 2 2
Theorien und Methoden der Islamischen Studien PS 2 3
Einführung in wissenschaftliches Arbeiten T 2 2
Modulprüfung Kl./mdl. 2
Basis-/Pflichtmodul – 7 CP
• Überblick über die vorislamische Geschichte Arabiens, Offenbarungsgeschichte des Korantextes und die Biographie des Propheten als Entstehungsvoraussetzungen des Islam
• Einblick in die Hauptquellen der islamischen Gelehrsamkeit: den Koran und die Sunna sowie die Biographie des Propheten (Sīra)
• Anwendung von Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens (Lektüre theoretischer Texte, Exzerpt, Diskussion, Referat, Bibliographieren, Verfassen schriftlicher Arbeiten)
• Umgang mit Sekundärquellen der Islamstudien
V Grundkenntnisse über den Koran
– Textgenese des Koran
– Aufbau des Koran
– Sprachliche und literarische Merkmale des Koran
PS Grundzüge der Prophetenbiographie (Sīra)
– Koran als Geschichtsquelle
– Ḥadīṯ-, Sīra- und Geschichtsliteratur
– Sekundärliteratur: Zeitgenössische Prophetenbiographien und islamwissenschaftliche Muḥammadforschung
Teilnahmenachweis im Proseminar
BA-ISt
Grundkenntnisse über den Koran V 2 2
Grundz. d. Prophetenbiographie (Sīra) PS 2 3
Modulabschlussprüfung Kl./mdl. 2
Aufbau-/Pflichtmodul – 10 CP
• Dieses Modul hat die Aufgabe, die Islamischen Studien durch die ästhetischen Dimensionen muslimischen Kulturschaffens zu ergänzen
• Künstlerische Ausdrucksweisen haben den Islam von Beginn an geprägt, doch haben auch der Kunst gegenüber kritisch eingestellte Strömungen ihren Einfluss geltend gemacht. Das Modul widmet sich vor diesem Hintergrund Problemstellungen, die sich aus dem Spannungsverhältnis von künstlerischem Ausdruck und einer Konzentration auf theoretisch-dogmatische Dimensionen kanonischer Texte ergibt.
• Darstellung von Grundzügen der facettenreichen Geschichte und Gegenwart der islamischen Kunst. Dabei finden sowohl die Wirkung der islamischen Religion auf das Kunstverständnis der Muslime und umgekehrt das Hineinwirken der Kunst in einen nicht unerheblichen Teil des islamischen Denkens und des Alltagslebens Beachtung
• Kennenlernen des Verhältnisses von Natur und Kunst im Islam: Schönheit, Symbolverständnis und Abstraktion
• Einführung in die Theorie und Praxis der islamischen Kunstformen:
– Religiöse Musik (Maqām-Musik, Ilāhī, Nefes, Qasīda, Ghazal, Na‘t, Mawlid etc.) – Orientalische Musiktherapie – Instrumentenkunde (Rohrflöte, Laute, Rahmentrommel, orientalische Zither etc.) – Religiöse Tänze (Samā‘ und Semah) – Malerei (Miniatur-, Portrait- und Ornamentmalerei, Marmorierung, moderne Malerei etc.) – Arabische Kalligraphie – Architektur
• Kenntnis der facettenreichen Kunsttraditionen und -theorien der islamischen Welt
• Fähigkeit zur kritischen Diskussion von Fragen und Themenfeldern rund um die islamische Kunst
• Aneignung von praktischen Fähigkeiten neben theoretischen Zugängen
• Arabische Schriftstile kennen und deuten
• Koranische Stilmittel und Motive, wie z.B.: Spiegelung, Symmetrie, Repetition, Variation, Multidimensionale Vervielfachung, Streuung und ihre strukturellen Entsprechungen in den islamischen Künsten (wie z.B. spiegelsymmetrisches Ornament, Spiegelschriften in der Kalligraphie) wieder erkennen
• Fähigkeit Fayencetechniken, Dekorationsmittel, Bauinschriften und Arabeskwerke zu analysieren
• Kenntnis des Zusammenhangs von Mathematik und Kunst
• Stilmittel und Motive der islamischen Kunst mit anderen Kunststilen und -techniken vergleichen
K Kunstkurs 1 K Kunstkurs 2 – Optionen zur Wahl
Im Kunstkurs 1 werden verschiedene Kunstformen behandelt, so dass Studierende einen allgemeinen Überblick gewinnen können. Für den Kunstkurs 2 stehen hingegen Kunstkurse unterschiedlicher Schwerpunksetzung zur Wahl. Da der Kurs 2 auf den Kurs 1 aufbaut, ist die Reihenfolge der Lehrveranstaltungen einzuhalten
Teilnahmenachweise in Kursen
Kunstbezogene Leistung (KL) im Anschluss an den Kurs 2
K Kunstkurs 1 K 4 4
K Kunstkurs 2 K 4 4
Modulabschlussprüfung KL 2
Wahlpflichtmodul – 7 CP
• Das Profil des christlichen Glaubens in seinen zentralen inhaltlichen Bestimmungen verstehen und kritisch reflektieren können
• Wichtige theologische und christologische Entwürfe der Bibel erklären und einordnen können
• Vertiefung interreligiöser Dialogfähigkeit auf Basis der Einsicht in das Selbstverständnis einer anderen, hier: der christlichen Religion
• Den christlichen Gottesglauben in den religiösen Kontext seiner Entstehung einordnen können
Erörterung des Religionsbegriffs, Analyse des personalen Glaubensakts, Darstellung des christlichen Glaubens in seinen zentralen inhaltlichen Bestimmungen, entlang des Glaubensbekenntnisses, in ihrem systematischen Zusammenhang
Die Messianität Jesu im Neuen Testament, Monotheismus und Christologie, ausgewählte neutestamentliche Christologien, Erlösungsvorstellungen der hellenistisch-römischen Zeit
Für Teilnahme- und Leistungsnachweise gelten die Regelungen des jeweiligen Fachgebiets
1 bis 4 Semester
im aktuellen Vorlesungsverzeichnis nicht anders ausgewiesen, dann Prof. Wenzel
Klausur oder Hausarbeit (ca. 20.000-25.000 Zeichen – inkl. Leerzeichen)
Vorlesung V 2 2
Seminar S 2 3
Modulabschlussprüfung Kl./HA 2
Kennenlernen exemplarischer Inhaltsfelder und methodischer Zugangsweisen aus dem Bereich der Evangelischen Theologie
Befähigung zur vergleichenden Islamforschung und zum interreligiösen Dialog auf akademischer Ebene
Exemplarische Inhaltsfelder und meth. Zugangsweisen der Evangelischen Theologie in folgenden Bereichen:
Neues Testament Systematische Theologie
Es ist jeweils ein Seminar in den Fächern Neues Testament und Systematische Theologie aus dem Lehrangebot des Fachbereichs 06 zu belegen. Die Reihenfolge des Besuchs der Lehrveranstaltungen ist freigestellt
Sofern im aktuellen Vorlesungsverzeichnis nicht namentlich ausgewiesen, dann Fachvertreter/innen der Evangelischen Theologie
Neues Testament V/S 2 2
Systematische Theologie S 2 3
Kennenlernen von jüdischer Tradition und Judaistik im allgemeinen, sowie exemplarischer Inhaltsfelder aus dem Bereich der Judaistik
Einführung in unterschiedliche kulturelle und religiöse Ausformungen des Judentums in verschiedenen geographischen Räumen, Ländern und Epochen, auch in Hinblick auf seine Stellung im jeweiligen kulturellen und gesellschaftlichen Umfeld. Vertiefung eines Teilbereichs des Judentums.
Lehrveranstaltungen für dieses Modul finden in der Regel jedes Semester statt.
Sofern im aktuellen Vorlesungsverzeichnis nicht namentlich ausgewiesen, dann Fachvertreter/innen der Judaistik
Vorlesung/Übung V/Ü 2 2
Vorlesung/Proseminar/Übung V/PS/Ü 2 3
Basis-/Pflichtmodul – 8 CP
• Einführung in Inhalte und Methoden der Geschichtsforschung und der Kulturwissenschaft und deren Bedeutung für die Islamforschung
• Einblick in verschiedene religiöse Ideen und gesellschaftliche Vorstellungen, ihre historische und gegenwärtige Ausgestaltung und damit verbundene Kontroversen
• Kenntnis inner- und außerislamischer Rezeptionen von Geschichte (historisch und gegenwärtig)
• Grundzüge der Geschichtsinterpretationen der islamischen Richtungen sowie Außenperspektiven
• Grundkenntnisse von Vorstellungen gesellschaftlicher Ordnung innerhalb ihrer Entstehungskontexte
• Islam und Muslime im europäischen Kontext
• Fähigkeit zur kritischen Diskussion von Fragen und Themenfeldern der islamischen Geschichtsschreibung
• Reflexionsvermögen bezüglich des Islams in der Moderne mit Schwerpunkt auf den europäischen Kontext
• Fähigkeit zur sachkundigen und kritischen Auseinandersetzung mit überlieferten und wissenschaftlichen Herangehensweisen an den Islam und das muslimische Leben
• Befähigung zur Kontextualisierung von historischen und gegenwärtigen sozialen Erscheinungsformen muslimischen Lebens sowie zum analytischen Umgang mit Inhalten und empirischen Methoden zur Thematik „Islam und Muslime im europäischen Kontext“
• Verständnis der Gewordenheit religiöser und kultureller Traditionen und Befähigung zur sachkundigen und kritischen Auseinandersetzung
• Erlangung elementarer theoretisch-methodischer, historischer und komparativer Kompetenzen in historischen wie gegenwärtigen Fragen bezüglich der Grundfragen des Islamstudiums
• Anwendung von Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens (Lektüre theoretischer Texte, Exzerpt, Diskussion, Referat, Bibliographie, Verfassen einer schriftlichen Arbeit)
V Geschichte des Islams
PS Geschichte des Islams
PS Islam und Muslime im europäischen Kontext
Teilnahmenachweise in den Proseminaren Leistungsnachweise in den Proseminaren
Geschichte des Islams V 2 2
Geschichte des Islams PS 2 3
Islam und Muslime im europäischen Kontext PS 2 3
Aufbau-/Pflichtmodul – 7 CP
• Ausbreitung des Islams, politische Herrschaftsformen nach dem Tod des Propheten bis zur Gegenwart, Facetten islamischer Gesellschaften in Geschichte und Gegenwart
• Einblick in die Quellen der Geschichte des Islams und die innerislamische Geschichtsschreibung
V Kultur und Gesellschaft des Islams in Geschichte und Gegenwart
PS Islamische Welt in Geschichte und Gegenwart
Kultur und Gesellschaft des Islams in Geschichte und Gegenwart V 2 2
Islamische Welt in Geschichte und Gegenwart PS 2 3
• Allgemeine Betrachtung der Offenbarungs- und Textwerdungsgeschichte des Koran sowie der wissenschaftlich-theologischen Umgangstraditionen der Muslime mit dem Koran, dem Tafsīr- und den Koranwissenschaften
• Einblick in Grundlagen, Diskurse, Theorien und Methoden der Tafsīrwissenschaft in verschiedenen Richtungen des Islams in Geschichte und Gegenwart
• Vermittlung von Kenntnissen zur Geschichte der islamischen Richtungen der Koranauslegung, ihrer Ideen und Ausgangspunkte sowie ihrer neuen Ausprägungen in der Moderne
• Erwerb von einführenden Kenntnissen über Entstehung, Fortentwicklung, Inhalte und Arten des wissenschaftlichen Umgangs mit dem Koran
• Erkennen von methodischen und inhaltlichen Differenzen innerhalb der islamischen Wissenschaftsdisziplinen sowie zwischen verschiedenen Richtungen der Schriftenauslegung
• Befähigung zum Vergleich mit jüdischen und christlichen exegetischen Traditionen
V Koranexegese (Tafsīr)
– Geschichte der Koranauslegung (‚ilm at-tafsīr)
– Entstehung und Entwicklung der Literaturgattungen ‚ulūm al-qur’ān und tafsīr
– Traditionelle und moderne Auslegungsmethoden (uṣūl at-tafsīr)
S Koranexegese (Tafsīr)
– Verschiedene Zugänge zum Korantext
– Analyse der klassischen und modernen Auslegungsrichtungen
– Anwendung der Auslegungsmethoden auf ausgewählte Koranpassagen
Teilnahmenachweis im Seminar
Klausur oder mündliche Prüfung im Anschluss an das Seminar
Koranexegese (Tafsīr) V 2 2
Koranexegese (Tafsīr) S 2 3
• Einblick in die Entstehung, Entwicklung, Verbreitung und Bedeutung der Philosophie im islamischen Kulturkreis sowie ihres Beitrags zur Geschichte der Philosophie (Übersetzung, Rezeption, Assimilation, Weiterentwicklung etc.)
• Einblick in Entstehung und Entwicklung der islamischen Mystik (Taṣawwuf)
• Kennenlernen und Vergleich verschiedener erkenntnistheoretischer Zugänge (Falsafa und Taṣawwuf) zu den Grundquellen des Islams anhand zentraler Fragestellungen und Begriffe
• Sprachstil, Topoi und Argumentationsstruktur verschiedener Textsorten kennen, bewerten und eigenständig interpretieren lernen
• Kennenlernen der Gegenwartsbedeutung der islamischen Mystik und Philosophie für den interkulturellen und interreligiösen Dialog
• Vergleich mit jüdisch und christlich geprägten Philosophie- und Mystiktraditionen: Parallelen und Differenzen
• Befähigung zur Kontextualisierung und Aktualisierung von Methoden und Lehren der islamischen Philosophie und Mystik in der pluralistischen Welt
• Fragen der islamischen Philosophie und Mystik in gesamttheologischer Perspektive reflektieren
• Vertrautheit mit Themen und Richtungen der islamischen Philosophie und Mystik
V Islamische Mystik (Taṣawwuf)
– Geschichte und Gegenwart der islamischen Mystik
– Menschen- und Gottesbild
– Mystische Strömungen
S Islamische Philosophie (Falsafa)
– Übersetzung, Rezeption, Assimilation und Weiterentwicklung der antiken und griechischen Philosophie durch Muslime
– Bedeutende Philosophen und philosophische Schulen, ihre Werke und Dispute
– Moderne islamische Philosophie
Hausarbeit im Anschluss an das Seminar (ca. 20.000-25.000 Zeichen – inkl. Leerzeichen)
Islamische Mystik (Taṣawwuf) V 2 2
Islamische Philosophie (Falsafa) S 2 3
Modulprüfung HA 2
Aufbau-/Pflichtmodul – 8 CP
• Einblick in Entstehung und Entwicklung der islamischen Ethik (Aḫlāq)
• Kennenlernen und Vergleich verschiedener Zugänge zur Ethik (theologische-, philosophische und mystische Ethik) anhand zentraler Fragestellungen und Begriffe
• Islamische Ethik im zeitgenössischen Islam (Medizin- und Bioethik, Wirtschaftsethik usw.)
• Kennenlernen der Gegenwartsbedeutung der islamischen Ethik für den interkulturellen und interreligiösen Dialog
• Vergleich mit jüdisch und christlich geprägten Ethiktraditionen: Parallelen und Differenzen
• Befähigung zur Kontextualisierung und Aktualisierung von Lehren der islamischen Ethik in der pluralistischen Welt
• Fragen der islamischen Ethik in gesamttheologischer Perspektive reflektieren • Vertrautheit mit Themen und Richtungen der islamischen Ethik
• Befähigung zum Vergleich mit anderen religiösen, säkularen und interkulturellen ethischen Konzepten
S Islamische Ethik (Aḫlāq)
– Koranische und prophetische Ethik
– Theologische-, philosophische und mystische Ethik
– Bedeutende Gelehrte und ihre ethischen Systeme
– Ethik in der Moderne
Ü Ideengeschichte des Islams
Teilnahmenachweise in allen Lehrveranstaltungen Leistungsnachweis in der Übung
Islamische Ethik (Aḫlāq) S 2 3
Ideengeschichte des Islams Ü 2 3
• Allgemeine Betrachtung der Entstehungs- und Etablierungsgeschichte des Ḥadīṯ sowie der Tradition des wissenschaftlich-theoretischen Umgangs mit dem Überlieferungsmaterial
• Eigenständiger Umgang mit den kanonischen Grundtexten
• Einblick in Grundlagen, Diskurse, Theorien und Methoden der Ḥadīṯwissenschaft in verschiedenen Richtungen des Islams in Geschichte und Gegenwart
• Kennenlernen von Geschichte der islamischen Richtungen der Ḥadīṯmethodologie und –auslegung, ihrer Ideen und Ausgangspunkte sowie ihrer neuen Ausprägungen in der Moderne
• Erwerb von einführenden Kenntnissen über Entstehung, Fortentwicklung, Inhalte und Arten des wissenschaftlichen Umgangs mit dem Ḥadīṯ
• Erkennen von methodischen und inhaltlichen Differenzen innerhalb der islamischen Wissenschaftsdisziplinen sowie zwischen verschiedenen Richtungen der Schriftauslegung
• Befähigung zum Vergleich mit hermeneutischen bzw. jüdisch-christlichen exegetischen Traditionen
V Ḥadīṯwissenschaften (Ḥadīṯ)
– Genese des islamischen Überlieferungsguts
– Geschichte und Methoden der Ḥadīṯwissenschaft und Ḥadīṯkritik
– Klassische Ḥadīṯwissenschaften und Ḥadīṯwerke
S Ḥadīṯwissenschaften (Ḥadīṯ)
– Geschichte der Ḥadīṯwissenschaft (‚ilm al-ḥadīṯ)
– Entstehung und Entwicklung der Ḥadīṯwerke
– Traditionelle und moderne Ansätze zur Ḥadīṯmethodologie (uṣūl al-ḥadīṯ)
Klausur oder Hausarbeit (ca. 20.000-25.000 Zeichen – inkl. Leerzeichen) im Anschluss an das Seminar
Ḥadīṯwissenschaften (Ḥadīṯ) V 2 2
Ḥadīṯwissenschaften (Ḥadīṯ) S 2 3
• Einbeziehung neuer Inhaltsfelder in die Islamforschung und Erlernen theoretischer, empirischer und methodischer Zugangsweisen der unterschiedlichen sozial- und geisteswissenschaftlichen Disziplinen, um sie für die Islamforschung fruchtbar zu machen
• Erwerb der analytischen Reflexionsfähigkeit von sozialwissenschaftlichen Theorien, Methoden, Perspektiven und Bewertungen im islambezogenen Alltagsdiskurs
• Kennenlernen des zeitgenössischen muslimischen Denkens aus interdisziplinärer Perspektive: Herausforderungen der zeitgenössischen Ideen- und Lebenswelten an Muslime sowie Entwicklungslinien und Problemfelder des zeitgenössisch islamischen Denkens
• Erlernen der Übertragungsfähigkeit des theologischen Wissens auf andere Disziplinen und vice versa. • Kennenlernen des interreligiösen und -kulturellen Dialogs auf akademischer Ebene
• Fähigkeit zur problembewussten, offenen und kritischen Auseinandersetzung mit der kulturell-religiösen Gedanken- und Lebenswelt
• Reflektionsfähigkeit der eigenen Religion in der akademisch-wissenschaftlichen Begegnung mit sozial- und geisteswissenschaftlichen Disziplinen
• Kontextualisierung des erlernten theologischen Wissens im Hinblick auf die gesellschaftlichen Problemfelder und Herausforderungen aus der Perspektive der Sozial- und Geisteswissenschaften
• Verständnis der Multidimensionalität islamisch-religiöser Ausdrucksformen und Gedankenwelten
• Interdisziplinäre Kontextualisierung der Methoden und Lehren der Islamischen Theologie in der modernen pluralistischen Welt
• Analytischer Umgang u.a. mit empirischen Methoden zur Thematik „Muslime und Islam in Europa“
S Interdisziplinäre Islamforschung
– Einbezug der sozialwissenschaftlichen, insb. empirischen Methoden
– Islam und Muslime bezogene religions-, islam- und sozialwissenschaftliche Ansätze und Theorien
– Neue Tendenzen und Entwicklungslinien im zeitgenössischen muslimischen Denken
EL Extracurriculare Leistung
– Akademische Exkursion oder Teilnahme an einer wissenschaftlichen Tagung mit einem abschließenden Bericht, in dem das erlernte interdisziplinär-reflektive Wissen zum Tragen kommt.
Mit der extracurricularen Leistung wird den Studierenden die Möglichkeit gegeben, durch das Absolvieren von Workshops, Fachtagungen, Symposien, Konferenzen oder durch die Teilnahme an lokalen Projekten Credit Points zu erwerben. Hierdurch sollen die Studierenden ermutigt werden, sich und ihre Fachkenntnisse in Debatten der akademischen Plattformen einzubringen und zu lernen, sich im wissenschaftlichen Diskurs zu positionieren. Den Abschluss bildet eine kritische Reflektion der erworbenen Erkenntnisse in einem Bericht. Der Umfang des Berichts richtet sich nach dem Umfang der Aktivitäten, an denen die Studierenden teilgenommen haben und wird individuell vom/von der Modulbeauftragten festgelegt. Studierende erhalten ausführliche Informationen über die Extracurriculare Leistung und den Bericht im entsprechenden Infoblatt.
Teilnahmenachweise in allen Lehrveranstaltungen Leistungsnachweis im Seminar
Praxisbericht (PB) im Anschluss an die extracurriculare Leistung (ca. 20.000-25.000 Zeichen – inkl. Leerzeichen)
Interdisziplinäre Islamforschung S 2 3
Extracurriculare Leistung EL 2 2
Modulabschlussprüfung PB 2
Vertiefungs- / Pflichtmodul – 7 CP
• Allgemeine Betrachtung der Entstehungs- und Etablierungsgeschichte der islamischen Jurisprudenz und ihrer Methodik
• Einblick in Grundlagen, Diskurse, Theorien und Methoden der islamischen Jurisprudenz
• Einblick in die Fiqhwissenschaft mit besonderer Berücksichtigung verschiedener Richtungen des Islams in Geschichte und Gegenwart
• Kennenlernen der Geschichte der Fiqhwissenschaft, ihrer Ideen und Ausgangspunkte sowie ihrer neuen Ausprägungen in der Moderne
• Erwerb von einführenden Kenntnissen über Entstehung, Fortentwicklung, Inhalte und Arten des juristischen Umgangs der Muslime mit den kanonischen Grundtexten: Islamisches Recht sowie seine Methodik
• Realisation von methodischen und inhaltlichen Differenzen innerhalb der islamischen Wissenschaftsdisziplinen sowie zwischen verschiedenen Rechts- und Theologieschulen
V Islamische Jurisprudenz (Fiqh)
– Entstehung- und Entwicklung der islamischen Jurisprudenz
– Quellen der islamischen Jurisprudenz
– Klassische Fiqh- und Uṣūl al-Fiqhwerke
S Islamische Rechtsmethodik (Uṣūl al-Fiqh)
– Entstehung- und Entwicklung der islamischen Rechtsmethodologie
– Quellen der islamischen Rechtsmethodologie
– Klassische Uṣūl al-Fiqh-Werke
Islamische Jurisprudenz (Fiqh) V 2 2
Islamische Rechtsmethodik (Uṣūl al-Fiqh) S 2 3
Modulabschlussprüfung HA 2
Vertiefungs-/ Pflichtmodul – 9 CP
• Allgemeine Betrachtung der Entstehungs- und Etablierungsgeschichte der Systematischen Theologie des Islams (Kalām) sowie ihrer Methodik
• Einblick in Grundlagen, Diskurse, Theorien und Methoden der Systematischen Theologie des Islams
• Einblick in die Kalāmwissenschaft mit besonderer Berücksichtigung verschiedener Richtungen des Islams in Geschichte und Gegenwart
• Kennenlernen von Geschichte und Gegenwart der Rechts- und Glaubensschulen des Islams sowie ihrer Ideen und Ausgangspunkte
• Kennenlernen der Geschichte der Kalāmwissenschaft, ihrer Ideen und Ausgangspunkte sowie ihrer neuen Ausprägungen in der Moderne
• Erwerb von einführenden Kenntnissen über Entstehung, Fortentwicklung, Inhalte und Arten des systematisch-theologischen Umgangs der Muslime mit den kanonischen Grundtexten: Kalāmwissenschaft sowie ihre Methodik
V Systematische Theologie des Islams (Kalām)
V/S Theologie- und Rechtsschulen (Maḏāhib)
– Frühe Theologische Schulen (Aš’arīten, Māturīdīten, Mu’tazilīten, Ši’īten etc.)
– Frühe Rechtsschulen (Ḥanafīten, Šāfi’īten, Mālikīten, Ḥanbalīten, Ǧa’farīten, Zaydīten etc.)
– Spätere Entwicklungen und heterodoxe Richtungen
S Systematische Theologie des Islams (Kalām)
– Entstehung und Entwicklung der Kalāmwissenschaft sowie Kalāmschulen
– Inhalte der Kalāmwissenschaft und islamischen Dogmatik (‚Aqā’id)
– Klassische Kalām- und ‚Aqā’idwerke
Teilnahmenachweise in Seminaren Leistungsnachweis in einem Seminar
Hausarbeit im Anschluss an ein Seminar (ca. 20.000-25.000 Zeichen – inkl. Leerzeichen)
Systematische Theologie des Islams (Kalām) V 2 2
Theologie- und Rechtsschulen (Maḏāhib) V/S 2 2
Systematische Theologie des Islams (Kalām) S 2 3
Sprach-/Wahlpflichtmodul – 10 CP
Erlernen der türkischen Sprache in lateinischer und arabischer Schrift
• Erwerb grammatikalischer, morphologischer und phonologischer Kenntnisse der türkischen Sprache in lateinischer und arabischer Schrift
• Befähigung zur Erschließung osmanischen Quellenmaterials mit besonderer Berücksichtigung der Disziplinen der Islamischen Theologie
K Türkisch/Osmanisch
T zu Türkisch/Osmanisch
Grundsätzlich ist das Modul als Sprach-/Wahlpflichtmodul von allen Studierenden des BA-Studiengangs Islamische Studien, die dieses Modul auswählen, zu belegen. Zu Beginn des Semesters ist ein Einstufungstest für alle interessierten Studierenden vorgesehen. Studierende, die nachweislich der türkischen Sprache in arabischer Schrift auf gefordertem Niveau mächtig sind, können in Absprache mit dem Modulbeauftragten von dem ganzen Modul freigestellt werden. Im Falle der Freistellung vom Sprach-/Wahlpflichtmodul BA ISt 12-A Türkisch/Osmanisch sollen Studierende das andere Sprach-/Wahlpflichtmodul BA ISt 12-B Persisch oder in Absprache mit den diese Sprache anbietenden Einrichtungen der Goethe-Universität eine zweite klassische Sprache (Hebräisch, Altgriechisch, Latein oder Urdu, Suaheli etc.) erlernen.
Teilnahmenachweise in allen Lehrveranstaltungen
5. oder 6. Semester – abwechselnd mit der Schwerpunktbildung
Türkisch/Osmanisch K 6 6
Tutorium zu Türkisch/Osmanisch T 2 2
Erlernen der persischen Sprache
• Erwerb grammatikalischer, morphologischer und phonologischer Kenntnisse der persischen Sprache
• Befähigung zur Erschließung persischen Quellenmaterials mit besonderer Berücksichtigung der Disziplinen der Islamischen Theologie
K Persisch
T zu Persisch
Grundsätzlich ist das Modul als Sprach-/Wahlpflichtmodul von allen Studierenden des BA-Studiengangs Islamische Studien, die dieses Modul auswählen, zu belegen. Zu Beginn des Semesters ist ein Einstufungstest für alle interessierten Studierenden vorgesehen. Studierende, die nachweislich der persischen Sprache auf gefordertem Niveau mächtig sind, können in Absprache mit dem Modulbeauftragten von dem ganzen Modul freigestellt werden. Im Falle der Freistellung vom Sprach-/Wahlpflichtmodul BA ISt 12-B Persisch sollen Studierende das andere Sprach-/Wahlpflichtmodul BA ISt 12-A Türkisch/Osmanisch oder in Absprache mit den diese Sprache anbietenden Einrichtungen der Goethe-Universität eine zweite klassische Sprache (Hebräisch, Altgriechisch, Latein oder Urdu, Suaheli etc.) erlernen.
Persisch K 6 6
Tutorium zu Persisch T 2 2
Vertiefungs-/ Wahlpflichtmodul – 10 CP
• Vertiefter Einblick in die fundamentaltheologischen Wissenschaftsdisziplinen Tafsīr- und Ḥadīṯwissenschaft anhand der Lektüre von Originaltexten und deren Auslegung in ihren klassischen sowie zeitgenössischen Ausprägungen
• Kennenlernen der Lesarten und Interpretationstraditionen im Islam anhand Tafsīr- und Ḥadīṯ-Werke sowie aus ʿulūm al-qur’ān-, ʿulūm al-ḥadīṯ- und uṣūl at-tafsīr-Literatur
• Vertiefte Sichtung und nähere Betrachtung von Historizität, Intertextualität, Intratextualität und Kontextualität im Angesicht der Grundtexte und der Primärliteratur der Islamischen Theologie
• Bereitschaft und Fähigkeit zur Quellenkritik, methodischer Reflexion und eigenständiger Interpretation der schriftlichen Quellen des Islams durch kritische und selbständige Lektüre und Untersuchung der klassischen Texte
• Befähigung zum Verständnis der Multidimensionalität religiöser Ausdrucksformen
• Fähigkeit zur Kontextualisierung von Methoden und Lehren der Islamischen Theologie in der modernen pluralistischen Welt • Kompetenz im Umgang mit klassischen Texten und deren Kontextualisierung
V Facetten der internationalen Islamischen Theologie in Originalsprachen
S Zeitgenössische Ansätze zum Koran und Ḥadīṯ
Ü Klassische und moderne Textlektüre
– Primärquellen der Koranexegese sowie die diesbezüglichen Literaturgattungen und Standardwerke
Das Modul wird nicht regelmäßig in jedem Semester, sondern in Abwechslung mit anderen Auswahlmodulen und im Falle der Interessenbekundung der Studierenden angeboten. Teile des Moduls können in Absprache mit Fachvertretern durch Angebote aus anderen Modulen oder in anderen Studiengängen absolviert werden, sofern dies in dem jeweiligen Semesterlehrplan der Islamischen Studien vorgesehen ist. Die Vorlesung „Facetten der internationalen Islamischen Theologie in Originalsprachen“ kann durch internationale Gastwissenschaft-lerInnen erfolgen. Sie kann daher in einer Sprache erfolgen, die bei den Studierenden zur Studienvoraussetzung gehört oder im Studium erlernt werden muss (Arabisch, Englisch, Französisch, Türkisch, Persisch). Die Studierenden können aber in Absprache mit dem/der Modulbeauftragten alternativ eine zusätzliche Vorlesung aus den anderen Wahlpflichtmodulen BA IS 13-A – BA ISt 13-K besuchen.
Teilnahmenachweise im Seminar und in der Übung
Leistungsnachweis im Seminar oder in der Übung
jährlich im WiSe oder SoSe
5. oder 6. Semester – abwechselnd mit dem Modul BA ISt 12 Zweite Fachsprache
Hausarbeit im Anschluss an das Seminar oder die Übung (ca. 20.000-25.000 Zeichen – inkl. Leerzeichen)
Facetten der internationalen Islamischen Theologie in Originalsprachen V 2 2
Zeitgenössische Ansätze zum Koran und Ḥadīṯ S 2 3
Klassische und moderne Textlektüre Ü 2 3
• Ideengeschichtliche Analyse und Verortung von aktuellen Herausforderungen im Kontext von Tradition, Erbe, Aufklärung, Moderne, Säkularismus und Rationalität • Kennenlernen zeitgenössischer Ideen- und Wissenssysteme muslimischer Denker
• Kennenlernen verschiedener Textsorten und Lesarten der islamischen Philosophie, Mystik und Ethik und deren binnen- und außenperspektivische sowie synchrone und diachrone Deutung • Kennenlernen der Beziehung Wissen-Gesellschaft-Autorität-Macht
• Vertiefter Einblick in das islamische Denken als eine Kultur des Wissens und Erinnerns im Kontext moderner Kommunikationstheorien und der Gedächtnisforschung • Einblick in die Rolle der Frauen beim Wissenstransfer in Geschichte und Gegenwart
• Einblick in neue Denk- und Handlungsmöglichkeiten im Kontext neuer Dialogtheorien
• Vertrautheit mit aktuellen Fragestellungen im Kontext wertpluraler Gesellschaften
• Aktualisierung der Wissensinhalte der islamischen Philosophie, Mystik und Ethik
• Fähigkeit interdisziplinäre Lösungen und neue Ansätze für aktuelle Probleme zu entwickeln
• Fähigkeit zur Kontextualisierung von Methoden und Lehren des islamischen Denkens in der modernen pluralistischen Welt
• Bereitschaft und Fähigkeit zur Quellenkritik, methodischer Reflexion und eigenständiger Interpretation philosophischer, mystischer und ethischer Schriften durch kritische und selbständige Lektüre klassischer und zeitgenössischer Werke
S Zeitgenössische Ansätze im islamisch-religiösen Denken
– Historische Wurzeln der zeitgenössischen Ansätze und die Entwicklung neuer Diskurslinien im Kontext neuer gesellschaftlich-politischer Entwicklungen und philosophisch-ideengeschichtlicher Systeme
– Rezeption, Analyse und Diskussion politisch-sozialer, interkultureller, interreligiöser, apologetischer, genderspezifischer, befreiungstheologischer, literaturwissenschaftlicher, medizin- und bioethischer Ansätze im Kontext wertpluraler und globaler Gesellschaften
– Etablierung und Weiterentwicklung der islamischen Philosophie, Mystik und Ethik durch Aktualisierung und Kontextualisierung im lokalen und globalen Kontext
– Lektüre und Analyse der Primärquellen der islamischen Philosophie, Mystik und Ethik sowie die diesbezüglichen Literaturgattungen und Standardwerke
– Lektüre und Analyse der Werke moderner muslimischer Denker, Mystiker und Ethiker
Das Modul wird nicht regelmäßig in jedem Semester, sondern in Abwechslung mit anderen Auswahlmodulen und im Falle der Interessenbekundung der Studierenden angeboten. Teile des Moduls können in Absprache mit Fachvertretern durch Angebote aus anderen Modulen oder in anderen Studiengängen absolviert werden, sofern dies in dem jeweiligen Semesterlehrplan der Islamischen Studien vorgesehen ist. Die Vorlesung „Facetten der internationalen Islamischen Theologie in Originalsprachen“ kann durch internationale GastwissenschaftlerInnen erfolgen. Sie kann daher in einer Sprache erfolgen, die bei den Studierenden zur Studienvoraussetzung gehört oder im Studium erlernt werden muss (Arabisch, Englisch, Französisch, Türkisch, Persisch). Die Studierenden können aber in Absprache mit dem/der Modulbeauftragten alternativ eine zusätzliche Vorlesung aus den anderen Wahlpflichtmodulen BA IS 13-A – BA ISt 13-K besuchen.
Teilnahmenachweise im Seminar und in der Übung Leistungsnachweis im Seminar oder in der Übung
Zeitgenössische Ansätze im islamisch-religiösen Denken S 2 3
• Erwerb von Kenntnissen über Facetten der internationalen Islamischen Theologie in einem originalsprachlichen Kontext
• Kenntnis von gegenwärtigen Ansätzen zum Studium islamischer Geschichte, Vertiefung der Kenntnisse von historischen Methoden
• Vertiefung und Aufbau von Kenntnissen von Gesellschaft und Kultur der Muslime in der jüngeren Geschichte und Gegenwart in unterschiedlichen Kontexten
• Vertrautheit mit Fragen und Themenfeldern der islamischen Geschichtsschreibung bis in die Gegenwart und ihrer kritischen Diskussion
• Fähigkeit zur Kontextualisierung von Ideen, Institutionen und sozialen Erscheinungsformen muslimischen Lebens sowie zur interdisziplinären Verortung eigener Forschungsobjekte
• Fähigkeit zur Kontextualisierung von Methoden und Lehren der Islamischen Theologie in der modernen pluralistischen Welt
• Kompetenz im Umgang mit klassischen Texten und deren Kontextualisierung
S Wissenschaftliche Diskussionen zur Geschichte des Islams
Wissenschaftliche Diskussionen zur Geschichte des Islams S 2 3
• Vertiefter Einblick in die fundamentaltheologischen Wissenschaftsdisziplinen Fiqh und Kalām anhand Lektüre von Originaltexten und deren Auslegung in ihren klassischen sowie zeitgenössischen Ausprägungen
• Kennenlernen der Lesarten und Interpretationstraditionen im Islam anhand von Fiqh-, Uṣūl al-Fiqh und Kalām-Werken
• Kennenlernen der Konzepte von Historizität, Intertextualität, Intratextualität und Kontextualität in Bezug auf die Grundtexte und Primärliteratur der Islamischen Theologie
S Aktuelle Herausforderungen an die Islamische Theologie
– Etablierung und Weiterentwicklung der Islamischen Theologie durch Aktualisierung und Kontextualisierung im lokalen und globalen Kontext
– Primärquellen der Islamischen Jurisprudenz und Systematischen Theologie sowie die diesbezüglichen Literaturgattungen und Standardwerke
Aktuelle Herausforderungen an die Islamische Theologie S 2 3
• Kennenlernen des Arbeitsmarkts sowie der möglichen Berufsfelder für TheologInnen
• Erkundschaften von persönlichen Berufswünschen und -zielen
• Praxisbezogene individuelle Vorbereitung auf den künftigen Berufseinstieg nach dem Studium
• Kennenlernen der Übergänge zwischen der akademischen Ausbildung und der Berufspraxis
• Kennenlernen der Voraussetzungen und fachlicher Erfordernisse eines Berufszweigs
• Berufliche Qualifikation: Erfahrung mit Modalitäten, Voraussetzungen, Erfordernissen der beruflichen Qualifikation und Entwicklung von sozioemotionalen Kompetenzen
• Umsetzung des erlernten Fachwissens und der Techniken in einem beruflichen Umfeld
• Umsetzung des analytischen Denkens und Arbeitens in der Praxis
• Sozioemotionale Kommunikations- und Umgangsformen in einem Berufsfeld
• Verarbeitungsvermögen der beruflichen Erfordernisse
• Fähigkeit des Diskutierens, des Referierens und des Berichtens
BP Berufsbezogenes Praktikum (inkl. Praxisbericht)
– Modalitäten, Voraussetzungen, Erfordernisse der beruflichen Qualifikation
– durch Anbieter definiert
W Workshop: Nachbereitung des Berufsbezogenen Praktikums
– Vorstellung von Arbeitsfeldern für TheologInnen
– Berichterstattung und Erfahrungsaustausch
Die zeitliche Gestaltung des Absolvierens des Praktikums ist ab dem 3. Semester freigestellt. Mit dem Praktikum in Form einer teilnehmenden Beobachtung wird den Studierenden die Möglichkeit eingeräumt, ein spezifisches Thema, Problemfeld oder Phänomen selbstorganisiert, aktiv teilnehmend zu beobachten und mit den erlernten Methoden und Theorien zu analysieren. Damit ist vor allem die Fähigkeit einer empirischen Beobachtung bezweckt. Studierende erhalten ausführliche Informationen im entsprechenden Infoblatt.
Teilnahmenachweis im Workshop
Leistungsnachweis im Berufsbezogenen Praktikum
selbstorganisiert (studienbegleitend in der Vorlesungszeit oder Blockpraktikum in der vorlesungsfreien Zeit)
1 Semester – Praktikum beträgt davon mindestens 6 Wochen (30 Std/Woche – insg. 180 Stunden)
Praktikumsbericht (PB) im Rahmen des Berufsbezogenen Praktikums (mind. 20.000-25.000 Zeichen – inkl. Leerzeichen)
Berufsbezogenes Praktikum BP 6 6
Workshop: Nachbereitung des Berufsbezogenen Praktikums W 2 2
• Kennenlernen der Grundlagen der islamischen Wirtschaft und des Islamic Banking sowie der islamischen Wirtschaftsethik im Kontext des islamischen Wirtschafts- und Finanzrechts
• Erwerb von Kenntnissen über gegenwärtige Produkte, Ansätze und Prinzipien des Islamic Banking / Finance (Theorien über Zinsverbot (ribā), Gewinn- und Verlustbeteiligung (muḍāraba), Ethikkommissionen (Sharia Supervisory Boards), Ṣukūk (Islamische Zertifikate), Versicherungen (takāful), Verträge (ʿaqd) etc.) im Vergleich zu europäischen und globalen wirtschaftlichen Systemen
• Kennenlernen von verschiedenen Gesellschafts-, Geld-, Vertrags- und Gerechtigkeitstheorien, Wirtschafts- und Ordnungssystemen sowie wirtschaftsethischen Traditionen und Problembereichen im Islam und den anderen Religionen
• Allgemeiner Überblick über islamische Wirtschaftsordnungen, Finanzinstitute und -produkte, Wirtschafts- und Wohlfahrtseinrichtungen in muslimischen und westlichen Ländern
• Vermittlung von Kenntnissen zur Geschichte und Gegenwart des islamisch-ökonomischen Denkens
• Kennenlernen moderner Probleme im Kontext der islamischen Wirtschaftsethik und der Folgen der Wirtschaft auf die Menschen und Umwelt (Umweltethik) sowie moderner islamisch-theologischer Positionen hinsichtlich der sozialen Marktwirtschaft
• Einblick in den Beitrag der Religionen und Theologien zur Wirtschaft und zum wirtschaftsethischen Diskurs
• Erkennen, dass Islamic Banking und islamkonforme Anlagen sowie moderne Wirtschaftsprozesse von muslimischen und westlichen Gelehrten sowie von den islamischen Rechtsschulen unterschiedlich bewertet werden
• Befähigung zum Vergleich des Islamic Banking mit der modernen Wirtschaft (Finanzmärkte, Warenbörsen, Zins-, Spekulations-, Termin- und Versicherungsgeschäfte etc.)
• Erkennen, dass die islamische Wirtschaftsordnung auch eine Gesellschaftsordnung darstellt (z.B. Herstellung des gesellschaftlichen Gleichgewichts: soziale Gerechtigkeit)
• Befähigung zum Vergleich mit anderen religiösen und säkularen Wirtschaftssystemen und -ethiken sowie zum Erkennen kultur- und religionsübergreifender normativ-ethischer Gemeinsamkeiten
• Fähigkeit zur kritischen Diskussion von Fragen und Themenfeldern rund um die Vereinbarkeit von Wirtschaft und Moral / Ethik
• Faktoren, die die Wirtschaft beeinflussen (wie z.B. Kultur, Religion, Politik, Recht und Ethik) in gesamttheologischer Perspektive reflektieren
V Islamische Wirtschaftsethik und die Grundlagen der islamischen Ökonomie
– Geschichte und Gegenwart des islamischen Wirtschaftsdenkens und der Wirtschaftsethik
– Ethische Regeln und die Ideale Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung in der Welt; Islamische Wohlfahrtsorganisationen
– Weiterentwicklung der islamischen Wirtschaftsethik durch Aktualisierung und Kontextualisierung im lokalen und globalen Kontext
S Islamic Banking und moderne Wirtschaft im europäischen und globalen Kontext
– Islamic Banking / Finance: Einführung in Theorie und Praxis
– Geschichte und Gegenwart des Islamic Banking in muslimischen und westlichen Ländern
– Globale Wirtschaft und Islamische Banksysteme und -institute: Struktur und Organisation
– Die Islamische Wirtschaftsordnung und die Soziale Marktwirtschaft: Gemeinsamkeiten und Unterschiede
– Islamische Finanzprodukte und die rechtlichen Probleme bei ihrer Integration in westlichen Wirtschaftssystemen
Ü Islamic Banking u. Wirtschaftsethik i. Kontext der Islam. Theologie / des Islamischen Denkens
– Geschichte und Gegenwart von wirtschaftlichen und sozialen Institutionen (z.B. ḥilf al-fuḍūl) im Islam
– Theologiekritische Sichtung der Grundlagen der Wirtschaftstheorien und -ethiken im islamischen Denken
– Ethische Investmentmodelle im Prüfstand der Islamischen Theologie
– Gesellschafts- und Wirtschaftsmodellentwürfe im islamischen Denken in Geschichte und Gegenwart: Theorien über Freiheit, Eigentum(srechte), Güter, Wohlstand, Eigeninteressen und gesellschaftliche Interessen
Das Modul wird nicht regelmäßig in jedem Semester, sondern in Abwechslung mit anderen Auswahlmodulen und im Falle der Interessenbekundung der Studierenden angeboten. Teile des Moduls können in Absprache mit Fachvertretern durch Angebote aus anderen Modulen oder in anderen Studiengängen absolviert werden, sofern dies in dem jeweiligen Semesterlehrplan der Islamischen Studien vorgesehen ist.
Islamische Wirtschaftsethik und die Grundlagen der islamischen Ökonomie V 2 2
Islamic Banking und moderne Wirtschaft im europäischen und globalen Kontext S 2 3
Islamic Banking und Wirtschaftsethik im Kontext der Islamischen Theologie / des Islamischen Denkens Ü 2 3
• Einführung in die Theorien und Methoden der Genderforschung: Gender Studies, Intersektionalität
• Einführung in die islamisch-feministische Theologie
• Einführung in den islamisch-feministischen Diskurs: islamischer „Gender Jihad“ als Teil des weltweiten Gender-Diskurses?
• Islamische Frauenpersönlichkeiten in der früh-islamischen Geschichte – Spuren eines feministischen Bewusstseins?
• Geschlechterverhältnis in der konventionellen islamischen Theologie – gleichberechtigt oder gleichwertig?
• Geschlechterrollen im Hinblick auf Geschlechtergerechtigkeit in öffentlichen und religiösen Räumen am Beispiel ausgewählter Länder
• Grenzen und Potenziale einer islamisch-feministischen Theologie
• Fähigkeit zur kritischen Reflexion von geschlechtsspezifischen Differenzkonstruktionen in den Primärquellen des Islams
• Anwendung der historisch-kritischen Methode auf die Frauen betreffenden Verse: vor allem in folgenden Themenfeldern: eheliche Beziehungen, Scheidung, Bedeckung, finanzielle und soziale (Un-)Abhängigkeit, Erbrecht u. ä
• Befähigung zur Kontextualisierung von gegenwärtigen und historischen Vorstellungen von Geschlecht und Geschlechterrollen
• Fähigkeit, die eigenen Geschlechts- und Rollenbilder zu thematisieren und zu reflektieren
• Wichtigste Vertreter und Vertreterinnen der islamisch-feministischen Theologie kennen
• Fähigkeit, Geschlechterkonstruktion zu hinterfragen und ihre religiösen, gesellschaftlichen sowie politischen Implikationen und Konsequenzen analysieren
• Reflexion der Geschlechterrollen im Hinblick auf Geschlechtergerechtigkeit in öffentlichen und religiösen Räumen am Beispiel ausgewählter Länder
– Theorien und Methoden der Geschlechter- bzw. Genderforschung
– Konstruktion und Bedeutung von Geschlecht und Rollenbildern in der islamischen Theologie und Praxis in Gegenwart und Vergangenheit
– Grundkenntnisse in der interdisziplinären Geschlechterforschung
– Bedeutung und Umsetzung des Gendermainstreaming in Arbeitswelt und Gesellschaft
– Exkursion: Kennenlernen von unterschiedlichen muslimischen und interreligiösen Fraueninitiativen sowie von Frauen-, Mädchen- und Jungendarbeit der öffentlichen Träger und der freien Wohlfahrtspflege
Übung Ü 2 3
• Sozialwissenschaftliche, insb. religionssoziologische Erforschung der muslimischen Existenz in Deutschland und Europa
• Erwerb der analytischen Reflexionsfähigkeit von sozialwissenschaftlichen Theorien, Methoden, Perspektiven und Bewertungen im wissenschaftlichen und öffentlichen Diskurs
• Lebensweltliche Reflektierung des erlernten theologischen Wissens im europäischen Kontext
• Kennenlernen der Religionspraxis der Muslime und deren gesellschaftliche Relevanz sowie Heranführung an kulturelle, soziopolitische und wirtschaftliche Kontexte
• Fähigkeit zur problembewussten, offenen und kritischen Auseinandersetzung mit der kulturell-religiösen Lebenswelt und -vielfalt in Europa
• Fähigkeit zum analytischen Umgang u.a. mit empirischen Methoden zur Thematik „Muslime und Islam in Europa“
• Brückenfunktion zwischen theologischen Inhalten und gesellschaftlich-lebensweltlichen Kontexten und Herausforderungen
• Fachliche Auseinandersetzung mit Migration, Integration und Muslim-Sein in Europa
• Fähigkeit einer empirischen Beobachtung
V Religionssoziologie der Muslime im europäischen Kontext
S Islam und Muslime in/und Europa
Ü Praxisprojekt in Form einer teilnehmenden empirischen Beobachtung und Recherche
Mit dem Praxisprojekt in Form einer teilnehmenden Beobachtung wird den Studierenden die Möglichkeit eingeräumt, ein spezifisches Thema, Problemfeld oder Phänomen selbstorganisiert, aktiv teilnehmend zu beobachten und mit den erlernten Methoden und Theorien zu analysieren. Damit ist vor allem die Fähigkeit einer empirischen Beobachtung bezweckt. Studierende erhalten ausführliche Informationen im entsprechenden Infoblatt. Das Modul wird nicht regelmäßig in jedem Semester, sondern in Abwechslung mit anderen Auswahlmodulen und im Falle der Interessenbekundung der Studierenden angeboten. Teile des Moduls können in Absprache mit Fachvertretern durch Angebote aus anderen Modulen oder in anderen Studiengängen absolviert werden, sofern dies in dem jeweiligen Semesterlehrplan der Islamischen Studien vorgesehen ist.
Leistungsnachweis im Seminar
Beobachterbericht / Praxisbericht (PB) im Rahmen der Übung (ca. 20.000-25.000 Zeichen – inkl. Leerzeichen)
Religionssoziologie der Muslime im europäischen Kontext V 2 2
Islam und Muslime in/und Europa S 2 3
Praxisprojekt in Form einer teilnehmenden empirischen Beobachtung und Recherche Ü 2 3
• Kennenlernen der Beziehung: Islamische Theologie – Klassisch-islamische Wissenschaften – Bioethik – Medizinethik – Seelsorge
• Kennenlernen und Vergleich verschiedener Zugänge zur islamischen Seelsorge, Bio- und Medizinethik anhand zentraler Fragestellungen und Begriffe
• Einführung in bioethische Fragen am Lebensbeginn und Lebensende (wie z.B. Schwangerschaftsabbruch, In-vitro Fertilisation, Präimplantationsdiagnostik, Pränataldiagnostik, Hirntod, Stammzellforschung, Organtransplantation, Euthanasie, Patientenverfügung)
• Erwerb von Kenntnissen über das islamische Menschenbild: Personen- und Identitätskonzept, Gesundheits- und Krankheitsverständnis, das Verhältnis von Heilwirkung – Heilmittel – Gott, Leben und Tod
• Vermittlung von didaktischen, sozialpädagogischen, interkulturellen, interreligiösen, medizin- und bioethischen, psychosozialen, psychologischen und psychiatrischen Kompetenzen
• Kennenlernen von modernen Beratungsmethoden, Therapie- und Heilmethoden, Behandlungs- und Kommunikationstheorien
• Kennenlernen von traditionellen Seelsorge- und Beratungskonzepten in der islamischen Theologie und deren Praxis in den islamischen Gesellschaften
• Kennenlernen spezieller seelsorgerischer Probleme der Muslime in verschiedenen gesellschaftlichen Institutionen, wie z.B. Krankenhäusern, Justizvollzugsanstalten, Altenheimen, Palliativstationen etc.
• Fähigkeit interkulturelle und -religiöse Lösungen und neue Ansätze für aktuelle Probleme im Bereich Islamische Seelsorge, Medizin- und Bioethik zu entwickeln
• Vergleich verschiedener muslimischer Seelsorgekonzepte in europäischen Ländern im Kontext der Migrationsgeschichte der Muslime
• Vertrautheit mit verschiedenen islamischen Seelsorge-, Medizin- und Bioethikkonzepten und deren Anwendung in wertpluralen Gesellschaften
• Fähigkeit muslimische Patienten individuell seelsorgerisch in Grenz- und Krisensituationen sowie in besonderen Krankheitssituationen sprach-, kultur- und religionssensibel zu beraten, zu betreuen und aufzurichten
• Befähigung traditionelle Rituale des Islam in wertpluralen Gesellschaften zu kontextualisieren
V Islamische Medizin- und Bioethik im Kontext wertpluraler Gesellschaften
– Wertplurale Gesellschaften und die Herausforderungen an die Islamische Theologie durch Medizin- und Bioethik
– Betrachtung der Bioethik nicht nur aus rechtlicher, sondern auch aus ideengeschichtlicher Hinsicht (Kalām, Falsafa, Taṣawwuf usw.)
– Etablierung und Weiterentwicklung der islamischen Theologie und Wissenschaften durch Aktualisierung und Kontextualisierung im lokalen und globalen Kontext
S Zeitgenössische Ansätze in der Islamischen Seelsorge, Medizin- und Bioethik
– Überblick über die Geschichte der Bioethik in islamischen Ländern
– Theorie und Praxis der Seelsorge in modernen muslimischen Gesellschaften; Institutionalisierung und Professionalisierung der islamischen Seelsorge in nicht-muslimischen Ländern
– Vorstellung von zeitgenössischen muslimischen Gelehrten, die moderne Probleme im Bereich der Islamischen Seelsorge und Bio- und Medizinethik behandeln.
– Praktikumsmöglichkeiten z.B. in: Krankenhäusern, Altenheimen, Palliativstationen, Hospizen, Frauenhäusern, Drogenrehabilitationszentren, sozialen Projekten vor Ort, Muslimischen Organisationen etc.
Mit dem Praxisprojekt in Form einer teilnehmenden Beobachtung wird den Studierenden die Möglichkeit eingeräumt, ein spezifisches Thema, Problemfeld oder Phänomen selbstorganisiert, aktiv teilnehmend zu beobachten und mit den erlernten Methoden und Theorien zu analysieren. Damit ist vor allem die Fähigkeit einer empirischen Beobachtung bezweckt. Studierende erhalten ausführliche Informationen im entsprechenden Infoblatt.
Teilnahmenachweise im Seminar und in der Übung Leistungsnachweis im Seminar
Islamische Medizin- und Bioethik im Kontext wertpluraler Gesellschaften V 2 2
Zeitgenössische Ansätze in der Islamischen Seelsorge, Medizin- und Bioethik S 2 3
• Einführung in religionsphilosophische Methoden und Fragestellungen
• Auseinandersetzung und kritische Reflexion von Problemstellungen, die sich aus der Frage ergeben, in welcher Weise religiöses Sprechen und Denken unter den Bedingungen einer durch weltanschaulichen Pluralismus geprägten säkularen Umgebung heute Geltung beanspruchen kann
• Entwicklung eines differenzierten Begriffsverständnisses im Bereich der Religionsphilosophie, wobei neben systematischen Fragestellungen auch historische Herangehensweisen behandelt werden
• Kenntnis der wesentlichen Grundfragen und Hauptpositionen gegenwärtiger Religionsphilosophie
• Im Rahmen einer Schärfung des kritischen Urteilsvermögens erlangen die Studierenden die Fähigkeit, eigene Positionen im Kontext kontroverser religionsphilosophischer Ansätze vor dem Horizont weltanschaulicher Pluralität zur Diskussion zu stellen
• Vertrautheit mit verschiedenen religionsphilosophischen Ansätzen, Themen und Methoden und deren Anwendung auf das islamische Erbe
– Allgemeine Einführung in religionsphilosophische Arbeitsweisen
– Neben Methoden der theoretischen und praktischen Philosophie werden theologische, religionswissenschaftliche und soziologische Ansätze vorgestellt
– Im Rahmen eines integrativen Zugangs vermittelt das Modul die gesamte Bandbreite analytischer und kontinentaler Ansätze
• Kennenlernen von Erscheinungsformen der theologischen Gehalte in politischen Kontexten und zur Legitimierung politischen Verhaltens
• Wissenserwerb über Ansätze und Thesen der politischen Theologie vom Mittelalter bis zur Gegenwart (alte und neue, rechte und linke politische Theologien wie die Konzepte des Staatskirchentums, die Theologie der Hoffnung, die Befreiungstheologie) und ihre Äquivalenz in der islamischen Welt
• Einblick in die islamtheologischen Erscheinungs- und Ausdrucksformen in politischen Systemen der islamischen Welt
• Komparatistische Betrachtung der europäischen und islamischen, auf die Religion bzw. Theologie stützenden Staats- und Politikverständnisse
• Kritische Reflektion des muslimischen Politikverständnisses im Lichte wissenschaftlicher und politischer Entwicklungen der Gegenwart
• Fähigkeit des kritischen Reflektierens und Nachfragens der theologischen Ausdrucksformen politischer Gehalte
• Analysefähigkeit zwischen dem Profanen und Transzendenten in Gesellschaftsformationen in Europa und der islamischen Welt
V Theorien der politischen Theologie
– Überblick über Ansätze, Konzepte, Thesen der politischen Theologie vom Mittelalter bis zur Gegenwart
– Einblick in die Verhältnismodelle zwischen Politik und Religion im modernen Westen
S Religion und Politik in der islamischen Welt der Gegenwart
– Ausdrucks- und Erscheinungsformen der theologischen Gehalte in politischen Systemen der islamischen Welt
– Transformationsprozesse und neuere Tendenzen des Verhältnisses zwischen Politik und Religion
Ü Autorität und Legitimität im Islam in Geschichte und Gegenwart
– Theologisch begründete Grundlagen der Autorität und ihrer Legitimierung im Islam
– Vielfalt und Wandlungen in Staats-, Autoritäts- und ihren Legitimierungsformen
Theorien der politischen Theologie V 2 2
Religion und Politik in der islamischen Welt der Gegenwart S 2 3
Autorität und Legitimität im Islam in Geschichte und Gegenwart Ü 2 3
Vertiefungs-/ Wahlpflichtmodul – 7 CP
• Erschließung neuer Inhaltsfelder
• Interdisziplinäre Arbeit
• Kennenlernen neuer Arbeitsmethoden
(Pro)Seminar/Übung
Studierende können nach Absprache mit Fachvertretern bzw. Modulbeauftragten aus dem Fächerangebot der Goethe-Universität wählen. Den Abschluss des Moduls bestätigt der/die Modulbeauftragte.
5. oder 6. Semester – abwechselnd mit dem Modul BA ISt 15 Praxisbezogene Islamforschung
Vorlesung V 2
(Pro)Seminar/Übung (P)S/Ü 3
Vertiefungs-/Pflichtmodul – 7 CP
• Kennenlernen von Gegenwartsbedeutung der theologischen Fragestellungen in der religiösen Praxis der Muslime und deren gesellschaftlicher Relevanz sowie Heranführung an soziale und kulturelle Kontexte
• Einblick in den praktizierten Glauben und die religiösen Stile im Alltag sowie in die Multidimensionalität religiös-praktischer Ausdrucksformen
• Erlernen von religiösen Lehr- und Lernprozessen im Schul-, Sozial- und Gemeindewesen
• Erwerb von Kenntnissen über Seelsorgekonzepte, rituelle Praxis, Gemeindeangelegenheiten, Jugendarbeit etc.
• Erlernen der religionspädagogisch-theoretischen Grundlagen und pädagogischer sowie didaktischer Fertigkeiten in der Praxis der Wissensvermittlung
• Sozioemotionale, religions- und sozialpädagogische sowie -didaktische Aspekte und Erfordernisse vor allem im Schulwesen und im Umfeld der Sozial- und Gemeindearbeit
• Fähigkeit zur problembewussten, offenen und kritischen Auseinandersetzung mit der kulturell-religiösen Lebenswelt
• Transfer zwischen islamischer Theologie und aktuellen, gesellschaftlich-handlungsrelevanten Bezügen
• Reflektions- und Transferfähigkeit des islamisch-theologischen Wissens in die gemeinschaftlichen und gesellschaftlichen Handlungsfelder und umgekehrt
• Brückenfunktion zwischen theologischen Inhalten und gesellschaftlichen Herausforderungen
• Handlungskompetenz in Sachen Seelsorge, rituelle Praxis, Gemeindeangelegenheiten, Jugendarbeit etc.
• Pädagogische Vermittlungskompetenz des theologischen Wissens
S Islamische Religionspädagogik und/oder Islamische Religionsdidaktik
– Einführung in die Konzepte und Methoden der Religionspädagogik sowie Religionsdidaktik
– Grundlagen der islamischen Pädagogik sowie Konzepte für islamische Religionspädagogik
– Grundlagen der Didaktik in der Vermittlung des islamisch-theologischen Wissens sowie Konzepte für islamische Religionsdidaktik
Ü Praxisprojekt Schul-, Sozial- und Gemeindearbeit (inkl. Praxisbericht)
– Überblick der lebensweltlichen Handlungsfelder des Religiösen und Einblick in die religiöse Praxis
– Ausübung bzw. Umsetzung des erlernten theologischen u. religionsdidaktischen sowie -pädagogischen Wissens
– Schriftliche Reflektion der erworbenen religionspädagogischen und -didaktischen Erkenntnisse und Erfahrungen
Eines von den Hauptthemen (Religionspädagogik und Religionsdidaktik) oder beides zusammen, aufeinander bezogen wird in einem Seminar abgehandelt. Das Praxisprojekt (Ü) wird entweder Seminar begleitend oder im Anschluss an das Seminar durchgeführt. Das Modul wird mit einem Praxisbericht im Anschluss an das Praxisprojekt abgeschlossen. Studierende erhalten ausführliche Informationen im entsprechenden Infoblatt.
5. oder 6. Semester – abwechselnd mit dem Modul BA ISt 14 Freie Wahl
Praxisbericht (PB) im Anschluss an die Übung (ca. 20.000-25.000 Zeichen – inkl. Leerzeichen)
Islamische Religionspädagogik und/oder Islamische Religionsdidaktik S 2 3
Praxisprojekt Schul-, Sozial- und Gemeindearbeit Ü 2 2
Abschlussmodul – 10 CP
Lernziele, Kompetenzen, Inhalte
Nachweis formal-wissenschaftlicher, theoretisch-methodischer und inhaltlicher Kompetenzen Selbständige Erarbeitung einer fachwissenschaftlichen Fragestellung
Im Vorfeld ist mindestens ein Beratungsgespräch mit dem fachwissenschaftlichen Betreuer notwendig
Abschluss sämtlicher vorangegangenen Module von 120 CP, Nachweis der geforderten Sprachkompetenzen
im aktuellen KVV ausgewiesen
schriftliche BA-Arbeit
Selbständige Erarbeitung einer wissenschaftlichen Fragestellung 10
BA ISt Bachelorstudiengang Islamische Studien
BP Berufsbezogenes Praktikum
HHG Hessisches Hochschulgesetz i. der Fassung v. 14.12.2009 (GVBl. 2009, S. 666)
ISt Islamische Studien
K Kurs
Kl Klausur
Ko Kolloquium
KL Kunstbezogene Leistung
mdl. Mündliche Prüfung
P Praktikum
PB Praxis- oder Praktikumsbericht
SWS Semesterwochenstunde(n)
Islamische Studien (HF), Bachelor (ab WS 2011/12)*

References: § 1

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§ 5

§ 6

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§ 17

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§ 19

§ 20

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§ 26

§ 27

§ 28

§ 29

§ 30

§ 31
 § 18
 § 9
 § 30
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 § 19
 § 7
 § 12
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