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Timestamp: 2017-11-20 05:53:19+00:00

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BVERWG - 06.05.2008, BVerwG 9 B 64.07 - JuraForum.de
BVERWG – Aktenzeichen: BVerwG 9 B 64.07
Beschluss vom 06.05.2008
Leitsatz: 1. Die Zuständigkeit der Planfeststellungsbehörde für den Bau von Straßen, die keine Bundesfernstraßen sind, richtet sich nach Landesrecht (Landesorganisationsrecht). Ist nach der revisionsrechtlich bindenden Auslegung des Landesrechts (hier: § 38 Abs. 5 NStrG) die tätig gewordene Planfeststellungsbehörde örtlich nicht zuständig und die landesrechtliche Regelung abschließend, kann dieses Ergebnis bundesrechtlich nicht in Frage gestellt werden.
Rechtsgebiete: VwVfG, VwGO, NStrG, NVwVfG
Vorschriften: § 3 VwVfG, § 46 VwVfG, § 75 Abs. 1 VwVfG, § 75 Abs. 1a VwVfG, § 78 VwVfG, § 137 Abs. 1 Nr. 1 VwGO, § 137 Abs. 1 Nr. 2 VwGO, § 38 Abs. 5 NStrG, § 5 NVwVfG
Stichworte: Straßenrechtliche Planfeststellung, Planfeststellungsbehörde, örtliche Zuständigkeit, Zuständigkeitskonzentration, Zuständigkeitsbestimmung, Landesstraße, Kreisstraße, kreisüberschreitendes Vorhaben, Kreisgrenze, Aufsichtsbehörde, Rügebefugnis, nicht enteignungsrechtlich Betroffener, mittelbar Betroffener, Drittschutz, Landesrecht, Landesorganisationsrecht, abschließende Regelung, Bundesrecht, Analogie, Verwaltungsverfahren, ergänzendes Verfahren, Verfahrensfehler, Formfehler, Heilung, Unbeachtlichkeit, Planungsermessen, Entscheidungsspielraum, Entscheidungsalternative, konkrete Möglichkeit
Verfahrensgang: VG Lüneburg, VG 5 A 309/05 vom 22.03.2006
OVG Lüneburg, OVG 7 LC 98/06 vom 06.06.2007
97 - Ein. s =
BVERWG – Urteil, BVerwG 3 C 17.07 vom 30.04.2008
Die Frist des § 349 Abs. 5 Satz 4 LAG beginnt zu laufen, nachdem die Ausgleichsbehörde von dem Schadensausgleich und von der Person des Verpflichteten Kenntnis erlangt hat; es ist nicht erforderlich, dass diese Kenntnis auf einer Mitteilung des Verpflichteten beruht.
Über diese zehn Jahre hinaus ist eine Verlängerung der Ausschlussfrist auch durch eine Unterbrechung gemäß § 349 Abs. 5 Satz 5 LAG nicht möglich.
BVERWG – Urteil, BVerwG 3 C 16.07 vom 30.04.2008
Eine Verordnung, die Taxifahrer dazu verpflichtet, in der Taxe einen Ausweis mit ihrem Namen und einem Bild anzubringen, regelt Anforderungen an das Verhalten der Betriebsbediensteten im Sinne von § 57 Abs. 1 Nr. 3 PBefG; zuständig ist daher das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Auf die den Ländern in § 47 Abs. 3 PBefG erteilte Verordnungsermächtigung kann die Auferlegung dieser Pflicht nicht gestützt werden.
Eine vom zuständigen Verordnungsgeber verhängte Ausweispflicht verletzt die Grundrechte der betroffenen Taxifahrer nicht.
BVERWG – Urteil, BVerwG 2 C 14.07 vom 24.04.2008
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References: § 38
 § 3
 § 46
 § 75
 § 75
 § 78
 § 137
 § 137
 § 38
 § 5
 § 349
 § 349
 § 57
 § 47