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Timestamp: 2013-05-18 14:42:26+00:00

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Das Recht der internationalen Anleihen [ expertsearch ] [ how to search ] Principles Biblio Materials Links Discussions - back to overview?
[print this document] [save as pdf]Trans-Lex Administrative InformationDocument-ID: 103200[click here to copy citation to clipboard]Please Cite as: "http://www.trans-lex.org/103200".TitleHorn, Norbert, Das Recht der internationalen Anleihen, Frankfurt a.M. 1972Social Networks Table of ContentsDas Recht der internationalen AnleihenKapitel 2: Die Emissionsverträge§ 7: Zur Funktion der internationalen EmissionsverträgeI. Emissionsverträge als OrganisationsinstrumentKapitel 6: Das Recht der internationalen Anleihen als internationales Recht§ 18: Probleme der AuslegungII. Auslegungsgrundsätze2. Methodische Auslegungsregeln§ 19 Internationales Recht der EmissionsanleihenI. Theoretische Grundlagen3. Internationales Gewohnheitsrecht als Teil des transnationalen Wirtschaftsrechtsb. Geltungsgrund und Geltungsweise im Verhältnis zum staatlichen Recht.ContentDas Recht der internationalen Anleihen
Page 86 Kapitel 2: Die Emissionsverträge
Page 212 § 7: Zur Funktion der internationalen Emissionsverträge
Page 480 Kapitel 6: Das Recht der internationalen Anleihen als internationales Recht
Page 497 § 18: Probleme der Auslegung
Page 501 II. Auslegungsgrundsätze
Page 503 2. Methodische Auslegungsregeln
Page 504 nationalen" Auslegung vor der Auslegung nach einem bestimmten nationalen Recht. Dieser Grundsatz ist besonders wichtig; seine Grenzen sind noch i. F. näher zu bezeichnen.32
Page 510 § 19 Internationales Recht der Emissionsanleihen
Page 517 3. Internationales Gewohnheitsrecht als Teil des transnationalen Wirtschaftsrechts
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Page 520 oder auch nur Anerkennung gesucht werden.56 Existenz und Geltung von Gewohnheitsrecht sind in erster Linie empirisch-soziologisch zu ermitteln. Dies gilt auch hinsichtlich der Sanktionen, die ihrerseits nur ein Aspekt der Geltung sind. Man kann also nicht nur nach der tatsächlichen Beachtung des Gewohnheitsrechts fragen, sondern auch danach, ob es über eigene Sanktionen verfügt, im Falle internationalen Gewohnheitsrechts über Sanktionen, die nicht durch die nationalen Rechte bedingt und auf sie beschränkt sind (z. B. Tätigkeit von Schiedsgerichten, Marktspielregeln).
Footnotes1Beliebige Beispiele: Subscription Agreement v. 7. 2. 1969 mit Chrysler Overseas (s. § 4 N. 24), Art. 12; v. 12. 2. 1969 mit Tyco International Finance N. V. betr. 25 Mio. $ 1969/84 Art. 14. - Die Klausel bedeutet nach englischem Recht, daß bei Verletzung der Zeitbestimmung, insbes. Versäumung eines Termins, die betr. Partei nicht mehr specific performance verlangen kann; Chitty I, Nr. 1450.28Ähnlich schon Unidroit, Avant-projet, Regel 3 Abs. 2, für die Anleihebedingungen: » . . . le juge devra rechercher le sens que l'emprunteur a voulu donner aux termes employés et que le porteur a pu raisonablement y attacher.« Zum Grundsatz der Auslegung contra proferentem im deutschen und amerikanischen Recht Lüderitz, §§ 14 und 15; allg. oben § 8 III 2 c.29Ähnlich Unidroit, Avant-projet, Regel 3 Abs. 3: » Les clauses precitees doivent etre interpretees les unes par les autres en donnant à chacune le sens qui résulte de l'ensemble de l'acte.«30Vgl. auch N. 17.31Avant-projet a. a. O.; » Le juge doit tenir compte aussi des usages du marche sur lequel l'emission a lieu, en tant qu'ils peuvent modifier le sens usuel des mots.«32Dazu i. F. 3.56Eine solche Forderung liefe auf die Leugnung von Gewohnheitsrecht hinaus. Zutreffend bemerkt Allen a. a. O., S. 62: " . . . there is a difference between considering law as the creation of the sanctioning power and considering the sanctioning power as the creation of law."57Der erstere Ausdruck ist gebräuchlicher, der zweite beigefügt, um klarzustellen, daß keine Aussage über die logische Struktur des Normbereichs beabsichtigt ist.58Dazu Schmitthoff, Sources, S. 3; Wehberg, Pacta sunt servanda a. a. O.; Goldman, APD 9 (1964) 189.59Goldman a. a. O.; methodisch übereinstimmend die völkerrechtliche Untersuchung von Schwarzenberger, Inductive Approach.60Schmitthoff, a. a. O., unterscheidet daher die (internationale) Entstehungsquelle und die verschiedenen staatlichen Sanktionsquellen des internationalen law merchant. - Für Sonnenberger, Verkehrssitten S. 272, ist die staatliche Anerkennung allein maßgebliches Kriterium der Rechtsqualität.61Vgl. § 17 IV 2.62Die dritte Betrachtungsweise läuft allgemein auf die Rechtsvergleichung der Behandlung von Gewohnheitsrecht (und speziell Handelsgewohnheitsrecht) in den verschiedenen nationalen Rechten hinaus. Vgl. dazu auch Sonnenberger a. a. O., insbes. S. 11-58. - Auf grundsätzliche Gemeinsamkeiten wurde bereits oben (a) hingewiesen. Bei den einzelnen Problemen wird i. F. jeweils auch die Lit. zu den verschiedenen nationalen Rechten herangezogen.Trans-Lex Administrative InformationDocument-ID: 103200[click here to copy citation to clipboard]Please Cite as: "http://www.trans-lex.org/103200".Referring Principles/Related Documents Referring Principle: No. IV.1.1 - Freedom of contract Referring Principle: No. IV.1.2 - Sanctity of contracts Referring Principle: No. IV.5.4 - Interpretation against the party that supplied the term Referring Principle: No. IV.6.6 - Time is of the essence Referring Principle: No. X.1 - Foreign corporate entitiesThis document is cited by: Berger, Klaus Peter, Berthold Goldman, Philippe Fouchard and Philippe Kahn - The Rebirth of the Lex Mercatoria by the French School Horn, Norbert, Bürgschaften und Garantien, 6th ed., Cologne 1995Copyright InformationThis document is included in TransLex by kind permission of the author. Board (see the discussion board overview)Create new ThreadThere are no Threads related to this document. Open one by yourself. Trans-Lex in Social Media:

References: § 7
 § 18
 § 19
 § 4
 Art. 12
 Art. 14
 § 8
 § 17