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Timestamp: 2020-02-19 20:32:48+00:00

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Ergebnis: Erweiterung Bundesamt für Justiz...competitionline
Diashow ©kadawittfeldarchitektur | Ansicht Nord-Ost
(ID 3-162729)
Preisgelder/Honorare 86.500	EUR	zzgl. USt.
Baukosten 14.370.000	EUR	inkl. USt.
Preisrichter	 Prof. Annette Hillebrandt BDA, Prof. Jörg Leeser, Sofia Petersson, Prof. Florian Riegler, Prof. Johannes Schilling [Vorsitz], Walter von Lom, Prof. Sophie Wolfrum	, Jürgen Kunze, Heinz-Josef Friehe, Ralf Poss, Lutz Leide
Nichtoffener, interdisziplinärer, einphasiger Planungswettbewerb nach RPW mit vorgeschaltetem Bewerberverfahren zur Auswahl von 20 bis 25 Teams bestehend aus Architekten und Landschaftsarchitekten. Ziel des Verfahrens ist die Auswahl von geeigneten Büros oder geeigneten Bewerbergemeinschaften und die Ermittlung eines Vorentwurfs als Grundlage für die Realisierung.
Das Bundesamt für Justiz (BfJ) ist die zentrale Dienstleistungsbehörde der Bundesjustiz und gehört als Bundesoberbehörde zum Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV). Es fungiert als zentrale Kontakt- und Anlaufstelle für den europäischen und internationalen Rechtsverkehr und des Weiteren als Registerbehörde für das Bundeszentralregister und weitere Register.
Der Dienstsitz des BfJ befindet sich in einem Dienstgebäude des Auswärtigen Amtes an der Adenauerallee in Bonn. Dort soll eine Erweiterung um rd. 200 Büros einschließlich Freianlagen geplant werden, für die ein Baufeld in der Größe von rd. 5 900 m² zur Verfügung steht. Ein wichtiges Ziel ist eine von Beginn an nachhaltigkeitsorientierte Planung. Für die Baumaßnahme wird eine BNB-Zertifizierung (Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen für Bundesgebäude- Büro- und Verwaltungsgebäude; Neubau) in GOLD angestrebt. Ferner soll für die gesamte Liegenschaft, deren Größe rund 35 000 m² beträgt, ein Masterplan entwickelt werden, der unter Berücksichtigung der Belange des Auswärtigen Amtes das städtebauliche Potenzial für zukünftige Erweiterungen aufzeigt.
Für die Realisierung gilt für KG 300 und KG 400 eine Kostenobergrenze i. H. v. 14 370 000 EUR brutto mit folgender nicht verbindlicher Unterteilung: KG 300: 9 160 000 EUR brutto, KG 400: 5 210 000 EUR brutto. Für die KG 500 liegt die Kostenobergrenze bei 840 000 EUR brutto.
Projektadresse Adenauerallee 99-103
MjE3UGFSV1hjVFpjZGEvUVFhHVFkXVMdU1Q=
Erweiterung Bundesamt für Justiz, Bonn.
71200000, 71220000, 71400000
A. Ausschluss- und Mindestkriterien
— Vollständig ausgefüllter und rechtsverbindlich unterschriebener Bewerbungsbogen, nebst Anlagen,
— Nachweis der Vertretungsbefugnis, sofern nicht der aus dem Briefkopf erkennbare Büroinhaber unterzeichnet; im Fall einer Juristischen Person (z. B. GmbH) durch die Vorlage einer Kopie des Handelsregisterauszugs für die Unterschrift des Geschäftsführers/Prokuristen; im Fall einer Bewerbergemeinschaft durch Vorlage einer auf den Unterzeichnenden lautenden Vollmacht aller Partner der Bewerbergemeinschaft – Anlage 2 zum Bewerbungsbogen,
— Nachweis über die Eintragung in die Architektenkammer (z. B. durch Vorlage der Kopie der Eintragungsurkunde), bei ausländischen Bewerbern Nachweise gemäß Richtlinien 2005/36/EG und 2001/19/EG,
— Eigenerklärung nach § 4 VOF, Absatz 6 und Absatz 9 (über das Nichtzutreffen möglicher Ausschlussgründe) – Anlage 1 zum Bewerbungsbogen,
— Unabhängigkeitserklärung nach § 4 VOF, Absatz 2, (wirtschaftliche Zusammenarbeit/Unabhängigkeit) – Anlage 1 zum Bewerbungsbogen.
— Umsatz mit Leistungen 450 000 EUR/Jahr im Durchschnitt der Jahre 2010, 2011 und 2012 (Leistungsphasen 2-8 nach § 34 HOAI),
— Die Summe der Büroinhaber und ihrer mit mindestens 30 Wochenarbeitsstunden beschäftigten Mitarbeiter mit Hochschulabschluss (Architektur): 6 Mitarbeiter (inkl. Büroinhaber) im Jahresdurchschnitt der Jahre 2010, 2011 und 2012,
— ein im Zeitraum von 2005 bis zum Tag der Bekanntmachung realisiertes Projekt mit Baukosten in Höhe von mindesten 3 000 000 EUR in den Kostengruppen 300 und 400, für das der Bewerber mindestens die Leistungsphasen 2-5 nach § 34 HOAI erbracht hat; realisiert heißt hier funktionsfähig, bis auf unerhebliche Restarbeiten, im genannten Zeitraum fertig gestellt. Dieses Projekt ist gleichzeitig als Referenzprojekt P1 oder P2 vorzulegen.
— Umsatz mit Leistungen 150 000 EUR/Jahr im Durchschnitt der Jahre 2010, 2011 und 2012 (Leistungsphasen 2-8 nach § 39 HOAI),
— Die Summe der Büroinhaber und ihrer mit mindestens 30 Wochenarbeitsstunden beschäftigten Mitarbeiter mit Hochschulabschluss (Landschaftsarchitektur): 2 Mitarbeiter (inkl. Büroinhaber)/Jahr im Jahresdurchschnitt der Jahre 2010, 2011 und 2012,
— ein im Zeitraum von 2005 bis zum Tag der Bekanntmachung realisiertes Projekt mit Baukosten in Höhe von mindesten 100 000 EUR in der Kostengruppe 500, für das der Bewerber mindestens die Leistungsphasen 2-5 nach § 39 HOAI erbracht hat; realisiert heißt hier funktionsfähig, bis auf unerhebliche Restarbeiten, im genannten Zeitraum fertig gestellt. Dieses Projekt ist gleichzeitig als Referenzprojekt P3 vorzulegen.
1. vom Architekten: zwei Referenzprojekten, von denen mind. eines im Zeitraum von 2005 bis zum Tag der Bekanntmachung fertig gestellt sein muss, wobei der Bewerber mind. Leistungsphase 2-5 nach § 34 HOAI erbracht hat. Bewertet wird die gestalterische Qualität der beiden Referenzprojekte P1 und P2 (hinsichtlich: 1. Qualität des architektonischen Gestaltungskonzepts, (stadt-, frei-, innen-) räumliche Durcharbeitung, 2. Konstruktion, Material, Detail, Farbkonzept; mit insgesamt max. 40 Punkten pro Projekt);
2. vom Landschaftsarchitekten: ein Referenzprojekt, das im Zeitraum von 2005 bis zum Tag der Bekanntmachung fertig gestellt sein muss, wobei der Bewerber mind. Leistungsphase 2-5 nach § 39 HOAI erbracht hat. Bewertet wird die gestalterische Qualität des Referenzprojekts P3 (hinsichtlich: 1. Qualität des landschaftsarchitektonischen Gestaltungskonzepts, (stadt-, frei-) räumliche Durcharbeitung, Korrespondenz mit der Architektur, 2. Materialien/Oberflächen, Pflanzenauswahl/Farbkonzept, Detailausbildung; mit insgesamt max. 40 Punkten).
Die Darstellung der Referenzprojekte, die eine Beurteilung gemäß vorstehend genannter Kriterien ermöglicht, ist auf jeweils ein DIN A 3 großes Blatt pro Projekt, einseitig bedruckt, zu beschränken. Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht zugelassen und werden zur Beurteilung der Bewerbung nicht herangezogen.
Der Auftrag fällt unter das WTO-Abkommen über das öffentliche Beschaffungswesen (Agrrement on Government Procurement GPA). Zur Teilnahme am Bewerberverfahren berechtigt sind:
Im Zulassungsbereich ansässige Teams aus Personen, die gemäß den Regelungen ihres Heimatstaates am Tage der Auslobung berechtigt sind, diese Berufsbezeichnung Architekt resp. Landschaftsarchitekt zu führen und freiberuflich tätig sind. Ist in dem Heimatstaat die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Voraussetzung wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinien 2005/36/EG und 2001/19/EG gewährleistet ist.
Juristische Personen, zu deren satzungsmäßigem Geschäftszweck die der Wettbewerbsaufgabe entsprechenden Planungsleistungen gehören, sofern mindestens ein Gesellschafter oder bevollmächtigter Vertreter und der/die verantwortliche(n) Verfasser der Wettbewerbsarbeit die an natürliche bzw. juristische Personen gestellten Anforderungen erfüllen.
Bewerbergemeinschaften aus natürlichen Personen und/oder Juristischen Personen. In den Bewerbergemeinschaften muss jedes Mitglied die Anforderungen erfüllen, die an natürliche Personen gestellt werden.
Mehrfachteilnahmen, auch einzelner Partner von Bewerbergemeinschaften, sind nicht zulässig und führen automatisch zum Ausschluss der betroffenen Bewerbungen.
Die Beurteilungskriterien für die zu Wettbewerb eingereichten Beiträge lauten:
Städtebauliche und freiräumliche Einbindung, Qualität des architektonischen und landschaftsarchitektonischen Gestaltungskonzepts, Funktionalität, Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit. Die Unterkriterien der Beurteilungskriterien werden im Auslobungstext bekanntgegeben.
Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 27.3.2014 - 14:00
Tag: 27.3.2014 - 14:00
Tag: 21.5.2014
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Wettbewerbssumme:
Die Wettbewerbssumme beträgt 86 500 EUR, die wie folgt verteilt werden soll: 1. Preis: 35 000 EUR, 2. Preis: 22 000 EUR, 3. Preis: 12 000 EUR, 4 Anerkennungen á 4 375 EUR. Die Preissummen werden im Anschluss an die Entscheidung des Preisgerichts unter Ausschluss des Rechtsweges gegen Ausstellung einer Rechnung zugeteilt. Eine Änderung von Anzahl und Höhe der Preise unter Ausschöpfung der gesamten Summe ist bei einstimmigem Beschluss des Preisgerichts gemäß RPW, § 7 (2) möglich. Die mit Preisen und Anerkennungen ausgezeichneten Arbeiten gehen in das Eigentum des Auslobers über.
1. Prof. Annette Hillebrandt, Architektin, Köln
2. Prof. Jörg Leeser, Architekt, Köln
3. Walter von Lom, Architekt, Köln
4. Sofia Petersson, Landschaftsarchitektin, Berlin
5. Prof. Florian Riegler, Architekt, Graz/Österreich
6. Prof. Sophie Wolfrum, Stadtplanerin, München
7. Jürgen Kunze, UAL Z B im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz
8. Heinz-Josef Friehe, Präsident des Bundesamtes für Justiz
9. Ralf Poss, UAL B 2 des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
10. Lutz Leide, Leiter Facility Management der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben; Hans-Joachim Runkel, Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Um die Zulassung zur Teilnahme am Wettbewerb zu erlangen, ist es zwingend erforderlich, dass die vom Auslober vorgegebenen Bewerbungsformulare vollständig ausgefüllt und rechtsverbindlich unterschrieben eingereicht werden. Die auszufüllenden Bewerbungsformulare sind unter der Internet-Adresse des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, www.bbr.bund.de (Baubereich -> Wettbewerbe –> Planungswettbewerbe) erhältlich. Alternativ können sie elektronisch über die Anschrift MjIwTV5PVFVgUVdgYV4sTk5eGk5hWlAaUFE= unter Angabe der E-Mail-Adresse angefordert werden.
Die Bewerbungsunterlagen sind an folgende Anschrift zu senden:
Ref. A 2,
Kennwort: Erweiterung BfJ,
Nach dem vorgenannten Zeitpunkt eingehende Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Bitte eventuelle Beförderungszeiten beachten.
Bindende Entscheidung des Preisgerichts:
Das Preisgericht gibt eine schriftliche Empfehlung für die Umsetzung des Wettbewerbsentwurfs ab. Der Auslober beabsichtigt gemäß VOF § 3 Abs. 4b unter Würdigung der Empfehlung des Preisgerichts die weitere Beauftragung für das unter 5. beschriebene Vorhaben mindestens bis einschließlich Leistungsphase 5 nach HOAI § 33 nach Honorarzone III an den ersten Preisträger zu vergeben. Sollte ein wichtiger Grund der Beauftragung des ersten Preisträgers entgegen stehen (RPW, § 8 (2)), wird der Auftraggeber unter den anderen Preisträgern Verhandlungen durchführen, mit dem Ziel, die vorstehend genannten Planungsleistungen an einen der Preisträger zu vergeben.
Der Auslober beabsichtigt, den ausgewählten Auftragnehmer mit allen Leistungsphasen der HOAI zu betrauen; eine abschnitts- bzw. stufenweise Beauftragung bleibt ausdrücklich vorbehalten.
Versand Auslobung: vorauss. 3.6.2014,
Abgabe: vorauss. 16.9.2014.
Der Ausschuss Vergabe und Wettbewerbswesen der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen ist bei der Vorbereitung der Auslobung beratend tätig und wird am Inhalt der Auslobung beratend mitwirken. Die Registriernummer wird mit der Auslobung bekannt gegeben.
MThhZl5nOFptZlxda2NZamxdZGRZZWwmWm1mXCZcXQ==
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Zuständig für die Nachprüfung von Vergabeverfahren ist die unter VI.3.1) genannte Stelle. Gemäß § 107 Absatz 3 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften unverzüglich, spätestens aber innerhalb von 8 Kalendertagen bei der Vergabestelle des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, Referat A 4, Straße des 17. Juni 112 in 10623 Berlin, gerügt werden. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die sich aus diesem Bekanntmachungstext ergeben, müssen innerhalb der Bewerbungsfrist gerügt werden. Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o. g. Anschrift innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden.
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Referat A 4
Ergebnis veröffentlicht 13.11.2014
Wettbewerbs-ID 3-162729
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References: § 4
 § 4
 § 34
 § 34
 § 39
 § 39
 § 34
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 § 7
 § 3
 § 33
 § 8
 § 107