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Timestamp: 2018-05-25 20:48:18+00:00

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Auftakt zur Veranstaltungsreihe „2018 – Zossen erinnert . . .“
Fünf Jahre ist es nun schon her, dass die Stadt Zossen engagiert damit begann, mit einer Reihe von interessanten Veranstaltungen, Vorträgen und Ausstellungen an bedeutende Ereignisse der Geschichte zu erinnern. Damals hieß es zunächst „2013 - Zossen erinnert an 1933 und die Folgen“, ein Jahr später lautetet der Titel „2014 - Zossen erinnert an das Jahrhundert im Umbruch von 1914 bis 1989“. Im Jahr 2015 erinnerte Zossen schließlich mit zahlreichen Aktivitäten an die Teilung und Einheit Deutschlands.
In diesem Jahr nun wird es eine Neuauflage von „Zossen erinnert“ geben. Dabei geht es unter anderem neben dem 200. Geburtstag des deutschen Philosophen Karl Marx und dem 100. Jahrestag der Beendigung des Ersten Weltkriegs diesmal auch um Themen aus der jüngeren Geschichte. So soll im Rahmen der Veranstaltungsreihe an 20 Jahre Konversion im Land Brandenburg erinnert werden, die gerade für die Entwicklung am Standort Wünsdorf von immenser Bedeutung war. „Nicht zuletzt wollen wir an 15 Jahre Gebietsreform im Land Brandenburg erinnern, mit der im Jahr 2003 quasi die Geburtsstunde der Stadt Zossen in ihrer heutigen Struktur schlug“, so Bürgermeisterin Michaela Schreiber.
Zum Auftakt der diesjährigen Veranstaltungsreihe, die den Titel „2018 - Zossen erinnert an prägende Ereignisse der vergangenen 200 Jahre“, wurde am 23. Mai 2018 im Galerie-Café Zossen, Kirchplatz 7, die Ausstellung „Stasi Ohn(e) Macht - Das Ende der DDR-Geheimpolizei“ eröffnet. Sie dokumentiert anhand zeitgenössischer Fotos den erfolgreichen Widerstand der DDR-Bevölkerung gegen das SED-Regime und seine Geheimpolizei und richtet die Aufmerksamkeit vor allem auf die Ereignisse in der Region Potsdam im Herbst 1989. Die Ausstellung ist bis zum 1. Juli 2018 zu den Öffnungszeiten des Galerie-Cafés zu sehen. Der Eintritt ist frei.
Schulsportanlage an der Goethe-Schule vor der Übergabe
Zossen. Die Bauarbeiten für die Fertigstellung der Schulsportanlage der Goethe-Grundschule in Zossen liegen im Zeitplan. Das Bauende ist für Ende Mai 2018 geplant, die offizielle Übergabe wird am 1. Juni 2018, um 10.30 Uhr, erfolgen, so Bürgermeisterin Michaela Schreiber auf der jüngsten Sitzung der Stadtverordneten am 9. Mai 2018. Sie lädt alle Bürger ganz herzlich zur Einweihung ein.
In den vergangenen Wochen war der Bereich für das zirka 18 mal 32 Meter große Kleinspielfeld - es bekommt einen Tartan-Kunststoffbelag - aufgeschüttet und verdichtet worden. Alle Arbeiten an den Entwässerungsanlagen sind bereits fertiggestellt. Die Borde an den Parkplätzen sind ebenfalls gestellt. Die Einfassungen am Beachvolleyballfeld und der Rundlaufbahn sind gesetzt worden. Parallel dazu wurde der Füllboden eingebaut. Entstanden ist ein neuer Sportplatz mit einer zirka 200 Meter langen Rundlaufbahn (Tennebelag), einem 26 mal 40 Meter großen Spielfeld, einem Beachvolleyballfeld, einer Kugelstoß- und Weitwurfanlage. Auch eine 60 Meter lange Sprintstrecke und eine Weitsprunganlage gehören zur neuen Schulsportanlage. Alle Zuwegungen wie Straße, Wege und Wartebereiche wurden gepflastert, insgesamt zirka 950 Quadratmeter. Insgesamt entstanden 25 Parkplätze, außerdem wurden vier neue Straßenleuchten aufgestellt.
Bekanntmachung über die öffentliche Auflegung der Vorschlagsliste Wahl der Schöffinnen und Schöffen der Stadt Zossen für die Amtszeit vom 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2023 in den Schöffengerichten des Amtsgerichts Zossen
Die Stadtverordnetenversammlung hat in der Sitzung am 9. Mai 2018 den Beschluss über die Vorschlagsliste zur Wahl der Schöffinnen und Schöffen für das Amtsgericht Zossen gefasst.
Die Liste liegt gemäß § 36 Abs. 3 Gerichtsverfassungsgericht (GVG) in der Zeit vom
4. Juni 2018 bis zum 11. Juni 2018
Stadt Zossen, Rathaus, Bürgerbüro, Marktplatz 20, 15806 Zossen
Montag: 8 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr
Donnerstag: 8 bis 12 und 13 bis 18 Uhr
den Schaukästen in der Stadt Zossen mit den Ortsteilen
Gegen die Vorschlagslisten kann gemäß § 37 GVG binnen einer Woche nach Schluss der Auslegung
schriftlich oder zu Protokoll in der Stadt Zossen, Bürgerbüro, Marktplatz 20, 15806 Zossen Einspruch
mit der Begründung erhoben werden, dass in die Listen Personen aufgenommen wurden, die nach
§§ 32 bis 34 GVG (Texts. Anhang zu diesem Schreiben) nicht aufgenommen werden durften oder sollten.
Zossen, 17. Mai 2018
Anhang: (Text der §§ 32 bis 34 GVG)
a) Personen, die gemäß § 32 GVG zum Schöffenamt unfähig sind, nämlich
1. Personen, die infolge Richterspruchs die Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter
nicht besitzen oder wegen einer vorsätzlichen Tat zu einer Freiheitsstrafe von mehr als
sechs Monaten verurteilt sind,
2. Personen, gegen die ein Ermittlungsverfahren wegen einer Tat schwebt, die den Verlust
der Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter zur Folge haben kann.
b) Personen, die gemäß § 33 GVG aus persönlichen Gründen nicht zum Schöffenamt
berufen werden sollen, nämlich
1. Personen, die bei Beginn der Amtsperiode das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben
Amtsperiode vollenden würden,
4. Personen, die aus gesundheitlichen Gründen zu dem Amt nicht geeignet sind,
c) Personen, die gemäß § 34 GVG aus beruflichen Gründen nicht zum Schöffenamt
3. Beamte, die jederzeit einstweilig in den Warte- oder Ruhestand versetzt werden können,
4.Richter und Beamte der Staatsanwaltschaft, Notare und Rechtsanwälte,
5. gerichtliche Vollstreckungsbeamte, Polizeivollzugsbeamte, Bedienstete des Strafvollzugs
sowie hauptamtliche Bewährungs- und Gerichtshelfer,
6. Religionsdiener und Mitglieder solcher religiösen Vereinigungen, die satzungs- gemäß
zum gemeinsamen Leben verpflichtet sind,
7. Personen, die als ehrenamtliche Richter in der Strafrechtspflege in zwei aufeinander-
folgenden Amtsperioden tätig gewesen sind, von denen die letzte Amtsperiode zum
Zeitpunkt der Aufstellung der Vorschlagslisten noch andauert.
Zum Beitrag „Erster Doppeletat für Zossen“, MAZ vom 23. März 2018, Seite 13
Zossen. Mit Befremden und Unverständnis hat Zossens Bürgermeisterin Michaela Schreiber darauf reagiert, dass in dem Artikel „Erster Doppeletat für Zossen“ (MAZ, 23. März 2018, Seite 13) durch die überproportionale Darstellung der Position der Oppositionsfraktion Die Linke zum beschlossenen Doppelhaushalt der Stadt ein falsches Bild vermittelt wurde. „Wäre ein Redakteur der MAZ in der Sitzung der Stadtverordneten am 21. März 2018 persönlich anwesend gewesen, hätte man sich nicht auf eine nachträglich veröffentlichte Pressemitteilung des Fraktionsvorsitzenden Carsten Preuß verlassen müssen, sondern hätte die Gründe für eine Ablehnung seiner Änderungsanträge durch eine deutliche Mehrheit der Stadtverordneten live erleben können“, kritisiert Schreiber. So sei die Behauptung falsch, dass die zwei Änderungsanträge zu den Themen Buslinie 618 und Einrichtung einer zusätzlichen Stelle im Schulamt von Preuß in die Haushaltsdebatte eingebracht worden sind. „In den drei Sitzungen des Finanzausschusses zum Haushalt glänzte Herr Preuß durch Schweigen und Passivität, auch schriftlich sind zuvor bei der Kämmerin von ihm keine Änderungswünsche eingegangen“, so Michaela Schreiber. Sie selbst habe ihn deshalb in der Sitzung öffentlich mit dem Vorwurf konfrontiert, mit den kurzfristig eingereichten Änderungsanträgen bewusst die Verabschiedung des Doppelhaushaltes verhindern zu wollen. „Denn da Herr Preuß keine konkreten Gegenfinanzierungsvorschläge für die von ihm gewünschten 250 000 Euro zusätzliche Ausgaben gemacht hat, sondern ihm lediglich eine pauschale Einsparung bei allen Produkten in Höhe von 0,5 Prozent einfiel, hätte das gesamte Haushaltspaket noch einmal aufgeschnürt werden müssen“, so die Verwaltungschefin. Preuß‘ Vorgehen sei nicht nur eine Missachtung der Arbeit der Kämmerin, sondern auch der Mitglieder des Finanzausschusses.
Bürgermeisterin Schreiber hatte in der Sitzung am 21. März in der Diskussion ganz deutlich ihren Standpunkt zu den beiden Anträgen zum Ausdruck gebracht, die freilich nicht in der Pressemitteilung von Carsten Preuß erwähnt wurden. Es sei schon eine „bodenlose Frechheit“, so Schreiber, dass sich das rot-rot regierte Land aus seiner Verantwortung stiehlt und die Buslinie 618 aus Kostengründen einfach eingestellt hat; der von einer linken Landrätin geführte Landkreis sich anschließend damit brüstet, immerhin einen PLUS-Bus von Ludwigsfelde nach Potsdam zu finanzieren, Wünsdorf und Zossen damit aber abgehängt wurden. Und nun solle die Stadt Zossen nach dem Willen der Linken auch noch aus eigener Tasche die Weiterführung der Linie nach Wünsdorf-Waldstadt zahlen, obwohl sie dem Landkreis auch 2018 wieder fast 14,3 Millionen Euro zuführen muss.
Im Dezember 2017 hatten Zossens Stadtverordnete mehrheitlich beschlossen, als Ersatz für die eingestellte Buslinie 618 Möglichkeiten des Betriebes einer Buslinie zwischen Wünsdorf und Potsdam zu prüfen. Dazu wurde als Variante 1 in Betracht gezogen, dass die Stadt Zossen diese Buslinie selbst betreibt. Die dafür entstehenden Kosten, so geht aus dem Beschluss hervor, könnten dadurch beglichen werden, indem die Stadt das Geld aus der an den Landkreis Teltow-Fläming jährlich zu zahlenden Kreisumlage einbehält. Als Variante 2 stand die Möglichkeit, dass der Landkreis Teltow-Fläming selbst seiner Verantwortung für den Öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) nachkommt und den zwischen Potsdam und Ludwigsfelde neu eingesetzten PLUS-Bus bis Wünsdorf verlängert.
Im Bericht aus der Verwaltung hatte Bürgermeisterin Schreiber Stadtverordnete und Bürger über den Stand der Umsetzung dieses Beschlusses informiert. Sie habe alle beteiligten Behörden angeschrieben. „Die Antwort vom Land Brandenburg lautet zusammengefasst, dass auf der Buslinie 618 in den Jahren 2016 und 2017 lediglich zirka 29 Fahrgäste pro Fahrt zu verzeichnen waren und daher eine Finanzierung des Landes nicht weiter erfolgen wird. Gleichzeitig wurde mitgeteilt, dass das Land mit dem Landkreis TF in engem Kontakt steht und bereit wäre eine zusätzliche finanzielle Unterstützung für die Einrichtung eines PLUS-Busses zu gewähren. Die Antwort des Landkreises lautet zusammengefasst, dass die Betreibung der Buslinie durch die Stadt Zossen kein ÖPNV wäre, da es keine ‚gemeinwirtschaftliche Leistung‘ darstellt. Vielmehr wäre es eine ‚umsatzsteuerliche gewerbliche Verkehrsleistung‘, also die Stadt Zossen wäre privater Anbieter im Busmarkt. Für den Landkreis ist das Problem mit der Einrichtung eines PLUS-Busses von Ludwigsfelde nach Potsdam erstmal befriedigend erledigt. Aus beiden Antworten zusammengefasst schlage ich daher vor, das Angebot des Landes zur Mitfinanzierung aufzugreifen und gegenüber dem Landkreis noch einmal eine ganz klare Forderung zur Einrichtung einer PLUS-Bus-Linie aufzumachen.“
Medienbestand der Zossener Stadtbibliothek ist weiter gewachsen
Der Medienbestand in der Zossener Stadtbibliothek ist auch im vergangenen Jahr weiter gewachsen. Er beträgt nach aktuellen Angaben knapp 36 500 Medien, darunter mehr als 16 700 Bücher in den Bereichen Belletristik und Sachliteratur sowie fast 9 400 Kinder- und Jugendbücher. Zum Medienbestand der Bibliothek gehören außerdem auch rund 550 Spiele, davon 222 Konsolenspiele, rund 2670 Hörspiel-CDs für Kinder und Erwachsene, fast 1700 Musik-CDs sowie gut 1900 DVDs bzw. Blue Ray.
Wie Claudia Leszczinsky, Leiterin der Stadtbibliothek, betont, hat sich der Medienbestand im Vergleich zu 2016 um fast 1400 Einheiten erhöht. Zu den mit finanzieller Hilfe der Stadt verzeichneten Neuanschaffungen, über die einmal im Monat auch im Zossener Stadtblatt informiert wird, gehören Spiegel-Beststeller, Sachbücher, Werke der Belletristik, Thriller, Gegenwartsromane und Kinderbücher ebenso wie Fachbücher zu Themen wie Arbeitswelt, Recht, Garten und Haus, Gesundheit, Sprachen und Sport. Die Zossener Bibliothek bezieht zudem 80 Zeitschriften im Abonnement, so dass Nutzer der Bibliothek im Jahr 2017 die Wahl aus fast 2700 Heften hatten.
Nach einem deutlichen Anstieg der angemeldeten Leser von 2223 im Jahr 2014 auf 2775 im Jahr 2016 konnte diese erfreulich hohe Zahl auch im Vorjahr nahezu konstant gehalten werden. Beachtlich, dass unter den angemeldeten Lesern mehr als 1300 Kinder und 310 Jugendliche sind. Als jüngster Nutzer wird ein zweijähriges Kind geführt, der älteste Bibliotheksnutzer ist 97 Jahre alt. Laut Statistik 2017 wurden insgesamt 39 943 Besucher gezählt. Es stehen 111 259 Entleihungen zu Buche.
Wie Claudia Leszczinsky sagt, wurden im vergangenen Jahr folgende Medien am häufigsten ausgeliehen: Bei den Büchern war es der Titel „Elefant“ von Martin Suter, die beliebteste Musik-CD heißt „Keine Macht für niemand“ von der Gruppe Kraftklub. Spitzenreiter bei den Hörbüchern war das Stück „Holger, die Waldfee“ von Lars Ruppel. Ausleih-Favoriten bei den DVDs waren die Filme „Fack ju Göhte 2“ und „BFG – Sophie und der Riese“.
In der Literaturreihe „Textlandschaften Zossen/Wünsdorf“ konnten im vergangenen Jahr mehrere namhafte Schriftsteller und Buchautoren begrüßt werden, so auch die tatarische Schriftstellerin Gusel Jacina. Peter Walther stellte sein Buch über Hans Fallada vor, war Claudia Kühn mit ihrem Jugendbuch „Strom auf der Tapete“ in der Gesamtschule Dabendorf zu Gast, las die Schauspielerin Jennipher Antoni aus dem Buch „Suleika öffnet die Augen“. Zur Langen Nacht der Bibliotheken TF stellte Schauspieler Steffen Schroeder sein Buch „Was allein in einem Menschen sein kann“ vor. Christian Eisert präsentierte sein Buch „Kim und Struppi: Ferien in Nordkorea“ in Wort und Bild. Kindern in Wünsdorf und Glienick stellte Kinderbuchautorin Dr. Mottl-Link gemeinsam mit ihren Handpuppen das Buch „In meinem Körper ist was los“ interaktiv vor. Nicht zu vergessen die Dia-Shows von und mit Roland Marske, der die Besucher in die Toskana entführte und Gartenträume zeigte.
Besonders ans Herz gewachsen ist den Mitarbeitern der Stadtbibliothek der alljährliche Sommerleseclub, der 2017 zum 6. Mal stattfand. 183 Jugendliche nahmen in ihren Sommerferien teil, deutlich mehr als in den vorangegangenen Jahren. 107 Kinder - mit 58 Prozent so viele wie noch nie – schafften es, in der vorgegebenen Zeit mindestens drei Bücher zu lesen und erhielten zur Abschlussparty in Zossen ihre wohlverdienten Zertifikate.
Bekanntmachung des Landkreises Teltow-Fläming zum Thema Kita
Mit Schreiben des Landkreises Teltow-Fläming vom 14.12.2017, eingegangen in der Stadt Zossen am 18.12.2017, wurde die Stadt Zossen angewiesen, folgende Bekanntmachung im Amtsblatt vorzunehmen:
Um einen rechtskonformen Zustand herzustellen, erfolgt ab 01.01.2018 die Erledigung folgender Aufgaben für die Kinder der Stadt Zossen durch den Landkreis.
1. Feststellung des Rechtsanspruches von Kindern auf Erziehung, Bildung, Betreuung und Versorgung in Kindertagesstätten gemäß § 1 Abs. 2 KitaG), einschließlich Bescheiderteilung,
2. Entscheidung über die Gewährung längerer Betreuungszeiten gemäß § 1 Abs. 3 KitaG,
3. Entscheidung über eine Gewährung des Wunsch- und Wahlrechtes gemäß § 5 SGB VIII, insbesondere hinsichtlich der Betreuung von Kindern in Einrichtungen der Kindertagesbetreuung außerhalb der örtlichen Zuständigkeit des Landkreises,
4. Gewährung des Kostenausgleichs bei Betreuung eines Kindes außerhalb der örtlichen Zuständigkeit des Landkreises an andere Träger der öffentlichen Jugendhilfe und
5. Erhebung des Kostenbeitrages und des Essengeldes bei Betreuung des Kindes in einer Einrichtung in Berlin.
Eltern können sich ab sofort wenden an:
Landkreis Teltow-Fläming, Jugendamt, SG Jugend- und Familienförderung,
Frau Illner, Tel. 03371/608-3460
E-Mail: K.Illner@teltow-flaeming.de
Frau Wellsandt, Tel. 03371/608-3551
E-Mail: V.Wellsandt@teltow-flaeming.de
Im ersten Halbjahr 2018 werden bundesweit die Schöffen und Jugendschöffen für die Amtszeit
von 2019 bis 2023 gewählt. Gesucht werden auch in der Stadt Zossen Frauen und Männer, die am
Amtsgericht Zossen als Vertreter des Volkes an der Rechtsprechung in Strafsachen teilnehmen.
Gesucht werden Bewerberinnen und Bewerber, die in der Gemeinde wohnen und am 1. Januar 2019
mindestens 25 und höchstens 69 Jahre alt sein werden. Wählbar sind deutsche Staatsangehörige, die
die deutsche Sprache ausreichend beherrschen. Wer zu einer Freiheitsstrafe von mehr als sechs
Monate verurteilt wurde oder gegen wen ein Ermittlungsverfahren wegen einer schweren Straftat
schwebt, die zum Verlust der Übernahme von Ehrenämtern führen kann, ist von der Wahl
ausgeschlossen. Auch hauptamtliche in oder für die Justiz Tätige (Richter, Rechtsanwälte,
Polizeivollzugsbeamte, Bewährungshelfer, Strafvollzugsbedienstet usw.) und Religionsdiener sollen
nicht zu Schöffen gewählt werden.
Schöffen sollten über soziale Kompetenz, das heißt das Handeln eines Menschen in seinem sozialen
Umfeld beurteilen können. Von ihnen werden Lebenserfahrungen und Menschenkenntnis erwartet.
Die ehrenamtlichen Richter müssen Beweise würdigen, das heißt die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein
bestimmtes Geschehen wie in der Anklage behaupte ereignet hat oder nicht, aus den vorgelegten
Zeugenaussagen, Gutachten oder Urkunden ableiten können. Die Lebenserfahrung, die ein Schöffe
mitbringen muss, kann aus beruflichen Erfahrungen und / oder gesellschaftlichen Engagement
resultieren. Dabei steht nicht der berufliche Erfolg im Mittelpunkt, sondern die Erfahrungen, die im
Umgang mit Menschen erworben wurden. Schöffen in Jugendstrafsachen sollen in Jugenderziehung
Das verantwortungsvolle Amt eines Schöffen verlangt in hohem Maß Unparteilichkeit,
Selbstständigkeit und Reife des Urteils, aber auch geistige Beweglichkeit und – wegen des
anstrengenden Sitzungsdienstes – gesundheitliche Eignung. Juristische Kenntnisse irgendwelcher
Art sind für das Amt nicht erforderlich.
Schöffen müssen ihre Rolle im Strafverfahren kennen, über Rechte und Pflichten informiert sein und
sich über die Ursachen von Kriminalität und den Sinn und Zweck von Strafe Gedanken gemacht
haben. Sie müssen bereit sein, Zeit zu investieren, um sich über ihre Mitwirkungs- und
Gestaltungsmöglichkeiten weiterzubilden. Wer zum Richten über Menschen berufen ist, braucht
Verantwortungsbewusstsein für den Eingriff in das Leben anderer Menschen durch das Urteil.
Objektivität und Unvoreingenommenheit müssen auch in schwierigen Situationen gewahrt werden,
etwa wenn der Angeklagte aufgrund seines Verhaltens oder wegen der vorgeworfenen Tat zutiefst
unsympathisch ist oder die öffentliche Meinung bereits eine Vorverurteilung ausgesprochen hat.
Schöffen sind mit den Berufsrichtern gleichberechtigt. Für jede Verurteilung und jedes Strafmaß ist
eine Zwei-Drittel-Mehrheit in dem Gerichtsverfahren erforderlich. Gegen beide Schöffen kann
niemand verurteilt werden. Jedes Urteil – gleichgültig ob Verurteilung oder Freispruch – haben die
Schöffen daher mit zu verantworten. Wer die persönliche Verantwortung für eine mehrjährige
Freiheitsstraße, für die Versagung von Berufungen oder für einen Freispruch wegen mangelnder
Beweise nicht übernehmen kann, sollte das Schöffenamt nicht anstreben.
In der Beratung mit den Berufsrichtern müssen Schöffen ihr Urteilsvorschlag standhaft vertreten
können, ohne besserwisserisch zu sein, und sich von besseren Argumenten überzeugen lassen, ohne
opportunistisch zu sein. Ihnen steht in der Hauptverhandlung das Fragerecht zu. Sie müssen sich
verständlich ausdrücken, auf den Angeklagten wie andere Prozessbeteiligte eingehen können und an
der Beratung argumentativ teilnehmen. Ihnen wird daher Kommunikations- und Dialogfähigkeit
Interessenten bewerben sich für das Schöffenamt in allgemeinen Strafsachen (gegen Erwachsene
bis zum 17. April 2018 bei der Stadt Zossen, Marktplatz 20, 15806 Zossen, Tel.: 03377 / 30 40 262. Die notwendigen Formulare finden Sie unter www.schoeffenwahl.de oder hier.
Zossens Sirenen ertönen wieder am Holocaustgedenktag
Auch in diesem Jahr wird die Stadt Zossen am 27. Januar öffentlich an den Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust erinnern. An diesem Tag wird um 10 Uhr von den städtischen Sirenen als akustisches Mahnzeichen ein einminütiger Dauerton ertönen - in Anlehnung an das erstmals in Israel eingeführte akustische Shoah- Mahnzeichen. Es soll an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau am 27. Januar 1945 durch Soldaten der vorrückenden Roten Armee erinnern. In Zossen waren die Sirenen aus diesem Anlass erstmals an diesem Tag im Jahr 2009 zu hören.
Bereits am Vortag dieses internationalen Gedenktages hat Zossens Bürgermeisterin Michaela Schreiber in Anlehnung an die von jüdischen Friedhöfen bekannte Erinnerungsgeste wieder kleine Steine auf die am Marktplatz 16 verlegten Stolpersteine gelegt. Weitere solcher Stolpersteine befinden sich in der Berliner Straße 11 und in der Stubenrauchstraße 4. Mit diesen im Boden verlegten kleinen Gedenktafeln soll an das Schicksal der Menschen erinnert werden, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden.
Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus ist in der Bundesrepublik Deutschland ein nationaler Gedenktag und wird seit 1996 am 27. Januar begangen. Der Gedenktag wurde am 3. Januar 1996 durch Proklamation des damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog eingeführt. Das KZ Auschwitz-Birkenau steht symbolhaft für den Völkermord und die Millionen Opfer des Nazi-Regimes.
Musikalisch stimmungsvoller Jahresauftakt in Zossen
23. Neujahrskonzert in Zossen mit World Brass
Eine besondere Tradition findet in Zossen auch 2018 ihre Fortsetzung. Zum 23. Mal gastiert das international renommierte und mit hervorragenden Musikern aus mehreren Ländern besetzte Blechbläserensemble World Brass (Weltblech) in Zossen. Noch vor den geplanten Aufritten in der Berliner Philharmonie und erstmals auch in der Hamburger Elbphilharmonie wird World Brass am 3. Januar 2018 ab 19 Uhr in der Zossener Dreifaltigkeitskirche im Rahmen des Neujahrskonzertes seinem treuen Publikum das neue Programm „Inspiration Space“ vorstellen. Von Venedig bis zu den Planeten unseres Sonnensystems und darüber hinaus führt dieses Programm von World Brass nach eigenen Angaben. Es sei inspiriert von den vielfältigen Räumen, die uns umgeben, heißt es. Die imposante Architektur der venezianischen Basilika St. Marcus regte Giovanni Gabrieli zur Komposition seiner mehrchörigen Werke für Blechbläser an. Die vergoldete Schallplatte „Voyager Golden Record“ wurde 1977 mit der Raumsonde Voyager ins All geschickt, um intelligenten außerirdischen Lebensformen eine Auswahl bedeutender Werke der menschlichen Kultur in Bildern und Musik nahezubringen. Håkon Berges „Response” versteht sich als mögliche Antwort hierauf. Bart de Vrees „IKNWWHTYVDN” wiederum ist von Bachs „Musikalischem Opfer“ inspiriert und setzt mit seiner Raumklangkonzeption die Idee Gabrielis fort. Ein Medley über englische Hymnen richtet den Blick meditativ in den inneren Raum des Seelenlebens und wirft die Frage auf, wer der Architekt dessen ist, was wir sind und was uns umgibt. Am Ende des Programms führen Gustav Holsts berühmte „Planeten“ klangprächtig und voller rhythmischer Energie in die Weiten des Weltraums.
Ein ganz besonderes Spielgeräteensemble
Am 15. Dezember 2017 gab Zossens Bürgermeisterin Michaela Schreiber in Glienick den neuen Kinderspielplatz Hinter den Gärten frei. Die Glienicker Hort- und Kindergartenkinder nahmen begeistert Besitz von den Spielgeräten, die sich - passend zum Umfeld - am Thema Landwirtschaft orientieren. So ist unbestritten der große Holzmähdrescher zum Klettern und mit Rutsche der besondere Hingucker auf dem insgesamt 50 000 Euro teuren Spielplatzes. Ergänzt wird er durch zwei Federwipper in Form eines Huhnes bzw. eines Pferdes. Auch eine sogenannte Nestschaukel gehört zum neuen Spielgeräteensemble. Vier vandalismussichere Parkbänke und zwei Abfallsammler vervollständigen den Platz. Einstimmig hatten Zossens Stadtverordnete auf ihrer Sitzung am 12. Juli 2017 den Bau eines öffentlichen Spielplatzes auf der Freifläche Hinter den Gärten in Glienick beschlossen. Auch der Ortsbeirat hatte zuvor nach intensiven Beratungen mit den Bürgern nach Abwägen aller Vor- und Nachteile gegenüber der zweiten Variante (Dorfaue – südlich vom Kriegsdenkmal) einstimmig für diesen Standort votiert.
Stadt Zossen wehrt sich weiter gegen Streichung der Buslinie 618
Die Stadt Zossen will die Streichung der Buslinie 618 von Wünsdorf nach Potsdam ab 10. Dezember 2017 nicht hinnehmen. Nachdem auf der jüngsten Sitzung des städtischen Hauptausschusses das Thema noch einmal ausführlich besprochen und deutlich gemacht wurde, welche negativen Konsequenzen die Einstellung der für viele Bürger der Stadt wichtigen Buslinie hat, wurde die Stadtverwaltung beauftragt, zur nächsten Sitzung der Stadtverordneten am 13. Dezember 2017 eine Beschlussvorlage mit alternativen Varianten zu erarbeiten. Diese wurde von den Stadtverordneten auf ihrer Sitzung am 13. Dezember 2017 in Wünsdorf bei nur einer Enthaltung gebilligt. So soll die Stadt Zossen als Ersatz für die eingestellte Buslinie 618 Möglichkeiten des Betriebes einer Buslinie zwischen Wünsdorf und Potsdam prüfen. Dazu wird als Variante 1 in Betracht gezogen, dass die Stadt Zossen diese Buslinie selbst betreibt. Die dafür entstehenden Kosten, so geht aus der Beschlussvorlage hervor, könnten dadurch beglichen werden, indem die Stadt das Geld aus der an den Landkreis Teltow-Fläming jährlich zu zahlenden Kreisumlage einbehält. Als Variante 2 wäre denkbar, dass der Landkreis Teltow-Fläming selbst seiner Verantwortung für den Öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) nachkommt und den zwischen Potsdam und Ludwigsfelde neu eingesetzten PlusBus bis Wünsdorf verlängert. In jedem Fall sei es erforderlich, alle Fakten zu kennen. Die Verwaltung soll daher beauftragt werden, im Namen der Stadtverordnetenversammlung vom Landkreis TF und vom Land Brandenburg die Offenlegung der vorhandenen Fahrgastzahlen für die Buslinie 618 in den Jahren 2016 und 2017 zu fordern. Gleichzeitig müssten auch die für 2016 und 2017 durch den Betrieb der Linie entstandenen Kosten offengelegt werden. „Im Namen der Stadtverordnetenversammlung“, so heißt es in der Beschlussvorlage, „geht an alle Kreistagsmitglieder die Bitte, uns durch Akteneinsicht bei der Erlangung der Informationen zu unterstützen und die Variante 2 im Landkreis TF zu forcieren.“ Zossens Stadtverordnete werden am 13. Dezember 2017 über diese Beschlussvorlage abstimmen.
Alle bisherigen Bemühungen der Stadt, die Einstellung der Buslinie 618 zu verhindern, waren bislang vergeblich. Unter anderem hatten die Stadtverordneten in Briefen an Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) und Landrätin Kornelia Wehlan (Linke) bereits vor einem Jahr gegen die öffentlich gewordenen Pläne protestiert, die Linie 618 einzustellen.
Nottehafen nimmt Gestalt an
Nachdem die Stadtverordneten am 24. Mai 2017 mehrheitlich den Plänen der Stadtverwaltung zugestimmt haben, den Nottehafen am E-Werk grundlegend umzugestalten, ist das Gros der Maßnahmen für dieses Vorhaben der Innenstadtsanierung bereits umgesetzt. Dazu gehören die Fertigstellung der Natursteinstraße mit Wendehammer, der Bau von insgesamt 39 PKW-Stellplätzen, ein Gehweg entlang des E-Werks und eine Treppe. Wie Bürgermeisterin Michaela Schreiber in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses informierte, sind inzwischen auch die Borde des Uferweges eingebaut worden, als nächster Schritte erfolge der Einbau der wassergebundenen Wegedecke. Aktuell, so die Verwaltungschefin, werde die Slipanlage zum Einsetzen von Booten hergestellt. Parallel dazu laufen die Ausschreibungen für den Bau der Beleuchtung und der Steganlage.

References: § 36
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 § 1
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