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Timestamp: 2016-10-24 22:02:24+00:00

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I 585/00 (15.10.2001)
I.________, 1943, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch das Centro X.________,
A.- I.________ ersuchte im Februar 1981 die Invalidenversicherung um eine Rente. Mit Verf�gung vom 17. Dezember 1981 lehnte die Ausgleichskasse X.________ das Leistungsbegehren ab. Auf ein weiteres Rentengesuch trat die neu zust�ndige Ausgleichskasse des Verbandes schweizerischer Filialunternehmungen am 1. September 1986 mangels Glaubhaftmachung einer wesentlichen �nderung der tats�chlichen Verh�ltnisse nicht ein. Dies blieb unangefochten, ebenso die Ablehnung des im M�rz 1995 eingereichten Leistungsbegehrens durch die IV-Stelle Bern mit Verf�gung vom 14. Juli 1995.
Ende M�rz 1999 meldete sich I.________ erneut zum Rentenbezug an. Nach Abkl�rung der beruflichen und erwerblichen Verh�ltnisse teilte ihr die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 25. November 1999 mit, das Leistungsgesuch m�sse abgelehnt werden. Ihre Berechnung nach der gemischten Methode ergab, bei einem Anteil der Erwerbst�tigkeit als Schneiderin von 0,5 (50 %/100 %), eine Einschr�nkung im erwerblichen Bereich von 5 % und in der Haushaltf�hrung von 0 %, somit eine Gesamtinvalidit�t von 5 %. Am 14. Dezember 1999 erliess die IV-Stelle eine in diesem Sinne lautende Verf�gung.
C.- I.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren mit dem Rechtsbegehren, es sei der kantonale Entscheid aufzuheben und ihr eine halbe Rente der Invalidenversicherung zuzusprechen.
W�hrend die IV-Stelle die Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragt, l�sst sich das Bundesamt f�r Sozialversicherung nicht vernehmen.
1.- Das kantonale Gericht hat den bei ihm anh�ngig gemachten Streit um eine (halbe) Rente der Invalidenversicherung in Best�tigung der Verf�gung vom 14. Dezember 1999 entschieden. Es hat im Wesentlichen erwogen, die IV-Stelle habe das bei ihr im M�rz 1999 eingereichte Gesuch im Sinne der Rechtsprechung zur materiellen Pr�fungspflicht von Verwaltung und Gericht bei einer Neuanmeldung nach Art. 87 Abs. 3 und 4 IVV an die Hand genommen. In der Vernehmlassung habe sie dargelegt, dass und warum nicht von einer erheblichen �nderung in den tats�chlichen Verh�ltnissen verglichen mit dem Zustand, wie er anl�sslich der letzten Rentenabweisung (vom 14. Juli 1995) beschrieben worden sei, ausgegangen werden k�nne. Diese Ausf�hrungen seien zutreffend und es k�nne vollumf�nglich auf sie verwiesen werden.
2.- a) Entgegen der Auffassung der Vorinstanz ist vorliegend nicht die letzte rentenablehnende Verf�gung vom 14. Juli 1995, sondern diejenige vom 17. Dezember 1981, mit welcher erstmals die Anspruchsberechtigung verneint wurde, die Vergleichsbasis f�r die Pr�fung der Neuanmeldung von Ende M�rz 1999 resp. der Verf�gung vom 14. Dezember 1999 bildet (AHI 1999 S. 83). Mit der Bezugnahme auf die urspr�ngliche Leistungsverweigerung wird insbesondere vermieden, dass �nderungen in den tats�chlichen (gesundheitlichen, beruflichen, pers�nlichen und famili�ren) Verh�ltnissen unber�cksichtigt bleiben, die lediglich in ihrer Gesamtheit, hingegen nicht f�r sich allein genommen die Wesentlichkeitsschwelle �berschreiten.
b) aa) Im Weitern werfen die Akten Fragen auf, welche f�r die Pr�fung des streitigen Rentenanspruches von Bedeutung sind. Unklar ist vorab, in welchem zeitlichen Umfang die Beschwerdef�hrerin ohne Gesundheitsschaden (als Schneiderin) erwerbst�tig w�re. Die Annahme von 50 % durch die beurteilenden Instanzen kann insofern nicht als hinreichend gesichert gelten, als Dr. med. B.________ die Frage, wie sich die gesundheitlichen Einschr�nkungen bei der Arbeit auswirken, mit "Wegen der Schmerzen und Erm�dbarkeit arbeitet Patientin aktuell 50 %" beantwortete (Bericht vom 28. August 1999). Aufgrund dieser Aussage ist nicht auszuschliessen, dass die Beschwerdef�hrerin sich dem sie seit August 1998 behandelnden Arzt gegen�ber in dem Sinne ge�ussert hatte, dass sie das Arbeitspensum erh�ht h�tte resp. erh�hen w�rde, wenn es der Gesundheitszustand erlaubte.
Diese Annahme erscheint im �brigen auch angesichts der erwerblichen und famili�ren Verh�ltnisse (vgl. zur Bedeutung dieser Gesichtspunkte f�r die Bestimmung des Status als Voll-, Teil- oder Nichterwerbst�tige BGE 125 V 150 Erw. 2c) nicht abwegig. Die beiden Kinder leben nach Angaben der Versicherten nicht mehr im selben Haushalt und studieren. Der Ehemann bezieht eine Invalidenrente. In diesem Zusammenhang ist zu beachten, dass die �nderung des (zahlenm�ssigen) Verh�ltnisses der nach Art. 27bis IVV massgeblichen Bereiche Teilerwerbst�tigkeit und T�tigkeit im anderen Aufgabenbereich nach Art. 5 Abs. 1 IVG (vgl.
dazu BGE 125 V 149 f. Erw. 2b) einen Revisionsgrund im Sinne von Art. 41 IVG darstellt (nicht ver�ffentlichtes Urteil R. vom 8. M�rz 1999 [I 502/97]) und somit auch bei einer Neuanmeldung nach Art. 87 Abs. 4 IVV bedeutsam ist.
bb) Sodann stellt sich die Frage, ob die Einsch�tzung der Arbeitsf�higkeit der Frau Dr. med. S.________, wonach "stundenm�ssig ein 50 % Pensum" als Schneiderin zumutbar ist bei einer auf ca. 40 % reduzierten Leistung, nicht zu optimistisch ist. Abgesehen davon, dass diese �rztin aufgrund des bisherigen Verlaufes mit Verschlechterungstendenz eine ebenso ung�nstige Prognose stellt, h�lt sie in ihrem Bericht vom 30. September 1999 fest, dass die nun praktisch generalisierten weichteilrheumatischen Beschwerden insbesondere bei Verharren in gleichen K�rperpositionen an Intensit�t zun�hmen. "Dadurch ist die Pat. auf wiederholte kurze Pausen w�hrend der Arbeit angewiesen, wodurch die Arbeitsleistung reduziert ist. " Vor diesem Hintergrund kann auch den Angaben im Fragebogen Arbeitgeber vom 2. Juni 1999 �ber die T�tigkeit als Schneiderin vom 1. April 1998 bis
30. Juni 1999 im Rahmen eines kommunalen Besch�ftigungsprogrammes, wonach die Beschwerdef�hrerin "w�hrend 50 % der normalen Arbeitszeit noch knapp � einer �blichen Arbeitsleistung erbringen" konnte, nicht ohne weiteres jegliche Bedeutung abgesprochen werden. Nach dem soeben Gesagten durfte schliesslich die IV-Stelle auch nicht auf eine "Haushaltabkl�rung" verzichten, weil es, wie sie in der vorinstanzlichen Vernehmlassung ausf�hrt, in den medizinischen Akten keinerlei Hinweis darauf gebe, "dass die Beschwerdef�hrerin in der Aus�bung der Arbeit im Aufgabenbereich auf Grund des Gesundheitszustandes eingeschr�nkt ist".
3.- Die IV-Stelle wird im Sinne der vorstehenden Erw�gungen weitere Abkl�rungen vorzunehmen haben. Danach wird sie �ber den Rentenanspruch neu verf�gen.
4.- Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde beschr�nkt sich auf den Hinweis, dass Leistungsbegehren wiederholt abgewiesen worden sind, sowie auf ein neues Zeugnis des Dr. med.
B.________, setzt sich aber mit dem vorinstanzlichen Entscheid nicht auseinander. Unter diesen Umst�nden kann keine Parteientsch�digung zugesprochen werden.
die Verf�gung vom 14. Dezember 1999 aufgehoben werden
wird, damit sie, nach weiteren Abkl�rungen im Sinne
der Erw�gungen, �ber den Anspruch auf eine Rente der
Invalidenversicherung neu verf�ge.
II.Es werden keine Gerichtskosten erhoben, und es wird keine Parteientsch�digung zugesprochen.

References: Art. 87
 BGE 
 Art. 27
 Art. 5
 BGE 
 Art. 41
 Art. 87