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Timestamp: 2018-04-19 13:53:07+00:00

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Versandhandel-Versicherung
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Seit dem 1.1.2004 ist der Versandhandel mit Medikamenten in Deutschland erlaubt. Neben allen Vorurteilen gibt es auch viele Argumente die für den Versandhandel sprechen. So bedeutet der Versand von Medikamenten zum Beispiel für gehbehinderte und chronisch kranke Patienten sicher eine große Erleichterung. Unumstritten war die Gesetzesänderung dennoch nicht.
Transportversicherung - Obligatorisch für den Versandhandel von Medikamenten
Bis dato war es laut Arzneimittelgesetz verboten, Arzneimittel „im Wege des Versandes" zu vertreiben. Nun, nach Inkrafttreten des GMG, wird es „nur noch" verboten sein, dies „ohne behördliche Erlaubnis im Wege des Versandes" zu tun. Der zugelassene Apotheker benötigt also für den Versandhandel von Medikamenten eine besondere Erlaubnis.
Wann eine Erlaubnis zu erteilen ist, wird im Apothekengesetz (ApoG § 11a) geregelt. Der Apotheker muss sich verpflichten, bestimmte Anforderungen zu erfüllen. Unter anderem muss der Versandhandel des Apothekers aus seiner Offizin-Apotheke und neben dem dort üblichen Apothekenbetrieb erfolgen. Reine Versandapotheken wird es also nicht geben. Desweiteren muss der Apotheker auch eine Transportversicherung für die versendeten Medikamente vorweisen können.
Grundsätze des Arzneimittelvertriebs
Grundsatz: Apothekenpflicht gem. §43 Abs. 1 AMG Abgabe von Arzneimitteln im Einzelhandel nur in Apotheken
8. AMG-Novelle 1998: Arzneimittel dürfen nicht im Wege des Versandes in Verkehr gebracht werden §17 Abs. 2 ApoBetrO: lediglich in begründeten Einzelfall Versendung/Zustellung durch Boten
seit GMG (2004): auch apothekenpflichtige AM dürfen "für den Endverbrauch nur in Apotheken und ohne behördliche Erlaubnis nicht im Wege des Versandesin den Verkehr gebracht werden; das Nähere regelt das Apothekengesetz."
(gelockertes) Mehrbesitzverbot
§1 Abs. 2 i.V.m. §2 Abs. 1 ApoG: "Wer eine Apotheke und bis zu drei Filialapotheken betreiben will, bedarf der Erlaubnis der zuständigen Behörde. Die Erlaubnis ist auf Antrag zu erteilen, wenn der Antragsteller u.a.:
Angehöriger eines EU-oder EWR-Vertragslandes ist
die deutsche Approbation als Apotheker besitzt"
§7 Satz 1 ApoG: Die Erlaubnis verpflichtet zur persönlichen Leitung der Apotheke in eigener Verantwortung.
§8 Abs. 1 ApoG: Mehrere Personen zusammen nur als GbR oder einer oHG (alle Gesellschafter benötigen Erlaubnis)
Voraussetzungen für Versandhandel
behördliche Erlaubnis (Versandverbot mit Erlaubnisvorbehalt)
Versand aus öffentlicher Apotheke
Qualitätssicherungssystem, insbesondere hinsichtlich Verpackung, Transport und Auslieferung
Lieferung aller bestellter verkehrsfähiger Arzneimittel (Kontrahierungszwang)
Sendungsverfolgung und Transportversicherung
Kostenfreie Zweitzustellung
Konkretisierung durch ArzneimittelversandhandelsVO
Abgabe verschriebener Arzneimittel nach §43 Abs. 3 AMG nicht mehr in, sondern von Apotheken (Apothekenaußenschalter zulässig)
Chancen nutzen, Risiken absichern.
ApoRisk hat speziell für Sie als Apotheker In ein Lösung entwickelt, wie Sie Ihre neuen Chancen nutzen und Risiken günstig und sinnvoll durch die obligatorisch geforderte Transportversicherung absichern können.
Versichert sind sämtliche Versendungen von Medikamenten und medizinischen Hilfs- und Heilmitteln im Sinne des Gesetzes über das Apothekenwesen mit allen verkehrsüblichen Transportmitteln innerhalb der Bundesrepublik Deutschland.
Die Höchstversicherungssummen betragen
je Transportmittel 20.000 Euro,
je Paketsendung 5.000 Euro und
je Brief-/Päckchensendung 500 Euro.
» Antrag zur Erteilung einer Erlaubnis zum Versandel
Unsere Lösung bis zu einem
Jahresversandumsatz von 200.000 Euro
Beitragsfrei mitversichert in der PharmaRisk® OMNI
faxen Sie uns unter 0800. 919 6666, besoers dann, wenn Sie weitere Informationen oder Antragsformulare zu alternativen Versichere wünschen.

References: § 11
 §43
 §17

§1
 §2

§7

§8
 §43