Source: http://gabnet.com/mw/exil/lalik6.htm
Timestamp: 2020-07-06 16:42:23+00:00

Document:
Eignung aus allen rechtlichen Gründen von Uwe Madeia, Dipl.-Psychologe
Dr. med. Jan Lalik Skolska 12 98201 Tornala Slowak Republik
August-Schmidt-Strasse
Betr.: Eignung aus allen rechtlichen Gründen von Uwe Madeia, Dipl.-Psychologe, Fachbereich 14, Arbeitsstelle für Forensische Psychologie, i. S. des Art 33 II GG
Sehr geehrter Herr Universitäts­präsident,
zur Verarbeitung in einem populär­wissen­schaftlichen Buchmanuskript, in dem die vorhandene Allgemein­literatur zur Entstehung und Reproduktion von ichschwachen, aussengelenkten Persönlichkeiten und die damit verbundenen Gefahren in nationaler und internationaler Dimension anhand der durch­gängigen gerichtlichen Sorgerechtspraxis in der Bundesrepublik Deutschland gegenwarts­bezogen dargestellt werden soll, erbitte ich unter Verweis auf die anliegende Darstellung Ihre Stellungnahme, ob Herr Uwe Madeia als Universitätsbediensteter die Eignung im Sinne von Art. 33 II GG besitzt.
Dipl.-Psychologe und Familientheraput Uwe Madeia, FB 14, Arbeitsstelle für Forensische Psychologie, Emil-Figge-Str. 50, 44227 Dortmund, Leiter: Prof. Schade
In der Sorgerechtssache Dr. Lalik / xxx 58 F 56/91 AG Bochum und 58 F 79/92 AG Bochum war Uwe Madeia als Gutachter tätig. Dabei hat Madeia das Gutachten vom 23.7.1992 vor der gerichtlichen Beauftragung erstellt und abgeschlossen, da ausweislich dieses Gutachtens die gerichtliche Beauftragung erst mit Gerichtsbeschluss vom 2.10.1992 erfolgte. Obwohl Sachverständige Gutachten in eigener Person erstellen müssen, hat Madeia eigenmächtig den gerichtlichen Auftrag an seine Kollegin Heimel delegiert, wie aus dem Gutachten ebenfalls ersichtlich.
Die Psychologische Exploration der Mutter der Kinder Lisa und Dominik ergab durchweg Manifestationen von Borderline-Persönlichkeit. Die Eltern der Mutter waren ebenfalls geschieden und sie ist mit 13 Jahren der Mutter weggelaufen, mit 17 Jahren ist sie ganz zu ihrem Vater gezogen, weil dieser ihr "mehr Freiheiten liess", was auf autoritäres Gefuchtel der Mutter schliessen lässt. Das habe ihr die Mutter verübelt. Ihre Mutter habe durch die Scheidung "nur gewonnen". Vorher hat sie ihre Mutter nur als "kreischendes Bündel in der Küche" erlebt (Gutachten Madeia/Hemel v. 23.7.1992 - 58 F 56/91 AG Bochum). "Die Folgen einer Scheidung für das Kind sind weitreichend und vielfältig. Sehr häufig wirkt sich dies auf die Entwicklung des kindlichen Selbstwert­gefühls aus" (Arntzen, München 1994, 28). "Auch wird die Elternehe für das Kind zum unbewussten Ur- und Vorbild der eigenen Ehe: Psychologen gehen davon aus, dass Kinder ohne gesunde Elternbeziehung selbst schlechte Eltern werden" (Goldstein, Freud, Solnit). Diese Biographie der Mutter ist der Boden, auf dem sich Persönlichkeits­störungen entwickeln, z.B. die als Borderline-Syndrom bezeichnete Persönlichkeits­spaltung. Das erklärte gestörte Selbstwertgefühl des sogenannten Scheidungskindes und die daraus resultierenden Verhaltensmuster der Antragsgegnerin offenbart das Gutachten vom 23.7.1992 serienweise.
Hier beklagt die Antragsgegnerin den geringen Respekt der Kinder ihr gegenüber und dass sie keine "Autoritätsperson" sei - also das Fehlen jener Souveränität, die selbst­verantwortlichen Persönlichkeiten im Sinne der legislativen Intentionen zu § 1626 II BGB eigen ist.
Die aus dem gestörten Selbstwertgefühl resultierende Ichschwäche wird mit Grandiosität und Niedermachen des Partners kompensiert. "Der Neurotiker versucht, andere zu beherrschen" (Sebald- /Krauth:" Ich will ja nur Dein Bestes!" - Fehlentwicklung durch Mutteregoismus. München 1984, 21). Dort sagte sie: "Ihr Mann sei jetzt in seiner Eitelkeit und Männlichkeit angegriffen, dies merke man z.B. schon daran, dass er gar nicht damit zurecht komme, dass sie ihn als Facharzt für Neurochirurgie verlassen habe und ihr neuer Freund nur städtischer Angestellte sei".
Sie hat also nicht den Ehemann verlassen und die Familie zerstört, sondern den Facharzt erklärterweise damit treffen wollen, dass sie ihn mit einem neuen Partner mit relativ niedrigerem Sozialprestige betrog.
Als die Tochter Lisa 9 Monate alt war, zog die Antragsgegnerin in deren Kinderzimmer mit der erklärten provokativen Absicht, ihr Ehemann sollte etwas dagegen unternehmen.
Aus solcherart abwegigen Verhaltensmustern der Antragsgegnerin schloss sie, dass "die Ehe von vornherein nicht funktioniert habe.
Zu ihren erzieherischen Intentionen erklärte die Antragsgegnerin: "Bei ihr könnten die Kinder aber den ganzen Tag machen, was sie wollten…" Das gerade ist nicht die "partner­schaftliche Erziehung", die nach den legislativen Vorgaben des § 1626 II BGB zur selbst­verantwortlichen Persönlichkeit erziehen soll, sondern der chaotische Laissez-faire-Stil der Nicht-Erziehung. Passend dazu war es der Antrags­gegnerin auch "egal, ob (der Vater) den Kindern am Wochenende Zucker in den Hinten blase" - wobei anscheinend hier auch die vulgäre Diktion die Divergenz des Sozialisations­prozesses in Relation zum Ehemann in dem Sinne signalisieren sollte, wie es schon ihrer erklärten Absicht mit ihrer neuen Bekanntschaft entsprach.
Die Ehe sein nie "lebendig" gewesen, erklärt die Antragsgegnerin. Was darunter zu verstehen ist und welche Reaktionen sie auf ihre abwegigen Verhaltensmuster erwartet hat, bleibt unerkalert. Alleiniger Massstab ist die eigene Befindlichkeit, die aus den eigenen frühen psychischen Störungen aus dem erfahrenen Elternbild stammt.
Aus der schon erklärten erzieherisch erworbenen psychischen Insuffizienz wurde zur Kompensation anstelle einer medizinischen Psychotherapie vom Ehemann ein kompensierendes "Aufbauen" erwartet.
Während vom Ehemann die Kompensation aller Implikationen der psychischen Insuffizienz erwartet wurde, war das eigene soziale Engagement der Antragsgegenerin innerhalb der Ehe so extrem gering, dass sie nicht einmal über die bestehenden Verbindlichkeiten orientiert war. Die Störung in ihrem Sozialverhalten aber zeigt ihr erklärtes Wissen um die prekäre finanzielle Lage des Ehemannes aus den durch sie ausgelösten zusätzlichen Belastungen, gleichwohl pervertiert sie diese Konstellation ins kuriose Gegenteil, der solcherart durch sie ins finanzielle Aus gedrängte Ehemann beabsichtige umgekehrt "sie zu treffen". Diese Verzerrung im logischen Denken offenbart die Antragsgegnerin auch mit der Erklärung zu der finanziellen Doppel­belastung des Ehemannes auf S. 36: "In dieses finanzielle Fiasko habe er sich aber selber herein­manövriert und er habe auch schon vor der Ehe eine Menge Schulden gehabt". In der spezifischen psychischen Verfasstheit der Antragsgegnerin sind es immer andere, die für alle Wechselfälle des Lebens verantwortlich sind, das entbindet völlig von der eigenen sozialen Verantwortung und rechtfertigt zugleich auch die eigenen asozialen Verhaltensmuster. Nach dieser asozialen Chronologie ist der Ehemann allein schuld daran, dass die Ehe nicht "lebendig" war, dass die Ehefrau nach provozierenden Eskapaden (Wohnen bei der 9 Monate alten Tochter; S. 39: drei Jahre "in einem anderen Zimmer geschlafen und auch nicht mit ihrem Mann geschlafen" hat, ) folglich sich einen neuen Partner suchen musste et cetera.
Das Reaktionsmuster aus psychischer Insuffizienz - "der Neurotiker versucht, andere zu beherrschen" -, und die implizite Asozialität im Denken und Handeln wird auch hier manifest. Neben dem Nicht-Durchstehen-Können von Angefangenen (Second-Hand-Shop) erklärte die Antragsgegnerin freimütig: "Sie könne zwar jetzt, da die Kidner im Kindergarten bzw. in der Schule seien, eine Arbeit annehmen, aber das wolle sie nicht. Dies sein einfach eine Reaktion darauf, was ihr Mann ihr schon angetan habe und ihr unterstellt habe". Was das gewesen sein soll, bleibt unerklärt, wesentlich ist auch hier nur die erklärte asoziale Grundhaltung: Für alles sind andere verantwortlich und jedes eigene Tun wird durch die Fremdverantwortung gerechtfertigt. Ein geradezu sadistischer Anflug spricht aus der von der Antragsgegnerin genüsslich beobachteten Wirkung des von ihr inszenierten finanziellen Fiaskos des Ehemannes: "Wenn sie sich vorstelle, dass sie in seiner Situation wäre, würde sie auch im Karee springen".
S. 38-
Nur an einer Stelle keimt in der Antragsgegnerin die Einsicht auf, "sie eigne sich wohl nicht für eine Partnerschaft. Vor ihrer Ehe habe sie auch schon eine Partnerschaft gehabt, die kaputtgegangen sei, weil es keine Distanz gegeben habe".
Diese Einsicht kennzeichnet die Struktur der Borderline-Persönlichkeit. Diese ist "zwischen symbiotischen Anklammerungstendenzen mit der einhergehenden Angst vor dem Ich-Verlust und der aggressiven Distanzierung, verbunden mit der Angst vor dem Beziehungsverlust und der Verlassenheits­depression, hin- und her geworfen. (Diese) kann also nicht mit (ihrem) Partner, aber auch nicht ohne (dem) Partner leben. Aus diesem Grund nennt man das Beziehungsmuster beim Borderline-Syndrom stabil-instabil, d.h. das einzig Stabile in der Beziehung ist die chaotische Instabilität" (K. Stauss: Neue Konzepte zum Borderline-Syndrom. Paderborn 1994, 88). Die eigenen Angaben der Antragsgegnerin
im Gutachten vom 23.07.1992 erklären sämtlich deren psychische Verfasstheit, die dieser Charakterisierung entspricht.
Die Pervertierung des Denkens als Manifestation des Borderline-Syndroms (frühe Störungen), das Ursache und Wirkung verkehrt, offenbart das hinterfragte "Vernichtungs­gefühl" ihres Mannes. Dazu erklärte die Antragsgegnerin als vom "Minder­wertigkeits­komplex" ihres Mannes resultierend, den sie damit erklärte: "sie habe drei Jahre in ihrer Ehe in einem anderen Zimmer geschlafen und auch nicht mit ihrem Mann geschlafern, dieser habe aber nie etwas gesagt und sei vollkommen gleich­gültig gewesen". Was die Antragsgegnerin erwartet hat, bleibt unerklärt. Mit rationaler Argumentation war auch dieses willkürlich inszenierte Problem nicht lösbar, denn "einem Menschen, der unter dem Primat emotionaler Anspruche steht, kann man nur auf der Ebene der Emotionalität begegnen - vielleicht auch überzeugen. Niemals aber über Logik" (R. Lay: Führen durch das Wort. Frankfurt/Berlin 1989, 81).
Rational erklärbar waren nur die projektiven Phantasien der Antragsgegnerin. "In der Beziehung wird das Objekt der Projektion gezwungen, auf die projektiven Phantasien des anderen zu reagieren. So wird der andere, ohne es zu merken, zu einer Quelle für die Gefühle und der inneren Repräsentanzen desjenigen, von dem die Projektion ausgeht" (K. Stauss, aaO. S. 80).
Für die Borderline-Persönlichkeit "ist ein grosser Teil des Lebens eine unbarmherzige, emotionale Achterbahnfahrt ohne offensichtliches Ziel" (Kreismann/Strauss, München 1992). Dieser Persönlichkeits-Typus "ist im Kern bindungs­unfähig … Zwischen ihren Stimmungs­schwankungen führen diese Menschen ein relativ normales, unauffälliges Leben" (Kreismann/Strauss). Diese abnorme und auch rational nicht kontrollierte Gefühlswelt offenbart die Antragsgegnerin auch hier: "Ihr Mann habe ein Haus, eine Frau und zwei hübsche Kinder gehabt (sic!), eben das, was er immer habe aufbauen wollen, und dann sei von einem Tag auf den anderen jemand gekommen und habe gesagt 'Schluss, aus'".
Der familienorientierte Aufbauwille des Antragstellers kontrastiert einerseits zu dem an anderer Stelle (S. 38) behaupteten ihr Antuns durch ihren Mann, und zum anderen fällt die Darstellung in der dritten Person auf: da ist "jemand gekommen" - also nicht die Antragsgegnerin, sondern eine dritte Person, die ganz überraschend, von einem Tag auf den anderen, also für die Antragsgegnerin selbst unbegründet, das Aus verkündete. Bei solcherart tiefsitzender Ichschwäche wird alles geneidet, sogar die Normalität des Aufbauens einer Familie und eines zugehörigen Existenz­rahmens. Im Einreissen einer solchen Familie und des zugehörigen Existenz­rahmens wird dann das Anliegen der neurotischen Persönlichkeit, andere zu beherrschen, als Grandiositäts­erlebnis ausagiert.
Genüsslich bemerkte die Antragsgegnerin dazu selbst: dies habe "ihn tief in seinem Ego getroffen. Er habe studiert, sich hochgearbeitet, und nun stehe er vor dem Nichts". Der Neidkomplex, "er habe studiert, sich hochgearbeitet", ist Antriebsmotiv für das willkürliche Einreissen all dessen und auch der Familie. Genüsslich beschreibt die Antragagsgegnerin ihr Werk selbst: "und nun stehe er vor dem Nichts". Die Antragsgegnerin selbst aber "könne sich jetzt bequem zurücklehnen, da er ja beim Jugendamt, beim Richter und überall unten durch sei".
In einem ähnlichen Grandiositätsgefühl mögen wohl Arier im NS-Staat sich bequem zurückgelehnt haben, wenn bei der Scheidung von "Mischehen" der nach damaligen Recht schuldlos geschiedene Jude das Sorgerecht verlor und dieser Jude auch beim Jugendamt, beim Richter und überall
S. 44 -
unten durch war. Ein geradezu klassisches Beispiel von Verhaltensmustern der Borderline-Persönlichkeit: "Das Dilemma der Therapie besteht aber darin, dass der Patient sich zwar nach einer Beziehung sehnt, aber vieles unternehmen wird, um diese Beziehung zu zerstören… Beziehungs­konstanz kann der Patient jedoch nur lernen, wenn er eine tragfähige therapeutische Beziehung erlebt, in der seine unbewussten Versuche, die Beziehung zu zerstören, konfrontiert werden, und in der er dazu angehalten wird, gesundes Beziehungs­verhalten zu lernen" (K. Stauss, aaO. S. 86). Die Antrags­gegnerin erkannte sogar selbst ihre Beziehungs­unfähigkeit.
S. 45/46:
Die Unbewusstheit des Handelns der Borderline-Persönlichkeit hat kein Verständnis für die Wirkungen des Tuns gegenüber dem anderen. Daher hatte sie erklärterweise auch "einfach keine Lust mehr, sich diese Vorwürfe - 'du hast mich vernichtet, was hast du mir und den Kindern angetan' - dauernd anzuhören.
Diese Befunde zeigen so exorbitant das Gegenteil einer Basis­persönlichkeit, die zu partner­schaftlicher Erziehung im Sinne der legislativen Vorgaben fähig wäre. Um aber dennoch das Alleinsorgerecht trotz dieser entgegenstehenden befunde an die a priori begünstigte Person (Mutter) erteilen zu können, musste er naturgemäss die hindernden gesetzlich-erzieherische Vorgaben unterdrücken.
„Testpsychologisches Ergebnis“
Abgesehen davon, dass nach dem Psychologie-Professor U. Jopt die Tests für die erzieherischen Belange ohnehin irrelevant sind - Jopt spricht von Humbug -, ist die gutachtliche Feststellung, die Antrags­gegnerin entspreche dem Bild "einer eher zufriedenen, wenig belasteten, ruhigen und stabilen Persönlichkeit", geradezu grotesk falsch.
Wie bereits unter den Stichworten "Omnipotenz und Entwertung" erklärt, kompensiert die Borderline-Persönlichkeit Gefühle der Unsicherheit und Minderwertigkeit durch narzistische Grössen­wahn­phantasien, auf die sie sich zurückziehen kann". Dadurch wirken diese Persönlichkeiten "zufrieden, wenig belastet" - die heisse Kartoffel ist weitergegeben mit Entlastungseffekt -, "ruhig, stabil, distanziert", wie das Gutachten ausweist, nämlich distanziert zu selbst inszenierten Zerstörungs­wirkungen.
„Straftaten“
„Aus Straftaten, die Bedeutung für die Erziehungs­tauglichkeit haben, haben wir auf eine fehlende Erziehungs­eignung geschlossen“ (OLG Hamm, FamRZ 1967, 412-414).
Auf S. 23 des Gutachtens vom 23.7.1992 erklärt die Antragsgegnerin offen, dass sie mit den Kindern ausgezogen sei, über diese wie über eigene Möbel verfügte und damit den sträflichen Tatbestand der Kindes­entziehung erfüllte. Weder der Gutachter noch das Gericht würdigten in Widerspruch zu der zitierten Feststellung des OLG Hamm und der verfahrensrechtlichen Offizialmaxime diese offenkundige Erziehungs­uneignung, obwohl dieses Handlungs­muster dem Grundprinzip der Altero­zentriertheit partner­schaftlicher Erziehung im Geiste der legislativen Intentionen des § 1626 II BGB widerspricht.
Rechtswidrige Operationen des Gutachters
Relevante Anknüpfungs­tatsachen wie die legislativen Vorgaben zu Erziehungs-Ziel und Erziehungs-Stil waren nicht Teil des Gerichts-Beschlusses. Insoweit lag ein unannehmbar unklares Beweisthema vor, so dass der Sachverständige gerichtliche Klärung herbei­führen musste: "Die Anknüpfungs­tatsachen sind wesentliche Bestandteile des Beweisthemas, weil sie den Gegenstand der Sachverständigen­aussage inhaltlich bestimmen. Denn die Anknüpfungs­tatsachen sind dem Sachverständigen vorgegeben, ohne dass ihm eine eigene Feststellungs­kompetenz zusteht. Dabei müssen im Beweisbeschluss alle Tatsachen zu Anknüpfungs­tatsachen gemacht werden, die das Gericht ohne besondere Sachkunde des Sachverständigen feststellen kann" (BGH NJW 1968, 1233; zit. n. Klaus Müller: Der Sachverständige im gerichtlichen Verfahren. 1988, Rn 22).
Nachdem vorliegend das Gericht den Beurteilungs­massstab für die Erziehungs­eignung als obligatorische Anknüpfungs­tatsache im Beweisbeschluss, der erst nach Vorlage des Gutachtens erging, nicht aufgegeben hat, war der Gutachter ohne Auftrag ohnehin nicht befugt, ein Gutachten zu erstellen, auf jeden Fall aber musste er als angeblich auf forensische Psychologie spezialisierter Psychologe oder überhaupt als gutachtlich in Sorgerechts­verfahren Tätiger die gesetzlichen erzieherischen Vorgaben als Beurteilungs­massstab seinen Feststellungen zugrunde­legen und diese in Relation setzen zu diesen Vorgaben. Soweit das Gericht in rechts­fremder Weise dem Gutachter Madeia vor der Beschluss­fassung einen gleich­lautenden mündlichen Auftrag erteilt haben sollte, oblag ihm die Rückgabe des Auftrags wegen Unklarheit: "Bei unklarem Beweisthema gibt es für den Sachverständigen nur einen richtigen Weg: Er muss die Akten sofort an das Gericht zurück­senden mit dem Hinweis, dass er dem Beweisbeschluss keinen eindeutigen Auftrag entnehmen könne. Hat das Gericht einen Fehler gemacht, so ist es auch Sache des Gerichts, diesen Fehler zu beheben. (Carl R. Wellmann: Der Sachverständige in der Praxis. Düsseldorf 1968, Rn 2.64).
Auf keinen Fall konnte der Gutachter an die Stelle der legislativen erzieherischen Vorgaben des § 1626 II BGB, die in der zugehörigen Gesetzes­begründung präzisiert sind:
Erziehungs-Ziel: Entwicklung des Kindes zur selbst­verantwortlichen Persönlichkeit, Erziehungs-Stil: partner­schaftliche Erziehung, ignorieren und durch willkürliches Ermessen­ersetzen.
Madeia aber hat anstelle der legislativ vorgegebenen Beurteilungs-Kriterien seine rechtsferne Willkürlichkeit gesetzt, um absichtsvoll zu einem im Sinne von § 12 FGG wahrheits­widrigen Ergebnis kommen zu können.
Tatsächlich hat Madeia die hand­greiflich manifesten Borderline-Syndrome, die er selbst in seinem Gutachten aufgelistet hat, absurd zweckgerichtet interpretiert. Die Tatsache, dass Borderline-Persönlichkeiten zwischen ihren Stimmungs­schwankungen "ein relativ normales, unauffälliges Leben" führen (Kreisman Straus, München 1992), bewertet Madeia nicht in Verbindung mit den übrigen Ergebnissen der Exploration als Teil der Borderline-Persönlichkeit, sondern als Merkmale der vorrangigen Erziehungs­eignung.
Die Exploration der Mutter ergab schon eindeutig deren gestörtes Verhältnis zur eigenen Mutter, dem "kreischenden Bündel in der Küche". Als angeblicher - wahrscheinlich selbst ernannter - Fachmann für Familien­therapie wusste oder musste Madeia wissen: "In der Regel führt die projektive Identifikation zu einem Beziehungsfiasko. Sie entspricht einer Wiederholung einer Beziehungs­pathologie zwischen Mutter und Kind: Die Mutter versucht, um sich zu entlasten, ihre Pathologie dem Kind aufzudrängen, verbunden mit der Drohung, dass seine Existenz durch mangelnde Versorgung gefährdet ist, wenn es sich nicht fügt und ihren Anforderungen entspricht" (K.Stauss aaO. s. 81).
Indem Madeia aber diesen Borderline-Syndromen die besondere Erziehungs­eignung erkannte, hat er bewusst diese von allen qualifizierten Autoren - Miller, Sebald/Krauth, Grün und anderen - als katastrophaler Wiederholungszwang (Sebald/Krauth sprechen von Neurose in Serie) beschriebene Perpetuierung pathologischer Erziehungs­praktiken als erzieherisch erworbene und weiter­vermittelte psychische Deformation im Interesse einer apriorischen Begünstigung der Mutter bewusst und in direktem Widerspruch zu den gesetzlichen legislativen erzieherischen Vorgaben favorisiert. Dazu hat Madeia die pathologischen Manifestationen der Borderline-Persönlichkeit absichtsvoll ins Positive gewendet und aus dieser Pervertierung von Kindeswohl sodann eine besondere Erziehungs­eignung konstruiert.
Obwohl rechtliche Schlussfolgerungen aus psychologischen Feststellungen nicht in die Kompetenz des Sachverständigen fallen, hat Madeia ergänzend zu seiner psychologischen gutachtlichen Konstruktion noch dubiose rechtspraktische Schlussfolgerungen konstruiert. Sein rechtspraktischer Vorschlag enthielt die Feststellung, dass die Antragsgegnerin keine Berufstätigkeit plant und insoweit ganztätig für die Versorgung und Erziehung der Kinder zur Verfügung stünde, wogegen der Vater als berufstätiger Arzt nicht "rund um die Uhr" zur Verfügung stehen könne. Hiermit, mit dieser absolut unpsychologi- schen Feststellung, erklärt Madeia die Ausgangsbasis seiner gutachtlichen Interessen­steuerung: "Die Mutter 'plant' keine Berufstätigkeit", sondern wartet auf die ihr sichere Sorgerechts­zuteilung und verfassungs­bedenkliche Alimentierung durch den manipulativ vom Sorgerecht ausgeschlossenen Vater/- Ehemann. Zu diesem apriorischen Grundkonzept passend verfasste Madeia das Gutachten und die rechts­praktische Unterrichtung des Gerichts. Wäre die sorgerechtliche Entscheidung für die Mutter ganz offen gewesen, so hätte sie logischerweise diese Absicht nicht verkünden können. Sie musste also die apriorische Gewissheit gehabt haben, dass die erzieherische Qualifikation gemäss den legislativen Vorgaben bei diesem Gutachter völlig bedeutungslos ist und ab ovo ihr das Alleinsorgerecht in einer Art Mutterwohl anstelle von Kindeswohl zugebilligt werden wird. Dazu wurden von Madeia die erzieherischen Qualitäten auf die blosse zeitliche Beaufsichtigungs­möglichkeit im Zirkelschluss reduziert und dabei stillschweigend vorausgesetzt, dass diese rein zeitliche Möglichkeit allein dadurch entsteht, dass gemäss dem gutachtlichen Sorgerechts­vorschlag der Vater über Unterhalts­zahlung diese rein zeitliche Beaufsichtigungs­möglichkeit finanziert. Eine andere materielle Basis für diese rein zeitliche Beaufsichtigungs­möglichkeit ist dem Gutachten nicht zu entnehmen. Nach der Logik dieses erzieherische Eignungs­verständnis des Sachverständigen Madeia war füglich nicht die bessere erzieherische Eignung im Sinne der erklärten legislativen Vorgaben für die gutachtliche Empfehlung massgebend, sondern die erklärte Absicht der Antragsgegnerin, keine Berufstätigkeit zu "planen". Diese Planungsabsicht der Antragsgegnerin dürfte in Verbindung mit deren Erklärung, sich "beqüm zurücklehnen zu können", mit der Erwartungs­haltung der arischen Teile von sogenannten "Mischehen" bei sorgerechtlichen Entscheidungen der NS-Justiz identisch sein, denn rein rechtlich liegen die Dinge anders: "Nach dem Gesetz hat jeder Elternteil dem Kinde unterhalt zu leisten, mag die Leistung in Geld bestehen oder durch Sorge für das Kind erfüllt werden (§§ 1360 S. 2, 1606 III 2 BGB). Erhält jedoch ein Elternteil für seinen Anteil am unterhalt vom anderen volle Entschädigung, so trägt der andere die Unterhaltlast faktisch allein" (MR Dr. G. Knöpfel: Gerechtigkeit und nachehelicher Unterhalt - eine ungelöste Frage; in:AcP 191.Bd.107,118). "Eine Überbürdung von Leistungen ohne rechtsethisch zureichenden Grund ist ungerecht. Die Regelung ist unvereinbar mit wesentlichen Grundsätzen des richtigen und gerechten Rechts, besonders mit denen der Äquivalenz, der gleichen Teilhabe, des gleichen Vertrauenschutzes, der Verhältnis­mässigkeit, des Schutzes vor Bös­willigkeit und Rück­sichts­losigkeit. Berücksichtigt werden fast ausschliesslich die Interessen eines der Partner. Da Verpflichteter in der Regel der Mann ist, ist die materielle Gleichberechtigung zugunsten einer Vorrang­stellung der Frau aufgegeben… Als durchgehend befolgtes Grundprinzip der Regelung kann die Ausbeutung des wirtschaftlich besser Gestellten ausgemacht werden. Da vielfach die Arbeitskraft eines Teils zugunsten arbeitslosen Einkommens ausgebeutet wird, wird die Regelung nicht einmal sozialistischen Prinzipien gerecht. Das im Grundsatz lebenslängliche Überspannen der Ansprüche trägt fast Merkmale der Leibeigenschaft" (G.Knöpfel aaO. S. 122, 123).
Vom Kindeswohl war bei Madeia verständlicherweise auch gar nicht die Rede, da sein gutachtliches Konzept unter Pervertierung des Kindeswohls allein das Wohl der Mutter verfolgte. Deises Ergebnis der gutachtlichen Praxis von Madeia ergibt sich so wenig aus dem Gesetz wie die zitierte Rechtspraxis der NS-Justiz bei Sorgerechts­entscheidungen gegenüber Juden. Im Gesetz der BRD stehen "Kindeswohl" und die erzieherischen Intentionen des § 1626 II BGB als rechtliche Entscheidungs­kriterien zur Beachtung an. Die Missachtung dieser Vorgaben durch Madeia entspricht offenkundig der zitierten Missachtung der zitierten Missachtung des geltenden Gesetzes durch die NS-Justiz in der zitierten Weise. Logisch widersprüchlich ist das im Zirkelschluss gefundene Präjudiz auch rein tatsächlich. Während ein berufstätiger Vater unter dem hier exemplifizierten Ausschluss objektiver erzieherischer Eignungsmerkmale für eine sorgerechtliche Kompetenz nur in Frage käme, wenn er "rund um die Uhr" für die Kinderaufsicht verfügbar wäre, ist die Mutter a priori von dieser Prämisse befreit, denn nach allgemeiner Lebenserfahrung wird sie nachts schlafen und am Tage können die Kinder nach deren ausdrücklicher Erklärung "machen, was sie wollen", so dass insoweit auch tagsüber die mit arbeitslosem Einkommen (Knöpfel) erlangte Freizeit nicht für die Kinderbetreuung aufgewendet werden muss. Was übrig bleibt, ist die rechts­operative Beschaffung von arbeitslosem Einkommen durch ein diesbezüglich prädisponierendes Gutachten. Sofern es in der BRD eine mir unbekannte ideologische Strategie gegen die Anwendung der Gesetze nach rechts­sstaatlichen Kriterien geben sollte, welche im esprit de corps von der Justiz gegenüber dem Gesetz in Analogie zu der zitierten Praxis der NS-Justiz privilegiert würde, so bliebe auch dann das Kindeswohl pervertiert und selbst die prima vista privilegierten Mütter erlangten dadurch keine bleibende Vorteile, denn die solcherart entrechteten Väter verlieren vorbekannt, zumindest als Produktivkräfte, ihre Erwerbsqüllen in lebensfähigen Systemen und werden zum Sozialfall. In unmittelbarer Folge wird auch die vom Gericht separierte Restfamilie - Mutter und Kind(er) - zum Sozialfall. Die solcherart künstlich erzeugten Soziallasten werden mit über 300 Milliarden Mark jährlich beziffert (ZfJ 6/98, 246 f.).
Auch der bayerische Sozialminister Dr. Gebhard Glück hat schon 1988 darauf hingewiesen, dass in erschreckenden Masse in Scheidungsfolge neben den geschiedenen Frauen auch deren Männer zum Sozialamt kommen. Nach einer Meldung des bayerischen Rundfunks stellen in Gross­städten die allein­erziehenden Frauen 40 Prozent der Sozialhilfe­empfänger (Kommentar der Woche, gesendet am 14.4.1996, 13.07 Uhr Bayern2Radio).
Madeias sadistischer Zynismus
In seinem Gutachten vom 23.7.1992 erklärt Madeia meine "finanziell und psychisch" gegebene Situation und interprätiert diese als "äusserst belastende krisenhafte Situation" und weiter: "Er hat grosse Identitätsverluste als Familienvater erlitten und leidet unter existentiellen Vernichtungs­ängsten, die er durch enorme und verbissene Anstrengungen um das Sorgerecht kompensiert" (aaO. S. 64). Zur Sorgerechts­empfehlung, bei der nach dem Explorations­ergebnis im Verhältnis der Kinder zum Vater dessen Ausschluss vom Sorgerecht nicht konstruierbar war, wurde das Explorations­ergebnis auf andere Weise pervertiert. Um erklärterweise die Kinder den elterlichen Auseinander­setzungen zu entziehen, "sollte der Elternteil das Sorgerecht erhalten, der mit klarerem Verstand erzieherische Problemlagen und Verhaltens­auffäligkeiten erkennt oder vermeidet, sowie den Kindern den anderen Elternteil zu erhalten bereit ist" (aaO. S.66). Als Vision fügt Madeia hinzu: "Eine gerichtliche Empfehlung der gemeinsamen elterlichen Sorge als zukünftige Möglichkeit kann jedoch bei der Verhinderung eines resignierten Rückzugs von Herrn Lalik aus seiner väterlichen Verantwortung hilfreich sein, wenn er sich (gegebenenfalls in einer Beratungsstelle) Hilfe sucht, die erlebte Kränkung und Wut auf Frau Lalik nachhaltig zu verarbeiten und seine finanzielle Situation zu stabilisieren" (aaO. S. 68).
Diese gutachtliche Offenbarungen intendieren sämtlich die Merkmale von Zynismus.
"Da der Zynismus immer vermeintliche und Z.T. (wenigstens intelligenz­mässig) wirkliche Überlegenheit voraussetzt, findet er sich besonders in Älteren gegenüber Jüngeren, Lehrern gegenüber Schülern, Mächtigen gegenüber Machtlosen. Dadurch (sowie wegen seines allgemeinen Wesens) ist der Zynismus besonders ressentiment­fördernd" (Arnold, Eysenck Meilli: Lexikon der Psychologie. Freiburg, Basel, Wien 1980; nachfolgend abgekürzt AEM). Vorliegend war die real gegebene Omnipotenz Madeias als schon gerichtlich wegen fehlender Vorgabe der Anknüpfungs­tatsachen hinsichtlich der legislativen erzieherischen Postulate zu beliebiger und insoweit rein gerichtlich-macht­gestützter Willkür in einer Machtposition gegenüber einem Arzt der neuronalen Wissenschaften, dem gegenüber er seine Pseudo-Überlegenheit durch die gegebene Machtposition demonstrieren, alle wissenschaftlich bestandsfähigen Standards pervertieren und meine Person zudem noch hemmungslos stigmatisieren konnte. „Im Zynismus liegt stets eine Verachtung echter Werte und vor allem anderer Personen. Dabei ist der Zynismus gewöhnlich sehr 'direkt'; ihm fehlt jene 'Doppeltheit' zwischen scheinbaren ernst oder Lob und verborgenen Spott oder Tadel, die der sokratischen, und zwischen scheinbarem Ernst und Zerstörung desselben, die der 'romantischen' Ironie eigen ist. Obwohl der Zynismus gewöhnlich einen Partner sucht, dem gegenüber zynische Bemerkungen gemacht werden, auch wenn sie ihm nicht notwendig gelten, ist der Zynismus doch asozial und dialogfeindlich (im Gegensatz zur Ironie), da sein 'Opfer' mit Verachtung oder beissendem Witz zurückgestossen wird.“ (AEM)"
An diese Stelle des im übertragenen Sinne "Edlen" steht hier die Relation: natur­wissen­schaftlich gebildeter Arzt der neuronalen Wissenschaften vs. Psychologe als Vertreter einer geistes- und sozial­wissen­schaftlichen Reputation in der Darstellung von Vertretern der exakten Wissenschaften durchgehend nicht gut steht. Auf das Ansehen der exakten Wissenschaften rekurrierend sagt beispielsweise der Physiker Professor Dr.-Ing. Karl Steinbuch: „Seitdem aber eine Vielzahl akademischer Gruppen sich in Unkenntnis der informationellen Unzulänglichkeiten des Menschen mit sozialen und politischen Problemen befassen, wurde 'Wissenschaft' vielfach zur propagandistischen Verpackung höchst unglaubwürdiger Meinungen“ (Steinbuch: Masslos informiert. Die Enteignung unseres Denkens. München 1979). Dazu gibt es noch diverse weitere kompetente Stimmen, auf deren Wiedergabe hier verzichtet wird. "Auch geht der Zynismus mit einem gewissen Hochmut und egoistischer Isolierung Hand in Hand. Man erlebt sich erhaben über andere Menschen, Rassen… In süffisanter und zugleich bissiger Manier macht man sich von einem Standort vermeintlicher Eigen­herrlichkeit aus über das lustig, was man weit unter sich wähnt" (was hier gemäss dem Machtgefälle des gerichtlich in der erklärten Weise mit ausdrücklicher Willkür­befugnis ausgestattem Sachverständigen gegenüber dem machtlosen Opfer dieser Willkür­legitimation fraglos evident ist; JL)… "Vom menschlichen, psychologischen und auch sittlichen Standpunkt aus ist der Zynismus etwas Negativ­wertiges, wenn er auch Elemente der Wahrheit und des Geistreichen enthalten mag. Der Grund für diesen Unwert des Zynismus liegt in den Elementen der Unwahrheit, Respektlosigkeit, Schamlosigkeit u.a.
Da der Zynismus nicht nur einer frechen und lieblosen Haltung entspringt, sondern auch sein 'Opfer' oder die in die Einfluss­sphäre des Zynischen geratenen Menschen entweder zu derselben zynischen Haltung oder zum Beleidigtsein, zur Abkapselung, Hass, Ressentiment usw. treibt, muss er als Wurzel häufiger schwerer psychologischer Schäden gesehen werden. Indem durch den Zynismus insbesondere in Kindern die Ehrfurcht vor echten Werten verhindert, das Misstraün aufrichtiger Liebe gegenüber genährt, und positiver 'Idealismus' zerstört wird, und da Zynismus die Gemeinschaft untergräbt, ist er allen Bereichen erzieherischer, gesellschaftlicher und sittlicher Wirklichkeit abträglich. Auch der Mangel an jenem ernsten Engagement, das sogar der Fanatiker dem Zyniker voraus hat, sowie das - trotz mancher Spuren des Ernstes - im Zynismus liegende Sich-gehen-Lassen, haben eine menschlich, sittlich und gesellschaftlich lähmende negative Wirkung" (AEM).
Indem Madeia die erklärten Borderline-Syndrome der Mutter in Pervertierung der legislativ postulier ten erzieherischen Anforderungen als Erziehungseignung apostrophierte und die Wirkungen dieser gutachtlich-willkürlichen Machtdemonstration auf der väterlichen Seite in Form von entsprechenden Reaktionen auf die aus dieser zynischen Strategie des Gutachters Madeia genüsslich als "Identitätsverluste" und "existentielle Vernichtungs­ängste" diagnostizierten Machenschaften ebenso genüsslich der therapeutischen Hilfe durch Konsultationen einer "Beratungsstelle" zum Abbau der "erlebten Kränkung", die ein Produkt von Madeias gutachterlicher Willkür war, zu empfehlen pfelgte, ist der Zynismus, wie ihn die Literatur ausweist, in der Person des Gutachters evident. Da aus den rein erzieherischen und bindungs­spezifischen Gegebenheiten, wie vom Explorationsergebnis ausgewiesen, kein Ausschluss des Vaters vom Sorgerecht ableitbar war, mussten durch die erklärte zynische Privilegierung der Borderline-Syndrome der Mutter Abwehr-Reaktionen beim Vater - wie in der Zynismus­erklärung von AEM als Reaktionsmuster geschildert wurden - erzeugt werden. Diese wurden dann als abnorm deklariert und konnten später gar in medizinisch abstrusen Diagnosen Madeias münden: "paranoide und psycho­pathische Persönlichkeits­züge" (in Selbstauftrag erstelltes briefliches Nachtrags­gutachten Madeias v. 5.12.1994 - 58 F 79/92 AG Bochum).
Die legitimen und aus der Kenntnis der neuronal-psychischen Borderline-Mechanismen resultierenden berechtigten Abwehr­anstrengungen diffamiert Madeia - interessen­korrumpiert in Bezug auf die erklärte konzeptionelle apriorische Ausgangslage seines Gutachtens - mit vorgegebenem Endergebnis als "verbissene Anstrengungen um das Sorgerecht" zur Kompensation seiner "krisenhaften Situation" mit "Identitäts­verlusten" und "existentionellen Vernichtungs­ängsten". Da diese Behauptungen Madeias ausschliesslich Wirkungen seines gutachtlichen Elaborats repräsentieren, ist der inhärente konzeptionelle Zynismus evident. Diesen Zynismus offenbart Madeia nahezu mit jedem Satz in seinem Gutachten. Meine von Madeia verurteilten Anstrengungen zum Verdeutlichen der erzieherischen Divergenzen zwischen "partnerschaftlicher Erziehung" im gesetzlichen Sinne und den erzieherischen Implikationen einer Borderline-Persönlichkeit und die zentrale Bedeutung der Sorgerechts­regelung vor diesem Hintergrund erklärt Madeia zu abnormen Verhaltensweisen, verursacht durch Trennung und finanzielle Turbulenzen" (S. 58). Sein gutachtliches Machtwerk, welches verursachend und auslösend auch für die "finanziellen Turbulenzen" rangiert, rückt Madeia in seinem Konstrukt nicht ins Blickfeld.
Allein die Pervertierung der aus dem Explorations­ergebnis des Gutachtens ableitbare Zynismus raubt jedem logisch denkfähigen Menschen schier den Verstand. Der Borderline-Persönlichkeit der Mutter wird attestiert, sie besitze "klare(n) Verstand, (der) erzieherische Problemlagen und Verhaltens­auf­fälligkeiten erkennt" (aaO. S. 66). Ein Merkmal der Borderline-Persönlichkeit liegt gerade in deren Unfähigkeit zum Problemlösen: "Problemlösendes Denken findet nicht statt … Klinisch manifestiert sich die Spaltung regelmässig als wechselnder Ausdruck von komplementären Seiten eines Konfliktes, kombiniert mit blander Verleugnung und mangelnder Betroffenheit über den Widerspruch in diesem Verhalten und in der inneren Erfahrung des Patienten (Kernberg, 1975, b; zit.n. K. Stauss, aaO. S. 65, 66).
Madeia pervertiert diese aus dem Explorations­ergebnis manifesten Fakten und delegiert die zugehörigen Wahrnehmungs­verzerrungen in die Person des Vaters, dem er expressis verbis "Wahrnehmungs­verzerrungen" attestiert (S.66) "Zum reifen, problemlösenden Denken muss die Fähigkeit zur Realitäts­prüfung entwickelt sein" (Stauss aaO. S.66). Ginge man davon aus, dass diese Feststellung Madeias richtig und wissenschaftlich bestandsfähig wäre, so stünden seine weiteren Darlegungen auch dazu in Widerspruch. Wenn pathologisch manifeste Wahrnehmungs­verzerrungen beim Vater der Kinder vorliegen, dann ist evidenterweise seine Beschäftigung als Neurochirurg ausgeschlossen und mit dem von Madeia der Mutter attestierten "klarerem Verstand … (der) Problemlagen" erkennt, müsste nach diesen medizinischen Befunden Madeias, zu den er als Nicht-Mediziner nicht legitimiert ist, Madeia die Mutter, die sich durch "psychisch stabilere Verfassung und distanziertere Sicht" auszeichnet, die materielle Versorgung der Familie in Anbetracht des wegen Wahrnehmungs­verzerrungen berufsunfähigen Vaters übernehmen, so dass sich die Sorgerechts­regelungs­frage gerade anders stellen wurde als von der Mutter erklärterweise "geplant" - deren Planung von Nicht-Berufstätigkeit umgekehrt für Madeia ein erklärtes Kriterium für seinen Vorschlag war, der Mutter das Sorgerecht zu erteilen.
In Madeias Schlussfolgerungen aus dem Explorations­ergebnis taucht unvermittelt ein weiterer In-sich-Widerspruch auf: Die Mutter wird in den Begründungen zur sorgerechtlichen Empfehlung Madeias als diejenige ausgewiesen, die "den Kindern den anderen Elternteil zu erhalten bereit ist" (S. 66). Das Ergebnis der Exploration steht zu dieser Feststellung in Widerspruch. Die Mutter erklärt selbst, dass sie mit den Kindern einfach und sträflicher Weise ausgezogen ist (S.23). Auf S. 25 unterstellt diese Mutter dem Vater nicht, "dass er die Kinder nicht lieb habe", unterstellt aber, "sie seien (für den Vater) vor allen Dingen Mittel zum Zweck, um sie zu treffen". In typischer Borderline-Manier wird alles, was nicht in das Wunschbild solcher Persönlichkeiten passt, in ein Feinbild projiziert. Entsprechend erklärte sie "dass sie grundsätzlich nicht mehr mit dem Vater spreche" (S. 28). "Dominik litte auch unter der Situation, da er natürlich auch ihre negative Einstellung zum Vater fühle" (S. 29). Diese Art von Madeia favorisieren erzieherischen "Eignung" der Mutter ist so intensiv, dass die Mutter dies sogar selbst bewusst erfasste: "… gefühlsmässig merkten die Kinder genau, dass sie vom Vater nicht mehr allzuviel halte" (S. 29, 30). Folgerichtig im Geiste der Borderline-Persönlichkeit schloss die Mutter "auch ein gemeinsames Sorgerecht aus…, da ihr Mann 'hu' sage, wenn sie 'hott' sage (S. 34).
Folglich wäre ein gemeinsames Sorgerecht nach der Perzeption der Mutter nur denkbar, wenn der Vater völlig identisch adaptiert ihre ausgesprochenen oder unausgesprochenen Vorstellungen willenlos umsetzte, so dass - mit ihren Worten - ein jeweils gemeinsames 'hu oder 'hott' erzieherisch realisiert werden könnte. Dies geht auch aus weiteren Offenbarungen der Mutter hervor: "Auch müsse er (der Vater) die Kinder an ihre Pflichten bei ihrer Mutter erinnern" (S. 34) "Sie äusserte sich auch sehr skeptisch darüber, ob ihr Mann seine Haltung ihr gegenüber verändern könne, obwohl sie es sich eigentlich wünschte" (S. 35) Auch hier erscheint ein typisches Merkaml des Borderline Patienten: "Er kann also nicht mit seinem Partner, aber auch nicht ohne seinem Partner leben" (Stauss aaO. S 88). Entsprechend dieser pathologischen Spaltung konnte sie sich ein "gemeinsames Gespräch mit ihrem Mann … schlecht vorstellen". (S. 36).
Da sich aus diesen Ergebnissen der Exploration die unerwartete Schlussfolgerung Madeias evidenterweise nicht ableiten lässt, zeigt sich hier, dass es sich um ein konzeptionelles Konstrukt handelt.
Madeias gutachtliche Eigenregie
Ohne meinen Antrag auf Ablehnung des Sachverständigen Madeia wegen Befangenheit richterlich mit einem Bescheid zu würdigen, wurde Madeia erneut mit einer Gutachtenerstellung anlässlich der Ehescheidung beauftragt. In eigenwilliger und rechtswidriger Weise hat Madeia das ergenis seines Elaborates mir vorab telefonisch mitgeteilt. Zweck dieses eigenwilligen Aktes war die Scheinbegründung zur Selbstbeauftragung zu einem Nachtrag zum Gutachten vom 21.11.1994 - 58 F 79/92 -, wie sich aus dem Schreiben Madeias an RiAG Feldmann vom 5.12.1994 ergibt. Noch bevor sein Gutachten bei Gericht vorliegt und noch bevor über dessen Verwendbarkeit prozessual enschieden ist, kontaktiert Madeia die davon Betroffenen und benutzt diese Art von unzulässigem Kontaktieren zu Veranlassungen in gerichts­unabhängiger Eigenregie, wie ebenfalls aus seinem Elaborat vom 5.1.1994 ersichtlich ist. In diesem als "Nachtrag" deklarierten Schreiben nimmt Madeia selbst behauptete, durch nichts bewiesene Angaben zum Anlass, im Selbstauftrag aufgrund behaupteter Differenzen bei seiner telefonischen gutachtlichen Vorab­unter­richtung ein Nachtrags­gutachten erstellen zu müssen, mit dem er quasi Selbstjustiz anlässlich von angeblich erfahrenen Angriffen übte und zugleich dem Richter konkrete Verfahrens­schritte suggestiv und rechtsfern okrojierte. In seiner Regie kommt der Mutter der Kinder eine "unerlässliche Mitarbeit" bei dem von Madeia konzipierten Coup zu. Dazu avisierte Madeia ein instruktives Gespräch mit der Mutter und Verfahrens­gegnerin.
Ohne jede berufliche Legitimation zum erstellen von medizinischen Diagnosen und auch ohne gerichtlichen Auftrag dazu, den er aus eben diesen Grunde auch nicht hätte annehmen dürfen, hat Madeia anmassend "paranoide und psychopathische Persönlichkeitszüge" bei mir diagnostiziert.
Für diese panikartige Verhaltensmuster Madeias gibt es naheliegende Gründe. Da sein zufällig an einen Fachmann der neuronalen Wissenschaften geratenes gutachtliches Elaborat in Gefahr stand, hinsicht der Bestandsfähigkeit und des pseudo­wissen­schaftlichen Aufputzes sachkundig entarnt zu werden, mussten vorsorglich alle Hebel in Bewegung gesetzt werden, um den potentiellen und fach­kompetenten Kritiker mit schwerem Kaliber ausser­fachlicher Natur ausser Gefecht zu setzen und um der Mutter in der apriorisch konzipierten Weise zu arbeitslosen Einkommen zu verhelfen.
Die Eignung Madeias im Sinne von Art. 33 II GG
Madeia ist im Staatsdienst gemäss den Eignungskriterien des Art. 33 GG tätig. Soweit der für die Eignung der öffentlich Bediensteten verantwortliche Dienstherr in den hier aufgezeigten Verhaltensmustern de Mitarbeiters an der "Arbeitsstelle für Forensische Psychologie" im Fachbereich 14 der Universität Dortmund die notwendige Eignung erkennt und mit dessen Beschäftigung attestiert, stellen sich notwendig Fragen nach den Inhalten der administrativ so verstandenen Eignung. Wenn Professor Hurrelmann beklagt, dass heute über einen Million Kinder in Deutschland von Sozialhilfe leben, dann sind dies (fast) ausnahmslos Produkte der hier aufgezeigten gerichtlichen Sorgerechtspraxis wider die genannten gesetzlichen Vorgaben und die Akteure dieser künstlichen Erzeugung von Elend sind wiederum die Vertreter der Organisationsform Bürokratie. "Die meisten wegen Nazi-Verbrechen Verurteilten waren, zumindest in der Zeit des Dritten Reiches, Beamte gewesen…" (Ingo Müller: Furchtbare Juristen. München 1987, 262).
Das allerschlimmste an dieser destruktiven gutachtlichen Praxis ist die künstliche Erzeugung eines psychisch denaturierten Nachwuchses, wie ihn insbesondere die Autoren Sebald/Krauth schildern (in: "Ich will ja nur Dein Bestes!" - Fehlentwicklung durch Mutteregoismus, Munchen 1984), oder Alice Miller (in: Am Anfang war Erziehung. Frankfurt/Main 1983). Arno Grün (Der Wahnsinn der Normalität; München 1989) verwies auf die Tatsache, dass Hitler und seine Ideologie die aussen­gelenkten Mitläufer und Mittäter als erzieherische Produkte bereits vorgefunden hat.
Arno Grün sagt zu den erzieherisch autoritär Denaturierten - hier sei an das langjährige Plädoyer von Uwe Diederichsen für die autoritäre Erziehung und seine Opposition gegen die "partnerschaftliche Erziehung" im Geiste des § 1626 II BGB im Palandt bis 1990 erinnert-: "Sie finden oft ihren Ort in der Bürokratie, wo sie im Namen von Gesetz und Ordnung Gefühle niederwalzen und sich selbst dabei völlig im Recht fühlen können. Diese Konformisten sind die Fusssoldaten der psychopathischen Führernaturen…" Diese Konformisten, diese Außengelenkten, erzeugt die sorgerechtliche Gerichtspraxis in der BRD mit Gutachten vom Schlage Madeias en masse und damit zugleich Gefahren auch in internationaler Dimension. Grün spricht von der "Leugnung des Menschlichen unter dem Deckmantel der Sorge für den Menschen. Sie verstehen, sich ein menschliches Antlitz au geben, haben aber keinerlei entsprechende Gefühle. Ihr Innerstes ist ein Hexenkessel von Rache und Mordlust; anstelle eines lebendigen Selbst fühlen sie nur Leere. Um dieser Leere und dem inneren Chaos zu entkommen, müssen sie Leben um sich her zerstören, nur dadurch fühlen sie sich lebendig". (aaO. 184). Diese Zerstörungslust unter Beklagen, die Ehe sei von Anfang an nicht "lebendig" gewesen, so die Antragsgegnerin, zeigt sogar in wörtlicher Übereinstimmung die Folgen aus den erzieherisch vermittelten Schäden, wie sie die Antragsgegnerin von ihrer geschiednen Mutter, dem "kreischenden Bündel in der Küche", erfahren hat. Das destruktive Handeln "unter dem Deckmantel der Sorge für den Menschen" kennzeichnet die deutsche gerichtliche Sorgerechtspraxis mit der Worthülse "Kindeswohl". Dazu wurden oben schon die Stimmen kompetenter Autoren wiedergegeben, Matussek ergänzt noch: Augerüstet mit diesem Schreckenswort bereiten die Jugendamtsmitglieder die 'Opfer' - Mutter auf den nächsten Schritt vor: die Offensive. Phase drei besteht im erfolgreichen Abschluss des Sorgerechts­prozesses und der nun folgenden Unterhaltsklage, für die das Jugendamt selbst­verständlich bewährte Anwaltsadressen zur Verfügung hat" (aaO.S. 152). Auf ähnliche Weise mag im NS-Staat das Klima zur rassistisch strukturierten Rechtlosstellung von Bevölkerungs­teilen entstanden sein.
"Sehen Sie zu, dass Sie die Kinder besitzen, dann muss Ihr Mann für alles bezahlen". Diesen Rat geben nach Professor Joachim Wiesner "Tausende von Rechtsanwälten und Rechtsanwältinnen jährlich Zehntausenden von Ehefraün, die - aus was für Gründen auch immer - gewillt sind, ihre Ehe zu beenden… Zehntausende von Frauen organisieren daraufhin den Anfang vom Ende ihrer Familie: Ziel aller ihrer Aktivitäten ist es von nun an, gerade jene Tatbestände erst herzustellen, von denen die einschlägigen Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches stillschweigend unterstellen, dass sie eigentlich den irreparablen Endzustand von bereits unheilbar erkrankten Ehen darstellen, gewissermaßen den nicht mehr zu heilenden Sonderfall bedeuten" (Wiesner aaO. S. 1, 2).
Die im Internet abrufbare Schrift von Professor Joachim Wiesner erklärt trefflich die deutsche Sorgerechtspraxis, für die Madeia nur ein exponiertes Beispiel liefert: "Der westdeutsche Rechtsstaat ist nicht nur zum Faustrechts-Staat geworden, sondern die Vielzahl seiner Rechtsbrüche, die die Gerichte kennen, aber in den Ehescheidungs­verfahren nicht berücksichtigen, hat im Verborgenen dieses Land zu einer Ganoven-Republik werden lassen. Die Justiz wirkt kräftig daran mit" (Wiesner: Vom Rechtsstaat zum Faustrechts-Staat: Eine empirische Studie zur sozial­ethischen und ordnungs­politischen Bedeutung des Scheidungs-, Scheidungsfolgen- und Sorgerechts. Oder: Über die staatlich verursachte Paralyse von Rechtshandeln und Rechtsbewusstsein in der Bundesrepublik Deutschland. Münster 1985, 21).
Offenkundig passen die aufgezeigten Verhaltensmuster Madeias in dieses Konzept der rechtsprechung der BRD, zu der möglicherweise passend die Institution der "Forensische Psychologie" mit der Intention universitär eingerichtet wurde, den erwartungsgemässen Inhalten der dort zu erstellenden Elaborate den Nimbus von Wissen­schaftlich­keit unter Instrumentalisierung des Ansehens der Wissenschaft, das sich aus den exakten Wissenschaften ableitet, zu verleihen. Die Konsequenzen dieser Rechtspraxis - Kinder zur Mami, Papi bezahlt! - sind allgemein bekannt:
o psychisch denaturierte Kinder (als geeigneter au­en­gesteuerter Nachwuchs für die Bürokratie
o über 300 Milliarden Mark künstlich erzeugter Soziallasten jährlich
o künstlich erzeugtes grösstes Kontingent an Dauer­arbeits­losen (niemand stellt einen in Staatsregie bis zum Sozialhilfesatz abgewrackten und demotivierten Mitarbeiter ein)
o mehr Scheidungstote als Verkehrstote!
o das grösste Kontingent unter den Obdachlosen
o das grösste Kontingent der Sozialhilfe­empfänger-innen in Grossstädten: alleinerziehende Frauen
(die von dem in Staatsregie zum Sozialfall demontierten Ex-Ehemann nichts mehr zu erwarten haben).
Wenn Harald Schütz unter Berufung auf das BVerfG darauf verweist, dass der Familienrichter "auch in Wahrnehmung seiner gesellschafts­politischen Verantwortung" entscheidet (FamRZ 1986, 9047f.), dann stellt das aufgezeigte Verhalten Madeias im Verständnis seines Dienstherrn in logischer Evidenz die oben genannten volkswirtschaftlich und gesellschaftlich destruktiven Konsequenzen eines solchen dienstrechtlichen Eignungsverständnisses dar. In der letztendlichen Konsequenz richtet sich ein solches Eignungsverständnis des Dienstherrn auf die Installation einer anderen Republik, und zwar über die systematische Auszehrung der lebensfähigen Sub-Systeme (unsubventionierte Wirtschafts­unternehmen), denen über die hier erklärte rechtsförmig organisierte massenhafte Umwandlung von Produktivkräften in Demotivierte und in Sozialfälle das heute einzig relevante Existenzkapital entzogen wird: das leistungsfähige und leistungswillige Humankapital.
Da es zur marktförmigen Organisation als Alternative nur die Organisationsform Bürokratie (Wolfram Engels), gibt, könnte es sein, dass die sozialistische Administration in Nordrhein-Westfallen ein darauf hinzielendes Eignungs­verständnis bei Tätigkeiten in den dort eingerichteten Institutionen einer sogenannten "Forensischen Psychologie" in Dienst­herren­funktion praktiziert.
Liste weiterer Beiträge Dr. Jan Lalik
Autor: Dr. med Jan Lalik Datum 00.10.1998 Mail:
© G*A*B; Überarbeitet am: ; Adresse der Webseite: http://www.gabnet.com/mw/exil/lalik6.htm

References: Art. 33
 § 1626
 § 1626
 § 1626
 § 1626
 § 12
 § 1626
 Art. 33
 Art. 33
 § 1626