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Timestamp: 2019-07-19 23:12:08+00:00

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Deining, Oberbuchfelder Weg BA 09 - Gemeinde Deining - PDF Free Download
GEMEINDE DEINING ALLGEMEINES WOHNGEBIET OBERBUCHFELDER WEG BA 09 BEBAUUNGSPLAN GRÜNORDNUNGSPLAN PLANUNG: DIPL.ING. FH BERNHARD BARTSCH STADTPLANER ...
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OBERBUCHFELDER WEG BA 09
BEBAUUNGSPLAN GRÜNORDNUNGSPLAN PLANUNG:
DIPL.ING. FH BERNHARD BARTSCH STADTPLANER UND LANDSCHAFTSARCHITEKT POMMERNSTRASSE 20 93073 NEUTRAUBLING
GEMEINDE DEINING TECHNISCHES BAUAMT SCHLOSSSTRASSE 6 92364 DEINING DEINING, DEN 24.01.2012
BEBAUUNGSPLAN OBERBUCHFELDER WEG, BA 09, GEMEINDE DEINING
I. TEXTLICHE FESTSETZUNGEN ................................................................................................... 3 1. BAULICHE FESTSETZUNGEN ...................................................................................................3 1.1 1.2 1.3 1.4 1.5 1.6 1.7 1.8 1.9
ART DER BAULICHEN NUTZUNG (§ 9 (1) Ziff. 1 BauGB und §§ 1 - 15 BauNVO) ...................................3 MASS DER BAULICHEN NUTZUNG (§ 9 (1) Ziff. 1. BauGB und §§ 16 - 21a BauNVO)............................3 BAUWEISE (§ 9 (1) Ziff. 2 BauGB und § 22 und 23 BauNVO) .....................................................................3 ÄUSSERE GESTALTUNG DER BAULICHEN ANLAGEN (Art. 91 (1) Ziff. 1 BayBO).................................4 FASSADEN (Art 91 (1) Ziff. 1 BayBO) ...........................................................................................................4 GARAGEN UND NEBENGEBÄUDE (Art. 91 (1) Ziff. 1 u. 3 BayBO + Art. 7 (5) BayBO)...........................5 HÖHENLAGE (Art 10 BayBO).......................................................................................................................5 EINFRIEDUNG (Art 9 BayBO) ......................................................................................................................5 VERKEHRS - UND VERSORGUNGSEINRICHTUNGEN.............................................................................5
2. GRÜNORDNUNG ........................................................................................................................6 2.1 VERRINGERUNG DER FLÄCHENVERSIEGELUNG ..................................................................................6 2.2 GRÜNFLÄCHENANTEIL...............................................................................................................................6 2.3 PFLANZGEBOTSLISTEN DER ZULÄSSIGEN ARTEN FÜR DIE FESTGESETZTEN PFLANZMAßNAHMEN ..............................................................................................................................................6 2.4 AUSGLEICHSFLÄCHEN-ZUORDNUNGSFESTSETZUNG GEM. § 9 ABS.1A SATZ 2 BAUGB ................6
3. SONSTIGE HINWEISE ................................................................................................................7 II. BEGRÜNDUNG / ERLÄUTERUNG .............................................................................................. 9 1. ERFORDERLICHKEIT DER PLANUNG ......................................................................................9 2. LAGE, GRÖSSE UND BESCHAFFENHEIT DES BAUGEBIETES NATÜRLICHE GRUNDLAGEN / LANDSCHAFTSBILD .............................................................................................9 2.1
ZIEL UND ZWECK.......................................................................................................................................10
3. GEPLANTE BAULICHE NUTZUNG ...........................................................................................10 4. ERSCHLIESSUNG.....................................................................................................................10 4.1 4.2
Verkehrsanlagen. ..........................................................................................................................................10 Ver- und Entsorgung.....................................................................................................................................10
GRUND- UND OBERFLÄCHENWASSER .................................................................................10 LANDSCHAFTLICHE EINBINDUNG UND BEGRÜNUNG ........................................................11 AUSWIRKUNGEN AUF NATUR- UND LANDSCHAFTSBILD ...................................................11 BIOTOPKARTIERUNG ..............................................................................................................11 FLÄCHENBILANZ ......................................................................................................................11
III. PLANVERZEICHNIS.................................................................................................................. 12 IV. ANHANG.................................................................................................................................... 12
BEBAUUNGSPLAN OBERBUCHFELDER WEG, BA 09 GEMEINDE DEINING
(BauGB) i. d. F. vom23.09.2004 (BauNVO) i. d. F. vom23.01.1990 (PlanzVO 90) vom 18.12.1990 (BayBO) i. d. F vom 04.08.1997
RÄUMLICHER GELTUNGSBEREICH Der Bebauungsplan setzt die Grenzen des räumlichen Geltungsbereiches fest (§ 9 Abs. 7 BauGB): Fl.Nr. 702, 701 Teilfläche Gemarkung Unterbuchfeld, Gemeinde Deining
Die Bauweise ergibt sich aus den Eintragungen im Lageplan. Festsetzung gem. § 22 (2) BauNVO als offene Bauweise. Es sind Einzelhäuser nach § 22 (2) BauNVO als Ein - und Zweifamilienhäuser zulässig. Die überbaubaren Grundstücksflächen sind im Lageplan durch Baulinien und Baugrenzen (§ 23 (1) u. (2) BauNVO) festgesetzt. Auf den Parzellen 6 und 12 ist eine Doppelhausbebauung mit jeweils 2 Wohneinheiten (insgesamt damit 4 Wohneinheiten) zulässig. Alternativ ist auf diesen beiden Grundstücken eine Einzelhausbebauung mit max. 2 Wohneinheiten zulässig. Auf die planlichen Festsetzungen wird verwiesen. 3
Garagen sind mit max. 6 x 6 m zulässig. Zusätzlich ist hinter der Garage ist eine Erweiterung (Holzlege, Geräteraum, usw.) von 2 m möglich. Satteldach, Pultdach und Flachdach (Carport) sind zulässig.
HÖHENLAGE (Art 10 BayBO) Die baulichen Anlagen sind höhenmäßig an die Erschließungsanlagen anzupassen und die OKF des Erdgeschosses max. 50 cm über dem natürlichem Gelände anzulegen. Die OKF Erdgeschoss soll „gemittelt“ in das natürliche Gelände eingefügt werden. Die Anpassung des Geländes an die so festgelegte Höhenlage ist erforderlich. Aufschüttungen und Abgrabungen mit Stützmauern sind bis zu 0,50 m Höhe zulässig. Geländeangleichungen insbesondere an Grundstücksgrenzen sind mit Böschungen im natürlichen Gefälle vorzunehmen. Weitergehende Veränderungen des natürlichen Geländes oder Stützmauern, die eine Terrassierung des Geländes zum Ziel haben, sind unzulässig.
EINFRIEDUNG (Art 9 BayBO) Die Errichtung von Einfriedungen wird nicht zwingend vorgeschrieben. Bei Errichtung von Einfriedungen gelten folgende Richtlinien: Bereiche vor Garagen und Stellplätzen zur Straßenseite hin dürfen nicht eingezäunt werden. Als Einfriedungen an der Straßenseite sind senkrecht gelattete Zäune oder MetallStabgitterzäune bis zu einer Höhe von 1,20 m (Sockel max. 10 cm). zulässig. Einfriedungen der seitlichen und rückwärtigen Grundstücksgrenzen sind auch als grüner Maschendrahtzaun mit Hinterpflanzung und Holzzäune zugelassen. Zaunhöhe auch hier max. 1,20 m. Eine Hinterpflanzung aller Einfriedungen ist erwünscht. Müllbehälter, Container und Briefkästen sind unaufdringlich im Bereich von Gebäuden oder Einfriedungen zu integrieren.
VERKEHRS - UND VERSORGUNGSEINRICHTUNGEN VERKEHRSFLÄCHEN Alle im Lageplan ausgewiesenen Verkehrsflächen sind öffentliche Verkehrsflächen. Die Gestaltung ist gem. Regelquerschnitt auszuführen.
GARAGEN und STELLFLÄCHEN Die nach Art. 52 (2) BayBO nachzuweisenden Stellplätze sind in ausreichender Zahl herzustellen. Je Wohneinheit sind mindestens 2 Garagen oder 2 Stellplätze bzw. eine Kombination derselben auf dem Baugrundstück zu erstellen (Art. 52 (6) BayBO). 5
AUSGLEICHSFLÄCHEN-ZUORDNUNGSFESTSETZUNG GEM. § 9 ABS.1A SATZ 2 BAUGB An anderer Stelle als am Ort des Eingriffes in Natur und Landschaft wird gem. § 9 Abs.1a (3) BauGB eine Teilfläche von 1.893 m² aus Flur Nr. 126 und 126/2, Gemarkung Waltersberg aus dem Ökokonto der Gemeinde Deining und eine Teilfläche aus Flur Nr. 172 Gem. Unterbuchfeld (Guthaben aus dem Bebauungsplan Erweiterung GE Tauernfeld im Umfang von 2.069 m²) verbindlich zugeordnet. Diese naturschutzrechtlichen Ausgleichsflächen werden allen Grundstücksflächen des Baugebietes gem. § 9 Abs.1a Satz 2 BauGB zugeordnet. Die festgesetzte Ausgleichsfläche und die Ausgleichsmaßnahmen dienen dem Ausgleich von Eingriffen in die Natur und Landschaft durch die Bebauung und Erschließung.
Die von der E.ON für eine Trafostation benötigte Fläche wird in Absprache mit dem Versorger außerhalb des Baugebiets zur Verfügung gestellt. Den Standort werden Gemeinde und Versorger gemeinsam festlegen.
Der geplante befestigte Seitenstreifen kann als Versorgungsstreifen (z.B. Telekom, Erdkabel) mitbenutzt werden. In den Randzonen des Planungsbereichs befinden sich Telekommunikationsanlagen. Vor Tiefbauarbeiten über oder in unmittelbarer Nähe der Anlagen ist eine Einweisung in die genaue Lage dieser Anlagen notwendig. Die Stromversorgung erfolgt über Erdkabel. Bei Baumpflanzungen im Bereich von Erdkabeln ist beiderseits eine Abstandszone von 2,50 m einzuhalten. Ist dies nicht möglich, sind im Einvernehmen mit dem Träger geeignete Schutzmaßnahmen durchzuführen.
3.7.1. Die Verwendung von Rauchmeldern in Wohngebäuden wird dringend empfohlen. Auskünfte und Informationen zur Verwendung erteilt die Feuerwehr und das Landratsamt. 3.7.2. Bei der Errichtung von Photovoltaikanlagen ist eine einfach zugängliche Freischaltung der Anlage für Löscharbeiten zu berücksichtigen. Unter Spannung befindliche Teile sind zu Kennzeichnen. 3.7.3. Der Feuerschutz (Art. 1 BayFWG) wird durch den geplanten Ausbau des Hydrantennetzes und den Anschluss an das öffentliche Wasserleitungsnetz sichergestellt. Die öffentlichen Verkehrsflächen werden so gestaltet, dass sie mit Fahrzeugen der Feuerwehr befahren werden können. (DIN 14 090 – Flächen für die Feuerwehr auf Grundstücken). 3.8
Solarenergie wird empfohlen, jedoch nicht vorgeschrieben. Auf die gesetzliche Regelung hinsichtlich eines Anteils an erneuerbaren Energien wird hingewiesen. Der Bebauungsplan räumt die Möglichkeit ein, zur optimalen Nutzung von Solarenergie die Dachflächen in Richtung Süden auszurichten.
Bodendenkmäler, die bei der Verwirklichung des Vorhabens zutage kommen, unterliegen der Meldepflicht nach Art. 8 DSchG und sind der Denkmalschutzbehörde.
Der überplante Bereich wird von einer inzwischen erloschenen Verleihung auf Eisenerz überdeckt. Es kann deshalb das Vorhandensein von Grubenbau nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Es ist deshalb beim Baugrubenaushub auf Anzeichen alten Bergbau zu achten, um dies bei der Bauausführung berücksichtigen zu können. Werden Hinweise auf alten Bergbau angetroffen, ist das Bergamt zu informieren.
Die Errichtung des Kellers in wasserdichter Bauweise ist vorgeschrieben. Der Anschluss von Drainagen an die Kanalisation ist nicht zulässig. Durch die Hanglage ist bei Regenereignissen und Schneeschmelze mit Oberflächenwasserabfluss zu rechnen. 7
Bei privaten Garagenzufahrten und Stellplätzen ist die Versiegelung durch Asphalt oder Beton sowie Pflasterverlegung auf Beton nicht zulässig.
Mit der Ausweisung der Baulandflächen beabsichtigt die Gemeinde den derzeitigen Bedarf an Wohnbauland abzudecken, weiten Kreisen der Bevölkerung durch kostengünstiges Bauland die Eigentumsbildung zu ermöglichen und einer stabilen Entwicklung der Einwohnerzahlen in Deining den Weg zu bereiten. Das Baugebiet erweitert die bestehenden Flächen in nordwestlicher Richtung und ist in den Anbindungspunkten der Erschließung bereits berücksichtigt. Die Fläche ist im gültigen FNP vom 10.03.1993 als Fläche der Landwirtschaft ausgewiesen. Die zugehörige Änderung erfolgt gem. § 8 Abs. 3 BauGB parallel im Zuge des Verfahrens. Die Gemeinde Deining ist in der Regionalplanung als Kleinzentrum eingestuft. Kleinzentren haben die Aufgabe, in Ergänzung der höherrangigen zentralen Orte die Deckung des Grundbedarfs in den Bereichen Versorgung, Arbeit und Dienstleistungen sowie Einzelhandel flächendeckend zu gewährleisten. Um eine Bündelungswirkung bei der sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Versorgung auch im Hinblick auf eine nachhaltige raumstrukturelle Entwicklung zu erreichen, ist es erforderlich, dass die Aufgaben des Kleinzentrums von einem Siedlungs- und Versorgungskern wahrgenommen werden und an jeweils einem Ort konzentriert zur Verfügung stehen (Begründung A III zu 1.1.1 Regionalplan Region Regensburg). Siedlungs- und Versorgungskern der Gemeinde Deining ist der Kernort Deining. Der Bedarf an Bauland orientiert sich fraglos in diesem Bereich und nicht in den 29 Ortsteilen, die sich bereits von der Einwohnerzahl her deutlich vom Kernort (max. 314 EW im größten Ortsteil zu 1.570 EW im Kernort) unterscheiden. Die Aufgaben des Kleinzentrums werden ausschließlich vom Kernort als zentralen Siedlungs- und Versorgungskern wahrgenommen. Die Nachfrage nach Bauland orientiert sich aufgrund dieser Gegebenheiten fast ausschließlich am Kernort, während sich das Baulandangebot in den Ortsteilen an der immer geringer werdenden Nachfrage durch die nachwachsende örtliche Jugend orientiert. Im Rahmen einer Untersuchung zum Kommunalen Flächenmanagement und zur Innenentwicklung hat das Büro Schober Architekten, Architektur + Stadtplanung, München eine Studie erstellt, in der die Baulücken im Kernort untersucht wurden. Im Baugebietskomplex Oberbuchfelder Weg sind sämtliche Grundstücke an private Bauwerber veräußert und größtenteils bereits bebaut. Die noch unbebauten Grundstücke werden von den privaten Bauwerbern in den nächsten Jahren bebaut. Eine Rückgabebereitschaft ist nur in einzelnen Ausnahmefällen gegeben, wenn unvorhergesehene Ereignisse, wie zum Beispiel Finanzierungsschwierigkeiten, auftreten. Der Bedarf an Bauland in Deining ist damit nicht zu decken. Außerhalb des Baugebietskomplexes Oberbuchfelder Weg sind im Kernort 18 Baugrundstücke vorhanden. Hiervon befinden sich 12 Parzellen im Mischgebietsbereich, ganz überwiegend an der Bundesstraße 8 oder der Staatsstraße 2220, und sind daher nur bedingt für eine reine Wohnbebauung geeignet. Die restlichen 6 Bauparzellen befinden sich im Baugebiet Waldstraße in privater Hand. Aufgrund langjähriger Erfahrung hat sich verfestigt, dass weder die Grundstücke im Mischgebiet noch die Grundstücke in der Waldstraße zur Deckung des aktuellen Baulandbedarfs verfügbar gemacht werden können, da keinerlei Abgabebereitschaft der Eigentümer gegeben ist Dem Angebot steht ein Bedarf von aktuell (24.01.2012) 29 Interessenten gegenüber. Nach der bisherigen Entwicklung werden jedes Jahr durchschnittlich acht bis zehn Bauplätze veräußert.
Das Baugebiet umfasst ca. 1 ha. Baufläche im westlichen Bereich des Krähberges. Den Anschlussbereich im Süden bildet das bestehende Baugebiet im Oberbuchfelder Weg. Die naturräumlichen Gegebenheiten befinden sich im Südteil der westlichen Flächenalp auf den Hochflächen in einer Höhe von ca. 530 – 535 mNN Die Fläche wird derzeit landwirtschaftlich als Ackerfläche genutzt. Im Osten schließt der öffentliche 9
Kinderspielplatz an, der bereits eine intensive Randeingrünung und Grüngestaltung besitzt. Auffallende Landschaftsbildprägende Elemente sind nicht vorhanden.
Siehe hierzu Punkt 1. Erforderlichkeit der Planung. Die Parzellengrößen im Bereich von ca. 600 bis ca. 720 m² sind auf die derzeitige Nachfrage abgestimmt.
Zur Sicherung der Bauflächen für den Wohnbedarf wird das Baugebiet als allg. Wohngebiet (WA) ausgewiesen. Es befinden sich keine Beeinträchtigung im Sinne einer Emission, in näherer Umgebung. Die Bebauung ist als E+D Bebauung (Dachgeschoss ist als Vollgeschoss vorgesehen). Es wurde besonders Wert auf folgende Planungspunkte gelegt: 1. Anschluss der Bebauung an der bestehenden Eingrünung am Spielplatz. 2. Anbindung der Erschließung an die derzeitigen Verkehrsverbindungen, einschl. Erweiterungsmöglichkeit der Flächen in Richtung Norden und Westen. 3. Ausrichtung der Dachflächen nach Süden, zur optimalen Sonnenenergienutzung.
Die Erschließung erfolgt über die vierte Erschließung von Norden her und Magister-Dorn-Straße Richtung Baugebiet. Für die Verkehrsanlagen in west-östlicher Richtung wird eine Ausbaubreite von 5,12 m in der Aufteilung gemäß Regelquerschnitt vorgesehen. Hinzu kommt ein Seitenstreifen mit einer Breite von 1,43 m sowie ein Parkplatzstreifen von 1,95 m. Nach Süden erfolgt die Anbindung an den Stich zur Magister-Dorn-Strasse mit einer Breite von 5,12 m Strasse und 1,43 m Seitenstreifen. Sämtliche öffentliche Verkehrsflächen werden als freinutzbare Flächen vorgesehen. 4.2
Die Wasserversorgung erfolgt im Anschluss an das bestehende System der vorhandenen Baugebiete. Zuständig hierfür ist die Wasserversorgung Deining. Die Stromversorgung wird über das örtliche Netz erfolgen. Für Einrichtung und Ausbau ist der örtliche Stromversorger E-ON, Kundencenter Parsberg zuständig. Die Abwasserentsorgung erfolgt wie bereits im Bestand im Trennsystem. Die Anbindung von Regen- und Schmutzwasserkanal erfolgt an die bestehende Leitungen. Das Schmutzwasser wird der zentralen Kläranlage der Gemeinde Deining zugeführt. Die Erschließung mit Telekommunikationsanlagen erfolgt seitens Telekom, Baubereich Direktion Neumarkt.
Die Grundwasserverhältnisse im Bereich des Baugebietes sind nicht bekannt. Im Baugrund ist mit anstehenden felsigen Bereichen zu rechnen. Eine Versickerung von Oberflächenwasser ist punktuell zu überprüfen. Der Anschluss von Drainagen an das öffentliche System ist nicht 10
zulässig. Die Versiegelung von Stellplätzen und Garagenzufahrten ist nicht gestattet. Die Rückhaltung bzw. Versickerung von Regenwasser in der Form von Oberflächenwasser wird empfohlen. (Empfehlungen Wasserwirtschaftsamt)
Eine Eingrünung auf öffentlichen Flächen an den Baugebietsgrenzen ist nicht vorgesehen. Im Osten ist am Kinderspielplatz bereits eine umfangreiche Eingrünung als Übergang vom Baugebiet zum Kinderspielplatz bzw. in die freie Landschaft vorhanden.
9. FLÄCHENBILANZ Parzelle 1 Parzelle 2 Parzelle 3 Parzelle 4 Parzelle 5 Parzelle 6 Parzelle 7 Parzelle 8 Parzelle 9 Parzelle 10 Parzelle 11 Parzelle 12 Parzelle 13 Parzelle 14 Parzelle 15 zu 677/6 zu 677/7 Summe Verkehrsflächen / öff. Flächen Gesamtfläche
647 634 632 635 590 722 602 632 633 634 647 722 622 602 627 76 87 9.744 1.478 11.222
aufgestellt: Deining, 20.01.2012 Springer
Gegenüberstellung von Eingriff und Kompensation - Anwendung der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung Bedeutung für den Naturhaushalt Die Eingriffsfläche der vorgesehenen Bauflächen und Erschließungen wird lt. Bestandsdarstellung des Umweltberichts folgendermaßen eingestuft:
Arten/Lebensräum e
anthropogen überprägter Ackerboden ohne Dauerbewuchs, ohne kulturhistorische Bedeutung oder Eignung für die Entwicklung von besonderen Biotopen
mittlerer bis hoher Grundwasserflurabstand, mit eher geringer Versickerungsleistung, wenig Bedeutung für den Grundwasserhaushalt aufgrund des Wechselbewuchses; Oberflächengewässer nicht vorhanden
Fläche ohne Klimaausgleichs- und Kaltluftproduktion für besiedelte Bereiche, keine wesentliche Bedeutung für das Lokalklima, gut durchlüftete Lage Keine exponierte Hanglage oder weit einsehbare Kuppenlage, nur zum Teil Fernwirkung Richtung Norden und Westen Vorbelastung durch vorhandenes Baugebiet
geringmittel gering
Auswirkungen des Eingriffs, Vermeidungsmaßnahmen Die Auswirkungen auf die Schutzgüter werden im Umweltbericht beschrieben. Als Eingriffsfläche wird der gesamte Geltungsbereich mit 1,12 ha angesetzt. Die festgesetzten Maßnahmen zur Vermeidung werden im Umweltbericht beschrieben.
Ermittlung des Ausgleichsflächenumfangs Eingriffsflächen
gesamter Ausgleichsflächenumfang
11.222 m²
*niedriger bis mittlerer Versiegelungs- und Nutzungsgrad (GRZ 0,35) mit Vermeidungsmaßnahmen, mittlerer Faktor analog der Grundflächenzahl
Externe Ausgleichsmaßnahmen An anderer Stelle als am Ort des Eingriffes in Natur und Landschaft werden gem. § 9 Abs.1a BauGB die notwendigen Teilflächen Flur Nr. 126 und 126/2, Gemarkung Waltersberg gemäß 13
textlichen Festsetzungen aus dem Ökokonto der Gemeinde Deining und dem Guthaben aus dem Bebauungsplan Erweiterung Gewerbegebiet Tauernfeld verbindlich zugeordnet. Diese Ausgleichsflächen werden allen Grundstücksflächen des Baugebietes gem. § 9 Abs.1a Satz 2 BauGB zugeordnet. Die festgesetzten Ausgleichsflächen und die Ausgleichsmaßnahmen dienen dem Ausgleich von Eingriffen in die Natur und Landschaft durch die Bebauung und Erschließung. Bilanz: 1.893 m² (Flur Nr. 126 und 126/2 TF Gem. Waltersberg) + 2.069 m² (Flur Nr. 172 TF Gem. Unterbuchfeld) = 3.962 m² Kompensationsbedarf. Die Kompensation ist somit ausreichend.
776/6 11
773 1153/30
55 8/
1153/26
558/8 558/10
1153/28 1153/29
556/1 558/5
1153/42
1153/1 4
Müh lstr
57 6/
570 1153/20
Mühl 7
1153/22
587 749/1
592/1 2
602 720 603
69 719 3
721 604 715
nach Oberbuchfeld
620 /1
62 0/
64 8/
II 695 487 486
466/124
A m Gr ab be
479/38 5
8) (B re Hau ptstr.
Pa lat z
53 524/2
52 /3 57
Ki 2 44/ 4
1 55/2
346 346/2
5 653 652
47 57/4
358/10 358/4
358/13 358/2
14/8 II
14/6 59/1
523/3 676
479/34 Parkpl.
9 59/5
l e S c h u
59/3 59/4
522 522/5
381 361/2
/45 479
372/2 372
Zelle rbach
25 9/
46 9/
/41 482
669 668 667 666 665 664
482/44 482/43
str. ann
traße burgs
g r e b h ü
482/47 482/46
482/30 23 23a
482/22 13
461/18 461/15
505/11 r. st st rb 503/4
461/16 461/4
466/83 466/102
461/8 461/5
461/9 461/6
466 Straße er -
e raß lst ha ent 482/65
11 3/ 50 5 3/ 508a
466/79
r - Geidtn Pfarre
466/108 466/106
24 482/3482/25
St 512/3
466/107
466/101
U n t e r b u c h f e l d e r 471
466/77 466/78
466/73 1
466/84
466/88 466/91 466/130 466/92
466/111 10
482/74 482/
466/113 466/112
482/77 482/76
485/40 485/41
485/42 485/43
485/44 485/45
466/123
466/75 5
K TS 508/6
466/115 466/114
466/69 6
466/11743
466/64 466/65
10 482/
466/58 466/51 466/48
466/42 466/43
466/122
466/37 Br
485/38 485/39
485/34 485/48
485/23 466/135466/127
466/36 Pf 49
466/52 1
38 6/
672/3 485/29
466/25 466/132 466/30 466/134 466/28 466/129 Heideckstraße
466/9 482/10 51
485/22 Pfarrer Breindl Str.
466/53 466/57
466/54 2
466/19 466/21
466/29 466/27 466/26
482/10 81
466/33
466/17 16 466/16 466/15 18 466/14 ße Gumppenbergstra 466/128
485/7 60
485/4 Georg-Preu-Str.
485/13 485/15
687/6 50
485/46 485/14
485/1 669/14
Baugebiet Oberbuchfelder Weg
669/4 669/3
685/11 686/7686/2
686/ 5 686/4 rmeist er-Zo ch-St
685/8 685/9
686/8 685 Magister-Dorn-Straße
677/19 669 Magister-Dorn-Straße
677/10 677/20
676/10 676/13
669/12 666 664
685/4 685/5
676/12676/25
686/3 Bürge
677/1 29
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62/ 6
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g 346/1
344/3 100/2
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147/3 145/4
122 147/5 2
155 159/4 13
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2220) Bahnhofstr. (St
Katasterstand 07/2011
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115/1 2
144/3 115/2
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Leute 14
62/7 6 62/
TS 534/2
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526/8 20
526/13 4
/4 562 562/19
/12 526
BP Oberbuchfelder Weg BA09 Übersichtslageplan Datum: 24.01.2012
GEMEINDE DEINING * LANDKREIS NEUMARKT i.d.OPf SCHLOSSSTRASSE 6 92364 DEINING Technisches Bauamt Tel.: 09184 8300-0 Fax: 09184 8300-99 Mail: [email protected]
1:1000 Kataster vom 05.07.2011
E+D E+1 0,80
zu 677/7
zu 677/6
BP Oberbuchfelder Weg BA09 Lageplan Entwurf Datum: 24.01.2012
LEGENDE: (Festsetzungen gem. BauGB §9) WA
Bauweise (Einzel-, Doppelhäuser, Hausgruppen) Baugrenze Strassenverkehrsfläche mit Seitenstreifen private Gründfläche
Gebäude mit Firstrichtung (NG=Nebengebäude) Zufahrt
Parkplatzfläche öffentlich
Parkplatzfläche privat Grenze des räumlichen Geltungsbereichs
nachrichtliche Übernahme: Baum- / Heckenbestand OFH / UFH
Ober-, Unterflurhydrant geplant geplante Grundstücksgrenze Bestehende Grundstücksgrenzen
BP Oberbuchfelder Weg BA09 Legende Datum: 24.01.2012
627 m² 9.744 m²
980 m² 498 m²
Alternativbebauung Parzellen 6 und 12 mit Einzelhausbebauung zu max. 2 WE 11
0,80 E DH
BP Oberbuchfelder Weg BA09 Regelschnitte, Flächen Datum: 24.01.2012
Maßstab 1:1000/500
Regelschnitt Wohnstraße M=1:100
5,00 Strasse
1,50 Seitenstreifen 6,50
Regelschnitt Erschließungsstraße M=1:100
1,85 Parken
1,21 Seitenstreifen
BP Oberbuchfelder Weg BA09 Regelschnitte Strasse Datum: 24.01.2012
Report Deining, Oberbuchfelder Weg BA 09 - Gemeinde Deining

References: § 22
 Art. 7
 § 9
 § 22
 § 22
 Art. 52
 § 9
 § 9
 § 9
 Art. 8
 § 8
 § 9
 § 9
 §9