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Timestamp: 2016-10-23 18:11:05+00:00

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2C_478/2013 (01.05.2014)
2C_478/2013 � � Urteil vom 1. Mai 2014
Der kamerunische Staatsangeh�rige A.________ (geb. xx.xx.1987) reiste am 23. Januar 1997 im Rahmen des Familiennachzuges zu seiner Mutter in die Schweiz ein. Im Jahre 2000 wurde ihm die Niederlassungsbewilligung erteilt. Er ist Vater eines ausserehelichen Sohnes (geb. xx.xx.2008), der das Schweizer B�rgerrecht besitzt.
�In den Jahren 2003 und 2005 trat A.________ erstmals wegen Strassenverkehrsdelikten strafrechtlich in Erscheinung.
�Im Juni 2008 wurde ihm der Lernfahrausweis f�r vier Monate unter anderem wegen pflichtwidrigen Verhaltens nach einem Verkehrsunfall sowie wegen Fahrens ohne vorgeschriebene Begleitperson entzogen.
�Am 16. Oktober 2008 verurteilte das Strafgericht Basel-Stadt A.________ wegen versuchten Diebstahls sowie Sachbesch�digung zu einer bedingten Geldstrafe von 120 Tagess�tzen zu Fr. 80.-- bei einer Probezeit von zwei Jahren.
�Wegen Verursachung eines Verkehrsunfalls infolge Angetrunkenheit mit anschliessendem pflichtwidrigen Verhalten nach dem Unfall wurde A.________ der Lernfahrausweis am 22. Februar 2009 auf unbestimmte Zeit entzogen.
�Trotzdem lenkte A.________ weiter Fahrzeuge und trat dabei in insgesamt 44 F�llen negativ in Erscheinung. Am 27. April 2011 wurde er deshalb verhaftet und befindet sich seither in Haft. Mit rechtskr�ftigem Urteil des Strafgerichts Basel-Stadt vom 1. Dezember 2011 wurde er wegen mehrfacher Gef�hrdung des Lebens, mehrfacher Urkundenf�lschung, mehrfacher F�lschung von Ausweisen, mehrfacher falscher Anschuldigung, mehrfacher grober und einfacher Verkehrsregelverletzung, mehrfachen Missbrauchs von Ausweisen und Schildern, F�hrens eines Personenwagens ohne zul�ssigen Begleiter auf Lernfahrt, mehrfacher, teilweise versuchter Vereitelung von Massnahmen zur Feststellung der Fahrunf�higkeit, mehrfachen pflichtwidrigen Verhaltens bei Verkehrsunfall, mehrfachen Fahrens in fahrunf�higem Zustand, Nichtabgabe von Kontrollschildern, mehrfacher missbr�uchlicher Verwendung von Kontrollschildern, mehrfachen Fahrens ohne Haftpflichtversicherung und Hinderung einer Amtshandlung zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von vier Jahren und sechs Monaten sowie zu einer Geldstrafe von 20 Tagess�tzen zu Fr. 30.-- und einer Busse von Fr. 2'000.-- verurteilt. Die am 16. Oktober 2008 bedingt ausgesprochene Geldstrafe wurde vollziehbar erkl�rt. Eine bedingte Entlassung ist fr�hestens m�glich ab 26. April 2014.
Am 13. Februar 2012 verf�gte das Amt f�r Migration des Kantons Basel-Landschaft den Widerruf der Niederlassungsbewilligung und die Wegweisung aus der Schweiz sowie die Ausreise bis sp�testens zum Zeitpunkt der (bedingten) Entlassung aus dem Strafvollzug. Die dagegen beim Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft erhobene Beschwerde wies dieser mit Beschluss vom 12. Juni 2012 ab. Gegen den Regierungsratsbeschluss beschwerte sich A.________ erfolglos beim Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 22. Mai 2013 beantragt A.________ , das Urteil des Kantonsgericht Basel-Landschaft vom 5. Dezember 2012 aufzuheben und dem Beschwerdef�hrer die Niederlassungsbewilligung zu belassen, eventualiter die Angelegenheit zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
�Das Kantonsgericht Basel-Landschaft hat auf eine Vernehmlassung verzichtet. Der Rechtsdienst des Regierungsrates Basel-Landschaft, namens des Regierungsrates, sowie das Bundesamt f�r Migration schliessen auf Abweisung der Beschwerde.
�Mit Eingabe vom 10. Oktober 2013 nahm die Mutter des ausserehelichen Sohnes, zu dem in der Vernehmlassung des Regierungsrates dargestellten Vater-Sohn-Verh�ltnis Stellung.
Mit Verf�gung vom 27. M�rz 2014 hat der Instruktionsrichter der II. �ffentlich-rechtlichen Abteilung dem Gesuch von A.________ vom 24. M�rz 2014 entsprochen und der Beschwerde hinsichtlich der Ausreiseverpflichtung aufschiebende Wirkung zuerkannt.
1.1.�Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen den kantonal letztinstanzlichen Endentscheid betreffend den Widerruf der Niederlassungsbewilligung ist zul�ssig, weil grunds�tzlich ein Anspruch auf das Fortbestehen dieser Bewilligung besteht (vgl. Art. 83 lit. c [e contrario], Art. 86 Abs. 1 lit. d und Art. 90 BGG; BGE 135 II 1 E. 1.2.1 S.4). Gest�tzt auf seine gelebte Beziehung zu seinem ausserehelichen Sohn kann sich der Beschwerdef�hrer f�r seinen weiteren Verbleib zudem auf das Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens gem�ss Art. 8 EMRK und Art. 13 BV berufen. Als Adressat des angefochtenen Urteils ist der Beschwerdef�hrer zur Ergreifung des Rechtsmittels legitimiert (Art. 89 Abs. 1 BGG). Da auch die �brigen Sachurteilsvoraussetzungen erf�llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.
1.2.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, wie die Vorinstanz ihn festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Die Feststellung des Sachverhalts kann nur ger�gt bzw. vom Bundesgericht von Amtes wegen berichtigt oder erg�nzt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist (BGE 138 I 49 E. 7.1 S. 51; 136 III 552 E. 4.2 S. 560) oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 beruht (Art. 97 Abs. 1 BGG bzw. Art. 105 Abs. 2 BGG). Eine entsprechende R�ge, welche rechtsgen�glich substantiiert vorzubringen ist (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 136 II 304 E. 2.5 S. 314 mit Hinweisen), setzt zudem voraus, dass die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG).
1.3.�Der Beschwerdef�hrer beantragt, den F�hrungsbericht der Justizvollzugsanstalt Lenzburg vom 13. Februar 2013 sowie die Verf�gung der Staatsanwaltschaft Bern vom 22. Januar 2013 zu den Akten zu nehmen. Neue Tatsachen und Beweismittel d�rfen vor Bundesgericht nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Echte Noven, das heisst solche Tatsachen, die erst nach dem angefochtenen Entscheid aufgetreten sind, sind unzul�ssig (BGE 133 IV 342 E. 2.1 S. 344). Die zur Edition beantragten Unterlagen sind solche echte Noven.
�In Bezug auf die Eingabe der Mutter des ausserehelichen Kindes, die beim Bundesgericht nach Zustellung der Vernehmlassungen an den Beschwerdef�hrer innert der Frist f�r allf�llige abschliessende Bemerkungen eingereicht wurde, wird nicht dargelegt, inwiefern erst die Vernehmlassung des Regierungsrates dazu Anlass gegeben h�tte. Dass der Beschwerdef�hrer zu seinem ausserehelichen Kind eine den Umst�nden entsprechend gelebte Beziehung pflegt und von seinem Kind im Strafvollzug besucht wird, wird von den kantonalen Beh�rden nicht bestritten. �ber diese Feststellung hinausgehende Vorbringen lassen sich dem Schreiben ohnehin nicht entnehmen.
2.1.�Die Niederlassungsbewilligung kann gem�ss Art. 63 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 62 lit. b des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 �ber die Ausl�nderinnen und Ausl�nder (Ausl�ndergesetz, AuG; SR 142.20) widerrufen werden, wenn der Ausl�nder zu einer l�ngerfristigen Freiheitsstrafe, d.h. zu einer Strafe von mehr als einem Jahr (BGE 135 II 377 E. 4.2 und 4.5; 137 II 297 E. 2 S. 299 ff.; 139 I 31 E. 2.1 S. 32), verurteilt wurde. In solchen F�llen ist ein Bewilligungswiderruf auch dann zul�ssig, wenn sich der Ausl�nder seit mehr als 15 Jahren ununterbrochen und ordnungsgem�ss in der Schweiz aufgehalten hat (Art. 63 Abs. 2 AuG).
2.2.�Mit der Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren und sechs Monaten ist der Widerrufsgrund von Art. 62 lit. b (i.V.m. Art. 63 Abs. 1 lit. a AuG) gegeben, was der Beschwerdef�hrer nicht bestreitet.
�Die Vorinstanz hat �berdies aufgrund der Vielzahl der begangenen Delikte, der diesbez�glich gezeitigten Unverbesserlichkeit sowie der Nichterf�llung finanzieller Verpflichtungen einen schwerwiegenden Verstoss gegen die �ffentliche Sicherheit und Ordnung gem�ss Art. 63 Abs. 1 lit. b AuG angenommen (dazu BGE 137 II 297 E. 3.3 S. 303 f.), was der Beschwerdef�hrer bestreitet. Ist der Widerrufsgrund nach Art. 63 Abs. 1 lit. a AuG erf�llt, kann jedoch offengelassen werden, ob zus�tzlich der Tatbestand gem�ss Art. 63 Abs. 1 lit. b AuG gegeben ist. Es er�brigt sich daher auf die Einw�nde des Beschwerdef�hrers betreffend die Annahme eines schwerwiegenden Verstosses im Sinne von Art. 63 Abs. 1 lit. b AuG einzugehen.
Der Widerruf der Niederlassungsbewilligung muss - wie jedes staatliche Handeln - verh�ltnism�ssig sein (vgl. Art. 5 Abs. 2 BV; Art. 96 AuG). Dabei sind praxisgem�ss namentlich die Schwere des Delikts und des Verschuldens des Betroffenen, der seit der Tat vergangene Zeitraum, das Verhalten des Ausl�nders w�hrend diesem, der Grad seiner Integration bzw. die Dauer der bisherigen Anwesenheit sowie die ihm und seiner Familie drohenden Nachteile zu ber�cksichtigen (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381). Analoge Kriterien ergeben sich aus Art. 8 EMRK bzw. Art. 13 BV (vgl. BGE 135 I 153 E. 2 S. 154 ff., 143 E. 1.3.2 und 2; je mit Hinweisen). Die Niederlassungsbewilligung eines Ausl�nders, der sich schon seit langer Zeit in der Schweiz aufh�lt, soll nur mit Zur�ckhaltung widerrufen werden. Bei wiederholter bzw. schwerer Straff�lligkeit ist dies jedoch selbst dann nicht ausgeschlossen, wenn der Ausl�nder hier geboren ist und sein ganzes bisheriges Leben im Land verbracht hat (vgl. das Urteil 2C_562/2011 vom 21. November 2011 E. 3.3 [Widerruf der Niederlassungsbewilligung eines hier geborenen 43-j�hrigen T�rken] und das Urteil des EGMR�
Trabelsi gegen Deutschland�vom 13. Oktober 2011 [Nr. 41548/06] �� 53 ff., bez�glich der Ausweisung eines in Deutschland geborenen, wiederholt straff�llig gewordenen Tunesiers). Bei schweren Straftaten und bei R�ckfall bzw. wiederholter Delinquenz besteht regelm�ssig ein wesentliches �ffentliches Interesse, die Anwesenheit eines Ausl�nders zu beenden, der dermassen die �ffentliche Sicherheit und Ordnung beeintr�chtigt (vgl. BGE 139 I 31 E. 2.3.1 S. 33 f. mit zahlreichen Hinweisen auf die Praxis).
3.1.�Das angefochtene Urteil gibt die bundesgerichtliche Praxis zum Widerruf der Niederlassungsbewilligung zutreffend wieder und die Vorinstanz, auf deren Ausf�hrungen erg�nzend verwiesen werden kann, hat die auf dem Spiel stehenden Interessen in vertretbarer Weise gegeneinander abgewogen. Ausgangspunkt und Massstab sowohl f�r die Schwere des Verschuldens als auch f�r die fremdenpolizeiliche Interessenabw�gung ist hier die vom Strafrichter verh�ngte Strafe. Der Beschwerdef�hrer ist zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren und sechs Monaten verurteilt worden. Gest�tzt auf das Urteil des Strafgerichts vom 1. Dezember 2011 ist die Vorinstanz zu Recht von einem schweren Verschulden ausgegangen. Der Beschwerdef�hrer versucht seine Taten als Ergebnis seines damaligen jugendlichen �bermuts und als nicht besonders gravierend zu verharmlosen. Er verkennt dabei, dass bei der Festsetzung des Strafmasses s�mtliche mildernden Umst�nde bereits mitber�cksichtigt werden, womit im ausl�nderrechtlichen Verfahren in der Regel kein Raum bleibt, die Beurteilung des Strafrichters in Bezug auf das Verschulden zu relativieren. Ins Gewicht f�llt, abgesehen von der Vielzahl der begangenen Delikte, dass der Beschwerdef�hrer unter anderem die Gef�hrdung von Leib und Leben Dritter immer wieder in Kauf genommen und mehrere Unf�lle verursacht hat. Er fuhr wiederholt in alkoholisiertem Zustand, mit �berh�hter Geschwindigkeit und in skrupelloser Weise. Er schreckte auch nicht davor zur�ck, sich bei den Polizeikontrollen f�r eine andere Person auszugeben, womit er unbeteiligte Dritte der Strafverfolgung aussetzte. Am 12. September 2009 liess er nicht nur das von ihm gefahrene und durch ihn besch�digte Fahrzeug am Unfallort zur�ck, sondern auch den leicht verletzten Mitfahrer.
�Es trifft zu, dass der Beschwerdef�hrer nicht fremdenpolizeilich verwarnt worden ist, wozu die Ausl�nderbeh�rde vor einer einschneidenderen Massnahme auch nicht verpflichtet ist. Daraus bzw. aus dem Umstand, dass er sich angeblich der Verkn�pfung zwischen strafrechtlichen und ausl�nderrechtlichen Konsequenzen nicht bewusst war, vermag der Beschwerdef�hrer jedoch nichts zu seinen Gunsten abzuleiten. Es kann insofern auf die Ausf�hrungen im angefochtenen Urteil verwiesen werden. Eine gute F�hrung im Strafvollzug wird sodann allgemein erwartet und l�sst keine verl�sslichen R�ckschl�sse auf das k�nftige Verhalten zu (vgl. BGE 137 II 233 E. 5.2.2 S. 237; 130 II 176 E. 4.3.3 S. 188; je mit Hinweisen). Dies umso weniger als der Beschwerdef�hrer bereits im Ermittlungsverfahren beteuert hatte, sich nicht mehr ans Steuer zu setzen, aber sofort danach wieder in gleicher Weise delinquiert hat. Im �brigen hat ihn bisher auch die Verantwortung als Vater eines Sohnes nicht veranlasst, von weiterer Delinquenz Abstand zu nehmen. Aufgrund seines Verhaltens in der Vergangenheit besteht somit keine Gew�hr, dass er sich zuk�nftig klaglos verhalten wird. Das �ffentliche Interesse an der Entfernung des Beschwerdef�hrers ist entsprechend gross.
3.2.�Das sicherheitspolizeiliche Interesse an der Fernhaltung des Beschwerdef�hrers k�nnte nur durch entsprechend gewichtige private Interessen aufgewogen werden. Die Vorinstanz hat umfassend gepr�ft, inwieweit der Beschwerdef�hrer solche besonderen Gr�nde f�r einen weiteren Verbleib in der Schweiz geltend machen kann, und hat erkannt, insgesamt �berwiege das �ffentliche Interesse an seiner Entfernung.
3.2.1.�Der Beschwerdef�hrer ist in Kamerun geboren und hat nach dem Wegzug seiner Mutter dort bei seiner Grossmutter gelebt. Nach deren Tod kam er als Neunj�hriger zur Mutter in die Schweiz. Damit hat er ab der dritten Klasse die hiesige Schule besucht und anschliessend eine Lehre als Koch erfolgreich abgeschlossen. Er hat an verschiedenen Arbeitspl�tzen im erlernten Beruf gearbeitet und kann diesbez�glich gute Arbeitszeugnisse vorweisen. Im Zeitraum vor seiner Festnahme hatte er jedoch keine Anstellung. Er spricht Schweizerdeutsch und hat sich aktiv am Vereinsleben sowie an der Fasnacht beteiligt. Einerseits kann der Beschwerdef�hrer somit als in der Schweiz erfolgreich integriert bezeichnet werden. Andererseits wird dieses Bild jedoch erheblich getr�bt durch das in klarem Widerspruch zur guten Integration stehende und insofern schwer nachvollziehbare, stets wiederholte deliktische Verhalten des Beschwerdef�hrers, das von einer Geringsch�tzung der schweizerischen Rechtsordnung und einer gewissen Unverbesserlichkeit zeugt. Dazu kommt, dass der Beschwerdef�hrer teilweise seinen finanziellen Verpflichtungen nicht nachkam und daher gegen ihn Betreibungen und Verlustscheine vorliegen.
�Sein Heimatland hat der Beschwerdef�hrer w�hrend seinem Aufenthalt in der Schweiz offenbar bloss zweimal besucht. Als sein Vater im Jahre 2009 in Kamerun verstarb, nahm er mit seiner Mutter an dessen Beerdigung teil. Er gibt zwar an, �ber kein soziales Netz in seinem Heimatland zu verf�gen. Ein Jahr sp�ter ist er aber ein weiteres Mal nach Kamerun gereist und hat dort Ferien verbracht. Weiter ist ihm die heimatliche Kultur wohl teilweise auch durch seine Mutter vermittelt worden und ihm daher nicht v�llig unbekannt. Dass die Vorinstanz gewisse Verbindungen zum Heimatland bejaht hat, ist somit nicht zu beanstanden.
�Es wird den Beschwerdef�hrer bestimmt sehr hart treffen, die Schweiz verlassen zu m�ssen, nachdem er hier die pr�genden Jugendjahre verbracht hat. Zu bedenken ist aber, dass dem Beschwerdef�hrer nach der Entlassung aus dem Strafvollzug selbst in der Schweiz ein beruflicher Neueinstieg bevorst�nde und er wohl auch sein soziales Umfeld neu aufbauen m�sste, um von den fr�heren deliktischen Verhaltensmustern Abstand nehmen zu k�nnen. Er spricht sodann die beiden Amtssprachen (Franz�sisch und Englisch) seines Heimatlandes, ist noch jung und bei guter Gesundheit, weshalb es ihm m�glich sein sollte, in Kamerun Fuss zu fassen. Dabei wird ihm seine Ausbildung als Koch die dortige berufliche Eingliederung erleichtern. Der Schluss der Vorinstanz, dem Beschwerdef�hrer sei zumutbar, in sein Heimatland auszureisen, ist daher nicht zu beanstanden. Der Beschwerdef�hrer bringt nichts vor, was die vorinstanzliche W�rdigung zu ersch�ttern verm�chte.
3.2.2.�F�r seinen weiteren Verbleib in der Schweiz beruft sich der Beschwerdef�hrer denn auch haupts�chlich gest�tzt auf seine Beziehung zu seinem ausserehelichen schweizerischen Sohn auf Art. 8 EMRK. Der am 18. Juni 2008 geborene Sohn steht unter dem alleinigen Sorgerecht der Kindsmutter, mit der der Beschwerdef�hrer bereits vor der Geburt des Kindes nicht mehr zusammen war.
�Insofern ist zu ber�cksichtigen, dass der nicht sorge- bzw. obhutsberechtigte ausl�ndische Elternteil die famili�re Beziehung mit seinem Kind von vornherein nur in beschr�nktem Rahmen pflegen kann, n�mlich durch Aus�bung des ihm einger�umten Besuchsrechts. Um dieses wahrnehmen zu k�nnen, ist es in der Regel nicht erforderlich, dass der ausl�ndische Elternteil dauerhaft im selben Land wie das Kind lebt und dort �ber ein Anwesenheitsrecht verf�gt. Unter dem Gesichtspunkt des Anspruchs auf Familienleben (Art. 8 Ziff. 1 EMRK sowie Art. 13 Abs. 1 BV) ist es grunds�tzlich ausreichend, wenn das Besuchsrecht im Rahmen von Kurzaufenthalten vom Ausland her ausge�bt werden kann, wobei allenfalls die Modalit�ten des Besuchsrechts entsprechend auszugestalten sind. Gem�ss der st�ndigen bisherigen Rechtsprechung des Bundesgerichts kann ein weitergehender Anspruch nur dann in Betracht fallen, wenn in wirtschaftlicher und affektiver Hinsicht eine besonders enge Beziehung zum Kind besteht, diese Beziehung wegen der Distanz zum Heimatland des Ausl�nders praktisch nicht aufrechterhalten werden k�nnte und das bisherige Verhalten des Ausl�nders in der Schweiz zu keinerlei Klagen Anlass gegeben hat (vgl. BGE 139 I 315 E. 2.2 S. 319 mit Hinweisen; Urteil 2C_652/2013 vom 17. Dezember 2013 E. 3.2, zur Publikation vorgesehen).
Vorliegend wird nicht bestritten, dass zwischen dem Beschwerdef�hrer und seinem Sohn, obwohl er mit diesem nie in Wohngemeinschaft gelebt hat, jedenfalls vor der Inhaftierung eine affektive Beziehung bestanden hat und diese den Umst�nden entsprechend mittels regelm�ssiger Besuche des Sohnes bei seinem Vater im Strafvollzug aufrechterhalten wird. Nachdem die Alimente f�r den Sohn bereits vor der Inhaftierung des Beschwerdef�hrers bevorschusst werden mussten, fehlt es jedoch an einer hinreichend engen Vater-Kind-Beziehung in wirtschaftlicher Hinsicht. Der Beschwerdef�hrer bem�ht sich zwar, seit er sich im Strafvollzug befindet, seinen finanziellen Verpflichtungen gegen�ber seinem Sohn nachzukommen, was unter den vorliegenden Verh�ltnissen indessen bloss teilweise m�glich ist. Diese Bem�hungen verm�gen allerdings an der Feststellung, dass keine besonders enge wirtschaftliche Beziehung zum Sohn besteht, nichts zu �ndern. Angesichts der Verurteilung des Beschwerdef�hrers zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren und sechs Monaten mangelt es offensichtlich auch am erforderlichen Wohlverhalten des Beschwerdef�hrers. Der Beschwerdef�hrer erf�llt somit die Voraussetzungen f�r eine Bewilligungserteilung an den ausl�ndischen Elternteil, der bloss �ber ein Besuchsrecht verf�gt, nicht.
Wohl k�nnen famili�re Beziehungen dazu f�hren, dass von einer Entfernung eines straff�lligen Ausl�nders unter Umst�nden abzusehen ist. Die Vielzahl der begangenen Straftaten sowie das Verschulden des Beschwerdef�hrers und die nicht hinzunehmende grosse Wiederholungsgefahr lassen eine solche R�cksichtnahme indessen vorliegend nicht zu. Der Schluss der Vorinstanz, das �ffentliche Interesse an der Entfernung des Beschwerdef�hrers �berwiege sein privates Interesse sowie dasjenige seines Sohnes an seinem Verbleib in der Schweiz, ist somit nicht zu beanstanden.
Der Anspruch nach Art. 8 Ziff. 1 EMRK gilt nicht uneingeschr�nkt. Im vorliegenden Fall sind zudem auch die Voraussetzungen f�r einen Eingriff in das Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens gem�ss Ziff. 2 dieser Bestimmung gegeben: Der Eingriff st�tzt sich auf Art. 63 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 62 lit. b AuG und damit auf eine gesetzliche Grundlage im Landesrecht. Er bezweckt die Aufrechterhaltung der hiesigen Ordnung sowie die Verhinderung weiterer strafbarer Handlungen und verfolgt �ffentliche Interessen, die in Art. 8 Ziff. 2 EMRK ausdr�cklich genannt sind; schliesslich erweist sich der Eingriff - wie dargelegt - auch als verh�ltnism�ssig (BGE 135 I 153 E. 2.1 S. 155).
4.1.�Zusammenfassend ergibt sich, dass der Widerruf der Niederlassungsbewilligung des Beschwerdef�hrers weder Bundes- noch Staatsvertragsrecht verletzt. Dies f�hrt zur Abweisung der Beschwerde.
4.2.�Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der Beschwerdef�hrer kostenpflichtig (Art. 65, Art.66 Abs.1 BGG).
Dieses Urteil wird dem Beschwerdef�hrer, dem Amt f�r Migration Basel-Landschaft, dem Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft, dem Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht, sowie dem Bundesamt f�r Migration schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 83
e contrario
 Art. 86
 Art. 90
 BGE 
 Art. 8
 Art. 13
 Art. 95
 Art. 105
 BGE 
 Art. 63
 Art. 62
 Art. 62
 Art. 63
 Art. 63
 BGE 
 Art. 63
 Art. 63
 Art. 63
 Art. 5
 Art. 96
 Art. 8
 Art. 13
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 8
 Art. 13
 BGE 
 Art. 8
 Art. 63
 Art. 62
 Art. 8
 Art.66