Source: http://bv-regie.de/
Timestamp: 2016-10-24 12:19:44+00:00

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Kai Wessel in München und in Giffoni erfolgreich
mit seinem Film "Nebel im August" Jobst Oetzmann Vorstand, Peter Carpentier BG-Vorsitz
VG Bild-Kunst stellt sich in den Gremein neu auf Dok-Regie im BVR “Dok-Regisseure vereinigt Euch!” – unter diesem Motto haben sich innerhalb kürzester Zeit über 400 Regisseurinnen und Regisseure zusammengefunden und die Interessenplattform Dok-Regie im BVR (www.dok-regie.de) gegründet. Der längst überfällige Zusammenschluss ist unter dem Dach des BVR entstanden. Gemeinsam setzen sich die Regisseurinnen und Regisseure für zumutbare und angemessene Arbeitsbedingungen ein und werden Wege aufzeigen, wie die Arbeits- und Honorarbedingungen für alle, die dokumentarisch arbeiten (alle Genres und Längen), nachhaltig verbessert werden können.
Mehr Informationen gibt es unter www.dok-regie.de oder direkt beim BVR Kontakt zum BVR: Tel. +49 30 210 05-159 Richard Huber gewinnt den Bayerischen Fernsehpreis 2016
für ‚Zwei Leben, eine Hoffnung‘ und ‘Club der roten Bänder‘ Preisvergaben beim Filmfest München 2016
an Kai Wessel, Hans Steinbichler, Anca Lazarescu und Evi Goldbrunner 1. Regiepreis für Katja von Garnier auf der Video Night "Ostwind 2" wurde gleich zweimal ausgezeichnet Adolf-Grimme-PreisträgerInnen 2016 stehen fest
Preise und Nominierungen von BVR-Mitgliedern Preisvergaben auf der Berlinale 2016:
Katinka Feistl gewinnt den Drehbuchpreis der MFG,
Doris Dörrie den Heiner-Carow-Preis REGIE GUIDE - Auflage 2013 | 2014
Bestellmöglichkeit hier Die Nominierten für den Deutschen Regiepreis METROPOLIS 2016 Preis für das Lebenswerk geht an EDGAR REITZ Der BUNDESVERBAND REGIE e.V. (BVR) ist mit über 800 Mitgliedern eine der mitgliederstärksten Berufsvereinigungen der Film- und Fernsehbranche. Um die Qualität der Wer... [mehr] Der europäische Dachverband FERA fordert faire Vertragsbedingungen für Regisseure PM nach der Jahresversammlung 2016 in Amsterdam Der europäische Dachverband der Film- und Fernsehregisseure/innen (FERA) begrüßte auf seiner jährlichen Mitgliederversammlung in Amsterdam die aktuelle Aussage von Je... [mehr] Der Regierungsentwurf zum Urhebervertragsrecht ist ein Rückschritt Er zementiert unangemessene Vergütungen und die Prekarisierung der Künstler*innen Der Regierungsentwurf zum Urhebervertragsrecht lässt die Urheber*innen im Regen steht. Passend dazu war das Wetter auf einer Demonstration vor dem Reichstag: es regnete in Strömen. Trotzdem waren mehr als 100 Urheber*innen erschienen, um auf Leitern zu steigen, und so symbolisch in einem treffenden Bild gleiche Augenhöhe bei individuellen wie kollektivvertraglichen Vereinbarungen anzumahnen. Denn davon sind wir nach dem Salto rückwärts des Bundesjustizministers Maas, den er offensichtlich a... Eine halbe Briefmarke weniger BVR zu den Empfehlungen des 20. KEF-Berichts Die Empfehlung der Kommission zur Ermittlung des Finanzierungsbedarfs der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten (KEF), die Haushaltsabgabe um 0,30 EUR pro Monat zu senken, setzt die rundfunkpolitische Symbolpolitik der letzten Jahre fort. Da die Rundfunkgebühren ab 2020 massiv ansteigen werden, ist das wenig verständlich. Beitragskontinuität in Form weiterer Rücklagenbildung wäre der sinnvollere Weg gewesen. Begleitet werden sollte dies durch zwei grundlegende strukturelle Auflagen: 1. ... Urheber/innen gehören in den Mittelpunkt des Urheberrechts Welttag des Urheberrechts und Welttag des geistigen Eigentums weisen auf die Bedeutung der Werkschöpfer/innen Die UN-Organisationen Unesco und World Intellectual Property Organisation (WIPO) haben den 26. April zum WELTTAG DES GEISTIGEN EIGENTUMS und den 23. April zum WELTTAG DES URHEBERRECHTS erklärt. An diesen Tagen sollen Wert und Wichtigkeit der Schöpfungsleistung des Urhebers/der Urheberin und seines/ihres daraus erwachsenden geistigen Eigentums verdeutlicht werden. Das ist angesichts der Bedrängnis, in die das Urheberrecht im digitalen Zeitalter gerat, auch dringend notwendig. Denn mit der tech... Merkel und Maas lassen Urheber und Urheberinnen im Regen stehen Der Regierungsentwurf zum Urhebervertragsrecht dreht Urheberinnen und Urhebern eine Nase Die Novellierung des Urheberrechtsgesetzes sollte UrheberInnen und ausübende KünstlerInnen stärken und ihnen mehr Rechtsansprüche und Verfügungsmöglichkeiten als bisher geben. Davon ist fast nichts mehr übriggeblieben! Zumindest dann, wenn der heute im Kabinett beratene Regierungsentwurf tatsächlich Gesetz werden sollte. Der aktuelle Regierungsentwurf des ursprünglich intendierten Gesetzes zur Stärkung der vertraglichen Stellung von Urhebern/Urheberinnen und ausübenden Künstlern/... Neue Mindeststandards für Kinofilm-Regisseure/innen Produzentenallianz und Bundesverband Regie vereinbaren Vergütungsregel Kinofilm Nach langwierigen Verhandlungen haben die Allianz deutscher Produzenten – Film und Fernsehen e.V. und der Bundesverband Regie e.V. (BVR) unmittelbar vor der Berlinale eine Gemeinsame Vergütungsregel gemäß § 36 UrhG unterzeichnet, die den Mindeststandard für Regie-Gagen und Erfolgsbeteiligungen der Regisseure/innen definiert. Bisher gab es keine kollektivvertraglichen Regelungen für Kinofilm-Regie. Die Beteiligung an Erlösen nach dem 2015 in Kraft getretenen Ergänzungstarif-Vertrag, den... Neuer Manteltarifvertrag Film- und Fernsehen Einigung zwischen ver.di und ProduzentenAllianz Ver.di und die ProduzentenAllianz haben sich nun doch relativ schnell über einen neuen Manteltarifvertrag Film- und Fernsehen geeinigt. Es gibt eine Gagenerhöhung ab dem 1.4.2016 für alle Gewerke um einheitlich EUR 30 pro Woche: Das bedeutet für Regieassistenz EUR 1.331, für Continuity EUR 1.088.
Eine weitere Erhöhung der Wochengagen wird es zum 1.1.2017 geben. Sie beträgt 3 %, wobei zu berücksichtigen ist, dass der im Tarifvertrag enthaltenen Gagentarifvertrag für 21 Monate gesc... Urhebervertragsrecht ist kein Schreckgespenst, sondern bringt Rechtssicherheit Verwerterkritik wird lauter, aber sucht nur den Popanz Seit einem halben Jahrhundert betont der Bundesgerichtshof in den einschlägigen Urteilen zum Urheberrecht, dass die Werkschöpfer an den Erträgen und Vorteilen aus jeglicher Nutzung zu beteiligen sind. Seit 2002 gibt es das Urhebervertragsrecht mit gesetzlichem Anspruch auf angemessene Vergütung und weitere Beteiligung im auffälligen Erfolgsfall. 2007 stellt der Deutsche Bundestag im Enquetebericht Kultur in Deutschland fest, dass die beabsichtigte Stärkung der vertraglichen Stellung von Ur... Neue Vergütungs-Maßstäbe durch Regieverband Mitgliederversammlung des Bundesverbands Regie auf der Berlinale 2016 Im Zentrum der Mitgliederversammlung des BUNDESVERBANDS REGIE e.V. (BVR) standen die Verhandlungen über Gemeinsame Vergütungsregeln nach § 36 UrhG. Nachdem mit dem ZDF und mit Pro7Sat1 bereits Vereinbarungen getroffen wurden, konnten nun auch die Verhandlungen über **dokumentarische Formate des ZDF** und zum **Kinofilm** abgeschlossen werden. **Für die Regie von Kinofilmen wurden budgetdifferenzierte Mindesthonorare sowie eine erfolgsabhängige Bonusvergütung (Escalator)** vereinbart, die... Frauenanteil in der Regie stagniert – Nachwuchs hat es schwer BVR legt 2. Diversitätsbericht Gender und Altersstruktur vor online abrufbar unter http://cb-tm.de/notiz/download.php?id=101508 Mit dem zweiten Diversitätsbericht setzt sich der BUNDESVERBAND REGIE (BVR) e.V. im Auftrag seiner Mitglieder erneut für mehr Diversität hinsichtlich Gender- und Altersstrukturen in der Film- und Fernsehproduktion ein. Neben der Analyse des fiktionalen Primetime-Programms der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ARD und ZDF und deutscher Kino-spielfilme des Jahres 2014 hat der Berufsverband der Film- und Fernsehregiss... Anspruch des Urhebers auf angemessene Vergütung stärken Justizministerium legt Referentenentwurf zur besseren Durchsetzung vor - Stellungnahme des BVR Die nur mühsam in Praxis und Rechtsprechung umgesetzte Gesetzesnovelle zum Urhebervertragsrecht von 2002 zeigt bei der Durchsetzung der Ansprüche von Urhebern wie der umsetzenden Verbände leider noch immer gravierende Praxisdefizite. Diese wurden bereits vielfach angemerkt (zuletzt etwa im gleichzeitig Abhilfe formulierenden Kölner Entwurf von Peifer Hg., Urhebervertragsrecht in der Reform, 2016). Rechts- und kulturpolitisch sind die Umsetzungsdefizite ebenfalls nicht unbemerkt geblieben. Be... Die Filmförderung der FFA reformieren BVR-Stellungnahme zur Novellierung des Filmförderungsgesetzes Zur anstehenden Novellierung des FFG hat das zuständige BKM einen Diskussionsentwurf für ein neu formuliertes Stammgesez vorgelegt. Jenseits der Frage, ob die Förderpraxis zukünftig auf weniger Filme konzentriert werden soll und der verstärkten Akzentuierung der Drehbuchförderung, beschäftigt sich der Diskussionsentwurf recht zurückhaltend mit dem Kernfeld der Filmförderung und der Filmentstehung. Auch die Diskussionen des Runden Tisches der Filmbranche im Nov 2015 in Potsdam nahmen sic... Die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und der Stellenwert der Regie Medienpolitische Fachdiskussion anlässlich der Jubiläumsfeier 40 Jahre BVR im Bayerischen Landtag Vor 40 Jahren,wurde in München-Geiselgasteig, genauer: in der Kantine der Bavaria Film, der BUNDESVERBAND DER FERNSEH- UND FILMREGISSEURE e.V. gegründet. Die scheinbar ahistorische Reihenfolge der beiden Medien, für die Regisseure tätig sind, war in der Wahl des Verbandsnamens durchaus programmatisch. Die Initiative ging von Fernsehregisseuren aus, die schon damals unzufrieden waren mit der rechtlichen, ökonomischen und (programm-)ästhetischen Entwicklung des öffentlich-rechtlichen Rundfu... Von der Werkschöpfung zur angemessenen Vergütung Ein Gespräch mit Stephan Wagner und Dr. Jürgen Kasten aus Anlass des 40. Gründungsjubiläums des BUNDESVERBANDS REGIE e.V.
Peter Hartig (CineArte): Was die Regisseure 1975 in ihre Gründungserklärung geschrieben haben, klingt noch immer seltsam vertraut. Hat sich in den 40 Jahren gar nichts verändert?
Stephan Wagner: Es gibt Konstanten und Parallelen, aber es gibt auch Entwicklungen und Veränderungen, auch positive. So ist mittlerweile klar, dass der Regisseur/die Regisseurin stets und in jedem Fall zentrale Urheber des Film- oder Fernsehwerks sind. Das geben mehrere EU-Richtlinien aus den Jahren 1992, 1998 ... Visionäre zwischen Kunst und Quote Ein Rückblick auf 40 Jahre TV- und Film-Regie in Deutschland Am 11. April 1975 trifft sich die bis dahin lose bestehende „Interessengemeinschaft der Fernsehregisseure“ in der Kantine der Bavaria in Geiselgasteig. Das Fernsehen ist der Ausgangspunkt zur Gründung des BUNDESVERBANDS REGIE, denn hier lagen und liegen 85 % der Beschäftigungsmöglichkeiten. 1975 trennt sich die Regie-Landschaft noch in der Dünkelfrage, ob man sein Werkschaffen der großen Leinwand mit allen feuilletonistischen Meriten oder dem gerne auch als Mattscheibe miniaturisierten ... Faire Vergütung für die online-Nutzung von TV-Filmen Keine zeitliche Entgrenzung von ARD- und ZDF-Mediatheken ohne angemessene Vergütung Die Zustimmung der Fernsehräte von SWR und ZDF zum Konzept für ein gemeinsames, non-lineares Jugend-Angebot von ARD und ZDF ist ein weiterer Baustein des Ausbaus der non-linearen Programmangebote öffentlich-rechtlicher Anstalten, die immer mehr in die Interessenspur vertikaler Medienkonzerne treten. Es ist höchste Zeit, diese schleichende Entwicklung medienpolitisch zu reflektieren und dabei Fragen des Rechteerwerbs, des Wettbewerbs und fairer Urhebervergütungen aufzugreifen. Den Mediathek... Arbeitslosengeld für Kulturschaffende verbessern BVR mit BFFS, Filmschaffenden-Verbänden und ver.di Filmunion zur Arbeitslosengeld-1-Regelung für kurz befristet Beschäftigte In Film- und Fernsehproduktionen sowie an Theatern und in anderen Medienbereichen sind die Beschäftigungsverhältnisse häufig auf Projektdauer kurz befristet. In diesen Zeiträumen entrichten die beschäftigten Medien- und Kulturschaffenden zumeist die Höchstsätze der Sozialversicherungsbeiträge, scheitern aber nach den kurzen Beschäftigungsphasen an zu eng gefassten Anwartschaftsregeln und erhalten kein Arbeitslosengeld 1 (ALG 1). Die seit 2009 ausdrücklich für kurz befristet Besch�... Regisseurinnen und Regisseure setzen neue Vergütungs-Maßstäbe Mitgliederversammlung des Bundesverbands Regie auf der Berlinale 2015 Im Zentrum der Mitgliederversammlung des BUNDESVERBANDS REGIE e.V. standen die Verhandlungen über Gemeinsame Vergütungsregeln nach § 36 UrhG. **Mit dem ZDF gelang in einem Schlichtungsverfahren ein Abschluss, der das jahrelang eingefrorene Wiederholungshonorar merklich anhebt. So steigen sowohl die Bezugsgröße des Honorars als auch der Satz für die Prime Time-Wiederholung um etwa 30 %. Zudem gelang es, die Pauschalvergütung für Mediathekennutzung zeitlich zu befristen.** Die gesamte Verg... BVR und ZDF vereinbaren Gemeinsame Vergütungsregeln für 90-min. Auftragsproduktionen und 60- u. 45-min. Reihen u. Serien Basis ist ein Folgevergütungsmodell mit endlich erhöhter Bezugsgröße Nach langjährigem Rechtsstreit und zähen Verhandlungen ist nun endlich eine **Vergütungsregel für vollfinanzierte 90-minütige fiktionale Auftragsproduktionen des ZDF** zwischen der Mainzer Anstalt, der ProduzentenAllianz und dem BUNDESVERBAND REGIE vereinbart worden. Es ist die erste Vergütungsregel, die ein öffentlich-rechtlicher Sender direkt abschließt. **Sie gilt ab dem 15.12. 2014** und orientiert sich am Folgevergütungsmodell, d.h. die Praxis des ZDF, Teil-Buyout-Verträge abzusch... Europäische Agenda zur Entwicklung des Urheberrechts Europäische Dachverbände der Film- und AV-Urheber formulieren Problemaufriss und Aktionsplan Urheberrecht und die scheinbar unbegrenzte Freiheit des Internets werden noch immer oft als Widersprüche dargestellt. Es schien lange so, als würden die immateriellen und materiellen Rechte der Urheber den Zugang zu online verfügbaren kulturellen Angeboten. Dies ist natürlich faktisch nie so gewesen. Trotzdem drängte diese strikte Trennung Kreative und Kulturschaffende in die Defensive. Es hat sie dazu gezwungen, die Vorteile eines kulturwirtschaftlichen Systems darzulegen, welches sowohl K... TV-Filme unbegrenzt im Internet: die Kreativen sollen die Zeche zahlen Autoren, Regisseure und Produzenten fordern endlich eine faire Vergütung für Mediatheken-Einspeisung bei ARD und ZDF Wenn es darum geht, die Verfügbarkeit öffentlich-rechtlicher Programme in den Mediatheken von ARD und ZDF von derzeit 7 Tagen beträchtlich auszuweiten, werden Deutschlands Kultur- und Medienpolitiker spendabel. Eine ganz große Allparteien-Koalition überbietet sich wechselseitig in der Bereitschaft, etwas zu verschenken, was ihr gar nicht gehört: die online-Nutzungsrechte bzw. die daraus resultierenden Vergütungsansprüche von vielen tausend Medienschaffenden in Deutschland. Gerade erst ... Reform des ZDF-Staatsvertrags nutzen: auch die Schöpfer des Programms müssen im Fernsehrat vertreten sein! Nach der Entscheidung des Verfassungsgerichts vom 25.3.2014 müssen die Aufsichtsgremien des ZDF neu zusammengesetzt werden. Im Zuge dieser überfälligen Reform fordern der Verband Deutscher Drehbuchautoren e.V. (VDD) und der Bundesverband der Film- und Fernsehregisseure e.V. (BVR), dass endlich auch die Urheber des Programms im Fernsehrat vertreten sein müssen.
Die rundfunkrechtliche Vorlage lautet: „Der Fernsehrat nimmt seine Aufgaben stellvertretend für die Gesellschaft wahr und soll ... Investitionen ins Programm von ARD und ZDF sind überfällig BVR und VDD fordern die Länder auf, Mehreinnahmen aus der Haushaltsabgabe für Strukturreformen einzusetzen Die Ministerpräsidenten der Länder haben Mitte März eine Senkung der Rundfunkgebühr, die jetzt Haushaltsabgabe heißt, um 48 Cent im Monat festgelegt. Die KEF hatte sogar eine Senkung um 73 Cent vorgeschlagen. Das mag auf den ersten Blick wie ein Entgegenkommen der Ministerpräsidenten in Richtung der Forderungen des Bundesverbands Regie und des Verbands der Drehbuchautoren (siehe Text weiter unten) aussehen. Dem ist aber leider nicht so. Mit keiner Silbe erwähnt die Politik eine Zweckbindu... Sehr moderate Gagenerhöhungen ab Juli 2014 ver.di und ProduzentenAllianz einigen sich Ver.di und ProduzentenAllianz haben sich gestern auf sehr moderate Erhöhungen der Gagen des Tarifvertrags Film- und Fernsehen geeinigt. Sie gelten ab dem 1.7. 2014. Außerdem gab es kleinere Änderungen bei der Höchstarbeitszeit und den Zuschlägen sowie ein paar redaktionelle Veränderungen im Mantel-Tarifvertrag.
Der jetzt abgeschlossene Gagen-Tarifvertrag Film und Fernsehen läuft nach einer Erhöhungspause von 6 Monaten über den Zeitraum von 21 Monaten. Er bestimmt ab dem 1.7.2014 eine... Ein fauler Kompromiss zu Lasten Dritter Regieverband missbilligt den Verteilungsschlüssel und Ergänzungstarifvertrag Urheber-Erlösbeteiligung Ver.di und der Schauspielerverband BFFS haben im Juli 2013 einen Ergänzungstarifvertrag zur Erlösbeteiligung von Filmurhebern und ausübenden Künstlern mit der ProduzentenAllianz abgeschlossen. Er tritt mit einer Aufschubfrist zum 1.4. 2014 in Kraft. Jetzt haben die selbst ernannten Interessenvertreter der Filmurheber einen Verteilungsschlüssel vorgelegt, wie denn die ausgehandelten 7,5 % vom Produzenten-Netto der ersten Beteiligungsstufe aufgeteilt werden sollen. Das Ergebnis stellt bisheri... Was ist ein Werk und wer sein(e) Urheber? Alte Definitionsprobleme neu entzündet:
Spannende Diskussion auf der MOVIECOM518 Das Urheberrecht muss im digitalen Zeitalter seine Prämissen klären, offenlegen und verteidigen. Dies gilt nicht nur für die Nutzung, sondern auch für den ureigenen Gegenstand. Etwas tautologisch anmutend bestimmt ihn das deutsche Gesetz so: Urheber ist der Schöpfer eines Werkes (§ 7 UrhG). Das wiederum hat als Voraussetzung die persönliche geistige Schöpfung (§ 2 Abs.2 UrhG). Die persönliche Erbringung schließt juristische Personen (wie in den USA möglich) oder Beauftragte wie Beau... Regieverband vereinbart gemeinsame Vergütungsregeln mit Pro7Sat.1 Der BUNDESVERBAND DER FILM- UND FERNSEHREGISSEURE E.V. (BVR) und der Bundesverband der Film- und Fernsehschauspieler (BFFS) haben sich mit der ProSiebenSat.1 TV Deutschland GmbH auf gemeinsame Vergütungsregeln gemäß §§ 32 a, 36 UrhG geeinigt. Damit wird zum ersten Mal eine kollektivvertragliche Regelung nach dem Urhebervertragsrecht für Fernsehproduktionen vereinbart. Sie gilt für alle Sender der ProSiebenSat.1 TV Deutschland GmbH, die sich damit nachhaltig auch zu ihrer Branchenverantwor... Regisseure fordern den Erhalt der Kultur-Ausnahmeklausel Handelsabkommen mit den USA steht zur Neuverhandlung an BVR und FERA, die Dachorganisation der europäischen Regieverbände, begrüßen die Haltung von EU-Kulturkommissarin Vassiliou, bei den bevorstehenden Handelsgesprächen zwischen der EU und den USA die bewährte Sonderstellung für Kultur auch weiterhin zu beanspruchen. Sie unterstützen vor allem ihre Zusicherung: “Die Liberalisierung des Handels soll nicht jene Politik und jene Maßnahmen der EU und ihrer Mitgliedstaaten schwächen, welche die kulturelle Vielfalt insbesondere in Bezug auf Fi... ZDF muss mit Regie-Verband Vergütungsregeln verhandeln Landgericht München weist eine Klage des Senders ab Der Urheber muss eine angemessene Vergütung erhalten – das ist der Kerngedanke des 2002 in Kraft getretenen Urhebervertragsrechts. Was angemessen ist, sollen Verbände der Urheber mit Werknutzern bzw. deren Verbänden in so genannten Gemeinsamen Vergütungsregeln festlegen. In der Film- und Fernsehbranche gibt es mehr als 10 Jahre nach Inkrafttreten des Gesetzes noch immer keine Vergütungsregeln, so dass hier weitgehend unklar bleibt, welche Urhebervergütung angemessen ist.
Nachdem Verh... Eckpunkte-Vereinbarungen sind nur Tropfen auf heißen Steinen Alarmierendes Ergebnis bei der Honorarumfrage unter Dok.film-Regisseuren Die Produzentenallianz und das ZDF haben gerade leicht verbesserte „terms of trade“ bei vollfinanzierten Auftragsproduktionen von Dokumentationen ab 30 Minuten vereinbart. Produzenten von Dokumentationen erhalten künftig bei kommerziellen Nachverwertungen eine Beteiligung von 16 % der um eine Pauschale gekürzten Bruttoerlöse, und bei kleineren Produktionsbudgets werden, abhängig vom Produktionsvolumen, höhere Handlungskosten anerkannt. Außerdem werden einige wenige neue Kalkulationspos... Online-Distribution von Filmen und Fernsehwerken Diskussionsveranstaltung und Stellungnahme des BVR zum wichtigsten Medienthema der Zukunft Die Europäische Kommission hat als einen Schwerpunkt der EU-Medienpolitik für die kommenden Jahre die Förderung der transnationalen Vermarktung und Verbreitung sowie die Unterstützung des Auf- und Ausbaus von Publikumsschichten durch die Förderung flexibler neuer Vertriebswege im Internet ausgegeben. Es sollen neue Vertriebskanäle für audiovisuelle Werke entstehen, neue Geschäftsmodelle entwickelt werden, und es sollen die bestehenden Daten-Autobahnen mit mehr Content ausgestattet werden... EuGH kassiert gesetzliches Übertragungsgebot für Filmurheber in Österreich Hauptregisseur gilt als alleiniger Inhaber ausschließlicher Verwertungsrechte Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat in einem bemerkenswerten Urteil die aus dem Jahre 1936 stammende grundsätzliche Übertragungsgebot der Filmurheber an den Filmhersteller („cessio legis“) im österreichischen Urheberrecht für europarechtswidrig erklärt. Der EuGH arbeitet dabei auf der Grundlage der bisher ergangenen europäischen Richtlinien zum Urheberrecht einen europäischen Standard des Filmurheberrechts heraus, der dem Hauptregisseur die alleinige Urheberposition am Filmwerk zu... Wer und was ist ein Künstler? Steuerrecht darf urheberrechtliche Grundlagen nicht entwerten
Kreativ ist ein Schlagwort, das gern und viel bemüht wird. Der Steuerberater soll bei der Abfassung der ESt-Erklärung kreativ sein, die Marktfrau beim Anbieten ihrer Produkte und der Friseur sowieso. Und auch beim komplexen Herstellungsprozess eines Films oder Fernsehwerks verstehen manche Mitwirkende ihre Arbeit als kreativ. Das ist sie oft auch. Unterschieden werden muss das aber von der Schöpfung eines Werkes. Die ist unumstößliche Voraussetzung, um Urheber zu sein. Die zentrale Vorschri... Für König Fußball büßt das Programm Das ZDF scheut echte Programminnovation An die 50 Mio. EUR im Jahr gibt das ZDF ab 2012 für den Erwerb der Senderechte an 18 Champions League-Spielen aus. Finanziert werden soll das mit dem Verzicht auf Boxen und Tour de France. Das wird aber nicht reichen, weshalb die Etats anderer Programmsäulen mit Kürzungen zu rechnen haben. Treffen wird es vor allem die Formate, die an den Spielabenden Dienstag und Mittwoch bisher gesendet wurden: das sind Shows und Fernsehfilme.
Zwar sind beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk auch nach langj... Buyout birgt Risiken für den Verwerter Richtung weisendes BGH-Urteil zur angemessenen Vergütung Der Bundesgerichtshof (BGH) hat jüngst über die Klage einer Übersetzerin zur Frage der angemessenen Vergütung (§ 32 UrhG) entschieden. Es ging darum, ob ein pauschales Seitenhonorar mit sehr hohen Hürden für weitere Erlösbeteiligung (erst ab einer Auflage von 30.000 Ex.) angemessen ist. Das Gericht entschied, die Vergütung sei zwar bei Vertragsabschluss üblich, aber nicht redlich gewesen.
Das BGH hat bei dieser Entscheidung ein paar grundlegende Aussagen zu Pauschalvergütungen getrof... Acht Thesen zum Status des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und seiner Fernsehfilm-Produktion Nicht nur Fall Heinze beim NDR gibt Anlass, über strukturelle Reformen nachzudenken Die Umstände des Falls Doris Heinze lassen jenseits der persönlichen Verfehlungen, die jetzt strafrechtlich vor dem LG Hamburg aufgearbeitet werden, auch Fragen nach strukturellen Veränderungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks aufkommen. Nicht zuletzt aufgrund der Erfahrungen anderer Länder, die ihre Rundfunksysteme im Hinblick auf Transparenz und Heterogenität reformiert haben, hält der BUNDESVERBAND DER FERNSEH- UND FILMREGISSEURE ein Umdenken bei Programm- und Produktionsstrukturen... Urheber des Films ist der Schöpfer des Werkes Anmerkungen zu Forderungen der ProduzentenAllianz In einer so genannten „Hamburger Erklärung“ hat die Produzenten Allianz Film und Fernsehen auf den dringend notwendigen Schutz des geistigen Eigentums in der digitalen Welt aufmerksam gemacht. Der BUNDESVERBAND REGIE (BVR) teilt diese Sorge, nicht nur im Hinblick auf die um sich greifende Internet-Piraterie, wo ohne Unrechtsbewusstsein millionenfach gegen urheberrechtliche Bestimmungen verstoßen wird. Internet-Piraterie ist Diebstahl geistigen Eigentums, es verletzt die Rechte nicht nur de... BKM würdigt die Arbeit der Regisseure und beteiligt sie an den Filmpreis-Prämien Ein Beteiligungsmodell mit Zukunft Der ehemalige Kulturstaatsminister Bernd Neumann (heute FFA-Präsident) hat bereits 2010 eine Änderung der Richtlinien des Deutschen Filmpreises zugunsten der Regisseure umgesetzt. “Künftig sollen beim Deutschen Filmpreis auch die Regisseure Einfluss bekommen auf die Verwendung der Preisgelder für die besten Filme. Bisher kamen die Preisgelder ausschließlich den Produzenten der ausgezeichneten Filme zugute. Künftig ist vorgesehen, dass der Regisseur des jeweils ausgezeichneten Films darü... Es glitzert wenig Arbeitsbedingungen der Filmemacher im Visier Die Filmbranche im Aufschwung – Die Umsätze steigen, der Staat fördert und der Glamour lockt. Doch kein anderer Kulturbereich muss einen solchen Umbruch verkraften. Jeder vierte Beschäftigte möchte seinen Job wechseln.

References: § 36
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 EuGH 
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