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4A_234/2014 (08.09.2014)
4A_234/2014 � � Urteil vom 8. September 2014
Die A.________ GmbH (Kl�gerin, Beschwerdef�hrerin) und die B.________ AG (Beklagte, Beschwerdegegnerin) schlossen im Juni 2009 einen Werkvertrag �ber Boden- und Wandplattenarbeiten in der Wohn�berbauung C.________ in U.________. Am 26. bzw. 31. August 2009 unterzeichneten sie einen weiteren Werkvertrag �ber Boden- und Wandplattenarbeiten in der Wohn�berbauung D.________ in V.________.
�In beiden Vertr�gen war als Werklohn ein Pauschalpreis vorgesehen: F�r das Objekt C.________ betrug dieser Fr. 1'360'000.-- netto und f�r die D.________ Fr. 305'000.-- netto. Die Beklagte leistete der Kl�gerin Akontozahlungen von insgesamt Fr. 1'100'000.-- f�r das C.________ und von Fr. 270'000.-- f�r die D.________.
�Die Parteien hatten schon vor diesen beiden Projekten zusammengearbeitet. Insbesondere waren sie im Zusammenhang mit dem Wohnpark E.________ in U.________ ein Werkvertragsverh�ltnis �ber Boden- und Wandplattenarbeiten eingegangen.
�In der Wohn�berbauung C.________ wurden 118 Wohneinheiten erstellt, in der D.________ deren 34.
�In 20 Wohneinheiten im C.________ und in einer Wohneinheit an der D.________ f�hrte die Kl�gerin gar keine Arbeiten aus. In acht Wohneinheiten des Projekts C.________ und sechs Wohneinheiten der D.________ leistete sie Arbeiten in reduziertem Umfang.
Mit Klage vom 13. M�rz 2012 beantragte die Kl�gerin dem Handelsgericht des Kantons Bern, die Beklagte sei zu verpflichten, ihr Fr. 196'613.-- nebst Zins sowie Fr. 200.-- Betreibungskosten und Fr. 250.-- Kosten des Auss�hnungsversuchs zu bezahlen. Ferner sei in der Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamtes Oberland, Dienststelle Oberland West, definitive Rechts�ffnung zu erteilen. In der Replik erh�hte die Kl�gerin die Klageforderung auf Fr. 198'784.70. Die Beklagte trug auf Abweisung der Klage an und erhob Widerklage auf Bezahlung von Fr. 53'776.75 nebst Zins. An der Fortsetzungsverhandlung reduzierte sie ihre Widerklageforderung auf Fr. 49'000.--.
�Mit Entscheid vom 4. Dezember 2013 wies das Handelsgericht die Klage ab und verpflichtete die Kl�gerin in weitgehender Gutheissung der Widerklage, der Beklagten Fr. 45'000.-- nebst Zins zu bezahlen. Im �brigen wies es die Widerklage ab.
Die Kl�gerin beantragt dem Bundesgericht mit Beschwerde in Zivilsachen, den Entscheid des Handelsgerichts vom 4. Dezember 2013 aufzuheben und die Klagebegehren gutzuheissen. Die Widerklage der Beklagten sei vollumf�nglich abzuweisen. Eventualiter sei die Sache zur neuen Beurteilung an das Handelsgericht zur�ckzuweisen.
�Die Beklagte beantragt, die Beschwerde abzuweisen. Die Vorinstanz verzichtete auf eine Vernehmlassung.
Der angefochtene Entscheid des Handelsgerichts ist ein Endentscheid (Art. 90 BGG). Gegen Entscheide der als einzige kantonale Instanzen im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. b BGG urteilenden Handelsgerichte (Art. 6 ZPO) ist die Beschwerde an das Bundesgericht streitwertunabh�ngig gegeben (BGE 139 III 67 E. 1.2). Da auch die �brigen Sachurteilsvoraussetzungen erf�llt sind, ist - unter Vorbehalt einer hinl�nglichen Begr�ndung (Erw�gung 2) - auf die Beschwerde einzutreten.
2.1.�Mit Beschwerde in Zivilsachen k�nnen Rechtsverletzungen nach Art. 95 und 96 BGG ger�gt werden. Die Beschwerde ist hinreichend zu begr�nden, andernfalls wird darauf nicht eingetreten. In der Beschwerdeschrift ist in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG). Unerl�sslich ist, dass die Beschwerde auf die Begr�ndung des angefochtenen Entscheids eingeht und im Einzelnen aufzeigt, worin eine Verletzung von Bundesrecht liegt. Die beschwerdef�hrende Partei soll in der Beschwerdeschrift nicht bloss die Rechtsstandpunkte, die sie im kantonalen Verfahren eingenommen hat, erneut bekr�ftigen, sondern mit ihrer Kritik an den als rechtsfehlerhaft erachteten Erw�gungen der Vorinstanz ansetzen (BGE 140 III 86 E. 2 S. 89, 115 E. 2 S. 116).
�Die Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht kann das Bundesgericht nur insofern pr�fen, als eine solche R�ge in der Beschwerde pr�zise vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 138 I 171 E. 1.4; 136 I 65 E. 1.3.1; 134 II 244 E. 2.1/2.2; 133 III 439 E. 3.2 S. 444). Macht die beschwerdef�hrende Partei eine Verletzung des Willk�rverbots von Art. 9 BV geltend, gen�gt es nicht, wenn sie einfach behauptet, der angefochtene Entscheid sei willk�rlich. Sie hat vielmehr anhand der Erw�gungen des angefochtenen Urteils im Einzelnen aufzuzeigen, inwiefern dieses offensichtlich unhaltbar ist (BGE 137 V 57 E. 1.3 S. 60; 134 II 349 E. 3 S. 352). Auf rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 136 II 489 E. 2.8; 134 V 138 E. 2.1; 133 II 396 E. 3.1. S. 399).
2.2.�Die Beschwerde ist innert der Beschwerdefrist vollst�ndig begr�ndet einzureichen (vgl. Art. 42 Abs. 1 BGG). Kommt es zu einem zweiten Schriftenwechsel, darf die beschwerdef�hrende Partei die Replik nicht dazu verwenden, ihre Beschwerde zu erg�nzen oder zu verbessern (vgl. BGE 132 I 42 E. 3.3.4). Die Replik ist nur zu Darlegungen zu verwenden, zu denen die Ausf�hrungen in der Vernehmlassung eines anderen Verfahrensbeteiligten Anlass geben (vgl. BGE 135 I 19 E. 2.2).
�Soweit die Beschwerdef�hrerin in ihrer Replik dar�ber hinausgeht, k�nnen ihre Ausf�hrungen nicht ber�cksichtigt werden.
2.3.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz nur berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG). "Offensichtlich unrichtig" bedeutet dabei "willk�rlich" (BGE 140 III 115 E. 2 S. 117; 135 III 397 E. 1.5). Entsprechende R�gen sind �berdies bloss zul�ssig, wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG).
�Die Partei, welche die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz anfechten will, muss klar und substanziiert aufzeigen, inwiefern diese Voraussetzungen erf�llt sein sollen (BGE 140 III 16 E. 1.3.1 S. 18 mit Hinweisen). Wenn sie den Sachverhalt erg�nzen will, hat sie zudem mit Aktenhinweisen darzulegen, dass sie entsprechende rechtsrelevante Tatsachen und taugliche Beweismittel bereits bei den Vorinstanzen prozesskonform eingebracht hat (BGE 140 III 86 E. 2 S. 90; Urteile 4A_275/2011 vom 20. Oktober 2011 E. 2, nicht publ. in: BGE 137 III 539; 4A_214/2008 vom 9. Juli 2008 E. 1.2, nicht publ. in: BGE 134 III 570). Auf eine Kritik an den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz, die diesen Anforderungen nicht gen�gt, ist nicht einzutreten (BGE 140 III 16 E. 1.3.1).
�Zu beachten ist ferner, dass das Bundesgericht in die Beweisw�rdigung des Sachgerichts nur eingreift, wenn diese willk�rlich ist. Willk�r liegt nicht schon dann vor, wenn eine andere L�sung ebenfalls in Betracht zu ziehen oder gar vorzuziehen w�re, sondern nur, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft (BGE 140 III 16 E. 2.1; 138 IV 13 E. 5.1 S. 22; 134 II 124 E. 4.1; 132 III 209 E. 2.1). Dies ist dann der Fall, wenn das Gericht Sinn und Tragweite eines Beweismittels offensichtlich verkannt hat, wenn es ohne sachlichen Grund ein wichtiges und entscheidwesentliches Beweismittel unber�cksichtigt gelassen oder wenn es auf der Grundlage der festgestellten Tatsachen unhaltbare Schlussfolgerungen gezogen hat (BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266; 137 III 226 E. 4.2 S. 234; 136 III 552 E. 4.2). Inwiefern die Beweisw�rdigung willk�rlich sein soll, ist in der Beschwerde klar und detailliert aufzuzeigen (BGE 134 II 244 E. 2.2; 130 I 258 E. 1.3). Namentlich gen�gt es nicht, einzelne Beweise anzuf�hren, die anders als im angefochtenen Entscheid gewichtet werden sollen, und dem Bundesgericht in appellatorischer Kritik die eigene Auffassung zu unterbreiten, als ob diesem freie Sachverhaltspr�fung zuk�me (vgl. BGE 116 Ia 85 E. 2b).
�Das Bundesgericht ist namentlich auch dann keine Appellationsinstanz, wenn als Vorinstanz ein Handelsgericht und damit eine einzige kantonale Instanz entschieden hat. Die Beschwerdef�hrerin scheint dies zu verkennen. Sie kann im Folgenden nicht geh�rt werden, soweit sie ihre Argumentation auf einen Sachverhalt st�tzt, der von den f�r das Bundesgericht verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz abweicht, ohne im Einzelnen hinreichend begr�ndete Sachverhaltsr�gen gem�ss den eben dargelegten Grunds�tzen zu formulieren. Unbeachtet bleiben muss namentlich, wenn sie auf S. 5 ff. der Beschwerde den Sachverhalt aus eigener Sicht darlegt.
Die Parteien haben in den beiden Werkvertr�gen unstreitig je einen Pauschalpreis vereinbart. Fest steht auch, dass die Beschwerdef�hrerin nicht alle in den Werkvertr�gen vorgesehenen Leistungen ausf�hrte. Der Streit dreht sich um die Fragen der Zul�ssigkeit dieses ver�nderten Leistungsumfangs und dessen Wirkung auf den Werklohn.
3.1.�Die Vorinstanz stellte hinsichtlich der M�glichkeit einer Bestellungs�nderung fest, dass in beiden Werkvertr�gen auf gleichlautende allgemeine und spezielle Vertragsbedingungen "als integrierter Vertragsbestandteil" verwiesen werde. In den Allgemeinen Werkvertragsbedingungen (AWB), welche kraft Unterzeichnung g�ltig �bernommen worden seien, werde unter Ziffer 1/2 festgehalten, dass bestimmte Bedingungen der SIA-Norm 118 (Ausgabe 1977/91) "Allgemeine Bedingungen f�r Bauarbeiten" vorgingen. Die Bestimmungen des OR, insbesondere Art. 377 OR, seien damit nur subsidi�r anwendbar, soweit sie nicht zwingendes Recht enthielten.
�Gem�ss der Vorinstanz haben die Parteien in Ziffer 5 AWB unter dem Titel "Projekt�nderungen (SIA-Norm 118; Art. 11+87-89) " Folgendes vereinbart:
�"Kommt im Falle von Projekt�nderungen keine Einigung �ber die Preisanpassung zustande, so ist die Generalunternehmerin berechtigt, die entsprechenden Arbeiten unter Ausschluss von Entsch�digungsfolgen an Dritte zu vergeben.
�Bei Projektreduktionen ist die Generalunternehmerin berechtigt, den Werkpreis um die entsprechenden Minderpreise zu reduzieren."
�Die Vorinstanz legte ihrem Entscheid diese Vereinbarung zu Grunde.
3.2.�Die Beschwerdef�hrerin behauptet demgegen�ber, die Parteien h�tten gem�ss �bereinstimmendem wirklichem Willen einen "Gesamtauftrag" vereinbart, nach dem sich nicht nur die Beschwerdef�hrerin zum Bearbeiten s�mtlicher 118 bzw. 34 Wohneinheiten, sondern auch die Beschwerdegegnerin zur Vergabe dieser gesamten Arbeiten an die Beschwerdef�hrerin vertraglich verpflichtet h�tten. Der so verstandene "Gesamtauftrag" derogiere die weiteren integrierten Bestandteile, mithin die AWB und die Bestimmungen der SIA-Norm 118. Da sie (die Beschwerdef�hrerin) nicht alle Arbeiten "erhalten" habe, liege eine Vertragsverletzung durch die Beschwerdegegnerin vor. Die Beschwerdef�hrerin habe einen vertraglichen Schadenersatzanspruch nach Art. 97 OR in Verbindung mit Art. 377 OR, es sei denn, die - beweisbelastete - Beschwerdegegnerin h�tte vor der Vorinstanz aufzeigen k�nnen, dass dennoch keine Vertragsverletzung vorliege, oder dass sie kein Verschulden treffe. Beides sei ihr nicht gelungen.
�Diese Argumentation gebricht bereits am Umstand, dass die Vorinstanz keinen den Behauptungen der Beschwerdef�hrerin entsprechenden tats�chlichen Parteiwillen zum Abschluss eines "Gesamtauftrags" mit dem von der Beschwerdef�hrerin behaupteten Inhalt festgestellt hat. Was die Beschwerdef�hrerin in diesem Zusammenhang gegen den angefochtenen Entscheid vorbringt, ersch�pft sich in appellatorischer Kritik, die nicht zu einer Korrektur des vorinstanzlich festgestellten Sachverhalts f�hren kann. Rechtsgen�gend begr�ndete Sachverhaltsr�gen werden demgegen�ber nicht vorgetragen (vgl. Erw�gung 2.2).
4.1.�Die Vorinstanz stellte fest, dass die Parteien konkludent eine Reduktion des Leistungsumfangs vereinbart h�tten, welche die Beschwerdegegnerin zu einer entsprechenden Reduktion des Werkpreises berechtige. Sie st�tzte dieses Erkenntnis auf Ziffer 5 Abs. 2 AWB und gelangte in objektiver Auslegung zum Ergebnis, Projektreduktionen seien insofern zul�ssig gewesen, als ein Wohnungsk�ufer einzelne Arbeiten selbst habe ausf�hren oder durch Dritte habe ausf�hren lassen wollen. Sie erwog, die K�uferbetreuung sei gem�ss Werkvertrag Aufgabe der Beschwerdef�hrerin gewesen. Wenn sie nun �nderungsw�nsche der K�ufer vorbehaltlos der Bauherrin mitgeteilt habe, sei darin eine konkludente Offerte zur Bestellungs�nderung zu erblicken, welche die Beschwerdegegnerin konkludent - durch entsprechende Verg�tung an die K�uferschaft - angenommen habe. Damit sei die Beschwerdegegnerin berechtigt, das Entgelt der Beschwerdef�hrerin im Sinne von Ziffer 5 Abs. 2 AWB um "die entsprechenden Minderpreise" zu reduzieren. Die Vorinstanz sah dieses Ergebnis best�rkt im Umstand, dass es in der Regel die Beschwerdef�hrerin gewesen sei, die mit den K�ufern verhandelt habe. Sie h�tte es demnach in der Hand gehabt, rechtzeitig von der Beschwerdegegnerin die Vereinbarung eines neuen Preises zu verlangen. Dies habe sie aber nicht getan. Auch sei die Bestimmung von Ziffer 5 Abs. 2 AVB entgegen der Beschwerdef�hrerin nicht ungew�hnlich, da die Parteien schon beim Projekt E.________ genau so verfahren seien. Auch dort sei nur ein Teil der Arbeiten ausgef�hrt und entsprechend sei nicht der volle Pauschalpreis bezahlt worden.
4.2.�Der Beschwerde sind keine einschl�gigen, hinl�nglich begr�ndeten R�gen zu entnehmen, welche diese rechtlichen Erw�gungen der Vorinstanz als bundesrechtswidrig ausweisen w�rden. Weder wird dargetan, dass Ziffer 5 Abs. 2 AVB auf die konkludent - einvernehmlich - erfolgte Reduktion des Leistungsumfangs nicht anwendbar sein sollte, noch wird nachvollziehbar begr�ndet, weshalb angesichts der vertraglichen Verantwortung der Beschwerdef�hrerin f�r die K�uferbetreuung und die vorbehaltlose Mitteilung individueller K�uferw�nsche an die Beschwerdegegnerin nicht von einer einvernehmlich erfolgten Leistungsreduktion ausgegangen werden d�rfte. Die Beschwerdef�hrerin baut ihre Kritik auf ihrer eigenen Behauptung auf, die Parteien h�tten einen "Gesamtauftrag" vereinbart, der die Verpflichtung der Beschwerdegegnerin enthalten habe, die Vergabe aller Arbeiten an die Beschwerdef�hrerin zu gew�hrleisten. Da sich diese Behauptung indessen im vorinstanzlichen Verfahren nicht erh�rten liess und auch der �berpr�fung durch das Bundesgericht nicht zugrunde gelegt werden kann (vgl. Erw�gung 3.2), entbehren die insofern ge�bte Kritik sowie die Ausf�hrungen zur behaupteten Nichterf�llung dieser angeblichen Vertragspflicht der Grundlage und verm�gen nicht durchzudringen. Ebenso an der Sache vorbei gehen bei dieser Ausgangslage die Ausf�hrungen in der Beschwerde zur angeblich fehlenden Exkulpation, weshalb sich eine Auseinandersetzung damit er�brigt.
�Die Beschwerdef�hrerin vermag demnach keinen Grund aufzuzeigen, um von der vorinstanzlichen Auslegung abzuweichen. Gem�ss der zutreffenden Auffassung der Vorinstanz kann auch ein Pauschalpreis bei ver�ndertem Leistungsumfang angepasst werden, wenn dies - wie vorliegend in Ziffer 5 Abs. 2 AVB - entsprechend vereinbart ist. Der Vorinstanz ist sodann ohne Weiteres beizupflichten, wenn sie daf�r h�lt, die Beschwerdef�hrerin m�sse es zumindest als konkludenten Akzept einer Leistungsreduktion gelten lassen, wenn sie als Unternehmerin, die ein Interesse an den Arbeiten habe, dem Bauherren mitteile, dass sie gewisse Arbeiten nicht ausf�hre, ohne Schadenersatz oder Schadloshaltung vorzubehalten und im Wissen darum, dass sie beim Vorg�ngerprojekt E.________ in der analogen Situation nicht den ganzen Pauschalpreis erhalten habe. Es bleibt somit bei der vorinstanzlichen Schlussfolgerung, dass die Parteien einvernehmlich eine Leistungsreduktion vornahmen, die gem�ss der ausdr�cklichen Vereinbarung in Ziffer 5 Abs. 2 AVB zu einer entsprechenden Reduktion des Werkpreises f�hrt.
Eventualiter ficht die Beschwerdef�hrerin die vorinstanzliche Berechnung des Minderpreises an.
5.1.�Die Vorinstanz hielt fest, dass die Parteien in den AVB nicht geregelt h�tten, wie der Minderpreis bei einer Leistungsreduktion zu berechnen sei. Demnach g�lten die subsidi�r anwendbaren Bestimmungen der SIA-Norm 118. Deren Art. 84 ff. regelten zwar nur die
einseitige�Bestellungs�nderung und ihre Folgen. Dennoch sei davon auszugehen, dass die Parteien mangels anderer Abrede die darin vorgesehenen Folgen - insbesondere die Bestimmung des Minderpreises - stillschweigend auch auf die�
vereinbarten�Bestellungs�nderungen anwenden wollten. Es w�rde sich auch aufdr�ngen, diese Bestimmungen heranzuziehen, wenn keine Verst�ndigung �ber den Minderpreis vorl�ge und demnach eine richterliche Vertragserg�nzung zum Zuge k�me (Art. 2 Abs. 2 OR).
�Ein solches Vorgehen, mithin die sinngem�sse Anwendung der Art. 84 ff. SIA-Norm 118 auf einvernehmliche Bestellungs�nderungen, wird auch in der Literatur bef�rwortet, weil diese Bestimmungen zur Natur des Vertrages passen, f�r den die SIA-Norm 118 �bernommen wurde (siehe Egli, in: Kommentar zur SIA-Norm 118, Art. 38-156 [Ausgabe 1977/1991], 1992, Vorbemerkungen zu Art. 84-91 SIA-Norm 118, S. 208; vgl. auch Spiess/Huser, Norm SIA 118, St�mpflis Handkommentar, 2014, N. 11 zu Art. 84 SIA-Norm 118). Das Vorgehen der Vorinstanz ist in diesem Sinne bundesrechtlich nicht zu beanstanden.
5.2.�Nach Art. 89 Abs. 2 SIA-Norm 118 wird der Nachtragspreis bei Leistungen zu Pauschalpreisen auf der Basis jener Kostengrundlage vereinbart, die im Zeitpunkt der Bestellungs�nderung g�ltig ist. Kommt keine Einigung zustande, ist der Minderpreis nach Art. 89 SIA-Norm 118 durch den Richter zu bestimmen. Dabei wird der Nachtragspreis aus dem zugeh�rigen Pauschalpreis hergeleitet, unter Ber�cksichtigung der massgeblichen Unterschiede, die sich aus der Bestellungs�nderung ergeben. Ein Leistungsverzeichnis kann dabei als Hilfsmittel dienen (siehe Egli, a.a.O., N. 10 i.V.m. N. 9 zu Art. 89 SIA-Norm 118).
�In Ber�cksichtigung dieses Grundsatzes leitete die Vorinstanz den Minderpreis aus dem vereinbarten Pauschalpreis her, indem sie ihn anhand eines auf der Basis der Pauschale umgerechneten Quadratmeterpreises berechnete. Betreffend das Projekt C.________ berechnete die Vorinstanz f�r die Leistungsreduktion einen Minderpreis von Fr. 310'000.--. Diesen brachte sie vom Pauschalpreis von Fr. 1'360'000.-- in Abzug, womit nach Ber�cksichtigung der Anzahlung von Fr. 1'100'000.-- ein Guthaben der Beschwerdegegnerin von Fr. 50'000.-- resultierte. Von diesem Ergebnis zog die Vorinstanz "ex aequo et bono" 10 % ab, um den betr�chtlichen rechnerischen Unsicherheiten Rechnung zu tragen, so dass sie die Widerklage im Umfang von Fr. 45'000.-- guthiess.
�Beim Projekt D.________ resultierte nach der gleichen Berechnungsweise ein Guthaben der Beschwerdegegnerin von Fr. 2'600.--. Da sich die Beschwerdegegnerin insoweit aber mit den geleisteten Zahlungen als auseinandergesetzt erkl�rt hatte, begn�gte sich die Vorinstanz mit dem Schluss, dass jedenfalls die Beschwerdef�hrerin aus diesem Projekt nichts mehr zu fordern habe.
5.3.�Die Beschwerdef�hrerin r�gt, die Vorinstanz habe zu Unrecht nicht mit den "Budgetpreisen" pro Quadratmeter von Fr. 70.-- (Nasszellen) respektive Fr. 90.-- (B�den und W�nde Wohnbereiche) gerechnet und dies in Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV nicht begr�ndet. Zudem habe sie in willk�rlicher Weise verneint, dass beim Projekt E.________ mit diesen Budgetpreisen abgerechnet worden sei.
�Die R�ge geht fehl. Zun�chst begr�ndete die Vorinstanz das Nichtabstellen auf die "Budgetpreise" sehr wohl, n�mlich damit, dass eine entsprechende Parteiabrede nicht Vertragsinhalt sei und auch nicht nachtr�glich getroffen worden sei. Zudem w�rden "Budgetpreise" nach anderen Kriterien festgelegt als Werkpreise. Eine Verletzung der Begr�ndungspflicht nach Art. 29 Abs. 2 BV liegt angesichts dieser hinreichenden Erw�gungen nicht vor (vgl. BGE 136 I 184 E. 2.2.1 S. 188).
�Inwiefern es bundesrechtswidrig sein soll, wenn die Vorinstanz gem�ss Art. 89 SIA-Norm 118 vom vereinbarten Pauschalpreis ausging und diesen auf die betreffenden Fl�chen umrechnete, legt die Beschwerdef�hrerin nicht dar und ist nicht ersichtlich.
�Ebenso wenig vermag sie eine willk�rliche Beweisw�rdigung aufzuzeigen im Zusammenhang mit dem Schluss der Vorinstanz, dass auch das Projekt E.________ nicht anhand der "Budgetpreise" von Fr. 70.-- respektive Fr. 90.-- abgerechnet worden sei, und, der Beschwerdef�hrerin sei der Nachweis nicht gelungen, dass die Parteien nachtr�glich �bereingekommen seien, dass die Minderleistungen zu Quadratmeterpreisen von Fr. 70.--/90.-- abgerechnet werden sollten. Sie f�hrt dazu an, die Vorinstanz habe die "Chronologie" in den Aussagen des Zeugen F.________ "verwechselt". Selbst wenn dies zutreffen sollte, bleibt es indessen bei der von der Vorinstanz wiedergegeben Zeugenaussage, wonach die Berechnung betreffend das Projekt E.________ nicht auf der Basis von Quadratmeterpreisen Fr. 70.--/90.-- erfolgt sei. Es sei darum gegangen, die Pauschale so auf die Wohneinheiten umzurechnen, dass das Total wieder die Pauschale ergebe. Wenn die Vorinstanz aus diesen Zeugenaussagen gerade nicht ableiten konnte, dass das Projekt E.________ anhand der "Budgetpreise" Fr. 70.--/90.-- abgerechnet worden war, ist dies keineswegs unhaltbar, sondern plausibel und entspricht der zitierten Zeugenaussage.
5.4.�Die Beschwerdef�hrerin moniert sodann eine Reihe von Verfahrensm�ngeln bei der Ermittlung der Minderfl�chen, mithin derjenigen Fl�chen, welche die Beschwerdef�hrerin nicht bearbeitet hat.
5.4.1.�Soweit sie der Vorinstanz im Zusammenhang mit der Verf�gung vom 27. November 2013, mit der die Eingabe der Beschwerdef�hrerin vom 15. November 2013 inklusive Beilagen aus den Akten gewiesen wurde, eine Verletzung der Begr�ndungspflicht, von Art. 229 Abs. 1 lit. a ZPO und des Willk�rverbots vorwirft, stossen ihre R�gen ins Leere, nachdem die Vorinstanz mit Beschluss vom 3. Dezember 2013 in Derogation jener Verf�gung vom 27. November 2013 die aus dem Recht gewiesene Eingabe der Beschwerdef�hrerin vom 15. November 2013 vorl�ufig wieder zu den Akten erkannte. Ohnehin l�sst die Beschwerdef�hrerin ausser Acht, dass eine Zwischenverf�gung nach Art. 93 Abs. 3 BGG nur dann mit dem Endentscheid angefochten werden kann, wenn sie sich auf dessen Inhalt auswirkt. Inwiefern Letzteres der Fall sein soll, f�hrt die Beschwerdef�hrerin nicht aus, weshalb auf ihre diesbez�gliche Kritik nicht weiter einzugehen ist. Dasselbe gilt auch, soweit die Beschwerdef�hrerin die Verf�gung vom 28. August 2013 kritisiert und die Vorw�rfe der Verletzung der Begr�ndungspflicht, des Willk�rverbots, von Art. 8 ZGB (Beweislast) sowie von Art. 229 ZPO erhebt. Es wird nicht dargetan, inwiefern sich diese Zwischenverf�gung im Sinne von Art. 93 Abs. 3 BGG auf den Inhalt des Endentscheids auswirkt. Auf die daran ge�bte Kritik kann daher nicht eingetreten werden.
5.4.2.�Die Vorinstanz wies die Eingabe der Beschwerdef�hrerin vom 15. November 2013 im angefochtenen Entscheid mit der Begr�ndung aus dem Recht, dass der Rechtsvertreter der Beschwerdef�hrerin nicht die Unzul�ssigkeit der Editionsaufforderung vom 28. August 2013 geltend gemacht habe, sondern seinerseits Noven vorbringe, was unzul�ssig sei. In der Beschwerde wird dies beanstandet, jedoch nicht konkret begr�ndet, inwiefern die Vorinstanz das Novenrecht (Art. 229 ZPO) verletzt haben soll. Damit bleibt die R�ge ohne Erfolg.
5.4.3.�Die Beschwerdef�hrerin beanstandet sodann, dass die Vorinstanz f�r die Ermittlung der Minderfl�chen auf die Tabellen der Beschwerdegegnerin abgestellt habe, welche diese dem Gericht an der Verhandlung vom 3. Dezember 2013 eingereicht habe. Sie sieht auch insofern Art. 229 ZPO und Art. 9 BV verletzt.
�Die Vorinstanz begr�ndete die Entgegennahme dieser �bersichtstabellen damit, dass die Tabellen Zahlen beinhalteten, die sich aus den bereits eingereichten Beweismitteln ergeben w�rden. Die Zahlen w�rden nicht gew�rdigt, sondern lediglich tabellarisch zusammengef�gt. Die Tabellen erleichterten dem Gericht die Arbeit und stellten Hilfsmittel f�r die Nachvollziehbarkeit des Schlussvortrages dar. Die Vorinstanz stellte daher auf die Tabellen ab, soweit diese nur einen Zusammenzug der bereits vorhandenen Zahlen darstellten und keine Noven enthielten. Mit diesen einleuchtenden Erw�gungen der Vorinstanz setzt sich die Beschwerdef�hrerin nicht auseinander, und sie liefert keine hinl�ngliche Begr�ndung, weshalb sie bundesrechtswidrig sein sollen.
�Sie bringt jedoch vor, die Tabellen h�tten durchaus Noven enthalten, n�mlich hinsichtlich der Minderleistungen "Treppen". Die Vorinstanz ging demgegen�ber auch betreffend die Minderleistungen "Treppen" nicht von Noven aus, sondern davon, dass sich die diesbez�glichen Angaben (betreffend urspr�ngliches Volumen und betreffend Minderleistungen) auch aus den Ausschreibungsunterlagen (KB 6 und KAB 7) und aus der Klageantwortbeilage 36 ergeben w�rden. Dass es geradezu unhaltbar gewesen w�re, wenn die Vorinstanz auch insoweit davon ausging, dass die besagten Tabellen keine Noven enthielten, sondern die Angaben den bereits eingereichten Unterlagen entnommen werden k�nnten, ist nicht ersichtlich. Indem die Vorinstanz auch betreffend die Minderleistungen im Bereich der Treppen nicht von Noven ausging und auf die genannten �bersichtstabellen abstellte, hat sie die Grenze zur Willk�r nicht �berschritten.
5.5.�Weiter macht die Beschwerdef�hrerin geltend, dass die Vorinstanz f�r ihre Berechnungen auf "unklar gebliebene" Quadratmeterpreise abgestellt habe. Sie habe ihre Begr�ndungspflicht verletzt und sei in Willk�r verfallen.
�Der Willk�rvorwurf ist nicht hinl�nglich begr�ndet. Darauf ist nicht einzugehen. Sodann ist die Begr�ndungspflicht nicht verletzt, hat die Vorinstanz ihre Berechnungsweise des Minderpreises doch begr�ndet und ausgef�hrt, der Minderpreis werde anhand eines auf der Basis der Pauschale umgerechneten Quadratmeterpreises berechnet. Dabei erl�uterte sie die konkret der Berechnung zugrunde gelegten Quadratmeterpreise als durchschnittlichen Quadratmeterpreis, der sich ergebe, wenn die Pauschale nach Abzug der verh�ltnism�ssigen Netto-Treppenkosten durch das Total der Plattenfl�chen dividiert werde. Die Geh�rsr�ge ist unberechtigt.
5.6.�Schliesslich beanstandet die Beschwerdef�hrerin, dass die Vorinstanz den der Beschwerdegegnerin gew�hrten Rabatt von 30 % nicht wieder aufgerechnet habe.
�Die Vorinstanz lehnte dies ab, da sachverhaltsm�ssig nicht erstellt sei, dass der Rabatt einzig aufgrund des (ganzen) Auftragsvolumens gew�hrt worden sei. Sie erwog, der ver�nderte Leistungsumfang weiche zudem nicht derart von der urspr�nglich vereinbarten Leistung ab, dass der Minderpreis nicht mehr vom urspr�nglich vereinbarten Werkpreis abgeleitet werden k�nnte und ein "neuer" Werkpreis festgesetzt werden m�sste.
�Die Beschwerdef�hrerin bringt vor, der "Inhaber G.________" habe an der Parteieinvernahme vom 3. Dezember 2013 den Rabatt f�r die D.________ mit nur 34 Wohneinheiten nachvollziehbar so erl�utert, dass dieser Auftrag unmittelbar nach demjenigen f�r das C.________ zur Diskussion gestanden habe. Nach seinem Verst�ndnis habe er diesen Auftrag von H.________ "eben nur mit demselben Rabatt von 30 % erhalten". Die Beschwerdegegnerin habe diese Ausf�hrungen nicht mehr bestritten, weshalb das Gericht darauf h�tte abstellen m�ssen. Es habe somit die Verhandlungsmaxime verletzt.
�Laut der Vorinstanz war zwischen den Parteien strittig, ob die Beschwerdef�hrerin nur des gesamten Volumens wegen einen Rabatt gew�hrt habe. Dementsprechend lag eine bestrittene Behauptung vor, �ber die Beweis zu f�hren war (Art. 150 Abs. 1 ZPO). Von einer unbestrittenen Tatsachenbehauptung ist demnach entgegen der Ansicht der Beschwerdef�hrerin nicht auszugehen, und eine Verletzung des Verhandlungsgrundsatzes scheidet aus.
�Die Vorinstanz w�rdigte demnach die Beweise, namentlich die Aussagen von I.________ und G.________. Sodann zog sie in Betracht, dass die Beschwerdef�hrerin bei der D.________, gleich wie beim C.________, 30 % Rabatt gew�hrt habe, obwohl das Volumen des Projekts C.________ rund vier Mal gr�sser gewesen sei als dasjenige der D.________ und sich entsprechend auch der Werkpreis erheblich unterschieden habe. Gegen einen massgeblichen Einfluss des Arbeitsvolumens spreche auch der Umstand, dass die Beschwerdef�hrerin gem�ss Offerte beim C.________ anf�nglich nur 10 % Rabatt vorgesehen habe, dagegen beim (viel kleineren) Projekt D.________ bereits die 30 %. Zudem habe sie gest�tzt auf ihre Erfahrungen mit dem Projekt E.________ damit rechnen m�ssen, dass einzelne K�ufer die Plattenarbeiten nicht ihr �bertragen w�rden. Trotzdem habe sie diesbez�glich keine vertraglichen Vorbehalte angebracht. Deshalb sei davon auszugehen, dass das Auftragsvolumen bei der Preisgestaltung nicht eine entscheidende Rolle gespielt habe, sondern vielmehr die langj�hrigen Gesch�ftsbeziehungen zwischen den Parteien.
�Inwiefern dieser Schluss der Vorinstanz geradezu willk�rlich sein soll, legt die Beschwerdef�hrerin nicht dar und ist auch nicht augenf�llig. Es besteht daher f�r das Bundesgericht auch im Punkt der Rabattgew�hrung kein Anlass, in den vorinstanzlichen Entscheid einzugreifen.
5.7.�Der Beschwerde kann demnach auch in der gegen die Berechnung des Minderpreises gerichteten Eventualbegr�ndung nicht gefolgt werden.
Zuletzt kritisiert die Beschwerdef�hrerin die Protokollf�hrung durch die Vorinstanz an der Verhandlung vom 3. Dezember 2013. Die Protokollf�hrung sei unvollst�ndig, weil sie keinen Hinweis auf die W�rdigung der Zeugenaussagen durch die Beschwerdef�hrerin enthalte, was einen Verfahrensfehler (Verletzung von Art. 235 Abs. 1 lit. d und Abs. 2 ZPO) darstelle.
�Dass ein Hinweis auf die W�rdigung der Zeugenaussagen durch die Beschwerdef�hrerin in das Protokoll h�tte aufgenommen werden m�ssen, ergibt sich nicht aus den von der Beschwerdef�hrerin angerufenen Bestimmungen. Eine ausdr�ckliche Protokollierung erscheint mit Blick auf den protokollierten Vermerk, die Antr�ge w�rden begr�ndet, auch nicht erforderlich, ist doch nicht ersichtlich, was mit einem solchen blossen Hinweis zus�tzlich gewonnen worden w�re. Vor allem konkretisiert die Beschwerdef�hrerin nicht, welche entscheiderheblichen Ausf�hrungen sie gemacht haben will, die nicht protokolliert wurden und deshalb zu ihrem Nachteil von der Vorinstanz nicht ber�cksichtigt worden w�ren. Das Rechtsschutzinteresse an der R�ge unvollst�ndiger Protokollf�hrung ist daher nicht ersichtlich, weshalb darauf nicht weiter einzugehen ist.
Die Beschwerde ist abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend wird die Beschwerdef�hrerin kosten- und entsch�digungspflichtig (Art. 66 Abs. 1 und Art. 68 Abs. 2 BGG). Die Parteientsch�digung wird gem�ss Praxis festgelegt, ohne dass die obsiegende Partei eine Kostennote einreichen m�sste (vgl. Art. 12 Reglement �ber die Parteientsch�digung und die Entsch�digung f�r die amtliche Vertretung im Verfahren vor dem Bundesgericht vom 31. M�rz 2006 [SR 173.110.210.3]). Es er�brigt sich daher, die Beschwerdegegnerin wie beantragt zur Einreichung einer Kostennote aufzufordern.

References: Art. 74
 Art. 95
 BGE 
 Art. 9
 Art. 42
 BGE 
 BGE 
 Art. 95
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 377
 Art. 11
 Art. 97
 Art. 377
 Art. 84
 Art. 84
 Art. 38
 Art. 84
 Art. 84
 Art. 89
 Art. 89
 Art. 89
 Art. 29
 Art. 29
 BGE 
 Art. 89
 Art. 229
 Art. 93
 Art. 8
 Art. 229
 Art. 93
 Art. 229
 Art. 9
 Art. 235
 Art. 68
 Art. 12