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Timestamp: 2019-12-08 23:17:35+00:00

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jura-basic (KÃ¼ndigungsschutzklage KÃ¼ndigung) - Grundwissen
Hier ist zu unterscheiden zwischen Groß- und Kleinbetrieben (siehe dazu Anwendungsbereich des KSchG@).
Wie sich aus § 23 KSchG@ ergibt, gelten die Kündigungsgründe nach § 1 KSchG@ nur für Großbetriebe. Nach § 1 Abs. 2 KSchG@ ist eine Kündigung unwirksam, wenn sie sozial ungerechtfertigt ist (vgl. § 1 Abs. 2 KSchG@).
In Kleinbetrieben kann der Arbeitgeber ohne Kündigungsgründe kündigen. Im Rahmen der Kündigungsschutzklage prüft das Gericht lediglich die Einhaltung der Kündigungsfrist.
Bei einer fristlosen Kündigung durch den Arbeitgeber überprüft das Gericht das Vorliegen des außerordentlichen Kündigungsgrundes, unabhängig davon, ob der Arbeitnehmer in einem Groß- oder Kleinbetrieb arbeitet.
Der Arbeitnehmer muss die Unwirksamkeit der Kündigung gem. § 13 Abs. 2 KSchG@, § 4 S. 1 KSchG@ innerhalb von drei Wochen nach Zugang der Kündigung durch Kündigungsschutzklage geltend machen. Dies gilt auch dann, wenn die fristlose Kündigung durch den Arbeitgeber, innerhalb der sechsmonatigen Wartezeit des § 1 Abs. 1 KSchG@ erfolgt. Wird die Frist versäumt, gilt die außerordentliche Kündigung gem. §§ 13 Abs. 2 i. V. mit 7 KSchG@ als wirksam (BAG, 28. 06. 2007- 6 AZR 873/06).

References: § 23
 § 1
 § 1
 § 1
 § 13
 § 4
 § 1