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Timestamp: 2016-10-23 09:42:39+00:00

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8C_329/2010 (06.08.2010)
8C_329/2010
Rechtsanwalt Andreas Hebeisen,
A.a Die 1965 geborene C.________ war seit Februar 2000 als Mitarbeiterin bei der Firma H.________ AG t�tig. Nachdem sie ihrer Arbeitsstelle seit dem 23. Februar 2002 krankheitsbedingt fern geblieben war, erfolgte die K�ndigung durch die Arbeitgeberin auf Ende Dezember 2002; seither geht sie keiner Erwerbst�tigkeit mehr nach. Am 20. Januar 2003 meldete sie sich unter Hinweis auf seit l�ngerer Zeit bestehende Beschwerdebilder (Schlafapnoe-Syndrom, Depression sowie Schulter-, R�cken- und Beinschmerzen) bei der Invalidenversicherung zum Rentenbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Thurgau zog u.a. Berichte der behandelnden �rzte Dr. med. E.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 12. Februar 2003 und des Dr. med. F.________, FMH Allgemeine Medizin, vom 30. M�rz 2003 (samt Bericht der Frau Dr. med. L.________, Fach�rztin f�r Neurologie, vom 19. Januar 2003) bei. Gest�tzt darauf wurde der Leistungsansprecherin mit Verf�gung vom 19. Dezember 2003 eine ganze Invalidenrente (samt Kinderrenten) r�ckwirkend ab 1. Februar 2003 zugesprochen. Das Ende 2004 durchgef�hrte Revisionsverfahren ergab keine rentenrelevanten Ver�nderungen (Fragebogen vom 21. Dezember 2004; Bericht des Dr. med. F.________ vom 31. Januar 2005; Mitteilung der IV-Stelle vom 18. Mai 2005).
A.b Anl�sslich der im April 2008 erneut von Amtes wegen in die Wege geleiteten Revision holte die IV-Stelle einen Bericht des Dr. med. F.________ vom 3. August 2008 ein und veranlasste gutachterliche Abkl�rungen durch die Medizinische Abkl�rungsstelle (MEDAS), die mit der Expertise vom 9. M�rz 2009 ihren Abschluss fanden. Auf dieser Grundlage - sowie der Stellungnahme des Regionalen �rztlichen Dienstes (RAD) vom 12. M�rz 2009 - ermittelte die Verwaltung unter Annahme einer nurmehr im Umfang von 50 % beeintr�chtigten Arbeitsf�higkeit f�r leidensadaptierte T�tigkeiten einen Invalidit�tsgrad von 39 % und stellte die revisionsweise Aufhebung der bisherigen Rente in Aussicht (Vorbescheid vom 26. M�rz 2009). Daran wurde mit Verf�gung vom 25. Mai 2009 festgehalten und die Rentenleistungen auf Ende Juni 2009 eingestellt.
Die hiegegen eingereichte Beschwerde, mit welcher C.________ u.a. Berichte des Dr. med. F.________ vom 21. Mai 2009, des Dr. med. E.________ vom 16. Juni 2009 sowie der Klinik X.________ vom 30. November und 17. Dezember 2009 auflegen liess, hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau in dem Sinne teilweise gut, als es den Anspruch der Beschwerdef�hrerin auf eine Viertelsrente mit Wirkung ab 1. Juli 2009 feststellte (Entscheid vom 24. Februar 2010).
C.________ l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren und beantragen, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids, soweit die Beschwerde abweisend, sei ihr �ber Ende Juni 2009 hinaus eine ganze Invalidenrente zuzusprechen; eventualiter sei die Sache zur weiteren Abkl�rung und Neubeurteilung an das kantonale Gericht, eventuell an die IV-Stelle zur�ckzuweisen. Der Eingabe liegen u.a. Berichte des Dr. med. E.________ vom 20. M�rz 2010 und der Klinik X.________ vom 15. April 2010 bei.
W�hrend das kantonale Gericht und die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde schliessen, verzichtet das Bundesamt f�r Sozialversicherungen auf eine Vernehmlassung.
1.1 Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (Art. 82 ff. BGG) kann wegen Rechtsverletzung gem�ss Art. 95 f. BGG erhoben. Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG), und kann deren Sachverhaltsfeststellung von Amtes wegen nur berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG).
1.2.2 Tats�chlicher Natur sind die Feststellungen zur Arbeits(un)f�higkeit, die das Sozialversicherungsgericht gest�tzt auf medizinische Untersuchungen trifft. Soweit die Beurteilung der Zumutbarkeit von Arbeitsleistungen auf die allgemeine Lebenserfahrung gest�tzt wird, geht es um eine Rechtsfrage (BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 397 ff.). Der Untersuchungsgrundsatz z�hlt zu den in Art. 95 BGG erw�hnten bundesrechtlichen Vorschriften. Die unvollst�ndige (gerichtliche) Feststellung der rechtserheblichen Tatsachen (BGE 135 V 23 E. 2 S. 25 mit Hinweisen; Ulrich Meyer, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 2008, N. 25, 36 und 58-61 zu Art. 105 BGG; Hansj�rg Seiler, in: Bundesgerichtsgesetz [BGG], 2007, N. 24 zu Art. 97 BGG), die Missachtung des Untersuchungsgrundsatzes als einer wesentlichen Verfahrensvorschrift (statt vieler: Urteil 9C_850/2008 vom 6. Februar 2009 E. 2.2 mit Hinweis; Ulrich Meyer, a.a.O., N. 60 zu Art. 105 BGG; Markus Schott, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 2008, N. 17 ff. zu Art. 97 BGG) sowie die Verletzung der Pflicht zu inhaltsbezogener, umfassender, sorgf�ltiger und objektiver Beweisw�rdigung (Art. 61 lit. c ATSG; BGE 132 V 393 E. 4.1 S. 400) stellen eine Rechtsverletzung gem�ss Art. 95 lit. a BGG dar. Hat das Sozialversicherungsgericht die rechtserheblichen tats�chlichen Feststellungen in Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes getroffen, sind sie f�r das Bundesgericht nicht verbindlich (Urteil 8C_53/2010 vom 26. Mai 2010 E. 2.3 mit Hinweisen).
2.1 Das kantonale Gericht hat die massgeblichen Rechtsgrundlagen, insbesondere die Bestimmungen und Grunds�tze zur Rentenrevision (Art. 17 ATSG in Verbindung mit Art. 88a und 88bis IVV; BGE 133 V 108 E. 5 S. 110 ff.; vgl. auch BGE 130 V 343 E. 3.5 S. 350 in fine; 117 V 198 E. 3b S. 199 mit Hinweisen), korrekt wiedergegeben, weshalb darauf verwiesen werden kann. Zutreffend dargelegt wurde namentlich, dass neue medizinische Feststellungen revisionsrechtlich nur bedeutsam sind, wenn sie eine tats�chliche Ver�nderung der - hier gesundheitlichen - Verh�ltnisse zum Ausdruck bringen. Hingegen stellt die bloss andere, abweichende Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts keine revisionsbegr�ndende oder im Rahmen der Revision relevante �nderung dar (BGE 112 V 371; Urteil 8C_219/2009 vom 25. August 2009 E. 2.2 mit Hinweisen).
2.2 Anzuf�gen ist, dass die am 1. Januar 2008 in Kraft getretenen �nderungen des Bundesgesetzes �ber die Invalidenversicherung (IVG) und anderer Erlasse wie des Bundesgesetzes �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2006 (5. IV-Revision, AS 2007 5129 ff.) in revisionsrechtlicher Hinsicht insofern Auswirkungen gezeitigt haben, als nunmehr die in Art. 31 IVG ("Herabsetzung oder Aufhebung der Rente") festgehaltenen Modalit�ten im Sinne der Anrechnung von Einkommensfreibetr�gen gelten. Da die Beschwerdef�hrerin indessen keiner Erwerbst�tigkeit mehr nachgeht, gelangt die Regelung nicht zur Anwendung (BGE 8C_972/2009 vom 27. Mai 2010 E. 5).
3.1 Vorinstanzlich wurde in tats�chlicher Hinsicht erkannt, dass, da unbestrittenermassen ein Teil der bestehenden Beschwerden psychisch bedingt sei (kombinierte Pers�nlichkeitsst�rung mit dysthymen, �ngstlichen und passiv-aggressiven, histrionischen Anteilen) und diesbez�glich zwischenzeitlich eine Optimierung des Gesundheitszustandes stattgefunden habe, die Schlussfolgerungen der MEDAS-Experten vom 9. M�rz 2009, wonach trotz Fehlens einer objektivierbaren massiven Verbesserung nur noch eine 50%ige (statt der bisher attestierten vollumf�nglichen) Arbeitsunf�higkeit bestehe, nachvollzogen werden k�nnten. Selbst wenn im �brigen kein Revisionsgrund vorl�ge, w�re das wiedererw�gungsweise Zur�ckkommen auf die urspr�ngliche Rentenzusprache gem�ss Art. 53 Abs. 2 ATSG gerechtfertigt.
3.2 Demgegen�ber r�gt die Beschwerdef�hrerin zur Hauptsache, das kantonale Gericht habe den Sachverhalt in Verletzung von Art. 97 Abs. 1 BGG festgestellt. Insbesondere sei in Anbetracht der gutachterlichen Ergebnisse eine revisionsrechtlich relevante Tatsachen�nderung nicht ausgewiesen, sondern handle es sich bei den betreffenden Feststellungen lediglich um eine in diesem Zusammenhang unerhebliche unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts. Ferner k�nne in Anbetracht der damaligen medizinischen Grundlagen auch nicht von einer zweifellosen Unrichtigkeit der erstmaligen Rentenzusprechung ausgegangen werden, sodass die Voraussetzungen f�r eine Wiedererw�gung ebenfalls nicht erf�llt seien. Die bisherige ganze Invalidenrente habe deshalb �ber den 30. Juni 2009 hinaus auf unbestimmte Dauer Bestand.
4.1 Der Revisionsordnung nach Art. 17 ATSG geht der Grundsatz vor, dass die Verwaltung befugt ist, jederzeit von Amtes wegen auf eine formell rechtskr�ftige Verf�gung, welche nicht Gegenstand materieller richterlicher Beurteilung gebildet hatte, zur�ckzukommen, wenn sich diese als zweifellos unrichtig erweist und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist (Art. 53 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 2 ATSG und Art. 1 Abs. 1 IVG). Unter diesen Voraussetzungen kann die Verwaltung eine Rentenverf�gung auch dann ab�ndern, wenn die Revisionsvoraussetzungen des Art. 17 ATSG nicht erf�llt sind. Wird die zweifellose Unrichtigkeit der urspr�nglichen Rentenverf�gung erst vom Gericht festgestellt, so kann es die auf Art. 17 ATSG gest�tzte Revisionsverf�gung der Verwaltung mit dieser substituierten Begr�ndung - nach vorg�ngiger Geh�rsgew�hrung - sch�tzen (BGE 125 V 368 E. 2 S. 369; Urteile 9C_438/2009 vom 26. M�rz 2010 E. 2.2 und 8C_224/2009 vom 27. Juli 2009 E. 3.2 mit Hinweis). Eine voraussetzungslose Neubeurteilung der invalidit�tsm�ssigen Voraussetzungen gen�gt nach st�ndiger Rechtsprechung nicht f�r eine wiedererw�gungsweise Herabsetzung der Invalidenrente. Die Aufhebung der Rente mit der substituierten Begr�ndung der Wiedererw�gung kann nur bei Unvertretbarkeit der urspr�nglichen Rentenzusprechung erfolgen (vgl. statt vieler Urteil 9C_845/2009 vom 10. Februar 2010 E. 3.2 mit Hinweisen).
4.2.1 Der Zusprechung der ganzen Rente auf den 1. Februar 2003 mit Verf�gung der Beschwerdegegnerin vom 19. Dezember 2003 lagen zur Hauptsache die Angaben des behandelnden Psychiaters Dr. med. E.________ vom 12. Februar 2003 und des Dr. med. F.________ vom 30. M�rz 2003 (samt Bericht der Frau Dr. med. L.________ vom 19. Januar 2003) sowie der �rzte des Spitals M.________ (u.a. Berichte vom 8. April und 7. Juni 2002 sowie 7. M�rz 2003) zugrunde. Danach litt die Versicherte damals bereits seit geraumer Zeit an einem deutlichen schweren depressiven Zustandsbild sowie diversen erheblichen somatischen Befunden wie insbesondere einem Schlafapnoe-Syndrom mit schwierigem Verlauf (M�digkeit, Konzentrationsmangel, Einschlafen), einer mutmasslichen Narkolepsie und St�rungen im Bewegungsapparat (Schulter/Arm rechts, R�cken und Bein links). Eine Arbeitsf�higkeit in der angestammten wie auch in jeder anderen T�tigkeit wurde - aktuell und in n�herer Zukunft - �bereinstimmend ausgeschlossen. Der Ende 2004 angeforderte Bericht des Dr. med. F.________ vom 31. Januar 2005 ergab keine �nderung der gesundheitlichen Verh�ltnisse (vgl. Mitteilung der Beschwerdegegnerin vom 18. Mai 2005).
4.2.2 Entgegen den Ausf�hrungen im angefochtenen Entscheid kann gest�tzt auf diese medizinische Grundlage nicht von einer zweifellosen Unrichtigkeit der urspr�nglichen Rentenzusprache ausgegangen werden. Vielmehr begr�ndeten die behandelnden �rzte die von ihnen bescheinigte vollst�ndige Arbeitsunf�higkeit mit den genannten somatischen und psychischen Befunden, denen ein erheblicher Schweregrad attestiert wurde. Die hinsichtlich Diagnosestellung und Einsch�t-zung des verbliebenen Leistungsverm�gens �bereinstimmenden Aussagen der Dres. med. F.________ und E.________ beruhten auf mehrj�hrigen, in regelm�ssigen Intervallen durchgef�hrten Untersuchungen und decken sich zudem mit den zeitgleichen Schlussfolgerungen der �rzte des Spitals M.________. Anzeichen daf�r, dass die betreffenden Aussagen h�tten hinterfragt werden m�ssen und durch gutachterliche Abkl�rungen zu erh�rten gewesen w�ren, wie von der Vorinstanz angenommen, lagen der Verwaltung im damaligen Zeitpunkt nicht vor. Insbesondere vermochte der Hinweis des Dr. med. E.________ auf einen "Versuch des Ordnens der zunehmend schwierigen sozialen Probleme" noch keine derartigen Zweifel an der Stichhaltigkeit der Angaben zu wecken. Allein von dieser - sich einzig auf den psychischen Gesundheitszustand beziehenden - �usserung kann noch nicht auf eine �berwiegend in invalidit�tsfremden soziokulturellen und psycho-sozialen Faktoren begr�ndeten Beeintr�chtigung der Arbeitsf�higkeit geschlossen werden, zumal von einer erst zunehmenden Entwicklung die Rede ist. Ebenso wenig enthalten schliesslich die Ausf�hrungen der MEDAS-Gutachter vom 9. M�rz 2009 Anhaltspunkte daf�r, dass die der Rentenzusprache zugrunde liegenden medizinischen Erhebungen f�r ungen�gend erachtet worden w�ren. Vor diesem Hintergrund ist von einem wiedererw�gungsweisen Zur�ckkommen auf die urspr�ngliche Rentenverf�gung abzusehen.
Zu pr�fen ist in Anbetracht von Art. 107 Abs. 1 BGG, wonach das Bundesgericht nicht �ber die Begehren der Parteien hinausgehen und demzufolge den vorinstanzlichen Entscheid nicht zu deren Ungunsten ab�ndern darf, somit im Folgenden die Frage, ob die der Beschwerdef�hrerin mit Verf�gung vom 19. Dezember 2003 zugesprochene (und mit Mitteilung vom 18. Mai 2005 best�tigte) ganze Rente unter revisionsrechtlichen Gesichtspunkten zu Recht auf Ende Juni 2009 auf eine Viertelsrente reduziert wurde. Mangels Anfechtung des kantonalen Entscheids durch die Beschwerdegegnerin ist dieser insoweit, als der Versicherten damit f�r die Zeit ab 1. Juli 2009 weiterhin der Anspruch auf eine Viertelsrente zugestanden wird, in Rechtskraft erwachsen (vgl. Ulrich Meyer, a.a.O., N. 18 zu Art. 107 BGG). Eine reformatio in peius zum Nachteil der Beschwerdef�hrerin ist ausgeschlossen (BGE 131 III 91 E. 5.2 S. 94 mit Hinweisen; Bernard Corboz, in: Commentaire de la LTF, 2009, N. 27 zu Art. 107 BGG).
5.1 Wurde eine Rente zuvor bereits revidiert oder best�tigt, bildet Referenzpunkt f�r die Pr�fung einer anspruchserheblichen �nderung die letzte rechtskr�ftige Verf�gung, welche auf einer materiellen Pr�fung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabkl�rung, einer Beweisw�rdigung und gegebenenfalls - sofern Hinweise f�r eine �nderung in den erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitszustands bestehen - der Durchf�hrung eines Einkommensvergleichs beruht (BGE 133 V 108 E. 5.4 S. 114).
Hinsichtlich der erheblichen zeitlichen Ankn�pfungspunkte hat als letztmaliger, das Ergebnis einer rechtsgen�glichen materiellen Pr�fung des Rentenanspruchs darstellender Rechtsakt die Mitteilung der Beschwerdegegnerin vom 18. Mai 2005 zu gelten, mit welcher - nach zus�tzlichen medizinischen Abkl�rungen - oppositionslos eine seit der Leistungszusprechung unver�nderte Rentensituation best�tigt worden war. Zu beurteilen ist daher, ob im Zeitraum zwischen der Mitteilung vom 18. Mai 2005 und der Verf�gung vom 25. Mai 2009 eine revisionsrechtlich bedeutsame �nderung in den tats�chlichen Verh�ltnissen eingetreten ist, welche eine Herabsetzung der bisherigen ganzen auf eine Viertelsrente per Ende Juni 2009 rechtfertigt (BGE 133 V 108 E. 5.4 S. 114 mit Hinweis; vgl. auch Urteile 9C_899/2009 vom 26. M�rz 2010 E. 2.1 und 8C_292/2009 vom 10. Juni 2009 E. 3, je mit Hinweisen).
5.2.1 Der anl�sslich des im April 2008 eingeleiteten Revisionsverfahrens eingeholte Bericht des Dr. med. F.________ vom 3. August 2008 bescheinigte eine weiterhin gleichbleibende Krankheitssituation. Die Gutachter der MEDAS gelangten ihrerseits, auf der Basis von pneumologischen, orthop�dischen, elektroencephalographischen und psychiatrischen Konsiliarbegutachtungen, zusammenfassend zum Ergebnis, dass in Bezug auf das Schlafapnoe-Syndrom wie auch aus neurologischer Sicht keine Verbesserung eingetreten sei, sondern ein eher unver�nderter Zustand vorliege. Damals wie heute sei keine ad�quate Therapie zur Behandlung des Schlafapnoe-Syndroms ersichtlich. Zur Zeit st�nden diesbez�glich indessen nur wenige aktuelle Daten zur Verf�gung, zumal die letzte ausgedehnte schlafmedizinische Untersuchung nach Aktenlage im Jahre 2003 stattgefunden habe. Im Rahmen der MEDAS-Abkl�rung seien derartige ausf�hrliche Massnahmen auch im Hinblick auf eine m�gliche narkoleptische Schlafst�rung jedoch nicht durchf�hrbar. Gem�ss pneumologischer Beurteilung k�nne die Arbeitsf�higkeit nur mit Unsicherheit beziffert werden, da die zweifellos vorhandene Schlafapnoe wegen Maskenintoleranz und fehlender Wirkung nicht zu therapieren sei. Momentan liege eine nur leichte Apnoeform vor bzw. seien einige der Beschwerden "apnoe-fremd", weshalb allein daraus eine Arbeitsunf�higkeit von 30 bis maximal 50 % resultiere. Demgegen�ber habe sich das depressive Zustandsbild im Vergleichszeitraum gebessert und stehe nun nicht mehr im Vordergrund. Ab dem Zeitpunkt der gutachtlichen Abkl�rungen k�nne hinsichtlich der psychiatrischen Befunde lediglich noch eine Einschr�nkung des Leistungsverm�gens von h�chstens 50 % attestiert werden. Von orthop�discher Seite wurde ein vollschichtiger Einsatz, unter Ber�cksichtigung gewisser Einschr�nkungen, als zumutbar eingestuft. Polydisziplin�r bejahten die involvierten Experten eine 50%ige Einsatzf�higkeit im Rahmen adaptierter T�tigkeiten (ganztags, halbe Leistung); inwieweit eine dar�ber hinausgehende Beeintr�chtigung bestehe, wurde als fraglich bezeichnet. Eine massive Besserung des Gesundheitszustandes im Vergleich zu den Verh�ltnissen bei der Rentenzusprechung k�nne aber nicht objektiviert werden.
5.2.2 Wie den vorstehenden Ausf�hrungen entnommen werden kann, schlossen die Gutachter eine erhebliche Verbesserung der gesundheitlichen Verh�ltnisse ausdr�cklich aus und sprachen namentlich in Bezug auf das - das Krankheitsbild der Beschwerdef�hrerin pr�gende und nach �bereinstimmender �rztlicher Einsch�tzung eine Erwerbst�tigkeit bisher ausschliessende (vgl. etwa Berichte des Dr. med. F.________ vom 30. M�rz 2003, des Dr. med. E.________ vom 16. Juni 2009, S. 2 unten f., sowie der Klinik X.________ vom 30. November und 17. Dezember 2009) - obstruktive Schlafapnoe-Syndrom von einer in den letzten Jahren unver�nderten Situation. Dies wird denn auch vom kantonalen Gericht grunds�tzlich anerkannt, welches jedenfalls f�r den Zeitraum bis zur Verf�gung vom 25. Mai 2009 einzig eine seit der Rentenzusprechung eingetretene erneute Verschlechterung verneint. Die allein aus dem betreffenden Beschwerdebild resultierende Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit von lediglich 30 bis h�chstens 50 %, worauf im angefochtenen Entscheid abgestellt wird, begr�nden die MEDAS-Gutachter - gest�tzt auf die durch den Pneumologen Dr. med. P.________ vorgenommene konsiliarische Teilbegutachtung vom 3. Februar 2009 - sodann jedoch zur Hauptsache mit dem Argument, es best�nde nur eine leichte Apnoeform. Bereits dieser Aspekt verdeutlicht einen widerspr�chlichen Aussagegehalt innerhalb des Gutachtens bzw. l�sst auf eine - revisionsrechtlich indessen grunds�tzlich unbehelfliche (vgl. E. 2.1 in fine hievor) - abweichende Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts schliessen. Dr. med. P.________ gab zu Beginn seiner konsiliarischen Ausf�hrungen denn auch noch vorbehaltlos an, die Versicherte leide zweifelsohne an einer polysomnographisch wiederholt dokumentierten mindestens mittelschweren Schlafapnoe, um in der Folge darzulegen, weshalb seines Erachtens das Vorliegen einer klinisch schweren Apnoeform ausgeschlossen werden k�nne. Im Rahmen der Arbeitsf�higkeitsbeurteilung ist demgegen�ber lediglich noch von einer leichten Apnoeform die Rede, da wiederholt eine gute Schlafqualit�t mit Tiefschlaf habe festgestellt werden k�nnen und Einiges an den Beschwerden als "apnoe-fremd" einzustufen sei. Die Sch�tzung des verbliebenen Leistungsverm�gens wird infolge nicht vorhandener aktueller schlafmedizinischer Abkl�rungen und mangels ad�quater Therapierbarkeit des Leidens schliesslich als ohnehin mit Unsicherheiten behaftet deklariert. Als ebenfalls nicht schl�ssig hergeleitet ist ferner auch die gutachterliche Angabe zu werten, wonach polydisziplin�r eine Arbeitsunf�higkeit von insgesamt 50 % bestehe, nachdem die allein aus dem Schlafapnoe-Syndrom resultierende Beeintr�chtigung auf 30 bis 50 % und diejenige aus psychiatrischer Sicht auf ebenfalls 50 % gesch�tzt wurde. Selbst wenn eine blosse Kumulation der Werte nicht angezeigt erscheint - es d�rfte auf Grund der Art der Beschwerdebilder eine "Schnittmenge" gegeben sein -, entbehrt vor diesem Hintergrund eine nach eigenen Aussagen ohnehin mit Vorbehalten versehene Bezifferung der Einschr�nkung des Leistungsverm�gens auf lediglich noch 50 % einer nachvollziehbaren Begr�ndung, zumal eine namhafte Verbesserung des Gesundheitszustandes ausdr�cklich ausgeschlossen worden war.
Unter den gegebenen Umst�nden waren die Beschwerdegegnerin und das kantonale Gericht nach Massgabe von Art. 43 Abs. 1 und Art. 61 lit. c ATSG (vgl. E. 1.2.2 hievor) in Bezug auf die tats�chlichen Erkenntnisse zum noch vorhandenen Leistungsverm�gen der Versicherten im Zeitpunkt der Rentenaufhebung angesichts des diesbez�glich unvollst�ndigen Sachverhalts zu weiteren Abkl�rungen, insbesondere mit Blick auf den Schweregrad des Schlafapnoe-Syndroms (und eine allenfalls zus�tzlich vorhandene Narkolepsie), verpflichtet.
5.3 Verwaltung und Vorinstanz haben somit in Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes ohne rechtsgen�gliche Sachverhaltsfeststellung darauf geschlossen, dass sich das Beschwerdebild der Versicherten seit der Rentenzusprechung bzw. der diese best�tigenden Mitteilung vom 18. Mai 2005 insofern verbessert habe, als ihr wiederum ein Arbeitseinsatz im Umfang von 50 % zumutbar sei. Abh�ngig vom Ergebnis der erg�nzenden Tatsachenfeststellungen, in deren Rahmen es auch die Erl�uterungen des Dr. med. E.________ vom 20. M�rz 2010 und der Klinik X.________ vom 15. April 2010 zu w�rdigen gilt, wird die Beschwerdegegnerin dar�ber zu befinden haben, ob der Versicherten f�r die Zeit ab 1. Juli 2009 der Anspruch auf eine h�here als die ihr vorinstanzlich zugesprochene, rechtsbest�ndig gewordene Viertelsrente zusteht. Ob es sich bei den letztgenannten Berichten um im vorliegenden Verfahren zul�ssige, durch den vorinstanzlichen Entscheid veranlasste Noven im Sinne des Art. 99 Abs. 1 BGG handelt, kann in Anbetracht des Prozessausganges dahingestellt bleiben. Ebenso er�brigt sich eine Beurteilung der erwerblichen Auswirkungen. In Bezug auf die Vorgehensweise bei der Parallelisierung der Vergleichseinkommen bedarf es einzig der Pr�zisierung, dass bei der Pr�fung der Durchschnittlichkeit des vor Eintritt des Versicherungsfalles erzielten Lohnes (Valideneinkommen) dieser mit gesamtschweizerisch erhobenen branchen�blichen L�hnen und nicht mit denjenigen in der jeweils in Betracht fallenden Grossregion zu vergleichen ist (Urteil 8C_683/2009 vom 26. Februar 2010 E. 4.1 mit Hinweisen).
6.1 Die R�ckweisung der Sache an den Versicherungstr�ger zu erneuter Abkl�rung (mit innerhalb des Streitgegenstandes noch offenem Ausgang) gilt praxisgem�ss (BGE 132 V 215 E. 6.1 S. 235 mit Hinweisen; Urteil 8C_965/2008 vom 5. Mai 2009 E. 5.1 mit Hinweisen) f�r die Frage der Auferlegung der Gerichtskosten wie auch der Parteientsch�digung als volles Obsiegen im Sinne von Art. 66 Abs. 1 sowie Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG, unabh�ngig davon, ob sie �berhaupt beantragt oder ob das entsprechende Begehren im Haupt- oder im Eventualantrag gestellt wird.
6.2 Dem Prozessausgang entsprechend gehen die Gerichtskosten daher zu Lasten der Beschwerdegegnerin und ist diese gegen�ber der anwaltlich vertretenen Beschwerdef�hrerin entsch�digungspflichtig (Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG).
Die Beschwerde wird insoweit teilweise gutgeheissen, als der Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 24. Februar 2010, soweit damit f�r den Zeitraum ab 1. Juli 2009 ein eine Viertelsrente �bersteigender Rentenanspruch verneint wird, und die Verf�gung der IV-Stelle des Kantons Thurgau vom 25. Mai 2009 aufgehoben werden. Die Sache wird an die IV-Stelle des Kantons Thurgau zur�ckgewiesen, damit sie, nach erfolgter Abkl�rung im Sinne der Erw�gungen, �ber den eine Viertelsrente �bersteigenden Rentenanspruch ab 1. Juli 2009 neu verf�ge. Im �brigen wird die Beschwerde abgewiesen.

References: Art. 95
 Art. 95
 Art. 95
 Art. 105
 Art. 97
 Art. 105
 Art. 97
 BGE 
 Art. 95
 Art. 88
 BGE 
 BGE 
in fine
 Art. 31
 Art. 53
 Art. 97
 Art. 17
 Art. 2
 Art. 1
 Art. 17
 Art. 17
 Art. 107
 Art. 107
 Art. 107
in fine
 Art. 43
 Art. 61
 Art. 99
 Art. 66
 Art. 68