Source: https://www.tuedilab-tuebingen.de/
Timestamp: 2019-04-24 00:49:56+00:00

Document:
TüDiLab - Tübingen Digital Teaching Lab
Tweets by TueDiLab
TUEDILAB
Digitale Medien spielen eine zunehmende Rolle im Bildungsbereich. Für den sinnvollen Einsatz im Unterricht müssen Lehrkräfte allerdings im Umgang mit digitalen Medien ausgebildet und angeleitet werden. Gleichzeitig ist es wichtig, das Lehren und Lernen mit digitalen Medien zu beforschen, um Hinweise für digitale Unterrichtskonzepte und die Gestaltung von digitalem Lernmaterial zu gewinnen. Um dieses Handlungsfeld zu unterstützen, wurde das Tübingen Digital Teaching Lab (TüDiLab) eingerichtet. Es handelt sich um ein Gemeinschaftsprojekt der Tübingen School of Education und des Leibniz-Instituts für Wissensmedien (IWM). Das TüDiLab wird im Rahmen der Förderlinie „Leuchttürme der Lehrerbildung ausbauen“, im Programm „Lehrerbildung in Baden-Württemberg“, durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) Baden-Württemberg gefördert. Einerseits ist es das Ziel im TüDilab Lehrkräfte hinsichtlich ihrer Kompetenzen für die Gestaltung medienbasierten Unterrichts im Rahmen der Tübingen School of Education praxisorientiert auszubilden. Andererseits bietet das TüDiLab die Möglichkeit Forschung zur Wirkung von Unterricht unter Berücksichtigung digitaler Medien durchzuführen.
Für die mediendidaktische Ausbildung von angehenden Lehrkräften steht das TüDiLab für Lehrveranstaltungen zur Verfügung. Dafür können beispielsweise digitale Tafeln, ein Klassensatz Laptops und Tablets, und Beamer genutzt werden. Lehrkräfte können hier praxisorientiert erfahren und erproben, welche Potenziale digitale Medien für das Lehren und Lernen haben, wie diese sinnvoll für den Unterricht nutzbar gemacht werden können und welche Kompetenzen sie selbst und aber auch ihre Schülerinnen und Schüler aufweisen müssen, um von diesen Potenzialen zu profitieren.
Für unsere Forschung suchen wir immer wieder interessierte Lehrkräfte mit Klassen, die Lust haben ins TüDiLab zu kommen. Bei Interesse melden Sie sich bei Juliane Richter. Gerne nehmen wir Sie in unsere Liste von kooperierenden Lehrkräften auf. Im Gegenzug können wir Ihnen und Ihrer Klasse einen Einblick in die Forschung am IWM gewähren oder Sie zu Workshops zum Thema Lehren und Lernen mit digitalen Medien einladen.
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Das TüDiLab wird von folgenden Personen betreut:
www.iwm-tuebingen.de/k.scheiter
www.iwm-tuebingen.de/j.richter
Mediendidaktische Ausbildung
a.lachner(aτ)iwm-tuebingen.de
www.iwm-tuebingen.de/a.lachner
Iris Backfisch (M.A.)
www.iwm-tuebingen.de/i.backfisch
Leonie Jacob (M.Sc.)
l.jakob(aτ)iwm-tuebingen.de
www.iwm-tuebingen.de/l.jacob
Özlem Sahin-Göktürk (B.Sc)
oe.sahin-goektuerk(aτ)iwm-tuebingen.de
www.iwm-tuebingen.de/oe.sahin-goektuerk
Das TüDiLab verfügt über folgende Hard- und Software:
Blickbewegungsmessung:
Es stehen für die Blickbewegungsmessung 30 Eye Tracker (250 Hz) zur Verfügung. Die Eye Tracker lassen sich über einen zentralen Rechner steuern. Zudem ist entsprechende Steuerungs- und Auswertungssoftware verfügbar.
Es sind insgesamt drei Videokameras im Raum installiert. Zwei der Kameras filmen den Raum aus verschiedenen Perspektiven. Eine Kamera filmt den gesamten Raum (360°Grad). Es sind Mikrofone für Audioaufzeichnungen sowie die Videoanalysesoftware Interact vorhanden.
Arbeits- und Präsentationsgeräte:
Es befinden sich 30 Laptops sowie 30 iPads im TüDiLab. Im Raum ist ein Beamer installiert sowie zwei interaktive Whiteboards, die höhenverstellbar an der Wand befestigt sind. Als Ergänzung kann ein Visualizer (digitaler Overheadprojektor) genutzt werden.
Wer kann das TüDiLab nutzen?
Das TüDiLab ist eine gemeinsame Einrichtung vom IWM und der Tübingen School of Education. Es steht daher Mitgliedern dieser Einrichtungen zur Verfügung. Darüber hinaus kann es durch die LEAD Graduiertenschule und Forschungsnetzwerk genutzt werden. Erweiterte Nutzerkreise sind nach Absprache möglich.
TüDiLab für Forschung nutzen
Für die Durchführung von Datenerhebungen im TüDiLab beachten Sie bitte folgende Rahmenbedingungen:
Datenerhebungen im TüDiLab können nur nach positivem Ethikvotum erfolgen. Ethikanträge richten Sie bitte an die für Ihren Forschungsbereich zuständige Ethikkommission.
Vor dem Beginn der Datenerhebung sollten Sie mindestens einen Termin für eine individuelle Einführung in die Nutzung der TüDiLab-Ausstattung durch einen TüDiLab-Mitarbeiter einplanen. Wir empfehlen zudem weitere Termine für die Pilotierung/Probedurchläufe der Studie. Bitte planen Sie also genügend Vorlaufzeit vor der Datenerhebung ein.
Sie führen die Studie (z.B. Versuchspersonenanwerbung, Datenerhebung etc.) eigenverantwortlich durch.
Die erhobenen Daten werden 6 Wochen nach Abschluss der Datenerhebung im TüDiLab gelöscht. Bitte stellen Sie unbedingt sicher, dass Sie Ihre Daten nach Abschluss der Studie ausreichend gesichert haben.
Wenn Sie an einer Nutzung des TüDiLabs für Forschung interessiert sind, dann laden Sie sich bitte hier die ausführlichen Rahmenbedingungen herunter. Wenn Sie den Rahmenbedingungen zustimmen, wenden Sie sich bitte für die Buchung an die wissenschaftliche Koordinatorin des TüDiLabs, Juliane Richter. Bitte prüfen Sie vorab im unten stehenden Kalender, ob das TüDiLab an Ihren Wunschterminen noch verfügbar ist.
TüDiLab für Lehre nutzen
Das TüDiLab ist lediglich für Lehre vorgesehen, bei der die Nutzung digitaler Medien eine zentrale Rolle spielt. Es handelt sich nicht um einen allgemeiner Seminarraum. Für die Durchführung von Lehre im TüDiLab sollten Sie die Veranstaltungstermine frühzeitig bei Juliane Richter buchen. Geben Sie bitte bei der Buchung an, welche Teile der TüDiLab-Ausstattung Sie für die Lehre nutzen möchten. Für Lehrvorhaben im TüDiLab empfiehlt sich ein Vorbereitungstermin mit einem TüDiLab-Mitarbeiter einzuplanen, bei dem Sie den Hard-/Softwareeinsatz besprechen und testen können. Bitte prüfen Sie vorab im unten stehenden Kalender, ob das TüDiLab an Ihren Wunschterminen noch verfügbar ist.
Hier finden Sie alle Lehr-/Forschungsprojekte und Workshops, die im TüDiLab durchgeführt wurden:
Lehrprojekte Forschungsprojekte Workshops
Seminare „Fake-News, alternative Fakten & CO – Wie Schüler*innen Informationskompetenz im digitalen Zeitalter erwerben“
Dr. Anne Schüler, Leibniz-Institut für Wissensmedien
Dipl.-Psych. Marie-Christin Krebs, Leibniz-Institut für Wissensmedien
Mit Blick auf unser „digitales Zeitalter“, in dem der Wert von Wissen und Informationen stetig wächst, ist (digitale) Informationskompetenz eine wichtige Schlüsselkompetenz, die bereits im Schulalter erworben werden soll. Ziel der Seminare war es daher zukünftigen Lehrkräften zu vermitteln, wie mit Hilfe digitaler Medien die Informationskompetenz der Schüler*innen gefördert werden kann. Die Studierenden erwarben Wissen zu Voraussetzungen erfolgreicher Informationssuche und Quellenbewertung, zu verschiedenen Strategien zur Unterstützung der Bildung von Informationskompetenz sowie zu notwendigen Randbedingungen für die Entstehung und Förderung von Informationskompetenz bei Schüler*innen. Basierend auf diesem Wissen entwickelten die Studierenden in Kleingruppen Unterrichtsentwürfe zur Förderung von Informationskompetenz mit Hilfe digitaler Medien im Unterricht. Diese Unterrichtsentwürfe erprobten sie abschließend im TüDiLab. Die Seminare wurden in zwei verschiedenen Formen angeboten: (1) Flipped Classroom mit Präsenz und Online-Selbststudiumsphasen im Wechsel und (2) Geblockt mit einem Selbststudiums- und einem Präsenzblock.
Fachdidaktik Wirtschaftswissenschaft
Prof. Dr. Taiga Brahm, Professur für Ökonomische Bildung und Wirtschaftsdidaktik
Tim Riplinger, wissenschaftlicher Mitarbeiter, Technische Universität Kaiserslautern
Beschreibung der Veranstaltung: Im Seminar „Fachdidaktik Wirtschaftswissenschaft“ haben die Studierenden mediengestützten Unterricht im Fach Wirtschaft geplant und im TüDiLab im Rahmen von Unterrichtssimulationen umgesetzt. Dabei wurden Medien insbesondere eingesetzt, um die Handlungsorientierung des Unterrichts zu unterstützen. Zum Einsatz kamen insbesondere die beiden Smart-Boards sowie die IPads im Klassensatz. Szenarien umfassten beispielsweise ein digitales Stationenlernen zu den Unternehmenszielen, ein Quiz zur Thematik der Interessen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern, die digitale Bereitstellung von (arbeitsteilig zu bearbeitenden) Inhalten zum Thema „soziale Nachhaltigkeit“, die kollaborative Ergebnissicherung auf den Ipads sowie verschiedene Abfragen der Vorkenntnisse auf den Smartboards. Die Studierenden wurden bei Ihrer Unterrichtssimulation auf Video aufgezeichnet. Zusätzlich zum direkten (Peer-)Feedback im Anschluss an die Unterrichtsdurchführung konnten die Videos durch die Studierenden und die Dozentin annotiert werden, um detaillierte Rückmeldungen für die Studierenden zu genieren. Die Studierenden nutzen die annotierten Videos als Grundlage für die abschließende Reflexion und Weiterentwicklung ihrer Unterrichtseinheit als Teil der Prüfungsleistung des Seminars.
Sprachförderliche Unterrichtsgespräche in sprachlich heterogenen Kontexten
Universität Tübingen, Tübingen School of Education / Deutsches Seminar
Ziel des Seminars ist es, Studierende auf die Herausforderungen des Lehrens in sprachlich heterogenen Kontexten vorzubereiten, indem der Frage nach der Qualität von Lehrer-Schüler-Interaktionen nachgegangen und sich nicht nur mit fachlich orientiertem, sondern auch sprachlich orientiertem Unterricht beschäftigt wird. Im wissenschaftlichen Diskurs wird davon ausgegangen, dass ein Zusammenhang zwischen den Bildungschancen von Schülern und Schülerinnen und ihrer Partizipation an Unterrichtskommunikation existiert. Dabei ist zentral, inwiefern die Unterrichtsinteraktion einen Beitrag zur Entwicklung sprachlicher Kompetenzen leistet. Im Seminar „Sprachförderliche Unterrichtsgespräche in sprachlich heterogenen Kontexten“ erarbeiten die Studierenden sprachförderliche Gesprächsstrategien nach dem Prinzip des Mikro-Scaffolding. Im zweiten Teil des Seminars konzipieren die Studierenden Simulationen von Unterrichtssequenzen, in denen sie Unterrichtsgespräche anleiten, die in den drei Sitzungen im TüDiLab videografiert werden. Die im Rahmen und für die Zwecke des Seminars erstellten Videoaufnahmen werden anschließend gemeinsam in Bezug auf die erarbeiteten Fragestellungen analysiert.
Leonie Jacob (M. Sc.)
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Institut für Wissensmedien und der Tübingen School of Education
Die Medienbildung in der Schule ist im Bildungsplan Baden-Württemberg als Aufgabe aller Lehrpersonen festgesetzt. Kinder und Jugendliche sollen im Unterricht nicht nur Fachwissen über verschiedene digitale Medien, sondern auch einen kompetenten Umgang mit diesen erwerben. Wie kann dieses Ziel umgesetzt werden und welche neuen Herausforderungen stellt das für die Lehrpersonen dar? In diesem Seminar werden Lehramtsstudierende auf ihre Aufgabe bezüglich der Medienbildung vorbereitet. Sie setzen sich mit den neuen Anforderungen der digitalen Medien, mit den Chancen und Risiken der Digitalisierung im Unterricht als auch im privaten Leben der Kinder und Jugendliche, sowie mit der Fragen, wie digitale Kompetenzen an die Schüler und Schülerinnen vermittelt werden können auseinander. Das Seminar richtet sich an herangehende Lehramtspersonen und an alle interessierten Studierenden jeglicher Fachrichtungen.
Seminar Fachdidaktik Wirtschaftswissenschaften
Lehrstuhl für Ökonomische Bildung und Wirtschaftsdidaktik, Eberhard Karls Universität Tübingen
Im Rahmen der Veranstaltung zur Fachdidaktik im B.Ed. Wirtschaftswissenschaften werden im TüDiLab so genannte Microteachings durchgeführt. Dabei handelt es sich um die ersten Unterrichtsversuche von Bachelor-Studierenden. In der Vorbereitung auf das Microteaching wird ein Lernziel aus dem Bildungsplan des Landes Baden-Württemberg ausgewählt, für welche ein/-e Studierende/-r eine 1-2-stündige Unterrichtseinheit entwickelt. Die ersten 20 Minuten dieser Unterrichtseinheit werden dann im TüDiLab als so genanntes Microteaching durchgeführt. Die anderen Studierenden sowie die Lehrperson agieren als Schüler/-innen und sollen möglichst realitätsgetreu auf Fragen der Lehrerin / des Lehrers antworten (oder auch nicht). Die Unterrichtssequenz wird mit Hilfe der vorinstallierten Kameras im TüDiLab aufgezeichnet. Im Anschluss daran erhält die/der Studierende ein Feedback von den anderen Studierenden sowie von der Lehrperson. Es wird reflektiert, welche Aspekte des Unterrichts gut funktioniert haben und welche noch verbessert werden müssen. Das aufgezeichnete Video dient vordergründig dazu, die anschließende (schriftliche) Reflexion des Microteachings durch den/die Studierende/-n zu unterstützen.
Seminare „Virtuelle Experimente im naturwissenschaftlichen Schulunterricht“
Dr. Juliane Richter, Leibniz-Institut für Wissensmedien
Ziel dieser Seminare war die Vermittlung von Kompetenzen für den erfolgreichen Einsatz von digitalen Medien in Form von virtuellen Experimenten im naturwissenschaftlichen Schulunterricht. Studierende erwarben theoretisches Wissen zu wissenschaftlichem Denken und Experimentieren im Schulunterricht, zu virtuellen vs. physikalischen Experimenten, Schülervorstellungen und (digitalen) Unterrichtskonzepten. Basierend auf diesem Wissen wurden in Kleingruppen Unterrichtsentwürfe mit virtuellen Experimenten entwickelt und anschließend im TüDiLab erprobt. Die Seminare wurden in zwei verschiedenen Formen angeboten: (1) Flipped Classroom mit Präsenz und Online-Selbststudiumsphasen im Wechsel und (2) Geblockt mit einem Selbststudiums- und einem Präsenzblock.
Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Leibniz-Instituts für Wissensmedien und der Tübinger School of Education
Digitale Medien sind immer wichtiger werdende Bestandteile der heutigen Welt. Sie sind aus dem Alltag, wie auch aus der Schule kaum wegzudenken. Damit Schüler und Schülerinnen digitale Medien für ihre persönliche Entwicklung gezielt und sinnvoll nutzen können, ist eine hohe Medienkompetenz unabdingbar. In diesem Seminar wird daher auf die Förderung dieser Kompetenzen bei Kindern und Jugendlichen eingegangen. Eine hohe Medienkompetenz umfasst nicht nur einen guten Umgang mit digitalen Medien, sondern ebenfalls das Bewusstsein über Risiken der Digitalisierung. Daher werden innerhalb des Seminars sowohl lernförderliche, digitale Medien und deren Vorteile diskutiert, als auch aktuelle Nachteile, wie Cyber-Mobbing, Fake News und mögliche Auswirkungen von sozialen online Netzwerken dargestellt. Das Seminar richtet sich an herangehende Lehramtspersonen und an alle interessierten Studierenden jeglicher Fachrichtungen. Ziel des Seminars ist die kritische Auseinandersetzung mit den Chancen und Risiken der digitalen Medien im Kindes- und Jugendalter. Dabei wird sowohl der Mediengebrauch innerhalb der Schule als auch während der Freizeit fokussiert.
Philosophisches Seminar, Eberhard Karls Universität Tübingen
Das Seminar bietet eine fachdidaktische Einführung in das Thema des Leib-Seele-Problems. Hierzu werden die systematischen Positionen zum Leib-Seele-Problem behandelt und in Bildungs- und Unterrichtskontexte hinein verlängert. Hierbei sollen aktuelle Diskurse rund um den menschlichen Körper einbezogen werden. Das Seminar basiert auf einem Flipped Classroom Konzept. Dazu werden die Fachinhalte zunächst individuell von zu Hause aus vorbereitet. Um die Vorbereitung der Studierenden zu unterstützen, schreiben diese Kurz-Erklärungen zu den vorzubereitenden Themen mit computerbasiertem Feedback. Im Seminar diskutieren die Studierenden dann auf Basis der Kurz-Erklärungen, wie man Themen des Leib-Seele-Problems für Schülerinnen und Schüler geeignet zugänglich machen kann.
Seminar mündliche Sprachkompetenzen in Deutsch, DaZ und DaF
Ziel des Seminars ist es, die Studierenden – zukünftige Deutsch, DaF (Deutsch als Fremdsprache)- und DaZ(Deutsch als Zweitsprache)-Lehrkräfte – für die Spezifika des eigenen Sprachgebrauchs in professionellen Settings zu sensibilisieren, damit sie zukünftig erklärende und beschreibende Elemente des Unterrichts zielorientiert und funktional einsetzen können. Mündliches sprachliches Handeln in der Zweit- und Fremdsprache Deutsch ist Gegenstand zahlreicher Forschungsansätze und Kompetenzbeschreibungen. Zudem ist mündliche Handlungskompetenz zentral für die Gestaltung von Unterricht. Im Seminar „Mündliche Sprachkompetenzen in Deutsch, DaZ und DaF“ erarbeiten sich die Studierenden zunächst zwei spezifische mündliche Sprachhandlungen – das Beschreiben und das Erklären. Im zweiten Teil des Seminars erstellen die Studierenden in Kleingruppen eigene mündliche Beschreibungen und Erklärungen als Grundlage für drei Videositzungen im TüDiLab. Die im Rahmen und für die Zwecke des Seminars erstellten Videoaufnahmen werden anschließend gemeinsam ausgewertet.
Seminar Lehren und Lernen mit digitalen Medien
Raus aus der Kreidezeit?! Effektive Nutzung digitaler Medien im Unterricht
regelmäßige Veranstaltung seit dem Wintersemester 2016/2017
Lehren und Lernen mit digitalen Medien (in den Fachdidaktiken), Eberhard Karls Universität Tübingen (Tübingen School of Education), assoziierter Wissenschaftler am Leibniz-Institut für Wissensmedien
Iris Backfisch, M. A., Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Institut für Wissensmedien und der Tübingen School of Education
Der Einsatz digitaler Medien im Unterricht spielt im heutigen Informationszeitalter eine herausragende Rolle. Dabei sollten digitale Medien so eingesetzt werden, dass sie gezielt Lehr-Lernprozesse bei Schülerinnen und Schülern anregen. Dazu bedarf es von Seiten der Lehrkraft technisches Wissen als auch fachdidaktisches und pädagogisches Wissen, um zielgerichtet digitale Medien im Unterricht zu integrieren. Im Rahmen des Seminars „Lehren und Lernen mit digitalen Medien“, erarbeiten sich Lehramtsstudierende im TüDiLab zum einen relevante theoretische Grundlagen digitalen Lernens. Zum anderen entwickeln Studierende didaktische und methodische Konzepte für den Einsatz digitaler Medien im Unterricht.
Im Rahmen der Veranstaltung zur Fachdidaktik im B.Ed. Wirtschaftswissenschaften werden im TüDiLab so genannte Microteachings durchgeführt. Dabei handelt es sich um die ersten Unterrichtsversuche von Bachelor-Studierenden. In der Vorbereitung auf das Microteaching wird ein Lernziel aus dem Bildungsplan des Landes Baden-Württemberg ausgewählt, für welche ein/-e Studierende/-r eine 1-2-stündige Unterrichtseinheit entwickelt. Die ersten 20 Minuten dieser Unterrichtseinheit werden dann im TüDiLab als so genanntes Microteaching durchgeführt. Die anderen Studierenden sowie die Lehrperson agieren als Schüler/-innen und sollen möglichst realitätsgetreu auf Fragen der Lehrerin / des Lehrers antworten (oder auch nicht). Die Unterrichtssequenz wird mit Hilfe der vorinstallierten Kameras im TüDiLab aufgezeichnet. Im Anschluss daran wird in der Gesamtgruppe reflektiert, welche Aspekte des Unterrichts gut funktioniert haben und welche noch verbessert werden müssen. Dabei wird teilweise auch auf die Videoaufzeichnung zurückgegriffen, um beispielsweise eine Schlüsselfrage nochmals ins Gedächtnis der Studierenden zu rufen. Letztlich dient das aufgezeichnete Video auch dazu, die anschließende (schriftliche) Reflexion des Microteachings durch den/die Studierende/-n zu unterstützen.
Einfluss von Hervorhebungen auf numerisch-linguistische Konflikte bei der einfachen Zahlenverarbeitung
Laufzeit: November 2018 – März 2019
Förderung: SAW Postdoc-Netzwerk am Leibniz-Institut für Wissensmedien
Dr. Julia Bahnmüller, Leibniz-Institut für Wissensmedien
Eine wachsende Zahl von Forschungsarbeiten zeigt, dass die kontraintuitive Inversion von Zehner und Einer in verschiedenen Zahlenwortsystemen (z.B. 25 ~ "fünfundzwanzig") ein Hindernis beim Erwerb von Zahlenwissen darstellt. Während die meisten Studien zu dem Schluss kommen, dass die Inversion von Zahlenwörtern nachteilige Auswirkungen auf die numerische Verarbeitung hat, sind Vorschläge zur Überwindung dieses Hindernisses meist anekdotisch. Durch die Verknüpfung von Grundlagenforschung zu numerischer Kognition mit einer didaktischen Unterstützungsmaßnahme, die nachweislich überwiegend das Lernen mit Text und Multimedia unterstützt, setzen wir in diesem Projekt farbliche Hervorhebungen als Mittel zur Manipulation externer Reizmerkmale ein, um interne Konflikte zwischen der arabischen Ziffernnotation und einer invertierten Zahlenwortbildung zu reduzieren. In einem ersten Schritt untersuchen wir systematisch mögliche Hervorhebungseffekte (d.h. die Hervorhebung bestimmter Ziffern oder Teile von Zahlenwörtern) im Rahmen einer zweistelligen Zahlenvergleichsaufgabe bei Erwachsenen, die eine invertierte Sprache sprechen. Dabei ermöglicht der Zahlenvergleich die Untersuchung von Hervorhebungseffekten sowohl innerhalb eines Formats als auch formatübergreifend (arabische Ziffern- und Zahlenwortnotation) und erlaubt daher einen direkten Test der Konfliktreduktion, wenn eine Integration zwischen der arabischen Ziffernnotation und invertierten Zahlenwörtern zur Aufgabenausführung erforderlich ist. Langfristig kann dieses Projekt ein Ausgangspunkt für Interventionen für den Grundschulunterricht Mathematik sein. Ziel dieser Interventionen wäre zu der Verringerung interkultureller Unterschiede in der mathematischen Leistung, die sich aus invertierten Zahlenwortstrukturen ergeben, beizutragen.
Evaluation eines Unterrichtsentwurfs zum Thema Fotosynthese mit Schulklassen
Laufzeit: November 2018 – Dezember 2018
Jun.-Prof. Dr. Andreas Lachner, Lehren und Lernen mit digitalen Medien (in den Fachdidaktiken), Eberhard Karls Universität Tübingen (Tübingen School of Education), assoziierter Wissenschaftler am Leibniz-Institut für Wissensmedien
Leonie Jacob (M. Sc.), Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Leibniz-Institut für Wissensmedien und Tübingen School of Education
Prof. Dr. Katharina Scheiter, Leibniz-Institut für Wissensmedien
Die Evaluierung des Unterrichtsentwurfs zum Thema Fotosynthese mit Schulklassen der 7. Klassenstufe ist Teil eines Projekts gefördert durch die Robert Bosch Stiftung. Ziel des Projekts ist die Etablierung eines innovativen Lehrkonzepts für die mediendidaktische Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen am Hochschulstandort Tübingen, welches Lehrpersonen darauf vorbereitet, digitale Medien in lernförderlicher Weise im Unterricht einzusetzen. Die zusäzliche Beforschung ausgewählter, in den Seminaren entwickelter Unterrichtsentwürfe trägt zum Forschungsstand zum Lehren und Lernen mit digitalen Medien bei und erlaubt gleichzeitig die Generierung evidenzbasierter Best-Practice Beispiele, die ihrerseits wieder in die Lehre im Rahmen der Lehrerbildung einfließen. Der evaluierte Unterrichtsentwurf zum Thema Fotosynthese hatte ein virtuelles Experiment zu dem Thema eingebettet. Vor und nach der Unterrichtsstunde wurde die Schüler*innen in Fragebögen zu ihrem Wissen und ihren Einstellungen befragt. Die Arbeit der Schüler*innen mit dem virtuellen Experiment wurde aufgezeichnet, um Rückschlüsse auf Prozesse des wissenschaftlichen Denkens beim Experimentieren ziehen zu können. Darüber hinaus ist in dem Projekt mittelfristig geplant, die Lehr- Lernszenarien und entwickelten Materialien so aufzubereiten, dass sie über ein WWW-Portal für die Ausbildung in der ersten, zweiten und dritten Phase der Lehrerbildung (Studium, Referendariat, Fort- und Weiterbildung) verschiedenen Zielgruppen (Hochschullehrer*innen an allen Lehrerbildungsstandorten, Ausbilder*innen an den Seminaren für Lehrerbildung, als Lehrpersonen tätige Personen) zugänglich sind.
Lernen durch Erklären - Herz an Herz
Laufzeit: Oktober 2018
Förderung: TüSE BMBF
Zahlreiche Studien belegen, dass die Lernmethode „Lernen durch Erklären“ eine effiziente Methode ist, um den Lernenden in seinem Lernprozess zu unterstützen und um seinen Wissenserwerb zu erhöhen. Bei dieser Methode wird der Lernende angehalten, das erlernte Material zu erklären. Hierdurch verfestigt er sein Wissen, kann Unklarheiten feststellen und setzt sich somit vertieft mit dem Material auseinander. Wir möchten in dieser Studie untersuchen, ob es für den Lernenden einen Unterschied macht, ob er das erlernte Material sich selbst oder einer fiktiven Kommilitonin erklärt. Hierzu wurden Studierende der Universität Tübingen in das TüDiLab eingeladen und erlernten dort ein Thema der Biologie. Anschließend wurden sie gebeten, den Lerninhalt einer fiktiven, beschriebenen Kommilitonin oder sich selbst zu erklären. Um den Effekt der Erklärungen gegenüber von anderen Lernstrategien zu überprüfen, wurde eine weitere Gruppe gebeten, das Lernmaterial zusammenzufassen. Eine weitere, vierte Gruppe löste in der Zeit Knobelaufgaben und diente somit als Kontrollgruppe. Die Ergebnisse der Studie sollen dazu dienen, effiziente Lernstrategien zu identifizieren, um diese der Praxis zur Verfügung zu stellen.
Chemielernen mit Animationen - Eye-Tracking gestützten Untersuchung des Umgangs mit einer Animation zum photogalvanischen Element
Förderung: Haushalt Leibniz-Institut für Wissensmedien
Beteiligte Personen: Prof. Dr. Claudia Bohrmann-Linde, Sebastian Kläger; Didaktik der Chemie Universität Tübingen
Lernen mit Animationen
Kann der Umgang mit einer Animation zu chemischen Vorgängen zu einem Lernzuwachs führen? Im Rahmen einer Abschlussarbeit werden der Umgang mit einer Animation und der damit verbundene Lernzuwachs untersucht. Die betrachtete Animation liefert Bildinformationen zu Prozessen in einer sog. photogalvanischen Zelle. Dabei handelt es sich um einen für die Probanden neuen Fachinhalt, der aber mit Vorwissen aus dem Bereich der Elektrochemie, einem Standardthema des Chemieunterrichts, erschlossen werden kann.
In der Studie wird untersucht, ob es einer Hälfte der Probanden gelingt, ausschließlich anhand der Animation einen anschließenden Test zu den Prozessen in einer photogalvanischen Zelle gleich gut zu bearbeiten wie Teilnehmer, die zusätzlich einen Text zu den dargestellten Prozessen lesen. Zudem wird betrachtet, ob sie in der Lage sind, die beobachteten Prozesse fachadäquat sprachlich zu beschreiben.
Einsatz von Eye-Trackern und Verwertung der Ergebnisse
Während der Betrachtung einer Animation fixiert das Auge nur einen Bildausschnitt oder verfolgt ein Element auf der Bildschirmoberfläche. Der Betrachter entscheidet, was in welcher Reihenfolge und wie lang betrachtet wird. Mittels Eye-Tracking wird folgenden Fragen nachgegangen: Welche Bildelemente betrachten die Probanden? Wie lange verharren sie bei einem Objekt / einem Bildausschnitt? In welcher Reihenfolge sichten die Probanden abgebildete Elemente? Gibt es Bildelemente, die gar nicht wahrgenommen werden? Die Ergebnisse der Analyse sollen in eine Optimierung der Animation einfließen, deren Überarbeitung derzeit vorbereitet wird. In Ergänzung werden den Einsatz der Animation begleitende Arbeitsmaterialien erstellt.
Entwicklung der Aufmerksamkeitsverteilung beim Lernen von Aufgaben
Laufzeit: März 2018 - September 2018
Christine Postema, M.Sc., LEAD Graduiertenschule und Forschungsnetzwerk Tübingen, assoziierte Doktorandin am Leibniz-Institut für Wissensmedien
Prof. Dr. Tamara van Gog, Department of Education, Utrecht University, LEAD Graduiertenschule und Forschungsnetzwerk Tübingen
Beim Erlernen einer Aufgabe im Bildungskontext ist es entscheidend zu lernen, welche Bestandteile der Aufgabe für deren Bearbeitung relevant sind und welche nicht. Insbesondere wenn Menschen eine ganz neue Art von Aufgabe bearbeiten müssen, fällt es ihnen oftmals schwer, aufgabenrelevante Informationen zu identifizieren, was zu Problemen für die erfolgreiche Durchführung der Aufgabe führen kann. In dieser Studie wird daher untersucht, wie und wann Lernenden ihre Aufmerksamkeit auf relevante Bestandteile einer neu zu erlernenden Aufgabe lenken. Das TüDiLab bietet hierbei eine realistische Lernumgebung, die zudem das Aufzeichnen von Blickbewegungen während des Lernens erlaubt. Mit Hilfe der Blickbewegungsaufzeichnung ist es möglich genau zu untersuchen, wie sich die Aufmerksamkeitsverteilung bei neuen Aufgaben entwickelt und auch wie dieser Prozess besser unterstützt werden kann. Die aktuelle Studie ist Ausgangspunkt für verschiedene Folgestudien, die sich damit befassen werden, wie die Aufmerksamkeit von Lernenden auf aufgabenrelevante Informationen gelenkt werden kann. Hierfür werden Lernenden entweder die Blickbewegungen von anderen Lernenden, die die Aufgabe erfolgreich bearbeitet haben oder ihre eigenen Blickbewegungen während des Erlernens der Aufgabe gezeigt. Diese Blickbewegungsvisualisierungen sollen Lernenden dabei helfen zu verstehen, wohin sie ihre Aufmerksamkeit bei der Aufgabenbearbeitung lenken sollten.
Lernen mit einem virtuellen Experiment
Laufzeit: Laufzeit: Juni 2018 – Juli 2018
Friederike Bilgenroth, Eberhard Karls Universität Tübingen
Leonie Jacob (M. Sc.), Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Leibniz-Institut für Wissensmedien und Tübinger School of Education
Prof. Dr. Katharina Scheiter, Leibniz-Institut für Wissensmedien, Eberhard Karls Universität Tübingen
Die Digitalisierung im Bildungsbereich eröffnet auch für den naturwissenschaftlichen Schulunterricht neue Perspektiven. Beispielsweise ist es möglich neben physikalischen Experimenten auch virtuelle Experimente und Simulationen einzusetzen. Dies kann insbesondere sinnvoll sein, wenn Phänomene vermittelt werden sollen, die sich auf einer nicht sichtbaren Ebene abspielen (z.B. Teilchenebene). Zudem kann in einem virtuellen Experiment die Aufmerksamkeit der Lernenden stärker auf den relevanten Inhalt gelenkt werden. Auch die Vermittlung von naturwissenschaftlichen Kompetenzen kann durch virtuelle Experimente unterstützt werden. In dieser Studie zum Thema Photosynthese wurden drei Gruppen von Lernenden untersucht: (a) eine Multimedia-Gruppe, die den Lerninhalt über ein Video mit einem Lehrer und Visualisierungen gelernt hat, (b) eine virtuelle Experiment-Gruppe, die sich den Lerninhalt anhand eines virtuellen Experiments erarbeitet hat und (c) eine virtuelles Experiment + Erklären Gruppe, die sich die Inhalte ebenfalls anhand eines virtuellen Experiments erarbeitet hat danach eine individuelle Videoerklärung des Lerninhalts erstellt hat. Es wurde erwartet, dass das Lernen mit einem virtuellen Experiment aufgrund der aktiven Auseinandersetzung mit dem Lerngegenstand zu besseren Lernergebnissen führt als die passive Informationsaufnahme über ein Multimedia Video. Das Erklären des Lerninhalts sollte diesen positiven Effekt des aktiven Lernens mit dem virtuellen Experiment noch weiter verstärken. Diese Studie diente dazu die Effektivität des Lernmaterials für einen Unterrichtsentwurf zum Thema Photosynthese mit Studierenden zu testen. Die Ergebnisse dieser Studie werden in die Gestaltung einer Unterrichtsstunde einfließen und in weitere Studien mit Schulklassen münden.
Laufzeit: Juni 2017 – November 2017
Förderung: Haushalt
Amelie Wehrle, Studierende Psychologie, Eberhard Karls Universität Tübingen
Forschungsbefunde zeigen, dass das Lernen mit Texten und Bildern (Multimedia) zu besseren Lernergebnissen führt als das Lernen nur mit Text oder nur mit Bild. Da Lernende sich häufig jedoch stärker mit den Texten als mit den Bildern befassen, profitieren sie oftmals nicht von multimedial aufbereitetem Lernmaterial. Um Lernende dabei zu unterstützen, wurden verschiedene Gestaltungsmaßnahmen entwickelt. Die Gestaltungsmaßnahme deren Effektivität wir in dieser Studie untersuchen ist Signaling: Das Hervorheben von korrespondierenden Informationen in Text und Bild z.B. durch Farbe. Es wird angenommen, dass Signaling nur Lernende mit wenig Vorwissen unterstützt, wobei Lernende mit hohem Vorwissen entweder nicht profitieren oder sogar schlechtere Lernleistungen zeigen. Offen ist, ob sich diese Befundlage auch auf das Lernen mit Text und Graph übertragen lässt. Die aktuelle Studie widmet sich daher dieser Fragestellung und hat zudem das Ziel zu untersuchen, welche Verarbeitungsprozesse bezogen auf die visuelle Aufmerksamkeit und kognitive Belastung Lernende mit geringem und hohem Vorwissen ausführen. Die Ergebnisse können einen Beitrag zur adaptiven Gestaltung von digitalem Lernmaterial leisten.
Kohärenzbildungprozesse beim Lernen mit multiplen Repräsentationen
Prof. Dr. Tina Seufert, Universität Ulm
Verschiedene Theorien beschreiben die kognitiven Prozesse, die für das erfolgreiche Lernen mit multiplen Repräsentationen wie z.B. Texten, Grafiken, Bildern, Tabellen etc. erforderlich sind. Das Lernen mit multiplen Repräsentationen spielt eine zunehmend wichtige Rolle im Umgang mit digitalen Medien. Informationen sind häufig auf verschiedene Repräsentationsformate verteilt. Die Studie hat sich zum Ziel gesetzt Kohärenzbildungsprozesse, d.h. kognitive Prozesse die notwendig sind um Informationen in einem sinnvollen Zusammenhang zu bringen beim Lernen mit multiplen Repräsentationen zu untersuchen. Während des Lernens wurden Blickbewegungen aufgezeichnet, um Einblick in die visuelle Verarbeitung zu erhalten, welche Rückschlüsse auf Kohärenzbildungsprozesse zulässt.
Diagnosekompetenzentwicklung in der Radiologie
Laufzeit: März 2017 – April 2020
Förderung: Leibniz-WissenschaftsCampus Tübingen
Dr. med. Dr. med. dent. Constanze Keutel, Universitätsklinik für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
Dr. med. dent. Fabian Hüttig, Universitätsklinik für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
Thérése Felicitas Eder, B.Sc. Psychologie, Eberhard Karls Universität Tübingen
Jun.-Prof. Dr. Enkelejda Kasneci, Lehrstuhl Technische Informatik, Eberhard Karls Universität Tübingen
Das Befunden von radiologischen Aufnahmen ist eine der zentralen Aufgaben für Zahnmediziner. Die Forschung zeigt allerdings, dass es sich dabei um einen fehleranfälligen Prozess handelt, bei dem eine sehr gute Leistung umfangreiche Übung voraussetzt. Trotz der Relevanz des Prozesses existieren bisher keine evidenzbasierten Methoden für die Lehre der Befundung radiologischer Bilder. Dieser Aspekt wird in dem aktuellen Projekt anhand von Eye Tracking im TüDiLab adressiert. Das Projekt hat zum Ziel, Einblick in die Informationsverarbeitung von Studierenden während des Befundens radiologischer Bilder des Kiefers zu gewinnen und neue Lehrmethoden zur Unterstützung dieser Wissensarbeit zu entwickeln. Im Hinblick auf das Informationsdesign werden die Effekte verschiedener Visualisierungen der Blickbewegung einer anderen Person untersucht, die auf den radiologischen Aufnahmen eingeblendet wird. In Bezug auf das Interaktionsdesign wird eine adaptive, blickbasierte Trainingsumgebung entwickelt, die die Blickbewegung der Studierenden während der Befundung online analysiert und individuelle Rückmeldungen gibt. In insgesamt vier TüDiLab-Studien, die in die reguläre Radiologieausbildung angehender Zahnmediziner eingebettet sind, wird die aktuelle pädagogische Praxis evaluiert. Darüber hinaus werden neue Trainingsmethoden entwickelt und empirisch erprobt.
Evidenzbasierte Medienbildung von Lehrkräften im Inverted Classroom: Verknüpfung von Theorie, Praxis und Forschung
Laufzeit: März 2017 - September 2019
Jun.-Prof. Dr. Andreas Lachner, Eberhard Karls Universität Tübingen (Tübingen School of Education), assoziierter Wissenschaftler am Leibniz-Institut für Wissensmedien
Dr. Juliane Kant, Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung
Ziel des Projekts ist die Etablierung eines innovativen Lehrkonzepts für die mediendidaktische Aus-und Weiterbildung von Lehrkräften am Hochschulstandort Tübingen, welches Lehrkräfte darauf vorbereitet, digitale Medien in lernförderlicher Weise im Unterricht einzusetzen. Das Lehrkonzept beruht auf einer Weiterentwicklung der Inverted-Classroom-Methode. Es wird beispielhaft für ein zentrales Nutzungsszenario digitaler Medien im Bereich der naturwissenschaftlichen Fächer („virtuelles Experimentieren im naturwissenschaftlichen Unterricht“) entwickelt und im TüDiLab evaluiert. Darüber hinaus wird die Übertragbarkeit des Lehrkonzepts auf ein weiteres Nutzungsszenario digitaler Medien („Informationssuche und -bewertung im Internet in Deutsch und Geschichte“) erprobt, um die Generalisierbarkeit des Lehrkonzepts auf andere Fächer und Studierendengruppen zu prüfen. Die zusätzliche Beforschung ausgewählter, in den Seminaren entwickelter Unterrichtskonzepte trägt zum Forschungsstand zum Lehren und Lernen mit digitalen Medien bei und erlaubt gleichzeitig die Generierung evidenzbasierter Best-practice-Beispiele, die ihrerseits wieder in die Lehre im Rahmen der Lehrerbildung einfließen. Eine Mehrfachnutzung der entwickelten Materialien und didaktischen Vorgehensweisen ist vorgesehen, um eine möglichst flächendeckende und nachhaltige mediendidaktische Professionalisierung von Lehrkräften zu unterstützen. Darüber hinaus ist mittelfristig geplant, die Lehr-Lernszenarien und entwickelten Materialien so aufzubereiten, dass sie über ein WWW-Portal für die Ausbildung in der ersten, zweiten und dritten Phase der Lehrerbildung (Studium, Referendariat, Fort- und Weiterbildung) verschiedenen Zielgruppen (Hochschullehrer/Innen an allen Lehrerbildungsstandorten, Ausbilder/Innen an den Seminaren für Lehrerbildung, als Lehrkräfte tätige Personen) zugänglich sind.
Kognitive Prozesse beim Verstehen naturwissenschaftlicher Diagramme
Laufzeit: Dezember 2016 – Januar 2017
Förderung: LEAD Graduiertenschule und Forschungsnetzwerk
Ulrich Ludewig, M.A., M. Ed., LEAD Graduiertenschule und Forschungsnetzwerk Tübingen, assoziierter Doktorand am Leibniz-Institut für Wissensmedien
Prof. Dr. Katharina Scheiter, Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM)
Prof. Dr. Augustin Kelava, Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung
Diagramme werden häufig genutzt um komplexe Sachverhalte, wie z. B. im Biologieunterricht den Ablauf eines Aktionspotentials in einer Nervenzelle, zu vermitteln. In vorherigen Studien hat sich gezeigt, dass Schülerinnen und Schüler für den Verständnisprozess unterschiedlich viel Zeit benötigen. Manche Schüler scheinen Informationen nicht nur besser, sondern auch schneller zu verarbeiten als andere. Im TüDiLab haben wir untersucht, ob sich die schnellere Informationsverarbeitung mancher Schülerinnen und Schüler auf einen effizienteren und strategischeren Einsatz ihrer Blickbewegungen zurückführen lässt.
Die Blickbewegungsmuster müssen dabei immer relativ zu den Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler und relativ zu den Anforderungen des Diagrammes bewertet werden. Die Blickbewegungsmuster von sehr starken Schülerinnen und Schülern bei einer schwierigen Diagrammaufgabe kann dem Blickbewegungsmuster von sehr schwachen Schülerinnen und Schülern bei der gleichen Aufgabe stark ähneln. Im ersten Fall ist das Blickbewegungsmuster ein Ausdruck intensiver Informationsverarbeitung und im zweiten Fall ist es ein Ausdruck von Desorientiertheit. Wir betrachten deshalb den Zusammenhang zwischen Blickbewegungen und Verstehensprozessen unter Einbezug von Eigenschaften der Schülerinnen und Schüler und Eigenschaften der zu verstehenden Diagramme. Die Ergebnisse dieser Studie können dafür genutzt werden Lehr-/Lernmaterialien besser an die Bedürfnisse von Schülerinnen und Schülern anzupassen und um adaptive Blickbewegungssteuerungen zu entwickeln.
Einfluss von Diagrammlesekompetenz auf die Informationsverarbeitung beim Verstehen von Diagrammen
Selina Emhardt, B.Sc. Psychologie, Eberhard Karls Universität Tübingen, Gastwissenschaftlerin an der Universiteit Utrecht
Bisherige Forschung zeigt, dass sich die Informationsverarbeitung bei der Bearbeitung von bestimmten Aufgaben mit zunehmender Expertise verändert. Erfahrene Schachspieler schauen beispielsweise seltener und flüchtiger auf Schachfiguren, die irrelevant für die jeweilige Spielsituation sind als Schachanfänger. In dieser Qualifizierungsarbeit wurde untersucht, ob sich dieser häufig nachgewiesene Unterschied in der Informationsverarbeitung von Experten und Anfängern auch bei Personen mit hoher und geringer Diagrammlesekompetenz zeigt. Die Diagrammlesekompetenz der Probanden wurde zunächst mit einem Test erfasst. Daraufhin wurden die Blickbewegungen der Probanden bei der Beantwortung von Diagrammverständnisaufgaben aufgezeichnet. Entsprechend der aufgestellten Hypothese sollten Probanden mit höherer Diagrammlesekompetenz seltener und flüchtiger auf irrelevante Diagrammbereiche schauen als Probanden mit geringerer Diagrammlesekompetenz. Momentan werden die Blickbewegungsdaten analysiert.
Untersuchung der Auswirkung von Mindsets auf die visuelle Aufmerksamkeit bei der Bildbetrachtung
Paul Feltes, B.Sc.
Dr. Johanna Schmid, Schulpsychologie, Eberhard Karls Universität Tübingen
Dr. Jan Kühnhausen, Schulpsychologie, Eberhard Karls Universität Tübingen
Prof. Dr. Caterina Gawrilow, Schulpsychologie, Eberhard Karls Universität Tübingen
Die mindset theory der Handlungsphasen besagt, dass die Wahl eines umzusetzenden Zieles und das darauf folgende tatsächliche Umsetzen dieses Zieles grundlegend unterschiedliche Handlungsphasen darstellen. In jeder Handlungsphase wird eine bestimmte Bewusstseinslage hervorgerufen, mit der jeweils andere mentale Prozesse verbunden sind. In der abwägenden Bewusstseinslage - während der Wahl eines Zieles - ist eine breitere Aufmerksamkeit auf alle verfügbaren Informationen hilfreich. Dahingegen hilft in der planenden Bewusstseinslage - während der Erreichung eines Zieles - eher ein enger Fokus auf die Informationen die für dieses Ziel relevant sind. Laut der Theorie sollen sich diese Bewusstseinslagen auch auf die visuelle Wahrnehmung auswirken. Büttner und Kollegen (2014) haben dies getestet, indem sie die Bewusstseinslage von Personen manipuliert und daraufhin mit Hilfe von Eye Tracking untersucht haben, ob sie sich in der Wahrnehmung dargebotener Bilder unterschieden. Es wurde gezeigt, dass Personen in der abwägenden Bewusstseinslage gleichmäßig das gesamte Bild betrachteten, während Personen in der planenden Bewusstseinslage ihre Aufmerksamkeit mehr auf Details richteten und besonders den Vordergrund betrachteten. In der im TüDiLab durchgeführten Studie sollen die Ergebnisse von Büttner und Kollegen (2014) repliziert werden. Hierdurch könnte die mindset theory sowie die Annahme, dass die verschiedenen Handlungsphasen mit grundlegenden Unterschieden in der visuellen Wahrnehmung einhergehen, weitere empirische Unterstützung erhalten.
Adaptiven Unterricht mit digitalen Medien gestalten
Prof. Dr. Thorsten Bohl, Tübingen School of Education
Iris Backfisch (M. A.), Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Leibniz-Institut für Wissensmedien und Tübingen School of Education
Diese Veranstaltung war der Kick-Off zu einem Projekt mit Lehrpersonen der Gemeinschaftsschule West Tübingen. In dem Projekt, das von der Robert Bosch Stiftung und der Vector-Stiftung gefördert wird, geht es darum die Einführung von digitale Medien in der neu etablierten gymnasialen Oberstufe zu begleiten und digitale Lehrmaterialen gemeinsam in einem Team aus Lehrpersonen und Wissenschaftler*innen zu entwickeln. Ziel dieser Veranstaltung war das Rahmenkonzept des Projekts vorzustellen und zu diskutieren, einen Überblick über den Begriff „adaptiver Unterricht“ zu geben und erste Möglichkeiten digitale Medien in den Unterricht einzusetzen kennen zu lernen und direkt im TüDiLab auszuprobieren.
Digitale Medien im Unterricht: Herangehensweisen und Ressourcen
Wie können Lehrpersonen bei der Einbindung von digitalen Medien in den Unterricht vorgehen? Der Workshop führte die Teilnehmenden im ersten Block in relevante Theorien in diesem Kontext ein. Daraufhin wurden exemplarisch evidenzbasierte Beispiele für den Einsatz digitaler Medien in allen Phasen des Unterrichts aufgezeigt. Es ging beispielsweise um virtuelle Experimente für den naturwissenschaftlichen Schulunterricht und die formative Diagnose in der Sicherungsphase des Unterrichts. Passende digitale Apps und Lernangebote wurden von den Teilnehmenden im Workshop direkt ausprobiert und bewertet.
Einsatz von digitalen Tafeln – Promethean Activ Board Schulung
Sven Guse, guselux GmbH
Dieser Workshop diente als Einführung in die Handhabung der im TüDiLab installierten Promethean Activ Boards. Diese digitalen Tafeln/interaktive Whiteboards bieten die Möglichkeit verschiedene Apps zu nutzen, andere Geräte wie Tablets und Laptops zu verbinden, Tafelbilder zu erstellen und mit einer Klasse/Kurs zu teilen, vorbereitete Dokumente zu öffnen und vieles mehr. Diese Optionen wurden vorgestellt und anhand von praxisnahen Szenarien demonstriert.
Heiko Holz, M. Sc., LEAD Graduiertenschule und Forschungsnetzwerk Tübingen
Franziska Tschoenhens, Eberhard Karls Universität Tübingen
Der Workshop richtete sich an ein Kollegium einer Grundschule. Zum Einstieg wurden zentrale Theorien und Randbedingungen zum Thema Lehren und Lernen mit digitalen Medien vermittelt. In einem darauffolgenden wurden relevante Nutzungsszenarien technischer Natur mit Tablets im Unterricht gezeigt und ausprobiert (beispielsweise das Koppeln von Geräten und Teilen von Arbeitsergebnissen). Im Anschluss wurden Suchmaschinen und Tools für das Auffinden von passenden Apps für die Grundschule besprochen. Exemplarisch wurden einige Apps ausführlicher vorgestellt und getestet (Quiz-Apps, das Spiel Prosodiya, dass den Schriftspracherwerb von Kindern mit Lese- Rechtschreibschwäche fördert, Apps für den Mathematikunterricht etc.). Die Lehrerinnen und Lehrer konnten daraufhin in einer Gruppenarbeit über Anwendungsmöglichkeiten von Tablets und entsprechenden Apps in ihrem Unterricht diskutieren und reflektieren.
Einsatz von digitalen Tafeln (IWB) im Mathematikunterricht
Der Verbreitung von digitalen Tafeln oder interaktiven Whiteboards (IWB) nimmt stetig zu. Jedoch werden die Potenziale dieser Geräte oftmals nicht hinreichend ausgeschöpft. In diesem Zusammenhang wurde für ein Mathematikkollegium eines Gymnasiums ein Workshop zum Einsatz von digitalen Tafeln durchgeführt. Eingangs wurden zentrale Theorien und Randbedingungen zum Thema Lehren und Lernen mit digitalen Medien besprochen. Aufbauend darauf wurden relevante Nutzungsszenarien für den Mathematikunterricht, wie z.B. der Einsatz von Apps für die Abfrage von Wissen mit Smartphones und Formeleditoren gezeigt und ausprobiert. Ebenso wurde besprochen, wie passende Apps für den Mathematikunterricht gefunden werden können. In einer Hands-On Session testeten die Lehrerinnen und Lehrer Apps und besprachen Einsatzmöglichkeiten in ihrem Unterricht.
Einsatz digitaler Medien zur formativen Diagnose - Kooperationsprojekt mit dem Kreismedienzentrum Tübingen
Dieser Workshop war Teil eines Erasmus+ Projekts von Mitarbeitern des Kreismedienzentrums, das Lehrerinnen und Lehrer, die digitale Medien im Unterricht einsetzen, europaweit vernetzt. Während des Workshops haben erfahrene Lehrerinnen und Lehrer aus Norwegen und Spanien, sowie Mitarbeiter des Kreismedienzentrums Tübingen, ihr Wissen und Erfahrungen zum Einsatz digitaler Medien zur formativen Diagnose an Lehrerinnen und Lehrer aus der Region und Interessierte des IWMs weitergegeben. Zudem fand ein Austausch in Form einer Postersession zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des IWMs und den Lehrerinnen und Lehrern statt, der den Grundstein für zukünftige Kooperationen bildet. Der gesamte Workshop wurde wissenschaftlich begleitet.
Mangold Schulung Videoaufzeichnung und Analyse mit INTERACT
Im Rahmen dieses Workshops wurden die Teilnehmer darin geschult mit dem im TüDiLab installierten Mangold Videosystem Unterrichtsgeschehen aufzuzeichnen und zu analysieren. Dazu zählte die Ausrichtung der Kameras, das Aufzeichnen selbst sowie die Speicherung der entstandenen Videos. Der Schwerpunkt des Workshops lag in der inhaltlichen Kodierung von Videos mit der INTERACT Software.
Medienpädagogischer Berater und Lehrer
Die Schulung zum Thema iPads im Unterricht vermittelte grundlegendes und weiterführendes Wissen rund um die Nutzung der Geräte im Unterricht und ermöglichte in Hands-On Phasen das Ausprobieren dieser Funktionen durch die Teilnehmenden. Im ersten Schritt wurden die Basisfunktionen der Geräte, wie beispielsweise die Erstellung von Screenshots, Fotos, Videos und die Nutzung von Airplay und Airdrop zum Austausch von Daten und für das kollaborative Arbeiten vorgestellt und getestet. Aufbauend darauf wurden verschiedene Anwendungen (Office, kollaborative/kreative Elemente, eBooks, Erklärfilme, Quizzes etc.) für den Kontext Unterricht vorgestellt. Auch in diesem Schulungsblock arbeiteten die Teilnehmenden jeweils aktiv mit den Anwendungen und erstellten Produkte, wie beispielsweise Erklärvideos.
Hier finden Sie alle Publikationen und Vorträge:
Nutzung von Eye Tracking im Lehr-/Lernkontext
Scheiter, K. (2016). Digitales Lernen in Deutschland - Randbedingungen für einen erfolgreichen Einsatzdigitaler Medien im Unterricht. In Vorstand des Europäischen Zentrums für Föderalismus-Forschung (Ed.), Jahrbuch des Föderalismus (Bd. 17, pp. 86-99). Baden-Baden: Nomos.
Scheiter, K., & Eitel, A. (2015). Signals foster multimedia learning by supporting integration of highlighted text and diagram elements. Learning and Instruction, 36, 11-26. https://dx.doi.org/10.1016/j.learninstruc.2014.11.002
Scheiter, K., & Eitel, A. (2015). The use of eye tracking as a research and instructional tool in multimedia learning. In C. Was, F. Sansosti, & B. Morris (Eds.), Eye-tracking technology applications in educational research (pp. 143-164). Hershey, PA: IGI Global.
Stalbovs, K., Scheiter, K. & Gerjets, P. (2015). Implementation intentions during multimedia learning: Using if-then plans to facilitate cognitive processing. Learning and Instruction, 35, 1-15. https://dx.doi.org/10.1016/j.learninstruc.2014.09.002
Praxisorientierte Beiträge zum Einsatz digitaler Medien im Unterricht
Lachner, A. (2018, September). Lehren und Lernen mit digitalen Medien: Chancen und Risiken. Bad Wildbad: Vortrag im Rahmen der TabletBW-Initiative [Vortrag]
Lachner, A. (2018, März). Lehren und Lernen mit digitalen Medien: Chancen und Risiken. Stuttgart: Gymnasialtag der GEW [Vortrag]
Lachner, A. (2018, Februar). Lehren und Lernen mit digitalen Medien. Stuttgart: Pädagogischer Tag des Mörike-Gymnasium Stuttgart [Vortrag]
Lachner, A. (2018, Januar). Lehren und Lernen mit digitalen Medien. Sindelfingen: Medienpädagogischer Tag der Stadt Sindelfingen. [Vortrag]
Lachner, A. (2017, November). Digitale Medien zur Förderung von Lehr-Lernprozessen im Unterricht?! Weingarten: Tag der Lehre. [Vortrag]
Lachner, A. (2017, November). Lehren und Lernen in der digitalen Schule der Zukunft: Chancen und Risiken. Tübingen: Pädagogischer Tag am Carlo-Schmid-Gymnasium. [Vortrag]
Lachner, A. (2017, November). Lehren und Lernen in der digitalen Schule der Zukunft: Chancen und Risiken. Tübingen: Studium Generale: Lehrer*innenbildung für eine Schule der Zukunft. [Vortrag]
Lachner, A. (2017, November). Symposium: Digitale Medien. Interdisziplinäre Ansätze zur effektiven Gestaltung medienbasierten Unterrichts. Tübingen: Tübingen School of Education/Leibniz-Institut für Wissensmedien. [Organisation]
Richter, J. (2017, November). eChemBook: Ein Wissenstransferprojekt. Berlin: Konferenz Bildung Digitalisierung 2017. [Vortrag]
Scheiter, K. (2017, Februar). Lernen mit digitalen Medien. Tübingen: Lehrerfortbildung Lernen und Gedächtnis. [Vortrag]
Scheiter, K. (2017, Oktober). Lehr-Lernprozesse mit digitalen Medien in Schule optimal gestalten. Karlsruhe: MINT Zukunft schaffen: "Digitale Transformation: Schule und Unterricht 4.0 gestalten!". [Vortrag]
Scheiter, K. (2017, November). (Wie) verändert Digitalisierung das schulische Lernen? Einsatz von Tablets in der Schule. Plochingen: Informationsveranstaltung der GEW. [Vortrag]
Stiftung „Medien in der Bildung“
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References: § 27
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 Art. 6
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