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Timestamp: 2019-08-26 04:04:18+00:00

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BGE-133-I-106 - 2006-12-11 - BGE - Verfassungsrecht - Art. 30 Abs. 3 BV, Art. 6 Ziff. 1 EMRK, Art. 14 Abs. 1 UNO-Pakt II; Öffentlichkeitsgrundsatz,...
Art. 30 Abs. 3 BV, Art. 6 Ziff. 1 EMRK, Art. 14 Abs. 1 UNO-Pakt II; Öffentlichkeitsgrundsatz, Publikation des bundesgerichtlichen Entscheids. Praxis zur Verkündung und Veröffentlichung bundesgerichtlicher Urteile (E. 8.2). Abwägung zwischen den öffentlichen Interessen an der Transparenz der Rechtsprechung und den privaten Geheimhaltungsinteressen (E. 8.3 und 8.4).
Art. 30 al. 3 Cst., art. 6 par. 1 CEDH, art. 14 al. 1 Pacte ONU II; principe de publicité, publication des arrêts du Tribunal fédéral. Pratique en matière de prononcé et de publication des arrêts du Tribunal fédéral (consid. 8.2). Mise en balance des intérêts publics à la transparence de la jurisprudence et des intérêts privés à la protection de l'anonymat (consid. 8.3 et 8.4).
Art. 30 cpv. 3 Cost., art. 6 n. 1 CEDU, art. 14 cpv. 1 Patto ONU II; principio della pubblicità, pubblicazione della sentenza del Tribunale federale. Prassi in materia di pronuncia e di pubblicazione delle sentenze del Tribunale federale (consid. 8.2). Ponderazione tra gli interessi pubblici alla trasparenza della giurisprudenza e quelli privati alla segretezza (consid. 8.3 e 8.4).
8.4 Die Begründung des vorliegenden Urteils enthält wichtige Erwägungen, die der interessierten Öffentlichkeit nicht ohne triftige Gründe vorenthalten werden dürfen. Unter diesen Umständen ist der sinngemäss gestellte Antrag, das Urteil des Bundesgerichts sei nicht bzw. nicht im Volltext zu veröffentlichen, nicht zuletzt auch im Hinblick auf das Gleichbehandlungsgebot (Art. 8 BV) abzuweisen. Das öffentliche Interesse an der Verwirklichung des in Art. 30 Abs. 3 BV verankerten Öffentlichkeitsgrundsatzes überwiegt die von der Beschwerdeführerin geltend gemachten privaten Geheimhaltungsinteressen. Dem Antrag, bei der Veröffentlichung des Urteils seien die Namen der Parteien und alle zur Identifikation geeigneten Details zu anonymisieren, kann somit in der absoluten Form, wie er gestellt ist, nicht entsprochen werden. Die Abwägung zwischen den privaten Geheimhaltungsinteressen der Beschwerdeführerin und den verfassungsmässig verankerten Interessen an der Durchsetzung des Öffentlichkeitsprinzips hat ergeben, dass auf den vorliegenden Fall die geltende allgemeine bundesgerichtliche Publikationspraxis anzuwenden ist, wie sie vorne dargelegt wurde. Für eine weitergehende Anonymisierung, wie sie etwa im Interesse des Jugendschutzes oder bei Sexualdelikten aus Gründen des Opferschutzes in Frage kommen kann, besteht kein Grund. Aus den Akten des vorliegenden Verfahrens ergibt sich im Übrigen, dass die Presse und weitere interessierte Kreise über die umweltrechtlichen Probleme bei der X. SA bereits informiert sind. Daran würde auch die Abdeckung gewisser Textstellen des vorliegenden Entscheids nichts ändern.
Entscheid : 133 I 106
Status : 133 I 106
Regeste : Art. 30 Abs. 3 BV, Art. 6 Ziff. 1 EMRK, Art. 14 Abs. 1 UNO-Pakt II; Öffentlichkeitsgrundsatz,...
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119-IA-99 • 124-IV-234 • 127-I-44 • 133-I-106 • 133-II-35
1A.228/2003 • 1A.61/2006 • 1P.298/2006 • 4P.74/2006
BGG: 27, 57, 59
BV: 8, 30

References: BGE 
 Art. 30
 Art. 6
 Art. 14

Art. 30
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