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Timestamp: 2019-05-25 05:39:19+00:00

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Ausschreibung - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen in Hanau (ID:14086267)
> DTAD-ID: 14086267
Die Stadt Hanau möchte eine städtebauliche Ordnung und ein zielgerichtetes Entwicklungskonzept für die Erschließungs- und Nutzungsstruktur umsetzen im Gewerbegebiet Technologiepark (ca. 22 ha)....
E-Mail: thp@stadtbauplan.de
Hauptadresse: www.hanau.de
Statistik Stadt Hanau
Generalplanerleistung (Verkehrsanlagen, Tiefbau, Freianlagen, SiGeKo) für den Umbau und Ausbau der Erschließung im Technologiepark Hanau
Die Stadt Hanau möchte eine städtebauliche Ordnung und ein zielgerichtetes Entwicklungskonzept für die Erschließungs- und Nutzungsstruktur umsetzen im Gewerbegebiet Technologiepark (ca. 22 ha).
In dem Gewerbegebiet finden sich neben diversen Gewerbe- und Industriebetrieben auch brach gefallene Bereiche und leerstehende Baukörper. Über die Hauptzufahrt, die Marie-Curie-Straße (Planstraße 1) im Süden wird gleichzeitig der Industriepark Wolfgang und die DeguDent GmbH erschlossen. Das Gewerbegebiet ist topografisch weitgehend eben.
Es wird die gesamte Verkehrserschließung aus- bzw. umgebaut, teilweise werden auch Straßen neu angelegt. Die Entwässerung wird teilweise angepasst und das Straßenbegleitgrün neu angelegt. Ebenso werden in diesem Zuge Versorgungsleitungen durch den Versorgungsträger erneuert – diese Leistungen sind im Rahmen dieses Auftrages mit zu koordinieren.
Der Ausbau/Umbau erfolgt unter laufendem Verkehr.
Für das Gewerbegebiet sollen die folgenden Leistungen an einen Generalplaner vergeben werden (siehe auch Leistungsbeschreibung):
Leistungen der Verkehrsanlagen gemäß §§ 45 ff. HOAI, LPH 3-8 + besondere Leistungen (Bauablaufplanung / Umleitungs- und Beschilderungspläne, Koordinierungsleistungen, Integration von Leistungsverzeichnissen der Leitungsträger, Projektsteuerung Kampfmittelerkundung, örtliche Bauüberwachung),
Leistungen der Ingenieurbauwerke (Kanal) gemäß §§ 41 ff. HOAI, LPH 3, 5-8 + besondere Leistungen (örtliche Bauüberwachung),
Leistungen der Freianlagen gemäß §§ 38 ff. HOAI, LPH 3, 5-9 + besondere Leistungen (Überwachung der Entwicklungs- und Unterhaltungspflege),
Leistungen der SiGeKo.
Die anrechenbaren Kosten für die Verkehrsanlagen betragen ca. 4,9 Mio. EUR netto, für den Kanal ca.0,2 Mio EUR und für die Freianlagen ca. 0,2 Mio EUR.
Voraussichtlich ab Frühjahr 2019 soll die Erschließung sukzessive in mehreren Abschnitten um- bzw. ausgebaut werden. Für die Realisierung der Erschließungsmaßnahmen wird mit einem Zeitraum von mindestens 3 Jahren gerechnet.
Nord/Ost Technologiepark Hanau-Wolfgang.
221634-2018
2018/S 097-221634
Qualitätskriterium - Name: Projektteam / Gewichtung: 50 %
Qualitätskriterium - Name: Projektanalyse / Gewichtung: 40 %
Kostenkriterium - Name: Honorar / Gewichtung: 10 %
— Teilnahmeanträge können schriftlich eingereicht werden. Der Teilnahmeantrag ist ausgefüllt und von einem bevollm. Vertreter unterzeichnet fristgerecht in Papierform (Unterschrift!) bei der unter I.3 genannten Adresse einzureichen,
— die Bewerbungsunterlagen sind unter https://www.subreport.de/E93668217 herunterzuladen,
— zur Bewerbung sind zwingend die vom Auftraggeber erstellten Bewerbungsunterlagen (Teilnahmeantrag mit Anlagen) oder eine einheitliche europäische Eigenerklärung EEE (wird nicht vom Auftraggeber zur Verfügung gestellt) zu verwenden,
— Bewerbungen nur für Teilleistungen führen zum Ausschluss der Bewerbung,
— Nachweis des Hochschulabschlusses (Bauingenieur Fachrichtung Verkehrsplanung oder Straßenbau) (bei einer juristischen Person von einer bei dieser im Angestelltenverhältnis stehenden Person),
— Nachweis des Hochschulabschlusses (Landschaftsarchitektur),
— Angabe des Auftrags (Art und Umfang), für den der Bewerber möglicherweise einen Unterauftrag an einen NU zu erteilen beabsichtigt gem. § 46 Abs. 3 Nr.10 VgV. Möchte sich der Bewerber zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit u. Fachkunde bei anderen Unternehmen bedienen, so muss er mit seiner Bewerbung den Nachweis führen, dass die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (§ 47 Abs. 1 VgV). Der Nachweis ist durch eine Nachunternehmerverpflichtungserklärung (Formblatt im Teilnahmeantrag) zu führen. Die vom NU zu erbringenden Leistungen sind nach Art und Umfang im Teilnahmeantrag zu benennen. Der Auftraggeber behält sich vor, bei Angabe eines hohen Nachunternehmeranteils weitergehende Eignungsnachweise für den NU im Wege der Aufklärung anzufordern,
— Angaben zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen und/oder Verurteilungen nach § 42 Abs.1 VgV und §§ 123,124 GWB wird durch die Unterschrift des bevollm. Vertreters im Teilnahmeantrag versichert (bei schriftlichem Antrag durch Unterschrift).
— Mehrfachbewerbungen (Mitgliedschaften in mehreren Bewerbergemeinschaften bzw. die Einzelbewerbung und gleichzeitige Mitgliedschaft in einer Bewerbergemeinschaft) sind unzulässig und führen zum Ausschluss des jeweiligen Bewerbers bzw. der jeweiligen Bewerbergemeinschaft.
Dies gilt nicht in gleicher Weise für Mehrfachbewerbungen als Nachunternehmer. In diesen Fällen müssen die betroffenen Bewerber nachvollziehbar darlegen und nachweisen, dass trotz der Mehrfachbeteiligung des Nachunternehmers ein Verstoß gegen den Geheimwettbewerb ausgeschlossen werden kann. Führt ein Bewerber den vorstehend verlangten Nachweis nicht oder nicht ausreichend, behält sich der Auftraggeber vor, den betroffenen Nachunternehmer aus Wettbewerbsgründen von der Teilnahme an den Vergabegesprächen auszuschließen. Die Nachunternehmerleistung kann in diesem Fall dennoch zum Gegenstand des Vergabegesprächs werden. Abhängig vom Umfang und der Relevanz des Nachunternehmer-Anteils bleibt auch ein Ausschluss der betroffenen Bewerber vorbehalten, falls auch durch den Ausschluss des Nachunternehmers von den Vergabegesprächen ein Verstoß gegen den Geheimwettbewerb nicht ausgeschlossen werden kann,
— nach Angebotsabgabe bis zur Zuschlagserteilung führt eine Veränderung in der Zusammensetzung der Bietergemeinschaft in der Regel zur Nichtberücksichtigung des Angebots, sofern damit zugleich eine inhaltliche Veränderung des abgegebenen Angebots verbunden ist.
Nachweis einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung (im Auftragsfall ist eine Deckungssumme in Höhe von 3 Mio. EUR jeweils für Personen- und 1,5 Mio. EUR für sonstige Schäden nachzuweisen),
Der Umsatz der letzten 3 Jahre im Durchschnitt aus den Bereichen Verkehrsplanung und Tiefbauplanung ist anzugeben.
Mindesteignung: Umsatz der letzten 3 Jahre aus den Bereichen Verkehrsplanung und Tiefbauplanung im Durchschnitt mind. 0,25 Mio. EUR Bewerbungen, die diese Mindesteignungskriterien nicht erfüllen, werden ausgeschlossen.
Zu den Mitarbeitern ist die Anzahl der fachlich qualifizierten Mitarbeiter aktuell sowie im Mittel der letzten 3 Jahre anzugeben.
Zu den Referenzen sind folgende Angaben im Bewerbungsformular zu machen:
— Kurzbeschreibung des Projektes,
— Länge der Anlagen Abwasserentsorgung,
— anrechenbare Kosten in Euro netto,
— Leistungsumfang (HOAI),
Punkte (max. 100) werden nach folgenden Kriterien vergeben (siehe auch Einzelbewertungsmatrix):
Umsatz: 10 Punkte ab einem Umsatz von mind. 0,42 Mio.EUR in den letzten 3 Jahren im Durchschnitt aus den Bereichen Verkehrsplanung und Tiefbauplanung.
Anzahl Mitarbeiter: 10 Punkte ab einer Anzahl von mind. 5 MA der fachlich qualifizierten Mitarbeiter aus den Bereichen Verkehrsplanung und Tiefbauplanung im Mittel der letzten 3 Jahre und aktuell.
Referenzen vergleichbarer Größe:
— Für Bauwerke und Anlagen der Abwasserentsorgung (Gesamtlänge mind. 500 m), max. 15 Punkte ab 1 Referenz mit erbrachten LPH 3 – 8 gem. §43 HOAI, entsprechend reduzierte Wertung bei geringerem Leistungsumfang,
— für Verkehrsanlagen im kommunalen Straßenbau, (anrechenb. Kosten mind. 4 Mio. EUR netto), max. 35 Punkte ab 1 Referenz mit erbrachten LPH 3 – 8 gem. §47 HOAI, entsprechend reduzierte Wertung bei geringerem Leistungsumfang.
Referenzen zum Umbau von Straßenverkehrsanlagen unter laufendem Verkehr (anrechenb. Kosten mind. 1 Mio. EUR netto), max. 15 Punkte ab 1 Referenz mit erbrachten LPH 3 – 8 gem. §47 HOAI, entsprechend reduzierte Wertung bei geringerem Leistungsumfang.
Referenzen für Freianlagen aus dem Bereich Straßenbegleitgrün (anrechenb. Kosten mind. 0,1 Mio. EUR netto), max. 15 Punkte ab 1 Referenz mit erbrachten LPH 3 – 8 gem. §39 HOAI, entsprechend reduzierte Wertung bei geringerem Leistungsumfang.
— die Bewerbungsunterlagen sollen nicht gebunden/spiralisiert sein oder in Ordnern eingereicht werden, Heftstreifen oder Büroklammern werden vorgezogen,
— über den oben beschriebenen Umfang hinaus abgegebene Unterlagen, wie beispielsweise grafische Nachweise, bleiben unberücksichtigt. Maßgeblich sind die Angaben im Bewerbungsbogen.
Referenzprojekte müssen, um gewertet werden zu können, folgende Anforderungen erfüllen:
— Leistungszeitraum: Abschluss der Leistungen ohne LPH 9 nicht vor 2013.
Bei einem Nichtvorliegen der geforderten Werte kann die jeweilige Referenz nicht gewertet werden.
— Mind. 3 fachlich qualifizierte Mitarbeiter aus den Bereichen Verkehrsplanung/Tiefbauplanung im Mittel der letzten 3 Jahre und aktuell,
— mind. je eine wertbare Referenz für Straßen- und Kanalbau und Freianlagen.
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.subreport.de/E93668217
Hanau Infrastruktur Service, Verkehr und Straßenbewirtschaftung, Eigenbetrieb der Stadt Hanau
Nach Prüfung der formalen Anforderungen werden die 3-5 Bewerber mit der höchsten Punktzahl aus dem Teilnahmewettbewerb zur Angebotsabgabe aufgefordert und zu einer Vergabeverhandlung eingeladen. Dabei werden folgenden Kriterien berücksichtigt:
— Umsatz der letzten 3 Jahre im Mittel aus den Bereichen Verkehrsplanung und Tiefbauplanung,
— Anzahl der fachlich qualifizierten Mitarbeiter aktuell sowie im Mittel der letzten 3 Jahre aus den Bereichen Verkehrsplanung und Tiefbauplanung,
— Referenzen zu vergleichbarer Größe (Bauwerke und Anlagen der Abwasserentsorgung, Straßenverkehrsanlagen),
— Referenzen zum Umbau von Straßenverkehrsanlagen unter laufendem Verkehr,
— Referenzen zu Straßenbegleitgrün.
Es ist eine stufenweise und bauabschnittsweise Beauftragung vorgesehen. Die einzelnen Projektstufen eines Bauabschnittes werden nach Projektfortschritt sukzessive abgerufen. Sollte der Auftraggeber entscheiden, dass das Projekt nach Abschluss einer Projektstufe beendet wird, erfolgt kein weiterer Abruf. Ein Anspruch des Auftragnehmers zum Abruf weiterer Projektstufen besteht nicht.
Gefordert wird der Nachweis des Hochschulabschlusses als Verkehrsplaner (siehe auch III.1.1); bei ausländischen Bewerbern ist ein gleichwertiger Nachweis des Herkunftslandes vorzulegen.
Gefordert wird der Nachweis des Hochschulabschlusses als Landschaftsarchitekt (siehe auch III.1.1); bei ausländischen Bewerbern ist ein gleichwertiger Nachweis des Herkunftslandes vorzulegen.
Nachweis der Befähigung zum Koordinator für Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen
Tag: 29.06.2018
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggeber, einer Rüge des Antragstellers nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).

References: § 46
 § 42
 §43
 §47
 §47
 §39