Source: https://investmentcheck.de/?fct=fonds&id=4884
Timestamp: 2020-07-15 19:26:58+00:00

Document:
Das Fondskonzept sieht die Anlage des zur Verfügung stehenden Kommanditkapitals zu mindestens 70 % in Immobilienfonds vor, deren Anlagestrategie überwiegend unmittelbare bzw. mittelbare Investitionen in traditionelle und/oder alternative Wohnimmobilien an europäischen Standorten vorsieht und/oder in Immobilienfonds, deren Investitionen eine oder mehrere dieser Nutzungsarten beinhalten. Dabei wird für diesen Teil der zulässigen Investitionen der Fondsgesellschaft 60 % des für Investitionen zur Verfügung stehenden Kommanditkapitals in den PATRIZIA Europe Residential Plus investiert werden.
www.patrizia-immobilienfonds.de/immobilieninvestment
Der Anbieter/Emittent hat Unterlagen zur Verfügung gestellt, die ein Anleger für eine qualifizierte Anlageentscheidung benötigt
PATRIZIA GrundInvest Europa Wohnen Plus GmbH & Co. geschlossene Investment-KG
31.490.000,00 Euro
Gesamtrückflüsse: 145 %
Vertrieb am 23.01.2020 gestartet
PATRIZIA GrundInvest Europa Wohnen Plus - Beitrittsvereinbarung juristische Personen
PATRIZIA GrundInvest Europa Wohnen Plus - Beitrittsvereinbarung natürliche Personen
PATRIZIA GrundInvest Europa Wohnen Plus - Nettoinventarwert Stand 23.08.2019
PATRIZIA GrundInvest Europa Wohnen Plus - Produktinformation
PATRIZIA GrundInvest Europa Wohnen Plus - Verkaufsprospekt
PATRIZIA GrundInvest Europa Wohnen Plus - WAI Wesentliche Anlegerinformationen
13.02.2020 ▪ 30034:Erinnerung an eine Presseanfrage zu Ihrer Ertragsprognose beim Angebot „PATRIZIA GrundInvest Europa Wohnen Plus“
Sehr geehrte Damen und Herren, betreffend Ihrer Anfrage können wir Ihnen mitteilen, dass die Verkaufsunterlagen für das Beteiligungsangebot „PATRIZIA GrundInvest Europa Wohne Plus“ die vom Gesetzgeber, von den Vertriebspartnern und Anlegern gewünschten Informationen enthält. Nach Einführung der Regulierung sehen die gesetzlichen Vorgaben aus guten Gründen keine Prognose(-rechnung) der Einnahmen und Ausgaben über Zeiträume von zehn Jahren und länger mehr vor, da diese zwar in der Gesamtschau aller Einflussfaktoren von Experten zu projizieren sind, beispielsweise aber dem Anleger nicht belastbar dargelegt werden kann, wann bzw. in welchem genauen Jahr in den nächsten Jahren immobilienwirtschaftlich geplante Ausgaben für Instandhaltung und Reparatur tatsächlich erfolgen. Auch bei den Mieteinnahmen ist nicht belastbar vorhersehbar, in welchem der nächsten Jahre sich exakt mietvertraglich vorgesehene Anpassungen an vereinbarte Indexstände und/oder deren Entwicklung ergeben. Diese Thematik zieht sich durch zahlreiche Komponenten der internen Prognosekalkulation der Kapitalverwaltungsgesellschaft, so dass unter Einbezug der immobilienwirtschaftlichen Experten und unter Prüfung der plausiblen Annahmen durch einen externen Wirtschaftsprüfer zwar eine seriöse und plausible Aussage zu den angestrebten Anlagezielen, hier der durchschnittlichen Auszahlungen für die geplante Bewirtschaftungsdauer der Anlageobjekte, darstellen lässt, eine verbindliche Darstellung auf die einzelnen Perioden des Betrachtungszeitraums wäre aber ggf. irreführend und nicht redlich und würde dem vorliegenden Charakter einer sachwertbasierten Investition nicht Rechnung tragen. Letztlich hat der Gesetzgeber der regulierten Kapitalverwaltungsgesellschaft auferlegt, eine Aussage zu den Anlagezielen zu machen, die von einem normal verständlichen Anleger ohne Fachkenntnisse zumutbar verstanden werden kann, wie dies bei anderen regulierten Kapitalmarktprodukten (z.B. Investmentfonds, offene Publikumsfonds) in gleicher Weise der Fall ist. Mit freundlichen Grüßen
24.01.2020 ▪ 29943:Presseanfrage zu Ihrem Kapitalmarktangebot „PATRIZIA GrundInvest Europa Wohnen Plus“
Die nachstehenden Angaben sind dem veröffentlichten Verkaufsprospekt vom 25. Oktober 2019 in Abschnitt 5.2. zu entnehmen: Maßgebliche Anlagegrundsätze und -grenzen (1)	Investitionen in Vermögensgegenstände können nur in alternative Investmentfonds („AIF“) mit Sitz im Geltungsbereich der AIFM-Richtlinie erfolgen. Die Prozentangaben der nachfolgenden Ziffern dieses Abschnitts beziehen sich auf das der Fondsgesellschaft für Investitionen zur Verfügung stehende Kommanditkapital, sofern nicht ausdrücklich eine andere Bezugsgröße genannt wird. (2)	Mindestens 70 % werden in AIF investiert, deren Anlagestrategie überwiegend unmittelbare bzw. mittelbare Investitionen in traditionelle und/oder alternative Wohnimmobilien (einschließlich Studentenapartments, betreutes Wohnen und Pflege, Mikroapartments) an europäischen Standorten vorsieht und/oder in AIF, deren Investitionen eine oder mehrere dieser Nutzungsarten beinhalten. Dabei wird für diesen Teil der zulässigen Investitionen der Fondsgesellschaft 60 % des der Fondsgesellschaft für Investitionen zur Verfügung stehenden Kommanditkapitals in den bereits existierenden geschlossenen Spezial-AIF PATRIZIA Europe Residential Plus, einen alternativen Investmentfonds nach Luxemburger Recht (R.C.S.: B 233.923) ("Maßgeblicher Zielfonds"), investiert werden, bei dem die Kapitalverwaltungsgesellschaft insbesondere als Anlageberater für das Portfoliomanagement fungiert. (3)	Mindestens 15 % werden in einen oder mehrere weitere AIF investiert, deren Anlagestrategie die unmittelbare bzw. mittelbare Investition in eine oder mehrere Immobilien an europäischen Standorten (einschließlich der Bundesrepublik Deutschland) vorsieht. Dabei können diese AIF auch von der Kapitalverwaltungsgesellschaft verwaltet werden. (4)	Die Investitionen dürfen nur in AIF erfolgen, die in Euro denominiert sind und die keine Währungsrisiken beinhalten. (5)	Die Anlagegrenzen dieses Abschnitts müssen spätestens am Stichtag ein Jahr nach dem Ende der Platzierungsfrist der Fondsgesellschaft erfüllt sein. Der Investitionsprozess der Fondsgesellschaft in zulässige Vermögensgegenstände hat mit der Investition in den Maßgeblichen Zielfonds begonnen, wobei konzeptgemäß ein wesentlicher Teil des Kommanditkapitals der Fondsgesellschaft unter Berücksichtigung der Anlagegrundsätze und -grenzen – in den Maßgeblichen Zielfonds investiert werden soll. Die Fondsgesellschaft darf nur nach dem Grundsatz der Risikomischung im Sinne von § 262 KAGB investieren. Der zuvor genannte Grundsatz gilt als erfüllt, wenn bei wirtschaftlicher Betrachtungsweise eine Streuung des Ausfallrisikos gewährleistet ist. Die Gesellschaft muss spätestens 18 Monate nach Beginn des Vertriebs risikogemischt investiert sein.
Die nachstehenden Angaben sind dem veröffentlichten Verkaufsprospekt vom 25. Oktober 2019 in Abschnitt 5.3. zu entnehmen: Anlageziel der Fondsgesellschaft Anlageziel der Fondsgesellschaft einschließlich des finanziellen Ziels ist es, dass der Anleger in Form von Auszahlungen (Ausschüttungen/Entnahmen) an den Ergebnissen aus den Investitionen der Fondsgesellschaft in zulässige Vermögensgegenstände, insbesondere in geeignete Zielfonds, anteilig partizipiert. So werden, für den Zeitraum nach Abschluss der Investition des Kommanditkapitals der Fondsgesellschaft in zulässige und geeignete Vermögensgegenstände gemäß der Anlagebedingungen, Auszahlungen während der geplanten Fondslaufzeit und nach Abschluss der Investitionsphase von rd. 3,5%-4,0% p.a. sowie eine Gesamtrendite von > 4,5% p.a. (jeweils bezogen auf den Beteiligungsbetrag ohne Ausgabeaufschlag und vor Steuern auf Anlegerebene) angestrebt. Die Ermittlung und Verwendung der Erträge sind in nachfolgendem Abschnitt 9 im Detail dargelegt. Es kann keine Zusicherung gegeben werden, dass das Anlageziel tatsächlich erreicht wird. Siehe hierzu auch die wichtigen Hinweise in nachstehendem Abschnitt 6.3.1 sowie in Abschnitt 6.3.2. Anlagestrategie und Anlagepolitik Die von der BaFin genehmigten Anlagebedingungen legen die Investitionskriterien der Fondsgesellschaft fest und bestimmen insofern die Anlagestrategie und Anlagepolitik der Fondsgesellschaft. Die Anlagestrategie der Fondsgesellschaft ist die (ggf. mittelbare) Investition in zulässige Vermögensgegenstände unter Berücksichtigung der Anlagegrundsätze und -grenzen gemäß der Anlagebedingungen, die für die Fondsgesellschaft gelten. Details zu bereits konkreten Vermögensgegenständen sind in vorstehendem Abschnitt 5.2. ausführlich dargestellt. Die Anlagestrategie der Fondsgesellschaft schließt dabei auch die Anlage liquider Mittel nach Maßgabe der §§ 261 Abs. 1 Nr. 7 KAGB mit ein. Die Investitionen in zulässige und geeignete Zielfonds sind in der Regel für eine Laufzeit von länger als 10 Jahren geplant, wobei die konkrete Laufzeit der Zielfonds davon abhängen wird, ob die Marktsituation für den Verkauf deren Vermögensgegenstände für deren Investoren günstig ist oder ob ggf. die Laufzeiten aufgrund ungünstiger Marktverhältnisse verlängert werden. Es werden auf Ebene der Zielfonds ggf. auch entsprechende Beschlussfassungen der Mehrheit der Investoren erfolgen, um hierüber jeweils zu entscheiden. Allerdings sind nur Investitionen in geschlossene Zielfonds mit grundsätzlich begrenzter Laufzeit möglich. Nach Liquidation der Zielfonds ist vorgesehen, die Rückflüsse jeweils an die Anleger auszukehren, wobei dies für die einzelnen Zielfonds zu unterschiedlichen Zeitpunkten während der Laufzeit der Fondsgesellschaft erfolgen kann. Auch wenn konzeptgemäß, d.h. bei ggf. vorheriger Auflösung der Zielfonds bzw. Veräußerung aller Vermögensgegenstände die Fondsgesellschaft auch deutlich früher enden kann, ist aus vorstehenden Gründen die Laufzeit der Fondsgesellschaft unter Berücksichtigung eines angemessenen Puffers formal bis zum 31.03.2038 ausgelegt und sieht darüber hinaus gemäß den Anlagebedingungen auch etwaige Verlängerungsoptionen durch entsprechenden Beschluss durch die Anleger vor. Die Anlagepolitik der Fondsgesellschaft besteht darin, sämtliche Maßnahmen zu treffen, die der Anlagestrategie dienen. Hierzu zählt insbesondere der (ggf. mittelbare) Erwerb und das Halten von Vermögensgegenständen wie in diesem Verkaufsprospekt beschrieben sowie die Bildung einer angemessenen Liquiditätsreserve. Aufgrund der vorgesehenen unmittelbaren bzw. mittelbaren Investitionen in mehrere Sachwerte im Sinne des § 261 Abs. 2 KAGB und da bei wirtschaftlicher Betrachtungsweise eine Streuung des Ausfallrisikos konzeptgemäß gewährleistet ist investiert die Fondsgesellschaft nach dem Grundsatz der Risikomischung (§ 262 Abs. 1 Nr. 1 und 2 KAGB). Die Kapitalverwaltungsgesellschaft erwirbt für die Fondsgesellschaft konzeptgemäß Anteile oder Aktien an anderen Investmentvermögen. Die Anlagestrategie und die Anlagepolitik unterliegen keinen weiteren Beschränkungen als in diesem Verkaufsprospekt dargelegt. Vor der Investition werden die marktüblichen und für derartige Investitionen notwendigen und gesetzlich vorgeschriebenen Gutachten und Prüfberichte unter Einbindung externer Experten und Sachverständiger erstellt.
Die nachstehenden Angaben sind dem veröffentlichten Verkaufsprospekt vom 25. Oktober 2019 in Abschnitt 9.2.3 zu entnehmen: Erläuterung der Finanzierungskosten Finanzierungskosten sind konzeptgemäß nicht geplant. Die Investitionen und Kosten bzw. Ausgaben der Fondsgesellschaft sollen konzeptgemäß über das Eigenkapital der Anleger/Gesellschafter (einschließlich des Ausgabeaufschlags) finanziert werden.
Die nachstehenden Angaben sind dem veröffentlichten Verkaufsprospekt vom 25. Oktober 2019 in Abschnitt 8.1 und 8.2 zu entnehmen: 8.1	AUSGABEPREIS, AUSGABEAUFSCHLAG UND INITIALKOSTEN a) Der Anleger hat bei Erwerb der Anteile an der Fondsgesellschaft den Nominalbetrag der übernommenen Pflichteinlage (gezeichneter Beteiligungsbetrag) zuzüglich des Ausgabeaufschlags in Höhe von 5 % der Kommanditeinlage als Erwerbspreis (Ausgabepreis) zu zahlen. Der Ausgabeaufschlag wird dazu verwendet, die Kosten des Eigenkapitalvertriebs für dieses Beteiligungsangebot teilweise abzudecken. Die Fondsgesellschaft wird diesbezüglich in einer wirtschaftlichen Betrachtung den Ausgabeaufschlag an die Kapitalverwaltungsgesellschaft bzw. an Banken und Sparkassen bzw. sonstige Vertriebspartner (nachstehend auch „Vermittler“ genannt) bezahlen. Der Anleger wird diesbezüglich von seinem Berater (Vermittler) eine schriftliche Aufklärung darüber erhalten, welche Vermittlungsprovision der Vermittler für die Vermittlung des Anteils des Anlegers an der Fondsgesellschaft empfängt. b) Während der Platzierungsfrist fallen folgende einmalige Vergütungen und Kosten an, die die Fondsgesellschaft zu tragen hat (Initialkosten): Für die Vermittlung des Eigenkapitals ist von der Fondsgesellschaft an die Kapitalverwaltungsgesellschaft oder an Dritte eine Vergütung in Höhe von bis zu 8,5 % bezogen auf die Summe der eingezahlten Pflichteinlagen zu entrichten. Wie in vorstehender lit. a) ausgeführt, deckt die Fondsgesellschaft einen Teil dieser Aufwendungen in Höhe von 5 % bezogen auf die Summe der eingezahlten Pflichteinlage durch die ihr zufließenden Beträge aus dem Ausgabeaufschlag ab, so dass die Differenz in Höhe von 3,5 % bezogen auf die Summe der eingezahlten Pflichteinlage noch durch die Fondsgesellschaft selbst im Rahmen ihres Investitions- und Finanzierungsplans abzudecken ist. Die Summe aus dem Ausgabeaufschlag und den während der Beitrittsphase anfallenden Initialkosten beträgt maximal 8,1 % des Ausgabepreises. Dies entspricht 8,5 % der gezeichneten Kommanditeinlagen und darin sind Vergütungen für die Vermittlung der Kommanditeinlagen von bis zu 8,5 % der gezeichneten Kommanditeinlagen enthalten. c) Die ordentliche Kündigung der Beteiligung an der Fondsgesellschaft durch einen Anleger oder ein sonstiger Austritt sind während der Dauer der Fondsgesellschaft gemäß dem Gesellschaftsvertrag ausgeschlossen. Die Anleger können während der vereinbarten Dauer der Fondsgesellschaft das Vertragsverhältnis nur aus wichtigem Grund außerordentlich kündigen. § 133 Abs. 2 und Abs. 3 HGB gelten entsprechend, § 133 Abs. 1 HGB gilt nicht (§ 161 Abs. 1 KAGB). Ein Ausscheiden von Anlegern aus der Fondsgesellschaft oder die Kündigung des Gesellschaftsverhältnisses sind daher nur in Ausnahmesituationen möglich. Scheidet ein Anleger aus der Fondsgesellschaft aus, hat er – außer in den nachfolgenden Fällen – Anspruch auf eine Abfindung in Höhe des Verkehrswerts seiner Beteiligung. Im Fall des Ausscheidens eines Anlegers gemäß § 26 Abs. (1) lit. b) bis f) des Gesellschaftsvertrags, beispielweise da in seiner Person ein wichtiger Grund im Sinne § 23 Abs. (1) Satz 3 des Gesellschaftsvertrags vorliegt oder entsteht, beträgt der Abfindungsanspruch des ausscheidenden Anlegers gegen die Fondsgesellschaft 80 % des Verkehrswerts der Beteiligung. 8.2	VERGÜTUNGEN UND KOSTEN 8.2.1	Sonstige Vergütungen, die an die Kapitalverwaltungsgesellschaft bzw. die Organe der Fondsgesellschaft zu zahlen sind a) Die Kapitalverwaltungsgesellschaft erhält für die Verwaltung der Fondsgesellschaft eine jährliche Vergütung. Als Bemessungsgrundlage für die Berechnung der laufenden Vergütungen gilt die Summe aus dem durchschnittlichen Nettoinventarwert der Fondsgesellschaft im jeweiligen Geschäftsjahr und den bis zum jeweiligen Berechnungsstichtag von der Fondsgesellschaft an die Anleger geleisteten Auszahlungen, maximal aber 100 % des von den Anlegern gezeichneten Kommanditkapitals. Dieser Ansatz wurde vor dem Hintergrund gewählt, Fehlanreize zu vermeiden und Auszahlungen zeitnah nach Erwirtschaftung und Feststellung an die Anleger auszukehren. Beispielsweise wird so vermieden, dass eine unsachgemäß hohe Liquiditätsreserve vorgehalten wird, um den Nettoinventarwert der Fondsgesellschaft möglichst hoch auszuweisen, um dadurch eine höhere Bemessungsgrundlage für die Vergütungskalkulation zu haben. Wird der Nettoinventarwert nur einmal jährlich ermittelt, wird für die Berechnung des Durchschnitts der Wert am Anfang und am Ende des Geschäftsjahres zugrunde gelegt. Die Kapitalverwaltungsgesellschaft erhält für die Verwaltung der Fondsgesellschaft eine jährliche Vergütung in Höhe von bis zu 0,119 % der Bemessungsgrundlage. Dabei beträgt die Mindestvergütung der Kapitalverwaltungsgesellschaft für den Zeitraum von nicht mehr als 36 Monaten ab dem Zeitpunkt der Fondsauflage mindestens 11.900 Euro p. a. Die Kapitalverwaltungsgesellschaft ist berechtigt, auf die jährliche Vergütung quartalsweise anteilige Vorschüsse auf Basis der jeweils aktuellen Planzahlen zu erheben. Mögliche Überzahlungen sind nach Feststellung des tatsächlichen Nettoinventarwerts sowie der tatsächlich geleisteten Auszahlungen auszugleichen. Die Kapitalverwaltungsgesellschaft erhält als Liquidator der Fondsgesellschaft während des Liquidationszeitraums maximal eine Vergütung in Höhe von bis zu 150.000 Euro p. a. b) Der persönlich haftende Gesellschafter (Komplementär) der Fondsgesellschaft erhält insgesamt eine jährliche Haftungsvergütung in Höhe von bis zu 0,0325 % der Bemessungsgrundlage, maximal jedoch 7.735 Euro inkl. etwaig anfallender gesetzlicher Umsatzsteuer. c) Die Kapitalverwaltungsgesellschaft hat Anspruch auf eine zusätzliche erfolgsabhängige Vergütung durch die Fondsgesellschaft, wenn zum Berechnungszeitpunkt folgende Voraussetzungen erfüllt sind: Die Anleger haben Auszahlungen in Höhe ihrer geleisteten Einlagen erhalten, wobei die Haftsumme erst im Rahmen der Liquidation ausgekehrt wird. Die Anleger haben darüber hinaus Auszahlungen in Höhe einer durchschnittlichen jährlichen Verzinsung von 4,5 % bezogen auf ihre geleistete Einlage für den Zeitraum vom Beitritt in die Fondsgesellschaft bis zum Berechnungszeitpunkt erhalten. Danach besteht ein Anspruch auf erfolgsabhängige Vergütung für die Kapitalverwaltungsgesellschaft in Höhe von 15 % aller weiteren Auszahlungen aus Gewinnen der Fondsgesellschaft. Der jeweilige Anspruch auf erfolgsabhängige Vergütung wird jeweils zum Ende des Wirtschaftsjahres, spätestens nach der Veräußerung aller Vermögensgegenstände, zur Zahlung fällig. Die erfolgsabhängige Vergütung fällt auch dann an, wenn die Kapitalverwaltungsgesellschaft die jeweilige Immobilie für Rechnung einer Objektgesellschaft, an der die Fondsgesellschaft beteiligt ist, veräußert. Insoweit nach aktueller Rechtslage Kosten für die Fondsgesellschaft entstehen, berücksichtigen die in vorstehenden Abschnitten 8.2.1 lit. a) bis c) genannten Beträge etwaige Umsatzsteuer auf der Basis der aktuellen Steuersätze. Bei einer Änderung der Rechtslage, insbesondere durch Änderungen der gesetzlichen Steuersätze, werden die genannten Bruttobeträge bzw. Prozentsätze entsprechend angepasst. Etwaige Vorsteuererstattungen kommen der Gesellschaft zugute. 8.2.2	Vergütungen auf Ebene einer Objektgesellschaft Auf Ebene einer Objektgesellschaft, an der die Fondsgesellschaft ggf. beteiligt ist, fallen Vergütungen, etwa für deren Organe und Geschäftsleiter, und weitere Kosten an. Diese werden nicht unmittelbar der Fondsgesellschaft in Rechnung gestellt, wirken sich aber mittelbar über den Wert der Objektgesellschaft auf den Nettoinventarwert der Fondsgesellschaft aus. Die Fondsgesellschaft erhält für die Geschäftsführung bei einer Objektgesellschaft keine Geschäftsführungsvergütung. 8.2.3	Vergütungen, die an die Verwahrstelle zu zahlen sind Die Vergütung der Verwahrstelle kann bis zu 0,25 % p. a. des durchschnittlichen Nettoinventarwerts der Fondsgesellschaft im jeweiligen Geschäftsjahr betragen. Auf der Grundlage des zum Zeitpunkt der Prospektaufstellung bestehenden Vertrages mit der aktuellen Verwahr-stelle für die Fondsgesellschaft beträgt die Vergütung der Verwahrstelle jedoch 0,044625 % p. a. (inkl. gesetzlicher Umsatzsteuer) des durchschnittlichen Nettoinventarwerts der Fondsgesellschaft im Geschäftsjahr. 8.2.4	Weitere Aufwendungen, die zulasten der Fondsgesellschaft gehen Neben den vorgenannten Vergütungen gehen die folgenden Aufwendungen, einschließlich darauf ggf. anfallender Steuern, zulasten der Fondsgesellschaft (ggf. auch durch Aufwands- bzw. Auslagenersatz an die Geschäftsbesorger der Fondsgesellschaft einschließlich der Kapitalverwaltungsgesellschaft): a) Kosten für die externen Bewerter für die Bewertung der Vermögensgegenstände gemäß §§ 261, 271 KAGB; b) Bankübliche Depotkosten außerhalb der Verwahrstelle; c) Kosten für Geldkonten und Zahlungsverkehr; d) Aufwendungen für die Beschaffung von Fremdkapital, insbesondere an Dritte gezahlte Zinsen; e) Für die Vermögensgegenstände entstehende Bewirtschaftungskosten (einschließlich Verwaltungs-, Vermietungs-, Instandhaltungs-, Betriebs- und Rechtsverfolgungskosten, die von Dritten in Rechnung gestellt werden); f) Kosten für die Prüfung der Gesellschaft durch deren Abschlussprüfer; g) Von Dritten in Rechnung gestellte Kosten für die Geltendmachung und Durchsetzung von Rechtsansprüchen der Gesellschaft sowie der Abwehr von gegen die Gesellschaft erhobenen Ansprüchen; h) Gebühren und Kosten, die von staatlichen und anderen öffentlichen Stellen in Bezug auf die Gesellschaft erhoben werden; i) Kosten für Rechtsund Steuerberatung im Hinblick auf die Gesellschaft und ihre Vermögensgegenstände (einschließlich der Ermittlung, Erstellung und Mitteilung steuerrechtlicher Bescheinigungen), die ab Zulassung zum Vertrieb und von Dritten in Rechnung gestellt werden; j) Steuern und Abgaben, die die Gesellschaft schuldet. Auf Ebene der von der Fondsgesellschaft ggf. gehaltenen Objektgesellschaften können ebenfalls die vorstehend dargestellten Kosten anfallen; sie werden nicht unmittelbar der Fondsgesellschaft in Rechnung gestellt, gehen aber unmittelbar in die Rechnungslegung der Objektgesellschaft ein, schmälern ggf. deren Vermögen und wirken sich mittelbar über den Wertansatz der Beteiligung in der Rechnungslegung auf den Nettoinventarwert der Fondsgesellschaft aus. Aufwendungen, die bei einer Objektgesellschaft aufgrund von besonderen Anforderungen des KAGB entstehen, sind von den daran beteiligten Gesellschaften, die diesen Anforderungen unterliegen, im Verhältnis ihrer Anteile zu tragen. 8.2.5	Transaktions­ und Investitionskosten Neben den vorgenannten Vergütungen und Aufwendungen werden der Fondsgesellschaft bzw. ggf. ihren Objektgesellschaften die im Zusammenhang mit dem Erwerb, der Veräußerung und der Belastung der Vermögensgegenstände entstehenden Kosten belastet. Die Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Erwerb, der Veräußerung und der Belastung der direkt bzw. indirekt gehaltenen Vermögensgegenstände der Fondsgesellschaft einschließlich in diesem Zusammenhang anfallender Steuern und Gebühren werden der Fondsgesellschaft unabhängig vom tatsächlichen Zustandekommen des Geschäfts belastet. 8.2.6 Vergütungen, Kosten und Steuern auf Ebene der Zielfonds Auch auf Ebene der Zielfonds fallen Vergütungen, sonstige Kosten und möglicherweise Steuern an, die gegebenenfalls der jeweiligen Zielstruktur und mithin der Fondsgesellschaft belastet werden. Zum derzeitigen Zeitpunkt ist eine Bezifferung dieser Kosten nicht möglich. Beim Erwerb von Anteilen an Ziel-Investmentvermögen, die direkt oder indirekt von der Kapitalverwaltungsgesellschaft selbst oder einer anderen Gesellschaft verwaltet werden, mit der die Kapitalverwaltungsgesellschaft durch eine wesentliche unmittelbare oder mittelbare Beteiligung verbunden ist, darf die Kapitalverwaltungsgesellschaft oder die andere Gesellschaft außer den Ausgabeaufschlägen gemäß § 6 Nr. (3) der Anlagebedingungen keine weiteren Ausgabeaufschläge berechnen. Die Kapitalverwaltungsgesellschaft hat im Jahresbericht die Vergütung offen zu legen, die der Gesellschaft von der Kapitalverwaltungsgesellschaft selbst, von einer anderen Verwaltungsgesellschaft oder einer anderen Gesellschaft, mit der die Kapitalverwaltungsgesellschaft durch eine wesentliche unmittelbare oder mittelbare Beteiligung verbunden ist, als Verwaltungsvergütung für die im Investmentvermögen gehaltenen Anteile berechnet wurde.
Die nachstehenden Angaben sind dem veröffentlichten Verkaufsprospekt vom 25. Oktober 2019 in Abschnitt 5.3 zu entnehmen: So werden, für den Zeitraum nach Abschluss der Investition des Kommanditkapitals der Fondsgesellschaft in zulässige und geeignete Vermögensgegenstände gemäß der Anlagebedingungen, Auszahlungen während der geplanten Fondslaufzeit und nach Abschluss der Investitionsphase von rd. 3,5%-4,0% p.a. sowie eine Gesamtrendite von > 4,5% p.a. (jeweils bezogen auf den Beteiligungsbetrag ohne Ausgabeaufschlag und vor Steuern auf Anlegerebene) angestrebt.
Um die vorgenannte angestrebte Gesamtrendite zu erreichen sind durchschnittliche Auszahlungen vor Steuern in Höhe von 3,5 – 4,0 % p.a. auf den Beteiligungsbetrag (exkl. Ausgabeaufschlag) während der geplanten Fondslaufzeit und nach Abschluss der Investitionsphase sowie eine Schlussauszahlung von 105 – 110 % des Beteiligungsbetrags erforderlich.
24.01.2020 ▪ 29942:Presseanfrage zu Ihren Platzierungszahlen für "PATRIZIA GrundInvest Europa Wohnen Plus"
Seit wann wird für „PATRIZIA GrundInvest Europa Wohnen Plus“ bei Anlegern in Deutschland Kapital gesammelt? (möglichst Datum oder Monat und Jahr angeben)
Sehr geehrte Damen und Herren, die Platzierung des "PATRIZIA GrundInvest Europa Wohnen Plus" wurde gestern gestartet. Wir bitten daher um Verständnis, dass wir noch keine Platzierungszahlen nennen können. Mit besten Grüßen
Wie viel Anlegerkapital inkl. Agio wurde für „PATRIZIA GrundInvest Europa Wohnen Plus“ bis 31. Dezember 2019 eingesammelt? (Bei einer Platzierung über mehrere Kalenderjahre bitte das bisherige Platzierungsvolumen auf die einzelnen Jahre aufteilen)
Gibt es noch Anmerkungen oder Hinweise zu der Platzierung von „PATRIZIA GrundInvest Europa Wohnen Plus“?

References: § 262
 § 261
 § 133
 § 133
 § 26
 § 23
 § 6