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Timestamp: 2020-01-22 01:27:49+00:00

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BSG, 29.10.2002 - B 4 RA 27/02 R - dejure.org
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BSG, 29.10.2002 - B 4 RA 27/02 R (https://dejure.org/2002,700)
BSG, Entscheidung vom 29.10.2002 - B 4 RA 27/02 R (https://dejure.org/2002,700)
BSG, Entscheidung vom 29. Januar 2002 - B 4 RA 27/02 R (https://dejure.org/2002,700)
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Neuberechnung einer Bestandsrente bei rückwirkender Einbeziehung in ein Zusatzversorgungssystem des Beitrittsgebiets - Unanfechtbarkeit der Entscheidung des Versorgungsträgers
Voraussetzungen eines Anspruchs auf höhere Witwenrente im Zugunstenverfahren ; Zur Aufhebung einer Höchstwertfestsetzung; Zur Anwendung der besonderen Rangstellenwertzuweisung des § 307b Sozialgesetzbuch VI (SGB VI); Voraussetzungen einer nachträglichen wesentlichen ...
SG Cottbus, 27.02.2001 - S 11 RA 577/00
LSG Brandenburg, 10.04.2002 - L 2 RA 68/01
BSGE 90, 102
Es verweist hierzu auf seine Rechtsprechung, nach der nur vorläufige Verwaltungsakte des Rentenversicherungsträgers über die Höhe der Rente zulässig seien, solange die Entgelt-Überführungsbescheide des Versorgungsträgers noch nicht bestandskräftig geworden sind (vgl. BSG SozR 3-2600 § 307 b Nr. 10).
Entsprechende Mitteilungen des Versorgungsträgers stellen keine den Rentenversicherungsträger gemäß § 8 Abs. 5 S 2 AAÜG bindenden Verwaltungsakte, sondern lediglich unverbindliche Hinweise auf die Gesetzeslage dar (…BSG Urteile vom 18.7.1996 - 4 RA 7/95 - SozR 3-8570 § 8 Nr. 2;… 20.12.2001 - B 4 RA 6/01 R - SozR 3-8570 § 8 Nr. 7; 29.10.2002 - B 4 RA 27/02 R - BSGE 90, 102, 109 = SozR 3-2600 § 307b Nr. 10 und 14.5.2003 - B 4 RA 65/02 R - SozR 4-8570 § 6 Nr. 1) .
Solche Aussagen überschreiten die Entscheidungskompetenz des Versorgungsträgers (BSG Urteil vom 29.10.2002 aaO) .
Ab dem Monat nach Bestandskraft der Feststellungen sei nach der Rechtsprechung des BSG (Urteil vom 29. Oktober 2002 - B 4 RA 27/02 R) ggf die bisherige Festsetzung des Rentenwerts nach § 48 Sozialgesetzbuch Zehntes Buch (SGB X) für die Zukunft zu ändern.
a) Wie der Senat bereits (in dem vom LSG zitierten) Urteil vom 29. Oktober 2002 - B 4 RA 27/02 R (BSGE 90, 102 = SozR 3-2600 § 307b Nr. 10) sowie in den unveröffentlichten Urteilen vom gleichen Tage - B 4 RA 55/01 R und B 4 RA 19/02 R entschieden hat, kann im Rechtsverhältnis zwischen dem Versicherten und dem Rentenversicherungsträger eine "wesentliche Änderung" iS von § 48 Abs. 1 SGB X auch durch die den Rentenversicherungsträger kraft Gesetzes gemäß § 8 Abs. 5 Satz 2 AAÜG als Dritten bindenden Feststellungen des Versorgungsträgers von Daten iS der §§ 5 bis 8 AAÜG bewirkt werden.
Eine Aufhebung für die Vergangenheit, dh ab Änderung der Verhältnisse nach § 48 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 SGB X kommt jedoch erst ab Beginn des Monats in Betracht, zu dem alle begehrten und angefochtenen Datenfeststellungen bindend geworden waren (vgl BSGE 90, 102, 108 ff = SozR 3-2600 § 307b Nr. 10 S 115 ff).
Dahinstehen kann, ob die Vorschriften des AAÜG überhaupt auf den Kläger Anwendung finden und ob mit der Feststellung von Zeiten der Zugehörigkeit zur AVItech vom 1. März 1990 bis 30. Juni 1990 im Urteil des SG vom 11. Juni 2002 zugleich eine bindende Entscheidung (Status-Feststellung) getroffen worden ist, der Kläger habe einen "Anspruch auf eine Versorgungszusage" zum 1. August 1991 gehabt (vgl hierzu Urteil des Senats vom 29. Oktober 2002 - B 4 RA 27/02 R - zur Veröffentlichung vorgesehen, und BSG SozR 3-8570 § 1 Nr. 2).
In der bloßen Anwendung der Vorschriften in dem angefochtenen Bescheid sowie im Teilanerkenntnis liegt jedoch nicht die bindende Feststellung, zum 1. August 1991 habe der Kläger eine wirkliche oder fiktive Versorgungsanwartschaft gehabt (vgl hierzu BSGE 90, 102, 105 ff = SozR 3-2600 § 307b Nr. 10 und SozR 3-8570 § 1 Nr. 2 S 10 ff).
Auch wenn sich das Recht auf Hinterbliebenenrente aus dem Rechtsverhältnis zwischen dem Versicherten und dem Rentenversicherungsträger ableitet, geht es keinesfalls kraft Rechtsnachfolge über, sondern vermittelt dem Hinterbliebenen ein eigenständiges Recht auf entsprechende Leistungen (…BSG SozR 4-2600 § 307b Nr. 4; BSGE 90, 102 = SozR 3-2600 § 307b Nr. 10) .
Vielmehr bedarf es insoweit eines zweifelsfreien Ausspruchs, dass der Versicherte zum 1. August 1991 eine Versorgungsanwartschaft (bzw einen Versorgungsanspruch) gehabt hat (…vgl hierzu BSG SozR 3-8570 § 1 Nr. 2; Urteil vom 29. Oktober 2002 - B 4 RA 27/02 R - zur Veröffentlichung vorgesehen).
Sie ist daher nicht zusatzversorgte Bestandsrentnerin im Sinne des § 307b SGB VI (vgl. BSG, Urteil vom 29. Oktober 2002 - B 4 RA 27/02 [die Verfassungsbeschwerde hiergegen wurde nicht zur Entscheidung angenommen, BVerfG, Beschluss vom 24. Juni 2003 - 1 BvR 1030/03], und vom 7. Juli 2005 - B 4 RA 42/04 R - ausdrücklich zum auch vorliegend streitigen Versorgungssystem Nr. 27).
Der Rentenversicherungsträger muss also die Unanfechtbarkeit jeder begehrten oder angefochtenen Entscheidung eines Versorgungsträgers abwarten und darf abschließend nur entscheiden, wenn bei keinem Versorgungsträger ein Feststellungsverfahren nach §§ 5 bis 8 AAÜG anhängig ist (BSG, Urteil vom 29. Oktober 2002 - B 4 RA 27/02 R).
Über die Anrechenbarkeit und Bewertung der gleichgestellten Zeiten nach dem SGB VI und über die Höhe der als versichert geltenden Arbeitsverdienste und die hieraus folgenden gleichgestellten Rangstellenwerte habe gem. § 8 Abs. 5 Satz 1 AAÜG allein der Rentenversicherungsträger zu entscheiden (Hinweis auf BSG-Urteil vom 29. Oktober 2002 - B 4 RA 27/02 R -).
Dieses hatte in dem bereits zitierten Urteil vom 29. Oktober 2002 - B 4 RA 27/02 R - (…in SozR 3-2600 § 307b Nr. 10) sowie in den unveröffentlichten Urteilen vom gleichen Tage - B 4 RA 55/01 R und B 4 RA 19/02 R - entschieden, im Rechtsverhältnis zwischen dem Versicherten und dem Rentenversicherungsträger könne eine wesentliche Änderung im Sinne von § 48 Abs. 1 SGB X auch durch die den Rentenversicherungsträger kraft Gesetzes gemäß § 8 Abs. 5 AAÜG als Dritten bindenden Feststellungen des Versorgungsträgers von Daten im Sinne von §§ 5 bis 8 AAÜG bewirkt werden.
BSG, 07.07.2005 - B 4 RA 42/04 R
Zugehörigkeitszeit zur freiwilligen zusätzlichen Altersversorgung für ehemalige …
LSG Berlin, 11.08.2003 - L 16 RA 87/01
Anspruch auf Regelaltersrente; Höchstwertfestsetzung des Rechtes auf …
LSG Berlin-Brandenburg, 13.01.2011 - L 3 R 442/07
MfS; Versorgungsträger; Versorgungssystem; Beitragsbemessungsgrenze; …
Anspruch auf Zahlung einer Versorgungsrente; Fingierte Versorgungsanwartschaft; …
LSG Berlin, 10.02.2004 - L 6 RA 46/03

References: § 307
 § 307
 § 8
 § 8
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 § 307
 § 6
 § 48
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 § 48
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 § 1
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 § 8
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