Source: https://www.revosax.sachsen.de/vorschrift/17369.3
Timestamp: 2020-06-05 13:26:40+00:00

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Historische Fassung war gültig vom 25.05.2018 bis 05.04.2019
Lernfelder der Abschlussprüfung
(1) Die Ausbildung ist in Klassenstufen gegliedert und kann in Vollzeit- oder Teilzeitform durchgeführt werden. Ein Wechsel zwischen der Vollzeit- und Teilzeitform ist nur zum Ende einer Klassenstufe möglich.
(2) Die Ausbildung in Vollzeitform dauert zwei oder drei Schuljahre. Eine Klassenstufe dauert bei Unterricht in Vollzeitform ein Schuljahr und bei Unterricht in Teilzeitform in der Regel zwei Schuljahre.
(1) Ziel der Ausbildung ist, im Rahmen der beruflichen Weiterbildung einen staatlich qualifizierten Abschluss für die Übernahme von Führungsaufgaben im mittleren Management oder für die selbständige Ausführung verantwortungsvoller Tätigkeiten zu erwerben. Zusätzlich können ergänzende Kompetenzen zur Vorbereitung auf die Meisterprüfung erworben werden.
(2) Die Ausbildung besteht aus fachrichtungsübergreifendem und fachrichtungsbezogenem Unterricht. Der fachrichtungsbezogene Unterricht kann fachpraktische Anteile enthalten. Fachpraktische Anteile des fachrichtungsbezogenen Unterrichts können auch außerhalb der Schule vermittelt werden. Die berufspraktische Ausbildung im Fachbereich Sozialwesen muss außerhalb der Schule stattfinden. An den landwirtschaftlichen Fachschulen umfasst die Ausbildung ein gelenktes Praktikum.
(1) Die Ausbildung erfolgt nach den von der obersten Schulaufsichtsbehörde erlassenen Lehrplänen und Stundentafeln nach Lernfeldern oder Fächern. Lernfelder sind an beruflichen Aufgabenstellungen und Handlungsabläufen orientierte thematische Einheiten. Wenn nichts anderes bestimmt ist, finden die Vorschriften für Lernfelder auf Fächer entsprechende Anwendung.
(1) Der Unterricht findet von Montag bis Freitag statt. Am Sonnabend kann Unterricht
erteilt werden. Wird Unterricht außerhalb der Schule durchgeführt, soll dieser frühestens um 6.00 Uhr beginnen und spätestens um 22.00 Uhr enden. Er soll acht Stunden täglich ohne Anrechnung der Pausenzeiten nicht überschreiten.
(3) Die Dauer der für die Aufnahme erforderlichen Berufstätigkeit verlängert sich bei einer Teilzeitbeschäftigung entsprechend. Sie verringert sich auf Antrag um höchstens die Hälfte auf mindestens ein halbes Jahr, wenn die Ausbildung in Teilzeitform durchgeführt wird und durch eine Nebenbestimmung in der Aufnahmeentscheidung gesichert ist, dass die noch fehlende Dauer der Tätigkeit während der schulischen Ausbildung abgeleistet wird.
(1) Der Aufnahmeantrag ist innerhalb der Bewerbungsfrist an das Berufliche Schulzentrum zu richten, dem die Fachschule zugeordnet ist. Die Bewerbungsfrist wird von der Schule im Rahmen der Festlegungen der zuständigen Schulaufsichtsbehörde bekannt gegeben. Dem Aufnahmeantrag sind beizufügen:
Für die Verarbeitung der Daten gemäß Satz 1 Nummer 6 und 7 muss die Einwilligung des Bewerbers gemäß Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe a, Artikel 7 und 9 der Verordnung (EU) 2016/679 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. April 2016 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten, zum freien Datenverkehr und zur Aufhebung der Richtlinie 95/46/EG (ABl. L 119 vom 4.5.2016, S. 1, L 314 vom 22.11.2016, S. 72), in der jeweils geltenden Fassung, und den ergänzenden Vorschriften des Sächsischen Datenschutzdurchführungsgesetzes vom 26. April 2018 (SächsGVBl. S. 198), in der jeweils geltenden Fassung, vorliegen.
(4) Der Bewerber hat innerhalb von zwei Wochen nach Bekanntgabe der Aufnahmeentscheidung schriftlich zu erklären, ob er den Platz in Anspruch nehmen wird. Dabei hat er der Schule auch mitzuteilen, ob die Teilnahme am evangelischen oder katholischen Religionsunterricht oder am Ethikunterricht beabsichtigt ist. Gibt der Bewerber die Erklärungen nach Satz 1 nicht fristgerecht ab, erlischt der Anspruch auf Aufnahme.
(5) Im Fachbereich Sozialwesen erfolgt die Aufnahmeentscheidung unter dem Vorbehalt des Widerrufs für den Fall, dass der Bewerber auf Grund einer rechtskräftigen Verurteilung wegen einer vorsätzlichen Straftat oder aus einem sonstigen personenbezogenen Grund für den angestrebten Beruf nicht geeignet erscheint. Mit der Entscheidung über die Aufnahme wird der Bewerber aufgefordert, unverzüglich ein erweitertes Führungszeugnis zur Vorlage an Behörden gemäß § 30 Absatz 5 und § 30a des Bundeszentralregistergesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 21. September 1984 (BGBl. I S. 1229; 1985 I S. 195), das zuletzt durch Artikel 1 des Gesetzes vom 18. Juli 2017 (BGBl. I S. 2732) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung, zu beantragen. Liegt das Führungszeugnis zu Beginn der Ausbildung noch nicht vor, hat der Schüler dessen Antragstellung nach Aufforderung durch den Schulleiter diesem gegenüber innerhalb von zwei Wochen nachzuweisen. Wird der Nachweis innerhalb dieser Frist nicht erbracht, ist die Aufnahmeentscheidung unverzüglich zu widerrufen. Im Nachrückverfahren ergeht die Aufforderung zum Nachweis der Antragstellung in der Regel nach Ablauf von acht Wochen seit Bekanntgabe der Aufnahmeentscheidung.2
(3) Innerhalb der jeweiligen Bewerbergruppen gemäß Absatz 2 sind die Plätze nach der Rangfolge der Durchschnittsnote des Abschlusszeugnisses der berufsbildenden Schule oder eines gleichwertigen Zeugnisses zu vergeben. Die Durchschnittsnote ist das arithmetische Mittel aller Fächer dieses Zeugnisses, ohne das Fach Sport. Sie wird mit zwei Stellen nach dem Komma ohne Rundung gebildet. Bei Bewerbern mit gleicher Durchschnittsnote erfolgt die Auswahl durch ein Losverfahren.
Die Aufnahme ist auch zu versagen, wenn der Bewerber die Aufnahme an der Fachschule im Fachbereich Sozialwesen beantragt hat und auf Grund einer rechtskräftigen Verurteilung wegen einer vorsätzlichen Straftat oder aus einem sonstigen personenbezogenen Grund für den angestrebten Beruf nicht geeignet erscheint.
Ein Schulwechsel ist innerhalb des gleichen Bildungsgangs auf Antrag aus wichtigem Grund möglich, wenn an der aufnehmenden Schule ein Platz zur Verfügung steht. Bei einem Schulwechsel erhält die aufnehmende Fachschule von der abgebenden Fachschule sämtliche Unterlagen des Schülers, einschließlich der im laufenden Schuljahr erteilten Noten. Bei der abgebenden Schule verbleiben die Zeugniskopien. Wechselt der Schüler auf eine Fachschule in freier Trägerschaft, verbleiben die Originalunterlagen bei der abgebenden Fachschule.
(1) Während der Ausbildung dienen schriftliche, mündliche und die praktischen Leistungsnachweise der Leistungsermittlung. Schriftliche Leistungsnachweise sind Klassenarbeiten, Projektarbeiten, Dokumentationen, Berichte und Kurzkontrollen. Mündliche Leistungsnachweise sind Kurzbeiträge, Präsentationen und die Unterrichtsbeteiligung. Praktische Leistungsnachweise sind die Ausführungen praktischer Aufgaben und Projekte.
(2) Projektarbeiten, Präsentationen und praktische Leistungsnachweise können als Gruppenarbeit erbracht werden. Dabei ist die Leistung jedes Schülers einzeln auszuweisen und zu bewerten.
(1) Die Note eines Leistungsnachweises ist eine pädagogisch-fachliche Gesamtbewertung der vom Schüler erbrachten Leistung. Die Leistung des Schülers ist von der Lehrkraft bezogen auf die Anforderungen der im Lehrplan festgelegten Ziele und Inhalte zu beurteilen. Die Notenstufen haben folgende Bedeutung:
(4) Die Gesamtnote eines Lernfeldes wird aus den Noten aller in der bisherigen Ausbildung in diesem Lernfeld erbrachten Leistungsnachweise nach Maßgabe der Festlegungen der Fachkonferenz gemäß § 11 Absatz 3 gebildet. Wurde eine Klassenstufe wiederholt, sind nur die in der Wiederholung erbrachten Leistungsnachweise zu berücksichtigen.
(5) Leistungsnachweise in Wahllernfeldern werden nicht benotet. Die Teilnahme am Unterricht in einem Wahllernfeld wird im Zeugnis ausgewiesen und kann auf Antrag des Schülers durch eine verbale Einschätzung ergänzt werden.
(1) In jedem Bildungsgang ist in der letzten Klassenstufe eine Facharbeit anzufertigen. Der Schüler wählt das Thema der Facharbeit im Einvernehmen mit dem Fachlehrer oder dem Lehrer, der die berufspraktische Ausbildung fachlich begleitet. Die Facharbeit muss ohne Anlagen einen Umfang von mindestens 20 Seiten umfassen. Bei einer Gruppenarbeit erhöht sich die Seitenzahl um mindestens zehn Seiten für jeden weiteren Schüler. An der Gruppenarbeit dürfen höchstens drei Schüler beteiligt sein.
(2) Die Facharbeit ist Gegenstand eines fachlichen Gesprächs, das in der Regel 30 Minuten dauern soll. Bei Gruppenarbeit verlängert sich das fachliche Gespräch um jeweils zehn Minuten für jeden weiteren Schüler. Zu Beginn des fachlichen Gesprächs erhält der Schüler Gelegenheit, die Ergebnisse der Facharbeit vorzustellen.
(3) Der Schulleiter beauftragt jeweils einen Erst- und Zweitkorrektor mit der Bewertung der Facharbeit. Erstkorrektor ist der Betreuer der Facharbeit und Zweitkorrektor ist ein weiterer Fachlehrer der Schule. Die Note für die Facharbeit ist das arithmetische Mittel beider Bewertungen. Bei n,5 wird abgerundet, wenn die Note des Erstkorrektors die bessere Note ist.
(4) Das fachliche Gespräch wird vom Erst- und Zweitkorrektor der Facharbeit durchgeführt und bewertet. Das fachliche Gespräch ist zu protokollieren. § 25 Absatz 3 gilt entsprechend.
(6) Wurde die Facharbeit mit der Note „mangelhaft“ bewertet, entfällt das fachliche Gespräch. Der Fachschüler kann einmal erneut eine Facharbeit erstellen. In diesem Fall findet das fachliche Gespräch spätestens drei Monate nach Beginn des folgenden Schuljahres statt.
(2) Wird eine Täuschungshandlung festgestellt, muss der Schüler das Anfertigen des Leistungsnachweises abbrechen. Der Leistungsnachweis ist mit der Note „ungenügend“ unter Angabe des Grundes zu bewerten.
(1) Ein Schüler, der nicht versetzt oder zur Abschlussprüfung nicht zugelassen wurde, kann die Klassenstufe während der Ausbildung einmal wiederholen. Die Wiederholung der Klassenstufe erfolgt in der Regel im unmittelbar anschließenden Schuljahr.
(2) Die freiwillige Wiederholung einer Klassenstufe ist nicht möglich.4
(2) Es endet auch
In diesen Fällen wird ein Abgangszeugnis erteilt.
(4) Das Schulverhältnis im Fachbereich Sozialwesen endet auch durch schriftlichen Bescheid des Schulleiters über den Ausschluss von der Schule, wenn sich der Schüler während der Ausbildung eines Verhaltens schuldig gemacht hat, aus dem sich die persönliche Nichteignung und die Unzuverlässigkeit zur Ausübung des Berufs ergibt. § 9 Absatz 1 Satz 2 gilt entsprechend.5
(1) Die Schulaufsichtsbehörde bildet für jede Aufsichtsarbeit eine Aufgabenerstellungskommission. Diese setzt sich aus mindestens drei Lehrkräften zusammen, welche in der Regel zum Zeitpunkt ihrer Berufung in den zu prüfenden Lernfeldern unterrichten. In die Aufgabenerstellungskommission können Lehrkräfte verschiedener Fachschulen berufen werden.
(2) Jede Aufgabenerstellungskommission erarbeitet für jede Aufsichtsarbeit zwei Vorschläge. Die Vorschläge bestehen aus einem Aufgabenteil und einem Lösungsteil. Die Schulaufsichtsbehörde wählt aus den eingereichten Vorschlägen einen Vorschlag für jede Aufsichtsarbeit aus.
(1) An der Fachschule wird für jeden Bildungsgang ein Prüfungsausschuss gebildet, dessen Vorsitzender für die Durchführung der Abschlussprüfung verantwortlich ist. Mitglieder des Prüfungsausschusses sind
(6) Ist der Vorsitzende der Auffassung, dass ein Beschluss des Prüfungs- oder eines Fachausschusses gegen Rechts- oder Verwaltungsvorschriften verstößt, muss er ihn beanstanden, seinen Vollzug aussetzen und die Entscheidung der Schulaufsichtsbehörde herbeiführen.6
(2) Ein Fachausschuss besteht aus drei Mitgliedern. Der Fachausschuss entscheidet mit einfacher Mehrheit bei Anwesenheit des Vorsitzenden und mindestens eines weiteren Mitgliedes. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag. Stimmenthaltung ist nicht zulässig.
(1) Jeder Ausschuss fertigt über Verlauf und Ergebnis einer Sitzung ein Protokoll. Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses bestimmt den Protokollführer. Das Protokoll ist vom Vorsitzenden des jeweiligen Ausschusses und vom Protokollführer zu unterzeichnen.
(2) Über die schriftliche Prüfung ist ein Protokoll zu fertigen, das insbesondere Angaben über Beginn und Ende der Prüfung, die Belehrungen über die Bestimmungen der §§ 35 und 36 sowie über besondere Vorkommnisse enthält. Es ist von den Aufsichtführenden zu unterschreiben.
(4) Das Protokoll der praktischen Prüfung enthält die Namen der Mitglieder des Fachausschusses und des Prüfungsteilnehmers, Beginn und Ende der Prüfung, die Prüfungsaufgabe, die Art und Weise der Umsetzung der Aufgabe und das Ergebnis der praktischen Prüfung. Für die Protokollierung einer Präsentation gemäß § 31 Absatz 1 Satz 2 Nummer 3 oder eines Fachgesprächs gemäß § 31 Absatz 1 Satz 2 Nummer 4 gilt Absatz 3 entsprechend.
(1) Vor Beginn der Abschlussprüfung ermittelt der Prüfungsausschuss die Vornote für jedes Lernfeld der Stundentafel. Für das Lernfeld „Facharbeit erstellen“ wird keine Vornote gebildet.
(3) Die Vornote für die Komplexprüfung wird aus der Summe sämtlicher Leistungsnachweise aus den Lernfeldern gebildet, die Teil der Komplexprüfung sind. Dabei geht jeder Leistungsnachweis entsprechend seiner Gewichtung in die Vornote ein, ohne dass für das jeweilige Lernfeld vorher eine Gesamtnote gebildet wird.
(1) Über die Zulassung zur Abschlussprüfung entscheidet der Prüfungsausschuss. Zur Abschlussprüfung wird ein Schüler nicht zugelassen, wenn
Wird gemäß § 47 Satz 2, § 59 Absatz 2 Satz 1, § 65 Absatz 2 Satz 1, § 72 Satz 2, § 77 Satz 2 oder § 91 Absatz 2 Satz 1 eine frühere Fachschulausbildung angerechnet, sind die im Rahmen der Anrechnung übernommenen Zeugnisnoten bei der Zulassungsentscheidung zu berücksichtigen.
(1) Die schriftliche Prüfung besteht aus Aufsichtsarbeiten. Eine Aufsichtsarbeit kann aus lernfeldbezogenen Prüfungsaufgaben oder einer Komplexprüfung bestehen. Eine Komplexprüfung enthält Prüfungsaufgaben aus mehr als einem Lernfeld zu berufsbezogenen Handlungsabläufen und Problemstellungen.
(2) Die Prüfung kann als Einzel- oder Gruppenprüfung durchgeführt werden. Sie dauert als Einzelprüfung 15 Minuten. Eine Gruppenprüfung ist mit bis zu drei Prüfungsteilnehmern zulässig. Bei einer Gruppenprüfung verlängert sich die Prüfungsdauer für jeden weiteren Prüfungsteilnehmer um jeweils fünf Minuten. Die Entscheidung über die Durchführung als Einzel- oder Gruppenprüfung trifft der Prüfungsausschuss. Im Fall der Gruppenprüfung ist die Leistung jedes Prüfungsteilnehmers einzeln zu bewerten.
(4) An der mündlichen Prüfung, einschließlich der Beratung, Festsetzung und Mitteilung des Ergebnisses, können als Zuhörer Bedienstete der Schulaufsichtsbehörde und bei berechtigtem dienstlichen oder wissenschaftlichen Interesse mit Genehmigung des Vorsitzenden des Prüfungsausschusses andere Personen teilnehmen. Die Teilnahme von mehr als zwei Zuhörern bedarf des Einverständnisses sämtlicher Prüfungsteilnehmer.
(1) Ein Prüfungsteilnehmer wird auf schriftlichen Antrag insgesamt höchstens einmal in einem Prüfungslernfeld oder einer Komplexprüfung zusätzlich mündlich geprüft, wenn die Zeugnisnote auf Grund der schriftlichen Prüfungsnote aufzurunden wäre, weil die Prüfungsnote schlechter als die Vornote ist. Der Antrag ist spätestens am dritten Werktag nach Bekanntgabe der Prüfungsergebnisse beim Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu stellen.
(3) Die zusätzliche mündliche Prüfung wird als Einzelprüfung durchgeführt und soll in der Regel 15 Minuten dauern. War die schriftliche Prüfung eine Komplexprüfung, ist jedes Lernfeld aus der Komplexprüfung zu berücksichtigen.
(1) Der Prüfungsausschuss legt die Prüfungsaufgaben fest. Aus der Aufgabenstellung muss sich ergeben, ob die praktische Prüfung
beinhaltet. Wird die praktische Prüfung als Komplexprüfung durchgeführt, gilt § 28 Absatz 1 Satz 3 entsprechend. Die Präsentation, das Fachgespräch oder die Präsentation in Verbindung mit einem Fachgespräch soll in der Regel 30 Minuten dauern.
(3) § 29 Absatz 4 gilt entsprechend.7
(2) Auf Antrag des Prüfungsteilnehmers legt die Schulaufsichtsbehörde Maßnahmen zur Organisation und Gestaltung der Prüfung fest, welche die Belange des behinderten Prüfungsteilnehmers berücksichtigen, jedoch die Prüfungsanforderungen qualitativ nicht verändern. Der Antrag soll spätestens drei Monate vor der ersten Prüfung gestellt werden. Liegen die Voraussetzungen für die Gewährung eines Nachteilsausgleichs erst zu einem späteren Zeitpunkt vor, ist der Antrag unverzüglich zu stellen.
(1) Der Prüfungsausschuss setzt für jedes in der Abschlussprüfung geprüfte Lernfeld und für jede Komplexprüfung die Prüfungsnoten und nach Beendigung der Abschlussprüfung die Zeugnisnoten fest. Bei der Festsetzung der Zeugnisnoten werden nur ganze Noten vergeben.
(3) In Lernfeldern, die Gegenstand der Abschlussprüfung waren, ist die Zeugnisnote das arithmetische Mittel aus der Vornote gemäß § 26 Absatz 2 und der Prüfungsnote. Wurde die Prüfung als Komplexprüfung durchgeführt, ist die Zeugnisnote abweichend von Satz 1 das arithmetisches Mittel aus der Vornote gemäß § 26 Absatz 3 und der Prüfungsnote der Komplexprüfung. Bei n,5 wird abgerundet, wenn die Prüfungsnote die bessere Note ist. Im Fall einer zusätzlichen mündlichen Prüfung gemäß § 30 wird die Zeugnisnote bei n,5 abgerundet, wenn die Note der zusätzlichen mündlichen Prüfung besser ist als die Prüfungsnote.
(4) Im Fachbereich Sozialwesen ist die Zeugnisnote für die berufspraktische Ausbildung das arithmetische Mittel aus der Vornote gemäß § 56 und der Prüfungsnote gemäß § 58 Absatz 5. Bei n,5 wird abgerundet, wenn die Prüfungsnote die bessere Note ist.
(6) In den Fällen, in denen der Schüler gemäß § 18 Absatz 2 in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik vom Unterricht befreit wurde, werden die entsprechenden Zeugnisnoten aus dem Zeugnis über die Zuerkennung der allgemeinen Hochschulreife oder der Fachhochschulreife übernommen und entsprechend gekennzeichnet.8
(1) Der Prüfungsausschuss entscheidet über das Bestehen der Ausbildung. Die Abschlussprüfung ist bestanden, wenn
(4) Das Gesamtergebnis der Ausbildung lautet „bestanden“ oder „nicht bestanden“.9
(1) Versäumt ein Prüfungsteilnehmer die Abschlussprüfung, einen Prüfungsteil oder eine Prüfung, wird dafür die Note „ungenügend“ erteilt, es sei denn, es liegt ein wichtiger Grund für das Versäumnis vor. Der Prüfungsteilnehmer hat den wichtigen Grund des Versäumnisses unverzüglich dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses mitzuteilen und durch Vorlage entsprechender Nachweise zu belegen. Als ein wichtiger Grund gilt insbesondere Krankheit, die unverzüglich durch ärztliches Attest, das in der Regel nicht später als am Prüfungstag ausgestellt sein darf, nachzuweisen ist. In Zweifelsfällen kann der Vorsitzende des Prüfungsausschusses die Vorlage eines amtsärztlichen Attestes verlangen. Über das Vorliegen eines wichtigen Grundes entscheidet der Prüfungsausschuss.
(2) Liegt ein wichtiger Grund für das Versäumnis vor, muss der Prüfungsteilnehmer die Abschlussprüfung, den betreffenden Prüfungsteil oder die jeweilige Prüfung nachholen. Dies geschieht in der Regel innerhalb eines Monats nach Unterrichtsbeginn des folgenden Schulhalbjahres. Versäumt der Prüfungsteilnehmer auch die Nachprüfung aus einem wichtigen Grund, ist eine Prüfungsteilnahme erst nach Wiederholung der Klassenstufe möglich. Auf Antrag kann der Schulleiter den Prüfungsteilnehmer von der Teilnahme am Unterricht befreien.
(3) Hat sich ein Prüfungsteilnehmer in Kenntnis einer gesundheitlichen oder anderen erheblichen und die Prüffähigkeit beeinflussenden Beeinträchtigung der Abschlussprüfung, einem Prüfungsteil oder einer Prüfung unterzogen, kann er sich später nicht mehr auf die Beeinträchtigung berufen. Der Kenntnis steht die fahrlässige Unkenntnis gleich. Letztere liegt insbesondere vor, wenn der Prüfungsteilnehmer bei Vorliegen einer gesundheitlichen Beeinträchtigung nicht unverzüglich eine Klärung herbeigeführt hat.
Die Entscheidung über den Abbruch der Prüfung trifft bei einer schriftlichen Prüfung der Vorsitzende des Prüfungsausschusses und im Übrigen der Vorsitzende des Fachausschusses.
(1) Ein Schüler, der bei der Festsetzung der Zeugnisnoten in einer Komplexprüfung oder in einem Lernfeld, das Gegenstand der Abschlussprüfung war, einmal die Note „ungenügend“ oder höchstens zweimal die Note „mangelhaft“ und in allen weiteren Lernfeldern keine schlechtere Note als „ausreichend“ erhalten hat, kann jeweils die schlechter als „ausreichend“ bewertete Prüfung einmal wiederholen. Die Wiederholungsprüfung findet in der Regel innerhalb eines Monats nach Unterrichtsbeginn des folgenden Schuljahres statt. Der Termin ist dem Schüler mindestens zehn Werktage vor Beginn dieser Prüfung bekannt zu geben. § 35 Absatz 2 Satz 3 und 4 gilt entsprechend.
(3) Ein Schüler, der sich einer Wiederholungsprüfung gemäß Absatz 1 unterziehen will, hat dies schriftlich beim Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu beantragen. Der Antrag ist spätestens fünf Werktage nach Bekanntgabe der Zeugnisnoten zu stellen. Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses entscheidet über die Zulassung.
(4) Ein Schüler muss die Klassenstufe im anschließenden Schuljahr wiederholen, bevor er erneut zur Abschlussprüfung zugelassen werden kann, wenn
Eine Wiederholung der Abschlussprüfung umfasst alle zu prüfenden Lernfelder und Komplexprüfungen.
Die Schulaufsichtsbehörde beauftragt einen Prüfungsausschuss mit der Durchführung der Abschlussprüfung für Schulfremde. In der Regel ist dies der Prüfungsausschuss einer öffentlichen Schule.
(1) Ein Bewerber wird auf Antrag von der Schulaufsichtsbehörde zur Abschlussprüfung für Schulfremde zugelassen, wenn kein Versagungsgrund gemäß § 9 vorliegt. Die Abschlussprüfung kann von dem Bewerber nicht zu einem früheren Zeitpunkt abgelegt werden, als dies im Fall des Besuchs des entsprechenden Bildungsgangs an einer öffentlichen Schule möglich wäre.
(3) Für Prüfungen, die bis März des Schuljahres stattfinden, ist die Zulassung bis zum 15. November des Vorjahres zu beantragen; im Übrigen endet die Antragsfrist am 15. Januar des Schuljahres, in dem die Prüfung liegt. Dem Antrag sind beizufügen:
Mit der Entscheidung über die Nichtzulassung gemäß Satz 1 Nummer 4 ist dem Bewerber der nächstmögliche Prüfungstermin bekannt zu geben.
(8) Die Prüfungsteilnehmer haben sich vor Beginn jeder Einzelprüfung durch ein gültiges Personaldokument auszuweisen.
(9) In der Schulfremdenprüfung gelten für die Facharbeit folgende Vorschriften entsprechend:
für Schüler einer genehmigten Ersatzschule und für Fernlehrgangsteilnehmer § 13 Absatz 6 Satz 1 und 2 sowie
für Bewerber gemäß Absatz 2 Nummer 3 § 13 Absatz 1 Satz 3 sowie Absatz 2 bis 6 Satz 1 und 2.
Bewerber gemäß Absatz 2 Nummer 3 erhalten zeitgleich mit der Zulassungsentscheidung das Thema der Facharbeit, welches vom Prüfungsausschuss festgelegt wird und vom Bewerber innerhalb von zwölf Wochen zu bearbeiten ist. Der Prüfungsausschuss ist in diesem Fall auch zuständig für die Auswahl des Erst- und Zweitkorrektors der Facharbeit.10
(1) Die Abschlussprüfung umfasst alle Lernfelder und Komplexprüfungen, die an vergleichbaren öffentlichen Fachschulen Gegenstand der Abschlussprüfung sind. Darüber hinaus wird nach Maßgabe der besonderen Vorschriften in weiteren Lernfeldern des Pflicht- und Wahlpflichtbereichs der Stundentafel geprüft.
(2) In allen weiteren, nicht von Absatz 1 umfassten Lernfeldern, finden jeweils mündliche Prüfungen von 20 Minuten Dauer statt. Wird die mündliche Prüfung als Gruppenprüfung durchgeführt, gilt § 29 Absatz 2 Satz 3 bis 6 entsprechend.
(3) Verfügt ein Schüler bereits über die allgemeine Hochschulreife oder die Fachhochschulreife, kann er auf Antrag von der Prüfung in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch befreit werden, wenn der Erwerb der allgemeinen Hochschulreife oder die Fachhochschulreife bei Antragstellung nicht länger als sechs Jahre zurückliegt.
(4) Die Schulaufsichtsbehörde befreit einen Fernlehrgangsteilnehmer auf Antrag in einem oder in mehreren Lernfeldern von der Prüfung, wenn
das Lernfeld für Schüler entsprechender öffentlicher Fachschulen nicht Gegenstand der Abschlussprüfung ist,
das Zeugnis über die Teilnahme am Fernlehrgang Noten gemäß § 12 Absatz 1 ausweist und in diesem Zeugnis in keinem Lernfeld die Note „ungenügend“ und höchstens einmal die Note „mangelhaft“ enthalten ist und
das Zeugnis über die Teilnahme am Fernlehrgang weniger als ein Jahr vor dem Antrag auf Prüfungszulassung ausgestellt wurde.
Insgesamt sollen nicht weniger als sechs Prüfungen absolviert werden. Im Fall der Wiederholung der Abschlussprüfung bleibt Satz 1 Nummer 4 unberührt.11
(1) Die Zeugnisnoten ergeben sich jeweils aus den in der Abschlussprüfung erbrachten Leistungen.
(2) Abweichend von Absatz 1 findet für Fernlehrgangsteilnehmer § 33 Absatz 1 bis 3 entsprechende Anwendung, wobei die Note aus dem Zeugnis über die Teilnahme am Fernlehrgang die jeweilige Vornote bildet.
(3) Ist der Prüfungsteilnehmer gemäß § 40 Absatz 3 Satz 1 von der Prüfung befreit worden, werden die Noten der betreffenden Lernfelder aus dem Zeugnis über die Zuerkennung der allgemeinen Hochschulreife, dem Zeugnis über die Zuerkennung der Fachhochschulreife oder dem Zeugnis über die Teilnahme am Fernlehrgang als Zeugnisnoten in das Abschlusszeugnis übernommen und entsprechend gekennzeichnet.
(4) Der Prüfungsausschuss entscheidet über das Bestehen der Abschlussprüfung.
(5) Die Abschlussprüfung ist bestanden, wenn
Ein Notenausgleich mit Zeugnisnoten, die nachrichtlich auf dem Abschlusszeugnis ausgewiesen werden, ist nicht möglich.12
(2) Prüfungsteilnehmer, die zweimal die Abschlussprüfung in diesem Bildungsgang nicht bestanden haben, haben die Abschlussprüfung endgültig nicht bestanden.
(2) Halbjahresinformationen sind Mitteilungen über den jeweils erreichten Entwicklungs- und Leistungsstand am Ende des ersten Schulhalbjahres. Sie enthalten auf der Grundlage der in diesem Schulhalbjahr erbrachten Leistungsnachweise eine Note für jedes unterrichtete Lernfeld und werden am letzten Unterrichtstag des Schulhalbjahres ausgegeben. Bei Teilzeitausbildung verschiebt sich der maßgebende Zeitpunkt entsprechend.
(3) Jahreszeugnisse sind staatliche Urkunden, in denen dem Schüler der erreichte Entwicklungs- und Leistungsstand am Ende einer Klassenstufe bescheinigt wird. Sie enthalten auf der Grundlage der erbrachten Leistungsnachweise Jahresnoten für jedes in diesem Schuljahr unterrichtete Lernfeld und werden in der Regel am letzten Unterrichtstag der Klassenstufe ausgegeben. Im Fachbereich Sozialwesen enthalten die Jahreszeugnisse zusätzlich Jahresnoten für die Arbeitsfelder der berufspraktischen Ausbildung. Wird ein Abschluss- oder Abgangszeugnis erteilt, entfällt das Jahreszeugnis.
(4) Halbjahreszeugnisse werden im letzten Jahr der Ausbildung anstelle der Halbjahresinformationen erteilt. Sie enthalten auf der Grundlage der in der bisherigen Ausbildung erbrachten Leistungsnachweise eine Gesamtnote für jedes Lernfeld.
(5) Abschlusszeugnisse sind staatliche Urkunden für Schüler oder Teilnehmer der Schulfremdenprüfung, welche den Bildungsgang erfolgreich abgeschlossen haben. Sie enthalten die Zeugnisnoten, das Gesamtergebnis der Ausbildung, die Angabe des Schwerpunktes der Ausbildung und die Berechtigung zum Führen der jeweiligen Berufsbezeichnung. Die Vornoten der Lernfelder, die Gegenstand der Komplexprüfung waren, werden ebenso wie das Thema der Facharbeit und die Note für die Facharbeit gemäß § 13 Absatz 3 nachrichtlich im Abschlusszeugnis ausgewiesen. In das Abschlusszeugnis wird zusätzlich aufgenommen:
Die Durchschnittsnote gemäß Satz 4 Nummer 1 ist das arithmetische Mittel aller Zeugnisnoten des Abschlusszeugnisses mit Ausnahme der Zeugnisnoten für die Fächer Sport, Religion und Ethik. Sie wird mit einer Stelle nach dem Komma ohne Rundung gebildet.
(6) Abgangszeugnisse sind staatliche Urkunden für Schüler, die gemäß § 19 Absatz 2 ohne Ausbildungsabschluss aus der Schule ausscheiden. Sie enthalten die Zeugnisnoten, das Gesamtergebnis der schulischen Ausbildung und eine Darstellung des bis zum Zeitpunkt des Ausscheidens erreichten Leistungsstandes auf der Grundlage sämtlicher Leistungsnachweise. Auf Antrag des zur Abschlussprüfung zugelassenen Schülers enthält das Zeugnis auch den Hinweis, dass das Schulverhältnis nach der Zulassung zur Abschlussprüfung beendet wurde. Absatz 5 Satz 3 gilt entsprechend.
(7) Hat ein Prüfungsteilnehmer die Schulfremdenprüfung nicht bestanden, wird eine Bescheinigung über die in der Abschlussprüfung erbrachten Leistungen erteilt. Die Bescheinigung enthält die Zeugnisnoten und die Feststellung, dass die Abschlussprüfung nicht bestanden wurde. Ein Abschlusszeugnis wird nicht erteilt.13
Der mittlere Schulabschluss wird einem Schüler oder einem Teilnehmer der Schulfremdenprüfung, welcher noch keinen Realschulabschluss hat, mit der erfolgreich bestandenen Abschlussprüfung zuerkannt. Im Abschlusszeugnis wird vermerkt, dass der Schüler oder der Teilnehmer an der Schulfremdenprüfung einen Bildungsstand erreicht hat, der dem Realschulabschluss entspricht.
Die Ausbildung dauert in Vollzeitform zwei Jahre. Wurde bereits eine Ausbildung in der Fachrichtung Produktdesign oder in den Fachrichtungen Bekleidungs- oder Textiltechnik des Fachbereichs Technik erfolgreich abgeschlossen, kann diese Ausbildung auf Antrag des Schülers im Umfang ihrer fachlichen Gleichwertigkeit bis zu einer Klassenstufe angerechnet werden. Die Entscheidung trifft die Schulaufsichtsbehörde.
(1) Die praktische Prüfung wird als Komplexprüfung durchgeführt. Gegenstand der praktischen Prüfung sind Aufgaben aus dem Lernfeld 1 „Gestaltungslösungen entwickeln“, dem Lernfeld 2 „Printprodukte entwerfen, gestalten und umsetzen“, dem Lernfeld 3 „Non-Printprodukte entwerfen, gestalten und umsetzen“ sowie dem Lernfeld 4 „Marketingkonzepte erstellen und Werbestrategien entwickeln“.
(2) Die praktische Prüfung erstreckt sich über zwei Schultage. Am ersten Prüfungstag sind die Aufgaben innerhalb einer Bearbeitungsdauer von 480 Minuten zu bearbeiten. Am zweiten Prüfungstag sind die Arbeitsergebnisse des ersten Prüfungstages innerhalb von 60 Minuten vom Schüler zu präsentieren.14
Die Abschlussprüfung für Schulfremde umfasst die Prüfungen gemäß den §§ 48 und 49 sowie eine weitere Prüfung im Fach Englisch. Die Prüfung im Fach Englisch besteht aus einem schriftlichen Prüfungsteil mit einer Bearbeitungsdauer von 90 Minuten und einem mündlichen Prüfungsteil von 20 Minuten Dauer. Die Prüfungsnote im Fach Englisch ist das arithmetische Mittel aus der Note für den schriftlichen und der Note für den mündlichen Prüfungsteil. Bei n,5 wird abgerundet, wenn die Note für den schriftlichen Prüfungsteil die bessere Note ist.
(3) Während der ersten Woche der berufspraktischen Ausbildung hat die Praxiseinrichtung der Schule einen für jeden Schüler individuell abgestimmten Ausbildungsplan vorzulegen. Der Ausbildungsplan soll folgende Ausbildungsschwerpunkte vorsehen:
(4) Der Schüler wird während der berufspraktischen Ausbildung durch eine Fachkraft der Praxiseinrichtung angeleitet und ausgebildet. Die Fachkraft muss über eine mehrjährige einschlägige Berufserfahrung und über Kompetenzen zur Praxisanleitung verfügen, welche in der Regel durch eine entsprechend fachbezogene Fortbildung gemäß der VwV Praxisanleiterfortbildung vom 12. Mai 2017 (MBl. SMK S. 154), enthalten in der Verwaltungsvorschrift vom 11. Dezember 2017 (SächsABl. SDr. S. S 409), in der jeweils geltenden Fassung, von mindestens 80 Stunden Dauer nachzuweisen ist.
(5) Der Schüler wird während der berufspraktischen Ausbildung von einer Lehrkraft der Schule fachlich begleitet. Die fachliche Begleitung umfasst die Bewertung der Tätigkeit des Schülers in der Praxiseinrichtung, die Einsichtnahme in Vor- und Nachbereitungsunterlagen und in die Dokumentationen sowie reflektierende und beratende Gespräche mit dem Schüler und der anleitenden Fachkraft der Praxiseinrichtung.
(6) Wird die Ausbildung in Teilzeitform durchgeführt, setzt dies ein im Arbeitsumfang entsprechend reduziertes Beschäftigungsverhältnis mit dem Träger einer Praxiseinrichtung voraus. Die Praxiseinrichtung muss gemäß § 53 Absatz 4 die Voraussetzungen für die Durchführung der berufspraktischen Ausbildung erfüllen. Der Nachweis über das Beschäftigungsverhältnis ist dem Aufnahmeantrag gemäß § 7 Absatz 1 Satz 3 ergänzend beizufügen.15
Die berufspraktische Ausbildung ist an einer geeigneten Praxiseinrichtung durchzuführen. Der Schüler wählt die Praxiseinrichtung aus und zeigt sie der Schule an. Ist die Praxiseinrichtung für die Ausbildung nicht geeignet, hat die Schule der Anzeige innerhalb von drei Wochen zu widersprechen und den Schüler aufzufordern, eine erneute Auswahl zu treffen. Eine Praxiseinrichtung ist insbesondere dann nicht geeignet, wenn die dort tätigen Fachkräfte nicht über die erforderlichen Kompetenzen gemäß § 53 Absatz 4 Satz 2 verfügen.
(1) In der berufspraktischen Ausbildung hat der Schüler als Leistungsnachweise eine schriftliche Situationsanalyse und eine schriftliche Reflexion anzufertigen. Wurde die Ausbildung gemäß § 65 Absatz 3 verkürzt, werden die Leistungsnachweise gemäß Satz 1 durch einen Erfahrungsbericht ersetzt.
(2) Der Schüler wird für jedes Praktikum, das sich zeitlich zusammenhängend über mehrere Wochen erstreckt (Blockpraktikum), von der Fachkraft der Praxiseinrichtung schriftlich beurteilt. Auf der Grundlage dieser Beurteilung und der eigenen Bewertung erteilt die Lehrkraft, welche den Schüler fachlich begleitet, im Benehmen mit der Fachkraft der Praxiseinrichtung für jedes Blockpraktikum eine Jahresnote gemäß § 12 Absatz 3.
Die Vornote wird aus den Noten der Leistungsnachweise gemäß § 55 Absatz 1 Satz 1 und den Jahresnoten gemäß § 55 Absatz 2 Satz 2 gebildet, wobei die Jahresnoten zweifach gewichtet werden. War ein Erfahrungsbericht anzufertigen, gilt Satz 1 entsprechend.
(2) Im Fall der Nichtzulassung gemäß Absatz 1 Nummer 1 ist die berufspraktische Ausbildung zu wiederholen. Ist ausschließlich ein Blockpraktikum mit einer schlechteren Note als „ausreichend“ bewertet worden, beschränkt sich die Wiederholung auf dieses Blockpraktikum. Wurde der Schüler gemäß Absatz 1 Nummer 2 nicht zugelassen, verlängert sich die berufspraktische Ausbildung entsprechend.
(2) Gegenstand der berufspraktischen Aufgabe ist ein Arbeitsfeld, in dem der Prüfungsteilnehmer während der berufspraktischen Ausbildung eingesetzt war. Die Bearbeitung der berufspraktischen Aufgabe soll an der Praxiseinrichtung erfolgen.
(4) Die berufspraktische Prüfung dauert insgesamt 180 Minuten, wobei in der Regel 30 Minuten auf das Fachgespräch entfallen. Der Zeitplan für die Durchführung der berufspraktischen Aufgabe wird vom Prüfungsausschuss im Benehmen mit der Praxiseinrichtung festgelegt und dem Prüfungsteilnehmer vom Vorsitzenden des Prüfungsausschusses mindestens fünf Werktage vor Beginn der berufspraktischen Prüfung schriftlich bekannt gegeben. Die Lehrkraft, welche den Schüler während der berufspraktischen Ausbildung fachlich begleitet hat, muss Mitglied des Fachausschusses für die berufspraktische Prüfung sein.
(5) Die Prüfungsnote für die berufspraktische Prüfung wird aus der Einzelnote für die berufspraktische Aufgabe gemäß Absatz 2 und der Einzelnote für das Fachgespräch gemäß Absatz 3 gebildet, wobei die Einzelnote für die berufspraktische Aufgabe zweifach gewichtet wird.16
(1) Die Ausbildung dauert in Vollzeitform insgesamt drei Jahre. Die berufspraktische Ausbildung findet in den heilerziehungspflegerischen Arbeitsfeldern nach Maßgabe der Stundentafel statt.
(2) Wurde bereits eine Ausbildung im Fachbereich Sozialwesen in einer anderen Fachrichtung erfolgreich abgeschlossen, kann diese Ausbildung auf Antrag des Schülers im Umfang ihrer fachlichen Gleichwertigkeit um bis zu zwei Klassenstufen angerechnet werden. Die Anrechnung darf die Durchführung der Ausbildung und das Erreichen des Ausbildungszieles nicht gefährden. Die Entscheidung trifft die Schulaufsichtsbehörde.
Auf Tätigkeiten gemäß Satz 1 Nummer 1 Buchstabe b und c werden Freiwilligendienste angerechnet, soweit dabei eine für die Arbeit in der Heilerziehungspflege förderliche Tätigkeit abgeleistet wurde.
(1) Die Ausbildung dauert in Vollzeitform insgesamt drei Jahre. Die berufspraktische Ausbildung findet in den sozialpädagogischen Arbeitsfeldern nach Maßgabe der Stundentafel statt.
(2) Wurde bereits eine Ausbildung im Fachbereich Sozialwesen in einer anderen Fachrichtung erfolgreich abgeschlossen oder ein Hochschulabschluss in einem dem Fachbereich Sozialwesen zuzuordnenden Studiengang erworben, kann auf Antrag des Schülers die Dauer dieser Ausbildung im Umfang ihrer fachlichen Gleichwertigkeit um bis zu zwei Klassenstufen angerechnet werden. Die Anrechnung darf die Durchführung der Ausbildung und das Erreichen des Ausbildungszieles nicht gefährden. Die Entscheidung trifft die Schulaufsichtsbehörde.
(3) Für Bewerber mit dem Abschluss „Staatlich anerkannte Heilerziehungspflegerin“ oder „Staatlich anerkannter Heilerziehungspfleger“ verkürzt sich die Ausbildung auf ein Jahr und wird berufsbegleitend angeboten.17
(4) Bewerber, bei denen die Ausbildung gemäß § 65 Absatz 3 verkürzt wird, haben ergänzend zu Absatz 1 dem Aufnahmeantrag einen Nachweis über eine mindestens einjährige heilerziehungspflegerische oder sozialpädagogische Tätigkeit beizufügen. Wurde diese Tätigkeit in Teilzeitform ausgeübt, verlängert sich die Dauer entsprechend.18
Die Ausbildung dauert in Vollzeitform zwei Jahre. Wurde bereits eine Ausbildung im Fachbereich Technik in einer anderen Fachrichtung oder in derselben Fachrichtung und in einem anderen Schwerpunkt erfolgreich abgeschlossen, kann diese Ausbildung auf Antrag des Schülers im Umfang ihrer fachlichen Gleichwertigkeit auf die Dauer der Ausbildung wie folgt angerechnet werden:
erfolgte. Die Entscheidung trifft die Schulaufsichtsbehörde.
(2) Die Auswahl der Prüfungsaufgaben in den Fachrichtungen Bergbautechnik, Bohrtechnik und Geologietechnik soll im Benehmen mit dem Sächsischen Oberbergamt erfolgen.19
(2) Ergänzend zu Absatz 1 findet im Fach Englisch eine weitere Prüfung statt. Die Prüfung besteht aus einem schriftlichen Prüfungsteil mit einer Bearbeitungsdauer von 90 Minuten und einem mündlichen Prüfungsteil von 20 Minuten Dauer. Die Prüfungsnote ist das arithmetische Mittel aus der Note für den schriftlichen und der Note für den mündlichen Prüfungsteil. Bei n,5 wird abgerundet, wenn die Note für den schriftlichen Prüfungsteil die bessere Note ist.
Die Ausbildung dauert in Vollzeitform zwei Jahre. Wurde bereits eine andere Ausbildung in einer anderen Fachrichtung des Fachbereichs Wirtschaft erfolgreich abgeschlossen, kann diese Ausbildung auf Antrag des Schülers im Umfang ihrer fachlichen Gleichwertigkeit auf die erste Klassenstufe angerechnet werden. Die Entscheidung trifft die Schulaufsichtsbehörde.
Die praktische Prüfung wird als Komplexprüfung durchgeführt. Gegenstand der praktischen Prüfung in der Fachrichtung Hotel- und Gaststättengewerbe ist eine fachrichtungsbezogene Prüfung in Französisch zu Inhalten des Lernfeldes 4 „Technologische Prozesse im Gastgewerbe gestalten“ und des Lernfeldes 6 „Touristische Leistungen gestalten und kommunizieren“. Die Prüfung dauert insgesamt 90 Minuten, wobei 60 Minuten für die Bearbeitung der Aufgabenstellung und 30 Minuten für die Präsentation des Ergebnisses und des Fachgesprächs zur Verfügung stehen.20
Die Abschlussprüfung für Schulfremde umfasst die Prüfungen gemäß den §§ 78 und 79 sowie eine weitere Prüfung im Fach Englisch. Die Prüfung im Fach Englisch besteht aus einem schriftlichen Prüfungsteil mit einer Bearbeitungsdauer von 90 Minuten und einem mündlichen Prüfungsteil von 20 Minuten Dauer. Die Prüfungsnote im Fach Englisch ist das arithmetische Mittel aus der Note für den schriftlichen und der Note für den mündlichen Prüfungsteil. Bei n,5 wird abgerundet, wenn die Note für den schriftlichen Prüfungsteil die bessere Note ist.21
(2) Das Praktikum dauert ein Jahr. Die tarifliche Regelarbeitszeit ist einzuhalten. Das Praktikum gilt als vollständig abgeleistet, wenn der Schüler nicht mehr als 20 Praktikumstage aus krankheitsbedingten Gründen oder aus anderen Gründen, die der Schüler nicht zu vertreten hat, versäumt hat. Auf Grund von Krankheit oder anderen, vom Schüler nicht zu vertretenden Gründen versäumte Zeiten, können auch nach dem erfolgreichen Abschluss der schulischen Ausbildung absolviert werden. § 34 Absatz 3 gilt entsprechend.
(3) Das Praktikum soll in den für den einschlägigen Beruf anerkannten Ausbildungsbetrieben absolviert werden. Es ist ein Praktikumsvertrag zu schließen. Dieser ist von der Schule zu genehmigen.
(4) Die Schule berät bei der Wahl der Praktikumsstelle. Der Schüler wählt eine Praktikumsstelle aus und zeigt sie der Schule an. Die Schule hat innerhalb von drei Wochen nach der Anzeige der Auswahl zu widersprechen und den Schüler zur erneuten Auswahl aufzufordern, wenn die Praktikumsstelle nicht geeignet ist.
(5) Während des Praktikums findet an 15 von der Schule festzulegenden Tagen fachtheoretischer Unterricht statt. Für jeden dieser Tage ist ein schriftlicher Bericht anzufertigen.
(1) Die Ausbildung dauert in Vollzeitform zwei Jahre. Die Ausbildung gliedert sich in ein Praktikum gemäß § 83 und eine berufstheoretische Ausbildung. Eine vor Beginn der Fachschule absolvierte einschlägige Berufstätigkeit gemäß § 82 Nummer 2 in Vollzeitform von mindestens einem Jahr ist auf Antrag auf das Praktikum anzurechnen. Im Fall der Anrechnung findet § 83 Absatz 5 und 6 keine Anwendung. Für die Zeit der Anrechnung ruht das Schulverhältnis.
(2) Ergänzend zu Absatz 1 ist in der Fachrichtung Hauswirtschaft Gegenstand der Prüfung eine Aufgabe aus dem Lernfeld 4 „Personengruppen verpflegen“. Die Prüfung dauert in der Regel 120 Minuten für die schriftliche Planung und 180 Minuten für die praktische Durchführung.
(2) In den weiteren Lernfeldern der Stundentafel, mit Ausnahme des Wahlbereichs, finden schriftliche Prüfungen von jeweils 60 bis 120 Minuten statt. Die Schulaufsichtsbehörde kann für einzelne Lernfelder anordnen, dass anstelle einer schriftlichen eine mündliche Prüfung durchgeführt wird.
(1) Die Ausbildung dauert in Vollzeitform drei Jahre. § 85 Absatz 1 Satz 2 bis 5 gilt entsprechend.
(2) Auf die Dauer der berufstheoretischen Ausbildung kann auf Antrag des Schülers eine bereits erfolgreich abgeschlossene berufstheoretische Ausbildung in einer anderen Fachrichtung, in einem anderen Schwerpunkt oder in der zweijährigen landwirtschaftlichen Fachschule im Umfang ihrer fachlichen Gleichwertigkeit bis zu einer Klassenstufe angerechnet werden. Über die Anrechnung entscheidet der Schulleiter.
(2) Ergänzend zu Absatz 1 ist in der Fachrichtung Agrarwirtschaft Schwerpunkt Unternehmensführung im Großhaushalt Gegenstand der Prüfung eine Aufgabe aus dem Lernfeld 4 „Personengruppen verpflegen“. Die Prüfung dauert in der Regel 180 Minuten für die schriftliche Planung und 240 Minuten für die praktische Durchführung. Sie kann an zwei aufeinanderfolgenden Tagen stattfinden.
(2) Der Schüler kann seinen Antrag gemäß Absatz 1 Nummer 4 bis zum Beginn des Schulhalbjahres, in dem die Prüfung stattfindet, schriftlich widerrufen. In diesem Fall werden die in der Zusatzausbildung zur Erlangung der Fachhochschulreife erbrachten Leistungsnachweise bei der Notenbildung nicht berücksichtigt.
(3) Ein Schüler wird zur Prüfung nicht zugelassen, wenn er in dem in § 97 Absatz 2 Nummer 3 jeweils genannten Fach seines Fachbereichs
Mit der Entscheidung über die Nichtzulassung zur Prüfung gilt die Prüfung zum Erwerb der Fachhochschulreife als nicht bestanden. § 103 bleibt unberührt.
(2) Die Aufgaben werden von der obersten Schulaufsichtsbehörde festgelegt. Bei der Leistungsbewertung findet jeweils der für dieses Fach an der Fachoberschule geltende Bewertungsmaßstab Anwendung.
(2) Die mündliche Prüfung wird als Einzelprüfung durchgeführt. Sie kann als Gruppenprüfung mit bis zu drei Schülern durchgeführt werden. Die Prüfung dauert in der Regel 20 Minuten je Schüler.
(3) Die Prüfungsaufgaben werden den Prüfungsteilnehmern schriftlich vorgelegt. Jeder Prüfungsteilnehmer kann sich unter Aufsicht 20 Minuten vorbereiten, wobei die während der Vorbereitungszeit angefertigten Aufzeichnungen in der mündlichen Prüfung benutzt werden können.
(4) Die Prüfungsnote im Fach Englisch ist das arithmetische Mittel aus der Note für den schriftlichen und der Note für den mündlichen Prüfungsteil. Bei n,5 wird abgerundet, wenn die Note für den schriftlichen Prüfungsteil die bessere Note ist.
(1) Die Zeugnisnote im Fach Deutsch ist das arithmetische Mittel aus der Vornote für das Fach Deutsch und der Note für das Lernfeld „Facharbeit erstellen“. Bei n,5 wird abgerundet, wenn die Gesamtnote der Facharbeit die bessere Note ist. Der Zweitkorrektor soll die Lehrbefähigung für das Fach Deutsch haben.
(1) Der Prüfungsausschuss setzt die Prüfungsnoten gemäß § 33 Absatz 3 Satz 1 fest und entscheidet über das Bestehen der Prüfung zum Erwerb der Fachhochschulreife. Die Prüfung ist bestanden, wenn der Schüler
Ist die Prüfung zum Erwerb der Fachhochschulreife nicht bestanden, kann sie unabhängig vom Fortbestehen des Schulverhältnisses einmal wiederholt werden. Die Wiederholungsprüfung findet in der Regel innerhalb eines Monats nach Unterrichtsbeginn des folgenden Schulhalbjahres statt. Wird auch diese Prüfung nicht bestanden, ist die Prüfung endgültig nicht bestanden.
Eine Schulfremdenprüfung zum Erwerb der Fachhochschulreife wird nicht durchgeführt. Die Möglichkeit, die Fachhochschulreife durch eine Teilnahme an der Schulfremdenprüfung nach Maßgabe der Schulordnung Fachoberschule vom 27. Februar 2017 (SächsGVBl. S. 128), die zuletzt durch Artikel 3 der Verordnung vom 15. Februar 2018 (SächsGVBl. S. 48) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung, zu erlangen, bleibt unberührt.22
(2) In den Fachrichtungen
ist eine Aufnahme von Schülern letztmalig zum Schuljahr 2017/2018 möglich. In diesem Fall findet Absatz 1 entsprechende Anwendung. Zustimmungen gemäß § 24 Absatz 1 des Sächsischen Schulgesetzes, Genehmigungen gemäß § 4 des Gesetzes über Schulen in freier Trägerschaft und Anerkennungen gemäß § 8 des Sächsischen Gesetzes über Schulen in freier Trägerschaft erlöschen bei einer vollzeitschulischen Ausbildung mit Ablauf des 31. Juli 2021 und bei einer Teilzeitausbildung mit Ablauf des 31. Juli 2025, spätestens jedoch wenn in diesem Bildungsgang keine Schüler mehr unterrichtet werden.
§ 34 geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 15. März 2018 (SächsGVBl. S. 48)
§ 39 geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 15. März 2018 (SächsGVBl. S. 48)
§ 40 geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 15. März 2018 (SächsGVBl. S. 48)
§ 41 geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 15. März 2018 (SächsGVBl. S. 48)
§ 43 geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 15. März 2018 (SächsGVBl. S. 48)
§ 66 geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 15. März 2018 (SächsGVBl. S. 48)
§ 79 geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 15. März 2018 (SächsGVBl. S. 48)
Quelle: REVOSax http://www.revosax.sachsen.de/vorschrift/17369.3 Stand vom 05.06.2020

References: § 30
 § 30
 § 11
 § 25
 § 9
 § 31
 § 31
 § 47
 § 59
 § 65
 § 72
 § 77
 § 91
 § 28
 § 29
 § 26
 § 26
 § 30
 § 56
 § 58
 § 18
 § 35
 § 9
 § 13
 § 13
 § 29
 § 12
 § 33
 § 40
 § 13
 § 19
 § 53
 § 7
 § 53
 § 65
 § 12
 § 55
 § 55
 § 65
 § 34
 § 83
 § 82
 § 83
 § 85
 § 97
 § 103
 § 33
 § 24
 § 4
 § 8

§ 34

§ 39

§ 40

§ 41

§ 43

§ 66

§ 79