Source: http://trennungsvaeter.de/archiv2008.html
Timestamp: 2018-07-19 06:03:32+00:00

Document:
EU-Justizminister haben beschlossen, dass die Gerichtsurteile auf Zahlung von Unterhalt künftig europaweit vollstreckt werden. Süddeutsche Zeitung
Fall Görgülü: Der auch international bekannte deutsche Justizskandal ist nun beendet.
Pressebericht Dazu auch die Meinung unserer Kollegen vom vafk
Mittlerweile spricht auch die Süddeutsche Zeitung (18./19. Oktober Seite 6: Irrfahrt durch die Justiz), die ja nicht gerade durch polemisch einseitige Parteiergreifung bekannt ist, mehrfach von Rechtsbeugung und Justizskandal, der auch im Ausland beachtet wird. Zitiert wird in dem Artikel das Budesverfassungsgericht vom Juni 2005:"...Die Naumburger Richter hätten dem Vater unter Verstoß gegen die Bindung an Gesetz und Recht das schon angeordnete Umgangsrecht verweigert. " Weiter die SüddZeitung: "Deutlicher ist kaum zu beschreiben, was Rechtsbeugung ist."
Fachanwalt Joh. Hildebrand ruft auf, den Beteiligten an Scheidungsverfahren genauer auf die Finger zu schauen und Fehlverhalten gegen Recht und Gesetz sofort wirksam entgegenzutreten. Sein Aufruf
Fall Görgülü: Staatsanwaltschaft Naumburg klagt bei Landgericht Halle gegen drei Richter wegen Rechtsbeugung
Pressemitteilung des OLG Naumburg
Schlechtes Zeugnis für die Familienpolitik: Der OECD-Experte Willem Adema kritisiert, dass in Deutschland zu viel Geld falsch ausgegeben wird. OECD warnt vor Erhöhung des Kindergeldes
Bundesministerium für Familie... zum Thema Kinderzuschlag Veröffentlichung auf Internetseite
Zeitschrift Men`s Health: Frauen schlagen öfter als Männer Bremer Soziologe kritisiert Schweigen über weibliche Gewalt in Familien und sagt: "Zahlen über gewalttätige Männer sind irreführend" Text
Jugendamt reißt der Mutter eine Stunde nach Geburt das Kind weg Text aus Bild.de
Heimliche Gentests sind jetzt bußgeldpflichtig, man muss also klagen Wenn ein Vater Zweifel hat, werden Kinder die Distanz spüren
Frau Zypries wollte sogar ein Jahr Haft dafür!
Sollen Jugendämter abgeschafft werden? In Zeit Online kann abgestimmt werden zur Umfrage
Private Seite: www.kinderklau-der-ganz-normale-wahnsinn.de
Zugewinnausgleich, Gesetzesplanung von Frau Zypries www.tagesschau.de
BGH Urteil: Grundsatzurteil zum Vermögensausgleich bei Trennung nach "wilder Ehe" Aktenzeichen: XII ZR 179/05
Im Internet hat sich eine interessante Diskussion entwickelt. Thema: Immer mehr Meldungen in den Medien über verwahrloste, getötete Kinder.
Dazu ein Aufsatz von jemand, der seit Jahren die Szene beobachtet: Herbert Greipl
BGH Urteil: Neue Frauen mit Kind haben mehr Anspruch auf Unterhalt als kinderlose Ex-Frau Aktenzeichen: XII ZR 177/06
Artikel aus: sueddeutsche.de
Arne Hoffmann schreibt in ef-magazin.de über die zweifelhafte Finanzierung von Frauenhäuser und Gewalt die von Frauen aus geht:
"Wir wissen seit den achtziger Jahren, und spätere Studien haben es wieder und wieder bestätigt, dass Gewalt in heterosexuellen Partnerschaften zu mindestens demselben Ausmaß von Frauen ausgeht wie von Männern..." Ergänzung: monitor.de Ausgabe WDR vom 4.9.2008: jeder vierte jugendliche Gewalttäter ist eine junge Frau!
Dazu auch die Broschüre "Häusliche Gewalt", die in unseren Kommunen ausliegt. Herausgeber: das bayerische Innenministerium vom April 2003 (Innenminister Günter Beckstein)
Zitat Seite 7 oben: "... Häusliche Gewalt, in der Regel Gewalt von Männern gegenüber ihren Partnerinnen..."
Zitat Seite 8 oben: "...Da diese Gewalt ganz überwiegend von Männern ausgeht, wird im Folgenden auch nur von Tätern und nicht von Tätern und Täterinnen gesprochen..."
Kommentar Trennungsväter:
Wenn Kinder Gewalt erleiden, sind etwas öfter Frauen die Täter als Männer! Dies wird in dieser Broschüre völlig ausgeblendet.
Über 60 Prozent der Gutachten für Bayerische Jugendämter und Gerichte macht die Firma GWG. Die Gutachten werden von Kritikern als oberflächlich und willkürlich angesehen. Die Kritik schlägt hoch bis zur bayerischen Justizministerin Dr. Merk, die von all dem nichts wissen will, es wäre alles korrekt. NZ 17.7.08
Neues Unterhaltsrecht, BGH vom 17.7.2008: nichtverheiratete Väter zahlen über drei Jahre hinaus
Dazu Texte der Südeutschen Zeitung: Ankündigung des BGH-Urteils Das BGH-Urteil Thema Unterhalt/Januar2008
Radio Bayern 2: 10 - 11 Uhr Mitschnitt gibt es unter www.bayern2.de: Cochemer Weg / Richter Rudolph kam zu Wort
Der biologische Vater eines Kindes hat nicht zwangsläufig Anspruch auf die rechtliche Anerkennung seiner Vaterschaft. Das hat das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt in einem grundlegenden Beschluss entschieden. Nach Darstellung des Gerichts muss das an sich berechtigte Interesse des biologischen Vaters gegenüber dem Kindeswohl zurücktreten, wenn das Kind eine feste Bindung zu seinem vermeintlichen Vater entwickelt hat (Az.: 3 UF 124/06). mehr dazu
Pressemitteilung des ISUV: Reform des Unterhaltsrechts
Rechtsprechung wider Recht und Gesetz
Der Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV) kritisiert die Rechtsprechung einiger Oberlandesgerichte. Dort wird, was der Gesetzgeber ausdrücklich nicht wollte, ein neues, sogenanntes Altersphasenmodell als Leitlinie für die Familiengerichte propagiert. Damit ist gemeint, dass dem betreuenden Elternteil nur phasenweise eine Ausdehnung der Erwerbstätigkeit entsprechend dem Alter des Kindes zugemutet wird. In der Praxis sieht das so aus, dass der betreuende Elternteil erst dann Vollzeit arbeiten muss, wenn das Kind 15 Jahre alt ist. Unbestritten ist, dass dem betreuenden Elternteil nach der Geburt des Kindes ein dreijähriger Basisunterhalt zusteht.
Pressemitteilung Väteraufbruch für Kinder und PAS-Eltern:
Umfrage des Europa- Parlaments zu „Eltern ohne Umgang"
Das Europa-Parlament hat im Frühjahr 2008 eine Untersuchungskommission eingesetzt, die sich mit der Problematik „Eltern ohne Umgang" befasst. Diese Kommission hat einen Fragebogen für Mütter und Väter entwickelt, die nach Trennung oder Scheidung keinen oder nur selten Kontakt mit ihren Kindern haben. Immer öfter kommt es nach einer Trennung oder Scheidung zur Ausgrenzung eines Elternteils. Nach 2 Jahren sieht etwa die Hälfte der Kinder einen Elternteil kaum noch oder gar nicht. Bei ausdauernder Umgangsvereitelung geben die Scheidungsbegleiter am Ende nach und meinen, man könne eben nichts machen. Politisch hat sich in den letzten Jahren deutschlandweit wenig getan, bis heute wird Elternentfremdung (PAS) offiziell sogar geleugnet. Auslöser für die Initiative des Europa-Parlaments waren eine Reihe von Petitionen zu behördlichem Versagen bei der Durchsetzung von Umgängen. Eltern werden gebeten, sich an dieser wichtigen Umfrage zu beteiligen.
vafk-karlsruhe: Pressemitteilung von Peter Tholey FAMILIENDRAMEN
Vater tötet Frau und Kinder und nahm sich anschließend das Leben - Auslöser der Tat seien offensichtlich Eheprobleme gewesen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit.Vater tötet Frau und Sohn - Ein 47-Jähriger hat zunächst seine Frau und dann seinen elfjährigen Sohn sowie sich selbst umgebracht. Das Motiv der Tat liege im "privaten Umfeld". Ein 28-jähriger Familienvater hat seine beiden Kinder getötet, bevor er sich erhängte. Die 31 Jahre alte Ehefrau findet die toten Kinder. Das Ehepaar habe sich trennen wollen.Fast wöchentlich erreichen uns Meldungen dieser Art - was ist los in Deutschlands Familien? hier gehts weiter
Demo in Berlin: "Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Kinder klaut!"
Allen Kindern beide Eltern! ist die zentrale Forderung. Umgangsrechte des Kindes müssen von Staats wegen durchgesetzt werden wie Unterhaltspflichten oder Steuerpflichten. Umgangsvereitelung muss eine Straftat werden.
Rechtsanwalt Marcus Gnau, Auszüge aus seiner Rede:"...in den hochstreitigen Fällen hat der Gesetzgeber gemeinsam mit dem BVerfG durch Schaffung der Möglichkeit der Übertragung der Alleinsorge auch ohne Vorliegens einer akuten Kindeswohlgefährdung den Eltern zum Schaden deren Kinder ein Forum geschaffen, in dem sie sich trefflich bekriegen, verletzen, demütigen und manchmal auch vernichten können und auch müssen." Die Reden und Bilder
Väternotruf News 01.06.2008:
Bundesweite Fachtagung des Verband Anwalt des Kindes und Bundesmitgliederversammlung am 27. und 28.06.2008
„Ich habe ja nichts gegen den Umgang – aber die Kinder wollen doch nicht, und ich kann sie doch nicht zwingen …“ – diesen Satz werden alle, die professionell mit Familien in Trennungssituationen arbeiten, in dieser oder ähnlicher Form schon mindestens einmal gehört haben. Oftmals entspringt dieser Satz einer Projektion. Der betreuende (auch Pflege-)Elternteil wünscht sich und braucht Distanz zum (oder zu den) anderen, kann sich gar nicht vorstellen, dass seine Sicht auf den ehemaligen Partner mit derjenigen der Kinder auf Vater oder Mutter so gar nichts zu tun hat...
Ort: Stiftung Ev. Jugendhilfe St. Johannis Bernburg, Große Einsiedelgasse 6 a in 06406 Bernburg
Gebühr: 20-40 EUR, Anmeldung und weitere Info: Verband Anwalt des Kindes Bundesverband e.V.
Pappelallee 44, 14469 Potsdam, Tel. 0331-7400721, Fax: 0331-7400722, Mail: kontakt@v-a-k.de
Statistisches Bundesamt: Zahl der Sorgerechtsentzüge steigt um 10 Prozent
Im Jahr 2006 haben die Gerichte in Deutschland in rund 9.600 Fällen den vollständigen oder teilweisen Entzug der elterlichen Sorge angeordnet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, bedeutet dies gegenüber 2005 eine Steigerung um 10,2 Prozent oder 900 Fälle. Gegenüber 2004 betrug der Anstieg der Sorgerechtsentzüge sogar knapp 19 Prozent. Die Jugendämter haben im Jahr 2006 knapp 10.800 Anzeigen zum vollständigen oder teilweisen Entzug der elterlichen Sorge an die Gerichte gestellt. Dies bedeutet eine Steigerung um 10,7 Prozent oder 1.000 Fälle gegenüber 2005 und um 22 Prozent gegenüber 2004. Zwischen 2001 und 2004 waren die Zahlen der Sorgerechtsentzüge demgegenüber nahezu unverändert geblieben.
Weitere Auskünfte: Zweigstelle Bonn, Dorothee von Wahl, Telefon: (01888) 644-8167,
jugendhilfe@destatis.de Quelle: ots-Originaltext vom 27.5.2008
TV-Tipp: 21:45 Uhr - ARD "Jagd auf Rabenväter" - Etwa drei Millionen Kinder in Deutschland bleiben nach der Scheidung ihrer Eltern bei einem Elternteil zurück, meist bei der allein erziehenden Mutter. Rund eine halbe Million geschiedene oder getrennt lebende Väter geben nach der Scheidung an, für ihre Kinder keinen Unterhalt bezahlen zu können. Die Beweispflicht liegt im Zweifel bei den Frauen.Vom Jugendamt bekommen sie einen so genannten Unterhaltsvorschuss: Rund 900 Millionen Euro kostet das den Steuerzahler jährlich – nur ein Bruchteil davon wird zurückgezahlt. Meist bleibt der Staat auf diesen Kosten sitzen!
Leserbrief in der Mittelbayerischen Zeitung zum Bericht vom 05.04.2008 - "Bei mir, da dreht sich alles nur um Trennung" - hier zeigt sich wieder einmal deutlich, dass selbst Lehrer (die ja bekanntlich auch pädagogisch ausgebildet sind) ohne Hintergrundwissen Partei ergreifen, und dies zum sog. Wohle der Kinder! Die besagte Lehrerin, die nicht einmal die Courage besitzt, auch namentlich für ihre Falsch-Aussage zu stehen kennt zwar die Version der Kindsmutter, bemühte sich aber niemals zu einem Gespräch mit dem Kindsvater. Nur soviel: das Regensburger Familiengericht hatte keinerlei Gründe, wie auch in zahlreichen anderen Fällen!!
International Parental Alienation Awareness Day - Welttag der Eltern-Kind-Entfremdung - Aufruf von Parental Alienation Awareness Organization (PAAO)
Buch-Tipp: "Du bist mein Kind - "Die Cochemer Praxis" - Wege zu einem menschlicheren Familienrecht" - Autor: Jürgen Rudolph - Viele der heute Erwachsenen haben in ihrer Kindheit selbst erfahren müssen, wie schmerzhaft die Trennung der Eltern für ein Kind ist. Nicht alle haben jedoch daraus gelernt. Besonders wenn die Eltern vor Gericht schmutzige Wäsche waschen, das Sorgerecht benutzen, um den Ex-Partner zu erpressen oder versuchen, die Kinder zu ihren Verbündeten zu machen. Kinder haben in einem Scheidungsfall meist kein Mitspracherecht und so sind sie es, die unter dem Streit der Eltern zu leiden haben. In sogenannten "hochstrittigen Fällen", in denen eine Einigung der Partner aussichtslos scheint, stehen Gerichte und Sachverständige der Situation meist hilflos gegenüber - es ist nicht ungewöhnlich, dass sich die verschiedenen Institutionen gegenseitig behindern - und begnügen sich damit, die Kinder in ihren Entscheidungen aus der Schusslinie zu nehmen - mit langfristigen Folgen für das Kind. Nicht selten wird der Kontakt zu einem Elternteil abgebrochen und die Scheidung der Eltern wird zu einem traumatischen Erlebnis für das Kind.
Pressemitteilung Nr. 280/2008 des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: Dr. Hermann Kues "Kinderkommission hat das richtige Gespür für Wohl der Kinder" - Kommentar hierzu seitens Trennungsväter e.V.: "Eigenlob stinkt bekanntlich - in diesem Fall besonders gewaltig, da dieses Schreiben aus aneinandergereihten Lügen besteht. Wenn man sich dann noch ansieht, wer im besagten Ausschuss sitzt, erkennt man die Zusammenhänge. Da sitzen z.B. eine Frau Ekin Deligöz und eine Frau Michaela Noll,..."
Deutscher Bundestag Drucksache 16/6815 - Entwurf eines Gesetzes zur Erleichterung familiengerichtlicher Maßnahmen bei Gefährdung des Kindeswohls - Problem und Ziel - Teil der gesellschaftlichen Verantwortung ist es, Kindern ein gesundes Auf- wachsen zu ermöglichen und sie vor Gefährdungen zu schützen. Das Grund- gesetz überträgt vorrangig den Eltern das Recht und die Pflicht, für ihr Kind zu sorgen. Es weist aber gleichzeitig der staatlichen Gemeinschaft die Aufgabe zu, den Schutz des Kindes zu garantieren, wenn die Eltern ihrer Verantwortung nicht nachkommen und dadurch das Wohl des Kindes gefährdet ist.
Das Parlament: Eine Stimme für Kinder
Frankfurter Rundschau: Versagende Eltern im Visier des Staates
Die Welt: Entmachtung der Eltern - bitte geben Sie hier ihren persönlichen Kommentar ab
Bericht in der Zeitung Die Tagespost: "Vater Staat entmachtet die Eltern" - Der Bundestag trifft heute eine fatale Entscheidung: Mit der Stärkung des Kindeswohls werden die Rechte von Müttern und Vätern ausgehebelt - Auf einmal soll es ganz schnell gehen. Justizministerin Zypries drängt, Familienministerin von der Leyen schiebt mit, Bundeskanzlerin Merkel schaut weg und lässt gewähren.
Bericht im Tagesspiegel: "Das Jugendamt ist überall" - Rechte der Kinder - Brauchen Kinder wirklich eigene Rechte? Natürlich brauchen sie sie. Denn im Gegensatz zu Erwachsenen sind sie nicht in der Lage, selbstständig über ihr Schicksal zu entscheiden. Kinder bedürfen der besonderen Fürsorge. Deshalb hat das Grundgesetz den Eltern aufgetragen, für ihre Kinder zu sorgen. Und es hat der Gesellschaft aufgegeben, dort einzustehen, wo die Eltern das nicht tun. Bundesjustizministerin Brigitte Zypries findet nun, dass vieles im Argen liegt zwischen Eltern und Kindern in Deutschland. Deshalb will sie die Kinderrechte im Grundgesetz stärken und den Kindern auch aktive Positionen zugestehen, die sie in ihrer Rolle gegenüber den Eltern stärken. Im Kern geht es Frau Zypries aber darum, dem Staat über den Umweg der Kinderrechte mehr Einfluss auf das Geschehen in den Familien zu geben.
Bericht in der Lausitzer Rundschau: "Unterstützung für Scheidungskinder in der Region" - Neue Wege zur Konfliktvermeidung zwischen Eltern - Sonntagabend, irgendwo in der Lausitz. Ein kleiner Tim oder eine kleine Lisa werden, erschöpft von einem erlebnisreichen Wochenende, bei ihrer Mutter abgeliefert. Der Vater, frisch geschieden, verabschiedet sich für die nächsten 14 Tage. Scheidungsalltag für Tausende Kinder in der Region – der oft bedeutet, dass Tim und Lisa jetzt nicht einfach glücklich in Mamas Arme sinken: Die Kinder weinen, klagen über Bauchschmerzen, haben Alpträume, machen nach dem «Papa-Wochenende» plötzlich wieder ins Bett. «Und dann stehen die wütenden Mütter montags bei uns in der Kanzlei und fordern, dass wir dem Vater das Umgangsrecht einschränken» , sagt Sylvia Mittag, Rechtsanwältin in Cottbus
Bericht im Netzwerk für Männergesundheit: "Sexuelle Gewalt Frauen, Mädchen gegen Männer, Jungen" - Gewalt von Frauen in heterosexuellen partnerschaftlichen Beziehungen gibt es: Empirische Untersuchungen bestätigen das reale Vorkommen einseitiger Gewaltausübung seitens Frauen gegen ihre Partner. Diese Gewalt ist für Männer nicht nur peinlich, sondern Ursache für physische und psychische Erkrankung. Eine aktuelle Diplomarbeit beschäftigt sich mit diesem Thema und verfolgt drei Fragestellungen: Zunächst wird nach dem aktuellen Forschungsstand und dem Ausmaß des Phänomens „Frauengewalt in heterosexuellen Beziehungen" gefragt. Über Frauen die austeilen und Männer die einstecken. Gewalttätige Frauen in (heterosexuellen) partnerschaftlichenBeziehungen / Männer als Opfer von Gewalt - Diplomarbeit an der Berner Fachhochschule Soziale Arbeit vorgelegt von Julia Frei, Andreas Goetschi, Judith Nussbaum-Indermühle Bern, Dezember 2007. Diese Untersuchung ist im Volltext abrufbar (137 S.) http://www.maennerberatung.de/diplomarbeit-bern.pdf
Bericht in der Zeitung Der Westen: "Kinder brauchen Schutz auch vor Eltern" - Interview mit Brigitte Zypries - Kinder sollen besser vor Misshandlung oder Vernachlässigung durch ihre Eltern geschützt werden. Der Bundestag will dazu in der kommenden Woche ein Gesetz auf den Weg bringen. Die WR befragte Justizministerin Brigitte Zypries (SPD). Frau Zypries, wenn verwahrloste Kinder zu Tode kommen, ist das Erschrecken groß. Kann ein Gesetz auch nur einen solchen Fall verhindern? Zypries: Gesetze als solche können kein Handeln oder Unterlassen verhindern. Sie können aber einen Rahmen schaffen, damit Gerichte und Behörden Eltern aus Problemfamilien besser begleiten können.
Mit seiner heutigen Entscheidung (XII ZR 144/06) hat der Bundesgerichtshof den Kreis der Anspruchberechtigen ausgeweitet, die ein Recht auf Feststellung der Vaterschaft haben. Damit wird eine Gesetzesänderung zur Vaterschaftsfeststellung, die erst vor 17 Tagen in Kraft getreten ist, von der Realität bereits wieder überholt.
Der Verein Trennungsväter e.V. begrüßt diese Entscheidung, weil sie verdeutlicht, dass die Möglichkeit zur Feststellung der tatsächlichen Vaterschaft wichtig ist.
BGH: Unterhaltsregress des Scheinvaters gegen den Erzeuger des Kindes ohne vorausgegangenes Vaterschaftsfeststellungsverfahren
N24: BGH stärkt Ansprüche auf Unterhaltsregress
ARD: BGH stärkt Rechte von "Scheinvätern"
Die Welt: "Kuckuckskinder": BGH stärkt die Rechte von Scheinvätern
Netzzeitung: BGH stärkt Väter von «Kuckuckskindern»
Bericht im Tagesspiegel: "Koalition plant Verbot heimlicher Vaterschaftstests" - Heimliche Vaterschaftstests sollen künftig verboten sein. Nach Informationen des Tagesspiegels ist das Verbot in den Eckpunkten zum Gendiagnostikgesetz enthalten, die am heutigen Mittwoch im Kabinett beschlossen werden sollen.
„Genetische Untersuchungen zur Feststellung der Abstammung eines Kindes sind nur dann zulässig, wenn die Personen, von denen eine genetische Probe untersucht werden soll, in die Untersuchung eingewilligt haben“, heißt es wörtlich. Für solche Daten sei dasselbe „hohe Schutzniveau“ erforderlich wie für andere Gentests. Bei Säuglingen und Kleinkindern dürfe es Ausnahmen geben, wenn es um den „Familiennutzen“ geht. Ob das Verbot als Straftat oder als Ordnungswidrigkeit eingestuft und wie es sanktioniert wird, war umstritten. Dies solle dem Parlament überlassen bleiben, hieß es am Dienstag aus den zuständigen Ministerien.
Woher die behördliche Rechthaberei kommt und zu welchen Ergebnissen sie führen kann - "Die Zabernade" - Rechthaberei gehört zu den leitenden Merkmalen des heutigen Systems. Die Unfähigkeit deutscher Behörden wird heute, wie damals mit den infantilen Beleidigungsgesetzen gedeckt
Bericht im Tagesspiegel: "Wenn der Streit weitergeht" - Seit gut drei Monaten gilt das neue Unterhaltsrecht. Viele Männer versuchen jetzt, ihren Ex-Frauen den Unterhalt zu kürzen - Seit fünf Jahren sind Linda und Peter Martens (Namen von der Redaktion geändert) geschieden, jetzt streiten sie erneut vor Gericht. Anlass ist die Reform des Unterhaltsrechts, die jede Menge Zündstoff birgt, auch für längst geschiedene Ehen. Denn das neue Recht, das am 1. Januar dieses Jahres in Kraft getreten ist, gilt rückwirkend. Die 1200 Euro, die Frau Martens bisher jeden Monat bekam, will ihr Mann künftig nicht mehr zahlen.
TV-Tipp: 21:45 Uhr - ARD "report MÜNCHEN - Drohen statt vermitteln - Die unsensible Vorgehensweise deutscher Familiengerichte" - Der Kampf ums Kind oder den Enkel: nicht selten führt er zu endlosen, zutiefst emotionalen Auseinandersetzungen vor deutschen Familiengerichten. Um diese langwierigen Prozesse zu beenden, greifen entnervte oder von der Situation schlichtweg überforderte Gerichte zu fragwürdigen Mitteln: Die Androhung oder die Einleitung sogenannter Entmündigungsverfahren gegen unnachgiebige, aber geistig voll zurechnungsfähige Eltern- oder Großelternteile. report MÜNCHEN mit unglaublichen Fällen von Menschen, die nichts anderes als ihr Recht einklagen wollen - siehe hierzu Filmbeitrag
Bericht in der Berliner Morgenpost: "Aussehen wie Clooney, verdienen wie Ackermann" - Erfolgreiche Frauen haben häufig völlig realitätsferne Ansprüche an ihre Partner. Was Psychologen ihnen raten - Millionen Single-Frauen suchen nach dem perfekten Mann, gleichzeitig steigt aber auch die Zahl der Scheidungen. Den idealen Partner zu finden, erscheint heutzutage wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. "Kein Wunder", sagt die Psychologin Professor Anna Schoch aus München und erklärt: "Viele Frauen verstehen Emanzipation so, dass sie immer mehr Rechte einfordern, die Pflichten, die damit verbunden sind, aber nicht erkennen." Verlangen Frauen heute zu viel? Nicht generell, sagen andere Experten. Beide Partner müssten offen über ihre Vorstellungen reden - und sich im Zweifelsfall eben trennen.
Bericht in der Zeitung Main-Post: "Vater weg - aber sein Name ist zumutbar" - Klage der Mutter auf Namensänderung ihres Sohnes vom Gericht abgewiesen - Der vierjährige Peter (Name von der Redaktion geändert) aus dem Landkreis Würzburg muss den Familiennamen seines Vaters behalten, obwohl sich die Eltern bereits sechs Monate nach seiner Geburt getrennt hatten und der Vater seitdem keinen Kontakt zu seinem Sohn hat. „Ich habe keinen Papa“, sagte der Junge der 6. Kammer des Verwaltungsgerichts. Auf die Frage, ob er den Nachnamen des Vaters haben will, schüttelte er den Kopf.
Bericht in der Zeitung Die Zeit: "Promi-Adoptionen: "Madonna-Effekt" zerstört Familien" - Alles zum Wohl der Kleinsten? Die Adoption von Kindern aus armen Ländern durch Prominente und andere Reiche im Westen richtet nach Ansicht britischer Wissenschaftler mehr Schaden als Nutzen an. Adoptionen wie jene durch US-Popstar Madonna führen dazu, dass mehr Eltern in ärmeren europäischen Staaten ihre Kinder in Waisenhäuser schicken. Das berichten Psychologen der Universität Liverpool in einer am Dienstag veröffentlichten Studie. "Wir haben herausgefunden, dass im Ergebnis dieses so genannten Madonna-Effekts Eltern in armen europäischen Ländern jetzt ihre Kinder in dem Glauben aufgeben, dass sie ein besseres Leben im Westen mit einer wohlhabenderen Familie haben werden", sagt Kinderpsychologe Kevin Browne, der die Studie geleitet hat. Dabei hat sich gezeigt, dass in untersuchten Waisenhäusern in 25 Ländern 96 Prozent der Kinder nicht Vollwaisen sind, "sondern in Wirklichkeit noch mindestens ein Elternteil lebt und den Behörden sogar meist bekannt ist".
Bericht in der Ostthüringer Zeitung: "Gespräche statt Kampfhandlungen" - Richter, Anwälte, Jugendamtsmitarbeiter und Berater diskutieren die Cochemer Praxis - Scheidungen sind keine angenehme Sache. Noch schlimmer ist es, wenn Kinder da sind. Die leiden unter den Spannungen zwischen den Eltern besonders. Umso schlimmer, wenn sich dann Mutter und Vater nicht einig sind, wo das Kind leben und wann und wie der einstige Partner Besuchsrecht bekommen soll. Wenn sich das Elternpaar dann vor Gericht streitet, leiden darunter die Kinder am meisten. Aus diesem Grund gibt es das Cochemer Modell, ein Projekt, das deutschlandweit in Fachkreisen für Aufsehen gesorgt hat. Es ist ein von einem Arbeitskreis des Cochemer Familiengerichts gemeinsam mit Fachleuten der Jugendämter des Landkreises Cochem-Zell entwickeltes Modellprojekt. Hierbei wird versucht, die Streitigkeiten zwischen dem Elternpaar möglichst vom Kind fern zu halten. Und zwar durch das gemeinsame Arbeiten von Jugendamt, Anwälten und Beratungsstellen
Bericht im Münchner Merkur: "Mein fremder Vater" - Vor einer Woche entschied das Bundesverfassungsgericht, dass Eltern nur in Ausnahmefällen zum Umgang mit ihrem getrennt lebenden Kind gezwungen werden können. Doch was bedeutet es eigentlich für ein Kind, wenn der Vater sich weigert, es zu sehen? Daniela Schumann* ist 35 Jahre und eine erfolgreiche Geschäftsfrau in München. Sie kam unehelich auf die Welt und wurde von ihrer Mutter allein aufgezogen. Ihren Vater, der viele hundert Kilometer entfernt wohnt, hat sie nie kennengelernt. Er war damals schon verheiratet und hat mit seiner Ehefrau zwei weitere Kinder, die vermutlich gar nichts von ihrer Halbschwester wissen.
Bericht in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: "Mutmacher für Männer" - Willkommen in der Informationswüste. Als Volker Baisch vor sieben Jahren zum ersten Mal Vater wurde und überlegte, seine neue Rolle eine Zeit lang in Vollzeit auszufüllen, stand er mit seinen Fragen allein auf weiter Flur: Wie sage ich es dem Chef? Mit welchen Reaktionen, auch seitens der Kollegen, muss ich rechnen? Und wie geht es nach der Auszeit weiter? Kompetente Berater waren ebenso wenig zu finden wie Vorbilder. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf war damals - stärker noch als heute - ein reines Frauenproblem, Vatersein auf den Feierabend beschränkt. Baisch wagte den Schritt dennoch und hängte seinen Job als pädagogischer Leiter einer Jugendbildungseinrichtung für ein Jahr an den Nagel. Auch, um seiner Frau den beruflichen Wiedereinstieg zu ermöglichen.
Bericht auf openPR.de: "Die "Cochemer Praxis" – das kinder- und familienfreundliche Sorge- und Umgangsrechtsverfahren" - Pressemitteilung von Trennungsväter e.V.
Offener Brief von Dr. med. B. Kleinteich an die Bundesjustizministerin Brigitte Zypries: "Die unkontrollierte deutsche Justiz"
Bericht im Handelsblatt: "Rabenväter wider Willen" - Mit familienfreundlichen Firmen ist es in Deutschland anscheinend nicht weit her: Eine exklusive Studie zeigt, dass 70 Prozent der Väter negative Folgen im Job fürchten, falls sie Eltern- oder Teilzeit nehmen – und deshalb ihre Wünsche gar nicht erst äußern. Ingenieur Ralf Hiller fühlte sich als Rabenvater. Um mehr Zeit für Frau und Kinder zu haben, gab der 45-Jährige seinen reiseintensiven Job schließlich auf. Doch auch als Regionalleiter eines großen Personaldienstleisters uferte die Arbeitszeit immer weiter aus. Hiller teilte seinem Chef mit, er könne die Erwartungen nicht erfüllen und wolle zudem nicht weiter aufsteigen, da ihm auch die Familie wichtig sei. Doch der reagierte verständnislos. „Ich hatte ein Tabu angesprochen, für die Kollegen war ich nun eine Art Alien“, sagt Hiller.
Bericht in der Frankfurter Rundschau: "Väter klagen oft auf Umgangsrecht" - Mütter setzen Nachwuchs nicht selten als Waffe im Beziehungskampf ein - Ein Vater, der vom Staat zum Kontakt zu seinem Kind gezwungen werden soll? "Das ist die absolute Ausnahme", sagt Isabell Götz, Sprecherin des Deutschen Familiengerichtstages. In ihrer achtjährigen Praxis als Familienrichterin hatte sie einen einzigen Fall, der annähernd jenem glich, für den die Karlsruher Richter nun Maßstäbe gesetzt haben. Wie viele Väter per Gericht zum Umgang mit ihren ehelichen oder nichtehelichen Kindern gezwungen werden, darüber gibt es keine Zahlen. Klar ist nur: "Der klassische Fall ist eher der umgekehrte", urteilt Richterin Götz. Väter klagen nicht gegen eine Pflicht zum Umgang mit ihren Kindern, sondern für das Wieviel und das Wie, weil die Mutter den Kontakt einschränkt oder gänzlich verwehrt.
AktuelleEntscheidung bzgl. der Schadenersatzpflicht einer umgangsboykottierenden Mutter - Amtsgericht Essen - Urteil vom 05.06.2007
Muss Vater nicht-ehelichen Sohn besuchen? - Das Bundesverfassungsgericht entscheidet heute, ob ein Vater zum Umgang mit seinem nicht-ehelichen Sohn gezwungen werden kann. So ungewöhnlich der Fall auch ist: Das Urteil betrifft nicht nur Einzelne. Jedes siebte Kind in Deutschland wächst bei nur einem Elternteil auf. Die Geschichte klingt unschön, aber nicht ungewöhnlich - zunächst: Dirk B. aus Brandenburg, verheiratet und Vater von zwei Kindern, hat eine Affäre mit seiner ehemaligen Schulfreundin Camilla P. Sie wird schwanger, obwohl Dirk B. ihr stets erklärt hat, dass er ''keineswegs eine Schwangerschaft wünsche''. So nachzulesen in der Klageschrift, die dem Bundesverfassungsgericht vorliegt.
Die Zeit: "Lieber ein bisschen Vater als gar keiner"
DR Kultur: Väterverein: Wohl der Eltern wird in den Vordergrund gestellt
Spiegel: Eltern müssen keinen Kontakt mit unehelichen Kind halten
FAZ: Vater muss unehelichen Sohn nicht treffen
TAZ: "Umgang hilft dem Kind"
TAZ: Schlechter Tag für Kinderrechte
SZ: Karlsruhe: Vater muss seinen Sohn nicht sehen
Welt: Vater wird nicht zu Umgang mit Sohn gezwungen
Stern: Das Kindeswohl ist das Wichtigste
Tagesspiegel: Eltern müssen uneheliche Kinder nicht besuchen
Aachener Zeitung: Urteil: Ein Vater muss seinen Sohn nicht besuchen
MDR: Umgang darf nicht erzwungen werden
n-tv: Kein Recht auf Vaterliebe
Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts am 01.04.2008 - Zwangsgeld für umgangsverweigernden Vater? - Am heutigen Dienstag, den 1. April 2008 verkündet das Bundesverfassungsgericht das Urteil in einer für Kinderrechte in unserem Land wichtigen verfassungsrechtlichen Frage: ob es mit dem Grundgesetz vereinbar ist, einen Vater durch Androhung eines Zwangsgeldes zum Umgang mit seinem Kind zu zwingen. Kommentar hierzu seitens Trennungsväter e.V.: "Schade für(s) Papier"
Urteil des BVerfG (1. BvR 1620/04
Bericht im Tagesspiegel: "Meins oder seins?" - Jedes fünfte bis zehnte Baby ist ein Kuckuckskind. Jetzt bekommen misstrauische Männer das Recht auf einen Gentest. Über die biologische Vaterschaft und die Folgen einer Lüge. Da liegt ihr Handy auf der Kommode wie eine Einladung. Wenn ich jetzt darin lese, denkt Matthias, dann weiß ich, was Martina nächtelang treibt. Reflexartig greift der Mann nach dem Telefon und switcht durch die SMS-Box seiner Frau. Er stößt auf unzählige Liebesbotschaften: „Vermisse dich.“ „Wann sehen wir uns wieder?“
Bericht im Informationsdienst Wissenschaft: "Rolle des "neuen" Vaters auf dem Prüfstand" - Die traditionellen Rollenverteilungen in den Familien haben sich in den letzten Jahrzehnten verändert. Die Väter möchten mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen und sich den neuen Anforderungen der Gesellschaft stellen. Die Erziehungswissenschaftlerin Jeannette Abel, Absolventin der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, hat sich mit diesem Thema in ihrer preisgekrönten Diplomarbeit beschäftigt. Dabei hat sie herausgefunden, dass zunehmend mehr Männer den neuen Maßstäben gerecht werden.
Bericht in der Kölnischen Rundschau: "Familie stellt Strafanzeige gegen die Stadt" - Die kleine Talea wollte immer eine Prinzessin sein. Deswegen wurde das fünfjährige Mädchen, das am Dienstag vergangener Woche getötet wurde, am Mittwoch in einem rosa Sarg mit einer goldfarbenen Krone beerdigt. Die Eltern des Mädchens erheben unterdessen schwere Vorwürfe gegen die zuständige Mitarbeiterin des Wuppertaler Jugendamtes. Die Familie kündigte an, Strafanzeige wegen unterlassener Hilfeleistung gegen die Sachbearbeiterin zu stellen. Das Verfahren könne aber auch noch auf weitere Behördenmitarbeiter ausgeweitet werden, sagte gestern Staatsanwalt Heribert Kaune-Gebhardt
Bericht auf Nachdenkseiten.de: "Am Geld der Roland Berger Stiftung kleben der Schweiß und das Leid von Millionen Menschen – und amnesty international bildet die Staffage" - Gestern wurde in München eine neue Stiftung, die Roland Berger Stiftung des Unternehmensberaters Roland Berger, vorgestellt. Pressemitteilung siehe im Anhang. Die Stiftung verpflichtet sich dem weltweiten Schutz der Menschenwürde. Viel zynischer geht es eigentlich nicht: Roland Bergers Firma hat mit ihren Beratungs-„Leistungen“ viel Geld verdient, indem sie half, Arbeitsplätze wegzurationalisieren und den Abbau des Sozialstaats und der sozialen Sicherungssysteme voranzutreiben; nun soll mit diesem Geld zum Schutz der Menschenwürde beigetragen werden. Und Amnesty International gibt dazu noch einen guten Namen her.
Bericht in der Schweriner Volkszeitung: "Tod wäre vermeidbar gewesen" - "Der qualvolle Tod von Lea-Sophie wäre vermeidbar gewesen." Dies ist die Kernaussage des gestern Abend verabschiedeten Abschlussberichtes des Untersuchungsausschusses der Stadtvertreter. Es sei mit "hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen", dass das Jugendamt das Sterben des fünfjährigen Mädchens hätte verhindern können - wenn die Behörde sachgerechter gearbeitet hätte. Diese eindeutige Schlussfolgerung hatte die CDU gestern in letzter Minute noch abmildern wollen. Ihr auf die Verantwortung des seinerzeit zum Dezernat von Hermann Junghans (CDU) gehörenden Jugendamtes im Fall der im November 2007 verhungerten Lea-Sophie abzielender Formulierungsvorschlag las sich so, dass nur darüber "gemutmaßt" werden könne, ob das Amt bei richtiger Bewertung der vorliegenden Hinweise den Tod hätte verhindern können. Doch damit kam die Fraktion CDU/Liberale nicht durch. Folge: Ein CDU-Vertreter stimmte gegen den Abschlussbericht, das FDP-Mitglied enthielt sich.
Bericht in der Süddeutsche Zeitung: "Viele Warnsignale, keine Reaktion" - Nach dem gewaltsamen Tod einer Fünfjährigen in Wuppertal steht die Pflegemutter unter Verdacht - und das Jugendamt in der Kritik. Nach dem gewaltsamen Tod der fünfjährigen Talea S. aus Wuppertal sind neben deren Pflegemutter auch Mitarbeiter des städtischen Jugendamtes ins Visier der Staatsanwaltschaft geraten. "Wir ermitteln gegen die zuständigen Sachbearbeiter wegen fahrlässiger Tötung durch Unterlassen und wegen unterlassener Hilfeleistung", erklärte der Wuppertaler Staatsanwalt Heribert Kaune-Gebhardt am Donnerstag der Süddeutschen Zeitung. Zuvor hatten Ermittler die Räume des städtischen Jugendamtes in Wuppertal-Elberfeld durchsucht und Akten beschlagnahmt.
Bericht in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: "Zum Wohl des Kindes" - Eltern müssen bald mit einem schnelleren Eingriff des Staates ins Sorgerecht ihrer Kinder rechnen
20. Februar 2008 Der Verein Familiennetzwerk befürchtet eine gesetzliche Einschränkung elterlicher Erziehungsrechte. Die Kritik des Vereins richtet sich gegen das vom Bundesjustizministerium vorgelegte Gesetz zur Erleichterung familiengerichtlicher Maßnahmen bei Gefährdung des Kindeswohls. Das Gesetz, das Anfang März im Rechtsausschuss beraten und im selben Monat vom Bundestag verabschiedet werden soll, verschaffe dem Staat Eingriffsmöglichkeiten in das Erziehungsrecht, die weit über die bestehenden hinausgingen.
Bericht im Kölner Stadt-Anzeiger: "Frau verprügelt Ehemann" - Es war nach seiner Aussage bereits das zweite Mal gewesen: Auch im Januar hätte sie ihm Gewalt angetan; aus Unkenntnis erstattete er jedoch keine Anzeige - Kommentar hierzu seitens Trennungsväter e.V.: "Soviel wieder einmal mehr zum Thema häusliche Gewalt seitens Frauen"
Bericht in der Zeitschrift Stern: "Wie viel Kind verträgt ein Vater?" - Väter sind genauso gute Bezugspersonen wie Mütter, meint Vollzeit-Papa Harald Berger. Mit dieser Ansicht liegt er im Trend: Die Zahl der Väter, die zur Betreuung ihrer Kinder eine Pause im Beruf machen, hat sich seit Einführung des Elterngelds mehr als verdreifacht. Auf dem dunkelbraunen Couchtisch im Wohnzimmer liegt ein aufgeklapptes Buch, "Das kompetente Kind" von Jesper Juul. Direkt daneben, auf dem Sofa hält die einjährige Luise gerade ihre Mittagsschlaf. Zu sehen ist nur ein kleiner Kopf mit hellbraunem Flaum, zu hören ist nichts. Harald Berger nutzt die Pause, um seinen Terminplan auf dem Computer durchzusehen. Jeden Tag gibt es mindestens zwei Einträge.
Bericht in der Zeitschrift Spiegel : "Der ist nicht krank, der stirbt" - Zwei Töchter, sechs und acht Jahre alt, erleben allein und auf engstem Raum das langsame Sterben ihres krebskranken Vaters. Die Jugendbehörde schreitet nicht ein - jetzt sind die Mädchen traumatisiert, und die Staatsanwaltschaft ermittelt. Manchmal, nach dem Aufstehen, wirkt Martina abwesend und bedrückt. Das Mädchen mit den hellblonden Haaren, sonst meist lebhaft, zieht sich dann schweigend an, mag nichts frühstücken, antwortet nicht auf Fragen. Sagt nur einen Satz: "Ich hab wieder von Papas Tod geträumt." Martinas Alpträume haben eine reale Ursache: Zusammen mit ihrer jüngeren Schwester Elisabeth musste sie über Wochen mitfühlen, wie ihr Vater, der unter Krebs im Endstadium litt, schwächer und schwächer wurde und schließlich qualvoll starb.
Bericht in den Katholischen Nachrichten: "Eva Herman: Deutschland bei Kinderfreundlichkeit auf vorletztem Platz" - Unter 78 Ländern liege Deutschland auf dem vorletzten Platz. Einen Grund dafür sieht Frau Herman darin, dass Karriere und Selbstverwirklichung in Deutschland jahrzehntelang über das Wohl der Kinder gestellt worden sei, erklärte sie.
Bericht auf Salzburg ORF.at: "Trennungen" - siehe hierzu auch Radiosendung vom 17.03.2008, 06:30 Uhr: der Bericht startet bei min.6 sec.20
Die neuen Leitlinien zum Unterhalt als Ergänzung der Düsseldorfer Tabelle
Bericht in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: "Wegnehmen ist das Einfachste" - Die Schicksale vernachlässigter und getöteter Kinder bewegen die Nation. Von solchen, die aus falscher Fürsorge von ihren Eltern getrennt werden, erfahren wir zu wenig
Musik-Tipp: "Offener Brief an die Bundeskanzlerin Frau Angela Merkel" und "Kinder klagen an" - von und mit Saimen
Bericht in der Mittelbayerischen Zeitung: "Streit um Sorgerecht für Hund: Nur, wo ist Elwood?" - bereits mehrfach hat der Verein Trennungsväter e.V. beanstandet, dass der Redaktion der Mittelbayerischen Zeitung alles andere wichtiger ist, als über die gravierenden Missstände bei Kindern aus Trennungs- und Scheidungsfamilien zu berichten. Mit Artikeln dieser Art bestätigt sich unsere Vermutung! - siehe hierzu Leserbrief seitens Trennungsväter e.V. (mal sehen, ob er auch abgedruckt wird)
Bericht in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: "Wann muss Mutter wieder arbeiten?" - Eine Mutter hat wegen des neuen Unterhaltsrechts schon Verfassungsbeschwerde eingelegt. Der Deutsche Richterbund warnt vor einer Klagewelle. Erhält eine geschiedene Ehefrau keinen Unterhalt mehr? So ist es nicht. Das neue Recht verteilt das Geld des Unterhaltspflichtigen - fast immer ist es der Mann - anders als bisher. Es regelt die Frage neu, wann nach einer Scheidung wieder gearbeitet werden muss. Außerdem muss nicht immer lebenslang Unterhalt gezahlt werden. Die Höhe der Zahlungen richtet sich nicht mehr ausschließlich nach dem bisherigen Lebensstandard der Ehe, sondern auch danach, was die unterhaltsberechtigte Frau verdient hätte, wenn sie durchgehend berufstätig geblieben wäre. Für die Frage, ob und wann ein Kinder betreuender Elternteil wieder arbeiten gehen muss, ist nun im Unterschied zu früher der Einzelfall und nicht mehr allein das Alter des jüngsten Kindes entscheidend.
Bericht in der Zeitschrift Financial Times: "Im Wartesaal der Justitia" - Deutsche Richter entscheiden schnell. Meistens. In Ausnahmefällen kann es bis zu 28 Jahre dauern, bis ein Urteil fällt. Wie man ewig lange Verfahren verhindern kann, ist umstritten. Als Herr Niederbörster seine Tochter zeugt, ahnt er nicht, dass dies auch ein Akt der Rechtsgeschichte ist. Herr Niederbörster ist ein alter Mann. Er ist 70, als er Vater wird. Bis das letzte Gericht in dieser Sache geurteilt hat, wird er ein sehr alter Mann sein.
Bericht in der Zeitschrift Brigitte: "Über einen Kamm geschert?" - "Burnout - jetzt sind auch die Väter überfordert" - Leserbrief zu diesem Artikel in Heft 05/2008 seitens Trennungsväter e.V.
Radio-Tipp: 19:30 Uhr - Deutschlandradio Kultur "Kein Kinderspiel" - Konfliktschlichtung im Elternstreit - Noch in diesem Jahr soll der Bundestag die Reform familienrechtlicher Verfahren beschließen. Ziel des neuen Gesetzes ist es unter anderem, dringliche Kindschaftssachen, insbesondere Streitigkeiten über das Umgangsrecht schneller zu bearbeiten, die Mitwirkungsrechte der Kinder zu stärken und Umgangsentscheidungen besser durchzusetzen. Sendung zum Nachhören
Film-Tipp: "Dennis erstattet Video Anzeige gegen die deutsche Justiz und Kinderheim!!"
Schreiben vom Petitionsausschuss des Europäischen Parlaments in Brüssel (Marcin Libicki) an die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Dr. Ursula von der Leyen
Bericht auf DeutschlandRadio-Kultur: "Der Klagetag" - Der internationale Frauentag wirkt in Deutschland wie die Verabredung zur kollektiven Depression. Ein Tag zum Heulen. Pascale Hugues, seit 1995 in Berlin lebende Korrespondentin für französische Medien, beschreibt die deutsche Version des 8. März schon seit Jahren als "verkniffenen und verkrampften Tag voll alarmierender Statistiken und deprimierender Evaluationen".Jede Statistik, jede Zahl, jede Kurve, die am 8. März mit großer Geste publiziert wird, behauptet: Frauen sind in dieser Gesellschaft per se Opfer. Und darüber hinaus selbstverständlich ohnehin überall. Wahrscheinlich verschafft diese erdenschwere Grundhaltung in der grob selektiven Wahrnehmung durchaus Satisfaktion. Opfersein macht mächtig. Glücklich jedoch macht es nicht.
Bericht in der Märkischen Allgemeinen: "Emanzipation ist nicht nur etwas für Frauen: Auch die Herren haben Grund zu klagen. Oder nicht?" - Weltfrauentag: Lasst uns über Männer reden!
Seit Anne Wills Krippen-Talk am vergangenen Sonntagabend wissen wir zumindest eins: Dass deutsche Mamas ihre Erziehungsfragen immer noch am liebsten unter sich diskutieren. Trotz ihres heroischen Vorhabens, Frauen stärker mitreden zu lassen und meinetwegen auch die Defizite vergangener Sendungen auszugleichen, zu denen die Redaktion nach eigenen Angaben keine kompetenten Gesprächspartnerinnen hatte auftreiben können: Will hat mit ihrem Frauenklüngel ein Klischee bedient, das ein gefundenes Fressen für Status-Quoler ist und die politische Debatte um Gleichberechtigung gnadenlos zurückkatapultiert.
Film-Tipp: "Entfremdung: Ich will mein Kind sehen!" - gesendet am 05.03.2008 auf 3sat - Scheidung - dabei wird oft mit unfairen Mitteln gekämpft. Die stärkste Waffe: Die Kinder. Wer sie hat, kann sie gegen den Partner einsetzen. Das geht so weit, dass sie dem anderen Elternteil komplett entzogen und damit entfremdet werden. Die Justiz scheint da oft genug völlig machtlos zu sein
TV-Tipp: 20:15 Uhr - 3sat "Recht brisant - Gerichtsreporter berichten / Entfremdung: Ich will mein Kind sehen!" - Scheidung - dabei wird oft mit unfairen Mitteln gekämpft. Die stärkste Waffe: Die Kinder. Wer sie hat, kann sie gegen den Partner einsetzen. Das geht so weit, dass sie dem anderen Elternteil komplett entzogen und damit entfremdet werden. Die Justiz scheint da oft genug völlig machtlos zu sein
Bericht in der Bild am Sonntag: "Für Kinder ist es nicht wichtig, ob die Eltern zusammenleben" - Die besten Erziehungs-Experten der Welt - Der Schweizer Kinderarzt Professor DR. Remo H. Largo ist Spezialist für die geistige und körperliche Entwicklung von Kindern. Seine Theorie: Selbst eine Scheidung überstehen sie unbeschadet – wenn sie viel Zuwendung bekommen und Kontakt zu Mutter und Vater behalten. BILD am SONNTAG: Sie sagen, dass Kinder auch schwere Krisen wie die Trennung der Eltern unbeschadet überstehen können. Aber ist die Scheidung der Eltern nicht immer ein großer Schock für Kinder? Professor Dr. Remo Largo: Sicher geht dabei erst mal ein Stück heile Welt verloren. Viel wichtiger ist aber immer die Frage, was sich am Leben der Kinder dadurch konkret ändert. Sie haben Ängste, das eine Elternteil nicht mehr zu sehen, vielleicht umziehen zu müssen. Wer ihnen diese Sorgen nimmt, macht es viel leichter für sie.
Bericht in der Süddeutsche Zeitung: "Junge Männer im "Zeugungsstreik": Warum wir keine Väter mehr werden wollen" - Deutschlands junge Männer wollen scheinbar keine Kinder mehr zeugen. Stattdessen: Wohnen bei Mutti, Hobbies pflegen, Selbstverwirklichung. Doch woran liegt das? jetzt.de hat im Deutschen Jugendinstitut nachgefragt. Die „Expertenkommission Familie“ der Bertelsmann-Stiftung schlägt mal wieder Alarm: Deutschlands Männer befänden sich weiterhin hartnäckig im „Zeugungsstreik“, vermeldet die Presseagentur dpa.Erschreckend viele Männer könnten sich demnach ein glückliches Leben auch ohne Kinder vorstellen. Gleichzeitig würden Frauen als Hauptgrund für ihre Kinderlosigkeit angeben, sie fänden nicht den passenden Partner. Bleibt also nur der Boris Becker’sche „Samenraub“ als letztes Mittel zur Rettung des bundesdeutschen Nachwuchses? Die Expertenkommission hat sich zum Ziel gesetzt, den männlichen Kinderwunsch in Deutschland – und damit auch die freudige Fortpflanzung – zu stärken. Dafür will die Kommission nun bis zum Herbst eine repräsentative Studie mit dem Titel „Wege in die Vaterschaft“ vorlegen. Am Dienstag wurden dafür die ersten Arbeitshypothesen vorgestellt.
Bericht im Tagesspiegel: "Steuersystem - Kinderlose beuten die Familien aus" - Selbst Familien mit Durchschnittseinkommen fallen bei mehr als einem Kind unter das steuerliche Existenzminimum. Fast die Hälfte aller Kinder wächst deshalb in Armut oder Armutsnähe auf, Alkoholismus und Gewaltexzesse nicht selten inklusive. Die Folgen sind verheerend, denn von bildungsfähigen Kindern hängt alles ab– nicht zuletzt die Wirtschaftsproduktivität! Für Eltern ist Deutschland brutal, sagt Jürgen Borchert - Familienpolitik sollte deshalb auf die verlogene Spendierhosenpose verzichten. Eine Umschichtung der Lasten nach dem verfassungsrechtlichen Maßstab der Leistungsfähigkeit reicht aus. Öffentliche Kinderbetreuung ist wichtig, zuerst müssen aber Durchschnittsfamilien ihre Kinder wieder aus dem eigenen Einkommen großziehen können. Das ist zwar eine Selbstverständlichkeit, beinhaltet aber die Korrektur familienpolitischer Versäumnisse, die vor 40 Jahren begannen und mit dem „Paradigmenwechsel“ nur ihre fatale Fortsetzung fänden - Der Autor ist Sozialrichter in Darmstadt - Kommentar hierzu seitens Trennungsväter e.V.: "Wenn Sie die Wahl hätten zwischen das Steuersystem auszubeuten bzw. selber bis unter die Armutsgrenze vom Staat ausgebeutet zu werden - welche Variante würden Sie wählen?? Wir denken, die Antwort ist selbstredend!"
Film-Tipp: "Jugendgewalt - Raphaelshaus und Hans Scholten" - dieser Film wurde am 14.01.2007 um 22:15 Uhr auf ARD in den Tagesthemen gesendet - Dieser Film zeigt zuerst die übliche Darstellung, dann ein Interview mit einer betroffenen Jugendlichen, das einem die Augen öffnet. Kochs Meinung, kriminelle Kinder ins Gefängnis zu bringen empfinden wir als Bankrotterklärung unserer Sozialpädagogik, Erziehung und Justiz. Auf die Idee, mal darüber nachzudenken, warum die Kinder und Jugendliche kriminell geworden sind, kommen Koch und die Seinesgleichen nicht.
Film-Tipp: "Mr Barroso, le JUGENDAMT vole, vend et micro-chippe les enfants!" und "Mr Frattini, le Jugendamt fait du commerce d'enfants dans toute l'Europe!"- zwei interessante Jugendamtsfälle - Anschauen lohnt (deutschsprachig)!
Bericht im Tagesspiegel: "Eltern fühlen sich überfordert" - Am Mittwoch hat die Konrad-Adenauer-Stiftung eine Studie zur Situation der Eltern in Deutschland veröffentlicht. Das Ergebnis: Viele Väter und Mütter fühlen sich überfordert. Woran liegt das? Wer sich heute für Kinder entscheidet, hat es schwerer als vor Jahrzehnten. Elternschaft ist hart – zu diesem ernüchternden Fazit kommen Wissenschaftler, die im Auftrag der Konrad-Adenauer-Stiftung deutschlandweit Eltern über ihre Lage und ihre Wünsche befragt haben. Die Ergebnisse sind in der Studie „Sinus“ nun zusammengefasst. Dass Kindererziehung heute viel schwieriger ist als früher, dafür haben die Wissenschaftler eine ganze Reihe von Belegen. Da sind zum einen die Ansprüche, die Eltern an sich selbst stellen. Und die Ansprüche, die wiederum die Gesellschaft an die Eltern stellt. Ein Beispiel: In der 70er Jahren blieben „gute Mütter“ daheim bei ihren Kindern und sorgten für Erziehung, ein behütetes Zuhause und Bildung. „Gute Mütter“ von heute aber gehen außerdem noch arbeiten, zumindest in Teilzeit.
Bericht in der Zeitschrift Emma: "Mitleid mit den Vätern!" - Jeanne Rubner hat vier Kinder - und einen Kindsvater dazu. Der gibt sich Mühe. Aber es reicht nicht so ganz. Oder doch? Meine Güte, denke ich, hat er jetzt schon wieder die dunkelblauen Socken zur weißen Wäsche geworfen. Hat die Waschmaschine auf 70 Grad gestellt, Vorwäsche inklusive. Herausgekommen sind hellblau gefärbte Spitzenslips. Er lernt es einfach nicht. Er, das ist der Vater meiner Kinder, mein Ehemann. Einer wie Hunderttausende anderer Männer, die sich redlich mühen, es Frauen Recht zu machen - und trotzdem immer wieder grandios scheitern, und sei es nur an der Wäsche.
TV-Tipp: 20:15 Uhr - ARD "Der große Tom" - Ein zwölfjähriger übernimmt die Aufgaben seiner Rabenmutter. Er muss seine beiden kleinen Schwestern alleine versorgen, weil sich die Mutter kaum um die Kinder kümmert
Bericht in der Süddeutsche Zeitung: "Kindstötung als Familienplanung?" - Wolfgang Böhmers These zur Mentalität von Bürgern aus der ehemaligen DDR ist verquer, sie provoziert aber zum Nachdenken. Es ist verständlich und richtig, dass Wolfgang Böhmers Satz, "für manche" in Ostdeutschland sei Kindstötung von Neugeborenen "ein Mittel der Familienplanung", Entrüstung auslöst. Ostdeutsche Eltern, die sich für Kinder entschieden haben, die sie trotz schwieriger Lage mit Mühe und Freude durchs Leben begleiten, fühlen sich zu Recht verunglimpft. Wenn Kindstötungen mit DDR-Herkunft erklärt werden sollen, kommt der ehemalige DDR-Bürger ja gar nicht umhin, dies als Frontalangriff auf die eigene Geschichte zu verstehen. Die DDR als ein Land, das mordende Monster gebar?
Bericht auf Kinder- & Jugendärzte im Netz: "Jedes vierte Scheidungskind leidet unter Entfremdung von einem Elternteil"
Bericht in der Zeitung Der Neue Tag: "Verantwortungsbewusste Väter ignoriert" - ein Leserbrief des Vereins Trennungsväter e.V. bzgl. der Artikel "Neue Väter gibt es nicht " (Brigitte) und "Neue Väter nur ein Mythos?" (Der Neue Tag)
Bericht in Die Welt: "Staatsstreich gegen Eltern und Kinder" - SPD will Eltern besteuern und äußert sich in besonderem Maße subtil fremdenfeindlich - siehe in diesem Zusammenhang auch die Aussage der SPD-Spitze (Kurt Beck, Erhard Eppler und Hans-Jochen Vogel): "Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden" - Kommentar hierzu seitens Trennungsväter e.V.: "Ob die SPD in Hinsicht auf die bevorstehende Wahl bedenkt, wie Familien und Männer dies sehen? Aber auch die CSU (siehe Email vom 13.12.2007 an Sabine Haderthauer und erneute Aufforderung zu einer Stellungnahme) seitens Sabine Haderthauer fand es bislang für nicht nötig, auf unsere Anfrage zu antworten und auch die FDP seitens Sabine Leutheusser-Schmarrenberger zeigte keinerlei Interesse an unseren Fragen auf abgeordnetenwatch.de. Zu den Grünen und der Linkspartei ersparen wir uns jeden weiteren Kommentar (siehe ebenfalls unsere Fragen und Antworten auf abgeordnetenwatch.de). Die Wahlergebnisse werden es den Parteien zeigen, und der Wähler wird ihre Arroganz entsprechend honorieren!
Bericht im Focus: "Erste Verfassungsbeschwerde eingereicht" - Unterhaltsrecht - Mit dem erst seit wenigen Wochen geltenden Unterhaltsgesetz muss sich das Bundesverfassungsgericht beschäftigen. Eine in Scheidung lebende Frau aus Emmerich zieht nach Karlsruhe. Nach FOCUS-Informationen hat eine in Scheidung lebende Frau aus Emmerich am Rhein Verfassungsbeschwerde eingereicht (1 BvR 345/08). Die Mutter von zwei Söhnen im Alter von 7 und 16 Jahren lässt sich nach 17 Jahren Ehe scheiden. Nach dem seit Januar geltenden Recht erhält die 36-Jährige zwar für die beiden Kinder Unterhalt, aber keinen Euro für sich selbst. Bis vor Kurzem hätten der gelernten Bürokauffrau, die derzeit Teilzeit arbeitet, monatlich knapp 400 Euro zugestanden.
Bericht in den Ruhr Nachrichten: "Allein mit sterbendem Vater" - Zwei verwahrloste Mädchen mussten in Dortmund mit ansehen, wie ihr verwitweter krebskranker Vater zu Hause starb. Obwohl das Jugendamt von der prekären Situation in der Familie wusste, waren die Kinder mit dem Mann allein. Es sind exakt 613 Schritte vom Jugendhilfedienst im Dortmunder Stadtteil Mengede bis zum Haus, in dem die siebenjährige Julia und die neunjährige Sabine (Namen von der Redaktion geändert) neben ihrem toten Vater gelegen haben. Ein Fußweg von knapp vier Minuten, der den Mitarbeiterinnen der Jugendhilfe offenbar zu weit erschien.
Ruhr Nachrichten: Ließ Jugendamt zwei Kinder im Stich?
TV-Tipp: 14:00 Uhr - Phoenix "Für mich bist du gestorben - Wenn Menschen den Kontakt abbrechen" - Aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt der Film von drei Fällen eines plötzlichen und radikalen Kontaktabbruchs, von einer verstörenden Funkstille zwischen Menschen, von den Versuchen, den Abbruch zu verstehen und schließlich davon, die Beziehung wieder aufzunehmen
Neue Regeln für Vaterschaftstests - Zwei Gesetzentwürfe zur Abstimmung - Ein neues Gesetz soll es Familien erleichtern, die Abstammung eines Kindes zu klären, ohne dass daraus gleich schwerwiegende rechtliche Konsequenzen entstehen. Hierzu haben Bundesregierung und der Bundesrat jeweils eigene Gesetzentwürfe vorgelegt, über die der Bundestag am Donnerstag abstimmte. Beide reagieren damit auf die Forderung des Bundesverfassungsgerichtes, ein geeignetes Verfahren zur Feststellung der Vaterschaft zu schaffen. Bisher kann die Vaterschaft durch ein privates Gutachten nur festgestellt werden, wenn alle Beteiligten damit einverstanden sind. Verweigert ein Familienteil, beispielsweise die Kindesmutter, die Überprüfung, kann der rechtliche Vater die Vaterschaft nur mit einer Anfechtungsklage klären lassen.
Vaterschaft endlich anerkennen - Das wollen nicht nur die Väter, sondern das erwarten sie auch von der Gesellschaft. Heute entscheidet der Bundestag über den Gesetzesentwurf zur Klärung der Vaterschaft unabhängig vom Anfechtungsverfahren des BMJ. Viele Väter werden ihre Fragen nach leiblicher Zugehörigkeit zum Kind klären können. Danach haben sie die Wahl. Sie können ihre Vaterschaft anfechten oder sie bleiben rechtlicher Vater für das Kind. Für diese Väter ist das Gesetz ganz sicher ein wichtiger Schritt, denn bisher war eine Vaterschaftsfeststellung nur unter sehr erschwerten Bedingungen möglich.
Urteil des BVerfG vom 13.02.2007
TV-Tipp: 20:15 Uhr - Phoenix "Für mich bist du gestorben - Wenn Menschen den Kontakt abbrechen" - Aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt der Film von drei Fällen eines plötzlichen und radikalen Kontaktabbruchs, von einer verstörenden Funkstille zwischen Menschen, von den Versuchen, den Abbruch zu verstehen und schließlich davon, die Beziehung wieder aufzunehmen - Mara hat den Kontakt zu ihrer Mutter abgebrochen, Ute versucht verzweifelt, ihre Schwester zu erreichen, und Eva-Maria weiß nicht, warum ihr Sohn nichts mehr von ihr wissen will. Jeder Kontaktversuch wird mit eisigem Schweigen beantwortet. Die Schwester und der Sohn sind ohne ein Wort der Erklärung gegangen. Ute und Eva-Maria suchen den verlorenen Menschen, begegnen ihm, werden zurückgewiesen. Das geht soweit, dass Utes Schwester sogar ihre Identität verleugnet.
Bericht im Spiegel: "Deutscher Arzt findet verschleppte Tochter - aber darf sie nicht treffen" - Zwei Jahre lang hat Peter Tinnemann seine Tochter gesucht, die von der eigenen Mutter verschleppt wurde. Jetzt hat er Luna in Mittelamerika aufgespürt - doch obwohl ihm das Sorgerecht zugesprochen wurde, verbietet ihm eine Richterin den Kontakt mit seinem Kind. 665 Tage lang hat Peter Tinnemann nach seiner Tochter gesucht. 9650 Kilometer entfernt von seinem Wohnort Berlin hat er sie nun wiedergefunden. Tinnemanns Ex-Frau Rosamaria B. hatte sich mit der gemeinsamen Tochter über Italien nach Mittelamerika abgesetzt.
TV-Tipp: 12:45 Uhr - Phoenix "Im Namen des Kindes - Letzte Hoffnung im Scheidungskrieg" - Zwischen den Fronten - Lizzy ist neun Jahre alt und hat eigentlich alles, was man in diesem Alter braucht, um glücklich zu sein: ein schönes Kinderzimmer, eine liebevolle Mama und einen Papa, der sich um sie kümmert und mit ihr spielt. Und doch ist Lizzys Welt aus den Fugen: Ihre Eltern reden nicht mehr miteinander und streiten ums Sorgerecht.
FGG-Reform: Anhörung vom 13.02.08 - Am Mittwoch, 13.2.08, fand die zweite Anhörung im Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages zum FGG-Reformgesetz statt. Neun geladene Sachverständige nahmen Stellung zum familienrechtlichen Teil der Reform und deckten größtenteils das gängige Meinungsspektrum ab. Bezüglich ihrer Haltung zum geplanten Gesetz ließen sich die Sachverständigen in zwei Gruppen unterteilen: Die „Theoretiker“ (Prof. Dr. Sibylla Flügge, Prof. Dr. Ludwig Salgo und Dr. Susanne Nothhafft) aus dem universitären Bereich kritisierten den Reformentwurf überwiegend aus Gewaltschutzgründen. Von den „Praktikern“, die das Familienrecht als Anwälte (Dr. Ludwig Bergschneider, Ingeborg Rakete-Dombek) oder Richter (Helmut Borth, Dr. Röse Häußermann, Dr. Frank Klinkhammer und Johannes Ohr) anwenden, wurde der Entwurf weitgehend begrüßt, wobei es in Detailfragen Unterschiede gab.
Bericht in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: "Durchbruch in Sorgerechtsstreit: Sohn darf zu türkischem Vater" - Justizstreit seit acht Jahren - In einem beispiellosen Streit um das Besuchs- und Sorgerecht für seinen Sohn hat ein türkischer Vater aus Sachsen einen vorläufigen Erfolg errungen. Das Amtsgericht Wittenberg hat ihm einstweilig die alleinige elterliche Sorge für den Achtjährigen übertragen. Der 1999 geborene Junge war auf Betreiben der Mutter und gegen Görgülüs Willen von Pflegeeltern adoptiert worden. Seither kämpft der von der Frau zunächst verschwiegene Vater um das nicht eheliche Kind.
Archiv: Ein langer Sorgerechtsstreit: Vater ohne Sohn
TV-Tipp: 22:45 Uhr - ARD "Menschen bei Maischberger - Der neue Scheidungskrieg: Sind die Frauen die Dummen?" - Video zur Sendung - Es ist eine dramatische gesellschaftliche Änderung, die meisten haben es noch nicht mitbekommen, aber bei den Anwälten, die sich mit Scheidung beschäftigen, stapeln sich die Anträge. Es gibt ein neues Unterhaltsrecht und grob gesagt hoffen jetzt abertausende von Männern, dass sie die lästigen Zahlungen an die Ex-Frauen in Zukunft sein lassen können. Denn gezahlt soll in Zukunft vor allem für die Kinder und nicht für die Frauen. Die Welt und die Emma sind sich einig in der Beuteilung des Gesetzes und schriebt: Die Politik schafft die Hausfrauen ab.
Spiegel: Das Ende der Hausfrau
Buch-Tipp: "Die Rechte der Frauen – Narrenfreiheit für das weibliche Geschlecht? Wie Feministinnen Gesetze diktieren" - Autor: Georg Friedenberger
Bericht im Spiegel Heft 47/1997, vom 17. November 1997: "Der entsorgte Vater" - Über feministische Muttermacht und Kinder als Trümpfe im Geschlechterkampf - Eine Polemik von Matthias Matussek
Tagung des Rechtsausschusses des Deutschen Bundestages zur geplanten FGG-Reform - Besserer Schutz für Kinder: Das neue Verfahren in Familiensachen - Das gerichtliche Verfahren in Familiensachen wird grundlegend reformiert. Auf Vorschlag von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries hat die Bundesregierung dem Deutschen Bundestag den Gesetzentwurf zur Reform des Verfahrens in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit vorgelegt. Heute beginnen im Rechtsausschuss des Bundestages die Anhörungen von Experten zu diesem Gesetzesvorhaben. Erstmals wird das gerichtliche Verfahren in Familiensachen in einer einzigen Verfahrensordnung zusammengefasst und inhaltlich vollständig neu geregelt. „Ein familiengerichtliches Verfahren ist wie kein anderes Gerichtsverfahren von Gefühlen geprägt. Mit unserer Reform wollen wir die Möglichkeiten verbessern, familiäre Auseinandersetzungen vor Gericht so fair und schonend wie möglich auszutragen“, erklärte Zypries.
mehr zur ersten Anhörung am Montag, den 11.02.2008 und Stellungnahmen
mehr zur zweiten Anhörung am Mittwoch, den 13.02.2008 und Stellungnahmen
TV-Tipp: 22:45 Uhr - arte "Verdacht Kindesmissbrauch" - Der Justizskandal von Worms Deutschland 2007 - Es war ein Tiefpunkt der bundesdeutschen Rechtsgeschichte: Ein Prozess in Worms ruinierte das Leben der Angeklagten, zerstörte Familien, nahm den Eltern ihre Kinder und den Kindern ihre Eltern. Welches Unrecht der Rechtsstaat anrichten kann, wenn seine Organe mit einem falschen Verdacht nachlässig umgehen, zeigt die Dokumentation von Jutta Pinzler und Dorothea Hohengarten. Was ist aus den freigesprochenen Angeklagten von Worms geworden?
TV-Tipp: 21:45 Uhr - Phoenix "Menschen hautnah - Im Namen des Kindes - Letzte Hoffnung im Scheidungskrieg"
TV-Tipp: 05:45 Uhr - ZDFinfokanal "Trennung und die Folgen für Männer " - Wenn die Ehe auseinander bricht - Wer heute heiratet, kann nicht sicher sein, dass die Ehe bis ans Lebensende hält. Jede dritte Ehe wird heutzutage geschieden. Bis dass der Tod euch scheidet - das gilt längst nicht mehr. Und die Tendenz ist steigend. Zwar sinkt die Zahl der tatsächlichen Scheidungen. So gingen im Jahr 2006 nur noch etwa 190.000 Ehen in die Brüche, 10.000 weniger als im Jahr davor. Allerdings heirateten auch weniger Paare: 2006 waren es nur noch 373.000 im Gegensatz zu 388.000 im Vorjahr. Der Trend geht mittlerweile hin zu 40 Prozent Scheidungsrate. Achtung Scheidung! Nur für Männer ist der erste Teil der dreiteiligen Serie Achtung Scheidung!, die sich mit den Folgen der gerichtlichen Trennung für Männer, Frauen und Kinder beschäftigt.
Zu den Sendeterminen aller 3 Sendungen
ENTFREMDET - Aktion von PAS-Eltern e.V. und Väteraufbruch für Kinder Landesverein Hamburg e.V. - Wir sind entfremdete Eltern - Wir machen mit!
Mit dieser Internet-Aktion wollen entfremdete Eltern auf Ihr Schicksal und vor allem auf das ihrer Kinder aufmerksam machen. Mütter oder Väter können hier - auch anonym - den Kontaktabbruch zu ihren Kindern nach Trennung oder Scheidung aufzeigen. Die Vereine PAS-Eltern und Väteraufbruch für Kinder haben sich zu dieser gemeinsamen Aktion entschlossen, um das Ausmaß der Kindesentfremdungen in Deutschland zu visualisieren und auf das Leid der Kinder und ihrer entfremdeten Eltern aufmerksam zu machen.
Bericht im Stern: "Scheidungskinder - Zwischen Papa und Mama" - Jeden Tag erleben etwa 400 Kinder in Deutschland die Scheidung ihrer Eltern. Knapp 150.000 Mädchen und Jungen wurden so im Jahr 2006 zu Scheidungskindern. Wenn ihre Eltern dann auch noch in verschiedene Städte ziehen, heißt es für die Kleinen: Pendeln. Die Kinder müssen dann nicht nur mit dem Bruch in der Familie fertig werden, sondern auch damit, dass Papa und Mama oft nicht mehr in der gleichen Stadt wohnen und damit schwer erreichbar sind.
Bericht in der Zeitung Junge Freiheit: "Freiheit statt Feminismus!" - Kein geringer Erfolg der neu formierten Männerrechtsbewegung
Es ist kein geringer Erfolg der im Laufe der letzten Jahre formierten Männerrechtsbewegung, daß diese und andere Mißstände dokumentiert und ins öffentliche Bewußtsein gerückt worden sind. Die Bedeutung von MANNdat und Väteraufbruch, von genderama.de und Männerpartei weist indes über das übliche Wirken von Lobbyorganisationen hinaus, die individuelle Probleme und Anliegen ihrer Klientel bündeln und durchsetzen wollen.
Bericht im Presseportal: "Väter und Töchter: Der erste Mann im Leben prägt auch ihren Erfolg im Beruf" - Er ist der erste und darum prägende Mann im Leben einer Frau - nicht nur im privaten Bereich. Wie die Frauenzeitschrift FÜR SIE in ihrer aktuellen Ausgabe (4/2008; EVT: 5. Februar) berichtet, hängt der berufliche Erfolg einer Frau stark von der Vorbildfunktion des Vaters ab. "Mit ihm will sich die Tochter identifizieren, ihm will sie imponieren und vieles so machen, wie er es sich wünscht", erklärt der Berliner Psychoanalytiker Horst Petri die Hintergründe. Während die Mutter zumeist auch Konkurrentin ist, gestaltet sich die Beziehung zum Vater oft sachlicher und weniger emotional als die zur Mutter. An ihm können Töchter den Umgang mit der Männerwelt üben und Erfahrungen sammeln für ihr späteres auch berufliches Verhalten. Die Dramaturgin Nora Khuon, Tochter von Ulrich Khuon, Intendant des Thalia Theaters in Hamburg sagt: "Mein Vater hat mir gezeigt, dass Arbeit etwas sein kann, das Spaß macht."
TV-Tipp: 22:45 Uhr - Sat1 "Planetopia - Wenn fehlender Kontakt Eltern und Kinder krank macht" - Jede zweite Ehe in Deutschland wird geschieden - eine Stresssituation für alle Beteiligten – Eltern wie Kinder. Wissenschaftler haben jetzt herausgefunden, dass es sogar eindeutige Krankheitsbilder bei Eltern gibt, die ihr Kind nicht mehr sehen dürfen. Und auch Scheidungskinder haben es in ihrem weiteren Leben oft schwer, leiden unter Depressionen und haben nicht selten auch Probleme in ihrer eigenen Beziehung.
Bericht in den Oberösterreichischen Nachrichten: "Scheidungskinder: viel höheres Selbstmord-Risiko" - Jedes Jahr sind in Österreich 18.000 Kinder von der Scheidung ihrer Eltern betroffen. Mit zum Teil traumatischen Erlebnissen und oft katastrophalen Auswirkungen. „Mit diesen Kindern kommt eine psychosoziale Massenkatastrophe auf uns zu,“ sagt Universitätsprofessor Gerhard Kette, der seit 17 Jahren Gutachter für Familienrecht ist. Buben aus Scheidungsfamilien haben ein fünf Mal höheres Selbstmordrisiko als andere, ein 10 Mal höheres Risiko drogenabhängig zu werden und ein 20 Mal höheres Risiko kriminell zu werden, zitiert Kette aktuelle Studien. Bei Mädchen aus Scheidungsfamilien ist die Gefahr einer Teenagerschwangerschaft fünf Mal so hoch als bei anderen. Das Risiko, dass sie die Schule abbrechen ist drei Mal so hoch.
Bericht im Focus: "Väter zweiter Klasse" - Nicht eheliche Kinder genießen in Deutschland dieselben Rechte wie die Sprösslinge von Ehepaaren. Unverheiratete Väter hingegen warten noch immer vergeblich auf ein wenig Gleichberechtigung. Für Tausende Väter war es ein absoluter Tiefschlag. Doch die obersten Richter in Karlsruhe kannten kein Pardon. Die Frage, welcher Teil eines unverheirateten Paares im Streitfall die Kinder bekommt, beantworteten sie gemäß der Parole: „Mutti ist die Beste“. Im geschliffenen Juristendeutsch liest sich das so: „Angesichts der Unterschiedlichkeit der Lebensverhältnisse, in die nichteheliche Kinder hineingeboren werden, ist es verfassungsgemäß, das nichteheliche Kind bei seiner Geburt sorgerechtlich grundsätzlich der Mutter zuzuordnen“.
Veranstaltungshinweis: Zum Thema "Wenn Paare sich trennen..." setzen sich im Evangelischen Bildungswerk Regensburg zwei Psychologen mit der Frage auseinander, wie eine Scheidung gelingen kann. Sie stellen Trennungsrituale vor und gehen auf individuelle Fragen ein. Die Veranstaltung findet um 20:00 Uhr im Alumneum statt. Referenten: Claudius Vergho und Rosl Ramming,
Bericht in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: "Gattin adé, scheiden tut weh" - Das Kino hat uns daran gewöhnt, dass Scheidungen lustig sind. Ob nun vor mittlerweile zwei Generationen ein Ehemann in Gedanken Mordvarianten auf Italienisch durchspielt oder sich in unseren Tagen verklagt, was sich liebt, und ein Scheidungsanwalt den „(un)möglichen Härtefall“ als persönliche Herausforderung begreift - was in Erinnerung bleibt, sind die lächelnden Gesichter von Marcello Mastroianni, Pierce Brosnan und George Clooney sowie die Erkenntnis, dass am Ende die Liebe siegt. Selbst dann noch, wenn auf halbem Weg eine heiß-kalte Catherine Zeta-Jones, über ein Glas Bordeaux Château Margaux des Jahrgangs vierundfünfzig gebeugt, ganz prosaisch erklärt, dass Scheidung Geld bedeute und Geld wiederum Unabhängigkeit, bevor sie ungleich poetischer ausführt, was sie mit dem Hinterteil ihres Ehemanns plane. Das alles lässt man sich im weichen Kinosessel nur allzu gern gefallen.
TV-Tipp: 21:45 Uhr - ARD "report München - Drohen statt vermitteln" - Die unsensible Vorgehensweise deutscher Familiengerichte - Der Kampf ums Kind oder den Enkel: nicht selten führt er zu endlosen, zutiefst emotionalen Auseinandersetzungen vor deutschen Familiengerichten. Um diese langwierigen Prozesse zu beenden, greifen entnervte oder von der Situation schlichtweg überforderte Gerichte zu fragwürdigen Mitteln: Die Androhung oder die Einleitung sogenannter Entmündigungsverfahren gegen unnachgiebige, aber geistig voll zurechnungsfähige Eltern- oder Großelternteile. report MÜNCHEN mit unglaublichen Fällen von Menschen, die nichts anderes als ihr Recht einklagen wollen. Leider wurde dieser Beitrag kurzfristig aus dem Programm genommen - "Schweine" sind scheinbar wichtiger als Kinder - siehe hierzu email an report München und die Antwort-email von reportMünchen
TV-Tipp: 15:45 Uhr - NDR "Wenn Mütter gehen ..." - und die Kinder bei den Vätern bleiben - Nina hat eine Tochter, die sie seit zwei Jahren nicht gesehen hat. Janett vermisst es, ihren Sohn abends ins Bett zu bringen. Ein Film über Schuldgefühle und gesellschaftliche Akzeptanz. Nina B. aus Hamburg hatte nach der Trennung von ihrem Mann zugestimmt, dass die Tochter beim Vater wohnt. Der hat ihr nun das Kind - wie sie glaubt - systematisch entfremdet. Die Tochter möchte ihre Mutter mittlerweile nicht mehr sehen. 'Hätte ich gewusst, dass es einmal soweit kommt, hätte ich mich damals anders entschieden'. Berit J. hat sich für ihre große Liebe Thomas entschieden und sich von ihrem Ehemann getrennt. Leider lebt der inzwischen mit den beiden gemeinsamen Kindern in Paris, so dass Berit ihre Kinder nur selten sieht. Nach jedem Abschied von ihnen geht es ihr schlecht und sie fühlt sich im Zwiespalt. Was ist ihr wichtiger, eine Zukunft mit der Liebe ihres Lebens oder nahe bei ihren Kindern sein?
Bericht im Focus: "Studie - Mütter beeinflussen Schulkarriere" - In 34 Prozent der Fälle entscheiden die Mütter bei wichtigen schulischen Angelegenheiten allein, wie eine Infratest-Studie ergab. Wo sind die Väter, wenn es um Fragen rund um die Bildung ihrer Kinder geht? - Jeder kann hierzu seinen Kommentar online abgeben
Bericht im Tagesspiegel: "Stereotype Geschlechterbilder schaden" - Der Entwicklungsforscher Wassilios Fthenakis erklärt im Interview mit dem Tagesspiegel, warum Jungen von Mädchen abgehängt werden. - Herr Fthenakis, Jungen gelten als das neue schwache Geschlecht: Sie schneiden schlechter als Mädchen in der Schule ab, haben niedrigere Bildungsabschlüsse und neigen zur Gewalt. Was läuft falsch? Zunächst mal sind die Jungen biologisch gesehen tatsächlich das schwächere Geschlecht. Das macht auch Sinn: Frauen müssen die Strapazen der Geburt auf sich nehmen, sie müssen die Sicherung der Aufzucht gewährleisten und sie müssen auch biologisch so ausgestattet sein, dass sie für längere Zeit ihren Nachkommen erhalten bleiben. Die Männer haben dagegen – verkürzt gesagt – biologisch nur die Aufgabe, ihre Spermien zu verbreiten. Die Macht der Männer resultiert also nicht aus der Biologie, sondern aus den sozialen und strukturellen Bedingungen in den vergangenen Jahrzehnten und Jahrhunderten. Jetzt, in der postmodernen Gesellschaft, scheinen Mädchen und Frauen Jungen und Männern überlegen zu sein. Wie man mit der Bewältigung von Informationen umgeht – da etwa sind Frauen bei weitem kompetenter als Männer.
Pressemeldung LOS (Lehrinstitut für Orthographie und Schreibtechnik - Mütter entscheiden fünfmal häufiger über schulische Bildung des Kindes als Väter - Eine vom Meinungsforschungsinstitut infratest im Auftrag des LOS-Verbundes (LOSdirekt.de) durchgeführte repräsentative Erhebung ergab, dass in Familien mit schulpflichtigen Kindern bei Entscheidungen in wichtigen schulischen Angelegenheiten in jedem dritten Fall (34 %) die Mutter das letzte Wort hat. Nur in jeder fünfzehnten Familie (7 %) hat der Vater die Entscheidungsgewalt, wenn es um die schulische Bildung des Kindes geht. Damit treffen deutsche Väter seltener die wichtigen Entscheidungen als die betroffenen Kinder, die immerhin in jeder achten Familie (12 %) über sich selbst bestimmen können. Lesern gestellt hatte, eine drastische Antwort. Die Frage selber war in ein vielsagendes Bild und einen harmlosen Text aufgeteilt, der orakelte: Sind Männer wirklich so?
Bericht in der Zeitung Zürcher Unterländer: "Die Anerkennung des Vaters ist für die Entwicklung des Kindes von Bedeutung - Der Vater ist wichtig" - Seit ungefähr drei Jahrzehnten engagieren sich vermehrt Väter in der Betreuung ihrer Kinder. Sie orientieren sich partnerschaftlich, verlieren ihre Ängste gegenüber der kindlichen Welt und empfinden diese Erfahrung als eine Erweiterung ihrer Lebensgestaltung. Kaum jemals dürften Väter ihren kleinen Kindern näher gewesen sein als heute. Andererseits gibt es Väter, die sich zunehmend von der Erziehung und Versorgung ihrer Kinder distanzieren. Ihnen fällt es schwer, sich persönlich und emotional in die Erziehung einzubringen und in eigener Kompetenz eine Beziehung zu ihren Kindern zu gestalten. Sie fliehen möglicherweise ins Arbeitsleben. Die Geburt der Kinder habe, führen sie vielleicht an, das Liebesleben mit ihrer Partnerin zur Routine werden lassen. Oft haben sie in der Kindheit schlechte Erfahrungen mit ihren Eltern gemacht oder haben das Gefühl, im Leben gescheitert zu sein.
TV-Tipp: 20:15 Uhr - ARD "Schattenkinder" - Die Produktion "Schattenkinder" thematisiert das Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom. Eine psychoneurotische Störung, bei der Mütter bei ihren Kindern Krankheitssymptome vortäuschen, künstlich erzeugen oder vorhandene Gesundheitsschäden willentlich verschlimmern. Das Ziel der Mütter ist es, durch die Aufnahme des Kindes ins Krankenhaus und die nachfolgenden zahllosen Untersuchungen oder Operationen, Aufmerksamkeit für sich selbst zu erlangen und dadurch ein Gefühl des Aufgehobenseins und der Anerkennung durch die medizinischen Autoritäten zu erlangen.
TV-Tipp: 18:00 Uhr - 3sat "Der heimliche Vater" - Schon als kleines Kind hat Reinhard Heninger das Gefühl, dass ihm seine Familie etwas verheimlicht. Als er 13 ist, wird das Geheimnis gelüftet: Der Mann, den er 'Papa' nennt, ist nicht sein richtiger Vater.
TV-Tipp: 18:00 Uhr - Phoenix "Frauengewalt" - Zum ersten Mal wurde mit der Fernsehkamera das Leben in einem solchen Heim dokumentiert. Daraus entstanden ist ein anrührender Film über das Leben in dieser Jugendhilfeeinrichtung.
Veranstaltungshinweis: Die Sozialen Initiativen laden ein: Podiumsdiskussion zu den Kommunalwahlen "Sozialpolitik in Regensburg" - Gäste: Petra Betz (CSU), Margit Kunc (Die Grünen), Joachim Wolbergs (SPD) - Veranstaltungsort: Diözesanzentrum Obermünster, Obermünsterplatz 7, Regensburg - Einlass ab 19:00 Uhr mit Warm up & Musik mit "spanischer Gitarre" (ob da bei der derzeitigen politischen Arbeit in Staat, Land und Stadt nicht eine "damische" Gitarre treffender wäre)
Bericht in der Zeitung Die Welt: "Die Männer sind eben doch keine Schweine" - Eines ist den 68ern gründlich gelungen: Sie machten den Mann zum Feindbild. Und das so gründlich, dass noch Jahrzehnte später "Die Ärzte" mit "Männer sind Schweine" einen Hit landen konnten. Bis heute ist Männer-Missachtung in Mode. Höchste Zeit, sich die Sache mit Mann und Frau noch mal anzuschauen. Die Friedensnobelpreisträgerin Doris Lessing gab 2001 auf die brisante Frage, die das „Time Magazin“ bereits vor Jahren seinen Lesern gestellt hatte, eine drastische Antwort. Die Frage selber war in ein viel sagendes Bild und einen harmlosen Text aufgeteilt, der orakelte: Sind Männer wirklich so?
TV-Tipp: 19:25 Uhr - ZDF "WISO - Neues Unterhaltsrecht"
Frauen für Frauen bekennen sich als "Brandstifter" - "Nicht lange Fackeln" - Streichhölzer von Frauen für Frauen - 20 Jahre gegen Männergewalt in Gütersloh
Bericht in der Zeitschrift Spiegel : "Von der eigenen Mutter verschleppt" - Seit fast zwei Jahren sucht Peter Tinnemann nach seiner Tochter Luna. Das Mädchen wurde von seiner Mutter entführt, lebt heute vermutlich in Italien. Doch die dortigen Behörden mauern, europäische Instanzen fühlen sich nicht zuständig. Peter Tinnemann ist nervös. Wie gebannt starrt er auf die Fenster eines verwitterten Hauses in der Via Dei Salci im mittelitalienischen Frosinone. Eine Katze streicht durch den ungepflegten Garten, über der Terrasse thront das Rohbauskelett der unvollendeten zweiten Etage. Im Hintergrund dröhnen die Helikopter vom nahe gelegenen Militärflughafen.
Kongress in Frankfurt am Main zum Thema "Kinderschutz und Kindeswohl im Sorge- und Umgangsrecht" - man beachte die "Unterstützer" und Referentinnen dieser Veranstaltung! - siehe hierzu (Verbot dieser Veranstaltung wegen diskriminierender Intentionen (gegen Männer)) - siehe auch
TV-Tipp: 14:15 Uhr - WDR "Menschen hautnah - Im Namen des Kindes - Letzte Hoffnung im Scheidungskrieg"
Bericht in Stern.de: "Haben die Kinder nie blutig geschlagen" - Misshandlungsverdacht in Ihrlerstein - Online-Video "Gericht nimmt Eltern die Kinder weg"
TV-Tipp: 22:30 Uhr - WDR "Menschen hautnah - Im Namen des Kindes - Letzte Hoffnung im Scheidungskrieg"
Sozialistisches Forum - Für ein neues Deutschland: Feminismus
Bericht in der Mittelbayerischen Zeitung : "Opfer wieder Kinder" - Stiefmutter schlug auf schlafende Buben mit eiserner Schürschaufel ein.
Film-Tipp: "Praktiken des deutschen Jugendamtes - Ein unfassbarer Bericht in Bild und Ton" - ein interessanter Jugendamtsfall - Anschauen lohnt!
Bericht in ORF.at: "Wienerin brachte Ex-Freund ins Gefängnis" - Eine 23-jährige Frau ist wegen Verleumdung und falscher Zeugenaussage zu neun Monaten bedingter Haft und einer Geldstrafe verurteilt worden. Sie hatte ihren Ex-Freund ins Gefängnis gebracht, er saß 90 Tage schuldlos in U-Haft. - Um das Sorgerecht für das Kind zu bekommen - Den Feststellungen des Gerichts zufolge hatte die Frau ihren Ex-Freund bei der Polizei "angeschwärzt", um das Sorgerecht für den gemeinsamen Sohn zu erhalten, der nach der Trennung dem Vater zugesprochen worden war. Die 23-Jährige war im Sommer 2006 erstmals auf ein Kommissariat in Wien-Donaustadt marschiert und behauptete, der Mann habe ihr gedroht, er werde ihre neuerliche Schwangerschaft vorzeitig beenden und ihr das Kind bei lebendigem Leib aus dem Bauch schneiden.
Männerschelte mag man eben? - Zur Fortführung der Debatte um die Kritik des Genderforschers Gerhard Amendt an der Anti-Gewalt-Kampagne des Frauenministeriums - Pauschalisierende Hetze gegen das "starke Geschlecht" ist gesellschaftspolitisch und pädagogisch kontraproduktiv. Gerhard Amendt hat mit seiner Kritik an Frauenministerin Bures' Werbeaktion, die die Gewalt in der Familie als "reines Männerproblem" darstellt, viel Staub aufgewirbelt: wahrscheinlich nicht nur wegen seiner Thesen, sondern weil das Thema emotional derart brisant ist, dass einem als Mann sowieso geraten wird, besser die Klappe zu halten. Aber auch das ist schon wieder ein Teil des Problems: hier der gewalttätige Mann, und wer Mann ist, gehört zu den "potenziellen Tätern"! Also kusch!
Veranstaltungshinweis: 19:00 Uhr - Diskussion zur Kinder- und Familienpolitik mit der Bundesfamilienministerin a.D. / MDB Renate Schmidt im Regensburger Dollingersaal zum Thema: "Faire Chancen für Kinder und Familien! Herausforderungen für eine zeitgemäße Kommunalpolitik"
Neue Väter: nur eine "Vater Morgana"? - Staatsinstitut für Familienforschung an der Universität Bamberg bringt neuen Band über die aktuelle Rolle der Väter heraus und bietet neue Perspektiven in der Familienforschung. Wenn über den Wandel der Geschlechterrollen diskutiert wird, steht in jüngster Zeit verstärkt das Rollenbild des Mannes und insbesondere das des Vaters im Blickpunkt. Das Verständnis von Vaterschaft ist im Wandel, allerdings scheinen Einstellungen und Verhalten noch weit auseinander zu klaffen - sind also die neuen, familienorientierten Väter doch nur eine "Vater Morgana"? Oder was ist tatsächlich dran am Wandel der Väterrolle?
Bericht in der Zeitung Die Zeit: "Männlich, jung – und tief verunsichert" -Junge Männer leiden heute unter ihren vielfältigen Rollenerwartungen: Sie sollen durchsetzungsstark und erfolgreich sein - und gleichzeitig auch ganz anders. Frauenförderplan ist gewissermaßen die Chiffre für die Emanzipation und den Zeitgeist der 1980er und 1990er Jahre: Die Geschlechterverhältnisse sollten korrigiert und die Frauen endlich in die gesellschaftliche Position gebracht werden, die ihnen über Jahrhunderte vorenthalten wurde. Mittlerweile aber wären womöglich Förderungsprojekte für junge Männer angeraten. Zumindest fühlen sich die heute Anfang-20-Jährigen männlichen Geschlechts in der Regel denkbar verunsichert.
Film-Tipp: "Entsorgte Väter - Wenn Mütter mit Kindern Druck machen" Dieser Film wurde am 15.12.2007 um 18:15 Uhr auf SWR gesendet und ist leider nicht mehr abrufbar.
Film-Tipp: "Mr Frattini, le Jugendamt fait du commerce d'enfants dans toute l'Europe!" - ein interessanter Jugendamtsfall - Anschauen lohnt!
Bericht in der Zeitung tz: "Leserbrief unseres 2. Vorstands zum Artikel „Aus Rache an der Exfrau: Vater tötet Mickey (8) und dann sich selbst“"
Bericht in der Zeitschrift PRO - Christliches Medienmagazin: "Erziehung und Familie: "Väter sind durch nichts zu ersetzen" - Wenn die Familienpolitik der Bundesregierung eines gebracht hat, dann möglicherweise ein erstes Umdenken in der Beurteilung der Rolle der Väter in der Erziehung. Denn: Eltergeld können nicht nur Frauen, sondern auch Männer beantragen, wenn sie sich um den Nachwuchs kümmern. Knapp 10 Prozent aller jungen Väter machen derzeit von dem Angebot Gebrauch. Der Ethiker Thomas Schirrmacher hat sich in einem jetzt erschienenen Buch mit der Rolle von Vätern in der Erziehung befasst - die weder Waschlappen noch Despoten sein sollten. pro-Redakteurin Ellen Nieswiodek-Martin hat das im Hänssler Verlag erschienene Buch gelesen.
Veranstaltungshinweis: 18:00 Uhr - Neujahrsempfang mit der Bundesministerin Dr. Ursula von der Leyen (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) in Schwandorf - Betriebsstätte der Länderbahn (nähe Tierzuchtzentrum) - bei Interesse an einer Mitfahrgelegenheit ab Regensburg bitte telefonisch unter 0941 / 44 71 96 anmelden
Erste Pressereaktion auf unseren offenen Brief vom 24.11.2007 seitens des Anwalts der Mittelbayerischen Zeitung - Kommentar hierzu seitens Trennungsväter e.V.: "Der Inhalt des Antwortbriefes deutet nicht darauf hin, dass der Verfasser (Anwalt) unseren offenen Brief auch gelesen hat, zumal es nicht um die besagte "Mittwochskampagne", sondern um grundsätzlichen Berichtsboykott über unsere Aktion "Das hab ich meiner Mutter zu verdanken" seitens der MZ geht!"
Bericht in DasErste.de: "Gut gemeint, schlecht gemacht - neues Unterhaltsrecht schadet Kindern" - Es sollte der große Wurf werden: eine Reform, ganz zum Wohle der Kinder. Mit dem neuen Unterhaltsrecht will die große Koalition die finanziellen Folgen einer Scheidung neu regeln. Mit Papas Unterhalt sollen dann zunächst die Kinder versorgt werden, erst dann greifen die Ansprüche der Ex-Frau. "Vorrang für Kinder" ist die Devise. Doch was auf den ersten Blick sinnvoll erscheint, erweist sich für viele Kinder als Nachteil. Denn wie viel am Ende für die verlassene Familie finanziell raus kommt, zeigt sich erst, wenn das Steuerrecht berücksichtigt wird. Und da zeigt sich: Unterm Strich wird für die meisten Kinder nach der Reform weniger Geld zur Verfügung stehen als davor - siehe Panorama: Video
online-Bericht in RechtsNews: "Irritierendes Bild des deutschen Rechtsstaates" - Verbeet kritisiert den Umgang des LG Halle mit dem Vorwurf der Rechtsbeugung im Fall Kazim Görgülü - Der Verfasser geht in seinem Gastkommentar auf den Fall Kazim Görgülü ein, der in zahlreichen Gerichtsverfahren nun bereits seit acht Jahren um seinen leiblichen Sohn Christofer kämpfe, den die Mutter nach der Geburt zur Adoption freigegeben habe. Der Autor führt aus, dass das Bundesverfassungsgericht drei Richtern des OLG Naumburg Willkür vorgeworfen habe und den Verdacht geäußert habe, dass der 14. Zivilsenat des OLG Naumburg den so kritisierten Beschluss der verfassungsgerichtlichen Überprüfung habe entziehen wollen. Auch der Bundesgerichtshof habe die fehlerhaften Entscheidungen der Naumburger Richter kritisiert. Von der Generalstaatsanwaltschaft Naumburg sei daraufhin gegen die Mitglieder des Senats des OLG Naumburg Anklage mit dem Vorwurf der Rechtsbeugung erhoben worden.
Bericht in der Zeitung Die Welt: "Münchner Kindstötung zeugt von falscher Politik" - Am Heiligabend töte ein 43-jähriger Münchner seinen achtjährigen Sohn. Danach erstickte er sich selbst. In seinem Abschiedsbrief erhebt er schwere Vorwürfe gegen die Politik. Der Fall ist ein Symptom für einen oft verschwiegenen Misstand: Hilfe suchende Scheidungsväter finden in unserer Gesellschaft keine Unterstützung. Ein Mann und Vater in den Vierzigern bringt sich um. Zuvor beendet er das Leben seines nicht einmal 10 Jahre alten Sohnes. Ein grimmes und vermeidbares Beispiel in einer Zeit, in der die Politik sich der Tötung von Kindern entgegenstellen will. Der Vater hat seinem Sohn das Leben genommen, weil ein gemeinsames ihm unmöglich erschien.
online-Bericht in derStandard.at: "Was Doris Bures den Vätern zu Weihnachten bescherte" - Und wie dabei der Stand der internationalen Forschung zum Thema Gewalt in der Familie ignoriert wurde - Von Gerhard Amendt - Korrigierender Nachtrag zu einer Anzeigenkampagne des österreichischen Frauenministeriums. Weihnachten war's, die Zeit, in der alle gerne auf die Leidenden hinweisen, weil sich dann die eigenen Wunscherfüllungen - gewissensmäßig - besser ertragen lassen. Mit ihrer vor dem großen Familienfest geschalteten Anzeige "Verliebt. Verlobt. Verprügelt" hat Frauenministerin Bures diesen werbepsychologischen Weihnachtsmechanismus gut bedient: Ihr geht es um Gewalt in Familien und wie sie sich abstellen lässt. Die Annonce zeigt Mutter und Kind beim Spiel mit Eisenbahn und Lego und das Ganze vor Zimmertür mit Schaukelpferd an Lederzaumzeug. Eigentümlich jedoch, dass Mutter und Sohn mit stoßmindernden Schaumstoffhelmen bis runter zum Kinn und schusssicheren Westen bis zur Hüfte bewehrt sind. Und fragend schauen sie zum Vater hin, als schwante Mutter und Sohn extrem Böses vor ihm, wogegen im Falle des Falles nur noch Schutzbekleidung hilft. Der Papa jedoch trägt keine Schutzbekleidung. Der hat's wohl nicht nötig. Ihn greift ja niemand an, er ist der Angreifer.
Bericht im Tagesspiegel: "Nicht mit Empathie geizen" - Beim Kindeswohl ist das soziale Umfeld gefragt – nicht der Staat - In Schwerin hat ein Paar ein fünfjähriges Kind verhungern lassen. Forderung eins: Kindergeld erhöhen. Die Familie hatte zwei wohlgenährte Hunde. In Deutschland verhungert kein Kind am Geld-, sondern zumeist am Zuwendungsmangel. Forderung zwei: Kinderrechte in die Verfassung aufnehmen – damit endlich alle bei ihrer täglichen Lektüre der Verfassung erfahren, dass man sein Kind nicht verhungern lassen darf. In diesem Falle gilt: Was Menschen sich nicht selber sagen, sagt ihnen auch kein Verfassungsdatum. Warum kommen immer noch Mord und Diebstahl vor, wo die doch seit Jahrtausenden gesetzlich verboten sind?
Bericht in Radio Vatikan: "Wir klagen mit Recht darüber, dass immer mehr Kinder bei uns in Armut aufwachsen“, so Hamburgs Erzbischof Werner Thissen. Einige Bischöfe gingen in ihren Silvester-Predigten auf die Situation von Kindern ein. Der Hauptgrund, warum 1,2 Millionen Kinder Sozialhilfe brauchten, werde verschwiegen, nämlich die Trennung der Eltern. *Eine Gesellschaft, die sich um Kinder sorge, müsse sich um stabile Partnerschaften sorgen", so Thissen. In Hildesheim sprach Bischof Norbert Trelle ebenfalls von einer zunehmenden Unfähigkeit zu lebenslangen Bindungen.
TV-Tipp: 22:30 Uhr - WDR "Menschen hautnah - Kleine Pendler - Zu Papa nur am Wochenende"
Der in der TZ vom 27.12.2007 veröffentlichte Abschiedsbrief von Roman S., der am 24.12.2007 sich und seinen 8-jährigen Sohn tötete
Die neue Düsseldorfer Tabelle - gültig ab 01.01.2008

References: BGH 

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