Source: https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/buergerservice/artenschutz-feuerwerk.html
Timestamp: 2019-02-19 17:45:53+00:00

Document:
Artenschutz – Feuerwerk ...
Das Abbrennen von Feuerwerken ist geeignet, Tiere zu beeinträchtigen. Sind diese besonders geschützt, ist eine erhebliche Störung jedoch verboten (§ 44 Abs. 1 Nr. 2 Bundesnaturschutzgesetz – BNatSchG).
Telefon: 03731 799-4165
juergen.raddatz[at]landkreis-mittelsachsen.de
Um eine ausreichende Beachtung der artenschutzrechtlichen Vorgaben zu gewährleisten, ist eine Beteiligung des Referates Naturschutz und des Landratsamtes Mittelsachsen vor Zulassung des Feuerwerkes erforderlich.
Die Beteiligungserfordernisse können nur entfallen, wenn
das Feuerwerk zwischen dem 16. August und dem 14. März stattfindet und der Abschussort sich in mindestens 150 Metern Abstand zu naturschutzrelevanten Gebieten (Feldgehölzen, Wäldern und Forsten, Schutzgebieten nach Naturschutzrecht, nach § 30 BNatSchG i. V. m. § 21 SächsNatSchG besonders geschützten Biotopen, Parks) befindet
und das Feuerwerk nicht in Richtung naturschutzrelevanter Gebiete geschossen wird (Feldgehölze, Wälder und Forste, Schutzgebiete nach Naturschutzrecht, nach § 30 BNatSchG i. V. m. § 21 SächsNatSchG besonders geschützten Biotope, Parks)
und auf den Abschuss von Böllern verzichtet wird, also ausschließlich Lichtfeuerwerkskörper zum Einsatz kommen.
Merkblattt Artenschutzrechtliche Vorgaben bei der Zulassung von Feuerwerken (PDF).
Das Abbrennen von Feuerwerken durch einen „Pyrotechniker“, also durch einen Inhaber einer Erlaubnis nach § 7 oder § 27 Sprengstoffgesetz (SprengG) oder eines Befähigungsscheines nach § 20 SprengG, ist zwei Wochen vorher schriftlich beim Landratsamt Mittelsachsen, bei dem Referat Allgemeine Ordnungsangelegenheiten, anzuzeigen.
Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände anzeigen (Verfahrensbeschreibung/Landratsamt Mittelsachsen)
§ 44 Abs. 1 Nr. 2 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG)

References: § 30
 § 21
 § 30
 § 21
 § 7
 § 27
 § 20

§ 44