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Timestamp: 2016-10-21 20:20:16+00:00

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139 V 46460. Auszug aus dem Urteil der I. sozialrechtlichen Abteilung i.S. G. gegen Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) (Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten)
Art. 15 LAA; art. 22 al. 3 et art. 23 al. 3 OLAA; gain assur� d�terminant pour le calcul de l'indemnit� journali�re d'un travailleur temporaire. Salaire d�terminant pour l'indemnit� journali�re en faveur d'un travailleur temporaire victime d'un accident peu apr�s la prise du travail dans l'entreprise (consid. 4). Le point de savoir si les conditions de l'art. 23 al. 3 OLAA sont r�alis�es doit �tre examin� au regard de l'activit� effectivement exerc�e avant l'accident (consid. 4.3). La dur�e effective de l'engagement n'a pas une importance particuli�re pour calculer le gain assur� d�terminant pour les indemnit�s journali�res (consid. 4.4). Si les conditions de l'art. 23 al. 3 OLAA ne sont pas r�alis�es, le dernier salaire per�u avant l'accident dans les rapports de travail effectifs est d�terminant pour calculer l'indemnit� journali�re en vertu de l'art. 15 al. 2 LAA en liaison avec l'art. 22 al. 3 OLAA (consid. 4.5 et 4.6). Faits � partir de page 465
A. Der 1971 geborene G. trat am 18. April 2011 eine von der Personalausleihfirma J. AG vermittelte Stelle als Heizungsmonteur in der P. AG an. Im Verlauf des ersten Arbeitstages verdrehte er sich auf der Baustelle beim Heben einer Gasflasche die rechte Hand. Dabei zog er sich eine skapholun�re Bandruptur zu. Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) kam f�r die Heilbehandlung auf und richtete ab 21. April 2011 Taggelder aus, welche sie mit Verf�gung vom 22. August 2011 auf Fr. 1.60 festsetzte. G. war mit der Taggeldberechnung nicht einverstanden und erhob Einsprache. Die SUVA kam bei einer nochmaligen �berpr�fung zum Schluss, dass der Versicherte als unregelm�ssig Besch�ftigter zu qualifizieren sei, weshalb f�r die Berechnung des versicherten Verdienstes der Durchschnittslohn der letzten drei Monate vor dem Unfallereignis massgebend sei. Davon ausgehend, dass der Versicherte in den drei Monaten vor Antritt der neuen Stelle keine Eink�nfte zu verzeichnen hatte, setzte sie den Verdienst des ersten Arbeitstages bei der P. AG von Fr. 239.13 den Eink�nften in den letzten drei Monaten vor dem BGE 139 V 464 S. 466Unfall vom 18. April 2011 gleich, was - durch Multiplikation mit dem Faktor 4 - hochgerechnet auf ein Jahr zu einem Wert von Fr. 956.52 f�hrte. Entsprechend ermittelte sie einen Taggeldansatz von Fr. 2.10 (956.52 : 365 x 80 %) und hiess die Einsprache in diesem Sinne teilweise gut (Einspracheentscheid vom 31. Januar 2012).
C. G. l�sst Beschwerde f�hren mit dem Rechtsbegehren, in Aufhebung des kantonalen Entscheids sei ihm mit Wirkung ab 21. April 2011 ein Taggeld auf der Basis eines Taggeldansatzes von Fr. 136.30 auszurichten; eventualiter sei die Sache zur Neuberechnung des versicherten Verdienstes an die SUVA zur�ckzuweisen. Zudem wird um unentgeltliche Rechtspflege ersucht.
2. Es steht ausser Frage, dass der Beschwerdef�hrer in grunds�tzlicher Hinsicht Taggeldzahlungen beanspruchen kann. Streitig ist hingegen deren Berechnung, namentlich die H�he des massgebenden Lohnes.
2.1 Laut Art. 15 Abs. 1 UVG werden Renten und Taggelder nach dem versicherten Verdienst bemessen. In zeitlicher Hinsicht legt Art. 15 Abs. 2 UVG dar, dass sich der versicherte Verdienst f�r die Bemessung der Taggelder anders bestimmt als jener f�r die Renten. Grundlage der Berechnung des versicherten Verdienstes f�r die Taggeldbemessung ist gem�ss Art. 15 Abs. 2 Halbsatz 1 UVG der "letzte vor dem Unfall bezogene Lohn" ("dernier salaire re�u"; "ultimo salario riscosso"). Dieser Wortlaut bringt zum Ausdruck, dass der tats�chliche Lohnbezug als massgebendes Kriterium zu betrachten ist. Damit orientiert sich die Taggeldbemessung unmittelbar an jenem Einkommen, welches der verunfallten Person durch den Eintritt des versicherten Risikos entgeht (BGE 135 V 287 E. 4.3 S. 291; GH�LEW/RAMELET/RITTER, Commentaire de la loi sur l'assurance-accidents [LAA], 1992, S. 86). Wenn Art. 15 Abs. 2 Halbsatz 1 UVG am letzten vor dem Unfall bezogenen Lohn ankn�pft, wird damit BGE 139 V 464 S. 467verdeutlicht, dass in der Regel unber�cksichtigt bleiben soll, wie viel die versicherte Person k�nftig ohne Unfall verdient h�tte (RKUV 1997 S. 181, U 120/95 E. 3b/aa). Das Taggeld wird somit grunds�tzlich w�hrend der ganzen Bezugsdauer nach dem gleichen Verdienst bemessen. Dies schliesst allerdings nicht aus, dass ein erst nach Eintritt des versicherten Ereignisses effektiv ausgerichteter und verabgabter Verdienst als letzter vor dem Unfall bezogener Lohn im Sinne von Art. 15 Abs. 2 Halbsatz 1 UVG zu gelten hat, sofern er f�r den massgebenden Zeitraum vor dem Unfallereignis bestimmt und ein diesbez�glicher Rechtsanspruch ausgewiesen ist (RKUV 1995 S. 187, U 195/93 E. 4b; FR�SARD/MOSER-SZELESS, L'assurance-accidents obligatoire, in: Soziale Sicherheit, SBVR Bd. XIV, 2. Aufl. 2007, S. 883 Rz. 125). 2.2 Nach der Grundregel von Art. 22 Abs. 3 UVV (SR 832.202) bildet Grundlage f�r die Bemessung der Taggelder der letzte vor dem Unfall bezogene Lohn, einschliesslich noch nicht ausbezahlter Lohnbestandteile, auf die ein Rechtsanspruch besteht (Art. 22 Abs. 3 Satz 1 UVV). Beim "letzten bezogenen Lohn" handelt es sich in der Regel um den Monats-, Wochen- oder Stundenlohn. Dieser wird auf ein volles Jahr umgerechnet und durch 365 geteilt (Art. 17 Abs. 3 UVG in Verbindung mit Art. 25 Abs. 1 UVV und Anhang 2 UVV; BGE 128 V 298 E. 2a S. 299 f.; RKUV 1997 S. 181, U 120/95 E. 3b/aa). Die Umrechnung auf ein Jahr greift auch dann Platz, wenn die versicherte Person nur kurze Zeit vor dem Unfall erwerbst�tig war (ALFRED MAURER, Schweizerisches Unfallversicherungsrecht, 2. Aufl. 1989, S. 325). Sie ist auch bei im Voraus befristeten Arbeitsverh�ltnissen vorzunehmen, da die Regel gem�ss Art. 22 Abs. 4 Satz 3 UVV, wonach sich die Umrechnung auf die vorgesehene Dauer zu beschr�nken hat, bei Taggeldern keine Anwendung findet (RKUV 2006 S. 69, U 152/04 E. 2.3; ANDR� PIERRE HOLZER, Der versicherte Verdienst in der obligatorischen Unfallversicherung, SZS 2010 S. 212 f.). Der Anspruch ist alsdann w�hrend der ganzen Dauer der Arbeitsunf�higkeit (Art. 16 Abs. 2 UVG) f�r alle Tage geschuldet, einschliesslich der Sonn- und Feiertage (Art. 25 Abs. 1 UVV), unabh�ngig von einer w�hrend der Arbeitsunf�higkeit erfolgten �nderung oder Aufl�sung des Arbeitsverh�ltnisses (ALEXANDRE CLOT, L'indemnit� journali�re dans l'assurance accidents, Aspects de la s�curit� sociale [ASS] 4/2005 S. 32 ff., 36; FR�SARD/MOSER-SZELESS, a.a.O., S. 896 Rz. 159; vgl. auch BGE 134 V 392). BGE 139 V 464 S. 468
2.3 Da f�r die Taggeldbemessung grunds�tzlich der vor dem Unfall zuletzt bezogene Lohn als versicherter Verdienst gilt, w�rde dies in einigen F�llen zu unbefriedigenden Resultaten f�hren. Damit auch unregelm�ssig besch�ftigte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den Genuss eines angemessenen Versicherungsschutzes gelangen, beauftragte der Gesetzgeber in Art. 15 Abs. 3 lit. d UVG den Bundesrat, f�r solche Personen Sonderbestimmungen zu erlassen. Unter der �berschrift "Massgebender Lohn f�r das Taggeld in Sonderf�llen" h�lt Art. 23 Abs. 3 UVV Folgendes fest: �bt die versicherte Person keine regelm�ssige Erwerbst�tigkeit aus oder unterliegt ihr Lohn starken Schwankungen, wird auf einen angemessenen Durchschnittslohn pro Tag abgestellt.
2.4 Der Grundsatz, wonach die Taggelder insofern nach der abstrakten Methode berechnet werden, als bei der Berechnung des versicherten Verdienstes nicht der mutmasslich entgangene Lohn, sondern jenes Einkommen massgebend ist, welches die versicherte Person unmittelbar vor dem Unfall erzielte (Art. 15 Abs. 2 UVG; BGE 135 V 287 E. 4.2 S. 290), gilt grunds�tzlich auch f�r die in Art. 23 UVV geregelten Sonderf�lle. Mit Ausnahme von Abs. 7 (lang andauernde Taggeldberechtigung) und Abs. 8 (R�ckfall) kn�pfen die Regeln des Art. 23 UVV allesamt an Tatsachen an, die sich vor dem Unfall verwirklicht haben. Art. 23 Abs. 3 UVV zielt darauf, dort einen Ausgleich zu schaffen, wo eine versicherte Person einen Unfall zuf�lligerweise in einer Tief- oder eventuell gar einer Nichtlohnphase im Rahmen der bislang ausge�bten Erwerbst�tigkeit erleidet. Massgebend bleiben die bis zum Unfall geltenden Verh�ltnisse. Arbeitsverh�ltnisse, die erst nach dem Unfallereignis angetreten oder umgestaltet werden, bleiben bei der Taggeldberechnung ausser Acht. Die beiden Kriterien "unregelm�ssige Erwerbst�tigkeit" und "starke Lohnschwankungen" sind erf�llt, wenn sie sich im Arbeitsverh�ltnis verwirklicht haben, in welchem die versicherte Person im Unfallzeitpunkt stand (BGE 128 V 298 E. 2b/aa S. 300; SVR 2009 UV Nr. 17 S. 65, 8C_330/2008 E. 4.1; RKUV 1997 S. 181, U 120/95 E. 3 und 4; RUMO-JUNGO/HOLZER, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz �ber die Unfallversicherung, Murer/Stauffer [Hrsg.], 4. Aufl. 2012, S. 114 f.). Anwendungsbeispiele bilden etwa das Einkommen eines Eishockeyspielers, welches von den erzielten Punkten und von der Zuschauerzahl abh�ngt (RKUV 1989 S. 213, U 42/88), oder das umsatzabh�ngige Einkommen eines Taxichauffeurs (RKUV 2001 S. 201, U 428/99). BGE 139 V 464 S. 469In SVR 2009 UV Nr. 17 S. 65, 8C_330/2008 E. 4.5 f�hrte das Bundesgericht aus, Art. 23 Abs. 3 UVV bezwecke, Schwankungen innerhalb eines Arbeitsverh�ltnisses auszugleichen, diene aber an sich nicht dazu, einen Ausgleich f�r einen vor dem Unfall vorgenommenen Berufs- oder Spartenwechsel mit einer damit verbundenen Lohneinbusse zu schaffen. 2.5 Weder das UVG noch die dazugeh�rende Verordnung umschreiben den Begriff der "regelm�ssigen Erwerbst�tigkeit" ("activit� lucrative r�guli�re"; "regolarmente un'attivit� lucrativa") von Art. 23 Abs. 3 UVV. Nach MAURER (a.a.O., S. 327) fallen darunter beispielsweise Studenten, die neben dem Studium ab und zu erwerbst�tig sind, sowie Hausfrauen, die nur aushilfsweise bei einem Arbeitgeber t�tig werden (ebenso: HOLZER, a.a.O., S. 217). Laut GH�LEW/RAMELET/RITTER (a.a.O., S. 87) visiert die Bestimmung beschr�nkte Eins�tze gewisser Kategorien von Arbeitnehmern an, die im Stundenlohn oder f�r eine Aufgabe bezahlt werden, wie Lehrer und Vertreter (vgl. auch RKUV 2002 S. 151, U 76/01 E. 5b bez�glich einer Vorf�hrerin von Elektroger�ten). FR�SARD/MOSER-SZELESS (a.a.O., S. 885 Rz. 130) erw�hnen als Beispiel w�hrend den Ferien erwerbst�tige Studenten und Vertreter mit provisionsabh�ngigem Verdienst (vgl. dazu SVR 2009 UV Nr. 17 S. 65, 8C_330/2008 E. 4.1). Nach der Rechtsprechung haben als unregelm�ssig besch�ftigt jene Versicherten zu gelten, die �ber eine gewisse Zeitspanne keine gleichbleibende durchschnittliche Arbeitszeit (oder Lohn bei Entsch�digung auf Provisionsbasis) aufweisen (BGE 138 V 106 E. 5.4.1 S. 114; BGE 114 V 113 E. 3a S. 116). 2.6 Eine spezielle Berechnung des versicherten Verdienstes unregelm�ssig Besch�ftigter, wie sie Art. 23 Abs. 3 UVV f�r die Taggeldbemessung vorsieht, ist bei der Bemessung von Renten nicht notwendig, weil die f�r Renten grunds�tzlich massgebliche Bemessungsperiode von einem Jahr vom Verordnungsgeber als gen�gend lang erachtet wird, um allf�llige Schwankungen aufzufangen (BGE 114 V 113 E. 3a S. 116; SVR 2009 UV Nr. 17 S. 65, 8C_330/2008 E. 4.3 und 4.5; RKUV 1990 S. 385, U 90/89 E. 3b; zur Bestimmung des versicherten Verdienstes f�r die Bemessung der Rente vgl. Art. 22 Abs. 4 UVV und BGE 138 V 106 E. 5 S. 111 ff.). 2.7 Gem�ss einer Empfehlung der Ad-Hoc-Kommission Schaden UVG Nr. 3/84 ist f�r die Taggeldbemessung in Anwendung von Art. 23 Abs. 3 UVV (angemessener Durchschnittslohn) bei unregelm�ssig besch�ftigten Personen in der Regel der BGE 139 V 464 S. 470Durchschnittslohn der letzten drei Monate zu ber�cksichtigen; bei sehr starken Schwankungen kann der Zeitraum auf maximal 12 Monate ausgedehnt werden (vgl. auch RUMO-JUNGO/HOLZER, a.a.O., S. 115).
4. 4.1 Die Betrachtungsweise der Vorinstanz, auf die voraussichtliche Dauer des Arbeitsverh�ltnisses abzustellen und bei der Feststellung des Durchschnittslohnes auch die Verh�ltnisse vor Antritt des im Unfallzeitpunkt massgebenden Arbeitsverh�ltnisses miteinzubeziehen, entspricht nicht Sinn und Zweck von Art. 23 Abs. 3 UVV. Die Stossrichtung dieser Sondernorm liegt darin, die Versicherten vor unbilligen Nachteilen zu sch�tzen, welche sich bei bestimmten Sachverhalten aus der Anwendung der Grundregel auf die konkrete Arbeitssituation vor dem Unfall ergeben w�rden. Insbesondere soll vermieden werden, dass der versicherte Verdienst und damit die Geldleistungen zu gering ausfallen (vgl. BGE 114 V 113 E. 3c S. 117; RKUV 1997 S. 181, U 120/95 E. 3b/aa; MAURER, a.a.O., S. 326; RUMO-JUNGO/HOLZER, a.a.O., S. 114). Dies ergibt sich insbesondere auch aus der in der Verordnungsbestimmung verwendeten Formulierung "angemessener Durchschnittslohn pro Tag" ("salaire �quitable par jour", "medio salario giornaliero"). 4.2 Art. 23 Abs. 3 UVV soll dann einen Ausgleich schaffen, wenn im konkreten Arbeitsverh�ltnis die Kriterien der unregelm�ssigen Erwerbst�tigkeit und der starken Lohnschwankungen erf�llt sind. Diese beurteilen sich nicht aufgrund des beruflichen Werdegangs der versicherten Person vor Antritt des Arbeitsverh�ltnisses, in welchem diese bis zum Unfallzeitpunkt stand, sondern anhand der Gegebenheiten des den obligatorischen Unfallversicherungsschutz bedingenden Arbeitsverh�ltnisses. Soweit sich aus dem nicht als Grundsatzentscheid ergangenen Urteil 8C_207/2010 vom 31. Mai 2010 ergibt, dass gest�tzt auf die seit 18. Juli 1984 geltende Empfehlung der Ad-Hoc-Kommission Schaden UVG in der Regel der Durchschnittslohn der letzten drei Monate vor dem versicherten Unfall zu ber�cksichtigen sei und dazu auch Zeiten z�hlen w�rden, in welchen kein der obligatorischen Versicherungspflicht nach UVG unterliegendes Erwerbseinkommen erwirtschaftet worden sei, kann daran nicht festgehalten werden.
4.3 Es ist Zufall und mit Blick auf den Normzweck unbeachtlich, ob ein Unfall in ein mehrj�hriges Arbeitsverh�ltnis f�llt oder sich BGE 139 V 464 S. 471bereits kurz nach Antritt einer neuen Stelle ereignet (BGE 128 V 298 E. 2b/bb S. 301). Selbst wenn dieses erst kurz vor dem Unfallereignis angetreten wurde, haben bei der Bemessung des versicherten Verdienstes vorangehende Zeiten ausserhalb des konkreten Arbeitsverh�ltnisses unber�cksichtigt zu bleiben. Dies entspricht auch dem gesetzgeberischen Ziel, die Berechnung der Taggelder m�glichst einfach und praktikabel zu gestalten (Botschaft vom 18. August 1976 zum Bundesgesetz �ber die Unfallversicherung, BBl 1976 III 141 Ziff. 342; vgl. auch BGE 135 V 287 E. 4.2 S. 290). Gerade bei Tempor�rarbeit, welche sehr unterschiedlich ausgestaltet sein kann (BGE 138 V 106 E. 7.1 S. 117) und mit h�ufigen Stellenwechseln verbunden ist, w�rden sich sonst regelm�ssig heikle Abgrenzungsfragen stellen. In SVR 2009 UV Nr. 17 S. 65, 8C_330/2008 E. 4.5 hat das Bundesgericht die Subsumption einer versicherten Person unter Art. 23 Abs. 3 UVV, welche vor dem Unfallereignis den Arbeitsplatz gewechselt und dabei einen Lohnr�ckgang erfahren hat, als "systemwidrig" bezeichnet und nur deshalb von einer Korrektur zu Ungunsten der versicherten Person abgesehen, weil ihm dies wegen der Bindung an die Parteibegehren verwehrt war (Art. 107 Abs. 1 BGG). Etwas anderes ergibt sich auch nicht aufgrund des �quivalenzprinzips zwischen Pr�mie und Taggeld, welches bei Anwendung der abstrakten Berechnungsmethode ohnehin regelm�ssig durchbrochen wird (RKUV 1997 S. 181, U 120/95 E. 3b/aa mit Hinweis auf das Protokoll der Kommission zur Vorbereitung der Verordnung �ber die obligatorische Unfallversicherung, Sitzung vom 29./30. April und 5. Mai 1981, S. 37).
4.4 Der Beschwerdef�hrer weist zu Recht darauf hin, dass der versicherte Verdienst beim Taggeld und bei den Renten unterschiedlich bemessen wird. W�hrend f�r die Rentenbemessung sowohl von Versicherten, die im Zeitpunkt des Unfalls in einem �berj�hrigen, wie auch f�r solche, die in einem unterj�hrigen Arbeitsverh�ltnis stehen, die - im Rahmen eines oder mehrerer Arbeitsverh�ltnisse ausge�bte - normale Dauer der Besch�ftigung massgeblich ist und sich diese nach der bisherigen oder beabsichtigten k�nftigen Ausgestaltung der Erwerbsarbeitsbiographie richtet (BGE 138 V 106 E. 5.4.5 S. 115), ist beim Taggeld der letzte vor dem Unfall bezogene Lohn im konkret ausge�bten Arbeitsverh�ltnis massgebend (Art. 15 Abs. 2 Halbsatz 1 UVG; Art. 22 Abs. 3 UVV). Eine Umrechnung auf die mutmassliche Dauer des Arbeitsverh�ltnisses ist beim Taggeld - wie bereits erw�hnt - nicht statthaft. Aufgrund der BGE 139 V 464 S. 472Orientierung der Taggeldbemessung an der abstrakten Methode kommt der effektiven Dauer der Besch�ftigung bei der Bemessung des versicherten Verdienstes f�r die Taggelder keine besondere Bedeutung zu. Weder eine Befristung des Arbeitsverh�ltnisses noch dessen Aufl�sung stellen entscheidende Faktoren bei der Bemessung des Taggeldes dar. Ob das Arbeitsverh�ltnis zwischen dem Beschwerdef�hrer und der J. AG - wie vom kantonalen Gericht angenommen - von vornherein zeitlich befristet war und der Einsatz bei der P. AG infolge ungen�gender beruflicher Qualifikation unter Einhaltung der zweit�gigen K�ndigungsfrist auf den fr�hestm�glichen Termin beendet worden w�re, bedarf vor diesem Hintergrund keiner weiteren Pr�fung. Soweit die Vorinstanz die Berechnung der SUVA zudem unter dem Aspekt als gerechtfertigt bezeichnet, der Anspruch auf Taggeld gem�ss Art. 16 Abs. 2 UVG entstehe ohnehin erst am dritten Tag nach dem Unfall, vermischt sie Bemessungsregel und Anspruchsvoraussetzung f�r das Taggeld. 4.5 Es ist somit anhand der vor dem Unfall konkret ausge�bten T�tigkeit als Tempor�rarbeitnehmer zu pr�fen, ob die Merkmale von Art. 23 Abs. 3 UVV erf�llt sind. Das zweite Kriterium der starken Lohnschwankungen kommt mit Blick auf die Verpflichtung des Beschwerdef�hrers, zu einem fixen Stundenlohn im Einsatzbetrieb bei der Heizungsmontage zu helfen, unbestrittenermassen nicht zum Tragen. Es kann sich daher nur fragen, ob der Tatbestand der unregelm�ssigen Erwerbst�tigkeit erf�llt ist. Im Unfallzeitpunkt stand der Beschwerdef�hrer bei der P. AG in einem Arbeitsverh�ltnis mit regelm�ssigen Eins�tzen. Vertraglich vereinbart wurde ein Vollzeitpensum mit flexibler Arbeitszeit im Rahmen eines als "unbefristet" bezeichneten Tempor�rarbeitsvertrages. Nichts deutet darauf hin, dass mit Bezug auf dieses Arbeitsverh�ltnis die Merkmale der Regelm�ssigkeit nicht erf�llt w�ren. Aufgrund der Akten ergeben sich insbesondere keine Hinweise f�r eine T�tigkeit entsprechend dem Bedarf des Arbeitgebers (z.B. Arbeit auf Abruf) oder aufgrund der Disponibilit�t des Versicherten im Sinne einer in zeitlicher Hinsicht variablen, unregelm�ssigen Aushilfs- oder Gelegenheitsarbeit. Vielmehr ist davon auszugehen, dass der Beschwerdef�hrer im Unfallzeitpunkt einer regelm�ssigen Erwerbst�tigkeit nachging.
4.6 Zusammenfassend ergibt sich, dass der Beschwerdef�hrer nicht als unregelm�ssig Besch�ftigter qualifiziert werden kann, weshalb das Abstellen auf einen angemessenen Durchschnittslohn pro Tag im Sinne von Art. 23 Abs. 3 UVV nicht in Frage kommt. BGE 139 V 464 S. 473Der Taggeldberechnung ist daher in Anwendung von Art. 15 Abs. 2 UVG in Verbindung mit Art. 22 Abs. 3 UVV der letzte vor dem Unfall bezogene Lohn bei der P. AG zugrunde zu legen. Die Sache ist an die SUVA zur�ckzuweisen, damit sie in diesem Sinne neu verf�ge.

References: Art. 15
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