Source: https://www.neulandrebellen.de/2016/11/populisten-und-dumme-waehler-ihr-habt-nichts-aber-auch-rein-gar-nichts-verstanden-2/
Timestamp: 2018-08-20 05:18:57+00:00

Document:
Populisten und dumme Wähler? Ihr habt nichts, aber auch rein gar nichts, verstanden – neulandrebellen
Politischer Diskurs Unsympathen USA
15. November 2016 22. November 2016 Jens Berger 175 Kommentare
Künftiger Bundespräsident Steinmeier: Erfolgreich hochgeschrieben →
131 Themen Antworten
@heinzelmann – “Der Glaube, dass man ohne Sanktionen , ich bin für Obergrenzen, Sozialsysteme schaffen kann, habe ich nicht!” Das Mantra von “Obergrenzen” schafft weder Sozialsysteme noch löst es die weltweite Krise, die Menschen zur Flucht zwingt. Diese lassen sich durch keine noch so wortgewaltige Obergrenzen-Bestimmung aufhalten. Was soll denn diese, Ihre, Märchenerzählung von der Einladung an die ganze Welt? Damit reihen Sie sich in die Lobby der Angstunternehmer, und nähren fatale Erlösungsphantasien. Ein Blick über das nationale Vorgärtchen hinaus genügt um zu sehen wer das Welt-Elend mit verschuldet hat, und dass die damit zusammenhängenden Fluchtursachen nicht durch Obergrenzen, Mauern… Weiterlesen »
21. November 2016 15:40
Auch Saker liest (verlinkt) Deine Artikel http://vineyardsaker.de/2016/11/19/das-vizeproblem/
20. November 2016 2:36
Hier mal eine alternative Betrachtungsweise zum Thema Trump:
https://pinksliberal.wordpress.com/2016/11/19/das-trumpjanische-pferd-des-establishments/
Das ist m.E. was dran. Ganz klar, ein mehrfacher Milliardär kann kein Vertreter der Arbeiterschaft sein, dass ist ein Widerspruch in sich. Darum ist er für mich ganz klar auch ein Vertreter der Eliten!
19. November 2016 12:06
Für die, die einen langen Text lesen können und des ständigen “Trump ist Rassist” müde sind:
Der Autor ist alles andere als ein Trumpfan, wie sich auch bei der Lektüre erschliesst.
18. November 2016 23:57
Wie im Großen, so ist es auch im Kleinen: In der kleinen Stadt in NRW, in der meine Enkelin (9 Jahre) zur Schule geht, soll aus Kostengründen das einzige Hallenbad geschlossen werden. Die Kinder hatten für den Erhalt der Schwimmhalle spontan Geld sammelt – 72€ – und dem Bürgermeister überreicht. Die Antwort der “bürgerlichen Mitte” (CDU) im Rat: “Wir lassen uns nicht von Kindern erpressen”. Abgehobene, gut genährte Freizeitpolitiker verstehen kaum noch die Erfordernisse der Bürger – ihnen ist die “schwarze-Null” wichtiger. Die Infrastruktur verrottet immer mehr und wir gehen mit Riesenschritten gen “Rostgürtel der USA”. —————- P.S.: Diese Gemeinde… Weiterlesen »
17. November 2016 18:18
Wir lassen uns nicht von Kindern erpressen
Diese Typen merken wohl nix mehr, jetzt sehen die schon in Kindern eine Gefahr für ihre Politik.
17. November 2016 18:31
Diese Typen merken wohl nix mehr
Was erwartest Du von schwarzen Nullen (und deren Wählern)?
Es wundert mich, dass die Typen sich alleine den Hintern abwischen können. Obwohl … eventuell … Igitt! Lassen wir das … 🙂
17. November 2016 18:44
Diese Menschen müssen sich normalerweise nicht den Hintern abputzen, an denen bleibt in der Regel kein Schmutz haften, es sei den sie verlieren die Bodenhaftung komplett, wie augenscheinlich in diesem Fall.
Dat hes kei Land mieh, wo beim Barbier Portraits ahn der Wan
vun Despote, die en Schullklasse Logeplätz hann,
doch immer noch eins, wo ahnbiedernste Böck Järtner sinn,
och wenn se veezisch Johr blööke, dat dat lang nit mieh stemmp.
BAP – Ahl Männer, aalglatt
17. November 2016 19:35
naja, bei Kindern in Flüchtlingslagern wird man schnell weich!
18. November 2016 14:36
„Wir lassen uns nicht von Kindern erpressen“.
Ist diese m.E. perverse Aussage so gesichert, dass man sie alternativen Medien zutragen könnte? Wenn ja haben sich die schwarzen Nullen womöglich ein wunderbares Eigentor geschossen, denn Kinder auf diese Art öffentlich zu schmähen geht gar nicht!
Der Vorschlag von @Heldentasse sollte in die Tat umgesetzt werden!
Solche perversen Aussagen und ihre nicht minder perverse Politik, auf dem Rücken von Kindern die schwarze Null zu erwirtschaften, gehören öffentlich gemacht.
Der Ort ist klein und jeder kennt jeden.
Der Satz ist nicht in Printform zu belegen und die Finger heben, wird keiner.
18. November 2016 10:43
Wie im Großen, so ist es auch im Kleinen:
ja, – aber nicht mehr lange. Warm anziehen ist wichtig.
Siehe unter 1. und 2.
http://www.duden.de/rechtschreibung/en_detail
18. November 2016 4:59
Die 72 Euro liegen eben deutlich unter dem handelsüblichen Bestechungstarif deutscher Kommunalpolitiker.
18. November 2016 11:18
Die 72 Euro liegen eben deutlich unter dem handelsüblichen Bestechungstarif
Somit wäre klar, dass es wider Erwarten also doch ein Gebiet gibt, auf dem unsere Politiker ein hohes Niveau besetzen.
18. November 2016 11:27
Na also, geht doch, endlich kümmert sich die Politik, wenn auch nur auf kommunaler Ebene, mal um Niedriglöhner, Kinder und Altersarmut, Sozialleistungsempfänger, Obdachlose und um den sozialen Wohnungsbau 😉
Wenn das Schwimmbad für72 EUR nicht zu halten ist dann erwerben und über eine Stiftung (Vermittler als Strohmann ist wieder in) das Gemeinwohl zum Wohle aller Beteiligten stärken oder mehren. Berlin ist immer eine Reise wert:
http://www.tagesspiegel.de/berlin/flughafen-tegel-im-regierungsterminal-warten-vips-im-salon/14860112.html
17. November 2016 21:17
Jaques : Und hat schon angekündigt, nicht oder kaum abzuschieben! Da verzichte ich für Abschiebungen gerne auf ein paar Ombudsleute in der JC!!
Jaja, um die teure Abschiebebürokratie zu finanzieren, verzichtet der Biodeutsche schon mal auf Luxus wie Schulsanierungen.
19. November 2016 12:49
nunja, es kostet ja auch einiges. Linksextreme zu bestrafen. Man kann anfangen, den abzuschiebenden Personen die Leistungen mehr als einzuschränken!
19. November 2016 14:17
Herrlich, die Seiten hier. Der eine macht Wahlkampf für die Roten, der andere für rot-grün,. Bayern alleine stellt mehr da als alle SPD-Länder!
19. November 2016 15:03
https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2016/cdu-fordert-bestrafung-abschiebefauler-bundeslaender/
na, der ist aber doch so was von Nazi, nicht wahr!?Thüringen hätte dann aber ein Problem!
17. November 2016 15:00
Beim Heinzelmännecken ist noch ein entfernungswürdiger Link zu einer Rechtsradikalen-Seite – welche wohl mehr als dieses seltsame Bienenmännchen von vor kurzem erreicht.
Der Sukram71-smukster ist ja schon schlimm genug, aber in letzter Zeit schlagen hier wirklich seltsame Figuren auf :-(.
17. November 2016 15:11
aber in letzter Zeit schlagen hier wirklich seltsame Figuren auf
das ist normal, die rechte und linke Seite der Mitte der Gesellschaft 🙂
schwitzig: Linke Blockwarte entscheiden 0!!Scheiss Demokratie, nicht wahr?
18. November 2016 12:30
@heinzelmännchen Linke Blockwarte entscheiden 0!!Scheiss Demokratie, nicht wahr? Och, das ist mir egal, ob jetzt hier irgendwelche Honig-Junge-Freiheit-oder-was-weiß-ich-für-Links stehen. Für den Blog wäre es schade, wenn er von Rechtsradikalen geentert wird und der entsprechende content vermehrt verlinkt wird, weil er damit in eine unappetitliche Ecke gerückt wird. Heinzeljüngelchen wie Du, Max oder dieser neue da, sind allerdings weniger ein echtes Problem, da sie schlicht und ergreifend nicht für voll genommen werden. Wenn ihr allerdings diese VT/Radikalen-Seiten verlinkt, wird deren content irgendwann mit diesem Blog in Verbindung gebracht und das möchte ja wohl niemand. Selbst ihr nicht, oder? 🙂 Ich finde… Weiterlesen »
18. November 2016 12:38
Benutze doch nicht dauernd Kampfbegriffe! Die Junge Freiheit ist nicht weniger demokratisch, bei allem Respekt, als Eure ehmaligen DDR-Blätter, über die ich auch nichts sage! Ich gehe davon aus, dass Du kein einziges polit. Sachbuch im Jahr liest- was willst Du eigentlich, ausser pöbeln? Was stimmt am Bericht der JF nicht? Abschiebungen sind grundsätzlich nicht Euer Ding, darum geht es!!Thüringen sollte bestraft werden, falls es dauerhaft weniger abschiebt, vorher Marokko zur Aunahme zwingen!
18. November 2016 12:51
Zu dumm, dass selbst Heinzelmanns neues Idol in seinem Abschiebewahn von immer mehr Bürgermeistern und Studenten kräftigen Gegenwind bekommt:
http://www.neues-deutschland.de/m/artikel/1032424.new-yorker-buergermeister-will-migranten-vor-trump-schuetzen.html
18. November 2016 13:09
hart: Zu dumm, dass ich mich als Europäer in erster Linie um meinen christlichen Kontinent kümmern will!Ich könnte, wäre ich auf Eurem Trip etwas über ND sagen, aber warum sollte ich es? Was interessiert mich ein linker Bürgermeister und seine linksglobalistischen Kids? Abschibewahn? Sehe ich der BRD Kürzungen bei europ. Armen, kaum Abschiebungen bei Scheinflüchtlingen!!
18. November 2016 14:08
es gibt keinen ‘christlichen kontinent’!
und einen dein christlicher kontinent gibt es schon mal gar nicht. wenn du einen haben willst, kauf dir einen. 200gr am stück für sonntags oder so.
18. November 2016 16:26
soso, Europa ist bestimmt ein islamischer Kontinent! Naja, wenn die Poliitk so weiter die Werte vergisst!
19. November 2016 11:34
es gibt auch keinen ‘islamischen’ kontinent, knallkopp! aber du matschbirnenträger hast ja von der welt noch nichts gesehen. wieso reißt du dann dein maul so weit auf, hä? fahr doch mal für sechs wochen in den iran. da kannste was lernen, insbesondere was gastfreundschaft bedeutet und wie dumm und blöde dein geplärre ist. aber wahrscheinlich hast du angst, angstdepp.
wenn du dich nicht so lautstark äußern würdest, könnte man dich ja einfach ignorieren und in ruhe lassen, aber so…
20. November 2016 16:39
mal sehen, ob die AFD nächtes Jahr gut abschneiden kann! Wäre ihr zu gönnen!
Sind wir plötzlich alle zu Rassisten mutiert? Oder lässt sich die atemberaubende Erosion der traditionellen Politik nicht vielleicht auch durch eine angsterregende Entfremdung der „Eliten“ vom Volk und den kompletten Verlust von Empathie im linksliberalen Lager erklären? Der ganze Rassismus, Sexismus, Xenophobie, usw. ist nicht plötzlich erschienen, sondern war nie weg. Er war nur durch den hohen durchschnittlichen Wohlstand in den 1. Welt Ländern ne Weile überdeckt. Solange es einem selbst gut ging, man seiner Kultur, Traditionen, usw. nachgehen konnte, war halt “Leben und leben lassen” im Mainstream verankert und selbst Hardcore Demagogen waren für ihre Verhältnisse tolerant. Nun geht… Weiterlesen »
so viel text… und das ist die quintessenz?
Fangen wir nun an jedem Gespinst auf dem Niveau von 2+2=5 eine Legitimität zu geben, weil das „empathisch“ ist? Wo setzen wir da die Grenze?
zum glück musst du die grenze nicht setzen, da sie dir gesetzt ist. doch dann die mittelfristigen, in jahrhunderten gedachten dingens um autohausfamilie und so – wow! du bist echt nicht zu beneiden. ich sage nur midautumn depression. ich könnte wegpennen, oder mal nichts machen, ich weiss auch nicht.
17. November 2016 15:26
Obama reicht Merkel den Stab der Führung der ‘freien Welt’: Wird sie gegen die Konkurrenten der dunklen Macht, Trump, Putin, Erdogan und das gesichtslose chinesische Kollektiv den Sieg davon tragen und den Weltbürgern unsere universalen Werte bewahren?
https://www.theguardian.com/world/2016/nov/17/germany-daunted-by-great-expectations-as-obama-passes-baton-to-merkel
die Analysen der ‘linksliberalen’ Intelligentsja sind an Lächerlichkeit kaum zu überbieten: Nicht nur abgehoben, arrogant, ignorant und korrupt, sondern vollkommen verblödet. Wo werden eigentlich solche ‘Eliten’ gezüchtet?
17. November 2016 11:26
btw … der Guardian bittet eindringlich um unsere Mithilfe, um unsere Förderung, denn diese Welt braucht wie sonst niemals zuvor solchen furchtlosen unabhängigen Journalismus
17. November 2016 11:32
Klingt nach SPIEGEL-Gruppe :-).
17. November 2016 11:43
also, solange dieser ‘linksliberale’ Journalismus solchen Schwachsinn produziert, geht es ihm einfach noch zu gut. Ich will mal so böse sein, ihm herzlich türkische Zustände zu wünschen, vielleicht bringt eine solche Erfahrung manche dieser selbsternannten Leuchten der freien Welt zur Besinnung. Ausgerechnet Merkel, die wie sonst niemand in unserer gegenwart so viel Leid über die Menschen Europas gebracht hat, als Retterin der freien Welt zu zeichnen, in welcher Welt leben die denn? Aber ich weiß ja, es geht ja um ihre Werte, ihre Freiheit, nicht um die der griechischen Bevölkerung etwa. Ekelhaft
17. November 2016 11:53
btw… interessant ist nun, wie einige Insider versuchen, die gegen das Establishment gerichtete Stimmung in der Bevölkerung sich zunutzt zu machen, indem sie öffentlich den Outsider geben. So hat zB der amtierende Gouverneuer von Wisconsin, der Republikaner Ron Johnson, nun in der vergangenen Woche sich gegen den Demokratischen Herausforderer Russ Feingold behaupten können, obwohl er durch und durch dem verhassten Establishment angehört. Er hat sich einfach als Outsider positioniert und ihm ist das offenbar von einer knappen Mehrheit abgenommen worden. Die Umfragen hatten lange Feingold vorne gesehen, ein glaubwürdiger Progressiver, der als einziger im Senat gegen das Patriot Act gestimmt… Weiterlesen »
17. November 2016 10:20
@Mordred: “..ich wollte vor allem wissen, ob sich über den von mir gebrachten kritikpunkt mittlerweile jemand von den befürwortern gedanken gemacht hat. hast du? auf der website finde ich dazu leider nix.” Jede Menge Gedanken habe ich mir gemacht, u.a. darüber, dass dein Kritikpunkt nichts mit einem BGE zu tun hat 😉 Preise werden doch jetzt auch (z.B. aufgrund steigender Löhne) angepasst! Es ist davon auszugehen dass mit Einführung eines BGE nicht sogleich jeglicher Wettbewerb außer Kraft gesetzt würde. Auch das HartzIV-Niveau-Argument ist keines. Heutige Hartzhöhe plus Wohngeld plus Krankenversicherung, jedoch ohne Arbeitszwang, ohne Bedürftigkeitsprüfung, als individueller Rechtsanspruch, kurzum bedingungslos… Weiterlesen »
besten dank für den link. die punkte gehen da zumindest teilweise drauf ein. Preise werden doch jetzt auch (z.B. aufgrund steigender Löhne) angepasst! preisanpassungen gibt es wegen allem möglichem. dein beispiel ist ein klassischer kostenrechnungsgrund. weil die kosten der unternehmen steigen müssen (!) die unternehmen die preise anheben. das ist was anderes als meine these: hier werden die preise von den unternehmen erhöht, weil der kunde mehr auf der tasche hat. natürlich ist das ein wettbewerbskiller (wovon es auch viele weitere gibt). der unterschied zu h4 ohne sanktionen (was ich eindeutig befürworte und bevorzuge) ist, das alle (!) mindestens den… Weiterlesen »
18. November 2016 13:55
Natürlich sollte die Höhe eines Bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) an die Kaufkraft gekoppelt sein (z.B. nach der Formel »Kaufkraft mal Standartwarenkorb«). Dabei ist zu beachten, dass man sich unbedingt an den realen materiellen Bedürfnisse der Einwohner unseres Landes orientiert, und nicht – wie bei der heutigen Ermittlung des Existenzminimums – an dem Durchschnittsverbrauch der unteren Einkommensbezieher (welcher sich gezwungenermaßen eher an der Not bzw. der Knappheit / Mangel orientiert). Zudem würde es vielen alten und hoffentlich auch neuen Unternehmern leichter fallen, stärker als bisher im Inland zu investieren bzw. neu zu gründen, weil durch das BGE natürlich Kaufkraft auch in Regionen… Weiterlesen »
21. November 2016 22:34
Ergänzung von Albrecht Müller:
16. November 2016 14:18
16. November 2016 17:53
Vorweg, ich halte Trump für eine groteske Fehlbesetzung und unfähig, eine komplexe Regierungs administration wie die der USA zu führen: Allerdings hat er in seiner Kampagne ungewollt ein Thema in den Vordergrund gebracht, nämlich der Umstand warum sozial demokratische Parteien weltweit scheitern. Und das liegt einfach daran, daß diese Parteien einfach die soziale Frage nicht mehr sachgerecht ernstnehmen. Anstatt die soziale Sicherung – (das Vermögen des “kleinen” Mannes : Helmut Schmidt 1976) zu organisieren, palavert man über “Chancengleichheit” und fokussiert sich auf Themen wie die Gleichstellung von Homosexuellen oder auch Immigration, die von den traditionellen Wählern dieser Parteien entweder nicht… Weiterlesen »
16. November 2016 13:57
Die Wahl war auch die Abwahl der neoliberalen TINA Idiotie;
bitte? will trump etwa irgendwas gegen neoliberalismus machen?
16. November 2016 14:20
Nein, aber die Leute haben ihn gewählt, weil sie das glauben und das ist die Tragik seiner Wahl, andererseits, wenn Trump dafür sorgt, daß die unteren Arbeitnehmerschichten ein besseres Leben haben, dann hat ungewollt dem Neoliberalismus den Kampf angesagt; sollte er aber, was zu vermuten ist, diesen Schichten nichts geben können oder wollen, dann wird in 4 Jahren ein “Bernie Sanders” die USA regieren und das wäre nicht die schlechteste Lösung.
so wird sich aller wahrscheinlichkeit nach die politik der weltmacht nummero uno & sonst keine abspielen, in wessen kopf auch immer.
Sehr guter Artikel, der nur etwas einseitig die Dinkelkuchen kritisiert^^. Die taz kreischt ja auch schon gegen Artikel wie diesen (NDS verlinkten die “Wahrheit”, meine Güte, das endgültige Ende einer Zeitung…). Das Problem ist auch, wie ich in einer länglichen mail^^ an NDS schon erzählte, daß es nicht reicht, Freiburg oder Dinkelkuchen als die einzigen Selbstgerechten zu zeigen. Das sind bisweilen zutreffende Klischees, oft aber auch nicht, gegen die auch jede Menge Intellektuelle, Pop-Diskurs-Leute und fragile Egos aller Arten seit nun 20 Jahren anschreien. Damit macht man immer leicht Punkte. Bielefeld fehlt noch. Aber was hilft es? Diese Leute sind… Weiterlesen »
16. November 2016 11:39
Nein, Klemperer, nicht zu lang, sondern gut zu lesen 🙂
16. November 2016 12:56
“Noch was zum bge, für das ich auch noch immer bin, falls finanzierbar..” Dazu schreibt Karl Reitter (marxistischer Philosoph): “De facto ist ein BGE nur durch eine radikale Umverteilung von oben nach unten zu finanzieren. Hinter dem Einwand, es sei unfinanzierbar, verbirgt sich in Wahrheit ein ganz anderes Argument. Unsere Gesellschaften sind reich genug um allen ein Leben in Würde zu ermöglichen, und zwar weltweit. Dies wird von den allermeisten Kritikern auch gar nicht bestritten. Sie meinen zumeist etwas ganz anderes, nämlich: Die Umverteilung sei politisch nicht durchzusetzen oder auch, sie sei nicht legitim. Das sind völlig andere Argumente als… Weiterlesen »
16. November 2016 13:22
deswegen schrieb ich ja wobei sie existenz und besitz von eigentum explizit als natürlich betrachten, was natürlich gewisse widersprüche in sich birgt. nur eine von vielen oft wiederholten kritikpunkten: wenn unternehmen des täglichen bedarfs (bäcker, vermieter, supermärkte, stromlieferanten…) nun wissen, dass jeder bürger xxx € auf jeden fall in der tasche hat werden sie ihre preise dementsprechend anpassen um möglichst viel davon abzuschöpfen. das bge verpufft somit nahezu vollständig direkt nach der einführung. anders formuliert: das bge wird der neue h4-satz bzw. alle bgler werden auf h4-niveau leben. oder wollen das die bge-befürworter? kann ja sein. soll ja auch nen… Weiterlesen »
@Mordred: “bge wird der neue h4-satz bzw. alle bgler werden auf h4-niveau leben. oder wollen das die bge-befürworter? ”
Da es “die bge-befürworter” so nicht gibt, kann ich diese Frage nicht
für andere beantworten. Ich selbst orientiere mich an den hier aufgeführten Kriterien des Netzwerks: https://www.grundeinkommen.de/die-idee
Unterstellungen und Pauschalurteile verhindern fruchtbare Debatten.
erstmal sorry, der anfang meines kommentars gehört da nicht hin. kopierfehler oder so.
ansonsten wollte ich nicht explizit dir oder jemandem was unterstellen. ich wollte vor allem wissen, ob sich über den von mir gebrachten kritikpunkt mittlerweile jemand von den befürwortern gedanken gemacht hat. hast du?
auf der website finde ich dazu leider nix.
ich nehme daher an, dass sie sich keine gedanken gemacht haben. denn was sie wollen
…die Existenz sichern und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen,…
gibt es eben dann nur auf h4-niveau.
16. November 2016 14:37
“The establishment, especially the Democratic Party establishment, keeps enforcing what divides people rather than what unites people by embracing identity politics and ignoring class.”
http://www.nakedcapitalism.com/2016/11/its-class-stupid-not-race.html
das gilt übrigens auch für die europäischen (links)liberalen Pendants
16. November 2016 10:20
Per se weiß ich nicht wirklich, was linksliberal überhaupt genau sein soll. Allgemein nennt man heute eigentlich nur Leute Liberale, die vor allem die Freiheit der Konzern usw meinen (was das Gegenteil von links ist). Diese tarnen sich dann durchaus gerne mal mit für sie unwichtigen Themen wie LGBT rights, Feminimus und ähnlichen Themen, was deswegen nur Heuchelei ist, weil das mit den eigentlichen Problemen der Leute (verursacht VON diesen ‘Liberalen’) nichts zu tun hat. Es lenkt nur ab, Wirkliche linksliberale würden sich ja für Freiheit und Recht jedes Individuums einsetzen und dabei, wenn man es mit Sozialisten vergleicht, wohl… Weiterlesen »
16. November 2016 10:30
ja, natürlich ist das ein diffuser Begriff, das vielfach als Etikett verwendet wird, mit der sich diejenigen eine politische Identität geben, die heutzutage den im öffentlichen Diskurs politisch-ideologischen Raum links der ‘Konservativen’ besetzt haben, genauer den linken Flügel des Neoliberalismus, in den USA versammeln sich diese karrieristischen Schichten in der Demokratischen Partei, in Europa in den verschiedenen (sozial)(demokratischen), (sozialistischen), (grünen) und teilweise auch (linken) Parteien.
16. November 2016 10:43
stark vereinfacht: erstmal ist liberal in amiland was anderes als hierzulande. wenn ich mich nicht irre, ist dort liberal eher im sinne von hier links zu verstehen. bei denen ist libertarian eher das, was man hier als liberal bezeichnet. die betonung liegt auf “eher”. hier wäre zur abwechslung unser klassisch liberaler Am_Rande (=true libertarismus like amiland) wahrscheinlich eine gute quelle, wenn er denn nicht eigensinnig interpretiert. wenn wir hier bleiben bringts wiki gut auf den punkt: https://de.wikipedia.org/wiki/Linksliberalismus Als Linksliberalismus oder Sozialliberalismus wird heute eine politische Strömung bezeichnet, die Liberalismus und Elemente linker Politik verbindet. Der moderne Linksliberalismus versucht, sowohl negative… Weiterlesen »
16. November 2016 11:14
Vielleicht kann mir mal ein vom Markt Erleuchteter erklären, wie man den Begriff der “Freiheit” so dermaßen festlegen kann, ohne das aus Freiheit gleich Unfreiheit wird?
16. November 2016 11:28
ich bin mir nicht, sicher, ob ich dich richtig verstehe. willst du wissen, wie es dazu kommen konnte, dass die am reinen markt gläubigen den begriff der freiheit komplett für sich vereinnahmt und seine bedeutung dementsprechend verengt haben?
oder störst du dich irgendwie an positive vs. negative freiheit?
Da sich die großen Philosophen der Begriffe der “negativen” bzw. “positiven Freiheit” bedienen, wie könnte ich als relativer Kleingeist etwas dagegen haben? Was mir große Bauchschmerzen bereitet, hat Jean-Jacques Rousseau so formuliert: Der erste, welcher ein Stück Land umzäunte, es sich in den Sinn kommen ließ zu sagen: Dieses ist mein, und einfältige Leute fand, die es ihm glaubten, der war der wahre Stifter der bürgerlichen Gesellschaft. Wie viele Verbrechen, Kriege, Morde, wieviel Elend und Greuel hätte der dem Menschengeschlecht erspart, der die Pfähle herausgerissen, den Graben zugeschüttet und seinen Mitmenschen zugerufen hätte: ›Glaubt diesem Betrüger nicht; ihr seid verloren,… Weiterlesen »
16. November 2016 13:21
wobei sie existenz und besitz von eigentum explizit als natürlich betrachten, was natürlich gewisse widersprüche in sich birgt.
16. November 2016 13:51
Freiheit ist ein endliches, teilbares Gut. Daher hat die höchstmöglichste persönliche Freiheit ja auch schlichtweg ein Gottkaiser, der tun und lassen kann, was er will. Etwas weniger Freiheit hat eine Elite, die sich darin gegenseitig behindert und irgendwie miteinander klar kommen muss. Und per se auf dem Boden des Mittelmaßes von Freiheit ist das Land, in dem die Freiheit für alle gilt. Weniger Freiheit gibt es dann nur noch für diejenigen, die in den Systemen mit per se ja nun mehr individueller Freiheit die Arschkarte gezogen haben. Aber in den Systemen zählen die eh nicht. So ist letztlich auch die… Weiterlesen »
@ Mordred & Heldentasse “Vielleicht kann mir mal ein vom Markt Erleuchteter erklären, wie man den Begriff der „Freiheit“ so dermaßen festlegen kann, ohne das aus Freiheit gleich Unfreiheit wird?” Wenn ich mich angesprochen fühlen darf? Auf deutsch wird die Unterscheidung von »negativer Freiheit« und »positiver Freiheit« oft als Unterschied zwischen der *Freiheit von* (einem Zwang von Außen) und der *Freiheit zu* (einem selbstbestimmten Dasein) formuliert. Der beste Text, den ich bisher gelesen habe, der die Begriffe "positive Freiheit" und "negative Freiheit" – und damit auch "Linksliberal" und "Klassisch Liberal" – definiert und voneinander abgrenzt, ist: "Freedom and Its Betrayal:… Weiterlesen »
16. November 2016 15:32
Spiegel mal wieder:
“Donald Trump sorgt mit seinen Personalentscheidungen für Verwirrung – auch in der eigenen Partei. Jetzt haben sich zwei seiner wichtigen Berater zurückgezogen. Die Rede ist gar von “stalinistischen Säuberungen”. ”
Da Stalin ja im Neusprech als Linker gilt, ist Trump also auch einer, sogar ein ganz extremer Linker. Meimeimei.
Da SPON sich im allgemeinen, und ganz besonders im Fall “Trump” durch besonders objektive und wahrhaftige Informationen einen Namen gemacht hat, gehe ich davon aus, dass alles so stimmen wird wie es dort geschrieben steht.
16. November 2016 10:26
16. November 2016 10:31
das sieht man wieder, wie der ‘spiegel’ Quellen manipuliert, um seine suggestive Botschaft zu vermitteln. In der ursprünglichen Meldung aus US-Medien ist zwar von ‘stalinistischen Säuberungen’ die Rede, diese werden aber als Äußerungen der Betroffenen kenntlich gemacht, die aus den Innenkämpfen um Positionen das Nachsehen hatten. Der Rückzug dieser (wichtigen) Berater ging nach der original Meldung nicht auf einen direkten Eingriff Trumps zurück.
“A source close to Rogers told NBC News that the former congressman was the victim of a “Stalinesque purge” of anyone close to Christie.”
http://dailycaller.com/2016/11/15/mike-rogers-kicked-off-trump-transition-team/
Wie soll ich bitte zu Wagenknecht, Corbyn oder Sanders irgendein Vertrauen aufbauen, wenn die – genau wie übrigens auch die Nachdenkseiten – jahrelang irgendwelchen radikalen Desinformanten auf dem Leim gehen, die ihnen erzählen, dass die in vielerlei Hinsicht grandios gescheiterte Links-Populismus Welle in Lateinamerika die beste Erfindung seit geschnitten Brot sei. Nun finden dort Wahlen aus Geldmangel nicht statt, verdiente Politiker sitzen für lachhafte Anschuldigungen seit 20 Monaten in Isolationsfolter, die Polizei macht offen und mehrfach gefilmt gemeinsame Sache mit paramilitärischen Gruppen gegen weitgehend friedlichen Demonstranten und ca. 20% der Venezolaner ernähren sich inzwischen aus dem Müll. Dies war übrigens… Weiterlesen »
16. November 2016 0:14
Wenn sich Putin und Trump irgendwann prima verstehen sollten, ist das für die ganze Menschheit prima, auch für solche Schwätzer wie Sie.
16. November 2016 0:52
Lemmy Cautions Genesung findet aus Geldmangel nicht statt.
16. November 2016 1:00
Wenn Du zu Wagenknecht, Corbyn oder Sanders Vertrauen aufbautest, hätten die entweder grundlegend etwas falsch gemacht oder Du wärst ein anderer Mensch.
16. November 2016 1:32
Eine Hoffnung besteht gerade in der veränderten Rolle der rechten Populisten, wenn sie regieren müssen.
Sie mögen sich vorher noch so geschickt als (vermeintliches) Anti-Establishment inszeniert haben. Nun sind sie – qua Wahlergebnis – selbst Establishment.
Haiders FPÖ (Koalitionspartner 2000 bis 2007/zuletzt als BZÖ) und Wilders’ PVV (Tolerierung einer Christliberalen Minderheitsregierung 2010 bis 2012) verloren bei den Folgewahlen jeweils massiv. Als Teil einer stinknormalen bürgerlichen Mehrheit galt es für die “Arbeiterführer” nun, stinknormale Sozialkürzungen umzusetzen.
Die stabile Kursentwicklung an der Wallstreet kann für Trump als entsprechende Direktive gelten.
Der Artikel laesst mich ratlos zurueck. Ich bin ein links-liberaler Akademiker, tendenzieller Gruenen-Waehler und werde jetzt fuer Trumps Erfolg verantwortlich gemacht. Was haette ich anders machen sollen, und was soll ich machen um die AFD in Deutschland zu verhindern? Es waren uebrigens jene Links-liberalen Akademiker die Bernie Sanders unterstuetzt haben. Ausserdem ist es wahrscheinlich nicht so, dass die gesellschaftliche Unterschicht die Populisten und Blender waehlt. In Sachsen fahren schon seit der Wende die Rechten bessere Ergebnisse ein, als in anderen Bundeslaendern, obwohl in Sachsen die Wirtschaft besser flutscht, als in den anderen neuen Bundeslaendern. Und Trump wurde wahrscheinlich auch eher… Weiterlesen »
15. November 2016 22:31
Der Artikel laesst mich ratlos zurueck. Ich bin ein links-liberaler Akademiker, tendenzieller Gruenen-Waehler und werde jetzt fuer Trumps Erfolg verantwortlich gemacht. Was haette ich anders machen sollen, und was soll ich machen um die AFD in Deutschland zu verhindern?
Gehe ich recht in meiner Einschätzung, dass Sie keine Geisteswissenschaften studiert haben können ?
Solche Fragen stellten Elektroingenieure früher.
16. November 2016 0:09
Niemand sagt, Du seist persönlich für etwas verantwortlich. Allerdings halte ich die “Analysen” wie die, die Du zitierst, für weder zielführend noch aussagekräftig. Tatsache ist, dass etwa so viele Wähler für Trump gestimmt zu haben scheinen wie für Romney 2012, eventuell einige 100.000 weniger, vielleicht nicht einmal. Auf Grund des unterirdischen Wahlsystems in den USA, wo jetzt noch Millionen Stimmen nicht gezählt sind und wohl erst in Wochen komplett sein werden (ich verstehe nicht, wieso), können wir das derzeit nicht genau sagen. Auch Hillary Clinton hat womöglich nicht über 6, sondern “nur” gut 4 Millionen Stimmen weniger erhalten als Obama… Weiterlesen »
16. November 2016 1:30
Ja, stimmt schon. Notwendig bleibt jedoch ‘zuerst’ die Verbrechen aufzudecken um die Person als Verbrecher/in brandmarken zu können. Allerdings wenn dann Personen der ehrenwerten Gesellschaft Verbrecher/in genannt werden (denken wir z.B. mal an den ehemaligen Deutsche Bank Chef) dann wird der Spieß umgedreht und die Boten der
schlechten Nachricht kommen vor Gericht.
Wie wäre es, wenn jedeR beginnt sich selbst der kapitalistischen Verbrechen zu bezichtigen?
So wie Tucholskys “Alle Soldaten sind Mörder” könnte der neue Bewegungsslogan lauten:
Wir alle sind VerbrecherInnen 🙂
15. November 2016 19:55
@Ute Plass Ja, stimmt schon. Notwendig bleibt jedoch ‚zuerst‘ die Verbrechen aufzudecken um die Person als Verbrecher/in brandmarken zu können. Das wird bei den Selbstlegalisierern aber schwierig – gerade aktuell Steinmeier: Da hat die Bundeswehr mit einer hanebüchenen Justagebegründung schnell mal die Backups verschwinden lassen ( … und die Originale? :-)), gerade als es um Steinmeier wegen Kurnaz brenzlig wurde und sich sogar noch erdreistet, meine Nachfrage diesbezüglich mit einer Argumentation für Halbidioten zu beantworten. Oder die NSU-Vorfälle mit den lustigen Sterbefallhäufungen, Sachsensumpf. Und und und. Nachweisen wird man diesen Personen nur dann etwas können, wenn sie selbst einen aus… Weiterlesen »
15. November 2016 20:10
Also, mir gefällt meine Spontan-Idee der ‘Selbstbezichtigung’ als Möglichkeit zur Aufklärung des vorherrschend Schlechten. Allerdings, so wie ich das kapitalistische System kenne, schafft dieses es womöglich auch aus dem kollektiv schlechten Gewissen Kapital zu schlagen. 🙁
15. November 2016 20:28
Sehe es auch so wie @Serienfan, dass mit abwertenden Kommentaren gegenüber Personen kein Blumentopf, geschweige denn eine gewandelte Gesinnung zu gewinnen sind. Sie lenken eher ab von den dahinter liegenden Macht/Herrschaftsstrukturen ab, die es gilt aufzudecken. Da die NachDenkSeiten sich permanente Aufklärung zur Aufgabe gemacht haben, (was ich sehr begrüße), schätze ich besonders die Analysen, die aufzeigen, mit welchen Methoden und manipulativen Techniken Mensch in Unmündigkeit gehalten wird bzw. wie wir alle gefährdet sind in der Abrichtung zum Untertan. Welche Wege aus der, oft auch selbst verschuldeten, Unmündigkeit führen können, darüber gilt es sich weiter, im Sinne von leben und… Weiterlesen »
15. November 2016 19:23
Den Vergleich ,@schwitzig, mit der Mafia finde ich nicht ganz passend , da es sich um Verbrecherorganisationen handelt.
Hm – ich sehe das pragmatisch: Sie benehmen sich wie Verbrecher, verdunkeln wie Verbrecher und machen verbrecherische Politik. Ergo sind es Verbrecher.
Es ist hilfreich, die Dinge als das zu kategorisieren, was sie sind, denn Euphemismen sind der Freund der Fehlentwicklung.
15. November 2016 19:34
Die “richtige” Mafia wird gegenüber den Machtstrukturen die global wirklich relevant sind, im Vergleich so sein wie ein Kindergeburtstag zu einem Banküberfall mit Geiselnahme. Die Millionen und aber Millionen Toten bisher die von diesen Mächten nach deren belieben “generiert” wurden, sprechen davon Bände.
15. November 2016 20:05
Sehe es auch so wie @Serienfan, dass mit abwertenden Kommentaren gegenüber Personen kein Blumentopf, geschweige denn eine gewandelte Gesinnung zu gewinnen sind. Wobei das auch nicht immer das Ziel sein muss. Wenn jemand neoliberale Phrasen absondert, dann sollte man in jedem Fall den Unsinn benennen. Insofern finde ich die spitzen Kommentare bei den Nachdenkseiten.de auch oft sozusagen erholsam. Vieles kann und sollte man nicht unkommentiert lassen. Wenn heute jemand etwas aus meiner Sicht sehr Dummes sagt, dann sollte man das deutlich benennen. Wenn er am nächsten Tag etwas aus meiner Sicht sehr Kluges sagt, dann sollte man das ebenfalls sehr… Weiterlesen »
18. November 2016 10:22
Thank God for Putin! Das schrieb ich letzte Woche in einem Kommentar, als es darum ging, dass anhand der Putin-Bericherstattung auch Linke über die Voreingenommenheit – um es milde zu formulieren – der Mainstreammedien diskutieren können. Thank God for Trump! Das schreibe ich diese Woche. Denn nach der wutschäumenden und oft genug an Wahnsinn erinnernden Reaktion aller tonangebenden Medien in Deutschland, kann nun niemand, der halbwegs bei Trost ist, noch behaupten, es wären nicht die “Linksliberalen”, die die Medien beherrschten. Thank God for Trump! Die Wahrheit ist in diesem Punkt offensichtlich geworden. Was nun die Frage nach der Alternative zu… Weiterlesen »
So wenig, wie es bringt, AfD-Wähler als dumm zu beschimpfen, so wenig wird es bringen, Mainstream-Journalisten, Mainstream-Linke oder “Eliten” immer wieder als dumm oder wahlweise als korrupt zu bezeichnen. Bei allem nachvollziehbaren Frust, damit erreicht man nichts, man verhindert nur, dass es zu einem Umdenken der Beteiligten kommt. Vielmehr erzeugt man damit Feindbilder und erstickt jegliche Diskussion. Ein Umdenken erreicht man ohnehin nur durch die “Sanders-Methode”: Unvoreingenommenes Zustimmen, wenn man die Meinung teilt, ebenfalls unvoreingenommenes Ablehnen, wenn man sie nicht teilt. Und nicht jeder, der eine Meinung nicht teilt, ist deshalb entweder dumm oder korrupt. Jeder hat seine eigenen Erfahrungswerte,… Weiterlesen »
@Serienfan Damit greift man nicht die geäußerten Meinungen an, sondern die Personen dahinter. Was meines Erachtens auch völlig berechtigt ist. Denn es sind genau diese Personen, die diese “Meinungen” vertreten und die Köpfe der Menschen damit verpesten. Damit komme ich auch zu “Feindbilder” :-). Ja, es sind tatsächlich Feinde. Es sind Feinde der Ethik, des Humanismus und der Gesellschaft und, ja, sie müssen bekämpft werden! Argumentativ aber auch sehr wohl persönlich, denn es sind diese Personen, die das Schlechte in die Welt bringen. Mit Fairness und Contenance kommt man bei den radikalen, religiösen Fanatikern, die sich einen Großteil der deutschen… Weiterlesen »
15. November 2016 18:54
Nö, da muss ich dir leider widersprechen. Man kann es denke ich kurz mit “Personalisierung ist Entpolitisierung” auf den Punkt bringen. Und daran krankt grade hier in D der politische Diskurs besonders. Und ist auch ein Grund dafür, warum so ein unpolitisches Etwas wie Merkel überhaupt Kanzlerin und Steinmeier zum “beliebtesten Politiker Deutschlands” werden konnte… Denn fehlende Inhalte lassen sich auf der anderen Seite vollständig durch Personelles ersetzen! Von Absurditäten wie der “Querfront”-Schreierei mal ganz abgesehen… Würde man sich mehr mit Inhalten auseinandersetzen als mit irgendwelchen (austauschbaren) diese absondernden Hohlköpfen würde man auf lange Sicht mehr gewinnen. Ad hominem oder… Weiterlesen »
18. November 2016 9:39
Ich meine nicht Personalisierung der Politik, sondern dass man nicht die Personen die die Politik machen und/oder unterstützen vergisst. Die Darsteller sind austauschbar, aber dennoch sollte man sie nicht vergessen, denn während der Darstell-Periode sind sie verantwortlich.
Und sie müssen zur Verantwortung gezogen werden.
Auf der Mitläufer/Mitschwimmer-Ebene (Sukram71/smukster-Komplex) behalte ich mir auch ganz ausdrücklich vor, diese Leute persönlich zu verachten – und nicht ihre Meinungen, sondern den Charakter, der diese Ansichten erst ermöglicht.
18. November 2016 9:50
Das dient doch aber bestenfalls nur der Stillung persönlicher Rachegelüste und dem Glauben an Karma, sollte jemand von denen dann doch mal auf die Schnauze fallen. 😉 Politisch ist das im Ergebnis vollkommen irrelevant. Du siehst doch selbst, dass es keine Anzeichen dafür gibt, dass jene wie auch immer jemals “zur Verantwortung” gezogen werden könnten. Den Frust darüber kann man sich eigentlich sparen…! Was den beliebten “Kollegen” Sukram71 betrifft – vielleicht greifen auch da die selben Mechanismen von Verdrängung und Espakismus…!? So wie dieses Muster-Schaf tickt nun einmal die große Mehrheit; Sukram71 steht stellvertretend für all diese “mittigen”, SPD, Union,… Weiterlesen »
du hast schon recht, allerdings ist es sicher nicht so, dass diese ‘Personen’ wie Merkel oder Steinmeier keine Politik machen würden. Die Personalisierung der Politik ist eher als eine Art Außeneffekt zu sehen: Sie soll den öffentlichen Diskurs in dem Sinne entpolitisieren, als das Politische durch Personen (dh deren diskursiv erzeugte Bilder) verkörpert wird, mit denen der Außenstehende, der Konsument, eine (emotionale) Beziehung aufbauen kann: Man identifiziert sich damit, dh mit ihren suggerierten Eigenschaften, oder lehnt sie ab. Diese Verknüpfung des Politischen mit Personen erleichtert es Herrschaft, den öffentlichen Diskurs zu steuern und so das Politische zu beeinflussen. Es ist… Weiterlesen »
18. November 2016 10:38
Damit komme ich auch zu „Feindbilder“ :-). Ja, es sind tatsächlich Feinde. Es sind Feinde der Ethik, des Humanismus und der Gesellschaft und, ja, sie müssen bekämpft werden! Ich empfehle das neue Buch von Schmidt-Salomon: “Die Grenzen der Toleranz: Warum wir die offene Gesellschaft verteidigen müssen”. Er erläutert sehr gut, wann wir Meinungen nicht mehr tolerieren dürfen, und wann wir Meinungen tolerieren, aber nicht akzeptieren. Der Erfolg der AfD ist aus meiner Perspektive das Symptom eines Problems. Wer dieses Symptom bekämpft, wird nie zum Problem vorstoßen. Das gleiche gilt für die Mainstream-Medien. Es wird oft behauptet, das Problem der Medien… Weiterlesen »
18. November 2016 10:52
Deine Ausführungen teile ich weitestgehend – allerdings mit einer Einschränkung:
Jemand kann dumm, oberflächlich oder in seinen Meinungen völlig daneben sein. Das macht ihn in einer Gesellschaft, die hohen Wert auf Meinungsfreiheit legt, dennoch nicht zum Feind.
Es macht ihn sehr wohl zum Feind und zwar genau dann, wenn diese Person Entscheidungsbefugnisse oder Einflusssphären hat, die unsere Gesellschaft nach seinen “Meinungen” umgestalten.
18. November 2016 11:09
Oft fehlt schlicht die Qualität in den Beiträgen, und die zeigt sich nicht in Meinungen, die zeigt sich in guter Recherche und dem Aufdecken von Hintergründen. Würden sich die Medien darauf besinnen, dann müsste man den Lesern gar nicht mehr großartig die „richtige“ Meinung vorbeten. Sie würden von allein darauf kommen.
Nur wenn man von der Prämisse ausgeht, dass große Medien, im Privatbesitz weniger Begüterter, “aufklären” sollen, das ist ja auch der offizielle Anspruch. Im real existierenden Medienbetrieb, sind es dagegen aber Herrschaftsinstrumente, die Desinformation und Meinungsbeeinflussung betreiben (sollen).
Oft fehlt schlicht die Qualität in den Beiträgen, und die zeigt sich nicht in Meinungen, die zeigt sich in guter Recherche und dem Aufdecken von Hintergründen…./……… Aber in einem Zeitalter, in dem der Wert von Nachrichten von der Clickzahl abhängt, in einer Zeit, in der Nachrichten komplett kommerzialisiert sind, in der mies bezahlte Online-Redakteure die Beiträge im Rekord-Tempo raushauen müssen, mangelt es eben an solchen Beiträgen. Das ist beim öffentlich-rechtlich-gebührenfinanzierten Rundfunk nicht anders. Durch deren Prognoseregelung wird lediglich für einen Dreidreißig Fernsehbeitrag ein halber Tag für die Recherche angerechntet. Das sind 4 Stunden. Den Rest an Recherche-Aufwand hat der Autor… Weiterlesen »
18. November 2016 11:14
So, nun hat es geklappt, alle anderen Instanzen bitte löschen. aquadraht schrieb am 15. November 2016 um 14:36 – Permalink Antworten Dein Kommentar wartet auf Freischaltung. Dem Artikel ist wenig hinzuzufügen. Was bleibt, ist aber die Frage, wie man zu einer Mobilisierung jenseits der neoliberalen „extremen Mitte“ kommt, die das politische Leben erstickt und neben der Sozialdemokratie und den Grünen auch erhebliche Teile der Linkspartei im Griff hat. Nun hat in den USA überwiegend nicht die republikanische Partei gewonnen, sondern die demokratische verloren. Fast 6 Millionen Wähler gegenüber 2012 und über 9 Millionen gegenüber 2008 sind schreiend vor Hillary davongelaufen,… Weiterlesen »
Wieder mal den Nagel auf den Kopf getroffen, Herr Berger. Zur Abschlussfrage bin ich als zumindest gefühlter Aussenseiter am Rande der bürgerlichen Mitte letztlich der Meinung: Ja, die sind so dumm! Das liegt am “Fluch des Neoliberalismus”. Der Neoliberalismus führt in der Tat kurzfristig zu wirtschaftlichen Wachstum, der Preis ist aber, dass der Kern der Gesellschaft aus nicht quantifizierbaren Werten wie Bildung, Solidarität und das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit im eigenem sozialem Umfeld nach und nach aufgezehrt wird. Nicht umsonst fanden die gefühlten Zusammenbrüche bürgerlicher Werte in Form von Brexit und die Wahl von Trump in den Ländern statt,… Weiterlesen »
15. November 2016 17:45
“Linksliberal”? Das Establishment ist mit Sicherheit nicht links. Der Hass auf Clinton (und sogar Merkel!) fällt damit auf die echte politische Linke. So gewollt? Würde diese Formulierung aus dem Mainstream nicht übernehmen.
15. November 2016 17:43
aquadraht schrieb am 15. November 2016 um 14:36 – Permalink Antworten Dein Kommentar wartet auf Freischaltung. Dem Artikel ist wenig hinzuzufügen. Was bleibt, ist aber die Frage, wie man zu einer Mobilisierung jenseits der neoliberalen „extremen Mitte“ kommt, die das politische Leben erstickt und neben der Sozialdemokratie und den Grünen auch erhebliche Teile der Linkspartei im Griff hat. Nun hat in den USA überwiegend nicht die republikanische Partei gewonnen, sondern die demokratische verloren. Fast 6 Millionen Wähler gegenüber 2012 und über 9 Millionen gegenüber 2008 sind schreiend vor Hillary davongelaufen, der geringere Teil wohl zu Trump, dessen Stimmenanteil gegenüber Romney… Weiterlesen »
15. November 2016 16:39
Hallo Jens Berger, schätze Ihre sozialkritischen Analysen. Nichtsdestotrotz scheint mir diese hier zu kurz gesprungen. So verständlich mir Ihr Zorn auf selbstbezogene Eliten ist, so wenig hilfreich betrachte ich Ihren Rundumschlag auf alle möglichen gesellschaftlichen Gruppierungen, die Sie unter “Elite” abhandeln. Recherchieren Sie z.B. , wer die Menschen sind, die sich gegen Freihandelsabkommen und das gute Leben aller engagieren! Vermutlich sind auch Prenzlauer Berg- und Vauban-BewohnerInnen darunter, die Sie pauschal als ‘selbstgerechtes Bürgertum’ abkanzeln? Dass Sie sich bisher nicht für die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens begeistern konnten ist kein Geheimnis. Warum Sie jedoch Ihren Zorn und Ihre Enttäuschung über soziale… Weiterlesen »
15. November 2016 16:32
Gegen eine Nichteinführung eines BGE spricht zum Beispiel der Effektivitätszuwachs durch Automation:
https://www.heise.de/tp/features/Trump-Ich-werde-der-groesste-Jobs-Praesident-sein-den-Gott-jemals-geschaffen-hat-3489005.html
Die Frage ist nicht, ob es ein BGE geben muss oder nicht, denn es führt langfristig kein Weg daran vorbei, sondern wie man es gesellschaftlich verankert. Z,B gesamtgesellschaftliche Dienststrukturen nach dem Modell der Wehrpflicht in Berufszweigen, die notwendig, aber unbeliebt sind.
Die Wehrpflicht war übrigens ein Beispiel der Klassenlosigkeit.
Oder die Abschaffung des Ökonomisten-Goldenen-Kalbs, dem Geldwesen – ein Konstrukt eines geistig behinderten Kindergartenkindes.
17. November 2016 11:56
@schwitzig – sehe ich ähnlich .
“Gesamtgesellschaftliche Dienststrukturen” finde ich sehr diskussionswürdig. Die bereits jetzt schon praktizierten Freiwilligendienste
zeigen ja, dass nicht wenige Menschen sehr gewillt sind sich in den Dienst des Gemeinwohls zu stellen. Die Wahlfreiheit muss allerdings gegeben sein, womit ich meine, eine Tätigkeit innerhalb eines verpflichteten Gemeinwohl-Dienstes frei wählen zu können.
17. November 2016 12:31
Denke aber auch, dass mit einem BGE sich viele Menschen, insbesondere
junge, im sog. Freiwilligenjahr einbringen würden und erst mal abzuwarten wäre, ob sich so etwas wie ein verpflichtendes Dienstjahr erübrigte.
ich muss dir da widersprechen, jens. viele deiner annahmen bzgl. linksliberal und co. teile ich nicht. ich bin übrigens mitglied dieser klasse, ebenso der großteil meines umfeldes. beispiel: Dass Trump, AfD und Co. keine Alternative sind, zeigen alleine schon ihre sozial-, wirtschafts- und finanzpolitischen Konzepte, die frisch braun lackiert aus dem neoliberalen Gruselkabinett stammen. Diese Erkenntnis ist aber auch nicht neu und hilft uns auch nicht weiter. welcher sog. linksliberale hat denn ahnung vom neoliberalen gruselkabinett? man weiß vielleicht noch, dass viele privatisierungen sch… sind, aber bspw. steuererhöhungen sind pauschal das böse schlechthin und die agenda2010 war leider notwendig. wirtschaft… Weiterlesen »
15. November 2016 15:43
Drei Anmerkungen: Erstens: Man muss vor allem in den USA beachten, dass sich das linksliberale, weiße Bürgertum doch stark für Sanders eingesetzt hat. Sanders hat vor allem wegen der von Minderheiten geprägten Südstaaten verloren. Die (weißen) Nordstaaten haben häufig mehrheitlich für Sanders gestimmt. Und dafür, dass Sanders vor der Wahl praktisch ein Niemand war, ist es doch erstaunlich, dass er dennoch so viel Unterstützung erhalten hat. Von einem “linksliberalen Bürgertum”, welches Bernie Sanders “torpediert” habe, kann hier also keine Rede sein. Vielmehr waren es doch die (vermeintlich) liberalen Eliten, die sich so vehement dagegen gewehrt haben. Zweitens ist es zu… Weiterlesen »
15. November 2016 15:28
Also nochmal: Wieso wartet mein Kommentar auf Freischaltung?
15. November 2016 15:21
WARUM WARTET MEIN KOMMENTAR VON 14:36 IMMER NOCH AUF FREISCHALTUNG?
15. November 2016 16:38
WEIL SICH BISHER WAHRSCHEINLICH NOCH NIEMAND DARUM KÜMMERN KONNTE 😉
15. November 2016 16:52
Ich wollte eigentlich wissen, wieso er überhaupt als zu moderieren eingestuft wurde. Ich vermute, dass es an der Erwähnung der rechten Parolen “Ausl***** raus” oder “Isl*misierung” lag.
Soweit das der Fall ist, hätte ich gern eine Liste der “bösen Worte” oder eine Emailnachricht, warum diese Sperrung erfolgte.
Es hat sicher nur mit der Länge des Kommentars zu tun und sonst hat Mordred Recht.
15. November 2016 17:08
Es hatte nicht mit der Länge des Kommentars zu tun, sondern mit den bösen Worten. Du kannst es gern selbst probieren.
15. November 2016 21:46
Vielleicht soll die Qualität im Kommentarbereich gehoben werden ?
Ich hab ja nie was zu bieten. Vielleicht wurde mein letzter Kommentar deshalb auch gesperrt ? 🙂
15. November 2016 22:01
Ich hatte keine bösen Worte drin. Eine seltene Ausnahme 🙂
15. November 2016 22:03
Es ging um Geldwäsche in Deutschland. Wie blödsinnig einfach man durch Immobilienkauf in Deutschland Geld waschen kann. War sicherlich OT, hatte ich so vermerkt. Passte im Kontrast aber gut zum Thema Armut und Ausbeutung.
Selektorenlisten werden neuerdings vom BVG als “geheim” eingestuft. 🙂
16. November 2016 0:45
Wieso wartet mein Artikel auf Freischaltung?
15. November 2016 15:05
Für linke Politik ist es noch zu früh.
Es gab historisch zwei Zeitpunkte, als sozialistische Vorstellungen mehrheitsfähig waren:
1918 und 1945.
Also nachdem das bürgerliche System seine blutige Hybris ausgelebt hatte.
15. November 2016 14:57
Und selbst zu diesen historischen Zeitpunkten hat das Bürgertum auch nur kurz gewankt, um dann “lustig” weiter zu wursteln.
Nun; die große Mehrheit der Wähler (und Nichtwähler) ist tatsächlich: dumm! Wenn man sich ansieht, wer überall so gewählt wird, sollte man doch insgesamt auch die naheliegendste aller Möglichkeiten in Erwägung ziehen!? Nicht mal explizit “dumm” dafür, dass sie sich wie jetzt in den USA für eine Wahl zwischen Pest und Cholera “begeistern” lässt; Clinton vs. Trump war doch wie bei uns Steinbrück vs. Merkel eher gar ein deutliches Zeichen von Seiten der Elite, wie inhaltlich “alternativlos” allein schon das ist, was man dem Souverän da zur Abstimmung vorsetzt. Die vermeintliche “Mitte” lebt ja bekanntermaßen (auch außenpolitisch) von Projektion; mit… Weiterlesen »
15. November 2016 14:51
Wenn die große, dumme Masse sich in einem einig ist, dann dass man gewillt ist, niemals echter linker Politik eine wirkliche Chance zu geben. Je dreckiger es den Leuten geht, desto eher kloppen sie noch auf die ebenfalls benachteiligten Sündenböcke ein, die ihnen dann ein paar Rechtspopulisten regelmäßig servieren. Diejenigen docken an den Grundängsten der Menschen an – und nutzen sie schamlos aus. Steigern diese Ängste dann ins Paranoide. Und der dumme Idiot macht da dann mit voller Begeisterung mit, lässt sich mitreißen und macht im Gegenzug dann eine „linksgrünversiffte“ Merkel dafür verantwortlich…! Yeah! das “dumm” kommt aber nicht von… Weiterlesen »
15. November 2016 15:53
Nicht unbedingt dumm, aber ungebildet (zumindest in den dafür relevanten Bereichen), unmotiviert und dadurch am Ende unmündig. Man lässt sich halt vorgeben, was ma zu denken hat, im letztlich auf Dauer (nach zig mal betrogen worden sein) doch arg naiven Vertrauen, dass im Großen und Ganzen jemand da oben die Sache schon anständig regelt.
Ist mir ein bisschen zu kurz gesprungen @ Dennis. Die LINKE muss sich auch selbst hinterfragen, welchen Anteil sie zumindest im Osten der Republik am Aufkommen der AfD hat. In meinen Augen ist der nicht gering. Was Du weiter oben zu den bescheidenen Möglichkeiten einer Landesregierung schreibst, ist ja durchaus richtig. Leider ist es jedoch so, dass auch die LINKE aus der Opposition heraus den Wählern immer alles mögliche versprochen hat, um dann kaum in der Regierungsverantwortung angekommen – spätestens nach dem berühmt-berüchtigten Kassensturz – den Leuten zu erklären, dass das doch alles nicht so gemeint war. Und nicht wenige… Weiterlesen »
Dem Artikel ist wenig hinzuzufügen. Was bleibt, ist aber die Frage, wie man zu einer Mobilisierung jenseits der neoliberalen “extremen Mitte” kommt, die das politische Leben erstickt und neben der Sozialdemokratie und den Grünen auch erhebliche Teile der Linkspartei im Griff hat. Nun hat in den USA überwiegend nicht die republikanische Partei gewonnen, sondern die demokratische verloren. Fast 6 Millionen Wähler gegenüber 2012 und über 9 Millionen gegenüber 2008 sind schreiend vor Hillary davongelaufen, der geringere Teil wohl zu Trump, dessen Stimmenanteil gegenüber Romney allenfalls gleich geblieben oder leicht geringer geworden ist. Allerdings ist es den Republikanern in den rust… Weiterlesen »
15. November 2016 14:36
Dem Artikel ist wenig hinzuzufügen. …
Ich sehe da auch nur einen Weg: …
Auch wenn das alles, was du ausführst, aus humanistischer Sicht sehr lobenswert ist, ist es kein Weg, sondern nur eine Haltung, die nirgendhin führt.
In extremen Lagen neigen Menschen nun mal zu extremen Entscheidungen/Handlungen und sind kaum zu Vernunft zu bringen.
17. November 2016 0:36
@Jens Berger Ganz netter Artikel mit ein paar Fehlern: Das “linksliberale Bürgertum” ist tatsächlich ein Club der Feudalisten. Und das ist auch exakt die Politik, die betrieben wird. Ich denke, dass sie in den USA auch Donald Duck gewählt hätten, weil die heutigen Adeligen nun einmal einfach verkackt haben und dass das Erstarken rechter Kräfte eine logische Folge ist, ist spätestens seit der Weimarer Republik als Binsenweisheit bekannt. Das wissen auch unsere “eliten” und deren Pudel, die “linksliberal-grün”-Beschwingten, wissen es nicht, weil trotz ihres vermeintlichen Bildungsvorsprunges hohl, dumm und überflüssig sind. Intelligenz – und das gilt für abstrakte wie emotionale… Weiterlesen »
15. November 2016 14:04
Das „linksliberale Bürgertum“ ist tatsächlich ein Club der Feudalisten.
Das stimmt so nicht. Warum sollte der freiberufliche Anwalt oder die Innenarchitektin von Prenzlberg “Feudalisten” sein? Das ist doch Unsinn.
15. November 2016 14:27
Das stimmt so nicht. Warum sollte der freiberufliche Anwalt oder die Innenarchitektin von Prenzlberg „Feudalisten“ sein?
Unsere “elite” macht feudalistische Politik. Der linksliberale Mob arbeitet dieser Politik als Systemling zu; unterstützt sie somit. Der Mob besteht nicht aus Feudalisten, sondern aus (derzeitigen) Profiteuren der feudalistischen Ausrichtung der Politik. Damit einher geht der geteilte Glaube an die Ökonomismusreligion, die derzeit hier praktiziert wird.
15. November 2016 14:41
Es geht nicht darum, wer oder was man ist, sondern darum mit was man sich identifiziert. Und das linkliberale Bürgertum identifiziert sich eben nicht mit der Arbeiterschaft, zu der sie eigentlich auch gehören, sondern mit der Kapitalistenklasse. Sie treten nach unten, weil sie Angst haben selbst irgendwann unten zu landen.
Sie handeln wie Rechte und sind damit eben auch Rechte bzw. Feudalisten. Man darf nie vergessen, dass Intelligenz nicht vor Blödheit schützt.
15. November 2016 14:45
Das ist richtig, war aber noch nie anders. Das Bürgertum (auch das Kleinbürgertum) hat sich noch nie mit “denen da unten” identifiziert.
Jein. Das Kleinbürgertum und das Bürgertum als Klasse gewiss nicht. Aber ein erheblicher Teil der Intellektuellen als einer im Bürgertum und Kleinbürgertum verankerten Zwischenschicht sehr wohl. Die Intellektuellen waren neben den Arbeiter- und Bauernaktivisten und den Kadern der Linksparteien einer der Pfeiler des “Offizierskorps” der sozialen Bewegung. Und während der Klassenkampf auch nach 1989 munter weitergegangen ist (ich verweise auf das bekannte Zitat von Warren Buffet), ist dieses Offizierskorps praktisch komplett desertiert. Solange es noch die sozialistischen Länder gab, hatten Hund und Katze ihre Entwürfe des “viiiel besseren Sozialismus”, mit garantiertem Interview in der bürgerlichen Presse und im TV (selbst… Weiterlesen »
15. November 2016 15:04
15. November 2016 15:06
@a² Die intellektuelle Elite hat vor allem deshalb desertiert, weil sich deren ideologischer Unterbau gewandelt hat. Der von Kant geprägte deutsche Idealismus mit seinem kategorischen Imperativ ist zur Seite getreten zu Gunsten des Utilitarismus. Der Utilitarismus legitmiert Gier und Egoismus und gibt damit dem Einzelnen die Möglichkeit die eigene Schlechtigkeit -im Utilitarismus ist sie dies ja nicht mehr- auszuleben und sie nicht mehr durch Selbstdisziplin hintanzuhalten. Der ideologische Überbau ist heute nahzu vollends der homo oeconomicus. Kant bezeichnet ein Handeln aus dem Nutzenkalkül heraus als den Tod jeglicher Moral. Und auch in den Religionen ist dieses “Marktdenken” eigentlich immer verteufelt… Weiterlesen »
deren Pudel, die „linksliberal-grün“-Beschwingten, wissen es nicht, weil trotz ihres vermeintlichen Bildungsvorsprunges hohl, dumm und überflüssig sind. ich würde eher sagen, dass sie erfolgreicher indoktriniert und vermeintlich integriert wurden. ich kenne so einige aus nächster nähe. und ganz ehrlich: wenn ich nicht zufällig mal vor ein paar jahren über die nds und den sf gestolpert wäre… Intelligenz – und das gilt für abstrakte wie emotionale – ist etwas völlig anderes als das, was unser Bildungswesen hervorbringt. Es sind gut funktionierende Affen. absolut. Und jetzt mal ernsthaft: Glaubst Du ernsthaft, dass ein Bernie Sanders oder eine Sahra Wagenknecht in dem derzeitigen… Weiterlesen »
@schwitzig Und jetzt mal ernsthaft: Glaubst Du ernsthaft, dass ein Bernie Sanders oder eine Sahra Wagenknecht in dem derzeitigen Machtgefüge auch nur den Hauch einer Chance hätten, etwas zum Besseren zu wenden? Ich nicht. Genau das habe ich mir bei vermeintlichen Alternativen auch gedacht. Bernie, wenn er – mal angenommen – wirklich gewählt würde, hätte doch nicht die geringste Chance in diesem Saustall gehabt. Und nach mindestens einem Jahr als lame duck auf der Bühne wäre er genauso “beliebt” wie ggw. Obama oder Hollande gewesen, würde also nur noch zu allgemeinem Frust und Wut beitragen. Das von Jens im http://www.nachdenkseiten.de/?p=35733… Weiterlesen »
16. November 2016 23:58
Auch von mir aus ein dickes THX für diesen Artikel!
Im Grunde geht es hierbei um Sozialstaat, Gerechtigkeit, gesellschaftliche Teilhabe und auch Identität. Wenn man Menschen die, warum auch immer, nicht mehr gebraucht werden davon ausschließt, muss man sich nicht wundern das “uns” der Laden auf Dauer um die Ohren fliegt.
Ergo: Etwas stimmt z.Z. grundsätzlich mit unseren Werten nicht, es wäre m.E. sinnvoll da mal anzusetzen.
15. November 2016 13:34
Gestern wurde bei “Hart aber fair” die Absicht und Bereitschaft von Trump und Putin, miteinander zu reden, als “Schmusekurs” bezeichnet. Das ist auch Populismus, nur halt von den “Etablierten”. Wenn aber allein die gegenseitige Gesprächsbereitschaft (!!!) von Trump und Putin mit einem solchen Wort umrissen wird, wie soll man dann bitte das nennen, was zwischen Merkel und Erdogan gelaufen ist? Am Wochenende haben die Grünen die Einführung einer Vermögenssteuer als Bestandteil des Wahlprogramms beschlossen. Gleich am Montag kam bei Spiegel Online die Quittung. Die Grünen waren laut René Pfister die “Verlierer des Tages”. Denn die Grünen rücken nun immer weiter… Weiterlesen »
15. November 2016 13:33
Ich habe mir gestern, wider besseres Wissen, auch „Hart aber fair“ angetan. Das beste in diesem m.E. neoliberalen Schmierentheater waren die Gesichtsentgleisungen von Herrn Pleitgen.
15. November 2016 13:37
Es ist wirklich unglaublich, wie vehement man in Europa auf einen Konfrontationskurs mit Russland beharrt, der dann aber auch auf europäischem Boden ausgetragen würde. Vor der Wahl Trumps konnte man noch argumentieren, dass hier die USA ihren Einfluss geltend macht. Jetzt aber steht fest, dass gerade in Europa eine unglaubliche Kriegslüsternheit herrscht. Wobei man aus europäischer imperialistischer Sicht wohl eher auf eine Mitlgliedschaft Russland in der EU hindrängen müsste, denn der freie Handel wird doch gerade auch in der EU als imperialistische Waffe genutzt. Sinn macht das Ganze überhaupt nicht? Es scheint sogar so, ich glaube im Spiegel war es,… Weiterlesen »
15. November 2016 14:39
In Deutschland herrscht ein Schubladendenken und Absolutheitsanspruch. Wer auch nur in einem winzigen Punkt bereit ist, Putin zuzustimmen, wird als “Putin-Versteher” gebrandmarkt. Kurz darauf kriegt er dann Sätze wie “dann findest du wohl seine Syrieneinsätze gut!” zu hören. In dieser Atmosphäre fällt es freilich auch Journalisten schwer, überhaupt noch ausgewogen zu schreiben, müssen sie doch befürchten, dass der kleinste Ansatz gegen sie verwendet werden kann. Dieser Mechanismus wird aber zugleich wissentlich vom gleichen Journalismus missbraucht. Eine winzige (evtl. sogar nur herbeiphantasierte) Übereinstimmung mit Frauke Petry genügt schon, um Sarah Wagenknecht zu unterstellen, sie sympathisiere mit dem rechten Rand. Da diese… Weiterlesen »
15. November 2016 15:24
Stimmt, dass Sanders da souverän reagiert hat. Leider wird er keine Chance bekommen, den demokratischen Sumpf trockenzulegen. In den USA wurde das eh anders gesehen. Im “liberalen” Spektrum war HRC eine Horrorvorstellung. Und unter meinen Bekannten und Verwandten in den USA, soweit sie zum Teil jahrzehntelange Demokratenwähler waren, hat niemand für Hillary gestimmt, einige sind weggeblieben, wenige haben für Jill Stein gestimmt und mehr noch für Trump. Nicht aus Begeisterung, aber aus Angst vor einem Atomkrieg. Einen schlechten Präsidenten steckt Amerika weg. Ein Krieg mit Russland könnte das Ende für Amerika sein, oder die Überlebenden könnten die Toten beneiden. Im… Weiterlesen »
17. November 2016 0:32
„dann findest du wohl seine Syrieneinsätze gut!“ zu hören.
Natürlich, er ist gerade der Einzige, der den IS bekämpft.
17. November 2016 0:39
oder die Überlebenden könnten die Toten beneiden.
17. November 2016 0:41
Jens, ein sehr guter Artikel (und es waren gute Artikel in der Vergangenheit). Danke. Die Ausverkäufer der Sozialdemokratie machen sich so zu den eigentlichen Steigbügelhaltern der Rechten. Die entscheidende Frage dürfte es da sein, ob dies volle Absicht ist oder ob unsere selbsternannten Eliten in und links der Mitte es wirklich nicht besser wissen? Es gibt in der Spitze der Sozialdemokratie schon seit Schröder keinen Sozialdemokraten mehr, der diesen Namen zu Recht trägt. Die Neoliberalen haben den Weg durch alle Parteien erfolgreich abgeschlossen und fahren jetzt die Ernte ein (wie einst die 68-ziger…… Auch sie haben ihre Ideale verraten). Gabriel-Steinbrück-Schulz… Weiterlesen »
11 Mill. Kinder sind von Armut bedroht,
Gut ist doch wenigstens, dass sie nicht etwa arm sind, sondern nur von Armut bedroht 😉
Merkste was? Wir machen uns hier, unbewusst, schon den Neo-Sprech zu eigen.
15. November 2016 16:20
Ich bin nun Grundsicherungsempfänger. War vorher seit dem 1.1.2005 ALG-2-Bezieher. Ich habe immer gesagt, ich lebe nicht an der Armutsgrenze, ich BIN arm. Aber mich hat meine Armut dazu gebracht, meine eigene Haltung von Vorher zu ändern. Das habe ich einmal so beschrieben: Wie viele Vorurteile verbinden sich mit diesem Begriff Auch ich hatte früher als ich noch erwerbstätig war, eine Menge Floskeln für Arbeitslose übrig. Als ich dann wegrationalisiert wurde, dachte ich, da ich arbeiten wollte, es sei kein Problem, eine neue Arbeit zu finden. Als ich dann als Langzeitarbeitsloser bezeichnet wurde, erkannte ich langsam, dass ich durch meine… Weiterlesen »
16. November 2016 13:31
Wenn ich jetzt die Entwicklung der Arbeitslosigkeit betrachte, muss ich immer wieder daran denken, dass die Zahl der Arbeitslosenstatistik nur die Spitze des Eisberges darstellen. Die tatsächlichen Zahlen sind viel höher Die weitgehende Zusammenlegung der Arbeitslosenhilfe und der Sozialhilfe war eine Nullnummer. Die sozialen Bedingungen ändern sich nicht per Neudefinition von Lebensbedingungen. Unser Schulsystem entlässt jährlich noch immer rund 60 000 Schüler ohne Abschluss. Das macht in zehn Jahren 600 000 potentielle Arbeitslose die in Beschäftigungen für Geringqualifizierte drangsaliert werden müssen/sollen. Das ist nur ein Beispiel warum sich allein durch die Existenz eines Zwangssystems die Arbeitslosenzahlen nicht drücken lassen. Man… Weiterlesen »
16. November 2016 18:46
Danke für diese wichtigen und mutigen Zeilen!
Danke – die Erinnerungen an die Fakten sind so wichtig! Es ist unfassbar, wie die Welt, dieser Staat durch diese verbrecherische Geisteshaltung einiger Weniger samt den Menschen verändert wurde..
20. November 2016 14:20
Die selbsternannten linken Eliten wissen es nicht besser, ganz einfach. Viele Leute warten doch nur auf jemanden, der die richtigen Parolen herausbrüllt. Dafür ist auch die aktuelle AFD – Spitze irgendwie zu intellektuell, zu studiert. Von einer Sahra Wagenknecht ganz zu schweigen, die, so die Legende, von ihren Eltern einst das “Kapital” von Marx geschenkt bekam. Was soll man mit diesen “Vordenkern” anfangen, die fernab der Realität in diesem Land leben? Das ist heute vermutlich das größte Problem, daß keiner wirklich “von unten” kommt. Hinter den meisten Parteikarrieren stecken doch irgendwelche Politikwissenschaftler, Rechtsanwälte, Theologen oder auch Ungelernte mit dem Hang… Weiterlesen »
15. November 2016 13:22
Du liegst mit Deinem Wissen bezgl. Wagenknecht falsch.
Sie ist die einzigste Hoffnung, die ich sehen kann. Sie ist über das “Kapital” von Marx lange hinaus.
15. November 2016 13:38
Welche Hoffnung verkörpert sie? Sie ist gefühlt schon eine Ewigkeit im Politikzirkus dabei, hat in ihrem Leben nichts anderes als Politik gemacht und galt schon mit Mitte 20 als die große Nachwuchshoffnung der Linken. Ich lebe in Thüringen, wo seit zwei Jahren “linke” Realpolitik zu erleben ist. Und ich kann Dir mitteilen, daß ich keinerlei Unterschied zu den vorherigen 25 Jahren mit der CDU erkennen kann. Die ganzen Behörden arbeiten faktisch unabhängig von der jeweiligen Regierung, das merkt man jetzt sehr deutlich. Bei den mit Abstand wichtigsten Themen Arbeit, Gesundheit und Bildung wurden keinerlei neue Akzente gesetzt. Ich weiß deshalb… Weiterlesen »
15. November 2016 14:00
In der Tat ist es eigentlich egal, wer in einem Bundesland “regiert”. Dort werden keine “Regierungen” gewählt, sondern bestenfalls eine Art höherer Verwaltungsbeamter! Würdest du dich mit dem bundesteutschen Föderalismus mal eingehender befassen, kämst du ggf. dann auch zur Erkenntnis, dass auf Landesebene im Grunde überhaupt nix Bedeutendes bewegt oder geändert werden kann; man schaue dazu nur mal in den hinteren Teil des GG. Vor allem dann, wenn letzten Endes immer(!) zwangsläufig die Frage der Finanzierung auftaucht. Und Länder haben vom Bund her KEINE Möglichkeiten, relevante Steuern zu erheben als auch einzutreiben! Von solch neoliberalem Schwachsinn wie in Länderverfassungen festgeschriebenen… Weiterlesen »
Was würde sie denn von Berlin aus tun? Mit einem Handstreich die Gesamtschulen in allen Bundesländern einführen? Eine Gesundheitspolitik durchsetzen, die auch in der Provinz eine umfassende und zeitnahe Betreuung von Patienten möglich macht und nicht von der Pharmaindustrie gesteuert wird? Den Mindestlohn auf 12 Euro erhöhen? Die Beamten zur Einzahlung in die Rentenkasse verdonnern und ihre Pensionen zusammenstreichen? Tempo 130 auf allen Autobahnen einführen? Zukunftsorientierte Verkehrspolitik machen?
Ich könnte die Aufzählung beliebig fortsetzen. Such Dir aus, was Du selbst für machbar hältst und was nicht. Mein Tip: Gar nichts wird sich ändern.
Darüber brauchen wir uns keine Gedanken machen, weil dies niemals eintreten wird! Eher friert die Hölle zu, als das Wagenknecht Kanzlerin wird oder jemals eine linke Partei in Deutschland eine notwendige Mehrheit erreichen wird! Daran gebührt auch Unken wie dir einen erheblicher Anteil… 😛 Wichtigstes Stellrad wäre erst einmal die Steuerpolitik. Die Nachdenkseiten haben glaube ich vor über 10 Jahren mal zusammengerechnet, wie viele Hunderte von Milliarden alleine die “Steuerreformen” seit Schröder in die Kassen des oberen % gespült haben… Übrigens: wenn pöhse Beamte in die Renten”kasse” “einzahlen” (= es gibt kein “einzahlen”, nix als eine romantische Illusion), kriegen sie… Weiterlesen »
15. November 2016 15:38
Dennis: Ja zur steuerfinanzierten Grundrente, warum nicht. Allerdings sind nur weniger Beamte Hoheitsträger im engeren Sinne, Beamte auf der Rentenkasse- peinlich! AFD, da bleibt was zu tun!
19. November 2016 14:03
Nachtrag: dennis 82, Es geht doch heute nie gegen pöhse Beamte, sondern gegen pöhse Unternehmer und “Nazis”!
@heinzelmann AFD, da bleibt was zu tun! http://www.tagesspiegel.de/politik/joerg-meuthen-afd-chef-rente-wird-wahlkampfthema-kein-nationalismus/14809602.html Der Herr Meuthen arbeitet schon fleißig am Thema Rente, und möchte gerne Zwangs-Riestern für Alle einführen. Da möchte sich wohl Jemand bei der Finanz-und Versicherungsbranche empfehlen für ein gut dotiertes Pöstchen. Nur mal so zum Vergleich für ganz clevere Rechenkünstler: Die Kosten der stattlichen Rentenversicherung liegen bei rund 3 %, die der privaten Anbieter fressen Provisionen und Gebühren von 10% und mehr auf, die dann nicht auf dem Rentenkonto landen. Welche Variante ist wohl für die zukünftigen Rentner die bessere? Mal ganz abgesehen davon, dass Privatvorsorge immer mit einem Risiko von Kursverlusten… Weiterlesen »
Rob, es würde langen, wenn es eine steuerfinanzierte Grundrente geben würde! Sozialversicherung bedeutet, noch mehr staatliche Bedienstete!AFD überlegt sich das von Dir gelobte Modell der Eidgenossen!
20. November 2016 14:02
@Heinzelmann es würde langen, wenn es eine steuerfinanzierte Grundrente geben würde! Sozialversicherung bedeutet, noch mehr staatliche Bedienstete! Egal ob steuerfinanzierte Rente oder die staatl. Rentenversicherung, man braucht fachpersonal für die Verteilung der Renten. Warum also nicht die Organisation nutzen, die das schon seit über 100 Jahren erfolgreich macht? Warum für teures Geld etwas aufbauen, was schon längst besteht? Die Beamten der RV sind nicht das Problem, sondern die entsprechende Einnahmebasis. AFD überlegt sich das von Dir gelobte Modell der Eidgenossen! Wenn du meinen Text richtig gelesen hast, dann weißt du, dass ich das schweizer Modell bis auf die AVG-Rente eben… Weiterlesen »
20. November 2016 14:49
Rob: Beamte, die selber nichts einzahlen!? Damit können wir dei Debatte schon beenden! Der Staat ist für LInke immer gut, privat immer schlecht! Wer offene Grenzen will, kann Altersarmut nicht bekämpfen! Wir werden auch ALG-2 nicht abschaffen können/sollen, nur modifizeren. Der 70-er Jahre Kuschelstaat des Butterwegge existiert nicht mehr! 1000. Euro Grundrente für jeden, dies wäre machbar, müsste aber gewollt sein!
Rob, ein Nachtrag: Was ich von der AFD habe? Die einzigste Kraft, die permanent darüber redet, dass abzuschieben ist!Wir werden keien wirkliche Bekämpfung der Altersarmut, Reformen bei Hartz-4 usw. erhalten, aber die AFD hat mit mit dafür gesorgt, dass der einseitige Willkommenswahnsinn beendet wurde und die beiden Großen nachdenken!
20. November 2016 15:10
@Heinzelmann Beamte, die selber nichts einzahlen!? Damit können wir dei Debatte schon beenden! wer sagt denn, daß Beamte nicht in eine gemeinsame Rentenkasse einzahlen können? In ein zununftsfestes umlagefinanziertes Rentensystemm müssen Alle einzahlen, von jeder Art Einkomme, ohne Bemessungsgrenze ( was die Beitragssätze niedrig hält )und mit einer Ober- und Untergrenze. Wer viel verdient hat ja immer die Möglichkeit, sich zusätzlich abzusichern. Der Staat ist für LInke immer gut, privat immer schlecht! Könnte das vieleicht daran liegen, dass die Linke kapiert hat, dass staatliche Unternehmungen keine Gewinne machen müssen, Private aber genau darauf aus sind und diese immer vom Endnutzer… Weiterlesen »
20. November 2016 16:57
Rob: Es geht nicht um Deutsche allein, wie es linke Selbsthasser immer vermuten, sondern um klare Regeln und Grenzen!Warum nicht abschieben? Wähler brauchen nicht die Parteien, um ihnen zu sagen, was ist, sondern um die Meinung zu kanalisieren und ins Parlament zu hieven!!Die Überbetonung des sozio-ökonomischen Konfliktes, ohne den sozio-kulturellen zu beachten, ist eine linke Krankheit!Der Glaube, dass man ohne Sanktionen , ich bin für Obergrenzen, Sozialsysteme schaffen kann, habe ich nicht! Sehe den Eulenfelder ( HDS )!! Die Linkspartei war in der Flüchtlingskrise nicht auf der Seite der ärmeren Europäer, sondern wollte die BRD eher abschaffen! Selbst Merkel und… Weiterlesen »
21. November 2016 13:50
@Heinzelmann So langsam komme ich mir echt verarscht vor. Ich möchte hier im Blog diskutieren, andere Meinungen hören und reflektieren um meinen eigen Standpunkt zu bestimmen und wenn jemand gute Argumente hat, auch festgefahrene Denkweisen revidieren. Ich habe mitnichten die Weisheit mit der Suppenkelle gefressen und bin mir bewußt, daß ich als Subjekt nie eine objektive Meinung haben kann, weil ich dazu alle Facetten einer Gegebenheit kennen müßte und kein menschlicher Geist dazu in der Lage ist. Dennoch bin ich der Meinung, daß meine Gedanken zumindest Anregungen für eine Diskussion sein können, was bei dir aber offenbar nicht fruchtet, da… Weiterlesen »
21. November 2016 14:57
Rob: Ich komme mir verarscht vor, wenn Argumente der Mehrheit nicht gehört werden! Wer behauptet, dies macht ihr, man müsse nur den Reichen was wegnehmen, dann läuft es, soll dies tun! es wird 0 Erfolg haben!Es gibt nicht nur sozio-ökonomische Probleme, wie oft noch! Außerdem bin ich für eine steurerfinanzierte Grundrente und Reformen im ALG-2-Bereich, wie oft noch! Du willst nicht abschieben, ich Altersarmut bekämpfen, wer geht hier nicht auf andere Argumente ein! Gewinnt eine Wahl oder lasst es!
21. November 2016 15:13
nachtrag, Rob: Für mich ist es asozial, die ganze Welt nach Europa einziladen, wie Politker der Linkspartei dies offen tun! Wer gegen Grenzen ist, will Europa schaden. Da könnt ihr euch die Eure Umverteilungspläne sparen!
21. November 2016 15:16
Sorry, aber das halte ich für nicht korrekt. Es geht nicht darum, hinter jemanden herzulaufen bzw. zu wählen, der die richtigen Parolen brüllt. Es geht um das selbstgefällige politische Establishment, dem der Wähler vollkommen gleichgültig ist. Wenn eine Frau Merkel sagt, daß “das was vor der Wahl gesagt wird, nachher nicht mehr eingehalten werden muß” (sinngemäß), dann ist das eine Beleidigung an den Wähler. Auch die anderen Politiker sind da nicht anders. Sobald die Wahlen vorbei sind, interessiert sie der Wähler in der Regel nicht mehr. Nein, dann wird häufig sogar gegen den ausgesprochenen Wählerwillen regiert, denken wir nur an… Weiterlesen »
Kurz: guter, notwendiger, Artikel
Allerdings möchte ich etwas anmerken.
Bernie Sanders und auch eine Sahra Wagenknecht haben Mitglieder in ihrem Rücken die nicht kontrollierbar sind (muss ich nicht namentlich aufführen). Eine Sahra, einen Bernie, einen Jeremy.. würde ich bedenkenlos wählen – aber ohne Anhang.
Meine Stimme wird noch lange an Kleinstparteien oder Parteilose gehen.
15. November 2016 13:19
you can’t always get what you want…! 😉
Einer der Gründe, warum sich nix ändert ist auch exakt diese absurde Rosinenpickerei! Wenn manche meinen, sich den Luxus leisten zu können, irgendeine Partei oder Person nur dann zu wählen, wenn wirklich 100 Prozent passt. Das wird aber definitiv NIE der Fall sein!
Du könntest z. B. den kritisierten “Anhang” auch schon dadurch marginalisieren, indem du dafür sorgst, dass wesentlich mehr “vernünftige” überhaupt in die Parlamente einziehen.
18. November 2016 9:27
“Du könntest z. B. den kritisierten „Anhang“ auch schon dadurch marginalisieren, indem du dafür sorgst, dass wesentlich mehr „vernünftige“ überhaupt in die Parlamente einziehen.”
Das ist leider reines Wunschdenken. Auch bei der LINKEN hast Du nur dann eine Chance auf ein Dasein als Abgeordneter, wenn Du vom jeweiligen Vorstand protegiert wirst. Und die wenigen “vernünftigen”, die sich dann doch mal durchsetzen, werden meist recht schnell “diszipliniert”, Ausnahmen bestätigen die Regel.
Solange die LINKE in dieser Hinsicht genauso funktioniert, wie eine SPD oder CDU und echte Basisdemokratie scheut wie der Teufel das Weihwasser, wird sich daran nichts ändern.
18. November 2016 10:05
Du tust grad so, als hätte sich die Linke im Bundestag schon komplett in eine SPD 2.0 verwandelt. Wem nützt das bitte außer der AfD und dem Rest der so genannten “Mitte”!? Wirklich nur Wunschdenken…!? Von Parteioberen aufgestellte Listen verlieren grade dann ihre selektive Wirkung, wenn durch viele (Zweit)Stimmen möglichst viele davon in das Parlament einziehen. Sicher wirken auch in der Linken die prinzipiell gleichen personellen “Ränkespiele” – allerdings hat es ja auch eine Wagenknecht bis ganz nach oben geschafft. Und ich glaube nicht, dass sie die einzige “wahre Linke” innerhalb der Linken ist! Nur, weil ich z. B. den… Weiterlesen »
“Du tust grad so, als hätte sich die Linke im Bundestag schon komplett in eine SPD 2.0 verwandelt. Wem nützt das bitte außer der AfD und dem Rest der so genannten „Mitte“!?” Noch nicht 2.0, aber in der Opposition fällt es leicht, selbst radikale Forderungen zu stellen bzw. zu unterstützen, hat doch keine Auswirkungen. Wobei natürlich gewisse Kreise immer wieder schnell dabei sind, zu entschärfen. So findet z. Bsp. Genosse Bartsch, dass “an Hartz IV doch nicht alles schlecht ist”, andere fänden “ein bisschen Krieg” mittlerweile auch gar nicht mehr so schlimm… Ich bin mir ziemlich sicher, dass beim Zustandekommen… Weiterlesen »
Schöner Artikel, Jens !
Die letzte Konsequenz blenden unsere hypermoralischen Kuschelbürger gern aus.
Auf Gleichgültigkeit, und einer damit verbundenen Verrohung des Denkens, folgt die Gewalt.
15. November 2016 13:15
Danke, guter Artikel. Hoffentlich regt er einige endlich zum Denken an, die langsam merken müssen, dass sie nicht die Lösung sind, vielmehr zum Problem gehören.

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