Source: http://exploredoc.com/doc/12130710/monitoring---frauen-und-m%C3%A4nner-in-f%C3%BChrungspositionen
Timestamp: 2019-05-27 05:42:36+00:00

Document:
Erste jährliche Information der Bundesregierung über die
Entwicklung des Frauen- und Männeranteils an Führungsebenen und in Gremien der Privatwirtschaft und
Einleitung ............................................................................................................................. 4
Zusammenfassung .............................................................................................................. 7
I. Erste Säule (Privatwirtschaft: feste Quote) ......................................................................... 7
II. Zweite Säule (Privatwirtschaft: Zielvorgaben) .................................................................... 8
III. Dritte Säule (Öffentlicher Dienst) ...................................................................................... 9
A) Methodische Grundlagen ................................................................................ 11
Zielsetzung ............................................................................................................ 11
Erhobene Daten / Quellen ..................................................................................... 12
Privatwirtschaft ............................................................................................. 12
Gremien nach dem BGremBG ...................................................................... 16
Oberste Bundesbehörden ............................................................................. 16
B) Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen der
Privatwirtschaft im Anwendungsbereich des FüPoG ................................... 17
Struktur der privatwirtschaftlichen Unternehmen im Anwendungsbereich des FüPoG
Branche ........................................................................................................ 17
Unternehmensgröße nach der Zahl der Beschäftigten und Umsatzerlöse .... 18
Akzeptanz des FüPoG bei den Unternehmen ........................................................ 18
Aufsichtsrat ................................................................................................... 19
Vorstand ....................................................................................................... 19
Erste Führungsebene unterhalb des Vorstands ............................................ 19
Zweite Führungsebene unterhalb des Vorstands .......................................... 19
III. Aufsichtsrat ............................................................................................................ 20
Zielgrößen für den Frauenanteil im Aufsichtsrat............................................ 20
Geschlechtsspezifische Ist-Besetzung von Aufsichtsräten ............................ 20
a) Grundsätzliche Angaben ........................................................................ 20
b) Geschlechtsspezifische Zusammensetzung des Aufsichtsrats - Verteilung
auf die Anteilseigner- und Arbeitnehmerbank ........................................ 21
Geschlechtsspezifische Zusammensetzung des Aufsichtsrats nach
Hauptbranchen ...................................................................................... 22
d) Geschlechtsspezifische Zusammensetzung des Aufsichtsrats nach
Unternehmensgröße .............................................................................. 22
e) Geschlechtsspezifische Zusammensetzung des Aufsichtsrats nach
Ländern ................................................................................................. 23
Fristsetzung für die Erreichung der Zielgrößen im Aufsichtsrat ..................... 24
Kaum Verstoß gegen das Verschlechterungsverbot ..................................... 24
IV. Vorstand ................................................................................................................ 25
Zielgrößen für den Frauenanteil im Vorstand ................................................ 25
Geschlechtsspezifische Ist-Besetzung von Vorständen ................................ 26
a) Grundsätzliche Angaben ........................................................................ 26
b) Geschlechtsspezifische Zusammensetzung des Vorstands nach
Hauptbranchen ...................................................................................... 27
Geschlechtsspezifische Zusammensetzung des Vorstands nach
Unternehmensgröße .............................................................................. 27
d) Geschlechtsspezifische Zusammensetzung des Vorstands nach Ländern
Fristsetzung für die Erreichung der Zielgrößen im Vorstand ......................... 29
Kaum Verstoß gegen das Verschlechterungsverbot ..................................... 29
V. Führungsebenen unterhalb des Vorstands ............................................................ 30
Zielgrößen für den Frauenanteil in den beiden Führungsebenen unterhalb des
Vorstands ..................................................................................................... 30
Status quo der Zusammensetzung der Führungsebenen unterhalb des
Vorstands ..................................................................................................... 32
Fristsetzung für die Erreichung der Zielgrößen in den ersten beiden
Führungsebenen unterhalb des Vorstands ................................................... 33
C) Öffentlicher Dienst ........................................................................................... 34
Anhänge ..............................................................................................................................35
Anhang 1: Liste der Aufsichts- und wesentlichen Gremien, für die der Bund Mitglieder
bestimmen kann (Stand 30. April 2016)
Anhang 2: Gleichstellungsindex 2015
FüPoG
Am 1. Mai 2015 ist das Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern
an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst (FüPoG) in Kraft
Das Gesetz ist ein historischer Schritt auf dem Weg zu mehr Gleichberechtigung von Frauen
und Männern in Deutschland.
Trotz steigender Frauenerwerbsbeteiligung und Qualifikation der Frauen zeigten sich über
Jahre hinweg sowohl in der Privatwirtschaft als auch im öffentlichen Dienst des Bundes nur
wenige Veränderungen in Bezug auf den geringen Anteil an Frauen in Führungspositionen.
2013 waren nur 15,1 % der Aufsichtsratspositionen der Top-200-Unternehmen in Deutschland mit Frauen besetzt. Auch im öffentlichen Dienst bestand und besteht auch weiterhin
Handlungsbedarf. So lag der Anteil von Frauen an allen Führungspositionen im Bundesdienst 2012 bei 30 %.
Der geringe Frauenanteil widerspricht einer geschlechtergerechten Teilhabe an verantwortungsvollen Positionen in der deutschen Wirtschaft und Verwaltung und fordert damit staatliches Handeln nach Artikel 3 Absatz 2 GG („Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung
Nachteile hin.“).
Ziel des Gesetzes ist es, den Anteil von Frauen in Führungspositionen sowohl im privaten
wie im öffentlichen Sektor signifikant zu erhöhen und damit die verfassungsrechtlich garantierte gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern auch in diesen Bereichen zu fördern.
Das FüPoG basiert für Unternehmen sowie für Gremien, für die der Bund Mitglieder bestimmen kann auf drei Säulen und wirkt auf tatsächliche Gleichstellung hin:
Seit dem 1. Januar 2016 ist für Aufsichtsräte von Unternehmen, die sowohl börsennotiert
sind als auch der paritätischen Mitbestimmung unterliegen, ein fester Mindestanteil an
Frauen und Männern von 30 % festgelegt.
Gesellschaften, die entweder börsennotiert sind oder der Mitbestimmung unterliegen,
sind verpflichtet, Zielgrößen1 für die Zusammensetzung des geschäftsführenden Organs,
des Aufsichtsrats sowie der beiden obersten Führungsebenen unterhalb des geschäftsführenden Organs festzulegen. Zugleich sind die Unternehmen verpflichtet, sich Fristen
für die angestrebte Erreichung der Zielgrößen zu setzen, die bei der erstmaligen Festlegung (zum 30. September 2015) nicht länger als bis zum 30. Juni 2017 dauern dürfen.
Die darauffolgenden Fristen dürfen fünf Jahre nicht überschreiten.
Die Bundesregierung ist verpflichtet, bei der Bestimmung von Mitgliedern von Aufsichtsgremien, in denen dem Bund mindestens drei Sitze zustehen, ab 2016 sukzessive eine
Geschlechterquote von 30 % zu erreichen bzw. eine solche beizubehalten. Ab dem Jahr
Mit Zielgrößen ist der Frauenanteil in dem jeweiligen Gremium am Ende der festgelegten Frist gemeint. Die vorgeschriebene
Festlegung von Zielgrößen besteht üblicherweise in einem Prozentsatz.
2018 ist es Ziel, diesen Anteil weiter auf 50 % zu erhöhen. Für wesentliche Gremien, in
die der Bund Mitglieder entsendet, gelten entsprechend gestaffelte Ziele.
Die Festlegung auf feste Mindestquoten und die weiteren gesetzlichen Vorgaben sollen den
Anstieg der Anzahl von Frauen in Führungspositionen beschleunigen. Eine breitere Wirkung
erwartet die Bundesregierung von dem durch das Gesetz initiierten Kulturwandel in der Unternehmensführung. Die hier betrachteten Unternehmen müssen sich mit den selbst gesteckten Zielen und den Möglichkeiten, diese zu erreichen, auseinandersetzen. Und sie müssen
über ihre Ziele und die Zielerreichung berichten.
Die erstmals vorgelegte jährliche Information der Bundesregierung auf der Grundlage von
Art. 23 Absatz 1 FüPoG stellt über ein Monitoring Transparenz her. Das vorliegende Monitoring gibt einen ersten Überblick über
a) die auf verbindlichen Erklärungen der Unternehmen basierende Entwicklung des
Frauen- und Männeranteils an Führungsebenen und
b) die Gremienbesetzung sowohl in der Privatwirtschaft als auch im öffentlichen Dienst.
Diese neue Transparenz setzt weitere Impulse für die Erhöhung des Anteils der Frauen in
Führungspositionen. Für den privatwirtschaftlichen Bereich können sich die Unternehmen
selbst, aber auch Beschäftigte und die Öffentlichkeit über die Fortschritte der Unternehmen
informieren. Auf diese Weise werden Anreize für einen positiven Wettbewerb gesetzt. Für die
Öffentlichkeit wird sichtbar, ob und wie sich Unternehmen anstrengen, eine gerechte Teilhabe von Frauen und Männern in den verschiedenen Führungsebenen zu erreichen.
Grundlage für die auf die Privatwirtschaft bezogenen Auswertungen bilden die von den Unternehmen selbst veröffentlichten Angaben in den Erklärungen zur Unternehmensführung
nach dem Handelsgesetzbuch (HGB).2 Dadurch wird gewährleistet, dass für die Unternehmen im Zuge der Veröffentlichung kein zusätzlicher, von den übrigen Berichtspflichten abgekoppelter Aufwand entsteht.
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) hat die Bundesanzeiger Verlag GmbH mit der Auswertung der Erklärungen zur Unternehmensführung
Auch der Bund hat sich zu Transparenz verpflichtet, weshalb für die Institutionen des Bundes
und den öffentlichen Dienst des Bundes eigene Berichtspflichten geregelt sind.
Das Bundesgremienbesetzungsgesetz (BGremBG) sieht vor, dass die Institutionen des Bundes eine Aufstellung über ihre Aufsichts- und wesentlichen Gremien sowie über die Anzahl
der in diesen jeweils durch den Bund zu bestimmenden Mitglieder veröffentlichen (Anhang 1). Dementsprechend werden die Institutionen des Bundes im Frühjahr 2017 die Besetzungsanteile ihrer Gremien bezogen auf Frauen und Männer veröffentlichen.
Das Gesetz für die Gleichstellung von Frauen und Männern in der Bundesverwaltung und in
den Unternehmen und Gerichten des Bundes (Bundesgleichstellungsgesetz - BGleiG) sieht
die Erhebung eines jährlichen Gleichstellungsindexes für den Bereich der obersten Bundes2
Zusätzlich wurde jeweils unter Verweis auf diese Quelle auf Erkenntnisse der Women-On-Board Studie von FidAR e.V. abgestellt.
behörden vor, um den Fortschritt bei der Erhöhung des Anteils an Frauen in Führungspositionen im öffentlichen Dienst transparent zu machen. Der erste Gleichstellungsindex 2015
(Anhang 2) stellt die Besetzung der Führungspositionen in den obersten Bundesbehörden
zum Stichtag 30. Juni 2015 dar. Der Gleichstellungsindex 2016 wurde unterdessen durch
das Statistische Bundesamt veröffentlicht.
Mit der Veröffentlichung dieser ersten jährlichen Information zum Monitoring in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst setzt die Bundesregierung zugleich wichtige Anreize für
diejenigen Unternehmen, die ihre Zielgrößen noch setzen müssen, sowie für den öffentlichen
Neben der jährlichen Information sieht das FüPoG die Vorlage eines Berichts an den Deutschen Bundestag im Jahr 2017 und eine Evaluation durch die Bundesregierung drei Jahre
nach Inkrafttreten des Gesetzes vor.
Dieser erste Monitoringbericht basiert im Wesentlichen auf Daten aus 2015. Die Liste der
Gremien beruht auf einer zum 30. April 2016 vorgenommenen Auswertung.
Er erfasst nur eine Teilmenge der vom Gesetz betroffenen Unternehmen, weil ein Großteil der berichtspflichtigen Unternehmen nach dem Stichtag der Erhebung3 noch Zeit hatte,
die Berichtspflichten bis zum 31. Dezember 2016 zu erfüllen. Das gilt insbesondere für die
meisten mitbestimmten Unternehmen in der Rechtsform einer Gesellschaft mit beschränkter
Haftung (GmbH). Daher liegen die Daten für die Zielsetzungen für die verschiedenen Managementebenen, Aufsichtsräte und Vorstände bzw. Geschäftsführung in diesen Unternehmen noch nicht vor4.
Die nachfolgenden Aussagen beziehen sich daher nur auf 362 Unternehmen, die börsennotiert sind, und damit lediglich auf einen kleinen Teilbereich der vom Gesetz betroffenen
Unternehmen. Außerdem beziehen sich die Daten auf das Geschäftsjahr 2015. Da die
Vorgaben zur festen Quote erst seit dem 1. Januar 2016 beachtet werden müssen, kann die
Auswertung der Erklärungen zur Unternehmensführung für das Jahr 2015 über die vollständige Wirkung der festen Quote noch keine abschließende Aussage treffen. Daher wurde zur
Analyse der Wirkung der festen Quote die aktuelle Auswertung von Frauen in die Aufsichtsräte e.V. (FidAR) herangezogen. Die Daten zu Gremienauflistung und des Frauen- und Männeranteils in den obersten Bundesbehörden, wurden anhand der gesetzlich vorgesehenen
Methode erhoben.5
Die vorliegenden Daten lassen nach derzeitigem Stand nachfolgenden Schluss zu:
I. Erste Säule (Privatwirtschaft: feste Quote)
Die Quote wirkt. Alle börsennotierten und paritätisch mitbestimmten Unternehmen, die 2016
neue Aufsichtsratsposten zu besetzen hatten, haben sich an die feste Quote gehalten. Die
Aufsichtsratsposten wurden durchgehend mit einer Frau nachbesetzt, sofern nicht bereits ein
Frauenanteil von 30 % im Aufsichtsrat erreicht war.6
Die Regelung zur festen Quote strahlt zudem in das gesamte Unternehmen hinein, da die
Unternehmen, die unter die feste Quote fallen, sich ambitioniertere Zielgrößen gesetzt haben
als die Unternehmen, die nicht unter die feste Quote fallen. Demnach wirkt sich der durch
das Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im Öffentlichen Dienst eingetretene Kulturwandel in börsennotierten und paritätisch mitbestimmten Unternehmen auch auf die Zielgrößensetzung positiv
Hiermit sind Unternehmen gemeint, die der unternehmerischen Mitbestimmung unterliegen.
Siehe Seite 34ff.
Datenquelle Women-on-Board-Index 100, Studie FidAR e.V., Stand 02.11.2016, Berlin,
http://www.fidar.de/webmedia/documents/wob-index-100/2016-11/161102_Studie_WoB-Index_100_VII_end.pdf.
So setzen sich 96,8 % der Unternehmen, die unter die feste Quote fallen, Zielgrößen
für die erste Führungsebene unterhalb des Vorstands, im Vergleich zu 60,4 % der
Unternehmen, die nicht der festen Quote unterfallen.
Für die erste Führungsebene unterhalb des Vorstands haben sich 91,2 % der Unternehmen, die unter die feste Quote fallen und die sich Zielgrößen gesetzt haben, eine
Zielgröße größer 0 % gesetzt im Vergleich zu knapp 77,2 % der anderen Unternehmen.
II. Zweite Säule (Privatwirtschaft: Zielvorgaben)
Das Gesetz wirkt. Rund 70 % (Mittelwert) der hier betrachteten Unternehmen haben sich
Zielgrößen gesetzt.
Die untersuchten börsennotierten Unternehmen setzen sich größtenteils Ziele für alle Ebenen. Die Ziele für Aufsichtsräte und die ersten beiden Führungsebenen unterhalb des Vorstands sind im Wesentlichen ambitioniert gesetzt.
73,9 % der Unternehmen, die nicht der festen 30 % Quote unterliegen, haben sich
bereits im ersten Anwendungsjahr Zielgrößen für den Frauenanteil im Aufsichtsrat
gegeben.7 77,6 % der bisher ausgewerteten Unternehmen haben sich für den Vorstand eine Zielgröße gegeben. Für die erste Ebene unterhalb des Vorstands haben
sich 69,9 % der Unternehmen eine Zielgröße gesetzt, für die zweite Ebene 57,5 %.
Bei den Unternehmen, die nicht an die feste Quote von 30 % gebunden sind, haben
sich 23,2 % die Zielgröße von mindestens 30 % Frauenbeteiligung im Aufsichtsrat
4,85 % der Unternehmen, die sich Zielgrößen für den Aufsichtsrat gesetzt haben, haben das Verschlechterungsverbot nicht beachtet. Das Verschlechterungsverbot
schreibt vor, dass die Zielgrößen nicht hinter dem tatsächlichen Status quo zurückbleiben dürfen, wenn der Frauenanteil unter 30 % liegt.
Der Kulturwandel hat begonnen. Die Zielgrößen der hier betrachteten Unternehmen für die
erste und zweite Managementebene unter dem Vorstand liegen bei nahezu allen Unternehmen, die sich für diese Ebenen Zielgrößen gesetzt haben, über 0 %. Die Unternehmen diskutieren über den Frauenanteil in den obersten Managementebenen, aus denen vorrangig
Mitglieder für die Unternehmensvorstände und Aufsichtsräte rekrutiert werden. Dies stellt die
Weichen für bessere Aufstiegsmöglichkeiten für Frauen und ist ein Indiz dafür, dass der Kulturwandel in den Unternehmen begonnen hat.
Die Mehrzahl der Unternehmen veröffentlicht Zielgrößen für die beiden Führungsebenen unter dem Vorstand, welche selten mit 0% beziffert werden. Zielvorgaben für
den Frauenanteil der ersten und zweiten Führungsebene werden von insgesamt
Unternehmen, die sich keine Zielgrößen gegeben haben, setzen sich zusammen aus „Unternehmen ohne Angaben“ und
„Unternehmen ohne Festlegung“. Unternehmen ohne Angaben“ haben bis zum Stichtag 31.07.2016 keinen Bericht nach §
289a HGB eingereicht, der die jeweilige Zielvorgabe umfasst. Hingegen liegt für „Unternehmen ohne Festlegung“ zwar ein
entsprechender Bericht vor, jedoch ohne die Festlegung einer entsprechenden Zielvorgabe.
69,9 % (erste Führungsebene) bzw. 57,5 % (zweite Führungsebene) der bisher erfassten Unternehmen veröffentlicht.
82,2 % der Unternehmen, die sich Zielgrößen gesetzt haben, setzen sich eine Zielgröße größer 0 % für die erste Führungsebene. Bezogen auf die zweite Managementebene haben sogar 93,3 % der Unternehmen sich eine Zielgröße größer 0 %
Auf der Vorstandsebene bewegt sich bislang erst wenig. In den Vorständen der untersuchten Unternehmen sind Frauen nach wie vor stark unterrepräsentiert und nur wenige Unternehmen setzen sich zum Ziel, überhaupt eine Frau für den Vorstand zu gewinnen.
77,6 % der bisher betrachteten Unternehmen melden Zielgrößen für den Vorstand.
Hinsichtlich der Ist-Zusammensetzung des Vorstands nach Frauen und Männern ist
die Meldequote lückenlos. Im Durchschnitt sind jedoch nur ca. 5,1 % der Vorstandsposten mit Frauen besetzt.
24,9 % der Unternehmen melden Zielgrößen größer 0 %.
Die gemeldeten Zielgrößen von 0 % für den Vorstand sind allerdings unter dem Vorbehalt zu
betrachten, dass einige der Unternehmen bis zum Ablauf der ersten Frist gemäß § 25 Absatz
1, Satz 2 EGAktG am 30.06.2017 keine neue Bestellung des Vorstandes mehr vornehmen
werden und somit keine Zielgröße über 0 % erreichen können. Die Begründung des FüPoG
sieht für besondere Konstellationen ausdrücklich die Möglichkeit vor, dass Zielgrößen bei
Null Prozent liegen können. Aussagekräftige Zahlen hinsichtlich der Zielgrößen für den Vorstand werden erst 2017 bzw. 2018 verfügbar sein, sobald die Unternehmen in die zweite
Fristphase eingetreten sind und längerfristige (nicht länger als fünf Jahre gesetzte) Zielgrößen festlegen können.
Mit der hergestellten Transparenz durch die Auflistung der Unternehmen und ihrer Zielgrößen entsteht ein positiver Wettbewerb zwischen den Unternehmen. Den Wettbewerb können
die betroffenen Unternehmen deshalb nutzen, um mehr für die Förderung von Frauen gerade im Vorstandsbereich zu tun. Eine vollständige Auswertung zu den Zielgrößen aller Unternehmen, die unter die gesetzlichen Regelungen fallen, wird, wie erläutert, aufgrund der Meldefristen und Stichtage im Frühjahr 2017 möglich sein.
III. Dritte Säule (Öffentlicher Dienst)
Die Institutionen des Bundes haben die Gremien veröffentlicht, für die der Bund Mitglieder bestimmen kann. Das BGremBG ist ebenso wie der privatrechtliche Teil der Regelungen des FüPoG stufenweise in Kraft getreten.
Die Institutionen des Bundes wurden gem. § 6 Abs. 1 BGremBG verpflichtet, bis spätestens
zum 30. Juni 2015 eine Aufstellung der Gremien, für die der Bund Mitglieder bestimmen
kann, auf ihren Internetseiten zu veröffentlichen und bei jedem Gremium anzugeben, wie
viele der Mitglieder der Bund bestimmen kann. Die Anteile von Frauen und Männern zum
Stichtag 31. Dezember 2016 werden auf Basis der gesetzlichen Verpflichtung erstmals in der
nächsten jährlichen Information dargestellt werden können.8
Der Bund hat sich selbst strengere Regeln als der Privatwirtschaft gegeben. Seit dem
1. Januar 2016 ist die Bundesregierung verpflichtet, bei der Bestimmung von Mitgliedern für
Aufsichtsgremien, in denen dem Bund mindestens drei Sitze zustehen, sukzessive für diese
Sitze eine Geschlechterquote von 30 % zu erreichen bzw. eine solche beizubehalten. Dabei
verpflichtet das Gesetz zusätzlich, zur nächsten vollen Personenzahl aufzurunden.
In den obersten Bundesbehörden geht der Bund bereits mit gutem Beispiel voran.
Dennoch bleibt auch im öffentlichen Dienst noch einiges zu tun, um eine geschlechtergerechte Besetzung der Führungspositionen zu erreichen.
Bei den beruflichen Aufstiegen ist keine Benachteiligung zu erkennen. Der Frauenanteil
liegt hier insgesamt bei rund 53 %.
32,6 % der mit Vorgesetzen- und Leitungsaufgaben Beschäftigten sind weiblich. 19 von
22 obersten Bundesbehörden (ohne die Zentrale der Bundesbank) beschäftigen nach
wie vor mehr Männer als Frauen in Leitungsfunktionen.
Je höher die Führungsposition ist, desto geringer ist der Anteil an Frauen auf dieser
Ebene. Frauenanteile an unteren Leitungsfunktionen liegen regelmäßig deutlich über
denen höherer Leitungsfunktionen. Häufig festzustellen ist diese Diskrepanz zwischen
Referats- und Unterabteilungsleitungen.
Im Übrigen wird auf den Gleichstellungsindex 2015 in Anhang 2 verwiesen.
Die gesetzliche Frist zur Veröffentlichung der Frauen- und Männeranteile in den Gremien des Bundes ist der 31. März 2017.
A) Methodische Grundlagen
Die erste jährliche Information gemäß Art. 23 Abs. 1 FüPoG unterrichtet die Öffentlichkeit
über die Umsetzung der gesetzlichen Verpflichtungen durch die Unternehmen im Rahmen
des Gesetzes für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst (FüPoG) und schafft damit Transparenz. Die Erfassung der Daten erfolgte auf Grundlage der in § 289a Absatz 2 Nummer 4,
Absatz 3 und 4 HGB und § 336 Absatz 2 Satz 1 HGB, § 6 Absatz 1 BGremBG9 und § 38
Absatz 2 und Absatz 3 Nummer 2 BGleiG geregelten Berichtspflichten.
Für den privatwirtschaftlichen Teil erfasst die erste jährliche Information die unternehmerischen Zielgrößen und die Fristen zu deren Erreichung für die gleichberechtigte Teilhabe von
Männern und Frauen an Führungspositionen in dem Teilbereich der börsennotierten Gesellschaften. Die Auswertung erbringt zudem eine erste Beschreibung der IstZusammensetzung der einzelnen Führungsebenen auf Basis der Erklärung zur Unternehmensführung zum Geschäftsjahr 2015.
Die erste jährliche Information erfasst damit zu einem möglichst frühen Zeitpunkt einen ersten kleinen Teilbereich der unter das FüPoG fallenden Unternehmen und in welchem Umfang diese Zielgrößen zur Erhöhung des Anteils an Frauen in Führungspositionen festgelegt
Zur Wirkung der zum 1. Januar 2016 gesetzlich vorgeschriebenen „festen“ Quote kann mit
dieser ersten Erfassung noch keine umfassende Bewertung der Auswirkungen erfolgen, da
sich der Berichtszeitraum der eingereichten Erklärungen zur Unternehmensführung auf das
Kalenderjahr 2015 bezieht. Erst die Auswertung der Erklärungen zur Unternehmensführung
der börsennotierten und vollmitbestimmten Unternehmen für 2016 im Jahr 2017 wird die
Entwicklung des Frauenanteils in den Aufsichtsräten, die der festen Quote unterliegen, verbindlich abbilden können.
Es liegen aber bereits Erklärungen zur Unternehmensführung für das Kalenderjahr 2015 vor,
die Angaben von börsennotierten und vollmitbestimmten Unternehmen zur aktuellen Besetzung der Aufsichtsräte veröffentlichen, und die für deren Ist-Zusammensetzung herangezogen wurden. Für den öffentlich-rechtlichen Teil umfasst die erste jährliche Information eine
Liste der Aufsichtsgremien bzw. wesentlichen Gremien, für die dem Bund mindestens ein
Sitz zusteht (Anhang 1)10, sowie den Gleichstellungsindex 2015 (Anhang 2) der obersten
Bundesbehörden. Insoweit werden im Rahmen der Folgeberichte konkrete Angaben zur
Entwicklung der jeweiligen Frauenanteile vorliegen.
Für dieses Monitoring wurde auf die auf ihren Internetseiten veröffentlichten Aufstellungen der Institutionen des Bundes über
die Aufsichts- und wesentlichen Gremien abgestellt, da Daten nach § 6 Absatz 2 Satz 3 BGremBG noch nicht vorlagen.
Stichtag 30.04.2016.
II. Erhobene Daten / Quellen
1. Privatwirtschaft
Das Monitoring erfolgt über die Auswertung der Erklärungen zur Unternehmensführung der
Unternehmen durch die Bundesanzeiger Verlag GmbH. Die Zahlen umfassen nur börsennotierte Unternehmen, weil nur diese bis zum 30. April 2016 mit Abschlussstichtag zum
31.12.2015 für das Geschäftsjahr 2015 FüPoG-relevante Angaben nach dem FüPoG veröffentlichen mussten. Die anderen vom Gesetz betroffenen Unternehmen - insbesondere Gesellschaften mit beschränkter Haftung - haben bis zum Jahresende 2016 Zeit, entsprechenden Berichtspflichten nachzukommen.
vom FüPoG erfasste
AG / KGaA / SE
mitbestimmungspflichtige
oder börsennotierte Unternehmen
Umfang der ersten
aktuellen deskriptiven
Schematische Darstellung der in der deskriptiven Auswertung erfassten Gesellschaften
Maßgeblich für die Auswertung sind die Daten, die die Unternehmen nach dem FüPoG und
nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) melden müssen.
Nach den insoweit relevanten Vorgaben des § 289a Absatz 2 Nr. 4 und Nr. 5 sowie Absatz 3
HGB sind folgende Angaben in die Erklärung zur Unternehmensführung börsennotierter Unternehmen aufzunehmen:
• Die Festlegung der Zielgrößen für die erste und zweite Führungsebene unterhalb des
Vorstands nach § 76 Absatz 4 Aktiengesetz (AktG) und die Festlegung von Zielgrößen für
Aufsichtsrat und Vorstand bzw. nur für den Vorstand, soweit es sich um börsennotierte
und voll mitbestimmte Unternehmen handelt, nach § 111 Absatz 5 AktG.
• Die Angabe, ob die festgelegten Zielgrößen während des Bezugszeitraums erreicht worden sind, und wenn nicht, Angaben zu den Gründen.
• Bei Unternehmen, die der festen Quote unterliegen, die Angabe, ob die Gesellschaft bei
der Besetzung des Aufsichtsrats mit Frauen und Männern jeweils Mindestanteile im Bezugszeitraum eingehalten hat, und wenn nicht, Angaben zu den Gründen.
Die ausgewerteten Erklärungen zur Unternehmensführung beziehen sich erstmals auf Unternehmen, deren Abschlussstichtag für das Geschäftsjahr 2015 nach dem 30.09.2015 lag.
Unternehmen deren Geschäftsjahr 2015 am 30. September 2015 oder davor endete, fallen
gemäß Art. 73 S. 1 EGHGB noch nicht unter das Gesetz. Diese Unternehmen wurden bei
der Auswertung nicht berücksichtigt, da eine Verpflichtung zur Angabe von Zielgrößen nach
geltendem Recht zum Auswertungszeitpunkt nicht bestand. Die mit Wirkung zum 1. Januar
2016 geltende Regelung zur festen Quote wird von den betroffenen Unternehmen seit dem
Inkrafttreten angewandt. Alle Unternehmen, die unter die Regelung der festen Quote fallen
und 2016 Aufsichtsratswahlen durchgeführt haben, haben sich an die gesetzliche Mindestquote von 30 % gehalten.11
Die Frist zur Einreichung des Lageberichts und damit auch der Erklärung der Unternehmensführung beträgt bei kapitalmarktorientierten Unternehmen gemäß § 325 Absatz 4 S. 1 HGB
vier Monate ab Abschlussstichtag des jeweiligen Geschäftsjahres. Für die überwiegende
Anzahl der Unternehmen, deren Geschäftsjahr dem Kalenderjahr entspricht (Abschlussstichtag 31. Dezember), belief sich für den hier zu betrachtenden Zeitraum diese Frist auf den 30.
April 2016. Bei vom Kalenderjahr abweichendem Geschäftsjahr konnten die Geschäftsjahre
mit Abschlussstichtag zum 31. Oktober 2015, 30. November 2015, 31. Januar 2016, 29. Februar 2016 und 31. März 2016 berücksichtigt werden. Für den vorliegenden Bericht wurde der
31. Juli 2016 als Stichtag der Datenerhebung gewählt. Sofern Einreichungen der Erklärung
zur Unternehmensführung von Unternehmen mit Abschlussstichtag zum 30. April 2016 und
31. Mai 2016 bereits vorlagen, wurden diese in die Auswertung ebenfalls mit einbezogen.
Die gesetzlich relevanten Angaben in den Erklärungen zur Unternehmensführung hat die
Bundesanzeiger Verlag GmbH erfasst und, soweit vorhanden, ergänzend mit den Angaben
der Gesellschaften auf deren Internetpräsenz abgeglichen.
Da sowohl die Pflicht zur Festlegung von Zielgrößen als auch die Anwendbarkeit der festen
Quote bei der Besetzung des Aufsichtsrats gesellschafts- und nicht konzernbezogen (vgl.
BT-Drs. 18/4227, S. 21 f.) sind, hat die Bundesanzeiger Verlag GmbH die auf die einzelne
juristische Person bezogenen Angaben im Lagebericht bzw. die Veröffentlichung auf der
Internetpräsenz für die deskriptive Auswertung herangezogen. Teilweise zeigt sich in der
Berichtspraxis der Unternehmen, dass die gesetzlich relevanten Angaben einer Konzernmuttergesellschaft in der Erklärung zur Unternehmensführung auf Konzernebene, aber nicht in
der separat erstatteten Erklärung zur Unternehmensführung der einzelnen Muttergesellschaft
angegeben werden. In solchen Fällen hat die Bundesanzeiger Verlag GmbH die Angaben
der Erklärung zur Unternehmensführung mit denen auf Konzernebene, soweit sie sich auf
die Muttergesellschaft beziehen, ergänzt.
Zur Erhebung der für die Auswertung erforderlichen über 160 Einzeldaten pro Unternehmen
wurden projektspezifische IT-Systeme aufgesetzt und mit der vorhandenen Systemarchitektur der Bundesanzeiger Verlag GmbH verknüpft.
Da es keine amtliche Liste aller börsennotierten Unternehmen gibt, kann das Kriterium der
Börsennotierung nur mittelbar anhand der zur Verfügung stehenden Quellen analysiert werden. Bereits im Vorfeld der Datenerfassung hat die Bundesanzeiger Verlag GmbH auf Basis
der Offenlegungen zum Geschäftsjahr 2013 eine Monitoring-Liste der potentiell von den Re11
gelungen des FüPoG erfassten Unternehmen angelegt. Diese Monitoring-Liste wurde anhand der Enforcement-Liste der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) vom
1. Juli 2015, die eine Liste kapitalmarktorientierter Unternehmen enthält, sowie ergänzender
Recherchen laufend aktualisiert und bereinigt. Um aus der Menge der kapitalmarktorientierten Unternehmen diejenigen zu identifizieren, die börsennotiert sind, hat die Bundesanzeiger
Verlag GmbH zunächst diejenigen Unternehmen herausgefiltert, die den Rechtsformen der
Aktiengesellschaft (AG), der Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) sowie der Societas
Europaea (SE) angehören. Über weitere Recherchen bei den Börsen (Berlin, Düsseldorf,
Frankfurt, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart) sowie über www.boerse.de wurde die
Liste weiter bereinigt. So wurden einerseits die kapitalmarktorientierten Unternehmen, deren
Aktien nicht am geregelten Markt gehandelt werden, aussortiert und andererseits weitere
Unternehmen in die Liste aufgenommen, die nach der Recherche an den Börsen als börsennotiert im geregelten Markt identifiziert werden konnten. Letztlich verbleibt eine nicht zu vermeidende Restunschärfe für das Kriterium der Börsennotierung, die durch das mehrstufige
Verfahren der Bundesanzeiger Verlag GmbH auf ein Minimum reduziert wurde.
Auf diese Weise hat die Bundesanzeiger Verlag GmbH in einem ersten Schritt zum Stichtag
am 31. Juli 2016 insgesamt 452 Unternehmen identifiziert, die börsennotiert und grundsätzlich jedenfalls zur Angabe von Zielgrößen verpflichtet sind.
Hierbei wurden auch solche Gesellschaften mit einbezogen, die zwar einen Rückzug von der
Börse eingeleitet haben (De-Listing), dieser aber noch nicht abgeschlossen ist, da das relevante Merkmal der Börsennotierung erst mit vollständigem Rückzug von der Börse entfällt.
Aufgrund der zur Verfügung stehenden Daten und der stetigen Änderungen der Unternehmenslandschaft ist die Zahl der 452 identifizierten Unternehmen stichtagbezogen und nicht
Von den 452 als börsennotiert identifizierten Unternehmen konnten 21 aufgrund eines abweichenden Geschäftsjahres 2015 mit Abschlussstichtag bis zum 30. September 2015 zum
Stichtag noch nicht berücksichtigt werden. Vier weitere Unternehmen wurden erst im Jahr
2016 gelistet und konnten daher auch keine Berücksichtigung finden. Weitere 65 Unternehmen konnten mangels Einreichungen nicht berücksichtigt werden, da diese Unternehmen
insolvent oder in Liquidation sind oder ein abweichendes Geschäftsjahr mit einem Abschlussstichtag nach dem 30. September 2015 haben und die Frist zur dessen Offenlegung
zum Stichtag der Datenerhebung noch nicht abgelaufen war (hierunter ist ebenfalls ein Unternehmen, das nach aktuellster Analyse im August 2016 unter die Pflicht zur festen Quote
im Aufsichtsrat fällt).
Insgesamt konnte die Bundesanzeiger Verlag GmbH daher von den als börsennotiert identifizierten Unternehmen 362 Unternehmen in die Auswertung mit einbeziehen, da diese ihre
Unterlagen bis zum Stichtag der Datenerhebung zum 31. Juli 2016 eingereicht hatten.
Das Kriterium der paritätischen Mitbestimmung zur Ermittlung des Anwendungsbereichs der
festen 30%-Quote (§ 96 Absatz 2 und 3 AktG) wurde durch die gemeldete Beschäftigtenzahl
sowie die Branche der Gesellschaft ermittelt. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass aufgrund
des Inhalts der Berichtspflicht nach § 285 Nummer 7 HGB anhand der offen zu legenden
Daten oft nicht zwischen in- und ausländischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern differenziert werden kann. Für die Beurteilung, ob es sich um ein paritätisch mitbestimmtes Unternehmen handelt, ist jedoch die Anzahl der inländischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ausschlaggebend. Die Bundesanzeiger Verlag GmbH hat deshalb in der vorliegen14
den Auswertung auf die Angaben der Unternehmen zur Zahl der Beschäftigten nach § 285
Nummer 7 HGB nur insoweit abgestellt, soweit hier verwertbare Angaben zu inländischen
Mitarbeiten gemacht wurden. Von den 362 ausgewerteten Unternehmen haben 77 Unternehmen (21,27 %) Angaben zu inländischen Beschäftigten gemacht.
Bei den Unternehmen, die keine Angabe zu der inländischen Beschäftigtenzahl im Vergleich
zur weltweiten Gesamtmitarbeiterzahl gemacht haben, wurden zusätzliche Quellen zur
Überprüfung des Kriteriums der paritätischen Mitbestimmung herangezogen, um den Anwendungsbereich der festen 30%-Quote so weit wie möglich zu bestimmen. Dabei handelte
es sich um die zum Stichtag der Datenerhebung aktuellen Auswertungen von Frauen in die
Aufsichtsräte e.V. (FidAR) sowie der Hans-Böckler-Stiftung zur Identifizierung der unter die
feste Quote fallenden Unternehmen. Dies ist eine hilfsweise herangezogene Methode, die
vorläufige Ergebnisse generiert und nicht für eine abschließende Aufzählung geeignet ist.
Mehr Klarheit über die Zahl der von der Quote betroffenen Unternehmen dürfte sich erst
2017 anhand der Auswertung ihrer Erklärungen zur Unternehmensführung ergeben.
Nicht erfasst werden konnten grundsätzlich solche Unternehmen, die als Tochterunternehmen innerhalb eines Konzerns von der Pflicht zur Aufstellung eines Jahresabschlusses sowie des Lageberichts befreit sind (§ 264 Absatz 3 HGB). Die Auswertung der Konzernabschlüsse hat insoweit gezeigt, dass gesetzesrelevante Angaben der befreiten Tochterunternehmen auch nicht in der Erklärung zur Unternehmensführung als Teil des Konzernlageberichts (§ 315 Absatz 5 HGB) offen gelegt werden, weshalb befreite Tochterunternehmen in
der deskriptiven Auswertung nicht erfasst werden.
Berücksichtigt wurden Societates Europaeae, die börsennotiert und paritätisch mitbestimmt
sind. Es handelt sich derzeit um sechs SEs.
Ferner wurde berücksichtigt, wenn ein Unternehmen trotz inländischer Mitarbeiteranzahl von
über 2.000 und der Börsennotierung faktisch von der legalen Vorgabe eines paritätisch besetzen Aufsichtsrates abweicht. Nach aktueller Rechtsauffassung fallen zwei solcher Unternehmen aufgrund eines faktisch nicht mitbestimmten Aufsichtsrats nicht unter die Quotenpflicht.
Somit konnten von den insgesamt 452 börsennotierten Unternehmen 104 mit paritätischer
Mitbestimmung identifiziert werden, wovon aufgrund eines abweichenden Geschäftsjahres
nur 94 der der festen 30%-Quote unterfallenden Unternehmen, hinsichtlich ihrer Zielgrößen
ausgewertet werden konnten. Von diesen 94 Unternehmen haben nur 37 Angaben zu inländischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gemacht (entspricht 39,36 %) und konnten so aufgrund der originären Daten als wahrscheinlich paritätisch mitbestimmt identifiziert werden.
Die verbleibenden 57 Unternehmen wurden anhand der oben bereits genannten Quellen,
nämlich durch die Auswertungen von Frauen in die Aufsichtsräte e.V. (FidAR) sowie der
Hans-Böckler-Stiftung vorläufig ermittelt. Diese Liste kann jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben aufgrund des frühen Berichtszeitpunktes und der daraus resultierenden
und lediglich hilfsweise herangezogenen Methode.
Anhand der Analyse der Angaben zum Geschäftszweck der Unternehmen und der damit
einhergehenden Einsortierung in den Branchencode WZ08 des Statistischen Bundesamts
wurden 6 Unternehmen als Tendenzbetriebe identifiziert.
Gremien nach dem BGremBG
Die Liste der Gremien in Anhang 1 beruht auf einer vorgenommenen Auswertung der von
den Institutionen des Bundes gemäß § 6 Absatz 1 BGremBG veröffentlichten Aufstellungen.
Danach veröffentlichen die Institutionen des Bundes erstmals aktuelle Aufstellungen der Aufsichts- und wesentlichen Gremien, für die der Bund Mitglieder bestimmen kann, und die Anzahl der vom Bund zu bestimmenden Mitglieder.
Die Anteile von Frauen und Männern zum Stichtag 31. Dezember 2016 sind erstmals bis
spätestens zum 31. März 2017 an das Statistische Bundesamt zu melden, so dass die Anteile erstmals im Jahr 2017 dargestellt werden können.
Gemäß § 4 Absatz 1 Sätze 1 und 2 BGremBG muss der Bund seit dem 1. Januar 2016 bei
erforderlich werdenden Neuwahlen, Berufungen und Entsendungen in Aufsichtsgremien, in
denen er mindestens drei Mitglieder bestimmen kann, mindestens jeweils 30 % dieser Sitze
mit Frauen und Männern besetzen.
3. Oberste Bundesbehörden
Das Statistische Bundesamt erstellt und veröffentlicht seit Inkrafttreten des FüPoG jährlich im
Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend einen Gleichstellungsindex für die obersten Bundesbehörden, der mittels aussagekräftiger Kennzahlen regelmäßig die dortigen Umsetzungserfolge einer gleichberechtigten Teilhabe von Frauen und
Männern an Führungspositionen messen soll. Grundlage für die Erhebung bildet § 38 Absatz
3 Nr. 2 des im Rahmen des FüPoG novellierten BGleiG in Verbindung mit der Gleichstellungsstatistikverordnung (GleiStatV). Der diesem Bericht angehängte Gleichstellungsindex
2015 (Anhang 2) bildet zum Stichtag 30. Juni 2015 Daten ab zu den beschäftigten Frauen
und Männern und zusätzlich unterteilt nach
• der Laufbahngruppe des höheren Dienstes,
• den einzelnen Ebenen mit Vorgesetzen- oder Leitungsaufgaben einschließlich ausgewählter politischer Leitungsämter,
• Voll- und Teilzeitbeschäftigung, auch für Beschäftigte mit Vorgesetzten- und Leitungsaufgaben sowie
• der Inanspruchnahme einer Beurlaubung oder vollständigen Freistellung aufgrund von
Familien- oder Pflegeaufgaben.
Darüber hinaus wurde der berufliche Aufstieg für den Berichtszeitraum 1. Juli 2014 bis 30.
Juni 2015 getrennt nach Geschlechtern erfasst.
In dem vorliegenden ersten Gleichstellungsindex beschränkt sich die Darstellung noch ausschließlich auf die Ergebnisse der obersten Bundesbehörden zum Stichtag 30. Juni 2015
und Vergleiche zwischen ihnen. Eine vergleichende Darstellung der Erhebungsergebnisse
zu denen des vorherigen Berichtszeitraums erfolgte mit dem Gleichstellungsindex 2016.
B) Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen der Privatwirtschaft im Anwendungsbereich des FüPoG
Struktur der privatwirtschaftlichen Unternehmen im Anwendungsbereich
des FüPoG
Bevor die konkreten Anteile von Frauen und Männern an Führungspositionen und deren
Entwicklung dargestellt werden, enthält der folgende Abschnitt zunächst Aussagen zur Struktur der vom FüPoG erfassten Unternehmen. Dadurch wird der tatsächliche Anwendungsbereich des FüPoG anhand unternehmensbezogener Kriterien besser bestimmbar.
Die Ausführungen beschränken sich in der vorliegenden ersten jährlichen Information noch
auf börsennotierte Gesellschaften der Rechtsform AG, KGaA und SE.
Im Interesse einer besseren Les- und Vergleichbarkeit wurden die in der Datenbank erfassten Branchenklassen (WZ-Code 2008 des Statistischen Bundesamtes) zu 15 übergeordneten Hauptbranchen zusammengefasst. Die Branche einer als Holding tätigen Konzernobergesellschaft wurde derjenigen Hauptbranche zugeordnet, die am ehesten dem operativen
Geschäft des Konzerns entspricht.
Die meisten erfassten Unternehmen kommen neben der Branche „verarbeitendes Gewerbe“
(71) aus den Branchen „freiberufliche, wissenschaftliche, technischen Dienstleistung“ (67)
„Finanz- und Versicherungsdienstleistungen“ (63) sowie „Information und Kommunikation“
Erfasste Unternehmen nach Hauptbranchen
in % von Gesamtzahl
freiberufliche, wissenschaftliche, techn. Dienstleistung
Wasserversorgung, Abwasser-und Abfallentsorgung
2. Unternehmensgröße nach der Zahl der Beschäftigten und Umsatzerlöse
Zur besseren Einordnung der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Relevanz der erfassten
Unternehmen wurden diese in Größenklassen hinsichtlich der Beschäftigten und der Umsatzerlöse eingeteilt.
Anders als bei der Frage der Mitbestimmung wurde für die Einteilung in Größenklassen nicht
zwischen inländischen- und ausländischen Beschäftigten differenziert. Eine solche Differenzierung ist für die Einordnung der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Relevanz der erfassten Unternehmen nicht erforderlich, da die Evaluierung der Lageberichte gezeigt hat,
dass die globale Unternehmensgröße ein geeignetes Kriterium ist, welches auf die inländische Wirtschaft und Gesellschaft ausstrahlt.
Insgesamt zeigt sich, dass das Gesetz mittelbar auf eine sehr große Zahl an Beschäftigten
Erfasste Unternehmen nach Anzahl der Beschäftigten im Konzernabschluss12
Zahl der Unternehmen nach Größenklassen der Mitarbeiter
bis zu 500 Mitarbeitern
mehr als 500 bis 2000 Mitarbeiter
Das Gesetz wirkt sich auf viele Unternehmen in Deutschland mit einer hohen Bilanzsumme
aus. 74,8 % der hier betrachteten Unternehmen hatten Umsatzerlöse von über 40 Millionen
Erfasste Unternehmen nach Umsatzklassen im Konzernabschluss13
Zahl der Unternehmen nach Größenklassen der Umsätze
mehr als 12 Mio. € bis 40 Mio. €
mehr als 40 Mio. €
II. Akzeptanz des FüPoG bei den Unternehmen
Ein Großteil der hier betrachteten Unternehmen wendet das FüPoG an. Insgesamt setzen
sich rund zwei Drittel dieser Unternehmen Zielgrößen14 für die verschiedenen Ebenen. Dies
Die beiden abgebildeten Grafiken geben die Zahlen zu Beschäftigten und Umsatzerlösen in Konzernen wieder. Von den 362
ausgewerteten Unternehmen sind nur 329 Konzernmuttergesellschaften. Hier sind die Konzernumsätze der Konzernmutter
Siehe Fussnote 8.
Zum Begriff der Zielgröße vgl. die Erläuterung in der Einleitung.
zeigt, dass sich die Unternehmen durch konkrete gesetzliche Anforderungen für mehr Frauen in Führungspositionen einsetzen.
Zielgrößensetzung und
Akzeptanz des FüPoG
Unternehmen mit fester Quote
Unternehmen ohne feste Quote
Unternehmen, insgesamt
Alle Unternehmen, die nicht bereits die feste Quote im Aufsichtsrat zu erfüllen haben, mussten gemäß § 111 Absatz 5 S. 1 AktG Zielgrößen auch für den Aufsichtsrat festlegen. Von
den erfassten 268 Unternehmen außerhalb des Geltungsbereichs der festen Quote haben
sich 73,9 % der Unternehmen Zielgrößen gesetzt.
Für den Vorstand mussten sich alle Unternehmen, also auch die Unternehmen, die unter die
feste Quote fallen, Zielgrößen setzen. Insgesamt haben sich 77,6 % der 362 betrachteten
Unternehmen Zielgrößen für den Vorstand gesetzt.
Auffällig ist, dass die Unternehmen, die von der festen Quote betroffen sind, eine höhere
Meldequote haben, als die Unternehmen, die nicht von der festen Quote betroffen sind: 89,4
% der Unternehmen, die von der festen Quote betroffen sind, machten Angaben zu den Zielgrößen. Von den anderen Unternehmen machten 73,5 % Angaben zu Zielgrößen im Vorstand.
3. Erste Führungsebene unterhalb des Vorstands
Für die erste Führungsebene mussten sich alle Unternehmen Zielgrößen setzen. Insgesamt
setzten sich 69,9 % der Unternehmen Zielgrößen. Die von der festen Quote betroffenen Unternehmen haben mit 96,8 % eine deutlich höhere Meldequote als die anderen Unternehmen
(60,4 %).
4. Zweite Führungsebene unterhalb des Vorstands
Auch für die zweite Führungsebene mussten sich alle Unternehmen Zielgrößen setzen. Das
taten insgesamt 57,5 % der Unternehmen. Es ist nicht auszuschließen, dass einige Unternehmen über keine zweite Führungsebene unterhalb des Vorstands verfügen bzw. Unsicherheiten bezüglich der Definition der „zweiten Führungsebene“ bestehen. Abschließende
Angaben finden sich hierzu in den ausgewerteten Daten allerdings nicht.
Festzuhalten ist, dass die Meldequote der von der festen Quote betroffenen Unternehmen
insgesamt signifikant höher liegt (92,6 %) als bei den übrigen Unternehmen (45,1 %).
1. Zielgrößen für den Frauenanteil im Aufsichtsrat
Unternehmen, die nicht bereits der festen Quote unterliegen, müssen gem. § 111 Absatz 5
S. 1 AktG Zielgrößen für den Frauenanteil im Aufsichtsrat festlegen.
Über die Hälfte der Unternehmen (57,1 %), die sich Zielgrößen gesetzt haben, haben sich
Zielgrößen größer 0 % gesetzt. Soweit Unternehmen die Zielgröße 0 % angegeben haben,
ist eine der möglichen Ursachen hierfür, dass innerhalb des Zeitraums zur Festlegung der
Fristen zur Zielerreichung (die erste Frist konnte maximal bis zum 30. Juni 2017 gesetzt
werden) keine Neubesetzung des Aufsichtsrats in dem jeweiligen Unternehmen vorgesehen
war. Soweit Ziele über 0 % gesetzt wurden, fielen diese ambitioniert aus. So haben 23,2 %
der Unternehmen, die Zielgrößen für den Aufsichtsrat definiert haben, eine Zielgröße von 30
% und mehr festgeschrieben. Weitere 30,3 % der Unternehmen setzen sich Zielgrößen zwischen 15 und 30 %.
eine feste Quote
Unternehmen mit Zielen über 0 %
„Unternehmen ohne Angaben“ haben keine Erklärung zur Unternehmensführung nach §289a
HGB eingereicht, der die jeweilige Zielvorgabe umfasst. Hingegen liegt für „Unternehmen
ohne Festlegung“ zwar ein entsprechender Bericht vor, jedoch ohne die Festlegung einer
entsprechenden Zielvorgabe.
2. Geschlechtsspezifische Ist-Besetzung von Aufsichtsräten
a) Grundsätzliche Angaben
Wichtige Ausgangsbasis, um die künftige Entwicklung von Frauenanteilen in den Aufsichtsräten einordnen zu können, ist der gegenwärtige Stand der Besetzung der hier betrachteten
Aufsichtsräte. Angaben zur konkreten Ist-Zusammensetzung des Aufsichtsrats konnten von
360 der erfassten Unternehmen (99,4 %) ausgewertet werden.
Innerhalb dieser Gruppe liegt bei 79 Unternehmen (21,9 %) der Anteil der Frauen im Aufsichtsrat laut den Angaben der berücksichtigten Erklärung zur Unternehmensführung bei 30
% oder mehr (Stand 31. Dezember 2015).
Insgesamt haben 26 (27,7 %) der unter die feste Quote fallenden Unternehmen zum Stichtag
31. Dezember 2015 einen mindestens dreißigprozentigen Anteil von Frauen im Aufsichtsrat;
im Vergleich zu 19,9 % der Unternehmen, die nicht unter die feste Quote fallen (53 Unternehmen).
Der Frauenanteil in Aufsichtsräten ist in Unternehmen, die der festen Quote unterliegen, signifikant höher als bei den übrigen erfassten Unternehmen. Bei Unternehmen im Anwendungsbereich der festen Quote sind im Durchschnitt insgesamt 22,9 % der Aufsichtsratsposten mit Frauen besetzt (Stand 31.12.2015). Hingegen liegt der Frauenanteil im Aufsichtsrat
bei Unternehmen, die nicht der festen Quote unterliegen, bei lediglich 13,4 %.
Durchschnittlich beträgt der Frauenanteil in den Aufsichtsräten aller hier betrachteten Unternehmen 18,3 %.
b) Geschlechtsspezifische Zusammensetzung des Aufsichtsrats - Verteilung auf die
Anteilseigner- und Arbeitnehmerbank
Da das FüPoG in Bezug auf die gesetzlichen Ziele einen wichtigen Schwerpunkt auf solche
Unternehmen legt, auf die die unternehmerische Mitbestimmung Anwendung findet, ist es
von besonderem Interesse, die dort näher geregelte Unterscheidung nach der Anteilseignerund der Arbeitnehmerseite bei der Besetzung der Aufsichtsratsmandate, die sogenannte
Anteilseigner- und Arbeitnehmerbank, näher zu betrachten. Für die Auswertung wurden die
Aufsichtsräte aller hier betrachteten Unternehmen herangezogen.
Für die nachfolgende Darstellung der Anteilseigner- und Arbeitnehmerbänke ist zu berücksichtigen, dass die Unternehmen teilweise keine Zuordnung der Aufsichtsräte zu einem Geschlecht und zu einer Bankzugehörigkeit vorgenommen haben. Aus diesem Grund ist bei
einem überwiegenden Teil der Unternehmen (rund 59 %) keine Aussage über die geschlechtsspezifische Verteilung auf beiden Bänken möglich. Für rund 41 % der Unternehmen
mit eindeutigen Angaben gilt dabei Folgendes:
Mitglieder (absolut)
Anteilseignerbank
ohne Angabe einer Bank
Mitglieder (in %)
In den Arbeitnehmerbänken ist danach der gegenwärtige Anteil von Frauen im Aufsichtsrat
mit 23,9 % deutlich höher als in den Anteilseignerbänken (17,8 %).
c) Geschlechtsspezifische Zusammensetzung des Aufsichtsrats nach Hauptbranchen
Auch eine nähere Untersuchung der Frauenanteile nach Branchen ermöglicht eine differenzierte Betrachtung der aktuellen Situation in den Unternehmen. Im Interesse einer besseren
Les- und Vergleichbarkeit wurden die in der Datenbank erfassten Branchenklassen (WZCode 2008 des Statistischen Bundesamtes) zu 15 übergeordneten Hauptbranchen zusammengefasst. Die Branche einer als Holding tätigen Konzernobergesellschaft wurde derjenigen Hauptbranche zugeordnet, die am ehesten dem operativen Geschäft des Konzerns entspricht.
Betrachtet man die Teilhabe von Männern und Frauen im Aufsichtsrat nach Branchen, so ist
der Anteil weiblicher Aufsichtsräte vor allem in den Bereichen Gesundheit und Sozialwesen,
Verkehr und Lagerei, Finanz- und Versicherungsdienstleistungen sowie den sonstigen
Dienstleistungen zwischen 21,0 % und 25,0 % vergleichsweise hoch. Schlusslicht sind –
neben der breit gefächerten Branche „sonstige wirtschaftlichen Dienstleistungen“ (12,6 %),
die Branchen Gastgewerbe (13,3 %) und freiberufliche, wissenschaftliche, technische
Dienstleistung (15,2 %). Hierbei ist zu berücksichtigen, dass je nach Branche nur eine relativ
geringe Anzahl auswertbarer Datensätze zur Verfügung stand.
Branchenverteilung: Aufsichtsrat, insgesamt
männliche Aufsichtsräte in %
weibliche Aufsichtsräte in %
d) Geschlechtsspezifische Zusammensetzung des Aufsichtsrats nach Unternehmensgröße
Eine Betrachtung der geschlechtsspezifischen Zusammensetzung im Aufsichtsrat gestaffelt
nach Mitarbeiterzahlen (ohne Differenzierung zwischen inländischen und ausländischen Mit22
arbeiterinnen und Mitarbeitern) zeigt, dass der Anteil der Frauen im Aufsichtsrat steigt, je
größer die Anzahl der in einem Unternehmen Beschäftigten ist.
So liegt der Anteil weiblicher Aufsichtsratsmitglieder bei Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei 13,9 % und steigt auf 24,2 % bei Unternehmen mit mehr als
2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Die folgenden Angaben beziehen sich auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemäß den
ausgewerteten Einzelabschlüssen der Unternehmen:
Aufsichtsratsmitglieder insgesamt nach Mitarbeiterklassen
Der Anteil von Frauen in Aufsichtsräten steigt zugleich mit dem Umsatz. In Unternehmen mit
einem Umsatz von mehr als 40 Mio. Euro pro Jahr beträgt der Frauenanteil in Aufsichtsräten
Aufsichtsratsmitglieder insgesamt nach Umsatzklassen
e) Geschlechtsspezifische Zusammensetzung des Aufsichtsrats nach Ländern
Eine Darstellung der erfassten Unternehmen nach dem Bundesland, in dem sich der Gesellschaftssitz befindet, ist in erster Linie für die Länder mit den meisten gemeldeten Unternehmen – Bayern, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Hessen – aussagekräftig.
Gleichwohl enthält die nachfolgende Tabelle der Vollständigkeit halber die Angaben zu allen
Ländern. Vergleichsweise hoch ist danach der Anteil von Frauen in den Aufsichtsräten in
Thüringen (25,0), Bremen (22,0 %) und Niedersachsen (20,0 %), wobei je nach Bundesland
nur eine relativ geringe Zahl verwertbarer Datensätze zur Verfügung stand.
Aufsichtszusammensetzung nach Bundesland
Aufsichtsräte in % Aufsichtsräte in %
3. Fristsetzung für die Erreichung der Zielgrößen im Aufsichtsrat
Unternehmen im Anwendungsbereich des FüPoG, die nicht bereits der festen Quote unterliegen, sind zur Festlegung von Zielgrößen für den Aufsichtsrat verpflichtet. Die erste Frist
zur Erreichung des Frauenanteils für den Aufsichtsrat darf nicht länger als bis zum 30. Juni
2017 dauern. Die darauffolgenden Fristen dürfen nicht länger als fünf Jahre betragen.
78,28 % der Unternehmen, die sich Zielgrößen für den Aufsichtsrat gesetzt haben, halten
sich an diese gesetzliche Frist. Dies spricht für eine grundsätzlich hohe Akzeptanz des
FüPoG. Etwa 20 % der Unternehmen, die sich Zielgrößen gesetzt haben, versäumen es eine
Frist festzulegen. Eine längere als die gesetzlich vorgesehene Frist hat sich lediglich 1 % der
Unternehmen gesetzt.
Fristen und Zielsetzungen für Unternehmen, die nicht der festen Quote unterliegen
Unternehmen ohne Fristen
Unternehmen mit Frist bis 31.12.2016
Unternehmen mit Frist vom 01.01.2017 bis 30.06.2017
Unternehmen mit Frist über 30.06.2017
davon Unternehmen mit gesetzten Fristen
davon Einhaltung der gesetzlichen Fristen bis 30.06.2017
4. Kaum Verstoß gegen das Verschlechterungsverbot
Soweit Unternehmen zur Angabe von Zielgrößen für den Aufsichtsrat verpflichtet sind, ist
eine Mindestzielgröße in Höhe einer bestimmten Prozentsatzangabe nicht vorgesehen. Die
Unternehmen können die Zielgrößen selbst festlegen und an ihren Strukturen ausrichten. Sie
haben dabei jedoch folgende Vorgabe zu beachten: Liegt der Frauenanteil in einer Führungsebene unter 30 %, so dürfen die künftigen Zielgrößen nicht hinter dem tatsächlichen
Status quo zurückbleiben (sog. Verschlechterungsverbot, § 111 Abs. 5 S. 1 AktG).
95,15 % der Unternehmen, die sich Zielgrößen für den Aufsichtsrat gesetzt haben, halten
sich an diese Vorgabe. 4,85 % der Unternehmen haben das Verschlechterungsverbot nicht
Besonderes Augenmerk bei der Auswertung der Zielgrößen liegt auf dem Vorstand. Ihm
kommt im Unternehmen eine herausragende Rolle zu, da er das operative Leitungsorgan in
börsennotierten Unternehmen ist. Der Vorstand hat die Gesellschaft in eigener Verantwortung und weisungsunabhängig zu leiten (§ 76 Abs. 1 AktG) und dabei die Sorgfalt eines ordentlichen und gewissenhaften Geschäftsleiters anzuwenden (§ 93 Abs. 1 Satz 1 AktG).
Anders als die Ergebnisse des Monitorings im Übrigen, d.h. bezogen auf Aufsichtsrat und die
weiteren Managementebenen (vgl. i.A. die Angaben unter Punkt III. und V.), ist für den Bereich der Vorstände festzustellen, dass sich auf dieser Ebene bislang erst wenig bewegt.
1. Zielgrößen für den Frauenanteil im Vorstand
Rund 77,6 % der erfassten Unternehmen setzen sich Zielgrößen für den Vorstand. Von diesen setzen sich 75,1 % die Zielgröße von 0 % Frauenbeteiligung auf Vorstandsebene.
Bei der Betrachtung dieser Zahlen sind jedoch einige Spezifika dieser Ebene zu beachten.
Zum einen ist die Zahl an Vorstandsmitgliedern gegenüber der Anzahl an Aufsichtsratsmitgliedern häufig deutlich geringer. Zum anderen ist die Zielsetzung mit 0 % teilweise damit zu
begründen, dass bei einem Teil der Unternehmen die Vorstandswahlen bereits erfolgt sind
und keine weiteren Wahlen bis zur ersten Erreichungsfrist am 30. Juni 2017 erfolgen werden.
Beachtenswert ist, dass knapp 25 % der Unternehmen sich positive Zielgrößen für den Vorstand gesetzt haben. Ein Drittel dieser Unternehmen (allerdings nur 8,2 % gerechnet auf die
Gesamtanzahl aller Unternehmen) geben sich dabei sogar eine Zielgröße von 30 % oder
mehr. Dies ist angesichts des vergleichsweise niedrigen Anteils von Frauen im Vorstand (5,1
%) eine deutliche Steigerung. Es zeigt, dass sich eine nicht geringe Zahl von Unternehmen
(auch) für den Vorstand eine deutliche Verbesserung des Frauenanteils vorgenommen hat.
„Unternehmen ohne Angaben“ haben keine Erklärung zur Unternehmensführung nach §
289a HGB abgegeben, der die jeweilige Zielvorgabe umfasst. Hingegen liegt für „Unternehmen ohne Festlegung“ zwar ein entsprechender Bericht vor, die Festlegung der entsprechenden Zielvorgabe ist aber kommentiert unterblieben.
Auffällig ist, dass die Zielgrößensetzung in den Unternehmen, die der festen Quote unterliegen und sich Zielgrößen für den Vorstand setzen, ambitionierter ist. 36,9 % dieser Unternehmen haben sich Zielgrößen größer 0 % gesetzt, im Vergleich zu 19,8 % der Unternehmen, die nicht unter die feste Quote fallen. Demnach wirkt sich der durch das Gesetz für die
gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im Öffentlichen Dienst eingetretene Kulturwandel in börsennotierten und paritätisch mitbestimmten Unternehmen auch auf die Zielgrößensetzung positiv aus.
mit fester Quote
2. Geschlechtsspezifische Ist-Besetzung von Vorständen
Im Durchschnitt sind nur ca. 5,1 % der Vorstandsposten mit Frauen besetzt. Bezogen auf die
Vorstandsmandate ergibt sich für Unternehmen, die im Anwendungsbereich der festen Quote liegen, ein Frauenanteil von 5,4 %. Verglichen mit einem Frauenanteil von 4,9 % in Unternehmen, die der festen Quote nicht unterfallen, ist dieser Unterschied gering.
Mitglieder (absolut) Mitglieder (in %)
b) Geschlechtsspezifische Zusammensetzung des Vorstands nach Hauptbranchen15
Der Anteil weiblicher Vorstände ist anders als bei den Aufsichtsräten im Bereich Gastgewerbe mit 33,3 % am höchsten, gefolgt von Verkehr und Lagerei (11,1 %) und den Sonstigen
Dienstleistungen (9,1 %) und Handel (8,9 %). Allerdings ist auch hier zu berücksichtigen,
dass je nach Branche die zur Verfügung stehenden Datensätze äußerst gering sind.
männliche Vorstände in %
weibliche Vorstände in %
freiberufliche, wissenschaftliche, techn.
c) Geschlechtsspezifische Zusammensetzung des Vorstands nach Unternehmensgröße
Ähnlich wie bei den oben gemachten Angaben zum Aufsichtsrat ist auch bei der Zusammensetzung des Vorstands eine Tendenz zu erkennen, wonach die Anzahl weiblicher Vorstandsmitglieder – wenn auch in deutlich geringem Umfang – mit der an der gesamten Mitarbeiterzahl orientierten Größe des Unternehmens zunimmt.
So verdoppelt sich der prozentuale Anteil von Frauen in Vorstandspositionen, wenn auch auf
niedrigem Niveau, von der kleinsten Mitarbeiter-Größenklasse (bis 500 Mitarbeiterinnen und
Zur Systematik der Hauptbranchen gelten die oben in Bezug auf die Aufsichtsräte gemachten Angaben analog.
Mitarbeitern) zur größten (mehr als 2000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter) von 3,8 % auf
Die folgenden Angaben beziehen sich auf die Anzahl weiblicher Vorstandsmitglieder im Verhältnis zu der Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eines Unternehmens entsprechend den ausgewerteten Einzelabschlüssen der Unternehmen:
Anders sieht die Verteilung weiblicher Vorstandsmitglieder in den nach Umsatz geordneten
Größenklassen aus. Hier weist die Umsatzklasse von 12 bis 40 Mio. Euro einen geringeren
Frauenanteil auf Vorstandsebene auf, wobei zu berücksichtigen ist, dass mit lediglich 75
Vorstandsposten in dieser Klasse die Datenbasis erheblich geringer ist als in anderen Umsatzklassen.
Ebenso wie bei den auf die Aufsichtsräte bezogenen Angaben ist darauf hinzuweisen, dass
die Darstellung der erfassten Unternehmen nach Ländern angesichts der z. T. geringen Zahl
an einschlägigen Unternehmen vor allem für die Länder mit den meisten gemeldeten Unternehmen aussagekräftig ist.
Die Frauenanteile an weiblichen Vorständen sind in Berlin (8,2 %), in Rheinland-Pfalz (7,7
%), in Hessen (6,5 %) und in Brandenburg (50 %) besonders hoch. Allerdings ist dabei zu
berücksichtigen, dass in Brandenburg lediglich zwei Vorstandsposten zu verzeichnen sind.
Vorstände in %
3. Fristsetzung für die Erreichung der Zielgrößen im Vorstand
Auch für den Vorstand darf die erste Frist zur Erreichung des Frauenanteils nicht länger als
bis zum 30. Juni 2017 dauern. Die darauffolgenden Fristen dürfen nicht länger als fünf Jahre
Der weit überwiegende Teil der Unternehmen (84,34 %), die sich Zielgrößen für den Vorstand gesetzt haben, halten sich an diese gesetzliche Frist. Dies spricht für eine hohe Akzeptanz des FüPoG. Außerdem spricht es dafür, dass sich eine erhebliche Zahl an Unternehmen intensiv mit den gesetzlichen Vorgaben auseinandergesetzt hat. 14,23 % der Unternehmen, die sich Zielgrößen gesetzt haben, haben sich keine Frist gesetzt. Eine längere als
die gesetzlich vorgesehene Frist haben sich lediglich 1,42 % der Unternehmen gesetzt.
Fristen und Zielsetzungen für Vorstände
davon Einhaltung der gesetztliche Fristen bis 30.06.2017
Eine Mindestzielgröße im Sinne einer bestimmten Prozentangabe ist auch hinsichtlich der
Vorstandszusammensetzung nicht vorgesehen. Die Unternehmen können sich selbst eine
geeignete Zielquote setzen und diese an ihren Strukturen ausrichten. Dabei ist folgende
Vorgabe zu beachten: Liegt der Frauenanteil in einer Führungsebene unter 30 %, so dürfen
die Zielgrößen nicht hinter dem tatsächlichen Status quo zurückbleiben (sog. Verschlechterungsverbot, § 111 Abs. 5 S. 1 AktG).
Nur 1,93 % der Unternehmen, die sich Zielgrößen für den Vorstand gesetzt haben, verstoßen gegen das Verschlechterungsverbot.
V. Führungsebenen unterhalb des Vorstands
Für eine mittel- und längerfristig angelegte Veränderung im Sinne eines unternehmerischen
Kulturwandels ist der Blick auf die beiden Führungsebenen unterhalb des Vorstands wesentlich. Um den Frauenanteil auf der Vorstandsebene perspektivisch deutlich zu erhöhen, ist
auch eine wesentliche Steigerung des Frauenanteils auf diesen obersten Managementebenen von großer Bedeutung. Denn aus diesen Führungsebenen werden vorrangig Mitglieder
für die Unternehmensleitung berufen. Dem trägt das FüPoG Rechnung, indem es die Unternehmen auffordert, auch für diesen Bereich Zielgrößen zu definieren.
Die Zielgrößen für die ersten beiden Führungsebenen unterhalb des Vorstandes sind positiv
zu bewerten und machen deutlich, dass durch die Festlegungspflicht auf Zielgrößen eine
fruchtbare Auseinandersetzung in den Unternehmen begonnen hat.
1. Zielgrößen für den Frauenanteil in den beiden Führungsebenen unterhalb
Zielvorgaben für die Zusammensetzung der ersten und zweiten Führungsebene werden von
insgesamt 69,9 % (erste Führungsebene) bzw. 57,5 % (zweite Führungsebene) der erfassten Unternehmen veröffentlicht. Insgesamt setzen sich damit weit weniger Unternehmen
Zielgrößen für die erste und zweite Führungsebene als für den Vorstand und den Aufsichtsrat.
Im Vergleich zu den Zielgrößen für den Vorstand und den Aufsichtsrat fällt auf, dass sich fast
alle Unternehmen, die sich Zielgrößen gesetzt haben, Zielgrößen über 0 % setzen. 82,2 %
der Unternehmen setzen sich eine Zielgröße größer 0 % für die erste Führungsebene und
sogar 93,3 % der Unternehmen eine Zielgröße größer 0 % für die zweite Führungsebene. Im
Vergleich zu der ersten Führungsebene wird in der zweiten Führungsebene die Zielgröße
von 30 % häufiger definiert (29,3 %) als in der ersten Führungsebene (15,0 %). Allerdings ist
zu bemerken, dass jeweils in der ersten und zweiten Führungsebene durch die Unternehmen, die überhaupt Angaben zu den Zielgrößen tätigen, jeweils zu einem Drittel nur Zielgrößen bis 15 % definiert werden.
Niveau der gesetzten Zielvorgaben für die Erste
Führungsebene unterhalb des Vorstandes
Niveau der gesetzten Zielvorgaben für die Zweite
„Unternehmen ohne Angaben“ haben keine Erklärung zur Unternehmensführung nach
§ 289a HGB eingereicht, der die jeweilige Zielvorgabe umfasst. Hingegen liegt für „Unternehmen ohne Festlegung“ zwar ein entsprechender Bericht vor, die Festlegung der entsprechenden Zielvorgabe ist aber kommentiert unterblieben.
Für die erste Führungsebene unterhalb des Vorstands haben sich 91,2 % der Unternehmen,
die unter die feste Quote fallen und entsprechende Zielgrößen definieren, Ziele größer 0 %
gesetzt (im Vergleich zu 77,2 % der anderen Unternehmen).
Auch für die zweite Führungsebene unterhalb des Vorstands sind die Ziele der Unternehmen, die unter die feste Quote fallen, ambitionierter, soweit sie angegeben werden. Dort haben sich sogar 98,9 % der Unternehmen, die unter die feste Quote fallen, Ziele größer 0 %
gesetzt, im Vergleich zu 89,3 % der anderen Unternehmen.
Niveau der gesetzten Zielvorgaben für die
Zweite Führungsebene unterhalb des Vorstandes
Das zeigt deutlich, dass eine verbindliche Regelung für eine Ebene im Unternehmen dazu
führt, dass ein Unternehmen insgesamt mehr Anstrengungen für mehr Frauen in Führungspositionen zeigt.
2. Status quo der Zusammensetzung der Führungsebenen unterhalb des Vorstands
Von den 362 erfassten Unternehmen haben lediglich 19 Unternehmen Angaben zum Status
quo der Zusammensetzung der ersten Führungsebene unterhalb des Vorstands gemacht
(von diesen 19 Unternehmen wurden insgesamt 227 Führungspositionen auf dieser Ebene
gemeldet).
Nur 14 Unternehmen haben Angaben zur Zusammensetzung der zweiten Führungsebene
unterhalb des Vorstands gemacht (von diesen 14 Unternehmen wurden insgesamt 732 Führungspositionen auf dieser zweiten Führungsebene gemeldet).
Vor diesem Hintergrund sind belastbare Zahlen zum Ist-Zustand der Zusammensetzung der
ersten und zweiten Führungsebene nicht möglich. Daher ist insoweit auch keine Aussage
über das Verschlechterungsverbot möglich.
Eine Verpflichtung für die Unternehmen zur Veröffentlichung des Status quo besteht nicht.
3. Fristsetzung für die Erreichung der Zielgrößen in den ersten beiden Führungsebenen unterhalb des Vorstands
Auch für die Zielgrößen der ersten beiden Führungsebenen unterhalb des Vorstands dürfen
die Fristen zur Erreichung des Frauenanteils nicht länger als bis zum 30. Juni 2017 dauern.
Die darauffolgenden Fristen dürfen nicht länger als fünf Jahre betragen.
Fast alle Unternehmen, die sich Zielgrößen für die ersten beiden Führungsebenen unterhalb
des Vorstands gesetzt haben, halten sich an diese gesetzliche Frist. Für die erste Ebene
sind es 86,56 % der Unternehmen, für die zweite Ebene 86,54 % der Unternehmen. Dies
spricht erneut für eine hohe Akzeptanz des FüPoG.
11,46 % der Unternehmen, die sich Zielgrößen für die erste Führungsebene gesetzt haben,
haben sich keine Frist gesetzt. 11,06 % der Unternehmen, die sich Zielgrößen für die zweite
Führungsebene gesetzt haben, haben sich keine Frist gesetzt. Eine längere als die gesetzlich vorgesehene Frist haben sich lediglich 1,98 % für die erste Führungsebene (2,40 % für
die zweite Führungsebene) der Unternehmen gesetzt.
Fristen und Zielsetzungen unterhalb des
Die Institutionen des Bundes haben die Aufsichts- und wesentlichen Gremien, für die
der Bund Mitglieder bestimmen kann, veröffentlicht. Das BGremBG ist ebenso wie der
privatrechtliche Teil der Regelungen des FüPoG stufenweise in Kraft getreten.
Die Institutionen des Bundes waren verpflichtet, bis spätestens zum 30. Juni 2015 eine Aufstellung der Aufsichts- und wesentlichen Gremien auf ihren Internetseiten zu veröffentlichen
und bei jedem Gremium anzugeben, wie viele der Mitglieder der Bund bestimmen kann. Die
Anteile von Frauen und Männern zum Stichtag 31. Dezember 2016 werden auf Basis der
gesetzlichen Verpflichtung erstmals in der nächsten jährlichen Information dargestellt werden
Bund hat sich selbst strengere Regeln als der Privatwirtschaft gegeben
Der Bund hat sich damit strengere Regeln auferlegt als die Privatwirtschaft. Zwar sieht das
BGremBG eine Geschlechterquote von 30 % für die Sitze des Bundes vor, jedoch verpflichtet das Gesetz zusätzlich gem. § 4 Absatz 1 Satz 6 BGremBG zur nächsten vollen Personenzahl aufzurunden. Damit gibt sich der Bund selbst eine Quote von über 30 % für seine
Aufsichtsratssitze auf.
Der Bund muss sukzessive bei Nachbesetzungen bis zum 31. Dezember 2016 nach dem
BGremBG mit jeweils 30 % Frauen und Männern besetzen.
lag hier insgesamt bei rund 53 %.
32,6 % der mit Vorgesetzten- und Leitungsaufgaben Beschäftigten sind weiblich. 19 von
Je höher die Führungsposition ist, desto geringer ist in der Regel der Anteil an Frauen
auf dieser Ebene. Frauenanteile an unteren Leitungsfunktionen liegen regelmäßig deutlich über denen höherer Leitungsfunktionen. Häufig festzustellen ist diese Diskrepanz
zwischen Referats- und Unterabteilungsleitungen.
Im Übrigen wird auf den Gleichstellungsindex 2015 im Anhang verwiesen.
Anhang 1: Liste der Aufsichts- und wesentlichen Gremien, für die der Bund Mitglieder bestimmen kann (Stand 30. April 2016)
Anhang 1 : Liste der Au f s i c h t s - u n d w e s e n t l i c h e n G r e m i e n , f ü r d i e d e r B u n d M i t g l i e d e r b e s t i m m e n k a n n (Stand 30. April 2016)
Name des Gremiums
Rat der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit
Verwaltungsrat deutsch-tschechischer Zukunftsfonds
KFW – Verwaltungsrat der Kreditanstalt für Wiederaufbau
DEG - Aufsichtsrat der Deutschen Investitions- und Entwicklungsgesellschaft
DIE - Kuratorium des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik
Kuratorium Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ)
Stiftungsrat Dt.-frz. Stiftung für die kulturelle Zusammenarbeit
Kuratorium der deutsch-polnischen Wissenschaftsstiftung
Vorstand der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit
Wirtschaftsprüfungsausschuss deutsch-tschechischer Zukunftsfonds
Beirat des Deutsch-Tschechischen Gesprächsforums
den Bund zu bestimmenden Gremienmitglieder
Vertreterversammlung der Unfallversicherung Bund und Bahn
Verwaltungsrat der Bundesagentur für Arbeit
Vorstand der Unfallversicherung Bund und Bahn
Arbeitsstättenausschuss nach § 7 ArbStättV
Ausschuss für Arbeitsmedizin nach § 9 Verordnung zur arbeitsmedizinischen
Ausschuss für Betriebssicherheit nach § 24 Betriebssicherheitsverordnung
Ausschuss für biologische Arbeitsstoffe nach § 19 der Biostoffverordnung
Ausschuss für Gefahrstoffe nach § 20 GefStoffV
Ausschuss für Produktsicherheit nach § 33 ProdSG
Ausschuss zum Nationalen Aktionsplan zur Umsetzung der UNDASA-Beirat der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
Kommission nach § 3 des Versorgungsruhensgesetzes
Kuratorium der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
Neurologisches Rehabilitationszentrum "Godeshöhe" e.V. - Aufsichtsrat
Neurologisches Rehabilitationszentrum "Godeshöhe" e.V. - MitgliederversammSozialbeirat nach § 156 SGB VI
Stiftungsrat der Julius-Axenfeld-Stiftung
Verbandsausschuss des Deutschen Sozialrechtsverbandes e.V.
Wissenschaftlicher Beirat der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
Wissenschaftlicher Beirat zum Bericht der Bundesregierung über die Lebenslagen von Menschen mit Behinderungen
Anzahl der durch den
Bund zu bestimmenden
Berliner Institut für Gesundheitsforschung (BIG), Gründungsaufsichtsrat
Bildung und Begabung gGmbH, Kuratorium
Bonn-Aachen International Center for Information Technology (b-it), Stiftungsrat
Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), Hauptausschuss
Deutsche Stiftung Friedensforschung, Stiftungsrat
Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW),
Steuerungsgruppe gemäß Verwaltungsabkommen über das Zusammenwirken von Bund und Ländern gemäß Artikel 91b Abs. 2 des
Stiftung caesar, Bonn, Stiftungsrat
Stiftungsfonds Martin-Buber-Gesellschaft, Kuratorium
Studienstiftung des deutschen Volkes, Kuratorium
Wissenschaftsstiftung Ernst Reuter, Stiftungsrat
Deutsch-Israelische Stiftung für Forschung und Entwicklung (GIF), Kuratorium
Deutsch-Polnische Wissenschaftsstiftung (DPWS), Kuratorium
Europäische Organisation für Astronomische Forschung in der Südlichen Hemisphäre (ESO), Rat (Council)
Europäische Organisation für Kernforschung (CERN), Rat (Council)
Europäische Synchrotronstrahlungsanlage (ESRF), Rat (Council)
Europäischen Organisation für Molekularbiologie (EMBO), Europäische Konferenz für Molekularbiologie (EMBC)
Europäisches Hochschulinstitut (EHI), High Council
Europäisches Molekularbiologisches Laboratorium (EMBL), Rat
Futurium gGmbH, Aufsichtsrat
Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS), Mitgliederversammlung
International Human Frontier Science Program Organization (HFSPO),
Strasbourg (Frankreich), Board of Trustees
Jugend forscht, Kuratorium
Max-Planck-Institut für Eisenforschung (MPIE), Verwaltungsrat
Zentrum für Experimentelle und Klinische Infektionsforschung (TWINCORE),
Zentrum für internationale Bildungsvergleichsstudien, Mitgliederversammlung
Zentrum für internationale Bildungsvergleichsstudien, Kuratorium
Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren e. V. (HGF)
Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und
Meeresforschung (AWI in Bremerhaven), Kuratorium
Deutsches Elektronen-Synchrotron (DESY), Stiftungsrat
Deutsches Krebsforschungszentrums (DKFZ), Kuratorium
Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e.V. (DZNE),
Forschungszentrum Jülich GmbH (FZJ), Aufsichtsrat
GSI-Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH, Aufsichtsrat
Helmholtz Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB), Aufsichtsrat
Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR), Kuratorium
Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI), Aufsichtsrat
Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel (GEOMAR), Kuratorium
Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH (UFZ), Aufsichtsrat
GmbH (HZG), Aufsichtsrat
Helmholtz-Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit
und Umwelt (HMGU), Aufsichtsrat
Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum (GFZ), Aufsichtsrat
Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Aufsichtsrat
Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC), Aufsichtsrat
Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP), Kuratorium
Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz e. V. (WGL)
Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH (DSMZ),
Deutsches Bergbau-Museum Bochum, Kuratorium
Deutsches Institut für Ernährungsforschung Rehbrücke (DIfE), Kuratorium
Deutsches Institut für Erwachsenenbildung (DIE), Stiftungsrat
Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF), Stiftungsrat
Deutsches Museum (DM), Kuratorium
Deutsches Museum (DM), Verwaltungsrat
Deutsches Primatenzentrum GmbH (DPZ), Aufsichtsrat
Deutsches Rheumaforschungszentrum (DRFZ), Stiftungsrat
Deutsches Schifffahrtsmuseum (DSM), Stiftungsrat
Fachinformationszentrum Chemie GmbH i.L. (FIZ Chemie), Aufsichtsrat
FIZ Karlsruhe - Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur GmbH (FIZ-Ka), Aufsichtsrat
Forschungsverbund e.V. Berlin, Kuratorium
Georg-Eckert-Institut (GEI), Kuratorium
Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK), Stiftungsrat
Innovations for High Performance Microelectronics / Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik (IHP), Aufsichtsrat
Institut für Deutsche Sprache (IDS), Stiftungsrat
Institut für Ostseeforschung Warnemünde an der Universität Rostock (IOW), Kuratorium
Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V. (INP), Kuratorium
Institut photonische Technologien (IPHT), Kuratorium
Kiepenheuer-Institut für Sonnenphysik (KIS), Stiftungsrat
Leibniz-Institut für Alternsforschung (FLI), Kuratorium
Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften e.V. (ISAS), Kuratorium
Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP), Kuratorium
Leibniz-Institut für Atmosphärenphysik e.V. (IAP), Kuratorium
Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi), Kuratorium
Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik an
der Universität Kiel (IPN), Stiftungsrat
Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG), Verwaltungsrat
Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden e.V. (IFW), Kuratorium
Leibniz-Institut für Interaktive Materialien e.V. (DWI), Kuratorium
Leibniz-Institut für Katalyse e. V. (LIKAT), Kuratorium
Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie e.V. - Hans-KnöllInstitut (HKI), Kuratorium
Leibniz-Institut für Neue Materialien gGmbH (INM), Kuratorium
Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN), Kuratorium
Leibniz-Institut für Oberflächenmodifizierung e.V. (IOM), Kuratorium
Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB), Stiftungsrat
Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK), Stiftungsrat
Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden e.V. (IPF), Dresden, Kuratorium
Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie GmbH (BIPS), Aufsichtsrat
Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften e.V. (GESIS), Kuratorium
Leibniz-Institut für Troposphärenforschung e.V. (TROPOS), Kuratorium
Leibniz-Institut für umweltmedizinische Forschung (IUF), Aufsichtsrat
Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM), Stiftungsrat
Leibniz-Institut für Zeithistorische Forschung e.V. (ZZF), Kuratorium
Mathematisches Forschungsinstitut Oberwolfach (MFO), Verwaltungsrat
Museum für Naturkunde - Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung (MfN), Berlin, Stiftungsrat
Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung e.V. (PIK), Kuratorium
Römisch-Germanisches Nationalmuseum (RGZM), Stiftungsrat
Schloss Dagstuhl – Leibniz-Zentrum für Informatik GmbH (LZI), Aufsichtsrat
Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung (SGN), Verwaltungsrat
Stiftung zur wissenschaftlichen Erforschung der Zeitgeschichte (IfZ), Stiftungsrat
Technische Informationsbibliothek (TIB), Aufsichtsrat
Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH (WZB), Kuratorium
Zentrum für Marine Tropenökologie Bremen GmbH (ZMT), Aufsichtsrat
Zoologisches Forschungsmuseum A. Koenig, Leibniz-Institut für Biodiversität der
Tiere (ZFMK), Stiftungsrat
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), Hauptausschuss
Deutsches Studentenwerk, Kuratorium
Governing Board Fusion for Energy (F4E)
GWK-Konferenz
Senat der Fraunhofer-Gesellschaft e.V., München (FhG)
Senat der Helmholtz-Gemeinschaft (HGF)
Senat der Leibniz-Gemeinschaft (WGL)
Senat der Max-Planck-Gesellschaft e.V., Berlin (MPG)
Villa Vigoni, Kuratorium
Volkswagen-Stiftung, Kuratorium
Wissenschaftsrat, Verwaltungskommission
Stiftungsrat des Leibniz-Instituts für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO)
Stiftungsrat der Deutschen Forschungsanstalt für Lebensmittelchemie (DFA)
Kuratorium des Leibniz-Instituts für Nutztierbiologie (FBN)
Verwaltungsrat des aid Infodienst Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz e.V. (aid)
Verwaltungsrat der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE)
Verwaltungsrat des Kuratoriums für Waldarbeit und Forsttechnik e.V. (KWF)
Aufsichtsrat des Deutschen Biomasseforschungszentrums gGmbH (DBFZ)
Verwaltungsrat des Absatzfonds
Verwaltungsrat der Landwirtschaftlichen Rentenbank
Wissenschaftlicher Beirat für Agrarpolitik, Ernährung und gesundheitlichen
Verbraucherschutz beim BMEL
Kommission für die Erhaltung der lebenden Meeresschätze in der
Antarktis (CCAMLR)
Aufsichtsrat der Bundesdruckerei GmbH
Aufsichtsrat der Commerzbank AG
Aufsichtsrat der Deutsche Pfandbriefbank AG
Aufsichtsrat der Energiewerke Nord GmbH (EWN GmbH)
Aufsichtsrat der HRE Holding AG
Aufsichtsrat der KfW IPEX-Bank GmbH (IPEX)
Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV)
Aufsichtsrat der ÖPP Deutschland AG
Aufsichtsrat der VEBEG GmbH
Kuratorium der Produktinformationsstelle Altersvorsorge gGmbH
Stiftungsrat der Stiftung „Geld und Währung“
Verwaltungsrat der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)
Verwaltungsrat der Ersten Abwicklungsanstalt AöR
Verwaltungsrat der Europäischen Investitionsbank (EIB)
Verwaltungsrat der FMS Wertmanagement AöR (FMS-WM)
Beirat des Stabilitätsrates
Direktorium der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)
Interministerieller Lenkungsausschuss des Finanzmarktstabilisierungsfondsgesetzes (FMSA)
Kuratorium der Museumsstiftung Post und Telekommunikation
Leitungsausschuss der Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung (FMSA)
Verwaltungsrat der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA)
Verwaltungsrat der Bundesanstalt für Post und Telekommunikation Deutsche
Bundespost (BAnst PT)
Vorstand der ÖPP Deutschland AG
Wirtschafts- und Finanzausschuss der Europäischen Union (WFA)
Wirtschafts- und Finanzausschuss der Europäischen Union Stellvertreter
Stiftungsrat der Conterganstiftung
Verwaltungsrat des Europäischen Instituts für Gleichstellungsfragen (EIGE)
Sachverständigenkommission zur
Erstellung des Zweiten Engagementberichts der Bundesregierung
Commonwealth German-French Joint Committee
Sachverständigenkommission Zweiter Gleichstellungsbericht
Beirat Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen
Auswertungsbeirat Zeitverwendungserhebung
Ausschuss für die Bundesjugendspiele
Entscheidungsgremium der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien
Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) gemäß § 14 Abs. 3 Nr. 3
JMStV (Entsendegremium)
Kuratorium der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch gGmbH
Jugendrat des Deutsch-Polnischen Jugendwerkes
Beirat des Deutsch-Französischen Jugendwerkes
Sachverständigenkommission für den Kinder- und Jugendbericht
Bund-Länder-Arbeitsgruppe "Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Gewalt und Ausbeutung"
Stiftungsrat der Bundesstiftung Mutter und Kind
Kuratorium der Bundesstiftung Mutter und Kind
Kindesmissbrauchs**
Beirat des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs
Verwaltungsrat des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle
Verwaltungsrat des Leibniz-Zentrums für Psychologische Information und Dokumentation (ZPID)
Stiftungsrat des Leibniz-Informationszentrum Lebenswissenschaften (ZB MED)
Kuratorium der Deutschen Diabetes Forschungsgesellschaft e.V. Deutsches
Diabetes-Zentrum (DDZ)
Kuratorium des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ)
Kuratorium des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin
Kuratorium des Forschungszentrums Borstel
Kuratorium des Heinrich-Pette-Instituts
Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte / Paul Ehrlich-Institut
Verwaltungsrat der Europäischen Arzneimittelagentur /
European Medicines Agency Management Board (EMA-MB)
Wissenschaftlicher Beirat zur Weiterentwicklung des Risikostrukturausgleichs
Gendiagnostik-Kommission (GEKO) - Mitglieder
Zentrale Ethik-Kommission für Stammzellenforschung (ZES) - Mitglieder
Beirat des Zentrums für Krebsregisterdaten beim RKI
Kommission Antiinfektiva, Resistenz und Therapie (Kommission ART)
(Poliokommission)
Kommission Gesundheitsberichterstattung und Gesundheitsmonitoring (GBEMON)
Ausschuss Rettungswesen (Entsendung)
Beirat zur unabhängigen Patientenberatung nach § 65b SGB V
Regelungsausschuss für Gewebe und Zellen der EU
Regelungsausschuss für Blutprodukte
Ständiger Ausschuss für Human-Arzneimittel der EU- Entsendungsgremium
Berufungsausschuss zur Überprüfung von Entscheidungen des Ständigen
Ausschusses (kein ständiges Gremium, kann in bestimmten Abstimmungssituationen angerufen werden)
Artikel 7 Ausschuss Medical Devices
Drogen- und Suchtrat (DSR)
Europäische Drogenbeobachtungsstelle -European Monitoring Centre
for Drugs and Drug Addiction (EMCDDA)Vorstand des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen
Vorstand des Instituts für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG)
Sachverständigenrat (SVR) zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen Sachverständigenrat
Coordination Group for Mutual Recognition and Decentralised Procedures /
Human - C
Committee for Medicinal Products for Human Use, CHMP
Committtee for Orphan Medicinal Products, COMP
Committee on Herbal Medicinal Products, HMPC
Paediatric Committee, PDCO
Pharmacovigilance Risk Assessment Committee, PRAC
Committee for Medicinal Products for Veterinary Use, CVMP
Zentrale Ethik-Kommission für Stammzellforschung (ZES)
NAVKO (Nationale Verifizierungskommission Masern Röteln)
Kommission ART (Antiinfektiva, Resistenz und Therapie)
Kommission Gesundheitsberichterstattung und Gesundheitsmonitoring
(GBEMON)
Verwaltungsrat der Stiftung Datenschutz
Aufsichtsrat der Deutschen Sporthilfe
Aufsichtsrat der "Stiftung Nationale Anti Doping Agentur Deutschland"
Kuratorium der Akademie für Verfassungsschutz
Kuratorium der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung (HS Bund)
Berufsbildungsausschuss beim Bundesverwaltungsamt
Beirat des Zentralarchivs zur Erforschung der Geschichte der Juden
Kuratorium der Hochschule für Jüdische Studien
Lenkungsausschuss für die einheitliche Behördenrufnummer 115
Verwaltungsrat der BDBOS
Beirat der Stiftung Datenschutz
Wissenschaftlicher Beirat des Bundesinstituts für Sportwissenschaft
COPERNICUS Nutzerforum
Kuratorium der Stiftung Technisches Hilfswerk e.V.
Plattform "Sicherheit, Schutz und Vertrauen für Gesellschaft und
Wirtschaft" des IT-Gipfels
Plattform "Digitale Verwaltung und öffentliche IT" des IT-Gipfels
Beirat beim Sondervermögen "Versorgungsrücklage des Bundes"
Anlageausschuss bei den Sondervermögen "Versorgungsrücklage des
Bundes" und "Versorgungsfonds des Bundes"
Beirat von Deutschland sicher im Netz e.V.
Zentrale Arbeitsgruppe der einheitlichen Behördenrufnummer 115
Statistischer Beirat beim Statistischen Bundesamt
Beirat der Allianz für Cyber-Sicherheit (Berufungsgremium)
Wissenschaftlicher Beirat der Gesellschaft für Datenschutz und
Datensicherheit e.V. (Entsendung)
Kuratorium des Fraunhofer-Institutes für Sichere
Informationstechnologie (SIT) (Entsendung)
Kuratorium des Fraunhofer-Institutes für Offenen
Kommunikationssysteme (FOKUS) (Entsendung)
Kuratorium des Fraunhofer-Institutes für Angewandte und
Integrierte Sicherheit (AISEC) (Entsendung)
Lenkungsausschuss der DKE, Deutsche Kommission Elektrotechnik,
Elektronik, Informationstechnik im DIN e.V. und VDE (Entsendung)
Aufsichtsrat Juris GmbH
Aufsichtsrat Bundesanzeiger Verlag GmbH
Kuratorium des Deutschen Instituts für Menschenrechte (DIMR)
Verwaltungsrat der Europäischen Patentorganisation
Verwaltungsrat des Harmonisierungsamts für den Binnenmarkt (HABM)
Verwaltungsrat Prüfungsamt für die notarielle Fachprüfung bei der Bundesnotarkammer
Verwaltungsrat der Stiftung Warentest
Haushaltsausschuss des Harmonisierungsamts für den Binnenmarkt (HABM)
Koordinierungsgremium des Netzwerks Verbraucherforschung
Kuratorium der Deutschen Stiftung Verbraucherschutz
Kuratorium der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU)
Aufsichtsrat der Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit gGmbH (GRS)
Kuratorium der Endlager Konrad Stiftungsgesellschaft mbH
Stiftungsrat Humboldt Forum im Berliner Schloss
Stiftungsrat der Bundesstiftung Baukultur
Aufsichtsrat BundeswehrFuhrparkService GmbH (BwFPS GmbH)
Aufsichtsrat BWI Informationstechnik GmbH (BWI IT GmbH)
Aufsichtsrat Fernleitungs-Betriebsgesellschaft mbH (FBG mbH)
Aufsichtsrat Gesellschaft für Entwicklung, Beschaffung und
Betrieb mbH (g.e.b.b. mbH)
Aufsichtsrat Gesellschaft zur Entsorgung chemischer
Kampfstoffe und Rüstungsaltlasten mbH (GEKA mbH)
Aufsichtsrat Heeresinstandsetzungslogistik GmbH (HIL GmbH)
Aufsichtsrat LH Bundeswehr Bekleidungsgesellschaft mbH (LHBw mbH)
Aufsichtsrat der DEGES
Aufsichtsrat der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH
Aufsichtsrat der Flughafen Köln/Bonn GmbH
Aufsichtsrat der Flughafen München GmbH
Aufsichtsrat der Internationalen Mosel-Gesellschaft mbH, Trier
Internationale Mosel Gesellschaft (IMG)
Aufsichtsrat der NOW GmbH Nationale Organisation Wasserstoffund Brennstoffzellentechnologie
Aufsichtsrat der VIFG Verkehrsinfrastrukturfinanzierungsgesellschaft mbH
Aufsichtsrat der DB Energie GmbH
Aufsichtsrat der DB Fernverkehr AG
Aufsichtsrat der DB Mobility Logistics AG
Aufsichtsrat der DB Netz AG
Aufsichtsrat der DB Engeneering & Consulting GmbH
Aufsichtsrat der DB Regio AG
Aufsichtsrat der DB Schenker AG
Aufsichtsrat der DB Cargo AG
Aufsichtsrat der DB Cargo Deutschland AG
Aufsichtsrat der DB Station & Service AG
Aufsichtsrat der Deutschen Umschlaggesellschaft Schiene-Straße GmbH
Aufsichtsrat der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB)
Berufsbildungsausschuss (BBiA) des BMVI
Seeverkehrsbeirat
Beirat der Stiftung "Schifffahrtsstandort Deutschland"
Beirat des Vereins zur Förderung des Kurzstreckenseeverkehrs
Beirat der Projektmanagementgesellschaft Stuttgart-Ulm GmbH
Grenzwertkommission (GWK)
Beirat für Radverkehr
Aufsichtsrat Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH
Aufsichtsrat Deutsche Energie-Agentur GmbH
Aufsichtsrat Germany Trade and Invest - Gesellschaft für Außenwirtschaft
Aufsichtsrat Wismut GmbH
Aufsichtsrat Wissenschaftliches Instituts für Infrastruktur und
Kommunikationsdienste Consult GmbH
Beirat Erdölbevorratungsverband
Investitionsbeirat High-Tech-Gründerfonds GmbH & Co. KG
Investitionsbeirat High-Tech-Gründerfonds II GmbH & Co. KG
Kuratorium des Instituts für Mittelstandsforschung
Kuratorium des Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik
Kuratorium RAG-Stiftung
Senat Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.
Verwaltungsrat Deutsche Zentrale für Tourismus e.V.
Verwaltungsrat Rationalsierungs- und Innovationszentrum der
Vorstand Arbeitsgemeinschaft für wirtschaftliche Verwaltung e. V.
Akkreditierungsbeirat beim BMWi
Außenwirtschaftsbeirat beim BMWi
Beirat für Fragen des gewerblichen Mittelstandes und der Freien Berufe
beim BMWi (Mittelstandsbeirat)
Beirat für Fragen des Tourismus beim BMWi (Tourismusbeirat)
Beirat "Junge Digitale Wirtschaft" beim BMWi
Beirat RG Bau im RKW-Kompetenzzentrum
Bundesfachplanungsrat bei der Bundesnetzagentur
Jury für die Vergabe des Deutschen Rohstoffeffizienz-Preises
Kuratorium der Bundesanstalt für Materialforschung
Kuratorium der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt
Mittelstandsrat bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau
Multi-Stakeholder-Gruppe der Extractive Industries Transparency Initiative
Regelermittlungsausschuss bei der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt
TTIP-Beirat beim BMWi
Unabhängige Geschichtskommission beim BMWi
Bund zu bestimmenden Gremienmitglieder
Aufsichtsrat der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit
Kuratorium des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE)
Kuratorium der Engagement Global gGmbH
Beirat des Deutschen Evaluierungs-instituts der
Entwicklungszusammenarbeit gGmbH
Adalbert-Stifter-Verein e.V., Mitgliederversammlung
Alliierten-Museum, Mitgliederversammlung
Annette von Droste zu Hülshoff-Stiftung, Kuratorium
Arsenal - Institut für Film und Videokunst e.V., Aufsichtsrat
Bauhaus-Archiv e.V., Verwaltungsausschuss
Bauhaus Verbund 2019, Kuratorium
Bayreuther Festspiele GmbH, Verwaltungsrat
Beethoven-Stiftung Bonn, Kuratorium
Berlin-Brandenburgisches Institut für deutsch-französische Zusammenarbeit in
Europa (Stiftung Genshagen), Kuratorium
Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung, Kuratorium
DEFA-Stiftung, Stiftungsrat
Deutsche Digitale Bibliothek (DDB), Kuratorium
Deutsche Nationalbibliothek, Verwaltungsrat
Deutsche Schillergesellschaft e.V., Kuratorium
Deutsche Welle (DW), Rundfunkrat
Deutsche Welle (DW), Verwaltungsrat
Deutscher Musikrat gGmbH, Aufsichtsrat
Deutsches Filminstitut e.V., Verwaltungsrat
Deutsches Kulturforum östliches Europa e.V., Kuratorium
Deutsches Studienzentrum in Venedig e.V., Kuratorium
Deutsches Zentrum Kulturgutverluste, Stiftungsrat
Deutschlandradio (DRadio), Hörfunkrat
Deutschlandradio (DRadio), Verwaltungsrat
Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst, Mitgliederversammlung
Filmförderungsanstalt, Verwaltungsrat
Franckesche Stiftungen Halle, Kuratorium
Freies Deutsches Hochstift, Verwaltungsausschuss
Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, Kuratorium
Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße Potsdam, Kuratorium
Gedenk- und Bildungsstätte „Haus der Wannsee-Konferenz“, Mitgliederversammlung
Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Stiftungsrat
German Films Service and Marketing GmbH, Aufsichtsrat
Hans-Bredow-Institut, Kuratorium
Herder-Institut e.V., Kuratorium
Initiative Musik gGmbH, Aufsichtsrat
Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas e.V., Kuratorium
Institut für Kultur und Geschichte der Deutschen in Nordosteuropa e.V., Kuratorium
Klassik Stiftung Weimar, Stiftungsrat
Kulturstiftung der Länder, Stiftungsrat
Kulturstiftung des Bundes, Stiftungsrat
Kulturstiftung Dessau-Wörlitz, Kuratorium
Kulturstiftung Hansestadt Lübeck, Stiftungsrat
Kulturstiftung Westpreußen, Stiftungsrat
Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH, Aufsichtsrat
Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH, Kuratorium
Kurt Wolff Stiftung, Kuratorium
KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haushaltsausschuss
Mitteldeutsche Barockmusik e. V., Kuratorium
NS-Dokumentationszentrum München, Kuratorium
Ostpreußische Kulturstiftung, Stiftungsrat
Otto-von-Bismarck-Stiftung, Kuratorium
Porta Polonica - Dokumentationsstelle zur Kultur und Geschichte der Polen in
Deutschland, Lenkungsausschuss
Richard-Wagner-Stiftung, Stiftungsrat
Rundfunk Orchester und Chöre GmbH Berlin, Kuratorium
Siebenbürgisches Museum Gundelsheim e.V., Mitgliederversammlung
Stiftung „Fürst-Pückler-Park Bad Muskau“, Stiftungsrat
Stiftung 20. Juli 1944, Kuratorium
im Bundesarchiv (SAPMO), Kuratorium
Stiftung Bach-Archiv Leipzig, Stiftungsrat
Stiftung Bauhaus Dessau, Stiftungsrat
Stiftung Bayerische Gedenkstätten, Stiftungsrat
Stiftung Berliner Mauer, Stiftungsrat
Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Stiftungsrat
Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus, Kuratorium
Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus, Kuratorium
Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Kuratorium
Stiftung Deutsche Kinemathek, Stiftungsrat
(1-4 Sachverständige im
Einvernehmen mit Berlin)
Stiftung Deutsches Historisches Museum, Kuratorium
Stiftung Donauschwäbisches Zentralmuseum, Ulm, Stiftungsrat
Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung, Stiftungsrat
Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz, Stiftungsrat
Stiftung Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, Stiftungsrat
Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, Stiftungsrat
Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Kuratorium
Stiftung Haus Oberschlesien, Stiftungsrat
Stiftung Jüdisches Museum Berlin, Stiftungsrat
mind. 4, max. 9, aktuell 4
Stiftung Kunstforum Ostdeutsche Galerie, Regensburg, Stiftungsrat
Stiftung Luthergedenkstätten, Kuratorium
Stiftung Martin-Opitz-Bibliothek, Stiftungsrat
Stiftung Niedersächsische Gedenkstätten, Stiftungsrat
Stiftung Pommersches Landesmuseum Greifswald, Stiftungsrat
Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, Stiftungsrat
Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Stiftungsrat
Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte, Kuratorium
Stiftung Sächsische Gedenkstätten, Stiftungsrat
Stiftung Schlesisches Museum zu Görlitz, Stiftungsrat
Stiftung Topographie des Terrors, Stiftungsrat
Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Stiftungsrat
Transit Film GmbH, Aufsichtsrat
4 (so viele Mitglieder,
wie zum Zeitpunkt der
Wahl Fraktionen im Dt.
BT bestehen)
Verein Beethoven-Haus Bonn, Kuratorium
Villa Aurora e. V., Kuratorium
Vision Kino, Aufsichtsrat
Wartburg Stiftung Eisenach, Stiftungsrat
Zweites Deutsches Fernsehen (ZDF), Fernsehrat
Zweites Deutsches Fernsehen (ZDF), Verwaltungsrat
Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien Jury Deutscher Drehbuchpreis
Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien - Jury Deutscher
Kurzfilmpreis (Animationsfilm, Experimentalfilm, Dokumentarfilm, Sonderpreis)
Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien Jury Deutscher Kurzfilmpreis (Spielfilm)
Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien Jury Kinderfilmförderung
Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien Jury Kinoprogrammpreis
Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien Jury Kopien- und Verleihförderung
Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien Jury Produktionsförderung A (Spiel- und Dokumentarfilm)
Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien Jury Produktionsförderung B (Kurzfilm)
Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien - Jury Verleiher-Preis
Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung - Vorstand
Ein Netz für Kinder - Vergabekommission
Filmförderungsanstalt - Präsidium
Otto-von-Bismarck-Stiftung - Vorstand
Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus - Vorstand
Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus - Vorstand
Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte - Vorstand
Anhang 2 : Gleichstellungsindex 2015
Aufsichts- und wesentliche Gremien im Sinne des
Jahr 2015 Aufsichtsrat Der Gesellschafter hat folgende Personen in
Landratsamt - Zollernalb Klinikum
Faktenpapier - PK Quote Zwischenbilanz 7.7.2016
Hauptversammlung der MEDICLIN Aktiengesellschaft am 25.05
Präsenz und Abstimmungsergebnisse oHV 2016

References: Art. 23
 §
289
 § 25
 § 6
 Art. 23
 § 289
 § 336
 § 6
 § 38
 § 6
 § 289
 § 76
 § 111
 Art. 73
 § 325
 § 285
 § 285
 § 6
 § 4
 § 38
 § 111
 § 111
 §289
 § 111
 §
289
 § 111

§ 289
 § 4
 § 7
 § 9
 § 24
 § 19
 § 20
 § 33
 § 3
 § 156
 § 14
 § 65