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Timestamp: 2019-10-23 13:39:40+00:00

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Europarecht 7 | Rechtslupe
Kei­ne Eini­gung zur Reform des euro­päi­schen Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­rechts
Die Reform des euro­päi­schen Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­rechts ist heu­te im Euro­päi­schen Par­la­ment zunächst geschei­tert. Das Tele­kom­pa­ket geht damit in die Ver­mitt­lung. Das Par­la­ment folg­te heu­te zwar weit­ge­hend dem zwi­schen Par­la­ments­ver­tre­tern und tsche­chi­scher Rats­prä­si­dent­schaft aus­ge­han­del­ten Kom­pro­miss. In der Fra­ge der Grund­rech­te von Inter­net­nut­zern votier­ten die Abge­ord­ne­ten jedoch gegen die im Vor­feld aus­ge­han­del­te Eini­gung
Die Strom- und Gas­märk­te in der EU sol­len wei­ter libe­ra­li­siert, die Ver­brau­cher­rech­te der Strom- und Gas­kun­den wei­ter gestärkt wer­den. Die ent­spre­chen­den Rege­lun­gen fin­den sich im "Drit­ten Ener­gie­pa­ket", einer weit­rei­chen­den Gesetz­ge­bungs­in­itia­ti­ve aus zwei Richt­li­ni­en und drei Ver­ord­nun­gen für den Ener­gie­markt, der das Euor­päi­sche Par­la­ment ent­spre­chend einem mit dem Rat aus­ge­han­del­ten Kom­pro­miss
RAPEX und die Pro­dukt­si­cher­heit
Ges­tern fand sich in den Nach­rich­ten die Mel­dung, dass die EU-Kom­­mis­­si­on immer mehr unsi­che­re Waren aus dem Ver­kehr zieht. Es gibt zwar EU-Vor­­­schrif­­ten zur Pro­dukt­si­cher­heit, für die Durch­set­zung der Pro­dukt­si­cher­heits­vor­schrif­ten – und damit auch dafür, dass unsi­che­re Pro­duk­te aus dem Markt genom­men wer­den – sind jedoch die Mit­glieds­län­der zustän­dig. Die
EU-Anti­dis­kri­mi­nie­rungs­richt­li­nie
Das Euro­päi­sche Par­la­ment hat eine neue Anti­dis­kri­mi­nie­rungs­richt­li­nie gebil­ligt. Die neue Richt­li­nie ergänzt die bereits bestehen­den Dis­kri­mi­nie­rungs­ver­bo­te auf­grund der Reli­gi­on oder der Welt­an­schau­ung, einer Behin­de­rung, des Alters oder der sexu­el­len Aus­rich­tung, die aller­dings ledig­lich in Beschäf­ti­gung, Beruf und Berufs­aus­bil­dung Anwen­dung fin­den. Bei der neu­en Richt­li­nie han­delt es sich um einen Rah­men
EU-Blu­me
Die Nut­zung des frei­wil­li­gen EU-Umwelt­zei­chens, der "EU-Blu­me", soll geför­dert, die Kos­ten für die Ver­wen­dung sol­len gesenkt und der Ver­wal­tungs­auf­wand ver­rin­gert wer­den. Dies sieht eine neue Ver­ord­nung vor, die das Euro­päi­sche Par­la­ment jetzt beschlos­sen hat. Bis­lang wur­de das EU-Umwelt­zei­chen ledig­lich für etwas mehr als 3000 Pro­duk­te wie Wasch­mit­tel, Papier oder Schu­he ver­ge­ben. Der jetzt vom Euro­päi­schen Par­la­ment ver­ab­schie­de­te Text basiert auf einer Eini­gung mit der tsche­chi­schen Rats­prä­si­dent­schaft, so dass die noch erfor­der­li­che Zustim­mung des Minis­ter­ra­tes nur noch Form­sa­che ist.
Das Euro­sys­tem – bestehend aus der Euro­päi­schen Zen­tral­bank (EZB) und den 16 natio­na­len Zen­tral­ban­ken des Euro-Wäh­­rungs­­ge­­biets – hat sei­ne Erwar­tung an die Han­deln­den im ein­heit­li­chen Euro-Zah­­lungs­­­ver­­kehrs­­raum (Sin­gle Euro Pay­ments Area, SEPA) kon­kre­ti­siert. Die­se Erwar­tun­gen wur­den zur Unter­stüt­zung des Kre­dit­ge­wer­bes und der Zah­lungs­in­sti­tu­te for­mu­liert, nach­dem im Jah­res­ver­lauf 2008 Ori­en­tie­rungs­hil­fen erbe­ten wor­den
Nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Ver­wal­tungs­ge­richts Wies­ba­den ist die Bun­des­po­li­zei der­zeit nicht berech­tigt, Aus­schrei­bun­gen im Schen­ge­­ner- Infor­­ma­­ti­ons- Sys­tem vor­zu­neh­men. Dem­ge­mäß hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Wies­ba­den das Bun­des­kri­mi­nal­amt im Rah­men eines Eil­ver­fah­rens ver­pflich­tet, eine im Schen­ge­­ner-Infor­­ma­­ti­ons-Sys­­­tem (SIS) ver­merk­te Aus­schrei­bung des Antrag­stel­lers zur Ein­rei­se­ver­wei­ge­rung zu sper­ren. Der Antrag­stel­ler ist Staats­an­ge­hö­ri­ger Gua­te­ma­las und lebt
Die Vor­rats­da­ten­spei­che­rung vor dem EuGH
Die Richt­li­nie über die Vor­rats­spei­che­rung von Daten ist nach einem heu­te ver­kün­de­ten Urteil des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Gemein­schaf­ten auf eine geeig­ne­te Rechts­grund­la­ge gestützt. Die Richt­li­nie wur­de, so der EuGH, zu Recht auf der Grund­la­ge des EG-Ver­­­trags erlas­sen, da sie in über­wie­gen­dem Maß das Funk­tio­nie­ren des Bin­nen­markts betref­fe. Im April 2004
Ihr dürft nicht in Ita­li­en kla­gen!
Ein Gericht eines EU-Mit­­­glie­d­­staats kann, wie der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Gemein­schaf­ten heu­te ent­schie­den hat, es einer Per­son nicht ver­bie­ten, einen Zivil­pro­zess vor einem Gericht eines ande­ren Staa­tes der Uni­on ein­zu­lei­ten, selbst wenn die­ser Pro­zess mög­li­cher­wei­se einer Schieds­ver­ein­ba­rung zuwi­der­läuft. Nach dem New Yor­ker Über­ein­kom­men über die Schieds­ge­richts­bar­keit (Abkom­men über die Aner­ken­nung
Vor­la­ge­pflicht der Gerich­te zum EuGH
Der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Gemein­schaf­ten ist gesetz­li­cher Rich­ter im Sin­ne von Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG. Das natio­na­le Gericht ist unter den Vor­aus­set­zun­gen des Art. 234 Abs. 3 EGV von Amts wegen gehal­ten, den EuGH anzu­ru­fen. Liegt zu einer ent­schei­dungs­er­heb­li­chen Fra­ge des Gemein­schafts­rechts ein­schlä­gi­ge Recht­spre­chung des EuGH noch nicht vor oder
Der Euro-Raum wächst wei­ter: Ab 2009 wird auch in der Slo­wa­kei mit dem Euro gezahlt. Damit ist der Euro in 16 der 27 EU-Mit­­­glie­d­­staa­­ten offi­zi­el­les Zah­lungs­mit­tel. Der Euro­raum umfasst dann mehr als 322 Mil­lio­nen Bür­ge­rin­nen und Bür­ger – und ist damit grö­ßer als bei­spiels­wei­se die USA. Wie­der eine Rück­sei­te mehr
Der Rat der Jus­tiz­mi­nis­ter der EU hat heu­te die Rom I‑Verordnung ver­ab­schie­det. Das Euro­päi­sche Par­la­ment hat­te dem Rechts­akt bereits im Novem­ber 2007 zuge­stimmt. Die neue Ver­ord­nung regelt, wel­ches Recht inner­halb der euro­päi­schen Uni­on auf inter­na­tio­na­le schuld­recht­li­che Ver­trä­ge anwend­bar ist. Mit der Rom I‑Verordnung erhal­ten die EU-Bür­ger im grenz­über­schrei­ten­den Wirt­schafts­ver­kehr mehr
Ver­brau­cher­schutz­be­richt
Die Bun­des­re­gie­rung will gesund­heit­li­che Anfor­de­run­gen an Mit­tel zum Täto­wie­ren und für so genann­tes “Per­ma­nent Make-up” fest­le­gen. Dies geht aus ihrem ver­brau­cher­po­li­ti­schen Bericht 2008 her­vor, den die Bun­des­re­gie­rung jetzt dem Deut­schen Bun­des­tag vor­leg­te. Dabei sol­len die Ver­wen­dung von pro­ble­ma­ti­schen Stof­fen wie etwa Azo-Far­b­­stof­­fen, die krebs­er­zeu­gen­de Ami­ne abspal­ten kön­nen, und sol­chen, die
28. März 2008 Rechtslupe
Rauch­frei­es Saar­land
Nach­dem die Ver­fas­sungs­ge­richts­hö­fe in Rhein­­land-Pfalz und in Sach­sen das Rauch­ver­bot zumin­dest für Inha­ber­ge­führ­te Ein-Raum-Knei­­pen per einst­wei­li­ger Anord­nung gestoppt haben, hat­ten jetzt auch die saar­län­di­schen Ver­fas­sungs­rich­ter über eine sol­che einst­wei­li­ge Anord­nung zu ent­schei­den. Sie ver­wei­ger­ten jedoch, wie bereits zuvor auch das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt in einem Ver­fah­ren zu dem in Hes­sen gel­ten­den Nicht­rau­cher­ge­setz,
Der euro­pawei­te Zah­lungs­ver­kehrsraum rückt ein Stück näher, nach­dem heu­te das SEPA-Sys­­­tem star­tet. Damit kann jetzt jede grenz­über­schrei­ten­de bar­geld­lo­se Über­wei­sung in Euro inner­halb der EU wie eine Inlands­zah­lung behan­delt wer­den. Mit der Zah­lungs­dienst­e­richt­li­nie, die wäh­rend der deut­schen EU-Rats­prä­­si­­den­t­­schaft im ers­ten Halb­jahr 2007 von den Finanz­mi­nis­tern Euro­pas beschlos­sen wur­de, sind die recht­li­chen
Künst­ler- und Sport­ler­be­steue­rung
Nach einem heu­te ver­öf­fent­lich­ten Beschluss des Bun­des­fi­nanz­hofs ist die pau­scha­le Ein­kom­mens­be­steue­rung aus­län­di­scher Künst­ler und Sport­ler unge­ach­tet eines von der EU-Kom­­mis­­si­on gegen Deutsch­land betrie­be­nen Ver­trags­ver­let­zungs­ver­fah­rens mit dem Euro­pa­recht ver­ein­bar. Der Beschluss ist im Rah­men eines vor­läu­fi­gen Eil­ver­fah­rens ergan­gen, eine grund­le­gen­de Ent­schei­dung in der Haupt­sa­che steht noch aus. Kon­kret ging es dabei
Der Rat der Innen- und Jus­tiz­mi­nis­ter der Euro­päi­schen Uni­on hat nun den ent­schei­den­den Beschluss über die Erwei­te­rung des Schen­gen-Raums um neun Staa­ten gefasst. Damit ent­fal­len am 21. Dezem­ber 2007 die Grenz­kon­trol­len an den Land- und See­gren­zen und am 30. März 2008 auch die Kon­trol­len an den Luft­gren­zen zu Polen, Tsche­chi­en,
Mit Inkraft­tre­ten der euro­päi­schen Berufs­an­er­ken­nungs­richt­li­nie zum 20. Okto­ber 2007 dür­fen deut­sche Frem­den­füh­rer in allen Mit­glied­staa­ten der Euro­päi­schen Uni­on ohne Ein­schrän­kun­gen im Rah­men der Dienst­leis­tungs­frei­heit tätig wer­den. Nach der Recht­spre­chung des Euro­päi­schen Gerichts­ho­fes durf­ten die Mit­glied­staa­ten der Euro­päi­schen Uni­on bis­her ver­lan­gen, dass kul­tu­rell wert­vol­le Orte wie Muse­en oder Geschichts­denk­mä­ler, die in

References: EuGH

 EuGH

 Art. 101
 Art. 234
 EuGH 
 EuGH