Source: http://www.schure.de/22410/avogofak.htm
Timestamp: 2017-07-28 00:50:56+00:00

Document:
Abschlüsse in der gymnasialen Oberstufe, im Fachgymnasium, im
Abendgymnasium und im Kolleg (AVO-GOFAK)
über die Abschlüsse in der gymnasialen Oberstufe, im Fachgymnasium,
im Abendgymnasium und im Kolleg (AVO-GOFAK) Vom 19. Mai 2005 (Nds.GVBl. Nr.12/2005 S.169; SVBl.
7/2005 S.352), geändert durch VO vom
12.4.2007 (Nds.GVBl. Nr.9/2007
S.138; SVBl. 5/2007 S.146), vom
13.6.2008 (Nds.GVBl. Nr.13/2008
S.218; SVBl. 7/2008 S. 208, ber. 9/2008 S.293) und vom
7.6.2011 (Nds.GVBl. Nr.12/2011
S.169; SVBl. 7/2011 S.224) - VORIS 22410 - Aufgrund des § 60 Abs. 1 Nr. 6 des Niedersächsischen
Schulgesetzes in der Fassung vom 3.März 1998 (Nds.GVBl. S.137), zuletzt
geändert durch Artikel 9 des Gesetzes vom 22.April 2005 (Nds.GVBl. S.110),
wird verordnet: § 1Arten der Abschlüsse (1) Diese Verordnung regelt den Erwerb der allgemeinen Hochschulreife
und des schulischen Teils der Fachhochschulreife an öffentlichen Schulen
und anerkannten Ersatzschulen. (2) Die allgemeine Hochschulreife wird
erworben durch bestimmte Leistungen in den vier Schulhalbjahren der Qualifikationsphase der gymnasialen
Oberstufe, des Fachgymnasiums, des Abendgymnasiums oder des Kollegs und in der Abiturprüfung. (3) Die Fachhochschulreife wird erworben durch bestimmte Leistungen in
zwei zeitlich aufeinander folgenden Schulhalbjahren der Qualifikationsphase der
gymnasialen Oberstufe, des Fachgymnasiums, des Abendgymnasiums oder des
Kollegs, und zwar der schulische Teil nach Maßgabe des § 17 und der
berufsbezogene Teil durch ein mindestens einjähriges berufsbezogenes
Praktikum oder eine erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung. § 2Gegenstand der
Abiturprüfung (1) Die Abiturprüfung wird in fünf Prüfungsfächern
abgenommen, die nach § 11 der Verordnung über die gymnasiale
Oberstufe (VO-GO), nach § 7 der Anlage 9 zu § 36 der Verordnung
über Berufsbildende Schulen (BbS-VO) oder nach § 13 der Verordnung
über das Abendgymnasium und das Kolleg (VO-AK) zu wählen sind. (2) 1Im ersten
bis vierten Prüfungsfach wird jeweils eine schriftliche Prüfung mit
grundsätzlich landesweit einheitlichen Aufgaben durchgeführt; nach
Maßgabe des § 13 Abs. 1 findet auch eine mündliche Prüfung
statt. 2An die Stelle
der schriftlichen Abiturleistung im vierten Prüfungsfach kann nach
Entscheidung des Prüflings eine besondere Lernleistung nach § 11
treten. 3Im fünften
Prüfungsfach wird nur eine mündliche Prüfung durchgeführt.
(3) 1Die
Abiturprüfung im Fach Sport umfasst als erstes Prüfungsfach einen
schriftlichen und einen sportpraktischen Teil sowie nach Maßgabe des
§ 13 Abs. 1 auch einen mündlichen Teil, als fünftes
Prüfungsfach einen sportpraktischen und einen mündlichen Teil.
2In den
Prüfungsfächern Musik und Kunst können die schriftliche und die
mündliche Prüfung jeweils einen praktischen Teil enthalten. § 3Zeitpunkt der
Abiturprüfung 1Die
Abiturprüfung findet am Ende des vierten Schulhalbjahres der
Qualifikationsphase statt. 2Praktische
Prüfungsteile im Fach Sport können auch im dritten Schulhalbjahr
durchgeführt werden. § 4Leistungsbewertung (1) Die Benotung und deren Umsetzung in Punktzahlen richtet sich in der
gymnasialen Oberstufe nach § 7 VO-GO, im Fachgymnasium nach § 6 der
Anlage 9 zu § 36 BbS-VO und im Abendgymnasium und im Kolleg nach § 8
VO-AK. (2) 1In einem Fach mit schriftlicher und mündlicher
Prüfung sowie im Fach Sport wird das Gesamtergebnis des Fachs nach der
Berechnung in der
Anlage 1 gebildet.
2Im Fach Sport kann das
Gesamtergebnis die Note mangelhaft (3 Punkte) nicht
überschreiten, wenn der schriftliche, sportpraktische oder mündliche
Teil der Prüfung mit der Note ungenügend (0 Punkte)
beurteilt worden ist. § 5Prüfungskommission für
die Abiturprüfung (1) 1An der
Schule wird eine Prüfungskommission für die Abiturprüfung
gebildet, die aus drei Mitgliedern besteht.
2Die Mitglieder
müssen die Befähigung für ein Lehramt des höheren Dienstes
besitzen. 3Sie
dürfen nicht Angehörige von Prüflingen sein. (2) 1Wird die
Prüfungskommission an einer öffentlichen Schule gebildet, so hat
grundsätzlich die Schulleiterin oder der Schulleiter den Vorsitz.
2Besitzt die Leiterin
oder der Leiter einer Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe nicht die
Befähigung für ein Lehramt des höheren Dienstes, so hat die
Leiterin oder der Leiter der gymnasialen Oberstufe oder des Gymnasialzweiges
den Vorsitz. 3Die
Schulbehörde kann den Vorsitz abweichend von den Sätzen 1 und 2
regeln. 4Wird die Prüfungskommission an einer anerkannten Ersatzschule
gebildet, so wird das vorsitzende Mitglied von der Schulbehörde bestellt.
(3) 1Das
vorsitzende Mitglied beruft zwei Lehrkräfte der Schule zu weiteren
stimmberechtigten Mitgliedern der Prüfungskommission.
2Die Schulbehörde
kann für eines dieser weiteren Mitglieder eine Ausnahme von Absatz 1 Satz
2 zulassen. (4) Der Schulträger kann eine Person benennen, die vom vorsitzenden
Mitglied als nicht stimmberechtigtes Mitglied in die Prüfungskommission
berufen wird. (5) Die Prüfungskommission beschließt mit der Mehrheit der
Stimmen ihrer stimmberechtigten Mitglieder; Stimmenthaltung ist nicht
zulässig. (6) 1Das
vorsitzende Mitglied der Prüfungskommission kann gegen einen Beschluss der
Prüfungskommission Einspruch erheben, wenn es diesen für fehlerhaft
hält. 2Der
Einspruch hat aufschiebende Wirkung.
3Über den Einspruch
entscheidet die Schulbehörde. (7) Die Mitglieder der Prüfungskommission können an allen
Prüfungen der Fachprüfungsausschüsse nach § 6
einschließlich der Beratungen ohne Stimmrecht teilnehmen und die
schriftlichen Prüfungsarbeiten einsehen. § 6Fachprüfungsausschüsse
für die Abiturprüfung (1) Für jeden Prüfling wird in jedem Prüfungsfach ein
Fachprüfungsausschuss gebildet. (2) Die Fachprüfungsausschüsse
bestehen für ein Fach der schriftlichen Prüfung und für die
Bewertung der schriftlichen Dokumentation einer besonderen Lernleistung nach
§ 11 aus a) einer Fachprüfungsleiterin oder einem
Fachprüfungsleiter als vorsitzendem Mitglied, b) einer Referentin oder einem Referenten und c) einer Korreferentin oder einem Korreferenten; für ein Fach der mündlichen Prüfung, für das
Kolloquium einer besonderen Lernleistung nach § 11 und für den
praktischen Teil einer Prüfung im Fach Sport aus a) einer Fachprüfungsleiterin oder einem
Fachprüfungsleiter als vorsitzendem Mitglied, b) einer Prüferin oder einem Prüfer und c) einer Protokollführerin oder einem Protokollführer
als stimmberechtigten Mitgliedern sowie bis zu
fünf weiteren Lehrkräften als nicht stimmberechtigten Mitgliedern.
vorsitzende Mitglied der Prüfungskommission beruft Lehrkräfte der
Schule als Mitglieder der Fachprüfungsausschüsse; abweichend davon
kann die Schulbehörde auch Lehrkräfte anderer Schulen berufen.
2Angehörige eines
Prüflings dürfen nicht zu stimmberechtigten Mitgliedern berufen
werden. 3Die drei
stimmberechtigten Mitglieder des Fachprüfungsausschusses sollen in dem
jeweiligen Fach die Lehrbefähigung für das Lehramt an Gymnasien oder
für das Lehramt an Berufsbildenden Schulen besitzen. (4) 1Das
vorsitzende Mitglied des Fachprüfungsausschusses besitzt ein
Einspruchsrecht gegen Beschlüsse seines Fachprüfungsausschusses
entsprechend § 5 Abs. 6 Sätze 1 und 2.
2Über den Einspruch
entscheidet die Prüfungskommission. § 7Überprüfung der
Leistungsentwicklung am Ende des dritten Schulhalbjahres der
Qualifikationsphase Nach Vorliegen der Ergebnisse des dritten Schulhalbjahres der
Qualifikationsphase überprüft die Schule, ob die Schülerin oder
der Schüler bis zum Ende des vierten Schulhalbjahres die Voraussetzungen
für die Zulassung zur schriftlichen und mündlichen Abiturprüfung
erfüllen kann; anderenfalls ist die Schülerin oder der Schüler
über den weiteren Bildungsweg zu beraten. § 8Meldung und Zulassung zur
Abiturprüfung; Zurücktreten (1) 1Nach
Vorliegen der Ergebnisse des vierten Schulhalbjahres der Qualifikationsphase
kann sich die Schülerin oder der Schüler zur Abiturprüfung
melden. 2Dabei ist
anzugeben, welche Schulhalbjahresergebnisse in Block I der Gesamtqualifikation
nach § 15 eingehen sollen. (2) Die Prüfungskommission
beschließt die Zulassung, wenn die Schülerin oder der Schüler
die Belegungs- und Einbringungsverpflichtungen sowie die Voraussetzungen nach § 15 für den Block 1 der
Gesamtqualifikation erfüllt. (3) Wer sich nicht zur Prüfung meldet, nicht zugelassen worden ist
oder bis zum Beginn der Prüfung zurücktritt, tritt in das zweite
Schulhalbjahr der Qualifikationsphase zurück, sofern danach die
Abiturprüfung noch innerhalb der Höchstzeit nach § 3 VO-GO,
§ 2 der Anlage 9 zu § 36 BbS-VO oder § 3 VO-AK abgelegt werden
kann. § 9Schriftliche Abiturprüfung
(1) Die schriftliche Abiturprüfung muss sich auf Sachgebiete aus
mindestens zwei Schulhalbjahren der Qualifikationsphase beziehen. (2) 1Die
Leistung in der schriftlichen Prüfung wird von der Referentin oder dem
Referenten und der Korreferentin oder dem Korreferenten bewertet.
Fachprüfungsleiterin oder der Fachprüfungsleiter bewertet die
Leistung ebenfalls, indem sie oder er den vorliegenden Bewertungen zustimmt
oder eine abweichende Auffassung vermerkt.
3Das vorsitzende
Mitglied der Prüfungskommission setzt die endgültige Bewertung fest,
wenn die Beurteilungen voneinander abweichen oder wenn dies zur Wahrung
einheitlicher Bewertungsmaßstäbe erforderlich ist. (3) 1Bei einem
praktischen Prüfungsteil in Musik müssen die Referentin oder der
Referent und die Korreferentin oder der Korreferent anwesend sein.
2Wird dieser
Prüfungsteil nicht vollständig auf Tonträger aufgenommen, so
müssen auch das vorsitzende Mitglied der Prüfungskommission und die
Fachprüfungsleiterin oder der Fachprüfungsleiter anwesend sein. (4) Der praktische Prüfungsteil im Fach Sport wird wie eine
mündliche Prüfung durchgeführt. § 10Mündliche Abiturprüfung
(1) 1Die
mündliche Abiturprüfung ist eine Einzelprüfung.
2Als solche kann sie
auch in einer Gruppe durchgeführt werden; die Bewertung der individuellen
Prüfungsleistung ist sicherzustellen.
3Die mündliche
Abiturprüfung muss sich mindestens auf Sachgebiete zweier Schulhalbjahre
der Qualifikationsphase beziehen und darf nicht den gleichen
Prüfungsinhalt wie die schriftliche Prüfung als Gegenstand haben.
(2) Der Fachprüfungsausschuss beschließt mit Stimmenmehrheit;
Stimmenthaltung ist nicht zulässig. (3) 1Das
vorsitzende Mitglied der Prüfungskommission kann in die Prüfung
eingreifen und selbst Fragen stellen.
2Es kann vor Beginn der
Prüfung den Vorsitz übernehmen.
3Übernimmt das
vorsitzende Mitglied den Vorsitz, so besteht der Fachprüfungsausschuss aus
vier stimmberechtigten Mitgliedern; bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des
vorsitzenden Mitglieds der Prüfungskommission den Ausschlag. (4) 1Das
vorsitzende Mitglied der Prüfungskommission oder ein stimmberechtigtes
Mitglied eines Fachprüfungsausschusses können Einspruch erheben, wenn
sie einen Beschluss des Fachprüfungsausschusses für fehlerhaft
halten. 2Der Einspruch
hat aufschiebende Wirkung. 3Über den Einspruch
entscheidet die Prüfungskommission. § 11Besondere Lernleistung in der
Abiturprüfung (1) Die besondere Lernleistung besteht aus einem schriftlichen und einem
mündlichen Prüfungsteil. (2) 1Der
schriftliche Prüfungsteil besteht aus einer schriftlichen Dokumentation,
die auf der Grundlage des Unterrichtsinhalts oder im Rahmen von mindestens zwei
Schulhalbjahren erbracht worden ist.
2Für die Bewertung
des schriftlichen Prüfungsteils gilt § 9 Abs. 2 entsprechend.
3Waren mehrere
Prüflinge an der Erstellung der Dokumentation beteiligt, so muss die
individuelle Prüfungsleistung erkennbar und bewertbar sein. (3) 1Der
mündliche Prüfungsteil wird als Kolloquium auf der Grundlage der
schriftlichen Dokumentation durchgeführt.
2Das Kolloquium ist eine
Gruppenprüfung, sofern mehrere Prüflinge an der schriftlichen
Dokumentation beteiligt waren; die Bewertung der individuellen
Prüfungsleistung ist sicherzustellen. (4) Für die Leistungen des Prüflings in der schriftlichen
Dokumentation und im Kolloquium wird vom Fachprüfungsausschuss eine
Gesamtnote nach der Anlage 1 gebildet. § 12Zuhörerinnen und
1Bei einer
mündlichen Prüfung dürfen zuhören: ein Mitglied des Schulelternrats, ein Mitglied des Schülerrats, bis zu zwei Schülerinnen und Schüler des ersten
Schuljahrgangs der Qualifikationsphase, bis zu zwei Personen, deren Anwesenheit im dienstlichen Interesse
liegt. 2Die Personen nach Satz 1
Nrn. 1 und 4 dürfen auch bei der Beratung des Fachprüfungsausschusses
anwesend sein. (2) Auf Verlangen des Prüflings dürfen an einer
mündlichen Prüfung keine Personen nach Absatz 1 Satz 1 Nrn. 1 bis 3
teilnehmen. (3) Das vorsitzende Mitglied der Prüfungskommission oder des
Fachprüfungsausschusses kann Zuhörerinnen und Zuhörer
ausschließen, wenn dies zur Sicherung des ordnungsgemäßen
Ablaufs eines Prüfungsteils erforderlich ist. § 13Zusätzliche mündliche
Prüfung; Abbruch der Prüfung (1) 1Die
Prüfungskommission beschließt aufgrund der Ergebnisse der
schriftlichen Prüfung und der bisher erbrachten Leistungen, welche
Prüflinge in welchen Fächern der schriftlichen Prüfung auch
mündlich geprüft werden.
2Eine mündliche
Prüfung ist auch anzusetzen, wenn der Prüfling dies bis zu einem
bekannt zu gebenden Termin bei der Schule schriftlich beantragt hat. (2) Kann die Abiturprüfung nach dem Ergebnis der schriftlichen
Prüfungen oder eines mündlichen Prüfungsteils nicht mehr
bestanden werden, so wird die Prüfung für diesen Prüfling
abgebrochen. § 14Feststellung der Ergebnisse der
Abiturprüfung (1) Die Prüfungskommission stellt nach dem Ergebnis der Benotungen
durch die Fachprüfungsausschüsse die Punktzahlen fest, die der
Prüfling in der schriftlichen und mündlichen Abiturprüfung
erworben hat. (2) 1Sind die in § 15 genannten
Voraussetzungen für das Bestehen der Abiturprüfung erfüllt, so
stellt die Prüfungskommission die Punktzahl der Gesamtqualifikation sowie
die Durchschnittsnote nach der
Anlage 2 fest und
erklärt die Abiturprüfung für bestanden.
2Andernfalls
erklärt sie die Abiturprüfung für nicht bestanden. (3) Die Ergebnisse der mündlichen Prüfung, das Ergebnis einer
besonderen Lernleistung sowie die Gesamtqualifikation und die Durchschnittsnote
der Prüfung sind dem Prüfling bekannt zu geben. § 15Gesamtqualifikation (1) Die Punktsumme bestimmter Schulhalbjahresergebnisse in einzelnen
Fächern zuzüglich der Punktsumme der Prüfungsleistungen nach
Maßgabe der Absätze 2 bis 10 ergibt die Punktzahl der
Gesamtqualifikation. (2) 1Hat eine
Schülerin oder ein Schüler ein Schuljahr der gymnasialen Oberstufe,
des Fachgymnasiums, des Abendgymnasiums oder des Kollegs wiederholt, so darf
kein Schulhalbjahresergebnis aus dem ersten Durchgang in die
Gesamtqualifikation eingebracht werden.
2Unter den
Schulhalbjahresergebnissen, die nach den Absätzen 3 bis 10 einzubringen
sind, dürfen keine Unterrichtsergebnisse aus Schulhalbjahren sein, in
denen themengleich unterrichtet worden ist, und kein Schulhalbjahresergebnis
darf 0 Punkte betragen. 3Aus einem Fach dürfen
nicht mehr als fünf Schulhalbjahresergebnisse in die Gesamtqualifikation
eingebracht werden. (3) 1Aus
der Qualifikationsphase der gymnasialen Oberstufe und des Fachgymnasiums sind
36 Schulhalbjahresergebnisse einzelner Fächer in die Gesamtqualifikation
einzubringen. 2Darunter
müssen sich die Ergebnisse in den fünf Prüfungsfächern
sowie weiteren Fächern befinden, die sich für die gymnasiale
Oberstufe aus der
Anlage 3 und
für das Fachgymnasium aus der
Anlage 4 ergeben.
3Die 36 Schulhalbjahresergebnisse und die
Prüfungsergebnisse sind wie folgt einzubringen: in Block I 28 Schulhalbjahresergebnisse, darunter die
Schulhalbjahresergebnisse des dritten bis fünften Prüfungsfachs aus
dem ersten bis vierten Schulhalbjahr, in einfacher Wertung sowie die 8
Schulhalbjahresergebnisse des ersten und zweiten Prüfungsfachs aus dem
ersten bis vierten Schulhalbjahr in zweifacher Wertung, in Block II die Prüfungsergebnisse in den fünf
Prüfungsfächern in vierfacher Wertung, wobei an die Stelle des
vierten Prüfungsfachs das Ergebnis einer besonderen Lernleistung nach
§ 11 Abs. 4 treten kann. (4) 1In der gymnasialen Oberstufe und
im Fachgymnasium müssen im Block I mindestens 200 Punkte nach der Anlage
2a erreicht werden; dabei müssen unter den 28 Schulhalbjahresergebnissen
in einfacher Wertung mindestens 24 und unter den 8 Schulhalbjahresergebnissen
in zweifacher Wertung mindestens 5 Schulhalbjahresergebnisse mit mindestens je
5 Punkten in einfacher Wertung erreicht worden sein.
2Im Block II müssen mindestens 100
Punkte erreicht werden; dabei müssen in drei Prüfungsfächern,
darunter im ersten oder zweiten Prüfungsfach, jeweils mindestens 20 Punkte
erreicht worden sein. (5) 1Aus der Qualifikationsphase
des Abendgymnasiums sind in Abhängigkeit von den gewählten
Prüfungsfächern 22, 23 oder 24 Schulhalbjahresergebnisse einzelner
Fächer in die Gesamtqualifikation einzubringen, darunter die Ergebnisse in
den fünf Prüfungsfächern sowie die Ergebnisse in weiteren
Fächern nach der
2Neben den Schulhalbjahresergebnissen eines Fachs auf erhöhtem
Anforderungsniveau dürfen keine Ergebnisse aus diesem Fach auf
grundlegendem Anforderungsniveau eingebracht werden. 3Die
Schulhalbjahresergebnisse nach Satz 1 sind wie folgt einzubringen: in Block I 14, 15 oder 16 Schulhalbjahresergebnisse, darunter
die Schulhalbjahresergebnisse des dritten bis fünften Prüfungsfachs
aus dem ersten bis vierten Schulhalbjahr, in einfacher Wertung sowie die 8
ersten bis vierten Schulhalbjahr in zweifacher Wertung, in Block IIdie Prüfungsergebnisse in den fünf
§ 11 Abs. 4 treten kann. (6) 1Im Abendgymnasium müssen im Block I mindestens 200
Punkte nach der Anlage 2 erreicht werden; dabei müssen im Fall von 22
Schulhalbjahresergebnissen 18, von 23 Schulhalbjahresergebnissen 19 und von 24
Schulhalbjahresergebnissen 20 Schulhalbjahresergebnisse mit mindestens je 5
Punkten in einfacher Wertung erreicht worden sein, darunter mindestens sechs
der Schulhalbjahresergebnisse des ersten und des zweiten Prüfungsfachs.
2Im Block II müssen mindestens 100 Punkte erreicht werden;
dabei müssen in drei Prüfungsfächern, darunter im ersten oder
zweiten Prüfungsfach, jeweils mindestens 20 Punkte erreicht worden sein.
(7) 1Aus der Qualifikationsphase
des Kollegs sind 32 Schulhalbjahresergebnisse einzelner Fächer in die
Gesamtqualifikation einzubringen, darunter die Ergebnisse aus den fünf
Prüfungsfächern sowie die Ergebnisse in den Fächern der
grundlegendem Anforderungsniveau eingebracht werden. 3Die 32
Schulhalbjahresergebnisse sind wie folgt einzubringen: in Block I 24 Schulhalbjahresergebnisse, darunter die
§ 11 Abs. 4 treten kann. (8) 1Im Kolleg müssen im Block I mindestens 200 Punkte
nach der Anlage 2 erreicht werden; dabei müssen unter den 32
Schulhalbjahresergebnissen mindestens 26 mit mindestens je 5 Punkten in
einfacher Wertung erreicht worden sein, darunter mindestens sechs der
Schulhalbjahresergebnisse des ersten und des zweiten Prüfungsfachs.
zweiten Prüfungsfach, jeweils mindestens 20 Punkte erreicht worden
sein. (9) 1Im
Seminarfach nach § 12 Abs. 2 Satz 2 VO-AK dürfen in Block I des
Absatzes 7 nicht mehr als zwei Schulhalbjahresergebnisse eingebracht werden.
2Sollen Ergebnisse des
Seminarfachs eingebracht werden, so ist zunächst das Ergebnis des
Schulhalbjahres einzubringen, in dem die Facharbeit geschrieben worden ist.
(10) 1Ist Sport
Prüfungsfach, so müssen die vier Schulhalbjahresergebnisse der
Qualifikationsphase eingebracht werden.
2Ist Sport nicht
Prüfungsfach, so dürfen höchstens drei Schulhalbjahresergebnisse
der Qualifikationsphase in die Gesamtqualifikation eingebracht werden.
3Wird mehr als ein
Schulhalbjahresergebnis in die Gesamtqualifikation eingebracht, so müssen
die Ergebnisse in mindestens zwei verschiedenen Sportarten, darunter in
mindestens einer Individualsportart, erreicht worden sein. § 16Zeugnis der allgemeinen
Hochschulreife (1) Wer die Abiturprüfung bestanden hat, erhält das Zeugnis
der allgemeinen Hochschulreife. (2) Wer die Abiturprüfung nicht bestanden hat und die Schule
verlässt, erhält ein Abgangszeugnis mit den in den einzelnen
Schulhalbjahren der Qualifikationsphase erreichten Leistungsbewertungen. (3) Der Erwerb eines Latinums, des Graecums und des Hebraicums wird auf
dem Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife oder dem Abgangszeugnis bescheinigt.
§ 17Erwerb des schulischen Teils der
Fachhochschulreife (1) Wer die Qualifikationsphase einer gymnasialen Oberstufe, eines
Fachgymnasiums, Abendgymnasiums oder Kollegs ohne Abiturprüfung
verlässt und die jeweiligen Voraussetzungen nach den Absätzen 2 bis 9
erfüllt, erhält eine Bescheinigung über den Erwerb des
schulischen Teils der Fachhochschulreife. (2) In der gymnasialen Oberstufe und im
Fachgymnasium müssen in zwei aufeinander folgenden Schulhalbjahren im ersten und zweiten schriftlichen
Prüfungsfach insgesamt mindestens 40 Punkte in zweifacher Wertung,
darunter in dreien dieser Schulhalbjahresergebnisse jeweils mindestens je 10
Punkte und in weiteren elf Schulhalbjahresergebnissen, darunter in mindestens
sechs Ergebnissen vierstündiger, im Fachgymnasium auch dreistündiger,
und höchstens fünf zweistündiger Fächer, insgesamt
mindestens 55 Punkte in einfacher Wertung und davon in neun dieser
Schulhalbjahresergebnisse mindestens jeweils 5 Punkte erreicht worden sein. (3) Im Abendgymnasium müssen in zwei
aufeinanderfolgenden Schulhalbjahren im ersten und zweiten Prüfungsfach
in insgesamt drei Schulhalbjahresergebnissen, darunter den Ergebnissen des
zweiten der zu berücksichtigenden Schulhalbjahre, insgesamt mindestens 45
Punkte in dreifacher Wertung und dabei in zweien dieser
Schulhalbjahresergebnisse jeweils mindestens 15 Punkte und in einem Schulhalbjahresergebnis des dritten Prüfungsfachs sowie
in weiteren vier Schulhalbjahresergebnissen in mindestens drei
vierstündigen und höchstens zwei zweistündigen Fächern
insgesamt mindestens 50 Punkte in zweifacher Wertung, darunter in drei dieser
Schulhalbjahresergebnisse jeweils mindestens 10 Punkte erreicht worden sein. (4) Im Kolleg müssen in zwei aufeinander
folgenden Schulhalbjahren im ersten und zweiten schriftlichen
Prüfungsfach in je zwei Schulhalbjahresergebnissen insgesamt mindestens 40
Punkte in zweifacher Wertung, darunter in dreien dieser
Schulhalbjahresergebnisse jeweils mindestens 10 Punkte und in zwei Schulhalbjahresergebnissen des dritten Prüfungsfachs
und weiteren neun Schulhalbjahresergebnissen in mindestens sechs
vierstündigen und höchstens fünf zweistündigen
Fächern, insgesamt mindestens 55 Punkte in einfacher Wertung, darunter in
neun dieser Schulhalbjahresergebnisse jeweils mindestens 5 Punkte erreicht worden sein. (5) 1Unter den Schulhalbjahresergebnissen nach den
Absätzen 2 bis 4 müssen die in den Fächern nach der
Anlage 7 für
die gymnasiale Oberstufe, das Fachgymnasium und das Kolleg oder nach der
Anlage 8 für
das Abendgymnasium sein. 2§ 15 Abs. 2 Satz 2 gilt
entsprechend. (6) 1Unter den
Schulhalbjahresergebnissen nach den Absätzen 2 bis 4 dürfen je Fach
nicht mehr als zwei Ergebnisse sein. 2Das dritte Prüfungsfach
muss in der gymnasialen Oberstufe und im Beruflichen Gymnasium mit zwei
Ergebnissen berücksichtigt werden. (7) § 15 Abs. 10 Satz 3 gilt entsprechend. (8) Aus den zu berücksichtigenden Schulhalbjahresergebnissen wird
durch Addition eine Gesamtpunktzahl und daraus nach der
Anlage 9 eine
Durchschnittsnote ermittelt. (9) Im Fall der Wiederholung von Schulhalbjahren können die
Voraussetzungen nach den Absätzen 2 bis 4 zum Erwerb des schulischen Teils
der Fachhochschulreife mit Schulhalbjahresergebnissen auch aus dem ersten
Durchgang erfüllt werden; es können jedoch nicht Ergebnisse des
gleichen Schulhalbjahres der Qualifikationsphase aus dem ersten Durchgang und
dem zweiten Durchgang zusammen eingebracht werden. § 18Zeugnis der
Fachhochschulreife Auf Antrag stellt die Schule ein Zeugnis der Fachhochschulreife aus,
wenn der schulische und der berufsbezogene Teil der Fachhochschulreife
nachgewiesen wird. § 19Wiederholung der
Abiturprüfung (1) 1Hat der
Prüfling die Abiturprüfung nicht bestanden, so kann er das dritte und
vierte Schulhalbjahr und die Abiturprüfung einmal wiederholen.
2Prüfungsteile der
ersten Prüfung werden nicht angerechnet. (2) Bei zweimaligem Nichtbestehen kann die Schule die nochmalige
Wiederholung der Prüfung gestatten, wenn ein besonderer Grund nach §
3 Abs. 1 Satz 4 VO-GO oder § 3 Abs. 1 Satz 4 VO-AK vorliegt und eine
nochmalige Wiederholung aussichtsreich erscheint. (3) Wer die Abiturprüfung in der gymnasialen Oberstufe oder im
Fachgymnasium endgültig nicht bestanden hat, kann nach Ablauf von
mindestens fünf Jahren eine Abiturprüfung am Abendgymnasium oder am
Kolleg ablegen; die Absätze 1 und 2 gelten entsprechend. § 20Nichtteilnahme an Teilen der
Abiturprüfung (1) 1Wird eine
Prüfungsleistung ohne einen wichtigen Grund nicht oder verspätet
erbracht, dann gilt sie als mit 0 Punkten bewertet.
2Der Grund ist der
Prüfungskommission unverzüglich anzuzeigen und glaubhaft zu machen.
3Bei Erkrankung ist in
der Regel ein ärztliches Zeugnis vorzulegen. (2) 1Über
die Anerkennung eines wichtigen Grundes entscheidet das vorsitzende Mitglied
der Prüfungskommission. 2Wird der Grund anerkannt, so
regelt die Prüfungskommission die Fortsetzung der Prüfung. (3) 1Kann ein
Prüfling, der Sport als Prüfungsfach gewählt hat, aufgrund einer
Sportunfähigkeit, die nach Abschluss des zweiten Schulhalbjahres
eingetreten und durch ein amtsärztliches Zeugnis belegt ist, am
praktischen Sportunterricht und an sportpraktischen Prüfungen nicht
teilnehmen, so wird er in den weiteren Schulhalbjahren und in der
Abiturprüfung nur nach seinen sporttheoretischen Leistungen beurteilt.
2Satz 1 gilt
entsprechend, wenn ein Prüfling im Rahmen der Abiturprüfung in einer
vom vorsitzenden Mitglied der Prüfungskommission bestimmten Frist die
sportpraktische Prüfung aus von ihm nicht zu vertretenden Gründen
nicht ablegen kann. § 21Täuschungsversuch in der
Abiturprüfung (1) 1Versucht
ein Prüfling, das Ergebnis seiner Prüfung durch Täuschung zu
beeinflussen, so ist der Prüfungsteil in der Regel mit 0 Punkten zu
bewerten. 2In schweren
Fällen ist die Abiturprüfung für nicht bestanden zu
erklären. 3In
leichteren Fällen kann dem Prüfling die Wiederholung einzelner
Prüfungsteile aufgegeben oder Nachsicht gewährt werden.
4Die Entscheidung
trifft die Prüfungskommission. (2) Wird nach Aushändigung des Zeugnisses der allgemeinen
Hochschulreife eine Täuschung bekannt, so kann die Schulbehörde nur
innerhalb eines Jahres seit dem Tag der Mitteilung des Gesamtergebnisses der
Prüfung die Abiturprüfung für nicht bestanden erklären.
§ 22Störungen der
Abiturprüfung Stört ein Prüfling die Abiturprüfung so nachhaltig, dass
die ordnungsgemäße Durchführung nicht möglich ist, so kann
die Prüfungskommission den Prüfling von der weiteren Prüfung
ausschließen und die Prüfung für nicht bestanden erklären.
§ 23Erleichterungen für
Prüflinge mit Behinderungen 1Für
Prüflinge mit Behinderungen kann das vorsitzende Mitglied der
Prüfungskommission Erleichterungen der äußeren
Prüfungsbedingungen zulassen.
2Für einen
Prüfling mit Sinnesbeeinträchtigung kann die oberste
Schulbehörde nach Vorlage eines begründeten Antrags der Schule eine
von § 2 Abs. 2 Satz 1 abweichende Aufgabenstellung zulassen. § 24Niederschriften Über den Verlauf der Abiturprüfung sind Niederschriften
anzufertigen. § 25Einsicht in die
Prüfungsakten Die oder der Geprüfte kann innerhalb eines Jahres nach Bekanntgabe
des Gesamtergebnisses der Prüfung ihre oder seine Prüfungsakten
einsehen. § 26Anrechnung von Leistungen aus
anderen Ländern in der Abiturprüfung Über die Anrechnung von Leistungen von Prüflingen, die eine
mit der Abiturprüfung abschließende Schule in einem anderen Land,
eine zur deutschen allgemeinen Hochschulreife führende deutsche
Auslandsschule oder eine Europäische Schule besucht haben, entscheidet die
Schulbehörde. § 27Ergänzungsprüfungen in
Latein, Griechisch und Hebräisch (1) Ergänzungsprüfungen zum Erwerb
des Kleinen Latinums, des Latinums, des Großen Latinums, des Graecums
oder des Hebraicums können auf Antrag von Inhaberinnen und Inhabern eines Zeugnisses der allgemeinen
Hochschulreife mit Hauptwohnung in Niedersachsen als externe Bewerberinnen und
Bewerber sowie von Schülerinnen und Schülern einer Schule in
Niedersachsen, die zur schriftlichen Abiturprüfung zugelassen sind, als
interne Bewerberinnen und Bewerber abgelegt werden. (2) 1Die
Schulbehörde beruft an einer Schule einen Prüfungsausschuss zur
Abnahme der Ergänzungsprüfung für externe Bewerberinnen und
Bewerber. 2Der
Prüfungsausschuss besteht aus dem vorsitzenden Mitglied, einer
Fachprüferin oder einem Fachprüfer und einer Protokollführerin
oder einem Protokollführer.
3Mindestens zwei
Mitglieder des Prüfungsausschusses müssen in dem Prüfungsfach
die Lehrbefähigung für das Gymnasium besitzen.
Prüfungsausschuss beschließt mit Stimmenmehrheit; Stimmenthaltung
ist nicht zulässig. (3) Für die internen Bewerberinnen und Bewerber sind die
Prüfungskommission und die Fachprüfungsausschüsse für die
Abiturprüfung der Schule zuständig, der sie angehören. (4) 1Zur
Ergänzungsprüfung wird zugelassen, wer eine entsprechende
Vorbereitung nachweist. 2Über die Zulassung zur
Ergänzungsprüfung entscheidet der Prüfungsausschuss oder die
Prüfungskommission. (5) Die Ergänzungsprüfung besteht aus einer schriftlichen und
einer mündlichen Prüfung. (6) 1Die
schriftliche Leistung wird vom Prüfungsausschuss oder
Fachprüfungsausschuss bewertet.
2Wer die schriftliche
Prüfung mit 0 Punkten abschließt, hat die
Ergänzungsprüfung nicht bestanden. (7) Die mündliche Leistung wird vom Prüfungsausschuss oder
Fachprüfungsausschuss bewertet. (8) 1Die
Ergänzungsprüfung ist nicht öffentlich.
1Die §§ 4, 8,
21, 24 und 25 gelten entsprechend. (9) 1Abweichend von den Absätzen
5 bis 7 legen interne Bewerberinnen und Bewerber nach Absatz 1 Nr. 2 nach ihrer
Wahl die Ergänzungsprüfung für ein Latinum oder das Graecum im
Rahmen der schriftlichen und mündlichen Abiturprüfung nach den
§§ 9 und 13 oder für das Kleine Latinum im Rahmen der
mündlichen Abiturprüfung nach § 10 ab, sofern sie in der
Qualifikationsphase durchgehend am Latein- oder Griechischunterricht auf
grundlegendem Anforderungsniveau teilgenommen haben.
2Die Prüfungskommission stellt das
Prüfungsergebnis nach § 14 Abs. 1 fest. 3Die Prüfung ist bestanden, wenn die
Mindestvoraussetzungen zum Erwerb eines Latinums oder des Graecums erfüllt
werden. 4Besteht die Prüfung aus einem
schriftlichen und einem mündlichen Teil, so gehen die Ergebnisse des
schriftlichen und des mündlichen Teils abweichend von § 4 Abs. 2 Satz
1 im Verhältnis 2:1 in das Gesamtergebnis ein; treten bei der Berechnung
des Ergebnisses Bruchteile auf, so wird nach dem üblichen mathematischen
Verfahren gerundet. (10) 1Haben interne Bewerberinnen und
Bewerber in der Qualifikationsphase nicht durchgehend am Latein- oder
Griechischunterricht teilgenommen, so gelten für sie dieselben
Prüfungsbedingungen wie für externe Bewerberinnen und Bewerber nach
Absatz 1 Nr. 1. 2Die
Ergänzungsprüfung ist bestanden, wenn das Gesamtergebnis aus
schriftlicher und mündlicher Prüfung im Durchschnitt mit mindestens
ausreichend (5 Punkte) bewertet worden ist.
3Dabei darf kein Prüfungsteil mit der
Note ungenügend (0 Punkte) bewertet worden sein. (11) Über die bestandene Ergänzungsprüfung wird ein
Zeugnis, über die nicht bestandene Ergänzungsprüfung eine
Bescheinigung ausgestellt. (12) 1Wird die
Ergänzungsprüfung nicht bestanden, so kann sie zweimal wiederholt
werden. 2Auf Antrag
bescheinigt der Prüfungsausschuss oder die Prüfungskommission, ob und
wie oft an einer Ergänzungsprüfung teilgenommen wurde. § 28Übergangsregelungen (1) 1Für
Schülerinnen und Schüler des Fachgymnasiums sind für die
Abiturprüfungen 2009 und 2010 § 4 Abs. 2, § 8 Abs. 2, § 14
Abs. 2, § 15 Abs. 3 und 4, § 17 Abs. 2 Nr. 2 sowie die Anlagen 1 b, 2
b und 4 in der bis zum 31.Juli 2008 geltenden Fassung weiter anzuwenden.
2Entsprechendes gilt
für die Abiturprüfungen 2011 und 2012 für die Schülerinnen
und Schüler des Fachgymnasiums, die vor dem 1.August 2009 in die
Qualifikationsphase eingetreten sind und eine Abiturprüfung abzulegen oder
zu wiederholen haben. (2) 1Für Schülerinnen und Schüler des
Abendgymnasiums und des Kollegs sind für die Abiturprüfungen 2012 und
2013 § 4 Abs. 2, § 8 Abs. 2, § 14 Abs. 2, § 15 Abs. 5 bis
8, § 17 Abs. 3, 4 und 6 sowie die Anlagen 1b, 2b, 5 und 6 in ihrer bis zum
31.Juli 2011 geltenden Fassung weiter anzuwenden. 2Entsprechendes
gilt für die Abiturprüfungen 2014 und 2015 für die
Schülerinnen und Schüler des Abendgymnasiums und des Kollegs, die vor
dem 1.August 2011 in die Qualifikationsphase eingetreten sind und eine
Abiturprüfung abzulegen oder zu wiederholen haben. § 29In-Kraft-Treten 1Diese Verordnung tritt am
1.August 2005 in Kraft. 2Gleichzeitig treten
außer Kraft: die Verordnung über die Abschlüsse in der gymnasialen
Oberstufe, im Fachgymnasium, im Abendgymnasium und im Kolleg vom 26.Mai 1997
(Nds.GVBl. S.149), zuletzt geändert durch Verordnung vom 19.November 2003
(Nds.GVBl. S.406), und die Verordnung über Ergänzungsprüfungen in Latein,
Griechisch und Hebräisch vom 13.Dezember 1983 (Nds.GVBl. S.297, 327),
geändert durch Verordnung vom 13.August 1987 (Nds.GVBl. S.156). [ alte Fassung ] Anlage 1 ( zu
§ 4 Abs. 2 Satz 1 ) Berechnung des
Prüfungsergebnisses in einem Prüfungsfach mit mehreren
Prüfungsteilen Alle Fächer, ausgenommen Sport Berechnungsformel: E = (8
s + 4 m) ÷ 3 E = Prüfungsergebnis;
s = Punktzahl der schriftlichen
Prüfung; m = Punktzahl der
mündlichen Prüfung. Sport als erstes Prüfungsfach a) Berechnungsformel 1 (ohne mündliche Prüfung):
E = (p
+ s) x 2 E =
Prüfungsergebnis; p = Punktzahl
der sportpraktischen Prüfung; s =
Punktzahl der schriftlichen Prüfung. b) Berechnungsformel 2 (mit mündlicher Prüfung):
E = (6 p + 4 s + 2 m) ÷ 3 E =
Punktzahl der schriftlichen Prüfung; m = Punktzahl der mündlichen
Prüfung. Sport als fünftes Prüfungsfach Berechnungsformel: E = (8
p + 4 m) ÷ 3 E = Prüfungsergebnis;
p = Punktzahl der sportpraktischen
mündlichen Prüfung. Besondere Lernleistung Berechnungsformel: E = (2
s + m) ÷ 3 E = Prüfungsergebnis;
Dokumentation; m = Punktzahl des
Kolloquiums. Treten bei der Berechnung der Ergebnisse nach einer der
Berechnungsformeln in den Nummern 1 bis 4 Bruchteile auf, so wird nach dem
üblichen mathematischen Verfahren gerundet. Anlage 2 ( zu
§14 Abs.2 Satz 1) Umrechnung der Punktzahl
der Gesamtqualifikation nach § 14 Abs. 2 Satz 1 in eine
Durchschnittsnote der sechsstufigen Notenskala und Berechnung der Punktzahl der
Gesamtqualifikation Punkte Durchschnittsnote 300 4,0 301 bis 318 3,9 319 bis 336 3,8 337 bis 354 3,7 355 bis 372 3,6 373 bis 390 3,5 391 bis 408 3,4 409 bis 426 3,3 427 bis 444 3,2 445 bis 462 3,1 463 bis 480 3,0 481 bis 498 2,9 499 bis 516 2,8 517 bis 534 2,7 535 bis 552 2,6 553 bis 570 2,5 571 bis 588 2,4 589 bis 606 2,3 607 bis 624 2,2 625 bis 642 2,1 643 bis 660 2,0 661 bis 678 1,9 679 bis 696 1,8 697 bis 714 1,7 715 bis 732 1,6 733 bis 750 1,5 751 bis 768 1,4 769 bis 786 1,3 787 bis 804 1,2 805 bis 822 1,1 823 bis 900 1,0 Die Punktzahl der Gesamtqualifikation wird wie folgt berechnet: Block I gymnasiale Oberstufe
und Berufliches Gymnasium Abendgymnasium Kolleg
EI = 40P :- 44 EI = 40P .- S EI = P P = Punktsumme durch Addition der 36
Schulhalbjahresergebnisse unter Berücksichtigung der zweifachen Gewichtung
der 8 Ergebnisse des ersten und des zweiten Prüfungsfachs und der
einfachen Gewichtung der übrigen 28 Schulhalbjahresergebnisse P = Punktsumme durch Addition der 22, 23 oder 24
einfachen Gewichtung der übrigen 14, 15 oder 16 Schulhalbjahresergebnisse
P = Punktsumme durch Addition der 32
einfachen Gewichtung der übrigen 24 Schulhalbjahresergebnisse S = Anzahl der eingebrachten Schulhalbjahresergebnisse, wobei
zweifach gewichtete Schulhalbjahresergebnisse zweifach zählen E I = Ergebnis Block I Block II E II = 4 x (PF 1 + PF 2 + PF 3 + PF 4 + PF 5) E II = Ergebnis Block II PF 1 bis PF 5 = Ergebnisse der Abiturprüfung in den fünf
Prüfungsfächern Gesamtpunktzahl E = E I+E II E = Ergebnis Gesamtpunktzahl Treten bei der Berechnung der Ergebnisse nach der Berechnungsformel in
Nummer 1 Bruchteile auf, so wird nach dem üblichen mathematischen
Verfahren gerundet. Anlage 3 ( zu
§ 15 Abs. 3 Satz 2) Gymnasiale
Oberstufe:Einbringungsverpflichtungen für die Gesamtqualifikation Fächer Anzahl der
Schulhalbjahres- ergebnisse Deutsch 4 Fremdsprache1)2) 4 weitere Fremdsprache1)3) 4 Kunst oder Musik oder Darstellendes
Spiel4) 2 Politik-Wirtschaft 2 Geschichte 2 Religion oder Werte und Normen oder
Philosophie 5) 2 Mathematik 4 Naturwissenschaft1) 4 weitere Naturwissenschaft1)6) 4 Seminarfach7) 2 weitere Fremdsprache oder weitere
Naturwissenschaft8) 2 _______________ 1)
Die Schulhalbjahresergebnisse müssen dieselbe Fremdsprache
oder Naturwissenschaft betreffen. 2)
1Waren Kenntnisse in einer
zweiten Fremdsprache nach § 8 Abs. 2 Nr. 2 Buchst. c VO-GO neu zu
erwerben, so müssen zwei Schulhalbjahresergebnisse eingebracht werden;
dies gilt auch, wenn die Einbringungsverpflichtungen mit einer anderen als der
in der Einführungsphase neu begonnenen Fremdsprache erfüllt werden.
2Schulhalbjahresergebnisse in einer in der
Einführungsphase neu begonnenen dritten oder vierten Fremdsprache
können eingebracht werden. 3)
Diese Einbringungsverpflichtung besteht nur im sprachlichen
Schwerpunkt. 4)
Schulhalbjahresergebnisse müssen dasselbe Fach betreffen.
2Im musisch-künstlerischen Schwerpunkt
müssen zwei Schulhalbjahresergebnisse in dem nicht als Schwerpunktfach
gewählten Fach Musik oder Kunst oder im Fach Darstellendes Spiel
eingebracht werden. 5) Wurde Religionsunterricht der Religionsgemeinschaft, der die
Schülerin oder der Schüler angehört, nicht angeboten und an
dessen statt von der Schülerin oder dem Schüler das Fach Werte und
Normen oder das Fach Philosophie nicht gewählt, so sind zwei
aufeinanderfolgende zusätzliche Schulhalbjahresergebnisse eines anderen
Fachs, das nicht Prüfungsfach ist, aus dem gesellschaftswissenschaftlichen
Aufgabenfeld einzubringen. 6)
Einbringungsverpflichtung besteht nur im naturwissenschaftlichen Schwerpunkt.
2Die Naturwissenschaft kann durch Informatik
ersetzt werden; in diesem Fall sind vier Schulhalbjahresergebnisse im Fach
Informatik einzubringen. 7)
Es muss sich um die Ergebnisse aus zwei aufeinanderfolgenden
Schulhalbjahren handeln, darunter das Ergebnis des Schulhalbjahres, in dem die
Facharbeit geschrieben worden ist. 8)
Einbringungsverpflichtung besteht nur im gesellschaftswissenschaftlichen und im
sportlichen Schwerpunkt. 2Die
Naturwissenschaft kann durch Informatik ersetzt werden; in diesem Fall sind
zwei Schulhalbjahresergebnisse im Fach Informatik einzubringen. Anlage 4 ( zu
§ 15 Abs. 3 Satz 2) Fachgymnasium:Einbringungsverpflichtung für
die Gesamtqualifikation Fächer Anzahl der
Schulhalbjahresergebnisse Fach-gymna-siumWirt- schaft Fach- gymna-
siumTech- nik Fachgymnasium Gesundheit
und Soziales Schwer- punkt Agrar-
wirt- schaft Schwer- punkt Ökotro-
pholo-gie Schwer-punkt Gesund- heit
- Pflege Schwer- punkt
Sozial-pädago-gik Deutsch 4 Fremdsprache 1) 42) Mathematik 4 Betriebswirtschaft mit
Rechnungswesen-Controlling 4 - - - - - Pädagogik-Psychologie - - - - - 4 Betriebs- und Volkswirtschaft 42) Volkswirtschaft 42) - - - - - Agrar- und Umwelttechnologie - - 4 - - - Ernährung - - - 4 - - Gesundheit-Pflege - - - - 4 - Technik (schwerpunktbezogen) - 4 - - - - Informationsverarbeitung 42) Geschichte 2 Religion oder Werte und Normen3) 2 Naturwissenschaft 1) 4 Praxis 24) Praxis oder weitere Fremdsprache oder Sport 25) 1) Die Schulhalbjahresergebnisse müssen dieselbe
Fremdsprache oder Naturwissenschaft betreffen. 2) 1Die Einbringungsverpflichtung für
die Fremdsprache ist grundsätzlich durch vier Schulhalbjahresergebnisse
der in der Einführungsphase neu begonnenen Fremdsprache zu erfüllen.
2Wenn eine fortgeführte Fremdsprache als Prüfungsfach
gewählt wurde, müssen vier Schulhalbjahresergebnisse in der
gewählten fortgeführten Fremdsprache und zwei weitere
Schulhalbjahresergebnisse in der neu begonnenen Fremdsprache eingebracht
werden. 3In diesem Fall verringert sich die
Einbringungsverpflichtung für eines der Fächer Betriebs- und
Volkswirtschaft oder Informationsverarbeitung oder Volkswirtschaft, sofern es
nicht Prüfungsfach ist, auf zwei Schulhalbjahresergebnisse. 3) Wurde Religionsunterricht der
Religionsgemeinschaft, der die Schülerin oder der Schüler
angehört, nicht angeboten und an dessen statt von der Schülerin oder
dem Schüler das Fach Werte und Normen nicht gewählt, so sind zwei
aufeinander folgende zusätzliche Schulhalbjahresergebnisse eines anderen
Aufgabenfeld einzubringen. 4) Es sind die beiden Schulhalbjahresergebnisse des
ersten Schuljahres der Qualifikationsphase einzubringen. 5) Es sind zwei Schulhalbjahresergebnisse aus einem
der drei Fächer einzubringen; dabei kann es sich auch um zwei weitere
Schulhalbjahresergebnisse aus einer Fremdsprache nach den Fußnoten 1 und
2 handeln. Anlage 5 ( zu
§ 15 Abs. 5 Satz 1) Abendgymnasium:Einbringungsverpflichtungen
für die Gesamtqualifikation Fächer Anzahl derSchulhalbjahresergebnisse Deutsch 4 Fremdsprache1)
4 Geschichtet2)
2 Mathematik 4 Naturwissenschaft3) 2 _________________ 1) Es muss eine Fremdsprache gemäß
§ 5 VO-AK sein und die Schulhalbjahresergebnisse müssen dieselbe
Fremdsprache betreffen. 2) Wenn Geschichte durch ein anderes Fach aus
dem gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeld ersetzt wird, entfällt
die Einbringungsverpflichtung in Geschichte. 3) Die Schulhalbjahresergebnisse müssen
dieselbe Naturwissenschaft betreffen. Anlage 6 ( zu
§ 15 Abs. 7 Satz 1) Kolleg:
Einbringungsverpflichtungen für die Gesamtqualifikation Fächer Anzahl derSchulhalbjahresergebnisse Deutsch 4 Fremdsprache1) 4 weitere
Fremdsprache1)2) 4 Kunst oder Musik 2 Geschichtet3) 2 Religion oder Philosophie oder Werte
und Normen4) 2 Mathematik 4 Naturwissenschaft1) 4 weitere
Naturwissenschaft1)5) 4 _________________ 1) Die Schulhalbjahresergebnisse müssen
dieselbe Fremdsprache oder Naturwissenschaft betreffen. 2) Diese Einbringungsverpflichtung besteht nur
im sprachlichen Schwerpunkt. 3) Wenn Geschichte durch ein anderes Fach aus
die Einbringungsverpflichtung in Geschichte. 4) Wurde Religionsunterricht der
dem Schüler das Fach Werte und Normen oder Philosophie nicht gewählt,
so sind zwei aufeinander folgende zusätzliche Schulhalbjahresergebnisse
eines anderen Fachs, das nicht Prüfungsfach ist, aus dem
gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeld einzubringen. 5) 1Diese Einbringungsverpflichtung
besteht nur im naturwissenschaftlichen Schwerpunkt. 2Die
vier Schulhalbjahresergebnisse im Fach Informatik einzubringen. Anlage 7 ( zu
§ 17 Abs. 5) Gymnasiale Oberstufe, Fachgymnasium und
Kolleg:Einbringungsverpflichtungen für den schulischen Teil der
Fachhochschulreife Fach Anzahl
der Schulhalbjahresergebnisse Deutsch 2 Fremdsprache1) 2 Geschichte 2) 2 Mathematik 2 Naturwissenschaft 1) 2 _________________________________ 1) Die Schulhalbjahresergebnisse
müssen dieselbe Fremdsprache oder Naturwissenschaft betreffen. 2) Es kann die Einbringungsverpflichtung
auch in einem der folgen-den Fächer erfüllt werden: in der gymnasialen Oberstufe und im Kolleg ein anderes Fach
aus dem gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeld, das als Prüfungsfach
gewählt worden ist, im Fachgymnasium - Wirtschaft - das Fach Betriebswirtschaft
mit Rechnungswesen-Controlling oder das Fach Volkswirtschaft, im Fachgymnasium - Technik - das Fach Betriebs- und
Volkswirtschaft, im Fachgymnasium - Gesundheit und Soziales - das Fach
Betriebs- und Volkswirtschaft. Anlage 8 ( zu
§ 17 Abs. 5) Abendgymnasium:Einbringungsverpflichtungen
für den schulischen Teil der Fachhochschulreife Fächer Anzahl der
Schulhalbjahres- ergebnisse Deutsch 21) Fremdsprache2) 2 Mathematik 2 Geschichte oder eine
Naturwissenschaft2)3) 2 _______________ 1)
Sind eine Naturwissenschaft und ein Fach aus dem
gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeld als erstes, zweites oder drittes
Prüfungsfach gewählt worden, so darf im Fach Deutsch nur ein
Schulhalbjahresergebnis eingebracht werden. 2)
oder Naturwissenschaft betreffen. 3)
Die Einbringungsverpflichtung im Fach Geschichte kann auch in
einem anderen Fach aus dem gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeld
erfüllt werden, das als Prüfungsfach gewählt worden ist. Anlage 9 ( zu
§ 17 Abs. 8) Umrechnung der Gesamtpunktzahl für
den schulischen Teil der Fachhochschulreife nach § 17 Abs. 8 in
eine Durchschnittsnote der sechsstufigen Notenskala Punkte Durchschnittsnote
95 4,0 96 bis 100 3,9 101 bis 106 3,8 107 bis 112 3,7 113 bis 117 3,6 118 bis 123 3,5 124 bis 129 3,4 130 bis 134 3,3 135 bis 140 3,2 141 bis 146 3,1 147 bis 152 3,0 153 bis 157 2,9 158 bis 163 2,8 164 bis 169 2,7 170 bis 174 2,6 175 bis 180 2,5 181 bis 186 2,4 187 bis 191 2,3 192 bis 197 2,2 198 bis 203 2,1 204 bis 209 2,0 210 bis 214 1,9 215 bis 220 1,8 221 bis 226 1,7 227 bis 231 1,6 232 bis 237 1,5 238 bis 243 1,4 244 bis 248 1,3 249 bis 254 1,2 255 bis 260 1,1 261 bis 285 1,0 Schule und Recht in Niedersachsen (www.schure.de)

References: § 60
 § 1
 § 17
 § 2
 § 11
 § 7
 § 36
 § 13
 § 13
 § 11

§ 13
 § 3
 § 4
 § 7
 § 6
 § 36
 § 8
 § 5
 § 6
 § 6

§ 11
 § 11
 § 5
 § 7
 § 8
 § 15
 § 15
 § 3

§ 2
 § 36
 § 3
 § 9
 § 10
 § 11
 § 9
 § 12
 § 13
 § 14
 § 15
 § 15

§ 11

§ 11

§ 11
 § 12
 § 16

§ 17
 § 15
 § 18
 § 19
 §
3
 § 3
 § 20
 § 21

§ 22

§ 23
 § 2
 § 24
 § 25
 § 26
 § 27
 § 10
 § 14
 § 4
 § 28
 § 4
 § 8
 § 14
 § 15
 § 17
 § 4
 § 8
 § 14
 § 15
 § 17
 § 29

§ 4

§14
 § 14

§ 15
 § 8

§ 15

§ 15

§ 5

§ 15

§ 17

§ 17

§ 17
 § 17