Source: https://dejure.org/BGBl/2017/BGBl._I_S._2780
Timestamp: 2018-09-18 20:14:13+00:00

Document:
BGBl. I 2017 S. 2780 - Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht - dejure.org
BGBl. I 2017 S. 2780
Bundesgesetzblatt Jahrgang 2017 Teil I Nr. 52, ausgegeben am 28.07.2017, Seite 2780
Auswertung verfassungswidrig? Der gläserne Flüchtling [19.08.2017]
28.02.2017 BR Durchsetzung der Ausreisepflicht - Rückführung abgelehnter Asylbewerber verbessern
17.03.2017 BT Anhörung im Innenaus­schuss zur Durch­setzung der Ausreisepflicht
20.03.2017 BT Bessere Durchsetzung der Ausreisepflicht
22.03.2017 BT Anhörung zu Ausreisepflicht
27.03.2017 BT Regierung: Beschluss wird genau umgesetzt
28.03.2017 BT Pläne zur Ausreisepflicht umstritten
18.04.2017 BT Gesetz zur besseren Durch­setzung der Ausreisepflicht von Ausländern
05.05.2017 BT Regierung plant Fußfesseln und Abschiebehaft
17.05.2017 BT Durchsetzung der Ausreisepflicht
23.05.2017 BR Ausreisepflicht - Länder beraten über bessere Durchsetzung der Ausreisepflicht
28.07.2017 BR Ausreisepflicht - Bessere Durchsetzung der Ausreisepflicht
"Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht": Der böse Flüchtling
Die Worte " Art. 3 des Gesetzes vom 20.07.2017 (BGBl. I S. 2780)" werden durch "Art. 10 Abs. 10 des Gesetzes vom 30.10.2017 (BGBl. S. 3618)" ersetzt.
Maßgeblich sind das Asylgesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 2. September 2008 (BGBl. I S. 1798), zuletzt geändert durch das am 29. Juli 2017 in Kraft getretene Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht vom 20. Juli 2017 (BGBl. I S. 2780), - AsylG - sowie das Gesetz über den Aufenthalt, die Erwerbstätigkeit und die Integration von Ausländern im Bundesgebiet (Aufenthaltsgesetz - AufenthG) vom 30. Juli 2004 in der Fassung der Bekanntmachung vom 25. Februar 2008 (BGBl. I S. 162), zuletzt geändert durch Art. 1 des Gesetzes vom 8. März 2018 (BGBl. I S. 342).
Maßgeblich für die rechtliche Beurteilung des Klagebegehrens ist das Asylgesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 2. September 2008 (BGBl. I S. 1798), zuletzt geändert durch das am 29. Juli 2017 in Kraft getretene Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht vom 20. Juli 2017 (BGBl. I S. 2780).
So hat der Umstand, dass gerade in grenzüberschreitenden Fällen Anerkennungen nicht selten zu gesetzesfremden Zwecken erklärt werden, jüngst zu Maßnahmen des Gesetzgebers geführt, durch die missbräuchliche Vaterschaftsanerkennungen unterbunden werden sollen (Entwurf eines Gesetzes zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht, BT-Drucks. 18/12415, Art. 4, § 1597a BGB-E: Verbot der missbräuchlichen Anerkennung der Vaterschaft; Art. 1, § 85a AufenthG-E).
Maßgeblich für die rechtliche Beurteilung ist gemäß § 77 Abs. 1 Satz 1 AsylG das Asylgesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 2. September 2008 (BGBl. I S. 1798), zuletzt geändert durch Gesetz vom 20. Juli 2017 (BGBl. I S. 2780).
Die rechtliche Beurteilung des Klagebegehrens richtet sich im nationalen Recht nach dem Asylgesetz (AsylG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 2. September 2008 (BGBl. I S. 1798) und dem Aufenthaltsgesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 25. Februar 2008 (BGBl. I S. 162), beide zuletzt geändert mit Wirkung vom 29. Juli 2017 durch das Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht vom 20. Juli 2017 (BGBl. I S. 2780).
Der Kläger hat in dem für die Beurteilung der Sach- und Rechtslage maßgeblichen Zeitpunkt des Ergehens dieser Entscheidung (vgl. § 77 Abs. 1 Satz 1 Halbsatz 2 Asylgesetz - AsylG - in der Fassung der Bekanntmachung vom 02.09.2008 [BGBl. I S. 1798] zuletzt geändert durch Art. 2 des Gesetzes zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht vom 20.07.2017 [BGBl. I S. 2780]) einen Anspruch auf Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft nach § 3 Abs. 4 und Abs. 1 AsylG.
Nach Artikel 1 Buchst. e) und Artikel 4 des Gesetzes zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht, das vom Bundestag in der Fassung der Beschlussempfehlung des Innenausschusses (BT-Drs. 18/12415) angenommen worden ist und nach Behandlung im Bundesrat nunmehr zur Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt ansteht, soll die Beurkundung von missbräuchlichen Vaterschaftsanerkennungen im Verwaltungsverfahren unterbunden werden.
BGH, 20.04.2018 - V ZB 226/17
OVG Niedersachsen, 16.08.2017 - 13 ME 173/17
Anordnung einer aufenthaltsrechtlichen Meldepflicht nach § 56 Abs. 1 Satz 2 …
VG Düsseldorf, 30.07.2018 - 24 K 1637/18
AG Berlin-Tiergarten, 19.04.2018 - 382 XIV 39/18
VG Würzburg, 29.01.2018 - W 3 K 17.30442
Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft eines äthiopischen Staatsangehörigen …
VG Würzburg, 11.01.2018 - W 2 K 16.31274
Keine Jahresfrist infolge fehlerfreie Rechtsmittelbelehrung

References: Art. 3
 Art. 1
 Art. 4
 § 1597
 Art. 1
 § 85
 § 77
 § 77
 Art. 2
 § 3
 § 56