Source: http://feuerwehren-mrn.de/sondersignal-auch-nachts-und-bei-leeren-strassen-pflicht/
Timestamp: 2017-11-18 23:33:28+00:00

Document:
Sondersignal auch nachts und bei leeren Straßen Pflicht – Feuerwehren Metropolregion Rhein-Neckar
Heidelberg – „Muss die Feuerwehr so einen Krach machen?“ Das fragen sich manche Bürgerinnen und Bürger verärgert, wenn sie mitten in der Nacht von einem Martinshorn aus dem Schlaf gerissen werden. Dr. Georg Belge, Leiter der Feuerwehr Heidelberg, erläutert den Hintergrund: „Wenn Polizei, Rettungsdienst oder Feuerwehr gerufen werden, liegt ein Notfall vor, in dem schnelle Hilfe benötigt wird. Bei einem schweren Unfall entscheiden oft Sekunden über Leben und Tod.“
Der Gesetzgeber hat den Hilfsorganisationen daher sogenannte Sonder- und Wegerechte eingeräumt. Das heißt, die Einsatzfahrzeuge dürfen sich über die allgemein gültigen Regeln im Straßenverkehr hinwegsetzen und beispielsweise über rote Ampeln oder mit erhöhter Geschwindigkeit fahren. Daneben sind andere Verkehrsteilnehmer verpflichtet, den Einsatzfahrzeugen freie Fahrt zu schaffen, indem sie etwa eine Rettungsgasse bilden oder notfalls, und mit gebotener Vorsicht, über eine rote Ampel zur Seite fahren.
„Auf dem Fahrer des Einsatzfahrzeuges lastet in diesem Moment eine große Verantwortung: Er muss die Einsatzstelle schnellstmöglich erreichen, darf dabei jedoch nicht die anderen Verkehrsteilnehmer und seine Fahrzeugbesatzung gefährden“, so Dr. Belge. Damit der Fahrer seine Sonder- und Wegerechte in Anspruch nehmen darf, hat der Gesetzgeber diesen verpflichtet, Blaulicht und Martinshorn einzuschalten. Nur so können andere Verkehrsteilnehmer die Inanspruchnahme der Sonder- und Wegerechte erkennen und müssen diese auch gewähren.
Auch in der Nacht ist beim Queren von Kreuzungen oder dem Überfahren eines Rotlichts an einer Ampelanlage das Martinshorn einzuschalten. Selbst das Befahren einer geraden Straße mit Wohnhäusern kann unerwartete Gefahren bergen, gerade in der Nacht. Hier kann ein Auto aus einer Hofeinfahrt herausfahren oder ein Fußgänger unachtsam die Straße queren. Der gemeinsame Einsatz von Blaulicht und Sondersignal dient somit dem Schutz anderer Verkehrsteilnehmenden und der rechtlichen Absicherung des Fahrers eines Einsatzfahrzeugs. Die Feuerwehr bittet die Bürgerinnen und Bürger daher um Verständnis, wenn sie nachts bei eingeschaltetem Martinshorn ausrückt.
Übrigens: Wenn plötzlich Blaulicht und Martinshorn ausgeschaltet werden, handelt es sich wahrscheinlich um einen Einsatzabbruch. Das kommt zwar nicht so häufig vor, ist aber möglich – beispielsweise im Falle einer Türöffnung.
Bild: Feuerwehr Heidelberg
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83 Gedanken zu “Sondersignal auch nachts und bei leeren Straßen Pflicht”
Zapatheus
15. August 2015 um 7:18	 | Antworten
Finde die gesetzeslage in Deutschland übertrieben. In Österreich ist der Einsatz vom Horn nur dann Erlaubt wenn das Blaulicht nicht für andere Verkehrsteilnehmer nicht einsehbar ist oder bei Verkehrsbehinderungen um auf sich Aufmerksam zu machen. Der Einsatzfahrer macht sich sogar Strafbahr wenn er ohne Begründung das Horn laufen läßt…. z. B: auf langen geraden Straßen um 23h nachts, wo sich nichts bewegt und alles schläft. Und trotzdem gibt es wenige bis gar keine Unfälle mit Einsatzfahrzeugen, auch wenn man nicht ganze Zeit mit Horn durch die Straßen fährt.
17. Oktober 2016 um 8:32	 | Antworten
Wenn keine Ahnung
und nicht mit Feuerwehr
einfach Mund halten
Es geht um Eigenschutz & dieser der Bevölkerung vor Bränden,med.Notfällen,
bei Hr.Zapatheus schauen Wir am nächsten Tag Mal vorbei
18. Oktober 2016 um 18:04	 | Antworten
wir sind hier in Deutschland und hier gilt das was in Deutschland beschlossen ist und nicht was in Österreich gilt.
in <Österreich gib es auch ein Gesetz zur Bildung einer Rettungsgasse!! bei nicht beachtung wird ein Bußgeld in Höhe von min 3000€!!!!! das sollte dann auch in Deutschland Pflicht werden, das find ich mehr als gerecht auch in dieser höhe damit ihr es endlich lent den Einsatzfahrzeugen den Platz zu machen den sie brauchen. Wenn ihr schon alles mit dem Ausland vergleicht.
Mal sehen was dazu gesagt wird wenn sie zur Kasse gebeten werden !!!
PS. denkt immer daran es könnte euch selbst oder einer eurer Lieben treffen dann seit ihr auch froh das WIR so schnell wir möglich vor Ort sind um zu helfen und öftters unser Leben riskieren um anderes Leben zu RETTEN !!!!!!!!!!
15. März 2017 um 22:38	 | Antworten
14. März 2017 um 21:51	 | Antworten
Der Maschinist oder sein Beifahrer – der Gruppenführer – wird schon eigenverantwortlich wissen, wo das Martinshorn abzuschalten ist. Ich schalte das Martinshorn bei der Bf München am Einsatzort ab….Und die Österreicher sind mir dabei scheißegal…genauso irgendwelche schlecht schläfer, ich als Fahrer bin für die Einsatzfahrt verantwortlich, und natürlich für alle anderen in und um die Straße auch. Wenns pressiert dann vorsichtig und langsam, ein Unfall, bei schneller Fahrt, um einige Sekunden gut zu machen hilft keinem, es dauert nur viel länger zur Einsatzstelle……mal darüber nachdenken.
23. August 2017 um 10:09	 | Antworten
Sehe ich genauso. Das ganze herumgefahren mit Blaulicht und Martinshorn mitten in der Nacht, wenn keiner auf der Straße ist ist völliger Schwachsinn. Nach 40 Jahren Rettungsdienst ist das auch meine Beobachtung. Und weniger Unfälle gibt es auch nicht wenn das Martinshorn läuft. Ich beobachte häufig, dass Kollegen über eine rote Ampel fahren, mit zu hohem Tempo, und sich wegen des martinshorns und des Blaulichts in Sicherheit wiegen
15. August 2015 um 8:26	 | Antworten
@Zapatheus – vermutlich fehlt Ihnen hier die Erfahrung um das tatsächlich objektiv zu beurteilen. Einem meiner Kollegen ist genau das vor wenigen Wochen passiert – Bei einer Einsatzfahrt (Abends um 23:30 Uhr), ist auf einer geraden übersichtlichen Straße ein kleines Kind aus der Haustüre auf die Straße gerannt. Der Kollege, der zu einem Kindernotfall unterwegs konnte im letzten Moment bremsen so das dann glücklicherweise nichts passiert ist. Wirklich gerechnet mit dieser Situation hat wahrscheinlich niemand der Beteiligten. Nicht die Kollegen des Rettungswagen, nicht dass kleine Kind (welches, warum auch immer Nachts um die Zeit unterwegs war) und auch nicht die Eltern des Kindes. Aber wenn es dann doch schief geht ist die erste Frage des Rechtsanwaltes völlig klar : „Hatten Sie auch das Martinshorn eingeschaltet“! Das muss tatsächlich jeder Fahrer bei einer Sondersignalfahrt jedes mal aufs neue für sich beantworten. Schlimm sind hier die, welche sich über den „Krach“ beschweren, wenn es aber mal bei ihnen zu einer Situation kommt in der sie diese Hilfe brauchen, die Klappe am weitesten aufreißen wenn die Hilfe aufgrund langsamerer Fahrt wegen ausgeschaltetem Martinshorn nicht so schnell an der Einsatzstelle sind wie sie es sich vorgestellt haben.
Dies sollte bitteschön keine Despektierlichkeit gegen die sein die da anders darüber denken. Aber aufgrund meiner Erfahrung in meiner knapp 40jährigen Berufstätigkeit im täglichen Umgang mit Blaulicht, Martinshorn und einem schnellem Auto, kann ich da sicher relativ objektiv diese Meinung kundtun. Im übrigen nervt es mich wenn ich ehrlich sein soll auch, wenn die Feuerwehr nachts um 3:00 direkt hinter meine Haus mal wieder zu einer Ölspur ausrückt. Aber so ist es nun mal; Die Männer die dann für uns den Dienst tun müssen auch irgendwie geschützt sein. Und das geht nur in vollem Umfang mit gemeinsam genutzten Blaulicht und Martinshorn. 🙂
15. August 2015 um 8:59	 | Antworten
Hier ist nicht Österreich, sondern Deutschland. Also auch deutsche Gesetze. Ein Vergleich mit anderen Ländern finde ich schon Unangepasst. Wenn sie mehr Informationen zu dieser Sache haben wollen um hier zu posten, bitte erst informieren und dann schreiben. Hilfreich sind hier die Polizei und Feuerwehr, aber ich denke das Bürgerbüro kann hier auch informative sein.
15. August 2015 um 12:59	 | Antworten
Es ist immer gut, wenn man etwas von anderen Ländern weiß. Aber, wir sind hier in Deutschland, da gelten diese Gesetze nicht umsonst. Die Regelung in Östereich gefällt Ihnen da besser, was hält Sie hier. Wenn dann mal ein Feuerwehrmann an einer Kreuzung ohne Blaulicht und Martinshorn, einen Unfall baut, ist das Geschrei groß, Sie wollen dann alle eine Bestrafung des Fahrers. Die, die in Deutschland Nachts mit Alarm unterwegs sind, wissen was sie machen…
Und Unfälle mit Einsatzfahrzeugen gibt es zu viele… Fragen Sie mal in den Städten wie Köln oder Frankfurt nach. Immer ist erst der Fahrer Schuld, bis etwas anderes gerichtlich geregelt wird.
Was möchten Sie denn den Familien sagen, wenn er nach Hause kommt, weil jemand dadurch verletzt wurde, das er das Signal nicht anhatte?? Die Belastung ist viel zu hoch, das das jemand auf sich nehmen würde… auszuschalten…!
17. Oktober 2016 um 22:52	 | Antworten
Ich arbeite im Rettungsdienst in Frankfurt und schalte Nachts das Martinshorn nur dort zu wo es unübersichtlich ist. Bin in 10 Jahren so unfallfrei und dennoch schnell an jede Einsatzstelle gekommen. Wenn man will geht das schon.
6. Februar 2017 um 23:22	 | Antworten
Aber einmal gehts schief und dann hast Mitschuld.
15. August 2015 um 13:00	 | Antworten
Um einen umgestürzten Baum zu beseitigen oder ausgelaufenes Öl zu binden braucht man aber nicht nachts Wegerecht in Anspruch nehmen.
20. August 2015 um 14:26	 | Antworten
Auch ein umgestürzter Baum oder eine Ölspur (an unübersichtlichen Stellen, BAB, o.Ä.) können sehr wohl eine Gefahr für Leib und Leben darstellen.
17. Oktober 2016 um 20:30	 | Antworten
Doch auch dann ist schnelles erreichen der Einsatzstelle nötig, da andere Autofahrer genau gegen diesen Baum fahren könnten, und so dieser Baum jederzeit eine Gefahr für andere darstellt.
15. März 2017 um 7:19	 | Antworten
Wenn auf dem Einsatzfax, mit Sonderechte steht, dann wird da nicht drum gebeten, sondern es wird abgeordnet
18. Oktober 2016 um 0:00	 | Antworten
Ein umgestürzter baum in einer scharfen rechtskurve welche durch buschwerk und kollegen( andere bäume = wald) plötzlich vor ihnen auftaucht… ist keine akute gefahr? Na dann willkommen in niederbayern..und bitte erklären sie das den autofahrern die uns dankbar waren das wir nachts um 3.40 die sonderrechte benutzt haben.. und unseren hintern ausm bett gehievt haben…um den baum wegzuräumen und dann um 6 zur arbeit gefahren sind… ohne sondersignal hätten wir locker nen freien tag rausgeholt…
18. Oktober 2016 um 9:39	 | Antworten
Eine Ölspur ist für Motorradfahrer lebensgefährlich. Ebenso ein Baum über der Straße. Bei einem Einsatz „Katze auf Baum“ würde ich auch ohne Sondersignal langsam zur Einsatzstelle fahren.
19. Dezember 2016 um 15:05	 | Antworten
Wenn der umgestürzte Baum oder die Ölspur keine Gefahr darstellen braucht man auch nicht die Feuerwehr zu schicken, sondern kann das den Straßenbaulastträger machen lassen.
6. Februar 2017 um 23:25	 | Antworten
was ist, wenn Du gegen den Baum fährst und erfährst später das der Baum schon hätte wegsein können wenn die Helfer schneller gewesen wären?
15. August 2015 um 13:10	 | Antworten
Was heisst Blaulicht nicht einsehbar.? Manch einer sieht es garnicht wenn wir uns von hinten nähern in der Nacht selbst die Frontblitzer werden teilweise nicht wahrgenommen oder ignoriert. Und wenn das Blaulicht auf ca 3meter höhe an ist dann gehört in aller regel das Horn mit dazu das zumindest die Blinden die es nicht sehen evtl.hören. Selbst das Horn scheint bei so manch einem auf taube ohren zu stoßen. Ich sag nur Rettungsgasse bilden!! Und fraglich ist es sowieso wenn jemand ohne grund mit Horn fährt. Da fehlts doch scho ganz grob. Also erstmal nachdenken. Mfg Ein Feuerwehrler
15. August 2015 um 14:03	 | Antworten
In Deutschland sind die Autofahrer nicht mals in der Lage bei Stau eine Rettungsgasse zu bilden. Vergleiche zu anderen Ländern und sitten sind hier fehl am Platz. Jeder sollte froh sein das es bei uns noch so viele auch freiwillige Helfer gibt die alles dransetzen anderen Menschen und auch Tieren das Leben zu retten.
15. August 2015 um 16:41	 | Antworten
Also ich muss ganz ehrlich sagen dass ich froh bin dass sie Tag und Nacht Horn plus Blaulicht anschalten MÜSSEN ! ! Es gibt so viele unachtsame Autofahrer… Die aus irgendwelchen Ecken geschossen kommen egal ob Tag oder Nacht…. Und da es bei Einsätzen oft um Menschenleben geht finde ich es ok…. Und jeder der jetzt meint ich weiß nicht wie das stört…. Ich wohnte nahe einer Hauptstraße und wir hörten alles….. und ich wohnte fast 3 Jahre in der Nähe einer Klinik/Ludwigshafen.kenne dies also
15. August 2015 um 16:47	 | Antworten
Diese Frage sollte mann die Richter fragen wenn der Fahrer des Einsatzfahrzeuges vor in Steht !!!
15. August 2015 um 18:25	 | Antworten
@Zapatheus
In der STVO Österreich steht nichts anderes drin als in unserer STVO. in Deutschland.
Zitat: „(1) Die Lenker von Fahrzeugen, die nach den kraftfahrrechtlichen Vorschriften mit Leuchten mit blauem Licht oder blauem Drehlicht und mit Vorrichtungen zum Abgeben von Warnzeichen mit aufeinanderfolgenden verschieden hohen Tönen ausgestattet sind, dürfen diese Signale nur bei Gefahr im Verzuge, zum Beispiel bei Fahrten zum und vom Ort der dringenden Hilfeleistung oder zum Ort des sonstigen dringenden Einsatzes verwenden“
Kommentar von mir: Man kann auf der einen Seite den Bürger vielleicht verstehen. Aber der Fahrer eines Einsatzfahrzeuges hat eine große Verantwortung. Wir Feuerwehrleute fahren ja auch nicht aus Spaß mit Martinshorn und Blaulicht, sondern wenn Gefahr für Menschen, Tiere und Sachwerte im Verzug ist. Dabei ist generelles Gebot „Martinshorn und Blaulicht“ einzusetzen. Ein Tauber hört nicht, sieht aber. Ein Blinder sieht nicht, hört aber. Übrigens auch Tiere bewegen sich auf oder unmittelbar in der Nähe von Straßen und werden abgeschreckt, so dass sie nicht über die Straße laufen. Auch ein Österreichischer Feuerwehrmann wird nicht bestraft, wenn er das Martinshorn im Einsatzfalle einschaltet.
STVO §26 Österreich
(3) Organe der Straßenaufsicht, die auf einer Kreuzung den Verkehr durch Arm- oder Lichtzeichen regeln, haben Einsatzfahrzeugen ,,Freie Fahrt„ zu geben. Die Lenker von Einsatzfahrzeugen dürfen auch bei rotem Licht in eine Kreuzung einfahren, wenn sie vorher angehalten und sich überzeugt haben, daß sie hiebei nicht Menschen gefährden oder Sachen beschädigen. Einbahnstraßen und Richtungsfahrbahnen dürfen sie in der Gegenrichtung nur befahren, wenn der Einsatzort anders nicht oder nicht in der gebotenen Zeit erreichbar ist oder wenn Ausnahmen für andere Kraftfahrzeuge oder Fuhrwerke bestehen.
(4) Beim Zusammentreffen von Einsatzfahrzeugen haben der Reihe nach den Vorrang:
1. Rettungsfahrzeuge,
2. Fahrzeuge der Feuerwehr,
3. Fahrzeuge des Sicherheitsdienstes,
4. Sonstige Einsatzfahrzeuge.
(5) Alle Straßenbenützer haben einem herannahenden Einsatzfahrzeug Platz zu machen. Kein Lenker eines anderen Fahrzeuges darf unmittelbar hinter einem Einsatzfahrzeug nachfahren oder, außer um ihm Platz zu machen, vor ihm in eine Kreuzung einfahren.
15. August 2015 um 19:21	 | Antworten
Wir sind hier in der Bundesrepublik Deutschland und nicht in der Alpenrepublik. Was die machen soll uns egal sein.
Was kümmert eine deutsche Eiche, wenn sich eine Wildsau daran kratzt.
Bitte liebe Ösis, kehrt gefälligst vor eurer Tür, hier liegt auch genügend Mist.
15. August 2015 um 19:48	 | Antworten
Die gesetzlichen Vorschriften bestehen und haben ihre Berechtigung – im allgemeinen.
Doch mitten in der Nacht, um 02** auf gerader Straße, kliometerweit kein Haus direkt an der Straße, eine evtl Kreuzung ist ebenso je >200m aufrund fehlender Bùsche ect… – hier mit Blaulicht und „Musik“ unterwegs ?!
Hm…- stelle ich etwas in Frage, auch wenn die Vorschrift besteht.
Andere HiOrg schalten normalerweise bei solch einer Gegebenheit die „Musik“ aus.
Daher schließe ich mich mit dem ‚Übertrieben‘ Zapatheus an.
29. August 2015 um 15:24	 | Antworten
hmm… wenn da keiner ist … wen stört es dann, wenn es an ist?
17. Oktober 2016 um 22:50	 | Antworten
Nur mal zum drüber nachdenken!
Paragraph 38 StVO fordert bei Einsatz von Blaulicht und Folgetonhorn das andere Verkehrsteilnehmer platzmachen!
Das bedeutet aber auch wo keiner ist der Platz schaffen muss benötige ich auch keine Musik!
Es ist zur Inanspruchnahme von Sonderrechten keine Kennzeichnung nötig!
Und ja es giebt Personen die gestört werden!
Diese sitzen im Fahrzeug und müssen sich auf eine Aufgabe vorbereiten.
Und das ist mit Ruhe einfacher!
15. August 2015 um 20:48	 | Antworten
Ich bin selber Kraftfahrer im einer Hilfsorganisationen.
Und ich finde es eine Unverschämtheit, dass sich Menschen über Sicherheit beschweren, Einsatzfahrzeuge behindern und Retter angreift.
Stell dir vor, dein Haus brennt und keiner kommt!!
RA GRE
15. August 2015 um 23:22	 | Antworten
IN KAMENZ WAR WOHL DASS EIN RETTUNGSWAGEN MIT BLAULICHT ÜBER DIE KREUZUNG FAHREN WOLLTE UND ER DANN IN EINEN UNFALL VERWICKELT WURDE. DESHALB DENKE ICH IST ES BESSER WENN SIE MIT MARTINSHORN UND BLAULICHT FAHREN DÜRFEN.
16. August 2015 um 9:16	 | Antworten
denkt auch bitte an blinde verkehrsteilnehmer die können blaulicht nicht sehen die brauchen das martinshorn um zu wissen was gerade unterwegs ist und die strasse dann nicht überqueren lg
16. August 2015 um 11:30	 | Antworten
Das möchte ich hier gar nicht haben. Wenn ich als Fahrer bei jedem Meter entscheiden müsste, ob ich mich einer strafbaen Handlung aussetze oder lieber das Risiko eingehe, dass irgendein Vollidiot meint nicht auf den Verkehr achten zu müssen.
17. August 2015 um 9:04	 | Antworten
Nun soll der Fahrer unter hoher Anspannung auch noch die Entscheidung aufgezwungen werden, darauf zu achten, wann er sein Leben und das seiner Kameraden gefährdet, damit andere Leute seelig weiterschlummern können!
17. August 2015 um 17:01	 | Antworten
Es ist doch wohl wirklich ein Witz, dass es in Deutschland Fans von Aktionserien gibt, die es toll finden sich auch hin und wieder als Superhelden zu fühlen und dann von der Alarmierung bis zum Unfallort durchgehend Martinshorn – am besten noch mit Kompressor – laufen lassen, dabei fahren, als wären sie alleine auf dieser Welt… Es gibt genügend Szenen, in denen man Kilometerweit alles überblicken kann und es keinen Grund dafür gibt…. Ich war früher selbst einmal bei der FFW und weiß von was ich spreche. Bin oft genug mit dem Privaten PKW zum Einsatzort gefahren… Warnblinker, Lichthupe und beleuchteter Dachaufsatz „Feuerwehr im Einsatz“ rechte dafür wunderbar aus!!! Bis zu 100 Kilometer auf der Autobahn…. Alle sind auf die Seite gefahren!!!
Zum Thema Rettungsgasse gibt es in Deutschland ja nur noch zu sagen: Führt Strafen ein, wie in Österreich und gleich noch Führerscheinentzug von 6 Monaten… Siehe hier: https://www.facebook.com/beistauimmerrettungsgasse/videos/1649650721983237/
Mittlerweile lebe ich in Spanien und da funktionieren Fahrten der Rettungsdienste auch ohne ständige Akustik…. Komischerweise auch mit weniger Unfällen von Rettungsfahrzeugen im Einsatz mit zivilen Fahrzeugen…. Sollte mal zum Nachdenken anregen!!!!
20. August 2015 um 14:23	 | Antworten
Mir privatem PKW zum Einsatzort? Warnblinker, Lichthupe, Dachaufsetzer? Bis zu 100Km auf der Autobahn?
Entweder bist du ein Troll, ein ganz Wichtiger, oder einfach selbst nur ein Superheld…
Ohne Worte! So ein Blödsinn…
15. März 2017 um 15:24	 | Antworten
Dem kann ich nur zustimmen- Warnblinker, Lichthupe und das auf der Autobahn, auch auf der Landstraße wäre es unmöglich- klingt schon sehr nach Schriftzug auf dem Rücken : “ noch wichtiger“
3. September 2015 um 7:28	 | Antworten
Schwachsinn. Das Horn bleibt Tags und Nachts ab dem Gerätehaus bis zur E-Stelle an!!! Wem das Stört hat keine Ahnung von der Materie und betreibt auch sonst Stammtischprobaganda.
10. Oktober 2015 um 3:42	 | Antworten
Ich wohne auf der Rheinau in Mannheim wenn der komplette Löschzug ausrückt bin ich der Meinung das das führende und das letzte Fahrzeug nachts ihre Martinshörner anhaben sollten aber nicht der komplette Löschzug das haut einen jedesmal aus dem Bett alla Nacht zusammen
17. Oktober 2016 um 19:57	 | Antworten
Das ist auch so geregelt, unter einer Bedingung:
Wenn die Fahrzeuge im Konvoi fahren, dann gelten diese für alle Belange als 1 Fahrzeug, deswegen reicht es wenn das führende Fahrzeug Martinshorn anhat. Aber alle müssen dabei das Blaulicht angeschaltet haben
28. November 2015 um 9:19	 | Antworten
Ich finde es völlig in Ordnung wenn Retttungsfahrzeuge mit Sondersingnal auch Nachts unterwegs sind
6. August 2016 um 8:51	 | Antworten
Was soll die Diskussion? Natürlich muss Blaulicht und Martinshorn an. Das liegt nur in der Entscheidung des Maschinisten und der hat die Verantwortung bis zu 9 Kameraden und natürlich auch auf den Straßenverkehr. Ist ja wohl lächerlich. Wo ist das Problem? Da springen Kameraden aus ihrem warmen Bett, rennen oder fahren zum Gerätehaus, Wetter, Tageszeit egal und Adrenalin ist am Anschlag und dann beschweren sich tatsächlich welche über die Sonderzeichen? Muss doch ein schönes Gefühl sein im warmen Bett zu liegen und zu hören, dass da wieder welche unterwegs sind um zu helfen. Möglicherweise sind diese Mauler die Nächsten, die sich freuen, wenn in einem Notfall das Geräusch des Martinshorn sich nähert.
8. August 2016 um 19:00	 | Antworten
Es ist leider notwendig auch Nachts das Horn anzulassen , weil wenn es zum Unfall kommt ist der Fahrer des Einsatzfahrzeug Schult.
9. August 2016 um 3:06	 | Antworten
Ja Leute und dann ist da auch noch dir Hilfsfrist für uns bei der Feuerwehr.
Die besagt das wir nach der Alarmierung bis zum Einsatzort in 8 Minuten da sein sollen.
Gilt immer für den eigenen Ort in dem ein Feuerwehrhaus steht.
In den meisten Fällen sind es Freiwillige Feuerwehren.
Berufsfeuerwehr sind in der Regel in Großstädten ab 100 000 Einwohnern
Gilt für die Kollegen der BFs genau so.
Jetzt stellt Euch mal vor wir fahren nur mit Blaulicht zum Einsatzort.
Das Blaulicht alleine zählt nicht.
Wir müssten uns dann an die StVO halten die besagt ich muss die vorgegebenen Geschwindikeitsbegrenzungen einhalten
Also heisst wir könnten niemals nach 8 Minuten da sein.
Blaulicht alleine ist nur Einsatzstellenabsicherung.
Daher die Dienstliche oder Gesetzliche Anweisung nur mit Blaulicht und Eindatzsignal zum Einsatzort fahren.
Und immer hoffen das alles gut geht.
So und an die Noergler gerichtet,halt einfach den Ballen flach.
Wir kommen immer rund um die Uhr das ganze Jahr um Euch zu Helfen darüber sollt Ihr mal Nachdenken.
Wir sind auch immer froh alle Gesund wieder nach Hause zu kommen.
9. August 2016 um 16:03	 | Antworten
Vorweg: Bin selber Feuerwehrkamerad und wunder mich, wieso die Ansicht, dass jegliche Einsatzfahrt nur unter ständiger (Ausrücken bis Eintreffen Einsatzstelle) Benutzung von Einsatzhorn zulässig sein soll, so weit verbreitet ist.
Meiner Ansicht nach steht dieses nirgendwo so (wenn jemand eine Quelle hat, wäre ich interessiert). Eher im Gegenteil. Für die Inanspruchnahme von Sonderrechten nach § 35 StVO ist weder die Benutzung von Blaulicht noch Einsatzhorn vorgeschrieben.
Dort steht nur, dass die Feuerwehr (und weitere BOS) von den Vorschriften der StVO befreit sind
Zitat: „…Von den Vorschriften dieser Verordnung sind die Bundeswehr, die Bundespolizei, die Feuerwehr, der Katastrophenschutz, die Polizei und der Zolldienst befreit, soweit das zur Erfüllung hoheitlicher Aufgaben dringend geboten ist…“
Einzige Einschränkung: „…Die Sonderrechte dürfen nur unter gebührender Berücksichtigung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ausgeübt werden…“
Natürlich ist es sinnvoll, situationsbedingt Blaulicht und ggf. Horn zu verwenden.
Aber es würde doch niemand auf die Idee kommen, beim Halten an der Einsatzstelle im Halteverbot das Horn anzulassen, weil dort Sonderrechte in Anspruch genommen werden.
Der Einsatz von Blaulicht und Einsatzhorn ist in §38 (Umgangssprachlich „Wegerecht“) geregelt.
„…(1) Blaues Blinklicht zusammen mit dem Einsatzhorn darf nur verwendet werden, wenn höchste Eile geboten ist, um Menschenleben zu retten oder schwere gesundheitliche Schäden abzuwenden, eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit oder Ordnung abzuwenden, flüchtige Personen zu verfolgen oder bedeutende Sachwerte zu erhalten.
(2) Blaues Blinklicht allein darf nur von den damit ausgerüsteten Fahrzeugen und nur zur Warnung an Unfall- oder sonstigen Einsatzstellen, bei Einsatzfahrten oder bei der Begleitung von Fahrzeugen oder von geschlossenen Verbänden verwendet werden.“
In Absatz (2) steht das genaue Gegeteil von dem, was viele behaupten, nämlich
„Blaues Blinklicht allein darf […] bei Einsatzfahrten […] verwendet werden.“
Vorgeschrieben ist es also nur, wenn das Einsatzfahrzeug freie Bahn haben will, denn nur wenn Balulicht und Einsatzhorn eingeschaltet sind, müssen andere Verkehrsteilnehmer Platz machen.
Natürlich macht es auch Sinn, es in weiteren Situationen anzuschalten (z.B. bei Ortsdurchfahrten mit erhöhter Geschwindigkeit, Überholen im Überholverbot, Befahren von Einbahnstraßen in entgegengesetzter Richtung etc.).
Aber warum soll man z.B. als einziger Verkehrsteilnehmer auf einer einsamen Landstraße nachts das Horn anschalten?
17. Oktober 2016 um 6:49	 | Antworten
„Aber warum soll man z.B. als einziger Verkehrsteilnehmer auf einer einsamen Landstraße nachts das Horn anschalten?“ Wenn dort eh keiner ist, wem stört es dann? Oh ja, richtig, die Tiere die man evtl. mit dem Horn von der Straße treiben kann.
Ich wohne direkt neben der FFW und habe mit ganz anderen „Belästigungen“ zu tun. Es fängt mit dem Start des Einsatzes an, geht weiter mit der Martinshorn und hört auf wenn alle Fahrzeuge und die Ausrüstung verstaut sind und gerade die Nachbereitung ist manchmal ziemlich laut. Es stört mich aber nicht, ganz im Gegenteil. Und so verhält es sich auch wenn die mitten in der Nacht das Horn einschalten, es ist nunmal so!
Die Einsatzfahrzeuge sollen sicher und schnell am Einsatzort ankommen und wenn da nachts eine Suffbirne die blauen Lichter für eine Party hält, wird er mit dem Horn eines besseren belehrt.
Btw, kann es sein, dass die Hörner lauter geworden sind?
17. Oktober 2016 um 23:01	 | Antworten
Bitte lesen Sie sich die Paragraphen 35 und 38 StVO noch mal genau durch!
Vielleicht erkennen Sie dann das die Nutzung von Sonderrechten nach Paragraph 35 keinerlei Kennzeichnung erfordert.
Nur das einfordern der „Wegerechte“ bedarf Blaulicht und Folgetonhorn!
Babatz Frank
11. Oktober 2016 um 19:59	 | Antworten
Manche denken wirklich mann fährt nachts aus lauter lust und langerweile auf den gassen rum.
Sicherlich ist es für den einen oder anderen nervig wenn mann aus den schlaf geholt wird,
fragt sich aber einer mal wies den leuten geht wenn Nachts ein Alarm reinkommt,sicherlich nicht.
Die meisten machen freiwillig ihren Dienst an der Allgemeinheit,ich auch,wir müßen danach auch auf Arbeit,
und da frägt keiner ob mann ausgeruht ist.
17. Oktober 2016 um 14:15	 | Antworten
Es ist eigendlich egal was Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei ( um nur einige zu nennen,die mit SoSi fahren) tun. Gemeckert wird von der Bevölkerung immer !
Meine Meinung “ wems net passt, soll sich Augen und Ohren zuhalten“.
Jeder, der Hilfe braucht bekommt diese und der oder die Betroffene ist froh wenn die SoSi schon von weitem zu sehen und zu hören sind.
Denn nicht zuletzt gehts auch um den Versicherungsschutz. Als Fahrer nur mit Blaulicht , stehste mit einem Bein schon im Knast ………………………………
17. Oktober 2016 um 19:34	 | Antworten
Seid doch froh wenn die Einsatzfahrzeuge mit Horn fahren.
Bei mir war es das komplette Gegenteil. Fahre ganz normal durch die Stadt und auf einmal kommt nen Krankenwagen auf meiner spur in einer Kurve mir entgegen und das einzige was war blaue Lampen blickten. Zum Glück war da ein Fußweg ohne Fußgänger.
Ich wohne zwar neben der Rettungsleitstelle und bin auch froh drüber das die meisten Fahrten ohne signal Horn sind aber wenn man sich schon Sonderrechte rausnimmt dann sollte das auch jeder wissen. Die Fahrzeuge fahren ja auch nicht permanent immer die gleiche Straße somit hat jeder was davon. Es sollen lieber etwas gegen Missbrauch von sondersignalen machen das stellt eher ein Problem dar. Lässt die Leute ruhig mit Horn fahren wenn sie der Meinung sind sie müssen das passend zur Situation tun ihr hört es nur kurz. Der Fahrer und die Besatzung haben permanent das Vergnügen wenn auch nicht ganz so laut. Aber es stört und belastet und macht aggressiv woe ein Kinderspielzeug was immer den gleichen Ton macht. Seid froh das ihr die Jungs habt denn irgendwann braucht ihr sie auch mal.
17. Oktober 2016 um 19:40	 | Antworten
Hui, es immer wieder Interessant wie sich Mitglieder der FW darstellen!
Da muss man sich fremdschämen.
Jeder der eine andere Meinung hat ist ein Idiot usw.
Ich kann mir nicht vorstellen das ein guter Fahrer immer mit hupe fahren muss
17. Oktober 2016 um 20:07	 | Antworten
Danke Lars, toller Kommentar, der hier einiges klärt und einigen mal die Augen öffnen sollte. Natürlich müssen Blaulicht und Martinshorn bei der Inanspruchnahme von Sonderrechten eingesetzt werden. Wenn ich aber lese, dass einige schreiben vom Gerätehaus bis zur Einsatzstelle ist das ein Missbrauch von Warnsignalen.
Des weiteren finde ich es sehr erschreckend und traurig, dass Menschen, die sich der Rettung von anderen Menschen verschrieben haben, sich hier so abwertend und verletzend äußern und scheinbar nicht in der Lage sind andere Meinungen zu akzeptieren bzw. mit ihrem Gegenüber zu diskutieren und vielleicht auch mal Verständnis aufzubringen.
Schade, da ihr so nicht besser seid wie die Ignoranten, die euch trotz Blaulicht und Martinshorn nicht durchlassen oder behindern, da sie ihre Meinung oder Interessen in den Vordergrund stellen.
Respekt, Akzeptanz und ein wenig Empathie.
17. Oktober 2016 um 21:16	 | Antworten
Erstmal, Sonderrecht und Wegerecht sind zwei ganz unterschiedliche Dinge….und nirgendwo steht geschrieben das „Blaulicht & Martinshorn (der Richtigkeit sei zu sagen Einsatzhorn)“ von der Wache (Gerätehaus) bis zum Einsatzort eingeschaltet sein müssen…Sonderrechte kann und darf man auch ohne Blaulicht und Horn in Anspruch nehmen…Blaulicht und Einsatzhorn sind NUR für das Wegerecht Interessant…weil dies dem anderen Verkahrsteilnehmer sagt…
§38 StVO bestimmt die Voraussetzungen für die Verwendung von blauem Blinklicht zusammen mit dem Einsatzhorn. Es sind dieselben, die auch für die Inanspruchnahme von Sonderrechten vorliegen müssen, erweitert um folgende Ziele:
eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung abzuwenden
Darüber hinaus bestimmt die Vorschrift, welche Folge die Verwendung für die übrigen Verkehrsteilnehmer hat: sie haben dem Rettungsmittel sofort freie Bahn zu verschaffen. Dies wird als Wegerecht bezeichnet.
Ohne die Verwendung von einem Martinshorn besteht keinerlei Wegerecht. Die übrigen Verkehrsteilnehmer können nur im Sinne des Wegerechts verpflichtet sein, wenn sie Kenntnis vom herannahenden Rettungsmittel haben.
Wer mit Wegerecht fährt, für den bestehen auch Sonderrechte. Umgekehrt hingegen besteht nicht für jeden, der Sonderrechte beansprucht, ein Wegerecht, denn für dieses müssten Blaulicht und Martinshorn eingeschaltet sein, was für Sonderrechte nicht zwingend erforderlich ist.
Sonderrecht kann und darf jeder im Einsatzfalle auch OHNE „Blaues Blinklicht und Einsatzhorn“ anwenden…siehe hierzu auch §35 StVO…und das selbst im Privaten PKW…
Zum Ende…wer trotz „blauem Blinklicht & Einsatzhorn“ Nacht´s, sagen wir um 02.35 Uhr ein Kind mit 95 km/h innerhalb geschlossener Ortschaft überfährt weil es aus einer Ausfahrt rausläuft, oder mit 60 über die rote Ampel donnert und wird von Querverkehr erwischt ist reif…egal ob Horn an oder nicht…wer allerdings weiß worauf es ankommt…und auch im Einsatz vernünftig fährt (dazu gehört es auch bei einer roten Ampel anzuhalten bevor man für sich das Sonderrecht! in Anspruch nimmt die rote Ampel zu überfahren) ist alles OK…denn nur nach Anhalten, und einer Kontrolle das alle beteiligten Fahrzeuge und alle anderen Verkehrsteilnehmer wissen was man macht darf man fahren…
Also…es besteht keinerlei Verpflichtung immer mit Einsatzhorn zu fahren…wer was anderes behauptet hat die Gesetze und Vorschriften nicht gelesen…
ps: viel Spaß bei der Verhandlung wenn man vom Richter gesagt bekommt das die Geschwindigkeint mit einem 14 Tonnen Feuerwehrauto mit 80 innerorts nicht angepasst war…da zählt kein Licht und auch kein Horn…
17. Oktober 2016 um 21:42	 | Antworten
Das Blaulicht und Martinshorn hat von der Alarmierung bis zu Einsatzstelle durchgänging anzuhaben.
STVO §35 und §38 bitte alle mal durchlesen.
Grüße Ihre FFW Cammin
17. Oktober 2016 um 23:12	 | Antworten
Das würde ich Ihnen empfehlen!
Bei ihrer Aussage steht fest das hier noch nachgearbeitet werden sollte!
Horn ist dazu da etwas zu fordern! Dafür muss auch jemand da sein! Und der Gegenverkehr auf einer zweispurigen Straße muss keinen Platz machen!
18. Oktober 2016 um 0:39	 | Antworten
Habe gerade die StVO §35 und §38 gelesen. Da steht nichts von dauerhafter Benutzung des Martinshorns von der Alarmierung bis zur Einsatzstelle!
Die Erklärung von T.R. oben ist absolut richtig!
18. Oktober 2016 um 1:14	 | Antworten
Es wurden absichtlich ein zweiter Paraphen geschaffen, um dem Ruhebedürfnis der Bevölkerung in der Nacht nachzukommen. Ich kann es nachvollziehen wenn sich in der Nachbarschaft einer ….Wache manche Leute Beschweren. Ich selbst fuhr bereits 40 Jahre Rettungsdienst & bei der Feuerwehr. Das war für mich, Horn nur wenn ich „Wegerecht“ brauchte. Hier sollte man auch die Verhältnissmäßigkeit betrachten. Es gab Nächte, in denen ich mehrere Einsätze fuhr und kein einziges Mal die Tröte gebrauchte. Auch bei roter Kreuzung war ich gehalten kurz anzuhalten und der Querverkehr sah das Blaulicht in der Nacht und hielt sofort an. Also erzählt nicht so einen Dünn…Wo steht geschrieben, dass man durchgehend das Einsatzhorn schalten muß? Aus einer Hofeinfahrt in der Nacht, kommt ein Auto herraus, ohne das Licht eingeschaltet zu haben 😉 wenn ich solche kurze Gehsteige mit Ausfahrten habe, fahre ich bestimmt nicht zu nahe am Gehsteig 😉 Auch Kinder in der Nacht!? werden doch durch die Tröte erst angelockt. Bewiesen ist auch, das im Verhältnis mehr Unfälle passieren, wenn mit Tröte gefahren wird. Also Hirn an, Augen auf und angemessene Geschwindigkeit und nicht mit 60km/h in eine rote Kreuzung und denken weil sie die Tröte anhaben, können sie …. Kollegialen Gruß Dieter
18. Oktober 2016 um 9:54	 | Antworten
Was ich selbst sehr interessant finde ist, dass sich die leute wegen ein bissel Tatütata aufregen, aber selber die StVo, im sinne des privaten gerauchs, durch geschwindichkeits überschreitungen verletzen, Alkohol am Steuer, zu kleiner Sicherheitsabstand oder einfach persönlich, gesundheitlich oder körperlich nicht in der lage ein Kfz der Bestimmungen zu führen.
Der Gesetzgeber sagt klar, dass sie es sollen und müssen zum eigen schutz und Schutz dritter.
Bin mal gespannt, wann die Diskussionsrunde anfängt, dass das landen und starten von den Rettungshubschraubern, wegen Lärmbelästigung, kommt.
Also LEUTE , mal ehrlich!
Hinterlasst doch einfach bei den zuständigen Leitstellen eiren Namen und Anschrift, mit der bitte, keine Anfahrt mit sonder und wegerechte.
So könnte man ja eine Initiative starten, für eine lärmfreie Rettung.
Autsch, es ist einfach lächerlich über so ein Thema zu diskutieren!
18. Oktober 2016 um 14:07	 | Antworten
Wenn die FF ihre Pflichten wie Atemschutztauglichkeit, Fitness usw, genauso ernst nehmen würden wie ihre Rechte, wären wir ein ganzes Stück weiter!
18. Oktober 2016 um 14:55	 | Antworten
Wenn Dich das Martinshorn stört, überlegt mal, wie sehr Du den Klang herbei sehnst wenn Du in Not bist!!!
´Wenn Du ehrlich zu Dir selbst bist, liebst Du bald das Geräusch.
Mein Schlafzimmerfenster ist gegenüber der Feuerwehr, ich weiss was ich schreibe.
19. Oktober 2016 um 9:08	 | Antworten
Leider tummeln sich bei der Feuerwehr zu viele selbsternannte Helden, Wichtigtuer und Proleten. Kaum räumt man ihnen Sonderrechte ein, verlieren sie die Bodenhaftung. Jungs, das ist euer Job, genauso wie ein Arzt, Bergarbeiter oder sonstwas. Die retten auch leben oder setzen ihr eigenes in Gefahr ohne dass sie sich in Heldenpose auf Facebook zeigen, oder am Stammtisch damit prahlen.
23. August 2017 um 3:56	 | Antworten
Sie wissen schon, dass es in den meisten Fällen NICHT Ihr Job ist? Meistens sind es ehrenamtliche…
20. Oktober 2016 um 9:25	 | Antworten
Früher hat man mit Der Familie oder Freunden darüber gesprochen, am Stammtisch, die Ehrenamtlichen auf der Arbeit mit Kollegen.
Die fühlen sich nicht als Helden!
Nur durch das reden haben die Einsatzkräfte die Möglichkeit ihre Erlebnisse, ob traumatischer oder posetiver Belastung, zu verarbeiten.
Früher gab es kein Facebook, nun wird eben da drüber gesprochen und geteilt.
Leider Gottes, sind nicht in jeder Stadt Hauptamtliche Feuerwehrleute/ Fraun
Angestellt. Die Feuerwehr ist meist auf Ehrenamtlich besetzt und bekommen zum Vergleich nichts an Geld um ihr leben zu riskieren um deins zu retten.
Wir produzieren zb Holzstühle und wen wir nen Fehler machen werfen wir es weg und fangen neu an.
Machen die einen fehler sind die Tod und hinterlassen Frau und Kinder.
Meines Erachtens sollte man aufhören über die Rechte und Pflichten dieser Menschen her zu ziehen und eher darüber zu reden wie man diese unterstützt!
Tut uns allen ein gefallen, zieht bitte über Gaffer oder die leute her die den Menschen, die Leben retten wollen, einen Stein in den weg legen!
Von mir aus auch über die die rechtswiedrig Leben Beenden oder Kinder Missbrauchen.
20. Oktober 2016 um 18:15	 | Antworten
Also ich muss mich immer wieder wundern, Entschuldigung,das ist nicht meine Sprache aber die kranken Köpfe müsste man einmal richtig waschen, denn soviel Dumm…. kann man ja nicht mehr ertragen, all die sich GEGEN die Anordung Martinshorn und Blaulicht bei den Rettungskräften wehren, wollte ich einmal erleben, wenn sie selbst in einer Notsituation währen und bekämen gesagt es dauert etwas länger bis die Rettung kommt, weil sie nicht mit Martinshorn und Blaulicht fahren darf??? es währen die ersten die ganz laut schreien würden und natürlich gleich zum Rechtsanwalt rennen würden.
Ich hoffe für all diese D.. K.. dass sie niemals in eine Notsituation kommen aber ein Schuss vor den Bug würde bei vielen bestimmt helfen.
21. Oktober 2016 um 8:18	 | Antworten
Die Leute die sagen man sollte ohne Matinshorn fahren. Die sollte man zwangsweise verflichten. So meine Auffassung!
21. Oktober 2016 um 12:48	 | Antworten
Das schon interessant:
Hauptsache man rast ur zur Einsatzstelle, ob man dann genug Atemschutzgeräteträger dabei hat oder nicht, ist unwichtig! Man darf auch diie FF bei Feierlichkeiten abmelden, auch das ist kein Thema.
Ich habe oft genug am Heldenstammtisch in der HLFS gesessen ( wusste keiner das ich bei der BF) und den Heldenepos zugehört!
21. Oktober 2016 um 16:52	 | Antworten
@Grazian, die Diskussion wegen landenden Hubschraubern ist schon länger am gären. Es gibt in fast jeder Großstadt Kliniken die von Rettungshubschraubern nur noch begrenzt angeflogen werden dürfen wegen dem „Lärm“ (für mich eher Musik). So gibt es Kliniken die maximal 300x / Jahr Angeflogen werden dürfen. Ich meine auch was gelesen zu haben das Rettungshubschrauber in manchen Großstädten auch nicht mehr überall wo es Platztechnisch möglich wäre landen dürfen wegen den Anwohnern. Ob das wirklich so ist kann ich nicht zuverlässig sagen, aber ich könnte es mir gut vorstellen heutzutage…
14. November 2016 um 14:37	 | Antworten
Wenn alle sinnvoll mit den Wege und Sonderrechten umgen. gäbe es diese Diskussion gar nicht
Aber mal ehrlich muss man um zur Verpflegung der Einsatzkräfte Blaulicht und Martinshorn einschalten oder Kräfte die zum Austausch eingesetzter Kräfte nachgefordert werden mit vollem Programm fahren, hier genügt sicherlich eine Fahrweise nach STVO.
Sollte ein Baum auf der Strasse liegen (egal ob auf einer Geraden oder hinter einer Kurve) so gilt doch für jeden Verkehrsteilnehmer auf einspurigen Straßen > die Geschwindigkeit so zu wählen das in halber Sichtweite angehalten werden kann und auf zweispuriger Strasse dass in Sichtweite angehalten werden kann.
Und zum Schluss gilt für jeden Verkehrsteilnehmer § 1 der STVO Vorsicht und Gegenseitige Rücksichtnahme. (auch für Fahrer von Einsatzfahrzeugen)
MfG Thomas Schröckel
16. November 2016 um 19:58	 | Antworten
Sicherlich ist das Thema stark umstritten. Ein Berufskamerad oder ein Kamerad einer FF mit vielen Einsätzen ist sicherlich in der Lage ohne Horn und sehr besonnen zu fahren. Ich glaube aber, dass grade bei geringen Einsätzen pro Jahr die Fahrer so extrem unter Adrenalin stehen, dass ihnen einfach die Erfahrung fehlt sehr vorausschauend zu fahren. Mich beruhigt es, wenn das Horn der örtlichen FF an ist, auch wenn es mich weckt. Eines ist mir dann gewiss man hört und sieht sie und somit verhindert man ggf. Unfälle und Gefahren die durch eine vielleicht nicht perfekte Konzentration auf das reine Straßenwesen entstehen könnten. Wer rechnet Nachts um 2-3 Uhr in einem Dorf mit wenigen Einwohnern, dass überhaupt ein PKW kommt? Kommen dann noch Kurven etc. sind auch die Lichter nicht zu sehen … Hört man das Horn weiß man das man die Straße mit dem Fahrrad oder zu Fuß ggf. kurzfristig verlassen sollte. Und wenn dann 3-4 im Jahr mein Schlaf gestört wird ist das ein preis den glaube ich jeder in Kauf nehmen kann, da vor allem Nachts im Schlaf die Gefahren der Rauchvergiftung extrem hoch sind, da die Geruchsnerven nicht funktionieren.
21. Dezember 2016 um 23:39	 | Antworten
Das liegt an Heidelberg bzw an der zuständigen Behörde. In anderen Städten fahren Einsatzfahrzeuge Nachts ohne Horn, bzw an gefährdeten Stellen wird es benutzt. Ich selber wohne an einem Kreisverkehr und sehe Nacht öfters ein „leises“ Blaulicht vorbei huschen. Denn ob Blaulicht mit oder ohne Horn der Fahrer des Einsatzfahrzeug muss trotzdem auf den Verkehr bzw gefählichen Stellen achten.
22. Dezember 2016 um 19:46	 | Antworten
Bei diesen ganzen Diskussionen, wird einfach eines vergessen. Ich als Fahrer hafte, wenn was passiert. Ich als Fahrer, bin verantwortlich, wenn ich einen Unfall verursache. Ich der Fahrer, werde vom Staatsanwalt als erstes gefragt, hatte sie Martinshorn und Blaulicht an. Somit erübrigt sich die Frage, ob niemand auf der Straße ist, ob die Straße gerade ist, ob es Nacht ist usw. Im Gesetz steht eindeutig wie wir zu fahren haben, mit welchen rechten und pflichten. Ob sich dabei Nachts jemand gestört fühlt, ist mir gelinde gesagt, scheiß egal.
Ach ja, vergleiche mit Österreich. Wenn schon die Rosinen heraus gepickt erden, dann Bitte richtig. In Österreich ist die Feuerwehr hoch angesehen und wird unterstützt. Da gibt es noch mehr Freiwillige die mit machen als in Deutschland. Wer hier jetzt der Meinuing ist, da ist es anders was das fahren im Einsatz angeht, der möge doch Bitte auch einer Freiwilligen Feuerwehr beitreten. Weil in Österreich ist das nun mal usus.
FireFighter SHG
14. März 2017 um 16:54	 | Antworten
Abgesehen von den Österreichern…
Worüber reden wir hier? Wenn ich (egal zu welcher Tages und Nacht Zeit) mit dem Einsatzfahrzeug zum Einsatz fahre, dann frage ich mich doch wer es mir ERNSTHAFT verübeln will, dass ich mit Blaulicht UND Martinshorn fahre. Es ist klar geregelt, dass wir nur Sonderrechte (ja auch Geschwindigkeitsübertretungen, sowie rote Ampeln überfahren und und und) nur wahrnehmen dürfen, wenn wir beides an haben. Alleine deshalb sind wir dazu verpflichtet. Ich arbeite tagsüber ganz normal im Büro und fahre halt immer Einsätze wenn ich in der Gegend bin. Ich riskiere nicht, dass ich durch ein zu wenig gesetztes Martinshorn rechtlich belangt werde und dadurch meiner Familie einen Schaden zufüge. Ich will ohne Vorstrafen am nächsten morgen zur Arbeit gehen und meine Familie wieder in den Arm schließen. Ohne Martinshorn besteht ein höheres Risiko eines Unfalls!! Ich kriege dafür keinen Cent und werde deshalb nicht auf das Martinshorn verzichten, weil irgendwelche Leute meinen Sie könnten nicht schlafen. ICH ÜBRIGENS AUCH NICHT!!! Ich bin ggf. noch ein paar Stunden im Einsatz und kann die ganze (restliche) Nacht nicht schlafen, da ich noch voller Adrenalin bin, bzw. hier und da über einer deformierte Leiche nachdenken muss. Wie kann man sich sowas nur Anmaßen zu sagen, ich hätte kein Recht das Martinshorn durchgehend laufen zu lassen????
Wer meint die Männer hinten drauf könnten sich nicht so richtig konzentrieren bei Martinshorn mag Recht haben, nur sollte man das Einsatztaktische bitte bei den ausgebildeten und erfahrenen Kameraden der EINZELEN Ortsfeuerwehr belassen.
Sobald mir von Öffentlicher Seite erstmals das Recht abgesprochen werden sollte, bei der Ausübung meines Ehrenamtes, speziell bei der Einsatzfahrt mich selbst, meine Kameraden und indirekt auch die 8 Familien meiner Kameraden zu schützen, ab da an sollten sich alle Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren überlegen, ob Sie dieses Ehrenamt noch fortführen wollen, da nicht dort der Lebensunterhalt der Familie nach Hause gebracht wird!!
Leute die sagen, Sie würde 100 km mit einem Privatwagen und einem Schild auf dem Dach zum Einsatz fahren…erzählen Blödsinn…sry!!! Bis auf enorme Ausnahmefälle (Hochwasser bei Magdeburg vor einigen Jahren) finden keine Einsätze statt die so weit weg sind.
Ich kenne es so: Notruf geht in der Leitstelle des Landkreises ein -> Einsatzkräfte (max. 10-15 km Umkreis) werden alarmiert und gut ist. Meistens nur der Ort plus ggf. Orte in 5 km Umkreis. Im gesamten Landkreis ggf. bei Speziellen Einsätzen, aber das kommt sehr selten vor. 100 km habe ich außer bei Notständen wie das Magdeburger Hochwasser NIE gehört und ist auch völliger Quatsch, gerade mit privatem Wagen und Schild oben drauf (damit hat man KEINE Sonderrechte) und DAMIT gefährdet man Menschenleben. Lieber 100 mal Leute aufwecken, als 1 verletzter Mensch auf der Straße durch mein Fahrzeug und ich komme noch in den Knast!!
14. März 2017 um 20:22	 | Antworten
Ich fahre seit 11 Jahren hauptberuflich in der Rettung. 9 von 10 „dringenden“ Einsätzen zwischen 24und 6 Uhr fahre ich lediglich mit „blauem Licht“. Warum? Weil ich schlichtweg der einzige auf der Straße bin. Geht in meinem Fall aber auch um einen eher ländlichen Bereich. Man kann also diesbezüglich keine pauschalen Aussagen treffen. Einfach immer mit Augenmaß agieren liebe FFWler…
23. August 2017 um 4:02	 | Antworten
Sie sind am arbeiten. Sie kennen ihr Fahrzeug. Sie haben nicht vor 3-4 Minuten noch im Bett gelegen. Sie fahren nicht mit einem 12Tonnen LKW den Sie nur 2-3 mal im Monat bewegen.
Das sind alles Dinge die das Risiko bei Ihnen senken, nicht aber bei einer FF.
Wenn die BF oder die Rettung ohne fahren will gerne. Aber ich rate es niemandem von der FF.
14. März 2017 um 23:07	 | Antworten
Mein Senf dazu ….
Wozu die ganze Diskussion. Es gibt Gesetze und Vorschriften in Deutschland die eingehalten werden sollen. Ich als Feuerwehrmann halte mich an diese und sollte damit Vorbild sein. Ich fahre grundsätzlich als Maschinist nach Vorschrift. Mir ist egal wenn ein aufgeweckter Anwohner aus dem Fenster schaut und den Kopf schüttelt… „diese Idioten“ …. denke ich mir ..“zum Glück warst du es nicht ! „. Die erste Frage ist immer, warum kommen sie erst jetzt? Behinderung bei der Einsatzfahrt, zugeparkte Einfahrten … Rettungsgasse und und und. Dann habe ich 8 und mehr Stunden gearbeitet, geniesse meine Ruhe und Freizeit mit Familie, geh zu Bett und dann ALARM! Man könnte unendlich ausholen und diskutieren. Letztendlich zählt Leben zu retten, Sachwerte zu schützen und wir haben einen Eid geleistet.
nicol lőffler
15. März 2017 um 13:15	 | Antworten
Ich muss immer wieder schmunzeln die leisten gute arbeit und sind da wenn mann sie brauch herlichen dank an alle
15. März 2017 um 15:12	 | Antworten
Um Sonderrechte wahrzunehmen benötigt ein Feuerwehrfahrzeug keine Signale. Paragraph 35 STVO.
Blaues Blinklicht allein warnt vor Gefahren und dient der Absicherung.
Blaues Blinklicht und Einsatzhorn zusammen ordnet an freie Bahn zu schaffen. Pagraph 38 StVO
Die Nutzung eines Martinshorn ist eine Anordnung an die übrigen Verkehrsteilnehmer und kann die Ausnutzung von Sonderrechten unterstützen oder ermöglichen. Es ist allerdings kein Sonderrecht nach Paragraph 35 StVO.
15. März 2017 um 19:31	 | Antworten
So ein Schwachsinn. Berufsfeuerwehr, Polizei und Rettungsdienst nehmen Rücksicht auf die Bewohner und schalten das Martinshorn aus bei leeren Straßen. Freiwillige Feuerwehren sind im Hinblick auf Anschaffungen und personelle Kapazität auf Anwohner bzw. Bevölkerung angewiesen, da ist es nicht sinnvoll es sich mit den Bewohner zu verscherzen. Bestes Beispiel ist unsere Gemeinde, die Anwohner sind sauer und die Freiwillige Feuerwehr findet keine Leute mehr.
23. August 2017 um 4:05	 | Antworten
Und sie möchten mit einem LKW, den Sie nur 2-3 mal pro Monat bewegen, nachdem Sie vor weniger als 5 Minuten noch geschlafen haben, unter Adrenalin stehend, auf irgendeine Sicherheitsmaßnahme verzichten?
Aber ich würde es nicht tun. Und wenn die FF im Ort keine Leute findet, liegt das sicherlich nicht am nächtlichen Blaulicht.
Ein tödlicher Unfall wäre übrigens deutlich schädlicher.
Hobby - Sani Vorreiter
Hier möchte ich auf die Mithaftung bei einem Unfall hinweisen. Die Nacht kann einer aus der Nebenstrasse oder einem Grundstück kommen und ist noch nicht richtig ausgeschlafen, bei dem „Sondersignal“ w2ird er reagieren !!!
15. August 2017 um 14:47	 | Antworten
Hallo alle zusammen. Ich kann das gar nicht verstehen, das wir hier rum diskutieren müssen. Wir, die Kameraden vom Rettungsdienst und der Feuerwehr fahren ja nicht aus langer Weile mit Sondersignal ( Blaulicht und Martinshorn ). Wir machen das um euch Meckerheinis so schnell wie möglich zu helfen. Wenn wir nicht rechtzeitig bei euch wären, weil wir ohne Sondersignal fahren. Dann wäre das Theater für euch wieder perfekt, dann heißt es warum hat das solange gedauert. Also einfach Mal etwas Verständnis haben und den Kopf einschalten, den habt ihr nämlich nicht nur zum Haare schneiden.
MfG einer der seine Gesundheit für euch aufs Spiel setzt
23. August 2017 um 12:31	 | Antworten
ich denke mir immer, ich habe vor 5 Minuten auch noch geschlafen, sollen die Leute ruhig wissen, das es uns gibt…
23. August 2017 um 12:36	 | Antworten
zu Armin, 15. März 2017..
das die Feuerwehr keine Leute mehr findet liegt mit Sicherheit nicht am nächtlichen Martinhorn sondern daran, das wir in einer „Ich“Gesellschaft leben, in der keiner mehr etwas für den anderen machen will (Stichwort Ehrenamt), schon gar nicht seine Gesundheit zum Wohle anderer zu riskieren…
24. August 2017 um 1:47	 | Antworten
Das Maß an Selbstherrlichkeit und Agression das hier von den Meisten eingebracht wird, kann einem ja nur Angst bereiten. Von Kinderstube online ist da nichts zu merken, Ich befürchte das da bei Eingen auch real der Rambo ne Rolle spielt.
Die Ignoranz gegenüber vergleichenden Fakten wie es zB in anderen Lädern in der Unfallstatistik aussieht ist eindrucksvoll.
Der einzig inhaltlich und von der Tonlage akzeptable Diskurs war der zwischem Alexander und MV.
Es kommt leicht der Eindruck auf, dass es nucht um Güterabwägung aller Beteiligten und Wahrscheinlichkeiten geht – sondern möglichst viel Lalülala.
Gäbe es ne Vorschrift, die bei doppelter Lautstärke ne Bratwurst verspricht – würde das dann wohl mit permanemtem Hunger begründet und immer in Anspruch genommen.
…selbst viele Jahre mit blauen Lampen rumgefahren, Ehren- wie Hauptamt.

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