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Timestamp: 2017-09-25 02:22:01+00:00

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TSV Adlersberg e. V. | Satzung
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des Turn- und Sportvereins Adlersberg
in der Neufassung nach Beschluss der Mitgliederversammlung
III. Vereinsausschuss
E. Vereinsabteilungen
F. Vereinsauflösung
Der Verein führt den Namen „Turn- und Sportverein Adlersberg e.V.".
Der Verein hat seinen Sitz in der Gemeinde Pettendorf und ist in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Regensburg unter der Nr. VR 602 eingetragen.
Die Vereinsfarben sind rot und weiß.
§2 Verbandsmitgliedschaft
Der Verein ist Mitglied des Bayerischen Landes-Sportverbandes e.V. sowie seiner Sport-Fachverbände. Durch die Mitgliedschaft von Einzelpersonen zum Verein wird auch die Zugehörigkeit der Einzelpersonen zum Bayerischen Landes-Sportverband und dessen Sportfachverbände vermittelt.
Der Verein kann Mitglied in weiteren Organisationen sein, wenn es zur Erfüllung seiner Aufgaben erforderlich ist.
§3 Vereinszweck, Gemeinnützigkeit, Vereinstätigkeit
Der Zweck des Vereins ist die Pflege und Förderung des Sports.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung in der jeweils gültigen Fassung.
Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Förderung der Allgemeinheit auf dem Gebiet des Sports; im Einzelnen durch folgende Maßnahmen:
Instandhaltung der Sportanlage und des Vereinsheimes und deren Einrichtungen sowie der Turn- und Sportgeräte,
Ausbildung und Einsatz von Übungsleitern und Trainern.
Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch eine unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.
Eine Änderung des Status der Gemeinnützigkeit zeigt der Verein unverzüglich dem Bayerischen Landes-Sportverband e.V., den betroffenen Sportfachverbänden sowie dem zuständigen Finanzamt für Körperschaften an.
§5 Erwerb der ordentlichen Mitgliedschaft
Voraussetzung für den Erwerb der ordentlichen Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag, der an den Vorstand zu richten ist, der Antrag hat Vor- und Familiennamen, Geburtsdatum, Anschrift und die Bankverbindung des Bewerbers zu enthalten.
Bei minderjährigen Aufnahmebewerbern muss der Antrag den Vermerk enthalten, dass die gesetzlichen Vertreter dem Verein für die Zahlungen der baren Mitgliedsbeiträge neben dem minderjährigen Mitglied aufkommen (Schuldbeitritt). Bei Minderjährigen bis zum vollendeten 16. Lebensjahr müssen die gesetzlichen Vertreter die Mitgliedschaftsrechte und -pflichten die über die Teilnahme am Sportbetrieb hinausgehen, selbst ausüben, soweit sich aus der Satzung nichts anderes ergibt (§8 Abs. 2). Bei 16- und 17-Jahre alten Minderjährigen haben die gesetzlichen Vertreter in dem Aufnahmegesuch - auch wenn die Minderjährigen zum Zeitpunkt des Aufnahmegesuchs noch jünger sind - zu erklären, dass sie den Minderjährigen ermächtigen, ab Vollendung des 16. Lebensjahres die genannten Rechte und Pflichten selbst auszuüben. Die gesetzlichen Vertreter haben das Aufnahmegesuch mit zu unterschreiben. Dabei erkennen sie die Satzung an.
Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand nach freiem Ermessen. Eine ablehnende Entscheidung wird dem Bewerber mitgeteilt. Die Ablehnung muss nicht begründet werden. Gegen die Ablehnung kann der Bewerber innerhalb eines Monats ab Zugang der ablehnenden Entscheidung Berufung einlegen. Über die Berufung entscheidet abschließend der Vereinsausschuss.
Dem aufgenommenen Mitglied sind die Satzung sowie gegebenenfalls weitere verbindliche Ordnungen auszuhändigen oder zugänglich zu machen.
§6 Erwerb der Ehrenmitgliedschaft
Durch Beschluss des Vereinsausschusses kann die Ehrenmitgliedschaft einzelnen Personen verliehen werden, die sich besondere Verdienste bei der Unterstützung des Vereinszwecks erworben haben. Das Nähere regelt eine Ehrenordnung, welche vom Vereinsausschuss erlassen wird.
Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod des Mitglieds, durch freiwilligen Austritt, durch Streichung von der Mitgliederliste sowie durch Ausschluss aus dem Verein.
Der Austritt muss schriftlich erklärt werden; das Schreiben ist an ein vertretungsberechtigtes Vorstandsmitglied zu richten. Bei nicht volljährigen Mitgliedern muss die Austrittserklärung von den gesetzlichen Vertretern mitunterschrieben sein. Der auf wichtige Gründe gestützte Austritt ist sofort wirksam. Im Übrigen kann der Austritt unter Einhaltung einer Frist von sechs Wochen nur zum Schluss eines Geschäftsjahres erklärt werden. Während des Laufs der Kündigungsfrist hat der Austrittswillige die sich aus der bisherigen Mitgliedschaft ergebenden Rechte und Pflichten. Die Austrittserklärung kann mit Zustimmung des Vorstands wieder zurückgenommen werden.
Ein Mitglied scheidet mit Streichung der Mitgliedschaft aus dem Verein aus. Die Streichung der Mitgliedschaft kann erfolgen, wenn das Mitglied mit der Zahlung eines Jahresmitgliedsbeitrages im Rückstand ist und diesen Beitrag auch nach schriftlicher Mahnung durch den Vorstand nicht innerhalb von 3 Monaten von der Absendung der Mahnung an voll entrichtet. In der Mahnung muss auf die bevorstehende Streichung der Mitgliedschaft hingewiesen werden. Die Mahnung ist auch wirksam, wenn die Sendung als unzustellbar zurückkommt. Die Streichung der Mitgliedschaft erfolgt durch Beschluss des Vereinsausschusses, der dem betroffenen Mitglied nicht bekannt gemacht werden muss.
Ein Mitglied darf aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es vorsätzlich den Interessen des Vereins zuwiderhandelt. Dies ist insbesondere der Fall, wenn in seiner Person ein wichtiger Grund gegeben ist, wenn sich ein Mitglied einer vereinsbezogenen unehrenhaften Handlung schuldig macht, dem Ansehen des Vereins schadet oder den Zwecken und Interessen des Vereins beharrlich zuwider handelt. Den Antrag auf Ausschluss kann jedes Mitglied stellen. Über den Antrag entscheidet der Vereinsausschuss. Vor dessen Beschlussfassung ist dem betroffenen Mitglied unter Übersendung der Anschuldigungsschrift und unter Setzung einer angemessen Frist Gelegenheit zu geben, sich zu rechtfertigen. Der Vereinsausschuss kann nach seinem Ermessen die persönliche Anhörung des Betroffenen anordnen. Gegen die Ausschlussentscheidung die mit Gründen zu versehen und dem Betroffenen mittels „Einschreiben" bekannt zu machen ist, ist die Berufung zur Mitgliederversammlung innerhalb einer Frist von einem Monat ab Bekanntgabe zulässig. Wenn es die Interessen des Vereins gebieten, kann der Vereinsausschuss seinen Beschluss schon vor Rechtswirksamkeit für vorläufig vollziehbar erklären. Legt der Betroffene keine Berufung ein, so wird der Beschluss mit Ablauf der Berufungsfrist wirksam.
Die in den obigen Absätzen erforderlichen Mitteilungen des Vereins gelten als zugegangen, wenn die Mitteilungen durch einfachen Brief an die letzte vom Mitglied dem Verein bekannt gegebene Adresse gerichtet sind, soweit sich aus vorstehendem nichts anderes ergibt.
Die Mitglieder sind berechtigt, die Einrichtungen und Anlagen des Vereins zu benutzen und an den Veranstaltungen des Vereins, insbesondere den Übungs- und Ausbildungsmöglichkeiten teilzunehmen.
In der Mitgliederversammlung haben alle Mitglieder ab Vollendung des 16. Lebensjahres das Anwesenheits-, Auskunfts-, Rede- und Stimmenrecht. Bei jüngeren Mitgliedern stehen diese Rechte unter Ausschluss des Stimmrechts sowohl den gesetzlichen Vertretern als auch den Minderjährigen zu.
§9 Finanzielle Beitragspflichten
Die Höhe des Beitrages sowie dessen Fälligkeit werden vom Vereinsausschuss in einer Beitragsordnung festgesetzt, welche der Genehmigung der Mitgliederversammlung bedarf.
Einem Mitglied, das unverschuldet in eine finanzielle Notlage geraten ist, kann der Beitrag gestundet oder für die Zeit der Notlage ganz oder teilweise erlassen werden. Über einen Stundungs- oder Erlassantrag entscheidet der Vorstand.
Bei einem nicht vorhersehbaren Finanzbedarf des Vereins kann die Mitgliederversammlung die Erhebung einer Umlage beschließen. Minderjährige Mitglieder sind von der Zahlung einer Umlage befreit.
Ehrenmitglieder treffen keine finanziellen Beitragspflichten gegenüber dem Hauptverein.
§10 Sonstige Mitgliederpflichten
Die Mitglieder haben Verstöße gegen die Satzung sowie Vereinsordnungen zu vermeiden; sie haben den Anordnungen der Vereinsorgane Folge zu leisten.
Die Änderung des Namens, der Anschrift oder der Bankverbindung ist dem Vorstand alsbald schriftlich mitzuteilen.
§11 Bestehende Organe; Bildung neuer Organe
Die ordentliche Mitgliederversammlung findet ein Mal jährlich statt.
wenn es der Vorstand beschließt; dazu ist er verpflichtet, wenn es das Wohl des Vereins erfordert. Dies ist insbesondere der Fall, wenn besonders dringliche Gegenstände der Beratung und Beschlussfassung durch das oberste Vereinsorgan bedürfen.
wenn die Berufung von 1/10 der Mitglieder unter Angabe von Zweck und Grund schriftlich gegenüber dem Vorstand verlangt wird.
§13 Zuständigkeit der Mitgliederversammlung
Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstandes (Geschäfts- und Kassenbericht); Erteilung oder Verweigerung der Entlastung;
Festsetzung der Höhe des Mitgliedsbeitrags; Beschlussfassung über die Erhebung einer Umlage sowie einer sonstigen Leistung;
Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstands und der sonstigen Organmitglieder;
Beschlussfassung über die Änderung der Satzung einschließlich des Vereinszwecks sowie über die Auflösung des Vereins;
Als Berufungsinstanz Entscheidung über die Aufnahme oder den Ausschluss eines Bewerbers oder Mitglieds;
Für die Zustimmung gem. §19 Abs. 2 der Satzung.
§14 Einberufung der Mitgliederversammlung; Ergänzung der Tagesordnung
Einberufungsorgan ist der Vorstand. Er setzt auch die Tagesordnung fest. Die Ausführung der Einberufung obliegt dem 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung dem 2. Vorsitzenden.
Zur ordentlichen und außerordentlichen Mitgliederversammlung wird durch Bekanntmachung im amtlichen Mitteilungsblatt der Gemeinde Pettendorf geladen. Zwischen der Veröffentlichung und der Mitgliedersammlung muss ein Zeitraum von mindestens 4 Wochen liegen (Ladungsfrist).
Jede Ladung muss die vollständige Tagesordnung enthalten. Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor einer Mitgliederversammlung schriftlich beim Einberufungsorgan die Ergänzung der Tagesordnung verlangen, die nicht eine Satzungsänderung betrifft. Eine Ergänzung vorzunehmen, liegt im pflichtgemäßen Ermessen des Einberufungsorgans. Dem Verlangen muss jedoch entsprochen werden, wenn es von 1/10 der Vereinsmitglieder unterstützt wird. Der Versammlungsleiter hat die Ergänzung zu Beginn der Mitgliederversammlung bekannt zu geben.
§15 Leitung der Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden, im Falle seiner Verhinderung vom 2.
Vorsitzenden oder auch bei dessen Verhinderung von einem anderen Mitglied des Vorstands geleitet.
Betrifft die Beratung und Abstimmung eine Angelegenheit dieser Leiter, so muss ein anderer Tagungsleiter gewählt bzw. bei Wahlen ein Wahlausschuss gebildet werden. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, so leitet zunächst das dem Lebensalter nach älteste Vereinsmitglied die Versammlung, die dann mit einfacher Mehrheit den Versammlungsleiter wählt.
§16 Ablauf und Beschlussfassung der Mitgliederversammlung
Die Protokollführung obliegt dem Schriftführer; ist dieser verhindert, so wählt die Versammlung einen Protokollführer.
Die Wahl des 1. und 2. Vorsitzenden hat einzeln sowie schriftlich - geheim zu erfolgen. Die Wahl der Ausschussmitglieder mit Ausnahme der Abteilungsleiter hat einzeln und in Bezug auf die Beisitzer in einer Gesamtwahl zu erfolgen. Gibt es für die Beisitzerpositionen im Ausschuss als mehr drei Bewerber, so hat deren Wahl schriftlich zu erfolgen. Im Übrigen wird die Art der Abstimmung vom Versammlungsleiter bestimmt. Die Abstimmung muss schriftlich durchgeführt werden, wenn ein Drittel der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt.
Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen werden nicht mitgezählt.
Bei Einzelwahlen ist gewählt, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat. Hat niemand mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten, so findet zwischen den beiden Kandidaten, die die meisten Stimmen erhalten haben eine Stichwahl statt. Gewählt ist nunmehr derjenige, der die meisten Stimmen erhalten hat. Bei gleicher Stimmenzahl entscheidet das vom Versammlungsleiter zu ziehende Los.
Bei der Gesamtwahl der Ausschussmitglieder, die nicht gesetzt sind oder einzeln gewählt werden, sind diejenigen gewählt, die die meisten Stimmen auf sich vereinigen.
Zur Änderung der Satzung ist eine Mehrheit von 2/3 der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlichen.
Zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von 4/5 aller erschienen Mitglieder erforderlich. Eine Änderung des Vereinszwecks kann nur mit Zustimmung von 4/5 aller erschienen Mitglieder beschlossen werden.
§17 Versammlungsprotokoll
Über den Verlauf der Mitgliederversammlung ist ein Ergebnisprotokoll zu fertigen, das vom Versammlungsleiter und vom Schriftführer zu unterschreiben ist. Das Protokoll muss enthalten: Ort und Zeit der Versammlung, Name des Versammlungsleiters und Schriftführers, Zahl der erschienenen Mitglieder, Feststellung der satzungsgemäßen Einberufung und der Beschlussfähigkeit, die Tagesordnung, die gestellten Anträge, das Abstimmungsergebnis (Zahl der Ja-Stimmen, Nein­-Stimmen, Stimmenthaltungen, ungültige Stimmen), die Art der Abstimmung, evtl. Widersprüche gegen gefasste Beschlüsse. Ein Antrag, der eine Satzungsänderung / Zweckänderung betrifft ist wörtlich in das Protokoll aufzunehmen.
Das Versammlungsprotokoll kann von jedem Mitglied eingesehen werden.
§18 Zusammensetzung, Bildung und Vertretungsmacht des Vorstands
Der Vorstand des Vereins im Sinne von §26 BGB besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden, dem 3. Vorsitzenden (1. Schatzmeister) und dem 4. Vorsitzenden (1. Schriftführer).
Der Verein wird von den Vorstandsmitgliedern einzeln vertreten. Ab Rechtsgeschäften mit einem Geschäftswert über EUR 1.000,00 wird der Verein durch zwei Mitglieder des Vorstandes vertreten. Die Vertretungsmacht des Vorstands ist im Innenverhältnis zudem in der Weise beschränkt, dass zu Rechtsgeschäften mit einem Geschäftswert über EUR 1.000,00 die Zustimmung des Vereinsausschusses erforderlich ist. Die Vertretungsmacht des Vorstands ist mit Wirkung gegen Dritten in der Weise beschränkt (§26 Abs. 2 S. 2 BGB), dass zum Erwerb oder Verkauf, zur Belastung von und zu allen sonstigen Verfügungen über Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte sowie zur Aufnahme eines Kredites und sonstigen Vermögensdispositionen von mehr als EUR 25.000,00 die Zustimmung der Mitgliederversammlung erforderlich ist.
§19 Zuständigkeit des Vorstandes
Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins und Führung seiner Geschäfte. Er hat diejenigen Verwaltungsaufgaben zu erledigen, die durch die Satzung nicht ausdrücklich einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. In den Wirkungskreis des Vorstands fallen insbesondere:
die Beschlussfassung darüber, ob eine außerordentliche Mitglieder­versammlung einzuberufen ist;
die Vorbereitung einer Mitgliederversammlung sowie die Aufstellung der Tagesordnung, evtl. ihre Ergänzung;
die Einberufung der Mitgliederversammlung;
die Prüfung des Rechtsbestandes der Beschlüsse der Mitgliederversammlung sowie die Ausführung der nicht nichtigen Beschlüsse;
die Übermittlung eines satzungsändernden Beschlusses an das zuständige Finanzamt sowie die Beantragung erforderlicher Eintragungen beim Registergericht;
die Buchführung; die ordnungsgemäße Verwaltung und Verwendung des Vereinsvermögens;
die Aufnahme und Streichung von Mitgliedern;
Jedes Vorstandsmitglied leitet das ihm durch die Vorstandsgeschäftsordnung zugewiesene Ressort eigenverantwortlich. Über wichtige Vorkommnisse in einem Ressortbereich ist unverzüglich dem Vorstand zu berichten. Handelt es sich um für den Vermögensstand des Vereins bedeutsame Vorkommnisse, so hat der Vorstand unverzüglich dem Vereinsausschuss Bericht zu erstatten.
Der Vorstand hat dem Ausschuss mindestens einmal im Geschäftsjahr über seine Tätigkeit sowie die Vorkommnisses im Verein zu berichten.
§20 Wahl und Amtsdauer des Vorstands
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 2 Jahren, gerechnet von der Wahl an, gewählt. Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstands im Amt. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen. Zu Vorstandsmitgliedern können nur volljährige Mitglieder des Vereins gewählt werden. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt eines Vorstandsmitglieds.
Scheidet ein Mitglied des Vorstands vorzeitig aus, so kann der Ausschuss für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen, längstens jedoch bis zur nächsten Mitgliederversammlung einen Nachfolger wählen. In der nächsten Mitgliederversammlung wählt diese für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen einen Nachfolger.
§21 Sitzungen und Beschlüsse des Vorstands
Der Vorstand beschließt in Sitzungen die vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung, vom 2. Vorsitzenden, einberufen werden; die Tagesordnung braucht nicht angekündigt zu werden.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei seiner Mitglieder anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit die des 2. Vorsitzenden.
Der Vorstand kann auf schriftlichen, textlichen, elektronischen sowie fernmündlichen Verfahren beschließen, wenn alle Vorstandsmitglieder dem zustimmen. Die Beschlussfassung hat in einer Sitzung stattzufinden, wenn ein Vorstandsmitglied eine Beratung über den Beschlussgegenstand verlangt.
§22 Vereinsausschuss
Der Vereinsausschuss besteht aus den Mitgliedern des Vorstands, dem 2. Kassier, dem 2. Schriftführer, den Abteilungsleitern, der Jugendleiterin bzw. dem Jugendleiter (Abteilungsleiter Jugend), der Frauenwartin, und bis zu drei weiteren Mitgliedern (Beisitzer).
Der Vereinsausschuss ist beschlussfähig, wenn mindestens vier Mitglieder, darunter zwei Mitglieder des Vorstands anwesend sind. Beschlüsse werden mit Stimmenmehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit die des 2. Vorsitzenden. Für die Sitzungen und Beschlüsse des Vereinsausschusses gelten die Bestimmungen des Vorstands entsprechend.
Das Amt des Vereinsausschusses endet automatisch mit dem Amtsende des Vorstands. Auch im Übrigen gelten für die Wahl und die Amtsdauer des Vereinsausschusses die Bestimmungen über den Vorstand entsprechend, soweit die Satzung keine abweichende Regelung enthält. Das Recht der Nachfolgebestimmung bei einem vorzeitigen Ausscheiden obliegt dem Vereinsausschuss. Das Recht, eine Sitzung über einen vereinsbezogenen Beschlussgegenstand zu verlangen, steht jedem einzelnen Vereinsausschussmitglied zu.
§23 Zuständigkeit des Vereinsausschusses
Der Vereinsausschuss ist insbesondere für folgende Aufgaben zuständig:
Beschlussfassung über Veranstaltungen und Rechtsgeschäfte mit einem Geschäftswert über EUR 1.000,00;
Erörterung der Aktivitäten inklusive der Ausrichtung des Vereins;
Verleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft sowie Ehrenvorstandschaft; die Aberkennung ist nur bei einem schuldhaft schwerwiegenden Verstoß gegen den Vereinszweck zulässig.
Erlass von Ordnungen, mit Ausnahme der Geschäftsordnung des Vorstands, die nicht Bestandteil der Satzung sind.
§24 Der Schatzmeister
Dem Schatzmeister obliegt die Führung der Vereinskasse. Er führt über die Einnahmen und Ausgaben Buch. Der Schatzmeister ist befugt, Beiträge, Umlagen, etc. einzuziehen. Der Schatzmeister hat der ordentlichen Mitgliederversammlung einen Kassenbericht zu erstatten. Der Schatzmeister führt die Mitgliederliste.
§25 Der Schriftführer
Dem Schriftführer obliegt der Schriftverkehr des Vereins. Über die Mitgliederversammlungen sowie über die Sitzungen des Vereinsausschusses hat er die Niederschriften anzufertigen, in die vor allem die gefassten Beschlüsse und Abstimmungsergebnisse aufzunehmen sind. Der Schriftführer ist zugleich für die Öffentlichkeitsarbeit des Vereins zuständig.
§26 Die Kassenprüfung
Anlässlich der Wahl des Vorstands wählt die Mitgliederversammlung zwei Kassenprüfer, die weder dem Vorstand noch dem Vereinsausschuss angehören dürfen. Die Wahl erfolgt auf die Dauer von 2 Jahren; die Kassenprüfer bleiben bis zur Neuwahl von Kassenprüfern im Amt. Eine Wiederwahl ist zulässig. Aufgabe der Kassenprüfer ist es, in angemessenen Zeitabständen und immer vor jeder Mitgliederversammlung die Kassenführung und die Buchführung durch den Schatzmeister zu prüfen und der Mitgliederversammlung darüber zu berichten. Ihre Prüfung ist in den Büchern zu vermerken und mit der Unterschrift der Kassenprüfer zu versehen.
§27 Abteilungsbildung
Der Verein gliedert sich in verschiedene Abteilungen
Die Abteilungen werden von denjenigen Vereinsmitgliedern gebildet, die sich zur Ausübung einer bestimmten Sportart zusammengeschlossen haben.
Jedes Vereinsmitglied ist berechtigt, sich mehreren Abteilungen anzuschließen. Die Gründung einer Abteilung bedarf der Zustimmung des Vereinsausschusses.
Jede Abteilung kann sich eine Ordnung geben, welche gemäß §24 d der Zustimmung des Ausschusses bedarf.
§28 Abteilungsleitung
Jede Abteilung wird von einem Abteilungsleiter sowie einem Stellvertreter geleitet, die von der Versammlung der Mitglieder der Abteilung gewählt werden. Die Wahl des Abteilungsleiters muss von der Mitgliederversammlung bestätigt werden. Ein Abteilungsleiter ist nicht befugt, im Namen des Vereins nach außen zu handeln.
§29 Abteilungsversammlungen
Die Angehörigen einer Abteilung bilden die Abteilungsversammlung, welche vom Abteilungsleiter mindestens einmal jährlich, sonst nach Bedarf, einberufen wird.
Die Beschlussfassung der Abteilungsversammlungen ist auf die Gegenstände beschränkt, welche die jeweilige Abteilung in ihren Angelegenheiten betreffen.
Jedes Mitglied des Vorstands ist berechtigt, an Abteilungsversammlungen teilzunehmen. Ihm steht auch das Rederecht zu, dass Stimmrecht jedoch nur dann, wenn das Vorstandsmitglied zugleich Angehöriger der betreffenden Abteilung ist.
§30 Auflösung von Vereinsabteilungen
Der Vereinsausschuss kann eine Vereinsabteilung auflösen, wenn hierfür ein Grund vorhanden ist.
§31 Auflösung des Vereins
Ist die Beschlussfähigkeit nicht gegeben, so ist vor Ablauf von vier Wochen seit diesem Versammlungstag eine weitere Mitgliederversammlung mit derselben Tagesordnung einzuberufen. Diese weitere Versammlung darf frühestens zwei Monate nach der ersten Mitgliederversammlung stattfinden. In der Einladung ist darauf hinzuweisen, dass die neue Mitgliederversammlung ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienen Mitglieder beschlussfähig ist.
Die Auflösung kann nur mit einer Mehrheit von 4/5 aller erschienen Mitglieder beschlossen werden.
§32 Liquidation
Soweit die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt sind der 1. Vorsitzende und der Schatzmeister die gemeinsam vertretungsberechtigten Liquidatoren.
§33 Anfall des Vereinsvermögens
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vereinsvermögen an die Gemeinde Pettendorf, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinne von §3 zu verwenden hat.
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§13
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§14

§15

§16

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§18
 §26

§19

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§21

§22

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§24

§25

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§27
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§28

§29

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