Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F16-02-2016-2C_809-2015
Timestamp: 2016-10-21 16:54:17+00:00

Document:
2C_809/2015 � � Urteil vom 16. Februar 2016
beide vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Roger Br�ndli,
Kausalabgaben (Wasseranschlussgeb�hren),
A.________ und B.________ sind Eigent�mer des in der Gemeinde Tuggen/SZ gelegenen Grundst�cks KTN xx im Halte von 725 m2. Darauf befand sich das im Jahre 1909 erbaute Wohnhaus X.________strasse yy, welches am 8. August 2009 vollst�ndig niederbrannte. Am 23. November 2009 reichten A.________ und B.________ bei der Wasserversorgung Tuggen/SZ ein Anschlussgesuch f�r den Wiederaufbau des Hauses ein. Mit Verf�gung vom 2. Juni 2010 und Einspracheentscheid vom 30. Juni 2010 stellte die Genossame Tuggen eine Anschlussgeb�hr von Fr. 8'509.45 sowie Bauwasserkosten von Fr. 272.60 in Rechnung, je basierend auf einem Bauvolumen von 831 SIA-m3. Eine Beschwerde an den Regierungsrat wurde von diesem am 13. M�rz 2012 abgewiesen. Das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz hob mit Urteil vom 25. September 2012 (II 2012 51) den Entscheid des Regierungsrates auf und wies die Sache im Sinne der Erw�gungen an den Genossenrat Tuggen zur�ck (Ziff. 1). Die Verfahrenskosten von Fr. 1'800.-- auferlegte es je zu einem Drittel den Beschwerdef�hrern, der Genossame Tuggen und dem Kanton (Ziff. 2). Parteientsch�digungen wurden nicht zugesprochen (Ziff. 3).
Im zweiten Umgang best�tigte der Genossenrat am 11. Dezember 2013 die Verf�gung vom 2. Juni 2010. Eine dagegen erhobene Beschwerde an den Regierungsrat wurde als Sprungbeschwerde an das Verwaltungsgericht �berwiesen. Dieses wies mit Urteil vom 22. Juli 2015 (II 2014 52) die Beschwerde im Sinne der Erw�gungen ab.
A.________ und B.________ erheben mit Eingabe vom 14. September 2015 an das Bundesgericht Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten mit dem Antrag, das Urteil des Verwaltungsgerichts vom 22. Juli 2015 und die Verf�gung vom 2. Juni 2010 seien aufzuheben und von der Erhebung einer Anschlussgeb�hr sei abzusehen. Ferner seien Ziff. 2 und 3 des Entscheids des Verwaltungsgerichts vom 25. September 2012 aufzuheben und sie seien f�r das diesem Entscheid zugrunde liegende Verfahren sowie das vorangegangene Verfahren vor dem Regierungsrat von s�mtlichen Kosten freizustellen und es sei ihnen eine ungek�rzte Parteientsch�digung zuzusprechen. Eventualiter sei die Sache zur Neuverlegung der Kosten und Entsch�digungen jener Verfahren an das Verwaltungsgericht zur�ckzuweisen.
1.1.�Die Beschwerdegegnerin versieht mit der ihr konzessionierten Wasserversorgung eine �ffentlich-rechtliche Aufgabe (vgl. Urteil 2C_404/2010 vom 20. Februar 2012 E. 1 betreffend eine analoge Konstellation in der Gemeinde Wangen/SZ); gegen den kantonal letztinstanzlichen Endentscheid vom 22. Juli 2015 (II 2014 52) ist daher die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten zul�ssig (Art. 82 lit. a, Art. 86 Abs. 1 lit. d und Abs. 2 sowie Art. 90 BGG). Damit kann auch der R�ckweisungsentscheid vom 25. September 2012 (II 2012 51) angefochten werden, soweit er sich auf den jetzt angefochtenen Endentscheid auswirkt (Art. 93 Abs. 3 BGG; BGE 140 V 282 E. 2 S. 283 f.; 140 V 321 E. 3.6 S. 326 f.; 138 I 143 E. 1.2 S. 148). Dies gilt namentlich auch f�r den Kostenspruch des R�ckweisungsentscheids (BGE 138 III 94 E. 2.3 S. 95 f.; 135 III 329 E. 1 S. 331 ff.; 133 V 645 E. 2 S. 647 ff.; hinten E. 6). Die Beschwerdef�hrer sind als zur streitigen Abgabe Verpflichtete zur Beschwerde legitimiert (Art. 89 Abs. 1 BGG). Auf die Beschwerde ist einzutreten.
1.2.�Die urspr�ngliche Verf�gung vom 2. Juni 2010 betraf einerseits Anschlussgeb�hren (Fr. 8'509.45), anderseits Bauwasserkosten (Fr. 272.60). Das ganze weitere Verfahren bezog sich nur auf die Anschlussgeb�hr. Auch vor Bundesgericht stellen die Beschwerdef�hrer zwar den Antrag auf integrale Aufhebung der Verf�gung, setzen sich aber nur mit der Anschlussgeb�hr auseinander. Nur diese bildet somit Streitgegenstand.
Die angefochtenen Entscheide st�tzen sich auf kantonales bzw. kommunales Recht. Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann namentlich die Verletzung von Bundesrecht mit Einschluss der Bundesverfassung ger�gt werden (Art. 95 lit. a BGG). Soweit die Vorinstanz kantonales Recht auszulegen und anzuwenden hatte, kann, abgesehen von den hier nicht massgebenden Art. 95 lit. c-e BGG, nur ger�gt werden, der angefochtene Entscheid verstosse gegen Normen des Bundesrechts oder des V�lkerrechts (Art. 95 lit. a und b BGG). Im �brigen kann die Auslegung und Anwendung des kantonalen Rechts lediglich im Lichte der verfassungsm�ssigen Rechte und Grunds�tze gepr�ft werden (BGE 141 I 36 E. 5.4 S. 43; 141 I 172 E. 4.3 S. 176; 140 I 320 E. 3.1 S. 321; 140 II 298 E. 2 S. 300), namentlich auf Verletzung des Willk�rverbots hin (Art. 9 BV; BGE 141 I 221 E. 3.1 S. 224; 141 IV 317 E. 5.4 S. 324). Willk�r in der Rechtsanwendung liegt vor, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft. Das Bundesgericht hebt einen Entscheid jedoch nur auf, wenn nicht bloss die Begr�ndung, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist. Dass eine andere L�sung ebenfalls als vertretbar oder gar zutreffender erscheint, gen�gt nicht (BGE 141 IV 305 E. 1.2 S. 308 f., mit Hinweisen). Das Bundesgericht pr�ft die Verletzung von Grundrechten mit Einschluss des Willk�rverbots wie auch von kantonalem und interkantonalem Recht nur insofern, als eine solche R�ge in der Beschwerde pr�zise vorgebracht und begr�ndet worden ist; es gilt eine qualifizierte R�gepflicht (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 140 IV 57 E. 2.2 S. 60; 138 I 274 E. 1.6 S. 281; 137 II 305 E. 3.3 S. 310 f.).
3.1.�Die Beschwerdegegnerin betreibt gest�tzt auf einen Konzessionsvertrag mit der Gemeinde Tuggen/SZ die Wasserversorgung in deren Gebiet. Gem�ss Art. 11.1 des von der Gemeindeversammlung Tuggen am 6. Juni 1993 erlassenen Konzessionsreglements (KonzReg) ist die Wasserversorgung berechtigt, nach Massgabe ihre Reglemente u.a. Beitr�ge und Geb�hren zu erheben "f�r den Neuanschluss an die Wasserversorgung, sowie f�r bauliche Erweiterungen, Umbauten und Nutzungs�nderungen der angeschlossenen Grundst�cke". Gem�ss Art. 11.2 KonzReg sind die Beitr�ge und Geb�hren nach folgenden Grunds�tzen zu bemessen und in einem Reglement festzusetzen: Deckung der eigenen, laufenden Betriebskosten, Amortisation und Verzinsung der eigenen Investitionen, Bildung von angemessenen Reserven f�r k�nftige Investitionen, um eine angemessene Selbstfinanzierung zu gew�hrleisten, Erzielung eines orts�blichen wirtschaftlichen Ertrages.
3.2.�Die Genossengemeinde der Genossame Tuggen verabschiedete am 27. M�rz 2009 ein Reglement der Wasserversorgung (WVReg). Art. 68 WVReg regelt die Anschlussgeb�hren. F�r den Anschluss an die Wasserversorgung und die Mitben�tzung der Wasserversorgungsanlagen wird eine einmalige Anschlussgeb�hr erhoben (Abs. 1). Eine Anschlussgeb�hr ist nach Abs. 2 insbesondere zu entrichten f�r den Neuanschluss einer Baute oder Anlage, die Erweiterung einer Baute oder Anlage, den Um- und Ausbau einer Baute oder Anlage, die Nutzungs�nderung einer Baute oder Anlage sowie f�r den Ersatz oder Wiederaufbau einer Baute oder Anlage, f�r die bis anhin noch nie Anschlussgeb�hren bezahlt wurden. Die H�he der einzelnen Beitr�ge und Geb�hren wird in einem Anhang geregelt. Die Anschlussgeb�hren f�r Wohnbauten betragen Fr. 10.-- pro SIA-m3 Geb�udevolumen.
3.3.�Die Beschwerdegegnerin berechnete die Geb�hr wie folgt: 831 SIA-m
3�Geb�udevolumen � Fr. 10.--, zus�tzlich MWST (zum reduzierten Satz von 2,4 Prozent), ergab Fr. 8'509.45. Sie ging dabei davon aus, dass f�r das 1909 errichtete Geb�ude keine Wasseranschlussgeb�hr bezahlt worden war, so dass f�r das ganze Volumen des Neubaus eine solche geschuldet sei. Das Verwaltungsgericht erwog in seinem ersten Urteil vom 25. September 2012 gest�tzt auf das Urteil des Bundesgerichts 2C_404/2010 vom 20. Februar 2012, welches die Gemeinde Wangen/SZ mit �hnlicher Regelung betraf, das Wasserversorgungsreglement sei kein Gesetz im formellen Sinne und stelle daher keine gen�gende gesetzliche Grundlage f�r die Abgabenerhebung dar. Das KonzReg sei zwar eine formellgesetzliche Grundlage, �ussere sich aber nicht in rechtsgen�glicher Weise zu den Bemessungskriterien und begrenze die H�he der Abgabe nicht. Eine fehlende Begrenzung der Abgabenh�he lasse sich rechtfertigen, wenn das Kostendeckungs- und das �quivalenzprinzip diese Funktion �bern�hmen. Art. 11.2 KonzReg sehe aber die Erzielung eines orts�blichen wirtschaftlichen Ertrags vor. Unter dieser Pr�misse k�nne das Kostendeckungsprinzip die Begrenzung der Abgabenh�he nicht �bernehmen. Damit sei aber nicht zwingend gesagt, dass das Kostendeckungsprinzip auch tats�chlich verletzt worden sei. Die Sache sei an die Beschwerdegegnerin zur�ckzuweisen, damit diese die erforderlichen Abkl�rungen vornehmen und eine Neubeurteilung der Rechtm�ssigkeit vornehme.
3.4.�Im zweiten Umgang best�tigte die Beschwerdegegnerin in Ihrem Beschluss vom 11. Dezember 2013 die Geb�hrenforderung gem�ss Verf�gung vom 2. Juni 2010. Dabei ging sie davon aus, dass die Investitionskosten durch die einmaligen Anschlussgeb�hren und Erschliessungsbeitr�ge gedeckt werden, die laufenden Betriebskosten durch die wiederkehrenden Ben�tzungsgeb�hren (Wasserzins). Nach den Kostenaufstellungen der Jahre 1980 bis 2012 habe sie rund 9,8 Mio. Franken in ihre Anlagen investiert, aber nur Anschlussgeb�hren und Erschliessungsbeitr�ge von rund 7,1 Mio. Franken eingenommen. Mithin seien die Gesamtkosten ihrer Investitionen durch die Anschlussgeb�hren nicht gedeckt und das Kostendeckungsprinzip sowie das �quivalenzprinzip eingehalten.
3.5.�Das Verwaltungsgericht hat im nun angefochtenen zweiten Urteil zun�chst erwogen, bei einem Ersatzbau sei in gleicher Weise wie bei einem Erweiterungsbau die Anschlussgeb�hr geschuldet, sofern eine solche nicht bereits fr�her entrichtet worden sei. Die Geb�hrenforderung sei nicht verj�hrt. Rechtm�ssig sei auch die Festlegung der Geb�hr nach Massgabe der Geb�udekubatur. Sodann �berpr�fte das Verwaltungsgericht die von der Beschwerdegegnerin angestellten Zahlenvergleiche und kam wie diese zum Ergebnis, das Kostendeckungsprinzip sei eingehalten. Auch sei das �quivalenzprinzip gewahrt.
3.6.�Die Beschwerdef�hrer r�gen eine Verletzung von Art. 5 Abs. 1, Art. 36 Abs. 1, Art. 127 Abs. 1 und Art. 164 Abs. 1 lit. d BV; die Abgabe beruhe auf einer nicht gen�genden gesetzlichen Grundlage und verletze das Kostendeckungsprinzip. Art. 11.1 KonzReg sehe die Erhebung einer Anschlussgeb�hr nur f�r Neuanschl�sse, bauliche Erweiterungen, Umbauten und Nutzungs�nderungen vor, nicht aber f�r einen Wiederaufbau. Ohnehin sei der Gegenstand der Anschlussgeb�hr im KonzReg nicht gen�gend bestimmt umschrieben. Zudem werde die Beschwerdegegnerin im KonzReg nur berechtigt, aber nicht verpflichtet, Anschlussgeb�hren zu erheben. Art. 11 KonzReg bilde daher keine gen�gende gesetzliche Grundlage f�r die Erhebung einer Geb�hr. Sodann bestimme das KonzReg nicht, nach welchen Kriterien die Anschlussgeb�hren zu bemessen seien; es begrenze auch die Geb�hrenh�he nicht. Das Kostendeckungsprinzip k�nne die Funktion der Kostenbegrenzung nicht �bernehmen, weil Art. 11.2 KonzReg ausdr�cklich die Erzielung eines wirtschaftlichen Ertrags vorsehe. Die Anschlussgeb�hr in ihrer konkreten Ausgestaltung sei daher keine kostenabh�ngige Kausalabgabe und k�nne nicht in eine solche umfunktioniert werden, indem die Einhaltung des Kostendeckungsprinzips �berpr�ft werde. Sodann bilde die Wasserversorgung Tuggen/SZ einen einheitlichen Verwaltungszweig ohne Unterteilungen in die Teilbereiche Betrieb und Investitionen. Das Kostendeckungsprinzip k�nne schon daher die Schutzfunktion f�r eine einzelne Abgabeart wie die Anschlussgeb�hren nicht �bernehmen, zumal auch nirgends festgelegt sei, dass die Anschlussgeb�hren und Erschliessungsbeitr�ge der Finanzierung der Investitionen dienten und die Buchhaltung der Beschwerdegegnerin keine saubere Aufgliederung in die Teilbereiche Betrieb und Investitionen enthalte. Selbst wenn die Geb�hrenerhebung zul�ssig w�re, k�nnte sie nur f�r das Mehrvolumen des wiederaufgebauten Hauses (311 m3) erhoben werden, da eine allf�llige Anschlussgeb�hr f�r das Altvolumen (520 m3) verj�hrt sei. Schliesslich r�gen sie eine Verletzung des Beweisf�hrungsanspruchs (Art. 29 Abs. 2 BV) bei der Pr�fung der Einhaltung des Kostendeckungsprinzips.
4.1.�Soweit die Beschwerdef�hrer vorbringen, das KonzReg sehe die Erhebung einer Geb�hr f�r Wiederaufbauten nicht vor, und die Geb�hrenforderung sei verj�hrt, kritisieren sie nicht das Fehlen einer gesetzlichen Grundlage, sondern die vorinstanzliche Auslegung des KonzReg. Falls n�mlich die vorinstanzliche Auslegung des KonzReg in diesen Punkten zutrifft, besteht insoweit eine gesetzliche Grundlage.
4.2.�Die Beschwerdef�hrer r�gen, Art. 11.1 KonzReg sehe Geb�hren nur vor f�r einen Neuanschluss, bauliche Erweiterungen, Umbauten und Nutzungs�nderungen, nicht aber f�r einen Wiederaufbau. Zumindest w�re die Geb�hr nur f�r das Mehrvolumen des wiederaufgebauten gegen�ber dem abgebrannten Haus m�glich. F�r den Altbestand sei die Geb�hr sp�testens mit dem Inkrafttreten des KonzReg am 2. November 1993 f�llig geworden, womit die Verj�hrung zu laufen begonnen habe. Die Vorinstanz habe den allgemeinen Rechtsgrundsatz der Verj�hrung nicht beachtet. Zudem sei die Erhebung einer Anschlussgeb�hr f�r bestehende Bauten auch deshalb nicht sachgerecht, weil der Beschwerdegegnerin insoweit gar keine Investitionskosten entstanden seien.
4.3.�Das Verwaltungsgericht hat sich ausf�hrlich mit diesen Vorbringen auseinandergesetzt: Es hat erwogen, gem�ss seiner Praxis gelte der Grundsatz der Einmaligkeit der Anschlussgeb�hr, so dass bei einem Wiederaufbau nicht erneut eine Geb�hr bezahlt werden m�sse. Dieser Grundsatz komme aber nur zur Anwendung, wenn fr�her eine Anschlussgeb�hr tats�chlich bezahlt worden sei. Wenn dies nicht der Fall sei, sei der Wiederaufbau auch aus Rechtsgleichheitsgr�nden gleich zu behandeln wie eine Erweiterung oder ein Umbau. Wenn Art. 11.1 KonzReg eine Geb�hr f�r Neuanschluss oder Erweiterungen vorsehe, m�sse dies gleichermassen gelten f�r Ersatzbauten, wenn f�r die urspr�ngliche Baute noch keine Anschlussgeb�hr bezahlt worden sei. Artikel 68 Abs. 2 f�nftes Alinea WVReg, wonach eine Anschlussgeb�hr auch f�r den Ersatz- oder Wiederaufbau geschuldet sei, wenn bis anhin nie Anschlussgeb�hren erhoben wurden, stelle daher nur eine Pr�zisierung dessen dar, was sich bereits aus Art. 11.1 KonzReg ergebe. Sodann werde die Anschlussgeb�hr nach Art. 11.4 KonzReg mit dem bewilligten Anschluss an die Wasserversorgung f�llig. Da f�r die urspr�ngliche Baute nie Anschlussgeb�hren erhoben worden seien, sei mit dem Wiederaufbau der Liegenschaft ein Neuanschluss erfolgt, der erst die F�lligkeit und damit den Beginn der Verj�hrungsfrist ausgel�st habe.
4.4.�Mit diesen Erw�gungen hat die Vorinstanz das kommunale Recht ausgelegt, was vom Bundesgericht nur auf Willk�r hin �berpr�ft werden kann (vorne E. 2). Soweit die Beschwerdef�hrer �berhaupt eine rechtsgen�gliche Willk�rr�ge erheben, ist diese unbegr�ndet: Die �berlegung, dass aus Rechtsgleichheitsgr�nden ein Wiederaufbau f�r eine Altbaute, f�r welche noch keine Anschlussgeb�hr erhoben wurde, einer Erweiterung gleichzustellen sei, ist durchaus nachvollziehbar und entspricht auch der bundesgerichtlichen Rechtsprechung (Urteile 2P.78/2003 vom 1. September 2003 E. 3.6, in: RDAF 2005 I 594, ZBl 105/2004 S. 270; 2C_153/2007 vom 10. Oktober 2007 E. 5.3, in: RDAF 2009 I 480, ZBl 109/2008 S. 316; 2C_722/2009 vom 8. November 2010 E. 3.4, in: RDAF 2013 I 458, ZBl 113/2012 S. 85). Es ist deshalb nicht unhaltbar, wenn die Vorinstanz den Begriff von Art. 11.1 lit. a KonzReg so ausgelegt hat, dass auch f�r den Wiederaufbau einer Baute, f�r welche noch nie eine Anschlussgeb�hr erhoben wurde, eine Geb�hr geschuldet ist. Folgerichtig wird die Geb�hr entgegen der Auffassung der Beschwerdef�hrer nicht bereits beim Inkrafttreten des KonzReg f�llig, sondern erst beim Wiederaufbau, weshalb auch erst dann die Verj�hrungsfrist beginnen kann.
Zu pr�fen ist weiter die R�ge einer Verletzung des Legalit�tsprinzips.
5.1.�Soweit die Beschwerdef�hrer Art. 164 BV - insbesondere dessen Abs. 1 lit. d - anrufen, ist dies unbehelflich, da diese Bestimmung���nur f�r die Zust�ndigkeit des Bundesgesetzgebers gilt (Urteile���2C_334/2014 vom 9. Juli 2015 E. 2.4.1, in: ASA 84 S. 252; 2C_160/2014 vom 7. Oktober 2014 E. 5.2.2, in: ASA 83 S. 301). Hingegen gilt Art. 127 Abs. 1 BV auch f�r kantonale Kausalabgaben und unterstellt diese einem strengen Legalit�tsprinzip (BGE 139 II 460 E. 2.1 S. 463; 136 I 142 E. 3.1; zit. Urteile 2C_334/2014 E. 2.4.2; 2C_160/2014 E. 5.2.4). Das abgaberechtliche Legalit�tsprinzip verlangt, dass der Abgabetatbestand rechtssatzm�ssig und formellgesetzlich gefasst ist (Erfordernis der�
Normstufe�bzw.�
Gesetzesvorbehalt;�BGE 140 I 176 E. 5.2 S. 180; 136 II 149 E. 5.1 S. 157; so schon BGE 33 I 689 E. 1 S. 695 f.; 34 I 15 E. 2 insb. S. 27 f.; 36 I 497 E. 13 S. 566). Zudem besteht das Erfordernis der�
Normdichte�(Tatbestandsvorbehalt) : Ihm zufolge sind (zumindest) die in Art. 164 Abs. 1 lit. d BV (f�r die Bundessteuern) bzw. allgemein in Art. 127 Abs. 1 BV genannten Tatbestandselemente (Abgabesubjekt, Abgabeobjekt, Abgabebemessungsgrundlage, Abgabetarif) rechtssatzm�ssig zu fassen (BGE 141 V 509 E. 7.1.1 S. 516; 138 V 32 E. 3.1.1 S. 35; 136 I 142 E. 3.1 S. 145; 136 II 337 E. 5.1 S. 348; ausf�hrlich zit. Urteil 2C_334/2014 E. 2.4.2). Die Rechtsprechung hat die Vorgaben betreffend die formellgesetzliche Bemessung der Abgaben bei gewissen Arten von Kausalabgaben gelockert, wo das Mass der Abgabe durch �berpr�fbare verfassungsrechtliche Prinzipien (Kostendeckungs- und �quivalenzprinzip) begrenzt wird und nicht allein der Gesetzesvorbehalt diese Schutzfunktion erf�llt (BGE 141 V 509 E. 7.1.1 S. 516; 135 I 130 E. 7.2 S. 140; 134 I 179 E. 6.1 S. 180; 132 II 371 E. 2.1 S. 374; 121 I 230 E. 3e und g/aa S. 235 ff.). Neben Art. 127 Abs. 1 BV kommt Art. 5 Abs. 1 und Art. 36 Abs. 1 BV keine selbst�ndige Bedeutung zu. Dass das kantonale Recht strengere Voraussetzungen an die Bestimmtheit der gesetzlichen Grundlage stellen w�rde, wird nicht geltend gemacht.
5.2.�Die Vorinstanz geht davon aus, dass das WVReg kein formelles Gesetz darstellt, wohl aber das KonzReg. Dies wird von den Beschwerdef�hrern nicht bestritten. Umstritten ist aber, ob das KonzReg die Anforderungen an die Bestimmtheit der formell-gesetzlichen Grundlage erf�llt.
5.3.�Unbegr�ndet ist die R�ge der Beschwerdef�hrer, die gesetzliche Grundlage sei deshalb zu wenig bestimmt, weil Art. 11.1 KonzReg die Beschwerdegegnerin nur berechtige, aber nicht verpflichte, Anschlussgeb�hren zu erheben: Die vom Gesetz einger�umte Berechtigung ist eine gen�gende Grundlage f�r die Erhebung einer Geb�hr (zit. Urteil 2C_404/2010 E. 5 zur analogen Formulierung im Recht der Gemeinde Wangen/SZ). Zudem ergibt sich bereits aus � 51 Abs. 1 des Planungs- und Baugesetzes des Kantons Schwyz vom 14. Mai 1987 (PBG/SZ; SRSZ 400.100), dass die Gemeinden f�r den Anschluss an die Ver- und Entsorgungsnetze Anschlussbeitr�ge oder Anschlussgeb�hren "erheben". Sodann erm�chtigt Ziff. 11.1 KonzReg zur Erhebung sowohl von Beitr�gen als auch Geb�hren. Ebenso ist der Gegenstand der Abgaben hinreichend bestimmt umschrieben, auch wenn die verwendeten Begriffe in gewissem Rahmen auslegungsbed�rftig sind (vgl. zur �hnlichen Regelung in der Gemeinde Wangen/SZ zit. Urteil 2C_404/2010 E. 3.2 und 5).
5.4.�Die formellgesetzliche Grundlage legt hingegen weder die Bemessungskriterien noch die H�he der Abgabe fest. Diese ergeben sich erst aus dem WVReg.
5.4.1.�Bez�glich der Kriterien ist zu bemerken, dass die im WVReg vorgesehene Bemessung der Anschlussgeb�hr nach dem Geb�udevolumen ein weit verbreitetes und �bliches Bemessungskriterium f�r Anschlussgeb�hren ist (vgl. zum Aspekt der �blichkeit einer Abgabe f�r die Beurteilung, ob eine gen�gende gesetzliche Grundlage vorliegt, insbesondere die zu den Universit�tsgeb�hren entwickelte Praxis, so namentlich BGE 130 I 113 E. 2.4 S. 117 f.; 125 I 173 E. 9e S. 181; 123 I 254 E. 2f S. 258; 121 I 273 E. 3b und 5a S. 275 und 277 f.; 120 Ia 1 E. 3g S. 6 f.; ebenso BGE 126 I 180 E. 2b/dd S. 187 [Grundbuchgeb�hr]). Das Verwaltungsgericht hat zudem darauf hingewiesen, dass auch das Einf�hrungsgesetz des Kantons Schwyz zum eidgen�ssischen Gew�sserschutzgesetz (SRSZ 712.110) den umbauten Raum einer Baute oder Anlage als Bemessungskriterium f�r die Anschlussgeb�hr an das Abwassernetz vorsieht. Unter diesen Umst�nden ist nicht zu beanstanden, dass das Kriterium nicht im formellen Gesetz enthalten ist.
5.4.2.�In erster Linie streitig ist, ob die fehlende Festlegung der Abgabenh�he im formellen Gesetz durch die Einhaltung des Kostendeckungsprinzips kompensiert werden kann.
Nicht �berzeugend ist die Kritik der Beschwerdef�hrer, eine solche Kompensation sei von vornherein nicht m�glich, weil Art. 11.2 KonzReg die Erzielung eines wirtschaftlichen Ertrags vorsehe. Die Rechtsprechung geht davon aus, dass dem Legalit�tsprinzip Gen�ge getan sein kann, wenn das Gesetz das Mass der Abgabe nicht selber festlegt, aber die auf untergesetzlichem Weg festgelegte Geb�hr effektiv dem Kostendeckungs- und dem �quivalenzprinzip gen�gt (vorne E. 5.1). Dasselbe muss gelten, wenn zwar das formelle Gesetz die Erzielung eines �berschusses erlauben w�rde, die untergesetzliche Norm aber trotzdem bloss eine Geb�hr festlegt, die �berpr�fbar das Kostendeckungs- und das �quivalenzprinzip einh�lt. Dies hat das Bundesgericht bereits im zit. Urteil 2C_404/2010 betreffend die Gemeinde Wangen/SZ, E. 6.4, in diesem Sinne entschieden. Es besteht kein Anlass, davon abzuweichen. Vorliegend ergibt sich aus Art. 11.2 KonzReg, dass die Geb�hren grunds�tzlich nach Massgabe der Betriebs- und Investitionskosten zu bemessen und insofern kostenabh�ngig sind. Unzul�ssig ist mangels hinreichend bestimmter formellgesetzlicher Grundlage bloss die in dieser Norm ebenfalls vorgesehene Erzielung eines Ertrags. Verzichtet aber die Beschwerdegegnerin auf einen solchen Ertrag, so ist die von ihr erhobene Geb�hr kostenabh�ngig und kann auf Einhaltung des Kostendeckungsprinzips hin �berpr�ft werden.
Im Folgenden ist deshalb zu pr�fen ist, ob - wie die Vorinstanz angenommen hat - das Kostendeckungsprinzip eingehalten ist.
5.5.�Vorab zu pr�fen ist die formelle R�ge der Verletzung des Beweisf�hrungsanspruchs.
5.5.1.�Aus Art. 29 Abs. 2 BV ergibt sich ein Anspruch auf Beweisf�hrung. Daraus folgt aber nicht, dass das Gericht verpflichtet ist, jeden beantragten Beweis abzunehmen; es kann auch auf die Abnahme an sich tauglicher Beweise verzichten, wenn es auf Grund der bereits abgenommenen Beweise seine �berzeugung gebildet hat und ohne Willk�r in vorweggenommener Beweisw�rdigung annehmen kann, dass seine �berzeugung durch weitere Beweiserhebungen nicht ge�ndert w�rde (BGE 136 I 229 E. 5.3; 134 I 140 E. 5.3 S. 148; 131 I 153 E. 3 S. 157 mit Hinweisen).
5.5.2.�Die Beschwerdegegnerin hatte im zweiten Umgang eine vom 21. Juni 2013 datierte Zusammenstellung eingereicht, woraus sich (ohne Belege) f�r die Jahre 1980 bis 2012 die Summe ihrer Investitionen (Fr. 9'809'092.90) sowie der Anschlussgeb�hren und Erschliessungsbeitr�ge (Fr. 7'096'920.10) ergab. Die Beschwerdef�hrer beantragten in ihrer Beschwerde an das Verwaltungsgericht die Edition der vollst�ndigen Wasserrechnungen und Buchhaltungsbelege seit dem Jahr 1980. Die Beschwerdegegnerin reichte mit ihrer Vernehmlassung die Jahresrechnungen f�r die Jahre 2000 bis 2013 ein. In der Replik vom 19. Januar 2015 hielten die Beschwerdef�hrer ihren Editionsantrag aufrecht und beantragten zudem die Erstellung eines Sachverst�ndigengutachtens zur Frage der Einhaltung des Kostendeckungsprinzips.
5.5.3.�Die Vorinstanz erwog, mit diesen vierzehn Jahren liege ein hinreichender Zeitraum vor, um die Einhaltung des Kostendeckungsprinzips zu �berpr�fen. Die Edition aller Buchhaltungsbelege und Jahresrechnungen r�ckwirkend f�r 34 Jahre w�re unverh�ltnism�ssig; zudem bestehe keine Pflicht, diese Unterlagen so lange aufzubewahren. Abgesehen davon w�rden die Kostenvergleiche aufgrund der Zusammenstellungen f�r die Jahre 1980 bis 2012 und der Jahresrechnungen f�r die Jahre 2000 bis 2013 zu einem vergleichbaren Ergebnis f�hren. Es best�nden auch keine Anhaltspunkte daf�r, dass eine �berpr�fung des Kostendeckungsprinzips aufgrund der vorhandenen Unterlagen nicht m�glich sein sollte. Vom Beizug eines Sachverst�ndigengutachtens k�nne daher abgesehen werden.
5.5.4.�Die Beschwerdef�hrer r�gen, die Edition der Unterlagen von 34 Jahren sei nicht unverh�ltnism�ssig. Ein solcher Betrachtungszeitraum sei schon deshalb erforderlich, weil Investitionen in das Leitungsnetz eine Lebensdauer von 40 bis 50 Jahren h�tten. Die �berpr�fung des Kostendeckungsprinzips setze zudem buchhalterisches Fachwissen voraus, so dass ein Sachverst�ndigengutachten unabdingbar sei.
5.5.4.1.�Die �berpr�fung des Kostendeckungsprinzips darf nicht aufgrund allgemeiner Angaben erfolgen; vielmehr erfordert sie eine konkrete Pr�fung der Buchhaltung des betreffenden Gemeinwesens (Urteile 2C_226/2015 vom 13. Dezember 2015 E. 5.3; 2C_768/2007 vom 29. Juli 2008 E. 6.3; vgl. auch zit. Urteil 2C_404/2010 E. 6.7 betreffend die Gemeinde Wangen/SZ). Auf die von den zust�ndigen Beh�rden erstellten und genehmigten Jahresrechnungen eines Gemeinwesens kann aber grunds�tzlich abgestellt werden, solange keine Anzeichen f�r Unregelm�ssigkeiten bestehen. Soweit diese eine zuverl�ssige Beurteilung erlauben, ist die Einholung eines Gutachtens erl�sslich. Die Gerichte sind grunds�tzlich selber in der Lage, anhand solcher Unterlagen die Einhaltung des Kostendeckungsprinzips zu beurteilen (vgl. Urteile 2C_322/2010 vom 22. August 2011 E. 3-6, in: RDAF 2013 I 463, ZBl 113/2012 S. 442; 2C_817/2008 vom 27. Januar 2009 E. 9).
5.5.4.2.�Zutreffend ist, dass die Einhaltung des Kostendeckungsprinzips bei Anschlussgeb�hren nicht aufgrund eines zu kurzen Zeitraums beurteilt werden kann, da einerseits die Investitionen einen l�ngerfristigen Zeithorizont haben und oft unregelm�ssig anfallen und anderseits eine starke Schwankung der Abgabenh�he vermieden werden muss (zit. Urteil 2C_322/2010 E. 3; Urteil 2P.209/2003 vom 23. M�rz 2004 E. 4.1, in: RDAF 2005 I 604). Als ausreichend beurteilt wurden Betrachtungszeitr�ume von 18 Jahren (zit. Urteil 2C_322/2010 E. 4) oder 20 Jahren (Urteil 2C_1020/2011 vom 16. November 2012 E. 5.2), als ungen�gend ein solcher von zwei Jahren (zit. Urteil 2C_322/2010 E. 6). Der hier von der Vorinstanz herangezogene Vergleichszeitraum von 14 Jahren erscheint als hinreichend, zumal die Beschwerdegegnerin auch eine - wenn auch nicht im Einzelnen belegte - Betrachtung �ber einen l�ngeren Zeitraum vorgelegt hat, die grunds�tzlich vergleichbare Zahlen ergibt, so dass keine Anhaltspunkte daf�r bestehen, dass der 14-j�hrige Vergleichszeitraum relevante Verzerrungen verbergen w�rde.
5.5.4.3.�Insgesamt hat die Vorinstanz den Anspruch der Beschwerdef�hrer auf Beweisf�hrung nicht verletzt.
5.6.�Zu pr�fen bleibt, ob die Vorinstanz aufgrund der von ihr beigezogenen Unterlagen mit Recht die Einhaltung des Kostendeckungsprinzips bejaht hat.
5.6.1.�Die Vorinstanz hat die Zahlen in den eingereichten Jahresrechnungen 2000 bis 2013 verglichen und ist zum Ergebnis gekommen, den Einnahmen aus Erschliessungsbeitr�gen und Anschlussgeb�hren von Fr. 4'510'834.65 st�nden Ausgaben f�r Investitionen von Fr. 4'529'646.25 gegen�ber, was einem Mehraufwand von Fr. 18'811.60 entspreche.
5.6.2.�In methodischer Hinsicht r�gen die Beschwerdef�hrer, das formelle Gesetz sehe - anders als im Falle der Gemeinde Wangen/SZ (vgl. zit. Urteil 2C_404/2010 E. 6.6) - nicht die Zuordnung der Abgabearten zu den Bereichen Betrieb und Investition vor; es sei unzutreffend, dass die Anschlussgeb�hren und Erschliessungsbeitr�ge der Finanzierung der Investitionen und die Ben�tzungsgeb�hren dem Betrieb dienen w�rden; eine solche Zuordnung ergebe sich weder aus dem Konzessionsvertrag noch aus dem KonzReg noch aus dem WVReg. Schon deshalb k�nne das Kostendeckungsprinzip die ihm zugedachte Funktion nicht �bernehmen. Es trifft zwar zu, dass das KonzReg und das WVReg nicht ausdr�cklich festlegen, dass die Erschliessungsbeitr�ge und Anschlussgeb�hren der Deckung der Investitionskosten und die Ben�tzungsgeb�hren der Deckung der Betriebskosten dienen. Dies ergibt sich aber bereits aus � 51 Abs. 1 PBG/SZ, wonach die Gemeinden f�r den Anschluss an die Ver- und Entsorgungsnetze einmalige Anschlussbeitr�ge oder Anschlussgeb�hren und f�r die Ben�tzung wiederkehrende Betriebsgeb�hren erheben. Das KonzReg f�hrt diese kantonalrechtliche Grundlage aus. Im �brigen entspricht es einem allgemeinen Grundsatz der Anlagenfinanzierung, dass die Kosten der�
Errichtung��ber einmalig zu erhebende Abgaben, die Kosten des�
Betriebs und des Unterhalts��ber periodische Abgaben gedeckt werden (vgl. Urteile 2C_67/2015 vom 12. November 2015 E. 3.2; 2C_644/2009 vom 16. August 2010 E. 4.2; 2C_101/2007 vom 22. August 2007 E. 4.2, in: RDAF 2009 I 506). Es ist somit nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz das Kostendeckungsprinzip aufgrund einer Gegen�berstellung von Erschliessungsbeitr�gen und Anschlussgeb�hren einerseits und Investitionskosten anderseits beurteilt hat.
5.6.3.�Die Beschwerdef�hrer kritisieren sodann, die Wasserversorgung Tuggen/SZ bilde einen einheitlichen Verwaltungszweig; Unterteilungen in die Teilbereiche Betrieb und Investitionen w�rden in der Buchhaltung nicht vorgenommen. Ohne getrennte Betriebs- und Investitionsrechnung k�nne nicht �berpr�ft werden, ob spezifisch bez�glich der Anschlussgeb�hren das Kostendeckungsprinzip eingehalten sei.
5.6.3.1.�Im zit. Urteil 2C_404/2010 E. 6.6 und 6.7 hat das Bundesgericht ausgef�hrt, eine �berpr�fung des Kostendeckungsprinzips sei m�glich, wenn die Betriebs- und Investitionskosten definiert und nach anerkannten Buchhaltungsgrunds�tzen pr�zise zugeordnet werden k�nnen. Dazu seien entsprechend getrennte Investitions- und Betriebsrechnungen zu f�hren. Nur f�r den Fall, dass die Zuordnungen korrekt vorgenommen worden seien, k�nne die Einhaltung des Kostendeckungsprinzips gepr�ft werden.
5.6.3.2.�Vorliegend hat die Vorinstanz festgestellt, dass die Betriebs- und Investitionsrechnung der Beschwerdegegnerin nicht vollst�ndig getrennt sei. Es sei auch nicht klar, ob die Investitionen vollst�ndig oder nur teilweise aktiviert worden seien. Die Investitionsrechnung weise keine Amortisationen aus. Trotzdem k�nne festgestellt werden, dass die Erschliessungs- und Anschlussabgaben die Investitionen nicht zu decken verm�chten. W�rden Amortisationen ber�cksichtigt, w�rde der Mehraufwand noch h�her ausfallen.
5.6.3.3.�Entgegen der Darstellung der Beschwerdef�hrer enthalten die von der Beschwerdegegnerin eingereichten Jahresrechnungen sowohl eine Erfolgsrechnung als auch eine Bilanz. In den Erfolgsrechnungen sind die �blichen Aufwand- und Ertragspositionen ausgewiesen, namentlich auch die Abschreibungen. In der Bilanz ist das Anlageverm�gen, namentlich die Leitungen, dargestellt. Sodann enthalten die Rechnungen eine separate Investitionsrechnung, in welcher die Investitionen f�r das Leitungsnetz ausgewiesen werden. Es ist nicht ersichtlich, weshalb es nicht m�glich sein sollte, auf dieser Grundlage die vorgenommenen Investitionen mit dem Ertrag der Erschliessungs- und Anschlussabgaben zu vergleichen. Dass die Abschreibungen auf den Investitionen in der Ertragsrechnung jeweils unter "Betriebsaufwand" aufgef�hrt sind, schliesst eine solche Vergleichbarkeit nicht aus.
5.7.�Insgesamt ist nach dem Gesagten nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz das Kostendeckungsprinzip als eingehalten beurteilt hat. Die Vorinstanz hat sodann erwogen, auch das �quivalenzprinzip sei eingehalten; dies wird von den Beschwerdef�hrern nicht beanstandet. Somit kann die fehlende Bestimmtheit der formell-gesetzlichen Grundlage durch die Einhaltung des Kostendeckungs- und �quivalenzprinzips kompensiert werden, so dass die Erhebung der streitigen Abgabe das Legalit�tsprinzip nicht verletzt. Dass abgesehen von den bisher behandelten Aspekten die erhobene Geb�hr rechtsverletzend festgelegt worden w�re, wird nicht geltend gemacht. Die Beschwerde gegen das Urteil II 2014 52 ist daher unbegr�ndet.
6.1.�Die Beschwerdef�hrer r�gen eine willk�rliche Kostenregelung. Die R�ckweisung zu neuem Entscheid mit offenem Ausgang gelte als Obsiegen. Sie h�tten somit im Verfahren II 2012 51 obsiegt, da das Verwaltungsgericht die Sache zur Neubeurteilung an die Beschwerdegegnerin zur�ckgewiesen habe. Trotzdem seien ihnen ein Drittel der Verfahrenskosten auferlegt und eine Parteientsch�digung verweigert worden.
6.2.�Die Vorinstanz hat die Praxis zitiert, wonach eine R�ckweisung als Obsiegen gilt; sie hat aber erwogen, davon sei abzuweichen: Einerseits h�tten die Beschwerdef�hrer nicht mehr an der Einrede der Verj�hrung festgehalten; anderseits sei davon auszugehen, dass sie auch aufgrund der von der Beschwerdegegnerin vorzunehmenden Neubeurteilung eine Geb�hr, wenn auch noch in unbekannter H�he, zu entrichten haben w�rden.
6.3.�Diese �berlegung ist entgegen der Darstellung der Beschwerdef�hrer nicht willk�rlich: Ein R�ckweisungsentscheid kann dann als bloss teilweises Obsiegen gewertet werden, wenn auch nach der vorzunehmenden Neubeurteilung das urspr�ngliche Begehren der Beschwerdef�hrer h�chstens teilweise gutgeheissen werden kann (Urteil 1C_597/2014 vom 1. Juli 2015 E. 6.1). Vorliegend ging die Vorinstanz bei ihrem R�ckweisungsentscheid von der Rechtsauffassung aus, dass die Geb�hr nur in dem Umfange nicht geschuldet sei, als sie zu einem die Kostendeckung �bersteigenden Ertrag f�hre; ein Teil der Geb�hr sei aber in jedem Fall geschuldet. Diese Rechtsauffassung hat sich als zutreffend herausgestellt (vorne E. 3-5). Demzufolge ist es nicht willk�rlich, wenn die Vorinstanz die R�ckweisung nur als teilweises Obsiegen betrachtet und die Kosten und Parteientsch�digungen entsprechend geregelt hat.
6.4.�Mit dem Urteil des Verwaltungsgerichts vom 25. September 2012 wurde der vorangegangene Beschwerdeentscheid des Regierungsrates vom 13. M�rz 2012 aufgehoben (Ziff. 1 des Urteils vom 25. September 2012), mithin auch die darin enthaltene Kosten- und Entsch�digungsverpflichtung der Beschwerdef�hrer, so dass diese insoweit nicht beschwert sind. Dass sie f�r jenes Verfahren keine Parteientsch�digung erhalten, ist mit Blick auf den endg�ltigen Verfahrensausgang nicht unhaltbar.
IV. Kosten und Entsch�digungen
Die Beschwerde erweist sich damit als unbegr�ndet. Die unterliegenden Beschwerdef�hrer tragen die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens (Art. 66 Abs. 1 BGG). Die obsiegende Beschwerdegegnerin ist eine K�rperschaft des kantonalen �ffentlichen Rechts (� 75 der Verfassung des Kantons Schwyz vom 24. November 2010 [SR 131.215]; � 18 des Einf�hrungsgesetzes des Kantons Schwyz vom 14. September 1978 zum schweizerischen Zivilgesetzbuch [SRSZ 210.100]; Art. 1.1 der Statuten der Genossame Tuggen/SZ vom 11. M�rz 2009; vgl. Urteil 5A_717/2007 vom 18. Juni 2008 E. 1, nicht publ. in: BGE 134 I 257; 132 I 68 E. 1.1 S. 69 f.), die eine �ffentlich-rechtliche Aufgabe versieht (vorne E. 1.1); sie hat daher - obwohl anwaltlich vertreten - keinen Anspruch auf Parteientsch�digung (Art. 68 Abs. 3 BGG).

References: Art. 86
 Art. 90
 BGE 
 Art. 95
 BGE 
 BGE 
 Art. 11
 Art. 11
 Art. 68
 Art. 11
 Art. 5
 Art. 36
 Art. 127
 Art. 164
 Art. 11
 Art. 11
 Art. 11
 Art. 11
 Art. 11
 Art. 11
 Art. 11
 Art. 11
 Art. 164
 Art. 127
 BGE 
 Art. 164
 Art. 127
 Art. 127
 Art. 5
 Art. 36
 Art. 11
 BGE 
 BGE 
 Art. 11
 Art. 11
 Art. 29
 Art. 1
 BGE