Source: https://www.rechtsportal.de/Rechtsprechung/Rechtsprechung/1993/BGH/Falsches-Geld-im-Sinne-des-146-Abs.-1-Nr.-2-StGB-liegt-nur-dann-vor-wenn-dem-Gegenstand-der-Anschein-echten-gueltigen-Geldes-so-innewohnt-dass-die-Beschaffenheit-im-gewoehnlichen-Zahlungsverkehr-den-Arglosen-taeuschen-kann-fuer-unaufgeschnittene-Druckbogen-mit-jeweils-12-Stueck-nachgemachter-100-DM-Banknoten-trifft-dies-nicht-zu
Timestamp: 2020-08-10 02:35:03+00:00

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Falsches Geld im Sinne des § 146 Abs. 1 Nr. 2 StGB liegt nur dann vor, wenn dem Gegenstand der Anschein echten (gültigen) Geldes so innewohnt, daß die Beschaffenheit im gewöhnlichen Zahlungsverkehr den Arglosen täuschen kann; für unaufgeschnittene Druckbogen mit jeweils 12 Stück nachgemachter 100 DM-Banknoten trifft dies nicht zu. - Rechtsportal
BGH - Entscheidung vom 25.10.1993
5 StR 568/93
StGB § 146 Abs. 1 Nr. 2, § 149 Abs. 1 Nr. 2
BGHR StGB § 146 Abs. 1 Nr. 2 - falsches Geld 1
BGHR StGB § 149 Abs. 1 Nr. 2 - Vorbereitung 1
NJW 1994, 1423
NStZ 1994, 124
Falsches Geld im Sinne des § 146 Abs. 1 Nr. 2 StGB liegt nur dann vor, wenn dem Gegenstand der Anschein echten (gültigen) Geldes so innewohnt, daß die Beschaffenheit im gewöhnlichen Zahlungsverkehr den Arglosen täuschen kann; für unaufgeschnittene Druckbogen mit jeweils 12 Stück nachgemachter 100 DM-Banknoten trifft dies nicht zu.
Zu Recht hat das Landgericht den Angeklagten, der sich unaufgeschnittene Druckbogen mit jeweils 12 Stück nachgemachter 100 DM-Banknoten (sog. Zwölfernutzen) verschafft hat, nicht wegen Geldfälschung nach § 146 Abs. 1 [...]

References: § 146

BGH 
 § 146
 § 149
 § 146
 § 149
 § 146
 § 146