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Timestamp: 2018-10-18 03:38:47+00:00

Document:
PM zum anhängenden Kommentar:
Schamlos wird durch Hintertüren ein 24 Stundenflugbetrieb an SXF/BER gesichert. Ohne rechtliche Sicherung soll SFX mit seinen Nachtflugrechten aus Übernahmerecht (§71 Luftverkehrsgesetz-LuftVG) der Betriebsgenehmigung "DDR Flughafen Schönefeld" bis St. Nimmerlein gesichert werden. in der Konsequenz ist so auch der 24 Stundenbetrieb für den BER gesichert, wann immer er auch in Betrieb geht. Bekanntlich gibt es von der Nordbahn mit SXF Flugrecht Rollwege auch zum BER. Einzelheiten im folgenden Kommentar.
Nachfragen: 0174 3060004-Ferdi Breidbach
Zum aktuelle Rausschmiss von "BER-Technikchef" sehen wir uns bestätigt. Am 29.12.2016 konnte hierzu auf www.ber-na.de u.a. gelesen werden:
...."Zum Urteil über „Baufortschritt“ gehört auch die Feststellung: Verantwortlich sind gleich zwei Ahnungslose. Absehbar ist darum das ein Ahnungsloser sicher bald gehen muss. Wie immer bei Ahnungslosen, sie kriegen sich an die Köpfe, damit der Andere seinen Kopf retten kann. Folgend der bisherigen Praxis wird dann Marks gehen, weil er die Billiglösung ist und ihm auch der elektrische Murks angehängt werden kann. Mühlenfeld und sein Marks sind die Fehlentscheidungen eines Aufsichtsrates der bis heute nicht begriffen hat welche Qualifikationen erforderlich sind, um Chaos und Desaster zu vermeiden oder aufzulösen.
Im Interview haben diese auf der Hand liegenden Probleme keine Rolle gespielt. Sie wurden einfach nicht abgefragt. (KomMühlenf/Tagesspiegel2912 0417- Nicht ohne Kommentierung – Was Mühlenfeld zum Jahresende 2016 verzapft)
Formal konnte Mühlenfeld auch gegen den Präsidialausschuss diese Entscheidung treffen. Marks war offensichtlich nur ein Angestellter. Nur, politisch ist der Rausschmiss eine große Dummheit. So etwas lassen sich die Bretschneiders dieser Welt, ein AR-Präsidialausschuss der sich ernst nimmt, nicht gefallen. Sie wussten: Mühlenfeld hat Marks zum Bauernopfer gemacht weil er seinen Kopf retten will. Der von ihm nun als Nachfolger installierte Christoph Bretschneider (wohl ohne Verwandschaftsverhältnis) ist ein bekannter Job-Hopper. Auch er ohne jede Erfahrung im Flughafenbau. Also wieder ein Lehrling als Krisenmanager. Auch hier abwarten was der AR nun macht. Noch wird er nicht den Mut haben auch Mühlenfeld in die Wüste zu schicken. Der wäre dann zu teuer. Nur, auf Sicht kann auch der unfähige, in der Sache wohl immer noch nicht fähige Mühlenfeld nicht gehalten werden, Also, das Chaos auf der Baustelle ist identisch mit dem Chaos im BER Personalkarussell.
KOM nachtfugbSXF230217
BER: 24 Stundenbetrieb dank Schönefeld-Alt (SXF)
Nachtflug Beschränkungen am BER unterlaufen
Es wird am Flughafen „Schönefeld-Alt“ (SXF), auch nach dem St. Nimmerleinstag der Inbetriebnahme des BER, 24 Stunden geflogen, unabhängig davon, dass SXF nach Planfeststellungsbeschluss und Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts (Schönefeld Urteil 2006) nicht mehr existieren darf.
Das Recht wird verbogen, um den Bestand eines fiktiven Rechts, nach §71 Luftfahrtgesetz (LuftVG, fiktive Akzeptanz DDR Planungsrecht) für den SXF zu sichern.
Diese Entscheidung und Rechtsverbiegung von SPD, CDU, Grünen und Linken in Parlamenten und Landesregierungen, ist die bisher schamloseste Verletzung des Planfeststellungsbeschlusses für den Neubau BER. Sie belegt, das die Nachtruhe von 200 000 Betroffenen, deren Recht auf Nachtruhe und Gesundheit, den Interessen einer BER Fehlplanung, in der Folge der Weiterbetrieb von SXF, schamlos geopfert wird. Die Entscheidung zeigt zudem die Skrupellosigkeit von MP Woidke (SPD, Brandenburg) und die Landtagsfraktionen von SPD, Linken, CDU und Grünen, wie sie über Jahre mit Sirenengesängen Bürgerinitiativen und Betroffene verarscht haben.
Trotz erfolgreichem Volksbegehren missachten sie ihre Verpflichtung, ihre Zusage, für die Nachtruhe zu kämpfen und auch Berlin für eine Nachtruhe zu pressen.
Das Bundesverwaltungsgericht als Tölpel
In der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes (2006) zum so genannten „Schönefeldurteil“ wurde einen Nachtruhe zwischen 0:00 und 6:00 Uhr festgelegt. Diese Entscheidung wurde mit „Brimbammborium“ von der Flughafengesellschaft (FBB) und den Gesellschaftern Bund und Berlin als wirtschaftsfeindlich dargestellt. Bürgerinitiativen forderten sofort eine politische Entscheidung von den Gesellschaftern (Bund, Länder Berlin und Brandenburg) und den Parlamenten, die Nachtflugregelung auf die Zeit von 22.00 bis 6:00 Uhr auszudehnen.
NA hat frühzeitig auf die kommende Schamlosigkeit hingewiesen. (3. Januar 2014- KomNachtflgescheitert030114
Die Nachtflugregelung Ergebnis von Illusionszerstörung und politischer Feigheit -)…“Wer nun nicht er- und bekennen will, wie durch diese Niederlage der BIs und ihrer Vertreter die Zahl der auch von den BIs Enttäuschten anwachsen wird, der lebt im gleichen Zustand der Ignoranz, den sich als Abwehrpanzer auch die Politiker zugelegt haben. Es war schon erstaunlich, mit welchen Behauptungen, Aktionen und Protesten bis hin zu Volksbegehren den Betroffenen vorgemacht wurde, dass man mit braver Protestiererei den BER-Standort erträglich macht, weil man die Politik zwingen könne, ein Nachtflugverbot durchzusetzen. Mal sehen, was nun alles vorgebracht wird, um diese totale Niederlage auch noch zum Erfolg der BIs zu machen“...).
Das Ergebnis der gescheiterten BI-Forderungen zum Nachtflugverbot liegt nun durch Weiterbetrieb und Ausbau SXF vor. Für Schönefeld und damit auch für den BER, wird es den 24 Stundenbetrieb geben. Die Begründung liefert die „Gemeinsame Luftfahrtbehörde Berlin Brandenburg (LUBB). Assistiert von Landrat Loge (SPD) der für die Betriebsgenehmigungen von SXF und BER die entscheidende Rolle spielt.
Für LUBB begründet LUBB-Leiter Diekmann im August 2016 die Flugrechte für SXF. Die Antwort an Diekmann mit einem offenen Brief von NA, verfasst von Ferdi Breidbach, (DiekmannFlugr090816 An den Leiter der „Gemeinsamen Luftfahrtbehörde“ (LuBB) - Offener Brief -) klärt auf:
…“Ich gehe davon aus, dass Sie sich zur Durch- und Umsetzung der Erweiterung von SXF durch den Neubau Terminal D2 weiter auf die fiktive Planfeststellung nach „Alt Recht“ aus Luftverkehrsgesetz (§ 71 ff LuftVG) berufen. Desweiteren kann ich feststellen, dass Sie aus Abschnitt C. II. Nr. 7.3.6. der Begründung des Planfeststellungsbeschlusses Rechte konstruieren, die einen uneingeschränkten Weiterbetrieb SXF nach Inbetriebnahme BER möglich machen. Fakt ist allerdings, dass der Planfeststellungsbeschluss, auch in C.II. Nr. 7.3.6., mit keiner Zeile auf einen Weiterbetrieb oder Bestand und Ausbaurecht des SXF eingeht.
Der Planfeststellungsbeschluss, hier wiederhole ich mich gerne, und das Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes (2006) gehen in Tenor und Formulierungen immer nur vom „Single Airport“ BER und nicht von 4 Terminals (BER, T2, SFX, D2) aus.
Wenn Sie im kommenden Rechtsstreit (gegen den Schwarzbau D2) begründen müssen, welche Folgen ihre „Fiktionszuordnung“ Weiterbetrieb und Ausbau SXF für das Flugregime hat, wird dies den „Fiktionsunsinn“ als solchen beweisen.
Ihre Berufung auf die Rechtsgrundlage §71 LuftVG wäre dann auch Rechtsgrundlage z. B. für die Frage: Was gilt am SFX für eine Nachtflugregelung, der Bestand des 24 Stundenbetriebs oder urplötzlich die Regelung nach Entscheidung im Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes auf Einschränkung des Flugbetriebs ab 6:00 Uhr und bis 0:00 Uhr am BER?
…“ Die Anlage des Verkehrsflughafens SXF besteht auf Grund alten Rechts und findet seine Bestandsgrundlage bis heute und auch künftig jedenfalls in § 71 Luftverkehrsgesetz (LuftVG). § 71 Absatz 1 Satz 1 LuftVG besagt, dass "ein bis zum 2. Oktober 1990 im (.) Beitrittsgebiet angelegter Flugplatz, der am 1. März 1999 noch betrieben wird, (als) im Sinne der §§ 6 bis 10 als genehmigt und, wenn er der Planfeststellung bedarf, als im Plan festgestellt (gilt)." Der Verkehrsflughafen Berlin-Schönefeld in seinem gesamten Bestand vom 02.10.1990 unterliegt dieser so genannten Planfeststellungsfiktion. Entwicklungen, die diesen Bestand betreffen, erfolgen deshalb grundsätzlich in Fortschreibung dieser Fiktion. Allerdings ist auch klar, dass eine Fiktion nicht unter allen Umständen aufrecht erhält, was ist (und durch Fortentwicklung wurde), sondern eben nur nach Maßgabe des Gesetzes und danach gibt es Grenzen der Fiktion, etwa durch den Erlass von Änderungsgenehmigungen (vgl. § 71 Abs. 1 Satz).
Der erwartete Rechtsstreit, entsprechende Initiativen von BIs, sind bis heute ausgeblieben. Praktisch ungestört ohne Proteste kam es darum zum Ausbau SXF und nun noch die Fortsetzung des Nachtflugbetriebs.
Entscheidend auch für die Fortsetzung des Nachtflugbetriebs nach Loge:…“ Der Verkehrsflughafen Berlin-Schönefeld in seinem gesamten Bestand vom 02.10.1990 unterliegt dieser so genannten Planfeststellungsfiktion. Die Anlage des Verkehrsflughafens SXF besteht auf Grund alten Rechts und findet seine Bestandsgrundlage bis heute und auch künftig jedenfalls in § 71 Luftverkehrsgesetz (LuftVG). § 71 Absatz 1 Satz 1 LuftVG besagt, dass "ein bis zum 2. Oktober 1990 im (.) Beitrittsgebiet angelegter Flugplatz, der am 1. März 1999 noch betrieben wird, (als) im Sinne der §§ 6 bis 10 als genehmigt und, wenn er der Planfeststellung bedarf, als im Plan festgestellt (gilt)."
Durch die Hintertüre SXF gibt es in Zukunft 24 Stunden Nachtflugrechte für alle Flüge nach Berlin. Sie landen und starten nur nicht am BER sondern in SXF. Dies auch mit Zustimmung von Woidke und seinen Kopfnickern SPD, Linke, CDU, GRÜNE, den Abgeordneten in Brandenburg. Schamlos lassen sie vergessen, was sie so alles zu ihren Forderungen nach Nachtflugbeschränkungen in die Welt gesetzt haben.
So bereiteten sie die nächste Niederlage treugläubiger BI-Aktivisten. Unglaubwürdiger und schamloser, wie die Nachtflugsicherung für SXF und BER, kann Politik nicht sein. Den Fluggesellschaften wird so bedeutet: fliegt auch nachts nach Berlin. Gestartet und gelandet werden kann an SXF, die Rollwege zum BER-Terminal stehen zur Verfügung.
Kom offene Fragen150217
2017 bis zum St. Nimmerleinstermin –
weiter mit zusätzlichen Milliarden, Inkompetenz und Faktenverschleierung?
Die neusten Behauptungen von RBM Müller (SPD) und seinem demolierten Flughafen“chef“ Mühlenfeld sind Fortsetzung von Inkompetenz, Schönschwätzerei und Betrug am Steuerzahler. Vor diesem Hintergrund müssen die Behauptungen und Windungen zum nächsten Inbetriebnahmetermin Spätsommer 2018 eingeordnet werden.
Immerhin kommt nun verschleiert heraus: Es gibt im Baufortschritt zwei verlorenen Jahre. Ausgerechnet wurden nach dieser verlorenen Zeit bis heute nur Propagandabehauptungen aufgestellt, die die Illusion erwecken sollte, nach der Mühlenfeld und sein Aufsichtsrat endlich alles im Griff haben, wissen was auf der Baustelle los ist und wie welche vorhandenen Probleme gelöst werden. Also inhaltlich wurden auch die Jahre nach den verlorenen Jahren mit Lügen und Nichtwissen, mit Märchen befeuert, bis nun die 730 Märchenstundentage der Realität zum Opfer fielen.
Jetzt soll, fast 5 Jahre nach dem Rausschmiss der Generalplaner durch Wowereit (SPD) (lese hierzu KomBaustGerüchte170812) und der Einsetzung des „Supermanagers“ Mehdorn im März 2013 eine Bauplanung her, die für Müller und Mühlenfeld mehr oder weniger ihr Glück suchen soll. Die an allem Unsinn auf der Baustelle beteiligte Firma „Bosch“ freut sich nun über das nächste fette Honorar für Planungsarbeiten, deren Gegenstand die Beseitigung von Baupfusch und Abnahme von Leistungen sind, das üblicherweise mit 8% der Kosten vergütet wird. Auch hier die Fortsetzung der Doppelbezahlung von schon honorierten „Leistungen“, für „Sprint- Idiotie“, Arbeitsbeschleunigungen und Nachforderungen, ausgelöst durch permanente Änderungsbefehle unfähiger Manager der Bauherrn „Fluchhafengesellschaft“ (FBB).
Richtig ist darum: Das BER-Projekt wurde zur Goldgrube für Planer und Bauleister gemacht.
Richtig ist auch: Eine unzählige Zahl von Gewerken, durch Unternehmen geleisteter Arbeit ist bis heute nicht als fertiggestellt abgenommen und abgerechnet. Wie lange wird sich die FBB noch weigern, dazu präzise Auskünfte zu geben und über ausstehende Kosten zu informieren. Solange diese Fragen/Probleme nicht gelöst sind, die Gewerke nicht als fertig gestellt gemeldet und vom Bauamt abgenommen sind, gibt es keine Betriebsgenehmigung.
Es geht darum nicht, wie die Propaganda vermittelt, nur um unterdimensionierte Wasserleitungen für Wassersprinkler oder Türen, die den Brandschutz bisher nicht sichern. Es geht um Abnahmen, ein neues IT-System für die Abfertigung, die Einrichtungen für Shops und Restauration.
Wer immer noch glaubt, die bekannten und vertuschten Bau- und Genehmigungsproblem seien in 2017 lösbar, die FBB könne im laufenden Jahr einen Inbetriebnahmetermin der Deutschen Flugsicherung (DFS) offerieren, damit diese in der Zeit von geforderten 13 Monaten die neuen Flugrouten festlegen könne, der muss Drogen genommen haben oder mit dem Klammersack gepudert sein.
Ungeklärt ist auch die Frage, wann - spätestens in 2018 - weitere Subventionen in Milliardenhöhe notwendig werden, um Kosten für weiter geplante Ausbauinvestitionen und Restleistungen abzusichern, die bis 2018 zwangsläufig anfallen. Sicher ist, dass der BER nie seine Kreditkosten erwirtschaften wird. Es bleibt dabei: Bund, Berlin und Brandenburg müssen mit jährlichen Subventionen zwischen 300 und 400 Mio. € der permanent vor der Pleite stehenden FBB „das Leben“ retten.
Vor und zum Inbetriebnahmetermin müssen folgende Probleme gelöst sein und für den Betrieb bis 20XX Antworten, Pläne, Bauleistungen und Rechtssicherheit her.
Kapazitätsentwicklung – Kapazitätsausbau – Rechtsstatus SXF und Nachtflugregelungen
Welche Kapazitätsprognosen 2019 bis 2030 sind Gegenstand der Planung?
Welche Terminalausbaumaßnahmen sind zur Bewältigung der Kapazitätsentwicklung geplant und wann stehen sie jeweils zur Verfügung?
Können diese Kapazitäten am BER nach Planung des ausgebauten BER bewältigt werden, auch unter der Maßgabe der Aufgabe von SXF als Standort für das Regierungsterminal?
Welche Vorgaben gibt es für den angekündigten Masterplan zur Bewältigung der Kapazitäten nach 2030?
Auf welcher Rechtsgrundlage wird SXF weiterbetrieben und beinhaltet der Weiterbetrieb von SXF auch den noch rechtskräftigen Nachtflugbetrieb?
st der Weiterbetrieb SXF vereinbar mit dem Planfeststellungsbeschluss BER und wo im gerichtlich genehmigten Planfeststellungsbeschluss ist der Weiterbetrieb dokumentiert?
Bedeutet die Rechtsgrundlage zu SXF (§71 LuftVG), dass nach Inbetriebnahme des BER mit eingeschränktem Nachtflug, am SXF nach altem Recht Nachts uneingeschränkt geflogen werden kann und soll?
Gibt es einen Plan B für den Fall, dass die prognostizierten Kapazitäten am BER/SXF nicht bewältigt werden können und was beinhaltet der Plan B?
Welche für die Inbetriebnahme erforderlichen Gewerke (Außenbau, Innenausbau, technischer Ausbau, Gewerke für Flugbetrieb) außer der bekannten Tür- und Löschsprinkler-Probleme, sind noch nicht abnahmefähig fertig (Angabe in %)?
Für welche abgenommenen Gewerke können Gewährleistungsansprüche geltend gemacht werden?
Wann werden diese Gewerke an FBB übergeben und wann werden sie als betriebsfähig vom Bauamt abgenommen werden?
Wird mit Inbetriebnahme der nach Planfeststellungsbeschluss geforderte Service-Level C nach IATA Vorgaben sichergestellt?
Sind zur Sicherstellung dieses Service-Levels weitere Investitionen erforderlich, welche Kosten fallen an und mit welchem Zeitraum rechnen Sie?
Wer ist für die abnahmefertigen Gewerke als Koordinator und Controller zuständig?
Wie weit (Stand) sind Planung und Bauvorbereitung für das angekündigte zusätzliche Terminal (T2) am BER und wann soll es in Betrieb gehen?
Probebetrieb, Probe Sicherheitssysteme und Funktionalität der Terminalabläufe und Anfahrtsverkehr
Wann erfolgt der Beginn des Probebetriebs zur Prüfung der Betriebssicherheit und Funktionalität des BER?
Plant die FBB Probebetrieb und Prüfung der Funktionalität von System und Anfahrten zum BER auf Spitzenzeiten auszulegen und mit welcher notwenigen Kapazitätsbewältigung (nach PAXEN, Mitarbeitern, Flugzeugstellplätzen, Abfertigungspersonal) rechnen Sie?
Für welche Kapazitäten sind Check-In, Sicherheitskontrollen, Gepäckbänder, Zu- und Abgang zum Terminalbahnhof ausgelegt?
Stehen ausreichende Terminalflächen zur Verfügung, um die seit 2006 bekannten Sicherheitsanforderungen (Personen-Gepäckkontrollen) der Bundespolizei sicherzustellen?
Für welche Kapazitäten sind die Anfahrtsstraßen (B113/110/96a) ausgelegt und sind diese Kapazitäten ausreichend, um den Zufahrtsverkehr bewältigen zu können?
Vor dem Hintergrund der in den nächsten 10 Jahren nicht optimalen Schienenanbindung wird mit welchem Modal Split gerechnet?
Sind für den Zeitraum bis 2025 ausreichende Flugzeugstellplätze vorhanden oder gibt es Stellplatzprobleme, auch für die benötigten Stellplätze für das provisorische Regierungsterminal, das 2019 in Betrieb gehen soll/muss?
Wie soll sich das Flugsystem als unabhängiges Parallelsystem gestalten, wenn berücksichtigt werden muss, dass SXF auch von der Südbahn bedient werden soll (zwangläufig Querungen, lange Rollwege von Süd zum SXF, Rollwegdesign)?
Ist der FBB bewusst, dass die längeren Rollwege von Süd nach SXF die Umkehrzeiten verlängern und die Nordbahnquerungen unabdingbar zur Kapazitätseinschränkung der Start- und Landebahn führen?
Welche Start– und Landeabstände sind für Anflüge von Regierungsflugzeugen und Privat Aviation sind erforderlich?
Wie stehen Sie zur Notwenigkeit eines von der Deutschen Flugsicherung geforderten Zeitpuffers von 13 Monaten für die neue Flugroutenregelung nach Inbetriebnahme des BER und ist es richtig, dass die Flugroutenregelung abhängig vom Zeitpunkt der Betriebsgenehmigung ist?
Nach ursprünglicher Planung sollte der BER 1,85 Mrd. € kosten. Was hat er, einschließlich Grundstücks-, Verkehrswege-, „im Zaun“-, Planungs-, Gutachter- und Rechtskosten bisher tatsächlich gekostet?
Können Sie sagen, welche Kosten für „Beschleunigungen“, Nachträge, Planung angefallen sind und noch anfallen, um die Fertigstellung möglich zu machen?
Wie hoch sind die Kosten für Ausfälle im Non Aviation-Geschäft, Vermietung und für Betriebsunterhaltung des nicht betriebsfähigen BER/Monat?
Wie hoch sind die bisher angefallenen, rückzahlbaren Kredite und welche Kreditkosten/Jahr müssten erwirtschaftet werden, um die Rückzahlung zu sichern.
Welche Kosten fallen für die geplanten Ausbaumaßnahmen bis 2025 noch an, und wie sollen sie finanziert werden?
Wenn es dem RGB Müller (SPD), dem gesamten Aufsichtsrat und Geschäftsführer Mühlenfeld ernst ist mit den Propagandaaussagen zu mehr Transparenz und Sachinformation zu den Problemen, Zeitangaben zur Lösung, dann müssen sie diese Fragen zwingend und schnell beantworten. Weigern sie sich, liefern sie den nächsten Beweis für Vertuschungsabsichten, Irreführung oder Inkompetenz in der Sache.
Es sind diese Fragen, die auch die Oberkontrolleure in den Parlamenten stellen müssten. Auch sie wurden jahrelang zu Planung, Baupfusch und Kostenentwicklung an der Nase herum geführt. Die Forderung nach Beantwortung dieser Fragen schafft klare Luft und vertreibt den Nebel, in den sie und die Öffentlichkeit von den Chefpropagandisten wie Bretschneider (SPD) und den diversen Vorständen des Bauherrn FBB geführt wurden.
KomRad130217
BER: Wer hat noch „ein Rad ab“
„Von Schönefeld in die weite Welt“ so tönt des Haases (Bürgermeister Schönefeld) Propaganda über den BER dessen Superpropagandist er über Jahre war. Keine Parole war ihm zu viel, wenn es darum ging Skeptikern und Standortgegnern die Leviten zu lesen. Keine Parole war ihm zu viel, wenn es darum ging ein BER Projekt zu preisen das 200 000 Menschen Nachtruhe und Lebensqualität nehmen wird. „Schönefeld First“, ohne Rücksicht auf Verluste für Alles was „Second“ ist.
Nun das Letzte aus seinen Hirnwindungen. Spät erkannt: Die ganze Verkehrsinfrastruktur, die Straßen und Schienenanbindungen sind ebenso zu klein und fehlgeplant wie der ganze BER. Darum müssen Lösungen her wie man überhaupt zum oder vom BER kommt. Da berichtet die Märkische Allgemeine (MAZ)- Dahme Kurier:
„Mit dem Rad zum Terminal.
Die Gemeinde Schönefeld plant den Bau zweier Radwege, die noch in diesem Jahr fertiggestellt werden sollen. Es geht zum einen um eine 2,8 Kilometer lange Fahrradstrecke vom S-Bahnhof Schönefeld entlang der Schumannallee parallel zur A113 direkt bis zum BER-Terminal. Geschätzte Kosten: 2,3 Millionen Euro. "Wenn erst der Dauerstau mit der BER-Eröffnung losgeht, werden viele mit dem Fahrrad zum Flughafenterminal kommen", sagt Schönefelds Bürgermeister Udo Haase (parteilos). Die Planung sei bereits 2016 erfolgt. "Jetzt beginnen die Ausführungsplanungen. Dann fangen wir an", so Haase.
Der andere knapp sechs Kilometer lange Radweg von Waltersdorf über Kiekebusch bis nach Rotberg ist zur Hälfte fertiggestellt. Dieses Jahr soll das letzte rund drei Kilometer lange Teilstück von Kiekebusch nach Rotberg folgen. Da der einseitige Radweg entlang einer Landesstraße verlaufen wird, ist die Gemeinde Schönefeld nicht Straßenbaulastträger, sondern das Land. Jedoch sieht sich die Gemeinde in der Pflicht zu handeln, da es sich um eine stark befahrene Allee handele, die Unfallgefahr groß sei und die Leute zwischen den Orten mit dem Fahrrad fahren. "Auch das tragen wir, obwohl das Land in der Pflicht wäre", sagt Haase. 650 000 Euro betragen die Kosten für den letzten Bauabschnitt“.
Es grenzt an völligem Realitätsverlust, wenn dieser Haase nun propagiert, dass bei kommenden Verkehrsstau die Zu-und Abfahrten zum BER und dem widerrechtlich weiterbetriebenen Flughafen „Schönefeld- Alt“ (SXF) die Passagiere, als Antwort auch auf diese Fehlplanung, mit dem Fahrrad zu den Flughäfen fahren um dem Stau zu entrinnen. Auch zur Freude der Grünen soll erlebt werden wie hunderte,tausende Passagiere auf mit Koffern beladenen Fahrrädern, umweltfreundlich zum Flughafen radeln. Notfalls Kinder auf dem Buckel. 2,8 km bei Wind, Regen und Kälte vom S- Bahnhof Schönefeld zum BER und SXF. Wie sie dann von den schönen Radwegen auf dem Flughafengelände ihre Radelei fortsetzen sollen, ist noch des Haases Betriebsgeheimis. Ebenso, wo die Räder abgestellt werden können.
Und, vielleicht schwebt in des Haases Hirn auch die Vorstellung eines Fahrradverleihs am Schönefeld S- Bahnhof und den Fluchhäfen. Irgendwie müssen die Passagiere Fahrräder bekommen und loswerden. Dieser Verleih sollte dann nutzungsgerecht Lastenfahrräder, Dreiräder mit Hänger und Kindersitzen, für ungeübte Fahrstunden und Fahrräder mit Elektro- Unterstützung, Regenkleidung und Sonnenschutz zur Verfügung stellen. Dann dazu jede Menge Arbeitsplätze für Ausleiher, Kassierer und Reparaturdienste. Das wäre dann ABM nach des Haases Fahrradeinfall.
Noch skurriler ist seine Vorstellung zum 6 km langen Radweg „Rotberg, Kiekebusch, Waltersdorf. Dieses teure Objekt ist dann eine Exklusivverbindung für Anwohner die dank ihrer geringen Nutzung freie Fahrt zu SXF und BER haben. Für die Infrastruktur hat dieser Haase dann das Vorbild der Ausleihe S-Bahnhof Schönefeld.
Dieser Haase und seine Gemeindevertreter, die die Planung und Millionen € für die Fahrradreise in die weite Welt abgesegnet haben, haben sich nicht gefragt, ob sie selber ein Rad abhaben. Sie setzen nur einfach fort was sie an Unsinn und Träumereien zum SXF und BER in 20 Jahren schon abgeliefert haben. „Schönefeld First“ gleich welcher Unsinn heraus kommt, Hauptsache es kommt irgendwie und irgendwann der BER.

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