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Timestamp: 2019-11-12 14:46:49+00:00

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Auch Minijobber haben ein Recht auf Urlaub | Die Minijob-Zentrale
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Mai 26 2014
Auch Minijobber haben ein Recht auf Urlaub
Christi Himmelfahrt, Pfingsten und Fronleichnam – gerade im Mai und Juni eines Jahres gibt es viele Feiertage und Arbeitnehmer nehmen sich dann gerne mit Brückentagen Urlaub. Auch Minijobber haben einen gesetzlichen Anspruch auf Erholungsurlaub.
Arbeitnehmer, die einen Minijob ausüben, gelten nach dem Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) als Teilzeitbeschäftigte und haben damit wie jeder Arbeitnehmer Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub. Bei einer sechs-Tage-Woche beträgt der gesetzliche Urlaubsanspruch mindestens vier Wochen bzw. 24 Werktage im Jahr, die tatsächliche Anzahl der Urlaubstage muss jedoch auf die zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer vereinbarten wöchentlichen Werktage umgerechnet werden. Dabei ist nur die Zahl der pro Woche gearbeiteten Tage relevant, nicht die Zahl der geleisteten Stunden.
Berechnung des Urlaubsanspruchs:
Individuelle Arbeitstage pro Woche x 24 : 6 = Urlaubstage
Einem Arbeitnehmer, der fünf Tage die Woche arbeitet, stehen 20 Urlaubstage im Jahr zu, auch wenn er insgesamt nur 10 Stunden die Woche arbeitet (5×24:6). Leistet er diese 10 Stunden dagegen an zwei Werktagen in der Woche ab, stehen ihm nur acht Urlaubstage zur Verfügung (2×24:6).
Da Minijobber wegen des Grundsatzes der Gleichbehandlung nicht ohne sachlichen Grund benachteiligt werden dürfen, kann der Urlaubsanspruch höher ausfallen, wenn der Arbeitgeber ihren vollzeitbeschäftigten Kollegen einen längeren Jahresurlaub gewährt.
Weitere Blogbeiträge zum Urlaubsanspruch für Minijobber:
Minijob: Urlaub berechnen leicht gemacht
Erholungsurlaub bei Minijobs
Urlaubsanspruch bleibt bei Wechsel in Teilzeit – auch bei Minijobs
Nachgefragt (7): Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub
Die Informationen zum Urlaubsanspruch gibt es auch hier als Download: Minijobs – Merkblatt zum Arbeitsrecht
Infos zum Anspruch auf Urlaub für Minijobber haben wir auch in unserer Videoreihe „Minijob? – Wir antworten“ zusammengefasst:
Liebe Blog-Leser,
bitte beachten Sie, dass wir Sie zu arbeitsrechtlichen Einzelanfragen im Detail nicht beraten können.
Wir als Minijob-Zentrale erteilen lediglich allgemeine Auskünfte zum Thema Arbeitsrecht. Diese finden Sie auf unserer Homepage.
Für eine individuelle Beratung zum Thema Arbeitsrecht empfehlen wir Ihnen das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales anzurufen. Dieses erreichen Sie von montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004.
Mit unserem neuen Urlaubsrechner stellen wir Ihnen eine einfache und praktische Hilfe bei der Berechnung des Mindesturlaubsanspruchs zur Verfügung.
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von Team der Minijob-Zentrale • Veröffentlicht in Rechtliches	• Verschlagwortet mit Arbeitsrecht, Brückentag, Erholungsurlaub, Feiertage, Minijobber, Minijobs, Urlaub, Urlaubsanspruch
336 Kommentare zu “Auch Minijobber haben ein Recht auf Urlaub”
12. August 2019 @ 11:47
Ich habe in meinem Haushalt jemand ab Juni 2019 angestellt als Minijobber mit zweieinhalb Stunden die Woche. Der Minijobber hat nun gekündigt und Arbeit noch bis Ende August. Wie viele Urlaubstage stehen dem Minijobber in diesen 3 Monaten zu?
Vielen Dank im Voraus für die Bearbeitung der Frage,
T.G.
Team der Minijob-Zentrale
12. August 2019 @ 13:25
wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir Sie zu arbeitsrechtlichen Einzelanfragen im Detail nicht beraten können. Als Minijob-Zentrale erteilen wir lediglich allgemeine Auskünfte zum Thema Arbeitsrecht. Diese finden Sie auf unserer Homepage: http://t1p.de/MJZE-Arbeitsrecht
Für eine individuelle Beratung zum Thema Arbeitsrecht empfehlen wir Ihnen das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales . Dieses erreichen Sie von montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004.
Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale
6. Mai 2019 @ 12:54
Ich habe mal eine Frage zu meinem Urlaub.
Ich habe bei meinem Arbeitgeber zum 03.04.19 gekündigt. Laut Arbeitsvertrag hab ich Anspruch auf 6 Urlaubstage im Jahr. Ich war seit dem 01.10.18 dort beschäftigt. 3 Tage habe ich schon in der Zeit genommen und einmal musste ich einen Tag nehmen weil mein Arbeitgeber im Urlaub war. Nun, nachdem ich gekündigt habe, soll ich diesen Tag zurück zahlen. Ist das rechtens ?
6. Mai 2019 @ 14:57
Hallo J.R,
wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir Sie zu arbeitsrechtlichen Einzelanfragen im Detail nicht beraten können. Als Minijob-Zentrale erteilen wir lediglich allgemeine Auskünfte zum Thema Arbeitsrecht. Diese finden Sie auf unserer Homepage.
9. März 2019 @ 10:41
Vielen Dank für die umfangreichen Informationen.
Vielleicht können Sie ja folgende Situation auch bewerten, das wäre toll:
AN arbeitet unregelmäßig wenn Bedarf beim AG besteht auf 450 € – Basis. Mal sind es sechs Tage die Woche und mal einen Monat gar nicht. Dementsprechend schwankt das Einkommen zwischen 0 und 450 €.
Wie lässt sich hier ein Urlaubsanspruch, wenn überhaupt vorhanden, ermitteln?
12. März 2019 @ 10:48
ein Urlaubsanspruch besteht natürlich auch in diesem Fall.
Ist die Anzahl von Arbeitstagen in der Woche regelmäßig ungleich, also z. B. mal zwei oder drei Tage in der Woche, bezieht sich die Berechnung des Urlaubs auf das Jahr und nicht auf die Woche. Die auf 52 Wochen (= 1 Jahr) bezogenen Werte ergeben dann die Jahresarbeitstage. Das Bundesarbeitsgericht hat festgelegt, dass die Arbeitsverpflichtung in einem Jahr bei einer 5-Tage-Woche 260 Arbeitstage beträgt und 312 Werktage bei einer 6-Tage-Woche.
Die Formel lautet dann:
Gesetzliche oder tarifvertragliche Urlaubstage x eigene Arbeitstage
Jahreswerktage (312) bzw. Jahresarbeitstage (260)
Vielleicht interessiert Sie in diesem Zusammenhang auch unser Blogbeitrag „Arbeit auf Abruf – Worauf Minijob-Arbeitgeber seit 2019 achten müssen! „: http://t1p.de/Blogbeitrag-Arbeit-auf-Abruf
12. März 2019 @ 11:05
Vielen Dank für die schnelle Antwort. Diese Formel habe ich bereits auf Ihren Seiten entdeckt und habe keinen Ansatz gefunden, sie anzuwenden.
So wie ich die Formel deute, kann ich dann den Urlaubsanspruch nur im Nachhinein, also am Ende des Jahres für das abgelaufene Jahr, errechnen, da ich im Vorfeld ja nicht weiß, wie viele Arbeitstage im laufenden Jahr auf mich zukommen. Ist das korrekt?
Pro Woche oder Monat gebe ich im Vorfeld Tage an, an denen ich arbeiten könnte und wenn dann Bedarf besteht, werde ich gerufen.
12. März 2019 @ 14:00
da stimmen wir Ihnen zu. Im Vorfeld lässt sich der Urlaubsanspruch bei unregelmäßigen Arbeitstagen in der Woche nicht eindeutig berechnen.
Um dennoch im Vorfeld einen Urlaubsanspruch zu ermitteln, gibt es zwei Möglichkeiten. Sie versuchen die anfallenden Arbeitstage gewissenhaft zu schätzen oder Sie orientieren sich mit den Arbeitstagen an Mitarbeitern, die diese Arbeiten ebenfalls verrichten oder verrichtet haben. Erst am Jahresende ist dann eine endgültige Berechnung möglich.
12. März 2019 @ 14:50
Auch für diese Antwort und die Lösungsvorschläge, vielen Dank.
Das wird dann auf jeden Fall eine Herausforderung. Ein Abschätzen ist nicht möglich und ein Vergleich mit Mitarbeitern vermutlich nicht zielführend. Einige arbeiten 1 x im Monat und andere mehrmals pro Woche.
Nicht nachvollziehbar ist für mich die Berechnung am Jahresende. Dann lässt sich der Urlaub ja nicht mehr nehmen, es sei denn ein Übertrag in das Folgejahr ist möglich. Aber im laufenden Jahr kann ich dann keinen Urlaubsanspruch geltend machen.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung und die zahlreichen Informationen auf Ihren Seiten.
14. März 2019 @ 09:30
vielleicht kann Ihnen mit Ihrer arbeitsrechtlichen Frage das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales bei der Berechnung Ihres individuellen Urlaubsanspruches behilflich sein. Dieses erreichen Sie von montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004.
26. Februar 2019 @ 15:26
Aber was tun, wenn der AG das nicht so sieht?
27. Februar 2019 @ 11:50
Hallo Lanie,
alle Arbeitnehmer haben sowohl Pflichten als auch bestimmte Rechte gegenüber ihrem Arbeitgeber. Minijobber gelten nach dem Teilzeit-und Befristungsgesetz als Teilzeitbeschäftigte. Damit haben sie grundsätzlich die gleichen Arbeitsrechte wie Vollzeitbeschäftigte. Missachten Arbeitgeber diese Rechte, kann der Arbeitnehmer – also auch der Minijobber – diese gerichtlich einfordern.
Welche Punkte dabei zu berücksichtigen sind erfahren Sie auf unserer Homepage unter folgenden Link: http://t1p.de/MJZE-Klagen-vor-dem-Arbeitsgericht
Silvia leister-balsen
28. November 2018 @ 10:48
Ich arbeite 4Nächte im Monat
Und bekomme dafür 400 euro
Ich habe eine anerkannte Schwerbehinderung von 50%….gegeben werden 3Tage Urlaub….für alle Kollegen die ebenfalls so arbeiten.
Steht mir eventuell auf Grund meiner Schwerbehinderung mehr zu????
29. November 2018 @ 07:48
Guten Tag Frau Leister-Balsen,
schwerbehinderte Menschen sind Personen, deren Grad der Behinderung mindestens 50 % beträgt. Sie haben Anspruch auf einen bezahlten zusätzlichen Urlaub von 5 Arbeitstagen im Urlaubsjahr, basierend auf einer 5-Tage-Woche; bei anderer Verteilung der Arbeitszeit auf die Woche erhöht oder senkt sich der Anspruch entsprechend.
Gemäß Ihrer Angabe arbeiten Sie je vier Nächte pro Monat. In einem gesamten Arbeitsjahr wären damit 48 Arbeitstage zu Grunde zu legen. Hierdurch ergibt sich ein regulärer Mindesturlaubsanspruch von 4 Tagen im Jahr. Aufgrund der Schwerbehinderung ergibt sich grundsätzlich noch ein weiterer zusätzlicher Urlaubstag.
Wir bitten jedoch um Ihr Verständnis, dass wir Sie zu arbeitsrechtlichen Einzelanfragen im Detail nicht beraten können. Als Minijob-Zentrale erteilen wir lediglich allgemeine Auskünfte zum Thema Arbeitsrecht. Für eine individuelle Beratung zum Thema Arbeitsrecht empfehlen wir Ihnen das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004.
1. November 2018 @ 22:59
Hallo liebes Minijob Team,
wenn ein Arbeitgeber im Arbeitsvertrag für einen Minijob keinen Urlaub erwähnt, „Urlaub“ nur gibt, wenn man die Stunden, die man abwesend ist vorarbeitet und Arbeitnehmer wieder entlässt, die nach Urlaub fragen, verhält er sich dann rechtens? Und müsste fehlender Urlaub auf Stundenzetteln bei einer aktuell stattfindenden Betriebsprüfung nicht auffallen?
An wen kann man sich in einem solchen Fall wenden?
Gruß Dierk
2. November 2018 @ 12:21
die Beziehungen zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber in einem Beschäftigungsverhältnis werden durch das Arbeitsrecht geregelt. Im Individual-Arbeitsrecht werden Arbeitsbedingungen geklärt.
Dazu gehören zum Beispiel Urlaubsregelungen, Arbeitszeit, Kündigungsfristen, Entgeltfortzahlung. Da das Arbeitsrecht ein Individualrecht ist, kann es behördlich nicht geregelt werden und wird somit auch nicht im Rahmen einer Betriebsprüfung geprüft.
Das heißt, Sie müssen Ihre Ansprüche bei Ihrem zuständigen Arbeitsgericht selbst durchsetzen.
Sie können sich mit Ihrer arbeitsrechtlichen Frage auch an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden.
Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.
27. August 2018 @ 13:12
ich habe am 1.5.18 als Urlaubs- und Krankheitsvertretung angefangen, Ich arbeite im Schnitt 1-2 Tage die Woche
Steht mir Urlaubsgeld zu?
Wieviele Tage Urlaub stehen mir zu?
27. August 2018 @ 15:11
Hallo Susann,
auch für Minijobber mit unregelmäßigen Arbeitstagen pro Woche lässt sich der Anspruch auf Urlaub leicht berechnen.
Gesetzliche oder tarifvertragliche Urlaubstage x eigene Arbeitstage / Jahreswerktage (312)/Jahresarbeitstage (260)
Bitte beachten Sie, dass Sie die Jahreswerktage bzw. Jahresarbeitstage noch auf 8 Monate kürzen müssen, da Sie Ihr Beschäftigungsverhältnis am 1. Mai 2018 begonnen haben.
Die Höhe des Urlaubsentgelts richtet sich nach Ihrem durchschnittlichen Verdienst in den letzten 13 Wochen vor Beginn Ihres Urlaubs.
Wichtig: Bezahlter Urlaub bedeutet, dass Sie für jeden Tag Ihren Verdienst erhalten, an dem Sie sonst gearbeitet hätten. Sie müssen den Urlaubstag weder vor- noch nacharbeiten.
Weiter Informationen, sowie unseren Online-Rechner für den Mindesturlaub finden Sie hier.
https://blog.minijob-zentrale.de/2018/08/02/neu-online-rechner-fuer-mindesturlaub-im-minijob/
Bärbel Schade
27. August 2018 @ 21:32
ich habe schon viele Beiträge von Euch gelesen und habe nun aktuell auch ein Problem.
Ich bin Rentnerin und habe seit dem 15.11.17 einen Minijob in einem amb. Pflegedienst. Die Monate Nov. und Dez. sind nach den gearbeiteten Stunden bezahlt worden, ab Jan.2018 bekam ich dann pro Monat immer 445,50€ ausbezahlt. Zu Ende April wurde der amb. Pflegedienst geschlossen und wir Mitarbeiter konnten in einer der angeschlossenen Pflege WG’S weiter arbeiten. Da im Juni meine Mutter verstorben war, habe ich in dem Monat meine Überstunden abgefeiert und ab Juli wieder normal gearbeitet. Im August stand ich dann nur für zwei Tage im Diensplan und bis letzte Woche, war mir noch nicht mitgeteilt worden, an welchen Tagen ich im Sept. eingeplant werde. Statt dessen bekam ich am letzten Dienstag einen Anruf, dass man mir zum 30.09.2018 kündigen möchte, mit der Begründung, die WG, in der ich arbeite, wäre überbesetzt.
In meinem Vertrag stehen 33 Stunden pro Monat. Meine Arbeitstage waren im Monat verteilt, es gab keine festen Arbeitstage, aber ein Zeitarbeitskonto. Urlaubstage standen nicht im Vertrag, auf Anfrage sagte man mir, ich hätte 10 Tage im Jahr zur Verfügung.
Meine Fragen sind nun: Wieviele Urlaubstage stehen mir bis Ende September zu, werden die Minusstunden von August und September, wo ich nicht mehr arbeiten soll, mit den Urlaustagen verrechnet oder geht die Bezahlung sogar noch darüber hinaus? Anmerken muss ich noch, ich habe einen Schwerbehindertenausweiss mit 60%
28. August 2018 @ 14:16
Guten Tag Frau Schade,
danke für die ausführliche Schilderung Ihrer Problematik.
Wir empfehlen Ihnen, dass Sie sich mit Ihren komplexen arbeitsrechtlichen Fragen an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden.
Die Minijob-Zentrale ist die zentrale Servicestelle für die Abwicklung des Melde- und Beitragsverfahren zur Sozialversicherung für Minijobs.
In diesem Zusammenhang informieren wir nur zu allgemeinen Fragen zum Arbeitsrecht.
Ludmilla Keller
15. Februar 2019 @ 11:21
Hallo Minijob Team.
Eine Frage mein Vertrag läuft bis Juli noch als Reinigungskraft.
Habe 6 Arbeitstage in der Woche.
Und jetzt hat mir meine Firma geschickt ich hätte jetzt nur noch 20tage Urlaub.
Ist das den richtig ?
L. Keller
15. Februar 2019 @ 12:51
Hallo Frau Keller,
wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir diese Frage im Rahmen unseres öffentlichen Blogs nicht beantworten können.
Als Minijob-Zentrale erteilen wir lediglich allgemeine Auskünfte zum Thema Arbeitsrecht. Für eine individuelle Beratung zum Thema Arbeitsrecht empfehlen wir Ihnen das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004.
8. August 2018 @ 00:02
bis März 2019 bin ich noch in Elternzeit. Seit März 2018 arbeite ich für 15 Std. Woche bei meiner alten Arbeitsstelle. Vorher habe ich eine 40 Std. Woche gehabt. Wir haben eine 6- Tage Woche.
In meinem Alten Vertrag steht, das ich 30 Urlaubstage habe. In meinem Anhang den ich für die 15 Std. Bekommen habe, wird kein Sarz über die Urlaubsregelung geschrieben. Nur das ich mit 15 Std. das Team unterstütze! Meine Arbeitstage sind immer unterschiedlich und auch von der Stundenanzahl am Tag immer unterschiedlich .Jetzt wurde mir mein Urlaub gestrichen, da ich jetzt ja weniger Urlaubstage hätte, da ich ja weniger arbeite! Sie hätten es vergessen….
bis jetzt hatte jeder 30 Urlaubstage! Egal wie wieviele Std.- natürlich hatte eine Halbe Kraft dann nicht 6,6 Std berechnet bekommen!
Meine Frage wäre: muss ich das so hin nehmen – sind die im Recht?
Lieben Grüß
8. August 2018 @ 14:44
ist während Ihrer Elternzeit die Anzahl von Arbeitstagen in der Woche regelmäßig ungleich, also zum Beispiel mal zwei oder drei Tage in der Woche, bezieht sich die Berechnung des Urlaubs auf das Jahr und nicht auf die Woche. Die auf 52 Wochen (= 1 Jahr) bezogenen Werte ergeben dann die Jahresarbeitstage. Das Bundesarbeitsgericht hat festgelegt, dass die Arbeitsverpflichtung bei einer 6-Tage-Woche bei 312 Jahreswerktagen liegt.
Gesetzliche oder tarifvertragliche Urlaubstage x eigene Arbeitstage / Jahreswerktage (312)
Eine Minijobberin übt an 90 Tagen im Jahr einen Minijob aus. Mitarbeiter in Vollzeit arbeiten in einer 6-Tage-Woche und haben einen Anspruch auf 30 Urlaubstage im Jahr.
30 Urlaubstage x 90 Tage / 312 Jahreswerktage = 8,65 Tage
Lösung: Die Minijobberin hat einen Anspruch auf 9 Urlaubstage im Jahr. Das Ergebnis 8,65 wird kaufmännisch auf 9 gerundet.
Gern können Sie auch zur Berechnung unseren neuen Urlaubrechner verwenden.
https://www.minijob-zentrale.de/SiteGlobals/Forms/Urlaubsrechner/urlaubsrechner_formular.html
Abschließend empfehlen wir Ihnen, dass Sie sich mit Ihrer arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden.
30. Juli 2018 @ 18:54
Ich habe ein 450 Euro Job uns Arbeit ich immer Montags, Dienstag und Samstag und Sonntag jeden 15 Tag. Wie viel Werktag Urlaub ist Pflicht?
31. Juli 2018 @ 14:10
wir sind uns nicht sicher, ob wir Sie richtig verstehen. Bitte konkretisieren Sie Ihre Anfrage. Ist die Anzahl Ihrer Arbeitstage in der Woche immer gleich oder ungleich?
Vielen Dank und freundliche Grüße
11. Juli 2018 @ 17:01
Was wenn der Arbeitgeber den Urlaubsanspruch verweigert?
12. Juli 2018 @ 10:07
damit Sie Ihren Urlaub nehmen können, beantragen Sie diesen beim Arbeitgeber und lassen ihn von Ihrem Chef genehmigen.
Ihren Urlaubsantrag darf der Arbeitgeber nur aus dringenden betrieblichen Gründen ablehnen. Verweigert er Ihnen den beantragten Urlaub, muss er diesen zu einem späteren Zeitpunkt gewähren.
Ob in Ihrem Fall dringende betriebliche Gründe für die Verweigerung des gewünschten Urlaubs vorliegen, können wir nicht bewerten. Aus diesem Grund empfehlen wir Ihnen eine Beratung beim Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zum Thema Arbeitsrecht. Das Bürgertelefon erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030 221 911 004.
Doreen kielkowski
25. Mai 2018 @ 18:37
Ich habe ein minijop von 409 euro…gehe e tage die woche..steht mir auch Urlaubsgeld zu…
28. Mai 2018 @ 12:26
Hallo Frau Kielkowski,
das Bundesurlaubsgesetz gesteht jedem Arbeitnehmer bezahlten Urlaub im Jahr zu.
Wieviel Tag bezahlten Urlaub Ihnen pro Jahr zusteht, finden Sie im folgenden Blogbeitrag:
https://blog.minijob-zentrale.de/2015/05/18/erholungsurlaub-bei-minijobs/
Beim Weihnachts- und Urlaubsgeld, als Zuschuss zum Urlaub des Arbeitnehmers, handelt es sich um sogenannte Jahressonderzahlungen. Diese werden dabei vom Arbeitgeber zu bestimmten Zeiten im Jahr erbracht. Ein gesetzlicher Anspruch auf diese Zahlungen besteht jedoch nicht.
Häufig sind diese auch nicht vertraglich, also weder im Arbeitsvertrag, noch in Tarifverträgen oder Betriebsvereinbarungen geregelt. Sie werden vielmehr freiwillig vom Arbeitgeber geleistet.
Wenn der Arbeitgeber dabei nur bestimmten Beschäftigten Gratifikationen zukommen lässt und andere davon ausnimmt, so liegt eine Ungleichbehandlung vor. Diese ist dann aber zulässig, wenn es sachlich gerechtfertigte und billigenswerte Gründe gibt oder, was auch möglich ist, wenn vertragliche Vereinbarungen für solche Sonderzahlungen bestehen.
Elkoubai
5. Mai 2018 @ 08:34
Hallo ich habe was vergessen ich arbeite 48 stünden in monat wie viel tage habe ichvon mein Urlaub danke
Sorry ich kann kein gut deutsch schreiben? ? Danke
5. Mai 2018 @ 08:20
Ich habe 10 Monaten gearbeitet als mini job und bis jetzt ich habe keine Urlaub gekriegt und diese Firma haben nicht gesagt von Urlaub weil das ist ein tūrkische Firma. Und ich habe keine Ahnung von Mini Job das ist die erste mal. Jemand hAT Erfahru .ich habe recht auf Urlaub. Danke
7. Mai 2018 @ 12:35
jeder Minijobber hat Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub. Der gesetzliche Urlaubsanspruch beträgt jährlich mindestens 4 Wochen bzw. 24 Werktage bei einer 6-Tage-Woche. Da das Bundesurlaubsgesetz jedoch von 6 Werktagen (Montag bis Samstag) ausgeht, rechnen Sie den Urlaub auf die entsprechend vereinbarten Werktage um. Dabei ist nur wichtig, wie viele Werktage der Minijobber pro Woche arbeitet – nicht, wie viele Stunden er an den Werktagen leistet.
Lesetip: Unser Blog-Beitrag vom 23. Juni 2017 „Urlaub berechnen leicht gemacht“
https://blog.minijob-zentrale.de/2017/06/23/minijob-urlaub-berechnen-leicht-gemacht/
15. April 2018 @ 21:41
Sehr geehrtes Team der Minijob-Zentrale,
ich habe mehrere Fragen zu meiner aktuellen Lohnabrechnung. Ich hoffe sehr, dass sie mir weiter helfen können.
Ich habe vom 21.03. bis zum 04.04. Urlaub eingereicht, der auch genehmigt wurde. Leider bin ich erkrankt, sodass ich mich am 20.03 bei meiner Teamleiterin und am 21.03 nochmal im Personalbüro krank gemeldet habe. Eine Arbeitsunfähigkeisbescheinigung wurde ausgestellt und zeitnah nachgereicht. Im Dienstplan wurde ich ebenfalls als krank vermerkt.
In der Lohnabrechnung ist Urlaub vom 21.03 bis zum 31.03 vermerkt und die AU Tage sind überhaupt nicht erwähnt worden.
Darf der Arbeitgeber die AU einfach ignorieren? Wie verhält es sich bei Minijobbern, die im Urlaub krank werden?
Hinzu kommt, dass ich 10 Tage Urlaub beantragt habe, mir 9 Tage Urlaub abgezogen worden sind, aber nur 6 Tage Urlaub ausbezahlt wurden. Von meinen 24 Urlaubstagen insgesamt, sind jetzt nur noch 15 Tage Urlaub über.
Die Lohnabrechnung ist für mich überhaupt nicht nachvollziehbar. Wie verhält man sich am besten bei fehlerhaften Lohnabrechnungen?
Da ich etwas länger erkrankt bin, habe ich eine Krankmeldung für insgesamt 6 Wochen eingereicht.
Mit was für einem Gehalt habe ich zu rechnen, wenn ich über 1 Monat krank geschrieben bin? Wie verhält es sich mit den Zulagen wie Nacht- und Wochenendzuschläge?
Auf meiner Lohnabrechnung steht folgendes:
„Lohnart 1679, SV-Pflicht Ausfallzeit AU GfB“
Was bedeutet das genau?
Über eine Rückmeldung würde ich mich sehr freuen.
16. April 2018 @ 13:12
wenn Sie während eines bereits beantragten oder angetretenen Urlaubs krank werden, werden die Tage der Arbeitsunfähigkeit nicht auf den Jahresurlaub angerechnet. So schreibt es das Bundesurlaubsgesetz im § 9 eindeutig vor. Die Betonung liegt hier auf „Tage der Arbeitsunfähigkeit“. Sie müssen tatsächlich eine ärztliche Bescheinigung vorweisen können. Die „entgangenen“ Urlaubstage dürfen jedoch nicht an den ursprünglichen Urlaub angehangen werden. Der Urlaub endet zum vereinbarten Datum. Der „entgangene“ Urlaub muss wie alle anderen Urlaubstage auch beim Arbeitgeber beantragt und genehmigt werden.
Der Anspruch auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall besteht für 6 Wochen. Sie haben Anspruch auf den Lohn, den Sie bekommenen hätten, wenn Sie nicht krank gewesen wären. Dies beinhaltet auch die Fortzahlung von Sonn-, Feiertags- und Nachtzuschlägen. Zuschläge für Sonn-, Feiertags- und Nachtarbeit sind steuer- und beitragsfrei, wenn sie für die tatsächliche Arbeit geleistet wurden. Insofern sind diese Zuschläge dann aber im Rahmen der Entgeltfortzahlung steuer- und beitragspflichtig.
Bezüglich der fehlerhaften Lohnabrechnung empfehlen wir Ihnen, den Arbeitgeber schriftlich aufzufordern, die Abrechnung für den betroffenen Monat zu überprüfen.
Für weitere arbeitsrechtliche Fragen wenden Sie sich bitte an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales.
17. April 2018 @ 19:18
vorerst einmal vielen lieben Dank für ihre schnelle Rückmeldung.
Ich habe ihren Rat befolgt und meine Lohnabrechnung prüfen lassen. Die Resturlaubstage wurden korrigiert und die AU wurde ebenfalls eingetragen.
Ein Problem besteht in meinen Augen allerdings weiterhin.
In meiner ersten Einzelabrechnung wurden 10 Tage Urlaubstage vermerkt, allerdings nur 6 Urlaubstage abgerechnet. Mein Arbeitgeber hat darauf folgendes geantwortet:
„Ursprünglich hatten Sie Urlaub ab dem 21.03.2018 beantragt. Da Sie bereits am 02. und 03.03.2018 gearbeitet hatten und dafür bereits 24 Stunden entstanden sind, hätten wir Ihnen Urlaub sowieso nur für 6 Tage gewähren und auszahlen können, um die von Herrn X (Buchhaltung) errechnete Arbeitsentgeltgrenze NICHT ZU ÜBERSCHREITEN. Da Sie jedoch dann leider krank geworden sind, haben wir den hinterlegten Urlaub in AU umgewandelt und entsprechend für die 6 Tage Entgelt für Arbeitsunfähigkeit mit je 1,64 Std. abgerechnet.“
Dabei wurde der Urlaub vom besagten Herrn X zuvor genehmigt und die 10 Tage wurden persönlich von ihm im Dienstplan freigegeben.
Mein Gehalt für das Jahr 2018 sieht bisher folgendermaßen aus:
Januar: 408,00€
Februar: 408,00€
März: 433,93€
Da ich zu Weihnachten immer ein kleines Weihnachtsgeld bekomme, wurde vereinbart, dass ich monatlich durchschnittlich 430€ verdiene. Es war i.d.R auch nie ein Problem, dass ich mal mehr und mal etwas weniger verdiene.
Darf der Personalleiter (Herr X) den Urlaub nachträglich ändern?
In meinen Augen ist die durchschnittliche Arbeitsentgeltgrenze nicht überschritten. Oder gibt es beim Ausbezahlen vom Urlaub Sonderregelungen?
Über eine nochmalige Rückmeldung würde ich mich sehr freuen.
18. April 2018 @ 14:11
bei der Bezahlung von Urlaub gibt es keine Sonderregelungen. Minijobber haben ein gesetzliches Recht auf bezahlten Urlaub. In der Regel richtet sich die Höhe des Urlaubsentgelts nach dem durchschnittlichen Gehalt des Arbeitnehmers in den letzten 13 Wochen vor Beginn seines Urlaubs. Der Mitarbeiter erhält für jeden Tag sein Gehalt, an dem er sonst gearbeitet hätte.
Wenn wir Sie richtig verstanden haben, hat Ihnen Ihr Arbeitgeber statt 10 Tagen nur 6 Tage bezahlt, unabhängig davon ob es sich nun um Urlaubstage oder um Arbeitsunfähigkeitstage gehandelt hat. Er sagte er möchte damit eine Überschreitung der Minijob-Verdienstgrenze vermeiden. Grundsätzlich dürfte bei der Auszahlung von Urlaubsentgelt bzw. bei der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall keine Gefahr der Überschreitung der Minijob-Grenze bestehen, da nur das Entgelt weitergezahlt wird, auf das ohnehin bei Arbeitsleistung Anspruch bestanden hätte. In Ihrem ersten Kommentar schrieben Sie jedoch auch, dass bei Ihnen Sonntags- bzw. auch Nachtzuschläge anfallen. Wie wir in unserer Antwort vom 16. April 2018 mitteilten, sind Zuschläge für Sonn-, Feiertags- und Nachtarbeit nur steuer- und beitragsfrei, wenn sie für tatsächliche Arbeit geleistet wurden. Insofern sind diese Zuschläge dann im Rahmen der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall steuer- und beitragspflichtig. Dadurch könnte sich unter Umständen eine Überschreitung der 450-Euro-Grenze ergeben.
Erhält ein Minijobber einen Jahresverdienst insgesamt bis zu 5.400 Euro, darf sein Verdienst in einzelnen Monaten auch mehr als 450 Euro betragen. Übersteigt der Jahresverdienst jedoch 5.400 Euro, weil sich der Verdienst in einzelnen Monaten auf mehr als 450 Euro erhöht, kommt es darauf an, ob dies regelmäßig und vorhersehbar oder gelegentlich und nicht vorhersehbar erfolgt. Passiert das gelegentlich und nicht vorhersehbar, das heißt aktuell bis zu drei Mal in einem Zwölf-Monats-Zeitraum, bleibt die Tätigkeit grundsätzlich ein Minijob. In solchen Ausnahmefällen darf der Jahresverdienst auch mehr als 5.400 Euro betragen.
Wir empfehlen Ihnen, dazu erneut das Gespräch mit Ihrem Arbeitgeber zu suchen.
Impftelbrimpft
14. März 2018 @ 01:15
Hi ich Arbeite in einer Offenen Ganztags Betreuung einer Grundschule (OGS) in NRW auf 450€ Basis. Ich habe keine Urlaubstage, dafür alle Schulferien bezahlt frei. Jetzt hat NRW dieses Jahr zusätzlich eine Woche Pfingstferien. Erst sollte es eine Ferienbetreuung für die Kinder geben und ich hätte normal frei gehabt. Jetzt gibt es doch keine Betreuung und es heißt ich soll mir minus Stunden für die Tage aufschreiben. Die Erklärung meines Arbeitgebers lautet, dass es keine regulären Ferien sonder einmalige Sonderferien seien. Ist das so richtig, oder sind es doch reguläre Ferien für dieses Jahr?
14. März 2018 @ 13:56
weder zu der großzügigen Regelung der bezahlten Freistellung während der gesamten Schulferien noch zu Ihrer Frage der Minusstunden während der bezahlten einmaligen Sonderferien können wir informierend unterstützen.
Wir empfehlen Ihnen, sich mit Ihren arbeitsrechtlichen Fragen an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden. Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.
1. Februar 2018 @ 23:36
Hallo, ich hätte eine frage. Ich habe ein Minijob der ist auf 6 Monate befristet. Ich arbeite 2 Tage in der Woche dort. Die meinten ich bekomme nur 2 Urlaubstage obwohl mir eigentlich 4 Tage zustehen. Danach haben sie mir de Vertrag renoviert, wieder auf 6 Monate. Der ist auch bald wieder zu ende. Krieg man weniger Urlaub wenn man 6 Monate befristete Minijob-vertrag hat???
2. Februar 2018 @ 13:58
Hallo Carolina,
der volle Urlaubsanspruch wird erstmalig nach sechsmonatigem Bestehen des Arbeitsverhältnisses erworben. Besteht das Arbeitsverhältnis nur 6 Monate oder kürzer, erhält der Arbeitnehmer für jeden vollen Monat des Bestehens des Arbeitsverhältnisses ein Zwölftel des Jahresurlaubs.
Ausgehend von 24 Tagen Mindesturlaub bei einer 6-Tage-Arbeitswoche ergibt sich bei einer 2-Tage-Arbeitswoche ein Mindestanspruch von 8 Urlaubstagen pro Jahr. Für eine 6-monatige Beschäftigung verbleibt bei Anspruch auf 4 Urlaubstage.
Aus welchem Grund Ihnen Ihr Arbeitgeber nur 2 Urlaubstage gewährt, können wir nicht beantworten. Bitte suchen Sie an dieser Stelle nochmal das Gespräch mit Ihrem Arbeitgeber.
1. Februar 2018 @ 12:00
Hallo! Ich arbeite 4 Tage die Woche und habe 22 Tage Urlaub im Jahr. Wenn ich meinen Urlaub in Anspruch nehme, werden mir immer nur 4 Tage die Woche abgezogen, so dass ich dann ca. 5 Wochen und 2 Tage habe oder wird die ganze Woche gerechnet, dann hätte ich 4 Wochen und 2 Tage??
1. Februar 2018 @ 13:20
Sie müssen nur für die Arbeitstage Urlaub nehmen, an denen Sie üblicherweise auch arbeiten. Arbeiten Sie an 4 Tagen in der Woche, brauchen Sie auch nur für 4 Tage Urlaub nehmen, um eine ganze Woche frei zu haben.
Pingback: Urlaub, Elternzeit und Mutterschaftsgeld – Das sind die in 2017 meistgelesenen Blogbeiträge | Die Minijob-Zentrale
Siglinde Markert
11. Januar 2018 @ 12:06
ich habe einen Minijob auf 450,– Euro Basis. Das Geld wird jeden Monat fest bezahlt.Meine Arbeitszeit beträgt 3 Tage in der Woche 11 Std. in der Woche, 44 Stunden im Monat.
Wenn ein Feiertag auf meinen Arbeitstag fällt rechnet mein Chef diese Stunden nicht auf mein Arbeitszeitkonto mit der Begründung ich hätte ja nicht gearbeitet. Genau so berechnet er es mit meinen Urlaubstagen. Die Stunden trägt er nicht auf mein Arbeitszeitkonto ein.
Danke schon im für Ihre Antwort.
S.Markert
12. Januar 2018 @ 08:49
Guten Morgen Frau Markert,
arbeitet ein Minijobber nur an bestimmten Tagen in der Arbeitswoche und fällt auf einen dieser Tage ein Feiertag, dann besteht hier ein Anspruch auf Zahlung des Arbeitsentgelts.
Der arbeitsfreie Feiertag muss Ihnen bezahlt werden. Sie bekommen jedoch nicht für den Feiertag, den Sie nicht gearbeitet haben, zusätzlich die Arbeitsstunden gutgeschrieben.
12. Januar 2018 @ 13:29
Danke für die Info,
aber wie sieht dies bei Urlaub aus?
Werden mir da die Stunden auch nicht gutgeschrieben?
12. Januar 2018 @ 15:51
Hallo Frau Markert,
auch bei Urlaub werden Ihnen die Stunden nicht zusätzlich gutgeschrieben. Ihr Arbeitszeitkonto hat den gleichen Stand, wie vor dem Feiertag oder dem Urlaubstag.
Sie bekommen Ihr Arbeitsentgelt für einen Urlaubstag fortgezahlt, als wenn Sie gearbeitet hätten.
Anschie1000
8. Januar 2018 @ 14:11
Bei mir wurden eigentlich zwei Arbeitstage pro Woche ausgemacht, aber sowie ein Feiertag kommt bzw. als ich am Donnerstag meine Reha antrat, musste ich den Feiertag bzw den Freitag reinarbeiten. Das heißt also ich arbeite nicht zwei Tage sondern eigentlich drei Tage an diesen Wochen. Es kommt auch manchmal vor, dass wenn mein Arbeitgeber in den Urlaub fährt ich hin muss um die Blumen zu gießen und die Katze zu füttern (da kann es auch sein das ich 5 – 7 Tage hinfahre). Werden diese Tage dann mit in die Urlaubsberechnung eingerechnet oder geht man von zwei Tage in der Woche aus? Ist es egal wie viele Stunden ich an diesen Tagen arbeite, denn ich arbeite mal mehr mal weniger Stunden. Wie schaut es mit der Berechnung der Bezahlung aus? Mein Arbeitgeber hat mir bisher immer 4 Stunden fest berechnet, egal ob Feiertag oder Urlaub, das ist doch nicht korrekt? Die Stunden die über 4 Stunden gehen sind doch keine Überstunden, da keine Stundenanzahl die ich arbeiten muss festgelegt wurden.
9. Januar 2018 @ 10:15
Ihr Arbeitgeber muss Ihnen als Minijobberin auch für die Arbeitszeit, die infolge eines gesetzlichen Feiertages ausfällt, das Arbeitsentgelt zahlen, das Sie ohne den Arbeitsausfall erhalten hätten.
Sie haben dann einen Anspruch auf Entgeltfortzahlung für Feiertage, wenn der Feiertag auf einen Tag fällt, an dem Sie sonst regelmäßig zur Arbeitsleistung verpflichtet sind. Der Arbeitgeber darf die Fortzahlung von Entgelt für Feiertage nicht dadurch umgehen, dass Sie die ausgefallene Arbeitszeit an einem sonst arbeitsfreien Tag vor- oder nacharbeiten.
Die Höhe des Urlaubsentgelts richtet sich nach dem durchschnittlichen Gehalt des Arbeitnehmers in den letzten 13 Wochen vor Beginn seines Urlaubs. Zahlungen für Überstunden bleiben bei der Berechnung unberücksichtigt.
Wichtig: Bezahlter Urlaub bedeutet, dass der Mitarbeiter für jeden Tag sein Gehalt erhält, an dem er sonst gearbeitet hätte. Der Minijobber muss den Urlaubstag weder vor- noch nacharbeiten.
Abschließend empfehlen wir Ihnen, dass Sie sich mit Ihren arbeitsrechtlichen Fragen an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden.
13. Januar 2018 @ 11:18
Hallo Blog-Team,
das habe ich schon verstanden. Den Feiertag bzw. den Tag wegen dem Arbeitsausfall bekomme ich schon bezahlt und auch den Tag wegen der vor- oder nacharbeit. Mir geht es darum, dass ich dann in so einer Woche ja eigentlich drei Tage arbeiten würde. Also ich arbeite Dienstag Vormittag und Freitag Vormittag (sind zwei Vormittage). So nun ist der Freitag ein Feiertag, meine Chefin meint dann ich soll Donnerstag kommen, weil ja am Freitag Feiertag ist damit die Arbeit nicht liegen bleibt. das kommt öfters vor, also muss ich doch bei der Urlaubsberechnung in der Woche von drei Arbeitstagen ausgehen?
Wegen der Urlaubsgeldberechnung wollte ich eigentlich wissen, ob das als Überstunden zählt, da keine feste Arbeitszeiten bei mir festgelegt wurden (also flexible Arbeitszeiten zwischen 4 und 6 Stunden). Es gibt mal mehr arbeit mal weniger zu machen. Aber ich bekomme immer 4 Stunden nur berechnet
15. Januar 2018 @ 11:07
wir verstehen Ihre Fragestellung, bitten Sie jedoch, aufgrund Ihrer schwierigen Fallgestaltung, sich an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales zu wenden. Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.
17. Januar 2018 @ 13:16
Liebe Minijobzentrale,ich denke das mit dem Urlaub ist nicht so einfach. Mindesturlaub wird in Tagen gewährt. Das heißt auch ein Minijober muss die 24 Tage bekommen. Hierfür aber den Durchschnitt des Lohnes der letzen 13 Wochen. Mithin also bei 450€ ca. 15€ pro Urlaubstag.
18. Januar 2018 @ 12:02
gemäß Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) beträgt der Mindesturlaubsanspruch bei einer 6 Tage-Arbeitswoche 24 Tage im Jahr. Da Minijobber in der Regel nicht an 6 Tagen in der Woche arbeiten berechnet sich ihr Mindesturlaub entsprechend der anteiligen Arbeitstage. Das bedeutet zum Beispiel, wenn ein Minijobber nur an zwei Tagen in der Woche arbeitet besteht ein Mindesturlaubsanspruch von acht Tagen.
Die Höhe und Berechnung des Urlaubsentgelts ist im § 11 BUrlG geregelt und besagt, dass der durchschnittliche Verdienst während des Urlaubs weiterzuzahlen ist.
Als Grundlage für die Berechnung dieses durchschnittlichen Verdienstes sind die letzten 13 Wochen (ohne Überstundenentgelt und evtl. Überstundenzuschlägen) heranzuziehen. Die Festlegung des Bezugszeitraums auf 13 Wochen soll erreichen, dass als Urlaubsentgelt auch wirklich der Durchschnittsverdienst gezahlt wird.
Bei monatlich gleichem Verdienst, ohne wöchentliche oder monatliche Schwankungen, ist die Berechnung des Urlaubsentgelts natürlich einfacher.
Die Verdienstgrenze eines Minijobbers je Kalendertag (450 Euro/Monat : 30 Kalendertage/Monat = 15 Euro/Tag) ist für die Urlaubsentgeltberechnung nicht relevant.
Werner Schneider
7. Januar 2018 @ 16:59
Hallo liebes Blog-Team
Ich arbeite mehrmals im Monat jeweils 8 Stunden am Tag. In 2017 habe ich 33 x gearbeitet, und 28 Tage in 2016. Wie rechne ich hier den Urlaubsanspruch?
Vielen Dank für eine Rückantwort.
8. Januar 2018 @ 12:13
ist die Anzahl von Arbeitstagen in der Woche regelmäßig ungleich, also zum Beispiel mal zwei oder drei Tage in der Woche, bezieht sich die Berechnung des Urlaubs auf das Jahr und nicht auf die Woche. Die auf 52 Wochen (= 1 Jahr) bezogenen Werte ergeben dann die Jahresarbeitstage. Das Bundesarbeitsgericht hat festgelegt, dass die Arbeitsverpflichtung in einem Jahr bei einer 5-Tage-Woche 260 Arbeitstage beträgt und 312 Werktage bei einer 6-Tage-Woche.
Gesetzliche oder tarifvertragliche Urlaubstage x eigene Arbeitstage :
Jahreswerktage (312)/Jahresarbeitstage (260)
Ein Bespiel finden Sie in unserem Blog-Beitrag “ Minijob: Urlaub berechnen leicht gemacht.
2. Januar 2018 @ 18:20
Liebes Blog-Team,
ich arbeite seit 1,5 Jahren mit 3 regelmäßigen Tagen in der Woche in einem Privathaushalt als 450€ Kraft. Meine Tätigkeit ist die Assistenz einer schwerbehinderten Person. Feiertage bekommen wir (unser Team) in dem Haushalt nur bezahlt, wenn wir arbeiten. Gilt das Entgeldfortzahlungsgesetz auch in diesem Fall? D.h. , wenn wir an einem Feiertag nicht arbeiten,der auf unsere Arbeitszeit fällt bekommen wir diesen vergütet? Die Peron muss ja auch an diesen Tagen betreut werden und bisher ist es immer so gewesen, dass nur derjenige, der bereit war am Feiertag zu kommen, auch vergütet worden ist.
3. Januar 2018 @ 09:56
Guten Tag Diana,
Sie haben dann einen Anspruch auf Entgeltfortzahlung für Feiertage, wenn der Feiertag auf einen Tag fällt, an dem Sie sonst regelmäßig zur Arbeitsleistung verpflichtet sind.
Der Arbeitgeber darf die Fortzahlung von Entgelt für Feiertage nicht dadurch umgehen, dass Sie die ausgefallene Arbeitszeit an einem sonst arbeitsfreien Tag vor- oder nacharbeiten.
3. Januar 2018 @ 10:56
soweit habe ich das auch alles verstanden. Das Problem bei uns ist nur, dass die Arbeit ja immer anfällt, egal ob Feiertag oder nicht. Nun werden wir verpflichtet auch an den Feiertage zu arbeiten, dann bekommen wir auch unser Gehalt.Suchen wir uns eine Vertretung, durch einen Kollegen, der bereit ist zu arbeiten, oder einen Familienangehörigen, der für die Patientin an dem Tag für sie da ist, bekommen wir nichts. In meinem Fall war es jetzt so, dass ich über die Feiertage 1,5 Wochen Urlaub hatte, der auch bezahlt wurde( anteilig der Tage, die ich arbeite) . Der Feiertag wurde aber stundenmäßig abgezogen vom Gehalt….
3. Januar 2018 @ 12:13
laut § 10 Arbeitszeitgesetz gibt es in einigen Branchen (zum Beispiel: Pflege, Gastronomie) Ausnahmen zur Feiertagsbezahlung.
Wir gehen davon aus, da Sie in der Pflege tätig sind, dass Sie arbeitsvertraglich verpflichtet sind auch an Feiertagen zu arbeiten. Dann gelten die Feiertage als normale Arbeitstage. Gehen Sie an diesem Tag nicht arbeiten, bekommen Sie auch für diesen Tag keinen Lohn gezahlt.
Werden Sie von Ihrem Arbeitgeber von Ihrer Arbeitspflicht durch Urlaub an einem Feiertag befreit, an dem Sie sonst hätten arbeiten müssen, so wird Ihnen der Tag als Urlaub gewährt und bezahlt.
3. Januar 2018 @ 16:34
Und noch ein Hallo :-) ,
da liegt genau das Problem. Ich arbeite nicht in der Pflege ( Pflegeheim,Pflegedienst etc.) , sondern als persönliche Assistentin ( Essen + Getränke anreichen, Hilfe bei Toilettengängen, kleine Haushaltstätigkeiten), in einem Privathaushalt. Mein Arbeitgeber ist die zu betreuende Person. Einen Arbeitsvertag gibt es nicht… wie bei den meisten 450€ Jobs, sondern es gelten die normalen Bedingungen, die man ja auch in den Infobroschüren nachlesen kann. Es ist also eine Beschäftigung in einem Privathaushalt, in dem die Patientin und ihr Ehemann leben. Gelten diese nach §10 genannten Bereiche auch für einen Privathaushalt, oder nur für bestimmte ‚öffentliche‘ Bereiche ( Pflegeheim, Krankenhaus, Hotel, Fitnessbranche) . Das ist eigentlich die wesentliche Frage meines Anliegens. Gelten für private Haushalte nicht andere Bestimmungen, wenn z.B. auch der Ehemann dafür in Anspruch genommen werden kann ( es werden ja auch Leistungen bezogen), an Feiertagen diese Assistenz an seiner Frau zu übernehmen?
4. Januar 2018 @ 08:43
auch in einem Privathaushalt kann man pflegerisch tätig sein. Dazu gehört auch die Tätigkeit einer Betreuungsassistentin.
Ein schriftlicher Arbeitsvertrag muss nicht unbedingt abgeschlossen werden. Es reicht eine formlose Einigung der Parteien.
Wenn Sie nur ein mündlichen Arbeitsvertrag geschlossen haben und daher nicht in Besitz einer Urkunde über den Vertragsinhalt sind, können Sie von Ihrem Arbeitgeber verlangen, dass er Ihnen einen schriftlichen Nachweis über die wesentlichen Vertragsbedingungen aushändigt.
Wir empfehlen Ihnen, dass Sie sich mit Ihrer konkreten arbeitsrechtlichen Frage zur Anwendbarkeit des § 10 Arbeitszeitgesetz an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden.
18. Dezember 2017 @ 14:29
Arbeitsvertrag ab 06.07 ende 21.01(fast 7 monate), 1 tag Urlaub pro Monat, ich schon genomen 6 Tage, und meine Frage, ob ich noch eine tag ulaub habe für unvollständige Monate der Arbeit haben solte
19. Dezember 2017 @ 09:32
Hallo Pamela,
beginnt oder endet das Arbeitsverhältnis während des Urlaubsjahres, so erhält der Beschäftigte für jeden vollen Beschäftigungsmonat des Jahres 1/12 seines Urlaubsanspruchs für das Gesamtjahr. Der Beschäftigungsmonat ist nicht mit dem Kalendermonat gleichzusetzen.
Da Sie noch keine vollen 7 Monate im Beschäftigungsverhältnis sind, haben Sie Anspruch auf die 6 Tage Urlaub.
Wolfgang Krugger
13. Dezember 2017 @ 13:37
Ich habe eine Haushaltshilfe die zwei Tage die Woche jeweisl 3 Studnen arbeitet. Ich bin ein Privathaushalt ohne weitere Beschäftigte. Meine Haushaltshilfe hat zum 15.01.2018 gekündigt. Steht ihr für die 2 Wochen ( 4 * 3 Stunden) überhaupt Urlaub zu und wenn ja wieviel? Wird hier gerundet/kaufm gerundet? Ich will hier nichts unterschalgen, aber auch nciht zuviel bezahlen.
14. Dezember 2017 @ 09:27
Guten Tag Herr Krugger,
die Berechnung des gesetzlichen Urlaubsanspruchs ist einfach. Einen Anspruch auf 24 Werktage (vier Wochen) im Jahr haben Beschäftigte, die an sechs Tagen in der Woche arbeiten. Gewöhnlich gilt aber für die meisten Minijobs, dass diese nicht an 6 Tagen in der Woche ausgeübt werden. Daher wird der jährliche Urlaubsanspruch abhängig von den Arbeitstagen pro Woche anteilig berechnet. Hierbei ist egal, wie viele Stunden der Mitarbeiter an den einzelnen Tagen arbeitet. Arbeiten Minijobber in jeder Woche die gleiche Anzahl von Arbeitstagen, gilt folgende Formel für den Mindesturlaub:
eigene Arbeitstage pro Woche x 20 (gesetzliche Urlaubstage) / 5
In Ihrem Fall ergibt sich somit ein Urlaubsanspruch für das Kalenderjahr 2017 von
8 Urlaubstagen. Für das Jahr 2018 ergibt sich für die zwei Wochen kein anteiliger Urlaubsanspruch mehr.
10. Dezember 2017 @ 18:05
ich bin ebenfalls Minijobberin und arbeite 2-4 Nachtdienste im Monat.
Was muss ich beachten, wenn ich während meines Urlaubs krank werde?
Verhält es sich beim Minijob genauso wie bei einer Vollzeitbeschäftigung?
Wie werden mir die Tage angerechnet?
Eine weitere ähnliche Frage: Wie verhalte ich mich, wenn eine notwendige, aber geplante Operation, ansteht. Kann ich trotzdem mit finanzieller Unterstützung rechnen?
11. Dezember 2017 @ 10:23
wenn Sie während des Urlaubs erkranken, müssen Sie dies Ihrem Arbeitgeber unverzüglich mitteilen. Die konkreten Regelungen müssen tarif- oder arbeitsvertraglich festgehalten sein. Dies klären Sie daher bitte mit Ihrem Arbeitgeber.
Da für Minijobber der Grundsatz der Gleichbehandlung gilt, dürfen Sie nicht schlechter behandelt werden als vergleichbare vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer. Dies gilt im Arbeitsverhältnis für alle Maßnahmen und Vereinbarungen, die Ihr Arbeitgeber mit Ihnen als Minijobberin trifft.
Wenn Sie krank sind, dabei kann es sich auch um eine geplante OP handeln, muss Ihnen Ihr Arbeitgeber Ihren Lohn (Entgeltfortzahlung) weiterzahlen. Sie haben Anspruch auf den Lohn, den Sie bekommenen hätten, wenn Sie nicht krank gewesen wären. Die Entgeltfortzahlung wird nur für den Zeitraum geleistet, an dem Sie geplant waren aber aus gesundheitlichen Gründen an der Arbeitsleistung verhindert waren. Der Anspruch auf Entgeltfortzahlung besteht für bis zu 6 Wochen.
2. Dezember 2017 @ 08:46
Hallo, ich habe zwei minijobs. Pro Job 2 Stunden die Woche. Also an zwei Tagen die Woche jeweils 2 Stunden.
Heißt das das ich pro Job 4 Urlaubstage habe?
4. Dezember 2017 @ 10:51
der Urlaubsanspruch wird von jedem Arbeitgeber getrennt berechnet.
Bei einem Arbeitstag pro Woche ergibt sich ein Urlaubsanspruch von mindestens 4 Tagen im Jahr pro Arbeitgeber.
19. Oktober 2017 @ 12:24
Ich arbeite einmal die Woche auf 100-Euro-Basis (brutto für netto). Laut Berechnung würden mir 4 Urlaubstage im Jahr zustehen. Ist das richtig?
19. Oktober 2017 @ 13:14
Ihre Berechnung ist korrekt.
Es gilt folgende Formel:
eigene Arbeitstage pro Woche x 24 (gesetzliche Urlaubstage) : 6
Brüstl alexandra
2. Oktober 2017 @ 16:57
Habe da mal eine Frage ..
Und zwar stehen uns 24 Tage Urlaub laut Vertrag zu
Ich arbeite in eine Schule so das ich im August frei habe .mir wurden 9 Tage Urlaub abgezogen (ist ok )aber keine Stunden berechnet für die 9 Tage?da meine Frage sollten nicht die 2.5 stunden berechnet werden am diesen Urlaubstage…im stunden Konto????
4. Oktober 2017 @ 08:19
Guten Tag Frau Brüstl,
durch die Gewährung von bezahlten Urlaub erhöhen sich die Stunden im Stundenkonto während des Urlaubs nicht. Sie bleiben konstant. Bezahlter Urlaub bedeutet, dass Sie für jeden Tag Ihr Gehalt erhalten, an dem Sie sonst gearbeitet hätten. Sie müssen den Urlaubstag weder vor- noch nacharbeiten.
Annette Suhl
20. September 2017 @ 11:04
meine Haushaltshilfe ist bisher 1x/Woche für 4 Std gekommen.Das gab einen errechneten Urlaubsanspruch von 4 Tagen, von denen sie 3 Tage bis zum 30.8.2017 genommen hat.
Aus persönlichen Gründen möchte sie jetzt die Arbeitszeit verkürzen und nur noch alle 14 Tage kommen, auch für 4 Std. Ist der Urlaubsanspruch dann 2 Tage? Und es ist doch sicher richtig, das sie dann für dieses Jahr keinen Urlaub mehr hat, oder liege ich da verkehrt?
Den Vertrag mit ihr will ich entsprechend anpassen.
21. September 2017 @ 08:08
Guten Tag Frau Suhl,
wir stimmen Ihren Ausführungen zu. Der Urlaubsanspruch beläuft sich, durch die Reduzierung der Arbeitszeit, auf 3 Urlaubstage im Kalenderjahr.
Huber Martina
13. September 2017 @ 14:30
Ich arbeite 31 Stunden im Monat. Nun habe ich die ersten 2 Wochen Urlaub und soll aber die restlichen 2 Wochen meine vollen 31 Stunden leisten , damit ich meine Stunden zusammen bekomme.. Müsste ich da nicht nur 15 1/2 Stunden Arbeitszeit leisten ? Wenn jemand eine 35 Stundenwoche hat muss derjenige doch auch nicht in den letzten zwei Wochen 70 Stunden reinholen.
14. September 2017 @ 09:06
Hallo Frau Huber,
Minijobber haben ein gesetzliches Recht auf bezahlten Urlaub. Bezahlter Urlaub bedeutet, dass der Mitarbeiter für jeden Tag sein Gehalt erhält, an dem er sonst gearbeitet hätte. Der Minijobber muss den Urlaubstag weder vor- noch nacharbeiten. Wenn Sie somit in einem Monat 31 Stunden leisten müssen und 2 Wochen Urlaub haben, reduzieren sich die Stunden, die Sie noch leisten müssen um die Hälfte.
JoLei
16. August 2017 @ 16:02
Hallo! Eine Frage an die Experten.
Eine 450,- Kraft arbeitet regelmäßig MO, DI und DO.
Nun nimmt Sie eine Woche Urlaub. Wofür sie für 3 Tage Urlaub bezahlt bekommt.
Wie ist die Sachlage, wenn am Dienstag ein gesetzlicher Feiertag ist?
17. August 2017 @ 09:01
Hallo JoLei,
alle Arbeitnehmer, also auch Minijobber, haben Anspruch auf Lohnfortzahlung an gesetzlichen Feiertagen.
Fällt ein Feiertag auf einen regelmäßigen Arbeitstag, besteht somit ein Anspruch auf Feiertagsvergütung und ist nicht vom Ihnen nachzuarbeiten. Dem zu Folge brauchen Sie für diesen Tag keinen Urlaubstag nehmen.
Ilona Ruprecht
24. Juli 2017 @ 11:34
wir beschäftigen in unserem Haushalt eine Reinigungskraft, die alle 14 Tage Montags zu uns kommt, dafür erhält sie monatlich 112,50 EUR. Im Vertrag steht dazu: „Der Brutto-Monatslohn setzt zwei Arbeitstage/Monat zu einem Stundenlohn von 11,25 EUR voraus“ plus der Regelung, dass ein dritter Montag im Monat über Freizeit ausgeglichen wird.
Nun besteht Entgeltfortzahlungspflicht an Feiertagen, was für uns bedeutet, dass sie z.B. Pfingstmontag frei hatte, im Juni aber trotzdem den vollen Lohn bekam – konkret also nur einmal gearbeitet hat (=doppeltes Gehalt).
Wenn ich jemanden an drei oder vier Tagen pro Woche beschäftige, dann relativiert sich ein Feiertag im Monat irgendwo. Aber wenn sie ihr Gehalt für zwei Arbeitstage im Monat bekommt – und dann einer davon ausfällt, finde ich das Verhältnis nicht mehr ausgewogen … trifft die Regelung trotzdem zu oder können wir sie ohne schlechtes Gewissen bitte, den ausgefallenen Tag nachzuarbeiten?
Danke & viele Grüße, Con.
24. Juli 2017 @ 13:23
Guten Tag Ilona,
Fällt ein Feiertag auf einen regelmäßigen Arbeitstag, besteht somit ein Anspruch auf Feiertagsvergütung und ist nicht vom Arbeitnehmer nachzuarbeiten.
Das bedeutet im Umkehrschluss, fällt ein Feiertag auf einen für den Arbeitnehmer regelmäßig arbeitsfreien Tag, besteht kein Anspruch auf Feiertagsvergütung. Die Arbeit fällt an diesem Tag infolge des Dienstplans und nicht infolge des Feiertags aus.
Für eine individuelle Beratung zum Thema Arbeitsrecht empfehlen wir Ihnen das Bürgertelefon für Arbeit und Soziales anzurufen. Die Kollegen erreichen Sie von montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004.
18. Juli 2017 @ 01:32
ich arbeite für 20 Stunden pro Woche im Cafe schon seit Ende 2015 ohne Urlaub. Wenn ich richtig verstanden habe, kann ich Anspruch auf Urlaub für 12 Tagen pro Jahr. Und meine Frage ist: kann ich jetzt einen Anspruch auf Urlaub für Minijobber nur für 1 Jahr haben oder für beides Jahren ?
Christine Frels
18. Juli 2017 @ 13:23
mit 20 Stunden Arbeitszeit pro Woche kann man keinen Minijob ausüben, das würde zu einem Stundenlohnführen, der nicht dem Mindestlohn entspricht.
Wie viele Tage Urlaubsanspruch Sie haben, kann man nur beantworten, wenn Sie mitteilen, an wie vielen Tagen Sie pro Woche arbeiten.
18. Juli 2017 @ 14:15
ihr Urlaubsanspruch beträgt bei einer 3-Tage-Woche 12 Urlaubstage im Kalenderjahr. Er wird nicht nach Stunden berechnet.
Inwieweit Sie Ihre Urlaubsansprüche für die Kalenderjahre 2015 und 2016 noch geltend machen können erfragen Sie bitte bei der Arbeitsrechtshotline des Bundesministerium für Arbeit und Soziales.
13. Juli 2017 @ 20:26
Ich bin seit dem 26 .06.2017 als Kurier Fahrer
Bei einem dentallabor tätig auf 450,- eu Basis.
Heute wurde mir gesagt , ich bekomme keinen
bezahlten Urlaub da ich einen Stundenlohn
von 9-, eu bekomme . Ist das rechtens ?
Ich fahre 3tage pro Woche.
14. Juli 2017 @ 10:01
der Urlaubsanspruch, wie in unserem Blog beschrieben, wird nicht in Abhängigkeit der geleisteten Arbeitsstunden in der Woche berechnet, sondern richtet sich danach wie viele Tage Sie in der Woche arbeiten.
Somit ergibt sich für Sie ein Urlaubsanspruch von 12 Tagen im Jahr. Für ein halbes Jahr sind es dann 6 Tage.
Pingback: Minijob: Urlaub berechnen leicht gemacht | Die Minijob-Zentrale
Regina Busse
25. Juni 2017 @ 13:49
ich habe da mal eine Frage an das Team der Mini-Jobzentrale.
Ich gehe 2x die Woche arbeiten. Dienstags und Freitags. Das Geld dafür bekomme
ich monatlich aufs Konto für die Stunden. Bekanntlich hat der Monat 4 Wochen.
Was ist wenn der Monat nicht 4 Freitage hat,sondern 5? Dann muss ich doch für den
Tag noch eine extra Bezahlung bekommen oder? Oder habe ich da einen Denkfehler? Und habe einfach Pech gehabt, das der Monat mehr Tage hat.?
Bin da wirklich im Zwiespalt.
26. Juni 2017 @ 12:38
Hallo Frau Busse,
in der Regel verhält es sich so, dass Angestellte eines Unternehmens Gehalt beziehen, während die gewerblichen Mitarbeitern Lohn bekommen. Dabei stellt ein Gehalt eine fest vereinbarte Summe dar, die unabhängig von den geleisteten Stunden ist. Lohn hingegen kann variieren und wird nach tatsächlich geleisteten Stunden entrichtet. Demnach fällt die Gehaltszahlung am Monatsende immer wieder unterschiedlich hoch aus. Diese Art der Vergütung findet auch häufig bei 450-Euro-Minijobs Anwendung. Die Höhe des Stundenlohns ist allerdings eine feste Größe. Da Sie in Ihrer Anfrage angeben, dass Sie nach Stunden bezahlt werden, müssten Sie in den Monaten mit fünf Freitagen ein höheren Lohn beziehen.
14. Juli 2017 @ 16:53
Vielen Dank für Ihre Antwort. Das habe ich genau so gesehen, war mir aber nicht sicher. Jetzt haben Sie mir meine Zweifel genommen. Und dafür möchte ich mich bei Ihnen bedanken. Toll dieser Blog. Man kann Fragen stellen und die werden prompt
beantwortet. Vielen lieben Dank an das Team der Minijob-Zentrale
Regine Busse
17. Juli 2017 @ 09:07
Guten Tag Frau Busse,
vielen Dank für Ihr positives Feedback. Das freut uns sehr.
15. Juni 2017 @ 14:42
Hallo, ich Arbeite bei einer Logistigfirma unregelmässig zwischen 2x aber auch 5x die Woche, so wie bedarf ist. Die Firma meinte auf nachfrage, das sie nur die Zeit bezahlt die ich gearbeitet habe. Ich also bei Krankheit oder Urlaub diese zeit nicht bezahlt bekäme. Ist das Rechtens und wenn nicht was kann ich machen?
16. Juni 2017 @ 12:42
Hallo Tilo,
die Vorgehensweise Ihres Arbeitgebers ist nicht rechtens.
Wir empfehlen Ihnen die individuelle Beratung zu diesem arbeitsrechtlichen Thema beim Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags von 8:00 bis 20:00 Uhr unter der Telefonnummer 030 221 911 004.
4. Juni 2017 @ 12:39
Ich bin auf 450€(8.84€) in einer Bäckerei angestellt. Bin schon seit 11 Jahren in der Firma. Nach 2 Jahren Elternteil bin als Aushilfe zurück gekommen. Davor war ich vollzeit.(über 9.50€ Std.l)
Ich gehe im Normalfall Samstag und Sonntag(Wochenendaushilfe) arbeiten. Aber des öfteren auch 4 Tage(Do,Fr,Sa,So) , pro Tag mindestens 6h.
Wieviel Urlaubstage stehen mir zu?
Sonntag wird kein Urlaubstag berechnet !?
Wie oft kann man sich seine Überstunden im Jahr auszahlen lassen?
6. Juni 2017 @ 13:58
als Minijobberin haben Sie Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub, auch wenn Sie nicht regelmäßig arbeiten. Wie viele Tage es pro Jahr sind hängt davon ab, an wie vielen Tagen Sie in der Woche arbeiten.
Sie geben an, dass Ihre Arbeitstage wöchentlich schwanken. Ihr individueller Urlaubsanspruch errechnet sich daher, indem die Anzahl Ihrer individuellen Arbeitstage des Jahres zu den Jahresarbeitstagen eines Vollzeitbeschäftigten ins Verhältnis gesetzt und mit der gesetzlichen oder tariflichen Nominalurlaubsdauer der vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmer multipliziert wird.
Nehmen wir an, Sie arbeiten an 130 Tagen im Jahr und die Urlaubsdauer eines Vollzeitbeschäftigten bei einer 5-Tage-Woche beträgt 20 Urlaubstage, so errechnet sich die Urlaubsdauer wie folgt:
130 Arbeitstage / 260 Jahresarbeitstage (bei Vollzeitbeschäftigung) × 20 Urlaubstage = 10 Arbeitstage Urlaub.
Zu berücksichtigen ist bei dieser Berechnung, dass bei einer 5-Tage-Arbeitswoche von möglichen 260 Arbeitstagen im Jahr auszugehen ist (52 Wochen × 5 Tage). Bei einer 6-Tage-Woche sind es hingegen 312 Arbeitstage im Jahr (52 Wochen × 6 Tage).
Werden Sie als Arbeitnehmerin von Ihrer Arbeitspflicht durch Urlaub an einem Sonn- oder Feiertag befreit, an dem Sie sonst hätte arbeiten müssen, so wird Ihnen der Tag auf Ihren Urlaubsanspruch als gewährt angerechnet. Sie erhalten auch Ihr regelmäßiges Arbeitsentgelt.
Für eine abschließende Beratung empfehlen wir Ihnen, das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales anzurufen. Dieses erreichen Sie von montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004.
Bei der Auszahlung von Überstunden ist zu beachten, dass durch die Auszahlung die monatliche Verdienstgrenze von 450 Euro bzw. der Jahresverdienst von 5.400 Euro nicht überschritten werden darf. Darüber hinaus ist ein Überschreiten der 450-Euro-Grenze in bestimmten Fällen bis zu 3 mal im Jahr möglich, wenn die Mehrarbeit aufgrund nicht vorhersehbarer Umstände, zum Beispiel durch eine Krankheitsvertretung, entstanden ist.
Führt ihr Arbeitgeber dagegen ein Arbeitszeitkonto mit einem gleichbleibenden monatlichen Gehalt, so erhalten Sie jeden Monat ihr vereinbartes Entgelt weiter gezahlt. Der Ausgleich der Mehrarbeitsstunden erfolgt hier durch Freitzeitausgleich.
2. Juni 2017 @ 08:15
Hallo Minijob-Zentrale-Team!
Ich habe folgende Fragen: Ich arbeite mittwochs 5,5 Std. und Freitags 7 Std und verdiene 450€ im Monat, was allerdings nicht vertraglich festgeschrieben, sondern mündl. abgesprochen ist. Im Vertrag steht nur, dass ich im Monat auf 50,9 Std. Arbeitszeit kommen muss.
Mein AG berechnet meinen Urlaubsanspruch, für mich ziemlich undurchsichtig, anhand meiner tatsächlich gearbeiteten Stunden. Laut eurer Formel müsste er diesen ja aber eigentlich anhand der Zahl der Wochentage berechnen, die ich gearbeitet habe, oder? Gilt dies auch, wenn die tatsächlichen Arbeitszeiten und -tage nicht festgeschrieben sind? Und wenn ich nun einen Tag Urlaub nehmen will, ist dieser Urlaubstag dann mittwochs 5,5 Std. und Freitags 7 Std. wert, also dürfte ich jeweils tatsächlich den ganzen Tag zu Hause bleiben und würde jeweils die volle Stundenzahl (5,5 Std. bzw. 7 Std.) bezahlt bekommen?
Außerdem bekomme ich Feiertage, die auf Mittwoch der Freitag fallen, wie bspw. Karfreitag nicht ausbezahlt, da mein AG sagt, dass ich ja auch jeden anderen Wochentag stattdessen zur Arbeit kommen könnte. Ist das rechtens so?
Vielen Dank für eure schnelle Hilfe!
2. Juni 2017 @ 08:25
Kleiner Nachtrag: Als „Normalangestellter“ hat man bei meinem AG Anspruch auf 24 Urlaubstage im Jahr. Die Berechnung bei mir erfolgt aktuell anhand der abgeleisteten Wochenstunden: Ich arbeite 12,5 Std. in der Woche, das sind auf 5 Tage umgelegt 2,5 Std. / Tag (auch wenn ich nur an 2 Tagen die Woche tatsächlich arbeite). Mein Urlaubsanspruch beträgt daher 24 Tage à 2,5 Std. Wenn ich also einen Freitag frei nehmen will und diesen voll ausbezahlt haben möchte, muss ich dafür 3 Urlaubstage aufwenden. Ist das so korrekt von meinem AG?
2. Juni 2017 @ 10:53
die Berechnung des Urlaubsanspruchs erfolgt nicht anhand von Arbeitsstunden sondern anhand der wöchentlichen Arbeitstage. Nach unserer Berechnung haben Sie bei einer 2-Tage-Arbeitswoche einen Anspruch auf 8 Tage Urlaub im Kalenderjahr. Dabei ist unerheblich wie viele Stunden Sie am Tage arbeiten.
Ob eine Verschiebung der Arbeitstage, die nicht arbeitsvertraglich festgelegt sind, auf andere Arbeitstage möglich ist, können wir nicht sicher beantworten. Wir empfehlen Ihnen bezüglich Ihrer Fragestellung sich an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales zu wenden. Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer:
030 / 221 911 004.
Wir wünschen Ihnen ein schönes Pfingstfest
10. Mai 2017 @ 20:26
Hallo, ich bin als Minijobber angemeldet und arbeite nicht regelmäßig. Mache Urlaubsvertretung und nach Bedarf. Auch mal einen Monat gar nicht.
Steht mir Urlaub zu, auch wenn in meinem Arbeitsvertrag drin steht, dass ich nur Anspruch auf Urlaub habe, wenn ich regelmäßige Arbeitszeiten habe?
11. Mai 2017 @ 09:17
Nehmen wir an, Sie arbeiten an 80 Tagen im Jahr und die Urlaubsdauer eines Vollzeitbeschäftigten bei einer 5-Tage-Woche beträgt 20 Urlaubstage, so errechnet sich die Urlaubsdauer wie folgt:
80 Arbeitstage / 260 Jahresarbeitstage (bei Vollzeitbeschäftigung) × 20 Urlaubstage = 6,15 Arbeitstage Urlaub
Bitte beachten Sie, dass Sie den vollen Urlaubsanspruch erst nach einer Wartezeit von sechs Monaten nach Beginn des Arbeitsverhältnisses haben. Bei kürzerer Dauer des Arbeitsverhältnisses ist der Urlaub entsprechend zu kürzen. Für jeden vollen Beschäftigungsmonat wird ein Zwölftel des Jahresurlaubs gewährt.
Für weitergehende Fragen empfehlen wir Ihnen, sich an das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zu wenden. Die Kolleginnen und Kollegen, die zum Arbeitsrecht beraten, erreichen Sie von montags bis donnerstags zwischen 8 und 20 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004.
Monika Reffgen
4. Mai 2017 @ 20:15
Hallo, ich arbeite zwei mal 4,5 Std.in der Woche
steht mir da Urlaub zu. Einen 280 Euro Job.
5. Mai 2017 @ 14:04
Hallo Frau Reffgen,
wenn Sie an zwei Tagen in der Woche arbeiten, haben Sie einen Anspruch auf acht Tage Urlaub im Jahr. Das gilt allerdings nur dann, wenn Sie die Voraussetzungen für den vollen Urlaubsanspruch (z. B. Erfüllung der Probezeit) erfüllen. Hierzu verweisen wir Sie auf unseren folgenden Blog: https://blog.minijob-zentrale.de/2015/05/18/erholungsurlaub-bei-minijobs/
A. Ochmann
24. April 2017 @ 09:20
wir möchten einer minijobblerin ordentlich kündigen, sie hat aber einen befristeten Vertrag, der noch 9 Monate geht.
Wie ist da die Frist? Sie ist jetzt 15 Monate bei uns?
24. April 2017 @ 14:27
Hallo A. Ochmann,
nach § 15 Absatz 3 des Gesetzes über Teilzeitarbeit und befristete Arbeitsverträge (Teilzeit- und Befristungsgesetz – TzBfG) unterliegt ein befristetes Arbeitsverhältnis nur dann der ordentlichen Kündigung, wenn dies einzelvertraglich oder im anwendbaren Tarifvertrag vereinbart ist. Ob dies der Fall ist, können wir nicht beurteilen.
Für weitergehende Auskünfte empfehlen wir Ihnen, sich an einen Fachanwalt zu wenden.
Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag
24. April 2017 @ 09:16
wir beschäftigen 2 minijobbler mit 2,5 Arbeitstagen/Woche.
Was wäre da der genaue Urlaubsanspruch jährlich?
A.Ochmann
24. April 2017 @ 09:40
Guten Morgen A. Ochmann,
wenn Sie die oben vorgestellte Urlaubsformel anwenden, kommen Sie auf 10 Urlaubstage im Jahr ( 2,5 Arbeitstage die Woche x 24/6 = 10).
Ihr Blog-Team der Minijob-Zenrale
27. April 2017 @ 14:05
wir haben einen Nachtrag zu unserer letzten Antwort:
Die 10 Tage Anspruch auf Urlaub haben Ihre Mitarbeiter nur dann, wenn sie regelmäßig abwechselnd mal zwei Tage in der Woche arbeiten und die Woche darauf an einem Tag in der Woche.
Kommen sie jedoch in einer Woche zwei volle Tage und einen halben Tag zur Arbeit haben sie eine drei-Tage-Woche und somit einen höheren Urlaubsanspruch.
Schließlich ist für die Berechnung des Urlaubs nur die Zahl der pro Woche gearbeiteten Tage relevant, nicht die Zahl der geleisteten Stunden. Somit hätten Ihre Mitarbeiter einen Anspruch auf 12 Tage Urlaub (3 x 24 : 6 = 12) im Jahr.
Wir bitten Sie diese Besonderheiten zu berücksichtigen.
Andrea Mertins
21. April 2017 @ 11:05
Ich habe bei einen Minijob erstmal 6Monate Probezeit.
Laut Arbeitsvertrag bekomme ich 20 Urlaubstage.
Ist es richtig, das ich wärend de Probezeit nicht in Urlaub gehen darf?
Wenn die Probezeit um ist und ich einen Festvertrag bekomme, bekomme ich dann auch für die 6Monate die Urlaubstage oder gelten die 6 Monate nicht.
21. April 2017 @ 11:15
Hallo Frau Mertins!
Ja, der volle Urlaubsanspruch ergibt sich erst nach einer Wartezeit von sechs Monaten. Besteht das Arbeitsverhältnis noch keine sechs Monate, hat der Mitarbeiter allerdings einen Anspruch auf 1/12 des Jahresurlaubs für jeden vollen Monat der Beschäftigung. Näheres hierzu regelt § 5 des Bundesurlaubsgesetzes http://www.gesetze-im-internet.de/burlg/__5.html.
Da wir – wie zuvor schon geschrieben – nicht detailliert zum Arbeitsrecht beraten dürfen, bitten wir Sie, bei weiteren Fragen hierzu das besagte Bürgertelefon des BMAS anzurufen!
Das Blog-Team der Minijob-Zentrale
18. April 2017 @ 21:33
1) Hallo, Ich habe einen 450,00 Euro Job und arbeite nur Nachts.
Im Arbeitsvertrag stehen 20 Urlaubstage. Ich arbeite 2 beziehungsweise 4Tage von einem in den anderen Tag. Mein Arbeitgeber zieht aber 5 Tage Urlaub ab, wenn ich eine Woche in Urlaub gehe. Ist das richtig? Eigentlich sind es doch nur 4Tage Urlaub, da ich doch auch nur 4 Tage arbeite.
2) Ich bekomme 9,50 Std bei 47 Std im Monat. Der Arbeitgeber meint damit wäre die Nachtschichtzulage ausgeglichen ist das richtig?
19. April 2017 @ 14:28
Hallo Frauz Mertins,
Sie haben Recht, Ihr Arbeitgeber hätte vier anstatt fünf Tage Urlaub anrechnen dürfen. Beantragen Sie einen Urlaubstag für einen Arbeitseinsatz, der wie bei einer Nachtschicht in einen neuen Kalendertag hineinreichtt, zählt dieser als ein Tag.
Auf Ihre andere Fragen dürfen wir Ihnen keine Antwort erteilen. Für eine fundierte Auskunft empfehlen wir Ihnen, das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales anzurufen. Dieses erreichen Sie von montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004.
Hans-Dieter
18. April 2017 @ 14:35
ich habe einen 450,00 Euro Minijob bei einer Messebaufirma mit einem Stundenlohn von 10,00 Euro. Da ich auf Abruf arbeite, also flexibles Zeitkonto (unterschiedliche Arbeitstage pro Woche), würde ich gerne wissen wie man hier den genauen Urlaubsanspruch ermittelt!
18. April 2017 @ 15:29
als Sozialversicherungsträger können wir nur allgemein zum Thema Arbeitsrecht (Urlaubsanspruch) informieren.
Für detaillierte Fragen empfehlen wir Ihnen das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Dieses erreichen Sie von montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004.
Miriam Schrimpf-Döppenschmidt
10. April 2017 @ 13:35
Ich habe eine Mitarbeiterin die sich noch in Elternzeit befindet, aber jetzt wieder 1 Tag in der Woche mit ca.6-7 Stunden arbeitet. Sie wird mit einem Stundenlohn bezahlt. Nun ist meine Frage wie ich für sie den Urlaub berechnen soll?
Vielen Dank schon mal und liebe Grüße
11. April 2017 @ 11:12
Hallo Frau Schrimpf-Döppenschmidt,
wenn Ihre Mitarbeiterin während Ihrer Elternzeit bei Ihnen arbeitet, hat sie ganz normal einen Anspruch auf Erholungsurlaub, wie wir ihn im obigen Artikel erläutern. Wenn sie einmal in der Woche bei Ihnen arbeitet, hat Sie einen Anspruch auf vier Tage Urlaub im Jahr (1*24:6). Unsere Ausführungen zu den Abschnitten Wartezeit und Teilurlaub gelten entsprechend.
Bettina Stolle
24. März 2017 @ 14:59
Hallo, bei mir steht im Arbeitsvertrag, dass Urlsub und Feiertagslohn bereits im Stundenlohn enthalten sind. Ist das rechtens?
27. März 2017 @ 13:06
Hallo Frau Stolle!
Eine pauschale Vergütung über den Stundenlohn ist nicht zulässig. Die Fortzahlung des Verdienstes während Ihres Urlaubs ist gesetzlich geregelt und arbeitsvertraglich unabdingbar. Gemäß § 11 Bundesurlaubsgesetz berechnet sich das Urlaubsentgelt nach Ihrem durchschnittlichen Verdienst in den letzten 13 Wochen vor Ihrem Urlaubsbeginn.
Die Verpflichtung zur Entgeltfortzahlung bei Arbeitsausfall an Feiertagen ergibt sich aus § 2 Entgeltfortzahlungsgesetz. Wenn Ihr Arbeitseinsatz nur wegen eines gesetzlichen Feiertages ausfällt, haben Sie einen Anspruch darauf, dass Ihr Arbeitgeber Ihnen für diesen Tag das Arbeitsentgelt zahlt, das Sie ohne Arbeitsausfall erhalten hätten. Dies gilt tatsächlich nur dann, wenn Sie an diesem Feiertag normalerweise zur Arbeitsleistung verpflichtet gewesen wären. Es ist auch nicht zulässig, dass Ihr Arbeitgeber Sie die ausgefallene Arbeitszeit an einem sonst arbeitsfreien Tag vor- oder nacharbeiten lässt.
Für weitere Fragen zum Thema Arbeitsrecht und zu Ihrem Arbeitsvertrag empfehlen wir Ihnen das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Dieses erreichen Sie von montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004.
21. Februar 2017 @ 14:49
Sehr geehrtes Blog Team
ich bin als Koch in Teilzeit in einem Saison Betrieb tätig und Studiere in Vollzeit 5 Tage die Woche. Im Regelfall arbeite ich 2 Tage die Woche. Ca 10-15 Stunden aber in den Ferien bis zu 5 Tage xx Stunden, da mache ich dann auch Überstunden. Ich soll laut Vertrag 52.9H im Monat arbeiten, was ich im Winter nicht schaffe aber im Sommer oft überschreite. Wie lässt sich mein Urlaubsanspruch ermitteln?
Gruß Jason Mbousounis
22. Februar 2017 @ 15:37
Hallo Herr Mbousounis,
wir als Minijob-Zentrale erteilen lediglich allgemeine Auskünfte zum Thema Arbeitsrecht.
Da Sie in der Regel zwei Tage in der Woche arbeiten, ergibt sich für Sie ein gesetzlicher Urlaubsanspruch von mindestens 8 Tagen im Jahr.
Wie mit Ihren Überstunden umzugehen ist, ist abhängig davon, was Sie mit Ihrem Arbeitgeber vereinbart haben. Entweder Ihr Arbeitgeber zahlt Ihnen die Überstunden aus oder er bietet Ihnen für die geleisteten Überstunden einen bezahlten Freizeitausgleich an. Der Überstundenabbau ist jedoch nicht mit dem Anspruch auf Urlaub gleichzusetzen. Es liegt generell im Ermessen Ihres Arbeitgebers, wann Sie Ihre Überstunden durch bezahlte Freizeit ausgleichen dürfen.
Sie haben angegeben, dass Sie laut Arbeitsvertrag 52,9 Stunden im Monat arbeiten. Da der aktuelle Mindestlohn bei 8,84 Euro je Stunde liegt, würden Sie die monatliche Verdienstgrenze von 450 Euro regelmäßig überschreiten.
Für weitere Fragen zum Thema Arbeitsrecht empfehlen wir Ihnen das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Dieses erreichen Sie von montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004.
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