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Timestamp: 2020-02-19 22:09:39+00:00

Document:
BGH, Beschluss v. 15.12.2011 - IX ZR 87/09 - NWB Urteile
BGH v. 15.12.2011 - IX ZR 87/09
BGH Beschluss v. 15.12.2011 - IX ZR 87/09
Gesetze: AnfG § 7 Abs. 2
Instanzenzug: LG Hannover, 20 O 310/07 vom 30.06.2008 OLG Celle, 13 U 189/08 vom 02.04.2009 Veröffentlichungen: Amtliche Sammlung: nein; BGHR: ja; Nachschlagewerk: ja
1. Die geltend gemachte Verfahrensgrundrechtsverletzung liegt nicht vor. Das Berufungsgericht ist davon ausgegangen, dass der Beklagte die von der Klägerin im Berufungsrechtszug erstmals vorgebrachten Angaben zur Kenntnis der Beklagten von einem Gläubigerbenachteiligungsvorsatz der Schuldnerin bestritten hat und im Hinblick auf § 531 ZPO eine Einvernahme des benannten Zeugen ausschied.
2. Der von der Beschwerde angeführte Rechtsfortbildungsbedarf besteht nicht. Die Anfechtungsankündigung nach § 7 Abs. 2 AnfG muss die befriedigungsbedürftige Forderung bezeichnen (vgl. BGH, Urteil vom 18. Dezember 1986 - IX ZR 11/86 , BGHZ 99, 274, 278; Huber, AnfG 10. Aufl. § 7 Rn. 38; Paulus in Kübler/Prütting/Bork, InsO, 2000, § 7 AnfG Rn. 8). Die von der Beschwerde herangezogene Senatsrechtsprechung, wonach die Anfechtung durch den Insolvenzverwalter keiner besonderen Erklärung bedarf ( BGH, Urteil vom 21. Februar 2008 - IX ZR 209/06 , WM 2008, 935 Rn. 11), ist für die hier zu entscheidende Frage nicht einschlägig.
NJW 2012 S. 6 Nr. 7
WM 2012 S. 191 Nr. 4
ZIP 2012 S. 186 Nr. 4
HAAAE-00645
BGH, Beschluss v. 15.12.2011 - IX ZR 87/09 ablegen in?

References: BGH 

BGH 
 § 7
 § 531
 § 7
 § 7
 § 7