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Timestamp: 2020-08-08 00:31:26+00:00

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4 Jahre Erstverwendungszeit ?! - Seite 2 - CopZone
Beitragvon Eifelyeti » So 28. Okt 2018, 14:05
Es gibt eine Reihe von Versetzungen aus dienstlichen Gründen welche die 4-jährige Erstverwendung verkürzen kann! Neben verschiedenen SE-Verwendungen würde auch das Bestehen des AC für den LA III die 4 Jahre verkürzen...es bleibt allerdings grundsätzlich die Ausnahme...Gruß ins Land
Beitragvon Rantanplan » So 28. Okt 2018, 20:12
Wenn man mindestens 6 Jahre Dienstzeit nach Ende der Ausbildung braucht, um sich für den LA III bewerben zu können, dann wird diese Ausnahme praktisch nicht anwendbar sein - oder habe ich da einen Denkfehler?
Beitragvon Eifelyeti » So 28. Okt 2018, 20:43
Stimmte bislang...aber die LVO ist geändert worden und fordert nur noch 3 Jahre...
Beitragvon Polli » So 28. Okt 2018, 23:29
im § 19 LVOPol steht beschrieben, dass man bereits nach 3 Jahren nach Vollendung des Studiums (g. D.)
zur Ausbildung für den Laufbahnabschnitt III (h.D.) zugelassen werden kann.
https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_bes_det ... _id=402658
Beitragvon Rantanplan » Mo 29. Okt 2018, 06:20
Oh, die Änderung der Verordnung ist irgendwie an mir vorbei gegangen. Vielen Dank für die Aufklärung
Beitragvon Peppermintpete » Mi 31. Okt 2018, 10:31
Eifelyeti hat geschrieben: ↑
Allerdigs wurden in der alten LVO 6 Jahre ab Ablegen der Fachprüfung gerechnet.
Nun werden 3 Jahre ab Beendigung der Probezeit gerechnet.
Somit kommt man bei einer Probezeit von üblicherweise 3 Jahren plus 3 Jahren Bewährung erneut auf 6 Jahre
Beitragvon Kaeptn_Chaos » Mi 31. Okt 2018, 17:28
Beitragvon Eifelyeti » Mi 31. Okt 2018, 17:37
Jetzt bin ich mal gespannt woraus sich deine Starke Behauptung ergibt...
Der 19 nr. 1 spricht nur von einer besonderen Bewährung im Zeitraum von 3 Jahren nach F2...die Probezeit spielt da gar keine Geige...
Beitragvon Polli » Mi 31. Okt 2018, 22:55
ich glaube, da hast du dich vertan.
Hier mal der gesamte Text des § 19
Zur Ausbildung für den Laufbahnabschnitt III des Polizeivollzugsdienstes können Polizeivollzugsbeamtinnen und Polizeivollzugsbeamte zugelassen werden, die die Ausbildung an der Fachhochschule abgeleistet haben, wenn
1. sie sich nach der II. Fachprüfung in einer Dienstzeit von drei Jahren nach ihrer Eignung, Leistung und Befähigung hierfür in besonderer Weise bewährt haben,
2. die Leiterin oder der Leiter der Behörde eine Teilnahme am Auswahlverfahren befürwortet, weil sie unter Berücksichtigung ihrer Persönlichkeit sowie ihrer Eignung, Leistung und Befähigung für den Laufbahnabschnitt III des Polizeivollzugsdienstes geeignet erscheinen,
3. sie die Voraussetzungen des § 109 Absatz 2a des Landesbeamtengesetzes erfüllen und
4. sie am Auswahlverfahren (§ 20) erfolgreich teilgenommen haben. An dem Auswahlverfahren nehmen auch Polizeivollzugsbeamtinnen und Polizeivollzugsbeamte teil, die sich bereits in einem Laufbahnabschnitt befinden und die für eine höhere Laufbahn erforderliche Berufsausbildung oder Hochschulausbildung nachträglich erworben haben.
Das Nähere regelt das für Inneres zuständige Ministerium.
Nach meiner Lesart kann man sich bereits nach drei Jahren für den h. D. bewerben,
sofern die o. g. Voraussetzungen erfüllt sind.
Beitragvon Eifelyeti » Mi 31. Okt 2018, 22:57
Beitragvon Peppermintpete » Fr 2. Nov 2018, 11:23
Ich muss zugeben, dass ich etwas gemein war und die Falltür bewusst offen gelassen habe
§ 9 Dienstzeiten
(1) Dienstzeiten, die nach dieser Verordnung Voraussetzung für eine Beförderung oder für die berufliche Entwicklung sind, rechnen von dem Zeitpunkt der Beendigung der Probezeit in der Laufbahngruppe oder bei erfolgter beruflicher Entwicklung ab der Verleihung des ersten Amtes in der neuen Laufbahngruppe, in den Fällen des Nachteilsausgleiches ab dem Zeitpunkt der frühestmöglichen Beförderung.
Beitragvon Policey39 » Fr 2. Nov 2018, 15:21
Fr 2. Nov 2018, 11:23
§ 9 zieht hier nicht, da es sich nicht um eine Beförderung oder eine berufliche Entwicklung im Sinne der Verordnung handelt. Es geht um die Zulassung zur Ausbildung für den höheren Dienst. Hinzukommt, dass die Dienstzeit im Sinne von § 19 im selbigem spezifiziert wurde, nämlich auf 3 Jahre nach der 2. Fachprüfung des gehobenen Dienstes.
Berufliche Entwicklung im Sinne von § 9 meint Beamte, die die Ausbildung zum gehobenem Dienst nicht absolvieren, sondern die Modulare Qualifizierung absolvieren wollen...sprich: Sie befinden sich bereits in einem Amt mit der Besoldungsgruppe A 13 im gehobenem Dienst befinden. Darin müssen sie sich 3 Jahre befinden.
Beitragvon 1957 » Fr 2. Nov 2018, 15:43
Beitragvon Rantanplan » Fr 2. Nov 2018, 16:43
Hm, in der vorherigen Fassung stand ja derselbe Text mit 6 Jahren Bewährung seit ablegen der 2. Fachprüfung. War es denn bislang schon so, dass dann min. 9 Jahre seit Ernennung zum PK / Abschluss Bachelor vergangen sein mussten als Voraussetzung für die Zulassung?
Beitragvon Kaeptn_Chaos » Fr 2. Nov 2018, 17:46

References: § 19
 § 19
 § 109

§ 9

§ 9
 § 19
 § 9