Source: https://www.worksurance.de/
Timestamp: 2020-08-05 16:42:01+00:00

Document:
WorkSurance - Experten für die Arbeitskraftabsicherung
Arbeitskraftabsicherungworksurance2020-08-04T10:09:08+02:00
„Worksurance bietet Dir alle Möglichkeiten der Arbeitskraftabsicherung.“
1 Was ist die beste Absicherung gegen Berufsunfähigkeit und Arbeitsunfähigkeit ?
1.1 Welche Ansprüche haben Lehrer bei Dienstunfähigkeit?
1.2 Arbeitsunfähig oder berufsunfähig, oder vielleicht beides?
1.3 Berufsunfähigkeitsversicherung Home Office
1.4 Unterschied zwischen Berufsunfähig und Arbeitsunfähig
1.5 Berufsunfähigkeitsversicherung vs Arbeitunfähigkeitsversicherung
2 Wie sollte man vorgehen, wenn wegen bestehenden Krankheiten keine BUV möglich ist oder sogar schon ein Antrag abgelehnt wurde?
3 Was ist die beste Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung?
3.1 Berufsunfähigkeitsversicherungen vs Erwerbsunfähigkeitsversicherungen
3.1.1 Unterschied zwischen Berufsunfähig und Erwerbsunfähig
3.2 BUV vs Erwerbsminderungsrente
3.3 Berufsunfähigkeitsversicherung vs Grundfähigkeitsversicherungen
3.3.1 Unterschied zwischen Berufsunfähig und Verlust der Grundfähigkeiten
3.4 Berufsunfähigkeitsversicherung vs Dread Disease Versicherung
3.4.1 Bekommt man mit Multi-Risk Versicherungen noch einen besseren Schutz?
3.5 Berufsunfähigkeitsversicherung vs Unfallversicherung
3.6 Gibt es einen Unterschied zwischen Berufsunfähigkeitsversicherungen und einer Dienstunfähigkeitsversicherung?
3.6.1 Unterschied zwischen Berufsunfähigkeit und Dienstunfähigkeit
4 Welchen Vorteil hat der Verbraucher, wenn ein Versicherungsmakler die Berufsunfähigkeitsversicherung Beratung durchführt?
Was ist die beste Absicherung gegen Berufsunfähigkeit und Arbeitsunfähigkeit ?
Die beste Arbeitskraftabsicherung gegen das Risiko Berufsunfähig zu werden ist 2020 die Berufsunfähigkeitsversicherung (Abkürzung BUV oder BU-Versicherung). Logisch. Wir wollen dir hier auf Worksurance aber auch jede ernsthafte Alternative zu einer Berufsunfähigkeitsversicherung aufzeigen.
Aktuelle Beiträge aus unserem Worksurance Blog:
Philip Wenzel2020-08-04T16:35:32+02:00
Welche Ansprüche haben Lehrer bei Dienstunfähigkeit?
Von Philip Wenzel|2020-08-04T16:35:32+02:004. August 2020|0 Kommentare
Die Frage, welche Ansprüche Lehrer bei Dienstunfähigkeit an den Dienstherrn haben, lässt sich allgemein ganz schnell beantworten. Die Formel lautet ((ruhegehaltsfähiges Einkommen der letzten 2 Jahre/2) x (ruhegehaltsfähige Dienstzeiten x 1,79375%))- 0,3% pro Monat vor [...]
worksurance2020-07-24T13:17:45+02:00
Arbeitsunfähig oder berufsunfähig, oder vielleicht beides?
Von worksurance|2020-07-24T13:17:45+02:0024. Juli 2020|0 Kommentare
Arbeitsunfähig oder berufsunfähig? Immer mehr Menschen machen sich Gedanken über die Absicherung ihrer Arbeitskraft. Früher bekannt als reine Berufsunfähigkeitsversicherung, sind die Produkte heute mit immer mehr Zusatzbausteinen versehen. Dazu gehören nicht nur Bausteine zur [...]
worksurance2020-06-04T16:28:01+02:00
Von worksurance|2020-06-04T16:28:01+02:004. Juni 2020|0 Kommentare
Manchmal mach ich mir so Gedanken über die Berufsunfähigkeitsversicherung und überlege so, was mir gerecht erscheinen würde. Ob das dann so in der Rechtsprechung ist, weiß ich nicht. Zum Glück ist einer meiner Freunde [...]
Denn Arbeitskraftabsicherung bedeutet Einkommensschutz. Und dein Einkommen bestimmt dein Leben. Philip Wenzel, einer der anerkanntesten Experten im Bereich der Arbeitskraftabsicherung, führt dich durch diese Website.
Schutzumfang für Deine Arbeitskraft:
Berufsunfähigkeitsversicherung 85%
Erwerbsunfähigkeitsversicherung 70%
Multi-Risk-Versicherung 65%
Grundfähigkeitsversicherung 55%
Unfallversicherung 15%
Alternativen zur Berufsunfähigkeitsversicherung – Zahlen von Franke & Bornberg
Aber im Ernst: Wir reden von einer Absicherung des Arbeitseinkommens. Ich bekomme die versicherte Geldleistung, wenn ich aus gesundheitlichen Gründen nur noch die Hälfte meiner Arbeit verrichten kann. Da jede berufliche Tätigkeit unterschiedlich ist, ist es schwierig zu sagen, welcher Anbieter einer Arbeitskraftabsicherung den besten Tarif anbietet. Es gibt im Einzelfall immer einen passenden Tarif. Aber nur, weil er in diesem Fall am besten passt, muss er nicht beim nächsten auch passen. Dafür gibt es verschiedene Produkte der Arbeitskraftabsicherung.
Außerdem ist immer der Gesundheitszustand entscheidend. Die beste Berufsunfähigkeitsversicherung nutzt mir nichts, wenn ich dort nicht versicherbar bin. Deswegen sollte ich auch unbedingt vorher prüfen, welcher Anbieter einer Berufsunfähigkeitsversicherung mir das beste Angebot macht.
Und der Preis ist am Ende auch wichtig. Je günstiger, desto besser. Nur billig darf halt nicht sein. Sonst kann es im Leistungsfall häufig sehr teuer werden.
Für uns sind in der Auswahl aber auch deine finanziellen Wünsche und Bedürfnisse sehr wichtig. Ab wann brauchst du dringend Geld? Wie schlimm wäre es für dich, Formulare und Fragebögen auszufüllen? Welche Risiken würdest du vielleicht sogar selbst tragen?
Denn vielleicht zahlst du gern ein bisschen mehr, um auch eine Arbeitsunfähigkeits-Klausel zu haben. So bekommst du zwar nicht einen Anspruch auf mehr Geldleistungen, aber du bekommst es einfacher und schneller. Für Piloten und Fluglotsen ist die Loss of Licence Versicherung die beste Absicherung.
Leider muss man aus verschiedenen Gründe eine Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung suchen. Auf unserer Startseite zeigen wir dir Produkte der Arbeitskraftabsicherung. Viele Produkte hören auch auf die Bezeichnung Verdienstausfallversicherung, Einkommenssicherung, Einkommensschutz, Existenzschutzversicherung oder Existenzsicherung.
Unterschied zwischen Berufsunfähig und Arbeitsunfähig
Das erklärt sich schon allein durch den Unterschied zwischen Berufsunfähigkeit (Abkürzung BU) und Arbeitsunfähigkeit (Abkürzung AU). Denn berufsunfähig bin ich, wenn ich dauerhaft nicht mehr arbeiten kann. Arbeitsunfähigkeit ist vorübergehend.
Wenn ich krankgeschrieben bin, bin ich arbeitsunfähig. Ich kann wegen der Grippe vorübergehend nicht arbeiten. Kein Mensch käme auf die Idee zu denken, dass das dauerhaft wäre. Dauerhaft kann verdammt lange sein. Es ist irgendwas zwischen vorübergehen und für immer.
Da das echt schwierig nachzuweisen ist, haben die Anbieter von Berufsunfähigkeitsversicherungen irgendwann damit angefangen, „dauerhaft“ mit 3 Jahren zu definieren. Dann kam einer mit 18 Monaten und jetzt leisten alle, wenn ich voraussichtlich für einen Zeitraum von 6 Monaten berufsunfähig bin. „Dauerhaft“ bedeutet heute in der BUV also 6 Monate. Das ist unter Umständen auch „vorübergehend“.
In der Zeit lässt sich der Unterschied zwischen Berufsunfähig und Arbeitsunfähigkeit nicht so deutlich herausarbeiten.
Der Nachweis dass ich Berufsunfähig bin liegt bei mir. Ich muss der BU-Versicherung beweisen, dass ich berufsunfähig bin. Dazu muss ich die Krankheit nachweisen, meine Tätigkeiten beschreiben und dann darlegen, warum ich wegen der Krankheit nur noch die Hälfte der Tätigkeiten ausüben kann. Das hört sich kompliziert an. Ist es auch. Der Versicherungsgesellschaft kann anderer Meinung sein als ich. Dann kommt ein Gutachter dazu, der noch mal eine andere Meinung hat. Ohne die Unterstützung durch einen BU-Experten ist das nur sehr schwierig zu überstehen.
Die Arbeitsunfähigkeit im sozialrechtlichen Sinne kann uns egal sein. Das ist zwar auch ein spannendes Thema, aber bringt uns hier nicht weiter. In den allermeisten Bedingungen ist es so geregelt, dass ich erfolgreich meine Arbeitsunfähigkeit mit einer Krankschreibung nachgewiesen habe. Deswegen heißen die Dinger auch Arbeitsunfähigkeits-Bescheinigungen.
Juristisch betrachtet ist das dann eine unwiderlegliche Vermutung. Versicherungen dürfen die Krankschreibung an sich nicht anzweifeln. Das hört sich viel, viel einfacher an, als der Nachweis einer dauernde krankheits-, invaliditäts- oder unfallbedingte Unfähigkeit einer Person, ihren Job auszuüben. Und das ist auch so.
Berufsunfähigkeitsversicherung vs Arbeitunfähigkeitsversicherung
Die private Berufsunfähigkeitsversicherung ist in den letzten Jahren immer mehr zu einer Arbeitsunfähigkeitsversicherung geworden. Das ist ok. Aber wir unterscheiden schon noch mal zwischen einer Berufsunfähigkeitsversicherung, einer Berufsunfähigkeitsversicherung mit Arbeitsunfähigkeitsklausel und einer eigenständigen Arbeitsunfähigkeitsversicherung im Sinne einer Krankentagegeldversicherung (Abkürzung KTG).
Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist deswegen so wichtig, weil der Staat sich schon länger aus diesem Bereich verabschiedet hat. Und selbst wenn es eine staatliche BU-Versicherung gäbe… Die Höhe wäre nicht ausreichend. Arbeitsunfähigkeit ist staatlich mit etwa 75% vom Einkommen abgesichert. Die Erwerbsminderung als dauerhafter Arbeitskraftverlust nur mit etwa 35%.
Deswegen ist die BUV die wichtigste Versicherung für die Absicherung deiner Arbeitskraft. Wer aber schon bei 25% Gehaltseinbuße in finanzielle Schwierigkeiten geraten würde, der muss sich auch hier absichern. Eine Arbeitsunfähigkeitsversicherung in Form einer AU-Klausel ist da fast schon zu viel, da die Versicherung die gleiche Rente zahlt als wenn du berufsunfähig bist. Allerdings muss ich auch bei der AU-Klausel den Prognosezeitraum von 6 Monaten erfüllen. Das kann schon zu spät sein. Denn da fehlen mir dann bei 25% Lücke schon eineinhalb Monatsgehälter.
Wenn ich also schon bei geringen Lücken schnell Geld brauche, muss ich ein Krankentagegeld versichern. Diese Arbeitsunfähigkeitsversicherung leistet schon ab dem 43. Tag der Krankschreibung. Warum nicht nach einem oder zwei Monaten? Warum unbedingt nach 42 Tagen? Das liegt daran, dass der Arbeitgeber mir ja 6 Wochen mein Gehalt zu 100% weiterzahlt, wenn ich krank bin. Und 6 Wochen sind 42 Tage.
Das Krankentagegeld ist eine gesetzliche oder private Krankenversicherung. Da gibt es ein paar Dinge zu beachten. Das wichtigste und schlimmste ist: Wenn ich berufsunfähig bin, kann ich nicht arbeitsunfähig sein. Sobald ich BU bin, kündigt die Krankenversicherung. Das ist dann besonders unangenehm, wenn der Berufsunfähigkeitsversicherer meine Berufsunfähigkeit rückwirkend anerkennt.
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Denn dann muss ich die erhaltene Geldleistung an den Krankentagegeldversicherer zurückzahlen. Und oft ist das KTG höher versichert als die BUV. Da die Leistung ja nur vorübergehend ist, ist die Krankentagegeldversicherung günstiger.
Deswegen erleben wir oft, dass Arbeitnehmer gegen den kurzfristigen Ausfall der Einnahmen mit 3.000 Euro versichert sind. Das ist ok, wenn es bedarfsgerecht ist. Aber wenn ich dann gegen den dauerhaften Ausfall der Einnahmen nur mit 1.200 Euro abgesichert bin, ergibt das keinen Sinn. Eigentlich müsste es von der Logik her umgekehrt sein.
Nehmen wir jetzt aber mal den Fall, dass ich von der Krankentagegeldversicherung für 8 Monate meine 3.000 Euro bekommen habe. Im neunten Monat hat die BU-Versicherung dann seine Leistungsprüfung abgeschlossen und erkennt die Berufsunfähigkeit seit Beginn der Krankschreibung an.
Dann bekomme ich rückwirkend 1.200 Euro x 8 Monate = 9.600 Euro. Der Krankentagegeldversicherung muss ich aber 3.000 Euro x 8 Monate zurückzahlen. Das sind 24.000 Euro. Macht ein Minus von 14.400 Euro.
Da bleibt nur zu hoffen, dass der Kunde das Geld nicht ausgegeben hat.
Dieses Problem kann ich ganz einfach vermeiden, wenn ich das Krankentagegeld und die BUV immer in der gleichen Höhe abschließe. Wenn ich für 6 Monate meine Ausgaben über Rücklagen bedienen könnte, ist eine Arbeitsunfähigkeitsversicherung in Form einer AU-Klausel eine gute Wahl. Denn diese ist Bestandteil der BUV. Bei einer Überschneidung wird die Geldleistung verrechnet. Ich bekomme es nicht doppelt, muss aber auch nix zurückzahlen.
Die AU-Klausel ist bei allen Versicherern befristet. Zum einen leistet die BU-Versicherung nur so lange ich die Krankschreibungen auch weiter vorlege. Aber auch grundsätzlich befristen die BU-Versicherungen zwischen 18 und 48 Monaten. Ob das gültig ist und ob die Arbeitsunfähigkeits-Klausel nicht doch unter den §177 VVG fällt, müssen Richter noch entscheiden.
Es ist auch fraglich, ob die Befristung jemals praktisch relevant sein kann. Denn wer 18 Monate nicht arbeiten kann, erfüllt auf jeden Fall den sogenannten fingierten Prognosezeitraum von 6 Monaten. Naja, und wenn ich nicht mehr arbeiten kann, weil ich krank bin, dann doch hoffentlich auch zu 50%.
Und wenn die BU-Versicherung nachher feststellt, dass ich schon berufsunfähig war, rechnet er die gezahlte Leistung aus der AU-Klausel nicht an die maximale Leistungsdauer an.
Was aber schon wichtig und auch praxisrelevant sein dürfte, ist die Obliegenheit zur gleichzeitigen Beantragung der Leistung aus der Berufsunfähigkeitsversicherung. Hier sollte ein Experte für „Berufsunfähigkeitsrente beantragen“ an deiner Seite stehen.
Der große Vorteil der AU-Klausel liegt ja darin, dass ich nur die Krankschreibung einreichen muss. Ich muss keinen Tätigkeitsnachweis führen und auch die 50% nicht beweisen. Das ist vor allem bei psychischen Erkrankungen von großem Vorteil.
Denn gerade mit einer psychischen Erkrankung fehlt mir oft die Kraft, um zig Formulare auszufüllen. Und das auch noch unter dem Druck, alles richtig machen zu müssen.
Wenn ich zeitgleich die Leistung aus der BUV beantragen muss, dann kann die Gesellschaft auch bestrafen, wenn ich es nicht richtig machen. Dabei ist die Frage, ob ich schon genug getan habe, wenn ich die Leistung beantrage oder ob ich auch die Formulare tatsächlich ausfüllen muss.
Wenn ich nur die Formulare anfordern muss und somit die BU-Leistung beantrage, ist es nicht so schlimm. Aber eben nicht sinnvoll. Deswegen ist es wahrscheinlicher, dass die Versicherungsgesellschaft unter Beantragung versteht, dass ich dann auch alles ausfülle und für Rückfragen zur Verfügung stehe. Das wäre wiederum sehr anstrengend.
Damit wir uns nicht falsch verstehen… Es ist sehr sinnvoll, so schnell wie möglich die unbefristete Leistungen aus der BU zu beantragen. Aber es ist eben angenehmer, die Formulare auszufüllen, wenn ich monatlich schon meine Geldleistung bekomme. Existenzängste, psychische Probleme und komplizierte Formulare passen nicht gut zusammen.
Wegen der Einfachheit ist die Arbeitsunfähigkeitsversicherung eine große Hilfe. Wer sich die zusätzlichen ca. 5% Beitrag leisten kann, sollte das unbedingt machen. Es ist keine zusätzliche Leistung, aber es ist ein einfacherer Zugang.
Arbeitskraftabsicherung (BUV) – Favoriten der Versicherungsmakler
Wie sollte man vorgehen, wenn wegen bestehenden Krankheiten keine BUV möglich ist oder sogar schon ein Antrag abgelehnt wurde?
Es sind zwei paar Stiefel, ob ich Vorerkrankungen habe oder ob ich schon mal wegen bestehender Vorerkrankungen abgelehnt wurde. Schlimmer ist es, wenn ein Antrag schon mal wegen bestehender Vorerkrankungen abgelehnt wurde. Denn dann habe ich nicht mehr die volle Auswahl an Versicherern am Markt.
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Wir als Experten für private Berufsunfähigkeitsversicherungen stellen keine Anträge auf Verdacht. Wir machen anonyme Voranfragen, um herauszufinden, welche Versicherungsgesellschaft am besten annimmt.
Aber gehen wir mal davon aus, das Kind ist schon im Brunnen. Dann können wir immer noch helfen. Aber wir müssen eine Gesellschaft finden, der nicht nach abgelehnten Anträgen bei anderen Versicherern fragt. Die gibt es. Aber ich hab eben nur noch eine eingeschränkte Auswahl.
Was jetzt folgt, gilt auch wieder für eine „jungfräuliche“ Voranfrage über uns. Als erstes tragen wir mit dir zusammen alle relevanten Daten zusammen. Das sind grob alle Infos zu relevanten Vorerkrankungen und zu ausgeübten relevanten Hobbies.
Beginnen wir mit den Hobbies. Mal angenommen, du bist Segelflieger. Dann werden die allermeisten Versicherungen das so oder so ausschließen. Wenn du aber kein Schüler und kein Lehrer bist, gibt es eine Gesellschaft, die das glatt versichert. Und genau diese Versicherungsgesellschaft ist dann deine.
Oder wenn du tauchst. Dann müssen wir wissen, welche Scheine du hast. Oder ob du auch in Wracks tauchst. Oder über 40m tief. Wenn wir alle Daten zusammen haben, stellen wir eine anonyme Voranfrage bei den Versicherern. Manchmal erwischen wir einen Risikoprüfer, der Angst vor Haien hat und manchmal einen, der selbst taucht. Naja, ganz so ist es auch nicht. Aber die Versicherungen schätzen manche Risiken sehr unterschiedlich ein. Das machen wir uns bei der Voranfrage zu nutze.
Bei den Vorerkrankungen ist es genauso. Wir tragen alle Daten zusammen und fragen dann anonym an. Dabei ist es besonders wichtig, dass die Gesellschaft die Folgen der Erkrankung einschätzen kann.
Denn der Versicherungsgesellschaft ist es egal, wie gesund du bist. Ihn interessiert nur, wie krank du werden könntest. Deswegen sind genaue Angaben wichtig.
Mal angenommen, du warst wegen einer depressiven Phase für drei Monate in Behandlung. Dann macht es einen Unterschied, ob es dafür einen Auslöser gab oder nicht. Wenn es keinen gab, ist das nicht so gut. Wenn es einen gab, dann können wir damit argumentieren. Mal angenommen, eine echte Bezugsperson ist gestorben oder hat sich sogar das Leben genommen.
Dann versteht jeder Risikoprüfer, dass du mal für ein paar Monate aus der Bahn geworfen bist.
Das kann auch mal eine schwierige Scheidung sein. Aber je gewöhnlicher das Ereignis und je mehr Menschen das auch ohne Unterstützung durch einen Psychiater hinbekommen, desto wahrscheinlicher ist ein Ausschluss.
Oft ist es auch das Zusammenspiel mehrerer Krankheiten, die eine Versicherbarkeit unmöglich machen. Grundsätzlich legen die Rückversicherer bei drei Ausschlüssen ein Veto ein und lehnen ab. Da ist es wichtig zu wissen, welche Versicherungen auch größere Risiken mal selbst tragen könnten. Oder welcher Berufsunfähigkeitsversicherer über einen eigenen Rückversicherer in der Firmengruppe verfügt.
Wenn ein Ausschluss nicht zu vermeiden ist, dann lässt er sich vielleicht wenigstens zeitlich begrenzen. Viele Versicherungen bieten an, in 1-5 Jahren zu überprüfen, ob der Ausschluss noch notwendig ist. Auch die Formulierung des Ausschlusses ist wichtig. Ist nur die Skoliose ausgeschlossen? Oder vielleicht die gesamte Wirbelsäule? Und sind zukünftige Ereignisse auch ausgeschlossen oder mit eingeschlossen?
Bei einem Zuschlag, also einer erhöhten Prämie, könnte §41 VVG greifen. In der BUV gilt dieser in Verbindung mit § 158 VVG. Es besteht zwar kein verbrieftes Recht auf Überprüfung und Wegfall des Zuschlages, aber ein guter Anwalt findet hier gute Argumente. Denn die Gefahrerhöhung ist festgeschrieben. Und der Wegfall ist logischerweise eine Minderung. Das muss nicht unbedingt gesondert vereinbart werden. Zumindest würde ein durchschnittlicher Kunde nicht davon ausgehen, dass er das muss.
Aber wie immer hilft es auch bei der Antragstellung einen echten Experten an der Seite zu haben.
Was ist die beste Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung?
Um zu ermitteln, was die beste Alternative zu einer Berufsunfähigkeitsversicherung ist, müssen wir wissen, warum die Alternative notwendig ist. Die Gründe hierfür können das Geld oder die Gesundheit sein. Manch einer denkt vielleicht auch, er braucht keine Berufsunfähigkeitsversicherung, weil er im Büro arbeitet.
Aber das ist eine Frage der professionellen Aufklärung durch uns. Nur ganz kurz: Jeder kann psychische Probleme bekommen, sowie auch jeder Krebs bekommen kann. In beiden Fällen kann ich für mindestens 6 Monate nur noch zur Hälfte oder weniger arbeiten. Fertig.
Geht es um den Gesundheitszustand, kommt es immer stark auf die Vorerkrankung an. Manche Krankheiten können mich vielleicht in meinem Beruf einschränken. Aber am allgemeinen Arbeitsmarkt wäre das kein Problem. Dann ist die Erwerbsunfähigkeitsversicherung (EUV) eine sehr gute Wahl.
Oft geht es aber um psychische Vorerkrankungen. Da bietet sich dann eher die Grundfähigkeitsversicherung an, weil diese psychische Erkrankungen nur sehr oberflächlich absichert. Wenn es ums Geld geht, spielt der Beruf eine große Rolle. Je körperlicher der Beruf, umso günstiger ist die Erwerbsunfähigkeits- und Grundfähigkeitsversicherung im Verhältnis zur BU-Versicherung.
Aber wie wir das so schreiben… Normalerweise dürfte immer die Erwerbsunfähigkeitsversicherung die beste Alternative zur BU sein. Das ergibt sich schon allein daraus, dass nur die EUV überhaupt irgendwie einen Bezug zu meiner Fähigkeit, ein Einkommen zu erzielen hat.
Berufsunfähigkeitsversicherungen vs Erwerbsunfähigkeitsversicherungen
Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist ohne Frage die Königin der Einkommenssicherung. Sie leistet bereits dann, wenn ich meinen Beruf aus gesundheitlichen Gründen nur noch zur Hälfte ausüben kann. Das ist echt der Hammer.
Andererseits ist zu diesem Zeitpunkt auch vielleicht noch überhaupt keine finanzielle Unterstützung notwendig. Es gibt Krankengeld, Arbeitslosengeld… und überhaupt. Vielleicht könnte ich ja noch umschulen.
(Zahlen von Franke & Bornberg)
Wenn ich eine BUV kaufe, dann bezahle ich dafür, dass ich, wenn ich in meinem Beruf nicht mehr mehr als die Hälfte arbeiten kann, nie mehr arbeiten muss. Aber wenn ich tatsächlich umschule und wieder so verdiene wie vorher, dann zahlt die Gesellschaft nicht mehr. Obwohl ich eigentlich dafür bezahlt habe. Aber zu Hause würde mir die Decke auf dem Kopf fallen.
So gesehen ist die BUV manchmal vielleicht besser als ich es brauche.
Aber sollte ich nicht selbst bestimmen können, ob ich soweit bin? Wenn ich eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung (Abkürzung EUV) abgeschlossen habe, gibt es kein Geld, solange ich noch umschulen könnte. Ich habe keine Zeit, mich auf die Genesung zu konzentrieren. Wenn ich jetzt nicht schnell bin, hab ich bald kein Einkommen mehr.
Sofern ich Rücklagen habe, ist dieses Risiko relativ gering. Und ich kann schneller noch mehr Rücklagen aufbauen. Denn die Erwerbsunfähigkeitsversicherung ist deutlich günstiger als die BUV. Zumindest für die meisten Berufe.
Rein von der Logik her ist die EUV bedarfsgerechter, weil wir erst Geld bekommen, wenn wir selbst dazu nicht mehr in der Lage sind. Die BUV zahlt bereits dann, wenn wir so wie wir bisher Geld verdient haben, keins mehr verdienen. Das ist ziemlich bequem.
Wir müssen auch nicht umschulen. Selbst wenn wir könnten. Und selbst wenn wir umgeschult haben, kann uns niemand zwingen zu arbeiten. Die Berufsunfähigkeitsversicherung kann uns nur konkret verweisen. Also nur dann, wenn ich tatsächlich wieder arbeite.
Für diesen Schutz bezahle ich bei der BUV. Die EUV ist deswegen günstiger, weil die Versicherungsgesellschaft ein geringeres Risiko trägt. Es ist meine Entscheidung, wie viel Risiko mir die Gesellschaft abnehmen soll.
Ich muss mir überlegen, wie viel Risiko ich selbst tragen kann. Und wie viel ich selbst tragen will. Die Erwerbsunfähigkeitsversicherung kann eine Alternative zur Bu sein, wenn diese nicht möglich ist.
Unterschied zwischen Berufsunfähig und Erwerbsunfähig
Der Unterschied zwischen einer Berufsunfähigkeitsversicherung und einer Erwerbsunfähigkeitsversicherung liegt in zwei Faktoren. Die Grundlage der Bewertung und die Bemessung der Einschränkung.
Die Grundlage der Bewertung bei der BUV ist mein Beruf. Meiner. So wie ich das jeden Tag mache. Bei der Erwerbsunfähigkeitsversicherung ist es der allgemeine Arbeitsmarkt. Es geht hier also nicht um meinen Beruf. Es geht um die Fähigkeit, ein Einkommen erzielen zu können. Egal, mit welcher Tätigkeit.
Die Einschränkung kann in der Berufsunfähigkeitsversicherung quantitativ über die Zeit oder qualitativ über das Arbeitsergebnis bemessen sein. Die Einschränkung muss bei 50% liegen. Das kann also bedeuten, dass ich, wenn ich vorher 8 Stunden gearbeitet habe, jetzt nur noch 4 Stunden arbeiten kann.
Nehmen wir mal eine Bürokraft. 8 Stunden am Tag muss ich Daten in den PC eintippen. Wegen einer Arthrose tut es nach 4 Stunden so weh, dass ich nicht mehr arbeiten kann. Ich bin berufsunfähig. Aber es geht nicht nur über die Zeit. Es geht auch über das Arbeitsergebnis.
Mal angenommen ich bin Versicherungsvermittler. Ganz klassisch. Ich fahre mit dem Auto zu meinen Kundenstamm. Da berate ich dann zu den Versicherungsprodukten. Im Büro schreibe ich dann Angebote, telefoniere mit Versicherern, bilde mich fort usw.
Ich fahre ungefähr 5% der Zeit im Auto, berate 25% und bin 70% im Büro.
Was passiert, wenn ich nicht mehr Autofahren kann?
Aus gesundheitlichen Gründen und länger als 6 Monate? Bin ich dann berufsunfähig?
Selbstverständlich! Zwar erreiche ich bei der quantitativen Betrachtung nur 5%. Aber wenn ich nicht zum Kunden fahren kann, kann ich auch nicht beraten. Also fallen nochmal 25% weg.
Wenn ich die Kunden nicht berate, muss ich auch keine Angebote schreiben oder mit Versicherern telefonieren. Und fortbilden eigentlich auch nicht.
Da das Autofahren für alle anderen Tätigkeiten so wichtig ist, ist ohne sie kein sinnvolles Arbeitsergebnis mehr möglich. Ich bin berufsunfähig. Wenn ich als Versicherungsvermittler selbständig bin, prüft die Bu-Versicherung noch, ob er mich umorganisieren kann. Aber das steht auf einem anderen Blatt.
Bei der Erwerbsunfähigkeitsversicherung geht es nur über die Zeit. Wenn ich keine 3 Stunden mehr am allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten kann, bin ich erwerbsunfähig. Es gibt Gesellschaften, die erst ab 2 Stunden am Tag oder 7 Stunden die Woche leisten. Auch ist der Prognosezeitraum nicht immer bei 6 Monaten. Es gibt ebenfalls Erwerbsunfähigkeitsversicherungen, die 18 Monate oder mehr verlangen.
Aber gehen wir vom bestmöglichen aus. Dann ist die Erwerbsunfähigkeitsversicherung um so näher an der BU-Versicherung, je näher mein ausgeübter Beruf am letztmöglichen Verweisungsberuf des allgemeinen Arbeitsmarktes dran ist. Logisch. Denn wenn ich in dem Beruf arbeite, der körperlich am anspruchslosesten von allen ist, kann mich auch die EUV nicht mehr verweisen.
Dann wäre die BU-Absicherung nur dann besser, wenn ich länger als 6 Stunden am Tag arbeite. Arbeite ich nur Teilzeit, könnte die EUV auch mal besser als die BUV sein.
Allerdings sind Versicherungen ja nicht dumm. Die wissen das auch. Deswegen ist die Berufsunfähigkeitsversicherung für alle Berufe, die kaum noch zu verweisen sind, günstiger als die Erwerbsunfähigkeitsversicherung. Und das ist auch leicht erklärt. Die BU-Versicherung hat über die Jahre immer kleinere Kollektive gebildet.
Am Anfang gab es den körperlich Tätigen, den nicht-körperlich Tätigen und den schwerst körperlich Tätigen. Dann haben die ersten Versicherungsgesellschaften angefangen, in 4 oder 5 Berufsgruppen zu unterteilen. So konnten die Gesellschaften die wenig körperlich Tätigen günstiger kalkulieren.
Mittlerweile gibt es zwischen 8-20 verschiedene Berufsgruppen in der BUV.
In der EUV sind es maximal 4. Es gibt auch Versicherungsgesellschaften, die nur eine Berufsgruppe haben. Dadurch sind die Top-Berufsgruppen der BU-Versicherung deutlich teurer, weil sie sich mit teureren Berufsgruppen mischen.
Das sind so die Unterschiede zwischen der Berufsunfähigkeitsversicherung und der Erwerbsunfähigkeitsversicherung. Das ist aber nur die Grundlage für eine Entscheidung. Denn es ist egal, ob die eine oder andere Versicherung besser ist. Es kommt darauf an, welche von beiden besser passt. Sie ist in bestimmten Fällen auf jeden Fall eine Alternative zur BU Versicherung. Dies finden wir zum Beispiel bei der Berufsunfähigkeitsversicherung für Journalisten oder der Berufsunfähigkeitsversicherung für Lkw Fahrer.
BUV vs Erwerbsminderungsrente
Die staatliche Erwerbsminderungsrente ist wieder was anderes als die Erwerbsunfähigkeitsversicherung. Sie unterscheidet sich von der BUV zusätzlich durch 3 Merkmale:
Der Prognosezeitraum ist unbegrenzt. Die Erwerbsminderung muss dauerhaft vorliegen. Es gibt auch keinen fingierten Prognosezeitraum.
Die deutsche Rentenversicherung unterscheidet zwischen halber und voller Erwerbsminderung. Die halbe liegt vor, wenn ich keine 3-6 Stunden mehr am allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten kann. Die volle, wenn ich keine 3 Stunden mehr arbeiten kann.
Der Arbeitsmarkt wird berücksichtigt. Wenn ich nur noch 3-6 Stunden arbeiten kann, aber innerhalb eines Jahres keine Anstellung finde, bekomme ich die volle Erwerbsminderungsrente. Das nennt sich verschlossener Arbeitsmarkt.
Die Erwerbsminderungsrente ist also vom Auslöser her gesehen besser als die Erwerbsunfähigkeitsversicherung. Mal vom Prognosezeitraum abgesehen. Der große Pferdefuß der Erwerbsminderungsrente ist die Höhe. Die EMR wird genauso berechnet wie die Altersrente.
Außerdem muss ich für jeden Monat vor dem Regelrenteneintrittsalter 0,3% abziehen. Maximal 10,8%. Durchschnittlich liegt die Erwerbsminderungsrente unter 900 Euro. Oder anders gesagt, kann ich mit etwa 36% meines letzten Einkommens rechnen. Ganz grob.
Daran lässt sich auch sehen, dass der Staat zwar hilft, aber es halt nicht immer genug ist. Deswegen ist es so wichtig, mit einer BUV oder einer EUV vorzusorgen.
Berufsunfähigkeitsversicherung vs Grundfähigkeitsversicherungen
Die Grundfähigkeitsversicherung (Abkürzung GFV) hat im Leistungsauslöser überhaupt keinen Bezug zu meinem Beruf deswegen gibt es hier in der Kalkulation auch nur 2 Berufsgruppen. Logisch, dass die Grundfähigkeitsversicherung dann gerade für körperlich Tätige sehr viel günstiger ist.
Die Grundfähigkeitsversicherung (GFV) ist der BUV in 3 Punkten überlegen.
Die Leistungsauslöser sind weniger abstrakt als der BU-Begriff.
Ich kann im Leistungsfall so viel dazuverdienen, wie ich will.
Ich muss im Leistungsfall keine Tätigkeiten nachweisen.
Der erste Punkt ist einfach erklärt. Ich kann mir eher was darunter vorstellen, 400m zu gehen als berufsunfähig zu sein. Und dann noch zu 50%. Wie bemesse ich das? Und was ist berufsunfähig überhaupt?
Die vielen Leistungsauslöser klingen auch erstmal gut. Ich kann aus 18 verschiedenen Gründen Leistung erhalten. Bei der Berufsunfähigkeitsversicherung nur aus einem. Selbstverständlich gibt es eine große Schnittmenge. Gerade in den Berufen, für die die Grundfähigkeitsversicherung preislich interessant ist, bin ich wahrscheinlich sogar schneller BU. Ein Auslöser ist z.B. das Knien und Bücken. Wer es nicht mehr schafft, sich hinzuknien und dann wieder zu erheben, bekommt Geld.
Wenn ich Fliesenleger bin, bin ich schon berufsunfähig, wenn nach einer halben Stunde die Knie so weh tun, dass ich nicht mehr weitermachen kann. Einmal am Tag könnte ich mich aber ohne Probleme hinknien und wieder aufrichten. So gesehen ist die Berufsunfähigkeitsversicherung wieder deutlich im Vorteil. Denn durch den abstrakten Begriff lässt sich die Berufsunfähigkeit viel vielseitiger anwenden. Ich muss halt wissen, wie das geht. Aber dafür sind ja wir dabei.
Ein unstrittiger Vorteil der Grundfähigkeitsversicherung ist, dass es keine konkrete Verweisung gibt. So nennt das der Fachmann. Das bedeutet, die Versicherungsgesellschaft kann nicht aufhören zu zahlen, wenn ich wieder was arbeite.
Die BUV hört auf zu zahlen, wenn ich in einem neuen Job etwa so viel verdiene wie vorher und mich der neue Job weder unter- noch überfordert. Außerdem muss das Ansehen etwa gleich sein. Wenn ich also als Handwerker nicht mehr arbeiten kann, umschule und dann ins Büro gehe, kann der Berufsunfähigkeitsversicherer die Leistungen einstellen.
Angenommen, ich kann bin der Fliesenleger von vorhin. Ich kann mich jetzt überhaupt nicht mehr hinknien oder bücken. Ich bekomme also eine Geldleistung aus meiner Grundfähigkeitsversicherung. Weil mir zu Hause langweilig ist, schule ich um. Ich studiere Ingenieurswesen und verdiene danach drei Mal so viel wie vorher. Da ich mich immer noch nicht hinknien kann, bekomme ich weiterhin mein Geld aus der Grundfähigkeitsversicherung.
Ob ich es dann brauche, sei dahingestellt. Als eine Art Schmerzensgeld für alltägliche Einschränkungen ist es aber super. Ich kann damit auch alle Behandlungen bezahlen, die die gesetzliche Krankenkasse nicht bezahlt. Die GFV kann also auch eine Art Krankenversicherung sein.
Der letzte Vorteil der Grundfähigkeitsversicherung vs. Berufsunfähigkeitsversicherung hat mit dem Leistungsfall an sich zu tun. In der Berufsunfähigkeitsversicherung muss ich im Leistungsfall eine Tätigkeitsbeschreibung erstellen.
Das bedeutet, ich muss aufzählen, wie viele Minuten am Tag ich im Stehen arbeite, wie lange im Sitzen.
Welche Arbeiten sind unter Stress zu erledigen? Wie hoch ist die Lärmbelastung? Das ist nicht einfach. Und oft scheitert der Antrag schon an dieser Stelle. In der Grundfähigkeitsversicherung gibt es keinen quantitativen Nachweis über die Zeit. Es gibt nur die definierten Fähigkeiten, die ich verlieren muss. Oder in denen ich eingeschränkt sein muss. Diese Hürde hab ich im Leistungsfall auf jeden Fall schon mal genommen.
Der Nachweis der Einschränkung funktioniert dann wieder genauso wie bei der BU-Versicherung. Anders als Versicherungen oft behaupten, kann es auch hier zu Gutachtenschlachten kommen. Denn oft fehlt eben eine zeitliche Einschränkung. Wie lange darf ich maximal benötigen, um 400m zu gehen?
Was ist, wenn ich nach 20 Minuten noch auf dem Weg bin? Ist das schon zu lange oder wartet die Versicherungsgesellschaft mal ab, ob ich es noch schaffe? Oder wie muss die Jacke beschaffen sein, die ich anziehen muss? Jeder über 30 weiß, dass es Jacken gibt, die ich bequemer anziehen kann als andere.
Zusammengefasst ist die Grundfähigkeitsversicherung bei körperlich Tätigen deutlich günstiger, aber leistungsschwächer und bei Akademikern bei körperlichen Einschränkungen stärker, bei psychischen Schwächer, aber eben trotzdem teurer.
Vielleicht ist es sinnvoll, sich mal die Unterschiede der Begriffe „Berufsunfähig“ und „Verlust der Grundfähigkeiten“ anzusehen.
Arbeitskraftabsicherung (Grundfähigkeitsversicherung) – Favoriten der Versicherungsmakler
Unterschied zwischen Berufsunfähig und Verlust der Grundfähigkeiten
Der Unterschied zwischen Berufsunfähig und Verlust der Grundfähigkeiten besteht darin, dass die Berufsunfähigkeit eine Fertigkeit ist und die Grundfähigkeit eine Fähigkeit. Kein Wort verstanden, vermute ich…
Also mal von ganz vorne: Fähigkeiten hat jeder gesunde Mensch von Geburt an. Fertigkeiten erlerne ich aktiv. Fahrradfahren z.B. oder Jonglieren. Deswegen ist der Grundfähigkeitsversicherung grundsätzlich egal, was ich kann. Was ich arbeite ist nur relevant, weil ich in vielen körperlichen Berufen eine höhere „Abnutzung“ habe. Je öfter ich mich hinknie, desto schneller verschleißt das Gelenk.
Die BUV hat einen falschen Namen. Sie versichert meine Fertigkeiten. Und sie leistet nicht erst, wenn ich unfähig bin. Sie leistet schon, wenn ich aus gesundheitlichen Gründen meine Arbeit, so wie ich sie ausübe, nur noch zur Hälfte erledigen kann. Es kommt also ganz genau darauf an, was ich kann. Weil ich es so gelernt habe. Oder mir selbst beigebracht.
Das bedeutet aber auch, dass ich im Leistungsfall ganz genau erklären muss, was ich so den ganzen Tag gemacht habe. Sonst kann die Versicherungsgesellschaft ja nicht feststellen, ob ich zur Hälfte eingeschränkt bin.
Und wie individuell das ist, wirst du merken, wenn du bei der Tätigkeitsbeschreibung nur deinen Beruf angibst. Dann ist eine Bearbeitung nicht möglich. Denn jeder Bäcker backt anders. Manche backen nur die Lieferung aus der Zentrale auf. Andere stehen schon um 2 Uhr nachts auf, um den Teig vorzubereiten. Das muss die Versicherung alles wissen, um festzustellen ob du berufsunfähig bist.
Ein weiterer Unterschied zwischen der Berufsunfähigkeit und dem Verlust der Grundfähigkeiten ist, dass der Begriff der BU in den Paragrafen 172 ff. des VVGs definiert ist.
Also haben wir hier zumindest ein Leitbild, an das sich Anbieter von Berufsunfähigkeitsversicherungen halten müssen. Wir werden hier in Zukunft berichten, welche BU-Versicherung das besonders Gut macht.
Ob die Grundfähigkeitsversicherung unter den Paragrafen 177 VVG fällt, ist unklar. Hier steht, dass die Regelungen von 173-176 VVG, die für die BU-Versicherung gelten, auch für alle Verträge gelten, die eine Leistung für eine dauerhafte Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit versprechen. Die Grundfähigkeitsversicherung leistet bei Verlust einer grundlegenden Fähigkeit. Mit der Arbeitsfähigkeit hängt das nicht direkt zusammen.
Ich will hier aber keine Versicherungsgesellschaft auf die falsche Fährte bringen. Derzeit tun noch alle Versicherer so, als wäre die GF-Versicherung eine Absicherung der Arbeitskraft. Also, alles gut. Es gibt aber keine Musterbedingungen oder sowas.
Deswegen sind Grundfähigkeiten alles, was die Gesellschaft in die Bedingungen schreibt. Da steht dann z.B. die Fähigkeit, sich eine Jacke anzuziehen. Oder eine Schraube in die Wand oder eine Glühbirne in die Fassung zu drehen.
Und das ist derzeit auch noch die größte Herausforderung, vor der die Grundfähigkeitsversicherung steht. Zwar denkt jeder, die GFV sei einfach, weil sie einfach zu erklären sein. Aber tatsächlich ist sie sehr schwierig zu vergleichen. Und der Leistungsfall ist sicherlich ähnlich kompliziert wie bei der BUV.
Es ist also weder das eine noch das andere immer die beste Lösung. Ich kann sogar mein Einkommen sinnvoll über eine GFV absichern, wenn ich mir Mühe gebe.
Denn wenn ich so tue, als wären die versicherten Grundfähigkeiten eine Tätigkeitsbeschreibung, dann kann ich eine grobe Schnittmenge zwischen dieser und meinen tatsächlichen Tätigkeiten ermitteln. Und wenn ich dann die Beitragsersparnis mit der Schnittmenge ins Verhältnis setze, kann ich eine sinnvolle Entscheidung treffen.
Mal angenommen, eine Grundfähigkeitsversicherung kostet 50 Euro im Monat, während die Berufsunfähigkeitsversicherung 150 Euro kosten würde. Ich vergleiche meine Tätigkeiten mit den Grundfähigkeiten. Da psychische Erkrankungen nur oberflächlich versichert sind und sich nur wenige andere Fähigkeiten mit meinen Tätigkeiten schneiden, komme ich auf eine Schnittmenge zur Berufsunfähigkeitsversicherung von nur 40%. Die Beitragsersparnis sind 66%.
Jetzt kann ich mir überlegen, ob es mir wichtiger ist, Beiträge zu sparen oder das Risiko best möglich zu versichern. Am Ende muss uns klar sein, dass selbst die BU-Versicherungen keine 100%-Lösung sind. Ich kann auch mal 40% außerstande sein zu arbeiten. Dann wirft mich mein Chef trotzdem raus. Aber ich bekomme kein Geld aus der BUV.
Berufsunfähigkeitsversicherung vs Dread Disease Versicherung
Wenn es schon nicht einfach ist, die Grundfähigkeitsversicherung mit der Berufsunfähigkeitsversicherung in Einklang zu bringen, dann ist es mit der Dread Disease so gut wie überhaupt nicht mehr möglich. Trotzdem vergleichen wir auch Äpfel mit Birnen für dich. Beides sind übrigens Rosengewächse und kommen aus Kleinasien.
Während die Berufsunfähigkeitsversicherung eine monatliche Rente zahlt, zahlt die Dread Disease eine einmalige Leistung. Bei der BU-Versicherung kommt es auf die Einschränkung der Tätigkeiten im Beruf DURCH eine Erkrankung an, bei der Schwere-Krankheiten-Absicherung muss ich nur eine Krankheit nachweisen.
Und genau das empfinden viele als Vorteil. Eine Krankheit sei objektiv zu ermitteln. Das ist schon richtig. Aber in der Dread Disease (DD) ist für gewöhnlich nicht einfach jede schwere Krankheit versichert. In der Schweren-Krankheiten-Absicherung sind nur die Krankheiten (zum Beispiel Herzinfarkt) in den Bedingungen versichert. Und auch nur so, wie sie dort beschrieben sind.
Das ist für den Laien schwierig zu bewerten. Dazu müsste ich am besten Mediziner sein. Denn auch versierte Vermittler wissen nicht unbedingt, was die New-York-Heart-Rate-Scale ist. Und noch weniger wissen, was sie bedeutet.
Tatsache ist, dass auch hier verschiedene Ärzte zu verschiedenen Bewertungen der vorliegenden Erkrankungen kommen. Und am Ende muss wieder ein Gutachter her. Bei der BUV ist wiederum egal, welche Krankheit in welcher Ausprägung ich genau habe. Wichtig ist, wie sehr mich diese in meinen Tätigkeiten einschränkt.
Die DD kommt aus dem anglosächsischen Raum, weshalb auch ausländische Versicherungsgesellschaften hier über die meiste Erfahrung verfügen. Aber in den letzten Jahren haben die deutschen Arbeitskraftabsicherungen in diesem Bereich vor allem mit besseren Bedingungen Boden gut gemacht.
Es ist zwar wichtig, dass die einzelnen Krankheiten kundenfreundlich definiert sind, aber das hilft bei der Auswahl trotzdem nicht weiter. Zum einen kann der Laie die Definitionen nicht unterscheiden und zum anderen weiß niemand, welche Krankheit am besten definiert sein muss.
Denn keiner weiß, ob er mal Krebs oder nen Schlaganfall bekommt.
Also müssen wir andere Kriterien heranziehen, um zu vergleichen. Ein Kriterium ist der Zeitpunkt des Versicherungsfalls. Das haben die wenigsten Versicherungsgesellschaften definiert.
Bei manchen gilt der Eintritt der Erkrankung als Eintritt des Versicherungsfalls. Das ist aber schlecht.
Nehmen wir mal an, ich schließe eine Dread Disease für mich ab. Nach einem Jahr geh ich zum Arzt. Und der stellt einen bösartigen Tumor fest. Ich brauch eine Chemotherapie. Mal unabhängig davon, dass es in diesem Moment wichtigeres gibt: Wenn der Arzt den Tumor entdeckt, kann dieser theoretisch schon ein Jahr alt sein. Vorher hat er halt nicht wehgetan und wurde nicht entdeckt.
Wenn jetzt die Versicherungsgesellschaft sagt, der Eintritt des Versicherungsfalls ist der Eintritt der Erkrankung, dann liegt der Versicherungsfall vor dem Abschluss der Versicherung. Ich bekomme kein Geld. Besser ist es, wenn der Versicherungsgesellschaft definiert hat, dass die Diagnose der Eintritt des Versicherungsfalles ist. Das hat bisher nur ein Arbeitskraftversicherer eindeutig definiert.
Wichtig sind auch die Wartezeiten. Es gelten für viele Krankheiten verschiedene Wartezeiten. Der Versicherer will so vermeiden, dass ich schnell noch eine Versicherung abschließe und dann so tue, als hätte ich nix gewusst. Diese Wartezeiten liegen zwischen 3-6 Monaten. Wenn innerhalb dieses Zeitraums, der mit Abschluss der Versicherung beginnt, ein Leistungsfall eintritt, muss der Versicherer nix zahlen.
Da es eine Einmalleistung gibt, müsste ich sehr hohe Summen abschließen, um mein Einkommen für die Zeit bis 67 abzusichern. Da reden wir schon auch mal über 1 Million Euro. Und wenn ich das bis 67 absichern will, dann kostet das gut und gern mal 800 Euro im Monat.
Das ist dann auch nicht mehr sinnvoll.
Die größte Stärke entfaltet diese Arbeitskraftabsicherung, wenn ich sie entweder ergänzend zu einer BUV einsetze, um kurzfristige, hohe Kosten, die durch die Krankheit entstehen, zu decken oder um Finanzierungen abzudecken. Eine Immobilie für 400.000 Euro, die ich 20 Jahre finanziere, kann ich hier perfekt und preiswert absichern.
Denn jeder denkt bei Finanzierungen an die Todesfall-Absicherung. Aber bei einer schweren Krankheit falle ich auch aus und verursache wahrscheinlich sogar höhere Kosten.
Manchmal kann eine Dread Disease auch eine BUV ersetzen. Und zwar bei sogenannten Key Person. Also, wenn ohne eine Person der Laden erstmal stillstehen würde und man schnell für viel Geld Ersatz einkaufen müsste. Das können Geschäftsführer sein, aber auch bei einem Hausmann/-frau kann eine Dread Disease die richtige Lösung sein. Eine neue Versicherung gegen Krebs wurde mit der Krebsversicherung von der Versicherungswirtschaft entwickelt.
Bekommt man mit Multi-Risk Versicherungen noch einen besseren Schutz?
Viele denken, man bekäme mit der Multi-Risk-Versicherung (Abkürzung MRV) noch einen besseren Schutz. Das stimmt so aber sicher nicht. Auf Prospekten wirkt das Produkt sehr mächtig. Es leistet im Pflegefall, wenn nach einem Unfall eine Invalidität von 50% besteht, wenn 3 oder 4 Grundfähigkeiten verloren gehen, einer schweren Krankheit oder einem Organschaden.
Der Teufel steckt aber wie immer im Detail.
Während bei einer Grundfähigkeitsversicherung schon der Verlust einer einzigen Grundfähigkeit zum Geld führt, muss ich hier 3-4 Grundfähigkeiten verlieren. Oder einen Sinn. Ich muss also blind oder taub werden. All das ist nicht sehr wahrscheinlich. Die versicherten schweren Krankheiten sind in der Anzahl nicht so umfangreich und in der Qualität nicht so gut wie die der Dread Disease.
Eine Pflegeversicherung ist immer gut, aber ich sollte auch nach dem 67. Lebensjahr Versicherungsschutz haben. Die Multi-Risk-Versicherung endet spätestens dann. Somit ist sie nur halb so gut wie eine Pflegeversicherung. Nur die Unfallrente gleicht im Auslöser der normalen Unfallrente.
Und tatsächlich ist die Multi-Risk-Versicherung keine Lebensversicherung wie die BUV, sondern eine private Unfallversicherung mit Zusatzbausteinen. So bietet zum Beispiel die Swiss Life eine Absicherung mit diversen Leistungen.
Jeder, der sich hierfür entscheidet, muss sich im Klaren sein, dass hier nur der niedrige Beitrag eine vernünftige Entscheidung rechtfertigt. Die Leistungsauslöser greifen so spät, dass statistisch nur noch 7 Jahre Leben übrigbleiben. Selbstverständlich ist es ein Unterschied, ob ich diese 7 Jahre in Armut verbringe oder ob ich durch meine clevere Vorsorge meine Familie vor dem Ruin schütze.
Wir sind hier aber deswegen so streng, weil die Multi-Risk-Versicherungen auf dem Prospekt so super aussehen. Unterm Strich ist diese Absicherung aber selbstverständlich besser als keine Arbeitskraftsicherung. Und auch besser als eine einfache Unfallrente. Logisch.
Arbeitskraftabsicherung (Dread Disease – MultiRisk) – Favoriten der Versicherungsmakler
Die private Unfallversicherung (UV) hat eigentlich den Zweck, alle Kosten die durch einen Unfall entstehen abzusichern. Also, Umbaukosten, Geld für bessere Prothesen, als die Kasse zahlen würde usw. Da es aber die Möglichkeit gibt, eine Unfall-Rente zu vereinbaren, ist die Unfall-Versicherung oft die letzte Möglichkeit, eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu ersetzen. Und mit „ersetzen“ meine ich, eine Absicherung der laufenden Ausgaben darzustellen.
Aber nur dann, wenn ein Unfallereignis zu einer Invalidität von 50% führt. Der Verlust eines Beines bedeutet oftmals 80 Prozent. Angenommen, ich kann mein Bein noch so halb bewegen, wären das 40%. Es gäbe noch keine Leistung. Ich bekomme auch kein Geld, wenn ich mein Bein verliere, weil ich Diabetes habe. Die Ursache für die Invalidität muss ein Unfall sein.
Im Vergleich zu den Berufsunfähigkeitsversicherungen leistet die Unfallversicherung so gut wie nie. Nur 10% aller BU-Leistungsfälle basieren auf Unfälle. Und es ist anzunehmen, dass nur in den wenigsten Fällen eine Invalidität von über 50% vorliegt.
Das gute bei der Unfallversicherung ist, dass es einige Anbieter gibt, die auf Gesundheitsfragen und eine Risikoprüfung verzichten. Es ist dann also egal, warum mich die Berufsunfähigkeitsversicherung ablehnt. Die private Unfallversicherung geht immer.
Mittlerweile versichern die meisten Versicherungen auch bestimmte Krebserkrankungen, wie z.B. Brustkrebs. Oder auch sinnvoll ist eine Zahnersatzleistung bis zu 50.000 Euro. Denn auch bei kleineren Unfällen kann ein finanzieller Schaden entstehen, wenn ich mir ein paar Zähne dabei ausgeschlagen habe.
Ich kann mich also ohne Gesundheitsfragen und für wenig Beitrag für den schlimmsten Fall versichern. Eine Unfallversicherung kostet über den Daumen gerechnet und ohne Berücksichtigung einer Berufsgruppe zwischen 5-20% einer BUV. Günstiger wird es nicht mehr.
Gibt es einen Unterschied zwischen Berufsunfähigkeitsversicherungen und einer Dienstunfähigkeitsversicherung?
Beamte brauchen unbedingt eine Dienstunfähigkeitsversicherung (Abkürzung DUV). Das ist gleichermaßen falsch, wie es leider auch wieder wahr ist. An dieser Stelle holen wir vielleicht etwas weiter aus.
Strenggenommen leistet jede Berufsunfähigkeitsversicherung, wenn ein Beamter berufsunfähig ist. Und anders herum gibt es eigentlich keine Dienstunfähigkeitsversicherung, die nicht auch bei Berufsunfähigkeit leistet. Eine Ausnahme gibt es selbstverständlich immer. Aber diesen einen Versicherer kann mich ja keiner zwingen zu nehmen.
Jede Dienstunfähigkeitsversicherung ist eine BUV mit einer sogenannten Dienstunfähigkeits-Klausel. Kurz DU-Klausel genannt. Diese DU-Klausel gibt es als vollständige und echte DU-Klausel und auch als unvollständige unechte DU-Klausel. Und in allen anderen Kombinationsmöglichkeiten.
Als vollständig gilt eine Klausel dann, wenn sie gleichermaßen für einen Beamten auf Widerruf, Probe und Lebenszeit gilt. In diesen Stadien der Beamtenlaufbahn hat der Beamte nämlich verschiedene Ansprüche an den Dienstherrn. Leistet eine DU-Klausel nur, wenn der Beamte wegen Dienstunfähigkeit in den Ruhestand versetzt wird, so ist sie unvollständig. Denn Beamte auf Widerruf können überhaupt nicht und Beamte auf Probe nur in Ausnahmen und auf Antrag in den Ruhestand versetzt werden.
Echt ist eine DU-Klausel, wenn die Ruhestandsversetzung als alleiniger Nachweis für die Dienstunfähigkeit ausreicht. Eine solche Klausel könnte beispielsweise so lauten: Wir zahlen die Rente, wenn der Versicherte allein aus medizinischen Gründen wegen Dienstunfähigkeit in den Ruhestand versetzt wurde.
Von 62 Biometrie-Versicherern bieten eine
DU-Klausel 18%
Eine unechte Klausel lautet eher folgendermaßen: Wir zahlen die Rente, wenn der Versicherte allein aus medizinischen Gründen in den Ruhestand versetzt wird und dienstunfähig ist.
Das hört sich für den Laien zunächst gleich an. Allerdings ist der Unterschied gewaltig. Eine echte DU-Klausel stellt eine unwiderlegliche Vermutung dar. Das ist feinstes Juristendeutsch und heißt nichts weiter, als dass der Versicherer nicht selbst prüfen darf. Wenn der Dienstherr den Beamten in den Ruhestand versetzt, muss der Versicherer zahlen.
Bei der unechten Klausel darf der Versicherer selbst prüfen, ob Dienstunfähigkeit vorliegt. Das macht er nach § 26 Beamtenstatusgesetz oder §44 Bundesbeamtengesetz. In beiden steht ungefähr das gleiche und beide Male ist das nicht gut für den Versicherten. Warum das so ist, erkläre ich dir gleich im Anschluss.
Für alle Lehrer haben wir für die Berufsunfähigkeitsversicherung Beratung übrigens einen besonderen Service. Philip Wenzel, einer der größten Experten in Sachen Arbeitskraftabsicherung in Deutschland, ist einer unser Berater und war früher selbst Lehrer. Nur, falls ihr von euresgleichen beraten werden möchtet.
Der Unterschied zwischen Berufsunfähig und Dienstfähig ist zunächst nicht so offensichtlich. Aber im Detail ist der Unterschied theoretisch riesig. In der Praxis auch. Aber anders. Am besten fangen wir einfach mal mit der Berufsunfähigkeit an.
Berufsunfähig ist, wer voraussichtlich für 6 Monate in seinem Beruf, so wie er ihn gesund ausgeübt hat, aus gesundheitlichen Gründen nur noch zu 50% arbeiten kann oder tatsächlich bereits 6 Monate nur zur Hälfte arbeiten konnte.
In den wenigsten Fällen erteilt ein Arzt eine Prognose für die nächsten 6 Monate. Vor allem bei psychischen Erkrankungen kommt das nicht vor. Und psychische Erkrankungen sind bei Lehrern und Verwaltungsbeamten für 60% der Leistungsfälle verantwortlich.
Also greift meist die sogenannte Fiktion. Das bedeutet, wenn ich tatsächlich 6 Monate berufsunfähig war, fingiert die Versicherungsgesellschaft, also, er tut so, als ob ich von jetzt an dauerhaft BU bin. Das ist in den allermeisten Fällen der Weg zur Leistung.
Ob ich berufsunfähig, muss ich der Gesellschaft beweisen. Und bis die Versicherungsgesellschaft überzeugt ist, kann es ne Weile dauern. Vor allem, wenn ich nicht genau weiß, worauf ich im Leistungsfall achten muss.
Die Dienstunfähigkeit muss ich auch dem Versicherer beweisen. Allerdings ist der Beweis erbracht, wenn ich die Entlassung oder die Versetzung in den Ruhestand vorlege. Bei einer echten Dienstunfähigkeits-Klausel zumindest.
Ob ich dienstunfähig bin, bestimmt mein Dienstherr. Entweder nach §26 Beamtenstatusgesetz in Verbindung mit dem jeweiligen Landesgesetz bei Landesbeamten oder nach §44 Bundesbeamtengesetz bei Bundesbeamten. Da die Gesetze inhaltlich fast gleich sind, nehmen wir hier zur Veranschaulichung das Bundesbeamtengesetz. Das ist einfacher zu verstehen.
Schon in (1) fällt auf, dass ich eine Fiktion UND einen Prognosezeitraum erfüllen muss. Ich muss innerhalb von 6 Monaten 3 Monate dienstunfähig gewesen sein und zusätzlich die nächsten 6 Monate nicht wieder voll einsatzfähig sein. Das ist vor allem bei psychischen Erkrankungen kaum darstellbar. Aber halt nur theoretisch. Denn der Dienstherr muss sich nicht so penibel an den Text des Gesetzes halten.
In der Definition der Dienstunfähigkeit ist auch eine abstrakte Verweisung enthalten, da ich ohne meine Zustimmung auf ein anderes Amt verwiesen werden kann.
Der Dienstherr kann also anordnen, dass ich nun dieses oder jenes zu tun habe. Wenn ich das nicht tue oder nicht kann, dann passiert… nichts.
Denn momentan erhält ein Beamter die volle Besoldung solange, bis er in den Ruhestand versetzt wird. Dieses Wissen entschärft auch den Satz (5). Hier steht, dass ich verpflichtet bin, an Umschulungsmaßnahmen teilzunehmen. Würde das in den Bedingungen eine Berufsunfähigkeitsversicherung stehen, könnte kein Vermittler diese mit gutem Gewissen verkaufen.
Aber wie gesagt, alles halb so wild. Da der Dienstherr dem Beamten sein Gehalt weiterzahlen muss, bis er in den Ruhestand versetzt wird, hat der Dienstherr selbstverständlich ein reges Interesse, den Beamten, der nicht mehr arbeiten kann, in den Ruhestand zu versetzen.
Sollte es irgendwann mal für den Dienstherrn die Möglichkeit geben, sich durch die Weiterverwendung Gehalt zu sparen, dürfte er auch die Möglichkeiten der Verweisbarkeit in der gesetzlichen Definition der Dienstunfähigkeit nutzen.
Dann sind die Bedingungen der BUV nicht nur auf dem Papier besser als die Definition der Dienstunfähigkeit. Aber bis dahin ist die DU-Klausel ein vereinfachter Zugang zur Leistung, auf den Beamte nicht ohne Weiteres verzichten sollten.
Welchen Vorteil hat der Verbraucher, wenn ein Versicherungsmakler die Berufsunfähigkeitsversicherung Beratung durchführt?
Wir würden nicht mal behaupten, dass Versicherungsmakler im Bereich Berufsunfähigkeitsversicherung und Arbeitskraftsicherung die besseren Berater sind. Unter allen Vermittlern, vom Versicherungsvertreter bis zum Versicherungsmakler gibt es gute und bessere Berater. Und wahrscheinlich kann ich überall einen Vermittler finden, der entweder selbst keine Ahnung hat oder mich absichtlich übers Ohr hauen will.
Die Zusammenarbeit mit dem Versicherungsmakler bietet aber zwei riesige Vorteile. Zum einen kann der Versicherungsmakler aus allen Versicherern am Markt den auswählen, der meinen Bedarf am besten deckt. Das funktioniert vor allem dann besonders gut, wenn mein Versicherungsmakler auf Berufsunfähigkeitsversicherung spezialisiert ist.
Dann weiß er auch, wo Versicherungen Fehler zugunsten des Versicherungsnehmers gemacht haben. Und er wüsste auch, wie man das dann vor Gericht argumentieren könnte. Vor allem weiß er aber, dass er vor Gericht unbedingt wieder Unterstützung von einem spezialisierten Anwalt bräuchte. Denn Vermittler dürfen vor Gericht ihre Mandanten nicht vertreten.
Zum Glück sind wir auf Berufsunfähigkeitsversicherung und Alternativen spezialisiert. Und manche behaupten sogar mit einigem Recht, dass wir hier deutschlandweit führend sind, was die Kompetenz angeht. Philip Wenzel zum Beispiel schult Versicherungen zu diesen Themen und entwickelt neue Produkte und Tarife mit den Rückversicherern. Und Stephan Kaiser ist der führende Experte, wenn es um BU-Leistungsfälle (Berufsunfähigkeitsrente) geht. Zusammen mit der Assekurata untersucht und bewertet er die Leistungsabteilungen der Versicherer. Dieses geballte Know-How findet sich bei keinem anderen Anbieter.
Wir haben auf dieser Website auch einen speziellen Bereich, wo du einen aktuellen Berufsunfähgkeitsversicherung Test der verschiedenen Fachzeitschriften, wie Asscompact, Focus Money oder Stiftung Warentest (Finanztest) findest. Ebenfalls steht dir ein Berufsunfähigkeitsversicherung Rechner von Morgen und Morgen zu Verfügung.
Auf einen Blick kannst du dich zwischen unzähligen Tarifen entscheiden und mit einer kurzen Mail die notwendigen Informationen von uns anfordern. So sparst du dir eine umständliche Suche nach der für dich richtigen Arbeitskraftsicherung (AKS).
Auch Ergebnisse zahlreicher Ratings von Franke Bornberg und anderen Anbietern besprechen wir in unserem Blog.
Da wir Zugriff auf alle Versicherungsgesellschaften am Markt haben, können wir auch über anonyme Voranfragen das perfekte Ergebnis für unsere Kunden erzielen. So kommt es immer wieder vor, dass 5 Berufsunfähigkeitsversicherungen einen Interessenten ablehnen, aber einer ihn glatt, also ohne Ausschluss oder Zuschlag, versichert. Das kann ein Versicherungsvertreter nicht. Denn er vertritt seine eine Versicherung, für die er arbeitet.
Der zweite Grund, der für den Versicherungsmakler spricht, ist etwas blöd zu verraten. Aber wir sind ehrlich und fürchten uns nicht. Versicherungsmakler vermitteln den Vertrag im Auftrag des Kunden. Sie stehen rechtlich im Lager des Kunden. Das bedeutet aber auch, dass Versicherungsmakler sehr, sehr sorgfältig arbeiten müssen. Denn bei falschen Empfehlungen oder einer fehlerhaften Bedarfsermittlung haftet der Versicherungsmakler für den Schaden.
Das erklärt vielleicht auch, warum wir so gewissenhaft sind und so nervtötend viele Fragen stellen. Wir wollen eben den bestmöglichen Schutz für dich ermitteln. Und wir wollen nicht, dass ein Schaden entsteht, an dem wir schuld sind. Wir prüfen deine momentane Situation und finden mit die zusammen die passende Versicherung gegen Krankheit oder die existenziellen Risiken Erwerbsunfähigkeit und Berufsunfähig.
Wir können nicht ausschließen, dass sich auch unter Versicherungsmaklern schlimme Finger finden. Und wir können auch nicht ausschließen, dass wir mal was übersehen. Aber Versicherungsmakler müssen schon im Eigeninteresse sorgfältiger arbeiten, weil sie sonst haften.
Am wichtigsten ist aber nicht der Status des Vermittlers. Wichtig ist eine nachweisbare Kompetenz in der gewünschten Versicherungssparte und eben auch das gegenseitige Vertrauen. Aus diesem Grund haben wir NUR Experten auf dieser Website. So zum Beispiel Nicolas Vogt, der Experte für die Berufsunfähigkeitsversicherung für Ingenieure. Es ist schon cool, wenn der Vermittler dein Bro ist, aber er sollte in dem, was er tut, auch ein Pro sein. Wie schon 2019 sind wir auch 2020 das richtige Unternehmen für deine Arbeitskraftsicherung (Abkürzung AKS). Wenn du ein stolzes Elternteil bist, informiere dich doch einfach bei uns über die Berufsunfähigkeitsversicherung für Kinder und Schüler.
Auch im Internet werden wir uns als Unternehmen besser darstellen. Neben unseren Auftritten in Facebook, Xing, Twitter und Instagram ist ein eigener Youtube-Kanal in mittelfristiger Zukunft geplant. Über unsere Startseite erhältst du Zugang zu unserem Blog, wo du wichtige aktuelle News und Informationen rund um das Thema Arbeitskraftabsicherung und den Produkten von unserem Makler und Berufsunfähigkeits-Experten Philip Wenzel erwarten kannst. Der Blog rund um die Arbeitskraftabsicherung soll dir als Ratgeber dienen. Hier werden Fragen zur Berufsunfähigkeitsversicherung für bestimmte Personengruppen (Kinder, Studenten, Selbstständige) genauso beantwortet wie die zur Schulunfähigkeitsversicherung, Risikolebensversicherung, Sterbegeldversicherung oder Dread Disease Versicherung. Ebenfalls beantworten wir dir die Frage, ob eine Rechtsschutzversicherung für die Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll ist, wenn die Police bereits vorliegt.

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