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Timestamp: 2016-10-22 16:07:04+00:00

Document:
5A_427/2012 (19.11.2012)
5A_427/2012
Verf�gung vom 19. November 2012
Gerichtssschreiber Bettler.
vertreten durch Rechtsanwalt Andreas B�ttig,
Eheschutz (�rtliche Zust�ndigkeit),
Beschwerde gegen den Beschluss des Kantonsgerichts Schwyz, 2. Zivilkammer, vom 23. April 2012.
dass der Beschwerdef�hrer am 4. November 2010 (erg�nzt mit Eingabe vom 13. Dezember 2010) beim Bezirksgericht K�ssnacht ein Eheschutzgesuch einreichte und das Bezirksgericht mit Verf�gung vom 4. Oktober 2011 darauf mangels �rtlicher Zust�ndigkeit nicht eintrat;
dass das Kantonsgericht Schwyz die vom Beschwerdef�hrer am 17. Oktober 2011 dagegen erhobene Berufung mit Beschluss vom 23. April 2012 abwies;
dass der Beschwerdef�hrer am 4. Juni 2012 gegen den Beschluss des Kantonsgerichts Schwyz vom 23. April 2012 beim Bundesgericht eine Beschwerde in Zivilsachen erhoben hat;
dass das Bundesgericht mit Verf�gung vom 24. September 2012 dem Kantonsgericht und der Beschwerdegegnerin die Beschwerde zugestellt und Frist zur Vernehmlassung angesetzt hat;
dass das Kantonsgericht (Schreiben vom 8. Oktober 2012) und die Beschwerdegegnerin (Vernehmlassung vom 15. Oktober 2012) beantragt haben, die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei;
dass der Beschwerdef�hrer mit Schreiben an das Bundesgericht vom 12. November 2012 das "Eheschutzbegehren vom 4. November 2010" zur�ckgezogen hat;
dass der R�ckzug des Eheschutzgesuchs (wie beim Klager�ckzug) den Prozess beendet und demgem�ss die Streitsache als durch Abstand erledigt abzuschreiben ist (Art. 71 BGG i.V.m. Art. 73 BZP; BGE 91 II 146 E. 1 S. 148 f.; Urteile 4C.244/2003 vom 23. April 2004 E. 1; 4C.69/1995 vom 10. Oktober 1995; CORBOZ, in: Commentaire de la LTF, 2009, N. 8 zu Art. 67 BGG; MESSMER/IMBODEN, Die eidgen�ssischen Rechtsmittel in Zivilsachen, 1992, Rz. 123);
dass das Verfahren nach Art. 32 Abs. 2 BGG durch die Instruktionsrichterin als Einzelrichterin abzuschreiben ist und diese �ber die Kosten und allf�llige Parteientsch�digungen des bundesgerichtlichen Verfahrens zu entscheiden hat (Art. 71 BGG i.V.m. Art. 5 Abs. 2 BZP);
dass der Beschwerdef�hrer f�r das bundesgerichtliche Verfahren kosten- und entsch�digungspflichtig wird (Art. 66 Abs. 1 und 3 sowie Art. 68 Abs. 1 und 4 BGG; BGE 91 II 146 E. 2 S. 149 f.), wobei zu ber�cksichtigen ist, dass im Zeitpunkt des R�ckzugs des Eheschutzgesuchs das bundesgerichtliche Verfahren bereits sehr weit fortgeschritten war;
dass sich durch den R�ckzug des Eheschutzgesuchs an der kantonalen Kosten- und Entsch�digungsregelung (zweimaliges vollst�ndiges Unterliegen des Beschwerdef�hrers), die von der Beschwerde des Beschwerdef�hrers ebenfalls mitumfasst war, nichts �ndert und sich insoweit eine R�ckweisung (BGE 91 II 146 E. 3 S. 150) ausnahmsweise er�brigt (vgl. auch CORBOZ, a.a.O., N. 8 zu Art. 67 BGG), weshalb die kantonalen Kosten- und Entsch�digungsregelungen in die vorliegende Verf�gung aufzunehmen sind;
Das Verfahren wird infolge R�ckzugs des Eheschutzgesuchs als erledigt abgeschrieben.
Die Gerichtskosten f�r das bundesgerichtliche Verfahren von Fr. 2'000.-- werden dem Beschwerdef�hrer auferlegt.
Die Kosten des bezirksgerichtlichen Verfahrens von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdef�hrer auferlegt und mit dem von ihm geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 1'800.-- verrechnet. Das Bezirksgericht hat dem Beschwerdef�hrer den verbleibenden Kostenvorschussrest in der H�he von Fr. 1'000.-- und der Beschwerdegegnerin den von ihr geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 500.-- zur�ckzuerstatten. Der Beschwerdef�hrer hat die Beschwerdegegnerin f�r das bezirksgerichtliche Verfahren mit Fr. 1'000.-- zu entsch�digen.
Die Kosten des kantonsgerichtlichen Verfahrens von Fr. 2'000.-- werden dem Beschwerdef�hrer auferlegt und von dessen Kostenvorschuss in gleicher H�he bezogen. Der Beschwerdef�hrer hat die Beschwerdegegnerin f�r das kantonsgerichtliche Verfahren mit Fr. 2'000.-- zu entsch�digen.
Diese Verf�gung wird den Parteien und dem Kantonsgericht Schwyz, 2. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 73
 BGE 
 Art. 67
 Art. 32
 Art. 5
 Art. 68
 BGE 
 Art. 67