Source: http://www.riederich.de/amtsblatt-online.html
Timestamp: 2013-05-25 18:14:26+00:00

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Gemeinde Riederich - Amtsblatt online
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Kanal – und Wasserleitungsarbeiten Industriestraße - Baumaßnahme schreitet voran (KW 20/2013) Auf der Baustelle in der Industriestraße wird fleißig gearbeitet. Zahlreiche Baumaschinen - Bagger, LKW´s und Radlader - der Fa. Brodbeck prägen das Bild im Gewerbegebiet Brühl in der Industriestraße und sorgen dafür, dass die Baumaßnahme zügig voranschreitet.
In den letzten Wochen wurden im 1. Bauabschnitt – vom Alten Bauhof bis auf Höhe des Wasserschutzgebiets – die Kanalisationsrohre neu verlegt. Parallel hierzu wurde bereits im 2. Bauabschnitt die Wasserleitung auf rund 40 m Länge durch die örtliche Firma Class in Zusammenarbeit mit dem gemeindlichen Bauhof verlegt.
In den nächsten Tagen sollen im 1. Bauabschnitt die Randsteine gesetzt und diverse Kabel verlegt werden. Auch mit den Tiefbauarbeiten im Stichweg der Industriestraße (in Richtung Wasserfassung Burris) wird bereits begonnen.
Im Zuge der Ausbauarbeiten wird durch die Gemeinde ein Medienleerrohr auf jedes Grundstück verlegt. Durch dieses Medienleerrohr kann (ggf. auch zu einem späteren Zeitpunkt) ein Telekommunikationsnetzbetreiber ein Glasfaserkabel einblasen. Damit wird sichergestellt, dass die Anlieger-grundstücke in der Industriestraße mit nahezu unbegrenzten Internet-Bandbreiten versorgt werden können. Nachdem aufgrund der rasanten technischen Weiterentwicklung davon auszugehen ist, dass insbesondere im gewerblichen Bereich zukünftig immer höhere Internet- Bandbreiten gefordert werden und damit die Anbindung an das Internet einen wichtigen Standortfaktor darstellt, wird der Vollausbau der Industriestraße dazu beitragen, Riederich als attraktiven Gewerbestandort zu erhalten. An dieser Stelle auch ein ganz herzliches Dankeschön an alle Firmen in der Industriestraße und an deren Mitarbeiter für Ihr großes Verständnis. Wir werden weiterhin bemüht sein, die durch die Baumaßnahme entstehenden Behinderungen für Sie möglichst gering zu halten. Lehrschwimmbad für den öffentlichen Badebetrieb geschlossen (KW 20/2013)
Das Lehrschwimmbad ist ab sofort Mittwoch nachmittags über die Sommerzeit geschlossen.Ab Oktober sind die Öffnungszeiten mittwochs von 16.00 Uhr bis 20.00 Uhr.
Zweckverband Abwasserreinigung Bempflingen-Riederich - Feststellung der Jahresrechnung 2012 (KW 19/2013)
Die Verbandsversammlung hat in der Sitzung am 29. April 2013 die Jahresrechnung des Zweckverbands Abwasserreinigung Bempflingen-Riederich für das Haushalts¬jahr 2012 feststellt. Die Jahresrechnung 2012 schließt ab mit Einnahmen und Ausgaben von je 383.867,10 €. Davon entfallen auf den Verwaltungshaushalt 356.629,10 € und auf den Vermögenshaushalt 27.238,00 €. Im Sachbuchteil 4, dem SHV (Sachbuch für haushaltsfremde Vorgänge) wurden 177.661,39 € abgewickelt.
Zweckverband Abwasserreinigung Bempflingen-Riederich (KW 19/2013)
Bericht von der Sitzung der Verbandsversammlung am 29. April 2013
1. Verabschiedung des stellvertretenden Verbandsvorsitzenden Klaus BenderKlaus Bender war 24 Jahre Bürgermeister der Gemeinde Riederich und genauso lange stellvertretender Verbandsvorsitzender des Zweckverbandes. In dieser Zeit sind insbesondere zwei große Bauvorhaben realisiert worden. Verbandsvorsitzender Bernd Welser bedankte sich für die gute Zusammenarbeit, auch im Namen seiner beiden Vorgänger.Klaus Bender bedankte sich für die gute Zusammenarbeit der Gemeinden Riederich und Bempflingen, dies sogar landkreisübergreifend. Wichtige und richtige umweltpolitische Entscheidungen seien getroffen worden.
2. Neuwahl des stellvertretenden VerbandsvorsitzendenMit dem Ausscheiden von Klaus Bender als stellvertretenden Verbandsvorsitzenden, war zum 1. März 2013 ein neuer stellvertretenden Verbandsvorsitzender zu wählen. In der Vergangenheit hatte es sich bewährt, dass als Verbandsvorsitzender der Bürgermeister der Gemeinde Bempflingen und als stellvertretender Verbandsvorsitzender der Bürgermeister der Gemeinde Riederich bestellt wurde. Bei der durchgeführten Wahl, wurde Bürgermeister Tobias Pokrop einstimmig zum stellvertretenden Verbandsvorsitzenden gewählt.
3. Vortrag von Herr Schöne, LRA ES zum Thema „Zukünftige Herausforderun-gen an eine kommunale Kläranlage“Herr Schöne vom Amt für Wasserwirtschaft und Bodenschutz vom Landratsamt Ess-lingen begleitet den Zweckverband seit vielen Jahren. In seinem Vortrag ging er zuerst auf die Kläranlage des Zweckverbandes und anschließend auf das Thema Elimination von organischen Spurenstoffen ein. Dabei handelt es sich insbesondere um Arzneimittel, Industriechemikalien, endokrine Stoffe und Röntgenkontrastmitteln. Die Kläranlagen müssen die Abwässer von diesen Stoffen befreien. Gesetzliche Anforderungen führen dazu, dass an die Reinigungsqualität immer höhere Ansprüche gestellt werden. Zum Abschluss ging er noch auf das neue Wassergesetz von Baden-Württemberg und insbesondere auf die Auswirkungen für die Eigenkontrollverordnung ein.
4. Vergabe der Arbeiten für den Sand- und FettfangräumerBereits in der Verbandsversammlung im vergangen Jahr wurden die Planungs-arbeiten für die Erneuerung des Sand- und Fettfangsräumers beauftragt. Zwischen-zeitlich wurden die Planungen mit dem Landratsamt Esslingen abgestimmt und ausgeschrieben. Günstigste Bieterin ist die Firma Umwelt- und Systemtechnik GmbH aus Breitscheid. Die Verbandsversammlung vergab daher einstimmig die Arbeiten an die Firma USG. Zusätzlich beauftragte die Verbandsversammlung eine Sicherheitsabschaltung mittels Schutzkontaktleiste. Die Auftragssumme beläuft sich auf 79.354,57 Euro. Ausgehend vom Ausschreibungsergebnis wird die gesamte Maßnahme voraussichtlich rund 100.000 Euro kosten.
5. Verteilung der Betriebskosten für das Jahr 2012Zur Ermittlung der auf die beiden Verbandsgemeinden entfallenen Kostenanteile für das Jahr 2012 wurden insgesamt 36 Vergleichsmessungen durchgeführt und ausgewertet. Im Vergleich zum Vorjahr gab es eine Verschiebung zu Gunsten der Gemeinde Riederich um 3,08%. Der Verteilschlüssel für die Betriebskosten 2012 beträgt daher für Riederich 44,73% und für Bempflingen 55,27%. Die Investitionskosten verteilen sich im Jahr 2012 auf Riederich mit 53,24% auf Bempflingen mit 46,76%. Die Verbandsversammlung stimmte dieser Kostenverteilung zu.
6. Feststellung der Jahresrechnung 2012Unter Zugrundelegung der oben beschlossenen Verteilschlüssel wurde der Jahres-abschluss 2012 erstellt. Das Rechnungsergebnis im Verwaltungshaushalt wurde gegenüber dem Haushaltsansatz um knapp 14.900 Euro (-4%) und im Vermögens-haushalt um rund 2.200 Euro (-7,6%) unterschritten. Bereits in der Verbandsver-sammlung im Jahr 2012 wurde für die Ersatzbeschaffung der Schneckenwaschpresse einer überplanmäßigen Ausgabe zugestimmt. Weitere überplanmäßige Ausgaben entstanden aufgrund verschiedener technischer Defekte. Diesen stimmte die Verbandsversammlung nachträglich zu. Die Jahresrechnung 2012 wurde anschließend von der Verbandsversammlung mit Einnahmen und Ausgaben von je 383.867,10 Euro festgestellt. Auf den Verwaltungshaushalt entfielen 356.629,10 Euro und auf den Vermögenshaushalt 27.238 Euro.
7. Erhöhung der VerwaltungskostenpauschaleDie Verwaltungsgeschäfte des Zweckverbandes werden von der Gemeinde Bempflingen geführt. Hierfür bezahlt der Zweckverband eine Verwaltungskostenpauschale je Einwohner im Verbandsgebiet. Seit 2008 beträgt diese 1,55 Euro pro Einwohner. Nach fünf Jahren beantragte die Gemeinde Bempflingen eine Anpassung der Pauschale auf 1,70 Euro. Begründet wird dies mit den deutlich gestiegenen Personalkosten in den vergangen fünf Jahren. Der Erhöhung stimmte die Verbandsversammlung einstimmig zu.
8. Haushaltssatzung und Haushaltsplan für das Jahr 2013Das Haushaltsvolumen des Zweckverbandes für das Jahr 2013 beläuft sich auf 603.841 Euro. Davon entfallen auf den Verwaltungshaushalt 461.841 Euro und auf den Vermögenshaushalt 142.000 Euro. Der Verwaltungshaushalt steigt im Vergleich zum Vorjahr um ca. 90.000 Euro. Dies liegt u.a. an der für das Jahr 2011 zu zahlenden Abwasserabgabe und gestiegenen Stromkosten, sonstigen Verbrauchskosten, Personalkosten etc.. Die Erneuerung des Sand- und Fettfangräumers führt zur deutlichen Steigerung des Volumens im Vermögenshaushalt. Hieraus ergeben sich höhere Investitions- und Betriebskostenumlagen im Jahr 2013 für die beiden Gemeinden. Die Verbandsversammlung stimmte der Haushaltssatzung und dem Haushaltsplan 2013 einstimmig zu.
9. Reaktivierung des MelchiorwehrsBeim Landratsamt Esslingen wurde die wasserrechtliche Bewilligung und Genehmigung für die Reaktivierung und Modernisierung des alten Wasserkraftstandorts am Melchiorwehr mit Anhebung des Stauziels und Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit an der Erms auf Gemarkung Neckartenzlingen gestellt.Vorgesehen ist es am Melchiorwehr die Erms auf ein Stauziel von 302,96 m üNN aufzustauen und ein neues Wasserkraftwerk mit Betriebsgebäude und einem Nenndurchfluss von 3,5m³/s, eine automatische Rechenreinigung und einen Fischaufstieg herzustellen. Nach Berechungen eines externen Sachverständigen ist ein Rückstau der Erms, auch bei einem 100-jährigen Hochwasserereignis, nicht bis zum Auslauf der Kläranlage zu erwarten.Der erzeugte Strom soll an die Trafostation auf dem Betriebsgelände der Kläranlage ins Stromnetz eingespeist werden. Hierfür ist die Verlegung eines Stromkabels (un-terirdisch) u.a. auf Grundstücken des Zweckverbandes notwendig. Aus diesem Grund soll auch die geplante Baustraße entsprechend der Kabelführung verlaufen.Seitens der Verbandsmitglieder wurde in diesem Zusammenhang auf den hohen Stromverbrauch der Kläranlage hingewiesen und dass Überlegungen über die Reduzierung des Stromverbrauches oder Eigenerzeugung von Strom Daueraufgabe des Zweckverbandes seien. Anschließend erteilte die Verbandsversammlung dem Verbandsvorsitzende und seinen Stellvertreter den Auftrag über die Nutzung der Verbandseigenen Grundstücke und der Trafostation mit dem künftigen Betreiber zu verhandeln.
Anmeldung für die Ferienbetreuung in den Pfingstferien 2013 (KW 17/2013)
Ferienbetreuung in den Pfingstferien 2013
Wie in den vergangenen Schuljahren bereits erfolgt, wird auch im Schuljahr 2012/2013 eine Ferienbetreuung in den Pfingstferien für Schüler angeboten. Die Gemeinde kooperiert hier ebenfalls wieder mit der Stadt Metzingen, wo in den Räumen der Sieben-Keltern-Schule eine Ferienbetreuung wie folgt angeboten wird:
In den Pfingstferien findet an folgenden Tagen zwischen 07.00 Uhr und13.00 Uhr eine Betreuung statt:
Di. 21.05.2013 Mi. 22.05.2013 Do. 23.05.2013 Fr. 24.05.2013Mo. 27.05.2013 Di. 28.05.2013 Mi. 29.05.2013 Fr. 31.05.2013
Anmeldungen hierfür müssen bis spätestens 03. Mai 2013 der Stadtverwaltung Metzingen vorliegen.
Wir bitten um Beachtung, dass Anmeldungen, die zu spät abgegeben werden, aus organisatorischen Gründen nicht mehr berücksichtigt werden können. Bitte haben Sie auch dafür Verständnis, dass die Anmeldung zur Ferienbetreuung verbindlich ist.Eine Kostenrückerstattung kann im Einzelfall nur erfolgen, wenn die Ferienbetreuung aus Krankheitsgründen nicht wahrgenommen werden konnte und für den oder die betroffenen Tage ein entsprechendes ärztliches Attest vorgelegt wird. Die Kosten pro Tag staffeln sich je nach Einkommen und Anzahl der Kinder. Sie liegen zwischen 1 und 18 € pro Tag.
Anmeldeformulare sowie nähere Informationen erhalten Sie im Bürgerbüro der Gemeinde Riederich sowie bei der Stadtverwaltung Metzingen, Abteilung Schulen, beim Amt für Bildung, Kultur und Soziales.
Zweckverband Abwasserreinigung Bempflingen-Riederich (KW 16/2013)
Einladung zur Verbandsversammlung
Zu der am Montag, 29. April 2013, 19.00 Uhr
im Sitzungssaal des Rathauses in Bempflingen stattfindenden öffentlichen Sitzung der Verbandsversammlung wird eingeladen..
Öffentliche Beratung:
1. Verabschiedung des stellvertretenden Verbandsvorsitzenden Klaus Bender2. Neuwahl des stellvertretenden Verbandsvorsitzenden3. Vortrag von Herr Schöne, LRA ES zum Thema: „Zukünftige Herausforderungen an eine kommunale Kläranlage“4. Vergabe der Arbeiten für den Sand- und Fettfangräumer5. Verteilung der Betriebskosten für das Jahr 20126. Feststellung der Jahresrechnung 20127. Erhöhung der Verwaltungskostenpauschale8. Haushaltssatzung und Haushaltsplan für das Haushaltsjahr 20139. Reaktivierung des Melchiorwehrs10 Verschiedenes, Bekanntgaben
Maibaumfeier am 30. April 2013 um 18 Uhr Am Dienstag, 30. April 2013 um 18 Uhr ist es wieder soweit.Der mit Bändern und Kränzen geschmückte Maibaum wirdzum 24. Mal an der Mittelstädter Straße aufgerichtet und anschließendmit Wappen und Zunftzeichen verziert.Das Rahmenprogramm gestalten die Blaskapelle des Musikvereinsund die Kinder des Kindergartens Bismarckstraße.
Die Feier klingt mit einem gemütlichen Hock beim Feuerwehrhaus aus.Die Mitglieder der Wehr sorgen für die Bewirtung.
Die Einwohnerschaft ist herzlich eingeladen. BITTE BEACHTEN! (KW 15/2013)
Grüngutannahmestelle am Alten Bauhof verlegt
Durch die Bauarbeiten in der Industriestraße wird die Zufahrbarkeit zum Alten Bauhof in den nächsten Monaten teilweise erschwert, teilweise auch überhaupt nicht möglich sein.Aus diesem Grunde wird die Grüngutannahmestelle ab
sofort auf den Parkplatz bei der Gutenberghalle verlegt.
Die Grüngutannahme ist weiter in der Zeit von 10-12 Uhr möglich.
Um Beachtung der Verlegung des Standorts wird gebeten.
Altgalscontainer-Standort "Alter Bauhof" entfällt während der Baumaßnahme Industriestraße (KW 15/2013)
Aufgrund der eingeschränkten Zufahrbarkeit in die Industriestraße durch die nun begonnen Tiefbauarbeiten muss der Altglascontainerstandort am Alten Bauhof bis zum Abschluss der Baumaßnahme Ende 2013 leider entfallen. Die Altglascontainer an diesem Standort stehen deshalb ab sofort nicht mehr zur Verfügung.
Die Bürgerschaft wird gebeten die weiteren Altglascontainerstandorte:- Parkplatz Gutenberghalle- Robert-Bosch-Straße (Gewerbegebiet Riederich West)- Getränkemarkt Benz- Stegäckerstraße oder- Weiherstraße (Parkplatz Friedhof)
Aus der Gemeinderatssitzung am 13. März 2013 (KW 12/2013)
101 Tage seit der Wahl – Bürgermeister Tobias Pokrop leitet erste Gemeinderatsitzung
Am 2. Dezember 2012 gewählt, am 22. Februar 2013 verpflichtet und vereidigt, seit 1. März 2013 offiziell im Amt – Tobias Pokrop eröffnete seine erste Gemeinderatsitzung als neuer Bürgermeister der Gemeinde Riederich.
Er bedankte sich zu Beginn der Sitzung zunächst bei den Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde für das entgegengebrachte Vertrauen. Sichtlich erfreut zeigte er sich darüber, dass er sich nun in neuer Funktion in die Gremienarbeit des Gemeinderats einbringen kann. An den Gemeinderat richtete er den Wunsch nach einer vertrauenswürdigen Zusammenarbeit und sicherte den Ratsmitgliedern einen offenen, aber stets respektvollen Umgang zu. Für die anstehenden Projekte wünschte er dem Gremium auch in neuer Besetzung des Vorsitzenden ein glückliches Händchen bei seinen Entscheidungen und eine lange, gute Zusammenarbeit.
Gemeinderat vergibt Bauleistungen zur Industriestraße – Baumaschinen der Firma Brodbeck können loslegen
Rund 1,5 Millionen Euro investiert die Gemeinde Riederich in die Sanierung der Industriestraße. Bürgermeister Pokrop verwies in seinen Ausführungen auf den Grundsatzbeschluss des Gemeinderats zur Komplettsanierung der Industriestraße Ende des vergangenen Jahres.
Nach Ausschreibung und Submission konnten die Vertreter des Ingenieurbüros IBV Ambacher aus Walddorfhäslach, Herr Rainer Ambacher und sein Mitarbeiter Felix Schiffner, nun die Ausschreibungsergebnisse den Mitgliedern des Gemeinderats präsentieren.
Günstigste Bieterin für die Durchführung der Straßen- und Tiefbauarbeiten war demnach die Fa. Brodbeck aus Metzingen, welche für 1,26 Mio. Euro den Zuschlag durch den Gemeinderat erhalten hat. Die Neuverlegung der Wasserleitung wird durch die Riederich Fachfirma Class GmbH erfolgen. Tatkräftig unterstützt wird dies bei den Verlegungsarbeiten durch die Mitarbeiter des Bauhofs. Geliefert werden die hierzu notwendigen Rohre und Anschlüsse zu einem Angebotspreis von rund 30.000 Euro von der Firma Tröger und Entenmann aus Weilimdorf.
Unübersehbar werden die Bagger und Baumaschinen der Firma Brodbeck aus Metzingen sein, die für rund 8 Monate Teile ihres Fuhrparks in Riederich stationieren werden.
Bürgermeister Pokrop zeigte sich zufrieden über das Ergebnis der Submission. Er sei erfreut, dass mit der Firma Brodbeck ein leistungsfähige, der Gemeinde Riederich aus mehreren Projekten bereits bekannte Fachfirma den Zuschlag erhalten hat. Die Ingenieure Ambacher und Schiffner kündigten ihrerseits an, dass es in den nächsten Wochen zu einigen Abstimmungs- und Vorortgesprächen mit den Anwohnern der Industriestraße kommen wird. Hierbei sollen Fragen geklärt und Themen erörtert werden. Tobias Pokrop betonte abschließend, wie wichtig die Zusammenarbeit aller Beteiligten für ein gutes Gelingen der Sanierung der Industriestraße sei.
Bauanträge – Gemeinderat debattiert über Standort von Carport in der Grafenberger Straße
Zwei neue Bauanträge, welche die Erstellung von Carports zum Inhalt hatten, waren Beratungsgegenstand der letzten Sitzung. Hauptamtsleiter Ralf Barth erläuterte den Gemeinderäten, dass für die betreffenden Grundstücke Grafenberger Straße 4 und 6 kein qualifizierter Bebauungsplan existiere. Lediglich eine Baulinie aus den 30er Jahren sei vorhanden, die zwar betagt, aber dennoch gültig sei. Daher sei eine Befreiung notwendig.
Die Mehrheit der Ratsmitglieder zeigte sich mit der beabsichtigten Befreiung nicht einverstanden und forderte aufgrund einer möglichen Präjudizwirkung die Einhaltung eines Gemeinderatsbeschlusses, welcher ein Abrücken von der Straßenbegrenzungslinie um 1 Meter vorsieht. Die Vertreter der Verwaltung sicherten daher dem Gremium zu, den Sachverhalt und die nochmals mit dem Bauamt des Landratsamts Reutlingen zu erörtern.
Bauanträge – Einbau einer Wohnung in Metzinger Straße wird bewilligt
Nachdem der Bauantrag in der letzten Sitzung nicht abschließend beraten werden konnte, stimmte das Gremium nun dem Einbau einer Wohnung im Gebäude Metzinger Straße 49, sowie dem Neubau eines Carports und der Anlegung von zwei neuen Stellplätzen zu.
Holzverkauf (KW 12/2013)
Am 12.03.2013 fand im gutbesuchten Feuerwehrhaus die Brennholzversteigerung statt.Angeboten wurden 22 Flächenlose (2012 =23) mit 150 Rm (Raummeter) (2012 = 110 Rm) und 107 Brennholz-Lang-Lose (2012 = 87) mit 491 Rm (2012 = 362,1 Rm).
Der durchschnittliche Verkaufserlös bei den angebotenen Flächenlose betrug 9,59 Euro (2012 = 9,30 Euro) pro Raummeter und bei den Brennholzpolter 43,59 Euro (2012 = 44,00 Euro).Revierförster Ulrich Notz und Kassenverwalter Werner Frey konnten letztendlich mit guten Verkaufserlösen in Gesamthöhe von 19.862,00 Euro (2012 = 12.241,00 Euro) zufrieden die Verkaufslisten schließen.
Die Gemeinde Riederich bietet nachfolgendes Brennholz noch an:
Brennholz lang:
Nr. 74 5,7 Rm Ei 194 € Reichenecker SträßchenNr. 125 9,0 Rm Ei/Ah/Hbu 358 € Reichenecker SträßchenNr.127 3,2 Rm Ei/Bu 110 € Oferdinger WegNr.150 10 Rm Ei 351 € Oferdinger WegNr.151 4,5 Rm Ei 154 € Oferdinger WegNr.152 6,5 Rm Ei 245 € Oferdinger WegNr.157 4,8 Rm Ei 178 € Oferdinger WegNr.158 14,1 Rm Ei 495 € Oferdinger Weg
Kaufinteressenten können sich bei der Gemeindekasse (Telefon 935922, Herrn Frey) melden.
Markungsputzete 2013 - ein voller Erfolg (KW 11/2013)
Wir sagen Danke an alle Helferinnen und Helfer!
Am vergangenen Samstag um 9 Uhr fanden sich bei schönstem Sonnenschein rund 60 Helferinnen und Helfern aus Bürgerschaft, den örtlichen Vereinen und Jugendfeuerwehr am Bauhof ein, um tatkräftig beim Großputz auf der Gemarkung mitzuwirken.Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Tobias Pokrop zogen die Helfer ausgerüstet mit Müllzangen und Eimern in 6 Gruppen los, um entlang von Hauptverkehrsstraßen, des Bahndamms und Gewässerböschungen von Erms, Ettwiesen- und Brühlwiesenbach die Landschaft von achtlos weggeworfenem Unrat zu befreien.Nach gut 2 Stunden Fußmarsch waren die Gebiete durchstöbert und rund 3 Kubikmeter Müll eingesammelt.Zum Abschluss der Markungsputzete fanden sich die Helfer noch einmal im Bauhof ein, um bei gemütlichem Beisammensein noch ein Vesper als kleines Dankeschön einzunehmen.
Bereits am Freitag machten es 157 Schülerinnen und Schüler der Gutenbergschule den Erwachsenen vor, indem Sie im Gebiet entlang der Robert-Bosch-Str. und der Zufahrt zum Alfred-Barner Stadion fleißig Müll sammelten.Damit zeigten sie, dass auch ihnen sehr viel an einem sauberen Orts- und Landschaftsbild liegt.
Zusammenfassend darf festgestellt werden, dass die Markungsputzete wieder ein voller Erfolg war. Allen Helferinnen und Helfern ein ganz herzlichen Dankeschön für die Bereitschaft bei der Markungsputzete mitzuhelfen.
Verpflichtung und Vereidigung des neuen Bürgermeisters (KW 10/2013)
am vergangenen Freitag war es soweit: Mit der Verpflichtung und Vereidigung durch den stellvertretenden Bürgermeister Günter Gusenbauer am 22. Februar 2013 und meinem offiziellen Amtsantritt am 1. März 2013 ist der Wechsel im Amt des Bürgermeisters der Gemeinde Riederich vollzogen.
Ich möchte mich recht herzlich für die rege Teilnahme an der Verabschiedungs- und Amtseinsetzungsfeier in der Gutenberghalle bedanken. Mögen mir all Ihre guten Wünsche treuer Begleiter bei meinen neuen Aufgaben sein.
Allen Beteiligten, angefangen von der Abteilung Turnen und Leichtathletik des TSV Riederichs, dem Musikverein Riederich, den Mitgliedern des Sängerbunds wie auch allen im Hintergrund Aktiven gilt mein herzlicher Dank. Der Abend war durch Ihre Unterstützung eine rundum gelungene Veranstaltung und wird sicherlich allen Beteiligten noch lange Zeit positiv in Erinnerung bleiben.
Ich freue mich als Ihr neuer Bürgermeister Ansprechpartner, Ideengeber und Moderator zu sein. Auch in den nächsten Jahren stehen in Riederich große Projekte an, die es gemeinsam mit Ihnen als Bürgerschaft, dem Gemeinderat und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeinde zielorientiert umzusetzen gilt. Die Segel richtig in den Wind zu stellen – dies wird meine Aufgabe als Ihr neuer „Kapitän“ in Riederich sein. Ihr
Tobias Pokrop
Zum Abschied (KW 09/2013)
in diesen Tagen endet meine Dienstzeit als Bürgermeister. Nach 24 Jahren übergebe ich Amt und Verantwortung an meinen gewählten Nachfolger Tobias Pokrop.Mir ist es ein wichtiges Anliegen, Ihnen für Ihr Vertrauen sowie für das gute Miteinander zu danken. Sie haben viele Ideen und Entscheidungen aus dem Rathaus mitgetragen und unterstützt .
Besonderen Dank sage ich allen ehrenamtlich Tätigen in unseren Vereinen und Verbänden, den Kirchen, der Feuerwehr, dem Roten Kreuz und anderen Hilfsorganisationen. Ihr Wirken im kulturellen, sportlichen und sozialen Bereich war stets eine außerordentlich wertvolle Bereicherung des bürgerschaftlichen Lebens und ist auch künftig unentbehrlich für ein funktionierendes Gemeinwesen.Ein ebenso herzlicher Dank gilt den Mitgliedern der jeweiligen Gemeinderatsgremien für die überaus verantwortungsvolle ehrenamtliche Tätigkeit. Ihre kommunalpolitischen Entscheidungen waren die Grundlage für viele wichtige Weichenstellungen. Auch allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern danke ich sehr für ihre erfolgreiche Arbeit und verlässliche Unterstützung. Gemeinsam konnten wir vieles bewegen.Eine interessante und spannende Zeit geht nun für mich zu Ende. Es war eine schöne Aufgabe, für die Gemeinde Verantwortung übernommen und an der Weiterentwicklung mitgewirkt zu haben.
Dank guter wirtschaftlicher Voraussetzungen war Riederich immer in der Lage, in nachhaltiger und zukunftsorientierter Weise in die örtliche Infrastruktur zu investieren. Ich bin deshalb davon überzeugt, dass unsere Gemeinde auch künftig ein attraktiver, familienfreundlicher Wohn- und Arbeitsort im Ermstal bleiben wird.Dem neuen Chef im Rathaus, Tobias Pokrop, der fast sieben Jahre als Kämmerer für die Finanzen unserer Gemeinde verantwortlich war, wünsche ich für die bevorstehenden Aufgaben viel Erfolg. Er bringt aufgrund seiner bisherigen Tätigkeit viel Erfahrung und Verwaltungswissen mit und wird sich ganz sicher tatkräftig und entscheidungsfreudig für unsere Gemeinde und die gesamte Bürgerschaft einsetzen.Mit allen guten Wünschen grüße ich Sie herzlichIhr
Aus der Gemeinderatssitzung am 18. Februar 2013 (KW 9/2013)
Bauvisite: Gemeinderat informiert sich über Baufortschritt der Kinderkrippe
Der Elektriker ist dabei die ersten Leitungen zu verlegen, der Sanitärfachmann hat die Verteilerkästen gesetzt und beginnt mit dem Einbau der Versorgungsleitungen für die Heizung, die Trockenbauwände stehen bereits und auch der Gipser ist vor Ort: Auf der Baustelle der Kinderkrippe in der Gutenbergstraße geht es voran! Architektin Claudia Lustig vom Architekturbüro Witt aus Riederich erläuterte dem Gemeinderat die bereits erfolgten Bauarbeiten und konnte bestätigten, dass die Arbeiten derzeit voll im Zeitplan liegen. Sobald die Temperaturen etwas milder werden, könnten auch die Abdichtungsarbeiten auf dem Dach abgeschlossen werden.
Bebauungsplan Riedweg: Gemeinderat anerkennt den Vorentwurf zur Änderung der Festsetzungen
Bürgermeister Bender und Konrad Berger vom Planungsamt der Stadtverwaltung Metzingen präsentierten den Mitgliedern den Vorentwurf der Änderungsfassung des Bebauungsplans „Riedweg“. Wie schon berichtet, ist die Änderung notwendig, um den aufgrund einer Betriebserweiterung entstehenden Parkierungsbedarf der Firma Botek abdecken zu können. Auf dem bestehenden Parkplatz soll ein zweigeschossiges Parkdeck errichtet werden. In den folgenden Wochen werden nun die Träger öffentlicher Belange zum Bebauungsplanänderungsverfahren Stellung nehmen. Die Anerkennung des Planvorentwurfs erfolgte im Gremium einstimmig.
Hochwasserschutz auch am Brühlwiesenbach
Nach der vor zwei Jahren erfolgten Fertigstellung des technischen Bauwerks zur Wasserrückhaltung am Ettwiesenbach werden auch am Brühlwiesenbach Schutzmaßnahmen gegen Überschwemmungen untersucht. In den vergangenen 15 Jahren sind auf Markung Riederich mehrere Hochwässer aufgetreten.
Die Stadt Metzingen und die Gemeinde Riederich haben bereits 2011 ein Ingenieurbüro mit entsprechenden Planungen beauftragt. Ein erster Bericht wurde nun im Gemeinderat vorgestellt. Am wirkungsvollsten ist nach Ansicht des planenden Ingenieurs eine Wasserrückhaltung, aufgeteilt in mehrere kleinere Projekte. Aufgrund der dichten Bebauung entlang des Bachlaufs kommen dafür vorrangig nur Flächen auf Markung Metzingen in Frage
Bevor jedoch über konkrete Maßnahmen gesprochen werden kann, müssen noch hydraulische Berechnungen angestellt werden. Diese sollen bis Herbst vorliegen.
Neubau Kinderkrippe: Auch Maler, Schreiner, Bodenleger und Küchenbauer können bald beginnen
Nach der Baustellenbesichtigung wurden im Verlauf der Sitzung weitere Gewerke zum Innenausbau der Krippe vergeben. Alle Arbeiten wurden landesweit öffentlich ausgeschrieben.
- Gewerk Maler- und Lackierarbeiten
Rund 15.500 Euro investiert die Gemeinde für Maler- und Lackierarbeiten in der Kinderkrippe. Der Auftrag ging an die Firma Schien aus Albstadt, nachdem Architektin Claudia Lustig den Mitgliedern des Gemeinderats die Ergebnisse der Submission verkündete. Diese zeigten sich erfreut, dass somit rund 14.400 Euro weniger investiert werden müssen, als zunächst angenommen.
- Gewerk Schreinerarbeiten Auch die Firma Luick aus Esslingen wird ihre Handwerker bald auf der Baustelle der Kinderkrippe entsenden. Zum Angebotspreis von rund 31.500 Euro hat der Gemeinderat den Betrieb aus Esslingen mit der Ausführung der Schreinerarbeiten beauftragt. Diese beinhalten im Wesentlichen den Einbau der Türen sowie der Festverglasungselemente im Flur- und Sanitärbereich.
- Gewerk Fliesenarbeiten Das dritte Gewerk an diesem Abend wurde an die Firma Au/Gehrung-Fliesen aus Nürtingen vergeben. Sie wird für rund 20.000 Euro alle Sanitärbereiche, WC‘s sowie den Boden des Windfangs fliesen.
- Gewerk Bodenbelagsarbeiten Einbau des Linoleumbodens in den Gruppen- und Funktionsräumen sowie Verlegung eines Industrieparketts im Bewegungsraum – Firma Holschbach aus Morsbach wird die Bodenbelagsarbeiten zum Angebotspreis von rund 22.300 Euro ausführen. - Gewerk Kücheneinrichtungen Küchenplaner Jochen Schneider vom Planungsbüro Geisel aus Reutlingen konnte den Mitgliedern des Gemeinderats sehr erfreuliche Nachrichten bezüglich der Ausschreibungsergebnisse für die Kücheneinrichtungen der Kinderkrippe präsentieren. Nachdem in der Vergangenheit häufig über die Notwendigkeit der technischen Küche sowie der kleinen Küchenzeilen in den Mehrzweckräumen sowie im Mitarbeiterraum diskutiert wurde, ergab sich nun ein erfreuliches Ausschreibungsergebnis.
Insgesamt haben 14 Firmen ein Angebot abgegeben, was deutlich über dem Durchschnitt für vergleichbare Ausschreibungen liegt, wie Jochen Schneider betonte. Zum Angebotspreis von knapp 38.000 Euro (Kostenschätzung 50.000 Euro) wurde die Firma Kurz aus Freudenstadt mit der Einrichtung der Küchen in der Kinderkrippe beauftragt.
- Gewerk Außenanlagen Ähnlich positive Ergebnisse konnte Jörg Sigmund, Freiraumplaner aus Grafenberg, den Mitgliedern des Gremiums nicht vorlegen. 180.100 Euro wird die Gemeinde für die Außenanlagen abschließend bezahlen müssen.
Das Preisniveau bei Ausschreibungen im Garten- und Landschaftsbau steige derzeit fast wöchentlich an, so Sigmund. Auch betonte er, dass viele Landschaftsgärtner trotz der frühen Ausschreibung bereits die Auftragsbücher bis weit in das Jahr 2013 hinein gefüllt haben und nicht mehr auf jeden Auftrag angewiesen sind.
Die Ausschreibung des Gewerks erfolgte einschließlich eines Müll- und Gartenhauses aus Holz. Aufgrund der unmittelbaren Nähe der Kinderkrippe zum Schulgelände bzw. der Gutenberghalle war allerdings bereits vor der Vergabe klar, dass kein neues Mülldepot in der Gutenbergstraße eröffnet werden sollte, sondern die Entsorgung des Restmülls und sonstiger Abfälle über die bestehenden Standorte bei der Gutenberghalle bzw. -schule anzustreben ist..
Das zunächst angedachte Gartenhaus wird zwar zur Unterstellung der Außenspielgeräte und kleinerer Gegenstände erforderlich, allerdings in veränderter Ausführung. Geplant ist nun, in Eigenleistung des Bauhofs die Fundamente für das Gartenhaus herzustellen und auf anderem Wege eine deutlich günstigere Gartenhütte zu beschaffen.
Nachdem die beiden Objekte aus dem Auftrag gelöst werden, verbleibt eine Vergabesumme von rund 179.200 Euro für die Außenanlagen. Mit den beiden kleinen Holzgebäuden wären die Kosten bei 209.000 Euro gelegen. Beauftragt wird die preisgünstigste Bieterin, Firma Garten Krug GmbH aus Kirchheim unter Teck.
Stationäre Geschwindigkeitsmessanlagen bald in der Stuttgarter und Mittelstädter Straße: Gemeinderat stimmt Antragstellung beim Landratsamt zu
Mit rund 15.000 Euro wird sich die Gemeinde an den Kosten für die Errichtung der „Blitzer“ beteiligen. Viel wichtiger sei aber die Sicherheit, die mit den Geschwindigkeitsmessanlagen künftig gewährleistet werden kann, so Bürgermeister Bender. Außerdem verbessere die Einhaltung der Höchstgeschwindigkeit auch die Wohnqualität auf den stark frequentierten Hauptstraßen.
Nachdem vom Landratsamt Reutlingen im vergangenen Jahr mehrwöchige Verkehrsmessungen an allen drei Ortsdurchfahrten vorgenommen wurden, zeigten die Ergebnisse Handlungsbedarf in der Stuttgarter und Mittelstädter Straße. In der Metzinger Straße sind die Geschwindigkeitsüberschreitungen jedoch nicht so auffällig gewesen. Allerdings vertreten Anwohner der Metzinger Straße die Auffassung, dass die Messungen eventuell zu weit innerorts durchgeführt wurden. Auf Bitte der Verwaltung sagte das Landratsamt zu, den Standort im Frühjahr nochmals zu überprüfen und gegebenenfalls Wiederholungsmessungen durchzuführen.
Bebauungsplanänderung „Riedweg“ (KW 09/2013)
Aufstellung des Bebauungsplanes sowie der Satzung über die örtlichen Bauvorschriften „Riedweg – 1. Änderung“
Der Gemeinderat hat am 21.11.2012 die Aufstellung des Bebauungsplans „Riedweg – 1. Änderung“ beschlossen. In der Gemeinderatssitzung am 18.02.2013 wurde der Vorentwurf anerkannt und zur Grundlage des weiteren Bebauungsplanverfahrens festgelegt. Gemäß § 3, Abs. 1, Baugesetzbuch (BauBG) ist die Öffentlichkeit frühzeitig über die allgemeinen Ziele und Zwecke der Planung zu unterrichten.Betroffene Bürger können bis einschließlich 10. April 2013 zur Bebauungsplanänderung Stellung nehmen. Es besteht Gelegenheit, beim Bürgermeisteramt Riederich, Hauptamt (Zimmer 8), Mittelstädter Straße 17, in Riederich, den Be-bauungsplanvorentwurf mit Lageplan, textlichen Festsetzungen, Begründung und Umweltbericht während der Öffnungszeiten des Rathauses einzusehen und sich innerhalb dieser Frist schriftlich oder mündlich zur Niederschrift zu äußern.
PlanbereichDer Planbereich ist dem nachfolgenden Lageplan des Planungs- und Hochbauamtes der Stadt Metzingen vom 04.10.2012 zu entnehmen.
Markungsputz 2013 (KW 09/2013) Nach 2005, 2007 und 2010 findet in diesem Jahr wieder eine, leider dringend notwendige, Markungsputzete statt. Zur Mitwirkung aufgerufen sind alle Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Verbände, Parteien und Kirchengemeinden, um einen kleinen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.
Ziel der Aktion ist es, die Gemarkung von achtlos weggeworfenen bzw. liegen gebliebenen Unrat zu säubern. Ca. 8 m³ Müll und Abfälle haben rund 50 fleißige Helferinnen und Helfer bei den letzten Markungsputzeten jeweils aufgelesen. Treffpunkt für alle Helfer/innen wird um 9.00 Uhr am Bauhof in der Industriestraße 2 am Samstag 09.03.2013 sein. Festes Schuhwerk, wetterentsprechende Kleidung sowie Handschuhe sollten angezogen werden. Im Anschluss an die Markungsputzete lädt die Gemeinde alle Teilnehmer/innen zu einem gemeinsamen Vesper ein. Interessierte Mitglieder von Vereinen, Verbänden, den Kirchengemeinden und den Parteien, wurden über die jeweilige Vorstandschaft angemeldet. Mit freundlichen Grüßen
OG 08
07123 / 9359 -10
07123 / 9359 - 11
ralfbarth@riederich.de
Unser Zeichen:
Sportler- und Jugendehrung (KW 07/2013)
Über 60 Kinder und Jugendliche konnten in der vergangenen Woche für sportliche und musikalische Erfolge im abgelaufenen Jahr ausgezeichnet werden. Bürgermeister Klaus Bender gratulierte den jungen Talenten im Beisein von Vereinsvorsitzenden und Eltern zu zahlreichen Titeln und Meisterschaften auf Kreis-, Bezirks- und Landesebene sowie vorderen Platzierungen im nationalen Bereich und überreichte ein kleines Geschenk.Auch viele Jugend- und Übungsleiter aller Kultur- und Sportvereine wurden für ihr zeitintensives und oft langjähriges ehrenamtliches Engagement für die Vereinsjugend geehrt. „Ohne regelmäßiges Training gäbe es diese Erfolge nicht, und daran haben Sie ein großes Stück Anteil“, sagte Bender zu den Trainern und Übungsleitern.Woche für Woche, stets pünktlich und immer gut vorbereitet werde ihr Einsatz erwartet. Dies erfordere Kraft und Verantwortungsbewusstsein, bereite aber auch Freude, besonders wenn man spüre, „dass seine Arbeit Früchte trägt und die Schützlinge eine positive Entwicklung nehmen“, so der Bürgermeister. Er dankte auch den Vereinsvorsitzenden für die intensive Förderung der Jugendarbeit und das breite Angebot von Freizeitaktivitäten.Die diesjährige Sportler- und Jugendehrung wurde von Sabrina Schmid (Trompete), Anna-Lena Hacker (Flügelhorn), Yannick Schubert (Bariton) und Walter Klaus (Bariton) umrahmt.
Folgende Sportlerinnen und Sportler wurden geehrt:
Marleen BernerAnna DeichmannLinn GerwinFranziska HoppeSvenja JostSophie OffenKathrin RümmelinHelena SailerNathalie SommerJudith Zeeb
Lukas KohlerMoritz MutschLeonie MetzPauline SchnitzlerLaura TakacPauline SulzKai Kleiner
Niklas BösselmannTimon MartinsJule LinkLars TakacCarl Sigloch
Marcello WenzelburgerManuel ReinerChristophe SorneToni GönningerJan-Lukas DiersLouis DegelowAndrej Skeletcija
Nils Loroff
Yvonne Eboumbou
Annika Büttel
Heiko Spiegel
Benedikt Wizemann
Lena Spiegel
Mareile Betz
Daniel Eißler
Benjamin Eißler
Dennis Schwarze
Laura LerchnerAnnika Handl,Bernadette StiefenhoferAnnabal FerencevicJoelina HerterPaula RittelmannSophia Ladwig
Marie PlogstedtLena Spohn
Robin Allgaier
Nico Loroff
Frederik DittmannLarissa MillichYannick Schubert
An folgende Jugend- und Übungsleiter von TSV, Schützenverein, Musikverein und Sängerbund ging ein herzlicher Dank: Elfi Offen, Christian Schappert
Toni Gönninger, Manuel Reiner, Rick Dennenmoser, Janina Berner
Petra Haas, Astrid Mayer, Tilo Steinmaier,Marcus Schmid, Rainer HaasPetra Bäuerle, Carina Flamm, Benedikt Reinsch, Carolin Haas, Sonja Reiner
Tanja Penker, Daniela Plogstedt, Yvonne Schütz, Doris Hagemann, Michael Raißle, Dennis Tröster, Dennis Reichenecker, Marc SensbachIna Müller, Tanja Bäßler, Dorothee Scheible (alle TSV),
Michael Tschtesch, stv.Peter Flamm (Schützenverein),
Sabrina Schmid (Musikverein),
Birgit Heß, Sybille Wurster (Sängerbund)
Glückwunsch und Geschenkübergabe an die erfolgreichen Jugendsportler Aus der Gemeinderatsitzung am 23. Januar 2013 (KW 05/2013)
Neubeschaffung beschlossen: Gemeinderat stimmt Kauf von neuen EDV-Geräten für die Gutenbergschule zu
Rund 33.000 Euro gibt die Gemeinde aus, um den Schülerinnen und Schülern der Gutenbergschule qualitativ hochwertige EDV-Geräte zur Verfügung stellen zu können. Die bisherigen stationären Rechner werden durch mobile Computer ersetzt. Rektorin Isabel Heisig erläuterte die Vorteile und Funktionsweise der 16 Notebooks, welche in zwei Medienwagen untergebracht sind. Außerdem wurde der Kauf eines Medienkoffers mit Laptop, Beamer und einem multifunktionalen Whiteboard beschlossen. Hierdurch ist es künftig möglich, an individuellen Stellen Unterricht mit digitaler Unterstützung abzuhalten. Der Lieferauftrag wurde an eine Reutlinger Fachfirma vergeben.
Im Zusammenhang mit der Neubeschaffung wird der bisherige EDV-Raum im Fachklassentrakt in das Hauptgebäude verlegt. Dies hat mehrere Vorteile, u.a. kann der freiwerdende Raum für die Ganztagesbetreuung genutzt werden.
Bibliotheksbericht: Riedericher Bücherwelt erfreut sich zunehmender Beliebtheit
Die Bibliotheksmitarbeiterinnen Sibylle Dors und Sabine Leukert erläuterten mit Daten und Fakten die Entwicklung der Bibliothek in den Jahren 2011 und 2012. Sie wiesen darauf hin, dass der Etat einige Neuanschaffungen ermöglichte. Unter anderem wurde ein Beamer erworben, der für die zahlreichen Veranstaltungen, auch in Kooperation mit der Grundschule und den Kindergärten, eingesetzt wird.
Insgesamt sind die Ausleihzahlen gegenüber denen des Vorjahres angestiegen. So wurden die Bücher, DVDs und Zeitschriften insgesamt 21.294 Mal ausgeliehen und erfreulicherweise auch alle wieder zurückgebracht. Auch die Anzahl der Benutzer, 1.093 im Jahr 2012, ist gegenüber dem Vorjahr um 66 gewachsen.
Über die Veranstaltungen zum 10jährigen Bestehen der Bibliothek im Bürgerhaus wurde ebenfalls kurz berichtet. Groß war das Interesse an den Veranstaltungen im vergangenen Jahr, etwa dem Leseclub. In der Bibliothek selbst hat sich im vergangenen Jahr einiges verändert. So wurde die Kategorisierung der Bücher komplett auf eine neue, ansprechendere und verständlichere Systematik umgestellt. Dies ermöglicht den Besucherinnen und Besuchern eine bessere Orientierung. Bürgermeister Bender dankte Frau Dors und Frau Leukert für ihre kompetente und engagierte Arbeit in der Bibliothek. Sportler- und Jugendehrung 2013 (KW 5/2013)
Die Gemeinde Riederich ehrt jährlich erfolgreiche Jugendsportler. Aufgrund ihrer Leistungen in 2012 sind über 60 Mitglieder der örtlichen Sportvereine sowie in Riederich wohnhafte Jugendliche in auswärtigen Vereinen zur Ehrung vorgesehen. Dies gilt auch für einige Mitglieder des Jugendblasorchesters im Musikverein.
In diesem Rahmen soll auch allen Jugendübungsleitern unserer Vereine für ihr oft langjähriges und zeitintensives Wirken ein öffentlicher Dank ausgesprochen werden.
Die Veranstaltung findet am Montag, 04. Februar 2013 um 18.00 Uhr in den Vereinsräumen der Gutenberghalle
Interessierte Besucher sind herzlich eingeladen.
Kirgisische Wissenschaftler in Riederich
Im Rahmen ihrer 10-tägigen Deutschlandreise besuchten einige Professoren aus Bishkek, der Hauptstadt des zentralasiatischen Staates Kirgisien, auch Riederich. Der Rektor und Prorektor der Arabaev Universität (KSPU) und der ehemalige Rektor der Universität für Geisteswissenschaften (BHU) und heutige Vizepräsident des obersten Attestations-Komitees kamen auf Einladung von Prof. Dr. Henry Marc in dessen Heimatgemeinde, wo sie von Bürgermeister Klaus Bender im Rathaus begrüßt wurden. Weitere Stationen waren u.a. Berlin, Stuttgart, Tübingen und Reutlingen. In Sindelfingen war eine Führung beim Fahrzeughersteller Daimler organisiert, die Besichtigung der Burg Hohenzollern sowie ein Besuch der Universität Tübingen standen ebenfalls auf dem Reiseprogramm.Seit vielen Jahren verbinden Heilpraktiker Henry Marc freundschaftliche Kontakte zu den dortigen Universitäten. Er hält an der KSPU sowie der BHU Onlinevorlesungen in Medizin und Psychologie, fliegt ein- bis zweimal pro Jahr nach Kirgisien und organisiert Gaststudienplätze in Deutschland, ebenso wie Gastarztstellen an verschiedenen Kliniken in Baden-Württemberg. Außerdem unterstützt die Familie Marc regelmäßig Studierende und Kinder, die unter schwierigen Bedingungen in Kirgisien leben. Beide Universitäten verliehen Prof. Marc im Jahre 2009 den Doktortitel honoris causa (ehrenhalber).
Stationäre Geschwindigkeitsmessanlagen
Gemeinderat berät am 18. Februar über Aufstellung von „Blitzern“ Der Landkreis Reutlingen setzt seit Jahren auf die mobile Geschwindigkeitsüberwachung (Lichtschrankentechnik) in den Gemeinden. Auch in Riederich, das keine eigene Zuständigkeit im verkehrsrechtlichen Bereich hat, werden in monatlichen Abständen Tempokontrollen auf den drei Ortsdurchfahrten vorgenommen. Auch einige Haupterschließungsstraßen in den Wohngebieten (Zone 30) werden regelmäßig überwacht.
Wenn Sicherheitsprobleme auftreten oder die Verstoßquote relativ hoch ist, können die Gemeinden die Einrichtung von stationären Messanlagen beantragen. Sofern die vorgegebenen Voraussetzungen erfüllt sind, veranlasst das Landratsamt den Einbau von fest installierten, modernen und meist auch schwenkbaren Kameras. Die Kosten pro „Blitzer“ betragen rund 30.000 Euro. Der Anteil der Gemeinden liegt bei ca. 7.000 bis 8.000 Euro. Die Verwarnungsgebühren und Geldbußen fließen in die Kreiskasse.
Anhand der Ergebnisse mehrwöchiger 24-Stunden Messungen im vergangenen Jahr wurde festgestellt, dass die Geschwindigkeitsüberschreitungen teilweise sehr deutlich sind. Demnach könnten in Riederich zwei stationäre Anlagen an folgenden Standorten installiert werden: im Bereich Mittelstädter Straße/Talstraße und in der Stuttgarter Straße bei der neuen Verkehrsinsel. In diesen Ortsdurchfahrten (Kreisstraßen) ist die Verstoßquote erheblich. Knapp 15 Prozent der Verkehrsteilnehmer sind an diesen Stellen mit mehr als 60 km/h unterwegs.
Ob der Antrag auf Einrichtung der stationären Geschwindigkeitsmessanlagen beim Landkreis gestellt wird, entscheidet der Gemeinderat im Rahmen seiner öffentlichen Sitzung am 18. Februar 2013. Der gemeindliche Kostenanteil würde im Falle der Aufstellung jeweils ca. 7.500 Euro pro Anlage betragen.
Am Faschingsdienstag, 12.02., nachmittags, sind Rathaus, Bauhof und Kindergärten geschlossen. Bibliothek, Gutenberghalle und Schulsporthalle bleiben jedoch geöffnet.
Der Brennholzverkauf der Gemeinde Riederich findet im Zeitraum Mitte bis Ende Februar 2013 statt. Der genaue Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.
Zum Verkauf kommen Brennholz in langer Form (Polterholz) und Flächenlose in den Walddistrikten Hasengarten und Steigwald.
Auf der Baustelle der Kinderkrippe tut sich wieder etwas. Die Fa. Mayer ist seit letzter Woche dabei, die Trockenbauwände aufzustellen und mit Rigipsplatten zu verkleiden. Auch die Fachleute für Sanitär- und Heizungsarbeiten werden in den nächsten Tagen die Baustelle beziehen und mit ihren Arbeiten starten.
Zu Beginn der öffentlichen Sitzung am 18. Februar 2013 werden sich die Mitglieder des Gemeinderats den Fortschritt der Bauarbeiten ansehen. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind zu dieser Besichtigung ebenfalls herzlich eingeladen.
Bürgermeisterwechsel
Einladung zur Verabschiedungs- und Amtseinsetzungsfeier
Am Freitag, 22. Februar 2013 wird um 19.00 Uhr die offizielle Verabschiedungsfeier für den scheidenden Bürgermeister Klaus Bender in der Gutenberghalle stattfinden. Gleichzeitig soll im Rahmen dieser Veranstaltung der neu gewählte Bürgermeister Tobias Pokrop vereidigt und verpflichtet werden.
Bereits heute möchten wir alle Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde hierzu recht herzlich einladen.
Bekanntmachung nach § 34 Abs. 1 des Meldegesetzes
Gruppenauskünfte an Parteien und andere Trägern von Wahlvorschlägenanlässlich der Wahl zum 18. Deutschen Bundestag 2013
Nach § 34 Abs. 1 Satz 1 des Meldegesetzes (MG) für Baden-Württemberg darf die Meldebehörde Parteien und anderen Trägern von Wahlvorschlägen im Zusammen-hang mit der Wahl zum 18. Deutschen Bundestag 2013 in den sechs vorangehenden Monaten Auskunft aus dem Melderegister über Vor- und Familiennamen, Doktorgrad und Anschriften von Gruppen von Wahlberechtigten erteilen, für deren Zusammensetzung das Lebensalter der Betroffenen bestimmend ist.
Den Betroffenen ist gegen die Weitergabe oder Nutzung ihrer Daten ein Wider-spruchsrecht eingeräumt. Der Widerspruch kann schriftlich oder mündlich – nicht telefonisch - beim
Bürgermeisteramt Riederich, Bürgerbüro, Mittelstädter Str. 17, 72585 Riederich, bis zum 28.02.2013 eingelegt werden.
Aus der Gemeinderatsitzung am 09. Januar 2013
Gemeinderat vergibt weitere Gewerke zum Neubau der Kinderkrippe
Lampen und Lichtschalter, Kabelschächte und Telefon – der Gemeinderat hat mit der Vergabe der Elektroarbeiten an die Firma Wörner GmbH aus Bad Urach ein weiteres wichtiges Gewerk zum Neubau der Kinderkrippe vergeben. 112.500 Euro muss die Gemeinde dafür ausgeben. Damit liegt die Vergabesumme leicht unter dem in der Kostenschätzung für dieses Gewerk berücksichtigten Ansatz.
- Passiver Sonnenschutz
Nachdem die Vergabe der Arbeiten des passiven Sonnenschutzes in der Dezembersitzung vertagt wurde, konnten die Arbeiten nun vergeben werden. Architektin Claudia Lustig von Architekturbüro Witt bestätigte nach eingehender Prüfung der Leistungsfähig- und Zuverlässigkeit der wirtschaftlichsten Firma Jahn & Co. OHG aus Suhl, dass diese trotz des sehr günstigen Angebotspreises in Höhe von 5.730 Euro ohne Bedenken beauftragt werden kann. Diesem Vorschlag schlossen sich die Mitglieder des Gremiums einstimmig an.- Schlosserarbeiten
Auch die Schlosserarbeiten, hauptsächlich die Vordächer für den Eingang und die Gruppenräume, wurden vergeben. Mit 34.430 Euro erhielt die Firma Bacher aus Mengen den Zuschlag.
Abschließend erläuterte Architektin Lustig die Ergebnisse der Submission im Gewerk Estricharbeiten. Hierbei erwies sich die Firma Benirschke aus Göppingen als die günstigste Bieterin, so dass der Gemeinderat diese zum Angebotspreis von 24.820 Euro mit den Estricharbeiten beauftragte.
Kanal- und Wasserleitungserneuerung mit Vollausbau Industriestraße – Gemeinderat fasst Baubeschluss
Nachdem der Gemeinderat am 12. Dezember 2012 den Grundsatzbeschluss zum Vollausbau gefasst hatte, haben jetzt die beauftragten Ingenieure Rainer Ambacher und Felix Schiffner vom Büro Ambacher aus Walddorfhäslach die Entwurfsplanung im Gremium präsentiert.
In drei räumliche Bauabschnitte auf insgesamt 500 Meter Länge soll das Vorhaben im achtmonatigen Bauzeitraum aufgeteilt werden. Begonnen wird auf Höhe des alten Bauhofs. Zunächst wird der Kanal ausgetauscht, danach die Wasserleitung erneuert und abschließend Fahrbahn sowie Gehwege vollausgebaut. Eine dauerhafte Vollsperrung lässt sich zwar vermeiden, an bestimmten Tagen wird sie jedoch unerlässlich sein.
Im Rahmen einer Informationsveranstaltung am 24. Januar 2013 sollen alle Grundstückseigentümer und betroffenen Betriebe vorinformiert werden, betonte Bürgermeister Klaus Bender. Danach erfolge die öffentliche Ausschreibung der Bauarbeiten, so Ingenieur Felix Schiffner. Die Auftragsvergabe ist in der Sitzung am 18. März 2013 geplant.
Von April bis November 2013 sind die Bagger in der Industriestraße aktiv. Der Umleitungsverkehr soll in dieser Zeit über die Hegwiesenstraße erfolgen. Während des Bauzeitraums gilt dann im gesamten Straßenabschnitt ein beidseitiges Parkverbot. Baustellenlogistisch wird das Projekt zu einer enormen Herausforderung. „Es kann nur gelingen, wenn alle Beteiligten eng zusammenarbeiten und die Anlieger Verständnis für entstehende Beeinträchtigungen aufbringen“, so Bürgermeister Bender abschließend.
Unterstützung für Feuerwehr und Jugendarbeit – Gemeinderat nimmt Spenden an
Einstimmig und dankbar nahm der Gemeinderat private Spenden von 500 Euro zur Unterstützung der Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr und in Höhe von 3.000 Euro für die örtliche Jugendarbeit an.
Das neue Jahr 2013
Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Riedericher,
die ruhigen Tage zwischen Weihnachten und Heilige Drei Könige sind vorüber. Schule und Beruf bestimmen wieder unseren familiären Alltag. Die eigenen Planungen für 2013 sind längst im Gange. Wird es ein gutes Jahr? Gelingen die beabsichtigten Veränderungen und können wir unsere gesteckten Ziele erreichen? Diese Fragen stellen sich viele Menschen und verbinden damit ganz persönliche Erwartungen und auch Hoffnungen. Aus kommunaler Sicht ist im Blick aufs neue Jahr erwähnenswert: Der Neubau der Krippe an der Gutenbergstraße wird bis zum Herbst vollendet. Dann steht ein modernes Kinderhaus mit 30 Plätzen für die ganztägige Betreuung der Ein- und Zweijährigen zur Verfügung. Die jetzige Kleinkindgruppe (Tigerenten) wird in diese neue Einrichtung integriert. Die Betreuungsangebote für Kinder werden somit familienfreundlich erweitert.
Im Frühjahr soll ein großes Tiefbauprojekt begonnen werden: Der Ausbau der Industriestraße mit Neuverlegung des Kanals und der Wasserleitung. Dies wird mit mehrmonatigem Umleitungsverkehr und unvermeidlichen baustellenbedingten Beeinträchtigungen verbunden sein.
Daneben gibt es auch eine Reihe interessanter Termine zum Feiern, Festen und Begegnen. Wer den örtlichen Veranstaltungskalender 2013 schon in der Hand hielt, dem sind die geplanten Veranstaltungen unserer Organisationen bestimmt aufgefallen. Hervorzuheben ist das Bürgerfest, das nach dreijähriger Pause im Sommer wieder ausgerichtet wird. Alle Vereine, Kirchen und die Feuerwehr veranstalten mit Unterstützung der Gemeinde am 6. und 7. Juli die große „Hockete“ auf dem Raiseplatz. In diesem Zusammenhang danke ich allen ehrenamtlich Tätigen in unserer Gemeinde ganz herzlich für ihren Einsatz und ihr Wirken. Sie leisten im kulturellen, sportlichen und sozialen Bereich sowie als Mitglied in Rettungs- und Hilfsreinrichtungen Vorbildliches.
Mit den besten Wünschen zum neuen Jahr grüße ich die gesamte Einwohnerschaft
Aus der Gemeinderatsitzung am 12. Dezember 2012 (KW 51/2012)
Naherholungsraum Riedericher Wald: Revierförster Ulrich Notz und Georg Kemmner vom Kreisforstamt stellen den Nutzungs- und Kulturplan vor
Zufriedenstellende Vegetationsentwicklung sowie nahezu keine Käferschäden am Nadelholz. Auch vor Frost, Hagel und Sturm blieben die Riedericher Wälder in diesem Jahr weitgehend verschont. Bereichsleiter Georg Kemmner vom Kreisforstamt wie auch Revierförster Ulrich Notz zeigten sich in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats zufrieden über das ablaufende Forstwirtschaftsjahr. Vor allem die Jungpflanzen haben sich im Jahr 2012 wunschgemäß entwickelt. Auch gaben die Forstexperten anhand des Nutzungs- und Kulturplans 2013 einen Überblick über die vorgesehenen Maßnahmen im kommenden Jahr. Revierförster Ulrich Notz informierte die Mitglieder des Gremiums, dass zwar keine großflächigen Neupflanzungen vorgesehen sind, dennoch an einzelnen Stellen Jungpflanzen gesetzt werden.
Finanziell spielt der Wald im Haushaltsplan der Gemeinde eine eher untergeordnete Rolle. So werden aus der Waldbewirtschaftung im Gesamtergebnis Einnahmen in Höhe von 29.400 Euro erwartet, denen Ausgaben in Höhe von 21.400 Euro entgegenstehen. Umso größer ist die Bedeutung des Waldes in ökologischer Sicht, wie Georg Kemmner vom Kreisforstamt abschließend betont. Er bat Gemeinderat und Bevölkerung, sich die Bedeutung des Waldes als Naherholungsort, Lebensraum, Wasserspeicher und Frischluftproduzent bewusst zu machen.
Kinderkrippe nimmt Gestalt an: Gemeinderat vergibt Arbeiten in den Gewerken Stuckateur- und Trockenbauarbeiten, Akustikdecken, Sonnenschutzarbeiten, Heizung und Sanitär
- Stuckateur- und Trockenbauarbeiten
85.600 Euro – so die Vergabesumme für die Ausführung der Stuckateur- und Trockenarbeiten. Besonders erfreulich, dass dieser Auftrag an eine Bietergemeinschaft mit örtlicher Beteiligung vergeben werden konnte. Die Firmen Mayer aus Riederich sowie Schweizer aus Metzingen werden an und in der Kinderkrippe für Putz- und Gipsarbeiten zuständig sein.
Bereits bei der Materialfestlegung im Oktober wurde intensiv über die mögliche Ausführung der Deckenarbeiten diskutiert. Festgelegt wurde damals eine Kombination aus mehreren Ausführungsvarianten, um den Anforderungen der einzelnen Räume jeweils gerecht werden zu können.
Die Beauftragung erfolgte indessen einstimmig. Zum Vergabepreis von 71.100 Euro wurde die Firma Schäfer GmbH aus Allensbach mit der Ausführung der Deckenarbeiten beauftragt. Besonders erfreulich, dass die Kosten in diesem Gewerk somit rund 15 Prozent unterhalb des in der Kostenschätzung berücksichtigten Ansatzes liegen.
18.000 Euro wurden kalkuliert, die Submissionsergebnisse schwanken zwischen knapp 6.000 Euro und 27.800 Euro. Diese Spanne erschien Verwaltung und Gemeinderat dann doch zu hoch, um ohne erneute Prüfung die Arbeiten an die günstigste Bieterin, Firma Jahn & Co. OHG aus Suhl, zu vergeben.
Es wurde daher vereinbart, dass das Architekturbüro zunächst Referenzen dieser Firma kontaktiert, um deren bisherigen Leistungen zu klären. - Sonnenschutzarbeiten
Die Sonnenschutzarbeiten konnten indessen plangemäß vergeben werden. Zum Vergabepreis von 12.250 Euro beauftragte der Gemeinderat die Firma H&J Harms GbR aus Zwickau. Die Arbeiten beinhalten im Wesentlichen die Anbringung der Jalousien auf der Südseite der Kinderkrippe. Rund 14 Prozent weniger als in der Kostenschätzung veranschlagt müssen hierfür bereitgestellt werden.
Die Firma Gerhard Leicht GmbH aus Münsingen wird die Heizung der Kinderkrippe installieren. Zum Vergabepreis von 82.500 Euro beauftragte der Gemeinderat die in der Region bekannte Firma mit dem Einbau der Heizungsanlage.
Letztlich konnten auch die Arbeiten im Gewerk Sanitär vergeben werden. 72.800 Euro investiert die Gemeinde für Waschbecken, Wasserleitungen, Toiletten und Lüftungsanlage. Die Firma Müller WWZ GmbH aus Stuttgart wird die Installation vornehmen.
Somit vergab der Gemeinderat in seiner Sitzung weitere Aufträge für die Kinderkrippe im Wert von rund 325.000 Euro. Die Ausführung der Arbeiten nimmt indessen immer weiter Gestalt an. So konnte der Fensterbauer in der vergangenen Woche seine für dieses Jahr vorgesehenen Arbeiten abschließen. Aufgrund der Witterung mussten die Abdichtungsarbeiten auf dem Dach leider unterbrochen werden. Sie werden aber bei Trockenheit und frostfreier Wetterlage unverzüglich fortgesetzt. Im Januar sollen die Arbeiten mit dem Einbau der Trockenbauwände beginnen.
Bürgermeister Bender und stellvertretender Bürgermeister Gusenbauer ziehen Bilanz: Jahresabschluss 2012
Viel wurde geschafft im vergangenen Jahr – neue Projekte wie die Kinderkrippe begonnen, laufende Projekte abgeschlossen, wie etwa die Straßenbauarbeiten im Sai.
Bürgermeister Klaus Bender bedankte sich bei allen Mitgliedern des Gemeinderats, den Beschäftigten der Gemeinde wie auch den vielen ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürgern für ihre geleistete Arbeit im vergangenen Jahr.
Auch der stellvertretende Bürgermeister Günter Gusenbauer schloss sich den Dankesworten an. Er hob hervor, dass mit der Wahl von Tobias Pokrop zum Bürgermeister und als Nachfolger von Klaus Bender die Weichen für die kommenden Jahre gestellt wurden und wünschte abschließend allen Anwesenden eine gesegnete Weihnachtszeit.
Kinderkrippe Fenster
Ehrung von Heinz Bösch und Heinz Illi (KW 51/2012)
Langjähriger Einsatz für Natur und Landschaft gewürdigt
Zu Beginn der letzten Gemeinderatssitzung ehrte Bürgermeister Klaus Bender zwei Männer, die sich in beispielhafter Weise für den Natur- und Landschaftsschutz einsetzen. Seit Jahrzehnten kümmern sich Heinz Illi und Heinz Bösch immer wieder um die Kleinode unserer heimatlichen Natur, haben mit Ideen und Initiativen neue Lebensräume für die Tier- und Pflanzenwelt geschaffen oder den Erhalt bestehender Biotope ermöglicht. Bereits Anfang der Achtziger Jahre hat Heinz Illi das erste Feuchtbiotop an der Alten Mittelstädter Straße initiiert und mit seiner Schulklasse am Bau und der Gestaltung aktiv mitgewirkt. Auch um die in den Folgejahren entstandenen weiteren Teiche, u.a. am Reichenecker Sträßle, hat er sich mit beispielhaftem Einsatz und enormem ökologischen Fachwissen gekümmert. Besonders ans Herz gewachsen ist dem früheren Lehrer das von ihm und anderen Helfern in den Neunziger Jahren in mühevoller und schweißtreibender Weise angelegte Trockenbiotop im Gewann „Wüster Weinberg“. Diese Südhangfläche musste damals frei geschnitten werden und erfordert nun jedes Jahr mehrere Pflegeeinsätze. Sie hat sich längst zu einem hochwertigen Refugium, u. a. für seltene Schmetterlingsarten, entwickelt.
Einem anderen wertvollen Lebensraum fühlt sich Heinz Bösch aus tiefer Überzeugung verbunden: Den Streuobstbeständen, die unsere Kulturlandschaft im Albvorland seit jeher in besonderer Weise prägen. Deshalb war ihm die herausragende ökologische Bedeutung der Obstbaumwiesen als Paradies für die Vogelwelt und viele Insektenarten seit langem bewusst. Als erfahrener Baumpfleger hat er nicht nur stets seine eigenen Bestände in Ordnung gehalten, sondern auch viele Schnittmaßnahmen auf den kommunalen Wiesen veranlasst und für diese Aufgabe immer wieder auch weitere Helfer geworben. In diesem Zusammenhang erwähnte Bürgermeister Bender auch die zahlreichen von Herrn Bösch selbst gefertigten Niströhren für die gefährdete Schleiereule.
Des Weiteren hat Heinz Bösch vor zwei Jahren im Auftrag des Landkreises an der Erfassung und Kartierung der Kleindenkmale auf unserer Markung mitgewirkt. Eine Aufgabe, die nicht nur heimatkundlichen Sachverstand erforderte, sondern auch die genaue Kenntnis der örtlichen Gegebenheiten. Beide Eigenschaften seien bei Herrn Bösch, der auch lange Jahre als Gemeinderat wirkte, in idealer Weise vereint, so Klaus Bender.
Der Bürgermeister verband die Ehrung mit der Hoffnung, dass sich weitere, vor allem junge Menschen an diesen Beispielen orientieren mögen. Heimatpflege und Naturschutz brauchen auch in der Zukunft aktive Fürsprecher sowie engagierte Förderer und Unterstützer.
Aus der Gemeinderatsitzung am 21. November 2012 (KW 48/2012)
Sicherheitsprüfung an Brücken und Stegen: Einige Sanierungsmaßnahmen stehen in den nächsten Jahren an
Nach den einschlägigen Vorschriften sind alle sechs Jahre Hauptprüfungen an Brücken und Stegen durchzuführen. Erstmals wurden die in der Unterhaltungsbaulast der Gemeinde stehenden 12 Bauwerke an der Erms sowie am Brühlwiesen- und Ettwiesenbach in den Jahren 2004/2005 fachtechnisch untersucht. Diese Zustandsprüfung wurde in diesem Jahr wiederholt.
Die vom beauftragten Fachbüro Brücken-Kontroll-Sanierungsdienst GmbH aus Tübingen ausgeführten Prüfungen wurden erläutert. Grundsätzlich befinden sich die Brücken und Stege in einem ordentlichen Zustand. Die Verkehrssicherheit ist gewährleistet. Dennoch besteht nach Ansicht des Prüfingenieurs an verschiedenen Stellen kurz- und mittelfristiger Sanierungsbedarf. Dies gilt vor allem für den Fußgängersteg Auchtertstraße, der komplett erneuert werden soll, was Kosten in Höhe von ca. 50.000 Euro verursachen wird. Auch der Fußgängersteg beim evangelischen Gemeindehaus muss mittelfristig für rund 22.000 Euro saniert werden. Insgesamt erfordert die Behebung aller Mängel Ausgaben in Höhe von ca. 240.000 Euro.
Kanalsanierung Im Sai/Bachstraße: Gemeinderat stellt die Erneuerung vorerst zurück
Nachdem die Kanal- und Straßensanierung „Im Sai“ im Laufe des Jahres erfolgreich abgeschlossen wurde, befasste sich der Gemeinderat mit dem weiteren Kanalverlauf Im Sai/Bachstraße. Dieses Teilstück, das die Kreisstraße 6763 quert, ist ebenfalls schadhaft und unterdimensioniert. Der Kanal verläuft seit langem über das Grundstück der Baufirma Henzler, und ist vor Jahrzehnten mit einem Werkstattgebäude überbaut worden.
Das beauftragte Ingenieurbüro Ambacher aus Walddorfhäslach hat im Rahmen einer Vorentwurfsplanung fünf mögliche Varianten für die Sanierung auf bestehender bzw. Verlegung auf neuer Trasse erarbeitet. Die Kosten belaufen sich zwischen 420.000 und 600.000 Euro. Das Gremium hat eine kurzfristige Ausführung dieser Tiefbaumaßnahme auf Vorschlag der Verwaltung zunächst zurückgestellt, da trotz erkennbarer Schäden kein akuter Handlungsbedarf besteht und die Sanierungs- bzw. Erneuerungsvariante noch genauer untersucht werden muss.
Lange verschoben, 2013 wird‘s angepackt: Grundsatzbeschluss zur Komplettsanierung der Industriestraße
Seit einigen Jahren steht die Erneuerung der Wasser- und Kanalleitung samt Vollausbau der Industriestraße im Investitionsprogramm. Vor allem aus Kostengründen wurde die sehr aufwändige Großmaßnahme immer wieder zurückgestellt. Jetzt könne das Projekt in Angriff genommen werden, so Bürgermeister Bender.
Tiefbauingenieur Rainer Ambacher wurde vorab mit einer Kostenermittlung beauftragt. Er präsentierte den Vorentwurf, der die geplante Erneuerung des gesamten Kanalsystems, der Wasserleitungen und sämtlicher Aufbauschichten der Straße in einem Zuge vorsieht. Einbezogen sind auch die beiden Stichstraßen beim alten Bauhof und zwischen Gebäude 17 und 19. Gerechnet wird mit einer Bauzeit von 9 Monaten. Das Projekt werde, so Ambacher, zu einer großen baustellenlogistischen Herausforderung, da die Zufahrt zu den Gewerbebetrieben gewährleistet werden müsse.
Der Gemeinderat fasste den grundsätzlichen Beschluss zur Sanierung, deren Gesamtkosten aktuell mit 1,5 Mio. Euro beziffert sind. Die Entwurfsplanung soll bereits am 09. Januar im Gemeinderat beschlossen werden. Danach erfolgt die Ausschreibung der Bauleitungen.
Farbenfrohe Kinderkrippe: Gemeinderat legt Materialien für die Gewerke Maler-, Schreiner-, Fliesen-, Boden- und Außengestaltungsarbeiten fest
Architektin Claudia Lustig vom Büro Witt präsentierte den Mitgliedern des Gemeinderats die vom Architektenbüro, Arbeitskreis und Verwaltung gemeinsam erarbeiteten Vorschläge für die Ausführung der verschiedenen Gewerke. Sie erläuterte die Materialwahl und die farbliche Gestaltung der einzelnen Elemente.
- Bodenbelagsarbeiten
Die Planungen sehen vor, dass jedem der drei Gruppenräume eine eigene Farbe zugeordnet wird. Diese soll vor allem über die Farbe des Bodenbelags zum Ausdruck kommen. Aufgrund des gewählten Materials, Linoleum in sämtlichen Gruppen- und Funktionsräumen, ist eine kontrastreiche Farbwahl ohne weiteres möglich.
Aufgrund der gesteigerten Anforderungen an den Bodenbelag im Bewegungsraum soll dieser in Parkett ausgeführt werden. Sämtliche Sanitär- und Toilettenräume werden gefliest. Die Kosten für die gesamten Bodenbelagsarbeiten werden mit 30.000 Euro beziffert.
- Schreinerarbeiten (Türen)
Vorgeschlagen sind quergemaserte Türen in Ahornoptik. Die Türenzargen sollen in aluminiumfarbenem Metall ausgeführt werden. Hierbei werden voraussichtlich Kosten in Höhe von 25.000 Euro entstehen.
- Maler- und Lackierarbeiten
Die Kostenberechnung im Gewerk Maler- und Lackierarbeiten beläuft sich auf 30.000 Euro. Sowohl im Innen-, als auch im Außenbereich soll die Kinderkrippe kindgerecht und farblich gestaltet werden. Allerdings sollen die Räume grundsätzlich hell gehalten und lediglich mit einzelnen Flächen kontrastreiche Farbakzente gesetzt werden.
Die Farben der drei Gruppen sollen sich auch in der Außengestaltung des Gebäudes wiederfinden. So werden über die Terrassen die Farben der Gruppen nach außen übertragen.
Neben den Böden in den Sanitär- und Toilettenräumen werden auch Teile der Wände dieser Räume, sowie die technische Küche und Teile des Hauswirtschaftsraums gefliest. Hierbei sollen sehr unterschiedliche Fliesen zur Anwendung kommen – teilweise großflächig und weiß, teilweise kleinere Bemessungen und in Dekor. Zu erwartende Kosten: 21.000 Euro. - Gewerk Außengestaltung
Nachdem Jörg Sigmund von Freiraumplanungsbüro Sigmund aus Grafenberg bereits in der vergangenen Sitzung die Vorplanungen zur Gestaltung des Außenbereichs präsentierte, konnte nach Beratung durch Verwaltung und Arbeitskreis die zur Ausführung angedachte Planung den Mitgliedern des Gemeinderats vorgestellt werden. Die Kosten in Höhe von 170.000 Euro enthalten Wegeverbindungen, Stellplätze, Geländemodellierung, die attraktive und kindgerechte Gestaltung des Gartens, Holzhütte für Spielgeräte, Mülldepot, Einfriedung (Stabmattenzaun) und Bepflanzung. Alle genannten Gewerke werden in den kommenden Wochen ausgeschrieben. In die Jahre gekommen: Gutenbergschule erhält neue EDV-Anlage
Der EDV-Raum im ersten Obergeschoss des Fachklassentrakts wird künftig für die Kernzeit- und Ganztagesbetreuung der Grundschüler benötigt. Daher ist es notwendig, dass dieser in das erste Obergeschoss ins Hauptgebäude verlegt wird.
In diesem Zusammenhang waren Schulleitung und Verwaltung sich einig, dass eine Ersatz- bzw. Neubeschaffung aller EDV-Geräte für den Unterricht unbedingt erforderlich ist. Die Hardware ist inzwischen sieben Jahre alt und nur noch eingeschränkt funktionsfähig. Nachdem Rektorin Isabel Heisig über die Details des neuen EDV-Systems informiert hatte, stimmte der Gemeinderat der Neubeschaffung mit geplanten Ausgaben in Höhe von ca. 36.000 Euro zu. Bebauungsplan „Riedweg“: Aufstellungsbeschluss zur 1. Änderung
Wie bereits in der vergangenen Sitzung erläutert, plant die Firma Botek die Erweiterung ihres derzeitigen Produktionsgebäudes. Da dieser Hallenneubau auf dem bestehenden Parkplatz errichtet wird, und aufgrund der Erweiterung zusätzliche Stellplätze notwendig sind, müssen die Stellplätze an anderer Stelle nachgewiesen werden.
Um den Neubau eines zweigeschossigen Parkdecks in der Mühlstraße auf dem Gelände des bestehenden Parkplatzes zu ermöglichen, bedarf es der Änderung des Bebauungsplans „Riedweg“. Daher fasste der Gemeinderat einstimmig den Aufstellungsbeschluss zur Planänderung und leitet damit sämtliche Verfahrensschritte ein. Erwerb des Straßenbeleuchtungsnetzes: Gemeinde investiert rund 350.000 Euro
Aufgrund geänderter gesetzlicher Regelungen ist es nicht mehr möglich, die bisherige Regelung zum Betrieb des Straßenbeleuchtungsnetzes beizubehalten. Der Gemeinderat stimmt daher dem Erwerb des Netzes zum Kaufpreis von voraussichtlich rund 350.000 Euro zu. Bürgermeisterwahl
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, verehrte Wahlberechtigte, unsere Gemeinde wählt am kommenden Sonntag einen neuen Bürgermeister. Um dieses Amt bewerben sich Tobias Pokrop, Mathias Klimm und Felix Schiffner.
Der Bürgermeister ist gesetzlicher Vertreter der Gemeinde, Vorsitzender des Gemeinderats und Leiter der Gemeindeverwaltung. Die Amtszeit beträgt 8 Jahre. Die Stimmabgabe ist in dem auf der Wahlbenachrichtigungskarte aufgeführten Wahllokal in der Zeit von 08.00 Uhr bis 18.00 Uhr möglich. Danach beginnt die Stimmenauszählung. Das Wahlergebnis wird gegen 18.45 Uhr im Rathaus bekannt gegeben. Für jedes demokratisch zu vergebende Amt ist eine hohe Wahlbeteiligung wichtig. Bitte machen Sie deshalb von Ihrem Stimmrecht Gebrauch. Klaus Bender
Bürgermeister und Vorsitzender des Gemeindewahlausschusses Feuchtbiotope entschlammt
In den vergangenen drei Jahrzehnten wurden einige Teiche als sogenannte Sekundärbiotope geschaffen. Auch diese Stillgewässer müssen gepflegt werden, um einer Verlandung vorzubeugen. Deshalb hat die Gemeindeverwaltung eine Fachfirma mit der Entschilfung und Entschlammung beauftragt. Bereits im vergangenen Monat wurde im Tümpel am Reichenecker Sträßle eine große Menge des stark wuchernden Schilfs mit einem Mähboot entfernt. Vor wenigen Tagen erfolgte nun die Entschlammung der beiden Feuchtbiotope an der Alten Mittelstädter Straße und am Ettwiesenbach unterhalb der Bachstraße. Jahrelang eingeschwemmtes Feinmaterial sowie abgestorbene Pflanzenreste haben eine stetige Verkleinerung der Wasserfläche bewirkt, die jetzt mit einem Moorbagger wieder auf ihre ursprüngliche Größe zurückgeführt wurde.
Wasserrohrbruch: Halbseitige Sperrung des Kreisverkehrs in Riederich (KW 47(2012)
Im Bereich des Mini-Kreisverkehrs in der Ortsmitte von Riederich sind aufgrund eines Rohrbruchs dringende Sanierungsmaßnahmen durchzuführen. Diese erfordern eine halbseitige Sperrung des Kreisels wie folgt:
Am Montag, 19. November 2012 und Dienstag, 20. November 2012 ist das Befahren des Mini-Kreisels in den Fahrtrichtungen Metzingen-Bempflingen, Metzingen-Mittelstadt und Mittelstadt-Bempflingen nicht möglich. Folgender Umleitungsverkehr wird eingerichtet:
1. Metzingen-Bempflingen
Als Umleitung wird die Mühlstraße direkt am Ortseingang Riederich ausgewiesen. Anschließend über die Stuttgarter Straße nach Bempflingen. Von Bempflingen nach Metzingen ist der Kreisverkehr befahrbar. 2. Metzingen-Mittelstadt
Der Verkehr wird von Metzingen kommend in die Hegwiesenstraße über die Talstraße auf die Mittelstädter Straße geleitet. Von Mittelstadt nach Metzingen ist der Kreisverkehr befahrbar.
3. Mittelstadt-Bempflingen
Der Verkehr wird von Mittelstadt kommend über die Bachstraße auf die Stuttgarter Straße geleitet. Von Bempflingen nach Mittelstadt ist der Kreisverkehr befahrbar.
Die Bushaltestellen Metzinger Straße und Riederich Mitte können an beiden Tagen nicht angefahren werden. Wir bitten die Teilnehmer des Öffentlichen Nahverkehrs auf die angrenzenden Haltestellen auszuweichen.
In den betroffenen Straßen wird aufgrund des Umleitungsverkehrs ein halbseitiges Halteverbot angeordnet. Die Anwohner der Umleitungsstrecken und die Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis gebeten.
OG 09
07123 / 9359 - 10
07123 / 9359 - 11 Email:
Offizielle Kandidatenvorstellung der Bewerber für die Wahl des Bürgermeisters am 02. Dezember 2012
Die offizielle Vorstellung der Bewerber um das Amt des Bürgermeisters der Gemeinde Riederich findet amDonnerstag, 22. November 2012 um 19.00 Uhr in der Gutenberghalle in Riederich statt. Einlass 18.30 Uhr.Zu der Veranstaltung sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen. Die drei Bewerber – Tobias Pokrop, Mathias Klimm und Felix Schiffner – haben ihr Kommen zugesagt.Die Bewerber werden sich zunächst in einer 20minütigen Rede vorstellen. Direkt anschließend an die Redezeit besteht die Möglichkeit, Fragen an den jeweiligen Bewerber zu richten.
Bürgermeisterwahl Felix Schiffner aus Riederich: Dritter Bewerber für die Bürgermeisterwahl
Kandidatur auf der Schlussgeraden: Einen Tag vor Ende der Bewerbungsfrist hat der 33jährige Felix Schiffner aus Riederich seine Bewerbung um die Nachfolge von Klaus Bender im Rathaus abgegeben.Schiffner, studierter Diplom-Ingenieur, arbeitet derzeit in einem Ingenieurbüro in Walddorfhäslach. Felix Schiffner war von 1999 bis 2009 Mitglied des Riedericher Gemeinderats, in der zweiten Amtsperiode wurde er vom Gremium zum stellvertretenden Bürgermeister gewählt. Auch Felix Schiffner wird sich am 22. November 2012 im Rahmen der offiziellen Kandidatenvorstellung präsentieren.
Bewerber Nummer zwei: Mathias Klimm aus Buchenberg (Bayern)
48 Jahre, ledig und derzeit Fachlehrer und Ausbilder: Mathias Klimm aus Buchenberg imLandkreis Oberallgäu ist der zweite Kandidat für die Wahl des Bürgermeisters der Gemeinde Riederich am 2. Dezember 2012.Klimm ist gelernter Maurer und Bautechniker im Hochbau. Seit Oktober 2008 lehrt er im beruflichen Fortbildungszentrum der bayerischen Wirtschaft in Kempten die Fächer Mathematik, Deutsch und Kochen. Für die offizielle Kandidatenvorstellung am 22. November 2012 hat Klimm sein Kommen zugesagt.
Volkstrauertag 2012 (KW 47/2012)
Am Sonntag, 18. November 2012, 11.00 Uhr, werden die stellvertretende Bürgermeisterin Gisela Kromer und die Vertreter der örtlichen Vereine und Verbände im stillen Gedenken an die Opfer der beiden Weltkriege einen Kranz am Ehrenmal auf dem Friedhof niederlegen. Die Polizei informiert (KW 46/2012)
Mehrere Wohnungseinbrüche Am Samstagabend wurde in drei Häuser in Riederich eingebrochen.
In der Mühlbergstraße versuchte der Einbrecher zunächst vergeblich, das Treppenhausfenster eines Einfamilienhauses mit einem Schraubenzieher aufzuhebeln. Als dies misslang, warf er die Scheibe mit einem Stein ein. So öffnete er das Fenster und gelangte ins Gebäude. Auf zwei Stockwerken durchsuchte der unbekannte Täter Schränke und Schublanden und entwendete Wert- und Schmuckgegenstände im Wert von mehreren hundert Euro. Ebenfalls in der Mühlbergstraße hebelte der Einbrecher ein Wohnzimmerfenster auf und verschaffte sich so Zutritt in das Einfamilienhaus. Auch hier wurden mehrere Zimmer im ganzen Haus durchsucht. In der Grafenberger Straße versuchte der Täter zunächst erfolglos die Terrassentüre aufzuhebeln. Schließlich schlug er die Scheibe mit einem Stein ein. Im Einfamilienhaus fand der Einbrecher Schmuckstücke, die er mitnahm. Alle drei Einbrüche wurden vermutlich von der gleichen Person in der Zeit zwischen 16.00 Uhr und 24.00 Uhr begangen. Ferienbetreuung in den Weihnachtsferien 2012/2013 (KW 47/2012)
2012/2013 eine Ferienbetreuung für Schüler angeboten. Die Gemeinde kooperiert hier ebenfalls wieder mit der Stadt Metzingen, wo in den Räumen der Sieben-Keltern-Schule eine Ferienbetreuung wie folgt angeboten wird: In den Weihnachtsferien findet an folgenden Tagen zwischen 07.00 Uhr und 13.00 Uhr eine Betreuung statt: Freitag 21.12.12, Mittwoch 02.01.13, Donnerstag 03.01.13 und Freitag 04.01.2013. Anmeldungen hierfür müssen bis spätestens 06.12.2012 der Stadtverwaltung Metzingen vorliegen. Wir bitten um Beachtung, dass Anmeldungen, die zu spät abgegeben werden, aus organisatorischen Gründen nicht mehr berücksichtigt werden können. Bitte haben Sie auch dafür Verständnis, dass die Anmeldung zur Ferienbetreuung verbindlich ist. Eine Kostenrückerstattung kann im Einzelfall nur erfolgen, wenn die Ferienbetreuung aus Krankheitsgründen nicht wahrgenommen werden konnte und für den oder die betroffenen Tage ein entsprechendes ärztliches Attest vorgelegt wird. Die Kosten pro Tag staffeln sich je nach Einkommen und Anzahl der Kinder. Sie liegen zwischen 1 und 18 € pro Tag. Anmeldeformulare sowie nähere Informationen erhalten Sie im Bürgerbüro der Gemeinde Riederich sowie bei der Stadtverwaltung Metzingen, Abteilung Schulen, beim Amt für Bildung, Kultur und Soziales. Aus der Gemeinderatsitzung am 22. Oktober 2012 (KW 43/2012)
Baustellenbesichtigung: Gemeinderat informiert sich über den Baufortschritt bei der Kinderkrippe
Die Wände sind gestellt bzw. gemauert, Teile der Betondeckenfertigteile bereits verlegt und das gesamte Gebäude von einem Gerüst ummantelt: So präsentiert sich derzeit der Neubau der Kinderkrippe in der Gutenbergstraße. Die Mitglieder des Gemeinderats haben sich vor Beginn der Sitzung ein Bild vom Baufortschritt der neuesten Riedericher Kinderbetreuungseinrichtung gemacht. Architekt Rüdiger Witt erläuterte dem Gremium den aktuellen Stand der Bauarbeiten. Ab Mitte November könne mit der Abdichtung des Daches begonnen werden. Danach sei der Einbau der Fenster geplant. Bürgermeister Bender betonte, dass die Bauarbeiten im Zeitplan liegen. Vordringliches Ziel sei, vor Beginn des Winters das Gebäude geschlossen zu bekommen, um unterbrechungsfrei den Inneneinbau fortsetzen zu können. Klarer Blick: Freiwillige Feuerwehr demonstriert dem Gemeinderat die Funktionsweise und Vorteile einer Wärmebildkamera
Im Anschluss an die Baustellenbesichtigung in der Gutenbergstraße wurde von Kommandant Harald Hacker und einem Vertreter der Firma Barth die Funktionsweise einer Wärmebildkamera im Feuerwehrgerätehaus erläutert. Kommandant Hacker betonte, dass diese Kamera in verqualmten Gebäuden zur Menschenrettung eingesetzt wird und hierdurch wertvolle Minuten gewonnen werden können. Sie funktioniert mit Infrarottechnik und macht die für das menschliche Auge unsichtbare Wärmestrahlung eines Körpers oder Objektes thermografisch erkennbar. Der Gemeinderat zeigte sich überzeugt von der Notwendigkeit der erstmaligen Anschaffung einer Wärmebildkamera.
Bebauungsplanänderung „Riedweg“
– Planungen zum Neubau eines zweigeschossigen Parkdecks in der Mühlstraße
Die Firma Botek, mit rund 500 Mitarbeitern größter Arbeitgeber am Ort, beabsichtigt den Neubau eines weiteren Produktionsgebäudes an der Längenfeldstraße. Das Baugrundstück wird bisher als Betriebsparkplatz genutzt. Diese Stellplätze fallen mit dem Baubeginn weg, zusätzlich werden erforderlich.
Bürgermeiser Bender betonte, dass die Schaffung weiterer Pkw-Abstellmöglichkeiten nur auf dem vorhandenen Betriebsparkplatz an der Mühlstraße möglich ist. Eine flächenmäßige Erweiterung sei aus übergeordneten planungsrechtlichen Gründen nicht möglich, denkbar wäre nur eine Parkdecklösung. Dies erfordere jedoch eine Änderung des Bebauungsplans „Riedweg“. Der Geschäftsführer der Firma Botek, Jörg Hiller, informierte über die Expansionsabsichten des Unternehmens am Standort Riederich/Metzingen, die mit weiteren 50 Arbeitsplätzen verbunden sind. Um eine geordnete Parkierung für die Mitarbeiter zu ermöglichen, sei die Planung eines zweigeschossigen Parkdecks notwendig. Einschließlich der EG-Ebene sind Stellmöglichkeiten für 260 Autos vorgesehen, wie Christoph Müller vom Architekturbüro Witt erläuterte.
Abschließend berichtete Bürgermeister Bender über das Informationsgespräch mit den Grundstücksnachbarn und Anliegern. Hierbei sind Klagen insbesondere wegen der An- und Abfahrtssituation geäußert worden. Deshalb wolle die Verwaltung die von den Bürgern angeregten Lösungsansätze (Kreisverkehr Metzinger Straße / Mühlstraße sowie Bedarfsampel an der Metzinger Straße oder auch einer völlig eigenständigen Zufahrt zum geplanten Parkdeck über Metzinger Gemarkung) auf ihre technische Machbarkeit und der Kosten prüfen lassen. Elektro-, Schlosser- und Estricharbeiten: Gemeinderat legt für weitere Gewerke zur Kinderkrippe die Materialien fest und beauftragt die Ausschreibung
„Die Elektroarbeiten beinhalten nicht nur Lampen und Lichtschalter“, so Bürgermeister Bender einführend zur Beratung des Gewerks Elektroplanung. Ein Vertreter des Ingenieurbüro HPG Schlienz aus Filderstadt stellte die Details der elektronischen Installationen und der Ausführungsformen der Leuchten vor. Beispielsweise sollen in den Gruppenräumen und im Flur automatische Lichtregelungen mit Verknüpfungen von Tageslichteinfall und Personenanwesenheit eingebaut werden. Dies habe den Vorteil, dass sich das Licht selbständig dimmt bzw. wenn keine Personen im Raum sind, selbständig ausschaltet, so der Ingenieur.
Insgesamt belaufen sich die Kosten im Gewerk Elektroarbeiten einschließlich Blitzschutz, Brandmeldeanlage, Sonnenschutz- und Fenstersteuerung, Außenbeleuchtung und Telefonanlage auf ca. 123.000 Euro. Schlosserarbeiten
Deutlich weniger Geld muss die Gemeinde Riederich im Gewerk Schlosserarbeiten bereithalten. Rund 25.000 Euro veranschlagte Architekt Rüdiger Witt für die Vordächer an den drei Gruppenräumen, über dem Haupteingang sowie über dem Eingang zur technischen Küche.
Ausgeführt werden die Vordächer in Stahlbauweise. Als Abdeckung sind getönte Glasscheiben vorgesehen, die zwar den Lichteinfall ermöglichen, dennoch aber vor direkter Sonneneinstrahlung schützen. Ebenfalls beinhaltet sind in diesem Gewerk die Zugangstüren zum Kinderwagenabstell- und Technikraum, die als Stahltüren ausgeführt werden sollen.
Eine Abdichtung über die komplette Betonbodenfläche, dann mindestens 70 mm Dämmung, Tackerplatten und abschließend ein sogenannter Anhydritestrich – so soll nach Angaben von Architekt Witt der Estrich im Gebäude aufgebaut sein. Auf den Schallschutz müsse besonders geachtet werden, so der Hinweis von Gemeinderäten. Die Kosten sind mit 23.700 Euro kalkuliert.
Essenszubereitung in geforderter Qualität: Vorstellung der Küchenentwurfsplanung für die Kinderkrippe
Eine technische Zubereitungsküche, zwei pädagogische Küchen in den Mehrzweckräumen und eine Küchenzeile im Personalraum – diese Einrichtungen wurden vom Ingenieurbüro Geisel aus Reutlingen-Sondelfingen detailliert vorgestellt.
In der technischen Küche soll das gesamte Essen für die Kinder angeliefert und zubereitet werden. Erzieherinnen und Kinder dürfen sich aufgrund lebensmittelhygienischer Vorgaben in diesem Bereich nicht aufhalten, für sie stehen in den Mehrzweckräumen die sogenannten pädagogischen Küchen zur Verfügung.
Im Bereich des Personalraums wurde die Küche um Schließfächer für das Einrichtungspersonal erweitert. Die Farben der Fronten werden noch festgelegt. Dies soll im Rahmen der Beratung des Farbkonzepts erfolgen, so Hauptamtsleiter Ralf Barth. Einschließlich Planungskosten belaufen sich die voraussichtlichen Ausgaben für die Kücheneinrichtung auf 49.000 Euro.
Geländemodellierungen, Anlegung von Stellplätzen und Spielgeräte: Gemeinderäte zeigen sich überrascht über die Kosten der Außenbereichsplanung
Jörg Sigmund vom Freiraumplanungsbüro Sigmund aus Grafenberg präsentierte den Mitgliedern des Gemeinderats einen ersten Vorentwurf zur Gestaltung des Außenbereichs. Neben der Anlegung der Stellplätze, Wegverbindungen und Terrassen ist die Modellierung des gesamten Geländes um den Neubau beabsichtigt. Spielgeräte sind nur in kleinem Umfang vorgesehen, im Mittelpunkt des Gartens ist ein Sandspielbereich geplant. Das gesamte Gelände wird eingezäunt und begrünt. Für das Dachwasser ist eine Versickerungsmulde erforderlich.
Die derzeitig bezifferten Kosten von rund 180.000 Euro seien Quadratmeterpreise, die sich bei vergleichbaren Objekten ergeben haben, so Sigmund. In der weiteren Folge werde die Entwurfsplanung nun detailliert ausgearbeitet und bereits in der nächsten Sitzung vorgestellt, betonte Bürgermeister Klaus Bender. Dann lägen auch berechnete Kostenangaben vor. Neu- und Ersatzbeschaffungen für die Freiwillige Feuerwehr: Gemeinderat gibt einstimmig grünes Licht für Kommandowagen, Wärmebildkamera und Einsatzhelme
Ersatzbeschaffung Kommandowagen
Veraltete Technik, hohes Alter und schlechter technischer Zustand waren Anlass für Gemeinderat und Verwaltung, die Ersatzbeschaffung des Kommandowagens in die Wege zu leiten. Der Zuschussantrag über eine Landeszuwendung von 12.000 Euro ist bewilligt, das Ausschreibungsergebnis liegt vor.
Kämmerer Tobias Pokrop und Kommandant Harald Hacker berichteten, dass die Firma Martin Schäfer GmbH aus Oberderdingen das günstigste Angebot mit 88.500 Euro abgegeben hat. Sie wurde nun mit dem Bau und der Lieferung des neuen Kommandowagens beauftragt.
Neubeschaffung Wärmebildkamera
Nach der vorangegangenen Demonstration und Erläuterung der Funktionsweise billigten die Räte die Neubeschaffung der Wärmebildkamera. Die Kosten für die Kamera belaufen sich auf knapp 10.400 Euro. Ersatzbeschaffung Einsatzhelme
Kommandant Hacker erklärte den Gemeinderäten, dass zehn Modelle an Feuerwehrhelmen von den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Riederich getestet wurden. Nach der Testphase wurden drei Modelle in die Endauswahl genommen, letztlich entschieden sich die Floriansjünger für ein Modell der Firma Rosenbauer. Die Einsatzhelme müssen heute sehr hohen Anforderungen im Einsatzfall gerecht werden, betonte Kommandant Hacker. Das vorgeschlagene, qualitativ sehr hochwertige Modell erfüllte diese Bedingungen. Nach kurzer Aussprache und Begutachtung des Modellhelms entschieden sich die Gemeinderäte einstimmig für die Investition von rund 12.000 Euro für 50 neue Einsatzhelme. Bürgermeister Bender bedankte sich abschließend bei Kommandant Hacker und allen Kameraden für den unermüdlichen Einsatz und das große ehrenamtliche Engagement in der Riedericher Wehr.
Annahme von Spenden: Gemeinde erhält 10.000 Euro von Paul-Lechler-Stiftung für Inklusionsprojekt an der Gutenbergschule
Kämmerer Tobias Pokrop informierte die Mitglieder des Gemeinderats über die bereits im März 2012 eingegangene Spende durch die Paul-Lechler-Stiftung in Höhe von 10.000 Euro. Vorbereitung der Bürgermeisterwahl: Festlegung der Regularien für die öffentliche Kandidatenvorstellung in der Gutenberghalle
Bis zum 8. November 2012 läuft die Bewerbungsfrist für die Bürgermeisterwahl.
Festgelegt wurden nun die Regularien für die öffentliche Vorstellung der Bewerber. Sie soll am 22. November 2012 um 19.00 Uhr die öffentliche Kandidatenvorstellung in der Gutenberghalle stattfinden. Die Bürgermeisterkandidaten haben die Möglichkeit, sich in einer 20minütigen Vorstellungszeit den Bürgerinnen und Bürgern zu präsentieren. Direkt im Anschluss an deren Rede können Fragen an sie gerichtet werden.
Besichtigung der Kinderkrippe
Vorführung der Wärmebildkamera
Aus der Gemeinderatssitzung vom 24.09.2012 (Teil 2)
Besichtigungstour: Saniertes Kleinspielfeld – modernisierte Heizungsanlage der Gutenbergschule/-halle und Fertigstellung der Straßenbauarbeiten „Im Sai“
Vor Beginn der Sitzung besichtigten die Mitglieder des Gemeinderats das umfassend sanierte Kleinspielfeld an der Gutenbergstraße. Der Belagsaufbau erfolgte mit einem wasserdurchlässigen Asphalt sowie einem zweischichtigen Kunststoffbelag. Im Untergeschoss der Gutenbergschule/-halle wurde anschließend die Funktionsweise der von der Gemeinde übernommenen und modernisierten Heizungsanlage erläutert. Mit Hilfe des neuen Blockheizkraftwerks (BHKW) wird es möglich sein, die Heizungskosten für Gutenbergschule, Gutenberghalle, Lehrschwimmbad und später auch Kinderkrippe deutlich zu senken. Bisher wurde das BHKW von EnBW betrieben; die Gemeinde bezog seit 1994 die Heizungswärme aufgrund eines Wärmelieferungsvertrags mit dem Energieversorgungsunternehmen.
Auch den Abschluss der Straßenarbeiten „Im Sai“ konnten die Gemeinderäte begutachten. Rainer Ambacher und Felix Schiffner vom Vermessungsbüro Ambacher aus Walddorfhäslach schilderten den Verlauf der Sanierungsmaßnahme. Vor dem Vollausbau von Fahrbahn und Gehweg wurden Kanal und Wasserleitung erneuert. Auch eine Erdgasleitung wurde erstmals verlegt. Finanzzwischenbericht 2012
Kämmerer Tobias Pokrop erläuterte dem Gemeinderat die aktuellen Zahlen im laufenden Haushaltsjahr bis Ende August und verwies auf das deutlich gestiegene Gewerbesteueraufkommen. Die Hochrechnung ergibt Einnahmen von ca. 3,2 Mio. Euro.
Nach derzeitigem Stand erhöht sich das Gesamtvolumen des Haushalts von 14,1 Mio. auf 15,1 Mio. Euro. Beinhaltet ist hierbei auch die Zuführung an die allgemeine Rücklage von über 920.000 Euro.
Auch Bürgermeister Klaus Bender zeigte sich sehr zufrieden über die bisherige Entwicklung der Finanzen im Jahr 2012. Nach den schwierigen Haushaltsjahren 2009 und 2010 haben sich die Einnahmen wieder stabilisiert und tragen nun zu einem erfreulichen Ergebnis 2012 bei. Neubau der Kinderkrippe
Während Form und Struktur der neuen Kinderkrippe in der Gutenbergstraße immer mehr Gestalt annehmen, hat sich der Gemeinderat in der vergangenen Sitzung mit weiteren Gewerken beschäftigt. Zunächst kündigte Bürgermeister Bender jedoch an, dass die bisher veranschlagten Kosten für den Neubau leider nicht zu halten sind. Aufgrund des fortgeschrittenen Planungsstands wurde deutlich, dass bei sehr vielen Gewerken mit deutlichen Mehrkosten zu rechnen ist. Dies liegt vor allem daran, dass bei den meisten Gewerken die Kostenansätze schlicht zu gering angesetzt wurden. Entscheidend werden allerdings die Submissionsergebnisse sein, die nach den Ausschreibungen der Bauleistungen im Laufe der nächsten Monate vorliegen.
a) Gewerk Sonnenschutz
Die Fensterfront an der Südseite des Gebäudes wird mit Jalousien beschattet. Außerdem sollen bei den Mehrzweckräumen dreiteilige Aluminiumlamellen montiert werden. Mit Hilfe dieses passiven Sonnenschutzes soll erreicht werden, dass der direkte Lichteinfall in die Räume, vor allem bei hoch stehender Sonne, vermieden wird. Dies soll verhindern, dass sich die Räume aufheizen.
b) Stuckateur- und Trockenbauarbeiten
Die Stuckateur- und Trockenbauarbeiten differenzieren sich je nach Art der Wände. So ist vorgesehen, sämtliche Wände, die als Mauerwerk errichtet wurden, mit einem Kalkgipsputz zu verputzen. Die Trockenbauwände dagegen werden lediglich gespachtelt, mit einem Malerflies tapeziert und anschließend farbig gestrichen. Auch die Betonfertigteilwände sollen gespachtelt und gestrichen werden. c) Heizungsbau- und Sanitärarbeiten
Wie bereits berichtet, wird die neue Kinderkrippe an die Heizungszentrale der Gutenbergschule/-halle angeschlossen. Beheizt wird das Gebäude mit Hilfe einer Fußbodenheizung, die im gesamten Gebäude installiert wird. Vorgesehen ist außerdem eine Einzelraumsteuerung, die eine flexible Bedienung der Heizung in den einzelnen Räumen ermöglicht. d) Akustikdecken
Der Vorschlag für die Gestaltung der abgehängten Decken sieht vor, dass in den Gruppenräumen Holzlamellen montiert werden. Hiermit soll erreicht werden, dass in den meistfrequentierten Räumen eine warme wohnliche Atmosphäre entsteht und auch akustischen Anforderungen gerecht wird. Dies war auch Ergebnis der Besichtigungen in anderen Einrichtungen und der Rat von pädagogischen Beratern.
Für die übrigen Räume entschied sich das Gremium für Gipskartondecken. Lediglich in den Nebenräumen wie Stuhllager oder Hauswirtschaftsraum werden günstigere Rasterdecken montiert. e) Kostenfortschreibung
Architekt Rüdiger Witt erläuterte die Gründe für die zu erwartenden Kostensteigerungen bei den einzelnen Gewerken. Er fügte an, dass die vorgelegten Ausführungsvorschläge fundiert geplant und analysiert wurden. Sie entsprechen in allen Gewerken durchschnittlichem Standard. Allein beim Bauwerk müsse nun mit Kosten von 1,15 Mio. Euro gerechnet werden. Die Außenanlagen sind mit 160.000 Euro, die Inneneinrichtung mit 180.000 Euro und die Nebenkosten mit 185.000 Euro beziffert. Insgesamt beläuft sich die Kostenhochrechnung auf 1,68 Mio. Euro.
Einige Gemeinderäte kritisierten, dass die Ermittlung realistischer Kosten zu spät erfolgte. Hierbei wurde dem Architekturbüro vorgehalten, die Kosten anfangs viel zu tief angesetzt zu haben.
Energiebericht 2011
Traditionell wurde der jährliche Energiebericht vorgelegt. Er wurde von der EnBW Regional AG erstellt und bewertet die Verbrauchsdaten bei Strom, Heizungswärme und Wasser. Kämmerer Tobias Pokrop betonte, dass trotz eines Mehrverbrauchs an Energie die Ausgaben gesunken sind. Dies liegt insbesondere an günstigen Konditionen bei der Erdgasabnahme, die durch eine interkommunale Lieferausschreibung möglich wurden.
Kinderbetreuungsplan – 5. Fortschreibung
Der Kinderbetreuungsplan wird von der Gemeindeverwaltung jährlich aufgestellt, um den Bedarf an Betreuungsplätzen für die kommenden Kindergartenjahre im Detail zu planen. Hauptamtsleiter Ralf Barth erläuterte das umfangreiche Riedericher Betreuungsangebot, das derzeit alle Altersgruppen von den Kleinkindern bei den Tigerenten, den „kleinen TigeR“ in der Entenbachstraße, über die kommunalen Kindergärten bis zur Kernzeit- und Ganztagesbetreuung in der Gutenbergschule umfasst. Im Bereich der Betreuung der Kinder unter drei Jahren zeigt sich, dass mit der neuen Kinderkrippe im Jahre 2013 für über 50 Prozent aller Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr ein Betreuungsplatz angeboten werden kann. Diese Quote liegt deutlich über dem Richtwert des Landes Baden-Württemberg, demnach für rund 34 Prozent der Kinder Plätze vorgehalten werden sollten. Das Gesamtbetreuungsangebot wird ab Herbst 2013 deutlich verbessert und lückenlos sein.
Im Bereich der Kindergärten werden derzeit knapp über 100 Kinder von insgesamt über 30 voll- und teilzeitbeschäftigten Pädagoginnen und Pädagogen betreut. Ob sich bei den Betreuungsformen für die nächsten Jahre Veränderungen ergeben, wird im Frühjahr 2013 im Rahmen einer Elternumfrage geklärt. Hierbei soll ermittelt werden, welche Betreuungsformen von den Eltern gewünscht und favorisiert werden.
Die Zahlen machen auch deutlich, dass die Finanzierung der Kinderbetreuung hohe Ausgaben erfordert. So belaufen sich die Kosten im Jahr 2012 auf etwa 785.000 Euro, denen nur geringe Einnahmen gegenüberstehen. Der Kostendeckungsgrad liegt derzeit bei ca. 12 %. Der Gemeindetag empfiehlt eine Elternbeitragsquote von 20 Prozent.
Mit Inbetriebnahme der Kinderkrippe werden die Sach- und Personalausgaben nochmals deutlich steigen.
Aus der Gemeinderatsitzung am 24. September 2012
Im Sai
Einladung zum Seniorennachmittag 2012
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, in jedem Jahr organisieren die beiden Kirchen und die Gemeinde Riederich mit Unterstützung von ehrenamtlichen Helfern für alle über 70-jährigen Einwohner einen Seniorennachmittag. Zu diesem gemütlichen Nachmittag am Dienstag, 23. Oktober 2012 um 14.30 Uhr in der Gutenberghalle
laden wir Sie (gerne mit Partner/in) ganz herzlich ein.
Ein unterhaltsames und abwechslungsreiches Programm wird Sie über den Nachmittag hinweg bei Kaffee und Gebäck begleiten.
Bei einem gemeinsamen Vesper lassen wir den Nachmittag entspannt ausklingen.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen und wünschen bereits heute gute Unterhaltung. Fritz Braun Klaus Bender Hermann Weiß
Ev. Pfarrer Bürgermeister Kath. Pfarrer
Volkswandertag (KW 40/2012)
Benefizveranstaltung zugunsten Mukoviszidose-Erkrankter
Am 03. Oktober startet einer von mehreren deutschlandweit organisierten Benefizwandertagen in Riederich. Motto: „Deutschland wandert – Deutschland hilft“. Der Erlös geht an Mukoviszidosekranke.
Bei der Wanderung in Riederich wird die Schauspielerin und Schirmherrin Michaela May gegen 10.30 Uhr erwartet und mit wandern. Im Anschluss gibt sie eine Autogrammstunde in der Gutenberghalle.
Der Erlös aus dieser Veranstaltung ist für die Mukoviszidose Regionalgruppe Zollernalb-Tübingen gedacht. Deren Ziel ist die Bekämpfung der bislang unheilbaren tödlichen Erbkrankheit Mukoviszidose. Das Geld soll für die Forschung verwendet werden.
Seit dem Jahr 2000 besteht die Arbeitsgemeinschaft ARGE-BW, die jetzt den 14. Internationalen Volkswandertag „Deutschland wandert – Deutschland hilft“ veranstaltet. Mit dem Kauf einer Startkarte spenden Wanderer automatisch 95 Cent für Mukoviszidose-Kranke. Gerne können Wanderer zusätzlich spenden. Jeder Euro hilft bei der Forschung zur Korrektur des Basisdefekts der Mukoviszidose. Obwohl die stetig weiterentwickelte, aufwendige symptomatische Therapie zu einer fortlaufenden Verbesserung der Lebensqualität führt, gibt es für die Betroffenen bis heute keine Heilung. Immer noch sterben viele Kinder, bevor sie erwachsen sind. Bebauungsplan „Riedweg“ (KW 40/2012)
Bürgerinformation am 16.10.2012 zur Erweiterung der Stellplätze der Fa. Botek an der Mühlstraße
Die Fa. Botek wird in Kürze mit dem Neubau einer weiteren Produktionshalle an der Längenfeldstraße beginnen. Für dieses Bauvorhaben müssen neue Stellplätze in ausreichender Zahl geschaffen werden. Geplant ist daher ein zweigeschossiges Parkdeck auf dem vorhandenen Betriebsparkplatz an der Mühlstraße. Dies erfordert eine Änderung des Bebauungsplans „Riedweg“. Das Projekt soll im Rahmen der frühzeitigen Bürgerbeteiligung den Grundstücksnachbarn sowie der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt werden. Die Gemeindeverwaltung lädt zu einem Ortstermin am 16. Oktober um 17.30 Uhr auf den Parkplatz der Fa. Botek in der Mühlstraße ein, an dem auch Vertreter des Unternehmens und des beauftragten Architekturbüros teilnehmen werden
Kämmerer Tobias Pokrop will Schultes in Riederich werden Das Rennen um das Amt des Riedericher Bürgermeisters ist eröffnet. Am 19.09.2012 hat der erste Bewerber seine Unterlagen dem Vorsitzenden des Gemeindewahlausschusses übergeben: Tobias Pokrop, seit 2006 Finanzchef im Riedericher Rathaus, bewirbt sich um die Nachfolge von Bürgermeister Klaus Bender. Tobias Pokrop, Diplom-Verwaltungswirt (FH), ist 34 Jahre alt und lebt in Mittelstadt. Am 2. Dezember 2012 wählen Sie als Riedericher Bürgerinnen und Bürger einen neuen Rathauschef. Weitere Bewerberinnen und Bewerber haben noch bis 8. November 2012 die Gelegenheit, ihre Bewerbungsunterlagen im Rathaus abzugeben. Baumsicherheit (KW 39/2012)
Umfangreiche Baumpflegarbeiten führten Mitarbeiter des Bauhofes in der vergangenen Woche durch. Einige große und alte Bäume im Ortskern, darunter auch Naturdenkmale, wurden zuvor von einem Baumsachverständigen auf ihren Zustand und die Verkehrssicherheit untersucht. Mit modernen Messmethoden konnte der Experte feststellen, ob Fäulnis, Pilzerkrankungen oder Risse zu einem Sicherheitsproblem werden können. Mittels einer Hebebühne wurden insbesondere Entlastungsschnitte an Ästen vorgenommen. An der Rosskastanie beim Feuerwehrhaus, einer der besonders geschützten Bäume, müssen auch noch die Sicherungsseile im Kronenbereich ausgetauscht und erneuert werden.
Kleinspielfeld mit neuem Kunststoffbelag (KW 38/2012)
Nach fast 30 Jahren ist der Kunststoffbelag auf dem Kleinspielfeld bei der Gutenbergschule vollständig erneuert worden. Die Linierungsarbeiten für die Spielfelder Basket-, Fuß-, Hand- und Volleyball sowie die Montage der neuen Basketballkörbe bilden in den ersten Septembertagen den Abschluss der Sanierungsmaßnahme. Damit stehen auf dem „roten Platz“ wieder optimale Nutzungsmöglichkeiten für den Schul- und Freizeitsport zur Verfügung.
Mit dem bloßen Austausch des Deckbelags war es jedoch nicht getan. Aufgrund von Setzungsrissen musste zunächst die vorhandene Ashalttragschicht ausgebaut und die in der Schottertragschicht verlaufenden Entwässerungsleitungen großenteils erneuert werden. Danach konnte der bituminöse Unterbau neu eingebracht werden.
Der Kunststoffbelag (polyuretangebundenes Gummigranulat mit einer Gesamtschichtdicke von 20 mm) wurde dann in drei Arbeitsschritten eingebaut: 1. Lage in schwarzer Ausführung, 2. Lage im Farbton rot, 3. Lage Konservierungsschicht.
Das mit den Bauarbeiten beauftragte Landschafts- und Sportbauunternehmen Kutter (Memmingen) führte während der Sommerzeit auch noch parallel verschiedene Sanierungsarbeiten an den leichtathletischen Anlagen im Alfred-Barner-Stadion aus. Dort wird die 400 m-Laufbahn nach einer Intensivreinigung ebenfalls neu liniert. Die Gesamtkosten für die beiden Bauvorhaben belaufen sich auf ca. 160.000 Euro.
Rotes Gummigranulat wird als Endbelag aufgetragen
Als Tragschicht wird wasserdurchlässiger Asphalt eingebaut
Hinweis in eigener Sache (KW 38/2012)
Einladung an alle Schriftführer der Vereine und Kirchengemeinden Einführung eines Textportals Der Verlag wird im Jahr 2012 für die Autorinnen und Autoren (Schriftführer/innen) der Kirchen und Vereine ein Textportal einführen. Die Berichte für das Amtsblatt sind in Zukunft nicht mehr per E-Mail an die Gemeindeverwaltung zu versenden, sondern werden über einen persönlichen Zugang von den Autorinnen und Autoren direkt in das Textportal eingetragen. Die Einführungsveranstaltung geschieht via Beamer-Präsentation. Wir bitten um Teilnahme von je einem/einer Verantwortlichen pro Kirchengemeinde und Verein. Zur Vorstellung des Textportales laden Gemeindeverwaltung und Verlag am Montag, 1. Oktober 2012, 19.00 Uhr, in den Sitzungssaal des Rathauses Riederich ein. Sollte jemand an diesem Abend verhindert sein, bitten wir eine/n Stellvertreter/in zu entsenden. Dauer: ca. 1 Stunde. Bei Bedarf können grundsätzlich auch mehrere Autoren pro Verein oder Kirchen teilnehmen. Für eine entsprechende Planung bitten wir in diesem Fall um vorherige Anmeldung der teilnehmenden Autoren bis zum 27.09.2012 (telefonisch unter 07123/9359-12 oderper E-Mail an MarieluiseAuer@Riederich.de). Gemeindeverwaltung Riederich Fink GmbH, Druck und Verlag
Symbolischer Baubeginn - Spatenstich der Kinderkrippe hier erfahren Sie mehr
Straßenbau „Im Sai“ abgeschlossen (KW 38/2012)
Neue Ver- und Entsorgungsleitungen verlegt
Die Baustelle „Im Sai“ wird nach 4-monatiger Dauer in dieser Woche beendet. Damit ist der komplette Tief- und Straßenbau an dieser Ortsstraße abgeschlossen. Verlegt wurden ein neuer und größer dimensionierter Kanal sowie eine neue Wasser- und Erdgasleitung. Auch die Fahrbahn und der Gehweg wurden vollständig erneuert; mit Granitbordsteinen und Betonpflaster sind hochwertigere Materialien eingebaut worden. Mit der Bauausführung beauftragt war das Unternehmen List (Reutlingen), Planung und Bauleitung lagen beim Ingenieurbüro Ambacher (Walddorfhäslach).
Endspurt auf der Baustelle: Mit den Pflasterarbeiten und dem Einbau des Fahrbahnbelags wird der Straßenbau „Im Sai“ abgeschlossen
Streuobstwiesenbörse (KW 33/2012)
Sie haben Obstbäume, deren Erträge Sie nicht verwerten können?
Sie sind auf der Suche nach Streuobst, haben aber keine eigenen Obstbäume?
Im Rahmen unserer neuen Streuobstwiesenbörse Riederich möchten wir Interessenten und Anbieter von Streuobst zusammenführen. Immer wieder kommt es vor, dass sich Bürgerinnen und Bürger nach anscheinend herrenlosem Streuobst erkundigen. Anderen ist die Last mit den ertragreichen Obstbäumen oftmals zu groß.
Wir möchten Anbieter und Interessenten zusammenbringen!
Sollten Sie Obst abzugeben haben oder sind Sie auf der Suche nach Streuobst, dann melden Sie sich im Rathaus (Hauptamt), Telefon 07123/9359-12 oder 13, E-Mail: info@riederich.de Spatenstich Kinderkrippe
Mit der Idee beginnt ein Projekt.
Mit dem Spatenstich der Bau.
Mit dem Einzug von Kindern das Leben.
Herzliche Einladung zum symbolischen Spatenstich unserer Kinderkrippe
in der Gutenbergstraße am kommenden Mittwoch,
22.08.2012 um 16.30 Uhr
Gemeinsam mit Planern und dem beauftragten Bauunternehmer wollen wir die Bauphase starten. Anlieger, Eltern und alle Bauinteressierten sind zu dieser kleinen Feierstunde herzlich eingeladen.
Aus der Gemeinderatsitzung am 18. Juli 2012 (KW 30/2012)
Neubau Kinderkrippe Nachdem im Juni bereits die Rohbauarbeiten für die neue Kinderkrippe in der Gutenbergstraße vergeben wurden, standen nun die Gewerke Fensterbauarbeiten und Dachabdichtung zur Materialfestlegung auf der Tagesordnung. Nach kurzer Aussprache über die unterschiedlichen Möglichkeiten beschloss der Gemeinderat, die Fenster in Aluminiumkonstruktion auszuschreiben. Mit veranschlagten Kosten von ca. 137.000 Euro entschied sich das Gremium somit für die wirtschaftlichste Ausführungsvariante. Auch die Arbeiten für die Dachabdichtung und -begrünung werden in den nächsten Tagen ausgeschrieben. Gemäß der Vorgabe im Bebauungsplan erhält der Neubau eine extensive Dachbegrünung. Vergabe der Stromkonzession 2013 bis 2032
Die Energieversorgung Baden-Württemberg Regional AG aus Stuttgart (EnBW) und FairEnergie GmbH aus Reutlingen haben sich um die Stromkonzession in Riederich für die kommenden 20 Jahre beworben. EnBW und deren Rechtsvorgänger NWS sowie Neckarwerke AG betreiben bisher schon das Stromnetz im Großraum Stuttgart und somit auch in Riederich.
Seit über zwei Jahren befassen sich die betreffenden Gemeinden mit der Neuvergabe der Stromkonzession und haben einen Kriterienkatalog erarbeitet, der von den bewerbenden Unternehmen beantwortet werden musste.
Bürgermeister Klaus Bender wies darauf hin, dass EnBW und FairEnergie erfahrene und leistungsstarke Stromnetzbetreiber sind, die sich hinsichtlich der abgefragten Kriterien und der vorliegenden Konzessionsvertragsentwürfe nur marginal unterscheiden.
Bei der Abstimmung votierte eine knappe Mehrheit des Gemeinderats für die FairEnergie GmbH aus Reutlingen. In Riederich und den beiden ebenfalls unmittelbar an das Netzgebiet Reutlingen angrenzenden Gemeinden Bempflingen und Neckartenzlingen steht somit zum Januar 2013 ein Wechsel des Netzbetreibers an. FairEnergie wird nun in diesen Gemeinden das gesamte Leitungsnetz mit den Schaltstationen von EnBW erwerben und betreiben, sowie alle künftigen Erneuerungs-, Reparatur- und sonstigen Unterhaltungsmaßnahmen durchführen. In den meisten anderen Gemeinden wurde die Stromkonzession erneut an EnBW übertragen. Vorbereitung der Bürgermeisterwahl
Zu Beginn dieses Tagesordnungspunktes gab Bürgermeister Klaus Bender öffentlich bekannt, dass er nach 24-jähriger Amtszeit in Riederich nicht erneut kandidieren werde. Seine dritte Wahlperiode ende im Februar 2013. Für die Bürgermeisterwahl legte der Gemeinderat die erforderlichen Regularien fest: Wahltermin ist am 02. Dezember, eine eventuell notwendige Neuwahl am 16. Dezember. Die Stelle des hauptamtlichen Bürgermeisters wird am 14. September im Staatsanzeiger ausgeschrieben, als Ende der Einreichungsfrist für die Bewerbungen wurde der 08. November festgelegt.
Den Vorsitz des Gemeindewahlausschusses übernimmt Bürgermeister Bender, als weitere Mitglieder wurden die Gemeinderäte Günter Gusenbauer, Gisela Kromer und Ulrich Sensbach bestimmt.
Die Annahme einer Sachspende des stellvertretenden Kommandanten Jochen Wurster erfolgte ohne Gegenstimme. Der Spender hat für die Betreuung der EDV im Feuerwehrhaus im Jahr 2011 auf einen Kostenersatz verzichtet.
Neubau Kinderkrippe (KW 26/2012)
Lange wurde geplant, über Varianten und Standort diskutiert und an Feinheiten gearbeitet. Zwar sind die Planungen für das neue Kinderhaus in der Gutenbergstraße nicht gänzlich abgeschlossen, der Baubeginn rückt aber näher. Mit der Vergabe der Rohbauarbeiten ist nun ein weiterer Schritt getan.
Beauftragt wurde die Baufirma Brändle aus Münsingen zum Angebotspreis von rund 280.000 Euro. Insgesamt hatten sich fünf Firmen an der Ausschreibung beteiligt. Die Baustelle soll in Kürze eingerichtet werden.
Verwaltung und Architekturbüro und Fachplaner arbeiten derzeit in Zusammenarbeit mit der Verwaltung an den Details für die Einzelgewerke.
Südseitige Ansicht des neuen Kinderhaues an der Gutenbergstraße. Der Baubeginn wird in Kürze erfolgen. Aus der Gemeinderatsitzung am 20. Juni 2012 (KW 26/2012)
Präsentation der Vorentwurfsplanung für den Spielplatz im „Baldauf-Areal“
Nachdem die Bebauung des „Baldauf-Areals“ immer weiter voranschreitet, soll auch die Anlegung des Hangspielplatzes im kommenden Jahr erfolgen. Zwei Garten- und Landschaftsplaner haben hierzu dem Gemeinderat ihre Entwürfe vorgestellt.
Jörg Sigmund, Landschaftsarchitekt aus Grafenberg, präsentierte einen von naturnahen Spielgeräten geprägten Entwurf. Er sieht vor, bespielbare Hangstufen anzulegen und soll die Kinder auf Entdeckungsreise durch die Natur schicken. Hierbei sollte der restliche Baumbestand als „Räuberwald“ erhalten bleiben und auch für die ganz Kleinen ein separater Bereich angelegt werden.
Auch Roland Lengtat, Landschaftsarchitekt aus Dettingen/Erms, stellt sich einen Spielplatz vor, der sowohl für die Kleinkinder, als auch für die etwas größeren Kinder genügend Freiräume zum Spielen und Entdecken bietet. Lengtat denkt außerdem einen Wasserspielbereich, der mit Frischwasser gespeist wird. Grundsätzlich sieht sein Entwurf einen Verbindungsweg zwischen der Dr.-Konrad-Baldauf-Straße und der Grafenberger Straße vor.
Im Herbst soll über die Beauftragung eines der beiden Büros beraten und entschieden werden. Straßeninstandsetzungsmaßnahmen 2012
Abgesenkte Kanalschächte, Risse in Straßendecken oder Verdrückungen im Straßenrandbereich – auch in Riederich müssen immer wieder Sanierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen an Straßen durchgeführt werden, um die Verkehrssicherheit und eine möglichst lange Nutzung der Straße gewährleisten zu können.
Daher hat der Gemeinderat die Bauleistungen für das laufende Jahr an die Fima Brodbeck aus Metzingen mit einem Auftragsvolumen von knapp 80.000 Euro vergeben.
In den kommenden Wochen werden nun unter anderem abschnittsweise der Belag in der Robert-Bosch-Straße erneuert, die Gehwege in der Gutenberg- und Industriestraße saniert sowie Risse mit Bitumen im gesamten Gemeindegebiet ausgegossen.
Änderung der Benutzungs- und Gebührensatzung für die kommunalen Kindergärten Die 3. Änderung der Benutzungs- und Gebührensatzung sieht keine allgemeine Erhöhung der Kindergartengebühren vor. Mit der beschlossenen Änderung wird lediglich die Gebühr für das Mittagessen in der Ganztagesgruppe im Kindergarten „Auf der Raise“ in die eigentliche Kindergartengebühr integriert.
Die Änderung bringt eine erhebliche Vereinfachung in Abwicklung und Organisation des Mittagstischs mit sich und entspricht inzwischen dem landesweiten Trend.
Eine Überprüfung der Kosten für das laufende Kindergartenjahr einschließlich der Öffnungstage bis zu den Sommerferien ergab, dass die laufenden Kosten für das Mittagessen nicht mehr durch die derzeitige Essensgebühr gedeckt werden können.
Ab September 2012 werden die Kosten für das Essens mit 72 Euro monatlich berechnet und in die gleichbleibende Kindergartengebühr, die einkommensabhängig gestaffelt ist, einbezogen.
Abbruch der Gebäude Metzinger Straße 12 und 16
Eine weitere Vergabe konnte der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung vornehmen. So wurde die Firma Stooss aus Gomadingen mit dem Abbruch der baufälligen Gebäude 12 und 16 in der Metzinger Straße beauftragt. Die Kosten für den Abbruch belaufen sich auf rund 17.500 Euro.
Die Flächen sollen zunächst eingeschottert und als Parkfläche die angespannte Verkehrssituation in der Metzinger Straße und der Wohnstraße Im Dorf entlasten. Die Abbrucharbeiten sind in den nächsten Wochen vorgesehen.
Zugeparkte Grundstückseinfahrt (KW 30/2011)
Grundsätzliches: Immer wieder wird die Gemeindeverwaltung mit der Frage konfrontiert, was Grundstückseigentümer unternehmen können, wenn deren Grundstückszufahrten zugeparkt sind. Ein sofortiges Einschreiten der Verwaltung wird hin und wieder gefordert, leider ist uns dies aber aus rechtlichen Gründen nicht möglich. Die Beobachtungen von betroffenen Personen dürfen nicht direkt in ein Verwaltungs- oder Bußgeldverfahren münden, weil dafür die Rechtsgrundlage fehlt und die aktuelle Rechtsprechung deutlich gemacht hat, dass die Inanspruchnahme privater Personen bei der Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten nicht erlaubt ist. Diese Auffassung wird sowohl durch das Ministerium für Umwelt und Verkehr, wie auch durch das Regierungspräsidium und das Landratsamt als zuständige Aufsichtsbehörden bestätigt. Die Verfolgung und Ahndung von Ordnungswidrigkeiten ist eine hoheitliche Aufgabe und obliegt den Behörden, denen solche hoheitlichen Befugnisse zugewiesen sind. Als typische Hoheitsaufgabe gehören auch Verfolgung und Ahndung bloßer Ordnungswidrigkeiten zum Kernbereich hoheitlicher Staatsaufgaben, weil sie gemäß Artikel 33 Abs. 4 des Grundgesetzes als zuständige Aufgabe i.d.R. nur Angehörigen des öffentlichen Dienstes übertragen werden dürfen. Das Polizeirevier Metzingen ist gemäß § 53 des Ordnungswidrigkeitengesetzes zuständig für die Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten, die in der Gemeinde Riederich begangen werden. Das Polizeirevier wird in Kenntnis der örtlichen Gegebenheiten und in Anwendung sachgerechten Ermessens bestimmen, ob ein öffentliches Interesse an der Verfolgung Ihrer Beanstandungen vorliegt und ob die Einleitung eines entsprechenden Verfahrens mit Erfolgsaussichten verbunden ist. Darüber hinaus hat die Gemeinde einen Vollzugsbediensteten beschäftigt, der wenige Stunden in der Woche den ruhenden Verkehr kontrolliert. Wir bitten jedoch um Verständnis dafür, dass unser Vollzugsbediensteter nicht alle Straßen regelmäßig in seinen Überwachungsrundgang einbeziehen kann. Was kann ich als betroffener Grundstückseigentümer unternehmen, wenn meine Grundstückszufahrt immer wieder zugeparkt wird? Beim zuständigen Amtsgericht kann ein Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung gestellt werden. Jeder Grundstückseigentümer hat einen Unterlassungsanspruch gemäß dem § 823 Abs. 2 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) i.V.m. § 12 Abs. 3 Nr. 2 der Straßenverkehrsordnung (StVO), wenn seine Garage/Grundstückszufahrt zugeparkt wird. Das Amtsgericht kann per Beschluss in einem einstweiligen Verfügungsverfahren einzelnen Personen verbieten, vor Grundstückszufahrten und Garagen zu parken. Für den Fall der Zuwiderhandlung wird den betroffenen Personen die Verurteilung zu einem hohen Geldbetrag oder zur Ordnungshaft angedroht.
Kann ich als betroffener Grundstücksbesitzer das Abschleppen von PKWs beantragen?
Das Abschleppen von Kraftfahrzeugen ist immer wieder Gegenstand der Rechtsprechung und der verwaltungswissenschaftlichen Diskussion. Dabei geht es i.d.R. um zwei Konstellationen, die das Abschleppen durch eine private Person auslösen. Zum einen die Blockierung einer privaten Ein- und Ausfahrt, zum anderen das widerrechtliche Abstellen eines Wagens auf einem Privatparkplatz. Verbotene Eigenmacht ist jeder gesetzliche nicht gestattete Eingriff in unmittelbarem Besitz ohne Willen des unmittelbaren Besitzers. Im Einzelnen unterscheidet der § 858 Abs. 1 BGB die Besitzentziehung und Besitzstörung, wobei die Abgrenzung vor allem bei Grundstücken fließend ist. Das Parken auf einem fremden Grundstück kann meistens als Besitzentziehung in jedem Fall aber als Besitzstörung bewertet werden. Ausnahme, wenn der Parkplatz hingegen nur einen Teil eines größeren Grundstückes darstellt. Das sogenannte Selbsthilferecht nach § 859 BGB ist in enge zeitliche Grenzen gegossen. Das Parken auf fremdem Grundstück stellt eine Besitzentziehung dar. Das Abschleppen eines fremden Fahrzeuges muss grundsätzlich immer zeitnah erfolgen. Hierzu haben die Gerichte ganz unterschiedliche Zeiträume als angemessen angesehen. Die Spanne reicht von 2 – 3 Stunden bis hin zu noch am gleichen Tag oder noch am folgenden Tag. Für eine angemessene Lösung muss man bedenken, dass es dem Besitzer nicht zugemutet werden kann, dauernd die Überwachung seines Besitzes sicher zu stellen. Die Höhe des Schadensersatzanspruches bestimmt sich durch die Vereinbarung zwischen dem Grundstücksbesitzer und dem Abschleppunternehmer. Es liegt auf der Hand, dass kein Vertrag zu Lasten Dritter ohne Beschränkungen geschlossen werden kann. Grundsätzlich muss der Vertrag mit dem Abschleppunternehmen im Bereich des Ortsüblichen liegen, dies geht jedoch nicht soweit, dass der Grundstücksbesitzer mehrere Angebote einholen und den besten Preis der Region ermitteln muss. Der Grundstückseigentümer hat in Höhe der Abschleppkosten einen Anspruch auf Schadensersatz gegenüber dem Fahrzeugführer nach § 823 Abs. 2 i.V.m § 858 Abs. 1 BGB, muss aber immer in Vorleistung gegenüber dem Abschleppunternehmen treten.
Fazit: Unter Anwendung des Urteils des Bundesgerichtshofes vom 05.06.2009 – VZR 144/08 wird ein effektiver Schutz der Besitzer von Privatparkplätzen vor dem unbefugten Abstellen von Kraftfahrzeugen gewährleistet. Die Entfernung widerrechtlich abgestellter Fahrzeuge durch ein externes Unternehmen ist rechtlich abgesichert. Andererseits wird rechtsmissbräuchlichem Vorgehen Einhalt geboten. Dies betrifft unter anderem die Begrenzung der ersatzfähigen Abschleppkosten auf die Höhe des Ortsüblichen. Bei der Abschleppung von PKWs, welche im öffentlichen Verkehrsraum abgestellt sind und die Zu- oder Ausfahrt blockieren, empfiehlt es sich, vor Beauftragung des Abschleppunternehmens, den rechtswidrigen Zustand durch Beamte des Polizeireviers Metzingen protokollieren zu lassen. Betretungsrecht bzw. Betretungsverbot im Außenbereich (KW 26/2011)
Das Betretungsrecht für land- und forstwirtschaftliche Grundstücke im Außenbereich ist gesetzlich geregelt. Im Gesetz zum Schutz der Natur, zur Pflege der Landschaft und über die Erholungsvorsorge in der freien Landschaft (Naturschutzgesetz) vom 13. Dezember 2005. Die beigefügt abgedruckten §§ enthalten dabei die wesentlichen Grundlagen und Regeln für das Betreten landwirtschaftlicher Grundstücke. Während der Nutzzeit (bei Grünland in der Zeit des Aufwuchses und der Beweidung, bei Ackerland zwischen Saat oder vorhergehender Bestellung und Ernte sowie ganzjährig bei Sonderkulturen) darf die freie Landschaft nur auf Wegen betreten werden. Im Landeswaldgetz ist in den beigefügten §§ 37 - 41 das Betreten des Waldes geregelt. Grundsätzlich darf Wald zum Zwecke der Erholung von jedem betreten werden. Einschränkungen ergeben sich durch von der Forstbehörde genehmigte Sperrungen oder bei Anzeigen kurzfristiger Sperrungen bis zu 2 Monaten durch die Waldbesitzer sowie Sperrungen von Waldgebieten durch Rechtsverordnungen. Radfahren und Reiten im Wald ist ganzjährig nur auf Wegen und Straßen gestattet. In Verdichtungsräumen, in Naturschutzgebieten, in Waldschutzgebieten und im Erholungswald ist das Reiten nur auf den dafür ausgewiesenen Waldwegen gestattet.
Jeder darf die freie Landschaft zum Zweck der Erholung unentgeltlich betreten. Landwirtschaftlich genutzte Flächen dürfen während der Nutzzeit nur auf Wegen betreten werden. Als Nutzzeit gilt die Zeit zwischen Saat oder Bestellung und Ernte, bei Grünland die Zeit des Aufwuchses und der Beweidung. Sonderkulturen, insbesondere Flächen, die dem Garten-, Obst- und Weinbau dienen, dürfen nur auf Wegen betreten werden.
Zum Betreten gehören auch natur- und landschaftsverträgliche sportliche und spielerische Betätigungen in der freien Landschaft, nicht jedoch das unerlaubte Zelten, Fahren und Abstellen von motorgetriebenen Fahrzeugen oder Anhängern.
Das Fahren mit Fahrrädern (ohne Motorkraft) und Krankenfahrstühlen (auch mit Motorantrieb) ist nur auf hierfür geeigneten Wegen erlaubt. Auf Fußgänger ist Rücksicht zu nehmen.
Wer die freie Landschaft betritt, ist verpflichtet, von ihm abgelegte Gegenstände und Abfälle wieder an sich zu nehmen und zu entfernen.
Vorschriften über das Betreten des Waldes einschließlich des Reitens, über den Gemeingebrauch an Gewässern und an öffentlichen Straßen und die Regelungen des Straßenverkehrsrechts bleiben unberührt.
Beschränkungen des Betretens
Der Eigentümer oder sonstige Berechtigte dürfen unbeschadet sonstiger öffentlich-rechtlicher Vorschriften der Allgemeinheit das Betreten von Grundstücken in der freien Landschaft durch Sperren nur verwehren, soweit 1. bei einem mit einem Gebäude zulässig überbauten Grundstück die berechtigten Wohnbedürfnisse oder betrieblichen Bedürfnisse es erfordern,
2. die zulässige Nutzung eines sonstigen Grundstücks behindert oder eingeschränkt wird, die Beschädigung von landwirtschaftlichen Kulturen zu befürchten ist oder das Grundstück beschädigt oder verunreinigt wird,
3. Maßnahmen der Land- und Forstwirtschaft, des Naturschutzes, der Landschaftspflege, der Jagdausübung, zulässiger sportlicher Veranstaltungen oder sonstige zwingende Gründe eine vorübergehende Absperrung erfordern oder
4. vom Grundstück Gefahren für Leib oder Leben der Erholungssuchenden ausgehen können.
Die Sperren sollen insbesondere durch Schranken, Einfriedigungen, andere tatsächliche Hindernisse oder Beschilderungen kenntlich gemacht werden.
Die Naturschutzbehörde oder die Ortspolizeibehörde können durch Rechtsverordnung oder Einzelanordnung das Betreten von Teilen der freien Landschaft aus Gründen des Naturschutzes, zur Durchführung von landschaftspflegerischen Vorhaben, zur Regelung des Erholungsverkehrs, aus zwingenden Gründen des Absatzes 1 Nr. 2 bis 4 oder aus anderen zwingenden Gründen im Sinne des § 49 Abs. 2 untersagen oder beschränken, soweit das Betretungsrecht nicht nach anderen gesetzlichen Bestimmungen ausgeschlossen oder beschränkt wird. Absatz 2 gilt entsprechend.
Zugeparkte Grundstückseinfahrt (KW 06/2011)
Fazit: Unter Anwendung des Urteils des Bundesgerichtshofes vom 05.06.2009 – VZR 144/08 wird ein effektiver Schutz der Besitzer von Privatparkplätzen vor dem unbefugten Abstellen von Kraftfahrzeugen gewährleistet. Die Entfernung widerrechtlich abgestellter Fahrzeuge durch ein externes Unternehmen ist rechtlich abgesichert. Andererseits wird rechtsmissbräuchlichem Vorgehen Einhalt geboten. Dies betrifft unter anderem die Begrenzung der ersatzfähigen Abschleppkosten auf die Höhe des Ortsüblichen. Bei der Abschleppung von PKWs, welche im öffentlichen Verkehrsraum abgestellt sind und die Zu- oder Ausfahrt blockieren, empfiehlt es sich, vor Beauftragung des Abschleppunternehmens, den rechtswidrigen Zustand durch Beamte des Polizeireviers Metzingen protokollieren zu lassen. Gemeindewald
Kultur- und Nutzungsplan 2011 beschlossen
Der Gemeinderat hat einstimmig dem forstwirtschaftlichen Betriebsplan 2011 zugestimmt. Revierförster Ulrich Notz und Abteilungsleiter Georg Kemmner vom Kreisforstamt haben den Forstwirtschaftsplan 2011 vorgestellt. Ein Drittel des Waldes ist immer noch in einem Zustand, bei dem man nicht von Entwarnung sprechen kann, berichteten die Forstexperten dem Gremium. Auf 30 Prozent der Fläche kämpfen die Förster nach wie vor mit erheblichen Blattverlusten. Allerdings hat sich das Blattsterben nach etlichen trockenen Jahren unterm Strich verringert. Vor allem die Buchen haben sich erholt, während die Eichen die höchsten Laubschäden aufweisen. Das regenreiche Jahr 2010 hat für die Förster derweil auch seine guten Seiten: Der Insektenbefall an den Bäumen ist so gering wie nie. Positiv entwickelt hat sich nach der Wirtschaftskrise auch der Holzmarkt: Vor allem die Preise für Eiche und Esche haben deutlich angezogen; für Buchenholz waren geringere Erlöse zu erzielen.
Im Riedericher Wald werden kommendes Jahr 525 Festmeter Holz eingeschlagen. Davon entfallen 485 Festmeter auf Laubholz (darunter ca. 200 Festmeter Brennholz) und 40 Festmeter auf Nadelholz. Der Betriebswirtschaftsplan sieht Einnahmeerlöse von 27.100 € vor, dem stehen Ausgaben von 19.900 € gegenüber. Der geplante Überschuss von 7.200 € wird daher ungefähr in gleicher Höhe ausfallen, wie im laufenden Jahr zu erwarten. Lediglich in 2009 lagen die Erträge aus dem Gemeindewald mit ca. 31.000 € deutlicher im Plus, wie Bürgermeister Klaus Bender betonte.
Bildungshaus für Drei- bis Zehnjährige Der Schulstandort Riederich wird in die Erprobungsphase weiterer Bildungshäuser aufgenommen. Dies teilte das Kultusministerium am 06.12.2010 schriftlich mit. In wöchentlichen Tandemsitzungen zur Vorbereitung des gemeinsamen Unterrichts werden Lehrer/innen und Erzieher/innen die Zusammenarbeit zwischen der Schule und den Kindergärten vorbereiten. Ziel wird es sein, ab dem Schuljahr 2011/2012 eine durchgängige gemeinsame fachliche Begleitung vom Kindergarten bis Ende der Grundschulzeit zu ermöglichen. Neben gemeinsamen Unterricht soll es auch gemeinsame Projekte in Fächern wie Sport, Kunst und Naturwissenschaften geben. Die Gutenbergschule erhält hierfür mehr Lehrerstunden. Zu Beginn des Projekts sollen zunächst die Vorschulkinder schwerpunktmäßig einbezogen werden. In weiteren Schritten wird dann das Angebot des Bildungshauses auch für die Kindergartenkinder im zweiten und ersten Jahr erweitert werden. Das Land unterstützt das "Bildungshaus" mit zwei zusätzlichen Lehrerstunden pro Woche und Lerngruppe. Da es vermutlich acht Tandems zwischen Schule und Kindergarten ab September nächsten Jahres geben wird, kann mit 16 zusätzlichen Wochenstunden gerechnet werden. Gesplittete Abwassergebühr ab 2011
Abwassergebühr unterscheidet künftig nach Schmutzwasser und Niederschlagswasser
Die Kommunen in Baden-Württemberg müssen nach der Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofes Mannheim die Abwassergebühr künftig getrennt nach Schmutz- und Niederschlagswasser bemessen. Bisher wird als Berechnungsmaßstab die bezogene Trinkwassermenge zu Grunde gelegt. Diese Gebührenregelung verstößt nach Auffassung des Gerichts gegen den Gleichheitsgrundsatz und das Äquivalenzprinzip.
Das Bürgermeisteramt informiert nun über die vorgesehenen Änderungen:
Die Vorgabe, dass ein Festhalten am Frischwassermaßstab als alleinige Bemessungsgrundlage für die Abwassergebühr auch bei kleineren Kommunen künftig nicht mehr möglich ist, verpflichtet die Städte und Gemeinden zur unverzüglichen Umstellung ihrer Abwassersatzungen. Dies soll auch in Riederich im Laufe des Jahres 2011 erfolgen, jedoch mit Rückwirkung auf 01. Januar. Dafür sind jedoch aufwändige Vorarbeiten erforderlich. Zunächst müssen auf jedem Grundstück die Flächen ermittelt werden, die für die Niederschlagswassergebühr relevant sind. Sie berechnet sich nach der Größe der bebauten und befestigten Flächen, auf denen das Niederschlagswasser (Regen und Schnee) nicht auf natürlichem Weg versickert, sondern in die Kanalisation abgeleitet wird. Versiegelte Flächen, welche nicht an die Kanalisation angeschlossen sind (z.B. Pflasterbelag/Rasengitter mit Versickerung im Gartenbereich), bleiben unberücksichtigt.
Diese Berechnungen erfolgen in vielen Kommunen, auch in Riederich, auf der Grundlage einer Markungsbefliegung. Nach Auswertung der Luftbilder wird der Versiegelungsgrad festgestellt. Er ist später für die Höhe der Niederschlagswassergebühr maßgebend. Unterschieden wird wie folgt:
- Vollständig versiegelte Flächen, z.B. Dachflächen, Asphalt, Beton, Bitumen, fugenlose Plattenbeläge, werden mit dem Faktor 0,9 bewertet.
- Stark versiegelte Flächen, z.B. Pflaster, Platten, Verbundsteine, Rasenfugenpflaster, Gründächer mit Schichtdicke bis 12 cm, werden mit dem Faktor 0,6 bewertet.
- Wenig versiegelte Flächen, z.B. Kies, Schotter, Schotterrasen, Rasengittersteine, Porenpflaster, Gründächer mit Schichtdicke über 12 cm, werden mit dem Faktor 0,3 bewertet.
Die neue Abwassergebühr, die sich künftig nach der in die Kanalisation eingeleitete Schmutz- und Niederschlagwassermenge bemisst, führt insgesamt nicht zu Mehreinnahmen der Gemeinden. Die Gebührensumme setzt sich nur anders zusammen. Allerdings werden für Grundstückseigentümer in Einzelfällen durchaus spürbare Mehr- oder Minderbelastungen entstehen. Mit höheren Gebühren müssen insbesondere diejenigen rechnen, auf deren Grundstücke wenig Frischwasser verbraucht wird, aber eine große Fläche versiegelt ist. Dies gilt u.a. für Gewerbebetriebe und öffentlichen Einrichtungen. Die Umstellungsarbeiten werden das gesamte Jahr 2011 in Anspruch nehmen. Die Luftbilder können erst im Zeitraum März/April (Voraussetzung: keine Schneelage, die Natur muss sich aber noch in der Vegetationsruhe befinden) produziert werden. Die ingenieurtechnische Auswertung wird Monate dauern. Jeder Grundstückseigentümer erhält das Auswertungsergebnis mitgeteilt und hat die Möglichkeit, dieses zu überprüfen und dazu Stellung zu nehmen. Danach ist die Gebührenkalkulation vorgesehen, bevor die neue Satzung mit Rückwirkung auf 01.01.2011 vom Gemeinderat beschlossen werden kann. Die Gemeindeverwaltung rechnet für diese Arbeiten mit Gesamtkosten von ca. 25.000 Euro. Dies sind verhältnismäßig hohe Aufwendungen für das von der Rechtsprechung geforderte größere Maß an Gebührengerechtigkeit. Die Gebührenvorauszahlungen beziehen sich im Jahr 2011 weiterhin auf den Frischwassermaßstab und bleiben daher zunächst unverändert. Die Umrechnung erfolgt am Jahresende.
Bürgerversammlung (KW 46/2010)
Information und Diskussion am 09. Februar 2011
Gemeinderat und Verwaltung laden die Bürgerschaft zu einem Informationsabend am Mittwoch, 09.02.2011, 19.30 Uhr, Gutenberghalle, ein.
Themen sind die Standort- und Raumkonzeption für die Kleinkindbetreuung, die Umnutzung von frei werdenden Schulräumen für Kindergartengruppen, sowie die Zukunft des Lehrschwimmbades. Zu diesen Vorhaben wird der Gemeinderat im Frühjahr 2011 Entscheidungen treffen müssen. Zuvor ist jedoch die Bürgermeinung gefragt. Über die Projekte und Möglichkeiten soll berichtet und diskutiert werden. Nachfolgend eine kurze Darstellung der Sachverhalte.
Kleinkindbetreuung Seit 2009 können Kleinkinder von Tagesmüttern in von der Gemeinde zur Verfügung gestellten Räumen im Seniorenhaus Entenbachstraße 28 ganztägig betreut werden. Das von der Gemeinde Riederich mit dem Tagesmütterverein Reutlingen e.V. vereinbarte Modell (Tagesbetreuung in anderen geeigneten Räumen, kurz „TigeR“ genannt) ist kreisweit das erste dieser Art und hatte Pilotwirkung. Außerdem werden ein- und zweijährige Kinder vormittags auch in der Kleinkindgruppe im (ebenfalls angemieteten) Saal des katholischen Gemeindehauses in der Weiherstraße betreut. Darüber hinaus bezuschusst die Gemeinde auch Tagesmütter, die Kinder in ihrem Haushalt betreuen. Dennoch reichen diese Angebote nicht aus. Ab 01.08.2013 besteht ein Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Ein- und Zweijährige. Die Gemeinde ist daher gefordert, weitere Räumlichkeiten für die Tagesbetreuung (Krippen) zur Verfügung zu stellen. Wie und wo lassen sich diese Einrichtungen schaffen? Erste Planungen gehen davon aus, die Krippenplätze entweder in bestehenden Kindergärten zu schaffen; dies setzt aber die Verlegung von Kindergartengruppen, z.B. an die Gutenbergschule, voraus. Oder einen Neubau für zwei bis drei Gruppen (je Gruppe sind maximal 10 Krippenplätze zu belegen), ebenfalls im Bereich der Gutenbergschule in Erwägung zu ziehen. Damit könnte die gesamte Kleinkindbetreuung an diesem Standort zusammengefasst werden. Für ein derartiges Projekt stehen Fördermittel des Bundes zur Verfügung.
Umnutzung von Schulräumen
Die Hauptschule in Riederich ist ab dem kommenden Schuljahr nur noch auf die Klassen 5 und 6 beschränkt. Diese Schüler werden aufgrund der kleinen Klassengröße in einigen Fächern gemeinsam unterrichtet. Danach wechseln sie in die Klasse 7 einer benachbarten Werkrealschule. Gemeinderat, Verwaltung und Schulleitung hoffen, dass sich unsere Fünft- und Sechstklässler auch weiterhin für die Gutenbergschule entscheiden und somit die pädagogischen Vorteile des Unterrichts in kleinen Klassen in Anspruch nehmen.
Der unvermeidbare Wegfall der Klassen 7 bis 9 in Riederich führt jedoch zur Frage, wie freiwerdende Schulräume künftig sinnvoll genutzt werden können. Möglich erscheint ein Umbau für Kindergartenzwecke. Sollten die Krippenplätze in bestehenden Kindergärten eingerichtet werden, müssten zuvor drei bis vier Kindergartengruppen verlegt werden. Selbst beim Neubau eines Kinderhauses für die Betreuung der unter Dreijährigen könnten die beiden Gruppen aus der Bismarckstraße in den Fachklassentrakt der Gutenbergschule verlagert werden. Damit würde sich die Gemeinde die mittelfristig anstehenden und mit ca. 150.000 Euro geschätzten Sanierungskosten in diesem knapp 60 Jahre alten Kindergartengebäude ersparen. Weitere Überlegungen in diesem Zusammenhang: Vollständige Aufgabe des Gebäudes und Umnutzung des Areals (ca. 17 Ar) in Wohnbebauung, Refinanzierung der anstehenden Investitionen durch den Grundstückserlös. Auch darüber wird informiert.
Zukunft Lehrschwimmbad
Ein weiteres wichtiges Thema ist der angestrebte Erhalt des Lehrschwimmbades. Die Lüftungsanlage und die Wasseraufbereitungstechnik sind dringend erneuerungsbedürftig. Die technischen Anlagen können kurzfristig ausfallen. Dies hätte die sofortige Schließung des Bades zur Folge und zwar solange, bis über etwaige Reparatur- und Sanierungsmöglichkeiten grundsätzlich entschieden ist. Da auch umfangreiche energetische Sanierungen an diesem 45 Jahre alten Gebäudeteil anstehen, wurden bereits Architektur- und Ingenieurbüros mit Kostenschätzungen beauftragt. Das Ergebnis hat überrascht; die Höhe der Gesamtkosten liegt bei 1,3 Millionen Euro. Neben den Investitionskosten muss zudem seit jeher ein jährliches Betriebskostendefizit von 100.000 Euro einkalkuliert werden. Kann sich Riederich dieses Sanierungsbauvorhaben leisten und wie lassen sich diese hohen Kosten finanzieren?
Das Riedericher Bad nutzen derzeit ca. 150 einheimische Schüler, außerdem kommen Grundschüler aus Mittelstadt und Tischardt zu freien Zeiten vormittags nach Riederich. Nachmittags und abends wird das Lehrschwimmbad der öffentlichen und Vereinsnutzung zur Verfügung gestellt.
Die Gemeinde Großbettlingen stand in diesem Jahr vor der gleichen Situation. Der dortige Gemeinderat hat erst kürzlich beschlossen, das Lehrschwimmbad zum 31.12.2010 aus Kostengründen zu schließen. Damit haben Grafenberger und Großbettlinger Grundschüler keine Möglichkeit mehr, Schwimmunterricht an der eigenen Schule in Anspruch zu nehmen. Als Ersatz gibt es eine 3. Sportstunde.
Die Entscheidung, ob es einen Weiterbetrieb geben wird, ist auch deshalb wichtig, weil im Sommer 2011 die ebenfalls dringliche Sanierung der Heizzentrale für die Schulgebäude und die beiden Hallen ansteht. Das 17 Jahre alte Blockheizkraftwerk bedarf unbedingt der Erneuerung. Zur Bemessung des Wärmebedarfs ist das Bad ein wichtiger Faktor, der für die exakte Dimensionierung der Anlage bekannt sein muss
Halbseitige Gehwegsperrung Ermsbrücke, (Mittelstädter Straße und Stuttgarter Straße) (KW 39/2010)
In dem Zeitraum vom 04. bis 29. Oktober 2010 werden Beschichtungsarbeiten auf den Brückenkappen an der Ermsbrücke durchgeführt. Je Seite werden voraussichtlich 4 Tage benötigt. An diesen Tagen sind die betroffenen Gehwegstrecken halbseitig gesperrt. Wir bitten um Verständnis und Beachtung. Verkehrsrechtliche Anordnung Entenbachstraße 20 vom 27.09. bis 01.10.2010 Halbseitige Sperrung (KW 39/2010)
siehe Anordnung Grenzabstände bei Bäumen, Sträuchern und Gehölzen (KW 09/2010)
Immer wieder wird bei uns angefragt, welche Grenzabstände mit Bäumen, Sträuchern und Gehölzen einzuhalten sind. Daher wollen wir nachstehend auf die Abstandsbestimmungen des Nachbarrechtsgesetzes hinweisen.
1. Bei Beerenobststräuchern und -stämmen, Rosen, Ziersträuchern und sonstigen artgemäß kleinen Gehölzen sowie mit Rebstöcken außerhalb von Weinbergen beträgt der Abstand 0,50 m. Die Gehölze dürfen die Höhe von 1,80 m nicht überschreiten, sonst muss ein Abstand von 2,00 m eingehalten werden.
2. Bei Baumschul- und Weihnachtsbaumkulturen sowie mit Weidenpflanzungen, die jährlich genutzt werden, beträgt der Abstand 1,00 m. Die Gehölze dürfen die Höhe von 1,80 m nicht überschreiten, sonst muss ein Abstand von 2,00 m eingehalten werden.
3. Bei Kernobst- und Steinobstbäumen auf schwach- und mittelstark wachsenden Unterlagen und anderen Gehölzen artgemäß ähnlicher Ausdehnung, bei Forstsamenplantagen sowie bei Weidenpflanzungen, die nicht jährlich genutzt werden, beträgt der Abstand 2,00 m. Die Gehölze dürfen die Höhe von 4,00 m nicht überschreiten, sonst muss ein Abstand von 3,00 m eingehalten werden. 4. Bei artgemäß mittelgroßen oder schmalen Bäumen wie Birken, Blaufichten, Ebereschen, Erlen, Robinien (Akazien), Salweiden, serbischen Fichten, Thujen, Weißbuchen, Weißdornen und deren Veredelungen, Zieräpfeln, Zierkirschen, Zierpflaumen, und anderen Gehölzen artgemäß ähnlicher Ausdehnung sowie mit Obstbäumen auf stark wachsenden Unterlagen und veredelten Walnussbäumen beträgt der Abstand 4,00 m.
5. Bei großwüchsigen Arten wie Ahornen, Buchen, Eichen, Eschen, Kastanien, Linden, Nadelbäumen, Pappeln, Platanen, unveredelten Walnusssämlingsbäumen sowie mit anderen Bäumen artgemäß ähnlicher Ausdehnung beträgt der Abstand 8,00 m. Die in Nummer 3 und 4 aufgeführten Abstände ermäßigen sich gegenüber Grundstücken in Innerortslage auf die Hälfte. Dies gilt nicht für Baumschul- und Weihnachtsbaumkulturen, Forstsamenplantagen, Obstbäume auf stark wachsenden Unterlagen und veredelte Walnussbäume sowie für geschlossene Bestände mit mehr als drei Gehölzen. Einzeln stehende großwüchsige Bäume, ausgenommen Nadelbäume, dürfen gegenüber Grundstücken in Innerortslage mit einem Abstand von 6 m gepflanzt werden. Enthält ein Bebauungsplan oder eine Satzung nach den Vorschriften des Bauplanungsrechtes Festsetzungen über Böschungen, Aufschüttungen, Einfriedigungen, Hecken oder Anpflanzungen,
so müssen die nach dem Nachbarrechtsgesetz vorgeschriebenen Abstände nicht eingehalten werden, wenn es die Verwirklichung der planerischen Festsetzungen erfordert. Dies gilt nicht gegenüber landwirtschaftlich genutzten Grundstücken (§ 27 des Nachbarrechtsgesetzes).
Soweit die Anpflanzungen die Grenzabstände nicht einhalten, ist der Besitzer des Gehölzes verpflichtet, das Gehölz in der Zeit vom 01. Oktober bis 29. Februar zu verkürzen.
Copyright © 2013. Letzte Aktualisierung am 16.05.2013

References: § 3
 § 34
 § 34
 § 53
 § 823
 § 12
 § 858
 § 859
 § 823
 § 858
 § 49