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Timestamp: 2019-03-24 14:59:41+00:00

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§ 383 BGB: Versteigerung hinterlegungsunfähiger Sachen
§ 382 BGB
§ 384 BGB
BGH, URTEIL vom 3.10.2005, Az. VIII ZR 116/05 Die herrschende Auffassung (Faust in Bamberger/Roth, BGB, § 474 Rdnr. 16; MünchKomm/Lorenz, BGB, 4. Aufl., §474 Rdnr. 13; Palandt/ Heinrichs, BGB, 64. Aufl., § 383 Rdnr. 4; Staudinger/Matusche-Beckmann, BGB, 2004, § 474 Rdnr. 46) hält anders als das Berufungsgericht die Legaldefinition der öffentlichen Versteigerung in § 383 Abs.3 BGB für maßgeblich, nach der die Versteigerung durch einen für den Versteigerungsort bestellten Gerichtsvollzieher, durch einen zu Versteigerungen befugten anderen Beamten oder durch einen öffentlich angestellten Versteigerer, auch durch einen gemäß § 34b Abs. 5 GewO allgemein öffentlich bestellten Versteigerer (BGFI, Urteil vom 5. Oktober 1989 - IX ZR 265/88, NJW 1990, 899, unter II 3), öffentlich zu erfolgen hat.
BGH, URTEIL vom 5.0.1989, Az. V ZR 137/87 c; Staudinger/ Kohler, BGB 12. Aufl. § 433 Rdn. 77; vgl. auch BGHZ 58, 246, 249 m.N.), zu demal sich der Eigentümer des Grundstücks nicht durch Selbsthilfeverkauf entledigen kann (§ 383 Abs. 1 BGB; vgl. auch RGZ 57, 105, 111).

References: § 382

§ 384
 § 474
 §474
 § 383
 § 474
 § 383
 § 34
 § 433