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Timestamp: 2016-10-25 15:47:33+00:00

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6B_568/2013 (13.11.2013)
6B_568/2013 � � Urteil vom 13. November 2013
Mehrfacher Betrug; Willk�r, rechtliches Geh�r; Zivilforderung,
�Das Strafgericht Basel-Stadt verurteilte A.________ am 5. M�rz 2010 wegen Betrugs, versuchten Betrugs und Urkundenf�lschung zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 23 Monaten und einer Geldstrafe von 30 Tagess�tzen zu Fr. 160.--. Es verpflichtete ihn, in solidarischer Haftung mit B.________, C.________ und D.________, zur Zahlung von Fr. 586'000.-- zuz�glich Zins an Y.________. A.________ und die Staatsanwaltschaft appellierten gegen dieses Urteil.
�Das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt best�tigte am 23. April 2013 das erstinstanzliche Urteil. Auf die Appellation der Staatsanwaltschaft trat es nicht ein.
C.________ ersah aus einem Schreiben der X.________-Bank an Y.________, der vor�bergehend bei ihm wohnte, dass dieser �ber ein Verm�gen von rund Fr. 850'000.-- verf�gte. Da er an dieses Geld herankommen wollte, vertraute er seine Erkenntnis B.________ an, der sich seinerseits mit A.________ in Verbindung setzte, welcher bei einer Bank arbeitete und sich im Zahlungsverkehr auskannte. Dieser wandte sich an den ihm im Zusammenhang mit Immobiliengesch�ften bekannten D.________. A.________, B.________, C.________ und D.________ veranlassten zwischen September 2004 und Januar 2005 durch Vorlage gef�lschter Zahlungsauftr�ge an die X.________-Bank betreffend ein angebliches Immobiliengesch�ft drei �berweisungen in der H�he von total Fr. 586'000.-- vom Bankkonto von Y.________ zugunsten zweier Konten von D.________. In einem vierten Fall (Zahlungsauftrag vom 16. Februar 2005 �ber Fr. 204'680.--) blieb es beim Versuch. Von den Fr. 586'000.-- gelangten mindestens Fr. 55'000.-- per �berweisung von D.________ und A.________ zu C.________ und mindestens Fr. 88'600.-- zu B.________. Mindestens Fr. 131'400.-- flossen an A.________.
�A.________ f�hrt Beschwerde in Strafsachen mit den Antr�gen, das Urteil vom 23. April 2013 aufzuheben, ihn vom Vorwurf des mehrfachen Betrugs freizusprechen und die Zivilforderung von Y.________ abzuweisen. Eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
1.1.�Der Beschwerdef�hrer beanstandet, die Vorinstanz gehe willk�rlich von einem gemeinsamen Tatentschluss aus und bejahe zu Unrecht eine Mitt�terschaft. Sie h�tten nur M�glichkeiten diskutiert, ohne einen Tatplan zu fassen. Er habe nicht geglaubt, dass ein Bezug von Geld ab einem fremden Konto m�glich sei, und habe dies allen erkl�rt. Er habe daher angenommen, dass nichts unternommen w�rde. Ab diesem Zeitpunkt habe er keine Kontrolle mehr �ber die Geschehnisse gehabt. Er sei auch nicht eingeweiht worden. D.________ habe ihm ohne seinen Willen Geld auf sein Konto �berwiesen.
1.2.�Die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz kann vor Bundesgericht nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Offensichtlich unrichtig ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn sie willk�rlich ist (BGE 137 IV 1 E. 4.2.3; 134 IV 36 E. 1.4.1; vgl. zum Willk�rbegriff: BGE 138 I 305 E. 4.3; 137 I 1 E. 2.4). Dem Grundsatz in dubio pro reo kommt in der vom Beschwerdef�hrer angerufenen Funktion als Beweisw�rdigungsregel im Verfahren vor dem Bundesgericht keine �ber das Willk�rverbot von Art. 9 BV hinausgehende Bedeutung zu (BGE 127 I 38 E. 2a; 124 IV 86 E. 2a; je mit Hinweisen).
1.3.�Die Vorinstanz erw�gt, der Beschwerdef�hrer habe angegeben, sich Anfang September 2004 mit B.________ und C.________ getroffen zu haben. Dabei sei die Frage diskutiert worden, ob es m�glich w�re, von einem Bankkonto ohne Kenntnis des Berechtigten Geld zu beziehen. Unbestritten sei auch, dass er in der Folge den Kontakt mit D.________ hergestellt habe, welcher ihm versichert habe, er kenne gen�gend Leute, die das Vorhaben bewerkstelligen k�nnten. Er habe zudem eingestanden, durch B.________ die f�r die Umsetzung n�tigen Unterlagen (Fotokopie eines Personalausweises, einen Kontoauszug und Zahlungsauftr�ge des Beschwerdegegners 2) beschafft zu haben. Sp�ter seien bei ihm nach eigenen Angaben hohe Zahlungen von D.________ eingegangen, welche er zum Teil an B.________ und C.________ weitergeleitet habe. Der Beschwerdef�hrer sei der Mittelsmann zwischen B.________ und C.________, welche die Sache angeschoben h�tten, und D.________ gewesen, der als Immobilienfachmann �ber das n�tige Know-how sowie die erforderliche Tarnung verf�gt und als ausf�hrendes Mitglied der Gruppe fungiert habe. Nicht plausibel sei, dass D.________ mehr Geld als unbedingt n�tig bzw. mehr als vereinbart an die anderen abgegeben habe. Dem Beschwerdef�hrer sei nicht prim�r die H�he der Zahlungen von D.________ unangenehm gewesen, sondern vielmehr die Tatsache, dass das Geld �ber die Banken und nicht in bar transferiert wurde, weil sich dadurch die Gefahr, entdeckt zu werden, erh�hte. Damit erkl�re sich auch, warum er D.________ wiederholt darum bat, von k�nftigen Bank�berweisungen abzusehen (Urteil E. 3.1.1 S. 6 ff.).
1.4.�Der Beschwerdef�hrer setzt sich mit der vorinstanzlichen Beweisw�rdigung nicht auseinander. Er legt namentlich nicht dar, inwiefern diese an einem qualifizierten und offensichtlichen Mangel leiden k�nnte. Er beschr�nkt sich vielmehr darauf, seine eigene Sicht der Geschehnisse darzulegen, ohne hierzu auf die verf�gbaren Beweise einzugehen. Seine Einw�nde ersch�pfen sich in einer unzul�ssigen appellatorischen Kritik. Darauf ist nicht einzutreten. Die Vorinstanz geht gest�tzt auf die verbindlichen Sachverhaltsfeststellungen zutreffend von einem mitt�terschaftlichen Handeln aus (vgl. BGE 135 IV 152 E. 2.3.1; 130 IV 58 E. 9.2.1; 125 IV 134 E. 3a).
2.1.�Der Beschwerdef�hrer r�gt, die T�uschung sei nicht arglistig gewesen. Die involvierten Banken h�tten die grundlegendsten Vorsichtsmassnahmen im Zahlungsverkehr nicht beachtet. Eine einzige telefonische R�ckversicherung der X.________-Bank beim Beschwerdegegner 2 h�tte gen�gt, um den Irrtum zu bemerken. Auch die Empf�ngerbanken h�tten den Irrtum beheben k�nnen, wenn sie nachgefragt und einen Nachweis des angegebenen Grundes f�r den Geldeingang verlangt h�tten. Die Bank m�sse Abkl�rungen treffen, wenn ein "stilles" Konto pl�tzlich leerger�umt und auf einem bis dato normale Eing�nge verzeichnenden Konto pl�tzlich grosse Summen eingingen. Gerade Geldinstitute seien aufgerufen, ihren Beitrag zur Verbrechenspr�vention zu leisten, wozu auch die Einhaltung der elementaren Vorsichtsmassnahmen geh�re.
2.2.1.�Den Tatbestand des Betrugs von Art. 146 Abs. 1 StGB erf�llt, wer in der Absicht, sich oder einen andern unrechtm�ssig zu bereichern, jemanden durch Vorspiegelung oder Unterdr�ckung von Tatsachen arglistig irref�hrt und so den Irrenden zu einem Verhalten bestimmt, wodurch dieser sich selbst oder einen andern am Verm�gen sch�digt.
2.2.2.�Arglist ist nach der Rechtsprechung gegeben, wenn der T�ter ein ganzes L�gengeb�ude errichtet oder sich besonderer Machenschaften oder Kniffe bedient. Ein L�gengeb�ude liegt vor, wenn mehrere L�gen derart raffiniert aufeinander abgestimmt sind und von besonderer Hinterh�ltigkeit zeugen, dass sich selbst eine kritische Person t�uschen l�sst. Als besondere Machenschaften gelten Erfindungen und Vorkehren sowie das Ausn�tzen von Begebenheiten, die allein oder gest�tzt auf L�gen oder Kniffe geeignet sind, den Betroffenen irrezuf�hren (zum Ganzen BGE 135 IV 76 E. 5.2 S. 81 mit Hinweisen).
Arglist scheidet aus, wenn der Get�uschte den Irrtum mit einem Mindestmass an Aufmerksamkeit h�tte vermeiden k�nnen. Dabei ist die jeweilige Lage und Schutzbed�rftigkeit des Betroffenen im Einzelfall entscheidend. Namentlich ist auf geistesschwache, unerfahrene oder aufgrund von Alter oder Krankheit beeintr�chtigte Opfer oder auf solche, die sich in einem Abh�ngigkeits- oder Unterordnungsverh�ltnis oder in einer Notlage befinden, und deshalb kaum imstande sind, dem T�ter zu misstrauen, R�cksicht zu nehmen. Auf der anderen Seite sind die allf�llige besondere Fachkenntnis und Gesch�ftserfahrung des Opfers in Rechnung zu stellen, wie sie etwa im Rahmen von Kreditvergaben Banken beigemessen wird. Auch unter dem Gesichtspunkt der Opfermitverantwortung erfordert der Tatbestand indes nicht, dass das T�uschungsopfer die gr�sstm�gliche Sorgfalt walten l�sst und alle erdenklichen Vorkehren trifft. Entsprechend entf�llt der strafrechtliche Schutz nicht bei jeder Fahrl�ssigkeit des Get�uschten, sondern nur bei Leichtfertigkeit, welche das betr�gerische Verhalten des T�ters in den Hintergrund treten l�sst (BGE 135 IV 76 E. 5.2 S. 80 f. mit Hinweisen). Diese Grunds�tze gelten auch im Verkehr mit Banken, d.h. auch bei Banken ist nicht ein derart hoher Massstab anzulegen, dass diese alle erdenklichen Vorsichtsmassnahmen zu treffen haben (vgl. Urteil 6B_12/2010 vom 17. Juni 2010 E. 7.5.1).
2.3.�Die Vorinstanz legt dar, dass die T�ter die Angestellten der X.________-Bank durch die Vorlage von Zahlungsauftr�gen t�uschten, welche die gef�lschte Unterschrift des Beschwerdegegners 2 trugen. Hinzu k�men diverse weitere Kniffe. So sei das Ganze als Immobilientransaktion (mit entsprechenden Zahlungsvermerken) getarnt gewesen, was f�r die Banken angesichts der T�tigkeit von D.________ im Immobiliengesch�ft trotz der H�he der Zahlungen unauff�llig gewesen sei. Dies umso mehr, als - wie den Angeklagten aufgrund des Kontoauszugs bekannt gewesen sei - kurz zuvor ein Freiz�gigkeitsguthaben der Pensionskasse von Fr. 800'000.-- auf dem Konto des Beschwerdegegners 2 eingegangen sei. Sodann h�tten diese kurz vor den Transaktionen unter dem Namen des Kontoinhabers telefonisch Zahlungsauftr�ge bestellt. Ferner h�tten sie die Zahlungen in mehrere kleinere, f�r Immobiliengesch�fte unauff�lligere Tranchen unterteilt und in Abst�nden von mehreren Monaten auf verschiedene Bankkonten von D.________ �berwiesen. Auch h�tten sie gezielt den Jahresabschluss abgewartet. D.________ selber habe die fehlende Nachfrage der Banken damit begr�ndet, dass er ein guter Kunde gewesen sei. Gleichzeitig habe C.________ den Beschwerdegegner 2 w�hrend der gesamten Transaktionen von der �berpr�fung seines Kontostandes abgehalten, indem er die von der X.________-Bank versandten Kontoausz�ge an sich genommen habe. Der Beschwerdef�hrer habe die Zweifel der Bankangestellten an der Rechtm�ssigkeit der Zahlung mit der Erkl�rung zerstreut, es handle sich um eine Vermittlerprovision. D.________ habe dies durch Vorlage einer schriftlichen Best�tigung noch plausibler erscheinen lassen (Urteil E. 3.2.2 S. 12 f.). Angesichts dieser Machenschaften ist Arglist klarerweise zu bejahen und eine Opfermitverantwortung der X.________-Bank zu verneinen.
2.4.�Nicht gefolgt werden kann dem Beschwerdef�hrer, soweit er sich auf das Geldw�schereigesetz und die dazu ergangenen Ausf�hrungsbestimmungen beruft. Diese sehen zum Teil erh�hte Sorgfaltspflichten vor, indem sie Banken und andere Finanzintermedi�re verpflichten, die wirtschaftlichen Hintergr�nde und den Zweck von gewissen Transaktionen abzukl�ren (vgl. Art. 6 des Bundesgesetzes vom 10. Oktober 1997 �ber die Bek�mpfung der Geldw�scherei und der Terrorismusfinanzierung im Finanzsektor [Geldw�schereigesetz; SR 955.0] sowie Art. 8, 12 und 17 der im Tatzeitpunkt geltenden Verordnung der Eidgen�ssischen Bankenkommission vom 18. Dezember 2002 zur Verhinderung von Geldw�scherei [EBK Geldw�schereiverordnung; AS 2003 554 ff.]). Die Geldw�schereibestimmungen gehen �ber die minimalen Sorgfaltspflichten hinaus, wie sie von einem Betrugsopfer als Voraussetzung f�r die Annahme von Arglist verlangt werden. Soweit sie die Ermittlung von Verm�genswerten verbrecherischer Herkunft auf dem Bankkonto des Bankkunden bezwecken, k�nnen die zus�tzlichen Abkl�rungen u.U. auch nach Ausf�hrung der Transaktion vorgenommen werden (vgl. dazu BGE 136 IV 188 E. 6.2 und 6.3). Hingegen dienen sie weder dem Schutz der Bank oder des Bankkunden vor Betr�gereien durch falsche Zahlungsauftr�ge eines nicht erm�chtigten Dritten noch sollen sie T�ter solcher Betr�gereien vor einer Strafverfolgung bewahren, indem sich diese auf die Opfermitverantwortung berufen k�nnen. Offenbleiben kann, ob die involvierten Banken die ihnen in den Geldw�schereibestimmungen auferlegten Sorgfaltspflichten in jeder Hinsicht beachtet haben. Die Vorinstanz weist zutreffend darauf hin, dass der X.________-Bank jedenfalls keine grobe Sorgfaltspflichtverletzung vorgeworfen werden kann (Urteil S. 13).
3.1.�Der Beschwerdef�hrer r�gt eine Verletzung von Art. 146 StGB und des Akkusationsprinzips. Ein Schaden sei nicht beim Beschwerdegegner 2, sondern der X.________-Bank eingetreten. Die Zahlungen der X.________-Bank auf das Konto von D.________ seien mit deren eigenen Mitteln erfolgt. Erst in einem zweiten Schritt habe die Bank eine Abbuchung desselben Betrags auf dem Guthabenkonto des Beschwerdegegners 2 vorgenommen. Die Bank k�nne gest�tzt auf eine entsprechende AGB-Klausel den Schaden auf den Kunden �berw�lzen. Darin liege jedoch kein unmittelbarer, mit der T�uschungshandlung im Zusammenhang stehender Schaden des Bankkunden im Sinne von Art. 146 StGB. Zivilrechtlich sei zudem keineswegs erstellt, dass die Schadens�berw�lzung durch die X.________-Bank rechtm�ssig erfolgt sei. Er habe sich nicht des Betrugs zum Nachteil des Beschwerdegegners 2 strafbar gemacht. Da ein Betrug zum Nachteil der X.________-Bank nicht angeklagt sei, scheitere eine Verurteilung am Anklagegrundsatz.
3.2.�Die Vorinstanz erw�gt zutreffend, dass der Irrende gem�ss Art. 146 Abs. 1 StGB �ber sein eigenes Verm�gen oder dasjenige eines Dritten verf�gen kann (vgl. BGE 126 IV 113 E. 3a). F�r die rechtliche Qualifikation des Verhaltens des Beschwerdef�hrers als Betrug ist unerheblich, ob der Schaden beim Verf�genden (der Bank) oder beim Dritten (dem Bankkunden), �ber dessen Verm�gen die Bank verf�gen konnte, eingetreten ist (vgl. Urteil S. 14).
3.3.�Eine Verletzung des Anklageprinzips ist ebenfalls nicht ersichtlich. Wie nachfolgend zu zeigen sein wird (E. 4), bejaht die Vorinstanz die Gesch�digtenstellung des Beschwerdegegners 2 im Strafverfahren gegen den Beschwerdef�hrer zu Recht.
4.1.�Der Beschwerdef�hrer r�gt, die Vorinstanz habe die Zivilforderung des Beschwerdegegners 2 zu Unrecht gutgeheissen. Direkt gesch�digt im Sinne von Art. 41 OR sei lediglich die Bank. Der Beschwerdegegner 2 habe h�chstens einen nicht zu ersetzenden Reflexschaden erlitten.
4.2.�Der Beschwerdef�hrer beruft sich auf das Urteil des Bundesgerichts 4A_438/2007 vom 29. Januar 2008. Danach geh�rt das Geld auf dem Bankkonto des Kunden (zivilrechtlich) der Bank, gegen�ber welcher der Bankkunde lediglich eine Forderung hat. Nimmt die Bank eine Geld�berweisung von diesem Konto an einen Dritten vor, tut sie dies mit ihrem eigenen Geld. Geschieht dies im Auftrag des Bankkunden, entsteht ihr diesem gegen�ber eine Forderung. Erfolgt die �berweisung hingegen ohne Anweisung des Bankkunden, hat sie diesem gegen�ber keinen Anspruch auf R�ckerstattung des �berwiesenen Betrags. Im Falle einer �berweisung ohne Anweisung des Kunden ist daher die Bank und nicht der Kunde gesch�digt. Die Bank kann dem Kunden gegen�ber h�chstens Schadenersatzanspr�che geltend machen, wenn er schuldhaft zum Schaden beigetragen hat (Urteil 4A_438/2007 vom 29. Januar 2008 E. 5.1; gleich auch BGE 132 III 449 E. 2; 112 II 450 E. 3a; je mit Hinweisen; Urteil 4A_536/2008 vom 10. Februar 2009 E. 5.2). Die Bank kann den Schaden in Abweichung von der gesetzlichen Regelung jedoch auf den Bankkunden �berw�lzen, wenn dies vertraglich vorgesehen ist. Solche Vereinbarungen finden sich in den Allgemeinen Gesch�ftsbedingungen zahlreicher Banken, f�r den Fall, dass ein grobes Verschulden der Bank zu verneinen ist (vgl. BGE 132 III 449 E. 2; Urteil 4A_438/2007 vom 29. Januar 2008 E. 5.1; je mit Hinweisen).
4.3.�Die R�ge des Beschwerdef�hrers ist unbegr�ndet. Die X.________-Bank hat ihren Schaden auf den Beschwerdegegner 2 �berw�lzt, da sie diesem den von seinem Bankkonto abgebuchten Betrag gem�ss den vorinstanzlichen Feststellungen nicht gutgeschrieben hat. Die zu beurteilende Verm�gensverminderung ist eine direkte Folge des betr�gerischen Verhaltens des Beschwerdef�hrers. Es handelt sich um einen direkten Schaden, der gem�ss der gesetzlichen Regelung grunds�tzlich bei der Bank eintritt, gest�tzt auf eine entsprechende vertragliche Vereinbarung u.U. aber vom Bankkunden zu tragen ist. Eine darauf zur�ckzuf�hrende Verm�gensverminderung kann vom Bankkunden als direkter Schaden adh�sionsweise im Strafverfahren geltend gemacht werden (vgl. etwa Urteile 6B_398/2012 vom 28. Januar 2013 E. 1; 6B_344/2007 vom 1. Juli 2008 E. 3.4). Bei der Schadenersatzforderung des Beschwerdegegners 2 geht es nicht um einen blossen (in der Regel nicht ersatzf�higen) indirekten Schaden (sog. Reflexschaden; vgl. dazu etwa BGE 138 III 276 E. 2.2 mit Hinweisen).
Nicht zu pr�fen ist, ob die X.________-Bank den Schaden zu Recht auf den Beschwerdegegner 2 �berw�lzte, da die Rechtsstellung des Beschwerdef�hrers davon nicht betroffen ist.
5.1.�Der Beschwerdef�hrer r�gt, die Vorinstanz habe seine Antr�ge auf Einholung eines Gutachtens bei der FINMA und Einvernahme von L.________ bzw. M.________ von der X.________-Bank zu Unrecht abgewiesen. Das Gutachten der FINMA zu den Sorgfaltspflichten der Banken im interbank�ren Zahlungsverkehr w�re sowohl f�r die Beurteilung der Opfermitverantwortung als auch f�r die Frage, ob die X.________-Bank den Schaden auf den Beschwerdegegner 2 �berw�lzen durfte, von Bedeutung gewesen. Der Mitarbeiter der X.________-Bank h�tte erl�utern k�nnen, wie die Bank �berweisungen in der zu beurteilenden H�he veranlassen konnte, ohne je direkt mit dem Auftraggeber gesprochen zu haben. Er h�tte zudem Informationen zum exakten zeitlichen Ablauf bei der Veranlassung und Entgegennahme eines Zahlungsauftrags geben k�nnen, insbesondere zur Frage, mit welchem Geld der Zahlungsauftrag ausgef�hrt werde.
5.2.�Das Gericht kann in antizipierter Beweisw�rdigung auf die Abnahme von Beweisen verzichten, wenn es aufgrund bereits abgenommener Beweise seine �berzeugung gebildet hat und ohne Willk�r annehmen kann, seine �berzeugung werde durch weitere Beweiserhebungen nicht ge�ndert (BGE 134 I 140 E. 5.3; 131 I 153 E. 3).
Der Beizug eines Sachverst�ndigen zur Ermittlung des Sachverhalts ist geboten, wenn die Sachkunde der Untersuchungsbeh�rde oder des Gerichts hierf�r nicht ausreicht (vgl. nunmehr Art. 182 StPO). Der gerichtliche Experte teilt dem Richter aufgrund seiner Sachkunde entweder Erfahrungs- oder Wissenss�tze seiner Disziplin mit, erforscht f�r das Gericht erhebliche Tatsachen oder zieht sachliche Schlussfolgerungen aus bereits bestehenden Tatsachen. Er ist Entscheidungsgehilfe des Richters, dessen Wissen er durch besondere Kenntnisse aus seinem Sachgebiet erg�nzt. Die Beantwortung der sich stellenden Rechtsfragen ist in jedem Fall Sache des Richters (BGE 118 Ia 144 E. 1c). Zu Rechtsfragen werden grunds�tzlich keine Sachverst�ndigen beigezogen (Niklaus Schmid, Schweizerische Strafprozessordnung, Praxiskommentar, 2. Aufl. 2013, N. 2 zu Art. 182 StPO).
5.3.�Die Vorinstanz durfte die Beweisantr�ge des Beschwerdef�hrers ohne Verletzung von Bundesrecht abweisen. Nicht zu h�ren ist dieser, soweit er geltend macht, die Schadens�berw�lzung durch die X.________-Bank auf den Beschwerdegegner 2 sei m�glicherweise zu Unrecht erfolgt (oben E. 4.3). Weitere Abkl�rungen dazu er�brigten sich daher. Die Frage nach den gesetzlichen Sorgfaltspflichten der Banken auf dem Gebiet der Geldw�scherei, insbesondere der vom Beschwerdef�hrer geltend gemachten Verletzung von Art. 12 EBK Geldw�schereiverordnung (Beschwerde S. 7 f.), ist rechtlicher und nicht tats�chlicher Natur. Im �brigen legt die Vorinstanz zutreffend dar, dass die Geldw�schereibestimmungen f�r die Beurteilung der Arglist nicht einschl�gig sind (oben E. 2.4; Urteil S. 13). Rechtsfrage ist auch, ob der Bankkunde bei einer betr�gerischen Zahlungsanweisung der Bank durch einen nicht erm�chtigten Dritten direkt oder bloss indirekt gesch�digt ist. Der Beizug von Sachverst�ndigen war auch in dieser Hinsicht nicht erforderlich.
Der Beschwerdegegner 2 wurde nicht zur Stellungnahme aufgefordert. Es sind ihm im bundesgerichtlichen Verfahren keine Kosten erwachsen und keine Parteientsch�digungen zuzusprechen.

References: Art. 95
 BGE 
in dubio
 Art. 9
 BGE 
 Art. 146
 BGE 
 Art. 6
 Art. 8
 BGE 
 Art. 146
 Art. 146
 Art. 146
 BGE 
 Art. 41
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 182
 Art. 182
 Art. 12