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Timestamp: 2017-10-19 05:37:46+00:00

Document:
Öffentliche Ausschreibung München 2017 Objektplanung Freianlagen gem. § 39 HOAI, LPH 1-5, für den Neubau einer öffentlich Grünfläche im Kreativquartier an der Dachauer Straße, Vergabe-Nr.: G60b215517 2017-06-17
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Der Auftraggeber beabsichtigt das Leistungsbild Objektplanung Freianlagen nach § 39 HOAI, Leistungsphasen 1 - 5, für den Neubau einer öffentlichen Grünfläche und 2 separat gelegenen Spielflächen im Kreativquartier zu beauftragen.
Der Auftraggeber beabsichtigt das Leistungsbild Objektplanung Freianlagen nach § 39 HOAI, Leistungsphasen 1 - 5, für den Neubau einer öffentlichen Grünfläche und zwei separat gelegenen Spielflächen im Kreativquartier zu beauftragen.
- Parkgestaltung als offene, raue und grüne Mitte,
- Zentrale Wiesenfläche ist geprägt durch die Topographie, Höhenabwicklungen sind ohne Absturzsicherungen zu gestalten,
- Baumpflanzungen situativ zu ergänzen,
- Einfriedungen der öffentlichen Spielflächen sind offen und integriert zu gestalten,
- barrierefreie befestigte Wege zur Vernetzung von Kreativpark, -labor und -plattform,
- Lärmschutz durch geringfügige Aufschüttung an der Dachauer Straße und durch Beibehaltung der vorhandenen Senke,
- Berücksichtigung des Baumbestandes,
- Integration der zwei zusätzlichen Spielplätze,
- Integration einer Tiefgaragenzufahrt in die Parkfläche,
- Wegeführung der Besucher von Jutier- und Tonnenhalle zur Dachauer Straße nach 22:00 Uhr.
Der Park und die angrenzenden denkmalgeschützen Hallen (Jutier- und Tonnenhalle) sind die zentralen Anlaufpunkte im Kreativquartier. Die Hallen werden für eine kulturelle Nutzung saniert und ausgebaut. Eine gezielte Wegeführung der Hallenbesucher als Nachtausgang durch den Park zur Dachauer Straße nach 22:00 Uhr ist zu planen. Der Park muss seine Eigenständigkeit erhalten ohne sich der Wegeführung unterzuordnen.
- Öffentliche Grünfläche mit barrierefreien Wegeverbindungen ca. 15 500 m²,
- zusätzliche Spielfläche 1, ca. 1 200 m2, Altersgruppen 0 - 5 Jahre, 6 - 11 Jahre und Jugendliche,
- zusätzliche Spielfläche 2, ca. 2 200 m2, Altersgruppen 0 - 5 Jahre und 6 - 11 Jahre
Die Angaben und Erklärungen aus den Ziff. III.1.1 bis III.1.3, zusammengefasst im Bewerbungsbogen und der Auswahlmatrix (siehe Ziff. VI.3), dienen zur Auswahl der Teilnehmer am Verhandlungsverfahren (Auswahlkriterien).
Erste Stufe: Beauftragung der Lph. 1-2,
Dritte Stufe: Beauftragung der Lph. 4,
Vierte Stufe: Beauftragung der Lph. 5.
Berufshaftpflichtversicherung über mind. 2 000 000 EUR für Personenschäden und 500 000 EUR für sonstige Schäden. Zudem muss die Ersatzleistung der Versicherung mindestens das zweifache der o. g. Deckungssummen pro Jahr betragen. Die Versicherung muss mindestens für die Dauer der Ausführungsfrist (siehe Ziff. II.2.7) z. B. unbefristet, sich automatisch verlängernd o. ä. abgeschlossen sein. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft eine Versicherung zu den o. g. Bedingungen nachzuweisen. Im Fall einer Bewerbergemeinschaft ist gleichzeitig eine Erklärung des Versicherers bzw. die entsprechende Passage aus dem/den Vertrag/Bedingungen beizufügen, wonach die Versicherung auch bei der Betätigung des Bewerbers als Partner einer Arge, bei Schäden, die vom Versicherungsnehmer verursacht werden, zu den o.g. Bedingungen eintritt.
1.) Vorlage von max. 3 Referenzen vergleichbarer Leistungen des Büros aus dem Zeitraum 2010 - Ende der Bewerbungsfrist, die anhand folgender Kriterien bewertet werden (Wichtung 90 %):
- Honorarzone gemäß § 40 HOAI,
- Leistungsphasen gem. § 39 HOAI im Referenzzeitraum selbst und vollständig erbracht (Lph. 2, 3, 5),
- Gesamtbaukosten (DIN 276 - KG 500) brutto in EUR,
- Wege- und Platzflächenbau (Asphaltbeläge, Betonplatten/- pflasterbeläge, Betonsonderfertigteile),
- Einbindung schützenswerter Baumbestand (>=10 Bäume),
- Besondere projektspezifische Kriterien aus den Referenzen 1 - 3
(innerstädtische Lage des Grundstücks (Schnittstellen zu den bebauten Nachbargrundstücken), unterbaute Flächen (Extensive Dachbegrünung, Befestigte Aufenthaltsbereiche auf Dachflächen), Spielplatzflächen ab 500 m2, Workshop mit Öffentlichkeitsbeteiligung im Planungsprozess).
Mindestbedingung für die grundsätzliche Wertung einer Referenz ist die vollständige Erbringung von mindestens einer der Leistungsphasen 2, 3, 5 im Referenzzeitraum 2010 - Ende der Bewerbungsfrist.
Die bestmögliche Bewertung zu Ziff. III.1.3 Nr. 1 wird nur erreicht, wenn drei Referenzen die o. g. Kriterien vollumfänglich erfüllen.

References: § 39
 § 39
 § 39
 § 39
 § 40
 § 39