Source: http://www.wisoak.de/fachschule-fuer-wirtschaft/beschreibung-des-studiums/ausbildungsgrundlage/
Timestamp: 2013-05-25 14:26:03+00:00

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Ausbildungsgrundlage: Wirtschafts- und Sozialakademie der Arbeitnehmerkammer Bremen gGmbH
22-14 Az.: 22-62-12
Ausbildungs- und Prüfungsordnung der privaten Fachschule für Wirtschaft
(Wirtschaftsfachschulverordnung) Vom 30. Juni 2011 Die Prüfungsordnung als PDF Teil 1 Ausbildung
(1) Die Ausbildung dauert in der Vollzeitform zwei Jahre (4 Semester), in der Teilzeitform entsprechend länger. In der Teilzeitform wird die Gesamtstundenzahl auf die zur Verfügung stehenden Unterrichtswochen verteilt. Der Unterricht umfasst einen fachrichtungsübergreifenden Lernbereich und einen fachrichtungsbezogenen Lernbereich.
(2) Die Wirtschaftsfachschule gliedert sich in Fachrichtungen und Schwerpunkte. Es können folgende Fachrichtungen und Schwerpunkte eingerichtet werden:Fachrichtung Betriebswirtschaft a) Schwerpunkt Marketing b) Schwerpunkt Rechnungswesen / ControllingFachrichtung Internationale WirtschaftFachrichtung Verkehrswirtschaft / LogistikFachrichtung Wirtschaft, Schwerpunkt Internationales Logistikmanagement § 5 Unterrichtsfächer, Stundentafeln und Lehrpläne
(1) Die Unterrichtsfächer, die Zahl der Unterrichtsstunden je Fach und ihre Verteilung innerhalb des Bildungsganges ergeben sich aus den Stundentafeln der Anlagen 1 bis 5.
(2) Der Unterricht erfolgt auf der Grundlage der von der Senatorin für Bildung und Wissenschaft genehmigten Lehrpläne oder Modulbeschreibungen. § 6 Leistungsnachweise und Zeugnisse während der Ausbildung
(2) Am Ende des ersten Ausbildungsjahres, bei der Ausbildung in Teilzeitform nach der Hälfte der Gesamtstundenzahl, werden Zeugnisse erteilt. Für die Erteilung der Zeugnisse gelten die Bestimmungen der Zeugnisordnung entsprechend. Zu den Zeugniskonferenzen ist eine Vertreterin oder ein Vertreter der Senatorin für Bildung und Wissenschaft einzuladen. Durchschriften der Zeugnisse oder Zeugnislisten sind ihr oder ihm unverzüglich vorzulegen. § 7 Versetzungen
Nach dem ersten Ausbildungsjahr, bei der Teilzeitform nach der Hälfte der Gesamtstundenzahl, wird über die Versetzung entschieden. Für die Versetzung gelten die Bestimmungen des § 42 des Bremischen Schulgesetzes und die Bestimmungen der Versetzungsordnung entsprechend.
(1) Voraussetzung für die Zulassung ist 1. der Mittlere Bildungsabschluss, 2. das Abschlusszeugnis der Berufsschule, 3. der erfolgreiche Abschluss einer für die Zielsetzung der Fachrichtung einschlägigen Berufsausbildung und 4. der Nachweis einer einschlägigen Berufstätigkeit von mindestens einem Jahr. Welche Berufs als einschlägig anzusehen sind, wird durch die Senatorin für Bildung und Wissenschaft bestimmt. (2) Zugelassen wird auch, wer 1. anstelle der Nachweise nach Absatz 1 Nummer 2 und 3 den erfolgreichen Abschluss einer Berufsausbildung an einer Berufsfachschule für Assistenten (Wirtschaftsassistentin/Wirtschaftsassistent oder Mathematisch- technische/r Assistentin/Assistent mit dem Schwerpunkt Wirtschaftswissenschaft) oder 2. anstelle der Nachweise nach Absatz 1 Nummer 2 bis 4 eine einschlägige Berufstätigkeit von mindestens fünf Jahren nachweist.
5) Bewerberinnen und Bewerber, die den Bildungsgang zur Staatlich geprüften Betriebswirtin/ zum Staatlich geprüften Betriebswirt bereits mit Erfolg durchlaufen oder die Abschlussprüfung endgültig nicht bestanden haben, werden nicht zugelassen.
(6) In besonderen Fällen kann die Senatorin für Bildung und Wissenschaft auf Antrag der Schule eine Bewerberin oder einen Bewerber abweichend von der Forderung der Einschlägigkeit der Berufsausbildung und der Berufstätigkeit zulassen. Darüber hinaus sind Abweichungen von Absatz 1 Nummer 4 hinsichtlich der Dauer der Berufstätigkeit zulässig, wenn die Vorbildung der Bewerberin oder des Bewerbers erwarten lässt, dass sie oder er erfolgreich am Unterricht der Schule teilnehmen kann. § 9 Zulassung
(1) Der Antrag auf Zulassung ist unter Angabe der gewünschten Fachrichtung und des gewünschten Schwerpunktes bei der Schule einzureichen. Mit dem Antrag ist die Erfüllung der Zulassungsvoraussetzungen nach § 8 nachzuweisen sowie eine Erklärung darüber abzugeben, ob ein Ablehnungsgrund nach § 8 Absatz 6 vorliegt.
Die Ausbildung schließt mit einer staatlichen Prüfung ab. Die Prüfung besteht aus einem schriftlichen Teil, einer Projektprüfung und einem mündlichen Teil.
(1) Zur Durchführung der Prüfung wird ein Prüfungsausschuss gebildet. Dem Prüfungsausschuss gehören als Mitglieder an: 1. eine Vertreterin oder ein Vertreter der Senatorin für Bildung und Wissenschaft, 2. die Schulleiterin oder der Schulleiter, 3. die Fachlehrerinnen oder Fachlehrer, die in den Prüfungsfächern unterrichtet haben,4. nach Entscheidung der Vertreterin oder des Vertreters der Senatorin für Bildung und Wissenschaft eine von ihr oder von ihm bestellte Fachlehrerin oder Fachlhrer.
Den Vorsitz hat die Vertreterin oder der Vertreter der Senatorin für Bildung und Wissenschaft oder eine von ihr oder ihm benannte Vertreterin oder ein von ihr oder ihm benannten Vertreter. Für jedes Mitglied des Prüfungsausschusses wird eine Stellvertreterin oder ein Stellvertreter bestellt. (2) Zur Durchführung der Projektprüfung und in den Fächern der mündlichen Prüfung könnenTeilprüfungsausschüsse gebildet werden. Den Teilprüfungsausschüssen gehören an:
2. eine Fachlehrerin oder ein Fachlehrer, die oder der in dem Prüfungsfach unterrichtet hat,
3. eine weitere Fachlehrerin oder ein weiterer Fachlehrer.
(6) In Fällen, in denen nichts anderes bestimmt ist, trifft der Prüfungsausschuss die Entscheidungen. § 13 Gegenstand, Ort und Termine der Prüfung, Belehrung
(1) Prüfungsfächer sind alle Unterrichtsfächer des letzten Ausbildungsjahres, bei der Ausbildung in Teilzeitform der letzten drei Semester.
§ 15 Anmeldung und Zulassung zur Prüfung
§ 16 Festlegung zur schriftlichen Prüfung
§ 17 Vornoten der Prüfunsfächer
Die Vornoten ergeben sich aus den Leistungen im Bildungsgang unter besonderer Berücksichtigung der Leistungen im letzten Semester.
(1) Spätestens am dritten Unterrichtstag vor Beginn der schriftlichen Prüfung tritt der Prüfungsausschuss zur Prüfungskonferenz zusammen. (2) In dieser Prüfungskonferenz beschließt der Prüfungsausschuss auf Vorschlag der Fachlehrerinnen und Fachlehrer, die in den Prüfungsfächern unterrichtet haben, die Vornoten der Fächer der schriftlichen Prüfung. (3) Spätestens am zweiten Unterrichtstag vor Beginn des ersten Prüfungsteils werden dem Prüfling die Vornoten mitgeteilt. Bei der Ausbildung in Teilzeitform kann von dieser Terminregelung abgewichen werden. § 19 Schriftliche Prüfung
(1) Die schriftliche Prüfung erstreckt sich auf die Fächer 1. Betriebswirtschaftslehre
2. ein weiteres Fach des fachrichtungsbezogenen oder fachrichtungsübergreifenden Lernbereiches und 3. für die Fachrichtung
3.1 Betriebswirtschaft:
3.1.1 Schwerpunkt Marketing
3.1.2 Schwerpunkt Rechnungswesen / Controlling
eines der jeweiligen Schwerpunktfächer
3.3 Verkehrswirtschaft / Logistik: Verkehrsbetriebslehre
3.4 Wirtschaft, Schwerpunkt Internationales Logistikmanagement: Internationale Betriebswirtschaftslehre oder Logistikmanagement.
(6) Die schriftliche Prüfung findet unter Aufsicht statt. (7) Die Prüfungsarbeiten werden vom Mitglied des Prüfungsausschusses nach § 12 Absatz 1 Nummer 3 als Referentin oder Referent beurteilt und benotet. Die Vorsitzende oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses bestellt für jedes Prüfungsfach auf Vorschlag der pädagogischen Leiterin oder des pädagogischen Leiters eine weitere fachlich zuständige Lehrerin oder einen weiteren fachlich zuständigen Lehrer als Koreferentin oder Koreferenten. Diese oder dieser beurteilt und benotet die Prüfungsarbeiten ebenfalls. Stimmen die erteilten Noten nicht überein, entscheidet der Prüfungsausschuss. § 20 Projektprüfung
(1) Die Projektprüfung findet in dem den Bildungsgang kennzeichnenden Unterrichtsfach statt. In der Projektprüfung soll der Prüfling nachweisen, dass er eine Problemstellung der Praxis erfassen, beurteilen, lösen und darstellen kann. (2) Die Projektprüfung kann als Einzel- oder Gruppenarbeit durchgeführt werden. Wird sie als Gruppenarbeit durchgeführt, muss die individuelle Prüfungsleistung nachweisbar und bewertbar sein. (3) Das Thema der Projektprüfung wird auf Vorschlag der Prüflinge von den fachlich zuständigen Lehrerinnen und Lehrern festgelegt. Die Schule legt der Senatorin für Bildung und Wissenschaft spätestens vier Wochen vor Beginn der Projektprüfung die festgelegten Themen mit Angabe der Bearbeitungsdauer zur Genehmigung vor. Wenn die Themen der Senatorin für Bildung und Wissenschaft ungeeignet oder änderungsbedürftig erscheinen, kann sie neue Vorschläge anfordern. (4) Nach einer in der Regel auf fünf Wochen festgelegten Bearbeitungszeit in Vollzeitbildungsgängen oder 10 Wochen in Teilzeitbildungsgängen wird von den Prüflingen eine schriftliche Projektarbeit (Thesis) vorgelegt. Die Thesis wird vom Mitglied des Prüfungsausschusses nach § 12 Absatz 2 Nummer 2 und 3 beurteilt und benotet. § 19 Abs. 7 gilt entsprechend. (5) Die Ergebnisse der Thesis werden von den Prüflingen im Rahmen eines schulöffentlichen Kolloquiums präsentiert. Das Kolloquim hat eine mündliche Präsentation des Produktes zur Grundlage. Die Dauer der Präsentation beträgt in der Regel 10 bis 20 Minuten pro Prüfling. An die Präsentation schließt sich ein Fachgespräch an, in dem jeder Prüfling Fragen zum Projektergebnis beantworten muss. Genauere Regelungen zur Dauer und zur Bewertung des Kolloquiums finden sich in der Orientierungshilfe zur Durchführung des Kolloquiums in der privaten Fachschule für Wirtschaft (Anlage 6). Die Präsentation und das damit verbundene Fachgespräch finden vor dem Prüfungsausschuss statt. Der Prüfungsausschuss setzt auf Vorschlag des fachlich zuständigen Mitglieds des Prüfungsausschusses die Note für die Präsentation fest. (6) Der Prüfungsausschuss setzt die Gesamtnote für die Projektprüfung fest; die Noten für die Thesis und für das Kolloquium fließen zu gleichen Teilen in die Gesamtnote ein. § 21 Zweite Prüfungskonferenz
(1) Spätestens am vierten Unterrichtstag vor Beginn der mündlichen Prüfung tritt der Prüfungsausschuss zur zweiten Prüfungskonferenz zusammen. (2) In dieser Prüfungskonferenz beschließt der Prüfungsausschuss auf Vorschlag der Fachlehrerinnen und Fachlehrer die Vornoten der übrigen Fächer der Stundentafel, die Gegenstand der mündlichen Prüfung sein können, sowie aufgrund der Vornoten und der Noten der Fächer der schriftlichen Prüfung 1. welche Prüflinge von der mündlichen Prüfung ausgeschlossen werden müssen, weil sie die Prüfung nicht mehr bestehen können,2. in welchen Fächern die übrigen Prüflinge mündlich geprüft werden.
(3) Für den Fall, dass ein Prüfling in drei oder vier Fächern mündlich geprüft werden soll, muss der Prüfungsausschuss gleichzeitig beschließen, auf welches Fach oder auf welche Fächer verzichtet werden soll, falls der Prüfling von seinem Recht auf Zuwahl von bis zu zwei Fächern Gebrauch macht und diese Fächer nicht bereits zu den vom Prüfungsausschuss beschlossenen Fächern gehören. (4) Der Prüfungsausschuss beschließt in dieser Prüfungskonferenz, für welche Fächer der mündlichen Prüfung Teilprüfungsausschüsse eingesetzt werden. (5) Spätestens am dritten Unterrichtstag vor Beginn der mündlichen Prüfung werden dem Prüfling mitgeteilt: 1. die Vornoten der Fächer der mündlichen Prüfung, 2. die Ergebnisse der schriftlichen Prüfung und der Projektprüfung, 3. die Fächer für die mündliche Prüfung, 4. gegebenenfalls, dass er von der mündlichen Prüfung ausgeschlossen worden ist, weil er die Prüfung nicht mehr bestehen kann. § 22 Mündliche Prüfung
(1) Fächer der mündlichen Prüfung können alle Unterrichtsfächer des letzten Ausbildungsjahres, bei der Ausbildung in Teilzeitform der letzten drei Semester sein. Eine mündliche Prüfung findet in mindestens einem Fach statt. Ein Prüfling darf einschließlich der zugewählten Fächer höchstens in vier Fächern mündlich geprüft werden. (2) Prüferin oder Prüfer ist die Fachlehrerin oder der Fachlehrer, die oder der zuletzt den Unterricht im Prüfungsfach erteilt hat oder bei deren oder dessen Verhinderung, eine von der Vorsitzenden oder von dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu bestimmende Vertreterin oder ein zu bestimmender Vertreter. Die Vorsitzende oder der Vorsitzende des Teilprüfungsausschusses sowie die Vorsitzende oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses haben das Recht, zur Klärung der Prüfungsleistung selbst Fragen zu stellen und Fragen anderer Ausschussmitglieder zuzulassen. (3) Jeder Prüfling hat das Recht, sich in bis zu zwei Fächern seiner Wahl mündlich prüfen zu lassen. Er teilt das gewählte Fach oder die gewählten Fächer spätestens am Tag nach der Bekanntgabe der Ergebnisse nach § 21 Absatz 5 schriftlich der Schulleiterin oder dem Schulleiter mit. Die einmal getroffene Wahl kann nicht geändert werden. (4) Beim Prüfungsgespräch der mündlichen Prüfung können bis zu zwei Schülerinnen oder Schüler des Bildungsgangs der jeweiligen Schule anwesend sein, die nicht selbst in dem betreffenden Fach geprüft werden. Während der Beratung und der Beschlussfassung dürfen Schülerinnen und Schüler nicht anwesend sein. Die Anwesenheit der Schülerinnen und Schüler ist nicht zulässig, wenn ein Prüfling sich dagegen ausspricht oder der jeweilige Prüfungsausschuss dies auf grund eines begründeten Antrags eines seiner Mitglieder beschließt. (5) Der Prüfling erhält für jede Einzelprüfung eine schriftlich formulierte Aufgabe, in der auch die zugelassenen Hilfsmittel genannt werden. Die Vorbereitungszeit beträgt in der Regel 20 Minuten. Sie kann verkürzt werden, wenn der Prüfling erklärt, dass er seine Vorbereitungen abgeschlossen hat. (6) Die Vorbereitung findet unter Aufsicht in einem besonderen Raum statt. Während der Vorbereitungszeit kann sich der Prüfling Aufzeichnungen machen; sie sind zu den Prüfungsakten zu nehmen. (7) Die Prüfung muss so angelegt sein, dass zunächst die selbständige Lösung der Aufgabe in einer zusammenhängenden Darstellung ermöglicht wird. Daran soll sich ein Prüfungsgespräch anschließen, das sich auch auf größere fachliche Zusammenhänge erstreckt. Im Prüfungsverlauf soll deutlich werden, inwieweit der Prüfling die Aufgabe seölbständig zu lösen und auf Hinweise und Fragen einzugehen vermag. Der Prüfling kann seine in der Vorbereitungszeit gemachten Aufzeichnungen, die im übrigen nicht Gegenstand der Prüfung sind, zu Hilfe nehmen. (8) Das Prüfungsgespräch dauert für jeden Prüfling in jedem Prüfungsfach in der Regel 15 Minuten. Das Prüfungsgespräch kann kürzer sein, wenn die gestellten Aufgaben vor Ablauf dieser Zeit gelöst sind oder wenn der Prüfling auf ausdrückliche Nachfrage durch die Vorsitzende oder den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu Protokoll gibt, nicht länger geprüft werden zu wollen. (9) Der Prüfungsausschuss setzt auf Vorschlag der Prüferin oder des Prüfers die Note in den einzelnen Prüfungsfächern fest. (10) Die Vorsitzende oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses gibt dem Prüfling die Noten der Fächer der mündlichen Prüfung in geeigneter Form bekannt. Auf Verlangen des Prüflings sind ihm die wesentlichen Gründe, mit denen der Prüfungsausschuss zu einer bestimmten Bewertung gelangt ist, bekanntzugeben. § 23 Noten
(1) Alle nach dieser Ordnung zu erteilenden Noten richten sich nach der Notenskala der Zeugnisordnung. (2) Zwischennoten sind unzulässig. Die Kennzeichnung einer Tendenz durch Hinzufügen von Plus- oder Minuszeichen ist bei Vornoten zulässig; im übrigen im Prüfungsverfahren unzulässig. § 24 Dritte Prüfungskonferenz, Ergebnis der Prüfung
(1) Der Prüfungsausschuss beschließt die Endnoten für die einzelnen Prüfungsfächer und das Ergebnis der Prüfung. Die Endnote ergibt sich jeweils aus der Vornote, der Note der schriftlichen Prüfung und der Note der mündlichen Prüfung. Bei Prüfungsfächern, in denen keine Prüfung durchgeführt wurde, sind die Vornoten die Endnoten. (2) Das Ergebnis der Prüfung lautet „bestanden“ oder „nicht bestanden“. (3) Die Prüfung ist nicht bestanden, wenn
1. die Endnote in einem Fach „ungenügend“ lautet oder 2. die Endnote für die Projektprüfung „mangelhaft“ lautet oder 3. die Endnote in mehr als einem Fach "mangelhaft“ lautet oder 4. die Endnote in dem Fach Betriebswirtschaftslehre "mangelhaft" lautet 5. die Endnote in einem Fach „mangelhaft“ lautet und nicht durch die mindestens „befriedigend“ lautende Endnote in einem anderen Fach ausgeglichen wird. (4) Die Vorsitzende oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses gibt dem Prüfling im Anschluss an die Prüfungskonferenz die Endnoten der Projektprüfung, der Fächer der schriftlichen und der mündlichen Prüfung sowie das Ergebnis der Prüfung bekannt. (5) Hat der Prüfling die Prüfung bestanden, erhält er ein Abschlusszeugnis mit der Berechtigung, die Berufsbezeichnung "Staatlich geprüfte Betriebswirtin" oder "Staatlich geprüfter Betriebswirt" mit Angabe der Fachrichtung und des Schwerpunktes zu führen. Hat der Prüfling die Prüfung nicht bestanden und verlässt er die Schule, erhält er ein Abgangszeugnis. (6) Form und Inhalt der Zeugnisse legt die Senatorin für Bildung und Wissenschaft fest. Im Abschlusszeugnis oder im Abgangszeugnis werden das Thema und die Note für die Projektprüfung gesondert ausgewiesen. § 25 Wiederholung der Prüfung
(1) Ein Prüfling, der die Prüfung nicht bestanden hat, kann sie einmal wiederholen. Die Senatorin für Bildung und Wissenschaft kann auf Antrag eine zweite Wiederholung der Prüfung gestatten, wenn ihr Bestehen hinreichend wahrscheinlich ist. (2) Bei Nichtbestehen der Projektprüfung nach § 20 kann der Prüfungsaussschuss auf Antrag des Prüflings die Wiederholung nur dieses Prüfungsteils beschließen.
(3) Die Wiederholung findet im Rahmen der nächstfolgenden Prüfung statt. Über Ausnahmen entscheidet die Senatorin für Bildung und Wissenschaft. § 26 Täuschung und Behinderung
(1) Versucht ein Prüfling, das Ergebnis der Prüfung durch Täuschung zu beeinflussen, so ist die gesamte Prüfung für nicht bestanden zu erklären. In leichteren Fällen ist die betroffene Teilleistung mit der Note "ungenügend" zu bewerten. (2) Behindert ein Prüfling durch sein Verhalten die Prüfung so schwerwiegend, dass es nicht möglich ist, seine Prüfung oder die anderer Prüflinge ordnungsgemäß durchzuführen, so kann er von der weitern Prüfung ausgeschlossen werden. Die gesamte Prüfung ist dann für nicht bestanden zu erklären. § 27 Versäumnis
(1) Kann ein Prüfling einen Prüfungstermin aus Gründen, die er nicht zu vertreten hat, nicht einhalten, bestimmt die Vorsitzende oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses für ihn einen neuen Termin. (2) Versäumt ein Prüfling aus von ihm zu vertretenden Gründen einen Prüfungstermin, sind die nicht erbrachten Prüfungsleistungen mit „ungenügend“ zu bewerten. In leichteren Fällen ist die betroffene Prüfungsleistung zu wiederholen. Versäumt ein Prüfling aus von ihm zu vertretenden Gründen mehr als einen Prüfungstermin, gilt die gesamte Prüfung als nicht bestanden. § 28 Niederschriften
(1) Über alle mit der Prüfung zusammenhängenden Beratungen und Prüfungsvorgänge werden Niederschriften angefertigt. (2) Die Niederschriften sind von der Protokollführerin oder vom Protokollführer und von der Vorsitzenden oder vom Vorsitzenden des Prüfungsausschusses oder des Teilprüfungsausschusses zu unterzeichnen. (3) Die Niederschrift über die schriftliche Prüfung führt die aufsichtführende Lehrerin oder der aufsichtführende Lehrer. Sie soll insbesondere enthalten: 1. den Sitzplan der Prüflinge, 2. die Namen der aufsichtführenden Lehrerinnen und Lehrer und die jeweiligen Aufsichtszeiten, 3. den Beginn der Aufgabenstellung und der Arbeitszeit, 4. den letztmöglichen Zeitpunkt für die Abgabe der Arbeit, 5. die Zeiten, zu denen einzelne Prüflinge den Raum verlassen und zurückkehren, 6. die Zeiten, zu denen die Prüflinge ihre Arbeiten abgeben, 7. besondere Vorkommnisse. (4) Die Niederschrift über die mündliche Prüfung sollen die Aufgabenstellung sowie die Leistungen des Prüflings erkennen lassen. Die Dauer der Prüfung, die Gründe für eine Verkürzung der Regelprüfungszeit sowie das Abstimmungsergebnis über die Note sind mit aufzunehmen. Sind dem Prüfling nach § 22 Abs. 10 die Gründe für eine Bewertung mitgeteilt worden, sind sie auch in die Niederschritt aufzunehmen. (5) Den Niederschriften ist eine Liste beizufügen, die die Vornoten, die Noten für die Projektprüfung, die schriftlichen und die mündlichen Prüfungsleistungen, die Endnoten sowie das Gesamtergebnis enthält. Teil 3 Schlussbestimmungen
Auf Bildungsgänge, die vor dem 1. August 2011 begonnen haben, sind die bisher geltenden Bestimmungen anzuwenden.
Diese Ordnung tritt am 1.August 2011 in Kraft.
1) geändert durch Geschäftsverteilung d. Senats v. 7.7.1999 2) geändert durch Geschäftsverteilung d. Senats v. 7.7.1999 3) geändert durch Geschäftsverteilung d. Senats v. 7.7.1999 4) geändert durch Geschäftsverteilung d. Senats v. 7.7.1999 5) geändert durch Geschäftsverteilung d. Senats v. 7.7.1999 6) geändert durch Geschäftsverteilung d. Senats v. 7.7.1999 7) geändert durch Geschäftsverteilung d. Senats v. 7.7.1999 8) geändert durch Geschäftsverteilung d. Senats v. 7.7.1999 9) geändert durch Geschäftsverteilung d. Senats v. 7.7.1999 10) geändert durch Geschäftsverteilung d. Senats v. 7.7.1999 11) geändert durch Geschäftsverteilung d. Senats v. 7.7.1999 12) geändert durch Geschäftsverteilung d. Senats v. 7.7.1999 13) geändert durch Geschäftsverteilung d. Senats v. 7.7.1999 14) geändert durch Geschäftsverteilung d. Senats v. 7.7.1999 15) geändert durch Geschäftsverteilung d. Senats v. 7.7.1999 16) geändert durch Geschäftsverteilung d. Senats v. 7.7.1999 17) geändert durch Geschäftsverteilung d. Senats v. 7.7.1999 18) geändert durch Geschäftsverteilung d. Senats v. 7.7.1999 19) geändert durch Geschäftsverteilung d. Senats v. 7.7.1999 20) geändert durch Geschäftsverteilung d. Senats v. 7.7.1999 © 2011 Senatorin für Bildung und Wissenschaft in Zusammenarbeit mit Luchterhand - ein Imprint der Wolters Kluwer Deutschland GmbH Quelle: www.bildung.bremen.de Suche / Info-Code:

References: § 5
 § 6
 § 7
 § 42
 § 9
 § 8
 § 8
 § 13

§ 15

§ 16

§ 17
 § 19
 § 12
 § 20
 § 12
 § 19
 § 21
 § 22
 § 21
 § 23
 § 24
 § 25
 § 20
 § 26
 § 27
 § 28
 § 22