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Timestamp: 2019-06-25 07:29:24+00:00

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Umsatzsteuer-Voranmeldung 2017 / 2.3.1 Abziehbare Vorsteuerbeträge | Finance Office Professional | Finance | Haufe
Die Zeilen 55–60 erfassen die abziehbaren Vorsteuern, ausgenommen Vorsteuerbeträge, die nach § 24 UStG im Rahmen der Durchschnittssatzbesteuerung für land- und forstwirtschaftliche Betriebe pauschaliert sind.
Die gesetzlich geschuldete Steuer für Lieferungen und sonstige Leistungen, die von einem anderen Unternehmer für das Unternehmen des Leistungsempfängers ausgeführt worden sind, sofern eine Rechnung nach den §§ 14, 14a UStG vorliegt (§ 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 UStG; Zeile 56).
Die in einer Rechnung über einen Kleinbetrag (Rechnung, deren Gesamtbetrag 150 EUR nicht übersteigt) sowie die in einem Fahrausweis im Personenverkehr enthaltene Umsatzsteuer (§ 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 UStG i. V. m. § 35 UStDV; Zeile 56).
Die Umsatzsteuer, die der Unternehmer schuldet, dem die Auslagerung aus einem Umsatzsteuerlager zuzurechnen ist (§ 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 UStG; Zeile 56).
Bei innergemeinschaftlichen Dreiecksgeschäften die vom letzten Abnehmer nach § 25b Abs. 2 UStG geschuldete Umsatzsteuer (§ 25b Abs. 5 UStG; Zeile 56).
Die Umsatzsteuer für innergemeinschaftliche Erwerbe (§ 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 UStG; Zeile 57).
Die entrichtete Einfuhrumsatzsteuer für Gegenstände, die für das Unternehmen nach § 1 Abs. 1 Nr. 4 UStG eingeführt worden sind (§ 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 UStG; Zeile 58).
Die Umsatzsteuer aus Leistungen i. S. v. § 13b Abs. 1 und 2 UStG, die der Leistungsempfänger nach § 13b Abs. 5 UStG schuldet , wenn die Leistung für sein Unternehmen ausgeführt worden ist (§ 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 UStG; Zeile 59).
Nach Durchschnittssätzen (§ 23 UStG) ermittelte Vorsteuerbeträge bei Unternehmern, deren Umsatz i. S. d. § 69 Abs. 2 UStDV in den einzelnen in der Anlage UStDV bezeichneten Berufs- und Gewerbezweigen im vorangegangenen Kalenderjahr 61.356 EUR nicht überschritten hat und die nicht verpflichtet sind, Bücher zu führen und aufgrund jährlicher Bestandsaufnahmen regelmäßig Abschlüsse zu machen (Zeile 60).
Nach einem Durchschnittssatz ermittelte Vorsteuerbeträge, bei Körperschaften, Personenvereinigungen und Vermögensmassen i. S. d. § 5 Abs. 1 Nr. 9 KStG, deren steuerpflichtiger Umsatz, mit Ausnahme der Einfuhr und des innergemeinschaftlichen Erwerbs, im vorangegangenen Kalenderjahr 35.000 EUR nicht überstiegen hat und die nicht verpflichtet sind, Bücher zu führen und aufgrund jährlicher Bestandsaufnahmen regelmäßig Abschlüsse zu machen (Zeile 60).
Aufzuführen ist in Zeile 56 die in Rechnungen für Lieferungen und sonstige Leistungen für das Unternehmen von anderen Unternehmern gesondert ausgewiesene und vom Rechnungsaussteller gesetzlich geschuldete Umsatzsteuer. Eine Personengesellschaft kann die ihr in Rechnung gestellte Umsatzsteuer für von ihr bezogene Dienstleistungen, die der Erfüllung einkommensteuerrechtlicher Verpflichtungen ihrer Gesellschafter dienen, nicht als Vorsteuer abziehen.
Die Ausübung des Vorsteuerabzugs setzt voraus, dass der Unternehmer im Besitz einer ordnungsgemäßen Rechnung i. S. d. §§ 14, 14 a UStG ist. Enthält die Rechnung entgegen § 14 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 UStG nur eine Zahlenkombination und Buchstabenkombination, bei der es sich nicht um die dem leistenden Unternehmer erteilte Steuernummer handelt, ist der Leistungsempfänger nach § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Satz 2 UStG – vorbehaltlich einer Rechnungsberichtigung – nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt.
Seit der Änderung des § 14 Abs. 1 UStG durch das Steuervereinfachungsgesetz 2011 können Rechnungen dem Empfänger – mit dessen Zustimmung – auch elektronisch übermittelt werden. Eine elektronische Rechnung ist eine Rechnung, die in einem elektronischen Format ausgestellt und empfan...

References: § 24
 § 35
 § 25
 § 1
 § 13
 § 13
 § 69
 § 5
 § 14
 § 15
 § 14