Source: https://www.bar-frankfurt.de/themen/aktuelle-entwicklungen.html
Timestamp: 2020-08-04 16:50:45+00:00

Document:
(Stand 22. Juni 2020)
Auf einen Blick: Aktuelle Entwicklungen im Bereich Rehabilitation und Teilhabe, die in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie stehen. Angeführt werden in erster Linie bundesweite und trägerübergreifende Regelungen. Die Übersicht wird regelmäßig aktualisiert.
Sozialschutz-Paket II: Entwurf eines Gesetzes zur weiteren Abfederung der sozialen und wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie (Sozialschutzpaket II) (inklusive SodEG)
15. Mai 2020 - Bundesrat stimmt dem Gesetz zu
Gesetzentwurf v. 27.04.2020
Ausgewählte Inhalte des Gesetzes im Bereich Rehabilitation und Teilhabe
Für Menschen in Behindertenwerkstätten, für die das zuvor angebotene gemeinschaftliche Mittagessen in seiner bisherigen Form häufig entfällt, wird der Mehrbedarf für gemeinschaftliche Mittagessen vorübergehend auch dann weiter gewährt, wenn die Voraussetzungen unter denen diese anzuerkennen sind, pandemiebedingt nicht vorliegen.
Dafür wird befristet auf die Merkmale der Gemeinschaftlichkeit der Mittagsverpflegung sowie die Erbringung der Mittagsverpflegung in der Verantwortung eines Leistungsanbieters i.S.d. § 42b Absatz 2 SGB XII (insbesondere Werkstätten für behinderte Menschen nach § 56 SGB IX und andere Leistungsanbieter nach § 60 SGB IX) verzichtet.
Änderungen des Sozialdienstleister-Einsatzgesetzes (SodEG) (Art. 6 Sozialschutz-Paket II)
Vom besonderen Sicherstellungsauftrag nach dem SodEG sind auch die Leistungsträger nach dem SGB V (gesetzliche Krankenkassen) umfasst, soweit diese Leistungen der interdisziplinären Früherkennung und Frühförderung nach §§ 42 Abs. 2 Nr. 2 und 46 SGB IX in Verbindung mit der Frühförderverordnung erbringen (§ 2 S. 3 SodEG-E)
Die sozialen Dienstleister haben gegenüber dem zuschussgewährenden Leistungsträger den Zufluss vorrangiger Mittel nach § 4 S. 1 anzuzeigen (§ 3 S. 6 SodEG-E)
Sofern soziale Dienstleister als Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtung entsprechende Vergütungen erhalten haben, haben Leistungsträger einen nachträglichen Erstattungsanspruch gegenüber diesen (§ 4 S. 2 SodEG-E)
Datenschutzrechtliche Regelungen für Leistungsträger zur Übermittlung, Erhebung, Erfassung und Speicherung personenbezogener Daten (§ 6 SodEG-E)
Sozialschutz-Paket: Gesetz für den erleichterten Zugang zu sozialer Sicherung und zum Einsatz und zur Absicherung sozialer Dienstleister aufgrund des Coronavirus SARS-CoV-2 (inklusive SodEG)
28. März 2020 – Inkrafttreten des Gesetzes
BGBl I 14/2020, S. 575
Die Selbstverwaltungsorgane bei Sozialversicherungsträgern können bis zum 01. Oktober 2020 aus wichtigen Gründen auch ohne Sitzung schriftlich abstimmen (vgl. § 64 Abs. 3a SGB IV, eingeführt durch Art. 3 Nr. 2 Sozialschutz-Paket)
Auswirkungen auf Reha-Träger und Leistungserbringer hat insbesondere das Sozialdienstleister-Einsatzgesetz – SodEG (Gesetz über den Einsatz der Einrichtungen und sozialen Dienste zur Bekämpfung der Coronavirus SARS-CoV-2 Krise in Verbindung mit einem Sicherstellungsauftrag) (eingeführt durch Art. 10 Sozialschutz-Paket).
Sozialdienstleister-Einsatzgesetz (SodEG) (Art. 10 Sozialschutz-Paket)
Durch dieses Gesetz erhalten u.a. Reha-Träger einen besonderen gesetzlichen Sicherstellungsauftrag, um den Bestand von Leistungserbringern im Bereich Reha und Teilhabe (zum Beispiel von medizinischen Rehabilitationsdiensten und -einrichtungen, Berufsförderungswerken oder WfbM) durch eine finanzielle Absicherung zu gewährleisten (§ 2 SodEG).
Erfasst werden Leistungserbringer, die zum 16. März 2020 (vgl. die Verfahrensabsprache weiter unten) in einem Rechtsverhältnis zum Reha-Träger stehen und in Folge der SARS-CoV-2-Pandemie z. B. keine Maßnahmen mehr durchführen können oder deshalb geringer ausgelastet („belegt“) sind (§ 2 SodEG). Ausgenommen von dem besonderen Sicherstellungsauftrag nach dem SodEG sind die Leistungsträger nach dem SGB V (gesetzliche Krankenkassen) und nach dem SGB XI (soziale Pflegeversicherung). Für medizinische Rehabilitationseinrichtungen mit Verträgen nach § 111 Abs. 2 SGB V sind mögliche Ausgleichszahlungen durch das COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetz geregelt worden (vgl. § 111d SGB V). Besondere Regelungen gelten nach diesem Gesetz auch für medizinische Rehabilitationseinrichtungen im Bereich der Krankenversicherung, der Unfallversicherung und der Rentenversicherung, die vorübergehend als Krankenhäuser ernannt werden können (vgl. § 22 KHG).
Die Umsetzung des Sicherstellungsauftrags erfolgt durch die Auszahlung monatlicher Zuschüsse an die Leistungserbringer. Die Zuschusshöhe beträgt grundsätzlich maximal 75 Prozent der durchschnittlichen monatlichen Zahlungen der Reha-Träger an die Leistungserbringer in den letzten zwölf Monaten (§ 3 SodEG).
Voraussetzung für die Zuschussgewährung ist auf Seiten der Leistungserbringer insbesondere eine Antragstellung. Dabei muss zugleich die Bereitschaft erklärt werden, in zumutbarem Umfang alle verfügbaren Mittel (zum Beispiel Arbeitskräfte und Räumlichkeiten) für einen aktiven Einsatz zur Krisenbewältigung zur Verfügung zu stellen. Unterstützungsmöglichkeiten müssen konkret angezeigt und die tatsächliche Einsatzfähigkeit glaubhaft gemacht werden (§ 1 SodEG).
Geltungsdauer (§ 5 SodEG): Der besondere Sicherstellungsauftrag endet zum 30. September 2020 mit einer Verlängerungsmöglichkeit durch die Bundesregierung bis maximal zum 31. Dezember 2020.
Rundschreiben, Absprachen und Links im Bereich der Reha-Träger und des BMAS zum SodEG
02. Juni 2020 - FAQ des BMAS vom 05. Mai 2020 wurden aktualisiert
Einzelne Antworten wurden ergänzt. Weitere Fragen-Antworten sind hinzugekommen. Die Neuerungen sind jeweils gelb hinterlegt (vgl. Anlagen).
Verdeutlicht wird z.B., dass sofern ein Fahrdienst, der bspw. Personen zu Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) befördert und dort wieder abholt, in einem Rechtsverhältnis zu einem Leistungsträger zur Erfüllung der Aufgaben nach dem SGB steht, einen Antrag bei diesem Leistungsträger auf SodEG-Zuschüsse stellen kann.
FAQs BMAS 2. Juni
28. Mai 2020 – Rundschreiben der DRV-Bund zu Folgeleistungen nach dem SodEG an alle von der Deutschen Rentenversicherung Bund federführend belegten Einrichtungen für Leistungen zur medizinischen Rehabilitation
Möglichkeit die Wiedergewährung von Zuschüssen zu beantragen, soweit für die Monate bis Mai 2020 von Trägern der Deutschen Rentenversicherung Zuschüsse bzw. Vorschüsse erhalten wurden und die Voraussetzungen für eine Gewährung weiterhin vorliegen
Aufgrund der notwendigen Prognosen der Erlössituation, kann die eventuelle Zahlung von Zuschüssen aufgrund des Folgeantrags ebenfalls zunächst als Vorschuss und für die Monate Juni und Juli 2020 geleistet werden
Weitere (technische) Hinweis zur Stellung des Folgeantrags
Rundschreiben Nr. 33/2020 an die Einrichtungen
Formular (G7172) für einen Folgeantrag auf Gewährung eines Zuschusses für Leistungserbringer der medizinischen Rehabilitation nach § 3 SodEG
Anlage zum Rundschreiben Nr. 33/2020
05. Mai 2020 - FAQ des BMAS vom 09. April 2020 wurden aktualisiert
Einzelne Antworten wurden ergänzt oder neu gefasst. Weitere Fragen-Antworten sind hinzugekommen. Die Neuerungen sind jeweils gelb hinterlegt (vgl. Anlagen).
Verdeutlicht wird z.B., dass ein gemeinnütziger Zweckbetrieb, der in einem Rechtsverhältnis zu einem Leistungsträger gestanden hat/steht und aufgrund dessen Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch erbringt, vom Anwendungsbereich des SodEG umfasst ist.
FAQs BMAS 5. Mai
04. Mai 2020 – Verfahrensabsprache zur Umsetzung des SodEG
Aktualisierung der Verfahrensabsprache vom 30.03.2020
Es werden Regelungen zur Verpflichtung der Leistungserbringer, die von ihnen unterbreiteten Einsatzmöglichkeiten auf einer Plattform zu veröffentlichen, getroffen.
Einzelne Verfahrensschritte zur Berechnung der Höhe von Zuschüssen nach dem SodEG werden vereinbart.
Soweit die Antragstellung durch einen sozialen Dienstleister bei mehr als einem Leistungsträger erfolgt, werden bei der Berechnung der Höhe der SodEG-Zuschüsse vorrangige Mittel (sofern sie nicht auf einen bestimmten Leistungsträger bezogen sind), anteilig berücksichtigt. Maßgeblich für die anteilige Anrechnung sind die Angaben bei Antragstellung zu Art und Höhe der erhaltenen vorrangigen Mittel gegenüber dem jeweiligen Leistungsträger. Eine Anrechnung in voller Höhe erfolgt bei Dienstleistern, die zum Teil wirtschaftlich tätig sind und aufgrund dessen vorrangige Mittel erhalten.
Von den Leistungsträgern ebenfalls anteilig verrechnet werden Einmalzahlungen als vorrangige Mittel i.S.d. § 4 SodEG. Dabei können die Einmalzahlungen einmalig oder auf die Dauer der Zuschussgewährung erfolgen.
Einzelne Verfahrensschritte zur Anrechnung von vorrangigen Mitteln werden vereinbart.
Das gleiche Verfahren gilt beim anschließenden Erstattungsanspruch nach § 4 SodEG:
Der soziale Dienstleister muss u.a. angeben, von welchen Leistungsträger Zuschüsse nach dem SodEG und welche vorrangigen Mittel insgesamt erhalten wurden.
Jeder Leistungsträger berechnet seinen Anteil am Grundwert und erhält einen Erstattungsanspruch nur in Höhe dieses Anteils. Hiervon ausgenommen sind, vorrangige Mittel, die hinsichtlich einzelner Leistungsträger klar abgrenzbar sind.
Sofern ein Leistungsträger einen unzulässig höheren Anteil an den vorrangigen Mitteln angerechnet hat, erstattet dieser die zu viel angerechneten Beträge anteilig an die Leistungsträger, die ebenfalls SodEG-Zuschüsse gewährt haben.
Verfahrensabsprachen SodEG
09. April 2020 - FAQ des BMAS vom 30. März 2020 wurden aktualisiert
Einzelne Antworten wurden ergänzt oder neu gefasst. Weitere Fragen-Antworten sind hinzugekommen. Die Neuerungen sind jeweils gelb hinterlegt.
Verdeutlicht wird z. B., welche Bedeutung die Durchführung von Leistungen als Online-Angebot für die Anwendung des SodEG hat.
FAQs BMAS 9. April
01. April 2020 – Schreiben der DRV Bund zur Umsetzung des SodEG an die Mitglieder der AGMedReha und an die der DRV-Bund federführend belegten Einrichtungen zur medizinischen Rehabilitation
Für Einrichtungen, die Leistungen zur medizinischen Rehabilitation und Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben erbringen, werden Antragsformulare nach § 3 SodEG zur Verfügung gestellt
Elektronische Postkörbe zur Einreichung der jeweiligen Anträge werden veröffentlicht
Die Angaben im Antragsformular müssen nur einmal für alle Rentenversicherungsträger vorgenommen werden.
Auf Basis einer Selbstauskunft wird allen anspruchsberechtigten Einrichtungen zunächst für zwei Monate ein Vorschuss auf den Zuschuss ausgezahlt. Über die endgültige Höhe des Zuschusses wird erst zu einem späteren Zeitpunkt entschieden.
Schreiben an die Mitglieder der AG
Rundschreiben Nr. 20/2020 an die Einrichtungen
Formular (G7170) für einen Antrag auf Gewährung eines Zuschusses für Leistungserbringer der medizinischen Rehabilitation nach § 3 SodEG
Formular (G7171) für einen Antrag auf Gewährung eines Zuschusses für Leistungserbringer von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben nach § 3 SodEG
Elektronische Postkörbe der einzelnen Rentenversicherungsträger
30. März 2020 - FAQ des BMAS zum SodEG
Das BMAS beantwortet Fragen zu allen Regelungen des SodEG, u. a.:
Anwendungsbereich des SodEG – wer für Zuschüsse in Betracht kommt
"Einsatzerklärung" für soziale Dienstleister (§ 1 SodEG), z. B. Anforderungen an die Glaubhaftmachung
Anwendungsbereich des Sicherstellungauftrages (§ 2 SodEG). Z. B. wird verdeutlicht, dass auch Inklusionsbetriebe von den Regelungen erfasst sind
Beantragung und Auszahlung von Zuschüssen (§ 3 SodEG), wenn der soziale Dienstleister in Rechtsbeziehungen zu mehreren Leistungsträgern steht:
Bei jedem zuständigen Leistungsträger muss ein Antrag gestellt werden. Mehrere örtlich vertretene Leistungsträger können individuell vereinbaren, dass ein Leistungsträger federführend die Zuschusszahlung für andere Leistungsträger mit übernimmt (im Bereich der DRV z.B. der federführende Rentenversicherungsträger).
Die Leistungsträger können sich untereinander beauftragen, um füreinander Aufgaben wahrzunehmen (§ 88 SGB X).
Besonderheiten bei Ländern, Kommunen (insb. Eingliederungshilfe (EGH))
Besondere Wohnformen sind nicht vom SodEG berücksichtigt. Mehrere Leistungsträger der EGH haben angekündigt unabweisbar notwendige Mehrkosten zu übernehmen. Für weitere Kosten, die nicht von Dritten übernommen werden, könnte zu prüfen sein, ob und inwieweit aufgrund einer unvorhergesehenen wesentlichen Änderung eine Anpassung der Vergütungsverträge erfolgen kann (vgl. § 127 Abs. 3 SGB IX)
FAQs BMAS
30. März 2020 – Verfahrensabsprachen zur Umsetzung des SodEG
Vereinbarungspartner: Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Bundesagentur für Arbeit, Deutsche Rentenversicherung Bund, Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung, Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Bundesländer (vertreten durch das ASMK-Vorsitzland Baden-Württemberg)
Das Verfahren zur Umsetzung des SodEG soll möglichst unbürokratisch gestaltet werden. Einzelne Verfahrensschritte zur Bewilligung von Zuschüssen werden vereinbart.
Die Anträge und Erklärungen nach dem SodEG sind an die jeweils zuständigen Leistungsträger zu richten. Die Leistungsträger können sich untereinander über Verfahrenserleichterungen verständigen oder Dritte mit der Ausführung beauftragen.
Für die Glaubhaftmachung der Anspruchsvoraussetzungen durch die Leistungserbringer wurde ein Erklärungsformular entwickelt.
Für Fälle, in denen ein Leistungserbringer in Rechtsbeziehungen zu mehreren Leistungsträgern steht, werden u. a. folgende Regelungen vereinbart:
Es wird angeregt, dass der Leistungserbringer die Angaben für die Bewilligung von Zuschüssen nur gegenüber einem Leistungsträger erklären muss. Die weiteren Leistungsträger sollen das Prüfungsergebnis des ersten Trägers anerkennen.
Der erste Träger bescheinigt dem Leistungserbringer hierfür, dass der die zu erklärenden Voraussetzungen geprüft und bejaht hat. Eine solche Bescheinigung kann auch die Zuschussbewilligung sein. Eine aktive Datenübermittlung zwischen den Leistungsträgern erfolgt nicht.
30. März 2020 – Rundschreiben der Bundesagentur für Arbeit (BA) u. a. zur Abwicklung des SodEG
Das Rundschreiben richtet sich u. a. an die Bundesverbände und Bundesarbeitsgemeinschaften der beruflichen Rehabilitation
Inhalte: Die Maßnahmeträger werden in Kürze übergreifende Informationen zu weiteren Umsetzungsschritten durch das BMAS erhalten. Ergänzende Informationen durch die BA – zum Beispiel zum Antragsverfahren – werden anschließend erfolgen.
Rundschreiben BA
BA: Informationen und Antrag zum Zuschuss nach dem SodEG
DGUV: Online-Antrag auf Zuschuss nach dem SodEG bei der Unfallversicherung
DRV: Informationen und Antrag zum Zuschuss nach dem SodEG für medizinische Rehabilitationseinrichtungen
DRV: Informationen und Antrag zum Zuschuss nach dem SodEG für LTA-Einrichtungen
COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetz: Gesetz zum Ausgleich COVID-19 bedingter finanzieller Belastungen der Krankenhäuser und weiterer Gesundheitseinrichtungen
BGBl (BGBl I 14/2020, S. 580)
Zulassung von Rehabilitationseinrichtungen als Krankenhäuser (§ 22 KHG, eingefügt durch Art. 1 Nr. 2 COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetz)
Die Länder können medizinische Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen zur Durchführung akuter vollstationärer Krankenhausbehandlung bestimmen. Erfasst werden Rehabilitationseinrichtungen, die in vertraglichen Beziehungen zur Krankenversicherung, Rentenversicherung oder Unfallversicherung stehen bzw. von der Rentenversicherung selbst betrieben werden.
Diese Rehabilitationseinrichtungen gelten für die Behandlung von Erkrankten, die bis zum 30. September 2020 aufgenommen werden, als zugelassene Krankenhäuser. Die Frist kann durch das BMG (im Einvernehmen mit dem BMF und Zustimmung des Bundesrates) um sechs Monate verlängert werden. Eine Vergütung für die Behandlung erfolgt über Pauschalbeträge, die bis zum 26. April 2020 vertraglich (durch die Parteien nach § 17b Abs. 2 KHG) vereinbart werden oder bei Nichtzustandekommen durch die Festlegung der Schiedsstelle.
Ausgleichszahlungen an Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen der Krankenkassen (§ 111d SGB V, eingefügt durch Art. 3 Nr. 4 COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetz)
Stationäre medizinische Rehabilitationseinrichtungen, die einen Versorgungsvertrag mit der Krankenkasse nach § 111 Abs. 2 SGB V haben, erhalten eine Ausgleichszahlung für Ausfälle, wenn in Folge der SARS-CoV-2-Pandemie Betten nicht so belegt werden können, wie es zuvor geplant war. Für andere Leistungserbringer im Bereich Reha und Teilhabe sind durch das Sozialschutz-Paket mögliche Zuschüsse im SodEG geregelt worden (s. oben).
Die Ausgleichszahlungen kommen aus der Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds (§ 111d Abs. 1 SGB V). Die Rehabilitationseinrichtungen ermitteln für die Höhe der Ausgleichszahlungen in einem geregelten Verfahren die Anzahl der ausgefallenen Patienten bzw. Rehabilitanden und melden die Ergebnisse wöchentlich; letztmalig erfolgt die Ermittlung der Höhe für den 30.9.2020. Die Frist kann durch das BMG (mit Zustimmung des Bundesrates) um sechs Monate verlängert werden.
Die tagesbezogene Ausgleichszahlung beträgt 60 Prozent eines zu vereinbarenden durchschnittlichen Vergütungssatzes. Das Nähere zum Verfahren vereinbaren die Selbstverwaltungspartner bis zum 10. April 2020.
Kurzzeitpflege in stationären medizinischen Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen (§ 149 SGB XI, eingefügt durch Art. 4 Nr. 6 COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetz)
Kurzzeitpflege (vgl. § 42 SGB XI) kann bis zum 30. September 2020 auch in stationären medizinischen Rehabilitationseinrichtungen in Anspruch genommen werden (abweichend von § 42 Abs. 4 SGB IX).
Die Vergütung richtet sich nach dem durchschnittlichen Vergütungssatz, den die Rehabilitationseinrichtung mit den Krankenkassen nach § 111 Abs. 5 SGB V vereinbart hat.
Informationen und Rundschreiben mit Reha-Bezug zum COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetz
26. April 2020 – Vereinbarung über die Pauschalbeträge für die Vergütung der Einrichtungen nach § 22 Absatz 1 KHG (Reha-KHG-COVID-19-Vereinbarung) zwischen dem GKV-Spitzenverband, dem Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. und der Deutschen Krankenhausgesellschaft e.V.
Von den Ländern nach § 22 Absatz1 KHG bestimmte Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungengelten für die vollstationäre Behandlung von ab dem 16.März 2020bis zum 30. September 2020 aufgenommenen Patientinnen und Patienten, frühestens ab dem Zeitpunkt der Bestimmung durch das Land, als zugelassene Krankenhäuser nach §108SGBV.
Die Vereinbarung beinhaltet u.a. Vergütungsregelungen und Abrechnungsvorgaben sowie Kostenregelungen im Falle eines Zuständigkeitswechsels der Kostenträger während der Behandlung in einer Einrichtung.
09. April 2020 – Vereinbarung nach § 111d Abs. 5 SGB V zwischen dem GKV-Spitzenverband und den für die Erbringer von Leistungen zur medizinischen Rehabilitation maßgeblichen Verbänden auf Bundesebene geschlossen.
Mit dem COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetz sind für stationäre medizinische Rehabilitationseinrichtungen der Krankenkassen Ausgleichszahlungen verankert worden, sofern sie in Folge der SARS-CoV-2-Pandemie Einnahmeausfälle zu verzeichnen haben (vgl. § 111d SGB V, siehe oben).
Die Vereinbarung regelt das Verfahren zur Umsetzung der Ausgleichszahlungen. Geregelt werden insbesondere das Verfahren für die Ermittlung der Höhe der Ausgleichszahlungen nach § 111d Abs. 2 SGB V sowie die Ermittlung des durchschnittlichen Vergütungssatzes nach § 111d Abs. 3 SGB V.
Gemeinsame Pressmitteilung "Unterstützung für stationäre Reha- und Vorsorgeeinrichtungen: Ausgleichszahlungen für entgangene Einnahmen beschlossen"
Ausgleichszahlungsvereinbarung Vorsorge und Rehabilitation vom 11. Mai
Landesbehörden und von diesen benannte/beauftragte Krankenkassen (Stand: 23.04.2020)
30. März 2020 – Schreiben des GKV-Spitzenverbands zum Pflege-Rettungsschirm
Erläuterungen zu den Regelungen des Pflegerettungsschirms (§ 150 SGB XI, eingefügt durch das COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetz)
Weitere aktuelle Pressemitteilungen und Statements des GKV-Spitzenverbandes finden Sie hier.
Aussetzung der Zertifizierungspflicht nach § 37 Abs. 3 SGB IX bis 31. Dezember 2020
Die Gültigkeit vorliegender Zertifikate von stationären medizinischen Rehabilitationseinrichtungen zum internen Qualitätsmanagement nach § 37 Abs. 3 SGB IX wird bis zum 31. Dezember 2020 verlängert (optional).
Audits werden bis zum 31. Dezember 2020 ausgesetzt (optional).
Dadurch sollen die Rehabilitationseinrichtungen vor dem Hintergrund aktueller Herausforderungen von weniger dringlichen Verwaltungsaufgaben entlastet werden.
Empfehlungen und Rundschreiben im Bereich der Reha-Träger zu Nachsorge, Rehasport und Funktionstraining
03. April 2020 – Kassenverbände auf Bundesebene und GKV-Spitzenverband: Schreiben zur Fortführung des Rehabilitationssports/Funktionstrainings als Tele-/Online-Angebot
Ab dem 03. April 2020 werden die gesetzlichen Krankenkassen die Durchführung von Rehabilitationssport/Funktionstraining in Form eines Tele-/Online-Angebotes als ergänzende Leistung zur Rehabilitation weiter finanzieren (befristete Übergangsregelung).
Durchführung von Rehabilitationssport in Herz-/Kinderherzgruppen ist wegen der fehlenden ärztlichen Betreuung und Überwachung in der Häuslichkeit ausgeschlossen
Weitere Einzelheiten, u. a. zu den Voraussetzungen für die Teilnahme, zur Durchführung und Qualitätssicherung durch den Leistungserbringer, zum Datenschutz sowie zum Abrechnungs- und Anerkennungsverfahren, sind Gegenstand des Schreibens.
Schreiben zur Fortführung des Reha-Sports/Funktionstrainings als Tele-/Online-Angebot
25. März 2020 – DRV Bund: Information zur Erbringung von Rehabilitationssport und Funktionstraining in Zeiten der Corona-Pandemie an RehaSport Deutschland
Empfehlung, Rehabilitationssport und Funktionstraining zunächst auszusetzen. Die in der BAR-Rahmenempfehlung festgelegten Fristen für Beginn und Abschluss werden um drei Monate verlängert.
Weitere Verlängerung kommt mit Blick auf den für die Leistung maßgeblichen zeitlichen und sachlichen Zusammenhang mit der vorhergehenden medizinischen Rehabilitation nicht in Betracht. Eine Abrechnung der zu Lasten der DRV Bund wahrgenommenen Leistung ist nur bis zum Ende der Fristverlängerung möglich.
23. März 2020 – DRV Bund: Rundschreiben bzgl. Erbringung von Reha-Nachsorge in Zeiten der Corona-Pandemie an alle Rehabilitationseinrichtungen, die im Auftrag der Deutschen Rentenversicherung Bund Leistungen zur Nachsorge erbringen
Gruppenangebote sollten zunächst ausgesetzt werden. Für die Kostenzusage für Reha-Nachsorge gilt eine Fristverlängerung von Seiten der DRV-Bund. Eine Umwidmung bei T-RENA und Psy-RENA von Gruppen- in Einzeltherapie ist in Einzelfällen möglich.
Zugelassene Tele-Reha-Nachsorge (in den von der DRV Bund hierfür zugelassenen Einrichtungen) kann zu den bisherigen Bedingungen weitergeführt werden; unter bestimmten Voraussetzungen kommt eine Ausweitung auf weitere Rehabilitanden in Betracht.
Eine Durchführung von CASPAR unimodal ist derzeit nicht zulässig.
Aktuelle Informationen zum Umgang mit Nachsorgeempfehlungen: www.nachderreha.de
20. März 2020 – Hinweise des vdek (abgestimmt mit GKV-Spitzenverband und Verbänden der Krankenkassen auf Bundesebene) zu Fragen im Zusammenhang mit Rehabilitationssport und Funktionstraining
Genehmigungsverfahren: Der Bewilligungszeitraum wird um die Zeit der Aussetzung der Übungsveranstaltung verlängert. Informationen über den (max.) Verlängerungszeitraum werden nach überstandener Corona-Krise erfolgen.
Zwischenabrechnungen: Empfehlung an die Leistungserbringer sofort mit den Krankenkassen abzurechnen.
Finanzielle Hilfen: Vorauszahlungen/Abschlagszahlungen sind nicht möglich. Hinweise auf mögliche alternative finanzielle Ansprüche.
Informationen des AOK-Bundesverbandes zu Sonderregelungen für Nachsorgemaßnahmen und für Rehasport und Funktionstraining finden Sie unter Punkt 11.3 und 11.4.
Fragen und Antworten der DRV zu Reha-Nachsorge und Reha-Sport/Funktionstraining
Weitere Empfehlungen, Rundschreiben und Informationen mit Bezug zum Reha- und Teilhaberecht im Kontext der SARS-CoV-2 Pandemie
27. April 2020 – BMG: Ein neuer Alltag auch für den Klinikbetrieb in Deutschland
Um sich auf eine wachsende Zahl von COVID-19-Patienten/-innen vorzubereiten, sind durch frühzeitige Aufforderung an die Kliniken alle medizinisch nicht zwingend notwendigen planbaren Aufnahmen und Operationen zu verschieben, um Behandlungs- und Intensivkapazitäten in den Kliniken frei werden zu lassen, bis zu 50 % der Intensivbetten unbelegt gewesen.
Einen Überblick über die vorhandenen Intensivkapazitäten gibt online das Intensivregister der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin e.V. (DIVI) und des Robert Koch-Instituts (RKI). Durch Rechtsverordnung wird vorgegeben, dass alle Kliniken täglich eine aktuelle Eintragung ihrer diesbezüglich vorhandenen Kapazitäten in das DIVI-Intensivregister vornehmen müssen.
Hinweise zum Vorgehen hinsichtlich Krankenhauskapazitäten auch unter Berücksichtigung der Empfehlungen der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF), der DIVI und der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG).
Information BMG
21. April 2020 – DRV-Bund: Förderaufruf von Forschungsvorhaben zu Auswirkungen der SARS-CoV-2-Pandemie auf das System der Rehabilitation
Förderung von Forschungsprojekte, die aus unterschiedlichen Perspektiven die Auswirkungen der SARS-CoV-2-Pandemie auf die medizinische und berufliche Rehabilitation untersuchen
Projekte können sich u.a. auf die Wahrnehmungen der Rehabilitation durch Akteure im Gesundheitswesen oder künftige Ausgestaltung medizinischer und beruflicher Rehabilitationsangebote beziehen
Ziel ist eine systematische Erforschung der aktuellen Pandemie und ihrer Konsequenzen, um laufende Entwicklungen zu begleiten, ihre Verläufe und Wirkungen nachzuzeichnen sowie Handlungsempfehlungen zum Umgang mit dieser und ggf. künftigen Krisensituationen abzuleiten
Förderaufruf DRV-Bund
14. April 2020 - DRV-Bund: Rundschreiben zur Verlegung in die akutstationäre Behandlung bei Verdacht auf Covid-19-Infektion an alle von der DRV Bund federführend belegten Einrichtungen für Leistungen zur medizinischen Rehabilitation
Zur Unterstützung von Reha-Einrichtungen bei der Entscheidung, wann bei Verdacht auf eine Covid-19-Infektion eine (zurück-)Verlegung in ein Akutkrankenhaus erfolgen sollte, wurde ein Informationsblatt entwickelt (Anlage 1)
Versendung von Handlungsempfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin (DEGAM) zum Umgang mit Corona-Patient*innen (Anlage2)
Anlage 1 zum Rundschreiben Nr. 25/2020
Anlage 2 zum Rundschreiben Nr. 25/2020
14. April 2020 - DRV-Bund: Rundschreiben zu den Auswirkungen auf Übergangsgeld und Pflegekosten bei Quarantänemaßnahmen an alle von der DRV Bund belegten Einrichtungen für Leistungen zur medizinischen Rehabilitation
Werden einzelne Versicherte von den zuständigen Gesundheitsbehörden unter Quarantäne gestellt, gilt die Leistung zur medizinischen Rehabilitation als beendet.
Dies gilt ebenso, wenn eine Einrichtung auf Anordnung des Gesundheitsamtes geschlossen werden muss.
In diesen Fällen ist die Zahlung von Übergangsgeld einzustellen.
Hinweise auf weitere einschlägige Regelungen werden gegeben.
08. April 2020 GKV-Spitzenverband: Empfehlungen zur Sicherung der Hilfsmittelversorgung während der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV2
Aktualisierung der Empfehlung vom 25. März 2020. Gültig bis zum: 30. Juni 2020
Betrifft u.a.: Kontaktreduzierung bei der Versorgung, Administrative Prozesse (z.B. Vermeidung von Unterschriften durch Versicherte, Verzicht auf Fortbildungsnachweise von Leistungserbringern), Fristen, Ärztliche Verordnung (z.B. Verzicht auf Verordnungen unter bestimmten Voraussetzungen), Abrechnung (z.B. Verlängerung vertraglich vereinbarter Fristen), Präqualifizierung
Empfehlung des GKV-Spitzenverbandes vom 08.04.2020
Zur Empfehlung vom 25. März 2020 siehe weiter unten
03. April 2020 - Antworten der Bundesregierung auf schriftliche Anfragen in der Woche vom 30. März 2020, die auch Folgen der Sars-CoV-2 Pandemie auf den Bereich Rehabilitation betreffen (BT-Drs. 19/183444)
Thematisiert werden u.a. folgende Fragestellungen:
Auswirkungen der Schließung von Einrichtungen der medizinischen oder beruflichen Rehabilitation auf den Bezug von Übergangsgeld nach § 65 SGB IX (vgl. Frage 58).
Wirtschaftliche Konsequenzen für Inklusionsbetriebe und Planungen zur Unterstützung von Inklusionsbetrieben (vgl. Fragen 59 und 60).
Möglichkeiten von Personen, die Assistenzen über das Arbeitgeber-Modell oder in ähnlichen Settings organisieren, die notwendige Assistenz auch dann sicherzustellen, wenn sie unter Quarantäne gestellt werden (vgl. Frage 61).
02. April 2020 – DRV Bund: Rundschreiben zur Verlängerung der Verschiebung von Neuaufnahmen in der medizinischen Rehabilitation an alle für die DRV Bund tätigen Rehabilitationseinrichtungen
Empfehlung die Verschiebung von Neuaufnahmen in Rehabilitationseinrichtungen für die von der Bundesregierung zur Beschränkung sozialer Kontakte ausgesprochenen Frist zu verlängern.
Empfehlung berührt nicht die Anschlussrehabilitation (AHB).
Ergänzt die Rundschreiben vom 17.03.2020 (Nr. 10/2020) und vom 25.03.2020 (Nr. 15/2020) (siehe weiter unten)
31. März 2020 – DRV Bund: Rundschreiben zur Vergütung von Reha-Leistungen bei Quarantänemaßnahmen an alle von der DRV Bund belegten stationären Einrichtungen der medizinischen Rehabilitation
In einer insgesamt unter Quarantäne gestellten Reha-Einrichtung, in der alle Rehabilitanden ihre Zimmer nicht mehr verlassen dürfen, wird keine Reha mehr durchgeführt. Ein Vergütungsanspruch besteht dann nicht mehr, jedoch bestehen Entschädigungsansprüche nach dem Infektionsschutzgesetz.
Die Entscheidung über die Fortführung von Reha-Leistungen müssen betroffene Reha-Einrichtungen – ggf. in Absprache mit den örtlichen Gesundheitsbehörden – treffen.
Kann der Betrieb der Einrichtung insgesamt fortgeführt werden, wird der Vergütungssatz für einzelne von Quarantänemaßnahme betroffene Rehabilitanden bis zu 14 Tage weitergezahlt, sofern keine Verlegung in ein Krankenhaus erfolgt. Die Rehabilitationsleistung kann anschließend um die Dauer der Quarantäne verlängert werden.
27. März 2020 – Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA): Sonderregelungen aufgrund der COVID-19-Pandemie
Durch den Beschluss werden mehrere Richtlinien verändert (u.a. Heilmittel-Richtlinie, Hilfsmittel-Richtlinie, Soziotherapie-Richtlinie).
Im Rahmen des Entlassmanagements können Krankenhausärzte/-innen verschiedene Leistungen (u.a. Heilmittel, Hilfsmittel und Soziotherapie) anstelle von 7 bis zu 14 Tage verordnen, um das zusätzliche Aufsuchen einer Arztpraxis zu vermeiden.
Folgeverordnungen für einige Leistungen (u. a. Heilmittel, Hilfsmittel) können von Ärzten/-innen unter bestimmten Voraussetzungen nach telefonischer Anamnese ausgestellt werden.
Vorgaben zum Gültigkeitszeitraum von Verordnungen (u. a. von Heil- und Hilfsmitteln), werden vorübergehend ausgesetzt.
Beschluss G-BA
27. März 2020 – GKV-Spitzenverband: Weiteres Rundschreiben zur Beschleunigung der Verfahren durch Direkteinweisung bei Anschlussrehabilitationsleistungen
Das empfohlene Verfahren der Direkteinweisung bei Anschlussrehabilitation durch die Krankenhäuser (Vgl. Rundschreiben 2020/196 v. 24.03.2020) soll auch für die geriatrische Reha und die neurologische Reha (Phase C) gelten.
Rundschreiben 2020/223 vom 27. März 2020
Rundschreiben 2020/196 vom 24. März 2020 - siehe weiter unten
25. März 2020 – DRV Bund: Rundschreiben zum weiteren Vorgehen bzgl. der Leistungen zur medizinischen Rehabilitation an alle für die DRV Bund tätigen Rehabilitationseinrichtungen
Vorbehaltlich anderweitiger Regelungen durch die zuständigen Behörden, wird die Empfehlung vom 17.03.2020 verlängert (Rundschreiben Nr. 10/2020, siehe weiter unten).
Demnach wird empfohlen bis zum 6. April 2020 keine Neuaufnahmen zu veranlassen; dies gilt nicht für die Anschlussrehabilitation.
Rundschreiben Nr. 10/2020 vom 17.03.2020 - siehe weiter unten
25. März 2020: GKV-Spitzenverband: Empfehlungen zur Sicherung der Hilfsmittelversorgung während der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV2
Persönliche Kontakte zwischen Versicherten und Leistungserbringern sollen vermieden werden. Medizinisch notwendige Hilfsmittelversorgung, bei der eine körperliche Nähe unabdingbar ist, bleibt weiter möglich (z. B. notwendige Anpassungen, bei denen die Mitwirkung der Versicherten erforderlich ist).
Sofern u. a. vertraglich vereinbarte Liefer-, Fertigungs- und Abgabefristen aus triftigem Grund nicht eingehalten werden können, sieht die Krankenkasse von Sanktionen ab.
Nicht aufschiebbare (Erst-)Versorgungen können auch ohne Vorliegen einer vertragsärztlichen Verordnung begonnen werden. Für die Abrechnung bleibt die Vorlage der Verordnung unverzichtbar. Auf eine Folgeverordnung wird bei zum Verbrauch bestimmten Hilfsmitteln unter bestimmten Voraussetzungen verzichtet. Die Krankenhausverordnung hat den Stellenwert einer vertragsärztlichen Verordnung.
Vertraglich vereinbarte Fristen zur Einreichung der Abrechnung werden für sechs Monate nach Ende der Gültigkeit dieser Empfehlungen ausgesetzt.
Die Deutsche Akkreditierungsstelle (DAkkS) hat Handlungsanweisungen für die Präqualifizierungsstellen herausgegeben.
Empfehlung GKV-Spitzenverband
24. März 2020 –GKV-Spitzenverband: Rundschreiben zur Beschleunigung der Verfahren durch Direkteinweisung bei Anschlussrehabilitationsleistungen
Es wird empfohlen, das Verfahren der Anschlussrehabilitation – befristet bis zum 30. April 2020 – auf ein Verfahren der Direkteinweisungen durch die Krankenhäuser umzustellen. Danach prüfen die Krankenhäuser die Voraussetzungen für die Teilnahme an einer Anschlussrehabilitation und organisieren die Überleitung, ohne zunächst auf die Bewilligung durch die zuständige Krankenkasse zu warten.
Voraussetzung für die empfohlenen Direkteinweisungen ist, dass die Anschluss-Reha in Fällen nach den Indikationen des AHB-Indikationskatalogs der DRV erfolgt und den Krankenkassen weiterhin Anträge auf Anschlussrehabilitation zugeleitet werden.
Link zum Rundschreiben 2020/196
Weitere Informationen des GKV-Spitzenverbandes
AHB-Indikationskatalogs der DRV
24. März 2020 – DRV-Bund: Rundschreiben bzgl. eines Kurzantrags für eine erneute Leistung zur medizinischen Rehabilitation an alle eigenen Reha-Zentren der DRV Bund sowie an alle für die DRV Bund tätigen Rehabilitationseinrichtungen
Für die Beantragung einer erneuten medizinischen Rehabilitationsleistung bei Nichterreichung des Reha-Ziels aufgrund der aktuellen Gefährdungssituation wurde ein Kurzantrag (Formular G0101) entwickelt, der ggf. von der Reha-Einrichtung an die Rehabilitanden ausgehändigt werden soll.
Eine erneute Antragsstellung soll erst dann erfolgen, wenn die Auswirkungen der SARS-CoV-2-Pandemie abgeklungen sind und der zeitnahe Antritt einer Reha-Leistung realisierbar erscheint.
Link zum Rundschreiben Nr. 14/2020
Formular G0101 “Kurzantrag auf eine Leistung zur medizinischen Reha”
23. März 2020: Deutsche Akkreditierungsstelle (DAkkS): Handlungsanweisungen zum Umgang mit den Risiken im Zusammenhang mit der Ausbreitung von Covid-19 für die Tätigkeit von fachkundigen Stellen (FKS) im Bereich AZAV
Handlungsempfehlung in Abstimmung mit dem BMAS und der Bundesagentur für Arbeit
Verschiebung anstehender Überwachungs- und erneuter Zulassungsaudits ist für einen Zeitraum von max. 6 Monaten vorläufig zulässig. Die teilweise Durchführung der anstehenden Überwachungs- und erneuten Zulassungsaudits durch „alternative Methoden“ ist unter bestimmten Anforderungen zulässig.
In beiden Fällen muss durch die FKS / den Träger nachgewiesen werden, dass die reguläre Durchführung des Audits angesichts der Corona-Pandemie vor dem Hintergrund einer internen Risikobeurteilung nicht möglich ist.
Handlungsempfehlung DAkkS
Weitere aktuelle Informationen der DAkkS zu Auswirkungen auf die Akkreditierungstätigkeit
In diesem Kontext siehe auch die Empfehlung der DAkkS an die fachkundige Stelle bei alternativen Verfahren der Wissensvermittlung:
Betrifft den Fall, dass in der aktuellen Situation alternative Verfahren angewendet werden, die nicht Gegenstand der Zertifizierung waren. (z. B. digitale Lernformen)
Die Anwendung alternativer Verfahren könnte eine Änderungszulassung der Maßnahme zur Folge haben. Anforderungen zur Notwendigkeit der Änderungen der Maßnahmezulassungen liegen im Ermessen der Fachkundigen Stellen; kann in dieser Ausnahmesituation eher großzügig und pragmatisch ausgelegt werden.
Empfehlungen für ein Vorabverfahren.
Empfehlung DAkks an fachkundige Stelle
17. März 2020 – DRV-Bund: Weiteres Rundschreiben zum Umgang mit der Coronavirus-Pandemie an alle für die Deutsche Rentenversicherung Bund tätigen Rehabilitationseinrichtungen
Empfehlungen zum Vorgehen bei Anschlussrehabilitation (AHB): AHB-Leistungen sollen so lang wie möglich und bestmöglich weiterlaufen.
Empfehlungen zum Vorgehen bei Neuaufnahmen: Dringende Empfehlung in den nächsten 10 Tagen keine Neuaufnahmen zu veranlassen.
Empfehlung für ambulante Reha-Einrichtungen zur Kontaktaufnahme mit dem Gesundheitsamt
Informationen zu den Möglichkeiten von Reha-Einrichtungen zur wirtschaftlichen Absicherung
05. März 2020 – DRV Bund: Rundschreiben zum Umgang mit dem Coronavirus an alle für die Deutsche Rentenversicherung Bund tätigen Rehabilitationseinrichtungen
Hinweise zur Rechtslage hinsichtlich der infektionshygienischen Überwachung
Bei Vorliegen nachvollziehbarer Gründe kann der Nichtantritt oder der Abbruch der Rehabilitation gerechtfertigt sein
Sofern es durch behördliche Anordnung zu Quarantäne oder der Schließung der Einrichtung kommt, gilt die Reha-Leistung als beendet; ein Anspruch auf Vergütung für der Rehabilitationsleistungen besteht ab diesem Zeitpunkt nicht mehr
Rundschreiben Nr. 9/2020
Empfehlungen, Rundschreiben und Informationen mit Bezug zum Reha- und Teilhaberecht im Kontext der SARS-CoV-2 Pandemie nach der 1. Infektionswelle
11. Mai 2020 – DRV-Bund: Rundschreiben bzgl. der Wiederaufnahme der Rehabilitation nach Kontaktbeschränkungen wegen Corona an alle für die DRV Bund tätigen Rehabilitationseinrichtungen
Das empfohlene Verfahren bezüglich Neuaufnahmen in Rehabilitationseinrichtungen (Vgl. Rundschreiben 2020/22 v. 02.04.2020) wird dahingehend angepasst, dass aufgrund der nunmehr möglichen und bereits erfolgten Lockerungen im Verantwortungsbereich der Länder, bei der Entscheidung darüber, ob und wie viele Neuaufnahmen getätigt werden können, die relevanten Rahmenbedingungen zu berücksichtigen sind.
Rundschreiben beschränkt sich auf medizinische Aspekte in der medizinischen Rehabilitation.
Hinweis auf relevante medizinische Aspekte und Empfehlungen auf der Internetseite der DRV
DRV-internes Schreiben vom 7. Mai
Anlage zum DRV-internen Schreiben vom 7. Mai
Aktualisierte Anlage zum DRV-internen Schreiben vom 7. Mai
27. April 2020 - Gemeinsames Statement von DGCH, DGAI, BDC und BDA zur Wiederaufnahme von elektiven Operationen in deutschen Krankenhäusern
Empfehlung für Ärzte, Pflegepersonal und Krankenhäuser bei der Wiederaufnahme der Versorgung in Operationssälen und allen Verfahrensbereichen, ambulant wie stationär unter Berücksichtigung der Sicherheit von Patienten, Personal und Bevölkerung.
Ziel ist die Reduktion der wartenden Patientenzahlen mit aufgeschobenen operativen Eingriffen und die Organisation des Überganges in einen geordneten parallelen Regelbetrieb mit COVID- und NON-COVID-Patienten.
Links zu weiteren Informationen mit Bezug zum Reha- und Teilhaberecht im Kontext der SARS-CoV-2-Pandemie
Die Ansprechstellen sind für Fragen von Leistungsberechtigten, Arbeitgebern und anderen Rehabilitationsträgern telefonisch oder auch digital erreichbar
Eine aktuelle Sammlung von Informationen und Rundschreiben zum Bereich Rehabilitation und Teilhabe finden Sie auch auf der Website der DEGEMED
Informationen zu Sonderregelungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Betreffen unter anderem ergänzende Rehabilitationsleistungen und die Anschlussrehabilitation.
Aktuelles Serviceangebot zum Coronavirus, u.a. mit einer Übersicht über spezielle Hotlines der gesetzlichen Krankenkassen zur Beratung der Versicherten über Symptome, Behandlung, Verbreitung und Vorbeugung der Erkrankung
FAQs: Rehabilitation und Corona
Hinweise auf aktuelle Meldungen
Hinweise auf Beratung im Internet und per Telefon der Ersatzkassen
Informationen zum Umgang der AOK und der GKV mit dem Coronavirus auch zum Thema Rehabilitation. Betreffen u. a.
Maßnahmen des „COVID19-Krankenhausentlastungsgesetz“ für Rehabilitationseinrichtungen
Sonderregelungen für Nachsorgemaßnahmen, Ambulante Rehabilitation von Abhängigkeitskranken
Informationen zum Einsatz und Sicherung sozialer Dienstleister - SodEG (weitere Informationen siehe weiter oben)
Informationen für Durchgangs-Ärzte in Zusammenhang mit COVID-19-Erkrankungen verursacht durch das Coronavirus SARS-CoV-2
Aktuelle Informationen für Kundinnen und Kunden der BA, kein reha-spezifischer Fokus
FAQ für Bildungsträger – Corona Virus:
Eine physische Anwesenheit in Maßnahmen ist aktuell verboten. Alternative Möglichkeiten bieten ggf. E-Learning-Angebote.
Die Teilnahmenden und die zuständige Agentur für Arbeit müssen unverzüglich über die Unterbrechung einer Maßnahme informiert werden.
Die BA zahlt Maßnahmevergütungen für die von ihr finanzierten arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen unter dem Vorbehalt der späteren Verrechnung bzw. Rückforderung zunächst bis 31.03.2020 weiter. Danach können ggf. Zuschüsse nach Artikel 10 des Gesetzes für den erleichterten Zugang zu sozialer Sicherung und zum Einsatz und zur Absicherung sozialer Dienstleister aufgrund des Coronavirus SARS-CoV-2 (Sozialschutz-Paket) erhalten werden. (Informationen dazu siehe oben)
Weitere Links zu Empfehlungen der DAkkS und zu Hinweisen zur Nutzung digitaler Lernformen
Aktuelle Informationen u. a. für Rehabilitanden, zur Erreichbarkeit und zu Servicetipps
Infos zur telefonischen Beratung
FAQ-Liste zum Coronavirus in Bezug auf Reha-Leistungen der LKK und LAK
Weitere Informationen u. a. zur Erreichbarkeit und zu einzelnen Leistungen bei Corona
Bzgl. Informationen zur Corona-Pandemie wird auf die Informationsseiten der Mitglieder verwiesen.
Online-Verzeichnis der Mitglieder der BAGüS mitsamt Adressen und Kontaktdaten (auch abrufbar als PDF-Datei)
Bundesweiter Überblick zu Informationen zur Corona-Pandemie in der Kinder- und Jugendhilfe der einzelnen Bundesländer
Die Bundesagentur für und die Integrations- und Inklusionsämter unterstützen Arbeitgeber in der aktuellen Situation bei den Anzeigen zur Beschäftigung schwerbehinderter Menschen. Arbeitgeber können Anzeigen bis zum 30. Juni 2020 vornehmen. Gleiches gilt für die Zahlung der Ausgleichsabgabe.
Bis dahin wird das Versäumen der Anzeigepflicht zum 31. März 2020 für das Anzeigejahr 2019 nicht als Ordnungswidrigkeit verfolgt.
Ebenfalls werden von den Integrations-/ Inklusionsämtern bei Erstattung der Anzeige für das Anzeigejahr 2019 bis spätestens 30. Juni 2020 keine Säumniszuschläge erhoben.
Baden-Württemberg - Ministerium für Soziales und Integration (hier insbesondere > Verordnungen und > FAQ)
Allgemeine Informationen zum Coronavirus in Hessen, kein reha-spezifischer Fokus, aber Informationen zu Besuchsverboten, Pflegeeinrichtungen, Werkstätten etc.
Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (Informationen insbesondere am Ende der Webpage)
Infektionsmonitor Bayern - Neuartiges Coronavirus (Sars-CoV-2), kein reha-spezifischer Fokus, aber Informationen zu Besuchsverboten, Pflegeeinrichtungen, Werkstätten etc.
Berlin - Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung
Informationen zum Coronavirus (Covid-19), kein reha-spezifischer Fokus, aber Informationen zu Besuchsverboten, Pflegeeinrichtungen, etc.
Brandenburg - Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg
Informationen zum Coronavirus, kein reha-spezifischer Fokus
Bremen - Die Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz
Aktuelles und generelle Informationen zum Corona-Virus, kein reha-spezifischer Fokus, aber Informationen zu Besuchsverboten, Pflegeeinrichtungen, etc.
Hamburg - Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (hier insbesondere: "Rechtsverordnungen")
Informationen zum Coronavirus, kein reha-spezifischer Fokus, aber Informationen zu Präventions- und Handlungsempfehlungen der Pflege und Eingliederungshilfe
Hessisches Ministerium für Soziales und Integration (hier zum Beispiel "Werkstätten für Menschen mit Behinderungen" und "Verordnungen der Regierung")
Mecklenburg-Vorpommern - Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit
Wichtige Informationen zum Coronavirus, kein reha-spezifischer Fokus, aber Informationen zu Rehakliniken, Besuchsverboten, Pflegeeinrichtungen, etc.
Aktuelle Informationen zum Coronavirus, kein reha-spezifischer Fokus, aber Informationen zu Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen etc.
Nordrhein-Westfalen - Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen
Sonderseite des Ministeriums zum Coronavirus in NRW, kein reha-spezifischer Fokus, aber Informationen zu Besuchsverboten, Pflegeeinrichtungen, Werkstätten etc.
Rheinland-Pfalz - Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie
Informationen zum Coronavirus (SARS-CoV-2), kein reha-spezifischer Fokus, aber Informationen zu Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen und Dienste für Menschen mit Behinderungen etc.
Wichtige Informationen zum Coronavirus, kein reha-spezifischer Fokus, aber Informationen zu Besuchsverboten, Pflegeeinrichtungen, Werkstätten etc.
Allgemeine Informationen zum Coronavirus, kein reha-spezifischer Fokus, aber Informationen zu Besuchsverboten, Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, Werkstätten etc.
Sachsen-Anhalt - Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration Sachsen-Anhalt
Informationen zum Coronavirus (SARS-CoV-2), kein reha-spezifischer Fokus, aber Informationen zu Besuchsverboten, Pflege- und Rehaeinrichtungen, Tagesförderstätten für Menschen mit Behinderung etc.
Schleswig-Holstein - Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren
Informationen zum Coronavirus, kein reha-spezifischer Fokus, aber Informationen zu Besuchsverboten, Pflegeeinrichtungen, etc.
Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (hier insbesondere "Verordnungen, Erlasse und Empfehlungen")
Informationen zu COVID-19, kein reha-spezifischer Fokus, aber Informationen zu Besuchsverboten, Pflegeeinrichtungen, etc.
Hinweis: Die Übersicht beruht auf den zum Zeitpunkt der Veröffentlichung vorliegenden Informationen und erhebt angesichts der dynamischen Lage keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Eine Aktualisierung erfolgt regelmäßig und anlassbezogen, zum Beispiel wenn noch nicht berücksichtigte Informationen oder Entwicklungen bekannt werden. Ergänzende und weiterführende Informationen können Sie gerne an marcus.schian@bar-frankfurt.de senden, um allen Beteiligten ein möglichst umfassendes Bild der Situation zu erleichtern. Die Zusammenstellung stellt keine Bewertung der Bedeutung für die trägerübergreifende Zusammenarbeit in der Rehabilitation dar.

References: § 42
 § 56
 § 60
 § 4
 § 64
 Art. 3
 Art. 10
 § 111
 § 111
 § 22
 § 3
 § 4
 § 4
 § 3
 § 3
 § 3
 § 127
 Art. 1
 § 17
 Art. 3
 § 111
 Art. 4
 § 42
 § 42
 § 111
 § 22
 § 22
 §108
 § 111
 § 111
 § 111
 § 111
 § 37
 § 37
 § 65