Source: http://rudelstellungen-klargestellt.de/?p=3806&cpage=1
Timestamp: 2019-05-21 04:30:59+00:00

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Rudelstellungen in der Praxis | Rudelstellungen – klargestellt
Der erste Schritt zur Rudelstellung ist das Vereinsforum. Jeder Interessent wird dort zunächst mit Freundlichkeit und Aufmerksamkeit geradezu überschüttet. Vor allem soll er über seinen Hund berichten. Rasch stellt sich heraus, dass dessen Rudelstellung dringend von RS-Erfinderin Barbara Ertel eingeschätzt werden sollte. Bis zum Termin soll sich der Aspirant mit der RS-Lehre beschäftigen, am besten durch Erwerb von Ertels selbstverlegtem Werk „Verständigungsschlüssel zum Hund“.
Die als „Workshops“ bezeichneten Einschätzungen sind der Kernpunkt von RS: für Ertel die Haupteinnahmequelle, für den RS-Neuling die Initiation in die Gemeinschaft. Einzelhunde werden fast immer als „Leithund“ identifiziert, bei mehreren Hunden dagegen in der Regel eine „Fehlstellung“ entdeckt. Etwaige Hundeprobleme sind somit erklärt. Nach dem Workshop darf der RS-Aspirant ein Halsband mit der aufgedruckten Stellung seines Hundes erwerben und erhält gegen Zahlung weiterer Gebühren Zugang zum „inneren Kreis“ des RS-Forums.
Weiter motiviert wird er durch Schilderungen von Anhängern, deren Hunde angeblich dank RS von Krankheiten geheilt und von allen möglichen Problemen befreit wurden. Laut Ertel verstehen RS-Hunde die Menschensprache, zeigen „Arbeitsabläufe“ und befolgen telepathische Anweisungen. Neulinge nehmen all dies oft für bare Münze. Sie fiebern ihrem Workshop-Termin entgegen, um die Wunder selbst erleben zu dürfen. Wer trotzdem nicht bucht, dem wird nach einiger Zeit bedeutet, dass er in der Gemeinschaft unerwünscht ist. Wer sich gar des mangelnden Glaubens an RS verdächtig macht, etwa indem er sich nach der Verwendung der Einnahmen, nach Ertels Hundeerfahrung oder einem Sachkundenachweis erkundigt, wird sofort gesperrt und seine Fragen gelöscht.
Mit Absolvierung des Workshops wäre eigentlich allen Seiten Genüge getan. Ertel hat ihr Geld, der Teilnehmer die Bescheinigung „Leithund“, alle wären zufrieden und dieses Blog überflüssig. Doch leider begnügt sich die Rudelstellung damit nicht. Um sie als neuartige Haltungs- und Zuchtmethode erscheinen zu lassen, hat Ertel sich Maßnahmen ausgedacht, die gravierende Folgen für die ihnen ausgesetzten Tiere haben können. Hunde mit „unpassenden“ Rudelstellungen müssen sofort getrennt oder abgegeben werden. Von Umweltreizen und insbesondere von „Fremdhunden“ soll man seinen Hund konsequent fernhalten, um seine Rudelstellung nicht zu stören. Spielen, Sport, Training und Erziehung seien nicht nur unnötig, sondern schädlich. Hunde haben sich gemäß ihrer Stellung zu verhalten und sind nötigenfalls zu „korrigieren“. Was man von ihnen will, soll man dem „Leithund“ mitteilen, der die Anweisung an den „Bindehund“ weitergibt. Verhält dieser sich dennoch falsch, ist der „Leithund“ verantwortlich zu machen.
Alle Anhänger sind aufgefordert, den Vollzug dieser RS-Maßnahmen in einem Forum-„Tagebuch“ zu dokumentieren. Nicht alle kommen dem nach. Die meisten – fast 90%, wie sich aus der Forum-Statistik abschätzen lässt – beenden bald nach dem Workshop ihre RS-Aktivität. Ernüchtert durch Ertels zuweilen pöbelnden Auftritt oder durch das Ausbleiben der versprochenen Wunder, kehren sie der Lehre den Rücken, um vielleicht bald dem nächsten Trend nachzulaufen. Einige allerdings haben sich bis dahin so fest an die Gruppierung gebunden, dass auch der Workshop ihr Weltbild nicht mehr erschüttern kann. Um Ertels Gunst zu gewinnen, versuchen sie mit aller Gewalt, die RS-Maßnahmen an ihren Hunden durchzusetzen.
Zwar basiert die Lehre auf einer naiven Vorstellung von „Hunderudeln“ und nimmt durchaus richtig an, dass Hunde aufeinander eine positive Wirkung haben können. Paradoxerweise aber zielen die geforderten Methoden – Trennung, „Entschleunigung“, Entzug von Kontakten und Umweltreizen – auf die Isolierung des Hundes ab. Offenbar sollen dadurch Konfliktsituationen vermieden und so das „Problem“ gelöst werden. Hier stellt sich die Frage: Ist die RS-Hundehaltung nur eine harmlose Schrulle? Wenn nein, welche Langzeitfolgen kann sie haben?
Erklärungen statt Erziehung
Ob RS-Hunde die deutsche Sprache unmittelbar verstehen oder das Gesagte telepathisch erfassen, ist zur Zeit noch strittig, da Ertel das ihren Anhängern bisher nicht verraten hat. Jedenfalls sind diese weitgehend überzeugt, seit dem „Workshop“ mit ihrem Hund sprechen zu können. Solche Schilderungen sind denn auch eins der häufigsten Themen auf dem RS-Forum. Zugegeben: Viele Hundehalter (auch Autoren dieses Blogs) reden ganz ohne RS zuweilen mit ihren Hunden. Und das wird von diesen durchaus positiv aufgenommen – jedenfalls hören sie interessiert zu. Wer aber hofft, künftig auf Erziehung verzichten und rein sprachlich oder telepathisch mit seinem Hund kommunizieren zu können, bekommt Probleme. Sogar die „Hundeflüsterin“ und ehemalige RS-Anhängerin Maja Nowak schreibt in der aktuellen Fassung (15.1.2015) ihres oft wechselnden „RS-Resümees„:
„Reine Erklärungen an den Hund oder das vollständige Vermeiden von Reizen, die auf diesen Workshops empfohlen werden, führten nach meiner Erfahrung mit vielen Leithundehaltern häufig dazu, dass ein Abreißen der Beziehung passierte, weil der Mensch vollkommen verunsichert war und nicht mehr wusste, wie er sich nun verbinden kann mit seinem Hund und ob er einen Leithund überhaupt einschränken darf.“
Freilich ist das „Abreißen der Beziehung“ vor allem ein Problem des Halters, nicht des Hundes. Wenn sich die RS-Aktivität darauf beschränkt, dem Hund die Welt zu erklären oder ihm Gedankenbefehle zu senden, ist sie harmlos. Zumindest solange damit nicht die Erwartung verknüpft ist, der Hund solle die Erklärung inhaltlich verstehen oder die telepathischen Anweisungen befolgen. Leider verhält es sich mit den weiteren von Ertel ausgedachten Maßnahmen ganz anders.
Hundetausch und Hundetrennung
Für den Tierschutz relevant sind drei gängige Aspekte der RS-Praxis: die Trennung von Hunden, die Isolation und Reizdeprivation durch RS-Haltung sowie die RS-konforme Aufzucht von Welpen. Zur sofortigen Trennung wird praktisch jeder Mehrhundehalter aufgefordert, da Ertel bei seinen Hunden stets einen „Fehlbesatz“ oder „Doppelbesatz“ zu erkennen behauptet. Zur Lösung des „Problems“ werden ihm mehrere Möglichkeiten angeboten (=> hier). Bei einem „Fehlbesatz“ könnte er durch Anschaffung weiterer Hunde das Rudel komplettieren. Das versuchen einige besonders überzeugte Anhänger tatsächlich, mit teilweise üblen Folgen für alte wie neu dazugekomme Hunde. Für einen normalen Hundehalter ist es nicht praktikabel. Er hat daher nur die Wahl, seine Hunde im Haus und Grundstück dauerhaft zu trennen, den Hund mit „unpassender Stellung“ ins Tierheim zu geben oder ihn auf der Tauschbörse des Vereins umzutauschen. Als RS noch Zulauf hatte, fand dort stets ein lebhafter Hundebasar mit bis zu 50 angebotenen Hunden statt (älterer Auszug, mittlerweile ist die Tauschbörse erst nach Workshop-Besuch gegen Gebühr zugänglich):
Die Userin „sunka“, die hier nach einem „stellungsstarken v2“ und „mbh“ suchte, ist übrigens niemand anders als ZDF-„Hundeflüsterin“ Maja Nowak, die zu diesem Zeitpunkt noch fest an RS glaubte. Ertel hatte auch ihr weisgemacht, sie müsse zwei ihrer Hunde gegen passendere Stellungen umtauschen.
Halter besonders begehrter Hunde erfahren direkt beim Workshop, an welche RS-Anhängerin sie ihren Hund abgeben sollen. Wer der Anweisung nicht nachkommt, wird zunächst beschimpft, auf Dauer droht Verstoß aus der Gemeinschaft und aus dem geschlossenen Bereich des RS-Forums. Für viele Anhänger entsteht so ein massiver Gruppendruck, der sie letztlich bewegt, einen ihrer Hunde abzugeben. Natürlich kann in Einzelfällen, wenn zwei Hunde sich dauerhaft nicht vertragen, die Abgabe oder Trennung wirklich die beste Lösung sein. Bei der RS-geforderten Trennung spielt jedoch die Beziehung der Hunde untereinander gar keine Rolle. Zusammenleben unpassender Stellungen führe stets zur inneren „Zerstörung“ der Hunde, die freilich für den Besitzer nicht sichtbar sei, da die Tiere ein normales Verhalten vortäuschten. Bindungsgesten wie Kontaktliegen oder gegenseitige Fellpflege seien dabei in Wirklichkeit als „Unterdrückung“ zu verstehen.
Hunde sind abhängig von sozialen Bindungen. Sie verstehen nicht, warum sie – oft im Alter – ihr Heim und ihren Sozialpartner verlassen und den Rest ihres Lebens im Zwinger einer RS-Anhängerin verbringen müssen. Das ist keineswegs nur ein sentimentales Problem. Die Ethologin Dr. Dorit Feddersen-Petersen schrieb zu den möglichen Folgen einer solchen Hundetrennung:
Der Entzug von Sozialpartnern ist eine ausgeprägte sozio-physische Belastung für Hunde. Er führt zu einer basalen neuroendokrinen Reaktion. Diese Stressreaktion betrifft im Organismus insbesondere zwei physiologische Regelungssysteme: das Hypophysen-Nebennierenrinden-System und das vegetative Nervensystem, das Sympathikus-Nebennierenmark-System. Bei anhaltender Hormonausschüttung über diese physiologischen Systeme (u.a. Cortisol, Corticosteron, Adrenalin, Noradrenalin) endet die Belastungssituation in einer psychosomatischen Erkrankung unterschiedlicher Organe. Hinzu kommt eine Schwächung des Immunsystems. Die anhaltenden Stress-Situationen bei Hunden bewirken:
Kreislaufstörungen (Tachykardie, Herzkrämpfe, Herzinfarkt)
Störungen des Verdauungssystems (Gastritis, Durchfall, Verstopfung, Darmkrämpfe u.a.)
Störungen der Atmung (Bronchitis, Asthma u.a.).
Die entsprechenden organischen Schäden gehen oftmals mit erheblichen Schmerzen einher. Die Ursache der Symptome ist nicht selten schwer zu diagnostizieren. Diese Erkrankungen führen durchaus zu gesteigerter Aggressivität, zurückzuführen auf das stark herabgesetzte Allgemeinbefinden der Tiere.
Hunde können also durch den Entzug ihrer Sozialpartner – sei es Hund oder Mensch – organisch schwer erkranken. Tatsächlich gab es bisher eine Reihe von Todesfällen unter RS-Hunden, vor allem bei den Hunden der Führerin Ertel, von denen nur wenige ihr drittes Lebensjahr erlebten. Die Gesamtzahl der Hunde, die aufgrund einer RS-bedingten Abgabe körperliche Schäden erleiden, ist kaum festzustellen. In Forum-„Tagebüchern“, die von Ertel strikt zensiert werden, kann man natürlich nur von tollen Erfolgen lesen. Von wirklichen Beeinträchtigungen durch Trennungstraumata erfährt man allenfalls indirekt, etwa wenn der RS-Abgabehund am Ende wieder im Tierheim landet (Erfahrungsbericht):
Im Rahmen meiner ehrenamtlichen Tätigkeit als Hundevermittlerin für einen Tierschutzverein habe ich mitbekommen, wie einer der Hunde, der einige Zeit vor unserem Workshop RS-gerecht in einem nach RS passenden Rudel ein neues Zuhause gefunden hatte, einige Zeit nach unserem Workshop wieder zurück in die Vermittlung kam. Der Hund – ein “Leithund” – wurde im Rudel nicht mehr gebraucht, weil der “passende” Bindehund abgegeben wurde, da dieser sich permanent mit einem anderen “passenden” Hund des Rudels gestritten hat. Da war der Leithund dann überflüssig und musste ebenfalls gehen, obwohl er ja eigentlich gleichfalls mal “passte”. Bis zur Vermittlung an eine neue Stelle wurde dieser “überflüssige” Hund ohne seinen passenden Bindehund (da der ja bereits abgegeben war) separiert vom Rest des Rudels gehalten (da ja sonst wegen des fehlenden Bindehundes “Unstruktur” herrscht). Wenn man diesen Hund persönlich kennt und weiß, wie rassebedingt extrem sozial er ist und den Kontakt zu Artgenossen braucht, bricht einem das Wissen um die Situation das Herz.
Isolation und Reizdeprivation
Nach dem Glauben Barbara Ertels sind Hunde eines „strukturierten Rudels“ autark und brauchen den Menschen nicht mehr. Diese Vorstellung ist schwer in die Wirklichkeit umzusetzen, zumal alle Beobachtungen (z.B. von Zimen und Miklósi => Bindungstests) zeigen, dass Haushunde sich normalerweise sogar stärker an Menschen binden als an Artgenossen. Um dem RS-Ideal dennoch nahe zu kommen, sind Anhänger gehalten, ihre Hunde möglichst sich selbst zu überlassen und nicht mit ihnen zu interagieren. Denn „Streicheln, Rumtütteln und Spielen“ werde von Hunden als „menschliche Schwäche“ bewertet. Stattdessen solle man den Hund vor seinem eigenen Bewegungsdrang, vor Reizen aus der Umwelt und vor Kontakten mit anderen Hunden konsequent abschirmen. Diese „Entschleunigung“ genannten Maßnahmen bedeuten in der Praxis, Spaziergänge auf ein Minimum zu beschränken und Erziehung, Spielen, Hundesport und Hundebegegnungen ganz zu unterlassen. Nicht alle RS-Anhänger folgen diesen Vorgaben strikt, doch einige bemühen sich nach Kräften:
“Wir gehen [mit unserem Hund] seit Mai nicht mehr spazieren und ich habe auch seinen Bereich im Garten auf 50qm begrenzt, weil er vorher am Zaun auf und ab rannte und nicht mehr ansprechbar war.”
Dieser Hund, ein Abkömmling sozialer Jäger mit Revieren von Hunderten von Quadratkilometern, verbringt nun dank RS den Rest seines Lebens allein in einem 5x10m-Gartengehege. Für solche Beispiele besonderer RS-Treue gibt es stets Beifall und Bewunderung im Forum, zuweilen gar ein Lob von Führerin Ertel. Sind Spaziergänge nicht zu vermeiden, soll der Halter wenigstens den Hund immer so vor oder hinter sich positionieren, wie es dessen „Rudelstellung“ entspricht. Ein „vorderer Leithund“ muss also stets vor ihm, ein „hinterer Leithund“ hinter ihm gehen (in echten Rudeln gibt es natürlich keine feste Marschordnung). Unterwegs darf der Hund nicht spielen, nicht rennen – „ein Leithund rennt nicht“ – und vor allem nicht mit Fremdhunden Kontakt aufnehmen, sofern diese nicht vorher ebenfalls von Ertel eingeschätzt wurden. All dies sei sonst purer Stress für den Hund. Zudem betrachten Hunde ihre Besitzer als unfähig, wenn diese nicht Ertels RS-Regeln gehorchen. Wer will das schon?
„Nun laufen wir nur noch mit Leine und versuchen sie hinter uns zu halten. Wie weit muss sie hinter uns laufen? Sie hat meist ihre Nase in Kniehöhe! Wie gelingt das Laufen? Macht sie das tatsächlich irgendwann von alleine? Auf Hundekontakt sollen wir komplett verzichten. Sie wird langsam ruhiger und entspannter, sieht aber auch irgendwie traurig aus!“
Antwort: Ja, das macht sie irgendwann von alleine, wenn sie durch ständige Gängelei darauf dressiert wurde. Oder auch durch Schläge und Tritte, wie es bei langjährigen RS-Anhängern in zunehmendem Maß beobachtet wird. Hunde versuchen sich dank ihrer Flexibilität auch an die widrigsten Haltungsbedingungen anzupassen. Sicher werden auch ganz ohne RS manche Hunde in Deutschland reiz-, bewegungs- und kontaktarm gehalten. RS aber stellt diese gedankenlose Hundehaltung mit dem Euphemismus „Entschleunigung“ als das anzustrebende Ideal dar.
In der Realität kann Reizentzug übernervöse Hunde zwar tatsächlich vorübergehend ruhig stellen. Und dadurch, dass man nichts mehr mit seinem Hund unternimmt, geht man naturgemäß auch allen möglichen Konfliktsituationen aus dem Weg. Die Erwartung, auf diese Weise Hundeprobleme zu lösen, erfüllt sich dennoch nicht – ganz im Gegenteil. Maja Nowak rät Workshop-Interessenten, sie sollten sich vorab ein „strukturiertes Rudel“ doch einmal live vorführen lassen, um zu sehen, was auf sie zukommt. Ein ziemlich blauäugiger Rat, dem der RS-Verein wohl kaum entsprechen dürfte, sonst wäre es mit den Workshop-Einnahmen schnell vorbei. Alle Versuche des Vereins, ein „vorzeigbares“ RS-Musterrudel zusammenzustellen, sind bisher misslungen.
Strikte RS-Haltung mit pauschalem Beschränken von Bewegung, Reizen und Kontakten setzt die Hunde massiven Belastungen aus, deren Folgen sich nach einiger Zeit zeigen. Dr. Feddersen-Petersen schrieb dazu:
Die lang anhaltenden Belastungen können zu Verhaltensstörungen führen, die ohne organische Schäden zu diagnostizieren sind. Ihnen liegen Schädigungen zentralnervöser Funktionen zugrunde. Die Verhaltensstörungen, die mit erheblichen Leiden einhergehen, werden im Folgenden präzisiert (s.a. Feddersen-Petersen, 2008: Ausdrucksverhalten beim Hund). Erhebliche Leiden sind dabei Ausdruck eines Zusammenbruchs elementarer neuronaler Organisation. 6 Kriterien wurden dafür benannt:
Stereotypien als zwanghaft ausgeführtes Verhalten, einschließlich solcher Verhaltensweisen, die sich auf Ersatzobjekte beziehen oder dem eigenen Körper gelten und ihn schädigen (Autoaggression). Stereotype Bewegungsmuster, die nach lang anhaltender Ausführung Formkonstanz (automatisierte Bewegungsabläufe) aufweisen, werden oftmals bis zur Erschöpfung ausgeführt. Sie lassen sich durch Störreize kaum unterbrechen. Neben Bewegungsreizen gibt es soziale Stereotypen, beispielsweise mehr oder weniger ritualisiert ausgeführtes aggressives Verhalten, das Hunde interaktiv ohne Verhaltensänderungen und ohne erkennbaren Grund immer wieder mit einem bestimmten Partner ausüben, auf den eine ausgeprägte Fixierung mit automatisierten Handlungsabläufen erfolgte.
Ausfall oder erhebliche Reduktion des Komfortverhaltens (Körperpflege i.F. von Self-grooming),
des Explorationsverhaltens,
und des Spielverhaltens.
Wegfall oder starke Verringerung von Verhaltensweisen dieser Funktionskreise spricht für weitreichende Störungen der Verhaltensregulation.
Apathie (Depression oder Akinese); ein Zeichen äußerst tiefgreifender neuronaler Veränderungen. Gekennzeichnet ist Apathie durch motorische Verlangsamung bis hin zur gänzlichen Bewegungslosigkeit. Sie geht einher mit starker Reduktion des Ausdrucksverhaltens (auch der Mimik) und auffallender Interesselosigkeit an der Umwelt.
Zusammenbruch des tagesperiodischen Aktivitätsmusters (Bigeminus).
Alle Verhaltensstörungen, die diesen Kriterien zuzuordnen sind, gehen mit einem sozialen Kommunikationsverlust einher. Für die Zuordnung erheblichen Leidens genügt bereits das Auftreten gestörten Verhaltens, das lediglich einem Kriterium entspricht. Im Einzelfall lassen sich häufig mehrere Kriterien zuordnen, die oftmals auch miteinander kombiniert in Erscheinung treten. Erarbeitet wurden diese Kriterien in einem IGN – Workshop unter Mitarbeit von Buchholtz, Lambooij, Maisack, Martin, van Putte, Feddersen-Petersen, Schmitz u.a.
Erhebliche Leiden – Stereotypien, Ausfall von Komfortverhalten, Explorationsverhalten und Spiel sowie Apathie und Zusammenbruch der Tagesperiodik – basieren auf einer Unfähigkeit neuronaler Kompensation nach schwerwiegenden Belastungen. Hirnstamm und limbo-präfrontales System sind durch komplette Dysregulation zu einem Ausgleich der Verhaltensorganisation nicht mehr in der Lage. Verbunden damit ist ein totaler Rückzug, der zu einem Verlust sozialer Kommunikation führt.
Das erhebliche Leiden bezieht sich darauf, dass akute Ängste nicht abgebaut, Vermeidungsstrategien gegenüber Gefahren nicht entwickelt werden können, Sinnesreize, Schmerzen etc. als unkontrollierbare und quälende Sensationen erfahren werden und letztendlich in eine Apathie münden (Teuchert-Noodt, 2000). Man kann es in etwa mit dem Verhalten kleiner Kinder vergleichen, die unkontrollierbaren und quälenden Sensationen unterworfen werfen (Buchholtz, 1996).
Im Gegensatz zu mit organischen Schäden einhergehenden Symptomen sind die oben beschriebenen Leiden bei einer rein medizinischen Untersuchung nicht feststellbar. Sie bleiben also etwa bei einer Inspektion des Veterinäramts bei Hundegruppen von RS-Anhängern unbeachtet, solange sie nicht einen Grad erreicht haben, den man schwerlich ignorieren kann. Über das tatsächliche Ausmaß RS-bedingter Leiden lässt sich keine sichere Aussage treffen. Die Tagebücher im RS-Forum sind wenig aussagekräftig. Wenn es dort heißt, der Hund sei dank konsequenter Entschleunigung mittlerweile „total ruhig und entspannt“ und interessiere sich kaum noch für seine Umwelt, kann das harmlos sein, aber auch auf ein Apathiesyndrom hindeuten.
Die einzige Möglichkeite, RS-Hunde öffentlich zu beobachten, gab es früher bei Workshops. Dort wurden die Hundegruppen der Vereinsgründerin Ertel und ihres engeren Anhängerkreises eine Zeitlang zum „Gegenschätzen“ eingesetzt. Laut Berichten von Besuchern zeigten diese Hunde tatsächlich viele der beschriebenen Störungen, etwa stereotypes Dauerkläffen sowie Beißattacken untereinander, auf andere Hunde oder auf Zuschauer. Mittlerweile werden diese Hundegruppen nicht mehr in der Öffentlichkeit gezeigt. Mehrere der „strukturiert lebenden“ Hunde wurden bei Beißereien getötet, andere – allein von Ertels Hunden bislang mindestens vier – wegen Angriffen auf ihre Besitzerin oder anderen Fehlverhaltens eingeschläfert. Daher hat der Verein für seine Workshops ständig Bedarf an neuen „Gegenschätzhunden“ von Anhängern.
Von der Öffentlichkeitswirkung einmal abgesehen, sieht der Verein selbst keine Probleme mit Verhaltensstörungen von RS-Hunden. Beißereien sind natürliche „Rudelarbeit“ zur Aufrechterhaltung der Rudeldisziplin. Führen sie zum Tod, tragen stets „Gendefekte“ oder „Hirnschäden“ die Schuld. Mit RS hat das nichts zu tun.
„Vernichten“ lebensunwerter Welpen
Alle RS-Züchter sind gehalten, ihre Würfe kostenpflichtig von Barbara Ertel einschätzen zu lassen. Nach eigener Aussage kann Ertel die Stellungen bereits bei neugeborenen Welpen auf Fotos anhand ihrer „Schlafpositionen“ erkennen. Entsprechende Werbefotos von niedlichen Welpen zeigt der RS-Verein auf seiner Startseite. Leider ist die Realität alles andere als niedlich.
Bei der Einschätzung anhand von Welpenfotos (50,- EUR pro Welpe) identifiziert Ertel nicht nur die angebliche Stellung, sondern auch die Qualität der Welpen. Ein Wurf ist „perfekt“, wenn er aus sieben Welpen mit allen sieben Stellungen besteht. Fehlen eine oder mehrere Stellungen, ist der Wurf noch „akzeptabel“. Würfe mit mehrfach vorhandenen Stellungen – das ist logischerweise bei mehr als sieben Welpen immer der Fall – sind „inakzeptabel“ und zu bereinigen. Das übernimmt angeblich eine „stellungsstarke“ Mutterhündin selbst, indem sie entweder die unpassenden Welpen oder gleich den ganzen Wurf „vernichtet“ (=> hier).
Dass eine Hündin tatsächlich ihre eigenen Welpen tötet, ist natürlich eine extreme Ausnahme. Daher hat der Züchter eines solchen Wurfs stets die traurige Wahl, die von Ertel als inakzeptabel bezeichneten Welpen entweder selbst zu „vernichten“ oder sie anderweitig aus dem Wurf zu entfernen. Züchter entscheiden sich normalerweise für die letztere Variante. Der Wurf wird in einzelne Welpen oder Gruppen aufgetrennt, zu denen im Wechsel die Mutter gelassen wird. Dies verursacht naturgemäß bei der Hündin und auch bei ihren Welpen massiven Stress mit den oben beschriebenen Folgewirkungen.
Zusätzlich sind alle Welpen – auch die eines „perfekten“ Wurfs – laut RS von der Umwelt strikt zu isolieren. Weder der Mensch, noch andere Hunde oder Reize aus der Außenwelt dürfen ihre „Professionalisierung“ stören. Zu einer solchen Methode der Welpenaufzucht erklärte Dr. Feddersen-Petersen im Interview:
Das würde sich katastrophal auswirken, wäre eine Bremse für die Auseinandersetzung der Welpen mit ihrer Umwelt, etwa wenn diese den Menschen in seiner zentralen Rolle für das Hundeleben gar nicht kennenlernen könnten. Eine solche Einschränkung der Sozialisation würde zu sozialen Deprivationen führen. Die Mutterhündin ist nicht die bleibend zentrale Figur für die Hundewelpen, das ist vielmehr der Mensch, den Haushunde ja intuitiv dem Sozialpartner gegenüber vorziehen, wie immer wieder wissenschaftlich bewiesen wird. Unsere Haushunde richten ihr Verhalten an uns aus – das sollte verfeinert und unterstützt werden. Was da sehr konstruiert gefordert wird, ist eine denkbar ungünstige Lebensvorbereitung.
Glücklicherweise gibt es inzwischen nur noch wenige RS-Züchter. Beim Erwerb eines Welpen von einem Züchter sollte aber dennoch stets darauf geachtet werden, ob dieser „nach der Rudelstellungslehre“ züchtet oder nicht. Oft ist dies anhand der Homepage zu erkennen. Zwar wirbt kaum ein Züchter oder Trainer mehr mit dem Begriff „Rudelstellung“, doch zuweilen wird der Besuch von Ertel-„Workshops“ als Qualifikation aufgeführt.
Die zwölf Grundrechte der Hunde
Hunde sind hochentwickelte, soziale, individuelle Lebewesen und darin dem Menschen ähnlich. Sie verdienen es, artgerecht und mit Respekt behandelt zu werden. Die Grundrechte der Hunde wurden von dem Kanidenforscher Dr. Erik Zimen und Mitarbeitern bereits vor fast 20 Jahren zusammengefasst.
Diese Rechte sind heute wichtiger denn je (vielleicht mal abgesehen von den Flöhen). Würden sie konsequent beachtet, gäbe es weder RS, noch andere Fehlentwicklungen und Missstände in der Hundewelt.
Sofern nicht anders vermerkt, entstammen die Zitate der RS-Website und dem RS-Forum.
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127 Gedanken zu „Rudelstellungen in der Praxis“
Astrid Dechert 21. Januar 2015 um 11:03
absolut gut und verständlich,
so wie den Wahn-Sinn RS auf den Punkt gebracht.
Wenn ich das lese, fühle ich mich wieder zurückversetzt zum Workshop RS in Berlin und es macht mich immer wieder erneut sprach- und fassungslos, weil der Mensch sich so vom Hund abwendet und den freundschaftlichen Blick auf seinen Hund verliert. Sich wieder am Leben mit seinem Hund zu beteiligen und einzubringen, kostet Kraft und Überwindung.
Das schlimme daran: es versteht kein Hund !
Die beschriebene Traurigkeit und das nebeneinanderherleben, Rückschritt in die Verselbständigung der Hunde oder Abgabe durch gezielte gedankliche Veränderung des Menschen… es gibt so viel Geschädigte Menschen, die sich noch nicht öffentlich zu Wort gemeldet haben, gerade jetzt, wo es sehr wichtig wäre, da der § 11 die Zulassung für eingetragene Vereine nicht vorsieht.
Gute Erklärung auch von Frau Dorit Feddersen-Petersen ! Hier kann ich gut nachvollziehen, wie Körper und Seele zusammenarbeiten und leiden !
Hilde 21. Januar 2015 um 11:08
Eine schöne Zusammenfassung dessen, was einen Grossteil von vRS ausmacht.
Arachne 21. Januar 2015 um 11:19
Vielen Dank für diesen treffenden Beitrag!
Rosi 21. Januar 2015 um 14:56
Schön-sachlicher und fundierter Artikel.
Es ist so traurig, was die Menschheit aufgrund von Fehlleitungen, Irrlehren oder einfach auch nur aus Dummheit etc. pp., bereits alles an Lebewesen verbrochen hat und bis heute noch veranstaltet (inkl. an sich selbst und am Planeten, versteht sich).
Wenn ich solche Beispielfragen von Rudelstellungs-Anhängern lese … dann wird mir jedwede Illusion geraubt (zumindest sofern ich eine solche noch gehabt hätte), die Menschheit sei mittlerweile intellektuell weiter entwickelt. Doch:
„Das Banale zum Existenziellen zu erheben, ist die Königsdisziplin der Dummen.“
und Dummheit stirbt bekanntlich nicht aus.
Eigentlich nicht zu fassen … Die Folgen von Isolation und der sog. „Entschleunigung“ sind altbekannt und jedem zugänglich (man muss sich eine solche Frage nur selbst stellen oder es zumindest für sich selbst vorstellen).
Nun schreiben wir das Jahr 2015, der Begriff ‚artgerechte Tierhaltung‘ kann bereits als verallgemeinert und abgenutzt betrachtet werden. Doch immer noch steht jeden Morgen mehr als einer auf, den eine Frau Dr. Feddersen-Petersen auf so etwas extra und im Speziellen hinweisen muss (wenn es denn gelesen und verstanden werden würde).
Am Besten wäre es doch, diese Rudelstellungsjünger kauften sich Stofftiere (das wäre in der Tat meine Empfehlung). Wenn man dort die Batterien heraus nimmt, sind sie ganz schnell „entschleunigt“, Isolierung ist kein Problem, sie sind mit einem kleinen Platzangebot zufrieden und die menschliche Interaktion kann sich auf gelegentliches Abstauben reduzieren. Genau das käme höchstwahrscheinlich dem Verhalten gleich, wie das Mensch-Tier-„Erziehungs“-Programm von Frau Ertel zum Ziel zu haben scheint.
Wie das im Leben so ist:
„Ein Dummkopf findet immer einen größeren Dummkopf, der ihn bewundert.“
(Nicolas Boileau-Despréaux)
Jupp und in der Regel nicht nur einen …
À propos, schön, dass Frau Novak beginnt zu hinterfragen. Schade, dass das so lange gedauert hat. Traurig, dass es ihr live mit Folgen vor Augen geführt werden musste und offensichtlich ein noch nicht abgeschlossener Prozess ist sowie, dass in der Zwischenzeit derart viel Schaden anrichten werden konnte, wozu sie aktiv beigetragen hat. Nur rein theoretisch betrachtet würde mich interessieren, wie sie das später einmal vor sich selbst rechtfertigen würde.
An alle, die sich hier so beherzt engagieren, vielen Dank und
Marta 22. Januar 2015 um 12:37
Ja,es gibt nur wenige Züchter,die nach RS züchten.Meinen Infos nach sind es ca. eine Handvoll.
In Anbetracht des angeblichen Idealismus( „wir tun es alles nur für die Hunde“) der RSler eigentlich seltsam.Es müßte doch gerade ihr Anliegen sein,Hunde schon von Geburt an zu „professionalisieren“.
Ist es aber nicht.Denn: Zucht nach RS ist eine kostspielige,zeitaufwändige und wenig lukrative Angelegenheit.Gott sei Dank!!!
Ein Züchter,der nicht mit RS beginnt,sondern schon ein „Zuchtrudel“ aufgebaut hat,muß selbstgezogene,schon untersuchte Hunde abgeben,weil sie stellungsmäßig nicht passen.Und dann erst einmal neue Hunde (und Deckrüden!) finden,die nach RS „passen“ und dann auch in der Rasse und vor allem in der Qualität zuchttauglich sind.Ein Rudel für die Zucht aus dem eigenen Bestand aufzubauen ist ein Vorhaben,daß sich über Jahre hinzieht.Und einen passenden Leithund als Deckrüden zu finden fast ein Ding der Unmöglichkeit.
Dann ist es ja auch so,daß es in einem Haushalt nur eine MB Hündin geben darf und auch nur die darf Welpen bekommen.Im Hintergrund soll aber trotzdem ein komplettes 7ner Rudel vorhanden sein.Frei nach dem angeblichen Vorbild der frühen Züchter zu Zeiten des Karl Werner.Auch schon damals k a n n es unmöglich so gewesen sein.Das wird sich kaum jemand leisten können.Und die,die es tun,sind tatsächlich verblendete Idealisten.Oder Wichtigtuer.Oder beides.Geld verdienen kann man jedenfalls anders definitiv leichter.
Das ,sowohl für Mutter als auch für Welpen ,extrem stressige Trennen kann ich nur bestätigen.Und es macht die Welpen mitnichten ruhiger.Ganz im Gegenteil.Und die Mutter bringt das Hin-und herlaufen zwischen den Gruppen,was in den ersten 2 Wochen zur Folge hat,daß die Mutterhündin fast keinen(!) Schlaf mehr bekommt,an den Rand ihrer Kräfte.
Auch die beschriebene Apathie der Hunde des „Zuchtrudels “ kann ich nur bestätigen (schlicht aufgrund von Langeweile ,da kaum Spaziergänge und Beschäftigung).
Nur die Geschichte mit der fehlenden Sozialisation habe ich anders erlebt bei einer Züchterin aus dem engeren Kreis um E..Die Welpen hatten genauso viel (also täglich ) intensiven Kontakt zu Menschen und Gartenauslauf mit Spielhaus,Bällebad und Sandkasten,wie jeder normal aufgezogene Wurf.
Anders kann man einen Wurf heutzutage auch kaum teuer verkaufen,denn die wenigsten Käufer kommen von vornherein aus dem Forum. Inzwischen ist es auch kontraproduktiv geworden mit RS auf einer HP zu werben:)
Trotzdem glaube ich ,daß sich aus o.g. Gründen niemand ob einer größeren Verbreitung der RS -Zucht wirklich Sorgen machen muß.Und so wird es auch nie wirklich viele Hunde geben ,denen man nachsagen könnte,daß sie „perfekt professionalisiert “ aufgewachsen sind.damit beißt sich das ganze Konzept wieder selbst in den Schwanz:)
Marta 22. Januar 2015 um 13:26
Übrigens bekommt der Züchter gerechterweise auch keinen Schlaf mehr:))
Das Ganze ist ein völlig unpraktikables, unlukratives , Menschen und Hunde schädigendes Konzept.
Es ist wieder einmal ausschließlich B.E. ,die daraus ihre Vorteile zieht!
Wird nicht ewig dauern, bis es auch der letzte merkt.Und bis dahin hat B.E. finanziell ihre Schäfchen im Trocknen.
Gaby 22. Januar 2015 um 17:47
@Marta: Wir wissen vom Zeitzeugen und Mitarbeiter von Karl Werner, dass er dort zeitgleich zwei Würfe betreut hat, zum einen von Edda vom Pflänzerland, der andere müsste von deren Mutter Assy gewesen sein. Das wäre schon fataler MBH-Doppelbesatz an Zuchthündinnen im Hause Werner! Wie erklärt sich das beim Urvater der vRS?
Marta 22. Januar 2015 um 18:17
Tja,da verstrickt sich Ertel wohl wieder in ihren eigenen Dogmen und Behauptungen:).Genauso ist ja auch sonst kein Doppelbesatz im Haus erlaubt.In wilden Rudeln und bei Jagdmeuten aber schon.Parallelverbände und so.Da mußte dann halt irgendeine Erklärung für neugierige Fragesteller gefunden werden.
Und vielleicht,wenn es hart auf hart kommt und man sie damit konfrontieren würde,daß diese beiden Würfe ja auch keine 7ner Würfe waren,würde sie vielleicht sagen,daß es am Doppelbesatz MBH gelegen hat:)
Andererseits hat es ja auch einen Vorteil,daß B.E. von fast allen Hunde betreffenden Themen schlicht keine Ahnung hat.So auch nicht von Zucht.Wäre es anders hätte sich ihre Vorgaben wohl schlauer ausgedacht.So,daß es praktikabel wäre und es mehr Züchter gäbe ,die diesen Richtlinien folgen könnten.
Der Züchter,den ich meine steht jedenfalls durch RS kurz vor der Pleite und die Zweifel wachsen….
Und mir bleibt die Häme im Hals stecken.
Marta 22. Januar 2015 um 18:31
Und: Es gab in zig Würfen (denn es sollten als Übergangslösung für Züchter auch V2 Würfe erlaubt sein) nicht einen einzigen Wurf,der nicht getrennt werden mußte.
Es lief eher nach dem Prinzip von Zuckerbrot und Peitsche.Mal war ein Wurf ganz gut und dann wieder unrettbar chaotisch.In der Art weiter zu züchten,wäre absolut inkonsequent und frustrierend für einen gläubigen Züchter.Schließlich sind auch bei Trennungen meistens noch Lücken und Fehlstellungen vorhanden und man produziert ständig Welpen,die ein Leben als „stellungsschwacher“ Hund führen müssen.oder als Einzelgänger,Beamingopfer etc.
Es ist doch auch interessant ,daß die einzigen mir bekannten perfekten Würfe nur der Wurf auf der EU Startseite und (so ein Zufall) B.E.`s eigener Wurf sind.Und das auch noch bei einer MB/N2 Verpaarung.
Wie es halt in B.E. Weltbild so ist: sie ist die einzig Kompetente.Alle anderen produzieren Chaos.
Marta 22. Januar 2015 um 18:43
Sorry,V2 und N2 mit jeweils dem gegenüberliegenden Eckhund.
Wortzauberin 22. Januar 2015 um 21:03
„Andererseits hat es ja auch einen Vorteil,daß B.E. von fast allen Hunde betreffenden Themen schlicht keine Ahnung hat.“
Würden das bloß endlich mal mehr erkennen. Es ist eine Sache, schlimm genug (!), dass wegen einer Einschätzung einer einzigen Frau, die ihr eigenes „Rudel“ offensichtlich nicht im Griff hat, sei es „nur“ der MBH, Hunde getrennt werden, ihre Familie verlassen müssen, in irgendeine Stellung geschabloniert werden, …
Damit aber bei Welpen anzufangen ist mehr als alle Grenzen überschritten. Siehe anderer Artikel – Zitate.
Passt der Hund nicht ins Schema, wird es passend erklärt und keine Sau – sorry – fragt nach.
Susanne Last 23. Januar 2015 um 8:06
Danke für diesen fundierten und aufklärenden Bericht über die Rudelstellungen. In dem Bestreben, wissenschaftlich und aus dem Erfahrungswissen heraus die aufgestellten Thesen über Wächter und Co. zu klären, wird zurückgeblickt auf genetische Aspekte und den Einfluß der belebten und unbelebten Umwelt sowie die Lern- und Lebenserfahrung des einzelnen Hundes. Was mir allerdings immer in der Diskussion um hündisches Verhalten fehlt, auch wenn es um die Zweierbeziehung Mensch-Hund geht, sind die Grundlagen aus der Gruppensoziologie. Gruppenbildung unterliegt bestimmten Parametern und Gesetzmäßigkeiten. Die Natur hat für viele Gruppen unterschiedlicher Spezies häufig ähnliche Strategien vorgesehen, vermutlich weil sie sich bewährt haben. Man denke nur z.B. an das „Join-up“ bei Pferden – dies läuft ähnlich bei z.B. Hühnern und Hunden (hier heißt es dann „Mobbing“) ab. Die Grundsätze der Gruppenbildung und -erhaltung würden auf den Hund übertragen fast alle Fragen klären, die Hundebesitzer haben. Man muß nicht nur hochgradig verzweifelt sein, um die Rudelstellungen als Wahrheit dankend anzunehmen. Es reicht schon, einfach nicht genug zu wissen, wenn es einem keiner sagt.
http://canilogie.blogspot.de/p/neue-forschungstruppe.html
Susanne 23. Januar 2015 um 21:05
Danke für den Bericht (mal wieder)!!! Einen Tag zuvor hatte noch eine der Verleugnerinnen die Chuzpe zu schreiben, Zitat:
„Die Lügen, die über RS in Umlauf gebracht werden, erschweren die Hundesuche sehr. Da es ja die Tauschbörse gar nicht gibt und man passende Hunde beim Tierschutz oder bei Züchtern sucht, ist es sehr ärgerlich, wenn gleich auf Abwehr gegangen wird, da die Leute den Antis blind alles glauben.
Ein Grund mehr, Züchter und Tierheime vor diesem verlogenem Umtrieb noch deutlicher zu warnen. Ach, und noch etwas: der VLH Diego, bekannt aus Film und Fernsehen aus der Reihe „Die Hundeflüsterin“ mit Maja Nowak steht bei Ebay-Kleinanzeigen zum Verkauf. Immer wieder interessant, worauf man bei Recherchen zufällig stößt…… Befand sich dieser Hund denn nicht in der perfekten Struktur bei einem der WS-Verkäufer?
Gaby 24. Januar 2015 um 8:40
„Ach, und noch etwas: der VLH Diego, bekannt aus Film und Fernsehen aus der Reihe “Die Hundeflüsterin” mit Maja Nowak steht bei Ebay-Kleinanzeigen zum Verkauf. Immer wieder interessant, worauf man bei Recherchen zufällig stößt…… Befand sich dieser Hund denn nicht in der perfekten Struktur bei einem der WS-Verkäufer?“
@Susanne: Danke für die Recherche und Info hier im Blog. Ja, Diego, der „Verwandlungskünstler“, war wohl ein zu guter Schauspieler für Nowak, Ertel und Co.. Schade um diesen schönen Hund, und wieder einer mehr, der zum Wanderpokal wird… traurig.
Wortzauberin 24. Januar 2015 um 11:56
Was war denn Diego für einer? Hatte mir MMN nur gegen Ende mal kurz angetan …
Gaby 24. Januar 2015 um 13:14
hier: ganz am Anfang. Die Emma wurde übrigens auch falsch eingeschätzt, hier hat also Fehlbesatz „gearbeitet“: http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2119704/Hundefluesterin-Das-tierische-Kraftpaket#/beitrag/video/2119704/Hundefluesterin-Das-tierische-Kraftpaket
Allerdings ist dieser Diego im Gegensatz zu dem bei ebay nicht kupiert. Ist evtl. doch nicht der selbe? Susanne, hast Du mal einen Link dazu?
Susanne 24. Januar 2015 um 13:58
Hallo Gaby, es ist ganz eindeutig der gleiche Rüde (Dobermann), er hat auch immer noch das gleiche Halsband an ….
Hier ist der Rüde in der Sendung ab Minute 3:
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/sendung-a-bis-z#/beitrag/video/2142164/Hundefl
Hier ist die Anzeige:
http://kleinanzeigen.ebay.de/anzeigen/s-anzeige/dobermann-ruede-1,5-jahre-mit-fuehrungsqualitaeten/271044485-134-10482?ref=search
So jung und schon durch so viele Hände …… bedauernswertes Tier!
Wortzauberin 24. Januar 2015 um 14:16
Meine Fresse! Mehr fällt mir dazu nicht ein, ohne mal wieder ausfallend zu werden.
Gaby 24. Januar 2015 um 14:21
Danke, Susanne! Dann hatte ich einen anderen gefunden, der auch Diego heißt. Ja, das ist er – armer Kerl! Erst von allen bejubelt, weil er im TV ach so toll gearbeitet hat, und jetzt fehleingeschätzt wieder auf der Suche… er kann einem wirklich leid tun!
Carla 24. Januar 2015 um 14:41
Wie dumm muss man denn sein?
Da schreibt Diego in seiner Anzeige
„Die mir die Welt erklären und mich nicht mit Drill und Sitz / Platz / Fuß führen, denn ich bin ja nicht dumm, sondern verstehe alles, wenn man es mir erklärt. Übrigens bin ich nicht bestechlich, aber gelehrig“
und trotzdem kann er mit 1.5 Jahren nicht an der Leine gehen und hat auch noch ein paar andere Ausbildungs, nein,Erklärungsdefizite. Wenn es doch so einfach ist, kann es sein, dass seine Menschen wirklich zu dumm dazu sind, diesem Hund Dinge ganz einfach zu erklären??? Kann man nicht auf die Idee kommen, dass es am Rudeldung liegt und man eine gute Hundeschule besucht ehe man den achso geliebten Hund abschiebt???? Da haben sich die Herrschaften aber ein super Armutszeugnis gebastelt.
Hoffentlich findet Diego einen guten Platz. Arme Socke.
Marta 24. Januar 2015 um 14:57
Die suchen Rudler…..Hoffentlich finden sich Leute,die so tun als seien sie Rudelstellungsanhänger und sagen,daß sie einen “ VLH“ dementsprechend halten werden.Sonst landet er vermutlich gleich bei den nächsten „Hundeflüsterern“,die ihm die Welt erklären wollen.
Und danach wieder im Tierheim,weil er diese schon längst nicht mehr versteht.
Wortzauberin 24. Januar 2015 um 15:01
OT, aber: Das wäre wieder so einer, den ich sofort und ohne Wenn und Aber nehmen würde … Aber son stellungslosen Racker hab ich ja (ohne leider 😉 ) schon. Wie zur Hölle können Menschen nur so dämlich sein???
Klar kommt nicht jeder mit jedem Hund zurecht oder es dauert auch mal, aber ne halbwegs gesunde Selbsteinschätzung vorab und zwischendurch statt auf ohnehin zum Scheitern verurteiltem Rudelgedöns zu thronen sollte doch drin sein, zumindest so ansatzweise? Dann auch noch 1,5 Jahre – Rüde – ja mei – die normale Entwicklung zum „groß“ werden durchlaufen halt dummerweise auch Hunde mit Code.
Ich würde ja gern hoffen, dass sich jemand mit KOMPETENZ, ich schreib das mal schreiig weil ich ne andere Kompetenz meine als MMN, findet, befürchte aber fast, dass er an einen solchen Menschen nicht abgegeben werden würde, weil der ihn weder entschleunigt noch den Erklärbär spielt …
Marta 24. Januar 2015 um 15:07
@Wortzauberin
Eben,es müßten Leute mit Hundeverstand sein,die gleichzeitig wissen,was die Verkäufer hören wollen.
Die also quasi diametral entgegengesetzt auftreten.:)
Sonst werden sie ihn nicht hergeben.
Tina 24. Januar 2015 um 15:15
Beide Hunde aus Maja Nowaks Sendung waren zunächst anders eingeschätzt und sind danach auf VLH korrigiert worden, hier „arbeitet“ also sozusagen „fataler Doppelbesatz“ und jede Interaktion konnte durch die RS-Brille wunderbar erklärt werden!!!
Da fällt mir nichts mehr zu ein außer: Mann, wacht doch endlich auf, denkt mal nach!!!
Carla 24. Januar 2015 um 15:25
Laber, laber, laber – Chef, Kompetenz, Zentralhund
und dann als Super-Kompetenz-Signal das Millansche Halsband. Komisch, der Zentralhund brauchte das nicht.
Und wie das mit den MMN Grundrechten zusammen passt kapier ich auch nicht.
Susanne 24. Januar 2015 um 15:29
Da steht auch drin, Zitat: „In eine Hundepension möchte ich nicht, dort habe ich nicht so gute Erfahrungen gemacht. „
Damit wird doch wohl nicht diese Hundepension-Hundetagesstätte-Hundesprachschule-RS-Workshop-Verkaufsstelle gemeint sein?? Kann ja eigentlich nur, es sei denn, der Hunde wurde dazwischen nochmals weitergereicht, äh, -getauscht. Bei der Mischpoke weiß man ja nie.
Marta 24. Januar 2015 um 15:56
„Da fällt mir nichts mehr zu ein außer: Mann, wacht doch endlich auf, denkt mal nach!!!“
Jede Beschäftigung mit anderslautenden Ansätzen (oder gar mit den Artikeln dieser Seite) hat nach B.E. sofortige Blindheit in Bezug auf Rudelstellungshundeverhalten zur Folge.Sektenargumentation.
Aber wo sie recht hat….
Eva & Collies 24. Januar 2015 um 17:43
Interessantes Thema! Es gibt inzwischen auch bei uns im Verein für Britische Hütehunde einige Züchter, die voll und ganz nach RS ihre Hunde halten und züchten. Unmittelbar in unserer Nachbarschaft ist eine sehr bekannte Zuchtstätte für kurzhaarige Collies (www.turellas.de), mit exakt 7 Hunden aller Stellungen, die fast nur noch im Haus und einem kleinen Garten gehalten werden. Auf der Homepage der Züchter steht oft nichts von Rudelstellung, denn im Verein sind Züchter, die sich zu dem Rudelstellungsverein bekennen nicht gerne gesehen und es wird dort auch so allerhand über die Züchter geredet. Aber das ist jetzt nichts für die Öffentlichkeit. Es sind inzwischen einige Züchter, die so züchten und die meisten geben die Hunde nur in rudelstellungskundige Hände ab. Normalos haben da also oftmals gar keine Chance auf einen Welpen.
Gruezi, Eva
Hilde 24. Januar 2015 um 18:07
Da fragt man sich doch, warum diese Züchter ihr vRS-Gezüchte nicht offen machen wenn vRS doch sooo toll ist…?
Gaby 24. Januar 2015 um 18:23
„Es gibt inzwischen auch bei uns im Verein für Britische Hütehunde einige Züchter, die voll und ganz nach RS ihre Hunde halten und züchten.“
@Eva: Was sagen denn Eure Zuchtwarte dazu? Sind sie über dieses Thema informiert? Dann müssten sie auch die Stellungnahme des VDH kennen: http://www.vdh.de/news/artikel/rudelstellung/
oder die der Österreicher http://www.oebdh.at/images/stories/Diverses/Stellungnahme_Rudelstellungstheorie.pdf
Offensichtlich fehlt solch ein Statement noch in der Schweiz, wenn ich Deinen Gruß richtig interpretiere?
Marta 24. Januar 2015 um 18:25
Weil sie damit in der Öffentlichkeit inzwischen Probleme bekommen.Und weil die allermeisten Welpenkäufer eben dann doch keine Rudler sind,auch wenn es sich die Züchter anfangs sicher wünschen.
Und auch ein RS-Züchter muß für jeden Welpen ein Zuhause finden.
Wortzauberin 24. Januar 2015 um 19:34
„Und weil die allermeisten Welpenkäufer eben dann doch keine Rudler sind,auch wenn es sich die Züchter anfangs sicher wünschen.
Und auch ein RS-Züchter muß für jeden Welpen ein Zuhause finden.“
Ist ja auch rein rechnerisch schwierig, wenn jeder Interessent ne bestimmte Nummer braucht, die aber im Wurf idealerweise jeweils nur einmal vertreten ist.
Eva & Collies 25. Januar 2015 um 11:09
Ja, ich bin Schweizerin, wohne aber seit einigen Jahren im schönen Odenwald. 😉
Die Stellungnahme des VDH ist mir bekannt. Die Zuchtwarte können aber erst dann etwas unternehmen, wenn ein Fall bekannt und entsprechend begründet wird. Und genau deshalb werden besagte Züchter auf ihren HP keine Werbung für den Rudelstellungsverein machen. Da kann man sich als Welpeninteressent nur vorsichtig herantasten, mit gezielten Fragen zur Welpenfrühförderung bzw. über die Haltung sämtlicher Hunde im Familienverband.
Christine Holst 25. Januar 2015 um 14:52
@Gabi und alle
Ich muss gerade doch etwas über die Österreicher schmunzeln; sagt man doch die Schweizer brauchen immer etwas länger 🙂 „http://www.oebdh.at/images/stories/Diverses/Stellungnahme_Rudelstellungstheorie.pdf“ Haben sie, also der Vorstand des ÖBdH, doch fast ein halbes Jahr gebraucht, um Udos damalige Stellungnahme zu veröffentlichen.
Und dann noch nur der guten Ordnung halber; exakt am 13.02.2014 bat ich Udo mir etwas zu der vRS Theorie zu sagen. Prompt kam am selben Tag die Mail mit seinem Kommentar zur Veröffentlichung…Liebe Christine,……da schalte ich mich doch mal kurz ein. Aus derzeitiger wissenschaftlicher Sicht ist das ziemlich sicher rasender Unfug, um es mal klar zu sagen. Es gibt derzeit keinerlei genetisch einigermaßen haltbare oder nachvollziehbare Vorstellungen, wie sowas funktionieren soll. Fr Dr Gold hat mir ein Exemplar eines Buches dazu geschickt, und das hat meine Einschätzung eher bestätigt als widerlegt …(usw Text wie PDF). Auch am 13.2.14 habe ich dann dieses Statement zusammen mit Günther Blochs damaligen Aussagen an einen großen Verteiler gemailt. Man nennt es wohl Duplizität der Ereignisse.
Susanne 25. Januar 2015 um 17:38
Hallo Eva, wenn man genauer hinsieht, gibt es durchaus Züchter (oder sogar deren LGs), die das auf ihren Websites bewerben. Eine Landesgruppe des SSCD hatte vergangenes Jahr sogar die Stirn, ein „Züchterseminar“ mit Frau Ertel als „Referentin“(!!) wie folgt zu bewerben, Zitat:
„Die Landesgruppe Mitte des 1. SSCD e.V. freut sich, Ihnen dieses Seminar anbieten zu können. Die Veranstaltung dient als Sachkundenachweis für Züchter. [sic!]
Referentin: Frau Barbara Ertel
Sonntag: 23.03.2014
Ort: Hundeplatz an der Hans-Böckler-Str. in 35440 Linden“
Quelle: http://www.sscd-lg-mitte.de/termine.html
Da dieser Verband mit dem VDH als „Seriositätssiegel“ (http://www.sscd-lg-mitte.de/mediapool/115/1150449/resources/big_20496201_0_200-279.gif) wirbt, wäre es vielleicht für Rudelstellungen-Klargestellt interessant, den VDH diesbezüglich zu befragen? Immerhin steht das ja in einem krassen Widerspruch zu seiner Stellungnahme hinsichtlich „vererbte Rudelstellung“……..
Susanne 25. Januar 2015 um 20:40
Schon wieder muss ein Hund weg und prompt steht ein Gesuch dagegen, so ein Zufall!! Ich wette, dass diese Gesuche und Angebote von Ertel gesteuert werden. Sie schätzt bei dem einen den Hund so ein, dass ein weiterer, bestimmter Hund dazu muss und damit das Gesuch bedient werden kann, schätzt sie einen anderen Hund einfach passend dazu, so einfach ist das. Welche Konsequenzen das für den Hund hat, ist ihr scheißegal. Und keiner bemerkt’s.
http://www.rudelstellungen.eu/forum/2-willkommen/178257-hallo-ich-bin-neu
Marta 25. Januar 2015 um 20:57
Aber Diego ist VLH.oder? Da gehört V2 zu,nicht N2. der V2 kommt aber sicher noch.
Marta 25. Januar 2015 um 21:00
Ach sorry,falsch verstanden.Ja,stimmt.
Wortzauberin 25. Januar 2015 um 21:06
Das ist irgendwie wie „Hochzeit auf den ersten Blick“-Trash, nur, dass die Menschen sich selbst dafür entscheiden und bei Nicht-Funktionieren nicht mal eben passend neu verheiratet werden.
Hannah 26. Januar 2015 um 9:03
Gibt es irgendwo eigentlich aktuelle Informationen zu den neusten Tönen der Rudelstellung??? Laut RS dürfen ja nur noch Welpen miteinander vergesellschaftet werden?!
Weiß jemand die genauen Umstände, wieso von Barbara Ertel und ihrer Sektenfreundin Kalua jeweils der NLH und der MBH „verunfallt“ sind? Man munkelt sie wurden trotz Leine vom Auto überfahren?!
Merle 26. Januar 2015 um 10:39
Keine Ahnung, ib ich nun richtig bin, sonst gern verschieben.
Aber so gesehen als „Folge“ der „Kundenbedürfnisse“ fand ich es sehr interessant neulich zu lesen, dass Hündinnen mit nicht akzeptablen Würfen ja keine Welpen umbringen würden, das wäre ja Quatsch, hätte noch keiner gesehen, usw. Ich glaube im Thread Vererbung oder so…
Gab es da nicht auch mal ne ganz klare Aussage zu… *flöt*
Flix 26. Januar 2015 um 13:01
http://www.rudelstellungen.eu/zucht-hund unter Kategorie 3 / „Was passiert mit nicht akzeptablen Würfen?“
„Stellungsschwache Mütter sind nicht in der Lage, solch ein „Chaos“ zu beheben. Stellungsstarke Hündinnen reparieren es zum Leidwesen des Züchters gewaltsam, wenn es sich nur um wenige Fehlstellungen handelt. Ich kenne aber auch Würfe wo die Hündin den kompletten Wurf vernichtet hat.“
Und hier: http://www.polar-chat.de/hunde/topic/68588-diskussionen-und-fragen-zu-erfahrungsbericht-experiment-vererbte-rudelstellung-bei-caniden/#entry1517381
lesen wir von kage zum Leithund u.a.: „Ansonsten kann man die nur halten wenn man sie unter Kadavergehorsam setzt und das ist in meinen Augen Tierquälerei, dann besser sie töten wenn sie noch Welpen sind.“
Carla 26. Januar 2015 um 14:40
Tja, und mit dieser Einstellung gesunde Welpen zu töten frage ich mich dann doch schon ob das mit Angaben zur vermeintlichen Tötung durch RS Ignoranten bzw Unfall dann wirklich so stimmt wie dargelegt. Zwischen den Zeilen steht das ja in vielen Aussagen, dass der Tod die bessere Alternative sei. Was inicht ins Schema passt wird unter dem Deckmantel Tierschutz beseitigt. In der politisch korrekten Version: getrennt, isoliert.
Susanne 26. Januar 2015 um 17:20
http://www.rudelstellungen.eu/forum/278-sammlung-aller-infotexte/178352-fehleinschaetzungen-durch-dritte-und-die-daraus-resultierenden-folgen
Die Fressfeinde rücken Ertel auf den Pelz!
jcl Artikelautor 27. Januar 2015 um 15:11
Habe einen Teil der Diskussion ins Forum verlagert – hier geht es um die Probleme von RS-Hunden allgemein, nicht um die Todesfällen unter den Hunden der Kerngruppe.
Zwerg 11. Februar 2015 um 18:58
“Die mir die Welt erklären und mich nicht mit Drill und Sitz / Platz / Fuß führen, denn ich bin ja nicht dumm, sondern verstehe alles, wenn man es mir erklärt. Übrigens bin ich nicht bestechlich, aber gelehrig”
24. Januar 2015 um 15:29
Da steht auch drin, Zitat: “In eine Hundepension möchte ich nicht, dort habe ich nicht so gute Erfahrungen gemacht. “
So ich werde euch mal ein wenig über Diego erzählen.
Ja es ist damit die Hundepension-Hundetagesstätte-Hundesprachschule-… gemeint und ich bin mit Eigentümer.
Und ja Diego hat 8Monate bei uns gelebt. Er musste schnellstmöglich aus seinem zu Hause raus, da sich die zwei Rüden stets in der Wolle hatten und selbst Abtrennungen Diego überwunden hat um sich mit dem anderen an zu legen. Auch wenn es keinen von Euch interessiert, es war Doppelbesatz VLH.
Somit ist Diego bei uns eingezogen und lebte mit einem passenden Hund zusammen. Wir haben uns 8Monate um ihn gekümmert und die Halterin zögerte stets ihn uns zu überschreiben, bis zu dem Tag als sie ihn zurückforderte. Aber nein sie wollte ihn nicht zurück zu sich nehmen, den das ging ja nicht, da war ja der Rüde mit dem er sich nicht verträgt, also sollte er bei uns bleiben bis sie das passende zu Hause für ihn gefunden hätte. Das wollte ich nicht, den es tut weh einen Hund den man in sein Herz geschlossen hat weiter zu behalten, wenn man genau weiß er darf nicht für immer bleiben.
Das er nicht an der Leine laufen kann stimmt nicht, regelmäßig bin ich mit ihm und seiner passenden Hündin in den Wald und das hat sehr gut geklappt. Es hat zwar ein paar Wochen gedauert, aber es hat geklappt. Im Wald lief er nur ohne Leine und es gab nie Probleme.
Diego ist ein toller Hund. Und ich hoffe das die neuen Besitzer dies sehr schnell feststellen werden.
Marta 11. Februar 2015 um 19:49
Warum durfte er denn nicht bei Euch bleiben und muß jetzt per Hau- ruck -Verfahren über das Internet vermittelt werden? Und warum erst nach 8 Monaten? Und wo ist er jetzt bis die Vorbesitzerin das „passende Zuhause “ für ihn gefunden hat?
Susanne 11. Februar 2015 um 19:51
Zitat Zwerg: „Somit ist Diego bei uns eingezogen und lebte mit einem passenden Hund zusammen. „
Wie genau hat sich das denn gestaltet? Meines Wissens liegt unter dieser Adresse nicht nur Hundetagesstätte, Hundepension, Hundeschule, sondern auch Hunde“zucht“. Was bedeutet, dass in diesem Haus eine ganze Reihe von Hunden gehalten werden und da man ja so furchtbaren Wert auf „vererbte Rudelstellung“ legt, kann das nur heißen, dass die Tiere ohne nennenswerten Anschluß an den Menschen in Zimmern, Räumen oder sonstwo eingeknastet worden sein mussten, bzw. sein müssen. So gesehen kann es für den Hund Diego nur ein Gewinn gewesen sein, von dort wegzukommen, wohin auch immer.
Und bei der Gelegenheit, da Sie schreiben, Eigentümer dieser „Unternehmung“ zu sein: Sie behaupten auf Ihrer Website http://www.hundespachschule.de , Inhaber des seit 01.08.2014 geforderten Sachkundenachweises gem. §11 zu sein, veröffentlichen aber dazu als „Beweis“ ein veraltetes Zertifikat des Vetamtes Leipzig, wonach Sie bestenfalls „Grundkenntnisse in der Erziehung und Haltung von Hunden“ (Quelle: http://www.hundesprachschule.de/mediapool/137/1372358/data/Sachkundenachweis.pdf ) nachweisen können. Wollen Sie Ihre Kunden bewusst täuschen oder warum veröffentlichen Sie keine aktuelle und der Gesetzgebung entsprechende Erlaubnis des Veterinäramtes? Oder haben Sie die am Ende gar nicht? Haben Sie darüber hinaus auch die Erlaubnis des Veterinäramtes zur gewerblichen Hundezucht?
Marta 11. Februar 2015 um 19:54
Wenn er bei Euch eine passende Partnerin hatte und Ihr gut mit ihm zurechtgekommen seid, warum tut man ihm das an ,daß er nun zum x-ten Mal sein Zuhause wechseln muß ??????? Und das bei einem Hund,der bislang so große Probleme hatte,sich überhaupt irgendwo zurechtzufinden.
Zwerg 11. Februar 2015 um 20:43
du darfst für dich das gerne drehen und wenden wie du gerne möchtest. Da du ja über alles bescheid weißt, hast du dir sicher die Infos an den richtigen Stellen eingeholt.
Gibt es irgendwo ein Gesetz, welche einen dazu verpflichten Hompages immer auf dem aktuellsten stand zu halten?
ich weiß nicht wie ich es besser sagen soll, aber es waren rein Menschliche Befindlichkeiten.
Warum erst nach 8Monaten? Ich weiß es nicht.
Wo ist er jetzt? Ich weiß es nicht, aber wenn ich richtig gelesen habe, dann wurde er bei ebay-Kleinanzeigen verkauft.
Wortzauberin 11. Februar 2015 um 20:50
Wenn halt das Dobermann-Wesen, seine bisherigen Erfahrungen, alles, was er durchhat und es aus ihm gemacht hat, mit berücksichtigt würde, statt nur seine vRS-Nummer, ließe er sich sicher gut vermitteln, nachdem er endlich mal wieder er selbst sein darf und Hund und sich neu orientieren. All so Zeug halt, was Hunde brauchen
Ich kenne dich nicht Zwerg, aber die Videos des Unternehmens, bei dem du nach eigener Angabe Miteigentümer bist, haben mich wenig überzeugt … eher abgestoßen. Würde es nicht um Hunde gehen, hätte ich Lachsalven am Fließband produziert, so welt- und hundefremd war das zu Sehende.
Ich wünsche Diego alles erdenklich Beste – auf dass er endlich mal irgendwo ankommen und sein darf, wie er ist, Verständnis seiner Menschen für alle Eigenarten eingeschlossen, die dann hoffentlich versiert genug sind, ihn fernab von RS zu sehen und am Zusammenleben arbeiten, ohne Erklärbären zu spielen, ohne zu entschleunigen, ohne ihm „passende Vergesellschaftungen“ aufzuhalsen, ohne ihn zu isolieren. Mögen viele gute Düfte seine Riechzellen erreichen, die er ausgiebig genießen darf, mögen ihm viele Hunde begegnen, mit denen er sich austauschen kann, mögen seine Menschen ihn fördern, wo und wie es nur geht,ohne ihn zu überfordern.
Wortzauberin 11. Februar 2015 um 20:54
„Gibt es irgendwo ein Gesetz, welche einen dazu verpflichten Hompages immer auf dem aktuellsten stand zu halten?“
Öhm, zumindest gibt es das Wettbewerbsrecht und den Verbraucherschutz. Werde ich mit falschen Angaben „gelockt“, hat das Abmahnungen zur Folge, wenn ich mich beschwere, dazu brauche ich nicht mal einen Anwalt. Gegenüber Wettbewerbern verschaffen falsche Angaben eventuell einen ungerechtfertigten Vorteil – ebenfalls abmahnfähig und teuer – kann sogar bis zur Inhaftierung führen.
Noch weitere rechtliche Fragen? Dann empfehle ich schleunigst einen guten Anwalt!
Susanne 11. Februar 2015 um 21:02
@Zwerg: Da sich der Verweis auf die seit 01.08.2014 gültige Gesetzesnovelle bezieht, ist das eine konkrete Irreführung des Verbrauchers. Und bei einer so wichtigen Voraussetzung (ohne die Sie Ihren Gewerbebetrieb gar nicht fortführen dürften) kann man sich nicht mit dem Vernachlässigen von Updates herausreden: das ist klarer Vorsatz.
Wortzauberin 11. Februar 2015 um 21:08
„Und bei einer so wichtigen Voraussetzung (ohne die Sie Ihren Gewerbebetrieb gar nicht fortführen dürften) kann man sich nicht mit dem Vernachlässigen von Updates herausreden: das ist klarer Vorsatz.“
Sind das nun die Folgen von RS oder liegt darin die Ursache begründet, dass so ein Schwachsinn überhaupt existiert, jedenfalls in den Köpfen?
Zwerg 11. Februar 2015 um 21:30
Susanne und Wortzauberin, ihr habt es richtig getroffen „ohne die sie ihren Gewerbebetrieb nicht fortführen dürfte“. Das ist vollkommen richtig und siehe da uns gibt es immer noch. Woran könnte das vielleicht liegen? Ich nehme mal an ihr könnt euch diese Frage selbst beantworten.
Also ich muss schon sagen im unterstellen von Dingen seit ihr zwei klasse.
@Wortzauberin Jedem ist es erlaubt mit seinen Hunden zu leben , wie er es für richtig hält. Ich weiß nicht wie du mit deinen Hunden lebst oder umgehst und erlaube mir daher auch nicht über dich zu Urteilen.
Unsere Kunden (nicht nur du) können die Filme sehen und ich darf dir versichern, bisher sind alle zufrieden .
Rosa 11. Februar 2015 um 21:34
Mal nicht so austeilen…..
Die Halterin des Dobermanns ist mit sich selbst nicht im Reinen und hatte überhaupt keinen Grund, aus Hundesicht, den Hund aus der Pension zu nehmen.
Es waren rein menschliche Gesichtspunkte, unter denen die Hunde leider leiden müssen, wie dieser Fall schmerzlich beweist….
Marta 11. Februar 2015 um 21:50
Da stellen also ausgerechnet RSler „rein menschliche Befindlichkeiten“ über das Wohlergehen des Hundes.
Ich mag nicht darüber urteilen,wie es dem Hund bei Euch erging .
Möglicherweise waren eine hundliche Partnerin und regelmäßige Spaziergänge (ja ,auch das gibt es bei RSlern )in Anbetracht der Vermutung ,daß er wohl sowieso an andere RSler verkauft wurde,nicht das schlechteste Los für ihn.
Und auch ein Hund ist irgendwann damit überfordert,immer wieder von vorn zu beginnen und neue Bindungen aufzubauen.Nun wird dieser Hund nicht nur Opfer von RS ,sondern auch noch Spielball menschlicher „Befindlichkeiten“.
Ich wünsche ihm,daß er als VLH nun nicht in Isolationshaft gehalten oder mit irgendeinem angeblich „passenden “ V2 vergesellschaftet wird ,mit dem es dauerhaft wieder nicht klappt.
Vielleicht hat er ja endlich mal großes Glück in seinem Leben.
Zwerg 11. Februar 2015 um 22:01
@Marta, das wünsche ich mir auch sehr für Diego, denn er ist ein echt toller Hund der es auch verdient anzukommen um für immer zu bleiben .
Vielleicht liest man ja irgendwann mal wieder was von ihm, wie toll und klasse er sich weiter entwickelt hat .
Susanne 11. Februar 2015 um 22:10
Nee nee, Zwerg, so wird daraus nichts: wenn diese aktuelle Genehmigung (und damit meine ich nicht diesen veröffentlichten Wisch aus 2012) doch vorliegt: warum wird sie denn nicht publiziert? Vom 01.08.2014 bis jetzt war dazu über ein halbes Jahr Zeit und Gelegenheit, zumal eure Website in der Zeit verschiedentlich geupdated wurde. Diese Ausrede ist also faul und die Kunden werden bewusst in die Irre geführt. Seriös geht definitiv anders.
Zwerg 11. Februar 2015 um 22:33
@Susanne, na genau so wird’s wohl sein, wenn du das sagst. An deiner Stelle würde ich mich nochmal genau über das führen einer gewerblichen Hundepension schlau machen und bitte auch gleichzeitig über die Folgen, wenn man es ohne Genehmigung macht.
Und dann stell dir doch mal die Frage wer würde eine Hundepension ohne Genehmigung aufmachen und diese dann auch noch im Internet Pressentieren?
Liebe Susanne , es ist sehr leicht jemanden vor zu spielen, das man wissen hätte, aber echt schwer wirklich wissend zu sein.
Trotzdem vielen Dank für den Versuch ein sinnvolles (Schreib-)Gespräch zu führen.
Marta 11. Februar 2015 um 22:35
Susanne 12. Februar 2015 um 8:30
genau Marta, „Autsch“!
@Zwerg: von der Pension ist gerade nicht die Rede, sondern von der Tätigkeit als Hundeschule, die EBENFALLS einer Erlaubnispflicht unterliegt und mit der auf der Seite http://www.hundespachschule.de ja sogar auch Werbung gemacht wird? Also bitte keine Nebelkerzen werfen, denn, Zitat von genau dieser Website:
„Ab 01.08.2014 müssen Betreiber von Hundeschulen einen Sachkundenachweis nach § 11 Abs.1 Tierschutzgesetz erbringen. Auch wenn wir keine herkömmliche Hundeschule sind, verfügen wir trotzdem über diesen behördlichen Nachweis unserer Sachkunde.
>>hier die amtliche Bestätigung vom Vetrerinäramt Leipzig>> „ (Anm.: Schreibfehler stammt nicht von mir)
Warum wird unter diesem Link lediglich ein Zertifikat veröffentlicht, welches maximal Grundkenntnisse bescheinigt, nicht aber den geforderten Sachkundenachweis?
huch, in dem Link oben fehlt ein „r“ -> *nachreich*
Frank 12. Februar 2015 um 9:51
@susanne, in Leipzig und Umgebung wo die Hundesprachschule angesiedelt ist sind noch keine Erlaubnisse für Hundeschulen nach §11 erteilt worden. Es ist noch alles in der Schwebe. Der Besitzer dieser Hundeschule sollte diesen Eintrag löschen auf seiner Webseite, es ist Irreführung und könnte auch rechtliche Folgen haben. Er sollte wie alle anderen einen Antrag stellen auf Erteilung der Erlaubnis der Hundeschule. Auf das gezeigte Dokument hin wird er keine Erlaubnis erhalten das haben anderen in dem Umkreis auch und gilt als nicht ausreichend.
Carla 12. Februar 2015 um 12:53
Ich steh auf der Leitung. Was soll uns der Beitrag zu Diego sagen?
Die Pension War namentlich nicht genannt. Der Versuch die Pension zu verteidigen hat sie erst Recht in ein fragwürdiges Licht gestellt. Reden ist immer noch Silber.
Nici 12. Februar 2015 um 12:55
Dann darf ich nich aber auch nicht hinstellen und behaupten, dass der Sachkundenachweis nach § 11 natürlich vorliegt, aber mangels Zeit die Homepage noch nicht aktualisiert werden konnte.
Wo ist denn das Problem dieses Teil zu veröffentlichen, wenn es schon vorliegt. Das lädt man hoch und fügt es in die Homepage ein. Ist doch kein großer Aufwand und tut niemanden weh und grade wenn ich Kunden werben möchte, ist das doch nur von Vorteil, wenn ich den 11er nachweisen kann.
Dass da so um den heißen Brei rumgeeiert wird, ist für mich nicht verständlich und würde mich als Kunde auch abschrecken.
Susanne 12. Februar 2015 um 14:48
@Nici: die Ausrede der fehlenden Zeit für ein Update ist faul, es wurden ja diverse andere Änderungen z.B. auf der Hauptseite vorgenommen: ein Blick ins Webarchiv genügt, um das festzustellen. Wer beispielsweise seinen Werbehinweis „Mitglied beim VdU“ löschen kann, nachdem Nowak sich öffentlich distanziert hat, kann auch ein so wichtiges Dokument einpflegen. Die einzige mögliche Erklärung für dieses Verhalten ist, dass es dieses Dokument nicht gibt, was auch der Hinweis von Frank durchaus bestätigen würde. Dass die „Hundesprachschule“ auch noch hingeht und mit einem Seriositätskriterium wirbt, welches sie offenkundig gar nicht vorweisen kann, erfüllt voraussichtlich einen Tatbestand des unlauteren Wettbewerbs. Wie gesagt: seriös geht anders!
Ist wie mit einer Dosensuppe: auf der Verpackung sieht’s prima aus, aber heraus kommt eine unappetitliche Pampe. Und wenn man sich die Videos von den Stellungsläufen oder gar von den Spaziergängen mit Pensionshunden ansieht, bekommt man ob des gezeigten Dilettantismus das kalte Grausen. Dass sich da noch kein Hund das Genick gebrochen hat, grenzt an das Glück des Unwissenden oder an ein Wunder. Auch hier: professionell geht anders!
https://www.youtube.com/watch?v=27H5rciq8AQ
https://www.youtube.com/watch?v=lRo7xqQISBs
Gaby 12. Februar 2015 um 15:05
Uuuups – na ja, die Musik passt dazu. Wei-o-wei… ist aber wohl ein gängiger Brauch bei RS, die Hunde im Vollgeschirr und mit Schlepp „spielen“ zu lassen. Äh, sorry, heißt ja Arbeiten. Da werden die Hunde schon so vernünftig sein, sich nicht das Genick zu brechen;-).
Wortzauberin 12. Februar 2015 um 15:21
… musst den Hunden ja nur erklären, dass Genick brechen tödlich ist. Dann brauchts ohnehin keinen Sachkundenachweis mehr sondern allenfalls einen Nachweis über deutsche Sprachkenntnisse, sofern der Hund deutsch versteht, oder? Aber die verstehen wohl nur verschleierte RS-Grammatik. Also sollte doch schnell die Irreführung gestoppt werden – eine Mitteilung einer Privatperson an den Verbraucherschutz genügt, um bei einem Verstoß, darum handelt es sich ja nun mal. Geht sogar über Internet, ganz ohne viel Aufwand. Abmahnung folgt dann prompt von der zuständigen Stelle. Parallel dazu eine Abmahnung von nem Mitbewerber und der Käse ist gegessen.
@Zwerg – nichts anderes habe ich behauptet. Nicht, dass es keinen Nachweis gibt, nichts dergleichen. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil, wer als Gewerbetreibender zumindest Grundkenntnisse seiner Pflichten hat auch: Verstoß gegen Verbraucherschutz und Wettbewerbsrecht. Irreführung und unlauterer Wettbewerb, ganz gleich, ob es den Wisch in echt gibt oder nicht. Unwissenheit schützt vor Strafe nicht, Schlampigkeit bei Aktualisierungen ebenfalls nicht.
Da würde ich mich mal schleunigst an die Arbeit machen, statt mich zu echauffieren, nicht getätigte Aussagen zu unterstellen, Ablenkungsmanöver zu starten, usw. Aber augenscheinlich ist das ja auch eine Folge der Rudelstellungen – die einfachsten Sachverhalte kann das Gehirn nicht mehr erfassen und es wird bei jedem Hinweis, mag er noch so richtig und stimmig sein, blind um sich gehauen.
@Rosa – es sind meist menschliche Gesichtspunkte, unter denen Hunde leiden müssen. Bei RS sogar sehr, sehr, unsäglich viele …
Tina 12. Februar 2015 um 15:35
Huch, also „strukturierte Arbeit“ hätte ich mir jetzt irgendwie anders vorgestellt. Bei der Raufertruppe hätte sich mein Hund sofort ausgeklinkt…
Das mit der verschleierten RS-Grammatik habe ich mich auch schon gefragt, sagen die dann zu ihren Hunden „MBH, hol‘ mal deinen V3“ oder so? Das setzt aber von den Hunden wirklich ein hohes Abstraktionsvermögen voraus! Und wenn einer dann noch aus dem Auslandstierschutz kommt, muss er zuerst mal das deutsche Alphabet lernen… oh Mann!
Wortzauberin 12. Februar 2015 um 15:43
@Tina – das heißt dann „MBH, hol (bitte) zu dir deinen Vx, das Verhalten asozial ist und zu dulden nicht, kümmere um deine Pflicht dich!“
nici 12. Februar 2015 um 15:55
Bitte sag mir, dass da nicht zwei Hunde zusammen an einer Schlepp am Halsband laufen.
Wortzauberin 12. Februar 2015 um 16:23
„Bitte sag mir, dass da nicht zwei Hunde zusammen an einer Schlepp am Halsband laufen.“
Vielleicht sind sie stellungsschwach oder Schläfer und müssen sich ihrer angeborenen Aufgabe erst wieder bewusst werden? Schon gut, ich verschwinde freiwillig in den Sandkasten.
(Kanns mir selbst grad nicht anschauen, Surfgeschwindigkeit wegen am Limit reduziert, aber den bisherigen Kommentaren entnehme ich, dass das Nicht-Sehen gut für mein emotionales Gleichgewicht ist.)
Marta 12. Februar 2015 um 16:47
Tun sie. Halsband,nicht Geschirr.Der traut sich was mit der Veröffentlichung!
Carla 12. Februar 2015 um 16:53
Und so ganz nebenbei: fragt sich auch ob Jens Meinhardt sich an das Urheberrecht gehalten hat und alle Rechte zum hochladen der Videos mit Musik hat.
http://www.telemedicus.info/urteile/Internetrecht/Haftung-von-Webhostern/1362-LG-Hamburg-Az-310-O-46110-Haftung-von-Youtube.html
Aber wo ein Sachkundenachweis nach Para 11 vorliegt, wird garantiert auch jeder Musiktitel mit allen Rechten hochgeladen werden worden sein.
Ertel hats ja auch nicht sooooo mit dem Urheberrecht (siehe geklautes Wolfsbild).
Katharina 12. Februar 2015 um 17:02
Wortzauberin:(Kanns mir selbst grad nicht anschauen, Surfgeschwindigkeit wegen am Limit reduziert, aber den bisherigen Kommentaren entnehme ich, dass das Nicht-Sehen gut für mein emotionales Gleichgewicht ist.)
Recht haste! Hab’s mir „angetan“ ! Mensch,Mensch !
Ich krieg Schwindelanfall! Wie kann man? Man kann!
Wortzauberin 12. Februar 2015 um 17:06
Hach ja … Gema kostet auch Teuronen, ein Verstoß noch mehr 😉 Urheberrecht – das vierte Spielfeld. Mist, ich hätte Rechtsanwältin statt Wortzauberin werden sollen.
M. G. 12. Februar 2015 um 18:02
Das sieht aber wirklich nicht gesund aus. 8-/
christine.holst 12. Februar 2015 um 18:07
Den Hinweis zu Meinhardt nebst Anzeige beim VetAmt und Antwort vom selbigen war schon im Artikel… Deckmantel Tierschutz benannt:
„Ein anderer führt die Leser mit folgender Aussage bewusst in die Irre: „Ab 01.08.2014 müssen Betreiber von Hundeschulen einen Sachkundenachweis nach § 11 Abs.1 Tierschutzgesetz erbringen. Auch wenn wir keine herkömmliche Hundeschule sind, verfügen wir trotzdem über diesen behördlichen Nachweis unserer Sachkunde“. Doch die angebliche Sachkunde bezieht sich auf eine Prüfung aus dem Jahr 2012, und die Aussage des Vet-Amts in Leipzig bestätigt dies: „Es handelte sich lediglich um eine Prüfung im Rahmen des “Gassi-Gehens” im Tierheim und die entspricht, da haben Sie recht, bei weitem nicht den seit 2013 gestellten Anforderungen an einen Hundetrainer“.
Inzwischen liegt auch die Anzeige gegen den Verstoss gegen das Telemediengesetz vor. Aus Datenschutzgründen darf jedoch kein Amt Auskunft über den Stand der Dinge geben.
Auch lässt sich mutmassen, dass BE ihre Erlaubnis nach §11 Abs.1 Nr.8f NICHT hat. So könnte man jedenfalls die Reaktion des VetAmtes in Bamberg interpretieren.
Vielleicht eines noch; jeder hier kann Irreführende Werbung oder fehlende Sachkunde, tierschutzwidriges Arbeiten etc. bei den entsprechenden Ämtern und Verbraucherschutzzentrale anzeigen. Hier könnte ausnahmsweise VIEL helfen!
Wortzauberin 12. Februar 2015 um 18:22
Christine, ich hab schon – bevor ich meinen letzten Beitrag hier dazu geschrieben habe.
Dumm wenn die Mühlen anfangen zu mahlen, das ist wie bei Krabbat – allerdings ist dann Märchenstunde adé.
christine.holst 12. Februar 2015 um 18:33
Wortzauberin, find ich gut! Und es gibt ja noch genug Märchenstunden.
Wortzauberin 12. Februar 2015 um 18:47
@Christine – dummerweise nutzt nun auch eine schnelle Bereinigung nichts mehr, da Screenshots und Quelltext sind eindeutig.
Wo ein MBH als Versager eingestuft wird, gilt beim Menschen nur: dumm gelaufen.
Dennoch würde ich mir wünschen, dass sich noch mehr kümmern. Noch hält sich der finanzielle Schaden in Grenzen, aber er potenziert sich mit weiteren Beschwerden und vor allem bei jedem anschließenden weiteren Verstoß. Mit Vernunft kommt da niemand bei, mit Argumentation auch nicht … Cash tut aber weh und letztendlich kann jeglicher Verstoß zum Berufsverbot führen. Wären dann ein paar Hunde weniger, die mit Halsband einer gemeinsamen Schleppleine ausgesetzt werden … neben vielen anderen Fällen. Exempel und so.
Wortzauberin 12. Februar 2015 um 19:04
Nett ist auch das unvollständige Impressum – Spielfeld Nr. 5.
Ich finde die Steilvorlagen echt klasse, danke!
Christine Holst 12. Februar 2015 um 19:07
@Wortzauberin, dann sind wir mit unseren Wünschen ja schon mal zu Zweit. Das Handeln ist zwar sehr Zeit intensiv, aber ich denke lohnend. Auch mit Blick auf die VetÄmter. Irgendwann können sie am Tierschutz nicht mehr vorbeischauen. Berufsverbot wäre wunderbar!
Zwerg 12. Februar 2015 um 19:08
Wow ich muss schon sagen.
Es gibt Menschen die der Meinung sind sie haben die Weisheit für sich gepachtet.
Nur mal so ganz nebenbei, da ihr ja gerade versucht über RS herzuziehen. In den Filmen seht ihr keine Hunde die nach RS zusammengestellt laufen. Aber ich finde es klasse wie wenig Ahnung ihr von RS habt und trotzdem darüber herzieht.
Wie kann man über etwas schlecht reden ,was man überhaupt nicht kennt?
Um nochmal auf den Paragraph 11 zurückzukommen, solltet ihr Euch vielleicht nochmal besser informieren, ihr habt da noch ein paar Wissenslücken zu füllen.
Aber ich bin sicher ihr schafft das noch.
Wenn man bei youtube einen Film mit Musik hinterlegt und diese ist nicht freigegeben zum veröffentlichen bzw. ist urheberrechtlich geschützt, dann kann man den Film gar nicht veröffentlichen, das teilt einem youtube dann sofort mit.
Ich empfehle sich auch da genauer zu informieren, bevor man versucht den schlauen raus hängen zu lassen.
So jetzt habt ihr wieder ein paar Hausaufgaben und ich bin mal auf die Lösungsansätze gespannt.
Carla 12. Februar 2015 um 19:24
Zwerglein, Zwerglein an der Wand – oder so.
Der Versuch eine namentlich nicht genannte Hundepension per Persilschein in gutes Licht zu stellen und eine Hundehalterin noch schlechter aussehen zu lassen – der Versuch ist miserabel gescheitert.
Man sollte wissen, wann, wo und warum man sich im www zu Wort meldet. Man sollte auch wissen, wann der Schuss nach hinten losging und man besser die Tipperei einstellt, ehe der Schaden noch dicker wird und noch mehr Leser findet.
Es soll auch nicht schaden, wenn man Texte aufmerksam liest.
Wenn man im Loch sitzt, sollte man aufhören zu graben.
Wortzauberin 12. Februar 2015 um 19:29
Du, Zwerg, Gesetze gelten auch für RS – kaum zu glauben, aber wahr. Unabhängig davon ist es unverantwortlich, zwei Hunde an Halsbändern mit einer Schleppleine aneinander zu koppeln, so in freiem Gelände. DAS ist tierschutzrelevant. Die anderen angesprochenen Dinge sind widerrechtlich und werden von den zuständigen Behörden verfolgt. Zugegeben handelt es sich um Anzeigsdelikte. Da aber nun Anzeigen erfolgt sind, werden diese auch verfolgt. Ganz mitohne RS. Da kannst du dich noch so viel anderweitig mokieren und Nebelkrümel suchen oder streuen.
Um die Wissenslücken lass dich denn mal getrost die kümmern, die zuständig sind. Das ist weder unser noch sonstjemandes vergorenes Bier.
Ein Geheimnis verrate ich dir noch: Ich hab inzwischen sieben Spielfelder entdeckt. Lasst euch überraschen!
Schönen Abend denn noch mit einem Gruß aus einer rudel- und Hunde betreffend betrugs- und ihrem Wesen entsprechend widerhandlungsfreien Ecke Deutschlands wünscht die Wortzauberin.
Christine Holst 12. Februar 2015 um 19:38
Tja Zwerg – das mit den Wissens- und Erinnerungslücken scheint ein RS Phänomen zu sein!
Zwerg 12. Februar 2015 um 19:55
Na ich bin ja mal ganz gespannt und werde geduldig abwarten.
In welchem Zeitraum werden den die Dinge auf mich zukomnen?
Für den Fall es tut sich nichts, könnte ich ja nochmal nachfragen, denn ich bin sehr ungedultig im warten auf Überraschungen.
Ich habe nur Diego in Schutz genommen und die Hundehalterin in kein schlechtes Licht gerückt, aber lass gut sein.
Aber ich empfehle euch trotz allem nochmal genauer die Gesetzmäßigkeiten zu lesen, glaubt mir Lücken habt ihr einige.
Wortzauberin 12. Februar 2015 um 20:01
Zwerg, kennst du die Gesetzmäßigkeiten der Sandkörner? Wenn ja, hast du da, also im Sandkasten, einen hervorragenden Spielplatz. Wenn nein, findest du ein hervorragendes Forschungsfeld. Ganz ohne Lücken. Würde mich freuen, dich dort zu sehen, statt hier Wiederholschleifen zu lesen über die Wissenslücken Unwissender. Ach, egal, amüsier dich mal im Sandkasten, tut gut!
Zwerg 12. Februar 2015 um 20:12
Na und in welchem Zeitraum kommt es denn nun auf mich zu, denk bitte an meine Ungeduld bezüglich Überraschungen.
Carla 12. Februar 2015 um 20:18
Zwerg, Du glaubst doch hoffentlich nicht, was Du da von Dir gibst von wegen:
„Ich habe nur Diego in Schutz genommen und die Hundehalterin in kein schlechtes Licht gerückt, aber lass gut sein.“
Zumindest zu dem stehen, was man tut. Ist das wirklich zuviel verlangt? Scheinbar schon. Nur, hier kann man Dinge nicht einfach so verschwinden lassen, wie bei YouTube. Drum sollte man vorher denken.
Kreisverkehr die Achte.
Wortzauberin 12. Februar 2015 um 21:12
Zum Kreisverkehr möchte ich auch noch was beitragen.
Zwerg schreibt: „Wenn man bei youtube einen Film mit Musik hinterlegt und diese ist nicht freigegeben zum veröffentlichen bzw. ist urheberrechtlich geschützt, dann kann man den Film gar nicht veröffentlichen, das teilt einem youtube dann sofort mit.
Ich empfehle sich auch da genauer zu informieren, bevor man versucht den schlauen raus hängen zu lassen.“
Zwerglein, die Sachen sind ja schon dort online, also veröffentlicht, da brauchste nichts mehr klicken, kann schon jeder sehen … Mach dich lieber mal mit dem Löschen vertraut. Ein Geheimnis verrate ich dir aber vorher noch: Iu-Tiub-Videos können mit geeigneter Software runtergeladen werden und sind dann trotz Löschung für immer erhalten. Das ist doof, wa?
Dummerweise habe ich auch noch Bekannte in der Nähe, dort habe ich zumindest das Schleppleinenvideo mal kurz luschern können. Noch dummererweise habe ich schon vorher die inzwischen gelöschten des Herrn J.M. gesehen, in denen eindeutig RS kommuniziert wurde: Hund *Nummer* schnuppert am Haufen, Hund *Nummer* geht vor, Hund *Nummer* orientiert sich an Hund *Nummer* … Ich sehe solche „Wirren“, nicht strukturiert (!) öfter … oder einfach – jedes Individuum geht seiner Vorliebe nach . Einen Ausreißer aber mit … ist *Nummer* zu rechtfertigen, ist süß bis gefährlich – also für den Ausreißer. Schert sich ein Jäger drum? Sicher nicht!
Schön war’s, als die strukturierten Hunde die gegenüber anbellten, während jene nur mal schauten und sich ob des Spektakels wunderten. Sicher sind ihre Sinne aufgrund Fehlbesetzung verkümmert. Die ungeordneten Beller hingegen waren völlig strukturiert. Das Thema würde ich gerne mal Otto Walkes in Auftrag geben. Darf ich?
Weitermachen Zwerg, liefert Stoff für Komödien und Tragödien …
Carla 12. Februar 2015 um 21:31
Kreisverkehr die Neunte.
Man muß die Menschen nicht für dümmer halten als sich selbst!
nici 12. Februar 2015 um 21:49
„Um nochmal auf den Paragraph 11 zurückzukommen, solltet ihr Euch vielleicht nochmal besser informieren, ihr habt da noch ein paar Wissenslücken zu füllen.
Aber ich bin sicher ihr schafft das noch.“
Das ist so eine ganz typische Ausdrucksweise, die ich auch schon ganz oft bei RS-Befürwortern gelesen habe und ich finde sie so überheblich und ausweichend.
Wenn ich als Gewerbetreibender so um eine doch essentielle Sache, die mein Gewerbe betrifft, rum druckse, dann mach ich mich in den Augen meiner Kunden unseriös.
Ich stell mir grad vor, dass ich in der Nähe dieser „Hundeschule“ lebe, mal fröhlich im Netz vor mich hinsurfe und auf die Homepage dieser „Hundeschule“ gerate. Ich bin eigentlich in Geld-ausgebe-Laune und suche ernsthaft nach einem Hundetrainer. Als belesener Hundemensch weiß ich um die Bedeutung des § 11, nämlich dass Hundetrainer nun eben diesen Sachkundenachweis benötigen. Ich surfe auf der Homepage und lese und lese…..aber nirgends finde ich den „richtigen“, mittlerweile notwendigen, Sachkundenachweis.
Dann surfe ich vielleicht noch weiter und stoße auf diese Seite hier, in der es grade um genau diese von mir in Betracht gezogene Hundeschule geht…..und dann muss ich diesen – für mich als Kunden – unglaublich überheblichen, arroganten Satz lesen. Ja Himmel noch mal…….wenn der Trainer nicht in der Lage ist, seinen – angeblich – vorhandenen Sachkundenachweis vorzuzeigen, tja, dann trag ich mein Geld halt zu einem der das kann. So einfach ist das!!!!
Also warum immer dieses selbstgefällige Getue und diese Heimlichtuerei?? Und damit spreche ich jetzt mal ganz deutlich dich, ZWERG, an. Als potentielle Kundin habe ich doch ein Recht drauf, dass du mir den Sachkundenachweis zeigst. Und wenn du ihn hast, dann stell den doch online….Wo ist das Problem??
Birgit 12. Februar 2015 um 22:40
Zwerg, wie kann man solche Videos einstellen und das als Werbung für diese Sprach-Kommunikationsdingens-Schule ansehen und da noch stolz drauf sein.
RS hin oder her. Diese Videos sind einfach nur fürchterlich.
Ich hab Atemaussetzer und Genickschmerzen-nur vom Ansehen.
Unverantwortlich sowas.
Selbst BE würde die Krätze kriegen.
Marta 12. Februar 2015 um 23:32
„Selbst BE würde die Krätze kriegen.“
Die bindet selbst schon mal gerne eine Eckhund-Bindehund Kombi per 30cm Koppelstück aneinander zwecks zwecks Zwangs „arbeit“, wenn die so gar nicht freiwillig beeinander bleiben wollen.
Tina 12. Februar 2015 um 23:44
Oh je, Zwerg, da hast du aber eine Riesenlawine losgetreten! Tja, das kommt davon, wenn man sich immer nur innerhalb eines bestimmten Kreises aufhält und austauscht: irgendwann ist man sich selbst genug, wird überheblich und fühlt sich von außen unangreifbar. Bis man sich irgendwann der Realität stellen muss, und dann…autsch…das Gruppendenken nicht mehr davor schützt, zu erkennen, dass man sich was vormacht!
Apropos vormachen: was sagen denn die RS-Kollegen überhaupt dazu, dass ihr wissentlich Hunde NICHT in Rudelstellung laufen lasst? Die sind bei Unstruktur und dadurch leidenden Hunden ja normalerweise nicht gerade zimperlich mit solchen „Tierquälern“! Und wenn die Hunde nicht stellungsmäßig passen, wieso koppelt ihr dann 2 Hunde überhaupt mit Schleppleine am Halsband aneinander? Was für einen Sinn ergibt das dann?
Nur mal so als Hausaufgabe zum Nachdenken…
Birgit 13. Februar 2015 um 0:01
war auch eher ironisch gemeint und nur der „Unstrukturiertheit“ gezollt 🙂
„Apropos vormachen: was sagen denn die RS-Kollegen überhaupt dazu, dass ihr wissentlich Hunde NICHT in Rudelstellung laufen lasst? Die sind bei Unstruktur und dadurch leidenden Hunden ja normalerweise nicht gerade zimperlich mit solchen “Tierquälern”“
Genau! Verstehe das einer.
Ganz ab von BBE ist das Verhalten und der Umgang mit den Hunden unter aller Sau.
Mein Hund wäre daa nicht 3 Sekunden untergebracht!!!
Wortzauberin 13. Februar 2015 um 2:03
„Lustig“ – hab grad ne verletzte Taube hier. Sie wird ganz sicher genesen, die hat Power. Ganz ungestellt.
Wortzauberin 13. Februar 2015 um 2:37
@nici – Verbraucherschutz konsultieren, eben mit deinen genannten Gründen, schilder das denen., tipp das da. Hier kriegste nur Schmu vom Zwerg, wenn überhaupt.
Hannah 13. Februar 2015 um 9:32
Sollte die Verbraucherberatung nicht eh die richtige Adresse sein, um auf Unwahrheiten basierende Kursgebüren zurück fordern zu können??
Cora 13. Februar 2015 um 10:20
Sieh an, RS ist ja wirklich ein ganz kleines Dorf. :o) Ich blick leider nicht überall durch, hab mir aber unlängst mal die Frechheit erlaubt einem Labbi-„züchter“ mitzuteilen was ich davon halte, wenn er auf seiner HP mit RS wirbt…. Ups mein Fehler. Kurz darauf bekam ich auch schon zufällig unbekannte Mails mit Beschimpfungen, und dem Hinweis ich sollte doch mal meine Autoreifen kontrollieren.
Bin daher gespannt wie das hier mit §11 weitergeht. Zeit genug wäre ja jetzt gewesen.
Die Hunde an der Schlepp kann ich mir garnicht ansehen.
nici 13. Februar 2015 um 13:05
Gute Idee….werd ich gleich mal machen!
Susanne 13. Februar 2015 um 15:07
@Cora: welchen „Labbizüchter“ meinst Du? Bist Du konkret bedroht worden?
Wortzauberin 13. Februar 2015 um 15:16
@Hannah – wenn es nachweisbar ist, auf jeden Fall.
Susanne 13. Februar 2015 um 20:30
Ich weiß gerade nicht, ob das jetzt ein blöder, verspäteter Karnevalswitz ist oder verschlagene Verkaufstaktik. Zitat:
„Unser letzter Wurf war der allererste, bei dem die Welpen auf ihre Rudelstellung geprüft und ausgelesen wurden. Das ist für uns der größte Fortschritt in der Hundezucht, denn an Hand der Rudelstellung lassen sich tatsächlich das „Wesen“ des Hundes, sein Verhalten und die damit verbundenen Fähigkeiten feststellen. Es gibt keine Mutmaßungen mehr und jeder „Neuhundehalter“ kann sich ein Bild davon machen, was auf ihn „zukommen wird“ bzw. ob es DAS ist, was man wirklich möchte.“
Wird da wirklich eine Art Garantie über das Wesen eines Hundes abgegeben? Nee oder?? Und was, wenn das nicht der garantiert und festgestellt kinder-katzen-kaninchenliebe Familienhund ist, den ich mir ausgesucht habe, sonder dieser sich zur wildernden Beißmaschine entwickelt?
Achso, stimmt ja: der hat dann in Fehl-, Doppelbesatz oder Unstruktur gelebt, klar doch. Oder die „Auslese“ war fehlerhaft.
Gibt es wirklich Leute, die den Blödsinn auch glauben?
Wortzauberin 13. Februar 2015 um 20:43
Hast du ne Quelle dazu Susanne?
Carla 14. Februar 2015 um 0:01
Guggst Du hier Wortzauberin
http://www.labrador-markkleeberg.de/
Und wenn Du auf der Seite den Basis RS workshop anklickst: Trommelwirbel
http://www.hundesprachschule.de/termine.html
Merke: gehts um die Kohle, dann wird freilich in ganzen Kursen am Hund rumerzogen, da mischt Mensch sich fett ein.
Wundert es, dass nicht ein Wort zum Thema HD oder anderen Erkrankungen kommt? Welchem Zuchtverein man sich angeschlossen hat?
Ne, wundert nicht. Nicht nach dem obigen Eiertanz. Aber sicher kann Zwerg/Xandra auch hier prima aushelfen.
nici 14. Februar 2015 um 9:31
Also mal ehrlich…..ich kann doch jedem Hund bei der Geburt bescheinigen, dass er ein lieber, freundlicher Hund sein wird. Denn kein Hund wird bösartig oder aggressiv oder whatever geboren. Erst durch Sozialisation, Erziehung und Fürsorge wird der Hund „geformt“ und wenn ich das ordentlich mache, habe ich einen lieben netten Hund.
Ich muss da immer an „Shadow“ denken, der mal bei Cesar Millan gezeigt wurde…..das war ein Husky-Malamut-Mix und gerade die Malamuten sind dafür bekannt, sehr wesensfeste, freundliche und wenig aggressive Hunde zu sein. Ja, in der Show wurde er als Bestie hingestellt, der sein Frauchen mit Beißattacken terrorisiert…..aber schaut man genau hin, sieht man, dass sich der Hund lediglich vorm Erwürgen mit der Leine wehrt. Er schnappt ab, ja, er versucht es mit Schnauzengriff am Arm seines Frauchens, ja, aber wenn er wirklich richtig hätte zubeissen wollen, dann hätte das anders ausgesehen.
Natürlich hat jeder Hund eine gewisse Grundveranlagung seines Charakters, aber man kann durch schlechte Haltung und mangels Erziehung wohl auch noch den besten Hund versauen.
Ungerudelt 14. Februar 2015 um 12:52
Zitat: „an Hand der Rudelstellung lassen sich tatsächlich das “Wesen” des Hundes, sein Verhalten und die damit verbundenen Fähigkeiten feststellen. Es gibt keine Mutmaßungen mehr und jeder “Neuhundehalter” kann sich ein Bild davon machen, was auf ihn “zukommen wird“
Mir wird immer gruseliger….da gibt dann schon der Neuhundebsitzer bei seinem ersten Welpen quasi jegliche Verantwortung (und sein Hirn) für die weitere Entwicklung des Hundes am Eingang des Züchters ab. Da wird durch den Hinweis auf Rudelstellung ja schon im Ansatz verhindert, dass die Leute sich individuell aufs Hunderl einlassen und ihn alltagstauglich erziehen, die zu formen oder zu erhalten. gut sozialisieren usw. – weil ja eh das Wesen schon angeboren ist und da muss man sich bei angeborenen Dingen gar keine Mühe machen. Das macht eher Angst davor, was falsch zu machen, falls man den Hund gerne beschäftigen , Kontakte knüpfen lassen oder ihn im Alltagsgeschehen umfassend einbeziehen will. Könnte ja ein fehlbesetzter Hund das angeborene Wesen stören……grusel…..kotz……
Mit der Vorhersage der Stellung werden zudem im unerfahrenen, unwissenden Hundehalter Erwartungen geweckt, die der Hund unter Umständen niemals erfüllen kann – weil er eben ein lernendes, kein sich statisch verhaltendes Lebewesen ist.
Wie kann man sich nur auf so einen Schwachsinn soooooo tief einlassen, drauf reinfallen, sich verschreiben….
Wortzauberin 14. Februar 2015 um 14:05
Heieiei, dann auch noch Arbeitslinie mit vorgefertigtem Wesen. Niedlich. Wobei Emma entweder in ihren jungen Jahren verfettet oder eben doch Showlinie ist.
Egal, seriös ist anders. RS auch, weil da steht ja, dass der Hund viel Auslauf und Kontakt zu anderen Hunden braucht, nicht, dass falsche Kontakte das nette angeborene Wesen versauen tun. Nich Fleisch, nich Fisch, nur Rumgeeier für Unbedarft. Also doch RS.
Marta 14. Februar 2015 um 18:12
„an Hand der Rudelstellung lassen sich tatsächlich das “Wesen” des Hundes, sein Verhalten und die damit verbundenen Fähigkeiten feststellen.“
Ist auch sehr praktisch für den Züchter.Der kann sich die Mühe sparen ,die Welpen wochenlang intensiv zu beobachten und sich mit ihnen zu beschäftigen.
Muß nur ein paar Fotos oder Videos einschicken ,kann die Welpen ansonsten einfach sich selbst überlassen und trotzdem für den Welpenkäufer den genau passenden Welpen raussuchen und mit detaillierten Wesensbeschreibungen punkten.
Und auch der Welpenkäufer muß sich nicht überlegen was er sich wünscht (alles Augenwischerei) ,sondern der Züchter erkennt dank BE sofort ob er Eckhund-oder Bindehundmenschen vor sich hat.
Armen Bindehundtröpfen bringt man dann möglichst schonend bei, daß sie vermutlich nicht die Fähigkeiten zum Führen eines Eckhundes besitzen und hofft,daß sie möglichst niemals erfahren,was d a s in den Augen eines Rudlers bedeutet.
Carla 14. Februar 2015 um 19:59
Ich finde es ja interessant, dass der Hundeproduzent Kunden sagt, man solle keinen Welpen aus einem Wurf mit mehr als 7 Welpen kaufen, aber gleichzeitig stellt der Produzent ein RS Welpenbild mit 8 Welpen ins Netz.
https://www.facebook.com/pages/Labradors-aus-Markkleeberg/270310606328063
http://www.hundesprachschule.de/informationen-2.html
auf der facebook seite dann noch mehr oder weniger Werbung zum Hundesport????
http://www.hssv-goitzschepfoten.de/Verein
Wo mann doch sonst so vehement gegen Dressur, Konditionierung und dergleichen wettert:
https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=658814460811007&id=270310606328063
Und wo bitte findet der Kaufinteressent etwas zur Stellung der RS Zuchthunde? Toll, man kann sich um einen RS Welpen bewerben, nur zu den Eltern findet man nix. Nicht ein Wort zu Gesundheitsuntersuchungen, gerade bei Hunden aus angeblichen Arbeitslinien. Kann man ja mal mit dem hier vergleichen:
http://www.drc.de/zucht
Kein Wort zu welchem Zuchtverein man sich rechnet.
Aber Hauptsache man schriebt: Das ist für uns der größte Fortschritt in der Hundezucht, (wobei im Original „größte Fortschritt “ in rot geschrieben wurde).
Sachkundenachweis bei dieser Qualifikation?
http://www.hundesprachschule.de/lehrer-2.html
http://www.hundesprachschule.de/mediapool/137/1372358/data/Wichtige_Regeln_im_Zusammenleben_mit_dem_Welpen.pdf
Da dort seit vielen Jahren „nach vielen Jahren stellen wir unseren Zuchtbetrieb nun doch nicht komplett ein.“ http://www.labrador-markkleeberg.de/neues-informatives-1.html hoffe ich ja, dass zumindest die nach dem Elfer verlangte Erlaubnis vorliegt.
jcl Artikelautor 14. Februar 2015 um 21:16
Die letzten Kommentare haben nichts mehr mit dem eigentlichen Artikel zu tun und werden daher als Diskussion ins Forum verschoben. Bitte die Spielregeln beachten.
@objektiv: Ich antworte auf deine Frage im Forum unter „Hintergründe“.
@alle: Bitte alle Bemerkungen zu „Zwerg“ alias „Hundesprachschule“ im Forum weiterführen, wo ich einen Thread dafür geöffnet habe. Hier geht es um die Folgen von Rudelstellungen und nicht um die Inkompetenz eines Hundetrainers.
@Rosa: Das gilt auch für dich. Off Topic Kommentar ins Forum unter „Hintergründe“ verschoben.
Rosa 15. Februar 2015 um 9:12
in welches Forum? Wohin?
jcl Artikelautor 15. Februar 2015 um 9:18
In das Forum, das du siehst, wenn du oben auf „Forum“ klickst.
Tina 27. Oktober 2015 um 22:08
Interessant kaum wird im rs- Forum eine Suchanzeige nach einem passenden Hund gestartet, wie vor einem Tag, es wurde ein kleiner N2 gesucht, nachdem die HH kurz zuvor ihre Hündin als mbH haben einschaetzen lassen, wird das Gesuch in den geschlossenen Bereich verschoben. Wovor haben ertel, die tieraerztin calua und Karosa Angst?
Wortzauberin 27. Oktober 2015 um 23:26
Tierärztin?
Tina 28. Oktober 2015 um 8:57
Und was ist dann das Helgas Hundeteam ? Sie unterstützen doch ganz offiziell den es- Verein. Das wird doch auch von den Damen so publiziert.
Wortzauberin 28. Oktober 2015 um 21:01
Tina, die Frage war ernst gemeint – der Know-how-Kelch bezüglich Tierärztin ging an mir vorüber. Dort reinschauen tu ich auch nicht mehr, ist mir zu plöt mühsam zeit- und energieraubend. Umso froher bin ich, wenn ich hier sachliche abgemilderte Informationen zum aktuellen Stand bekomme. Daher meine blöde (und zugegebenermaßen bequeme) Frage 😉
Hoffe, ich sprenge damit nicht die Kommentarfunktion, sonst bitte ins Forum verschieben, geschätze Admins ;-P
Becks 4. November 2015 um 14:52
Und wie passt das zusammen, dass die Damen von Helgas Hundeteam Gruppenkurse anbieten? Sind die nicht nach RS komplett verboten?
Tina 8. November 2015 um 17:15
Diese Frage direkt an kage, cuvacsfrau oder sonstwen stellen!
Becks 9. November 2015 um 16:17
Als würde man da eine Antwort bekommen 😉
Da biss ich schon bezüglich anderer Themen auf Granit
Tina 16. November 2015 um 20:20
Tja momentan bekommt Neuuserin fraukie auf dem rs- Forum auch keine Antworten. Sie ist hundeberaterin und wird so richtig von kage runtergeputzt, weiß nicht, ob sie es merkt. Lesen bevor Beiträge gelöscht werden. Auch hier spürt man das sektiererische von rs. Null Respekt gegenueber andersdenkenden.
Tina 18. November 2015 um 8:49
Diese forumsvorstellung von der Userin fraukie nimmt immer groteskere Züge an. Zum einen nimmt fraukie gar nicht mehr Teil, was man nur empfehlen kann, andererseits beschwichtigen die Anhänger die geringschätzigen Vorhaltungen von kage gegenüber von fraukie. Das schöne an dieser „diskussion“ ist, dass sie das Gesicht von rs zeigt. Alle, sind unisono, davon überzeugt, dass fraukie nichts bei rs zu suchen habe, wenn sie sich theoretisch mit rs im Hinblick auf ihre Arbeit mit Hunden auseinandersetzen will. Nur wenn sie rs auf einem ws, durchgeführt von kage, rs erlebt und von rs persönlich durchdrungen ist, kann sie ihre Kunden bei rs begleiten. Es ist abstrus. Am Ende wurde fraukie als Tierquälerin degradiert, da sie ihre Hunde als zughunde fuer ihren Rollstuhl eingesetzt hat, wie in einem you Tube Video mit Äußerst schlechter Auflösung zu sehen sei. Die Anhänger lassen sich darüber aus, wie sehr die Mimik der Hunde, die in dem video aufgrund der schlechten Qualität so gut wie nicht erkennbar ist, dafür spräche, wie unglücklich die Hunde seien. Irre!! Auch ein anderer Aspekt kommt bei der Diskussion zu Tage, die rs-ler sprechen davon, dass einige Trainer vorgeblich Anhänger der rs- Lehre seien, aber sie nur zu Hause praktizieren würden und in ihrer hundeschule weiterhin ihre bisherigen erziehungsmethoden anwenden würden. Mit denen will man jetzt auch nichts mehr zu tun haben. Erinnert mich an meine hundeschule. Da gab es auf dem Platz ws , aber die trainingspromme liefen rs- unkonform weiter. Bis Anfang diesen Jahres. Hab mich immer gewundert, wie rs damit zusammen passte, da mind. Zwei Trainer von rs überzeugt waren. Die hundeschule vermittelt sehr gute nicht rs-konforme erziehungsmethoden, gewaltfrei und hündischer Kommunikation entsprechend. Diesen Herbst gab es keinen ws mehr. Wenn man dies alles betrachtet, fragt man sich, wieso rs immer noch anhänger findet.
Reimar 13. März 2017 um 1:10
Am meisten ist doch verwunderlich das die RS-Anhänger ihren Wurf trennen.
Also wenn ich ein funktionierendes Rudel haben wollte, dann müsste ich doch den Rüden und die Fähe zusammen lassen und den Wurf nicht verkaufen. Zumindest nicht den Ersten. Hunde die dann Probleme machen könnte man dann abgeben, weil sie ja das Rudel selber auch verlassen würden, um ein Eigenes zu gründen.
Das wäre ja dann nach Wolfsrudellogik ein funktionierendes Rudel und Familie.
Man weiß zwar auch das sich bei Wölfen, meist jungen Rüden und Hunden dynamische Rudel bilden, also Rudel wo ein gewisses kommen und gehen herrscht und die nicht aus Verwandten bestehen. Aber eben nicht wie diese funktionieren.
Was sich da um Barbara Ertel aufgebaut hat ist doch sehr bedenklich und hat auch nichts mehr mit Mensch – Hundbeziehung zu tun. Noch dazu sind ja Hunde gezüchtet um eine Bindung zum Menschen zu haben, das Bedürfnis nach einem Menschen ist somit also von vornherein da.
Noch dazu: wieso sollte ich einen Hund haben wollen, mit dem ich nix mache und den ich nur auf 50qm halte. Das der Hund davon einen an der Klatsche bekommt ist ja wohl klar und irgendwie erschließt sich der Sinn für den Menschen daraus nicht……

References: § 11
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