Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VI%20ZR%20357/13
Timestamp: 2019-01-18 02:21:22+00:00

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Wird zitiert von ... (533)
Erforderlich sind Aufwendungen, die ein verständiger, wirtschaftlich denkender Mensch in der Lage des Geschädigten für zweckmäßig und notwendig halten durfte (BGH, Urteil vom 23. Januar 2007 - VI ZR 67/06 -, juris; BGH, Urteil vom 22. Juli 2014 - VI ZR 357/13 -, juris).
Mithin findet eine subjektbezogene Schadensbetrachtung statt (BGH, Urteil vom 18. Oktober 2011 - VI ZR 17/11 -, juris; BGH, Urteil vom 22. Juli 2014 - VI ZR 357/13 -, juris).
Dann bildet sie nicht den erforderlichen Wiederherstellungsautwand ab (vgl. hierzu BGH, Urteil vom 22. Juli 2014 - VI ZR 357/13 - juris; Grüneberg, Palandt, 73, Aufl., § 249, Rn: 58).
Zwar ist der vom Geschädigten aufgewendete Betrag nicht notwendig mit dem zu ersetzenden Schaden identisch (BGH, Urteil vom 22. Juli 2014 - VI ZR 357/13 - juris).
Nach dem BGH (Urteil vom 22. Juli 2014 - VI ZR 357/13 -, juris) ist der erforderliche Herstellungsaufwand nach § 249 Abs. 2 Satz 1 BGB vom Schädiger zu ersetzen.
Der BGH hat jedoch auch ausgeführt, dass die regelmäßig beschränkten Erkenntnismöglichkeiten eines Geschädigten zu berücksichtigen sind (BGH, Urteil vom 22. Juli 2014 - VI ZR 357/13 -, juris, Rn: 16).
Der BGH hat (BGH, Urteil vom 22. Juli 2014 - VI ZR 357/13 -, juris) bei kalkulierten Reparaturkosten von 3.326,66 EUR brutto ein Brutto-Sachverständigenhonorar von 787, 01 EUR grundsätzlich nicht beanstandet.
Eine pauschale Kürzung der Nebenkosten gem. § 287 ZPO auf 100 Euro netto ist vom BGH (Urteil vom 22. Juli 2014 - VI ZR 357/13 -, juris) beanstandet worden und daher nicht vorzunehmen.
Nach dem BGH (Urteil vom 22. Juli 2014, a.a.O.) soll bei erkennbarer Überhöhung ja auch im Außenverhältnis kein Erstattungsanspruch bestehen, mit der Begründung, dies sei dann auch für den Geschädigten erkennbar.

References: § 249
 BGH 
 § 249
 BGH 
 BGH 
 § 287
 BGH 
 BGH