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Timestamp: 2016-10-24 20:16:36+00:00

Document:
2C_648/2012 (03.07.2012)
2C_648/2012
Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich, 4. Kammer, vom 25. Mai 2012.
A.X.________, 1984 geborene russische Staatsangeh�rige, heiratete am 24. Juli 2009 kurz nach ihrer Einreise in die Schweiz den Schweizer B�rger B.X.________. Gest�tzt auf diese Ehe wurde ihr eine Aufenthaltsbewilligung erteilt. Am 24. Mai 2010 meldete sich der Ehemann nach Thailand ab. Mit Verf�gung vom 8. September 2011 lehnte das Migrationsamt des Kantons Z�rich eine Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung von A.X.________ ab, verbunden mit der Wegweisung aus der Schweiz. Einen dagegen erhobenen Rekurs wies die Sicherheitsdirektion des Kantons Z�rich am 27. Februar 2012 ab, soweit sie darauf eintrat. Die gegen den Rekursentscheid erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich mit Urteil vom 25. Mai 2012 ab; dabei setzte es die Ausreisefrist neu auf Ende August 2012 an.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten bzw. subsidi�rer Verfassungsbeschwerde vom 29. Juni 2012 beantragt A.X.________ dem Bundesgericht haupts�chlich, das Urteil des Verwaltungsgerichts sei aufzuheben und es sei ihr die Aufenthaltsbewilligung zu verl�ngern.
2.1 Gem�ss Art. 83 lit. c BGG ist die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unzul�ssig gegen Entscheide auf dem Gebiet des Ausl�nderrechts betreffend Bewilligungen, auf die weder das Bundesrecht noch das V�lkerrecht einen Anspruch einr�umt (Ziff. 2), und betreffend die Wegweisung (Ziff. 4).
Die Beschwerdef�hrerin ist zwar noch mit einem Schweizer B�rger verheiratet; da sie nicht mit ihm zusammenwohnt, kann sie sich nicht anspruchbegr�ndend auf Art. 42 Abs. 1 AuG berufen. Wie sie selber einr�umt, sind sodann die Voraussetzungen f�r eine Berufung auf Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG in zeitlicher Hinsicht offensichtlich nicht erf�llt; sie macht denn auch nicht einen Bewilligungsanspruch gest�tzt auf diese Norm geltend; schliesslich ruft sie auch nicht Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG an, wobei ohnehin keine wichtigen pers�nlichen Gr�nde im Sinne dieser Bestimmung erkennbar w�ren. Eine andere Anspruchsnorm f�llt ausser Betracht; weder Art. 96 AuG noch Art. 30 Abs. 1 lit. b AuG (wie die Beschwerdef�hrerin offenbar meint) verschaffen ein Recht auf Bewilligungserteilung oder -verl�ngerung. Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist offensichtlich unzul�ssig (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG).
2.2 Die Beschwerdef�hrerin versteht ihr Rechtsmittel subsidi�r auch als Verfassungsbeschwerde (Art. 113 BGG). Mit diesem Rechtsmittel kann (bloss) die Verletzung von verfassungsm�ssigen Rechten ger�gt werden (Art. 116 BGG); solche R�gen bed�rfen spezifischer Geltendmachung und Begr�ndung (Art. 106 Abs. 2 BGG). Die Beschwerdef�hrerin diskutiert die Anwendung von Art. 96 sowie 30 Abs. 1 lit. b AuG und wirft dem Verwaltungsgericht unkorrekte Ermessensbet�tigung vor. Dabei macht sie eine Verletzung des Willk�rverbots geltend. Mangels Rechtsanspruchs auf Bewilligungsverl�ngerung ist sie jedoch grunds�tzlich nicht zur Verfassungsbeschwerde in der Sache selbst legitimiert (Art. 115 lit. b BGG; vgl. BGE 133 I 185). Inwiefern der ebenfalls erw�hnte Grundsatz von Treu und Glauben verletzt oder auch nur betroffen sein soll, l�sst sich den Ausf�hrungen in der Beschwerdeschrift nicht entnehmen. Mangels g�ltiger Anrufung verfassungsm�ssiger Rechte erweist sich auch die subsidi�re Verfassungsbeschwerde als offensichtlich unzul�ssig.
2.3 Da feststeht, dass auf die Beschwerde unter keinem Titel eingetreten werden kann, dies unabh�ngig vom Verlauf des Scheidungsverfahrens, besteht kein Anlass, dem Antrag der Beschwerdef�hrerin, das bundesgerichtliche Verfahren bis zur rechtskr�ftigen Scheidung von ihrem schweizerischen Ehemann zu sistieren, zu entsprechen. In diesem Zusammenhang kann die Beschwerdef�hrerin �brigens auf E. 2.2 des angefochtenen Urteils verwiesen werden.

References: Art. 83
 Art. 42
 Art. 50
 Art. 50
 Art. 96
 Art. 30
 Art. 96
 BGE