Source: https://lexetius.com/AufenthG/95
Timestamp: 2019-10-16 16:35:27+00:00

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[Titelei] [Inhalt] [Quellen] [<] § 95 AufenthG [>]
Paragraf 95. Strafvorschriften
1§ 95. Strafvorschriften.
22. ohne erforderlichen Aufenthaltstitel nach § 4 Absatz 1 Satz 1 sich im Bundesgebiet aufhält, wenn
35. entgegen § 49 Abs. 2 eine Angabe nicht, nicht richtig oder nicht vollständig macht, sofern die Tat nicht in Absatz 2 Nr. 2 mit Strafe bedroht ist,
46. entgegen § 49 Abs. 10 eine dort genannte Maßnahme nicht duldet,
56a. entgegen § 56 wiederholt einer Meldepflicht nicht nachkommt, wiederholt gegen räumliche Beschränkungen des Aufenthalts oder sonstige Auflagen verstößt oder trotz wiederholten Hinweises auf die rechtlichen Folgen einer Weigerung der Verpflichtung zur Wohnsitznahme nicht nachkommt oder entgegen § 56 Abs. 4 bestimmte Kommunikationsmittel nutzt oder bestimmte Kontaktverbote nicht beachtet,
67. wiederholt einer räumlichen Beschränkung nach § 61 Abs. 1 oder Absatz 1c zuwiderhandelt oder
7(1a) Ebenso wird bestraft, wer vorsätzlich eine in § 404 Abs. 2 Nr. 4 des Dritten Buches Sozialgesetzbuch oder in § 98 Abs. 3 Nr. 1 bezeichnete Handlung begeht, für den Aufenthalt im Bundesgebiet nach § 4 Abs. 1 Satz 1 eines Aufenthaltstitels bedarf und als Aufenthaltstitel nur ein Schengen-Visum nach § 6 Abs. 1 Nummer 1 besitzt.
81. entgegen § 11 Absatz 1 oder in Zuwiderhandlung einer vollziehbaren Anordnung nach § 11 Absatz 6 Satz 1 oder Absatz 7 Satz 1
9b) sich darin aufhält,
101a. einer vollstreckbaren gerichtlichen Anordnung nach § 56a Absatz 1 zuwiderhandelt und dadurch die kontinuierliche Feststellung seines Aufenthaltsortes durch eine in § 56a Absatz 3 genannte zuständige Stelle verhindert oder
112. unrichtige oder unvollständige Angaben macht oder benutzt, um für sich oder einen anderen einen Aufenthaltstitel oder eine Duldung zu beschaffen oder das Erlöschen oder die nachträgliche Beschränkung des Aufenthaltstitels oder der Duldung abzuwenden oder eine so beschaffte Urkunde wissentlich zur Täuschung im Rechtsverkehr gebraucht.
12(3) In den Fällen des Absatzes 1 Nr. 3 und der Absätze 1a und 2 Nr. 1 Buchstabe a ist der Versuch strafbar.
13(6) In den Fällen des Absatzes 1 Nr. 2 und 3 steht einem Handeln ohne erforderlichen Aufenthaltstitel ein Handeln auf Grund eines durch Drohung, Bestechung oder Kollusion erwirkten oder durch unrichtige oder unvollständige Angaben erschlichenen Aufenthaltstitels gleich.
14(7) In Fällen des Absatzes 2 Nummer 1a wird die Tat nur auf Antrag einer dort genannten zuständigen Stelle verfolgt.
[1. Januar 2015–1. August 2015]
2. 26. November 2011: Artt. 1 Nr. 53 Buchst. a, 13 des Gesetzes vom 22. November 2011.
3. 1. November 2007: Artt. 6 Nr. 6 Buchst. a, 10 Abs. 2 des Gesetzes vom 20. Juli 2007.
4. 1. November 2007: Artt. 6 Nr. 6 Buchst. b, 10 Abs. 2 des Gesetzes vom 20. Juli 2007.
5. 1. Januar 2016: Artt. 13 Nr. 2, 15 Abs. 2 des Gesetzes vom 20. Oktober 2015.
6. 1. Januar 2015: Artt. 1 Nr. 3, 4 Abs. 1 des Gesetzes vom 23. Dezember 2014.
7. 26. November 2011: Artt. 1 Nr. 53 Buchst. b, 13 des Gesetzes vom 22. November 2011.
8. 1. August 2015: Artt. 1 Nr. 45 Buchst. b Doppelbuchst. aa, 9 S. 2 des Gesetzes vom 27. Juli 2015.
9. 29. Juli 2017: Artt. 1 Nr. 11 Buchst. a Doppelbuchst. aa, 9 des Gesetzes vom 20. Juli 2017.
10. 29. Juli 2017: Artt. 1 Nr. 11 Buchst. a Doppelbuchst. bb, 9 des Gesetzes vom 20. Juli 2017.
11. 1. August 2015: Artt. 1 Nr. 45 Buchst. b Doppelbuchst. bb, 9 S. 2 des Gesetzes vom 27. Juli 2015.
12. 28. August 2007: Artt. 1 Nr. 76 Buchst. c, 10 Abs. 1 des Gesetzes vom 19. August 2007.
13. 28. August 2007: Artt. 1 Nr. 76 Buchst. d, 10 Abs. 1 des Gesetzes vom 19. August 2007.
14. 29. Juli 2017: Artt. 1 Nr. 11 Buchst. b, 9 des Gesetzes vom 20. Juli 2017.
Umfeld von § 95 AufenthG
§ 94 AufenthG. Amtsbefugnisse

References: § 95
 § 4
 § 49
 § 49
 § 56
 § 56
 § 61
 § 404
 § 98
 § 4
 § 6
 § 11
 § 11
 § 56
 § 56
 § 95

§ 94