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Timestamp: 2019-12-14 15:08:43+00:00

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Artikel 1 LFGBuaÄndG Änderung des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches Gesetz zur Änderung des
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Artikel 1 - Gesetz zur Änderung des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches sowie anderer Vorschriften (LFGBuaÄndG k.a.Abk.)
G. v. 29.06.2009 BGBl. I S. 1659 (Nr. 38); Geltung ab 04.07.2009
4 Änderungen | Drucksachen / Entwurf / Begründung | wird in 6 Vorschriften zitiert
Artikel 1 wird in 1 Vorschrift zitiert und ändert mWv. 4. Juli 2009 LFGB § 1, § 2, § 3, § 4, § 5, § 6, § 7, § 8, § 9, § 10, § 11, § 12, § 13, § 14, § 15, § 18, § 19, § 21, § 22, § 23, § 25, § 27, § 28, § 29, § 30, § 31, § 32, § 33, § 34, § 35, § 36, § 37, § 39, § 40, § 42, § 44, § 46, § 47, § 49, § 51, § 54, § 56, § 58, § 59, § 60, § 65, § 68, § 70, § 73, § 74 (neu)
Das Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch in der Fassung der Bekanntmachung vom 26. April 2006 (BGBl. I S. 945), das zuletzt durch Artikel 12 des Gesetzes vom 26. Februar 2008 (BGBl. I S. 215) geändert worden ist, wird wie folgt geändert:
Die § 49 betreffende Zeile wie folgt gefasst:
„§ 49 Erstellung eines Lagebildes, Verwendung bestimmter Daten".
Nach der § 73 betreffenden Zeile wird folgende § 74 betreffende Zeile angefügt:
„§ 74 Geltungsbereich bestimmter Vorschriften".
In Absatz 1 Nr. 1 wird das Wort „bei" durch die Wörter „vorbehaltlich des Absatzes 2 bei" ersetzt.
„(2) Zweck dieses Gesetzes ist es, den Schutz der menschlichen Gesundheit im privaten häuslichen Bereich durch Vorbeugung gegen eine oder Abwehr einer Gefahr, die von Erzeugnissen ausgeht oder ausgehen kann, sicherzustellen, soweit dies in diesem Gesetz angeordnet ist."
Der bisherige Absatz 2 wird Absatz 3; in ihm werden die Wörter „geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 1642/2003 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 22. Juli 2003 (ABl. EG Nr. L 245 S. 4)" durch die Wörter „zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 575/2006 der Kommission vom 7. April 2006 (ABl. EU Nr. L 100 S. 3)" ersetzt.
In § 2 Abs. 6 Satz 2 werden nach den Wörtern „Biozid-Produkte sind" die Wörter „, sowie nicht die in Artikel 1 Abs. 3 der Verordnung (EG) Nr. 1935/2004 genannten Materialien und Gegenstände, Überzugs- und Beschichtungsmaterialien und Wasserversorgungsanlagen" eingefügt.
Auslösewert: Grenzwert für den Gehalt an einem gesundheitlich nicht erwünschten Stoff, der in oder auf einem Lebensmittel enthalten ist, bei dessen Überschreitung Untersuchungen vorgenommen werden müssen, um die Ursachen für das Vorhandensein des jeweiligen Stoffs mit dem Ziel zu ermitteln, Maßnahmen zu seiner Verringerung oder Beseitigung einzuleiten,".
Die bisherigen Nummern 8 bis 20 werden die neuen Nummern 9 bis 21.
In der neuen Nummer 15 wird die Angabe „(ABl. EU Nr. L 268 S. 29, 2004 Nr. L 192 S. 34)," durch die Wörter „(ABl. EU Nr. L 268 S. 29, 2004 Nr. L 192 S. 34, 2007 Nr. L 98 S. 29), die durch die Verordnung (EG) Nr. 378/2005 der Kommission vom 4. März 2005 (ABl. EU Nr. L 59 S. 8) geändert worden ist," ersetzt.
In Absatz 1 Nr. 1 werden die Wörter „deren Fleisch als Lebensmittel zu dienen bestimmt ist" durch die Wörter „die der Gewinnung von Lebensmitteln dienen" ersetzt.
In Absatz 3 werden im einleitenden Satzteil die Wörter „in Verbindung mit Abs. 2" durch die Wörter „in Verbindung mit Abs. 3" ersetzt.
§ 5 Abs. 1 Satz 2 wird wie folgt gefasst:
„Unberührt bleiben
das Verbot des Artikels 14 Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 2 Buchstabe a der Verordnung (EG) Nr. 178/2002 über das Inverkehrbringen gesundheitsschädlicher Lebensmittel und
Regelungen in Rechtsverordnungen auf Grund des § 13 Abs. 1 Nr. 3 und 4, soweit sie für den privaten häuslichen Bereich gelten."
In Nummer 1 wird das Wort „gewerbsmäßigen" gestrichen.
In Nummer 2 wird das Wort „gewerbsmäßig" gestrichen.
In Nummer 3 werden
das Wort „gewerbsmäßigen" und
das Wort „gewerbsmäßig"
In § 7 Abs. 1 und 2 werden jeweils im einleitenden Satzteil
die Wörter „den Bundesministerien für Wirtschaft und Technologie und für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit" durch die Wörter „dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie" und
die Wörter „in Verbindung mit Abs. 2" durch die Wörter „in Verbindung mit Abs. 3"
In Absatz 1 Nr. 1 und 2 wird jeweils das Wort „gewerbsmäßig" gestrichen.
In Absatz 2 Nr. 1 und 2 werden jeweils die Wörter „in Verbindung mit Abs. 2" durch die Wörter „in Verbindung mit Abs. 3" ersetzt.
Im einleitenden Satzteil wird das Wort „gewerbsmäßig" gestrichen.
die den Anforderungen nach Artikel 18 Abs. 1, auch in Verbindung mit Artikel 20 Abs. 1, der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. Februar 2005 über Höchstgehalte an Pestizidrückständen in oder auf Lebens- und Futtermitteln pflanzlichen und tierischen Ursprungs und zur Änderung der Richtlinie 91/414/EWG des Rates (ABl. EU Nr. L 70 S. 1) nicht entsprechen."
Im einleitenden Satzteil werden die Wörter „in Verbindung mit Abs. 2" durch die Wörter „in Verbindung mit Abs. 3" ersetzt.
In Buchstabe a wird das Wort „gewerbsmäßigen" gestrichen.
soweit es mit den in § 1 Abs. 1 Nr. 1 oder Nr. 2, jeweils auch in Verbindung mit Abs. 3, genannten Zwecken vereinbar ist, Ausnahmen von dem Verbot
des Absatzes 1 Satz 1 Nr. 2 oder
des Absatzes 1 Satz 1 Nr. 3 oder des Artikels 18 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 396/2005
zuzulassen."
nach Artikel 5 Unterabs. 2 der Verordnung (EWG) Nr. 2377/90 des Rates vom 26. Juni 1990 zur Schaffung eines Gemeinschaftsverfahrens für die Festsetzung von Höchstmengen für Tierarzneimittelrückstände in Nahrungsmitteln tierischen Ursprungs (ABl. EG Nr. L 224 S. 1), die zuletzt durch die Verordnung (EG) Nr. 703/2007 der Kommission vom 21. Juni 2007 (ABl. EU Nr. L 161 S. 28) geändert worden ist, bei den dort genannten Tieren nicht angewendet werden dürfen,".
In Nummer 4 werden die Wörter „oder nicht" durch die Wörter „oder, ohne entsprechende Zulassung oder Registrierung, nicht" ersetzt.
In Nummer 5 Buchstabe b werden die Wörter „als zugelassene Futtermittel-Zusatzstoffe nach Buchstabe a" durch die Wörter „als Futtermittel-Zusatzstoffe, die für das Tier, von dem die Lebensmittel stammen, zugelassen sind, im Rahmen der Zulassung festgesetzte Höchstmengen überschreiten oder, sofern solche Höchstmengen im Rahmen der Zulassung nicht festgesetzt worden sind," ersetzt.
„Satz 1 Nr. 4 und 5 gilt nicht, soweit
für die Stoffe mit pharmakologischer Wirkung oder deren Umwandlungsprodukte
Höchstmengen hinsichtlich des jeweiligen Lebensmittels nach Absatz 4 Nr. 1 Buchstabe a festgesetzt sind und diese nicht überschritten werden oder
nach Artikel 2 oder Artikel 4 der Verordnung (EWG) Nr. 2377/90 festgesetzte Höchstmengen nicht überschritten werden,
die Stoffe mit pharmakologischer Wirkung in Anhang II der Verordnung (EWG) Nr. 2377/90 für die Tierart, von der das Lebensmittel gewonnen worden ist, aufgeführt sind und die für diese dort festgelegten sonstigen Vorschriften eingehalten sind oder die in Anhang II der Verordnung (EWG) Nr. 2377/90 aufgeführten Stoffe auf Grund sonstiger arzneimittelrechtlicher Vorschriften angewendet werden dürfen."
In Nummer 1 wird die Angabe „Artikel 5 Abs. 2" durch die Angabe „Artikel 5 Unterabs. 2" ersetzt.
In Nummer 2 werden die Wörter „oder nicht" durch die Wörter „oder, ohne entsprechende Zulassung oder Registrierung, nicht" ersetzt.
In Nummer 3 Buchstabe b werden die Wörter „zugelassene Futtermittel-Zusatzstoffe nach Buchstabe a" durch die Wörter „Futtermittel-Zusatzstoffe, die für das Tier, von dem die Lebensmittel gewonnen werden, zugelassen sind," ersetzt.
In Absatz 3 Nr. 1 und 2 wird jeweils das Wort „gewerbsmäßig" gestrichen.
In Nummer 2 werden die Wörter „in Verbindung mit Abs. 2" durch die Wörter „in Verbindung mit Abs. 3" ersetzt.
In § 11 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 2 Nr. 1 und 2, § 19 Abs. 2, § 27 Abs. 1 Satz 1 und § 51 Abs. 3 Satz 1 wird jeweils das Wort „gewerbsmäßig" gestrichen.
Dem § 12 wird folgender Absatz 3 angefügt:
„(3) Artikel 14 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Dezember 2006 über nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben über Lebensmittel (ABl. EU Nr. L 404 S. 9, 2007 Nr. L 12 S. 3) über die Verwendung von Angaben über die Verringerung eines Krankheitsrisikos bleibt unberührt."
Im einleitenden Satzteil werden die Wörter „auch in Verbindung mit Abs. 2, genannten Zwecke" durch die Wörter „in den Fällen der Nummer 3, soweit diese zu Regelungen über das Herstellen oder Behandeln ermächtigt, und Nummer 4 auch zur Erfüllung der in Abs. 2, stets jeweils auch in Verbindung mit Abs. 3, genannten Zwecke" ersetzt.
vorbehaltlich des Absatzes 5 Satz 1 Nr. 2 Auslösewerte für einen gesundheitlich nicht erwünschten Stoff, der in oder auf einem Lebensmittel enthalten ist, festzusetzen."
In Absatz 2 wird das Wort „gewerbsmäßig" gestrichen.
In Absatz 3 Satz 1 und Absatz 4 werden jeweils im einleitenden Satzteil die Wörter „in Verbindung mit Abs. 2" durch die Wörter „in Verbindung mit Abs. 3" ersetzt.
„Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates, soweit es zur Erfüllung der in § 1 Abs. 1 Nr. 1, auch in Verbindung mit Abs. 3, genannten Zwecke erforderlich ist,
das Inverkehrbringen von Lebensmitteln, die einer Einwirkung durch Verunreinigungen der Luft, des Wassers oder des Bodens ausgesetzt waren, zu verbieten oder zu beschränken,
Auslösewerte für einen gesundheitlich nicht erwünschten Stoff, der in oder auf einem Lebensmittel, das einer Einwirkung durch Verunreinigungen der Luft, des Wassers oder des Bodens ausgesetzt war, enthalten ist, festzusetzen."
In Absatz 1 werden im einleitenden Satzteil die Wörter „jeweils auch in Verbindung mit Abs. 2, genannten Zwecke" durch die Wörter „in den Fällen der Nummern 3 und 6 auch zur Erfüllung der in Abs. 2, stets jeweils auch in Verbindung mit Abs. 3, genannten Zwecke" ersetzt.
In Absatz 2 im einleitenden Satzteil und in Absatz 3 werden die Wörter „in Verbindung mit Abs. 2" durch die Wörter „in Verbindung mit Abs. 3" ersetzt.
In § 15 Abs. 3 Satz 1 werden die Wörter „den Bundesministerien der Justiz und für Wirtschaft und Technologie" durch die Wörter „dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie" ersetzt.
In Absatz 1 werden die Sätze 1 und 2 wie folgt gefasst:
„Das Verfüttern von Fetten aus Gewebe warmblütiger Landtiere und von Fischen sowie von Mischfuttermitteln, die diese Einzelfuttermittel enthalten, an Nutztiere, soweit es sich um Wiederkäuer handelt, ist verboten. Das Verbot des Satzes 1 gilt nicht für Milch und Milcherzeugnisse."
In Absatz 3 Nr. 1 und 2 werden jeweils die Wörter „oder 4, jeweils auch in Verbindung mit Abs. 2" durch die Wörter „oder Nr. 4 oder Abs. 2, jeweils auch in Verbindung mit Abs. 3" ersetzt.
In den Absätzen 1 und 2 werden jeweils die Wörter „gewerbsmäßig" gestrichen.
„Soweit in Satz 2 nichts anderes bestimmt ist, dürfen Futtermittel,
ein Futtermittel-Zusatzstoff der in Artikel 6 Abs. 1 Buchstabe e der Verordnung (EG) Nr. 1831/2003 genannten Kategorie der Kokzidiostatika und Histomonostatika oder
ein Futtermittel-Zusatzstoff einer anderen als der in Artikel 6 Abs. 1 Buchstabe e der Verordnung (EG) Nr. 1831/2003 genannten Kategorie
eine Rechtsverordnung nach § 23 Nr. 1 Buchstabe a,
eine Rechtsverordnung nach § 23 Nr. 1 Buchstabe b,
eine Rechtsverordnung nach § 23 Nr. 3,
eine Rechtsverordnung nach § 23 Nr. 12
die den Anforderungen nach Artikel 18 Abs. 1, auch in Verbindung mit Artikel 20 Abs. 1, der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 nicht entsprechen,
nicht in Verkehr gebracht und nicht verfüttert werden. Satz 1 Nr. 1 gilt nicht, wenn der verwendete Futtermittel-Zusatzstoff durch einen unmittelbar geltenden Rechtsakt der Europäischen Gemeinschaft zugelassen ist und der verwendete Futtermittel-Zusatzstoff oder das Futtermittel einer im Rahmen dieses unmittelbar geltenden Rechtsaktes oder in der Verordnung (EG) Nr. 1831/2003 festgesetzten Anforderung entspricht, sofern eine solche Anforderung dort festgesetzt worden ist."
In Nummer 1 wird die Angabe „Nummer 2 Buchstabe c" durch die Angabe „Nummer 2 Buchstabe b" ersetzt.
In Nummer 2 wird die Angabe „Nummer 2 Buchstabe d" durch die Angabe „Nummer 2 Buchstabe c" ersetzt.
Der neue Satz 4 wird wie folgt gefasst:
„Das Bundesministerium wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates, soweit es mit den in § 1 Abs. 1 Nr. 1, 2 oder Nr. 4, jeweils auch in Verbindung mit Abs. 3, genannten Zwecken vereinbar ist,
abweichend von Satz 1 Nr. 2 Buchstabe a und b die Abgabe von Futtermitteln in bestimmten Fällen oder zu bestimmten Zwecken zuzulassen und, soweit erforderlich, von einer Genehmigung abhängig zu machen,
Ausnahmen von dem Verbot des Satzes 1 Nr. 3 oder Artikels 18 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 zuzulassen."
Die bisherigen Absätze 5 und 6 werden die neuen Absätze 4 und 5.
Im neuen Absatz 5 wird das Wort „gewerbsmäßig" gestrichen.
In § 22, § 25, § 29 Abs. 1 und 2 Nr. 1 und 2, § 34 Satz 1, § 35, § 37 Abs. 1, § 47 Abs. 1 und § 54 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 werden jeweils die Wörter „in Verbindung mit Abs. 2" durch die Wörter „in Verbindung mit Abs. 3" ersetzt.
In § 23 werden
im einleitenden Satzteil die Wörter „in Verbindung mit Abs. 2" durch die Wörter „in Verbindung mit Abs. 3" und
in Nummer 15 die Wörter „oder Desinfektion" durch die Wörter „oder Desinfektion der in Nummer 14 bezeichneten Räume, Anlagen oder Behältnisse,"
In Absatz 1 werden im einleitenden Satzteil die Wörter „in Verbindung mit Abs. 2" durch die Wörter „in Verbindung mit Abs. 3" ersetzt.
In Nummer 1 werden nach dem Wort „Bedarfsgegenstände" die Wörter „für andere" eingefügt.
In Nummer 3 wird das Wort „gewerbsmäßigen" gestrichen.
In Absatz 2 Satz 1 werden im einleitenden Satzteil die Wörter „in Verbindung mit Abs. 2" durch die Wörter „in Verbindung mit Abs. 3" ersetzt.
In Absatz 3 wird das Wort „gewerbsmäßig" gestrichen.
In Absatz 1 wird das Wort „gewerbsmäßig" gestrichen.
die Wörter „jeweils auch in Verbindung mit Abs. 2" durch die Wörter „auch in Verbindung mit Abs. 3" ersetzt und
das Wort „gewerbsmäßig" gestrichen.
In § 36 Satz 1 werden im einleitenden Satzteil die Wörter „in Verbindung mit Abs. 2" durch die Wörter „in Verbindung mit Abs. 3" ersetzt.
In Satz 2 Nr. 5 werden die Wörter „, jeweils auch in Verbindung mit Abs. 2" durch die Wörter „oder Abs. 2, stets jeweils auch in Verbindung mit Abs. 3" ersetzt.
„Artikel 54 Abs. 1 und 2 der Verordnung (EG) Nr. 882/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 über amtliche Kontrollen zur Überprüfung der Einhaltung des Lebensmittel- und Futtermittelrechts sowie der Bestimmungen über Tiergesundheit und Tierschutz (ABl. EU Nr. L 165 S. 1, Nr. L 191 S. 1) über Maßnahmen im Fall eines Verstoßes bleibt unberührt."
In Absatz 4 wird die Angabe „Absätze 1 bis 3" durch die Angabe „Absätze 1 bis 3 Satz 1 und 2" ersetzt.
„(5) Zum Zweck der Verringerung oder Beseitigung der Ursachen für einen gesundheitlich nicht erwünschten Stoff, der in oder auf einem Lebensmittel enthalten ist, führen die zuständigen Behörden, wenn eine Überschreitung von durch Rechtsverordnung nach § 13 Abs. 1 Nr. 7 oder § 13 Abs. 5 Satz 1 Nr. 2 festgesetzten Auslösewerten festgestellt wird, Untersuchungen mit dem Ziel durch, die Ursachen für das Vorhandensein des gesundheitlich nicht erwünschten Stoffs zu ermitteln. Soweit es erforderlich ist, kann die zuständige Behörde die zur Verringerung oder Beseitigung der Ursachen für das Vorhandensein des gesundheitlich nicht erwünschten Stoffs erforderlichen Maßnahmen anordnen. Dabei kann sie auch anordnen, dass der Wirtschaftsbeteiligte selbst eine Untersuchung durchführt oder durchführen lässt und das Ergebnis der Untersuchung mitteilt. Die zuständigen Behörden informieren das Bundesministerium, im Fall einer Rechtsverordnung nach § 13 Abs. 5 Satz 1 Nr. 2 auch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, oder im Fall einer Rechtsverordnung nach § 72 Satz 2 das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit unverzüglich über ermittelte Ursachen für das Vorhandensein des gesundheitlich nicht erwünschten Stoffs und die zur Verringerung oder Beseitigung dieser Ursachen angeordneten Maßnahmen zum Zweck der Information der Kommission und der anderen Mitgliedstaaten."
Die bisherigen Absätze 5 bis 7 werden die neuen Absätze 6 bis 7a.
„(8) Das Bundesministerium wird ermächtigt, abweichend von Absatz 1 Satz 1 durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates, soweit es mit den in § 1 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 2, jeweils auch in Verbindung mit Abs. 3, genannten Zwecken vereinbar ist, zu bestimmen, dass die zuständige Behörde im Fall erlegter Wildschweine oder anderer fleischfressender Tiere, die Träger von Trichinen sein können, bei denen keine Merkmale festgestellt werden, die das Fleisch als bedenklich für den Verzehr erscheinen lassen,
einem Jagdausübungsberechtigten für seinen Jagdbezirk oder
einem Jäger, dem die Jagd vom Jagdausübungsberechtigten gestattet worden ist,
in dessen Person die Voraussetzungen des Artikels 1 Abs. 3 Buchstabe a oder Buchstabe e der Verordnung (EG) Nr. 853/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 mit spezifischen Hygienevorschriften für Lebensmittel tierischen Ursprungs (ABl. EU Nr. L 139 S. 55, Nr. L 226 S. 22) vorliegen, die Entnahme von Proben zur Untersuchung auf Trichinen und die Kennzeichnung übertragen kann. In der Rechtsverordnung nach Satz 1 sind die Voraussetzungen und das Verfahren für die Übertragung und die Überwachung der Einhaltung der Vorschriften zu regeln."
§ 40 Abs. 1 Satz 3 wird wie folgt gefasst:
„In den Fällen des Satzes 2 Nummer 2 bis 5 ist eine Information der Öffentlichkeit zulässig nach Abwägung der Belange der Betroffenen mit den Interessen der Öffentlichkeit an der Veröffentlichung."
In Nummer 1 Buchstabe a wird das Wort „gewerbsmäßig" gestrichen.
In Nummer 2 erster Halbsatz wird in Buchstabe b die Angabe „Nummer 4" durch die Angabe „Nummer 5" ersetzt.
In Nummer 3 werden die Wörter „und zu fotografieren" gestrichen.
von Mitteln, Einrichtungen oder Geräten zur Beförderung von Erzeugnissen oder lebenden Tieren im Sinne des § 4 Abs. 1 Nr. 1 sowie von den in Nummer 1 bezeichneten Grundstücken, Betriebsräumen oder Räumen Bildaufnahmen oder -aufzeichnungen anzufertigen; personenbezogene Daten dürfen dabei nicht aufgenommen oder aufgezeichnet werden;".
Die bisherigen Nummern 4 und 5 werden die neuen Nummern 5 und 6.
In Satz 1 wird die Angabe „Absatz 2 Nr. 1, 3 und 4" durch die Angabe „Absatz 2 Nr. 1, 3, 4 und 5" ersetzt.
In Satz 2 wird die Angabe „Absatz 2 Nr. 1 und 3" durch die Angabe „Absatz 2 Nr. 1, 3 und 4" ersetzt.
„Eine Übermittlung personenbezogener Daten nach Satz 1 unterbleibt, wenn ihr besondere bundesgesetzliche oder entsprechende landesgesetzliche Verwendungsregelungen entgegenstehen; eine Übermittlung nach Satz 1 unterbleibt ferner in der Regel, solange und soweit ihr Zwecke des Strafverfahrens entgegenstehen."
„(6) Absatz 2 Nr. 1 gilt nicht für Wohnräume."
In Absatz 2 Satz 1 wird die Angabe „§ 42 Abs. 2 Nr. 4" durch die Angabe „§ 42 Abs. 2 Nr. 5" ersetzt.
Nach Absatz 3 werden folgende Absätze 4 und 5 eingefügt:
„(4) Ergänzend zu Artikel 19 Abs. 1 Satz 1 der Verordnung (EG) Nr. 178/2002 hat ein Lebensmittelunternehmer, der Grund zu der Annahme hat, dass
ein ihm angeliefertes Lebensmittel oder
ein von ihm erworbenes Lebensmittel, über das er die tatsächliche unmittelbare Sachherrschaft erlangt hat,
einem Verkehrsverbot nach Artikel 14 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 178/2002 unterliegt, unverzüglich die für die Überwachung zuständige Behörde schriftlich oder elektronisch unter Angabe seines Namens und seiner Anschrift darüber unter Angabe des Namens und der Anschrift desjenigen, von dem ihm das Lebensmittel angeliefert worden ist oder von dem er das Lebensmittel erworben hat, und des Datums der Anlieferung oder des Erwerbs zu unterrichten. Er unterrichtet dabei auch über von ihm hinsichtlich des Lebensmittels getroffene oder beabsichtigte Maßnahmen. Eine Unterrichtung nach Satz 1 ist nicht erforderlich bei einem Lebensmittel pflanzlicher Herkunft, das der Lebensmittelunternehmer
unschädlich beseitigt hat oder
so hergestellt oder behandelt hat oder nachvollziehbar so herzustellen oder zu behandeln beabsichtigt, dass es einem Verkehrsverbot nach Artikel 14 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 178/2002 nicht mehr unterliegt.
(5) Ergänzend zu Artikel 20 Abs. 1 Satz 1 der Verordnung (EG) Nr. 178/2002 hat ein Futtermittelunternehmer, der Grund zu der Annahme hat, dass
ein ihm angeliefertes Futtermittel oder
ein von ihm erworbenes Futtermittel, über das er die tatsächliche unmittelbare Sachherrschaft erlangt hat,
einem Verkehrsverbot nach Artikel 15 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 178/2002 unterliegt, unverzüglich die für die Überwachung zuständige Behörde schriftlich oder elektronisch unter Angabe seines Namens und seiner Anschrift darüber unter Angabe des Namens und der Anschrift desjenigen, von dem ihm das Futtermittel angeliefert worden ist oder von dem er das Futtermittel erworben hat, und des Datums der Anlieferung oder des Erwerbs zu unterrichten. Er unterrichtet dabei auch über von ihm hinsichtlich des Futtermittels getroffene oder beabsichtigte Maßnahmen. Eine Unterrichtung nach Satz 1 ist nicht erforderlich bei
einem Futtermittel, das der Futtermittelunternehmer unschädlich beseitigt hat,
einem Futtermittel pflanzlicher Herkunft, das der Futtermittelunternehmer so hergestellt oder behandelt hat oder nachvollziehbar so herzustellen oder zu behandeln beabsichtigt, dass es einem Verkehrsverbot nach Artikel 15 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 178/2002 nicht mehr unterliegt."
Der bisherige Absatz 4 wird neuer Absatz 6; er wird wie folgt geändert:
„Satz 1 Nr. 1 gilt auch, wenn der Unterrichtung eine Unterrichtung nach Absatz 4 Satz 1 oder Absatz 5 Satz 1 vorausgegangen ist."
Im neuen Satz 3 wird die Angabe „§ 1 Abs. 1 Nr. 1 oder 4 Buchstabe a Doppelbuchstabe aa" durch die Angabe „§ 1 Abs. 1 Nr. 1 oder Nr. 4 Buchstabe a Doppelbuchstabe aa oder Abs. 2" ersetzt.
In Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 werden in Buchstabe b und im zweiten Halbsatz jeweils das Wort „amtlich" durch die Wörter „amtlichen oder amtlich" ersetzt.
Absatz 2 Satz 1 Nr. 1 wird wie folgt geändert:
In Buchstabe b wird das Wort „Erzeugnisse" durch die Wörter „Erzeugnisse oder zu ihrer Herstellung oder Behandlung bestimmte Stoffe" ersetzt.
In Doppelbuchstabe aa wird das Wort „gewerbsmäßig" gestrichen.
In Doppelbuchstabe bb wird das Wort „gewerbsmäßigen" gestrichen.
„(3) Das Bundesministerium wird weiter ermächtigt, durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates, soweit es zur Erfüllung der in § 1 Abs. 1 Nr. 4 Buchstabe a, auch in Verbindung mit Abs. 3, genannten Zwecke erforderlich ist, vorzuschreiben, dass, zu welchem Zeitpunkt und in welcher Weise derjenige, der Grund zu der Annahme hat, dass ein Futtermittel, das für andere als der Lebensmittelgewinnung dienende Tiere bestimmt ist, den unmittelbar geltenden Rechtsakten der Europäischen Gemeinschaft im Anwendungsbereich dieses Gesetzes, diesem Gesetz oder den auf Grund dieses Gesetzes erlassenen Rechtsverordnungen nicht entspricht und dadurch bei bestimmungsgemäßer und sachgerechter Verwendung eine Gefahr für die tierische Gesundheit darstellen kann, die für die Überwachung zuständige Behörde darüber und über die Maßnahmen zu unterrichten hat, die getroffen worden sind, um eine Gefahr für die tierische Gesundheit durch die Verfütterung des Erzeugnisses zu verhindern. Eine Unterrichtung auf Grund einer Rechtsverordnung nach Satz 1 darf nicht zur strafrechtlichen Verfolgung des Unterrichtenden oder für ein Verfahren nach dem Gesetz über Ordnungswidrigkeiten gegen den Unterrichtenden verwendet werden."
Vor Absatz 1 werden folgende Absätze 1 bis 3 eingefügt:
„(1) Das Bundesministerium kann
in den in § 40 Abs. 1 Satz 1 oder Satz 2 Nr. 1 genannten Fällen oder
in Fällen, in denen ein nicht gesundheitsschädliches, aber zum Verzehr ungeeignetes, insbesondere ekelerregendes Lebensmittel in den Verkehr gelangt oder gelangt ist,
dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit die zur Erstellung eines Lagebildes notwendigen Daten bereits auf Grund einer Vorschrift in Rechtsakten der Europäischen Gemeinschaft gemeldet oder übermittelt worden sind oder
dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit elektronisch Zugriff auf die zur Erstellung eines Lagebildes notwendigen Daten gewährt wird.
Daten, die dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit auf Grund einer in Satz 1 genannten Vorschrift übermittelt worden sind oder auf die ihm elektronisch Zugriff gewährt worden ist, dürfen auch für die Erstellung eines Lagebildes oder die Mitwirkung daran verwendet werden. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hat die Daten unverzüglich dem Bundesministerium zur Verfügung zu stellen."
Die bisherigen Absätze 1 und 2 werden die neuen Absätze 4 und 5.
In Absatz 1 Satz 1 werden im einleitenden Satzteil die Wörter „§ 1 Abs. 1 Nr. 1 oder 4, jeweils auch in Verbindung mit Abs. 2" durch die Wörter „§ 1 Abs. 1 Nr. 1 oder Nr. 4 oder Abs. 2, stets jeweils auch in Verbindung mit Abs. 3" ersetzt.
In Absatz 4 werden im einleitenden Satzteil die Wörter „in Verbindung mit Abs. 2" durch die Wörter „in Verbindung mit Abs. 3" ersetzt.
In Nummer 4 werden die Wörter „von einem Tier gewonnene" durch das Wort „ein" ersetzt.
Die Nummer 11 wird wie folgt gefasst:
§ 26 Satz 1 Nr. 1 ein kosmetisches Mittel herstellt oder behandelt oder
§ 26 Satz 1 Nr. 2 einen Stoff oder eine Zubereitung aus Stoffen als kosmetisches Mittel in den Verkehr bringt,".
Die Nummer 12 wird gestrichen.
Die bisherigen Nummern 13 bis 17 werden die neuen Nummern 12 bis 16.
In der neuen Nummer 16 wird das Wort „oder" am Ende durch ein Komma ersetzt.
Nach der neuen Nummer 16 wird folgende neue Nummer 17 eingefügt:
einer vollziehbaren Anordnung nach § 39 Abs. 2 Satz 1, die der Durchführung eines in § 39 Abs. 7 bezeichneten Verbots dient, zuwiderhandelt oder".
In Absatz 2 werden die Wörter „geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 1642/2003 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 22. Juli 2003 (ABl. EU Nr. L 245 S. 4)" durch die Wörter „zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 575/2006 der Kommission vom 7. April 2006 (ABl. EU Nr. L 100 S. 3)" ersetzt.
In Nummer 6 wird die Angabe „§ 9 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2" durch die Angabe „§ 9 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 oder Nr. 3" ersetzt.
§ 19 Abs. 1 Satz 1 ein Futtermittel unter einer irreführenden Bezeichnung, Angabe oder Aufmachung in den Verkehr bringt oder mit einer irreführenden Darstellung oder Aussage wirbt oder
§ 19 Abs. 2 ein Futtermittel ohne ausreichende Kenntlichmachung in den Verkehr bringt,
entgegen § 21 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 Buchstabe a ein Futtermittel in den Verkehr bringt oder verfüttert,".
In Nummer 21 Buchstabe b wird die Angabe „§ 13 Abs. 5 Satz 1" durch die Angabe „§ 13 Abs. 5 Satz 1 Nr. 1" ersetzt.
„(2) Ebenso wird bestraft, wer
entgegen Artikel 19 der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. Februar 2005 über Höchstgehalte an Pestizidrückständen in oder auf Lebens- und Futtermitteln pflanzlichen und tierischen Ursprungs und zur Änderung der Richtlinie 91/414/EWG des Rates (ABl. EU Nr. L 70 S. 1) ein Erzeugnis, soweit es sich dabei um ein Lebensmittel handelt, verarbeitet oder mit einem anderen Erzeugnis, soweit es sich dabei um ein Lebensmittel handelt, mischt oder
gegen die Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Dezember 2006 über nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben über Lebensmittel (ABl. EU Nr. L 404 S. 9, 2007 Nr. L 12 S. 3) verstößt, indem er entgegen Artikel 3 Unterabs. 1 in Verbindung mit
eine nährwert- oder gesundheitsbezogene Angabe bei der Kennzeichnung oder Aufmachung eines Lebensmittels oder bei der Werbung verwendet."
„(1) Ordnungswidrig handelt, wer eine der in
§ 59 Abs. 1 Nr. 8 oder Abs. 2 Nr. 1,
§ 59 Abs. 1 Nr. 1 bis 7, 9 bis 21, Abs. 2 Nr. 2 oder Nr. 3 oder Abs. 3
bezeichneten Handlungen fahrlässig begeht."
entgegen § 21 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 Buchstabe b oder Nr. 3 ein Futtermittel in den Verkehr bringt oder verfüttert,".
Die Nummern 9 und 10 werden gestrichen.
In Nummer 11 wird die Angabe „§ 21 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 Buchstabe b" durch die Angabe „§ 21 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 Buchstabe a" ersetzt.
In Nummer 12 wird die Angabe „§ 21 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 Buchstabe c" durch die Angabe „§ 21 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 Buchstabe b" ersetzt.
In Nummer 13 wird die Angabe „§ 21 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 Buchstabe d" durch die Angabe „§ 21 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 Buchstabe c" ersetzt.
In Nummer 14 wird die Angabe „§ 21 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 Buchstabe e" durch die Angabe „§ 21 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 Buchstabe d" ersetzt.
Die Nummern 15 und 16 werden gestrichen.
Die bisherigen Nummern 17 bis 22 werden die neuen Nummern 16 bis 21.
In der neuen Nummer 16 wird die Angabe „§ 21 Abs. 5" durch die Angabe „§ 21 Abs. 4" ersetzt.
In der neuen Nummer 17 wird die Angabe „§ 21 Abs. 6" durch die Angabe „§ 21 Abs. 5" ersetzt.
Nach der neuen Nummer 21 wird folgende neue Nummer 22 eingefügt:
entgegen § 44 Abs. 4 Satz 1 oder Satz 2 oder Abs. 5 Satz 1 oder Satz 2 die zuständige Behörde nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig unterrichtet,".
Nummer 26 wird wie folgt geändert:
In Buchstabe a wird die Angabe „§ 23 Nr. 8, 9, 10 oder 12 bis 16" durch die Angabe „§ 23 Nr. 5 bis 10 oder Nr. 12 bis 16" ersetzt.
In Buchstabe b wird die Angabe „§ 46 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5" durch die Angabe „§ 46 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 oder Abs. 3 Satz 1" ersetzt.
„(3) Ordnungswidrig handelt, wer
gegen die Verordnung (EG) Nr. 178/2002 verstößt, indem er vorsätzlich oder fahrlässig
entgegen Artikel 19 Abs. 1 Satz 1 ein Verfahren nicht, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig einleitet,
entgegen Artikel 20 Abs. 1 Satz 1 ein Verfahren nicht oder nicht rechtzeitig einleitet oder die Behörde nicht, nicht richtig oder nicht vollständig unterrichtet oder
vorsätzlich oder fahrlässig entgegen Artikel 19 der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 ein Erzeugnis, soweit es sich dabei um ein Futtermittel handelt, verarbeitet oder mit einem anderen Erzeugnis mischt."
Absatz 4 Nr. 1 wird wie folgt geändert:
In Buchstabe a wird die Angabe „Nr. 1 bis 19" durch die Angabe „Nr. 1 bis 18" ersetzt.
In Buchstabe b wird die Angabe „Nr. 20" durch die Angabe „Nr. 19, 20" ersetzt.
„(5) Die Ordnungswidrigkeit kann
in den Fällen des Absatzes 1 Nr. 1 mit einer Geldbuße bis zu fünfzigtausend Euro,
in den Fällen des Absatzes 1 Nr. 2, des Absatzes 2 Nr. 1 bis 18, 24, 25 und 26 Buchstabe a, des Absatzes 3 Nr. 1 Buchstabe a, b oder Buchstabe c sowie des Absatzes 4 Nr. 1 Buchstabe a und Nr. 2 Buchstabe a mit einer Geldbuße bis zu zwanzigtausend Euro,
in den übrigen Fällen mit einer Geldbuße bis zu zehntausend Euro
geahndet werden."
§ 65 Satz 1 wird wie folgt geändert:
In Nummer 1 werden die Wörter „oder dem Bundesinstitut für Risikobewertung" durch die Wörter „, dem Bundesinstitut für Risikobewertung oder dem Max Rubner-Institut, Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel," ersetzt.
In Nummer 3 werden die Wörter „oder das Bundesinstitut für Risikobewertung im Rahmen der ihm durch § 2 Abs. 1 des BfR-Gesetzes zugewiesenen Tätigkeiten" durch die Wörter ", das Bundesinstitut für Risikobewertung im Rahmen der ihm durch § 2 Abs. 1 des BfR-Gesetzes zugewiesenen Tätigkeiten oder die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung im Rahmen der ihr durch § 2 Abs. 1 Nr. 1 bis 7 des Gesetzes über die Errichtung einer Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung zugewiesenen Aufgaben" ersetzt.
§ 68 Abs. 2 Nr. 5 wird wie folgt gefasst:
für Versuchszwecke in den Fällen des § 21 Abs. 2 und 5 und den durch Rechtsverordnung nach § 23 Nr. 10 erlassenen Vorschriften, sofern Ergebnisse zu erwarten sind, die für eine Änderung futtermittelrechtlicher Vorschriften von Bedeutung sein können."
Nach Absatz 9 wird folgender Absatz 10 eingefügt:
„(10) Abweichend von § 9 Abs. 2 oder § 21 Abs. 3 Satz 4 bedürfen Rechtsverordnungen nach § 9 Abs. 2 Nr. 2 Buchstabe b oder nach § 21 Abs. 3 Satz 4 Nr. 2 nicht der Zustimmung des Bundesrates und, in den Fällen des § 9 Abs. 2 Nr. 2 Buchstabe b, nicht des Einvernehmens des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Das Bundesministerium wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung ohne Zustimmung des Bundesrates die Befugnis zum Erlass von Rechtsverordnungen nach § 9 Abs. 2 Nr. 2 Buchstabe b oder nach § 21 Abs. 3 Satz 4 Nr. 2 ganz oder teilweise auf das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit zu übertragen. Rechtsverordnungen des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit auf Grund einer Rechtsverordnung nach Satz 2 bedürfen nicht der Zustimmung des Bundesrates und, in den Fällen des § 9 Abs. 2 Nr. 2 Buchstabe b, nicht des Einvernehmens des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie."
Die bisherigen Absätze 10 und 11 werden die neuen Absätze 11 und 12.
In § 73 Satz 1 werden die Wörter „in den Fällen des § 70 Abs. 1 bis 3" durch die Wörter „nach diesem Gesetz" ersetzt.
Folgender § 74 wird angefügt:
„§ 74 Geltungsbereich bestimmter Vorschriften
§ 9 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3, § 21 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3, § 59 Abs. 1 Nr. 6, soweit er auf § 9 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 verweist, und Abs. 2 Nr. 2 und § 60 Abs. 2 Nr. 8, soweit er auf § 21 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 verweist, und Abs. 3 Nr. 2 gelten nicht für Erzeugnisse, für die nach Maßgabe des Artikels 49 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 die Anforderungen des Kapitels III der vorgenannten Verordnung nicht gelten."
Zitierungen von Artikel 1 Gesetz zur Änderung des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches sowie anderer Vorschriften
Sie sehen die Vorschriften, die auf Artikel 1 LFGBuaÄndG verweisen. Die Liste ist unterteilt nach Zitaten in LFGBuaÄndG selbst, Ermächtigungsgrundlagen, anderen geltenden Titeln, Änderungsvorschriften und in aufgehobenen Titeln.
Bekanntmachung der Neufassung des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches
B. v. 24.07.2009 BGBl. I S. 2205
Bekanntmachung LFGBNB 2009
... 26. Februar 2008 (BGBl. I S. 215), 4. den am 4. Juli 2009 in Kraft getretenen Artikel 1 des eingangs genannten Gesetzes. (gesamter Text und frühere Fassungen siehe ...
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References: § 1
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 § 10
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 § 74
 § 49
 § 73
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 § 15
 § 23
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 § 23
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 § 13
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 § 72
 § 1

§ 40
 § 4
 § 1
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§ 26

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 § 39
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§ 19

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 § 21

§ 59

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 § 21
 § 44

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 § 2
 § 2
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 § 21
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 § 21
 § 9
 § 9
 § 21
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 § 70
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 § 9
 § 60
 § 21