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Timestamp: 2020-04-02 07:05:32+00:00

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SR 642.116 Verordnung vom 24. August 1992 über den Abzug der Kosten von Liegenschaften des Privatvermögens bei der direkten Bundessteuer (Liegenschaftskostenverordnung)
642.116 Verordnung vom 24. August 1992 über den Abzug der Kosten von Liegenschaften des Privatvermögens bei der direkten Bundessteuer (Liegenschaftskostenverordnung)
(Liegenschaftskostenverordnung)1
vom 24. August 1992 (Stand am 1. Januar 2010)
gestützt auf Artikel 32 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 19902 über die direkte Bundessteuer (DBG),
1. Abschnitt: Unterhaltskosten
Art. 1 Tatsächliche Kosten
1 Bei Liegenschaften im Privatvermögen können die Unterhaltskosten, die Kosten der Instandstellung von neu erworbenen Liegenschaften, die Versicherungsprämien und die Kosten der Verwaltung durch Dritte abgezogen werden (Art. 32 Abs. 2 DBG).1
2 Den Liegenschaften gleichgestellt sind Miteigentumsanteile an Grundstücken (Art. 655 Abs. 2 Ziff. 4 ZGB2).
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 25. März 2009, in Kraft seit 1. Jan. 2010 (AS 2009 1517).
Art. 2 Pauschalabzug
1 Anstelle der tatsächlichen Kosten und Prämien sowie der den Unterhaltskosten gleichgestellten energiesparenden Investitionen (2. Abschnitt) kann der Steuerpflichtige einen Pauschalabzug geltend machen (Art. 32 Abs. 4 DBG).
2 Dieser Pauschalabzug beträgt:
wenn das Gebäude zu Beginn der Steuerperiode bis zehn Jahre alt ist, 10 Prozent vom Brutto-Mietertrag bzw. —Mietwert;
wenn das Gebäude in diesem Zeitpunkt älter ist als zehn Jahre, 20 Prozent vom Brutto-Mietertrag bzw. —Mietwert.
Art. 3 Wahlmöglichkeit des Steuerpflichtigen
Art. 4 Ausschluss des Pauschalabzuges
2. Abschnitt: Energiesparende und dem Umweltschutz dienende Investitionen
Art. 5 Begriff der Investitionen
Art. 6 Ausschluss subventionierter Investitionen
Werden die in Artikel 5 erwähnten Massnahmen durch öffentliche Gemeinwesen subventioniert, so kann der Abzug nur auf dem Teil geltend gemacht werden, der vom Steuerpflichtigen selbst zu tragen ist.
Art. 7 Festlegung der Investitionen im einzelnen
Das Eidgenössische Finanzdepartement legt im Einvernehmen mit dem Eidgenössischen Verkehrs- und Energiewirtschaftsdepartement fest, was unter Massnahmen zur rationellen Energieverwendung und zur Nutzung erneuerbarer Energien zu verstehen ist.
1 Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 25. März 2009, mit Wirkung seit 1. Jan. 2010 (AS 2009 1517).
Das Eidgenössische Finanzdepartement (Art. 32 Abs. 2 und 102 Abs. 1 DBG) und die Eidgenössische Steuerverwaltung (Art. 102 Abs. 2 DBG) werden mit dem Vollzug der aus dieser Verordnung resultierenden Aufgaben und mit dem Erlass der notwendigen Weisungen beauftragt.
AS 1992 1792
1 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 25. März 2009, in Kraft seit 1. Jan. 2010 (AS 2009 1517).2 SR 642.11

References: Art. 1

Art. 2

Art. 3

Art. 4

Art. 5

Art. 6

Art. 7