Source: http://www.p-konto.de/p-konto-freibetrag-schnellubersicht/
Timestamp: 2014-07-29 02:33:26+00:00

Document:
Informationen und Erhöhung des Freibetrages mit der P-Konto Bescheinigung.
P-Konto Checkliste
Eigenen Freibetrag berechnen
Was ist eine Lohnpfändung oder Gehaltspfändung?
Schulden und Kontopfändung. Was ist zu tun?
Das P-Konto schützt mit einem Freibetrag vor einer Kontopfändung.
Nur mit dem P-Konto können Sie sich vor einer Kontopfändung schützen.
Schutz vor einer Kontopfändung gibt es nur mit einem P-Konto. Sie haben einen gesetzlichen Anspruch Ihr Existenzminimum auf Ihrem Girokonto zu schützen. Nutzen Sie diese Möglichkeit und wandeln Sie Ihr Girokonto in ein P-Konto um. Sie müssen hierzu nur zu Ihrer Bank gehen und sagen, dass Ihr Konto als P-Konto geführt werden soll. Ihre Bank oder Sparkasse ist dann gesetzlich verpflichtet, innerhalb von 4 Werktagen das bestehende Konto in ein P-Konto umzuwandeln.
Einen automatischen Pfändungsschutz bei einer Kontopfändung gibt es nicht mehr. Sie müssen sich selbst um die Einrichtung des Pfändungsschutzes auf Ihrem Konto kümmern. Reagieren Sie nicht oder zu spät, ist das Kontoguthaben nach einer Pfändung verloren.
Freibetrag auf dem P-Konto bei Unterhaltsverpflichtungen und Sozialleistungen erhöhen.
Um den Freibetrag zu erhöhen, müssen Sie Ihrer Bank eine P-Konto Bescheinigung vorlegen. Die Erstellung der P-Konto Bescheinigung biete ich bundesweit an. Sie können die P-Konto Bescheinigung hier online beauftragen. Nach Erhalt der P-Konto Bescheinigung müssen Sie die Bescheinigung nur noch Ihrer Bank vorlegen. Ihre Bank wird dann den Grundfreibetrag von monatlich 1.045,04 € entsprechend erhöhen.
FAQ zum P-Konto: Was ist bei einer Kontopfändung zu tun?
Bei einer drohenden oder bereits erfolgten Kontopfändung müssen Sie Ihr Konto schnellstmöglich in ein Pfändungsschutzkonto nach § 850k ZPO, P-Konto, umwandeln. Hier erhalten Sie Tipps und Hilfe wie Sie sich bei einer Kontopfändung schützen und wie Sie den richtigen Freibetrag auf Ihrem P-Konto einrichten.
Ein P-Konto ist ein Girokonto, das bei jeder Bank oder Sparkasse geführt werden kann. Das Pfändungsschutzkonto unterscheidet sich vom normalen Girokonto dadurch, dass mit dem P-Konto automatisch ein festgelegter Freibetrag vor einer Kontopfändung geschützt ist. Über Zahlungseingänge auf dem P-Konto kann man auch nach einer Pfändung des Kontos bis zur Höhe des festgelegten Freibetrages durch Überweisungen oder Bargeldabhebungen verfügen. Nur der Betrag der über dem monatlichen Freibetrag liegt kann beim P-Konto gepfändet werden. Ein P-Konto schützt also nicht generell vor Kontopfändungen, sondern nur das Guthaben innerhalb des festgelegten Freibetrages. Solange das Pfändungsschutzkonto nicht gepfändet ist, können Sie selbstverständlich immer über das volle Guthaben verfügen – auch über den Freibetrag hinaus. Die Freibeträge gelten erst, wenn das P-Konto gepfändet wird.
Bei einem normalen Girokonto gibt es hingegen gar keinen Freibetrag oder Pfändungsschutz. Gehen auf einem normalen Girokonto bei Ihrer Bank oder Sparkasse Zahlungen ein und wird das Konto gepfändet, werden zunächst alle Verfügungen und Auszahlungen gesperrt. Dann muss man das Konto ganz schnell in ein P-Konto umwandeln lassen. Ansonsten wird das gesamte Guthaben an den Gläubiger bei dem man Schulden hat überwiesen.
Jeder hat das Recht ein P-Konto zu führen. Das P-Konto entsteht indem Sie bei Ihrer Bank beantragen, dass das bestehende Konto als Pfändungsschutzkonto nach § 850k ZPO geführt werden soll. Auch Selbständige können Ihr Konto in ein P-Konto umwandeln lassen.
Wenn Sie bei Ihrer Bank oder Sparkasse beantragt haben, dass Ihr Konto als P-Konto geführt werden soll, ist jede Bank oder Sparkasse in Deutschland gemäß § 850k Abs. 7 ZPO gesetzlich verpflichtet Ihr bestehendes Konto in ein Pfändungschutzkonto umzuwandeln. Sie müssen einfach nur zu Ihrer Bank gehen. Sagen Sie dem Mitarbeiter Ihrer Bank, dass Ihr Girokonto ab sofort als Pfändungsschutzkonto geführt werden soll. Ihre Bank darf Ihren Wunsch dann nicht ablehnen, sondern muss das Konto in ein P-Konto umwandeln. Ihre Bank oder Sparkasse hat für die Umwandlung Ihres Kontos in ein P-Konto dann gemäß § 850k Abs. 7 Satz 3 ZPO maximal 4 Werktage Zeit. Für die Umwandlung des Girokontos in ein pfändungsgeschütztes Konto darf Ihre Bank oder Sparkasse aufgrund der gesetzlichen Verpflichtung aus § 850k ZPO keine Gebühr berechnen.
Wer hat Anspruch auf Pfändungsschutz mit dem P-Konto bei einer Pfändung des Kontos?
Ein gesetzlicher Anspruch auf Umwandlung eines Girokontos in ein Pfändungsschutzkonto besteht für:
Wie bekommt man ein Pfändungsschutzkonto wenn man kein Girokonto hat?
Wenn Sie noch kein Konto haben, können Sie bei einer Bank oder Sparkasse auch direkt ein Girokonto als P-Konto eröffnen. Leider sind die Banken jedoch nicht verpflichtet jedermann ein Konto einzurichten. Wenn Sie also zu einer Bank gehen und direkt ein P-Konto eröffnen wollen kann es sein, dass die Bank Ihren Antrag ablehnt und kein Konto eröffnet. Ein Recht auf ein Konto gibt es leider zur Zeit noch nicht. Das soll zukünftig geändert werden. Zur Zeit gibt es nur das Recht ein bestehendes Konto in ein P-Konto umzuwandeln.
Tipp: Ich empfehle daher immer zuerst ein normales Konto zu eröffnen. Hierzu sind die meisten Banken und Sparkasse bereit. Ist erst einmal ein Konto eröffnet, sind die Banken und Sparkassen gesetzlich verpflichtet, das Konto später in ein P-Konto umzuwandeln. Nur das Sparkassengesetz in einzelnen Bundesländern, verpflichtet die Sparkassen jedermann ein Konto auf Guthabenbasis anzubieten. Dies gilt in
Bayern, § 5 Abs. 2 SpkO Bayern
Brandenburg, § 5 Abs. 1 SpkV Bbg
Mecklenburg-Vorpommern, § 5 Abs. 1 SpkVO M-V
Nordrhein-Westfalen, § 5 Abs. 2 SpkG NRW
Rheinland-Pfalz, § 2 Abs. 4 SpkG RP
Sachsen-Anhalt, § 5 Abs. 1 SpkVO LSA
Sachsen, § 5 Abs. 1 SächsSpkVO
Thüringen, § 12 Abs. 2 ThürSpkVO
Jeder darf natürlich nur ein Konto als P-Konto führen. Um dies sicherzustellen, wird bei der Schufa vermerkt, dass das Konto als P-Konto geführt wird.
Ein Pfändungsschutzkonto kann nur als Einzelkonto geführt werden. Wenn Sie also mit Ihrem Ehegatten ein Gemeinschaftskonto haben, muss das Gemeinschaftskonto zuerst in zwei Einzelkonten umgewandelt werden. Erst dann können die Einzelkonten in jeweils ein P-Konto umgewandelt werden. Verlangen beide Kontoinhaber die Umwandlung in ein Pfändungsschutzkonto, hat jeder Kontoinhaber das Recht auf ein eigenes P-Konto, um sich vor einer Pfändung seines Guthabens zu schützen.
Das Pfändungsschutzkonto nach § 850k ZPO soll die weitere Teilnahme am bargeldlosen Zahlungsverkehr sichern. Das P-Konto bietet daher nach der Einrichtung seit dem 01.07.2013 automatisch einen Grundfreibetrag in Höhe von 1.045,04 €. Der Grundfreibetrag oder auch Sockelfreibetrag in Höhe von 1.045,04 € steht auf jedem P-Konto nach der Einrichtung automatisch zur Verfügung auch wenn eine Pfändung des Kontos erfolgt. Bis zu diesem Betrag ist Kontoguthaben auf dem P-Konto trotz einer Kontopfändung geschützt und für Sie verfügbar. Sie können dann wie vorher mit Ihrem Girokonto Überweisungen ausführen, Lastschriften abbuchen lassen oder Bargeld abheben. Eine Einschränkung der Funktionen Ihres Girokontos nach der Umwandlung in ein P-Konto darf Ihre Bank nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes nicht vornehmen.
Monatsanfangsproblem: Was geschieht mit doppelten Zahlungen des Arbeitgebers oder des Jobcenter?
Was ist das Monatsanfangsproblem? Es kann vorkommen, dass in einem Monat zweimal ein Zahlungseingang auf dem Pfändungsschutzkonto vom Arbeitgeber oder vom Jobcenter erfolgt.
Was passiert mit nicht verbrauchtem Guthaben auf dem P-Konto?
Wenn Sie in einem Monat nicht vollständig über Ihr Guthaben innerhalb Ihres Freibetrages auf dem P-Konto verfügt haben, wird der Restbetrag aus dem verfügbaren Guthaben gemäß § 850k Abs. 1 Satz 2 ZPO in den Folgemonat übertragen. Das gilt aber nur für tatsächlich vorhandenes Guthaben. Haben Sie beispielsweise den Grundfreibetrag von 1.045,04 € und erhalten nur ein Arbeitseinkommen in Höhe von 900,00 € und sie verfügen über das Guthaben von 900,00 €, wird kein zusätzlicher Freibetrag in Höhe von 145,04 € im folgenden Monat zur Verfügung stehe. Haben Sie aber stattdessen nur über 800,00 € von den 900,00 € verfügt, stehen Ihnen im nächsten Monat zusätzlich die nicht beanspruchten 100,00 € zur Verfügung.
Der Übertrag des nicht verbrauchten Guthabens ist eine gesetzliche Folge. Sie brauchen also nichts zu veranlassen damit Ihnen das restliche Guthaben auf dem P-Konto auch im Folgemonat zur Verfügung steht.
Achtung: Von der Rechtsprechung ist leider noch nicht entschieden, ob das nicht verbrauchte Guthaben mehrfach übertragen werden kann. Wenn Sie also im Folgemonat nicht über das Restguthaben aus dem Vormonat verfügt haben und am Monatsende wieder ein Restguthaben zur Verfügung steht, gehen einige Gerichte davon aus, dass dieses Restguthaben pfändbar ist, andere Gerichte halten den Betrag aus dem erneuten Restguthaben für pfändungsfrei. Der Streit geht im Wesentlichen darum, dass man auf einem Konto nicht zuordnen kann, welches Guthaben verbraucht wird. Es wird immer nur ein Gesamtbetrag auf einem Konto (Saldo) gebildet, über den Sie verfügen können. Ob Sie also über altes oder neues Geld verfügen, kann nicht festgestellt werden.
Tipp: Eine einmalige Übertragung von nicht verbrauchtem Guthaben in den Folgemonat ist unproblematisch möglich. Das Guthaben steht Ihnen im Folgemonat automatisch zur Verfügung, ohne dass Sie hierfür etwas machen müssen. Probleme entstehen erst, wenn auch im Folgemonat ein Restguthaben übrig bleibt. Sie laufen dann Gefahr, dass das Restguthaben gepfändet werden kann. Solange der mehrfache Übertrag nicht abschließend von der Rechtsprechung beurteilt ist, empfehle ich Ihnen daher nur den einmaligen Übertrag von nicht verbrauchtem Guthaben. Spätestens im Folgemonat sollten Sie vollständig über das Guthaben auf dem Pfändungsschutzkonto verfügen.
Kann man den Freibetrag auf dem P-Konto erhöhen?
Der Grundfreibetrag in Höhe von 1.045,04 € auf dem Pfändungsschutzkonto kann bei jeder Bank oder Sparkasse vor und nach einer Kontopfändung erhöht werden, wenn Unterhaltsverpflichtungen bestehen oder wenn Sozialleistungen (z.B. ALG 2, Jobcenter-Leistungen) für andere Personen auf das P-Konto überwiesen werden.
Gesetzliche Unterhaltsverpflichtungen bestehen gegenüber dem Ehegatten, der kein oder nur ein geringes Einkommen hat. Unterhaltsverpflichtungen bestehen ferner gegenüber den eigenen Kindern, die im Haushalt leben oder auch beim getrennt lebenden Partner.
Werden Sozialleistungen vom Jobcenter auf das P-Konto gezahlt, kann für jede Person für die Leistungen vom Jobcenter gezahlt werden, ein weiterer Freibetrag eingerichtet werden, auch wenn kein Verwandtschaftsverhältnis oder eine gesetzliche Unterhaltsverpflichtung besteht (z.B. Patchwork-Familie oder Lebensgefährte).
Um einen weiteren Freibetrag auf dem P-Konto einzurichten, wird eine sog. P-Konto Bescheinigung benötigt. Mit der P-Konto-Bescheinigung kann der erweiterte Freibetrag gegenüber der Bank nachgewiesen werden. Die Bank ist dann verpflichtet den höheren Freibetrag auf dem P-Konto nach einer Kontopfändung zur Verfügung zu stellen.
Wie hoch sind die Freibeträge, die auf dem P-Konto mit einer P-Konto-Bescheinigung eingerichtet werden können?
Die Freibeträge die zusätzlich zu dem Grundfreibetrag in Höhe von 1.045,04 € auf einem Pfändungsschutzkonto eingerichtet werden können, sind unterschiedlich hoch.
Für die erste weitere Person, für die eine Unterhaltsverpflichtung besteht (Ehegatte oder Kind), können Sie auf dem P-Konto einen weiteren Freibetrag in Höhe von 393,30 € erhalten. Der Gesamtfreibetrag erhöht sich dann auf 1.438,34 € (Grundfreibetrag in Höhe von 1.045,04 € + 393,30 €). Dies gilt auch wenn Sie in einer Bedarfsgemeinschaft leben und die Leistungen des Jobcenters auf Ihr P-Konto überwiesen werden.
Für jede weitere Person kann der Freibetrag auf dem P-Konto um einen Betrag in Höhe von jeweils 219,12 € erhöht werden. Maximal können auf dem P-Konto 5 weitere Freibeträge eingerichtet werden.
Übersicht zu den Freibeträgen auf dem P-Konto
Freibetrag auf dem P-Konto mit 0 Unterhaltsberechtigten 1.045,04 € (automatisch nach Umwandlung in ein P-Konto)
Freibetrag auf dem P-Konto mit 1 Unterhaltsberechtigten 1.438,34 € (mit der P-Konto Bescheinigung)
Freibetrag auf dem P-Konto mit 2 Unterhaltsberechtigten 1.657,46 € (mit der P-Konto-Bescheinigung)
Freibetrag auf dem P-Konto mit 3 Unterhaltsberechtigten 1.876,58 € (mit der P-Konto Bescheinigung)
Freibetrag auf dem P-Konto mit 4 Unterhaltsberechtigten 2.095,70 € (mit der P-Konto Bescheinigung)
Freibetrag auf dem P-Konto mit 5 Unterhaltsberechtigten 2.314,82 € (mit der P-Konto Bescheinigung)
Zusätzlicher Freibetrag auf dem P-Konto für Kindergeld
Wird Ihnen auf Ihr P-Konto für Ihre Kinder Kindergeld gezahlt, können Sie mit einer P-Konto-Bescheinigung auch hierfür einen weiteren Freibetrag auf dem P-Konto einrichten. Auch dieser Freibetrag für das Kindergeld ist auf dem P-Konto dann nach einer Kontopfändung geschützt.
Beispiel zum Freibetrag auf dem P-Konto:
Grundfreibetrag 1.045,04 € (Vater)
1. weitere Person 393,30 € (Mutter)
2. weitere Person 219,12 € (1. Kind)
3. weitere Person 219,12 € (2. Kind)
Kindergeld 368,00 € (pro Kind 184,00 €)
Gesamtfreibetrag 2.244,58 €
Persönlichen Freibetrag auf dem P-Konto berechnen
Die Freibeträge auf dem P-Konto können nochmal erhöht werden wenn sie nicht ausreichen, um das pfändungsfreie Arbeitseinkommen zu schützen. Berechnen Sie daher Ihren persönlichen Freibetrag, damit Sie den maximalen Schutz auf Ihrem P-Konto sichern.
Wollen Sie Ihren persönlichen Freibetrag berechnen?
Kein Problem. In nur drei Schritten können Sie über unseren Kalkulator Ihren persönlichen Freibetrag ermitteln, der mit einer P-Konto Bescheinigung geschützt werden kann.
Wie kann ich den Freibetrag auf meinem P-Konto erhöhen?
Um weitere Freibeträge auf Ihrem P-Konto einzurichten, benötigen Sie eine P-Konto Bescheinigung. Die P-Konto Bescheinigung ist ein Dokument, das von einem Rechtsanwalt ausgestellt wird, um gegenüber der Bank nachzuweisen, dass weitere Freibeträge bestehen.
Wenn Ihr Konto von einer Kontopfändung bedroht ist oder bereits gepfändet wurde, sollten Sie Ihr Konto sofort in ein P-Konto umwandeln und jetzt eine P-Konto Bescheinigung beauftragen. Andernfalls droht, dass das gesamte Kontoguthaben über dem automatisch geschützten Grundfreibetrag in Höhe von 1.045,04 € bei einer Pfändung Ihres Kontos an Ihren Gläubiger abgeführt wird.
Als Rechtsanwalt und Fachanwalt für Insolvenzrecht erstelle ich Ihnen gerne eine Bescheinigung für Ihr P-Konto. Sie können die Erstellung der P-Konto-Bescheinigung auf dieser Website online beauftragen. Ich schicke Ihnen dann innerhalb von 2 Werktagen Ihre P-Konto Bescheinigung zu.
Wie lange ist die P-Konto Bescheinigung gültig?
Die von mir erstellte P-Konto Bescheinigung ist grundsätzlich unbefristet gültig. Ihre Bank oder Sparkasse ist jedoch berechtigt in regelmäßigen Abständen einen aktuelle P-Konto Bescheinigung anzufordern. In der Regel machen die Banken und Sparkassen hiervon nach einem Jahr Gebrauch. Einige Banken fordern auch erst nach 2 oder 3 Jahren eine aktuelle Bescheinigung an. Am besten Sie fragen nach einem Jahr bei Ihrer Bank nach, wie lange der erhöhte Freibetrag noch eingestellt ist.
P-Konto Funktionen im Video erklärt
Eine Zusammenfassung und Erläuterung zum P-Konto, sowie eine einfache Schritt für Schritt Anleitung erhalten Sie in diesem Video.
Darf die Bank höhere Gebühren nach der Umwandlung in ein P-Konto berechnen?
Gute Nachrichten für alle Inhaber eines P-Kontos. Viele Banken und Sparkassen haben nach der Umwandlung eines Kontos in ein P-Konto höhere Gebühren von Ihren Kunden für die Kontoführung verlangt. Solche Bedingungen sind nach der Entscheidung des Bundesgerichtshofes (XI ZR 500/11 und XI ZR 145/12) unwirksam. Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass die im Preis- und Leistungsverzeichnis eines Kreditinstituts enthaltenen Bestimmungen über die Kontoführungsgebühren für ein P-Konto im Verkehr mit einem Verbraucher in der Regel unwirksam sind.
Tipp: Wehren Sie sich gegen höhere Kosten auf dem P-Konto
Wenn Ihnen Ihre Bank nach der Umwandlung Ihres Kontos in ein P-Konto höhere Kontoführungsgebühren oder zusätzliche Kosten berechnet sollten Sie Ihren Sachbearbeiter auf die Entscheidungen des Bundesgerichtshofes hinweisen und den erhöhten Kosten widersprechen. Viele Banken und Sparkassen erstatten dann nachträglich die berechneten Kosten wieder.
Hat Ihnen der Beitrag gefallen oder sind Fragen offen geblieben?
Nutzen Sie die Möglichkeit mir Ihren Kommentar zukommen zu lassen oder eine Frage zu stellen.
Tanja Kraack	on April 23, 2014 at 9:40 am	Hallo,
Ihre Ausführungen sind sehr hilfreich, eines fehlt jedoch. Was passiert in der Übergangszeit, wenn man ein P- Konto errichtet hat, der Grundfreibetrag eingestellt ist und man die Erhöhung beantragt hat?
Ich habe folgende Situation. Ich habe ein Kind und bin verheiratet, gestrennt lebend. Das Kindergeld geht auf das P-Konto. Die Bank weigert sich seit 2 Monaten den Freibetrag zu erhöhen, bevor nicht die Bescheinigung ( hauseigener Vordruck der Bank)im Original nicht von der Familienkasse vorliegt.
Die Familienkasse wird noch 6 – 8 Wochen zur Bearbeitung brauchen. Alle Zahlungseingänge über 1045,04 € gehen an meinen Gläubiger ( Pfändung auf dem Konto). Ist das rechtmäßig? Ich werde langsam wahnsinnig Gruss Tanja Kraack
Kommentar absenden	MaxPostulka	on April 23, 2014 at 11:31 am	Hallo und vielen Dank für das positive Feedback. Zu Ihrer Frage:
Gemäß § 850k Abs. 5 ZPO ist die Bank erst ab Vorlage einer P-Konto Bescheinigung über die erhöhten Freibeträge verpflichtet die Freibeträge einzurichten und ein Guthaben bis zu den erweiterten Freibeträgen an Sie auszuzahlen. Wenn die Kindergeldkasse weitere 6-8 Wochen benötigt um die Freibeträge für das Kindergeld zu bescheinigen, wird die Bank Guthaben oberhalb des Grundfreibetrages bis zur Vorlage der Bescheinigung der Kindergeldkasse weiterhin an den Gläubiger abführen. Wenn sich der Vorgang wie von Ihnen beschrieben über 4 Monate hinzieht droht Ihnen ein Verlust von Kindergeld für 4 Monate. Das entspricht einem Betrag in Höhe von 736,00 €! Zudem bescheinigt die Kindergeldkasse regelmäßig nur einen Freibetrag für das Kindergeld, nicht jedoch für Ihr Kind als weitere unterhaltsberechtigte Person. Der Freibetrag auf Ihrem P-Konto wird mit der Bescheinigung der Kindergeldkasse daher lediglich auf 1.229,04 € erhöht werden.
Als Rechtsanwalt bin ich berechtigt bundesweit eine P-Konto Bescheinigung zur Erhöhung des Freibetrages auszustellen. Ich könnte Ihnen aufgrund Ihrer Angaben daher einen Freibetrag in Höhe von monatlich 1.622,34 € bescheinigen. Dieser Gesamtfreibetrag beinhaltet den Freibetrag für Ihr Kind und für das Kindergeld. Ihr Fall zeigt wie schnell gehandelt werden muss, sonst verlieren Sie unnötig Geld. Bei Bedarf füllen Sie bitte einfach mein Formular aus. Ich sende Ihnen dann die Bescheinigung innerhalb von 2 Werktagen zu.
Viele Grüße Max Postulka
Kommentar absenden	matio	on April 27, 2014 at 12:01 pm	Hallo Eine Frage Bitte, ich habe ein p konto und meine Lebensgefährtin arbeitet verdient ca 1500 Euro im Monat, wir haben ein Kind muss ich da Unterhalt bezahlen oder verdient sie da zu gut für ich muss ja mein Kind auch was leisten können da mir mein Konto gepfändet wird und mein Lohn seitens eines anderen Gläubiger direkt beim Arbeitgeber gepfändet wird bleibt mir ja nur der Freibetrag
Kommentar absenden	MaxPostulka	on April 28, 2014 at 12:29 pm	Hallo und Danke für die Anfrage. Sie können bei einem Kind einen weiteren Freibetrag auf Ihrem Konto schützen lassen. Der Gesamtfreibetrag würde mit der P-Konto Bescheinigung dann 1.438,34 € betragen.
Kommentar absenden	Katharina	on Mai 15, 2014 at 10:45 am	Sehr geehrter Herr Postulka,
danke für Ihre detaillierte Beschreibung zum P-Konto; ist informativ und ich hoffe, dass ich es bald nicht mehr brauche.
Nun habe ich aber doch eine Frage, die ich in Ihrer Beschreibung nicht fand: Ich hatte bislang Gehalt, was ich bis 1045,- abheben konnte. Nun habe ich den Job gewechselt und erhalte erst im nächsten Monat (zum 1.) wieder Gehalt. Diesen Monat ist also nichts eingegangen – ich habe allerdings trotzdem Guthaben von 800,- auf dem Konto. Kann ich dies abheben oder ist das ‘geblockt’, weil kein Gehalt einging ?
Ich habe einmal gelesen, dass man einmal pro Jahr mehr als 1045,- abheben darf, ist das richtig ?
Ich würde zu gerne meine Rechnung von den 800,- bezahlen.
Kommentar absenden	MaxPostulka	on Mai 18, 2014 at 11:39 am	Hallo Katharina,
Sie können über das Guthaben innerhalb des Freibetrages verfügen, auch wenn sonst kein Betrag gutgeschrieben wurde. Sollte die Bank die Verfügung nicht zulassen, lassen Sie sich eine schriftliche Begründung geben. Wir können Ihren Fall dann gerne persönlich besprechen.
Kommentar absenden	Tim Unger	on Juli 27, 2014 at 10:29 pm	Es reicht, wenn man der Bank die Geburtsurkunden vorlegt und die Erhöhung des Freibetrags beantragt. Zum Rechtsanwalt laufen ist deswegen unnötig!
Zumal die meisten sinnfrei Geld für eine P-Konto Bescheinigung verlangen ( bis zu 70 € !!! ). Von Kunden, die jeden Cent benötigen!
Kommentar absenden	Johannes Kalinger	on Mai 10, 2014 at 4:14 pm	Hallo,
wie verhält sich das beim Urlaubsgeld nicht “entgeld”,
habe ein erhöten Freibetrag von 2.245€ bekomme Urlaubsgeld im Juli von 700€ Netto was kann ich tun um es zu schützen???
Kommentar absenden	MaxPostulka	on Mai 12, 2014 at 6:12 am	Hallo,
um das Urlaubsgeld zu schützen, müssen Sie einen gesonderten Freigabebeschluss beim Vollstreckungsgericht beantragen. Das ist mit einer P-Konto-Bescheinigung leider nicht möglich. Sie müssen dem Vollstreckungsgericht Ihre Entgeltabrechnung, den Pfändungsbeschluss, die Kontoauszüge der letzten 3 Monate und die P-Konto-Bescheinigung vorlegen wenn Sie Unterhaltsverpflichtungen haben. Das Vollstreckungsgericht kann dann einmalig einen weiteren Freibetrag bescheinigen. Das Vollstreckungsgericht ist die Stelle, die den Pfändungsbeschluss erlassen hat. In der Regel ist dies das Amtsgericht an Ihrem Wohnort.
Kommentar absenden	J.Ebert	on Juni 2, 2014 at 5:07 pm	Ich finde Ihre Seite sehr hilfreich.Danke.
Ich bin seit 2009 im Besitz einen P-Kontos und jetzt ist es zum 2. Mal passiert das trotz des Einganges meines Lohnes (1181€)z.B. am 25.05.2014 ich nicht über mein Geld verfügen konnte, obwohl es auf meinen Kontoauszug schon gebucht war. Zudem sind Lastschriften welche am 30.05.2014 abgebucht worden wieder zurückgebucht worden und es sind mir entsprechende Kosten entstanden.Ich konnte erst heute am 02.06.2014 ab 08:00 wieder über mein Geld verfügen. Die Antworten der Sparkassenangestellten waren in Bezug auf mein Anliegen nicht sehr freundlich und sehr wenig aussagekräftig. Ach so ich habe ein Unterhaltspflichtiges Kind.
Es wäre schön wenn ich von Ihnen eine verständliche Antwort auf mein Problem bekommen würde.
Kommentar absenden	MaxPostulka	on Juni 5, 2014 at 12:47 pm	Wenn Sie ein unterhaltspflichtiges Kind haben, kann der Freibetrag erhöht werden. Falls Sie dies noch nicht getan haben, sollten Sie die Erhöhung mit Hilfe der P-KOnto Bescheinigung schnellstmöglich nachholen.
Im Hinblick auf die Rückbuchung der Lastschriften würde ich mich schriftlich an die Bank wenden, der Kostenbelastung widersprechen und um eine schriftliche Begründung der Rückbuchung bitten. Gerne können wir dann das Antwortschreiben besprechen, wenn sich das Proben hierdurch nicht löst.
Kommentar absenden	Tim Unger	on Juli 27, 2014 at 10:40 pm	Hat man ein P-Konto mit Pfändungen und bekommt man Guthaben auf diesem, dann muss dieses spätestens einen Banktag nach Gutbuchung zur Verfügung stehen.
Am 25.05.2014 ging bestimmt kein Geld auf dem Konto ein. Denn da war ein Sonntag.
Da der Fragesteller zum Zeitpunkt der Lastschriften gedeckt war und das Platzen selbiger ein Verschulden seiner unfähigen Bank war, MUSS diese den entstandenen Schaden ersetzen.
Also zumindest die Gebühren der “Gläubiger” für die geplatzten Lastschriften müssen erstattet werden.
Macht ihre Bank weiter Zicken, sollten Sie sich an das Amtsgericht und dort an die Vollstreckungsabteilung wenden.
Kommentar absenden	Heike Spalek	on Juli 7, 2014 at 6:15 pm	Ich habe Altschulden, habe deshalb auch ein P-Konto mit Bescheinigng des Freibetrages für mich und meinen 12 jährigen Sohnes. Auch das Kindergeld ist dort freigestellt. Durch Scheidung erhalte ich jetzt für meinen Sohn vom Kindesvater Unterhalt für den Jungen, wodurch der Freibetrag überschritten wird. Bei der Schuldnerberatung riet man mir für den Unterhalt (100% Mindestunterhalt) ein Konto für den Jungen zu eröffnen. Sein Vater weigert sich aber seine Unterschrift für eine Kontoeröffnng zu geben. Kann der Kindesunterhalt nun gepfändet werden? Wie soll ich mich verhalten?
Kommentar absenden	MaxPostulka	on Juli 21, 2014 at 8:20 am	Wenn durch die Unterhaltszahlung der Freibetrag überschritten wird, müssen Sie sich nach einer Pfändung an das Vollstreckungsgericht wenden. Das ist das Gericht, das die Kontopfändung veranlasst hat. Dort kann dann ein weiterer Freibetrag vor einer Pfändung geschützt werden. Ein Schutz des Unterhalts mit der P-KOnto Bescheinigung ist nur im Rahmen des weiteren pauschalen Freibetrages möglich.
Kommentar absenden	Tim Unger	on Juli 27, 2014 at 10:26 pm	Schön das die 2 BGH Urteile erwähnt werden.
Jedoch waren die nicht nötig. Schon aus dem Gesetz § 850k ZPO geht hervor, dass ein P-Konto immer nur eine Zusatzvereinbarung zum bisherigen Girokonto darstellt.
Folglich darf ein P-Konto niemals ein eigenständiges Kontomodell sein und niemals mehr kosten als das reine Girokonto zuvor.
Schon in den 1990er Jahren hat der BGH geurteilt, dass Kontopfändungen zu bearbeiten eine gesetzliche Pflicht der Banken ist, die nicht dem Kunden berechnet werden darf.
Mit dem P-Konto hat sich da nichts dran geändert. Das wussten ALLE Banken. Und machten trotzdem von erhöhten Gebühren Gebrauch!
Es gibt Banken ( Volksbank Dresden ) die verlangen für die Bearbeitung von Pfändungen pauschal 30 € . (!?) Das sind dann für mich Verbrecher, weil die Rechtslage seit langen Jahren bekannt ist!
Kommentar absenden	kiesendahl	on April 25, 2014 at 10:04 am	hallo ich werde irgend wie nicht schlau daraus ,ich beziehe harz 4 und wir sind 2 erwachsene und 3 kinder die kindergeld bekommen und pflegestufe 1 305 euro ,wie hoch waere mein freibetrag,weil bekomme 1520 euro kindergeld nachzahlung ,achja das harz 4 beläuft sich auf 1100 euro
Kommentar absenden	MaxPostulka	on April 28, 2014 at 12:35 pm	Der monatliche Freibetrag bei 2 Erwachsenen und 3 Kinder kann mit der P-Konto Bescheinigung auf 2.095,70 € erhöht werden. Wenn das Kindergeld auch auf das P-Konto gezahlt wird, kann mit der P-Konto Bescheinigung ein Gesamtbetrag von 2.653,70 € monatlich eingerichtet werden. Das müsste in Ihrem Fall regelmäßig ausreichen. Für die Nachzahlung des Kindergeldes kann in dem Monat, in dem die Nachzahlung erfolgt ein einmaliger Freibetrag in Höhe der Nachzahlung für das Kindergeld eingerichtet werden. So können die Bezüge insgesamt pfändungsgeschützt werden.
Kommentar absenden	HartzerRolle	on April 25, 2014 at 7:37 pm	Das ist alles schön und gut für Personen mit Kinder und/oder Unterhaltspflicht.
Es nutzt mir als Lediger Single aber nichts, wenn das Amt/Jobcenter einen Betrag von 3Monaten+KdU am 20. des Monats in einer Zahlung überweißt und ich dann auch nur an die Freigrenze von ca. 1050€ rankomme.
Erst 3 Monate von “Luft und Liebe” und “Hand in den Mund” leben, um dann doch nichts von meinen “bewilligten Leistungen” zu haben. >:@ (╯°□°）╯︵ ┻━┻)
Kommentar absenden	MaxPostulka	on April 28, 2014 at 12:31 pm	doch, doch. Für die Nachzahlung des Jobcenters kann ein einmaliger Freibetrag eingerichtet werden, der dann in dem Monat zur Verfügung steht, in dem die Nachzahlung auf Ihr Konto kommt.
Kommentar absenden	Tim Unger	on Juli 27, 2014 at 10:52 pm	Hartzer Rolle: Natürlich haben Sie keinen Nachteil, wenn das Jobcenter wie so oft willkürlich agiert und zu lange mit der Zahlung braucht.
Man geht einfach zum Amtsgericht und dort zur Vollstreckungsabteilung. ( auch Vollstreckungsgericht genannt )Die helfen kostenlos und sind speziell für sowas da.
Man nimmt Personalausweis, Alg 2 Bescheid, Mietvertrag, P-Konto Vertrag/Vereinbarung und aktuelle Kontoauszüge zumindest der letzten 2 Wochen mit. ( auf jedenfall den mit der Alg 2 Nachzahlung )
Dann sagt man den Rechtspflegern, dass man ein P-Konto und Pfändungen auf diesen hat. Das man ferner Alg 2 vor 3 Monaten beantragt hat, in den nachfolgenden 3 Monaten kein ( relevantes ) Geld auf dem P-Konto einging und man nun für 3 Monate Alg 2 plus KDU nachgezahlt bekommen hat.
Weist man das durch die beschriebenen Unterlagen nach, wird das Gericht das komplette Alg 2 zur Auszahlung freigeben. Durch einen Anruf und/oder Fax/E-Mail bei der Bank. Oder, falls diese sich weigert, per schriftlichen Beschluss/Verfügung.
Alg 2 ist das absolute Existenzminimum. Die Grundbedarfe “Leben” und “Wohnen” sind geschützt.
Natürlich möchte das Gericht nicht, dass sie unverschuldet aus der Wohnung fliegen. Eben deswegen wird hier ein Gericht immer nachgezahltes Alg 2 in voller Höhe bewilligen.
Kommentar absenden	Lisa Bauer	on April 28, 2014 at 6:09 pm	Hallo ich habe eine Frage.
Ich bin Verheiratet und mein Mann ist alleinverdiener. Also ich bin Hausfrau. In zwei Monaten erwarten wir Nachwuchs.
Kann mein Mann dann mich und unser Kind da angeben und eine Bescheinigung bekommen oder wie ist das genau?
Dazu kommt noch das mein Mann noch ein weiteres Kind hat für das er unterhaltspflichtig ist aber im Moment nichts bezahlen kann. Wie ist das alles genau?
Kommentar absenden	MaxPostulka	on April 29, 2014 at 1:40 pm	Hallo,
wenn Ihr Mann Alleinverdiener ist und bereits ein Kind hat, können auf seinem P-Konto zwei weitere Freibeträge mit der P-Konto Bescheinigung eingerichtet werden. Sobald Ihr gemeinsames Kind zur Welt gekommen ist, kann ein weiterer Freibetrag – also dann insgesamt 3 weitere Freibeträge für Sie, das gemeinsame Kind und das bereits vorhandene Kind – bescheinigt werden.
Kommentar absenden	DerBlaueKlaus	on April 29, 2014 at 12:10 pm	Guten Tag,
ich hatte heute eine Auseinandersetzung mit meiner Bank. Die sagte mir, wenn am Ende des Monats noch ein Guthaben auf dem Konto ist, dieses einmal in den folgenden Monat “mitgenommen” werden kann. Nun hat mir die Bank einen Betrag gepfändet, der letzten Monat “übrig geblieben” ist obwohl die Pfändungsgrenze nicht überschritten wurde. Kann die Bank darauf bestehen, dass ich mein komplettes Guthaben aufbrauchen und nicht stehen lassen kann für etwaige Lastschriften am Ende das Monats?
Kommentar absenden	MaxPostulka	on April 29, 2014 at 1:46 pm	Guten Tag,
der Übertrag von Freibeträgen führt in der Praxis leider regelmäßig zu Problemen. Das Gesetz sieht vor, dass ein nicht verbrauchter Freibetrag einmalig im Folgemonat als zusätzlicher Freibetrag zur Verfügung steht. Die Probleme ergeben sich, wenn dann im Folgemonat erneut ein Restfreibetrag verbleibt. Häufig hilft es die Bank um eine schriftliche Stellungnahme zu bitten, warum der Restbetrag nicht mehr zur Verfügung stehen soll, damit dies von einem Anwalt oder einer Schuldnerberatungsstelle überprüft werden kann. Ich habe es schon mehrfach erlebt, dass sich die Probleme dann auflösen. Generell kann ich aber nicht empfehlen Restbeträge auf dem P-Konto zu belassen, da dann immer die Gefahr droht, dass die Bank Probleme macht und die Restbeträge erstmal separiert.
Kommentar absenden	tueralie	on April 29, 2014 at 5:27 pm	Hallo,
Das Jobcenter weigert sich, mir eine Nachzahlung als Einmalzahlung zu bestätigen da diese im Jobcenter am 31.03.2014 raus ging, dass das Geld bei mir erst am 1.4.2014 eingegangen ist interessiert dabei nicht, ist das rechtens?
Ich hatte das Jobcenter um einmalige Erhöhung des Freibetrags gebeten.
Kommentar absenden	MaxPostulka	on April 30, 2014 at 10:45 am	Dann müssen Sie so schnell wie möglich zum Amtsgericht an Ihrem Wohnort, wenn das Konto bereits gepfändet ist. Dort kann dann der Einmalbetrag als zusätzlicher Freibetrag bescheinigt werden. Hierzu brauchen Sie den Bescheid des Jobcenters, den Pfändungsbeschluss und die aktuellen Kontoauszüge. Sonst ist das Geld weg, wenn es über dem Freibetrag liegt.
Kommentar absenden	taraszewska	on April 29, 2014 at 9:24 pm	Lohn, kinderGeld,unterhält. Alles überschreitet die frei Betrag nicht.
Was ist mit Einzahlungen auf p-Konto welche ich mache um ein Überweisung zur schicken?gilt das auch bis frei grenze? Wenn ich Geld auszahle und paar tage später einzahlen? Oder kriege Geld überweisen von Apotheke (Storno der Bestellung)?
Kommentar absenden	MaxPostulka	on April 30, 2014 at 10:52 am	Das ist eine ganz schlechte Idee. Machen Sie das auf keinen Fall!!!
Beim P-Konto wird nicht nach der Herkunft des Geldes unterschieden.
Wenn Sie einen Freibetrag von zB 1600,00 € haben und schöpfen den Freibetrag aus durch Lohn und Kindergeld, dann ist der monatliche Freibetrag verbraucht.
Wenn Sie die 1600,00 € abheben und im gleichen Monat wieder einzahlen, überschreiten Sie den Freibetrag und das Geld ist voll pfändbar.
Die Bank kann und muss nicht kontrollieren woher das Geld stammt. Deshalb kein Geld abheben und wieder einzahlen.
Kommentar absenden	Hexchen	on April 30, 2014 at 6:05 pm	Mein Freibetrag wurde ausgeschöpft diesen Monat habe noch 429 auf dem Konto. Kann ich das am 01.05 wieder verfügen oder wird es an den Gläubiger abgeführt. Habe mit meiner Bank gesprochen und keiner kann mir wirklich weiter helfen.
Kommentar absenden	MaxPostulka	on Mai 2, 2014 at 8:21 am	Danke für die Anfrage.
Wenn der Freibetrag tatsächlich vollständig ausgeschöpft wurde, wird der Mehrbetrag an den Gläubiger abgeführt. Haben Sie denn den richtigen Freibetrag eingerichtet? Erhöhung für alle weitere Personen?
Kommentar absenden	dirk	on Mai 2, 2014 at 4:39 pm	hi,
verstehe ich das also richtig, dass ich nicht tätig werden muss, um den freibetrag zu erhalten? bekomme die tage gehalt, und habe eine pfändung auf einem p-konto. der bankangestellte sagte, dass ich trotzdem tätig werden muss. aber warum?
Kommentar absenden	MaxPostulka	on Mai 3, 2014 at 7:36 am	Hallo,
wenn Sie Ihr Konto in ein P-Konto umgewandelt haben ist automatisch ein Freibetrag in Höhe von 1.045,04 € vor Pfändungen geschützt. Um Ihr Konto in ein P-Konto umzuwandeln müssen Sie bei Ihrer Bank nur sagen, dass das Konto als P-Konto geführt werden soll.
Wenn Sie arbeiten und Unterhaltsverpflichtungen haben (z.B. Ehefrau, Kinder) kann der Freibetrag mit der P-Konto Bescheinigung erhöht werden. Hierzu müssen Sie tätig werden und der Bank eine P-Konto Bescheinigung vorlegen. Das gilt auch wenn Sie Sozialleistungen für andere Personen auf Ihr P-Konto erhalten. Es können dann mit der P-Konto Bescheinigung weitere pauschale Freibeträge eingerichtet werden, die den automatisch vorhandenen Grundfreibetrag nach einer Umwandlung in ein P-Konto von 1.045,04 € erhöhen. Die Höhe der Freibeträge sind oben dargestellt.
Nur wenn Sie keine Unterhaltsverpflichtungen haben oder die pauschalen Freibeträge nicht ausreichen um Ihr unpfändbares Arbeitseinkommen zu schützen, können Sie nach einer Kontopfändung beim Vollstreckungsgericht eine Erhöhung des Freibetrages beantragen. Hierzu müssen Sie zum Vollstreckungsgericht gehen. Das ist das Amtsgericht an Ihrem Wohnort, dass die Kontopfändung erlassen hat. Dort müssen Sie den Pfändungsbeschluss, Ihre Kontoauszüge der letzten 3 Monate und Ihre Gehaltsabrechnungen der letzten 3 Monate vorlegen und darum bitten, dass das Gericht den Freibetrag bis zur Höhe des unpfändbaren Arbeitseinkommen erhöht. Wenn Sie Unterhaltsverpflichtungen haben, müssen Sie zusätzlich eine P-Konto Bescheinigung vorlegen.
Das geht aber nur, wenn die pauschalen Freibeträge, die mit der P-Konto Bescheinigung eingerichtet werden können nicht ausreichen, um Ihr unpfändbares Arbeitseinkommen zu schützen. Lesen Sie hierzu bitte vorab noch einmal meine Darstellung in dem oben stehenden Artikel ab dem Punkt: Kann man den Freibetrag auf dem P-Konto erhöhen.
Kommentar absenden	Anja Goldfuß	on Mai 2, 2014 at 12:49 pm	Hallo Herr Postulka,
bei meinem Mann steht eine Kontopfändung an. Die Schulden sind aus der Erstehe. Er besitzt bereits ein P-Kto.Das mtl. Nettoeinkommen beträgt 1340€ und ich verdiene 793€ netto (mit Überstd.) Kann der Pfändungsfreibetrag erhöht werden oder entstehen mir dadurch Nachteile?
Bei einer evtl. Erhöhung sollte ich wissen was ich da unternehmen müßte.
Anja Goldfuß
Kommentar absenden	MaxPostulka	on Mai 3, 2014 at 8:47 am	Hallo Frau Goldfuß,
gute Frage. Erst einmal zur Beruhigung vorab. Für die Schulden Ihres Mannes haften Sie nicht mit. Ihr Einkommen kann auch nicht zusammengerechnet werden. Ihnen drohen keine Nachteile.
Mit der Erhöhung des Freibetrages bei Ihrem Mann ist es nicht ganz einfach. Aufgrund Ihrer Frage bin ich davon ausgegangen, dass nur Sie als unterhaltsberechtigte Person in Betracht kommen (also keine Kinder). Grundsätzlich besteht bei verheirateten eine Unterhaltsverpflichtung für den Ehegatten. Das bedeutet, mit einer P-Konto Bescheinigung kann ein weiterer zusätzlicher Freibetrag für Sie bescheinigt werden und zwar in Höhe von 393,30 €. Der Pfändungsfreibetrag erhöht sich dann auf 1.438,34 €. Nun kommt aber das Aber: Der Gläubiger, der die Pfändung des Kontos veranlasst hat, kann nach §§ 850k Abs. 4, 850c Abs. 4 ZPO beantragen, dass Sie nicht als unterhaltsberechtigte Person berücksichtigt werden, da Sie über ein eigenes Einkommen verfügen, das ausreicht um Ihren Lebensunterhalt sicherzustellen. Hiermit wird der Gläubiger bei richtiger Antragstellung Erfolg haben. Die meisten Gläubiger kennen diese Möglichkeit aber nicht und machen hiervon keinen Gebrauch.
Wenn der Gläubiger jedoch einen entsprechenden Antrag stellt, kann im Gegenzug beantragt werden, dass das Vollstreckungsgericht den Freibetrag nicht wieder auf 1.045,04 € zurücksetzt, sondern bis zur Höhe des unpfändbaren Arbeitseinkommens Ihres Ehemannes erhöht. Das unpfändbare Arbeitseinkommen bei einem Nettoeinkommen in Höhe von 1.340,00 € beträgt für eine Person ohne Unterhaltsverpflichtungen 1.133,53 €. Das Vollstreckungsgericht würde also im schlimmsten Fall den erhöhten Freibetrag von 1.438,34 € auf dem P-Konto auf 1.133,53 € reduzieren.
Meine Empfehlung: Ihr Mann sollte aufgrund der gesetzlichen Unterhaltsverpflichtung für Sie zunächst mit der P-Konto Bescheinigung den Freibetrag pauschal erhöhen lassen. Mit freundlichen Grüßen
Kommentar absenden	scheufele oliver	on Mai 4, 2014 at 11:43 am	Hallo.leider miss ich in die insolvenz gehen.wo bekomme ich ein p.konto.viele banken haben abgelehnt…
Kommentar absenden	MaxPostulka	on Mai 5, 2014 at 3:04 pm	Hallo,
ich will und kann keine Werbung für Banken machen, die ein P-Konto anbieten. In der Regel gewähren die örtlichen Sparkassen und Volksbanken ein P-Konto auf Guthabenbasis. Es gibt auch Internetbanken, die sich hierauf spezialisiert haben. Vielleicht teilt jemand anders seine Erfahrung.
Ich empfehle immer nicht direkt nach einem P-Konto zu fragen. Wenn Sie erstmal ein normales Guthabenkonto erhalten haben, gibt es einen Rechtsanspruch auf Umwandlung des Guthabenkontos in ein P-Konto. Ist zwar etwas umständlicher, weil Sie dann zweimal zur Bank müssen, aber häufiger von Erfolg gekrönt.
Auf jeden Fall: Viel Erfolg. Lassen Sie sich nicht abschrecken. Bisher hat noch jeder meiner Mandanten ein P-Konto erhalten.
Kommentar absenden	Kathrin Schmidt	on Mai 4, 2014 at 8:14 pm	Hallo,
Ihre Erklärungen sind sehr ausführlich, aber ich habe nirgendwo einen Hinweis darauf gefunden, welche Rechte ich bei einem bereits länger bestehenden P-Konto habe. Meine Bank hat aufgrund einer vorliegenden Pfändung ( ich melde Privatinsolvenz an) meinen Online-Zugang zu meinem Konto gesperrt, so daß ich meinen monatlichen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen kann und damit auch kein Geld zur Verfügung habe, um meinem Job nachzugehen. Mein Verdacht ist, dass die Banken selbst nicht genügend über die Funktionsweise eines P-Kontos informiert sind und sich nicht an Gesetzesgrundlagen halten. Soweit ich mich belesen habe, darf die Bank mir den Umgang mit meinem P-Konto bis zur gestzlichen Freigrenze in keinster Weise einschränken. Ist das richtig?
Kommentar absenden	MaxPostulka	on Mai 5, 2014 at 3:08 pm	Leider ist dies im Gesetz nicht geregelt.
Mir ist hierzu auch keine Entscheidung eines Gerichtes bekannt. Es gibt jedoch Entscheidungen von Gerichten, die höhere Kontoführungsgebühren untersagen. Der Tenor ist, dass das Konto im gleichen Umfang weiter zur Verfügung gestellt werden muss, weil die Umwandlung eines Kontos in ein P-Konto eine gesetzliche Verpflichtung der Bank ist. Mein Tipp: Bitten Sie Ihre Bank Ihnen schriftlich mitzuteilen, warum der Umfang der Leistungen nicht mehr wie zuvor bereit gestellt wird. Häufig erübrigt sich hierdurch das Problem.
Kommentar absenden	Tim Unger	on Juli 27, 2014 at 11:04 pm	“Leider ist dies im Gesetz nicht geregelt.”
Gott, wie sinnfrei! Denn das muss es auch nicht! Nicht alles ergibt sich aus §, sonder aufgrund dessen und der Logik.
Ein P-Konto ist immer nur eine Zusatzvereinbarung zum bisherigen Girokonto. ( 850k ZPO ) Das Konto MUSS also so bestehen bleiben wie bisher.
Einschränkungen sind unzulässig! Hatte man mit dem reinen Girokonto die Möglichkeit das Konto online zu nutzen, dann darf man das selbstverständlich mit dem P-Konto auch.
Das P-Konto ist dem Grunde das gleiche wie das reine Girokonto zuvor. Nur eben mit dem P-Konto Schutz.
Bei einem P-Konto darf Einzelfall bezogen die Kreditkarte und der DISPO gekündigt werden. Alles andere muss gleich bleiben.
Nachzulesen im BGH Urteil vom 16.07.2013 .
Kommentar absenden	Peter Cleve	on Mai 5, 2014 at 2:24 pm	Hallo Herr Postulka,
meine Bank sagte mir heute, dass der nicht abgeholte Freibetrag über 3 Monate separiert und an den Gläubiger überwiesen wird. Außerdem wird jeweils zum Monatsersten mein P-Konto auf null gestellt. Je nachdem, wann eine IBAN Anforderung gebucht wird, kann es dazu kommen, dass Abbuchungen zurückgehen, weil zu diesem Zeitpunkt das Konto mit dem neuen monatlichen Freibetrag gefüllt wird. Die Kosten soll ich aber tragen, auch wenn ich auf dieses Procedre keinen Einfluß habe. Kann das denn richtig sein?
Kommentar absenden	MaxPostulka	on Mai 5, 2014 at 3:11 pm	Das P-Konto eignet sich nicht zum sparen. Wenn der Freibetrag nicht ausgeschöpft wird, ist der restliche Freibetrag im Folgemonat von der Bank zusätzlich zur Verfügung zu stellen. Wird der Freibetrag aber über mehrere Monate nicht ausgeschöpft, gibt es regelmäßig Probleme. Die von Ihnen geschilderte Vorgehensweise, dass das Konto auf Null gestellt wird, ist mir aber neu. Wenn Ihnen hierdurch zusätzliche Kosten entstehen, würde ich mich bei der Bank beschweren und eine schriftliche Stellungnahme zu den erhobenen Kosten anfordern.
Kommentar absenden	Tim Unger	on Juli 27, 2014 at 11:12 pm	Eine Bank darf einen nicht verfügten Freibetrag schon aus gesetzlichen Gründen nicht 3 Monate seperieren. Das kann den Straftatbestand der Veruntreuung darstellen.
Wenn man im Mai Geld erhält und über einen gewissen Teil des Freibetrags bis 31.06. nicht verfügt, muss diesen die Bank am 1.07. an die Gläubiger abführen! ( § 850k ZPO )
Eine Bank darf ein P-Konto nicht pauschal und sinnfrei zum Monatsersten auf null stellen! Dies stellt eine unangemessene Benachteiligung für den Kontoinhaber da.
Die Kosten für diese Unsitte muss ganz bestimmt nicht der Bankkunde tragen. Man sollte sich hier an das Vollstreckungsgericht ( im Amtsgericht ) wenden.
Die helfen bei sowas kostenlos. Immer Personalausweis, P-Konto Vertrag, eventuell Mietvertrag, Lohnzettel/Hartz 4 Bescheid, und Kontoauszüge von wenigstens der letzten 2 Wochen mitnehmen.
Kommentar absenden	Elke Kouth	on Mai 6, 2014 at 5:42 am	Hallo Herr Postulka,
ich habe neuerdings ein P-Konto. Beim Neueinrichten habe ich Euro 100,00 einbezahlt. Diese 100,00 Euro stehen mir lt. Sparkasse jetzt nicht zur Verfügung. Mein Treuhänder hat die Bank angeschrieben und um Freigabe gebeten, aber diese besteht auf einen Gerichtsbeschluss um mir die 100,00 Euro zur Verfügung zu stellen. Ich habe einen pfandfreien Sockelbetrag von Euro 1.438,34 und dieser war auch noch nicht überschritten. Warum ist das so?
Außerdem habe ich noch eine zweite Frage. Stimmt es dass es entweder eine Lohnpfändung oder eine Kontopfändung gibt? Ich habe trotz Lohnpfändung mehr als meinen Freibetrag, der im nächsten Monat auf das P-Konto überwiesen wird. Wird das Gericht mir dann einen Beschluss erteilen, dass ich über mein komplettes Nettogehalt verfügen kann?
Kommentar absenden	MaxPostulka	on Mai 7, 2014 at 4:30 pm	Hallo und vielen Dank für die Frage.
Aufgrund Ihrer Frage unterstelle ich, dass Sie sich in einem eröffneten Verbraucherinsolvenzverfahren befinden.
Wenn Ihr Treuhänder im Verbraucherinsolvenzverfahren das Konto freigegeben hat, muss die Bank Sie über das vorhandene Guthaben insgesamt verfügen lassen. Weigert sich die Bank, empfehle ich Ihnen, die Bank um eine schriftliche Begründung zu bitten. Mit diesem Schreiben können Sie dann beim Insolvenzgericht um einen Freigabebeschluss bitten und zugleich um eine Erhöhung Ihres Freibetrages bis zur Höhe des unpfändbaren Arbeitseinkommens. Im Insolvenzverfahren wird das pfändbare Arbeitseinkommen direkt vom Treuhänder eingezogen. Auf Ihr Konto wird dann nur das unpfändbare Arbeitseinkommen ausgezahlt. Übersteigt dieses unpfändbare Arbeitseinkommen die Freibeträge, die mit einer P-Konto Bescheinigung eingerichtet werden können, kann das Insolvenzgericht den Freibetrag auf dem P-Konto bis zur Höhe des unpfändbaren Arbeitseinkommens erhöhen.
Kommentar absenden	Ralph08	on Mai 6, 2014 at 10:30 am	Sehr geehrter Herr Postulka,
Ihre ausführliche Darstellung rund ums P-Konto finde ich super und einzigartig, habe nirgends solch umfassende Informationen gefunden.
Meine zusätzliche Frage: Sie schreiben, wenn ich ansonsten keinerlei Freibeträge geltend machen kann, ist es möglich den Freibetrag fürs P-Konto beim Amtsgericht zu erhöhen, wenn der Gehaltseingang z.B. nach einer Lohnpfändung über dem Freibetrag von 1045,00 € liegt, in meinem falle z.B. bei knapp 1200,00 €. Kann ich diese Erhöhung schon vorher beantragen oder erst nach einem Kontopfändungsbeschluss??? Und wie schätzen Sie die Erfolgsaussichten dafür ein??
Kommentar absenden	MaxPostulka	on Mai 7, 2014 at 4:35 pm	Hallo und vielen Dank für das Kompliment. Das freut mich sehr.
Die zusätzliche Erhöhung des Freibetrages bis zur Höhe des unpfändbaren Arbeitseinkommens können Sie erst mach einer Kontopfändung und dann innerhalb von vier Wochen beantragen. Zuvor besteht kein Rechtsschutzbedürfnis, da Sie ohne Kontopfändung sowieso über das gesamte Guthaben verfügen können. Um die Erhöhung zur erhalten, müssen Sie nach einer Pfändung dem Vollstreckungsgericht den Pfändungsbeschluss, die letzten drei Gehaltsabrechnungen und die Kontoauszüge der letzten drei Monate vorlegen. Wenn Sie Unterhaltsverpflichtungen haben, wovon ich aufgrund Ihrer Fragestellung nicht ausgehe, bräuchten Sie zusätzlich noch eine P-Konto Bescheinigung.
Wenn Sie die o.a. Unterlagen vorlegen, wird Ihr Antrag Erfolg haben.
Kommentar absenden	Rene	on Mai 7, 2014 at 8:56 pm	Hallo
kann ich mein P-Konto erhöhen wegen einer Monats fahkarte die ich von mein arbeitgeber bezahlt bekomm viel mehr wieder bekomm.
Kommentar absenden	MaxPostulka	on Mai 12, 2014 at 5:35 am	Hallo,
eine Erhöhung mit der P-Konto-Bescheinigung ist für eine Monatsfahrkarte nicht möglich. Bitte beachten Sie die Informationen zu den möglichen Freibeträgen mit der P-Konto Bescheinigung.
Es kommt jedoch eine Erhöhung des Freibetrages durch das Vollstreckungsgericht in Betracht. Auch hierzu finden Sie Informationen auf der Seite zur P-Konto-Bescheinigung.
Kommentar absenden	Stefanie	on Mai 8, 2014 at 6:54 pm	Hallo.
Bin allein erziehende Mutter von 4 Kindern. Ich beziehe Hartz IV und bekomme für 3 Kinder Kindergeld und Unterhaltsvorschuss, außerdem bekomm ich noch Pflegegeld für eines meiner Kinder, Pflegestufe 3. Jetzt hab ich folgendes Problem. Ich bekomme jetzt fast 1900 € Hartz IV Nachzahlung und noch 1560 € für Verhinderungspflege. Die 1560 € gehören aber nicht mir sondern der Person die Std Weise auf meine behinderte Tochter aufpasst. Hatte mit KK schon gesprochen das sie die 1560 € gleich auf das Konto der Pflegerin einzahlen, machen sie aber nicht. Ich hatte seit Januar kaum Geld, muss jetzt private Schulden bezahlen aber laut der Tabelle bin ich weit über meinen Freibetrag. Da wird dann viel gepfändet und ich kann nicht mal die Pflegerin bezahlen. Was kann ich tun?
Kommentar absenden	Natalia	on Mai 9, 2014 at 1:04 pm	Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe ein Problem, mein Konto ist gepfändet und gesperrt. Ich habe bis jetzt regelmäßig Raten an den pfändenden Gläubi­ger bezahlt, mein Bank hat trotzdem meine Konto gesperrt, und Guthaben an Gläubiger bezahlt.
Ich weiß nicht was, ich jetzt tun soll und möchte mich gerne bei Ihnen beraten lassen.
Ich bin alleinerziehende Mutter, und schwanger mit zweitem Kind. Ich weiß, dass die Bank ist ver­pflich­tet, alles Guthaben, was auf meine Konto ent­steht, an den pfändenden Gläubi­ger auszuzah­len, es handelt sich aber um Sozialleistungen (Kindergeld, Arbeitslosengeld II, und Unterhaltszuschuss).
Ich habe jetzt kein cent in Hand. Einzige Möglichkeit, welche habe ich von meine Bank bekommen, ist ein Pfändungsschutzkonto auf zu machen.
Es hilft mir aber nicht, weil ich kein Geld für mich und mein Kind habe.
Kann ich die Sozialleistungen irden wie zurück bekommen?
Kommentar absenden	MaxPostulka	on Mai 12, 2014 at 5:41 am	Hallo,
das P-Konto ist die einzige Möglichkeit Ihr Guthaben zu schützen. Sie müssen Ihr Konto wie von der Bank empfohlen in ein P-Konto umwandeln und dann mit einer P-Konto-Bescheinigung den Freibetrag erhöhen. Nur so können Sie wieder über das Guthaben aus den Sozialleistungen verfügen. Die Möglichkeit eine Kontopfändung bei Ratenzahlungen ruhen zu lassen, gibt es nicht mehr. Sobald das Konto in ein P-Konto umgewandelt ist, können Sie wieder bis zur Höhe der Freibeträge verfügen.
Kommentar absenden	Wo-Ro	on Mai 9, 2014 at 6:38 pm	Hallo u. Danke für die schnelle Zusendung d. P-Konto bescheinigung. Hat alles gut geklappt.Nun aber noch eine Frage. Ich habe seit letztem Monat (11.4) ein neuen Arbeitsplatz (nahtloser Wechsel vom alten Arbeitgeber),durch Anfang mittem i. Monat, hab ich mein ersten Lohn erst am 5.5 bekommen, aber dieser wird im normalfall also nun schon immer einige Tage vorm ersten d. neuen Monats ausgezahlt( wohl 28.5 o.29.5). Nun stellt sich das Problem, dass ich ja diesen Monat meinen eingerichteten Freibetrag weit überschreite. Was kann man da machen ? Mfg Wo-Ro
Kommentar absenden	MaxPostulka	on Mai 12, 2014 at 6:04 am	Hallo,
freut mich, dass mit der Bescheinigung alles geklappt hat. Der Gesetzgeber hat das von Ihnen geschilderte Problem vor einiger Zeit erkannt und § 835 Abs. 4 ZPO geändert. Die Bank ist demnach erst nach einem Monat verpflichtet, die Zahlung an den Gläubiger zu zahlen und muss die Gutschrift zum Monatsende erst auf den Freibetrag des Folgemonats anrechnen. Dies bedeutet für Sie: Sie brauchen zunächst nichts zu veranlassen. Wenn die Gutschrift Ende des Monats erfolgt, sollten Sie im nächsten Monat über die Gutschrift bis zur Höhe des Freibetrages verfügen können. Sollte die Bank Sie wider erwartend nicht verfügen lassen, müssen Sie beim Vollstreckungsgericht eine gesonderte Freigabe beantragen. Hierzu brauchen Sie die P-Konto-Bescheinigung, den Pfändungsbeschluss, die Kontoauszüge der letzten 3 Monate, den Bewilligungsbescheid des Jobcenters und die aktuelle Gehaltsabrechnung. Ich gehe aber davon aus, dass Ihnen die Gutschrift im Juni zur Verfügung steht.
Kommentar absenden	Ferdinand K.	on Mai 10, 2014 at 3:04 pm	Sehr geehrter Herr Postulka,
habe ein P-konto. In Ihrer Erklärung steht, dass mein Konto ja einen automatischen Pfändungsschutz bis zu 1045,04 besitzt.
Wie verhält es sich aber mit dem sogenannten “nicht verbrauchtem Guthaben” ? Also, wenn man mal in einem Monat nicht so viel verbraucht und dann mit dem Einkommen des nächsten Monats gesamt einen Betrag über den 1045,04 auf dem Konto hat.
Kann man sich dafür einen weiteren Freibetrag einrichten ? – oder muss man einfach dafür sorgen, dass auf Konto niemals mehr als 1045,04 liegen ?
Habe in diversen Foren gelesen, dass man hier nur ein Guthaben im nächsten Monat haben kann, aber das übertragene Guthaben gilt nicht mehr im übernächsten Monat. Heißt das, ich “muss” immer mein Konto zum Monatsende auf “0″ setzen, damit kein Guthaben übertragen werden kann, da es – wenn man es vergisst – im übernächsten Monat dann gepfändet werden kann, selbst wenn man z.B. keine 1045,04 auf dem Konto hat ?
Leider habe ich – da in den diversen Foren unterschiedliche Erklärungen bzgl dessen vorliegen – keine zufriedenstellende Antwort finden können.
Ich hoffe, Sie können mir den genauen Sachverhalt näher bringen.
Kommentar absenden	MaxPostulka	on Mai 12, 2014 at 6:14 am	Hallo,
nicht verbrauchtes Guthaben steht nur im Folgemonat einmalig als weiterer Freibetrag zur Verfügung. Das ist in § 850k Absatz 1 ZPO geregelt. Spätestens dann müssen Sie über den nicht verbrauchten Freibetrag verfügen, sonst wird das Guthaben im übernächsten Monat an den Gläubiger überwiesen.
Kommentar absenden	Jessy	on Mai 10, 2014 at 11:16 pm	Hallo,eins ist mir noch nicht ganz klar.habe ein p konto auf der deutschen Bank. Habe diesen Monat durch den Feiertag erst anfang des monats Gehalt bekomm für April.Mein Betrag ist nun schon völlig ausgeschöpft.musste viel überwiesen werden.:-)so und nun bekomm ich ende Mai mein Gehalt für den Mai. Was passiert jetzt mit dem Geld? Kann ich da drüber im Juni dann verfügen? Danke schonmal
Kommentar absenden	MaxPostulka	on Mai 12, 2014 at 6:17 am	Hallo,
das Guthaben ist von der Bank auf den Monat Mai anzurechnen. Sie sollten darüber im Folgemonat verfügen können.
Kommentar absenden	taneraksoy	on Mai 11, 2014 at 7:04 am	Hallo meine Frau und ich haben ein p konto haben 2 Kinder bekommen jetzt 550 Kindergeld Nachzahlung 125 elterngeldnachzahlung 330 Renovierungsarbeiten 150 für Waschmaschine und Anfang des Monats 420 vom jobcenter was muss ich tun Bitte dringende hilfe
Kommentar absenden	MaxPostulka	on Mai 12, 2014 at 6:20 am	Hallo,
die Nachzahlungen für vergangene Monate können Sie nur über einen Freigabebeschluss des Vollstreckungsgerichts schützen. Hierfür kann leider keine P-Konto-Bescheinigung erstellt werden. Sie müssen die Bescheide über die Nachzahlungen dem Vollstreckungsgericht vorlegen. Ferner müssen Sie den Pfändungsbeschluss und die Kontoauszüge der letzten 3 Monate, sowie die P-Konto-Bescheinigung vorlegen, mit der die weiteren Freibeträge für Ihre Frau und die 2 Kinder bescheinigt wurden. Haben Sie bereits eine P-Konto-Bescheinigung? Weitere Informationen zur P-Konto-Bescheinigung finden Sie hier.
Kommentar absenden	fred schütz	on Mai 12, 2014 at 11:06 am	sehr geehrter herr postulka,
kann ich ein einzelkonto nach einem ausgesprochenen zahlungsverbot in ein p-konto umwandeln und damit quasi die pfändung zu lasten des gläubigers ‘aushebeln’
Kommentar absenden	MaxPostulka	on Mai 12, 2014 at 6:07 pm	Hallo Herr Schütz,
ja. Das vorläufige Zahlungsverbot ist eine Verpfändung. Sie können bereits jetzt das Konto in ein P-Konto umwandeln und dann wieder bis zur Höhe des Freibetrages über Kontoguthaben verfügen. Wenn Sie Unterhaltsverpflichtungen haben oder Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts für weitere Personen beziehen, müssen Sie mit der P-Konto-Bescheinigung zudem den Freibetrag erhöhen. Sonst können Sie nur über einen Freibetrag von 1.045,04 € verfügen.
Kommentar absenden	Matthias Rasch	on Mai 13, 2014 at 5:44 am	Sehr geehrter Herr Postulka,
Ich bin ein alleinerziehender Vater wo der Sohn zwar schon 18 Jahre ist aber seine Lehre letztes Jahr angefangen hat. Durch meine Scheidung bin seit März in der Insolvenz. Mein P Konto hat ein Freibetrag von 1050euro. Die Sache ist nur diese, mein Insolvenz Verwalter bekommt das Geld direkt von meinem Arbeitgeber. Ich habe also eine Lohn Pfändung und keine Konto Pfändung.
Mein Arbeitgeber richtet sich nach der Pfändungstabelle die den Stand hat vom 01.07.2013.
Wie komme ich also an mein restliches Geld. Ein Festbetrag kann ich nicht festlegen da ich keinen Festlohn habe sondern nach Schichten bezahlt werde. Also bei 22 Arbeitstagen im Monat bekomme ich mehr als bei einem Monat mit 19 Arbeitstagen.
Kommentar absenden	MaxPostulka	on Mai 18, 2014 at 11:44 am	Wie Sie den Restbetrag schützen und was Sie tun müssen, habe ich in einem gesonderten Artikel zusammengefasst. Hier finden Sie auch ein Muster zur Beantragung der benötigten Erhöhung.
Kommentar absenden	Ferdinand K.	on Mai 14, 2014 at 5:32 pm	Sehr geehrter Herr Postulka, danke für Ihre Antwort.
Dann stimmt es also doch, dass ich das Konto immer auf “0″ setzen muss – also alles verprassen muss – nur damit kein Guthaben übertragen werden kann, weil man sonst irgendwann den Überblick verliert, welches Guthaben aus welchem Monat stammt.
Ist nur sehr schlecht zu handhaben, weil man auch manchmal Lastschriften zum Monatsende bekommt und seien es nur die Kontogebühren. Ich habe das mit dem Gutschriftsübertrag nur zufällig gelesen, meine Bank hat mir das eben nur so erklärt, dass nur dann gepfändet werden kann, wenn das Konto ein Guthaben über der Pfändungsgrenze aufweist. Ich könnte theoretisch Eingänge von mehr als 1045 haben, solange ich aber immer dafür sorge, dass ich mit dem Kontostand unter dem Level bleibe, passiert nichts. Ich sollte wohl meine Bank wechseln, so eine Fehlinformation ist gelinde gesagt, unverschämt. Bei mir liegen zur Zeit noch keine Kontopfändungen vor, deshalb habe ich auch keine Erfahrung, wann was gepfändet werden kann. Stimmt dann wenigstens das mit dem Geldeingang zum Monatsübergang, das jetzt – so hab ich zumindest gelesen – geregelt sein soll – Lohnzahlung Ende d. Monat ist gleichzusetzen wie Geldeingang im darauffolgenden Monat und zählt somit nicht als Guthabenübertrag ?
Kommentar absenden	MaxPostulka	on Mai 18, 2014 at 11:43 am	Hallo Ferdinand,
ich habe die Fragen noch mal zum Anlass genommen den Artikel zu überarbeiten. Danke für die Anregungen. Ich habe das Problem mit den nicht verhauchten Guthaben und dem Monatsanfangsproblem neu eingearbeitet.
Kommentar absenden	Frank Ackaert	on Mai 14, 2014 at 6:09 pm	Hallo ,
Meine Frage wäre wenn ich als Hundeführer arbeite und dafür mein Gehalt um einen Euro erhöht ist und ich für den HUND auch noch Futtergeld bekomme kann ich das als Freibetrag beim Gericht dazurechnen lassen? Desweiteren benötige ich für die Arbeit ein Auto kann ich dafür auch weitere Freibeträge bekommen?
Gruß Frank Ackaert
Kommentar absenden	MaxPostulka	on Mai 18, 2014 at 11:41 am	Hallo,
wenn die Freibeträge nicht ausreichen, um Ihr Arbeitseinkommen und die zusätzlichen Leistungen zu schützen, können Sie beim Vollstreckungsgericht einen Antrag auf Freigabe nach § 850k Abs. 4 ZPO stellen. Ein Muster und was Sie sonst brauchen, finden Sie hier.
Kommentar absenden	Feierabend Kai	on Mai 18, 2014 at 7:49 pm	Guten Tag,
könnten Sie mir eine Frage beantworten. Ich beziehe als Selbstständiger eine zeitliche Unterstützung durch das Jobcenter. Mein privat Konto ist in ein P-Konto umgewandelt und
das GmbH Firmenkonto ist gepfändet. Aktuell habe ich ein Geschäft erfolgreich abgeschlossen und erwarte eine Geldeingang über den Freibetrag auf dem P-Konto.
Kann ich innerhalb eines Monats offene Rechnungen über den Freibetrag hinaus bezahlen,
oder kann ich nicht verfügen über den Betrag über des Freibetrages?
Kommentar absenden	MaxPostulka	on Mai 19, 2014 at 6:14 am	Guten Tag,
wenn das P-Konto nicht gepfändet ist, können Sie über das gesamte Guthaben verfügen. Sobald das P-Konto gepfändet ist, können Sie nur innerhalb des Freibetrages verfügen. Ist nur das GmbH-Konto gepfändet, ist eine Verfügung auf dem P-Konto möglich.
Kommentar absenden	Stefan	on Mai 19, 2014 at 1:42 am	Sehr geehrter Herr Postulka,
zunächst großes Lob für diesen sehr informativen Artikel. Man findet selten so kompetenten Rat. Ich habe allerdings eine Frage, die ich gerne stellen möchte, und zwar:
Wie verhält es sich mit einer möglichen Erhöhung des Grundfreibetrags bei einer selbstständigen Tätigkeit? Man hat als Selbstständiger ja teils erhebliche Umsätze und auch Mehrkosten (z.B. private Krankenversicherung).
Kann man den Grundfreibetrag als Selbstständiger erhöhen und wenn ja, wie und auf welche Summe? Vielen Dank im Voraus für Ihre Mühen, Besten Gruß,
Kommentar absenden	MaxPostulka	on Mai 19, 2014 at 6:13 am	Hallo Stefan,
Auch Selbständige können den Grundfreibetrag erhöhen. Bestehen Unterhaltsverpflichtungen können weitere pauschale Freibeträge mit der P-Konto Bescheinigung eingerichtet werden.
Darüber hinaus kann auch durch die Vollstreckungsstelle ein individueller Freibetrag erhöht werden, damit die laufenden Kosten zur Weiterführung des Betriebes sichergestellt werden können.
Die Vollstreckungsstelle ist bei einer Pfändung durch private Gläubiger das Amtsgericht an Ihrem Wohnort. Bei einer Pfändung von öffentlichen Stellen ist der Antrag bei der vollstreckenden Behörde (Finanzamt, Hauptzollamt) zu stellen.
Zur Beantragung muss eine Aufstellung über die notwendigen laufenden Kosten, die Kontoauszüge und bei Bestehen von Unterhaltsverpflichtungen die P-Konto Bescheinigung vorgelegt werden.
Kommentar absenden	Marita Katzenberger	on Mai 19, 2014 at 4:23 pm	Hallo ich habe ein P Konto und habe eine Nachzahlung von der Kindergeldstelle in Höhe von 1.140 Euro bekommen da es von Dez 2013 bis heute eingestellt wurde 770 Euro habe ich bekommen den Rest habe ich gepfändet bekommen ist das rechstens?Lg M.Katzenberger
Kommentar absenden	MaxPostulka	on Mai 21, 2014 at 2:29 pm	Hallo,
wenn die Nachzahlung über Ihren bescheinigten Freibetrag liegt, müssen Sie bei der Vollstreckungsstelle einen Antrag auf einmalige Erhöhung des Freibetrages auf Ihrem P-Konto stellen. Dies geht leider nicht mit einer P-Konto Bescheinigung.
Kommentar absenden	Mandy	on Mai 20, 2014 at 10:42 am	Sehr geehrter Herr Postulka,
ich habe folgendes Problem. Am 08.05.2014 habe ich die P-Konto Bescheinigung (Erhöhung durch Kindergeld)bei meiner Bank eingereicht. Nach einem Anruf vom heutigen Tage erklärte mir die Bank, dass eine Erhöhung meines pfändungsfreien Betrages erst ab dem 08.06.2014 (also einen Monat nach Abgabe der Bescheinigung) gültig ist. Stimmt dies?
Sonnige Grüße aus Chemnitz.
Kommentar absenden	MaxPostulka	on Mai 21, 2014 at 2:27 pm	Hallo Mandy,
nein das stimmt nicht. Nach der Umwandlung ist die Bank verpflichtet das Konto spätestens nach 4 Werktagen als P-Konto zu führen und Sie über den Freibetrag verfügen zu lassen. Dies gilt auch bei einer Erhöhung des Freibetrages.
Mein Tipp: Bitten Sie Ihre Bank, dass Sie Ihnen schriftlich begründen soll, warum man Sie erst nach einem Monat über den Freibetrag verfügen lassen will, damit Sie dies von einem Anwalt überprüfen lassen können und notfalls einen Antrag bei Gericht stellen können.
Ich bin mir sehr sicher, dass sich das Problem so erledigen wird. Falls nicht, melden Sie sich.
Kommentar absenden	Klaus Bruch	on Mai 21, 2014 at 2:39 am	Hallo Herr Postulka,
ich bin Arge 2 bezieher (715 euro), nun habe ich eine kontopfändung habe das konto aber schon in ein P.konto umwandeln lassen. Ohne Probleme. Aber eines Verstehe ich nicht wie lange bleibt die Pfändung bestehen wenn die Gläubiger nichts bekommen. Obwohl ich schon im Vorfeld versucht hatte eine Ratenzahlung zu vereinbaren hatte alles hingesendet aber nie mehr was gehört. Ich habe den Eindruck das dies absichtlich ist um die Kosten in die Höhe zu treiben. Im Moment weiss ich nicht was ich da machen soll.
Kommentar absenden	MaxPostulka	on Mai 21, 2014 at 2:24 pm	Hallo Klaus,
die Pfändung bleibt auf dem P-Konto bis entweder eine Regelung über die Rückführung der Verbindlichkeiten getroffen wurde oder die Verbindlichkeiten bezahlt wurden. Das P-Konto bewirkt lediglich, dass über einen monatlichen Freibetrag das Existenzminimum gesichert wird.
Kommentar absenden	Regina	on Mai 21, 2014 at 6:01 am	Sehr geehrter Herr Postulka,
vorab erstmal ein dickes Lob für Ihren Internetauftritt. Ich habe keinen vergleichbaren Eintrag finden können.
Für mich persönlich bleibt trotz Ihrer ausführlichen Erklärungen noch Erklärungsbedarf. Folgende Situation: Mein Ehemann und ich haben jeweils ein P-Konto. Ich beziehe eine EU-Rente in Höhe von 410,34€, davon sind bereits 50% gepfändet, es werden also von vornherein nur 210,17€ überwiesen. Mein Mann bekommt sein Gehalt auf sein P-Konto. Auch dieses ist wird nicht vollständig überwiesen, da eine Gehaltsabtretung offengelegt wurde. Sein Nettoverdienst beträgt 2.302,14€ abzüglich einer Abtretung in Höhe von 871,47€, somit werden 1.430,67€ überwiesen. Nun meine Frage: Ist mein Mann für mich Unterhaltspflichtig? Können wir die Pfändungsfreigrenze auf seinem P-Konto erhöhen? in nächster Zukunft sind wohl weitere Pfändungen zu erwarten.
Kommentar absenden	MaxPostulka	on Mai 21, 2014 at 2:22 pm	Hallo Regina,
vielen Dank für Ihr Kompliment. Es freut mich sehr, dass sich die Mühe gelohnt hat.
Zu Ihrer Frage: Auf dem P-Konto Ihres Ehemannes kann für Sie ein weiterer Freibetrag eingerichtet werden. Der Freibetrag würde mit der P-Konto Bescheinigung dann 1.438,34 € betragen.
Bei der Rentenstelle scheinen Sie aber nicht als unterhaltsberechtigte Person anerkannt zu werden. Hier wäre es sinnvoll, wenn Ihr Mann an den Rententräger eine Kopie der Heiratsurkunde übersendet und drauf hinweist, dass Sie als unterhaltsberechtigte Person zu berücksichtigen sind. Der pfändbare Betrag sollte sich dann auf 430,83 € verringern. Wenn Ihr Mann dann zukünftig 1.871,17 € auf sein P-Konto erhält kann der Freibetrag aus der P-Konto Bescheinigung über einen Antrag bei der Vollstreckungsstelle noch mal bis zur Höhe der unpfändbaren Rentenbezüge erhöht werden. Ein Muster hierzu finden Sie hier.
Kommentar absenden	Regina	on Mai 22, 2014 at 5:53 am	Hallo Herr Postulka,
Meine EU-Rente wird auf meinem P-Konto überwiesen. Sie ist zu 50% von einer Krankenkasse direkt beim Rententräger gepfändet.
Das Gehalt meines Mannes wird auf seinem P-Konto überwiesen. Kann dann trotzdem der unpfändbare Betrag meiner Rente erhöht werden? Dieses habe ich bereits in zwei Schreiben an den Rententräger versucht.
Danke für Ihre Mühewaltung.
Kommentar absenden	Klaus Bruch	on Mai 21, 2014 at 5:15 pm	Sehr geehrter Herr Postulka,
vielen dank erstmal für die erste Ausführung. Aber ich da noch eine Frage. Ich bekomme am 30.5 695 euro Arge2 und nochmal am 1.6 168 euro und am 15.06 163 euro und am 30.06 300 euro noch vom Jobcenter überwiesen ( wären dann 1326 euro). Liege ich dann über den Pfändungsschutz? Oder nicht weil der betrag 695 euro noch im Mai überwiesen wird.
Kommentar absenden	MaxPostulka	on Mai 21, 2014 at 6:00 pm	Genau. Da die 1. Zahlung im Mai erfolgt, überschritten Sie nicht den monatlichen Freibetrag.
Kommentar absenden	Andreas Stein	on Mai 22, 2014 at 7:56 pm	Guten Abend Herr Postulka!
Ich beziehe seit Jahren Alg2(688€). Seitdem ich P-Konto habe, wurden Restbeträge immer im nächsten Monat gutgeschrieben. Diese bewegten sich immer im Bereich unter einem Euro. Diesen Monat wurde mir der Restbetrag vom Vormonat in Höhe von 0,87€ gepfändet. Ist dies rechtens?? Immerhin komme ich nicht annähernd an den Pfändungsfreibetrag.
Kommentar absenden	MaxPostulka	on Mai 23, 2014 at 6:55 am	Guten Morgen,
warum der Betrag abgeführt wurde ist für mich so auch nicht nachvollziehbar. Mein Tipp: Bitten Sie die Bank um eine schriftliche Stellungnahme/Begründung. Häufig erledigt sich das Problem hierdurch.
Kommentar absenden	Jennifer Klaaßen-Hellmann	on Mai 27, 2014 at 12:22 pm	Hallo…. auch habe auch eine Frage. Ich bekomme eine Elterngeld Nachzahlung von 2300 €… weiss nicht wann das Geld kommt bzw wann es los geschickt wird habe heute bescheid bekommen. Kann ich bei der Sparkasse die pfændungsgrenze hoch setzten (einmalig)… mit dem Versorgungsamt kann man nur via post kommunizieren und falls ich unterlagen dafür brauche dauert das erstmal bis ich das schreiben für die Sparkasse habe. Ist es möglich nur mit dem schreiben zur Sparkasse zu gehen. Das ist ja Geld wAs mir über Monate gefehlt hat.
Kommentar absenden	MaxPostulka	on Mai 30, 2014 at 3:14 pm	Hallo,
für die Elterngeldnachzahlung können Sie einen einmaligen Freibetrag vom Vollstreckungsgericht erhalten. Dies ist mit einer von mir erstellten P-Konto Bescheinigung leider nicht möglich. Für den Antrag beim Vollstreckungsgericht (Amtsgericht an Ihrem Wohnort) brauchen Sie den Pfändungsbeschluss, den Bescheid über die Nachzahlung und die Kontoauszüge der letzten 3 Monate.
Kommentar absenden	Andrea Iben Lamkadem	on Mai 28, 2014 at 1:41 pm	Ich habe am 5.5.14 von meiner Krankenkasse Krankengeld in höhe von 1195 Euro bekommen,das gezahlt wurde für den 8.4-3.5.14 zusätzlich hat meine Krankenkasse mir am 19.5.14 Krankengeld für den Monat Mai ausgezahlt.
Es gingen also für 2 Monate Krankengeld im Monat Mai auf meinem Konto ein.
Darf die Bank nun Geld zurück halten , obwohl im Verwendungszweck der ersten Überweisung hervor geht das es eine nachträgliche Zahlung ist ?
Kommentar absenden	MaxPostulka	on Mai 30, 2014 at 3:12 pm	Ja. Die Bank muss beim Krankengeld keine Nachforschungen anstellen. Sie müssen beim Amtsgericht an Ihrem Wohnort eine Freigabe des Krankengeldes beantragen. Hierzu brauchen Sie den Pfändungsbeschluss, die Mitteilung der Krankenkasse über die Höhe des Krankengeldes und die Kontoauszüge der letzten 3 Monate.
Kommentar absenden	Frau Mayer	on Mai 28, 2014 at 5:15 pm	Guten Abend ich habe mal eine Frage. Ich habe ein P-Konto und bekomme für mich und meine Frau + 2 Kinder Hartz4. Meine Frau ist auf meinem Konto Nur bevollmächtigt Geld abzuheben und hat dafür eine eigene Karte nun hat sie eine Pfändung bekommen auf mein Konto kann man da jetzt was pfänden ? Ich habe 1045 Freibetrag und bekomme vom hartz4 für uns alle 906 eur. Wird das Geld gepfändet obwohl sie nicht Inhaberin ist?
Kommentar absenden	MaxPostulka	on Mai 30, 2014 at 3:10 pm	Nein. Eine Kontopfändung ist nur möglich, wenn derjenige gegen den die Pfändung läuft auch Kontoinhaber ist. Die Vollmacht ist unschädlich. Sie können den Freibetrag auf Ihrem P-Konto aber noch weiter erhöhen. Wenn Sie für Ihre Frau und 2 Kinder Hartz 4 Leistungen erhalten, kann mit der P-Konto Bescheinigung ein Freibetrag in Höhe von 1.876,58 € monatlich vor Pfändungen geschützt werden.
Kommentar absenden	Murat Alparslan	on Mai 28, 2014 at 11:22 pm	Sehr geehrter Herr Postulka,
ich war in meine Sparkassen Filiale der erste damals der ein P-Konto beantragt und bekommen hab. Davor war es ein normales Girokonto mit Dispolimit. Die Sparkasse hat einfach mein Konto umgewandelt in ein auf Guthabenbasis bestehenden P-Konto. Ich habe aber folgendes gelesen:
Mit seinem Urteil vom 16. Juli 2013 (Aktenzeichen: XI ZR 260/12) stärkte der BGH die Rechte beim P-Konto, so dass zukünftig keine höheren Gebühren als für ein normales Konto zulässig sind. Darüber hinaus wurde die sogenannte Guthabenklausel für unwirksam erklärt, so dass ein zuvor vereinbarter Dispokredit und die Kreditkarte eines Kunden nicht automatisch bei der Umwandlung eines normalen Girokontos in ein P-Konto aufgehoben werden dürfen. Zur üblichen Praxis der Kreditinstitute gehört es derzeit, dass P-Konten nur als sogenannte Guthabenkonten geführt werden dürfen. Der BGH entschied jedoch, dass diese Regelung unwirksam ist. Die Vereinbarung eines Dispokredits könne nur durch eine Kündigung der Bank und nicht etwa durch einen „Automatismus“ beendet werden, der sich nachteilig für den Kunden auswirke und gegen Treu und Glauben verstoße. Meine Frage:
Kann ich obwohl es jetzt einige Jahre her ist, rückwirkend auf mein Dispo bestehen ?
Kommentar absenden	MaxPostulka	on Mai 30, 2014 at 3:07 pm	Wenn die Umwandlung bereits vor einigen Jahren erfolgt ist, können Sie leider nicht mehr auf den Disco bestehen. Die Entscheidung des BGH, bzw. die Argumentation hätte man im Zeitpunkt der Umwandlung anbringen müssen. Ich bedauere, dass ich Ihnen keine günstigere Auskunft erteilen kann.
Kommentar absenden	Simone	on Juni 2, 2014 at 3:36 pm	Sehr geehrter Herr Postulka,
ich möchte mein Girokonto sicherheitshalber als P-Konto führen lassen. Mein monatlicher Verdienst liegt bei ca. 1.600€. Meine 22jährige Tochter, für die ich unterhaltspflichtig bin, da sie sich noch im Studium befindet, hat eine eigene Wohnung. Ich habe veranlasst, dass das Kindergeld direkt auf ihr Konto ausgezahlt wird. Nun teilte mir die Mitarbeiterin meiner Bank mit, dass der erhöhte Freibetrag für mich nicht in Frage kommt, da kein Kindergeldeingang auf meinem Girokonto zu verzeichnen ist. Ist das so rechtens?
Kommentar absenden	MaxPostulka	on Juni 5, 2014 at 12:50 pm	Nein, so lange Ihre Tochter noch studiert bleiben Sie unterhaltspflichtig. Sie können den Freibetrag dann mit einer P-Konto Bescheinigung erhöhen lassen. Sollte die Bank den Freibetrag trotz P-Konto Bescheinigung nicht einräumen, legen Sie der Bank eine Studienbescheinigung vor und bestehen Sie auf eine schriftliche Begründung, wenn der Freibetrag für Ihre Tochter weiterhin nicht eingeräumt wird. Das Kindergeld kann zusätzlich nur dann einen weiteren Freibetrag auslösen, wenn es tatsächlich auf das P-Konto gezahlt wird. Wenn ich Sie aber richtig verstanden haben, geht es nicht um den Freibetrag für das Kindergeld, sondern für den Freibetrag zugunsten Ihrer Tochter.
Kommentar absenden	Thomas	on Juni 4, 2014 at 5:14 am	Sehr geehrter Herr Postulka,
aus Ihrer hervorragenden Seite habe ich schon einige Informationen rausholen können. Ich habe aber ein Problem, dass ich hier nicht behandelt finde. Ich bin Angestellter mit einem Netto-Einkommen von ca. € 1365,-, verheiratet, meine Frau hat ein eigenes Einkommen. Zusätzlich bekomme ich Spesen in Höhe von ca. € 260,- ausgezahlt. Eigentlich sind diese Spesen ja kein Einkommen sondern eine Aufwandsentschädigung. Wie kann ich erreichen, dass die Bank mir diese Spesen auf meinem P-Konto belässt?
Kommentar absenden	MaxPostulka	on Juni 5, 2014 at 12:41 pm	Um die Zahlung der Spesen zu schützen, müssen Sie einen Antrag beim Vollstreckungsgericht stellen, dass den Pfändungsbeschluss erlassen hat. Dies ist in der Regel das Amtsgericht an Ihrem Wohnort. Ein Formular hierzu finden Sie am Ende meiner Seite zum Schutz von Arbeitseinkommen, das über dem Pfändungsfreibetrag liegt.
Kommentar absenden	Alexandra	on Juni 4, 2014 at 9:26 pm	Sehr geehrter Herr Postulka,
vielen Dank für Ihre Ausführungen zum P-Konto.
Seit zwei Jahren habe ich eine Pfändung auf meinem Girokonto, dies wurde bei der Stadtsparkasse Augsburg in ein P-Konto umgewandelt. Seitdem habe ich dauernd Probleme. Ich kann mein Geld nicht am Tag des Eingangs auf mein Konto abheben. Zudem wurde heute sogar ein Betrag von €11.13 einbehalten – das ist nicht viel, aber ich bekomme auch nicht viel und da läppert es sich.
Ich versuchte seit 4 Tagen mein Geld auf das Konto eines Bekannten zu überweisen, der es mir dann bar gibt. Aber drei mal funktionierte es nicht und die Bank stellte mir jedesmal € 2,00 Bearbeitungsgebühr in Rechnung.
Ich bin zu 100% schwerbehindert und bekomme Sozialhilfe – Hilfe im Alter und Hilfe bei Krankheit. Sind € 707. Zudem wird mir monatlich eine Gebühr für das P_Konto in Höhe von € 6,10 berechnet. Darf ich die € 6 einfordern? Ist dies rechtens? Und darf man mir von der Sozialhilfe wirklich noch etwas nehmen?
Ich habe keine sonstigen Einkünfte.
Kommentar absenden	MaxPostulka	on Juni 5, 2014 at 12:39 pm	Ich kann leider aufgrund Ihrer Angaben auch nicht nachvollziehen, warum ein Betrag einbehalten wurde, da die Zahlungseingänge deutlich unter dem Grundfreibetrag liegen. Ich empfehle Ihnen daher Ihre Bank um eine schriftliche Begründung für den Einbehält zu bitten. Häufig erledigt sich hierdurch das Problem.
Kommentar absenden	Tim Unger	on Juli 28, 2014 at 1:49 am	Hallo Alexandra.
Da die “Beratung” des Herrn Postulka hier unzureichend und in meinen Augen auch unwürdig ist, möchte ich mal meine Meinung los werden:
6,10 € für ein P-Konto ist offensichtlich zu hoch. Wahrscheinlich stellt das P-Konto bei der Stadt”spar”kasse Augsburg ein eigenständiges Kontomodell dar.
Genau das ist nicht zulässig! Ein P-Konto ist NIEMALS ein eigenes Kontomodell. Ein P-Konto ist vielmehr immer eine Zusatzvereinbarung zum bisherigen Girokonto. Das Girokonto bleibt also so bestehen wie es ist. Nur mit dem Pfändungsschutz.
Was kam denn das Konto, bevor es ein P-Konto war? Sicher keine 6,10 € ?
Das man bei einem P-Konto mit Pfändung meist immer erst einen Banktag nach Gutschrift über das Guthaben verfügen kann, ist leider normal. Wegen der manuellen Überwachung.
Die Bank muss erst genau prüfen, ob und in welcher Höhe Guthaben ausgezahlt werden kann.
Ist natürlich blöd, wenn das Geld Donnerstag gutgeschrieben wird und ab Freitag Ostern ist. Dann kommt man eventuell erst Dienstag an sein Geld. :´-(
Warum der Betrag von 11,13 € einbehalten wurde, ist natürlich fragwürdig?
Es kommt auch darauf an wie alt dieses Guthaben war, aus dem diese 11,13 € resultieren?
Stammen die 11,13 € aus Guthaben von Mai 2014 oder Juni 2014, dann darf dieser Betrag NICHT gepfändet werden!
Nur wenn die 11,13 € aus Gutschriften vor dem 1. Mai 2014 resultieren, dann durften diese 11,13 € zum 1.06.2014 gepfändet werden.
Wurde diese Geld zu Unrecht gepfändet, dann ist es nicht verloren und dann wird ihnen das ihre Bank erstatten müssen!
2 € Gebühren pro nicht ausgeführter Überweisung? An sich rechtens. Aber hier wohl nicht. Da die Bank sich ihnen gegenüber wohl rechtswidrig verhält.
Von Sozialhilfe darf ihnen die Bank nichts nehmen. Und von 707 € Gesamt Einkommen auch nicht.
Allerdings: Ein P-Konto muss nicht kostenlos sein. Kontoführungsgebühren sind generell und auch beim P-Konto zulässig.
Nur darf ein P-Konto eben nicht teurer als das Girokonto sein.
Sie können nun alle zusätzlichen, rechtswidrigen P-Konto Gebühren von ihrer Bank zurück verlangen.
Gemäß der §§ 195 und 199 des BGB stehen ihnen Erstattungen rückwirkend ab 1.01.2011 zu. Wenn ihr altes Girokonto zum Beispiel 3 € monatlich kostete, dann hat ihre Bank monatlich 3,10 € zuviel berechnet.
Genau diese Beispiel Differenz von 3,10 € monatlich können Sie bis 1.01.2011 rückwirkend zurück verlangen.
Zahlen Sie seit 2 Jahren überhöhte Gebühren, so kommt ein für Sie sicher nicht unerheblicher Nachzahlungsbetrag in Betracht. Also einen Betrag, den ihre Bank an SIE erstatten muss.
Auch auf die Gefahr hin, dass Sie werte Alexandra, meine Zeilen nicht mehr unbedingt zur Kenntnis nehmen:
So kann ich hoffentlich anderen helfen und Mut machen. Macht ihre Bank beim P-Konto Zicken, wenden Sie sich am besten immer an ihr Amtsgericht und dort an die Vollstreckungsabteilung.
Die helfen kostenlos. Bitte nehmen Sie aber immer Personalausweis, Mietvertrag, Hartz 4 Bescheid/ähnliches, Gehaltsabrechnung, P-Konto Vertrag, eventuell Geburtsurkunden der Kinder, eventuell Heiratsurkunde, sowie Kontoauszüge der letzten 4 Wochen mit.
Das Gericht muss sich von ihrer Notlage überzeugen können. Ohne Nachweise geht das nicht.
Kommentar absenden	Alexandra	on Juni 5, 2014 at 2:58 pm	Vielen Dank für Ihren Rat. Nur eine Frage, darf jede Bank/Sparkasse € 6,10 oder mehr für das P-Konto verlangen?
Kommentar absenden	Tim Unger	on Juli 28, 2014 at 1:57 am	Hallo Alexandra.
Nein, das darf eben KEINE Bank.
Gemäß des § 850k ZPO und der BGH Urteile vom 13.11.2012 sowie vom 16.07.2013, dürfen Banken eben keine willkürlichen P-Konto Gebühren berechnen.
Ein P-Konto darf immer nur soviel kosten, wie das reine Girokonto zuvor. Beziehungsweise, wenn das P-Konto als Neu Konto eröffnet wird, dann darf es nur soviel kosten, wie ein übliches Durchschnitts Konto der Bank.
6,10 € sind sicherlich kein Durchschnitt.
Da ihre Bank hier ohne Rechtsgrundlage handelt, sehe ich den Straftatbestand der Veruntreuung gegeben.
Kommentar absenden	Frank	on Juni 30, 2014 at 5:39 pm	Sehr geehrter Herr Postulka,
Habe ein P-Konto.
Verdiene 945.- Euro Lohn.
Habe aber auf mein Konto 1400.- Euro,
also 355 -. Euro mehr drauf.Aber ich weiß das ich ein Freibetrag von 1045.-
habe.Was geschieht mit dem restlichen Geld.
und wenn ich z.B . von Finanzamt ein Guthaben bekomme,und wird dadurch der Freibetrag
etwas erhöht oder wie läuft das.Da komme ich nicht ganz klar.
eine Antwort wäre mir dankbar
Kommentar absenden	MaxPostulka	on Juli 7, 2014 at 10:43 am	Der Mehrbetrag kann voll gepfändet werden.
Kommentar absenden	Tim Unger	on Juli 28, 2014 at 2:15 am	“Der Mehrbetrag kann voll gepfändet werden.”
Falsch! Was schreiben Sie denn da Herr Postulka?!
Sie haben als Singel ohne verheiratet zu sein und ohne Kinder zu haben, einen monatlichen Freibetrag in Höhe von 1.045,04 € .
Wenn Sie nun Guthaben in Höhe von 1.400 € auf ihrem gepfändeten P-Konto haben, dann können Sie zunächst über 1.045,04 € voll und frei verfügen.
Die restlichen 354,96 € werden einmalig in den Folgemonat übertragen. ( sofern sie nicht schon bereits aus dem Mai 2014 stammen )
In dem Folgemonat ( hier Juli 2014 ) stehen ihnen wieder 1.045,04 € Freibetrag zu. Kommt im Juli 2014 wieder ihr Gehalt von 945 €, dann werden die 354,96 € auf dieses drauf gerechnet.
Ergibt 1.299,96 € . Von diesen 1.299,96 € können Sie nur 1.045,04 abheben, überweisen, per Lastschrift zahlen oder sonstwie verfügen.
Im August ist der Überschuss weg!
Wenn Sie verheiratet sind und/oder Kinder haben, dann steht ihnen ein höherer Freibetrag zu. Ist das der Fall, dann gehen Sie mit ihrer Heiratsurkunde und/oder Geburtsurkunde des Kindes zu ihrer Bank und beantragen sie den höheren Freibetrag.
Der muss nach spätestens 4 Banktagen frei gegeben werden.
Kommentar absenden	Thomas Artmann	on Juni 30, 2014 at 11:02 pm	Guten Abend , ich habe seit zwei Jahren ein P-Konto. Was kann ich machen wenn ich meinen Freibetrag überziehe wenn ich Eine Bestellung von einen bekanntem Online-Versand stoniere Bzw zurück sende und das Geld, was vorher per Lastschrieft von meinem Konto abgezogen wurde ist wieder auf meinem Konto gebucht wird. somit wurde das Geld ja doppel gezählt. so wurde leider mein Freibetrag um 100 Euro überzogen, was kann ich tun.
falls ich zum Gericht muss , wie finde ich heraus welches zuständig ist , denn ich habe keine unterlagen mehr. Über eine Antwort wäre ich sehr dankbar
Kommentar absenden	MaxPostulka	on Juli 7, 2014 at 10:43 am	Sie müssen sich an das Gericht an Ihrem Wohnort wenden. Dort kann der einmalige Betrag erhöht werden.
Kommentar absenden	Tim Unger	on Juli 28, 2014 at 2:22 am	Hallo Herr Artmann.
Sie werden doch nun raus bekommen, welches Amtsgericht für Sie zuständig ist. (?) Anrufen und Google helfen da gerne.
Gutschriften aus geplatzten Lastschriften dürfen regelmäßig NICHT als Einkommen beim P-Konto gewertet werden. Denn das wäre eine unzulässige Doppelbestrafung.
Denn der so gutgebuchte Betrag aus einer geplatzten Lastschrift stand ja schon einmal als Guthaben zur Verfügung.
Haben Sie ein P-Konto, aber KEINE Pfändungen, dann muss ihnen ihr gesamtes Guthaben ausgezahlt werden!!! KEINE Pfändungen = KEINE Einschränkungen!
Kommentar absenden	Klaus Ziel	on Juli 1, 2014 at 5:03 pm	Hallo, sehr informative Seite, gute Erläuterungen, ich hoffe, Sie können mir helfen.
Ich bin selbständig, habe ein Guthaben auf meinem Konto und gestern Abend festgestellt, dass trotzdem einige Überweisungsaufträge nicht durchgeführt wurden. Erst nach langen Telefonaten mit der Bank hat sich ergeben, dass die Stadtkasse wegen strittigen Steuern einen Pfändungsbeschluss eingereicht hat. Schriftlich habe ich von der Bank noch nichts bekommen, diese muss anscheinend den Kunden auch nicht informieren, ich kann aber aktuell nicht mehr agieren. Kann ich mein Konto auch jetzt noch, also NACH Pfändungsbeschluss, zu einem P-Konto umwandeln, um zumindest im Rahmen des Freibetrags einigermaßen handlungsfähig zu bleiben?
Kommentar absenden	MaxPostulka	on Juli 7, 2014 at 10:40 am	ja, eine Umwandlung ist auch nach einer Pfändung möglich. Um das vorhandene Guthaben bis zur Höhe Ihres Freibetrages zu schützen, muss die Umwandlung innerhalb von 4 Wochen erfolgen.
Kommentar absenden	Tim Unger	on Juli 28, 2014 at 2:44 am	Hallo Herr Ziel.
Es ist richtig, dass Sie ihre Bank zumindest in Form des Pfändungsbeschluss nicht informieren muss. Wenn Sie jedoch am Schalter sind und die Pfändung noch sehr frisch ist, dann sollte ihre Bank ihnen das schon sagen, dass eine Pfändung auf ihrem Konto liegt.
Gemäß § 829 ZPO steht ihnen eine Ausfertigung des Pfändungsbeschluss zu. Dieser muss in den nächsten Tagen bei ihnen eintreffen. Zugestellt wird dieser durch einen Gerichtsvollzieher. ( meist durch Einlegung in den Briefkasten und meist ohne zu klingeln )
Die Zustellung erfolgt per Postzustellungsurkunde. ( gelbes Briefkuvert, oft sehr dick )
Der Gerichtsvollzieher stellt den Pfändungsbeschluss absichtlich der Bank ein paar Tage eher zu, damit der Schuldner nicht noch schnell Geld beiseite schaffen kann.
Nehmen wir an, ihr Konto wurde am 25.06.2014 gepfändet. Dann müssen Sie ihr Konto spätestens 4 Wochen nach dem 25.06.2014 in ein P-Konto umwandeln lassen haben. Sonst ist jedes bis dahin vorhandene Guthaben weg!
Lassen Sie ihr Konto rechtzeitig umwandeln, dann ist alles Guthaben bis 1.045,04 € für Sie verfügbar.
Sind Sie verheiratet und/oder haben Sie Kinder, dann steht ihnen ein höherer Freibetrag zu. Den müssten Sie bei ihrer Bank unter Vorlage der Heiratsurkunde und/oder Geburtsurkunde gesondert beantragen.
Kommentar absenden	Klaus Ziel	on Juli 2, 2014 at 8:42 am	und noch eine weitere Anschlussfrage dazu: wenn die “Angelegenheit” erledigt ist, alles wieder in geordneten Bahnen läuft, kann man dann problemlos die SchuFa-Eintragung wieder löschen lassen? Ich stelle mir vor, dass eine solche Eintragung für Finanzierungen, Kreditanfragen und Ähnliches nicht sehr förderlich ist.
Kommentar absenden	MaxPostulka	on Juli 7, 2014 at 10:42 am	Bei der Umwandlung des Kontos in ein P-Konto wird zunächst nur eingetragen, dass Sie ein Konto als P-Konto führen. Wenn das Konto wieder in ein normales Konto zurückgewandelt wird, wird der Eintrag gelöscht.
Kommentar absenden	Musa	on Juli 5, 2014 at 12:07 pm	Hallo ich wollte fragen,wenn man Schulden hat kann keiner mein Konto Pfänden oder ? Wenn ich Pfändungsschutzkonto gemacht habe.mfg
Kommentar absenden	MaxPostulka	on Juli 7, 2014 at 10:39 am	Hallo,
das Konto kann auch nach der Umwandlung des Kontos in ein P-Konto gepfändet werden. Allerdings wird nach der Umwandlung Ihres Konto in ein P-Konto Ihr Guthaben automatisch mit einem monatlichen Freibetrag geschützt. Wie das funktioniert erfahren Sie in diesem Artikel.
Kommentar absenden	Katja	on Juli 6, 2014 at 10:13 am	Ein sehr informativer Artikel mit ganz wichtigen Informationen, die mir doch einige Fragen direkt beantwortet haben. Vielen Dank dafür.
Kommentar absenden	Ute	on Juli 16, 2014 at 1:16 am	Hallo Herr Postulka,
vielen Dank für Ihre ausführliche Beschreibung zum P-Konto.
Ich bin alleinstehend, beziehe eine EU-Rente von unter 800 Euro, kein weiteres Einkommen.
Da ich die Pfändungsgrenze von 1.045,04 € damit nicht erreiche, kann das Nicht-P-Konto trotzdem gepfändet werden?
Wird die EC-Karte mit Eröffnung eines P-Kontos eingezogen?
Kommentar absenden	MaxPostulka	on Juli 21, 2014 at 8:17 am	das Konto kann auch nach der Umstellung in ein P-Konto gepfändet werden. Allerdings bietet Ihnen das P-Konto dann automatisch Schutz bis zur Höhe des eingerichteten Freibetrages. Sie können dann trotz Pfändung über das Guthaben verfügen. Hinsichtlich der EC-Karte müssen Sie bei Ihrer Bank nachfragen. Die Bedingungen sind unterschiedlich. Normalerweise bleibt die EC-Karte aber bestehen.
Kommentar absenden	Tim Unger	on Juli 28, 2014 at 2:58 am	Hallo Ute.
Auch ein P-Konto darf jederzeit gepfändet werden. Unabhängig von ihrem Einkommen. Natürlich muss eine Grundlage für die Pfändung gegeben sein.
Eine EC-Karte darf beim P-Konto NICHT gegen eine Service Karte eingetauscht werden. Mit welcher Rechtsgrundlage auch?
Mit einem P-Konto darf man grundsätzlich NICHT schlechter gestellt werden, als mit einem normalen Girokonto. ( Urteil des BGH vom 16.07.2013 )
Und das P-Konto ist auch nur ein normales Girokonto. Nämlich das gleiche wie das Girokonto zuvor. Nur eben mit dem Pfändungsschutz.
Nur die Kreditkarte und der DISPO dürfen beim P-Konto gekündigt werden. Aber nicht einfach so, sondern immer Einzelfall bezogen.
Der Rest muss gleich bleiben!
Kommentar absenden	Patrick	on Juli 17, 2014 at 5:07 pm	Hallo , ich würde gerne wissen ob die Bank sich bei der Pfändung meine Lohnes an die Lohnpfädungstabelle halten muss. Da mein Lohn nicht direkt gepfändet wird , sondern erste nachdem mein Arbeitgeber diesen auf mein Konto überwiesen hat bleiben ja normalerweise nur die 1045€ über. Allerdings stehen mir laut Pfändungstabelle ein Wert von ca. 1280€ zu.
Kommentar absenden	MaxPostulka	on Juli 21, 2014 at 8:16 am	Nein, das Guthaben auf dem P-Konto wird nicht automatisch geschützt. Sie müssen einen Antrag beim Vollstreckungsgericht stellen. Wie das geht und erfahren Sie hier. Dort ist auch ein Musterantrag hinterlegt.
Kommentar absenden	S. Kowalik	on Juli 18, 2014 at 10:37 am	Hallo
Wie verhält es sich mit dem Krankengeld? Dies ist derzeit das einzigste Einkommen auf meinem P-Konto. Mein Freibetrag habe ich wegen meines Sohnes erhöht.
Jetzt habe ich das Problem, zum 1.7. wurde mir Krankengeld in Höhe von 912,00€ überwiesen. Nun erwarte ich wieder Krankengeld. Nach meiner Rechnung wären dies ca.730,00€. Damit wäre ich über meiner Freigrenze.
Wie ist es? Krankengeld wird ja rückwirkend und immer bis Datum der Ausstellung vom Arzt gezahlt. Also, das Krankengeld vom 01.07. entspricht ja das Geld vom Juni.
Ich habe auch keine weiteren Einkünfte. Wenn man den Tagessatz (ca. 39,50€) meines Krankengeldes auf einen Monat hochrechnet, bin ich immer noch unter der Freigrenze des P-Kontos. Also bekomme ich nun das ganze Krankengeld oder wird dies gepfändet?
Kommentar absenden	MaxPostulka	on Juli 21, 2014 at 8:14 am	Beim P-Konto wird nicht nach der Herkunft der Zahlungseingänge unterschieden. Wenn der monatliche Freibetrag, der mit einer P-Konto Bescheinigung eingerichtet werden kann nicht ausreicht, um die gesamten Bezüge zu schützen, kann beim Vollstreckungsgericht, das die Pfändung erlassen hat, ein Antrag auf weitere Erhöhung des Freibetrages gestellt werden.
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