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Timestamp: 2016-10-27 19:00:59+00:00

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6B_1011/2014 � � Urteil vom 16. M�rz 2015
Gef�hrdung des Lebens, rechtliches Geh�r, Willk�r, Strafzumessung,
�X.________ fuhr am Samstag, den 5. Juni 2010, um 03.30 Uhr mit seinem Personenwagen mit massiv �bersetzter Geschwindigkeit stadteinw�rts durch die Wasserwerkstrasse in Z�rich unmittelbar hinter dem von A.________ gelenkten Auto her, in welchem drei weitere Personen sassen. Die beiden Fahrzeuge �berquerten die Verzweigung mit dem Neum�hlequai, bei welcher die Lichtsignalanlage seit rund 3 Sekunden auf Rot stand, mit einer Geschwindigkeit (nach Abzug der Toleranz) von 103.5 km/h bei einer signalisierten H�chstgeschwindigkeit von 50 km/h. X.________ hatte - leicht nach rechts versetzt - so nahe auf den Wagen von A.________ aufgeschlossen, dass sich die Stossstangen der beiden Autos ber�hrten. A.________ beschleunigte daraufhin weiter und fuhr nahe an der physikalischen Grenze in die anschliessende Linkskurve ein. Wegen eines geringf�gigen Fahrfehlers oder der Einwirkung von St�rkr�ften wurde die Haftgrenze der Reifen �berschritten, so dass er bei einer Geschwindigkeit von 113 km/h die Herrschaft �ber das Fahrzeug verlor. Das Auto �berquerte die Gegenfahrbahn, fuhr in die Vorfahrt des dort gelegenen Hotels und begann, sich im Uhrzeigersinn zu drehen. Es wurde �ber beide Fahrbahnh�lften hinweg geschleudert und kam schliesslich nach einer Drehung um insgesamt 330 Grad teilweise auf dem rechtsseitigen Trottoir zum Stillstand. H�tte A.________ vor der Verzweigung mit dem Neum�hlequai gebremst, h�tte er wegen der von X.________ ausge�bten Stosskraft mit grosser Wahrscheinlichkeit die Herrschaft �ber sein Fahrzeug verloren, wobei die grosse Gefahr bestanden h�tte, dass er gegen den linksseitigen Kandelaber, an welchem die Ampel befestigt war, geprallt w�re, was wiederum eine unmittelbare Lebensgefahr f�r die Insassen des Wagen bewirkt h�tte.
�Das Bezirksgericht Z�rich erkl�rte X.________ mit Urteil vom 16. September 2013 der mehrfachen Gef�hrdung des Lebens, der N�tigung sowie der mehrfachen vors�tzlichen groben Verletzung der Verkehrsregeln schuldig und verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von 34 Monaten, unter Anrechnung der ausgestandenen Untersuchungshaft. Den Vollzug der Freiheitsstrafe schob es im Umfang von 24 Monaten bei einer Probezeit von 2 Jahren bedingt auf. Im �brigen erkl�rte es die Freiheitsstrafe als vollziehbar. Den beschlagnahmten Erl�s aus dem Verkauf des Personenwagens zog es ein und verwendete ihn zur Deckung der Verfahrenskosten. Die Genugtuungsforderung des Privatkl�gers wies es ab.
�Auf Berufung des Beurteilten und Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft best�tigte das Obergericht des Kantons Z�rich am 16. Juli 2014 das erstinstanzliche Urteil im Schuld- und Einziehungspunkt und verurteilte X.________ zu einer Freiheitsstrafe von 30 Monaten unter Anrechnung der ausgestandenen Untersuchungshaft. Es gew�hrte ihm den teilbedingten Strafvollzug, wobei es den unbedingten Teil der Strafe auf 9 Monate (abz�glich 44 Tage Untersuchungshaft) festsetzte und den bedingt aufgeschobenen Strafrest von 21 Monaten mit einer Probezeit von 2 Jahren verband. Auf die Berufung des Privatkl�gers trat es nicht ein.
�X.________ f�hrt Beschwerde in Strafsachen. Er beantragt, das angefochtene Urteil sei aufzuheben und er sei von Schuld und Strafe freizusprechen. Eventualiter sei die Sache zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Subeventualiter sei er mit einer bedingten Freiheitsstrafe von maximal 14 Monaten und einer bedingten Geldstrafe von maximal 180 Tagess�tzen zu bestrafen. Ferner ersucht er um Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege.
1.1.1.�Der Beschwerdef�hrer r�gt zun�chst eine willk�rliche Anwendung kantonalen Verfahrensrechts. Die vier Gesch�digten seien bei ihren Einvernahmen als polizeiliche Auskunftspersonen nicht oder nicht richtig �ber das ihnen zustehende allgemeine und umfassende Aussageverweigerungsrecht belehrt und auch nicht zur Wahrheit ermahnt worden. Dies habe die Unverwertbarkeit der Aussagen zur Folge. Damit k�nnten auch die nachfolgenden Einvernahmen, welche sich auf die fr�heren unverwertbaren Aussagen abst�tzten, nicht verwertet werden, weshalb er freizusprechen sei (Beschwerde S. 5 ff.).
1.1.2.�Die Vorinstanz nimmt an, bei den fraglichen Einvernahmen habe es sich um polizeiliche Befragungen gehandelt, f�r welche keine Pflicht bestanden habe, die Auskunftsperson �ber ihr Recht zur Aussageverweigerung zu belehren. Die unterlassene Orientierung �ber das Wesen der Auskunftsperson, die Bedeutung ihrer Aussagen sowie �ber die involvierten Personen und den Gegenstand der Befragung f�hre daher nicht zur Unverwertbarkeit der betreffenden Aussagen (angefochtenes Urteil S. 11; erstinstanzliches Urteil S. 7).
1.1.3.�Die vier Auskunftspersonen wurden bei ihren Einvernahmen durch die Stadtpolizei Z�rich weder �ber ihr Aussageverweigerungsrecht belehrt noch zur Wahrheit ermahnt. Die polizeilichen Einvernahmen erfolgten am 5. und 7. Juni 2010 (Untersuchungsakten act. 5-8). Es gelangen somit, wie die kantonalen Instanzen zu Recht annehmen (angefochtenes Urteil S. 11; erstinstanzliches Urteil S. 6), die Bestimmungen der Strafprozessordnung des Kantons Z�rich vom 4. Mai 1919 zur Anwendung. Gem�ss � 149b Abs. 2 StPO/ZH ist die Auskunftsperson vom Untersuchungsbeamten �ber das Recht zur Aussageverweigerung sowie die Bedeutung ihrer Aussage zu belehren. Dieser ermahnt sie unter Hinweis auf die Strafbarkeit der falschen Anschuldigung, der Irref�hrung der Rechtspflege sowie der Beg�nstigung gem�ss Art. 303-305 StGB zur Wahrheit (zum neuen Recht vgl. Art. 180 f. StPO; Urteil des Bundesgerichts 6B_912/2013 vom 4. November 2014 E. 1.2.3).
1.1.4.�Nach Art. 95 BGG ist die Anwendung einfachen kantonalen Rechts von der �berpr�fung durch das Bundesgericht ausgenommen. Sie kann mit Beschwerde an das Bundesgericht nur ger�gt werden, wenn geltend gemacht wird, sie verletze gleichzeitig das Willk�rverbot von Art. 9 BV (BGE 138 I 225 E. 3.1). Dass das angefochtene Urteil in diesem Punkt schlechterdings unhaltbar w�re, legt der Beschwerdef�hrer nicht hinreichend dar und ist auch nicht ersichtlich. Soweit er sich f�r seinen Standpunkt auf verschiedene �usserungen im Schrifttum beruft, kann auf das Urteil der Vorinstanz verwiesen werden, welche sich in ihrer Begr�ndung eingehend mit den Argumenten des Beschwerdef�hrers auseinandersetzt und sie mit zureichenden Gr�nden verwirft (angefochtenes Urteil S. 11 ff.). Was der Beschwerdef�hrer hiegegen einwendet (Beschwerde S. 6 f.), f�hrt zu keinem anderen Ergebnis. Es mag zutreffen, dass sich einzelne Stimmen in der Literatur und der angerufene kassationsgerichtliche Entscheid so verstehen lassen, wie es der Beschwerdef�hrer f�r richtig h�lt (vgl. HAUSER/SCHWERI/HARTMANN, Schweizerisches Strafprozessrecht, 6. Aufl., 2005, � 63 Rz. 2; NIKLAUS SCHMID, Strafprozessrecht, 4. Aufl., 2004, N 659i; KassGer ZH RB 1999 Nr. 144). Doch lassen sich auch Gr�nde anf�hren, die f�r eine gegenteilige Interpretation sprechen. Zudem st�tzt sich die Vorinstanz f�r ihre Auffassung ihrerseits auf eine Meinungs�usserung in der Literatur ( ANDREAS DONATSCH, in: Donatsch/Schmid, Kommentar zur Strafprozessordnung des Kantons Z�rich, � 149b N 33). Bei dieser Sachlage ist der Schluss der Vorinstanz, die in den polizeilichen Befragungen gemachten Aussagen der vier Auskunftsperson seien verwertbar, jedenfalls nicht willk�rlich. Damit stellt sich die vom Beschwerdef�hrer geltend gemachte Fernwirkung des Verwertungsverbots (Beschwerde S. 7) nicht.
1.2.1.�Der Beschwerdef�hrer r�gt weiter, es sei bei seinen Einvernahmen kein bzw. nur ein mangelhafter Tat- und Deliktsvorhalt erfolgt. In der Einvernahme durch die Stadtpolizei Z�rich vom 9. Juni 2010 sei zu Beginn �berhaupt kein Tatvorwurf erhoben worden. Erst gegen Schluss der Befragung sei erw�hnt worden, dass ihm diverse SVG-Widerhandlungen vorgeworfen w�rden. In der Hafteinvernahme vom 9. Juni 2010 sei nur ein unvollst�ndiger Tatvorhalt erfolgt. Es sei ihm nur er�ffnet worden, dass er mit krass �bersetzter Geschwindigkeit das Rotlicht missachtet habe. Der Vorwurf des mangelhaften Abstandhaltens, und damit die Tatbestandsmerkmale der Gef�hrdung der Verkehrssicherheit und des r�cksichtslosen Verhaltens seien nicht erw�hnt worden. Auch in der staatsanwaltlichen Einvernahme vom 12. M�rz 2012 sei zu Beginn ebenfalls kein Tat- und Deliktsvorhalt erfolgt. Erst am Schluss sei ihm - allerdings unvollst�ndig - der neu erhobene Vorwurf der Gef�hrdung des Lebens er�ffnet worden. Dasselbe gelte f�r die Einvernahme durch die Staatsanwaltschaft Z�rich-Limmat vom 14. August 2012. Schliesslich sei er mehrfach mangelhaft zu einer staatsanwaltlichen Einvernahme vorgeladen worden, weil in den Vorladungen in der Rubrik "Straftatbestand" lediglich "grobe Verletzung der Verkehrsregeln", nicht aber der Tatbestand der Gef�hrdung des Lebens als schwerstes Delikt aufgef�hrt gewesen sei. Soweit er zu Beginn der Einvernahmen nicht oder nur ungen�gend �ber die ihm vorgeworfenen Taten informiert worden sei, seien die Einvernahmen absolut unverwertbar (Beschwerde S. 7 ff.).
1.2.2.�Die Vorinstanz nimmt hinsichtlich der Einvernahme vom 9. Juni 2010 an, � 151 StPO/ZH sei auf polizeiliche Einvernahmen nicht anwendbar. In der staatsanwaltschaftlichen Hafteinvernahme vom 9. Juni 2010 sei dem Beschwerdef�hrer der als grobe Verletzung der Verkehrsregeln bezeichnete Lebenssachverhalt gen�gend vorgehalten worden. Der Beschwerdef�hrer habe jederzeit gewusst, welcher Lebenssachverhalt Gegenstand der Strafuntersuchung gebildet habe. Es seien ihm daher die wesentlichen Umst�nde der ihm vorgeworfenen Tat bekannt gewesen. Ob diese als grobe Verletzung der Verkehrsregeln oder als Gef�hrdung des Lebens zu qualifizieren sei, sei eine Frage der rechtlichen W�rdigung (angefochtenes Urteil S. 16 ff.; erstinstanzliches Urteil S. 9 f.).
1.2.3.�Bez�glich der ger�gten mangelhaften Deliktsvorhalte ist hinsichtlich der Einvernahmen vom 9. Juni 2010 das fr�here kantonale Recht anwendbar. Hinsichtlich der �brigen Einvernahmen gelten die Bestimmungen der Schweizerischen Strafprozessordnung.
�Nach � 151 Abs. 1 StPO/ZH wird dem Angeschuldigten die ihm zur Last gelegte strafbare Handlung im allgemeinen bezeichnet. Gem�ss Art. 158 Abs. 1 StPO weisen Polizei oder Staatsanwaltschaft die beschuldigte Person zu Beginn der ersten Einvernahme in einer ihr verst�ndlichen Sprache u.a. darauf hin, dass gegen sie ein Vorverfahren eingeleitet worden ist und welche Straftaten Gegenstand des Verfahrens bilden (lit. a). Dem Beschuldigten muss ein m�glichst pr�ziser einzelner Lebenssachverhalt vorgehalten werden, nicht aber bereits die genaue rechtliche W�rdigung. Im Rahmen von Art. 143 Abs. 1 lit. b StPO gen�gt ein rudiment�rer Hinweis auf den Gegenstand des Verfahrens. Einvernahmen ohne diese Hinweise sind gem�ss Art. 158 Abs. 2 StPO nicht verwertbar (vgl. Urteile des Bundesgerichts 6B_518/2014 vom 4. Dezember 2014 E. 1.5; 6B_912/2013 vom 4. November 2014 E. 1.3.3; 6B_1191/2013 vom 28. August 2014 E. 3.4 und 6B_1021/2013 vom 29. September 2014 E. 2.3.1, je mit Hinweisen).
�Gem�ss Art. 201 Abs. 2 lit. c StPO m�ssen Vorladungen der Staatsanwaltschaft, der �bertretungsstrafbeh�rden und der Gerichte u.a. den Grund der Vorladung enthalten, sofern der Untersuchungszweck diesen Hinweis nicht verbietet.
1.2.4.�Der Beschwerdef�hrer wurde in der Befragung zur Sache durch die Stadtpolizei Z�rich vom 9. Juni 2010 (Untersuchungsakten act. 14) als Lenker und Halter des unfallbeteiligten Fahrzeugs befragt und auf sein Aussageverweigerungsrecht aufmerksam gemacht. Gegen Ende der Einvernahme wurde ihm zur Kenntnis gebracht, dass er auf dem Polizeirapport als Angeschuldigter aufgef�hrt werde und ihm diverse Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz, grobe Verletzungen der Verkehrsregeln und Vereitelung einer Blutprobe vorgeworfen w�rden (Untersuchungsakten act. 14 Ziff. 59). In der Hafteinvernahme vom selben Tag (Untersuchungsakten act. 16) wurde ihm als Tatvorwurf vorgehalten, er habe am Samstag, den 5. Juni 2010, 03.30 Uhr, seinen Personenwagen durch die Wasserwerkstrasse in Z�rich stadteinw�rts gelenkt und bei der Verzweigung beim Neum�hlequai mit krass �bersetzter Geschwindigkeit das Rotlicht missachtet. Bei den staatsanwaltlichen Einvernahmen vom 12. M�rz 2012 (Untersuchungsakten act. 30) und vom 14. August 2012 (Untersuchungsakten act. 33), an welchen sein Verteidiger teilnahm und auf Erg�nzungsfragen verzichtete, wurde der Beschwerdef�hrer erstmals mit dem Vorwurf konfrontiert, er habe wissentlich 3 Personen in unmittelbare Lebensgefahr gebracht.
�Die Aussagen des Beschwerdef�hrers sind entgegen seiner Auffassung nicht unverwertbar. Es mag zutreffen, dass der Deliktsvorhalt eher knapp gehalten war. Er erweist sich aber als gen�gend. Dem Beschwerdef�hrer wurde nicht pauschal eine Verkehrsregelverletzung vorgehalten. Er war stets �ber den Gegenstand des Verfahrens, die n�chtliche Fahrt mit �bersetzter Geschwindigkeit und die Missachtung des Rotlichts informiert, konnte den gegen ihn erhobenen Vorwurf klar erfassen und sich entsprechend verteidigen. Dabei ist nicht zu beanstanden, dass ihm nicht schon von Beginn weg ein pr�ziser Lebenssachverhalt vorgehalten werden konnte, zumal den Strafverfolgungsbeh�rden nach dem Verfahrensstand zu Beginn der Untersuchung die genaueren Umst�nde und die Tathandlungen des Beschwerdef�hrers und des Unfallgegners, der ebenfalls als Angeschuldigter im Verfahren involviert war, noch nicht im Detail bekannt waren. Dass der Sachverhalt nach Vorliegen des unfallanalytischen Gutachtens unter dem Gesichtspunkt der Gef�hrdung des Lebens gew�rdigt werden k�nnte, war zu Beginn der Untersuchung noch nicht absehbar. Zudem nimmt die Vorinstanz zu Recht an, dass es sich hierbei nicht um einen neuen Vorhalt, sondern um eine rechtliche W�rdigung desselben Lebenssachverhalts handelt.
�Entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers f�hrt auch nicht zur Unverwertbarkeit seiner Aussagen, dass in den Vorladungen zu den staatsanwaltlichen Einvernahmen vom 27. Februar 2012 (Untersuchungsakten act. 52/20) und vom 27. Juli 2012 (Untersuchungsakten act. 52/47, vgl. auch act. 52/51) der Tatbestand der Gef�hrdung des Lebens nicht aufgef�hrt war. In den genannten Vorladungen ist unter der Rubrik "Straftatbestand" jeweils "grobe Verletzung der Verkehrsregeln" angegeben. Damit wurde der Beschwerdef�hrer hinreichend �ber das Geschehen informiert, das Gegenstand des Strafverfahrens bildete und zu welchem er als beschuldigte Person einvernommen werden sollte. Die Bezeichnung des Delikts muss sich nicht auf s�mtliche Straftaten beziehen, welche Gegenstand des Verfahrens bilden. Es gen�gt, wenn das im Zentrum stehende Geschehen aufgef�hrt wird (Ulrich Weder, in: Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, hrsg. von Donatsch et al., 2. Aufl., 2014, Art. 201 N 34). Auch in diesem Kontext kann es nicht um dessen abschliessende rechtliche W�rdigung gehen. Soweit der Beschwerdef�hrer vorbringt, die letzte staatsanwaltliche Einvernahme vom 14. August 2012 sei auch deshalb nicht verwertbar, weil ihm unverwertbare Aussagen der Gesch�digten B.________ und C.________ sowie unverwertbare Erkenntnisse aus der Telefon�berwachung des Privatkl�gers D.________ vorgehalten worden seien (Beschwerde S. 10), ist auf die Beschwerde mangels hinreichender Begr�ndung nicht einzutreten.
1.3.1.�Der Beschwerdef�hrer beanstandet weiter, bei der Konfrontationseinvernahme vom 20. Juli 2010 seien sowohl er wie auch Unfallgegner A.________ als Angeschuldigte vernommen und aufgefordert worden, die Wahrheit zu sagen. Eine beschuldigte Person sei indes nicht zur Wahrheit verpflichtet. Der Hinweis auf die Strafbarkeit der Rechtspflegedelikte, welcher im fr�heren kantonalen Recht f�r die beschuldigte Person gar nicht vorgesehen gewesen sei, habe mit der Ermahnung zur Wahrheit nichts zu tun (Beschwerde S. 11 f.). Ausserdem sei ihm und seinem Verteidiger bei der Einvernahme keine Gelegenheit gegeben worden, dem Belastungszeugen A.________ Fragen zu stellen. Er sei am Ende der Einvernahme lediglich gefragt worden, ob er Erg�nzungen anzubringen habe, nicht aber, ob er dem Beschuldigten A.________ Fragen stellen wolle. Diese M�ngel der Konfrontationseinvernahme h�tten deren Unverwertbarkeit sowie der Aussagen des Beschuldigten A.________ in allen weiteren Einvernahmen zur Folge (Beschwerde S. 12 ff.).
1.3.2.�Die kantonalen Instanzen nehmen an, die beiden befragten Personen seien nur mit Bezug auf den Hinweis auf die Strafbarkeit einer falschen Anschuldigung aufgefordert worden, die Wahrheit zu sagen. Zuvor seien sie auf ihr Aussageverweigerungsrecht aufmerksam gemacht worden. Zudem sei der Beschwerdef�hrer im Verfahren gegen den Beschuldigten A.________ Auskunftsperson gewesen und habe demnach den entsprechenden Pflichten unterstanden. Die Rechtsbelehrung sei daher korrekt gewesen (angefochtenes Urteil S. 18 f.; erstinstanzliches Urteil S. 10 f.). Die R�ge, wonach dem Beschwerdef�hrer in der Konfrontationseinvernahme vom 20. Juli 2010 keine Gelegenheit einger�umt worden sei, dem Beschuldigten A.________ Fragen zu stellen, sei nicht stichhaltig. Einerseits habe er Gelegenheit gehabt, Erg�nzungen anzubringen; andererseits habe der anwesende amtliche Verteidiger keine Erg�nzungsfragen an den Beschuldigten A.________ gestellt (angefochtenes Urteil S. 23).
1.3.3.�Die Konfrontationseinvernahme des Beschwerdef�hrers mit dem Angeschuldigten A.________ erfolgte am 20. Juli 2010 (Untersuchungsakten act. 17). Die vorgetragenen R�gen beurteilen sich somit nach kantonalem Recht. Nach diesem ist der Angeschuldigte zu Beginn seiner ersten Einvernahme u.a. darauf hinzuweisen, dass er die Aussage verweigern kann (� 11 Abs. 1 StPO/ZH). Bei Konfrontationseinvernahmen sind die Angeschuldigten ebenfalls zun�chst auf ihr Schweigerecht aufmerksam zu machen ( NIKLAUS SCHMID, in: Donatsch/Schmid, Kommentar zur Strafprozessordnung des Kantons Z�rich, Vorbem �� 150 ff. N 36). In Anlehnung an die Regelung �ber die Einvernahme von Auskunftspersonen (� 149b Abs. 2 StPO/ZH) hat der Untersuchungsbeamte die zu befragenden Personen hernach auf die Strafbarkeit von falscher Anschuldigung, Irref�hrung der Rechtspflege und Beg�nstigung gem�ss Art. 303-305 StGB7 aufmerksam zu machen ( HANS BAUMGARTNER, Zur Durchf�hrung von Konfrontationseinvernahmen, SJZ 90/1994, S. 63).
1.3.4.�Der Beschwerdef�hrer und A.________ wurden bei der Konfrontationseinvernahme als Angeschuldigte befragt. Sie wurden zu Beginn der Einvernahme u.a. auf ihr Aussageverweigerungsrecht hingewiesen. Im Anschluss daran wurden sie aufgefordert, die Wahrheit zu sagen und auf die Straffolgen der falschen Anschuldigung, der Irref�hrung der Rechtspflege und der Beg�nstigung gem�ss Art. 303-305 StGB aufmerksam gemacht. Inwiefern diese Belehrung unzul�ssig gewesen sein soll, ist nicht ersichtlich. Zwar trifft zu, dass das Aussageverweigerungsrecht der beschuldigten Person unbesehen darum, ob sie allein oder im Rahmen einer Konfrontationseinvernahme mit Mitt�tern, Teilnehmern oder Zeugen zu der ihr zur Last gelegten Straftat befragt wird und dass sie nicht nur keine Aussage-, sondern auch keine Wahrheitspflicht trifft (Urteil des Bundesgerichts 6B_336/2013 vom 14. Februar 2014 E. 2.1). Doch ist im zu beurteilenden Fall, wie die kantonalen Instanzen zutreffend annehmen, die Ermahnung zur Wahrheit im Kontext mit dem Hinweis auf die Rechtspflegedelikte zu sehen. Unbegr�ndet ist die Beschwerde auch, soweit der Beschwerdef�hrer geltend macht, es sei ihm keine Gelegenheit zur Stellung von Erg�nzungsfragen einger�umt worden. Der Beschwerdef�hrer ist am Ende der Einvernahme, an welcher sein Verteidiger teilgenommen hat, ausdr�cklich gefragt worden, ob er von sich aus noch irgendwelche Erg�nzungen habe. Damit ist ihm ausreichend Gelegenheit gegeben worden, dem Belastungszeugen Fragen zu stellen.
1.4.1.�Der Beschwerdef�hrer r�gt ferner eine mangelhafte Durchf�hrung des Vorverfahrens. Es seien ihm die vorgeworfenen Tathandlungen nie detailliert und vollst�ndig vorgehalten worden. Beim Tatbestand der Gef�hrdung des Lebens sei ihm die konkrete Tathandlung und das Erfordernis der Skrupellosigkeit nie er�ffnet worden. Dasselbe gelte hinsichtlich der groben Verkehrsregelverletzung f�r den fehlenden Abstand, die Gef�hrdung der Verkehrsteilnehmer und des r�cksichtslosen Verhaltens. Es seien ihm auch nie der Tatbestand und die einzelnen Merkmale der N�tigung als Lebenssachverhalt vorgehalten worden. Dieses Delikt sei erstmals in der Schlussverf�gung erw�hnt worden. Schliesslich sei im vorliegenden Verfahren weder eine Schlusseinvernahme noch ein Schlussvorhalt erfolgt. Er habe daher nie vollst�ndig erfahren, was ihm konkret vorgeworfen werde. Gest�tzt auf ein derart mangelhaftes und unvollst�ndiges Vorverfahren k�nne keine Verurteilung erfolgen (Beschwerde S. 14 f.).
1.4.2.�Die Vorinstanz erw�gt, die Einvernahme zur Sache erstrecke sich auf den strafrechtlich relevanten Sachverhalt, nicht aber auf die rechtliche W�rdigung. Zudem liege kein umfangreiches und kompliziertes Vorverfahren vor, welches die Durchf�hrung einer Schlusseinvernahme erfordert h�tte. Bei der einschl�gigen strafprozessualen Bestimmung handle es sich ohnehin nur um eine Ordnungsvorschrift (angefochtenes Urteil S. 22 f.; erstinstanzliches Urteil S. 12).
1.4.3.�Wie bereits ausgef�hrt, wurde dem Beschwerdef�hrer im zu beurteilenden Fall der Lebenssachverhalt, welcher Gegenstand der Strafuntersuchung bildete, ausreichend vorgehalten (vgl. E. 1.2.4). Darauf kann verwiesen werden. Nicht zu beanstanden ist sodann, dass die Untersuchungsbeh�rden auf eine Schlusseinvernahme verzichtet haben. Gem�ss Art. 317 StPO befragt die Staatsanwaltschaft die beschuldigte Person in umfangreichen und komplizierten Vorverfahren vor Abschluss der Untersuchung nochmals in einer Schlusseinvernahme. Bei dieser Bestimmung handelt es sich nach der Rechtsprechung um eine Ordnungsvorschrift. Eine Schlusseinvernahme ist demnach nicht zwingend, und ihr Unterbleiben hat keine Auswirkungen auf die G�ltigkeit der Anklage (Urteile des Bundesgerichts 6B_518/2014 vom 4. Dezember 2014 E. 5.3 und 6B_676/2013 vom 28. April 2014 E. 3.2.4). Es kann daher offenbleiben, ob im vorliegenden Fall �berhaupt ein umfangreiches und kompliziertes Vorverfahren im Sinne der Bestimmung vorliegt.
1.5.1.�Der Beschwerdef�hrer macht �berdies eine Verletzung des Anklageprinzips geltend. Der Tatbestand der groben Verkehrsregelverletzung im Sinne von aArt. 90 Ziff. 2 SVG sei �berhaupt nicht in die Anklage eingebracht worden. Der Anklagesachverhalt enthalte daher nicht alle objektiven und subjektiven Tatbestandsmerkmale. Insbesondere fehlten die Merkmale der ernstlichen Gef�hrdung der Verkehrssicherheit und des r�cksichtslosen oder sonst schwerwiegenden Verhaltens. Aufgrund des Immutabilit�tsprinzips k�nne insofern keine Verurteilung erfolgen. Dasselbe gelte f�r das Merkmal der durch den T�ter geschaffenen konkreten und unmittelbaren Lebensgefahr beim Tatbestand der Gef�hrdung des Lebens. Dieses sei in der Anklageschrift nicht enthalten. Die Lebensgefahr werde nur im Zusammenhang mit fiktiven Wahrscheinlichkeitsvarianten erw�hnt (Beschwerde S. 15 ff.).
1.5.2.�Die Vorinstanz nimmt an, der Sachverhalt sei in der Anklageschrift in Bezug auf die Tatbest�nde der groben Verkehrsregelverletzung und der Gef�hrdung des Lebens gen�gend umschrieben (angefochtenes Urteil S. 29 und 37; erstinstanzliches Urteil S. 37).
1.5.3.�Nach dem aus Art. 29 Abs. 2 und Art. 32 Abs. 2 BV sowie aus Art. 6 Ziff. 1 und Ziff. 3 lit. a und b EMRK abgeleiteten und nunmehr in Art. 9 Abs. 1 StPO festgeschriebenen Anklagegrundsatz bestimmt die Anklageschrift den Gegenstand des Gerichtsverfahrens (Umgrenzungsfunktion). Die Anklage hat die der beschuldigten Person zur Last gelegten Delikte in ihrem Sachverhalt so pr�zise zu umschreiben, dass die Vorw�rfe in objektiver und subjektiver Hinsicht gen�gend konkretisiert sind. Zugleich bezweckt das Anklageprinzip den Schutz der Verteidigungsrechte der angeschuldigten Person und garantiert den Anspruch auf rechtliches Geh�r (Informationsfunktion; BGE 133 IV 235 E. 6.2 f.; 126 I 19 E. 2a, je mit Hinweisen). Die Anklageschrift ist nicht Selbstzweck, sondern Mittel zum Zweck der Umgrenzung des Prozessgegenstandes und der Information des Angeklagten, damit dieser die M�glichkeit hat, sich zu verteidigen (Urteil des Bundesgerichts 6B_676/2013 vom 28. April 2014 E. 3.5.3 mit Hinweis).
1.5.4.�In der Anklageschrift vom 28. September 2012 wird zun�chst geschildert, wie der Beschwerdef�hrer und der Unfallbeteiligte A.________ in den fr�hen Morgenstunden des 5. Juni 2010 mit einer Geschwindigkeit von 105 km/h (nach Abzug der Toleranz von 103.5 km/h) durch die Wasserwerkstrasse in Z�rich stadteinw�rts fuhren und dabei das Rotlicht bei der Verzweigung mit dem Neum�hlequai missachteten. Die Anklageschrift f�hrt weiter aus, der Beschwerdef�hrer sei absichtlich so nahe auf A.________ aufgeschlossen, dass zwischen den beiden Fahrzeugen Stossstangenkontakt bestanden habe. Im folgenden Abschnitt wird umschrieben, wie der Personenwagen von A.________, nachdem dieser die Herrschaft �ber ihn verloren hatte, ins Schleudern geriet und schliesslich zum Stillstand kam. Anschliessend daran schildert die Anklageschrift, welche Gefahren sich wegen der vom Beschwerdef�hrer mit seinem Wagen ausge�bten Stosskraft h�tten realisieren k�nnen, wenn A.________ im Bereich der Verzweigung mit dem Neum�hlequai gebremst h�tte.
1.5.5.�Eine Verletzung des Anklageprinzips ist nicht ersichtlich. Der Anklagevorwurf ist konkret umschrieben und f�r den Beschwerdef�hrer war klar erkennbar, was ihm im Einzelnen angelastet wurde, so dass er ohne weiteres in der Lage war, seine Verteidigungsrechte angemessen auszu�ben. So ergibt sich die durch den Beschwerdef�hrer geschaffene konkrete und unmittelbare Lebensgefahr beim Tatbestand der Gef�hrdung des Lebens hinreichend aus der Schilderung der m�glichen Verletzungen, in welche ein Bremsman�ver von A.________ wegen der vom Personenwagen des Beschwerdef�hrers ausge�bten Stosskraft h�tte umschlagen k�nnen. Ebenfalls ausreichend dargestellt sind die Merkmale der ernstlichen Gef�hrdung der Verkehrssicherheit und des r�cksichtslosen oder sonst schwerwiegenden Verhaltens im Rahmen der groben Verletzung der Verkehrsregeln, die sich ohne weiteres aus der Schilderung des Verkehrsverhaltens des Beschwerdef�hrers ableiten lassen. Dass der Beschwerdef�hrer mit Anschuldigungen konfrontiert worden w�re, auf deren Verteidigung er sich nicht h�tte vorbereiten k�nnen, l�sst sich somit nicht sagen. Insbesondere schadet nicht, dass die Staatsanwaltschaft in der Anklageschrift nicht explizit dargelegt hat, der Beschwerdef�hrer habe sich aufgrund des umschriebenen Sachverhalts der groben Verkehrsregelverletzung im Sinne von aArt. 90 Ziff. 2 SVG schuldig gemacht. Denn einerseits ist die Staatsanwaltschaft selbst weder an die in der Anklageschrift vorgenommene rechtliche W�rdigung noch an darin gestellten Antr�ge gebunden (Art. 337 Abs. 2 StPO). Andererseits ist die rechtliche W�rdigung des Sachverhalts Sache des Gerichts. Dieses ist nur an den in der Anklage wiedergegebenen Sachverhalt, nicht aber an dessen rechtliche W�rdigung durch die Anklagebeh�rde gebunden (iura novit curia; Art. 350 Abs. 1 StPO; vgl. auch Art. 344 StPO). Der Bestimmung, wonach die Anklageschrift die nach Auffassung der Staatsanwaltschaft erf�llten Straftatbest�nde unter Angabe der anwendbaren Gesetzesbestimmungen enthalten muss, kommt daher keine formell bindende Wirkung zu ( HEIMGARTNER/NIGGLI, in: Basler Kommentar, Schweizerische Strafprozessordnung, 2. Aufl., 2014, Art. 325 N 41 und 350 N 4).
1.6.1.�Schliesslich r�gt der Beschwerdef�hrer eine Verletzung von Art. 112 Abs. 1 lit. b BGG. Die Vorinstanz sei �berhaupt nicht auf seinen Einwand eingegangen, wonach das Merkmal der konkreten und unmittelbaren Lebensgefahr nicht erf�llt und die Begr�ndung im erstinstanzlichen Urteil in diesem Punkt ungen�gend sei. Infolge der unvollst�ndigen Begr�ndung k�nne die rechtliche Subsumtion durch die Vorinstanz nicht �berpr�ft werden. Bei der rechtlichen W�rdigung der N�tigung �ussere sich die Vorinstanz nicht zum subjektiven Tatbestand und verweise in diesem Zusammenhang auch nicht auf das erstinstanzliche Urteil. �berdies fehlten auch Erw�gungen zur positiven Begr�ndung der Rechtswidrigkeit (Beschwerde S. 18 f.).
1.6.2.�Gem�ss Art. 112 Abs. 1 lit. b BGG m�ssen Entscheide, die der Beschwerde an das Bundesgericht unterliegen, unter anderem die massgebenden Gr�nde tats�chlicher und rechtlicher Art, insbesondere die Angaben der angewendeten Gesetzesbestimmungen, enthalten. Das Bundesgericht kann einen Entscheid, der diesen Anforderungen nicht gen�gt, an die kantonale Beh�rde zur Verbesserung zur�ckweisen oder aufheben (Art. 112 Abs. 3 BGG). Die Bestimmung geht nicht �ber die aus dem Anspruch auf rechtliches Geh�r gem�ss Art. 29 Abs. 2 BV abgeleitete Begr�ndungspflicht (BGE 139 V 496 E. 5.1; 138 IV 81 E. 2.2) hinaus ( BERNHARD EHRENZELLER, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl., 2011, Art. 112 N 8).
1.6.3.�Die kantonalen Instanzen nehmen hinsichtlich der Gef�hrdung des Lebens im Sinne von Art. 129 StGB an, die unmittelbare Lebensgefahr habe in der Gefahr eines schweren Unfalls bestanden. Denn dadurch, dass der Beschwerdef�hrer so nah und nach rechts versetzt auf den Wagen von A.________ aufgefahren sei, habe er ihm keine M�glichkeit gelassen abzubremsen (angefochtenes Urteil S. 29 f.; erstinstanzliches Urteil S. 32 f.). In Bezug auf den Tatbestand der N�tigung trifft zu, dass die Vorinstanz sich nicht explizit zum subjektiven Tatbestand �ussert. Die Vorinstanz nimmt aber grunds�tzlich an, der Anklagesachverhalt sei nachgewiesen, wof�r sie auch auf die Erw�gungen im erstinstanzlichen Urteil verweist (angefochtenes Urteil S. 24). Nach der Anklageschrift �bte der Beschwerdef�hrer wissentlich und willentlich massiven Druck auf den Unfallgegner A.________ aus. Was der T�ter wusste, wollte und in Kauf nahm, betrifft sogenannte innere Tatsachen, ist damit Tatfrage (BGE 130 IV 58 E. 8.5). Soweit der Sachverhalt als nachgewiesen erachtet wird, wird auch Vorsatz bejaht (vgl. erstinstanzliches Urteil S. 33 f.). Im �brigen hat der Beschwerdef�hrer seinen Vorsatz im Berufungsverfahren nicht in Frage gestellt. Dasselbe gilt f�r die Rechtswidrigkeit der N�tigung. Die Vorinstanz verwirft den Einwand des Beschwerdef�hrers, es habe ein Rechtfertigungsgrund im Sinne von � 55 StPO/ZH bestanden, so dass eine rechtwidrige N�tigung ausscheide (angefochtenes Urteil S. 35). Dass der Beschwerdef�hrer die rechtliche W�rdigung der Vorinstanz nicht h�tte �berpr�fen und den Entscheid nicht in voller Kenntnis der Sache h�tte an die h�here Instanz weiterziehen k�nnen, trifft somit nicht zu.
2.1.1.�Der Beschwerdef�hrer r�gt im Weiteren die Verletzung materiellen Rechts. Dabei wendet er sich zun�chst gegen den Schuldspruch der Gef�hrdung des Lebens. Er macht auch in diesem Kontext geltend, die Vorinstanz �ussere sich nicht zum Merkmal der unmittelbaren Lebensgefahr. Sie stelle bloss fest, es habe beim Kontakt der Stossstangen eine konkrete Lebensgefahr bestanden. Laut dem unfallanalytischen Gutachten habe dieser Kontakt indes nur eine halbe Sekunde gedauert. Namentlich sei nicht nachgewiesen, dass sein Wagen das Fahrzeug des Unfallgegners A.________ gestossen habe. Er habe mithin keine akute und unmittelbare Lebensgefahr geschaffen. Im ersten Abschnitt der Anklageschrift sei bei der Umschreibung des Tatverlaufs nicht von einer Lebensgefahr die Rede. Dass der Beteiligte A.________ faktisch gezwungen gewesen sei, die Kreuzung mit einer massiv �bersetzten Geschwindigkeit zu befahren, treffe nicht zu. Dieser habe auch das Tempo nicht weiter erh�hen m�ssen. Das Unfallgutachten halte im �brigen fest, dass der Unfallgegner A.________ die Herrschaft �ber sein Fahrzeug aus eigenem Verschulden verloren habe (Beschwerde S. 19 ff.).
2.1.2.�Die kantonalen Instanzen nehmen an, der Beschwerdef�hrer habe dem Beteiligten A.________, indem er so nahe und zus�tzlich nach rechts versetzt auf dessen Wagen aufgefahren sei, keine M�glichkeit gelassen abzubremsen, wodurch die Wahrscheinlichkeit der Todesfolge entstanden sei. A.________ sei faktisch gezwungen gewesen, die Verzweigung mit dem Neum�hlequai mit einer massiven Geschwindigkeit zu befahren, zumal er bei einem Abbremsen wegen der vom Beschwerdef�hrer ausge�bten Stosskraft sehr wahrscheinlich die Herrschaft �ber seinen Wagen verloren h�tte. Es habe die grosse Wahrscheinlichkeit eines schweren Unfalls mit m�glicherweise t�dlichen Folgen bestanden, da der Wagen von A.________ bei einem einseitig ausge�bten Stoss wahrscheinlich in eine Drehbewegung geraten w�re und vor oder nach der Verzweigung gegen einen Kandelaber h�tte prallen k�nnen (angefochtenes Urteil S. 29; erstinstanzliches Urteil S. 32 ff.).
2.1.3.�Gem�ss Art. 129 StGB macht sich der Gef�hrdung des Lebens schuldig, wer einen Menschen in skrupelloser Weise in unmittelbare Lebensgefahr bringt. In objektiver Hinsicht erfordert der Tatbestand den Eintritt einer konkreten unmittelbaren Lebensgefahr. Eine solche liegt vor, wenn sich aus dem Verhalten des T�ters nach dem gew�hnlichen Lauf der Dinge direkt die Wahrscheinlichkeit oder nahe M�glichkeit der Todesfolge ergibt (BGE 133 IV 1 E. 5.1; 121 IV 67 E. 2b/aa). Dies setzt indes nicht voraus, dass die Wahrscheinlichkeit der Verletzung des Rechtsguts gr�sser sein muss als jene ihres Ausbleibens (BGE 121 IV 67 E. 2b/aa; 94 IV 60 E.2). Die Gefahr muss mithin unmittelbar, nicht aber unausweichlich sein (BGE 94 IV 60 E. 2).
�Der subjektive Tatbestand verlangt in Bezug auf die unmittelbare Lebensgefahr direkten Vorsatz. Eventualvorsatz gen�gt nicht (BGE 133 IV 1 E. 5.1). Bei sicherem Wissen um den Eintritt der t�dlichen Verletzung liegt T�tungsvorsatz vor, so dass Art. 111 ff. StGB eingreifen. Eine Verurteilung wegen Art. 129 StGB f�llt daher nur in Betracht, wenn der T�ter trotz der erkannten Lebensgefahr handelt, aber darauf vertraut, die Gefahr werde sich nicht realisieren (BGE 136 IV 76 E. 2.4; Urteil 6B_794/2014 vom 9. Februar 2015 E. 3.2.3 mit Hinweisen). Weiter erfordert der Tatbestand skrupelloses Handeln. Dieses bezeichnet einen schweren Grad der Vorwerfbarkeit, eine besondere Hemmungs- oder R�cksichtslosigkeit (Urteile des Bundesgerichts 1B_535/2012 vom 28. November 2012 E. 4.1; 6S.164/2005 vom 20. Dezember 2005 E. 2.1; ferner STEFAN MAEDER, in: Basler Kommentar, Strafrecht II, 3. Aufl., 2013, Art. 129 N 51; Markus Husmann, in: Basler Kommentar, Strassenverkehrsgesetz, 2014, Art. 90a N 71; G�nter Stratenwerth und andere, Schweizerisches Strafrecht, Bes. Teil I, 7. Aufl., 2010 � 4 N 13). Je gr�sser die vom T�ter geschaffene Gefahr ist und je weniger seine Beweggr�nde zu billigen sind, desto eher ist die Skrupellosigkeit zu bejahen (BGE 107 IV 163 E. 3).
2.1.4.�Soweit der Beschwerdef�hrer in diesem Punkt erneut eine Verletzung des Anklagegrundsatzes geltend macht, ist auf die vorstehenden Erw�gungen zu verweisen (E. 1.5.5). In der Sache ist die Annahme einer unmittelbaren Lebensgefahr f�r den Unfallgegner A.________ und seine Begleiter durch die Vorinstanz nicht zu beanstanden. Wie sich aus den Radarbildern vor und auf der Verzweigung Wasserwerkstrasse/Neum�hlequai sowie aus dem unfallanalytischen Gutachten des Forensischen Instituts Z�rich vom 3. November 2011 ergibt, ist der Beschwerdef�hrer so nahe auf den mit massiv �bersetzter Geschwindigkeit vor ihm fahrenden Lenker aufgefahren, dass sich die Stossstangen der Fahrzeuge ber�hrten. Daraus erhellt, dass f�r den Unfallgegner ein Bremsman�ver ausgeschlossen war. Denn dieses h�tte unweigerlich zu Folge gehabt, dass sein Wagen vom Fahrzeug des Beschwerdef�hrers weggeschoben worden und wegen dessen nach rechts versetzten Position ins Schleudern geraten w�re. Aufgrund der �rtlichen Verh�ltnisse und der massiv �bersetzten Geschwindigkeit der beiden Fahrzeuge entstand dadurch f�r die Insassen des von A.________ gesteuerten Fahrzeugs eine unmittelbare Gef�hrdung des Lebens. Das Risiko eines schweren Unfalls mit t�dlichen Folgen war aufgrund der Fahrweise des Beschwerdef�hrers somit ausgesprochen hoch. Der Beschwerdef�hrer schuf mithin durch sein Fahrverhalten in der konkreten Situation einen Zustand, aufgrund dessen nach dem gew�hnlichen Lauf der Dinge die Wahrscheinlichkeit oder nahe M�glichkeit eines t�dlichen Unfalls bestand. Damit begr�ndete er eine konkrete Lebensgefahr f�r den voranfahrenden Fahrzeuglenker und seine Mitinsassen (vgl. auch BGE 133 IV 1 E. 5.2; 6B_1038/2009 vom 27. April 2010 E. 1 [nicht publiziert in BGE 136 IV 76]; 6S.127/2007 vom 6. Juli 2007 E. 2.5; 6S.164/2005 vom 20. Dezember 2005 E. 2.3; 6S.563/1995 vom 24. November 1995 E. 2b, in: Pra 1996 Nr. 173 S. 638). Soweit sich der Beschwerdef�hrer in diesem Punkt gegen die Feststellung des Sachverhalts wendet, ersch�pft sich seine Beschwerde in einer blossen appellatorischen Kritik. Der Schuldspruch wegen Gef�hrdung des Lebens verletzt kein Bundesrecht.
2.2.1.�Der Beschwerdef�hrer beanstandet sodann den Schuldspruch wegen N�tigung. Angesichts der sehr kurzen Handlungsdauer und der fehlenden Intensit�t der Handlung fehle es an einer tatbestandsm�ssigen N�tigungshandlung. Es seien weder ein N�tigungsziel, ein N�tigungserfolg noch die Kausalit�t zwischen seinem Verhalten und der Fahrweise des Unfallgegners A.________ gegeben. Dass dieser auf ein bestimmtes, von ihm gew�hltes Verhalten habe verzichten m�ssen, gen�ge als N�tigungserfolg nicht. Die Vorinstanz verkenne zudem, dass beim kurzen Stossstangenkontakt zwischen den beiden Autos weder eine Auffahrkollision noch die Einwirkung einer Stosskraft erfolgt seien. Es treffe auch nicht zu, dass er A.________ durch sein nahes Auffahren zu "noch schnellerem Fahren" gezwungen habe, zumal er jenen habe stellen und so zum Anhalten bringen wollen. Dieser habe denn nach dem Stossstangenkontakt auch nicht gebremst, sondern vielmehr das Tempo erh�ht. Im �brigen habe A.________ durchaus noch weitere Verhaltensoptionen gehabt, wie etwa den Wechsel des Fahrstreifens bei der Zufahrt zum Lichtsignal. Schliesslich habe die Vorinstanz verkannt, dass ihm ein Recht auf vorl�ufige Festnahme durch Private zugestanden habe, so dass jedenfalls keine rechtswidrige N�tigung vorliege. Insgesamt liege h�chstens eine geringf�gige Beeintr�chtigung der Willensfreiheit vor, welche die erforderliche Intensit�t nicht erreiche (Beschwerde S. 22 ff.).
2.2.2.�Die kantonalen Instanzen nahmen an, der Beschwerdef�hrer habe A.________ durch seine Fahrweise dazu gen�tigt, weiterhin so schnell zu fahren bzw. das Abbremsen seiner Fahrt zu unterlassen. Dabei habe das nahe Auffahren bei hoher Geschwindigkeit das �blicherweise geduldete Mass der Beeinflussung in �hnlicher Weise eindeutig �berschritten wie bei den Tatmitteln der Gewalt und der Androhung ernstlicher Nachteile. Dass die Beeintr�chtigung der Willensfreiheit lediglich von kurzer Dauer war, �ndere daran nichts. Das Auffahren bis zum Kontakt der Stossstangen bei Tempo 103,5 km/h im Innerortsbereich mit einer zul�ssigen H�chstgeschwindigkeit von 50 km/h erreiche ohne weiteres die Intensit�t eines Schikanestopps. A.________ sei lediglich die einzige - �usserst gef�hrliche - Option verblieben, noch mehr zu beschleunigen, was denn auch zum Unfall gef�hrt habe (angefochtenes Urteil S. 33 ff.; erstinstanzliches Urteil S. 35 ff.).
2.2.3.�Gem�ss Art. 181 StGB wird wegen N�tigung mit Gef�ngnis oder mit Busse bestraft, wer jemanden durch Gewalt, Androhung ernstlicher Nachteile oder durch andere Beschr�nkung seiner Handlungsfreiheit n�tigt, etwas zu tun, zu unterlassen oder zu dulden. Schutzobjekt von Art. 181 StGB ist die Freiheit der Willensbildung und Willensbet�tigung des Einzelnen. Der Tatbestand ist ein Erfolgsdelikt. Die Anwendung des N�tigungsmittels muss den Betroffenen in seiner Handlungsfreiheit beeintr�chtigen. Die unter die Tatbestandsvariante der "anderen Beschr�nkung der Handlungsfreiheit" fallenden N�tigungsmittel m�ssen eine der Anwendung von Gewalt und der Androhung ernstlicher Nachteile vergleichbare Zwangswirkung entfalten. Nicht jeder noch so geringf�gige Druck auf die Entscheidungsfreiheit eines anderen f�hrt zu einer Bestrafung nach Art. 181 StGB (BGE 137 IV 326 E. 3.3.1; 124 IV 216 E. 4.1; 129 IV 6 E. 2.1 und 262 E. 2.1).
�Die N�tigung ist unrechtm�ssig, wenn das Mittel oder der Zweck unerlaubt ist, wenn das Mittel zum erstrebten Zweck nicht im richtigen Verh�ltnis steht oder wenn die Verkn�pfung zwischen einem an sich zul�ssigen Mittel und einem erlaubten Zweck rechtsmissbr�uchlich oder sittenwidrig ist (BGE 137 IV 326 E. 3.3.1; 134 IV 216 E. 4.1, mit Hinweisen).
2.2.4.�Das angefochtene Urteil verletzt in diesem Punkt kein Bundesrecht. Es mag zutreffen, dass nicht jeder noch so geringf�gige Druck auf die Entscheidungsfreiheit eines anderen den Straftatbestand der N�tigung erf�llt (Beschwerde S. 22). Im zu beurteilenden Fall ist indes die Auffassung der Vorinstanz, wonach die durch das dr�ngende und gef�hrlich nahe Auffahren bewirkte Zwangssituation so intensiv war, dass sie den N�tigungsmitteln der Anwendung von Gewalt und der Androhung ernstlicher Nachteile gleichkommt, nicht zu beanstanden. Der Unfallbeteiligte A.________ war durch das Fahrman�ver des Beschwerdef�hrers, welcher mit massiv �bersetzter Geschwindigkeit so nahe auf das Vorderfahrzeug aufgeschlossen war, dass sich f�r kurze Zeit die Stossstangen ber�hrt hatten, gezwungen, seine Fahrt weiter zu beschleunigen, um eine Kollision mit der Gefahr lebensgef�hrlicher Verletzungen zu vermeiden. Damit war er im Sinne des Tatbestands der N�tigung in seiner freien Willensbet�tigung beeintr�chtigt. Dass er bloss auf eine Handlungsm�glichkeit verzichten musste, l�sst sich angesichts des festgestellten Sachverhalts nicht sagen. Das N�tigungsmittel bestand mithin in der Schaffung eines lebensgef�hrlichen Zustandes.
�Entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers war das N�tigungsmittel auch rechtswidrig. Dass der Beschwerdef�hrer im Sinne eines Rechtfertigungsgrundes berechtigt gewesen w�re, den Unfallbeteiligten zu ergreifen (vgl. � 55 StPO/ZH), ist nicht ersichtlich. Die Vorinstanz hat die Darstellung des Beschwerdef�hrers, wonach er vom rowdyhaften Verkehrsverhalten von A.________ provoziert worden sei und diesen zur Feststellung seiner Personalien habe stellen wollen, mit willk�rfreien Erw�gungen als nicht nachgewiesen erachtet (angefochtenes Urteil S. 35; vgl. nachfolgend E. 3.4). Selbst wenn man von der Darstellung des Beschwerdef�hrers ausgehen wollte, verm�chte im �brigen das private Festnahmerecht eine derartige Handlungsweise nicht zu rechtfertigen.
3.1.�Der Beschwerdef�hrer macht weiter eine willk�rliche Feststellung des Sachverhalts geltend. Nach dem angefochtenen Urteil seien die Aussagen der Gesch�digten B.________ und C.________ in den polizeilichen Einvernahmen vom 5. Juni sowie vom 7. und 9 Juni 2010 nicht verwertbar. Dasselbe gelte f�r den Zufallsfund aus der Telefon�berwachung des Privatkl�gers D.________. Durch den Wegfall dieser Beweismittel sei der staatsanwaltlichen Beweisf�hrung die Grundlage entzogen. Dies habe die Vorinstanz nicht ber�cksichtigt. Indem sie dennoch den erstinstanzlich festgestellten Sachverhalt als nachgewiesen erachte und damit seine eigene Darstellung der Vorgeschichte und seiner Motive �bergehe, verfalle sie in Willk�r. Ausserdem habe sie, indem sie integral auf die Ausf�hrungen der ersten Instanz verweise, die Widerspr�che und die falschen Angaben in den Aussagen der Gesch�digten nicht beachtet. Es sei unhaltbar, dass die Vorinstanz in Bezug auf die Aussagen der Gesch�digten keine Aussagenanalyse vorgenommen habe und seine eigenen Aussagen pauschal als lebensfremd abtue (Beschwerde S. 26 ff.).
3.2.�Die Vorinstanz gelangt zum Schluss, der relevante Anklagesachverhalt sei durch objektive Beweismittel, namentlich durch das unfallanalytische Gutachten des Forensischen Instituts Z�rich vom 3. November 2011, durch die zwei Aufnahmen der Rotlichtkamera an der Verzweigung Wasserwerkstrasse/Neum�hlequai, die Abstandsmessung sowie die Fotos der beiden Fahrzeuge nachgewiesen. Zudem sei er vom Beschwerdef�hrer in den relevanten Punkten eingestanden worden. In Bezug auf die Motivlage des Beschwerdef�hrers im Rahmen des geltend gemachten Rechtfertigungs- und Strafmilderungsgrundes nimmt die Vorinstanz an, dessen Darstellung, wonach der Unfallbeteiligte A.________ sozusagen aus dem Nichts mit hoher Geschwindigkeit aufgetaucht, ihm beim �berholen ohne jeden Grund den Stinkefinger gezeigt und anschliessend einen Schikanestopp gemacht habe, sei lebensfremd (angefochtenes Urteil S. 24 ff.).
3.3.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz kann vor Bundesgericht nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Offensichtlich unrichtig ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn sie willk�rlich ist (BGE 137 IV 1 E. 4.2.3; 134 IV 36 E. 1.4.1; vgl. zum Begriff der Willk�r: BGE 138 I 305 E. 4.3; 137 I 1 E. 2.4). Die Willk�rr�ge muss in der Beschwerde explizit vorgebracht und substanziiert begr�ndet werden (Art. 106 Abs. 2 BGG). Auf eine rein appellatorische Kritik am angefochtenen Urteil tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 140 III 264 E. 2.3; 137 IV 1 E. 4.2.3; 136 II 489 E. 2.8; je mit Hinweisen).
3.4.�Der Beschwerdef�hrer beschr�nkt sich im Wesentlichen darauf, in seiner Beschwerde die eigene Darstellung des Sachverhalts zu wiederholen und noch einmal die bereits im kantonalen Verfahren vorgetragenen Einw�nde zu erheben. Dies ist nicht geeignet, eine willk�rliche Beweisw�rdigung zu belegen. Der Beschwerdef�hrer h�tte vielmehr klar und substantiiert dartun m�ssen, inwiefern die Feststellungen der Vorinstanz offensichtlich unhaltbar sind und dass die vorhandenen Beweise andere Schlussfolgerungen geradezu aufdr�ngen. Willk�r im Sinne von Art. 9 BV liegt nach st�ndiger Rechtsprechung nur vor, wenn der angefochtene Entscheid auf einer schlechterdings unhaltbaren Beweisw�rdigung beruht, d.h. wenn die Beh�rde in ihrem Entscheid von Tatsachen ausgeht, die mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch stehen oder auf einem offenkundigen Fehler beruhen. Dass das angefochtene Urteil mit der Darstellung des Beschwerdef�hrers nicht �bereinstimmt oder eine andere L�sung oder W�rdigung vertretbar erscheint, gen�gt nicht (BGE 140 I 201 E. 6.1; 138 I 49 E. 7.1 und 305 E. 4.3; 138 V 74 E. 7). Die R�gen des Beschwerdef�hrers ersch�pfen sich mithin weitgehend in einer blossen appellatorischen Kritik. Im �brigen ist nicht ersichtlich, inwiefern sich die Darstellung des Geschehens, wie sie der Beschwerdef�hrer bietet, zu seinen Gunsten auswirken k�nnte. Eine Provokation, wie sie vom Beschwerdef�hrer geltend gemacht wird, verm�chte jedenfalls eine derart halsbrecherische Fahrweise weder zu rechtfertigen noch k�nnte sie bei der W�rdigung des Verschuldens strafmildernd ber�cksichtigt werden. Der Sachverhalt l�sst sich, wie die Vorinstanz zutreffend festh�lt, nicht mit dem vom Beschwerdef�hrer angerufenen Entscheid vergleichen (angefochtenes Urteil S. 33. f.; Urteil 6B_560/2009 vom 10. September 2009).
4.1.�Der Beschwerdef�hrer wendet sich zuletzt gegen die Strafzumessung. Er r�gt zun�chst ein falsches methodisches Vorgehen bei der Festsetzung der Gesamtfreiheitsstrafe. Die Vorinstanz h�tte f�r jeden Normverstoss einzeln eine hypothetische Strafe ermitteln m�ssen. Auch wenn hier ein zusammenh�ngender Sachverhalt vorliege, seien doch ganz verschiedene Delikte zu sanktionieren, welche unterschiedliche Rechtsg�ter sch�tzten. Zudem handle es sich um einen Verbrechens- und zwei Vergehenstatbest�nde. Soweit die Vorinstanz annehme, dass gesamthaft gesehen f�r alle Delikte eine Gesamtfreiheitsstrafe auszusprechen sei, verletze sie zudem die Begr�ndungspflicht, zumal sie nicht darlege, weshalb unter pr�ventiven Gesichtspunkten einzig eine Freiheitsstrafe als zweckm�ssige Sanktion in Frage kommen solle. Angesichts des Umstands, dass ein einziger Verkehrsunfall eines gut beleumdeten, nicht vorbestraften T�ters zur Beurteilung stehe und dass dieses Geschehen mittlerweile viereinhalb Jahre zur�ckliege, w�hrend welcher Zeit er sich untadelig verhalten habe, sei es angebracht, die beiden Vergehen mit einer Geldstrafe in der H�he von maximal 180 Tagess�tzen zu sanktionieren und lediglich f�r die Gef�hrdung des Lebens eine Freiheitsstrafe auszusprechen (Beschwerde S. 30 ff.).
�Im Weiteren kritisiert der Beschwerdef�hrer, die Vorinstanz lasse bei der W�rdigung des Verschuldens ausser Acht, dass er wegen den Provokationen durch den Unfallgegner in Panik geraten und zu einer spontanen Reaktion verleitet worden sei. Damit sei der Strafmilderungsgrund von Art. 48 lit. c StGB zu pr�fen. Dass er sich in einer einmaligen psychischen Ausnahmesituation befunden habe, zeige sich auch daran, dass sein automobilistischer Leumund absolut ungetr�bt sei. Die Strafe m�sse daher erheblich reduziert werden. Im �brigen erscheine die aus dem Stossstangenkontakt ohne Krafteinwirkung resultierende Gef�hrdung nur als geringf�gig, so dass lediglich von einem nicht mehr leichten Verschulden auszugehen sei. Hief�r erscheine eine Einsatzstrafe f�r den Tatbestand der Gef�hrdung des Lebens von maximal 18 Monaten Freiheitsstrafe als angemessen. Schliesslich habe die Vorinstanz nicht strafmindernd ber�cksichtigt, dass er sich f�r seine Verfehlungen entschuldigt habe und seinen Fehler habe korrigieren wollen. In diesem Zusammenhang habe er eine Verkehrstherapie absolviert. In Anbetracht dieser Umst�nde und des langen Zeitablaufs seit dem Vorfall sei die Freiheitsstrafe auf maximal 14 Monate festzusetzen (Beschwerde S. 34 f.).
4.2.�Die Vorinstanz nimmt an, die zu beurteilenden Delikte seien zeitlich und sachlich untrennbar miteinander verwoben, so dass die Tatkomponente nur gesamthaft sinnvoll beurteilt werden k�nne und eine Aufteilung als k�nstlich und lebensfremd erschiene. In einem Gesamtzusammenhang betrachtet k�nne f�r die vom Beschwerdef�hrer begangenen Delikte nur eine Freiheitsstrafe in Betracht kommen, weshalb eine Gesamtstrafe im Sinne von Art. 49 Abs. 1 StGB zu bilden sei. Im Weiteren stuft die Vorinstanz das Verschulden des Beschwerdef�hrers als mittelschwer ein. Er habe sein Fahrzeug hinsichtlich der Gef�hrdung des Lebens gleichsam als Waffe eingesetzt. Beim Tatbestand der N�tigung habe das N�tigungsmittel in der Schaffung eines lebensgef�hrlichen Zustands bestanden. Hinsichtlich der groben Verkehrsregelverletzungen steche die �berschreitung der signalisierten H�chstgeschwindigkeit von 50 km/h im Innerortsbereich um mehr als 50 km/h heraus. Ferner seien die Deliktsmehrheit und die teilweise mehrfache Tatbegehung unter diesem Titel zu ber�cksichtigen. In subjektiver Hinsicht sei von einer erheblichen kriminellen Energie auszugehen. Dass der Beschwerdef�hrer durch sein Verhalten auch sich selbst gef�hrdet habe, reduziere sein Tatverschulden nicht. In W�rdigung dieser Umst�nde setzt die Vorinstanz eine hypothetische Einsatzstrafe von 32 Monaten Freiheitsstrafe fest, welche sie unter Ber�cksichtigung des Teilgest�ndnisses des Beschwerdef�hrers auf 30 Monate herabsetzt (angefochtenes Urteil S. 40 ff.; vgl. auch erstinstanzliches Urteil S. 42 ff.).
4.3.1.�Das Bundesgericht hat die Grunds�tze der Strafzumessung nach Art. 47 ff. StGB wiederholt dargelegt (BGE 136 IV 55 E. 5.4 ff.; 132 IV 102 E. 8.1; je mit Hinweisen). Darauf kann verwiesen werden. Es liegt im Ermessen des Sachgerichts, in welchem Umfang es die verschiedenen Strafzumessungsfaktoren ber�cksichtigt. Das Bundesgericht greift auf Beschwerde hin nur in die Strafzumessung ein, wenn das Sachgericht den gesetzlichen Strafrahmen �ber- oder unterschritten hat, wenn sie von rechtlich nicht massgebenden Kriterien ausgegangen ist oder wesentliche Gesichtspunkte ausser Acht gelassen bzw. in �berschreitung oder Missbrauch ihres Ermessens falsch gewichtet hat (BGE 136 IV 55 E. 5.6 mit Hinweis).
4.3.2.�Hat der T�ter durch eine oder mehrere Handlungen die Voraussetzungen f�r mehrere gleichartige Strafen erf�llt, so verurteilt ihn das Gericht gem�ss Art. 49 Abs. 1 StGB zu der Strafe der schwersten Straftat (Einsatzstrafe) und erh�ht sie in Anwendung des Asperationsprinzips angemessen (Gesamtstrafe). Die Bildung einer Gesamtstrafe im Sinne von Art. 49 Abs. 1 StGB ist nur bei gleichartigen Strafen m�glich. Ungleichartige Strafen sind kumulativ zu verh�ngen, da das Asperationsprinzip nur greift, wenn mehrere gleichartige Strafen ausgesprochen werden. Geld- und Freiheitsstrafe sind keine gleichartigen Strafen im Sinne von Art. 49 Abs. 1 StGB (BGE 137 IV 57 E. 4.3.1). Das Gericht kann auf eine Gesamtfreiheitsstrafe nur erkennen, wenn es im konkreten Fall f�r jeden einzelnen Normverstoss eine Freiheitsstrafe ausf�llen w�rde (BGE 138 IV 120 E. 5.1; 137 IV 249 E. 3.4.2). Dass die anzuwendenden Strafbestimmungen abstrakt gleichartige Strafen vorsehen, gen�gt nicht (BGE 138 IV 120 E. 5.2, mit Hinweisen).
4.4.�Der Beschwerdef�hrer hat sich im vorliegenden Fall der mehrfachen Gef�hrdung des Lebens, der N�tigung sowie der mehrfachen groben Verletzung der Verkehrsregeln schuldig gemacht. Die Tatbest�nde drohen Freiheitsstrafe bis zu f�nf Jahren oder Geldstrafe (Art. 129 StGB) bzw. Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe (Art. 181 StGB und aArt. 90 Ziff. 2 SVG) an. Die Vorinstanz hat die Delikte in ihrem Gesamtzusammenhang gew�rdigt und eine Gesamtstrafe ausgesprochen. Dies verletzt kein Bundesrecht. Soweit die konkurrierenden Tatbest�nde alternativ unterschiedliche Strafarten androhen, steht es dem Gericht offen, innerhalb der Grenzen des gesetzlichen H�chstmasses der Strafart eine Gesamtstrafe gem�ss Art. 49 Abs. 1 StGB festzusetzen (Urteil des Bundesgerichts 6B_65/2009 vom 13. Juli 2009 E. 1.4.1; J�RG-BEAT ACKERMANN, in: Basler Kommentar, Strafrecht I, 3. Aufl. 2013, Art. 49 N 92). Wohl trifft zu, dass die Vorinstanz nicht f�r jedes Delikt gesondert die Strafart ermittelt und eine hypothetische Strafe festgesetzt hat. Dies ist im vorliegenden Fall indes nicht zu beanstanden, da, wie die Vorinstanz zutreffend erw�gt, die Straftaten zeitlich und sachlich derart eng miteinander verkn�pft sind, dass sich diese nicht sinnvoll auftrennen und beurteilen lassen (angefochtenes Urteil S. 41). Insofern liegt auch im zu beurteilenden Fall eine aussergew�hnliche Konstellation vor, zumal nicht mehrere, unabh�ngig voneinander begangene und unterschiedlich schwer wiegende Straftaten zu beurteilen sind (vgl. Urteil des Bundesgerichts 6B_499/2013 vom 22. Oktober 2013 E. 1.8; ferner 6B_157/2014 26. Januar 2015 E. 3.1). Die Ausf�hrungen des Beschwerdef�hrers zu den Strafmassempfehlungen der Oberstaatsanwaltschaft Z�rich bez�glich der Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz sind daher in diesem Zusammenhang irrelevant. Im �brigen w�rde die vom Beschwerdef�hrer beantragte Aufteilung in eine Freiheitsstrafe f�r den Verbrechenstatbestand und in eine Geldstrafe f�r die Vergehenstatbest�nde zu einem stossenden Ergebnis f�hren (vgl. Urteil des Bundesgerichts 6B_65/2009 vom 13. Juli 2009 E. 1.4.2).
�Keine Verletzung von Bundesrecht liegt auch darin, dass die Vorinstanz f�r die verschiedenen Delikte eine Freiheitsstrafe als angemessene und zweckm�ssige Sanktion erachtet. Angesichts der Erheblichkeit der Gef�hrdung, des schwerwiegenden N�tigungsmittels sowie der massiven �berschreitung der Geschwindigkeit und der Missachtung des Abstands liegt die Wahl einer Freiheitsstrafe als Strafart ohne weiteres im Rahmen des Ermessens. Schliesslich ist auch nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz nicht in einem ersten Schritt gedanklich eine Einsatzstrafe f�r die schwerste Tat festgesetzt hat, zumal nicht ersichtlich ist, inwiefern sich dies zu seinem Nachteil auswirken sollte. Dies wird denn vom Beschwerdef�hrer auch zu Recht nicht explizit ger�gt. Soweit der Beschwerdef�hrer unter Berufung auf einen fr�heren Bundesgerichtsentscheid geltend macht, die Vorinstanz h�tte begr�nden m�ssen, inwiefern die Voraussetzungen von Art. 41 StGB erf�llt seien (Beschwerde S. 32), geht seine Beschwerde an der Sache vorbei, da die Vorinstanz im zu beurteilenden Fall keine Freiheitsstrafe von weniger als 6 Monaten festgesetzt hat (vgl. Urteil des Bundesgerichts 6B_375/2014 vom 28. August 2014 E. 2.7).
�Im �brigen setzt sich die Vorinstanz in ihren Erw�gungen zur Strafzumessung mit den wesentlichen schuldrelevanten Komponenten auseinander und w�rdigt s�mtliche Zumessungsgr�nde zutreffend. Dass sie sich dabei von rechtlich nicht massgeblichen Gesichtspunkten h�tte leiten lassen oder wesentliche Gesichtspunkte nicht ber�cksichtigt h�tte, ist nicht ersichtlich. So ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz die Gef�hrdung durch die Fahrweise des Beschwerdef�hrers mit derjenigen durch eine Waffe vergleicht und gest�tzt hierauf von einem mittelschweren Verschulden ausgeht. Der Einwand des Beschwerdef�hrers, aus der Ber�hrung der beiden Autos bei der hohen Geschwindigkeit habe sich nur eine geringf�gige Gef�hrdung ergeben, erscheint als abwegig. Die von ihm geltend gemachte Provokation durch den Unfallgegner haben die kantonalen Instanzen nicht als nachgewiesen erachtet (vgl. oben E. 3.4; angefochtenes Urteil S. 43; erstinstanzliches Urteil 43) und f�llt daher bei der Strafzumessung ausser Betracht. Im �brigen kann auf die zutreffenden Erw�gungen im angefochtenen Urteil verwiesen werden. Insgesamt sind die Erw�gungen der Vorinstanz ohne weiteres nachvollziehbar und die daraus gezogenen Schl�sse einleuchtend. Jedenfalls hat die Vorinstanz mit ihrer Strafzumessung ihr Ermessen nicht verletzt.
�Die Beschwerde erweist sich in allen Punkten als unbegr�ndet und ist daher abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der Beschwerdef�hrer grunds�tzlich kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG). Sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege kann bewilligt werden, da von seiner Bed�rftigkeit auszugehen und diese ausreichend belegt ist (vgl. BGE 125 IV 161 E. 4) und seine Beschwerde jedenfalls nicht ohne Grund erfolgt ist (vgl. BGE 138 III 217 E. 2.2.4). Dem Beschwerdef�hrer sind deshalb keine Kosten aufzuerlegen. Seinem Vertreter ist aus der Bundesgerichtskasse eine angemessene Entsch�digung auszurichten (Art. 64 Abs. 2 BGG).

References: Art. 303
 Art. 180
 Art. 95
 Art. 9
 Art. 158
 Art. 143
 Art. 158
 Art. 201
 Art. 201
 Art. 303
 Art. 303
 Art. 317
 Art. 29
 Art. 32
 Art. 6
 Art. 9
 BGE 
 Art. 350
 Art. 344
 Art. 325
 Art. 112
 Art. 112
 Art. 29
 Art. 112
 Art. 129
 Art. 129
 Art. 111
 Art. 129
 Art. 129
 Art. 90
 BGE 
 BGE 
 Art. 181
 Art. 181
 Art. 181
 Art. 95
 BGE 
 Art. 9
 Art. 48
 Art. 49
 Art. 47
 Art. 49
 Art. 49
 Art. 49
 Art. 49
 Art. 49
 Art. 41
 BGE 
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