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Timestamp: 2019-10-22 18:00:35+00:00

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BVerwG, 07.07.1961 - VII B 73.60 - dejure.org
BVerwG, 07.07.1961 - VII B 73.60
https://dejure.org/1961,656
BVerwG, 07.07.1961 - VII B 73.60 (https://dejure.org/1961,656)
BVerwG, Entscheidung vom 07.07.1961 - VII B 73.60 (https://dejure.org/1961,656)
BVerwG, Entscheidung vom 07. Juli 1961 - VII B 73.60 (https://dejure.org/1961,656)
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Revisisbilität von Prüfungsentscheidungen der juristischen Staatsprüfung
VGH Bayern, 27.05.1960 - 87 III 59
DÖV 1961, 790
Der VII. Senat des Bundesverwaltungsgerichts hat bereits in Beschlüssen vom 29. Juli 1960 - BVerwG VII B 35.60 - (Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 8) und vom 7. Juli 1961 - BVerwG VII B 73.60 - (DÖV 1961, 790 = VerwRspr. 13 S. 822 = BayVBl. 1961, 280) entschieden, daß § 127 BRRG bei Klagen gegen Prüfungsentscheidungen im zweiten juristischen Staatsexamen keine Anwendung finde (ebenso Beschluß vom 17. Mai 1968 - BVerwG VII B 68.67 -).
Dies hat das Bundesverwaltungsgericht bereits entschieden (vgl. Beschluß vom 7. Juli 1961 - BVerwG VII B 73.60 - [DÖV 1961, 790 = VerwRspr.
13 S. 822 = BayVBl. 1961, 280]; Urteil vom 14. Juni 1963 - BVerwG VII C 145.61 - [Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 21 = MDR 1963, 870 = DVBl. 1964, 317 = JR 1965, 237 = …
Das Bundesverwaltungsgericht hat bereits entschieden, daß eine schriftliche Prüfung im Assessorexamen mit Art. 12 Abs. 1 GG vereinbar sei (Beschluß vom 7. Juli 1961 - BVerwG VII B 72.60 - [DÖV 1961/790 = VerwRspr. 13 S. 822 = BayVBl. 1961, 280];… ebenso für die erste juristische Staatsprüfung Urteil vom 14. Juni 1963 - BVerwG VII C 145.61 - [a.a.O.]).
Der Relevanz des Grundsatzes der Unentgeltlichkeit der Ausbildung steht ebenso wenig entgegen, dass es sich nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts bei Klagen gegen Prüfungsentscheidungen in der zweiten juristischen Staatsprüfung nicht um "Klagen aus dem Beamtenverhältnis" handelt (zu § 127 BRRG: BVerwG, DÖV 1961, 790 sowie BVerwGE 30, 172 [174] und 38, 105 [106]; zu § 52 Nr. 4 Satz 1 VwGO: BVerwGE 40, 205 [207 f.]).
Diese Entscheidungen beruhen auf der Erwägung, dass die Prüfungsentscheidung nicht vom Dienstherrn, sondern vom Prüfungsamt erlassen wird (BVerwG, DÖV 1961, 790), die zweite juristische Staatsprüfung nicht in gleicher Weise wie die Laufbahnprüfungen des mittleren und des gehobenen Dienstes in das Beamtenverhältnis eingebettet ist und nicht ausschließlich den Eintritt in ein Beamten- oder Richterverhältnis oder das Aufsteigen in einem solchen vorbereitet (BVerwGE 38, 105 [106]).
BVerwG, 14.07.1961 - VII C 25.61
BVerwG, 29.08.1968 - II C 67.65
Laufbahnprüfungen für den mittleren und den gehobenen Gemeindeverwaltungsdienst - …
Der VII. Senat des Bundesverwaltungsgerichts hat zwar durch Beschlüsse vom 29. Juli 1960 - BVerwG VII B 35.60 - (Buchholz BVerwG 421.0, Prüfungswesen Nr. 8) und vom 7. Juli 1961 - BVerwG VII B 73.60 - (DÖV 1961 S. 790) entschieden, daß § 127 BRRG bei Prüfungsentscheidungen keine Anwendung finde.
BVerwG, 30.05.1979 - 7 B 47.79
Ausschluss von der mündlichen Prüfung auch bei ausreichenden schriftlichen …
Es wertet diese Regelung als einen rechtsstaatlich und prüfungsrechtlich zulässigen Ausschluß des Prüflings von der Fortsetzung des Prüfungsverfahrens in seinem abschließenden mündlichen Teil und rechtfertigt das insbesondere (S. 13/14 des Urteilsabdrucks) mit der vom beschließenden Senat in ständiger Rechtsprechung vertretenen Auffassung, daß die Zulassung zur mündlichen Prüfung bei einer juristischen Staatsprüfung von einem bestimmten Mindestmaß an Leistungen in den schriftlichen Prüfungsteilen abhängig gemacht werden darf (vgl. Urteil vom 14. Juni 1963 - BVerwG 7 C 145.61 - [MDR 1963, 870 - DVBl. 1964, 317 = JR 1965, 237 = Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 21 = RWS 1963, 274]; Beschluß vom 7. Juli 1961 - BVerwG 7 B 73.60 - [DÖV 1961, 790]; Beschluß vom 17. Juli 1974 - BVerwG 7 B 35.74 - [Inhaltswiedergabe in DÖV 1974, 752]; Beschluß vom 25. Oktober 1974 - BVerwG 7 B 102.73 - [Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 62]; Beschluß vom 24. März 1976 - BVerwG 7 B 65.75 - [Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 73]).
Das trifft indes nicht zu: Zwar ist der Kläger als Gerichtsreferendar gemäß § 38 Abs. 1 der Ausbildungs- und Prüfungsordnung zur Erlangung der Befähigung zum Richteramt und zum höheren Verwaltungsdienst (JAO) in der Fassung der Verordnung vom 18.5.1973 (Amtsbl. 1973, 377) Beamter auf Widerruf und wirkt sich das Bestehen der zweiten Staatsprüfung gemäß § 79 a Abs. 1 Satz 2 JAO auf diesen Status aus, jedoch wird allein dadurch der Streit um die Rechtmäßigkeit einer in Bezug auf diese Prüfung getroffenen Maßnahme noch nicht zu einer Klage " aus dem Beamtenverhältnis" im Sinne des § 126 Abs. 1 des Beamtenrechtsrahmengesetzes (BVerwG, DÖV 1961, 790 [BVerwG 07.07.1961 - BVerwG VII B 73.60] ).
VG Frankfurt/Main, 16.05.2001 - 12 E 2802/96
Dies entspricht der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichtes (Beschluss vom 29.07.1960 - VII B 35.60 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 8; Beschluss vom 07.07.1961 - VII B 73.60 - DÖV 1961, 790; Beschluss vom 17.05.1968 - VII B 68.67 - Urteil vom 29.08.1968 - II C 63.65 - BVerwGE 30, 172; Urteil vom 07.05.1971 - VII C 51.70 - BVerwGE 38, 105; Urteil vom 30.06.1972 - VII C 22.71 - BVerwGE 40, 205; Beschluss vom 29.03.1988 - VII B 39.88).
OVG Rheinland-Pfalz, 03.05.1972 - 2 A 11/72
Zwar handelt es sich in vorliegendem Falle - anders als bei einer Klage wegen Nichtbestehens der Zweiten juristischen Staatsprüfung - BVerwG, DÖV 1961 S. 790 - um eine Klage aus dem Beamtenverhältnis, denn die hier umstrittene Leistungsbewertung des Referendars ist im Rahmen seines Vorbereitungsdienstes als Beamter auf Widerruf vorgenommen worden (§ 5 d Deutsches Richtergesetz - DRiG - in der hier noch anzuwendenden Fassung vom 10. Mai 1971, BGBl I S. 44).
BDH, 26.04.1963 - II D 68/62

References: § 127
 Art. 12
 § 127
 § 52
 § 127
 § 38
 § 79
 § 126