Source: http://www.thomasblechschmidt.de/tag/anfang/
Timestamp: 2019-02-22 09:52:03+00:00

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Anfang | Thomas Blechschmidt – Political author
TToG II § 122
§ 122. But submitting to the laws of any country, living quietly, and enjoying privileges and protection under them, makes not a man member of that society: This is only a local protection and homage due to and from all those, who, not being in a state of war, come within the territories belonging to any government, to all parts whereof the force of its laws extends. But this no more makes a man a member of that society, a perpetual subject of that commonwealth, than it would make a man a subject to another, in whose family he found it convenient to abide for some time; though, whilst he continued in it, he were obliged to comply with the laws, and submit to the government he found there.
And thus we see, that foreigners, by living all their lives under another government, and enjoying the privileges and protection of it, though they are bound, even in conscience, to submit to its administration, as far forth as any denizen; yet do not thereby come to be subjects or members of that commonwealth. Nothing can make any man so, but his actually entering into it by positive engagement, and express promise and compact. This is that which I think concerning the beginning of political societies, and that consent which makes any one a member of any commonwealth.
§ 122. Sich den Gesetzen eines Landes unterzuordnen, ruhig dort zu leben, Privilegien und Schutz in Anspruch zu nehmen, macht einen Menschen noch nicht zu einem Mitglied dieser Gesellschaft. Es handelt sich um einen auf den Ort bezogenen Schutz, soweit sich die Kraft der Gesetze erstreckt, eine Huldigung von und für alle, die nicht in kriegerischer Absicht in die Territorien irgendwelcher Regierungen gelangen.
Das macht noch keinen Menschen weitergehend zu einem Mitglied dieser Gesellschaft, zu einem ständigen Angehörigen dieses Staates, als es jemand zum Untergebenen eines anderen Menschen machen würde, in dessen Familie zu leben ihm einige Zeit gefiele. Selbst wenn er, solange er dort bleibt, verpflichtet ist die Regeln zu befolgen und sich dem Regiment unterzuordnen, das er dort vorfindet.
Damit wird uns klar: Fremde, die ihr Leben lang unter einer anderen Regierung leben, Privilegien und Schutz genießen, sind sie genauso gebunden, auch über das Gewissen, sich der Verwaltung soweit unterzuordnen wie jeder Bewohner. Dennoch werden sie dadurch noch nicht zu Angehörigen oder Mitgliedern dieses Staats.
Rein gar nichts kann einen Menschen dazu machen als sein wirklicher Eintritt durch positive Verpflichtung und ausdrückliches Versprechen und Vertrag.
Ich denke, das ist es, was den Anfang politischer Gesellschaften ausmacht und diese Zustimmung betrifft, die jemand zum Mitglied eines Staates macht.
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TToG II § 106
106. Thus, though looking back as far as records give us any account of peopling the world, and the history of nations, we commonly find the government to be in one hand; yet it destroys not that which I affirm, viz., that the beginning of politic society depends upon the consent of the individuals, to join into, and make one society; who, when they are thus incorporated, might set up what form of government they thought fit.
But this having given occasion to men to mistake, and think, that by nature government was monarchical, and belonged to the father, it may not be amiss here to consider, why people in the beginning generally pitched upon this form, which though perhaps the father’s pre-eminency might, in the first institution of some commonwealths, give a rise to, and place in the beginning, the power in one hand; yet it is plain that the reason, that continued the form of government in a single person, was not any regard, or respect to paternal authority; since all petty monarchies, that is, almost all monarchies, near their original, have been commonly, at least upon occasion, elective.
§ 106. Soweit uns Aufzeichnungen auf das Bevölkern der Welt und der Geschichte der Staaten Hinweise geben, stellen wir fest: In der Regel lag das Regieren in einer Hand. Das zerstört aber keineswegs meine Behauptung: Der Anfang politischer Gesellschaft hängt von einer Einvernehmen von Individuen ab, sich zu vereinigen und eine Gesellschaft zu bilden. Nachdem sie so zu einer Körperschaft geworden sind, können sie diejenige Form von Regierung bestellen, welche sie für geeignet halten.
Auch wenn das die Menschen zu einem Missverständnis und zum Gedanken verleitet hat, Regierung sei natürlich Monarchie und dem stehe dem Vater zu, wird es kaum verkehrt sein, hier zu betrachten, weshalb die Menschen sich anfangs in der Regel für diese Form entschieden. Womöglich hat bei der ersten Gründung eines Staats die Vorrangstellung des Vaters den Anstoß gegeben, zu Anfang die Macht in eine Hand zu legen. Ganz klar liegt der Grund, warum die Form der Regierung sich in einer einzigen Person fortsetzte, keineswegs in Achtung oder Verehrung väterlicher Autorität. Schlicht, weil all die belanglosen Monarchien, also fast alle Monarchien, kurz nach ihrem Ursprung, in der Regel, zumindest aber eine, Wahlkönigreiche waren.
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References: § 122

§ 122

§ 122
 § 122
 § 106

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