Source: http://gesetze.2me.net/fgg_/fgg_0125.htm
Timestamp: 2018-06-21 12:32:59+00:00

Document:
Gesetz über die Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FGG);II. Vormundschafts- und Familiensachen ; § 69i.
§ 69i.
(1) Für die Erweiterung des Aufgabenkreises des Betreuers gelten die Vorschriften über die Bestellung des Betreuers entsprechend. Wird der Aufgabenkreis nur unwesentlich erweitert, so kann das Gericht von Verfahrenshandlungen nach § 68 Abs. 1 und § 68b absehen; in diesem Fall muß es den Betroffenen anhören. Eine unwesentliche Erweiterung liegt insbesondere dann nicht vor, wenn erstmals ganz oder teilweise die Personensorge oder wenn eine der in § 1896 Abs. 4, §§ 1904 bis 1906 des Bürgerlichen Gesetzbuchs genannten Aufgaben in den Aufgabenkreis einbezogen wird.
(3) Für die Aufhebung der Betreuung, die Einschränkung des Aufgabenkreises des Betreuers, die Aufhebung eines Einwilligungsvorbehalts oder die des Kreises der einwilligungsbedürftigen Willenserklärungen gelten §§ 68a, 69a Abs. 2 Satz 1 und § 69g Abs. 1, 4 entsprechend.
(7) Widerspricht der Betroffene der Entlassung des Betreuers (§ 1908b des Bürgerlichen Gesetzbuchs), so hat das Gericht den Betroffenen und den Betreuer persönlich anzuhören. § 69d Abs. 1 Satz 4 gilt entsprechend.
(8) Vor der Bestellung eines neuen Betreuers nach § 1908c des Gesetzbuchs ist der Betroffene persönlich anzuhören; im übrigen gelten §§ 68a, 69d Abs. 1 Satz 4 und § 69g Abs. 1 entsprechend.

References: § 69

§ 69
 § 68
 § 68
 § 1896
 § 69
 § 69
 § 1908
 § 69