Source: http://www.emaa.de/245.1.html?L=1
Timestamp: 2014-03-11 00:37:23+00:00

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Deutsche Anlagenbuchhalter-Tagungen
> Bildung > Deutsche Anlagenbuchhalter-Tagungen Reform der Grundsteuer in DeutschlandLiebe Anlagenbuchhalter/-innen!
Die Grundsteuerreform in Deutschland ist eine Neverending Story, die die Große Koalition in dieser Legislaturperiode zu Ende erzählen will. Das ist auch dringend nötig. Denn die Berechnungsgrundlagen (Einheitsbewertung auf Basis des Ertragswert- oder Sachwertverfahren ABL 01.01.1964, NBL 01.01.1935), nach denen rund 22 Millionen Immobilien und Grundstücke jährlich mit Steuern belegt werden, sind nach höchstrichterlichem Urteil nicht mehr zeitgemäß. Vier Reformvarianten liegen auf dem Tisch: das Verkehrswertmodell, das wertunabhängige Modell, das gebäudewertunabhängige Kombinationsmodell und das Bodenwertmodell.
Da nicht das Gebäude besteuert wird, bleiben für die Eigentümer Investitionen in ihre Immobilien attraktiv - etwa um sie energetisch zu modernisieren. Insgesamt führt eine Bodenwertsteuer damit zu einer besseren Ausnutzung von Brachflächen sowie von Baulücken und wirkt so dem überhöhten Flächenverbrauch und der Zersiedelung der Landschaft entgegen. Auch der Verwaltungsaufwand ist bei diesem Modell am geringsten, da mit den Bodenrichtwerten eine flächendeckende und verlässliche amtliche Bewertungsbasis zur Verfügung steht. Um die Verteilungswirkungen der Reform im Vergleich zum Status quo gering zu halten und Grundstücke in teuren Lagen nicht zu stark zu belasten, könnte die reine Grundstücksgröße in die Steuerberechnung mit einfließen.
in den letzten Jahren hat sich in Sachen Investitionsabzugsbetrag einiges getan. Neue Urteile und gesetzliche Änderungen haben das BMF deshalb dazu veranlasst, das bisherige Schreiben vom 8.5.2009 zu überarbeiten und durch das neue Schreiben vom 20.11.2013 zu ersetzen. Die Änderungen im Überblick:
Investitionsabzugsbeträge können für die künftige Anschaffung oder Herstellung von neuen oder gebrauchten abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens geltend gemacht werden. Nicht zu diesen begünstigten Wirtschaftsgütern gehören immaterielle Wirtschaftsgüter. Für sie kann der § 7g EStG nicht in Anspruch genommen werden. Software zählt grundsätzlich zu den immateriellen Wirtschaftsgütern, sodass hier der Investitionsabzugsbetrag nicht genutzt werden kann. Eine Ausnahme gilt für sog. Trivialsoftware. Diese gehört nach R 5.5 Abs. 1 EStR 2012 zu den abnutzbaren beweglichen und selbstständig nutzbaren Wirtschaftsgütern (Rz. 3).
Ein Investitionsabzugsbetrag kann nur für Wirtschaftsgüter gebildet werden, die innerhalb des gesetzlich festgelegten Investitionszeitraums von 3 Jahren angeschafft werden sollen. Darüber hinaus verlangt der Gesetzgeber ausdrücklich, dass die Anschaffung des Wirtschaftsguts „beabsichtigt“ wird. Die Frage, ob und wann diese Investitionsabsicht vorliegt, war Gegenstand einiger BFH-Urteile, die das BMF in seinem neuen Schreiben berücksichtigt hat. Wird der Investitionsabzugsbetrag mit der Steuererklärung des Abzugsjahrs geltend gemacht, ist daraus auf eine Investitionsabsicht im Investitionszeitraum zu schließen (BFH, Urteil v. 8.6.2011, I R 90/10). Das BMF regelt diesen Punkt wie folgt: Für die erstmalige Inanspruchnahme von Investitionsabzugsbeträgen in der Steuererklärung und damit vor der erstmaligen Steuerfestsetzung reicht es grundsätzlich aus, das einzelne Wirtschaftsgut, das angeschafft oder hergestellt werden soll, in den beim Finanzamt einzureichenden Unterlagen seiner Funktion nach zu benennen; darüber hinaus muss die Höhe der voraussichtlichen Anschaffungs- und Herstellungskosten angegeben werden. Im Einspruchs- bzw. Klageverfahren können diese Angaben durch weitere, bei Abgabe der Steuererklärung bereits vorhandene Nachweise vervollständigt werden (Rz. 19).
Grundsätzlich gelten die Regeln wie bei Inanspruchnahme von Investitionsabzugsbeträgen vor der erstmaligen Steuerfestsetzung entsprechend.Im Hinblick auf die gesetzlich geforderte Investitionsabsicht muss der Steuerpflichtige aber glaubhaft darlegen, aus welchen Gründen ein Investitionsabzugsbetrag nicht bereits in der ursprünglichen Gewinnermittlung geltend gemacht wurde.Darüber hinaus muss glaubhaft dargelegt werden, dass in dem Gewinnermittlungszeitraum, in dem ein Investitionsabzugsbetrag nachträglich berücksichtigt werden soll, eine voraussichtliche Investitionsabsicht bestanden hat.
Die Investitionsfrist ist abgelaufen und es wurde keine Investition getätigt.Die Investitionsfrist läuft in Kürze aus, mit einer fristgerechten Durchführung einer Investition kann nicht mehr gerechnet werden.Die Investition wurde bereits durchgeführt, der Investitionsabzugsbetrag wird jedoch erst mehr als 3 Jahre nach der Durchführung beantragt.Die Investition wurde bereits durchgeführt und die Nachholung des Investitionsabzugsbetrags dient erkennbar dem Ausgleich von nachträglichen Einkommenserhöhungen, z. B. nach einer Betriebsprüfung.
Bei der Neugründung eines Betriebs ist eine besondere Prüfung der Investitionsabsicht erforderlich.Der Steuerpflichtige muss anhand geeigneter Unterlagen die Investitionsabsicht darlegen. Geeignete Unterlagen sind z. B. Kostenvoranschläge, Informationsmaterial, konkrete Verhandlungen oder verbindliche Bestellungen.Für das Vorliegen der Investitionsabsicht spricht z. B., dass der Steuerpflichtige im Rahmen der Betriebseröffnung bereits selbst und endgültig mit Aufwendungen belastet ist.Stellen sich die einzelnen zum Zweck der Betriebseröffnung bereits unternommenen Schritte als sinnvolle, zeitlich zusammenhängende Abfolge mit dem Ziel des endgültigen Abschlusses der Betriebseröffnung dar, kann auch das ein gewichtiges Indiz für das Vorliegen der Investitionsabsicht sein.Als Nachweis der Investitionsabsicht reichen nicht aus: das Einholen von unverbindlichen Angeboten und Kostenvoranschlägen oder die Teilnahme an Informationsveranstaltungen.Weiterhin soll geprüft werden, ob sich die Durchführung der geplanten Investition weiter konkretisiert. Der Zeitrahmen, der bei einer ernsthaft geplanten Investition üblich ist, muss hier eingehalten werden. Als ein den üblichen Rahmen nicht überschreitenden Zeitraum kann nach Ansicht der Finanzverwaltung regelmäßig das auf das Jahr der Inanspruchnahme des Investitionsabzugsbetrags folgende Kalender- oder Wirtschaftsjahr angesehen werden.
Wird das Wirtschaftsgut innerhalb des Verbleibens- und Nutzungszeitraums einem anderen für mehr als 3 Monate entgeltlich oder unentgeltlich zur Nutzung überlassen, ist die Verbleibens- und Nutzungsvoraussetzung nicht mehr erfüllt. Bei einer wegen sachlicher und personeller Verflechtung bestehenden Betriebsaufspaltung gilt die Verbleibensvoraussetzung trotz der Überlassung als erfüllt.Unschädlich für den Investitionsabzugsbetrag ist die Veräußerung oder unentgeltliche Übertragung des Betriebs, wenn dieser bis zum Ende des Verbleibens- und Nutzungszeitraums beim neuen Eigentümer verbleibt und gleichzeitig die Nutzungs- und Verbleibensvoraussetzungen für das begünstigte Wirtschaftsgut erfüllt werden.Für den Erwerber bleibt der anhand des ursprünglichen Anschaffungs- oder Herstellungszeitpunkts ermittelte Nutzungs- und Verbleibenszeitraum maßgebend.Unbeachtlich ist, wenn sich die Einkunftsart innerhalb der Nummern 1 bis 3 des § 2 Abs. 1 Satz 1 EStG ändert und z. B. von Einkünften aus Land- und Forstwirtschaft zu Einkünften aus Gewerbebetrieb gewechselt wird.Familienheimfahrten im Rahmen der doppelten Haushaltsführung werden der betrieblichen Nutzung zugerechnet.Wird eine Photovoltaikanlage gewerblich betrieben, ist der private Verbrauch des Stroms keine schädliche außerbetriebliche Nutzung.Wird die von einem Blockheizkraftwerk erzeugte Wärme für den Privathaushalt oder für andere außerbetriebliche Gebäude genutzt, liegt dagegen eine schädliche Nutzung vor.Ob die Verbleibens- und Nutzungsvoraussetzungen voraussichtlich erfüllt werden, wird anhand einer wirtschaftsbezogenen Prognoseentscheidung und unabhängig von der Verwendung vergleichbarer Wirtschaftsgüter beurteilt.
Ab dem Veranlagungszeitraum 2013 ist die Anwendung des § 233a Abs. 2a AO gesetzlich ausgeschlossen. Die Berechnung des Zinslaufs berechnet sich nach § 233a Abs. 2 AO.Bis Veranlagungszeitraum 2012 ist zumindest bei § 7g Abs. 3 EStG der § 233a Abs. 2a AO nicht ausdrücklich ausgeschlossen. Der BFH hat in seinem Urteil vom 11.7.2013 (Az. IV R 9/12) die Rückgängigmachung eines Investitionsabzugsbetrags als rückwirkendes Ereignis gewertet und den § 233a Abs. 2a AO für anwendbar erklärt.
BMF, Schreiben v. 20.11.2013, IV C 6 - S 2139-b/07/10002Seminarangebote diverser Veranstalter aus dem Umfeld des Rechnungswesens und speziell der Anlagenbuchhaltung bis Ende Dezember 2013:
Beachten Sie bitte, dass die meisten Veranstalter gut 4 Wochen vor dem geplanten Seminartermin die Entscheidung über die Durchführung treffen. Liegen dann nicht ausreichend Anmeldungen vor, werden die Veranstaltungen abgesagt! Einige Veranstaltungen sind aktuell wieder mangels Teilnehmer abgesagt worden. Deshalb melden Sie sich bei Bedarf bitte kurzfristig an. · Die Bilanzierung von Hard- und Software und anderen immateriellen Wirtschaftsgütern von der Handelskammer Hamburg HKBiS-Bildungsservice am 02.12.2013 (https://www.hkbis-online.de/tibrosVD/kurs.jsp?kursNr=RSBHSW3021) – Veranstaltung findet statt!
· Anlagenbuchhaltung 2013/2014 - Buchung, Bewertung, Bilanzierung nach HB, StB und IFRS (2-tägig) von der Tangens Wirtschaftsakademie GmbH am 05./06.12.2013 in Frankfurt (www.tangens-akademie.de) – Veranstaltung findet statt!
· Die Verwaltung und Bilanzierung des Anlagevermögens – von den Grundlagen bis zum Jahresabschluss – vom BVBC am 09./10.12.2013 in Hamburg (http://www.bvbc.de/nc/bvbc-info/bvbc-veranstaltungen-seminare/detailansicht.html?view=single&event_id=1355) – Veranstaltung findet statt!
· Anlagenbuchhaltung nach IAS/IFRS vom BVBC am 11.12.2013 in Hamburg (http://www.bvbc.de/nc/bvbc-info/bvbc-veranstaltungen-seminare/detailansicht.html?view=single&event_id=1356) – Veranstaltung findet statt!
· Online-Seminar: Immaterielle Vermögenswerte nach IAS 38 – vom BVBC Landesverband BaWü am 12.12.2013 (www.bvbc-online.de) · Der Jahresabschluss im Anlagevermögen von der Tangens Wirtschaftsakademie GmbH am 13.12.2013 in Mannheim (www.tangens-akademie.de) – Veranstaltung findet statt!
· Jahresabschlussvorbereitungen im Anlagevermögen nach HB, StB und IFRS vom BVBC am 16.12.2013 in Leipzig (http://www.bvbc.de/nc/bvbc-info/bvbc-veranstaltungen-seminare/detailansicht.html?view=single&event_id=1359) – bei Interesse bitte schnell anmelden!
· Basiswissen Anlagevermögen von der IHK Bildungsakademie Magdeburg am 17.12.2013 in Magdeburg (http://www.ihk-bildungsakademie-magdeburg.de/cms/front_content.php?idart=1057) – bei Interesse bitte schnell anmelden!
· Hard- und Software richtig buchen, bewerten und bilanzieren von der IHK Bildungsakademie Magdeburg am 18.12.2013 in Magdeburg (http://www.ihk-bildungsakademie-magdeburg.de/cms/front_content.php?idart=887) – bei Interesse bitte schnell anmelden!
· Miet- und Leasingverträge richtig buchen von der IHK Bildungsakademie Magdeburg am 19.12.2013 in Magdeburg (http://www.ihk-bildungsakademie-magdeburg.de/cms/front_content.php?idart=891) – bei Interesse bitte schnell anmelden!
· Die Abgrenzung von Grundvermögen (Gebäuden) und Betriebsvorrichtungen von der IHK Bildungsakademie Magdeburg am 20.12.2013 in Magdeburg (www.ihk-bildungsakademie-magdeburg.de) – bei Interesse bitte schnell anmelden!
Sie sehen, die Auswahl ist noch groß. Entscheiden Sie sich noch heute für IHRE Weiterbildung in 2013. Sollten Ihnen die Seminarorte zu weit entfernt liegen oder haben Sie ganz individuelle Seminar- und Tagungswünsche, können Sie mich auch gerne zu Inhouse-Veranstaltungen buchen. Denkbar wäre auch, dass ich Ihre kfm. Auszubildenden im Bereich der Anlagenbuchhaltung, Kosten- und Leistungsrechnung oder im Finanz- und Rechnungswesen praxisorientiert unterrichte. Sie sparen Reisekosten und Zeit und können noch ganz betriebsspezifische Fragen an mich richten. Gerne kann ich Ihnen mein komplettes Vortragsprogramm (Inhalte etc.) und eine Vita zumailen. Uwe Jüttner EMA®
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Beratung Dienstleistung Seminare
69254 Malsch, Wolfsheck 18
Tel. +49-(0) 7253 / 924446
Fax +49-(0) 7253 / 924447
Funk 0172 / 3924446
E-mail: uwe.juettnergmx.net
------------------------------------------------------------------------------Flyer_AnbuTagung_2013.pdf
Ort: Besucher-Pavillon der Freudenberg-Gruppe Weinheim
Zusammenarbeit der Anlagenbuchhalter stärkenMit Top-Referenten Erfahrungen austauschenFührende Berufsverbände kennen lernenÜber den „Tellerrand“ hinausschauenBrainstorming mit BerufskollegenNeues Know-how hinzugewinnenTheorie und Praxis live erlebenFachinformationen aufnehmenDer Branchentreff schlechthin!WissenstransferNewsletter für Anlagenbuchhalter/-innenLiebe Anlagenbuchhalter/-innen, ein Schreiben des Bundesfinanzministeriums erlaubt, die Herstellungskosten wie bisher zu bewerten. Ein produzierendes Unternehmen muss das Vorratsvermögen sowohl in der Handels- als auch in der Steuerbilanz mit den Herstellungskosten aktivieren. Die Fertigungs- und Materialkosten (Einzel- und Gemeinkosten) sind obligatorisch. Bei den Verwaltungsgemeinkosten besteht ein handelsrechtliches Wahlrecht.
Das handels- und steuerrechtlich getrennt ausübbare Wahlrecht ermöglicht es den Unternehmen die Verwaltungskosten steuerlich sofort abzuziehen und die Steuerlast auf noch nicht verkaufte (und damit auch noch nicht erlöste) Produkte in Grenzen zu halten. Gleichwohl kann man unter Bankengesichtspunkten den Vermögensausweis handelsrechtlich verbessern. (BMF-Schreiben vom 25. März 2013; Az. IV C 6 – S 2133/09/10001). Mehr
Steuerlich darf der Teilwert bei Wirtschaftsgütern des abnutzbaren und nicht abnutzbaren Anlagevermögens sowie des Umlaufvermögens nur angesetzt werden, wenn er „auf Grund einer voraussichtlich dauernden Wertminderung“ niedriger ist als die ggf. fortgeführten Anschaffungs- oder Herstellungskosten (§ 6 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2, Nr. 2 Satz 2 EStG). Mehr
Seminarangebote diverser Veranstalter aus dem Umfeld des Rechnungswesens und speziell der Anlagenbuchhaltung bis Ende September 2013:
Beachten Sie bitte, dass die meisten Veranstalter gut 4 Wochen vor dem geplanten Seminartermin die Entscheidung über die Durchführung treffen. Liegen dann nicht ausreichend Anmeldungen vor, werden die Veranstaltungen abgesagt! Einige Veranstaltungen sind aktuell wieder mangels Teilnehmer abgesagt worden. Deshalb melden Sie sich bei Bedarf bitte kurzfristig an. · Bilanzierung von Miet- und Leasingverträgen vom Forum-Institut vom 28.-29.08.2013 in Frankfurt (http://www.forum-institut.de/de/veranstaltungen/finanz-rechnungswesen/veranstaltung/details/1308580-bilanzierung-von-miet-und-leasingvertraegen/)
· Lehrgang „Der Anlagenbuchhalter“ vom Forum-Institut vom 02. – 04.09.2013 in München (http://www.forum-institut.de/de/veranstaltungen/finanz-rechnungswesen/veranstaltung/details/1309582-der-anlagenbuchhalter/)
· Die Anlagenbuchhalter-Tagung vom BVBC, der EMAA und Freudenberg IT am 11./12.09.2013 in Weinheim. – Veranstaltung findet statt! Die Einladung zu dieser Veranstaltung hängt als Anlage an! · IAS – International Accounting Symposium von der IHK Rhein-Neckar, dem BVBC und der EMAA am 13.09.2013 in Mannheim (Anmeldung formlos unter frank.bullerkotterhein-neckar.ihk24.de)
· Prozessoptimierung in der Anlagenbuchhaltung vom BVBC Landesverband Nordrhein am 20.09.2013 im Raum Köln (http://www.bvbc-lvnr.de/)
· Zertifikats-Wochenlehrgang Anlagenbuchhaltung (IHK) vom HKBiS – Handelskammer Hamburg BildungsService vom 23. – 27.09.2013 + 05.10.2013 (https://www.hkbis-online.de/tibrosVD/kurs.jsp?kursNr=RZANBU3021) Sie sehen, die Auswahl ist groß. Entscheiden Sie sich für IHRE Weiterbildung. Sollten Ihnen die Seminarorte zu weit entfernt liegen oder haben Sie ganz individuelle Seminar- und Tagungswünsche, können Sie mich auch gerne zu Inhouse-Veranstaltungen buchen. Denkbar wäre auch, dass ich Ihre kfm. Auszubildenden im Bereich der Anlagenbuchhaltung, Kosten- und Leistungsrechnung oder im Finanz- und Rechnungswesen praxisorientiert unterrichte. Sie sparen Reisekosten und Zeit und können noch ganz betriebsspezifische Fragen an mich richten. Gerne kann ich Ihnen mein komplettes Vortragsprogramm (Inhalte etc.) und eine Vita zumailen. Uwe JüttnerAnbu-NewsLiebe Anlagenbuchhalter/-innen, Grunderwerbsteuer entsteht nicht nur bei Grundstücksverkäufen, sondern auch bei maßgeblichen Veränderungen in der Beteiligungsstruktur von Gesellschaften mit Grundstückseigentum. Dabei behandelt man Personengesellschaften bisher anders als Kapitalgesellschaften - lesen Sie, was der Gesetzgeber aktuell geändert hat: Mehr
Sommerakademie: Wochenlehrgang Anlagenbuchhalter/in (BVBC) vom 15. – 20. Juli 2013 in Grafenau im Bayrischen Wald hinweisen. Der Lehrgang findet statt, Sie können sich aber noch unter mandtbvbc.de anmelden! Zeigen Sie Ihrem Chef aber lieber nicht, in welchem Hotel wir arbeiten und tagen, sonst müssen Sie für diese Woche Urlaub beantragen!!!
-----------------------------------------------------------------------------------------------------Seminarangebote diverser Veranstalter aus dem Umfeld des Rechnungswesens und speziell der Anlagenbuchhaltung bis Ende September 2013:
Beachten Sie bitte, dass die meisten Veranstalter gut 4 Wochen vor dem geplanten Seminartermin die Entscheidung über die Durchführung treffen. Liegen dann nicht ausreichend Anmeldungen vor, werden die Veranstaltungen abgesagt! Einige Veranstaltungen sind aktuell wieder mangels Teilnehmer abgesagt worden. Deshalb melden Sie sich bei Bedarf bitte kurzfristig an. · Sommerakademie: Wochenlehrgang Anlagenbuchhalter/-in (BVBC) mit Lernzielkontrolle vom BVBC vom 15. – 20. Juli 2013 in Grafenau im Bayr. Wald (http://www.bvbc.de/nc/bvbc-info/bvbc-veranstaltungen-seminare/detailansicht.html?view=single&event_id=1305) – Bitte kurzfristig anmelden! Das Seminar findet auf jeden Fall statt! Die Einladung zu dieser Veranstaltung hängt als Anlage an!
· Bilanzierung von Miet- und Leasingverträgen vom Forum-Institut vom 28.-29.08.2013 in Frankfurt (http://www.forum-institut.de/de/veranstaltungen/finanz-rechnungswesen/veranstaltung/details/1308580-bilanzierung-von-miet-und-leasingvertraegen/)
· Zertifikats-Wochenlehrgang Anlagenbuchhaltung (IHK) vom HKBiS – Handelskammer Hamburg BildungsService vom 23. – 27.09.2013 + 05.10.2013 (https://www.hkbis-online.de/tibrosVD/kurs.jsp?kursNr=RZANBU3021) Sie sehen, die Auswahl ist groß. Entscheiden Sie sich für IHRE Weiterbildung. Sollten Ihnen die Seminarorte zu weit entfernt liegen oder haben Sie ganz individuelle Seminar- und Tagungswünsche, können Sie mich auch gerne zu Inhouse-Veranstaltungen buchen. Denkbar wäre auch, dass ich Ihre kfm. Auszubildenden im Bereich der Anlagenbuchhaltung, Kosten- und Leistungsrechnung oder im Finanz- und Rechnungswesen praxisorientiert unterrichte. Sie sparen Reisekosten und Zeit und können noch ganz betriebsspezifische Fragen an mich richten. Gerne kann ich Ihnen mein komplettes Vortragsprogramm (Inhalte etc.) und eine Vita zumailen. Uwe JüttnerAnlagenbuchhalter-TagungBericht 3. Anlagenbuchhalter-Tagung
Bereits zum dritten Mal veranstalteten der BVBC und die EMAA in Zusammenarbeit mit der Freudenberg IT vom 12. bis 13. September 2012 die „Deutsche Anlagenbuchhalter-Tagung“ in Weinheim bei Heidelberg. Die Unternehmensgruppe Freudenberg stellte erneut den frisch renovierten Besucher-Pavillon für die 90 Teilnehmer zur Verfügung. Nach den Grußworten von Dr. Schulz von der Freudenberg IT und Prof. Uhrmacher (Vizepräsident des BVBC), der die zweitägige Veranstaltung moderierte, begann auch schon der Reigen der Fachvorträge. Dipl.-Fw. StB Wolfgang Börstinger gab zunächst einen Überblick über die aktuellen Leasingerlasse nach Handels- und Steuerrecht, bzw. über den noch aktuellen Stand des IAS 17. Anschließend berichtete er über die geplanten Neuerungen bei den Leasingverhältnissen nach IAS 17 und deren mögliche Auswirkungen auf die Bilanzierung sowohl im lokalen, als auch im internationalen Recht. Danach wird es Leasingnehmern nicht länger gestattet sein, Leasingverhältnisse als bilanzunwirksame Finanzierungen darzustellen (sog. Off-Balance-Darstellung). Stattdessen hat der Leasingnehmer einen Vermögenswert und eine Verbindlichkeit für alle Leasingverhältnisse zu erfassen, die im Anwendungsbereich des Standardentwurfs liegen. Die Vorschläge werden sowohl auf die Bilanzierung beim Leasingnehmer als auch beim Leasinggeber wesentliche Auswirkungen haben. Leasingnehmer werden für sämtliche Leasingverhältnisse Vermögenswerte und Verbindlichkeiten erfassen – Mietleasingverhältnisse und die Klassifizierung von Leasingverhältnissen nach der derzeit gültigen Regelung in IAS 17 Leasingverhältnisse werden für bilanzielle Zwecke abgeschafft. Gravierend ist, dass die vorgeschlagenen Übergangsvorschriften für bestehende Leasingverhältnisse keine Beibehaltung der gegenwärtigen Regeln vorsehen. Investitionen müssen in den Unternehmen mittel- bis langfristig geplant werden. Je größer und umfangreicher der Investitionsetat ist, um so eher muss auch die Planung beginnen. Dazu gehört auch eine enge Kommunikation zwischen dem Investitionscontrolling und der Anlagenbuchhaltung, um die wichtigsten Abgrenzungsfragen bzgl. Erhaltungsaufwand und Investition einerseits, aber auch der Frage, ob es sich um ein Gebäude oder eine Betriebsvorrichtung anderseits handelt, bereits im Vorfeld zu klären. Thomas Schmitt, Head of Division Equipment Controlling der Heidelberger Druckmaschinen AG berichtete in seinem Vortrag über diese Zusammenarbeit der Fachbereiche und erläuterte auch, wie die Investitionen gesteuert und überwacht werden. Bericht über die 2. Deutsche Anlagenbuchhalter-Tagung
Kann eine Tagung, die erst zum zweiten Mal veranstaltet wird, schon zum Branchentreff werden? Diese Frage stellten sich die Veranstalter BVBC, EMAA und Freudenberg IT im Vorfeld der Organisation. Die eindeutige Antwort gaben 120 Teilnehmer der 2. Anlagenbuchhaltertagung vom 21. – 22. September 2011 in Weinheim.
Das ist die Tagung, die sich Fach- und Führungskräfte des Finanz- und Rechnungswesens wünschen! Hier werden aktuelle Fachthemen und rechtliche Neuerungen dargestellt und gleich darauf die technischen Lösungsansätze präsentiert. Die Veranstaltung bot einen Mix an Themen, der bei Anlagenbuchhaltern(-innen) auf großen Zuspruch traf. Jochen Blume begrüßte als Gastgeber die Teilnehmer und stellte die Freudenberg-Gruppe sowie speziell die Freudenberg IT vor. Als Marktführer für weltweit agierende mittelständische Unternehmen ist die Freudenberg IT der international agierende Anbieter für IT-Lösungen, der sich in den Geschäftsfeldern Consulting im SAP- und MES-Umfeld und Outsourcing engagiert. Prof. Axel Uhrmacher, Vizepräsident des BVBC, stellte die führende berufliche Interessenvertretung für Bilanzbuchhalter und Controller in Deutschland vor. „Wir sitzen alle in einem Boot“, so seine Worte zur Eröffnung und er meinte damit nicht nur die fachlichen Themen der Tagung, sondern ganz generell die Forderungen der insbesondere selbstständigen Bilanzbuchhalter in Anerkennung ihres Berufsrechtes. Er erklärte die Aufgaben und Ziele des Verbandes hinsichtlich der Einrichtung eines Bilanzbuchhaltergesetzes und die Initiativen zur Schaffung eines Ausbildungsberufes als Buchhalter. In der Folge begrüßte Uwe Jüttner, Präsident der europäischen Dachorganisation der Bilanzbuchhalter und Controller, EMAA die Teilnehmer. Er freute sich über eine um 30 % gesteigerte Teilnehmerzahl gegenüber dem Vorjahr. Den Anfang machte ein Vortrag von Dipl.-Fw. StB Wolfgang Börstinger und Uwe Jüttner zur „Handelsrechtlichen Abschreibung nach dem BilMoG“. Die Themen im Einzelnen waren die Anwendung der degressiven Abschreibung und der amtlichen AfA-Tabellen nach dem Wegfall der umgekehrten Maßgeblichkeit. Aber auch die GWG-Abschreibung gibt immer noch Anlass für zahlreiche Fragen und Diskussionen. Das Fazit des Vortrags war, dass die Bewertung und Bilanzierung nach Handels- und Steuerbilanz immer weiter auseinander laufen wird und somit eine parallele Rechnungslegung unumgänglich macht. Die praktische Umsetzung der parallelen Rechnungslegung nach lokalen und Konzernanforderungen in der Finanz- und Anlagenbuchhaltung eines mittelständischen Konzernunternehmens war dann auch der Inhalt des zweiten Fachvortrags, den Manfred Epple, Senior Berater der Freudenberg IT präsentierte. Die Abschreibung des Anlagevermögens ist ohnehin schon schwierig genug. Hinzu kommen die Besonderheiten in der Gebäudeabschreibung nach § 7 Abs. 4 und 5 EStG, die wiederum von Wolfgang Börstinger und Uwe Jüttner vorgetragen wurden. Insbesondere bei der korrekten Bewertung von nachträglichen Anschaffungs- und Herstellungskosten tun sich immer wieder zahlreiche Fehlerquellen auf. Aber auch dann, wenn ein Unternehmen keine oder nur wenige eigene Immobilien hat, ergeben sich bei der Beurteilung der Scheinbestandteile, Betriebsvorrichtungen und sonstigen Mieterein- und umbauten immer wieder Fragen der korrekten Zuordnung und Abschreibung. Der fachliche Input ist für den Anlagenbuchhalter wichtig, aber es geht auch häufig darum, wie man mit den Kolleg(-innen) kommuniziert. Prof. Axel Uhrmacher erläuterte das richtige Auftreten und Durchsetzen in den verschiedensten Lebenssituationen. Wer das beherrscht, genießt Vertrauen und weckt Begeisterung! Schnell hatte Uhrmacher das gesamte Auditorium in seinen Bann gezogen, denn er verstand es, mit einigen Anekdoten und Gags die Thematik anschaulich zu vermitteln. Bei einem kühlen Bier und zünftigem Essen in der „Woinemer Hausbrauerei“ konnten die Teilnehmer das Erlebte und Erlernte untereinander austauschen. Am nächsten Morgen folgte dann wieder etwas schwerere Kost. Wolfgang Börstinger und Uwe Jüttner erklärten das Leasing im deutschen Recht und nach IFRS. Als Jüttner die geplanten Neuerungen bei den Leasingverhältnissen nach IAS 17 erklärte, erntete er teils Erstaunen und teils Kopfschütteln. Soll doch nach dem Standardentwurf ED/2D10/19 des IASB und FASB den Leasingnehmern nicht länger gestattet werden, Leasingverhältnisse als bilanzunwirksame Finanzierungen (sog. Off-Balance-Darstellung) dazustellen. Börstinger und Jüttner empfahlen den Teilnehmern, sofern diese als Leasingnehmer oder Leasinggeber agieren, frühzeitig die Auswirkungen der neuen Leasingbilanzierung in Hinblick auf Ihre Abschlüsse, die zukünftige Gestaltung von Leasingvereinbarungen , verwendete Erfolgskennzahlen, Finanzierungsvereinbarungen, die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie die Informationssysteme zu analysieren. Uwe Jüttner, selbst als Berater und Dozent im Umfeld der Anlagenbuchhaltung tätig, erläuterte in Vertretung für den kurzfristig erkrankten Udo Terhuven von Freudenberg IT die Möglichkeiten der Prozessoptimierung hinsichtlich der Inventur im Anlagevermögen. Bestandslisten aus dem Anlagenwirtschaftssystem, als Excel- oder PDF-File versendet, mögen eine Möglichkeit der Inventur sein, aber deutlich einfacher und auf Dauer kostengünstiger ist der Einsatz eines Anlageninventursystems, wie es Freudenberg IT anbietet. Was ist eine Trivialsoftware und wie ist diese bewerten und zu bilanzieren? Diese und andere Fragen der Aktivierung von Hard- und Software erläutert abermals Uwe Jüttner in seinem Vortrag. Entscheidend bei der Bewertung sind nicht nur die Wertgrenzen von 150, 410 und 1000 Euro, sondern vor allem auch, ob ein Wirtschaftsgut selbstständig nutzbar und bewertbar, beweglich, abnutzbar und längerfristig dem Betrieb dienend ist. Nur wenn alle diese Kriterien erfüllt sind, kann man von einem geringwertigen Wirtschaftsgut sprechen. Ken Höfel, Solution Expert der Freudenberg IT, erklärt in seinem Vortrag, wie man mit einer elektronischen Anlagenakte alle Unterlagen bestens im Griff haben kann. Es genügt heute nicht mehr, nur die Zugangs- und Abgangsbewegungen im Anlagenstamm wieder zu finden, vielmehr wird erwartet, dass auch gleich die eingescannten Belege durch einen Mausklick sichtbar gemacht werden. Mit dieser maßgeschneiderten Lösung wird der Prozess der Anlagenverwaltung deutlich erleichtert und letztlich werden auch Kosten gespart. Zum Abschluss danken Prof. Axel Uhrmacher und Uwe Jüttner allen Referenten für Ihre interessanten Vorträge und besonders Herrn Michael Steuck von der Freudenberg IT für die organisatorische Unterstützung. Eine sehr gelungene Veranstaltung ging nach zwei interessanten Tagen zu Ende. Nach der Tagung ist vor der Tagung! Alle Organisatoren freuten sich, schon jetzt den Termin der 3. Anlagenbuchhaltertagung am 12./13. September 2012, wiederum in Weinheim ankündigen zu können. Uwe Jüttner EMAA-Präsident
Bericht über die 1. Deutsche Anlagenbuchhalter-Tagung
„Wollen Sie die Gemeinschaft der Anlagenbuchhalter stärken, Networking mit interessanten Menschen betreiben, Freudenberg IT kennen lernen, Fachinformationen erhalten und Erfahrungen austauschen?“, fragte Uwe Jüttner, Präsident der EMAA – European Management Accountants Association e.V. die 100 Teilnehmer in seiner Begrüßungsrede. Die erfreulich große Teilnehmerzahl gab die Antwort von selbst.
Michael Fichtner, Mitglied der Geschäftsleitung der Freudenberg IT, begrüßte als Gastgeber die Teilnehmer, Referenten und Gäste der Veranstaltung. Gerne gab er seine Freude zum Ausdruck, dass diese Tagung eine hervorragende Resonanz gefunden hat. In seinen Grußworten stellte er die Unternehmensgruppe Freudenberg und die Freudenberg IT vor.
„Bei uns sind Sie vollkommen richtig, denn hier ist DER Branchentreff der Anlagenbuchhalter(-innen), bei dem Sie Kraft und Informationen für neue Herausforderungen sammeln, Preise gewinnen können und sogar noch Gelegenheit haben, ein wenig zu Feiern!“, so die weiteren Ausführungen von Jüttner. Die 1. Deutsche Anlagenbuchhalter-Tagung fand am 29./30. Juni 2010 in Weinheim auf dem Werksgelände der Unternehmensgruppe Freudenberg statt. Diese enge, partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen dem führenden deutschen Bilanzbuchhalter- und Controllerverband BVBC, der Dachorganisation der Bilanzbuchhalter- und Controllerverbände in Europa – EMAA sowie dem strategischen BVBC-Partner, dem international tätigen IT-Dienstleister Freudenberg IT bislang einmalig.
Viele Teilnehmer hatten in den vergangenen Jahren schon zahlreiche Seminare besucht. Die einen waren sehr theoretisch, manchen fehlte der Praxisbezug, andere wiederum hatten zuviel technischen Tiefgang. Ziel dieser Veranstaltung war es, die fachlichen Neuerungen der Anlagenbuchhaltung in Theorie und Praxis aufzuzeigen und gleichzeitig technische Lösungswege zu präsentieren. Neben den Fachvorträgen bestand auch ausreichend Gelegenheit für Gespräche, aktives Netzwerken und Kennenlernen von Fachkolleginnen und –kollegen.
„Die Veranstaltung ist in jeder Hinsicht ein Gewinn für Sie“, so die weiteren Grußworte von Prof. Axel Uhrmacher, Vizepräsident des BVBC. Jeder Teilnehmer nahm eine Tasche an Information mit. Darin enthalten war auch ein komplettes Anlagenbuchhaltungs-Programm der Firma Haufe/Lexware, welches die Teilnehmer kostenfrei erhielten. Den Reigen der Vorträge eröffneten Diplom-Finanzwirt StB Wolfgang Börstinger und Uwe Jüttner, EMA – European Management Accountant, in dem sie die Wahlrechte bei den immateriellen Vermögensgegenständen nach dem seit Jahresanfang geltenden Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) aufzeigten. Im Vortrag wurden die handelsrechtlichen, steuerrechtlichen und internationalen Bewertungsspielräume erklärt. Insbesondere im Steuerrecht sind darüber hinaus noch die Aufwendungen für die Einführung eines betriebswirtschaftlichen Softwaresystems (ERP-System) zu beachten. Fazit von Börstinger und Jüttner war, dass bei Nutzung der handelsrechtlichen Aktivierungswahlrechte zukünftig eine parallele Rechnungslegung für Handels- und Steuerrecht in vielen Unternehmen notwendig sein wird. Genau diesen Punkt griff Diplom-Betriebswirt (FH) Michael Mittelstädt, Team Manager FIT Financials und seit 1997 SAP-Berater mit dem Schwerpunkt Rechnungswesen/Controlling in seinem anschließenden Vortrag auf. „Das BilMoG – mögliche Abbildungsszenarien in ihrem SAP-System“, war der Inhalt seiner Ausführungen, in der er Nutzen und Herausforderungen bei Parallelen Konten versus Parallel Ledger, bzw. SAP FI NewGL darstellte. Wiederum Uwe Jüttner erklärte im folgenden Vortrag, welche Anforderungen an die Inventur im Anlagevermögen gestellt werden. Dabei stellte er grundsätzlich klar, dass auf eine Anlageninventur sogar verzichtet werden kann, wenn ein Bestandsverzeichnis z.B. als so genannter Inventarbogen oder in Form einer Anlagenkartei oder eines Anlagenwirtschaftssystems bestimmten Erfordernissen genügt. Diese Voraussetzungen sind die genaue Bezeichnung des Gegenstandes, der Buchwert am Bilanzstichtag, den Tag der Anschaffung oder Herstellung, die Abschreibungsmethode und die Nutzungsdauer, die Höhe der Anschaffungs- oder Herstellungskosten, der Tag des Abgangs und ggf. die Zuschreibungen und die außerplanmäßige Abschreibungen. Dennoch sollte hin und wieder überprüft werden, ob die in der Buchhaltung ausgewiesenen Anlagengegenstände tatsächlich noch vorhanden sind. Selbst bei sonst ordnungsgemäßer Buchführung kann es vorkommen, dass für neu angeschaffte Maschinen kein Anlagenstammsatz angelegt wird oder weil kein Zahlungsvorgang existiert und deshalb nicht verbucht ist, das Verschrotten einer alten Maschine oder die Entnahme eines gebrauchten Computers übersehen wird. Solche Fehler werden ggf. nur durch eine körperliche Aufnahme erkannt. Im Normalfall sollte sich jedoch aus der o. g. Fortschreibung der zum Bilanzstichtag richtige Bestand ermitteln lassen.
Neben der Frage, welche Gegenstände des Anlagevermögens körperlich identifiziert werden sollten, bzw. können, zeigte Jüttner auch auf, wie eine Listeninventur von Statten geht. Dass diese aber auch Nachteile hat und verbesserungswürdig ist, sahen alle Teilnehmer ein. „Es geht auch einfacher und besser“, so die anschließenden Worte von Technikinformatiker (BA) Udo Terhuven, Productmanager Asset-Inventory-System der Freudenberg IT. Terhuven, der seit 1996 als Berater im Umfeld der Anlageninventurprozesse mit Schwerpunkt SAP aktiv ist, präsentierte das barcodebasierende Anlageninventursystem der FIT. Er zeigte auf, dass das System den optimalen Nutzen im Umfeld von SAP erreicht. Terhuven räumte ein, dass bei der Erstinventur mit Barcodes im Vergleich zur klassischen Listeninventur keine Zeit eingespart werden kann, da eben alle Anlagengüter zuerst gesucht, gefunden und mit Barcodelabeln beklebt werden müssen. Jedoch zeigt das System seine Stärke in den Folgeinventuren. Hier ist eine Zeit- und Kostenreduzierung von 32 % durchaus realistisch, so die Aussage eines großen Referenzkunden. Der 1. Tag endete mit einem Vortrag von Beate Keller, Senior Consultant Enterprise Content Management der Freudenberg IT. Sie referierte über die Optimierung von dokumentenbasierten Prozessen in SAP. Dabei stellte sie ein Szenario für die Nutzung von digitalisierten Dokumenten auf. Ein wichtiger Informationslieferant des Anlagenbuchhalters im Unternehmen ist die Kreditorenabteilung. Keller erläuterte, dass digitalisierte Daten die Kommunikation im Unternehmen erheblich verbessern können und somit Potentiale zur Kosten- und Zeiteinsparung gegeben sind. Einen angenehmen Abschluss nahm der Tag durch ein „Get together“ am Abend in der Woinemer Hausbrauerei. Viele Teilnehmer nutzen die Gelegenheit zum ungezwungenen Erfahrungsaustausch mit den Referenten, dem Gastgebern und anderen Teilnehmern bei frisch gezapften Bier und leckerem Essen. Auch Hans-Joachim Klein, Präsident des BVBC, nutzte die Gelegenheit, direkten Kontakt zu Teilnehmern aufzunehmen.
6 Monate bestand am 30. Juni das GWG-Wahlrecht. Wie lautet die richtige Entscheidung? Das war die Frage deren Beantwortung sich erneut Wolfgang Börstinger und Uwe Jüttner stellten. Jüttner stellte fest, dass diese Frage in den vergangenen Monaten zu einem noch nie da gewesenen „Verkehr“ auf den Websites der Fachverlage oder der Fachverbände geführt hat. Erstaunlich auf der einen Seite, denn es geht ja letztlich um geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Wert unter 1000 EUR liegt. Beruhigend dagegen, wenn man daraus schließt, dass alle anderen Fragen der Bilanzierung und Bewertung weitaus höherwertiger Anlagengüter offensichtlich weniger Probleme bereiten. Die Darstellung der GWG’s von 2007 mit der Sofortabschreibung von 60,01 – 410,00 EUR, über die Jahre 2008 und 2009 mit der Sammelverwaltung von 150,01 – 1000,00 EUR bis heute zum GWG-Wahlrecht bzgl. der Sofortabschreibung oder der Sammelverwaltung füllten denn auch kurzweilig die ersten 90 Minuten des zweiten Tages. Wilko Hasselbrink, Senior Consultant Business Analytics & Integration der FIT, referierte in der Folge über Financial Analytics – den Werkzeugen zur taktischen und strategischen Unternehmenssteuerung. Dabei erklärte er Ansätze für ein End-to-End-Szenario auf der Basis von Information Management & Business Intelligence. Der Vortrag ermöglichte einen Ausblick in die Zukunft von Management Informationssystemen und DataWarehouse-Lösungen.
Den Abschluss der Vortragsreihe machte wiederum Uwe Jüttner, der selbst fast 30 Jahre in einem großen Industriebetrieb des Maschinenbaus als Anlagenbuchhalter tätig war. Er berichtete über die Abgrenzung vom Grundvermögen zu den Betriebsvorrichtungen. Nicht jeder Gebäudebestandteil wird auch als Gebäude gebucht. Wichtig ist, den Gebäudebegriff zu verstehen. Darin heißt es, dass ein Bauwerk als Gebäude gilt, wenn es Menschen oder Sachen durch räumliche Umschließung Schutz gegen Witterungseinflüsse gewährt, den Aufenthalt von Menschen gestattet, fest mit dem Grund und Boden verbunden, von einiger Beständigkeit und ausreichend standfest ist.
Dem gegenüber stehen Betriebsvorrichtungen, das heißt alle Vorrichtungen, mit denen ein bestimmter Zweck oder ein Gewerbe betrieben werden kann. Jüttners Vortrag zeigte auf, worauf es bei der Abgrenzung ankommt und worauf speziell geachtet werden muss. Die Teilnehmer beteiligten sich rege an der Abschlussdiskussion und einige freuten sich über ein paar nette Preise, die als Dankeschön für die Abgabe der Beurteilungsbögen ausgegeben wurden. Prof. Axel Uhrmacher für den BVBC und Uwe Jüttner für die EMAA dankten den Teilnehmer für ihr Kommen, aber besonders dem Gastgeber, der Freudenberg IT für die hervorragende Organisation im Besucherzentrum der Freudenberg-Gruppe. Alle waren sich darin einig, dass diese Veranstaltung wiederholt werden muss. Uwe Jüttner EMAA-Präsident

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