Source: https://www.dsi-ois.ch/versammlung-der-erstmitglieder-am-01-01-19/
Timestamp: 2019-10-20 08:24:34+00:00

Document:
Mitgliederversammlung 2018 | DSI OIS
Der Mitgliederversammlung vom Dienstag, 20. März 2018, 15.00 – 16.00 Uhr, Wyttenbachhaus, J.-Rosiusstrasse 1, Biel/Bienne
Anwesend sind: Kaspar Amsler (Vertreter Landschaftswerk Biel-Seeland AG), Monika Baitz (Berner Gesundheit, Zentrum Berner Jura–Seeland), Regula Balmer (Vorstand/Multimondo), Siv Hour de Bortoli (Pro Infirmis, service Bienne-Jura bernois), Christine Brassel (Benevol), Michel P.F. Esseiva (Revisor), Udo Finklenburg (Verein ambu-lante psychiatrische Pflege, Regionalgruppe Biel), Bea Frei (Stiftung Frauen&Kinder), Fritz Freuler (Präsident/ Casanostra), Beatrice Gogniat-Meier (Stiftung AK 15), Regula Hälg (Arud/Suprax), Pascale Hodel (Verein Pro Robinsonspielplatz), Cyrill Hofer (Vorstand/Pro Senectute), Markus Irniger (Spitex Biel-Bienne-Regio), Andrea Kaspar (Blaues Kreuz, Biel), Désirée Kozma (Gassenarbeit Biel), Charlotte Krebs (Röm.-kath. Gesamtkirch-gemeinde), Pascal Lerch (Vorstand/Reformierte Kirchgemeinde Biel), Carola Lübow (Vorstand/Ambulatorium Südhang Biel), Ester Maaouia (Pro Infirmis, Beratungsstelle Biel), Giuseppe Massa (Abt. Erwachsenen- und Jugendschutz Biel), Franziska Marti (Villa Christine), Thomas Michel (Vorstand/Abt. Soziales Biel), Eric Moser (Vorstand/Contact Netz), Olivier Paratte (Rechnungsführer), Roberto Perez (Vertreter Pro Senectute Biel -Seeland), Franziska Rittel (Praxisgemeinschaft Zentralstrasse 47), Serafina Rudaz (Solidarité femmes région biennoise), Heidi Schneider (Vertreterin Casanostra), Rolf Schwab (Equipe Volo Stiftung), Regina Stucki (Vor-stand/ Landschaftswerk Biel-Seeland AG), Anna Tanner (Vorstand/Vertreterin Verein fair), Urs Zysset (GL).
Entschuldigt sind: Simone Binggeli (Sozialdienst Pieterlen), Andrea Frommherz (frac), Caterina Gemelli (Ent-lastungsdienst Biel-Seeland/Berner Jura), Gabriela Imhof (Selbsthilfe BE, Beratungszentrum Biel), Hanspeter Keller (Stiftung Foyer Schoeni), Jürg Klossner (SRK Biel-Seeland), Urs Kühnis (Soziale Dienste Brügg-Aegerten-Studen), Alicia Leuenberger (IPT/Antenne de Bienne), Marcel Meier (Schule&Sport Biel, Dst. Kinderbetreuung und Schulsozialarbeit), Jean-Christian Muziek (Netzwerk Psychische Gesundheit AG), NN (Vertretung Team Sleep-In), NN (Vertretung Spitalzentrum Biel/Sozialberatung), Peter Reusser (Stiftung Südkurve Lyss), Sandra Sapuppo (Bewährungs- und Vollzugsdienste des Kt. Bern), Daniela Schüpbach (Burgergemeinde Biel), Christine Spreyermann (Soziale Dienste Nidau), Annette Suri Dawicki (Gassenküche Vagos), Markus Wäfler (Heilsarmee), Michel Zwahlen (Syphon AG).
Begrüssung / Traktanden
Fritz Freuler begrüsst im Namen des Vorstands die Anwesenden und heisst im Besonderen den Verein fair Biel und die Stiftung Südkurve Lyss willkommen, welche beide auf ordentli-chem Wege beim Vorstand zuhanden der Mitgliederversammlung Antrag um Aufnahme in den DSI-OIS gestellt haben. Mit der Aufnahme der beiden Institutionen kann der Dachver-band erfreulicherweise das beständige Wachstum der letzten Jahre fortsetzen. Der Verein fair wird durch Anna Tanner vertreten; Peter Reusser, Leiter der Stiftung Südkurve, muss sich leider aus terminlichen Gründen kurzfristig entschuldigen lassen.
Fritz Freuler begrüsst ferner Michel P.F. Esseiva, Revisor, Olivier Paratte, Buchhalter/Rech-nungsführer, und Oscar Flückiger, der sowohl im statutarischen als auch im thematischen Teil der Versammlung für die Simultanübersetzung besorgt sein wird. Er dankt der reformier-ten Kirchgemeinde (Pascal Lerch) für das Gastrecht im Wyttenbachhaus und die Bereitstel-lung einer professionellen Infrastruktur sowie der Gassenküche für die Bereitstellung des Apéros. Er gibt die eingegangenen Entschuldigungen bekannt und verweist auf die zirkulie-rende Präsenzliste.
Der Vorstand ist sich bewusst, dass die diesjährige Mitgliederversammlung in Bezug auf Inhalte und Ablauf anspruchsvoll ausgelegt ist. Neuwahlen, die Aufnahme neuer Mitglieder und eine – wenn auch sanfte – Revision der Statuten erfordern angesichts des eng gefass-ten Zeitrahmens eine zielgerichtete, effiziente Behandlung der statutarischen Geschäfte des ersten Teils. Der thematische zweite Teil mit gleich drei Vorträgen fachlich ausgewiesener Referenten zu aktuellen Themen der Gesundheits- und Sozialpolitik verspricht Erkenntnis-gewinn, stellt indessen wiederum auch das Auffassungsvermögen auf die Probe.
Die schriftliche Einladung mit den zugehörigen Unterlagen wurde am 19. Februar 2018 mit der Post zugestellt.
Die Traktandenliste wird ohne weitere Bemerkungen genehmigt.
Wahl der Stimmenzählerinnen / der Stimmenzähler
Der Vorschlag von Fritz Freuler wird nicht vermehrt und Andrea Kaspar einstimmig als Stimmenzählerin gewählt. Anwesend sind Vertreterinnen und Vertreter von 29 Mitglieder-institutionen. Stimmberechtigt sind bis und mit Traktandum 6, Mitgliederbewegungen / Neu-mitglieder, deren 27.
Protokoll der Mitgliederversammlung vom 29. März 2017
Das Wort wird nicht verlangt. Das Protokoll wird mit Dank an den Verfasser einstimmig genehmigt.
Der Jahresbericht wurde den Mitgliedern in schriftlicher Form mit der Einladung zugestellt. (Er kann – wie die früheren Jahresberichte und die Protokolle der Mitgliederversammlungen – jederzeit auch auf der Webseite des Verbandes, www.dsi-ois.ch, eingesehen werden). Fritz Freuler stellt mit Genugtuung fest, dass der vorliegende Bericht wiederum eine sowohl in quantitativer als auch qualitativer Hinsicht dynamische Entwicklung abbildet und vergegen-wärtigt im Besonderen den ungebrochenen Zuwachs neuer Mitglieder, den fachlichen Aus-tausch und die produktive Zusammenarbeit in den Arbeitsgruppen, die fortgesetzte Ausei-nandersetzung mit der Revision des Sozialhilfegesetzes und mit dem sogenannten Entlas-tungspaket des Kantons, die weitergeführten Allianzen gegen die Sparpolitik des Kantons und für das – im Rahmen des im Vorjahr ausgehandelten Kompromisses – ausgewogene, von einigen bürgerlichen Parteien (Anm. Red.: FDP und SVP) aber dennoch bestrittene städtische Budget 2018.
Das Wort wird weiter nicht verlangt. Die Mitgliederversammlung nimmt vom Jahresbericht des Vorstandes für das Jahr 2017 zustimmend Kenntnis.
Erfolgsrechnung / Bilanz 2017 und Revisionsbericht
Dem Vorschlag, die drei mit der Einladung zugestellten Dokumente in ihrem Zusammenhang zu behandeln und gemeinsam zu verabschieden, wird nicht widersprochen. Fritz Freuler er-läutert in der Folge vorab die Erfolgsrechnung und Bilanz. Die Rechnung weist bei einem Gesamtaufwand von CHF 11’767.49 und einem Gesamtertrag von CHF 9’300.00 einen Mehraufwand von von CHF 2’467.49 aus. Davon entfällt ein negativer Saldo von CHF 735.40 zulasten des – wie in den Vorjahren – für das Komitee Biel für alle – Comité Bienne pour tous separat geführten Transit-Kontos. Dem Verband verbleibt ein Mehraufwand von CHF 1’732.09. Der Mehraufwand ist damit rund um die Hälfte kleiner als im Berichtsjahr mit insgesamt CHF 3‘400.00 budgetiert. Die Ausgaben entfallen im wesentlichen wiederum auf die Öffentlichkeitsarbeit (Anlässe, Übersetzerhonorare, Kampagnebeiträge etc.), gefolgt vom Personalaufwand (Führung der Geschäftsstelle). Das mit der Bilanz per 31. 12. 2017 ausgewiesene Vereinsvermögen beläuft sich somit auf CHF 30‘197.00
Michel P.F. Esseiva präsentiert den bereits schriftlich vorliegenden Revisionsbericht vom 22. Januar 2018. Er bescheinigt, dass die Buchhaltung ordnungsgemäss und sauber geführt wurde und die Belege lückenlos vorhanden sind. Er dankt Olivier Paratte für seine Arbeit und beantragt der Versammlung, die Rechnung zu genehmigen und dem Vorstand Décharge zu erteilen.
Es werden keine Fragen gestellt. Jahresrechnung, Bilanz und Revisionsbericht werden ohne Gegenstimme und ohne Enthaltung genehmigt.
Mitgliederbewegungen / Neumitglieder gem. Art. 3 und 4 der Statuten
Der Verein fair Biel und die Stiftung Südkurve Lyss haben auf ordentlichem Weg Antrag um Aufnahme als Mitglieder des DSI-OIS gestellt. Dire beiden Institutionen sind in der Region bereits weitgehend bekannt, zudem informieren sie über ihre Strukturen und Angebote auf eigenen Webseiten.
Anna Tanner stellt den Verein fair kurz vor: Der Verein hat ganz grundsätzlich zum Ziel, die Welt ein bisschen fairer zu machen. Er unterhält ein vielfältiges Angebot in verschiedenen Aktionsfeldern. Vorab bietet er Unterstützung für Menschen auf der Flucht und für New-comers in der Schweiz (Projekte zur Förderung des sozialen Austauschs, Sprachkurse, kul-turelle Veranstaltungen, Sportanlässe, Aktiv-Sonntage im Haus für Biel), Aktionen im Rah-men der Fairtrade-Bewegung und zur Förderung eines nachhaltigen Konsums. Er ist auf Angebote vor Ort fokussiert und versteht sich als Teil einer offenen, zivilgesellschaftlichen Bewegung. Sämtliche Aktivitäten beruhen auf Freiwilligenarbeit.
Stellvertretend für den kurzfristig an der Teilnahme verhinderten Geschäftsführer, Peter Reusser, stellt Fritz Freuler die Stiftung Südkurve Lyss vor. Die Stiftung engagiert sich mit einem vielfältigen Angebot für das Wohl und die Förderung der Familie und ihrer Mitglieder, insbesondere Kinder, unterstützt Menschen in herausfordernden Lebenssituationen durch Beratung und Begleitung und bietet mit spezifischen Arbeitsprogrammen Menschen eine Tagesstruktur. Heinz Lüthi, dessen Sozialdienst mit der Stiftung in einzelnen Bereichen eng zusammenarbeitet, ergänzt die Ausführungen von Fritz Freuler: die Stiftung arbeitet erklär-termassen auf der Basis christlicher Leitgedanken und füllt mit ihren vielseitigen Aktivitäten bestehende Lücken im kommunalen Angebot. Er schliesst sich dem Antrag des Vorstandes an und befürwortet damit die Aufnahme der Stiftung in den Dachverband. Dem Vorschlag von Fritz Freuler, über die beiden Anträge gemeinsam zu befinden, wird zugestimmt.
Einstimmig und ohne Enthaltung werden
 der Verein fair, Biel
 sowie die Stiftung Südkurve, Lyss
als neue Mitglieder in den Dachverband aufgenommen.
Damit zählt der DSI-OIS neu nunmehr 47 Mitglieder.
Statuten: Teilrevision
Fritz Freuler weist einleitend darauf hin, dass die Statuten seit dem Gründungsjahr 1996 noch keine Änderung erfahren haben. In der Zwischenzeit hat sich der Verband indessen sowohl in quantitativer als auch in qualitativer Hinsicht entschieden weiterentwickelt. Der Vorstand hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, die Statuten – wie auch das Organi-gramm, das Verbands-Konzept und das Arbeitsgruppen-Konzept – zu überprüfen und wo nötig an veränderte Gegebenheiten anzupassen. Dabei hat es sich gezeigt, dass weiter-gehende Änderungen sich nicht aufdrängen, einige Anpassungen im Sinne einer Aktuali-sierung – quasi als «Revision light» – aber dennoch vorzunehmen sind. Die Verabschiedung des Verbands-Konzepts und des Arbeitsgruppen-Konzepts liegen in der Kompetenz des Vorstands. Sie werden nach Abschluss ihrer Überarbeitung (deutsch und französisch) auf der Webseite www.dsi-ois.ch öffentlich gemacht. Statutenänderungen dagegen bedürfen der Zustimmung der Mitgliederversammlung, mit einem qualifizierten Mehr von 2/3 der Stimmen.
Die bestehende alte und die überarbeitete neue Fassung der Statuten wurde den Mitglie-dern im Rahmen einer synoptischen Gegenüberstellung mit der Einladung zugestellt. Fritz Freuler vergegenwärtigt und kommentiert die einzelnen Änderungen:
Art. 4: Die Übertragung der Kompetenz zur Aufnahme neuer Mitglieder an den Vorstand schafft vermehrt Klarheit für die Zusammenarbeit mit interessierten Institutionen, die ihre Anträge um Aufnahme in den Verband in der Regel im Laufe des Jahres stellen: Die Auf-nahmekriterien sind in Art. 3 festgeschrieben; die Ausschlusskompetenz verbleibt bei der Mitgliederversammlung.
Art. 6, 7: Die Möglichkeit der Wahl eines Co-Präsidiums wird explizit festgehalten.
Art. 6: Neu wird im Einzelnen festgeschrieben, worüber die Mitgliederversammlung ent-scheidet bzw. nur Kenntnis zu nehmen hat. Die Erstreckung der Frist zur Durchführung der Mitglieder- bzw. Generalversammlung bis Ende Mai trägt den Arbeitsabläufen (Jahresab-schluss) einer Milizorganisation besser Rechnung.
Art. 7: Neu geschaffen wird die Möglichkeit zur Erweiterung des Vorstandes auf 7 bis 11 Mitglieder in Anbetracht des Mitgliederzuwachses der vergangenen Jahre und insbesondere auch im Bestreben, der Zunahme französischsprachiger Mitglieder bzw. Vertreter/-innen besser gerecht zu werden.
Art. 5, 8: Die definitorische Abgrenzung zwischen Arbeits- und Projektgruppen wird ausfor-muliert.
Art 7, 9: Die Aufgaben und Pflichten des Vorstandes werden differenzierter dargestellt (Zirkularbeschlüsse, Zeichnungsberechtigung, Pflichtenheft Geschäftsstelle).
Daneben wurden einige begriffliche Anpassungen im Sinne einer Aktualisierung oder einer besseren Verständlichkeit der einzelnen Bestimmungen vorgenommen.
Fritz Freuler eröffnet die Diskussion für Fragen oder Änderungsanträge. Charlotte Krebs stellt die neu vorgeschlagene Regel zur Aufnahme neuer bzw. zum Ausschluss bestehender Mitglieder in Frage. Das Wort wird weiter nicht verlangt und die Revision zur Abstimmung gebracht.
Die Mitgliederversammlung stimmt der vom Vorstand unterbreiteten Vorlage zur Revision der Statuten ohne Gegenstimme, mit 1 Enthaltung zu.
7.1 Festlegung des Mitgliederbeitrages auf unverändert CHF 200.00 p. J.
Der Jahresbeitrag wurde von der Mitgliederversammlung am 27. März 2001 von CHF 100.00 auf CHF 200.00 erhöht und blieb seither unverändert. Nach geltendem Recht muss der Jah-resbeitrag (in Auslegung von Art. 71 ZGB) an der Mitgliederversammlung als ordentliches Geschäft traktandiert werden, wenn die Höhe des Beitrags nicht schon in den Statuten fest-gelegt ist. Im Sinne einer besseren Flexibilität hat der Vorstand davon abgesehen, den Bei-trag in die Statuten aufzunehmen. Er soll an der Mitgliederversammlung vielmehr regelmäs-sig und im Zusammenhang mit der Verbandsentwicklung diskutiert werden.
In der Abstimmung wird der Mitgliederbeitrag für das Verbandsjahr 2018/19 ohne Gegen-stimme und ohne Enthaltung auf unverändert CHF 200.00 festgelegt.
Wahlen Vorstand / Präsidium gem. Art. 6 der Statuten
8.1 Demission aus dem Vorstand / Präsidium
Fritz Freuler tritt per Ende März 2018 von seiner Funktion als Geschäftsführer von Casa-nostra zurück. Damit gehört er ab dem kommenden April nicht mehr als Vertreter eines Mitglieds dem DSI-OIS an, verliert demzufolge die Legitimation als Mitglied des Vorstands sowie als Präsident und demissioniert deshalb von diesen seine Funktionen im Verband. Die Mitgliederversammlung nimmt Kenntnis.
8.2 Neuwahlen in den Vorstand
Mit Blick auf die bevorstehende Demission von Fritz Freuler und gestützt auf vertiefte Überle-gungen zur weiteren Entwicklung des DSI-OIS angesichts der auf politischer Ebene ange-sagten Einsparungen im Sozial- und Gesundheitsbereich hat sich der Vorstand wiederholt im Laufe des vergangenen Jahres und intensiv an einer Retraite im November auch mit der Be-stellung des Vorstands und der Wiederbesetzung des Präsidiums auseinandergesetzt. Er schlägt vor:
 Anna Tanner, Vertreterin Verein fair, Biel. Nach ihrer Ausbildung zur Sozialarbeiterin und verschiedenen Anstellungen im Sozialbereich (u.a. in der kirchlichen Sozialarbeit) ist sie zur Zeit im Frauenhaus Bern, Fachbereich Opferhilfe, tätig und engagiert sich daneben in verschiedenen Projekten in Biel. Anna Tanner ist seit mehreren Jahren Stadträtin in Biel, Mitglied der SP-Fraktion mit Fokus auf sozialpolitischen Themen.
 Daniel Bachmann, neu Geschäftsführer von Casanostra, Verein für Wohnhilfe. Als lang-jähriger Bereichsleiter in verschiedenen Funktionen im Bieler Sozialdienst und Präsident der Eisenbahner Wohnbaugenossenschaft ist er mit den regionalen Verhältnissen bes-tens vertraut und im Sozialbereich ebenso vernetzt.
Den Anträgen des Vorstands werden weder bestritten noch vermehrt und Anna Tanner und Daniel Bachmann mit Akklamation als neue Mitglieder des Vorstands gewählt.
8.3. Neuwahl Co-Präsidium
Im Ergebnis der Überlegungen und Abklärungen zur Wiederbesetzung des Präsidiums infol-ge der Demission von Fritz Freuler schlägt der Vorstand für die Leitung des DSI-OIS neu ein Co-Präsidium vor. Zur Wahl als Co-Präsidentin bzw. als Co-Präsident stellen sich Anna Tan-ner, Verein fair Biel, und Cyrill Hofer, Pro Senectute Biel/Bienne-Seeland, zur Verfügung.
Beide sind durch ihre Tätigkeiten und ihr Engagement (u.a. auch im Komitee Biel für alle) breit vernetzt. Während Cyrill Hofer als mehrjähriges Mitglied des Vorstands einlässliche Er-fahrung aus der jüngeren Verbandstätigkeit und Verbandsentwicklung in die neue Funktion einbringt, sind es bei Anna Tanner vorab ihr Netzwerk und ihre mehrjährige Erfahrung auf politischer Ebene.
Die Anträge des Vorstandes werden weder bestritten noch vermehrt und Anna Tanner und Cyrill Hofer mit Akklamation neu als Co-Präsidentin bzw. als Co-Präsident gewählt.
Dem Vorstand sind keine Anträge zugegangen.
Ausblick 2018 / 2019 – Verbandsentwicklung, Aktivitäten, Allianzen
Cyrill Hofer und Anna Tanner verweisen auf die vielschichtigen und weitreichenden aktuellen Herausforderungen im Umfeld der gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen. Auf poli-tischer Ebene stehen gleich mehrere einschneidende Vorhaben an – vorab empfindliche Umverteilungs- und Sparmassnahmen im Rahmen der Steuer- und Sozialpolitik sowie Leis-tungsabbau durch Gesetzesänderungen (Sozialhilfegesetz). Bedenkliche und so nicht hin-nehmbare Folgen zeichnen sich ab und es gilt bereits auch Vorkehrungen ins Auge zu fas-sen, den drohenden sozialen Ausschluss schwächerer gesellschaftlicher Gruppen zu ver-hindern. Das bedeutet für den DSI-OIS Förderung des Austauschs und der weiteren Ver-netzung (vorab in den Arbeitsgruppen), Weiterentwicklung von Plattformen, fortgesetzte und sichtbare Positionierung des Verbands in fachlichen und politischen Fragen, Vertiefung und Verfestigung der Allianzen (vorab im Rahmen von politischen Kampagnen), achtsames Anti-zipieren kommender Problemstellungen (z.B. Auswirkungen der Digitalisierung). Aktuell in diesem Zusammenhang weist Cyrill Hofer auf die beim Eingang aufliegenden Listen, in die sich die Mitglieder für die Unterschriftensammlung zu den Referenden gegen die Revisions-vorlagen zum Steuer- und zum Sozialhilfegesetz eintragen können.
Das Budget 2018 orientiert sich an den Rechnungsergebnissen der beiden Vorjahre sowie an den geplanten Aktivitäten und veranschlagt einen Mehraufwand von CHF 3’400.00 Die Steuer- und die Sozialhilfegesetzesrevision werden spezifische Aktivitäten auslösen und erfordern daher die Bereitstellung entsprechender Mittel (vgl. Nr. 472000, Öffentlichkeitsar-beit). Ferner steht in der Leitung der Geschäftsstelle ein personeller Wechsel an: Urs Zysset, der diese Funktion im März 2012 übernommen und mithin während 6 Jahren ausgeübt hat, verlässt den Dachverband zusammen mit Fritz Freuler mit Datum dieser Mitgliederversamm-lung (- er wird noch das Protokoll und die Einzahlungsscheine zur Begleichung des Jah-resbeitrags verschicken). Die Wahl der Geschäftsleitung liegt in der Kompetenz des Vor-stands; sie steht zur Zeit noch aus. Um den Spielraum für die Wiederbesetzung der Funktion und eine allfällige Anpassung des Pflichtenhefts offen zu halten, wird der Personalaufwand etwas höher veranschlagt. Der Vorstand folgt damit auch seiner Aussage, die er an der Mitgliederversammlung vom vergangenen Jahr im Zusammenhang mit der Erörterung des Budgets 2017 über allfällige strukturelle Änderungen und eine entsprechende Professiona-lisierung der Geschäftsstelle formuliert hat.
Die Mitgliederversammlung stimmt dem Antrag des Vorstandes zu und genehmigt das Budget 2018 ohne Gegenstimme und ohne Enthaltung.
Rolf Schwab weist auf den Wechsel des Namens der GAD-Stiftung hin: sie heisst neu Equipe VOLO Stiftung
Thomas Michel macht auf die «Arena»-Sendung vom kommenden 23. März zum Thema Sozialhilfe aufmerksam (SRF 1).
Das Wort wird weiter nicht verlangt. Fritz Freuler schliesst um 16.00 Uhr den statutarischen Teil der Mitgliederversammlung und lädt ein zu den anschliessenden Gastreferaten von Hans Kurt zum Thema «Sozialpsychiatrie – welche Versorgungsstruktur macht Sinn?», von Markus Kaufmann zum Thema «Herausforderungen für die Sozialhilfe und die SKOS vor dem Hintergrund der SHG-Revision im Kanton Bern» und von Corrado Pardini zum Thema «Spital AG’s und Sozialabbau – Wohin zielt die Politik?». (Die Slides zu den Referaten von Hans Kurt und Markus Kaufmann werden auf den Seiten von www.dsi-ois.ch nachzulesen sein).
Biel, 10. April 2018
Fritz Freuler Urs Zysset

References: Art. 3

Art. 4
 Art. 3

Art. 6

Art. 6

Art. 7

Art. 5
 Art. 71
 Art. 6