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Anwaltskanzlei Sven Adam | Tacheles-Rechtsprechungsticker | Rechtsprechungsticker von Tacheles KW 04/2013
Eingetragen oder aktualisiert am 28.01.2013
Rechtsprechungsticker von Tacheles KW 04/2013
1.1 - BSG, Urteil vom 22.08.2012 - B 14 AS 197/11 R
1.2 - BSG, Urteil vom 22.08.2012,- B 14 AS 13/12 R
Persönliche Umstände wie etwa das (nähere) soziale und schulische Umfeld minderjähriger schulpflichtiger Kinder, Alleinerziehender oder behinderter oder pflegebedürftiger Menschen bzw der sie betreuenden Familienangehörigen können Gründe darstellen, die zu Einschränkungen der Obliegenheit zur Senkung unangemessener Kosten der Unterkunft im Sinne subjektiver Unzumutbarkeit führen.
Ebenso - BSG, Urteil vom 11.12.2012 - B 4 AS 44/12 R
2.1 - Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, Urteil vom 18.12.2012 - L 7 AS 1416/10 -
Das zunächst zum Kindesunterhalt vom Vater aufgrund eines an diesen gerichteten Gebührenbescheides unmittelbar an die Kindertagesstätte gezahlte Verpflegungs-/ Getränkegeld in Höhe von 50,00 Euro monatlich stellt kein Einkommen des Kindes dar.
2.2 - Landessozialgericht Hamburg, Urteil vom 24.09.2012 - L 4 AS 110/09
Sozialgericht Aurich, Urteil vom 11. Januar 2012, S 15 AS 63/10, Berufung ist anhängig beim LSG NSB unter L 13 AS 34/12.
Leitsatz: Ein selbstgenutztes Hausgrundstück ist angemessen i. S. d. § 12 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 SGB II, wenn sich die Wohnfläche innerhalb des in § 39 Abs. 1 S. 1 II. WoBauG i. V. m. § 39 Abs. 1 S. 2 und § 82 Abs. 3 S. 1 II. WoBauG genannten Rahmens bewegt.
2.3 - Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 18.10.2012 - L 7 AS 998/11
Der Grundsicherungsträger muss mit der Sanktionsentscheidung zeitgleich auch darüber entscheiden, ob im konkreten Fall ergänzende Sachleistungen oder geldwerte Leistungen zu erbringen sind.- (§ 31 Abs. 5 Satz 1 SGB II a.F.)
Ebenso - erkennender Senat, Beschluss vom 09.09.2009, Az.: L 7 B 211/09 AS ER, LSG Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 05.01.2011, Az.: L 2 AS 428/10 B ER und LSG Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 21.04.2010, Az.: L 13 AS 100/10 B ER.
2.4 - Landessozialgericht Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 18.12.2012 - L 5 AS 645/12 B ER
Die Ausbildung des behinderten Antragstellers zum Autofachwerker ist nicht förderungsfähig nach §§ 57 u. 58 SGB III, so dass der in § 7 Abs. 5 SGB II normierte Leistungsausschluss nicht greift.
Die Ausnahmeregelung des § 7 Abs. 5 SGB II ist auf die dort ausdrücklich genannten Förderarten begrenzt, weil der Leistungsausschluss des § 7 Abs. 5 SGB II an die abstrakte Förderungsfähigkeit bestimmter Ausbildungen dem Grunde nach anknüpft(vgl. BSG, Urteil vom 16. Februar 2012 (Az. B 4 AS 94/11 R, RN 15 ff.).
3.1 - Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, Urteil vom 14.06.2012 - L 8 SO 161/09
Arbeitslosengeld II ist bei der Bewilligung von Sozialhilfe nicht als Partnereinkommen zu berücksichtigen.
Ebenso - BSG, Urteil vom 9. Juni 2011 B 8 SO 20/09 R
3.2 - Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 04.12.2012 - L 9 SO 383/12 B
Keine darlehensweise Übernahme der Verwaltungsgebühr für den Kirchenaustritt gem. § 37 Abs. 1 SGB XII.
3.3 - LSG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 16. Juli 2012 - L 20 SO 40/12
Reisekosten aus Anlass der Teilnahme an der Beisetzung eines Angehörigen müssen aus dem Regelsatz angespart werden.
4.1 - Sozialgericht Berlin, Urteil vom 04.12.2012 - S 51 SO 2013/11, Berufung wird zugelassen
Ebenso im Ergebnis LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 10.06.2011, L 12 AS 1077/11 ; LSG Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 24.10.2011, L 8 SO 275/11 B ER.
5.1 - Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, Urteil vom 25.10.2012 - L 8 AY 7/10
Keine höheren Leistungen nach § 3 AsylbLG vor dem 1. Januar 2011
6. Anmerkung von RiLSG Uwe Söhngen bei juris zu BSG - B 4 AS 163/11 R: Berücksichtigung berufsbezogener Aufwendungen beim Bezug von Arbeitslosengeld II
Berücksichtigung berufsbezogener Aufwendungen beim Bezug von Arbeitslosengeld II
7. RA Stephan Felsmann, Kiel: Hartz 4 Empfänger müssen nicht frieren – Öl tanken im Winter – einstweiliger Rechtsschutz
Das Sozialgericht Kiel hat in einem Eilverfahren (S 30 AS 7/13 ER) entschieden, dass einer Familie Leistungsbezug nach dem SGB II vorläufig Heizkosten für das Tanken von 500 Litern Heizöl zustehen wenn der Tank fast leer.

References: § 12
 § 39
 § 39
 § 82
 § 7
 § 7
 § 7
 § 37
 § 3