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Timestamp: 2019-01-18 22:31:36+00:00

Document:
Landesrecht Sachsen-Anhalt § 29 LRiG | Landesnorm Sachsen-Anhalt | - Teilweise Einbehaltung von Dienstbezügen | Richtergesetz des Landes Sachsen-Anhalt (Landesrichtergesetz - LRiG) vom 28. Januar 2011 | gültig ab: 01.01.2019
Richtergesetz des Landes Sachsen-Anhalt (Landesrichtergesetz...
§ 1 - § 13 Abschnitt 1 - Allgemeine Vorschriften
§ 14 - § 15 Abschnitt 2 - Ehrenamtliche Richter
§ 16 - § 25 Abschnitt 3 - Nebentätigkeiten
§ 26 - § 35 Abschnitt 4 - Dienstunfähigkeit und begrenzte...
§ 26 - Dienstunfähigkeit, Versetzung in den Ruhestand
§ 27 - Ärztliche Untersuchungen
§ 28 - Versetzung in den Ruhestand wegen Dienstunfähigkeit...
§ 29 - Teilweise Einbehaltung von Dienstbezügen
§ 30 - Versetzung in den Ruhestand wegen Dienstunfähigkeit...
§ 31 - Begrenzte Dienstfähigkeit
§ 32 - Erhaltung und Wiederherstellung der Dienstfähigkeit
§ 33 - Versetzung in den Ruhestand wegen Dienstunfähigkeit...
§ 34 - Begrenzte Dienstfähigkeit bei Richtern auf Probe
§ 35 - Anzuwendende Vorschriften bei Richtern auf Probe
§ 36 - § 74 Abschnitt 5 - Richtervertretungen
§ 75 - § 77 Abschnitt 6 - Staatsanwaltsräte
§ 78 - § 100 Abschnitt 7 - Richterdienstgerichtsbarkeit
§ 101 - § 102 Abschnitt 8 - Übergangs- und Schlussvorschriften
Gliederungs-Nr: 301.14
Richtergesetz des Landes Sachsen-Anhalt
(Landesrichtergesetz - LRiG)
Vom 28. Januar 2011 *
Teilweise Einbehaltung von Dienstbezügen
(1) 1 Beantragt die oberste Dienstbehörde beim Dienstgericht, die Zulässigkeit der Versetzung des Richters in den Ruhestand wegen Dienstunfähigkeit festzustellen, und verrichtet der Richter keinen Dienst, behält sie oder die durch sie bestimmte Stelle die das Ruhegehalt übersteigenden Dienstbezüge mit dem Ende des Monats, in dem die Antragsschrift dem Richter zugestellt wird, bis zum Beginn des Ruhestandes ein. 2 Wird dem Richter, der zu dem Zeitpunkt, in dem ihm die Antragsschrift der obersten Dienstbehörde zugestellt wird, noch Dienst verrichtet, die Führung der Amtsgeschäfte vorläufig untersagt, gilt Satz 1 mit der Maßgabe, dass die das Ruhegehalt übersteigenden Dienstbezüge mit dem Ende des Monats einzubehalten sind, in dem die Entscheidung über die vorläufige Untersagung der Führung der Amtsgeschäfte rechtskräftig geworden ist. 3 Sofern der Richter bereits zuvor keinen Dienst mehr verrichtet, sind die das Ruhegehalt übersteigenden Dienstbezüge ab diesem Zeitpunkt einzubehalten.
(2) 1 Wird der Richter in den Ruhestand versetzt, werden die einbehaltenen Bezüge nicht nachgezahlt. 2 Im Falle der Einstellung des Verfahrens gemäß § 28 Abs. 5 sind die einbehaltenen Bezüge nachzuzahlen.
Verkündet als Artikel 1 des Gesetzes zur Neuregelung des Landesrichterrechts des Landes Sachsen-Anhalt (Richterrechtsneuregelungsgesetz - RiNeuRG) vom 28. Januar 2011 (GVBl. LSA S. 30)
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References: § 29

§ 1
 § 13

§ 14
 § 15

§ 16
 § 25

§ 26
 § 35

§ 26

§ 27

§ 28

§ 29

§ 30

§ 31

§ 32

§ 33

§ 34

§ 35

§ 36
 § 74

§ 75
 § 77

§ 78
 § 100

§ 101
 § 102
 § 28