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Timestamp: 2018-07-23 05:51:59+00:00

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Raphael Kühner, Friedrich Blass, Ausführliche Grammatik der Griechischen Sprache, chapter 134
[*] 134. Betonung der dritten Deklination.
Der Accent bleibt bei zwei- und mehrsilbigen Wörtern, so lange es die Gesetze der Betonung zulassen, auf der betonten Silbe des Nominativs stehen, als: τὸ πρᾶγμα, πράγματος (aber πραγμάτων), ὁ ἡ χελιδών, χελιδόνος, ὁ παιών, ῶνος, ἡ ἀκτίς, ῖνος, Ξενοφῶν, (ω_!)ντος, τὸ δόρυ, δόρατος, ὁ λέων, λέοντος. Die einsilbigen Wörter aber sind im Genetive und Dative aller Numeri auf der Endsilbe betont, als: ὁ μήν, μηνός, μηνί, μηνοῖν, μηνῶν, μησί.
Ausnahmen von den Einsilbigen: a) Folgende zehn Substantive sind im Gen. Plur. und im Gen. und Dat. Dual. Paroxytona: ἡ δᾴς, Fackel, ὁ δμώς, Sklave, ὁ θώς, Schakal, τὸ ΚΡΑΣ (G. κρατός), Haupt, τὸ οὖς (G. ὠτός), Ohr, ὁ ἡ παῖς, Kind, ὁ σής, Motte, ὁ Τρώς, Troer, ἡ φῴς (G. φῳδός), Brandfleck, [τὸ φῶς (G. φωτός), Licht, Plural erst nachklassisch]; also: δᾴδων, δᾴδοιν, θώων, κράτων, ὤτων, ὤτοιν, παίδων, παίδοιν, σέων, Τρώων, [φώτων,] φῴδων; hingegen: τῶν δμῳῶν v. αἱ δμῳαί, τῶν Τρῳῶν v. Τρῳαί, τῶν φωτῶν v. ὁ φώς, Mann, τῶν θῳῶν v. θῳά, Schade, τῶν κρατῶν v. τὸ κράτος, Macht. Als Grund dieser Betonung machen die Grammatiker z. T. eben das Bedürfnis der Unterscheidung geltend, wiewohl doch in der wirklichen Sprache ein solches bezüglich veralteter Wörter wie ὁ φώς τῶν φωτῶν, ὁ δμώς (ἡ δμῷα) αἱ δμῳαί (Gen. Hom. δμῳάων), τῳν κράτων nicht vorhanden sein konnte; bei anderen beziehen sie sich, mit mehr Recht, auf die stattgehabte Kontraktion: παΐδων παίδων, δαΐδων δᾴδων, φωΐδων φῴδων, κραάτων κράτων, (ὀάτων ὤτων). — Bezüglich des Wortes θώς war übrigens Streit: Aristarch θώων, Pamphilos θωῶν, Herodian II, 85.
b) Folgende Kontrakta sind im Gen. u. Dat. aller Numeri, wie in den übrigen Kasus, nach Beschaffenheit der Endsilbe entweder Properispomena oder Paroxytona: τὸ ἦρ (aus ἔαρ), Frühling, κῆρ (ep. aus κέαρ), Herz, ὁ λᾶς (aus λᾶας), Stein, ὁ πρών (aus πραϝών, Hesiod πρηών), vorspringender Berg; dazu die Eigenn. Ὦψ, Ὦπος Od. α, 429 u. s. (nach Anderen aber [Hesych.] Ὠπός, s. Lobeck, Paral., p. 117 sq.; mit jener Betonung wollte man ὠπός u. Ὦπος scheiden), und Θών, Θῶνος (Ägypter) Od. δ, 228; also ἦρος, ἦρι, κῆρι, λᾶος, λᾶϊ, λάων, πρῶνος, πρῶνι; auch gehören hierher die ep. Formen G. υἷος, D. υἷι v. ΥΙΣ, Sohn; ferner Φθάς, άντος, άντι, ᾶσι Choerob. Herodian I, 410 nach Analogie des Partic. φθάς, s. c), und Ζάς Ζάντος (für Ζεύς, s. § 130).
Anmerk. 1. Folgende Kontrakta hingegen folgen der Hauptregel: στέαρ = στῆρ, Talg, στέατος = στητός, στητί, φρέαρ, Brunnen, φρέατος = φρητός, φρητί, φρητῶν, Θρᾷξ, Θρῇξ, a. Θρῆιξ, Θράϊκος, Θρήϊκος = Θρᾳκός, Θρῃκός, ο（ι<*>）ς (ion. ὄϊς), οἰός, οἰΐ, οἰῶν, οἰσί.
Anmerk. 2. Es versteht sich von selbst, dass die epische Dativform des Plur. ausgenommen sein muss, als: παίδεσσι, θήρεσσι; so auch σπέσσι st. σπέεσσι; Properispomenon ist der ep. Dual ποδοῖιν st. ποδοῖν v. πούς.
c) Die einsilbigen Participien und das Pronomen τίς quis? behalten den Accent durch alle Kasus auf der Stammsilbe; das Adjekt. πᾶς aber nur im Plur. und Duale: ὤν, ὄντος, ὄντι, ὄντων, οὖσιν, ὄντοιν, τίς, τίνος, τίνι u. s. w.; πᾶς, παντός, παντί, πάντων, πᾶσι.
Ausnahmen von den Mehrsilbigen: Der Betonung der einsilbigen Substantive in den Gen. und Dat. aller Numeri folgen:
a) ἡ γυνή, Weib (γυναικός, γυναικί, γυναικοῖν, γυναιξί, γυναικῶν; aber: γυναῖκα, γυναῖκες u. s. w.), nach ἀνήρ s. b), § 130 Anm. 1; ὁ ἡ κύων, Hund (κυνός, κυνί, κυνοῖν, κυνῶν, κυσί; aber: κύνα, κύνες u. s. w.);
b) die “synkopierten” Subst. auf ηρ (§ 122, 4), πατήρ, μήτηρ, θυγάτηρ, ἀνήρ u. γαστήρ, welche gleichfalls in den Genetiven und Dativen, mit Ausnahme des Dat. Pl. auf άσι, die letzte Silbe betont haben, während in den Formen vom Stamme auf ερ der Accent auf ε ruht. Eine Ausnahme macht das Wort ἡ Δημήτηρ, welches in den “synkopierten” Formen den Accent auf Antepaenultima hat, als: Δήμητρος, Δήμητρι, Δήμητρα; dasselbe ist der Fall bei ἡ θυγάτηρ in den poetischen Formen des Nom. und Akk.: θύγατρες, θύγατρα, θύγατρας;
c) Die Komposita von εἷς, unus, im Gen. und Dat. Sing.: οὐδείς, οὐδενός, weil dies als οὐδ᾽ ἑνός, οὐδὲ ἑνός gefühlt wurde; aber οὐδένων, οὐδέσι, weil hier wirkliches Zusammenwachsen vorlag (οὐδ᾽ ἑνων ist nichts); ebenso μηδείς, μηδενός u. s. w.;
d) die epischen Genetiv- und Dativformen des Sing. von γόνυ und δόρυ: γουνός, γουνί, aber γοῦνα, γούνων u. s. w., δουρός, δουρί, aber: δοῦρα, δούῤων, δούρεσσιν, und die att. poet. Formen: δορός, δορί, s. § 130.
e) die Zahlsubstantive χιλιάς, μυριάς, G. άδος, werden nach Herodian I, 428 im Gen. Plur. von den Attikern perispomeniert: χιλιαδῶν, μυριαδῶν; anscheinend nach Analogie von χιλιῶν § 107, 3.1) Vgl. § 118, 8.
Die Substantive auf ις, υς sind in den attischen Genetivformen des Sing. und Plur. Proparoxytona, die auf [ι und] υ aber anscheinend nur im Sing., als: πόλις, πόλεως, πόλεων, πῆχυς, πήχεως, πήχεων, ἄστυ, ἄστεως, aber ἀστέων.2) S. § 126.
Die Substantive auf ώ (§ 129) haben im Akk. Sing. nicht den Cirkumflex, sondern den Akut, als: ἠχόα = ἠχώ (nicht nach der allgemeinen Regel ἠχῶ) v. ἡ ἠχώ. Herodian I, 416. II, 33. 65. 335 giebt als Grund an, dass diese Akkusative der Betonung des gleichlautenden Nominativs gefolgt seien. Aber die auf ώς, G. όος, werden nach Aristarchs Lehre im Akk. S. perispomeniert, also αἰδῶ v. αἰδώς, ἠῶ v. ἠώς, während andere Grammatiker auch hier oxytonierten, wieder andere nach αἰδῶ ἠῶ auch die auf ώ im Akk. perispomenierten (§ 129, 1).3) Die Einsilbigen auf ῖς, G. ῖος, deren Nominativ nach der Lehre Aristarchs und anderer Grammatiker oxytoniert war, also κί̂ς, λί̂ς, waren im Akk. S. perispomeniert: κῖν, λῖν (§ 125, A. 1).4)
Streitig war bei den Alten die Betonung einer Reihe von barytonierten Adjektiven auf ης, ες im Gen. Plur., welcher eigentlich, als aus εων zusammengezogen, perispomeniert werden sollte, nun aber nach der Lehre Aristarchs u. A. (die fälschlich auf ein vermeintliches εὐώδεων wie πόλεων zurückgingen) dem barytonierten Nom. im Accent folgte (Hd. I, 428). Es sind dies τριήρης, αὐτάρκης, αὐθάδης, die auf ήθης (von τὸ ἦθος), als κακοήθης, εὐήθης, und die auf ώδης, als: δυσώδης, εὐώδης, νοσώδης, und der Streit erstreckte sich auch auf die Adverbien auf ως. Also τριήρων τριηρῶν, αὐτάρκων αὐταρκῶν, κακοήθων κακοηθῶν, κακοήθως κακοηθῶς u. s. w. Auch die Handschriften schwanken in der Betonung: τριήρων ΓΕ des Isokrates, τριηρῶν insgem. S des Demosthenes.5) Es wird thatsächlich wohl τριήρων u. s. w. die attische Betonung gewesen sein, der sich ein Teil der Gramm. widersetzte, weil sie unregelmässig war. Zu einer Ausdehnung der Barytonierung auf den Gen. Du. giebt uns die Überlieferung nur insofern Anhalt, als die Hdschr. bei Xen. Hell. 1, 5, 19 τριήροιν haben, und als die allgemeine Regel der Gramm. den Gen. Du. in der III. Dekl. der Barytonierung des G. Pl. folgen lässt (Hd. I, 421 f.).
a) Im Vokative wird der Ton gegen die Grundregel bei folgenden zurückgezogen (vgl. Hd. I, 418 ff. II, 717 f.): α) bei den “synkopierten” auf ηρ (§ 122, 4), als: πατήρ πάτερ, ἀνήρ ἄνερ, θυγάτηρ θύγατερ, Δημήτηρ Δήμητερ; so auch bei den Adjekt. auf πατηρ, μητηρ. Aesch. Ch. 315 ὦ πάτερ αἰνόπατερ. Hom. Od. y, 97 μῆτερ ἐμὴ δύσμητερ; — β) bei σωτήρ, δᾶήρ: σῶτερ, δᾶερ (§ 118, S. 414); dialekt. τριβώλετερ Alcae. (das.), κυβερνᾶτερ von κυβερνατήρ (Hd. I, 419); — γ) bei Ἀπόλλων, ωνος, Ποσειδῶν, ῶνος: Ἄπολλον, Πόσειδον (§ 118, S. 414); — δ) bei den zusammengesetzten Substantiven auf ων, G. ονος od. οντος, und den Adjektiven, einfachen sowohl als zusammengesetzten, auf ων, G. ονος, bei den Komparativen auf ί̂ων, ῖον (bei den Adjektiven und Komparativen auch im Neutrum), als: Ἀγαμέμνων (ονος） Ἀγάμεμνον, Ἀριστογείτων (ονος) Ἀριστόγειτον, Αὐτομέδων (οντος) Αὐτόμεδον [aber Ἱκετά̂ων Ἱκετᾶον, Μαχά̂ων Μαχᾶον, Ἰά̂σων Ἰᾶσον, Παλαίμων Παλαῖμον, Φιλήμων Φιλῆμον, Σαρπήδων (οντος) Σαρπῆδον als Simplicia]; ἐλεήμων ὦ und τὸ ἐλέημον, εὐδαίμων ὦ und τὸ εὔδαιμον, ἀγνώμων ὦ und τὸ ἄγνωμον, ἀνεπιστήμων ὦ und τὸ ἀνεπίστημον (wie nach Göttl. S. 118 Plat. Leg. 7. 795, c st. ἀνεπιστῆμον zu lesen ist), καλλί̂ων ὦ und τὸ κάλλῖον. Eine Ausnahme machen: Λακεδαίμων ὦ Λακεδαῖμον, und die Komposita auf φρων, als: Λυκόφρων ὦ Λυκόφρον, Εὐθύφρων ὦ Εὐθύφρον, δαΐφρων ὦ und τὸ δαΐφρον; — ε) bei den zusammengesetzten Paroxytonis auf ης, G. εος = ους, als: ὦ Σώκρατες, Δημόσθενες, αὐθάδης ὦ und τὸ αὔθαδες, αὐτάρκης αὔταρκες (aber ποδάρκης, Vok. πόδαρκες, N. ποδαρκές nach Hd. I, 80. 350), κατάντης κάταντες, εὐμήκης εὔμηκες, κακοήθης κακόηθες, παμμεγέθης παμμέγεθες, τανυήκης τανύηκες, ἀμφήκης ἄμφηκες [aber in κάρα ξυρῆκες Eur. El. 335 ist ηκης als blosse Bildungssilbe wie ηρης u. s. w. behandelt; κάρα ξυρηκές ist überl. Phoen. 372, vgl. Schol.6）], φιλαλήθης φιλάληθες. Aber die Adj. und Subst. auf ήεις, ίεις, όεις, ώδης, ώλης, ώρης, ήρης folgen der Hauptregel, als: φωνήεις φωνῆεν, χαρίεις χαρίεν, εὐώδης εὐῶδες, πανώλης πανῶλες [ποδῶκες v. l. ποδωκές Aesch. Sept. 623, ποδῶκες fr. 283; das Wort sollte Oxytonon sein, s. § 148, Anm. 9], νεώρης νεῶρες, Διώρης Διῶρες, ξιφήρης ξιφῆρες, ἡ τριήρης τριῆρες; ebenso auch alle auf ωρ, einfache sowohl wie zusammengesetzte, als: οἰκήτωρ οἰκῆτορ, Ἀντήνωρ Ἀντῆνορ, αὐτοκράτωρ αὐτοκράτορ.
b) Der Vokativ derer auf εῦς, αῦς, ούς, ώ und der Einsilbigen auf ῦς, G. υ^ος, ist perispomeniert, als: βασιλεῦ, Σαπφοῖ, μῦ, § 128 und § 125.
1) Die einsilbigen Substantive, welche im Akk. Sing. auf α ausgehen, sind Oxytona, als: μείς oder μήν, θήρ, πούς (Akk. πόδα); die aber, welche im Nom. auf ς und im Akk. Sing. auf ν ausgehen, sowie die einsilbigen Neutra sind Perispomena, als: μῦς, σῦς, γραῦς, ναῦς, βοῦς; τὸ πῦρ (§ 118, A. 3), οὖς (§ 130), σταῖς (doch att. στᾴς), πᾶν (§ 118, A. 3), ausser κάρ (§ 130, S. 460).
Ausnahmen: attisch αἶξ, Ziege (in der κοινή αἴξ), Hd. I, 397; desgl. att. γλαῦξ, Eule (in der κοινή und dor. γλαύξ) (das.); κλείς, Schlüssel (Akk. κλεῖν, indem jeder einsilbige Akk. auf ν perispomeniert wird, Hd. I, 415); πᾶς, quisque (Akk. πάντα), εἷς, unus (Akk. ἕνα); κί̂ς, λί̂ς (Akk. κῖν, λῖν).
Anmerk. 3. Die kontrahierten einsilbigen Subst. sind entweder Perispomena oder Oxytona, je nachdem in der offenen Form der Ton entweder auf Paenultima oder auf Ultima ruhte, als: παῖς (aus πάϊς), φῶς, Licht (aus φάος), λᾶς (aus λᾶας), Θρᾷξ (aus Θράϊξ), προῖξ (aus πρόϊξ); aber: φῴς, Brandblase (aus φωί̂ς), δᾴς, Fackel (aus δαΐς). S. § 83.
2) Von den mehrsilbigen Maskulinen und Femininen sind Oxytona:
a) alle auf ευς, ω, ως, G. οος, ohne Ausnahme; alle Simplicia auf ᾶν, als: παιά̂ν, Τιτά̂ν; aber die Komp. sind Parox., als: Αἰνοτίτᾶν;
b) alle Femin. auf α^ς, G. α^δ-ος, und die beiden Maskul.: ἀνδριάς und ἱμάς, G. άντ-ος, att. ᾶντος (§ 132); Perispomena sind die ion. Eigenn. Βιττᾶς, Βοιβᾶς, Κυρᾶς, G. ᾶδ-ος; emige auf ᾶς, ᾶντος, s. § 132, S. 469;
c) die Simplicia auf ην, G. ην-ος od. εν-ος, als: ὁ κηφήν, ῆνος, Drohne, ὁ ποιμήν, ένος; aber die Komp. sind Parox., als: ἀρχιποίμην, Φιλοποίμην, so auch ὁ Ἕλλην, ηνος; unsicher εἴρην, εἰρήν, ἰρήν (ἰρ. Herodot 9, 85 nach Valckenaer), spartanisch für Jüngling, s. Lobeck, Paral. p. 192 sqq. G. Meyer, Gr. 67^{2}. Ausgenommen sind einige Eigennamen (Τρό（ι）ζην, Τρό（ι）ζαν n. Hdn. II, 357, gew. indes Τρο（ι）ζήν, -άν) und d. Adjektive ἄρρην, τέρην;
d) alle Maskul. auf ηρ ausser d. Eigenn. ὁ Ἄστηρ, den Ethnicis wie ὁ Βύζηρ, Ἴβηρ, Πίηρ, den Kompos., deren Stamm auf ερ ausgeht, als: ὁ αἰνοπάτηρ, ὁ ἡ πολυδάηρ, G. ερ-ος, ὁ γυναικάνηρ, G. ανδρος (Epicharm); doch die Kompos. auf τήρ wie die Simplicia, als ἀμαλλοδετήρ; baryton attisch ὁ φράτηρ, Mitglied der φρατρία (in der κοινή φράτωρ); oxyton von d. Fem. ἡ γαστήρ;
e) alle auf ῖς, G. ῖνος, als: ἀκτί̂ς, δελφί̂ς, G. ῖνος; ferner alle Simplicia auf ῖς, G. ῖδ-ος, als: σφραγί̂ς, κνημί̂ς, G. ῖδ-ος; die auf ι^ς, G. ι^-δος, die im Akk. ιδα (nicht ιν） haben, als: ἡ σφαγι?́ς, σταφι?́ς, ἀσταφι?́ς, ἀσπι?́ς, ἐλπι?́ς, φροντι?́ς, πυραμι?́ς, ἡ θαΐς (Kopfverband) u. Θαΐς, ἡ Λαΐς; so die Deminutiva, als: σεληνίς v. σελήνη, νησί̂ς (ῖδος) v. ἡ νῆσος, ferner die weibl. Patronymica, Gentilia, überhaupt die Derivata von Mask., als: Νιόβη Νιοβίς, Πρίαμος Πριαμίς, Τυνδαρεύς Τυνδαρίς; Αἰτωλός, Aetolier, Αἰτωλίς, ὁ ἄργυρος, Silber, ἡ ἀργυρίς, Silbergeschirr, ὁ πλόκαμος, Flechte, ἡ πλοκαμίς (§ 133, VII); ὁ αὐλητήρ αὐλητρίς, ὁ αἰχμάλωτος ἡ αἰχμαλωτίς; die Derivata jedoch von Mask. der I. Dekl. (mit Ausnahme der beiden ἡ Περσίς u. Σκυθίς [s. indes § 118, 4] v. ὁ Πέρσης, Σκύθης, und derer v. πώλης, welche Proparox. sind, als: ὁ ἀρτοπώλης, ου, ἡ ἀρτόπωλις, ιδος) sind auf Paenult. betont als: Σπαρτιά̂της Σπαρτιᾶτις, δεσπότης δεσπότις, κλέπτης κλέπτις, πολί̂της πολῖτις, πρεσβύ̂της πρεσβῦτις; ebenso κάπηλις copa von κάπηλος (Hdn. I, 91), doch in d. Hdschr. καπηλίς, als Ar. Th. 347 u. s. Dagegen baryton sind die Wörter auf ι^ς, ι^δ-ος, die im Akk. ιν (oder ιδα u. ιν) haben, als: ἡ ἔρις, Ἔρις, Ἄρτεμις, Κύπρις, Πρόκρις, Σεμίραμις, Μάκρις, ἡ φύλοπις, ἡ Φάσηλις, d. Stadt (aber ἡ φασηλίς Lobeck, Pathol. p. 110), ἡ τρόπηλις Bündel von Knoblauch, Hd. I, 91 (doch dor. τροπαλίς oxyton. Ar. Ach. 813), εὔμαρις, ὁ ἡ κύμινδις. Die Komposita derer auf ί̂ς, ῖδ-ος u. ι?́ς, ι?́δος ziehen den Ton nur dann auf Paenult. oder Antepaen. zurück, wenn das Wort als Adjektiv generis communis gebraucht ist, als: ὁ ἡ εὐκλήῖς, πολυκλήῖς, ὁ ἡ φίλελπι^ς, ὁ ἡ μελάναιγις, aber ἡ καταιγίς. S. Lobeck, Paralip. p. 240 sqq. (Hdn. I, 85). Schwankend πλήμμυρις πλημμυρίς, Rzach, Stud. z. Apoll. Rh. p. 5. Einige thrakische weibliche Namen (Göttinnen) auf ις, ιδ-ος sind Perispom.: ῖς, G. ῖδ-ος, A. ῖν: Βενδῖς, Μολῖς (Hdn. I, 107. II, 761);
f) zwei Maskul. auf ως, ωτ-ος: εὐρώς u. ἱδρώς;
g) die auf ῦς, G. υ^-ος, als: ἡ ἰσχύ̂ς, ἡ γραπτύς, ἡ πληθύς, ἡ Ἐρινΰς; doch Perispomena ἰχθῦς, ὀσφῦς, ὀφρῦς;7) ferner oxyton alle auf υς oder ῦς, G. υ^δ-ος od. ῦδος: χλαμυ?́ς, υ?́δος, δαγυ?́ς, ῦδ-ος; Πάλμυς, Πάλμυδος (Eigenn. e. Königs b. Aeschyl.) wird von Choerob. (Hd. II, 707) als fehlerhafte Flexion st. Πάλμυος bezeichnet;
h) ων, G. ωνος: α) die Periectica und sonstige Bezeichnungen von Örtlichkeiten, ausser den Städtenamen lauter Mask., als: ὁ ἀμπελών, Weinberg, ἀνδρών, γυναικών, Männer-, Frauenzimmer, μηλών, Obstgarten, πιθών od. πιθεών, Weinkeller, ἀγών, Versammlungsort, Versammlung, Wettkampf, λειμών, Wiese, μυλών, Mühle, πυλών, Thor, κοιτών, Schlafzimmer, αὐλών, Thal, Hohlweg, Graben, Ἑλικών, Κιθαιρών; so auch die zwei- und mehrsilbigen Städtenamen, die aber meistens Fem. sind, als: ἡ Βαβυλών, ἡ Σιδών, ἡ Σικυών, ἡ Κολοφών, ἡ Γυρτών, ἡ Αἰσών, ἡ Κραννών, ἡ Πλευρών, ἡ Πυθών, ἡ Νεών, ὁ Βραυρών, ὁ Μεδεών, ὁ Λασιών, ὁ ἡ Μαραθών, ausser: ἡ Ἴτων, ἡ Κρότων, u. den Namen nicht griech. Städte: ἡ Ἀσκάλων, ἡ Κάρμων, Ὀβούλκων, Οὔρσων, G. ωνος; — γ) die Monats- und Zeitnamen, lauter Mask., als: ὁ Γαμηλιών, Ληναιών, ὁ χειμών, Winter, αἰών, aevum, πλειών, Jahr, G. ῶν-ος; — δ) ὁ ἀγκών, Ellbogen, Bucht, ὁ ἀρραβών, Angeld, ὁ κυκεών, Mischtrank, ὁ παιών = παιάν u. Παιών, der Heilgott (Παίων, Παίονος Päonier), vgl. Lobeck ad S. Aj. 222 p. 136^{2}, Lentz, Hd. I, 21; ὁ χιτών, Unterkleid;
i) ων, G. ονος: α) die Ethnica auf γων, των, δων, θων, als: ὁ Παφλαγών, Λαιστρυγών, Βιστών, Μακεδών, Μυρμιδών, Σιθών; — β） Suffix μών: ὁ ἡ ἡγεμών, ὑφηγεμών, ὁ ἡ κηδεμών, ὁ ἀκρεμών, Zweig, (ὁ Στρυμών, G. όνος); — γ) die Feminina auf ων, G. ονος, als: εἰκών, σηπεδών, χελιδών, ᾐών, Gestade u. Ἠιών, Stadt, Ὀλοοσσών, e. Stadt, Καλχηδών, Ἑρμιών, G. όνος; — δ) ὁ Γηρυών, ὁ Ἀμφικτυών (ἀμφικτιών, περικτιών, oben S. 475 f.), ὁ ἡ ἀλεκτρυών, Hahn, Henne, ὁ ἱππαλεκτρυών, Rosshahn (fabelhaftes Tier), ὁ Κερκυών, ὁ Σαρπηδών (doch auch Σαρπήδων -δοντος, Il. μ, 379); ὁ κανών, Richtscheit.
Perispomena sind die Kontrakta: Ποσειδῶν, G. ῶνος; Ἀντιφῶν, Δημοφῶν, Ξενοφῶν, Βελλεροφῶν, Συλοσῶν, Λαοκῶν, Δεξικρῶν, Ἑρμοκρῶν, Ἱπποθῶν, G. ῶντος; so auch Χαρναβῶν, ῶντος (K. der Geten b. Soph.).
k) ους, G. οντ-ος: ὁ ὀδούς; Perispomena sind die Kontrakta auf όεις = οῦς, G. οῦντ-ος, s. S. 470 unter εις εντ-ος;
l) ης, ητ-ος: α） ὁ γυμνής u. ψιλής, ῆτος, Leichtbewaffneter, οἱ Κουρῆτες (aber οἱ κούρητες, junge Mannschaft, Il. τ, 248); β) von den weibl. Abstraktis auf οτης, υτης wurden folgende oxytoniert st. parox.: ἀνδροτής (Il. π, 857), δηϊοτής, ποτής, ταχυτής, βραδυτής, attisch auch τραχυτής, κουφοτής (Hd. I, 83). Die Hdschr. schwanken freilich sehr, z. B. Pl. Civ. 7. 529 D haben die meisten βραδυτής, drei βραδύτης, das Schneider aufgenommen hat. Oxyton ist auch ἐσθής, ῆτος.
m) Von den Wörtern auf ξ oder ψ giebt es nur einige zusammengesetzte Substant. u. Adj., die oxytoniert sind, als: ἡ διασφάξ, Adj. μονώψ, κελαινώψ, γλαυκώψ, εὐώψ (doch ἑλίκωψ, μύωψ, Κύκλωψ). Die einfachen Subst. u. Adj. aber sind sämtlich barytoniert; nur πτερυξ wurde von Aristarch oxytoniert: (πτερύξ), πτερύγος (Il. β, 316; Hd. I, 45. II, 644. 742. 816), weil es die Bedeutung eines περιεκτικόν habe (Gefieder).8)
n) Einzeln zu merken: ὁ ἀχώρ, ὁ ἰχώρ, Eigenn. Ἀραρώς nach d. Particip. ἀραρώς.
Alle übrigen Substantive sind barytoniert.(Smyth 252)
1 Anders Göttling, Acc. S. 270; ders. ad Theodos., p. 217 notiert aus dem cod. A des Theodosius die Betonung μοναδῶν Theod. 39, 26.
2 Wir finden über den Gen. plur. von ἄστυ keine Vorschrift; die Regel der Alten (Hd. I, 428) bezieht sich nur auf die Wörter auf ις und υς. Bei dem Gen. ἄστεως aber, wofür die Gramm. ἄστεος angeben, ist die Analogie von πόλεως, πήχεως für die Betonung zwingend; vielleicht also hiess es attisch nun auch ἄστεων.
3 S. Göttling, Acc. S. 259; Spitzner ad Il. β, 262; Bornemann ad Xen. Symp. 8, 35, p. 212; Haase ad Xen. R. L. 2, 2. p. 63.
4 S. Göttling, Acc. S. 241 f., der mit Aeschrion auch den Nom. perispomenieren will, und Lobeck, Paralip. p. 85.
5 S. Voemel, Dem. Cont. 58 f.; Lobeck zu Buttm. Gr. II^{2}, S. 339 und 451; Mehlhorn, S. 173; Lehrs de Aristarchi stud. Hom. p. 262 (p. 250^{3}).
6 S. Lobeck ad Soph. Ai. 286.
7 S. Göttling, Acc. S. 260 f. (Hdn. I, 236. 238). Nach Ahrens, K. Z. III, 99 rührt diese Betonung daher, weil diese Wörter urspr. einsilbig waren; auch ἰξῦς hält er demnach für richtiger als ἰξύς (letzteres Hdn. ἐν τῇ καθόλου προσῳδίᾳ, ἰξῦς ders. ἐν τῷ Ὀνοματικῷ, Hdn. II, 615 L., vgl. das. 625; I, 238).
8 S. Göttling a. a. O., S. 255 sq. und Spitzner ad Il. β, 316.

References: § 130
 § 130
 § 130
 § 107
 § 118
 § 126
 § 148
 § 128
 § 125
 § 83
 § 132
 § 118