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Timestamp: 2019-01-21 22:49:18+00:00

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Elterninitiative gegen Mobbing und Gewalt an Schulen (EMGS) e.V. :: Thema anzeigen - Nur wer die Verordnung kennt, kann seine Rechte durchsetzen!
Nur wer die Verordnung kennt, kann seine Rechte durchsetzen!
Verfasst am: 20.04.2006, 11:33 Titel: Nur wer die Verordnung kennt, kann seine Rechte durchsetzen!
in Beratungsgesprächen mit Eltern taucht immer wieder die Fragen auf: Warum fällt es deutschen Lehrern so schwer mit rechschreibschwachen Kindern umzugehen? Warum werden die gesetzlichen Regelungen so häufig zum Nachteil des Schülers interpretiert? Warum reagieren viele Lehrer sehr empfindlich, wenn man aus der aktuellen Verordnung zitiert, um eine Förderung im Sinne der Verordnung zu erhalten? Alle diese Lehrer sollten doch eigentlich die Eltern über die aktuelle Rechtslage informieren, eine Förderung ausarbeiten und vor allen Dingen die Schüler nicht demotivieren!
Aktuell wagte mal wieder jemand unter dem von Calliope eröffneten Thread http://www.lehrerforen.de , Sek I, Thema "LRS Drama" vom 30.3.06 aus der gültigen hessischen Verordnung zur Lese- Rechtschreibschwäche zu zitieren, das wurde als Unverschämtheit angesehen.
Calliope hatte geschrieben, dass eine Mutter es gewagt hatte ein LRS Gutachten von außen vorzulegen:
"Ich bin mir absolut sicher, dass dieses Kind KEIN LRS hat. Er ist schlecht in Rechtschreibung, aber das ist kein LRS! Ihr habts erraten, ich reg mich ganz schön auf. Die Linie in unserer Schule ist klar - WIR testen und erteilen Notenschutz, sonst keiner. Ist das jetzt Mode, dass alle möglichen Eltern zu so einem Privatinstitut gehen und ihre Kinder testen lassen? Was wisst ihr über diese Institute? Ich befürchte dass da jeder als LRS-Fall rausgeht, der sich testen lässt, weil die mit der Förderung Geld verdienen wollen. Habt ihr auch Erfahrung mit solchen "möchtegern LRS-Kindern"?
row - k, der selbsternannte Superlehrer, schrieb zu den externen Gutachten:
"Leider sind viele Eltern zu ungebildet (nicht doof) und müssen bzw. wollen das auch glauben, entbindet es doch von Erziehung usw."
"Wenn Eltern zu ungebildet sind, verwechseln sie die LR-Schwäche mit Legasthenie und lehnen sich zurück, entbinden sich aller Pflichten, die Schwäche zu mildern".
Und Calliope stimmt zu
"in diesem Fall muss ich Row-K leider Recht geben, und das hat nix mit Stammtischparolen zu tun.
Die Eltern denken, wenn da so ein tolles Institut aufmacht, was dann auch noch KOSTENLOS einen LRS -Test MIT BERATUNG anbietet, dann muss das was seriöses sein.
Leider verstehen die einfach nicht, dass es dabei um Geldmacherei geht. In der Tat zahlen eltern ein Heidengeld für die Nachhilfe durch solche Institute. Diese Leute durchschauen schlichtweg nicht, das das keine Wohltätigkeitsvereine sind.
Aber die Schule scheint ja immer Unrecht zu haben, wenn s doch so angenehm ist, dass einem da ein Institut bescheinigt dass das Kind LRS hat.
Desweiteren ist es für die Eltern offenbar angenehmer zu denken, dass das Kind halt "LRS HAT" statt sich einzugestehen dass es schlecht in der Schule ist und eventuell nicht fürs Gymnasium geeignet ist.
Des Weiteren verstehen sie offenbar auch nicht die Tragweite dessen, was es bedeutet, wenn da auf jedem Zeugnis "Notenschutz wegen LRS" steht. Glauben die Eltern etwa das würde die Einstellungschancen erhöhen?
Mir tut das so leid!!!!!"
" Im neuen Entwurf ist es so, dass LRS und Legasthenie GLEICH behandelt werden.So stellt sich offenbar nun die Frage WO GENAU der Strich gezogen werden muss zwischen den Kindern, die "LRS" haben und denen, die einfach nur schlecht in der Rechtschreibung sind. Eben durch diesen Wegfall der Unterscheidung LRS und Legasthenie wird es in Zukunft ein ziemliches Problem geben."
Calliope befürchtet:
Es gibt eigentlich nicht wirklich einen Anreiz, besser zu werden. Es ist ja alles gut so wie es ist ... Was ist denn wenn ein LRS Kind so sehr übt dass es so gut wird, und es den Notenschutz wieder verliert? Dann kriegt es wieder schlechtere Noten weil es nun eben überall den schlechten Fehlerquotienten reingeknallt bekommt. Das halte ich für problematisch... "Ich hab ja LRS" ist nämlich echt ne super Ausrede zum nicht-lernen.
Dann kam eine Beitrag mit kritische Fragen, die sich auf den derzeit gültigen Text der Verordnung beziehen:
Calliopes Antwort darauf:
"Weiß Reiski dass ich sehr wohl weiss, dass die Eltern das Recht auf Spezialtestungen haben?
Aber weiß Reiski auch, dass manche dieser Institute mit veralteten Tests operieren, nach denen fast die Hälfte meiner Schüler eine Schreibschwäche hätten?
Weiß Reiski dass ich lediglich MEINE MEINUNG und MEINE BEDENKEN zu dem Thema geäußert habe?
Weiß Reiski dass mir in diesem Augenblick Paragraphen ziemlich egal waren?
Weiß Reiski dass man Systemen, Paragraphen und Lehrmeinungen trotz Fortbildungen auch kritisch gegenüberstehen kann?"
Calliope hat den Thread geschlossen und einen neuen unter Allgemein, Titel:: SO NICHT am 19.4.06 eröffnet.
" ich habe meinen LRS-Thread geschlossen weil ich nicht sehe dass es auf diese Art und Weise zu einem KONSTRUKTIVEN Austausch kommen kann...Ich dachte dieses Forum wäre ein Forum in dem sich Lehrer, Lehramtsstudenten und Referendare (!)austauschen können. Ich dachte hier könnte ich mit Kollegen (!) sprechen, Meinungen einholen, Erfahrungen austauschen. Was ich nicht erwartet habe, war dass man sofort niedergemacht wird, nur weil man nicht aus jedem Kind ein LRS-Kind machen will. "
Lehrer wollen sich mal ganz ungestört über ihre Vorurteile zur LRS austauschen und die allgemeine Empörung darüber ist groß, wenn immer wieder mal betroffenen Eltern wagen, ihre Sicht der Dinge und ihr Wissen zum Besten geben.
Und fun system, der die kritische Elternseite vertritt, wird von Anke zurechtgewiesen:
"Lies Dir doch einfach noch mal die Forumsregeln durch. Unter anderem steht da auch drin, daß man keinen User persönlich zu beleidigen hat. Wenn Dir die Argumente ausgehen, halt doch in Zukunft einfach die Klappe."
Enja als Mutter schreibt
" Ich finde es bedenklich, wenn Lehrern die Paragraphen, die ihre berufliche Tätigkeit regeln sollen, egal sind und sie stattdessen versuchen, ihr eigenes System zu erfinden und umzusetzen.
Wobei das auch nur solange klappt, bis sie mal an Leute geraten, die sich das nicht gefallen lassen."
Nur Eltern, die sich auskennen, die die Verordnung kennen, die genug Selbstbewußtsein haben, können sich wehren. Der Rest hat halt mal wieder Pech gehabt! Soviel zur Chancengleichheit.
Verfasst am: 20.04.2006, 18:03 Titel:
Ob Calliope auch weiß wieviel Kummer, Leid, seelische Störungen Lehrer mit solch einen Dummfug , bei den Kindern verursachen ? Ich könnte einfach nur in den nächsten Eimer k..zen , wenn ich sehe wie man man mit so viel Unvermögen und Unsensibilität auch noch Kinder unterrichten darf . Tja und die Eltern sollen wenn möglich, eben nur zu den Veranstaltungen anhopsen und Kuchen für den Förderverein backen. Ansonsten "Klappe halten" . Wo leben wir denn ?
Aber solch ein "Schätzchen" von Lehrer bzw. Schulleitung erlebe ich gerade live . Und die Reaktion auf geltene Verordnungen beschrieb ich ja schon in einem anderen Thread. Wenn man also den Mund aufmacht , wird einem gleich nahe gelegt man möge sich doch eine neue Schule suchen (die Steigerung von "Klappe halten") .
Diese Woche von einer anderen Mutter erfahren , das das Diktat was die Kinder vor den Ferien noch geschrieben haben, im Durchschnitt sooooooooooooooooooooo mieserabel ausgefallen ist , das die Kl das Diktat hat wiederholen lassen. Wohlgemerkt der gleiche Text. Na wenn das nicht lehrreich ist ? Hat mein Sohnemann ja nix verpasst
Verfasst am: 20.04.2006, 21:54 Titel:
wie gut, dass ich nur noch selten ins LF schaue. Es kostet wirklich viel Nerven. Bei diesem von dir in Teilen zitierten Thread stieg sofort wieder mein Adrenalinspiegel an. Es ist wirklich schlimm, welche Lehrer man auf unsere Kinder loslässt. Ich bin
bisher nur hilflose unwissende Wesen in Schulen getroffen, wenn es um Lese- /Rechtschreibprobleme geht - es ist wirklich skandalös. Schon den Versuch der Unterscheidung zwischen einfach nur schlecht im Lesen und Schreiben, LRS oder Legasthenie finde ich völlig daneben. Auch viele unserer Schulmediziner sind nicht mal in der Lage, Wahrnehmungsstörungen zu erkennen, geschweige denn etwas dagegen zu tun. Lehrer maßen sich jedoch an, hier unterscheiden zu können.
Verfasst am: 21.04.2006, 00:14 Titel:
ich schaue schon noch oft dort , da es dort auch ein paar "wenige" gute Lehreruser gibt . Noch habe ich nicht ganz meinen Glauben an die Lehrerzunft verloren . Ich kenne ja "nur" die Lehrer von bisher zwei Schulen u. die an der ersten Schule fand ich recht nett auch wenn da einiges schief gelaufen ist (was ich erst später gemerkt habe). Die an der jetzigen Schule sind aber megaaaaa -
Was noch kommt bleibt abzuwarten (oder auch nicht )
fun-system ist in diesen beiden Threads übrigends absolut klasse. Tolle Beiträge ! Auch zum Thema Wahrnehmung usw.
Tja, aber so wie es aussieht wird LF bald eine "Geschlossene Gesellschaft" . Was ich darüber denke , schreibe ich hier mal lieber nicht.
Verfasst am: 21.04.2006, 08:54 Titel:
Ob Calliope auch weiß wieviel Kummer, Leid, seelische Störungen Lehrer mit solch einen Dummfug , bei den Kindern verursachen ?
Leider geht es in der Schule nur selten darum, das Leid der Schüler zu vermindern. Dann könnte man ja die Rechtslage im Wissen um die pädagogischer Verantwortung nutzen und an die Bedürfnisse des Schüler anpassen. Natürlich gibt es Lehrer, die das auch so machen, die Eltern dieser Kinder haben natürlich keinen Grund sich öffentlich zu äußern. Leider verderben aber die anderen das Ansehen dieser engagierten Lehrer mit.
Verfasst am: 21.04.2006, 09:11 Titel:
den Thread habe mit Entsetzen gelesen.
Wie wird dass denn nun in Hessen gehandhabt?
Lehrer testen die Schüler auf LRS. Bestätigt dieser Test die Lese-Rechtschreibschwäche beim Kind bekommt dieser Schüler Notenschutz.
Bestätigt der von Lehrern durchgeführte Test jedoch keine LRS, bekommt der Schüler keinen Notenschutz.
Was passiert, wenn die Eltern ihr Kind zusätzlich beim Arzt testen lassen und dieser entgegen dem Testergebnis des Lehrers feststellt, dass LRS vorliegt?
Welcher Test hat dann mehr Gewichtung?
Der des Arztes oder der des Lehrers?
Verfasst am: 21.04.2006, 14:16 Titel:
Nun, ich denke, dass auch in Hessen genau festgehalten ist, welche Tests anerkannt werden und welche nicht.
Genauer kann ich nur für Bayern sprechen. Hier muss eine Legasthenie von einem Facharzt sowie dem Schulpsychologen festgestellt werden (von beiden!), eine Lese-Rechtschreibschwäche (bei uns unterscheidet man das ja noch) lediglich vom örtlichen Schulpsychologen. Andere Tests werden nicht anerkannt.
Verfasst am: 21.04.2006, 15:48 Titel:
in der noch gültigen Verordnung von 1985 ist von "Schülern mit besonderen Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben und Rechtschreiben" die Rede. Eine Trennung wie in Bayern zwischen LRS und Legasthenie gibt es in Hessen nicht.
In den Richtlinien zur Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben und Rechtschreiben vom Dezember 1995 steht:
"2.1 Lese- und/oder Rechtschreibschwierigkeiten sind als Sammelbegriff für erhebliche und langandauernde Auffälligkeiten beim Erlernen der Schriftsprache (Lesen, Schreiben, Rechtschreiben) oder späterhin bei ihrem Gebrauch zu verstehen. Solche Lese- und/ oder Rechtschreibschwierigkeiten können bereits im Anfangsunterricht auftreten und sich in allen Schulleistungsbereichen auf allen Schulstufen auswirken. Sie können durch besondere individuelle Lernvoraussetzungen und durch soziale und erzieherische Einflüsse innerhalb und außerhalb der Schule ausgelöst und verfestigt werden.
2.2 Mißerfolge und Schwierigkeiten beim Erlernen der grundlegenden Fertigkeiten Lesen, Schreiben und Rechtschreiben haben gravierende Beeinträchtigungen nicht nur des gesamten schulischen Lernens, sondern auch der Persönlichkeitsentwicklung zur Folge:
-durch Beeinträchtigung des Selbstwertgefühls bis zu Verhaltensauffälligkeiten und körperlichen Störungen,
In Extremfällen können diese Störungen zu einer übergreifenden Entwicklungsbehinderung im Sinne des § 39 des Bundessozialhilfegesetzes führen." ...
"3.1Schülerinnen und Schüler mit besonderen Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben und Rechtschreiben (legasthene Störungen) sind alle Schülerinnen und Schüler, die trotz intensiver allgemeiner Förderung (z. B. Binnendifferenzierung, allgemeine Fördermaßnahmen) andauernde Schwierigkeiten beim Erlernen und beim Gebrauch der Schriftsprache haben."
Wer kann denn am besten feststellen, ob ein Schüler 'andauernde Schwierigkeiten beim Erlernen und beim Gebrauch der Schriftsprache' hat? Das sind doch die Lehrer, die den Lernprozess begleiten.
"4. Zuständigkeiten
4.1 Die/der Klassenlehrer/in oder die/der Fachlehrer/in für Deutsch ist in der Grundstufe für die Feststellung besonderer Lese- und/oder Rechtschreibschwierigkeiten verantwortlich. Dabei sind alle die Schülerinnen und Schüler unterrichtenden Lehrerinnen und Lehrer zu beteiligen.
Für die Förderung ist kein Gutachten von außen nötigt, allerdings konnten Eltern eines bringen. Das macht natürlich immer dann Sinn, wenn Lehrer keinen blassen Schimmer von Lese - Rechtschreibschwierigkeiten haben und behaupten, der Schüler sei einfach nur zu faul oder zu dumm. Es ist also manchmal nötig durch gezielte Unersuchungen die Beobachtungen zu ergänzen.
4.2 In einzelnen Fällen wird es nötig sein, die Beobachtungen durch gezielte Untersuchungen zu ergänzen. Soweit sie die Klassenlehrerin/der Klassenlehrer oder die Fachlehrerin/der Fachlehrer für Deutsch nicht selbst durchführen kann, soll die Schulleiterin/der Schulleiter besonders fachkundige Lehrerinnen und Lehrer (z. B. Förderkursleiter/in, Sonderschullehrer/ in), gegebenenfalls auch die Schulpsychologin/den Schulpsychologen und/oder die Schulärztin/den Schularzt hierzu heranziehen. Die Erziehungsberechtigten können eine zusätzliche Untersuchung und/oder Beratung durch die Schulpsychologin/den Schulpsychologen und/oder die Schulärztin/den Schularzt verlangen - hierauf sind sie hinzuweisen. In besonderen Fällen kann den Erziehungsberechtigten empfohlen werden, ohrenärztliche, augenärztliche und andere fachärztliche Spezialuntersuchungen durchführen zu lassen. 4.3 Die Ergebnisse sind in einem Bericht zusammenzufassen. Aus ihm müssen die Lernentwicklung, der aktuelle Stand im Lernprozeß und die bisher erfolgten Fördermaßnahmen zu ersehen sein. Der Bericht ist bis zur Behebung der Schwierigkeiten jährlich fortzuschreiben. 4.4 Die in den Abschnitten 4.2 und 4.3 genannten Maßnahmen sind auch auf Antrag der Erziehungsberechtigten einzuleiten. 4.5 Die Entscheidung über Art, Umfang und Dauer der Förderung einer Schülerin/eines Schülers trifft die Klassenkonferenz in Abstimmung mit der Schulleiterin/dem Schulleiter im Rahmen der geltenden Bestimmungen unter Berücksichtigung evtl. vorliegender Fachgutachten."
Ein Auszug aus der noch gültigen Verordnung über die Leistungsfeststellung und die Leistungsbewertung bei Schülern mit besonderen Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben und Rechtschreiben Vom 22. Oktober 1985 :
§1 Für Schüler bis zur Jahrgangsstufe/Klasse 10, bei denen wegen besonderer Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben und Rechtschreiben Fördermaßnahmen eingeleitet worden sind, gelten die allgemeinen Bestimmungen über die Leistungsfeststellung und die Leistungsbewertung nach Maßgabe der nachfolgenden Bestimmungen.
§2 Bei der Leistungsfeststellung und der Leistungsbeurteilung ist zu berücksichtigen, daß - Lerninhalte, Lernkontrollen und deren Bewertung auf das individuelle Lerntempo und den Stand des Lernprozesses abzustimmen sind, - verlangsamtes Lesetempo und mehr Zeit beanspruchendes Leseverständnis die Leistungen in fast allen Fächern beeinträchtigen. §3 Schriftliche Arbeiten zur Festigung der Rechtschreibsicherheit (z. B. Diktate) werden nicht benotet, es sei denn, der Schüler hat eine mindestens mit der Note ?ausreichend" zu bewertende Leistung erbracht. Wird keine Note erteilt, so ist die Arbeit mit Hinweisen, Anmerkungen und Vorschlägen für die Weiterarbeit zu versehen. Bei anderen schriftlichen Arbeiten werden die Fehler in der Rechtschreibung nicht mitbewertet. Dies gilt auch für die Fremdsprachen.
§4 Die Zeugnisnoten im Fach Deutsch und in den Fremdsprachen enthalten keine Bewertung von Leistungen im Lesen und/oder Rechtschreiben. Eine entsprechende verbale Aussage erfolgt im Zeugnis unter ?Bemerkungen gen §5 Besondere Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben und Rechtschreiben sind allein kein hinreichender Grund für eine Nichtversetzung, die Einweisung in eine Sonderschule oder die Verweigerung des Übergangs in eine weiterführende Schule. Abgangs- und Abschlußzeugnisse werden nach den für alle Schüler geltenden Bestimmungen erteilt."
Unter Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten steht in den Richtlinien
"6.1 Die Erziehungsberechtigten von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Schwierigkeiten im Lesen, Schreiben und Rechtschreiben müssen über Erscheinungsformen und Ursachen der Schwierigkeiten und die Möglichkeit, sie zu überwinden, informiert werden.
Ihnen sind Hinweise auf die jeweils angewandte Lese- und Rechtschreibmethode, auf die besonderen Lehr- und Lernmittel, auf häusliche Übungsmöglichkeiten, geeignete Fördermaterialien und Motivationshilfen zu geben, die die schulischen Maßnahmen unterstützen.
Dabei soll eine ermutigende Grundhaltung als wichtiges Prinzip der Förderarbeit hervorgehoben werden.
6.2 Die Erziehungsberechtigten sind über schulische Fördermaßnahmen und deren Verlauf frühzeitig zu unterrichten.
Auch Lehrerinnen und Lehrer sollten von den Erziehungsberechtigten über Art und Umfang außerschulischer Unterstützung informiert werden."
Man geht von einem guter Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus aus und davon, dass Lehrer gut aus- und weitergebildet sind - das ist in der Praxis der Punkt an dem Komplikationen möglich sind.
Wichtig ist in Hessen auch noch der "Nachteilsausgleich für Menschen mit Behinderungen bei Prüfungen und Leistungsnachweisen."
edit - Link: http://www.lvl-hessen.de/ unter Recht findet man Verordnungen und Richtlinien und auch den Entwurf der neuen Verordnung.
Verfasst am: 21.04.2006, 23:16 Titel:
Braunauge, ich habe auch noch nicht ganz den Glauben an Lehrer verloren. Mein Kleiner hat zum Beispiel eine sehr herzliche liebe Lehrerin. Herzlichkeit und Liebe zum Kind ist schon mal unbezahlbar. Allerdings gibt es dort in der Klasse auch das eine oder andere Kind, dem sie nicht helfen kann, weil viel Wissen fehlt und Auffälligkeiten falsch einsortiert werden.
Wo steht eigentlich der LF-Thread genau? Wieso bald geschlossene Gesellschaft - dann erweitern viele ja noch weniger ihren Horizont? Beamte unter sich - oder was soll das werden?
]"6.1 Die Erziehungsberechtigten von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Schwierigkeiten im Lesen, Schreiben und Rechtschreiben müssen über Erscheinungsformen und Ursachen der Schwierigkeiten und die Möglichkeit, sie zu überwinden, informiert werden
Da sehe ich ein großes Problem. Ich halte weder die meisten Lehrer, noch Psychologen und Schulmediziner für fähig, die Ursachen zu (er)kennen noch geeignete Maßnahmen zur Überwindung empfehlen zu können.
Verfasst am: 22.04.2006, 11:09 Titel:
den Thread "LRS Drama" findest du unter "Lehramt - Sekundarstufe I / Sekundarstufe II / Berufsschule", Calliope hat allerding ihren Eingangsbeitrag gelöscht, Teile finden sich nur noch in den Zitaten der anderen Teilnehmer. Der Thread "SO NICHT" ist mittlerweile unter "Forum intern, Forum" zu finden.
Interessant auch noch ein Thread, der von fun-system am 20.4. gestartet wurde "LRS-Drama Schwedisches Schulsystem" und unter "Lehramt- Sekundarstufe I / Sekundarstufe II / Berufsschule" steht.
Bei der Diskussion ist vor allen Dingen wieder bemerkenswert, wie mit abweichenden Meinungen umgegangen wird. Die Lehrer dort fühlen sich gleich allgemein beleidigt. Es wäre doch auch möglich gewesen, die noch gültige Verordnung nach Hinweisen zu lesen, ob das eigene Verständnis richtig ist und sich dann über die möglichen Interpretationen auszutauschen.
Und wenn eine Lehrerin schon so negativ einem Schüler gegenüber eingestellt ist, wie es Calliope ist, und gleich auch die Eltern für dumm verkauft. Und was angeblich an ihrer Schule üblich ist "Die Linie in unserer Schule ist klar - WIR testen und erteilen Notenschutz, sonst keiner." Calliope weiter: "Ich mache in der Schule einen LRS-Förderkurs. Ich weiss wie Schreibproben von "richtigen" LRS-Kindern bzw Legasthenikern aussehen." Ach ja, wirklich? Da würde mich dann doch mal die Definition der Unterscheidung interessieren.
Allerdings stellte sich am Ende der Diskussion heraus, dass Calliope Referendarin ist und da ist es dann wieder erschreckend, dass selbst eine frisch ausgebildete Lehrkraft auch nur über laienhafte Vorurteile verfügt und die alten "Lehrerhasen" auch nur in der Vorurteilskiste wühlen.
So dass Flexi, als betroffene Mutter schreibt:
ihr habt gerade eben so ziemlich allen Vorurteilen gegenüber Lehrern im Zusammenhang mit LRS; Legasthenie oder AD(H)S Vorschub geleistet und meine lang und schwer gemachten Erfahrungen in vollem Umfang bestätigt.
Wie kann es sein, dass manche sich so derart erheben und glauben wirklich in vollem Umfang urteilen zu können?
Ich entschuldige mich dafür, wenn ich jetzt und hier gegen die Forenregeln verstoße, aber derart ignorantes und zudem selbstherrliche Überheblichkeit bringen immer wieder und das täglich Kinder zum Verzweifeln.
Und das sage ich, als Mutter zwei betroffener Legasthenie-Kinder.
Wer selber niemals davon betroffen war, selber niemals mit diesen Kinder gelebt hat, der kann schlicht nicht beurteilen, wie weit reichend falsche Entscheidungen sein können. Aber Eltern sind ja besser in die Kategorie ungebildete Möchte-Gerne einzuordnen, als GEMEINSAM nach Lösungen zu suchen.
Ach...und noch etwas...wenn denn die ganzen Institute derartige Wohltätigkeitsvereine sind, ist es doch sehr verwunderlich, dass reihenweise Jugendämter unter Berücksichtigung des §35a, die Förderungen betroffener Kinder gezahlt haben, was sicherlich nicht von Nöten gewesen wäre, wenn denn die Lehrer wirklich so umfassend über die Thematik Bescheid wüssten.
Ja, die Eltern sollen in Zukunft nicht mehr mitdiskutieren dürfen, weil sie keine Ahnung haben und beim gemütlichen Austausch der Vorurteile sowieso nur stören.
Verfasst am: 24.04.2006, 19:43 Titel: Aggressive Studentin mit Lehrerfahrung ?
Achtet mal - wer sich's antun will - im Lehrerforum auf die gegen Schüler und Eltern gerichteten aggressiven Gedanken dieser Studentin generell in allen ihren Beiträgen.
Ob diese junge Dame bei einem Motivationstest in den Schuldienst käme?
Jassy Beiträge: 241
Lehramt: Sek. I + II
Fächer: Deutsch/Geschichte/Ethik (Studentin)
Bundesland: Bayern erstellt am 31.03.2006 10:41
Du sprichst mir ganz aus der Seele!
Bei uns an der Schule ist es ganz genauso. Auch da sind in jeder Klasse im Durchschnitt 2 Schüler/innen, die LRS haben. Seltsamerweise sind es fast nur Jungs, wie mir aufgefallen ist.
Bei einem sind wir uns ganz sicher, dass er kein LRS hat. Er ist einfach nur faul!
Aber man kann nichts machen, wie es aussieht!
Im Bewußtsein ihrer ganz besonderen Ethik (ihr Fach !) hat sie schon 241 mal aus Erfahrung Schützengraben-Stellung bezogen.
Früh übt sich, wer in Front- (al) stellung unterrichten will.
GREORG MOHR
Zuletzt bearbeitet von geloescht am 25.04.2006, 22:15, insgesamt einmal bearbeitet
Verfasst am: 25.04.2006, 12:27 Titel: Re: Aggressive Studentin mit Lehrerfahrung ?
Besonders auffallend ist in diesen Lehrerforen auch die Fachkompetenz einiger omnipräsenter Selbstdarsteller.
Im Forum Lehramt, allgemein: Präteritum, Perfekt?!?
Da kann ich nur den Kopf schütteln, wie die sich in der deutschen Sprache auskennen. Solche Allwissenden lassen wir auf unsere Kinder los.
Wenn man mal eine Frage hat, die pädagogische Kompetenz fordert , wie in "Eltern fragen Lehrer", Dyskalkulie, wer kann mir btte Ratschläge geben, dann verkriechen sich alle, dann ist die erste Amtshandlung einer "Förderlehrerin" die Antwort: "Was du beschreibst, gibt keine speziellen Hinweise auf Dyskalkulie."
Kommt Ihnen allen diese Antwort auch bekannt vor??
Auf die Gegenfrage braucht Sie dann für die Antwort einen Tag lang, wenn sie sonst, wo es um Frechheiten und Unverschämtheiten geht, immer schnell
bei den Tasten ist.
Ich bin mir aber nicht sicher, ob diese Lehrer dort repräsentativ sind, oder ob sie nur pathologische Profilneurotiker sind, denen das Klassenzimmer nicht mehr reicht und ihre Krankheit in der vermeintlichen Weite des world wide webs zur Schau stellen müssen.
Trotzdem, man muss sich die Gretchenfrage stellen, wo die Ursache zu finden ist, die solche Menschen anzieht, bzw. zu solchen werden lässt.
Mut und Grüsse an alle Betroffenen wünschend, es kann nur noch besser werden!!!!
Verfasst am: 25.04.2006, 22:31 Titel: reiskis nachhaltige Fragen
Ich möchte doch gerne hier noch reiskis Beitrag einkopieren, auf den Calliope so arrogant und dann gar nicht mehr geantwortet hat.
Auf diesen Beitrag wurde oben mehrfach Bezug genommen.
Im Eingangsbeitrag schrieb Calliope:
Die Linie in unserer Schule ist klar - WIR testen und erteilen Notenschutz, sonst keiner.
Darauf bezog sich reiski:
reiski Beiträge: 8 erstellt am 04.04.2006 23:54
"Calliope" ist in Hessen tätig.
Sie behauptet LRS-Förderkurse zu geben.
Welche Fortbildung nach 5.4 der gültigen Richtlinien vom 15.12.1995 hat sie dazu befähigt?
Kennt sie überhaupt die Verordnung und die Zuständigkeit nach 4.8, wie sie geschrieben steht - nicht wie sie mündlich gerüchtet wird?
Weiß sie, dass nach 4.2 die Erziehungsberechtigten Spezialuntersuchungen durchführen lassen können.
Weiß "Calliope", dass 2 LRS-Schüler (Legastheniker) pro Klasse dem statistischen Durchschnitt entsprechen?
Weiß "Calliope", dass unter den Betroffenen 2/3 Jungs sind?
Weiß "Calliope", dass hessische Rechtsvorschriften an allen hessischen Schulen gelten und nicht verändert werden können? Oder hat man an ihrem Schulort beschlossen, dass dort links gefahren wird?
Hat "Calliope" schon gemerkt, dass sie mangels Wissen gegen manche Schülerschwächen ein Vorurteil hat?
Grüße, reiski
Calliope antwortete:
..aber jetzt fehlt mir irgendwie die Lust mich auf Reiskis Niveau zu begeben und irgendwelche Rechtfertigungen bzw. Verteidigungen meinerseits zu verfassen.
und schreibt dann doch weiter:
Weiß Reiski dass ich sehr wohl weiss, dass die Eltern das Recht auf Spezialtestungen haben?
Weiß Reiski dass man Systemen, Paragraphen und Lehrmeinungen trotz Fortbildungen auch kritisch gegenüberstehen kann?
Verschone mich mit einer Antwort, Reiski.
Es waren rhetorische Fragen
Köstlich die Logik dieser gedachten griechischen Schönheit "Calliope":
- aus "WIR - sonst keiner" wird flugs "ich sehr wohl weiss, dass die Eltern das Recht auf Spezialtestungen haben"
- "manche" Institute sind bei ihr doch "alle"!
- der "basta"-WIR-Satz vom Anfang ist plötzlich "lediglich MEINE MEINUNG und MEINE BEDENKEN"
- Verstosse gegen Rechtsvorschriften werden schein-intellektuell hochstilisiert zu "auch kritisch gegenüberstehen kann?"
- ihr Unwissen und ihr "BÄH-Gefühl" gegen Legastheniker hat sie so zügellos wütend werden lassen, dass ihr als beamteter Lehrerin "in diesem Augenblick Paragraphen ziemlich egal waren".
WELCHE GYMNASIALLEHRERIN HABEN WIR DA ?
LRS-Verordnung § 4: "Die Zeugnisnoten im Fach Deutsch und in den Fremdsprachen enthalten keine Bewertung von Leistungen im Lesen und/oder Rechtschreiben. Eine entsprechende verbale Aussage erfolgt im Zeugnis unter 'Bemerkungen'".
Punkt - basta! Keine noch so kleine "wir-Kompetenz" zum Abweichen!
WO ??? IN HESSEN ?
Auch das sollten wir rausfinden, um C. die Berechtigung ihrer Angst vor Outing zu liefern.
(ich konnt's noch mal nicht lassen)
Zuletzt bearbeitet von geloescht am 27.04.2006, 00:00, insgesamt 3-mal bearbeitet
Verfasst am: 25.04.2006, 22:34 Titel:
jetzt habe ich im LF endlich mal den Thread von Calliope und Co. und den "So nicht" Thread gelesen - ich stelle fest, alles wie gehabt. Einige Textpassagen bei "So nicht" kamen mir sehr bekannt vor. Ich dachte fast, die reden mit mir - ziemlich ähnliche Antworten habe ich dort auch geerntet. Scheinbar haben die schon die "Abwehr und Beleidigungstexte" für aufmüpfige Eltern abgespeichert und fügen sie immer mal wieder bei Bedarf ein - echt praktisch veranlagt diese Lehrer.
(Caliope) Damals, als ich noch in die Schule gegangen bin, da gab es kein LRS. heute gibt es in jeder Klasse 2?
Wirklich sehr geistreich! Was es damals nicht gab, kann heute auch nicht sein??? Der Satz allein reicht schon für die Feststellung, dass sie von Tuten und Blasen keine Ahnung hat.
(Calliope)Und nochmal für Dich Flexi: An unserer Schule fallen solche Kinder nicht unter den Tisch. Ich hab supergute Schüler mit LRS, die mir ganz viel Freude machen, ehrlich. Da ist es wirklich die beschriebene Teilleistungsschwäche.
Sie scheint zu glauben, dass nur die Unermüdlichen, Fleißigen, Angepassten tatsächlich LRS haben - die Faulen, Frustierten, die sich längst aufgegeben haben und dem Druck nicht mehr gewachsen sind, haben keine LRS. Oh, welch folgenschwerer Irrtum. Die armen Kinder!!!
(Hermine) dass es Eltern gibt, die sich auf den Gutachten ihrer Kinder "ausruhen" und jegliche von der Schule angebotene Fördermaßnahme ausschlagen) den Kampf ansagen würden, statt die übliche "Lehrerkeule" zu schwingen.
Die gute alte Hermine schreibt auch immer noch den gleichen Quark. Die Eltern sind halt nicht blöd. Warum sollten sie ihren Kindern "Förderunterricht" antun, der eigentlich keiner ist? Es mag ja Schulen geben, in denen wirklicher Förderunterricht von richtigen Fachkräften angeboten wird - ich kenne jedenfalls keine.
Fun-System hat mir ziemlich aus der Seele gesprochen. Es würde mich auch sehr interessieren, wer dahinter steckt. Hat ihm schon mal jemand eine PN geschickt?
Besonders folgende Passagen haben mir gefallen:
(fun-system) Die schwangere Frage bleibt trotzdem, wie lange es noch dauern kann, bis die Anderen auch erkennen, dass man erst fördern muss, um fordern zu können.
(fun-system) Aber genau diese Aussage bestätigt meinen Eindruck, dass das Personal in den Grundschulen keine Ahnung von Legasthenie und Dyskalkulie hat und man schon froh sein muss, wenn Lehrer(-in) weiss, wie es geschrieben wird.
Das habe ich auch schon oft gedacht.
(funs-system) Mit anderen Worten, solange man nicht davon ausgeht, dass 98,8% unsere Kinder die Anforderungen, die wir an sie stellen, erfüllen können, daß nur die Kinder "intelligent" sind, die nach den herkömmlichen Unterrichtsnormen und Prüfungsmodi nach der 4. Klasse Grundschule in den gymnasialen Bildungsweg abettiketiert werden, wird man auch nicht davon ablassen, mit Hilfe eines ordinalen Notensystems nur die Fehler zu suchen und sie als kardinal abzuurteilen.
Würde man sich nämlich auf die Talente und Fähigkeiten der Kinder konzentrieren, so würde es ziemlich einfach werden, anhand der Fehler, die sie machen, festzustellen, welcher Verschiebung in der Bildung ihrer neuronalen Vernetzung diese Fehler zugrunde liegen. Dann würde man vermutlich sogar feststellen müssen, dass man solchen Unsinn, wie diese Erlassen überhaupt nicht braucht.
Und in der Regel reicht schon gesunder Menschenverstand, eine anthroposophische Einstellung, Respekt, Fleiß und die emotionale Intelligenz und Bereitschaft, sich den Gedankengängen von Kindern zu widmen. Weil ein Kind nichts Falsches denkt und tut, sondern immer nur dem Ergebnis seiner ihm zugänglichen Wahrnehmungen entspricht..
Der letzte Satz gefällt mir besonders. Zusatz von mir (auch gelesen irgendwo): Kein Kind ist von Natur aus böse, aber wenn man es wie einen Bösewicht behandelt, wird aus einem Zappelphilipp ganz schnell ein böser Friedrich.
Viele Grüße und gute Nacht (oh! Schon wieder so spät!)

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