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Timestamp: 2017-09-21 14:04:30+00:00

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1960 -1969 - rsv-lauterbachs Webseite!
Die Vereinsgeschichte 1960 - 1969
Seine erste Bluetezeit erlebte der RV "Blitz" und mit ihm die Gebrueder Karl und Oskar Buchholz Anfang der 60er Jahre. Konnte man 1960 den im vorigen Jahr gewonnenen Weltmeistertitel aufgrund der verpassten Qualifikation noch nicht verteidigen, so wurden die Gebrueder Buchholz in den folgenden Jahren ununterbrochen Weltmeister. Es gab kaum ein Turnier, dass in dieser Zeit nicht gewonnen wurde.
Die Arbeit des Vereins war zu diesem Zeitpunkt ganz auf den Aktivenbereich der Radballer ausgerichtet. So waren bei den Rennfahrern lediglich Robert Maier und Rolf Moosmann erfolgreich. Daneben gab es die weit ueber die Grenzen bekannten und ebenso beliebten Radakrobaten Theodor Cingia und Karl Rapp, die den Verein bei den unterschiedlichsten Veranstaltungen vertraten. 1961 hatte der Verein 164 Mitglieder, und der Name Lauterbach wurde im Rahmen einer Eurovisionsendung, welche live von der Weltmeisterschaft in St. Gallen berichtete, einem Millionenpublikum ein Begriff. Die Gebrueder Buchholz waren damals an 48 Wochenenden unterwegs, und legten jaehrlich ca. 18.000 Kilometer fuer den Radsport zurueck.
Ein weiteres Highlight war 1962 neben der Erringung des dritten Weltmeistertitels die Ausrichtung des 1. "Grossen Schwarzwaldpreis" durch den RV "Blitz" Lauterbach, der wie auch in den Folgejahren unter der Schirmherrschaft der jeweiligen Ministerpraesidenten stand.
Die unglaubliche Rekordkulisse von 1.000 Zuschauern machte dieses internationale Spitzenturnier sogleich zu einem begehrten Treffpunkt der Radsport Elite, und brachte den RV "Blitz" erneut in die Schlagzeilen. Dieses Turnier sollte in den Folgejahren zur Tradition werden, zahlreiche Spitzensportler aus ganz Europa zeigten im Rahmen des Schwarzwaldpreises ihr koennen, und sogar im Fernsehen wurde dieses Turnier spaeter auszugsweise gesendet. Dass trotz dieser grossen Kulisse am Ende nur ein kleiner Kassenueberschuss stehen blieb zeigt, wie kostenintensiv bereits damals die Durchfuehrung eines solchen Turniers war.
Eine besondere und bis dahin wohl nicht dagewesene Ehrung erhielt der langjaehrige Betreuer der Gebrueder Buchholz, Adolf Kohler, der im Rahmen des 1."Grossen Schwarzwaldpreises" mit der Silbernen Ehrennadel des Wuerttembergischen Radsportverband ausgezeichnet wurde.
1963 und 1964 konnte der Weltmeistertitel erneut erfolgreich verteidigt werden. Der RV "Blitz" stellte mit Fritz Ginter und Manfred Buchholz eine weitere aktive Mannschaft, und im Jugendbereich machten Walter und KarlHeinz Moosmann auf sich aufmerksam. Die bereits vorhandenen Spannungen zwischen den Gebr. Buchholz und dem BDR zeigten sich in der sehr kurzfristigen Nominierung zur Weltmeisterschaft, die erst 3 Wochen vor Beginn dieses wichtigen Turnier 's erfolgte. Noch immer war die Anteilnahme der Bevoelkerung an den Erfolgen der Gebrueder Buchholz und des Radsportvereins vorhanden. Auch der erste Auftritt von Jindrich Pospisil 1964 im Lauterbacher Gemeindehaus sollte vielen in Erinnerung bleiben. Ein weiterer Hoehepunkt war die Verleihung des Silbernen Lorbeerblattes an die Gebrueder Buchholz sowie den Verein "Blitz" Lauterbach, was in dieser Form bis damals sicher aussergewoehnlich war. Als weitere Sportart wurde Kunstradfahren in den Verein aufgenommen. Auf dem Hoehepunkt Ihrer Karriere erklaerten dann die Gebrueder Buchholz 1965 Ihren Ruecktritt von der internationalen Buehne, sicher eine Folge der lang anhaltenden Unstimmigkeiten mit dem BDR. Zu diesem Zeitpunkt wurde auch die erste Begegnung mit den spaeter legendaeren 20maligen Weltmeistern Jan und Jindrich Pospisil verloren. Ab dieser Zeit wurde es etwas leiser um den RV "Blitz". Zwar konnte die Jugend noch etwas auf sich aufmerksam machen, Oskar Buchholz spielte zusammen mit seinem Bruder Manfred, und bei den Kunstradfahrern waren Monika Volle, Baerbel und Christel Oehler erfolgreich, aber die ganz grossen Erfolge blieben aus. Man legte nun den Schwerpunkt auf den Aufbau des Nachwuchses, der bis dahin vernachlaessigt wurde, und wandte sich parallel eher gesellschaftlichen Veranstaltungen zu. 1968 wurde dann noch die Wuerttembergische Bergmeisterschaft der Amateure ausgerichtet. 1969 gewannen Fritz Ginter und Walter Moosmann die Sueddeutsche Meisterschaft und damit den Aufsteig in die erste Bundesliga.
§ 1. Platz bei der Weltmeisterschaft 1961 in St. Gallen
§ 1.Platz bei der Weltmeisterschaft 1962 in Wien
§ 1.Platz bei der Weltmeisterschaft 1963 in Basel
§ 1.Platz bei der Weltmeisterschaft 1964 in Kopenhagen
§ 2.Platz bei der Deutschen Meisterschaft 1960
§ 1.Platz bei der Deutschen Meisterschaft 1961
§ 1.Platz bei der Deutschen Meisterschaft 1962
§ 1.Platz bei der Deutschen Meisterschaft 1963
§ 1.Platz bei der Deutschen Meisterschaft 1964
§ 1.Platz bei der Deutschen Meisterschaft 1965
§ 4.Platz bei der Deutschen Meisterschaft 1967
§ 2.Platz bei der Deutschen Meisterschaft 1968
§ 4.Platz bei der Deutschen Meisterschaft 1969
§ 1. Platz bei der Sueddeutschen Meisterschaft 1960
§ 1. Platz bei der Sueddeutschen Meisterschaft 1961
§ 1. Platz bei der Sueddeutschen Meisterschaft 1963
§ 3. Platz bei der Sueddeutschen Meisterschaft 1968
Fritz Ginter und Walter Moosmann
§ 1. Platz bei der Sueddeutschen Meisterschaft 1969
§ 3.Platz bei der Deutschen Meisterschaft Jugend 1963
Karl Heinz und Walter Moosmann
§ 4.Platz bei der Deutschen Meisterschaft Jugend 1964
§ 1.Platz bei der Sueddeutschen Meisterschaft Jugend 1963
Walter und Karl Heinz Moosmann
§ 1.Platz bei der Sueddeutschen Meisterschaft Jugend 1964

References: § 1

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§ 2

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§ 4

§ 2

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§ 3

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§ 4

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