Source: http://rainbraun.blogspot.com/2010/07/sag-doch-mal-einen-paragraphen.html
Timestamp: 2018-03-22 23:16:04+00:00

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RAinBraun: Sag doch mal einen Paragraphen!
doppelfish 20. Juli 2010 um 16:59
Nicht § 919 BGB? Ist ja verrückt.
RAinBraun 20. Juli 2010 um 17:21
Neee.. Aber § 1004 BGB wäre doch auch gut.
Wolf J. Reuter 20. Juli 2010 um 17:37
§ 242 BGB ist super. Merke ich mir. Bekomme diese Anfrage auch ständig, aber der bislang genutzte § 2 ArbGG klingt nicht überzeugend und hält einer Nachprüfung nicht stand.
MascaraImAuge 20. Juli 2010 um 18:04
Tolles Thema! Ich hätte da noch was:
§ 118 OWiG - vormals "grober Unfug" nunmehr "Belästigung der Allgemeinheit" :-D
§ 242 BGB ist aber toll. Werde ich mir merken!
RA Jörg Jendricke 20. Juli 2010 um 18:16
§ 383 Abs. 3 ZPO. Den checkt wirklich kein Normalsterblicher.
§ 315a HGB, da steht alles wichtige drin. Allerdings nicht vergessen die Übergangsvorschrift Art. 66 EGHGB zu prüfen!
Anonym 20. Juli 2010 um 21:30
§ 218 Abs. 1 BGB ;-)
RAinBraun 20. Juli 2010 um 21:46
Wow, da habe ich für das nächste Mal eine feine Paragraphenkette. ;-)
Anonym 20. Juli 2010 um 22:10
§242? Mein Dozent meinte, wenn ein Anwalt auf dieser Grundlage ein Verfahren gewinnen will, soll ich mir nen andern suchen... ;)
RAinBraun 20. Juli 2010 um 22:29
Aber wenn Onkel Erwin gerne einen § will..
FrankR 21. Juli 2010 um 08:14
Ich denke man sollte doch etwas differenzieren z.B. bei Fragen zum Eigentum den § 964 BGB, bei Vertragsangelegeneheiten den § 362 BGB und so fort. Das schindet mehr Eindruck.
Im übrigen erinnert mich dies an die Situation: "Boah, du kannst Schlumpowinisch?! Sag mal was!" "Mrktzwk" "Klasse"
Anonym 21. Juli 2010 um 10:05
Klingt besonders wichtig und passt immer
RAinBraun 21. Juli 2010 um 10:11
Ja, aber liest das Tante Else nach. Und vom Ihrem Schlumpowinisch bin ich angemessen beeindruckt.
Anonym 21. Juli 2010 um 10:15
Komisch. Meine Verwandten und Bekannten wollen - vielleicht als Nachweis meiner juristischen Kompetenz - irgendeinen lateinischen Spruch. Sowas wie pacta sunt servanda oder cogito ergo sum. Gut, dass ich Asterix lese.
Anonym 21. Juli 2010 um 11:12
Das ist ja alles Kleinviehmist. Bei wirklich wichtigen Menschen läuft unter Art. 1 GG überhaupt nichts.
"Durch Ihre Zahlungsaufforderung / Ihr Verwarnungsgeld / Ihre Sachstandsanfrage / Ihre Stellungnahmefrist etc. sehe ich mich in meiner Menschenwürde verletzt. Ich werde den Sachverhalt dem Europäischen Bundesverfassungsgericht in Brüssel vortragen! Von dort erhalten Sie weitere Nachricht."
Also: immer Art. 1 GG empfehlen.
Andreas Schwartmann 21. Juli 2010 um 13:31
Paragraphen werden grundsätzlich überschätzt.
Andreas Schwartmann 21. Juli 2010 um 13:35
P.S.: Stell mal Deine Blog-Uhr. Die geht nämlich 9 Stunden nach ...
... schreibe ich gerade um 13:35 Uhr.
verwickeltes 21. Juli 2010 um 13:51
Ich finde BGB § 824 (Kreditgefährdung)auchj recht universell.
Anonym 21. Juli 2010 um 14:03
Im Umgang mit Gerichten und Behörden:
Anonym 21. Juli 2010 um 16:12
Vielleicht ist da doch Art. 19 IV GG besser, bevor man direkt auf die Barrikaden geht ;).
Im Übrigen komm ich nicht umhin zu bemerken, dass egal über welches Thema Mausi schreibt (könnte wahrscheinlich sogar über ihre verstopfte Toilette sein), die Leute begierig an Ihren virtuellen Lippen hängen...so auch ich *schwärm*....
Anonym 21. Juli 2010 um 16:31
Das liegt an diesem engelsgleichen Aussehen.
Anonym 21. Juli 2010 um 16:57
RAinBraun 21. Juli 2010 um 17:48
Verstopfte Toilette habe ich nicht zu bieten, aber eine gemeine Sonnenallergie. Der Beiträge ließen sich mit fiesen Fotos aufpeppen.
Anonym 21. Juli 2010 um 18:50
Den Anwälten geht wohl langsam die Arbeit aus ;)
Sven 21. Juli 2010 um 23:05
Also für den Umgang mit Gerichten und Behörden würd ich Art. 1 III GG bevorzugen.
Scharnold Warzenegger 22. Juli 2010 um 18:49
242 BGB ist mein absoluter Liebling. Der wird von den Richtern immer hergenommen, wenn man das gewünschte Ergebnis - also ein Urteil welches sich allein nach dem Moralempfinden des Gerichtes richtet - gar nicht anders erreichen kann. Wirklich toll. Fast so gut, wie die unzulässige Rechtsausübung.
964 BGB als Anregung hat mir übrigens gut gefallen. *Kopfschüttel*
Anonym 24. Juli 2010 um 02:15
ich arbeite auch immer wieder gern mit § 816 BGB und § 814 BGB.
Wirklich, im echten Leben in Prozessen,
aber auch auf solche Anfragen nach dem Motto
"kannst Du nicht mal eben drüber gucken und mir nen § sagen und rasch was schreiben" - was übersetzt nicht heißt "Geiz ist Geil" - das ist passè, sondern jetzt ist das die Übersetzung des um sich greifenden Virus "ich will es aber umsonst - aber schnell und super gut, wie immer bei Dir".
Da kommt "schreib denen mal, das geht nicht, wegen § 814 BGB" immer gut
Anonym 26. Juli 2010 um 22:29
Ich konnte zuletzt einen Mandanten mit § 275 I BGB beeindrucken. Hat er sich direkt aufgeschrieben, war irgendwie echt witzig.

References: § 919
 § 1004

§ 242
 § 2

§ 118

§ 242

§ 383

§ 315
 Art. 66

§ 218

§242
 § 964
 § 362
 Art. 1
 Art. 1
 § 824
 Art. 19
 Art. 1
 § 816
 § 814
 § 814
 § 275