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Timestamp: 2016-10-28 04:51:15+00:00

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2C_474/2011 (22.12.2011)
2C_474/2011
Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. April 2011.
Nach mehrmaligen Kurzaufenthalten als T�nzerin (2000 bis Oktober 2002) reiste die russische Staatsangeh�rige X.________ (geb. 1975) am 6. Januar 2003 erneut in die Schweiz ein und heiratete am 3. M�rz 2003 den Schweizer B�rger Y.________ (geb. 1968). Gest�tzt auf die Heirat wurde ihr eine Aufenthaltsbewilligung erteilt (letztmals verl�ngert bis zum 2. M�rz 2009). Im Februar 2004 gelangte ihr aus erster Ehe stammender Sohn Z.________ (geb. 1996) im Rahmen des Familiennachzugs in die Schweiz.
Am 18. Oktober 2007 erkl�rte das Kreisgericht VII Konolfingen X.________ und Y.________ schuldig der Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz (BetmG; SR 812.121) und der Geldw�scherei. X.________ wurde zu einer bedingten Freiheitsstrafe von zwei Jahren und zu einer geringen, ebenfalls bedingten Geldstrafe verurteilt. Auf Appellation der Staatsanwaltschaft hin erh�hte das Obergericht des Kantons Bern mit Urteil vom 20. Januar 2009 die Freiheitsstrafe auf 33 Monate, unter bedingtem Aufschub einer Teilstrafe von 24 Monaten, und hob den Tagesansatz der Geldstrafe leicht an. Dagegen reichte X.________ Beschwerde in Strafsachen beim Bundesgericht ein.
Mit Verf�gung vom 12. Mai 2009 verweigerte das Amt f�r Migration und Personenstand des Kantons Bern, Migrationsamt, X.________ sowie ihrem Sohn Z.________ unter Hinweis auf die Straff�lligkeit sowie den Bezug von Sozialhilfe von ann�hernd Fr. 70'000.-- die Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung und wies sie aus der Schweiz weg.
Die dagegen erhobene Beschwerde wies die Polizei- und Milit�rdirektion des Kantons Bern mit Entscheid vom 16. November 2009 ab und verweigerte gleichzeitig auch die unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung.
Mit Eingabe vom 18. Dezember 2009 reichte X.________ dagegen Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Bern ein.
Mit Urteil vom 14. Januar 2010 hiess das Bundesgericht die Beschwerde in Strafsachen teilweise gut und wies die Sache zur neuen Entscheidung an das Obergericht zur�ck. Das Bundesgericht erkannte unter anderem, dass die erstinstanzlichen Schuldspr�che in Rechtskraft erwachsen waren, weshalb darauf nicht zur�ckgekommen werden d�rfe. Im Anschluss daran hat das Obergericht mit Urteil vom 31. August 2010 X.________ zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren, unter Gew�hrung des bedingten Strafvollzugs bei einer Probezeit von zwei Jahren, und zu einer bedingten Geldstrafe von 10 Tagess�tzen � Fr. 40.-- verurteilt. Dieses Urteil ist in Rechtskraft erwachsen.
Das Verwaltungsgericht des Kantons Bern wies mit Urteil vom 27. April 2011 die Beschwerde betreffend die Nichtverl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung und Wegweisung ab. X.________ wurde die unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung gew�hrt.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 3. Juni 2011 beantragt X.________, das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. April 2011 aufzuheben, ihr die Aufenthaltsbewilligung zu erteilen bzw. zu verl�ngern, eventualiter die Sache zur neuen Beurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Mit separater Eingabe ersucht X.________ gleichentags um Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege und Verbeist�ndung.
Die Polizei- und Milit�rdirektion des Kantons Bern und das Bundesamt f�r Migration beantragen, die Beschwerde abzuweisen. Das Verwaltungsgericht des Kantons Bern schliesst auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten ist. X.________ hat sich mit Eingabe vom 3. Oktober 2011 dazu nochmals ge�ussert und gleichzeitig best�tigt, dass sie keinen Kontakt mehr zu ihrem Ehemann habe und sich von ihm scheiden lassen wolle.
Mit Verf�gung vom 9. Juni 2011 hat der Pr�sident der II. �ffentlich-rechtlichen Abteilung der Beschwerde hinsichtlich der Ausreiseverpflichtung antragsgem�ss aufschiebende Wirkung zuerkannt.
1.1 Gem�ss Art. 42 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 �ber die Ausl�nderinnen und Ausl�nder (Ausl�ndergesetz, AuG; SR 142.20) haben ausl�ndische Ehegatten von Schweizerinnen und Schweizern Anspruch auf Erteilung und Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen. Nach Art. 49 AuG brauchen Eheleute nicht zusammenzuwohnen, wenn f�r getrennte Wohnorte wichtige Gr�nde geltend gemacht werden und die Familiengemeinschaft weiter besteht.
Die Beschwerdef�hrerin ist mit einem Schweizer B�rger verheiratet. Der Ehemann befindet sich seit Ende November 2005 in Haft bzw. im Strafvollzug (Gesamtstrafe ungef�hr 10 � Jahre), weshalb ein eheliches Zusammenleben seither nicht m�glich ist. Da die Beschwerdef�hrerin beteuerte, die Familiengemeinschaft bestehe weiter, gingen die kantonalen Beh�rden von einem grunds�tzlichen Anspruch auf Bewilligungsverl�ngerung gem�ss Art. 42 Abs. 1 AuG aus. Ein analoger Anspruch besteht zudem aufgrund von Art. 8 EMRK und Art. 13 Abs. 1 BV, soweit die ehelichen Beziehungen zwischen den Gatten intakt sind und tats�chlich gelebt werden (vgl. BGE 130 II 281 E. 3.1 S. 285 f.; BGE 129 II 193 E. 5.3.1 S. 211 mit Hinweisen). Ob der Bewilligungsanspruch der Beschwerdef�hrerin erloschen ist, weil - wie die Vorinstanz angenommen hat - ein Widerrufsgrund vorliegt, ist eine Frage der materiellen Beurteilung und nicht der Zul�ssigkeit des Rechtsmittels (BGE 128 II 145 E. 1.1.5 S. 149 f.; Urteil 2C_382/2011 vom 16. November 2011 E. 2.1, je mit Hinweisen). Im vorliegenden Fall steht somit, geht man von der dargestellten Sachlage aus (siehe allerdings E. 1.3 in fine), die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten offen (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG a contrario).
Der 2. Juni 2011 war ein Feiertag (Auffahrt), weshalb die am 3. Juni 2011 der Post �bergebene Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten rechtzeitig eingereicht wurde. Da auch die �brigen Sachurteilsvoraussetzungen erf�llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.
1.2 Die Beschwerdeschrift hat gem�ss Art. 42 Abs. 1 BGG die Begehren und deren Begr�ndung zu enthalten; im Rahmen der Begr�ndung ist in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG). Dies setzt voraus, dass sich der Beschwerdef�hrer wenigstens kurz mit den Erw�gungen des angefochtenen Entscheides auseinandersetzt (BGE 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f.). Eine qualifizierte R�gepflicht gilt hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht. Das Bundesgericht pr�ft eine solche R�ge nur insoweit, als sie in der Beschwerde pr�zise vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG). Soweit die Beschwerdeschrift diesen Anforderungen nicht entspricht bzw. auf Ausf�hrungen in anderen Rechtsschriften verweist, ist darauf nicht einzutreten.
Die Beschwerdef�hrerin wirft dem Verwaltungsgericht eine willk�rliche Feststellung bzw. willk�rliche W�rdigung des Sachverhalts vor. Sie beschr�nkt sich indessen darauf, ihre Sicht der Dinge zu schildern und sie derjenigen der letzten kantonalen Instanz gegen�berzustellen. Willk�r liegt nicht schon dann vor, wenn der von der Vorinstanz als erstellt erachtete Sachverhalt nicht mit der Darstellung des Beschwerdef�hrers �bereinstimmt oder eine andere Sachverhaltsdarstellung ebenfalls vertretbar erscheint oder sogar vorzuziehen w�re. Erforderlich ist vielmehr, dass die Feststellungen bzw. die Beweisw�rdigung der Vorinstanz offensichtlich unhaltbar sind, zur tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch stehen, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzen oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderlaufen (BGE 127 I 54 E. 2b S. 56; 125 I 166 E. 2a S. 168; 123 I 1 E. 4a S. 5). Dass und inwiefern dies hier der Fall w�re, legt die Beschwerdef�hrerin nicht dar.
1.3 Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, wie ihn die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG), es sei denn, dieser sei offensichtlich unrichtig oder beruhe auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG (Art. 105 Abs. 2 bzw. Art. 97 Abs. 1 BGG). Eine entsprechende R�ge, welche rechtsgen�glich substantiiert vorzubringen ist (Art. 42 Abs. 2 bzw. Art. 106 Abs. 2 BGG), setzt zudem voraus, dass die Behebung des Mangels sich f�r den Ausgang des Verfahrens als entscheidend erweist (Art. 97 Abs. 1 BGG). Neue Tatsachen und Beweismittel d�rfen nur soweit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG).
Die von der Beschwerdef�hrerin eingereichte Best�tigung vom 18. Mai 2011 betreffend Abschluss der Sozialhilfe per 1. Juli 2011 kann daher nicht ber�cksichtigt werden, verm�chte aber ohnehin am Ausgang des Verfahrens nichts zu �ndern. Das erst im bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahren erfolgte Eingest�ndnis der Beschwerdef�hrerin, sie pflege keinen Kontakt mehr zum Ehemann und wolle sich scheiden lassen, k�nnte allerdings Anlass geben, die Frage zu pr�fen, ob auf die Beschwerde �berhaupt einzutreten ist, da daf�r die Sachlage massgeblich ist, wie sie sich zum Zeitpunkt des bundesgerichtlichen Urteils darstellt (BGE 136 II 497 E. 3.3; CORBOZ, Commentaire LTF, N. 20 zu Art. 99). Mit Blick auf die materielle Beurteilung kann die Frage allerdings dahingestellt bleiben.
2.1 Die Anspr�che nach Art. 42 AuG erl�schen unter anderem dann, wenn Widerrufsgr�nde nach Art. 63 AuG vorliegen (Art. 51 Abs. 1 lit. b AuG). Dies ist namentlich der Fall, wenn eine ausl�ndische Person zu einer l�ngerfristigen Freiheitsstrafe verurteilt wurde (Art. 63 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 62 lit. b AuG). Als "l�ngerfristig" gilt jede Freiheitsstrafe, deren Dauer ein Jahr �berschreitet (BGE 135 II 377 E. 4.2 und E. 4.5 S. 379 ff.) und zwar unabh�ngig davon, ob die Strafe bedingt, teilbedingt oder unbedingt zu vollziehen ist (Urteil 2C_515/2009 vom 27. Januar 2010 E. 2.1). Eine dauerhafte und erhebliche Sozialhilfeabh�ngigkeit stellt ebenfalls einen Widerrufsgrund dar (Art. 63 Abs. 1 lit. c).
2.2 Die Beschwerdef�hrerin wurde zu einer bedingten Freiheitsstrafe von zwei Jahren und damit zu einer l�ngerfristigen Freiheitsstrafe im Sinne von Art. 63 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 62 lit. b AuG verurteilt. Die Beschwerdef�hrerin hat somit mit ihrem Verhalten einen Widerrufsgrund gesetzt.
Im �brigen stand bereits im Zeitpunkt der erstinstanzlichen Nichtverl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung aufgrund der nach Art. 336 Abs. 2 des Gesetzes des Kantons Bern vom 15. M�rz 1995 �ber das Strafverfahren (BSG 321.1; StrV) rechtskr�ftigen Schuldspr�che des Kreisgerichts VII Konolfingen (vgl. Urteil 6B_390/2009 vom 14. Januar 2010 E. 1.5 und 1.6) fest, dass das noch beim Bundesgericht h�ngige Rechtsmittelverfahren in Strafsachen zu keiner wesentlich milderen Strafzumessung und somit zur Best�tigung einer l�ngerfristigen Freiheitsstrafe im Sinne von Art. 62 lit. b AuG f�hren w�rde. Ob es sich um eine bedingte oder (teilweise) unbedingte Freiheitsstrafe handelt, ist in diesem Zusammenhang entgegen der Meinung der Beschwerdef�hrerin - wie erw�hnt (E. 2.1) - nicht von Belang.
Nach der Inhaftierung ihres Ehemannes wurde die Beschwerdef�hrerin zudem erheblich f�rsorgeabh�ngig. Ob damit auch die Voraussetzungen nach Art. 63 Abs. 1 lit. c AuG erf�llt sind, kann allerdings offen bleiben, da jedenfalls der Widerrufsgrund nach Art. 63 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 62 lit. b AuG gegeben ist.
Im Wesentlichen macht die Beschwerdef�hrerin geltend, die Nichtverl�ngerung der Bewilligung sei unverh�ltnism�ssig. Es trifft zu, dass die Verweigerung der Aufenthaltsbewilligung gest�tzt auf Art. 42 AuG in Verbindung mit Art. 63 Abs. 1 lit. b AuG (vgl. Art. 51 Abs. 1 lit. b AuG) sich nur rechtfertigt, wenn sich die entsprechende Massnahme aufgrund der im Einzelfall vorzunehmenden Interessenabw�gung als verh�ltnism�ssig erweist (vgl. Art. 96 Abs. 1 AuG). Dabei sind namentlich die Schwere des Verschuldens, der Grad der Integration bzw. die Dauer der bisherigen Anwesenheit sowie die dem Betroffenen und seiner Familie drohenden Nachteile zu ber�cksichtigen (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381). Analoge Kriterien ergeben sich aus Art. 8 Ziff. 2 EMRK bzw. Art. 13 BV in Verbindung mit Art. 36 BV (vgl. BGE 135 I 153 E. 2 S. 154 ff., 143 E. 1.3.2 und E. 2 S. 146 ff; je mit Hinweisen).
3.1 Die Beschwerdef�hrerin wurde der mehrfachen, mengenm�ssig qualifizierten, gewerbsm�ssigen und teilweise bandenm�ssigen Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz sowie der gewerbsm�ssigen und bandenm�ssigen Geldw�scherei schuldig gesprochen. Die von der Beschwerdef�hrerin umgesetzte Anzahl Thaipillen bel�uft sich auf 35'740 St�ck. Hinzu kommt eine nicht n�her bestimmbare Menge aus den Gehilfenhandlungen. Mit ihrem �ber drei Jahre dauernden deliktischen Handeln hat die Beschwerdef�hrerin die Gesundheit einer Vielzahl von Menschen gef�hrdet. Im �brigen musste sie sich des gesundheitlichen Schadens, den Drogen anrichten k�nnen, sehr wohl bewusst sein, war doch ihr erster Ehemann 2001 an einer �berdosis Heroin gestorben. Dass die Vorinstanz ein schweres Verschulden der Beschwerdef�hrerin bejahte, ist daher nicht zu beanstanden. Die Vorinstanz hat nicht �bersehen, dass die Beschwerdef�hrerin seit Ende 2005 nicht mehr straff�llig geworden ist. Sie erwog in diesem Zusammenhang jedoch, die Beschwerdef�hrerin habe in der fraglichen Zeit unter dem Druck der Probezeit sowie der Wegweisung bzw. der ausstehenden Regelung ihrer Anwesenheit gestanden, weshalb ein gewisses R�ckfallrisiko dennoch nicht ausgeschlossen werden k�nne. Diese W�rdigung ist nicht zu beanstanden. Die fremdenpolizeiliche R�ckfallbeurteilung stimmt sodann nicht zwingend mit der strafrechtlichen Prognose �berein. Das Bundesgericht verfolgt im Zusammenhang mit dem Drogenhandel ausl�nderrechtlich eine strenge Praxis (BGE 125 II 521 E. 4a/aa S. 527), wobei selbst ein geringes Restrisiko nicht hinzunehmen ist (BGE 130 II 176 E. 4.2 bis E. 4.4 S. 185 ff. mit Hinweisen). Damit bestehen erhebliche �ffentliche Interessen, der Beschwerdef�hrerin die weitere Anwesenheit in der Schweiz zu verweigern. Was die Beschwerdef�hrerin dagegen vorbringt, ist nicht geeignet, diese W�rdigung zu ersch�ttern.
3.2 Nach Kurzaufenthalten als T�nzerin in verschiedenen Cabarets ist die Beschwerdef�hrerin im Alter von fast 28 Jahren in die Schweiz eingereist, um ihren schweizerischen Ehemann, den sie als T�nzerin kennengelernt hatte, zu heiraten. Sie hat somit ihre Kindheits- und Jugendjahre in Russland verbracht und dort eine Ausbildung als B�ckerin absolviert. Nach der Heirat war sie nicht berufst�tig und half im Drogenhandel mit. Nach der Inhaftierung des Ehemannes wurde sie erheblich f�rsorgeabh�ngig. Inzwischen hat sich die Beschwerdef�hrerin jedoch erfolgreich bem�ht, finanziell unabh�ngig zu werden, weshalb die Vorinstanz offen liess, ob die Beschwerdef�hrerin auch den Widerrufsgrund nach Art. 63 Abs. 1 lit. c AuG erf�llt. Gesamthaft kann jedoch nicht von einer gelungenen Integration oder gar einer Verwurzelung in der Schweiz gesprochen werden. Wichtige pers�nliche Gr�nde, die einen weiteren Aufenthalt der Beschwerdef�hrerin in der Schweiz rechtfertigen w�rden, sind nicht ersichtlich. Es darf zudem ohne weiteres davon ausgegangen werden, dass sie mit den kulturellen und sozialen Verh�ltnissen in ihrer Heimat nach wie vor bestens vertraut ist und sich in Russland, wo vermutlich ausser ihrer Mutter noch weitere Verwandte leben, wieder wird zurechtfinden k�nnen.
3.3 Der Sohn der Beschwerdef�hrerin ist inzwischen f�nfzehn Jahre alt, besucht die siebte Klasse und ist entsprechend integriert. Er verf�gt �ber kein selbst�ndiges Anwesenheitsrecht in der Schweiz, sondern leitet dieses ausschliesslich aus der Aufenthaltsbewilligung seiner Mutter ab. Eine enge Beziehung zum Stiefvater, mit dem er bloss ungef�hr neun Monate in Wohngemeinschaft gelebt hatte, ist weder dargetan noch ersichtlich. Der Sohn hat die H�lfte seines Lebens in Russland verbracht. Dass er nur noch gebrochen russisch spreche, wird von der Vorinstanz zu Recht bezweifelt. Jedenfalls hat der Sohn Kenntnisse der heimatlichen Sprache, die es ihm erlauben werden, die schulische Ausbildung in der Heimat fortzusetzen. Selbst wenn dies mit anf�nglichen Schwierigkeiten verbunden sein mag, erweist sich damit die Ausreise nach Russland nicht als unzumutbar. Ist es der Beschwerdef�hrerin sowie ihrem Sohn zumutbar, in die gemeinsame Heimat auszureisen, ist auch Art. 8 EMRK nicht verletzt. Dass ihnen die Fortf�hrung ihres Lebens im wirtschaftlich allenfalls g�nstigeren schweizerischen Umfeld verwehrt wird, hat die Beschwerdef�hrerin ihrem deliktischen Verhalten zuzuschreiben.
3.4 Bei einer mit einem Schweizer B�rger verheirateten Ausl�nderin, die erstmals oder nach bloss kurzer Aufenthaltsdauer um die Erneuerung ihrer Bewilligung ersucht, geht das Bundesgericht in st�ndiger, auch unter dem neuen Ausl�nderrecht fortgeltender Praxis davon aus, dass der Ausl�nderin im Falle einer Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren oder mehr in der Regel selbst dann kein Aufenthaltstitel mehr zu erteilen ist, wenn dem schweizerischen Ehepartner die Ausreise nicht oder nur schwer zuzumuten ist (sogenannte "Reneja"-Praxis; BGE 135 II 377 E. 4.4 S. 382 mit Hinweisen).
Es trifft zwar zu, dass sich die Beschwerdef�hrerin nicht erst seit kurzer Zeit in der Schweiz aufh�lt, jedoch ist die Dauer ihres Aufenthalts (zum Verbleib beim Ehemann) insofern erheblich zu relativieren, als die Beschwerdef�hrerin ihren Aufenthalt bis November 2005 f�r deliktische T�tigkeiten nutzte und sich seither aufgrund der straf- und fremdenpolizeirechtlichen (Rechtsmittel-) Verfahren in der Schweiz aufh�lt. Das eheliche Zusammenleben hat bloss 2 Jahre und acht Monate gedauert, wobei der Ehegatte die Beschwerdef�hrerin von Anfang an - offenbar bereits vor der Heirat - in das Drogengesch�ft einbezogen hat. Dabei musste er sich aber bewusst sein, dass der weitere Aufenthalt der Ehegattin in Frage gestellt w�rde, falls der Drogenhandel aufgedeckt werden sollte. Seit November 2005 befindet sich der Ehemann im Gef�ngnis und kann die Ehe ohnehin nur beschr�nkt gelebt werden. Zu ber�cksichtigen ist auch, dass die Beschwerdef�hrerin betont, dass sie sich von ihrem Ehemann gel�st habe und ein eigenst�ndiges, vom Ehemann unabh�ngiges Leben f�hre, was in einem gewissen Widerspruch steht zum behaupteten Fortbestand der Ehegemeinschaft, worauf sich die Beschwerdef�hrerin f�r die Verl�ngerung ihrer Aufenthaltsbewilligung beruft. Die Beschwerdef�hrerin macht aber auch keine Nachteile geltend f�r das Eheleben nach der Entlassung des Ehemannes aus dem Strafvollzug f�r den Fall, dass sie die Schweiz verlassen m�sste. Zudem f�llt auf, dass der schweizerische Ehemann am vorliegenden Verfahren in keiner Weise teilgenommen hat, wie es eigentlich zu erwarten w�re, wenn ihm an der Weiterf�hrung des Ehelebens in der Schweiz gelegen w�re. Dass es ihm nicht oder nur schwer zumutbar w�re, seiner Ehegattin nach Russland zu folgen, ist weder dargetan noch ersichtlich. Selbst wenn dies der Fall w�re, k�me diesem Umstand unter den vorliegenden Verh�ltnissen keine entscheidende Bedeutung zu. Im Hinblick auf die Straff�lligkeit der Beschwerdef�hrerin erweist sich auch ein Eingriff in das Recht auf Achtung des Familienlebens als zul�ssig (Art. 8 Abs. 2 EMRK).
Die Vorinstanz hat die verschiedenen Aspekte mithin korrekt gew�rdigt. Die Nichtverl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung der Beschwerdef�hrerin erweist sich somit als bundesrechts- und konventionskonform. Zur Begr�ndung kann erg�nzend auf die Erw�gungen im angefochtenen Urteil verwiesen werden.
5.1 Nach dem Gesagten ist die Beschwerde als unbegr�ndet abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann.
5.2 Aufgrund der Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe, die weit �ber der Mindeststrafe liegt, die als l�ngerfristig im Sinn von Art. 62 lit. b AuG gilt, der Art der Straftaten sowie der Zumutbarkeit der Ausreise war das Rechtsbegehren zum Vornherein aussichtslos. Dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung kann daher nicht entsprochen werden (cf Art. 64 Abs. 1 BGG). Bei der Bemessung der Gerichtsgeb�hr wird indessen der finanziellen Lage der Beschwerdef�hrerin Rechnung getragen (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Dieses Urteil wird der Beschwerdef�hrerin, dem Amt f�r Migration und Personenstand des Kantons Bern, der Polizei- und Milit�rdirektion des Kantons Bern, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern und dem Bundesamt f�r Migration schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 42
 Art. 49
 Art. 42
 Art. 8
 Art. 13
 BGE 
 BGE 
in fine
 Art. 42
 Art. 95
 Art. 97
 Art. 106
 Art. 99
 Art. 42
 Art. 63
 Art. 62
 Art. 63
 Art. 62
 Art. 336
 Art. 62
 Art. 63
 Art. 63
 Art. 62
 Art. 42
 Art. 63
 Art. 51
 Art. 96
 Art. 8
 Art. 13
 Art. 36
 BGE 
 Art. 63
 Art. 8
 BGE 
 Art. 62
 Art. 64