Source: https://www.bves.de/stellungnahmen-2/
Timestamp: 2018-10-17 12:40:24+00:00

Document:
BVES | Stellungnahmen
Stellungnahme zum Empfehlungsverfahren 2017/29 der Clearingstelle EEG: „Anwendungsfragen des § 61k EEG 2017 für EEG-Anlagen – Teil 1″
Der BVES, DIHK und ZVEI begrüßen die Initiative der EEG-Clearingstelle, vorherrschende Unklarheiten des multivalenten Speicherbetriebs zu beseitigen. Die dem § 61k EEG 2017 zugrundeliegende politische Motivation sollte aber nicht aus den Augen verloren werden.
Aus dem gemischtem Speicherbetrieb resultierende Vorteile sollten beim Kunden verbleiben und dürfen nicht durch überproportionierte Anforderungen an die Messtechnik aufgezehrt werden. Der Gesetzgeber spricht in der Begründung zu § 61k EEG von zwei Zweirichtungszählern. Diese Anforderung wurde aufgenommen und darüber ein Messkonzept entwickelt, das alles misst, was physikalisch möglich und notwendig ist, um die in und aus dem Speicher fließenden Ströme trennscharf zuordnen zu können. Weiterhin von grundlegender Bedeutung für eine netz- und systemdienliche Betriebsweise ist die messtechnische Separierung von Grün- und Graustrom, ohne die moderne Speichersysteme – wie vom Gesetzgeber gewünscht – nicht umgesetzt werden können. Auch muss die DC-Technologie in den Modellen entsprechend berücksichtigt werden und erfordert eine geeignete Herangehensweise. Sofern es sich bei dem vorliegenden Empfehlungsverfahren um Anwendungsfragen ausschließlich um AC-Anwendungen handelt, sollte dies bereits einleitend deutlich herausgestellt werden.
Die vollständige Stellungnahme können Sie hier nachlesen und downloaden.
Verbändeallianz zu innovativen Messkonzepten
Forderung einer bundesweiten Zulassung solcher Mess-Systeme
Der BVES hat sich gemeinsam mit weiteren Energieverbänden zur Realisation innovativer Messkonzepte in Gebäuden positioniert. Das Zusammenwachsen der Sektoren Strom, Wärme und Verkehr ist ein zentraler Aspekt der Energiewende. Voraussetzung für die Realisierung solch innovativer Konzepte ist das Vorhandensein der notwendigen technischen Infrastruktur im Gebäude, insbesondere adäquater Messeinrichtungen. Dies gilt vor allem dann, wenn für verschiedene Dienstleistungen unterschiedliche Tarife in Anspruch genommen werden. Die Nutzung des im Gebäude erzeugten Stroms für alle denkbaren Anwendungsfälle und die Inanspruchnahme unterschiedlicher Versorgungstarife für die jeweiligen Verbraucher, kann durch die richtigen Messkonzepte unkompliziert ermöglicht werden.
Stellungnahme zum Gesetzesentwurf zur Förderung von Mieterstrom
BVES begrüßt die Förderung klimafreundlicher dezentraler Energiekonzepte und fordert Klarstellung für multivalenten Speicherbetrieb sowie Ausweitung auf Quartierlösungen.
Die (solare) Mieterstromversorgung birgt ein wichtiges Potential, das für die Umsetzung der Klimaschutzziele mobilisiert werden sollte.
Der BVES begrüßt daher den vorliegenden Gesetzesentwurf zur Förderung von Mieterstrom, der die Energiewende in die Städte bringt und ihre Akzeptanz bei Mieterinnen und Mietern stärken soll. Insbesondere im Kontext der Anbindung von erneuerbarer Stromerzeugung und Speicherung schaffen die Regelungen das Umfeld für nachhaltig neue klimafreundliche dezentrale Energiekonzepte.
BVES-Stellungnahme zu MieterstromG
Hier finden Sie außerdem eine Verbändeposition, die der BVES mit anderen Energieveränden verfasst hat:
Gemeinsame Verändeposition
Stellungnahme zum Festlegungsverfahren zur Anpassung der Standardverträge Messwesen und Netznutzungs-/ Lieferantenrahmenvertrag
Um den Anforderungen einer zusehend digitalisierten Energiewende gerecht zu werden, müssen Anpassungen in zahlreichen Rahmenverträgen vorgenommen werden. Der BVES begrüßt das in diesem Rahmen seitens der BNetzA angestellte Festlegungsverfahren und bezieht sich im Rahmen seiner Stellungnahme insbesondere auf §9 (2) 1 des Entwurfes des „Messstellenrahmenvertrag Strom“.
BVES-Stellungnahme zu BNetzA Festlegungsverfahren
Stellungnahme zum Verordnungsentwurf zur Sammlung von Erfahrungen im Förderprogramm „Schaufenster intelligente Energie – Digitale Agenda für die Energiewende“ (SINTEG)
Der BVES begrüßt, dass der Einsatz von Energiespeichern im Rahmen des Förderprogramms begünstigt und wirtschaftliche Nachteile ausgeglichen werden. Verzerrungen des Marktes blieben bei der momentanen Ausgestaltung jedoch bestehen.
Berlin, im Februar 2017 – Der BVES unterstützt das Vorhaben der Bundesregierung, die Stromerzeugung langfristig auf erneuerbare Quellen umzustellen uneingeschränkt und bewertet die Evaluierung der Anforderungen an dieses Energiesystem, in dem die Stromnachfrage zeitweilig bis zu 100% aus erneuerbaren Quellen gedeckt sein wird, als wichtig und grundlegend positiv.
Die Bereitstellung intelligenter Lösungsansätze ist maßgeblich für das Gelingen der Energiewende und zählt zu den zentralen Projekten der nächsten Legislaturperiode. Energiespeicher spielen bei der Bewältigung dieser Herausforderungen eine zentrale Rolle. Sie sind das “Schweizer Taschenmesser”, das ideale Multifunktionswerkzeug, um lokal und regional, vielfältig und systemdienlich die notwendige Flexibilität und Netzstabilität zu erbringen.
BVES-Stellungnahme zu SINTEG
Stellungnahme zum Gesetzesentwurf zur Einsparung von Energie und zur Nutzung Erneuerbarer Energien zur Wärme- und Kälteerzeugung in Gebäuden (GEG)
BVES begrüßt Hebung von Effizienzpotentialen durch Energiespeicher und fordert technologieneutrale Betrachtung aller Ansätze.
Die Beschränkung auf Wärme bei den Quartierlösungen (§ 107) lässt große Effizienzsteigerungspotentiale ungenutzt.
Berlin, im Januar 2017 – Der BVES unterstützt die Effizienzziele der Bundesregierung und befürwortet die Zusammenführung und Harmonisierung der drei bestehenden Regelwerke (Energieeinsparungsgesetz (EnEG), Energieeinsparverordnung (EnEV), Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes (EEWärmeG), um damit das Energieeinspar- und Energieeffizienzrecht zu vereinheitlichen.
Stellungnahme zum Impulspapier 2030;
Langfristige Trends – Aufgaben für die kommenden Jahre
BVES fordert stärkeren Fokus auf Flexibilität durch Energiespeicher – Sektorkopplung als unverzichtbarer Schlüssel für eine erfolgreiche Energiewende
Berlin, im Oktober 2016 – Der BVES unterstützt die Klimaschutzziele der Bundesregierung uneingeschränkt und befürwortet den sektorenübergreifenden Ansatz als entscheidenden Baustein für eine erfolgreiche Energiewende. Im Sinne einer erfolgreichen und in den Kosten akzeptablen Energiewende sollte aus den bestehenden Flexibilisierungsoptionen immer die kosteneffizienteste gewählt werden. Oftmals können dies Speicher sein. Um den zunehmenden Anteil der Erneuerbaren Energien effizient und kostengünstig zu integrieren und damit ein sicheres und nachhaltiges Energiesystem zu schaffen, bilden sie in allen Größen und mit den verschiedensten Technologien ein unverzichtbares Werkzeug. Gleichzeitig erhöhen Energiespeicher die Akzeptanz der Energiewende, da sie die lokale und regionale Nutzung erneuerbarer Energien kosteneffizient stärken und die notwendige Sektorkopplung unterstützen.
Gemeinsame Stellungnahme zum Beschlussentwurf der BNetzA zur Anpassung der Erheblichkeitsschwellen im Rahmen der atypischen Netznutzung
Berlin, 14. November 2016 – Die Beschlusskammer hatte den o.g. Beschlussentwurf zur atypischen Netznutzung mit einer relativen Lastverlagerung von mindestens 50% sowie einer absoluten Lastverlagerung von mindestens 1.000 kW zur Konsultation gestellt.
Hierzu hat der BVES gemeinsam mit einem Verbände-Konsortium fristgerecht zum 9. November Stellung genommen.
In der Stellungnahme wurde vor allem auf die unzureichende Datengrundlage sowie die zu erwartenden negativen Auswirkungen auf ein netzdienliches Verhalten der Industrie verwiesen. Dies würde der von der Bundesregierung geforderten Flexibilität im Energiesystem, die Verbrauch und Erzeugung aufeinander abstimmt und damit eine effiziente Integration der steigenden Menge an erneuerbaren Energien ermöglicht, entgegenlaufen.
Stellungnahme des BVES e.V. zum Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des KWKG und des EEG 2017
Berlin, 06. Oktober 2016 – Am 5. Oktober 2016 fand die Anhörung der Länder und Verbände zum Entwurf eines KWKG- und EEG-Änderungsgesetzes statt, an der auch der BVES teilgenommen hat. Insbesondere positionierte sich der BVES zu den beiden Punkten
§ 61j EEG-E (ehemals § 61a), gemischte Betriebsmodelle von Speichern
§ 26 Abs. 2 KWKG-E, Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz, durch das nach aktuellem Stand die KWK-Umlage für Speicher drastisch erhöht werden soll.
Hier können Sie unsere Stellungnahme nachlesen und downloaden.
Stellungnahme zur Schaffung von Anreizen zugunsten der Markteinführung von besser umweltverträglichen Batterien und Akkumulatoren im Sinne von Artikel 5 der Batterierichtlinie
Berlin, 20. August 2016 – Die 86. Umweltministerkonferenz (UMK) erklärte, dass sie es im Sinne der Produktverantwortung für zweckmäßig hält, „wenn auf EU-Ebene Anreize zugunsten der Markteinführung von besser umweltverträglichen Batterien und Akkumulatoren im Sinne von Artikel 5 der Batterierichtlinie geschaffen werden“. Sie hat einer Arbeitsgruppe unter Obmannschaft Thüringens den Auftrag erteilt, „zeitnah die Notwendigkeit und die Möglichkeiten einer Anpassung der Batterierichtlinie an den technischen Fortschritt zu prüfen und auf der nächsten UMK (Anmerkung: 02.12.2016) darüber zu berichten.“ Gleichzeitig wird die Bundesregierung gebeten, „das Ergebnis dieser Prüfung im Rahmen der Fortentwicklung der Batterierichtlinie zu berücksichtigen.“
Der BVES bedankt sich für die Gelegenheit, Stellung nehmen zu können zur Schaffung von Anreizen zugunsten der Markteinführung von besser umweltverträglichen Batterien und Akkumulatoren im Sinne von Artikel 5 der Batterierichtlinie.
Bundesrat: Die Energiewende braucht Speicher jetzt!
Bundesratsbeschluss zur EEG-Novelle plädiert für eigene Speicherdefinition und Aufhebung der Letztverbraucherabgaben – BVES: Bundespolitik muss nun handeln.
Berlin, 21. Juni 2016 – In einem Beschluss vom 17.06. zur EEG Novelle 2016 spricht sich der Bundesrat für eine eigene Speicherdefinition und damit den Wegfall von Letztverbraucherabgaben für Speicher aus. Damit bestätigt der Bundesrat seinen Beschluss vom 18.12.2015, damals zum Strommarktgesetz. Die Bundesländer heben einhellig die wichtige Bedeutung von Energiespeichern als Flexibilitätsoption für die Energiewende hervor und fordern die Bundesregierung zum Handeln auf.
Zudem soll künftig nicht mehr nur für Stromspeicher, die Strom ausschließlich aus dem Netz beziehen und vollständig ins Netz zurückspeisen, die EEG-Umlage entfallen. Auch Speicher, die bspw. zur Eigenversorgung oder in gemischten Geschäftsmodellen zum Einsatz kommen, müssen diese Umlage dann richtigerweise nicht mehr zahlen – sind doch Speicher eben gerade keine Letztverbraucher, sondern bewahren den Strom lediglich für eine gewisse Zeit lang auf und geben ihn dann wieder ab.
BVES-Positionierung zum Entwurf eines Zweiten Gesetzes zur Änderung des Energiesteuer- und des Stromsteuergesetzes des BMWi – Mai 2016
Der BVES begrüßt, dass der Gesetzesentwurf die besondere Rolle von Stromspeichern als wichtige Flexibilitätsoption erkennt. Allerdings trägt die Beschränkung auf ausschließlich netzgekoppelte Speicher der Gesamtbedeutung von Energiespeichern nicht ausreichend Rechnung. Speicher sind für eine langfristige und effiziente Flexibilisierung des Strommarktes von herausragender Bedeutung. Sie können die volatilen erneuerbaren Energiemengen effizient und sicher in das Energiesystem integrieren. Durch Energiespeicher kann auch die gesellschaftliche Akzeptanz der Energiewende gesteigert werden, da Fehlentwicklungen am Markt, wie negative Strompreise, starke Abregelung („Spitzenkappung“) von Erneuerbaren-Anlagen und subventionierte Stromexporte ins Ausland durch den Einsatz von Energiespeichern besser ausgeglichen werden. Eine echte und erfolgreiche sowie gesellschaftlich getragene Energiewende ist ohne die Nutzung von Speichern nicht möglich.
Stellungnahme zum Referentenentwurf EEG 2016 – Gesetz zur Einführung von Ausschreibungen für Strom aus erneuerbaren Energien und zu weiteren Änderungen des Rechts der erneuerbaren Energien – April 2016
Kostengünstige, effiziente und nachhaltige Flexibilität durch Energiespeicher
Die Energiewende muss derzeit auf den notwendigen Ausbau der Netze warten – und ein Ende des Staus beim Ausbau der Netze ist nicht ersichtlich. Eine ständige Abregelung von EE-Anlagen sowie rasant steigende Redispatch-Kosten sind die Folge – und ein aktives Entgegenwirken zu dieser Entwicklung ist nicht zu erkennen. Die Flexibilisierungsoption Energiespeicher könnte kurzfristig und kostengünstig Aufgaben übernehmen und den Effizienzgrad der Energiewende entschieden erhöhen. Speicher werden bereits heute schon viel stärker gebraucht. Jede Speichertechnologie ist multifunktional und flexibel einsetzbar und leistet damit einen bedeutenden Beitrag zum Gesamtprojekt Energiewende. Der Zubau von Energiespeichern ist überdies nicht mit zusätzlichen Kosten verbunden, sondern hebt ganz im Gegenteil ein enormes Potential für Kosteneinsparungen (z.B. bei Redispatch).
Festlegungsverfahren der Bundesnetzagentur zur Weiterentwicklung der Ausschreibungsbedingungen und Veröffentlichungspflichten für Sekundärregelung und Minutenreserve – Februar 2016
BVES begrüßt die BNetzA-Eckpunkte als richtigen Schritt in ein kosteneffizientes und sicheres Energiesystem der Zukunft
Der BVES begrüßt das Vorhaben der Bundesnetzagentur (BNetzA), mit dem Ziel der Kostensenkung die Flexibilisierung des Strommarktes voranzubringen und unterstützt die BNetzA, in diesem Zuge die Märkte für Sekundärregelung und Minutenreserve weiterzuentwickeln. Durch eine Verkürzung der Ausschreibezeiten und Verringerung der ausgeschriebenen Kapazitäten wird neuen Akteuren wie kleineren Erzeugern und Anbietern von Flexibilität wie bspw. Energiespeichern der Zugang zu den Regelenergiemärkten erleichtert. Die geforderten Leistungen werden auf mehr Schultern verteilt, ohne dabei die Funktionsfähigkeit der Regelleistungsmärkte und die Systemstabilität zu gefährden. Die zusätzlichen Ertragsoptionen können den Preis für die erzeugte Kilowattstunde reduzieren und damit zu einer Reduzierung der Strompreise beitragen.
Präqualifikation zur Teilnahme am Regelenergiemarkt – BMWi-Konsultation zu “Guideline on Electricity Transmission System Operation” – Januar 2016
Einheitliche Zugangsbedingungen für einen einheitlichen Markt
Energiespeicher leisten einen wichtigen Beitrag für einen heute und zukünftig stabilen, zuverlässigen sowie kostengünstigen Regelenergiemarkt und bringen gleichzeitig die gewünschte und erforderliche Dekarbonisierung des Energiesystems entscheidend voran.Energiespeicher als eine tragende Säule für eine kosteneffiziente, klimafreundliche und flexible Energieversorgung auf Basis erneuerbarer Energien müssen einen diskriminierungsfreien Zugang zu allen Marktsegmenten bekommen. Deshalb ist eine Klärung der Anforderungen an den Regelenergiemarkt dringend erforderlich.
Das wichtige Regelenergiesystem benötigt objektiv einheitliche und gleiche Zugangsstandards für alle bestehenden und auch zukünftigen Technologien. Eine einseitige Abschottung des Marktes ist zu verhindern. Diesem Grundsatz ist die EU-Kommission mit der einheitlichen 15 Minuten-Regelung zu Recht gefolgt. Diesen notwendig einheitlichen Grundsatz beizubehalten, mahnen wir bei der Bundesregierung mit Nachdruck an.
Leitfaden zur Eigenversorgung der Bundesnetzagentur – November 2015
Energiespeicher brauchen eine einheitliche gesetzliche Definition
Der BVES begrüßt, dass die Bundesnetzagentur sich in ihrem Leitfaden des Themas Eigenversorgung angenommen hat und in dem ausführlichen Leitfaden zu §61 EEG 2014 auch die Rolle von Speichern in der Systematik des Ausgleichsmechanismus und bei der Eigenversorgung adressiert. Dies unterstreicht die Bedeutung, die die Speichertechnologie bereits hat und die ihr für das Gelingen der Energiewende zukommen wird. Allerdings sieht der BVES bei einigen Punkten des Leitfadens Nachbesserungsbedarf.
Referentenentwurf zur Weiterentwicklung des Strommarktes (Strommarktgesetz) des BMWi – September 2015
BVES fordert stärkeren Fokus auf Energiespeicher
Der Gesetzesentwurf enthält einige Vorschläge, die aus Sicht des BVES in die richtige Richtung gehen. Positiv ist zu bewerten, dass die Flexibilisierungsoptionen, insbesondere Netzausbau, Lastmanagement und Speicher, gleichwertig und unabhängig nebeneinander im Markt agieren sollen. Damit ein fairer Wettbewerb der Flexibilisierungsoptionen ermöglicht wird, müssen Speicher einen diskriminierungsfreien Marktzugang erhalten. Ziel muss es sein, Anreize für eine stärkere Flexibilisierung der Stromerzeugung und des Verbrauchs zu setzen.
Strommarktdesign – Ergebnispapier des BMWi (Weißbuch) – August 2015
BVES begrüßt Maßnahmen des Weißbuchs und fordert stärkeren Fokus auf Energiespeicher
Der BVES begrüßt das Vorhaben der Bundesregierung, die Flexibilisierung des Strommarktes voranzubringen. Das Weißbuch enthält erste Vorschläge, die aus Sicht des BVES in die richtige Richtung gehen. Positiv ist zu bewerten, dass die Flexibilisierungsoptionen, insbesondere Netzausbau, Lastmanagement und Speicher, gleichwertig und unabhängig nebeneinander im Markt agieren sollen. Wie im Grünbuch und im Weißbuch dargelegt, werden im zukünftigen Strommarktdesign Anreize für Flexibilitätselemente benötigt. Neben flexibler Erzeugung, Nachfrage-Regulierung – Demand Side Management (DSM) – und leistungsfähigen Netzen sind Energiespeicher als wesentliche Flexibilitätsoption gleichrangig zu betrachten. Speicher müssen daher einen diskriminierungsfreien Zugang zu allen Marktsegmenten erhalten…
Präqualifikation von Batteriespeicherprojekten zur Teilnahme am Regelenergiemarkt – Mai 2015
Flexibilisierungsbremse Präqualifikation
Der BVES begrüßt das Vorhaben der Bundesregierung, die Flexibilisierung des Strommarktes voranzubringen. Positiv ist dabei zu bewerten, dass die Flexibilisierungsoptionen, insbesondere Netzausbau, Lastmanagement und Speicher, gleichwertig und unabhängig nebeneinander im Markt agieren sollen. Damit ein faires Nebeneinander der Flexibilisierungsoptionen gegeben ist, müssen jedoch noch gewisse Markteintrittsbedingungen für Energiespeicher geändert werden.
Zudem ist zu begrüßen, dass die Bundesregierung Handlungsbedarf bei der Präqualifikation zum Regelenergiemarkt erkannt hat und hier Anpassungen anstrebt. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, zu betonen, dass neben der Anpassung von Präqualifikationsbedingungen insbesondere das Präqualifikationsverfahren geklärt werden muss…
Strommarktdesign – Diskussionspapier des BMWi (Grünbuch) – Februar 2015
Flexibel, systemdienlich, kosteneffizient – Energiespeicher als Schlüsseltechnologie für das Energiesystem der Zukunft
Der BVES, Bundesverband Energiespeicher e.V. begrüßt grundsätzlich die im Grünbuch zum Strommarkt für die Energiewende dargelegten Schritte zur Entwicklung des Strommarkdesigns in Deutschland. Positiv zu bewerten ist insbesondere das Vorhaben, den Strommarkt zu flexibilisieren, denn den Herausforderungen der Energiewende kann nur mit einem flexiblen Strommarkt Rechnung getragen werden. Der BVES begrüßt hier ausdrücklich, dass Energiespeicher als eigenständige Flexibilisierungsoption aufgenommen sind…
Speicherstudie der Agora-Energiewende – Juli 2014
Marktoptionen fördern, lokale Wertschöpfung stärken, Abhängigkeiten reduzieren
Energiespeicher leisten schon heute mit verschiedenen zentralen und dezentralen Anwendungen einen wichtigen Beitrag zu einer stabilen Stromversorgung. Klassisches Beispiel sind Pumpspeicherkraftwerke, die jede Art von Systemdienstleistung anbieten und zur energiewirtschaftlichen Bilanzierung eingesetzt werden. Aber auch Demonstrationsprojekte und erste kommerzielle Anlagen in den Bereichen Batteriespeicher, stromgeführte Kraftwärmekopplung und Langzeitspeicherung mit „Power-to-Gas“ beweisen den Erfolg von Speichertechnologien. Nur wenn jetzt gute Rahmenbedingungen für Speicher geschaffen werden, können wir langfristig unsere Technologieführerschaft sichern und so die Wertschöpfung im eigenen Land halten…
Kernbotschaften des BVES – Juni 2014
Energiespeicher sind bereits heute eine elementare Säule der Versorgungssicherheit für Strom und Wärme. Mit der zunehmenden fluktuierenden Erzeugung durch erneuerbare Energien wird die Sicherstellung einer zuverlässigen Stromversorgung für den Wirtschaftsstandort Deutschland noch wesentlich bedeutsamer. Stromspeicher (Power-to-Power) garantieren bereits heute eine stabile Netzfrequenz und sind der wirtschaftlichste Hebel zur Flexibilisierung der Erzeugung. Sie machen Erneuerbare Energien grundlastfähig, Grundlastkraftwerke überflüssig und schaffen den notwendigen Ausgleich zwischen Erzeugung und Verbrauch.
BVES-Kernbotschaften
Verbandsthesen – September 2013
Energiespeicher sind für den politisch gewollten sowie energie- und volkswirtschaftlich sinnvollen Ausbau der erneuerbaren Energien unverzichtbar. Sie sorgen für Netzstabilität und Versorgungssicherheit und sind neben dem weiteren intelligenten Ausbau der Netze unbedingt erforderlich für das kosteneffiziente Gelingen der Energiewende. Der BVES stützt seine Arbeit auf die folgenden vier Thesen.
THESE 1: Die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende ist nur mit Speichertechnologien möglich
THESE 2: Energiespeicher haben einen großen volkswirtschaftlichen Nutzen
THESE 3: Die Schaffung passender Marktbedingungen für Speicher ist dringend geboten
THESE 4: Eine Verzögerung politischer Entscheidungen gefährdet den Erfolg der Energiewende
BVES-Thesen
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 §9

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