Source: https://www.fischereiverein-eggolsheim.de/verein/rechtliches/14-die-satzung-des-fischereivereins-eggolsheim-e-v
Timestamp: 2019-09-19 05:07:38+00:00

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Die Satzung des Fischereivereins Eggolsheim e.V. - Fischereiverein Eggolsheim e.V.
Die Satzung des Fischereivereins Eggolsheim e.V.
Name, Sitz, Geschäftsjahr, Zweck, und Aufgaben des Vereins
Der Fischereiverein Eggolsheim e.V. mit Sitz in Eggolsheim verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Der Fischereiverein Eggolsheim e.V. ist im Vereinsregister des Amtgerichtes Forchheim eingetragen. Das Geschäftsjahr beginnt und endet mit dem Kalenderjahr. Wird der Verein Mitglied des LFV Bayern, sind die Bestimmungen der Satzungen des LFV den Verein verbindlich.
Im Interesse der Mitglieder und auch der Allgemeinheit zum Schutze und zur Erhaltung der Gewässer in ihrer natürlichen Schönheit und Ursprünglichkeit mit allen ihren Fischbeständen sowie zur Hebung und Förderung der Fischerei sind Maßnahmen zu treffen. Der Fischereiverein erstrebt die Erreicherung seines Zwecks insbesondere durch:
Ausbreitung und Vertiefung des sportlichen Fischens im Geiste einer echtenSportkameradschaft und Pflege der ideellen Werte der Sportfischerei.
Erziehung der Jugendfischer zu waidgerechten Sportfischern und sportlichen Kameraden.
Wahrung und Fortentwicklung der überlieferten Grundsätze, die der Hebung und dem Schutz der Sportfischerei dienen.
Beratung und Unterrichtung seiner Mitglieder in allen Angelegenheiten der Sportfischerei.
Besetzung und ordnungsgemäße Befischung der Vereinsgewässer.
Durchführung von Lehrausflügen und fischereisportlichen Veranstaltungen.
Beschickung von Kursen und Lehrgängen des Sportfischereiverbandes.
Zusammenarbeit mit den Verwaltungsbehörden und, bei Eintritt, mit den Organisationen des LFV.
Schaffung und Auswertung von fischereistatistischen Unterlagen.
Fürsorge zum allgemeinen Besten auf den Gebieten der Gesundheitspflege, des Naturschutzes und der Landschaftspflege.
Diese Aufgaben können nur durch den Gesamtvorstand noch näher bestimmt und durch eine Generalversammlung erweitert werden.
Zur Aufnahme in den Verein ist ein schriftlicher Antrag erforderlich.
Der Gesamtvorstand beschließt über den Antrag.
Zur Aufnahme von Jugendlichen ist eine schriftliche Zustimmung des gesetzlichen Erziehungsberechtigten nötig.
Die Mitgliedschaft beginnt mit dem zustimmenden Beschluss des Gesamtvorstandes und nachdem die Aufnahmegebühr bezahlt ist.
Das Mitglied erhält eine Mitgliedskarte, eine Satzung des Vereins und, gegen Bezahlung, ein Vereinsabzeichen.
Mit dem Eintritt in den Verein erkennt jedes Mitglied die Satzung an.
Zur Erlangung eines Erlaubnisscheines ist der Nachweis des erforderlichen theoretischen und praktischen Wissens zu erbringen. Dies geschieht durch Vorlage eines Nachweises über die bestandene offizielle Sportanglerprüfung oder eines gültigen Fischereischeins.
Die Mitglieder haben Anspruch auf volle Unterstützung, Schutz und Förderung durch den Verein im Rahmen der Satzung und das Recht, durch ihr Stimmrecht die Zusammensetzung der Vereinsleitung zu bestimmen und durch diese über alle wichtigen Ereignisse im Verein unterrichtet zu werden.
Die Satzung einzuhalten, die Beschlüsse der Organe des Vereins zu befolgen und über die ordnungsgemäße Durchführung zu wachen.
Die Mitgliedsbeiträge pünktlich und ohne Mahnung zu bezahlen.
Die Versammlungen und Veranstaltungen des Vereins zu besuchen und durch überlegte Mitarbeit an den Problemen des Vereins den Vorstand zu entlasten und den Verein zu fördern.
Alle ihnen bekannt werdenden Unregelmäßigkeiten, sei es bei Ausübung der Fischerei, sei es in Angelegenheiten, die den Verein oder ein Mitglied betreffen, umgehend schriftlich dem Vorstand zu melden.
Jedes Mitglied hat sich am Fischwasser waid- und sportgerecht zu verhalten.
Bei Bedarf den Fangnachweis nach den gegebenen Anweisungen laufend und ordnungsgemäß zu führen.
Vereinsinterne Angelegenheiten sind nur innerhalb des Vereins auszutragen.
Zu Ehrenmitgliedern können ernannt werden, die sich in selbstloser Weise für den Verein und hervorragend für die Fischerei verdient gemacht haben. Ihre Ernennung erfolgt auf Vorschlag des Gesamtvorstandes durch Beschluss der Generalversammlung. Sie genießen Rechte wie die übrigen Mitglieder, sind aber von der Beitragszahlung befreit.
Verdiente Vorstände können zu Ehrenvorständen vorgeschlagen und von der General- versammlung ernannt werden. Sie haben Sitz und Stimme in allen Sitzungen und können im Verhinderungsfalle der 2 Vorsitzenden deren Obliegenheiten wahrnehmen und sind von der Beitragszahlung befreit..
Der Austritt ist jederzeit möglich und muss spätestens bis zum 30. November schriftlich an den Vorstand erklärt werden und erfolgt zum 31. Dezember des jeweiligen Jahres.
Der Austretende hat sofort alles Vereinseigentum, außerdem die Mitgliedskarte und den Erlaubnisschein ohne Anspruch auf Rückerstattung von Gebühr für den Rest des Jahres abzuführen.
3. Der Austritt ist jederzeit möglich und muss schriftlich an den Vorstand erklärt werden.
4. Der Austretende hat sofort alles Vereinseigentum, außerdem die Mitgliedskarte und den Erlaubnisschein ohne Anspruch auf Rückerstattung von Gebühr für den Rest des Jahres abzuführen.
Der Ausschluss eines Mitglieds durch den Vorstand erfolgt, wenn:
Es seinen satzungsmäßigen Pflichten trotz einmalig schriftlicher Mahnung nicht nachkommt.
Es mit Absicht oder grob fahrlässig gegen die Bestrebungen oder Interessen des Vereins arbeitet.
Es sich eine unehrenhafte Handlung (gleich innerhalb oder außerhalb des Vereins) zuschulden kommen lässt oder durch sein Benehmen das Ansehen des Vereins schädigt.
Es gegen das Bayerische Fischereirecht verstößt und rechtskräftig verurteilt wird.
Es versucht, sich innerhalb des Vereins politisch zu betätigen.
Der Ausschluss bedarf der Begründung. Dem Auszuschließenden ist auf jedem Fall Gelegenheit zur Verteidigung zu geben, Zuziehung eines Rechtsanwalts ist unzulässig. Gegen den Ausschluss kann beim Vorstand binnen 4 Wochen nach Zustellung des Ausschluss-Beschlusses durch Einschreibebrief schriftlich berufen werden.
Der Berufungsausschuss setzt sich zusammen aus den 7 Mitgliedern des engeren Vorstandes und 7 weiteren urteilsfähigen Beisitzern, die von den beiden Vorständen aus der Reihe der ältesten Mitglieder und Ehrenmitglieder gewählt werden. Er entscheidet endgültig.
der engere Vorstand (§ 11)
der Gesamtvorstand (engerer Vorstand und Beirat) siehe § 18
die Generalversammlung (§ 20)
den 2 Wasserwarten
Der Vorstand wird von der Generalversammlung auf 3 Jahre gewählt. Scheidet ein Vorstandsmitglied aus, so wird kommissarisch vom Vorsitzenden bis zur nächsten Generalversammlung ein Ersatzmann bestimmt. Will ein Vorstands- oder Beiratsmitglied zur nächsten Wahl nicht mehr das Amt bei der Wiederwahl übernehmen, so hat er das mindestens 8 Wochen vor der Generalversammlung dem Vorstand schriftlich mit Begründung mitzuteilen.
Der Vorsitzende und Stellvertreter können beide den Verein allein gerichtlicht und außergerichtlich vertreten und verpflichtende Urkunden unterzeichnen. Sie sind die verantwortlichen Leiter im Sinne des § 26 BGB. Sie haben alle Vereinsangelegenheiten wahrzunehmen, führen den Vorsitz in den Versammlungen und haben die Befugnis, in unaufschiebbaren Angelegenheiten von sich aus zu entscheiden, worüber sie dem Gesamtvorstand berichten.
Der Kassenwart verwaltet das Vermögen des Vereins und führt die notwendigen Bücher. Er sorgt für die Einziehung der Mitgliedsbeiträge, leistet Zahlungen auf Anweisung der Vorsitzenden und erstellt den Haushaltsplan. Er hat zum Jahresschluss Bücher und Belege den Kassenprüfern vorzulegen und der Generalversammlung über die Kassenbewegungen zu berichten.
Der Schriftführer hat über alle Sitzungen oder Versammlungen das Protokoll zu führen, welches nach Genehmigung von einem der Vorstände und dem Schriftführer zu zeichnen ist. Er hat nach Maßgabe der Wünsche des Vorstandes auch noch andere schriftliche Arbeiten zu übernehmen.
Die Wasserwarte haben die Vereinsgewässer laufend zu überwachen und zu beobachten und der Vereinsleitung monatlich zu berichten. Sie sind beauftragt, jedem beim Fischfang an den Vereinsgewässern Betroffenen zu kontrollieren und Unregelmäßigkeiten sofort schriftlich der Vereinsleitung zu melden. Sie haben beim Besatz anwesend zu sein und das Nötige vorzubereiten.
Der Beirat wird von der engeren Vorstandschaft der Generalversammlung vorgeschlagen und von dieser für 3 Jahre bestätigt. Er besteht aus mindestens 4 Beisitzern.
Alle Ämter sind ehrenamtlich.
Bei Bedarf können Vereinsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten entgeltlich gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26 a EStG ausgeübt werden.
Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit trifft die Hauptversammlung.
Der engere Vorstand und der Beirat bilden den Gesamtvorstand.
Die Leitung der Vereinsangelegenheiten unter Verantwortlichkeit gegenüber der Generalversammlung.
Entscheidung über Aufnahme, Ausschluss und Bestrafung von Mitgliedern.
Verteilung der Erlaubnisscheine der Vereinsgewässer.
Entscheidung über alle durch die Vorsitzenden vorgelegten Angelegenheiten.
Der Gesamtvorstand ist beschlussfähig, wenn 2/3 der Mitglieder anwesend sind. Die Beschlüsse erfolgen mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorstandes.
Es gibt 3 Arten von Mitgliedsversammlungen:
die jährliche ordentliche Generalversammlung.
Versammlungen nach Bedarf für Vorschläge und dgl.
Die jährliche Generalversammlung findet im Frühjahr des Geschäftsjahres statt.
Dieser steht zu:
die Wahl der Vorstandschaft.
die Bestätigung des Beirats.
Genehmigung der Jahresberichte der Vorsitzenden.
Genehmigung des Kassenberichtes.
Beschlussfassung über Anträge des Gesamtvorstandes und einzelner Mitglieder sowie über eingelaufene Beschwerden.
Ernennung von Ehrenmitgliedern (§ 7).
Beschlussfassung über notwendige Satzungsänderungen.
Die Wahl kann per Akklamation (durch Zuruf) erfolgen, wenn die Generalversammlung
einstimmig einem entsprechenden Antrag zustimmt. Sonst wird mit Stimmzettel abgestimmt. Für die Wahl sind Wahlmänner bzw. ein Wahlausschuss zu bestellen. Der Gesamtvorstand kann der Generalversammlung einen Wahlvorschlag einbringen, der die Unterschriften von mindestens 10 Mitgliedern zu tragen hat. Bei der Wahl wird zuerst über den Wahlvorschlag der Vorstandschaft abgestimmt. Wird er angenommen, gelten alle übrigen Vorschläge als abgelehnt; wird er abgelehnt, so kommen alle anderen Vorschläge in der Reihenfolge ihres Einganges zur Abstimmung, bis einer die nötige Mehrheit erzielt hat.
Die Generalversammlung ist beschlussfähig, ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder, wenn eine Einladung mindestens 14 Tage vorher durch die Post erfolgt ist. Die Tagesordnung ist gleichzeitig bekanntzugeben. Die Einladungen zu sonstigen Versammlungen und Veranstaltungen erfolgen rechtzeitig durch Postkarte.
Sogenannte Dringlichkeitsanträge zur Generalversammlung aus Mitgliedskreisen müssen schriftlich spätestens 5 Tage vor der Versammlung an die Vorstandschaft eingereicht werden. Die Abstimmung erfolgt in einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden. Ein abgelehnter Antrag kann bei der nächsten Generalversammlung nochmals zur Abstimmung vorgelegt werden.
Der Verein kann nur in einer zu diesem Zwecke einberufenen Versammlung aufgelöst werden. Der Beschluss bedarf einer 4/5 (vierfünftel) Mehrheit der gesamten Mitglieder des Vereins. Die Abstimmung erfolgt gegen Unterschrift.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins der Marktverwaltung Eggolsheim zur gemeinnützigen Verwendung zu.
Diese Satzung tritt mit dem Tage der darüber erfolgten Abstimmung durch die Generalversammlung, das ist der 29.03.1980 in Kraft.
Damit wird die Satzung vom 12. Juni 1974 außer Kraft gesetzt.
Karl Fahrhans, 1. Vorsitzender
Josef Hofmann, 2. Vorsitzender
In das Vereinsregister des Amtsgerichtes Forchheim wurde im Band IV, Blatt 52 eingetragen.
Die in der Generalversammlung am 29.03.1980 beschlossene Änderung der Satzung des Fischereivereins Eggolsheim wurde am 27.02.1981 in das Vereinsregister beim Amtsgericht Forchheim eingetragen.
Forchheim, 27. Februar 1981
Schramm, JHS
Die Satzung wurde am 14.01.1995 geändert (§ 11, § 12, § 16).
Karl Kopp, 1. Vorsitzender
Werner Pfeufer, 2. Vorsitzender
Beschluss über Änderung der Satzung in der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 10. Dezember 2009 geändert (§ 17).
Heinrich Grasser, 1. Vorsitzender
Änderung der Satzung in der Jahreshauptversammlung am 19. Januar 2013, (§7, Abs.2, §8,Abs.3, §17)

References: § 18
 § 26
 § 3
 § 12
 § 16
 §8
 §17