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Timestamp: 2019-05-22 01:21:54+00:00

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§ 30 GmbHG: Kapitalerhaltung
BGH, URTEIL vom 1.11.2007, Az. II ZR 180/06 -10- Fällen der Weiterleitung des Einlagebetrages an ein von dem Inferenten beherrschtes Unternehmen nicht voraus, dass der Inferent dadurch einen unmittelbaren Zugriff auf den Einlagebetrag erlangt, den erz.B. auch bei 'darlehensweiser' Weiterleitung an eine andere von ihm beherrschte GmbH nicht erhielte, soweit und solange dort durch eine Entnahme des Betrages eine Unterbilanz entstünde oder vertieft würde (§30 GmbHG; vgl. z.B. BGHZ 136, 125, 127).
BGH, Urteil vom 1.5.1999, Az. Das Berufungsgericht hat gemeint, die Beklagte könne sich auf ein Leistungsverweigerungsrecht entsprechend § 30 GmbHG nach den vom Bundesgerichtshof entwickelten Eigenkapitalersatzregeln (BGHZ31, 258; 81, 311 und st. Rspr.)
BGH, URTEIL vom 1.1.1990, Az. II ZR 268/88 HGB § 161; GmbHG §§ 30, 31 Wird dem Kommanditisten einer GmbH & Co. KG deren Vermögen in einem Umfange ausgezahlt, daß dadurch mittelbar das Vermögen der Komplementär-GmbH unter den Nennwert des Stammkapitals herabsinkt, so liegt darin auch dann ein Verstoß gegen § 30 GmbHG, wenn der Kommanditist nicht zugleich der GmbH angehört (Ergänzung zu BGHZ 60, 324).
BGH, URTEIL vom 1.1.1990, Az. II ZR 268/88 8 § 30 GmbHG verstößt, wenn sie dazu führt, daß das Vermögen der Komplementär-GmbH nach Abzug der Verbindlichkeiten nicht mehr der Höhe des Stammkapitals entspricht (vgl. BGHZ 60, 324, 328; 69, 274, 279); neben diesem Grundsatz der Erhaltung des gezeichneten Kapitals gelten für die GmbH & Co. KG auch die von der Rechtsprechung entwickelten Grundsätze kapitalersetzender Gesellschafterleistungen.
BGH, URTEIL vom 1.8.2003, Az. II ZR 229/02 Liegt danach ein Verstoß gegen § 30 GmbHG vor, so entfällt der Erstattungsanspruch nach § 31 Abs. 1 GmbHG durch spätere Auffüllung des Stammkapitals nicht (vgl. Senat, BGHZ 144, 336).
BGH, URTEIL vom 1.8.2003, Az. II ZR 229/02 am 4. Dezember 1996 festgestellten Überschuldung von ca. 200.000,00 DM (ohne Rückstellung) und vollends nach Ankündigung und Erlaß des landgerichtlichen Urteils auf Rückzahlung von 5 Mio.DM an die K. für einen außenstehenden Gläubiger nicht mehr kreditwürdig, so daß die 'stehengelassenen' Geschäftsführergehälter in Eigenkapitalersatz umqualifiziert wurden und daher dem Auszahlungsverbot des § 30 GmbHG in entsprechender Anwendung unterlagen (vgl. BGHZ 90, 370, 378 ff.).
BGH, URTEIL vom 1.0.1987, Az. II ZR 63/86 Da in der Verrechnung oder Aufrechnung eine nach § 30 GmbHG verbotene Rückgewähr einer kapitalersetzenden Gesellschafterleistung im Sinne der weitergeltenden (BGHZ 90, 370, 378) Rechtsprechung des Senats läge (vgl. BGHZ 81, 311, 314 m.w.N. sowie Urt. v. 10. Oktober 1983 - II ZR 233/82, NJW 1984, 1036), steht ihm vor vollständiger Befriedigung sämtlicher Konkursgläubiger keine Forderung zu, mit der er auf- oder verrechnen könnte (vgl. Senatsurteil v. 15. November 1962 - II ZR 134/61, WM 1963, 121 , 122 unter II.1.).
BGH, URTEIL vom 2.0.1964, Az. - u - Leistungen erfüllt werden, die die GmbH über einen Strohmann an einen ihrer Gesellschafter bewirke (Scholz, GmbHG § 30 An. 6), Auszugehen sei auch davon, daß unter das Verbot des § 30 GmbHG Leistungen aller Art fielen, wenn ihnen keine gleichartigen Gegenleistungen gegenüberständen, und hierbei sei das wirtschaftliche Gesamtergebnis maßgebend (BGHZ 31, 258, 276; BGH LM § 30 GmbHG Nr. 1).
BGH, URTEIL vom 1.0.2009, Az. II ZR 216/07 Eine solche Aufrechungserklärung des Gesellschafters kann die Einlageschuld schon deswegen nicht zu dem Erlöschen bringen, weil der Gesellschafterforderung auf Darlehensrückzahlung aufgrund der Eigenkapitalersatzfunktion des Darlehens der Einwand aus § 30 Abs. 1 GmbHG a.F. entgegensteht (BGHZ 90, 370, 376).
BGH, URTEIL vom 4.0.1981, Az. II ZR 14/84 Denn wenn das Darlehen des Klägers als Kapitalersatz zu betrachten gewesen wäre, hätte einem RückgewähranSpruch, auch wenn die GmbH nicht überschuldet war, der Einwand aus § 30 Abs. 1 GmbHG entgegengestanden, soweit die Darlehensvaluta verlorenes Stammkapital abdeckte (BGHZ 76, 326, 335).
BGH, URTEIL vom 2.4.2011, Az. II ZR 141/09 -9- als bei der Besicherung von oder der Haftung für Forderungen gegen einen Gesellschafter, für die allgemein davon ausgegangen wird, dass - obwohl die Sicherheit gegenüber dem Gläubiger gewährt und gegebenenfalls an ihn gezahlt wird - an den Gesellschafter geleistet wird (vgl. BGH, Urteil vom 18. Juni 2007 - IIZR 86/06, BGHZ 173, 1 Rn. 12, zu dem Auszahlungsverbot gemäß §30 GmbHG; MünchKommAktG/Bayer, 3. Aufl., § 57 Rn. 104 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 1.8.2008, Az. II ZR 234/07 -6- 8	Soweit der Kläger Zahlungen der Schuldnerin 'ohne Rechtsgrund' behauptet, handelt es sich der Sache nach um Entnahmen aus dem Gesellschaftsvermögen, die bei - hier gegebener - Einigkeit der Gesellschafter nur unter den Voraussetzungen des § 30 GmbHG unzulässig, aber nicht rechtsgrundlos i.S. von §812 BGB wären (vgl. BGHZ 148, 167, 171; 173, 1, 14 Tz. 30).
BGH, URTEIL vom 1.8.2008, Az. II ZR 234/07 In diesem Fall wäre auch die von dem Kläger alternativ behauptete Darlehensgewährung der Schuldnerin entsprechend § 30 GmbHG unzulässig gewesen und ein sofort fälliger Rückforderungsanspruch gemäß § 31 GmbHG entstanden (vgl. BGHZ 157, 72).
BGH, URTEIL vom 1.8.2008, Az. II ZR 234/07 11	Entgegen	der	Ansicht des Berufungsgerichts und der Revision kommt es allerdings für den vom Kläger geltend gemachten Primäranspruch wegen angeblich unzulässiger Entnahmen aus dem Gesellschaftsvermögen (§§ 30, 31 GmbHG) - anders als für den Tatbestand einer Krise i.S. des Eigenkapitalersatzrechts (vgl. dazu Sen.Urt. v. 3. April 2006 - II ZR 332/05, ZIP 2006, 996) -weder auf eine Überschuldung i.S. von § 19 InsO noch darauf an, ob die Gesellschafterdarlehen der Beklagten von circa 963.000,00 DM Eigenkapitalersatzcharakter hatten und - wegen fehlendem Rangrücktritt der Beklagten - in einem Überschuldungsstatus der Schuldnerin zu passivieren wären (dazu BGHZ 146, 264).
BGH, URTEIL vom 1.8.2008, Az. II ZR 234/07 Bereits in der gegen § 30 GmbHG verstoßenden Auszahlung liegt die haftungsbegründende Pflichtverletzung, wobei ein Verschulden i.S. des § 43 Abs. 1 GmbHG (vgl. BGHZ 122, 336, 340) zu vermuten ist (vgl. BGHZ 152, 280, 284).
BGH, URTEIL vom 1.8.2008, Az. II ZR 234/07 Eine haftungsbegründende Treuepflichtverletzung gegenüber der Gesellschaft liegt in der Mitwirkung an einer gegen § 30 GmbHG verstoßenden Zahlung nicht (BGHZ 142, 92, 96).
BGH, URTEIL vom 1.11.2008, Az. II ZR 102/07 An der gegenteiligen Auffassung im Senatsurteil vom 24. November 2003 (BGHZ 157, 72 zu § 30 GmbHG) wird auch für Altfälle nicht festgehalten.
BGH, URTEIL vom 1.11.1986, Az. II ZR 306/85 Das Auszahlungsverbot des § 30 GmbHG betrifft nicht nur Geldleistungen, sondern jede Leistung der Gesellschaft an einen ihrer Gesellschafter, der keine gleichwertige Gegenleistung gegenübersteht (vgl. BGHZ 31, 258, 276).
BGH, URTEIL vom 1.8.1990, Az. II ZR 174/89 Es besteht in diesem Zusammenhang beim jetzigen Stand des Verfahrens kein Anlaß, die vom Senat bisher offengelassene Frage zu entscheiden, ob die Haftung eines außerhalb des Gesellschaftsverhältnisses stehenden Dritten für unter Verstoß gegen § 30 GmbHG an ihn erbrachte Leistungen voraussetzt, daß er die tatsächlichen Umstände kannte oder jedenfalls hätte erkennen müssen, die die Leistung zu einer verbotenen Auszahlung machten (vgl. BGHZ 81, 365, 369 f.).
BGH, URTEIL vom 2.6.1996, Az. IX ZR 157/95 A.l2S]08i2Z'U.riQ’ von Geseiischaftsvermögen an das Mitglied (vgl. zu § 30 GmbHG BGH, ürt, v. 15. Juni 1992 - II ZR 88/91, ZIP 1992, 1152, 1154).
BGH, BESCHLUSS vom 1.10.2006, Az. 7	a)	Entgegen	der	Auffassung	der	Klägerin sind die Gesellschafter einer GmbH rechtlich ohne weiteres in der Lage, nicht nur die Gewinne, sondern auch das übrige Vermögen der Gesellschaft auf sich zu übertragen oder zur Deckung eigener Schulden zu verwenden, wenn sie sich einig sind und nicht zu dem Nachteil der Gläubiger gegen § 30 GmbHG verstoßen (BGHZ 95, 330, 340; Sen.Urt. v. 12. Dezember 1983 - II ZR 14/83, ZIP 1984, 170).
BGH, URTEIL vom 1.10.2003, Az. II ZR 171/01 Aufgrund des Treuhandverhältnisses mit der Beklagten zu 3 ist der Beklagte zu 1 selbst als mittelbarer Gesellschafter der GmbH zu behandeln; als solcher haftet er in Einklang mit dem Revisionsvorbringen wie ein Gesellschafter für die Rückzahlung von Geldern, die ihm entgegen dem Verbot des § 30 GmbHG zugeflossen sind (BGHZ 107, 7, 11 f.; 75, 334, 335 f.; 31, 258, 266 f.).
BGH, URTEIL vom 1.5.2004, Az. II ZR 121/02 Vielmehr blieb es den Gesellschaftern unbenommen, nach freiem kaufmännischen Ermessen zu ihren Gunsten über solche Vermögensteile der Schuldnerin zu verfügen, die nicht den Bindungen des § 30 Abs. 1 GmbHG (vgl. BGHZ 76, 327, 333) oder weitergehend dem Verbot des existenzvernichtenden Eingriffs unterlagen.
BGH, URTEIL vom 2.11.2014, Az. II ZR 360/13 Wegen der gesellschaftsrechtlichen Bindung an die GmbH & Co. KG könnte die GmbH aus dem Verstoß gegen das Verbot des § 30 GmbHG keinen Vorteil zu Lasten des Vermögens der Kommanditgesellschaft ziehen und deshalb nicht Leistung an sich, sondern nur Rückzahlung in das Vermögen der Kommanditgesellschaft zur Wiederherstellung ihres Stammkapitals verlangen (BGH, Urteil vom 29. März 1973 - II ZR 25/70, BGHZ 60, 324, 330).
BGH, URTEIL vom 1.5.1998, Az. II ZR 353/97 9 steht, mit der vom Senat zu § 30 GmbHG vertretenen Ansicht in Übereinstimmung (vgl. zuletzt BGH, Urt. v. 14. November 1988 - II ZR 115/88, ZIP 1989, 93, 95).
BGH, URTEIL vom 1.10.2005, Az. II ZR 140/04 An dem Erfüllungsaspekt vorbei geht auch der Hinweis der Revision auf das Senatsurteil vom 24. November 2003 (II ZR 171/01, BGHZ 157, 72) zur Unzulässigkeit der Gewährung von Darlehen an einen GmbH-Gesellschafter aus gemäß § 30 GmbHG gebundenem Gesellschaftsvermögen.
BGH, URTEIL vom 1.6.2006, Az. II ZR 151/04 Insoweit gilt hier unter Normzweckgesichtspunkten ähnliches wie bei gemäß §§ 30 GmbHG, 57 AktG verbotenen Leistungen an ein von einem Gesellschafter beherrschtes Unternehmen, wofür - jedenfalls auch - der Gesellschafter gemäß §§ 31 GmbHG, 62 AktG erstattungspflichtig ist (vgl. Senat BGHZ81, 311, 315; Sen.Urt. v. 24. September 1990 - II ZR 174/89, ZIP 1990, 1467; Bayer in MünchKommAktG 2. Aufl. § 57 Rdn. 63, §62 Rdn. 14; Henze in GroßKommAktG 4. Aufl. §62 Rdn. 22; Baumbach/Hueck/Fastrich, GmbHG 18. Aufl. §31 Rdn. 13 a.E.).
BGH, Urteil vom 1.5.2001, Az. II ZR 38/99 Daraus ist mit der überwiegenden Meinung zu entnehmen, daß das keinen bestimmten Adressaten ausweisende, jedenfalls der Disposition der Gesellschafter nicht unterliegende Auszahlungsverbot des § 30 GmbHG sich nur gegen die Geschäftsführer richtet (vgl. Hachenburg/Goerdeler/Müller, GmbHG 8. Aufl. §30 Rdn. 19; Lutter/Hommelhoff, GmbHG 15. Aufl. § 30 Rdn. 2; Meyer/Landrut, GmbHG § 30 Rdn. 7; Ulmer, ZGR 1985, 598, 603; vgl. auch Senat BGHZ 110, 342, 359).
BGH, Urteil vom 1.6.1999, Az. a) Das Berufungsgericht verkennt schon im Ansatz, daß die fortgeführten Buchwerte in der Bilanz einer GmbH nur für unmittelbar gegen § 30 GmbHG verstoßende Auszahlungen an einen Gesellschafter aus dem Gesellschaftsvermögen (vgl. BGHZ 109, 334, 337 m.w.N.) sowie für die Dauer und den Umfang der Rückzahlungssperre nach den von dem erkennenden Senat entwickelten Eigenkapitalersatzregeln (vgl. BGHZ 76, 320, 335; 81, 365,
BGH, BESCHLUSS vom 1.8.2014, Az. II ZR 442/13 Es geht im vorliegenden Fall nicht um eine notwendige Verlängerung des Schutzsystems der §§ 30, 31 GmbHG auf der Ebene des Deliktsrechts (BGH, Urteil vom 16. Juli 2007- II ZR 3/04, BGHZ 173, 246 Rn. 33 - Trihotel) oder eine das gesetzliche Kapitalerhaltungssystem ergänzende, aber deutlich darüber hinausgehende 'Entnahmesperre' (BGH, Urteil vom 16. Juli 2007 - II ZR 3/04, BGHZ 173, 246 Rn. 28 - Trihotel), sondern um einen 'normalen' (analogen) Anwendungsfall der §§ 30, 31 GmbHG.
BGH, Urteil vom 2.3.2011, Az. II ZR 263/08 Denn eine Unterbilanz i.S. von § 30 GmbHG bestimmt sich nicht nach den Verkehrs-, sondern nach den Buchwerten der stichtagsbezogenen Handelsbilanz (BGH, Urteil vom 29. September 2008 - II ZR 234/07, ZIP 2008, 2217 Rn. 11).
BGH, Urteil vom 2.3.2011, Az. II ZR 263/08 21	b) Anders als das Berufungsgericht meint, steht der Anwendung des § 30 Abs. 1 GmbHG nicht entgegen, dass die Ausschließung nach dem Inhalt des Gesellschaftsvertrags mit Zugang des Beschlusses wirksam wird, und zwar unabhängig davon, 'ob der betroffene Gesellschafter ein Entgelt beanspruchen kann' (zur Zulässigkeit derartiger Klauseln s.BGH, Urteil vom 30. Juni 2003 - II ZR 326/01, ZIP 2003, 1544, 1546).
BGH, URTEIL vom 1.4.1987, Az. II ZR 226/86 Nach der Rechtsprechung des Senats sind Erfüllungsgeschäfte, die gegen § 30 GmbHG verstoßen, regelmäßig wirksam, so daß mit der Erfüllung die Forderung erlischt und der Gesellschafter mit ihr nicht mehr aufrechnen kann (vgl. BGHZ 69, 274, 280; 81, 365, 367 f).
BGH, URTEIL vom 1.1.2009, Az. II ZR 120/07 Dadurch können Zahlungsansprüche der Beklagten nach den von dem Senat entwickelten Rechtsprechungsregeln (BGHZ 90, 370, 376) in Eigenkapitalersatz umqualifiziert worden sein, mit der Folge, dass die verspäteten Zahlungen der Schuldnerin gegen § 30 GmbHG in analoger Anwendung verstießen und von der Klägerin entsprechend § 31 GmbHG zurückgefordert werden können.
BGH, URTEIL vom 1.10.1979, Az. II-ZR-104/77 Hierauf kommt es jedoch nach Lage der Sache nicht entscheidend .an. ...Eine Anwendung des § 30 GmbHG zu Lasten der Klägerin hängt weder davon ab, daß die Gesellschaft von Anfang an unterkapitalisiert war, noch muß die Darlehensgewährung unmittelbar zur Beseitigung einer Konkurslage bestimmt gewesen sein (BGHZ 67, 171, 177, 182).
BGH, URTEIL vom 1.2.2005, Az. II ZR 129/03 Eine Kreditrückführung aus Mitteln des zur Erhaltung des Stammkapitals erforderlichen Vermögens stellt in Höhe der Befreiung von der Bürgschaftsschuld eine Auszahlung an den bürgenden Gesellschafter im Sinne des § 30 Abs. 1 GmbHG dar (BGHZ 81, 252, 260; Sen.Urt. v. 2. Juni 1997 - IIZR 211/95, NJW 1997, 3171; Sen.Urt. v. 9. Dezember 1991 - II ZR 43/91, NJW 1992, 1166; Sen.Urt. v. 2. April 1990 - II ZR 149/89, NJW 1990, 2260).
BGH, URTEIL vom 3.11.1990, Az. VIII ZR 355/89 Insoweit wird das Berufungsgericht bei der erneuten Verhandlung allerdings die Zeitgrenze des § 30 Abs. 1 GmbHG - erstmaliges Entstehen einer Unterbilanz - besonders zu prüfen haben (vgl. BGH, Urteil vom 11. Mai 1987 - II ZR 226/86 = BGHR GmbHG § 30 Abs.1, Stammkapital 1 = DB 1987, 1782) .
BGH, Urteil vom 2.9.2012, Az. II ZR 298/11 Das entspricht auch der Konzeption des Gesetzes, nach der die Rechtsprechungsregeln, die entsprechend § 30 Abs. 1 GmbHG a.F. zu einer Durchsetzungssperre für die Gesellschafterforderung führten (vgl. BGH, Beschluss vom 15. November 2011 -II ZR 6/11, ZIP 2012, 86 Rn. 11; Urteil vom 11. Januar 2011 - II ZR 157/09, ZIP 2011, 328 Rn. 20), mit dem Inkrafttreten des Gesetzes zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen (MoMiG) vom 23. Oktober 2008 (BGBl. I S. 2026) abgeschafft sind (§ 30 Abs. 1 Satz 3 GmbHG).
BGH, Urteil vom 2.9.2012, Az. II ZR 298/11 Da die Rechtsprechungsregeln zu dem Eigenkapitalersatz mit Inkrafttreten des MoMiG am 1. November 2008 aufgehoben wurden (§ 30 Abs. 1 Satz 3 GmbHG), konnte ein Gesellschafter die Rückzahlung seiner eigenkapitalersetzenden Darlehen ab diesem Zeitpunkt durchsetzen (BGH, Beschluss vom 15. November 2011 - II ZR 6/11, ZIP 2012, 86 Rn. 11).
BGH, Urteil vom 1.11.2001, Az. Das Berufungsgericht sieht in der Grundschuldbestellung als Voraussetzung für die Erteilung der Bankbürgschaft und deren Inanspruchnahme durch die Beklagte eine ihr mittelbar zugute gekommene Leistung aus dem Vermögen der Schuldnerin, die - auch hinsichtlich des an die DR zu zahlenden Kaufpreisanteils - unter § 30 GmbHG falle (vgl. auch RGZ 133, 393; BGHZ 13, 49, 54 f.).
BGH, Urteil vom 1.11.2001, Az. Insofern handelt es sich hier um einen bilanzneutralen Passiventausch, der nicht, wie für § 30 GmbHG in der Regel erforderlich (vgl. BGHZ 31, 276 und st. Rspr.)
BGH, Urteil vom 1.11.2001, Az. Darüber ist aber im vorliegenden Rechtsstreit nicht zu entscheiden, weil der von dem Kläger geltend gemachte, auf die Geschäftsbilanz der Schuldnerin zu dem 6. Oktober 1993 bezogene Anspruch der Schuldnerin aus §30 GmbHG ein anderer Streitgegenstand ist als der Anspruch der Neugläubiger gemäß § 25 Abs. 5 Satz 2, Abs.6 Satz 3 DMBilG, der in der Insolvenz der Gesellschaft von dem Verwalter durch Bildung einer Sondermasse abzuwickeln ist und der Höhe nach regelmäßig erst nach der Vermögensverteilung im übrigen festgestellt werden kann (vgl. OLG Dresden aaO).
BGH, Urteil vom 1.10.2000, Az. Inwieweit neben dem mit einem Gesellschafter verbundenen Unternehmen auch dieser selbst den Eigenkapitalersatzregeln unterliegt und gesamtschuldnerisch z.B. für nach den Rechtsprechungsregeln (BGHZ 90, 370; 95, 188) entsprechend § 30 GmbHG verbotene Kreditrückzahlungen haftet, ist hier nicht entscheidungserheblich.
BGH, , Az. Aus diesem Grunde hat der Senat eine nach § 30 GmbHG unzulässige Leistung auch für den Fall angenommen, daß die Zahlung nicht an den Gesellschafter selbst, sondern an ein Unternehmen bewirkt wird, an dem er maßgeblich beteiligt ist (BGHZ 81, 311, 315 f.; BGH, Urt. v. 20. März 1986 - II ZR 114/85, ZIP 1987, 1050, 1051).
BGH, URTEIL vom 1.9.1983, Az. II ZR 233/82 In Höhe des Überschusses hätte nämlich eine DarlehensrückZahlung und damit auch eine Verrechnung des Darlehens mit Forderungen der Gemeinschuldnerin nicht gegen § 30 GmbHG verstoßen (BGHZ 76 , 326 , 335).
BGH, URTEIL vom 1.1.1989, Az. II ZR 167/88 Unter diesen Umständen ist die Beklagte selbst als mittelbare Gesellschafterin der Gemeinschuldnerin zu behandeln (vgl. BGHZ 81, 311, 315 ff); als solche haftet sie wie ein Gesellschafter für die Rückzahlung von Geldern, die ihr entgegen dem Verbot des § 30 GmbHG zugeflossen sind (vgl. BGHZ 31, 258, 266 f; BGHZ 75, 334, 335 f).
BGH, Urteil vom 2.2.2013, Az. II ZR 179/12 20	(3) Schließlich ist der Senat auch für die Kapitalerhaltungsvorschriften im GmbH-Recht (§§ 30, 31 GmbHG) von der Wirksamkeit des Erfüllungsgeschäfts ausgegangen (BGH, Urteil vom 23. Juni 1997 - II ZR 220/95, BGHZ 136, 125, 129 f.).
BGH, URTEIL vom 1.1.2009, Az. II ZR 292/07 -19- Abs. 1 GmbHG - wie im Falle eines Verstoßes gegen § 30 Abs. 1 GmbHG -nicht nur auf Wiederbegründung der durch das Versäumnisurteil aberkannten Verbindlichkeit, sondern bei einer fälligen Verbindlichkeit unmittelbar auf Zahlung gerichtet sein kann (BGHZ 95, 188, 193), fehlen - vom Rechtsstandpunkt des Berufungsgerichts aus betrachtet konsequent - Feststellungen.
BGH, URTEIL vom 1.0.2009, Az. II ZR 217/07 Eine solche Aufrechungserklärung des Gesellschafters kann die Einlageschuld schon deswegen nicht zu dem Erlöschen bringen, weil der Gesellschafterforderung auf Darlehensrückzahlung aufgrund der Eigenkapitalersatzfunktion des Darlehens der Einwand aus § 30 Abs. 1 GmbHG a.F. entgegensteht (BGHZ 90, 370, 376).
BGH, URTEIL vom 3.11.2005, Az. III ZR 451/04 Deren Verpflichtung zur Zahlung des Maklerlohns auch in dieser Alternative mag, worüber der Senat nicht zu entscheiden hat, unter bestimmten Voraussetzungen eine verdeckte Gewinnausschüttung an die Gesellschafter bedeuten (vgl. BGH, Urteil vom 3. April 1968 - VIII ZR 38/66 - LM § 30 GmbHG Nr. 3); im Außenverhältnis zu dem Makler ist diese Frage auch unter Berücksichtigung der Vorschriften über die Erhaltung des Stammkapitals (§ 30 f.GmbHG) ohne Belang (s. BGHZ 136, 125, 129).
BGH, URTEIL vom 1.9.1990, Az. II ZR 237/89 Eine Auszahlung verstößt auch dann gegen § 30 GmbHG, wenn die Gesellschaft sie einem Unternehmen erbringt, an dem ihr Gesellschafter unmittelbar oder mittelbar maßgeblich beteiligt ist (vgl. BGHZ 81, 311, 315; Sen.Urt. v. 20. März 1986 - II ZR 114/85, WM 1986, 789).
BGH, Urteil vom 1.5.1997, Az. II ZR 220/95 In früheren Entscheidungen (vgl. z.B. BGHZ 69, 274, 280; BGHZ 81, 365, 367 f.; BGHZ 95, 188, 192; Sen.Urt. v. 11. Mai 1987 - II ZR 226/86, ZIP 1987, 1113, 1115; ferner BGH, Urt. v. 14. Januar 1953 - I ZR 169/51, LM Nr. 1 zu § 30 GmbHG) hat er allerdings ausgesprochen, unter besonderen Umständen sei zu erwägen, daß ein das Rückgewährverbot verletzendes Rechtsgeschäft nicht nur die Erstattungspflicht nach § 31 GmbHG auslöse, sondern ausnahmsweise insgesamt nichtig sei.
BGH, Urteil vom 1.0.2000, Az. II ZR 189/99 § 30 GmbHG zu qualifizieren sein (vgl. BGHZ 122, 333, 338; Lutter/Hommelhoff, GmbHG 15. Aufl. § 30 Rdn. 8).
BGH, URTEIL vom 4.1.1996, Az. IX ZR 245/94 Durch den eigenkapitalersetzenden Charakter eines Darlehens wird der Rückzahlungsanspruch in seinem Bestand nicht berührt, und zwar auch dann nicht, wenn er von der Gesellschaft entsprechend § 30 Abs. 1 GmbHG nicht erfüllt werden darf (vgl. Janssen JR 1995, 180, 183); in diesem Fall verliert er lediglich seine Durchsetzbarkeit (vgl. Hachenburg/Ulmer aaO § 32 a, b Rdn. 167); das Darlehen bleibt für die Gesellschaft Fremdkapital (BGHZ 124,
BGH, URTEIL vom 1.5.2003, Az. II ZR 326/01 Infolgedessen war der Darlehensrückzahlungsanspruch des Gesellschafters S. gegenüber der GmbH in gleicher Weise entsprechend § 30 GmbHG gesperrt (vgl. Senat, BGHZ 90, 370, 376 ff. und st. Rspr.)
LG Aachen, Beschluss vom 2.2.2015, Az. 10 O 193/08 393Für die Annahme einer Kapitalersatzfunktion einer Gesellschafterleistung sowohl nach den §§ 32a, b GmbHG a.F. als auch nach den auch außerhalb einer Insolvenz eingreifenden Rechtsprechungsregeln (§ 30 GmbHG § 31 GmbHG analog) reicht eine nur bilanzielle Unterdeckung oder Überschuldung der Gesellschaft nicht aus (BGH NJW 1992, 2891).
LAG Hamm, Beschluss vom 1.3.2009, Az. 2 Ta 832/08 Ausnahmen werden nur in krassen Rechtsmissbrauchsfällen gemacht, etwa bei einer verbotenen Einlagenrückgewähr gemäß den §§ 30, 31 GmbHG (vgl. BGH vom 08.03.2004, II ZR 316/01 unter III 1 der Gründe, DB 2004, 1418).
FG Münster, Urteil vom 3.10.2004, Az. 1 K 3741/01 28Davon zu unterscheiden ist die im Zusammenhang mit dem fraglichen BGH-Urteil aufgeworfene Frage, ob ein Verstoß gegen § 30 GmbHG als solcher schon eine vGA begründen kann (vgl. Wienands/Teufel, GmbHR 2004, 1301 (1302)).
LG Wuppertal, Urteil vom 5.2.2009, Az. 4 O 252/08 30Es ist mit dem Regelungszweck des § 30 GmbHG nicht vereinbar, wenn die Gesellschafter zu Lasten des gebundenen Gesellschaftsvermögens Kapital entziehen und der GmbH im Austausch für das fortgegebene reale Vermögen nur ein schuldrechtlicher Rückzahlungsanspruch verbleibt (vgl. BGHZ 157, S. 72).
LG Düsseldorf, Urteil vom 5.9.2005, Az. 39 O 180/04 Soweit der BGH in einer Stundung eine nach § 30 GmbHG verbotene Rückgewähr gesehen hat, ging es um die Stundung der Gegenleistung für eine Grundstücksveräußerung, also wiederum eine Konstellation, in der die Gesellschaft bereits liquide Vermögenswerte, (hier Grundstücke) weggegeben hat und die Gegenleistung gestundet war (vgl. BGHZ 81, 311, Jurisausdruck RdNr. 21).
LG Düsseldorf, Urteil vom 5.9.2005, Az. 39 O 180/04 Das 'Stehenlassen' von Darlehen ist in einem Fall als Verstoß gegen § 30 GmbHG angesehen worden, in dem die Gesellschaft dem Gesellschafter ein von diesem gewährtes Darlehen zurückgezahlt hatte, das durch 'Stehenlassen' in der Krise eigenkapitalersetzend geworden ist, weil die Rückgewähr eines kapitalersetzenden Darlehens nach § 30 GmbHG verboten ist (BGHZ 81, 311 ff., Jurisausdruck RdNr. 11 ff).

References: § 30
 § 161
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 § 31
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 BGH 
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 § 43
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 § 25
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 BGH 
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