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Timestamp: 2016-10-23 16:53:47+00:00

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§ 35 SächsBhVO, Familien- und Haushaltshilfe | Gesetze auf anwalt24.de
§ 35 SächsBhVO, Familien- und Haushaltshilfe Suche
Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums der Finanzen über die Gewährung vo...…§ 35 SächsBhVO, Familien- und Haushaltshilfe§ 36 SächsBhVO, Überführungskosten in Todesfällen§ 37 SächsBhVO, Medizinische Rehabilitationsmaßnahmen§ 38 SächsBhVO, Voraussetzungen für medizinische Rehabilitationsmaßnahmen§ 39 SächsBhVO, Kuren§ 40 SächsBhVO, Schutzimpfungen§ 41 SächsBhVO, Früherkennungs- und Vorsorgeuntersuchungen§ 42 SächsBhVO, Kinderuntersuchungen§ 43 SächsBhVO, Verhütung von Zahnerkrankungen§ 44 SächsBhVO, Schwangerschaft und Geburt§ 45 SächsBhVO, Künstliche Befruchtung§ 46 SächsBhVO, Sterilisation und Schwangerschaftsabbruch§ 47 SächsBhVO, Erste Hilfe, Entseuchung, Organ-, Gewebe- und Stammzellspende§ 48 SächsBhVO, Dauernde Pflegebedürftigkeit§ 49 SächsBhVO, Häusliche Pflege§ 50 SächsBhVO, Teilstationäre Pflege§ 51 SächsBhVO, Häusliche Pflege bei Verhinderung der Pflegeperson§ 52 SächsBhVO, Kurzzeitpflege§ 53 SächsBhVO, Zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen§ 54 SächsBhVO, Pflegehilfsmittel und Maßnahmen zur Verbesserung des individuell...§ 55 SächsBhVO, Vollstationäre Pflege…Anlage 10 SächsBhVO, Aufwendungen für dauernde Pflege (Anlage "Pflege")
§ 35 SächsBhVO, Familien- und Haushaltshilfe
§ 35 SächsBhVOVerordnung des Sächsischen Staatsministeriums der Finanzen über die Gewährung von Beihilfe in Krankheits-, Pflege-, Geburts- und sonstigen Fällen (Sächsische Beihilfeverordnung - SächsBhVO)Landesrecht SachsenAbschnitt 2 – Aufwendungen in Kranheits- und Todesfällen → Unterabschnitt 7 – Ergänzende LeistungenTitel: Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums der Finanzen über die Gewährung von Beihilfe in Krankheits-, Pflege-, Geburts- und sonstigen Fällen (Sächsische Beihilfeverordnung - SächsBhVO)Normgeber: SachsenAmtliche Abkürzung: SächsBhVOGliederungs-Nr.: 242-28Normtyp: Rechtsverordnung(1) Aufwendungen für eine Familien- und Haushaltshilfe sind nach ärztlicher Verordnung beihilfefähig, wenn1.der allein oder überwiegend den Haushalt führende Beihilfeberechtigte oder berücksichtigungsfähige Angehörige den Haushalt wegen seiner notwendigen außerhäuslichen Unterbringung aufgrund der Inanspruchnahme einer nach dieser Verordnung beihilfefähigen ambulanten oder stationären Leistung nach den Abschnitten 2 und 3 nicht weiterführen kann oder verstorben ist,2.im Haushalt mindestens ein anderer Beihilfeberechtigter oder berücksichtigungsfähiger Angehöriger verbleibt, der pflegebedürftig ist oder das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet hat (hilfsbedürftige Person) und3.keine andere im Haushalt lebende, volljährige Person den Haushalt weiterführen kann.Sie werden der außerhäuslich untergebrachten oder verstorbenen Person zugeordnet.(2) Die Voraussetzungen nach Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 liegen auch vor,1.für die ersten 28 Tage nach dem Ende einer außerhäuslichen Unterbringung oder der Durchführung einer ambulanten Operation oder2.wenn nach ärztlicher Bescheinigung ein an sich erforderlicher stationärer Krankenhausaufenthalt durch eine Familien- und Haushaltshilfe vermieden oder verkürzt wird.Aufwendungen für eine Familien- und Haushaltshilfe sind auch für einen allein im Haushalt lebenden Beihilfeberechtigten beihilfefähig, wenn nur die Voraussetzung nach Satz 1 Nummer 1 oder Nummer 2 vorliegt.(3) Aufwendungen für eine Familien- und Haushaltshilfe sind bis zur Höhe von 9 EUR je Stunde, höchstens 72 EUR täglich, beihilfefähig. Im Todesfall der den Haushalt führenden Person sind die Aufwendungen für sechs Monate, in besonders begründeten Ausnahmefällen für zwölf Monate beihilfefähig.Wird die Familien- und Haushaltshilfe durch nicht im Haushalt lebende nahe Angehörige der hilfsbedürftigen Person durchgeführt, sind nur die Fahrtkosten, jedoch höchstens bis zu 36 EUR täglich, beihilfefähig. § 32 Absatz 3 Satz 1 gilt entsprechend.(4) Wird statt der Inanspruchnahme einer Familien- und Haushaltshilfe die hilfsbedürftige Person in einem Heim untergebracht, sind die notwendigen Aufwendungen hierfür bis zur Höhe der Vergütungssätze der Träger der gesetzlichen Krankenversicherung beihilfefähig. Bei Unterbringung der hilfsbedürftigen Personen in einem fremden Haushalt sind die Aufwendungen bis zur Höhe der in Absatz 3 Satz 1 genannten Sätze beihilfefähig. Erfolgt die Unterbringung im Haushalt einer Person, die mit der hilfsbedürftigen Person bis zum zweiten Grade verwandt oder verschwägert ist, sind nur die Fahrtkosten dem Grunde nach beihilfefähig. Beihilfefähig sind die Aufwendungen für Fahrtkosten nach § 32 Absatz 3 Satz 1 einmalig jeweils für die Hin- und Rückfahrt der hilfsbedürftigen Person zum außerhäuslichen Unterbringungsort und einer Begleitperson, soweit eine Begleitung notwendig ist.(5) Aufwendungen für Beamte im Ausland und ihre berücksichtigungsfähigen Angehörigen für eine Familien- und Haushaltshilfe sind auch dann beihilfefähig, wenn1.eine ambulante ärztliche Untersuchung oder Behandlung des Elternteils, der den Haushalt allein führt, in einem anderen Land als dem Gastland notwendig ist,2.mindestens ein Kind unter vier Jahren im Haushalt zurückbleibt und3.die Untersuchung oder Behandlung wenigstens zwei Übernachtungen erfordert.Im Geburtsfall sind die Aufwendungen für Beamte im Ausland und ihre berücksichtigungsfähigen Angehörigen für eine Familien- und Haushaltshilfe auch dann beihilfefähig, wenn eine medizinisch notwendige Versorgung am Dienstort nicht gewährleistet ist und der Dienstort wegen späterer Fluguntauglichkeit vorzeitig verlassen werden muss. Maßgeblich ist die ärztlich festgestellte notwendige Abwesenheitsdauer. Werden bei Nichtgewährleistung einer sachgemäßen ärztlichen Versorgung am Dienstort statt der Inanspruchnahme einer Familienund Haushaltshilfe Kinder unter vier Jahren beim Verlassen des Dienstortes mitgenommen, sind die hierfür notwendigen Fahrtkosten beihilfefähig. Wird die Familien- und Haushaltshilfe durch nicht im Haushalt lebende nahe Angehörige der hilfsbedürftigen Person durchgeführt, sind die damit verbundenen Fahrtkosten bis zur Höhe der andernfalls für eine Familien- und Haushaltshilfe nach Absatz 3 Satz 1 anfallenden Aufwendungen beihilfefähig.
§ 34 SächsBhVO, Kommunikationshelfer§ 36 SächsBhVO, Überführungskosten in Todesfällen

References: § 35

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 § 32
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§ 34