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Timestamp: 2016-09-27 08:42:00+00:00

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9C_495/2015 � � Urteil vom 17. Juni 2016
Der 1940 geborene A.________ bezog seit Februar 1993 eine Invalidenrente der damaligen "Winterthur" Stiftung f�r die obligatorische berufliche Vorsorge (heute: AXA Stiftung Berufliche Vorsorge, Winterthur; nachfolgend: Sammelstiftung).
Am 14. Dezember 2004 gelangte B.________, Mitarbeiter des Patronato C.________, im Namen von A.________ an die Sammelstiftung und ersuchte um Zustellung der vorgesehenen Formulare f�r die Altersleistung (Rente oder Kapital). Dem Schreiben lag eine Vollmacht des A.________ zugunsten von "Patronato C.________" vom 14. Dezember 2004 bei. Die Sammelstiftung informierte A.________ daraufhin am 23. Dezember 2004 �ber die voraussichtliche H�he ihrer Leistungen.
Am 25. Januar 2005 ersuchte B.________ die Sammelstiftung im Namen von A.________ um Ausrichtung des Alterskapitals auf "Kto.Nr.: xxx, lautend auf Patronato C.________" bei der Bank D.________. Dem Schreiben lagen eine Vollmacht zugunsten des "Patronato C.________" vom 25. Januar 2005, das von der Sammelstiftung zugestellte Formular betreffend Altersleistungen sowie eine Wohnsitzbest�tigung bei. Die Vollmacht und das Formular der Sammelstiftung trugen die Unterschrift von A.________, letzteres zudem diejenige der Ehefrau. A.________ bestreitet die Echtheit der Unterschriften. Das Formular und die Wohnsitzbest�tigung waren zudem mit einem Stempel des italienischen Konsulats versehen.
Mit Schreiben vom 25. April 2005 teilte die Sammelstiftung A.________ mit, dass sie sein Alterskapital per 1. Mai 2005 auf das genannte Konto bei der Bank D.________ �berweise. A.________ hat diese Mitteilung nach eigenen, von B.________ best�tigten Angaben nie erhalten, weil B.________ mit einem Nachsendeauftrag veranlasst hatte, dass seine Post zwischen dem 18. April und dem 6. Mai 2005 an die Adresse des Patronato C.________ umgeleitet wurde. Die Sammelstiftung �berwies das Alterskapital auf das genannte Konto bei der Bank D.________; dessen Inhaber war B.________.
B.________ �berwies A.________ von Mai 2005 bis Mai 2009 alle drei Monate je Fr. 4'866.- (Fr. 1'622.- pro Monat). Ab Juni 2009 erhielt A.________ keine Zahlungen mehr.
Klageweise liess A.________ beantragen, die Sammelstiftung sei zu verpflichten, ihm das Alterskapital zuz�glich Verzugszins auszurichten. Replicando stellte er den Eventualantrag, es sei ihm r�ckwirkend ab 1. Mai 2005 eine Altersrente auszurichten. Mit Entscheid vom 26. Mai 2015 wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich die Klage ab.
A.________ l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren mit dem Rechtsbegehren, der kantonale Entscheid sei aufzuheben. Die Sammelstiftung sei zu verpflichten, ihm das Alterskapital zuz�glich Verzugszinsen auszurichten. Eventualiter sei ihm r�ckwirkend ab 1. Mai 2005 eine Altersrente auszurichten.
Die Sammelstiftung beantragt Nichteintreten auf die Beschwerde, eventualiter Abweisung, soweit darauf einzutreten sei. Das Bundesamt f�r Sozialversicherungen (BSV) verzichtet auf eine Vernehmlassung.
1.1.�Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann unter anderem die Verletzung von Bundesrecht ger�gt werden (Art. 95 lit. a BGG). Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat. Es kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz von Amtes wegen berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG). Die Behebung des Mangels muss f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein (vgl. Art. 97 Abs. 1 BGG). Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Indes pr�ft es, unter Ber�cksichtigung der allgemeinen Begr�ndungspflicht der Beschwerde (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), grunds�tzlich nur die vorgebrachten R�gen, sofern eine Rechtsverletzung nicht geradezu offensichtlich ist.
1.2.�Eine Sachverhaltsfeststellung ist nicht schon dann offensichtlich unrichtig, wenn sich Zweifel anmelden, sondern erst, wenn sie eindeutig und augenf�llig unzutreffend ist (BGE 132 I 42 E. 3.1 S. 44). Es liegt noch keine offensichtliche Unrichtigkeit vor, nur weil eine andere L�sung ebenfalls in Betracht f�llt, selbst wenn diese als die plausiblere erschiene (vgl. BGE 129 I 8 E. 2.1 S. 9; Urteil 9C_967/2008 vom 5. Januar 2009 E. 5.1). Diese Grunds�tze gelten ebenso in Bezug auf die konkrete wie auch die antizipierte Beweisw�rdigung (statt vieler: Urteile 8C_449/2014 vom 11. Dezember 2014 E. 3 und 9C_858/2014 vom 3. September 2015 E. 2.1).
2.1.�Im Streit stehen Altersleistungen im Sinne von Art. 13 BVG. Dabei besteht Uneinigkeit in der Frage, ob die Beschwerdegegnerin das Alterskapital des A.________ gest�tzt auf das Begehren vom 25. Januar 2005 mit befreiender Wirkung auf das angegebene Konto ausbezahlt hat oder ob sie A.________ gegen�ber leistungspflichtig geblieben ist.
2.2.�Im angefochtenen Entscheid wird unter Hinweis auf das Urteil 9C_137/2012 vom 5. April 2012 E. 4.3 (publ. in: SVR 2012 BVG Nr. 44 S. 164) zutreffend dargelegt, dass die Vorsorgeeinrichtung grunds�tzlich gehalten ist, dem bei Eintritt des Vorsorgefalles Leistungsberechtigten die Geldleistungen gem�ss den einschl�gigen Gesetzesvorschriften und Vertrags- bzw. Reglementsbedingungen auszuzahlen. Die Schuldnerin hat dem Gl�ubiger zu leisten und hat grunds�tzlich nicht erf�llt, wenn sie an einen unberechtigten Dritten leistet, auch wenn sie dabei gutgl�ubig ist (vgl. auch SVR 2012 BVG Nr. 40 S. 150, 9C_675/2011 E. 3.1).
2.3.�F�r den Kapitalbezug der Altersleistungen ist bei verheirateten Versicherten die schriftliche Zustimmung des Ehegatten vorgesehen (Art. 37 Abs. 5 BVG; Ziff. 38.1 Abs. 3 des Vorsorgereglements f�r die BVG-Basisvorsorge der Winterthur-Columna). Gem�ss dem beschwerdegegnerischen Formular "Antwortschreiben" mit dem Betreff "A.________ - Ank�ndigung der Altersleistung per 1.5.2005" sind bei verheirateten Versicherten die vom Notar oder der Gemeinde beglaubigte Unterschrift des Ehegatten sowie die Kopie des Passes oder der Identit�tskarte des Ehegatten zwingend einzureichen.
Es steht fest und ist unbestritten, dass der Beschwerdef�hrer von Mai 2005 bis Mai 2009 - w�hrend vier Jahren - von B.________ dreimonatliche Zahlungen in H�he von je Fr. 4'866.- erhielt. Dabei war gem�ss den verbindlichen vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen aus den Gutschriftsanzeigen bzw. Kontoausz�gen ersichtlich, dass der Beschwerdef�hrer seine "Rentenzahlungen" von einem auf B.________ lautenden Konto erhielt. Dass sie nicht von der Beschwerdegegnerin kamen, ergab sich nach dem angefochtenen Entscheid f�r den Beschwerdef�hrer auch aus der Bescheinigung vom 13. Januar 2006 betreffend die im Jahr 2005 erbrachten Rentenleistungen, in welcher die Beschwerdegegnerin lediglich die bis und mit April 2005 bezogenen Invalidenleistungen auff�hrte, w�hrend sie die im Jahr 2005 bezogenen "Altersleistungen" weder darin auswies noch separat bescheinigte. Die Vorinstanz erwog, der Beschwerdef�hrer habe damit zu erkennen gegeben, dass f�r ihn nicht relevant gewesen sei, wer das Alterskapital verwaltete und daraus die monatlichen Rentenbetreffnisse ausrichtete. Da der Beschwerdef�hrer erstmals am 30. August 2012 bei der Beschwerdegegnerin die Auszahlung an B.________ ger�gt habe, sei durch ihn bis zu diesem Zeitpunkt eine in seinem Sinne korrekte Vertragserf�llung durch die Beklagte verhindert worden. Ab dem Zeitpunkt, in welchem er die tats�chliche Verf�gungsmacht von B.________ �ber sein Alterskapital h�tte erkennen und von ihm die Herausgabe h�tte verlangen k�nnen, habe die Beschwerdegegnerin annehmen d�rfen, die erfolgte �berweisung sei genehmigt. Sie habe weder Anlass noch rechtliche Handhabe, die erbrachte Leistung von B.________ zur�ckzufordern.
Nach dem angefochtenen Entscheid l�sst sich das Wissen des Beschwerdef�hrers und seiner Ehefrau um die Auszahlung des Alterskapitals auf das erw�hnte Bankkonto und ihr Einverst�ndnis damit, dass B.________ dar�ber verf�gte, auch daraus folgern, dass sie B.________ bzw. das Patronato C.________ eingestandenermassen mit der Besorgung ihrer Steuerangelegenheiten betraut hatten und dieser aus dem Alterskapital f�r sie rund Fr. 16'500.- Steuern beglich.
Da die Vorinstanz zum Ergebnis gelangte, der Beschwerdef�hrer habe die durch B.________ veranlasste Kapitalauszahlung jedenfalls durch konkludentes Handeln im Sinne von Art. 38 Abs. 1 OR genehmigt, er�brigte sich f�r sie eine Beweiserhebung zu den weiter umstrittenen Sachverhalten: Sie liess offen, ob der Beschwerdef�hrer bereits mit der anerkanntermassen durch ihn unterzeichneten Vollmacht vom 14. Dezember 2004 die M�glichkeit eines Missbrauchs geschaffen hatte und sich dementsprechend gegen�ber einem gutgl�ubigen Dritten so behandeln lassen m�sste, als ob der erweckte Rechtsschein (die Erm�chtigung zum Bezug des Altersguthabens) der wahren Sachlage entspreche. Des Weitern verzichtete sie auch auf eine Thematisierung der M�ngel der Unterschriftenbeglaubigung. Ohnehin sehe weder das Gesetz noch das Reglement hinsichtlich des Beschwerdef�hrers eine Legitimationspr�fung vor.
4.1.�Der Beschwerdef�hrer erblickt eine "willk�rliche Beurteilung" und eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Geh�r darin, dass die Vorinstanz "ohne weitere Aufkl�rung" davon ausgegangen sei, er habe Kenntnis von der Kapitalauszahlung gehabt bzw. haben m�ssen. Er beanstandet, dass sich das kantonale Gericht dabei vornehmlich auf die Bankausz�ge gest�tzt habe, aus denen jedoch eine�
Kapitalauszahlung�nicht zu erkennen sei. Die Vorinstanz habe die steuerlichen Vorg�nge, welche sie zur Untermauerung ihres Standpunktes angef�hrt habe, unzutreffend wiedergegeben. Ihr Vorgehen, insbesondere dass sie ohne weitere Beweisabnahme davon ausgegangen sei, er kenne den Inhalt der damaligen Steuererkl�rung, verletze seinen Anspruch auf rechtliches Geh�r.
4.2.�Dass die erfolgte Kapitalauszahlung aus den Bankausz�gen ersichtlich sei, behauptete die Vorinstanz nicht. Sie stellte lediglich fest, es gehe daraus hervor, dass die "Rentenzahlungen" nicht von der Beschwerdegegnerin, sondern von einem auf B.________ lautenden Konto geflossen seien. Inwiefern die vorinstanzlichen Feststellungen zu den steuerlichen Vorg�ngen, aus welchen sich das Wissen bzw. Wissenm�ssen um die erfolgte Kapitalzahlung ergab, (offensichtlich) unzutreffend sein sollen, legt der Beschwerdef�hrer nicht substanziiert dar (vgl. dazu auch SVR 2016 BVG Nr. 6 S. 21, 9C_634/2014 E. 7.2). Gleichermassen vermag der vorinstanzliche Verzicht auf Weiterungen in diesem Punkt keine Verletzung des rechtlichen Geh�rs darzustellen (antizipierte Beweisw�rdigung). Dies gilt umso mehr, als die Vorinstanz bei ihrer Beurteilung richtigerweise (implizit) dem Umstand Rechnung trug, dass das Wissen des Beschwerdef�hrers um den Inhalt der damaligen Steuererkl�rung als innere Tatsache einem direkten Beweis nicht zug�nglich, sondern lediglich anhand von Indizien erkennbar war, und dass von einer Befragung des Beschwerdegegners zu diesem Thema keine neuen Erkenntnisse zu erwarten waren.
5.1.�In rechtlicher Hinsicht macht der Beschwerdef�hrer geltend, eine gef�lschte Vollmacht begr�nde keine vollmachtlose Stellvertretung. Die Genehmigung eines schwebend unwirksamen Gesch�ftes setze voraus, dass der Genehmigende (der Beschwerdef�hrer) die Unwirksamkeit kenne, die zu genehmigende Vollmacht genehmigungsf�hig sei und der Dritte (die Beschwerdegegnerin) sein Verhalten zur Kenntnis nehmen konnte. Diese Voraussetzungen seien nicht erf�llt, insbesondere habe er keine Kenntnis vom Rechtsgesch�ft gehabt, dem die Genehmigung gelte.
5.2.1.�Soweit der Beschwerdef�hrer grunds�tzlich bestreitet, dass unter den gegebenen Umst�nden Genehmigung der Stellvertretung durch konkludentes Verhalten - bestehend in der stillschweigenden und damit widerspruchslosen Entgegennahme von "Rentenzahlungen" w�hrend vier Jahren, obwohl er um die erfolgte Kapitalauszahlung wusste oder zumindest h�tte wissen m�ssen - angenommen werden kann, sei vorab auf das Urteil 9C_376/2014 vom 13. M�rz 2015 E. 7 verwiesen, welchem ein sehr �hnlich gelagerter Sachverhalt zugrunde lag.
5.2.2.�Der Beschwerdef�hrer scheint zu �bersehen, dass ohne Belang ist, ob die fehlende Vertretungsmacht auf einer ung�ltigen, erloschenen oder in ihrem Umfang �berschrittenen Vollmacht beruht. Die nachtr�gliche Genehmigung (Art. 38 Abs. 1 OR) ersetzt die fehlende Vollmacht (CLAIRE HUGUENIN, Obligationenrecht, 2. Aufl. 2014, S. 319 Rz. 1089; vgl. auch ROLF WATTER, Basler Kommentar, 6. Aufl. 2015, N. 2 zu Art. 38 OR; ROGER Z�CH, Berner Kommentar, 2. Aufl. 2014, N. 48 zu Art. 38 OR). Die Genehmigung besteht aus einer Willenserkl�rung, durch welche der Vertretene die Handlung des Vertreters nachtr�glich gutheisst und dadurch das in Schwebe befindliche Gesch�ft wirksam macht. Sie hat zur Folge, dass das Rechtsgesch�ft zwischen dem Vertretenen und dem Dritten Rechtswirkung entfaltet und zwischen den beiden in gleicher Weise abgeschlossen wird, wie es der Vertreter abgeschlossen hat (Urteile 2C_662/2013 vom 2. Dezember 2013 E. 3.3 [publ. in: StR 69/2014 S. 231]; 4A_107/2010 vom 3. Mai 2010 E. 2.3; WATTER, a.a.O., N. 8 zu Art. 38 OR).
5.2.3.�Der (BGE 128 III 324 [Urteil 4C.82/2002 vom 21. Juni 2002] kommentierende) Fachartikel, auf welchen sich der Beschwerdef�hrer in diesem Zusammenhang bezieht (KATJA ROTH/HANS CASPAR VON DER CRONE, Zurechenbarkeit im Wertpapierrecht, SZW/RSDA 5/2002 S. 311 ff.), betrifft die wechselrechtliche Haftung und ist damit f�r den vorliegenden Fall nicht einschl�gig (vgl. auch Z�CH, a.a.O., N. 56 in fine zu Art. 38 OR).
5.2.4.�Der Einwand des Beschwerdef�hrers, seine fehlende Kenntnis des Rechtsgesch�fts stehe einer Genehmigung entgegen, geht ins Leere. Abgesehen davon, dass die Vorinstanz sein Wissen verbindlich festgestellt hat (vgl. E. 4.2 vorne), w�rde es f�r die Genehmigung auch gen�gen, dass er als Vertretener vom fraglichen Gesch�ft Kenntnis haben m�sste (Z�CH, a.a.O., N. 55 zu Art. 38 OR), welche Voraussetzung unter den gegebenen Umst�nden ohne weiteres zu bejahen w�re.
5.2.5.�Nicht gefolgt werden kann dem Beschwerdef�hrer auch, soweit er sich der Rechtswirkung der Genehmigung mit dem Hinweis darauf zu entziehen versucht, dass er weder von der schwebenden Unwirksamkeit des Gesch�fts noch von der Notwendigkeit seiner Zustimmung etwas gewusst habe und sich des "Erkl�rungsgehalts seines Verhaltens" nicht bewusst gewesen sei. Denn massgebend ist, dass der Beschwerdef�hrer Kenntnis vom Agieren des B.________ hatte (bzw. haben musste) und�
von diesem�w�hrend Jahren widerspruchslos Leistungen entgegennahm. Dies kann nur so verstanden werden, dass er die Handlung des Vertreters nachtr�glich guthiess, andernfalls er die �ber vier Jahre hinweg �berwiesenen Rentenleistungen nicht h�tte annehmen d�rfen. Sein Verhalten ist damit als Genehmigung durch konkludentes Verhalten zu betrachten (vgl. Urteil 9C_376/2014 vom 13. M�rz 2015 E. 7.3; vgl. auch WATTER, a.a.O., N. 6 zu Art. 38 OR; HUGUENIN, a.a.O., S. 319 Rz. 1090; BGE 138 III 137 E. 5.3.3 S. 143; 101 II 222 E. 6b/bb S. 230). Der Beschwerdef�hrer �bersieht, dass sich die Genehmigung nicht auf das sch�digende Verhalten des B.________ bezieht, sondern auf die Auszahlung des Alterskapitals durch die Beschwerdegegnerin auf ein Drittkonto.
5.2.6.�Zu Unrecht bringt der Beschwerdef�hrer weiter vor, einer Genehmigung stehe entgegen, dass die�
Beschwerdegegnerin�sein Verhalten nicht habe zur Kenntnis nehmen k�nnen. Denn die Beschwerdegegnerin wusste gar nicht, dass (mutmasslich) keine g�ltige Vollmacht vorlag, und demzufolge auch nichts von der diesfalls schwebenden Unwirksamkeit des Rechtsgesch�fts und seiner Genehmigungsbed�rftigkeit. Die Genehmigung ist zwar eine
empfangsbed�rftige�Willenserkl�rung; doch kann sie an den Vertreter�
oder�an den Dritten gerichtet sein (HUGUENIN, a.a.O., S. 319 Rz. 1090; Z�CH, a.a.O., N. 60 zu Art. 38 OR [mit einer Differenzierung in N. 59 f�r den hier nicht gegebenen Fall der Genehmigung auf Verlangen des Dritten]). Im �brigen nahm die Beschwerdegegnerin immerhin wahr, dass der Beschwerdef�hrer gegen die erfolgte Auszahlung nicht opponierte und schwieg, obwohl ihm ein Widerspruch m�glich und zumutbar war; sie durfte in guten Treuen davon ausgehen, er werde bei fehlendem Einverst�ndnis widersprechen, und durfte sein Stillschweigen daher nach Treu und Glauben als Zustimmung auffassen (Urteil 9C_376/2014 vom 13. M�rz 2015 E. 7.2 mit Hinweis auf BGE 124 III 355 E. 5a S. 361; 93 II 302 E. 4 und 5 S. 307 ff.; Urteil 4A_485/2008 vom 4. Dezember 2008 E. 3.3 mit Hinweisen).
5.2.7.�Soweit der Beschwerdef�hrer - wie bereits im vorinstanzlichen Verfahren - geltend macht, er leide seit 1972 unter massiven psychischen Problemen, ist auf die zutreffenden vorinstanzlichen Erw�gungen zu verweisen, wonach keine Anhaltspunkte daf�r bestehen, dass der Beschwerdef�hrer deswegen dauernd in seiner Handlungsf�higkeit eingeschr�nkt war.
5.2.8.�Nichts abzuleiten vermag der Beschwerdef�hrer sodann aus seinem Vorbringen, er sei mit den Bedingungen, die eine Genehmigung beinhaltet h�tte, keineswegs einverstanden und zu keinem Zeitpunkt einverstanden gewesen, weder mit der Auszahlungsart (Rente oder Kapital) noch mit dem Subjekt (Patronato C.________/ B.________); er habe sich bei der Entgegennahme der Rentenzahlungen in einem wesentlichen Irrtum im Sinne des Art. 23 ff. OR befunden. Wenn es auch nachvollziehbar ist, dass der Beschwerdef�hrer�
heute�angesichts des Geschehenen die Kapitalauszahlung an eine Drittperson nicht mehr dulden w�rde, �ndert dies nichts daran, dass er w�hrend vier Jahren von B.________ widerspruchslos "Rentenzahlungen" entgegennahm, obwohl er um die Kapitalauszahlung an denselben wusste (oder h�tte wissen m�ssen), und dass er damit, da es ihm m�glich und zumutbar gewesen w�re, zu intervenieren, den Rechtsschein erweckt hat, er sei damit einverstanden (vgl. auch Urteil 9C_376/2014 vom 13. M�rz 2015 E. 7.3). Die einmal erkl�rte Genehmigung ist (wie jede andere Aus�bung eines Gestaltungsrechts) unwiderruflich (Urteil K 19/01 vom 3. Juni 2002 E. 5a; Z�CH, a.a.O., N. 50 zu Art. 38 OR; WATTER, a.a.O., N. 6 zu Art. 38 OR; BGE 101 II 222 E. 6b/bb S. 230). Inwiefern sich der Beschwerdef�hrer bei der Entgegennahme der Zahlungen in einem Irrtum befunden haben soll, legt er nicht substanziiert dar. Soweit er geltend zu machen versucht, er habe sich hinsichtlich Inhalt (Auszahlungsart) und Subjekt geirrt, stehen dem Vorbringen wiederum verbindliche vorinstanzliche Tatsachenfeststellungen entgegen.
6.1.�Der Beschwerdef�hrer stellt sich sodann auf den Standpunkt, die Beschwerdegegnerin habe nicht die gebotene Sorgfalt zur Abkl�rung des Sachverhalts aufgewendet. Die �berweisung des ganzen Altersguthabens auf ein Drittkonto sei "an sich ausnehmend un�blich" gewesen und h�tte weiterer Abkl�rungen bedurft; sodann seien weitere Verdachtsmomente hinzugekommen. Insbesondere habe die Beschwerdegegnerin die "absolut unglaubw�rdigen" Beglaubigungen nicht �berpr�ft und gegen eigene Sicherheitsvorschriften resp. Leitlinien verstossen.
6.2.�Wie das Bundesgericht bereits im Urteil 9C_376/2014 vom 13. M�rz 2015 E. 6.3 (mit weiteren Hinweisen), das dieselbe Beschwerdegegnerin betrifft, festgehalten hat, schliessen weder das Gesetz noch das beschwerdegegnerische Reglement es aus, die Beschwerdegegnerin als Schuldnerin mittels Zahlungsauftrags anzuweisen, die Leistung an einen Dritten zu erbringen. Allein der Umstand, dass die �berweisung an einen Dritten beabsichtigt war, h�tte die Beschwerdegegnerin nicht bereits zu Abkl�rungen veranlassen m�ssen, ist diese doch nicht derart ungew�hnlich. Es kann auf die dortige Erw�gung verwiesen werden.
6.3.�Angesichts der nachtr�glichen Genehmigung durch konkludentes Verhalten verm�chte der Beschwerdef�hrer nichts zu seinen Gunsten abzuleiten aus allf�lligen Sorgfaltspflichtverletzungen der Beschwerdegegnerin oder aus M�ngeln der - gem�ss dem beschwerdegegnerischen Formular "Antwortschreiben" lediglich f�r die Unterschrift der Ehefrau erforderlichen (vgl. E. 2.3) - Beglaubigung (vgl. dazu auch Urteil 9C_464/2014 vom 24. Februar 2015 E. 3.4.4). Das Verhalten des Beschwerdef�hrers, gegen die erfolgte Auszahlung des Alterskapitals an eine Drittperson nicht zu intervenieren, von der Drittperson w�hrend vier Jahren daraus Leistungen zu beziehen und die Drittauszahlung Jahre sp�ter, unter Berufung auf den Formmangel der mutmasslich nicht rechtm�ssig zustande gekommenen Beglaubigung der Unterschrift der Ehefrau r�ckg�ngig machen zu wollen, verfolgt im �brigen ein vom Formerfordernis nicht gedecktes Ziel, verst�sst gegen Treu und Glauben und ist damit rechtsmissbr�uchlich im Sinne von Art. 2 Abs. 2 ZGB (vgl. auch BGE 140 III 583 E. 3.2.4 S. 589 mit Hinweisen).
7.1.�Wie im vorinstanzlichen Verfahren l�sst der Beschwerdef�hrer eventualiter die Ausrichtung einer Altersrente (r�ckwirkend ab 1. Mai 2005) beantragen. Die Vorinstanz sei auf dieses Begehren nicht eingegangen und habe somit nicht gepr�ft, ob eine Umwandlung der Invalidenrente in einen Kapitalbezug �berhaupt zul�ssig gewesen sei bzw. ob sich die BVG-Invalidenrente nach Art. 26 Abs. 3 Satz 1 BVG als Leistung auf Lebenszeit �berhaupt mit einer Kapitalauszahlung vereinbaren lasse. Die Frage sei zu verneinen. Diese Sichtweise belege auch Ziff. 38 des beschwerdegegnerischen Reglements, wonach die versicherte Person f�r einen Kapitalbezug�
vor der ersten Rentenzahlungeine entsprechende Erkl�rung abgeben m�sse. Da der Beschwerdef�hrer dies vor der ersten Rentenzahlung im Jahr 1993 unterlassen habe, h�tte auch aus diesem Grund keine Kapitalauszahlung erfolgen d�rfen.
7.2.�Soweit der Beschwerdef�hrer damit einen weiteren, seiner Auffassung nach einer Genehmigung (im Sinne von E. 5 hiervor) entgegenstehenden Mangel des Rechtsgesch�fts aufzuzeigen versucht, kann ihm nicht gefolgt werden:
7.2.1.�Zum Ende des Invalidenrentenanspruchs h�lt Ziff. 21.2 des Reglements der Beschwerdegegnerin fest, dass der Rentenanspruch unter anderem dann wegf�llt, wenn die versicherte Person das bei Eintritt der Arbeitsunf�higkeit im Vorsorgeplan definierte Pensionsalter erreicht. Gem�ss Ziff. 18.1 des Reglements entsteht der Anspruch auf die Altersrente, wenn die versicherte Person das Pensionsalter erreicht. L�st die Altersrente eine laufende Invalidenrente ab, ist sie nach Ziff. 18.3 mindestens so hoch wie die der Teuerung angepasste gesetzliche Invalidenrente.
Das beschwerdegegnerische Reglement sieht in Ziff. 38.1 vor, dass die versicherte Person die M�glichkeit hat, die Altersrente ganz oder teilweise als Kapital zu beziehen. Sie hat vor der ersten Rentenzahlung eine entsprechende Erkl�rung abzugeben (Abs. 1). Im Ausmass des Kapitalbezugs entfallen die Anspr�che auf Altersrenten, Pensionierten-Kinderrenten und Ehegatten- bzw. Lebenspartnerrenten (Abs. 2). Ist die versicherte Person verheiratet, so ist der ganze oder teilweise Kapitalbezug der Altersrente nur zul�ssig, wenn der Ehegatte seine schriftliche Zustimmung gibt. Kann die versicherte Person diese nicht einholen oder wird sie ihr verweigert, so kann sie das Gericht anrufen (Abs. 3).
7.2.2.�Im BVG-Obligatorium wird die Invalidenrente (grunds�tzlich) lebenslang entrichtet (Art. 26 Abs. 3 BVG) und es besteht kein Anspruch auf Altersleistungen - auch im Falle von Invalidit�t - vor Erreichen des (gesetzlichen oder reglementarischen; vgl. Art. 13 BVG) R�cktrittsalters (BGE 141 V 355 E. 3.4.2 S. 360; 135 V 33 E. 4.3 S. 35; 118 V 100 E. 4b S. 106). Da nun aber das Vorsorgereglement der Beschwerdegegnerin (vgl. Ziff. 18.3 und 21.2) bei Erreichen des Pensionsalters die Umwandlung der Invaliden- in eine Altersrente vorsieht, tritt zum Zeitpunkt der Umwandlung der neue Vorsorgefall "Alter" ein; dabei werden entsprechende Leistungen auf der Grundlage des Reglements erbracht und es m�ssen damit mindestens die gesetzlichen Anspr�che gewahrt werden (Anrechnungsprinzip; BGE 141 V 355 E. 3.4.2 S. 360; 140 V 348 E. 4.1 S. 351 und 169 E. 8.3 S. 184).
7.2.3.�Mit Blick darauf, dass Ziff. 38.1 Abs. 1 Satz 1 des beschwerdegegnerischen Reglements der versicherten Person die M�glichkeit einr�umt, die Altersrente ganz oder teilweise als Kapital zu beziehen, war das Begehren um Kapitalauszahlung, entgegen der in der Beschwerde vertretenen Auffassung, ohne weiteres zul�ssig. Nicht gefolgt werden kann dem Beschwerdef�hrer auch, wenn er sich auf den Standpunkt stellt, das entsprechende Gesuch (Kapitaloption) h�tte vor der ersten Rentenzahlung im Jahr 1993 gestellt werden m�ssen: Als Frist f�r die Geltendmachung der Kapitaloption verlangt Ziff. 38.1 Abs. 1 Satz 2 des Reglements eine entsprechende Erkl�rung vor der ersten Rentenzahlung. Dabei nimmt die Bestimmung unmissverst�ndlich auf den vorangehenden Satz 1 Bezug, in welchem es um die Kapitaloption betreffend die�
Alters�rente geht. Zeitliche Schranke bildet damit nicht die erste Zahlung der�
Invaliden�rente im Jahr 1993, sondern diejenige der�
Alters�rente, die im Mai 2005 erfolgt w�re.
Zusammenfassend ergibt sich, dass die in der Beschwerde vorgetragenen Einwendungen nichts daran zu �ndern verm�gen, dass die dem Begehren vom 25. Januar 2005 entsprechende Leistung f�r die Beschwerdegegnerin befreiende Wirkung hatte.
Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens hat der Beschwerdef�hrer die Gerichtskosten zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG).

References: Art. 95
 Art. 97
 BGE 
 Art. 13
 Art. 38
 Art. 38
 Art. 38
 Art. 38
in fine
 Art. 38
 Art. 38
 Art. 38
 BGE 
 Art. 38
 BGE 
 Art. 23
 Art. 38
 Art. 38
 BGE 
 Art. 2
 BGE 
 Art. 26
 Art. 13
 BGE