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Timestamp: 2016-10-23 20:37:26+00:00

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Vorsorgliche station�re Massnahme,
X.________ ist ungarischer Staatsangeh�riger und wurde 1962 geboren. Er weist in der Schweiz ab dem Jahr 2004 zehn Vorstrafen auf namentlich wegen Gewalt und Drohung gegen Beamte, Eigentumsdelikten sowie Widerhandlung gegen das Ausl�nder- und das Waffengesetz. �berdies ist er in Deutschland und �sterreich wegen �hnlicher Delikte mehrfach vorbestraft.
Am 1. August 2008 nahm ihn die Polizei am Bahnhof Luzern fest, weil er verd�chtigt wurde, einer Frau im Zug die Handtasche weggenommen zu haben.
Am 2. August 2008 verf�gte die Amtsstatthalterin Luzern die Untersuchungshaft.
Mit Entscheid vom 30. Oktober 2008 ordnete die Amtsstatthalterin in Anwendung von � 89bis Abs. 1 des Gesetzes vom 3. Juni 1957 des Kantons Luzern �ber die Strafprozessordnung (StPO; SRL Nr. 305) i.V.m. Art. 59 StGB infolge Dringlichkeit eine vorsorgliche station�re Massnahme in einer geschlossenen Einrichtung an. Die Amtsstatthalterin st�tzte sich dabei auf das von Dr. med. Marijana Lechner und Dr. med. Andreas Frei am 7. Oktober 2008 erstattete psychiatrische Gutachten.
Die Gutachter legen (S. 18 ff.) dar, X.________ f�hre eine Existenz am Rand der Gesellschaft. Dies sei Ausdruck einer chronischen psychiatrischen St�rung mit einer ausgepr�gten Wahnsymptomatik. X.________ lebe mit der Wahnvorstellung, eine politisch aktive Person zu sein und deshalb verfolgt zu werden. Die Gutachter kommen (S. 25 ff.) zum Schluss, er leide an einer chronifizierten paranoiden Schizophrenie. Es sei davon auszugehen, dass diese St�rung seit Jahrzehnten bestehe und es nie zu einer konsequenten Behandlung gekommen sei. X.________ lebe als "Clochard" bzw. "Homeless", weshalb eine schwere Ausbildung der St�rung anzunehmen sei. Er lebe in einer eigenen psychotischen Welt, die durch seinen Gr�ssen- und Verfolgungswahn gepr�gt sei. Um einigermassen existieren zu k�nne, habe er sich vordergr�ndig angepasst. Er lebe von Betteln, Diebstahl und Schwarzarbeit. X.________ leide unter einer behandlungsbed�rftigen schweren und chronischen psychiatrischen Krankheit. Er sei nicht krankheitseinsichtig. Aus diesem Grunde sei die Anordnung einer station�ren vorsorglichen Massnahme im Sinne von � 89bis StPO zu empfehlen.
Am 9. M�rz 2009 ersuchte X.________ um Entlassung aus der vorsorglichen station�ren Massnahme.
Am 19. Oktober 2009 teilten Dr. med. Mathias Betz und Dr. med. Christoph Burz, Oberarzt bzw. Leitender Arzt in der Klinik Beverin, dem Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Luzern mit, sie s�hen sich gezwungen, die station�re Behandlung bei ihnen abzubrechen.
X.________ wurde in der Folge in das Untersuchungs- und Strafgef�ngnis Stans �berf�hrt.
Ebenfalls am 19. Oktober 2009 erhob die Staatsanwaltschaft des Kantons Luzern beim Amtsgericht Luzern-Stadt Anklage gegen X.________. Sie beantragt dessen Schuldigsprechung wegen Widerhandlung gegen das Ausl�ndergesetz sowie Gewalt und Drohung gegen Beh�rden und Beamte. X.________ sei zu drei Monaten Freiheitsstrafe zu verurteilen. �berdies sei eine bedingt erlassene Reststrafe von 2 Monaten und 22 Tagen zu widerrufen. Der Strafvollzug sei aufzuschieben und eine station�re Massnahme nach Art. 59 StGB anzuordnen.
Am 21. Oktober 2009 ersuchte X.________ erneut um Entlassung aus dem vorsorglichen station�ren Massnahmevollzug.
Am 27. Oktober 2009 wies der Pr�sident II des Amtsgerichts Luzern-Stadt das Gesuch ab.
Den von X.________ hiergegen erhobenen Rekurs wies das Obergericht des Kantons Luzern (II. Kammer) am 7. Dezember 2009 ab. Es wies die Vollzugs- und Bew�hrungsdienste des Kantons Luzern an, sich umgehend um die Versetzung von X.________ in eine geeignete Massnahmeeinrichtung zu bem�hen.
X.________ f�hrt mit Eingabe vom 11. Januar 2010, welche sein Verteidiger verfasst hat, Beschwerde in Strafsachen mit dem Antrag, der Entscheid des Obergerichts vom 7. Dezember 2009 sei aufzuheben; er sei umgehend aus der vorsorglichen station�ren Massnahme und der Haft zu entlassen; der Instruktionsrichter habe als vorsorgliche Massnahme gem�ss Art. 104 BGG die Weisung zu erlassen, dass X.________ w�hrend der Dauer des bundesgerichtlichen Verfahrens nicht aus der Haftanstalt in eine andere Massnahmeeinrichtung �berf�hrt und nicht mehr zwangstherapiert und -medikamentiert werde.
Mit verschiedenen von ihm selber verfassten Schreiben hatte X.________ beim Bundesgericht Beschwerde gegen die Entscheide des Amtsgerichtspr�sidenten vom 27. Oktober 2009 und des Obergerichts vom 7. Dezember 2009 erhoben.
Mit Urteil vom 22. Dezember 2009 trat der Pr�sident der I. �ffentlich-rechtlichen Abteilungen darauf im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht ein, da die Eingaben den gesetzlichen Formerfordernissen (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG) nicht gen�gten.
1.1 Der angefochtene Entscheid erging in einem Strafverfahren und st�tzt sich auf � 89bis Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 59 StGB. Damit ist gem�ss Art. 78 Abs. 1 BGG die Beschwerde in Strafsachen gegeben.
1.2 Ein kantonales Rechtsmittel steht nicht zur Verf�gung. Die Beschwerde ist deshalb nach Art. 80 BGG zul�ssig.
1.3 Der Beschwerdef�hrer ist gem�ss Art. 81 Abs. 1 lit. a und b Ziff. 1 BGG zur Beschwerde befugt.
Die mit der angeordneten Massnahme verbundene Beeintr�chtigung der pers�nlichen Freiheit kann nachtr�glich nicht mehr ungeschehen gemacht werden. Der angefochtene Entscheid kann dem Beschwerdef�hrer somit einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken, weshalb die Beschwerde nach Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG zul�ssig ist.
1.5 Da die weiteren Sachurteilsvoraussetzungen ebenfalls gegeben sind, kann auf die Beschwerde - unter Vorbehalt der folgenden Erw�gungen - eingetreten werden.
2.1 Der Beschwerdef�hrer r�gt, die Vorinstanz habe den Sachverhalt willk�rlich festgestellt. Wenn sie annehme, er stelle eine Gefahr f�r die Sicherheit anderer dar, sei dies unhaltbar.
2.2 Gem�ss Art. 9 BV hat jede Person Anspruch darauf, von den staatlichen Organen ohne Willk�r behandelt zu werden. Willk�rlich ist ein Entscheid nicht schon dann, wenn eine andere L�sung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen w�re, sondern erst dann, wenn er offensichtlich unhaltbar ist, zur tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft (BGE 134 I 140 E. 5.4 S. 148; 133 I 149 E. 3.1 S. 153; 132 I 13 E. 5.1; mit Hinweisen).
2.3 Was der Beschwerdef�hrer einwendet, beschr�nkt sich auf appellatorische Kritik und ist jedenfalls nicht geeignet, den angefochtenen Entscheid als willk�rlich erscheinen zu lassen.
Die Sachverst�ndigen legen (Gutachten S. 26 f.) dar, die Vorgeschichte zeige, dass Massnahmen wie Gef�ngnisstrafen und Landesverweisungen das Verhalten des Beschwerdef�hrers bisher nicht zu beeinflussen vermochten, weshalb von einer hohen Gefahr der Begehung erneuter Straftaten auszugehen sei. Aufgrund der Lebensweise des Beschwerdef�hrers seien in erste Linie erneute Eigentumsdelikte, Verst�sse gegen das Ausl�ndergesetz, aber auch Drohungen und sogar Gewalt, vor allem gegen Beamte und Beh�rden, die in das Wahnsystem des Beschwerdef�hrers eingebaut seien, zu erwarten. Selbst Straftaten mit einer Erheblichkeit, dass die Anwendung von Art. 64 StGB (Verwahrung) in Betracht gezogen werden m�sse, seien nicht ganz auszuschliessen. Die forensisch-psychiatrische Erfahrung zeige, dass es in �hnlich gelagerten F�llen immer wieder zu schweren Gewalttaten kommen k�nne.
Wenn die Vorinstanz (angefochtener Entscheid S. 11 E. 6.3.6) erw�gt, es k�nne nicht gesagt werden, dass der Beschwerdef�hrer nur eine geringf�gige Gef�hrdung f�r die �ffentlichkeit darstelle, ist das mit Blick auf diese Darlegungen der Sachverst�ndigen nicht offensichtlich unhaltbar.
Die Frage der Gef�hrlichkeit des Beschwerdef�hrers kann aufgrund der Ausf�hrungen der Gutachter hinreichend beurteilt werden. Wenn die Vorinstanz insoweit von weiteren Beweiserhebungen abgesehen hat, verletzt das deshalb seinen Anspruch auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV) nicht.
4.1 Der Beschwerdef�hrer r�gt, die angeordnete station�re Massnahme verletze sein Recht auf pers�nliche Freiheit nach Art. 10 Abs. 2 BV.
4.2 Er macht zun�chst geltend, es fehle an der gesetzlichen Grundlage.
4.2.1 Bei Beschwerden, die gest�tzt auf das verfassungsm�ssige Recht der pers�nlichen Freiheit wegen der Aufrechterhaltung des vorsorglichen Massnahmevollzugs erhoben werden, pr�ft das Bundesgericht im Hinblick auf die Schwere des Grundrechtseingriffs die Auslegung des kantonalen Rechts frei (Urteile 1P.341/1997 vom 22. Juli 1997 E. 1; 1P.201/1997 vom 6. Mai 1997 E. 1).
4.2.2 Die kantonalen Instanzen st�tzen die station�re Massnahme auf � 89bis Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 59 StGB.
Ergibt eine �rztliche Untersuchung, dass der Angeschuldigte psychisch schwer gest�rt (...) ist und dringend einer besonderen Behandlung bedarf, kann, wenn er eines damit zusammenh�ngenden Verbrechens oder Vergehens beschuldigt wird, eine vorsorgliche Massnahme (Art. 59, 60 und 63 StGB) angeordnet werden (� 89bis Abs. 1 StPO).
Wenn eine besondere Behandlung nicht dringend ist, aber mit der Anordnung einer Massnahme durch das Gericht zu rechnen ist, kann eine vorsorgliche Massnahme nur auf Verlangen des Angeschuldigten angeordnet werden (� 89bis Abs. 2 StPO).
4.2.3 � 89bis Abs. 1 StPO spricht vom "Angeschuldigten", der eines Verbrechens oder Vergehens "beschuldigt wird". Die Bestimmung ist somit zugeschnitten auf Personen, die noch nicht rechtskr�ftig verurteilt sind. Dass der Beschwerdef�hrer noch nicht rechtskr�ftig verurteilt ist, hindert die Anordnung der station�ren Massnahme entgegen seiner Auffassung also nicht.
4.2.4 � 89bis Abs. 1 SPO setzt im Gegensatz zu � 89bis Abs. 2 StPO kein Verlangen des Angeschuldigten voraus. Die Massnahme gest�tzt auf � 89bis Abs. 1 StPO kann somit auch gegen den Willen des Angeschuldigten angeordnet werden (Urteil 1P.201/1997 vom 6. Mai 1997 E. 2b).
Der Beschwerdef�hrer bringt vor, gem�ss Art. 58 Abs. 1 StGB sei der vorzeitige Massnahmeantritt nur mit dem Einverst�ndnis des Angeschuldigten m�glich. Die hier - gegen den Willen des Beschwerdef�hrers - angeordnete Massnahme sei daher bundesrechtswidrig.
Der Einwand ist unbegr�ndet. Zwar k�nnen gest�tzt auf Art. 58 Abs. 1 StGB gegen den Willen des Angeschuldigten Massnahmen nicht vorsorglich vollzogen werden. Vorbehalten bleiben jedoch - wie hier - weitergehende kantonale Vorschriften �ber Vorkehren in dringlichen F�llen, die zwangsweise durchgesetzt werden k�nnen (MARIANNE HEER, in: Basler Kommentar, Strafrecht I, 2. Aufl. 2007, N. 2 zu Art. 58 StGB).
4.2.5 Der Beschwerdef�hrer stellt nicht in Frage, dass eine �rztliche Untersuchung stattgefunden hat, er psychisch schwer gest�rt ist und damit zusammenh�ngender Vergehen beschuldigt wird. Er macht geltend, es fehle am Erfordernis der Dringlichkeit der Behandlung nach � 89bis Abs. 1 StPO.
Die Sachverst�ndigen bejahen im Gutachten vom 7. Oktober 2008 (S. 25 und 28 Ziff. 4.6) die Dringlichkeit der Behandlung.
In ihrem Bericht vom 16. April 2009 best�tigen Dr. Betz und Dr. Burz die Diagnose im psychiatrischen Gutachten uneingeschr�nkt und bemerken, aufgrund des insgesamt schweren Krankheitsverlaufs sei nach wie vor von einer fortbestehenden Dringlichkeit der station�ren Behandlung auszugehen. Der Beschwerdef�hrer k�nne auf Dauer aufgrund seines Zustandes ausserhalb einer psychiatrischen Facheinrichtung nicht angemessen betreut werden.
Dem Bericht von Dr. Betz und Dr. Burz vom 19. Oktober 2009 l�sst sich sodann nichts entnehmen, was geeignet w�re, die Dringlichkeit der station�ren Behandlung des Beschwerdef�hrers in Frage zu stellen.
Der Beschwerdef�hrer leidet nach der Diagnose der Gutachter und der �rzte der Klinik Beverin an einer chronifizierten paranoiden Schizophrenie. Sie beurteilen diese St�rung als schwer. Ihre Darlegungen zur Dringlichkeit der Behandlung sind vor diesem Hintergrund ohne Weiteres nachvollziehbar. Wenn die Vorinstanz gest�tzt darauf die Behandlung als dringend im Sinne von � 89bis Abs. 1 StPO erachtet hat, ist das nicht zu beanstanden.
4.2.6 Der Beschwerdef�hrer bringt vor, die station�re Massnahme sei mit einer Zwangsmedikation verbunden. Hierf�r bestehe keine gesetzliche Grundlage.
Das Vorbringen ist unbehelflich. Die Vorinstanz hat die Aufrechterhaltung der vorsorglichen station�ren Massnahme best�tigt. Dazu, wie diese im Einzelnen zu vollziehen sei, hat sie sich nicht ge�ussert. Insbesondere hat sie keine Zwangsmedikation angeordnet. Diese Frage ist, wie die Vorinstanz (Vernehmlassung S. 2) zutreffend darlegt, nicht Gegenstand des Verfahrens.
Wie sich dem Schreiben von Dr. Betz und Dr. Burz vom 16. April 2009 an das Amtsstatthalteramt entnehmen l�sst, zeigte sich der Beschwerdef�hrer in der Klinik Beverin unter dem Druck der station�ren Behandlungsbedingungen von Anfang an bereit, eine neuroleptische Medikation einzunehmen. Diese Aussage von Dr. Betz und Dr. Burz �bergeht der Beschwerdef�hrer. Er behauptet sodann nicht, dass ihm gegenw�rtig im Gef�ngnis in Stans zwangsweise Medikamente abgegeben w�rden. Ob nach seiner �berf�hrung in eine andere Klinik eine Zwangsmedikation erforderlich sein wird, ist ungewiss. Dass es sich insoweit um Spekulation handelt, best�tigt der Beschwerdef�hrer selber, wenn er (Beschwerde S. 9 Ziff. 16) ausf�hrt, bei �berf�hrung in einer andere Massnahmeeinrichtung w�rde er "wohl" zwangsweise medikament�s behandelt. Sollte k�nftig eine Zwangsmedikation angeordnet werden, k�nnte sich der Beschwerdef�hrer dagegen mit den ihm zur Verf�gung stehenden Rechtsmitteln wehren (vgl. BGE 130 IV 49). Es besteht kein Anlass, hier gewissermassen "auf Vorrat" Erw�gungen dar�ber anzustellen, ob eine Zwangsmedikation - zu der es bei neuerlicher Bereitschaft des Beschwerdef�hrers zur Einnahme der allenfalls erforderlichen Medikamente von vornherein nicht kommen wird - zul�ssig sein k�nnte.
4.3 Der Beschwerdef�hrer r�gt, die angeordnete Massnahme stelle einen unverh�ltnism�ssigen Eingriff in sein Recht auf pers�nliche Freiheit dar.
4.3.1 Dr. Betz und Dr. Burz stufen die Erfolgsaussichten einer station�ren Massnahme in ihrem Bericht vom 19. Oktober 2009 zwar als sehr gering ein. Sie betrachten die Massnahme aber nicht als endg�ltig gescheitert. Dies ergibt sich aus ihrer Aussage im genannten Bericht, aufgrund des milieutherapeutischen Gesamtkonzepts in der Klinik Beverin seien sie nicht in der Lage, den Rahmen auf Dauer so eng zu gestalten, wie es der Beschwerdef�hrer offensichtlich ben�tige. Sodann f�hren sie aus, sollte l�ngerfristig an der Durchf�hrung der station�ren Massnahme festgehalten werden, so bed�rfe dies nach ihrer Einsch�tzung eines sehr engen und gut gesicherten Rahmens. In Betracht k�men insoweit das Therapiezentrum Schachen und der Sicherheitstrakt der Klinik Rheinau (S. 3).
Letzteres deckt sich mit den Ausf�hrungen der Sachverst�ndigen im Gutachten. Bereits sie haben den Vollzug der Massnahme namentlich in der Klinik Rheinau empfohlen (S. 27).
Mit Blick darauf ist es nicht zu beanstanden, wenn es die Vorinstanz als verfr�ht erachtet hat, die Massnahme abzubrechen. Diese kann, sofern - was m�glich ist - die von den �rzten geschilderten notwendigen Rahmenbedingungen geschaffen werden, ihren Zweck nach wie vor erreichen. Sie kann somit entgegen der Ansicht des Beschwerdef�hrers nicht als von vornherein ungeeignet bezeichnet werden. Die Verh�ltnism�ssigkeit ist deshalb insoweit nach wie vor gegeben.
4.3.2 Der Beschwerdef�hrer leidet, wie gesagt, an einer schweren psychischen St�rung. Seine Behandlung ist dringlich. Die Gefahr der Begehung erneuter Straftaten ist hoch, wobei nach den Darlegungen der Gutachter (S. 27 Ziff. 3.2 f.) auch mit Gewaltdelikten, insbesondere gegen Beamte, gerechnet werden muss. Angesichts dessen rechtfertigt das �ffentliche Sicherheitsinteresse den Eingriff in die pers�nliche Freiheit. Die Verh�ltnism�ssigkeit der Massnahme ist auch unter diesem Gesichtswinkel zu bejahen.
4.3.3 Soweit der Beschwerdef�hrer vorbringt, die Dauer der Massnahme stehe in keinem vern�nftigen Verh�ltnis zur zu erwartenden Strafe, l�sst er ausser Acht, dass er aufgrund der Empfehlungen der Sachverst�ndigen (Gutachten S. 25 und 28 Ziff. 4.4) sowie dem Antrag der Staatsanwaltschaft in der Anklageschrift mit einer station�ren Massnahme nach Art. 59 StGB rechnen muss. Der mit dieser verbundene Freiheitsentzug betr�gt in der Regel h�chstens f�nf Jahre, wobei die Massnahme gegebenenfalls wiederholt um jeweils h�chstens f�nf Jahre verl�ngert werden kann (Art. 59 Abs. 4 StGB; vgl. HEER, a.a.O., N. 123 f. zu Art. 59 StGB).
Dem Beschwerdef�hrer war im Zeitpunkt des angefochtenen Entscheids die Freiheit seit gut 16 Monaten entzogen. Dass diese Dauer mit Blick auf die zu erwartende station�re Massnahme nach Art. 59 StGB unverh�ltnism�ssig sei, macht er nicht geltend. Das ist auch nicht ersichtlich. Der Beschwerdef�hrer leidet an einer seit Jahrzehnten bestehenden chronifizierten schweren psychischen St�rung. Im Lichte der Ausf�hrungen der Gutachter und von Dr. Betz und Dr. Burz sowie in Anbetracht des bisherigen Massnahmeverlaufs d�rfen von seiner station�ren Behandlung keine schnellen Erfolge erwartet werden. Es ist davon auszugehen, dass die Behandlung des Beschwerdef�hrers schwierig und langwierig sein wird, zumal - wie sich aus dem Bericht von Dr. Betz und Dr. Burz vom 19. Oktober 2009 (S. 1) ergibt - zur paranoiden Schizophrenie dissoziale und querulatorische Pers�nlichkeitsanteile hinzukommen, welche die Weiterf�hrung der anf�nglich erfolgreichen Behandlung in der Klinik Beverin schliesslich verunm�glicht haben. Die Sachverst�ndigen empfehlen - wie dargelegt - die Unterbringung des Beschwerdef�hrers namentlich in der Klinik Rheinau. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer betr�gt dort zwei bis f�nf Jahre (HEER, a.a.O., N. 124 zu Art. 59 StGB). Der Beschwerdef�hrer muss unter diesen Umst�nden mit einer station�ren Massnahme rechnen, deren Dauer den bisher erstandenen Freiheitsentzug �bersteigt. Die Verh�ltnism�ssigkeit der vorsorglichen Massnahme ist deshalb auch insoweit noch zu bejahen (vgl. BGE 126 I 172 E. 5e ff. S. 178 f.).
Das Amtsgericht, bei dem die Sache seit Anklageerhebung am 19. Oktober 2009 h�ngig ist, wird angesichts des nun schon l�nger dauernden Freiheitsentzugs die Sache allerdings bef�rderlich zu behandeln haben. Dies erscheint ohne Weiteres m�glich. Der eingeklagte Sachverhalt ist nicht komplex und die Stellungnahmen der Gutachter und behandelnden �rzte liegen vor.
4.3.4 Die angeordnete Massnahme stellt danach einen verh�ltnism�ssigen und gem�ss Art. 10 Abs. 2 i.V.m. Art. 36 Abs. 3 BV zul�ssigen Eingriff in das Grundrecht der pers�nlichen Freiheit dar.
Der Beschwerdef�hrer bringt vor, die angeordnete Massnahme verletze Art. 5 EMRK.
Die R�ge ist unbegr�ndet. Art. 5 Ziff. 1 lit. e EMRK sieht den rechtm�ssigen Freiheitsentzug bei psychisch Kranken ausdr�cklich vor. Die anhaltende schwere psychische St�rung des Beschwerdef�hrers ist von mehreren �rzten �bereinstimmend festgestellt worden. Die station�re Massnahme beruht nach dem Gesagten auf einer gesetzlichen Grundlage, liegt im Interesse der �ffentlichen Sicherheit und ist verh�ltnism�ssig. Sie ist deshalb rechtm�ssig und nach Art. 5 Ziff. 1 lit. e EMRK zul�ssig (vgl. MARK E. VILLIGER, Handbuch der Europ�ischen Menschenrechtskonvention, 2. Aufl. 1999, S. 214 f. N. 336 f.).
Die Unterbringung eines psychisch Kranken nach Art. 5 Ziff. 1 lit. e EMRK muss allerdings an einem zweckm�ssigen Ort erfolgen (VILLIGER, a.a.O., S. 215 N. 337). Zu unterstreichen ist daher, dass die aufgrund des Abbruchs der Behandlung in der Klinik Beverin notwendig gewordene vor�bergehende Unterbringung des Beschwerdef�hrers im Gef�ngnis Stans so kurz wie m�glich gehalten werden muss. Die Vorinstanz hat dies erkannt, indem sie den kantonalen Vollzugs- und Bew�hrungsdienst angewiesen hat, sich umgehend um die Versetzung des Beschwerdef�hrers in eine geeignete Massnahmeeinrichtung zu bem�hen.
Die angeordnete Massnahme steht entgegen der Ansicht des Beschwerdef�hrers auch nicht in Widerspruch mit Art. 7 BV und Art. 3 EMRK. Es verletzt die Menschenw�rde nicht und stellt keine Folter dar, einen psychisch schwer gest�rten Menschen der dringlich erforderlichen Behandlung zuzuf�hren.
Mit dem Entscheid in der Sache braucht �ber das Gesuch um Anordnung einer vorsorglichen Massnahme nach Art. 104 BGG nicht mehr befunden zu werden.
Die Mittellosigkeit des Beschwerdef�hrers kann angenommen werden. Da die angeordnete Massnahme einen schweren Eingriff in die pers�nliche Freiheit darstellt, konnte er sich zur Beschwerde veranlasst sehen. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung nach Art. 64 BGG wird daher gutgeheissen. Es werden keine Kosten erhoben und dem Vertreter des Beschwerdef�hrers wird eine Entsch�digung ausgerichtet.
Dem Vertreter des Beschwerdef�hrers, Rechtsanwalt Heinz Ottiger, wird aus der Bundesgerichtskasse eine Entsch�digung von Fr. 2'000.-- ausgerichtet.

References: Art. 59
 Art. 59
 Art. 104
 Art. 108
 Art. 106
 Art. 59
 Art. 78
 Art. 80
 Art. 81
 Art. 93
 Art. 9
 Art. 64
 Art. 10
 Art. 59
 Art. 58
 Art. 58
 Art. 58
 BGE 
 Art. 59
 Art. 59
 Art. 59
 Art. 59
 BGE 
 Art. 10
 Art. 36
 Art. 5
 Art. 5
 Art. 5
 Art. 5
 Art. 7
 Art. 3
 Art. 104
 Art. 64