Source: https://www.denkmalhof-maurergut.at/p/statuten.html
Timestamp: 2019-04-22 16:45:21+00:00

Document:
Denkmalhof Maurergut u. Mühlenweg Zederhaus: Vereinsstatuten
Vereinsstatuten des HEIMATVEREINES ZEDERHAUS
gemäß den Bestimmungen des Bundesgesetzes über Vereine
Vereinsgesetz 2002-VerG, BGBl. I Nr. 66/2002
§1.) Name, Sitz und Tätigkeitsbereich
(1) Der Verein führt den Namen „HEIMATVEREIN ZEDERHAUS“ .
(2) Der Verein hat seinen Sitz in 5584 Zederhaus und erstreckt seine Tätigkeit auf das Gebiet des Zederhaustales im Lungau, Bundesland Salzburg.
§ 2.) Zweck des Vereines
Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, fördert die Pflege und Erhaltung des überlieferten volkstümlichen Kulturgutes und Brauchtums insbesondere jenes des Zederhaustales, die Erhaltung von Gegenständen der bäuerlichen und handwerklichen Sachkultur, ihre Darstellung in öffentlich zugänglichen Heimatsammlungen.
§ 3.) Mittel zur Erreichung des Vereinszweckes
A) Ideell:
(1) Die Vermittlung von Fach- wie Sachkenntnissen im Bereich der Pflege und Erhaltung von kulturgeschichtlich und volkskundlich bedeutsamen Baulichkeiten, Gerätschaften, Hausrat, Möbelstücken, Trachten und sonstigen für das Volksleben des Zederhaustales kennzeichnenden Sachgütern;
(2) Öffentliche Zurschaustellung des gesammelten und zu verwaltenden Kulturgutes im Heimathaus Maurergut und Walcherhaus samt deren Nebengebäuden;
(3) Dokumentation und Führung einer Inventarliste;
(4) Abhaltung von öffentlichen Lehrveranstaltungen, Vorträgen, Kursen, Fachversammlungen, Einzelberatungen, Lehrfahrten und Herausgabe von Publikationen;
(5) Abhaltung von Geräte und Sachgüterausstellungen für Demonstrationszwecke;
(6) Anregung und Unterstützung von behördlichen Maßnahmen und gesetzlichen Bestimmungen, die zur Förderung die Pflege und Erhaltung des überlieferten volkstümlichen Kulturgutes insbesondere jenes des Zederhaustales geeignet sind;
(7) Förderung der Kooperation mit anderen Heimatvereinen insbesondere des Bundeslandes Salzburg und jenen der angrenzenden Bundesländer (Steiermark und Kärnten) zBsp. zum gemeinsamen Erfahrungsaustausch und zur Abhaltung von gemeinsamen Veranstaltungen und dgl.
B) Materiell:
(2) Bereitstellungsgebühren für diverse vereinseigene Gerätschaften;
(3) Subventionen aus öffentlichen Mitteln;
(4) Spenden und anderen Zuwendungen;
(5) Erträgnissen aus der Abhaltung von Veranstaltungen und von Publikationen;
(6) Erträge aus anderen Unternehmungen des Vereines.
§ 4.) Arten der Mitgliedschaft
(2) Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich voll an der Vereinstätigkeit beteiligen und den vorgeschriebenen Mitgliedsbeitrag bezahlen. Außerordentliche Mitglieder sind solche, die die Vereinstätigkeit vor allem durch Zahlung eines erhöhten Mitgliedsbeitrages fördern. Ehrenmitglieder sind Personen, die hiezu wegen besonderer Verdienste um den Verein ernannt werden.
§ 5.) Erwerb der Mitgliedschaft
(1) Ordentliche Mitglieder des Vereines können physische (Einzelmitglieder) und juristische (Vereine, Körperschaften) Personen werden.
(3) Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, wenn dieses länger als drei Jahre mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt hievon unberührt.
(2) Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Abbruch erleiden könnte. Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten. Die ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung des Mitgliedsbeitrages in der von der Generalversammlung beschlossenen Höhe verpflichtet.
(3) Die Veräußerung von Sammlungsstücken ist grundsätzlich nicht gestattet.
(4) Ausnahmen sind nur dann möglich, wenn es sich bei den zu veräußerten Sammlungstücke um Einzelobjekte, geschlossene Sammlungen und dgl. ohne wesentliche lokale Bedeutung (zBsp. ortsfremde Stücke, Mehrfachstücke, oder nicht ins Sammlungskonzept passende Stücke) handelt und vorher die einvernehmliche Zustimmung des Vereinsvorstandes und des Landes Salzburg vorliegt.
(5) Bei Veräußerung von Sammlungsstücken kommt den Museen im Bundesland Salzburg, in weiterer Folge dann dem Land Salzburg die Vorrangstellung bei einem etwaigen Kauf gegenüber den übrigen Museen außerhalb Salzburgs, Interessensgemeinschaften und Privatpersonen zu.
(6) Im Zuge der nächsten Vollversammlung ist die Generalversammlung von getätigten Abverkäufen in Kenntnis zu setzen.
Organe des Vereins sind die Generalversammlung (§§9 und 10), der Vorstand (§§11 bis 13), die Rechnungsprüfer (§14) und das Schiedsgericht (§15)
§ 9.) Generalversammlung
(1) Die Generalversammlung ist die „Mitgliederversammlung im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Eine ordentliche Generalversammlung findet jedes Jahr, und zwar im ersten Halbjahr, statt.
(3) Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail ( an die vom Mitglied dem Verein bekannt gegebene Fax-Nummer oder E-Mail-Adresse) einzuladen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter der Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand.
(8) Die Wahlen und die Beschlussfassungen in der Generalversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Beschlüsse, mit denen das Statut des Vereins geändert oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch der qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen.
(9) Der Vorsitz in der Generalversammlung führt der Obmann, in dessen Verhinderung sein Stellvertreter. Wenn auch dieser verhindert ist, so führt das an Jahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.
§ 10.) Aufgaben der Generalversammlung
(5) Entlastung des Vereins;
§ 11.) Vorstand
(1) Der Vorstand besteht aus dem/der Obmann/Obfrau und seinem StellvertreterIn, dem Kustos und dessen VertreterIn, dem SchriftführerIn und seinem StellvertreterIn, dem KassierIn und seinem StellvertreterIn und dem Fachausschuss.
(2) Der Vorstand wird von der Generalversammlung gewählt. Der Vorstand hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitglieds das Recht, an seine Stelle an anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Generalversammlung einzuholen ist. Fällt der Vorstand ohne Selbstergänzung durch Kooptierung überhaupt oder auf unvorhersehbar lange Zeit aus, so ist jeder Rechnungsprüfer verpflichtet, unverzüglich eine außerordentliche Generalversammlung zum Zwecke der Neuwahl eines Vorstandes einzuberufen. Sollten auch die Rechnungsprüfer handlungsunfähig sein, hat jedes ordentliche Mitglied, das die Notsituation erkennt, unverzüglich die Bestellung eines Kurators beim zuständigen Gericht zu beantragen, der umgehend eine außerordentliche Generalversammlung einzuberufen hat.
(3) Die Funktionsperiode des Vorstandes beträgt 3 Jahre. Wiederwahl ist möglich.
§ 12.) Aufgaben des Vorstands
(4) Verwaltung des Vereinsvermögen;
§ 13.) Besondere Obliegenheiten einzelner Vorstandsmitglieder
(2) Der Obmann vertritt den Verein nach außen. Schriftliche Ausfertigungen des Vereines bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschriften des Obmanns und des Schriftführers, in Geldangelegenheiten (=vermögenswerte Dispositionen) des Obmanns und des Kassiers. Rechtsgeschäfte zwischen Vorstandsmitgliedern und Verein bedürfen der Zustimmung eines anderen Vorstandsmitglieds.
(5) Der Obmann führt den Vorsitz in der Generalversammlung und des Vorstandes.
§ 14.) Rechnungsprüfer
(2) Das Schiedsgericht setzt sich aus drei ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, dass ein Streitteil dem Vorstand ein Mitglied als Schiedsrichter schriftlich namhaft macht. Über Aufforderung durch den Vorstand binnen sieben Tagen macht der andere Streitteil innerhalb von 14 Tagen seinerseits ein Mitglied des Schiedsgerichts namhaft. Nach Verständigung durch den Vorstand innerhalb von sieben Tagen wählen die namhaft gemachten Schiedsrichter binnen weiterer 14 Tage ein drittes ordentliches Mitglied zum Vorsitzenden des Schiedsgerichts. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los. Die Mitglieder des Schiedsgerichts dürfen keinem Organ- mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Streitigkeit ist.
§16.) Freiwillige Auflösung des Vereins
(2) Diese Generalversammlung hat auch – sofern Vereinsvermögen vorhanden ist – über die Abwicklung zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Abwickler zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem dieser das nach Abdeckung der Passiven verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat. Dieses Vermögen soll, soweit dies möglich und erlaubt ist, einer Organisation in der OG Zederhaus zufallen, die gleiche oder ähnliche Zwecke wie dieser Vereines verfolgt.
(3) Ist keine rechtsfähige Nachfolgeorganisation gegründet bzw. deren Bestand nicht gewährleistet, fällt das gesamte Vereinesvermögen samt verwaltetem Sammlungsgut lt. Inventarliste der Gemeinde Zederhaus zu.
Veranstaltung (40) Denkmalhof (31) Heimatverein (22) Mühlenweg (15) Besucherinfo (14) Ausstellung (10) Museumstag (4) Projekt (3) Linktipp (1) TV (1)

References: §1

§ 2

§ 3

§ 4

§ 5

§ 9

§ 10

§ 11

§ 12

§ 13

§ 14

§16