Source: https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/20070987/200801010000/comparison.html
Timestamp: 2020-08-08 18:41:03+00:00

Document:
Art. 8 Kantonale Höchstgebühren
Verordnung über die Gebühren zum Ausländer- und Integrationsgesetz
(Gebührenverordnung AIG, GebV-AIG)
vom 24. Oktober 2007 (Stand am 15. Juni 2020)
gestützt auf Artikel 123 Absatz 2 des Ausländer- und Integrationsgesetzes vom 16. Dezember 20051 (AIG)2,
1 Diese Verordnung regelt die Gebühren für Verfügungen und Dienstleistungen auf dem Gebiete des AIG, des Abkommens vom 21. Juni 19992 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit (FZA), des Übereinkommens vom 4. Januar 19603 zur Errichtung der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA-Übereinkommen) und der Schengen-Assoziierungsabkommen.4
2 Der Stundenansatz beträgt je nach erforderlicher Sachkenntnis 100–250 Franken.
für die Ermächtigung zur Visumerteilung oder für die Zusicherung einer Bewilligung
für die Erteilung oder Erneuerung einer Kurzaufenthalts—, Aufenthalts- oder Grenzgängerbewilligung
für die Bewilligung des Stellenantritts oder des Kantons—, Stellen- oder Berufswechsels
für die Erteilung der Niederlassungsbewilligung
für die Verlängerung der Kurzaufenthalts-, Aufenthalts- oder Grenzgängerbewilligung
für die Verlängerung der Kontrollfrist des Ausländerausweises über die Niederlassungsbewilligung
für die Verlängerung der Frist, während der die Niederlassungsbewilligung bei Auslandaufenthalt bestehen bleibt
für die Verlängerung des Ausländerausweises für vorläufig aufgenommene Personen
für das Einholen eines Strafregisterauszugs
für jede Änderung im Zentralen Migrationsinformationssystem (ZEMIS), die keine neue Ausstellung eines Ausweises verlangt, insbesondere für Adressänderungen
für die Meldebestätigung für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und selbstständig erwerbstätige Personen
für die Prüfung, Erfassung und Bearbeitung aller übrigen Änderungen eines Ausländerausweises im ZEMIS
für die Ausstellung eines Duplikatausweises
für die Ausstellung, für den Ersatz und für alle übrigen Änderungen eines biometrischen Ausländerausweises
für die Ausstellung, für den Ersatz und für alle übrigen Änderungen eines nicht biometrischen Ausländerausweises
3 Die kantonalen Höchstgebühren im Zusammenhang mit der Abnahme und der Erfassung der Daten betragen:
für die Abnahme und Erfassung der biometrischen Daten für den biometrischen Ausländerausweis
für die Abnahme und Erfassung der Fotografie und der Unterschrift für den nicht biometrischen Ausländerausweis
4 Für Staatsangehörige eines Vertragsstaates des FZA2 oder eines Mitgliedstaates der EFTA sowie für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die von einem Unternehmen mit Sitz in einem Vertragsstaat des FZA oder einem Mitgliedstaat der EFTA für mehr als 90 Arbeitstage innerhalb eines Kalenderjahres in die Schweiz entsandt wurden, gelten die folgenden Höchstgebühren:
Für das Bewilligungsverfahren nach Absatz 1 Buchstabe a, b oder e sowie für die Ausstellung und Herstellung des Ausländerausweises nach Absatz 2 Buchstabe b und für die Abnahme und Erfassung der Daten nach Absatz 3 Buchstabe b beträgt die Höchstgebühr gesamthaft 65 Franken.
Legen diese Personen eine Zusicherung der Bewilligung (Abs. 1 Bst. a) vor, so erhebt die zuständige kantonale Behörde keine zusätzliche Gebühr.
Für ledige Personen unter 18 Jahren beträgt die Höchstgebühr für die Bewilligungsverfahren nach Absatz 1 Buchstaben a–h, l und m, für die Ausstellung und Herstellung des Ausländerausweises nach Absatz 2 Buchstabe b und für die Abnahme und Erfassung der Daten nach Absatz 3 Buchstabe b gesamthaft 30 Franken. Für die Leistungen nach Absatz 1 Buchstaben i und j beträgt die Höchstgebühr je 20 Franken.
5 Sind Staatsangehörige von Staaten, die weder Vertragsstaat des FZA noch Mitgliedstaat der EFTA sind, Familienangehörige von Staatsangehörigen eines Vertragsstaates des FZA oder eines Mitgliedstaates der EFTA und haben sie ein Verbleiberecht nach Anhang I Artikel 4 FZA oder nach Anhang K Anlage 1 Artikel 4 des EFTA-Übereinkommens erworben, so gelten für sie die folgenden Höchstgebühren:
Für das Bewilligungsverfahren nach Absatz 1 Buchstabe b oder e, für die Ausstellung und Herstellung des Ausländerausweises nach Absatz 2 Buchstabe a und für die Abnahme und Erfassung der Daten nach Absatz 3 Buchstabe a beträgt die Höchstgebühr gesamthaft 65 Franken.
Für ledige Personen unter 18 Jahren beträgt die Höchstgebühr für die Leistungen nach Buchstabe a dieses Absatzes 30 Franken. Für die Leistungen nach Absatz 1 Buchstaben i und j beträgt die Höchstgebühr je 20 Franken.
6 Für Verfügungen und Dienstleistungen, die mehr als zwölf Personen gemeinsam veranlassen, wird eine Gruppengebühr erhoben. Sie beträgt höchstens die Summe von zwölf Gebühren nach den Absätzen 1, 4 und 5.
7 Für ablehnende Entscheide können Gebühren erhoben werden. Deren Höhe bemisst sich nach dem effektiven Aufwand.
1 Fassung gemäss Anhang Ziff. 2 der V vom 20. Sept. 2019, in Kraft seit 1. Nov. 2019 (AS 2019 3041).
3 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 13. Mai 2020, in Kraft seit 15. Juni 2020 (AS 2020 1841).
vorübergehende Aufhebung eines Einreiseverbotes
vorzeitige Aufhebung eines Einreiseverbotes
die jährlichen Kosten des SEM für den Aufbau, den Betrieb und die Amortisation von ZEMIS und für den Vollzug des AIG, sofern dafür keine besondere Gebühr nach dieser Verordnung vorgesehen ist.
für Visumgesuche nach den Artikeln 8–10 der Verordnung vom 15. August 20182 über die Einreise und die Visumerteilung
für ein Visum für Kinder im Alter zwischen 6 und 12 Jahren
2 Das SEM oder das EDA, im Rahmen seiner Zuständigkeit im Bereich Visa, kann in Einzelfällen die Visumgebühr herabsetzen oder erlassen, wenn:
dies der Förderung kultureller oder sportlicher Interessen oder aussenpolitischer, entwicklungspolitischer und sonstiger erheblicher öffentlicher Interessen der Schweiz dient; oder
humanitäre Gründe oder internationale Verpflichtungen bestehen.4
3 Fassung gemäss Anhang Ziff. 1 der V vom 14. Aug. 2019, in Kraft seit 2. Febr. 2020 (AS 2019 2633).
4 Fassung gemäss Anhang Ziff. 1 der V vom 14. Aug. 2019, in Kraft seit 2. Febr. 2020 (AS 2019 2633).
Familienmitgliedern der unter den Buchstaben b–h genannten Personen;
1 SR 142.202 Der Titel wurde in Anwendung von Art. 12 Abs. 2 des Publikationsgesetzes vom 18. Juni 2004 (SR 170.512) auf den 1. Jan. 2019 angepasst. Diese Anpassung wurde im ganzen Text vorgenommen.
Ordonnance sur les émoluments perçus en application de la loi sur les étrangers et l’intégration
(Tarif des émoluments LEI, Oem-LEI)
du 24 octobre 2007 (Etat le 15 juin 2020)
vu l’art. 123, al. 2, de la loi fédérale du 16 décembre 2005 sur les étrangers et l’intégration (LEI)1,
1 La présente ordonnance fixe les émoluments perçus pour les décisions et les prestations fournies en application de la LEI et de l’Accord du 21 juin 1999 entre la Confédération suisse d’une part, et la Communauté européenne et ses États membres, d’autre part, sur la libre circulation des personnes (ALCP)2, ainsi que de la Convention du 4 janvier 1960 instituant l’Association européenne de Libre-Échange (Convention instituant l’AELE)3 et des accords d’association à Schengen.4
2 Les accords d’association à Schengen sont mentionnés dans l’annexe.
1 Nouvelle teneur selon le ch. I 2 de l’O du 22 oct. 2008 (Schengen et Dublin), en vigueur depuis le 12 déc. 2008 (RO 2008 5421).
4 Nouvelle teneur selon l’annexe de l’O du 13 nov. 2013, en vigueur depuis le 1er déc. 2013 (RO 2013 3683).
Art. 2 Application de l’ordonnance générale sur les émoluments
L’ordonnance générale du 8 septembre 2004 sur les émoluments1 est applicable, sous réserve des dispositions spéciales de la présente ordonnance.
Art. 3 Assujettissement aux émoluments
1 Est tenu d’acquitter un émolument celui qui sollicite une décision ou une prestation au sens de l’art. 1.
2 Les personnes ayant présenté une demande en faveur d’un étranger en répondent solidairement avec ce dernier.
1 Lorsque le tarif n’a pas été fixé, les émoluments sont calculés en fonction du temps consacré.
2 Le tarif horaire varie de 100 à 250 francs, en fonction des connaissances spécifiques requises.
Art. 5 Majoration de l’émolument
Les émoluments prélevés pour les décisions rendues et les prestations fournies sur demande, d’urgence ou en dehors des heures normales de travail, ainsi que pour les procédures et prestations d’une étendue extraordinaire ou présentant des difficultés particulières, peuvent être majorés jusqu’à concurrence de 50 % du montant de base.
Art. 6 Encaissement
1 Les émoluments peuvent être perçus d’avance, contre remboursement ou au moyen d’une facture.
2 À l’étranger, les émoluments sont payés d’avance en monnaie locale. Dans les pays dont la monnaie n’est pas convertible, les émoluments peuvent, d’entente avec le Département fédéral des affaires étrangères (DFAE), être prélevés dans une autre monnaie.
3 Les représentations diplomatiques et consulaires suisses fixent, conformément aux instructions du DFAE, les taux de conversion des monnaies visées à l’al. 2.
Art. 7 Émoluments cantonaux
S’agissant des émoluments cantonaux, la procédure est régie par le droit cantonal.
Section 2 Émoluments cantonaux
Art. 81Tarifs maximums des émoluments cantonaux
1 Les tarifs maximaux des émoluments cantonaux liés à des autorisations relevant du droit des étrangers s’élèvent à:
pour l’autorisation habilitant à délivrer un visa ou pour l’assurance d’autorisation
pour l’autorisation de séjour de courte durée, de séjour ou frontalière, ou son renouvellement
pour l’autorisation de prise d’emploi, de changement de canton, de place ou de profession
pour l’octroi d’une autorisation d’établissement
pour la prolongation de l’autorisation de séjour de courte durée, de séjour ou frontalière
pour la prolongation de la validité de l’autorisation pour étrangers établis
pour la prolongation du délai pendant lequel l’autorisation d’établissement d’un étranger séjournant hors de Suisse demeure valable
pour la prolongation du titre de séjour pour les personnes admises à titre provisoire
pour la demande d’un extrait du casier judiciaire
pour tout changement dans le système d’information central sur la migration (SYMIC) qui n’implique pas de remplacement du titre de séjour, en particulier pour les changements d’adresse
pour la confirmation de l’annonce d’un travailleur ou d’un indépendant
pour l’examen, la saisie et le traitement dans le SYMIC de toute autre modification du contenu d’un titre de séjour
pour l’établissement d’un duplicata de titre de séjour
2 Les tarifs maximaux des émoluments cantonaux liés à l’établissement et à la production de titres de séjour s’élèvent à:
pour l’établissement, le remplacement et toute autre modification d’un titre de séjour biométrique
pour l’établissement, le remplacement et toute autre modification d’un titre de séjour non biométrique
3 Les tarifs maximaux des émoluments cantonaux liés au relevé et à la saisie des données pour les titres de séjour s’élèvent à:
pour le relevé et la saisie des données biométriques nécessaires au titre de séjour biométrique
pour le relevé et la saisie de la photographie et de la signature destinées au titre de séjour non biométrique
4 Pour les ressortissants d’un État partie à l’ALCP2 ou d’un État membre de l’AELE ainsi que pour les travailleurs détachés pour une durée supérieure à 90 jours ouvrables sur une année civile par une entreprise établie dans un État partie à l’ALCP ou un État membre de l’AELE, les émoluments maximaux suivants sont applicables:
pour l’ensemble des prestations liées à la procédure d’autorisation visée à l’al. 1, let. a, b ou e, à l’établissement et à la production des titres de séjour visés à l’al. 2 , let. b, et pour le relevé et la saisie des données visés à l’al. 3, let. b, 65 francs au maximum;
lors de la production d’une assurance d’autorisation (al. 1, let. a), aucun émolument supplémentaire n’est prélevé;
pour les personnes célibataires de moins de 18 ans, pour l’ensemble des prestations liées aux procédures d’autorisation visées à l’al. 1, let. a à h, l et m, à l’établissement et à la production du titre de séjour visés à l’al. 2, let. b, et pour le relevé et la saisie des données visés à l’al. 3, let. b, 30 francs au maximum. Pour les prestations visées à l’al. 1, let. i et j, 20 francs au maximum.
5 Pour les ressortissants d’un État qui n’est ni partie à l’ALCP ni membre de l’AELE, membres de la famille d’un ressortissant d’un État partie à l’ALCP ou d’un État membre de l’AELE ayant obtenu un droit de demeurer au sens de l’annexe I, art. 4, ALCP ou de l’annexe K, appendice 1, art. 4, de la Convention instituant l’AELE, les émoluments maximaux suivants sont applicables:
pour l’ensemble des prestations liées à la procédure d’autorisation en vertu de l’al. 1, let. b ou e, à l’établissement et à la production de titres de séjour visés à l’al. 2, let. a, et pour le relevé et la saisie des données visés à l’al. 3, let. a, 65 francs au maximum;
pour les personnes célibataires de moins de 18 ans, pour les prestations visées à la let. a, 30 francs au maximum. Pour les prestations visées à l’al. 1, let. i et j, 20 francs au maximum.
6 Pour les décisions et les prestations concernant plus de douze personnes réunies, un émolument de groupe est perçu. Il s’élève au plus au montant correspondant à douze émoluments visés aux al. 1, 4, et 5.
7 Des émoluments peuvent être prélevés pour des décisions de refus. Leur montant est calculé en fonction du travail effectué.
1 Nouvelle teneur selon l’annexe ch. 2 de l’O du 20 sept. 2019, en vigueur depuis le 1er nov. 2019 (RO 2019 3041).
3 Nouvelle teneur selon le ch. I de l’O du 13 mai 2020, en vigueur depuis le 15 juin 2020 (RO 2020 1841).
Art. 9 Détermination des émoluments par les cantons
Les cantons peuvent fixer eux-mêmes les émoluments pour d’autres décisions relevant du droit des étrangers qui ne sont pas prévues à l’art. 8 pour des prestations de service de même que pour les décisions en matière de marché du travail qui sont définies dans l’ordonnance du 24 octobre 2007 relative à l’admission, au séjour et à l’exercice d’une activité lucrative1.
Section 3 Émoluments fédéraux
Art. 10 Émoluments fédéraux
1 Les émoluments perçus par le Secrétariat d’État aux migrations (SEM) pour les décisions s’élèvent à:
pour la levée provisoire d’une interdiction d’entrée
pour la levée anticipée d’une interdiction d’entrée
2 Pour le traitement des données dans le SYMIC, l’émolument est compris dans les tarifs selon l’art. 8; le SEM2 le prélève directement auprès des cantons.3 Il s’élève à 10 francs au plus par année et par étranger. Le SEM calcule l’émolument sur les bases suivantes:
la moyenne des effectifs de la population résidante de nationalité étrangère au 31 décembre de l’année précédente et au 31 août de l’année courante, et
les frais annuels du SEM pour la constitution, l’exploitation et l’amortissement du SYMIC et pour l’exécution de la LEI, pour autant qu’aucun émolument spécial ne soit prévu à cet effet dans la présente ordonnance.
1 Nouvelle teneur selon le ch. I de l’O du 2 sept. 2015, en vigueur depuis le 1er oct. 2015 (RO 2015 3045).
2 La désignation de l’unité administrative a été adaptée au 1er janv. 2015 en application de l’art. 16 al. 3 de l’O du 17 nov. 2004 sur les publications officielles (RO 2004 4937). Il a été tenu compte de cette mod. dans tout le texte.
3 Nouvelle teneur selon le ch. I 2 de l’O du 22 oct. 2008 (Schengen et Dublin), en vigueur depuis le 12 déc. 2008 (RO 2008 5421).
Art. 11 Émoluments dus par l’employeur
1 Le calcul des émoluments perçus pour les décisions du SEM en matière de marché du travail est effectué conformément aux art. 2 et 4.
2 Les émoluments, prélevés pour les décisions relevant du marché du travail prises en application de l’ordonnance du 24 octobre 2007 relative à l’admission, au séjour et à l’exercice d’une activité lucrative1 et qui s’adressent à l’employeur, sont à la charge de ce dernier.
Section 4 Émoluments perçus pour l’établissement des visas
Art. 121Émoluments
1 Le montant des émoluments est fixé en francs suisses et correspond aux montants en euros suivants:
pour toute demande de visa au sens des art. 8 à 10 de l’ordonnance du 15 août 2018 sur l’entrée et l’octroi de visas2
pour un visa pour enfant âgé de 6 à 12 ans
2 Le SEM ou le DFAE, dans le cadre de sa compétence en matière de visas, peuvent, dans certains cas, réduire ou supprimer les émoluments:
afin de protéger des intérêts culturels ou sportifs, des intérêts en matière de politique extérieure, des intérêts en matière de politique de développement ou d’autres domaines d’intérêt public essentiels pour la Suisse, ou
pour des raisons humanitaires ou en raison d’obligations internationales.4
3 5
4 Sont réservés les émoluments prévus dans les accords internationaux.
5 Lorsqu’un visa est délivré par une autorité cantonale, la moitié de l’émolument est versée au SEM.
2 RS 142.204
3 Nouvelle teneur selon l’annexe ch. 1 de l’O du 14 août 2019, en vigueur depuis le 2 fév. 2020 (RO 2019 2633).
4 Nouvelle teneur selon l’annexe ch. 1 de l’O du 14 août 2019, en vigueur depuis le 2 fév. 2020 (RO 2019 2633).
5 Abrogé par le ch. II de l’O du 12 mars 2010, avec effet au 5 avr. 2010 (RO 2010 1205).
Art. 13 Visas délivrés gratuitement
1 Les visas sont délivrés gratuitement aux étrangers suivants:
personnes qui se rendent en mission officielle en Suisse, y compris les personnes bénéficiaires de privilèges, d’immunités et de facilités visées à l’art. 2, al. 2, de la loi du 22 juin 2007 sur l’État hôte1;
titulaires d’un passeport officiel valable, à savoir un passeport diplomatique, de service ou spécial valable;
écoliers, étudiants, étudiants postgrades et enseignants-accompagnateurs pour un voyage à des fins d’études ou de formation;
chercheurs ressortissants de pays tiers pour lesquels la recommandation 2005/761/CE2 est applicable;
représentants d’organisations à but non lucratif âgés de 25 ans au plus participant à des manifestations organisées par des organisations à but non lucratif;
boursiers des Écoles polytechniques fédérales, de la Commission fédérale des bourses et du Fonds national suisse de la recherche scientifique;
boursiers des Nations Unies, des Institutions spécialisées et des autres organes de l’ONU qui se rendent en Suisse auprès de ces organisations pour recevoir des instructions ou pour présenter leur rapport de fin de stage;
boursiers de la coopération technique bilatérale ou multilatérale ou d’organisations privées, telles que les Fondations Ford ou Rockefeller, Swissaid, Swisscontact et Helvetas, qui font des études ou des stages de formation en Suisse;
membres de la famille des personnes mentionnées aux let. b à h;
visiteurs de foires et d’expositions suisses à caractère international et revêtant une importance économique particulière pour la Suisse.
membres du Comité olympique;
ressortissants étrangers mariés avec un citoyen suisse ou vivant en partenariat enregistré avec un citoyen suisse;
les membres de la famille d’un ressortissant de l’Union européenne ou de l’AELE suivants:
son conjoint et leurs descendants de moins de 21 ans ou à charge,
ses ascendants et ceux de son conjoint qui sont à charge,
dans le cas d’un étudiant, son conjoint et leurs enfants à charge.4
2 Après entente avec le DFAE, le SEM peut assujettir à l’émolument les titulaires de passeports officiels lorsque ces derniers ont été:
établis par un État n’accordant pas la réciprocité, ou
délivrés à des fins qui, selon la pratique constante de la Suisse et le droit des gens, ne correspondent pas à ce type de passeports.
3 La libération des émoluments qui est prévue dans des accords internationaux est réservée.5
2 Recommandation du Parlement européen et du Conseil du 28 sept. 2005 visant à faciliter la délivrance par les États membres de visas uniformes de court séjour pour les chercheurs ressortissants de pays tiers se déplaçant aux fins de recherche scientifique dans la Communauté (JO L 289 du 3.11.2005, p. 23).
3 Introduite par le ch. II de l’O du 12 mars 2010, en vigueur depuis le 5 avr. 2010 (RO 2010 1205).
4 Nouvelle teneur selon le ch. I 2 de l’O du 22 oct. 2008 (Schengen et Dublin), en vigueur depuis le 12 déc. 2008 (RO 2008 5421).
5 Introduit par le ch. I 2 de l’O du 22 oct. 2008 (Schengen et Dublin), en vigueur depuis le 12 déc. 2008 (RO 2008 5421).
L’ordonnance du 20 mai 1987 sur les émoluments perçus en application de la loi fédérale sur le séjour et l’établissement des étrangers1 est abrogée.
1 [RO 1987 784, 1995 5266, 1998 847, 2002 3985, 2003 1380 art. 18 ch. 2, 2004 1569 ch. II 4, 2006 1945 annexe 3 ch. 3 3363 4869 ch. I 1]
Accord du 26 octobre 2004 entre la Confédération suisse, l’Union européenne et la Communauté européenne sur l’association de la Confédération suisse à la mise en oeuvre, à l’application et au développement de l’acquis de Schengen2;
Accord du 26 octobre 2004 sous forme d’échange de lettres entre le Conseil de l’Union européenne et la Confédération suisse concernant les Comités qui assistent la Commission européenne dans l’exercice de ses pouvoirs exécutifs3;
Arrangement du 22 septembre 2011 entre l’Union européenne et la République d’Islande, la Principauté de Liechtenstein, le Royaume de Norvège et la Confédération suisse sur la participation de ces États aux travaux des comités qui assistent la Commission européenne dans l’exercice de ses pouvoirs exécutifs dans le domaine de la mise en oeuvre, de l’application et du développement de l’acquis de Schengen4;
Accord du 17 décembre 2004 entre la Confédération suisse, la République d’Islande et le Royaume de Norvège sur la mise en oeuvre, l’application et le développement de l’acquis de Schengen et sur les critères et les mécanismes permettant de déterminer l’État responsable de l’examen d’une demande d’asile introduite en Suisse, en Islande ou en Norvège5;
Accord du 28 avril 2005 entre la Confédération suisse et le Royaume de Danemark sur la mise en oeuvre, l’application et le développement des parties de l’acquis de Schengen basées sur les dispositions du Titre IV du Traité instituant la Communauté européenne6;
Protocole du 28 février 2008 entre la Confédération suisse, l’Union européenne, la Communauté européenne et la Principauté de Liechtenstein sur l’adhésion de la Principauté de Liechtenstein à l’accord entre la Confédération suisse, l’Union européenne et la Communauté européenne sur l’association de la Confédération suisse à la mise en oeuvre, à l’application et au développement de l’acquis de Schengen7.
1 Introduite par le ch. I 2 de l’O du 22 oct. 2008 (Schengen et Dublin) (RO 2008 5421). Nouvelle teneur selon le ch. I de l’O du 18 sept. 2015, en vigueur depuis le 15 oct. 2015 (RO 2015 3725).
RO 2007 5561
Ordinanza sugli emolumenti della legge federale sugli stranieri e la loro integrazione
(Ordinanza sugli emolumenti LStrI, OEmol-LStrI)
del 24 ottobre 2007 (Stato 15 giugno 2020)
visto l’articolo 123 capoverso 2 legge federale del 16 dicembre 20051 sugli stranieri e la loro integrazione (LStrI)2,
Art. 11Campo di applicazione
1 La presente ordinanza disciplina gli emolumenti per le decisioni e le prestazioni fornite in applicazione della LStrI e dell’Accordo del 21 giugno 19992 tra la Confederazione Svizzera, da una parte, e la Comunità europea ed i suoi Stati membri, dall’altra, sulla libera circolazione delle persone (ALC) nonché della Convenzione del 4 gennaio 19603 istitutiva dell’Associazione europea di libero scambio (Convenzione AELS) e degli Accordi di associazione alla normativa di Schengen.4
2 Gli Accordi di associazione alla normativa di Schengen sono menzionati nell’allegato.
1 Nuovo testo giusta il n. I 2 dell’O del 22 ott. 2008 (Schengen/Dublino), in vigore dal 12 dic. 2008 (RU 2008 5421).
4 Nuovo testo giusta l’all. all’O del 13 nov. 2013, in vigore dal 1° dic. 2013 (RU 2013 3683).
Per quanto la presente ordinanza non disponga altrimenti, si applicano le disposizioni dell’ordinanza generale sugli emolumenti dell’8 settembre 20041.
Art. 3 Assoggettamento
1 È tenuto a pagare un emolumento chi sollecita una decisione o una prestazione ai sensi dell’articolo 1.
2 Le persone che hanno presentato una domanda a favore di uno straniero rispondono solidalmente con quest’ultimo.
Art. 4 Determinazione degli emolumenti
1 Se non è prevista un’aliquota speciale, gli emolumenti sono calcolati in funzione del tempo impiegato.
2 La tariffa oraria varia da 100 a 250 franchi a seconda delle conoscenze speciali necessarie.
Per le decisioni e le prestazioni che, su domanda, sono fornite d’urgenza o fuori del normale orario di lavoro nonché per le procedure e le prestazioni di eccezionale entità o di particolare difficoltà possono essere riscossi supplementi fino al 50 per cento dell’emolumento di base.
Art. 6 Incasso
1 Gli emolumenti possono essere riscossi anticipatamente, contro rimborso o dietro fatturazione.
2 All’estero gli emolumenti vanno pagati anticipatamente nella valuta del rispettivo Paese. Nei Paesi senza valuta convertibile, previa intesa con il Dipartimento federale degli affari esteri (DFAE), gli emolumenti possono essere riscossi in un’altra valuta.
3 Il corso del cambio delle valute di cui al capoverso 2 è fissato dalle rappresentanze diplomatiche e consolari svizzere secondo le istruzioni del DFAE.
Art. 7 Emolumenti cantonali
Per gli emolumenti cantonali, la procedura è retta dal diritto cantonale.
Sezione 2: Emolumenti cantonali
Art. 81Emolumenti cantonali massimi
1 Gli emolumenti cantonali massimi relativi ad autorizzazioni previste dal diritto degli stranieri ammontano a:
per l’autorizzazione relativa al rilascio del visto o per l’assicurazione del rilascio di un permesso
per il rilascio o il rinnovo di permessi di soggiorno di breve durata, di dimora o per frontalieri
per l’autorizzazione di assumere un impiego, di cambiare Cantone, posto o professione
per il rilascio del permesso di domicilio
per la proroga di permessi di soggiorno di breve durata, di dimora o per frontalieri
per la proroga del termine di controllo della carta di soggiorno certificante il domicilio
per la proroga del termine durante il quale resta in vigore il permesso di domicilio di uno straniero che si trova all’estero
per la proroga della carta di soggiorno di persone ammesse provvisoriamente
per la richiesta di un estratto del casellario giudiziale
per tutti i cambiamenti nel Sistema d’informazione centrale sulla migrazione (SIMIC) che non richiedono il rilascio di una nuova carta di soggiorno, nello specifico per il cambiamento di indirizzo
per la conferma della notifica dei lavoratori e dei lavoratori indipendenti
per la verifica, la registrazione e il trattamento in SIMIC di tutte le restanti modifiche alla carta di soggiorno
per il rilascio di un duplicato
2 Gli emolumenti cantonali massimi relativi all’allestimento e alla produzione delle carte di soggiorno ammontano a:
per il rilascio, la sostituzione e tutte le altre modifiche della carta di soggiorno biometrica
per il rilascio, la sostituzione e tutte le altre modifiche della carta di soggiorno non biometrica
3 Gli emolumenti cantonali massimi relativi al rilevamento e alla registrazione dei dati ammontano a:
per il rilevamento e la registrazione dei dati biometrici in vista del rilascio della carta di soggiorno biometrica
per il rilevamento e la registrazione della fotografia e della firma in vista del rilascio della carta di soggiorno non biometrica
4 Per i cittadini di uno Stato parte dell’ALC2 o di uno Stato membro dell’AELS e per i lavoratori distaccati da un’impresa con sede in uno Stato parte dell’ALC o in uno Stato membro dell’AELS per un soggiorno in Svizzera di oltre 90 giorni lavorativi nell’arco di un anno civile, vigono gli emolumenti massimi seguenti:
l’emolumento per la procedura di cui al capoverso 1 lettera a, b o e, nonché per l’allestimento e la produzione della carta di soggiorno secondo il capoverso 2 lettera b e per il rilevamento e la registrazione dei dati secondo il capoverso 3 lettera b ammonta a 65 franchi al massimo;
la competente autorità cantonale rinuncia a prelevare un emolumento supplementare se le persone interessate presentano un’assicurazione del rilascio di un permesso (cpv. 1 lett. a);
per le persone non coniugate e minori di 18 anni, l’emolumento per le procedure di autorizzazione di cui al capoverso 1 lettere a–h, l ed m, nonché per l’allestimento e la produzione della carta di soggiorno secondo il capoverso 2 lettera b e per il rilevamento e la registrazione dei dati secondo il capoverso 3 lettera b, ammonta complessivamente a 30 franchi al massimo. L’emolumento per le prestazioni di cui al capoverso 1 lettere i e j ammonta a 20 franchi al massimo.
5 Per i cittadini di uno Stato non parte dell’ALC e non membro dell’AELS, membri della famiglia di un cittadino di uno Stato parte dell’ALC o di uno Stato membro dell’AELS che ha ottenuto un diritto di rimanere ai sensi dell’allegato I articolo 4 ALC o dell’allegato K appendice 1 articolo 4 della Convenzione AELS, vigono gli emolumenti massimi seguenti:
l’emolumento per la procedura di cui al capoverso 1 lettera b o e, nonché per l’allestimento e la produzione della carta di soggiorno secondo il capoverso 2 lettera a e per il rilevamento e la registrazione dei dati secondo il capoverso 3 lettera a, ammonta a 65 franchi al massimo;
per le persone non coniugate e minori di 18 anni, l’emolumento per le prestazioni di cui alla lettera a del presente capoverso ammonta a 30 ranchi al massimo. L’emolumento per le prestazioni di cui al capoverso 1 lettere i e j ammonta a 20 franchi al massimo.
6 Per le decisioni e le prestazioni comuni concernenti più di 12 persone si preleva un emolumento di gruppo. Esso ammonta al massimo a 12 emolumenti di cui ai capoversi 1, 4 e 5.
7 Possono essere prelevati emolumenti per decisioni di rifiuto. Il loro ammontare è determinato in base al tempo effettivamente impiegato.
1 Nuovo testo giusta l’all. n. 2 dell’O del 20 set. 2019, in vigore dal 1° nov. 2019 (RU 2019 3041).
3 Nuovo testo giusta il n. I dell’O del 13 mag. 2020, in vigore dal 15 giu. 2020 (RU 2020 1841).
Art. 9 Determinazione degli emolumenti da parte dei Cantoni
I Cantoni possono fissare loro stessi gli emolumenti per altre decisioni o prestazioni di diritto degli stranieri non previsti dall’articolo 8 nonché per le decisioni prese in materia di mercato del lavoro in applicazione dell’ordinanza del 24 ottobre 20071 sull’ammissione, il soggiorno e l’attività lucrativa.
Sezione 3: Emolumenti federali
Art. 10 Emolumenti federali
1 Gli emolumenti della Segreteria di Stato della migrazione (SEM) per le decisioni ammontano a:
a. per la sospensione provvisoria di un divieto d’entrata
b. per l’abrogazione anticipata di un divieto d’entrata
2 L’emolumento per il trattamento dei dati nel SIMIC è compreso nell’ammontare dell’emolumento secondo l’articolo 8 ed è prelevato dalla SEM2 direttamente presso i Cantoni.3 Esso ammonta al massimo a 10 franchi per straniero. Per il calcolo dell’emolumento da parte della SEM sono determinanti:
la media degli effettivi della popolazione residente straniera al 31 dicembre dell’anno precedente e al 31 agosto dell’anno corrente; e
le spese annue della SEM per la costituzione, l’esercizio e l’ammortamento del SIMIC nonché per l’esecuzione della LStrI nella misura in cui non sia già previsto un emolumento speciale secondo la presente ordinanza.
1 Nuovo testo giusta il n. I dell’O del 2 set. 2015, in vigore dal 1° ott. 2015 (RU 2015 3045).
2 La designazione dell’unità amministrativa è stata adattata in applicazione dell’art. 16 cpv. 3 sulle pubblicazioni ufficiali del 17 nov. 2004 (RU 2004 4937), con effetto dal 1° gen. 2015. Di detta mod. è tenuto conto in tutto il presente testo
3 Nuovo testo giusta il n. I 2 dell’O del 22 ott. 2008 (Schengen/Dublino), in vigore dal 12 dic. 2008 (RU 2008 5421).
Art. 11 Emolumenti per i datori di lavoro
1 Il calcolo degli emolumenti per le decisioni relative al mercato del lavoro della SEM è retto dagli articoli 2 e 4.
2 Gli emolumenti prelevati per le decisioni prese in materia di mercato del lavoro in applicazione dell’ordinanza del 24 ottobre 20071 sull’ammissione, il soggiorno e l’attività lucrativa, e che sono diretti al datore di lavoro, sono a carico di quest’ultimo.
Sezione 4: Emolumenti per i visti
Art. 121Emolumenti
1 L’importo dell’emolumento è fissato in franchi svizzeri e corrisponde ai seguenti importi in euro:
a. per una domanda di visto ai sensi degli articoli 8–10 dell’ordinanza del 15 agosto 20182 concernente l’entrata e il rilascio del visto
b. per un visto per bambini di età tra i sei e i 12 anni
2 Nell’ambito della sua competenza in materia di visti la SEM o il DFAE può, in singoli casi, ridurre o condonare l’emolumento:
al fine di promuovere interessi culturali o sportivi oppure interessi in materia di politica estera, di politica di sviluppo o altri importanti interessi pubblici della Svizzera; o
per motivi umanitari o per ossequiare obblighi internazionali.4
4 Sono fatti salvi gli emolumenti previsti da accordi internazionali.
5 L’autorità cantonale che rilascia un visto rimette la metà dell’emolumento alla SEM.
3 Nuovo testo giusta l’all. n. 1 dell’O del 14 ago. 2019, in vigore dal 2 feb. 2019 (RU 2019 2633).
4 Nuovo testo giusta l’all. n. 1 dell’O del 14 ago. 2019, in vigore dal 2 feb. 2019 (RU 2019 2633).
5 Abrogato dal n. II dell’O del 12 mar. 2010, con effetto dal 5 apr. 2010 (RU 2010 1205).
Art. 13 Visti esenti da emolumento
1 I visti sono esenti da emolumento per i seguenti stranieri :
i minori di sei anni;
le persone che vengono in Svizzera in missione ufficiale, comprese le persone beneficiarie di privilegi, immunità e facilitazioni di cui all’articolo 2 capoverso 2 della legge del 22 giugno 20071 sullo Stato ospite;
i titolari di passaporti ufficiali, in particolare di un passaporto diplomatico, di servizio o speciale valido;
gli scolari, gli studenti, gli studenti postgrado e gli insegnanti-accompagnatori per un viaggio a fini di studio o formazione;
i ricercatori cittadini di Paesi terzi, ai quali è applicabile la raccomandazione 2005/761/CE2;
i rappresentanti di organizzazioni di utilità pubblica fino all’età di 25 anni che partecipano a manifestazioni organizzate da organizzazioni di utilità pubblica;
i borsisti dei Politecnici federali, della Commissione federale delle borse e del Fondo nazionale svizzero per le ricerche scientifiche;
i borsisti delle Nazioni Unite, delle istituzioni specializzate e di altri organi dell’ONU che vengono in Svizzera presso queste organizzazioni per ricevere istruzioni o per presentare il loro rapporto finale;
i borsisti della cooperazione tecnica bilaterale e multilaterale o di organizzazioni private, quali la Fondazione Ford o la Fondazione Rockefeller, come pure Swissaid, Swisscontact e Helvetas, che vengono in Svizzera a scopo d’istruzione;
i familiari delle persone menzionate nelle lettere b–h;
i visitatori di fiere ed esposizioni svizzere di portata internazionale e particolarmente rilevanti per l’economia svizzera;
i membri del Comitato olimpico;
gli stranieri che sono sposati con un cittadino svizzero o che vivono in un’unione domestica registrata con un cittadino svizzero;
i seguenti familiari di un cittadino di uno Stato dell’UE o dell’AELS:
il coniuge e i parenti in linea discendente, se minori di 21 anni o a carico,
i parenti e gli affini in linea ascendente, se a carico,
nel caso di studenti, il coniuge e i figli a carico.4
2 D’intesa con il DFAE, la SEM può assoggettare all’emolumento i titolari di passaporti ufficiali rilasciati:
da uno Stato che non accorda la reciprocità;
per scopi che, secondo la prassi costante della Svizzera o il diritto internazionale pubblico, non giustificano questo rilascio.
3 È fatta salva l’esenzione dagli emolumenti prevista in trattati internazionali.5
2 Raccomandazione del Parlamento europeo e del Consiglio, del 28 set. 2005, diretta a facilitare il rilascio, da parte degli Stati membri, di visti uniformi di soggiorno di breve durata per i ricercatori di paesi terzi che si spostano nella Comunità a fini di ricerca scientifica (GU L 289 del 3.11.2005, pag. 23).
3 Introdotta dal n. II dell’O del 12 mar. 2010, in vigore dal 5 apr. 2010 (RU 2010 1205).
4 Nuovo testo giusta il n. I 2 dell’O del 22 ott. 2008 (Schengen/Dublino), in vigore dal 12 dic. 2008 (RU 2008 5421).
5 Introdotto dal n. I 2 dell’O del 22 ott. 2008 (Schengen/Dublino), in vigore dal 12 dic. 2008 (RU 2008 5421).
L’ordinanza del 20 maggio 19871 sulle tasse da riscuotere in applicazione della legge federale concernente la dimora e il domicilio degli stranieri è abrogata.
1 [RU 1987 784, 1995 5266, 1998 194 art. 30 847, 2002 3985, 2003 1380 art. 18 n. 2 4331, 2004 1569 n. II 4, 2006 1945 all. 3 n. 3 3363 4869 n. I 1]
Accordi d’associazione a Schengen
Accordo del 26 ottobre 20042 tra la Confederazione Svizzera, l’Unione europea e la Comunità europea, riguardante l’associazione della Svizzera all’attuazione, all’applicazione e allo sviluppo dell’acquis di Schengen;
Accordo del 26 ottobre 20043 sotto forma di scambio di lettere tra il Consiglio dell’Unione europea e la Confederazione Svizzera concernente i comitati che assistono la Commissione europea nell’esercizio dei suoi poteri esecutivi;
Convenzione del 22 settembre 20114 tra l’Unione europea e la Repubblica d’Islanda, il Principato del Liechtenstein, il Regno di Norvegia e la Confederazione Svizzera sulla partecipazione di tali Stati ai lavori dei comitati che assistono la Commissione europea nell’esercizio dei suoi poteri esecutivi per quanto riguarda l’attuazione, l’applicazione e lo sviluppo dell’acquis di Schengen;
Accordo del 17 dicembre 20045 tra la Confederazione Svizzera, la Repubblica d’Islanda e il Regno di Norvegia sull’attuazione, l’applicazione e lo sviluppo dell’acquis di Schengen nonché sui criteri e i meccanismi per determinare lo Stato competente per l’esame di una domanda di asilo presentata in Svizzera, in Islanda o in Norvegia;
Accordo del 28 aprile 20056 tra la Confederazione Svizzera e il Regno di Danimarca sull’attuazione, l’applicazione e lo sviluppo delle parti dell’acquis di Schengen basate sulle disposizioni del titolo IV del Trattato che istituisce la Comunità europea;
Protocollo del 28 febbraio 20087 tra la Confederazione Svizzera, l’Unione europea, la Comunità europea e il Principato del Liechtenstein sull’adesione del Principato del Liechtenstein all’accordo tra la Confederazione Svizzera, l’Unione europea e la Comunità europea, riguardante l’associazione della Confederazione Svizzera all’attuazione, all’applicazione e allo sviluppo dell’acquis di Schengen.
1 Introdotto dal n. I 2 dell’O del 22 ott. 2008 (Schengen/Dublino) (RU 2008 5421). Nuovo testo giusta il n. I dell’O del 18 set. 2015, in vigore dal 15 ott. 2015 (RU 2015 3725).
RU 2007 5561
1 RS 142.202 Il titolo è stato adattato in applicazione dell’art. 12 cpv. 2 della LF del 18 giu. 2004 sulle pubblicazioni ufficiali (RS 170.512), con effetto dal 1° gen. 2019. Di detta mod. è tenuto conto in tutto il presente testo.

References: Art. 12

Art. 2

Art. 3

Art. 5

Art. 6

Art. 7

Art. 81
 art. 4
 art. 4

Art. 9

Art. 10

Art. 11
 art. 2

Art. 121
 art. 8

Art. 13
 art. 18

Art. 11

Art. 3

Art. 4

Art. 6

Art. 7

Art. 81

Art. 9

Art. 10

Art. 11

Art. 121

Art. 13
 art. 30
 art. 18