Source: https://www.ris.bka.gv.at/Dokument.wxe?ResultFunctionToken=7514f6ba-a710-45b7-a2cc-0b0c883a5a28&Abfrage=Bundesnormen&Kundmachungsorgan=&Index=&Titel=&Gesetzesnummer=&VonArtikel=&BisArtikel=&VonParagraf=&BisParagraf=&VonAnlage=&BisAnlage=&Typ=&Kundmachungsnummer=&Unterzeichnungsdatum=&FassungVom=19.05.2019&VonInkrafttretedatum=&BisInkrafttretedatum=&VonAusserkrafttretedatum=&BisAusserkrafttretedatum=&NormabschnittnummerKombination=Und&ImRisSeitVonDatum=&ImRisSeitBisDatum=&ImRisSeit=Undefined&ResultPageSize=100&Suchworte=&Dokumentnummer=NOR12005516
Timestamp: 2019-10-14 16:05:30+00:00

Document:
RIS - 1. Staatsvertragsdurchführungsgesetz § 19 - Bundesrecht konsolidiert
1. Staatsvertragsdurchführungsgesetz § 19
Gesamte Rechtsvorschrift heute / Fassung vom 19.05.2019
§ 18 am 19.05.2019
§ 20 am 19.05.2019
§ 19 heute
§ 19 gültig ab 30.06.1958 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 131/1958
1. Staatsvertragsdurchführungsgesetz
BGBl. Nr. 165/1956 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 131/1958
30.06.1958
13/01 Staatsvertragsdurchführung
Gläubigeraufruf.
§ 19. (1) Für die im § 18 genannten Unternehmen und Betriebe kann, solange sie abgesondert verwaltet werden, vom Eigentümer oder im Falle einer öffentlichen Verwaltung vom öffentlichen Verwalter mit Genehmigung des Bundesministeriums für Finanzen bis 30. September 1956 ein Gläubigeraufruf im „Amtsblatt zur Wiener Zeitung“ verlautbart werden. Das Ende der Anmeldungsfrist, die Folgen der nicht rechtzeitigen Anmeldung sowie die Stelle, bei der die Ansprüche anzumelden sind, sind in der Verlautbarung anzuführen.
(2) Die Ansprüche sind bis längstens 31. Dezember 1956 bei der im Aufruf genannten Stelle anzumelden. Nicht rechtzeitig angemeldete Ansprüche erlöschen, soweit sie nicht grundbücherlich sichergestellt sind.
(3) Vom Tage der Verlautbarung des Gläubigeraufrufes an können Ansprüche aus Dienstverhältnissen, die sich auf die Zeit vor der Übergabe des Unternehmens oder des Betriebes beziehen, bis zum 30. Juni 1957, sonstige Ansprüche, sofern sie vor der Übergabe des Unternehmens oder des Betriebes entstanden sind, bis zum 31. März 1959 weder bei einer inländischen Behörde geltend gemacht noch im Inlande vollstreckt werden; diese Zeiten werden in eine Verjährungs- oder Ausschlußfrist nicht eingerechnet. Je nach der Art des Anspruches sind bis zu den im vorangehenden Satz genannten Zeitpunkten anhängige streitige Verfahren auf Antrag einer Partei zu unterbrechen, anhängige Zwangsvollstreckungen aufzuschieben. Die Zeit, für welche die Exekution aufgeschoben wurde, wird in die Fristen der §§ 216 und 256 der EO. nicht eingerechnet.
(4) Die Zulässigkeit von Feststellungsklagen wird durch Abs. 3 nicht ausgeschlossen.
Gemäß Art. II des 2. Staatsvertragsdurchführungsgesetzes, BGBl. Nr. 32/1957, tritt die Rechtsfolge des § 19 Abs. 2 zweiter Satz nicht für Ansprüche ein, die nach dem 14. August 1955 entstanden sind, und nicht für Ansprüche aus Teilschuldverschreibungen.
10000285
NOR12005516
N1195617429S
https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/1956/165/P19/NOR12005516

References: § 19
 § 19

§ 18

§ 20

§ 19

§ 19

§ 19
 § 18
 § 19