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Timestamp: 2019-06-16 13:29:29+00:00

Document:
Art. 141bis StGB; Unrechtmässige Verwendung von Vermögenswerten.
Der Ausdruck "ohne seinen Willen" betrifft im Bereich des bargeldlosen Zahlungsverkehrs insbesondere Überweisungen, die dem Täter irrtümlich gutgeschrieben wurden, die, anders gesagt, für ein anderes Konto bestimmt waren (E. 2b).
Eine Verwendung der Vermögenswerte ist dann "unrechtmässig", wenn sie darauf abzielt, den Geschädigten an der Geltendmachung seiner Rückforderungsansprüche zu hindern (E. 2c).
In subjektiver Hinsicht ist erforderlich, dass der Täter in der Absicht gehandelt hat, sich unrechtmässig zu bereichern (E. 2d).
BGE: 116 IV 134, 87 IV 115, 121 IV 258, 126 IV 161 mehr... , 123 IV 125, 125 III 305, 118 II 365, 107 II 430, 115 IV 207, 121 IV 23, 125 IV 49, 118 IV 32
Artikel: Art. 141bis StGB, art. 138 ch. 1 al. 2 CP, art. 251 ch. 1 al. 3 CP, art. 1 CP mehr... , art. 138 CP, art. 277bis al. 1 PPF

References: Art. 141
 art. 138
 art. 251
 art. 1
 art. 138
 art. 277