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Timestamp: 2017-03-28 13:44:07+00:00

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§ 10a GewStG, Gewerbeverlust | Gesetze auf anwalt24.de
§ 10a GewStG, Gewerbeverlust Inhaltsübersicht
Bundesrecht und LandesrechtBundGewStG - Gewerbesteuergesetz§§ 7 - 11, Abschnitt II - Bemessung der Gewerbesteuer
Gewerbesteuergesetz (GewStG) Bundesrecht…§ 10a GewStG, Gewerbeverlust§ 11 GewStG, Steuermesszahl und Steuermessbetrag§ 12 GewStG (weggefallen)§ 13 GewStG (weggefallen)§ 14 GewStG, Festsetzung des Steuermessbetrags§ 14a GewStG, Steuererklärungspflicht§ 14b GewStG, Verspätungszuschlag§ 15 GewStG, Pauschfestsetzung§ 16 GewStG, Hebesatz§ 17 GewStG (weggefallen)§ 18 GewStG, Entstehung der Steuer§ 19 GewStG, Vorauszahlungen§ 20 GewStG, Abrechnung über die Vorauszahlungen§ 21 GewStG, Entstehung der Vorauszahlungen§ 22 GewStG (weggefallen)§ 23 GewStG (weggefallen)§ 24 GewStG (weggefallen)§ 25 GewStG (weggefallen)§ 26 GewStG (weggefallen)§ 27 GewStG (weggefallen)§ 28 GewStG, Allgemeines…§ 37 GewStG (weggefallen)
§ 10a GewStG, Gewerbeverlust
§ 10a GewStGGewerbesteuergesetz (GewStG)BundesrechtAbschnitt II – Bemessung der GewerbesteuerTitel: Gewerbesteuergesetz (GewStG)Normgeber: BundAmtliche Abkürzung: GewStGGliederungs-Nr.: 611-5Normtyp: Gesetz 1Der maßgebende Gewerbeertrag wird bis zu einem Betrag in Höhe von 1 Million Euro um die Fehlbeträge gekürzt, die sich bei der Ermittlung des maßgebenden Gewerbeertrags für die vorangegangenen Erhebungszeiträume nach den Vorschriften der §§ 7 bis 10 ergeben haben, soweit die Fehlbeträge nicht bei der Ermittlung des Gewerbeertrags für die vorangegangenen Erhebungszeiträume berücksichtigt worden sind. 2Der 1 Million Euro übersteigende maßgebende Gewerbeertrag ist bis zu 60 Prozent um nach Satz 1 nicht berücksichtigte Fehlbeträge der vorangegangenen Erhebungszeiträume zu kürzen. 3Im Fall des § 2 Abs. 2 Satz 2 kann die Organgesellschaft den maßgebenden Gewerbeertrag nicht um Fehlbeträge kürzen, die sich vor dem rechtswirksamen Abschluss des Gewinnabführungsvertrags ergeben haben. 4Bei einer Mitunternehmerschaft ist der sich für die Mitunternehmerschaft insgesamt ergebende Fehlbetrag den Mitunternehmern entsprechend dem sich aus dem Gesellschaftsvertrag ergebenden allgemeinen Gewinnverteilungsschlüssel zuzurechnen; Vorabgewinnanteile sind nicht zu berücksichtigen. 5Für den Abzug der den Mitunternehmern zugerechneten Fehlbeträge nach Maßgabe der Sätze 1 und 2 ist der sich für die Mitunternehmerschaft insgesamt ergebende maßgebende Gewerbeertrag sowie der Höchstbetrag nach Satz 1 den Mitunternehmern entsprechend dem sich aus dem Gesellschaftsvertrag für das Abzugsjahr ergebenden allgemeinen Gewinnverteilungsschlüssel zuzurechnen; Vorabgewinnanteile sind nicht zu berücksichtigen. (1) 6Die Höhe der vortragsfähigen Fehlbeträge ist gesondert festzustellen. 7Vortragsfähige Fehlbeträge sind die nach der Kürzung des maßgebenden Gewerbeertrags nach Satz 1 und 2 zum Schluss des Erhebungszeitraums verbleibenden Fehlbeträge. (2) 8Im Fall des § 2 Abs. 5 kann der andere Unternehmer den maßgebenden Gewerbeertrag nicht um die Fehlbeträge kürzen, die sich bei der Ermittlung des maßgebenden Gewerbeertrags des übergegangenen Unternehmens ergeben haben. 9§ 8 Abs. 8 und 9 Satz 5 bis 8 des Körperschaftsteuergesetzes ist entsprechend anzuwenden. (3) 10Auf die Fehlbeträge sind § 8c des Körperschaftsteuergesetzes und, wenn ein fortführungsgebundener Verlustvortrag nach § 8d des Körperschaftsteuergesetzes gesondert festgestellt wird, § 8d des Körperschaftsteuergesetzes entsprechend anzuwenden; dies gilt mit Ausnahme des § 8d des Körperschaftsteuergesetzes auch für den Fehlbetrag einer Mitunternehmerschaft, soweit dieser1. einer Körperschaft unmittelbar oder2. einer Mitunternehmerschaft, soweit an dieser eine Körperschaft unmittelbar oder mittelbar über eine oder mehrere Personengesellschaften beteiligt ist,zuzurechnen ist. (4)(1) Red. Anm.: § 10a Sätze 4 und 5 GewStG eingefügt durch Artikel 5 des Jahressteuergesetzes 2007 (JStG 2007) vom 13. Dezember 2006 (BGBl. I S. 2878), anzuwenden auch für Erhebungszeiträume vor 2007 - siehe Anwendungsvorschrift § 36 Absatz 9 GewStG 2002 in der für Erhebungszeiträume bis 2014 geltenden Fassung(2) Red. Anm.: § 10a Satz 7 GewStG eingefügt durch Artikel 5 des Jahressteuergesetzes 2008 (JStG 2008) vom 20. Dezember 2007 (BGBl. I S. 3150), anzuwenden auch für Erhebungszeiträume vor 2007 - siehe Anwendungsvorschrift § 36 Absatz 9 Satz 7 GewStG 2002(3) Red. Anm.:§ 10a Satz 9 GewStG in der Fassung des Artikels 3 des Jahressteuergesetzes 2010 (JStG 2010) vom 8. Dezember 2010 (BGBl. I S. 1768) - zur erstmaligen Anwendung siehe § 36 Absatz 9 Sätze 6, 8 und 9 GewStG 2002 in der für Erhebungszeiträume bis 2014 geltenden Fassung(4) Red. Anm.:§ 10a Satz 10 GewStG in der Fassung des Artikels 2 des Gesetzes zur Weiterentwicklung der steuerlichen Verlustverrechnung bei Körperschaften vom 20. Dezember 2016 (BGBl. I S. 2998), erstmals anzuwenden ab dem 1. Januar 2016 - siehe Artikel 3 des Gesetzes vom 20. Dezember 2016.§ 10a Satz 10 in der am 1. Januar 2016 geltenden Fassung ist erstmals auf schädliche Beteiligungserwerbe im Sinne des § 8c des Körperschaftsteuergesetzes anzuwenden, die nach dem 31. Dezember 2015 erfolgen - siehe Anwendungsvorschrift § 36 Absatz 2c GewStG 2002.Zur Weiteranwendung der bis 2007 gültigen Fassung siehe Anwendungsvorschrift § 36 Absatz 9 Sätze 2 bis 5 GewStG 2002 in der für Erhebungszeiträume bis 2014 geltenden Fassung.Zu § 10a: Geändert durch G vom 23. 12. 2003 (BGBl I S. 2922), 13. 12. 2006 (BGBl I S. 2878), 14. 8. 2007 (BGBl I S. 1912), 20. 12. 2007 (BGBl I S. 3150), 19. 12. 2008 (BGBl I S. 2794), 8. 12. 2010 (BGBl I S. 1768) und 20. 12. 2016 (BGBl I S. 2998).
Zitierungen dieses DokumentsUrteileBVerwG, 19.02.2015 - 9 C 10.14 - Voraussetzungen für einen Billigkeitserlass wegen der Folgen einer Mindestbesteuerung nach § 10a GewStGBFH, 14.07.2016 - IV R 34/13BFH, 11.10.2012 - IV R 3/09 - Voraussetzungen des gewerbesteuerlichen Verlustabzugs; Wegfall der Unternehmeridentität bei kurzfristigem Erlöschen einer GesellschaftBFH, 20.09.2012 - IV R 43/10 - Verfassungsmäßigkeit der sog. MindestbesteuerungBFH, 16.03.2012 - IV B 155/11 - Gewerbesteuer nach Umwandlung eines früher nachweislich wegen Liebhaberei betriebenen Betriebes in einen Betrieb mit Gewinnerzielungsabsicht; Wechsel von Liebhaberei…BFH, 28.10.2009 - I R 4/09 - Übergang eines bestehenden Verlustabzugs bei Verschmelzung einer Holdinggesellschaft auf ihre einzige Tochtergesellschaft; Inhaltliche Anknüpfung der Feststellungen eines…BFH, 08.12.2016 - IV R 8/14BFH, 07.09.2016 - IV R 31/13BFH, 12.05.2016 - IV R 29/13 - Fortbestehen eines Verlustvortrags der Unterpersonengesellschaft bei Verschmelzung der Oberpersonengesellschaft auf die UnterpersonengesellschaftBFH, 03.05.2016 - VIII R 4/13 - Einkommensteuerliche Behandlung von Einkünften aus der Entwicklung von System- und Anwendungssoftware; Abgrenzung von gewerblicher und selbständiger TätigkeitBFH, 24.04.2014 - IV R 34/10 - Umfang des Verlustvortrags bei Einbringung des Gewerbebetriebs einer Personengesellschaft in eine andere PersonengesellschaftBFH, 11.10.2012 - IV R 38/09 - Bindungswirkung eines Verlustfeststellungsbescheids; Unternehmens- und Unternehmeridentität bei Verschmelzung der an einer GmbH & atypisch still beteiligten GmbH…BFH, 20.09.2012 - IV R 29/10 - Voraussetzungen abweichender Steuerfestsetzung aus Billigkeitsgründen; Billigkeit der Mindestbesteuerung bei Forderungserlass zur Vermeidung der InsolvenzBFH, 20.09.2012 - IV R 36/10 - Verfassungsmäßigkeit der sog. gewerbesteuerlichen MindestbesteuerungBFH, 20.09.2012 - IV R 60/11 - Verfassungsmäßigkeit der sog. MindestbesteuerungBFH, 22.08.2012 - I R 9/11 - Verfassungsmäßigkeit der sog. MindestbesteuerungBFH, 16.06.2011 - IV R 11/08 - Bindungswirkung eines Bescheids über die gesonderte Feststellung des vortragsfähigen Gewerbeverlusts i.S.v. § 10a GewStG bei PersonengesellschaftenBFH, 14.04.2011 - IV R 52/09 - Absetzungen für Abnutzung (AfA) für Wirtschaftsgüter sind bei der Ermittlung des Gewerbeertrags bei Zusammenfall der Zeitpunkte des Beginns der AfA und des…BFH, 12.10.2010 - I R 64/09 - Behandlung des zugeführten und des bisherigen Aktivvermögens jeweils durch Ansetzen mit dem Teilwert; Sachlicher Zusammenhang zwischen dem Anteilswechsel und der…BFH, 03.02.2010 - IV R 26/07 - Vorliegen eines Treuhandmodells bei an Personengesellschaften mitunternehmerschaftlich beteiligten Gesellschaftern; Gewerbesteuerpflicht bei Bestehen eines…
§ 10 GewStG, Maßgebender Gewerbeertrag§ 11 GewStG, Steuermesszahl und Steuermessbetrag

References: § 10

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