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Timestamp: 2019-07-22 11:00:25+00:00

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BGH, 01.03.2002 - RiZ(R) 1/01 - dejure.org
https://dejure.org/2002,1748
BGH, 01.03.2002 - RiZ(R) 1/01 (https://dejure.org/2002,1748)
BGH, Entscheidung vom 01.03.2002 - RiZ(R) 1/01 (https://dejure.org/2002,1748)
BGH, Entscheidung vom 01. März 2002 - RiZ(R) 1/01 (https://dejure.org/2002,1748)
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DRiG § 26 Abs. 3, § 80; LRiG Ba-Wü § 79; VwGO § 6, § 91, § 125 Abs. 1, § 137 Abs. 2, § 144, § 173; ZPO § 264 Nr. 2
Aufhebung eines Urteils - Zurückverweisung - Verfahrensrechtliche Gründe - Bindung an Vorentscheidungen - Klageänderung - Sachdienlichkeit - Rechtliche Hinweise des Landesjustizministeriums - Maßnahme der Dienstaufsicht - Kompetenz eines vorsitzenden Richters - Einzelrichter
NJW 2002, 2649 (Ls.)
NJW-RR 2002, 929
MDR 2002, 842
Erforderlich ist jedoch, dass sich das Verhalten einer dienstaufsichtführenden Behörde bei objektiver Betrachtung gegen einen bestimmten Richter oder eine bestimmte Gruppe von Richtern wendet, es also zu einem konkreten Konfliktfall zwischen der Justizverwaltung und dem Richter oder bestimmten Richtern gekommen ist (st. Rspr., vgl. etwa BGH, Urteil vom 1. März 2002 - RiZ(R) 1/01 - NJW-RR 2002, 929, 931 mwN).
Erforderlich ist jedoch, dass sich das Verhalten einer dienstaufsichtführenden Behörde bei objektiver Betrachtung gegen einen bestimmten Richter oder eine bestimmte Gruppe von Richtern wendet, es also zu einem konkreten Konfliktfall zwischen der Justizverwaltung und dem Richter oder bestimmten Richtern gekommen ist bzw. ein konkreter Bezug zur Tätigkeit eines Richters besteht (st. Rspr.; vgl. etwa BGH, Urteil vom 1. März 2002 - RiZ (R) 1/01, NJW-RR 2002, 929, 931;… Urteil vom 15. November 2007 - RiZ (R) 4/07, NJW 2008, 1448 Rn. 25 mwN; Urteil vom 6. Oktober 2011 - RiZ (R) 7/10, DRiZ 2012, 169 Rn. 23).
Erforderlich ist jedoch, dass sich das Verhalten einer dienstaufsichtführenden Stelle bei objektiver Betrachtung gegen einen bestimmten Richter oder eine bestimmte Gruppe von Richtern wendet, es also zu einem konkreten Konfliktfall zwischen der Justizverwaltung und dem Richter oder bestimmten Richtern gekommen ist bzw. ein konkreter Bezug zur Tätigkeit eines Richters besteht (st. Rspr.; vgl. etwa BGH, Urteil vom 1. März 2002 - RiZ(R) 1/01, NJW-RR 2002, 929, 931;… Urteil vom 15. November 2007 - RiZ(R) 4/07, NJW 2008, 1448 Rn. 25 mwN; Urteil vom 6. Oktober 2011 - RiZ(R) 7/10, DRiZ 2012, 169 Rn. 23).
Etwas anderes gilt nur dann, wenn trotz der Unzulässigkeit der geänderten (Wider-)klage der Streitstoff endgültig beseitigt werden kann (für diesen Sonderfall: vgl. die in der Kommentarliteratur häufig fälschlich als abweichende Auffassung bezeichnete Entscheidung: BGH, Urteil vom 01.03.2002 - RiZ (R) 1/01, NJW-RR 2002, 929, 930;… Assmann, in: Wieczorek/Schütze, 4. Aufl., § 263 Rn. 68).
Der Übergang zu einem unzulässigen Klageantrag kann aber nicht als sachdienlich angesehen werden, da er eine Sachentscheidung verhindert (…Zöller/Greger, ZPO, 24. Aufl. 2004, § 263 Rz. 13;… MünchKom-ZPO/Lüke, 2. Aufl. 2000, § 263 Rz. 36; vgl. auch BGH 08.02.1980 - I ZR 32/78 - ZZP 95 (1982), 66 f.; BGH 01.03.2002 - RiZ (R) 1/01 - NJW-RR 2002, 929, 930).
Sachdienlich ist eine Klage- oder Antragsänderung dann, wenn sie bei objektiver Beurteilung den Streitstoff der Beteiligten endgültig zu beseitigen vermag und einem anderenfalls zu gewärtigenden weiteren Rechtsstreit vorbeugt; maßgebend ist dabei der Gesichtspunkt der Prozesswirtschaftlichkeit (BGH 10.01.1985 - III ZR 93/83 - NJW 1985, 1841; BGH 30.11.1999 - VI ZR 219/98 - NJW 2000, 800; BGH 01.03.2002 - RiZ (R) 1/01 - NJW-RR 2002, 929;… MünchKomm/Becker-Eberhard, ZPO, 3. Aufl., § 263 Rn. 31 ff. m.w.N.).

References: § 26
 § 80
 § 79
 § 6
 § 91
 § 125
 § 137
 § 144
 § 173
 § 264
 § 263
 § 263
 § 263
 BGH 
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 § 263