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Timestamp: 2019-09-22 18:53:58+00:00

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Kommentierregeln | Die Minijob-Zentrale
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88 Kommentare zu “Kommentierregeln”
Tanja Geittner
14. September 2019 @ 18:03
Hallo, ich habe zwei Mini Jobs bei denen ich zusammen 420€ verdiene, jetzt kann ich einen kurzzeit Job bekommen der aber nur 14 Tage beträgt ,geht das ?
16. September 2019 @ 13:07
ja, das ist grundsätzlich möglich. Einen kurzfristigen Minijob können Sie neben Ihren 450-Euro-Minijobs ausüben. Die Verdienste werden nicht zusammengerechnet. Wir gehen hierbei davon, dass Sie keine sozialversicherungspflichtige Hauptbeschäftigung ausüben.
11. September 2019 @ 14:05
ich habe zwei Jobs, nun bin ich fortlaufend Krankgeschrieben, wer kommt im Falle einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung bei meinem Minijob fürs Krankengeld auf? Meine gesetzt. Krankenkasse zahlt lediglich 80% von meinem Hauptjob…
11. September 2019 @ 15:59
im Rahmen eines 450-Euro-Minijobs haben Sie Anspruch auf 6 Wochen Lohnfortzahlung im Krankheitsfall durch Ihren Arbeitgeber. Ein anschließender Anspruch auf Krankengeld besteht aus einem Minijob heraus nicht.
Petra Stuber
10. September 2019 @ 02:40
Hallo, ich habe gleich zwei Fragen zum Thema Minijob Krankengeld und Urlaubsgeld im Bereich der mobilen Betreuung. Hier liegt wohl eine etwas „andere“ Berechnungsgrundlage vor. Betreuungskräfte erhalten nach Aussage meiner Chefs pro Arbeitstag lediglich einen Stundenlohn von EINER Stunde pro Tag ausgezahlt. Beispiel: ich arbeite am Tag X normalerweise 3 Stunden à 11,05 = 33,15 €. Nun habe ich an diesem Tag Urlaub und es werden mir aber nur 98 % von 11,05 € ausgezahlt, also 10,83 €. Im Urlaubsrecht der Betreuungskräfte sieht das wohl so aus.
Wie steht es mit dem Krankengeld ? Wird da auch nur der Wert EINER Stunde ausgezahlt oder die Stunden, die man tatsächlich gearbeitet hätte ? Liebe Grüße Petra
10. September 2019 @ 15:33
Hallo Frau Stuber,
wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir Sie zu Ihrer arbeitsrechtlichen Einzelanfragen im Detail nicht beraten können.
Als Minijob-Zentrale erteilen wir lediglich allgemeine Auskünfte zum Thema Arbeitsrecht. Diese finden Sie auf unserer Homepage.
10. September 2019 @ 17:16
Ok, trotzdem vielen Dank ! Lg Petra Stuber
9. August 2019 @ 17:25
Sehr geehrte Minijob Zentrale,
Ich habe ca. 9 Monate in einem Restaurant auf 450€ Basis gearbeitet und dann im März diesen Jahres gekündigt. Im Mai habe ich einen neuen Minijob angenommen. Scheinbar wurde ich aber vom vorziehen Arbeitgeber Bzw. Der AG nicht abgemeldet. Nun wurde mir deswegen der Gehalt im letzten Monat, vom neuen Arbeitgeber, nicht ausgezahlt, da mein neuer Arbeitgeber scheinbar Steuern zahlen musste, obwohl ich die ganze Zeit nur 450€ verdient habe. Mein Gehalt für diesen Monat wurde deswegen einbehalten.
Nun meine Frage, warum muss ich Steuern zahlen, wenn mein ehemaliger Arbeitgeber es versäumt hat mich abzumelden und ich im gesamten Zeitraum lediglich 450€ pro Monat verdient habe?
Desweiteren, kann ich die Steuern irgendwie zurück bekommen oder muss ich wirklich Steuern für nicht erhaltenes Geld bezahlen?
Ich danke Ihnen schon einmal im Voraus für Ihre Hilfe.
12. August 2019 @ 12:56
Guten Morgen Fabian,
wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir Ihren geschilderten Fall aufgrund des Datenschutzes in unserm öffentlichen Blog nicht klären können. Um den Sachverhalt zu prüfen, sind mehrere persönliche Daten von Ihnen erforderlich. Wir empfehlen Ihnen daher, sich telefonisch mit uns in Verbindung zu setzen. Unsere Mitarbeiter im Service-Center sind montags bis freitags von 07:00 bis 17:00 Uhr unter der Telefonnummer 0355 2902-70799 für Sie da.
25. Juli 2019 @ 12:14
Liebes Team der Minijobzentrale,
Ich bin eine Studentin unter 25 Jahre alt.
Ab 1. Juli arbeite ich als Aushilfe beim Café. Da ich Max. 450€ bezahlt werde, hat meine Chefin mich bei der Minijobzentrale angemeldet.
Dann habe ich einen Arbeitsvertrag von der Universität bekommen. So arbeite ich ab dem 1. Aug. an der Uni für genau 200€ pro Monat. Weil ich bereits den Minijob beim Café habe, habe ich die Tätigkeit an der Uni als Hauptberuf mit Steuerklasse 1 erklärt.
Gestern bekam ich aber noch einen Arbeitsvertrag als Werkstudent, der ab 1. September gilt. Monatsgehalt beträgt maximal 780€.
Ich würde den Minijob beim Café bis 31.08 kündigen und bei der Uni fragen ob sie für mich bei Minijobzentrale anmelden können, sodass ich die Werkstudententätigkeit mit Steuerklasse 1 und Hauptberuf erklären kann.
Jetzt 2 Fragen an Ihnen.
1. wie kann ich am besten die Kündigung beim Café machen? (Ich habe keinen Arbeitsvertrag in Schriftform.)
2. was soll ich an Uni schreiben bzw. als Unterlagen/Formulare vorlegen, damit sie versteht, dass ich meine 200€ Tätigkeit an der Uni über Minijobzentrale bezahlt werden möchte? (Sie wissen wahrscheinlich auch, an der Uni werden fast alle HiWi oder studentische Hilfskräfte mit Steuerklasse 1 bezahlt, egal wie viel sie verdienen.)
Ich freue mich sehr auf Ihre Antwort!
16. Juli 2019 @ 08:28
Im März hatte meine Tochter einen Probearbeitstag für einen Minijob gemacht. Ein Vertrag kam jedoch nicht zu Stande.
Wir bekommen aufstockende Leistungen vom Jobcenter. Jetzt wurden wir durchs Jobcenter davon in Kenntnis gesetzt, das dieser Minijob, trotz Aufforderung an den Arbeitgeber, bis heute nicht abgemeldet wurde und die Leistungen bis auf weiteres eingestellt werden.
Der Arbeitgeber sagt immer wieder er würde sich darum kümmern, doch es passiert nichts. Was können wir tun?
Herzliche Grüße, Yvonne S.
17. Juli 2019 @ 08:03
die Meldepflicht obliegt auch im Minijob grundsätzlich dem Arbeitgeber. Wir empfehlen Ihnen folgende Vorgehensweise: Fordern Sie den Arbeitgeber bitte schriftlich auf, die noch fehlende Meldung umgehend zu erstellen. Setzen Sie ihm hierfür beispielsweise eine Frist von zwei Wochen.
Erstellt der Arbeitgeber die Abmeldung trotz erneuter schriftlicher Aufforderung nicht, können Sie sich anschließend schriftlich an die zuständige Einzugsstelle – im Falle eines Minijobs an die Minijob-Zentrale – wenden.
Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang, dass aufgrund des Datenschutzes eine Klärung des Sachverhaltes über unseren öffentlichen Blog nicht möglich ist. Dies dient auch Ihrem persönlichen Schutz bzw. dem Schutz Ihrer Tochter. Nutzen Sie hierzu beispielsweise unser gesichertes Kontaktformular, welches Sie über http://www.minijob-zentrale.de/Kontaktformular aufrufen können. So senden Sie uns ganz bequem eine Nachricht und Dateianhänge auf sicherem Weg. Die Daten werden automatisch verschlüsselt.
7. Mai 2019 @ 00:02
Liebes Team der Minijob-Zentrale,
ich hatte für 6 Monate einen Minijob. Mein Verdienst war immer gleich und betrug 450 € brutto. Dazu habe ich in die Rentenversicherung eingezahlt, was entsprechend vom Lohn abgezogen wurde.
Mein Vertrag wurde am 31.März beendet. Für den März sind allerdings Überstunden angefallen, auch konnte ich den Urlaub nicht nehmen. Ich habe im März die normalen 450 € brutto bekommen. Im April bekam ich einen weiteren Lohnzettel mit der Vergütung der geleisteten Überstunden und der nicht genommenen Urlaubstage. Hier wurde die Lohnsteuer abgezogen und ich wurde in die Lohnsteuerklasse 6 eingestuft. Dafür gingen keine Abzüge an die Rentenversicherung, obwohl ich die immer gerne vom Lohn gezahlt habe.
Ich hatte bis März nur diesen Minijob, sonst keine weitere Beschäftigung. Im April hatte ich überhaupt keine Arbeit.
Ist es richtig, dass ich für den April plötzlich Lohnsteuer zahlen muss und in die Steuerklasse 6 eingestuft wurde? Es handelt sich hierbei nur um die Vergütung der Überstunden, inkl. Urlaub. Eine Zweibeschäftigung lag nicht vor.
Vielen Dank für die Aufklärung und Rückantwort.
7. Mai 2019 @ 00:12
Kleine Ergänzung: Die Höhe der Vergütung aus Überstunden, inkl. Urlaub war deutlich geringer als 450 €.
7. Mai 2019 @ 11:00
bei der Prüfung der Frage, ob das Arbeitsentgelt 450 Euro übersteigt, ist vom regelmäßigen Arbeitsentgelt auszugehen. Das regelmäßige Arbeitsentgelt ermittelt sich abhängig von der Anzahl der Monate, für die eine Beschäftigung gegen Arbeitsentgelt besteht, wobei maximal ein Jahreszeitraum (12 Monate) zugrunde zu legen ist. Bei einem Beschäftigungsbeginn zum 1. Oktober erstreckt sich somit der zu beurteilende Jahreszeitraum bis zum 30. September des Folgejahres. Dabei darf das regelmäßige Arbeitsentgelt im Durchschnitt einer Jahresbetrachtung 450 Euro nicht übersteigen. Steht bereits zu Beginn der Beschäftigung fest, dass diese nicht durchgehend für mindestens 12 Monate gegen Arbeitsentgelt besteht, ist die zulässige Arbeitsentgeltgrenze für den Gesamtzeitraum entsprechend zu reduzieren.
Überschreitet das Arbeitsentgelt regelmäßig den Betrag von 450 Euro, so liegt vom Tage des Überschreitens an kein Minijob mehr vor.
Ein nur gelegentliches und nicht vorhersehbares Überschreiten der Entgeltgrenze führt hingegen nicht zur Beendigung des Minijobs. Im Einzelfall kann es daher in dem für die Ermittlung des regelmäßigen Arbeitsentgelts maßgebenden Prognosezeitraum zum Überschreiten der monatlichen Arbeitsentgeltgrenze von 450 Euro und auch der zulässigen Arbeitsentgeltgrenze kommen. Dabei ist die Höhe des Arbeitsentgelt, in dem Monat, in dem die Entgeltgrenze unvorhersehbar überschritten wird, unerheblich. Unvorhersehbar wäre beispielsweise ein erhöhter Arbeitseinsatz wegen des krankheitsbedingten Ausfalls eines anderen Arbeitnehmers. Urlaubsvertretungen sind vorhersehbar und können somit nicht unter diese Regelung fallen. Als gelegentlich ist dabei ein Zeitraum von bis zu drei Monaten innerhalb eines Zeitjahres anzusehen.
Zusammenfassend ist in Ihrem Fall zu prüfen, warum die Überstunden im März entstanden sind. Ist dies auf ein unvorhersehbares Ereignis zurückzuführen, so gelten die oben genannten Ausführungen. Es handelt sich dann zwar um sozialversicherungspflichtiges Arbeitsentgelt, führt jedoch nicht für den Monat März zur Sozialversicherungspflicht. Der Arbeitgeber muss ebenfalls die Zahlung dem letzten Entgeltabrechnungszeitraum (März) zuordnen und als Minijob verbeitragen. Es ist die Pauschsteuer (2 Prozent) abzuführen, wenn diese im laufenden Beschäftigungsverhältnis auch angewandt wurde. Weiterhin hat der Arbeitgeber Ihren Eigenanteil der Rentenversicherungsbeiträge abzuziehen.
Kann der Urlaub wegen Beendigung des Arbeitsverhältnisses nicht mehr gewährt werden, so ist er auszubezahlen. Voraussetzung ist also die Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Urlaubsabgeltungen sind beitragspflichtiges einmalig gezahltes Arbeitsentgelt und grundsätzlich dem letzten Entgeltabrechnungszeitraum (in Ihrem Fall März) im laufenden Kalenderjahr zuzuordnen. Bei der Prüfung der Frage, ob die zulässige Arbeitsentgeltgrenze überschritten wird, ist eine Urlaubsabgeltung nicht zu berücksichtigen, da es sich um eine nicht mit hinreichender Sicherheit und Regelmäßigkeit wiederkehrende Zahlung handelt. Ihr Eigenanteil zu den Rentenversicherungsbeiträgen ist auch von diesem Arbeitsentgelt abzuziehen.
4. Mai 2019 @ 10:01
Hallo Minijob Zentrale, meine Frage:
darf man wenn man Rentner bzw. Pensionär ist anstelle einer Nebentätigkeit (Brutto z.b. 900 Euro) , 2 Minijobs ausüben, oder ist das grundsätzlich nicht möglich, wegen Gesetze und der Versteuerung. Oder gibts Möglichkeiten der Versteuerung z.b. analog der eine Nebentätigkeit (wie mit STK 6)
Oder geht grundsätzlich nur 2 Minijobs, wenn zusammen der Verdienst
max. 450 Euro i. Monat ist.
Grüsse Frank K.
6. Mai 2019 @ 14:48
Guten Tag Franz,
da Sie als Altersrentner bzw. Pensionär keine versicherungspflichtige Hauptbeschäftigung mehr haben, können Sie mehrere 450-Euro-Minijobs nebeneinander ausüben, wenn Sie insgesamt nicht mehr als 450 Euro monatlich verdienen. Überschreiten Sie die Verdienstgrenze insgesamt, sind alle Jobs versicherungspflichtig und damit keine Minijobs mehr. Alle Arbeitgeber rechnen in diesem Fall mit Ihrer zuständigen Krankenkasse ab. Sie selbst als Arbeitnehmer zahlen in allen Jobs Sozialversicherungsbeiträge und Steuern. Bei Fragen zur Höhe der Beiträge wenden Sie sich bitte an Ihre Krankenkasse. Bei steuerlichen Fragen hilft Ihnen Ihr Finanzamt weiter.
6. März 2019 @ 09:11
Ich habe mal folgende Frage. Ich arbeite als Regalservicekraft normal 1 Stunde in der Woche. Nun habe ich im Januar ein extra Gebiet kurzzeitig übernommen. Für dieses Gebiet wurden 12 Stunden pro Woche veranschlagt. Nun bin ich im Januar eine Woche krank gewesen. Der Arbeitgeber hat mir nun für diese Woche nicht die veranschlagten 12 Stunden bezahlt, sondern nur knapp 3 Stunden, da er hier auf die Errechnung des Lohnes während Krankheit (lohn der letzten 13 Wochen) zurückgegriffen hat.
Meine Frage ist nun, ob dies richtig ist, denn die Stundenanzahl war ja vorgegeben und meines Erachtens hätte er hier die veranschlagte Stundenzahl bezahlen müssen.
6. März 2019 @ 14:36
die Höhe des Anspruchs auf Arbeitsentgelt des wegen krankheitsbedingter Arbeitsunfähigkeit an der Arbeitsleistung verhinderten Arbeitnehmers richtet sich nach dem Entgeltausfallprinzip. Gemäß § 4 Entgeltfortzahlungsgesetz hat der Arbeitnehmer Anspruch auf das Arbeitsentgelt, dass ihm zustehen würde, wenn er nicht wegen der Arbeitsunfähigkeit an der Arbeitsleistung verhindert wäre.
Berechnung der Lohnfortzahlung bei Stundenlohn nach dem Entgeltfortzahlungsgesetz
Der Arbeitnehmer ist so zu stellen, als hätte er gearbeitet. Hierfür ist das Arbeitsentgelt zu ermitteln und fortzuzahlen, das während der Krankheit sonst an den Arbeitnehmer zu zahlen gewesen wäre.
Die Formel lautet: Stundenlohn x ausgefallene Stunden
Beispiel: ein Arbeitnehmer erhält 10 Euro pro Stunde. Er arbeitet 10 Stunden in der Woche und ist eine Woche erkrankt.
10 Euro x 10 Stunden = 100 Euro (Höhe des fortzuzahlenden Arbeitsentgelt)
Hat der Arbeitgeber Rückfragen zur Berechnung oder zum Erstattungsverfahren, steht das Service-Telefon der Arbeitgeberversicherung der Knappschaft von montags bis donnerstags von 7:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 14:00 unter 0234 304-43990 gerne zur Verfügung.
Beachten Sie bitte, dass durch einen Tarifvertrag jedoch eine abweichende Bemessungsgrundlage des fortzuzahlenden Arbeitsentgelts im Fall der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall festgelegt werden kann.
21. Februar 2019 @ 07:22
Hallo, ich habe eine Frage als AG.
Wir haben einen Minijobber, der nun mit dem Abrechnungsmonat Februar eine Abfindung i. H. v. 1000,00 € erhält, aber auch noch seinen normalen Verdienst von 450,00€.
Nun ist hier meine Frage, wie ich am besten den MA abrechnen kann. Der Abfindungsbetrag ist ja SV-frei, jedoch muss dieser versteuert werden. Jedoch muss ebenfalls die 450,00 € ausbezahlt werden, welche ja mit der pauschalierung ausbezahlt wird.
Was hätte man für möglichkeiten, diesen MA nun abzurechnen? Ggf. eine zweite Personalnummer anlegen für die Abfindung und dazu einen ELSTAM-Abruf durchführen?
21. Februar 2019 @ 15:09
wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir Sie zur steuerrechtlichen Behandlung der Abfindung nicht beraten können. Hier bitten wir Sie, sich an Ihr zuständiges Finanzamt zu wenden.
Aus sozialversicherungsrechtlicher Sicht werden Abfindungen, welche wegen Auflösung des Arbeitsverhältnisses als Entschädigung für den Wegfall künftiger Verdienstmöglichkeiten durch den Verlust des Arbeitsplatzes gezahlt werden nicht als Entgelt gewertet. Beiträge sind in diesem Fall nicht zu entrichten. Auch bei der Verdienstgrenze für Minijobber wird diese Zahlung nicht berücksichtigt.
6. März 2019 @ 09:10
Stefan Umlauf
30. Januar 2019 @ 10:44
Guten Tag Liebes Minijob Team,
ich habe eine Frage im Auftrag meiner Frau… Meine Frau ist noch bis Juni 2020 in Elternzeit – wir haben die Elternzeit des ersten Kindes unterbrochen und nahmen dann die Elternzeit des zweiten Kindes und im Anschluss wieder das des ersten Kindes. So nun ist es aber so das meine Frau gerne wieder arbeiten gehen möchte… da es aber ja die bis zu 30h Regel gibt diese aber auch eine mindest Stundenregel von 15h beinhaltet (richtig?) haben wir uns entschlossen einen Minijob aufzunehmen. da stellten wir aber schlussendlich fest, dass man ja nicht Krankversichert ist – sind wir da der richtigen Meinung oder gilt da noch die Krankversicherung welche aktuell noch bis zum Ende der Elternzeit läuft? Wenn man nicht krankversichert ist dachten wir an die Möglichkeit eines MIDIJOB´s welcher ja zwischen 451 und 850 Euro liegt.
da kann/muss man sich dann wieder krankenversichern oder? Wir sind auch dann der Meinung, dass wir die Elternzeit beenden müssen. Danke für Ihre Antworten
31. Januar 2019 @ 14:18
Hallo Herr Umlauf,
bei der Elternzeit handelt es sich um eine unbezahlte Arbeitsfreistellung. Jeder Elternteil, der in einem Arbeitsverhältnis steht, hat Anspruch auf die Elternzeit bis das Neugeborene sein drittes Lebensjahr vollendet hat. Während der Elternzeit besteht der bisherige Arbeitsvertrag weiter. War die Elternzeitnehmerin / der Elternzeitnehmer vor der Elternzeit in einer gesetzlichen Krankenkasse pflichtversichert, besteht auch die Krankenversicherung beitragsfrei bis zum Ende der Elternzeit fort.
Während der kompletten Elternzeit dürfen maximal 30 Wochenstunden gearbeitet werden, auch wenn kein Elterngeld mehr bezogen wird. Regelungen zu einer Mindeststundenanzahl sind uns nicht bekannt. Viele Mütter üben während der Elternzeit einen Minijob beim selben oder einem anderen Arbeitgeber aus. Wenn ein Minijob bei einem anderen Arbeitgeber aufgenommen werden möchte, ist vorher die Zustimmung des eigentlichen Arbeitgebers einzuholen. Die monatliche Einkommensgrenze für einen Minijob beträgt dabei 450 Euro.
Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Sie in diesem öffentlichen Blog nicht detailliert beraten können.
Abschließend empfehlen wir Ihnen, dass Sie sich mit Ihren konkreten Fragen zur Krankenversicherung an Ihre zuständige Krankenkasse zu wenden.
27. Januar 2019 @ 22:31
Hallo, ich habe einen minijob bei dem ich 100 Euro verdiene. Ein Jahr später habe ich noch einen minijob mit 312 Euro. Jetzt habe ich die Möglichkeit noch einen minijob anzunehmen. (Ich bin von der Rentenversicherung befreit.) darf ich dan bei dem 3. minijob nur 38 Euro verdienen damit nicht die 450 Euro Grenze überschritten wird, damit ich auch weiterhin keine Steuern zahlen muss?
28. Januar 2019 @ 12:27
wir gehen davon aus, dass Sie neben Ihren Minijobs keine sozialversicherungspflichtige Hauptbeschäftigung ausüben. Ist dies der Fall, können Sie mehreren 450-Euro-Minijobs nachgehen. Der gesamte Verdienst aus allen 450-Euro-Minijobs darf dann in Summe 450 Euro monatlich nicht überschreiten, ansonsten werden alle Beschäftigungen sozialversicherungs- und steuerpflichtig.
Mit Ihrem jetzigen gesamten Entgelt von 412 Euro monatlich, ist damit tatsächlich nur noch ein Verdienst von 38 Euro im dritten 450-Euro-Minijob möglich, um sozialversicherungsfrei zu bleiben.
Grundsätzlich hätten Sie jedoch noch die Möglichkeit, eine kurzfristige Beschäftigung sozialversicherungsfrei neben Ihren 450-Euro-Minijobs auszuüben. Ausführliche Informationen zu kurzfristigen Minijobs finden Sie auch auf unserer Homepage: https://www.minijob-zentrale.de/DE/01_minijobs/02_gewerblich/01_grundlagen/02_kurzfristige_gewerbliche_minijobs/node.html
Monika Isermann
23. Januar 2019 @ 16:31
Hallo, ich hätte da eine Frage.
Muss ein Arbeitgeber bei einem Minijob den Urlaub bezahlen obwohl er das noch nie gemacht hat? Genauso mit Krankheitstagen?
Vielen Dank schon mal?
24. Januar 2019 @ 08:43
Des Weiteren haben Minijobber auch Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub. Der gesetzliche Urlaubsanspruch beträgt jährlich mindestens 4 Wochen bzw. 24 Werktage bei einer 6-Tage-Woche.
Konkrete Fragen zum Thema Arbeitsrecht beantwortet Ihnen das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.
22. Januar 2019 @ 21:52
Ich bin 14 und würde gerne in den folgenden Sommerferien einen Ferienjob absolvieren, weiß aber noch nicht genau, was ich beachten muss und welche Berufe in Frage kommen.
Vorab schon mal danke für die Antwort
23. Januar 2019 @ 13:15
für Jugendliche, die noch keine 18 Jahre alt sind, gilt das Jugendarbeitsschutzgesetz.
Besondere Regeln gelten für Kinder über 13 und vollzeitschulpflichtige Jugendliche.
Kinder über 13 Jahre und vollzeitschulpflichtige Jugendliche dürfen:
·	nicht mehr als zwei Stunden täglich und
·	nicht zwischen 18 und 8 Uhr,
·	nicht vor dem Schulunterricht und
·	nicht während des Schulunterrichts arbeiten und
·	während der Schulferien für höchstens vier Wochen im Kalenderjahr arbeiten.
Wer zwischen 15 und 18 Jahren alt ist, ist Jugendlicher. Für Jugendliche, die noch vollzeitschulpflichtig sind, gelten die gleichen Bestimmungen wie für Kinder. Die Vollzeitschulpflicht wird von den Ländern geregelt. Sie beträgt neun oder zehn Schuljahre. Mit Erfüllung der Vollzeitschulpflicht dürfen Jugendliche:
·	nicht mehr als acht Stunden täglich und
·	nicht mehr als 40 Stunden in der Woche,
·	nur in der Zeit von 6.00 Uhr bis 20.00 Uhr und
·	nur an fünf Tagen in der Woche beschäftigt sein
– wobei die beiden freien Tage aufeinander folgen sollen.
·	Die Jugendlichen müssen mindestens zwölf Stunden tägliche Freizeit haben.
In der Hoffnung Ihnen persönlich weitergeholfen zu haben, wünschen wir Ihnen bei der Suche nach einem geeigneten Ferienjob viel Erfolg.
9. Januar 2019 @ 15:21
Ich habe ne Frage zwecks Feiertagsregelung bei Minijob.
Ich arbeite an 3 festen Tagen in der Woche und es gibt einige Feiertage im Jahr die auf diese Tage fallen. Mein Arbeitgeber sagt, dass diese Tage als nicht gearbeitet und somit auch nicht bezahlt werden. Aber ich weiss, dass es so nicht richtig ist. Eigentlich müssten diese Stunden auf meinen Stundenzettel. Kann ich meinen Arbeitgeber noch irgendwie überzeugen oder hab ich Pech und muss mich damit abfinden und mir gehen dann max 24 std im Jahr verloren ? Danke
10. Januar 2019 @ 13:31
Hallo Ninu,
Sie haben recht mit Ihrer Aussage, dass der Feiertag bezahlt werden muss, wenn er auf einen Wochentag fällt, an welchem Sie regulär gearbeitet hätten.
Uns, der Minijob-Zentrale ist es ein großes Anliegen unsere Kunden, zum Beispiel Arbeitgeber und Arbeitnehmer, über Ihre Rechte und Pflichten zu informieren. Insbesondere zum Arbeitsrecht erhalten wir sehr viele Anfragen, die wir gewissenhaft beantworten. Da das Arbeitsrecht jedoch ein Individualrecht ist, kann es behördlich nicht geregelt werden. Das heißt, Sie müssen Ihre Ansprüche bei Ihrem zuständigen Arbeitsgericht selbst durchsetzen.
Hierzu haben wir auch einen Blogbeitrag: https://blog.minijob-zentrale.de/2018/01/11/gibt-es-geld-wenn-der-minijob-auf-einen-feiertag-faellt/
5. Januar 2019 @ 19:16
Hallo! Ich bin seit etwa einem 1/2 Jahr auf 450€ Basis angestellt in einer Leiharbeitsfirma. Im November war ich einen Tag krank. Ich habe mich am Vortag krank gemeldet, auch eine AU Bescheinigung vorgelegt. Der Arbeitgeber zahlt nun für den Tag aber keine Lohnfortzahlung. Ich hätte an dem Tag eine 7h Schicht gehabt. Ist das korrekt so? Wie ist die rechtliche Regelung? Danke und freundliche Grüße
7. Januar 2019 @ 15:06
6. Dezember 2018 @ 21:46
Hallo, gibt es eine Regelung zur Verteilung der Urlaubstage? Ich arbeite in einer 6 Tage Woche; Wochenarbeitszeit 8,6 Stunden, in der Regel nicht mehr als 2 Samstage im Monat.
Jetzt irritiert mich, daß ich für 2 Wochen Sommerurlaub, an allen 3 betroffenen Samstagen Urlaub nehmen muss. Ich kenne das so aus früheren Beschäftigungen nicht. Da war der erste Samstag immer einfach ein „freier“ Tag. Da ich Kinder habe und die Schulferien abdecken muss, möchte ich natürlich sparsam mit meinen Urlaubstagen umgehen.
Gibt es denn eine gesetzliche Regelung dafür?
10. Dezember 2018 @ 13:05
Ihr Urlaubsanspruch berechnet sich anhand der vertraglich vereinbarten Wochenarbeitstage. Wie viele Stunden Sie an diesen Tagen arbeiten, ist für die Berechnung des Urlaubsanspruches nicht relevant. Gibt es keine arbeits- oder tarifvertraglichen Regelungen über den Urlaubsanspruch, gelten die Regelungen des Bundesurlaubsgesetzes. Dieses gesteht jedem Arbeitnehmer – auch Minijobbern – einen bezahlten Mindesturlaubsanspruch zu. Bei einer vollen 6-Tage-Arbeitswoche werden hier mindestens 24 Urlaubstage festgelegt. Arbeitet der Beschäftigte an weniger als 6 Tagen pro Woche reduziert sich dieser Mindesturlaubsanspruch analog. Die Formel bei einer wöchentlich gleichbleibenden Anzahl von Arbeitstagen lautet dann:
24 (gesetzlicher Mindestanspruch) x individuelle Wochenarbeitstage
Ist daher beispielsweise vertraglich vereinbart, dass ein Minijobber jeden zweiten Samstag pro Woche arbeitet, entspricht das rein rechnerisch 0,5 Tagen pro Woche. Der Mindesturlaubsanspruch beträgt damit 2 Tage pro Jahr. Die Verteilung der Urlaubstage erfolgt dann auf solche Tage, an welchen der Arbeitnehmer regulär hätte arbeiten müssen. Tage, welche regulär frei sind, müssen nicht mit einem Urlaubstag berechnet werden. Bei der Berechnung Ihres individuellen Urlaubsanspruches hilft Ihnen auch unser Urlaubsrechner: https://www.minijob-zentrale.de/DE/05_multifunktionsleiste/03_service/05_tools_rechner/Urlaubsrechner/node.html
21. November 2018 @ 11:28
ein Mitarbeiter übt in einem Unternehmen eine geringfügig entlohnte Beschäftigung aus. Gleichzeitig ist dieser Mitarbeiter in dem gleichen Unternehmen ehrenamtlich tätig und erhält hierfür i. R. d. § 3 Nr. 26 EStG eine Aufwandsentschädigung.
Andere anderweitige ehrenamtliche Tätigkeiten übt der Mitarbeiter nicht aus.
Wäre folgender Sachverhalt sozialversicherungsrechtlich THEORETISCH unbedenklich(?):
Der Mitarbeiter erhält in einem Monat i. R. seiner geringfügig entlohnten Beschäftigung 450,00 € UND zusätzlich im gleichen Monat i. R. der ehrenamtlichen Tätigkeit 2.400,00 € Übungsleiterpauschale i. S. d. § 3 Nr. 26 EStG (selbstverständlich hat der Mitarbeiter in diesem Jahr die Übungsleiterpauschale i. S. d. § 3 Nr. 26 EStG noch nicht angetastet).
Da die Einnahmen nach § 3 Nr. 26 EStG kein Arbeitsentgelt darstellen, wäre der theoretische Sachverhalt meines Erachtens demnach zulässig und würde nicht zur Sozialversicherungspflicht führen.
Vielen Dank im Voraus für Ihre Rückmeldung.
21. November 2018 @ 13:45
Ihre Annahme ist korrekt. Die genannten Einnahmen im Rahmen der Übungsleiterpauschale zählen im sozialversicherungsrechtlichen Sinn nicht zum Arbeitsentgelt. Der hierauf entfallende Teil der Einnahmen des Arbeitnehmers ist bei der Ermittlung der Entgeltgrenze im Minijob abzuziehen.
Übersteigt das verbleibende Entgelt die monatliche Grenze von 450 Euro nicht, liegt ein Minijob vor. In Ihrem geschilderten Beispiel liegt damit grundsätzlich ein Minijob vor.
19. November 2018 @ 22:04
Hallo liebe Minjob-Zentrale,
ich stehe vor einer großen Herausforderung mit dem Thema Minijob. Ich übe zu meinem Minijob in einem Fitnessstudio noch ein ganz normalen Vollzeit-Job mit ganz normalem Gehalt aus. Es besteht noch eine nebenberufliche Selbststätigkeit, die ist – so denke ich – für die Betrachtung irrelevant. Derzeit lasse ich meine Steuererklärung für 2017 von einer Steuerberaterin erstellen. Meine StB hat mir nun mitgeteilt, dass für das Jahr 2017 beim Finanzamt für diesen Minijob eine zweite Lohnsteuerkarte hinterlegt wurde, was jetzt dazu führt, dass ich die Einkünfte aus diesem Minijob nun ca. 40% versteuern muss. Ich bin mir ziemlich sicher, dass mein Minijob-AG hier bei der Anmeldung ganz großen Bockmist gebaut hat, aber sich leider nicht in der Lage sieht, dieses rückgängig zu machen.
Dazu habe ich folgende Fragen:
1. Kann man das überhaupt rückgängig machen?
2. Wenn ja, wer muss die Nachweise erbringen, dass es sich wirklich nur um eine gerinigfügige Beschäftigung handelt und wer muss dieses initiieren.
20. November 2018 @ 13:23
bei den 450-Euro-Minijobs bestimmt der Arbeitgeber die Art der Besteuerung. Er entscheidet, ob der Minijob pauschal mit zwei Prozent versteuert wird oder individuell nach Ihrer Lohnsteuerklasse. Die Pauschsteuer von zwei Prozent meldet und zahlt der Arbeitgeber an die Minijob-Zentrale. Hat er sich dagegen für die individuelle Lohnsteuer entschieden zahlt er diese direkt an das Finanzamt.
Die einheitliche Pauschsteuer in Höhe von zwei Prozent beinhaltet die Lohnsteuer, die Kirchensteuer und den Solidaritätszuschlag. Das gilt auch für Minijobber, die einer Religionsgemeinschaft angehören, für die keine Steuern erhoben werden. Arbeitgeber zahlen die Pauschsteuer zusammen mit den übrigen Abgaben an die Minijob-Zentrale. Die einheitliche Pauschsteuer von zwei Prozent stellt die endgültige Besteuerung des Arbeitslohns dar und wird bei der Einkommensteuerveranlagung des Minijobbers nicht berücksichtigt. Dieser kann daher keine Aufwendungen als Werbungskosten abziehen, die bei dem pauschalversteuerten Minijob anfallen.
Wählt der Arbeitgeber die individuelle Besteuerung für den Minijob, hängt die Höhe des Lohnsteuerabzugs von Ihrer Lohnsteuerklasse als Minijobber ab. In Ihrem konkreten Fall wäre dies Steuerklasse VI, da Ihre reguläre Lohnsteuerklasse bereits bei Ihrer Hauptbeschäftigung vorliegt.
Wir empfehlen Ihnen daher mit Ihrem Minijob-Arbeitgeber nochmal zu sprechen, welche Besteuerung er für den Minijob tatsächlich gewählt hat. Normalerweise hätte Ihnen bei der individuellen Versteuerung die Lohnsteuer, wie in Ihrer Hauptbeschäftigung auch, bereits im Jahr 2017 monatlich vom Verdienst abgezogen werden müssen.
Unabhängig davon, ist der Ansprechpartner bei Fragen zur individuellen Versteuerung das zuständige Finanzamt.
20. November 2018 @ 18:28
Hallo, ich hatte letztes Jahr das gleiche Problem. Ich studiere und hatte einen Vertrag als Minijobberin. Ich wurde auch so abgerechnet. Im Dezember 2017 hat mein Arbeitgeber mir plötzlich rückwirkend für das ganze Jahr korrigierte Lohnabrechnungen mit Steuerklasse 1 übersandt und 600 Euro zurückgefordert, weil nun plötzlich Lohnsteuer, Kirchensteuer und Sozialversicherung abgeführt wurde. Grund: ich hätte angeblich mehr verdient als monatlich 450 Euro, was definitiv falsch war. Ich hatte zwar drei Monate lang 500 Euro verdient, lag aber fürs ganze Jahr weit unter der Grenze von 5.400 Eur und war deshalb eindeutig ein Minijobber. Nach wochenlangem Hin und Her und unzähligen Telefonaten und Emails mit Arbeitgeber, Minijobzentrale, Krankenversicherung und Rentenversicherung in denen mir immer versichert wurde, dass der Arbeitgeber unrecht hat und er für die Korrektur verantwortlich ist, hat der Arbeitgeber dann alles korrigiert und mich wieder als Minijobber abgerechnet.
14. November 2018 @ 23:40
Liebes Team der Minijob Zentrale. Ich über seit 9 Monaten einen 450 Euro aus 1 mal in der Woche von 21 Uhr bis Morgens um 7.00 uhr. Meine Frage wäre jetzt wieviel Urlaubstage ich denn in dieser Zeit angespart hätte ? Vielen lieben Dank, Schaefer
15. November 2018 @ 13:22
jeder Arbeitnehmer – auch im Minijob – hat Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub. Der gesetzliche Mindesturlaub beträgt 4 Wochen im Zeitraum von 12 Monaten.
Bei der Berechnung des individuellen Urlaubsanspruches sind jedoch mehrere Kriterien zugrunde zu legen, welche je nach Arbeitnehmer variieren können. So sind zum Beispiel tarif- oder arbeitsvertragliche Reglungen zu beachten. Wird die Berechnung im Unternehmen nach dem Tages- oder Schichtprinzip vorgenommen oder liegt für den Mitarbeiter ggf. ein höherer Anspruch aufgrund aufgrund einer Behinderung vor? Alles das sind Faktoren, welche zur individuellen Berechnung des Urlaubsanspruches berücksichtigt werden müssen.
Eine Beratung im Einzelfall zu individuellen arbeitsrechtlichen Fragen kann und darf die Minijob-Zentrale nicht leisten. Wir können Ihnen daher nur empfehlen den Sachverhalt der Urlaubsgewährung direkt mit Ihrem Arbeitgeber als Vertragspartner zu sprechen, um etwaige offene Fragen zur Ausgestaltung des Arbeitsvertrage zu klären.
Grundsätzliches zum Urlaubsanspruch finden Sie auch auf unserem Blog-Beitrag: https://blog.minijob-zentrale.de/2018/08/02/neu-online-rechner-fuer-mindesturlaub-im-minijob/
Nadja N.
10. September 2018 @ 11:46
Guten Tag, ich arbeite hauptberuflich mit 23 Std./Woche als Bürokraft und möchte nun einmal im Monat in einem Privathaushalt putzen – somit 20 € pro Monat und zusätzlich würde ich gerne eine Stelle anfangen mit 3 Std./Woche – somit 120 € im Monat. Beides zusammen sind nur 140 € monatlich. Darf ich beide Stellen annehmen?
10. September 2018 @ 14:38
Guten Tag Nadja,
neben einer versicherungspflichtigen Hauptbeschäftigung können Sie nur einen 450-Euro-Minijob ausüben. Nehmen Sie später noch einen 450-Euro-Job auf, wird dieser mit der Hauptbeschäftigung zusammengerechnet und ist mit Ausnahme der Arbeitslosenversicherung in der Regel versicherungspflichtig. Dieser Job muss vom Arbeitgeber an Ihre Krankenkasse gemeldet werden.
Vielleicht besteht für Sie und Ihrem Arbeitgeber im Privathaushalt die Möglichkeit die Tätigkeit als kurzfristige Beschäftigung auszuüben. Informationen zur kurzfristigen Beschäftigung finden Sie unter Folgenden Link:
https://www.minijob-zentrale.de/DE/01_minijobs/02_gewerblich/01_grundlagen/02_kurzfristige_gewerbliche_minijobs/node.html.
Eine kurzfristige Beschäftigung kann neben einem 450-Euro-Minijob und einer versicherungspflichtigen Hauptbeschäftigung ausgeübt werden.
1. August 2018 @ 09:02
Guten Morgen Team der Minijob-Zentrale,
ich bin nebenberuflich selbstständig (Online-shop, Einzelunternehmen) und besuche gelegentlich auch Messen/Märkte zwecks Verkauf und Vorstellung meiner Waren. Dazu würde ich gerne eine Hilfe in Form von einem Minijobber einstellen. Meine Frage dazu: wenn es ca. an 6 Wochenenden (jeweils Samstags und Sonntags) im Jahr zu Einsätzen kommt, wäre es dann als kurzfristige Beschäftigung möglich? Oder besser als reguläre Minijob Beschäftigung? Es wären nicht mehr als 50 Arbeitstage im Jahr, dafür aber arbeitstäglich ca. 9 Stunden an den beiden Tagen. Die Messe Termine/Besuche werden von mir Anfang des Jahres geplant. Sind also größtenteils vorhersehbar. ich bedanke mich bereits jetzt für Ihre Antwort.
1. August 2018 @ 14:10
auch wir sind der Meinung, dass in Ihrem geschilderten Sachverhalt eine kurzfristige Beschäftigung möglich ist.
Dabei ist ein kurzfristiger Minijob von vornherein auf einen bestimmten Zeitraum begrenzt. Auf maximal drei Monate, wenn Ihr Minijobber an mindestens fünf Tagen pro Woche arbeitet oder 70 Arbeitstage, wenn Ihr Minijobber regelmäßig weniger als an fünf Tagen wöchentlich beschäftigt ist. Diese Zeitgrenzen gelten generell für alle kurzfristigen Minijobs innerhalb eines Kalenderjahres, aber auch für jahresübergreifende Beschäftigungen, die Sie von vornherein auf drei Monate oder 70 Arbeitstage befristet haben. Auf den Verdienst kommt es bei kurzfristigen Minijobs nicht an.
Weitere Informationen zur kurzfristigen Beschäftigung finden Sie unter folgenden Link.
https://www.minijob-zentrale.de/DE/01_minijobs/02_gewerblich/01_grundlagen/02_kurzfristige_gewerbliche_minijobs/01_zeitgrenzen/node.html
29. Mai 2018 @ 14:01
wir möchten gerne einen Minijobber einstellen. Können aber nicht sagen, wie viel Arbeit pro Woche anfällt. Dem potentiellen MItarbeiter ist es egal ob er einen Monat 450 € und im anderen Monat nur 20 € verdient.
Das Problem ist, dass mir von der Minijob-Zentrale jeder etwas andere mitteilt.
Was ist das absolute MInimum, was im Arbeitsvertrag an Stunden angegeben werden muss?
31. Mai 2018 @ 08:53
die Minijob-Zentrale ist deutschlandweit die zentrale Einzugs- und Meldestelle für alle Minijobs.
Für die Ausgestaltung der Arbeitsverträge mit Ihren Mitarbeitern gibt es seitens der Minijob-Zentrale keine Vorgaben. Wir stellen es Ihnen frei unseren Musterarbeitsvertrag zu verwenden. Entscheidend ist, dass das regelmäßige monatliche Arbeitsentgelt 450 Euro nicht überschreiten darf. Sie zahlen Ihre Beiträge vom monatlichen Arbeitsentgelt.
Link zum Musterarbeitsvertrag: https://www.minijob-zentrale.de/SharedDocs/Downloads/DE/Formulare/gewerblich/11_Arbeitsvertrag.pdf?__blob=publicationFile&v=3
8. Mai 2018 @ 23:33
Ich bekomme erwerbsminderungsrente
Darf ich einen 450 Euro Job machen um was dazu zu verdienen?
Bin Alleinerziehende Mutter und das Geld reicht nicht aus
9. Mai 2018 @ 14:02
Guten Tag Janina,
für die versicherungsrechtliche Beurteilung eines Minijobs von Erwerbsminderungsrentnern gelten grundsätzlich keine Besonderheiten. Sie können mehrere 450-Euro-Minijobs nebeneinander ausführen, wenn Sie insgesamt nicht mehr als 450 Euro monatlich verdienen. Überschreiten Sie die Verdienstgrenze insgesamt, sind alle Jobs versicherungspflichtig – und damit keine Minijobs mehr.
Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang auch die Hinzuverdienstgrenze zu Ihrer Erwerbsminderungsrente.
Susanne Grossmann
29. April 2018 @ 22:36
ich bin Buchhändlerin und konnte im November 2017 in einer kleinen Buchhandlung als Minijobberin wieder einsteigen.
Die Bedingungen wurden nur mündlich und sehr spärlich vereinbart.
Zum Juni 2018 hat mein derzeitiger Chef das Geschäft an einen Fililisten verkauft und wir Mitarbeiter werden übernommen.
-ich habe nie einen Vertrag erhalten
-ich habe in den meisten Monaten viel weniger gearbeitet als ich wollte; obwohl ich mich immer für mehr Zeiten angeboten hatte.
-ich habe aber immer 450 EUR erhalten
-ich habe mehrfach darauf hingewiesen, dass ich das nicht möchte, sondern nach tatsächlich gearbeiteten Stunden bezahlt werden möchte.
Mein Chef hatte dies abgelehnt, er meinte er müsse dann eine Gebühr beim Steuerbüro bezahlen. (Stimmt das?)
-da er möchte, dass alle Mitarbeiter zum 1. Juni mit Ihren Stunden,…auf „0“ sind,
ist er nun am Überlegen, ob er mir die zu wenig gearbeiteten Stunden rückwirkend mit Urlaubstagen auffüllen soll oder ich ihm zuviel erhaltenes Gehalt zurückbezahlen sollte.
– ich habe aber nie Urlaub eingefordert und wollte eigentlich immer das Gehalt nach den geleisteten Stunden bekommen und ich habe ihn mehrfach auf dieses Problem hingewiesen.
– ich habe nun etwas Panik, weil ich die Urlaubstage für die Schulferien meiner Kinder im Sommer brauche.
-Wie kann ich die Situation klären? Er möchte mir noch einen Vertrag aufsetzen, kann ich bei den Details mitreden, damit das nicht wieder passiert?
Z.B. eine feste Wochenstundenzahl und Gehalt nach gearbeiteten Stunden?
– der neue Arbeitgeber bezahlt vermutl. Weihnachtsgeld; ist es legitim bereits in den Kennenlerngesprächen nach der Höhe zu fragen? Ich habe gelesen, dass das in die Jahresgesamtsumme miteinfließt?
– zur Urlaubsberechnung bei unregelmäßigen Wochenarbeitstagen.
Wenn ich nur etwa jeden 2. Samstag arbeite, teile ich dann auch durch sechs?
– Ist der neue Arbeitgeber generell verpflichtet die Details des Arbeitsvertrages des Vorgängers zu aktzeptieren?
– Gibt es etwas anderes Wichtiges, was ich beim Eintritt des neuen Arbeitgebers beachten muss (muss ich ein Arbeitszeugnis vom „alten“ Chef einfordern?)
Herzlichen Dank für Ihre Bemühungen.
30. April 2018 @ 13:41
Hallo Frau Grossmann,
vorab weisen wir darauf hin, dass die Minijob-Zentrale allgemein zu arbeitsrechtlichen Themen informiert. Die Erteilung von Rechtsauskünften oder die Unterstützung in Angelegenheiten der individuellen Rechtsverfolgung durch das Rechtsdienstleistungsgesetz ist der Minijob-Zentrale untersagt. Ihre Fragen lassen sich rechtsverbindlich nur durch einen Anwalt oder – falls Sie gewerkschaftlich organisiert sind – durch den Rechtsbeistand Ihrer Gewerkschaft beantworten.
Dennoch möchten wir Ihnen Hinweise zu Ihren Fragestellungen geben.
Ein Arbeitsvertrag muss nicht zwingend schriftlich vereinbart werden. Auch ein mündlicher Arbeitsvertrag ist gültig. Ihr Arbeitgeber muss ihnen jedoch die wesentlichen Bedingungen des Arbeitsverhältnisses schriftlich aushändigen. Mehr dazu lesen Sie hier.
https://blog.minijob-zentrale.de/2018/01/29/minijob-muss-ich-einen-schriftlichen-arbeitsvertrag-haben/
Sofern Ihre Vergütung nach Stunden erfolgt, muss der Arbeitgeber jeden Monat Ihren Verdienst nach den geleisteten Stunden berechnen und dafür auch Beiträge bei der Minijob-Zentrale entrichten. Schwanken Ihre Stunden, so schwankt auch der Verdienst und der Arbeitgeber müsste grundsätzlich jeden Monat neue Beiträge melden. Darüberhinaus gibt es auch die Möglichkeit ein monatlich gleich bleibenden Verdienst zu vereinbaren, dem abhängig vom Stundenlohn eine bestimmte Soll-Arbeitszeit zugrunde liegt. Der Minijobber arbeitet je nach Bedarf unterschiedlich viele Stunden im Monat. Die Abgaben sind dann nicht von dem in dem jeweiligen Monat erwirtschafteten, sondern ausschließlich von dem monatlich vereinbarten und ausgezahlten Arbeitsentgelt an die Minijob-Zentrale zu zahlen.
Ob im Nachhinein zu wenig geleistete Stunden, zurückgezahlt werden müssen oder in Urlaub umgerechnet werden dürfen, können wir nicht beantworten.
Um zukünftig klare Verhältnisse zu erreichen, ist es wichtig alle wesentlich Arbeitsbedingungen schriftlich festzuhalten. Sie als Arbeitnehmer sollten vor Unterzeichnung des Vertrages alle Punkte sorgsam prüfen und mit dem Arbeitgeber besprechen bzw. sich unklare Punkte von Ihm erläutern lassen. Das ist ihr gutes Recht. Natürlich können Sie auch fragen, ob und unter welchen Voraussetzungen eine Sonderzahlung, zum Beispiel ein Weihnachtsgeld, gewährt wird. Zu beachten ist hier, dass Einmalzahlungen, die jedes Jahr mit Sicherheit zu erwarten sind, auch bei der Ermittlung des regelmäßigen Verdienstes des Minijobs mit berücksichtigt werden. Verdienen sie zum Beispiel jeden Monat bereits 450 Euro und wird jedes Jahr im Dezember ein Weihnachtsgeld in Höhe von 200 Euro gezahlt, so überschreitet der durchschnittliche Verdienst die 450-Euro-Grenze und es liegt kein Minijob mehr vor.
Für die Urlaubsberechnung bei ungleichen Arbeitstagen pro Woche gilt eine andere Formel. Die Berechnung bezieht sich dann nicht mehr auf die Woche, sondern auf das Jahr. Die Formel finden sie in unserem Blog-Beitrag vom 23. Juni 2017 „Urlaub berechnen leicht gemacht“.
Der Arbeitnehmer hat bei Beendigung eines Arbeitsverhältnisses Anspruch auf ein schriftliches Zeugnis. Hier lesen Sie mehr.
https://www.minijob-zentrale.de/DE/01_minijobs/02_gewerblich/01_grundlagen/04_arbeitsrecht/09_arbeitszeugnis/node.html
Informationen wie Sie Ihre Rechte gegenüber dem Arbeitgeber geltend machen, finden Sie hier.
https://www.minijob-zentrale.de/DE/01_minijobs/02_gewerblich/01_grundlagen/04_arbeitsrecht/10_klagen_vor_dem_arbeitsgericht/node.html
Wir hoffen, unsere Ausführungen konnten Ihnen weiter helfen. Zu dem Thema Arbeitsrecht erteilt auch das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales Auskunft. Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030 221 911 004.
9. April 2018 @ 16:50
Hallo liebes Minijob-Zentrale Team,
Ich habe ein Frage bezüglich meines Jobs in einem Supermarkt (Franchise).
Ich arbeite meistens von 18-23 Uhr dort und das etwa 2x die Woche. Unser Arbeitegeber möchte allerdings gerne, dass wir 15 Minuten vor Schichtbeginn da sind, um uns umzuziehen und die Kassen fertig zumachen und unsere Kollegen pünktlich um 18 Uhr oder sogar 5 min eher abzulösen. Nachdem der Laden geschlossen ist müssen wir auch Abrechnen, kurz aufräumen und unsere Arbeitskleidung wieder ausziehen,etc. Das dauert in der Regel etwa 10-15 Minuten, an sehr vollen Tagen auch länger.
Diese insgesamt etwa 30 min jedes Mal werden uns nicht bezahlt.
Auf Nachfrage beim Arbeitgeber sagte er etwas von Akademischen Viertel(was ich nur aus der Uni kenne). Wir stempeln unsere Zeiten elektronisch. Ich habe dann nochmal nach weiter nachgefragt und ihm gesagt, dass ich das so nicht kenne und auch der Meinung bin, dass es nicht rechtens ist uns diese Rüstzeit nicht zu bezahlen. Er sagte darauf, dass er nicht nach dem Stempeln zahle, da es sonst viele ausnutzen würden, um während der gestempelten Arbeitszeit hinter dem Laden noch eine Zigarette zu rauchen und sich eben nicht zügig fertig machen würden, um dann auch passend zum Dienstbeginn an der Kasse zu sein.
Meine Frage ist nun, ob er das so pauschal einfach sagen kann. Ich verstehe, dass es schwer zu kontrollieren ist, ob jemand in der gestempelten Zeit auch wirklich das tut, was verlangt wird, aber deshalb müsste er uns das doch dennoch bezahlen, oder? Auf der anderen Seite ist unser Arbeitgeber relativ kulant(mir gegenüber) wenn ich mir für ehrenamtliche Tätigkeiten längere Zeit frei nehmen muss.
Es wäre super, wenn Ihr mir bei der Frage helfen könntet, weil es irgendwie so scheit, als wäre das eine Grauzone.
10. April 2018 @ 14:16
gibt es eine elektronische Zeiterfassung, markiert das Ein- und Ausstempeln, Beginn und Ende der Arbeitszeit. Ohne Zeiterfassung ist für die große Mehrzahl der Beschäftigten der Zeitpunkt des Erscheinens am Arbeitsplatz der eigentliche Arbeitsbeginn. Sinngemäß gilt Entsprechendes für das Arbeitsende.
Rüstzeit:
Den PC hochfahren, das Einrichten der Maschine und auch das Ausschalten der Geräte sind als Hauptleistungspflicht des Arbeitnehmers einzustufen und gehören zur Arbeitszeit. Diese Rüstzeit ist erforderlich, um die vom Arbeitgeber vorgegebenen Aufgaben ausführen zu können, und müssen somit vergütet werden.
Aufräumen nach Dienstende (Ladenschluss):
Gerade im Einzelhandel, in Werkstätten und in der Gastronomie kommt es vor, dass Mitarbeiter nach Dienstende noch aufräumen oder saubermachen. Da das Aufräumen auf Veranlassung des Arbeitgebers erfolgt, gehört die Arbeit zur Arbeitszeit. Auch wenn die eigentliche Schicht nur bis Ladenschluss geht, muss die zusätzliche Zeit vergütet werden.
Wir empfehlen Ihnen, sich mit Ihrem speziellen Fall beim Bürgertelefon zum Thema Arbeitsrecht beraten zu lassen. Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004.
10. April 2018 @ 14:38
Bei mir ist es das gleiche ! Bezahlter Dienstbeginn früh 5:45, spät 13:15 !
Aber alle kommen mindestens 1/4 Stunde früher, manchmal auch 1/2 Std
und keiner meckert ! Dann wird ohne Pausen 8 Std durchgebuckelt und keiner
meckert. Das nennt sich die Gepflogenheiten der Firma XY, wem
das nicht passt der kann ja gehen. Minijobbler kriegen auch nur 2 bezahlte Urlaubstage im Jahr (Statt 6 bei 48 Std bzw 6 Tage im Monat)
und keiner meckert. Was willst machen ? Mitspielen oder gehen,
So ist das, natürlich kann man auch auf Konfrontation gehen und dem Chef
Stress machen, Anwalt und Rechte durchsetzen und anzeigen beim Arbeitsgericht und dann gehen.
11. April 2018 @ 12:49
wir verstehen die schwierige Situation. Da das Arbeitsrecht jedoch ein Individualrecht ist, kann es behördlich nicht geregelt werden. Das heißt jeder Arbeitnehmer, ob Minijobber oder Vollzeitarbeitnehmer, muss seine Ansprüche selbst durchsetzen. Der Minijob-Zentrale ist es daher ein großes Anliegen Arbeitnehmer und Arbeitgeber über Ihre Rechte und Pflichten zu informieren.
1. März 2018 @ 13:26
Mein Minijobverhältnis mit dem Arbeitgeber wurde zum 30.09.2017 beendet. Das letzte Gehalt und Urlaubsansprüche, die abzugelten waren, wollte er lange nicht bezahlen. Erst im Februar 2018 hat er bezahlt, die Zahlung allerdings als Abfindung deklariert (es sind aber Gehaltszahlungen). Die vereinbarten Abzüge zur Sozialversicherung hat er auch nicht abgeführt. Ist das rechtens, was der AG hier getan hat?
2. März 2018 @ 10:50
Hallo Woco,
bei „Abfindungen“ kann es sich auch um Abgeltung vertraglicher Ansprüche handeln die bis zum Zeitpunkt der Auflösung des Beschäftigungsverhältnisses erlangt wurden.
Gehaltsnachzahlungen und die im Februar ausgezahlte Urlaubsabgeltung gehören zum beitragspflichtigen Arbeitsentgelt, somit sind Beiträge an die Minjob-Zentrale abzuführen.
sonne.herz@freenet.de
3. März 2018 @ 14:36
Ihr Zeichen VII.6.3.8 25527629 vom 15.02.2018 Meldeverfahren Â Vielen Dank fÃ¼r Ihr Schreiben vom 15.2. 2018. Da der Arbeitgeber Verein fÃ¼r menschliche SolidaritÃ¤t e.V. die Lohnzahlungen vom September 2017 (letzter Monat des BeschÃ¤ftigungsverhÃ¤ltnisses; durch ausstehende Zahlungen in Summe 850â¬) erst am 23.02.2018 (!) per Ãberweisung angewiesen hat, weiÃ ich nun nicht, ob die 2617 Euro aus 2017 lt. ihrer Bescheinigung fÃ¼r meine Angaben gegenÃ¼ber meines Finanzamtes so korrekt sind. Es mÃ¼sste eher der Stand der Zahlungen von VMS e.V. zum August 2017 sein, OHNE die 850 Euro. Der AG hat fÃ¼r die 850 Euro auch keine Sozialabgaben (Anteil fÃ¼r Rentenversicherung), der mit dem AG vereinbart war, abgefÃ¼hrt. Er hat die Zahlung lediglich als Abfindung deklariert. Nach m.E. sind es restliche Gehaltszahlungen (inkl. Abgeltung restlicher UrlaubsansprÃ¼che).Siehe dazu auch die Kommunikation mit ihnen ganz unten,wo sie darauf hinweisen, dass AG SV-Abgaben abzufÃ¼hren hat. Bei mir konkret geht es darum, ob BeitrÃ¤ge an die Minijob-Zentrale abzufÃ¼hren sind, wenn ja, von wem. Â Zusammenfassend: Wie gesagt, geht es mir darum, dass ich gegenÃ¼ber meinem Finanzamt richtige Angaben machen muss und gerade nicht weiÃ, was richtig ist.Â 1) Die HÃ¶he der Einnahmen Ã¼ber 2617â¬ aus 2017 scheinen nur bedingt richtig, die 850 Euro (bezahlt 2018) fehlen 2) Die 850 Euro sind unberÃ¼cksichtigt der Sozialabgaben, die mit dem AG vereinbart waren. Habe ich die nun noch nachtrÃ¤glich abzufÃ¼hren? Â Ich bitte um ihre fachliche Hilfe. Vielen Dank.Im Anhang sehen sie auch die letzte Abrechnung Ã¼ber besagte 850 Euro. Die Anmerkung zum Urlaub kann ich mir nicht erklÃ¤ren, da ich keinen unbezahlten Urlaub hatte Das hat der AG so reingeschrieben. Â Mit freundlichen GrÃ¼Ãen Wolf Combe Â Â Â Â Â Â Â
15. Februar 2018 @ 09:34
Hallo, nach der Probezeit (6 Monate, 6 Tage i. Monat = 48 Std), wurde mir eine
weitere Beschäftigung in aussicht gestellt ! Meine Fragen:
1. steht mir Urlaub für das letzte halbe Jahr zu ?
2. Für 2018 wurden mir nur 2 Tage bezahlter Urlaub zugesagt, andere Kollegen
haben bei 12 Arbeitstage im Monat 15 Tage bezahlter Urlaub !
3. Bei den 8 Std Schichten, teilweise im Akkord Kunden mit großer Kassenverantwortung und vielen Kunden ist keine Pause integriert und auch
keine Möglichkeit Pause zu machen, zwischendurch muss man etwas Nahrung oder Kaffe einflößen um nicht vom Hocker zu fallen.
Sollte man unter solchen Bedinungen überhaupt ein solches BEschäftigung“un“verhältniss weiterführen. Meiner Meinung nach am Rande der
Illegalität und Ausbeutung !
Grüsse Ralph
15. Februar 2018 @ 12:22
auch für die Probezeit steht Ihnen Urlaub zu. Der volle Anspruch entsteht jedoch erst nach 6-monatigem Bestehen des Arbeitsverhältnisses. Davor besteht pro Kalendermonat Anspruch auf ein Zwölftel des vollen Urlaubsanspruchs. Wie sie Ihren Urlaubsanspruch berechnen können, lesen Sie in unserem Blog-Beitrag „Urlaub berechnen leicht gemacht“
Laut Arbeitszeitgesetz ist die Arbeit durch Ruhepausen von mindestens 30 Minuten bei einer Arbeitszeit von mehr als sechs Stunden zu unterbrechen. Länger als sechs Stunden hintereinander dürfen Arbeitnehmer nicht ohne Ruhepause beschäftigt werden.
12. Januar 2018 @ 20:10
Hallo, habe vom 01.05.17 bis 17.12.17 als Minijobber gearbeitet und hatte in diesen 8 Monaten ein Bruttogehalt von insgesamt 3.300,00 Euro. Mein Arbeitgeber ist der Meinung ich wäre kein Minijobber und hat nun rückwirkend zum 01.05.17 alle Lohnabrechnungen korrigiert und mich mit Steuerklasse 1 abgerechnet, weil ich vier Monate über 450,00 Euro verdient habe (480 + 532 + 518 + 513). Lt. Website der Minijobzentrale darf ein Minijobber pro Jahr 5.400 Euro verdienen (bei 8 Monaten = 3.600,00 Euro) und nur wenn die Grenze überschritten wird, geprüft an wievielen Monaten der Minijobber über 450,00 Euro verdient hat.
Jetzt verlangt der Arbeitgeber ca. 650 Euro Sozialversicherungsbeiträge von mir zurück. Wer hat nun Recht? Vielen Dank für eine Information von Ihnen.
15. Januar 2018 @ 11:40
die versicherungsrechtliche Beurteilung des Beschäftigungsverhältnisses obliegt Ihrem Arbeitgeber.
Dabei ist, bei der Prüfung der Frage, ob das Arbeitsentgelt 450 Euro übersteigt, vom regelmäßigen Arbeitsentgelt auszugehen. Das regelmäßige Arbeitsentgelt ermittelt sich abhängig von der Anzahl der Monate, für die eine Beschäftigung gegen Arbeitsentgelt besteht, wobei maximal ein Jahreszeitraum (12 Monate) zugrunde zu legen ist. Bei einem Beschäftigungsbeginn zum 1. Mai erstreckt sich somit der zu beurteilende Jahreszeitraum bis zum 30. April des Folgejahres. Dabei darf das regelmäßige Arbeitsentgelt im Durchschnitt einer Jahresbetrachtung oder eines Beschäftigungszeitraums 450 Euro nicht übersteigen (maximal 5.400 Euro pro Jahr bei durchgehender mindestens 12 Monate dauernder Beschäftigung gegen Arbeitsentgelt in jedem Monat). Steht bereits zu Beginn der Beschäftigung fest, dass diese nicht durchgehend für mindestens 12 Monate gegen Arbeitsentgelt besteht, ist die zulässige Arbeitsentgeltgrenze für den Gesamtzeitraum entsprechend zu reduzieren.
Ob, die für die geringfügig entlohnte Beschäftigung maßgebende Entgeltgrenze regelmäßig im Monat oder nur gelegentlich unter- oder überschritten wird, ist stets bei Beginn der Beschäftigung und erneut bei jeder dauerhaften Veränderung in den Verhältnissen im Wege einer vorausschauenden Betrachtung durch den Arbeitgeber zu beurteilen. Kommt der Arbeitgeber im Laufe des Beschäftigungsverhältnisses zu dem Ergebnis, dass das Arbeitsentgelt zukünftig durchschnittlich über 450 Euro sein wird, so liegt vom Tag der Erkenntnis kein Minijob mehr vor. Für die zurückliegende Zeit verbleibt es bei der Abrechnung als Minijob.
16. Januar 2018 @ 08:07
Liebes Team der Minijob-Zentrale, vielen Dank für die ausführliche und schnelle Antwort. Ich habe noch eine Rückfrage hierzu. Sie schreiben „Kommt der Arbeitgeber im Laufe des Beschäftigungsverhältnisses zu dem Ergebnis, dass das Arbeitsentgelt zukünftig durchschnittlich über 450 Euro sein wird, so liegt vom Tag der Erkenntnis kein Minijob mehr vor. Für die zurückliegende Zeit verbleibt es bei der Abrechnung als Minijob.“ In meinem Fall hat der Arbeitgeber endete das Arbeitsverhältnis zum 17.12.2017. Im Dezeber habe ich nicht mehr gearbeitet, da ich noch Resturlaub hatte. Anfang Dezember hat der Arbeitgeber dann die Abrechnungen für 8 Monate rückwirkend geändert, obwohl der Bruttoverdienst zu diesem Zeitpunkt ca. Euro 3.170,00 (für 8 Monate) betragen hatte (die Verdienstgrenze bei 8 Monaten liegt bei Euro 3.600,00) und ich außerdem schon gar nicht mehr gearbeitet habe.
Lt. Ihren Ausführungen gilt eine solche Änderung ab dem Zeitpunkt der Erkenntnis, dass das zukünftige Entgelt durchschnittlich über Euro 450,00 betragen wird, für die Zukunft und hätte nicht rückwirkend für 8 Monate gemacht werden dürfen. Können Sie dies so bestätigen?
VIelen Dank für eine kurze weitere Info.
16. Januar 2018 @ 08:44
wie bereits in unserer Antwort vom 15. Januar 2018 mitgeteilt, ist eine rückwirkende Änderung von einem Minijob in eine versicherungspflichtige Beschäftigung nicht üblich. Zulässig ist eine Rückrechnung nur dann, wenn den Arbeitnehmer ein Verschulden trifft, zum Beispiel wenn keine wahrheitsgemäßen Angaben im Personalfragebogen gemacht wurden. Die Beweggründe Ihres Arbeitgebers kennen wir jedoch nicht. Wir empfehlen Ihnen daher dringend mit Ihrem Arbeitgeber zu sprechen. Gern können Sie Ihren Arbeitgeber auch bezüglich einer Beratung an die Minijob-Zentrale verweisen.
27. Dezember 2017 @ 20:17
Ich habe einen anstellungsvertrag als geringfügige Beschäftigte mit 26 Tage jahresurlaub bezogen auf 5 Tage Woche.
Meine Arbeitszeit würde schriftlich vereinbart an den Tagen Mittwoch Freitag und 14-tägig auch samstags.
Allerdings war es meistens immer eine 3 Tage Woche.
Im Laufe des Jahres hatte ich 2x 1 Woche Urlaub und 1 mal 4 Wochen Urlaub.
Ich bekam nie Geld- ebenso war ich 1 Woche krank geschrieben und bekam das auch nie bezahlt.
Kein urlaubsreif kein Krankengeld kein weihnachtsgeld ( alle anderen Vollzeit oder halbtagsbeschäftigte bekamen das)
Ich bekomme nur das bezahlt (stundenlohn) so wie ich da bin.
Ich arbeite in einem wellnessbetrieb. Massagen
Mein Chef meinte ich bekomme nichts von alledem da mir nur das zusteht wie ich da bin. Ist das richtig?
28. Dezember 2017 @ 10:50
für Minijobber gilt gemäß § 4 Teilzeit – und Befristungsgesetz der Grundsatz der Gleichbehandlung. So dürfen Minijobber nicht schlechter behandelt werden als vergleichbare vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer.
Dies gilt im Arbeitsverhältnis für alle Maßnahmen und Vereinbarungen, die Ihr Arbeitgeber mit Ihnen als Minijobberin trifft.
Der Grundsatz der Gleichbehandlung gilt nicht, wenn sachliche Gründe für eine Ungleichbehandlung vorliegen. Dazu können Arbeitsleistung, Qualifikation, Berufserfahrung und unterschiedliche Arbeitsplatzanforderungen gehören.
2. November 2017 @ 14:59
Hallo liebes Blog-Team, wir haben einen Minijobber, der an unregelmäßigen Tagen im Monat beschäftigt wird. Wie verhält es sich in diesem Fall mit Feiertagen? Der 3.10. ist dieses Jahr auf einen Dienstag gefallen. Der Mitarbeiter arbeitet auch ab und zu an einem Dienstag. Aber eben nicht jeden Dienstag. Muss ich diesen Tag bei ihm als Feiertag gutschreiben?
Herzlichen Dank für Ihre Mühe und viele Grüße
3. November 2017 @ 08:38
Minijobs sind arbeitsrechtlich geregelt und Minijobber in fast allen Bereichen vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmern gleichgestellt.
Demnach dürfen Sie Ihre Minijobber nicht schlechter behandeln als vergleichbare vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer. Dies gilt im Arbeitsverhältnis für alle Maßnahmen und Vereinbarungen, die Sie als Arbeitgeber mit ihrem Minijobber treffen.
Als Arbeitgeber müssen Sie Ihrem Minijobber auch für die Arbeitszeit, die infolge eines gesetzlichen Feiertages ausfällt, das Arbeitsentgelt zahlen, das er ohne den Arbeitsausfall erhalten hätte. Ihr Minijobber hat dann einen Anspruch auf Entgeltfortzahlung für Feiertage, wenn der Feiertag auf einen Tag fällt, an dem dieser sonst regelmäßig zur Arbeitsleistung verpflichtet ist. Sie dürfen die Fortzahlung von Entgelt für Feiertage nicht dadurch umgehen, dass Ihr Minijobber die ausgefallene Arbeitszeit an einem sonst arbeitsfreien Tag vor- oder nacharbeitet.
Zu dem Thema Arbeitsrecht erteilt auch das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales Auskunft. Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030 221 911 004.
Da es in Ihrem Fall nicht klar geregelt ist, dass der Dienstag immer der feste Arbeitstag des Arbeitnehmers ist, wenden Sie sich bitte an das Bürgertelefon.
Lisa Kutzki
20. Oktober 2017 @ 15:14
Ich habe eine Frage zur Zeiterfassung im Minijob.
Ich arbeite seit ein paar Monaten neben meiner Vollzeitbeschäftigten (38 Std/Wo) auf geringfügiger Basis in einer Tankstelle. Vereinbart wurden 9 Std/Woche, was zwei Schichten a 4 – 5 Stunden entspricht.
Da die Anzahl der Mitarbeiter allerdings nicht ausreicht, werde ich regelmäßig für noch eine dritte Schicht eingeteilt womit ich grundsätzlich aber kein Problem habe.
Die Dokumentation der geleisteten Arbeitszeit erfolgt mit Zettel und Stift in vorbereiteten Tabellen, in denen ich dann meine Überstunden eintrage.
Die Anweisung zum ausfüllen lautet, den Beginn und das Ende der Schicht einzutragen, also in meinem Fall zb 17 Uhr bis 22 Uhr = 5 Stunden.
Allerdings ist es so, dass jeder der eine Schicht beginnt min. 10 Minuten früher da sein soll, damit nach allen Vorbereitungen (Müll und Pfandflaschen ins Lager bringen, Waschanlage kontrollieren, Kasse vorbereiten) die eigentliche Schicht auch pünklich beginnen kann.
Weiter liegt es in der Natur der Sache, das ich nicht um Punkt 22 Uhr die Tankstelle schließen kann, sondern zb für die Kassenabrechnung, Putzen und Abschließen erst ca 20 Min später Feierabend mache.
So arbeite ich also mit jeder Schicht ca 30 min mehr, ohne dafür eine Vergütung zu bekommen.
Kann das so richtig sein, bzw. wo kann ich diesen Verstoß melden?
Weiter ist es bei einer Schicht von 7 Stunden oder mehr in der Tankstelle nicht möglich die vorgeschriebene Pause zu machen, da ich alleine dort eingeteilt bin.
Gelten bei Tankstellen andere Regeln für die Pausen?
Ich bedanke mich schon einmal für die Antwort!
23. Oktober 2017 @ 14:22
Guten Tag Frau Kutzki,
Zum Beispiel den PC hochfahren, das Einrichten der Maschine und auch das Ausschalten der Geräte sind als Hauptleistungspflicht des Arbeitnehmers einzustufen und gehören zur Arbeitszeit. Diese Rüstzeit ist erforderlich, um die vom Arbeitgeber vorgegebenen Aufgaben ausführen zu können und müssen somit vergütet werden.
Gerade im Einzelhandel, in Werkstätten und in der Gastronomie kommt es vor, dass Mitarbeiter nach Dienstende noch aufräumen oder saubermachen. Da das Aufräumen auf Veranlassung des Arbeitgebers erfolgt, gehört die Arbeit zur Arbeitszeit. Auch wenn die eigentliche Schicht nur bis Ladenschluss geht, muss die zusätzliche Zeit vergütet werden. So verhält es sich auch mit Nacharbeit.
Wenn ein Geschäft um 20 Uhr schließt, ein Kunde aber noch bis 20:15 Uhr im Laden ist, muss der Arbeitgeber seinem Mitarbeiter diese zusätzliche Viertelstunde vergüten. Es ist davon auszugehen, dass alles, was im betrieblichen Interesse noch gemacht wird, Arbeitszeit ist.
Verbindliche Auskünfte im Einzelfall erhalten Sie beim Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030 221 911 004.
1. Oktober 2017 @ 00:08
Hallo.Habe eine frage.Bei mir werden 17 urlaubstage ausbezahlt werden.wie viele stunden sind pro tag berechnet ?(50 stunden pro monat 450 nebenjob)
2. Oktober 2017 @ 10:05
14. Juli 2017 @ 11:05
Hallo hätte eine frage wenn ich bei meinem beschäftigungsverbot meinen gehalt von meinem chef nicht bekomme wo kann ich mich melden?
14. Juli 2017 @ 13:18
Hallo Cansu,
Ihnen darf wegen der Schwangerschaft kein finanzieller Nachteil entstehen. Ihr Arbeitgeber muss Ihnen ihr Entgelt während des Beschäftigungsverbotes weiterzahlen. Sprechen Sie einfach nochmal mit Ihrem Arbeitgeber. Kommen Sie nicht weiter, beraten Sie die Mitarbeiter des Bürgertelefons des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales unter der Rufnummer 030 221 911 004 zum Arbeitsrecht. Grundsätzlich kann sich Ihr Arbeitgeber 100% der entstandenen Ausgaben wieder erstatten lassen. Hat Ihr Arbeitgeber Fragen zum Ausgleichsverfahren bei Mutterschaft kann er uns einfach anrufen. Unser Service-Team ist montags bis donnerstags von 7:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 14:00 unter 0234 304-43990 erreichbar.
30. Juni 2017 @ 12:15
Hallo einen guten Tag,
ich bin Rentner und arbeite auf 450,- Euro monatlich muß ich eine monatliche
Verdienstbescheinigung bekommen oder nicht.Wie ist es wenn seit 3 Jahren wärend der Saison also circa 3-4 Monat Jährlich das Geld nur täglich ausbezahlt wird ohne
irgendwelche Belege obwohl ich dies schon angemahnt habe.
Mit freundlichen Grüßen aus dem Allgäu
E. Dippon
26. Juni 2017 @ 13:01
Ich habe einen Saisonarbeitsvertrag von März bis Dezember (10 Monate), arbeite 140 Stunden im Monat und habe eine 6 Tage -Woche.
In meinem Arbeitsvertrag ist eine Probezeit von 6 Monaten verankert.
Jetzt zum Urlaub: Laut Vertrag bekomme ich für diese 10 Monate:
14 Tage Urlaub, wenn ich eine 48-Stunden-Woche habe und
12 Tage Urlaub, wenn ich eine 40-Stunden-Woche habe.
Ich arbeite also knapp 33 Stunden pro Woche.
Wie viel Urlaubtage steht mir gesetzlich zu und vorallem wie viele stunden pro urlaubstag sind das bei der urlaubsberechnung ??
PS: Mit wie vielen Stunden wird der Bestattungstag (bezahlte Freistellung) meiner Mutter berechnet, wenn ich den oben genanten Arbeitsvertrag habe??
26. Juni 2017 @ 14:14
wir empfehlen Ihnen die individuelle Beratung zu diesem arbeitsrechtlichen Thema beim Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.
Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags von 8:00 bis 20:00 Uhr unter der Telefonnummer 030 221 911 004.
Pirahmadian
20. Mai 2017 @ 15:32
Betr. Strafsache Art 494 ZPO wegen Berichtigung einer falschen Angaben, Vorbereiten des Ausspähens und Abfangens von Daten, Subventionsbetrug, Untreue, Fälschung beweiserheblicher Daten, Computersabotage, Datenveränderung, Betrug, Personenstandfälschung, Verwertung fremder Geheimnisse, Falsche Uneidliche Aussage, Nichtangezeige geplanter Straftaten Abs. 3, Nötigung, Erpressischer Menchenraub, üble Nachrede und Verleumdung gegen Personen des politischen Lebens, Datenhehlerei, Verfolgung Unschuldiger, Vollstreckung gegen Unschuldige, Freiheitsberaubung, Politische Verdächtigung gegen
Dajaf pirahmadian, Gholamali pirahmdi,
Ahad Pirahmadian, Mehrdad Soltani jahromi,
Javad Por heidari, Sara Wünderschön, Maria Nillies, Ruhi Rafat, Shida Rafat, Fatani Jalali, Baha’i
ich bin geschädigte in der O.g. Strafsachen. Ich dränge gemäß Art 406d Absatz 1 StPO um Auskunft dazu, ob das Strafverfahren eingestellt worden ist bzw. welchen Ausgang des gerichtliche Verfahren genommen.
Dazu bald mehr
Sajad Pirahmadian
P.S. Behandeln Sie andere Nutzer so, wie Sie selbst behandelt werden möchten.
12. Februar 2017 @ 17:02
Ein freundliches Hallo an das Team der Minijob-Zentrale,
anbei eine Kurzanalyse einer Momentaufnahme.
Meine Frau arbeitet auf Basis der 450,-Euro seit etwa 2Jahren als Verkäuferin im gleichen Geschäft.
Da ich selbst im Ausland arbeite und dort auch Krankenversichert bin, habe ich auf anraten einer hiesigen Krankenversicherung meine Frau dort Pflichtversichert (Beitrag pro Monat ca. 180,–€).
Jetzt sollte meine Frau in den nächsten tagen operiert werden und kann voraussichtlich 8 bis 10 Wochen ihren „Dienst“ nicht antreten.
Hier habe ich gelesen das ein Anrecht auf eine Lohnfortzahlung für 42 Tage vom Arbeitgeber existiert.
Meine Fragen lauten zum einen; gilt diese Regelung auch im Falle meiner Frau und zum anderen muss die gesetzliche Krankenversicherung für einen Verdienstausfall eventuell längeren Zeitraumes aufkommen?
13. Februar 2017 @ 14:41
Sie haben richtig gelesen: Ihre Frau hat einen Anspruch auf Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber, wenn sie arbeitsunfähig erkrankt ist. Für die ersten sechs Wochen (= 42 Tage) der Arbeitsunfähigkeit sollte Ihre Frau ihr regelmäßiges Entgelt fortgezahlt bekommen. Nach den 42 Tagen endet der Anspruch auf Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber. Einen Anspruch auf Krankengeld haben Minijobber jedoch grundsätzlich nicht, näheres hierzu erfragen Sie bitte direkt bei Ihrer Krankenkasse.
30. November 2016 @ 14:13
Ich arbeite seit September 2016 in einer Bäckerei als Minijobber. Ich habe vor ein paar Tagen gekündigt aber mirgendwie wurde gesagt ich hätte da eine Frist von 4 Wochen die ich noch da bleiben muss. Da mir mein Arbeitgeber nie einen Arbeitsvertrag vorgelegt hat, muss ich da die 4 Wochen Kündigungsfrist einhalten oder kann ich fristlos kündigen?
1. Dezember 2016 @ 11:50
ob ein Arbeitsvertrag besteht oder nicht: Sie sind gesetzlich dazu verpflichtet, Kündigungsfristen einzuhalten. Ausnahmen hiervon gibt es grundsätzlich nur bei einer vereinbarten Probezeit oder bei einer vorübergehenden Aushilfe von längstens drei Monaten. Die gesetzliche Kündigungsfrist sieht vor, dass Arbeitnehmer das Arbeitsverhältnis fristgerecht mit einer Frist von vier Wochen zum 15. oder zum Ende eines Kalendermonats schriftlich kündigen (§ 622 Bürgerliches Gesetzbuch).
Erika Matthaeas
15. Januar 2016 @ 01:02
Vor ein paar Monaten hatte ich mich schon mal eingeloggt, um Angebote von Haushaltshilfen in meiner Nähe zu suchen. Jetzt finde ich die Möglichkeit dazu gar nicht mehr vor, nur den Blog. Wurde diese Vermittlung eingestellt?
Im übrigen möchte ich nicht grundsätzlich geduzt werden; noch gilt das höfliche Sie im allgemeinen Umgang.
15. Januar 2016 @ 08:01
Hallo Frau Matthaeas!
Der Blog und unsere Haushaltsjob-Börse sind zwei unterschiedliche Angebote. Hier befinden Sie sich auf den Seiten unseres Blogs. Die Haushaltsjob-Börse finden Sie weiterhin unter http://www.haushaltsjob-boerse.de. Dort können Sie sich einloggen, suchen und Kontakt mit Inserenten aufnehmen oder selbst eine Anzeige aufgeben.
Auch wir bevorzugen – wie Sie schön gesagt haben – das „höfliche Sie“. Über einen Hinweis, wann und wo wir diese Regel nicht eingehalten haben, würden wir uns daher sehr freuen.
C. G. M. Sonnleitner
2. März 2017 @ 18:10
Servus Blog-Team der Minijob-Zentrale.
Bin hier heute das erste Mal auf dieser Blogseite und möchte mich auf Ihren Artikel hin melden.
Ich finde es sehr gut, daß Leute auf dieser Haushaltsjobbörse freie Stellen anbieten können. Ich habe in den letzten Wochen einige Stellen in meiner nächsten Umgebung kontaktiert. Dabei mußte ich leider feststellen, daß diesen Anbietern anscheinend nicht klar ist, daß Minijobber Anspruch auf Urlaub und bezahlte Feiertage haben. Vielleicht können Sie dies nochmals irgendwo klar herausheben.
Bei meinen Vorstellungsgesprächen schnitt ich jedesmal Urlaub und Feiertage an und dann war es mit der Einstellung auch gleich vorbei.
Dies finde ich sehr schade, daß anscheinend der Großteil der Menschen meint, einen Minijobber kann man nach gut dünken zu sich bestellen, wie man grad will.
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