Source: https://www.diebewertung.de/vgmbh-co-fonds-2-kg-auch-hier-wieder-pure-geldvernichtung-herr-brunner-und-herr-klaile/
Timestamp: 2020-08-10 08:57:08+00:00

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V+GmbH & Co. Fonds 2 KG-auch hier wieder "pure Geldvernichtung" Herr Brunner und Herr Klaile - Diebewertung
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Diese Bilanz sieht noch schlechter aus als die des V plus 1 Fonds. Hier gibt es einen „Wertberichtigungsbedarf“ von über 14 Millionen Euro. Geldvernichtung pur. Seit fast zwei Jahren liegt dem Geschäftsführer der Fonds (Hans Jürgen Brunner) ein Konzept zur Umwandlung der Fonds vor, so Wolfgang Müller von der IG V Plus. Immer neue „fadenscheinige Vorwände der Herren Klaile und Brunner machen eine Umsetzung jedoch unmöglich. Klar, die Herren verdienen hier ja SUPER.
1. Beteiligungen 11.247.732,00 9.620.571,47
a) Täglich verfügbare Bankguthaben 3.818.659,87 5.580.643,50
3.818.659,87
a) Eingeforderte ausstehende Pflichteinlagen 3.450.912,51 2.280.227,51
b) Andere Forderungen 181.378,00 1.537.852,47
3.632.290,51
18.698.682,38 19.019.294,95
1. Rückstellungen 199.700,00 182.080,00
a) aus anderen Lieferungen und Leistungen 677.196,15 1.464.099,54
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr EUR 677.196,15 (VJ: EUR 1.464.099,54)
677.196,15
a) gegenüber Gesellschaftern 1.048,60 708,60
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr EUR 1.048,60 (VJ: EUR 708,60)
b) Andere 35.330,62 13.928,47
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr EUR 35.330,62 (VJ: EUR 13.928,47)
36.379,22
ab) Kapitalanteile der Kommanditisten 60.207.110,87 70.685.263,27
ac) Ausstehende Einlage nicht eingefordert -27.558.223,00 -37.128.709,00
32.648.887,87
b) Nicht realisierte Gewinne/Verluste aus der Neubewertung -14.049.343,44 -13.349.759,42
c) Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres -814.137,42 -2.848.316,51
a) Zinsen und ähnliche Erträge 18.804,00 64.713,28
b) Sonstige betriebliche Erträge 643.943,34 132.081,80
Summe der Erträge 662.747,34
a) Zinsen aus Kreditaufnahmen -13.621,19 -4.139,31
b) Bewirtschaftungskosten -285.897,22 -365.077,23
c) Verwaltungsvergütung -616.898,44 -651.886,10
d) Verwahrstellenvergütung -42.960,70 -43.141,55
e) Prüfungs- und Veröffentlichungskosten -56.039,25 -80.215,31
f) sonstige Aufwendungen -461.467,96 -901.815,47
Summe der Aufwendungen -1.476.884,76
3. Ordentlicher Nettoertrag -814.137,42 -1.849.479,89
a) Realisierte Gewinne 0,00 84.877,99
b) Realisierte Verluste 0,00 -1.083.714,61
Ergebnis aus Veräußerungsgeschäften 0,00
5. Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres -814.137,42 -2.848.316,51
a) Erträge aus der Neubewertung 2.727.048,12 1.141.608,47
b) Aufwendungen aus der Neubewertung -3.426.632,14 -485.634,05
Summe des nicht realisierten Ergebnisses des Geschäftsjahres -699.584,02 655.974,42
7. Ergebnis des Geschäftsjahres -1.513.721.44 -2.192.342,09
Bei der V+ GmbH & Co. Fonds 2 KG handelt es sich um einen Publikums-AlF in der Form einer Kommanditgesellschaft. Die Gesellschaft ist eine kleine Personenhandelsgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 1 HGB i. V. m. § 267a HGB. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für Kapitalgesellschaften unter Beachtung der besonderen Bestimmungen in § 264c HGB, der Vorschriften des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB) sowie der Kapitalanlage-Rechnungslegungs- und ­Bewertungsverordnung (KARBV) aufgestellt. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von den größenabhängigen Erleichterungen des Handelsgesetzbuches teilweise Gebrauch gemacht.
Die Gesellschaft mit Sitz in Landshut ist im Handelsregister des Amtsgerichts Landshut unter der Nummer HRA 9549 eingetragen.
Das Eigenkapital entspricht den bis zum 31. Dezember 2017 gezeichneten Kapitalanteilen der Kommanditisten abzüglich der ausstehenden Einlagen zum Nominalwert, den kumulierten Jahresergebnissen seit Errichtung der Gesellschaft und den Entnahmen (anrechenbare Steuern) der Kommanditisten. Bereits eingeforderte ausstehende Einlagen von säumigen Anlegern, wurden gem. § 272 Abs. 1 HGB in den Forderungen ausgewiesen.
Nachfolgende Beteiligungen befinden sich zum 31. Dezember 2017 im Portfolio:
Grund-/Stamm-/Kommanditkapital Eigenkapital Beteiligungsquote * Zeitpunkt des Erwerbs Verkehrswert
GA Asset Fund GmbH & Co. KG, Landshut 58.850 15.334 4,64 2008 712
GC Global Chance Fund GmbH & Co. KG, Landshut *** 29.900 2.530 0,50 2008 28
MIG GmbH & Co. Fonds 1 KG i.L., München **** 29.840 7.069 0,06 2009 2
MIG GmbH & Co. Fonds 2 KG, München **** 41.679 13.080 4,32 2008 405
MIG GmbH & Co. Fonds 3 KG i.L., München **** 49.938 36.134 0,10 2008 15
MIG GmbH & Co. Fonds 4 KG, München **** 86.644 19.746 0,60 2008 100
MIG GmbH & Co. Fonds 5 KG, München **** 71.768 34.503 0,13 2009 18
MIG GmbH & Co. Fonds 6 KG, München **** 75.575 15.498 0,01 2009 2
MIG GmbH & Co. Fonds 7 KG, München **** 34.562 23.502 0,10 2009 43
V+ GmbH & Co. Fonds 1 KG, Landshut 48.098 10.849 8,04 2008 872
Ncardia S.A, Charleroi, Belgien 25.753 32.106 2,30 2008 796
Apeptico GmbH, Wien, Österreich 107 -1.958 6,91 2010 2.925
Grid Content Group AG, Baierbrunn ***** 3.331 -1.568 39,03 2009 0
Grid TV Deutschland GmbH, Baierbrunn * * * * * 45 -287 25,00 2009 0
Grid TV AG Schweiz, Zürich, Schweiz * – – 2009 0
4 DForce GmbH, Meiningen **** 25 -1.273 7,50 2009 0
AMVAC AG, Zug, Schweiz *tem ** 748 511 1,98 2009 0
Proximus GmbH, Köln **** 117 -366 4,55 2009 0
B.O.T. Aircraft AG, Thesen, Liechtenstein **/ **** 212 358 11,74 2010 0
BMDSys Production GmbH , Magdeburg * – – 2010 0
Indago GmbH, Leipzig **** 43 -1.705 3,33 2010 0
Curadis GmbH, Erlangen 120 1.237 1,68 2010 113
Euroferm GmbH, Erlangen ***** 248 -1.922 10,79 2010 0
Päx Food AG, Magdeburg *** 7.996 4.220 7,90 2010 641
Hospita Medical AG,Luzern, Schweiz * – – 2010 0
Redbiotec AG, Schlieren, Schweiz ** 321 780 1,20 2010 176
Exergy GmbH, München **** 25 -454 5,00 2012 0
Nasco AG, Hamburg 12.371 40.586 1,39 2015 582
neuroCare Group GmbH, München 28 3.222 0,25 2017 953
SolMic Research GmbH, Düsseldorf 1.325 -1.315 37,70 2016 2.842
V+ Beteiligungs 02 GmbH, Landshut ****** 25 23 100,00 2016 23
* Angaben nicht oder teilweise nicht ermittelbar.
*** Eigenkapital per 31. Dezember 2017 basiert auf vorläufigem Jahresabschluss.
**** Eigenkapital entspricht dem Stand zum 31. Dezember 2015, es liegen keine aktuellen Zahlen vor.
***** Eigenkapital entspricht dem Stand zum 31. Dezember 2014, es liegen keine aktuellen Zahlen vor.
****** Hierbei handelt es sich um sämtliche Anteile an der Komplementärin (Einheitsgesellschaft).
Grid Content Group AG, Baierbrunn 39,03 -88 * -1.568 *
Grid TV Deutschland GmbH, Baierbrunn 25,00 49 * -287 *
V+ Beteiligungs 02 GmbH, Landshut 100,00 -1 23
SolMic Research GmbH, Düsseldorf 37,70 -1.202 -1.315
* Die Angaben beziehen sich auf den 31. Dezember 2014, es liegen keine aktuellen Zahlen vor.
Die Position enthält Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 3.451 (Vj. TEUR 2.280). Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um eingeforderte ausstehende Einlagen.
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Beträge für die Ermittlung der Verkehrswerte des Investitionsportfolios zu dem Stichtag 31. Dezember 2017 in Höhe von TEUR 95 sowie für die Erstellung und Prüfung der Jahresabschlüsse für das Jahr 2017 in Höhe von insgesamt TEUR 50.
Die estlaufzeit der Rückstellungen liegt, wie im Vorjahr, unter einem Jahr.
Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 1 (Vj. TEUR 1). Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Überzahlungen und ausstehende Auszahlungen betreffend einzelne Anleger.
Die sonstigen betrieblichen Erträge sind in Höhe von TEUR 637 (Vj. TEUR 88) periodenfremd. Es handelt sich hierbei im Wesentlichen um Erträge aus Rücktritten von Anlegern und damit zusammenhängende Schadenersatzleistungen in Höhe von TEUR 85 (Vj. TEUR 88). Sowie um einen Forderungsverzicht (Vergleich vom 24. März 2017) von Seiten der bisherigen Komplementärin V+ Beteiligungs 2 GmbH in Höhe von TEUR 552.
Die sonstigen Aufwendungen enthalten periodenfremde Beträge in Höhe von TEUR 23 (Vj. TEUR 93). Die sonstigen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Aufwendungen für die Anlegerbetreuung in Höhe von TEUR 355 (Vj. TEUR 353) sowie den Bonusaufwand im Zusammenhang mit der Sonderzahlung bei Zeichnung in Höhe von TEUR 39 (Vj. TEUR 100).
Die Gesamtkostenquote beträgt 8,30 %. Diese drückt sämtliche vom Investmentvermögen im Jahresverlauf getragenen laufenden Kosten und Zahlungen (ohne Transaktionskosten und Zinsen aus Kreditaufnahme) im Verhältnis zum Nettoinventarwert aus.
Nettoinventarwert in EUR 17.785.407,01 17.358.478,34
Gesamtkosten in EUR 1.476.884,76 2.046.274,97
Gesamtkostenquote in % 8,30 11,79
Die Vergütungen der Kapitalverwaltungsgesellschaft bzw. der Verwahrstelle betragen im Geschäftsjahr 2017 TEUR 499 (Vj. TEUR 612) bzw. TEUR 43 (Vj. TEUR 43).
Beteiligungen TEUR 11.248 9.620 8.078
Barmittel TEUR 3.819 5.581 6.290
übrige Aktiva TEUR 3.632 3.818 2.831
Rückstellungen und Verbindlichkeiten TEUR 914 1.661 1.684
Fondsvermögen TEUR 17.785 17.358 15.515
Umlaufende Anteile Stück ** 998.208 1.075.583 1.217.854
Anteilswert EUR 17,82 16,14 12,74
Die bisherige Wertentwicklung ist kein Indikator für die zukünftige Wertentwicklung. Es gibt neben den Anlegern zwei weitere Anteilsklassen.
Der Geschäftsführende Kommanditist übernimmt eine Kapitaleinlage in Höhe von EUR 1.000,00.
1. Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres -814.137,42 -2.848.316,51
2. Belastung auf Kapitalkonten 814.137,42 2.848.316,51
I. Wert des Eigenkapitals der Kommanditisten am Beginn des Geschäftsjahres 17.358.478,34 15.514.755,95
2. Nicht zahlungswirksame Vorgänge i. Z. m. Gesellschafteraustritten und Minderungen von Einlageverpflichtungen -88.927,62 10.680,58
3. Veränderung ausstehende Einlagen, eingefordert 1.170.685,00 904.345,00
3. Mittelzufluss (netto) 858.892,73 1.958.573,29
a) Mittelzuflüsse aus Gesellschaftereintritten * 896.892,73 2.020.508,79
b) Mittelabflüsse aus Gesellschafteraustritten -38.435,46 -61.935,50
4. Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres nach Verwendungsrechnung -814.137,42 -2.848.316,51
5. Nicht realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres -699.584,02 1.818.440,03
II. Wert des Eigenkapitals der Kommanditisten am Ende des Geschäftsjahres 17.785.407,01 17.358.478,34
Kapitalkonto I (gezeichnete Kapitalanteile) 0,00 99.822.860,00
Nicht eingeforderte ausstehende Einlagen 0,00 -27.558.223,00
Kapitalkonto II 0,00 -54.479.229,99
Summe 0,00 17.785.407,01
Geschäftsführender Kommanditist ist Herr Hans-Jürgen Brunner, Regensburg.
Persönlich haftende Gesellschafterin war die V+ Beteiligungs 2 GmbH, Landshut, diese wiederum vertreten durch Herrn Hans-Jürgen Brunner.
Mit notarieller Urkunde vom 13. Februar 2017 wurde das Ausscheiden der bisherigen Komplementärin, V+ Beteiligungs 2 GmbH, Landshut, und zugleich die neue Komplementärin V+ Beteiligungs 02 GmbH, Landshut, mit einem Stammkapital in Höhe von EUR 25.000,00 zur Eintragung im Handelsregister angemeldet.
Landshut, den 25. Juni 2018
München, den 25. Juni 2018
Für den deutschen Beteiligungskapitalmarkt war das Jahr 2017 ein herausragendes Jahr. Es gab kaum einen Indikator, der keinen Rekordwert erreichte, so dass die Bewertungen für das Geschäftsklima, das Fundraisingklima und das Exit- und Förderumfeld so gut wie nie ausfielen (vgl. Dr. Georg Metzger, in Kfw Research, German Private Equity Barometer: 4. Quartal 2017). Das Transaktionsvolumen von in- und ausländischen Beteiligungsgesellschaften bei deutschen Unternehmen lag nach Angaben des Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (Datenstand: April 2018) in 2017 bei TEUR 11.313.000. Der Vergleichswert für das Jahr 2016 lag bei TEUR 6.610.892. Im 2017 lag die Zahl der deutschen Unternehmen, die Beteiligungskapital erhielten bei über 1.114 Unternehmen. Insgesamt erhielten im Jahr 2016 1.118 Unternehmen Beteiligungskapital. Der Großteil der Transaktionen fällt auch im Jahr 2017, wie im Vorjahr, auf den Bereich Buy-out. Im gesamten Jahr 2016 lag der Anteil bei 76,7 %. In 2017 liegt der Wert bei 79,0 %.
Der Venture Capital-Bereich hat erneut einen Anstieg zu verzeichnen. Bereits im Jahr 2016 konnte gegenüber dem Jahr 2015 ein Zuwachs von 12,2 % auf insgesamt TEUR 1.060.000 erreicht werden. In 2017 wurde ein Transaktionsvolumen von TEUR 1.050.000 erreicht (vgl. auch https://www.bvkap.de/markt/statistiken).
Für das Jahr 2018 sind die Akteure der Beteiligungsbranche weiter sehr positiv gestimmt, insbesondere vor dem Hintergrund, dass nach wie vor noch mit keiner Zinswende in Europa zu rechnen ist. Die Bedingungen für den Beteiligungsmarkt dürften daher bei diesen Rahmenbedingungen nach wie vor positiv zu beurteilen sein.
Die zunehmende Bereitschaft und Offenheit von Unternehmen gegenüber Beteiligungskapital dürfte daher die Nachfrage nach dieser Form der Finanzierung weiter auf einem hohen Niveau halten, so dass von einem zunehmenden Wettbewerb unter den Beteiligungsgesellschaften auszugehen ist. Als Folge dürften sich die Einstiegsbewertungen weiter auf hohem Niveau bewegen, so dass Erfolgspotentiale innovativer Technologien und Geschäftsmodelle noch genauer analysiert werden müssen.
Die V+ GmbH & Co. Fonds 2 KG, Landshut, ist ein geschlossener Publikums-AlF im Sinne des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB). Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Landshut unter der HRA 9549 eingetragen.
Die Platzierung der Anteile des AlF wurde mit Wirkung zum 31. Dezember 2010 eingestellt. Weitere Zeichnungen sind nicht möglich und auch nicht zulässig. Die Zeichnungssumme wird von den Anlegern ratierlich eingezahlt.
Das Geschäftsjahr 2017 ist für die Gesellschaft das vierte Jahr im Zeichen der neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen. Am 22. Juli 2013 trat in Folge der Verpflichtung zur Umsetzung der Richtlinie 2011/61 EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 8. Juni 2011 über die Verwalter alternativer Investmentfonds und zur Änderung der Richtlinien 2003/41/EG und 2009/65/EG und der Verordnungen (EG) Nr. 1060/2009 und (EU) Nr. 1095/2010 (ABI. L 174 vom 1. Juli 2011, S. 1) (AIFM­Richtlinie) das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) in Kraft. Als Folge haben sich erhebliche Veränderungen in der internen Struktur der Gesellschaft ergeben.
Die Vergütung für den geschäftsführenden Kommanditisten wurde am 10.08.2017 um Euro 15.000,-auf Euro 3.000,- p.a. reduziert.
Durch den Tod des einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführers der V+ Treuhandgesellschaft mbH, Herrn Reiner T. Majorek, in 2017 entstand unerwarteter Handlungsbedarf, um die zu diesem Zeitpunkt unsichere Situation für die Anleger nachhaltig lösen zu können. Die Fondsgeschäftsführung und die KVG haben daraufhin beschlossen, aus den drei Komplementärgesellschaften heraus zu jeweils gleichen Anteilen eine gemeinsame neue Treuhandgesellschaft zu gründen, die Sachwert Beteiligungstreuhand GmbH, ebenfalls unter Geschäftsführung von Herrn Jürgen Brunner. Die Gesellschaft wurde am 13.11.2017 zur Eintragung gebracht und hat die bestehenden Treuhandmandate übernommen. In dem Zuge wurde für den V+2 ein Konto bei der Südwestbank eröffnet, auf das nunmehr die Rateneinzahlungen der Anleger erfolgen. Damit wurden die vorhergehenden Treuhandkonten bei der Commerzbank abgelöst und auch dieser Prozess vollumfänglich an den Fonds selber übertragen.
Ab dem 28.02.2017 wird die Anlegerverwaltung wie auch die Buchhaltung des V+ 2 Fonds nicht mehr von der FIT GmbH, mit Sitz in Landshut wahrgenommen, sondern ab dem 01.03.2017 wiederum
in einem Auslagerungsverhältnis von der Prospero Service GmbH, mit Sitz in Konstanz übernommen. Dieser Schritt trägt dazu bei, die Prozessabläufe zu Vereinheitlichen und die Gesamtkosten der Verwaltungsgebühren in Höhe von Euro 3.657,69 zu reduzieren.
In Ergänzung dazu konnte die Vergütung der Komplementärin mit Gültigkeit ab 01.03.2018 um insgesamt mehr als 6,66 % gesenkt werden.
Allerdings ist das Risiko eines zumindest teilweisen Kapitalverlustes – wie es häufig bei hohen Rendite-Erwartungen der Fall ist – durchaus gegeben. Die Gesellschaft versucht, das Risiko durch eine möglichst breite Streuung der Anlagen nach z. B. Ländern oder/und Branchen so gering wie möglich zu halten. Allerdings verbleibt – insbesondere im Gegensatz zu den anderen vorgesehenen Investments ­ein nicht unerhebliches Restrisiko.
III. Tätigkeitsbericht der Kapitalverwaltungsgesellschaft und Angaben zur Verwahrsteile
Mit Vertrag vom 20. September 2015 wurde die XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG, München, als AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaft bestellt, nachdem zuvor der Bestellungsvertrag mit der bisherigen KVG, der Metapriori GmbH, Dresden, gekündigt worden war. Unter dem Aktenzeichen 533 IN 187/16 beim Amtsgericht Dresden wurde am 11. März 2016 im Insolvenzeröffnungsverfahren der Metapriori GmbH offiziell ein Insolvenzverwalter bestellt, so dass sich die Gesellschaft demnach in der Abwicklung befindet.
Zum 01.03.2017 wurde der bestehende Bestellungsvertrag mit der XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG an die aktuellen Rahmenbedingungen angepasst.
Die XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG ist eine registrierte ALF­Kapitalverwaltungsgesellschaft im Sinne des § 2 Abs. 5 i. V. mit § 1 Abs. 16 in Verbindung mit § 17 Abs. 2 Nr. 1 KAGB mit Sitz in München. Die KVG ist bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gem. § 44 KAGB registriert und kann somit nach § 17 Abs. 2 Nr. 1 KAGB von Investmentvermögen oder im Namen eines Investmentvermögens als externe Kapitalverwaltungsgesellschaft bestellt werden.
Die XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG erhält gemäß der Ergänzungsvereinbarung zum Bestellungsvertrag vom 02.02.2016 eine jährliche Pauschalvergütung in Höhe von EUR 420.000,00 zzgl. Umsatzsteuer (USt). bis zur Feststellung des Nettoinventarwertes für das Geschäftsjahr 2016, die monatlich zur Auszahlung kommt.
Ab dem 01.03.2017 erhält die die XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG gemäß Bestellungsvertrag eine jährliche, jeweils zum Ende des jeweiligen Geschäftsjahres fällige Pauschalvergütung in Höhe von 3,0 % der Bemessungsgrundlage, maximal jedoch EUR 500.000,00. Bemessungsgrundlage ist der durchschnittliche Nettoinventarwert des AlF im jeweiligen Geschäftsjahr zuzüglich der bis zum jeweiligen Berechnungsstichtag vom AlF an die Anleger geleisteten Auszahlungen, höchstens jedoch 100 % des von den Anlegern gezeichneten Kommanditkapitals.
Die XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG erhält für ihre Tätigkeiten nach § 2 Abs. 2 des Bestellungsvertrages eine jährliche zum Ende des jeweiligen Geschäftsjahres fällige Pauschalvergütung in Höhe von 2,10 % der Bemessungsgrundlage, maximal jedoch EUR 355.000,00. Bemessungsgrundlage ist der durchschnittliche Nettoinventarwert des AIF im jeweiligen Geschäftsjahr zuzüglich der bis zum jeweiligen Berechnungsstichtag vom AlF an die Anleger geleisteten Auszahlungen, höchstens jedoch 100 % des von den Anlegern gezeichneten Kommanditkapitals.
Extern anfallende Kosten werden von der XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG samt Nachweis an den AlF weiterbelastet.
Die Aufwendungen für die XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG belaufen sich im Geschäftsjahr 2017 auf gesamt TEUR 713 zzgl. USt. Dies inkludiert zum einen die Verwaltungsvergütung der Kapitalverwaltungsgesellschaft sowie die Vergütung für die Anlegerverwaltung und Buchhaltung. Basierend darauf konnte eine Reduktion der Verwaltungskosten im Vergleich zu 2016 in Gesamthöhe von insgesamt 0,55% erreicht werden.
Gesamtsumme der von der XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG als KVG im Geschäftsjahr gezahlten Mitarbeitervergütung EUR 385.800,-
davon feste Vergütung EUR 385.800,-
Anzahl der Mitarbeiter der XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG 9 (zeitweise 10)
Gesamtsumme der von der XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG im Geschäftsjahr gezahlten Vergütungen an Führungskräfte und Mitarbeiter, deren Tätigkeit sich wesentlich auf das Risikoprofil des AlF ausgewirkt hat EUR 30.000,00
Die XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG haftet nicht für Verluste, die aus eigenen Verfügungen des AlF ohne vorherige Abstimmung mit der XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG resultieren.
Ein Kommanditist haftet gegenüber Gläubigem der Beteiligungsgesellschaft nur bis zur Höhe seiner im Handelsregister eingetragenen Haftsumme. Bis zu diesem Betrag haftet er gegenüber den Gläubigern, solange er die Einlage noch nicht erbracht hat. Die Haftung würde wieder aufleben, wenn die Einlage des Kommanditisten unter die Haftsumme durch Rückzahlung von Einlagebeträgen absinkt. Dies ist nur theoretisch möglich, da die Geschäftsführung der Beteiligungsgesellschaft Einlagerückzahlungen nicht zulassen wird und die Haftsumme im Verhältnis zum Kommanditkapital 10 % beträgt. Unabhängig von der Außenhaftung schuldet der Kommanditist gegenüber der Beteiligungsgesellschaft die Erbringung der Einlage in voller Höhe.
Die Fondsgesellschaft hat im Berichtsjahr ihre Bestandsbeteiligungen teilweise weiter finanziert und zudem zwei neue Beteiligungen erworben. Dem Unternehmen Päx Food AG, mit Sitz in Magdeburg wurden in zwei Finanzierungsrunden im Geschäftsjahr neue Mittel im Gesamtvolumen von insgesamt TEUR 525 zur Verfügung gestellt und es wurde zusätzlich ein Darlehen i.H.v. TEUR 51 im Rahmen einer Kapitalerhöhung eingelegt, was zu einer deutlichen Verbesserung der Gesamtquote und somit Partizipation am Unternehmen führte.
Daneben hat die Fondsgesellschaft zum einen neu geschaffene Gesellschaftsanteile der SolMic Research GmbH, mit Sitz in Düsseldorf im Gesamtvolumen von TEUR 500 erworben. Zum anderen wurden die aus der Vergangenheit resultierenden Forderungen gegen die neuroCare Group GmbH, mit Sitz in München, für den damaligen Verkauf der Gesellschaftsanteile an der neuroConn GmbH, letztlich in das Eigenkapital eingebracht. In Ergänzung erwarb die Fondsgesellschaft zusätzlich neu geschaffene Anteile aus einer Kapitalerhöhung der Gesellschaft, woraufhin die Fondsgesellschaft nun über ein Engagement an der neuroCare Group GmbH von insgesamt rund TEUR 840 verfügt.
Das Bestandsunternehmen Axiogenesis AG, ein Unternehmen aus der Stammzellenforschung, an dem u. a. auch staatliche Beteiligungsgesellschaften engagiert sind, wurde im Berichtsjahr in einen Unternehmenszusammenschluss mit einem komplementären Unternehmen, mit Sitz in Belgien geführt (M&A), aus dem letztlich das Unternehmen Ncardia entstanden ist. Dieser Zusammenschluss war für die Aktionäre der Axiogenesis AG aufgrund der defizitären Produktions- und Verwaltungskosten alternativlos, auch wenn es dadurch zu einer schmerzlichen Wertkorrektur mit Einbringung der Altaktien und einer zusätzlichen Anteilsverwässerung aufgrund einer nachgelagerten Finanzierung der Neugesellschaft gekommen ist.
Aus der Beteiligung des V+2 an der GA Asset Fund GmbH & Co. KG, die wiederum an der BRAIN AG beteiligt war, die zum 18.05.2017 verkauft wurde, hat sich eine Ausschüttung in Höhe von Euro 53.048,89 zum 22.12.2017 ergeben.
Zum Bilanzstichtag befinden sich Schuldverschreibungen der M1 Factoring GmbH, Dresden, im Umlaufvermögen der Fondsgesellschaft. Der nominale Wert der Schuldverschreibungen beträgt zum 31. Dezember 2017, einschließlich aufgelaufener Zinsforderungen, insgesamt TEUR 175 (Vj. TEUR 586). Die Rückzahlung gemäß Tilgungsvereinbarungen der Anleihe, die der Ml Factoring GmbH über den V+ 2 Fonds eingeräumt wurde, ist Ende des Jahres 2017 ins Stocken geraten. Alle Versuche ein tragendes Fortführungskonzept zusammen mit der Geschäftsführung der M1 Factoring GmbH zu etablieren, sind bisher gescheitert. Aktuell kann nicht mehr davon ausgegangen werden, dass es eine belastbare Lösung für die Fortführung gefunden werden kann. Es wird nunmehr geprüft, ob die seinerzeit über die Tilgungsvereinbarungen eingeräumten Sicherheiten gewinnbringend verwertet werden können. Das heißt, dass der Aufwand für die Verwertung des jeweiligen Assets ins Verhältnis zum erwarteten Verwertungserlös gesetzt wird. Alle sinnvoll zu verwertenden Assets werden in Folge zeitnah liquidiert.
Die liquiden Mittel betragen zum 31. Dezember 2017 TEUR 3.819 (Vj.: TEUR 5.581). Die Zahlungsfähigkeit der Fondsgesellschaft war im Berichtszeitraum jederzeit gegeben.
2. Erläuterungen zum Jahresergebnis 2017
Das realisierte Ergebnis der Fondsgesellschaft beträgt im Geschäftsjahr 2017 TEUR -814 (Vj.: TEUR -2.848). Das Ergebnis nach Zeitwertänderung beträgt TEUR -1.514 (Vj.: EUR -2.192).
Die Fondsgesellschaft erzielte im Berichtsjahr Erträge in Höhe von TEUR 663 (Vj.: TEUR 197). Es handelt sich hierbei im Wesentlichen um Erträge aus Rücktritten von Anlegern und damit zusammenhängende Schadenersatzleistungen in Höhe von TEUR 85 (Vj. TEUR 88). Sowie um einen Forderungsverzicht (Vergleich 24. März 2017) von Seiten der bisherigen Komplementärin V+ Beteiligungs 2 GmbH in Höhe von TEUR 552.
Die Aufwendungen verringerten sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 569 auf TEUR 1.477. Diese betreffen im Wesentlichen u. a. Vertriebskosten (TEUR 5), Aufwendungen für die Anlegerbetreuung (TEUR 355), Rechts- und Beratungskosten (TEUR 230) sowie Aufwendungen für die Kapitalverwaltungsgesellschaft (TEUR 499).
Negativ beeinflusst wurde das Ergebnis des Geschäftsjahres durch Zeitwertänderungen in Höhe von TEUR -700 (Vj.: TEUR 656), die durch negative Entwicklungen bei den Beteiligungsgesellschaften/der Investments verursacht sind.
3. Wirtschaftliche/finanzielle Situation der Fondsgesellschaft im Geschäftsjahr 2017
Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 321 verringert. Ursächlich hierfür ist im Wesentlichen der Anstieg der eingeforderten aber noch nicht eingezahlten Einzahlungen (säumige Anleger) unter den Forderungen sowie die oben positive Entwicklung der Beteiligungsunternehmen und die Wertberichtigung der Geschäftsanteilverpfändung gegenüber der M1 Factoring GmbH.
Das Eigenkapital der Fondsgesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 427 erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt 95,11 % (Vj.: 91,27 %).
Die Fondsgesellschaft weist zum Bilanzstichtag eine kurzfristige Liquidität in Höhe von TEUR 3.819 auf. Diesem Guthaben stehen Rückstellungen und Verbindlichkeiten in Höhe von insgesamt TEUR 913 gegenüber. Die Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Rechts- und Beratungskosten gebildet.
4. Nettoinventarwert des Fonds während des Geschäftsjahres sowie Portfolioübersicht zum 31. Dezember 2017
Der Wert des Gesellschaftsvermögens zum 31. Dezember 2017 beträgt TEUR 17.785.
Zum 31. Dezember 2017 betrug die Anzahl der umlaufenden Kommanditanteile 998.208 Stück. Der Wert eines Anteils (NAV = Net Asset Value) zum 31. Dezember 2017 beträgt EUR 17,82.
GA Asset Fund GmbH & Co. KG 1.710 6,92 41,64 712
GC Global Chance Fund GmbH & Co. KG 112 0,45 25,00 28
MIG GmbH & Co. Fonds 2 KG 788 3,19 51,40 405
MIG GmbH & Co. Fonds 3 KG i.L. 32 0,13 46,88 15
MIG GmbH & Co. Fonds 4 KG 186 0,75 53,76 100
MIG GmbH & Co. Fonds 6 KG 5 0,02 40,00 2
MIG GmbH & Co. Fonds 7 KG 31 0,13 138,71 43
V+ GmbH & Co. Fonds 1 KG 1.610 6,52 54,16 872
Ncardia S.A. 3.805 15,41 20,92 796
Apeptico GmbH 1.031 4,17 283,71 2.925
Grid Content Group AG 825 3,34 0,00 0
Grid TV Deutschland GmbH 250 1,01 0,00 0
4 DForce GmbH 1.181 4,78 0,00 0
AMVAC AG 2.428 9,83 0,00 0
Proximus GmbH 304 1,23 0,00 0
B.O.T. Aireraft AG 636 2,58 0,00 0
Indago GmbH 219 0,89 0,00 0
Curadis GmbH 476 1,93 23,74 113
Euroferm GmbH 546 2,21 0,00 0
Päx Food AG 1.204 4,87 53,24 641
Hospita Medical AG 254 1,03 0,00 0
Redbiotec AG 350 1,42 50,29 176
Exergy GmbH 151 0,61 0,00 0
Nasco AG 624 2,53 93,27 582
neuroCare Group GmbH 840 3,40 113,45 953
SolMic Research GmbH 500 2,02 568,40 2.842
Bankguthaben 3.819 15,46 100,00 3.819
Anleihe M1 Factoring GmbH 742 3,00 23,58 175
Summe 24.698 100,00 15.219
VI. Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018 der Fondsgesellschaft und ihrer Beteiligungsgesellschaften
Im Geschäftsjahr 2017 hat die XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG eine weitere Konsolidierung des Portfolios erreicht. Dies bedeutet im Detail, dass die Bestandsunternehmen weiteren intensiven Prüfungen unterzogen wurden. Insbesondere vor dem Hintergrund, ob eine Weiterfinanzierung unter Anwendung der aufsichtsrechtlichen Auflagen sowie im Kontext der Gesamtstrategie des Portfolios weiter vertretbar, bzw. für sinnvoll erachtet wurde. Hervorzuheben ist dabei insbesondere die Beteiligung an der Ncardia, vormals Axiogenesis AG, die ausschließlich unter Akzeptanz einer tiefgreifenden Wertkorrektur auf die bestehende Einlage in ein entsprechendes Weiterführungskonzept eingebracht werden konnte. Parallel dazu fanden tiefgreifende Due Diligence Prozesse statt, um adäquate Neuinvestitionen identifizieren zu können. Wie unter Vgl. beschrieben, wurde das Bestandsportfolio im Berichtszeitraum durch zwei Neuinvestitionen ergänzt. Beide Investitionen zeigen sich im Kontext des Gesamtrisikoprofils des Portfolios, neben der bestehenden Investition in die NASCO Energie und Rohstoffe AG, als stabilisierende Faktoren, die zu einem partiellen Ausgleich der Wertkorrekturen, bedingt vor allein durch die notwendige Neubewertung der Altbestände – zum einen der Anleihen an der M1 Factoring GmbH und zum anderen an der Ncardia (ehemals Axiogenesis AG) – geführt haben. Ein weiterer Schwerpunkt der Aktivitäten lag auf der besagten Umsetzung der geschlossenen Rückführungsvereinbarung der ausgegebenen Anleihen, um so die Eigenkapitalbasis für etwaige Neuinvestitionen weiterhin zu stärken. Insbesondere vor dem Hintergrund der doch überproportional zugenommenen Stilllegungen der ratierlichen Einzahlungen, erscheint dies elementar wichtig. Die bestehende Rückführungsvereinbarung der ausstehenden Anleihen an der Ml Factoring GmbH bedürfen zum Stichtag wie oben beschrieben jedoch einer weiteren Wertkorrektur, da die Erfüllung der vereinbarten Leistungen nicht erfolgt ist. Die Fondsgeschäftsführung sowie die KVG sind daran, wie unter Punkt V. 1. beschrieben, eine Lösung für dieses Thema herbeizuführen.
Über die Entwicklung der Portfoliozusammensetzung sowie etwaig weitere notwendige Veräußerungen wird die XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG die Anleger in regelmäßigen Abständen informieren.
Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der V + GmbH & Co. Fonds 2 KG, Landshut, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2017 geprüft. Die Prüfung umfasst auch die Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften unter Berücksichtigung der Vorschriften des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB), der delegierten Verordnung (EU) Nr. 231/2013 und der ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der Geschäftsleitung der Gesellschaft. Darüber hinaus liegt die ordnungsgemäße Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 47 KAGB i. V. m. § 317 HGB mit Ausnahme des im folgenden Absatz dargestellten Prüfungshemmnisses unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDA) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf den Jahresabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und den Lagebericht wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Verwaltung des Gesellschaftsvermögens insgesamt und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsleitung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes.
Das variable Kapitalkonto im Eigenkapital konnte, wie bereits im Vorjahr, nicht mit der Kapitalkontentabelle abgestimmt werden und enthält eine Differenz i. H. v. TEUR 272. Die Differenz ergibt sich aus Buchungen im Rahmen der Jahresabschlussarbeiten, die einzelnen Anlegern nicht zugewiesen werden konnten.
Mit obigen Einschränkungen entspricht der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017 gemäß unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse ist die Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten in allen wesentlichen Belangen ordnungsgemäß erfolgt. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft.
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References: § 267
 § 267
 § 264
 § 272
 § 2
 § 1
 § 17
 § 44
 § 17
 § 2
 § 47
 § 317