Source: http://www.aiv-hildesheim.de/verein/satzung/?print=on
Timestamp: 2019-03-26 12:12:32+00:00

Document:
Satzung des Architekten- und Ingenieurverein Hildesheim
Der Verein führt den Namen „Architekten- und Ingenieurverein Hildesheim“. Der Sitz des Vereins ist Hildesheim.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig. Seine Tätigkeit ist nicht auf Gewinnerzielung gerichtet. Die Mitglieder des Vereins und des Vorstandes haben keinerlei Anspruch auf die Erträgnisse des Vermögens, auch dürfen ihnen keinerlei Vermögensanteile im Falle des Ausscheidens zugewendet werden. Soweit sie ehrenamtlich für den Verein tätig sind, haben Sie nur Anspruch auf Ersatz der nachgewiesenen Auslagen. Alle Mittel sind für die satzungsgemäßen Zwecke gebunden. Der Nachweis über die Verwendung ist in der Rechnung zu führen. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnis-mäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Zweck des Vereins ist die Förderung der Berufsausbildung und der Weiterbildung der Architekten/-innen und Ingenieure/-innen, sowie die Unterstützung der Studenten/-innen des Bauwesens. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Durchführung von Studienpreisverfahren, Organisation von Besichtigungen, Studienreisen, Vorträgen und Ausstellungen.
Der Verein will Architekten/Architektinnen und Ingenieure/Ingenieurinnen sowie andere an der Baukunst und Bautechnik interessierte Personen zu technisch- wissenschaftlicher und künstlerischer Arbeit auf dem Gebiet des Bauwesens zusammenführen.
Er nimmt Anteil am allgemeinen Baugeschehen und fördert bautechnische, bauwissenschaftliche, baukünstlerische und bauhistorische Arbeiten.
Dem Verein zur Verfügung stehende Mittel sind:
b) Förderbeiträge.
Architekten/Architektinnen und Ingenieure/Ingenieurinnen, die die Diplomprüfung an einer Hochschule bestanden haben und solche Persönlichkeiten aus dem Bauwesen, die unter Berücksichtigung ihrer Stellung und ihrer fachlichen Leistungen vom Vorstand zur Aufnahme geeignet und anerkannt werden.
Besuchende Mitglieder können werden:
Bauschaffende und Studierende, die den Bedingungen unter (1) zwar noch nicht ent-sprechen, aber auf Grund des Werdeganges und des Berufsbildes die Erreichung der Voraussetzungen als wahrscheinlich annehmen lassen.
Besuchende Mitglieder haben kein Stimmrecht in den Mitgliederversammlungen.
Ehrenmitgliedschaft ist auf Antrag von ordentlichen Mitgliedern für ein anderes ordent-liches Mitglied möglich.
Der Antrag dafür ist schriftlich beim Vorstand einzureichen. Eine besondere Form ist nicht vorgeschrieben. Mindestens 5 Mitglieder (einschließlich des Antragstellers / der An-tragstellerin) müssen den Antrag durch ihre Unterschrift befürworten.
Nach Prüfung auf Vollständigkeit und Ordnungsmäßigkeit wird der Vorschlag allen Mit-gliedern (außer dem Vorgeschlagenen) zur Zustimmung schriftlich zugestellt.
Sollten innerhalb von 4 Wochen nach Absendung der Mitteilung keine begründeten Wi-dersprüche gegen die beantragte Ehrenmitgliedschaft eingehen, so hat der Vorstand über den Antrag zu entscheiden.
Stillschweigen der Mitglieder gilt als Zustimmung.
Über die Beratung und Entscheidung hat der Vorstand ein vertrauliches Protokoll zu fer-tigen. Die Begründung für eine mögliche Ablehnung des Antrages ist vertraulich und nicht öffentlich.
Das Ehrenmitglied kann in Sonderfällen auf Antrag durch den Vorstand von der Bei-tragspflicht befreit werden.
Personen, Behörden, Körperschaften, Vereinigungen, Institute, Akademien, öffentliche und private Unternehmen usw., die dem Bauwesen nahestehen und die Aufgaben des Vereins durch Mitarbeit auf bestimmten Gebieten durch laufende oder einmalige Geld-zuwendungen, Sachspenden, Vergünstigungen usw. fördern wollen.
Zum Erwerb der Mitgliedschaft ist ein besonderer Aufnahmeantrag an den Vorstand zu richten. Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme.
§ 6 Die Mitgliedschaft erlischt:
durch Austritt, der nur nach ¼ jähriger Kündigungsfrist zum Jahresabschluss durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand erfolgen kann. Härtefälle sind vom Vor-stand entgegenkommend zu behandeln;
durch Ausschluss, der erfolgen kann :
a) bei vorsätzlichem Verstoß gegen das Ansehen des Vereins
b) bei rückständigen Beiträgen von mehr als 6 Monaten nach mindestens zweimaliger Anmahnung.
Der Ausschluss wird durch den Vorstand ausgesprochen. Bei sonstigen Verstößen eines Mitgliedes gegen die Vereinsordnung oder gegen die guten Sitten, kann der Ehrenrat auf Ausschluss erkennen (§ 10).
Jedes ordentliche Mitglied zahlt einen Jahresbeitrag. Besuchende Mitglieder zahlen einen reduzierten Jahresbeitrag.
Die Höhe des Jahresbeitrags wird jährlich auf der Mitgliederversammlung für das fol-gende Jahr beschlossen.
Wer in der zweiten Jahreshälfte aufgenommen wird, zahlt den halben Jahresbeitrag.
In Sonderfällen kann der Vorstand den Jahresbeitrag stunden, ermäßigen oder erlassen.
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für zwei Jahre nach der Geschäftsordnung gewählt.
Der Vorstand besteht aus mindestens 7 Mitgliedern und zwar:
dem Schriftführer / der Schriftführerin,
sowie mindestens drei Beisitzern/Beisitzerinnen.
Die Anzahl der Vorstandsmitglieder muss immer ungerade sein.
Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der/die Vorsitzende sowie der Schatzmeister / die Schatzmeisterin und der Schriftführer / die Schriftführerin.
Bei Ausscheiden eines Vorstandmitgliedes während der laufenden Amtszeit kann der Vor¬stand ein ordentliches Mitglied in den Vorstand berufen.
§ 9 Beschlüsse des Vorstandes
Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit Stimmenmehrheit bei Anwesenheit von mindestens 5 Mitgliedern, worunter der/die Vorsitzende oder der/die stellvertretende Vorsitzende sein müssen. Der Vorstand regelt die Geschäfte durch die bestehende Geschäftsordnung.
§ 10 Der Ehrenrat
Der Ehrenrat des Vereins besteht aus mindestens einem Vorstandsmitglied und vier von der Mitgliederversammlung bei den Vorstandswahlen in jedem 2. Jahr zu wählenden Mitgliedern.
Der Ehrenrat tritt zur Verhandlung zusammen:
Auf Antrag des Vorstandes, wenn ein Mitglied gegen die Vereinssatzung, gegen Beschlüsse oder Bestrebungen des Vereins oder allgemein gegen die guten Sitten verstoßen hat.
Auf Antrag eines Vereinsmitgliedes zur Vermittlung oder anderweitigen Erledigung in Ehrensachen und beruflichen Meinungsverschiedenheiten, wenn die Beteiligten auf jede zivil- oder strafrechtlichen Forderungen gegenüber dem Ehrenrat und dem Verein verzichten und wenn feststeht, dass in der gleichen Angelegenheit ein Verfahren vor den ordentlichen Gerichten oder einem Schiedsgericht nicht schwebt.
Im Fall nach Abs. (2) kann der Ehrenrat di Verhandlung ablehnen. Der Ehrenrat kann erkennen auf Freispruch, Vergleich, Verwarnung oder Ausschluss des Mitgliedes aus dem Verein. Das Urteil wird nur durch den Vorstand vollzogen. Gegen das Urteil des Ehrenrates ist Berufung an den Ehrengerichtshof des Deutschen Architekten- und Ingenieurverbandes (DAI) zulässig.
Die Mitgliederversammlung findet jährlich einmal statt, in der Zeit zwischen dem 1. Januar und dem 31. März.
Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind vom Vorstand einzuberufen, wenn es das Interesse des Vereins erfordert oder mindestens 1/3 der Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe die Einberufung verlangen.
§ 13 Tagesordnung für die Mitgliederversammlung
Der Vorstand legt die Tagesordnung für die Mitgliederversammlung fest und beruft diese gemäß § 17 ein.
§ 14 Vorsitz in der Mitgliederversammlung
Der/die Vorsitzende, im Verhinderungsfalle der/die stellvertretende Vorsitzende, führen den Vorsitz in der Mitgliederversammlung. Über die Verhandlungen und Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift aufzunehmen und von dem/der Vorsitzenden oder dem/der stellvertretenden Vorsitzenden und dem Schriftführer/der Schriftführerin zu unterzeichnen.
§ 15 Beschlüsse in der Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit. Satzungsändernde Beschlüsse bedürfen einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder. Die Mitglieder können sich durch ein von ihnen schriftlich bevollmächtigtes Mitglied vertreten lassen, jedoch kann jedes Mitglied nur eine Vertreter-Vollmacht übernehmen.
Nur ordentliche Mitglieder sind stimmberechtigt und zu einem Vereinsamt wählbar.
§ 16 Entlastung des Vorstands
Die Mitgliederversammlung hat den Jahresbericht, den Kassenbericht und den Haushaltsplan zu genehmigen und die Entlastung des Vorstandes zu beschließen.
§ 17 Bekanntgaben und Mitteilungen des Vereins
Die Bekanntgaben und Mitteilungen des Vereins an seine Mitglieder erfolgen durch Rundschreiben. Die Ladungen zu den Mitgliederversammlungen haben spätestens 14 Tage vor dem Versammlungstermin zu erfolgen.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen zwecks Verwendung für die Förderung von Wissenschaft und Forschung in den Fachbereichen Architektur und Bauingenieurwesen.
Kein Mitglied hat Anspruch auf das Vereinsvermögen.
3200 Hildesheim, den 6. November 1952
gez. Gerhard Hillegez. J. Haasegez. Haagen
gez. Dr. Werkmeistergez. Dirk Gascardgez. Burghardt
gez. Heiners
Geändert mit Beschluss der Mitgliederversammlung vom 24.01.1990
gez. H. D. Heuergez. H. G. Loerzer
gez. D. Höpergez. K. Brendecke
Geändert mit Beschluss der Mitgliederversammlung vom 06.03.1997
gez. H. G. Loerzergez. D. Höper
gez. J. Behrensgez. K. Brendecke
Geändert mit Beschluss der Mitgliederversammlung vom 19.03.1998
gez. H.G. Loerzergez. D. Höper
gez. J. Behrensgez. D. Loerzer
Geändert mit Beschluss der Mitgliederversammlung vom 20.03.2003
gez. M. Junggez. U. Schaper
Geändert mit Beschluss der Mitgliederversammlung vom 12.04.2016
Gez. D. Schierholz, gez. N. Kesseler
Gez. W. Nothdurft, gez. M. Kochel

References: § 6
 § 26

§ 9

§ 10

§ 13
 § 17

§ 14

§ 15

§ 16

§ 17