Source: http://sportkreis-karlsruhe.de/cms/iwebs/default.aspx?mmid=2409&smid=42205
Timestamp: 2019-02-17 17:37:32+00:00

Document:
(chronologisch von unten nach oben)
„Ältere für den Vereinssport (neu) gewinnen“
Durch die demografische Entwicklung und vor dem Hintergrund, dass Sport und Bewegung für den Erhalt der Selbstständigkeit und der Gesundheit elementar sind, ist die Auseinandersetzung mit der Zielgruppe Ältere geboten.
Impulse dafür liefert die
Fachtagung „Ältere für den Vereinssport (neu) gewinnen“ am 02.03.2013
in Pforzheim des Badischen Sportbundes Nord in Kooperation mit dem Badischen Turner-Bund.
Die aktive Einbindung Älterer fällt Vereinen nämlich oft schwer, denn sie erfordert auch spezielle Angebote für diejenigen, die aus dem Wettkampfsystem herausgewachsen sind oder gar keinen Zugang dazu gefunden haben. Damit sieht sich grundsätzlich jeder Verein konfrontiert, ob Mono- oder Mehrsparten, ob im Turnen, Schwimmen oder Fußball. Daher verfolgt die Tagung keine bestimmte fachverbandliche Ausrichtung. Zielsetzung ist vielmehr, Vereinsvertreter aller Fachrichtungen zu Konzeption und Umsetzung spezifischer Angebote zur Neu- und Wiedergewinnung Älterer für die aktive Teilnahme am Vereinsleben zu ermutigen und ihnen dafür Impulse zu liefern.
Weitere Information erhalten Sie auf dem Flyer des Badischen Sportbundes.
Ehrungen für unverzichtbares Engagement durch den BSB
BSB-Präsident Heinz Janalik zeichnete am 12. November in St. Leon-Rot das langjährige Engagement von 11 Ehrenamtlichen aus den Sportvereinen des Badischen Sportbundes Nord mit der goldenen Ehrennadel aus. Aus dem Sportkreis Karlsruhe erhielten Günter Fritz und Manfred Wörner von der DJK Karlsruhe-Ost diese „höchste Auszeichnung des BSB für Vereinsfunktionäre“.
Günter Fritz führte den Verein als 1. Vorsitzender von 1997 bis 2012, davor hatte er das Amt des 3. Vorsitzenden inne. In den 80-er Jahren führte er als Abteilungsleiter die Tennisabteilung.
Manfred Wörner ist von 1960 bis heute Kassier des Vereins. Davor war er 2 Jahre Schriftführer und lange Jahre gleichzeitig Abteilungsleiter Fußball. Alles zusammengerechnet ergibt das eine ehrenamtliche Tätigkeit von „75 Jahren“. Von Janalik nach den Gründen gefragt, was jemanden bewegt, so lange ehrenamtlich tätig zu sein, gab Wörner an: „Aus Treue zum Verein, aus Freude am Ehrenamt und außerdem kann ich mein berufliches Fachwissen im Amt des Kassiers einsetzen“.
„Auf Persönlichkeiten wie Sie kann keine Gesellschaft verzichten“, lobte Janalik die Geehrten. Und damit meinte er nicht nur die mehreren Milliarden Euro, die unserer Gesellschaft jährlich durch das unentgeltliche Engagement erspart bleiben. „Sie haben über viele Jahre den Beweis erbracht, dass Mitmenschlichkeit für Sie ein hohes Gut ist.“
Weil freiwilliges Engagement nicht selbstverständlich ist und weil „wir alle wissen, wie gut es tut, ab und zu ein Zeichen der Anerkennung und des Lobes zu erfahren“, ist es dem Badischen Sportbund Nord ein besonderes Bedürfnis diese „herausragende gesellschaftspolitische Leistung“ zu würdigen und diejenigen Personen, die sich in ihren Sportvereinen unentgeltlich für ihre Mitmenschen einsetzen zu Recht als positive Vorbilder hervorzuheben. Als Zeichen der Wertschätzung und Dankbarkeit tragen nun 11 an diesem Abend Geehrte die goldene Ehrennadel des Badischen Sportbundes Nord.
Nach der Ehrungsordnung des Badischen Sportbundes Nord erhält die Auszeichnung, wer seit 15 Jahren Vorsitzende/r eines Sportvereins oder 20 Jahre Mitglied im Vorstand ist.
6. Karlsruher Sportgespräch: von Bufdis und FSJlern
Forderung nach Erhöhung der Kontingente der Freiwilligendienste
Das „Kuratorium zur Förderung des Karlsruher Sports“ lud zum 6. Karlsruher Sportgespräch in die Sportschule Schöneck ein. Der Vorsitzende, der Karlsruher Sportbürgermeister Dr. Martin Lenz, und sein Stellvertreter, der Karlsruher Sportkreisvorsitzende, Dr. Andreas Ramin, konnten im vollen Saal den Geschäftsführer des Badischen Fußballverbands (BFV) und Hausherrn auf Schöneck, Uwe Ziegenhagen, begrüßen und auch den Leiter der Baden-Württembergischen Sportjugend (bwsj) Bernd Röber. Dieser appellierte an die Sportvereine, die notwendigen Stellen für Bundesfreiwillige (=Nachfolger der Zivildienstleistenden) und Absolventen des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) zu schaffen und zu beantragen. „Der Zulauf ist so groß, dass es bald eine Warteliste geben wird und dann erhöhen wir den Druck auf die Politik“, so Röber. Die Kontingente für diese Freiwilligendienste müssten endlich erhöht werden. „Während der Bund für die Zivis jährlich noch eine Milliarde Euro pro Jahr aufwandte, gibt er für die Freiwilligen nur noch ein Drittel davon aus. Wir sind noch lange nicht da, wo wir hin wollen“, so Röber weiter.
Bereits den Weg mit Freiwilligen eingeschlagen hat der BFV, wie Uwe Ziegenhagen referierte. Ein „Bufdi“ kümmert sich in Karlsruhes Süden um die Kooperation zwischen Schulen, Kindergärten und Fußballvereinen. Denn er hat - im Gegensatz zum „normalen“ Ehrenamtlichen - tagsüber Zeit, zusammen mit Lehrern und Erziehern Sportstunden abzuhalten und so die Kinder an die umliegenden Vereine heranzuführen. Abends hält er dann Übungsstunden mit diesen Kindern in den Vereinen ab. „Problem ist nicht, die Freiwilligen zu finden, sondern dass es viel zu wenige Plätze für sie gibt“, resümiert Ziegenhagen.
10. Schülersportabzeichentag in Karlsruhe-Neureut
Schul- und Sportamt der Stadt organisiert mit den Prüfern des Sportkreises und des BLV das diesjährige Schülersportabzeichen
Es wimmelt und wuselt überall auf dem Sportplatz des Schulzentrums in Neureut. Alle Kids sind im einheitlich gelben T-Shirt gekleidet. An diesem Schülersportabzeichen nehmen über 450 Karlsruher Grundschüler in den Altersklassen 9-12 Jahre teil.
Sie wetteifern in den Disziplinen Schwimmen, Weitsprung, Ballwurf,100m- sowie 800m- Lauf, der für manchen eine Qual ist. Mit eiserner Disziplin hat aber jeder diese Distanz geschafft. Die Organisation des Schulwettbewerbs ist in all den Jahren nicht immer einfach gewesen, aber mit vereinten Kräften hat es geklappt und das Wetter spielte auch fast immer mit.
Zum 10-Jährigen stiftete die Jugendstiftung der Sparkasse Karlsruhe/Ettlingen jedem Teilnehmer das gesagte gelbe T-Shirt, was bei den Schülerin gut ankam. In all den Jahren spendete die Stiftung auch das Obst. In diesen 10 Jahren wurden ca. 4.000 bestandene Schülersportabzeichen abgenommen.
Um 9 Uhr wurden die Sportler von Sportbürgermeister Martin Lenz sowie dem Ortsvorsteher von Neureut, Jürgen Stober, begrüßt. Der stellvertretende Vorsitzende des Sportkreises Karlsruhe, Michael Dannenmaier, hob die große Bedeutung der Schülersportabzeichen hervor. Denn von gut 4.000 Sportabzeichen pro Jahr werden über 3.000 von Jugendlichen abgelegt und nur ein Viertel von Erwachsenen. Damit bestätigt sich auch die Richtigkeit, dass die Barmer-GEK die Gebühren für das Jugendsportabzeichen übernimmt.
Dannenmaiers Dank galt allen Beteiligten: Schulen, Lehrern, Sportamt, Ortsverwaltung und der Geschäftsführerin der Jugendstiftung der Sparkasse Karlsruhe/Ettlingen, Frau von Renteln. Sein besonderer Dank ging an den Sportabzeichenobmann des Kreises, Peter Schweigert samt seinen Prüfern. Sie alle machten einen guten Job, so dass am Ende des Tages über 300 Sportabzeichen von Schülern aus 14 Schulen in 23 Riegen bestanden waren. Einige Athleten bekamen sogar das „Silberne Schülersportabzeichen“ verliehen.
Am 13. Juni in der BNN entdeckt:
um zum BNN-Artikel zu gelangen auf das Bild klicken
Neues zum Kinderschutzgesetz:
Argumentationshilfe zur Umsetzung des Bundeskinderschutzgesetzes im organisierten Kinder- und Jugendsport (Stand: 10.02.2012)
Aktueller Diskussionsstand insbesondere zur Frage des Einsatzes von erweiterten Führungszeugnissen im Sportverein
I: Bundeskinderschutzgesetz
Der Bundestag hat mit der Zustimmung des Bundesrats am 22. Dezember 2011 das „Gesetz zur Stärkung eines aktiven Schutzes von Kindern und Jugendlichen (Bundeskinderschutzgesetz – BKiSchG)“ beschlossen. Hierin werden neben Fragen des Kinderschutzes in Familien und in der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe auch Bedingungen für den Kinderschutz bei freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe behandelt.
In Bezug auf den organisierten Kinder- und Jugendsport sind in diesem Zusammenhang Regelungen für den Tätigkeitausschluss einschlägig vorbestrafter Personen sowie für die Qualitätsentwicklung zu treffen. Bezüglich des Tätigkeitsausschlusses einschlägig vorbestrafter Personen wurde der § 72a SGB VIII neu gefasst. Darin wird u.a. die Vorlage von erweiterten Führungszeugnissen für Mitarbeiter/-innen von freien Trägern Kinder- und Jugendhilfe behandelt.
Inwiefern bezüglich der Qualitätsentwicklung § 79a SGB VIII (Qualitätsentwicklung in der Kinder- und Jugendhilfe) für freie Träger Anwendung findet, wird derzeit ausgehandelt
II: Qualitätsentwicklung
Im Sinne der Qualitätsentwicklung hat der organisierte Kinder- und Jugendsport bereits vielerorts zielgerichtete Aktivitäten zur Prävention sexualisierter Gewalt entwickelt. Sie verfolgen auch in Zukunft das Ziel, eine Kultur der Aufmerksamkeit zu fördern, die auch durch ein Präventionskonzept hinterlegt ist. Dieses sollte auf der Grundlage einer Risikoeinschätzung entwickelt werden.
Bestandteile eines umfassenden Präventionskonzepts für Sportvereine sind:1
eine klare Positionierung des Vereins z.B. in der Satzung und in den Ordnungen,
die Benennung von Beauftragten oder Ansprechpartner/-innen,
die Einführung des Ehrenkodex‘ für alle Vereinsmitarbeiter/-innen,
die Förderung von Handlungskompetenzen bei Vereinsmitarbeiter/-innen,
die transparente Gestaltung von Vereinsaktivitäten, z.B. durch die Erarbeitung eines Verhaltensleitfadens,
die Förderung der Mitbestimmung und Partizipation von Kindern und Jugendlichen sowie
die Überprüfung der Eignung von Mitarbeiter/-innen.
(1 Vgl. dazu Deutsche Sportjugend 2011: Gegen sexualisierte Gewalt im Sport. Kommentierter Handlungsleitfaden für Sportvereine zum Schutz von Kindern und Jugendlichen; Download unter www.dsj.de/kinderschutz)
III: Eignung von Mitarbeiter/-innen
Bei der Entscheidung, welche Personen für einen Sportverein tätig werden, ist die Eignung der Mitarbeiter/-innen zu prüfen. Dabei ist § 72a SGB VIII, hier insbesondere Absatz 2 und 4 zu berücksichtigen:
„§ 72a Tätigkeitsausschluss einschlägig vorbestrafter Personen
(4) Die Träger der öffentlichen Jugendhilfe sollen durch Vereinbarungen mit den Trägern der freien Jugendhilfe sowie mit Vereinen im Sinne des § 54 sicherstellen, dass unter deren Verantwortung keine neben- oder ehrenamtlich tätige Person, die wegen einer Straftat nach Absatz 1 Satz 1 rechtskräftig verurteilt worden ist, in Wahrnehmung von Aufgaben der Kinder- und Jugendhilfe Kinder oder Jugendliche beaufsichtigt, betreut, erzieht oder ausbildet oder einen vergleichbaren Kontakt hat. Hierzu sollen die Träger der öffentlichen Jugendhilfe mit den Trägern der freien Jugendhilfe Vereinbarungen über die Tätigkeiten schließen, die von den in Satz 1 genannten Personen auf Grund von Art, Intensität und Dauer des Kontakts dieser Personen mit Kindern und Jugendlichen nur nach Einsichtnahme in das Führungszeugnis nach Absatz 1 Satz 2 wahrgenommen werden dürfen.“
Hierin wird geregelt, dass Träger der öffentlichen Jugendhilfe mit Trägern der freien Jugendhilfe Vereinbarungen treffen, die den Einsatz eines erweiterten Führungszeugnisses für bestimmte Personengruppen vorschreiben. Dabei wird unterschieden, ob Personen ehrenamtlich, nebenamtlich oder hauptberuflich tätig sind.
In § 72a Abs. 2 ist geregelt, dass die öffentlichen Träger durch Vereinbarungen mit den freien Trägern sicher stellen sollen, dass diese keine Personen beschäftigen, die wegen einer Straftat gegen die sexuelle Selbstbestimmung rechtskräftig verurteilt worden sind. Dies bezieht sich auf den Kreis der hauptberuflich in der Kinder- und Jugendhilfe Beschäftigten und ist grundsätzlich über die Vorlage eines erweiterten polizeilichen Führungszeugnisses sicher zu stellen.
Bei der Regelung, die die Träger der öffentlichen Jugendhilfe mit Trägern der freien Jugendhilfe nach § 72a Abs. 4 für ehren- oder nebenamtlichen Mitarbeiter/-innen bezüglich des Tätigkeitsausschlusses einschlägig vorbestrafter Personen treffen sollen, sind Tätigkeiten nach Art, Intensität und Dauer zu beurteilen.
Die Prüfung der Eignung von Mitarbeiter/-innen ist grundsätzlich ein wichtiger Bestandteil einer Kultur der Aufmerksamkeit. Auch wenn im Sinne des § 72a SGB VIII bezüglich des Tätigkeitsausschlusses einschlägig vorbestrafter Personen eine Differenzierung vorgenommen wird, ob eine Tätigkeit ehrenamtlich, nebenamtlich oder hauptberuflich ausgeführt wird, spielt diese Unterscheidung für die Qualitätsentwicklung, die Entwicklung von Präventionskonzepten und letztlich für die zugrunde liegende Risikoeinschätzung keine Rolle.
Vielmehr ist bei der Prüfung der Eignung von Mitarbeiter/-innen – wie auch grundsätzlich bei der Entwicklung von Präventionskonzepten – die spezifische Verfasstheit des organisierten Sports als Ort des bürgerschaftlichen Engagements mit zu berücksichtigen. So ist der organisierte Sport gekennzeichnet durch Freiwilligkeit, Selbstorganisation, Mitbestimmung und soziale Nähe. Je nach Sozialraum, Zielstellung und Größe ergeben sich spezifische Organisationslogiken. Präventionskonzepte und darin enthaltene Regelungen für die Prüfung der Eignung von Mitarbeiter/-innen sollten berücksichtigen, dass wirksame Prävention passende Instrumente erfordert (siehe II: Qualitätsentwicklung). Geeignete Bestandteile von Präventionskonzepten, die die Prüfung der Eignung von Mitarbeiter/-innen in der Kultur eines Sportvereins verankern, sind beispielsweise gezielte Gespräche über die Förderung des Kindeswohls oder die Auseinandersetzung mit dem Präventionskonzept und die Unterzeichnung des Ehrenkodex‘.
IV: Risikoeinschätzung
Bei der Entwicklung von Präventionskonzepten ist die Risikoeinschätzung eine wichtige Grundlage. Diese kann auch dazu dienen, Kriterien für die Beurteilung der Eignung von Mitarbeiter/-innen zu entwickeln. Dabei sind verschiedene Aktivitäten in der Kinder- und Jugendarbeit im Sport zu unterscheiden, wie z.B.
Übungsstunde/Training,
Trainingslager oder
Bei der Beurteilung, inwiefern diese Aktivitäten auf Grund von Art, Intensität und Dauer des Kontakts von Mitarbeiter/-innen mit Kindern und Jugendlichen nur nach Einsichtnahme in das Führungszeugnis wahrgenommen werden dürfen, ist zu berücksichtigen, ob sie in einem sozial offenen oder sozial geschlossen Kontext stattfinden.
Ein sozial offener Kontext kann durch folgende Kriterien beschrieben werden:
Der Sportverein verfügt über ein Präventionskonzept, das die verschiedenen Aktivitäten im Rahmen seiner Arbeit mit Kindern und Jugendlichen abdeckt.
Der Veranstaltungsort ist frei zugänglich. Beispielsweise haben Eltern jederzeit Zugang zum Training.
Die Aktivität wird von mindestens zwei Personen geleitet.
Es besteht keine, z.B. die sportliche, die schulische Laufbahn oder die berufliche Ausbildung betreffende Abhängigkeit zwischen Mitarbeiter/-innen und Kindern und Jugendlichen.
In der Kinder- und Jugendarbeit im Sport sind Aktivitäten überwiegend sozial offen gestaltet. Besuche von Eltern bei der Übungsstunde sind in der Regel jederzeit möglich, die Teilnahme der Kinder und Jugendlichen erfolgt freiwillig und bei der Gruppenleitung wird möglichst das Teamprinzip praktiziert. Durch ein Präventionskonzept können diese sowie weitere Kriterien in der Vereinskultur verankert werden und es wird darüber hinaus ein systematischer Beitrag zur Enttabuisierung von sexualisierter Gewalt geleistet.
Es gibt aber auch Aktivitäten, die in einem sozial geschlossenen Kontext stattfinden. Diese können auf der Grundlage der oben dargestellten Kriterien näher beschrieben werden und es ist zu prüfen, ob für sie die Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses sinnvoll ist.
V. Vorschlag zur Umsetzung des § 72 a Abs. 4 in Sportvereinen
Vor dem Hintergrund der Risikoeinschätzung sind für Tätigkeiten in sozial geschlossenen Kontexten Regelungen für die Vorlage des erweiterten Führungszeugnisses zu treffen. Tätigkeiten, die aufgrund ihrer Art, Intensität und Dauer die Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses sinnvoll erscheinen lassen, liegen beispielsweise vor,
wenn der zeitliche Umfang der Betreuung einer festen Gruppe regelmäßig über vier Wochenstunden liegt,
wenn ein Einzel- oder Spezialtraining stattfindet,
wenn für eine feste Gruppe von Sportler/-innen ein Trainingslager von einer Woche oder länger angeboten wird.
Die Auswirkungen des Bundeskinderschutzgesetzes sind durch die dsj in unterschiedlichen Zusammenhängen kommuniziert und diskutiert worden. Für die weitere Abstimmung und Positionierung sind weitere Gesprächsanlässe vorgesehen.
Am 21. März in der BNN entdeckt:
Am 25. Januar in der BNN entdeckt:
ein Pressetext vom DOSB (19. Januar 2012) "... und deshalb verschreibe ich Ihnen Bewegung!"

References: § 72
 § 79
 § 72
 § 54
 § 72
 § 72
 § 72
 § 72