Source: https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20004698
Timestamp: 2020-06-01 23:04:12+00:00

Document:
RIS - Garten- und Grünflächengestaltung-Ausbildungsordnung - Bundesrecht konsolidiert, Fassung vom 02.06.2020
Bundesrecht konsolidiert: Gesamte Rechtsvorschrift für Garten- und Grünflächengestaltung-Ausbildungsordnung, Fassung vom 02.06.2020
Verordnung des Bundesministers für Wirtschaft und Arbeit über die Berufsausbildung im Lehrberuf Garten- und Grünflächengestaltung (Garten- und Grünflächengestaltung-Ausbildungsordnung)
StF: BGBl. II Nr. 152/2006
Auf Grund der §§ 8, 24 und 27 des Berufsausbildungsgesetzes, BGBl. Nr. 142/1969, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 5/2006, wird verordnet:
Lehrberuf Garten- und Grünflächengestaltung
§ 1. (1) Der Lehrberuf Garten- und Grünflächengestaltung ist mit einer Lehrzeit von drei Jahren und folgenden Schwerpunkten eingerichtet:
Landschaftsgärtnerei,
(2) Der Lehrbetrieb hat neben dem Allgemeinen Teil zumindest einen Schwerpunkt zu vermitteln.
(3) In den Lehrverträgen, Lehrzeugnissen, Lehrabschlussprüfungszeugnissen und Lehrbriefen ist der Lehrberuf in der dem Geschlecht des Lehrberufs entsprechenden Form (Garten- und Grünflächengestalter oder Garten- und Grünflächengestalterin) zu bezeichnen.
Garten- und Grünflächengestaltung – Schwerpunkt Landschaftsgärtnerei:
Pflegen und Warten der einschlägigen Ausrüstung, Maschinen und Werkzeuge und Durchführen einfacher Instandhaltungsarbeiten,
Durchführen von Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen,
Durchführen von Pflanzarbeiten,
Rasenbau und Rasenpflege,
Zeichnen von Skizzen und Plänen für die Gartengestaltung,
Behandeln, Pflegen und fachgerechtes Lagern von Pflanzen (Stauden, Gehölze usw.),
Erfassen und Dokumentieren von technischen Daten über Arbeitsablauf und -ergebnisse,
Führen von Verkaufsgesprächen, Beratung und Betreuung von Kunden.
Garten- und Grünflächengestaltung – Schwerpunkt Greenkeeping:
Zeichnen von Skizzen und Plänen für die Golfplatzgestaltung,
Verhindern und Beheben von Schadbildern an Gräsern,
Erfassen und Dokumentieren von technischen Daten über Arbeitsablauf und -ergebnisse.
§ 3. (1) Für die Ausbildung wird folgender Allgemeiner Teil festgelegt. Die angeführten Fertigkeiten und Kenntnisse sind spätestens in dem jeweils angeführten Lehrjahr beginnend derart zu vermitteln, dass sie nach einer Einführung erweitert, vertieft und schließlich in der betrieblichen Praxis fachgerecht angewendet werden.
1. Handhaben und Instandhalten der zu
verwendenden Werkzeuge, Maschinen, -
Geräte, Vorrichtungen und
2. Kenntnis der Werk- und Hilfsstoffe, ihrer Eigenschaften sowie
ihrer Verwendungs- und Verarbeitungsmöglichkeiten
3. Kenntnis der handelsüblichen Pflanzen (Stauden, Gehölze usw.),
ihrer botanischen Namen, ihrer Lebensbedingungen und
Lebensfunktionen, ihrer Pflege und Verwendung insbesondere
unter Berücksichtigung der heimischen Vegetation
4. Kenntnis der ökologischen Zusammenhänge in der Natur
(Artenschutz, Pflanzenfamilien, naturnahe Pflege, Biotope,
naturnahe Anlagen)
5. – Kenntnis und Erkennen einschlägiger
Krankheiten und Schädlinge. Kenntnis über
deren Bekämpfung unter Berücksichtigung
der ökologischen Erfordernisse
einschließlich des integrierten
6. Grundkenntnisse der Kenntnis über die
Vermehrung und Vermehrung und
Kultur der Pflanzen Kultur der Pflanzen -
(Stauden, Gehölze (Stauden, Gehölze
usw.) usw.)
7. Kenntnis der Pflanzenschutz- und Düngemittelvorschriften,
Handhabung der Sicherheitsdatenblätter und Gebrauchsanweisungen
8. – Durchführen von Pflanzenschutz- und
Schädlingsbekämpfungs- und Düngemaßnahmen
unter Beachtung der besonderen
9. Behandeln, Pflegen, Bewässern und Lagern der Pflanzen (Stauden,
Gehölze usw.)
10. Händische und maschinelle Bodenbearbeitung
11. Grundkenntnisse Kenntnis der Bodenabtrag und
der Bodenkunde Bodenverbesserung -auftrag
und Düngung (Schutz des
Mutterbodens)
12. Vorbereiten von Bepflanzungsflächen, Pflanz- und
Pflegearbeiten; Schutz des Pflanzenbestandes und des Bodens
auf Baustellen; Kronen- und Wurzelraumschutz
13. Rasenbau, Rasentragschichten,
Verlegen von Fertigrasen, -
14. Grundkenntnis des Sportplatzbaus, Aufbau der Tragschichten,
15. Bewässerung und Entwässerung, Regenwassermanagement
16. Grundkenntnisse Kenntnisse von Erstellen von
von technischen technischen und technischen
und naturnahen naturnahen und naturnahen
Wasseranlagen, Wasseranlagen, Wasseranlagen,
wie Teiche, wie Teiche, wie Teiche,
Bachläufe, Bachläufe, Bachläufe,
Schwimmteiche Schwimmteiche Schwimmteiche
17. Grundkenntnisse Kenntnis der Durchführung von
der Objektbegrünung: Objektbegrünung: Objektbegrünung:
Extensive und Extensive und Extensive und
intensive intensive intensive
Dachbegrünung, Dachbegrünung, Dachbegrünung,
Fassadenbegrünung, Fassadenbegrünung, Fassaden-
Aufbau von Aufbau von begrünung,
Trogbepflanzungen, Trogbepflanzungen, Aufbau von
Schichtbau von Schichtbau von Trogbe-
erdigen und erdlosen erdigen und erdlosen pflanzungen,
Kulturen Kulturen Schichtbau
(Hydrokultur) (Hydrokultur) von erdigen
und erdlosen
18. Grundkenntnisse Kenntnis des Durchführung des
des gärtnerischen gärtnerischen gärtnerischen
Hangverbaus und Hangverbaus und der Hangverbaus und
der gärtnerischen gärtnerischen der
Hangsicherung Hangsicherung gärtnerischen
(ingenieur- (ingenieurbiologische Hangsicherung
biologische Baumaßnahmen, Pflanze (ingenieur-
Baumaßnahmen, als Baustoff) Pflanze als
Baustoff) biologische
Pflanze als
19. Grundkenntnisse Kenntnis des Gärtnerischer
des gärtnerischen gärtnerischen Mauerbau,
Mauerbaus, Mauerbaus, einschließlich
einschließlich der einschließlich der der
Einfriedungen Einfriedungen Einfriedungen
20. Grundkenntnisse Kenntnis des Gehölzschnitt
des Gehölzschnittes Gehölzschnittes und
und der Baumpflege und der Baumpflege Baumpflege
21. Grundkenntnisse des Kenntnis des Durchführung des
gärtnerischen Weg-, gärtnerischen Weg-, gärtnerischen
Platz-, Stufen- und Platz-, Stufen- und Weg-, Platz-,
Terrassenbaus Terrassenbaus Stufen- und
einschließlich einschließlich Terrassenbaus
Steinverlegung Steinverlegung einschließlich
(Kunst- und (Kunst- und Steinverlegung
Naturstein) Naturstein) (Kunst- und
Naturstein)
22. – Verarbeitung von nichtpflanzlichen
Materialien als dekorative Elemente zB
Bruchsteine, Findlingssteine, Tröge,
Skulpturen, Beleuchtung ua.
23. Einfache Vermessen, Nivellieren Vermessen und
Vermessungsarbeiten und Fluchten der zu Einmessen im
gestaltenden Flächen Gelände sowie
Volums-
24. Grundkenntnisse Einführung in die Stilkunde,
im Entwerfen und Geschmacksbildung, Kenntnis der
Gestalten Harmonie von Pflanzen (Stauden, Gehölze
usw.) und Formen
25. Lesen und Anfertigen Aufnehmen des Bestandes -
einfacher und Anfertigen von
Zeichnungen einfachen
Bestandsplänen
26. Kenntnis der EDV und über deren Einsatz im Garten- und
27. – Lenken von Zugmaschinen mit Anhängern,
Motorkarren mit Anhängern,
selbstfahrenden Arbeitsmaschinen,
landwirtschaftlichen selbstfahrenden
Arbeitsmaschinen mit Anhängern, jeweils
mit einer Bauartgeschwindigkeit von nicht
mehr als 50 km/h sowie
Einachszugmaschinen, die mit einem
anderen Fahrzeug oder Gerät so verbunden
sind, dass sie mit diesem ein einziges
Kraftfahrzeug bilden, das nach seiner
Eigenmasse und seiner
Bauartgeschwindigkeit einer Zugmaschine
mehr als 25 km/h entspricht
28. – Kenntnis und Anwendung einer
praxisorientierten, verkehrssicheren,
wirtschaftlichen, umweltbewussten und
rücksichtsvollen Fahrweise
29. – Richtiges Verhalten bei Verkehrsunfällen,
sonstigen Zwischenfällen und
außergewöhnlichen Situationen im
Straßenverkehr sowie Leistung Erster
30. – Erkennen und Beurteilen von im Fahrdienst
sich ankündigenden oder auftretenden
Pannen oder Schäden am Fahrzeug
31. – Richtiges Verhalten im Umgang mit
Behörden und Kunden
32. Kenntnis und Anwendung der englischen Fachausdrücke
33. Kenntnis der einschlägigen Normen
34. Kenntnis der Unfallgefahren, über Erste-Hilfe-Maßnahmen, sowie
der einschlägigen Sicherheitsvorschriften und der sonstigen in
Betracht kommenden Vorschriften zum Schutze des Lebens und der
35. Kenntnis der für den Beruf relevanten Vorschriften zum Schutz
der Umwelt sowie der Vermeidung, umweltgerechten Trennung und
Entsorgung von im Betrieb anfallenden Abfall- und Reststoffen
36. Kenntnis der sich aus dem Lehrvertrag ergebenden
37. Grundkenntnisse der aushangpflichtigen arbeitsrechtlichen
(2) Für die Ausbildung in den Schwerpunkten werden folgende ergänzende Berufsbildpositionen festgelegt. Die angeführten Fertigkeiten und Kenntnisse sind spätestens in dem jeweils angeführten Lehrjahr beginnend derart zu vermitteln, dass der Lehrling zur Ausübung qualifizierter Tätigkeiten im Sinne des Berufsprofils befähigt wird, die insbesondere selbstständiges Planen, Durchführen, Kontrollieren und Optimieren einschließt.
Schwerpunkt Landschaftsgärtnerei:
38. – – Handhaben und
der im Garten-
zu verwendenden
39. – - Rasenpflege im
40. Einrichten und Pflege eines Nutzgartens
41. – - Anfertigen von
Plänen für die
42. Warenannahme Warenbestellung und Warenverkauf,
Wareneinkauf Kundenberatung
43. – Grundkenntnisse Kenntnis der
kaufmännischer kaufmännischen
Geschäftsorganisation Geschäfts-
und Preisgestaltung organisation
2. Schwerpunkt Greenkeeping:
44. – – Handhaben und
Golfplatzbau zu
45. – – Rasenpflege im
46. Grundkenntnisse im - -
Golfspiel und
47. Grundkenntnisse der - -
Fachausdrücke und
Begriffe in
48. – – Anfertigen von
49. – Kenntnisse über die speziellen
Empfehlungen zum Bau von Golfanlagen
(FLL Richtlinie)
50. Kenntnis der Zusammenhänge von Platzbelastung, Spielbetrieb,
Bodenzustand und Witterung
51. Kenntnis der spieltechnischen und ökologischen Bedeutung
einzelner Platzteile
52. Kenntnis der am Golfplatz eingesetzten Erkennen,
Gräser und ihre Eigenschaften Beheben und
53. – Lesen von Service- und Wartungsplänen
54. – Erkennen und Beheben einfacher
Störungen an Maschinen und Geräten der
55. – Kenntnisse und Anwendung der
berufsspezifischen Software in der
56. – Kenntnis der speziellen Anforderungen
der Bewässerung von Golfanlagen
(3) Bei der Ausbildung in den fachlichen Kenntnissen und Fertigkeiten ist - unter besonderer Beachtung der betrieblichen Erfordernisse und Vorgaben - auf die Persönlichkeitsbildung des Lehrlings zu achten, um ihm die für eine Fachkraft erforderlichen Schlüsselqualifikationen bezüglich Sozialkompetenz (wie Offenheit, Teamfähigkeit, Konfliktfähigkeit), Selbstkompetenz (wie Selbsteinschätzung, Selbstvertrauen, Eigenständigkeit, Belastbarkeit), Methodenkompetenz (wie Präsentationsfähigkeit, Rhetorik in deutscher Sprache, Verständigungsfähigkeit in den Grundzügen der englischen Sprache) und Kompetenz für das selbstgesteuerte Lernen (wie Bereitschaft, Kenntnis über Methoden, Fähigkeit zur Auswahl geeigneter Medien und Materialien) zu vermitteln.
§ 4. Dem Lehrling sind die im Berufsbild und im § 5 festgelegten Fertigkeiten und Kenntnisse derart zu vermitteln, dass er spätestens sechs Monate nach Beginn des 2. Lehrjahres zur theoretischen sowie praktischen Fahrprüfung (§ 11 des Führerscheingesetzes, BGBl. II Nr. 120/1997) zwecks Erwerb des Führerscheins der Klasse F (beschränkt auf landwirtschaftliche Fahrzeuge) antreten kann.
§ 5. Dem Lehrling ist vom Lehrberechtigten spätestens bis sechs Monate nach Beginn des 2. Lehrjahres im Rahmen der Ausbildungszeit Gelegenheit zu geben, eine Ausbildung in Erster Hilfe zu besuchen, sofern diese Unterweisung nicht von der Berufsschule vermittelt wird oder dort angeboten wird.
§ 6. Die für die theoretische Fahrprüfung erforderliche Ausbildung und die praktische Fahrausbildung (Berufsbildpositionen 27 und 28) sind im Rahmen eines Ausbildungsverbundes mit einer Fahrschule durchzuführen.
§ 7. (1) Die Lehrabschlussprüfung gliedert sich in eine praktische und in eine theoretische Prüfung.
(3) Die theoretische Prüfung umfasst die Gegenstände Angewandte Mathematik, Fachkunde und Pflanzenkunde.
§ 8. (1) Die Prüfung ist unter Berücksichtigung der Schwerpunktausbildung nach Angabe der Prüfungskommission in Form eines betrieblichen Arbeitsauftrags durchzuführen.
Erkennen von Pflanzen (Stauden, Gehölze usw.),
Pflanzarbeit,
einfaches Feldmessen.
(3) Die Prüfungskommission hat unter Bedachtnahme auf den Zweck der Lehrabschlussprüfung und die Anforderungen der Berufspraxis jedem Prüfling eine Aufgabe zu stellen, die in der Regel in drei Arbeitsstunden ausgearbeitet werden kann.
(4) Die Prüfung ist nach dreieinhalb Arbeitsstunden zu beenden.
fachgerechte Arbeitsausführung.
(2) Das Fachgespräch hat sich aus der praktischen Tätigkeit heraus zu entwickeln. Hierbei ist unter Verwendung von Fachausdrücken das praktische Wissen des Prüflings festzustellen.
(3) Die Themenstellung hat dem Zweck der Lehrabschlussprüfung und den Anforderungen der Berufspraxis zu entsprechen. Hierbei sind Prüfstücke, Materialproben, Demonstrationsobjekte, Apparate, Geräte, Werkzeuge oder Schautafeln heranzuziehen. Fragen über die fachgerechte Entsorgung sowie über einschlägige Sicherheitsvorschriften, Schutzmaßnahmen und Unfallverhütung sind mit einzubeziehen. Die Prüfung ist in Form eines möglichst lebendigen Gesprächs mit Gesprächsvorgabe durch Schilderung von Situationen oder Problemen zu führen.
§ 10. (1) Die theoretische Prüfung hat schriftlich zu erfolgen. Sie kann für eine größere Anzahl von Prüflingen gemeinsam durchgeführt werden, wenn dies ohne Beeinträchtigung des Prüfungsablaufs möglich ist.
§ 11. (1) Die Prüfung hat die Durchführung je einer Aufgabe aus sämtlichen nachstehenden Bereichen zu umfassen:
§ 12. (1) Die Prüfung im Gegenstand Fachkunde hat die stichwortartige Durchführung je einer Aufgabe aus sämtlichen nachstehenden Bereichen zu umfassen:
Bodenkunde und Düngerlehre,
Formen, Maßverhältnisse und Harmonie.
§ 13. (1) Die Prüfung hat die stichwortartige Beantwortung je einer Frage aus den nachstehenden Bereichen zu umfassen:
handelsübliche Pflanzen (Stauden, Gehölze usw.).
§ 14. (1) Die Lehrabschlussprüfung kann wiederholt werden.
§ 15. Nach erfolgreich abgelegter Lehrabschlussprüfung im Lehrberuf Friedhofs- und Ziergärtner kann eine im Vergleich zu § 27 Abs. 2 des Berufsausbildungsgesetzes eingeschränkte Zusatzprüfung im Lehrberuf Garten- und Grünflächengestaltung abgelegt werden. Diese erstreckt sich auf den Gegenstand Fachgespräch. Für die Zusatzprüfung gilt § 9 sinngemäß.
§ 16. (1) Diese Verordnung tritt mit 1. April 2006 in Kraft.
(2) Die Verordnung, mit der Ausbildungsvorschriften für den Lehrberuf Landschaftsgärtner (Garten- und Grünflächengestalter) erlassen werden, BGBl. Nr. 103/1989, in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 177/2005, tritt unbeschadet Abs. 4 mit Ablauf des 31. März 2006 außer Kraft.
(3) Die Verordnung, mit der die Prüfungsordnung im Lehrberuf Landschaftsgärtner (Garten- und Grünflächengestalter) erlassen wird, BGBl. Nr. 260/1974, in der Fassung der Verordnung BGBl. Nr. 162/1984, tritt unbeschadet Abs. 4 mit Ablauf des 31. März 2006 außer Kraft.
(4) Lehrlinge, die am 31. März 2006 im Lehrberuf Landschaftsgärtner (Garten- und Grünflächengestalter) ausgebildet werden, können gemäß den in Abs. 2 angeführten Ausbildungsvorschriften bis zum Ende der vereinbarten Lehrzeit ausgebildet werden und können bis ein Jahr nach Ablauf der vereinbarten Lehrzeit zur Lehrabschlussprüfung gemäß der in Abs. 3 angeführten Prüfungsordnung antreten.
(5) Die Lehrzeiten, die im Lehrberuf Landschaftsgärtner (Garten- und Grünflächengestalter) zurückgelegt wurden, sind auf die Lehrzeit im Lehrberuf Garten- und Grünflächengestaltung voll anzurechnen.

References: § 1

§ 3

§ 4
 § 5

§ 5

§ 6

§ 7

§ 8

§ 10

§ 11

§ 12

§ 13

§ 14

§ 15
 § 27
 § 9

§ 16