Source: https://www.mein-grundeinkommen.de/magazin/podcast-folge18
Timestamp: 2020-08-08 06:41:44+00:00

Document:
Segel setzen in Richtung Zukunft | Mein Grundeinkommen
Segel setzen in Richtung Zukunft
Warum das Ende unserer Podcast-Reise ein Aufbruch ist
von Volker am 07.05.2020
Heute endet unsere Podcast-Reise. Als sie vor 18 Wochen begann, hatten wir keine Ahnung, was uns erwarten würde. Und heute? Claudia und Micha entdecken, dass das Ende gar keines ist – sondern nur der Beginn eines Kreislaufs.
Müde und aufgewühlt von ihren Erlebnissen sitzen Claudia und Micha im Zug zurück nach Berlin. 24 Menschen haben sie kennengelernt, die alle ein Jahr lang das Leben mit Grundeinkommen ausprobiert haben.
Waren diese Begegnungen repräsentativ für alle Menschen in Deutschland? Sicher nicht. Können wir uns trotzdem alle irgendwo in ihnen wiederfinden? Auf jeden Fall! Die jüngste Gewinnerin auf unserer Reise war zwei, die älteste 67 Jahre alt. Sie hatten die unterschiedlichsten Berufe, Ansichten und Einstellungen zum Leben, zur Politik und zum Grundeinkommen. Ein echtes Spiegelbild der Gesellschaft.
Und was hat das Grundeinkommen mit ihnen gemacht? "Nüchtern betrachtet, nichts!" resümieren Claudia und Micha. "Keiner ist zum Mond geflogen. Keiner hat eine Revolution angezettelt. Es ist keine Panik ausgebrochen. Andererseits ist auch das Abendland nicht untergegangen. Und selbst der Müll wurde noch runtergebracht."
Bleibt mit Grundeinkommen etwa alles beim Alten?
Trotzdem war der Gewinn des Grundeinkommens für ausnahmslos alle Menschen auf unserer Reise eine der einschneidendsten Veränderungen überhaupt: "Ein radikaler Bruch mit dem Bisherigen, mit Glaubenssätzen, eine Wachstumserfahrung, eine letzte Lebenschance – oder einfach das schönste Jahr ihres Lebens."
Das galt auch für die gut Versorgten: den Managersohn, den Beamten, die Unternehmerin. Wenn selbst Menschen, die vermeintlich schon viel haben, das so empfinden, dann wirft das die Fragen auf: "Was fehlt, wenn alles da ist? Warum merken wir nichts von unserem Wohlstand in unseren Herzen?"
Claudias und Michas Antwort deutet die vielleicht stärkste soziale Wirkung des Grundeinkommens an: Es macht den Kopf frei, in einer Gegenwart klarzukommen, die immer komplexer wird und immer ungeordneter erscheint. Das stimmte wahrscheinlich noch nie so sehr wie in diesen Tagen.
In diesem Orkan brauchen wir Rückenwind
"Wir erleben einen gesellschaftlichen Umbruch, der sich nicht über Generationen, sondern schneller vollzieht als der Wechsel einer einzigen Generation. Der Wind der Veränderung ist ein Orkan. Das Bedingungslose Grundeinkommen wirkt darin nicht wie ein simpler Schutzanzug, sondern ist gewissermaßen das Segel, um den Sturm als Rückenwind in Richtung Zukunft zu nutzen."
Zweifler*innen befürchten, dass wir das Grundeinkommen eher dazu nutzen könnten, uns ins ruhige Auge des Orkans zurückzuziehen. Ihre Reise hat Claudia und Micha eher vom Gegenteil überzeugt: "Alle haben Lust, Teil von etwas Größerem zu sein. Alle haben Lust auf Gesellschaft."
Zurückgezogen habe sich keine*r der Gewinner*innen. "Viele wollten vor ihrem Grundeinkommen abhauen, ihren Lebensumständen entfliehen. Aber durch das Grundeinkommen können sie Ja sagen zu ihrem Leben hier und jetzt."
So entsteht der Grundeinkommens-Kreislauf
Für Micha verstärken sich die Effekte des Grundeinkommensgefühls auf den einzelnen Menschen und auf die Gesellschaft gegenseitig: "Was wir für andere tun, hilft unserer eigenen Potenzialentfaltung; was wir für uns selbst tun, hilft der gesellschaftlichen Entwicklung. So wird ein Kreislauf daraus!"
Wenn das stimmt, würde das Grundeinkommensgefühl nie aufhören, sondern stetig wachsen – wenn nur alle in seinen Genuss kämen. Kann es ein hoffnungsvolleres Ende unserer Podcast-Reise geben?!
Hier hörst du die letzte Folge unseres Podcasts “Wir hatten ja keine Ahnung…”
In unserem Podcast erzählten Claudia und Micha von den Begegnungen ihrer Reise durch Grundeinkommen-Utopia, aus der der Bestseller “Was würdest du tun?” entstand. Der Schauspieler Ingo Abel las jede Woche eine von 18 Episoden aus dem Buch.
Du kannst alle Podcast-Folgen direkt hier im Magazin hören oder in der Podcast-App deiner Wahl abonnieren: bei Apple Podcasts, Spotify und Deezer.
Unser Bestseller “Was würdest du tun?” ist im Argon Verlag als Hörbuch erschienen. Du kannst es auf allen gängigen Hörbuchportalen streamen oder herunterladen. Vielleicht kennst du Skeptiker*innen des Grundeinkommens, die es unbedingt hören sollten?
Nach dem Podcast ist vor dem Podcast?
Mehr als 40.000 Menschen haben seit Januar unseren Podcast gehört. Viel mehr als wir jemals zu hoffen gewagt haben! Wie hat er dir gefallen? Was hat dich überrascht oder zum Nachdenken gebracht? Und: Sollen wir weitermachen? Was möchtest du in einem neuen Podcast zum Bedingungslosen Grundeinkommen hören? Schreib es uns in die Kommentare.
Vielen Dank, dass du uns zugehört hast!
am 17.6.2020, um 17:27 Uhr
Warum entwickeln sich Naturvölker nicht weiter? Weil sie alles, was sie brauchen im Urwald vor der Nase haben. Erst der Mangel bringt die Menschen weiter, weil sie dann ihren Grips anstrengen müssen. Wenn wir ein BGE einführen, dann werden wir den Naturvölkern ähnlicher. In einer gewissen Weise ist das wünschenswert (weil Naturvölker sozialer sind), aber eine hochtechnisierte Zivilisation kann so nicht bestehen.
Auch das Beispiel mit dem Fischer kann ich nicht mitgehen. Auch mit einem BGE werden die Meere leergefischt, weil man ein BGE (Geldscheine, also Papier) nicht essen kann, sondern trotzdem Fische braucht.
am 17.6.2020, um 17:22 Uhr
@Albert, wir haben einen Sozialstaat und so schlecht ist der nicht. Wer das nicht glaubt, darf gerne in die USA ziehen oder auch nach Afghanistan. Unser Sozialstaat ist eine große Errungenschaft, besonders vor dem Hintergrund, dass die meisten Menschen egoistisch sind.
Ich habe auch immer gesagt, dass Handlungsbedarf besteht. Perfekt ist dieser Sozialstaat sicher nicht. Ich halte ihn aber von seiner Grundkonstruktion her für besser als ein BGE, das die Leute allein lässt. Die große Gefahr besteht, dass mit einem BGE prekäre Lebenssituationen noch prekärer werden, da sich dann überhaupt niemand mehr für einen Sozialtransfer zuständig fühlt, weil es ja automatisch läuft.
Obdachlosigkeit und Sozialstaat sind zwei paar Schuhe. Dass es Obdachlosigkeit gibt, hat weniger mit dem Sozialstaat zu tun, sondern eher mit der Tatsache, dass es zu wenige Wohnungen gibt und das wiederum ist eher dem kapitalist. System zuzuordnen.
Albert, es will hier niemand jemanden "vernichten". Über diese Zeiten sind wir hinweg. Was ein Problem dieser Gesellschaft ist, das ist die Gleichgültigkeit und der Egoismus und daraus entstehen viele Probleme - etwa die ungerechte Verteilung der erarbeiteten Mittel.
Wären die Leute nicht so gleichgültig und würden endlich in Millionenstärke nach Berlin marschieren, um HartzIV abzuschaffen - dieses Terrorregime wäre längst weg. Aber es interessiert die Leute nicht.
Albert, Corona bringt das Sozialsystem nicht zum Einsturz, ganz im Gegenteil: Deutschland kommt im Vergleich mit anderen Staaten sehr gut durch diese Krise und da steht nichts vor dem Zusammenbruch.
Albert, wenn mir echte Leute aus dem Volk (Pflegekräfte, Maurer, Reinigungskräfte usw.) in den Parlamenten lieber sind als der Egoismus, die Selbstsucht und die Dummheit, dann weil ich glaube, dass es dann insgesamt gerechter zuginge. Die DDR ist aus anderen Gründen untergegangen.
am 16.6.2020, um 22:13 Uhr
@ Klaus: Auch wenn der Bundestag überproportional mit Juristen besetzt ist, die ihrerseits mehrheitlich um die Aushebelung von Grundgesetz, Demokratie und Rechtsstaat durch allerlei entgegen gerichtete lateinernde und somit für keinen Normalo mehr verständliche Gesetzeswälzer bemüht sind, so hat auch das Gegenmodell der DDR-Volkskammer vom Maurer bis zur Krankenschwester als vermeintliche Volksinteressenvertreter niemanden weitergeführt und ging daher unter mit dem Zusammenbruch der DDR. Denn auch all diese vermeintlichen Volksinteressenvertreter wurden genauso wie die Bundestagsjuristen das Opfer des seit Jahrhunderten die Menschheit beherrschenden alten Menschenbildes, in dem der Egoismus über das Gemeinwohl herrscht. Daß so ein System nicht Gott gegeben ist, zeigen u.a. einige Naturvölker dieser Welt, die ganz gut ohne dieses Egomanentum wohlbehalten durch die Jahrhunderte kommen und sich dabei nicht ihre eigenen Existenzgrundlagen zerstören.
BGE für ein neues, überlebensnotwendiges Menschenbild heißt dabei nicht, in die Steinzeit und in das Leben dieser Naturvölker zurückzufallen, sondern bedeutet: Mensch und Industrierevolution 4.0 in Einklang mit Umwelt, Natur und Klima zu bringen. Ohne BGE würde die Menschheit sich daher selber in ihrem Arbeits- und Wachstumswahnkrieg vernichten.
Kurz gesagt: Auch der auf Wachstum getrimmte Fischer steht vor seiner eigenen Existenzvernichtung, wenn er dadurch logo immer weniger Fische fängt. Ein BGE würde auch den Fischer vor so einem Raubbau bewahren.
am 16.6.2020, um 21:40 Uhr
@ Klaus: In der seit 2017 unfreiwilligen (und trotz aller vergeblich zuvor samt anwaltlicher Unterstützung hiergegen eingelegten Rechtsmittel eingetretenen) Dauerobdachlosigkeit habe ich auch diese weit verbreitete darwinistische und faktisch auf Menschenvernichtung ausgerichtete Meinung vieler Deutscher statt Hilfe oft zu hören bekommen: "Auch chronisch Kranke haben sich mit ihrer letzten Kraft der AGENDA 2010 anzudienen ! Wer dazu nicht bereit oder nicht mehr in der Lage ist, der landet halt in der Obdachlosigkeit und soll da krepieren". Solche an Dunkeldeutschland erinnernden "Vernichtung durch Arbeit"-Ansichten vieler Deutscher lassen von einem Sozialstaatsfundament nichts mehr übrig und sind die Ursache dafür, weshalb sämtliche Korrekturbemühungen rund um diesen Sozialstaat stets ins Leere laufen.
Und daß derlei Ansichten mehr oder weniger subtil und unterschwellig geäußert nicht nur auf die Vernichtung von chronisch Kranken, Behinderten und Erwerbsunfähigen als "Kostenfaktor" abzielen, sondern auch den gesamten Planeten Erde mit in die Vernichtung führen, zeigen auch Natur- und Umweltzerstörung, Erdressourcen-Raubbau, Klimawandel und Erderwärmung, verursacht durch den ganzen unsinnigen Arbeits- und Wachstumswahn, den Politiker bekanntlich mit dem Weiter-Erhalt des bisherigen Sozial- und Renten(schneeball)systems rechtfertigen. Und selbst das ist nur noch eine hohle Phrase, denn sonst bräuchte der Staat ja nicht so einen existenz- und obdach-vernichtenden Terror um Sozial- und Rentenleistungen zu veranstalten, wenn dieses bisherige "Sozialsystem" noch rund liefe und nicht längst vor seinem Schneeballsystem-Zusammenbruch stünde, den die Corona-Pandemie nun vollends besiegelt.
am 16.6.2020, um 20:52 Uhr
@ Klaus: Dieser "Sozialstaat", der die Bürger nicht nur auf Egoismus trimmt, sondern obendrein auf Sand gebaut ist mit der auch gegen unfreiwillige Obdachlose (als eklatanteste Menschenrechtsverletzung dieses Staates) stets und überall zu vernehmenden Bürgermehrheitsmeinung "Ich arbeite doch nicht für Andere", so einen Staat kann man auch in der derzeitigen BGE-losen Version nicht als Sozialstaat bezeichnen.
Und gerade weil diese dahinterstehenden, bereits unzählige Male erfolglos korrigierten Regelungen nicht zur Realisierung der Verfassungsgrundrechte taugen und am mangels BGE noch immer nicht überwundenen Jahrhunderte alten Menschenbild scheitern, ist das BGE zur Sicherstellung und Sofortwirksamkeit all dieser GG-Grundrechte erforderlich, auch wenn hierzu das kapitalistische System "Money makes the world go round" erfolgreich genutzt wird und somit aus der Sackgasse "ohne Moos nix los" herausführt. Mir nützt also all das zeitraubende und auf die biologische Endlösung des Klägers ausgerichtete Justiz-Geplänkel nichts, wenn ich über all dem wie selbst durchlitten in die Dauerobdachlosigkeit gerate und da dann dieser "Sozialstaat" sein wahres menschenrechtsverweigerndes Gesicht den Obdachlosen ganz offenkundig zeigt, statt aus dieser größten Not herauszuhelfen.
Und dennoch habe ich sogar gegenüber all den z.B. gegenüber vom Staat auf Krepieren und Suizidtrieb gestellten Obdachlosen mehrheitlich hilfe-verweigernden Menschen Verständnis, die meinen, daß sie bereits mehr als genug Steuern und Sozialabgaben zahlen und daher keine private Hilfe mehr leisten können. Und auch aus diesem Grund ist der Umbau des Steuersystems erforderlich, in dem das BGE für Alle Vorrang hat. Denn erst dann kommen Sozialstaat und Grundgesetz direkt bei allen Bürgern an.
am 8.6.2020, um 18:13 Uhr
Albert, wenn Menschen arbeiten, ihnen dann Geld (also Arbeitskraft) abgezogen wird, das dann Bedürftigen gegeben wird - das nennt man Sozialstaat.
Was du mit Recht kritisierst sind die dahinterstehenden Bedingungen und Regelungen, wie das umgesetzt wird. Diese wären zu korrigieren. Ein BGE wird hierfür gar nicht gebraucht.
Ich bleibe dabei: Deutschland wird von einer, nennen wir sie mal neutral: Gruppe regiert, die völlig abgehoben von den normalen Bedürfnissen eines Bürgers keinen blassen Schimmer mehr hat. Wenn diese verschwörerische Gemeinschaft endlich weg wäre und an deren Stelle die Krankenschwester, der Dachdecker, der Maurer in den Parlamenten sitzen würde (anstatt nichtsnutziger und hochbezahlter Juristen), dann bräuchte es kein BGE.
- Und mit den derzeitigen Politikern wird es kein BGE geben.
Ein BGE wird also entweder nicht gebraucht oder nicht eingeführt.
am 3.6.2020, um 16:05 Uhr
@ Klaus: Ich bin der Letzte, der gegen soziales Denken wäre. Aber selbst für diejenigen, die mit sozialer Gerechtigkeits nichts am Hut haben und leider dieses Land noch immer regieren, sollte sich die Grundsatzfrage kapitalistischer Spielregeln stellen: Wie sähe wohl das ganz und gar nicht auf sozial getrimmte MONOPOLY-Spiel aus, wenn nicht alle Mitspieler die gleichen Startbedingungen hätten ?
Und ein Mindestmaß an gleichen Startbedingungen und Chancen allmonatlich haben, ohne die auch kein Kapitalismus funktioniert, bedeutet nun mal ähnlich wie beim MONOPOLY-Spielstart das BGE. BGE bedeutet somit keinen gleichmachenden Kommunismus, sondern lediglich die staatliche Einlösung des Verfassungsgrundrechts auf Leben und Menschenwürde.
Eine AGENDA 2010, in der Sozialarbeiter wie in meinem Fall auf Krankenstation erst mal 11 Monate um dieses Existenz-Grundrecht beim Sozialamt kämpfen müssen, hat ganz sicher nichts mit einem "Sozialstaat" etwas zu tun. Daß ich bei all diesem verfassungsfeindlichen Groko-Terror überhaupt noch am Leben bin, habe ich nur der Caritas zu verdanken, gegen die das Sozialamt Groko-dreist seine Verweigerung des Grundrechts auf Leben und Menschenwürde ausspielte, sodaß die Caritas auf 11 Monaten x 1.600 EUR Krankenstationskosten in meinem Fall sitzen blieb. Und ein dazu eingeschalteter Sozialrechtsfachanwalt winkte gleich ab und sagte mir und der Caritas, daß auch das eh längst völlig überlastete Sozialgericht nur auf Zeit und auf die biologische Kläger-Endlösung seine auf mehrjährig verschleppten Gerichtsverfahren trimmt.
So einen für die Opfer ruinösen und ganz offenkundig so von SPD & CDU gewollten Groko Geld- und Menschenlebeneinsparungsterror sollte niemand mehr als "Sozialstaat" bezeichnen.
am 14.5.2020, um 11:07 Uhr
@Ursela B.
"Derzeit merken viele Menschen, dass der Sozialstaat eben nicht gegen alles gewappnet ist"
Du vergisst dabei, dass auch das BGE einem sozialen Denken entspringt und gewissermaßen einen Sozialstaat darstellt.
Und dass das BGE nicht alle Probleme lösen wird, sagst du damit quasi selber.
Das BGE bringt neue Probleme, die die Befürworter des BGE gerne mal nicht diskutieren wollen. Vieles (sogar das meiste) was die BGE-Befürworter sagen ist richtig. Aber sie vermeiden es, die entstehenden Probleme zu diskutieren (oder überhaupt sehen zu wollen).
connybie
am 10.5.2020, um 12:11 Uhr
Hallo, ihr BGE - Mitstreiter!
Ich habe mir einen Podcast angehört und wieder mal begeistert auf Grund dieser Erkenntnisse, die ihr aus euren Erfahrungen mit den Interviews gemacht habt. Hab das Buch letztes Jahr schon verschlungen! Danke, danke, danke an Claudia, Micha und alle, die an dieser tollen Idee mitarbeiten. Haltet durch, macht weiter, wir sind sehr viele, die an eurer Vision partizipieren.........Grundeinkommen für alle!!
Ursela B.
am 8.5.2020, um 13:58 Uhr
Hallo, hier eine Idee für einen neuen Podcast: einfach kürzere persönlichere Einblicke von verschiedenen Menschen darein, wie sich ihre persönliche Situation in der Corona-Krise durch das BGE verändert hätte, quasi ein "wie es hätte laufen können." In Saarbrücken wollen wir bald mit einer Sammlung solcher "Erfahrungsberichte" anfangen :) Denn gerade jetzt kann man vielen Menschen die Frage stellen: "Was wäre gewesen, wenn...?" Derzeit merken viele Menschen, dass der Sozialstaat eben nicht gegen alles gewappnet ist, und auch, dass man nicht immer arbeiten kann, wenn man will.
am 8.5.2020, um 2:27 Uhr
Was ist denn das? Wie könnt ihr da einleitend hinschreiben, dass es nichts gemacht hat!?
wo schaut ihr hin?
Natürlich fliegt damit keiner zum Mond und das war auch nie die Absicht!
Schon vergessen was eure Absicht hinter dem Grundeinkommen war??
Wieso schaut ihr dann nicht danach was es in diesem Sinne gebracht hat?
Ja, es ist kein leichtes zu sehen was es gebracht hat, denn was es gebracht hat lässt sich nur daran erkennen was wäre wenn es nicht gewesen wäre!
Wie wäre Zustand und Situation dieser Leute, wenn sie das Jahr weiterhin hätten im Stress kämpfen müssen?
Was bringt Entspannung?
... freilich ist ein Jahr eine echt knappe Zeit - ein wirklich minimale Zeit, wo sich gerade mal leichte Andeutungen abzeichnen.
Doch ich bin sicher, dass die Wege dieser Leute dadurch sehr deutlich anders verlaufen sind. Es ist lediglich das Problem, dass einfach zuviel zu schnell für selbstverständlich genommen wird.
Vielleicht wäre es sinnvoller andersherum zu messen: geht zu jenen die seit 6 Monaten kein Grundeinkommen mehr bekommen und nach 1Jahr nochmal ...
Hannelore Pfeffer
am 7.5.2020, um 19:31 Uhr
Danke für den Podcast und danke, dass ihr Euch auf den Weg gemacht habt. Ich bin gerne ein Crowdhörnchen - weil - ich weiß nie was kommt. In diesem Sinne alles Liebe für Euch
am 7.5.2020, um 18:13 Uhr
Was uns nur noch vom BGE trennt, ....ff Seite 2:
..... und somit auch alljährlich beim Staat als BGE-Emittenten wieder zurückkommt für die nächste BGE-Jahreszirkulationsrunde und als Durchgangsposten. Hartz4 & GruSi und die staatlich damit wie lebendig begraben gehaltenen Betroffenen kann man hingegen mit einem Asteroiden vergleichen, der kamikaze-gleich und alternativlos Weg-vorgezeichnet durch´s Weltall schießt und irgendwann irgendwo einschlägt und da für den Sozialleistungs-Emittenten wirkungslos verpufft.
Und während Millionen Armutsrentner, Obdachlose usw. klar und für Jeden täglich sichtbar zeigen, daß der bisherige "Sozialstaat" nicht funktioniert, stellt hingegen das BGE für Alle sicher, daß Rechtsstaat, Demokratie, Verfassung, Menschenwürde und Menschenrechte nicht mehr länger nur hohle Groko-Phrasen sind, sondern mit Hilfe des BGE für alle Bürger realisiert werden können.
Und auch die EZB hat nach ihrem Staatsanleihen-kaufprogrammverbot durch das BVerfG gar keine andere Wahl mehr, als nunmehr das BGE zum Hauptinstrumentarium ihrer Geldmarktpolitik zu machen, damit nicht weiterhin allmonatlich Milliarden Neudruck-Euros aus der EZB-Notenpresse wirkungslos für die EU-Bürger in allerlei verfassungswidrigen Staatsanleihenankäufen verpuffen.
Was uns nur noch vom BGE trennt:
Fassen wir mal alle Probleme der heutigen Zeit von der Dumpinglöhnerei bis zum Klimaschutz in einem THINK BIG zusammen, anstatt alles wie die Groko-Regierung in einem Tunnel- und Scheuklappenblick separat zu betrachten und zu behandeln, so wird aus all dem klar, daß uns das all diese Probleme lösende BGE nur noch von einer für das 21. Jhd. und dessen Industrierevolution 4.0 ohnehin notwendigen Euro-Geldvolumenerhöhung trennt, mit deren Hilfe dann das 1.400 Euro-BGE für alle EU-Bürger finanziert werden kann.
Und da diese neue EU-Bürgergedeckte BGE-EuroWährung nicht an Gold oder Bankversprechen gebunden ist, sondern auf dem Existenzrecht des Menschen basiert und somit an dessen BGE-Zahlungsanspruch gekoppelt ist, wird daher anders als von den BGE-Verweigerern substanzlos behauptet diese neue Euro-Währung in keine Hyperinflation geraten. Auch deshalb nicht, weil das bisherige Euro-Geldvolumendefizit in jeder täglichen Warteschlange vor Tafeln, Kleiderkammern, Armenküchen, Sozialämtern usw. sichtbar wird. So eine neue Euro-Währung nicht von oben herunter, sondern von der Bevölkerungsbasis her konzeptioniert und wertgedeckt kann somit nicht dadurch in eine Hyperinflation geraten, nur weil endlich jeder EU-Bürger seine Grundversorgungsrechnungen überschuldungsfrei bezahlen kann. Schließlich hat das auch etwas mit dem Respekt gegenüber den Leistungserbringern der Grundversorgung zu tun, nicht mehr länger aufgrund von Armut viele Arbeitsleistungen und Produkte für lau und als Almosen erbetteln zu müssen und so diese Leistungserbringer mit in den Untergang zu ziehen.
Und so wird erst durch diese EU-Bürgergedeckte BGE-EuroWährung das BGE zu einer Art Finanz-Planet, der um die Sonne kreist

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