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Timestamp: 2016-10-22 23:48:52+00:00

Document:
I 891/06 (06.09.2007)
I 891/06
P.________, 1948, Staufbergweg 16, 5102 Rupperswil, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Advokat Dr. Costantino Testa, Gurtengasse 2, 3011 Bern,
Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 29. August 2006.
Mit Verf�gung vom 9. August 2004 und (rektifiziertem) Einspracheentscheid vom 21. September 2005 verneinte die IV-Stelle des Kantons Aargau nach Abkl�rungen in medizinischer und erwerblicher Hinsicht, insbesondere einer Abkl�rung an Ort und Stelle (Bericht vom 14. Juli 2004), einen Anspruch des 1948 geborenen, als Wirt und Koch t�tigen P.________ auf eine Invalidenrente, da eine Arbeitsunf�higkeit von mindestens 40% nicht w�hrend eines Jahres gedauert habe.
Die hiegegen erhobene Beschwerde mit dem Antrag auf eine ganze Rente sp�testens ab 1. Februar 2003, eventualiter auf R�ckweisung an die IV-Stelle zur Neubeurteilung, wies das Versicherungsgericht des Kantons Aargau mit Entscheid vom 29. August 2006 ab.
P.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren und beantragen, in Aufhebung des kantonalen Entscheides sei ihm eine ganze Rente zuzusprechen, eventualiter die Sache an die IV-Stelle zur Neubeurteilung zur�ckzuweisen.
Die IV-Stelle und das Bundesamt f�r Sozialversicherungen (BSV) verzichten auf eine Vernehmlassung.
2.1 Der angefochtene Entscheid betrifft Leistungen der Invalidenversicherung. Das Bundesgericht pr�ft daher nur, ob das vorinstanzliche Gericht Bundesrecht verletzte, einschliesslich �berschreitung oder Missbrauch des Ermessens, oder ob der rechtserhebliche Sachverhalt offensichtlich unrichtig, unvollst�ndig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen festgestellt wurde (Art. 132 Abs. 2 OG [in der Fassung gem�ss Ziff. III des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 �ber die �nderung des IVG, in Kraft seit 1. Juli 2006] in Verbindung mit Art. 104 lit. a und b sowie Art. 105 Abs. 2 OG).
2.2 Mit Blick auf diese neue Kognitionsregelung f�r die Invalidenversicherung ist aufgrund der Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu pr�fen, ob der angefochtene Gerichtsentscheid in der Anwendung der massgeblichen materiell- und beweisrechtlichen Grundlagen Bundesrecht verletzt (Art. 104 lit. a OG), einschliesslich einer allf�lligen rechtsfehlerhaften Tatsachenfeststellung (Art. 105 Abs. 2 OG). Hingegen hat eine freie �berpr�fung des vorinstanzlichen Entscheides in tats�chlicher Hinsicht (aArt. 132 lit. b OG) ebenso zu unterbleiben wie eine Pr�fung der Ermessensbet�tigung (aArt. 132 lit. a OG) nach den Grunds�tzen zur Angemessenheitskontrolle (BGE 126 V 75 E. 6 S. 81 mit Hinweisen). Auch besteht (entgegen aArt. 132 lit. c OG) Bindung an die Parteiantr�ge, handelt es sich doch nicht um eine Abgabestreitigkeit (Art. 114 Abs. 1 OG; zum Ganzen BGE 132 V 393).
3.1 Die Vorinstanz hat die gesetzlichen Bestimmungen und die Grunds�tze �ber den Begriff der Invalidit�t (Art. 8 Abs. 1 ATSG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 IVG), den Umfang (Art. 28 Abs. 1 IVG in der seit 1. Januar 2004 geltenden Fassung) und den Zeitpunkt der Entstehung des Rentenanspruchs (Art. 29 Abs. 1 IVG), die Bemessung des Invalidit�tsgrades bei erwerbst�tigen Versicherten nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs (Art. 28 Abs. 2 IVG in Verbindung mit Art. 16 ATSG; BGE 130 V 343 E. 3.4 S. 348, 128 V 29 E. 1 S. 30, 104 V 135 E. 2a und b S. 136) und nach dem Bet�tigungsvergleich bei Selbstst�ndigerwerbenden (BGE 128 V 29 E. 1 S. 30) sowie �ber die Bedeutung �rztlicher Ausk�nfte (BGE 125 V 256 E. 4 S. 261) richtig wiedergegeben. Darauf wird verwiesen.
3.2 Die Vorinstanz hat in pflichtgem�sser W�rdigung der gesamten Aktenlage mit nachvollziehbarer und einl�sslicher Begr�ndung erkannt, dass bez�glich der Schulterbeschwerden davon auszugehen ist, dass die volle Arbeitsf�higkeit vor Ablauf der einj�hrigen Wartefrist wieder erreicht wurde und es damit bereits an der Voraussetzung gem�ss Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG fehlt, nachdem die Schulterproblematik erst im M�rz 2003 akut geworden war, die Schulter am 10. Oktober 2003 operativ rekonstruiert wurde und danach gem�ss Bericht auch des Hausarztes Dr. med. L.________ vom 8. Dezember 2003 die Arbeitsf�higkeit hinsichtlich der Schulter wiederhergestellt war, zumal keine Hinweise vorhanden sind, dass der Operationserfolg ausgeblieben w�re. Dieser Betrachtungsweise widerspricht die Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit (bereits vor dem kantonalen Gericht vorgebrachten) Einw�nden, die im Wesentlichen vorinstanzliche Tatsachenfeststellungen beschlagen, an die das Bundesgericht (vorbeh�ltlich offensichtlicher Unrichtigkeit) gebunden ist (E. 2). So macht der Beschwerdef�hrer erneut geltend, die Abkl�rung an Ort und Stelle habe einen betriebswirtschaftlichen Invalidit�tsgrad von 73% ergeben. Dem ist mit der Vorinstanz entgegenzuhalten, dass die Einschr�nkungen des Versicherten bei seiner bisherigen T�tigkeit auf seinen eigenen Angaben beruhen und keinem objektivierbaren medizinischen Substrat entsprechen, nachdem die Thoraxsschmerzen gem�ss Dr. med. S.________ eine extrakardiale, funktionelle Genese haben, im Zusammenhang mit dem Trainingsmangel stehen und Dr. med. C.________ f�r die beklagten Tr�mmelbeschwerden weder eine neurologische noch vestibul�re Ursache als Erkl�rung finden konnte. Schliesslich er�brigen sich angesichts dieser Befunde medizinische Weiterungen. Daran �ndert nichts, dass keine Arztberichte kurz vor dem Einspracheentscheid bestehen. Offensichtlich unrichtig ist die vorinstanzliche Tatsachenfeststellung einer nicht ein Jahr dauernden Arbeitsf�higkeit von mindestens 40% jedenfalls nicht.
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde hatte keine Aussicht auf Erfolg, weshalb sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 36a OG als offensichtlich unbegr�ndet, mit summarischer Begr�ndung und unter Verweis auf den vorinstanzlichen Entscheid, erledigt wird.
Das Verfahren ist kostenpflichtig (Art. 134 zweiter Satz OG in der seit 1. Juli 2006 geltenden Fassung). Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdef�hrer als unterliegender Partei aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 135 OG).
Dieses Urteil wird den Parteien, der GastroSocial Ausgleichskasse, Aarau, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau und dem Bundesamt f�r Sozialversicherungen zugestellt.

References: Art. 104
 Art. 105
 BGE 
 Art. 4
 Art. 16
 BGE 
 Art. 29
 Art. 36
 Art. 135