Source: https://www.transparenz.bremen.de/vorschrift_detail/bremen2014_tp.c.118851.de
Timestamp: 2019-10-21 07:07:08+00:00

Document:
Veröffentlichungsdatum:25.08.2016 Inkrafttreten01.09.2018 Zuletzt geändert durch:Anlage 1 geändert durch Ordnung vom 01.06.2018 (Brem.ABl. S. 672)
FundstelleBrem.ABl. 2016, 814
Zitiervorschlag: "Bachelorprüfungsordnung der Hochschule Bremen für den Studiengang Energietechnik (Fachspezifischer Teil) vom 6. Oktober 2015 (Brem.ABl. 2016, 814), zuletzt Anlage 1 geändert durch Ordnung vom 01. Juni 2018 (Brem.ABl. S. 672)"
juris-Abkürzung: EnTBacfPO BR 2016
Fundstelle: Brem.ABl. 2016, 814
Stand: letzte berücksichtigte Änderung: Anlage 1 geändert durch Ordnung vom 01.06.2018 (Brem.ABl. S. 672)
Die Rektorin der Hochschule Bremen hat am 15. August 2016 gemäß § 110 Absatz 3 des Bremischen Hochschulgesetzes (BremHG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 9. Mai 2007 (Brem.GBl. S. 339), zuletzt geändert durch Gesetz vom 22. März 2016 (Brem.GBl. S. 203), den fachspezifischen Teil der Bachelorprüfungsordnung der Hochschule Bremen für den Studiengang Energietechnik in der nachstehenden Fassung genehmigt.
(2) Voraussetzungen für die Belegung von Modulen ab dem dritten Studiensemester ergeben sich aus Anlage 1.
Das praktische Studiensemester (Modul 6.2) wird im 6. Semester absolviert und dauert mindestens 18 Wochen. Das praktische Studiensemester kann nur angetreten werden, wenn mindestens 90 Leistungspunkte erreicht wurden. Das Praxissemester wird durch das Modul 6.1 vorbereitet. Näheres regelt Anlage 2.
(1) Anzahl und Form der abzulegenden Modulprüfungen regelt Anlage 1. Die Projektarbeit ist innerhalb eines Semesters abzuschließen. Die Prüfungsleistungen werden neben den im AT-BPO genannten auch in folgenden Formen erbracht:
Rechnerprogramm (RP):
Ein Rechnerprogramm umfasst in der Regel:
die mündliche Darlegung und die Präsentation des Programms.
Die Studienarbeit ist eine Projektarbeit im Sinne der entsprechenden Bestimmung des AT-BPO und Prüfungsleistung der als „Studienarbeit“ bezeichneten Wahlpflichtmodule. Die Studienarbeit soll zeigen, dass der oder die Studierende in der Lage ist, eine Aufgabe selbständig, wissenschaftlich und methodisch zu bearbeiten und dabei in fächerübergreifende Zusammenhänge einzuordnen. Der oder die Prüfende der Studienarbeit wird von dem oder der Prüfungsausschussvorsitzenden bestellt. Die Studienarbeit kann von einer Gruppe von bis zu drei Studierenden angefertigt werden. Studienarbeiten sollen Themen aus dem Bereich der Hochschule beinhalten, sie werden im Bereich der Hochschule durchgeführt. Die Bearbeitungszeit einer Studienarbeit beträgt maximal 6 Monate. Der Arbeitsumfang einer Studienarbeit soll 180 Zeitstunden entsprechen. Die verbindliche Anmeldung zur Studienarbeit erfolgt während der Veranstaltungszeit des 4. Semesters.
(2) Die Studierenden können für alle Prüfungsleistungen nach Absatz 1 außer für Klausuren Themen vorschlagen. Die Prüfungsleistungen nach Absatz 1 mit Ausnahme der Klausur können auch durch eine Gruppe von Studierenden in Zusammenarbeit angefertigt werden (Gruppenarbeit).
(3) Anzahl, Art und Umfang der in den jeweiligen Modulen zu erbringenden Studienleistungen regelt Anlage 1.
einem Mitglied des Prüfungsamts mit beratender Stimme.
Die Gesamtnote der Bachelorprüfung errechnet sich zu 13 % aus der Note der Bachelorthesis und des Kolloquiums und zu 87 % aus dem Durchschnitt der Noten der Module 1.1 bis 7.3 nach Anlage 1.
(2) Mit Inkrafttreten dieser Prüfungsordnung tritt die Bachelorprüfungsordnung der Hochschule Bremen für den Studiengang Energietechnik (Fachspezifischer Teil) vom 29. März 2012 (Brem.ABl. S. 318) außer Kraft. Absatz 3 bleibt unberührt.
(3) Studierende, die das Studium nach der Bachelorprüfungsordnung der Hochschule Bremen für den Studiengang Energietechnik (Fachspezifischer Teil) vom 29. März 2012 (Brem.ABl. S. 318) aufgenommen haben, legen die Bachelorprüfung nach den bisherigen Bestimmungen ab. Auf Antrag können sie das Studium nach dieser Ordnung ablegen mit der Maßgabe, dass erbrachte Leistungen angerechnet werden. Diese Regel gilt bis zum 28. Februar 2020. Danach gilt diese Ordnung mit der Maßgabe, dass erbrachte Leistungen angerechnet werden.
Bremen, den 15. August 2016
Prüfungs- und Studienleistungen der Bachelorprüfung Pflichtmodule
Prüfungs-/3
Modul 1.1 Mathematik 1
1.1.1. Mathematik 1
Modul 1.2 Mechanik 1
1.2.1. Mechanik 1
Modul 1.3 Physik
1.3.1. Physik
Modul 1.4 Werkstofftechnik
1.4.1. Werkstofftechnik
Modul 1.5 Betriebswirtschaftslehre
1.5.1. Betriebswirtschaftslehre
1.5.2. Modulbezogene Übung
Modul 2.1 Mathematik 2
2.1.1. Mathematik 2
2.1.2. Modulbezogene Übung
Modul 2.2 Mechanik 2
2.2.1. Mechanik 2
Modul 2.3 Thermodynamik
2.3.1. Thermodynamik
Modul 2.4 Maschinenelemente und Konstruktion
2.4.1. Maschinenelemente und Konstruktion
Modul 2.5 Strömungslehre
2.5.1. Strömungslehre
Modul 3.1 Elektrotechnik
KL + SL
3.1.2. Elektrotechnik
Modul 3.2 Qualitätsmanagement und Messtechnik
3.2.1. Qualitätsmanagement und Messtechnik
3.2.2. Qualitätsmanagement und Messtechnik
Modul 3.3 Wärmeübertragung und Verbrennung
3.3.1. Wärmeübertragung und Verbrennung
Modul 3.4 Konstruktion und CAD
3.4.1. Konstruktion und CAD
Modul 3.5 Informatik
3.5.1. Informatik
3.5.2. Informatik
Modul 4.1 Elektrische Maschinen
4.1.1. Elektrische Maschinen
4.1.2. Elektrische Maschinen
Modul 4.2 Wahlpflichtmodul 1 (WPM)
4.2.1. Wahlpflichtmodul 1 (Modul 4.6 und Folgende)
Modul 4.3 Effiziente Energietechniken
4.3.1. Effiziente Energietechniken
4.3.2. Modulbezogene Übung
Modul 4.4 Energieressourcen & Energiehandel
KL (50 %) + PA (50 %)
4.4.1. Energieressourcen & Energiehandel
4.4.2. Energieressourcen & Energiehandel
Modul 4.5 Mechatronik 1
4.5.1. Mechatronik 1
4.5.2. Mechatronik 1
Modul 5.1 Kraftwerkstechnik
5.1.1. Kraftwerkstechnik
5.1.2. Kraftwerkstechnik
Modul 5.2 Strömungs- und Kolbenmaschinen
5.2.1. Strömungs- und Kolbenmaschinen
5.2.2. Strömungs- und Kolbenmaschinen
5.2.3. Modulbezogene Übung
Modul 5.3 Regenerative Energien 1
5.3.1. Regenerative Energien 1
5.3.2. Regenerative Energien 1
5.3.3. Modulbezogene Übung
Modul 5.4 Wahlpflichtmodul 2 (WPM)
5.4.1. Wahlpflichtmodul 2 (Modul 5.6 und Folgende)
5.4.2. Modulbezogene Übung
Modul 5.5 CAE-Projekt
5.5.1. CAE-Projekt
5.5.2. Modulbezogene Übung
Modul 6.1 Management und Praxisvorbereitung
6.1.1. Management und Praxisvorbereitung
Modul 6.2 Praxis
6.2. Praxis
Modul 7.1 Regenerative Energien 2
7.1.1. Regenerative Energien 2
7.1.2. Regenerative Energien 2
Modul 7.2 Passivhaustechnik
7.2.1. Passivhaustechnik
7.2.2. Passivhaustechnik
Modul 7.3 Bilanzierung von Energiesystemen
7.3.1. Bilanzierung von Energiesystemen
(75 %) + Kolloquium (25 %)
Wahlpflichtmodule (WPM)5
4.6 Englisch (WPM)
KL (65 %) + R (35 %)
4.6.1. Fremdsprache
4.7 Studienarbeit (WPM)
4.7.1. Studienarbeit
4.7.2. Modulbezogene Übung
4.8 Leit- und Steuerungstechnik (WPM)
4.8.1. Leit- und Steuerungstechnik
4.8.2. Modulbezogene Übung
4.9 Leichtbau-Werkstoffe und Bauweisen (WPM)
4.9.1. Leichtbau-Werkstoffe und Bauweisen
4.9.2. Leichtbau-Werkstoffe und Bauweisen
4.10 Finanzmanagement (WPM)
4.10.1. Finanzmanagement
4.10.2. Modulbezogene Übung
4.11 Mathematik 3 (WPM)
4.11.1. Mathematik 3
4.11.2. Modulbezogene Übung
5.6 Aktuelle Kapitel der thermischen Energietechnik (WPM)
5.6.1. Aktuelle Kapitel der thermischen Energietechnik
5.6.2. Modulbezogene Übung
5.7 Digitaltechnik (WPM)
5.7.1. Digitaltechnik
5.7.2. Digitaltechnik
5.7.3. Modulbezogene Übung
5.8 Grundlagen der Fertigung (WPM)
5.8.1. Grundlagen der Fertigung
5.8.2. Grundlagen der Fertigung
5.8.3. Modulbezogene Übung
5.9 Faserverbundwerkstoffe (WPM)
5.9.1. Faserverbundwerkstoffe
5.9.2. Faserverbundwerkstoffe
5.9.3. Modulbezogene Übung
5.10 Marketing (WPM)
5.10.1. Marketing
5.10.2. Modulbezogene Übung
Modul 5.11 Mechatronik 2 (WPM)
5.11.1. Mechatronik 2
5.11.2. Modulbezogene Übung
Modul 5.12 Maschinendynamik (WPM)
5.12.1. Maschinendynamik
5.12.2. Maschinendynamik
5.12.3. Modulbezogene Übung
Auf Antrag an den Vorsitzenden oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses können andere als die oben genannten Wahlpflichtmodule gewählt werden.
Anmeldevoraussetzungen zu Modulen nach § 1 Absatz 2:
Effiziente Energietechniken
Aktuelle Kapitel der thermischen Energietechnik
Wärmeübertragung und Verbrennung
Konstruktion Werkstofftechnik
Darüber hinaus wird für die Anmeldung zu allen Modulen des 4. bis 7. Semesters, bis auf das Praxissemester (6.1 und 6.2) und die Bachelorthesis (7.4), das erfolgreiche Absolvieren der Module Mathematik 1 (1.1), Mechanik 1 (1.2) und Physik (1.3) vorausgesetzt. Das Praxissemester (6.1 und 6.2) darf angetreten werden bei einem Erwerb von mindestens 90 ECTS-Punkten.
Die Prüfungen der Module 4.4, 4.6 und 5.1 werden als unselbständige Teilprüfungen im Sinne von § 4 Absatz 2 Satz 3 AT-BPO durchgeführt.
SL - Studienleistung: Studienleistungen werden grundsätzlich in den in § 7 Absatz 2 AT-BPO für Prüfungsleistungen genannten Formen, jedoch mit dem Unterschied einer erheblich kürzeren Bearbeitungsdauer und Bearbeitungstiefe, erbracht. Studienleistungen, welche in Verbindung mit dem Besuch einer Lehrveranstaltung zu erbringen sind, können in der Regel nur im Zusammenhang mit dem nochmaligen Besuch dieser Veranstaltung wiederholt werden.
Der jeweils aktuelle Katalog der Wahlpflichtmodule und die Form der Prüfungsleistung werden vom Abteilungsrat beschlossen.
Ausbildungsrichtlinien für das praktische Studiensemester
Das Praxismodul 6.2 ist in der Regel in einem einzigen Betrieb (dem Ausbildungsbetrieb) zu absolvieren. Als Ausbildungsstellen kommen Betriebe in Betracht, deren Aufgaben den ständigen Einsatz von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Ingenieur- oder vergleichbarer Qualifikation erfordern.
Das Ausbildungsverhältnis wird zwischen dem oder der Studierenden und dem Betrieb durch einen Ausbildungsvertrag geregelt.
Die Ausbildungsstelle benennt für den einzelnen Studierenden oder die einzelne Studierende eine betriebliche Betreuerin oder einen betrieblichen Betreuer, die oder der über Ingenieur- oder vergleichbare Qualifikation verfügen sollte. Diese oder dieser führt den Studierenden oder die Studierende in seine Aufgabe und die Organisation des Betriebes ein und berät ihn oder sie bei der Bearbeitung seiner Aufgabe.
Die Verwaltung der Abteilung Maschinenbau der Fakultät Natur und Technik führt eine Datei mit den wesentlichen Daten bereits absolvierter Praxissemester.
Die Studierenden werden zur Wahrnehmung ihrer Rechte und Pflichten in der Selbstverwaltung der Hochschule freigestellt.
Die Anfertigung einer Projektarbeit ist Bestandteil der praktischen Ausbildung im Betrieb. Über die Projektarbeit ist ein Bericht anzufertigen und sie ist zu präsentieren.
Monatlich wird ein Report oder Arbeitsbericht in schriftlicher Form erstellt, der den Arbeitsfortschritt darstellt. Der Report wird der oder dem betreuenden Hochschullehrenden in schriftlicher oder elektronischer Form zugestellt. Der Bericht zur Projektarbeit ist vom Betrieb am Ende des Praxissemesters gegenzuzeichnen.
Aufgaben der Studierenden im Betrieb
Während der Ausbildung im Betrieb lernen die Studierenden ingenieurmäßiges Arbeiten unter betrieblichen Bedingungen kennen. Sie sind unter betriebserfahrener und fachkundiger Anleitung durch eigene Mitarbeit an die Tätigkeit eines Ingenieurs heranzuführen. Den Studierenden werden zu diesem Zweck ingenieurmäßige Aufgaben zu weitgehend selbständiger Bearbeitung übertragen. Es soll ihre Fähigkeit und Bereitschaft gefördert werden, Erlerntes erfolgreich umzusetzen und zugleich kritisch zu überprüfen. Die Aufgaben sollen dem Ausbildungsstand angemessen und nach Umfang und Terminierung so angelegt sein, dass sie überschaubar sind und in den mindestens 18 Praxissemesterwochen erkennbare Arbeitsergebnisse bzw. -fortschritte erzielt werden können.
Solche Aufgaben sollen vorzugsweise darin bestehen, Lösungen zu einem Teilproblem eines komplexeren Problemkreises (Projekt) zu erarbeiten oder Lösungsalternativen zu entwickeln oder zu untersuchen. Die Studierenden sind in die Randgebiete ihrer Aufgaben und die übergreifenden Zusammenhänge soweit einzuführen, dass ihnen die Zwecke der Aufgaben erkennbar sind. Sie sind in dem aufgaben- oder projektbezogene Arbeitsteam soweit wie möglich zu integrieren, so dass sie die Arbeitsmethoden und die Entscheidungsprozesse kennen lernen können. Das Ergebnis der Arbeit wird entsprechend den Vorgaben des betreuenden Hochschullehrers dokumentiert.
Vorbereitungsmodul zum praktischen Studiensemester
Das Praxissemestervorbereitungsmodul wird in Form von Blockseminaren durchgeführt und bereitet die Studierenden auf das Praxissemester im Industriebetrieb vor. Dazu werden unterstützend folgende Arbeitstechniken/Themen angesprochen:
Erarbeitung von Projektmanagement,
Rechercheverfahren,
Darstellung der Arbeitsergebnisse.
Bachelorprüfungsordnung der Hochschule Bremen für den Studiengang Energietechnik (Fachspezifischer Teil) vom 6. Oktober 2015 01.09.2016
§ 4 - Prüfungsausschuss 01.09.2016
§ 5 - Bachelorthesis und Kolloquium 01.09.2016
§ 6 - Gesamtnote der Bachelorprüfung 01.09.2016
§ 7 - Bachelorgrad 01.09.2016
§ 8 - Inkrafttreten 01.09.2016
Anlage 1 - Prüfungs- und Studienleistungen der Bachelorprüfung Pflichtmodule 01.09.2018
Anlage 2 - Ausbildungsrichtlinien für das praktische Studiensemester 01.09.2016

References: § 110
 § 1
 § 4
 § 7

§ 4

§ 5

§ 6

§ 7

§ 8