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Timestamp: 2016-10-22 07:17:40+00:00

Document:
2C_88/2011 (03.10.2011)
2C_88/2011, 2C_89/2011
vertreten durch F�rsprecher Erwin Griesshammer,
Kantonales Steueramt Aargau, Sektion Spezialsteuern, Nachsteuern und Bussen,
Telli-Hochhaus, Tellistrasse 67, 5004 Aarau.
Staatssteuer 1995 bis 2000; direkte Bundessteuer 1995 bis 1998; Nachsteuern;
Beschwerde gegen die Urteile des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau vom 1. Dezember 2010.
Die im Jahr 1990 gegr�ndete X.________ AG war im Textilgrosshandel t�tig. Seit Mai 1994 ist A.________ ihr Alleinaktion�r und Verwaltungsratspr�sident. Ab dem 28. Juni 2007 befindet sich die Gesellschaft in Liquidation.
Im Laufe des Jahres 2005 wurden dem Kantonalen Steueramt Aargau Dokumente �bermittelt, in denen A.________ unterschriftlich best�tigt, zwischen 1993 und 1998 von der durch ihn seit 1995 als Hauptaktion�r ebenfalls beherrschten B.________ Ltd. (einer auch im internationalen Textilgesch�ft t�tigen Gesellschaft nach Hongkonger Recht, nachfolgend B.________) Provisionszahlungen von umgerechnet insgesamt Fr. 669'094.-- erhalten zu haben. Mit Nachsteuerverf�gungen vom 11. Oktober 2007 rechnete das Steueramt diese Provisionen beim steuerbaren Ertrag der X.________ AG in Liquidation f�r die Perioden 1995 bis 1998 (direkte Bundessteuer) bzw. 1995 bis 2000 (Kantons- und Gemeindesteuern) auf. Die Aufrechnung beruhte auf folgender Begr�ndung: Die Zahlungen seien wohl direkt von der B.________ an A.________ geflossen, bez�gen sich aber auf den Gesch�ftsbereich der X.________ AG; dieser gegen�ber sei A.________ im Normalfall durch eine gesetzliche Treuepflicht bzw. ein entsprechendes Konkurrenzverbot gebunden; eine allf�llige Ausnahmebewilligung f�r eine solche Konkurrenzt�tigkeit lasse sich im konkreten Fall nur durch das zwischen der Gesellschaft und ihrem (Allein-) Aktion�r bestehende Beherrschungsverh�ltnis erkl�ren; somit habe die Gesellschaft zugunsten ihres Beteiligungsinhabers auf einen an sich ihr zustehenden Ertrag verzichtet, was als geldwerte Leistung bei ihr aufgerechnet werden m�sse. Daneben nahm das Steueramt noch zwei weitere Aufrechnungen vor: einerseits Betr�ge f�r 1996 und 1997, die bei der X.________ AG als gesch�ftsm�ssig begr�ndete Unkosten bezeichnet waren, aber in Wirklichkeit private Reisespesen von A.________ betrafen; andererseits bestimmte Provisionszahlungen an zwei weitere Personen.
Die Aufrechnungen wurden auf Einsprachen der X.________ AG in Liquidation hin best�tigt, vom Steuerrekursgericht des Kantons Aargau mit Entscheiden vom 22. Juli 2010 jedoch nur in den ersten beiden Punkten gesch�tzt (Provisionszahlungen und Reisespesen A.________), nicht aber im dritten (Provisionszahlungen an zwei weitere Personen). Diese Entscheide wurden durch das Verwaltungsgericht des Kantons Aargau mit Urteilen vom 1. Dezember 2010 f�r die Staats- und die direkte Bundessteuer best�tigt.
Am 12. Januar 2011 hat die X.________ AG in Liquidation beim Bundesgericht f�r die direkte Bundessteuer der Perioden 1995 bis 1998 (Verfahren 2C_88/2011) und die Staatssteuer der Perioden 1995 bis 2000 (Verfahren 2C_89/2011) Beschwerden in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten eingereicht. Mit Ausnahme der von ihr anerkannten Aufrechnung der Reisespesen stellt sie den Antrag, die verwaltungsgerichtlichen Urteile vom 1. Dezember 2010 aufzuheben, da die Gesellschaft im Zusammenhang mit den vermeintlichen Provisionszahlungen der B.________ an A.________ keine geldwerten Leistungen erbracht habe.
Das Kantonale Steueramt Aargau und die Eidgen�ssische Steuerverwaltung schliessen auf Abweisung der Beschwerden. Das Verwaltungsgericht des Kantons Aargau hat auf eine Vernehmlassung verzichtet.
Mit Pr�sidialverf�gung vom 4. M�rz 2011 ist den Beschwerden aufschiebende Wirkung zuerkannt worden.
1.1 Die sozusagen vollumf�nglich gleich lautenden Beschwerden betreffen dieselben Parteien, richten sich gegen praktisch �bereinstimmende Urteile und werfen im Wesentlichen identische Rechtsfragen auf. Es rechtfertigt sich deshalb, die Verfahren zu vereinigen und die Beschwerden in einem einzigen Urteil zu erledigen (vgl. Art. 71 BGG in Verbindung mit Art. 24 BZP; siehe u.a. BGE 131 V 59 E. 1 S. 60 f. mit Hinweis).
1.2 Die Beschwerden richten sich gegen letztinstanzliche kantonale Urteile in einer Angelegenheit des �ffentlichen Rechts. Ein Ausschlussgrund nach Art. 83 BGG liegt nicht vor. Die Beschwerden sind daher grunds�tzlich zul�ssig (vgl. Art. 82 Abs. 1 lit. a, Art. 86 Abs. 1 lit. d BGG in Verbindung mit Art. 146 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 �ber die direkte Bundessteuer [DBG, SR 642.11]). Soweit die durch die geh�rig legitimierte Beschwerdef�hrerin (Art. 89 Abs. 1 BGG) fristgerecht eingereichten Rechtsmittel auch den g�ltigen Form- und Begr�ndungserfordernissen entsprechen, kann auf sie eingetreten werden.
1.3 Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann namentlich die Verletzung von Bundesrecht (einschliesslich der verfassungsm�ssigen Rechte) ger�gt werden (Art. 95 Abs. 1 lit. a BGG):
1.3.1 Das Bundesgericht wendet Bundesrecht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG) und pr�ft namentlich die Vorgaben des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 �ber die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden (StHG, SR 642.14) mit voller Kognition. Es gelten insoweit die allgemeinen Begr�ndungsanforderungen von Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG. Das Bundesgericht legt seinem Urteil den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt zugrunde (Art. 105 Abs. 1 BGG), es sei denn, dieser sei offensichtlich unrichtig oder beruhe auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG (Art. 105 Abs. 2 bzw. Art. 97 Abs. 1 BGG).
1.3.2 Auf die hier bei der Staatssteuer streitigen Perioden 1995-2000 ist das Steuerharmonisierungsgesetz noch nicht anwendbar; diese Perioden fallen allesamt in die den Kantonen gem�ss Art. 72 Abs. 1 StHG zur Anpassung ihrer Steuergesetze einger�umte achtj�hrige Frist (vgl. insb. BGE 123 II 588 E. 2 S. 591 ff.). Die unrichtige Anwendung von nicht harmonisiertem kantonalem Recht wird - ausserhalb von schweren Grundrechtseingriffen, die vorliegend nicht geltend gemacht werden - nur �ber das Willk�rverbot erfasst (vgl. Art. 95 BGG e contrario sowie BGE 134 I 153 E. 4.2.2 S. 158). Damit steht im Einklang, dass insoweit der Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen (vgl. oben E. 1.3.1) nicht gilt, daf�r aber die sog. qualifizierte R�gepflicht nach Art. 106 Abs. 2 BGG. Das Bundesgericht pr�ft eine solche R�ge nur insofern, als sie in der Beschwerde pr�zise vorgebracht und begr�ndet worden ist (vgl. BGE 133 II 249 E. 1.4 S. 254 f.; 133 III 393 E. 6 S. 397). Die Beschwerdef�hrer m�ssen - �ber die allgemeine Begr�ndungspflicht hinaus - in Auseinandersetzung mit den Erw�gungen der Vorinstanz im Einzelnen darlegen, inwiefern der angefochtene Entscheid geradezu unhaltbar sein soll (vgl. BGE 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254; 133 IV 286 E. 1.4 S. 287).
Eine diesen strengen Anforderungen gen�gende Begr�ndung ist hier in der Beschwerdeschrift 2C_89/2011 nicht zu erkennen. Abgesehen von wenigen unbedeutenden �nderungen ist sie genau gleich begr�ndet wie diejenige im Bundessteuerverfahren. Es wird nicht dargetan, inwiefern das angefochtene Urteil zur Staatssteuer an einem nicht weniger als offensichtlichen Mangel leiden soll (vgl. BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246 mit Hinweisen). Auf die Beschwerde betreffend die Kantons- und Gemeindesteuern (2C_89/2011) kann somit gesamthaft nicht eingetreten werden.
2.1 Der steuerbare Reingewinn der juristischen Personen setzt sich gem�ss Art. 58 Abs. 1 DBG zusammen aus dem Saldo der Erfolgsrechnung unter Ber�cksichtigung des Saldovortrages des Vorjahres (lit. a), allen vor Berechnung des Saldos der Erfolgsrechnung ausgeschiedenen Teilen des Gesch�ftsergebnisses, die nicht zur Deckung von gesch�ftsm�ssig begr�ndetem Aufwand verwendet werden (lit. b) sowie den der Erfolgsrechnung nicht gutgeschriebenen Ertr�gen mit Einschluss der Kapital-, Aufwertungs- und Liquidationsgewinne (lit. c). Die Gesch�ftsm�ssigkeit wird von der Praxis namentlich bei freiwilligen Zuwendungen der Gesellschaft in Form von sog. geldwerten Leistungen verneint. Solche sind nach der Rechtsprechung immer dann anzunehmen, wenn (a) die Gesellschaft keine oder keine gleichwertige Gegenleistung erh�lt (b) der Aktion�r direkt oder indirekt (z.B. �ber eine ihm nahe stehende Person oder Unternehmung) einen Vorteil erh�lt, der einem Dritten unter gleichen Bedingungen nicht zugebilligt worden w�re, die Leistung also insofern ungew�hnlich ist, und (c) der Charakter dieser Leistung f�r die Gesellschaftsorgane erkennbar war (vgl. zum Ganzen u.a. BGE 131 II 593 E. 5 S. 607 ff.; 119 Ib 116 E. 2 S. 119 f.; 119 Ib 431 E. 2b S. 435; 115 Ib 111 E. 5 S. 116 f. 274 E. 9b S. 279; 113 Ib 23 E. 2 S. 24 f.).
2.1.1 Bei den geldwerten Leistungen geht es also um Zuwendungen an Inhaber von Kapitalanteilen oder an solche Nichtbeteiligte, die der Gesellschaft und/oder den Inhabern der gesellschaftlichen Beteiligungsrechte nahestehen. Als nahestehende Personen gelten Mitglieder der Verwaltung oder weiterer Organe und jede andere zu ihr in enger Beziehung stehende juristische oder nat�rliche Person, wenn diese Beziehung nach den gesamten Umst�nden als eigentlicher Grund der zu besteuernden Leistung betrachtet werden muss; nahestehend sind auch Personen, denen der Aktion�r erlaubt, die Gesellschaft wie eine eigene zu benutzen. Solche Leistungen, die ihren Rechtsgrund im Beteiligungsverh�ltnis haben, sind beim steuerbaren Ertrag der Gesellschaft aufzurechnen, soweit sie einem unbeteiligten Dritten unter im �brigen gleichen Umst�nden nicht oder nicht im gleichen Ausmass einger�umt w�rden und auch keine Kapitalr�ckzahlung darstellen. Diese Regel des sog. Drittvergleichs (oder Prinzips des "dealing at arm's length") verlangt also, dass selbst Rechtsgesch�fte mit Beteiligungsinhabern oder zwischen Konzerngesellschaften zu den gleichen Bedingungen abzuwickeln sind, wie sie mit aussenstehenden Dritten zu Wettbewerbs- und Marktbedingungen vereinbart w�rden (vgl. insb. BGE 131 II 593 E. 5 S. 607 ff.; 119 Ib 116 E. 2 S. 119 f.; 119 Ib 431 E. 2b S. 435; 115 Ib 111 E. 5 S. 116 f. 274 E. 9b S. 279; 113 Ib 23 E. 2 S. 24 f.).
2.1.2 Im Bereich der geldwerten Leistungen gilt die Grundregel, dass die Steuerbeh�rde die Beweislast f�r steuerbegr�ndende und -erh�hende Tatsachen tr�gt, die steuerpflichtige Gesellschaft dagegen diejenige f�r all das, was die Steuer aufhebt oder mindert. Der Beh�rde obliegt insbesondere der Nachweis daf�r, dass die Gesellschaft eine Leistung erbracht hat und dieser keine oder keine angemessene Gegenleistung gegen�bersteht. Hat die Beh�rde ein solches Missverh�ltnis zwischen Leistung und Gegenleistung dargetan, so ist es Sache der steuerpflichtigen Gesellschaft, die damit begr�ndete Vermutung zu entkr�ften. Gelingt ihr das nicht, tr�gt sie die Folgen der Beweislosigkeit. Das gilt insbesondere dann, wenn sie Zahlungen leistet, die weder buchhalterisch erfasst noch belegt sind (vgl. BGE 133 II 153 E. 4.3 S. 158; 121 II 257 E. 4c/aa S. 266; 119 Ib 431 E. 2c S. 435; ASA 68 246 E. 2b; 65 397 E. 2b; 63 145 E. 4; StR 66/2011 62 E. 2.3; 65/2010 66 E. 2.3; 64/2009 588 E. 3.3 u. 834 E. 2.2; RDAF 2011 II 53 E. 2.3; RDAT 2001 I n. 18t 421 E. 3c).
Besonders strenge Beweiserfordernisse sind zu beachten, wenn es um internationale Gesch�fts- und Rechtsbeziehungen geht, weil sich die Verh�ltnisse des ausl�ndischen Leistungsempf�ngers der Kontrolle durch die inl�ndischen Steuerbeh�rden entziehen. Bei Zahlungen ins Ausland ist somit nicht nur der Empf�nger zu nennen, sondern es sind auf Aufforderung hin die gesamten Umst�nde darzulegen, die im konkreten Fall zu deren Ausrichtung gef�hrt haben. Es sind die Vertr�ge der jeweiligen Grundgesch�fte vorzuweisen sowie allf�llige schriftliche Provisionsvereinbarungen, ferner die l�ckenlos dokumentierte Korrespondenz mit den Zahlungsempf�ngern und den allenfalls involvierten Banken. Die gesch�ftsm�ssige Begr�ndetheit muss auch in einem solchen Fall derart nachgewiesen werden, dass sich die Steuerbeh�rde vergewissern kann, dass gesch�ftliche Gr�nde und nicht die engen pers�nlichen und wirtschaftlichen Beziehungen f�r die geldwerte Leistung ausschlaggebend waren (vgl. u.a. StR 65/2010 66 E. 2.3; ASA 68 246 E. 2c; 65 397 E. 2b; mit weiteren Hinweisen).
2.2 Als geldwerte Leistungen gelten u.a. sog. Ertragsverzichte zugunsten des Aktion�rs oder einer ihm nahe stehenden Person, die bei der Gesellschaft zu einer entsprechenden K�rzung des in der Erfolgsrechnung ausgewiesenen Gewinnes f�hren:
2.2.1 Diese Form der geldwerten Leistung wurde fr�her als "stille Kapitalentnahme" oder als "Gewinnvorwegnahme" bezeichnet, obwohl handelsrechtlich gar keine Gewinne "vorweggenommen" werden k�nnen (zu dieser Frage der Begrifflichkeit: vgl. insb. ASA 74 660 E. 2.2 m.H.). Solche Ertragsverzichte liegen vor, wenn die Gesellschaft auf ihr zustehende Einnahmen ganz oder teilweise verzichtet. Die Erl�se bzw. Ertr�ge gehen bei ihr gar nicht ein, sondern fliessen direkt dem Aktion�r oder der nahestehenden Person zu bzw. diese erbringen nicht jene Gegenleistung, welche von einem unbeteiligten Dritten gefordert w�rde (vgl. u.a. BGE 119 Ib 116 E. 2 S. 120; 113 Ib 23 E. 2d S. 25 f.; StR 66/2011 62 E. 3.2.1; 64/2009 915 E. 2.2; ASA 74 660 E. 2.2; 67 216 E. 2b; 60 534 E. 3; RDAF 1997 II 486 E. 2; RtiD 2010 I 655 E. 2.1; 2009 I 492 E. 2.2; 2008 I 946 E. 6).
2.2.2 In dem in ASA 67 216 ver�ffentlichten Urteil nahm das Bundesgericht einen solchen Ertragsverzicht an, mit folgender Begr�ndung: In einer Aktiengesellschaft besteht eine Treuepflicht f�r Angestellte (Art. 321a OR), Prokuristen und Handlungsbevollm�chtigte (Art. 464 OR) sowie Mitglieder des Verwaltungsrates (Art. 717 OR). Wenn die Gesellschaft diesen Personen dennoch erlaubt, Gesch�fte zu t�tigen, die ihrer Natur nach der Gesellschaft zukommen, muss sie von ihnen die Gewinne daraus herausverlangen. Verzichtet sie auf diese Einnahmen, so erbringt sie eine geldwerte Leistung, wenn der Grund daf�r im Beteiligungsverh�ltnis liegt (vgl. E. 2b/bb). Das wurde im konkreten Fall zugunsten des Gesch�ftsf�hrers und Alleinaktion�rs einer Treuhandgesellschaft angenommen, der w�hrend der Arbeitszeit und unter Inanspruchnahme der Infrastruktur der Gesellschaft in einem f�r ein Treuhandunternehmen �blichen Bereich Gesch�fte mit Kunden t�tigte, welche gleichzeitig Kunden der Gesellschaft waren (vgl. E. 2c).
2.2.3 Diese Rechtsprechung wurde in der Lehre kontrovers beurteilt (kritisch: RETO HEUBERGER, Die verdeckte Gewinnaussch�ttung aus Sicht des Aktienrechts und des Gewinnsteuerrechts, 2001, S. 77 ff. sowie MATHIAS JOSI, Treuepflicht und geldwerte Leistung, ST 1999 251 ff.; zustimmend: PETER LOCHER/URS BEHNISCH, Die steuerrechtliche Rechtsprechung des Bundesgerichts im Jahre 1997, in: ZBJV 135/1999 S. 76). Dennoch hielt das Bundesgericht in einem in StR 64/2009 915 ver�ffentlichten Urteil grunds�tzlich an seiner bisherigen Praxis fest. Im konkreten Fall wurde aber ein Ertragsverzicht einerseits deshalb nicht angenommen, weil die Hauptgesellschafterin wohl 19/20 der Anteile der GmbH hielt, aber nicht als Gesch�ftsf�hrerin wirkte (bzw. nicht einmal zeichnungsberechtigt war) und ihre T�tigkeit f�r die Gesellschaft sich auf ein 30 %-iges Teilarbeitspensum beschr�nkte, so dass kein Konkurrenzverbot anzunehmen war, welches h�tte verletzt werden k�nnen (vgl. E. 3.3). Andererseits erwog das Gericht, dass die massgebliche T�tigkeit der Gesellschafterin die Gesellschaft nicht (in rechtsgen�glichem Ausmass) konkurrenzierte (vgl. E. 3.4).
2.3 Vorliegend hat das Verwaltungsgericht in Bezug auf die Steuerperioden 1995 bis 1998 (vgl. dazu unten E. 2.3.1) einerseits festgehalten, dass die B.________ gegen�ber ihrem Hauptaktion�r A.________ Provisionszahlungen erbrachte (E. 2.3.2). Andererseits hat es angenommen, dass diese Zahlungen entgegen den get�tigten Verbuchungen nicht als direkte Leistungen an den Empf�nger einzustufen sind, sondern vorg�ngig bei der Gewinnrechnung der Beschwerdef�hrerin aufgerechnet werden m�ssen, da die Gesellschaft zugunsten ihres Alleinaktion�rs auf den entsprechenden Ertrag verzichtete (E. 2.3.3):
2.3.1 Nach Art. 120 Abs. 1 DBG verj�hrt das Recht, eine Steuer zu veranlagen, f�nf Jahre nach Ablauf der Steuerperiode. Gem�ss Abs. 4 ist das Recht, die Steuer zu veranlagen, aber auf jeden Fall 15 Jahre nach Ablauf der Periode verj�hrt. Diese f�nfzehnj�hrige Frist gilt laut Art. 152 Abs. 3 DBG auch f�r die Nachbesteuerung.
In Anwendung dieser Bestimmungen ist hier die Veranlagung f�r die Periode 1995 Ende 2010, d.h. nach dem vorinstanzlichen Urteil vom 1. Dezember 2010, absolut verj�hrt. Diese Sach- und Rechtslage stimmt insofern mit derjenigen �berein, die dem Urteil 2C_790/2008 vom 18. November 2008 zugrunde lag. F�r den Bereich des Bundesrechts beschr�nkte sich das Urteil darauf, auf die bestehende Rechtsprechung zu verweisen (vgl. insb. BGE 123 III 213 E. 4-5 S. 216 ff., mit Hinweisen): Ist die massgebliche Verj�hrungsbestimmung in einem Bundesgesetz enthalten, welches das Bundesgericht gem�ss Art. 106 Abs. 1 BGG von Amtes wegen anzuwenden hat, so hat es die Verj�hrung auch ohne diesbez�gliche R�ge (wie sie hier ebenfalls vollumf�nglich fehlt) zu ber�cksichtigen. Dieser Praxis ist auch im vorliegenden Fall zu folgen. Somit ist das angefochtene Urteil f�r die Bundessteuerperiode 1995 wegen der absoluten Verj�hrung aufzuheben (vgl. indessen zur Verj�hrung bzw. Verwirkung bei der Staatssteuer unten E. 4.2).
F�r die Steuerperioden ab 1996 ist die f�nfzehnj�hrige Frist von Art. 120 Abs. 4 bzw. Art. 152 Abs. 3 DBG im Falle einer rechtskr�ftigen Veranlagung vor Ende 2011 dagegen gewahrt. Ab dem Zeitpunkt dieser Rechtskraft l�uft die zehnj�hrige Bezugsverj�hrung von Art. 121 Abs. 3 DBG (siehe dazu auch unten E. 5.1).
2.3.2 Das Verwaltungsgericht hat sich wesentlich darauf gest�tzt, dass die Buchhaltung der B.________ f�r 1995 bis 1998 Provisionszahlungen zugunsten von A.________ enth�lt. Die Verbuchung dieser Zahlungen ist als solche nicht (mehr) bestritten. Die Beschwerdef�hrerin wendet jedoch im Wesentlichen Zweierlei ein:
Einerseits macht sie geltend, dass die Buchhaltung der B.________ einer solchen gem�ss schweizerischem Recht mit dessen strengen Anforderungen und entsprechenden Zuverl�ssigkeitsgarantien nicht gleichgesetzt werden k�nne; vielmehr komme ihr kaum Aussagekraft zu, wenn �berhaupt; das erkl�re auch, warum die besagten Provisionen zugunsten von A.________ wohl verbucht, ihm aber gar nicht ausbezahlt worden seien und sich in Wirklichkeit auf ganz andere Gesch�fte beziehen w�rden, die mit der Beschwerdef�hrerin nichts zu tun h�tten. Die Vorinstanz hat diese Argumentation indessen entschieden verworfen (vgl. E. 2.2 des angefochtenen Urteils, S. 8) und die Beteiligten zu Recht auf die von ihnen selbst so gestalteten buchhalterischen Vorg�nge behaftet (vgl. im gleichen Sinne u.a. StE 2005 B 26.3 Nr. 6 E. 2.4; ASA 58 216 E. 2c). Daf�r spricht zus�tzlich, dass die Beschwerdef�hrerin selber einr�umt (vgl. Rz 15 S. 8 der Beschwerdeschrift), es w�rden Dokumente existieren, in denen A.________ best�tige, Provisionen erhalten zu haben (vgl. oben Sachverhalt B. in initio). Ausgehend davon hat das Verwaltungsgericht zu Recht eine Leistung der B.________ zugunsten ihres Hauptaktion�rs angenommen. Aus denselben Gr�nden hat es eine angemessene Gegenleistung als ungen�gend belegt verneint.
Andererseits glaubt die Beschwerdef�hrerin, rechtsgen�glich nachgewiesen zu haben, dass die vermeintlichen Zahlungen an A.________ tats�chlich benutzt worden seien, um Investititonsbeitr�ge an den Aufbau eines Textilunternehmens in China zu erbringen; dieser Nachweis sei aber von den kantonalen Instanzen und insbesondere vom Verwaltungsgericht in klarer Rechtsverletzung verneint worden. Dagegen ist aber festzuhalten, dass die von der Beschwerdef�hrerin behaupteten Gesch�ftsvorgange beispielhaft sind f�r Zahlungen an Empf�nger im Ausland. F�r solche Zahlungen haben gem�ss st�ndiger Rechtsprechung besonders strenge Beweisanforderungen zu gelten (vgl. oben E. 2.1.2). Gemessen an diesen Anforderungen erweisen sich die hier dargebotenen Belege einzeln wie auch zusammengenommen als ungen�gend. Das hat die Vorinstanz richtig erkannt und dabei weder eine verfassungswidrige Rechtsverweigerung noch eine unzul�ssige Beweislastumkehr vorgenommen. Auch hat sie den rechtserheblichen Sachverhalt nicht offensichtich unrichtig oder unvollst�ndig festgestellt (vgl. oben E. 1.3.1). Das gilt umso mehr, als die Beschwerdef�hrerin einmal mehr selber einr�umt, dass die massgeblichen Zahlungsstr�me nicht (mehr) - wie dies praxisgem�ss zwingend notwendig w�re - belegt werden k�nnen, weil namentlich buchhalterische und sonst wesentliche Beweismittel aufgrund der in Hongkong k�rzeren Aufbewahrungspflicht f�r Gesch�ftsakten nicht mehr beizubringen seien (vgl. Rz 15 S. 8 der Beschwerdeschrift). Dagegen best�tigt die eingereichte schriftliche Erkl�rung der Direktorin der B.________ nur teilweise sowie mit ungen�gender Genauigkeit, was die Beschwerdef�hrerin darlegt, und es ist mit der Vorinstanz nicht einzusehen, welche zus�tzlichen Erkenntnisse sich aus der m�ndlichen Einvernahme dieser Direktorin ergeben k�nnten. Als genauso unzureichend erweisen sich die �brigen Argumente und Belege (insb. die "loan receipts" oder das nur wenig aussagekr�ftige "certificate of approval").
2.3.3 Im Einklang mit der bundesgerichtlichen Rechtsprechung (vgl. oben E. 2.2) hat das Verwaltungsgericht festgehalten, dass die von der B.________ zugunsten von A.________ get�tigten Provisionszahlungen steuerrechtlich nicht gem�ss dem direkten Mittelzufluss zu qualifizieren sind. Vielmehr m�ssen geldwerte Leistungen angenommen werden, aufgrund derer der Beschwerdef�hrerin Ertr�ge zustanden, auf welche sie aber zugunsten ihres (Allein-)Aktion�rs A.________ verzichtete.
Dagegen wendet die Beschwerdef�hrerin ein, ihrem Fall liege ein gegen�ber dem Urteil in ASA 67 216 v�llig verschiedener Sachverhalt zugrunde. Hier sei eine saubere Trennung zwischen den beiden Gesellschaften geschaffen und aufrechterhalten worden; das ergebe sich namentlich daraus, dass die Beschwerdef�hrerin im Zusammenhang mit den hier massgeblichen Gesch�ften kein einziges Mal genannt werde und die verwendeten Geldmittel zu keinem Zeitpunkt �ber ihre Konten geflossen seien.
Diese Argumentation erweist sich schon deshalb nicht als stichhaltig, weil es bei einem Ertragsverzicht wie dem hier massgeblichen nicht nur um die Verbuchungen gehen kann, deren Aufrechnung als geldwerte Leistungen umstritten ist. Vielmehr ist die Gesamtheit der Gesch�fte zu pr�fen, welche im betreffenden Wirtschaftsbereich durch die miteinander verbundenen Gesellschaften und Personen get�tigt wurden. Das hat die Vorinstanz hier zu Recht getan und f�r das Bundesgericht verbindlich festgehalten (vgl. oben E. 1.3.1), dass die von der Beschwerdef�hrerin behauptete Trennung in Wirklichkeit gar nicht bestand. Das zeigt u.a. der Umstand, dass der Umsatz der B.________ zu ganz �berwiegendem Teil von der Beschwerdef�hrerin generiert wurde (vgl. E. 3.2 des angefochtenen Urteils, S. 11). Die umstrittenen Gesch�fte fielen somit nicht nur vom Wirtschaftssektor her, sondern auch r�umlich in den T�tigkeitsbereich der Beschwerdef�hrerin. Auch die sonstigen Sachverhalts- und Rechtsaspekte, die vom Verwaltungsgericht hervorgehoben und von der Beschwerdef�hrerin bestenfalls unzureichend widerlegt worden sind, gehen in die gleiche Richtung. Sie st�tzen zus�tzlich die Schlussfolgerung, dass die hier zu beurteilenden Gesch�fte zwischen der B.________ und A.________ an sich als Konkurrenzt�tigkeit zulasten der Beschwerdef�hrerin zu werten sind und dass sich deren allf�llige Zustimmung zu einer solchen T�tigkeit eigentlich nur durch die bestehenden Beherrschungsverh�ltnisse erkl�ren l�sst.
Ausserdem haben die Steuerbeh�rden gegen�ber der Beschwerdef�hrerin f�r die Perioden 1996 und 1997 Betr�ge als verdeckte Gewinnaussh�ttungen aufgerechnet, die als gesch�ftsm�ssig begr�ndete Unkosten der Gesellschaft deklariert waren, tats�chlich aber private Reisespesen des Alleinaktion�rs betrafen. Die Beschwerdef�hrerin anerkennt diese Aufrechnungen inzwischen ausdr�cklich (vgl. Rz 44 S. 17 der Beschwerdeschrift vor Bundesgericht). Es er�brigt sich somit, weiter darauf einzugehen.
4.1 F�r die hier bei der Staatssteuer massgeblichen Perioden 1995-2000 ist noch � 10 Abs. 2 des aargauischen Gesetzes �ber die Besteuerung der Kapitalgesellschaften und Genossenschaften vom 5. Oktober 1971 anwendbar (vgl. � 261 des aargauischen Steuergesetzes vom 15. Dezember 1998). Diese Gesetzesgrundlage stimmt inhaltlich weitestgehend mit Art. 58 DBG �berein. Dennoch kann deswegen f�r die rechtliche Beurteilung nicht einfach vom Bundes- auf das kantonale Recht geschlossen werden. Da das Harmonisierungsrecht noch nicht in Kraft war und die Beschwerdef�hrerin es unterlassen hat, eine geradezu willk�rliche Anwendung des kantonalen Rechts gem�ss der ihr obliegenden qualifizierten R�gepflicht darzutun, kann auf die Beschwerde 2C_89/2011 - wie bereits hervorgehoben (vgl. oben E. 1.3.2) - nicht einmal teilweise eingetreten werden.
4.2 �� 179 ff. des hier noch anwendbaren aargauischen Steuergesetzes vom 13. Dezember 1983 (aStG/AG) sehen eine zehnj�hrige Frist zur Nachbesteuerung vor. Diese Bestimmungen sind massgeblich, da es sich bei der Verj�hrung bzw. der Verwirkung um ein Institut des materiellen Rechts handelt, weshalb diejenigen Normen anwendbar sind, die in der fraglichen Steuerperiode in Kraft standen (vgl. u.a. BGE 126 II 1 E. 2a S. 2 f.). Gem�ss � 180 Abs. 3 aStG ist auf (rechtzeitig) eingeleitete Nachsteuerverfahren � 179 aStG anwendbar, so dass auch f�r Nachsteuern die - gem�ss � 179 Abs. 5 aStG von Amtes wegen zu beachtende - zehnj�hrige Verwirkungsfrist von � 179 Abs. 4 aStG gilt. Sie beginnt am Ende jener Veranlagungsperiode, in deren Bemessungsperiode die steuerbare Leistung entstanden ist (� 179 Abs. 1 aStG).
Vorliegend war also die Frist zur Nachbesteuerung der steuerbaren Leistungen bis 1996 (Veranlagungsperioden 1995/96 und 1997/98) Ende 2008 verwirkt. Das Verwaltungsgericht h�tte dies von Amtes wegen beachten sollen, was es in an sich rechtswidriger Weise unterlassen hat. Weil aber diese Verwirkung schon eingetreten war, bevor das hier angefochtene Urteil erging, h�tte die Beschwerdef�hrerin die Gelegenheit und sogar die Pflicht gehabt, vor Bundesgericht die Verwirkungsr�ge (in der erforderlichen qualifizierten Form) zu erheben (vgl. im Gegensatz zur Sach- und Rechtslage im schon erw�hnten Fall 2C_790/2008, vgl. oben E. 2.3.1). Denn vor der Geltungszeit des Steuerharmonisierungsgesetzes geht es ausschliesslich um die Anwendung kantonalrechtlicher Verwirkungs- bzw. Verj�hrungsbestimmungen. Zwar sind diese Bestimmungen vom Verwaltungsgericht hier offensichtlich missachtet worden. Das erm�chtigt das Bundesgericht indessen nicht, die an sich eingetretene Verwirkung von Amtes wegen festzuhalten. Dazu bed�rfte es im Einklang mit Art. 106 Abs. 2 BGG zwingend einer rechtsgen�glichen, d.h. qualifizierten, R�ge. Hier ist diesbez�glich vor Bundesgericht �berhaupt keine R�ge, geschweige denn eine qualifizierte, erhoben worden.
Im �brigen war f�r die Veranlagung der nachfolgenden Veranlagungsperiode 1999/2000 die Verwirkung Ende 2010 eingetreten, d.h. nach dem hier angefochtenen Urteil. Da aber vor der Geltungszeit des Steuerharmonisierungsgesetzes auch in diesem Punkt Art. 106 Abs. 2 BGG ausschlaggebend ist, kann das Bundesgericht die Verwirkung in Ermangelung der erforderlichen (qualifizierten) R�ge nicht von Amtes wegen ber�cksichtigen. Deshalb ist auch unter dem Gesichtspunkt der Verj�hrung bzw. der Verwirkung auf die Beschwerde 2C_89/2011 nicht einzutreten.
5.1 Nach dem Gesagten ist die Beschwerde 2C_88/2011 f�r die Steuerperiode 1995 gutzuheissen, im �brigen aber abzuweisen. Auf die Beschwerde 2C_89/2011 kann nicht eingetreten werden. Aufgrund der in den Entscheiden des Steuerrekursgerichtes genannten korrigierten steuerbaren Reinertr�ge (vgl. dort E. 12.2 S. 20 betreffend die direkte Bundessteuer 1996 bis 1998; E. 13.2 S. 20-21 betreffend die Staatssteuer 1995/96, 1997/98 und 1999/2000) wird das Kantonale Steueramt ohne Verzug die Neuberechnung der durch die Beschwerdef�hrerin geschuldeten Steuerbetr�ge an die Hand zu nehmen haben.
5.2 Gesamthaft unterliegt die Beschwerdef�hrerin in Bezug auf drei der vier streitigen Perioden bei der direkten Bundessteuer und betreffend alle sechs bei der Staatssteuer umstrittenen Jahre. Sie hat somit 90 % der Kosten des bundesgerichtlichen Verfahren zu tragen. Entsprechend dem Restanteil wird der Kanton Aargau kosten- und entsch�digungspflichtig. Im gleichen Verh�ltnis sind auch die Kosten- und Entsch�digungsfolgen des kantonalen Verfahrens neu zu verlegen.
5.3 Die Beschwerdef�hrerin hat nur f�r den Fall um unentgeltliche Rechtspflege ersucht, dass ihrem Gesuch um aufschiebende Wirkung nicht stattgegeben werde; diese ist aber gew�hrt worden, so dass die Frage der Unentgeltlichkeit des bundesgerichtlichen Verfahrens hier nicht weiter zu pr�fen ist.
Die Verfahren 2C_88/2011 und 2C_89/2011 werden vereinigt.
Die Beschwerde 2C_88/2011 betreffend die direkte Bundessteuer wird f�r die Steuerperiode 1995 gutgeheissen und das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau vom 13. Dezember 2010 insoweit aufgehoben. F�r die Perioden 1996 bis 1998 wird die Beschwerde abgewiesen und der Entscheid des Steuerrekursgerichts des Kantons Aargau vom 22. Juli 2010 best�tigt.
Auf die Beschwerde 2C_89/2011 betreffend die Kantons- und Gemeindesteuern wird nicht eingetreten.
Die Sache wird an das Kantonale Steueramt Aargau zur�ckgewiesen, um auf der Grundlage der Entscheide des Steuergerichts des Kantons Aargau vom 22. Juli 2010 die von der Beschwerdef�hrerin geschuldeten Steuerbetr�ge neu zu berechnen.
Die Gerichtskosten von insgesamt Fr. 6'000.-- werden in der H�he von Fr. 5'400.-- der Beschwerdef�hrerin und im Betrag von Fr. 600.-- dem Kanton Aargau auferlegt. Dieser hat der Beschwerdef�hrerin f�r das bundesgerichtliche Verfahren eine Parteientsch�digung von Fr. 600.-- auszurichten. Das Verwaltungsgericht des Kantons Aargau wird angewiesen, die Kosten- und Entsch�digungsfolgen des kantonalen Verfahrens im gleichen Verh�ltnis neu zu regeln.
Dieses Urteil wird der Beschwerdef�hrerin, dem Kantonalen Steueramt Aargau und dem Verwaltungsgericht des Kantons Aargau sowie der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 71
 Art. 24
 BGE 
 Art. 83
 Art. 82
 Art. 86
 Art. 146
 Art. 42
 Art. 95
 Art. 97
 Art. 72
 BGE 
 Art. 95
e contrario
 BGE 
 Art. 106
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 58
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 120
 Art. 152
 BGE 
 Art. 106
 Art. 120
 Art. 152
 Art. 121
 Art. 58
 BGE 
 Art. 106
 Art. 106