Source: https://www.familienrecht-muenchen.de/Aktuelles_zum_Erbrecht?start=1
Timestamp: 2020-02-17 04:45:34+00:00

Document:
Aktuelles zum Erbrecht - Seite 2
Setzen Erblasser eine letztwillige Verfügung auf, so kommt es nicht selten hierbei vor, dass sie sich bei der Verfassung irren. Inwiefern solche Irrtümer seitens des Erblassers dazu führen, dass die Verfügungen durch Dritte angefochten werden können, soll im Folgenden dargelegt werden.
I.	Vorrang d...
Der Sinn einer solchen Erbengemeinschaft besteht grundsätzlich darin, dass diese möglichst schnell auseinan...
Die Nachlasspflegschaft (§ 1960 BGB)
Stirbt ein Mensch, so tritt nach § 1922 BGB die sogenannte Universalsukzession ein. Dabei geht das Vermögen sowie die Rechte und Pflichten des Erblassers auf einen oder mehrere Erben über. Dabei entsteht insoweit auch eine Fürsorgepflicht des Erben für den Nachlass.
Besteht ein Bedürfnis, diesen Nac...
Eingestellt am 24.10.2017
Die Auseinandersetzung der Erbengemeinschaft steht unter keiner starren Frist. Daher kann eine solche auch jahrelang bestehen.
Nach § 2042 BGB kann grundsätzlich jeder der Miterben jederzeit ohne Angabe von Gründen und ohne auf die Interessen anderer Miterben Rücksicht zu nehmen, verlangen, dass die...
Bewertung einer Lebensversicherung bei Pflichtteilsergänzungsansprüchen und beim Zugewinnausgleich im Todesfall
Der Bezugsberechtigte einer Lebensversicherung erwirbt mit Eintritt des Versicherungsfalles als begünstigter Dritter den Versicherungsanspruch basierend auf einem echten Vertrag zu Gunsten Dritter auf den Todesfall, §§ 328, 331 BGB. Im Todesfall des Versicherungsnehmers wird damit die Bewertung eine...
Eingestellt am 03.07.2017
Rechtsnatur und Grenzen eines Erbauseinandersetzungsverbots
Gemäß § 2044 Abs. 1 S. 1 BGB kann der Erblasser die Auseinandersetzung des gesamten Nachlasses oder auch nur bzgl. einzelner Nachlassgegenstände durch letztwillige Verfügung ausschließen. Somit verhindert der Erblasser, dass, wie von § 2042 Abs. 1 BGB vorgesehen, jeder Miterbe zu jeder Zeit die Ause...
Gesetzliche Vermutungsregeln bei ungewissem Todeszeitpunkt
Gem. § 1922 Abs. 1 BGB tritt der Erbfall mit dem Tod einer Person ein. Daher ist die Feststellung und Angabe des Todeszeitpunktes erforderlich, um die zu diesem Zeitpunkt vorhandenen gesetzlichen Erben und erbrechtlichen Folgen ermitteln zu können (vgl. § 352 Abs. 1, S. 1, Nr. 1 FamFG).
In den mei...
Eingestellt am 23.01.2017
Wie bereits im Beitrag vom 21.12.2015 in Aussicht gestellt, hat nun die Rechtsprechung erstmals über das Thema des digitalen Nachlasses befunden.
Das erst am 06.01.2016 veröffentlichte Urteil des LG Berlin vom 17.12.2015 beinhaltet, dass Eltern das Facebook-Konto ihres verstorbenen minderjährigen Ki...
Eingestellt am 19.01.2016
In der heutigen Zeit ist es üblich, einen E-Mail-Account oder einen Facebook-Account zu haben. In diesem Rahmen stellt sich immer häufiger die Frage, was mit den Daten bei Tod des Inhabers geschieht. Insbesondere, ob die Daten als „digitaler Nachlass“ im Wege der Gesamtrechtsnachfolge (§ 1922 BGB) a...
Eingestellt am 21.12.2015
Durch mehrdeutig formulierte und damit unklare Testamente entstehen oft Konflikte zwischen den Erben. Mögliche Diskussionspunkte sind dabei, ob eine beteiligte Person zur Erbfolge berufen ist oder eher eine Vermächtnisanordnung im Willen des Erblassers lag.
Daher wird in solchen Fällen versucht den ...
Eingestellt am 16.06.2015
Seite: erste 1 2 3 letzte
Copyright 2009-2020 by familienrecht-muenchen.de

References: § 1922
 § 2042
 § 2044
 § 2042
 § 1922
 § 352