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Timestamp: 2017-10-22 07:59:54+00:00

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Rechtsanwalt: Insolvenzrecht nach Orten - Seite 2
Rechtsanwalt: Insolvenzrecht nach Orten
Informationen zum Rechtsgebiet Insolvenzrecht
Das Insolvenzrecht ist ein Teil des Zivilrechts und behandelt die Rechte eines Gläubigers im Falle der Zahlungsunfähigkeit eines Schuldners. Die Bezeichnung Insolvenz stammt ursprünglich aus dem Lateinischen und bedeutet in etwa: Schuldschein nicht einlösen könnend.
Insolventer Herr
(© Photo 5000 - Fotolia.com)
Vom Schuldschein des Mittelalters zur Insolvenz heute
Im Mittelalter gab es Schuldscheine, die ein Schuldner unterschreiben musste, damit der Forderungsinhaber den Nachweis für das Leihen von Geld oder Sachen besaß. Diese Schuldscheine wurden auch gehandelt, sie wurden zum Wechsel. Sie waren versehen mit einem Fälligkeitsdatum, zu dem der Schuldner dem letzten Gläubiger die auf dem Schuldschein vermerkte Summe zu zahlen hatte. Konnte er das nicht, war er insolvent, der Wechsel ist geplatzt. Auch heute gilt dasselbe wie im Mittelalter: Ein insolventer Schuldner hat eine akute Zahlungsunfähigkeit, eine drohende Geldnot oder ist überschuldet.
Nach modernem Insolvenzrecht können nicht nur Unternehmen insolvent werden, auch natürliche Personen. Eine Insolvenz kann und muss grundsätzlich teilweise vom Schuldner durch einen Insolvenzantrag beantragt werden. Bei Fragen dazu, ist ein Fachanwalt oder Anwalt der beste Ansprechpartner.
Wird Insolvenz angemeldet, kann dies in einem Insolvenzverfahren resultieren. Der Zweck ist es, die gegebene Situation in einem rechtlich geordneten Rahmen abzuwickeln oder auch die Zahlungsfähigkeit wiederherzustellen. Beendet ist die Insolvenz bei Privatleuten durch die sogenannte Restschuldbefreiung. Bei Unternehmen ist die Beendigung der Regelinsolvenz die offizielle Auflösung des Unternehmens.
Eine Insolvenz ist nicht das finanzielle Ende eines Unternehmens oder einer Privatperson. Das Insolvenzrecht sieht viel mehr vor, dass insolvent gehende juristische oder natürliche Personen von ihren Schulden befreit werden, damit sie anschließend eine neue Existenzgrundlage aufbauen können. Umgekehrt bedeutet das, dass im Rahmen einer Insolvenz die Forderungsinhaber meist auf einen Großteil ihrer Geldeinlage verzichten müssen. Aber, wenn sich die Insolvenz positiv gestaltet, nicht auf die gesamte Summe. Das ist der Vorteil. Die Geldnot eines Schuldners ohne ein Verfahren nach dem Insolvenzrecht würde in der Regel bedeuten, dass der Geldgeber vollständig leer ausgeht. Deshalb sie zu großen Teilen bereit, einem Insolvenzverfahren zuzustimmen. Denn nur dann, wenn alle an der Insolvenz Beteiligten vorbehaltlos zustimmen, kommt es zum Verfahren. Das Ergebnis ist dann für alle Teilnehmer bindend.
Verbraucher können entweder selbst den Versuch einer Schuldenregulierung unternehmen, indem sie mit dem Gläubiger verhandeln. Weitaus sinnvoller ist es jedoch für die meisten Schuldner, eine Schuldnerberatungsstelle aufzusuchen. Diese versucht, die Finanzen des jeweiligen Schuldners zu ordnen und auf diese Weise einen Überblick über die Finanzen zu erhalten und im Idealfall einen Insolvenzplan erarbeiten. Denn meist haben die Menschen, die private Insolvenz beantragen müssen, keinen Überblick mehr über die Forderungen beispielsweise von Telefon-, Strom- oder Vermietungsunternehmen. Die Schuldnerberatungsstelle wird dann im Rahmen des Insolvenzrechts tätig und versucht, mit den Gläubigern Schuldvereinbarungen zu treffen und dadurch Schulden abbauen. Diese können dahingehen, dass der Schuldner einen ihm möglichen Teil seines Einkommens entsprechend einem Abzahlungsplan an die Gläubiger überweist.
Ist es der Schuldnerberatungsstelle auf diese Weise nicht möglich, das Problem zu lösen, dann rät sie ihrem Mandanten zum Antrag auf Privatinsolvenz. Dazu ist es erforderlich, dass der Schuldner einen speziellen Rechtsanwalt für Insolvenzrecht beauftragt. Dieser wiederholt die Versuche der Schuldnerberatungsstelle, jedoch auf anwaltlicher und damit vorgerichtlicher Ebene. Erst dann, wenn alle Beteiligten der Verbraucherinsolvenz zugestimmt haben, gelangt die Angelegenheit vor dem Richter.
Für die Insolvenz von Unternehmen
Ist ein Unternehmen insolvent, sind spezielle Insolvenzverwalter zuständig. Diese werden, wenn das zahlungsunfähige Unternehmen einen Insolvenzantrag beim Insolvenzgericht stellt, von dem zuständigen Richter berufen. Der Insolvenzanwalt prüft zunächst die finanzielle Situation des Unternehmens dahingehend, ob durch Einsparmöglichkeiten oder Umstrukturierungen eine Zahlungsfähigkeit wiederhergestellt werden kann. Dies ist insbesondere dann zweckmäßig, wenn es sich um einen vorübergehenden Liquiditätsengpass handelt. Erreicht der Insolvenzverwalter hierdurch keine Erfolge, wird das Gericht ein Insolvenzverfahren durchführen. Ratsam ist es bei Firmen immer eine Kanzlei zu kontaktieren, da diese sich mit dem Rechtsgebiet bestens auskennt so eine bestmögliche Lösung erarbeiten kann.
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Insolvenzrecht erklärt von A bis Z
Grundsätzlich ist es im deutschen Insolvenzrecht so, dass alle Gläubiger gleichmäßig befriedigt werden müssen. Ausnahmen ergeben sich allerdings in einigen Fällen; so auch bei der Absonderung. Als eine „ Absonderung “ wird im Insolvenzrecht eine der Ausnahmen des Grundsatzes bezeichnet, dass alle Gläubiger gleich behandelt werden müssen. Demzufolge
Privatpersonen, Unternehmen oder Staaten, welche ihren Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen können, werden umgangssprachlich auch als bankrott bezeichnet. Der Begriff stammt ursprünglich vom italienischen "banca rotta" und bedeutet soviel wie leere bzw. zerbrochene Bank, Der Begriff Bankrott (Subst.) steht umgangssprachlich für den Zustand
Die eidesstattliche Versicherung (oder „Versicherung an Eides statt“) ist eine besondere Beteuerung einer Person durch die sie bekräftigt, dass die von ihr abgegebenen Erklärungen der Wahrheit entsprechen. Eine derartige Versicherung kommt in verschiedenen Fällen beziehungsweise Verfahren vor Gerichten oder Behörden vor: Bürgerliches Recht Freiwillige Gerichtsbarkeit
Zum Ende der Buchführungspflicht nach § 141 AO vgl. Tz. 5. Das Ende der Buchführungspflicht nach Handelsrecht ergibt sich wie folgt: Person
Mit der Entschuldung haben Privatpersonen , die zahlungsunfähig sind und ihre Schulden nicht kurzfristig zurückzahlen können, die Möglichkeit, nach einer gewissen Zeit durch eine außergerichtliche oder gerichtliche Schuldenbereinigung schuldenfrei zu werden. Das Ziel der Entschuldung ist es, die Gläubiger bestmöglich zu befriedigen und
Die Gesamtgläubigerschaft ist eine mögliche Konstellation der Inhaberschaft eines Anspruchs durch mehrere Gläubiger. Andere, alternative Erscheinungsformen sind Teilgläubiger und Mitgläubiger. In Deutschland ist die Gesamtgläubigerschaft in § 428 des Bürgerlichen Gesetzbuchs geregelt. Die Gesamtgläubigerschaft ist das Gegenstück zur Gesamtschuld auf Gläubigerseite. Jeder Gläubiger
In der Insolvenzordnung ist die Einrichtung eines Gläubigerausschusses verankert. Er stellt ein Element der „Gläubigerautonomie“ dar. Der Gläubigerausschuss hat die Aufgabe, den Insolvenzverwalter zu unterstützen. Ihm obliegen dabei auch Kontrollrechte. Dieses Kontrollrecht ist andererseits aber auch eine Pflicht dieses Ausschusses. Das Kontrollrecht soll primär sicherstellen, dass die Interessen
Neben der Gläubigerversammlung ist der Gläubigerausschuss das zweite Organ in einem Insolvenzverfahren, dessen Aufgabe es ist, den Insolvenzverwalter bei seiner Geschäftsführung zu unterstützen und zu überwachen. Die Bestellung des Gläubigerausschusses erfolgt gemäß § 67 InsO entweder vom Insolvenzgericht aus den Reihen der Gläubiger bereits vor der ersten Gläubigerversammlung,
Ziel eines Gläubigervergleichs ist es, zwischen dem Schuldner und seinen Gläubigern über die Rückzahlung der Forderungen eine außergerichtliche Einigung zu erzielen. Dem Schuldner wird in der Regel von den Gläubigern ein Teil der Forderungen erlassen , damit er die restlichen Schulden dann entsprechend seinen finanziellen
Die Gläubigerversammlung ist neben dem Gläubigerausschuss eines der Organe der Insolvenzgläubiger, welches die Aufgabe hat, die Rechte der Gläubiger gegenüber dem Insolvenzgericht, dem Insolvenzverwalter sowie dem Insolvenzschuldner wahrzunehmen. Die Gläubigerversammlung besteht aus allen Gläubigern des betreffenden Insolvenzverfahrens und wird seitens des Gerichts einberufen, wobei diese Treffen nicht öffentlich
Gerät ein Unternehmen in die Insolvenz, so wird mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens vom Gericht ein Insolvenzverwalter bestellt. Dieser nimmt fortan die Arbeitgeberstellung ein und somit auch sämtliche Rechte und Pflichten wahr, welche dieser innehat. Grundsätzlich hat eine Insolvenz keinerlei Einfluss auf die allgemeinen Arbeitsrechte, jedoch sollen im Zuge
Das Insolvenzgericht ist gemäß § 2 InsO die gerichtliche Instanz zur Abwicklung des Insolvenzverfahrens , in welchem die Gläubiger gemeinschaftlich zu befriedigen sind. Es wird auf Antrag des Schuldners oder eines Gläubigers eröffnet, wenn eine ausreichende Begründung (z. B. Zahlungsunfähigkeit, Überschuldung)
Der Insolvenzgläubiger ist in § 38 InsO legaldefiniert. Es ist eine Person , die gegen den Insolvenzschuldner eine Forderung hat, die schon vor dem Zeitpunkt der Eröffnung des Insolvenzverfahrens begründet war. Die Insolvenzgläubiger können nach der Verfahrenseröffnung ihre Forderung nur noch im Insolvenzverfahren verfolgen, §
Als Insolvenzmasse wird gemäß § 35 InsO das gesamte Vermögen des Schuldners bezeichnet, das dieser zur Zeit der Insolvenzverfahrenseröffnung besaß und das während des laufenden Insolvenzverfahrens hinzukommt (z. B. Erbschaft, pfändbares Einkommen). Mit der Insolvenzmasse werden so viele ausstehende Gläubigerforderungen wie möglich
Bei einem Insolvenzplan handelt es sich um einen Sanierungsplan , der dazu dient, ein Unternehmen während des Insolvenzverfahrens zu erhalten. In Kombination mit dem Schutzschirm und der E igenverwaltung kann der Insolvenzplan dem Unternehmen Sanierungsvorteile bieten. Der
Das Insolvenzplanverfahren ermöglicht es Unternehmen, sich in der Insolvenz zu sanieren. Der Insolvenzplan stellt einen Vergleich dar, dem die Gläubigermehrheit zustimmen muss. Ziel des Insolvenzplanverfahrens Das Insolvenzplanverfahren verfolgt das Ziel: die Ertragskraft des Unternehmens wieder herzustellen,
Wenn ein Insolvenzverfahren eröffnet wird, ernennt das zuständige Insolvenzgericht einen Insolvenzverwalter. Anstelle des Begriffs „Insolvenzverwalter“ ist auch der Begriff „Konkursverwalter“ geläufig. Nicht jeder kann zu einem Insolvenz- oder Konkursverwalter ernannt werden. Voraussetzung ist, dass er verschiedene Kenntnisse vorweisen kann, welche die beauftragte Person sowohl im juristischen als auch im
Wird ein Insolvenzverfahren eröffnet, ernennt das Insolvenzgericht per Beschluss gemäß § 27 InsO einen Insolvenzverwalter zur Durchführung des Insolvenzverfahrens. Im Rahmen der Rechtsaufsicht hat der zuständige Insolvenzrichter die Tätigkeit des Insolvenzverwalters während des Insolvenzverfahrens zu überprüfen. Voraussetzungen der
Ein internationales Insolvenzverfahren liegt vor, wenn ein Insolvenzfall mit grenzüberschreitenden Bezügen gegeben ist. Internationale Insolvenzverfahren werden gemäß dem Internationalen Insolvenzrecht geregelt, welches festlegt, wo die gerichtliche Zuständigkeit liegt und welches Recht anzuwenden ist. Innerhalb der EU wird ein internationales Insolvenzverfahren gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1346/2000 (EUInsVO) geregelt;
Bei einem Kreditor handelt es sich um einen Gläubiger. Fasst man den Begriff eng auf, so handelt es sich bei den Kreditoren ausschließlich um die Gläubiger, die dem Unternehmen Waren und / oder Dienstleistungen auf Ziel liefern. Derartige Geschäfte werden im Konto Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verbucht.
Als „Massegläubiger“ werden jene Gläubiger eines Insolvenzschuldners bezeichnet, deren Ansprüche bevorzugt zu behandelt sind. Dies bedeutet, dass Gläubiger eines Insolvenzschuldners grundsätzlich in zwei verschiedene Kategorien eingeteilt werden: Insolvenzgläubiger, deren Ansprüche gegenüber dem Insolvenzschuldner bereits vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens bestanden haben Massegläubiger, deren Ansprüche gegenüber dem Insolvenzschuldner
Gemäß Insolvenzordnung kommt die Regelinsolvenz dann zur Anwendung, wenn kein besonderes Verfahren (z. B. Verbraucherinsolvenz gemäß §§ 304 ff. InsO, Nachlassinsolvenz gemäß §§ 315 ff. InsO) vorgesehen ist . Sie gilt seit der Gesetzesänderung im Dezember 2011 nicht nur für Unternehmen, sondern
Die Schuldenbereinigung stellt eine Ausweichlösung zum Insolvenzverfahren dar und erfolgt in der Regel zunächst außergerichtlich vor der Einleitung eines Insolvenzverfahrens. Denn bevor er einen Antrag auf Verfahrenseröffnung stellen kann, muss der Schuldner dem zuständigen Insolvenzgericht
In einer Insolvenz muss eine Übersicht über die Schuldentilgung erstellt werden. Dies geschieht mit Hilfe des Schuldenbereinigungsplans, welcher den Insolvenzgläubigern noch vor Beginn des eigenetlichen Insolvenzverfahrens vorgelegt werden muss. In disem Plan muss so detailliert wie möglich beschrieben werden, wie der Schuldner gedenkt, seine Schulden abzuzahlen. Grundsätzlich wird
Bei dem Schuldenbereinigungsplanverfahren handelt es sich um einen Bestadteil des Verbraucherinsolvenzverfahrens. Wenn ein Schuldner innerhalb seines Verbraucherinsolvenzverfahrens langfristig eine Schuldenbefreiung erreichen möchte, so ist ihm dies unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Hierfür hat er einen Antrag beim zuständigen Insolvenzgericht zu stellen und einen sogenannten "Schuldenbereinigungsplan" vorzulegen, der alle Regelungen
Das Schuldenbereinigungsverfahren bietet Schuldnern die Möglichkeit, sich mit ihren Gläubigern über die Rückzahlung der Verbindlichkeiten durch Einmal- oder Ratenzahlungen zu einigen, wobei auch eine Kombination aus beidem möglich ist. Dabei wird unterschieden zwischen einem außergerichtlichem und dem
In einem Schuldenvergleich bietet der Schuldner anhand eines Schuldenbereinigungsplans eine Teilzahlung der bestehenden Gläubigerforderungen an. Die Durchführung des Schuldenvergleichs erfolgt in der Regel vor der Eröffnung eines gerichtlichen Insolvenzverfahrens. Ziel des Schuldenvergleichs
Die Schuldnerberatung ist Anlaufstelle für alle Personen, die mit ihren zu leistenden Zahlungen im Rückstand sind und keinen Ausweg mehr finden, die Situation alleine in den Griff zu bekommen. Häufig handelt es sich bei den Ratsuchenden um Personen, die aufgrund von Arbeitslosigkeit, Krankheit, Scheidung, Trennung oder durch den
In § 270b InsO wird das Schutzschirmverfahren geregelt und ist somit Bestandteil der „Regelungen über die Eigenverwaltung im Insolvenzverfahren“ gemäß §§ 270 bis 285 InsO. Somit erhalten Unternehmen, die massiv von einer Krise bedroht sind, durch das „Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen (ESUG)“ die Möglichkeit,
Unter Umschuldung versteht man die Ablösung eines alten Kreditvertrages zugunsten eines neuen Kredites. Dazu wird der alte Kredit mit hohen Zinskonditionen gegen einen neuen zinsgünstigen Kredit ausgelöst. Durch diese Umschuldung kann der Schuldner seinen Kredit nun zu günstigeren Konditionen wieder zurückzahlen. Dies kann beispielsweise bei Dispositionskrediten durch Kontoüberziehungen sinnvoll sein,
Die Unternehmensinsolvenz wird auch als Regelinsolvenz bezeichnet und wird in der Insolvenzordnung geregelt. Sie gilt für Firmen bzw. Unternehmen, aber auch für Freiberufler und aktuell Selbständige bzw. ehemals Selbständige und soll den finanziellen Neuanfang ermöglichen. Besonderheiten
In der Insolvenzordnung (InsO) wird die Verbraucherinsolvenz geregelt. Als vereinfachtes Insolvenzverfahren dient es zur Abwicklung der Zahlungsunfähigkeit bzw. drohenden Zahlungsunfähigkeit (Insolvenz) einer Privatperson (natürlicher Person). Die Verbraucherinsolvenz wird auch umgangssprachlich als Privatinsolvenz bezeichnet. Die Verbraucherinsolvenz wird gemäß § 304 Abs. 1 InsO auch dann
In der Insolvenordnung ist das Verbraucherinsolvenzverfahren geregelt. Das Verbraucherinsolvenzverfahren wird oft auch als Privatinsolvenzverfahren bezeichnet. Ziel ist es den Gläubigern eines zahlungsunfähigen (insolventen) Schuldners gleichmäßige forderungsanteilige Befriedigung bringen. 2006 gab es 92.844 Fälle, im Vergleich zu 2005 eine Zunahme von 34,8 Prozent. Der Schuldner dagegen kann nach Abschluss
Die Globalisierung birgt neben den zahlreichen Vorteilen auch Nachteile für die Unternehmen. Die auch im nationalen Geschäftsleben bestehende Gefahr von Zahlungsunfähigkeit oder Zahlungsverzug durch Kunden vervielfacht sich durch vermehrten internationalen Handel. Vor dem Hintergrund zahlreicher Insolvenzen im In- und Ausland muss diese Problematik bei der wirtschaftlichen und rechtlichen Vertragsgestaltung
Definition: Überschuldung ist gegeben, wenn die Verbindlichkeiten des Schuldners nicht mehr durch dessen Vermögen gedeckt werden. Juristische Personen sind überschuldet , wenn ihre Aktiva kleiner sind als ihr Fremdkapital (siehe Bilanz) und bei einer Prognose aufgrund der bisherigen Entwicklung des Vermögens nicht erwartet
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References: § 141
 § 428
 § 67
 § 2
 § 38
 § 35
 § 27
 § 270
 § 304