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Timestamp: 2016-10-25 12:07:39+00:00

Document:
2D_68/2010 (11.12.2010)
2D_68/2010
Urteil vom 11. Dezember 2010
Universit�t Z�rich, Rechtswissenschaftliche Fakult�t.
Pr�fungen des Herbstsemesters 2009,
des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich, 4. Kammer, vom 17. November 2010.
X.________ nahm im Herbst 2007 ein Studium an der Rechtswissenschaftlichen Fakult�t der Universit�t Z�rich auf. Im Januar 2009 (bloss f�r einen kleineren Teil der Module, f�r die er sich im Herbst 2008 angemeldet hatte) sowie im Juni 2009 absolvierte er Pr�fungen und erwirkte hierf�r negative Leistungsausweise; die diesbez�glichen Rechtsmittel blieben erfolglos (s. dazu das ebenfalls am heutigen Tag ergehende Urteil 2D_54/2010). Im Januar 2010 absolvierte X.________ wiederum verschiedene Pr�fungen (zu den Modulen des Herbstsemesters 2009), die er allesamt nicht bestand. Die gegen den entsprechenden Leistungsausweis vom 10. M�rz 2010 erhobene Einsprache wies der Fakult�tsvorstand am 27. Mai 2010 ab. Ein Rekurs an die Rekurskommission der Z�rcher Hochschulen blieb erfolglos. Mit Entscheid vom 17. November 2010 wies das Verwaltungsgericht die gegen den Rekursentscheid erhobene Beschwerde ab.
Mit subsidi�rer Verfassungsbeschwerde vom 25. November (Postaufgabe 29. November) 2010 beantragt X.________ dem Bundesgericht, der Entscheid des Verwaltungsgerichts sei aufzuheben; es seien die Pr�fungen des Herbstsemesters 2009 als bestanden anzuerkennen; der Einspracheentscheid des Fakult�tsvorstandes vom 27. Mai 2010 sei aufzuheben.
Gem�ss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG haben Rechtsschriften die Begehren und deren Begr�ndung zu enthalten, wobei in der Begr�ndung in gedr�ngter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletze. Mit der vorliegend allein zul�ssigen subsidi�ren Verfassungsbeschwerde (vgl. Art. 83 lit. t BGG) kann bloss die Verletzung von verfassungsm�ssigen Rechten ger�gt werden (Art. 116 BGG), wobei solche R�gen besonderer Geltendmachung und Begr�ndung bed�rfen (Art. 106 Abs. 2 BGG).
Der Beschwerdef�hrer hatte im kantonalen Verfahren im Wesentlichen geltend gemacht, er habe sich wegen �usserer Faktoren, auf die er selber keinen Einfluss gehabt habe und wof�r er keine Verantwortung trage, nicht auf die Pr�fungen vorbereiten k�nnen. Das Verwaltungsgericht hat die diesbez�glichen kantonalen gesetzlichen Bestimmungen (namentlich �ber die Verbindlichkeit von Pr�fungsanmeldungen sowie die [u.a. zeitlichen] Modalit�ten f�r ein Verschiebungs- oder Annullierungsgesuch) wiedergegeben und sie insbesondere unter Ber�cksichtigung des Grundsatzes von Treu und Glauben und des Rechtsgleichheitsgebots billigend gew�rdigt (E. 3.1 und 3.2 des angefochtenen Entscheids). Es hat alsdann deren Anwendung auf den konkreten Fall des Beschwerdef�hrers im Einzelnen �berpr�ft und erkannt, dass dieser die ihn an einer ordentlichen Pr�fungsablegung angeblich hindernden Umst�nde ohne zureichenden Grund nicht rechtzeitig geltend gemacht habe (E. 3.3). Schliesslich hat es dargelegt, dass mit dem Gegenstand des Verfahrens bildenden Leistungsausweis Art. 27 Abs. 2 BV (Berufswahlfreiheit) nicht tangiert werde.
Inwiefern der so begr�ndete Entscheid des Verwaltungsgerichts gegen eines der vom Beschwerdef�hrer genannten verfassungsm�ssigen Rechte (Art. 5 Abs. 3 und Art. 9 sowie Art. 29 Abs. 1 und 2 BV oder Art. 6 EMRK) verstossen k�nnte, l�sst sich den Ausf�hrungen in der Beschwerdeschrift auch nicht ansatzweise entnehmen. Die Beschwerde enth�lt offensichtlich keine hinreichende Begr�ndung (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG), und es ist darauf mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren gem�ss Art. 108 BGG nicht einzutreten. Es kann dahingestellt bleiben, ob mit dem heutigen Urteil 2D_54/2010 der Ausschluss des Beschwerdef�hrers vom weiteren Studium ab Sommer 2009 wirksam und damit das vorliegende Verfahren nicht ohnehin gegenstandslos w�rde.
Die Gerichtskosten (Art. 65 BGG) sind entsprechend dem Verfahrensausgang dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG).
Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 11. Dezember 2010

References: Art. 42
 Art. 83
 Art. 27
 Art. 9
 Art. 29
 Art. 6
 Art. 108