Source: https://www.hvmzm.de/satzung
Timestamp: 2019-01-21 05:34:31+00:00

Document:
1.Der Verein trägt den Namen „HILFE VON MENSCH ZU MENSCH e.V.“
2.Der Verein hat seinen Sitz in München.
3.Der Vorstand bestimmt über eine Änderung des Sitzes des Vereins.
Zweck des Vereins ist die Unterstützung von Kriegsopfern – insbesondere im ehemaligen
Jugoslawien, aber auch in anderen Kriegsgebieten und die Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz und der Sorge für Kriegsflüchtlinge unterschiedlicher Herkunft in der Bundesrepublik Deutschland und Europa.
Aufgabe des Vereins „HILFE VON MENSCH ZU MENSCH e. V.“ ist
I.Humanitärer Bereich
a.)Das vorrangige Ziel ist: den unschuldigen Opfern (Kindern, Frauen und alten Menschen) zu helfen, d.h. den Krieg zu überleben und nach dem Krieg eine neues, menschenwürdiges Leben beginnen zu können.
b.)Bei Kriegsopfern, ungeachtet ihrer politischen, ethnischen, religiösen und sonstigen Zugehörigkeit, deren Gesundheit zu fördern, wobei Gesundheit gemäß der Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als „der Zustand des physischen, psychischen und sozialen Wohlbefindens“ verstanden wird.
c.)Die Unterstützung und Förderung der Gesundheit geschieht in Form von Hilfstransporten, bestehend aus Kleidung, Lebensmitteln, Medikamenten und medizinischen Geräten, Sach- und Geldspenden, die zum Aufbau einer Infrastruktur verwendet werden und der Durchführung von Projekten dienen.
d.)Hilfe und Unterstützung für Menschen, die in eine soziale Notlage geraten sind, ohne Ansehen ihrer Herkunft oder Religion.
e.)Ein besonderer und eigener Schwerpunkt der Vereinsarbeit ist die Hilfe, Betreuung und Förderung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Sinne des SGB VIII (§1 und folgende des Kinder- und Jugendhilfegesetzes), um ihnen gesicherte Lebens- und Zukunftschancen zu ermöglichen.
f.)Eine weitere humanitäre Aufgabe des Vereins ist die Mitwirkung bei der gesetzlichen Betreuung von behinderten, psychisch kranken und alten Menschen, vor allem mit Migrationshintergrund, die nicht mehr in der Lage sind, ihre Angelegenheiten ganz oder teilweise selbst zu besorgen. Dabei geht es darum, die Betroffenen vor Schäden zu bewahren, ihnen ein möglichst selbständiges Leben nach eigenen Wünschen und Vorstellungen zu ermöglichen und ihnen einen Bezug zu Menschen aus ihren Heimatländern zu geben.
II.Beratung, Rückkehrerhilfe und Reintegration
a.)Kriegsflüchtlinge, Bürgerkriegsflüchtlinge, Vertriebene und Asylbewerber in den Aufnahmestaaten und nach ihrer Rückkehr bei der Reintegration zu beraten.
b.)Rückkehrende Personen bei der Reintegration wirtschaftlich zu unterstützen, insbesondere durch Organisation und Durchführung von Rückkehrertransporten die kostengünstige Mitnahme des Hausrates zu ermöglichen.
c.)Bildungsangebote und –maßnahmen zugänglich zu machen und durchzuführen, um die Menschen in und aus den ehemaligen Kriegsgebieten und in den Krisenregionen zur Lebensbewältigung zu qualifizieren und ihre Chancen am Arbeitsmarkt zu erhöhen.
III.Förderung der Toleranz
a.)Weiterhin ist die Aufgabe und das Ziel des Vereins die Förderung von Aktivitäten, die dazu geeignet sind, hierzulande das Verständnis für Kulturen und soziale Bedingungen bedrohter Völker in Krisengebieten zu steigern.
b.)Hierzu gehört insbesondere die Förderung internationaler Gesinnung und der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedanken.
c.)Dies wird verwirklicht durch Veranstaltungen und Publikationen und die Kooperation mit ähnlichen Einrichtungen im In- und Ausland.
1.Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige bzw. mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ des § 52 der Abgabenordung in der jeweils gültigen Fassung.
2.Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt in erster Linie keine eigenwirtschaftlichen Zwecke. Er erstrebt keinen Gewinn. Die zur Erreichung seines Zweckes erforderlichen Mittel erlangt der Verein durch Mitgliedsbeiträge, Sach- und Geldspenden, sowie Eigenkostenanteile bei Maßnahmen.
3.Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Kosten, die im Rahmen der unter § 1 und § 2 genannten Vereinszwecke entstehen, werden den Mitgliedern erstattet. Nach Möglichkeit ist ein Einzelnachweis zu erbringen.
4.Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zwecke des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßige Vergütungen begünstigt werden.
2.fördernde Mitglieder.
Ordentliche Mitglieder sind die Personen, die die §§ 2 und 3 der Satzung anerkennen und unterstützen und das 14. Lebensjahr vollendet haben.
Dem Mitglied muss vor der Beschlusserfassung Gelegenheit zur schriftlichen Rechtfertigung bzw. Stellungnahme gegeben werden.
2.Die Vorstandschaft
1.Die Mitgliederversammlung findet nach Bedarf, jedoch mindestens einmal im Kalenderjahr statt.
2.Sind mehr als die Hälfte der eingeladenen bzw. der gemäß § 10.4. ermächtigten Mitglieder anwesend, ist die Versammlung beschlussfähig.
3.Beschlüsse der Mitgliederversammlung bedürfen zu ihrer Wirksamkeit, vorbehaltlich der Sonderregelungen im § 14, der einfachen Mehrheit der Stimmen.
4.Jedes Mitglied des Vereins kann sich in der Mitgliederversammlung durch ein von ihm dazu schriftlich ermächtigtes anderes Vereinsmitglied vertreten lassen; jedoch kann ein anwesendes Mitglied, neben seiner eigenen Stimme, jeweils nur eine Stimmvertretung wahrnehmen.
1.Wahl und Entlastung des Vorstands,
2.Wahl der Kassenprüfer,
3.Wahl einer Wahlleitung,
4.Beratung des Vorstands,
5.Festsetzung der Höhe des Mitgliedsbetrages
6.Genehmigung des Haushaltsplans,
7.Genehmigung der Tätigkeits- bzw. Rechenschaftsberichts des Vorstandes,
8.Entgegennahme und Abstimmung über den Kassenprüfbericht,
9.Beschlüsse über Satzungsänderungen gemäß § 15,
10.Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins gemäß § 15,
11.Der An- und Verkauf von Immobilien bedarf der Zustimmung der Mitgliederversammlung.
1.Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von einem/r stellvertretenden Vorsitzende(n) oder dem/r Schatzmeister(in) geleitet.
2.Die Abstimmungen erfolgen durch Akklamation und Handaufheben. Die Abstimmung muss schriftlich erfolgen, wenn 1/3 der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt.
3.Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
4.Bei Wahlen ist gewählt, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen gültigen Stimmen erhalten hat. Hat niemand mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten, so findet zwischen den beiden Kandidaten, die die meisten Stimmen erhalten haben, eine Stichwahl statt. Gewählt ist dann derjenige, der die meisten Stimmen erhalten hat. Bei gleicher Stimmzahl entscheidet das von dem Versammlungsleiter zu ziehende Los.
Der Vorstand besteht aus bis zu acht Personen,
von denen bis zu sieben Personen gewählt werden
a)ein/eine Vorsitzende(r),
b)bis zu zwei Stellvertreter/Stellvertreterinnen,
c)die/der Finanzverwalter/-in,
d)bis zu drei Beisitzer/innen,
e)und als Mitglied der/die berufene Geschäftsführer(in) als jeweilige(r) Leiter/in der Geschäftsstelle.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn bei einer ordentlichen einberufenen Sitzung mindestens drei Vorstandsmitglieder anwesend sind. Vorstandsbeschlüsse bedürfen zu ihrer Wirksamkeit, vorbehaltlich der Sonderregelung im § 7, der einfachen Mehrheit der anwesenden Vorstandsmitglieder.
Der/die Vorsitzende, ein(e) Stellvertreter(in) und der/die Finanzverwalter/in bilden den Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Je zwei Mitglieder dieser Personengruppe sind gemeinsam vertretungsberechtigt.
-den sie in einer Ausfertigung dem Vorstand zeitnah aushändigen
-der Mitgliederversammlung vortragen
Beschlüsse über Änderungen dieser Satzung oder die Auflösung des Vereins “HILFE VON MENSCH ZU MENSCH e.V.“ bedürfen einer Mehrheit von mindestens zwei Drittel der anwesenden Stimmberechtigten. Sie sind dem zuständigen Finanzamt und Registergericht anzuzeigen. Satzungsänderungen, welche die in § 2 genannten gemeinnützigen Zwecke betreffen, bedürfen der Einwilligung des zuständigen Finanzamtes.

References: § 52
 § 1
 § 2
 § 10
 § 14
 § 15
 § 15
 § 7
 § 26
 § 2