Source: http://anleger-beteiligungen.de/index.php?id=700
Timestamp: 2019-05-20 00:45:09+00:00

Document:
Anleger Beteiligungen: Investoren-Brief 2018 09 06
Ausgabe 36/2018 | 06.09.2018 | 10.108 Abonnenten | frühere Investoren-Briefe (Archiv)
Leitartikel: Annuitäten zu hoch ? Tilgungsraten überzogen ? Stufenzins mit endfälliger Tilgung von privaten Investoren
Senhold Fachagentur für Freie Berufe
Darlehen mit einem definiertem Gewinnbonus ( = auch Gewinndarlehen oder Beteiligungsdarlehen ) nach § 1 Abs. 2 Nr. 3 Vermögensanlagengesetz
Thomas Menzel, Jörg Rodenwaldt: Asset Allocation
Annuitäten zu hoch ? Tilgungsraten überzogen ? Liquiditätsengpässe ? Stufenzins mit endfälliger Tilgung von privaten Investoren als Lösung
Die zu leistenden Tilgungsraten sind z.B. bei Immobilien oft übermäßig und führen zu Liquiditätsengpässen bei den Bankkreditnehmern ( siehe www.finanzierung-ohne-bank.de ). Die Banken erwarten häufig gerade bei (gewerblichen) Immobilien hohe monatliche Tilgungsraten – mitunter von 5% bis 10 % p.a. der Finanzierungssumme, so Dr. jur. Horst Werner. Dies ist oft angepasst an das fortgeschrittene Alter des Eigentümers oder an die kurze Restnutzungsdauer der Immobilie. Wenn dann neben den monatlichen Tilgungsraten noch Zinsen in Höhe von 3 % bis 6 % dazukommen und der periodische Erhaltungsaufwand mit anfallenden Reparaturkosten zu tragen ist, ergeben sich sehr schnell Liquiditätsbelastungen von 10 % bis 18 % p.a., die die Immobilie selbst nicht erwirtschaften kann. Das ist meistens allein mit Mieterträgen nicht zu erzielen, so dass die Eigentümer dann häufig zum Verkauf der Immobilie gezwungen sind. Die Eigentümer sind dann liquiditätsmäßig überfordert. Liquiditätsbelastungen mit Annuitäten von 10 % bis 18 % p.a. sind mit Immobilien-Mieterträgen selbst nicht zu erwirtschaften.
Abhilfe schafft eine Zinsstaffel oder ein Stufenzins von privaten Anlegern / Investoren oder eine Zinstreppe kann bei privaten Beteiligungsangeboten ohne Banken – so Dr. Horst Werner ( www.finanzierung-ohne-bank.de ) – zeitlich ertragskongruent einbaut werden und die Tilgung kann endfällig gestaltet werden. Die Annuitätenbelastung wird damit von z.B. 10 % p.a. auf 3% – 4% p.a. gesenkt.
Auch bei einer Kapitalaufnahme am Beteiligungsmarkt ( www.finanzierung-ohne-bank.de ) kommt der „return on investment“ im Unternehmen erst mit nicht unerheblicher Zeitverzögerung nach der Ausführung der Investitionen. Dementsprechend kann das Unternehmen erst nach Monaten oder Jahren angemessene Erträge bzw. Gewinne erwirtschaften. Eine gute Verzinsung des Beteiligungskapitals kann also erst später erfolgen. Je nachdem wie die Ertragserwartungen zeitlich gestreckt prognostiziert sind, können die Kapitalkosten gegenüber den Investoren mit der jeweils längeren Laufzeit gestaffelt werden. Überteuerte Kredite, hohe einstellige Darlehenszinsen und überhöhte Tilgungssätze führen mit hohen Annuitäten zu einem übermäßigen Liquiditätsentzug, der oft nicht tragbar ist.
Überhöhte Annuitäten sind insbesondere für ältere Eigentümer sehr misslich, da diese die Immobilie nicht selten für die Altersversorgung vorgehalten haben und nun von den Banken z.B. bei einer Finanzierungsverlängerung ( Nachfinanzierung ) in eine Liquiditätsklemme getrieben werden. Dementsprechend kann bei den verschiedenen Finanzinstrumenten ein gestaffelter Zins bzw. ein Stufenzins ( bei grundschuldbesicherten Darlehen, bei Nachrangdarlehen oder auch bei den Anleihen bzw. Namensschuldverschreibungen möglich ) vereinbart werden, der dann z.B. wie folgt gestaltet sein könnte :
Verzinsung in den ersten beiden Jahren: z.B. 2% p.a.; danach pro Jahr steigend; ( oder in den ersten beiden Jahren Nullzins und dafür in den Folgejahren ein etwas höherer Zins oder am Beteiligungsende ein entsprechender Exit-Bonus )
Der Stufenzins kann nicht nur an die zeitliche Dimension, sondern auch an die jeweilige Einlagenhöhe gekoppelt werden : z.B. bei einer Einlage bis Euro 10.000,- 3 % p.a. ; bei einer Einmaleinlage von Euro 10.000,- bis 20.000,- z.B. 4 % p.a. etc. ; bei einer Einlage von Euro 20.000,- bis 30.000,- z.B. 5 % u.s.w.
Weitere Informationen erteilt Dr. Horst Werner gern auf Anfrage unter dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de .
Die Bohrerhof GmbH bietet grundschuldbesicherte Kapitalanlagen zu 5 % p.a. zur Investition in ihr Landhotel im Markgräflerland
Knapp 500 Anleger profitieren bereits von Genussrechtsausschüttungen und von Nachrangdarlehens-Zinserträgen bei der Bohrerhof GmbH ( www.bohrerhof.de ). So hatten die Eheleute Bohrer nach dem Bau Ihres Landgasthofs private Gäste und Investoren zur Mitfinanzierung ihres Landhotels ( siehe https://www.bohrerhof.de/hotel/ ) eingeladen. Dazu lag bereits im Februar 2017 ein BaFin-gebilligter Nachrangdarlehensprospekt vor. Die Planung für den Hotelneubau kommt zügig voran ( https://www.bohrerhof.de/projektbeschreibung-landhotel/ ). Ein Hotelzimmer wird im Laufe des Herbstes 2018 maßstabsgerecht neben dem Restaurant aufgebaut und soll die Möglichkeit bieten, dass von Gästen, Kunden, Anlegern oder einfach Interessierten Ideen und Gestaltungswünsche eingebracht werden. Für die Familie Bohrer bedeutet es eine wichtige Zeit, während der Planungs- und Bauphase schon die Zimmer fertig und in Variationen zu präsentieren.
Die Bohrerhof-Gruppe als landwirtschaftlicher Betrieb ist mit über 200 Hektar Fläche ein alteingesessenes Familienunternehmen im Markgräflerland ( D-79258 Hartheim im Dreiländer-Eck Deutschland-Frankreich-Schweiz ) und hat sich als Frischwaren- und Gemüseproduzent einen hohen regionalen Bekanntheitsgrad erarbeitet. Die Bohrerhof GmbH ist mit ihren landwirtschaftlichen Produkten und der Erzeugung in der Region unter eigener Marke, sowie der Marke „Unsere Heimat“ langjähriger Partner der EDEKA Südwest und erzielte damit in 2017/2018 wiederum einen großen Umsatzzuwachs auf über Euro 4,5 Mio. Ein Teil der Qualitätsprodukte werden im hofeigenen Landmarkt sowie über regionale Händler - ausgeliefert mit einer eigenen Transportabteilung - vertrieben.
Das Motto der Bohrerhof-Gruppe als Familienunternehmen lautet "feldfrisch auf den Tisch des Verbrauchers". Der Betrieb hat sich auf fünf verschiedene Gemüse- und Salatspezialitäten fokussiert. Das Spitzenprodukt ist der Premiumspargel. Die Frische der Produkte wird durch eine firmeneigene Logistik und stundennahe Anlieferung nach Aberntung ermöglicht. Zudem betreibt die Familie Bohrer einen hofeigenen Landmarkt sowie einen gastronomischen Betrieb mit über 90.000 Gästen im Jahre 2017.
Seit 38 Jahren in der Landwirtschaft, sind die Eheleute Bohrer längst einer der großen regionalen Gemüseproduzenten in Baden-Württemberg nahe der Schweizer Grenze. Ihr Zucchini, Kürbis, Chicorée und Feldsalat spielen in der ersten Liga und ihr Spargel ist eine Klasse für sich. Kein Edeka-Markt in der Region will auf den berühmten Bohrerhof-Spargel verzichten.
Der Bohrerhof (45 Angestellte + saisonale Erntemitarbeiter) ist bekannt für seinen gläsernen Betrieb und den Landmarkt mit eigenen, sowie regionalen Produkten. Das hofeigene Restaurant „Bohrers“ schräg gegenüber vom Landmarkt bringt diese Köstlichkeiten als feine Landküche für die Gäste – die auch zu einem Großteil aus der Schweiz kommen - auf den Teller. Jeweils in den Wochen vor dem Jahresende veranstalten die Bohrers ihre legendären, stets gut gebuchten „Dinner-Shows“ mit internationalen Künstlern.
“Für uns ist Landwirtschaft eine verantwortungsvolle Aufgabe und wir lieben, was wir hier tun. Deshalb laden wir schon von Anbeginn die Menschen auf den Hof ein, um sich selbst davon zu überzeugen und dafür zu begeistern, dass ihre Nahrungsmittel unmittelbar aus der Region kommen.” sagt Bruno Bohrer.
Über die Jahre ist der Bohrerhof zu einem Magneten für den regionalen Tourismus im Dreiländer-Eck Deutschland/Frankreich/Schweiz geworden. Bewusste Genießer sowie Business- und Ausflugsgäste von Basel und Zürich über Offenburg und den Schwarzwald bis Mulhouse und Freiburg kommen zum „Schlemmern“. Das Wachstum der letzten 8 Jahre hin zur heutigen Form fand dabei zum überwiegenden Teil ohne Bankenfinanzierungen über private Investoren als Freunde und Gäste des Hauses statt. Die bisherigen Beteiligungsangebote über Genussrechte und Nachrangdarlehen wurden im Frühjahr 2018 von einer grundschuldbesicherten Kapitalanlage mit 5 % Festverzinsung p.a. abgelöst. Das neue grundschuldbesicherte Beteiligungsangebot wurde erarbeitet und wird unterstützt von der Dr. Werner Financial Service AG ( www.finanzierung-ohne-bank.de ).
Email: info@bohrerhof.de
Video zur Projektbeschreibung des neuen Landhotel:
www.bohrerhof.de/projektbeschreibung-landhotel/
Senhold Fachagentur für Freie Berufe bietet Anlegern für ihr Wachstumskapital optimale Verzinsungen und/oder Gewinnbeteiligungen
Die Fachagentur Senhold für Freie Berufe ( www.berufshaftpflicht24.eu ) in Kassel besteht seit 2008 und betreut im Schwerpunkt Freiberufler als Ingenieure, Architekten, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwälte. Einer der Hauptberatungsbereiche ist die Optimierung der Absicherung der berufsspezifischen Risiken (Berufshaftpflichtversicherung, Planungshaftpflichtversicherung und Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung). Neben der laufenden Absicherung über die Grundabsicherung wird über die Ergänzung durch sogen. Exzedentenversicherungen beraten. Hier besteht die Möglichkeit durch eine ergänzende Absicherung die Versicherungssumme an die vorhandenen Risiken anzupassen (einmalig, projektbezogen und/oder Einschluss in den laufenden Vertrag).
Es findet eine Einbeziehung und Beachtung der Rahmenverträge mit diversen Organisationen statt: Sämtliche Landesorganisationen des deutschen Steuerberaterverbandes und diverser Rechtsanwaltsvereine; weiterhin bestehen Sondervereinbarungen mit diversen Ingenieurkammern (Bundesingenieurkammer (BIK) stellvertretend für die einzelnen Landesingenieurkammern), für Mitglieder im Verein Deutscher Ingenieure e.V. (VDI), Bund Deutscher Baumeister (BDB), Bundesverband Deutscher Innenarchitekten (BDIA), Bundesverband ö.b.u.v. Sachverständiger e.V., etc.
Weiterhin werden ganzheitliche Lösungen für die Absicherung der sonstigen privaten Risiken und in allen Fragen der Vermögensanlage erarbeitet. Hier steht die Dienstleistung der Fachagentur Senhold über die private Finanzplanung im Fokus. Diese umfassende Beratung wird von dem Inhaber seit vielen Jahren betrieben. Die Fachagentur für Freie Berufe greift ausschließlich auf Absicherungsmöglichkeiten des Hauses HDI zurück. Hierdurch sind - besonders für die Themenfelder der Berufshaftpflichtversicherung - individuelle Lösungen für sämtliche Kundensituationen gegeben.
Um weiteres internes und externes Wachstum zu generieren, wird zusätzliches Investitions- und Akquisitionskapital in Höhe von bis zu 100.000,-- € von privaten Investoren aufgenommen. Weiterer Personalzubau ist geplant, um den Inhaber zukünftig weiter von Verwaltungstätigkeiten zu entlasten. Zusätzlich soll eine bestehende Finanzplanungssoftware eines führenden Unternehmens übernommen werden. Aufgrund der umfangreichen Expertise des Inhabers (Erfahrung seit ca. 17 Jahren mit unterschiedlichen Softwarelösungen), sollen zu den vorhandenen Lizenznehmern weitere Nutzer akquiriert werden. Die vorhandenen Lizenzen werden entsprechend vom bisherigen Anbieter mitübernommen. Durch diese entsprechenden festen Einnahmen sind die externen Pflege- und Programmierungstätigkeiten finanziert. Durch den Erwerb der kompletten Software wird ein weiterer Geschäftsbereich übernommen, der zukünftig für weiteres Wachstum sorgen soll. Durch den großen Anteil von Sachversicherungen im bestehenden Kundenbestand, sind kontinuierliche, gesicherte Einnahmen vorhanden. Weitere Informationen erteilt der Inhaber, Herr Oliver Senhold unter der Mailadresse Oliver.Senhold@hdi.de .
Einem ausgewählten Anleger- und Investorenkreis wird die Möglichkeit geboten, im Rahmen einer Small-Capital-Platzierung am zukünftig steigenden Erfolg der Fachagentur Senhold teilzuhaben. Ausgegeben werden renditeorientierte, unmittelbare Unternehmensbeteiligungen ab einer Mindestbeteiligung von Euro 10.000,- in Form von Genussrechten ( Mindestlaufzeiten ab 5 Jahren ) mit einer jeweiligen, jährlichen Ausschüttung von bis zu 6 % plus Übergewinnanteile sowie fünfjährige Namensschuldverschreibungen ab Euro 10.000,- mit einer Festverzinsung von 5 % p.a. und ferner Nachrangdarlehen ab Euro 2.500,- mit einer Laufzeit von drei Jahren und einer nachrangig zahlbaren Festverzinsung von 5 % p.a.. Ansprechpartner zur ersten Kontaktaufnahme und für die Fragen von potentiellen Anlegern oder Finanzdienstleistern ist der Geschäftsführer Herr Oliver Senhold unter der Mailadresse Oliver.Senhold@hdi.de . Das Beteiligungsangebot wurde aufbereitet und unterstützt von der Dr. Werner Financial Service AG ( www.finanzierung-ohne-bank.de ).
Tel.: 0561 / 705474 - 12
Fax: 0561 / 705474 - 20
Mobil: 0172 / 5696795
Darlehen mit Gewinnbonus werden „Partiarische Darlehen“ genannt und sind Finanzinstrumente nach § 1 Abs. 2 Nr. 3 Vermögensanlagengesetz ( VermAnlG ). Sie werden auch als Gewinndarlehen oder Beteiligungsdarlehen ( www.finanzierung-ohne-bank.de ) mit einem festen Zins und einem definierten Gewinnanteil bezeichnet. Partiarisches Darlehen ohne gemeinsame Zweckverfolgung mit dem Unternehmen ( = Gewinndarlehen mit Nachrangabrede ) bedürfen der Abgrenzung zu den stillen Beteiligungen gemäß den §§ 230 ff HGB. Das partiarische Darlehen ( aus dem lat. pars, partis = Teil, Anteil am Gewinn – auch Beteiligungsdarlehen genannt ) gewährt neben einer festen Mindestverzinsung eine Gewinnbeteiligung; deshalb spricht man auch von „Gewinndarlehen“. Der Darlehensgeber des Unternehmens erhält für die Überlassung des Kapitals neben der Zins-Vergütung zusätzlich einen Anteil am Ertrag oder Umsatz des Unternehmens. Die variable Gewinnbeteiligung kann unterschiedlich definiert werden: es kann die Beteiligung am Gewinn vor oder nach Steuern sein, es kann die Beteiligung am Jahresüberschuss vor Abschreibung oder die Beteiligung an bestimmten, definierten Produktumsätzen etc. sein. Die Gewinnbeteiligung kann sich auch auf einen abgegrenzten Geschäftszweck oder ein bestimmtes Projekt beschränken, für welchen(s) das Unternehmensdarlehen gewährt wurde oder auch die gesamte Unternehmenstätigkeit als Gewinnbeteiligungsquelle umfassen.
Von der stillen Gesellschaft der §§ 230 ff HGB unterscheidet sich das partiarische Darlehen insbesondere dadurch, dass keine gemeinsame Zweckverfolgung vorliegt und der Darlehensgeber somit auch keiner gesellschaftsrechtlichen Treuepflicht unterliegt. Der Darlehensgeber muss also keine Rücksicht auf die Liquiditätsverhältnisse des Darlehensempfängers nehmen. Er hat keinerlei Beteiligungsrechte und ebenso keinen Einfluss auf die Unternehmens-Geschäftsführung. Im Gegensatz zur stillen Beteiligung ist eine Teilnahme des Darlehensgebers am Verlust des Unternehmens grundsätzlich ausgeschlossen.
Gegenüber anderen Finanzierungsinstrumenten hat auch das Nachrangdarlehen mit Gewinnbeteiligung ( partiarisches Darlehen ) kapitalmarktrechtlich den Vorzug, dass es ohne einen Verkaufsprospekt nach VermAnlG öffentlich angeboten und 20 Verträge platziert und abgeschlossen werden dürfen. Dem kapitalsuchenden Unternehmen entstehen daher bei geringem Kapitalbedarf keine Aufwendungen für eine kostspielige Prospekterstellung und es bedarf keines Billigungsverfahrens bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ( BaFin ).
Bei entsprechender Ausgestaltung des Nachrangdarlehens mit Gewinnabrede benötigt ein Finanzdienstleister für die Vermittlung von derartigen Darlehen auch keiner Genehmigung nach dem Kreditwesengesetz ( z.B. § 32 KWG), jedoch seit dem 10. Juli 2015 durch das Kleinanlegerschutzgesetz einer Gewerbeerlaubnis nach § 34 f Gewerbeordnung (GewO). Das Nachrangdarlehen mit Gewinnbeteiligung ist also ein Finanzierungsmodell ( = modellhafte Vertragsgestaltung zur unbegrenzten Wiederverwendung ), das unter Beachtung der Abgrenzung zu den Einlagengeschäften der Banken nach § 1 KWG zu erstellen ist und am Finanzierungsmarkt umgesetzt werden kann. Die Gestaltung auch des Gewinndarlehens muss derart sein, dass bei Beendigung und Tilgung des Darlehens „keine fest rückzahlbaren Gelder“ fixiert sind. Anderenfalls würde es sich um ein unerlaubtes Bankgeschäft gem. § 1 Abs. 1 Kreditwesengesetz ( KWG ) handeln. Weitere Informationen erteilt Dr. Horst Werner unter der Mailadresse dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de .
So gestalten Sie Ihr Portfolio sicher und profitabel – in jeder Lebenslage
2012, geb., ca. 224 Seiten
D 34,99 € / A 36,00 / CH 47,90 Fr.*
ISBN 978-3-593-39458-9
Erscheinungstermin/Sperrfrist: 12. März 2012
Aktien, Anleihen, Immobilien und Rohstoffe sind attraktive Anlageklassen, bereiten aber vielen Sparern Kopfzerbrechen. Wie können Privatpersonen ihr Erspartes erfolgreich und risikoarm streuen? Thomas Menzel und Jörg Rodenwaldt zeigen, wie man sein Depot optimal strukturiert: Asset Allocation klar und einfach, angepasst an die persönliche Lebenssituation.
Die Mehrzahl der Deutschen spart ausschließlich über Sparbücher, Lebensversicherungen und Bausparverträge. Den meisten ist die Unsicherheit einer Investition an den Wertpapiermärkten zu groß. Viele würden ihr Geld zwar gerne ertragreicher anlegen als es konservative Anlageformen erlauben, wissen aber nicht, wie sie das Risiko einer attraktiveren Investition in den Griff bekommen können.
Thomas Menzel und Jörg Rodenwaldt zeigen in ihrem Buch, wie man erfolgreich und mit kontrolliertem Risiko in Aktien, Anleihen, Immobilien und Rohstoffe investieren kann. Dazu ist keine Ausbildung zum Börsenexperten erforderlich, sondern nur etwas Disziplin, Ausdauer und das von den Autoren vermittelte Grundwissen zur planvollen und strukturierten Aufteilung des eigenen Finanzvermögens. Menzel und Rodenwaldt erklären wissenschaftlich fundiert und verständlich, wie Privatanleger mit Vermögen jeglicher Größenordnung und je nach individueller Lebenslage die Asset Allocation (so heißt dieser Ansatz zur Vermögensaufteilung in der englischen Fachsprache) erfolgreich nutzen können. Der Schlüssel ist die Diversifikation, also die geschickte, möglichst breite Streuung in verschiedene Anlageklassen.
Die Autoren erklären, was man wissen muss, um als Privatanleger das eigene Vermögen zu verwalten oder um auf Augenhöhe mit einem Anlageberater zu diskutieren. Mit vielen Beispielen aus der Praxis, konkreten Anleitungen zur Erstellung eines geeigneten Portfolios und speziellen Tipps für verschiedene Lebensphasen, erfahren die Leserinnen und Leser, wie sie auch in unruhigen Zeiten mehr aus ihrem Geld machen können. Damit erteilen Menzel und Rodenwaldt der Überlegung, ob sich die Spielregeln einer erfolgreichen Geldanlage durch die Finanz- und Staatsschuldenkrisen der letzten Jahre fundamental geändert hätten, eine klare Absage. Anhand der vielen Börsenkrisen der letzten 30 Jahre zeigen die Autoren, dass die Methode der Asset Allocation eine sichere Navigation der Geldanlage durch alle Börsenturbulenzen gewährleistet.
Thomas Menzel ist Volkswirt, Diplomkaufmann und Certified Public Accountant. Er leitete einige Jahre das weltweite Zins- und Liquiditätsrisikomanagement bei einem deutschen Finanzdienstleister und ist heute für dieses Unternehmen als CFO in den Beneluxländern tätig. Jörg Rodenwaldt ist Volkswirt und verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in leitender Position bei führenden deutschen Finanzdienstleistungsunternehmen. Er ist unter anderem als Lehrbeauftragter für Finanzwirtschaft an der Leibniz-Fachhochschule Hannover tätig.

References: § 1
 § 1
 § 32
 § 34
 § 1
 § 1