Source: http://www.finanzjournal.at/d/fjarchiv/2001/11
Timestamp: 2018-04-20 14:48:16+00:00

Document:
Startseite » Heftarchiv » 2001 Heft 11
Finanz Journal - Online Ausgabe: 11/2001
Sanierungsgewinne und Sozialversicherungspflicht
Beitragsvermeidung durch Antrag gem. § 276 Abs 7 GSVG - Achtung: nur befristet bis 31. 12. 2001 möglich.
Dr. Michel Prosenz und Mag. Martin Schober 1)
Vollmachtsverhältnisse der selbständigen Buchhalter und ehemaligen Mitglieder der Kammer der Wirtschaftstreuhänder
Euro-Steuerumstellungsgesetz und Entwurf der
Liebhabereitätigkeit und Anlaufzeitraum bei Warenpräsentatoren
BMF 28. 6. 2001
Verlust aus Land- und Forstwirtschaft bei pauschalierter Gewinnermittlung
BMF 10. 8. 2001
Sportler-Pauschalierung
"Schirme" in der Gastwirtschaft sind keine pauschalierungsfähigen Gaststätten
BMF 26. 9. 2001
Buffet als Gaststättenbetrieb
Besteuerung der Mitglieder einer Agrargemeinschaft
§§ 184, 303 Abs. 4 BAO
Zulässigkeit der amtswegigen Wiederaufnahme des Verfahrens trotz Nichtfeststellung von Buchführungsmängeln
FLD Wien, NÖ, Bgld, Senat II, BE vom 6. 2. 2001, RV/07x-15/09/97
Musikerarbeitszimmer eines Pianisten
FLD Wien, NÖ, Bgld, Senat Va, BE vom 6. 12. 2000, RV/29x-16/17/2000
Bei nicht gedeckten Lebenshaltungskosten ist neben dem Ansatz der errechneten Fehlbeträge die zusätzliche Verhängung eines Sicherheitszuschlages zur Abdeckung weiterer Unsicherheiten gerechtfertigt
FLD Wien, NÖ, Bgld, Senat II, BE vom 12. 12. 2000, RV/08x-15/09/98
§§ 16 Abs. 1 und 20 Abs. 1 Z 2 lit. a EStG 1988
Englischkurs eines Spitzenbeamten in San Francisco
FLD Wien, NÖ, Bgld, Senat Va, BE vom 6. 12. 2000, RV/2x-16/15/99
Schätzung eines Friseurbetriebes; keine Schätzungsberechtigung bei Kalkulationsdifferenzen von unter 10%
FLD Wien, NÖ, Bgld, Senat Va, BE vom 6. 12. 2000, RV/35x-16/13/2000
§§ 4 Abs. 3, 17 und 19 EStG
Bemessungsgrundlage des Betriebsausgabenpauschales; Zufluss- und Abflussprinzip
FLD Wien, NÖ, Bgld, Senat Va, BE vom 6. 12. 2000, RV/19x-16/13/2000
§ 37 Abs. 5 EStG 1988
Begünstigung einer Betriebsaufgabe nur, wenn der Stpfl. seine aktive Erwerbstätigkeit zur Gänze einstellt
FLD Wien, NÖ, Bgld, Senat Va, BE vom 6. 12. 2000, RV/19x-/16/13/2000
§§ 28 Abs. 5 und 7, 37 Abs. 2 EStG 1988
Keine Dreijahresverteilung von aufzulösenden steuerfreien Beträgen bei Einkünften aus Vermietung und Verpachtung
FLD Wien, NÖ, Bgld, Senat Va, BE vom 6. 12. 2000, RV/36x-16/13/2000
§§ 16 Abs. 1, 17 Abs. 1, 22 Z 1 EStG 1988
Aufwendungen, die zugleich durch mehrere Einkunftsquellen veranlasst sind, müssen im Verhältnis der Einnahmen den jeweiligen Einkünften zugeordnet werden.
VwGH 29. 5. 2001, 2001/14/0090
Der Veranlassungszusammenhang erfordert einen die Grundlage für die Zahlung bildenden wirtschaftlichen Zusammenhang zwischen den Aufwendungen und der außerbetrieblichen Tätigkeit an sich und nicht einen notwendigen Wirkungszusammenhang mit verschiedenen Einnahmenkomponenten.
VwGH 10. 5. 2001, 98/15/0030, 99/15/0013
Werbungskosten eines Gesellschafter-Geschäftsführers.
VwGH 30. 5. 2001, 95/13/0288
§ 6 Z 1 EStG 1988
Beim Teilwert handelt es sich ebenso wie beim gemeinen Wert um einen objektiven Wert. Für die Beantwortung der Frage, welchen Betrag der Erwerber des ganzen Betriebes im Rahmen des Gesamtpreises für die Liegenschaft ansetzen würde, ist nicht darauf abzustellen, ob am Wirtschaftsgut ein Pfandrecht begründet worden ist.
Werden auf einer Betriebsliegenschaft betriebliche Verbindlichkeiten sichergestellt, sind es diese Verbindlichkeiten, die zu einer Minderung des Betriebsvermögens führen; nicht hingegen ergibt sich daraus die Berechtigung oder Verpflichtung zu einer Teilwertabschreibung eines der Besicherung der Verbindlichkeit dienenden Wirtschaftsgutes.
VwGH 29. 5. 2001, 98/14/0103
§ 4, § 6 EStG
Bringt der Gesellschafter einer Personengesellschaft bei deren Gründung ein Wirtschaftsgut seines Privatvermögens (hier: eine wesentliche Beteiligung i. S. von § 17 EStG) in die Personengesellschaft gegen die Gewährung eines Mitunternehmeranteils ein, so handelt es sich um einen tauschähnlichen Vorgang.
Die empfangende Personengesellschaft hat als "Anschaffungskosten" für das eingebrachte Wirtschaftsgut dessen gemeinen Wert zu aktivieren. Entsprechende Grundsätze gelten auch dann, wenn die Einbringung des betreffenden Wirtschaftsguts gegen Gewährung von Personengesellschaftsrechten und ein weiteres Entgelt (z. B. Gutschrift auf einem Forderungskonto des einbringenden Gesellschafters bei der Personengesellschaft) erfolgt.
BFH 19. 10. 1998 VIII R 69/95, BStBl. II 2000, 230
Europäisches Sozialrecht:
Wohnort als Voraussetzung für den Bezug von Familienleistungen für Frühpensionisten?
Athinaïki Zythopoiia -
Quellensteuer im Sinne der Mutter-Tochter-RL
EuGH, Rs C-294/99, Urteil vom 4. Oktober 2001
Athinaïki Zythopoiia AE gegen Elliniko Dimosio
Besteuerung von Abfallbeseitigung
EuGH Rs C-429/97, Urteil vom 25. Jänner 2001

References: § 276

§ 37

§ 6

§ 4
 § 6
 § 17

EuGH