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Timestamp: 2019-08-19 15:13:59+00:00

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Artikel 1 VaAnfRErgG Änderung des Bürgerlichen Gesetzbuchs Gesetz zur Ergänzung des Rechts zur Anfechtung
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Artikel 1 - Gesetz zur Ergänzung des Rechts zur Anfechtung der Vaterschaft (VaAnfRErgG k.a.Abk.)
G. v. 13.03.2008 BGBl. I S. 313 (Nr. 9); Geltung ab 01.06.2008; FNA:
Artikel 1 wird in 1 Vorschrift zitiert und ändert mWv. 1. Juni 2008 BGB § 1600, § 1600b, § 1600e
§ 1600 wird wie folgt geändert:
Im Satzteil vor Nummer 1 werden die Wörter folgende Personen" gestrichen.
In Nummer 3 wird das Wort und" durch ein Komma und in Nummer 4 der Punkt am Ende des Satzes durch das Wort und" ersetzt.
5. die zuständige Behörde (anfechtungsberechtigte Behörde) in den Fällen des § 1592 Nr. 2."
(3) Die Anfechtung nach Absatz 1 Nr. 5 setzt voraus, dass zwischen dem Kind und dem Anerkennenden keine sozial-familiäre Beziehung besteht oder im Zeitpunkt der Anerkennung oder seines Todes bestanden hat und durch die Anerkennung rechtliche Voraussetzungen für die erlaubte Einreise oder den erlaubten Aufenthalt des Kindes oder eines Elternteiles geschaffen werden."
Der bisherige Absatz 3 wird Absatz 4 und in seinem ersten Satz wie folgt gefasst:
Eine sozial-familiäre Beziehung nach den Absätzen 2 und 3 besteht, wenn der Vater im Sinne von Absatz 1 Nr. 1 zum maßgeblichen Zeitpunkt für das Kind tatsächliche Verantwortung trägt oder getragen hat."
(6) Die Landesregierungen werden ermächtigt, die Behörden nach Absatz 1 Nr. 5 durch Rechtsverordnung zu bestimmen. Die Landesregierungen können diese Ermächtigung durch Rechtsverordnung auf die zuständigen obersten Landesbehörden übertragen. Ist eine örtliche Zuständigkeit der Behörde nach diesen Vorschriften nicht begründet, so wird die Zuständigkeit durch den Sitz des Gerichts bestimmt, das für die Klage zuständig ist."
In § 1600b wird folgender Absatz 1a eingefügt:
(1a) Im Fall des § 1600 Abs. 1 Nr. 5 kann die Vaterschaft binnen eines Jahres gerichtlich angefochten werden. Die Frist beginnt, wenn die anfechtungsberechtigte Behörde von den Tatsachen Kenntnis erlangt, die die Annahme rechtfertigen, dass die Voraussetzungen für ihr Anfechtungsrecht vorliegen. Die Anfechtung ist spätestens nach Ablauf von fünf Jahren seit der Wirksamkeit der Anerkennung der Vaterschaft für ein im Bundesgebiet geborenes Kind ausgeschlossen; ansonsten spätestens fünf Jahre nach der Einreise des Kindes."
§ 1600e wird wie folgt geändert:
(1) Das Familiengericht entscheidet über die Feststellung oder Anfechtung der Vaterschaft
In Absatz 2 werden nach dem Wort Person" die Wörter oder der Behörde" eingefügt.
Zitierungen von Artikel 1 Gesetz zur Ergänzung des Rechts zur Anfechtung der Vaterschaft
Sie sehen die Vorschriften, die auf Artikel 1 VaAnfRErgG verweisen. Die Liste ist unterteilt nach Zitaten in VaAnfRErgG selbst, Ermächtigungsgrundlagen, anderen geltenden Titeln, Änderungsvorschriften und in aufgehobenen Titeln.
... vom 2. Januar 2002 (BGBl. I S. 42, 2909, 2003 I S. 738), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 13. März 2008 (BGBl. I S. 313), wird wie folgt geändert: 1. ...
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References: § 1600
 § 1600
 § 1600

§ 1600
 § 1592
 § 1600
 § 1600

§ 1600