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Timestamp: 2019-11-20 10:19:31+00:00

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Vorsorge-Versicherungs- Verein Schnaittach und Umgebung
Die Bestattungskasse für Schnaittach und Umgebung !
Vorsorge Versicherungs Verein
1.Die Sterbekasse führt den Namen Vorsorge Versicherungs Verein Schnaittach und Umgebung (nachstehend Verein genannt) und hat ihren Sitz in Schnaittach. Sie ist ein kleinerer Versicherungs-verein im Sinne von § 53 des Versicherungsaufsichtsgesetzes.
2.Der Verein gewährt beim Tode seiner Mitglieder und etwa mitversicherter Kinder das in § 4 festgelegte Sterbegeld.
3.Das Geschäftsgebiet des Vereines ist die Großgemeinde Schnaittach sowie die umliegenden Ortschaften.
4.Die Bekanntmachungen des Vereines erfolgen in der Pegnitz-Zeitung, oder im Mitteilungsblatt für die Großgemeinde Schnaittach. Ist dies nicht mehr möglich, so bestimmt der Vorstand bis zur nächsten Mitgliederversammlung eine andere Zeitung.
1.In den Verein können Personen aufgenommen werden, die das
60. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
2.Aufnahmeanträge sind dem Vorstand des Vereines auf einem besonderen Vordruck einzureichen. Der Vorstand hat festzustellen, ob die Voraussetzungen für die Aufnahme in den Verein erfüllt sind; er kann die Aufnahme von der Vorlage der Geburtsurkunde und einem ärztlichen Zeugnis abhängig machen. Bei Ablehnung eines Antrages ist der Vorstand zur Angabe von Gründen nicht verpflichtet.
3.Im Falle der Aufnahme ist dem Antragsteller für jedes Versicherungsverhältnis ein Versicherungsschein und die Satzung auszuhändigen. Das Mitgliedschafts- und Versicherungsverhältnis beginnt mit dem im Versicherungsschein angegebenen Tage, jedoch nicht vor Zahlung des ersten Monatsbeitrages.
Ausfertigungsgebühr und Beiträge
1.Ausfertigungsgebühr: entfällt
2.Die Mitglieder haben monatlich folgende Beiträge zu zahlen:
Für Versicherungen die bis zum 30.06.1993 abgeschlossen wurden
abhängig vom Abschlussalter
vom 16. bis zum 29. Lebensjahr 0,50 €
vom 30. bis zum 39. Lebensjahr 0,70 €
vom 40. bis zum 49. Lebensjahr 0,85 €
Für Versicherungen die vom 01.07.1993 bis zum 31.12.2001 abgeschlossen wurden abhängig vom Abschlussalter
von 16 bis 29 Jahren 0,50 €
von 30 bis 39 Jahren 0,80 €
von 40 bis 44 Jahren 1,10 €
von 45 bis 49 Jahren 1,40 €
Eintritt ab 1.07.1997
von 50 bis 54 Jahren 1,80 €
von 55 bis 59 Jahren 2,45 €
Eintritt vom 01.07.1997 bis 31.12.1998
von 60 bis 64 Jahren 3,15 €.
Für Versicherungen die vom 1.01.2002 bis zum 31.12.2006
abgeschlossen wurden abhängig vom Abschlussalter
bis 9 Jahre 0,05 €
von 10 bis 15 Jahren 0,10 €
von 16 bis 29 Jahren 0,60 €
von 30 bis 39 Jahren 0,90 €
von 40 bis 44 Jahren 1,20 €
von 45 bis 49 Jahren 1,50 €
von 50 bis 54 Jahren 1,90 €
von 55 bis 59 Jahren 2,50 €
der Beitrag für Kinder unter 16 Jahr entfällt ab 1.01.2007
Für Versicherungen die vom 1.01.2007 an abgeschlossen werden
von 16 bis 29 Jahren 0,70 €
von 30 bis 39 Jahren 1,00 €
von 40 bis 44 Jahren 1,30 €
von 45 bis 49 Jahren 1,65 €
von 50 bis 54 Jahren 2,10 €
von 55 bis 59 Jahren 2,75 €
Für Versicherungen, die ab dem 01.01.2018 abgeschlossen werden,
von 16 bis 29 Jahren 0,90 €
von 30 bis 39 Jahren 1,20 €
von 40 bis 44 Jahren 1,50 €
von 45 bis 49 Jahren 1,80 €
von 50 bis 54 Jahren 2,20 €
2a.In den Beiträgen sind der monatliche Beitrag für die Unfallzusatzversicherung (UZV) in Höhe von 0,01 Euro obligatorisch enthalten.
2b.Jedes Mitglied das den Aufnahmebedingungen des § 2 genügt, ist berechtigt, insgesamt 6 Versicherungsverhältnisse einzugehen. Für die weiteren Versicherungsverhältnisse wird der jeweils bei Abschluss gültige Tarif zugrunde gelegt. Im übrigen gelten § 3, § 4, § 5 und § 7 entsprechend.
3.Kinder bis zum vollendeten 15. Lebensjahr sind beitragsfrei mitversichert, soweit sie von den Eltern zur Versicherung angemeldet werden.
4.Die Beiträge sind monatlich im voraus ohne Zahlungsaufforderung an den Verein zu zahlen, letztmalig für den Monat, in dem das Mitgliedschafts- und Versicherungsverhältnis endet.
5.Die Beiträge für das laufende Kalenderjahr können im voraus entrichtet werden. Der Verein ist verpflichtet diese Vorauszahlungen anzunehmen.
6.In der Regel werden die Beiträge nach Vereinbarung im Lastschriftseinzugsverfahren halbjährlich (jeweils am 30.03. und 30.09.) oder jährlich (jeweils am 30.06.) zulasten des Bankkontos des Versicherten eingezogen.
1a.Das Sterbegeld beträgt ab 1.01.2018 520,-- €. Rückständige Beiträge werden vom Sterbegeld abgezogen.
1b.Vom 01.07.1997 bis 31.12.1998 konnten auch Personen in den Verein eintreten, die das 60. Lebensjahr vollendet und das 64. Lebensjahr noch nicht überschritten haben. Diese erhalten ein Sterbegeld von 455,-- €.
2a.Für jedes mitversicherte Kind beträgt das Sterbegeld
für Kinder unter 6 Monaten 1/4
für Kinder unter 6 Jahren 1/3
für Kinder unter 16 Jahren 1/2
des satzungsgemäßen Sterbegeldes für Vollmitglieder, abgerundet auf volle 5,-- €.
2b.Bei Tod durch Unfall wird ab 01.07.1993 für jedes Versicherungs-verhältnis das doppelte satzungsgemäße Sterbegeld bezahlt (das gilt nicht für den Gewinnzuschlag).
Bei den mitversicherten Kindern (unter 16 Jahre) kommt die UZV nur einfach in Höhe des jeweiligen Kindersterbegeldsatzes zur Auszahlung.
3.Ein Anspruch auf Sterbegeld besteht nur für Mitglieder, die dem Verein mindestens 6 Monate angehört haben. Diese Wartezeit entfällt bei Tod durch Unfall.
4.Der Sterbefall ist dem Verein unter Vorlage der Sterbeurkunde und des Versicherungsscheines (ggf. Satzungsbuch) zu melden. Der Verein ist berechtigt, das Sterbegeld mit befreiender Wirkung an den Inhaber des Versicherungsscheines zu zahlen; er kann den Nachweis der Berechtigung verlangen. Sofern nicht der Inhaber des Versicherungsscheines, sondern ein anderer das Begräbnis besorgt hat, kann der Verein diesem die für das Begräbnis nachweislich aufgewendeten Kosten bis zur Höhe des fälligen Sterbegeldes ersetzen.
4a.Bedingungen zur Unfallzusatzversicherung: Stirbt ein Mitglied im Alter von 16 bis einschließlich 75 Jahren infolge eines Unfalls innerhalb von 12 Monaten nach dem Unfallereignis, so wird pro Versicherung ein zusätzliches Sterbegeld in der gleichen Höhe ausgezahlt. Die UZV gilt mit Wirkung ab 01.07.1993.
4b.Ein Unfall liegt vor, wenn das Mitglied durch ein plötzliches von außen auf seinen Körper wirkendes Ereignis unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet.
4c.Infektionskrankheiten und Selbsttötung gelten nicht als Unfälle. Ausgeschlossen sind auch Unfälle infolge von Kriegsereignissen oder durch Teilnahme an inneren Unruhen, Verbrechen oder Vergehen sowie durch Teilnahme an Wettfahrten, ferner Unfälle infolge von Schlaganfällen und von Geistes- und Bewußtseinsstörungen, es sei denn, daß diese Anfälle oder Störungen durch einen Unfall hervorgerufen waren.
4d.Wer eine zusätzliche Unfalleistung begehrt, hat außer den in § 4 Ziffer 4 der Satzung genannten Nachweisen ein ärztliches Zeugnis über die Todesursache unverzüglich einzureichen. Der Verein kann außerdem auf Kosten des Ansprucherhebenden notwendige weitere Nachweise verlangen und erforderliche Erhebungen anstellen.
4e.Tritt der Tod des Versicherten nach dem Ende des Versicherungsjahres ein, in dem er das 75. Lebensjahr vollendet hat und sind die sonstigen Leistungsvoraussetzungen erfüllt, so zahlt der Versicherer die vereinbarte Unfallzusatzversicherungs-summe nur dann, wenn der Versicherte den Unfall bei Benutzung eines dem öffentlichen Personenverkehr dienenden Verkehrsmittels dadurch erlitten hat, daß das Verkehrsmittel dem Ereignis, das den Unfalltod des Versicherten verursacht hat, selbst ausgesetzt war.
Ende des Mitgliedschafts- und Versicherungs-
verhältnisses, Wiederinkraftsetzung
1.Das Mitgliedschafts- und Versicherungsverhältnis endet durch Tod, durch Austritt oder durch Ausschluß.
2.Das Mitglied kann jederzeit zum Schluß des laufenden Monats schriftlich gegenüber dem Vorstand des Vereines seinen Austritt erklären.
3.Der Vorstand kann durch schriftlichen Bescheid aus dem Verein ausschließen:
a.Mitglieder, die mit der Zahlung der Beiträge im Rückstand und vom Vorstand erfolglos zur Zahlung aufgefordert worden sind. Die Zahlungsaufforderung, die nicht vor Ablauf von 2 Monaten nach Fälligkeit des erstmals unbezahlt gebliebenen Beitrages erfolgen darf, hat eine Zahlungsfrist von mindestens einem Monat vorzusehen und den Hinweis zu enthalten, daß der Ausschluß mit dem Ablauf dieser Frist wirksam wird, wenn nicht bis zu diesem Zeitpunkt alle bis dahin fällig gewordenen Beiträge an den Verein entrichtet worden sind.
b.Mitglieder, die bei ihrer Aufnahme wissentlich unrichtige Angaben über gefahrerhebliche Umstände gemacht haben. Der Ausschluß kann nur innerhalb von 3 Jahren nach Aufnahme und innerhalb eines Monats erfolgen, nachdem der Verein von der Verletzung der Anzeigepflicht Kenntnis erlangt hat.
4.Mitglieder, die aus dem Verein ausgetreten oder ausgeschlossen sind, erhalten gegen Vorlage des Versicherungsscheines eine Rückvergütung aus den seit Vollendung des 16. Lebensjahres gezahlten Beiträgen, wenn die Beiträge für mindestens 5 Jahre entrichtet worden sind. Die Rückvergütung beträgt nach einer Beitragszahlungsdauer von mindestens
5 Jahren 10 %
über 10 Jahren 20 %
über 20 Jahren 40 %
über 30 Jahren 60 %
über 40 Jahren 75 %
der gezahlten Beiträge ohne Zinsen, höchstens aber 75 % des Sterbegeldes.
Nach Ablauf von 12 Monaten nach Ausschluß oder Austritt entfällt der Anspruch auf Rückerstattung.
5.Zahlt ein nach Ziffer 2 oder 3 a ausgeschiedenes Mitglied innerhalb von 6 Monaten nach dem Ausscheiden alle etwa rückständigen Beiträge sowie die Beiträge für die Zeit nach dem Ausscheiden an den Verein nach und erstattet auch eine etwa erhaltene Rückvergütung (Ziffer 4) zurück, so lebt das frühere Mitgliedschafts- und Versicherungsverhältnis wieder auf, falls das Mitglied und soweit die etwa mitversicherten Kinder bei Eingang der Zahlung noch leben.
Die Mitglieder haben Wohnungsänderungen dem Vorstand anzuzeigen. Unterbleibt die Anzeige, so genügt für eine Willenserklärung, die dem Mitglied gegenüber abzugeben ist, die Absendung eines eingeschriebenen Briefes an den letzten dem Vorstand bekannten Wohnsitz.
Die Bestimmungen des § 3 (Ausfertigungsgebühr und Beiträge), des § 4 (Sterbegeld) und des § 5 (Ende des Mitgliedschafts- und Versicherungsverhältnisses, Wiederinkraftsetzung) können im Rahmen von Sanierungsmaßnahmen des Versicherungsvereines, basierend auf dem Ergebnis eines versicherungsmathematischen Gutachtens, mit Genehmigung der Aufsichtsbehörde auch mit Wirkung für bestehende Versicherungsverhältnisse geändert werden, ohne daß es der Zustimmung des einzelnen Mitglieds bedarf.
1.Der Verein wird vom Vorstand geleitet. Dieser vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich.
2.Der Vorstand besteht aus 8 Mitgliedern, und zwar aus dem Vorsitzer, dem Schriftführer (zugleich Vertreter des Vorsitzers), dem Kassenführer und 5 Beisitzer.
3.Zur Abgabe von Willenserklärungen und zur Zeichnung für den Verein sind 2 Vorstandsmitglieder befugt. In jedem Falle haben hierbei der Vorsitzer oder dessen Stellvertreter mitzuwirken.
4.Die Amtsdauer der Vorstandsmitglieder beträgt 4 Jahre und endet mit dem Schluß der 4. auf die Wahl folgenden ordentlichen Mitgliederversammlung. Scheidet ein Mitglied vorzeitig aus, so ist in der nächsten Mitgliederversammlung ein neues Vorstandsmitglied für die Dauer der restlichen Amtszeit des Ausgeschiedenen zu wählen.
5.Die Entschließungen des Vorstandes werden durch Mehrheitsbeschluss gefaßt. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 5 Mitglieder (darunter der Vorsitzer oder dessen Stellvertreter) anwesend sind.
6.Als Vorstandmitglied (Vorsitzer, stellv. Vorsitzender, Schriftführer und Kassier oder Geschäftsführer) darf nur bestellt werden, wer zuverlässig, sowie fachlich genügend vorgebildet ist und die für den Betrieb des Versicherungsvereins sonst noch erforderlichen Eigenschaften und Erfahrungen besitzt. Als Vorstandsmitglied (oder Geschäftsführer) ungeeignet gilt insbesondere jeder, der
a.wegen eines Verbrechens oder Vermögensvergehens verurteilt worden oder gegen den ein derartiges Verfahren anhängig ist;
b.in den letzten 5 Jahren als Schuldner in ein Konkursverfahren, Vergleichsverfahren oder in ein Verfahren zur Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung nach § 807 ZPO oder 284 AO verwickelt worden ist.
1.Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereines.
2.Innerhalb der ersten 6 Monate eines jeden Geschäftsjahres ist eine ordentliche Mitgliederversammlung durch den Vorstand einzuberufen und abzuhalten. Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind vom Vorstand einzuberufen, wenn dies mindestens der 10. Teil der Mitglieder unter Angabe des Zwecks und der Gründe beim Vorstand schriftlich beantragt oder in sonstigen Fällen, in denen das Interesse des Vereines dies erfordert.
3.Zeit und Ort der Mitgliederversammlung sowie die Punkte, über die Beschluss gefaßt werden soll (Tagesordnung), sind den Mitgliedern spätestens 2 Wochen vor dem Tage der Versammlung bekanntzugeben.
4.Der Vorsitzer des Vorstandes oder dessen Stellvertreter leitet die Mitgliederversammlung. Über den Verlauf der Versammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die von den anwesenden Vorstandsmitgliedern und von 3 Teilnehmern aus dem Mitgliederkreis zu unterzeichnen ist. Die Niederschrift hat die Feststellung der ordnungsmäßigen Einberufung der Mitgliederversammlung und die Zahl der anwesenden Mitglieder, das Stimmenverhältnis bei den Abstimmungen und den Wortlaut der Beschlüsse anzugeben.
1.Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:
a.Bestellung der Vorstandsmitglieder und deren Abberufung aus wichtigem Grunde;
b.Entgegennahme und Genehmigung des Rechnungsabschlusses über das abgelaufene Geschäftsjahr (§ 12 Ziffer 2);
c.Entlastung des Vorstandes für das abgelaufene Geschäftsjahr;
d.Beschlussfassung über Änderung der Satzung
(vgl. auch § 7);
e.Beschlussfassung über Anträge des Vorstandes und der Mitglieder;
f.Festsetzung einer Entschädigung für die Vorstandsmitglieder und die Kassenprüfer;
g.Beschlussfassung über Verwendung eines Überschusses oder Deckung eines Fehlbetrages (§ 13);
h.Beschlussfassung über Auflösung des Vereines und Bestandsübertragung (§ 14);
2.Die Mitgliederversammlung hat außerdem aus dem Kreise der Mitglieder 2 Kassenprüfer und 1 Ersatzmann für die Dauer von jeweils 2 Jahren zu wählen, die im Auftrage der Mitgliederversammlung die Verwaltung des Vereinsvermögens zu überwachen, den Rechnungsabschluß zu prüfen und über ihre Tätigkeit in der ordentlichen Mitgliederversammlung zu berichten haben. Die Rechnungsprüfer haben die Pflicht, mindestens zweimal im Laufe des Jahres die Kassenführung zu prüfen. Die Prüfungen sollen unangemeldet erfolgen.
3.In der Mitgliederversammlung hat jedes anwesende volljährige Mitglied eine Stimme. Zu Beschlüssen über Satzungsänderungen, über die Auflösung des Vereines und eine Bestandsübertragung ist eine Mehrheit von ¾ der abgegebenen Stimmen erforderlich. Bei Wahlen gelten diejenigen als gewählt, die die meisten Stimmen erhalten haben; bei Stimmengleichheit entscheidet das vom Vorsitzer zu ziehende Los.
Bei allen Beschlüssen und Abstimmungen werden Stimmenthaltungen nicht berücksichtigt.
Vermögensanlage und Verwaltungskosten
1.Das Vermögen des Vereines ist, soweit es nicht zur Bestreitung der laufenden Ausgaben flüssig zu halten ist, wie die Bestände des Deckungsstockes gemäß §§ 54 und 54 a Abs. 2 bis 5 des Versicherungsaufsichtsgesetzes sowie den hierzu erlassenen Richtlinien der Aufsichtsbehörde anzulegen. Der Verein hat über seine gesamten Vermögensanlagen, aufgegliedert in Neuanlagen und Bestände, in den von der Aufsichtsbehörde festzulegenden Formen und Fristen zu berichten.
2.Die Verwaltungskosten sollen den geschäftsplanmäßig festgesetzten Prozentsatz der vereinnahmten Beiträge nicht übersteigen.
2.Nach Schluß eines jeden Geschäftsjahres hat der Vorstand des Vereines gemäß den Rechnungslegungsvorschriften den Rechnungsabschluß und den Jahresbericht nach den vorgeschriebenen Formblättern und Nachweisungen sowie den hierzu ergangenen Richtlinien der Aufsichtsbehörde aufzustellen.
3.Für die Prüfung des Vereines durch den Sachverständigen gilt die entsprechende Verordnung über die Rechnungslegung bestimmter kleinerer Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit im Sinne des
§ 53 VAG (RechVUV) sowie die hierzu ergangenen Richtlinien der Aufsichtsbehörde.
Die versicherungsmathematische Prüfung ist zum Schluß eines jeden 5. Geschäftsjahres durchzuführen. Der versicherungs-mathematische Sachverständige hat seinem Gutachten die von der Aufsichtsbehörde bekanntgegebenen Richtlinien für die Aufstellung versicherungsmathematischer Gutachten bei Pensions- und Sterbekassen zugrundezulegen.
1.Zur Deckung von Fehlbeträgen ist eine Verlustrücklage zu bilden. Dieser Rücklage sind jeweils 5 % des sich nach § 12 etwa ergebenden Überschusses zuzuführen, bis sie 5 % der Summe der Vermögenswerte erreicht oder nach Inanspruchnahme wieder erreicht hat.
2.Ein sich nach § 12 weiterhin ergebender Überschuß ist der Rückstellung für Überschußbeteiligung zuzuführen. Diese Rückstellung ist zur Erhöhung der Leistungen oder zur Ermäßigung der Beiträge oder für beide Zwecke zugleich zu verwenden. Die näheren Bestimmungen über die Verwendung der Rückstellung trifft aufgrund von Vorschlägen des versicherungsmathematischen Sachverständigen die Mitgliederversammlung. Der Beschluss bedarf der Genehmigung der Aufsichtsbehörde.
3.Ein sich nach § 12 ergebender Fehlbetrag ist, soweit er nicht aus der Verlustrücklage gedeckt werden kann, aus der Rückstellung für Überschußbeteiligung zu decken und, soweit auch diese nicht ausreicht, durch Herabsetzung der Leistungen oder durch Erhöhung der Beiträge oder durch beide Maßnahmen auszugleichen. Ziffer 2 Satz 3 und 4 gelten entsprechend. Alle Maßnahmen haben auch Wirkung für die bestehenden Versicherungsverhältnisse. Die Erhebung von Nachschüssen ist ausgeschlossen.
1.Nach Auflösung des Vereines findet die Abwicklung statt. Sie erfolgt durch den Vorstand des Vereines, soweit nicht durch die Mitgliederversammlung andere Personen bestimmt werden.
2.Die Mitgliederversammlung kann im Zusammenhang mit der Auflösung die Übertragung des gesamten Versicherungsbestandes mit allen Aktiven und Passiven auf ein anderes Versicherungsunternehmen beschließen und zwar nach Maßgabe eines Übertragungsvertrages, dessen Inhalt der Genehmigung der Mitgliederversammlung bedarf.
3.Wird ein Übertragungsvertrag nicht geschlossen, so ist das Vermögen des Vereines nach einem von der Mitgliederversammlung zu beschließenden und von der Aufsichtsbehörde zu genehmigenden Plan unter die Mitglieder des Vereines zu verteilen. Die Mitgliedschafts- und Versicherungsverhältnisse erlöschen mit dem im Auflösungsbeschluss bestimmten Zeitpunkt, frühestens jedoch 4 Wochen nach Genehmigung des Auflösungsbeschlusses durch die Aufsichtsbehörde.
Diese Satzung tritt mit dem auf die Genehmigung der Aufsichtsbehörde folgenden Tag in Kraft. Zum gleichen Zeitpunkt treten die Satzung vom 01.01.2009 und alle ihre Änderungen oder Nachträge außer Kraft.
„Änderung der Satzung genehmigt mit Verfügung der Regierung von Mittelfranken vom 11.12.2017 Az.: 21-3145.233.“
VorsorgeVersicherungsVerein Schnaittach und Umgebung (c) 2012

References: § 53
 § 4
 § 2
 § 3
 § 4
 § 5
 § 7
 § 4
 § 3
 § 4
 § 5
 § 807
 § 7

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 § 12
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