Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=WM%202018,%201853
Timestamp: 2019-11-18 18:37:11+00:00

Document:
BGH, 10.07.2018 - VI ZR 225/17 - dejure.org
BGH, 10.07.2018 - VI ZR 225/17
https://dejure.org/2018,28246
BGH, 10.07.2018 - VI ZR 225/17 (https://dejure.org/2018,28246)
BGH, Entscheidung vom 10.07.2018 - VI ZR 225/17 (https://dejure.org/2018,28246)
BGH, Entscheidung vom 10. Juli 2018 - VI ZR 225/17 (https://dejure.org/2018,28246)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2018,28246) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
Kundenzufriedenheitsbefragung - E-Mail-Werbung ohne Einwilligung des Empfängers stellt grundsätzlich einen Eingriff in seine geschützte Privatsphäre und damit in sein allgemeines Persönlichkeitsrecht dar.
§§ 1004, ... 823 Abs. 1 BGB, § 7 Abs. 3 UWG, § 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG, Art. 13 der Richtlinie 2002/58/EG, Richtlinie 2009/136/EG, § 8 Abs. 3 UWG, § 8 Abs. 1 UWG, § 8 Abs. 3 Nr. 2 bis 4 UWG, § 2 Abs. 1 Nr. 2 UWG, § 823 Abs. 1, § 1004 Abs. 1 Satz 2 BGB, Richtlinie 95/46/EG, Art. 4 Abs. 3 des Vertrags über die Europäische Union (EUV), Art. 2 Buchst. a der Richtlinie 2006/114/EG, Art. 1 Abs. 1, Art. 2 Abs. 1 GG, Art. 8 Abs. 1 EMRK, § 7 Abs. 2 UWG, § 7 Abs. 3 Nr. 4 UWG, § 562 Abs. 1, § 563 Abs. 3 ZPO
§§ 823 Abs. 1, 1004 BGB; Artt. 1 Abs. 1, 2 Abs. 1 GG; Art. 8 Abs. 1 EMRK
Kundenzufriedenheitsanfragen per E-Mail ohne Einwilligung sind rechtswidrig
Persönlichkeitsrechtsverletzung, wenn mit der E-Mail nicht nur Rechnung, sondern auch Meinungsumfrage versandt wird
Verwendung von elektronischer Post für die Zwecke der Werbung ohne Einwilligung des Empfängers als Eingriff in seine geschützte Privatsphäre und damit in sein allgemeines Persönlichkeitsrecht; Fallen einer Kundenzufriedenheitsbefragung in einer E-Mail unter den Begriff ...
Kundenzufriedenheitsanfragen per E-Mail ohne Einwilligung grundsätzlich verboten
Kundenzufriedenheitsbefragung per E-Mail ohne Zustimmung des Adressaten ist rechtswidrig
Verwendung von elektronischer Post für Zwecke der Werbung ohne Einwilligung des Empfängers grundsätzlich Eingriff in dessen allgemeines Persönlichkeitsrecht, auch wenn mit der E-Mail eine Rechnung für ein zuvor gekauftes Produkt übersandt wird; zur Qualifizierung einer ...
Kundenbefragung = unerlaubte Zusendung von Werbung ?
Keine Kundenzufriedenheitsbefragung per E-Mail ohne Einwilligung
Auch E-Mails mit doppeltem Zweck können Spam sein
Zufriedenheitsbefragung in einer E-Mail ist unzulässige Werbung
Kundenzufriedenheitsbefragung und Bitte um Bewertung per E-Mail ist unzulässige Email-Werbung auch wenn in Email Rechnung für zuvor gekauftes Produkt enthält
heise.de (Pressemeldung, 16.09.2018)
Kundenzufriedenheitsumfrage unzulässig
Bewertungsaufruf in Rechnungsmail
Konsequenzen bei Kundenzufriedenheitsbefragung in der Rechnungs-E-Mail
Bewertungsaufforderung kann unerlaubte Werbung sein
Rechnungs-Email mit Kundenzufriedenheitsumfrage ist ‚Spam‘
E-Mail-Werbung und Einwilligung
Zulässigkeit von Bewertungsaufforderungen per E-Mail
Wettbewerbswidrigkeit einer Kundenbefragung nach der Vertragsabwicklung
Kundenzufriedenheitsumfrage per E-Mail rechtswidrig
Kundenzufriedenheitsanfrage via Rechnungs-mail nur mit Einwilligung
Bewertungsaufforderung in Rechnung ist unerlaubte Werbung
§§ 823, 1004 BGB; Art. 1 Abs. 1, Art. 2 Abs. 1 GG
Anspruch auf Unterlassung einer Werbe-E-Mail (Kundenzufriedenheitsbefragung)
Verwendung von elektronischer Post für die Zwecke der Werbung ohne Einwilligung des Empfängers
it-rechts-portal.de (Entscheidungsbesprechung)
Kundenzufriedenheit: abmahngefährdet
Bewertungsbitte per E-Mail grundsätzlich nur mit Opt-In
rae-oehlmann.de (Entscheidungsbesprechung)
Kundenzufriedenheitsbefragung per E-Mail ohne Einwilligung des Empfängers unzulässig
Kurznachricht zu "Eingriff in Persönlichkeitsrecht durch Direktmailing - Anmerkung zum Urteil des BGH vom 10.07.2018" von RA Arno Lampmann, original erschienen in: NJW 2018, 3506 - 3509.
Kurznachricht zu "Unerlaubte Werbung durch Bitte um positive Bewertung in Rechnungs-E-Mail - Anmerkung zum Urteil des BGH vom 10.07.2018 - VI ZR 225/17" von RA Dennis Voigt, original erschienen in: K&R 2019, 43 - 47.
AG Braunschweig - 15.11.2016 - 118 C 1363/16
LG Braunschweig - 24.05.2017 - 9 S 404/16
AG Braunschweig, 15.11.2016 - 118 C 1363/16
LG Braunschweig, 24.05.2017 - 9 S 404/16
BGHZ 219, 233
NJW 2018, 3506
ZIP 2018, 2238
MDR 2018, 1311
GRUR 2018, 1178
VersR 2018, 1397
WM 2018, 1853
MMR 2019, 106
MIR 2018, Dok. 040
DB 2018, 2300
K&R 2019, 43
NZG 2019, 720
Auch aus den Erwägungsgründen 1, 12 und 40 sowie Art. 1 Abs. 1 Datenschutzrichtlinie ergibt sich, dass diese Regelungen dem Schutz der Privatsphäre der Nutzer im Bereich der elektronischen Kommunikation dienen sollen (vgl. BGH, Urteil vom 10. Juli 2018 - VI ZR 225/17, Rn. 15 - Kundenzufriedenheitsbefragung).
OLG Düsseldorf, 19.09.2019 - 15 U 37/19
"Service Calls" eines Versicherungsmaklers die auch die Wechselwilligkeit des …
Kundenzufriedenheitsanfragen sind nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs Werbung, weil sie jedenfalls auch dazu dienen, Kunden zu behalten und damit künftige Geschäftsabschlüsse zu fördern (BGH WM 2018, 1853 Rn. 18; ebenso: OLG Köln GRUR-RR 2014, 80 (82); OLG Dresden GRUR-RR 2016, 462; KG GRUR-RR 2017, 245).
BGH, 26.02.2019 - VI ZR 272/18
Gestaltung einer Grabstätte von Totenfürsorgerecht umfasst
c) Die für den Unterlassungsanspruch erforderliche Wiederholungsgefahr wird durch das festgestellte rechtsverletzende Verhalten der Beklagten indiziert (…vgl. Senat, Urteile vom 4. Dezember 2018 - VI ZR 128/18, juris Rn. 9; vom 10. Juli 2018 - VI ZR 225/17, NJW 2018, 3506 Rn. 26;… vom 27. Februar 2018 - VI ZR 86/16, NJW 2018, 2489 Rn. 33; BGH…, Urteil vom 12. September 2013 - I ZR 208/12, GRUR 2013, 1259 Rn. 25 f. mwN - Empfehlungs-E-Mail).
LG Frankfurt/Main, 10.10.2019 - 3 O 500/18
Zur Frage der Selbstöffnung des Betroffenen bei einem Gegenangriff.
Im Regelfall indiziert die Erstbegehung die Wiederholungsgefahr (ständige Rechtsprechung BGH NJW 2018, 3506 Rn. 26 - Direkt-Mailing;… BGH NJOZ 2018, 194 Rn. 17; jew. m.w.N.).
In jüngeren Entscheidungen wird nicht allein § 1004 Abs. 1 BGB als Anspruchsgrundlage genannt (…zur Angabe von § 823 Abs. 1, § 1004 BGB i.V.m. Art. 1, 2 GG als Anspruchsgrundlage, vgl. BGH, U. v. 24.07.2018 - VI ZR 330/17 -, juris Rn. 30;… BGH, U. v. 14.05.2013 - VI ZR 269/12 -, juris Rn. 11 = BGHZ 197, 213-224; zur Angabe von §§ 1004, 823 BGB als Anspruchsgrundlage, vgl. BGH, U. v. 10.07.2018 - VI ZR 225/17 -, juris Rn. 13).
VG Neustadt, 10.10.2018 - 5 L 1045/18
Fernsehrecht, Glücksspielrecht
Der Begriff der Werbung ist weit zu verstehen und erfasst jede Art von Werbung, außer den unmittelbar produktbezogenen Angeboten und Nachfragehandlungen also auch Maßnahmen der mittelbaren Absatzförderung, beispielsweise in Form der Imagewerbung (vgl. BGH, Urteil vom 10. Juli 2018 - VI ZR 225/17 -, juris; Bay. VGH, Beschluss vom 21. August 2018 - 10 CS 18.1211 -, juris).

References: § 7
 § 7
 Art. 13
 § 8
 § 8
 § 8
 § 2
 § 823
 § 1004
 Art. 4
 Art. 2
 Art. 1
 Art. 2
 Art. 8
 § 7
 § 7
 § 562
 § 563
 Art. 8
 Art. 1
 Art. 2
 BGH 
 BGH 
 Art. 1
 BGH 
 BGH 
 § 1004
 § 823
 § 1004
 Art. 1