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Timestamp: 2016-10-26 02:21:36+00:00

Document:
1C_602/2012 (02.04.2014)
1C_602/2012 � � Urteil vom 2. April 2014
beide vertreten durch F�rsprecher Urs Eymann,
Schweizerische Bundesbahnen, Infrastruktur, Recht, Kasernenstrasse 95/97, Postfach, 8021 Z�rich 1,
Bundesamt f�r Verkehr (BAV), 3003 Bern.
Der Bahnhof Oberrieden See verf�gt �ber zwei Perrons mit einer Gesamtl�nge von je 320 m. Der Perron von Gleis 1 (auf dem i.d.R. die Z�ge nach Thalwil/Z�rich verkehren) liegt in Richtung Dorf (hangseitig), der Perron von Gleis 2 in Richtung See (mit Zugverkehr in Richtung Horgen/Pf�ffikon).
�Am 6. November 2002 bewilligte das Bundesamt f�r Verkehr (BAV) die Erh�hung der Perrons sowie die Sanierung der Publikumsanlagen des Bahnhofs im vereinfachten eisenbahnrechtlichen Genehmigungsverfahren). Die Beleuchtung wurde entsprechend dem Programm RV05 der SBB ("Facelifting Stationen") umgestaltet. Am Dach des bergseitigen Perrons befinden sich 22, am seeseitigen Perron 32 Leuchten des Typs Sydney. Die un�berdeckten Perronbereiche werden mit je 16 Kombist�ndern (Leuchten Typ Lucento) in einem Abstand von maximal 18 m ausgestattet. Jeder Perron verf�gt �ber eine gl�serne Wartehalle (Typ RV05) mit 2 Einbauleuchten Typ Murten. Vor dem Aufnahmegeb�ude steht eine Lichtstele (Railbeam). Zudem befinden sich am Zugang zur Bahn 3 Kombist�nder mit Leuchten Typ Lucento im Abstand von ca. 26 m.
�W�hrend der Betriebszeiten (Montag bis Freitag von 04.30 Uhr bis 01.00 Uhr; Samstag und Sonntag durchgehend) sind alle Leuchten in Betrieb; ausserhalb dieser Zeiten bleiben je 6 Perrondachleuchten eingeschaltet.
X.________ und Y.________ sind Eigent�mer der Wohnliegenschaft Fachstrasse "..." in Oberrieden, die in rund 80 m Entfernung am Hang, oberhalb des Bahnhofs Oberrieden See liegt. Sie ersuchten die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) um Massnahmen zur Reduzierung der aus ihrer Sicht �berm�ssigen Beleuchtung des Bahnhofs Oberrieden See.
�Am 28. April 2009 erhoben sie "Beschwerde" an das Bundesamt f�r Verkehr (BAV). Dieses er�ffnete ein Anstandsverfahren i.S.v. Art. 40 Abs. 1 lit. b des Eisenbahngesetzes vom 20. Dezember 1957 (EBG, SR 742.101) und holte Fachberichte zur Immissionsbelastung beim Bundesamt f�r Umwelt (BAFU) sowie beim Bundesamt f�r Metrologie (METAS) ein. Am 15. April 2010 f�hrte es einen (Nacht-) Augenschein mit Einigungsverhandlung durch. Es wurde vereinbart, die Nachtbeleuchtung beim seeseitigen Perron versuchsweise von sechs auf vier Leuchten zu reduzieren und einen Test mit einer gr�sseren Abschirmung der Perrondachleuchten durchzuf�hren.
�Mit Eingabe vom 28. Juni 2010 erkl�rten sich die SBB zu verschiedenen Massnahmen bereit. Insbesondere w�rden die drei Perrondachleuchten vor dem Werbeplakat mittels spezieller Leuchtenreflektoren seitlich gegen den Hang abgeschirmt und die Lichtfarben von weiss auf warmweiss umgestellt. Bereits im April/Mai 2008 hatten sie die einsehbaren Kombist�nderleuchten des bergseitigen Perrons mit einer Halbschale gegen den Hang abgedeckt und auf dem seeseitigen Perron ein Wabengitter zum Schutz vor Blendung angebracht.
�Am 12. Mai 2011 hiess das BAV die Beschwerde insoweit gut, als die SBB anl�sslich des durchgef�hrten Augenscheins einzelne Rechtsbegehren der Beschwerdef�hrer ausdr�cklich anerkannt hatten. Es ordnete folgende Auflagen zur Emissionsreduktion an:
"2.1 Die SBB haben bei den Perrondachleuchten auf dem Perron Seeseite bei der Plakatwand die Ganznachtleuchten gem�ss der erfolgten Zusage mit sofortiger Wirkung auf vier zu reduzieren. Die Leuchte vor dem Werbeplakat ist dementsprechend sp�testens um 22.00 Uhr abzuschalten.
2.2 Die SBB haben einen lichtundurchl�ssigen Blendeneinsatz in Hangrichtung auch bei der Kombist�nderleuchte Richtung Horgen einzusetzen.
2.3 Die SBB haben die f�nfte Leuchte in Richtung Horgen auf die Lichtfarbe warmweiss umzustellen."
Im �brigen wies das BAV die Beschwerde ab, soweit es auf sie eintrat.
�Die SBB stellten ihrerseits den Antrag, die Auflage Ziff. 2.1 sei aufzuheben, weil sie der Abschaltung w�hrend den Betriebszeiten nicht zugestimmt habe. Das BAV r�umte ein Versehen ein und teilte mit, es habe den Parteien am 25. August 2011 eine entsprechende Wiedererw�gungsverf�gung er�ffnet, verbunden mit dem Antrag an die Beschwerdeinstanz auf Aufhebung der von der SBB beanstandeten Auflage 2.1.
�Das Bundesverwaltungsgericht f�hrte am 23. Januar 2012 eine Begehung vor Ort durch. Mit Urteil vom 23. Oktober 2012 trat es auf die Beschwerde hinsichtlich der Beleuchtung im nordwestlichen Bahnhofsbereich (Richtung Thalwil) nicht ein, weil es insofern an der erforderlichen r�umlichen Beziehung der Beschwerdef�hrer zur Streitsache fehle. Es hielt fest, dass der fr�here Park-and-Ride-Parkplatz, auf dem sich zwei der streitigen Kombist�nderleuchten befinden, schon per 1. Januar 2010, d.h. vor Erlass der Verf�gung des BAV, an Private verkauft worden sei und nicht mehr f�r den Bahnbetrieb genutzt werde; insofern fehle es dem BAV an der Zust�ndigkeit. Ziff. 2.2 der angefochtenen Verf�gung (betreffend die Beleuchtung des Parkplatzes) wurde daher f�r nichtig erkl�rt. Im �brigen wies es die Beschwerde ab. In den Urteilserw�gungen wies es den Antrag der SBB und des BAV auf Aufhebung von Auflage Ziff. 2.1 ab und hielt fest, dass die vom BAV w�hrend des h�ngigen Rechtsmittelverfahrens erlassene Wiedererw�gungsverf�gung nichtig sei.
Gegen diesen Entscheid haben X.________ und Y.________ am 23. November 2012 Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ans Bundesgericht erhoben. Sie beantragen, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben. Es sei festzustellen, dass Ziff. 2.1 der Verf�gung des BAV vom 12. Mai 2011 g�ltig sei. Zudem seien folgende Massnahmen zur Reduktion der Lichtemissionen beim Bahnhof Oberrieden See anzuordnen:
b) S�mtliche Kombist�nderleuchten seien mit Rundumabschirmungen zu versehen oder so einzustellen, dass sie nicht in den oberen Halbraum blenden.
c) Alle Perrondachleuchten seien auf beiden L�ngsseiten mit lichtundurchl�ssigen Blenden gegen Licht nach oben abzuschirmen. Zudem sei eine direkte Anstrahlung der Reklameplakate zu vermeiden. Dies betrifft vorab die zwei Perrondachleuchten vor dem Plakat Richtung Horgen.
d) Wartehallen: Die Beleuchtung im Innern sei nachts nur �ber einen Bewegungsmelder einzuschalten.
e) Allgemein sei die gesamte Bahnhofsbeleuchtung w�hrend der Nachtphase, d.h. zwischen 22.00 Uhr bis 06.00 Uhr, vermehrt zu reduzieren (Abschaltung einzelner Leuchten, Dimmung des Lichts etc.)."
Eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
�Das BAFU kommt in seiner Vernehmlassung zum Ergebnis, dass der angefochtene Entscheid im Einklang mit der Umweltgesetzgebung des Bundes stehe.
In ihrer Replik lassen die Beschwerdef�hrer ihren Antrag auf Feststellung, dass Ziff. 2.1 der Verf�gung des BAV vom 12. Mai 2011 g�ltig sei, fallen; im �brigen halten sie an ihren Begehren fest.
�Mit Schreiben vom 28. Mai 2013 machte das BAFU erg�nzende Ausf�hrungen zum Konzept der Lichtstelen der SBB und reichte die hierzu ergangene Verf�gung des BAV vom 4. M�rz 2004 zu den Akten.
Am 20. Januar 2014 f�hrte das Bundesgericht einen Augenschein durch. Dabei wurde, in Absprache mit den SBB, die Beleuchtung in Teilbereichen des Bahnhofs f�r kurze Zeit um ein bzw. zwei Drittel reduziert (Perrondachleuchten, Kombist�nderleuchten) bzw. abgeschaltet (Wartehallenbeleuchtung). Der Bahnhof Oberrieden Dorf, der noch nach dem alten Konzept der SBB beleuchtet wird, wurde als Vergleichsobjekt besichtigt.
Gegen den angefochtenen Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts steht grunds�tzlich die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten offen (Art. 82 lit. a, 86 Abs. 1 lit. b und 90 BGG). Die Beschwerdef�hrer sind unstreitig zur Beschwerde gegen die Beleuchtung des s�d�stlichen Bahnhofsbereichs (Richtung Horgen) befugt, zu dem eine direkte Sichtachse besteht (vgl. unten E. 2.5). �berdies sind sie durch den angefochtenen Entscheid beschwert, soweit ihnen darin die Befugnis zur Anfechtung der Beleuchtung im �brigen Bahnhofsbereich abgesprochen wurde.
Das Bundesverwaltungsgericht verneinte die Beschwerdebefugnis f�r die Beleuchtung des nordwestlichen Bahnhofbereichs (Richtung Thalwil), der durch die benachbarten H�user weitestgehend verdeckt werde. Einzig auf dem schmalen Streifen zwischen dem Wohnhaus und dem Nachbargrundst�ck, welcher den Beschwerdef�hrern als Verbindungsweg zwischen dem vorderen und hinteren Teil des Gartens diene, sei ein Blick zwischen den H�usern auf den weiter entfernt liegenden Bahnhofsbereich Richtung Thalwil �berhaupt m�glich. Ausschliesslich von dieser Stelle des Gartens sei insbesondere die Lichtstele auf dem Bahnhofsvorplatz als ferner Lichtstab erkennbar. Den Beschwerdef�hrern fehle es daher insoweit an der erforderlichen r�umlichen Beziehung zur Streitsache.
2.1.�Die Beschwerdef�hrer beanstanden dies als unzul�ssige "r�gebezogene" Legitimationspr�fung.
�Das Bundesverwaltungsgericht hat jedoch nicht nach R�gen, d.h. nach den angerufenen Normen oder Rechtsgrunds�tzen, differenziert, sondern r�umlich, zwischen verschiedenen Bereichen des Bahnhofs. Dies ist grunds�tzlich zul�ssig: Die Legitimation gem�ss Art. 89 Abs. 1 BGG setzt voraus, dass die Beschwerdef�hrer �ber eine spezifische Beziehungsn�he zur Streitsache verf�gen (lit. b) und einen praktischen Nutzen aus der Aufhebung oder �nderung des angefochtenen Entscheids ziehen (lit. c). Die N�he der Beziehung zum Streitgegenstand muss bei Bauten und Anlagen insbesondere in r�umlicher Hinsicht gegeben sein. Ein schutzw�rdiges Interesse liegt vor, wenn die tats�chliche oder rechtliche Situation der Beschwerdef�hrer durch den Ausgang des Verfahrens beeinflusst werden kann (BGE 133 II 409 E. 1.3 S. 413 mit Hinweisen). Es ist (insbesondere bei grossen Anlagen) m�glich, dass die Beschwerdef�hrer nur f�r bestimmte, ihnen zugewandte Anlagenteile �ber eine gen�gende Beziehungsn�he verf�gen. In diesem Fall darf und muss das Gericht seine Pr�fung auf diese Anlagenteile beschr�nken.
�Allerdings darf die Legitimation nicht so eng gefasst werden, dass dadurch die Beurteilung funktional zusammenh�ngender Teile einer Anlage auseinandergerissen wird. Isolierte Massnahmen f�r einzelne Teilbereiche k�nnten den Betrieb verkomplizieren oder beeintr�chtigen. Insofern sind in der Regel nicht einzelne Leuchten allein f�r sich zu beurteilen, sondern die Beleuchtung zusammenh�ngender Betriebsteile.
�Das Beleuchtungskonzept der SBB unterscheidet zwischen dem �berdachten Mittelteil jedes Perrons und den auf beiden Seiten anschliessenden un�berdachten Bereichen (Aussenperron). Gesondert lassen sich die vor dem Eingang stehende Lichtstele sowie die beleuchteten Wartehallen beurteilen. Im Folgenden ist die Legitimation daher f�r jeden dieser Teile zu beurteilen.
2.2.�Die Beschwerdef�hrer machen geltend, die Lichtstele k�nne zumindest von Teilen ihrer Liegenschaft aus direkt gesehen werden. Im �brigen aber d�rfe nicht einzig auf das Bestehen einer direkten Sichtachse abgestellt werden. Licht, das als Welle zu betrachten sei, wirke sich wesentlich weiter aus. So sei die Lichtstele bei Bew�lkung, Nebel oder Nieselregen als kilometerweit in den Himmel aufstrahlende Lichts�ule wahrnehmbar. Dasselbe gelte f�r die Bahnhofsbeleuchtung im nordwestlichen Bahnhofsbereich (Richtung Thalwil) : Vom Haus der Beschwerdef�hrer aus seien zwar die Leuchten dieses Bahnhofteils nicht zu sehen, wohl aber die Raumaufhellung: �ber dem Bahnhof schwebe neu ein Lichtteppich, der zu einer massiv wahrnehmbaren Lichtverschmutzung f�hre.
2.3.�Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung sind Nachbarn zur Beschwerdef�hrung gegen ein Bauvorhaben legitimiert, wenn sie mit Sicherheit oder zumindest grosser Wahrscheinlichkeit durch Immissionen (L�rm, Staub, Ersch�tterungen, Licht oder andere Einwirkungen) betroffen werden, die der Bau oder Betrieb der fraglichen Anlage hervorruft. Bei weitr�umigen Einwirkungen kann ein grosser Kreis von Personen zur Beschwerdef�hrung legitimiert sein, etwa beim Betrieb eines Flughafens oder einer Schiessanlage (BGE 136 II 281 E. 2.3.1 S. 285).
Als wichtiges Kriterium zur Beurteilung der Betroffenheit dient in der Praxis die r�umliche Distanz zum Bauvorhaben bzw. zur Anlage. Die Rechtsprechung bejaht in der Regel die Legitimation von Nachbarn, deren Liegenschaften sich in einem Umkreis von bis zu rund 100 m befinden (Urteil 1C_346/2011 vom 1. Februar 2012 E. 2.3, in: URP 2012 S. 692; RDAF 2013 I S. 436 mit Hinweisen). Bei gr�sseren Entfernungen muss eine Beeintr�chtigung aufgrund der konkreten Gegebenheiten glaubhaft gemacht werden (vgl. BGE 133 II 181 E. 3.2.2 S. 188 zum L�rm einer 800-1000 m entfernten Schiessanlage; Urteil 1C_33/2011 vom 12. Juli 2011 E. 2, zusammengefasst in: ZBl 112/ 2011 S. 620 und URP 2012 S. 7, zum L�rm eines 1,2 km entfernten Windparks). Allerdings wurde stets betont, dass nicht schematisch auf einzelne Kriterien (insbesondere Distanzwerte) abgestellt werden d�rfe, sondern eine Gesamtw�rdigung anhand der konkreten Verh�ltnisse erforderlich sei (BGE 136 II 274 E. 2.3.2 S. 285 f.).
Bei L�rm, der durch eine Anlage oder deren Zubringerverkehr verursacht wird, bejaht das Bundesgericht die Legitimation, wenn die Zunahme deutlich wahrnehmbar ist; dies wird anhand von qualitativen (Art des Verkehrsger�uschs) und quantitativen Kriterien (Erh�hung des L�rmpegels) beurteilt (vgl. dazu BGE 136 II 281 E. 2.3.2 S. 285 f. mit Hinweisen und E. 2.5.4 S. 289 f.). Im Urteil 1C_405/2008 vom 18. M�rz 2009 E. 2.5 (in: URP 2010 S. 295) verneinte das Bundesgericht die Beschwerdebefugnis gegen ein Spielcasino, weil sich der dadurch induzierte Mehrverkehr kaum einzelnen Strassen oder Strassenabschnitten zuordnen lasse; dessen Immissionen vermischten sich mit dem allgemeinen Strassenl�rm in der Innenstadt und seien kaum mehr als eigenst�ndige Belastung wahrnehmbar. Im Urteil 1C_204/ 2012 vom 25. April 2013 (E. 8, in: URP 2013 749) verneinte es die Legitimation des 680 m vom projektierten Stadion mit Einkaufszentrum entfernt wohnenden Beschwerdef�hrers: Zwar werde das geplante Vorhaben angesichts seiner zentralen Lage Auswirkungen auf das gesamte Strassennetz der Stadt Aarau haben und daher auch auf der angrenzenden (verkehrsberuhigten) Quartierstrasse einen gewissen Mehrverkehr verursachen. Dieser sei jedoch zu gering und zu wenig eindeutig den geplanten Nutzungen zuzurechnen, um eine besondere Betroffenheit des Beschwerdef�hrers zu begr�nden.
2.4.��bertr�gt man diese Rechtsprechung auf Lichtimmissionen, so ist die besondere Betroffenheit in der Regel zu bejahen, wenn eine direkte Sichtverbindung zur Lichtquelle besteht und diese deutlich wahrnehmbar ist. Dies wird in einem Umkreis von 100 m i.d.R. zu bejahen sein, sofern die Beleuchtung eine gewisse Mindestst�rke �berschreitet (vgl. Urteil 1C_216/2010 vom 28. September 2010 E. 5, in: URP 2010 S. 698; RDAF 2011 I S. 481).
�Bei Fehlen einer direkten Sichtverbindung bzw. grosser Entfernung tr�gt die Beleuchtung zur Aufhellung des Nachthimmels bei, die f�r praktisch alle Bewohner einer Region sichtbar ist. In solchen F�llen m�ssen spezielle Umst�nde vorliegen, damit die erforderliche besondere Betroffenheit zu bejahen ist. Ob eine Person deutlich wahrnehmbaren, sie spezifisch treffenden Lichtimmissionen ausgesetzt ist, ist aufgrund qualitativer Kriterien (Art des Lichts) und quantitativer Kriterien (Ausmass der Raumaufhellung) zu beurteilen. Dabei sind insbesondere die Umgebung und die darin vorbestehenden Lichtemissionen zu ber�cksichtigen.
2.5.�Die Liegenschaft der Beschwerdef�hrer befindet sich ca. 80 m vom Bahnhof Oberrieden See entfernt, in erh�hter Lage am Hang. Von ihren Wohn- und Aufenthaltsr�umen aus sind die drei �ussersten Perrondachleuchten (vor dem Werbeplakat) sowie die beleuchtete Wartehalle auf dem seeseitigen Perron (Gleis 2) gut sichtbar. Ein direkter Sichtkontakt besteht auch zu den mit Kombist�nderlampen beleuchteten Aussenperrons des s�d�stlichen Bahnhofbereichs (in Richtung Horgen), auch wenn die Kombist�nder z.T. von B�umen verdeckt werden. Dagegen ist der nordwestliche Bahnhofsbereich (Richtung Thalwil) durch die benachbarten H�user verdeckt. Die hangseitigen Perrondachleuchten (Gleis 1) werden durch das Perrondach und das Aufnahmegeb�ude verdeckt.
�Die Beleuchtung der Bahnhofsteile, zu denen kein direkter Sichtkontakt besteht, tr�gt zwar zur Aufhellung des n�chtlichen Himmels bei. Diese ist jedoch im Grossraum Z�rich bereits betr�chtlich, weshalb die Aufhellung durch die Bahnhofsbeleuchtung nicht besonders ins Gewicht f�llt. Insofern hat das Bundesverwaltungsgericht eine besondere Betroffenheit der Beschwerdef�hrer zu Recht verneint.
�Der Railbeam (Lichtstele) ist weder von den Wohnr�umen noch vom Gartensitzplatz der Beschwerdef�hrer aus sichtbar. Einzig vom Fussweg aus (etwa auf H�he der hinteren Hausecke) ist er als schmaler Lichtstreifen erkennbar. Da es sich nicht um einen Aufenthaltsbereich handelt, durfte das Bundesverwaltungsgericht auch insoweit die Legitimation verneinen. Die dadurch bewirkte Erhellung des Nachthimmels ist jedenfalls unter gew�hnlichen Witterungsverh�ltnissen kaum wahrnehmbar und betrifft die Beschwerdef�hrer nicht in besonderer Weise.
2.6.�Nach dem Gesagten ist das Bundesverwaltungsgericht auf die Beschwerde betreffend die Beleuchtungsanlagen im nordwestlichen Bahnhofsbereich Richtung Thalwil (einschliesslich Railbeam) grunds�tzlich zu Recht nicht eingetreten. Die Legitimation ist auch im Folgenden auf den s�d�stlichen Bahnhofsbereich (Richtung Horgen) zu begrenzen, d.h. auf die dort liegenden Aussenperrons (Gleis 1 und 2), die seeseitige Wartehalle (Gleis 2) und die seeseitige Perrondachbeleuchtung (Gleis 2).
Im Folgenden ist zu pr�fen, ob der angefochtene Entscheid, soweit er die Bahnhofsbeleuchtung materiell beurteilt hat, vor Bundesrecht standh�lt.
3.1.�Die streitigen Beleuchtungsanlagen wurden in den am 6. November 2002 genehmigten Planunterlagen erw�hnt (vgl. Technischer Bericht vom 26. November 2001 Ziff. 1.4.4 und 1.4.7 vom 6. November 2002). Die Beschwerdef�hrer hatten jedoch im vereinfachten Plangenehmigungsverfahren ohne Publikation und �ffentliche Auflage (Art. 18i Abs. 3 EBG) keine M�glichkeit, ihre Interessen mittels Einsprache zu vertreten; im �brigen h�tten sich die Lichtemissionen vor Inbetriebnahme der neuen Beleuchtung auch kaum absch�tzen lassen. Mit den Vorinstanzen ist daher davon auszugehen, dass die Rechtskraft der Plangenehmigungsverf�gung der Durchf�hrung des vorliegenden Verfahrens nicht entgegensteht. Die Vorinstanzen haben die streitige Beleuchtung somit zu Recht umfassend auf ihre Rechtm�ssigkeit �berpr�ft.
3.2.�K�nstliches Licht besteht aus elektromagnetischen Strahlen und geh�rt daher zu den Einwirkungen i.S.v. Art. 7 Abs. 1 des Bundesgesetzes �ber den Umweltschutz vom 7. Oktober 1983 (SR 814.01; USG), die beim Austritt aus Anlagen als Emissionen, am Ort ihres Einwirkens als Immissionen bezeichnet werden (Art. 7 Abs. 2 USG). Luftverunreinigungen, L�rm, Ersch�tterungen und Strahlen sind unabh�ngig von der bestehenden Umweltbelastung im Rahmen der Vorsorge so weit zu begrenzen, als dies technisch und betrieblich m�glich und wirtschaftlich tragbar ist (Art. 11 Abs. 2 USG; Vorsorgeprinzip). Steht fest oder ist zu erwarten, dass die Einwirkungen unter Ber�cksichtigung der bestehenden Umweltbelastung sch�dlich oder l�stig werden, werden die Emissionsbegrenzungen versch�rft (Art. 11 Abs. 3 USG).
3.3.�Die Verordnung vom 23. Dezember 1999 zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV; SR 814.710); SR 814.710) betrifft nur Emissionen von elektrischen oder magnetischen Feldern im Frequenzbereich von 0 bis 300 Gigahertz und ist damit auf das sichtbare Licht nicht anwendbar. Es gibt f�r Lichtimmissionen weder Immissionsgrenzwerte (zur Beurteilung der Sch�dlichkeit bzw. L�stigkeit) noch gelten vorsorgliche Anlagegrenzwerte oder Planungswerte. Die Beh�rden m�ssen die Lichtimmissionen daher im Einzelfall beurteilen, unmittelbar gest�tzt auf die Art. 11 bis 14 USG sowie Art. 16 bis 18 USG (BGE 124 II 219 E. 7a S. 230 mit Hinweis; BGE 140 II 33 E. 4.2 S. 36 f. mit Hinweisen). Dabei kann sich die Vollzugsbeh�rde auf Angaben von Experten und Fachstellen abst�tzen.
Dazu geh�ren die vom Bundesamt f�r Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL; heute BAFU) im Jahr 2005 herausgegebenen Empfehlungen zur Vermeidung von Lichtemissionen (nachfolgend: Empfehlungen BUWAL; BGE 140 II 33 E. 4.3 S. 37 f. und E. 5.4 S. 40 f.).
�Seit 1. M�rz 2013 gilt die SIA-Norm 491 zur Vermeidung von unn�tigen Lichtemissionen im Aussenraum (im Folgenden: SIA 491:2013). Diese verzichtet bewusst auf die Festlegung von Richtwerten, sondern zielt darauf ab, unn�tige Lichtemissionen an der Quelle zu vermeiden, in Anwendung des Vorsorgeprinzips und entsprechend dem Stand der Technik (Ziff. 0.3). Sie kann als �usserung von Fachleuten zu dieser Fragestellung auch in Verfahren herangezogen werden, die - wie hier - schon vor dem 1. M�rz 2013 eingeleitet worden sind (BGE 140 II 33 E. 4.3 S. 38).
�Als Entscheidungshilfe dienen ferner fachlich gen�gend abgest�tzte ausl�ndische Richtlinien, sofern die Kriterien, auf welchen diese Unterlagen beruhen, mit denjenigen des schweizerischen Umweltrechts vereinbar sind (BGE 133 II 292 E. 3.3 S. 297 mit Hinweisen). Dazu geh�rt insbesondere die Richtlinie 150 der Commission International de l'Eclairage aus dem Jahr 2003 (nachfolgend Richtlinie CIE 150:2003) sowie die "Hinweise zur Messung, Beurteilung und Minderung von Lichtimmissionen" der deutschen Bund/L�nder-Arbeitsgemeinschaft vom 13. September 2012 (im Folgenden: LAI 2012; es handelt sich um die �berarbeitete Fassung der LAI 2000; vgl. BGE 140 II 33 E. 4.3 S. 37 mit Hinweis).
3.4.�Mit Eingabe vom 14. Februar 2014 hat das BAV zu Recht darauf hingewiesen, dass bei der Beleuchtung von Bahnh�fen auch die technischen Anforderungen an die behindertengerechte Gestaltung des �ffentlichen Verkehrs gem�ss der gleichnamigen Verordnung des UVEK vom 22. Mai 2006 (VAb�V; SR 151.342) beachtet werden m�ssen (vgl. BGE 139 II 289 E. 2 S. 292 ff.). Art. 2 Abs. 1 VAb�V verweist auf die Norm SN 521 500/SIA 500 "Hindernisfreie Bauten" (Ausgabe 2009). Diese bestimmt in Ziff. 4.4 des am 1. Oktober 2013 in Kraft getretenen Korrigendums C3:
"Die Beleuchtung muss f�r Innenr�ume die Anforderungen gem�ss Norm SN EN 124644-1 erf�llen, f�r Aussenr�ume die Anforderungen gem�ss Norm SN EN 12464-2. Sicherheit, Orientierung, Ablesen und Absehen der Sprechbewegungen ist durch Beleuchtungst�rke, Blendungsbegrenzung und Leuchtdichteverteilung zu gew�hrleisten (vgl. auch Hinweise in Anhang D.1)."
In Tabelle 5.12 der Norm SN EN 12464-2 "Licht und Beleuchtung - Beleuchtung von Arbeitsst�tten - Teil 2: Arbeitspl�tze im Freien" (Ausgabe 2007) werden die Anforderungen an die Beleuchtung und deren Modalit�ten f�r verschiedene Kategorien von Bahn- und Tramanlagen aufgelistet.
Zun�chst ist zu pr�fen, ob die Beleuchtung des Bahnhofs Oberrieden den Anforderungen des Vorsorgeprinzips nach Art. 11 Abs. 2 USG entspricht (E. 4-7). Danach sind die Lichtemissionen unabh�ngig von der bestehenden Umweltbelastung im Rahmen der Vorsorge so weit zu begrenzen, als dies technisch und betrieblich m�glich und wirtschaftlich tragbar ist.
4.1.�Dieser Grundsatz wird durch die bereits erw�hnten Empfehlungen des BUWAL und die Norm SIA 491:2013 konkretisiert. Beide zeigen auf, wie sich unn�tige Lichtemissionen im Aussenraum vermeiden lassen. Unn�tig in diesem Sinne sind Beleuchtungen und Lichtemissionen, die nicht dem Beleuchtungszweck dienen (SIA 491:2013 Ziff. 1.10). Zu beleuchten ist nur, was beleuchtet werden muss, wobei die notwendigen Bed�rfnisse mit der geringstm�glichen Gesamtlichtmenge abzudecken sind (SIA 491:2013 Ziff. 2.2.2 und 2.2.4; Empfehlungen BUWAL Ziff. 5.2.3).
Zur Vermeidung von Lichtemissionen sollten nur Leuchten verwendet werden, die eine pr�zise Lichtlenkung aufweisen; wenn dies nicht m�glich ist, sind die Leuchtk�rper mit einer Abschirmung zu versehen, die Licht nur dorthin strahlen l�sst, wo es einem klar definierten Beleuchtungszweck dient (SIA 491:2013 Ziff. 2.6.1; Empfehlungen BUWAL Ziff. 5.2.9 "Abschirmung"). Dabei ist der Lichtstrom von oben nach unten zu richten (SIA 491:2013 Anh. A; Empfehlungen BUWAL Ziff. 5.2.5). Die Aufhellung des Nachthimmels und von Naturr�umen und naturnahen Gebieten ist m�glichst zu vermeiden (Empfehlung BUWAL Ziff 5.2.9 "Notwendigkeit"). Nach M�glichkeit sollten beleuchtete Fl�chen keine reflektierenden Anstriche oder Oberfl�chen aufweisen (Empfehlungen BUWAL Ziff. 5.2.7).
Leuchten sind nur in den daf�r klar n�tzlichen Zeitr�umen einzuschalten und ansonsten auszuschalten (Zeitschaltuhren; Bewegungsmelder) oder zumindest abzusenken (SIA 491:2013 Ziff. 2.7). Anzustreben ist eine Synchronisation mit dem Nachtruhefenster (wie beim L�rmschutz) von 22.00 Uhr bis 06.00 Uhr (Empfehlungen BUWAL Ziff 5.2.9 "Zeitmanagement"; Leitfaden zur Vermeidung unn�tiger Lichtimmissionen des Amts f�r Umwelt des Kantons Solothurn aus dem Jahre 2011 S. 17 und 30; SIA 491:2013 Ziff. 2.5.5 und 2.7). In diesem Zeitraum sind Zierbeleuchtungen i.d.R. auszuschalten (BGE 140 II 33 E. 5.5 und 5.6 S. 41 f.).
Auch die Lichtspektren sind bez�glich ihrer Auswirkungen auf Mensch und Natur anzupassen (vgl. SIA 491:2013 Ziff. 2.6.2; Empfehlung BUWAL Ziff. 5.2.7; Anh. 1 LAI 2012).
4.2.�Die Beschwerdef�hrer werfen dem Bundesverwaltungsgericht vor, das Vorsorgeprinzip falsch angewendet zu haben, indem es darauf abgestellt habe, was ihnen zuzumuten sei. Gem�ss Art. 11 Abs. 2 USG seien jedoch Emissionen durch Massnahmen an der Quelle soweit zu begrenzen, als dies technisch und betrieblich m�glich sei, unabh�ngig von der bestehenden Umweltbelastung. Vorliegend k�nnten die Lichtemissionen mit geringem Aufwand (Anbringen von Blenden, Zeitmanagement, Bewegungsmelder) vermindert werden, ohne die Sicherheit des Bahnverkehrs zu beeintr�chtigen.
�Tats�chlich ging das Bundesverwaltungsgericht im angefochtenen Entscheid (E. 8.1) davon aus, dass Licht im Allgemeinen nicht als unerw�nschte Nebenwirkung einer anderen T�tigkeit, sondern gewollt und gezielt erzeugt werde, um einen bestimmten Beleuchtungszweck zu erreichen. Es folgerte daraus, dass bei der Anordnung von emissionsbeschr�nkenden Massnahmen eine Interessenabw�gung zwischen dem Schutzbed�rfnis der Anwohnerschaft und dem Interesse an der Beleuchtung als solcher vorgenommen werden m�sse.
�Es ist einzur�umen, dass sich �ber den Nutzen einer Beleuchtung und die f�r bestimmte Zwecke erforderliche Lichtmenge z.T. streiten l�sst; im Rahmen der Bed�rfnisabkl�rung kann eine Abw�gung zwischen dem Nutzen und den Umwelteinwirkungen geboten sein (so auch SIA 491:2013 Ziff. 2.2.3). Steht dagegen fest, dass eine Lichtemission nicht dem angestrebten Beleuchtungszweck dient und insofern unn�tig ist (z.B. Abstrahlungen in den Nachthimmel), so muss sie grunds�tzlich im Rahmen der Vorsorge vermieden werden, sofern dies technisch und betrieblich m�glich und wirtschaftlich tragbar ist, unabh�ngig von ihrer Zumutbarkeit f�r die Nachbarn bzw. von deren Schutzbed�rfnis.
Das Bundesverwaltungsgericht ging aufgrund seines Augenscheins davon aus, dass die Beleuchtungsanlagen des Bahnhofs Oberrieden See vom erh�hten Standpunkt der Liegenschaft der Beschwerdef�hrer aus gesehen kaum ins Gewicht fallen, sondern als eine Lichtquelle unter vielen erscheine. Es bewertete daher das Schutzbed�rfnis der Beschwerdef�hrer als gering. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass diese Einsch�tzung bei der von ihm vorgenommenen Interessenabw�gung zu einer �berbewertung des Interesses an der Beleuchtung und damit zu einer Verletzung des Vorsorgeprinzips (Art. 11 Abs. 2 USG) gef�hrt hat. Da sich dies anhand der Sachverhaltsfeststellungen im angefochtenen Entscheid nicht kl�ren liess, erachtete das Bundesgericht erg�nzende Sachverhaltsfeststellungen f�r notwendig und f�hrte hierf�r einen Augenschein durch (Art. 105 Abs. 2 BGG).
Im Folgenden ist zun�chst zu pr�fen, welchem Zweck die Bahnhofsbeleuchtung dient. Anschliessend ist zu fragen, ob f�r diesen Zweck unn�tige Lichtemissionen generiert werden und ob diese mit wirtschaftlich tragbaren und verh�ltnism�ssigen Massnahmen vermindert werden k�nnten (E. 6 und 7).
�Die Bahnhofsbeleuchtung dient in erster Linie der Sicherheit des Bahnverkehrs. Das Bundesverwaltungsgericht ging �berdies davon aus, dass die Beleuchtung des Bahnhofsbereichs das subjektive Sicherheitsgef�hl der Reisenden erh�he. Helle R�ume w�rden von Menschen allgemein als sicherer empfunden, weshalb ein gut beleuchteter Bahnhof dazu beitrage, dass der �ffentliche Verkehr auch zu Randzeiten rege genutzt werde. Dieses Interesse wird von den Beschwerdef�hrern nicht grunds�tzlich bestritten; streitig ist lediglich die hierf�r erforderliche Beleuchtungsintensit�t und -dauer sowie die gebotene Lichtf�hrung. Dies wird im Folgenden zu pr�fen sein.
�Schliesslich dient ein Teil der Bahnhofsbeleuchtung auch Werbezwecken. Dies gilt zum einen f�r die Beleuchtung der Plakatwand, zum anderen f�r die am Bahnhofseingang angebrachte Lichtstele. F�r die Plakatwand ist die Auflage Ziff. 2.1 des BAV zu beachten, die nicht angefochten wurde und daher grunds�tzlich rechtskr�ftig geworden ist (vgl. dazu unten E. 6.3). Die Lichtstele, zu deren Anfechtung die Beschwerdef�hrer nicht legitimiert sind (vgl. oben, E. 2.5), ist nicht Streitgegenstand. Der Werbezweck der Beleuchtung kann daher hier ausgeklammert werden.
Die Beschwerdef�hrer sind der Auffassung, dass eine Reduktion der Bahnhofsbeleuchtung in der Zeit zwischen 22.00 Uhr und 06.00 Uhr m�glich w�re, ohne die Sicherheit des Bahnverkehrs oder das Sicherheitsgef�hl der Benutzer zu beeintr�chtigen. Sie weisen darauf hin, dass es vor 2007 bloss acht Hochlampen auf dem Bahnhof gegeben habe, ohne dass je Probleme entstanden seien.
Das Bundesverwaltungsgericht r�umte ein, dass es technisch ohne gr�sseren betrieblichen Aufwand umsetzbar w�re, die Beleuchtung des Bahnhofs ab 22.00 Uhr zu reduzieren, wie dies schon heute ausserhalb der Betriebszeiten praktiziert werde (Abschaltung der Kombist�nderleuchten, eines Teil der Perrondachleuchten und der Beleuchtung der Wartehalle). Es ging jedoch davon aus, dass dem �berwiegende Sicherheitsinteressen entgegenstehen. Zu Betriebszeiten, d.h. solange die S-Bahnlinien verkehrten, sei die von den Beschwerdef�hrern angestrebte sehr weitgehende Reduktion der Beleuchtung abzulehnen.
6.1.�Diesen Ausf�hrungen ist f�r den un�berdachten Perronbereich zuzustimmen. Wie der Augenschein ergeben hat, sorgen die Kombist�nderlampen f�r eine gleichm�ssige Beleuchtung der Perronkante. Die Perrons sind �ffentlich zug�nglich und werden z.T. auch als Fussweg verwendet. Die Perronkante muss w�hrend der gesamten Betriebszeit beleuchtet werden, um zu verhindern, dass Personen auf die Gleise st�rzen. Zudem m�ssen Lokomotivf�hrer die M�glichkeit haben, Personen, die zu dicht am Gleis stehen, zu erkennen und durch ein Pfeifsignal zu warnen. Dabei ist zu ber�cksichtigen, dass zahlreiche Z�ge den Bahnhof Oberrieden See mit hoher Geschwindigkeit (rund 100 km/h) durchfahren. W�rden Teile der Kombist�nderlampen ausgeschaltet, w�re die Perronkante nicht mehr gleichm�ssig beleuchtet, was insbesondere f�r sehbehinderte Personen problematisch w�re und nicht den Normen SN 521 500-C3 und SN 12464-2 entspr�che.
�Zwar hat der Augenschein am Bahnhof Oberrieden Dorf gezeigt, dass die Perronaussenbereiche auch mit wenigen Hochlampen gleichm�ssig beleuchtet werden k�nnen. Diese sind jedoch aufgrund ihrer H�he aufwendiger zu warten und entsprechen nicht mehr dem von den SBB gew�nschten Erscheinungsbild. Grunds�tzlich ist es Sache der SBB, ihr Beleuchtungskonzept zu bestimmen, solange es den gesetzlichen Anforderungen entspricht.
6.2.�Der seeseitig �berdachte Perronbereich wird mit einer Doppelreihe von je 16 Lampen des Typs Sydney beleuchtet. Wie der bundesgerichtliche Augenschein gezeigt hat, wirkt dieser zentrale Teil des Bahnhofs aufgrund der grossen Zahl dicht nebeneinander angebrachter Lampen sehr hell. Die Vertreter der SBB erl�uterten am Augenschein, dass diese helle Zone in der Mitte des Perrons ihrem Beleuchtungskonzept entspreche. Danach sollen die im Aussenbereich aussteigenden Passagiere durch das Licht in die Kundenzone in der Mitte gef�hrt werden, wo sich auch die Unterf�hrung befindet. Allerdings weist das Perrondach des Bahnhofs Oberrieden See aufgrund der �rtlichen Gegebenheiten mehr Lampen auf als beispielsweise jenes des an der gleichen Zuglinie gelegenen Bahnhofs R�schlikon, wo am Perrondach nur eine Reihe von Leuchten angebracht ist.
Bereits aus dem erw�hnten Beleuchtungskonzept ergibt sich, dass eine Beleuchtung des �berdachten Perronbereichs in der bestehenden Intensit�t f�r die Sicherheit beim Ein- und Aussteigen nicht erforderlich ist. Denn in den deutlich weniger beleuchteten un�berdachten Bereichen ist diese ebenfalls gew�hrleistet. Die am Augenschein vorgenommenen Abschaltungen von einem Drittel bzw. von zwei Dritteln der Perrondachleuchten haben �berdies gezeigt, dass das Sicherheits- und Raumgef�hl auch bei einer deutlichen Reduktion der Beleuchtung nicht nennenswert beeintr�chtigt wird. Ebensowenig stellt sich der sog. H�hleneffekt ein, der mit dem neuen Beleuchtungskonzept vermieden werden soll. Die ohnehin selber leuchtenden Abfahrtsanzeigetafeln sind weiterhin problemlos lesbar. Die SBB legen auch nicht dar und es ist nicht ersichtlich, dass bei einer Reduktion der Beleuchtung die Anforderungen an die behindertengerechte Ausgestaltung des Bahnhofs (vgl. E. 3.4) nicht mehr eingehalten werden k�nnten.
Es kann an dieser Stelle offenbleiben, ob die bestehende intensive Beleuchtung des �berdachten Perronbereichs in den Spitzenverkehrszeiten betrieblich erforderlich ist, da die Reduktion der Beleuchtung von den Beschwerdef�hrern nur f�r die Nachtruhezeit von 22.00 bis 06.00 Uhr verlangt wird. W�hrend dieses Zeitintervalls sind die Passagierfrequenzen erfahrungsgem�ss eher gering. Umgekehrt ist die betriebliche Erforderlichkeit in diesem Zeitraum angesichts des erh�hten allgemeinen Ruhebed�rfnisses nach strengen Massst�ben zu beurteilen (vgl. E. 4.1). Aufgrund der erw�hnten, am Augenschein getroffenen Feststellungen ist die bestehende intensive Beleuchtung im �berdachten Perronbereich - von 22.00 bis 01.00 Uhr sowie von 04.30 bis 06.00 Uhr von Montag bis Freitag bzw. von 22.00 bis 06.00 Uhr am Samstag und Sonntag - zur Sicherheit des Bahnverkehrs, aber auch zur Verwirklichung des neuen Beleuchtungskonzepts, nicht erforderlich. Eine Reduktion ist durch Abschaltung einzelner Lampen technisch ohne weiteres m�glich und wirtschaftlich tragbar.
Die SBB haben daher gest�tzt auf Art. 11 Abs. 2 USG die Beleuchtung im �berdachten seeseitigen Perronbereich von 22.00 bis 01.00 Uhr und 04.30 bis 06.00 Uhr von Montag bis Freitag sowie von 22.00 bis 06.00 Uhr am Samstag und Sonntag zu reduzieren.
6.3.�Bei der Umsetzung dieser Reduktion ist zu ber�cksichtigen, dass die Perrondachleuchte vor dem Werbeplakat auf der Seeseite nach dem in diesem Punkt rechtskr�ftigen Entscheid der Vorinstanz abgeschaltet werden muss. Am bundesgerichtlichen Augenschein ergab sich allerdings, dass zwei Lampen das fragliche Plakat anleuchten (die dritte und vierte Lampe von rechts). Weiter konnte am Augenschein festgestellt werden, dass die Anleuchtung des Plakats aufgrund der Reflexion im Schlafzimmer der Beschwerdef�hrer einen hellen Lichtfleck bewirkt, der sie stark st�rt.
Unter diesen Umst�nden rechtfertigt es sich, die nach dem bereits Ausgef�hrten ohnehin gebotene Reduktion der Beleuchtung auf beide Lampen vor dem Werbeplakat zu erstrecken, zumal nach den Erkenntnissen am Augenschein dadurch keine Beeintr�chtigung der Sicherheit des Bahnverkehrs resultiert. Die SBB haben demnach im Rahmen der erforderlichen Reduktion der Beleuchtung des �berdachten seeseitigen Perronbereichs insbesondere die beiden Lampen vor dem Werbeplakat von 22.00 bis 06.00 Uhr abzuschalten.
6.4.�Umstritten ist weiter, ob die Dauerbeleuchtung der Wartehalle w�hrend der Betriebszeiten (wochentags von 04.30 bis 01.00 Uhr und am Wochenende die ganze Nacht hindurch) betrieblich notwendig ist. Dies ist - entsprechend der beschr�nkten Legitimation der Beschwerdef�hrer - nur f�r die seeseitige Wartehalle (an Gleis 2) zu pr�fen.
Diese machen geltend, dass es gen�gen w�rde, die Wartehalle zu beleuchten, wenn sich tats�chlich dort jemand aufh�lt, sei es durch den Einbau von Bewegungsmeldern, sei es durch einen Lichtknopf. Ohnehin werde die Wartehalle auf Perron 2 sehr selten benutzt, weil die Pendler nach Z�rich am Morgen auf dem dorfseitigen Perron (bei Gleis 1) warteten und am Abend, nach der Ankunft auf Gleis 2, gleich nach Hause gingen.
Die SBB wenden ein, dass die Wartehallen f�r die Reisenden auffindbar und deshalb beleuchtet sein m�ssten. Wegen Vandalismus und um eine Zweckentfremdung als Notschlafstelle zu verhindern, d�rfe die Beleuchtung nicht vor Ort manipulierbar sein, weshalb sich der Einsatz von Bewegungsmeldern nicht eigne.
Das Bundesverwaltungsgericht ging davon aus, dass eine beleuchtete Wartehalle wesentlich einladender wirke als eine unbeleuchtete; f�r das Sicherheitsgef�hl der Wartenden sei es entscheidend, dass der Raum schon vor dem Betreten ausreichend beleuchtet sei. Der Versuch mit einer Abschaltung der Beleuchtung am bundesgerichtlichen Augenschein hat diesen Eindruck best�tigt. W�hrend der Betriebszeiten kann deshalb im Interesse des Bahnverkehrs gest�tzt auf Art. 11 Abs. 2 USG grunds�tzlich weder ein Verzicht auf die Beleuchtung der Wartehalle noch deren Steuerung �ber einen Bewegungsmelder verlangt werden. Daran vermag der Umstand, dass der erste Zug in Richtung Horgen erst rund eine Stunde nach dem Einschalten der Beleuchtung verkehrt, nichts zu �ndern. Es ist nicht zu beanstanden, dass die SBB die Beleuchtung nicht f�r jeden Bahnhofteil exakt auf den Fahrplan abstimmen, zumal der Bahnhof von den Kunden als Ganzes wahrgenommen wird.
�Die Beleuchtung der Wartehalle ist zudem im Rahmen jener des gesamten �berdachten Perronbereichs zu beurteilen, die - wie bereits ausgef�hrt - zu reduzieren ist. Die SBB haben die M�glichkeit, zur erforderlichen Verringerung der Beleuchtung die Lampen der Wartehalle auszuschalten, sie m�ssen die Reduktion aber nicht auf diese Weise vornehmen (vgl. sogleich E. 6.5).
6.5.�Die aufgrund der vorstehenden Erw�gungen gebotene Reduktion der Beleuchtung des �berdachten seeseitigen Perronbereichs ist nicht vom Bundesgericht festzulegen, da die SBB dabei �ber einen gewissen Ermessensspielraum verf�gen. So ist es denkbar, die erforderliche Verminderung allein durch Abschalten von Perrondachleuchten zu bewirken oder sie ebenfalls mit dem Verzicht oder allenfalls einer Reduktion der Beleuchtung der Wartehalle zu erzielen. Aufgrund der Ergebnisse des Augenscheins ist die fragliche Beleuchtung w�hrend der Betriebszeiten in den Nachtruhestunden in erheblichem Umfang zu reduzieren. Als Richtmass kann die Verminderung dienen, die durch Abschalten der H�lfte der seeseitigen Perrondachleuchten resultiert.
Zu pr�fen ist schliesslich, ob die Lichtlenkung der Lampen des Bahnhofs Oberrieden See gen�gend pr�zise ist bzw. ob die Leuchtk�rper mit einer gen�genden Abschirmung versehen sind, damit das Licht nur dorthin strahlt, wo es dem Beleuchtungszweck dient.
7.1.�Das Bundesverwaltungsgericht und das BAFU gingen davon aus, dass die bereits von den SBB getroffenen Massnahmen dem Vorsorgeprinzip gen�gten; insbesondere seien die Kombist�nder- und Perronleuchten bereits mit perforierten Blenden ausgestattet worden, so dass mit den verlangten lichtundurchl�ssigen Vorrichtungen nur noch graduelle Verbesserungen erreicht werden k�nnten. Eine Reduktion der Beleuchtung sei auch nicht aus Gr�nden der Rechtsgleichheit (Art. 8 Abs. 1 BV) erforderlich: Die an den Bahnh�fen Opfikon, Meggen und Liestal installierten zus�tzlichen Blenden seien auf unterschiedliche �rtliche Verh�ltnisse zur�ckzuf�hren; dort st�nden die Kombist�nderleuchten unmittelbar vor Wohnliegenschaften.
7.2.�Diesen Erw�gungen ist jedenfalls f�r die Kombist�nderleuchten zuzustimmen. Diese wurden entwickelt, um eine lange Linienbeleuchtung an der Perronkante zu gew�hrleisten. Sie sind mit einem breiten runden Leuchtendach versehen, das Abstrahlungen nach oben verhindert. Seitliche Abstrahlungen an den Hang sind allerdings (in bestimmten Winkeln) m�glich. Zur Reduktion der Blendwirkung wurden daher die bergseitigen Kombist�nderleuchten am Bahnhof Oberrieden See zus�tzlich mit Halbschalen abgeschirmt, w�hrend seeseitig zur Abschirmung Wabengitter angebracht wurden (weil eine bergseitige Halbschale die bezweckte Beleuchtung der Perronkante verhindern w�rde). Wie am Augenschein festgestellt werden konnte, sind die Leuchten nunmehr vom Hang, insbesondere vom Haus und vom Gartensitzplatz der Beschwerdef�hrer aus, kaum mehr sichtbar. Weitergehende Massnahmen zur seitlichen Abschirmung (in Richtung Hang) erscheinen daher nicht geboten.
7.3.�Die Perrondachleuchten sind am Dachrand angebracht und strahlen Licht nicht nur auf den Perron, sondern auch in die Umgebung ab. Eine gewisse indirekte Beleuchtung des Perrondachs ist am Bahnhof Oberrieden See insofern erw�nscht, als dieses aus Gr�nden des Denkmalschutzes dunkelrot gestrichen ist und durch die Anleuchtung des Dachs ein "H�hleneffekt" verhindert werden kann. Ob dies auch in anderen Bahnh�fen (mit hellerem Dach) zul�ssig w�re, braucht nicht entschieden zu werden.
�Unn�tig ist dagegen die seitliche Abstrahlung an den Hang in Richtung Dorf. Zwar haben die SBB an den drei �ussersten Perrondachleuchten (beim Werbeplakat) lichtundurchl�ssige Blenden angebracht und die �brigen Perrondachleuchten mit einem seitlich tiefer gezogenen, perforierten Reflektor ausgestattet. Wie am Augenschein festgestellt werden konnte, sind die Leuchtk�rper dennoch vom Schlafzimmer der Beschwerdef�hrer aus gut einsehbar, d.h. die Blenden sind etwas zu kurz. Wie der zuvor durchgef�hrte "Klebbandtest" belegt (der von allen Beteiligten als erfolgreich beurteilt worden war), w�re es technisch und betrieblich m�glich, diese unn�tigen Lichtemissionen zu vermeiden.
�Da diese Abschirmung nicht notwendig ist, um die Beschwerdef�hrer vor sch�dlichen oder l�stigen Lichtimmissionen zu sch�tzen (vgl. sogleich E. 8), erscheint jedoch eine sofortige Umr�stung der bestehenden Anlage unverh�ltnism�ssig. Zwar liegt keine Kostensch�tzung vor, jedoch ist davon auszugehen, dass dies eine Spezialanfertigung erfordern und nicht unerhebliche Kosten verursachen w�rde. Dagegen muss die Anpassung erfolgen, sobald die erste Reihe der seeseitigen Perrondachbeleuchtung erneuert oder ersetzt wird (vgl. SIA 491:2013 Ziff 2.2.5).
Zu pr�fen ist noch, ob weitergehende Massnahmen zum Schutz der Beschwerdef�hrer gegen sch�dliche und l�stige Lichtimmissionen erforderlich sind (Art. 11 Abs. 3 USG).
8.1.�Diese beschweren sich �ber Schlafst�rungen infolge der Raumaufhellung. Unter der Woche sei es in Oberrieden zwischen 01.00 und 04.30 Uhr stockdunkel. Mit der Einschaltung der Bahnhofsbeleuchtung w�rden Decke und W�nde des Schlafzimmers schlagartig in weisses Flutlicht getaucht. Die Strassenbeleuchtung der Gemeinde werde erst um 05.00 Uhr eingeschaltet. Die Leuchten des Bahnhofs seien so grell, dass infolge der Blendwirkung die Nachtsichtf�higkeit praktisch nicht mehr gegeben sei, insbesondere bei der Begehung des Fusswegs gegen den Bahnhof hinab. Durch die direkte Anstrahlung des Hauses sei der Garten vom Haus aus gesehen "schwarz" geworden und seien Menschen und Tiere darin nicht mehr erkennbar. Das Erleben des Tagesverlaufs werde verunm�glicht. Zudem habe sich die Zahl der V�gel seit der lichtm�ssigen Aufr�stung des Bahnhofs verringert.
�Die Beschwerdef�hrer berufen sich auf Messungen durch den Lichtexperten Ren� L. Kobler. Dieser habe die Beleuchtungsst�rke in den Wohnr�umen am Fensterinnern gemessen, und zwar zun�chst mit voller Perronbeleuchtung. Dabei seien in der K�che 0.07 Lux, im Schlafzimmer 0.09 Lux und im B�ro 0.08 Lux gemessen worden. Dagegen sei bei Durchfahrt eines Zuges, der die drei st�rendsten Perronleuchten abgedeckt habe, in der K�che ein Wert von 0.05 Lux gemessen worden, d.h. die Lichtzunahme durch diese drei Perrondachleuchten allein betrage 0.02 Lux. Die Beschwerdef�hrer folgern daraus, dass die Aufhellung aufgrund aller 89 Lampen des Bahnhofs um ein Mehrfaches h�her liege. Die Grenze von 1 Lux gem�ss LAI sei zu hoch. Die Beschwerdef�hrer verweisen auf die Masterthesis von MARTINA SCHOBESBERGER vom 10. Oktober 2010, Messungen und Beurteilung von Lichtimmissionen im Schlafzimmer, wonach bereits eine Aufhellung von 0.05 Lux die meisten Leute st�re (Beispiel S. 29).
8.2.�Das Bundesverwaltungsgericht erachtete die Beweismittel insofern als mangelhaft, als der Bericht des beauftragten Experten nie ins Recht gelegt worden sei, sondern sich die Beschwerdef�hrer auf eine kurze Wiedergabe der gewonnenen Messwerte zur Raumaufhellung beschr�nkt h�tten. Auf zus�tzliche Messungen durch das METAS insbesondere zur Blendwirkung, wie vom BAFU empfohlen, h�tten die Beschwerdef�hrer bereits im vorinstanzlichen Verfahren ausdr�cklich verzichtet. Immerhin aber liessen die von den Beschwerdef�hrern vorgelegten Messwerte den Schluss zu, dass die Raumaufhellung deutlich unter dem Richtwert von 2 Lux gem�ss der Richtlinie CIE 150: 2003 f�r Wohngebiete in Vororten liege, bzw. von 1 Lux gem�ss der Empfehlung LAI 2000 nach 22.00 Uhr f�r Dorf- oder Wohngebiete.
8.3.�Dem Bundesverwaltungsgericht ist zuzustimmen, dass keine zuverl�ssigen Messungen vorliegen; angesichts des ausdr�cklichen Verzichts der Beschwerdef�hrer auf die vom BAFU vorgeschlagenen Messungen des METAS kann den Vorinstanzen auch keine ungen�gende Sachverhaltsabkl�rung vorgeworfen werden. Unter diesen Umst�nden er�brigen sich Diskussionen um die Einhaltung der erw�hnten Richtwerte. Abzustellen ist vielmehr auf die vorinstanzlichen Feststellungen und jene des bundesgerichtlichen Augenscheins.
8.3.1.�Das Bundesverwaltungsgericht hielt fest, dass die Liegenschaft der Beschwerdef�hrer in einem gewissen Abstand und erh�ht zum Bahnhof Oberrieden See liege. Im Sommer b�ten zudem die vor der Liegenschaft stehenden Laubb�ume des Nachbargrundst�cks einen Schutz. Von einer erheblichen oder sogar schwerwiegenden Beeintr�chtigung k�nne daher bei objektiver Betrachtung nicht gesprochen werden. Beziehe man ausserdem die bestehende Umgebungsbeleuchtung ein, fielen die Beleuchtungsanlagen des Bahnhofs Oberrieden See - zumindest von der Liegenschaft der Beschwerdef�hrer aus gesehen - kaum mehr ins Gewicht. Angesichts der deutlich sichtbaren Strassenbeleuchtung sowie der Beleuchtung der umliegenden Privat- und Gesch�ftsliegenschaften erschienen sie vielmehr als eine Lichtquelle unter vielen. Die Beschwerdef�hrer wohnten nicht in einem unbebauten, l�ndlichen Raum, sondern in der Agglomeration Z�rich, wo ein gewisses Mass an Lichtimmissionen �blich und hinzunehmen sei. Anl�sslich des Augenscheins, der bei Neumond stattfand, sei deutlich zu erkennen gewesen, dass die Lichter der Stadt Z�rich und Umgebung zu einer bis nach Oberrieden ausstrahlenden Aufhellung des Nachthimmels f�hrten.
�Diese Feststellungen konnten am Augenschein des Bundesgerichts grunds�tzlich best�tigt werden.
8.3.2.�Fraglich ist allenfalls, ob das pl�tzliche Einschalten der Bahnhofsbeleuchtung um 04.30 Uhr, wenn es rundherum noch dunkel ist, zu einer St�rung der Beschwerdef�hrer f�hren k�nnte.
�Die Frage kann jedoch offen bleiben, weil bereits die vorsorglich angeordneten Emissionsbegrenzungen die Lichtimmissionen bei den Beschwerdef�hrern reduzieren werden und verhindern sollten, dass diese um 04.30 Uhr morgens aufgeweckt werden: Die von den Beschwerdef�hrern als besonders st�rend empfundene Lichtreflexion der Plakatwand in ihrem Schlafzimmer werde in Zukunft entfallen, weil beide Leuchten vor dem Plakat von 22.00 Uhr bis 06.00 Uhr abgeschaltet werden m�ssen (vgl. E. 6.3). Unter diesen Umst�nden ist davon auszugehen, dass keine weitergehenden Massnahmen erforderlich sind, um die Beschwerdef�hrer vor sch�dlichen oder l�stigen Lichtimmissionen des Bahnhofs Oberrieden See zu sch�tzen.
�Dagegen ist sie teilweise gutzuheissen, soweit die Beschwerdef�hrer weitergehende vorsorgliche Emissionsbeschr�nkungen von 22.00 bis 06.00 Uhr verlangen. In diesem Zeitraum ist die Beleuchtung des �berdachten seeseitigen Perronbereichs w�hrend der Betriebszeiten in einem Umfang zu reduzieren, der ungef�hr jenem entspricht, der bei Abschaltung der H�lfte der Perrondachleuchten resultiert (E. 6.2 und 6.5). Insbesondere sind in diesem Zeitraum die beiden Leuchten vor dem Werbeplakat abzuschalten (E. 6.3). Bei einer Erneuerung oder einem Ersatz der seeseitigen Perrondachbeleuchtung ist die n�her bei den Gleisen gelegene Reihe von Lampen mit lichtundurchl�ssigen Blenden zu versehen, die eine seitliche Abstrahlung gegen den Hang verhindern (E. 7.2). Im �brigen ist die Beschwerde abzuweisen.
Bei diesem Ausgang obsiegen die Beschwerdef�hrer teilweise. Es rechtfertigt sich, ihnen die H�lfte der Gerichtskosten aufzuerlegen und ihnen eine reduzierte Parteientsch�digung zuzusprechen (Art. 66 und 68 BGG). Die SBB tragen keine Kosten und haben keinen Anspruch auf eine Parteientsch�digung, da sie �ffentlich-rechtliche Aufgaben wahrnehmen (Art. 66 Abs. 4 und Art. 68 Abs. 3 BGG i.V.m. Art. 2 und 3 des Bundesgesetzes �ber die Schweizerischen Bundesbahnen vom 20. M�rz 1998 [SBBG; SR 742.31]; vgl. BGE 126 II 54 E. 8 S. 62; in BGE 139 II 289 nicht publ. E. 5 mit Hinweisen). Die Kosten- und Entsch�digungsregelungen der vorinstanzlichen Entscheide sind dementsprechend anzupassen.
Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen und der Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts, Abteilung I, vom 23. Oktober 2012 in den unter Ziff. 2 genannten Punkten aufgehoben. Im �brigen wird die Beschwerde abgewiesen.
Die SBB haben im Zeitraum von 22.00 bis 06.00 Uhr die Beleuchtung des �berdachten seeseitigen Perronbereichs des Bahnhofs Oberrieden See w�hrend der Betriebszeiten in einem Umfang zu reduzieren, der ungef�hr jenem entspricht, der bei Abschaltung der H�lfte der Perrondachleuchten resultiert.
�Sie haben insbesondere die beiden Leuchten vor dem Werbeplakat von 22.00 bis 06.00 Uhr abzuschalten.
�Sie haben schliesslich bei einer Erneuerung oder einem Ersatz der seeseitigen Perrondachbeleuchtung die n�her bei den Gleisen gelegene Reihe von Lampen mit lichtundurchl�ssigen Blenden zu versehen, die eine seitliche Abstrahlung gegen den Hang verhindern.
Die reduzierten Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens von Fr. 1'500.-- und des bundesverwaltungsgerichtlichen Verfahrens von Fr. 750.-- werden den Beschwerdef�hrern auferlegt.
Die SBB haben den Beschwerdef�hrern f�r das Anstandsverfahren, das bundesverwaltungsgerichtliche und das bundesgerichtliche Verfahren eine reduzierte Parteientsch�digung von insgesamt Fr. 15'000.-- zu bezahlen.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Bundesamt f�r Verkehr (BAV), dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung I, und dem Bundesamt f�r Umwelt schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 40
 Art. 89
 BGE 
 BGE 
 Art. 7
 Art. 11
 Art. 16
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 2
 Art. 11
 Art. 11
 Art. 11
 Art. 11
 Art. 68
 Art. 2
 BGE 
 BGE