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Timestamp: 2018-07-21 22:05:28+00:00

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Ich verstehe die Frage 25 aus dem Vermögensverzeichnisformular nicht - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
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leider verstehe ich diese Frage nicht:"Haben Sie innerhalb der letzten vier Jahre vor dem ersten zur Abgabe der Vermögensauskunft anberaumten Termin unentgeltlich über Gegenstände (auch Geld) verfügt? Gebräuchliche Gelegenheitsgeschenke sind nicht anzugeben."
Ich habe die EV noch nicht bekommen, ich rechne aber in den nächsten 2-3 Wochen damit wenn der GV herkommt.
1. Werde ich hier gefragt ob ich über Gegenstände verfüge die ich umsonst (unentgeltlich) bekommen habe? (unentgeltlich heißt doch umsonst, also ohne Geld)
2. Ich habe in den letzten 4 Jahren keine Schulden gehabt, bei niemanden. In der Zeit habe ich regelmäßig Sperrmüll abgeklappert nach Elektroteile und diese dann bei ibääh verkauft um besser über die Runden zu kommen. Dieses Geld habe ich genutzt für Lebensmittel, reparaturen im Bad, Waschmaschine usw. Kann mir das jetzt zum Verhängnis werden obwohl es immer so wenig war, dass es für alltägliche Dinge ausgegeben wurde?
3. Was genau ist denn mit der Frage 25 gemeint?
4. Wird hier vielleicht gefragt was für Dinge ich in den letzten 4 Jahren hatte? Soll ich hier auflisten was für Gegenstände ich hatte aus den letzten 4 Jahren? Das kann ich doch unmöglich noch wissen, ich weiss es nicht mehr aus den letzten 4 Jahren. Also kann ich doch nur verlieren? Ich blick hier komplett nicht mehr durch
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AW: Ich verstehe die Frage 25 aus dem Vermögensverzeichnisformular nicht
25. Haben Sie innerhalb der letzten vier Jahre vor dem ersten zur Abgabe der Vermögensauskunft anberaumten Termin unentgeltlich über Gegenstände (auch Geld) verfügt? Gebräuchliche Gelegenheitsgeschenke sind nicht anzugeben (siehe Merkblatt, Hinweise zu Nrn. 24 und 25
 nein  ja, und zwar (Gegenstände und deren Wert angeben!)
Zu Nr. 24 und 25: In jedem einzelnen Fall ist zu vermerken, welche Gegenstände verkauft, getauscht oder verschenkt oder welche Forderungen abgetreten wurden, an wen, an welchem Tag und für welche Gegenleistung. Falls hierüber Verträge bestehen (z.B. ein notarieller Schenkungsvertrag), sind auch diese anzuführen (z.B. nach der Urkundenrolle des Notars). Hier sind auch Vermögensgegenstände anzugeben, wie sie in den Ergänzungsblättern I und II aufgeführt sind.
Im ganzen, wenn Dir Begriffe und Fragen nicht verständlich sind und Du bist somit unsicher mit deren Beantwortung, dann lässt Du dir diese Begriffe und Fragen, vom Gerichtsvollzieher beim Termin zur Abgabe der Vermögensauskunft näher erläutern und beantwortest sie somit zu diesen Zeitpunkt erst.
§ 138 GVGA Durchführung des Termins
(1) 1Der Termin ist nicht öffentlich. 2Der Gerichtsvollzieher achtet darauf, dass Dritte vom Inhalt der Sitzung keine Kenntnisse erlangen. 3Nur der Gläubiger, sein Vertreter und die Personen, denen der Schuldner die Anwesenheit gestattet oder die vom Gerichtsvollzieher zu seiner Unterstützung zugezogen werden, dürfen an dem Termin teilnehmen. 4Nimmt der Gläubiger am Termin teil, kann er den Schuldner innerhalb der diesem nach § 802c ZPO obliegenden Auskunftspflicht befragen und Vorhalte machen. 5Er kann den Gerichtsvollzieher zum Termin auch schriftlich auf Vermögenswerte des Schuldners, zu denen er fehlende oder unrichtige Angaben des Schuldners befürchtet, hinweisen, damit dieser dem Schuldner bei Abwesenheit des Gläubigers im Termin den Vorhalt macht. 6Der Grundsatz der gütlichen Erledigung des Zwangsvollstreckungsverfahrens (§ 802b ZPO) ist auch in dem Termin vorrangig zu beachten (vergleiche § 68).
(2) 1Zu Beginn des Termins belehrt der Gerichtsvollzieher den Schuldner nach § 802f Absatz 3 ZPO eingehend über die Bedeutung einer eidesstattlichen Versicherung und weist auf die Strafvorschriften der §§ 156 und 161 StGB hin. 2Der Gerichtsvollzieher errichtet gemäß § 802f Absatz 5 ZPO selbst eine Aufstellung mit den nach § 802c Absatz 1 und 2 ZPO erforderlichen Angaben als elektronisches Dokument (Vermögensverzeichnis). 3Dem Schuldner nicht verständliche Begriffe, die dem zu erstellenden Vermögensverzeichnis zugrunde liegen, erläutert er. 4Der Gerichtsvollzieher hat auf Vollständigkeit der Angaben unter Beachtung der vom Gläubiger im Termin oder zuvor schriftlich gestellten Fragen zu dringen. 5Auf ein erkennbar unvollständiges Vermögensverzeichnis darf die eidesstattliche Versicherung nicht abgenommen werden, es sei denn, der Schuldner erklärt glaubhaft, genauere und vollständigere Angaben insoweit nicht machen zu können. 6Der Schuldner hat an Eides statt zu versichern, dass er die verlangten Angaben nach bestem Wissen und Gewissen richtig und vollständig gemacht hat. 7Über den Ablauf des Termins erstellt der Gerichtsvollzieher in entsprechender Anwendung der §§ 159 bis 163 ZPO ein Protokoll. 8Zu den in das Protokoll aufzunehmenden rechtserheblichen Erklärungen des Schuldners zählen auch die von ihm vorgebrachten Gründe, aus denen er die eidesstattliche Versicherung nicht abgeben will. 9Soweit ein amtlicher Protokollvordruck eingeführt ist, hat sich der Gerichtsvollzieher desselben zu bedienen.
Geändert von axellino (21.09.2017 um 20:02 Uhr)
21.09.2017, 19:45 #3
Die Antwort wirft jetzt noch mehr fragen auf, ich kann das alles einfach nicht verstehen, ich begreife es nicht. Ich muß völlig verblödet sein!
Für mich ist das alles Bürokratensprache.
21.09.2017, 20:44 #4
Hey, dann anders zu Frage 25
Hast Du in den letzten vier Jahren, Bargeld, Wertpapiere oder Sachen, die Gegenstand einer Pfändung sein könnten und wesentlichen Wert besitzen, verschenkt ??
Geändert von axellino (21.09.2017 um 21:03 Uhr)
21.09.2017, 23:39 #5
Verschenkt nicht, aber online verkauft. Die Gelder die ich für die Waren bekommen habe sind aber ausgegeben.
22.09.2017, 04:43 #6
Verschenkt nicht, ..........
Und damit wäre die Frage 25 dann auch beantwortet und dein Kreuzchen käme somit ins "Nein" hinein.
Geändert von axellino (22.09.2017 um 04:57 Uhr)
frage, vermögensverzeichnisformular, verstehe
Verstehe den Satz nicht gänseblümche Eingliederungsvereinbarung (EGV +VA) 10 05.07.2012 17:28

References: § 138
 § 802
 § 68
 § 802
 § 802
 § 802