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Timestamp: 2020-01-27 18:07:13+00:00

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Rechtsprechung: VII ZR 283/95 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BGH, 23.10.1996
BGH, 24.10.1996 - VII ZR 283/95
https://dejure.org/1996,319
BGH, 24.10.1996 - VII ZR 283/95 (https://dejure.org/1996,319)
BGH, Entscheidung vom 24.10.1996 - VII ZR 283/95 (https://dejure.org/1996,319)
BGH, Entscheidung vom 24. Januar 1996 - VII ZR 283/95 (https://dejure.org/1996,319)
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Architekten-und Ingenieurverträge - Grundhonorar - Gebührentatbestände
Werkvertrag; Architektenvertrag; Ingenieurvertrag; Honoraranspruch; Gebührentatbestand; Grundleistung; Grundhonorar
BGB § 631; HOAI §§ 15, 17, 55
Umfang der Pflichten eines Architekten oder Ingenieurs
Inhalt und Umfang der Leistungspflicht des Architekten
§§ 15, 17 HOAI, § 631 BGB
Architektenrecht; Begründung des Honoraranspruchs
Die HOAI-Leistungsbilder bestimmen nicht den geschuldeten Leistungserfolg
Die HOAI enthält nur Gebührentatbestände - Leistungspflicht und Haftung regelt der Vertrag (IBR 1997, 110)
BGH, 23.10.1996 - VII ZR 283/95
BGHZ 133, 399
NJW 1997, 586
NJW-RR 1997, 404 (Ls.)
MDR 1997, 238
WM 1997, 584
BB 1997, 1331
JR 1997, 330
BauR 1997, 154
ZfBR 1997, 74
Zudem ist dieser Vergleich bereits im Ansatz verfehlt, weil sich die entsprechende Leistungspflicht eines Architekten aus dem mit dem Bauherrn geschlossenen Vertrag ergeben muss und nicht aus den Gebührentatbeständen der HOAI (BGH, Urteil vom 24. Oktober 1996 - VII ZR 283/95, BGHZ 133, 399, 402 f.).
BGH, 24.06.2004 - VII ZR 259/02
Honoraranspruch des Architekten bei teilweiser Nichterbringung der Leistung
Die HOAI regelt als öffentliches Preisrecht kein Vertragsrecht (BGH, Urteil vom 24. Oktober 1996 - VII ZR 283/95, BGHZ 133, 399), so daß die HOAI keine rechtliche Grundlage dafür bietet, das Honorar des Architekten zu kürzen, wenn er eine vertraglich geschuldete Leistung nicht oder teilweise nicht erbracht hat.
BGH, 05.06.1997 - VII ZR 124/96
Zustandekommen eines Architektenvertrages; Akquisitorische Tätigkeit eines …
Sie stellt öffentliches Preisrecht dar und enthält keine vertragsrechtlichen Regelungen (Senatsurteil vom 24. Oktober 1996 - VII ZR 283/95 - BGHZ 133, 399).
b) Die HOAI regelt den preisrechtlichen Rahmen, in dem Honorarvereinbarungen zulässig sind (vgl. BGH, Urteil vom 24. Oktober 1996 - VII ZR 283/95, BGHZ 133, 399, 401 f.; BGH, Urteil vom 13. September 2001 - VII ZR 380/00, BauR 2001, 1926, 1927 = NZBau 2001, 690 = ZfBR 2002, 59).
Die Auslegung des Werkvertrags und der Inhalt der vertraglichen Verpflichtung des Architekten kann nicht in einem Vergleich der Gebührentatbestände der HOAI und der vertraglich vereinbarten Leistung bestimmt werden (BGH, Urteile vom 24. Oktober 1996 - VII ZR 283/95, BGHZ 133, 399 und vom 22. Oktober 1998 - VII ZR 91/97, BauR 1999, 187 = NJW 1999, 427 = ZfBR 1999, 92).
b) Für die Frage, was der Architekt zu leisten hat, ist nur der geschlossene Werkvertrag nach Maßgabe der Regelungen des Bürgerlichen Gesetzbuchs und der dazu getroffenen Vereinbarung von Bedeutung (BGH, Urteil vom 24. Oktober 1996 - VII ZR 283/95 aaO).
BGH, 10.07.2003 - VII ZR 329/02
Anforderungen an die Fachkenntnisse eines Architekten; Verhältnis der Haftung von …
Es hat nicht verkannt, daß die HOAI öffentliches Preisrecht enthält und keine normativen Leitbilder für den Inhalt von Architekten- und Ingenieurverträgen (vgl. BGH, Urteile vom 24. Oktober 1996 - VII ZR 283/95, BGHZ 133, 399, 402 und vom 22. Oktober 1998 - VII ZR 91/97, BauR 1999, 187, 188 = ZfBR 1999, 92).
Da die HOAI als öffentlich-rechtliche Verordnung kein Vertragsrecht regelt, sondern zwingendes Preisrecht (BGH, Urteil vom 24. Oktober 1996 - VII ZR 283/95, BGHZ 133, 399 = BauR 1997, 154 = ZfBR 1997, 74), unterliegt sie nicht dem Vertragsstatut (…Thode/Wenner, Internationales Architekten- und Bauvertragsrecht, Rn. 240; Wenner, RIW 1998, 173, 176), so daß die Wahl des deutschen materiellen Schuldvertragsrechts die Regelungen der HOAI nicht erfaßt.
Demzufolge enthält sie auch keine normativen Leitbilder für den Inhalt von Architekten- und Ingenieurverträgen (z. B. BGH NJW 1997, 586, 587).
Der Inhalt des Architektenvertrages und die Pflichten der Vertragsparteien sind nach den allgemeinen Grundsätzen des bürgerlichen Vertragsrechts zu ermitteln und nicht nach den Leistungsbildern der HOAI (BGH, Urteil vom 14. Oktober 1996 - VII ZR 283/95, zur Veröffentlichung in BGHZ bestimmt).
a) Die Honorarforderung des Architekten und Ingenieurs richtet sich bezüglich des Grundes nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch und bezüglich der Höhe nach den Regelungen der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) (vgl. BGH, NJW 1997, 586 (587);… Werner/Pastor, aaO., 600 u. 701).
Im Falle nicht oder nicht vollständig erbrachter vertraglicher Leistungen richten sich die Ansprüche des Bestellers nach allgemeinen bürgerlich-rechtlichen Grundsätzen (vgl. BGH, NJW 1997, 586 (587);… Werner/Pastor, aaO., Rdnr. 785;… Koeble/Locher/Frik, aaO., § 5 HOAI, Rdnr. 10 f;… Hesse/Korbion/Mantscheff/Vygen-Vygen, aaO., § 5 HOAI, Rdnr. 22).
BGH, 22.10.1998 - VII ZR 91/97
Rechtsnatur der HOAI im Hinblick auf den Inhalt von Architekten- und …
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OLG Frankfurt, 13.02.1998 - 25 U 74/97
Architektenrecht: Zustandekommen des Vertrages durch konkludente Handlungen der …
https://dejure.org/1996,12433
BGH, 23.10.1996 - VII ZR 283/95 (https://dejure.org/1996,12433)
BGH, Entscheidung vom 23.10.1996 - VII ZR 283/95 (https://dejure.org/1996,12433)
BGH, Entscheidung vom 23. Januar 1996 - VII ZR 283/95 (https://dejure.org/1996,12433)
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HOAI § 1
Auslegung eines Architektenvertrages; Abgrenzung von Grund- und Besonderen leistungen

References: § 631
 § 631
 BGH 
 § 5
 § 5
 § 1