Source: https://digital.zlb.de/viewer/image/15330526_2014/1/
Timestamp: 2020-05-29 23:31:56+00:00

Document:
Geschäftsbericht / Stadtwerke Offenbach Holding
Offenbach, 2005 -
2491554-3
urn:nbn:de:kobv:109-1-8130566
(anteiliges) Ergebnis
Stadtwerke Offenbach Holding GmbH, Offenbach am Main (SOH)
ESO Offenbacher Dienstleistungsgesellschaft mbH,
Offenbach am Main (ESO D)
Offenbacher Verkehrs-Betriebe GmbH,
Offenbach am Main (OVB)
EEG Entwicklung Erschließung Gebäudemanagement GmbH,
Offenbach am Main (EEG)
GBM Gebäudemanagement GmbH Offenbach,
Offenbach am Main (GBM)
Stadthalle Offenbach Veranstaltungs GmbH,
Offenbach am Main (Stadthalle)
Mainviertel Offenbach GmbH & Co. KG,
Offenbach am Main (MVO)
OPG Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft mbH,
Offenbach am Main (OPG)
Capitol Theater GmbH Offenbach,
Offenbach am Main (Capitol)
ESO Servicegesellschaft mbH Offenbach,
Offenbach am Main (ESO S)
Main Mobil Offenbach GmbH,
Offenbach am Main (MMO)
Sport und Freizeit GmbH Offenbach,
Offenbach am Main (SFO)
Stadiongesellschaft Bieberer Berg mbH Offenbach,
Offenbach am Main (SBB)
NiO Nahverkehr in Offenbach GmbH,
Offenbach am Main (NiO)
ESO Stadtservice GmbH,
Offenbach am Main (ESO SV)
Energieversorgung Offenbach AG, Offenbach am Main (EVO)
RMN Rhein-Main Deponienachsorge GmbH, Flörsheim (RMN)
Offenbacher Stadtinformation-Gesellschaft mbH,
Offenbach am Main (OSG)
GBO Gemeinnützige Baugesellschaft mbH Offenbach,
Offenbach am Main (GBO)
Messe Offenbach GmbH, Offenbach am Main
Mediacom Kabelservice GmbH, Offenbach am Main
vor Ergebnisabführung bzw. Verlustübernahme 2) nicht durch EK gedeckter Betrag 3) Jahresabschluss 30.09.2014 4) Jahresabschluss 31.12.2013 5) Jahresabschluss 31.12.2012
StadtinformationGesellschaft mbH
48,45 %
Offenbach AG
Offenbach GmbH &
GmbH Offenbach
Mediacom Kabelservice
Nahverkehr in
Stadtservice GmbH
Bieberer Berg mbH
Der Aufsichtsrat der SOH GmbH
Die Geschäftsführung der Unternehmensgruppe
Bericht des Aufsichtsrates
Brief der Geschäftsführung zum Geschäftsbericht 2014
Konzernlagebericht 2014
Konzernbilanz
Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung
Kapitalflussrechnung
Konzernanlagevermögen
Konzernanhang
Konzerneigenkapitalspiegel 
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
DER AUFSICHTSRAT DER SOH GMBH
Konstrukteurin im Bauwesen
Klaus Dieter Riethmüller
Regina Umbach-Rosenow
Entwicklung Erschließung
Geschäftsführer: Daniela Matha, Winfried Männche
Geschäftsführerin: Anja Georgi
Geschäftsführer: Peter Walther, Markus Patsch
Offenbacher Dienstleistungsgesellschaft mbH
Nahverkehr in Offenbach GmbH
Servicegesellschaft mbH Offenbach
Geschäftsführerin: Birgit von Hellborn
Gebäudemanagement GmbH Offenbach
Geschäftsführer: Daniela Matha,
Bieberer Berg mbH Offenbach
Geschäftsführer: Winfried Männche
Geschäftsführerin: Daniela Matha
Offenbach Veranstaltungs GmbH
Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft mbH
SOH-Tochterfirmen, deren Abschlüsse
auch das SOH-Geschäftsergebnis
Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr
2014 die ihm durch Gesellschaftsvertrag und Handelsrecht obliegenden Aufgaben wahrgenommen.
Im Jahresverlauf befasste sich der
Aufsichtsrat intensiv mit der geschäftlichen Entwicklung der Stadtwerke
Offenbach Holding GmbH. In vier
Sitzungen erörterte er die münd­
lichen und schriftlichen Berichte der
Geschäftsleitung und gab Anregungen
zu den Unternehmenszielen und Perspektiven. Darüber hinaus informierte
sich der Aufsichtsrat über wirtschaftliche und finanzielle Probleme der
Die Buchführung, der Jahresabschluss und der Geschäftsbericht der
Geschäftsführung, der den Lagebericht enthält, sind von der für 2014
bestellten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Schüllermann und Partner
AG, Dreieich, geprüft und mit dem
uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Der Prüfungsbericht hat dem Aufsichtsrat in seiner
Sitzung vom 1. Juli 2015 vorgelegen.
Er schließt sich den Feststellungen
im Bericht des Abschlussprüfers an.
Einwendungen seitens des Aufsichtsrates bestehen nicht.
Der von der Geschäftsführung
aufgestellte Jahresabschluss, der
Lagebericht sowie der Geschäftsbericht 2014 finden die Billigung seitens
des Aufsichtsrates und es wird der
Gesellschafterversammlung gemäß
Gesellschaftsvertrag vorgeschlagen,
die Feststellung in der vorliegenden
Form zu bestätigen.
Der Aufsichtsrat dankt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie der
Geschäftsleitung für ihre Arbeit und
den persönlichen Einsatz im Berichtsjahr.
Offenbach am Main, 3. Juli 2015
Stadtwerke Offenbach Unternehmensgruppe erwirtschaftet
Jahresüberschuss in Höhe von 5,47 Millionen – operatives
Geschäft der Gesellschaften entwickelt sich stabil auf
in infrastrukturelle Maßnahmen betrugen im Berichtsjahr 6,2 Millionen Euro.
Im Berichtsjahr haben sich die Gesellschaften der Unternehmensgruppe auf
gutem Niveau planmäßig und stabil
entwickelt. Der Konzernjahresüberschuss beträgt im Berichtsjahr 5,47
Millionen Euro. Auch für das kommende Jahr wird ein positives Konzernergebnis prognostiziert.
Im Geschäftsjahr 2014 hat die Stadtwerke Offenbach Holding Unternehmensgruppe ihre Aufgaben als verlässlicher Partner der Stadtwirtschaft
erfüllt. Zusätzlich zu den klassischen
Leistungen der Daseinsvorsorge hat
die gesamte Unternehmensgruppe
zahlreiche Projekte mit erheblichen Investitionen getätigt. Die Investitionen
In einem wirtschaftlich herausfordernden Umfeld hat die Unternehmensgruppe in Form von haushaltsentlastenden Maßnahmen in Höhe von
0,6 Millionen Euro den städtischen
Haushalt entlastet. Darüber hinaus
fördert die Unternehmensgruppe mit
einem Betrag von circa 0,5 Millionen
Euro kulturelle, sportliche und soziale
Projekte in Offenbach und macht
damit deutlich, dass ihr das Gemeinwohl der Offenbacher Bürgerinnen und
Bürger am Herzen liegt und sie über
das operative Geschäft hinaus Verantwortung für Offenbach übernimmt.
Auch zukünftig setzt die Unternehmensgruppe den wirtschaftlichen und
strategischen Konsolidierungskurs
konsequent fort. Die weiterhin angespannten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen lassen hierbei keine
Alternative zu. Im Außenauftritt hat
die Stadtwerke Unternehmensgruppe
die neue Markenarchitektur mit der
SOH als Dachmarke und den vier Geschäftsfeldern Immobilien, Stadtservice, Mobilität und Veranstaltungen
sowie eigenständigen Produktmarken vollständig umgesetzt. Der neu
strukturierte Auftritt macht deutlich,
wie umfangreich das Angebot der
Stadtwerketöchter tatsächlich ist und
wie nah am Bürger die Stadtwerke
Offenbach Holding dankt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die uns
durch ihren täglichen Einsatz und mit
ihrem Engagement unterstützt haben.
Die deutsche Wirtschaft hat sich im Jahresdurchschnitt
2014 insgesamt stabil entwickelt. Erneut konnte das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt gegenüber dem Vorjahr
gesteigert werden. Die starke Binnennachfrage und der
robuste Außenhandel konnten der anhaltenden Rezes­
sion in vielen europäischen Ländern trotzen. Die Zahl der
Erwerbstätigen erreichte 2014 mit rd. 43 Millionen erneut
einen Höchststand. Für das Jahr 2015 erwartet die Bundesregierung sowohl einen weiteren Beschäftigungsaufbau als
auch eine weitere Steigerung des Bruttoinlandsprodukts
von 1,4 %.
Die wirtschaftliche Situation der Stadt Offenbach in 2014
war geprägt durch den in 2013 unterzeichneten Haushaltskonsolidierungsvertrag mit dem Land Hessen, der bis zum
Jahr 2022 die Erreichung eines ausgeglichenen Haushalts
vorsieht. Für die Genehmigung des Haushalts 2014 war
die Stadt Offenbach gezwungen, weitere einschneidende
Sparmaßnahmen vorzunehmen, um das laufende Haushaltsdefizit bei Erträgen von 343,8 Mio. € und Aufwendungen von 392,2 Mio € auf einen Fehlbedarf von 48,4 Mio. €
Um dieses Ergebnis erreichen zu können, mussten auch
die Unternehmen der Stadtwerkegruppe den in den letzten
Jahren eingeschlagenen Weg der Konsolidierung weiter
beibehalten und verschärfen.
Trotz dieser schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zählt die Stadt Offenbach weiterhin zu den
Großstädten in Deutschland mit einem hohen Bevölke­
rungswachstum. Per 30.06.2014 waren laut fortgeschriebener Bevölkerungsstatistik 127.431 Einwohner in Offenbach gemeldet (Vorjahr zum 31.12.: 126.934). Damit ist
die Anzahl der Einwohner der Stadt Offenbach seit dem
31.12.2009 kontinuierlich um rd. 10.000 Einwohner oder
8,25 % gestiegen.
Auch der Immobilien- und Grundstücksmarkt im Stadtgebiet Offenbachs floriert aufgrund des niedrigen
Zinsniveaus und der prosperierenden wirtschaftlichen
Entwicklung des Rhein-Main-Gebietes sowie der Wohnraumknappheit in Offenbach und in der Nachbarstadt
Frankfurt am Main. Aktuell werden in Offenbach rd. 1.500
neue Wohnungen, vorwiegend im gehobenen Preissegment, fertiggestellt.
Die SOH-Unternehmensgruppe konnte trotz dieses
schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes der Stadt Offenbach
auch in 2014 wieder einen entscheidenden Beitrag zur
Entlastung des städtischen Haushaltes und zur Daseinsvorsorge für die Bürger leisten. Mit einer Ausschüttung
von 2,0 Mio. € und weiteren Einsparungen in Höhe von
1,0 Mio. €, die den Haushalt der Stadt Offenbach direkt
entlasteten, trug die Unternehmensgruppe durch unterschiedliche Maßnahmen dazu bei, den Haushalt der Stadt
Offenbach zu konsolidieren.
Auch in 2015 ist die SOH-Unternehmensgruppe aufgefordert, im Rahmen der geplanten Einsparungen einen entscheidenden Beitrag zu leisten. Entscheidend für die weitere wirtschaftliche Entwicklung der Unternehmensgruppe
wird hierbei insbesondere die Ertragslage des Energieversorgers EVO AG sein, deren Ausschüttung von elementarer
ökonomischer Bedeutung für den Stadtkonzern ist.
Die Stadtwerke Offenbach Holding GmbH nimmt als Muttergesellschaft und geschäftsführende Holding gegenüber
ihren Tochtergesellschaften Steuerungs- und Managementaufgaben wahr.
Die Gesellschaft ist Muttergesellschaft folgender 100 %iger
—— SFO Sport und Freizeit GmbH Offenbach
—— SBB Stadiongesellschaft Bieberer Berg mbH Offenbach
—— OPG Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft mbH
—— Mainviertel Offenbach GmbH & Co. KG
—— EEG Entwicklung Erschließung Gebäudemanagement GmbH
—— GBM Gebäudemanagement GmbH Offenbach
—— Main Mobil Offenbach GmbH
—— OVB Offenbacher Verkehrs-Betriebe GmbH
—— NIO Nahverkehr in Offenbach GmbH
—— ESO Stadtservice GmbH
—— ESO Servicegesellschaft mbH
Daneben werden zu 94 % einbezogen:
—— GBO Gemeinnützige Baugesellschaft mbH Offenbach
—— Stadthalle Offenbach Veranstaltungs GmbH
—— Capitol Theater GmbH Offenbach
Mit einer Beteiligungsquote von 51 % ist die
—— ESO Offenbacher Dienstleistungsgesellschaft mbH
Daneben hält die Stadtwerke Offenbach Holding GmbH
Beteiligungen an der EVO Energieversorgung Offenbach AG
(48,45 %), an der RMN Rhein-Main Deponienachsorge GmbH
(33,33 %) und an der OSG Offenbacher Stadtinformation-Gesellschaft mbH (25,5 %). Diese Gesellschaften sind als assoziierte Unternehmen in den Konzernabschluss einbezogen.
Die Stadtwerke Offenbach Unternehmensgruppe ist als
Dienstleistungsunternehmen in den vier Geschäftsfeldern
Stadtservice (Entsorgung, Straßenreinigung und -unterhaltung, Entwässerung, Grünwesen, Betrieb und Unterhaltung
von Friedhöfen und Krematorien), Mobilität (Öffentlicher
Personennahverkehr), Immobilien ( Facility Management,
Planung, Bauleitung und Projektsteuerung, Entwicklung
und Erschließung, Wohnungsverwaltung/Hausbewirtschaftung, Stadt- und Standortentwicklung) sowie Veranstaltungen (Betreiber von zwei Veranstaltungshäusern und einem
Stadion) tätig.
Die Gesellschaft ist somit zentraler Dienstleister von
Leistungen der kommunalen Daseinsfürsorge für die Stadt
Offenbach und erbringt einen wesentlichen Beitrag zur Stabilisierung der kommunalen Beiträge und für die finanzielle
Entlastung des städtischen Haushaltes.
Die Umsatzerlöse in der SOH-Unternehmensgruppe haben sich wie folgt entwickelt:
Erlöse Hausbewirtschaftung
Erlöse Projektsteuerung, Erschließung Gebäudemanagement
Erlöse Grundstücksverkäufe
Erlöse Immobilien
Erlöse aus der Entsorgung
Erlöse aus dem Service öffentlicher Raum
Erlöse Entwässerung
Sonstig Erlöse
Erlöse Stadtservice
Erlöse Mobilität
Erlöse Wasserpacht
temporär die eingeschränkte Infrastruktur aufgrund der
Stadtentwicklungsmaßnahmen in Offenbach bemerkbar.
Im Geschäftsfeld Immobilien hat sich der Gesamtumsatz
um insgesamt 3.900 T€ auf 62.864 T€ erhöht, was überwiegend auf Umsatzsteigerungen bei den Grundstücksverkäufen zurückzuführen ist. In der Sparte der Hausbewirtschaftung führten nach Umsetzung des energetischen
Sanierungsprogramms und durch Inkrafttreten des neuen
Mietspiegels steigende Sollmieten zu einer Umsatzsteigerung um 777 T€ auf 30.949 T€.
Im Geschäftsfeld Stadtservice hat sich der Gesamtumsatz
gegenüber dem Vorjahr um 494 T€ auf 31.924 T€ erhöht.
Hier mussten gegenüber dem Vorjahr lediglich in der Sparte
Entsorgung Umsatzeinbußen hingenommen werden.
Im Geschäftsfeld Veranstaltungen hat sich der Gesamtumsatz gegenüber dem Vorjahr um 197 T€ auf 1.465 T€ erhöht;
in dieser Sparte macht sich vor allem die vorhandene
und wachsende Konkurrenz im Rhein-Main-Gebiet sowie
Im Geschäftsjahr haben sich die Umsatzerlöse um 8,25 %
bzw. 9.103 T€ im Vergleich zum Vorjahr erhöht.
Im Geschäftsfeld Mobilität haben sich die Umsatzerlöse
mit 11.768 T€ über Vorjahresniveau (10.966 T€) entwickelt.
Die SOH GmbH hat das Offenbacher Frischwassernetz
an die Energieversorgung Offenbach AG verpachtet. Im
Geschäftsjahr wurden vertragsgemäß 1.879 T€ Erlöse generiert, die leicht unter dem Vorjahr (1.941 T€) liegen.
Die Umsätze und Ergebnisse der einzelnen Geschäftsfelder stellen sich wie folgt dar:
Entwicklung Geschäftsjahr 2014*
OPG Offenbacher
EEG Entwicklung Erschließung
SBB Stadiongesellschaft
MMO Main Mobil Offenbach GmbH
* Angaben mit Innenumsätzen vor Konsolidierung und Ergebnisabführung
Die Planung für 2014 sah einen Konzernjahresüberschuss
von 3.077 T€ vor. Dieser Planansatz wurde um 2.386 T€
überschritten, so dass das Geschäftsjahr 2014 mit einem
Konzernjahresüberschuss von 5.463 T€ abschließt und wir
mit dem Geschäftsverlauf insgesamt zufrieden sind. Die
Ergebnisverbesserung wurde im Wesentlichen durch Weiterbelastung anteiliger Erschließungskosten an Dritte und
in der Sparte Hausbewirtschaftung erzielt.
Unter Berücksichtigung dieser vorstehenden Entwicklung ergibt sich folgende Ertragslage im Konzern:
Die Bestandsveränderungen geben im Wesentlichen den
Baufortschritt in den Projekten der Stadt- und Standortentwicklung wieder. Die per Saldo ausgewiesene Bestandsminderung von 6.183 T€ resultiert aus den hohen Grundstücksverkäufen „An den Eichen“ und „Hafen Offenbach“
sowie der Abrechnung von Betriebskosten im Bereich der
Hausbewirtschaftung.
Sanierung waren nicht mehr einschlägig für das Konzernjahresergebnis.
Die Personalkosten sind infolge der Mitarbeiterzahl und
der Erhöhung der Pensionsverpflichtungen von 38.454 T€
um 2.542 T€ auf 40.996 T€ gestiegen (vgl. auch sonstige
Leistungsindikatoren).
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im
Geschäftsjahr um 161 T€ auf 10.834 T€ gesunken. Diese
Verminderung resultiert aus den fortgeführten Kostenoptimierungsmaßnahmen.
Das Beteiligungsergebnis hat sich im Geschäftsjahr um
707 T€ auf 7.340 T€ erhöht. In der Ergebnisentwicklung
ist die EVO Energieversorgung Offenbach AG mit 7.371 T€
(Vorjahr 6.617 T€), die RMN Rhein-Main Deponienachsorge
GmbH mit -31 T€ (im Vorjahr 16 T€) und die Offenbacher
Stadtinformation-Gesellschaft mbH enthalten.
Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich im Geschäftsjahr um 938 T€ auf 4.525 T€ erhöht, was im Wesentlichen in der Verlustübernahme im Rahmen des Betrauungsaktes Stadt Offenbach sowie der Erträge aus dem
Projekt Elektromobilität begründet ist.
Der Materialaufwand hat sich im Geschäftsjahr um 935 T€
auf 52.638 T€ vermindert. Die Aufwendungen des Vorjahres
für Modernisierungsarbeiten im Rahmen der energetischen
In der folgenden Übersicht sind die Investitionen ins Sachanlagevermögen des Geschäftsjahres im Vergleich zum
Vorjahr aufgelistet:
Immobilien (Grundstücke und Bauten, Anlagen im Bau,
Grundstücke mit Erbbaurechten)
Hausbewirtschaftung (Grundstücke und Bauten inkl. geleistete
Anzahlungen, Anlagen im Bau sowie Bauvorbereitungskosten)
Stadtservice (Fahrzeuge und technische Anlagen)
Mobilität (Fahrzeuge ÖPNV)
Im Geschäftsjahr hat sich das Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit gegenüber dem Vorjahr um 17.943 T€
auf 6.028 T€ verbessert. Im Vorjahr haben Kostensteigerungen für das dritte energetische Sanierungsprogramm im
Bereich der Hausbewirtschaftung sowie außerplanmäßige
Abschreibungen auf Sachanlage- und Umlaufvermögen
aufgrund einer erwarteten dauerhaften Wertminderung im
Zuge der Insolvenz des Hauptmieters des Sprada-BankHessen-Stadions wesentlich zur Ergebnisbelastung beigetragen bzw. hierdurch hat sich im laufenden Geschäftsjahr
eine Ergebnisverbesserung ergeben.
Die Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände
und Sachanlagen betrugen im Berichtsjahr 6.198 T€ und
liegen mit 3.117 T€ unter den Vorjahresinvestitionen (9.315
T€). Die Abgänge des Geschäftsjahres zu Buchwerten
belaufen sich auf 1.000 T€. Für Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind im
Geschäftsjahr 9.229 T€ aufgewendet worden.
Die Vermögenslage des Konzerns stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
./. 717
./. 4.717
./. 3.942
./. 11,9
Kurzfristige Forderungen gegen
– Beteiligungsunternehmen
./. 80,6
./. 862
./. 34,3
./. 2.174
./. 11,2
+ 5.702
./. 52
./. 14,1
./. 6.018
+ 3.273
./. 247
+ 3.026
./. 10.010
./. 5,5
./. 6.984
– Alleingesellschafterin
Aktive latente Steuern (nachrichtlich)
Eigenkapital direkt
Eigenkapital indirekt
Kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber
+ 4.542
– Dritten
./. 6.623
./. 17,4
+ 2.742
Der Anteil des langfristig gebundenen Vermögens in Höhe
von 279.817 T€ beträgt 78,3 % der Bilanzsumme (im Vorjahr
78,3 %). Das Vermögen aus Sachanlagen und immateriellen
Vermögensgegenständen verringerte sich gegenüber dem
Vorjahr um 4.000 T€ von 239.840 T€ auf 235.840 T€. Die
Finanzanlagen im Konzern haben sich infolge der Ergebnisentwicklung der assoziierten Unternehmen gegenüber dem
Vorjahr um 717 T€ reduziert.
FINANZIERUNGSMASSNAHMEN UND
-VORHABEN
Die Bilanzsumme hat sich um 6.018 T€ von 363.133 T€
auf 357.115 T€ vermindert. Das direkte Eigenkapital hat
sich infolge des Jahresüberschusses (5.231 T€) und der
planmäßigen Ausschüttung an den Gesellschafter (insgesamt 3.273 T€) von 112.293 T€ auf 115.566 T€ erhöht; die
Eigenkapitalquote hat sich somit rechnerisch von 30,9 %
zum Vorjahresstichtag auf 32,4 % erhöht. Der Anteil der
Minderheitengesellschaften an Kapital und Gewinn hat sich
um 247 T€ verringert; er beträgt 3.852 T€. Dies entspricht
1,1 % (Vorjahr 1,1 %) der Bilanzsumme.
Die Finanzierung der Investitionen und des laufenden
Geschäfts des Konzerns erfolgte hauptsächlich durch die
Innenfinanzierungskraft des betrieblichen Cash-flows sowie Darlehensaufnahmen der jeweiligen Gesellschaften.
Insgesamt wurden im Geschäftsjahr 4.134 T€ neue
Darlehen aufgenommen, davon entfallen auf die Hausbewirtschaftung 2.734 T€ und 1.400 T€ wurden für die
Neuanschaffungen von Fahrzeugen im Öffentlichen Personennahverkehr aufgenommen. Planmäßig getilgt wurden
im Geschäftsjahr insgesamt 9.747 T€.
Die Unternehmen des Konzerns nutzen bei Finanzierungsmaßnahmen nur klassische Kredite, keine derivativen
Finanzierungsinstrumente.
Die Vorräte haben sich gegenüber dem Vorjahr um
3.942 T€ von 33.128 T€ auf 29.186 T€ verringert. Hierin
sind im Wesentlichen die Verkaufsgrundstücke enthalten,
die sich infolge der hohen Abverkäufe im Geschäftsjahr
entsprechend vermindert haben.
Stichtagsbedingt haben sich sowohl die kurzfristigen
Forderungen gegenüber Dritten sowie die Forderungen
gegen die Alleingesellschafterin der Muttergesellschaft
Die langfristigen Verbindlichkeiten (172.894 T€) enthalten neben den Langfristkrediten auch die langfristigen
Rückstellungen. Bei Darlehensneuaufnahmen von 4.134 T€
und planmäßigen Tilgungen der Langfristkredite in Höhe
von 9.707 T€ haben sich die langfristigen Rückstellungen
infolge der Inanspruchnahmen um 1.692 T€ vermindert.
Die Verbindlichkeiten gegenüber der Alleingesellschafterin
Stadt Offenbach haben sich stichtagsbetrachtet um insgesamt 4.542 T€ erhöht. Gegenläufig haben sich die kurzfristigen Verbindlichkeiten zum Stichtag vermindert.
Der Finanzmittelfonds (29.138 T€) setzt sich aus Kassenund Bankguthaben in Höhe von 29.147 T€ (im Vorjahr
23.445 T€) abzüglich kurzfristiger Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 9 T€ (im Vorjahr 14 T€)
zusammen. Zu den Ursachen wird auf die Kapitalflussrechnung als Anlage zum Konzernjahresabschluss verwiesen.
SONSTIGE LEISTUNGSINDIKATOREN
Im Zuge der Ablauf- und Kostenoptimierungen wurden auch
in 2014 erforderliche Neueinstellungen zu markt- und wettbewerbsorientierten Konditionen vorgenommen. Nachstehende Stichtagsbetrachtung zeigt die Personalentwicklung
im Konzern zum Stichtag:
UND WICHTIGE VORGÄNGE DES
Die SOH hat auch in 2014 ihre Rolle als geschäftsleitende
Holding konsequent wahrgenommen und gemeinsam mit
den Tochtergesellschaften das operative Geschäft in den
Geschäftsfeldern positiv vorangetrieben. Eine weitere
Voraussetzung zur Optimierung der Geschäftsfelder wurde
mit der Umgliederung der Kompetenzzentren mit Managementfunktion an die Holding geschaffen. Diese Maßnahme
trägt wesentlich zur wirtschaftlichen Optimierung bei. Die
Umsetzung ist zum Frühjahr 2015 geplant.
In den Bauprojekten „An den Eichen“ und „Hafen
Offenbach“ konnte der Verkauf der Grundstücke aufgrund
der richtigen Vermarktungsstrategie und der steigenden
Nachfrage auf dem Immobilienmarkt im Rhein-Main-Gebiet
Im Bereich Mobilität wurden im Vorgriff auf die geplante
Vergabe des öffentlichen Dienstleistungsauftrages zum
Fahrplanwechsel im Dezember 2014 die Beschlüsse zur
gesellschaftsrechtlichen Umstrukturierung der betroffenen Gesellschaften gefasst. Folglich wird die MMO als
Tochtergesellschaft der OVB und diese wiederum als
Tochtergesellschaft der NiO umgehängt. Diese Maßnahme
gewährleistet wesentliche Synergien in der betriebswirtschaftlichen Steuerung und trägt zur wirtschaftlichen
Optimierung des Bereiches bei.
Gemäß der Unternehmensstrategie, die die wirtschaftliche Konsolidierung, eine stärkere Anbindung an die Stadt
Offenbach und die Formierung der Gesellschaften zu einer
Unternehmensgruppe beinhaltet, tritt die Stadtwerke
Offenbach Unternehmensgruppe seit 2014 als Dachmarke
mit den vier Geschäftsfeldern Immobilien, Stadtservice,
Mobilität und Veranstaltungen sowie eigenständigen Projektmarken nach außen auf. Von diesem neu strukturierten
Auftritt profitieren Bürger, Stadtwerke und Stadtverwaltung
gleichermaßen. Es wird deutlich, wie umfangreich das Angebot der Stadtwerketöchter tatsächlich ist und wie nah am
Bürger die Stadtwerke arbeiten. Bereits im Geschäftsjahr
wurden die bisherigen Auftritte durch die neue Markenarchitektur quer über alle Geschäftsfelder umgesetzt. Parallel
dazu und abgestimmt mit den Stadtwerken hat auch die
Stadt Offenbach ihr Logo überarbeitet und Richtlinien für
dessen Anwendung festgelegt.
legt fest, wie Risiken identifiziert, analysiert, strukturiert,
bewertet und anschließend Überwachungs- und Steuerungsmaßnahmen festgelegt werden.
Das Hauptziel des Risikomanagements liegt darin, Risiken – insbesondere bestandsgefährdende – transparent
zu machen und Risiken, soweit es der Gesellschaftszweck
zulässt, zu vermeiden. Ein wesentliches Novum liegt in der
Benennung eines Verantwortlichen für das Risikomanagement in jeder Gesellschaft. Damit sind auch die Anforderungen des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) erfüllt. Seit dem Wirtschaftsjahr
2010 enthält der Bericht an den Aufsichtsrat auch den
Bereich des Risikomanagements.
Die Entwicklung des Konzerns hing auch im Geschäftsjahr
2014 neben der Entwicklung der Tochtergesellschaften vorrangig von den Ergebnissen der assoziierten Unternehmen ab.
Die SOH-Unternehmensgruppe ist mit ihren Tätigkeitsfeldern eng an die Rahmenbedingungen der Stadt Offenbach
sowie die Entwicklung der übernommenen Projekte in der
Stadt- und Standortentwicklung gekoppelt. Diese sowie
die Entwicklung der Tochter- und Beteiligungsunternehmen
ergeben verschiedene Risiko- und Chancenpotenziale, die
es in der Unternehmensgruppe positiv zu beeinflussen
bzw. gestalten gilt.
Im Hinblick auf die diversen Geschäftsfelder wurden folgende – ergebnisrelevante – Risiken identifiziert:
Jedes unternehmerische Handeln ist untrennbar mit Chancen und Risiken verbunden. Aus diesem Grund ist ein wirksames Management von Chancen und Risiken ein bedeutender Faktor zur nachhaltigen Sicherung des Unternehmens.
In der Sparte Immobilien können Mehrkosten im Projekt
Buchhügel aufgrund von Bodenverunreinigungen entstehen,
die nicht durch den Kaufpreis gedeckt sind. Zur Begrenzung
dieses Risikos werden Verhandlungen mit dem Land Hessen
sowie mit der Stadt Offenbach ins Auge gefasst, dessen
Zielsetzung die Übernahme der Mehrkosten ist. Für die
Sparte Hausbewirtschaftung besteht das wesentliche Risiko
in einem sich stark erhöhenden Leerstand von Wohnungen,
dem Ausfall von Mieterforderungen sowie der Altersstruktur
und Ausstattung der Wohnungen und dem damit einhergehenden Instandhaltungsstau durch Unterlassen von Hausund Wohnungsmodernisierungen. Diesen Risiken wird mit
der Fortsetzung der Wohnungseinzelmodernisierungen und
Investitionen in die Stärkung der Bausubstanz zur Schaffung
von zeitgemäßem Wohnraum begegnet.
Das vorhandene konzernweite Risikomanagementsystem
wurde zum 01.04.2011 entsprechend dem Public Corporate
Governance Kodex der Stadt Offenbach überarbeitet. Die
im Unternehmen eingesetzte Risikomanagementrichtlinie
Für die Sparte Stadtservice bestehen im Wesentli­chen Risiken in der Ergebnisentwicklung des Ende 2013 übernommenen Recyclingzentrums und der Rohstoffpreisentwicklung.
Bereits Mitte des Geschäftsjahres wurden umfangreiche
zügig vorangetrieben werden. Die Verkaufserlöse aus
diesen Grundstücksverkäufen leisteten auch in 2014 den
erwarteten stabilen Beitrag zum Ergebnis der SOH und der
Restrukturierungsmaßnahmen diese Sparte betreffend eingeleitet. Sollten diese Maßnahmen nicht greifen und kein
Trend zur Besserung erkennbar sein, kann eine Schließung
oder Verkauf nicht ausgeschlossen werden.
Die Sparte Veranstaltungen sieht sich im Allgemeinen mit
der zunehmenden Konkurrenz – vor allem im Raum Frankfurt – und den wirtschaftlichen Folgen wegen des Insolvenzverfahrens des Hauptmieters des Sparda-Bank-Hessen-Stadions konfrontiert. Handlungsspielräume werden vor allem
in der Steigerung der Vertriebsaktivitäten für Drittveranstaltungen gesehen. Eine Ausweitung an der Stelle hilft, den
Anteil der „OFC-Umsätze“ am Gesamtumsatz zu reduzieren
und damit die wirtschaftlichen Risiken im Falle weiterer
Forderungsausfälle zumindest zu verkleinern. Insgesamt
werden für die Sparte gezielte Einspar- und Optimierungsmaßnahmen zur Ergebnisverbesserung ins Auge gefasst.
Mit monatlichen Berichten und Auswertungen werden Erkenntnisse zu Zielabweichungen sowie über risikobehaftete
Entwicklungen aufschlussreich dokumentiert. Damit sind
Instrumente zur Überwachung und Kontrolle so implementiert, dass eine zeitnahe und umfassende Information der
Geschäftsleitung gewährleistet ist und rechtzeitig strategische Entscheidungen getroffen werden können.
Das wesentliche Risiko der Sparte Mobilität besteht in den
steigenden Treibstoffpreisen sowie dem bevorstehenden
Vergabeprozess zur Erbringung der städtischen Busverkehre in Offenbach. Der Unsicherheit der Entwicklung der
Energiepreise begegnet die Gesellschaft mit der Neubeschaffung von Fahrzeugen mit geringerem Verbrauch und
mit dem gemeinschaftlichen Einkauf von Treibstoffen im
Verbund mit weiteren kommunalen Verkehrsgesellschaften.
Das Risiko bezüglich des bevorstehenden Vergabeprozesses ist zum Zeitpunkt der Bilanzaufstellung ausgeräumt.
Die städtischen Busverkehre werden bis 2025 durch die
OVB erbracht.
Ein generelles Risiko liegt geschäftsfeldübergreifend in der
Entwicklung des Krankenstandes, welcher in der Regel mit
steigenden Fremdleistungs- und Personalkosten einhergeht. Betriebliches Eingliederungsmanagement sowie die
Weiterentwicklung von Krankenrückkehrgesprächen bleiben
zentrale Maßnahmen, um die Entwicklung des Krankenstandes positiv zu beeinflussen.
Die Anwendung des konzernweiten Cash-Pooling-Systems
führt zu einer frühen Erkennung von finanziellen Risiken.
Chancen für den wirtschaftlichen Erfolg werden in der Fortsetzung der Optimierungsmaßnahmen in den Geschäftsfeldern und der Fortführung der bereits im Geschäftsjahr
erfolgreich umgesetzten Vermarktungsstrategie in den
Standortentwicklungsprojekten gesehen. Beide Konzepte
sollen gleichermaßen zur Kompensation der Umsatz- und
Ergebniseinbußen beitragen.
GRUNDZÜGE DES VERGÜTUNGS­
SYSTEMS DER GESELLSCHAFT
Die Vergütung der Mitarbeiter des Konzerns erfolgt leistungs- und marktgerecht. Die Vergütung orientiert sich
grundsätzlich am Bundesangestelltentarifvertrag (BAT)
bzw. dem seit 1.10.2005 geltenden neuen Tarifvertrag im
Neben einem konzernweit aufgelegten Personalentwicklungsprogramm stehen den Mitarbeitern speziell
abgestimmte Weiterbildungsmöglichkeiten, welche auch
finanziell unterstützt werden, zur Verfügung. Entsprechend
ist im Konzern eine geringe Mitarbeiterfluktuation zu verzeichnen.
PROGNOSEBERICHT DES KONZERNS
Die SOH-Unternehmensgruppe hat im Geschäftsjahr rund
2 Mio. € an ihre Anteilseignerin, die Stadt Offenbach ausgeschüttet und mit zusätzlichen Einsparungen in Höhe von
1 Mio. € wesentlich zur Entlastung des städtischen Haushaltes beigetragen. Die weiterhin angespannte Haushaltssituation der Stadt Offenbach, die unter dem Schutzschirm
des Landes Hessens steht, wird auch in den kommenden
Jahren die hohen ökonomischen Erwartungen an die Unternehmensgruppe aufrecht halten. Zudem wird sich – wie im
Risikobericht ausgeführt – vor allem die Ergebnisentwicklung der EVO kurz- und mittelfristig sehr wesentlich auf die
Ertrags- und Finanzlage des SOH-Konzerns auswirken.
Um unter diesen Voraussetzungen zukünftig ein ausgeglichenes bzw. positives Ergebnis erzielen zu können, sind
die bereits beschlossenen Sparmaßnamen sowie weitere
zusätzliche Maßnahmen in allen Geschäftsfeldern konsequent umzusetzen.
Gemeinsam mit dem Gesellschafter, der Stadt Offenbach, wurde ein umfangreicher, sehr detaillierter
Wesentliche Projekte des kommenden Jahres sind zum
einen die Neuverhandlungen bezüglich der Verpachtung
des Offenbacher Wassernetzes und einer entsprechenden
Entgeltregelung. Zudem wird das Projekt zur „Zukunft
Energieversorgung“ in 2015 fortgesetzt. Beide Projekte stehen unter der Zielsetzung der Ertragsteigerung in diesem
Mit der Vergabe der städtischen Busverkehre an die OVB
sind der Fortbestand und die Arbeitsplatzsicherheit der
Sparte gewährleistet. Konkrete Zielsetzung für die kommenden Jahre ist die vollumfängliche Ausschöpfung bereits
identifizierter Sparpotenziale.
Innerhalb der Unternehmensgruppe wurde für die Verlängerung der Rahmendienstleistungsverträge zwischen Stadt
Offenbach und der GBM bzw. der ESO Stadtservice ein
Projekt aufgelegt, bei dem unter Beteiligung aller betroffenen Ämter der Stadt Offenbach und der Gesellschaften
des SOH-Konzerns die vertraglichen und organisatorischen
Paramater der Rahmendienstleistungsverträge erarbeitet
Infolge der nach wie vor ungebrochenen Nachfrage nach
ansprechendem Wohnraum im Rhein-Main-Gebiet werden
die weiter voranschreitende Vermarktung der Bau- und
Entwicklungsprojekte „Hafen Offenbach“ und „An den
Eichen“ auch in den kommenden Jahren einen positiven
Beitrag zum Ergebnis der SOH leisten. Die ersten beiden
Vermarktungsabschnitte des Projektes „An den Eichen“
sollen in 2015 mit dem Abverkauf der letzten Grundstücke
beendet werden. Nachfolgend soll mit der Erschließung
des nördlichen Teils des Neubaugebietes „An den Eichen“
Höhe von 10 Mio. € sollen die Liquiditätssituation positiv
beeinflussen. In der Sparte Hausbewirtschaftung wird ein
umfangreiches Neubauprogramm mit insgesamt 123 neuen
Wohnungen aufgelegt.
Maßnahmenkatalog erarbeitet und Projekte ins Leben
gerufen, die kurz- und mittelfristig zur Stabilisierung der
Ertrags- und Liquiditätssituation der SOH-Unternehmensgruppe beitragen sollen. Die Maßnahmen und Projekte
sind geschäfts­feldorientiert aufgelegt und haben neben
der ergebnis- bzw. liquiditätsorientierten Zielsetzung auch
die Fortsetzung der eingeleiteten Geschäftsfeldoptimierung zur Aufgabe. Mit dem Projekt „Convenio Phase 2.0“
sollen bis zum Herbst 2015 die erforderlichen Maßnahmen
das Geschäftsfeld Immobilien betreffend abgeschlossen
werden. Die übrigen Projekte sollen zum überwiegenden
Teil spätestens Ende 2015 abgearbeitet sein und so die
Ergebnisentwicklung positiv beeinflussen helfen.
Alle Maßnahmen tragen wesentlich zur Stabilisierung der
Ergebnissituation der Unternehmensgruppe bei. Für das
Folgejahr strebt die SOH-Unternehmensgruppe im Kontext
dieser beschriebenen Maßnahmen ein positives Ergebnis
in Höhe von ca. 5,5 Mio. € an.
Neben dem kaufmännischen und wirtschaftlichen Wirken
bleibt das Ziel der SOH-Unternehmensgruppe, in ihren
Kernkompetenzen als zentraler Dienstleister für die Bürger
der Stadt und für die Stadt Offenbach zu wirken und mithin
einen erheblichen Beitrag zur Stabilisierung der kommunalen Beiträge und für die finanzielle Entlastung des städtischen Haushalts zu leisten. Mit den erfolgreich abgewickelten Stadtentwicklungsprojekten sowie dem regional und
überregional attraktiven Veranstaltungsangebot trägt die
Gruppe zudem wesentlich zum Imagegewinn des Standortes Offenbach bei.
Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag haben sich nicht ergeben.
Offenbach am Main, 30. April 2015
Die für 2015 prognostizierte Einlösung der Kaufoption des
Landes Hessen und die erwartete Kaufpreiszahlung in
ZUM 31.DEZEMBER 2014
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
774.744,00
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten
3. Grundstücke mit Erbbaurechten
4. Speicher und Regleranlagen
5. Leitungsnetz mit Abnehmeranschlüssen
6. Zähler und Meßgeräte
7. Gleisanlagen, Streckenausrüstungen und Sicherungsanlagen
9. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
10. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
11. Bauvorbereitungskosten
49.813.992,50
163.129.401,48
977.460,00
100.735,00
3.808.583,00
9.244.483,00
6.610.539,53
1.152.690,78
226.838,45
43.891.681,80
84.731,29
235.064.723,74
43.977.492,65
279.816.960,39
403.249,88
8.690.604,77
316.348,64
18.319.341,80
1.456.545,44
3. Forderungen gegen die Alleingesellschafterin
29.186.090,53
9.454.210,96
6.407,24
1.650.803,83
7.231.499,00
18.342.921,03
29.146.978,19
76.675.989,75
305.484,49
316.646,07
357.115.080,70
aktivischer Unterschiedsbetrag aus assoziierten Unternehmen
13.656.065,01
-35.822,88
IV. Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung
V. Konzern-Bilanzgewinn
44.458.600,00
23.681.090,80
13.620.242,13
14.713.753,11
19.092.496,40
3.852.015,52
VI. Ausgleichsposten für die Anteile anderer Gesellschafter
1. Anteil Dritter an Kapital und Rücklagen
2. Anteil Dritter am Gewinn
3.620.406,26
231.609,26
B. Empfangene Ertragszuschüsse
119.418.197,96
21.444.462,43
3.216.665,11
18.227.797,32
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein
6. Verbindlichkeiten gegenüber der Alleingesellschafterin
147.656.668,97
23.279.407,44
9.565.687,78
9.365.671,94
305.307,31
22.811.289,61
1.865.081,20
214.849.114,25
1.403.306,06
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens
soweit diese die in der Gesellschaft üblichen
Abschreibungen übersteigen
-6.182.626,57
269.483,32
113.546.835,30
4.524.871,67
118.071.706,97
8.543.473,11
44.094.778,27
52.638.251,38
32.893.925,93
8.102.095,88
40.996.021,81
9.229.052,61
10.834.078,10
113.697.403,90
9. Ergebnis aus assoziierten Unternehmen
10. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen
196.667,20
5.882.501,72
1.654.068,73
6.028.371,80
7.349,97
-6.536,51
16. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
7.339.813,00
119.459.978,55
-92.237,94
1.099.639,00
1.007.401,06
448.665,27
5.463.099,50
13.861.006,16
22. Entnahmen aus Gewinnrücklagen
23. Einstellung in die Gewinnrücklagen
18. Erträge aus Verlustübernahme
19. Konzernjahresüberschuss /-fehlbetrag
20. Anteile Dritter am Gewinn
21. Gewinnvortrag
24. Konzern-Bilanzgewinn
KONZERN- GEWINN- UND
DER STADTWERKE OFFENBACH HOLDING GMBH
Jahresüberschuss bzw. -fehlbetrag einschließlich
Ergebnisanteilen von Minderheitengesellschaftern
+ / ./. Abschreibungen bzw. Zuschreibungen
+ / ./. Zunahme bzw. Abnahme der Rückstellungen
auf Gegenstände des Anlagevermögens
+ / ./. sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen
bzw. Erträge
+ / ./. Verlust bzw. Gewinn aus dem Abgang von
+ / ./. Abnahme bzw. Zunahme der Vorräte, Forderungen
L + L sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitionsoder Finanzierungstätigkeit und nicht dem Finanzmittelfonds zuzuordnen sind
+ /./. Zunahme bzw. Abnahme der Verbindlichkeiten aus
L + L sowie anderer Passiva, die nicht der Investitionsoder Finanzierungstätigkeit und nicht dem Finanzmittelfonds zuzuordnen sind
./. Auszahlungen an Unternehmenseigner
+ Einzahlungen aus der Aufnahme von
(Finanz-) Krediten
Sachanlagevermögens zuzüglich gewährter Zuschüsse
./. Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle
./. Auszahlungen für Investitionen in das
+ /./. Zunahme bzw. Abnahme Ausgleichsposten Anteile Dritter
./. Auszahlungen aus der Tilgung
Der Finanzmittelfonds setzt sich zu den Bilanzstichtagen wie folgt zusammen:
Kassenbestand / Bankguthaben
kurzfristige Verbindlichkeiten Kreditinstitute
Umwidmung (UW)
Abgänge 1)
2.917.931,57
218.264,95
18.255,28
3.151.601,80
-18.255,28
2.936.186,85
KONZERNANLAGEVERMÖGEN
KONZERNANLAGEVERMÖGEN ZUM 31. DEZEMBER 2014
Rechte und Bauten einschließlich der
2. Grundstücke, grundstücksgleiche
4. Speicher- und Regleranlagen
6. Zähler und Messgeräte
7. Gleisanlagen, Streckenausrüstung und Sicherungsanlagen
67.444.380,62
407.369,82
176.587,92
67.675.162,52
243.337.858,25
2.684.374,57
664.424,77
245.357.808,05
2.363.416,91
49.953.808,95
570.517,63
510.032,05
28.544.266,76
661.250,70
567.693,39
28.637.824,07
9. Andere Anlagen, Betriebs- und
424.212,72
21.804.594,15
21.047.053,79
1.021.241,35
160.511,73
10. Geleistete Anzahlungen und
227.736,05
1.085.466,46
-160.511,73
114.636,07
120.403,41
415.091.167,08
5.980.106,31
1.841.119,83
419.230.153,56
Summe Pos. AI + AII
418.027.353,93
6.198.371,26
1.843.969,83
422.381.755,36
44.606.987,84
7.371.364,88
8.086.670,92
1. Beteiligungen an
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit
denen ein Beteiligungsverhältnis
44.693.696,22
8.087.568,45
462.721.050,15
13.569.736,14
9.931.538,28
466.359.248,01
1) in den Abgängen sind Kapitalzuschüsse in Höhe von € 230.000,00 enthalten.
Entnahme des Geschäftsfür Abgänge
2.140.460,57
239.247,23
2.376.857,80
777.471,00
795.726,28
16.769.656,11
1.104.224,17
12.710,26
17.861.170,02
50.674.724,51
78.721.589,79
3.591.668,11
84.851,33
82.228.406,57 163.129.401,48 164.616.268,46
2.214.901,91
2.262.681,91
148.515,00
5. Leitungsnetz mit
Abnehmeranschlüssen
45.663.225,95
46.145.225,95
4.290.583,00
17.357.332,76
2.561.962,89
525.954,58
19.393.341,07
11.186.934,00
14.239.815,13
1.202.170,21
247.930,72
15.194.054,62
6.807.238,66
176.047.071,33
8.989.805,38
871.446,89
0,00 184.165.429,82 235.064.723,74 239.044.095,75
178.187.531,90
874.296,89
0,00 186.542.287,62 235.839.467,74 239.839.822,03
0,00 186.542.287,62 279.816.960,39 284.533.518,25
Die Muttergesellschaft ist die Stadtwerke Offenbach Holding
GmbH (im Folgenden SOH), Offenbach am Main, eingetragen
im Handelsregister Offenbach in der Abteilung B unter der
Nummer 4429.
Die vollkonsolidierten Unternehmen sowie die Beteiligungsunternehmen, bei denen das Mutter- oder ein
Tochterunternehmen mindestens 20 % der Anteile hält
(assoziierte Unternehmen) sind, einschließlich der
Firmenabkürzungen, auf der Übersicht Konzern- und
Beteiligungsunternehmen zusammengestellt.
Unternehmen, die wegen untergeordneter Bedeutung i. S.
des § 296 II HGB nicht in die Vollkonsolidierung einbezogen
wurden, sind ebenfalls in der Darstellung enthalten und
ALLGEMEINE BILANZIERUNGS-,
Der Einzelabschluss der SOH und die Jahresabschlüsse
der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochtergesellschaften für das Geschäftsjahr 2014 wurden einheitlich
nach den Vorschriften des HGB aufgestellt.
Die Gliederung des Konzernabschlusses entspricht derjenigen für den Einzelabschluss der SOH, ergänzt um Formblattvorschriften der einbezogenen Tochterunternehmen
und gesonderter Posten für Konzernabschlüsse.
Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde
das Gesamtkostenverfahren gewählt.
I. BILANZIERUNGS- UND
Die angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
erfolgen seit 2009 grundsätzlich nach den Vorschriften des
Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG).
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind
mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige
lineare Abschreibungen und ggf. einer zeitanteiligen Abschreibung von 10 bzw. 20 %, erfasst.
Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Einzelkosten sowie anteilige notwendige Gemeinkosten; zurechenbare Bauzinsen werden eingerechnet.
Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten bzw. mit Geschäfts- und anderen Bauten werden
nach der Restnutzungsdauermethode unter Zugrundelegung einer Gesamtnutzungsdauer von 80 Jahren, bei
Erbbaurechten längstens auf die Laufzeit des Erbbaurechts
abgeschrieben. Bei erworbenen gebrauchten Immobilien
wurde die Restnutzungsdauer nach der Einschätzung des
Sachverständigen im Wertermittlungsgutachten festgelegt.
Bei abgeschlossenen Vollsanierungen wurde die Restnutzungsdauer auf 40 Jahre neu festgesetzt. Selbständige
Garageneinheiten wurden auf eine Restnutzungsdauer von
50 Jahren abgeschrieben. Bei zwei Verwaltungseinheiten
wurde nach Ablauf der Restnutzungsdauer und Durchführung von aktivierungspflichtigen Wohnungseinzelmodernisierungen eine neue Restnutzungsdauer von 11 Jahren
festgelegt. In einer neu erworbenen Liegenschaft ohne
Wertermittlungsgutachten wurde die Restnutzungsdauer
aufgrund des baulichen Zustandes auf 15 Jahre festgesetzt.
Bauten auf fremden Grundstücken werden nach der
Restnutzungsdauermethode, bei einem Spielplatz unter
Zugrundelegung einer Restnutzungsdauer von 10 Jahren,
bei einem Gebäude nach der Dauer der Mietzeit von 30
Jahren abgeschrieben.
Grundstücke mit Erbbaurechten sind zum aktuellen
Bodenrichtwert, der unter den Anschaffungskosten liegt,
Busse, die bis zum 31. Dezember 1999 angeschafft wurden,
werden nach der degressiven Methode abgeschrieben. Ein
Übergang zur linearen Methode findet nicht statt. Zugänge ab dem 1. Januar 2000 werden linear abgeschrieben.
Abweichend davon werden die Zugänge von sieben Bussen
in 2007 degressiv abgeschrieben.
Maschinen werden nach der linearen Abschreibungsmethode unter Zugrundelegung eines Abschreibungssatzes von
10 % abgeschrieben.
Abschreibungen auf andere Anlagen sowie Betriebs- und
Geschäftsausstattung erfolgen gemäß der Konzernrichtlinie seit dem 1. Januar 2000 grundsätzlich linear;
Altanlagen werden weiterhin – soweit steuerlich zulässig –
degressiv abgeschrieben.
zum Realisationszeitpunkt erwartet werden. Der Konzernsteuersatz beträgt 30 %.
Geringwertige Anlagegüter wurden bis Ende 2007 im
Jahre des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. In den
Jahren 2008 und 2009 wurden sie entsprechend der
steuerlichen Vorschriften bei Werten zwischen 150 € und
1.000 € über 5 Jahre abgeschrieben. Seit 2010 werden die
beweglichen Gegenstände des Anlagevermögens bis zu
einem Wert von 410 € im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.
Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert angesetzt.
Für nicht mehr existente bzw. ersetzte Bepflanzungen von
Sportplätzen wurden außerplanmäßige Abschreibungen in
Höhe von 25 T€ vorgenommen.
Die Bewertung der Beteiligungen – soweit nicht nach der
Equity-Methode bewertet – erfolgte zu Anschaffungskosten. Die Ausleihungen sind zum Nominalwert bilanziert.
Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Bestand an
Waren werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter
Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Bei der
Bewertung werden angemessene Gängigkeitsabschreibungen vorgenommen. Unfertige Leistungen sind mit den
Herstellungskosten einschließlich notwendiger Gemeinkosten aktiviert.
Die Bewertung der zum Verkauf bestimmten unbebauten
Grundstücke erfolgte verlustfrei. Ausgehend von den
bisher angefallenen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und den bis zum Verkauf künftig voraussichtlich noch
entstehenden Kosten wurden die Grundstücke auf den
niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Die Fremdkapitalzinsen wurden nicht aktiviert.
Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert, erkennbare
Einzelrisiken werden durch entsprechende Wertabschläge
berücksichtigt. Für das allgemeine Ausfallrisiko besteht
eine Pauschalwertberichtigung. Das unter den sonstigen
Vermögensgegenständen ausgewiesene Körperschaftsteuerguthaben nach § 37 KStG ist mit 5,5 % über die Restlaufzeit von 5 Jahren abgezinst.
Das Wahlrecht nach § 274 Abs. 2 HGB für temporär abweichende Wertansätze zwischen Handels- und Steuerbilanz
der einbezogenen Gesellschaften wird im Konzernabschluss ausgeübt, so dass aktive latente Steuern gebildet
werden. Die latenten Steuern werden auf Basis derjenigen
Steuersätze berechnet, die nach der aktuellen Rechtslage
Die als Sonderposten passivierten Ertragszuschüsse werden mit jährlich 5,0 % der jeweiligen Zuführungsbeträge
Rückstellungen für Pensionen, Altersteilzeit sowie Jubiläumsverpflichtungen werden auf Basis des BilMoG bewertet. Der Rechnungszinsfuß beträgt 4,58 %; der Gehalts- und
Rententrend beträgt 2,0 %. Rechnungsgrundlage für die
Bewertung der Rückstellungen waren die Richttafeln 2005
G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Die Bewertung erfolgte auf
Basis der sogenannten Projected Unit Credit Method (PUCMethode).
Die Rückstellungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit ihren notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt und enthalten alle erkennbaren Risiken.
Soweit Abzinsungen notwendig waren, wurden die von der
Bundesbank veröffentlichten Abzinsungssätze gemäß
§ 253 Abs. 2 HGB zugrunde gelegt.
Die Verbindlichkeiten werden ausschließlich mit ihren
Erfüllungsbeträgen passiviert.
II. WESENTLICHE ÄNDERUNGEN IM
Im Geschäftsjahr haben sich keine Änderungen im Konsolidierungskreis ergeben.
III. STICHTAG DES
Der Konzernabschluss ist auf den Stichtag des Jahresabschlusses der Stadtwerke Offenbach Holding GmbH und
der einbezogenen, vollkonsolidierten Unternehmen aufgestellt worden.
Die OSG Offenbacher Stadtinformation-Gesellschaft mbH
wurde auf Grundlage des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2014 als assoziiertes Unternehmen bewertet.
Die EVO Energieversorgung Offenbach AG wurde auf
Die RMN Rhein-Main Deponienachsorge GmbH wurde auf
Grundlage des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2013
als assoziiertes Unternehmen bewertet.
Bei der Kapitalkonsolidierung wurden die Beteiligungsbuchwerte mit dem jeweiligen – um die Anteile Dritter
gekürzten – Eigenkapital der vollkonsolidierten Tochtergesellschaften verrechnet (§ 301 HGB a.F. Buchwertmethode).
Gemäß den Vorschriften des HGB wurden die im Konzernabschluss erstmalig in 2010 bzw. 2012 konsolidierten Unternehmen SBB und NiO bzw. ESO Stadt nach der Neubewertungsmethode (§ 301 HGB Abs. 1) einbezogen.
Zeitpunkt der Erstkonsolidierung war für jedes Unternehmen der Zeitpunkt seiner erstmaligen Einbeziehung in den
Konzernabschluss im Sinne von § 301 Abs. 2 Satz 1 HGB
a.F., d. h. der Beginn des Konzerngeschäftsjahres der erstmaligen Einbeziehung, frühestens jedoch der Erwerbstag.
befreit; die Einbeziehung als assoziiertes Unternehmen
erfolgte auf Basis des Einzelabschlusses erstmalig zum 30.
September 2001. Im Berichtsjahr besteht ein unveränderter
passivischer Unterschiedsbetrag von 18.487 T€.
Grundlage des Jahresabschlusses zum 30. September 2014
Der aktivische Unterschiedsbetrag von 36 T€ resultiert mit
35 T€ aus der Erst- und Folgekonsolidierung der RMN und
mit 1 T€ aus der Erstkonsolidierung der OSG. Er ist offen
von den Gewinnrücklagen abgesetzt.
Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Unternehmen wurden aufgerechnet.
Sämtliche Aufwendungen und Erträge zwischen den einbezogenen Unternehmen wurden verrechnet.
Auf Vermögensgegenstände, die aus konzerninternen
Lieferungen und Leistungen resultieren, wurde eine
Zwischenergebniseliminierung vorgenommen. Die Bewertungsdifferenz zu den Einzelabschlüssen aus der Zwischenergebniseliminierung der Vorjahre beträgt 1.100 T€.
Bei der Erstkonsolidierung der GBO Gemeinnützige Baugesellschaft GmbH Offenbach ergab sich ein passivischer
Unterschiedsbetrag in Höhe von 16.537 T€, der sich durch
die Folgekonsolidierung auf 13.173 T€ verminderte. Der Unterschiedsbetrag resultiert im Wesentlichen aus einem sehr
günstigen „Erwerbspreis“ (Sacheinlagebetrag) der SOH im
Sinne von „lucky buy“.
Aus der Erst- und Folgekonsolidierung der OVB Offenbacher
Verkehrs-Betriebe GmbH, der ESO Offenbacher Dienstleistungsgesellschaft mbH (2 T€), der OPG Projektentwicklungsgesellschaft mbH (1 T€) und der Mainviertel Offenbach GmbH & Co. KG (MVO) (2 T€) ergaben sich jeweils
aktivische Unterschiedsbeträge, die mit dem passivischen
Unterschiedsbetrag aus der GBO (13.172 T€) und der OVB
(1.545 T€) verrechnet wurden.
Die Beteiligungen an assoziierten Unternehmen wurden
nach der Equity-Methode (§ 312 HGB) bewertet. Die Bewertung erfolgte nach der Buchwertmethode anhand der
aktuellen Jahresabschlüsse dieser Gesellschaften.
Die Beteiligungsquote der Muttergesellschaft an der EVO
verminderte sich durch die Ausgabe von Belegschaftsaktien von 48,49 % auf 48,45 %. Die Gesellschaft ist von
der Pflicht zur Aufstellung eines Teilkonzernabschlusses
Von den sonstigen Vermögensgegenständen entfallen
23 T€ auf abgegrenzte Zinsen, die rechtlich erst nach dem
Bilanzstichtag entstehen. Zudem sind Erstattungsansprüche gegenüber der Bundesagentur für Arbeit gemäß § 4
AltZG in Höhe von 26 T€ enthalten. Die Steuererstattungsansprüche resultieren aus Steuern vom Einkommen und
Ertrag sowie aus Umsatzsteuer; sie betragen insgesamt
7.235 T€.
Die Entwicklung des Anlagevermögens und der Abschreibungen im Geschäftsjahr 2014 ist im Anlagenspiegel (Seite
25/26) dargestellt.
Das gezeichnete Kapital im Konzern beträgt 44.459 T€ und
entspricht dem gezeichneten Kapital der SOH. Die ausgewiesene Kapitalrücklage der einbezogenen Unternehmen
betrifft die Muttergesellschaft. Die Gewinnrücklagen betragen 13.656 T€.
Bei den Liefer- und Leistungsforderungen sind 12 T€ und
bei den sonstigen Vermögensgegenständen 808 T€ mit
einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ausgewiesen.
Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen Forderungen aus
Die Forderungen gegen die Alleingesellschafterin Stadt
Offenbach sowie der städtischen Eigenbetriebe beinhalten
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Forderungen aus der Umsatzsteuer.
Zu den von den Gewinnrücklagen abgesetzten aktivischen
Unterschiedsbeträgen aus assoziierten Unternehmen
vergleiche die Erläuterungen im Abschnitt Konsolidierungsgrundsätze.
Der Gewinnvortrag in Höhe von 13.861 T€ ist gemäß § 298
Abs. 1 HGB in Verbindung mit § 268 Abs. 1 Satz 2 HGB in
den Bilanzgewinn einbezogen. Die Gesamtentwicklung des
Eigenkapitals zum 31. Dezember 2014 ist dem Eigenkapitalspiegel zu entnehmen.
Konzerneigenkapitalspiegel zum 31.12.2014
Kapitalrücklage Erwirtschaftetes Konzerneigenkapital
Unterschiedsbetrag ass.
MinderheitenMinderheitengesellschafter am gesellschafter am
Kapitalausgleichsposten
—— unterlassene Instandhaltungen
innerhalb 3 Monate nach Bilanzstichtag 
—— Hausbewirtschaftung
—— übrige Personalkosten
—— Jubiläumsverpflichtungen 
—— ausstehende Rechnungen
—— Altersteilzeit
—— Gewährleistung / Nacharbeiten
—— Jahresabschluss u. interne
Jahresabschlusskosten
—— Zinsverpflichtung
—— Drohverluste
—— Aufbewahrungspflichten
—— Berufsgenossenschaft
—— Kosten Rechtsstreit und Prozess
—— Stromdeputate
—— Betriebsprüfung
—— sonstige Rückstellungen 
Dieser Bilanzposten beinhaltete die von der SOH an ihre
Anschlussnehmer berechneten Baukostenzuschüsse und
Hausanschlusskostenbeiträge. Der Posten wurde im Geschäftsjahr vollständig aufgelöst.
Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind mit dem Deckungsvermögen für Altersversorgung saldiert ausgewiesen. Die Pensionsverpflichtung
beträgt 3.551 T€, das Deckungsvermögen für Altersversorgung beträgt 334 T€.
Die sonstigen Rückstellungen betragen insgesamt
18.228 T€. Unter den sonstigen Rückstellungen wurden im
Konzern im Wesentlichen Rückstellungen wie folgt gebildet:
—— Sanierungsmaßnahmen Hafen
—— Erlösschmälerungen 
—— Urlaub / Überstundenguthaben
1.008 T€
599 T€
516 T€
382 T€
306 T€
201 T€
131 T€
124 T€
121 T€
508 T€
8.159 T€
3.332 T€
1.058 T€
Die Zusammensetzung und die Fristigkeit der Verbindlichkeiten im Einzelnen:
10.220.188,59
28.101.042,46
109.335.437,92
800.475,87
2.990.871,20
19.488.060,37
8.881.463,66
378.808,28
Gegenüber der Alleingesellschafterin
1.779.081,20
1.249.432,11
54.363.494,02
31.556.721,94
128.928.898,29
– davon im Rahmen der sozialen Sicherheit
147.248 T€ und von den Verbindlichkeiten gegenüber anderen Kreditgebern 11.517 T€ gesichert.
Von den Verbindlichkeiten gegenüber anderen Kreditgebern betreffen 16.239 T€ die bei der GBO ausgewiesenen
Darlehensverbindlichkeiten gegenüber der Alleingesellschafterin der Muttergesellschaft (Stadt Offenbach).
Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf
4.525 T€. Hierin sind periodenfremde Erträge in Höhe von
2.268 T€ (Vorjahr 2.327 T€) enthalten.
Diese Erträge betreffen im Wesentlichen:
Stadt Offenbach resultieren mit 3.268 T€ aus dem Umlegungsbescheid Grundstücke „Hafen Offenbach“ und 1.029 T€
Verbindlichkeiten aus einer Vorauszahlung auf noch entstehende, von der Stadt Offenbach zu tragende Aufwendungen
aus dem Projekt Buchhügel sowie 8.557 T€ Verbindlichkeiten
aus Terminkrediten nebst Zinsen. Daneben sind hierunter
zwei Darlehen ohne Tilgungsvereinbarung der Stadt Offenbach in Höhe von 9.284 T€ aus Grundstückskäufen sowie
445 T€ Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer und 228 T€ Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen.
—— Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 
—— Schadenersatzleistungen / Versicherungserträge 
—— Periodenfremde Erträge Hafenbetrieb 
—— Erträge aus dem Abgang von Anlagevermögen 
—— Periodenfremde Fördergelder 
—— Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen
auf Forderungen
—— sonstige periodenfremde Erträge
740 T€
289 T€
240 T€
111 T€
541 T€
Unter diesem Posten sind 1.621 T€ (Vorjahr 1.673 T€) Aufwendungen für Altersversorgung ausgewiesen.
Im Geschäftsjahr 2014 waren ohne Geschäftsführung und
Auszubildende im Durchschnitt 328 Angestellte (im Vorjahr
313), 552 Arbeiter (im Vorjahr 529) und 6 Beamte (im Vorjahr 6) beschäftigt.
ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN­
Die Umsatzerlöse haben sich im Vergleich zum Vorjahr wie
folgt entwickelt:
Erlöse aus Hausbewirt­schaftung
Erlöse aus Gebäude­management
Erlöse aus dem Personen­nahverkehr
Erlöse aus Service öffentlicher Raum
Erlöse aus Grundstücks­verkäufen
Erlöse aus Entwässerung
Erlöse aus Wasserpacht
Erlöse aus Projekt­erschließung
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen
10.834 T€. Von den hier ausgewiesenen Posten betreffen
220 T€ (Vorjahr 357 T€) periodenfremde bzw. außerordentliche Aufwendungen.
Diese Aufwendungen betreffen im Wesentlichen:
—— Wertberichtigungen auf Forderungen
und Forderungsausfälle 
—— Aufwendungen für Drohverluste
—— Verluste aus dem Abgang von Gegenständen
des Sachanlagevermögens
—— sonstige periodenfremde oder außerordentliche
Aufwendungen	
148 T€
Die Zinserträge in Höhe von 197 T€ enthalten Zinserträge
aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von 17 T€
und Zinserträge gemäß § 233a aO in Höhe von 60 T€.
Die Zinsaufwendungen in Höhe von 5.883 T€ enthalten
Zinsaufwendungen aus Aufzinsung von Rückstellungen in
Höhe von 1.070 T€ und Zinsen gemäß § 233a aO in Höhe
von 5 T€.
Im Übrigen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte
aus der Lieferung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen
sowie von Waren.
Nicht in der Bilanz vermerkt sind Treuhandvermögen und
Treuhandverbindlichkeiten der GBO in Höhe von 7.117 T€
sowie finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 21.048 T€
für noch anfallende Kosten für Neubau- und Modernisierungstätigkeiten. Diesem Betrag stehen noch ausstehende
Finanzierungsmittel in Höhe von 18.147 T€ gegenüber.
Zugeflossen sind Zahlungen von 3.572 T€ für Steuern vom
Einkommen und vom Ertrag sowie 174 T€ für Zinsen.
Für den Abschlussprüfer der SOH und deren konsolidierten
Tochterunternehmen wurden im Geschäftsjahr 2014 insgesamt 95 T€ als Aufwand erfasst. Davon entfielen auf die
Abschlussprüfungen 86 T€, auf sonstige Leistungen 9 T€.
Die Honorare für Abschlussprüfungen enthalten die gesamten gezahlten bzw. noch zu zahlenden Honorare samt Auslagen für die Abschlussprüfung des Konzernabschlusses
sowie die Prüfung der vorgeschriebenen Abschlüsse der
Stadtwerke Offenbach Holding GmbH und ihrer verbundenen Unternehmen.
Herr Peter Walther ist seit dem 1. Januar 2010 zum Geschäftsführer bestellt.
Für die Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern der Geschäftsführung der Muttergesellschaft sind
insgesamt 3.159 T€ (im Vorjahr 3.058 T€) zurückgestellt;
die laufenden Bezüge betrugen 220 T€ (im Vorjahr 213 T€).
Nachrichtlich zur Bilanz sind bei der GBM Treuhandvermögen und Treuhandverbindlichkeiten in Höhe von 1.904 T€
und bei der OPG in Höhe von 1.119 T€ ausgewiesen.
Angaben zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführung
nach § 314 Abs. 1 Nr. 6 a werden in analoger Anwendung
des § 286 Abs. 4 HGB unterlassen.
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen der Konzerngesellschaften gegenüber Dritten aus Miet-, Leasing- und
Serviceverträgen belaufen sich auf insgesamt 1.960 T€
sowie auf ein Bestellobligo von insgesamt 2.300 T€.
Die Mitglieder des Aufsichtsrats der Muttergesellschaft
sind auf Seite 5 genannt; die Gesamtbezüge betrugen im
Berichtsjahr 10 T€.
Offenbach am Main, 13. April 2015
23.445 T€) abzüglich kurzfristiger Kontokorrentverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 9 T€ (im
Vorjahr 14 T€) zusammen.
Im Jahr 2014 wurden Steuern vom Einkommen und vom
Ertrag von 577 T€ und Zinsen von 5.883 T€ gezahlt.
Wir haben den von der Stadtwerke Offenbach Holding
GmbH, Offenbach am Main, aufgestellten Konzernabschluss – bestehend aus Konzernbilanz, Konzerngewinnund -verlustrechnung, Konzernanhang, Konzern-Kapitalflussrechnung sowie Konzern-Eigenkapitalspiegel – und
den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom
1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Aufstellung
von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach
den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den
ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages
Konzerns. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von
uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.
Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der
Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche
Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche
Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die
Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen
Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf
der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst
die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung
des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die
Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses
den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden
Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt
unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem
Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes
Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und
Dreieich, 5. Juni 2015
Dipl.-Kfm. Rainer Grieshaber
Dipl.-Finw. (FH) Wolfgang Kaiser
SOH Stadtwerke Offenbach
Tel.: 069/84 00 04-110
Fax: 069/84 00 04-119
E-Mail: Regina.Preis@soh-of.de
madkom, M.A.D. Kommunikation GmbH,
Offenbach, www.madkom.com
Grösch/Metzger; Alexander Habermehl;
Bernd Georg; OliverWeiner (Titel); SOH
(S. 7); Ulrike Hölzinger-Deuscher (S. 8)

References: § 296
 § 37
 § 274

§ 253
 § 301
 § 4
 § 298
 § 268
 § 233
 § 233
 § 314
 § 286