Source: https://naturgegebenesgrundeinkommen.wordpress.com/?replytocom=37
Timestamp: 2020-03-30 11:02:36+00:00

Document:
Naturgegebenes Grundeinkommen – NgG – Aus Naturressourcen unser aller Grundeinkommen generieren
Habt Ihr Lust eine oder mehrere Balkon-Solaranlagen (mit) zu finanzieren oder habt Ihr ein schön sonniges Plätzchen für solch eine oder auch größere Anlagen?
Finanziert durch Finanzierungspaten und das Sammeln von Spenden, wollen wir sogenannte Balkon-Photovoltaikanlagen (auch Balkonkraftwerke oder Guerilla-PV-Anlagen genannt) zur Verfügung stellen, um über die Energiekosteneinspa­rungen unser aller Grundeinkommen zu generieren. Balkon-Solaranlagen speisen den produzierten Strom über den ganz normalen Schukostecker(!) in das eigene Hausnetz ein. Das ist für den Anfang die einfachste Möglichkeit, um mit unserer Idee finanztechnisch relativ niederschwellig (ab ca. 200,- € für eine Anlage mit einem Solarpaneel) zu beginnen.
Die Finanzierungspaten* bzw. SpendensammlerInnen oder Spendenrekrutierer­Innen nehmen wir natürlich in unsere monatliche „Grundeinkommen für alle“-Aus­zahlung (derzeit noch als Mini-BGE) mit auf**. Verzichtet aber ein Finanzierungs­pate auf seine Auszahlung, nehmen wir dafür eine obdachlose*** bzw. finanziell hilfebedürftige*** oder eine vorgeschlagene Person, z.B. aus dem Familien- bzw. Freundeskreis, in die Auszahlung mit rein.
Gibt noch dazu ein Standortbesitzer alle Einsparungen komplett in die „Grundein­kommen für alle“-Kasse weiter, nehmen wir auch ihn bzw. nach und nach alle am Standort lebenden Personen in die „Grundeinkommen für alle“-Auszahlung mit auf.
*) Die Investition für eine Anlage mit einem Modul zahlt sich so für den Finanzierungspaten in ein bis maximal zwei Jahren aus, wobei die Auszahlung des (Mini-)Grundeinkommens für den Paten bzw. die Patin immer weiter läuft.
**) Sobald mindestens eine Anlage finanziert werden konnte und betriebsbereit Strom liefert.
***) Damit führen wir im Prinzip das „Grundeinkommen von unten“ ein.
Sollten wir einmal in der Lage sein, sehr viel größere Anlagen finanzieren zu kön­nen, könnte überschüssiger Strom unter dem Label „Naturgegebenes Grundein­kommen“ auf dem freien Markt angeboten werden**** und dann gibt es ja auch noch die Windenergie. 😉
****) Nicht über die althergebrachte viel zu geringe Einspeisevergütung.
15 Kommentare zu „“
Tolle Idee. Was machen wir, wenn wir nachhaltig werden und nicht meht so viel Strom brauchen. Ich glaube 2/3 des Stroms den Deutschland braucht wird zu Müllherstellung gebraucht. Unter anderem auch Sauerkratdosen. usw.
17. November 2018 um 17:07
Oh je, viele Rechtschreibfehler. Zu schnell getippt und zu früh abgeschickt
17. November 2018 um 20:34
wir gehen sehr stark davon aus, dass in einer Gesellschaft, in der alle Menschen existenziell abgesichert sind und somit nicht mehr durchs Leben hetzen müssen, alle auch viel Nachhaltiger werden. Vielleicht können wir ja irgendwann als erstes die Windräder völlig zurück bauen und auch die Photovoltaik-Anlagen, wo sie der Natur im Wege stehen bzw. auch optisch einfach nur deplatziert sind. 🙂
Und das mit das falsch Schreiben ist gar nicht so schlimm, so lange wie es keine Rechtsschreibfehler sind. 😉
Recht auf Einkommen sagt:
Eine Sozialpolitik, die der neuen Lebenswirklichkeit Rechnung trägt, darf sich nicht darauf beschränken, Menschen in Not zu helfen. Sie muss verhindern, dass Menschen in Not geraten.
Das BGE ist die Sicherung der eigenen Existenz und muss garantiert werden. Wenn nicht jetzt wann dann !?
Falls keiner mehr Strom braucht, auch gut 😉 Leben wir eben ressourcenschonender wie der Admin schon schrieb.
Bis dahin hat sich ggf. ein Weg der „ressourcenbasierten Ökonomie“ durchgesetzt- einem Gegenentwurf jetzigen Wirtschaftens, das an allen Ecken und Kanten den „Schwachsinn“ braucht, um dem Augenschein nach tragfähig zu sein (und ohne Verschuldung sofort zusammenbräche).
Wer sich des derzeitigen Irrsinns bewusst wird, der entdeckt immer mehr Möglichkeiten des (theoretisch so ganz einfachen!) Ausstiegs und Wandels – diese Idee des Naturgegebenen Grundeinkommens ist EINE und nicht die einzige, sie ist smart, freundlich, unverkrampft und irgendwo müssen wir ja ansetzen.
Bin durch einen Tweet auf Euch aufmerksam geworden – werde den vielleicht auch selbst verwenden. Aber die Frage oben war doch eine andere, nämlich, woher das Geld kommen soll, wenn weniger Strom verbraucht wird?
Dazu habe ich eine simple aber gute Lösung anzubieten: https://augusta-loewe.jimdosite.com/neulich/
6. Februar 2019 um 22:09
Liebe Augusta – schön, dass Du es wahrgenommen hast via Twitter! Der Strom ist nicht der EINZIGE Weg und die EINZIGE Idee wie das BGE (für alle) realisiert werden soll – es ist EINES von vielen Einfallstoren zu einer ressourcenbasierten Wirtschaftsform, die Nachfrage und Budget für eben jene Nachfrage ohne primäre und alleinige Fixierung auf Lohnerwerbsarbeit zusammenbringt. Wird weniger Strom verbraucht und gekauft, sinkt der Anteil, den man für Strom ausgeben muss… braucht keiner mehr (fremderzeugten) Strom, dann kann man die Anlagen, dem Technikmuseum übergeben oder halt ehrenamtlich in Stand halten für den Fall der Fälle, doch mal wieder ein gemeinsames öffentliches Stromnetz zu brauchen. Wie halt mit Wasserleitungen (wenn jeder genug Grund- oder Regenwasser hätte), Gasrohren etc. oder auch alten Telefonzellen neben dem Handynetz. Das ist aber derzeit nicht spruchreif. Erstmal braucht es Leute, die bereit sind, das mit dem Strom und dem BGE echt auszuprobieren!
Als Mieterin der GEWOBAG in Berlin ohne Balkon kann ich leider keine Solarkraftwerke mal eben auf unser Hausdach setzen ;-( andere Leute vielleicht schon…
Ihr könnt Euch mit ALLEN Geschäftsideen, die die Ressourcen unseres Heimatplaneten inkl. menschlicher selbständiger Arbeitskraft nutzen, freiwillig ab heute auch am „Grundeinkommen-für-alle.org“ beteiligen! Da kann der selbständige Klavierlehrer mitmachen genau wie der „häusliche Krankenpflegedienst“ – der Tante Emma Laden mit Café oder die Kette Kaufland – sofern Ihr keine völlig unethischen Produkte wie etwa Kriegswaffen produziert oder als Wasserkonzern a la Nestle Leuten das Wasser abgrabt – macht mit und beteiligt Euch!
Wir haben auch schon Honig und Kabarett unter den Grundeinkommensmöglichmachen“produkten“ – Maurer, Maler, Fußpflege – Gewürzmischungen oder Reitstunden – alles möglich!
Ich selber mache Lernbegleitung und gebe Experimentierkurse und zahle davon „Sponsoring“ für das Grundeinkommen für alle. Wenn mein freches Hartz IV Buch und mein „Jobtest“ Geld bringen, wird auch das anteilig zu Grundeinkommen versilbert.
Die Angst, dass weniger Strom verbraucht wird, sollte aber gerade im Zeitalter aufkommender Elektromobilität vs. Verbrennung fossiler Brennstoffe noch nicht ganz vom Tisch sein. Erstmal braucht es Leute, die das Grundprinzip verstehen und umsetzen – Strukturen können dann aus sich heraus wachsen. Lokal, regional, nach Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaften – wichtig ist der Gedanke, bedingunglos sich und seine Mitmenschen im Grundbedarf abzusichern zu wollen, ohne dass die sich erst ihre Menschenwürde „verdienen“ müssen.
Das Bündnis Grundeinkommen setzt sich für die Einführung eines Bedingungslosen Grundeinkommens ein. Ziel ist, mithilfe des Bedingungslosen Grundeinkommens allen Menschen die Existenz zu sichern und eine demokratische Teilhabe am Gemeinwesen zu ermöglichen. Das Bedingungslose Grundeinkommen ist ohne Bedürftigkeitsprüfung und ohne Zwang zu Arbeit oder anderen Gegenleistungen zu verstehen.
6. Februar 2019 um 21:51
Toll, dass Ihr dann auch im Tangerland wählbar sein werdet (?) – für
die EU-Wahl und auch die anstehende Kommunalwahl?
Hier auf dieser Website und diesem Projekt geht es um die praktische
Einführung des BGE NEBEN anderen Versuchen, über „die Politik von
oben“ das BGE einführungstauglich zu machen.
In dem Sinne mal die Frage an Dich, ob Mitglieder von oder gar DAS
Bündnis Grundeinkommen Interesse an der Idee des
(solarstromgenerierten) „Naturgegebenen Grundeinkommen“s haben?
Wir stellen uns Häuser und Straßen voller Solarzellen vor, die jedes
stromauslösende Photon in einen kleinen Bruchteil „Grundeinkommen für
alle“ umwandeln und vielleicht nebenbei auch noch so designt werden,
dass lachendes Gs oder andere BGE-Botschaften weithin sichtbar sind
solange auf Ebene herrschender Politik das BGE noch nicht eingetütet
wurde und man auch noch mit seinen Mitmenschen immer wieder über die
gegenleistungsfreie Lebensberechtigung streiten muss.
Wenn Euch das grundsätzlich interessant und unterstützenwert
erscheint, nehmt gern per Mail oder Anruf mit uns Kontakt auf oder
schreibt weitere Kommentare dazu 😉
Nicola Hildebandt sagt:
8. April 2019 um 09:44
Bündnis schön und gut – nützen wird es nicht. Ich denke dabei an die Grünen, die auch so begonnen haben. Dann kamen sie in die Regierung, wo sie bis heute vertreten sind. Aber haben sie die Atomkraft, um die es damals in der Hauptsache ging, abgeschafft? Wie lang ist das nun her..
Wir müssen es anders, rigoroser machen: http://chng.it/Rz9KNmMdFT
Auch eine tolle Seite und Konzept
Franz Schindlbeck sagt:
Nun ja, es wäre eine große allgemeine Hilfe… Viele unsere Bürger wissen nicht wie sie die überhöhten Mieten am Monatsende bezahlen sollen. Dieses große Problem würde sich von heute auf Morgen ändern.Auch ich bin von einer überhöhten Miete betroffen, deshalb wäre ich sehr dankbar diese Hilfe zu bekommen.
Geli aus NRW sagt:
26. August 2019 um 10:03
Hat euch der Begriff Balkonkraftwerk nicht gereicht? Musstet ihr unbedingt noch einen “ Kleinkriegsbegriff“ verwenden? Ansonsten ist das ansprechend und regt zum Nachdenken an.
26. August 2019 um 19:50
was sollen wir aber mit den Menschen machen, die wiederum gerade den Begriff gut finden, den Du nicht gut findest? Sollen wir schreiben, wir würden es auch anders benennen, aber die Geli aus NRW findet es nicht gut?
Was hältst Du alternativ davon, wenn wir uns mehr um Inhalte kümmern, statt um unsere Befindlichkeiten, die uns ständig davon abhalten, vielseitiger zu agieren? Das wäre unser Wunsch.
27. August 2019 um 13:26
Worte sind die Grundlage unserer Sprache und deren Definition ist eins der wichtigsten Errungenschaften im Miteinander. Wenn ihr es als Kleinkriegs Photovoltaikanlage bezeichnen wollt , liegt das in eurer Verantwortung. Danke für eure Rückmeldung. Es geht nicht um Befindlichkeiten sondern um Definition.
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