Source: http://www.tuspo-heroldsberg.de/index.php/tuspo-heroldsberg/vereinssatzung
Timestamp: 2019-08-18 14:58:36+00:00

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V e r e i n s – S a t z u n g
des Turn- und Sportvereins Heroldsberg e.V.
Gründung, Name, Sitz und Geschäftsjahr
(1) Der Verein führt den Namen "Turn- und Sportverein Heroldsberg e.V.". Der Verein wurde am 31.08.1947 neu gegründet und ist eine Fortsetzung des im Jahre 1907 gegründeten und der im Jahre 1927 umbenannten Spielvereinigung Heroldsberg sowie des im Jahre 1933 verbotenen, früheren „Arbeiter-Turnverein-Bahnfrei Heroldsberg“.
(2) Der Verein hat seinen Sitz in Heroldsberg und ist im Vereinsregister (Amtsgericht Fürth Vereinsregister-Nr. 20206) eingetragen.
(3) Die Farben des Vereins sind weiß-blau.
(5) Der Verein ist Mitglied des Bayerischen Landes-Sportverbandes e.V. und der dem BLSV angeschlossenen Fachverbände. Durch die Mitgliedschaft von Einzelpersonen zum Verein wird auch die Zugehörigkeit der Einzelpersonen zum Bayerischen Landes-Sportverband vermittelt.
(1) Vereinszweck ist die Pflege und die Förderung des Freizeit-, Breiten- und Leistungssports und insbesondere die Jugend für den Sport zu gewinnen. Weiterhin durch sportliche und kulturelle Veranstaltungen einen gesellschaftlichen Zusammenhalt zu erzielen.
(3) Politische, rassische oder religiöse Betätigungen dürfen innerhalb des Vereins nicht erfolgen.
Errichtung, Bereitstellung und Pflege von geeigneten Sportanlagen
(2) Bei Bedarf können Vereinsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer angemessenen pauschalierten Aufwandsentschädigung im Rahmen der Grenzen des § 3 Nr. 26 a EStG ausgeübt werden.
(6) Der Verein kann Mitgliedern und Mitarbeitern des Vereins einen Aufwendungsersatzanspruch nach § 670 BGB für Aufwendungen gewähren, die ihnen durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind. Hierzu gehören insbesondere Fahrtkosten, Reisekosten, Porto, Telefon usw..
(3) Wird der Aufnahmeantrag abgelehnt, kann schriftlich Widerspruch eingelegt werden. Über den Widerspruch entscheidet abschließend der Vereinsrat.
(5) Mitglieder haben erst mit Vollendung des 16. Lebensjahres passives Wahlrecht für die Wahl zum Vereinsjugendleiter. Die Annahme der Wahl kann nur mit Zustimmung der gesetzlichen Vertreter erklärt werden. Im Übrigen haben die Mitglieder erst mit Vollendung des 18. Lebensjahres passives Wahlrecht.
(6) Mitglieder, die das 14. Lebensjahr vollendet und das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, sind nur für die Wahl des Vereinsjugendleiters stimmberechtigt. Im Übrigen sind die Mitglieder stimmberechtigt, die das 18. Lebensjahr vollendet haben.
Beendigung der Mitgliedschaft/Ordnungsmaßnahmen
(2) Der dem Vorstand gegenüber schriftlich zu erklärende Austritt ist jederzeit zum Ende des Geschäftsjahres unter Einhaltung einer Frist von 1 Monat möglich.
b) wenn das Mitglied in erheblicher Weise gegen die Vereins- oder Verbandssatzung und/oder Ordnungen des Vereins/Verbands bzw. gegen die Interessen des Vereins verstößt,
(4) Über den Ausschluss entscheidet der Vereinsrat mit 2/3-Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Übt das Mitglied ein Amt in einem Vereinsorgan aus, so entscheidet in Abweichung von Satz 1 das Organ, das für die Bestellung des Vereinsorgans zuständig ist. Dem Mitglied ist vorher Gelegenheit zur Äußerung zu geben. Gegen den Ausschlussbeschluss ist innerhalb von 4 Wochen nach Bekanntgabe die schriftliche Anrufung der Mitgliederversammlung zulässig. Diese entscheidet alsdann auf ihrer nächsten Mitgliederversammlung vereinsintern endgültig. Ist bereits die vereinsinterne, erstinstanzliche Zuständigkeit der Mitgliederversammlung für den Ausschlussbeschluss begründet, so entfällt die Möglichkeit der vereinsinternen, zweitinstanzlichen Überprüfung des Ausschlussbeschlusses durch die Mitgliederversammlung. Der Betreffende kann den Ausschlussbeschluss binnen eines Monats gerichtlich anfechten. Nimmt das Mitglied die Möglichkeit des vereinsinternen Anfechtungsverfahrens nicht fristgemäß wahr und/oder ficht das Mitglied den Ausschlussbeschluss nicht binnen eines Monats nach Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung gerichtlich an, so wird der Beschluss wirksam. Eine gerichtliche Anfechtung ist dann nicht mehr möglich. Die Frist beginnt jeweils mit der Zustellung des Ausschlussbeschlusses bzw. des vereinsintern, zweitinstanzlich entscheidenden Organs zu laufen.
(5) Wenn es die Interessen des Vereins gebieten, kann der Vereinsrat seinen Beschluss für vorläufig vollziehbar erklären.
(7) Ein Mitglied kann nach vorheriger Anhörung vom Vereinsrat bei Vorliegen einer der in Absatz 3 für den Vereinsausschluss genannten Voraussetzungen mit folgenden Ordnungsmaßnahmen gemaßregelt werden:
(1) Jedes Mitglied ist zur Zahlung der Aufnahmegebühren und des Jahresbeitrages (Geldbeitrages) und der Nutzungsgebühren (Spielbeiträge) verpflichtet.
(2) Die Abteilungen können dem Vereinsrats Abteilungsbeiträge vorschlagen.
(3) Bei einem unvorhergesehenen und unvermeidbaren Finanzbedarf des Vereins (z.B. bei drohender Insolvenz) sowie für dringend notwendige Baumaßnahmen in Zusammenhang mit der Instandhaltung und Unterhaltung der Vereinsanlagen (nicht Neubau) kann die Erhebung einer Umlage (einmaliger Geldbeitrag) beschlossen werden. Diese darf das 2-fache eines Jahresbeitrags nicht überschreiten. Ein Sonderkündigungsrecht besteht hierbei nicht.
(4) Bei Bedarf des Vereins können Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, zu Arbeitsdiensten mit maximal 25 Arbeitsstunden, ablösbar durch einen Geldbetrag, herangezogen werden. Der Ablösebetrag darf das Zweifache des Jahresbeitrags nicht überschreiten.
(6) Mitglieder, die nicht am jährlichen Lastschriftverfahren teilnehmen, tragen den erhöhten Verwaltungsaufwand des Vereins durch eine Bearbeitungsgebühr, die der Vorstand durch Beschluss festsetzt.
(7) Die Beschlussfassung über die Aufnahmegebühren und Nutzungsgebühren (Spielbeiträge) gemäß § 7 Abs. 1 und deren Fälligkeit erfolgt durch den Vereinsrat. Die Beschlussfassung über die Jahresbeiträge gemäß § 7 Abs. 1 und die Abteilungsbeiträge gemäß § 7 Abs. 2 und deren Fälligkeit erfolgt durch die Mitgliederversammlung. Die Beschlussfassung über die Umlagen gemäß § 7 Abs. 3 und deren Fälligkeit erfolgt durch die Mitgliederversammlung mit 2/3-Mehrheit der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder. Die Beschlussfassung über die Arbeitsdienste erfolgt durch die Abteilungsversammlungen mit Genehmigung des Vereinsrates. Einem Mitglied, das unverschuldet in eine finanzielle Notlage geraten ist, können die Beiträge gemäß § 7 Abs. 1 und 2 und/oder die Umlage gemäß § 7 Abs. 3 gestundet oder für die Zeit der Notlage ganz oder teilweise erlassen werden. Über ein Stundungs- oder Erlassgesuch entscheidet der Vorstand.
(8) Die Geldbeiträge, Umlagen und sonstigen Leistungen dürfen nicht so hoch sein, dass die Allgemeinheit von der Mitgliedschaft ausgeschlossen wird. Die Fälligkeit tritt ohne Mahnung ein.
(9) Sämtliche Beiträge und Gebühren sind in der Beitragsordnung geregelt.
(2) Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den 1. Vorsitzenden und den 2. Vorsitzenden jeweils allein vertreten (Vorstand im Sinne des § 26 BGB). Im Innenverhältnis zum Verein gilt, dass der 2. Vorsitzende zur Vertretung nur berechtigt ist, wenn der 1. Vorsitzende verhindert ist.
(3) Der Vorstand (außer Vereinsjugendleiter) wird durch den Beschluss der Mitgliederversammlung auf unbestimmte Zeit gewählt. Scheidet ein Mitglied des Vorstands während des Geschäftsjahres aus, so ist vom Vereinsrat ein neues Vorstandsmitglied hinzu zu wählen. Die Amtszeit des neu hinzu gewählten Vorstandsmitglieds endet in der nächsten Mitgliederversammlung, in der die Neuwahl des ausgeschiedenen Vorstandsmitglieds stattzufinden hat.
(4) Der Vereinsjugendleiter/in wird durch die Jugendversammlung auf unbestimmte Zeit gewählt.
(6) Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins. Der Vorstand ist insbesondere für alle Personalangelegenheiten, insbesondere für den Abschluss und die Beendigung von Arbeitsverhältnissen sowie die Begründung jeglicher Vertragsverhältnisse zuständig. Er setzt die Beschlüsse der Mitgliederversammlung um und verwaltet das Vereinsvermögen. Der Vorstand hat dafür zu sorgen, dass die erforderlichen Bücher und Grundlagen für die Haushaltsrechnung unter Beachtung der steuerrechtlichen und handelsrechtlichen Vorschriften geführt werden. Er ist berechtigt, diese Aufgabe einem fachkundigen Dritten (z.B. Steuerkanzlei) zu übertragen. Der Vorstand hat den Vereinsrat frühzeitig von vereinsschädlichen Entwicklungen zu unterrichten, um geeignete Gegenmaßnahmen zu treffen.
(7) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Mitglieder des Vorstands anwesend sind. Beschlüsse werden mit der einfachen Mehrheit der erschienenen Vorstandsmitglieder gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung des 2. Vorsitzenden.
(8) Der Vorstand kann die Aufgabenverteilung in eigener Zuständigkeit festlegen und sich eine Geschäftsordnung geben, in der die interne Aufgabenverteilung geregelt wird (Ressort-Prinzip).
dem 2. Schatzmeister (Mitgliederverwaltung),
den Abteilungsleitern bzw. deren Stellvertretern,
dem/den Ehrenvorstand/-ständen.
(2) Der Vereinsrat tritt nach Bedarf zusammen, ansonsten wenn mindestens 5 seiner Mitglieder dies beantragen. Die Sitzungen werden durch den 1. Vorsitzenden, im Falle dessen Verhinderung durch den 2. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung durch ein anderes Vorstandsmitglied einberufen und geleitet.
(3) Der Vereinsrat hat die Geschäftsführung und die Leitung des Vereins nach innen zur Aufgabe. Er ist verpflichtet, für Einhaltung und Ausführung aller Bestimmungen der Satzung und der Vereinsordnungen Sorge zu tragen.
Der Vereinsrat kann
b) jederzeit die Einberufung einer Mitgliederversammlung beschließen.
(4) Der Vereinsrat hat in allen Angelegenheiten, die nicht der Mitgliederversammlung oder einem anderen Vereinsorgan vorbehalten sind, die maßgebende Beschlussfassung. Die Beschlüsse sind für den Vorstand bindend.
(1) Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal im Kalenderjahr im 1. Halbjahr statt. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss stattfinden, wenn dies von einem Viertel der Vereinsmitglieder oder vom Vereinsrat schriftlich und unter Angabe der Gründe und des Zwecks beim Vorstand beantragt wird.
(2) Die Einberufung zu allen Mitgliederversammlungen erfolgt mindestens vier Wochen vor dem Versammlungstermin durch den Vorstand. Die Einberufung hat schriftlich oder durch Veröffentlichung im Vereinsheft oder der örtlichen Presse zu erfolgen. Mit der Einberufung ist gleichzeitig die Tagesordnung bekannt zu geben, in der die zur Abstimmung gestellten Anträge ihrem wesentlichen Inhalt nach zu bezeichnen sind. Erfolgt die Einberufung schriftlich, so gilt das Einladungsschreiben als zugegangen, wenn es an die letzte, vom Vereinsmitglied bekannt gegebene Adresse (auch E-Mail-Adresse) gerichtet ist. Als schriftliche Einladung gilt auch die elektronische Post per E-Mail.
(3) Die Mitgliederversammlung entscheidet bei Beschlüssen und Wahlen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, soweit die Satzung nichts anderes bestimmt. Stimmenthaltung wird als ungültige Stimme gezählt. Beschlüsse über die Änderung der Satzung und Verfügungen über bzw. Belastungen von Grundstücken bedürfen der Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.
Beschlussfassung über das Beitragswesen, soweit nicht andere Organe nach dieser Satzung zuständig sind
(1) Für die im Verein betriebenen Sportarten können vom Vorstand mit Genehmigung des Vereinsrates rechtlich unselbstständige Abteilungen gebildet werden. Den Abteilungen steht nach Maßgabe der Beschlüsse des Vereinsrates das Recht zu, in ihrem eigenen sportlichen Bereich tätig zu sein.
(2) Sofern Abteilungen mit Zustimmung des Vorstands eigene Kassen führen, unterliegen diese der Prüfung durch den Schatzmeister und der Revisoren.
(3) Die Abteilungsversammlungen wählen ihre Abteilungsleitung auf unbestimmte Zeit.
(1) Der Verein ist berechtigt, sich mittels einer Web-Seite im Internet zu präsentieren. Die
Abteilungen sind berechtigt, ihre Abteilungsseiten inhaltlich selbständig zu führen. Sie unterliegen hierbei jedoch den Weisungen des vom Vereinsrat beauftragten Web-Masters des Vereins.
(2) Der Verein kann in seinem Vereinsheft und in den lokalen Zeitungen alle Berichte und Informationen veröffentlichen, soweit sie dem Zweck des Vereins entsprechen.
(3) Die Veröffentlichungen dürfen keine Verunglimpfungen, Beleidigungen, Beschuldigungen oder
andere der Menschenwürde verachtenden Äußerungen gegen Personen, dem Verein und
anderen Vereinen enthalten. Die Veröffentlichungen dürfen keine verfassungsfeindlichen,
strafrechtlichen oder andere dem Verein schädliche Inhalte haben.
(4) Der Urheber ist für den Inhalt der Veröffentlichung zivil- und strafrechtlich selbst verantwortlich.
Der Verein ist berechtigt bei Verstößen dieser Art gem. § 13 Ordnungs- und Geldstrafen zu
(2) Das nach Bezahlung der Schulden noch vorhandene Vereinsvermögen ist der örtlichen
Gemeindeverwaltung ausschließlich zur Verwendung für steuerlich anerkannte gemeinnützige
Zwecke im Sinne des dritten Abschnitts der Abgabenordnung (AO) zu übertragen.
Entsprechendes gilt bei Aufhebung des Vereins oder Wegfallen des bisherigen Vereinszweckes.
(2) Den Organen des Vereins, allen Mitarbeitern oder sonst für den Verein Tätigen ist es untersagt, personenbezogene Daten unbefugt zu anderen als den zur jeweiligen Aufgabenerfüllung gehörenden Zweck zu verarbeiten, bekannt zu geben, Dritten zugänglich zu machen oder sonst zu nutzen. Diese Pflicht besteht auch nach dem Ausscheiden des Mitglieds aus dem Verein fort.
(1) Die Satzung wurde bei der Mitgliederversammlung am 19.11.2010 in Heroldsberg beschlossen und tritt mit Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.
Stefanie Piegert Armin Rath
HERREN II gg. Tuspo Nürnberg II
HERREN gg. VfL Nürnberg II

References: § 3
 § 670
 § 7
 § 7
 § 7
 § 7
 § 7
 § 7
 § 26
 § 13