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Timestamp: 2013-06-20 10:44:26+00:00

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Rechtsprechung: 6 C 13.03
Rechtsprechung BVerwG, 03.12.2003 - 6 C 13.03; 6 C 14.03 Volltextver�ffentlichungen (3)
R�ckmeldegeb�hren nach dem Berliner Hochschulgesetz
OVG Berlin, 14.07.1998 - 8 B 186.96
BVerwG, 03.12.2003 - 6 C 13.03; 6 C 14.03
BVerfG, 03.08.2011 - 2 BvR 2246/10
Wird zitiert von ... (23) BVerwG, 29.04.2009 - 6 C 16.08 Studienabgabe, Studienbeitrag, Studiengeb�hr, Sonderabgabe, …Die Gesetzgebungszust�ndigkeit f�r �ffentlich-rechtliche Abgaben, die - was hier klar zutage liegt - nicht als Gemeinlasten voraussetzungslos geschuldet werden und deshalb keine Steuern sind, richtet sich nach den allgemeinen Regeln der Art. 70 ff. GG (BVerfG, Urteile vom 19. M�rz 2003 - 2 BvL 9 u.a./98 - BVerfGE 108, 1 und vom 6. Juli 2005 - 2 BvR 2335 u.a./95 - BVerfGE 113, 128 ; BVerwG, Urteile vom 3. Dezember 2003 - BVerwG 6 C 13.03 - Buchholz 421.2 Hochschulrecht Nr. 160 S. 43 und vom 13. September 2006 - BVerwG 6 C 10.06 - Buchholz 451.61 KWG Nr. 20 S. 9).In diesem Zusammenhang haben das Bundesverfassungsgericht (…vgl. etwa: Urteile vom 19. M�rz 2003 a.a.O. S. 15 ff., vom 6. Juli 2005 a.a.O. S. 146 f. sowie zuletzt vom 3. Februar 2009 - 2 BvL 54/06 - DVBl 2009, 375 .) und ihm folgend der erkennende Senat (Urteile vom 3. Dezember 2003 a.a.O. S. 43 ff. …und vom 13. September 2006 a.a.O. S. 10) in st�ndiger Rechtsprechung darauf abgestellt, dass sich aus der Begrenzungs- und Schutzfunktion der bundesstaatlichen Finanzverfassung in Art. 104a ff. GG Grenzen auch f�r nichtsteuerliche Abgaben ergeben, die der Gesetzgeber in Wahrnehmung einer ihm zustehenden Sachkompetenz au�erhalb der Finanzverfassung nach den allgemeinen Regeln der Art. 70 ff. GG erhebt.Vorzugslasten sind dem Grunde nach bereits durch ihre Ausgleichsfunktion sachlich gerechtfertigt (BVerfG…, Urteil vom 19. M�rz 2003 a.a.O. S. 17; BVerwG, Urteil vom 3. Dezember 2003 a.a.O. S. 45).Dass der nordrhein-westf�lische Landesgesetzgeber, wie von dem Oberverwaltungsgericht weiter festgestellt, mit der Erhebung der Studienbeitr�ge neben der Beschaffung (zus�tzlicher) Einnahmen f�r die Hochschulen des Landes auch den Zweck einer doppelten Verhaltenssteuerung - im Hinblick auf die Hochschulen eine Verbesserung der Lehre und der Studienbedingungen, im Hinblick auf die Studierenden ein zielstrebiges Studium - verfolgt (siehe dazu auch: LTDrucks 14/725 S. 1, 29 f.), ist bundesrechtlich nicht zu beanstanden (zur Zul�ssigkeit einer - jedenfalls auch - verhaltenslenkenden Zielsetzung von Vorzugslasten: BVerfG…, Urteil vom 19. M�rz 2003 a.a.O. S. 18, Kammerbeschluss vom 31. M�rz 2006 - 1 BvR 1750/01 - [...] Rn. 42;… BVerwG, Urteile vom 25. Juli 2001 a.a.O. S. 44 bzw. S. 29 f. und vom 3. Dezember 2003 a.a.O. S. 45 f.).Wie der erkennende Senat bereits ausgesprochen hat (Urteil vom 3. Dezember 2003 a.a.O. S. 41 f., Beschluss vom 5. Oktober 2006 - BVerwG 6 B 33.06 - Buchholz 421.2 Hochschulrecht Nr. 163 S. 2), ist es nicht ausgeschlossen, dass Bestimmungen des Paktes unmittelbare Anwendbarkeit zukommt, sofern sie nach Wortlaut, Zweck und Inhalt geeignet und hinreichend bestimmt sind, wie innerstaatliche Vorschriften rechtliche Wirkung zu entfalten, also daf�r keiner weiteren normativen Ausf�hrung bed�rfen (vgl. zu diesen Voraussetzungen allgemein auch: Urteile vom 16. Oktober 1990 - BVerwG 1 C 15.88 - BVerwGE 87, 11 = Buchholz 402.27 Art. 28 Stl�bk Nr. 1 S. 2, vom 28. Mai 1991 - BVerwG 1 C 20.89 - Buchholz 402.24 � 7 AuslG Nr. 43 S. 75 und vom 23. Februar 1993 - BVerwG 1 C 45.90 - BVerwGE 92, 116 = Buchholz 133 AG-StlMind�bk. Nr. 1 S. 2 f.).F�r vor 1987 geschlossene Vertr�ge sind die Auslegungsregeln der Konvention, der nach ihrem Art. 4 eine R�ckwirkung nicht zukommt, als Ausdruck allgemeinen V�lkergewohnheitsrechts anzusehen (vgl. zum Ganzen: Urteil vom 3. Dezember 2003 a.a.O. S. 41;… Rojahn, Die Auslegung v�lkerrechtlicher Vertr�ge in der Entscheidungspraxis des Bundesverwaltungsgerichts, in: Geiger, V�lkerrechtlicher Vertrag und staatliches Recht vor dem Hintergrund zunehmender Verdichtung der internationalen Beziehungen, Symposion vom 28. bis 30. Januar 1999 in Leipzig, 1999, S. 125).
BVerwG, 01.12.2005 - 10 C 4.04 Abgaben; Geb�hren; Beitr�ge; Steuern; Typenzwang; Bestimmtheitsgebot; …Die Ankn�pfung an die Gegenleistungsfunktion gen�gt f�r die begriffliche Abgrenzung zur Steuer, so dass es nicht darauf ankommt, ob die Bemessung der Geb�hr sachlich gerechtfertigt oder m�glicherweise �berh�ht ist (vgl. BVerfGE 108, 1 ; BVerwG, Urteil vom 3. Dezember 2003 - BVerwG 6 C 13.03 - Buchholz 421.2 Hochschulrecht Nr. 160 S. 43).Sowohl Geb�hren wie auch Beitr�ge geh�ren als so genannte Vorzugslasten zu den "klassischen" Abgabearten und sind jeweils schon durch ihre Ausgleichsfunktion innerhalb der grundgesetzlichen Finanzverfassung gleicherma�en sachlich gerechtfertigt (vgl. BVerfGE 93, 319 ; BVerwG, Urteil vom 3. Dezember 2003 - BVerwG 6 C 13.03 - a.a.O., S. 43).
OVG Mecklenburg-Vorpommern, 19.03.2008 - 4 K 20/05 Keine R�ckmeldegeb�hr ohne RechtsgrundlageF�r einen bezogen auf das Tatbestandsmerkmal der Regelung i.S.v. � 35 Satz 1 VwVfG M-V erforderlichen Regelungs- und Bindungswillen (…vgl. hierzu Kopp/Ramsauer, VwVfG, 9. Aufl., � 35 Rn. 50) der Antragsgegnerin bzw. ihrer zust�ndigen Beh�rde ist diesbez�glich nichts ersichtlich (dies entspricht offenbar der Verwaltungspraxis auch in anderen Bundesl�ndern, vgl. BVerwG, Urt. v. 03.12.2003 - 6 C 13.03 -, Buchholz 421.2 Hochschulrecht Nr. 160; VG K�ln, Beschl. v. 19.04.2007 -6 L 213/07 -, NWVBl. 2007, 449;… VG Frankfurt, Urt. v. 23.05.2007 - 12 E 2870/04 - jeweils zitiert nach juris; vgl. z.B. auch Art. 72 Abs. 1 Satz 4 BayHSchG, wonach es ausdr�cklich hinsichtlich der F�lligkeit des Verwaltungskostenbeitrags mit der R�ckmeldung keines Bescheides bedarf;… vgl. demgegen�ber VG Hamburg, Urt. v. 21.06.2006 - 4 K 573/06 -, juris, demzufolge in Hamburg Verwaltungskostenbeitragsbescheide als Massenabsendung versandt werden).Der Antragsteller k�nnte dann ggfs. im Wege der allgemeinen Leistungsklage (vgl. BVerwG, Urt. v. 03.12.2003 - 6 C 13.03 -, Buchholz 421.2 Hochschulrecht Nr. 160;… VG Frankfurt a.M., Urt. v. 23.05.2007 - 12 E 2870/04 -juris) gest�tzt auf einen �ffentlich-rechtlichen Erstattungsanspruch gegen�ber der Antragsgegnerin die R�ckzahlung der R�ckmeldegeb�hr verfolgen und insoweit einen positiven Nutzen aus der Verfolgung des Normenkontrollverfahrens ziehen.� 16 Abs. 5 - insbesondere dessen Satz 1 - des Gesetzes �ber die Hochschulen des Landes Mecklenburg-Vorpommern (Landeshochschulgesetz - LHG-MV) vom 05. Juli 2002 (GVOBl. M-V, S. 398), f�r den sich die Gesetzgebungskompetenz des Landes aus Art. 70 Abs. 1, 30, 83 GG ergibt (…vgl. BVerfG, Urt. v. 19.03.2003 - 2 BvL 9/98 u.a. -, BVerfGE 108-, 1; BVerwG, Urt. v. 03.12.2003 - 6 C 13.03 -, Buchholz 421.2 Hochschulrecht Nr. 160; VGH Mannheim, Beschl. v. 29.07.1998 - 9 S 1763/97 -, D�V 1998, 973;… VGH Kassel, Urt. v. 15.11.2007 - 8 UE 1584/05 - VG Ansbach, Urt. v. 21.09.2006 - AN 2 K 04.01650 -jeweils zitiert nach juris), enth�lt eine solche Rechtsgrundlage nicht.Eine Geb�hr ist eine �ffentlich-rechtliche Geldleistung, die aus Anlass einer individuell zurechenbaren, �ffentlichen Leistung dem Geb�hrenschuldner durch eine �ffentlich-rechtliche Norm auferlegt wird und die jedenfalls auch dazu bestimmt ist, in Ankn�pfung an diese Leistung deren Kosten ganz oder teilweise zu decken (vgl. BVerfG, U. v. 19.03.2003 - 2 BvL 9/98 u.a. -, BVerfGE 108, 1 - BVerwG, Urt. v. 03.12.2003 - 6 C 13.03 -, Buchholz 421.2 Hochschulrecht Nr. 160 -jeweils zitiert nach juris).Angesichts der von Verfassung wegen gebotenen Anforderung erkennbarer und hinreichend klarer gesetzgeberischer Entscheidungen �ber die bei der Bemessung der Geb�hrenh�he verfolgten Geb�hrenzwecke obliegt es dem Gesetzgeber, in eigener Verantwortung aufgrund offener parlamentarischer Willensbildung erkennbar zu bestimmen, welche Zwecke er verfolgen und in welchem Umfang er die Finanzierungsverantwortlichkeit der Geb�hrenschuldner einfordern will (…vgl. zum Ganzen BVerfG, Urt. v. 19.03.2003 - 2 BvL 9/98 u.a. -, BVerfGE 108, 1 - zitiert nach juris; BVerwG, Beschl. v. 12.07.2005 - 6 B 22.05 -juris; Urt. v. 03.12.2003 - 6 C 13.03 -, Buchholz 421.2 Hochschulrecht Nr. 160 S. 42 ff.; ferner Beschl. v. 30.042003 - 6 C 6.02 -, BVerwGE 118, 128 ).Die nach Ma�gabe des vorstehenden Ma�stabes erforderliche Regelungsklarheit dahingehend, welche Kosten einer �ffentlichen Leistung sowie welche durch die �ffentliche Leistung gew�hrten Vorteile in die Bemessung der Geb�hrenh�he einflie�en d�rfen, ist notwendige Voraussetzung daf�r, dass mehrere Geb�hrenregelungen in der Rechtsordnung so aufeinander abgestimmt werden k�nnen, dass die Geb�hrenschuldner nicht durch unterschiedliche Geb�hren zur Deckung gleicher Kosten einer Leistung oder zur Absch�pfung desselben Vorteils einer Leistung mehrfach herangezogen werden (vgl. BVerwG, Urt. v. 03.12.2003 - 6 C 13/03 -, Buchholz 421.2 Hochschulrecht Nr. 160;… OVG Bremen, Beschl. v. 11.08.2006 -1 A 49/06 -, Nord�R 2006, 464 - VGH M�nchen, Urt. v. 12.12.2007 - 7 BV 06.3227 - jeweils zitiert nach juris).Im Hinblick darauf, dass der Betrag von 10, 00 Euro nicht genau den ermittelten Kosten entspricht, ist darauf hinzuweisen, dass jedenfalls die vorliegend geringf�gig h�here Geb�hr angemessen und nicht grob missbr�uchlich zu hoch angesetzt sein d�rfte (vgl. BVerwG, Urt. v. 03.12.2003 - 6 C 13.03 -, Buchholz 421.2 Hochschulrecht Nr. 160 - zitiert nach juris; VGH Mannheim, Beschl. v. 29.07.1998 - 9 S 1763/97 -, D�V 1998, 973 - zitiert nach juris); angemerkt sei allerdings, dass eine Geb�hr in H�he von 30, 00 EUR ausschlie�lich f�r die R�ckmeldung auf Basis der bisherigen Kalkulation insoweit durchgreifenden Zweifeln begegnen d�rfte.
BVerfG, 06.11.2012 - 2 BvL 51/06 Die R�ckmeldegeb�hr an den Berliner HochschulenAuf die Revisionen der Kl�ger hob das Bundesverwaltungsgericht durch Urteile vom 3. Dezember 2003 (- 6 C 13/03 -, juris, sowie - 6 C 14/03 -) die Berufungsurteile auf und verwies die Sachen an das Oberverwaltungsgericht zur�ck.
BVerwG, 13.04.2005 - 6 C 5.04 Geb�hren; Eintragung des �berlassens von Waffen; allgemeiner Gleichheitssatz.Die Bemessung der Geb�hr setzt von Verfassung wegen voraus, dass die legitimen Geb�hrenzwecke nach der tatbestandlichen Ausgestaltung der - erforderlichenfalls auszulegenden - Geb�hrenregelung von einer erkennbaren gesetzgeberischen Entscheidung getragen sind (…vgl. Beschluss vom 30. April 2003, a.a.O. S. 133; Urteil vom 3. Dezember 2003 - BVerwG 6 C 13.03 - Buchholz 421.2 Hochschulrecht Nr. 160 S. 46 f.).Dass die Geb�hr auf den Zweck der Kostendeckung gerichtet ist, entspricht dem "Normalfall" des Abgabentypus der Geb�hr (vgl. Urteil vom 3. Dezember 2003, a.a.O. S. 48 m.w.N.).Die Pr�fung, ob eine Geb�hr in einem groben Missverh�ltnis zu dem Zweck der Kostendeckung steht, setzt nicht stets eine eingehende Aufschl�sselung und Bezifferung der Kosten der geb�hrenpflichtigen Amtshandlung voraus; namentlich bei einer geringen H�he der Geb�hr - wie hier - wird h�ufig auch ohne solche Ermittlungen die Feststellung m�glich sein, dass die Geb�hrenh�he sachlich hinreichend gerechtfertig ist (vgl. Urteil vom 3. Dezember 2003, a.a.O. S. 51).
VGH Hessen, 15.11.2007 - 8 UE 1584/05 Zur Rechtm��igkeit des Verwaltungskostenbeitrags nach dem Hessischen …Nach Art. 70 Abs. 1 GG liegt die "Kulturhoheit " und damit auch die Gesetzgebungskompetenz f�r das Geb�hren- und Beitragsrecht in diesem Bereich bei den L�ndern (sog. Annexkompetenz, vgl. BVerwG, Urteil vom 3. Dezember 2003 - 6 C 13.03 - Buchholz 421.2 Hochschulrecht Nr. 160 = juris, Rn. 59; BVerwG…, Urteil vom 13. September 2006 - 6 C 10.06 - NVwZ-RR 2007, S. 192 ff. = juris, Rdnr. 37).Mit dem Verwaltungskostenbeitrag wird entgegen der Auffassung des Kl�gers auch nicht im Hinblick auf seine H�he eine verdeckte Steuer erhoben, die gegen die bundesstaatliche Finanzverfassung gem�� Art. 105 ff. GG mit ihrer Begrenzungs- und Schutzfunktion auch f�r die Erhebung von Geb�hren und Beitr�gen versto�en w�rde (vgl. dazu BVerfG…, Urteil vom 19. M�rz 2003 a.a.O. juris, Rdnrn. 46 ff. zur baden-w�rttembergischen R�ckmeldegeb�hr; BVerwG, Urteil vom 3. Dezember 2003 a. a. O. juris, Rdnrn. 60 ff., OVG Berlin, Urteil vom 14. Juli 1998 - 8 B 186.96 - juris, Rdnrn. 22 ff. zur Berliner R�ckmeldegeb�hr).Eine Beanstandung ist verfassungsrechtlich nur dann angezeigt, wenn die Beitragsbemessung in einem "groben Missverh�ltnis" zu den verfolgten legitimen gesetzgeberischen Zwecken steht, wobei nur solche Zwecke ber�cksichtigungsf�hig sind, die entsprechend dem Grundsatz der Normenklarheit und Normenwahrheit nach der tatbestandlichen Ausgestaltung der konkreten Abgabenregelung von einer erkennbaren gesetzgeberischen Entscheidung getragen werden (vgl. zur R�ckmeldegeb�hr: BVerfG…, Urteil vom 19. M�rz 2003 a.a.O. juris, Rdnrn. 62 ff., BVerwG, Urteil vom 3. Dezember 2003 a.a.O. juris, Rdnrn. 67 ff.; zum Verwaltungskostenbeitrag: OVG Bremen, Beschluss vom 11. August 2006 - 1 A 49/06 - juris, Rdnrn. 24 f.).F�r den danach allein erheblichen Ausschluss eines "groben Missverh�ltnisses" bedurfte es - anders als f�r die nach der Auslegung des Oberverwaltungsgerichts Berlin ebenfalls allein auf den Immatrikulations- bzw. R�ckmeldevorgang beschr�nkte Berliner R�ckmeldegeb�hr (vgl. OVG Berlin…, Urteil vom 14. Juli 1998 a.a.O. juris Rdnrn. 25 ff.; BVerwG, Urteil vom 3. Dezember 2003 a.a.O. juris Rdnrn. 70 ff., 79) - keiner n�heren Ermittlung des an hessischen Hochschulen f�r diese Bearbeitungs- und Vorhalteleistungen durchschnittlich zu erbringenden Kostenaufwandes (vgl. u. a. OVG Bremen…, Beschluss vom 11. August 2006 a.a.O. juris, Rdnr. 37).
VG Freiburg, 20.06.2007 - 1 K 2274/06 Rechtm��igkeit der von den Staatlichen Hochschulen in Baden-W�rttemberg ab 2007 …Im �brigen wird der verbindliche Rechtscharakter des Art. 13 Abs. 2 c) des Sozialpaktes sowohl vom Land Baden-W�rttemberg als auch von der beklagten Hochschulen unter Bezugnahme auf das Gutachten von Prof. Riedel vom 28.06.2005 "Zur V�lkerrechtswidrigkeit von Studiengeb�hren" (dort S. 1- 8, 32, 33; vgl. auch ders./S�llner, JZ 2006, 270, 277) ebenso anerkannt wie in der �berwiegenden Literatur (hierzu Pieroth/Hartmann, NWVBl. 2007, 81, 82 m.w.N.;… ausf�hrlich auch Schneider, Die Justiziabilit�t wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Menschenrechte, 2004, S. 10, 32, 39 ff;… a.A. etwa Haug, WissR Bd.33, 2000, S. 1, 7) und in der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts und des Bundesverwaltungsgerichts, in der Art. 13 Abs. 2 c) des Sozialpaktes ohne weitere Problematisierung jeweils als verbindlicher Ma�stab f�r die Rechtm��igkeit der Einf�hrung von Studiengeb�hren benannt ist (…vgl. BVerfG, Urt. v. 26.01.2005, a.a.O.;… BVerwG, Urt. v. 25.07.2001, a.a.O. und Urt. v. 03.12.2003 - 6 C 13/03 -, Buchholz 421.2 HochSchR Nr. 160;… zustimmend auch VG Minden, Urt. v. 26.03.2007, - 9 K 3614/06 -, juris;… a. A. VGH Bad.-W�rtt., Urt. v. 06.04.2000 - 2 S 1860/99 -, a.a.O. zur Langzeitstudiengeb�hr und Schweizerisches Bundesgericht, Urt. v. 11.02.1994 - BGE 120 Ia 1, Erw�gung 5d zu Studiengeb�hren).aa) Der normative Gehalt der Verpflichtung des Art. 13 Abs. 2 c) des Sozialpakts ist nach Art. 31 der im Range eines Bundesgesetzes geltenden Wiener Vertragsrechtskonvention -WVK - (Wiener �bereinkommen �ber das Recht der Vertr�ge - vom 23. Mai 1969, - BGBl 1985 II S. 926 und BGBl 1987 II S. 757) durch eine Auslegung nach Treu und Glauben in �bereinstimmung mit der dieser Verpflichtung gew�hnlich zukommenden Bedeutung und im Lichte des Zieles und Zweckes des Sozialpaktes zu bestimmen (vgl. BVerwG, Urt. v. 03.12.2003 - 6 C 13/03 -, juris = Buchholz 421.2 Hochschulrecht Nr. 160).Vor allem aber ist diese mit der Begrenzung des Darlehensanspruchs gegebene echte Einschr�nkung des Rechts aus Art. 13 Abs. 2 c) des Sozialpaktes nach Art. 4 des Sozialpaktes und unter Beachtung der Grenzen des Art. 5 des Sozialpaktes gerechtfertigt (…zu der M�glichkeit einer Einschr�nkung nach Art. 4 des Sozialpaktes vgl. auch BVerwG, Urt. v. 25.07.2001, a.a.O. sowie Urt. v. 03.12.2003, a.a.O.), da sie auf gesetzlicher Grundlage ergangen ist, zu einem zielstrebigen und straffen Studium anreizen soll und wegen der damit erreichbaren effizienteren Nutzung der Hochschulen der F�rderung des Allgemeinwohls in einer demokratischen Gesellschaft dient.
VG Karlsruhe, 11.07.2007 - 7 K 2966/06 Verfassungsm��igkeit der Hochschulgeb�hren; kein Versto� gegen …Da die Umsetzung der Verpflichtung der Vertragsstaaten zur allm�hlichen Einf�hrung der Unentgeltlichkeit der Hochschulbildung grunds�tzlich das Vorliegen von im Ermessen des Vertragsstaats liegenden staatlichen Ma�nahmen voraussetzt und auch die Rechtsverwirklichung gem�� Art. 2 Abs. 1 IPwskR nach und nach erfolgen soll, erscheint zweifelhaft, ob Art. 13 Abs. 2 c) IPwskR im Hinblick auf die Pflicht zur progressiven Rechtsverwirklichung innerstaatlich unmittelbar anwendbar ist (zu den Voraussetzungen der unmittelbaren Anwendbarkeit vgl. BVerwG, Urt. v. 03.12.2003 - 6 C 13.03 -, Buchholz 421.2 Hochschulrecht Nr. 160).Art. 13 Abs. 2 c) IPwskR wird schlie�lich sowohl in der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts wie des Bundesverwaltungsgerichts als normativer Ma�stab f�r die Beurteilung der Rechtm��igkeit einer landesrechtlichen (Wieder-) Einf�hrung von Studiengeb�hren genannt (…vgl. BVerfG, Urt. v. 26.01.2005, BVerfGE 112, 226, 245;… BVerwG, Urt. v. 25.07.2001, BVerwGE 115, 32, 49; Urt. v. 03.12.2003, a.a.O;… a.A. Schweizerisches Bundesgericht, Urt. v. 11.02.1994, BGE 120 Ia 1;… VGH Baden-W�rttemberg, Urt. v. 06.04.2000 - 2 S 1860/99 -, VBlBW 2000, 232; VG Hannover, Beschl. v. 08.06.2007 - 6 B 8296/06 -).Nach Art. 31 WVK ist ein v�lkerrechtlicher Vertrag nach Treu und Glauben in �bereinstimmung mit der gew�hnlichen, seinen Bestimmungen in ihrem Zusammenhang zukommenden Bedeutung und im Lichte seines Zieles und Zweckes auszulegen; dabei sind au�er dem Vertragswortlaut samt Pr�ambel, Anlagen sowie weiteren diesbez�glichen �bereink�nften und Urkunden in gleicher Weise zu ber�cksichtigen jede sp�tere �bereinkunft zwischen den Vertragsparteinen �ber die Auslegung des Vertrags oder die Anwendung seiner Bestimmungen und jede sp�tere �bung bei der Anwendung des Vertrags, aus der die �bereinstimmung der Vertragsparteien �ber seine Auslegung hervorgeht (vgl. BVerwG, Urt. v. 03.12.2003 - 6 C 13/03 - Buchholz 421.2 Hochschulrecht Nr. 160).
VG Karlsruhe, 11.07.2007 - 7 K 444/07 Rechtm��igkeit der von den Staatlichen Hochschulen in Baden-W�rttemberg ab 2007 …Da die Umsetzung der Verpflichtung der Vertragsstaaten zur allm�hlichen Einf�hrung der Unentgeltlichkeit der Hochschulbildung grunds�tzlich das Vorliegen von im Ermessen des Vertragsstaats liegenden staatlichen Ma�nahmen voraussetzt und auch die Rechtsverwirklichung gem�� Art. 2 Abs. 1 IPwskR nach und nach erfolgen soll, erscheint zweifelhaft, ob Art. 13 Abs. 2 c) IPwskR im Hinblick auf die Pflicht zur progressiven Rechtsverwirklichung innerstaatlich unmittelbar anwendbar ist (zu den Voraussetzungen der unmittelbaren Anwendbarkeit vgl. BVerwG, Urt. v. 03.12.2003 - 6 C 13.03 -, Buchholz 421.2 Hochschulrecht Nr. 160).Art. 13 Abs. 2 c) IPwskR wird schlie�lich sowohl in der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts wie des Bundesverwaltungsgerichts als normativer Ma�stab f�r die Beurteilung der Rechtm��igkeit einer landesrechtlichen (Wieder-) Einf�hrung von Studiengeb�hren genannt (…vgl. BVerfG, Urt. v. 26.01.2005, BVerfGE 112, 226, 245;… BVerwG, Urt. v. 25.07.2001, BVerwGE 115, 32, 49; Urt. v. 03.12.2003, a.a.O;… a.A. Schweizerisches Bundesgericht, Urt. v. 11.02.1994, BGE 120 Ia 1;… VGH Baden-W�rttemberg, Urt. v. 06.04.2000 - 2 S 1860/99 -, VBlBW 2000, 232; VG Hannover, Beschl. v. 08.06.2007 - 6 B 8296/06 -).Nach Art. 31 WVK ist ein v�lkerrechtlicher Vertrag nach Treu und Glauben in �bereinstimmung mit der gew�hnlichen, seinen Bestimmungen in ihrem Zusammenhang zukommenden Bedeutung und im Lichte seines Zieles und Zweckes auszulegen; dabei sind au�er dem Vertragswortlaut samt Pr�ambel, Anlagen sowie weiteren diesbez�glichen �bereink�nften und Urkunden in gleicher Weise zu ber�cksichtigen jede sp�tere �bereinkunft zwischen den Vertragsparteinen �ber die Auslegung des Vertrags oder die Anwendung seiner Bestimmungen und jede sp�tere �bung bei der Anwendung des Vertrags, aus der die �bereinstimmung der Vertragsparteien �ber seine Auslegung hervorgeht (vgl. BVerwG, Urt. v. 03.12.2003 - 6 C 13/03 - Buchholz 421.2 Hochschulrecht Nr. 160).
VG Karlsruhe, 11.07.2007 - 7 K 3075/06 Keine Hochschulgeb�hrenbefreiung f�r Studierende, die in Hochschulgremien und …Da die Umsetzung der Verpflichtung der Vertragsstaaten zur allm�hlichen Einf�hrung der Unentgeltlichkeit der Hochschulbildung grunds�tzlich das Vorliegen von im Ermessen des Vertragsstaats liegenden staatlichen Ma�nahmen voraussetzt und auch die Rechtsverwirklichung gem�� Art. 2 Abs. 1 IPwskR nach und nach erfolgen soll, erscheint zweifelhaft, ob Art. 13 Abs. 2 c) IPwskR im Hinblick auf die Pflicht zur progressiven Rechtsverwirklichung innerstaatlich unmittelbar anwendbar ist (zu den Voraussetzungen der unmittelbaren Anwendbarkeit vgl. BVerwG, Urt. v. 03.12.2003 - 6 C 13.03 -, Buchholz 421.2 Hochschulrecht Nr. 160).Art. 13 Abs. 2 c) IPwskR wird schlie�lich sowohl in der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts wie des Bundesverwaltungsgerichts als normativer Ma�stab f�r die Beurteilung der Rechtm��igkeit einer landesrechtlichen (Wieder-) Einf�hrung von Studiengeb�hren genannt (…vgl. BVerfG, Urt. v. 26.01.2005, BVerfGE 112, 226, 245;… BVerwG, Urt. v. 25.07.2001, BVerwGE 115, 32, 49; Urt. v. 03.12.2003, a.a.O;… a.A. Schweizerisches Bundesgericht, Urt. v. 11.02.1994, BGE 120 Ia 1;… VGH Baden-W�rttemberg, Urt. v. 06.04.2000 - 2 S 1860/99 -, VBlBW 2000, 232; VG Hannover, Beschl. v. 08.06.2007 - 6 B 8296/06 -).Nach Art. 31 WVK ist ein v�lkerrechtlicher Vertrag nach Treu und Glauben in �bereinstimmung mit der gew�hnlichen, seinen Bestimmungen in ihrem Zusammenhang zukommenden Bedeutung und im Lichte seines Zieles und Zweckes auszulegen; dabei sind au�er dem Vertragswortlaut samt Pr�ambel, Anlagen sowie weiteren diesbez�glichen �bereink�nften und Urkunden in gleicher Weise zu ber�cksichtigen jede sp�tere �bereinkunft zwischen den Vertragsparteinen �ber die Auslegung des Vertrags oder die Anwendung seiner Bestimmungen und jede sp�tere �bung bei der Anwendung des Vertrags, aus der die �bereinstimmung der Vertragsparteien �ber seine Auslegung hervorgeht (vgl. BVerwG, Urt. v. 03.12.2003 - 6 C 13/03 - Buchholz 421.2 Hochschulrecht Nr. 160).
VG Freiburg, 20.06.2007 - 1 K 2324/06 Rechtm��igkeit der von den Staatlichen Hochschulen in Baden-W�rttemberg ab 2007 …
VG Freiburg, 20.06.2007 - 1 K 121/07 Erhebung von Studiengeb�hren in Baden-W�rttemberg
BVerwG, 12.07.2005 - 6 B 22.05 VG Bremen, 17.09.2007 - 6 K 1577/06 Vorlagebeschluss zur Verfassungsm��igkeit von Studiengeb�hren ausw�rtiger …
BVerwG, 08.04.2008 - 9 B 13.08 Bezirksschornsteinfegermeister; Feuersicherheit; Feuerst�ttenschau; Abgasanlagen; …
BVerwG, 05.10.2006 - 6 B 33.06 VG Arnsberg, 21.09.2007 - 12 K 4001/06 Klage gegen Studiengeb�hren an der Universit�t Siegen abgewiesen
OVG Niedersachsen, 14.12.2009 - 12 LC 275/07 Geb�hren f�r die immissionsschutzrechtliche Genehmigung von Windenergieanlagen
VGH Bayern, 12.12.2007 - 7 BV 06.3227 Hochschulrecht: Erhebung eines Verwaltungskostenbeitrags // …
BVerfG, 03.08.2011 - 2 BvR 2246/10 Nichtannahme einer Verfassungsbeschwerde zur Entscheidung
VG Bremen, 14.12.2005 - 6 K 2826/04 Verwaltungskostenbeitrag

References: Art. 70
 Art. 104
 Art. 70
 Art. 28
 Art. 4
 Art. 72
 Art. 70
 Art. 70
 Art. 105
 Art. 13
 Art. 13
 BGE 
 Art. 13
 Art. 31
 Art. 13
 Art. 4
 Art. 5
 Art. 4
 Art. 2
 Art. 13
 BGE 
 Art. 31
 Art. 2
 Art. 13
 BGE 
 Art. 31
 Art. 2
 Art. 13
 BGE 
 Art. 31