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Timestamp: 2016-10-21 15:05:20+00:00

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9C_302/2012 (13.08.2012)
Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 19. M�rz 2012.
Mit Verf�gung vom 21. Dezember 2009 sprach die IV-Stelle des Kantons St. Gallen dem 1947 geborenen O.________ eine Viertelsrente der Invalidenversicherung ab 1. Juni 2007 zu, dies in Ber�cksichtigung u.a. der Gutachten des Dr. med. K.________, Facharzt f�r Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 27. Mai 2008 und des Zentrums A.________ vom 20. Juni 2008.
In Gutheissung der Beschwerde des O.________ hob das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen mit Entscheid vom 19. M�rz 2012 die Verf�gung vom 21. Dezember 2009 auf und sprach dem Versicherten eine halbe Rente ab dem 1. September 2006 zu.
Die IV-Stelle f�hrt Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten mit dem Rechtsbegehren, der Entscheid vom 19. M�rz 2012 sei aufzuheben und es sei festzustellen, dass O.________ keinen Rentenanspruch hat.
O.________ beantragt die Abweisung der Beschwerde. Das kantonale Versicherungsgericht und das Bundesamt f�r Sozialversicherungen verzichten auf eine Vernehmlassung.
Der angefochtene Entscheid spricht dem Beschwerdegegner eine halbe Rente der Invalidenversicherung ab 1. September 2006 zu. Die Beschwerde f�hrende IV-Stelle beantragt, es sei festzustellen, dass kein Rentenanspruch bestehe. Im selben Sinne hatte sie sich schon in der vorinstanzlichen Vernehmlassung ge�ussert, nachdem sie mit der angefochtenen Verf�gung den Anspruch auf eine Viertelsrente ab 1. Juni 2007 bejaht hatte.
2.1 Gem�ss Art. 89 Abs. 1 BGG ist zur Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten berechtigt, wer vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen hat oder keine M�glichkeit zur Teilnahme erhalten hat (lit. a), durch den angefochtenen Entscheid oder Erlass besonders ber�hrt ist (lit. b) und ein schutzw�rdiges Interesse an dessen Aufhebung oder �nderung hat (lit. c). Auf diese in erster Linie auf Privatpersonen zugeschnittene Beschwerdebefugnis kann sich auch eine Beh�rde berufen, sofern sie nicht nur ein �ffentliches Interesse an der richtigen Durchf�hrung des Bundesrechts, sondern wie ein Privater ein bestimmtes, eigenes finanzielles Interesse verfolgt oder aber in schutzw�rdigen eigenen hoheitlichen Interessen ber�hrt ist (BGE 133 V 188 E. 4.3.2 S. 192 mit Hinweisen). Dazu reicht der Umstand allein nicht aus, im Rechtsmittelverfahren unterlegen zu sein (BGE 134 II 45 E. 2.2.1 S. 47 mit Hinweisen). Heisst ein kantonales Versicherungsgericht die Beschwerde gegen die Verf�gung einer IV-Stelle gut, indem es einen Rentenanspruch bejaht oder eine h�here Rente zuspricht, kann diese den betreffenden Entscheid mangels eines schutzw�rdigen Interesses im Sinne von Art. 89 Abs. 1 lit. c BGG daher nicht ans Bundesgericht weiterziehen. Der Beschwerdef�hrerin kann somit nicht gest�tzt auf diese Bestimmung die Rechtsmittelbefugnis zuerkannt werden.
2.2 Nach Art. 89 Abs. 2 lit. d BGG sind ferner zur Beschwerde berechtigt Personen, Organisationen und Beh�rden, denen ein anderes Bundesgesetz dieses Recht einr�umt.
2.3 Nach Art. 62 ATSG kann gegen Entscheide der kantonalen Versicherungsgerichte nach Massgabe des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 beim Bundesgericht Beschwerde gef�hrt werden (Abs. 1). Der Bundesrat regelt das Beschwerderecht der Durchf�hrungsorgane der einzelnen Sozialversicherungen vor dem Bundesgericht (Abs. 1bis). Gem�ss Art. 57 IVG geh�rt zu den Aufgaben der IV-Stellen u.a. der Erlass der Verf�gungen �ber die Leistungen der Invalidenversicherung (Abs. 1 lit. g). Der Bundesrat kann ihnen weitere Aufgaben zuweisen (Abs. 2). Der gest�tzt auf diese Delegationsnorm erlassene Art. 41 IVV nennt namentlich die Stellungnahme in Beschwerdef�llen und die Erhebung von Beschwerden beim Bundesgericht (Abs. 1 lit. i). Diese Regelung stellt eine hinreichende gesetzliche Grundlage im Sinne von Art. 89 Abs. 2 lit. d BGG dar (BGE 134 V 53 E. 2.2 S. 56 f.). Danach kommt derjenigen IV-Stelle, welche die Verf�gung erlassen und am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen hat, Rechtsmittelbefugnis zu (vgl. auch Art. 201 Abs. 1 Satz 1 AHVV in Verbindung mit Art. 89 IVV; BGE 130 V 514 E. 4.1 S. 516; BERNHARD WALDMANN, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz [BGG], 2. Aufl. 2011, N 64 in fine und Fn. 277 zu Art. 89 BGG). Die Beschwerdef�hrerin war somit grunds�tzlich berechtigt, den vorinstanzlichen Entscheid, der ihre Verf�gung �ber eine Viertelsrente aufhebt und dem Versicherten eine halbe Rente zuspricht, beim Bundesgericht anzufechten.
2.3.1 Das spezialgesetzliche Beschwerderecht nach Art. 89 Abs. 2 lit. d BGG bedarf nicht des Nachweises der Voraussetzungen gem�ss Art. 89 Abs. 1 lit. b und c BGG, insbesondere ist kein schutzw�rdiges Interesse an der Aufhebung oder �nderung des angefochtenen Entscheids erforderlich (BGE 134 V 53 E. 2.2.2 in fine S. 57; 106 V 139 E. 1 S. 141 vgl. WALDMANN, a.a.O., N 45 und N 64a zu Art. 89 BGG; ALAIN WURZBURGER, Commentaire de la LTF [Loi sur le Tribunal f�d�ral], 2009, N 43 zu Art. 98 BGG). Da die IV-Stelle im Beschwerdeverfahren vor dem kantonalen Versicherungsgericht die Stellung einer Partei mit allen Rechten und Pflichten (BGE 105 V 188; ISABELLE H�NER, Die Beteiligten im Verwaltungsverfahren, 2000, S. 155 f.; FRITZ GYGI, Bundesverwaltungsrechtspflege, 1983, S. 177 und 179) hat, setzt auch ihre Rechtsmittelbefugnis indessen voraus, dass sie durch den Entscheid beschwert ist (Urteil des Eidg. Versicherungsgerichts I 199/06 vom 30. Oktober 2006 E. 2.2 mit Hinweisen zu dem insoweit gleichen Art. 103 lit. c aOG [SEILER/VON WERDT/G�NGERICH, Kommentar zum Bundesgerichtsgesetz (BGG), 2007, N 60 zu Art. 89 BGG; WURZBURGER, a.a.O., N 17 zu Art. 89 BGG]). Beschwert ist die IV-Stelle, wenn sie mit ihren Antr�gen nicht oder nur teilweise durchgedrungen ist (SVR 2006 IV Nr. 48 S. 176, I 586/04 E. 1.2; vgl. auch BGE 123 II 115 E. 2a S. 117 und Urteil 2C_769/2009 vom 22. Juni 2010 E. 2.1). Dies trifft vorliegend zu. Die Beschwerdef�hrerin hatte in der vorinstanzlichen Vernehmlassung beantragt, es sei festzustellen, dass kein Rentenanspruch bestehe; das kantonale Versicherungsgericht sprach dem Versicherten indessen eine halbe Rente (ab 1. September 2006) zu.
2.3.2 Es fragt sich, wie im Kontext der Umstand zu werten ist, dass die am Recht stehende IV-Stelle mit der vorinstanzlich angefochtenen Verf�gung einen Rentenanspruch nicht verneint, sondern eine Viertelsrente (ab 1. Juni 2007) zugesprochen hatte.
2.3.2.1 Nach Art. 61 lit. d ATSG ist das Versicherungsgericht nicht an die Begehren der Parteien gebunden (Satz 1). Es kann eine Verf�gung oder einen Einspracheentscheid zu Ungunsten der Beschwerde f�hrenden Person �ndern oder dieser mehr zusprechen, als sie verlangt hat, wobei den Parteien vorher Gelegenheit zur Stellungnahme sowie zum R�ckzug der Beschwerde zu geben ist (Satz 2). Danach ist es zul�ssig, wenn eine IV-Stelle, wie im vorliegenden Fall, im erstinstanzlichen Beschwerdeverfahren weniger beantragt (kein Rentenanspruch), als sie selber mit der angefochtenen Verf�gung zugesprochen hat (Viertelsrente; vgl. SVR 2002 IV Nr. 40 S. 125, I 730/01 E. 3).
2.3.2.2 Mit der in Satz 1 von Art. 61 lit. d ATSG statuierten fehlenden Bindung an die Parteibegehren wird die Verwirklichung des objektiven Rechts �ber das subjektive Rechtsschutzinteresse gestellt (BGE 137 V 314 E. 3.2.2 S. 319 mit Hinweisen). Diese Entscheidung des Bundesgesetzgebers f�r das Verfahren vor dem kantonalen Versicherungsgericht muss im Prozess vor Bundesgericht ber�cksichtigt werden. Ein bereits erstinstanzlich gestelltes Begehren der IV-Stelle, selbst wenn es eine Verschlechterung gegen�ber dem Verf�gten bedeutet, ist daher auch letztinstanzlich zul�ssig (in diesem Sinne Urteil 9C_959/2009 vom 19. Februar 2010 E. 2.2; vgl. auch SVR 2006 IV Nr. 13 S. 47, I 628/01; anders und nach dem Gesagten abzulehnen SVR 2002 IV Nr. 40 S. 125, I 730/01 E. 3). Ebenfalls f�r diese L�sung spricht, dass in Konstellationen wie der vorliegenden auf die Beschwerde der IV-Stelle ohnehin einzutreten w�re, soweit der angefochtene Entscheid mehr zuspricht, als sie verf�gt hat.
Satz 2 von Art. 61 lit. d ATSG gibt zu keiner anderen Betrachtungsweise Anlass. Durch diese Vorschrift wird zwar die prozessrechtliche Stellung der Beschwerde f�hrenden Person verst�rkt, indem bei einem R�ckzug des Rechtsmittels die angefochtene Verf�gung formell rechtskr�ftig wird (BGE 109 V 278 E. 2 S. 280; UELI KIESER, ATSG-Kommentar, 2. Aufl. 2009, N 95 zu Art. 61 ATSG). Sie macht indessen die Interessenabw�gung zugunsten der Verwirklichung des objektiven Rechts in Satz 1 nicht wieder r�ckg�ngig. Nur ist auch Art. 61 lit. d Satz 2 ATSG letztinstanzlich zu ber�cksichtigen. Erachtet das Bundesgericht, anders als das kantonale Versicherungsgericht, die eine Rente zusprechende Verf�gung der IV-Stelle als gesetzwidrig, ist der vorinstanzliche Entscheid aufzuheben und die Sache an dieses zur�ckzuweisen, damit es der versicherten Person Gelegenheit zum R�ckzug der Beschwerde gibt, sofern nicht schon die Vorinstanz das Verfahren nach Art. 61 lit. d Satz 2 ATSG durchgef�hrt hat.
2.3.3 Unzul�ssig ist, wenn die IV-Stelle erstmals vor Bundesgericht weniger beantragt, als sie verf�gt oder im kantonalen Verfahren anbegehrt hat (Art. 99 Abs. 2 BGG; BGE 136 V 362 E. 4.2 S. 367).
2.4 Nach dem Gesagten ist die auch den weiteren formellen Anforderungen gen�gende Beschwerde zul�ssig, und es ist darauf einzutreten.
Die Vorinstanz hat festgestellt, gem�ss dem schl�ssigen Gutachten des Zentrums A.________ vom 20. Juni 2008, in welchem die nachvollziehbare Beurteilung aus psychiatrischer Sicht des Dr. med. K.________ vom 27. Mai 2008 Eingang gefunden habe, bestehe eine Arbeitsf�higkeit von 50 % in einer leichten wechselbelastenden, adaptierten T�tigkeit. Davon ausgehend hat sie durch Einkommensvergleich (Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG) in Form des Prozentvergleichs (vgl. dazu Urteil 9C_882/2010 vom 25. Januar 2011 E. 7.1) einen Invalidit�tsgrad von 57,5 % (100 % - 50 % x 0,85 [Abzug von 15 % gem�ss BGE 126 V 75]) ermittelt, was Anspruch auf eine halbe Rente ab 1. September 2006 (Ablauf der Wartezeit [aArt. 29 Abs. 1 lit. b IVG, in Kraft gestanden bis Ende 2007] in diesem Monat) gab (Art. 28 Abs. 2 IVG).
Die Beschwerde f�hrende IV-Stelle r�gt in erster Linie, die Vorinstanz habe Bundesrecht verletzt, indem sie das Vorliegen einer invalidisierenden psychischen Gesundheitssch�digung bejaht habe.
4.1 Dr. med. K.________ stellte folgende Diagnosen: Mittelgradige depressive Episode mit somatischen Symptomen (ICD-10 F32.11), Verdacht auf anhaltende somatoforme Schmerzst�rung (ICD-10 F45.4) und Verdacht auf somatoforme autonome Funktionsst�rung des kardiovaskul�ren Systems (ICD-10 F45. 30). Die IV-Stelle bringt richtig vor, dass bei einem solchen Krankheitsbild die Frage, inwieweit eine Arbeitsunf�higkeit aus medizinisch-psychiatrischer Sicht als invalidisierend im rechtlichen Sinne (Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG) anzuerkennen ist, sich nach der mit BGE 130 V 352 begr�ndeten Rechtsprechung beurteilt (vgl. BGE 136 V 279 E. 3.2.3 S. 283). Daran �ndert nichts, dass gem�ss dem Gutachten des Zentrums A.________ vom 20. Juni 2008 auch verschiedene somatische Befunde und Beschwerden bestehen. Diese begr�nden f�r sich allein eine Einschr�nkung von maximal 20 % in einer k�rperlich leichten wechselbelastenden T�tigkeit in Form eines erh�hten Pausenbedarfs. Aus den Verdachtsdiagnosen ergibt sich kein zus�tzlicher Einfluss auf die Arbeitsf�higkeit (vgl. SVR 2012 IV Nr.1 S. 1, 9C_1040/2010 E. 3.3).
4.2.2 Unabdingbare Grundlage f�r die Beurteilung der Rechtsfrage, ob und gegebenenfalls inwieweit einer versicherten Person unter Aufbringung allen guten Willens die �berwindung ihrer Schmerzen und die Verwertung ihrer verbleibenden Arbeitskraft zumutbar ist oder nicht, bilden die fach�rztlichen Stellungnahmen zum psychischen Gesundheitszustand und zu dem aus medizinischer Sicht (objektiv) vorhandenen Leistungspotenzial (BGE 130 V 352 E. 2.2.5 S. 355). Bei ihrer Einsch�tzung der psychischen Ressourcen des Exploranden, mit den Schmerzen umzugehen, haben die begutachtenden �rzte notwendigerweise auch die in E. 4.2.1 hievor genannten Kriterien zu beachten (BGE 135 V 201 E. 7.1.3 S. 213; 130 V 352 E. 2.2.4 S. 355) und sich daran zu orientieren (Ulrich Meyer, Die Rechtsprechung zur Arbeitsunf�higkeitssch�tzung bei somatoformen Schmerzst�rungen, in: Medizin und Sozialversicherung im Gespr�ch, 2006, S. 221). Insbesondere haben sie sich dazu zu �ussern, ob eine psychische Komorbidit�t gegeben ist oder weitere Umst�nde vorliegen, welche die Schmerzbew�ltigung behindern (SVR 2008 IV Nr. 23 S. 71, I 683/06 E. 2.2). Nicht erforderlich ist, dass sich eine psychiatrische Expertise in jedem Fall �ber jedes einzelne der genannten Kriterien ausspricht; massgeblich ist eine Gesamtw�rdigung der Situation (SVR 2005 IV Nr. 6 S. 21, I 457/02 E. 7.4 mit Hinweis, nicht publ. in: BGE 130 V 396). Gest�tzt darauf haben die rechtsanwendenden Beh�rden zu pr�fen, ob eine festgestellte psychische Komorbidit�t hinreichend erheblich ist und ob einzelne oder mehrere der festgestellten weiteren Kriterien in gen�gender Intensit�t und Konstanz vorliegen, um gesamthaft den Schluss auf eine im Hinblick auf eine erwerbliche T�tigkeit nicht mit zumutbarer Willensanstrengung �berwindbare Schmerzst�rung zu erlauben (Urteil 9C_482/2010 vom 21. September 2010 E. 4.3). Die Pr�fung schliesst die Beurteilung der Frage ein, inwiefern die �rztliche Einsch�tzung der psychisch bedingten Arbeitsunf�higkeit invalidit�tsfremde Gesichtspunkte (insbesondere psychosoziale und soziokulturelle Belastungsfaktoren) mitber�cksichtigt (Urteil 9C_651/2009 vom 7. Mai 2010 E. 5.1; Urteil 9C_1040/2010 vom 6. Juni 2011 E. 3.4.1; vgl. auch J�rg Jeger, Tatfrage oder Rechtsfrage? Abgrenzungsprobleme zwischen Medizin und Recht bei der Beurteilung der Arbeitsf�higkeit in der Invalidenversicherung. Ein Diskussionsbeitrag aus der Sicht eines Mediziners [2. Teil], SZS 2011 S. 580 ff.; Urteil 9C_936/2011 vom 21. M�rz 2012 E. 1.2).
Der Beschwerdegegner scheint die Rechtsprechung zur Abgrenzung von Tat- und Rechtsfrage bei der Beurteilung des invalidisierenden Charakters einer anhaltenden somatoformen Schmerzst�rung bzw. allgemein pathogenetisch-�tiologisch unklarer syndromaler Beschwerdebilder ohne nachweisbare organische Grundlage bestreiten zu wollen. Er bringt jedoch nichts zur Begr�ndung vor, weshalb darauf nicht weiter einzugehen ist (Art. 41 Abs. 2 BGG; vgl. im �brigen auch SVR 2012 IV Nr. 32 S. 127, 9C_776/2010).
4.3.1 Dr. med. K.________ wurden "entsprechend dem BGE I 689/03 [BGE 130 V 352], Absatz 2.2.3", folgende Zusatzfragen gestellt: - "Liegt aus gutachterlicher Sicht die Grundsatzvariante der zumutbaren Schmerz�berwindung vor oder eine der beiden Ausnahmen mit Unzumutbarkeit (spezifizierte psychische Komorbidit�t und andere qualifizierende Kriterien)?" - "Ist es dem Versicherten bei Aufwendung der zumutbaren Willensanstrengung m�glich, die Schmerzen zu �berwinden und eine h�here Arbeitsleistung zu erbringen?".
Der Gutachter beantwortete die Fragen wie folgt: "Beim Versicherten besteht offensichtlich eine psychische Komorbidit�t, wobei aus psychiatrischer Sicht die Grundsatzvariante der zumutbaren Schmerz�berwindung doch teilweise vorhanden ist. Dem Versicherten ist es bei Aufwendung der zumutbaren Willensanstrengung m�glich, die Schmerzen zu �berwinden und eine 50%ige Arbeitsleistung zu erbringen".
4.3.2 Damit hat sich nach Auffassung der Vorinstanz Dr. med. K.________ mit der Frage der invalidisierenden Wirkung des psychischen Gesundheitsschadens (mittelgradige depressive Episode mit somatischen Symptomen [ICD-10 F32.11], Verdacht auf anhaltende somatoforme Schmerzst�rung [ICD-10 F45.4] und Verdacht auf somatoforme autonome Funktionsst�rung des kardiovaskul�ren Systems [ICD-10 F45. 30]; vorne E. 4.1) auseinandergesetzt und den rechtlichen Rahmenbedingungen Rechnung getragen. Die IV-Stelle k�nne sich nicht dar�ber hinwegsetzen und die �rztliche Stellungnahme zur Arbeitsf�higkeit durch eigene Arbeitsf�higkeitssch�tzungen ersetzen.
Dieser Argumentation zufolge ist somit aufgrund der Beurteilung des psychiatrischen Experten (auch) die rechtlich massgebende erhebliche Schwere, Intensit�t, Auspr�gung und Dauer der mittelgradigen depressiven Episode zu bejahen (vorne E. 4.2.1 und 4.2.2). Dagegen wendet die IV-Stelle zu Recht ein, dass gem�ss Dr. med. K.________ die Fixierung auf die Thoraxschmerzen, welche nach dem im Mai 2005 erlittenen Herzinfarkt auftraten, zur Entwicklung der depressiven und anhaltenden somatoformen Schmerzst�rung gef�hrt habe. Dies wirft die Frage auf, ob die mittelgradige depressive Episode als eigenst�ndige Krankheit zu betrachten ist, oder ob darin nicht in erster Linie eine (reaktive) Begleiterkrankung zum Schmerzsyndrom zu sehen ist, was gegen das Vorliegen einer psychischen Komorbidit�t spr�che (vorne E. 4.2.1). Sodann weist die IV-Stelle richtig darauf hin, dass mittelgradige depressive Episoden grunds�tzlich keine von depressiven Verstimmungszust�nden klar unterscheidbare andauernde Depression im Sinne eines verselbst�ndigten Gesundheitsschadens darstellen, die es der betroffenen Person verunm�glichten, die Folgen der Schmerzst�rung zu �berwinden (SVR 2011 IV Nr. 57 S. 171, 8C_958/2010 E. 6.2.2.2; Urteil 8C_369/2011 vom 9. August 2011 E. 4.3.2 mit Hinweisen). Leichte bis h�chstens mittelschwere psychische St�rungen aus dem depressiven Formenkreis gelten auch grunds�tzlich als therapeutisch angehbar (vgl. Habermeyer/venzlaff, Affektive St�rungen, in: Psychiatrische Begutachtung, 5. Aufl. 2009, S. 193; SVR 2012 IV Nr. 18 S. 81, 9C_418/2010 E. 5.3.4; Urteil 9C_736/2011 vom 7. Februar 2012 E. 4.2.2.1).
4.3.3 Aufgrund des Vorstehenden kann eine auch rechtlich bedeutsame Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit aus psychischen Gr�nden nur bejaht werden, wenn weitere der diesbez�glich massgebenden Kriterien (vorne E. 4.2.1) gegeben sind. Die Vorinstanz hat dazu keine Feststellungen getroffen. Die IV-Stelle hat in der Beschwerde einl�sslich begr�ndet, dass die Frage zu verneinen ist. Insbesondere seien die therapeutischen M�glichkeiten (noch) nicht ausgesch�pft. Der Beschwerdegegner bringt nichts dagegen vor. Unter diesen Umst�nden ist eine psychisch bedingte Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit zu verneinen.
Weiter bestreitet die IV-Stelle die von der Vorinstanz vorgenommene K�rzung des dem Invalideneinkommen entsprechenden Prozentsatzes um 15 % (vorne E. 3). Dieser Punkt kann offenbleiben. Gem�ss dem Gutachten des Zentrums A.________ vom 20. Juni 2008 besteht aus somatischer Sicht eine Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit von 20 %. Daraus resultiert bei im �brigen unver�nderter Invalidit�tsbemessung ein Invalidit�tsgrad von 32 % (100 % - 80 % x 0,85), was f�r den Anspruch auf eine Rente nicht ausreicht (Art. 28 Abs. 2 IVG).
Damit wird der Beschwerdegegner schlechter gestellt, als er es aufgrund der Verf�gung vom 21. Dezember 2009 (Viertelsinvalidenrente) war. Die Sache ist daher zur Durchf�hrung des Verfahrens nach Art. 61 lit. d ATSG an die Vorinstanz zur�ckzuweisen (vgl. E. 2.3.2.2). Sollte der Beschwerdegegner die vorinstanzliche Beschwerde zur�ckziehen, ist die IV-Stelle daran zu erinnern, dass eine Aufhebung der Verf�gung vom 21. Dezember 2009 betreffend Viertelsrente, vorbeh�ltlich der Revision nach Art. 17 Abs. 1 ATSG, nur nach Art. 53 Abs. 2 ATSG in Betracht fiele, wobei die Wiedererw�gungsvoraussetzungen in Anbetracht des in E. 3 und 4 Gesagten kaum erf�llt sein d�rften (vgl. statt vieler BGE 131 V 414 E. 2 S. 417 mit Hinweis; SVR 2011 IV Nr. 71 S. 213, 9C_994/2010 E. 3.2.1).
Die Beschwerde wird gutgeheissen. Der Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 19. M�rz 2012 wird aufgehoben und die Sache an die Vorinstanz zur�ckgewiesen, damit sie im Sinne von E. 6 verfahre.
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege f�r das bundesgerichtliche Verfahren wird gutgeheissen und es wird dem Beschwerdegegner Rechtsanwalt J�rg Gr�miger als Rechtsbeistand beigegeben.
Rechtsanwalt J�rg Gr�miger wird aus der Gerichtskasse eine Entsch�digung von Fr. 2'800.- ausgerichtet.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen, der Ausgleichskasse Z�rcher Arbeitgeber und dem Bundesamt f�r Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 89
 Art. 89
 Art. 89
 Art. 62
 Art. 57
 Art. 41
 Art. 89
 Art. 201
 Art. 89
 BGE 
in fine
 Art. 89
 Art. 89
 Art. 89
in fine
 Art. 89
 Art. 98
 Art. 103
 Art. 89
 Art. 89
 BGE 
 Art. 61
 Art. 61
 Art. 61
 Art. 61
 Art. 61
 Art. 61
 BGE 
 Art. 28
 BGE 
 Art. 3
 Art. 6
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 61
 Art. 17
 Art. 53
 BGE