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Timestamp: 2018-09-18 13:16:11+00:00

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Kunstgeschichte HF, Bachelor (FB9) (ab SoSe 2016) - Philosophische Promotionskommission an der Goethe Universität Frankfurt/Main
Studiengangspezifischer Anhang Kunstgeschichte HF (ab SoSe 2016), Bachelor, Fachbereich 9 - Gemeinsame Prüfungsordnung (Version 2015)
Kunstgeschichte hf, bachelor (fb9) (ab sose 2016)
PARAGRAPHENTEIL TEIL I. – IV. Studiengangsspezifischer Anhang Kunstgeschichte HF
III.2 Zeitliche Vorgaben für die Ablegung der Prüfung in der Orientierungsphase
III.4 Bachelorarbeit
Paragraphenteil Teil I. - IV. Studiengangsspezifischer Anhang Kunstgeschichte HF
Aufgrund der §§ 20, 44 Abs. 1 Nr. 1 des Hessischen Hochschulgesetzes in der Fassung vom 14. Dezember 2009, zuletzt geändert durch Gesetz vom 30. November 2015, hat der Fachbereichsrat des Fachbereichs Sprach- und Kulturwissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main am 10. Februar 2016 den folgenden Studiengangspezifischen Anhang für den Bachelorstudiengang Kunstgeschichte als Hauptfach beschlossen. Diesen Anhang hat das Präsidium der Johann Wolfgang Goethe-Universität gemäß § 37 Abs. 5 Hessisches Hochschulgesetz am 01. März 2016 genehmigt. Sie wird hiermit bekannt gemacht.
Dieser Anhang enthält die studiengangspezifischen Regelungen für den Bachelorstudiengang Kunstgeschichte im Hauptfach. Er gilt in Verbindung mit der Ordnung für die Bachelorstudiengänge des Fachbereichs Sprach- und Kulturwissenschaften vom 15. Juli 2015 (BAO9) und der Rahmenordnung für gestufte und modularisierte Studiengänge der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main vom 30. April 2014 (RO), veröffentlicht im UniReport Satzungen und Ordnungen vom 11. Juli 2014, in der jeweils gültigen Fassung. Der Studiengang umfasst das Hauptfach Kunstgeschichte und ein Nebenfach, das laut Nebenfachkatalog in Anhang 1 als Nebenfach zugelassen ist; Ausnahmen regelt § 1 Abs. 4 BAO9.
(2) Der BA-Studiengang Kunstgeschichte als Hauptfach vermittelt grundlegende Kenntnisse kunstgeschichtlicher Inhalte und Methoden, einen Überblick über die wesentlichen Epochen und Gattungen, über ihre diskursiven und sozialen Kontexte und die wesentlichen fachgeschichtlichen Entwicklungen. Erlernt wird das methoden- und geschichtsbewusste Erschließen, Ordnen und Interpretieren von künstlerischen Werken und Konzepten unterschiedlichster Art. Folgende allgemeine Kompetenzen sollen erworben werden: genaue Wahrnehmung und Objekterfassung, präzise sprachliche Übersetzung visueller, bildlicher und räumlicher Phänomene sowie die verständliche Darstellung ihrer historischen Kontexte. Dies macht gleichzeitig mit den fachspezifischen wissenschaftlichen Rechercheinstrumenten vertraut und vermittelt basale Medienkompetenz (Bilddatenbanken, Präsentation etc.).
(3) Das zentrale Berufsfeld, auf das der Bachelorstudiengang vorbereitet, ist neben der Museumsarbeit vor allem die kunstgeschichtliche Tätigkeit im Bereich von Kultur- und Wissenschaftsverwaltung und -management, Ausstellungseinrichtungen, Art Education, Stiftungen, Kunsthandel, Fernsehen, Rundfunk, Presse, Verlagswesen, Werbung, Archiven, Weiter- bzw. Erwachsenenbildung und Tourismus.
(4) Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudiengangs Kunstgeschichte steht der auf ihm aufbauende, wissenschaftlich qualifizierende Masterstudiengang nach Maßgabe der Ordnung für den Masterstudiengang offen.
Die Regelstudienzeit für den Bachelorstudiengang Kunstgeschichte beträgt einschließlich sämtlicher Prüfungen im Haupt- und im Nebenfach sechs Semester. Das Bachelorstudium kann auch in kürzerer Zeit abgeschlossen werden.
Das Studium im Hauptfach Kunstgeschichte kann zum Winter- und Sommersemester aufgenommen werden.
Für die Zulassung zur Bachelorprüfung im Hauptfach Kunstgeschichte gemäß § 22 BAO9 ist der Nachweis von Kenntnissen in drei Fremdsprachen erforderlich: (1) Englisch, (2) einer zweiten modernen Fremdsprache sowie (3) Lateinkenntnisse gemäß III.1. Die Lateinkenntnisse können durch Kenntnisse in einer dritten modernen Fremdsprache, und zwar Französisch oder Italienisch als Wissenschaftssprachen der Kunstgeschichte, ersetzt werden. Für eine Spezialisierung auf Themenfelder aus der mittelalterlichen oder frühneuzeitlichen Kunstgeschichte werden Lateinkenntnisse dringend empfohlen.
Die Orientierungsphase des Studiums besteht aus den ersten drei Modulen, die Basisfähigkeiten des wissenschaftlichen Arbeitens sowie Grundkenntnisse von Methoden, Epochen- und Gattungsspezifik vermitteln. In der Aufbauphase befähigen die Module 4 bis 6 zur Auseinandersetzung mit ausgewählten kunsthistorischen Gegenständen. Modul 8 und 11 vertiefen die erlernten Kenntnisse und Fähigkeiten. Modul 9 erweitert die Denkmälerkenntnisse und schult den Umgang mit Originalen. Modul 7 und Modul 10 sind der Praxisorientierung vorbehalten. Mit der schriftlichen Bachelor-Arbeit wird das Studium abgeschlossen.
Orientierungsphase PF 27
Modul 1 PF 9
Modul 2 PF 9
Modul 3 PF 9
Aufbauphase PF 93
Modul 4 PF 11
Modul 5 PF 11
Modul 6 PF 11
Modul 7 PF 15
Modul 8 PF 8
Modul 9 PF 12
Modul 10 PF 5
Modul 11 PF 8
Bachelorarbeit PF 12
Für die Zulassung zur Bachelorprüfung sind die in § 22 BAO9 genannten Erklärungen und Nachweise vorzulegen. Darüber hinaus sind die in I.2.3 genannten Sprachkenntnisse nachzuweisen.
c) Nachweis über einen internet-basierten TOEFL-Test iBT, Score von mindestens 57,
Der Nachweis der Lateinkenntnisse entfällt, wenn der Nachweis von Französisch- und Italienischkenntnissen gemäß III.1.2 vorgelegt wird.
Am Ende des dritten Semesters muss die Orientierungsphase (Module 1-3) erfolgreich abgeschlossen sein. Bei Studierenden im Teilzeitstudium verlängert sich die Frist entsprechend, wobei Semester im Teilzeitstudium als halbe Fachsemester gezählt werden. Studierende, welche nicht zu Beginn des dritten Semesters die für diesen Studienabschnitt vorgesehenen Modulprüfungen bestanden haben, werden durch das Prüfungsamt aufgefordert, die Studienfachberatung aufzusuchen. Wird die Abschlussfrist nach Satz 1 ohne Vorliegen der Voraussetzungen für eine Fristverlängerung gemäß Satz 5 überschritten, führt dies zum Verlust des Prüfungsanspruchs im Bachelor-Hauptfach Kunstgeschichte.
Die für die erfolgreiche Absolvierung des Studienabschnittes Orientierungsphase nach Satz 1 und 2 gesetzte Frist ist auf Antrag der oder des Studierenden zu verlängern, wenn die Verzögerung von der Johann Wolfgang Goethe-Universität zu vertreten ist oder die oder der Studierende infolge schwerwiegender Umstände nicht in der Lage war, die Frist einzuhalten. Bei der Einhaltung von Fristen werden Verlängerungen und Unterbrechungen von Studienzeiten nicht berücksichtigt, soweit sie
– durch genehmigte Urlaubssemester;
– durch Mitwirkung als ernannte oder gewählte Vertreterin oder ernannter oder gewählter Vertreter in der akademischen oder studentischen Selbstverwaltung;
– durch Krankheit, eine Behinderung oder chronische Erkrankung oder aus einem anderen von der oder dem Studierenden nicht zu vertretenden Grund;
– durch Mutterschutz oder Elternzeit;
– durch die notwendige Betreuung eines Kindes bis zum vollendeten 14. Lebensjahr oder der Pflege einer oder eines nahen Angehörigen (Kinder, Eltern, Großeltern, Ehe- und Lebenspartner) mit Zuordnung zu einer Pflegestufe nach § 15 Abs. 1 des Elften Buches Sozialgesetzbuch;
– durch Angehörigkeit zu einem A-, B-, C- oder D/C-Kader der Spitzensportverbände bedingt waren.
Im Falle der Nummer 4 ist mindestens die Inanspruchnahme der Fristen entsprechend § 3 Abs. 2 und § 6 Abs. 1 des Mutterschutzgesetzes (MuSchG) und sind die Regelungen zur Elternzeit in §§ 15 und 16 des Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes (BEEG) entsprechend zu berücksichtigen. Ferner bleibt ein ordnungsgemäßes Auslandsstudium von bis zu zwei Semestern unberücksichtigt. Der Antrag soll zu dem Zeitpunkt gestellt werden, an dem die oder der Studierende erkennt, dass eine Fristverlängerung erforderlich wird. Der Antrag ist grundsätzlich vor Ablauf der Frist zu stellen. Die Pflicht zur Erbringung der Nachweise obliegt der oder dem Studierenden; sie sind zusammen mit dem Antrag einzureichen. Bei Krankheit ist ein ärztliches Attest vorzulegen. § 24 Abs. 2 Satz 4 gilt entsprechend. In Zweifelsfällen kann ein amtsärztliches Attest verlangt werden. Über den Antrag auf Verlängerung der Frist entscheidet der Prüfungsausschuss.
Die Bachelorprüfung im Hauptfach Kunstgeschichte setzt sich zusammen aus:
1. den Modulabschlussprüfungen zu den Pflichtmodulen „Einführung wissenschaftliches Arbeiten und Methodik“ (M 1), „Propädeutik Bildkünste“ (M 2), „Propädeutik Architektur“ (M 3); „Kunst und Kunsttheorie des Mittelalters“ (M4), „Kunst und Kunsttheorie der Neuzeit“ (M 5), „Kunst und Kunsttheorie der Moderne und der Gegenwart“ (M 6), „Praxisorientierung“ (M7), „Kunsttheorie, Medientheorie, kunsthistorische Methodik und Geschichte der Kunstgeschichte“ (M8), „Exkursion“ (M9), „Vertiefung“ (M 11),
2. dem Nachweis der erfolgreichen Teilnahme am Pflichtmodul „Praxis“ (M 10)
3. der Bachelorarbeit.
Die Zulassung zur Bachelorarbeit kann beantragen, wer Pflichtmodule 1- 10 des Bachelorstudiengangs Kunstgeschichte erworben hat. In begründeten Fällen kann die Große Exkursion erst nach der Zulassung, das heißt während des Bearbeitungszeitraums der Bachelorarbeit, absolviert werden. Der Bearbeitungszeitraum der Bachelorarbeit beträgt 9 Wochen (12 CP).
Die Gesamtnote im Hauptfach Kunstgeschichte bildet das arithmetische Mittel aus den sieben besten Modulnoten, die aus den Pflichtmodulen 1-9 und 11 ausgewählt werden, sowie der Note der Bachelorarbeit. Die Gesamtnote im Nebenfach errechnet sich nach den Vorgaben der betreffenden Ordnung.
(3) Studierende, die ihr Studium vor dem Sommersemester 2016 aufgenommen haben, studieren nach der Studienordnung vom 16. Januar 2013. Diese bleibt bis zum Ende des Sommersemesters 2021 als Prüfungsordnung gültig.
Modul 1 Propädeutik: Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten und die Methodik der Kunstgeschichte (Pflicht) 1 PP Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten und die Methodik der Kunstgeschichte 7 CP
Modul 2 Propädeutik: Bildkünste (Pflicht) 1 PP Bildkünste 7 CP
Modul 3 Propädeutik: Architektur (Pflicht) 1 PP Architektur 7 CP
Modul 4: Kunst und Kunsttheorie des Mittelalters (Pflicht) 1 VL 4 CP
Modul 5: Kunst und Kunsttheorie der Neuzeit (Pflicht) 1 VL 4 CP
Modul 6: Kunst und Kunsttheorie der Moderne und der Gegenwart (Pflicht) 1 VL 4 CP
Modul 7: Praxisorientierung (Pflicht) 1 PS Exkursionsvorbereitung 7 CP
1 Kleine Exkursion 2 CP
Modul 8: Kunsttheorie, Medientheorie, kunsthistorische Methodik und Geschichte der Kunstgeschichte (Pflicht) 1 HS 8 CP
Modul 9: Exkursion (Pflicht) 1 HS Exkursionsvorbereitung 8 CP
1 Große Exkursion 4 CP
Modul 10: Praxis (Pflicht) 1 vierwöchiges Praktikum 5 CP
Modul 11: Vertiefung (Pflicht) 1 HS 8 CP
Schriftliche Bachelorarbeit Bachelorarbeit 12 CP
Modul 1 – Propädeutik: Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten und die Methodik der Kunstgeschichte
Pflichtmodul – 9 CP (insg.) = 270 h – 4 SWS – Kontaktstudium 9 CP (insg.) = 270 h – Selbststudium 210 h
Bachelor Kunstgeschichte (HF) / Fachbereich 09
BA-NF Modul 1
Modul 2 – Propädeutik: Bildkünste
Die Studierenden eignen sich ein breites fachspezifisches Orientierungswissen zum Bildkanon der Kunstgeschichte an. Gleichzeitig wird auch ein differenziertes Verständnis eines historischen Bild- und Kunstbegriffs entwickelt. Damit erlernen die Studierenden exemplarisch vertieftes Fachwissen, das sich auf aktuelle Forschungsfragen bezieht.
Das Modul befähigt die Studierenden zur analytischen Auseinandersetzung mit historischen und aktuellen Bildwerken und Formen der Bildlichkeit. Außerdem erwerben sie die für das Fach zentrale Kompetenzen des vergleichenden Sehens und der systematischen Beschreibung.
BA-NF Modul 2
Modul 3 – Propädeutik: Architektur
BA-NF Modul 3
Orientierungsphase: Mit Ende des 3. Semesters müssen die Module 1–3 erfolgreich abgeschlossen sein.
Modul 4 – Kunst und Kunsttheorie des Mittelalters
Pflichtmodul – 11 CP (insg.) = 330 h – 4 SWS – Kontaktstudium 4 SWS / 60 h – Selbststudium 4 SWS / 60 h
BA-NF Modul 4.1
Modul 5 – Kunst und Kunsttheorie der Neuzeit
Pflichtmodul – Kunst und Kunsttheorie der Neuzeit – 4 SWS – Kontaktstudium Kunst und Kunsttheorie der Neuzeit – Selbststudium 270 h
Modul 6 – Kunst und Kunsttheorie der Moderne und der Gegenwart
Pflichtmodul – 11 CP (insg.) = 330 h – 4 SWS – Kontaktstudium 11 CP (insg.) = 330 h – Selbststudium 270 h
Modul 7 – Praxisorientierung
Das Modul behandelt Formen des Umgangs mit Kunstobjekten sowie Quellentexten. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Studium von Kunstobjekten im Original, um Fragen von Technik, Materialität, Zustand, Räumlichkeit, Ortsbezug und Wirkung zu bearbeiten. Dabei wird die Relevanz der Arbeit mit Originalen für spezifische Forschungsinteressen erörtert. Dies geschieht im Hinblick auf aktuelle wissenschaftliche Diskurse. Diskutiert werden außerdem Konzepte von Wechselausstellungen und Fragen der Präsentation von ständigen Sammlungen. Ein weiterer wichtiger Lehrinhalt ist die kritische Erschließung von Quellentexten.
Die Studierenden erlangen vertiefte Kenntnisse der Gegenstände, Techniken und Methoden künstlerischer Produktion und kunstgeschichtlicher Forschung. Sie erweitern ihr Verständnis für Probleme der kritischen Erschließung, Analyse und Verwendung von primärem Datenmaterial. Eingeübt werden Praxisformen wissenschaftlichen Arbeitens. Zugleich vergrößern die Studierenden ihr Wissen über regionale und überregionale Denkmäler. Durch den Kontakt zu Fachkolleginnen und -kollegen in Museen, Galerien und Denkmalämtern werden sie zudem an kunsthistorische Berufsfelder herangeführt.
Die Studierenden entwickeln ein geschärftes Bewusstsein für die Komplexität von Kunstobjekten und schriftlichen Primärquellen. Daraus erwächst die Kompetenz zur konzeptuellen Erfassung faktischer Dichte jenseits vorgefertigter Kategorien. Die Studierenden erweitern damit ihre fachübergreifende Kompetenz der prägnanten mündlichen und schriftlichen Diskussion eigener Beobachtungen und wissenschaftlicher Argumente.
erfolgreicher Abschluss des Moduls 1 Propädeutik „Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten und die Methodik der Kunstgeschichte“ sowie eines weiteren Moduls Propädeutik (Modul 2 oder 3)
Exk – aktive Teilnahme
Exk – Erbringen der Studienleistung (Referat); mindestens ein Exkursionstag muss im Zusammenhang eines exkursionsvorbereitenden Proseminars erbracht werden
Ü – Erbringen der Studienleistung (Kurzreferat, Thesenpapier oder Protokoll)
Proseminar mit Exkursion, Übungen vor Originalen
Veranstaltungsname PS mit Exkursion 2 3 x
Kleine Exk.(4 Tage) 2 2 x
Ü vor Originalen 2 3 x
Modul 8 – Kunsttheorie, Medientheorie, kunsthistorische Methodik und Geschichte der Kunstgeschichte
Pflichtmodul – 8 CP (insg.) = 240 h – 2 SWS – Kontaktstudium 8 CP (insg.) = 240 h – Selbststudium 8 CP (insg.) = 240 h
Die Studierenden erwerben integriertes Fachwissen, das über das in den Modulen 4 bis 7 erworbene Basis- und Orientierungswissen hinausgeht. Sie gewinnen Einsichten in die Zusammenhänge von Kunstgeschichtsschreibung und fachübergreifender Theoriegeschichte. Gleichermaßen erlangen sie ein Verständnis spezifischer historischer Kontexte wie konzeptueller Systematiken. Sie können den aktuellen Forschungsstand in seinen historischen Dimensionen einschätzen. Die Studierenden lernen, Problemstellungen und Argumente der Kunstgeschichte eigenständig zu erarbeiten und weiterzuentwickeln. Sie können wissenschaftlich fundierte Urteile bilden und ihre Position auf einem wissenschaftlichen Niveau mündlich und schriftlich darstellen. Sie gewinnen die Fähigkeit, selbständig weiterführende Lernprozesse zu gestalten.
BA-NF Modul 5
Veranstaltungsname HS 2 3 x
Modul 9 – Exkursion
Das Modul vermittelt den Studierenden profundes Fachwissen über Kunstobjekte in ihren geographischen, historisch-kulturellen und institutionellen Kontexten. Exemplarische Gegenstandsbereiche werden auf dem Stand der aktuellen Forschung in zwei Schritten erarbeitet: Zunächst erfolgt im Hauptseminar eine umfassende Auseinandersetzung mit der Fachliteratur und den relevanten Thesen. Auf dieser Grundlage werden im Rahmen der anschließenden Exkursion Forschungsergebnisse überprüft und weiterführende eigenständige Fragestellungen entwickelt. Die Exkursion führt in der Regel ins Ausland. Sie vermittelt den Studierenden auch Gespräche mit Fachvertretern vor Ort und gibt eine erste Orientierung im internationalen Austausch.
Durch das kombinierte Studium von Fachliteratur und Kunstobjekten im Original gewinnen die Studierenden über das spezifische Fachwissen hinaus ein professionelles Verständnis wissenschaftlicher Forschungsarbeit. Daher werden in diesem Modul forschendes Wissen und Verstehen in besonderem Maß aktiviert und intensiviert. Die durch das Hauptseminar vorbereitete Exkursion fördert nicht nur das Bewusstsein für die Dichte und Komplexität der Gegenstände und ihrer Kontexte. Sie verlangt auch einen flexiblen Umgang mit etablierten Wissensbeständen und Forschungsperspektiven.
Die Studierenden erwerben die Fähigkeit, die Offenheit von Forschungsprozessen zu erkennen und zu nutzen. Sie können unerwartete Beobachtungen und Sichtweisen systematisieren, die in der Forschungsliteratur nicht berücksichtigt werden. Sie beginnen, erste eigene Hypothesen zu entwickeln und zu überprüfen. Zudem können die Studierenden eigene Recherchen in einem überschaubaren Umfang planen und umsetzen.
HS – erfolgreicher Abschluss von drei Modulen aus dem Bereich der Module 4–7
Exk – regelmäßige aktive Teilnahme am HS
Exk – Erbringen der Studienleistung (Referat)
Hauptseminar mit Exkursion
Veranstaltungsname HS mit Exkursion 2 3 x
Große Exk.(6 Tage) 2 4 x
Modul 10 – Praxis
Pflichtmodul – 5 CP (insg.) = 150 h – 10 SWS – Kontaktstudium 0 SWS / 0 h – Selbststudium 150 h
Das Modul führt in Berufsfelder der Kunstgeschichte ein und vermittelt Wissen und Erfahrungen der Berufspraxis. Tätigkeit und Arbeitsstelle können von den Studierenden selbst gewählt werden. Folgende für die Kunstgeschichte etablierte Institutionen und Tätigkeitsbereiche bieten sich für das Praktikum an: Museum und Ausstellungsbetrieb, Denkmalpflege und Kunsthandel. Außerdem geeignet sind beispielsweise Kultur- und Wissenschaftsverwaltung sowie -management, Stiftungen, Rundfunk und Presse, Verlagswesen, Archive und Bibliotheken, Weiter- bzw. Erwachsenenbildung, Werbung und Tourismus.
Die Studierenden reflektieren über ihre Berufswahl und ihre praxisbezogenen Kompetenzen. Sie lernen eigene berufsbezogene Interessen und Potentiale zu erkennen und weiterzuentwickeln.
Die Studierenden erwerben instrumentale Kompetenzen und gewinnen die Fähigkeit, ihr Wissen und Verstehen in beruflichen Tätigkeiten anzuwenden. Durch die Wahlfreiheit der Praktikumsstelle erlangen die Studierenden die Kompetenz, Übergänge in die qualifizierte Erwerbstätigkeit eigenständig zu gestalten.
erfolgreicher Abschluss der Module 1–3 sowie eines Moduls aus dem Bereich der Module 4–7
Zeugnis oder Praktikumsbestätigung
Erbringen der Studienleistung (Praktikumsbericht, ca. 5.400 Zeichen)
Veranstaltungsname vierwöchiges Praktikum 10 5 x
Modul 11 – Vertiefung
Pflichtmodul – 8 CP (insg.) = 240 h – 2 SWS – Kontaktstudium 2 SWS / 30 h – Selbststudium 210 h
erfolgreicher Abschluss von drei Modulen aus dem Bereich der Module 4–7 und Sprachnachweise nach III.1.1–3
BA-NF Modul 6
Schriftliche Bachelorarbeit (ca. 40 Seiten, 72.000 Zeichen)
M1: PP Einf. ins wiss. Arbeiten und Methoden der KG M1: TT Einf. ins wiss. Arbeiten und Methoden der KG M3: PP Architektur M3: TT Architektur M4: VL 22
M2: PP Bildkünste M 2: TT Bildkünste M4: PS M5:VL 20
M5: PS M6: VL M7: Ü vor Originalen M7: PS mit Exkursion M7: Kleine Exkursion 23
M6: PS M7: Ü vor Originalen M7: Ü vor Originalen M7: PS mit Exkursion 22
M8: HS M10: vierwöchiges Praktikum M11: HS 22
Evangelische Theologie FB 06
Kunstgeschichte (HF), Bachelor (ab SoSe 2016)*

References: § 37
 § 1
 § 22
 § 22
 § 15
 § 3
 § 6
 § 24