Source: http://www.aj-forderungsmanagement.de/Glossar/f_begriffe.html
Timestamp: 2016-12-09 07:38:40+00:00

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Factoring ist die Abtretung von Forderungen gegen Entgelt. Das Entgelt entspricht dem Betrag der Forderungen abzüglich einer Gebühr und eines Zinses für die Leistungen des Factors. Es wird zwischen echtem und unechtem Factoring unterschieden. Beim Factoring nimmt der Factor gegenüber dem Factoringgeber 3 Funktionen war, die Finanzierungsfunktion, die Dienstleistungsfunktion und beim echten Factoring auch noch die Delkrederefunktion (Übernahme des vollen Kreditrisikos). Fahrlässigkeit
Fahrlässigkeit ist Nichtbeachtung der im jeweiligen Verkehrskreis objektiv erforderlichen Sorgfalt.
Die Fälligkeit ist der Zeitpunkt, ab dem der Gläubiger die geschuldete Leistung fordern kann und der Schuldner zur Leistung verpflichtet ist. Der Schuldner kann vor diesem Zeitpunkt leisten (Erfüllbarkeit), kann dies jedoch auch verweigern. Die Fälligkeit ist Voraussetzung für die Verjährung und den Schuldnerverzug, bei der Aufrechnung muss die eigene Forderung fällig sein und für eine Leistungsklage gilt das grundsätzlich auch (Ausn. §§ 257-259 ZPO). Die Fälligkeit kann spezialgesetzlich normiert sein, ist dies nicht der Fall gilt die allgemeine Regel des § 271 Abs.1 BGB. Nach § 271 BGB ist in erster Linie der zwischen den Parteien vereinbarte Leistungszeitpunkt maßgeblich, ohne Vereinbarung kommt es auf die Umstände an und im Zweifel ist die Leistung sofort fällig.
Mit der Feststellungsklage (§ 256 ZPO) wird die Feststellung des Bestehens oder Nichtbestehens eines Rechtsverhältnisses oder die Echtheit oder Unechtheit einer Urkunde durch ein Gericht begehrt. Begrifflich wird zwischen negativer und positiver Feststellungsklage unterschieden. Die klagende Partei muss ein rechtliches Interesse an der Feststellung (sog. Feststellungsinteresse) vorweisen können. Forderung
Die Forderung ist ein schuldrechtlicher Anspruch.
Die Forderungsaufstellung ist eine Auflistung des aktuellen Forderungsstandes nach Hauptforderung, Zinsen und Kosten. Im Verbraucherinsolvenzverfahren ist der Gläubiger gem. § 305 Abs.2 S.2 InsO verpflichtet dem Schuldner zur Vorbereitung des Forderungsverzeichnisses eine Forderungsaufstellung kostenlos zu erteilen.
Der Forderungskauf ist das Kausalgeschäft für die Abtretung, also der Kaufvertrag zwischen dem Gläubiger (Zedent) und einem Dritten (Zessionar), in dem der Gläubiger sich verpflichtet einen eigenen Anspruch abzutreten. Forderungspfändung
Die Forderungspfändung ist eine mögliche Maßnahme der Zwangsvollstreckung. Hat ein Gläubiger einen Zahlungstitel gegen einen Schuldner, kann er dessen Forderungen zB. gegen seinen Arbeitnehmer pfänden.
Im Falle einer Kontopfändung kann der Schuldner innerhalb von 14 Tagen bei dem für Ihn zuständigen Amtsgericht einen Freigabeantrag gem. § 850 l ZPO n.F. (§850 k ZPO a.F. ) stellen. Mit diesem Antrag wird die Aufhebung der Pfändung, soweit sie den unpfändbaren Anteil des Lohnes betrifft, erreicht. Was Unpfändbar ist lässt sich der Pfändungstabelle entnehmen, vgl. § 850 c ZPO. Seit dem 01.07.2010 gibt es alternativ auch die Möglichkeit ein Pfändungsschutzkonto einzurichten, vgl. § 850 k ZPO n.F. Das Wahlrecht des Schuldners existiert noch bis zum 31.12.2011, da der § 850 l ZPO n.F. zum 1. 1. 2012 außer Kraft tritt.
"frei Haus" bedeutet, dass sich der Verkäufer verpflichtet die Kaufsache ohne zusätzliche Kosten zum Käufer zu liefern.
Fremdkapital sind alle Verbindlichkeiten eines Unternehmens.
Eine Frist ist eine gesetzliche oder vertraglich vereinbarte Zeitspanne innerhalb derer ein bestimmtes Ereignis stattfinden soll und die bei fruchtlosem Ablauf den Eintritt oder das Ende einer gesetzlichen oder vertraglich vereinbarten Wirkung auslöst.

References: § 271
 § 271
 § 305
 § 850
 § 850
 § 850
 § 850