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Timestamp: 2020-02-19 22:18:04+00:00

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1920 / 48 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger)
1920 / 48 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff
S dur Negelung der Arbeiisbedinoungen der Köche und des Hilfs8- personals in den Küchenbetrieben der Lleagernsznnngoy wird gemäß 8 2 der Verordnung vom 23. Degember 1918 (NReichs-Gejezbi. S. 1456) füc das Gebiet des Deutschen Neichs für allgemein verbind!ich erklärt. Die allgemeine Verdindlichkeit beginni mit dem 1. November 1919. Der Neichsgarbeitöministier. J. V.: Geib.
Das Tarifregister und die Negisterakten können im Reichs- arbeitsministerium, Berlin NW. 6, Luisenstraße 33/34, Zimmer 161, während der regelmäßigen Diensistunden eingesehen werden.
Arbeiigeber und Äxrbeitnehmer, für die der Tarifvertrag infolge der Erklärung des Reichsarbeitsministerivmis verbindlich ist, können von den Vertransparteien einen Abdruck des Larifvertrags gegen Erstattung der Kosten verlangen.
Berlin, deu 17. Februar 1920.
Unter dem 16. Februar 1920 ist auf Blait 608 des Tarifregistecs eingetragen worden: :
Der zwishen dem Würzburger Arbeiigeber-Verband für Handel, Gewerbe und Judustrie und der Jnieressengemeinschaft der Angestelitenverhäude und Vereine in Würibm g am 16. Juli 1919 abgeschlossene Tarifoerirag zur Regelung der Grhalis- und Anstellungsbedirgun, en für die kaufmännischen Angesteilien im Kleinhandel wirò gemäß § 2 dex Verordnung vom 93, Dezember. 1918 (Reichs-Gesepbl. S. 1456) für vas Geviet der Stadt Würzburg und eivgemeindeten Vororte für allgemein verbindlich erklärt. Die allgemeine Verbindlichkeit beginnt mit dem 1. Dezember 1919. Gie erstreckt sich nicht auf Arbeits- verirüge, für die besondere Fachtarifverträge in Geltung sind. Falls küvflig für einen Handelezweig ein besonderer Fachtätif- vertrag für allgemein verbindlich erflärt wird, scheidet diefer mit dem Beginn der allgemeinen Verbindlichkeit aus dem Geltungsbereih des allgemeinen Tarifoertrags aus.
Der Reich8arboitäminister. V Gti:
Das Tarifregister Und die Registerakten können im Reichs- arbeitsninisteriuum, Bexlin N'W, 6, Luijenstraße 33/84, Zinnmer 161, während ber ege Gan Dienslstunden eingesehen werden
Arbeitgeber und Arbeitnehmer, für die der Tarifvertrag infolge der Erklärung des Meichsarbeitsministeriums verbindlich isi, können von den Vertrageparteten einen Abdruck des Tarifverirags gegen Erstatiung der Kosten verlangen.
Dex iRegisterführét, Pfeiffer.
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Unter dem 16. Februac 1920 ist auf Blatt 607 des Tarifs registers eingeiragen worden:
Der zwishen dem Arbeilgeberverband des Handel3- gewerbes für Würitemberg E. V., Bezirksögruppe Ulm, dem Deutschnationalen Handlungsgehllfen - Verband, dem Geiwerk?- shaftsbund der Angeßtellten, dèm Reichsverband Deutscher Angestellien, Bezirksstelle 14, dem Verband der weiblichen Handets- und Büroangestellten E. V. und dem Zentralverband der Angestellten am 22. Oktober 1919 abgeihlossene Tarif- vertrag zur Negelung der Gehalts- und Arbeitsverhältnisse der faufmänni\hen Angestellten in Große und Kieinhandels- betrieben mit Ausnahme der Leben3mitielhranche, des Drogen-
handels und der optishen Branche wird für den an- gegebenen WBerufskreis gemäß § 2 ber Verordnung vom
(Reichs - Geseßbl. S. 1456) für Uim/D, für allgemein verbindtich Nerbindlichlkeii beginnt mit dem
23, Dezember 1918 das Gebie: der Stadi erflärt. Die allgemeine
1. Januar 1920. Falls künftig für einen Handelszweig ein |
besonderer Fachtarifvertrag für allgemein verbindlih erklärt wird, scheidet dieser mit dem Begina dex allgemeinen Ver- bindlihkeit aus dem Geltungsbereih des allgemeinen Tazif- verirages aus. Dex Reichsarbeilsminister. J. V.: Geib.
Das Tarifregister und die Negisterakten können im Neichs- |
arbeitsntinifteriitm, Berlin NW. 6, Luisenstrafie 33/34, Zimmer 161 während dex regelmäßigen Dienststunden eingesehen werden. :
Ärbeiigeber und Arbeitnehmer, für die der Tarifvertrag infolge der Grtlärung des Neichsarbeitsminisiertums verbindlich ist, Tönnen von den Vecträgbparteir einen Abdrud des Tarifvertrags gegen Erstattung dér Kosten verlangen.
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Unter hem 14. Februar 1920 ist auf Blatt 601/02 des Tarifregisters eingeiranen worden :
Die zwischen dem Werkmeister-Bezirksverein Frankenstein i. Sl. und Umgegend, vem Veutschnationalen Handlungs- gehilfenvechand, Ortögrupye Frankenstein i. Schl., dern Kauf- mänvishen Vereia von 185%, Bezirk Frankenstein i. Schl, bent Koufmännischen Verein „Merkur“ zu Leipzig, Kreisverein Frankenstzin i. Sch{h!., dem Kätholischen Verband der weib- chen aufmännischen Angestellten und Beamilinnen Deuischiands, dem Krélöverein MVilnsterberg (Schlesien), dem Verband doutsher Handlungtgehilfen zu Leipzig, M Uge San für Händel und Judustrie, dem Deutschen : erkmeisterverband, Bezhiflsverein Münsterberg 1. Scchl., dem Kaufmännischen Verein von 1858, Bezirk Münsierberg i. Schl, dem Kaufmännischen Verein Honsa in Nimptsch i. Schl, Kreisverein im Verbande Deutscher Haudlungsgehilfen, dem Verband Deut)her Handlungs- nehilfen zu Leipzia, SeschüftaleLe Breslau, dem Deut)chnationalen Handlungsgchilfenverband, Siß Hamburg, Gau Schiesien, dem Kaufmännischen Verein von 1858, Landesgeschäftsstelle Breslau, dem Katholischen Verband weiblicher kaufmännischer Angestellicn und Veamtinnen zu Breslau E. V., dem Deutschen Wer f- melsterverband, Vechästästelle Brealau, und dem Bund techs rischer Angestellten und Beamlen, Gau Brexlau, sowie der Arbeitgebervereinigung in Handel und Industrie für die Kreise Münsterberg, Franken!iein uud Nimptsch E. V. am 8. August 1919 abueschlosseneu Tarifvereinbarungen zur Regelung der G-halts- und Anstellungsbedingungen für die kauf- männischen und technischen Angestellten in B andel und Jndustrie wird ns 2_ der Verordnung vom 23. Dezémber 1918 (Reichs-Ge]ehbl. S. 1456) für das Gebiet der Kreise Münster- berg, Frankenstein und Nimptsch t ällgemein verbindltcz erfiärl. Die allgemeine Verbindlichleit beginnt mit dein
1. Januar 1920, Sie erstreckt sich nicht auf das Bankgewerbe, ?
die Luckerindusirie, die Zellulosesabrikation und den Nidel- bergbau, ferner nicht auf Arbeitsveriräge, für die besondere Fachtarifoerträge in Geltung find. Dex NReichsarbeitsminijter. F V: Geib.
Das Tarifregister und bie Negifteraïten können im Reichéarbeîts- ministerium, Berlin NW. s, Luisenftraße 33/34, Zimmer 161i, während der regelmäßigen Dienststunden eingesehen werder. :
Arbeitgeber und Arbeitnehmer, für die der Tarifvertrag tufolge der Ertlärung des Neics8arbeitêministeriums verbindlich ift, können von den Vertragsparteien einen Abdruck des Larifyerkrags gegen (&rstattung der Kosten verlangen.
Berlin, den 17. Februar 1929.
Béelänntmähung.
Unter dem 17. Februar 1920 ist auf Blatt 497 lf. Nr. 2 des Taritfregisiers, betreffend den Tarifoertrag für faufmännihe Angestellte in Elelirizitätsroerken, cingetragen worden:
Die allgemeine Verbindlichkeit des sür die Regierun g2- beziile Diesden und Zwickau für allgemein verbindlich er- klärten Tarifvertrags vom 28. Juni 1919 is für den- selben Beiufék-eis auf das ganze Gebiet des Sachsen mit Wirïung vom 1. November 1919 ausgedehnt, Dex Reichßarbeitsminisier.
3. V.: Geib.
Das Tarifregister und die Negisterakten können im MNeichs- arbeiisministecium, Berlin NW. s, Luisenstraße 33/34, Zimmer 161, während der regelmäßioen VDiensistunden eingesehen werden.
Arbeitgeber und Ärbeiinehmer, sür die det Larifvertrag tnfolge der Erklärung des Reichsarbeitêminijitertums verbindlich ist, können von den Vextragtyarteien eiuen Äbdruck des Larifvertrags gegen Erstattung der Kostén verlangen.
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Unter dem 16. Februar 1920 ift auf Blait 609 des Tarif- | | registers eingetragen worden:
Der zwischen vem Verband von Arbeitgebern dér Eächsischen Téxtlil-Jndusirie zu Chemniß, dem Deutschen TDexiita! beiter- Verband und dem Deulichen We1lmeister: Verband am 8. No- vétober 1919 abgeshiesseue Tarifvertrag zur Regelung der Getzalt?- und Arsiellungsbedingungen — für die Meister in dea Betrieben der Vogtländiscren Autrüsiungs - Jadustrie- Betriebe, welhe auf die Aus1üfung von Erzeugnisscn der
Vogtiärdischen Textilindustrie (Stickereien, Spißen, Garditen,
Tülle) cingerichtet sind und zwar auch insoweit, als diese Bes triebe voch ondere als die genannten Voglländischen Spezial- artikel auarüsten — wird gemäß 8§ 2 dec Verordnung vom 93. Dezember 1918 (Neichs-Geseßbl. S. 1456) für das Gebiet der Orte Nuerbach i. V., Elsterbera, Falkenstein i. V., Lengen- feld i. V.,, Mühlgrün i. V., Neßschkau, Qn i. V, Plauéèn i. V., Rebesgrün i. V., Reichenbach 1. V., Rodewisch î. V., Schcreiersgiün i. V., Sorga i. V., Treuen i. V., Veitenhäuser bei Treuen und 9eischli sür allgemein verbindlich erfiärt. Die allgemeine Verbindlichkeit beginnt mit dem 1. Januar 1920,
Der Reichsarbeitsminifstec. J, V.: Geib.
Das Tarifregister und die Registerakten können im Netch3arbeits- ministerium, Beriin NW., 6, Luisensiraße 33/34, Zimmer 161, während der regelmäßigen Diensisiunden cingeschen werd en.
SHrbeitgeber und Arbeitnehmer, für die der Tarifvertrag infolge dec Erklärung des Neichsarbeitsministeriums verbindlich ist, können von den VertragsParteien einen Abdruck des Tarifvertrags gegen Er- stattung der Kojtèn verlangen.
Berlin, den 1.7. Februar 1920.
Dex Registerführer. Pfeiffer.
Beftanntmachung.
Unter dem 16. Fébruar 1920 ift auf Tarifregisters cingetragen worden:
Blait 606 de
Der zwischen dem Arbeitgeberverband für Coburg und |
Umgegend, dem Gewerkschaf18bund kanfmänniicher Angestellten- verbände, Ortsausschuß Coburg,
ehilien zu Leipzig, Kreisverein Coburg, dem Deutschnationalen Handlungsgehilfenverbhand, Orisgruppe Coburg, und dem Vers band der weiblichen Handels- und Bliroangestellten E. V,, Ortsgruppe Coburg, am 25./29. September 1919 abgeschlossene Tarifvertrag gur Regelung der Gehalts- und Anstellungss bedingungen der fousmännischen Angeslellten in Handel urd Industrie wird gemäß § 2 der Veroronung vom 23. Dezember 1918 (Reichs-Gesepbl. S. 1456) für das Gebiet der Stadt Coburg und der Vororte Cortendorf. Oeslau, Neuses, Keischen- dorf und Creidliß für allgemein verbindlih erklärt. Die all gemeine Verbindlichkeit beginnt mit dem 15. Januar 1920. Pa fünflig für einen Handels- oder Jndustriegweig ein be- onderer (Fachtarifvertrag für allgemein verbindlih erflärt wird, scheidet dieser mit vem Beginn der ollgemeinen Verbindlichkeit aus dem Geltung3bvereih des allgemeinen Tarifvertrags aus, Der Reichgarbeitgminister. J. V: Geib.
Das Tarifregister und die Registerakten Tönnen im Neichsarbeits- ministerium, Berlin NW. 6, Luisensiräße 33/34, Zimmer 161, während der regelmäßigen Dienststunden eingefchèn werden.
Arbeitgeber und Arbeitnehmer, für die der Tarisvertrag infolge der Erklärung des Neichsarbeitsministeriums verbindlich ist, können von den Verkragsparteien einen Abdxuck des Tarifvertrags gegen EGr- stattung der Kosten verlangen.
Boslîn, den 17. Februar 1929.
Untex dem 16. Februar 1920 ift auf Blati 605 des Tarifs registers eingetragen wörden:
Dér ztvischen dem Mühlhäuser Arbeitgeberverbaad E. V., derm Ua L Tit kaufmännischer Angestelltenverbände, Landesausscuuß fee deu deri U I Ten der Ange- ei Geschästsj1elle Erfuri, und dex Ärbeitagemeinschaft reier Angestelltenvérbünde atn 22, Oktobec 1919 abgeschlossene DTatcifvérträg zur Regelung der Gehalts- und Anstellungs- bedingungen der taufmänni Hei Angestellten und der Werk-
Freltstaats |
2, dem Kaufmännischen Verein | von 1858, Bezink Coburg, dem Verband Deutscher Handlungs- j
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meister in den Handels- und indusirielen Beirieben (mit Aus nahme ber Kleinhandels- und Handwe tsbetriebe) wirò für den genannten Ve1usskreis gemäß § 2 der Vero dnung oom 23. De- zembér 1918 (Reih&Geseybl. S. 1456) für das Gebiet der Stadt Mühlhausen i. Thür. für allgemein verbindlich erklärt. Die allgemeine Verbindlichkeit beginni. mit dem 15. Januar 1920. Sie erstreckt sich nicht auf Ärbeitsveriräge, für die besondere Fachtarifoerträge in Geltung find. Folls künstig jür einen Hande!s- und Jndustriezweig ein besonderer Fachtarifvertrag für allgemein verbindlich erfläct wird, scheidet dieser mit dem Boginn der allgemeinen Verbindlichkeit aus dem Geltungs- berei des allgemeinen Tarifvertrages aus.
Dex Reichsarbtii3minisier.
Das Tarifregister und die Registerakten können im NReihs- arbeitöministerium, Berlin NW. 6, Luijensiraße 33/34, Zimmer 161, während der regelmäßigen Dien'istunden eingesehen werden.
Arbeitgeber und Arbeitnehmer, für die der Tarifvertrag infolge der Erklärung des Reichsarbeitêministeriums verbindlich ist, Tônnen von den Vertragüparteien einen Abdruck des VYarifvertrags gegen Erstattung der Kosten verlängen. E
Berlin, den 1?. Februar 1920,
Außer den in der Bekannimachung vom 15. März 919 (Nr. 68 des Deuischen Reich3anzeigers und Preußischen Staat8- auzeigers für 1919) namhaft gemachlen Versuchsanstalkèn ist noch für das Rechnungsjahr 1919 zur Ausführung von Kalisfalzanalysen gemäß den Vors@rlfien urter 2B der Bekanntmechung vom 28. Juni 1911, betresfferd Bestim
| mungen zur Ausführung des Gescges über den Absag vou
Kalisalzen (Reichs-Gesegbl. S. 256), zugeiassen wardeu1 Versuchsanstalt : Landwirischaftlihe Versuchsstation des Rheinischen Bauernotereins in Kempen (Nhein).
Die Befugnis dvieser Versucsftation zur Ausführung von Kalisalzanaiyjen im Sinne der eingancs erwähnten Vorschristen erstreckt sich auf das ganze Neich8gebiet e /
Der Neich8wirtschaftsministe J. A.: Herm 66.
Der Firma Thüringische Elektrizitätss und Ga3- N orke A-G. in Apolda ist die Genehmigung zur Uuss- gabe von Schuldverschreibungen auf den Jnhaber bis zum Betrage von einer Million Maz? erteilt worden.
Die Schuldverschreibungen, für die hypoth-fkarische Sicherheit gewährt wird, sind mit 41/4 vom Hundert jährlicz zu veizinsen, his 1924 unkündbac und zu 102 09%/, zurückzahlbar. ,
eimar, den 28. Februar 1920,
Ministerium des Jimern, J. V. Rromäyéee.
Die von heute ab zur Au3gabe gelangenden Nummern
89/40 des Neichs9-Gesegblatts enthalten: Nummer 39 unier
Nr. 7319 eine Bekánnimachung, betreffend Abänderung der Bekanntmachung, betreffend Nushebung der Bewirtschaftung von Cumrnaronharz und Fesisegung von Höchstpreisen für Cumaronharz vom 8. Dezember 1919 (Réichs - Geseybl. S. 1979), vom 18. Februar 1920,
Nr. 7320 eine Verordnung, betreffend die Ueberlassung von Anhängewagen an gemeinnüßzige Verkehrsunternehmungen, vom 19. Februar 1920,
Nr. 7321 eine Bekanntmachung, betreffend das Außer- Iraftireten der §8 1 und 2 des Ausfühiungsgeseßzes zum Friedensvertrage vom 31. August 1919 (Neichs-Gesegbl. S. 16830) gegenliber Japan, Bolivien, Guatemala, Peru, Polen, der Tscheho-Slowaîei, Uruguay, der Südafrikanischen Union und Negypien, vom 20. Februar 19420;
Nummer 49 unter
Nr. 7322 eine Verordnung, betreffend den Verkehr mit Arzneimitteln, vom 18. Februar 1920.
Berlin, den 24. Februar 1920,
Postzeitungzamt, Kre.
Die Oberförfterstelle Rothebude (Gumbinnen) ift zum 1. Jani and die Oberförsterstelle Tzullkinnen (Gum- binnen) zu einem noch zu bestimmenden Termin, jedoch vor- anssichtlih nicht vor dem 1. Juli 1920 zu bejeygea. Be- werbungen müssen bis zum 20. März eingehen,
Ministerium für Wissenschaft, Kun und Volksbildung, f Dor bisherige» ordentliche Professor Dr. Frickenhaus in Straßburg ist zum ordentlichen Professor in der philo- sophischèn Fakultät der Univerfität in Kiel ern«amt wor den,
Bekanntmachung. Den Kauflenten Mar Kirschberg, Berlin-Schöne- erg, Vadenschestraße 1011, Adolf Kirschberg, Berlin- Schöneberg, Badenscßestraße 10 11, und Abraham Klahs, Chatrlotténburg, Schlüterstraße 26, habe ih die Wteders- aufnahme des durch Verfügung vom 11. Juli 1917 — 2491. W. 11/17 — R.-A. Nr. 172/1917, Amtsblatt Stück 30, untersagten E mit Gegenständen des täglichen Bedarfs, insbesondere mit LBech-, Wirk: und Strickwaren, auf Grund des § 2 Abs. 2 der Bundesratsverordnung vom 23. September 1915 (RGBl. S, 6083) durch Versügung vom heutigen Tage gestattét.
Betlin, den 7. Februar 1920.
Der Polizeipräsident. Abteilung W. J. V.: Dr. Weiß,
P E e E E A
Der Reichsrat versammelte sich heute zu einer Voll- ißung; vorher hielten der Ausschuß für Volkêwirtschaft, bte vereinigten Aussck{üfe für Velkswirkchaft uud für Haushalt und Nechnungstwesen, die vereinigten Ausschüsse für tunere Ver- waltung und für Haushalt und Rehnuvgbwesen, die vereinigten Ausschüsse für innere Verwaltung, für Haushalt und Rechaungt- wesen und für Durchführuüg des Fri einigten Ausschüsse für Haus für innere Verwoliung jowie
L n Rechnungswesen und c Cir T 4 Al Y » A er Ansschuß sür Rechtspflege
Wie „Wolffs Telegraphenblüiro“ bört, hat die deuts e Regierung die Note der französischen Regierung in der Kohlenfrcage dahin braniwozrtet, daß die sachlichen Vor- auss-zungen, von denen die Nole ausgeht, nit zutréffen. Die materiellen Fragen, die in der N
L ie erörtert worden sind, werden der Wiedergutwmachungskommissien vorgelegi werden,
Das Reichéfinanzminiflerium widmet dern vorstorbe!ten früheren vortragenden Rat im Reichsshazamt, Wüiiliichen Geheimen Oberregierunosrat Nau schning sólpenden Noczruf: Um 17. Febrvar 1990 ifi der Wirkliche Géheirne Ober- regierungsrat Philipp Raushning noch längerem Leideti im 74. Lebensjahre in Berlin entishlafen. Seit seiner im Jah: e 1884 erfolgten BVetufung in bs Relchsschaygami Hat er auf dem Gebiet des Zoll- und Sleuerwesens ausgezeichnete Dienste geleistet, die im Jahre 1908 in dex Verleihung des Charatte:6
als Wirklicher Gekeiwer Overreaterungsrot mit vem Nonge eines Rats erster Klasse die wohlverdiente ehrende Ancrkennutig
fanden. 1905 zwang ihn sein ae! chwächter Gesundheittzustai um seine Versezung in den Nuhejiend nachzuichen, die ihm unter Anerkennung seiner vieljöhrigen treuen Awtssührung gewährt wurde. Im Reichsfinanzministerium bleibt ihrn ein dauerndes ehrenbdes Gedächinis gesichert.
nare tei a4
Die ehemaligen Kofsenbeamten, Mitglieder der Kaplenkommissionen, Rechnungsführer und alle sonstigen Personen des fiüheren Heeres, dié noch fiékalische und Truppengelder irgend welcher Art, ¿. B. Kantinen-
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übershüsse, Selbsthewirischäftunasgelder, Kiuofonds, . "1 F L P Á m b l 4+ handlungtüberscüsse, schwarze L usw. hinter sich haben
werden laut Meldung des „Wolfss@en Telegrophenbüros“ hiermit aufgefordert, diese Gelder ohne Rücksicht auf ihre Her tunft binnen 4 Wochen na Erscheinen diejer Aufforverung zur Vermeidung slafiechilicher Verfo gung in jedem unbegrüne eten Falle der Fiistübersreiturg mit den eiwa vorhandenen. abge- \chlofsenen Büchern, Belegen Akten usw. an ihre ehemalige Trupp? n- kasse oder, wenn diese nicht mex vorhanden oder ihre An- chrift nicht mehr bekannt ist, an die nächsie Heereskofse unter gleichzeitiger Anzeine an die für diese Kasse zuständige „nten dantur zur Vereinnahmunng bei ven Reicys8einnahmen abzuliefern. Zweifelhafte Eigentumsverhältnisse. an diesen Geldern werden alsdann besonders geflärt werden. E!waige berechtigte Gegenansprüche ver abliefernden oder sonst be teiligten Perionen gegen den Fitfus werden durch die Ab- lieferung n‘cht berührt; sie wecien fiels einer nah öglichkeit beschleunigten und sorgfältigen Erledigung zugeführt. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, daß es im Reichs- interesse unbedingt geboten ist, die noch rücckitändigen Ab- rechnungen aus der Kitegszeit nunmehr mit aller Beschleu- nigung 2u Ende zu führen. Die vieifah noch säumigen Rechnungs!eger werben deshalb hiermit öffentlich aufgefordert, die Rechnungslegung -vnverzüg lich und Unbescadet sorgiältiger Arbeit mit größter Beschleunigung zu vollenden. Als äußerste Frist für diese Nehruneslegung wird der 20. März 1920 bezeichnet. Verlängerung dieser #
er Fuist kann nur in gang besonderen Ausnahmefällen durchz die zusländige Jutendantur bewilligt werden.
Es wird hierbei besonders betont, daß die zur Nechnungs- legung Verpflichleten durch ihre Entlassung aus dem Heeres dienst von dex Verpflichtung A zrer rehnunaen, Beantwortung und Erledigung der von militärischen Dienststellen an sie ergehenden Ansragen und Aufirägen, die mit dieser Abrechnung zusammenhängen, nicht enthunden find. Etwaige böswillige oder fohrlässige Verzögerung oder Ab- lehnung der Recnungslegung zicht unter Umständen Strafe verfolgung wegen Schädigung der Reichsinteressen nach sich und hat zur Folge, daß diese Arbeiten durch andere Personen auf Kosten der Säumigen bewirkt werden.
Im Falle der Unmöglichkeit der Rechnungslegung (etwa infolae Todesfalles oder \chwerer Krankheit der zur Nech- nunaslegung Verpflichieten) ist däs gesamie Abrechuungs- material nebst Kassenbeständen usw. sogleich an die nächste militärische Kasse zu übergeben.
Stundung von Gebühren nach dem Jukrafttreien des Friedensvertrags und des Ausführungs- gesches: Zur Beseit!gung von Zweifein, die bei den Ve- teiliglèn über die Möglichkeit einer Stundung der Jahres- gebühren für Patente und der Verlängerungsgebühr für Gebrauchsmuster bestehen, wird folgendes mitgeteilt:
Nachdem am 10. Januar 1920 der Friedensverirag und das Ausführungsge’eß dazu vom 31. August 1919 in Kraft getreten find, besteht für alle vorher fällig ene Patentjahresgebühren und Gebrauhsmusterverlängerungsgeblihren, sofern es fih um Jnländer oder solche Ausländer handelt, die H entwedér auf den Friedens- vertcag oder auf das Auéführungégesey dazu au *fönnen, eine ges segliche Zahlungéfrist bis 10. Januar 1921. Diese Regelung ist an die SteÜe der Gebührenfstundu 1g getreten, es bedarf also nah der le iRechtêlage n diese Gebühren keiner Anträge auf
tundung oder Weiterstundung.
Anders liegt es dagegen Fei den na ch dem Inkrafttreten des L fällig gewordenen Gebühren. Für fe gtlt die ge- ebli: Fristverlängerung von einem Jahre ni!. Für sie bedarf es alio, wenn sie infolge des Krieges niht gezahlt werden Tönnen, begründeter Siundungsanträge. Da die Bundedsratsverordnungen vom 10, September 1914 und 31. März 1916 zurzeit noch nicht aufs gehoben sind, kann die Stundung vorläufig noch in der bisherigen Weije gewährt werden, wenn die Begründung des Gesuchs ausreicht.
Die Verhandlungen des Reich s\chulaus\{chusses wurden estern unter dem Voisiß des Unterstaaisseîretärs Schulz fort- geseyt und zu Ende gejüÿrt.
Laut Bericht des „Wolffschen Telegraphenbüros“ überwies der Aus\chuß nah Vorträgen des Gewerbel-hrers Baar vom Reichs- ministerium des Innern, des Ministerialdixeltors von Seefeld
Boamtesvftellvertreier, |
Gs j zur Fertigslelung ihrer Ab- |
ES chEME A
' wandte fich Professor Dr. Saran aus
1D A E ar M
A O i is E D
und des Landesgewerberats Dr. Ziertmann vom Preußischen Handelsministerium die vou den beiden leßtgenannten Rednern vor-
| gelegten Leitsäße über die Frage der Umgrenzung und der Durch- è führung der ? fonferenz als Material.
Fortbild ungtschGulp\licht der Reichéschul- Uebex die Tagung des Ausschusses für die Neuorduung der deutshen Rehtschreibung |beo- richtete der Geh. Regierungsrat Dr, Karst ädt vom Preußtscen Kultusminifterium. Cx emp?!ahl dem Reichsschulaus\ckuß, fich dem auf ener Tagung von der überwiegenden Mehrheit angenommenen Votrm auf
fende Neugestalturg der Nechtschreibung anzuschließen un» mit der
lichen Behandlung der Frage einen engeren Anêtshuß von zu beauftragen. Als Berichterstatier Erlangen gegen eine wett- gebende Netutordnung der Nechtschreibung aus gechihtiichen, wirt- ¡chaftlichen, künstlerischen und nationalen Ecwägungen; er empfahl, die Durchflihrungen ciner ia engeren Grenzen fi haltenden Reform auf einen glaftigeren Zeitpunkt aufzuschieben. Der Unter- siaatssekretär Sch nlz stellte fest, daß durch die entgegen dem ausdrüd'ichen Wunsch des Ausschusses in die Presse gelangten, zum Teil nvmnrichtigen Berichte die öffentlihe Meinung in de- dauerlichèr Weise in Urrvhe verseyt worden sei; es habe fich bet den Beratungen des Anus\chusses nur um Vorarbeitea, bejonders um eine vorldufige Klärung - der grundsäßlihen Stellungnahme gehandelk. Der R-ichsschulauéshuß fei in setner Entscheidung
Fodbmännern
* Steuer von 2 bi3 8 vH zu entrichten.
ver Minderheit !
und die ausländische mobile Werte besizen, verpflichtet, eine Diese Steuer wird viht vom Nominalwert, sondern vem wirklichen Wert des
Bosittitels berechnet. Nuselans,
Die Sowjetregiernng hat wah einer Meldung des „Nieuwe Couraat“ je eine Friebenänote an die Vers einigten Stiaateu, Japan und Rumänien gerichtel Amerika wird gefragt, warn und wos die Friedensverhankp lingen beginnen künnen. Japan witd auf feine wirtschaftlichen Jnieressen im fernen Osten hingewiesen.
— Der „Daily Telegraph“ meldet aus Novorofstsk vom 16. Februar, daß Denikin em neus demokratisches
' Kabinett unter Melniksff als Preraierminifter gebildet hat.
frei, besonders hinsihtlih des Ausmaßes der Neuordnung, Es wurde
nah längerzr Aussprace beshlcssen, im Hinblik auf die staiken Gegensäße, die in der Berichterstattung zutage getreten seten, die endgültige Entscheidung nah einer vorherigen Stellungn Swuylverwaltungen der Länder der rächsten Tagung des tei auêschusses zu überweisen. Der Geveime Regierungsrat S
me der ?
begtündete alshann einen vom Reichsministerium des Innern vor- .
gelegten Gesegentwurf über die Lehrerbildung, der, ohne
den sahlichen Beratungen der feichs\{chulkonferenz vorzugreifen, entsprechend dem Artikel 143 Abs. 2 der Neichsverfasjung für
öffentlichen Lehranstaiten bauptamtlih anzuftellenden Lehrex und Lehrerinnen vor threr Aukbildung für das Le..ramt den
erfolgreichen Besu) einer wissenschaftlichen, künstlerishen oder tech- nischen höheren Lehranstalt oder den Nachweis der Erwerbung durch eine joldje Lehranstalt vermittelten Bildung durch eine besondere Prüfung vorsicht. Nach eingehender Aussprache wurde dèr Gutrourf mit Ceinen Aénderungen angenommen.
Der Reichssculauesuß bes{!oß sodann, die Borarbeiten für die den Schulberwmaltungen aus den Betfässungtbestimmvngen über die weltlichen Schulen, über den Arbeitsunterriht und ähnliche Fragen
erwachsenden jchuilehnischen Aufgaben in die Wege zu leiteu,
Das Sésammtminisiterium hat, wie „Wolffs Telegraphen- büro" melbet, im Benehmen mit dem Bay:ui!chen bund eine Bekäanvimachung erlassen, wonach die Dienstzeit béi allén Staatübetzörden auf 48 Stunben wöch0nts- (ich ausgedehnt wird. Der freie Sonnabenduachmiilag bleidt
Ia l erhalien.
TICamiens
Ar T m D V A2 T H Po ¡V R A GIES ff E E E, Oli E t o)
Großbritancien nuv Frland.
Der Oberste Rat hot nach einer Meélhung des „Telegraof“ Weniselos zur Teilnahme an der Besprechung über die Aukfucfi von Smyrna und des gaugrenzenden G& biets beruten und beschlossen, einen Gedankenaustau}|ch ber die A driafrage zwischen dem südoslawischen Delegierten Trumbitsch und Nitti in London herbeizuführen.
— Jm Unterhaus wurde obiger Quelle zufolge mit- geteili, baß die engliche Regierung Polen zwei Millionen
Pf..nd Sterling für Leber smiitel, Eilsendahnmatecial ujw. vors»
ge\chossen habe. Dér Staatoseëcetär des Junern teilte mit, daß die Sommerzeit am 28. März beginnt und am 29. Sep- tembex nba.
Laut eit,
Dio Botschaftectonferenz hat geftern, dem „Welffschen Telearáphenbüio* zufolge, beschiosseon, daß die Bewozner dér Stadt Memel diplomatish von Franktieich verireten werdet sollen. Mit dec Zerstörung des deutshen Marines- materials soll begonnen werden, mit Ausnahrne der Schiffe,
drahtlose Nachr
M rO INAZZE da
— Nach einer Neuterm-!dunz sehen dle Bedingungett des Waffenstillstand es zwischen den Tshechoilowalen und den Bolschewisten vor, doß zwischen der ischecischen Nachhut und der bolschewistishen Vorhut ewe neutrale Zone
eingezihtet wird, die Bolschewisten dea Tschechen Kohlen liefern
und die Tschechon den Bols@ewisten das Gold zur Verfügung
stellen, das fie in Ackutsk bewachen, ferner daß die Tschethon» :
den Antibolschewisten keinen Beiständ leißién.
Jn der Kammer gab ver Ministerpräsident Aufe flärung über die leßte Ministerkrise. Dato beantragte eit Vertravensvotum, das von den Liberalen abgelehnt wurde. Bei der Abstimmung drang jedoch das Vertrauen3votum mit 144 Stimmen gégen 17 Stimmen durch,
Das Justizminifterium hat nach einer Meldung des „Wolffschen legrophenblirss“ aus Hammerfest foigende Ÿt erhalten :
Die nordrussische Negierung und General Miller find aus Archangelsk an Bord cines russischen Sisbrewers, auf dem ih êber iausend Flchtlinge, namentlih Russen, Dänen und Belgier befinden, hier eingetroffen. Es war ihnen im leyten Augendlick ge- langen, aus Archangelsf zu entfommen. Der Gisbrecher isi am Mitiwoch nah Troms|ö weitergefahren.
Gèr Präsident Wilson hat lat Meldung der „Agence Havas“ Bainbridge Colby zum Staatssekieiär ernannt.
— Der amerikanische Eenai hat dem „Nieuwe Covrant“ zufolge beshiossen, den Friedensverirag heute wieder zu behandeln und alle enderen Fragen zurücfzustellen, bis der Frieden6bvertrag endgültig erledigt ijt
— Laut Meldung der „Times“ hat Hoovér in Baltis
| more eine Rede gegen das Besireben des Präsidentén gé ert 5
| halten | unterwerfen
den Friedensvertrag eiver Volkéabstimmung zu Da Euxropa nicht genésen könne, bevor die amerifautshe Mitwirkusg bei der Birederhersiellun® des Kredits und der Erzeugung aesiczert sei, solle das amer:fanische Voik im eigenen Interesse den Friedensvertrag ratifiziéètren. Die Rede Hoovers hängt nah dem genann!en Blatt mit einer Be- wegung unter den Demokraten zusommen, die Annahme des
! Friedensvertrags im Senat so zu erreichen, wie fie von den
Nepublitanern gewünscht wird. sien. Das fapanishe Abgeordnetenhaus war nah einer
/ Meldung des „Eajsiern Service“ während der Erörterung des | Gesetzes über das allgemeiné Wahlrezt der Schauplaß
die vorläufig oder endgültig einzelnen Staaten liberwiesen |
werdeti sollen. deutsche Regierung Schnellzugverbindung Paris —Prag über Nürnberg zu begünstigen.
Die rumänische, die tschecho-slowakische und dis südslawische Friedensdelegation haben bei der Bot \chafterkon. ferenz in einem Memorandum gegen mehrere Bes merkungen der ungarischen Friedersdelegation Einspruch er- hoben, namentlih gegen die Aeußerung, daß es sich bei den drei genannten Staaten um eine niedere Rasse handle.
— Jn ber vorgestrigea Aussprache der Kammer übex die Verkehrs\hwierigkeiten ectlärte der Verkehrsminister
Le Troc ; Eisenbahnpersonal an de / e Trocquer noch, um das Eisenbahnper] an det DG | n gestern, d
trieb der Eisenbahnen zu beteiligen, würde er einen Geseßze entwurf über eine neue Art der Ausbeutung vorlegen. Die Kammer erteilte dem Eisenbahnministèr schtießlih ein Ver- irauensvotum.
Jn der gestrigen Sizung der Kammer wurde liber dis |
Ginberufung der Jahres flasse 1920 verhandelt.
Nachdem der Berichterstatter den Antrag begründet hatte, erklärte der Abgeordnete Os sola, wie „Wolffs T i Deutschland habe einen solchen Aderloß erlitten, daß es niht an einen Krieg denken könne. Der Sozialist Boncour verlangte die voUständige Entwaffnung Deutschlands. Solange bas französische "eer am Nbein stehe, sei ketnerlei Gefahr vorhanden; die deutsche Arinee aber müsse baldigst auf die im Friedensvertrag vorgesehene Stärke zurückgesührt werden, Frankreich Tbe verschiedene Gel?geit« heiten zur Enimgsfnung Deutschlands verpaßt, namentlich die Stunde von Kurt Eisner.
— Wie bereits gemeldet, hai der Finanzminister Marsal dem Finangausschuß der Kammer seine neuen Steuer» projekte untabreitet, Das „Wolsfsche Telegraphenbürg“ leilt daraus mit, daß Marfal einige von seinen Vorgän Kloß eingebrachte Gesetze abgeändert und eine Umsaßsteuer für alle Geschäfte vorschlägt, indem er die Gtundtaxye von 1 vH. auf 11/5 vH. erhöht, ohne einen Unterschied zu “a zwischen Eingel- und Evgrosverkäufen. Die Taxe für PLuxusartikel beträgt 10 06. und außerdem wird eine Waren- kategorie geschaffen, die 6 vH. entrihten muß und die als Halbluxus bezeichnet wird. Die Einkömmensteuer erfährt îleine Abänderungen dadur, daß éin gewisser Bes trag des Einkommens, je W der Größe der Kommune, tun der der Steuerpfl'{chtige lebt,
T verdient wird, soll mit 6 vH "belastet sein. Die rieg8gewtlunsteuer wid im Johre 1920 noch 4 mas die Klovsche Sosdertaxe und die Vermögenszuwachssteuer, die während des Krieges erhoben wurde, wird fallen gelassen, dagegen find alle Ausländer, die in Frankreih wohnen
Des fernèren is bestimmt worden, an die | das Ersuchen zu richten, eine direkte |
wildèr Zujammenstöße und sines Händaemetnges. Dies Dypositioispartei fiellte den Antrag, der Rezierung ein Miß- travenèvotum zu ertéilen. Diez Wenge griff die LDüros der Negierungsblätter wegen ihrer Opposition negen das allgemeine Wahlrecht an. Die Polizei mußic einschreiten, um weiteren Zusammenstößen vorzubeugen.
Statistik uud Volkêwirtschaft, Arbeitsfiréitigkeiten.
Um bic seit einigen Wochen s{chwehenden Lohnstreitigketten im Müllereigewerbe Groß Berlins zu beleiiigea, wurde der Schlihtungsaus\{chuß angerufea, dexr hiesigen Blättern zu- foige am 17. d. M. seinen Spruch füllte, wonach die gelecnten Arbeiter 170, die ungelernten 165 «4 Wochenlohn erhaltet sollten.
: Diesen Spruch erkannten abèr die Arbeiter nicht an, iondern ver-
‘elegraphenbüro“ berichtet,
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euerfrei bleibt; was darliber |
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langten etwa 220 H die Woche. Da die Müllereibetrieve sich noch mter Zwangswirishaft Hefindon und infolgedessen auch bes ziglih der Löhne von der Meichögetreidestele abhäng'g sind, ounten sie "Ua Verlangen nicht folgen. Die Arbeiter find
ne die weite Instauz, das Demobilmahhungsatt, anzurufen, in dén Ausstand getreten. Es handelt {h ur 6 große und 2 mttilere Betriebe, in denen etwa 900 Atbeiter beschäftigt find und die rund 20 000 Zentner Mehl den Taz hecstellten. :
Der Ausstand er Buhdruker, Segyer und Di e t in [Ius ist „W,. C. B.“ zufolge beendet. Die Ausständigen haben die Arbeit wiedor aufgenommen, naddem ihre Forderungen bewilligt worden skid, |
Bum Eisenbahnerausftand bei der Paris— Lyon—Mittelmeerbahn erklärte, wie „W. T. B.“ aus
aris erfährt, der leitende Bet1 iebsingenieur der Presse, daß in ben
artser Werkstätten nicht gearbeitet worden sei. anahimen gegen die Äueständigen würden getroffen, und es werde bereits verjucht, einen Hilfsdierst zu schaffen. Während der Güterverkebr rube, seien die Expresizüge wie ‘gewöhnlich PgangG. Na dem „Echo de Paris“ sind in Lyon bercits 60000 Arbeiter ausfständig, weil sih dort andere Urbeiterklafsen dem Gisenbahnércusfiand ange- s\chlossen haben. Nach dem genannten Blatt ist man an dem Siß der nationalen Föôderation der Eisenbahner einem allgemeinen Ausstand nicht geneigt; wan hält ihn in diejem Augenblick nicht für angebracht.
Aus Rom wird dem ,W. T. B,“ telegraphiert: „Messaggero“ meldet, daß hie Metallarbeiter einstimmig den Beginn des eneralausstands für den gestrigen Mittwechaberd ant«
sept hatten. Nath einer Meldung des „Temps“ sind in Brescia nruhen ausgebrochen. — Wie Mailänder Llätter melden, ist der Ausstand bei den lombardishea Kleiubahnen gesterit beigelegt worden. nfolge der Teurung, namentlich des Brotes, macht {ich, wie „W. L. B aus Brüssel erfährt, seit einiger Zeit im B N unter den Arbeitern eine Ausstandsbewegung bemerkbar. Der Ausstand der B Ca LA d Lees dehnt sich aus. Gestern marichi 1ten Züge von Ausständigen durch mehrere Gemeinden und versuchten vor den Gruben, die uod zur Arbeit Erscheinenden von dex Yrheit abzu- halten. Die Züge wurden von der Polizei zerstreut.

References: § 2
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 §8
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