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Timestamp: 2019-10-18 17:44:54+00:00

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BFH, 07.11.2007 - II R 28/06 - dejure.org
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BFH, 07.11.2007 - II R 28/06 (https://dejure.org/2007,207)
BFH, Entscheidung vom 07.11.2007 - II R 28/06 (https://dejure.org/2007,207)
BFH, Entscheidung vom 07. November 2007 - II R 28/06 (https://dejure.org/2007,207)
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ErbStG § 7 Abs. 1 Nr. 1; EStG § 20 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2; BGB § 362 Abs. 2, § 185
ErbStG §§ 7 Abs. 1 Nr. 1, 20 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2; BGB § 362 Abs. 2, § 185
Freigebige Zuwendung bei verdeckter Gewinnausschüttung an nahe stehende Personen
Freigebige Zuwendung eines Gesellschafters an eine nahestehende Person bei Veranlassung zur Zahlung durch die GmbH; Bestimmung des Zuwendenden bei einer Schenkung unter Lebenden; Abgekürzter Leistungsweg bei einer Vermögensverschiebung zwischen dem Zuwendenden und dem ...
Vorsicht bei überhöhter Vergütung an Angehörigen des GmbH-Gesellschafters
Verdeckte Gewinnausschüttungen an nahestehende Personen sind keine Schenkungen der Gesellschafter
Überhöhte Vergütung an im Unternehmen beschäftigten Angehörigen eines GmbH-Gesellschafters wirkt sich nachteilig aus
"Verdeckte Gewinnausschüttung" an nahestehende Person als Schenkung der GmbH
Schenkungsteuer - Schenkung der GmbH an nahe Angehörige - eine verdeckte Gewinnausschüttung?
Allgemeiner Überblick über die Steuerpflicht
Besonderheiten bei der Schenkungsteuer
Kurznachricht zu "Verdeckte Gewinnausschüttung - neue Brisanz durch Schenkungsteuerpflicht" von StB/WP Walter Berizzi und StB/WP Dr. Andreas Guldan, original erschienen in: BB 2011, 1052 - 1055.
Zusammenfassung von "Anmerkung zum Urteil des BFH vom 07.11.2007, Az.: II R 28/06 (Schenkungsteuer bei verdeckter Gewinnausschüttung an Angehörige)" von RA/StB Dipl.-Fw. (FH) Dr. Hellmut Götz, FAStR, original erschienen in: ZEV 2008, 156 - 157.
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BFH v. 07.11.2007, Az.: II R 28/06 (Kabinett beschließt Erbschaftsteuerreform)" von RegDir Winfried Hartmann, original erschienen in: ErbStB 2008, 99 - 100.
Zusammenfassung von "Anmerkung zum Urteil des BFH vom 07.11.2007, Az.: II R 28/06 (Freigebige Zuwendung der GmbH bei vGA an nahestehende Personen)" von RA Dr. Wendelin Staats, LL.M., original erschienen in: BB 2008, 1550 - 1551.
Kurznachricht zu "Segen oder Fluch? - Das BFH-Urteil vom 7.11.2007, II R 28/06" von RA/StB Dr. Christopher Riedel, original erschienen in: ZErb 2008, 227 - 232.
Kurznachricht zu "Verdeckte Gewinnausschüttung und Schenkung" von Notar Dr. Christian Kesseler, original erschienen in: ZNotP 2008, 481 - 482.
Kurznachricht zu "vGA und verdeckte Einlagen bei Kapitalgesellschaften - Wann ist mit schenkungssteuerrechtlichen Konsequenzen zu rechnen?" von RA/ Dipl.-Finw. Dr. Rüdiger Gluth, FA SteuerR, original erschienen in: ErbStB 2008, 107 - 109.
Zusammenfassung von "Gemischte Schenkung bei vGA an nahestehende Personen" von Dr. Bernhard Janssen, original erschienen in: BB 2008, 928 - 931.
Zusammenfassung von "Verdeckte Gewinnausschüttung zwischen Zivilrecht, Ertragsteuerrecht und Schenkungssteuerrecht" von Prof. Dr. Georg Crezelius, original erschienen in: ZEV 2008, 268 - 273.
Zusammenfassung von "Disquotale Gewinnausschüttungen und Einlagen im Schenkungsteuerrecht - eine unendliche Geschichte" von RA/StB Dr. Heinrich Hübner, original erschienen in: DStR 2008, 1357 - 1362.
Kurznachricht zu "Schenkungsteuer auf verdeckte Einlagen und verdeckte Gewinnausschüttungen - Die neue Rechtsprechung des II. BFH-Senats und ihre ertragsteuerliche Wirkung" von RD Winfried Hartmann, original erschienen in: GmbH-StB 2008, 203 - 208.
Kurznachricht zu "Schenkungsteuerliche Auswirkungen von Leistungen zwischen Gesellschafter und Kapitalgesellschaften und umgekehrt" von RA/FASteuerR/StB Dr. Christoph Felten, original erschienen in: BB 2011, 1621 - 1626.
Kurznachricht zu "Die grenzüberschreitende verdeckte Gewinnausschüttung zugunsten einer nahestehenden Person als schenkungsteuerliches Gestaltungsinstrument" von RA/StB/FAErbR Dr. Manfred Reich, original erschienen in: ZEV 2012, 582 - 585.
Kurznachricht zu "Neuere Entwicklungen im Steuerrecht - Schenkungsteuerpflicht disquotaler Einlagen und verdeckter Gewinnausschüttungen" von RA/FASteuerR Dr. Gero Burwitz, original erschienen in: NZG 2012, 90 - 92.
Doppelbesteuerung von Einlagen und verdeckten Gewinnausschüttungen?
FG Nürnberg, 18.11.2004 - IV 284/03
BFHE 218, 414
NJW-RR 2008, 988
FamRZ 2008, 783
BB 2008, 1548
DB 2008, 509
BStBl II 2008, 258
NZG 2008, 357
Da bei einer auf dem Gesellschaftsverhältnis beruhenden Zahlung überhöhter Entgelte an eine dem Gesellschafter nahestehende Person keine gemischte freigebige Zuwendung der GmbH an die nahestehende Person vorliegt, sieht sich der Senat im Hinblick auf das BFH-Urteil in BFHE 218, 414, BStBl II 2008, 258 zu dem Hinweis veranlasst, dass in diesen Fällen der Gesellschafter selbst Schenker i.S. des § 7 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG sein kann (vgl. Briese, GmbH-Rundschau 2016, 327; Crezelius, ZEV 2016, 107).
In einem solchen Fall fehle es an der für eine freigebige Zuwendung erforderlichen Vermögensverschiebung zwischen dem Gesellschafter und der nahestehenden Person (vgl. BFH-Urteil in BFHE 218, 414, BStBl II 2008, 258, unter II.2.).
Weichen Leistungen und Gegenleistungen bei einem Grundstücksgeschäft objektiv (nicht unwesentlich) voneinander ab, kann unter weiteren Voraussetzungen neben der Grunderwerbsteuer --dieser unterliegt nur der Wert des entgeltlichen Teils-- eine schenkungsteuerbare sog. gemischt-freigebige Zuwendung vorliegen (z.B. BFH-Urteile vom 30. März 1994 II R 7/92, BFHE 174, 249, BStBl II 1994, 580; vom 7. November 2007 II R 28/06, BFHE 218, 414, BStBl II 2008, 258;… vgl. auch Hofmann, Grunderwerbsteuergesetz, Kommentar, 9. Aufl., § 3 Rz 22 und § 9 Rz 63).
Da bei einer auf dem Gesellschaftsverhältnis beruhenden Zahlung überhöhter Entgelte an eine dem Gesellschafter nahestehende Person oder an eine dem Gesellschafter einer Muttergesellschaft nahestehende Person keine gemischte freigebige Zuwendung der GmbH an die nahestehende Person vorliegt, sieht sich der Senat im Hinblick auf das BFH-Urteil in BFHE 218, 414, BStBl II 2008, 258 zu dem Hinweis veranlasst, dass in diesen Fällen der Gesellschafter selbst Schenker i.S. des § 7 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG sein kann (vgl. Briese, GmbH-Rundschau 2016, 327; Crezelius, ZEV 2016, 107).
Eine bloße Minderung des Werts dieser Geschäftsanteile ist schenkungsteuerrechtlich ohne Bedeutung (BFH-Urteil vom 7. November 2007 II R 28/06, BFHE 218, 414, BStBl II 2008, 258, unter II.2.d).
Eine Vermögensverschiebung zwischen den Gesellschaftern der Kapitalgesellschaft (Altgesellschafter) und dem Neugesellschafter kann auch nicht mit dem Gesichtspunkt einer Abkürzung des Leistungswegs (vgl. BFH-Urteil in BFHE 218, 414, BStBl II 2008, 258, unter II.2.) begründet werden.
Disquotale Einlage von Vermögen in eine GmbH durch Gesellschafter keine …
Erforderlich hierfür ist eine Vermögensverschiebung, d. h. eine Vermögensminderung auf der Seite des Schenkers und eine Vermögensmehrung auf der Seite des Beschenkten (Urteile des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 6. März 1985 II R 19/84, BFHE 143, 291, BStBl II 1985, 382, und vom 7. November 2007 II R 28/06, BFHE 218, 414, BStBl II 2008, 258).
Für die Frage, wer an einer freigebigen Zuwendung i. S. des § 7 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG beteiligt ist, kommt es ausschließlich auf die Zivilrechtslage und nicht darauf an, wem nach wirtschaftlicher Betrachtungsweise Vermögen oder Einkommen zuzurechnen ist (BFH-Urteile vom 29. November 2006 II R 42/05, BFHE 215, 529, BStBl II 2007, 319, und in BFHE 218, 414, BStBl II 2008, 258).
Wegen der rechtlichen Eigenständigkeit des Gesellschaftsvermögens der GmbH fehlt es in einem solchen Fall an einer zivilrechtlichen Vermögensverschiebung zwischen diesen Gesellschaftern (BFH-Urteil in BFHE 218, 414, BStBl II 2008, 258).
In einem solchen Fall kann allerdings eine schenkungsteuerbare sog. gemischt-freigebige Zuwendung vorliegen (z.B. BFH-Urteile vom 30. März 1994 II R 7/92, BFHE 174, 249, BStBl II 1994, 580; vom 7. November 2007 II R 28/06, BFHE 218, 414, BStBl II 2008, 258;… vgl. auch Hofmann, Grunderwerbsteuergesetz, Kommentar, 9. Aufl., § 3 Rz 22 und § 9 Rz 63).
Die unmittelbare Zuwendung des Vermögensvorteils aus dem verbilligten Grundstückserwerb an den Anteilsveräußerer würde ertragsteuerrechtlich so beurteilt, als hätte der Anteilserwerber den Vorteil von der GmbH erhalten und diesen an den Anteilsverkäufer weitergegeben (vgl. BFH-Urteil vom 7. November 2007 II R 28/06, BFHE 218, 414, BStBl II 2008, 258, m.w.N.).
Erforderlich hierfür ist eine Vermögensverschiebung, d.h. eine Vermögensminderung auf der Seite des Schenkers und eine Vermögensmehrung auf der Seite des Beschenkten (Urteile des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 6. März 1985 II R 19/84, BFHE 143, 291, BStBl II 1985, 382, und vom 7. November 2007 II R 28/06, BFHE 218, 414, BStBl II 2008, 258).
Wer Zuwendender ist, bestimmt sich nach der Ausgestaltung der geschlossenen Verträge unter Einbeziehung ihrer inhaltlichen Abstimmung untereinander sowie den mit der Vertragsgestaltung erkennbar angestrebten Zielen der Parteien (BFH-Urteile vom 10. März 2005 II R 54/03, BFHE 208, 447, BStBl II 2005, 412, und in BFHE 218, 414, BStBl II 2008, 258).
Erhöhung des Werts von GmbH-Anteilen im Rahmen einer kapitalquotenverändernden …

References: § 7
 § 20
 § 362
 § 185
 § 362
 § 185
 § 7
 § 3
 § 9
 § 7
 § 7
 § 3
 § 9