Source: http://www2.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/abt2/dokablage/oac_13/vo/1/81180000047.htm
Timestamp: 2018-12-15 21:24:18+00:00

Document:
Großingersheim mit angrenzenden Gebieten
1.18.047 Neckartal zwischen Benningen und Großingersheim mit angrenzenden Gebieten
Verordnung des Landratsamtes Ludwigsburg als untere Naturschutzbehörde über das Landschaftsschutzgebiet "Neckartal zwischen Benningen und Großingersheim mit angrenzenden Gebieten" vom 21. Februar 1985 (Ludwigsburger Kreiszeitung vom 30.05.1985).
Aufgrund von § 22, § 58 Abs. 3 und 4 und § 64 des Gesetzes zum Schutz der Natur, zur Pflege der Landschaft und über die Erholungsvorsorge in der freien Landschaft (Naturschutzgesetz - NatSchG) vom 21. Oktober 1975 (GBl. S. 654) in der derzeit gültigen Fassung, wird mit Zustimmung des Regierungspräsidiums Stuttgart als höhere Naturschutzbehörde verordnet:
§ 1 Erklärung um Schutzgebiet
Die in § 2 näher bezeichneten Flächen auf dem Gebiet der Stadt Marbach, der Gemeinden Benningen und Murr, der Stadt Freiberg (a.N.)* sowie der Gemeinden Pleidelsheim und Ingersheim werden zum Landschaftsschutzgebiet erklärt. Das Landschaftsschutzgebiet führt die Bezeichnung "Neckartal zwischen Benningen und Großingersheim mit angrenzenden Gebieten".
(1) Das Landschaftsschutzgebiet hat eine Größe von rund 420 ha und umfaßt die nachstehenden Landschaftsteile im Bereich des Neckartales zwischen Benningen und Großingersheim und der angrenzenden Gebiete:
· Teile der Gewanne Häldenmühle und Murrhalde.
· Teile der Gewanne Im Schemming, Pottelter, Oberer Berg, Neckarspitz, Egerten, Häring, Fahrwiesen und Fischwasser.
· Teile der Gewanne Botenäcker, Spöttelberg und Fasanenberg.
· Teile der Gewanne Fahrwiesen, Steige, Oberer Berg, Obere Ansel, Oberer Wert, Plattwiesen, Allmend, Kieswiesen, Halden, Diemenäcker und Riedberg.
· Hörnle, Fasanenberg, Unterer Gemeindewald, Oberer Gemeindewald, Waldäcker, Egelbrünnle, Herdplatte, Waldweingärten, Holzweingärten, Hohe Anwande, Vordere Reut, Hintere Reut, Neuberg, Feldweingärten, Reutäcker, Allmend, Fleckenäcker, Äußere Wert, Wittumgestad, Mühlwert und Grien.
· Riedberg, Oberer Kies, Riedwiesen, Obere Wiesen, Junger Wasen, Riedberg, Alter Wasen, Mittlerer Wert.
Schutzzweck ist die Erhaltung und Sicherung des ursprünglichen Charakters einer vielgestaltigen Kulturlandschaft in ihrer Funktion für den Naturhaushalt, als Lebensraum der heimischen Tier- und Pflanzenwelt und als Naherholungsraum. Das Landschaftsbild soll vor störenden und beeinträchtigenden Veränderungen bewahrt werden.
10. Aufstellen von Wohnwagen oder Verkaufsständen, außerhalb der zugelassenen Plätze und das mehrtägige Zelten oder Abstellen von Kraftfahrzeugen;
16. Beseitigung oder Änderung von wesentlichen Landschaftsbestandteilen wie Hecken, Gebüsche, Feld- und Ufergehölze, Schilf- und Rohrbestände; Felsen und ähnliche Naturerscheinungen, sowie der Umbruch von Obstbaumwiesen.
1. für die Nutzung im Rahmen einer ordnungsmäßigen Bewirtschaftung land- und forstwirtschaftlicher Grundstücke, mit der Ausnahme von Maßnahmen nach § 5 Abs. 2 Nr. 16;
3. für die ordnungsmäßige Unterhaltung der Straßen, Wege, Plätze, ausgenommen Maßnahen nach § 5 Abs. 2 Nr. 16, sofern Unterhaltungsmaßnahmen nicht lediglich aus Verkehrssicherheitsgründen vorgenommen werden;
4. für die Unterhaltung der Gewässer nach § 28 Wasserhaushaltsgesetz und § 47 Abs. 1 des Wassergesetzes für Baden-Württemberg durch die Unterhaltspflichtigen. Eingriffe in das Ufergehölz sowie die Schilf- und Röhrichtbestände im Rahmen der Gewässerunterhaltung sind jedoch im Benehmen mit der unteren Naturschutzbehörde vorzunehmen;
· Verordnung des Landratsamtes Ludwigsburg zum Schutz des Landschaftsteiles "Botenäcker" in der Gemeinde Murr, Kreis Ludwigsburg, vom 18. Dezember 1969.
Ludwigsburg, den 21.02.1985

References: § 22
 § 58
 § 64

§ 1
 § 2
 § 5
 § 5
 § 28
 § 47