Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/wald
Timestamp: 2020-06-03 16:52:18+00:00

Document:
Wald | Rechtslupe
Betritt ein Wald­be­su­cher Wald­we­ge auf eige­ne Gefahr, kann er grund­sätz­lich nicht erwar­ten, dass der Wald­be­sit­zer Siche­rungs­maß­nah­men gegen wald­ty­pi­sche Gefah­ren ergreift. Mit wald­ty­pi­schen Gefah­ren hat man auch auf Wegen zu rech­nen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Land­ge­richt Mag­de­burg in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge eines Man­nes auf Schmer­zens­geld abge­wie­sen. Nach
Der Erwerb von Hau­bergs­an­tei­len unter­liegt nicht der Grund­er­werb­steu­er. Nach § 1 Abs. 1 Nr. 1 GrEStG unter­liegt ein Kauf­ver­trag oder ein ande­res Rechts­ge­schäft, das den Anspruch auf Über­eig­nung eines inlän­di­schen Grund­stücks begrün­det, der Grund­er­werb­steu­er. Nach § 2 Abs. 1 Satz 1 GrEStG sind unter Grund­stü­cken i.S. des GrEStG Grund­stü­cke i.S. des bür­ger­li­chen Rechts zu ver­ste­hen. Der
Ist eine Wald­um­wand­lungs­ge­neh­mi­gung unter Ver­stoß gegen die Bestim­mun­gen des Geset­zes über die Umwelt­ver­träg­lich­keits­prü­fung sowie wei­te­rer umwelt- und natur­schutz­recht­li­cher Vor­schrif­ten, ins­be­son­de­re des Arten­schutz­rech­tes und des Wald­ge­set­zes aus­ge­spro­chen wor­den, liegt eine rechts­wid­ri­ge Geneh­mi­gung vor. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Osna­brück in dem hier vor­lie­gen­den Fall der Kla­ge eines nach dem Umwelt-Rechts­­be­helf­s­­ge­­setz
Haf­tet ein Wald­be­sit­zers für die Ver­let­zung eines Spa­zier­gän­gers, der von einem her­ab­stür­zen­den Ast getrof­fen wor­den war? Der Bun­des­ge­richts­hof ver­neint dies: das Betre­ten des Wal­des geschieht auf eige­ne Gefahr. In dem jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall nimmt die Klä­ge­rin die Beklag­ten wegen eines Unfalls bei einem Wald­spa­zier­gang auf Scha­dens­er­satz in Anspruch.
Der Wald­ei­gen­tü­mer muss ein Wald­stück vor Über­ga­be an einen Pri­va­ten nicht auf Gefah­ren­quel­len kon­trol­lie­ren. So erhält nach einem aktu­el­len Urteil des Ober­lan­des­ge­richts Koblenz die Wit­we eines Forst­wirts vom beklag­ten Land Rhein­­land-Pfalz kei­nen Ersatz der Beer­di­gungs­kos­ten nach dem Tode ihres Man­nes. Der damals 68-jäh­­ri­­ge wur­de im März 2008 beim Fäl­len eines
Biber­däm­me
Wald­be­sit­zers sind zur Besei­ti­gung oder Redu­zie­rung von Biber­däm­men nicht befugt. Das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­­burg hat jetzt in einem Beru­fungs­ver­fah­ren ent­schie­den, dass die von einem Wald­be­sit­zer zur Abwen­dung von Ver­näs­sungs­schä­den beab­sich­tig­te Höhen­re­du­zie­rung bzw. Besei­ti­gung von Biber­däm­men mit den im maß­ge­ben­den Zeit­raum gel­ten­den natur­schutz­recht­li­chen Vor­schrif­ten unver­ein­bar war, und das kla­ge­statt­ge­ben­de Urteil des Ver­wal­tungs­ge­richts
Bewer­ben sich meh­re­re Alt­be­rech­tig­te im Sin­ne von § 3 Abs. 5 Satz 1 Aus­glLeistG mit im Wesent­li­chen gleich­wer­ti­gen Betriebs­kon­zep­ten um den Erwerb von Wald­flä­chen nach § 3 Abs. 8 Aus­glLeistG, ist die Höhe ihrer jewei­li­gen Aus­­­gleichs­­leis­­tungs- oder Ent­schä­di­gungs­an­sprü­che bei der Ent­schei­dung nach § 4 Abs. 5 Satz 4 FlEr­wV zwar zu berück­sich­ti­gen; eine Redu­zie­rung des Ermes­sens der Pri­va­ti­sie­rungs­stel­le
Kein Hüh­ner­aus­lauf im Wald
Das Ver­wal­tungs­ge­richt Düs­sel­dorf hat in einem vor­läu­fi­gen Rechts­schutz­ver­fah­ren die Ver­fü­gung des Lan­des­be­trie­bes Wald und Holz bestä­tigt, mit der den Antrag­stel­lern, die einen Lege­hen­nen­be­trieb in Bio-Frei­­lan­d­hal­­tung betrei­ben, die Nut­zung einer ca. 5 ha gro­ßen Wald­flä­che zum Aus­lauf für die im Betrieb gehal­te­nen Hüh­ner unter­sagt wor­den ist. Die Antrag­stel­ler hat­ten die Wald­flä­che zum
Wald hat frei zugäng­lich zu blei­ben: Die Ein­zäu­nung eines Wal­des zum Zwe­cke der Bewei­dung stellt den Beginn der Wald­um­wand­lung dar. Die Ein­zäu­nung eines Wal­des ist wegen befürch­te­ter Abfall­ab­la­ge­rung nur an Bede­tei­chen und Grill­plät­zen erlaubt. Ver­wal­tungs­ge­richt Sta­de, Urteil vom 17. August 2009 – 1 A 38/​09
Ein Erwerbs­in­ter­es­sent kann nach § 3 Abs. 8 Satz 1 Aus­glLeistG i.V.m. § 4 Abs. 5 FlEr­wV den Ver­kauf aus­ge­schrie­be­ner Wald­flä­chen zu den gesetz­li­chen Bedin­gun­gen an sich ver­lan­gen, wenn das Aus­gleichs­leis­tungs­ge­setz sei­ne Zurück­wei­sung nicht zulässt. Im Fall des § 4 Abs. 5 Satz 4 FlEr­wV kommt die Ver­ur­tei­lung der Pri­va­ti­sie­rungs­stel­le zur Vor­nah­me der ihrer­seits für einen Ver­kauf erfor­der­li­chen
Ein gewerb­li­cher Ver­an­stal­ter braucht nach einem aktu­el­len Urteil des Ver­wal­tungs­ge­richts­hofs Baden-Wür­t­­te­m­­berg für Fah­ren mit Schlit­ten­hun­de­ge­span­nen im Wald sowohl die Erlaub­nis des Wald­ei­gen­tü­mers als auch eine Geneh­mi­gung der Forst­be­hör­de. Der Klä­ger des jetzt vom VGH bie­tet u.a. mehr­stün­di­ge Pas­sa­gier­fahr­ten in Schlit­ten bzw. Wagen an, die von bis zu sie­ben Hun­den gezo­gen

References: § 1
 § 2
 § 3
 § 3
 § 4
 § 3
 § 4
 § 4