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Timestamp: 2016-10-27 17:04:41+00:00

Document:
2C_297/2012 (17.10.2012)
Dienstabteilung Recht, Postfach, 8090 Z�rich,
Beschwerdef�hrerin, vertreten durch KPMG AG,
Dienstabteilung Recht, Postfach, 8090 Z�rich, Beschwerdegegner.
Beschwerden gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich, 2. Kammer, vom 15. Februar 2012.
Der 1995 verstorbene Y.________ war Alleinaktion�r der Bauunternehmung Y.________ AG und der Y.________ Immobilien AG. Daneben handelte er mit Liegenschaften, weshalb er f�r einen 1979 erfolgten Grundst�cksverkauf als selbst�ndiger Liegenschaftenh�ndler behandelt wurde. Nach seinem Tode im Februar 1995 �bernahm die Ehefrau, X.________, die Aktien der Y.________ Immobilien AG. Diese verkaufte sie am 17. Februar 2005 (bei einem Nominalwert der Aktien von Fr. 200'000.--) zum Preis von Fr. 14'500'000.--.
In der Veranlagungsverf�gung vom 1. Februar 2008 f�r die Steuerperiode 2005 wurde X.________ die Differenz zwischen dem Verkaufspreis und dem Nominalwert der Aktien, abz�glich der darauf geschuldeten AHV-Beitr�ge in der H�he von Fr. 1'366'651.--, d.h. Fr. 12'933'349.-- bei der direkten Bundessteuer als Einkommen aufgerechnet. Daraus ergab sich ein steuerbares Einkommen von Fr. 14'418'000.--; das Kantonale Steueramt best�tigte die Veranlagung mit Entscheid vom 3. Oktober 2008.
Die dagegen erhobene Beschwerde von X.________ wies die damalige Steuerrekurskommission II (heute: Steuerrekursgericht) am 6. M�rz 2009 ab. Das daraufhin angerufene Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich hiess die Beschwerde von X.________ am 30. September 2009 teilweise gut und wies die Sache zur weiteren Untersuchung und zum Neuentscheid im Sinne der Erw�gungen an die Steuerrekurskommission II zur�ck. Auf eine dagegen gerichtete Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten der Steuerpflichtigen trat das Bundesgericht am 6. April 2010 nicht ein (Urteil 2C_814/2009). Am 1. Juni 2010 hiess die Steuerrekurskommission II (im 2. Rechtsgang) die Beschwerde teilweise gut und wies die Sache zur weiteren Untersuchung und zum Neuentscheid im Sinne der Erw�gungen des Verwaltungsgerichts an das Kantonale Steueramt zur�ck. Eine dagegen erhobene Beschwerde des Kantonalen Steueramts hiess das Verwaltungsgericht am 17. November 2010 gut und wies die Sache an die Steuerrekurskommission zur�ck mit der Weisung, die Untersuchungen selber durchzuf�hren. Mit Entscheid vom 29. Juni 2011 hiess das Steuerrekursgericht (im 3. Rechtsgang) die Beschwerde teilweise gut und nahm - weisungsgem�ss - die �berf�hrung der fraglichen Aktien ins Gesch�ftsverm�gen des Liegenschaftshandels erst per 1979 an. Sie ging von einem gesch�tzten �berf�hrungswert von Fr. 3'400'000.-- aus und ermittelte einen leicht reduzierten Gewinn aus Aktienverkauf von Fr. 11'100'000.-- (Fr. 14'500'000.-- ./. Fr. 3'400'000.--) bzw. nach Ber�cksichtigung der AHV-Beitr�ge von Fr. 9'990'000.-- (statt Fr. 12'933'349.--). Entsprechend setzte sie das steuerbare Einkommen von X.________ f�r die Steuerperiode 2005 neu auf Fr. 11'474'657.-- fest. Soweit es darauf eintrat, wies das Verwaltungsgericht mit Urteil vom 15. Februar 2012 Beschwerden des Kantonalen Steueramtes einerseits und von X.________ andererseits hiergegen ab.
Gegen dieses Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich vom 15. Februar 2012 f�hren sowohl das Kantonale Steueramt (Verfahren 2C_297/2012) als auch X.________ (Verfahren 2C_300/2012) mit Eingaben vom 27. bzw. 28. M�rz 2012 Beschwerden in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht. Das Kantonale Steueramt beantragt, das angefochtene Urteil des Verwaltungsgerichts sei aufzuheben und der Einspracheentscheid des Steueramts vom 3. Oktober 2008 sei zu best�tigen (2C_297/2012). X.________ beantragt, das angefochtene Urteil des Verwaltungsgerichts sei aufzuheben und es sei festzustellen, dass die Beteiligung an der Y.________ Immobilien AG dem Privatverm�gen von X.________ angeh�re und der aus dem Verkauf dieser Aktien erzielte Gewinn bei ihr deshalb nicht steuerbar sei (2C_300/2012). Eventualiter beantragt sie, die Sache sei an das Kantonale Steueramt Z�rich zur�ckzuweisen zur Erfassung der Differenz zwischen dem �berf�hrungswert der Aktien per Ende 1992 von Fr. 9'327'190.-- und dem Verkaufserl�s unter Ber�cksichtigung der AHV-Beitr�ge.
W�hrend X.________ und das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich beantragen, die Beschwerde des Kantonalen Steueramtes Z�rich sei abzuweisen, schliesst die Eidgen�ssische Steuerverwaltung auf deren Gutheissung; demgegen�ber beantragen s�mtliche zur Vernehmlassung aufgeforderten Instanzen, n�mlich das Kantonale Steueramt Z�rich, das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich sowie die Eidgen�ssische Steuerverwaltung, die Beschwerde von X.________ sei abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.
Mit Verf�gung vom 3. April 2012 hat der Pr�sident der II. �ffentlich-rechtlichen Abteilung das Gesuch von X.________ um aufschiebende Wirkung (im Verfahren 2C_300/2012) abgewiesen.
1.2 Beim angefochtenen Urteil handelt es sich um einen kantonal letztinstanzlichen Entscheid �ber die direkten Steuern des Bundes. Dagegen steht gem�ss Art. 82 ff. BGG in Verbindung mit Art. 146 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 �ber die direkte Bundessteuer (DBG; SR 642.11) die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht offen. Auf die form- und fristgerecht eingereichten Beschwerden der gem�ss Art. 89 Abs. 2 lit. d BGG (Verfahren 2C_297/2012) bzw. Art. 89 Abs. 1 BGG (Verfahren 2C_300/2012) legitimierten Beschwerdef�hrer ist grunds�tzlich einzutreten. Nicht einzutreten ist auf die Beschwerde 2C_300/2012 insoweit, als neben dem Antrag auf Nichtbesteuerung des Gewinns aus dem Verkauf der Aktien noch ein Feststellungsbegehren gestellt wird, besteht doch hierf�r kein schutzw�rdiges Interesse (vgl. BGE 126 II 300 E. 2c S. 303 f.).
1.3 Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann namentlich die Verletzung von Bundesrecht ger�gt werden (Art. 95 BGG). Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es ist daher weder an die in der Beschwerde geltend gemachten Argumente noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden; es kann eine Beschwerde aus einem anderen als dem angerufenen Grund gutheissen, und es kann eine Beschwerde mit einer von der Argumentation der Vorinstanz abweichenden Begr�ndung abweisen. Das Bundesgericht legt sodann seinem Urteil den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt zugrunde (Art. 105 Abs. 1 BGG), es sei denn, dieser sei offensichtlich unrichtig oder beruhe auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG (Art. 105 Abs. 2 bzw. Art. 97 Abs. 1 BGG).
1.4 Gem�ss Art. 42 Abs. 1 BGG hat die Rechtsschrift die Begehren und deren Begr�ndung zu enthalten; im Rahmen der Begr�ndung ist in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG). Die Vorbringen m�ssen sachbezogen sein, damit aus der Beschwerdeschrift ersichtlich ist, in welchen Punkten und weshalb der angefochtene Entscheid beanstandet wird. Diesen Begr�ndungsanforderungen gen�gt die Beschwerdeschrift im Verfahren 2C_300/2012 nur teilweise, indem sie sich weitgehend in appellatorischer Kritik am vorinstanzlichen Urteil ersch�pft. Soweit die Begr�ndungsanforderungen nicht erf�llt sind, kann auf die Beschwerde 2C_300/2012 nicht eingetreten werden.
Es rechtfertigt sich, das Hauptbegehren der Beschwerde 2C_300/2012 der steuerpflichtigen Person, die einen steuerbaren Kapitalgewinn nach Art. 18 Abs. 1 DBG grunds�tzlich verneint, vorab (vgl. E. 3 und 4 hiernach) zu behandeln. Sollte diese Beschwerde gutzuheissen sein, w�rde sich die Beschwerde 2C_297/2012 des Kantonalen Steueramtes Z�rich, die sich mit der Bemessung dieses Kapitalgewinns befasst, als gegenstandslos erweisen. Zusammen mit der letztgenannten Beschwerde 2C_297/2012 kann sodann (vgl. E. 5 hiernach) der Eventualantrag der Beschwerde 2C_300/2012 behandelt werden, wo es ebenfalls um Bemessungsfragen geht.
3.1 Gem�ss Art. 16 DBG unterliegen der Einkommenssteuer alle wiederkehrenden und einmaligen Eink�nfte mit Ausnahme der Kapitalgewinne aus der Ver�usserung von Privatverm�gen. Art. 18 Abs. 1 DBG bestimmt, dass alle Eink�nfte aus einem Handels-, Industrie-, Gewerbe-, Land- oder Forstwirtschaftsbetrieb, aus einem freien Beruf sowie aus jeder anderen selbst�ndigen Erwerbst�tigkeit steuerbar sind. Zu den Eink�nften aus selbst�ndiger Erwerbst�tigkeit geh�ren nach Art. 18 Abs. 2 DBG auch alle Kapitalgewinne aus Ver�usserung, Verwertung oder buchm�ssiger Aufwertung von Gesch�ftsverm�gen. Als Gesch�ftsverm�gen gelten gem�ss Art. 18 Abs. 2 Satz 3 DBG alle Verm�genswerte, die ganz oder vorwiegend der selbst�ndigen Erwerbst�tigkeit dienen. Ob ein Verm�gensgegenstand dem Privat- oder Gesch�ftsverm�gen zuzuordnen ist, ist aufgrund einer W�rdigung aller in Betracht kommenden tats�chlichen Umst�nde zu entscheiden (BGE 125 II 113 E. 5b S. 120 f.; 122 II 446 E. 5a S. 452 f.; Urteile 2C_47/2012 und 2C_48/2012 vom 28. Juni 2012 E. 4.2; 2C_1023/2011 und 2C_1024/2011 vom 10. Mai 2012 E. 6.1; 2C_385/2011 vom 12. September 2011 E. 2.1, in: StE 2011 B 23.1 Nr. 72; je mit Hinweisen). Dabei �ndert die Qualifikation eines Verm�gensgegenstandes zum Gesch�fts- oder Privatverm�gen durch den Erbgang allein nicht (Urteile 2A.698/2004 vom 8. Mai 2006 E. 3.3, in: StE 2006 B 23.2 Nr. 33; 2A.52/2003 vom 23. Januar 2004 E. 3.1 mit Hinweisen, in: ASA 74 S. 737).
3.2 Umstritten ist hier, ob mit dem Verkauf s�mtlicher Aktien der Y.________ Immobilien AG ein Kapitalgewinn auf beweglichem Gesch�ftsverm�gen gem�ss Art. 18 Abs. 2 DBG realisiert wurde, indem diese Beteiligungsrechte zum Gesch�ftsverm�gen der Einzelfirma des verstorbenen Y.________ bzw. dessen Rechtsnachfolgerin geh�rten. Bei einem Alternativgut, das sowohl in Beziehung zur Gesch�ftst�tigkeit der steuerpflichtigen Person stehen als auch ausschliesslich privat verwendet werden kann, ist massgebend, welchem Bereich der Verm�gensgegenstand in Anbetracht seiner technisch-wirtschaftlichen Funktion tats�chlich dient (vgl. PETER LOCHER, Kommentar zum DBG, I. Teil, 2001, Rz. 145 zu Art. 18 DBG; YVES NO�L, in: Commentaire romand de l'imp�t f�d�ral direct, 2008, N. 71 zu Art. 18 DBG; MARKUS REICH, in: Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Bd. I/2a, 2. Aufl. 2008, N. 48 zu Art. 18 DBG; RICHNER/FREI/KAUFMANN/MEUTER, Handkommentar zum DBG, 2. Aufl. 2009, Rz. 97 zu Art. 18 DBG).
Im Urteil 2A.431/2000 vom 9. April 2001 E. 4c, in: ASA 71 S. 288, pr�zisierte das Bundesgericht seine Praxis zur Zuordnung von Beteiligungen in F�llen, in denen die steuerpflichtigen Personen nebenher noch einen gesch�ftlichen Betrieb f�hren. Dabei bezog es sich auf zwei fr�here, nicht amtlich publizierte Entscheide (Urteile 2A.17/1989 vom 28. Juni 1989 E. 4a; 2A.110/1989 vom 17. November 1989 E. 2c). Im j�ngeren der beiden Pr�judizien hat das Bundesgericht festgehalten, welche wirtschaftlichen Aspekte f�r die Zuordnungsfrage relevant sind: Eine wirtschaftliche Beziehung zwischen der Beteiligung und dem Gesch�ft des Steuerpflichtigen ist insbesondere dann anzunehmen, wenn der Erwerb der Beteiligung der Einzelunternehmung erlaubt, auf eine in einem verwandten Gebiet t�tige Unternehmung einen beherrschenden Einfluss auszu�ben. Mit einer solchen Beteiligung erweitert der Steuerpflichtige sein Gesch�ft. Es muss deshalb angenommen werden, der Steuerpflichtige habe eine solche Beteiligung zum Zwecke der Gewinnerzielung in seinem Gesch�ft erworben, weshalb sie zu seinem Gesch�ftsverm�gen zu rechnen ist. Indes gen�gt zur Annahme von Gesch�ftsverm�gen in einem solchen Falle nicht, dass zwischen dem in Form der Einzelfirma und dem von der Aktiengesellschaft gef�hrten Betrieb enge wirtschaftliche Beziehungen bestehen. Erforderlich ist in dem Falle der - in den tats�chlichen Verh�ltnissen zum Ausdruck gebrachte und verwirklichte - Wille des Steuerpflichtigen, die Beteiligung der Gewinnerzielung in seinem Betrieb zu widmen (Urteil 2A.110/1989 vom 17. November 1989 E. 2c).
Entsprechend f�hrte das Bundesgericht im erw�hnten Urteil 2A.431/2000 in E. 4c aus, dass eine wirtschaftliche Verflechtung zwischen dem Unternehmen des Steuerpflichtigen und der Aktiengesellschaft, an der er beteiligt ist, noch nicht f�r eine Zuordnung der Aktien zu seinem Verm�gen gen�gt. Massgebendes Kriterium ist der Wille des Betreffenden, seine Beteiligungsrechte konkret dazu zu nutzen, um das Gesch�ftsergebnis seines eigenen Unternehmens zu verbessern. Die neuere bundesgerichtliche Praxis zu dieser Problematik (Urteile 2C_47/2012 und 2C_48/2012 vom 28. Juni 2012 E. 4.2; 2C_1023/2011 und 2C_1024/2011 vom 10. Mai 2012 E. 6.2; 2C_361/2011 und 2C_364/2011 vom 8. November 2011 E. 2.4.2; 2C_349/2009 vom 16. November 2009 E. 4.2.2) bezieht sich durchwegs auf dieses Grundsatzurteil.
4.1 Hier hat die Vorinstanz in f�r das Bundesgericht bindender Weise (vgl. E. 1.3 hiervor) festgestellt, zwischen der selbst�ndigen Erwerbst�tigkeit von Y.________ als Liegenschaftenh�ndler und der Y.________ Immobilien AG habe eine enge wirtschaftliche Beziehung bestanden. Er habe massgebenden Einfluss auf die Y.________ AG und die Y.________ Immobilien AG gehabt und sie in seinem Gesamtgef�ge der Immobilient�tigkeit nach seinem Willen so einsetzen k�nnen, dass er das Gesch�ftsergebnis aller Gesellschaften (d.h. auch des Liegenschaftshandelsbetriebs) zu verbessern in der Lage war (vgl. angefochtener Entscheid E. 2.2.2). Im �brigen anerkennt selbst die Steuerpflichtige in Ziff. 60 f. ihrer Beschwerdeschrift, dass sich die enge wirtschaftliche Beziehung tats�chlich (d.h. zu einem bestimmten Zeitpunkt) im erforderlichen Ausmass manifestierte. Damit liegt die Zugeh�rigkeit der Aktien der Y.________ Immobilien AG zum Gesch�ftsverm�gen des Liegenschaftshandelsbetriebs auf der Hand. Daran vermag weder der �bergang dieser Aktien von Todes wegen auf die steuerpflichtige Person noch der Umstand, dass f�r den Liegenschaftshandelsbetrieb gar keine B�cher gef�hrt wurden, etwas zu �ndern.
4.2 Was die Steuerpflichtige dagegen einwendet, �berzeugt - abgesehen davon, dass sich ihre Vorbringen weitgehend in appellatorischer Kritik am vorinstanzlichen Urteil (vgl. E. 1.4 hiervor) ersch�pfen - nicht: Sie h�lt daf�r, die Aktien der Y.________ Immobilien AG h�tten mit dem Verm�gens�bergang von Todes wegen auf die steuerpflichtige Person zu Privatverm�gen mutiert, was wie bereits erw�hnt (vgl. E. 3.1 in fine hiervor) nicht zutrifft. Im �brigen kann ein Verm�gensgegenstand im Gesch�ftsverm�gen durch blossen Zeitablauf nicht in das Privatverm�gen �bergehen (BGE 125 II 113 E. 6c/bb S. 127; vgl. auch Urteile 2C_948/2010 vom 31. Oktober 2011 E. 4.1; 2C_16/2009 vom 26. August 2009 E. 3.1.2).
Auch das Vorbringen, die Steuerbeh�rde habe die Deklaration als Privatverm�gen stets anerkannt und nie eine Buchhaltung verlangt, dringt nicht durch: Gem�ss Praxis spielt der Umstand, dass die fraglichen Aktien von der steuerpflichtigen Person als Privatverm�gen eingestuft wurden und die Steuerbeh�rden diese Qualifikation nicht beanstandet hatten, keine entscheidende Rolle (Urteil 2C_361/2011 und 2C_364/2011 vom 8. November 2011 E. 3.3). Auch der �bergang vom Bundessteuerbeschluss auf das DBG ist in dieser Hinsicht nicht relevant (vgl. Urteil 2A.698/2004 vom 8. Mai 2006 E. 3.3, in: StE 2006 B 23.2 Nr. 33), zumal die neue Pr�ponderanzmethode vor allem f�r Liegenschaften gilt. Im �brigen ist es nicht Aufgabe der Steuerbeh�rde, nach dem 1. Januar 1995 verbindlich und aus eigenem Antrieb f�r jeden Verm�gensgegenstand die Zugeh�rigkeit zum Privat- oder Gesch�ftsverm�gen bekanntzugeben. Ohne eine entsprechende Meinungs�usserung der Steuerbeh�rde besteht aber keine irgendwie geartete Vertrauensgrundlage, womit auch kein Verstoss gegen Treu und Glauben vorliegen kann. Das von der Steuerpflichtigen mehrfach zitierte Urteil 2A.384/1999 vom 29. Mai 2000 ist im vorliegenden Zusammenhang ebenso wenig relevant, weil hier eine ("vererbte") selbst�ndige Erwerbst�tigkeit vorliegt, deren (Weiter)Existenz von der steuerpflichtigen Person zu Unrecht in Abrede gestellt wird.
Damit steht als erstes Ergebnis fest, dass die ver�usserten Aktien der Y.________ Immobilien AG zum Gesch�ftsverm�gen des Liegenschaftshandelsbetriebs geh�rten.
5.1 Somit stellt sich noch die Frage der Bemessung des steuerbaren Kapitalgewinns (vgl. E. 2 hiervor). Grunds�tzlich bemisst sich ein steuerbarer Kapitalgewinn auf Gesch�ftsverm�gen nach der Differenz zwischen Buchwert und Erl�s des ver�usserten Verm�gensgegenstands (Urteil 2A.425/1995 vom 23. Oktober 1996 E. 5b, in: ASA 66 S. 232 E. 5b; LOCHER, a.a.O., Rz. 85 zu Art. 18 DBG). Sofern nicht ein konkreter "Einbringungswert" zu einem bestimmten Zeitpunkt nachgewiesen werden kann, ist auf den Nominalwert der Aktien der Y.________ Immobilien AG abzustellen. Demgegen�ber bezieht sich die Vorinstanz im Urteil vom 30. September 2009 auf die Rechtsprechung zum gewerbsm�ssigen Liegenschaftshandel, wo der durch Wertzuwachs erzielte Gewinn eines Liegenschaftenh�ndlers nur insoweit mit der Einkommenssteuer erfasst werden darf, als dieser Wertzuwachs in den Zeitraum nach dem Zeitpunkt der Aufnahme der Erwerbst�tigkeit bzw. des Liegenschaftenhandels f�llt (Urteil 2C_598/2007 vom 2. Juli 2008 E. 4.2, in: StR 63/2008 S. 864). Diese Rechtsprechung ist freilich nur f�r ordentliche Eink�nfte nach Art. 18 Abs. 1 DBG, nicht aber f�r ausserordentliche Kapitalgewinne nach Art. 18 Abs. 2 DBG massgebend. Schon allein aus diesem Grund erweist sich die Beschwerde des Kantonalen Steueramts (2C_297/2012) als begr�ndet und ist gutzuheissen.
5.2 Selbst wenn man der Argumentation der Vorinstanz folgen w�rde, h�tte Y.________ die selbst�ndige Erwerbst�tigkeit nicht erst 1979/80 mit dem Beginn der Verkaufst�tigkeit von Liegenschaften, sondern schon viel fr�her aufgenommen. In der Aktennotiz vom 3. Oktober 1983 einer Besprechung vom 30. September 1983 mit dem zust�ndigen Steuerkommiss�r wird der Beginn dieser selbst�ndigen Erwerbst�tigkeit nicht n�her umschrieben und insbesondere nicht zeitlich fixiert. Der im Eventualbegehren der Beschwerde 2C_300/2012 beantragte Beginn der selbst�ndigen Erwerbst�tigkeit per Dezember 1992 �berzeugt ebenso wenig: Wohl traten damals "engere wirtschaftliche Beziehungen zwischen der Beteiligung an der Kapitalgesellschaft und dem Gesch�ft von Y.________ sel." zutage (Ziff. 61 der Beschwerdeschrift). Die Vorinstanzen gingen aber zu Recht schon f�r einen Zeitraum lange vorher von intensiven "Synergien" zwischen s�mtlichen Gesellschaften des Unternehmers aus. Mangels einer anderen massgebenden Ausgangsgr�sse ist damit auf den Nominalwert der Aktien der Y.________ Immobilien AG abzustellen.
Damit erweist sich die Beschwerde des Kantonalen Steueramtes Z�rich (2C_297/2012) als begr�ndet und ist gutzuheissen, das angefochtene Urteil aufzuheben und das steuerbare Einkommen der Beschwerdegegnerin f�r die direkte Bundessteuer 2005 auf Fr. 14'418'000.-- festzusetzen. Demgegen�ber ist die Beschwerde der Steuerpflichtigen (2C_300/2012) abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann.
Die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens sind der Steuerpflichtigen aufzuerlegen (Art. 65 f. BGG). Eine Parteientsch�digung ist nicht auszurichten (Art. 68 BGG).
Die Beschwerde des Kantonalen Steueramtes Z�rich (2C_297/2012) wird gutgeheissen, das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich vom 15. Februar 2012 aufgehoben und das steuerbare Einkommen f�r die direkte Bundessteuer 2005 auf Fr. 14'418'000.-- festgesetzt.

References: Art. 82
 Art. 146
 Art. 89
 Art. 89
 BGE 
 Art. 95
 Art. 97
 Art. 42
 Art. 18
 Art. 16
 Art. 18
 Art. 18
 Art. 18
 Art. 18
 Art. 18
 Art. 18
 Art. 18
 Art. 18
in fine
 Art. 18
 Art. 18
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