Source: https://gesetze-in-app.de/BGB/649
Timestamp: 2019-05-19 18:24:27+00:00

Document:
§ 649 BGB: Kostenanschlag
BGH, URTEIL vom 4.1.1975, Az. VII ZR 244/73 c)	Ist das Werk noch in der Herstellung begriffen und hat - wie das Berufungsgericht hier feststellt - die erbrachte Teilleistung so schwerwiegende Mängel, daß sie für den Besteller wertlos ist, so führt wegen des 'den Vertragszweck gefährdenden Verhaltens” des Unternehmers die Kündigung des Bestellers ausnahmsweise nicht dazu, daß dieser, wie es § 649 BGB an sich vorsieht, zur Zahlung des vollen Werklohns (mit den sich aus § 649 Satz 2 BGB ergebenden Einschränkungen) verpflichtet bliebe (BGHZ 31, 224, 229; 45, 372, 375).
BGH, Urteil vom 4.8.1999, Az. b) Damit haben die Kläger zu § 649 Satz 2 BGB in einer den Informations- und Kontrollinteressen des Auftraggebers (vgl. dazu BGH, Urteil vom 18. Juni 1998 - VII ZR 189/97, Zf BR 1998, 299 = BauR 1998, 1108) genügenden Form vorgetragen.
BGH, URTEIL vom 2.4.1992, Az. X ZR 133/90 7 § 649 Satz 2 Halbsatz 2 BGB ist zwar keine Einrede des Bestellers im Sinne eines Gegenrechts, sondern der Vergütungsanspruch besteht von vornherein nur abzüglich der Ersparnis (vgl. BGH BauR 1981, 198; Soergel in MünchKomm aaO § 649 Rdn. 12; Palandt, BGB, 51. Aufl. § 649 Rdn. 2).
BGH, URTEIL vom 2.4.1992, Az. X ZR 133/90 Hält der Besteller die vom Unternehmer erhobene Vergütungsforde-rung für übersetzt, weil er glaubt, der Unternehmer habe höhere Ersparnisse gehabt, als dieser auf die vereinbarte Vergütung angerechnet habe, so ist es jedoch seine, des Bestellers, Sache, dies darzutun und zu beweisen (vgl. BGH WM 1977, 1307, 1308 f.; RGZ 104, 93, 95; Soergel in MünchKomm aaO § 649 Rdn. 14; Palandt aaO § 649 Rdn. 5; Baumgärtel, Handbuch der Beweislast, Bd. 1, 2. Aufl. § 649 BGB Rdn. 1 m.w.N.).
BGH, BESCHLUSS vom 3.5.2015, Az. VII ZR 76/13 Bedenken gegen die Ansicht des Berufungsgerichts, die bereits erstellten, aber nicht eingebauten Fertigteile des Wintergartens seien 'erbrachte Leistungen' im Sinne von § 649 BGB (vgl. BGH, Urteile vom 7. Januar 2003 - X ZR 16/01, BauR 2003, 877, 879 = NZBau 2003, 327, juris Rn. 16; vom 9. März 1995 - VII ZR 23/93, BauR 1995, 545, 546, juris Rn. 11), rechtfertigen die Zulassung nicht, weil die hierfür in Ansatz gebrachten Beträge auch als nicht erbrachte Leistungen ohne Abzug für ersparte Aufwendungen abgerechnet werden können.
BGH, URTEIL vom 4.0.2011, Az. VII ZR 133/10 Dem in erster Linie auf die Vergütung gerichteten Interesse des Werkunternehmers trägt § 649 Satz 2 BGB dadurch Rechnung, dass ihm der Anspruch auf die Gegenleistung im Ausgangspunkt auch für diejenigen Leistungen verbleibt, die er wegen der Kündigung des Vertrages nicht mehr erbringen muss (BGH, Urteil vom 8. Juli 1999 - VII ZR 237/98, BauR 1999, 1294 = ZfBR 2000, 30).
BGH, URTEIL vom 4.0.2011, Az. VII ZR 133/10 12	bb) Allerdings wird in Rechtsprechung und Literatur die Auffassung vertreten, dass bei Werkverträgen, die für unbestimmte Dauer die fortgesetzte Erbringung von Werkleistungen zu dem Gegenstand haben, § 649 BGB keine Anwendung findet und statt dessen für beide Vertragsparteien die Möglichkeit einer ordentlichen, an die Einhaltung einer angemessenen Frist gebundenen Kündigung des Vertrages besteht (OLG Hamburg, MDR 1972, 866 - Gebäudereinigungsvertrag; OLG Düsseldorf, Urteil vom 15. Oktober 1996 - 23 U 27/96, veröffentlicht bei juris - Sukzessivwerkvertrag über Dekorationsarbeiten; Staudinger/Frank Peters/ Florian Jacoby, BGB, Bearb. 2008, § 649 Rn. 65; MünchKommBGB/Busche, 5. Aufl., §649 Rn. 4; Erman/Schwenker, BGB, 12. Aufl., §649 Rn. 9; a.A. Bamberger/Roth/Voit, BGB, 2. Aufl., §649 Rn. 27: §649 BGB anwendbar neben ordentlicher Kündigung).
BGH, URTEIL vom 4.0.2011, Az. VII ZR 133/10 Sie können mit Rücksicht auf den Regelungsgehalt des § 649 BGB und den vom Gesetzgeber mit dieser Vorschrift verfolgten Zweck vielmehr nur dann vorliegen, wenn der Unternehmer über die Realisierung seines Vergütungsanspruchs hinaus ein berechtigtes Interesse an der Ausführung der Vertragsleistung hat, welches durch eine jederzeitige freie Kündigung des Vertrages in einer Weise beeinträchtigt werden würde, die hinzunehmen ihm nicht zugemutet werden kann (vgl. BGH, Urteil vom 21. November 1985 - VII ZR 366/83, BGHZ 96, 275 für die Kündigung des die Errichtung des Baus betreffenden Teils eines Bauträgervertrages).
BGH, URTEIL vom 4.3.1986, Az. VII ZR 139/84 § 649 S. 2 BGB jedenfalls dann kein umsatzsteuerpflichtiges Austauschgeschäft zugrunde, wenn der Unternehmer eine teilbare Leistung zu erbringen hatte (im Anschluß an BGH, Urt. v. 24.4.1986 - VII ZR 139/84 = NJW-RR 1986, 1026).
BGH, URTEIL vom 4.3.1986, Az. VII ZR 139/84 Ihr verbleibt zwar nach § 649 Satz 2 BGB der Anspruch auf die vereinbarte Restvergütung, gleichwohl steht dem eine dafür geschuldete eigene Leistung nicht mehr gegenüber (hierzu auch OLG Düsseldorf, Urt. v. 13. Mai 1985, DB 1985, 2243 und dazu N krit. Jagenburg, NJW 1986, 3179/3184).
BGH, URTEIL vom 4.3.2006, Az. VII ZR 175/05 Bei Abrechnung nach § 649 BGB sind neben den bereits geleisteten vertragsbezogenen Personal- und Sachkosten auch der kalkulierte Gewinn (vgl. BGFI, Urteil vom 30. Oktober 1997 -VII ZR 222/96, BauR 1998, 185 = Zf BR 1998, 79) und die allgemeinen Gemeinkosten (BGH, Urteil vom 14. Januar 1999 -VII ZR 277/97, BGHZ 140, 263, 269) zu erstatten.
BGH, URTEIL vom 4.6.1984, Az. X ZR 78/83 2.	Das Berufungsgericht ist ferner mit der ständigen Rechtsprechung (BGHZ 31, 224, 229? 45, 372, 375; 64, 145, 146) der Auffassung, der Anspruch aus § 649 Satz 2 BGB bestehe nicht, wenn ein schuldhaftes Verhalten des Auftragnehmers zu einer (erheblichen) Gefährdung des Vertragszwecks geführt habe und der Auftraggeber den Vertrag aus diesem Grunde kündige; es hat diese Voraussetzungen als nicht gegeben angesehen.
BGH, Urteil vom 4.11.1995, Az. VII ZR 198/94 7 Nach der Senatsrechtsprechung hat der Architekt, dem nach teilweise erbrachten Leistungen gemäß § 649 Satz 1 BGB gekündigt wurde, seine gesamten Leistungen, also die erbrachten wie die nicht erbrachten insgesamt abzurechnen und in diese Abrechnung die geleisteten Abschlagszahlungen einzustellen (BGH, Urteil vom 9. Juni 1994 - VII ZR 87/93 = BauR 1994, 655 = ZfBR 1994, 219 = NJW-RR 1994, 1238).
BGH, Urteil vom 4.11.1995, Az. VII ZR 198/94 Dies entspricht aber nicht mehr der neueren Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zu § 649 BGB (vgl. zuletzt Senatsurteil vom 21. Dezember 1995 - VII ZR 198/94, zur Veröffentlichung in BGHZ bestimmt).
BGH, URTEIL vom 4.9.1987, Az. VII ZR 45/87 Lediglich insoweit können überhaupt Ersparnisse eintreten, im Umfang der geleisteten Arbeiten wurde nichts erspart (vgl. Ingenstau/Korbion aaO Rdn. 6; Heiermann/Riedl/Rusam/ Schwaab aaO Rdn. 4 a; Soergel in MünchKomm § 649 BGB Rdn. 12).
BGH, URTEIL vom 4.2.2016, Az. VII ZR 201/15 BGB § 649 Satz 2; VOB/B (2006) § 8 Nr. 1 Abs. 2 Der vom Auftragnehmer im Rahmen eines Einheitspreisvertrags auf der Grundlage des Formblatts 221 (VHB 2008) kalkulierte Zuschlag für Wagnis ist nicht als ersparte Aufwendung von der Vergütung nach § 649 Satz 2 BGB, § 8 Nr. 1 Abs. 2 VOB/B (2006) in Abzug zu bringen, da hiermit das allgemeine unternehmerische Risiko abgesichert werden soll (Abgrenzung zu BGH, Urteil vom 30. Oktober 1997 - VII ZR 222/96, BauR 1998, 185).
BGH, Urteil , Az. 3° Das Berufungsgericht meint, der Beklagte habe den Architektenvertrag nicht gekündigt« Dabei ist aber nicht Stellung genommen zu dem Vortrag des Klägers, daß er schon Ende Juni I960 dem Kläger erklärt habe, er fühle sich getäuscht, das Vex*trauen sei weg« Darin kann eine Kündigung liegen, zu demindest aber wird eine solche in dem Prozeßvor« bringen des Beklagten enthalten seino Eine Kündigung befreit den Besteller nach § 649 BGB grundsätzlich nicht von der Pflicht, den Werklohn zu bezahlen« Das gilt aber nach der Rechtsprechung nicht, wenn die Kündigung durch ein den Vertragszweck gefährdendes Verhalten des Unternehmers veranlaßt war (BGHZ 3% 224* 229)® Unter diesem Gesichtspunkt wäre das Vorbringen des Beklagten zu prüfen gewesen«
BGH, Urteil vom 4.5.1994, Az. VII ZR 87/93 - 12- a)	Macht der Architekt seinen Anspruch aus § 649 Satz 2 BGB geltend, genügt die Schlußrechnung den zur Prüffähigkeit entwickelten Grundsätzen im Regelfall nur, wenn darin die Honorarforderungen sowohl für die bereits erbrachten als auch für die nicht erbrachten Leistungen prüffähig ausgewiesen sind (BGH, Urteil vom 4. Dezember 1997 - VII ZR 187/96 = BauR 1998, 357 = ZfBR 1998, 142).
BGH, URTEIL vom 4.5.2005, Az. III ZR 436/04 Das Berufungsgericht hat zutreffend darauf hingewiesen, daß die Grundgedanken der Entscheidung des Bundesgerichtshofs zur Unwirksamkeit des Ausschlusses des Kündigungsrechts des Bestellers eines Werks nach § 649 Satz 1 BGB in Allgemeinen Geschäftsbedingungen (BGH, Urteil vom 8. Juli 1999 -VII ZR 237/98- NJW 1999, 3261, 3262) auf das Dienstvertragsrecht nicht ohne weiteres übertragbar sind.
BGH, Urteil vom 4.5.1999, Az. Das Berufungsgericht wird folgendes zu berücksichtigen haben: 1.	Sollte sich heraussteilen, daß die Kündigung der Beklagten nicht auf einen von den Klägern zu vertretenden wichtigen Grund gestützt werden kann, sind die Kläger berechtigt, das gesamte Vertragsverhältnis nach § 649 Satz 2 BGB abzurechnen (BGH, Urteil vom 8. Februar 1996 - VIIZR 219/94, BauR 1996, 412 = ZfBR 1996, 200).
BGH, URTEIL vom 5.5.1972, Az. Der Revision ist zuzugeben, daß sich infolgedessen die Prüfung aufdrängte, ob nach dem mutmaßlichen Parteiwillen § 649 BGB anwendbar ist (vgl. BAG NJW 1969, 1192; Laren*, Schuldrecht II. Bd., 10. Aufl. S. 327 ff, Palandt aaO § 305 An. 6).
BGH, URTEIL vom 5.5.1972, Az. Zum gleichen Ergebnis könnte den Tatrichter bei Ablehnung des § 649 BGB die Selbstvornahme der Arbeiten durch den Beklagten dann führen, wenn dadurch die dem Kläger obliegende Leistung aus dem Verschulden des Beklagten unmöglich geworden wäre (§ 324 BGB; vgl. Gursky, NJW 1971, 782, 785).
BGH, Urteil vom 4.9.1999, Az. b)	Sollte dem Kläger wegen der Kündigung des Vertrags aus wichtigem Grund hinsichtlich der nicht erbrachten Leistungen ein Anspruch entsprechend der Regelung des § 649 Satz 2 BGB zustehen, so ist dieser konkret abzurechnen (vgl. BGH, Urteil vom 4. Juli 1996 -VIIZR 227/93, BauR 1996, 846 = ZfBR 1996, 310).
BGH, URTEIL vom 4.4.2011, Az. VII ZR 181/10 Von diesem Betrag ist gemäß § 649 BGB bei der Berechnung des Vergütungsanspruchs für nicht erbrachte Leistungen auszugehen (BGH, Urteil vom 22. November 2007 - VII ZR 83/05, BGHZ 174, 267).
BGH, URTEIL vom 4.2.2011, Az. VII ZR 146/10 Dementsprechend muss der Unternehmer zur Begründung seines Anspruchs aus § 649 Satz 2 BGB grundsätzlich vortragen, welcher Anteil der vertraglichen Vergütung auf die erbrachten und nicht erbrachten Leistungen entfällt und darüber hinaus vertragsbezogen darlegen, welche Kosten er hinsichtlich der nicht erbrachten Leistungen erspart hat (BGH, Urteil vom 7. November 1996 -VII ZR 82/95, BauR 1997, 304 = ZfBR 1997, 78).
BGH, vom 4.10.1959, Az. VII SH 120/53 In der Rechtsprechung ist anerkannt! daß der Anspruch des Unternehmers aus § 649 BGB auf dipj| vereinbarte Vergütung für den noch ausstehenden Teil seil Leistung unter Abzug ersparter Aufwendungen - entfällj| wenn der Besteller wegen eines den Vertragszweck gefi Verhaltens des Unternehmers gekündigt'hat (vgl, das in iln Auflc § 649 Anim ,2 a E, angeführte Urteil des'Reichs riehts vom 12,10,1917$ ferner BGH VII ZR 274/56 vom 28.)] und VII ZR 102/58 vom 12,2,1959) - Lern ist beizutreten; ;< anderenfalls würde der Unternehmer aus seiner eigenen Verff Tragswidrigkeit Nutzen ziehen (§ 242 3GB),
BGH, URTEIL vom 2.2.1991, Az. X ZR 74/89 Soweit ein 10 %-iger Verwaltungs- und Regiekostenzuschlag in Rede steht, wird zu bedenken sein, daß sich eine gemäß § 649 Satz 2 BGB zu berücksichtigende Ersparnis an den allgemeinen Geschäftsunkosten infolge der Kündigung eines einzelnen Geschäfts jedenfalls grundsätzlich nicht ergibt (van Gelder NJW 1975, 189, 190 l.Sp.? BGB-RGRK/Glanzmann, 12. Aufl. S 649 Rdn. 14; MünchKomm/Soergel, 2. Aufl. § 649 Rdn. 13 m.N. in Fn.18).
BGH, URTEIL vom 2.1.2005, Az. X ZR 47/03 Auf die Kündigung aus wichtigem Grund ist § 649 BGB aber nicht anzuwenden (vgl. Palandt/Sprau, BGB, 64. Aufl., § 649 Rdn. 10).
BGH, URTEIL , Az. VII ZR 72/66 Veräußerung des bereits ganz oder teilweise hergestellten YJerkes erzielt, auf die vereinbarte rergütung anzurechnen, Die Beurteilung des vorliegende! Falles nach § 649 Satz 2 BGB berücksichtigt den Grundgedanken der gesetzlichen liege lung, daß nach, der Kündigung des Bestellers der Unternehmer, indem ihm der gegebenenfalls nach Satz 2 der Vorschrift zu kürzende Anspruch, auf die vereinbarte Vergütung eingeräumt wird, nicht besser und nicht schlechter stehen soll als bei Ausführung des Werkvertrags (vgl. Staudinger BGB 11. Aufl. § 649 Randziff. 4 bis 6).
BGH, URTEIL vom 4.2.2011, Az. VII ZR 111/10 Dementsprechend muss der Unternehmer zur Begründung seines Anspruchs aus § 649 Satz 2 BGB grundsätzlich vortragen, welcher Anteil der vertraglichen Vergütung auf die erbrachten und nicht erbrachten Leistungen entfällt und darüber hinaus vertragsbezogen darlegen, welche Kosten er hinsichtlich der nicht erbrachten Leistungen erspart hat (BGH, Urteil vom 7. November 1996 - VII ZR 82/95, BauR 1997, 304 = ZfBR 1997, 78).
BGH, BESCHLUSS vom 4.10.1983, Az. I ZR 201/83 Zwar braucht die Klägerin die ihr an sich weiter mögliche Leistung nicht mehr zu erbringen, aber sie behält im Falle der Kündigung grundsätzlich nach § 649 BGB den Anspruch auf den vollen Werklohn, denn die Kündigung soll ihr weder Vor-noch Nachteile bringen (BGB, RGR-Glanzmann § 649, 9; MünchKom Soergel, BGB 649 Rdnr. 7).
BGH, URTEIL vom 4.10.2007, Az. VII ZR 83/05 BGB § 649 Satz 2; VOB/B § 8 Nr. 1 Abs. 2 Die gemäß § 649 Satz 2 BGB oder § 8 Nr. 1 Abs. 2 VOB/B nach freier Kündigung eines Bauvertrages zu zahlende Vergütung ist nur insoweit Entgelt im Sinne von § 10 Abs. 1 UStG und damit Bemessungsgrundlage für den gemäß § 1 Abs. 1 Nr. 1 UStG steuerbaren Umsatz, als sie auf schon erbrachte Leistungsteile entfällt (Bestätigung von BGH, Urteil vom 4. Juli 1996 -VIIZR 227/93, BauR 1996, 846 = NJW 1996, 3270; Urteil vom 2. Juni 1987 - X ZR 39/86, BGHZ 101, 130).
BGH, URTEIL vom 4.1.2005, Az. VII ZR 225/03 Daraus kann nicht gefolgert werden, daß der Unternehmer im Falle einer Kündigung des Bestellers nach § 649 Satz 1 BGB nicht die Vergütung nach § 649 Satz 2 BGB beanspruchen könnte (vgl. Palandt/Sprau, BGB, 64. Aufl., § 648a Rdn. 20).
BGH, URTEIL vom 1.5.1966, Az. VII ZR 40/64 der Architekt ao nachlässig, daß der Bauherr kein Vertrauen mehr zu ihm haben kann, so kann dieser den Ver-trag kündigen, ohne den in § 649 BGB vorgesehenen Anspruch des Architekten auf das volle Honorar erfüllen zu müssen (BGHZ 31, 224, 229); in solchem Palle hat der Architekt auch etwa entstehenden Schaden, z.B. nicht zu vermeidende Mehraufwendungen für die Hinzuziehung eines anderon Architekten, zu ersetzen.
BGH, URTEIL vom 5.2.1981, Az. I ZR 36/79 i (vgl. BGHZ 31, 224, 229; 45, 372, 375; 65, 391, 393 f; BGH LM Nr. 8 zu § 649 BGB; st.Rspr.).
BGH, URTEIL vom 4.10.2007, Az. VII ZR 6/14 Umstände dafür, dass es sich bei den Anschlusskosten um außerhalb des für die Vergütung nach § 649 Satz 2 BGB maßgeblichen vertraglichen Äquivalenzgefüges zu zahlende Beträge handelt, sind weder vorgetragen noch sonst ersichtlich (vgl. BGH, Urteil vom 24. März 2011 -VII ZR 164/10, aaO).
BGH, URTEIL vom 4.3.2016, Az. VII ZR 56/15 In der Begründung zu § 137 des Regierungsentwurfs wird insoweit ausgeführt: 'Wie der Bundesgerichtshof klargestellt hat (BGHZ 96, 34 zur insoweit gleichlautenden Fassung von 1973), liegt die Bedeutung dieser Bestimmung nicht in der Festlegung eines Kündigungsrechts des Auftraggebers für den Insolvenzfall; denn schon nach § 649 BGB kann der Besteller den Werkvertrag jederzeit kündigen.
BGH, URTEIL vom 4.3.2016, Az. VII ZR 56/15 In einem solchen Fall entfällt der Vergütungsanspruch des Auftragnehmers aus § 649 Satz 2 BGB (vgl. BGH, Urteil vom 5. Juni 2014 - VII ZR 285/12, BauR 2014, 1771 Rn. 13; Urteil vom 12. Februar 2003 - X ZR 62/01, BauR 2003, 880, 881, juris Rn. 16; Urteil vom 30. Juni 1983 -VII ZR 293/82, BauR 1983, 459, 461, juris Rn. 11).
BGH, URTEIL vom 4.4.2013, Az. IX ZR 204/11 Der Bestimmung in § 649 Satz 2 BGB, wonach der Besteller im Falle der Kündigung verpflichtet bleibt, die vereinbarte Vergütung zu bezahlen, geht beim Kommissionsvertrag die spezielle Regelung in § 396 HGB vor (vgl. MünchKomm-HGB/Häuser, aaO § 396 Rn. 22; Krüger in Ebenroth/Boujong/ Joost/Strohn, HGB, 2. Aufl., § 396 Rn. 4).
BGH, URTEIL vom 4.2.1993, Az. X ZR 17/92 Dem entspricht es, daß nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes die Kündigung auch die Nachbesserungsansprüche des Bestellers und die Nachbesserungspflichten des Unternehmers nicht berührt (vgl. etwa BGH, Urt. V. 08.10.1987 - VII ZR 45/87, NJW-RR 1988, 208, 209; RGRK (BGB)-Glanzmann, § 649 BGB Rdn. 23; kritisch hierzu Staudinger/Peters, § 649 BGB Rdn. 13).
BGH, URTEIL vom 4.2.1993, Az. X ZR 17/92 Demgemäß muß er diesen Nachweis grundsätzlich auch bei einem Streit über die Abnahmepflicht des Bestellers führen (vgl. Staudinger/Peters, § 649 BGB Rdn. 55 m.w.N.).
BGH, Urteil vom 2.2.2000, Az. Da die Zedentin diese nach der Behauptung der Beklagten nicht vollständig erbracht hat, kann in diesem Fall ein Abzug von dem vereinbarten Preis von 92.000,- DM in Betracht kommen, wenn die gesetzlichen (z.B. § 649 BGB) oder die von der Rechtsprechung (z.B. BGH, Urt. v. 24.06.1974 - VII ZR 41/73, NJW 1974, 1864) herausgearbeiteten Voraussetzungen vorliegen, was noch weiterer tatrichterlicher Aufklärung bedarf.Dabei kann es darauf ankommen, ob die Beklagten das Leistungsergebnis, zu dem die von den Mitarbeitern der Zedentin durchgeführten Arbeiten geführt haben, so, wie es erbracht worden ist, als im wesentlichen vertragsgemäße Leistung abgenommen haben (§ 641 Abs. 1 BGB); hierfür könnte sprechen, daß ein Zerschneiden der von der Zedentin demontierten Teile nicht mehr nötig war, weil - wie die Beklagten haben vortragen lassen - am 19. Juli 1995 eine Ausnahmeerlaubnis der Sondermülldeponie erlangt worden war, die Tore dort komplett abzuliefern.
BGH, Urteil vom 2.6.2001, Az. X ZR 71/99 Nach gefestigter Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs hat der Unternehmer beim Einheitspreisvertrag im Rahmen der Regelung des § 649 Satz 2 BGB vorzutragen und zu beziffern, was er sich als Aufwendungen anrechnen läßt, da in der Regel nur er dazu in der Lage ist (u.a. BGHZ 131,362).
BGH, BESCHLUSS vom 3.10.2016, Az. VII ZR 314/13 Damit legt sie zu Recht zugrunde, dass die ersparten Aufwendungen im Sinne des § 649 Satz 2 BGB nicht fiktiv, sondern konkret anhand der tatsächlichen Umstände des Vertrags und damit auch anhand des tatsächlichen Aufwands zu ermitteln sind (vgl. BGH, Urteil vom 28. Oktober 1999 - VII ZR 326/98, BGHZ 143, 79, 87 f., juris Rn. 29 f.).
BGH, Urteil vom 4.0.1999, Az. VII ZR 277/97 A 1.	Nach der Rechtsprechung des Senats entsteht der Anspruch des Unternehmers aus § 649 Satz 2 BGB von vorneherein als Differenz zwischen vereinbarter Vergütung einerseits, ersparten Aufwendungen und anderweitigem Erwerb andererseits (BGH, Urteil vom 23. Oktober 1980 - VII ZR 324/79 = BauR 1981, 198 = ZfBR 1981, 87).
BGH, URTEIL vom 4.6.2003, Az. VII ZR 218/02 Der Auftragnehmer ist nach der Wertung des Gesetzes durch die Regelung des § 649 Satz 2 BGB, dem § 8 Nr. 1 Abs. 2 VOB/B entspricht, ausreichend geschützt (BGH, Urteil vom 8. Juli 1999 - VII ZR 237/98, NJW 1999, 3261 = BauR 1999, 1294 = ZfBR 2000, 30).
BGH, URTEIL vom 4.6.2003, Az. VII ZR 218/02 Der Bundesgerichtshof hat in ständiger Rechtsprechung entschieden, daß eine Abrechnung der Bauleistungen nach § 649 Satz 2 BGB erfolgt, wenn sich herausstellt, daß der geltend gemachte Grund zur außerordentlichen Kündigung nicht besteht (BGH, Urteil vom 8. Februar 1996 - VIIZR 219/94, ZfBR 1996, 200; Urteil vom 10. Oktober 1996 - VII ZR 250/94, BauR 1997, 157 = ZfBR 1997, 36 = NJW 1997, 259; Urteil vom 24. Juni 1999 - VII ZR 196/98, NJW 1999, 3554 = BauR 1999, 1319 = ZfBR 2000, 28; Urteil vom 8. Juli 1999 - VII ZR 237/98, BauR 1999, 1294).
BGH, URTEIL vom 4.6.2003, Az. VII ZR 218/02 Es kann dahinstehen, ob in anderen Vertragstypen andere Auslegungsgrundsätze maßgeblich sind, wie das z.B. für diejenigen Verträge gelten kann, auf die § 649 BGB nicht anwendbar ist (vgl. BGH, Urteil vom 14. Februar 2000 - II ZR 285/97, ZIP 2000, 539, 540).
BGH, URTEIL vom 4.9.1984, Az. VII ZR 65/83 Dabei sind die Ansprüche aus § 649 BGB, § 8 Nr. 1 VOB/B keineswegs etwa einer näheren Regelung in Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Formularverträgen unzugänglich (BGH NJW 1983, 1491, 1492; vgl. auch BGH Urteil vom 30. Juni 1977 - VII ZR 163/75 = WM 1977, 1171).
BGH, URTEIL vom 4.4.1965, Az. VII ZR 224/63 Nach der gesetzlich bestehenden Rechtslage verliert der Unternehmer seinen (ggf.gemäß § 649 BGB zu kürzenden) Werklohnanspruch für noch nicht erbrachte leistungen bei einer Kündigung des Bestellers nur dann, wenn er sich eines den Vertragszweck gefährdenden Verhaltens schuldig gemacht hat (vgl. die Urteile des Senats BGHZ 31 , 224, 229;
BGH, URTEIL vom 4.10.1967, Az. 6.) Da der Kläger durch sein den Vertragszweck gefährdendes Verhalten dem Beklagten Anlaß zur vorzeitigen Auflösung des Architektenvertrags gegeben hat, entfällt sein Anspruch aus § 649 BGB auf die Vergütung für den noch ausstehenden Teil seiner Leistung (BGHZ 31, 224).
BGH, URTEIL vom 4.10.1984, Az. VII ZR 256/83 Schließlich ist dem Umstand Rechnung zu tragen, daß für nicht ausgeführte Leistungen, die lediglich gemäß § 649 BGB zu vergüten sind, nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes keine Mehrwertsteuer entrichtet werden muß (BFH, BStBl. 1971, Teil II, 6, 8, f; vgl. auch BGH BauR 1981, 198 = WM 1980, 1450).
LG Düsseldorf, Urteil vom 5.6.2010, Az. 20 S 3/10 Insbesondere bei längerfristigen Verträgen kann § 649 S. 1 BGB in allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht bzw. allenfalls aus gewichtigen Gründen abbedungen werden (vgl. Palandt-Sprau, BGB, 68. Aufl., § 649 Rn. 17 f.).
LG Düsseldorf, Urteil vom 5.6.2010, Az. 20 S 3/10 Die hierzu ergangene Entscheidung des BGH (Urteil vom 4.3.2010, Az: III ZR 79/09, abgedruckt in NJW 2010, 1449 ff.) hat die Rechtsnatur des Vertrages geklärt, befasst sich jedoch – wie aufgezeigt – nicht mit der Frage, ob § 649 BGB wirksam abbedungen worden ist.
LG Düsseldorf, Urteil vom 5.7.2010, Az. 22 S 12/10 Außerdem ergebe sich aus der Entscheidung des BGH zu dem Internet-System-Vertrag (Urt. v. 04.03.2010, III ZR 79/09, NJW 2010, 1449) gerade kein Kündigungsrecht nach § 649 BGB.
LG Düsseldorf, Urteil vom 5.7.2010, Az. 22 S 12/10 56a) 57Da der Internet-System-Vertrag nach der Rechtsprechung des BGH (NJW 2010, 1449), der sich die Kammer anschließt, insgesamt als Werkvertrag einzuordnen ist, steht dem jeweiligen Vertragspartner der Klägerin auch grundsätzlich das Recht zur sog. freien Kündigung nach § 649 S. 1 BGB zu.
LG Düsseldorf, Urteil vom 5.7.2010, Az. 22 S 12/10 66(1) 67Die Beschränkung der Kündigungsmöglichkeiten im Werkvertragsrecht auf die außerordentliche Kündigung ist mit wesentlichen Grundgedanken der gesetzlichen Regelung des § 649 S. 1 BGB nicht zu vereinbaren (BGH NJW 1999, 3261, 3262).
LG Düsseldorf, Urteil vom 5.8.2010, Az. 22 S 64/10 Außerdem ergebe sich aus der Entscheidung des BGH zu dem Internet-System-Vertrag (Urt. v. 04.03.2010, III ZR 79/09, NJW 2010, 1449) gerade kein Kündigungsrecht nach § 649 BGB.
LG Düsseldorf, Urteil vom 5.8.2010, Az. 22 S 64/10 67Da der Internet-System-Vertrag nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (siehe NJW 2010, 1449), der sich die Kammer anschließt, insgesamt als Werkvertrag einzuordnen ist, steht dem jeweiligen Vertragspartner der Klägerin auch grundsätzlich das Recht zur sog. freien Kündigung nach § 649 Satz 1 BGB zu.
LG Düsseldorf, Urteil vom 5.8.2010, Az. 22 S 64/10 77Die Beschränkung der Kündigungsmöglichkeiten im Werkvertragsrecht auf die außerordentliche Kündigung ist mit wesentlichen Grundgedanken der gesetzlichen Regelung des § 649 S. 1 BGB nicht zu vereinbaren (vgl. BGH NJW 1999, 3261, 3262).
LG Düsseldorf, Urteil vom 5.5.2010, Az. 22 S 282/09 Außerdem ergebe sich aus der Entscheidung des BGH zu dem Internet-System-Vertrag (Urt. v. 04.03.2010, III ZR 79/09, NJW 2010, 1449) gerade kein Kündigungsrecht nach § 649 BGB.
LG Düsseldorf, Urteil vom 5.5.2010, Az. 22 S 282/09 62a) 63Da der Internet-System-Vertrag nach der Rechtsprechung des BGH (NJW 2010, 1449), der sich die Kammer anschließt, insgesamt als Werkvertrag einzuordnen ist, steht dem jeweiligen Vertragspartner der Klägerin auch grundsätzlich das Recht zur sog. freien Kündigung nach § 649 S. 1 BGB zu.
LG Düsseldorf, Urteil vom 5.5.2010, Az. 22 S 282/09 72(1) 73Die Beschränkung der Kündigungsmöglichkeiten im Werkvertragsrecht auf die außerordentliche Kündigung ist mit wesentlichen Grundgedanken der gesetzlichen Regelung des § 649 S. 1 BGB nicht zu vereinbaren (BGH NJW 1999, 3261, 3262).
LG Düsseldorf, Urteil vom 5.4.2011, Az. 20 S 199/09 Bei der Umdeutung etwa einer Kündigung aus wichtigem Grund oder eines Rücktritts in eine Kündigung gemäß § 649 BGB ist wegen der unterschiedlichen Rechtsfolgen Zurückhaltung angezeigt (vgl. Palandt-Sprau, BGB, 68. Aufl., § 649 Rn. 3).
LG Düsseldorf, Urteil vom 2.1.2011, Az. 7 O 276/10 35bb) 36Da der Internet-System-Vertrag nach der Rechtsprechung des BGH (NJW 2010, 1449), der sich die Kammer anschließt, insgesamt als Werkvertrag einzuordnen ist, steht dem jeweiligen Vertragspartner der Klägerin auch grundsätzlich das Recht zur sog. freien Kündigung nach § 649 S. 1 BGB zu.
LG Düsseldorf, Urteil vom 4.6.2011, Az. 7 O 311/10 61b) 62Da der Internet-System-Vertrag nach der Rechtsprechung des BGH (NJW 2010, 1449), der sich die Kammer anschließt, insgesamt als Werkvertrag einzuordnen ist, steht dem jeweiligen Vertragspartner der Klägerin auch grundsätzlich das Recht zur sog. freien Kündigung nach § 649 S. 1 BGB zu.
LG Düsseldorf, Urteil vom 5.4.2011, Az. 7 O 311/09 39b) 40Da der Internet-System-Vertrag nach der Rechtsprechung des BGH (NJW 2010, 1449), der sich das Gericht anschließt, insgesamt als Werkvertrag einzuordnen ist, steht dem jeweiligen Vertragspartner der Klägerin auch grundsätzlich das Recht zur sog. freien Kündigung nach § 649 S. 1 BGB zu.
AG Köln, Urteil vom 2.4.2007, Az. 128 C 633/06 31Gemäß § 649 BGB ist der Besteller jederzeit berechtigt, den Werkvertrag zu kündigen, ohne dass er dazu eines besonderen Kündigungsgrundes bedürfte (MünchKommBGB/Busche, Bd. 4, 4. Aufl., § 649 Rn. 8).
AG Köln, Urteil vom 2.4.2007, Az. 128 C 633/06 Denn § 649 BGB beinhaltet einen allgemeinen Rechtsgedanken, der überall dort anzuwenden ist, wo der Sachleistende – wie auch im vorliegenden Fall – kein über das Interesse an der Vergütung hinausgehendes Interesse an der Erbringung seiner eigenen Leistung hat (Staudinger/Peters, Kommentar zu dem BGB, 13. Aufl., § 649 Rn. 48).
AG Bonn, Urteil vom 1.1.2010, Az. 101 C 385/09 Auch wenn hier abweichend von § 649 BGB nicht der 'böswillig unterlassene' Erwerb genannt ist, so ist doch der objektiv noch mögliche anderweitige Erwerb zu berücksichtigen (vgl. Eckert in: Staudinger, § 651i Rn. 20: 'keinen qualitativen Unterschied' zwischen § 649 und § 651i BGB).
LG Köln, Urteil vom 3.3.2007, Az. 28 O 72/05 Insoweit können aus Sicht der Kammer in Fällen wie dem vorliegenden die an sich bei der Berechnung eines Anspruches nach § 649 BGB überholten Grundsätze zu demindest bei der Schadensberechnung nach § 97 UrhG im Rahmen des § 287 ZPO nach wie vor angewendet werden (vgl. Thüringer OLG BauR 1999, 73; Loewenheim, Handbuch des Urheberrechts, § 71 Rn. 54).
AG Düsseldorf, Urteil vom 3.8.2009, Az. 32 C 5799/09 Der Ausschluss des Kündigungsrechts nach § 649 BGB stellt für den Vertragspartner eine unangemessene Benachteiligung dar (vgl. OLG Düsseldorf NJW-RR 2000, 166), da dieser seiner Entscheidungsfreiheit hinsichtlich der Beendigung des Vertrages beraubt wird, während der Unternehmer durch die Bestimmung des § 649 BGB ausreichend geschützt ist.
OLG Bamberg, Urteil vom 3.5.2014, Az. 3 U 244/13 VII ZR 106/91 (= NJW 1992, 1111) hatte der dortige Kläger aus einem Werkvertrag (Dachdeckerarbeiten) zunächst Schadensersatz wegen Nichterfüllung geltend gemacht und nach Widerspruch gegen den beantragten Mahnbescheid die Forderung als Werklohnanspruch gemäß § 649 BGB berechnet.
OLG München, Urteil vom 2.2.2015, Az. 9 U 3489/14 Auch Honoraransprüche nach § 649 Satz 2 BGB muss der Architekt nach § 8 Abs. 1 HOAI a. F. abrechnen (BGHZ 143, 79).

References: § 649
 § 649
 § 649
 § 649
 BGH 
 § 649
 § 649
 BGH 
 § 649
 § 649
 § 649
 § 649
 § 649
 § 649
 § 649
 §649
 §649
 §649
 §649
 § 649
 § 649
 § 649
 § 649
 § 649
 § 649
 § 649
 § 649
 § 649
 § 8
 § 649
 § 8
 § 649
 § 649
 § 649
 § 649
 § 649
 § 305
 § 649
 § 649
 § 649
 § 649
 § 649
 § 649
 BGH 
 § 649
 § 649
 § 649
 § 649
 § 649
 § 649
 § 649
 § 649
 § 649
 § 649
 § 8
 § 649
 § 8
 § 10
 § 1
 § 649
 § 649
 § 648
 § 649
 BGH 
 § 649
 § 649
 § 137
 § 649
 § 649
 § 649
 § 396
 § 396
 § 396
 § 649
 § 649
 § 649
 § 649
 § 649
 § 649
 § 649
 § 649
 § 8
 § 649
 § 649
 § 649
 § 8
 BGH 
 § 649
 § 649
 § 649
 BGH 
 § 649
 § 649
 BGH 
 § 649
 BGH 
 § 649
 BGH 
 § 649
 § 649
 BGH 
 § 649
 § 649
 § 649
 BGH 
 BGH 
 § 649
 BGH 
 § 649
 § 649
 § 649
 § 649
 BGH 
 § 649
 BGH 
 § 649
 BGH 
 § 649
 § 649
 § 649
 § 649
 § 649
 § 649
 § 651
 § 649
 § 651
 § 649
 § 97
 § 287
 § 71
 § 649
 § 649
 § 649
 § 649
 § 8