Source: https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10011428&FassungVom=2002-03-31
Timestamp: 2018-11-15 02:24:08+00:00

Document:
RIS - Bundesstraßengesetz 1971 - Bundesrecht konsolidiert, Fassung vom 31.03.2002
Bundesrecht konsolidiert: Gesamte Rechtsvorschrift für Bundesstraßengesetz 1971, Fassung vom 31.03.2002
StF: BGBl. Nr. 286/1971
BGBl. Nr. 239/1975
BGBl. Nr. 416/1975
BGBl. Nr. 294/1978
BGBl. Nr. 63/1983
BGBl. Nr. 165/1986
BGBl. I Nr. 95/2004 (NR: XXII IA 422/A 583 S. 71. BR: AB 7117 S. 712.)
§ 1. Erklärung und Auflassung von Straßenzügen
als Bundesstraßen
(1) Die in den einen Bestandteil dieses Bundesgesetzes bildenden Verzeichnissen angeführten Straßenzüge werden zu Bundesstraßen erklärt. Der Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie hat die nähere Beschreibung der Strecke der in den Verzeichnissen enthaltenen Bundesstraßen, soweit sie bereits unter Verkehr stehen, durch Verordnung festzulegen. Diese Verordnung hat den Hinweis auf Planunterlagen zu enthalten, welche beim Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie und beim Amt der Landesregierung des jeweiligen Landes zur Einsicht aufliegen.
(2) Die Übernahme und der Bau weiterer Straßenzüge, die eine Bedeutung für den Durchzugsverkehr erlangen, als Bundesstraßen kann nur auf Grund eines Bundesgesetzes erfolgen. Straßenzüge, die ihre Bedeutung für den Durchzugsverkehr verloren haben, werden durch Bundesgesetz als Bundesstraßen aufgelassen.
(3) Jeder zur Bundesstraße erklärte Straßenzug ist vom bisherigen Träger der Straßenbaulast dem Bund entschädigungslos ins Eigentum zu übergeben. Ein als Bundesstraße aufgelassener Straßenzug ist im Falle einer Übertragung in das Eigentum eines anderen Trägers der Straßenbaulast in einem seiner Benützung entsprechenden guten Zustand zu übergeben.
Bundesstraßen A (Bundesautobahnen), das sind Bundesstraßen ohne höhengleiche Überschneidung mit anderen Verkehrswegen, die sich für den Schnellverkehr im Sinne der straßenpolizeilichen Vorschriften eignen und bei welchen besondere Anschlußstellen für die Zu- und Abfahrt vorhanden sind, einschließlich der Zu- und Abfahrtsstraßen;
Bundesstraßen S (Bundesschnellstraßen), das sind Bundesstraßen, die sich nach ihrer Anlage für den Schnellverkehr im Sinne der straßenpolizeilichen Vorschriften eignen, ohne daß die übrigen Voraussetzungen nach lit. a gegeben sind; sofern besondere Anschlußstellen für die Zu- und Abfahrt vorhanden sind, gelten die Zu- und Abfahrtsstraßen als Bestandteile der Bundesstraßen S;
Bundesstraßen B, das sind alle übrigen Bundesstraßen; die Zu- und Abfahrtsrampen zu kreuzenden Straßen gelten als Bestandteile der Bundesstraßen B. Sofern bei einer Bundesstraße B in der Anmerkung zum Verzeichnis 3 besondere Erfordernisse der Anschlußausbildung festgelegt sind (§ 26 Abs. 1), gelten diese besonderen Anschlußstellen einschließlich der Zu- und Abfahrtsstraßen als Bestandteile der Bundesstraße B.
§ 4. Bestimmung des Straßenverlaufes, Ausbau und Auflassung von
Straßenteilen
(1) Vor dem Bau einer neuen Bundesstraße und vor der Umlegung von Teilen einer bestehenden Bundesstraße auf eine neu zu errichtende Straße oder vor dem Ausbau einer bestehenden Bundesstraße von zwei auf vier oder mehr Fahrstreifen mit einer durchgehenden Länge von 10 km oder mehr hat der Bundesminister für wirtschaftliche Angelegenheiten unter Bedachtnahme auf die Bestimmungen der §§ 7 und 7a, die Wirtschaftlichkeit des Bauvorhabens, den Denkmalschutz und die Umweltverträglichkeit nach den Erfordernissen des Verkehrs und darüber hinaus der funktionellen Bedeutung des Straßenzuges sowie unter Bedachtnahme auf die Ergebnisse der Anhörung (Abs. 3 und 5) den Straßenverlauf im Rahmen der Verzeichnisse durch Festlegung der Straßenachse, im Falle eines Ausbaues durch Beschreibung, beides auf Grundlage eines konkreten Projektes, durch Verordnung zu bestimmen.
(2) Werden durch eine Umlegung nach Abs. 1, 6 und 8 Straßenteile für den Durchzugsverkehr entbehrlich oder hat sich eine wesentliche Änderung der Voraussetzungen nach Abs. 1 ergeben, hat der Bundesminister für wirtschaftliche Angelegenheiten die Auflassung dieser Straßenteile als Bundesstraße durch Verordnung zu verfügen.
§ 1 Abs. 3, letzter Satz, gilt sinngemäß. Sofern die aufgelassenen Straßenteile nicht mehr Verkehrszwecken dienen, sind sie vom Bund (Bundesstraßenverwaltung) hinsichtlich ihrer Kulturgattung in einen den anrainenden Grundstücken ähnlichen Zustand zu versetzen (Rekultivierung).
(3) Vor Erlassung einer Verordnung nach Abs. 1, 2, 6 und 8 sind die berührten Länder und Gemeinden zu hören; die Gemeinden werden hiebei im eigenen Wirkungsbereich tätig.
(4) Die Verordnungen nach Abs. 1, 6 und 8 haben den Hinweis auf Planunterlagen zu enthalten, welche beim Bundesministerium für wirtschaftliche Angelegenheiten, beim Amt der Landesregierung des jeweiligen Landes und bei den berührten Gemeinden zur Einsicht aufliegen; die Verordnungen nach Abs. 2 können einen solchen Hinweis enthalten. Verordnungen nach Abs. 1 haben zusätzlich den Hinweis auf Projektunterlagen sowie den Hinweis auf eine schriftliche Darlegung der wesentlichen Entscheidungsgründe zu enthalten.
(6) Änderungen der durch eine Verordnung nach Abs. 1 festgelegten Straßenachse um mehr als 5 m sowie Maßnahmen nach Abs. 7, die keine Zustimmung gefunden haben, sind zu verordnen.
(8) Umlegungen auf bestehende Straßen sind durch Beschreibung des Straßenverlaufes in einer Verordnung zu verfügen.
Zustimmung der Bundesregierung für bestimmte Bauvorhaben
§ 4a. Nach Vorliegen einer Verordnung nach § 4 Abs. 1 bedarf die Errichtung noch nicht bestehender Bundesautobahn- und Bundesschnellstraßenstrecken, ausgenommen Zu- und Abfahrtsstraßen (§ 2), eines Beschlusses der Bundesregierung über das gesamtwirtschaftliche Interesse am Bau der Strecke.
§ 6. Die Aufwendungen für Zwecke der Forschung und für grundlegende Untersuchungen in Angelegenheiten der Bundesstraßen, ausgenommen die Straßenpolizei, sind aus den in den jährlichen Bundesfinanzgesetzen dafür vorgesehenen Mitteln zu bedecken. Diese Mittel sind im Interesse der Umweltverträglichkeit im Straßenbau und der Steigerung der Wirtschaftlichkeit im Straßenbau sowie der Sicherheit der Verkehrsabwicklung sowohl für die Erteilung von Forschungs- und Entwicklungsaufträgen gegen Entgelt als auch für die Förderung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben physischer oder juristischer Personen durch die Gewährung von Zuschüssen oder Darlehen sowie weiters für Zwecke der Dokumentation, Information und Publikation in allen Bereichen der Bundesstraßen, ausgenommen die Straßenpolizei, zu verwenden. Für die Durchführung der Förderung der genannten Forschungs- und Entwicklungsvorhaben gelten die Bestimmungen der §§ 11 Abs. 2, 18 Abs. 2, 20 und 21 des Forschungsförderungsgesetzes, BGBl. Nr. 434/1982 in der geltenden Fassung, sinngemäß.
II. Bau und Erhaltung
§ 7. Grundsätze
(2) Der Bundesminister für wirtschaftliche Angelegenheiten erläßt die für die Planung, den Bau und die Erhaltung der Bundesstraßen erforderlichen Dienstanweisungen.
§ 7a. Schutz der Nachbarn
(2) Die Vorsorge gegen Beeinträchtigungen der Nachbarn durch den zu erwartenden Verkehr auf der Bundesstraße (Abs. 1) kann auch dadurch erfolgen, daß auf fremden Grundstücken mit Zustimmung des Eigentümers geeignete Maßnahmen gesetzt werden, insbesondere Baumaßnahmen an Gebäuden, Einbau von Lärmschutzfenstern und dergleichen, sofern die Erhaltung und allfällige Wiederherstellung durch den Eigentümer oder einen Dritten sichergestellt ist.
(3) In Fällen, in denen mit wirtschaftlich vertretbarem Aufwand durch Maßnahmen nach Abs. 1 und Abs. 2 kein entsprechender Erfolg erzielt werden kann, können mit Zustimmung des Eigentümers Grundstücke oder Grundstücksteile vom Bund (Bundesstraßenverwaltung) nach den Grundsätzen des § 18 und der §§ 4 bis 8 des Eisenbahnenteignungsgesetzes 1954, BGBl. Nr. 71, eingelöst werden, sofern durch den zu erwartenden Verkehr auf der Bundesstraße die Benützung eines auf diesem Grundstück oder Grundstücksteil bestehenden Gebäudes unzumutbar beeinträchtigt wird. Gleiches gilt, wenn die unzumutbare Beeinträchtigung durch bauliche Anlagen im Zuge einer Bundesstraße (§ 3), zum Beispiel durch Beeinträchtigung des Lichtraumes, erfolgt.
(4) Die Bestimmungen der Abs. 1 bis 3 finden auch für Maßnahmen Anwendung, die gegen Beeinträchtigungen der Nachbarn durch den Verkehr auf bestehenden Bundesstraßen gesetzt werden.
(5) Im Falle sich Maßnahmen in der Umgebung von Bundesstraßen für die Abwicklung des Verkehrs und seiner Auswirkungen auf die Umwelt als zweckmäßiger und wirtschaftlicher erweisen als Baumaßnahmen an der Bundesstraße, können auch solche an Stelle dieser Baumaßnahmen getroffen werden.
§ 8. Straßenbaulast
(1) Der Bau und die Erhaltung der Bundesstraßen erfolgt aus Bundesmitteln, insbesondere aus den hiefür zweckgebundenen Einnahmen der Mineralölsteuer, insoweit sich nicht aus den folgenden Bestimmungen etwas anderes ergibt oder auf Grund eines besonderen Rechtstitels Verpflichtungen zu Leistungen für diese Zwecke bestehen. Falls derartige Verpflichtungen bei einer vom Bund (Bundesstraßenverwaltung) zu übernehmenden öffentlichen Straße bestehen, bleiben sie auch nach der Umwandlung in eine Bundesstraße aufrecht.
(2) Die aus den Verträgen nach den §§ 25, 26, 27 und 28 für den Bund (Bundesstraßenverwaltung) gezogenen Entgelte, die Veräußerungserlöse aus Liegenschaften, die Erlöse aus der Einräumung von Baurechten und Dienstbarkeiten an Liegenschaften, die aus den Mitteln des Zuschlages zur Mineralölsteuer (BGBl. Nr. 88/1950), aus den Mitteln der Bundesmineralölsteuer (BGBl. Nr. 67/1966) oder aus den Mitteln des für den Ausbau und die Erhaltung der Bundesstraßen zweckgebundenen Anteiles der Mineralölsteuer (BGBl. Nr. 597/1981 in seiner jeweils geltenden Fassung) erworben wurden sowie die eingehobenen Geldstrafen gemäß § 31 sind für Zwecke des Baues und der Erhaltung der Bundesstraßen zu verwenden. Schadenersatzleistungen für Beschädigungen an Bundesstraßen (§ 3) und an Kraftfahrzeugen des Bundes (Bundesstraßenverwaltung) sind für deren Wiederinstandsetzung zu verwenden.
§ 9. Straßenbaulast in Ortsgebieten
(1) In Ortsgebieten (§ 2 Abs. 1 Z 15 der Straßenverkehrsordnung 1960, BGBl. Nr. 159) haben die Gemeinden die Kosten des Baues und der Erhaltung der Bundesstraßen zu tragen,
für jene Teile der Fahrbahn, welche vier Fahrstreifen überschreiten, soweit es sich bei diesen Fahrbahnteilen nicht um verkehrsbedingte Warte-, Verzögerungs- oder Einbindungsstreifen oder um Haltestellenbuchten oder um Fahrstreifen in der gleichen oder unterschiedlichen Höhenlage handelt, die für die leichte, sichere und flüssige Bewältigung starker Verkehrsbeziehungen notwendig sind; die Erhaltung weiterer bestehender Fahrstreifen ist vom Bund (Bundesstraßenverwaltung) zu tragen.
für Gehsteige und Gehwege (ausgenommen Gehsteige und Gehwege auf Über- und Unterführungsbauwerken und sonstigen Straßenkunstbauten bis zu einer Breite von je 1,50 m beiderseits der Fahrbahn); die durch Baumaßnahmen des Bundes (Bundesstraßenverwaltung) erforderlich werdende Wiederherstellung bestehender Gehsteige oder Gehwege in der verkehrsbedingt notwendigen Breite ist vom Bund (Bundesstraßenverwaltung) zu tragen; die Gemeinden können von den Eigentümern einer angrenzenden Liegenschaft im Falle der Errichtung eines Neubaues auf derselben Kostenersatz nach den angemessenen Herstellungskosten zu diesem Zeitpunkt verlangen,
für Parkplätze,
für Abstellstreifen.
(2) Über- und Unterführungen für Fußgänger und Radfahrer in Ortsgebieten sind auf Kosten der Gemeinden zu bauen und zu erhalten. Der Bund (Bundesstraßenverwaltung) kann für den Bau einer solchen Über- oder Unterführung nach Maßgabe der für den Durchzugsverkehr erzielbaren Vorteile beziehungsweise allfällig ersparter sonstiger Aufwendungen einen Beitrag bis höchstens 50 vom Hundert der Baukosten einer einfachen Bauausführung leisten. Soweit bestehende Fußgänger- (Radfahrer-)Über- oder Unterführungen durch Baumaßnahmen an Bundesstraßen erweitert oder wiederhergestellt werden müssen, obliegt die Kostentragung für die Baumaßnahmen zur Gänze dem Bund (Bundesstraßenverwaltung).
(3) Falls vom Bund (Bundesstraßenverwaltung) auf Grund verkehrstechnischer Notwendigkeiten Straßenbeleuchtungseinrichtungen auf Bundesstraßen errichtet werden, haben in Ortsgebieten die Gemeinden für die Erhaltung und den Betrieb auf eigene Kosten zu sorgen. Ferner haben die Gemeinden in Ortsgebieten für die Abfuhr des vom Bund (Bundesstraßenverwaltung) von der Fahrbahn der Bundesstraßen entfernten Schnees und Abräummaterials auf eigene Kosten zu sorgen.
(4) Die Erhaltung der Bundesstraßen in Ortsgebieten über das durch die Abs. 1 bis 3 berührte Ausmaß hinaus kann Gemeinden einvernehmlich gegen jederzeitigen Widerruf übertragen werden.
(5) Auf Bundesautobahnen und Bundesschnellstraßen finden die Abs. 1 bis 3 keine Anwendung.
§ 11. Entscheidung über Beiträge
Wenn eine vom Bund (Bundesstraßenverwaltung) auf Grund der §§ 8 Abs. 1, 9 oder 10 in Anspruch genommene Leistung verweigert wird, entscheidet, falls nicht der einen privaten Rechtstitel betreffende Streitfall im ordentlichen Rechtsweg auszutragen ist, über die Leistungspflicht und das Ausmaß des Beitrages die Behörde.
§ 12. Aufrechterhaltung der Verkehrsbeziehungen
(1) Werden durch den Bau einer Bundesstraße bestehende Straßen und Wege oder Zu- und Abfahrten unterbrochen oder sonst unbenützbar gemacht, so hat der Bund (Bundesstraßenverwaltung) auf seine Kosten die erforderlichen Vorkehrungen zur Aufrechterhaltung der Verkehrsbeziehungen in diesem Bereich zu treffen. Hiedurch tritt eine Änderung in der Erhaltungspflicht wiederhergestellter Straßen und Wege nicht ein; werden diese Straßen und Wege über oder unter der Bundesstraße geführt, obliegt dem Bund (Bundesstraßenverwaltung) die Erhaltung des Kreuzungsbauwerkes.
(2) Wird durch Straßenbaumaßnahmen oder sonstige Umstände, insbesondere auch durch Fehlen eines verkehrswirksamen Anschlusses, der Durchzugsverkehr von einem Bundesstraßenteilstück durch eine längere Zeitspanne unterbrochen oder umgeleitet, kann der Bund (Bundesstraßenverwaltung) auf seine Kosten die erforderlichen baulichen Vorkehrungen zur Ermöglichung einer Verkehrsumleitung treffen oder den Trägern der Straßenbaulast jener Straßen, auf welche der Verkehr umgeleitet wird, die durch die stärkere Benützung entstandenen Schäden abgelten.
§ 13. Erleichterung und Förderung des Durchzugsverkehrs
Zwecks Erleichterung und Förderung des Durchzugsverkehrs kann der Bund (Bundesstraßenverwaltung) aus den für den Ausbau und die Erhaltung der Bundesstraßen in den jährlichen Bundesfinanzgesetzen vorgesehenen Mitteln entsprechende Parallelstraßen und -wege oder Sammelanschlüsse zu Bundesstraßen bauen oder umgestalten, sofern die Erhaltung durch einen anderen Rechtsträger sichergestellt ist. Die übrigen Bestimmungen dieses Bundesgesetzes finden auf den Bau dieser Straßen und Wege beziehungsweise Sammelanschlüsse keine Anwendung.
(4) Die Behörde hat auf Antrag des Bundes (Bundesstraßenverwaltung) die Beseitigung eines dem Abs. 2 widersprechenden Zustandes auf Kosten des Betroffenen anzuordnen.
(1) Nach Bestimmung des Straßenverlaufes (§ 4 Abs. 1) dürfen auf den von der künftigen Straßentrasse betroffenen Grundstücksteilen (Bundesstraßenbaugebiet) Neu-, Zu- und Umbauten nicht vorgenommen und Anlagen jeder Art weder errichtet noch geändert werden; ein Entschädigungsanspruch kann hieraus nicht abgeleitet werden. § 14 Abs. 2 und Abs. 3 gelten sinngemäß.
(2) Als betroffene Grundstücksteile im Sinne des Abs. 1 sind alle jene anzusehen, die in einem Geländestreifen um die künftige Straßenachse liegen, dessen Breite in der Verordnung gemäß § 4 Abs. 1 entsprechend den örtlichen Verhältnissen festgelegt wird und bei Bundesstraßen A insgesamt 150 m, bei Bundesstraßen S insgesamt 100 m und bei Bundesstraßen B insgesamt 70 m nicht überschreiten darf.
(3) Nach Ablauf von drei Jahren nach Wirksamwerden der Verordnung über die Erklärung zum Bundesstraßenbaugebiet haben die betroffenen Liegenschaftseigentümer beziehungsweise allfällige Bergbauberechtigte Anspruch auf Einlösung der bezüglichen Grundstücksteile durch den Bund (Bundesstraßenverwaltung), sofern ihnen eine Ausnahmebewilligung nach Abs. 1, letzter Satz, verweigert wurde. Die Bestimmungen der §§ 17 ff. finden sinngemäß Anwendung.
§ 17. Enteignung
Für die Herstellung, Erhaltung und Umgestaltung von Bundesstraßen samt den zugehörigen baulichen Anlagen sowie aus Verkehrsrücksichten kann das Eigentum an Liegenschaften, die dauernde oder zeitweilige Einräumung, Einschränkung und Aufhebung von dinglichen und obligatorischen Rechten (insbesondere Nutzungs- und Bestandrechten) an solchen im Wege der Enteignung in Anspruch genommen werden. Das gleiche gilt für Baulichkeiten und sonstige Anlagen, deren Entfernung sich aus Gründen der Verkehrssicherheit als notwendig erweist. Auch können zu diesen Zwecken durch Enteignung die für die Anlage von Ablagerungsplätzen, Zufahrten, Straßenwärterhäusern, Bauhöfen und anderen Baulichkeiten sowie die zur Aufrechterhaltung der Verkehrsbeziehungen erforderlichen Grundstücke erworben werden.
§ 18. Entschädigung, Parteistellung
(1) Dem Enteigneten gebührt für alle durch die Enteignung verursachten vermögensrechtlichen Nachteile Schadloshaltung (§ 1323 ABGB). Bei Bemessung der Entschädigung hat jedoch der Wert der besonderen Vorliebe und die Werterhöhung außer Betracht zu bleiben, den die Liegenschaft durch die straßenbauliche Maßnahme erfährt. Hingegen ist auf die Verminderung des Wertes eines etwa verbleibenden Grundstücksrestes Rücksicht zu nehmen. Ist dieser Grundstücksrest unter Berücksichtigung seiner bisherigen Verwendung nicht mehr zweckmäßig nutzbar, so ist auf Verlangen des Eigentümers das ganze Grundstück einzulösen.
§ 19. Einleitung des Verfahrens
Um die Enteignung ist unter Vorlage der zur Beurteilung der Angelegenheit erforderlichen Pläne und sonstigen Behelfe, insbesondere eines Verzeichnisses der zu enteignenden Parzellen mit den Namen und Wohnorten der zu enteignenden Personen und den Ausmaßen der beanspruchten Grundfläche, schließlich eines Grundbuchauszuges beim Landeshauptmann einzuschreiten.
§ 20. Enteignungsverfahren
(1) Über die Notwendigkeit, den Gegenstand und Umfang der Enteignung entscheidet der Landeshauptmann als Bundesstraßenbehörde (§ 32) unter sinngemäßer Anwendung des Eisenbahnenteignungsgesetzes 1954, BGBl. Nr. 71, in der geltenden Fassung, wobei auch auf die Wirtschaftlichkeit der Bauausführung Rücksicht zu nehmen ist. Kommen hiebei Eisenbahngrundstücke in Betracht, so ist im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie als Eisenbahnbehörde vorzugehen.
(2) Der Enteignungsbescheid hat zugleich eine Bestimmung über die Höhe der Entschädigung zu enthalten. Diese ist auf Grund der Schätzung beeideter unparteiischer Sachverständiger unter Beobachtung der in den §§ 4 bis 8 des Eisenbahnenteignungsgesetzes 1954, BGBl. Nr. 71, aufgestellten Grundsätze zu ermitteln.
(3) Gegen die Entscheidung des Landeshauptmannes über die Notwendigkeit, den Gegenstand und den Umfang der Enteignung ist die Berufung an das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie zulässig. Eine Berufung bezüglich der Höhe der im Verwaltungswege zuerkannten Entschädigung ist unzulässig. Doch steht es jedem der beiden Teile frei, binnen drei Monaten nach Rechtskraft des Enteignungsbescheides die Entscheidung über die Höhe der Entschädigung bei jenem Bezirksgericht zu begehren, in dessen Sprengel sich der Gegenstand der Enteignung befindet. Mit Anrufung des Gerichtes tritt die verwaltungsbehördliche Entscheidung über die Höhe der Entschädigung außer Kraft. Der Antrag auf gerichtliche Festsetzung der Entschädigung kann ohne Zustimmung des Antragsgegners nicht zurückgenommen werden. Bei Zurücknahme des Antrages gilt der im Enteignungsbescheid bestimmte Entschädigungsbetrag als vereinbart.
(5) Für das gerichtliche Verfahren zur Ermittlung der Entschädigung, für deren Feststellung im Wege des Übereinkommens sowie für die Wahrnehmung der Ansprüche, welche dritten Personen auf die Befriedigung aus der Entschädigung auf Grund ihrer dinglichen Rechte zustehen, finden die Bestimmungen des Eisenbahnenteignungsgesetzes 1954, BGBl. Nr. 71, in der geltenden Fassung sinngemäße Anwendung.
(1) Wird der Enteignungsgegenstand ganz oder zum Teil nicht für den Enteignungszweck verwendet, so kann der Enteignete die bescheidmäßige Rückübereignung des Enteignungsgegenstandes beziehungsweise dessen Teiles nach Ablauf von drei Jahren ab Rechtskraft des Enteignungsbescheides bei der Behörde beantragen, die unter sinngemäßer Anwendung der im Enteignungsverfahren zu beachtenden Bestimmungen (§ 20) zu entscheiden hat. Dieser Anspruch ist vererblich und veräußerlich; er erlischt, wenn der Enteignete dieses Recht nicht binnen einem Jahr ab nachweislicher Aufforderung durch den Enteigner bei der Behörde geltend macht, spätestens jedoch zehn Jahre nach Rechtskraft des Enteignungsbescheides. Macht der Enteigner glaubhaft, daß die Verwendung des Enteignungsgegenstandes für den Enteignungszweck unmittelbar bevorsteht oder die Verwendung aus Gründen, die der Enteigner nicht zu vertreten hat, vorläufig nicht möglich ist, aber in absehbarer Zeit erfolgen wird, hat die Behörde dem Enteigner eine angemessene Ausführungsfrist zu bestimmen. Bei deren Einhaltung ist der Antrag auf Rückübereignung abzuweisen. Eine Fristsetzung ist jedoch in jedem Falle unzulässig, wenn den Enteigner an der bislang nicht entsprechenden Verwendung ein Verschulden trifft.
§ 21. Bauten an Bundesstraßen
(1) In einer Entfernung bis 40 m beiderseits der Bundesautobahnen dürfen Neu-, Zu- und Umbauten nicht vorgenommen sowie Einfriedungen nicht angelegt und überhaupt Anlagen jeder Art weder errichtet noch geändert werden. Der Bund (Bundesstraßenverwaltung) hat auf Antrag Ausnahmen zuzustimmen, soweit dadurch Rücksichten auf den Bestand der Straßenanlagen und des Straßenbildes, Verkehrsrücksichten sowie Rücksichten auf die künftige Verkehrsentwicklung oder erforderliche Maßnahmen nach §§ 7 und 7a nicht beeinträchtigt werden. Eine solche Zustimmung ist auch bei Bauführungen über oder unter Bundesautobahnen erforderlich. Wird die Zustimmung nicht binnen sechs Wochen nach Einlangen des Antrages erteilt, so entscheidet auf Antrag die Behörde über die Ausnahmebewilligung. Der Bund (Bundesstraßenverwaltung) ist in diesem Verfahren Partei im Sinne des § 8 des Allgemeinen Verwaltungsverfahrensgesetzes 1991 - AVG. Diese Bestimmungen gelten nicht für Zu- und Abfahrtsstraßen der Bundesautobahnen. Die einschlägigen straßenpolizeilichen Vorschriften bleiben unberührt.
(2) Auf Bundesschnellstraßen sowie Zu- und Abfahrtsstraßen der Bundesautobahnen gilt Abs. 1 sinngemäß für eine Entfernung von 25 m, bei den übrigen Bundesstraßen auf Freilandstraßen (§ 2 Abs. 1 Z 16 der Straßenverkehrsordnung 1960) für eine Entfernung von 15 m.
(5) Der Bundesminister für wirtschaftliche Angelegenheiten wird ermächtigt, die in Abs. 1 und 2 genannten Entfernungen bei Bundesstraßenabschnitten im dicht besiedelten Gebiet oder im Gebirge auf ein den örtlichen Verhältnissen entsprechendes Ausmaß zu verringern.
§ 22. Arbeitsleistungen auf benachbarten Grundstücken
(1) Wenn Baumfällungen, Holzbringungen, Wasserableitungen, Sprengungen, Grab- und Bohrarbeiten oder ähnliche Verrichtungen auf den der Straße benachbarten Grundstücken nach den örtlichen Verhältnissen den Bestand oder Erhaltungszustand einer Bundesstraße unmittelbar oder mittelbar gefährden, kann die Behörde über Antrag des Bundes (Bundesstraßenverwaltung) durch Verordnung für ein bestimmtes Gebiet anordnen, daß die angeführten Verrichtungen oder einzelne derselben, unbeschadet der nach anderen Vorschriften etwa erforderlichen behördlichen Genehmigungen, nur mit ihrer Bewilligung ausgeführt werden dürfen. Die Bewilligung darf nur erteilt werden, wenn eine Gefährdung der Straße oder der Straßenbenützer durch die beabsichtigten Arbeiten ausgeschlossen ist oder bei Einhaltung der gleichzeitig festzusetzenden Bedingungen hintangehalten werden kann.
§ 23. Benachbarte Waldungen
Auf Antrag des Bundes (Bundesstraßenverwaltung) kann die Behörde, wenn es Rücksichten des Bestandes der Straße oder der Straßenerhaltung, wegen schlechter Sicht oder dergleichen erfordern, durch Bescheid anordnen, daß ohne Anspruch auf Entschädigung der an eine Bundesstraße angrenzende Wald in einer Breite von 4 m zu beiden Seiten der Straße (§ 21 Abs. 4) zu schlägern, auszulichten oder nach einer bestimmten Betriebsweise zu bewirtschaften ist.
§ 24. Anrainerverpflichtungen
(1) Die Wasserableitung auf die Bundesstraße, insbesondere von Dächern der Häuser, oder des Drainagewassers sowie die Ableitung von Abwässern, ist verboten. Die Behörde hat auf Antrag des Bundes (Bundesstraßenverwaltung) die Beseitigung eines durch vorschriftswidriges Verhalten herbeigeführten Zustandes auf Kosten des Betroffenen anzuordnen.
(5) Die Eigentümer von der Bundesstraße benachbarten Grundstücken können die beim Bau einer Bundesstraße von Grundstücken des Bundes (Bundesstraßenverwaltung) ausgehenden Einwirkungen nicht untersagen. Wird durch solche Einwirkungen die ortsübliche Benützung des nachbarlichen Grundes wesentlich beeinträchtigt, hat der Nachbar Anspruch auf Schadenersatz gegen den Bund (Bundesstraßenverwaltung) nur dann, wenn Organe des Bundes an dieser Beeinträchtigung ein Verschulden trifft oder soweit es sich um den Ersatz von Sachschäden an Bauwerken oder um die nicht bloß vorübergehende oder unerhebliche Beeinträchtigung einer rechtmäßigen Nutzung des Grundwassers oder Quellwassers handelt.
Akustische Werbungen und Vorrichtungen zur Abgabe akustischer Ankündigungen dürfen in einer Entfernung von 100 m entlang der Bundesautobahnen (§ 21 Abs. 4) nicht errichtet werden. Optische Ankündigungen und Werbungen bedürfen in diesem Bereich - unbeschadet anderer einschlägiger Rechtsvorschriften, insbesondere der straßenpolizeilichen Vorschriften - einer Zustimmung des Bundes (Bundesstraßenverwaltung), die nur dann erteilt werden darf, wenn diese Ankündigungen und Werbungen dem allgemeinen Interesse der Verkehrsteilnehmer dienen.
(1) Anschlüsse von öffentlichen Straßen und Wegen in Bundesstraßen A müssen in Form besonderer Anschlußstellen erfolgen. Bei Bundesstraßen S sind zusätzliche Anschlüsse nur in Form besonderer Anschlußstellen auszuführen. Gleiches gilt für Freilandstraßenstrecken (§ 2 Abs. 1 Z 16 der Straßenverkehrsordnung 1960) von Bundesstraßen B, für die besondere Erfordernisse der Anschlußausbildung in einer Anmerkung im Verzeichnis 3 festgelegt sind. Die besonderen Anschlußstellen bedürfen ebenso wie die Zu- und Abfahrtsrampen von Bundesstraßen B zu kreuzenden Straßen einer Verordnung zur Bestimmung des Straßenverlaufes (§ 4). Alle übrigen Anschlüsse von öffentlichen Straßen und Wegen in Bundesstraßen B sowie Anschlüsse von nicht öffentlichen Straßen und Wegen oder Zu- und Abfahrten zu einzelnen Grundstücken in Ortsgebieten von Bundesstraßen B dürfen nur mit Zustimmung des Bundes (Bundesstraßenverwaltung) angelegt oder abgeändert werden. Die Zustimmung ist zu erteilen, wenn hiedurch für die Leistungsfähigkeit der Bundesstraße keine Nachteile zu erwarten sind und dies den Rücksichten auf die künftige Verkehrsentwicklung und den in den §§ 7 und 7a enthaltenen Grundsätzen nicht widerspricht. Die Kosten des Baues und der Erhaltung dieser Straßen- und Weganschlüsse sowie allfälliger Änderungen sind von dem Erhalter der angeschlossenen Straße oder des angeschlossenen Weges zu tragen; die Bestimmungen des § 12 Abs. 1 bleiben unberührt.
(2) Anschlüsse von nicht öffentlichen Straßen und Wegen sowie Zu- und Abfahrten zu einzelnen Grundstücken sind auf Bundesstraßen A und Bundesstraßen S sowie auf Bundesstraßen B, die gemäß § 1 des Bundesstraßenfinanzierungsgesetzes 1996 - BStFG 1996 als Mautstrecken festgelegt wurden, unzulässig. Gleiches gilt für Freilandstraßenstrecken von Bundesstraßen B, für die besondere Erfordernisse der Anschlußausbildung in einer Anmerkung im Verzeichnis 3 festgelegt sind. Auf Freilandstraßen von anderen Bundesstraßen B sind zusätzliche Anschlüsse von nicht öffentlichen Straßen und Wegen sowie Zu- und Abfahrten zu einzelnen Grundstücken grundsätzlich unzulässig, der Bund (Bundesstraßenverwaltung) kann jedoch dann, wenn die Aufschließung einer Liegenschaft nur über die Bundesstraße in wirtschaftlich vertretbarer Weise erfolgen kann, die Zustimmung für diesen Anschluß auf Kosten des Anschlußwerbers erteilen, soweit hiedurch für die Leistungsfähigkeit der Bundesstraße keine Nachteile zu erwarten sind und dies den Rücksichten auf die künftige Verkehrsentwicklung sowie den in den §§ 7 und 7a enthaltenen Grundsätzen nicht widerspricht. Unter den gleichen Voraussetzungen kann der Bund (Bundesstraßenverwaltung) der Abänderung eines bestehenden Anschlusses zustimmen; die Bestimmungen des § 12 Abs. 1 bleiben unberührt.
(3) Bei einer Änderung in der Art oder im Ausmaß der Benützung eines Anschlusses (Abs. 1 und 2) entscheidet auf Antrag des Bundes (Bundesstraßenverwaltung) die Behörde unter Bedachtnahme auf die Grundsätze der §§ 7 und 7a über die Anpassung an die geänderten Verhältnisse; sie kann auch eine gänzliche Entfernung des Anschlusses anordnen. Die Kosten einer Änderung hat der Anschlußberechtigte zu tragen.
(4) Die Behörde hat auf Antrag des Bundes (Bundesstraßenverwaltung) die Beseitigung eines ohne Zustimmung des Bundes (Bundesstraßenverwaltung) herbeigeführten Zustandes (Abs. 1 und 2) auf Kosten des Betroffenen anzuordnen.
Betriebe an Bundesautobahnen, an Bundesschnellstraßen, an Freilandstrecken von Bundesstraßen B, für die in einer Anmerkung im Verzeichnis 3 die Errichtung niveaufreier Anschlußstellen vorgesehen ist, und an Bundesstraßen B, die Mautstrecken gemäß § 1 des Bundesstraßenfinanzierungsgesetzes 1996 sind, die den Belangen der Verkehrsteilnehmer auf diesen dienen und einen unmittelbaren Zugang zu diesen Straßen haben (wie Tankstellen, Raststätten, Motels, Werkstätten und dergleichen), dürfen nur mit Zustimmung des Bundes (Bundesstraßenverwaltung) errichtet werden. Jede bauliche Änderung eines solchen Betriebes bedarf der Zustimmung des Bundes (Bundesstraßenverwaltung). Die gewerberechtlichen Vorschriften werden hiedurch nicht berührt. Fahrverbindungen von diesen Bundesstraßen zum übrigen Straßennetz im Bereich dieser Betriebe bedürfen einer Verordnung nach § 4 Abs. 1.
(1) Die Benützung der unmittelbar dem Verkehr dienenden Flächen der Bundesstraßen steht jedermann im Rahmen der straßenpolizeilichen und kraftfahrrechtlichen Vorschriften offen. Jede Benützung der Bundesstraßen für einen anderen als ihren bestimmungsgemäßen Zweck bedarf, unbeschadet der straßenpolizeilichen und kraftfahrrechtlichen Bestimmungen, der Zustimmung des Bundes (Bundesstraßenverwaltung). Diese ist zu versagen, wenn Schäden an der Straße zu befürchten sind oder künftige Bauvorhaben an der Straße erheblich erschwert würden. Insoweit solche Benützungsrechte an einer Straße vor ihrer Erklärung als Bundesstraße begründet worden sind, bleiben sie im gleichen Umfang bestehen. Der Bund (Bundesstraßenverwaltung) kann - sofern dies nicht den Bedingungen der Zustimmung zur Benützung widerspricht - jederzeit, ohne Entschädigung zu leisten, eine entsprechende Abänderung der hergestellten Einrichtungen verlangen, falls dies wegen einer baulichen Umgestaltung der Straße oder aus Verkehrsrücksichten notwendig wird. Bei Bundesstraßen in Ortsgebieten kann der Bund (Bundesstraßenverwaltung) durch Bau- oder Erhaltungsmaßnahmen an der Bundesstraße notwendig werdende Abänderungen an öffentlichen Ver- und Entsorgungsanlagen auf seine Kosten durchführen oder einen angemessenen Kostenbeitrag leisten.
(2) Wird eine Bundesstraße für den Bau, Bestand oder Betrieb einer Eisenbahn oder eines Oberleitungs-Omnibusbetriebes benützt, so ist neben der eisenbahnrechtlichen Bewilligung auch die Zustimmung des Bundes (Bundesstraßenverwaltung) erforderlich. Vereinbarungen über die aus einer solchen Benützung sich ergebenden Rechte und Verbindlichkeiten werden hiedurch nicht berührt.
(3) Haltestellen von Kraftfahrlinien auf Bundesstraßen setzt die hiefür zuständige Behörde nach Anhören des Bundes (Bundesstraßenverwaltung) fest. Der Bund (Bundesstraßenverwaltung) kann die Ausgestaltung von Haltestellen, Straßenverbreiterung, Ausweichen und dergleichen vom Ersatz der Kosten abhängig machen. Auf Bundesautobahnen und Bundesschnellstraßen ist die Errichtung von Haltestellen mit Zustimmung des Bundes (Bundesstraßenverwaltung) zulässig, sofern keine Nachteile gemäß den §§ 7 und 7a zu erwarten sind.
§ 29. Lagerungen
Die Bundesstraßen dürfen nicht als Lagerplatz für Baustoffe, Erde, Schnee, Dünger, Gerätschaften und dergleichen benützt werden. Hievon können nur bei Bauten an der Straße und im Notfall vom Bund (Bundesstraßenverwaltung) Ausnahmen gestattet werden.
§ 32. Behörden
Behörden im Sinne dieses Bundesgesetzes sind
§ 33. Übergangsbestimmung
(1) Jene Straßenzüge, die nach dem Bundesgesetz vom 18. Februar 1948, betreffend die Bundesstraßen (Bundesstraßengesetz - BStG), BGBl. Nr. 59, in seiner zuletzt geltenden Fassung, Bundesstraßen waren, in dem Verzeichnis zu diesem Bundesgesetz jedoch nicht mehr enthalten sind, sind mit Inkrafttreten dieses Bundesgesetzes als Bundesstraßen aufgelassen.
(5) Sofern im Verzeichnis 2, Bundesstraßen S (Bundesschnellstraßen), angeführte Straßenzüge an Stelle von Bundesstraßen nach dem Bundesstraßengesetz, BGBl. Nr. 59/1948, in seiner zuletzt geltenden Fassung treten, gelten sie als Bundesstraßen B, bis sie durch Verordnung des Bundesministers für wirtschaftliche Angelegenheiten gemäß § 4 auf die neue, die Voraussetzungen des § 2 Abs. 1 lit. b erfüllende Straßentrasse umgelegt werden und die Verkehrsübergabe der neuen Straßentrasse erfolgt ist. Die Feststellung der Verkehrsübergabe erfolgt durch Verordnung des Bundesministers für wirtschaftliche Angelegenheiten.
§ 34. Inkrafttreten, Außerkraftsetzung von Vorschriften
(1) Dieses Bundesgesetz tritt nach Maßgabe des § 33 Abs. 3 am 1. September 1971 in Kraft.
§ 34b. Der Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-Aktiengesellschaft stehen hinsichtlich jener Bundesstraßen, über die sie mit dem Bund Verträge gemäß Art. IX § 1 des ASFINAG-Gesetzes, BGBl. Nr. 591/1982, oder gemäß § 2 des ASFINAG-Ermächtigungsgesetzes 1997, BGBl. I Nr. 113, abgeschlossen hat, alle in diesem Bundesgesetz dem Bund (Bundesstraßenverwaltung) eingeräumten Zustimmungs- und Antragsrechte zu.
Mit der Vollziehung dieses Bundesgesetzes ist der Bundesminister für wirtschaftliche Angelegenheiten, hinsichtlich des § 1 Abs. 3 zweiter Satz und des § 4 Abs. 2 zweiter Satz im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Finanzen und hinsichtlich des § 28 Abs. 2 und 3 im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Wissenschaft und Verkehr betraut.
Nr. Bezeichnung Beschreibung der Strecke
A 1 West Autobahn Wien/Auhof (B 1) - Knoten Steinhäusl
(A 21) - Knoten St.Pölten (S 33, S 34) -
Knoten Linz (A 7) - Knoten Haid (A 25) -
Knoten Voralpenkreuz (A 8, A 9) - Knoten
Salzburg (A 10) - Staatsgrenze am
A 2 Süd Autobahn Knoten Wien/Inzersdorf (A 23, B 17) -
Knoten Wiener Neustadt (S 4, B 17) -
Wechsel - Hartberg - Knoten Graz/West
(A 9) - Pack - Klagenfurt - Knoten Villach
(A 10, A 11) - Staatsgrenze bei
Arnoldstein, einschließlich Graz/Ost -
Graz/Liebenau (B 73)
A 3 Südost Autobahn Knoten Guntramsdorf (A 2) - Ebreichsdorf -
Knoten Eisenstadt (S 31) -
Wulkaprodersdorf (B 16, B 308)
A 4 Ost Autobahn Knoten Wien/Prater (A 23) - Schwechat -
Anschluß Flughafen Schwechat - Parndorf -
Staatsgrenze bei Nickelsdorf
A 5 Nord Autobahn Großebersdorf (B 7, B 305) - Wolkersdorf -
A 7 Mühlkreis Knoten Linz (A 1) - Unterweitersdorf
Autobahn (B 125, B 310)
A 8 Innkreis Autobahn Knoten Voralpenkreuz (A 1, A 9) - Knoten
Wels (A 25) - Staatsgrenze bei Suben
A 9 Pyhrn Autobahn Knoten Voralpenkreuz (A 1, A 8) -
Windischgarsten - Selzthal - Knoten St.
Michael (S 6, S 36) - Knoten Graz/West
(A 2) - Staatsgrenze bei Spielfeld
A 10 Tauern Autobahn Knoten Salzburg (A 1) - Altenmarkt/Pongau
- Katschbergtunnel - Knoten Spittal -
Millstätter See - Knoten Villach (A 2,
A 11), einschließlich Lieserhofen (B 98) -
Knoten Spittal-Millstätter See - Lendorf
(B 100)
A 11 Karawanken Knoten Villach (A 2, A 10) - Staatsgrenze
Autobahn im Karawankentunnel
A 12 Inntal Autobahn Staatsgrenze bei Kufstein - Innsbruck
(A 13) - Zams (S 16)
A 13 Brenner Autobahn Innsbruck/Amras (A 12) - Staatsgrenze am
Brennerpaß, einschließlich Innsbruck/Süd -
Innsbruck/West (A 12)
A 14 Rheintal Autobahn Staatsgrenze bei Hörbranz - Pfändertunnel
- Lauterach - Feldkirch- Bludenz (S 16),
einschließlich Bregenz/Weidach - Bregenz
(B 202)
A 21 Wiener Außenring Knoten Steinhäusl (A 1) - Knoten Vösendorf
Autobahn (A 2, B 301)
A 22 Donauufer Wien (Knoten Kaisermühlen (A 23, B 3b,
Autobahn B 301) - Anschluß IAKW-Donaupark -
Strebersdorf) - Langenzersdorf -
Korneuburg - Stockerau (B 303, B 304)
A 23 Autobahn Wien (Altmannsdorfer Straße (B 224) -
Südosttangente Knoten Inzersdorf (A 2) - Knoten Prater
Wien (A 4) - Knoten Kaisermühlen (A 22) -
Hirschstetten (B 302))
A 25 Linzer Autobahn Knoten Haid (A 1) - Knoten Wels (A 8)
S 4 Mattersburger Mattersburg (B 50) - Knoten Mattersburg
Schnellstraße (S 31) - Knoten Wiener Neustadt (A 2,
S 6 Semmering Seebenstein (B 54) - Knoten Seebenstein
Schnellstraße (A 2) - Semmeringtunnel - Knoten Bruck/Mur
(S 35) - Knoten St. Michael (A 9, S 36)
S 16 Arlberg Zams (A 12) - Arlbergtunnel - Bludenz/Ost
Schnellstraße (A 14)
S 18 Bodensee Lauterach (A 14) - Staatsgrenze bei Höchst
S 31 Burgenland Eisenstadt/Ost (B 50) - Knoten Eisenstadt
Schnellstraße (A 3) - Knoten Mattersburg (S 4) -
Weppersdorf - Steinberg-Dörfl (B 50, B 61)
S 33 Kremser Knoten St. Pölten (A 1, S 34) -
Schnellstraße Herzogenburg - Donaubrücke Traismauer -
B 304, einschließlich Traismauer -
Krems/Süd (B 33, B 37) (siehe
Anmerkung 15)
S 34 Traisental Knoten St. Pölten (A 1, S 33) -
Schnellstraße Wilhelmsburg (B 20)
S 35 Brucker Knoten Deutschfeistritz (A 9) - Knoten
Schnellstraße Bruck/Mur (S 6)
S 36 Murtal Knoten St. Michael (A 9, S 6) - Judenburg
Schnellstraße (B 317)
B 1 Wiener Straße Wien (Uraniabrücke (B 227) - Wienzeile -
Gaudenzdorf - Auhof) - Purkersdorf - St.
Pölten - Melk - Amstetten - Linz - Wels -
Vöcklabruck - Straßwalchen - Eugendorf -
Salzburg - Staatsgrenze am Walserberg
B 1a Wiener Straße St. Pölten (B 1) - St. Pölten (S 33)
Abzweigung St.
B 1b Wiener Straße Linz (B 1) - Linz (A 7)
Abzweigung Linz
B 2 Waldviertler Schöngrabern (B 303) - Umfahrung Horn -
Straße Staatsgrenze bei Neunagelberg
B 3 Donau Straße Engelhartstetten (B 49) - Großenzersdorf -
Wien (Aspern - Stadlau - Kagran -
Floridsdorf) - Langenzersdorf - Stockerau
(B 303, B 304) und Krems (B 37, B 304) -
Emmersdorf - Persenbeug - Mauthausen -
Steyregg - Donaubrücke - Linz (A 7)
B 3a Melker Straße Melk (A 1) - Donaubrücke - Emmersdorf
B 3b Donaustadt Straße Wien (Kaisermühlen (A 22, A 23) - Kagran
B 3d Donau Straße Wien (Hirschstetten (A 23, B 302) -
Abzweigung Eßling) - Großenzersdorf (B 3)
B 4 Horner Straße Stockerau (B 303, B 304) - Maissau (B 35)
- Horn - Geras (B 30)
B 5 Waidhofener Allwangspitz (B 2) -Waidhofen/Thaya -
Straße Heidenreichstein - Staatsgrenze bei
B 6 Laaer Straße Korneuburg (B 3) - Ernstbrunn - Hanfthal
bei Laa/Thaya (B 45)
B 7 Brünner Straße Wien (Floridsdorf/Spitz (B 226) -
Stammersdorf) - Großebersdorf (A 5, B 305)
- Wolkersdorf - Poysdorf - Staatsgrenze
bei Drasenhofen (siehe Anmerkung 16)
B 8 Angerner Straße Wien (Franzensbrücke (B 227) -
Reichsbrücke - Wagramer Straße) -
Gänserndorf - Staatsgrenze bei Angern
B 8a Angerner Straße Weikersdorf (B 8) - Zwerndorf (B 49)
B 9 Preßburger Straße Schwechat (B 301) - Flughafen Schwechat -
Hainburg - Staatsgrenze bei Berg
B 10 Budapester Straße Schwechat (B 9) - Bruck/Leitha - Parndorf
- Gattendorf - Nickelsdorf (A 4) (siehe
B 11 Mödlinger Straße Achau (B 16) - Wiener Neudorf - Mödling -
Gaaden - Alland - Weißenbach/Triesting
(B 18) (siehe Anmerkung 12)
B 12 Brunner Straße Wien (Margaretengürtel (B 221) -
Atzgersdorf) - Brunn/Gebirge - Mödling
B 12a Brunner Straße Brunn/Gebirge (B 12) - Brunn/Gebirge
Abzweigung (A 21) - Mödling (A 2)
B 12b Brunner Straße Wien (Breitenfurter Straße (B 12) -
Abzweigung Altmannsdorfer Straße (B 224))
B 13 Laaber Straße Brunn/Maria Enzersdorf (B 12) - Wien
(Rodaun - Kalksburg) - Laab/Walde -
Preßbaum (B 44)
B 13a Liesingtal Straße Wien (Rodaun (B 13) - Liesing - Erlaa -
Neu-Erlaa (B 17))
B 14 Klosterneuburger Schwechat/Rannersdorf (B 301) - Wien
Straße (Simmering - Handelskai - Nußdorf) -
Klosterneuburg - St. Andrä - alte
Donaubrücke Tulln (B 19)
B 14a Klosterneuburger Wien (Handelskai (B 14) - Anschluß
Straße Donaupark (A 22))
B 14b Klosterneuburger Schwechat (B 9) - Schwechat (A 4) - Wien
Straße Abzweigung (Freudenau (B 14)), einschließlich
Schwechat Anbindung Alberner Hafen (siehe
B 15 Mannersdorfer Leopoldsdorf (B 16) - Himberg -
Straße Ebergassing - Mannersdorf - Hof -
Donnerskirchen (B 50)
B 16 Ödenburger Straße Wien (Favoriten (A 23,B 225) -
Rothneusiedl) - Ebreichsdorf - Hornstein -
Wulkaprodersdorf (A 3, B 308)
B 17 Wiener Neustädter Wien (Matzleinsdorf (B 221) - Inzersdorf)
Straße - Vösendorf - Wiener Neustadt - Gloggnitz
(S 6, B 27)
B 18 Hainfelder Straße Günselsdorf (B 17) - Berndorf - Hainfeld -
Traisen (B 20)
B 19 Tullner Straße Altlengbach (A 1) - Neulengbach - neue
Donaubrücke Tulln - Göllersdorf (B 303),
einschließlich St. Christophen (B 19) -
St. Christophen (A 1)
B 20 Mariazeller St. Pölten (B 1) - Traisen - Freiland -
Straße Annaberg - Mariazell - Gußwerk - Seeberg -
Aflenz - Kapfenberg (S 6)
B 21 Gutensteiner Wiener Neustadt (B 17) - Wöllersdorf -
Straße Gutenstein - Rohr/Gebirge - Walkmühle -
Terz - Mariazell (B 20)
B 21a Felixdorfer Felixdorf (B 17) - Wöllersdorf (B 21)
B 22 Grestener Straße Saffen (B 25) - Gresten - Ybbsitz - Gstadt
B 23 Lahnsattel Straße Mürzzuschlag (S 6) - Mürzsteg - Frein -
Lahnsattel - Terz (B 21)
B 24 Hochschwab Straße Gußwerk (B 20) - Wildalpen - Palfau (B 25)
B 25 Erlauftal Straße Persenbeug (B 3) - Wieselburg - Scheibbs
(B 29) - Lunz - Göstling/Ybbs - Palfau -
Lainbach (B 115)
B 26 Puchberger Straße Wiener Neustadt (B 17) - Weikersdorf -
Grünbach - Puchberg - Ternitz -
Neunkirchen (B 17)
B 27 Höllental Straße Nöster (B 21) - Schwarzau/Gebirge -
Reichenau - Gloggnitz (S 6, B 17)
B 28 Puchenstubener Neubruck (B 25) - Winterbach -
Straße Puchenstuben - Reith (B 20)
B 29 Manker Straße Obergrafendorf (B 39) - Mank - Oberndorf -
Scheibbs (B 25)
B 30 Thayatal Straße Guntersdorf (B 303) - Retz - Geras -
Drosendorf - Raabs - Dobersberg -
Heidenreichstein - Schrems (B 2)
B 31 Ybbstal Straße Waidhofen/Ybbs (B 121) - Gstadt -
Hollenstein - Göstling/Ybbs (B 25)
B 32 Gföhler Straße B 37 - Gföhl - Brunn/Wild (B 2)
B 33 Aggsteiner Straße Melk (B 1) - Aggsbach/Dorf - Mautern -
Krems/Süd (S 33, B 37)
B 34 Kamptal Straße Kollersdorf (B 304) - Fels/Wagram -
Hadersdorf/Kamp - Horn (B 2)
B 35 Retzer Straße Krems (B 3) - Hadersdorf/Kamp - Maissau -
Eggenburg - Pulkau - Retz - Staatsgrenze
bei Mitterretzbach
B 36 Zwettler Straße Persenbeug (B 3) - Altenmarkt/Ysper -
Würnsdorf - Ottenschlag - Zwettl - Vitis -
Waidhofen/Thaya - Dobersberg (B 30)
B 37 Kremser Straße Traismauer (S 33) - Krems/Süd (B 33) -
Donaubrücke - Rastenfeld (B 38) (siehe
B 38 Böhmerwald Straße Horn (B 2) - Neupölla - Rastenfeld -
Rudmanns - Zwettl - Merzenstein -
Großgerungs - Karlstift - Sandl -
Freistadt - Bad Leonfelden - Rohrbach -
Kollerschlag - Staatsgrenze bei
B 39 Pielachtal Straße Spratzern (B 20) - Obergrafendorf -
Kirchberg/Pielach - Winterbach (B 28)
B 40 Mistelbacher Hollabrunn (B 303) - Ernstbrunn -
Straße Mistelbach - Zistersdorf - Staatsgrenze
bei Dürnkrut
B 41 Gmünder Straße Schrems (B 2) - Gmünd - Weitra - Karlstift
B 42 Haager Straße Haag (A 1) - Vestenthal - Wachtberg
(B 122)
B 43 Traismauerer Mitterndorf (B 1) - Gemeinlebarn -
Straße Traismauer (S 33)
B 44 Neulengbacher Purkersdorf (B 1) - Preßbaum -
Straße Neulengbach (B 19)
B 45 Pulkautal Straße Horn (B 2) - Pulkau - Laa/Thaya (B 46)
B 46 Staatzer Straße Schrick (A 5) - Mistelbach - Staatz -
Laa/Thaya - Staatsgrenze bei Laa/Thaya
B 47 Lundenburger Wilfersdorf (A 5) - Großkrut -
Straße Staatsgrenze bei Reinthal (siehe
Anmerkung 17)
B 48 Erdöl Straße Bullendorf (B 47) - Dobermannsdorf -
Staatsgrenze bei Hohenau
B 49 Bernstein Straße Deutsch Altenburg (B 9) - Donaubrücke -
Groissenbrunn - Marchegg - Angern -
Dürnkrut - Hohenau - Reinthal (B 47)
B 50 Burgenland Straße Parndorf (A 4, B 307) - Eisenstadt -
Mattersburg - Sieggraben - St. Martin -
Oberpullendorf - Lockenhaus - Oberwart -
Markt Allhau - Hartberg (B 54)
B 50a Wolfsthaler Wolfsthal (B 9) - Kittsee (B 307)
B 51 Neusiedler Straße Neusiedl (B 50) - Mönchhof - Frauenkirchen
- St. Andrä - Staatsgrenze bei Pamhagen
B 52 Ruster Straße Eisenstadt (B 59) - St. Margarethen - Rust
- Mörbisch (Kreuzung
Hauptstraße/Seestraße)
B 53 Pöttschinger Wiener Neustadt (B 17) - Neudörfl -
Straße Pöttsching - Zemendorf (B 50)
B 54 Wechsel Straße Wiener Neustadt (B 17) - Seebenstein -
Aspang - Mönichkirchen - Pinggau - Lafnitz
- Hartberg - Kaindorf -
B 55 Kirchschlager Grimmenstein (B 54) - Edlitz - Krumbach -
Straße Kirchschlag - Pilgersdorf - Lockenhaus -
Rattersdorf (B 61)
B 56 Geschriebenstein Lockenhaus (B 55) - Rechnitz -
Straße Schachendorf (B 63) - Eisenberg -
Moschendorf - Güssing (B 57)
B 57 Güssinger Straße Oberwart (B 50) - Kemeten - St. Michael -
Güssing - Heiligenkreuz (B 319) -
Eltendorf - Jennersdorf - Welten -
Schiefer - Fehring - Feldbach (B 66)
B 57a Stegersbacher Stegersbach (B 57) - Burgauberg - Deutsch
Straße Kaltenbrunn - Rudersdorf (B 319)
B 58 Doiber Straße Doiber (B 57) - Staatsgrenze bei Bonisdorf
B 59 Eisenstädter Großhöflein (A 3) - Eisenstadt (B 50)
B 60 Leitha Straße Wiener Neustadt (B 17) - Weigelsdorf -
Götzendorf/Leitha - Schwadorf - Fischamend
B 61 Günser Straße Steinberg - Dörfl (S 31, B 50) -
Unterpullendorf - Staatsgrenze bei
B 62 Deutschkreutzer Weppersdorf (S 31) - Horitschon -
Straße Staatsgrenze bei Deutschkreutz
B 63 Steinamangerer Pinggau (B 54) - Pinkafeld - Oberwart -
Straße Großpetersdorf - Staatsgrenze bei
B 63a Oberwarter Straße Oberwart/West (B 50) - Oberwart/Süd (B 63)
B 64 Rechberg Straße Frohnleiten (S 35) - Passail - Weiz -
Gleisdorf (B 54)
B 65 Gleisdorfer Graz (B 67a) - Gleisdorf - Ilz (A 2)
Straße (siehe Anmerkung 13)
B 66 Gleichenberger Ilz (B 65) - Riegersburg - Feldbach - Bad
Straße Gleichenberg - Halbenrain (B 69)
B 67 Grazer Straße Peggau (S 35) - Graz - Leibnitz -
B 67a Grazer Ring Graz (Andritz (B 67) - Waltendorf - St.
Straße Peter - Puntigam - Webling (A 9) - Webling
(B 70))
B 67b Kalvariengürtel Graz (Kalvariengürtel (B 67) -
Straße Grabengürtel (B 67a))
B 67c Waltendorfer Graz (Karlauergürtel (B 67) - Waltendorf
Straße (B 67a))
B 68 Feldbacher Straße Gleisdorf (B 65) - Studenzen - Feldbach
B 69 Südsteirische Lavamünd (B 80) - Soboth - Eibiswald -
Grenz Straße Leutschach - Gosdorf - Staatsgrenze bei
B 70 Packer Straße Graz/Gürtelturmplatz (B 67) - Lieboch -
Köflach - Pack - Twimberg - Wolfsberg -
Völkermarkt - Klagenfurt (B 83)
B 70a Packer Straße Wolfsberg (B 70) - Wolfsberg/Süd (A 2)
B 70b Packer Straße Wolfsberg (B 70) - Wolfsberg/Nord (A 2)
B 71 Zellerrain Straße Grubberg (B 25) - Maierhöfen - Langau -
Zellerrain - Mariazell (B 20)
B 72 Weizer Straße Graz (B 67a) - Weiz - Birkfeld - Krieglach
B 73 Kirchbacher Graz/Liebenau (A 2) - Hausmannstätten -
Straße Kirchbach - Neugralla (B 67)
B 74 Sulmtal Straße Neugralla (A 9) - Heimschuh - Gleinstätten
- Deutschlandsberg (B 76)
B 75 Glattjoch Straße Neuhaus (B 145, B 320) - Glattjoch -
Oberwölz - Niederwölz (B 96)
B 76 Radlpaß Straße Lieboch (B 70) - Deutschlandsberg -
Eibiswald (B 69) - Staatsgrenze am Radlpaß
B 77 Gaberl Straße Judenburg (S 36) - Weißkirchen - Gaberl -
Köflach (B 70)
B 78 Obdacher Straße Zeltweg (S 36) - Weißkirchen - Obdacher
Sattel - Bad St. Leonhard - Twimberg
B 80 Lavamünder Straße Lindenhof (B 70) - Ruden - Lavamünd -
Staatsgrenze bei Rabenstein
B 81 Bleiburger Straße Sittersdorf (B 82) - Bleiburg - Lavamünd
B 82 Seeberg Straße St.Veit/Glan (B 317) - Brückl -
Völkermarkt - Bad Eisenkappel -
Staatsgrenze am Seeberg
B 83 Kärntner Straße Klagenfurt/Nord (A 2, B 317) - Pörtschach
- Villach - Staatsgrenze bei Thörl
B 84 Faakersee Straße Villach (B 83) - Egg - Ledenitzen (B 85)
B 85 Rosental Straße Fürnitz (B 83) - Ledenitzen - Feistritz -
Ferlach - Miklauzhof (B 82)
B 86 Villacher Straße Untere Fellach (B 100) - Auen (B 83)
B 87 Weißensee Straße Greifenburg (B 100) - Weißbriach -
Hermagor (B 111)
B 88 Kleinkirchheimer Radenthein (B 98) - Bad Kleinkirchheim -
Straße Patergassen (B 95)
B 90 Naßfeld Straße Tröpolach (B 111) - Staatsgrenze am
B 91 Loiblpaß Straße Klagenfurt (B 83) - Unterloibl -
Staatsgrenze im Loibltunnel
B 92 Görtschitztal Klagenfurt (B 70) - Pischeldorf - Brückl -
Straße Hüttenberg - Neumarkt/Steiermark (B 317)
B 93 Gurktal Straße Zwischenwässern (B 317) - Gurk -
Feldkirchen (B 94)
B 94 Ossiacher Straße Frauenstein/Sand (B 317) - St.Veit/Glan -
Feldkirchen - Bodensdorf - Villach (B 83)
B 95 Turracher Straße Klagenfurt (B 83) - Feldkirchen -
Patergassen - Turrach - Predlitz - Tamsweg
- Mauterndorf (B 99)
B 96 Murtal Straße Scheifling (B 317) - Murau - Seethal -
Tamsweg - St. Michael - Unterweißburg
B 97 Murauer Straße Murau (B 96) - St. Georgen - Stadl -
Predlitz (B 95)
B 98 Millstätter Seebach (B 99) - Millstatt - Radenthein -
Straße Treffen (B 94)
B 99 Katschberg Straße Bischofshofen (B 159) - Radstadt -
Obertauern - Tweng - Mauterndorf - St.
Michael (B 96) - Katschberg - Rennweg -
Gmünd - Spittal/Drau (B 100)
B 100 Drautal Straße Villach (B 94) - Spittal/Drau - Möllbrücke
- Oberdrauburg - Lienz - Staatsgrenze bei
B 105 Mallnitzer Straße Obervellach (B 106) - Mallnitz/Bahnhof
B 106 Mölltal Straße Möllbrücke (B 100) - Obervellach -
Winklern (B 107)
B 107 Großglockner Heiligenblut/Mautstraße - Winklern -
Straße Dölsach (B 100)
B 107a Großglockner Abzweigung Lienz Dölsach (B 107) -
B 108 Felbertauern Lienz (B 100) - Matrei/Osttirol/Mautstraße
B 109 Wurzenpaß Straße Hart (B 83) - Staatsgrenze am Wurzenpaß
B 110 Plöckenpaß Straße Oberdrauburg (B 100) - Kötschach -
Staatsgrenze am Plöckenpaß
B 111 Gailtal Straße Arnoldstein (B 83) - Arnoldstein (A 2) -
Hermagor - Kötschach - Maria Luggau -
Strassen (B 100)
B 113 Schoberpaß Straße St. Michael (B 116) - Traboch -
Wald/Schoberpaß - Trieben - Liezen (B 146)
B 114 Triebener Straße Trieben (B 113) - Hohentauern - Pöls -
Thalheim/Judenburg (B 317)
B 114a Triebener Straße Pöls (B 114) - St. Georgen (B 317)
B 115 Eisen Straße Steyr (B 122a, B 309) - Großraming -
Altenmarkt - Hieflau - Eisenerz -
Trofaiach - Traboch (B 113)
B 115a Donawitzer Straße Trofaiach (B 115) - Donawitz - Leoben
(B 116)
B 116 Leobener Straße St. Marein (S 6) - Kapfenberg - Bruck/Mur
- Leoben - St. Michael (B 113)
B 117 Buchauer Straße Altenmarkt (B 115) - St. Gallen - Weng -
Admont (B 146)
B 119 Greiner Straße Oiden (B 1) - Ardagger - Donaubrücke -
Grein - Dimbach - St. Georgen - Arbesbach
- Großgerungs - Weitra (B 41)
B 119a Greiner Straße St. Georgen (B 119) - Königswiesen (B 124)
B 120 Scharnsteiner Gmunden (B 145) - Scharnstein - Pettenbach
Straße - Inzersdorf/Kremstal (B 138)
B 121 Weyrer Straße Amstetten/West (A 1, B 1) - Waidhofen/Ybbs
- Gaflenz - Weyer (B 115)
B 121a Weyrer Straße Amstetten (B 121) - Amstetten (B 1)
B 122 Voralpen Straße Weißes Kreuz (B 121) - Aschbach/Markt -
Seitenstetten - Steyr - Bad Hall -
Kremsmünster - Sattledt (B 138)
B 122a Voralpen Straße Steyr ((B 115, B 309) - Münichholz
Abzweigung Steyr (B 122))
B 123 Mauthausener Ennsdorf (B 1) - Donaubrücke - Mauthausen
Straße - Pregarten (B 124)
B 123a St.Valentiner St.Valentin (A 1) - Rems - Pyburg (B 123)
B 124 Königswiesener Unterweitersdorf (B 125) - Pregarten -
Straße Mönchdorf - Königswiesen - Arbesbach -
Merzenstein (B 38)
B 125 Prager Straße Linz (A 7) - Unterweitersdorf (A 7, B 310)
B 126 Leonfeldener Linz (A 7) - Bad Leonfelden - Staatsgrenze
Straße bei Weigetschlag
B 127 Rohrbacher Straße Linz (A 7) - Ottensheim - Neufelden -
Rohrbach - Oepping - Aigen
B 127a Rohrbacher Straße Linz (Urfahr/West (B 127) - Donaubrücke -
Abzweigung Linz/West (B 129))
B 129 Eferdinger Straße Linz ((B 127) - Nibelungenbrücke) -
Alkoven - Eferding - Waizenkirchen -
Peuerbach - Teufenbach (B 137)
B 130 Nibelungen Straße Eferding (B 129) - Engelhartszell -
Staatsgrenze bei Passau
B 131 Aschacher Straße Ottensheim (B 127) - Aschach - Hartkirchen
(B 130)
B 132 Mühllackener Mühllacken (B 131) - Lacken (B 127)
B 133 Theninger Straße Neubau (B 1) - Alkoven (B 129)
B 134 Wallerner Straße Eferding (B 129) - Wallern - Pichl (A 8)
B 135 Gallspacher Grieskirchen (B 137) - Schwanenstadt -
Straße Roitham (B 144)
B 136 Sauwald Straße Schärding (B 137) - Engelhartszell (B 130)
B 137 Innviertler Wels (B 1) - Grieskirchen - Zell/Pram -
Straße Schärding - Staatsgrenze auf Innbrücke
B 138 Pyhrnpaß Straße Wels (B 1) - Sattledt - Kirchdorf/Krems -
Klaus - Windischgarsten - Spital/Pyhrn -
Liezen (B 146)
B 139 Kremstal Straße Linz (B 129) - Traun - Kematen - Rohr
B 140 Steyrtal Straße Sierning (B 122) - Klaus (B 138)
B 141 Rieder Straße Stritzing (B 137) - Haag (A 8) - Ried -
Altheim (B 148)
B 141a Rieder Straße Ried (B 141) - Walchshausen (A 8)
B 142 Mauerkirchener Uttendorf (B 147) - Mauerkirchen -
Straße Harterding (B 148)
B 143 Hausruck Straße Ort (A 8) - Ried - Ampflwang - Vöcklabruck
B 144 Gmundener Straße Lambach (B 1) - Steyrermühl - Gmunden
B 145 Salzkammergut Vöcklabruck (B 1) - Altmünster - Ebensee -
Straße Bad Ischl - Bad Goisern - Pötschen - Bad
Aussee - Neuhaus (B 75, B 320)
B 146 Gesäuse Straße Liezen (B 320) - Admont - Hieflau (B 115)
B 147 Braunauer Straße Straßwalchen (B 1) - Mattighofen -
Uttendorf - Umfahrung Braunau/Inn (B 148)
B 148 Altheimer Straße Ort im Innkreis (A 8) - Altheim -
Braunau/Inn - Staatsgrenze bei Braunau/Inn
B 149 Subener Straße St. Florian/Inn (B 137) - Suben -
B 150 Salzburger Straße Salzburg (Salzburg/Nord (A 1, B 156) -
Schallmoos) - Anif - Salzburg/Süd (A 10)
B 151 Attersee Straße Timelkam (B 1) - Seewalchen - Attersee -
Unterach - Mondsee (B 154)
B 152 Seeleiten Straße Seewalchen (B 151) - Weyregg - Weißenbach
- Unterach (B 151)
B 153 Weißenbacher Weißenbach (B 152) - Mitterweißenbach
Straße (B 145)
B 154 Mondsee Straße Straßwalchen (B 1) - Zell/Moos - Mondsee -
Scharfling - St. Gilgen (B 158)
B 155 Münchener Straße Salzburg (Lehen (B 1) - Liefering) -
Staatsgrenze bei Freilassing
B 156 Lamprechts- Salzburg/Nord (A 1, B 150) - Oberndorf -
hausener Straße Lamprechtshausen - Umfahrung Braunau/Inn
(B 148)
B 156a Lamprechts- Oberndorf (B 156) - Staatsgrenze auf
hausener Straße Salzachbrücke
B 158 Wolfgangsee Salzburg (B 1) - Fuschl - St. Gilgen -
Straße Strobl - Aigen - Bad Ischl (B 145)
B 159 Salzachtal Straße Anif (B 150) - Hallein - Golling -
B 160 Berchtesgadener Anif (A 10) - Staatsgrenze bei
Straße Hangendenstein
B 161 Paß Thurn Straße Mittersill (B 168) - Paß Thurn - Kitzbühel
- St. Johann/Tirol (B 178)
B 162 Lammertal Straße Golling (B 159) - Abtenau -
Abtenau/Lindenthal (B 166)
B 163 Wagrainer Straße Altenmarkt/Pongau (B 99) - Wagrain -
St. Johann/Pongau (B 311)
B 164 Hochkönig Straße Bischofshofen (B 311) - Saalfelden -
Hochfilzen - St. Johann/Tirol (B 178)
B 165 Gerlos Straße Mittersill (B 168) - Gerlospaß -
Zell/Ziller (B 169)
B 166 Paß Gschütt Niedernfritz (B 99) - Annaberg - Paß
Straße Gschütt - Gosau - Bad Goisern (B 145)
B 167 Gasteiner Straße Lend (B 311) - Bad Hofgastein - Badgastein
- Böckstein/Bahnhof
B 168 Mittersiller Zell/See (B 311) - Mittersill (B 165)
B 169 Zillertal Straße Strass/Zillertal (B 171) - Zell/Ziller -
Mayrhofen - Dornauberg - Schlegeissperre -
Staatsgrenze am Pfitscherjoch
B 170 Brixental Straße Wörgl (B 171) - Hopfgarten - Kitzbühel
B 171 Tiroler Straße Staatsgrenze bei Kufstein - Wörgl -
Rattenberg - Schwaz - Hall/Tirol -
Innsbruck - Telfs - Landeck - Pians (S 16)
B 171a Tiroler Straße Hall/Tirol (B 171) - Ampass (A 12)
B 171b Tiroler Straße Innsbruck/Kranebitten (B 171) - Völs
Abzweigung Völs (A 12)
B 172 Walchsee Straße Staatsgrenze bei Reit/Winkel - Kössen -
Walchsee - Staatsgrenze auf Niederndorfer
B 173 Eiberg Straße Söll/Bocking (B 178) - Kufstein/Süd (A 12)
B 174 Innsbrucker Innsbruck/Ost (A 12) -
Straße Innsbruck/Höttingerau (B 171)
B 175 Wildbichler Kufstein (B 171) - Niederndorf/Sebi -
Straße Staatsgrenze bei Wildbichl
B 176 Kössener Straße St. Johann/Tirol (B 178) - Kössen (B 172)
- Staatsgrenze bei Klobenstein
B 177 Seefelder Straße Zirl (A 12) - Seefeld - Staatsgrenze bei
B 178 Loferer Straße Wörgl (A 12) - St. Johann/Tirol - Lofer -
Staatsgrenze bei Unken
B 179 Fernpaß Straße Haiming (A 12) - Tschirganttunnel -
Nassereith - Umfahrung Reutte -
Staatsgrenze bei Vils
B 180 Reschen Straße Zams (B 171) - Staatsgrenze am Reschenpaß
B 181 Achensee Straße Strass/Zillertal (B 171) - Achenkirch -
Staatsgrenze am Achenpaß
B 182 Brenner Straße Innsbruck (B 174) - Steinach -
Staatsgrenze am Brennerpaß
B 183 Stubaital Straße Schönberg (B 182) - Neustift/Stubaital
B 184 Engadiner Straße Pfunds (B 180) - Staatsgrenze bei Schalkl
B 185 Martinsbrucker Nauders (B 180) - Staatsgrenze bei
Straße Martinsbruck
B 186 Ötztal Straße Haiming/Ötztaler Höhe (B 171) - Ötz -
Sölden - Untergurgl/Mautstraße
B 187 Ehrwalder Straße Lermoos (B 179) - Staatsgrenze bei Griesen
B 188 Silvretta Straße Pians (B 171) - Galtür/Mautstraße und
Partenen/Mautstraße - Schruns - Bludenz
(B 190)
B 189 Mieminger Straße Telfs (B 171) - Nassereith (B 179) - Imst
(B 171)
B 190 Vorarlberger Bludenz/Ost (A 14, S 16, B 188) -
Straße Feldkirch - Dornbirn - Bregenz -
Staatsgrenze bei Unterhochsteg
B 191 Liechtensteiner Frastanz/Feldkirch (A 14, B 190) -
Straße Staatsgrenze bei Tisis
B 192 Gargellener St. Gallenkirch (B 188) - Staatsgrenze bei
Straße Klosters
B 193 Faschina Straße Bludenz (B 190) - Ludesch - Damüls - Au
B 197 Arlberg Straße St. Anton/Arlberg (S 16) - Arlbergpaß -
Langen/Arlberg (S 16)
B 198 Lechtal Straße Alpe Rauz (B 197) - Warth - Lechleiten -
Elmen - Weißenbach/Lech - Umfahrung Reutte
(B 179)
B 199 Tannheimer Straße Weißenbach/Lech (B 198) - Tannheim -
B 200 Bregenzerwald Dornbirn (B 190) - Bezau - Schoppernau -
Straße Schröcken - Warth (B 198) (siehe
Anmerkung 14)
B 201 Kleinwalsertal Staatsgrenze bei Walserschanz - Mittelberg
Straße - Schoppernau (B 200)
B 202 Schweizer Straße Bregenz (B 190) - Staatsgrenze bei Höchst
B 203 Rhein Straße Götzis (B 190) - Lustenau - Hard (B 202)
B 204 Lustenauer Straße Dornbirn (B 190) - Lustenau (B 203) -
Staatsgrenze auf Rheinbrücke
B 205 Hittisauer Straße Müselbach (B 200) - Hittisau -
Staatsgrenze bei Aach
B 209 Pöchlarner Straße Pöchlarn (B 1) - Donaubrücke -
Klein-Pöchlarn (B 3)
B 210 Badener Straße Alland (B 11) - Baden - Oyenhausen -
Ebreichsdorf (B 16)
B 211 Rohrauer Straße Bruck/Leitha (B 10) - Rohrau - Petronell
B 212 Bad Vöslauer Guntramsdorf (B 17) - Baden - Berndorf
Straße (B 18)
B 213 Tullnerfeld Tulln (B 14) - Staasdorf - Ried/Riederberg
Straße (B 1)
B 214 Hohenberger Freiland (B 20) - Hohenberg - Walkmühle
Straße (B 21)
B 215 St. Leonharder Mank (B 29) - St. Leonhard/Forst -
Straße Matzleinsdorf (B 1)
B 216 Weitental Straße Weitenegg (B 3) - Würnsdorf (B 36)
B 217 Ottenschlager Spitz/Donau (B 3) - Ottenschlag (B 36)
B 218 Langenloiser Krems (B 37) - Langenlois (B 34)
B 219 Poysdorfer Straße Staatz (B 46) - Poysdorf - A 5 (siehe
B 220 Gänserndorfer Gänserndorf (B 8) - Raggendorf -
Straße Kollnbrunn (A 5) (siehe Anmerkung 17)
B 221 Wiener Gürtel Wien (Gürtelbrücke (B 226, B 227) - Gürtel
Straße - Schlachthausgasse - Stadionbrücke
(B 227))
B 223 Flötzersteig Wien (Gürtel (B 221) - Ottakring -
Straße Hütteldorf (B 1))
B 224 Altmannsdorfer Wien (Neubaugürtel (B 221) - Schönbrunn
Straße (B 1) - Grüner Berg - Altmannsdorf - Neu
Erlaa (B 17))
B 225 Wienerberg Straße Wien (Breitenfurter Straße (B 12) -
Wienerbergstraße - Raxstraße -
Bitterlichstraße (A 23) - Weichseltalweg -
Simmeringer Hauptstraße (B 14))
B 226 Floridsdorfer Wien (Gürtelbrücke (B 221, B 227) -
Straße Adalbert-Stifter-Straße - Floridsdorfer
Brücke - Floridsdorfer Hauptstraße -
Prager Straße (B 3))
B 227 Donaukanal Straße Wien (Prater (A 4, A 23) - Donaukanal -
Nordbrücke - Groß Jedlersdorf (B 7,
B 229))
B 228 Simmeringer Wien (Schlachthausgasse (B 221) -
Straße Simmering (A 4) - Zinnergasse (B 14))
B 229 Groß Wien (Groß Jedlersdorf (B 7, B 227) -
Jedlersdorfer Siemensstraße - Leopoldau - Rautenweg
Straße (B 302))
B 230 Laxenburger Wien (Südtiroler Platz (B 221)) -
Straße Vösendorf (B 301)
B 232 Donaufeld Straße Wien (Donaufeld (B 3) - Leopoldau -
Stammersdorf (B 7))
B 233 Himberger Straße Schwechat (B 301) - Himberg - Ebreichsdorf
B 301 Wiener Südrand Knoten Vösendorf (A 2, A 21) - Knoten
Straße Schwechat (A 4) - Wien (Albern -
Lobau/Ölhafen (B 305) - Knoten
Kaisermühlen (A 22, A 23)) (siehe
Anmerkung 18)
B 302 Wiener Nordrand Wien (Hirschstetten (A 23, B 3d) -
Straße Süßenbrunn) - Deutsch-Wagram (B 305)
(siehe Anmerkung 18)
B 303 Weinviertler Stockerau (A 22, B 304) - Hollabrunn -
Straße Staatsgrenze bei Kleinhaugsdorf
B 304 Stockerauer Stockerau (A 22, B 303) - Krems (B 3,
Straße B 37) (siehe Anmerkung 18)
B 305 Wiener Wien (Lobau/Ölhafen (B 301)) -
Nordostrand Großenzersdorf - Raasdorf - Deutsch-Wagram
Straße (B 302) - Großebersdorf (A 5, B 7) -
Leobendorf (A 22, B 3) (siehe
B 307 Parndorfer Straße Staatsgrenze bei Kittsee - Kittsee (B 50a)
- Parndorf (A 4, B 50) (siehe
B 308 Klingenbacher Wulkaprodersdorf (A 3, B 16) -
Straße Staatsgrenze bei Klingenbach
B 309 Steyrer Straße Enns (A 1) - Steyr (B 115, B 122a)
B 310 Mühlviertler Unterweitersdorf (A 7, B 125) - Freistadt
Straße - Staatsgrenze bei Wullowitz (siehe
B 311 Pinzgauer Straße Bischofshofen (A 10) - Zell/See - Lofer
B 317 Friesacher Straße Judenburg (S 36) - Scheifling - Neumarkt -
Friesach - St. Veit/Glan - Klagenfurt/Nord
(A 2, B 83)
B 319 Fürstenfelder Riegersdorf (A 2) - Fürstenfeld -
Straße Staatsgrenze bei Heiligenkreuz
B 320 Ennstal Straße Altenmarkt/Pongau (A 10) - Radstadt -
Schladming - Trautenfels - Liezen -
Selzthal (A 9, B 146)
Anmerkung 10: Dieser Straßenzug wird mit Verkehrsübergabe der B 301
Wiener Südrand Straße als Bundesstraße aufgelassen,
sofern über die B 301 Wiener Südrand Straße die
Anbindung des Alberner Hafens gewährleistet ist.
Anmerkung 11: Bis zur Verkehrsübergabe der B 301 Wiener Südrand
Straße verläuft die B 10 Budapester Straße: Wien
(B 14, B 225) - Schwechat - Bruck/Leitha - Parndorf -
Gattendorf - Nickelsdorf (A 4).
Anmerkung 12: Bis zur Verkehrsübergabe der B 301 Wiener Südrand
Straße verläuft die B 11 Mödlinger Straße: Schwechat
(B 10) - Maria Lanzendorf - Achau - Wiener Neudorf -
Mödling - Gaaden - Alland - Weißenbach/Triesting
(B 18).
Anmerkung 13: Bis zur Verkehrsübergabe der Umfahrung Großwilfersdorf
verläuft die B 65 Gleisdorfer Straße: Graz (B 67a) -
Gleisdorf - Ilz - Fürstenfeld - Staatsgrenze bei
Anmerkung 14: Der Bund (Bundesstraßenverwaltung) wird ermächtigt,
Zuschüsse vom Land Vorarlberg zur vorzeitigen
Fertigstellung des Bauabschnittes Dornbirn/Nord -
Schwarzachtobel entgegenzunehmen.
Anmerkung 15: Der Straßenzug Traismauer (S 33) - Krems/Süd (B 33,
B 37) wird mit Verkehrsübergabe der Donaubrücke
Traismauer ein Teil der B 37 Kremser Straße.
Anmerkung 16: Abschnitte des Straßenzuges Großebersdorf (A 5, B 305)
- Wolkersdorf - Poysdorf - Staatsgrenze bei
Drasenhofen werden - soweit sie durch verkehrswirksame
Abschnitte der A 5 Nord Autobahn ersetzt werden - als
Bundesstraße aufgelassen.
Anmerkung 17: Bis zur Verkehrsübergabe der A 5 Nord Autobahn in
diesem Abschnitt endet diese Bundesstraße an der
Kreuzung mit der B 7 Brünner Straße.
Anmerkung 18: Anschlüsse von öffentlichen Straßen und Wegen dürfen
im Freilandbereich nur in Form besonderer
Anschlußstellen ausgeführt werden (§§ 2 Abs. 1 lit. c
und 26 Abs. 1).

References: § 1

§ 4

§ 1

§ 4
 § 4

§ 6

§ 7

§ 7
 § 18

§ 8
 § 31

§ 9

§ 11

§ 12

§ 13
 § 14
 § 4

§ 17

§ 18

§ 19

§ 20

§ 21
 § 8

§ 22

§ 23

§ 24
 § 12
 § 1
 § 12
 § 1
 § 4

§ 29

§ 32

§ 33
 § 4
 § 2

§ 34
 § 33

§ 34
 § 1
 § 2
 § 1
 § 4
 § 28