Source: https://frauen.oberzell.de/wohnverbund-berscheba/wohngemeinschaft
Timestamp: 2020-07-12 07:21:44+00:00

Document:
Oberzell Fachbereich Frauen - Wohngemeinschaft
Gemeinsam das Steuer in die Hand nehmen
In der sozialtherapeutischen Wohngemeinschaft Berscheba nehmen wir Frauen von 17 – 30 Jahren auf, die
psychisch erkrankt oder von psychischer Behinderung bedroht sind
physische, psychische und/oder sexualisierte Gewalt erfahren haben
Schwierigkeiten bei der Ablösung von ihrer Herkunftsfamilie haben
aufgrund ihrer ausländischen Herkunft in interkulturellen Konflikten stehen
bei der Neuorientierung gezielte sozialpädagogische Hilfe suchen
Frauen von 17 – 30 Jahren, die in unserer Wohngemeinschaft Schutz suchen, bieten wir folgende Hilfeleistungen an:
Wohnen und Leben gemeinsam mit anderen jungen Frauen
Unterstützung beim Umgang mit den Auswirkungen der psychischen Erkrankung oder Beeinträchtigung
Frauenspezifische sozialpädagogische Begleitung
Unterstützung bei der Entwicklung und Umsetzung persönlicher und beruflicher Perspektiven
Hilfestellung bei der Selbstversorgung und im Umgang mit Finanzen
Beratung bei Problemen in Familie und/oder Partnerschaft
Begleitung bei der Aufarbeitung physischer, psychischer und sexualisierter Gewalterfahrungen
Begleitung bei der Aufarbeitung traumatischer Lebensereignisse und schwieriger Lebensumstände
Strukturierter Tages- und Wochenablauf
Ziel ist es, die jungen Frauen auf dem Weg in ein selbstbestimmtes und möglichst selbstständiges Leben zu begleiten und die dafür individuell notwendige Unterstützung zur Verfügung zu stellen.
Die Begleitangebote sind an bestimmte Rahmen-
bedingungen geknüpft. Dieses sogenannte „Setting"
umfasst folgende Aspekte:
In der Wohngemeinschaft Berscheba leben ausschließlich Frauen.
Sozialpädagoginnen begleiten sie von Montag bis Freitag in der Zeit von 9 – 20 Uhr. Am Samstag steht eine telefonische Rufbereitschaft zur Verfügung und am Sonntag nehmen die Frauen für ca. 3 Stunden an einem Freizeitangebot teil. In der Nacht ist für Notfälle fachbereichsübergreifend eine Sozialpädagogin per Handy zu erreichen.
Aufgrund der besonderen Bedürfnisse von Frauen mit Gewalterfahrungen sind die Besuchsmöglichkeiten für Männer stark eingeschränkt.
Die Wohngemeinschaft Berscheba ist eine stationäre Übergangseinrichtung mit verpflichtender Wochenstruktur.
Der Entwicklungsprozess erfordert die Bereitschaft, sich auf ein Zusammenleben mit anderen Frauen einzulassen, mit den Sozialpädagoginnen an den eigenen Schwierigkeiten und Beeinträchtigungen zu arbeiten, die eigenen Stärken und Begabungen zu entdecken und zu fördern und Neues auszuprobieren.
Der Wohnraum wird zur Verfügung gestellt und die Bewohnerinnen werden im Rahmen der Pflegesatzfinanzierung versorgt. Vom Kostenträger wird zusätzlich ein Taschengeld (Barbetrag) gewährt. Die Bewohnerinnen müssen gegebenenfalls aus Einkommen und Vermögen einen Kostenbeitrag leisten.
Ein Teil der Mahlzeiten wird gemeinsam zubereitet und eingenommen. Den anderen Teil der Versorgung erledigen die Frauen eigenständig und erhalten bei Bedarf dabei Unterstützung. Alle notwendigen hauswirtschaftlichen Tätigkeiten werden von den Bewohnerinnen übernommen.
Die Wohngemeinschaft gliedert sich auf in drei Bereiche:
Büro- und Gruppenräume:
Zwei Büros, ein großes Esszimmer, ein Gruppenraum mit Gesprächsecke und eine Gruppenküche.
Fünf Einzelzimmer mit Dusche/WC, ein Wohnzimmer, zwei Wohnküchen, ein Hauswirtschaftsraum
Drei Einzelzimmer mit Dusche/WC, ein Wohnzimmer, eine Wohnküche, ein Hauswirtschaftsraum
Sozialpädagogische Begleitung im stationären Rahmen nach
Hilfe zur Erziehung gem. § 27 i.V.m. § 34
Hilfe zur Erziehung gem. § 27 i.V.m. Eingliederungshilfe gem. § 35a SGB VIII
Hilfe für junge Volljährige gem. § 41 i.V.m. § 34 SGB VIII
Hilfe für junge Volljährige gem. § 41 i.V.m. Eingliederungshilfe § 35a SGB VIII
Eingliederungshilfe für behinderte Menschen § 53 SGB XII
Peterpfarrgasse 3
Telefon: 0931/4654731
Telefax: 0931/4654732
Mail: berscheba@oberzell.de

References: § 27
 § 34
 § 27
 § 35
 § 41
 § 34
 § 41
 § 35
 § 53