Source: http://chemie.uni-dortmund.de/fb03/de/Studium/ChemBio/Bachelor/Pruefungsordnung/PO_B_ChemBio_20080130/index.html
Timestamp: 2017-11-23 14:46:11+00:00

Document:
PO 2007 - CCB - TU Dortmund
Prüfungsordnung zum Studiengang
Bachelor of Science in Chemischer Biologie
Aufgrund des § 2 Absatz 4 und des § 64 Absatz 1 des Gesetzes über die Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen (Hochschulgesetz - HG) vom 31.10.2007 (GV. NW. S. 474), zuletzt geändert durch Gesetz vom 20.12.2007 (GV. NRW S. 744), hat die Technische Universität Dort-mund folgende Ordnung erlassen:
§ 25 In Kraft Treten und Veröffentlichung
Aufgrund der bestandenen Bachelor-Prüfung in diesem Studiengang verleiht die Technische Universität Dortmund den akademischen Grad „Bachelor of Science in Chemischer Biologie” ("B. Sc. in Chemischer Biologie").
Studierende, die nach ihrem Studienverlauf auf den Besuch der Lehrveranstaltung zu diesem Zeitpunkt angewiesen sind, soweit sie für den Studiengang Chemische Biologie (B. Sc.) an der Technischen Universität Dortmund eingeschrieben oder als Zweithörerinnen oder Zweithörer gemäß § 52 Abs. 2 HG zugelassen sind.
Studierende, die nach ihrem Studienverlauf auf den Besuch der Lehrveranstaltung zu diesem Zeitpunkt nicht angewiesen sind, soweit sie für den Studiengang Chemische Biologie (B. Sc.) an der Technischen Universität Dortmund eingeschrieben oder als Zweithörerinnen oder Zweithörer gemäß § 52 Abs. 2 HG zugelassen sind.
Ist für die Teilnahme an dem Praktikum die Teilnahme an einem vorhergehenden Studienmodul vorausgesetzt, so entscheiden die Prüfungsergebnisse der zu dem Modul gehörenden Prüfung.
Die Studienmodule umfassen Pflicht- und Wahlpflicht-Lehrveranstaltungen im Umfang von 150 Semesterwochenstunden (SWS).
Für Studienmodule, deren Lehrveranstaltungen mit im Wesentlichen gleichen fachlichen Lehrinhalten in jährlichem Turnus abgehalten werden (z.B. Module des Pflichtbereichs), sind die jeweils zugehörigen Prüfungen nach Absatz 2 zugleich Wiederholungstermine für Kandidatinnen/Kandidaten, die die ersten beiden Termine für dieses Studienmodul nicht bestanden oder nicht wahrgenommen haben.
Für Studienmodule, deren Lehrveranstaltungen nicht mit fachlich gleichen Lehrinhalten in jährlichem Turnus abgehalten werden (z.B. Module aus dem Wahlpflichtbereich), wird ein zweiter Wiederholungstermin nach Ende der Vorlesungszeit des übernächsten Semesters angeboten. Ein Anspruch auf weitere Wiederholungstermine besteht nicht.
Für die durch diese Prüfungsordnung zugewiesenen Aufgaben bildet die Fakultät Chemie einen Prüfungsausschuss. Der Prüfungsausschuss besteht aus der Dekanin/dem Dekan als der/dem Vorsitzenden, drei weiteren hauptamtlich an der Fakultät Chemie tätigen Hochschullehrerinnen/Hochschullehrern, darunter der Stellvertreterin/dem Stellvertreter der/des Vorsitzenden, einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin/einem wissenschaftlichen Mitarbeiter und zwei Studierenden der Fakultät Chemie, die für diesen Bachelor-Studiengang oder einen anderen Studiengang der Fakultät Chemie der Technischen Universität Dortmund mit fachlich mindestens gleichwertigem Abschluss eingeschrieben sind. Die Stellvertreterin/der Stellvertreter der/des Vorsitzenden und die weiteren nichtstudentischen Mitglieder des Prüfungsausschusses werden für zwei Jahre, die studentischen Mitglieder für ein Jahr vom Fakultätsrat gewählt. Für die Mitglieder des Prüfungsausschusses mit Ausnahme der/des Vorsitzenden und deren/dessen Stellvertreterin/Stellvertreter werden vom Fakultätsrat Vertreterinnen/Vertreter gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Die Zusammensetzung des Prüfungsausschusses ist bekanntzuge-ben.
Der Kandidatin/dem Kandidaten sollen die Namen der Prüferinnen und Prüfer rechtzeitig, mindestens zwei Wochen vor dem Termin der jeweiligen Prüfung, bekannt gegeben werden.
Zu der Bachelor-Prüfung kann nur zugelassen werden wer an der Technischen Universität Dortmund im Bachelor-Studiengang Chemie eingeschrieben oder nach § 52 Abs. 2 HG als Zweithörerin/Zweithörer zugelassen ist.
eine Erklärung darüber, ob die Kandidatin/der Kandidat bereits eine Prüfung in einem Bachelor-Studiengang Chemische Biologie oder in einem Diplomstudiengang Chemie an einer Hochschule im Geltungsbereich des Grundgesetzes oder im Bachelor-Studiengang „Chemie“ an der Fakultät Chemie der Technischen Universität Dortmund nicht oder endgültig nicht bestanden hat, ob sie/er den Prüfungsanspruch nach §17 Abs. 5 verloren hat oder ob sie/er sich in einem anderen Prüfungsverfahren befindet.
die Kandidatin/der Kandidat eine Prüfung in einem Bachelor-Studiengang Chemie oder in einem Diplomstudiengang Chemie an einer wissenschaftlichen Hochschule im Geltungsbereich des Grundgesetzes oder im Bachelor-Studiengang „Chemische Biologie“ an der Fakultät Chemie der Technischen Universität Dortmund endgültig nicht bestanden hat oder
Die Zulassung erlischt zu dem Zeitpunkt, ab dem eine der Zulassungsvoraussetzungen nicht mehr vorliegt, die Prüfung in einem Studienmodul endgültig nicht bestanden ist oder die Zulassung nach § 19 Abs. 4 entzogen wird. Prüfungsleistungen, die ohne Vorliegen der Zulassung zur Bachelor-Prüfung erbracht werden, gelten als nicht erbracht.
Unbenotete Leistungspunkte werden erworben, wenn auf der Grundlage einer Kenntnis-/Fertigkeitsprüfung entsprechend den Grundsätzen von Absatz (1) die erfolgreiche Teilnahme an allen zu diesem Studienmodul gehörenden Lehrveranstaltungen bescheinigt wurde. Für die Kenntnis-/Fertigkeitsprüfung gilt Absatz (4) sinngemäß.
Prüfungsvorträge sind öffentlich. Sie sollen mindestens 30 Minuten und höchstens 45 Minuten dauern. Für die Diskussion des Vortragsinhalts, die von der Prüferin/dem Prüfer geleitet wird, ist ein angemessener Anteil der Vortragsdauer vorzusehen. Absatz (8) Sätze 2 und 3 sowie Absatz (11) Satz 2 gelten sinngemäß; in der Regel ist das Protokoll von der Beisitzerin/dem Beisitzer zu führen. Bei der Beratung und Bekanntgabe des Ergebnisses ist die Öffentlichkeit auszuschließen.
Die Bachelor-Prüfung ist bestanden, wenn insgesamt 180 Leistungspunkte (Credits) erworben wurden. Diese setzen sich zusammen aus 160 Leistungspunkten für Prüfungen/Prüfungsleistungen in den Studienmodulen dieses Studiengangs (siehe § 12) von denen bis zu 120 durch Anerkennung von Studienleistungen (siehe § 18) erworben werden können und aus 20 Leistungspunkten für die erfolgreich an der Technischen Universität Dortmund durchgeführte Bachelor-Arbeit (15 Leistungspunkte) einschließlich der abschließenden Disputation (5 Leistungspunkte.
Allgemeine, Anorganische und Analytische Chemie (zugeordnete Module: M-AC-1B, M-AC-2B)
Organische Chemie (zugeordnete Module: M-OC-1, M-OC-2, M-AO-1B)
Physikalische Chemie (zugeordnete Module: M-PC-1, M-PC-2B)
Biologische und chemische Grundlagen der Chemischen Biologie (zugeordnete Module: M-Bio-1, M-Bio-2, M-Bio-3, M-Bio-4, M-Bio-5)
Biochemie (zugeordnete Module: M-BC-1, M-BC-2, M-BC-3)
Physik (zugeordnete Module: M-P-1, M-P-2)
Wahlpflichtbereich (zugeordnete Module: M-WV-1, M-WV-2, M-WP-1)
A = in der Regel die besten ca. 10% der erfolgreichen Kandidatinnen/Kandidaten eines Jahrgangs
B = in der Regel die auf A folgenden ca. 25% der erfolgreichen Kandidatinnen/Kandidaten eines Jahrgangs
C = in der Regel die auf B folgenden ca. 30% der erfolgreichen Kandidatinnen/ Kandidaten eines Jahrgangs
D = in der Regel die auf C folgenden ca. 25% der erfolgreichen Kandidatinnen/ Kandidaten eines Jahrgangs
E = in der Regel die letzten ca. 10% der erfolgreichen Kandidatinnen/Kandidaten eines Jahrgangs
Die Fachnoten und die Gesamtnote gemäß Absatz (1) Buchstabe b) werden auf der Basis der entsprechenden Noten gem. Absatz (5) Satz 2 im Notensystem nach Absatz (1) Buchstabe a) durch den Prüfungsausschuss festgesetzt.
Die Bachelor-Arbeit kann von jeder Prüferin/jedem Prüfer (§ 8), die/der hauptamtlich an der Fakultät Chemie der Technischen Universität Dortmund in einem der Grundlagenfächer (Anorganische, Organische, Physikalische Chemie, Chemische Biologie) der Chemie tätig ist, betreut werden. Die Bachelor-Arbeit kann auch durch jede Prüferin/jeden Prüfer (§ 8) betreut werden, die/der regelmäßig im Pflicht- und/oder Wahlpflichtteil dieses Studiengangs Lehrveranstaltungen durchführt und durch Beschluss des Prüfungsausschusses mit den in Satz 1 genannten Prüferinnen/Prüfern gleichgestellt ist.
die erforderlichen Nachweise zum Vorliegen aller Voraussetzungen nach Absatz (2), soweit diese nicht beim Prüfungsamt vorliegen,
ein mit der Betreuerin/dem Betreuer abgestimmter Vorschlag für das Thema der Bachelor-Arbeit einschließlich der Versicherung der Betreuerin/des Betreuers, dass die gestellte Aufgabe in der vorgesehenen Regelzeit nach Absatz (6) bearbeitet werden kann.
Das Prüfungsamt reicht nach Prüfen des Vorliegens aller Zulassungsvoraussetzungen nach Absatz (2) den Antrag mit allen Unterlagen an die Vorsitzende/den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses weiter.
Die Zulassung erfolgt durch den Prüfungsausschuss. Sie darf nur verweigert werden, wenn eine der Zulassungsvoraussetzungen nach Absatz (2) nicht erfüllt ist. Die Ausgabe des Themas erfolgt über die Vorsitzende/den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses. Der Zeitpunkt der Ausgabe ist aktenkundig zu machen. Zugleich wird der Termin für die Abgabe der Bachelor-Arbeit unter angemessener Berücksichtigung des Arbeitsaufwandes für die noch abzuschließenden Studienmodule gemäß Absatz (6) festgesetzt. Auf Antrag der Kandidatin/des Kandidaten sorgt der Prüfungsausschuss dafür, dass sie/er rechtzeitig eine Betreuerin/einen Betreuer und ein Thema für die Bachelor-Arbeit erhält.
Die Bearbeitungszeit für die Bachelor-Arbeit beträgt dreizehn Wochen. Sie beginnt mit der Ausgabe des Themas und endet mit dem durch den Prüfungsausschuss festgesetzten Abgabetermin (siehe Absatz (4)). Zur Berücksichtigung des Arbeitsaufwands für die noch abzuschließenden Studienmodule wird die Anzahl der in die Vorlesungszeit fallenden Kalendertage zwischen dem Ausgabedatum und dem jeweils ersten Prüfungstermin für jeden der Studienmodule um 4 vom Hundert pro zu erbringendem Leistungspunkt gekürzt und der Bearbeitungszeit zugeschlagen.
Die Bachelor-Arbeit ist fristgerecht zum festgesetzten beim Prüfungsamt in dreifacher Ausfertigung einzureichen; der Abgabezeitpunkt ist aktenkundig zu machen. Bei Posteinlieferung gilt das Datum des Poststempels. Wird die Bachelor-Arbeit nicht fristgerecht eingereicht, wird sie mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet. Das Prüfungsamt leitet je ein Exemplar an die beiden Prüferinnen/Prüfer und die Vorsitzende/den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses weiter.
Die Bewertung der Bachelor-Arbeit ist der Kandidatin/dem Kandidaten in der Regel spätestens 3 Wochen nach der Abgabe
Die Bachelor-Arbeit kann bei nicht ausreichender Bewertung höchstens einmal wiederholt werden. Bei der Wiederholung ist die Rückgabe des Themas gemäß § 14 Abs. 8 nur zulässig, wenn die Kandidatin/der Kandidat bei der Anfertigung der nicht erfolgreichen Bachelor-Arbeit von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch gemacht hat.
Nicht erfolgreich absolvierte Prüfungen/Prüfungsleistungen sollen spätestens im zweiten auf die nicht bestandene Prüfung folgenden Semester wiederholt werden. Bei Studienmodulen, auf die § 6 Abs. 4 zutrifft, ist nach Verstreichen der letzten Wiederholungsmöglichkeit gemäß § 6 Abs. 4 das Studienmodul insgesamt zu wiederholen. Die Anzahl zulässiger Wiederholungen nach Absatz (1) wird hierdurch nicht erhöht.
Die Bachelor-Prüfung ist endgültig nicht bestanden, wenn für eine mit „nicht ausreichend“ bewertete Prüfungsleistung nach Absatz (1) und (3) keine Wiederholungsmöglichkeit mehr besteht.
Durch Studienleistungen und Prüfungsleistungen, die aufgrund der Bestimmungen in Absatz (4) anzurechnen sind, können höchstens 60 Leistungspunkte, insgesamt nach den Absätzen (1) bis (4) höchstens 120 Leistungspunkte für diesen Studiengang erworben werden.
Die Kandidatin/der Kandidat kann sich vor Abschluss der letzten Prüfung gemäß §12 in weiteren als den vorgeschriebenen Fächern einer Prüfung unterziehen (Zusatzfächer).
Gleichzeitig mit dem Zeugnis wird der Kandidatin/dem Kandidaten die zweisprachige Urkunde (deutsch und englisch) über die Verleihung des Grades „Bachelor of Science in Chemischer Biologie (B. Sc. in Chemischer Biologie)“ ausgehändigt. Die Urkunde wird von der Dekanin/dem Dekan der Fakultät Chemie unterzeichnet und mit dem Siegel der Fakultät versehen.
Diese Prüfungsordnung tritt am 1.10.2007 in Kraft und gilt erstmals für Studierende, die zum Wintersemester 2007/2008 ihr Studium aufgenommen haben.
Ausgefertigt aufgrund der Beschlüsse des Fakultätsrates Chemie vom 23.1.2007 und des Rektorats der Technischen Universität Dortmund vom 16.1.2008.
Zuletzt geändert am 21.11.2017 14:04

References: § 2
 § 64

§ 25
 § 52
 § 52
 § 52
 §17
 § 19
 § 12
 § 18
 § 14
 § 6
 § 6
 §12