Source: https://www.competitionline.com/de/ergebnisse/260957
Timestamp: 2019-12-07 07:20:52+00:00

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Ergebnis: Landesgartenschau Darmstadt 2022...competitionline
Diashow Perspektive Großer Woog
(ID 3-260957)
Berufsgruppen Landschaftsarchitekten sowie Stadtplaner/Städtebauarchitekten in bindender Zusammenarbeit mit Landschaftsarchitekten.
Preisrichter	 Dr. Barbara Boczek, Dr. Harald Heinz, Rebekka Junge, Till Rehwaldt, Prof. Christa Reicher, Detleff Wierzbitzki, Thomas Wirth	, Ulrike Kirchner
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat den Zuschlag für die Ausrichtung der Landesgartenschau 2022 erhalten. Das zukünftige Landesgartenschaugelände gliedert sich in zwei Kernbereiche, die über das „Scharnier“ Ostbahnhof miteinander verbunden sind. Bei den beiden Kernbereichen handelt es sich zum einen um den denkmalgeschützten Park Rosenhöhe und zum anderen um den Bereich Rudolf-Mueller-Anlage/Großer Woog/TSG 1846, einem Gelände zwischen östlichem Mercksplatz und Botanischem Garten. Der Park Rosenhöhe ist ein Park im Stil eines englischen Landschaftsgartens, der in seiner Gesamtheit unter Denkmalschutz steht. Das Umfeld des Ostbahnhofes ist als Entree der Stadt und als Verkehrsknotenpunkt im ÖPNV wie auch städtebaulich von großer Bedeutung.
Gegenstand des Wettbewerbes ist die Entwicklung eines freiraumplanerischen Gesamtkonzeptes, die Ausarbeitung einer Ausstellungskonzeption für das ca. 45 ha große Landesgartenschaugelände sowie die Neugestaltung des Umfeldes des Ostbahnhofes.
Deutschland-Darmstadt: Stadtplanung und Landschaftsgestaltung
2017/S 065-122733
Wissenschaftsstadt Darmstadt, Grünflächen- und Umweltamt
Kontaktstelle(n): Stadtbauplan GmbH, Rheinstraße 40-42, 64283 Darmstadt
E-Mail: MjE1XVJYUlVSMWRlUlVlU1JmYV1SXx9VVg==
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.had.de/onlinesuche_freeeu.html?SHOWPUB=2916-373
Offener, einphasiger landschaftsarchitektonischer Realisierungswettbewerb mit Ideenteil, Landesgartenschau Darmstadt 2022.
Referenznummer der Bekanntmachung: 67LGS2022
Beruf angeben: Landschaftsarchitekten sowie Stadtplaner/Städtebauarchitekten in bindender Zusammenarbeit mit Landschaftsarchitekten. Empfehlung: Zusammenarbeit mit Verkehrsplaner/in. (Zum Verhandlungsverfahren ist ein Verkehrs-/Erschließungsplaner zu benennen.).
Folgende Kriterien werden für die Prüfung bzw. Preisrichterbeurteilung angewendet:
— Leitidee und Grundkonzept;
— gestalterische und freiraumplanerische Qualität (Vernetzung);
— städtebauliche Qualität (Einfügung in das städtebauliche Umfeld);
— Ressourceneffizienz/Nachhaltigkeit;
Es werden Preise und Anerkennungen in Höhe von 220 000 EUR (gerundet) ausgelobt (zzgl. MwSt.):
1. Preis 88 000 EUR (40 %);
2. Preis 55 000 EUR (25 %);
3. Preis 33 000 EUR (15 %)
sowie für Anerkennungen: 44 000 EUR (20 %).
Bei Einstimmigkeit des Preisgerichts ist auch eine andere Verteilung der Preissumme möglich.
In Abhängigkeit vom Wettbewerbsergebnis behält sich der Auftraggeber vor, auch mehrere Preisträger mit der Planung von Teilbereichen innerhalb des Wettbewerbsgebietes zu beauftragen. Vorstellbar ist eine Aufteilung in 3 Teilbereiche: Woogspark, Ostbahnhof und Rosenhöhe.
Dr. Harald Heinz, Architekt und Stadtplaner, Aachen
Dr. Barbara Boczek, Architektin und Stadtplanerin, Baudezernentin, Darmstadt
Detleff Wierzbitzki, Landschaftsarchitekt, Rimbach
Ergänzung zu Punkt III.2):
Nachweis mit Abgabe der Wettbewerbsunterlagen:
— Verfassererklärung gemäß § 5 Abs. 3 RPW 2013;
Von der Arbeitsgemeinschaft (Preisträgern) sind zum Verhandlungsverfahren zudem folgende Nachweise ihrer Eignung gemäß § 45 und 75 i. V. m. § 46 VgV vorzulegen:
— aktueller Handelsregisterauszug, soweit erforderlich
— Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung mit Angaben der Deckungssummen für Personenschäden, sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) sowie Umwelthaftung und Umweltschadensgesetz.
Hinweis: Zum Nachweis der Eignung können kleinere Büroorganisationen oder Berufsanfänger eine Bewerbergemeinschaft bilden oder sich der sog. Eignungsleihe (siehe § 47 VgV) bedienen.
— mind. 375 000 EUR durchschnittlicher Umsatz der letzten 3 Jahre für vergleichbare Leistungen der Freianlagenplanung gemäß § 39 HOAI und
— mind. 200 000 EUR durchschnittlicher Umsatz der letzten 3 Jahre für vergleichbare Leistungen der Verkehrs-/Erschließungsplanung gemäß § 47 HOAI
— Referenzprojekte der letzen 10 Jahre (Abschluss der Leistungen ohne LPH 6 und 9 nicht vor 2007) mit Leistungen der Freianlagenplanung gemäß § 39 ff. HOAI für:
a) mind. 1 vergleichbares realisiertes Projekt für eine Platzgestaltung von mind. 0,25 ha und
b) mind. 1 vergleichbares realisiertes Projekt für eine Parkanlage von mind. 3 ha
Benennung eines Verkehrs-/Erschließungsplaners mit folgender Qualifikation
— mind. 1 vergleichbares Projekt z. B. Planung von Verknüpfungspunkten (wie ZOB, Bahnhofsvorplatz) mit mind. 4 Verkehrsmitteln aus den letzten 10 Jahren (Abschluss der Leistungen ohne LPH 6 und 9 nicht vor 2007) mit Leistungen der Verkehrs-/Erschließungsplanung gemäß § 47 ff. HOAI mit einer Mindestgröße von KG 500 von 1 000 000 EUR netto
Ergänzung zu Punkt VI 3.3):
Im Anschluss an den Wettbewerb wird mit den Preisträgern ein Verhandlungsverfahren gemäß § 17 VgV durchgeführt werden. Das Wettbewerbsergebnis wird dabei mit 50 % berücksichtigt.
Im Falle der weiteren Beauftragung wird die Wettbewerbssumme auf das Honorar angerechnet soweit der Wettbewerbsentwurf in wesentlichen Teilen unverändert bleibt.
Im Anschluss an das Verhandlungsverfahren wird die Ausloberin einen oder mehrere Preisträger mit den für die Realisierung notwendigen Planungsleistungen gemäß § 39 HOAI 2013, mindestens aber mit den Leistungsphasen 2-5 beauftragen sofern kein wichtiger Grund der Beauftragung entgegensteht. Für den Bereich Ostbahnhof gilt dies insbesondere hinsichtlich der Fördermittelbereitstellung. Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen.
Die Bewertung des Angebotes/der Auftragsgespräche erfolgt auf Grundlage der Ausführungen in der Vergabeverhandlung sowie des Honorarangebotes anhand der in den Auslobungsunterlagen beschriebenen Zuschlagskriterien (nähere Erläuterungen siehe Auftragsunterlagen):
Insgesamt 100 Pkt.
A) Wettbewerbserfolg 50 Pkt.;
B) Projektteam/Projektorganisation 18 Pkt.;
C) Projektanalyse/Herangehensw. 27 Pkt.;
D) Honorar 5 Pkt.
Ende Rückfragenfrist: 27.4.2017
Kolloquium: 4.5.2017 (um Voranmeldung mit Angabe zur Teilnehmeranzahl wird möglichst bis zum 25.4.2017 per E-Mail an MTZmW2FbXls6bW5bXm5cW29qZltoKF5f gebeten)
Rückfragenbeantwortung (online): 10.5.2017
Abgabetermin Pläne: 28.6.2017
Preisgerichtssitzung: 24./25.8.2017
Benachrichtigung der Teilnehmer: voraussichtlich 25.8.2017
Ausstellung der Arbeiten: voraussichtlich 28.8. bis 22.9.2017.
Wettbewerbs-ID 3-260957

References: § 5
 § 45
 § 46
 § 47
 § 39
 § 47
 § 39
 § 47
 § 17
 § 39