Source: http://lsg-fuchsmuehl.de/index.php/satzung-lsg-fuchsmuehl
Timestamp: 2018-01-20 09:21:06+00:00

Document:
LSG Fuchsmühl: Satzung
Satzung der Laienspielgruppe Fuchsmühl e.V.
(LSG Fuchsmühl)
geänderte Fassung 2012 (Änderungen kursiv)
Der Verein führt den Namen „Laienspielgruppe Fuchsmühl e.V. (nachfolgend LSG genannt)“. Er hat seinen Sitz in Fuchsmühl, Gemeinde Fuchsmühl, Landkreis Tirschenreuth.
Der Verein erlangt die Rechtsfähigkeit durch die Eintragung im Vereinsregister. Das Geschäfts-jahr geht vom 1. Januar bis 31. Dezember.
Die LSG verfolgt nachstehende Aufgaben und Ziele:
Pflege und Darbietung volkstümlicher Laienspiele;
Unterstützung aller Bestrebungen, die das kulturelle Leben in Fuchsmühl fördern.
§ 3 Mitgliedschaft – Ehrenmitgliedschaft
Mitglieder des Vereins können alle Personen werden, die den Satzungszweck unterstützen. Soweit der Bewerber noch nicht volljährig ist, bedarf es zur Aufnahme der Einwilligung von einem der gesetzlichen Vertreter.
Um die Aufnahme ist schriftlich bei der Vorstandschaft des Verein nachzusuchen. Über die Aufnahme entscheidet die Vorstandschaft. Lehnt sie den Aufnahmeantrag ab, so steht dem Betroffenen die Berufung zur nächsten Mitgliederversammlung zu. Diese Entscheidung ist endgültig. Die Berufung ist schriftlich binnen 2 Wochen nach Zugang des Ablehnungs-bescheides bei der Vorstandschaft des Vereins einzureichen.
Zu Ehrenmitgliedern dürfen nur solche Mitglieder ernannt werden, die sich wesentliche Verdienste im Aufbau und in der Mitarbeit im Verein erworben haben. In jedem Fall entscheidet über die Aufnahme als Ehrenmitglied die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit.
Zum Ehrenvorstand dürfen nur Mitglieder ernannt werden, die sich durch langjährige Tätigkeit als Vorstand wesentliche Verdienste in der Mitarbeit im Verein erworben haben. Über die Ernennung zum Ehrenvorstand entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit.
Ehrenmitglieder und Ehrenvorstände sind beitragsfrei. Ein Ehrenvorstand ist automatisch Mitglied der Vorstandschaft.
Die Mitgliedschaft wird beendet durch
c) Ausschließung.
Darüberhinaus endet die Mitgliedschaft automatisch, wenn an drei aufeinanderfolgenden Jahren der Beitrag nicht entrichtet wird bzw. nicht vom Konto eingezogen werden kann.
Der freiwillige Austritt kann durch schriftliche Erklärung gegenüber der Vorstandschaft unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 3 Monaten zum Jahresende erfolgen. Das ausscheidende Mitglied bleibt bis zu diesem Zeitpunkt verpflichtet, die Mitgliedsbeiträge zu zahlen.
Der Ausschluss eines Mitgliedes wird von der Mitgliederversammlung beschlossen. Er ist nur zulässig, wenn das Mitglied die ihm gegenüber dem Verein obliegenden Pflichten grob verletzt hat und die Pflichtverletzung trotz schriftlicher Mahnung durch den Vorstand nicht unverzüglich beendet wird.
Mit dem Zeitpunkt des Ausscheidens aus dem Verein enden alle Rechte und Pflichten aus der Mitgliedschaft. Dem Ausgeschiedenen steht kein Anteil am Vereinsvermögen und kein Entschädigungsanspruch gegen die verbleibenden Mitglieder zu.
Jedes Vereinsmitglied hat die Gegenstände des Vereinsvermögens pfleglich zu behandeln und darf weder den Verein noch ein anderes Mitglied durch sein Verhalten schädigen.
Die Höhe der Mitgliedsbeiträge wird von der Mitgliederversammlung beschlossen.
a) die Vorstandschaft
b) die erweiterte Vorstandschaft
§ 7 Vorstandschaft, erweiterte Vorstandschaft
Die Vorstandschaft besteht aus dem ersten und dem zweiten Vorstand, der/m Hauptkassier/erin, der/m Schriftführer/in, der/m Spielleiter/in für Erwachsene und der/m Spielleiter/in für Jugend.
Die erweiterte Vorstandschaft setzt sich zusammen aus:
a) den Mitgliedern der Vorstandschaft
b) 9 weiteren Mitgliedern des Vereins
Ferner werden zwei Kassenrevisoren bestimmt, die nicht Mitglied der Vorstandschaft bzw. der erweiterten Vorstandschaft sein dürfen.
Die Wahl der Vorstandschaft erfolgt in der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren. Der Vorstand bleibt bis zu seiner Neuwahl im Amt. Bei der erweiterten Vorstandschaft wird in gleicher Weise verfahren. Eine Wiederwahl nach zwei Jahren ist möglich.
Die zwei Kassenrevisoren werden ebenfalls durch die Mitgliederversammlung mit der Wahl der Vorstandschaft und der erweiterten Vorstandschaft für zwei Jahre bestimmt.
Scheidet der erste oder der zweite Vorstand vor Ablauf der Amtsperiode aus, so ist innerhalb von einem Monat ein neuer erster bzw. zweiter Vorstand in einer außerordentlichen Mitgliederver-sammlung für die Restzeit zu wählen.
Der erste und der zweite Vorstand werden jeweils in geheimer Wahl bestimmt und zwar in gesonderten Wahlgängen. Die übrigen Vorstandsmitglieder, Mitglieder der erweiterten Vorstandschaft und die Kassenrevisoren werden durch Zuruf bestimmt sofern die Versammlung nicht mehrheitlich ein anderes Wahlverfahren wünscht. Bei der Wahl entscheidet die einfache Mehrheit.
Die Wahl wird von einem Wahlausschuss, der mehrheitlich von der Versammlung bestimmt wird, durchgeführt. Er besteht aus einem Wahlleiter und zwei Beisitzern. Er nimmt die Wahlvorschläge entgegen, leitet die Wahl und führt während der Wahl Protokoll.
§ 8 Gesetzliche Vertretung
Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist der 1. und der 2. Vorstand. Jeder ist allein zur Vertretung des Vereins berechtigt. Im Innenverhältnis gilt: der 2. Vorstand ist nur dann vertretungs-berechtigt, wenn der 1. Vorstand an der Vertretung gehindert ist.
§ 9 Innere Ordnung der Vorstandschaft und der erweiterten Vorstandschaft
Die Vorstandschaft hat die Aufgabe, den Vereinszweck entweder durch eigene Vorschläge oder auf Anregung hin möglichst effektiv umzusetzen.
Die Beschlussfassung in der Vorstandschaft und in der erweiterten Vorstandschaft erfolgt durch Aufheben der Hand. Die Vorstandschaft bzw. die erweiterte Vorstandschaft ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Drittel der jeweiligen Mitglieder anwesend ist. Ein Beschluss ist gültig, wenn die Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Personen zustimmt. Bei Stimmengleich-heit entscheidet die Stimme des 1. Vorstands.
Die Vorstandschaft führt die einfachen Geschäfte der laufenden Verwaltung selbständig. Sie darf im übrigen Geschäfte bis zu einem Betrag von 750 € ausführen. Für darüber hinaus gehende Geschäfte bedarf es der Genehmigung der erweiterten Vorstandschaft.
Ausgaben bis zu 150 € liegen im Ermessensbereich des ersten Vorstands.
Grundstücksgeschäfte jeglicher Art, Aufnahme von Belastungen und der Abschluss von Verträgen mit längerfristigen Verpflichtungen bedürfen der vorherigen Zustimmung der Mitgliederversammlung.
Sämtliche vorgenannten Vertretungseinschränkungen gelten nur im Innenverhältnis.
Die Mitgliederversammlung ist vom Vorstand mindestens einmal in den ersten drei Monaten eines Kalenderjahres einzuberufen. Ferner ist sie einzuberufen, wenn dies mindestens ein Drittel aller Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zweckes und der Gründe verlangt. Die Einberufung erfolgt mit einer Frist von mindestens einer Woche durch Bekanntmachung mit Tagesordnung im gemeindlichen Mitteilungsblatt der Gemeinde Fuchsmühl „Gemeindekurier“ oder durch eine persönliche Einladung.
Der Mitgliederversammlung obliegt vor allem:
a) Die Entgegennahme des Jahresberichtes mit Jahresrechnung
b) Die Entlastung der Vorstandschaft
c) Durchführung von Wahlen
d) Festlegung von Mitgliedsbeiträgen
f) Beschlussfassung über eine Änderung des Vereinszwecks
g) Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins.
Die Mitgliederversammlungen fassen ihre Beschlüsse mit Stimmenmehrheit der Erschienenen.
Satzungsänderungen bedürfen einer Mehrheit von drei Viertel (siehe § 33 Abs. 1 BGB) der erschienenen Mitglieder.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist auf Verlangen von 1/5 der Mitglieder einzuberufen. Sie kann außerdem, wenn es nötig sein sollte, durch die Vorstandschaft einberufen werden.
Die in den Verstandssitzungen, den Sitzungen der erweiterten Vorstandschaft und den Mitgliederversammlungen gefassten Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen und von dem jeweiligen Versammlungsleiter und dem Schriftführer der Sitzung zu unterzeichnen.
§ 12 Änderung des Vereinszwecks und Auflösung
Die Änderung des Vereinszwecks und die Auflösung kann nur in einer Mitgliederversammlung beschlossen werden, bei der mindestens die Hälfte sämtlicher Mitglieder anwesend sind.
Der Beschluss bedarf jeweils einer Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen Stimmen.
Bei Beschlussunfähigkeit ist der Vorstand verpflichtet, binnen drei Wochen eine zweite Versammlung mit derselben Tagesordnung einzuberufen. Diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen beschlussfähig. Einer Änderung des Vereinszwecks bzw. einer Auflösung des Vereins müssen auch bei der zweiten Versammlung mindestens drei Viertel der anwesenden Mitglieder zustimmen.
In der Einladung zu der zweiten Versammlung ist auf die unbedingte Beschlussfähigkeit hinzuweisen.
§ 13 Liquidatoren und Anfallberechtigte
Liquidatoren sind der Vereinsvorsitzende und sein Stellvertreter, wenn die Mitgliederver-sammlung nichts anderes beschließt.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Anlagever-mögen (bewegliches und unbewegliches) der Katholischen Kirchenstiftung Fuchsmühl und das Geldvermögen der Marktgemeinde Fuchsmühl zu mit der Auflage es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden.
Eine Verteilung des Vermögens an die Mitglieder findet nicht statt.
§ 14 Allgemeine Bestimmungen
Im übrigen gelten für den Verein im Innen- und Außenverhältnis die Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuches.
Details: | Zuletzt aktualisiert: 28. November 2014 | Zugriffe: 6381
Home Satzung
Saturday the 20th - - xsDesign by obroll

References: § 3

§ 7

§ 8
 § 26

§ 9
 § 33

§ 12

§ 13

§ 14