Source: http://sg-hanse.de/satzung.html
Timestamp: 2020-01-23 18:58:20+00:00

Document:
Satzung - Segelgemeinschaft HANSE in der HVB
§ 9 - Organe der Gemeinschaft
§ 15 - Auflösung der Gemeinschaft
§ 17 - Begriffsbestimmung
(Stand 02.03.2017, verabschiedet in der Mitgliederversammlung)
Satzung der Segelgemeinschaft Hanse in der HVB
Die Gemeinschaft führt den Namen "Segelgemeinschaft HANSE in der HVB" (Kurzname: SG Hanse-HVB).
Ihre Farben sind weiß - blau.
Sie wurde am 28.04.1971 gegründet als Segelsparte der "Betriebssportgemeinschaft der VEREINS- UND WESTBANK AG" und besteht seitdem als nicht eingetragener Verein.
Die Gemeinschaft hat ihren Sitz in Hamburg.
Die Gemeinschaft bezweckt die gemeinsame Ausübung und Förderung des Segelsports und der Kameradschaft unter ihren Mitgliedern. Sie erfüllt ihre Zwecke insbesondere durch die Vermittlung und Vertiefung theoretischer und praktischer Kenntnisse des Segelsports.
Die Gemeinschaft ist selbstlos tätig und verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.
Mittel der Gemeinschaft dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden.
Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Gemeinschaft.
Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Gemeinschaftszweck fremd sind, oder durch unverhältnismäßige Vergütungen begünstigt werden.
Die Gemeinschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.
Auf Leistungen der Gemeinschaft besteht kein Rechtsanspruch.
Im Interesse der sportlichen Betätigung ihrer Mitglieder darf die Gemeinschaft sich an anderen Verbänden oder Vereinen beteiligen oder Mitglied werden; z. Zt. besteht Mitgliedschaft im Betriebsportverband Hamburg e. V. und im Segel-Verein Wedel-Schulau e. V.
Der Gemeinschaft gehören als Mitglieder an:
Betriebsangehörige,
das sind Mitarbeiter oder Pensionäre der HVB-Group;
sonstige natürliche Personen,
das sind Mitglieder, die nicht die Voraussetzung der Ziff. 1 erfüllen;
das sind Personen, die wegen hervorragender Verdienste um die Gemeinschaft auf einstimmigen Beschluss des Vorstandes hierzu ernannt werden.
Sie haben die Rechte eines ordentlichen Mitglieds, zahlen jedoch keinen Beitrag.
Die Mitgliedschaft begründet keinen Anspruch am Gemeinschaftsvermögen
Für die Aufnahme ist ein schriftlicher Antrag zu stellen.
Bei Minderjährigen ist die schriftliche Genehmigung des gesetzlichen Vertreters einzuholen.
Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand; bei der Ablehnung bedarf es keiner Angabe von Gründen.
Auflösung der Gemeinschaft gem. § 18 der Satzung.
Der Austritt aus der Gemeinschaft muss schriftlich unter Rückgabe des Mitgliedausweises dem Vorstand gegenüber mit einer Frist von vier Wochen zum Ende eines Jahres erklärt werden.
In besonders begründeten Härtefällen ist ein Austritt früher möglich. Die Entscheidung hierüber trifft der Vorstand.
Der Ausschluss eines Mitgliedes erfolgt - mit Ausnahme des Ausschlusses wegen rückständiger Beiträge gem. § 8 - durch Mehrheitsbeschluss des Vorstands, wenn ein wichtiger Grund vorliegt.
Ein solcher Grund ist insbesondere dann vorhanden, wenn ein Mitglied trotz mindestens zweifacher Ermahnung gegen die Gemeinschaftsinteressen und satzungsgemäßen Pflichten verstößt.
Eine Ermahnung ist beim Vorstand aktenkundig zu machen. Vor dem Ausschluss ist der Grund dem Beschuldigten schriftlich mitzuteilen und ihm ausreichend Gelegenheit zu einer Rechtfertigung zu geben.
Gegen die Entscheidung des Vorstandes ist der Einspruch zulässig.
Der Einspruch ist innerhalb von vierzehn Tagen nach Zugang des Ausschlussbescheides einzureichen.
über den Einspruch entscheidet die Mitgliederversammlung endgültig durch Mehrheitsbeschluss.
Im Besitz befindliches Gemeinschaftseigentum ist bei Beendigung der Mitgliedschaft zurückzugeben.
Beim Ausscheiden von Mitgliedern wird die Gemeinschaft von den übrigen Mitgliedern fortgesetzt.
Mitglieder, die sich unsportlich oder für das Ansehen der Gemeinschaft oder der HVB-Group schädigend verhalten, können vom Vorstand mit einer Ordnungsstrafe belegt werden (z. B. Sperre).
Die Verfahrensregelungen für den Ausschluss eines Mitglieds gelten entsprechend.
Die Mitglieder haben das Recht, die Einrichtungen der Gemeinschaft zu nutzen, an ihren Veranstaltungen und den Mitgliederversammlungen teil zu nehmen und das Stimmrecht nach Maßgabe des § 14 auszuüben.
Die Beiträge werden durch Mehrheitsbeschluss in der Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstandes festgelegt.
Die Mitglieder sind verpflichtet, die Gemeinschaftszwecke zu fördern und die Beiträge zu entrichten.
Wer länger als sechs Monate nach Ablauf des Geschäftsjahres mit dem Beitrag im Rückstand ist, wird ohne Mahnung durch Mehrheitsbeschluss des Vorstands aus der Gemeinschaft ausgeschlossen.
Die Mitglieder haften bei Rechtsgeschäften, die der Vorstand im Namen der Gemeinschaft vornimmt, nur mit dem Gemeinschaftsvermögen.
Die Organe der Gemeinschaft bestehen aus:
Der Vorstand der Gemeinschaft besteht regelmäßig aus
dem Obmann Alster
dem Obmann Elbe/ See
mindestens jedoch aus zwei Mitgliedern.
Der Vorstand vertritt die Gemeinschaft in allen Angelegenheiten, insbesondere auch in Rechtsstreitigkeiten.
Die Vertretung erfolgt jeweils gemeinschaftlich durch zwei Vorstandsmitglieder.
Geht der Vorstand Verpflichtungen für die Gemeinschaft ein, so muss er die Haftung der Mitglieder auf das Gemeinschaftsvermögen beschränken.
Er prüft den Jahresabschluss der Gemeinschaft und erstattet der Mitgliederversammlung Bericht.
Der Kassenprüfer und ein stellvertretender Kassenprüfer sind alle zwei Jahre zu wählen.
Die ordentliche Mitgliederversammlung der Gemeinschaft findet bis Ende April eines jeden Jahres statt.
Die Einladung der Mitglieder erfolgt durch den Vorstand in schriftlicher Form unter Bekanntgabe der Tagesordnung mit einer Frist von zwei Wochen.
Regelmäßiger Gegenstand der Beratung und der Beschlussfassung sind
Rechnungsbericht des Schatzmeisters, Bericht des Kassenprüfers, Genehmigung des Abschlusses für das vergangene Geschäftsjahr und des Haushaltsplanes für das laufende Geschäftsjahr
Wahlen für den Vorstand soweit erforderlich.
Anträge zur Tagesordnung für die ordentliche Mitgliederversammlung sind spätestens eine Woche vorher dem Vorstand schriftlich einzureichen.
Antrags- und stimmberechtigt sind die Mitglieder im Sinne des § 4 dieser Satzung.
Über die ordentliche Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu führen, in der der wesentliche Verlauf und die Beschlüsse aufzunehmen sind.
Die Niederschrift ist vom Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterzeichnen sowie von der ordentlichen Mitgliederversammlung des Folgejahres zu genehmigen.
Sie ist auf Mehrheitsbeschluss des Vorstandes einzuberufen, wenn das Interesse der Gemeinschaft es erfordert oder wenn der fünfte Teil der Mitglieder es schriftlich beantragt.
Aus dem Antrag muss zu ersehen sein, aus welchem Grunde die Einberufung verlangt wird.
Für die Einladung der Mitglieder und die Durchführung der Versammlung gelten die Bestimmungen über die ordentliche Mitgliederversammlung entsprechend.
Alle ordnungsgemäß einberufenen Mitgliederversammlungen sind ohne Rücksicht auf die Zahl der vertretenen Stimmen beschlussfähig.
Bei der Beschlussfassung entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen; §§ 15, 16 bleiben unberührt.
Bei Wahlen ist jedoch gewählt, wer die meisten Stimmen auf sich vereinigt.
Die Auflösung der Gemeinschaft kann nur in einer gem. §§ 12, 13 einberufenen Mitgliederversammlung und nur mit Mehrheit von drei Vierteln der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.
Nach der Auflösung der Gemeinschaft findet hinsichtlich des Gemeinschaftsvermögens die Auseinandersetzung statt.
Hierfür finden die Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuches (§§ 730 ff) Anwendung.
Verbleibendes Vermögen wird nach Beschluss der Mitgliederversammlung einem gemeinnützigen Zweck zugeführt.
Änderungen der Satzung können nur durch die Mitgliederversammlungen und nur mit drei Vierteln Mehrheit aller anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.
Die Gemeinschaft bekennt sich zum "Gender Mainstreaming"; ist in dieser Satzung die männliche Form gewählt, ist sie gleichwohl geschlechtsneutral gemeint.
Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen führt nicht zur Unwirksamkeit der gesamten Satzung.
An Stelle der unwirksamen Bestimmungen gelten die gesetzlichen Regelungen.
Beschlossen und verabschiedet auf der Mitgliederversammlung am 02.03.2017 (Änderung § 10).

References: § 9

§ 15

§ 17
 § 18
 § 8
 § 14
 § 4
 § 10