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Timestamp: 2017-07-25 12:54:11+00:00

Document:
Verbesserte Leistungen bei Demenz, geistiger oder psychischer Behinderung | Nds. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung
Pflegeleistungen für Personen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz (§ 123 SGB XI)
Versicherte, die nach Feststellung durch den MDK wegen erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz die Voraussetzungen des § 45a SGB XI erfüllen, haben - neben den zusätzlichen Betreuungsleistungen nach § 45b - ab 01.01.2013 Ansprüche auf folgende monatliche Pflegeleistungen
• ohne Pflegestufe
- auf Pflegegeld nach § 37
i. H. v. mtl.
120 € oder
- auf Pflegesachleistungen nach § 36
i. H. v. mtl. bis zu
225 € oder
- auf Kombinationsleistungen nach § 38
- Ansprüche nach § 39
Verhinderungspflege sowie
- Ansprüche nach § 40
Pflegehilfsmittel und Wohnumfeldmaßnahmen
• mit Pflegestufe I
i. H. v. mtl. 305 €
(= plus 70 €)
i. H. v. mtl. bis zu 665 €
(= plus 215 €)
• mit Pflegestufe II
i. H. v. mtl. 525 €
(= plus 85 €)
i. H. v. mtl. bis zu 1.250 €
(= plus 150 €)
Pflegebedürftige der Pflegestufen I bis III sowie Versicherte, die wegen erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz die Voraussetzungen des § 45a erfüllen, haben ab 01.01.2013 nach den §§ 36 und 123 einen Anspruch auf häusliche Betreuung; diese werden neben Grundpflege und hauswirtschaftlicher Versorgung als pflegerische Betreuungsmaßnahmen erbracht.
Sie umfassen Unterstützung und sonstige Hilfen im häuslichen Umfeld des Pflegebedürftigen oder seiner Familie und schließen insbesondere
Die häusliche Betreuung kann von mehreren Pflegebedürftigen oder Versicherten mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz auch als gemeinschaftliche Betreuung im häuslichen Umfeld einer oder eines Beteiligten oder seiner Familie als Sachleistung in Anspruch genommen werden.
Der Anspruch setzt voraus, dass die Grundpflege und die hauswirtschaftliche Versorgung im Einzelfall sichergestellt sind.

References: § 45
 § 45
 § 37
 § 36
 § 38
 § 39
 § 40
 § 45