Source: https://www.elster.de/eportal/helpGlobal?themaGlobal=help_fein_2014
Timestamp: 2019-11-13 14:48:46+00:00

Document:
Anleitung zur gesonderten und einheitlichen Feststellungserklärung 2014
Führen Sie bitte die folgenden Schritte zum Erfassen der Steuernummer aus, wenn die Personengesellschaft/Gemeinschaft bereits über eine aktuelle Steuernummer verfügt:
Wählen Sie das Bundesland aus, in dem das Finanzamt belegen ist, welches der Personengesellschaft/Gemeinschaft die aktuelle Steuernummer zugeteilt hat.
Markieren Sie bitte die zweite Option, wenn die Personengesellschaft/Gemeinschaft keine Steuernummer besitzt oder von dem aktuell zuständigen Finanzamt noch keine Steuernummer mitgeteilt wurde.
Anlage FE-K 4
Die allgemeine Frist für die Abgabe der Erklärung zur gesonderten und einheitlichen Feststellung von Grundlagen für die Einkommensbesteuerung 2014 läuft bis zum 31.05.2015. Bei Land- und Forstwirten endet die Abgabefrist spätestens fünf Monate nach Ablauf des Wirtschaftsjahres 2014/2015. Diese Fristen können auf Antrag verlängert werden. Wird die Feststellungserklärung nicht oder verspätet abgegeben, kann das Finanzamt einen Verspätungszuschlag und falls erforderlich Zwangsgelder festsetzen.
Tragen Sie in diese Zeilen die Bezeichnung der Gesellschaft/Gemeinschaft, die Anschrift, die Rechtsform und die Art der Tätigkeit ein.
In Fällen der Veräußerung oder Übertragung von Anteilen an einer Gesellschaft/Gemeinschaft machen Sie die entsprechenden Angaben in den Zeilen 32 und 33. Haben Sie dem Finanzamt bisher noch keine Vertragsunterlagen zugesandt, reichen Sie diese bitte nach.
Anzugeben sind die laufenden Einkünfte der Gesellschaft/Gemeinschaft (gegebenenfalls aus der Gesamthandsbilanz) vor Abzug ausländischer Steuern.
Leistungsvergütungen einer Wagniskapitalgesellschaft im Sinne des § 18 Absatz 1 Nummer 4 EStG sind in Höhe des steuerpflichtigen Anteils anzusetzen.
Anzugeben sind die Gewinne/Verluste aus Ergänzungsbilanzen/Ergänzungsvermögen. In Fällen der Veräußerung oder Entnahme von Anteilen an einer Kapitalgesellschaft, die bei beteiligten natürlichen Personen dem Teileinkünfteverfahren unterliegen und bei beteiligten Kapitalgesellschaften nach § 8b KStG steuerfrei sind, müssen auch die (anteiligen) Buchwertabgänge aus der Ergänzungsbilanz enthalten sein. Gewinne oder Verluste aus der Veräußerung eines gesamten Mitunternehmeranteils erklären Sie bitte nicht hier, sondern in der Anlage FE 2.
Hier sind vorweg zuzurechnende Vergütungen auf gesellschaftsrechtlicher Grundlage anzugeben, die im Falle von Verlusten bei beschränkter Haftung (§ 15a EStG) bei der Ermittlung der Ausgleichsbeschränkung einzubeziehen sind. Hierunter fallen insbesondere Vorabvergütungen sowie Zinsen für Kapitalanteile.
Als Einkünfte, für die § 8b KStG Anwendung findet, sind hier die Beträge im Sinne des § 8b Absatz 1 und 2 KStG ohne Berücksichtigung des pauschalen Betriebsausgabenabzugsverbotes nach § 8b Absatz 3 und 5 KStG einzutragen. Sind Körperschaften direkt oder indirekt an der Personengesellschaft beteiligt, sind die unter § 8b KStG, § 4 Absatz 6 und 7 UmwStG fallenden Tatbestände auch in den Anlagen FE-K 1, FE-K 2, FE-K 3 und FE-K 4 zu erklären.
Einkünfte, die bei beteiligten natürlichen Personen dem sogenannten Teileinkünfteverfahren unterliegen, oder Beträge, die bei beteiligten Kapitalgesellschaften nach § 8b KStG steuerfrei sind, oder Beträge, die nach § 4 Absatz 7 UmwStG steuerfrei sind, sind in voller Höhe, das heißt zu 100 Prozent, anzusetzen. Wird für einen Teil des Veräußerungsgewinns eine Rücklage nach § 6b EStG gebildet und in ein anderes Betriebsvermögen übertragen, ist in den Zeilen 5, 7 und/oder 8 nur der um diesen Betrag geminderte Veräußerungsgewinn einzutragen. Die übertragene Rücklage nach § 6b EStG ist in Zeile 22 einzutragen.
In Fällen der Veräußerung oder Übertragung eines ganzen Mitunternehmeranteils oder eines Teils eines Mitunternehmeranteils durch einen Gesellschafter/Beteiligten an der Gemeinschaft machen Sie die entsprechenden Angaben in den Zeilen 9 und 10 für die Mitunternehmer. Haben Sie dem Finanzamt bisher noch keine Vertragsunterlagen zugesandt, reichen Sie diese bitte beim zuständigen Finanzamt nach.
Als Veräußerungs-/Aufgabengewinne, für die § 8b KStG Anwendung findet, sind hier die Beträge im Sinne des § 8b Absatz 2 KStG ohne Berücksichtigung des pauschalen Betriebsausgabenabzugs nach § 8b Absatz 3 KStG einzutragen. Sind Körperschaften direkt oder indirekt an der Personengesellschaft beteiligt, sind die unter § 8b KStG fallenden Tatbestände auch in der Anlage FE-K 2 zu erklären.
Zuwendungen an steuerbegünstigte Organisationen im EU-/EWR-Ausland können ebenfalls begünstigt sein, wenn der ausländische Zuwendungsempfänger nach der Satzung, dem Stiftungsgeschäft oder der sonstigen Verfassung und nach der tatsächlichen Geschäftsführung ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen, mildtätigen oder kirchlichen Zwecken im Sinne der §§ 51 bis 68 Abgabenordnung dient. Bitte reichen Sie hierzu geeignete Unterlagen nach. Bescheinigungen über die Höhe der Zuwendung reichen als alleiniger Nachweis für eine steuerliche Berücksichtigung nicht aus.
Angaben sind in diesem Formular für die Mitunternehmer erforderlich, die im Rahmen ihrer Einkommensteuererklärung die Thesaurierungsbegünstigung nach § 34a EStG beantragen. Außerdem sind Angaben für den Gesellschafter erforderlich, wenn für diesen zum 31.12.2013 ein nachversteuerungspflichtiger Betrag festgestellt wurde.
Zeilen 20 und 26
Unterentnahmen des laufenden Wirtschaftsjahres sind primär mit nicht ausgeglichenen Verlusten des Vorjahres zu verrechnen. Bitte geben Sie in den Zeilen 20 und/oder 26 die verbleibenden Verluste vorangegangener Wirtschaftsjahre an (beachten Sie bitte das BMF-Schreiben vom 17.11.2005, BStBl I Seite 1019, Randziffer 11 und 12).
Eintragungen sind in Zeile 23 vorzunehmen zum Beispiel bei Einlagebuchungen, die sich aus dem Zahlungsverkehr mit einer Untergesellschaft ergeben haben oder im Falle der Übertragung/Überführung von Wirtschaftsgütern, die keine Entnahme im Sinne des § 4 Absatz 4a EStG darstellen.
In diesem Formular machen Sie bitte weitere Angaben zu § 4 Absatz 4a, § 15a und § 34a EStG. Angaben zu Entnahmen und Einlagen der Gesellschafter/Beteiligten sind in den Zeilen 5 bis 10 für jeden Gesellschafter/Beteiligten vorzunehmen.
Bei den Einkünften aus Kapitalvermögen ist die Einkommensteuer auf Kapitalerträge zwar grundsätzlich durch den Steuerabzug abgegolten. Dennoch ist das Ausfüllen des Formulars Anlage FE-KAP erforderlich, weil die von einer Gesellschaft/Gemeinschaft erzielten Kapitalerträge weiterhin gesondert und einheitlich festzustellen sind.
Laufende Einkünfte aus sonstigen Kapitalforderungen jeder Art, aus stiller Gesellschaft und partiarischen Darlehen, Einkünfte aus Darlehen an nahe stehende Personen und an Kapitalgesellschaften oder Genossenschaften, an denen der Gesellschafter oder die Gesellschaft zu mehr als 10 Prozent beteiligt ist, sind in Zeile 17 einzutragen.
Die Anlage FE-K 4 ist auszufüllen, wenn die Personengesellschaft unmittelbar oder mittelbar Anteile an einer Körperschaft hält und von dieser Körperschaft Ausschüttungen und/oder
Dieses Formular ist vorgesehen für Kommanditisten und für Beteiligte einer Personengesellschaft/Gemeinschaft, deren Haftung der eines Kommanditisten vergleichbar ist (§ 15a EStG) sowie für Fälle, in denen aufgrund einer modellhaften Gestaltung steuerliche Vorteile in Form negativer Einkünfte erzielt werden sollen (§ 15b EStG).

References: § 18
 § 8
 § 8
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 § 4
 § 8
 § 4
 § 6
 § 6
 § 8
 § 8
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 § 34
 § 4
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 § 15
 § 34