Source: https://www.famrb.de/35485.htm
Timestamp: 2020-06-04 13:17:10+00:00

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In der aktuellen Ausgabe des FamRB (Heft 3, Erscheinungstermin: 1. MÃ¤rz 2014) lesen Sie folgende BeitrÃ¤ge und Entscheidungen.
BGH v. 13.11.2013 - XII ZB 333/12 / Kogel, Walter, ErlÃ¶sverteilung und ZurÃ¼ckbehaltungsrechte in der Teilungsversteigerung, FamRB 2014, 81-82
OLG Karlsruhe v. 24.10.2013 - 2 UF 213/12 / Burschel, Hans-Otto, Arbeitsrechtliche Abfindung im Zugewinnausgleich, FamRB 2014, 82-83
KG v. 8.5.2012 - 17 UF 310/11 / Herr, Thomas, Konkretisierung der BGH-Rechtsprechung zur konkludenten Ehegatteninnengesellschaft, FamRB 2014, 83-84
BGH v. 18.12.2013 - XII ZB 268/13 / Neumann, Ralph, NutzungsentschÃ¤digung auch nach freiwilligem Auszug, FamRB 2014, 85
OLG NÃ¼rnberg v. 31.10.2013 - 10 UF 1073/13 / Ã–zen, Kasim, Fortgeltung des Rechts des Trennungsverfahrens im folgenden Scheidungsverfahren (hier: TÃ¼rkei), FamRB 2014, 85-87
BGH v. 4.12.2013 - XII ZR 157/12 / BÃ¶melburg, Regina, Haftung des Jugendamts bei AusÃ¼bung einer unterhaltsrechtlichen Beistandschaft, FamRB 2014, 87-88
BGH v. 23.10.2013 - XII ZB 570/12 / Schneider, Mark, Ãœbergang von UnterhaltsansprÃ¼chen auf das Jobcenter, FamRB 2014, 88-89
BGH v. 21.11.2013 - XII ZB 403/12 / Wagner, Andreas, Rentenanspruch aus HofÃ¼bergabevertrag im Versorgungsausgleich, FamRB 2014, 89-90
OLG Hamm v. 14.11.2013 - II-14 UF 107/13 / GÃ¶tsche, Frank, AusÃ¼bung des Kapitalwahlrechts und Versorgungsausgleich, FamRB 2014, 90-91
OLG Frankfurt v. 6.11.2013 - 5 UF 125/13 / Weil, Klaus, Abtretung von Versorgungsanrechten wÃ¤hrend laufenden Beschwerdeverfahrens, FamRB 2014, 91-92
BGH v. 27.11.2013 - XII ZB 682/12 / Menne, Martin, Anfall der â€œgroÃŸenâ€œ VergÃ¼tungspauschale beim Verfahrensbeistand, FamRB 2014, 92-93
BGH v. 20.11.2013 - XII ZB 569/12 / Schmid, JÃ¼rgen, Sachliche ZustÃ¤ndigkeit des Jugendamts bei Mitwirkung in Kindschaftssachen, FamRB 2014, 93
OLG Celle v. 7.11.2013 - 4 W 186/13 / StÃ¶ÃŸer, Eberhard, Mitwirkung eines ErgÃ¤nzungspflegers bei Schenkung eines GrundstÃ¼cks an minderjÃ¤hriges Kind, FamRB 2014, 94
OLG Hamm v. 26.9.2013 - 6 WF 211/13 / Di Cato, ChloÃ©, Entstehen des VergÃ¼tungsanspruchs des Umgangspflegers, FamRB 2014, 94-95
BVerfG v. 17.12.2013 - 1 BvL 6/10 / Schwonberg, Alexander, Verfassungswidrigkeit der Regelungen zur behÃ¶rdlichen Vaterschaftsanfechtung, FamRB 2014, 95-97
OLG Hamm v. 5.8.2013 - 8 UF 68/13 / Krause, Thomas, Altersabstand bei Stiefkindadoption, FamRB 2014, 97
BGH v. 27.11.2013 - XII ZB 597/13 / Stockmann, Roland, Mindestbeschwer bei isolierter Anfechtung einer Kostenentscheidung in Familiensachen, FamRB 2014, 98
BGH v. 9.10.2013 - XII ZB 311/13 / Ahn-Roth, Wera, Wiedereinsetzung: Rechtzeitige Vorlage der Verfahrenskostenhilfeunterlagen, FamRB 2014, 98-99
OLG Hamm v. 17.10.2013 - I-15 W 237/12 / Krause, Lambert, GeschÃ¤ftswert eines Ehevertrags bei modifizierter Zugewinngemeinschaft, FamRB 2014, 99-100
BGH v. 8.1.2014 - XII ZB 354/13 / Locher, Matthias, Feststellung der BerufsmÃ¤ÃŸigkeit, FamRB 2014, 100-101
OLG Karlsruhe v. 7.8.2013 - 11 Wx 7/13 / Wiegelmann, Andreas, Familienname als Vorname, FamRB 2014, 101-102
OLG Schleswig v. 19.8.2013 - 3 Wx 60/13 / Ludwig, Ingo, Erbquote des Ã¼berlebenden Ehegatten eines verstorbenen Ã¶sterreichischen StaatsangehÃ¶rigen, FamRB 2014, 102-103
OLG Frankfurt v. 28.2.2013 - 20 W 437/11 / Ludwig, Ingo, Wahl deutschen Erbrechts durch italienische Eheleute, FamRB 2014, 103-105
BGH v. 18.9.2013 - VIII ZR 297/12 / Abramenko, Andrik, Mietvertrag mit FamilienangehÃ¶rigen in der Zwangsversteigerung, FamRB 2014, 105-106
Hanke, Andreas T., Das Wechselmodell im kanadischen Kindschaftsrecht â€“ Ein gangbarer Weg auch fÃ¼r Deutschland?, FamRB 2014, 106-109
Das Wechselmodell ist derzeit in aller Munde (z.B. Jokisch, Das Wechselmodell â€“ Grundlagen und Probleme, FuR 2013, 679 und FuR 2014, 25; Spangenberg, Wechselmodell und Unterhalt, FamFR 2010, 125). Im FamRB hat sich zuletzt SÃ¼nderhauf intensiv mit Vorurteilen gegen das Wechselmodell, gestÃ¼tzt auf Erkenntnisse aus der psychologischen Forschung, auseinandergesetzt (FamRB 2013, 290 und FamRB 2013, 327). Die von SÃ¼nderhauf herangezogenen Forschungsergebnisse stammen zu einem GroÃŸteil aus dem Rechtskreis des Common Law. Der folgende Beitrag folgt diesem Blick Ã¼ber den europÃ¤ischen Tellerrand und konzentriert sich â€“ in ErgÃ¤nzung des Beitrags von SÃ¼nderhauf â€“ auf die rechtlichen Grundlagen und die Rechtsprechung zum Wechselmodell speziell in Kanada. Ein lohnenswerter Blick, der uns vor Augen fÃ¼hrt, welches Potential das Wechselmodell gerade als vorlÃ¤ufige Regelung hat und welcher MÃ¶glichkeiten sich die Familiengerichte in Deutschland berauben, wenn sie weiterhin den Konsens der Elternteile als AbwÃ¤gungskriterium Ã¼ber sonstige, das Kindeswohl bestimmende Faktoren stellen.
Norpoth, Johannes, Landesrechtliche Ãœbergangsregelungen zum PensionÃ¤rsprivileg im Versorgungsausgleich, FamRB 2014, 109-111
Im frÃ¼heren Recht des Versorgungsausgleichs galt das sog. Rentner- und PensionÃ¤rsprivileg (Â§ 101 Abs. 3 SGB VI a.F.; Â§ 57 Abs. 1 Satz 2 BeamtVG a.F.). Es schÃ¼tzte diejenigen, die bei der Scheidung bereits Rentner/Rentnerin oder PensionÃ¤r/PensionÃ¤rin waren, vor negativen Folgen des Versorgungsausgleichs. Solange der ausgleichsberechtigte Ehegatte aus dem Ã¼bertragenen Anrecht selbst noch keine Rente bezog, wurde eine AnrechtskÃ¼rzung im Versorgungsausgleich fÃ¼r die laufende Rente/Pension des ausgleichspflichtigen Ehegatten nicht wirksam. Mit der Strukturreform hat der Gesetzgeber diese Privilegien â€“ auf Bundesebene â€“ abgeschafft, weil sie als zu weitgehend empfunden wurden. Mit EinschrÃ¤nkungen geblieben ist das sog. Unterhaltsprivileg (Â§Â§ 33 f. VersAusglG) fÃ¼r diejenigen, die als Rentner unter der Doppelbelastung durch RentenkÃ¼rzung und Unterhalt fÃ¼r einen noch nicht rentenberechtigten Ehegatten leiden. FÃ¼r die Landesbeamten lag die GesetzgebungszustÃ¤ndigkeit fÃ¼r das PensionÃ¤rsprivileg aber bei den LÃ¤ndern; diese haben teilweise abweichende Regelungen getroffen; einige haben erst vor kurzem (Stand: Februar 2014) Ã¼berhaupt reagiert. Der folgende Ãœberblick zeigt die unterschiedlichen Regelungen der einzelnen LÃ¤nder auf.
Schwamb, Werner, Gibt es einen Anwaltszwang im Beschwerdeverfahren in den Folgesachen der freiwilligen Gerichtsbarkeit?, Ein Beitrag zur AuflÃ¶sung des in Â§ 114 FamFG versteckten Labyrinths, FamRB 2014, 111-113
Der Verfasser geht anhand divergierender OLG-Rechtsprechung der Frage nach, ob in Beschwerdeverfahren gegen die Teile einer familiengerichtlichen Verbundentscheidung, die Folgesachen aus dem Bereich der freiwilligen Gerichtsbarkeit betreffen (Versorgungsausgleich, Ehewohungs- und Haushaltssachen, Kindschaftssachen), Anwaltszwang besteht oder nicht. Er kommt zu dem Ergebnis, dass die komplizierte gesetzliche Regelung nicht durch die Rechtsprechung korrigiert werden darf und deshalb zwischen der Einlegung der Beschwerde und dem weiteren Verfahren differenziert werden muss.
Schneider, Hagen, Ã„nderung des nach Â§ 1836c BGB einzusetzenden Einkommens zum 1.1.2014, FamRB 2014, 113-114
Mit Wirkung zum 1.1.2014 wurden die Regelbedarfe nach Â§ 28 SGB XII angehoben. Auf diese Regelung wird in Â§ 1836c BGB â€“ einzusetzende Mittel des MÃ¼ndels â€“ Bezug genommen. Auf Â§ 1836c BGB wird wiederum an verschiedenen Stellen innerhalb und auÃŸerhalb des BGB verwiesen, so dass sich auch Auswirkungen ergeben fÃ¼r die Einziehung von Gerichtskosten und die Geltendmachung von anderen Zahlungen, die aus der Staatskasse geleistet worden sind, insb. wenn an Betreuer, Pfleger, VormÃ¼nder, VerfahrensbeistÃ¤nde und Verfahrenspfleger aus der Staatskasse gezahlte VergÃ¼tungen und AufwandsentschÃ¤digungen einzuziehen sind.
Kogel, Walter, Die ErlÃ¶sverteilung bei der Teilungsversteigerung â€“ Ein bloÃŸ bedauernswertes MissverstÃ¤ndnis der juristischen Praxis?, FamRB 2014, 115-118
Mit der Entscheidung v. 13.11.2013 â€“ XII ZB 333/12, FamRB 2014, 81 hat der BGH seine Rechtsprechung zur Frage der ErlÃ¶sverteilung nach einer Teilungsversteigerung fortgesetzt. Der Autor befasst sich mit den Auswirkungen, die dieser Beschluss fÃ¼r die beteiligten MiteigentÃ¼mer hat. Sowohl vor einer Versteigerung wie auch nach dem Zuschlag ergeben sich zwei Problemkreise: Sind ZurÃ¼ckbehaltungsrechte mÃ¶glich? Welcher SteigerlÃ¶s muss erbracht werden?
HauÃŸ, JÃ¶rn, MÃ¼tterrente und Versorgungsausgleich, FamRB 2014, 118-119
BMJV legt Verordnungsentwurf zur Mediatorenausbildung vor, FamRB 2014, 120
Bekanntmachungen Ã¼ber den Geltungsbereich des HAÃœ, FamRB 2014, 120
Anhebung der FreibetrÃ¤ge in Â§ 33a EStG, FamRB 2014, 120
OVG LÃ¼neburg: Anspruch auf Unterhaltsvorschuss, FamRB 2014, 120
Verlag Dr. Otto-Schmidt vom 25.02.2014 13:43

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