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Timestamp: 2019-07-19 22:17:27+00:00

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BFH, 20.08.2014 - X R 33/12 - dejure.org
https://dejure.org/2014,37615
BFH, 20.08.2014 - X R 33/12 (https://dejure.org/2014,37615)
BFH, Entscheidung vom 20.08.2014 - X R 33/12 (https://dejure.org/2014,37615)
BFH, Entscheidung vom 20. August 2014 - X R 33/12 (https://dejure.org/2014,37615)
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§ 10 Abs. 1 Nr. 1 des Einkommensteuergesetzes (EStG), § ... 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 der Abgabenordnung (AO), § 129 AO, § 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 AO, § 173 Abs. 1 Nr. 2 AO, § 126 Abs. 2 der Finanzgerichtsordnung (FGO), § 23 Abs. 1 Satz 2 des Grunderwerbsteuergesetzes, § 10 Abs. 1 Nr. 1 Satz 4 EStG, § 10 Abs. 1 Nr. 1 Satz 5 EStG, § 10 EStG, § 175 AO
§ 10 Abs 1 Nr 1 EStG 2002, § 175 Abs 1 S 1 Nr 2 AO, EStG VZ 2007
Realsplitting - und der bereits bestandskräftige Einkommensteuerbescheid
Der nach Bestandskraft gestellte Antrag auf Realsplitting ist kein rückwirkendes Ereignis
Antrag auf Abzug von Unterhaltsleistungen als rückwirkendes Ereignis
Nachträglicher Antrag auf Realsplittung kein rückwirkendes Ereignis
Nachträgliche Zustimmung oder Antragserweiterung beim Realsplitting nach § 10 Abs. 1a Nr. 1 EStG
Korrektur von Steuerbescheiden wegen Eintritts eines rückwirkenden Ereignisses (§ 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 AO)
Antrag und Zustimmung
Antrag und Zustimmung nach Bestandskraft des Steuerbescheids
FG Münster, 05.09.2012 - 12 K 1948/11
BFHE 247, 105
DB 2015, 106
BStBl II 2015, 138
BFH, 12.05.2015 - VIII R 14/13
Antrag auf Anwendung der tariflichen Einkommensteuer (Günstigerprüfung) nach § …
Da die Voraussetzungen für eine Ausübung des Wahlrechts nach § 32d Abs. 6 EStG bereits vor Eintritt der Bestandskraft vorlagen, besteht kein Bedürfnis, den erst nach Eintritt der Bestandskraft gestellten Antrag zurückwirken zu lassen (vgl. BFH-Urteil vom 20. August 2014 X R 33/12, BFHE 247, 105, BStBl II 2015, 138).
Es muss ein Bedürfnis bestehen, eine schon bestandskräftig getroffene Regelung an die nachträgliche Sachverhaltsänderung anzupassen (BFH-Urteil vom 20.08.2014 X R 33/12, BStBl II 2015, 138).
Begrenzt wird die Änderungsmöglichkeit nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung aber durch die Bestandskraft (vgl. BFH-Urteil vom 20.08.2014, a. a. O. unter Hinweis auf BFH-Urteil vom 30.08.2001 IV R 30/99, BStBl II 2002, 49 mit zahlreichen weiteren Nachweisen).
Nach dem etwa auch bei den Regelungen zum sog. Realsplitting gemäß § 10 Abs. 1 Nr. 1 i. V. m. § 22 Nr. 1a EStG a. F. (…BFH-Urteile vom 20.08.2014 X R 26/12, BFH/NV 2015, 14; vom 20.08.2014 X R 33/12, BFHE 247, 105, BStBl II 2015, 138) und den auf besonderen Verpflichtungsgründen beruhenden Versorgungsleistungen (§ 10 Abs. 1 Nr. 1a, § 22 Nr. 1b EStG a. F.; BFH-Urteil vom 25.02.2014 X R 34/11, BFHE 245, 135, BStBl II 2014, 665) geltenden materiell-rechtlichen Korrespondenzprinzip soll der Sonderausgabenabzug nur eingreifen, wenn und soweit steuerbare Einkünfte auf den Zahlungsempfänger transferiert werden (…für Zahlungen im Rahmen eines schuldrechtlichen Versorgungsausgleichs BFH-Beschluss vom 07.07.2014 X B 135/13, BFH/NV 2014, 1542; 2014, 1542; vorgehend Niedersächsisches FG, Urteil vom 16.05.2013 1 K 166/12, EFG 2013, 1490, mit ausführlicher Begründung;… BFH-Urteile vom 15.10.2003 X R 29/01, BFH/NV 2004, 478; vom 18.09.2003 X R 152/97, BFHE 203, 337, BStBl II 2007, 749).
FG Köln, 30.03.2017 - 15 K 2258/14
Es muss zudem ein Bedürfnis bestehen, eine schon bestandskräftig getroffene Regelung an die nachträgliche Sachverhaltsänderung anzupassen (vgl. z.B. BFH Urteil vom 20.8.2014, X R 33/12 BStBl II 2015, 138).

References: § 10
 § 129
 § 175
 § 173
 § 126
 § 23
 § 10
 § 10
 § 10
 § 175

§ 10
 § 175
 § 10
 § 32
 § 10
 § 22
 § 22