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Timestamp: 2018-09-24 18:26:06+00:00

Document:
ChemBioLackAusbV 2009 - Verordnung über die Berufsausbildung im Laborbereich Chemie, Biologie und Lack
ChemBioLackAusbV 2009
"Verordnung über die Berufsausbildung im Laborbereich Chemie, Biologie und Lack vom 25. Juni 2009 (BGBl. I S. 1600), die durch Artikel 1 der Verordnung vom 30. Dezember 2016 (BGBl. 2017 I S. 39) geändert worden ist"
Stand: Geändert durch Art. 1 V v. 30.12.2016, 2017 I 39
Diese Rechtsverordnung ist eine Ausbildungsordnung im Sinne des § 4 des Berufsbildungsgesetzes. Die Ausbildungsordnung und der damit abgestimmte, von der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder der Bundesrepublik Deutschland beschlossene Rahmenlehrplan für die Berufsschule werden als Beilage zum Bundesanzeiger veröffentlicht.
§ 11 Ausbildungsrahmenplan, Ausbildungsberufsbild
§ 12 Durchführung der Berufsausbildung
§ 14 Teil 1 der Abschlussprüfung
§ 15 Teil 2 der Abschlussprüfung
§ 16 Gewichtungs- und Bestehensregelung
§ 17 Mündliche Ergänzungsprüfung
§ 18 Ausbildungsrahmenplan, Ausbildungsberufsbild
§ 19 Durchführung der Berufsausbildung
§ 23 Gewichtungs- und Bestehensregelung
§ 24 Mündliche Ergänzungsprüfung
Anlage 1: Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Chemielaboranten/zur Chemielaborantin
Anlage 2: Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Biologielaboranten/zur Biologielaborantin
Anlage 3: Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Lacklaboranten/zur Lacklaborantin
Vorschriften für den Ausbildungsberuf Chemielaborant/Chemielaborantin
(1) Die in dieser Verordnung genannten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sollen so vermittelt werden, dass die Auszubildenden zur Ausübung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit im Sinne des § 1 Absatz 3 des Berufsbildungsgesetzes befähigt werden, die insbesondere selbstständiges Planen, Durchführen und Kontrollieren einschließt. Die in Satz 1 beschriebene Befähigung ist auch in den Prüfungen nach den §§ 6 bis 10 nachzuweisen.
(2) Bei der Ermittlung des Gesamtergebnisses wird Teil 1 der Abschlussprüfung mit 35 Prozent und Teil 2 der Abschlussprüfung mit 65 Prozent gewichtet.
(2) Teil 1 der Abschlussprüfung erstreckt sich auf die in der Anlage 1 für die ersten 84 Wochen aufgeführten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sowie auf den im Berufsschulunterricht zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.
Herstellen und Charakterisieren von Produkten,
Allgemeine und Präparative Chemie.
(4) Für den Prüfungsbereich Herstellen und Charakterisieren von Produkten bestehen folgende Vorgaben:
präparative Arbeiten durchführen,
Produkte charakterisieren;
der Prüfling soll eine Arbeitsaufgabe I und eine Arbeitsaufgabe II durchführen, wobei sich Arbeitsaufgabe I auf die Nummer 2 Buchstabe a und Arbeitsaufgabe II auf die Nummer 2 Buchstabe b beziehen soll;
die Prüfungszeit beträgt insgesamt 480 Minuten;
die Arbeitsaufgabe I ist mit 70 Prozent, die Arbeitsaufgabe II mit 30 Prozent zu gewichten.
(5) Für den Prüfungsbereich Allgemeine und Präparative Chemie bestehen folgende Vorgaben:
fachliche Aufgaben in Hinblick auf arbeitsorganisatorische, naturwissenschaftliche und technologische Sachverhalte und deren Verknüpfung analysieren, bewerten und geeignete Lösungswege darstellen,
chemisch-physikalische Methoden und Arbeitsstoffe prozessbezogen einsetzen,
Maßnahmen zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit sowie zum Umweltschutz und Qualitätsmanagement einbeziehen
Atombau, chemische Bindung und Periodensystem der Elemente,
Syntheseverfahren, Reaktionsgleichungen und Beeinflussung von Reaktionen,
Stöchiometrie, insbesondere Ausbeute und Konzentrationsberechnungen,
Allgemeine Labortechnik sowie
Charakterisieren von Produkten und Arbeitsstoffen;
(1) Teil 2 der Abschlussprüfung erstreckt sich auf die in der Anlage 1 aufgeführten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten nach § 3 Nummer 1.1, Nummer 1.2 Buchstabe a und Nummer 2 Buchstabe a sowie auf den im Berufsschulunterricht zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.
Analytische Chemie und Wahlqualifikationen,
(3) Für den Prüfungsbereich Prozessorientiertes Arbeiten bestehen folgende Vorgaben:
komplexe, prozessorientierte Arbeitsabläufe selbstständig planen und durchführen,
Betriebsmittel auswählen und beurteilen,
Arbeitsergebnisse kontrollieren, dokumentieren und bewerten,
die relevanten fachlichen Hintergründe seiner Arbeit aufzeigen und seine Vorgehensweise begründen sowie
Durchführen einer instrumentell analytischen Aufgabe,
Durchführen einer maßanalytischen Aufgabe,
Durchführen einer physikalisch analytischen Aufgabe,
eine der nach § 3 Nummer 2 Buchstabe a gewählten Wahlqualifikationen aus der Auswahlliste I;
der Prüfling soll die Arbeitsaufgabe I und die Arbeitsaufgabe II durchführen, wobei sich Arbeitsaufgabe I auf Nummer 2 Buchstabe a, b oder c und Arbeitsaufgabe II auf Nummer 2 Buchstabe d beziehen soll;
die Prüfungszeit beträgt insgesamt 660 Minuten;
die Arbeitsaufgabe I ist mit 40 Prozent und die Arbeitsaufgabe II mit 60 Prozent zu gewichten.
(4) Für den Prüfungsbereich Analytische Chemie und Wahlqualifikationen bestehen folgende Vorgaben:
Analysenverfahren einschließlich Probenvorbereitung und Reaktionsgleichungen,
Stoffkonstanten und physikalische Größen,
Reaktionskinetik und Thermodynamik, chemisches Gleichgewicht sowie
Auswerten von Messergebnissen unter Berücksichtigung stöchiometrischer Berechnungen,
wichtige großtechnische Herstellungsverfahren,
drei der nach § 3 Nummer 2 Buchstabe a gewählten Wahlqualifikationen, davon höchstens eine der Wahlqualifikationen der Auswahlliste II;
die Prüfungszeit beträgt 195 Minuten;
die Aufgaben zu der Nummer 2 Buchstabe a und b sind insgesamt mit 40 Prozent, die zu Nummer 2 Buchstabe c mit 60 Prozent zu gewichten.
1. Prüfungsbereich Herstellen und Charakterisieren von Produkten 17,5 Prozent,
2. Prüfungsbereich Allgemeine und Präparative Chemie 17,5 Prozent,
3. Prüfungsbereich Prozessorientiertes Arbeiten 27,5 Prozent,
4. Prüfungsbereich Analytische Chemie und Wahlqualifikationen 27,5 Prozent,
5. Prüfungsbereich Wirtschafts- und Sozialkunde 10,0 Prozent.
im Prüfungsbereich Prozessorientiertes Arbeiten sowie im Prüfungsbereich Analytische Chemie und Wahlqualifikationen jeweils mit mindestens „ausreichend“ und
Vorschriften für den Ausbildungsberuf Biologielaborant/Biologielaborantin
(1) Gegenstand der Berufsausbildung sind mindestens die im Ausbildungsrahmenplan (Anlage 2) aufgeführten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten (berufliche Handlungsfähigkeit). Eine vom Ausbildungsrahmenplan abweichende sachliche und zeitliche Gliederung des Ausbildungsinhaltes ist insbesondere zulässig, soweit betriebspraktische Besonderheiten die Abweichung erfordern.
(2) Die Berufsausbildung zum Biologielaboranten/zur Biologielaborantin gliedert sich wie folgt (Ausbildungsberufsbild):
Durchführen zellkulturtechnischer Arbeiten I,
Durchführen molekularbiologischer Arbeiten,
Durchführen diagnostischer Arbeiten I:
Hämatologische Arbeiten,
Histologische Arbeiten;
Durchführen zoologisch-pharmakologischer Arbeiten,
Bereichsspezifische qualitätssichernde Maßnahmen;
Abschnitt B: Wahlqualifikationen nach § 3 Nummer 2 Buchstabe b
Durchführen botanischer Arbeiten,
Durchführen parasitologischer Arbeiten,
Durchführen pharmakologischer Arbeiten,
Durchführen toxikologischer Arbeiten,
Durchführen phytomedizinischer Arbeiten,
Durchführen zellkulturtechnischer Arbeiten II,
Durchführen diagnostischer Arbeiten II,
Durchführen pharmakokinetischer Arbeiten.
Die Wahlqualifikation Nummer 9 kann nur in Verbindung mit der Wahlqualifikation Nummer 3 gewählt werden.
Prozessbezogene Arbeitstechniken,
Durchführen verfahrenstechnischer Arbeiten.
(1) Die in dieser Verordnung genannten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sollen so vermittelt werden, dass die Auszubildenden zur Ausübung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit im Sinne des § 1 Absatz 3 des Berufsbildungsgesetzes befähigt werden, die insbesondere selbstständiges Planen, Durchführen und Kontrollieren einschließt. Die in Satz 1 beschriebene Befähigung ist auch in den Prüfungen nach den §§ 13 bis 17 nachzuweisen.
(2) Teil 1 der Abschlussprüfung erstreckt sich auf die in der Anlage 2 für die ersten 85 Wochen aufgeführten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sowie auf den im Berufsschulunterricht zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.
Untersuchung biologischer Systeme,
(4) Für den Prüfungsbereich Untersuchung biologischer Systeme bestehen folgende Vorgaben:
biologische und chemisch-physikalische Methoden sowie Arbeitsstoffe prozessbezogen anwenden,
berufsbezogene Berechnungen durchführen
chemisch-physikalische Methoden,
Durchführen diagnostischer Arbeiten I sowie
Durchführen zoologisch-pharmakologischer Arbeiten;
der Prüfling soll eine Arbeitsaufgabe I und eine Arbeitsaufgabe II durchführen, wobei sich die Arbeitsaufgabe I auf Nummer 2 Buchstabe e in Verbindung mit Nummer 2 Buchstabe a oder Nummer 2 Buchstabe d und die Arbeitsaufgabe II auf Nummer 2 Buchstabe a, b oder c beziehen soll;
die Prüfungszeit beträgt insgesamt 360 Minuten;
die Arbeitsaufgabe I ist mit 65 Prozent und die Arbeitsaufgabe II mit 35 Prozent zu gewichten.
(5) Für den Prüfungsbereich Biologische Grundlagen bestehen folgende Vorgaben:
fachliche Aufgaben in Hinblick auf arbeitsorganisatorische, naturwissenschaftliche und technologische Sachverhalte sowie deren Verknüpfung analysieren, bewerten und geeignete Lösungswege darstellen,
biologische und chemisch-physikalische Methoden beschreiben,
prozessbezogene Anwendungen von Arbeitsstoffen beschreiben,
(1) Teil 2 der Abschlussprüfung erstreckt sich auf die in der Anlage 2 aufgeführten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten nach § 3 Nummer 1.1, Nummer 1.2 Buchstabe b sowie Nummer 2 Buchstabe b sowie auf den im Berufsschulunterricht zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.
Biologische Technologien,
komplexe prozessorientierte Arbeitsabläufe selbstständig planen und durchführen,
nach § 3 Nummer 2 Buchstabe b gewählte Wahlqualifikationen der Auswahlliste I,
nach § 3 Nummer 2 Buchstabe b gewählte Wahlqualifikationen der Auswahlliste II;
der Prüfling soll die Arbeitsaufgaben I, II und III durchführen. Arbeitsaufgabe I soll sich auf Nummer 2 Buchstabe a oder b, Arbeitsaufgabe II auf Nummer 2 Buchstabe c und Arbeitsaufgabe III auf Nummer 2 Buchstabe c oder d beziehen;
die Prüfungszeit beträgt insgesamt 780 Minuten;
die Arbeitsaufgabe I ist mit 30 Prozent und die Arbeitsaufgaben II und III sind insgesamt mit 70 Prozent zu gewichten.
(4) Für den Prüfungsbereich Biologische Technologien bestehen folgende Vorgaben:
fachliche Probleme im Hinblick auf arbeitsorganisatorische, naturwissenschaftliche und technologische Sachverhalte sowie deren Verknüpfung analysieren, bewerten und geeignete Lösungswege ableiten und darstellen,
drei der nach § 3 Nummer 2 Buchstabe b gewählten Wahlqualifikationen, davon höchstens eine der Wahlqualifikationen der Auswahlliste II;
die Aufgaben zu Nummer 2 Buchstabe a und b sind insgesamt mit 30 Prozent und die Aufgaben zu Nummer 2 Buchstabe c sind insgesamt mit 70 Prozent zu gewichten.
1. Prüfungsbereich Untersuchung biologischer Systeme 17,5 Prozent,
2. Prüfungsbereich Biologische Grundlagen 17,5 Prozent,
4. Prüfungsbereich Biologische Technologien 27,5 Prozent,
im Prüfungsbereich Prozessorientiertes Arbeiten sowie im Prüfungsbereich Biologische Technologien jeweils mit mindestens „ausreichend“ und
Vorschriften für den Ausbildungsberuf Lacklaborant/Lacklaborantin
(1) Gegenstand der Berufsausbildung sind mindestens die im Ausbildungsrahmenplan (Anlage 3) aufgeführten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten (berufliche Handlungsfähigkeit). Eine vom Ausbildungsrahmenplan abweichende sachliche und zeitliche Gliederung des Ausbildungsinhaltes ist insbesondere zulässig, soweit betriebspraktische Besonderheiten die Abweichung erfordern.
(2) Die Berufsausbildung zum Lacklaboranten/zur Lacklaborantin gliedert sich wie folgt (Ausbildungsberufsbild):
Durchführen analytischer Arbeiten an Lackrohstoffen, Halbfabrikaten und Beschichtungsstoffen:
Physikalische Verfahren zur Bestimmung von Stoffkonstanten und Kennzahlen,
Chemische Verfahren zur Bestimmung von Kennzahlen;
Vorbehandeln und Beschichten von Untergründen, Prüfen von Beschichtungen:
Vorbehandeln zu prüfender Untergründe,
Applizieren von Beschichtungsstoffen,
Trocknen und Härten von Beschichtungsstoffen,
Prüfen von Beschichtungen und Beschichtungsstoffen;
Grundlagen der Herstellung von Beschichtungsstoffen,
Grundlagen zur Formulierung von Beschichtungsstoffen;
Abschnitt B: Wahlqualifikationen nach § 3 Nummer 2 Buchstabe c
Formulieren, Herstellen, Applizieren und Prüfen von wasserverdünnbaren Beschichtungsstoffen und -systemen für Holz und Holzwerkstoffe,
Formulieren, Herstellen, Applizieren und Prüfen von wasserverdünnbaren Beschichtungsstoffen und -systemen für Kunststoffoberflächen,
Formulieren, Herstellen, Applizieren und Prüfen von wasserverdünnbaren Beschichtungsstoffen und -systemen für metallische Untergründe,
Formulieren, Herstellen, Applizieren und Prüfen von Beschichtungsstoffen und -systemen für mineralische Untergründe,
Formulieren, Herstellen, Applizieren und Prüfen von lösemittelhaltigen Beschichtungsstoffen und -systemen für Holz und Holzwerkstoffe,
Formulieren, Herstellen, Applizieren und Prüfen von lösemittelhaltigen Beschichtungsstoffen und -systemen für Kunststoffoberflächen,
Formulieren, Herstellen, Applizieren und Prüfen von lösemittelhaltigen Beschichtungsstoffen und -systemen für metallische Untergründe,
Formulieren, Herstellen, Applizieren und Prüfen von Korrosionsschutzsystemen,
Formulieren, Herstellen, Applizieren und Prüfen von Pulverlacksystemen,
Formulieren, Herstellen, Applizieren und Prüfen von Elektrotauchlacken,
Untersuchen von Beschichtungen,
Durchführen applikationstechnischer Arbeiten unter Prozessbedingungen,
Durchführen produktionstechnischer Arbeiten zur Fertigungsübertragung.
Umweltbezogene Arbeitstechniken.
(1) Die in dieser Verordnung genannten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sollen so vermittelt werden, dass die Auszubildenden zur Ausübung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit im Sinne des § 1 Absatz 3 des Berufsbildungsgesetzes befähigt werden, die insbesondere selbstständiges Planen, Durchführen und Kontrollieren einschließt. Die in Satz 1 beschriebene Befähigung ist auch in den Prüfungen nach den §§ 20 bis 24 nachzuweisen.
(2) Teil 1 der Abschlussprüfung erstreckt sich auf die in der Anlage 3 für die ersten 80 Wochen aufgeführten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sowie auf den im Berufsschulunterricht zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.
Applikations- und Prüftechnik,
Chemie und Physik von Beschichtungsstoffen.
(4) Für den Prüfungsbereich Applikations- und Prüftechnik bestehen folgende Vorgaben:
lacktechnische Arbeiten durchführen,
Durchführen analytischer Arbeiten,
Vorbehandeln und Beschichten von Untergründen und
der Prüfling soll die Arbeitsaufgaben I, II und III durchführen, wobei sich Arbeitsaufgabe I auf Nummer 2 Buchstabe a, Arbeitsaufgabe II auf Nummer 2 Buchstabe b und Arbeitsaufgabe III auf Nummer 2 Buchstabe c beziehen soll; in die Arbeitsaufgabe I sollen jeweils zwei unterschiedliche physikalische und chemische Einzelbestimmungen einbezogen werden;
die Prüfungszeit beträgt insgesamt 420 Minuten;
die Arbeitsaufgabe I ist mit 60 Prozent, die Arbeitsaufgaben II und III sind mit jeweils 20 Prozent zu gewichten.
(5) Für den Prüfungsbereich Chemie und Physik von Beschichtungsstoffen bestehen folgende Vorgaben:
chemische und physikalische Eigenschaften von Stoffen sowie die Analytik der Arbeitsstoffe beschreiben,
Vorbehandeln und Beschichten von Untergründen,
Prüfen von Beschichtungen und Beschichtungsstoffen sowie
Herstellen von Beschichtungsstoffen;
(1) Teil 2 der Abschlussprüfung erstreckt sich auf die in der Anlage 3 aufgeführten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten nach § 3 Nummer 1.1, Nummer 1.2 Buchstabe c und Nummer 2 Buchstabe c sowie auf den im Berufsschulunterricht zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.
Lack- und Beschichtungstechnologie,
(3) Für den Prüfungsbereich Herstellung und Qualitätskontrolle bestehen folgende Vorgaben:
Beschichtungsstoffe unter Berücksichtigung einer der nach § 3 Nummer 2 Buchstabe c gewählten Wahlqualifikationen aus der Auswahlliste I Nummer 1 bis 10 herstellen, applizieren und prüfen,
nach vorgegebener Zusammensetzung eine Arbeitsrezeptur erstellen;
die Prüfungszeit beträgt insgesamt 540 Minuten.
(4) Für den Prüfungsbereich Lack- und Beschichtungstechnologie bestehen folgende Vorgaben:
fachliche Aufgaben im Hinblick auf arbeitsorganisatorische, naturwissenschaftliche und technologische Sachverhalte sowie deren Verknüpfung analysieren, bewerten und geeignete Lösungswege darstellen,
Herstellungsverfahren von Beschichtungsstoffen,
Aufbau, Eigenschaften und Wirkungsweise von Lackrohstoffen,
Formulierung von Beschichtungsstoffen,
drei der nach § 3 Nummer 2 Buchstabe c gewählten Wahlqualifikationen, davon mindestens eine der Wahlqualifikationen der Auswahlliste I Nummer 1 bis 10;
die Aufgaben zu Nummer 2 Buchstabe a, b und c sind mit insgesamt 40 Prozent und die Aufgaben zu Nummer 2 Buchstabe d mit 60 Prozent zu gewichten.
1. Prüfungsbereich Applikations- und Prüftechnik 17,5 Prozent,
2. Prüfungsbereich Chemie und Physik von Beschichtungsstoffen 17,5 Prozent,
3. Prüfungsbereich Herstellung und Qualitätskontrolle 27,5 Prozent,
4. Prüfungsbereich Lack- und Beschichtungstechnologie 27,5 Prozent,
im Prüfungsbereich Herstellung und Qualitätskontrolle sowie im Prüfungsbereich Lack- und Beschichtungstechnologie jeweils mit mindestens „ausreichend“ und
Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Chemielaboranten/zur Chemielaborantin
(Fundstelle: BGBl. I 2009, 1611 - 1622)
Gemeinsame, integrativ zu vermittelnde Qualifikationen nach § 3 Nummer 1.1
53. – 84.
85. – 182.
3 Betriebliche
3.1 Sicherheit und
(§ 4 Absatz 2 Nummer 3.1)
Aufgaben der zuständigen Berufsgenossenschaft und der Gewerbeaufsicht erläutern
(§ 4 Absatz 2 Nummer 3.2) Zur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastungen im beruflichen Einwirkungsbereich beitragen, insbesondere
3.3 Einsetzen von
(§ 4 Absatz 2 Nummer 3.3)
die im Ausbildungsbetrieb verwendeten Energiearten unter Beachtung des Wirkungsgrades und Gefährdungspotentials einsetzen
Geräte zum Heizen, Kühlen und Temperieren einsetzen
mechanische, thermische und elektrische Energien unter Verwendung von SI-Größen und SI-Einheiten berechnen
3.4 Umgehen mit
Arbeitsgeräten und -mitteln einschließlich Pflege und Wartung
(§ 4 Absatz 2 Nummer 3.4)
Belüftungs-, Entlüftungs- und Absperreinrichtungen bedienen und pflegen
Laborgeräte unter Berücksichtigung ihrer Werkstoffeigenschaften einsetzen
Einrichtungen und Arbeitsgeräte zum Einsatz vorbereiten, prüfen, reinigen und warten sowie bei Störungen Maßnahmen zur Fehlerbeseitigung einleiten
3.5 Qualitätssichernde
(§ 4 Absatz 2 Nummer 3.5)
Elemente des Qualitätsmanagements aufgabenspezifisch anwenden
über Qualifizierung und Validierung Auskunft geben
statistische Methoden aufgabenbezogen anwenden
Kundenorientierung bei der Aufgabenerledigung berücksichtigen
3.6 Wirtschaftlichkeit im Labor
(§ 4 Absatz 2 Nummer 3.6)
laborbezogene Kostenarten und -stellen unterscheiden
4.1 Arbeitsplanung,
(§ 4 Absatz 2 Nummer 4.1)
Arbeitsplatz unter Berücksichtigung betrieblicher Vorgaben und ergonomischer Regeln einrichten
Materialien, Ersatzteile, Werkzeuge und Betriebsmittel auswählen, disponieren, bereitstellen und lagern
Projektziele festlegen, Arbeitsabläufe und Teilaufgaben unter Beachtung wirtschaftlicher und terminlicher Vorgaben planen sowie bei Abweichungen Prioritäten festlegen
Arbeitsschritte festlegen und erforderliche Bearbeitungszeiten planen
Kommunikationsregeln anwenden, Hilfsmittel zur Kommunikationsförderung einsetzen
Aufgaben im Team bearbeiten, Ergebnisse abstimmen, auswerten und kontrollieren
4.2 Informationsbeschaffung und Dokumentation
(§ 4 Absatz 2 Nummer 4.2)
Dokumentationsarten unterscheiden und deren Dokumentationswert beschreiben
Arbeitsabläufe und -ergebnisse dokumentieren, beurteilen und präsentieren
4.3 Kommunikations-
(§ 4 Absatz 2 Nummer 4.3)
(§ 4 Absatz 2 Nummer 4.4)
labortechnische Aufgaben, insbesondere Steuerung, Messdatenerfassung und -auswertung, mit Computer lösen
Sensoren, Aktoren und Messgeräte auswählen und einsetzen
Laborprozesse regeln und steuern
4.5 Anwenden von
(§ 4 Absatz 2 Nummer 4.5)
fremdsprachige Informationsquellen, insbesondere englischsprachige Arbeitsvorschriften, technische Unterlagen, Dokumentationen, Handbücher, Betriebs- und Gebrauchsanweisungen, auswerten und anwenden
mit Arbeitsstoffen
laborspezifische Werkstoffe Einsatzgebieten zuordnen und mit diesen Werkstoffen umgehen
Vorschriften zum Umgang mit Gefahrstoffen anwenden, insbesondere Gefahrensymbole und -bezeichnungen von Arbeitsstoffen erklären und beachten
Arbeitsstoffe kennzeichnen
Reaktionsgleichungen von chemischen Umsetzungen aufstellen
Konzentrationen berechnen und stöchiometrische Aufgaben lösen
mit organischen Lösemitteln umgehen
6 Chemische und
und Probenvorbereitung
(§ 4 Absatz 2 Nummer 6.1)
Verfahren zur Probenahme und zur Probenvorbereitung für die Gehalts- und Qualitätskontrolle unterscheiden
6.2 Physikalische Größen
und Stoffkonstanten
(§ 4 Absatz 2 Nummer 6.2)
Volumenmessgeräte unterschiedlicher Messgenauigkeit einsetzen
Waagen unterschiedlicher Messbereiche einsetzen
physikalische Größen messen und Stoffkonstanten bestimmen, insbesondere Temperatur und pH-Wert messen
6.3 Analyseverfahren
(§ 4 Absatz 2 Nummer 6.3)
fotometrische Bestimmungen durchführen und auswerten
chromatografische Trennverfahren, insbesondere nach Einsatzgebieten, unterscheiden
Stoffgemische durch chromatografische Verfahren trennen
6.4 Trennen und
Vereinigen von
(§ 4 Absatz 2 Nummer 6.4)
definierte Lösungen herstellen
Feststoffe von Flüssigkeiten trennen, insbesondere durch Dekantieren, Sedimentieren, Filtrieren, Zentrifugieren und Eindampfen
Pflichtqualifikationen nach § 3 Nummer 1.2 Buchstabe a
analytischer Arbeiten
7.1 Vorbereiten von Proben
(§ 4 Absatz 2 Nummer 7.1)
Stoffe in Lösung bringen
Proben zur Messung vorbereiten
Referenzmaterialien auswählen und zur Messung vorbereiten
7.2 Qualitative Analyse
(§ 4 Absatz 2 Nummer 7.2)
anorganische Reaktionsgleichungen aufstellen
charakteristische Reaktionen zur Identifizierung anorganischer Stoffe durchführen
7.3 Spektroskopie
(§ 4 Absatz 2 Nummer 7.3)
über Aufbau und Funktionsweise von UV/VIS- und IR-Spektrometern Auskunft geben sowie IR- und UV/VIS-Spektroskopie Einsatzgebieten zuordnen
Stoffe mit UV/VIS- und IR-Spektrometern qualitativ und quantitativ analysieren
7.4 Gravimetrie
(§ 4 Absatz 2 Nummer 7.4)
chemische Reaktionsgleichungen der Gravimetrie aufstellen
gravimetrische Bestimmung durchführen
7.5 Maßanalyse
(§ 4 Absatz 2 Nummer 7.5)
chemische Reaktionsgleichungen der Maßanalyse aufstellen
volumetrische Bestimmungen Einsatzgebieten zuordnen
direkte und indirekte volumetrische Bestimmungen acidimetrisch-alkalimetrisch und komplexometrisch durchführen
direkte und indirekte volumetrische Bestimmungen oxidimetrisch-reduktometrisch durchführen
Bestimmungen nach mindestens zwei unterschiedlichen Methoden, insbesondere potenziometrisch, konduktometrisch oder polarografisch, durchführen
7.6 Chromatografie
(§ 4 Absatz 2 Nummer 7.6)
Identitätsprüfungen durchführen
Stoffgemische chromatografisch trennen und die Analyten quantitativ bestimmen
7.7 Auswerten von
(§ 4 Absatz 2 Nummer 7.7) Messergebnisse analytischer Arbeiten auswerten, dokumentieren und auf Plausibilität prüfen 3
8 Durchführen
präparativer Arbeiten
8.1 Herstellen von Präparaten
(§ 4 Absatz 2 Nummer 8.1)
chemische Reaktionsgleichungen geplanter Synthesen aufstellen sowie Ansätze und Ausbeuten berechnen
Syntheseapparaturen einsetzen
Verbindungen durch Fällungsreaktion, C-C-Verknüpfungen, Einführung funktioneller Gruppen, Veränderung funktioneller Gruppen und enzymatische Reaktion nach Vorschrift herstellen
organische oder anorganische Verbindung über mehrere Stufen nach Vorschrift herstellen
Maßnahmen zur Verschiebung des Reaktionsgleichgewichtes ergreifen
Katalysatoren zur Reaktionsbeschleunigung einsetzen
8.2 Trennen und
Reinigen von Stoffen
(§ 4 Absatz 2 Nummer 8.2)
Stoffgemische ohne und mit Hilfsstoffen filtrieren
Flash- oder Säulenchromatografie durchführen
Stoffe kristallisieren und durch Umkristallisieren reinigen
Stoffe extrahieren
Stoffgemische durch Destillieren unter Normaldruck und reduziertem Druck sowie mit Schleppmitteln trennen
8.3 Charakterisieren
(§ 4 Absatz 2 Nummer 8.3) Edukte, Zwischen- und Endprodukte durch mindestens vier Methoden charakterisieren, davon sind mindestens drei der folgenden Methoden anzuwenden: Dünnschichtchromatografie, Polarimetrie, Rheologie, Refraktometrie oder Schmelzpunktbestimmung 2 6
Wahlqualifikationen der Auswahlliste I nach § 4 Absatz 3
9 Präparative Chemie,
Reaktionstypen und
Synthesevorschriften auswählen
Syntheseapparaturen auswählen
Verbindungen nach Analogvorschriften und Vorschriften mit allgemeinen Angaben unter Anwenden von mindestens fünf unterschiedlichen Reaktionstypen herstellen, davon sind mindestens vier der folgenden Reaktionstypen anzuwenden:
Umlagerung,
biokatalytische Reaktion,
katalytische Reaktion,
Cyclisierung,
Verbindungen über mehrere Stufen unter Anwenden unterschiedlicher Reaktionstypen herstellen
Ausgangsstoffe, Zwischen- und Endprodukte auf Einhaltung der Spezifikation prüfen und das Ergebnis dokumentieren
10 Präparative Chemie,
Verbindungen unter Anwenden von mindestens zwei unterschiedlichen Techniken herstellen, dabei mindestens eine der folgenden Techniken anwenden:
Tieftemperatursynthese,
Mikrosynthese,
Synthese an polymeren Trägern,
Schutzgassynthese,
Fermentertechnik,
fotochemische Synthese,
Gasphasenreaktion,
elektrochemische Technik,
Hochdrucksynthese,
Verfahrensbedingungen durch unterschiedliche Reaktionsführungen optimieren
11 Durchführen
Sensoren für die Messtechnik auswählen
Stoffe verfahrenstechnisch herstellen
Stoffe, insbesondere mechanisch und thermisch, trennen und reinigen
Verfahren auf veränderte Maßstäbe übertragen und optimieren
verfahrenstechnische Prozesse steuern und regeln
probenahmetechnischer und analytischer Verfahren
Probenahmeverfahren nach Spezifität, Repräsentativität und Materialbeschaffenheit auswählen
Methoden der Probenkonservierung und -aufbewahrung anwenden
Proben stoff- und analysenspezifisch vorbereiten
Analysenverfahren auswählen und einsetzen
Verfahrensschritte optimieren
Analyseverfahren validieren
chromatografischer
Methoden unter Beachtung von Spezifität und Matrixeinflüssen sowie nach Anwendungsbereich auswählen
Analysenproben vorbereiten
chromatografische Verfahren optimieren
Kalibrierfunktion aufstellen und deren Richtigkeit überprüfen
Mehrstoffgemische unter Anwenden von mindestens drei unterschiedlichen Verfahren analysieren
Chromatogramme interpretieren
Analysenproben zur spektroskopischen Messung vorbereiten
Messparameter einstellen und optimieren
Stoffe mit unterschiedlichen spektroskopischen Methoden analysieren
Spektren interpretieren
15 Analytische
Kopplungstechnik auswählen
Stoffe mit einer Kopplungstechnik analysieren
16 Bestimmen
thermodynamische und kalorische Kenndaten ermitteln
sicherheitstechnische Kennzahlen bestimmen
thermodynamische Größen von Reaktionen ermitteln
17 Durchführen
Arbeitssicherheitsmaßnahmen beim Umgang mit biologischem Material ergreifen
kontaminiertes Material entsorgen
Mikroorganismen in der Umwelt nachweisen
Impf- und Kulturtechniken anwenden
unter Anwenden verschiedener Beleuchtungstechniken mikroskopieren
Mikroorganismen isolieren, färben und differenzieren
Keimwachstum dokumentieren und Keimzahl bestimmen
betriebliche Einsatzmöglichkeiten biotechnologischer Verfahren erläutern
biotechnologische Laborverfahren durchführen
18 Durchführen
biochemischer Arbeiten
fotometrische und chromatografische Methoden anwenden
enzymatische Analysen durchführen
Nucleinsäuren isolieren und schneiden oder Proteine isolieren
Nucleinsäuren oder Proteingemische elektroforetisch trennen und nachweisen
19 Prüfen von Werkstoffen
(§ 4 Absatz 3 Nummer 11)
Werkstoffe zur Prüfung vorbereiten
Oberflächenbeschaffenheit und Stoffverteilung mikroskopisch beurteilen
Werkstoffe nach zerstörungsfreier und zerstörender Methode prüfen
Prüfergebnis auf Plausibilität beurteilen und dokumentieren
20 Herstellen, Applizieren
Beschichtungsstoffen
und -systemen
(§ 4 Absatz 3 Nummer 12)
Beschichtungsstoff nach vorgegebener Rezeptur erstellen und dessen systemspezifische Eigenschaft erläutern
Eigenschaften, Lager- und Transportbedingungen des Beschichtungsstoffes prüfen sowie Korrekturmaßnahmen einleiten und durchführen
Untergrund nach Vorgabe vorbereiten
Beschichtungsstoff nach Verarbeitungsvorschrift applizieren
Beschichtungsstoff unter Berücksichtigung des Filmbildungsmechanismus härten
Beschichtung nach Anforderungsprofil prüfen, bewerten und optimieren
21 Prozessbezogene
(§ 4 Absatz 3 Nummer 13)
bei der Planung von Prozessabläufen mitwirken
prozessorientierte Arbeitstechnik auswählen und bewerten
prozessorientierte Arbeitstechnik einsetzen
Prozessablauf kontrollieren und dokumentieren
Ergebnisse prüfen, bewerten und dokumentieren
Wahlqualifikationen der Auswahlliste II nach § 4 Absatz 4
22 Laborbezogene
Makro-Programmierungen durchführen
Methoden der Systempflege anwenden
Informationsleistungen von Datensystemen dokumentieren
23 Arbeiten mit
Systemen im Labor
Stoffe und Proben für automatisierte Systeme vorbereiten
automatisierte Systeme einrichten, optimieren und überprüfen
mit automatisierten Systemen im Labor umgehen
Labor-Informations- und Management-System erklären
Störungen erkennen und Maßnahmen zur Störungsbeseitigung einleiten
24 Anwendungs-
technische Arbeiten,
Stoffe hinsichtlich ihrer anwendungstechnisch relevanten Eigenschaften überprüfen
Stoffe hinsichtlich des geplanten Einsatzes chemisch und technisch optimieren
Kunden beraten und Problemlösungen erarbeiten
25 Durchführen
elektrotechnischer und elektronischer Arbeiten
Schaltpläne und -zeichen lesen
elektrotechnische und elektronische Bauteile und Grundschaltungen anwenden und berechnen
elektrotechnische Grundlagen von Mess- und Untersuchungsverfahren erläutern sowie elektrotechnische Größen bestimmen und berechnen
elektrische Parameter des Wechselstromkreises bestimmen und Berechnungen durchführen
Frequenzverhalten von RC-Gliedern bestimmen und Berechnungen durchführen
26 Qualitätsmanagement
Qualitätssicherungskonzept für einen Arbeitsplatz entwickeln
Regeln Guter Laborpraxis (GLP), Guter Herstellungspraxis (GMP) oder vergleichbare Regelungen anwenden
27 Umweltbezogene
bei einem prozessbezogenen Verfahren der Abfallwirtschaft, Boden-, Luft- oder Gewässerreinhaltung mitwirken
Konzentrationen und Kenngrößen von Umweltparametern unter Beachtung einschlägiger Vorschriften bestimmen
Emissionen und Immissionen messen
Untersuchungsergebnisse mit Bestimmungen von Regelwerken vergleichen, dokumentieren und beurteilen sowie Maßnahmen veranlassen
28 Durchführen
immunologischer und
Enzyme aus biologischem Material isolieren
Antikörper gewinnen und Titer bestimmen
Antigen- und Antikörpernachweis durchführen
Proteine durch Blotting-Verfahren identifizieren
29 Durchführen
Stoffumsetzungen mit freien und immobilisierten Zellen durchführen
Stoffumsetzungen mit immobilisierten Enzymen durchführen
Zellen im Fermenter kultivieren und Proben entnehmen
Fermentationsprodukte aufarbeiten
30 Durchführen
(§ 4 Absatz 4 Nummer 9)
Wirkkonzentrationen von Antiinfektiva bestimmen
Resistenz von Mikroorganismen bestimmen
Mikroorganismen biochemisch differenzieren
Anaerobier kultivieren
31 Durchführen
gentechnischer und
(§ 4 Absatz 4 Nummer 10)
Vorschriften zum Gentechnikgesetz anwenden
Abschnitte von Nucleinsäuren klonieren
Nucleinsäuren durch Blotting-Verfahren nachweisen
Abschnitte von Nucleinsäuren mit Gensonden identifizieren
Nucleinsäuren, insbesondere durch polymerase-chain-reaction (PCR), vervielfältigen
Plasmide isolieren
Transformationen durchführen und Transformationsrate bestimmen
13**)
32 Durchführen
zellkulturtechnischer
(§ 4 Absatz 4 Nummer 11)
Geräte und Materialien für Zellkulturtechniken einsetzen
Adhäsions- und Suspensionszellen kultivieren
Stammhaltung von Zellen durchführen
Untersuchungen an Zellkulturen durchführen
33 Durchführen
diagnostischer Arbeiten
(§ 4 Absatz 4 Nummer 12)
Körperflüssigkeiten aufarbeiten
Elektrolyt- und Substratkonzentrationen sowie Enzymaktivitäten bestimmen
Plasmaproteine nachweisen
Krankheitserreger serologisch nachweisen
34 Formulieren, Herstellen und Prüfen von
(§ 4 Absatz 4 Nummer 13)
Bindemittel nach Anforderungsprofil formulieren
Ausgangsstoffe auswählen
Syntheseapparatur auswählen und einsetzen
Bindemittel herstellen und Reaktionsverlauf anhand ermittelter Kenndaten steuern
Einsetzbarkeit des Bindemittels prüfen und Bindemittel optimieren
35 Durchführen
farbmetrischer Arbeiten
(§ 4 Absatz 4 Nummer 14)
betrieblichen Einsatz von Farbmessgeräten erläutern
farbmetrische Messungen durchführen
Messwerte auswerten und Ergebnis interpretieren
Farbmittel nach optischen, chemischen und thermischen Eigenschaften auswählen
Farbtöne nach farbmetrischen Daten ausarbeiten
36 Untersuchen von
(§ 4 Absatz 4 Nummer 15)
Oberflächenbeschaffenheit prüfen und Beschichtungsfehler beschreiben
Präparationstechnik zur Ursachenermittlung von Oberflächenstörungen anwenden
Beschichtungen mikroskopisch untersuchen
Zusammensetzung von Beschichtungen spektroskopisch untersuchen
fotometrische Messungen durchführen
Nur in Verbindung mit der Qualifikationseinheit lfd. Nummer 17 dieser Anlage zu vermitteln.
Nur in Verbindung mit der Qualifikationseinheit lfd. Nummer 18 dieser Anlage zu vermitteln.
Anlage 2 (zu § 11 Absatz 1)
Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Biologielaboranten/zur Biologielaborantin
(Fundstelle: BGBl. I 2009, 1623 - 1632;
53. – 85.
86. – 182.
(§ 11 Absatz 2 Nummer 1)
(§ 11 Absatz 2 Nummer 2)
verantwortlichen Handeln
(§ 11 Absatz 2 Nummer 3)
(§ 11 Absatz 2 Nummer 3.1)
(§ 11 Absatz 2 Nummer 3.2) Zur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastungen im beruflichen Einwirkungsbereich beitragen, insbesondere
(§ 11 Absatz 2 Nummer 3.3)
(§ 11 Absatz 2 Nummer 3.4)
(§ 11 Absatz 2 Nummer 3.5)
(§ 11 Absatz 2 Nummer 3.6)
(§ 11 Absatz 2 Nummer 4)
(§ 11 Absatz 2 Nummer 4.1)
(§ 11 Absatz 2 Nummer 4.2)
4.3 Kommunikations- und
(§ 11 Absatz 2 Nummer 4.3)
(§ 11 Absatz 2 Nummer 4.4)
(§ 11 Absatz 2 Nummer 4.5)
5 Umgehen mit Arbeitsstoffen
(§ 11 Absatz 2 Nummer 5)
(§ 11 Absatz 2 Nummer 6)
(§ 11 Absatz 2 Nummer 6.1)
(§ 11 Absatz 2 Nummer 6.2)
(§ 11 Absatz 2 Nummer 6.3)
6.4 Trennen und Vereinigen
von Arbeitsstoffen
(§ 11 Absatz 2 Nummer 6.4)
Pflichtqualifikationen nach § 3 Nummer 1.2 Buchstabe b
mikrobiologischer Arbeiten I
(§ 11 Absatz 2 Nummer 7)
Impf- und Kulturtechniken für Aerobier anwenden
unter Anwenden unterschiedlicher Beleuchtungstechniken mikroskopieren
Mikroorganismen isolieren, färben und morphologisch differenzieren
(§ 11 Absatz 2 Nummer 8)
Lebendzellzahl bestimmen
9 Durchführen
(§ 11 Absatz 2 Nummer 9)
Nucleinsäuren aus biologischem Material isolieren
Nucleinsäuren schneiden und ligieren
Nucleinsäuren elektroforetisch trennen und nachweisen
10 Durchführen
(§ 11 Absatz 2 Nummer 10)
biologisches Material aufarbeiten
Proteingemische elektroforetisch trennen
Proteine reinigen
diagnostischer Arbeiten I
(§ 11 Absatz 2 Nummer 11)
11.1 Hämatologische Arbeiten
(§ 11 Absatz 2 Nummer 11.1)
Verfahren für die Blutentnahme unter Berücksichtigung der Spezies unterscheiden und Blut von Versuchstieren, insbesondere von Nagetieren, nach versuchstierkundlichen Empfehlungen entnehmen
Blutausstriche färben
Blutbestandteile identifizieren und bestimmen
Gerinnungstests durchführen und Gerinnungszeiten ermitteln
Antigen-Antikörper-Reaktion durchführen
11.2 Histologische Arbeiten
(§ 11 Absatz 2 Nummer 11.2)
Gewebe und Gewebeproben von Organismen entnehmen, fixieren und einbetten
Gewebeschnitte herstellen, färben und eindecken
histologische Präparate mikroskopieren und identifizieren
Objekte in histologischen Präparaten mikroskopisch vermessen
12 Durchführen zoologisch-pharmakologischer Arbeiten
(§ 11 Absatz 2 Nummer 12)
Tierschutzrecht beachten und bei der Durchführung von Tierversuchen und beim Töten von Tieren zu wissenschaftlichen Zwecken anwenden
ethische Grundlagen und Aspekte in Bezug auf tierexperimentelles Arbeiten analysieren und anwenden
Möglichkeiten der Vermeidung, Verringerung und Verbesserung von Tierversuchen („3R-Prinzip“: Replacement, Reduction, Refinement) sowie den Ersatz durch andere Verfahren erläutern
Versuchstiere, insbesondere Nagetiere, halten und kennzeichnen; artspezifische Handhabungsmethoden anwenden; Lebensraumanreicherungen einsetzen und Hygieneanforderungen umsetzen
Bedeutung und Züchtung genetisch veränderter, insbesondere transgener Tiere, erläutern
Veränderungen des äußeren Erscheinungsbildes und Verhaltens von Versuchstieren, insbesondere Nagetieren, feststellen und notwendige Maßnahmen einleiten
Applikationen oral, subkutan, intramuskulär, intraperitoneal, intravenös und durch Inhalation an Versuchstieren, insbesondere Nagetieren, durchführen
Narkotika nach pharmakologischen Eigenschaften unterscheiden
Inhalations- und Injektionsnarkosen nach versuchstierkundlichen Empfehlungen an Versuchstieren, insbesondere Nagetieren, durchführen und überwachen
analgetische Strategien einschließlich Lokalanästhesie anwenden
pharmakologische Wirkungen feststellen
tierschutzrechtlich zulässige Methoden zur Tötung von Versuchstieren unterscheiden und auswählen
Versuchstiere, insbesondere Nagetiere, nach den Bestimmungen des Tierschutzrechts töten
Sektionen an Versuchstieren, insbesondere Nagetieren, durchführen
13 Bereichsspezifische
qualitätssichernde
(§ 11 Absatz 2 Nummer 13)
Regeln Guter Laborpraxis (GLP) anwenden
Daten unter Berücksichtigung der biologischen Variabilität auswerten
14 Durchführen
(§ 11 Absatz 3 Nummer 1)
15 Durchführen
biotechnologischer Arbeiten
(§ 11 Absatz 3 Nummer 2)
16 Durchführen
botanischer Arbeiten
(§ 11 Absatz 3 Nummer 3)
Sprosspflanzen kultivieren sowie vegetativ und generativ vermehren
mikroskopische Präparate herstellen und untersuchen
pflanzenphysiologische Untersuchungen durchführen
mikrobiologischer Arbeiten II
(§ 11 Absatz 3 Nummer 4)
(§ 11 Absatz 3 Nummer 5)
19 Durchführen
parasitologischer Arbeiten
(§ 11 Absatz 3 Nummer 6)
Stammhaltung von Parasiten durchführen
Parasitenbefall nachweisen und Parasiten differenzieren
Wirkstoffe in vitro und in vivo testen
20 Durchführen
pharmakologischer Arbeiten
(§ 11 Absatz 3 Nummer 7)
Wirbeltiere narkotisieren und für die Versuchsdurchführung präparieren
Wirkstoffe in vitro und in vivo testen sowie Messwerte erfassen, auswerten und dokumentieren
21 Durchführen
toxikologischer Arbeiten
(§ 11 Absatz 3 Nummer 8)
Ablauf toxikologischer Studien darstellen und Durchführungskriterien anwenden
bei der Planung toxikologischer Studien mitwirken
toxikologische Untersuchungen durchführen
22 Durchführen
phytomedizinischer Arbeiten
(§ 11 Absatz 3 Nummer 9)
Stammhaltung von Pflanzenschädlingen und -krankheitserregern durchführen
Pflanzenschäden feststellen
23 Durchführen
(§ 11 Absatz 3 Nummer 10)
Primärkulturen anlegen
24 Durchführen
diagnostischer Arbeiten II
(§ 11 Absatz 3 Nummer 11)
Körperflüssigkeiten gewinnen und aufarbeiten
(§ 11 Absatz 3 Nummer 12)
Wirkstoffe in Körperflüssigkeiten bestimmen
Metaboliten von Wirkstoffen bestimmen
Kinetiken durchführen
26 Laborbezogene
(§ 11 Absatz 4 Nummer 1)
27 Arbeiten mit automatisierten Systemen im Labor
(§ 11 Absatz 4 Nummer 2)
Störungen an automatisierten Systemen erkennen und Maßnahmen zur Störungsbeseitigung einleiten
28 Prozessbezogene
(§ 11 Absatz 4 Nummer 3)
29 Qualitätsmanagement
(§ 11 Absatz 4 Nummer 4)
30 Umweltbezogene
(§ 11 Absatz 4 Nummer 5)
31 Anwenden
probenahmetechnischer
und analytischer Verfahren
(§ 11 Absatz 4 Nummer 6)
32 Anwenden
(§ 11 Absatz 4 Nummer 7)
Mehrstoffgemische unter Anwenden von mindestens drei unterschiedlicher Verfahren analysieren
33 Anwenden
spektroskopischer Verfahren
(§ 11 Absatz 4 Nummer 8)
34 Durchführen
(§ 11 Absatz 4 Nummer 9)
Stoffe mechanisch und thermisch trennen und reinigen
Nur in Verbindung mit der Qualifikationseinheit lfd. Nummer 16 dieser Anlage zu vermitteln.
Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Lacklaboranten/zur Lacklaborantin
(Fundstelle: BGBl. I 2009, 1633 - 1645)
53. – 80.
81. – 182.
(§ 18 Absatz 2 Nummer 1)
(§ 18 Absatz 2 Nummer 2)
verantwortlichen Handeln (Responsible Care)
(§ 18 Absatz 2 Nummer 3)
(§ 18 Absatz 2 Nummer 3.1)
(§ 18 Absatz 2 Nummer 3.2) Zur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastungen im beruflichen Einwirkungsbereich beitragen, insbesondere
(§ 18 Absatz 2 Nummer 3.3)
(§ 18 Absatz 2 Nummer 3.4)
(§ 18 Absatz 2 Nummer 3.5)
(§ 18 Absatz 2 Nummer 3.6)
(§ 18 Absatz 2 Nummer 4)
(§ 18 Absatz 2 Nummer 4.1)
(§ 18 Absatz 2 Nummer 4.2)
(§ 18 Absatz 2 Nummer 4.3)
(§ 18 Absatz 2 Nummer 4.4)
(§ 18 Absatz 2 Nummer 4.5)
(§ 18 Absatz 2 Nummer 5)
(§ 18 Absatz 2 Nummer 6)
(§ 18 Absatz 2 Nummer 6.1)
(§ 18 Absatz 2 Nummer 6.2)
(§ 18 Absatz 2 Nummer 6.3)
photometrische Bestimmungen durchführen und auswerten
(§ 18 Absatz 2 Nummer 6.4)
Pflichtqualifikationen nach § 3 Nummer 1.2 Buchstabe c
7 Durchführen analytischer
Arbeiten an Lackrohstoffen, Halbfabrikaten und
(§ 18 Absatz 2 Nummer 7)
7.1 Physikalische Verfahren
Stoffkonstanten und
(§ 18 Absatz 2 Nummer 7.1)
Stoffkonstanten und Kennzahlen, insbesondere Viskosität, Brechzahl, Flammpunkt, Schmelzpunkt, Verdunstungszahl, elektrische Leitfähigkeit und nichtflüchtiger Anteil, bestimmen
Fließkurven erstellen und auswerten
7.2 Chemische Verfahren
(§ 18 Absatz 2 Nummer 7.2)
Massen- und Stoffmengenkonzentration sowie Reaktionsverhältnisse von Rohstoffen berechnen
Kennzahlen in Rohstoffen, Halbfabrikaten und Beschichtungsstoffen, insbesondere Säurezahl, Verseifungszahl, Isocyanatzahl, Iodzahl und Epoxidwert bestimmen
Verhalten von Rohstoffen und Beschichtungsstoffen anhand ihrer Kennzahlen beurteilen und Einsatzgebieten zuordnen
8 Vorbehandeln und
Beschichten von
Untergründen, Prüfen
(§ 18 Absatz 2 Nummer 8)
8.1 Vorbehandeln zu
prüfender Untergründe
(§ 18 Absatz 2 Nummer 8.1)
die Notwendigkeit unterschiedlicher Vorbehandlungsmethoden begründen
Angaben über die Vorbehandlung zu beschichtender Untergründe dokumentieren
Untergründe für Prüfzwecke reinigen und schleifen
8.2 Applizieren von
(§ 18 Absatz 2 Nummer 8.2)
Pinsel, Rolle, Rakel, Druckluftspritzpistole und Tauchgefäß einsetzen
Materialbedarf für ein nach vorgegebenen Parametern zu beschichtendes Objekt berechnen
Applikationsarten unterscheiden, insbesondere Walzen, Gießen, Elektrotauchlacklackieren, elektrostatisches Spritzen, Airless-Spritzen, Heißspritzen und Niederdruckspritzen
Sicherheitsregeln beim Verarbeiten von Beschichtungsstoffen anwenden
Beschichtungsqualität in Abhängigkeit von der Oberflächenbeschaffenheit und der Applikationsmethode beurteilen und dokumentieren
8.3 Trocknen und Härten
von Beschichtungsstoffen
(§ 18 Absatz 2 Nummer 8.3)
Trocknungs- und Härtungsverfahren nach den Filmbildungsmechanismen unterscheiden
Beschichtungsstoffe physikalisch trocknen und chemisch härten
8.4 Prüfen von Beschichtungen und Beschichtungsstoffen
(§ 18 Absatz 2 Nummer 8.4)
Prüfbeschichtungen nach vorgegebener Spezifikation herstellen
Farbton visuell durch Vergleich mit einer Vorlage beurteilen
beschichtungstechnologische Kennzahlen, insbesondere Härte, Haftfestigkeit, Dehnbarkeit, Schichtdicke, Deckvermögen, Körnigkeit, Porigkeit, Trocken- und Glanzgrad, bestimmen und dokumentieren
Farbton messen und Standardvergleiche durchführen
Oberflächenstörungen beschreiben
Beschichtungen auf Beständigkeit, insbesondere gegen Schwitzwasser, Bewitterung und Chemikalien, prüfen sowie Ergebnisse beurteilen und dokumentieren
Lagerstabilität von Beschichtungsstoffen beurteilen
9 Grundlagen der Herstellung von Beschichtungsstoffen
(§ 18 Absatz 2 Nummer 9)
Misch-, Dispergier- und Trennaggregate unterscheiden und einsetzen
Fertigungsrezepturen unter Berücksichtigung verfahrenstechnischer Parameter erstellen
Halbfabrikate und Beschichtungsstoffe nach vorgegebenen Rezepturen herstellen sowie Fertigungsablauf dokumentieren
10 Grundlagen zur
(§ 18 Absatz 2 Nummer 10)
wasserverdünnbare und lösemittelhaltige Beschichtungsstoffe hinsichtlich Formulierung, Herstellung, Lagerung und Anwendung unterscheiden sowie über deren arbeitstechnischen Einsatz Auskunft geben
Anforderungsprofile für Beschichtungsstoffe unter Berücksichtigung der Applikationsarten Streichen, Rollen, Druckluftspritzen und Tauchen erstellen
Bindemittel, Lösemittel, Farbmittel und Additive nach den Applikationsarten Streichen, Rollen, Druckluftspritzen und Tauchen auswählen und einsetzen
Rezepturen für Beschichtungsstoffe nach den Applikationsarten Streichen, Rollen, Druckluftspritzen und Tauchen formulieren
11 Formulieren, Herstellen,
Applizieren und Prüfen
von wasserverdünnbaren Beschichtungsstoffen
und -systemen für Holz
(§ 18 Absatz 3 Nummer 1)
systemspezifische Eigenschaften von wasserverdünnbaren Beschichtungsstoffen und -systemen erläutern
Anforderungsprofil erstellen, dabei Anwendungszweck, Untergrund, Verarbeitung, Ökologie, systemspezifische Eigenschaften und Kostenaspekte berücksichtigen
Maschinen und Geräte systemspezifisch auswählen und einsetzen
verfahrenstechnische Parameter, insbesondere pH-Wert und Temperatur, festlegen
Eigenschaften, Lager- und Transportbedingungen der Beschichtungsstoffe prüfen sowie Korrekturmaßnahmen einleiten und durchführen
Untergrund wässern, schleifen und bleichen
Applikationstechnik systemspezifisch auswählen und einsetzen
Beschichtungsstoffe applizieren, dabei produktspezifische Verarbeitungsvorschriften beachten
Beschichtungsstoffe unter Berücksichtigung der Filmbildungsmechanismen härten
12 Formulieren, Herstellen,
und -systemen für
(§ 18 Absatz 3 Nummer 2)
13 Formulieren, Herstellen,
(§ 18 Absatz 3 Nummer 3)
Untergrund entfetten und mechanisch vorbereiten
14 Formulieren, Herstellen,
von Beschichtungsstoffen und -systemen für
(§ 18 Absatz 3 Nummer 4)
verfahrenstechnische Parameter festlegen
Untergrund reinigen, neutralisieren, isolieren und verfestigen
Applikationstechnik produkt- und prozessorientiert auswählen und einsetzen
15 Formulieren, Herstellen,
von lösemittelhaltigen
Beschichtungsstoffen und -systemen für Holz und Holzwerkstoffe
(§ 18 Absatz 3 Nummer 5)
16 Formulieren, Herstellen,
(§ 18 Absatz 3 Nummer 6)
Untergrund auf Lösemittelbeständigkeit prüfen und vorbehandeln
17 Formulieren, Herstellen,
(§ 18 Absatz 3 Nummer 7)
Untergrund entfetten und mechanisch vorbehandeln
18 Formulieren, Herstellen,
Applizieren und Prüfen von Korrosionsschutzsystemen
(§ 18 Absatz 3 Nummer 8)
Anforderungsprofil erstellen, dabei insbesondere die Anwendung im konstruktiven Stahlbau, die Verarbeitung unter Witterungsbedingungen sowie Ökologie- und Kostenaspekte berücksichtigen
Maschinen und Geräte auswählen und einsetzen
Untergründe durch abtragende Verfahren maschinell und manuell vorbereiten
Applikationstechnik systemspezifisch unter Berücksichtigung der Witterung auswählen und einsetzen
Beschichtungsstoffe unter Beachtung produktspezifischer Verarbeitungsvorschriften applizieren
Korrosionsschutzprüfung durchführen, Ergebnis bewerten und Korrosionsschutzsystem optimieren
19 Formulieren, Herstellen,
von Pulverlacksystemen
(§ 18 Absatz 3 Nummer 9)
systemspezifische Eigenschaften von Pulverlacksystemen erläutern
Stoffgemische extrudieren, brechen, mahlen und sieben
verfahrenstechnische Parameter, insbesondere Temperatur und Verweilzeit, festlegen und einhalten
Objekte elektrostatisch beschichten
Overspray rückgewinnen und aufarbeiten
20 Formulieren, Herstellen,
von Elektrotauchlacken
(§ 18 Absatz 3 Nummer 10)
systemspezifische Eigenschaften von Elektrotauchlacken erläutern
Aufbau und Funktionsweise von Elektrotauchanlagen erklären
Applikationsparameter, insbesondere Spannung, Leitfähigkeit, Temperatur, Verweilzeit, pH-Wert und nichtflüchtigen Anteil, festlegen
Objekte unter Einhaltung der Applikationsparameter elektroforetisch beschichten, dabei produktspezifische Verarbeitungsvorschriften beachten
21 Formulieren, Herstellen
und Prüfen von Bindemitteln
(§ 18 Absatz 3 Nummer 11)
Einsetzbarkeit des Bindemittels im Beschichtungsstoff prüfen und Bindemittel optimieren
(§ 18 Absatz 3 Nummer 12)
23 Untersuchen
(§ 18 Absatz 3 Nummer 13)
Oberflächenbeschaffenheit beurteilen, Beschichtungsfehler und deren Ursachen feststellen sowie Maßnahmen zur Fehlerbeseitigung vorschlagen
applikationstechnischer
(§ 18 Absatz 3 Nummer 14)
zu beschichtende Objekte vorbereiten und prüfen
Objekte mit unterschiedlichen Geräten und nach unterschiedlichen Verfahren beschichten
Beschichtungsstoffe und -systeme trocknen und härten
beschichtete Objekte beurteilen und auf Fehlerfreiheit prüfen
Applikationsprozess optimieren
produktionstechnischer
Fertigungsübertragung
(§ 18 Absatz 3 Nummer 15)
Fertigungsrezepturen, insbesondere aus Entwicklungsrezepturen, erstellen
Anlagen, insbesondere nach Ansatzgröße und Stoffeigenschaft, auswählen
Beschichtungsstoffe im Produktionsmaßstab herstellen und abfüllen
Produktionskosten ermitteln und Produktionsverfahren optimieren
Produktionsablauf und -ergebnis dokumentieren
(§ 18 Absatz 4 Nummer 1)
27 Qualitätsmanagement
(§ 18 Absatz 4 Nummer 2)
28 Umweltbezogene
(§ 18 Absatz 4 Nummer 3)

References: Art. 1
 § 4

§ 11

§ 12

§ 14

§ 15

§ 16

§ 17

§ 18

§ 19

§ 23

§ 24
 § 1
 § 3
 § 3
 § 3
 § 3
 § 1
 § 3
 § 3
 § 3
 § 3
 § 3
 § 1
 § 3
 § 3
 § 3
 § 3
 § 3
 § 4
 § 4
 § 11
 § 3
 § 3