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Timestamp: 2016-10-23 22:07:58+00:00

Document:
5A_111/2016 (06.09.2016)
5A_111/2016 � � Urteil vom 6. September 2016
Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Schwyz, 1. Zivilkammer, vom 29. Dezember 2015.
A.________ (geb. 1956) und B.________ (geb. 1946) hatten im Jahre 1979 geheiratet. Sie leben seit dem 23. Mai 2010 getrennt. Die Ehe blieb kinderlos.
Mit Verf�gung vom 22. M�rz 2011 genehmigte die Eheschutzrichterin am Bezirksgericht U.________ die Trennungsvereinbarung. Darin erkl�rte B.________, ab M�rz 2011 monatliche Frauenalimente von Fr. 6'000.-- zu bezahlen und die Hypothekarzinsen f�r die Liegenschaft C.________, V.________, unter Anrechnung an die Unterhaltsbeitr�ge zur alleinigen Bezahlung zu �bernehmen. Die Eheschutzrichterin ordnete r�ckwirkend auf den 31. Dezember 2010 die G�tertrennung an.
C.a.�Am 23. Mai 2012 klagte B.________ beim Bezirksgericht W.________ gest�tzt auf Art. 114 ZGB auf Scheidung. Dasselbe Begehren stellte anl�sslich der Einigungsverhandlung vom 28. November 2012 auch A.________. Soweit vor Bundesgericht noch relevant, forderte sie "entsprechend den Festlegungen der Eheschutzrichterin" (s. Bst. B) Unterhalt bis zum Erreichen ihres ordentlichen Pensionsalters. Mit Bezug auf das G�terrecht sei "im Wesentlichen davon auszugehen", dass die Parteien an Aktiva und Passiva behalten, was sie besitzen bzw. auf ihren Namen lautet. In ihrer Duplik vom 27. M�rz 2014 hielt sie an den Begehren fest, die sie in ihrer Klageantwort vom 27. Mai 2013 gestellte hatte. Demnach sei B.________ zu angemessenen Unterhaltsbeitr�gen bis 14. April 2020 zu verurteilen und die g�terrechtliche Auseinandersetzung vorzunehmen. B.________ beantragte in seiner letzten Eingabe vor dem Bezirksgericht am 27. Februar 2015, keiner Partei nachehelichen Unterhalt zuzusprechen. Aus G�terrecht machte er eine Forderung von Fr. 819'563.50.-- geltend. Der Saldo des auf beide Parteien lautenden Kontos Nr. xxx bei der Bank D.________ sei auf ein von ihm zu nennendes Konto zu �berweisen. Weiter sei festzustellen, dass im (internen) Verh�ltnis zwischen den Parteien f�r die gegen�ber der Bank D.________ bestehende Hypothek von Fr. 885'000.--, die auf der Eigentumswohnung C.________, V.________, lastet, ausschliesslich A.________ f�r Kapital und Zinsen haftet. F�r sich forderte B.________ das Recht des R�ckgriffs auf die Beklagte, sofern er von der Bank aufgrund seiner im Aussenverh�ltnis weiterbestehenden solidarischen Haftbarkeit f�r Kapital- und/oder Zinszahlungen in Anspruch genommen werden sollte.
C.b.�Mit Urteil vom 6. Mai 2015 schied der Einzelrichter am Bezirksgericht die Ehe. A.________ sprach er keinen nachehelichen Unterhaltsbeitrag zu. Im G�terrechtsstreit wies er B.________ das Konto Nr. xxx und das Wertschriftendepot Nr. yyy der Bank D.________ zu Alleineigentum zu (Ziff. 4.1). Antragsgem�ss r�umte er dem Mann mit Blick auf eine allf�llige Haftung f�r die Hypothek bei der Bank D.________ auch das R�ckgriffsrecht auf A.________ ein (Ziff. 4.2). Ausserdem verpflichtete er die Frau, dem Mann im �brigen unter allen g�terrechtlichen Titeln binnen dreissig Tagen seit Rechtskraft den Betrag von Fr. 385'526.00 zu bezahlen (Ziff. 4.3). Im �brigen entschied der Einzelrichter, dass jede Partei das zu Eigentum behalte, was sie derzeit besitze oder was auf ihren Namen laute oder angelegt sei. Die auf Fr. 45'000.-- bestimmten Gerichtskosten (exkl. Kosten f�r die gerichtliche Liegenschaftsexpertise) auferlegte der Einzelrichter zu einem Drittel dem Mann und zu zwei Dritteln der Frau. A.________ wurde verurteilt, B.________ aussergerichtlich mit Fr. 19'000.-- zu entsch�digen.
D.a.�A.________ legte beim Kantonsgericht Schwyz Berufung ein. Sie beantragte, B.________ zu nachehelichem Unterhalt von monatlich Fr. 6'000.-- und in Ab�nderung von Ziff. 4.3 des erstinstanzlichen Urteils zu einer g�terrechtlichen Zahlung von Fr. 246'974.-- zu verurteilen. Die erstinstanzlichen Gerichtskosten seien dem Mann aufzuerlegen und er sei zu verpflichten, ihr eine Parteientsch�digung von Fr. 54'000.-- zu bezahlen. B.________ beantragte die Abweisung der Berufung und erhob zugleich Anschlussberufung. Darin stellte er das Begehren, A.________ in Ab�nderung der besagten Ziff. 4.3 zu einer g�terrechtlichen Zahlung von Fr. 774'026.-- zu verurteilen. Die erstinstanzlichen Gerichtskosten seien der Frau allein zu �berbinden und diese sei zu einer Parteientsch�digung von Fr. 57'000.-- zu verurteilen.
D.b.�Das Kantonsgericht Schwyz hiess A.________s Berufung teilweise gut. Sie verurteilte B.________, seiner fr�heren Ehefrau ab Rechtskraft der Scheidung bis zum Wegfall seines Einkommens von der E.________ AG in der H�he von Fr. 6'000.-- monatliche Unterhaltsbeitr�ge von Fr. 4'000.-- zu bezahlen. F�r die Zeit danach bis zum 14. April 2020 bestimmte es die monatlichen Frauenalimente auf Fr. 1'600.--. Zugleich stellte das Kantonsgericht fest, dass A.________ in dieser Phase zur Deckung ihres geb�hrenden Bedarfs von Fr. 6'000.-- der Betrag von Fr. 2'400.-- fehlt. In seinen Urteilsspruch nahm das Kantonsgericht auch die Einkommens- und Verm�gensverh�ltnisse der Parteien sowie eine Indexklausel auf. Die erstinstanzlichen Gerichtskosten auferlegte es den Parteien je zur H�lfte, die erstinstanzlichen Parteikosten schlug es wett. Im �brigen wies es die Berufung der Frau und die Anschlussberufung des Mannes ab. Die Kostenfolgen des Berufungsverfahrens regelte das Kantonsgericht auf gleiche Weise wie diejenigen des erstinstanzlichen Verfahrens.
Mit Beschwerde vom 3. Februar 2016 wendet sich A.________ (Beschwerdef�hrerin) an das Bundesgericht. Sie beantragt, B.________ (Beschwerdegegner) zu verpflichten, ihr ab Rechtskraft des Scheidungsrentenurteils monatlich im Voraus Fr. 6'000.-- bis zum 14. April 2020 zu bezahlen, wobei diese Unterhaltsbeitr�ge auf einem Einkommen des Kl�gers von mindestens Fr. 14'475.-- pro Monat beruhen. Im G�terrechtsstreit h�lt sie am Begehren fest, das sie vor dem Kantonsgericht gestellt hat (Bst. D.a). Der Beschwerdegegner sei zu den gesamten kantonalen Gerichtskosten und zu einer vollen Prozessentsch�digung f�r beide kantonalen Instanzen zu verurteilen. Mit Eingabe vom 17. August 2016 beantragt der Beschwerdegegner, das Rechtsmittel vollumf�nglich abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Das Kantonsgericht verzichtete auf eine Vernehmlassung (Schreiben vom 30. Juni 2016). Die Beschwerdeantwort wurde der Beschwerdef�hrerin zur Wahrung des rechtlichen Geh�rs zugestellt.
Angefochten ist der Endentscheid (Art. 90 BGG) einer letzten kantonalen Instanz, die als Rechtsmittelbeh�rde entschieden hat (Art. 75 BGG). Streitig sind die wirtschaftlichen Nebenfolgen der Ehescheidung. Das ist eine Zivilsache (Art. 72 Abs. 1 BGG) verm�gensrechtlicher Natur. Die gesetzliche Streitwertgrenze (Art. 74 Abs. 1 Bst. b BGG) ist erreicht, die Beschwerdefrist (Art. 100 Abs. 1 BGG) eingehalten. Die Beschwerde in Zivilsachen ist zul�ssig.
Im ordentlichen Beschwerdeverfahren sind in rechtlicher Hinsicht alle R�gen gem�ss Art. 95 f. BGG zul�ssig. Das Bundesgericht wendet das Recht grunds�tzlich von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG) und pr�ft behauptete Rechtsverletzungen (Art. 42 Abs. 2 BGG) mit freier Kognition. Soweit die Festsetzung von Unterhalt in Frage steht, ist zu beachten, dass der Sachrichter in verschiedener Hinsicht auf sein Ermessen verwiesen ist (Art. 4 ZGB; BGE 127 III 136 E. 3a S. 141). Bei der �berpr�fung solcher Entscheide auferlegt sich das Bundesgericht Zur�ckhaltung. Es schreitet nur ein, wenn die kantonale Instanz grundlos von in Lehre und Rechtsprechung anerkannten Grunds�tzen abgewichen ist, wenn sie Gesichtspunkte ber�cksichtigt hat, die keine Rolle h�tten spielen d�rfen, oder wenn sie umgekehrt rechtserhebliche Umst�nde ausser Acht gelassen hat. Aufzuheben und zu korrigieren sind ausserdem Ermessensentscheide, die sich als im Ergebnis offensichtlich unbillig, als in stossender Weise ungerecht erweisen (BGE 132 III 97 E. 1 S. 99; 131 III 12 E. 4.2 S. 15; 128 III 161 E. 2c/aa S. 162). Weiter ist das Bundesgericht an den festgestellten Sachverhalt grunds�tzlich gebunden (Art. 105 Abs. 1 BGG). Diesbez�glich kann die rechtsuchende Partei nur vorbringen, die vorinstanzlichen Feststellungen seien offensichtlich unrichtig (Art. 97 Abs. 1 BGG), das heisst willk�rlich (vgl. BGE 134 V 53 E. 4.3 S. 62; 133 II 249 E. 1.2.2 S. 252), oder w�rden auf einer anderen Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG (z.B. Art. 29 Abs. 2 BV oder Art. 8 ZGB) beruhen (Urteil 5A_374/2010 vom 9. Juli 2010 E. 1). In der Beschwerde ist darzutun, inwiefern die Behebung der erw�hnten M�ngel f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG; BGE 135 I 19 E. 2.2.2 S. 22).
Bei der Festsetzung des nachehelichen Unterhalts ist - nebst anderen Elementen - das Ergebn is der g�terrechtlichen Auseinandersetzung zu ber�cksichtigen (s. BGE 129 III 7 E. 3.1.2 S. 9). Deshalb ist zuerst der G�terrechtsstreit letztinstanzlich zu erledigen. Anlass zur Beschwerde gibt die g�terrechtliche Zuordnung der Eigentumswohnung C.________ in V.________ (im Folgenden: Eigentumswohnung).
3.1.�Die Vorinstanz setzt als unbestritten voraus, dass der Beschwerdegegner die Eigentumswohnung im Jahre 2003 in die aus den beiden Ehegatten bestehende einfache Gesellschaft eingebracht habe. Das Grundst�ck sei das einzige Aktivum der einfachen Gesellschaft gewesen, an der beide Ehegatten je zur H�lfte beteiligt gewesen seien. Mit �ffentlich beurkundetem Vertrag vom 1. September 2006 h�tten die Parteien vereinbart, die einfache Gesellschaft aufzul�sen. Im Zuge der Liquidation sei der Beschwerdegegner aus der Gesellschaft ausgeschieden, womit das Grundst�ck durch Anwachsung in das Alleineigentum der Beschwerdef�hrerin �bergegangen sei. Umstritten geblieben ist dem angefochtenen Entscheid zufolge, welcher G�termasse der Beschwerdef�hrerin die Eigentumswohnung zuzuweisen ist. Dabei dreht sich die Auseinandersetzung um die Bedeutung der Saldoklausel im Vertrag vom 1. September 2006, deren Wortlaut die Vorinstanz wie folgt wiedergibt:
Mit der Bezahlung des Restbetrages von Fr. 207'500.-- erkl�ren sich die Parteien per Saldo aller Anspr�che aus der einfachen Gesellschaft auseinandergesetzt. Damit ist die einfache Gesellschaft liquidiert.
Das Kantonsgericht kommt zum Schluss, nach ihrem klaren Wortlaut beziehe sich diese Klausel lediglich auf die gegenseitigen Anspr�che aus der einfachen Gesellschaft, ohne dabei in irgendeiner Weise das G�terrecht der Parteien anzusprechen. Die Beschwerdef�hrerin habe keine weiteren Umst�nde behauptet, die einen Willen der Parteien indizieren k�nnten, die g�terrechtlichen Anspr�che des Beschwerdegegners auszuschliessen. Auch bei Anwendung des Vertrauensprinzips sei keine vom klaren Wortlaut der Saldoklausel abweichende Auslegung vorzunehmen. Dass der Beschwerdef�hrerin das Alleineigentum an der Liegenschaft zukommen soll, betreffe lediglich deren sachenrechtliche Zuteilung unter den Ehegatten. Daraus lasse sich keine Willenserkl�rung zur Massenzuteilung der Liegenschaft innerhalb des Verm�gens der Beschwerdef�hrerin ableiten. Im Ergebnis seien die g�terrechtlichen Anspr�che des Beschwerdegegners von der Saldoklausel nicht betroffen.
Weiter stellt das Kantonsgericht fest, gem�ss dem Wortlaut des Vertrages vom 1. September 2006 habe die Beschwerdef�hrerin den Gesamthandanteil am Grundst�ck gegen Entgelt, das heisst durch �bernahme der h�lftigen Grundpfandschuld von Fr. 417'500.-- und durch Bezahlung von Fr. 207'500.-- erworben. Die �bernahme der Hypothek sei unbestritten, weshalb "objektiv gesehen" ein entgeltliches Kaufvertragsgesch�ft im Sinne von Art. 184 OR vorliege. Zwar mache der Beschwerdegegner geltend, der Restbetrag von Fr. 207'500.-- sei nie bezahlt worden. Er bestreite aber einen entsprechenden Schenkungswillen. Das Kantonsgericht kommt zur Erkenntnis, die Beschwerdef�hrerin habe keinerlei Beweis daf�r erbringen k�nnen, dass ihr der Beschwerdegegner im Zeitpunkt des Vertragsabschlusses seinen Gesamthandanteil habe schenken, das heisst im Sinne von Art. 239 Abs. 1 OR unentgeltlich habe zukommen lassen wollen. Dass die Restschuld noch nicht bezahlt worden sei, �ndere nichts an der vereinbarten Entgeltlichkeit des Rechtsgesch�fts. Die Beschwerdef�hrerin habe die Zuteilung der �brigen Verm�genswerte in ihre Errungenschaft nicht angefochten, sodass die Begleichung des �bernahmewertes nicht anders als aus ihrer Errungenschaft erfolgen k�nne. Die Eigentumswohnung sei folglich der G�termasse der Errungenschaft der Beschwerdef�hrerin zuzuteilen.
3.2.�Die Beschwerdef�hrerin besteht darauf, dass ihr die Eigentumswohnung im Sinne von Art. 198 Ziff. 2 ZGB unentgeltlich zugefallen und deshalb ihrem Eigengut zuzuweisen sei. Entsprechend habe sie eine g�terrechtliche Ausgleichszahlung von Fr. 246'974.-- zugute. Zur Begr�ndung rekapituliert die Beschwerdef�hrerin zun�chst ihre Ausf�hrungen im Berufungsverfahren und die Erw�gungen des Kantonsgerichts. Im �brigen argumentiert sie im Wesentlichen, die Rechtsgesch�fte rund um die einfache Gesellschaft h�tten den effektiven Tatbestand einer gemischten Schenkung "dissimuliert". Dies ergebe sich daraus, dass die Parteien im Liquidationsvertrag vom 1. September 2006 einen tiefen �bernahmewert des Anteils des Beschwerdegegners von Fr. 625'000.-- stipuliert h�tten, der �berdies allein durch die �bernahme des h�lftigen Anteils der Grundpfandschuld "bewerkstelligt" worden sei, w�hrend die angeblich separat am 30. November 2006 bezahlten Fr. 207'500.-- "erlassen und geschenkt" worden seien. Die Beschwerdef�hrerin meint, die "w�rtliche Vertragsauslegung" der Vorinstanz widerspreche dem Vertrauensprinzip, das unter Ber�cksichtigung aller massgeblichen Umst�nde den von den Parteien gewollten Vertragsinhalt zu ermitteln verhelfe. "Aufgrund der geltend gemachten Umst�nde [sei] offenkundig", worum es tats�chlich gegangen sei: Die Einbringung des Grundst�cks in die einfache Gesellschaft und deren sp�tere Liquidation h�tten dazu gedient, das Grundst�ck vor den Gl�ubigern der konkursiten F.________ bzw. vor den Haftungsklagen zu sch�tzen, welche die Konkursmasse gegen den Beschwerdegegner als Organ der F.________ erhoben habe. Eine einfache Gesellschaft, die sich ausschliesslich auf das Innehaben von Eigentum an einem Verm�genswert beschr�nke und der es an einer "affectio societatis" gebreche, entspreche eben effektiv nicht den Voraussetzungen einer einfachen Gesellschaft gem�ss Art. 530 Abs. 1 OR. Der Beschwerdegegner habe die Eigentumswohnung und alle ihm damit zustehenden Verm�gensanspr�che "aus der Schusslinie der Gl�ubiger bringen" wollen; dazu habe die Wohnung der Ehefrau zu Eigentum �bertragen und mit der Saldoklausel sichergestellt werden m�ssen, dass ihm keinerlei Anspr�che zust�nden. Ein "Saldosplitting" dergestalt, dass nur gesellschaftsrechtliche, nicht aber g�terrechtliche Anspr�che von der Saldowirkung h�tten erfasst werden sollen, widerspreche Sinn und Zweck des Vertrages und �bersehe zudem, dass die Wohnung durch die Gesellschaftskonstruktion gerade ausserhalb des G�terrechts behandelt werden sollte, weshalb g�terrechtliche Anspr�che zum vornherein nicht zur Diskussion gestanden h�tten. Die vorinstanzliche Auslegung, wonach dem Beschwerdegegner trotz der fraglichen Saldoklausel "nichtsdestoweniger auf dem Umweg �ber das G�terrecht doch noch Anspr�che zust�nden", verletze das Bundesrecht.
3.3.�Ausgangspunkt f�r die bundesgerichtliche Beurteilung bleibt zum einen die vorinstanzliche Erkenntnis, dass der Beschwerdegegner bez�glich des Preisanteils von Fr. 207'500.-- einen Schenkungswillen bestreite. Das ist eine Feststellung �ber den Prozesssachverhalt, die f�r das Bundesgericht verbindlich ist (Art. 105 Abs. 1 BGG; BGE 140 III 16 E. 1.3.1 S. 17 f.). Zum andern kommt das Kantonsgericht zum Schluss, die Beschwerdef�hrerin habe nicht beweisen k�nnen, dass ihr der Beschwerdegegner seinen Gesamthandanteil an der Eigentumswohnung schenken wollte, als er mit ihr den Vertrag vom 1. September 2006 abschloss. Das ist ein negatives Beweisergebnis bez�glich der Frage des Schenkungswillens des Beschwerdegegners. Auch dieses Ergebnis der Beweisw�rdigung ist f�r das Bundesgericht verbindlich (Art. 105 Abs. 1 BGG). Hinsichtlich beider Elemente m�sste die Beschwerdef�hrerin nach Massgabe von Art. 97 Abs. 1 BGG den Nachweis erbringen, dass die vorinstanzlichen Erkenntnisse offensichtlich unrichtig sind (s. E. 2). Dies aber gelingt ihr nicht:
3.4.�Dass der Beschwerdegegner seinen Schenkungswillen bestreitet, stellt die Beschwerdef�hrerin vor Bundesgericht nicht in Abrede. Sinngem�ss stellt sie sich mit ihrer These einer "dissimulierten" gemischten Schenkung aber auf den Standpunkt, dass das Kantonsgericht hinsichtlich des Schenkungswillens des Beschwerdegegners zu Unrecht von Beweislosigkeit ausgeht. Allein, sie vermag nicht zu erkl�ren, weshalb die Vorinstanz bei der gegebenen Beweislage in tats�chlicher Hinsicht zwingend zum Schluss kommen musste, dass in Wirklichkeit (Art. 18 Abs. 1 OR) der Beschwerdegegner am 1. September 2006 einen Schenkungswillen �usserte und dass auch sie ihren Willen zur Annahme dieser (vermeintlich) unentgeltlichen Zuwendung erkl�rte (vgl. Urteil 4A_28/2007 vom 30. Mai 2007 E. 2.1, nicht publ. in: BGE 133 III 421). Stattdessen gibt sich die Beschwerdef�hrerin damit zufrieden, den Sachverhalt und die daraus zu ziehenden Schl�sse aus ihrer eigenen Sicht darzustellen. Mit der vagen Behauptung, es sei ein tiefer �bernahmewert stipuliert und der Anteil an der Kaufpreisschuld von Fr. 207'500.-- "erlassen und geschenkt worden", kommt sie gegen die vorinstanzliche Beweisw�rdigung aber nicht auf (zum Tatbestandsmerkmal des Schenkungswillens vgl. BGE 98 II 352 E. 3b S. 357 f.). Unbehelflich sind auch ihre Vorbringen zu den angeblichen Hintergr�nden der Grundst�ckgesch�fte, denn diese stehen den vorinstanzlichen Erkenntnissen betreffend den Schenkungswillen von vornherein nicht entgegen. Warum die Parteien die Eigentumswohnung zun�chst einer einfachen Gesellschaft �bertrugen, warum sie diese Gesellschaft sp�ter liquidierten und warum sie den Anteil des Beschwerdegegners der Beschwerdef�hrerin zu Alleineigentum zuwiesen - all diese Elemente beschlagen nicht die Frage, ob am 1. September 2006 �ber die wesentlichen Punkte des Vertrages eine �bereinstimmende gegenseitige Willens�usserung der Parteien (Art. 1 OR) vorlag, sondern allenfalls die Beweggr�nde einer oder beider Parteien zum Abschluss dieses Vertrages. Dass sie bei der Bildung ihres diesbez�glichen Gesch�ftswillens in irgendeiner Hinsicht einem Irrtum erlegen w�re und sich die Vorinstanz �ber diese Tatsache (BGE 118 II 58 E. 3a S. 62) bundesrechtswidrig hinweggesetzt h�tte, macht die Beschwerdef�hrerin nicht geltend. Damit er�brigen sich weitere Er�rterungen zu den gesetzlichen Voraussetzungen einer Anfechtung des Vertrages wegen qualifizierten Irrtums im Beweggrund (Art. 24 Abs. 1 Ziff. 4 OR). Ebenso wenig braucht das Bundesgericht auf die Frage einzugehen, ob die Parteien bez�glich der einfachen Gesellschaft, die sie mit Vertrag vom 1. September 2006 liquidierten, �berhaupt eine "affectio societatis" hatten. Bleibt es nach dem Gesagten beim negativen Beweisergebnis, so m�sste die Beschwerdef�hrerin dartun, dass das Kantonsgericht ihr die Folgen dieser Beweislosigkeit zu Unrecht aufb�rdet und damit Bundesrecht verletzt. Das aber tut sie nicht. Insbesondere macht sie auch nicht geltend, dass sie zum Nachweis der behaupteten gemischten Schenkung im kantonalen Verfahren taugliche Beweismittel prozessual geh�rig angeboten h�tte, diese aber nicht abgenommen worden w�ren (vgl. BGE 122 III 219 E. 3c S. 223 f.).
3.5.�Vergeblich wehrt sich die Beschwerdef�hrerin auch gegen die Erkenntnis des Kantonsgerichts, wonach sich aus der Saldoklausel im Vertrag vom 1. September 2006 keine Willenserkl�rung zur Massenzuteilung der Liegenschaft innerhalb des Verm�gens der Ehefrau ableiten l�sst. Denn sie geht nicht n�her auf die Frage ein, weshalb sich die vorinstanzliche Beurteilung, wonach der Wortlaut der Saldoklausel klar ist und sich die darin enthaltene Vertragsabrede lediglich auf die gegenseitigen Anspr�che aus der einfachen Gesellschaft bezieht, nicht mit den bundesrechtlichen Vorgaben zur Ermittlung von Vertragsinhalten vertr�gt. Sie stellt dem angefochtenen Entscheid stattdessen einfach ihre eigene Lesart der Vertragsklausel gegen�ber und pocht darauf, dass auch die g�terrechtlichen Anspr�che des Beschwerdegegners von der "Saldowirkung" h�tten erfasst werden sollen, weil die Parteien mit der Saldoklausel im Hinblick auf eine m�gliche Haftung des Beschwerdegegners gegen�ber der konkursiten F.________ bzw. deren Gl�ubigern h�tten sicherstellen wollen, dass dem Beschwerdegegner "keinerlei Anspr�che zust�nden". Bei alledem vermag die Beschwerdef�hrerin aber nicht zu erkl�ren, warum sie sich im Vertrag vom 1. September 2006 dann trotzdem verpflichtete, dem Beschwerdegegner f�r die �bernahme seines Gesamthandanteils ein Entgelt in Gestalt der �bernahme der Hypothek und der Bezahlung einer Geldsumme zu entrichten. Daran �ndern auch die Beteuerungen der Beschwerdef�hrerin nichts, wonach g�terrechtliche Anspr�che "zum vornherein nicht zur Diskussion" gestanden h�tten, weil die Eigentumswohnung durch die "Gesellschaftskonstruktion gerade ausserhalb des G�terrechts behandelt werden sollte". Wiederum verstrickt sich die Beschwerdef�hrerin in Widerspr�che, wenn sie g�terrechtliche Aspekte vom Vertrag ausnehmen, die "Saldowirkung" im selben Atemzug aber doch wieder auf g�terrechtliche Anspr�che ausdehnen will.
3.6.�Nach dem Gesagten bleibt es dabei, dass die Beschwerdef�hrerin den Gesamthandanteil des Beschwerdegegners an der Eigentumswohnung w�hrend der Dauer des G�terstandes der Errungenschaftsbeteiligung entgeltlich und damit als Errungenschaft erworben hat (Art. 197 Abs. 1 ZGB). Die vorinstanzliche Aussage, dass sie die Kaufpreisschuld, soweit sie noch nicht getilgt wurde, nicht anders als aus ihrer Errungenschaft werde begleichen k�nnen, stellt die Beschwerdef�hrerin vor Bundesgericht nicht in Frage, so dass sich diesbez�gliche Er�rterungen er�brigen (Art. 42 Abs. 2 BGG). Im Ergebnis erweist sich die Beschwerde bez�glich der g�terrechtlichen Auseinandersetzung deshalb als unbegr�ndet.
Der Streit dreht sich auch um den nachehelichen Unterhalt f�r die Beschwerdef�hrerin. Anlass zur Beschwerde gibt zun�chst die vorinstanzliche Ermittlung des geb�hrenden nachehelichen Unterhalts der Beschwerdef�hrerin.
4.1.�Das Kantonsgericht stellt fest, weder die Parteien noch die Vorinstanz h�tten sich zum geb�hrenden Unterhalt der Beschwerdef�hrerin ausdr�cklich ge�ussert. Die Ausf�hrungen der Parteien in den Rechtsschriften seien aber dahingehend zu verstehen, dass sie ihren Berechnungen die im Eheschutzverfahren vereinbarte Regelung zugrunde legten, wonach der Berufungsf�hrerin ein Unterhaltsbeitrag von Fr. 6'000.-- zugesprochen wurde. Dieser Betrag sei daher "im Folgenden massgebend f�r den geb�hrenden Unterhalt" der Beschwerdef�hrerin, so die Schlussfolgerung des Kantonsgerichts.
4.2.�Die Beschwerdef�hrerin tadelt die vorinstanzliche Annahme, dass sich ihr geb�hrender monatlicher Lebensbedarf gem�ss dem w�hrend �ber dreissig Jahren praktizierten Lebensstandard auf Fr. 6'000.-- belaufe, als willk�rlich. Sie beruft sich auf die eheschutzrichterliche Regelung, wonach erst unter Ber�cksichtigung ihrer eigenen monatlichen Eink�nfte von Fr. 1'950.-- ein Unterhaltsbeitrag von Fr. 6'000.-- als ausreichend erachtet, der geb�hrende Unterhalt mithin auf insgesamt Fr. 7'900.-- veranschlagt worden sei. Die Beschwerdef�hrerin verweist auf das erstinstanzliche Verfahren; dort sei "belegt und aktenkundig gemacht worden", dass der eheschutzgerichtlichen Unterhaltsfestlegung ein Bedarf von Fr. 6'896.50 und ein Einkommen aus Dividendenbez�gen seitens der G.________ AG zugrunde gelegen habe. Der Beschwerdegegner stellt sich zusammengefasst auf den Standpunkt, dass die Beschwerdef�hrerin es verpasst habe, ihren geb�hrenden Bedarf und die einzelnen Bedarfspositionen im kantonalen Verfahren rechtzeitig zu behaupten, zu substantiieren und zu belegen. Stattdessen habe sie sich mit unzul�ssigen Verweisen auf fr�here Akten zufrieden gegeben.
4.3.�Ist einem Ehegatten nicht zuzumuten, dass er f�r den ihm geb�hrenden Unterhalt unter Einschluss einer angemessenen Altersvorsorge selbst aufkommt, so hat ihm der andere einen angemessenen Betrag zu leisten (Art. 125 Abs. 1 ZGB). Der geb�hrende Unterhalt entspricht der Lebenshaltung, welche die Eheleute w�hrend ihres Zusammenlebens erreicht und entsprechend ihrer �bereinkunft gepflegt und auf deren Weiterf�hrung sie im Rahmen ihrer finanziellen M�glichkeiten auch nach der Scheidung ihrer Ehe jedenfalls dann grunds�tzlich Anspruch haben, wenn ihre Ehe lebenspr�gend war (s. zum Ganzen BGE 137 III 102 E. 4.2.1.1 S. 106; 134 III 145 E. 4 S. 146). Vom geb�hrenden Unterhalt ist der nacheheliche Unterhaltsbeitrag zu unterscheiden. Der Unterhaltsbeitrag ist die Summe Geldes, die der eine Ehegatte nach Massgabe seiner wirtschaftlichen Leistungsf�higkeit dem anderen schuldet, falls es diesem nicht m�glich oder nicht zumutbar ist, f�r seinen geb�hrenden Unterhalt selbst aufzukommen. Buchhalterisch l�sst sich der geb�hrende nacheheliche Unterhalt des klagenden Ehegatten als Gesamtaufwand verstehen, w�hrend der Unterhaltsbeitrag neben den eigenen Eink�nften dieses Ehegatten als Ertragsquelle dazu dient, den besagten Aufwand zu bestreiten. Die dargelegte Unterscheidung beschl�gt eine Rechtsfrage. Der angefochtene Entscheid verkennt sie:
4.4.�Richtig ist, dass die Eheschutzrichterin am Bezirksgericht U.________ mit Entscheid vom 22. M�rz 2011 die Eheschutzkonvention der Parteien vom 25. Februar 2011 genehmigte, in der sich der Beschwerdegegner verpflichtet hatte, der Beschwerdef�hrerin monatliche Alimente von Fr. 6'000.-- zu bezahlen (s. Sachverhalt Bst. B). Falsch ist hingegen die vorinstanzliche Beurteilung, wonach die Schrifts�tze im Berufungsverfahren dahingehend zu verstehen seien, dass die Parteien ihren Berechnungen die im Eheschutzverfahren vereinbarte Unterhaltsregelung zugrunde legten. Wie sich aus den in der Berufung und in der Berufungsantwort zitierten Geldbetr�gen zum monatlichen Bedarf der Beschwerdef�hrerin ohne Weiteres ergibt, nehmen beide Parteien auf die aktenkundige Bedarfsrechnung Bezug, die ihnen das Bezirksgericht U.________ mit Telefax vom 3. M�rz 2011 zukommen liess. Dieser Aufstellung zufolge bel�uft sich der monatliche Bedarf der Beschwerdef�hrerin auf Fr. 6'896.50. In der Rubrik "Einkommen Kl�gerin" ist der Betrag von Fr. 1'950.-- eingetragen. Angesichts dessen erweist sich die Art und Weise, wie die Vorinstanz den f�r das (eheliche) Getrenntleben vereinbarten Unterhalts�
beitrag�ohne jede Erkl�rung einfach mit dem geb�hrenden (nachehelichen) Unterhalt der Beschwerdef�hrerin gleichsetzt, als bundesrechtswidrig. Nicht nur fehlt es in den Berufungseingaben an Anhaltspunkten daf�r, dass unter den Parteien in tats�chlicher Hinsicht ein nachehelicher geb�hrender Unterhalt der Beschwerdef�hrerin von Fr. 6'000.-- unbestritten gewesen w�re. Dem angefochtenen Entscheid l�sst sich auch nicht entnehmen, dass eine entsprechende �bereinkunft der Parteien dem Eheschutzentscheid bzw. der damit genehmigten Eheschutzkonvention zugrunde gelegen h�tte. Insbesondere ist auch v�llig unklar, ob und gegebenenfalls in welchem Umfang der Betrag von Fr. 6'000.-- die monatlichen Eink�nfte von Fr. 1'950.-- ber�cksichtigt, welche die Beschwerdef�hrerin gem�ss der eheschutzrichterlichen Aufstellung erzielt. Im Ergebnis erweist sich die vorinstanzliche Erkenntnis, wonach gest�tzt auf die Rechtsschriften der Parteien f�r den geb�hrenden nachehelichen Unterhalt der Beschwerdef�hrerin der Betrag von Fr. 6'000.-- massgebend sei, als bundesrechtswidrig. Die Beschwerde ist in diesem Punkt begr�ndet, die Sache zu neuem Entscheid an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Daran �ndert auch der gegnerische Einwand nichts, wonach die Beschwerdef�hrerin ihren geb�hrenden Bedarf nicht hinreichend dargetan habe (E. 4.2). Kommt das Kantonsgericht zum Schluss, weder das Bezirksgericht noch die Parteien h�tten sich zum geb�hrenden Unterhalt "ausdr�cklich" ge�ussert (s. E. 4.1), so wird es gest�tzt auf diese Erkenntnis zu einem Beweisergebnis dar�ber gelangen m�ssen, ob sich die zuletzt erreichte und gepflegte gemeinsame Lebenshaltung feststellen l�sst. Gest�tzt darauf wird es in einem zweiten Schritt das Recht anzuwenden haben. Mangels entsprechender �usserungen der Parteien die vom Eheschutzrichter fr�her festgesetzten Frauenalimente mit dem geb�hrenden Unterhalt der Beschwerdegegnerin gleichzusetzen, vertr�gt sich aus den dargelegten Gr�nden nicht mit dem Bundesrecht. Es ist auch nicht Aufgabe des Bundesgerichts, von sich aus zu w�rdigen, welche Tatsachen als erstellt gelten m�ssen und welche nicht (E. 2).
Ein weiterer Streitpunkt in der Auseinandersetzung um den nachehelichen Unterhalt betrifft die wirtschaftliche Leistungsf�higkeit der Beschwerdef�hrerin.
5.1.�Das Kantonsgericht kommt zum Schluss, der Beschwerdef�hrerin sei unter den gegebenen Umst�nden kein hypothetisches Erwerbseinkommen anzurechnen. Es verwirft aber den Einwand der Beschwerdef�hrerin, wonach sich ihr Einkommen aus Verm�gensertrag verschlechtert habe, weil die Dividendenaussch�ttung von Fr. 1'950.-- pro Monat weggefallen sei. Die Vorinstanz h�lt der Beschwerdef�hrerin entgegen, sie begr�nde diese Tatsachenbehauptung in keiner Weise und verweise auf die beizuziehenden Akten im Berufungsverfahren zzz gegen den erstinstanzlichen Entscheid vom 6. Mai 2015 betreffend vorsorgliche Massnahmen. Mit diesem Verweis auf ein zwar konnexes, aber separat gef�hrtes Massnahmeverfahren gen�ge sie den gesetzlichen Anforderungen an die Berufungsbegr�ndung nicht, zumal schon blosse Verweise auf Vorakten oder auf Ausf�hrungen in vorinstanzlichen Rechtsschriften ungen�gend seien. Die Beschwerdef�hrerin habe zwar schon vor der ersten Instanz behauptet, dass sich ihr Einkommen aus Verm�gensertrag verschlechtert habe, entsprechende Nachweise aber nicht eingereicht, sodass die Behauptung unbewiesen geblieben sei.
5.2.�Die Beschwerdef�hrerin bestreitet, ihre Behauptung, die monatliche Dividendenaussch�ttung von Fr. 1'950.-- sei weggefallen, nicht begr�ndet oder belegt zu haben; die vorinstanzlichen Erw�gungen seien "nicht haltbar und aktenwidrig". Sie beruft sich auf Seite 7 der Klagebegr�ndung des Beschwerdegegners vom 18. Februar 2013, wo der Beschwerdegegner offengelegt habe, dass er nicht mehr f�r die G.________ AG, sondern f�r die H.________ GmbH arbeite. Mithin habe es den tats�chlichen Darstellungen beider Parteien entsprochen, dass die besagten Dividendeneinnahmen, die bei der eheschutzrichterlichen Regelung noch als Einkommen ber�cksichtigt worden waren, nun entfielen. Sinngem�ss stellt sich die Beschwerdef�hrerin damit auf den Standpunkt, dass der Wegfall des Dividendeneinkommens unter den Parteien schon im erstinstanzlichen Verfahren gar nicht streitig gewesen sei und ihr deshalb auch keine Vernachl�ssigung ihrer Begr�ndungspflicht im Berufungsverfahren entgegenhalten werden k�nne.
5.3.�Um der in Art. 311 Abs. 1 ZPO verankerten Pflicht zur Begr�ndung der Berufung Gen�ge zu tun, muss die Berufungskl�gerin aufzeigen, inwiefern sie den angefochtenen Entscheid als fehlerhaft erachtet (zum Ganzen: BGE 138 III 374 E. 4.3.1 S. 375). Denn auch wenn die Berufungsinstanz das Recht von Amtes wegen anwendet (Art. 57 ZPO), zeichnet sich das zweitinstanzliche Verfahren dadurch aus, dass bereits eine richterliche Beurteilung des Streits vorliegt. Entsprechend ist es am Berufungskl�ger, anhand der bereits festgestellten Tatsachen oder der daraus gezogenen rechtlichen Schl�sse aufzuzeigen, inwiefern sich die �berlegungen des erstinstanzlichen Richters nicht aufrecht erhalten lassen (Urteil 4A_290/2014 vom 1. September 2014 E. 3.1). Die Berufungsinstanz ist nicht gehalten, den erstinstanzlichen Entscheid v�llig losgel�st von konkreten Anhaltspunkten in der Berufungsbegr�ndung von sich aus in jede Richtung hin auf m�gliche M�ngel zu untersuchen, die eine Gutheissung des Rechtsmittels erm�glichen k�nnten. Abgesehen von offensichtlichen M�ngeln beschr�nkt sich die Berufungsinstanz vielmehr darauf, die Beanstandungen zu beurteilen, welche die Parteien in ihren schriftlichen Begr�ndungen (Art. 311 Abs. 1 und Art. 312 Abs. 1 ZPO) gegen das erstinstanzliche Urteil erheben (s. das zur Publikation vorgesehene Urteil 4A_619/2015 vom 25. Mai 2016 E. 2.2.4 mit weiteren Hinweisen).
5.4.�Im konkreten Fall verweigerte das Bezirksgericht W.________ der Beschwerdef�hrerin den nachehelichen Unterhalt mit der (doppelten) Begr�ndung, es sei ihr ohne �bergangsfrist ein hypothetisches monatliches Erwerbseinkommen von Fr. 5'000.-- anzurechnen; unabh�ngig davon m�sste der Beschwerdegegner allf�llige Erwerbseink�nfte, die er nach Erreichen des Pensionsalters noch erziele, nicht mit ihr teilen. Eink�nfte der Beschwerdef�hrerin aus Dividendenaussch�ttung waren im erstinstanzlichen Entscheid kein Thema. Wollte die Beschwerdef�hrerin den nachehelichen Unterhalt in oberer Instanz erstreiten, so hatte sie bei dieser Ausgangslage allen Grund, im Berufungsverfahren darzulegen, warum sie ihren geb�hrenden nachehelichen Unterhalt weder aus eigenen Erwerbs- noch aus sonstigen Eink�nften bestreiten kann und weshalb der erstinstanzliche Entscheid in dieser Hinsicht fehlerhaft ist. Ob der Wegfall ihres Dividendeneinkommens im erstinstanzlichen Verfahren unbestritten war, spielt in diesem Zusammenhang allein mit Blick auf die Begr�ndungspflicht nach Art. 311 Abs. 1 ZPO keine Rolle: Selbst wenn dies der Fall gewesen w�re, war es nach dem Gesagten nicht Aufgabe der Berufungsinstanz, aus eigenem Antrieb nach Gr�nden f�r eine Gutheissung der Berufung zu forschen. Das gilt auch f�r angeblich unbestrittene Tatsachen, die im Berufungsverfahren den Standpunkt der einen oder anderen Partei m�glicherweise st�tzen k�nnten. Weitere Gr�nde, weshalb das Kantonsgericht die Anforderungen an die Berufungsbegr�ndung �berspanne, tr�gt die Beschwerdef�hrerin nicht vor. Insbesondere geht sie auch nicht auf die vorinstanzliche Beurteilung ein, wonach sie mit ihren Verweisen auf das Berufungsverfahren betreffend vorsorgliche Massnahmen den gesetzlichen Begr�ndungsanforderungen nicht gen�ge.
5.5.�Sodann machte die Beschwerdef�hrerin im Berufungsverfahren gerade nicht geltend, dass der Wegfall ihres Dividendeneinkommens unbestritten geblieben sei. Das erstaunt umso mehr, als sie im Bestreitungsfall beweisen muss, nicht selbst f�r ihren eigenen geb�hrenden Unterhalt aufkommen zu k�nnen (Art. 8 ZGB; Urteil 5A_94/2011 vom 16. Juni 2011 E. 4.3). Soweit sie dieses Vers�umnis nun vor Bundesgericht nachholen und dem Kantonsgericht vorwerfen will, es habe verkannt, dass der Wegfall des Dividendeneinkommens gar keine bestrittene Tatsache gewesen sei, ist ihre R�ge vor Bundesgericht unzul�ssig: Zu den Feststellungen, bez�glich derer das Bundesgericht an die vorinstanzlichen Feststellungen gebunden ist (Art. 105 Abs. 1 BGG), z�hlen auch jene �ber den Ablauf des vor- und erstinstanzlichen Verfahrens, also die Feststellungen �ber den Prozesssachverhalt (s. E. 3.3). In diese Kategorie fallen auch die vorinstanzlichen Erkenntnisse �ber die Parteivorbringen (Urteil 4A_247/2013 vom 14. Oktober 2013 E. 1.1), darunter die Feststellungen dar�ber, welche Partei welche Tatsachen bestritt. Untersteht ein Vorbringen im Verfahren der Beschwerde in Zivilsachen - wie diese Sachverhaltsr�ge - aber dem R�geprinzip (E. 2), so ergibt sich aus dem Erfordernis der Letztinstanzlichkeit des angefochtenen Entscheids (Art. 75 Abs. 1 BGG), dass die rechtsuchende Partei die ihr bekannten rechtserheblichen Einw�nde der Vorinstanz nicht vorenthalten darf, um sie erst nach dem Ergehen eines ung�nstigen Entscheids im anschliessenden Rechtsmittelverfahren zu erheben (BGE 133 III 638 E. 2 S. 640 mit Hinweisen). Vielmehr muss sie sich in der Beschwerde an das Bundesgericht mit den Erw�gungen der letzten kantonalen Instanz zu einer R�ge auseinandersetzen, die sie bereits vor dieser letzten kantonalen Instanz erhoben hat.
Mit Blick auf den nachehelichen Unterhalt sind die Parteien schliesslich dar�ber entzweit, welches Einkommen auf Seiten des Beschwerdegegners in der Unterhaltsbemessung zu ber�cksichtigen ist.
6.1.1.�Als unbestrittene Einkommensbestandteile des Beschwerdegegners nennt das Kantonsgericht eine AHV-Rente von Fr. 2'350.--, eine Leibrente von Fr. 1'825.-- und eine virtuelle Rente aus dem infolge der Scheidung ausbezahlten Freiz�gigkeitsguthaben von Fr. 4'300.--. Dem Standpunkt der Beschwerdef�hrerin, dass der Einzelrichter am Bezirksgericht W.________ im Entscheid vom 6. Mai 2015 betreffend vorsorgliche Massnahmen von einer Erh�hung des monatlichen Einkommens des Beschwerdegegners auf Fr. 16'475.-- ausgegangen sei, h�lt das Kantonsgericht wiederum die Begr�ndungspflicht im Berufungsverfahren entgegen: Die angebliche Erh�hung des Einkommens werde in keiner Weise begr�ndet. Zwar liege der erw�hnte Entscheid der Berufung bei. Die Beschwerdef�hrerin habe jedoch ihre Behauptungen in der Berufung selbst substantiiert zu begr�nden. Ein pauschaler Verweis auf einen Entscheid in einem zwar konnexen, aber separat gef�hrten Verfahren k�nne nicht gen�gen.
6.1.2.�Die Beschwerdef�hrerin argumentiert zusammengefasst, wenn sie auf den erstinstanzlichen Massnahmeentscheid vom 6. Mai 2015 verweise, entspreche dies "dem Zitieren einer genauen Belegstelle und [sei] keineswegs ungen�gend substantiiert".
6.1.3.�Erneut kann der Beschwerdef�hrerin nicht gefolgt werden. Zum einen hatte die Beschwerdef�hrerin den Massnahmeentscheid des Bezirksgerichts am 6. Mai 2015 mit Berufung weitergezogen (vgl. E. 5.1). Dass der fragliche Massnahmeentscheid hinsichtlich des Unterhalts unangefochten geblieben und in Rechtskraft erwachsen w�re, behauptet die Beschwerdef�hrerin weder in ihrer Berufungsschrift noch in ihrer Beschwerde an das Bundesgericht. Entsprechend ist die Zust�ndigkeit f�r das Massnahmeverfahren mit Einreichung der Berufung von der ersten Instanz auf die Berufungsinstanz �bergegangen (PETER REETZ/SARAH HILBER, in: Sutter-Somm/Hasenb�hler/Leuenberger, Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 3. Aufl. 2016, N 7 zu Art. 315 ZPO). Angesichts dessen erscheint fraglich, welche Bedeutung einem Verweis auf Erw�gungen in einem nicht rechtskr�ftigen erstinstanzlichen Entscheid �berhaupt zukommen kann. Vor allem aber �bersieht die Beschwerdef�hrerin, dass ihr das erstinstanzliche Scheidungsurteil einen nachehelichen Unterhalt (auch) mit der Begr�ndung verweigert, dass der Beschwerdegegner Erwerbseink�nfte, die er nach seiner ordentlichen Pensionierung erzielt, nicht mit seiner Ex-Ehefrau teilen m�sse, weil die nacheheliche Solidarit�t nicht so weit gehe (s. E. 5.4). Angesichts dessen durfte die Vorinstanz von der Beschwerdef�hrerin mehr als einen blossen Verweis auf den Massnahmeentscheid vom 6. Mai 2015 verlangen, zumal es in der Berufungsbegr�ndung darum geht, sich mit dem erstinstanzlichen Entscheid argumentativ auseinanderzusetzen (s. E. 5.3 sowie Urteil 4A_258/2015 vom 21. Oktober 2015 E. 2.4.1). Anspruchsgrundlage des gest�tzt auf Art. 276 ZPO zugesprochenen Unterhalts ist nicht Art. 125 ZGB (nachehelicher Unterhalt), sondern die eheliche Unterhalts- und Beistandspflicht (Art. 163 ZGB; s. Urteil 5A_725/2012 vom 18. Februar 2013 E. 4.3). Entsprechend hatte die Beschwerdef�hrerin allen Anlass, sich zur Natur des vom Massnahmerichter ermittelten Einkommens des Beschwerdegegners zu �ussern und insbesondere darzulegen, weshalb diese Eink�nfte nicht nur im Massnahmeverfahren (im Streit um den ehelichen Unterhalt), sondern auch im Scheidungsverfahren bei der Festsetzung des nachehelichen Unterhalts ber�cksichtigt werden m�ssen. Dass sie ihre Berufung in diese Richtung hin begr�ndet und dass das Kantonsgericht dies �bersehen h�tte, macht die Beschwerdef�hrerin nicht geltend und ist auch nicht ersichtlich. Die Beschwerde ist in dieser Hinsicht unbegr�ndet.
6.2.1.�Weiter �ussert sich die Vorinstanz zur Forderung der Beschwerdef�hrerin, mit Blick auf die Unterhaltsfestsetzung ein weiteres monatliches Einkommen des Beschwerdegegners aus dem Nettobetriebsgewinn des Hotels I.________ in X.________ von mindestens Fr. 12'000.-- zu ber�cksichtigen. Das Kantonsgericht stellt fest, dass die Beschwerdef�hrerin diese Tatsachenbehauptung im Berufungsverfahren erstmals aufstelle und mit keinem Wort begr�nde, warum es ihr nicht zumutbar war, die fragliche Behauptung, die sich bereits w�hrend des erstinstanzlichen Verfahrens verwirklicht hatte, auch vor erster Instanz vorzubringen. Somit sei auf das unzul�ssige Novum nicht weiter einzugehen.
6.2.2.�Die Beschwerdef�hrerin wirft dem Kantonsgericht vor, Art. 317 Abs. 1 ZPO bundesrechtswidrig anzuwenden. Sie bestreitet, die besagte Tatsachenbehauptung im Berufungsverfahren erstmals aufgestellt zu haben, und verweist zum Beweis auf verschiedene Eingaben im erstinstanzlichen Verfahren: auf ihre Duplik vom 27. M�rz 2014, wo sie ausgef�hrt habe, dass der Beschwerdegegner am Bauerngut in X.________ nach wie vor beteiligt sei und dass sich dies einkommens- und verm�gensm�ssig auswirke; auf ihre Klageantwort vom 27. Mai 2013, wo sie erkl�rt habe, dass der Beschwerdegegner tats�chlich ein monatliches Erwerbseinkommen von mindestens Fr. 16'000.-- erziele, und wo insbesondere Einkommen aus dem Hotelbetrieb geltend gemacht und die Edition der entsprechenden Unterlagen verlangt worden sei; schliesslich auf ihre Stellungnahme zum Beweisergebnis vom 2. M�rz 2015, wo sie behauptet habe, dass die Hotelanlage in X.________ seit Jahren erfolgreich und mit betr�chtlichem, allerdings nie offengelegtem Gewinn betrieben w�rde.
6.2.3.�Gem�ss Art. 317 Abs. 1 ZPO werden neue Tatsachen und Beweismittel nur noch ber�cksichtigt, wenn sie ohne Verzug vorgebracht werden (Bst. a) und trotz zumutbarer Sorgfalt nicht schon vor erster Instanz vorgebracht werden konnten (Bst. b). Neu im Sinne der zitierten Norm ist eine Tatsache nicht nur dann, wenn sie der Geltendmachung eines g�nzlich neuen Standpunkts in tats�chlicher Hinsicht dient, sondern auch dann, wenn die novenwillige Partei damit eine bereits vor erster Instanz vorgetragene Behauptung (nachtr�glich) substantiiert bzw. substantiiert behauptet (PETER REETZ/SARAH HILBER, a.a.O., N 31 zu Art. 317 ZPO). Diese Erkenntnis steht im Einklang mit der bundesgerichtlichen Rechtsprechung, wonach sich der Prozess grunds�tzlich in seiner Gesamtheit vor dem erstinstanzlichen Richter abspielen soll. Der Zweck des daran anschliessenden Berufungsverfahrens ersch�pft sich darin, allf�llige Fehler des erstinstanzlichen Richters zu berichtigen; die Berufung ist nicht dazu bestimmt, den Prozessparteien Gelegenheit zu verschaffen, ihre Vers�umnisse im erstinstanzlichen Verfahren nachzuholen (vgl. auch E. 5.3). Dementsprechend m�ssen die Parteien die Tatsachen vom ersten erstinstanzlichen Schriftenwechsel an behaupten und hinreichend detailliert darlegen, um den Streitgegenstand zu umreissen, eine gewisse Transparenz zu schaffen und insbesondere dem Prozessgegner die geh�rige Bestreitung der behaupteten Tatsachen zu erm�glichen (Urteil 4A_309/2013 vom 16. Dezember 2013 E. 3.2).
6.2.4.�Wie ihre Ausf�hrungen vor Bundesgericht zeigen, macht die Beschwerdef�hrerin nicht geltend, schon im erstinstanzlichen Verfahren konkret behauptet zu haben, dass der Beschwerdegegner aus dem Betrieb des Hotels in X.________ einen monatlichen Betriebsgewinn von Fr. 12'000.-- erziele. Sie meint vielmehr, sie habe sich vor erster Instanz mit der Behauptung begn�gen k�nnen, dass der Beschwerdegegner aus dem Hotelbetrieb in X.________ einen Gewinn erziele, und mit dem Beweisantrag, den Beschwerdegegner dazu zu befragen und alle "einkommensrelevanten Unterlagen" zu edieren. Sie t�uscht sich jedoch, wenn sie meint, den erstinstanzlichen Prozess im Berufungsverfahren einfach weiterf�hren und ihre pauschalen Behauptungen aus dem erstinstanzlichen Verfahren vor der Berufungsinstanz nachtr�glich substantiieren zu k�nnen. Allein der Einwand, der Beschwerdegegner habe den fraglichen Hotelbetrieb "ja ohnehin erst im Laufe des erstinstanzlichen Scheidungsverfahrens" gegr�ndet und mit zunehmendem Erfolg betrieben, hilft ihr nicht weiter. Die Beschwerdef�hrerin h�tte im Berufungsverfahren den Finger auf allf�llige Fehler des erstinstanzlichen Richters legen und insbesondere dartun m�ssen, inwiefern die erw�hnten Beweisantr�ge im erstinstanzlichen Verfahren zu Unrecht �bergangen oder abgewiesen wurden. Dass ihr solches widerfahren w�re und dass sie sich dagegen vor dem Kantonsgericht vergeblich gewehrt h�tte, zeigt die Beschwerdef�hrerin vor Bundesgericht nicht auf und ist auch nicht ersichtlich. Zu Recht kommt die Vorinstanz deshalb zum Schluss, die besagte Behauptung betreffend ein angebliches monatliches Einkommen aus dem Hotelbetrieb von Fr. 12'000.-- sei im Berufungsverfahren neu. Mit den weiteren Erw�gungen des Kantonsgerichts zu den Voraussetzungen gem�ss Art. 317 Abs. 1 ZPO setzt sich die Beschwerdef�hrerin nicht auseinander. Insbesondere stellt sie - f�r den Fall, dass die streitige Behauptung als neu gelten muss - auch die vorinstanzliche Erkenntnis nicht in Abrede, wonach sie nicht begr�ndet habe, weshalb es ihr nicht zumutbar war, die fragliche Tatsachenbehauptung vor erster Instanz vorzubringen.
Im Ergebnis erweist sich die Beschwerde als unbegr�ndet, soweit die Beschwerdef�hrerin die vorinstanzliche Beurteilung der g�terrechtlichen Auseinandersetzung beanstandet, hingegen als begr�ndet, soweit sie sich gegen die vorinstanzliche Festsetzung ihres geb�hrenden nachehelichen Unterhalts zur Wehr setzt. Die Beschwerde ist in diesem Sinne teilweise gutzuheissen. Der angefochtene Entscheid ist aufzuheben und die Sache zur neuen Beurteilung an das Kantonsgericht zur�ckzuweisen, das auch �ber die Prozesskosten des kantonalen Verfahrens neu zu bestimmen haben wird. Bei diesem Ausgang des Verfahrens rechtfertigt es sich, die Gerichtskosten den Parteien je zur H�lfte aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Soweit aussergerichtliche Kosten entstanden sind, hat jede Partei ihre eigenen Aufwendungen f�r das bundesgerichtliche Verfahren selbst zu tragen (Art. 68 Abs. 1 BGG).
Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Das Urteil des Kantonsgerichts Schwyz, 1. Zivilkammer, vom 29. Dezember 2015 wird aufgehoben. Die Sache wird zu neuem Entscheid im Sinne der Erw�gungen an die Vorinstanz zur�ckgewiesen.

References: Art. 114
 Art. 95
 BGE 
 BGE 
 Art. 95
 Art. 29
 Art. 8
 BGE 
 BGE 
 Art. 184
 Art. 239
 Art. 198
 Art. 530
 BGE 
 Art. 97
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 311
 BGE 
 Art. 312
 Art. 311
 Art. 315
 Art. 276
 Art. 125
 Art. 317
 Art. 317
 Art. 317
 Art. 317