Source: http://www.suemmern.eu/web/index.php/satzung
Timestamp: 2017-12-18 18:28:44+00:00

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Geschrieben von Daniel Häuschen
Schützenbruderschaft St. Sebastian 1842 e. V. Sümmern
§ 1 Name -Sitz-Geschäftsjahr
Der Verein führt den Namen "Schützenbruderschaft St. Sebastian 1842 e. V. Sümmern" und hat seinen Sitz in Iserlohn-Sümmern.
Der Verein ist im Vereinsregister unter Nr. 703 beim Amtsgericht Iserlohn eingetragen. Der Verein ist Mitglied im Sauerländer Schützenbund e.V..
Die "Schützenbruderschaft St. Sebastian 1842 e. V. Sümmern" fördert das gemeinschaftliche Zusammenleben aller Bürgerinnen und Bürger von Sümmern mit dem Ziel der Bewahrung und Weiterentwicklung unseres kulturellen Erbes.
-der Förderung des Heimatgedankens und des Brauchtums auf christlicher Grundlage.
-der Aufbewahrung zeitgeschichtlich wichtiger Unterlagen, die von kulturhistorischem Wert sind.
-der verantwortlichen Mitgestaltung bei der Entwicklung des Stadtteils Sümmern
-der Förderung der Jugendarbeit und Betreuung von Senioren
-der Erhaltung und Weiterentwicklung kultureller Werte mit Vorträgen, Ausstellungen und musikalischen Darbietungen
-der Organisation und Durchführung von schießsportlichen Wettkämpfen
-der Förderung des Schießsports als Volkssport.
3. durch sonstige Zuwendungen von öffentlicher oder privater Seite.
Über die Mitgliedschaft führt die Schützenbruderschaft eine Mitgliederkartei. Die Mitgliedschaft im Verein zieht automatisch die Mitgliedschaft in den Verbänden nach sich, denen der Verein als Mitglied angehört. Durch die Aufnahme in die Schützenbruderschaft erkennen die Bewerber die Satzung des Vereins an.
a. durch Tod bzw. durch Verlust der Rechtsfähigkeit (bei juristischen Personen),
b. durch Nichtzahlung des Jahresbeitrages,
c. durch Austrittserklärung,
d. durch Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte,
e. durch Ausschluß.
Der Ausschluß ist nur aus wichtigem Grund zulässig, vor allem bei groben Verstößen gegen die Satzung und gegen die Interessen des Vereins.
Über den Ausschluß entscheidet der geschäftsführende Vorstand durch einen mit einfacher Stimmenmehrheit zu fassenden Beschluß, welcher dem betroffenen Mitglied schriftlich mitzuteilen ist.
Bei einem Einspruch des Mitglieds gegen den Ausschluß entscheidet die Mitgliederversammlung.
Die Mitglieder haben im Rahmen ihrer Betätigung im Verein die erlassenen Ordnungsvorschriften zu beachten. Sie haben in besonderen Maße die Verpflichtung, sich für das gemeinsame Ziel und den Zweck des Vereins einzusetzen und diese zu fördern.
Die Mitglieder zahlen einen. Jahresbeitrag, dessen Höhe die Mitgliederversammlung bestimmt. Über das Einzugsverfahren entscheidet der geschäftsführende Vorstand.
§ 8 Vereinsorgane Organe des Vereins sind:
d. die Offiziersversammlung.
Jegliche Tätigkeit in den Organen ist ehrenamtlich und unentgeltlich. Erforderliche Auslagen werden erstattet. Das Binnenverhältnis der Vereinsorgane kann durch eine eigene Geschäftsordnung geregelt werden.
Die Mitgliederversammlung berät und beschließt in allen Angelegenheiten des Vereins und weist den geschäftsführenden Vorstand gemäß ihren Beschlüssen an.
Die Mitgliederversammlung wird vom geschäftsführenden Vorstand einberufen. Mindestens einmal jährlich findet eine ordentliche Mitgliederversammlung als Jahreshauptversammlung statt, in welcher:
1. der Geschäfts-und Kassenbericht vorzulegen sind,
2. der Bericht der Kassenprüfer zu erstatten ist,
3. die notwendigen Wahlen stattzufinden haben,
4. Entlastungen durchzuführen sind,
5. Kassenprüfer zu wählen sind,
6. über Anträge zu entscheiden ist.
Die Einladung zur Jahreshauptversammlung wird durch den Pfarrbrief der kath. Kirchengemeinde St. Gertrudis und den Gemeindebrief der ev. Maria-Magdalena- Kirchengemeinde bekanntgegeben. Anträge zur Tagesordnung der Jahreshauptversammlung sind mindestens 2 Wochen vorher schriftlich beim geschäftsführenden Vorstand einzureichen. Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Der Versammlungsleiter kann Gäste zulassen.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen auf Antrag der Offiziersversammlung oder von mindestens 1/4 der Mitglieder. Eine Begründung hierzu ist in schriftlicher Form einzureichen und muß dem geschäftsführenden Vorstand mindestens 4 Wochen vorher zugegangen sein.
Jede ordnungsgemäß einberufene Versammlung ist beschlußfähig ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder. Abstimmungen sind öffentlich, wenn es die Versammlung nicht anders bestimmt.
Der geschäftsführende Vorstand ( GV) besteht i. S. des § 26 BGB aus:
1. dem 1. Vorsitzenden (Oberst)
2. dem 2. Vorsitzenden (Oberstleutnant)
2. den Kompanieführern
5. den Ehrenvorstandsmitgliedern
Der Pfarrer als Präses sowie der amtierende Schützenkönig gehören dem erweiterten Vorstand an. Die Beisitzer werden vom geschäftsführenden Vorstand für eine Wahlperiode in den erweiterten Vorstand berufen.
Jeweils 2 Vorstandsmitglieder des geschäftsführenden Vorstandes, von denen eines der 1. Vorsitzende oder der 2. Vorsitzende sein muß, vertreten die Schützenbruderschaft gemäß § 26 BGB gemeinschaftlich.
Der geschäftsführende Vorstand wird in der Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit gewählt. Auf Antrag muß geheime Wahl erfolgen. Alle Wahlen erfolgen auf Dauer von 5 Jahren. Wiederwahl ist möglich.
Bei der ersten Wahl aufgrund dieser Satzung, werden der 1. Vorsitzende, der Kassenwart und der Schriftführer nur für die Dauer von 3 Jahren gewählt.
Bei Wahlen ist der Kandidat gewählt, der die Mehrheit der abgegebenen Stimmen erhält. Ungültige Stimmen und Stimmenenthaltungen werden hierbei nicht mitgerechnet.
Von der Mitgliederversammlung werden 3 Kassenprüfer für Jeweils 3 Jahre gewählt, von denen jährlich der dienstälteste Kassenprüfer ausscheidet und dafür ein neuer gewählt wird. Die Kassenprüfer haben die Aufgabe, das jeweils zurückliegende Geschäftsjahr des Vereins buchhalterisch zu prüfen. Den Kassenprüfern sind sämtliche dafür notwendigen Unterlagen des Vereins, Rechnungen, Belege, Bankauszüge und dergleichen zur Verfügung zu stellen. Über die Kassenprüfung haben die Kassenprüfer in der Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten.
Das Offizierskorps besteht aus dem Vorstand und den Offizieren. Das Offizierskorps wird mindestens einmal pro Jahr zu einer Offiziersversammlung einberufen. Von dieser Versammlung wird eine Niederschrift angefertigt und eine Anwesenheitsliste geführt. Beförderungen erfolgen auf Vorschlag der Kompanieführer durch den geschäftsführenden Vorstand.
Die Adjutanten werden vom geschäftsführenden Vorstand nach Anhörung des Vorstandes ernannt, befördert und abberufen.
§ 14 Kompanien
Die Kompanien bestehen aus Kompanieführern, den Offizieren, Unteroffizieren und den Schützen. Die Wahl der Kompanieführer erfolgt unter Leitung eines Mitgliedes des geschäftsführenden Vorstands durch die Mitglieder der jeweiligen Kompanie. Zur Wahl können sich nur Offiziere stellen, die zur jeweiligen Kompanie gehören. Ihre Amtszeit beträgt 4 Jahre. Wiederwahl ist möglich.
Die Offiziersbewerber der jeweiligen Kompanie werden vom Kompanieführer nach Anhörung der Kompanie, der Offiziersversammlung vorgeschlagen und von dieser gewählt. Bewährte Schützen können von ihrem Kompanieführer zu Unteroffizieren ernannt werden. Jede Kompanie wird mindestens einmal jährlich zu einer Zusammenkunft einberufen. Sie kann sich eine Geschäftsordnung geben.
Die Schützenbruderschaft hat folgende Abteilungen:
1. Fahnenabteilung
3. Jugendzug
4. Schießabteilung
5. Spielmannszug .
Weitere Abteilungen können nach Rücksprache mit dem geschäftsführenden Vorstand gegründet werden. Die Abteilungen werden von einem Abteilungsleiter geleitet. Die Wahl der Abteilungsleiter erfolgt unter Leitung eines Mitglieds des geschäftsführenden Vorstandes durch die jeweilige Abteilung für höchstens 4 Jahre. Die Abteilungen sind berechtigt, sich eine eigene Geschäftsordnung zu geben, die vom geschäftsführenden Vorstand genehmigt werden muß.
Jugendliche können bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres mit Genehmigung ihrer Erziehungsberechtigten der Jugendabteilung beitreten. Die Jugendabteilung soll sich selbst verwalten. Für die Arbeit der Jugendabteilung ist ein von dem geschäftsführenden Vorstand ernannter Jugendleiter dem Vorstand gegenüber verantwortlich.
Beim Schützenfest wird heimatliches Brauchtum gepflegt. Königspaar und Hofstaat repräsentieren die Bruderschaft. Es ist Ehrenpflicht eines jeden Mitglieds, an den Veranstaltungen teilzunehmen.
Zum traditionellen Festprogramm gehören:
1. der Schützengottesdienst
2. die Totenehrung am Ehrenmal
3. der Festzug
4. das Königsschießen
Die Würde des Schützenkönigs steht jeder natürlichen Person offen, welches mindestens 5 Jahre der Bruderschaft angehört, mindestens 25 Jahre alt ist und in Sümmern wohnt. Ausnahmen sind mit Einwilligung des geschäftsführenden Vorstandes möglich.
Die Königswürde kann nur einmal errungen werden, Ausnahmefälle bedürfender Entscheidung des geschäftsführenden Vorstandes. Der König erwählt die Königin. Der Hofstaat wird vom Königspaar erwählt.
Das Schießen untersteht dem Oberst. Die Aufsicht führt ein vom Oberst bestimmter Offizier. Der Oberst und der vom Oberst bestimmte Offizier sind berechtigt, Schießwillige im Interesse des Vereins vom Schießen auszuschließen. Dem aufsichtsführenden Offizier obliegt die Entscheidung, ob der Vogel restlos abgeschossen ist.
Über sämtliche unvorhersehbaren Vorkommnisse, die mit dem Vogelschießen, der Königswürde usw. auftreten können, entscheidet der geschäftsführende Vorstand.
Aus besonderen Anlässen kann ein Vogelschießen zur Erringung der Kaiserwürde veranstaltet werden. Teilnahmeberechtigt beim Kaiserschießen sind alle bisherigen Könige der Schützenbruderschaft, sofern sie noch Mitglied sind, mit Ausnahme des amtierenden Königs. Beim Kaiserschießen gelten die gleichen Bestimmungen wie beim Königsschießen. Einzelheiten zum Kaiserschießen regelt der geschäftsführende Vorstand.
Das Vermögen des Vereins gehört dem Verein und darf nur für die Zwecke des Vereins verwendet werden. Ein Mitglied hat nicht das Recht, Teilung des gemeinschaftlichen Vereinsvermögens zu fordern. Die Rechte der Mitglieder des Vereins am Vereinsvermögen gehen nicht auf die Erben über. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke, fällt das vorhandene Vermögen nach Beendigung der Liquidation zu gleichen Teilen an die katholische Kirchengemeinde St. Gertrudis Sümmern und die evangelische Maria-Magdalena-Kirchengemeinde Sümmern, die es dem gemeinnützigen Zweck sowie den Aufgaben der Bruderschaft entsprechend, zu verwenden hat.
Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung erfolgen, wenn 90 % der anwesenden Mitglieder sich für die Auflösung entscheiden. Im Falle der Auflösung des Vereins erfolgt die Liquidation nach den gesetzlichen Vorschriften (§§ 47ff. BGB) durch die zuletzt im Amt befindlichen Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes.
Die vorstehende Satzung wurde von der Mitgliederversammlung am 06. März 1999 beschlossen. Die Satzung und ihre späteren Änderungen treten mit dem Tage der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.
Sümmern, 06. März 1999
Änderung der Satzung im § 3 und im § 18 durch Beschluß der Jahreshauptversammlung vom 02. März 2002.
Satzung i.d. Fassung v. 02. März 2002

References: § 1

§ 8
 § 26
 § 26

§ 14
 § 3
 § 18