Source: http://www.rsg-st.de/satzung-beitraege/
Timestamp: 2017-09-22 09:38:47+00:00

Document:
Satzung-Beiträge - Reha-Sportgemeinschaft Kreis Steinfurt
Der Verein führt den Namen „RehaSportgemeinschaft Kreis Steinfurt e.V.“ („RSG Kreis Steinfurt e.V.“). Er ist im Vereinsregister beim zuständigen Amtsgericht eingetragen und hat seinen Sitz in 48268 Greven. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
Um diesen Zweck zu erreichen, soll jedem Menschen mit Behinderung die Teilnahme am Behindertensport ermöglicht werden durch:
Bereitstellung von Mitteln zur Durchführung der praktischen Behindertensportarbeit insbesondere zur/zum
– Aufbau von neuen Behinderten- und Rehabilitationssportangeboten,
– Gestellung von Sportgeräten,
– Durchführung besonderer Behindertensportveranstaltungen,
– Teilnahme an besonderen Behindertensportveranstaltungen.
Mitglieder des Vorstands erhalten neben dem Ersatz der ihnen tatsächlich entstandenen und belegten Aufwendungen für Reisekosten eine pauschale Aufwandsentschädigung für alle übrigen Aufwendungen, deren Höhe durch die Delegiertenversammlung unter Beachtung der steuerrechtlichen Vorschriften festgelegt wird.
Die Mitgliedschaft kann auf Dauer oder zeitlich befristet beantragt werden.
Mitglieder, die auf Grund einer ärztlichen Verordnung Rehabilitationssport nach § 43 Satz 1 SGB V in Verbindung mit § 44 Abs. 3 und 4 SGB IX ausüben, erhalten auf Antrag eine zeitlich befristete Mitgliedschaft. Diese Mitgliedschaft endet nach Ablauf der Verordnung zum Ende des Quartals. Eine Abmeldung ist nicht erforderlich.
Die Delegiertenversammlung kann verdiente Personen zu Ehrenmitgliedern ernennen. Ehrenmitglieder haben die Rechte ordentlicher Mitglieder, sind jedoch von der Beitragszahlung befreit.
§ 5	Verlust der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Tod, Ausschluss, Ablauf der befristeten Mitgliedschaft oder Auflösung des Vereins. Der Austritt kann zum Ende des Quartals durch schriftliche Mitteilung an den Vorstand erfolgen.
Der Ausschluss erfolgt durch den Vorstand,
– wenn ein wichtiger Grund vorliegt, besonders dann, wenn ein Mitglied gegen die Ziele und Interessen des Vereins schwer verstoßen hat;
– wenn ein Mitglied mit der Zahlung von Beiträgen für mindestens sechs Monate nach Anmeldung im Rückstand bleibt.
Das betroffene Mitglied hat innerhalb von vier Wochen das Recht, sich vor dem Ausschluss schriftlich oder mündlich zu den erhobenen Vorwürfen zu äußern.
Die Mitgliedsbeiträge werden in einer Beitragsordnung geregelt, die von der Delegiertenversammlung beschlossen wird.
Mitglieder und Ehrenmitglieder haben Stimmrecht in der Versammlung, sofern sie Delegierte sind und die Beiträge regelmäßig gezahlt haben.
Alle Mitglieder sind berechtigt an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen unter Beachtung der sich durch die Behinderung ergebenen gesundheitlichen Berücksichtigungen; Sonderregelungen sind zu beachten.
– die Durchführung der Sportstunden in Zusammenarbeit mit der Übungsleitung hilfreich zu unterstützen,
– den Mitgliedsbeitrag rechtzeitig zu entrichten,
– den Anweisungen des Arztes und des Leiters der Gruppe zu folgen, besonders dann, wenn aus gesundheitlichen Gründen zeitlich oder auf Dauer die aktive Beteiligung an bestimmten Übungen oder Sportarten bzw. am Behindertensport überhaupt eingeschränkt oder untersagt werden muss,
– bei Einspruch die Entscheidung der am Behindertensport beteiligten Ärzte zu befolgen,
– wesentliche gesundheitliche Veränderungen auch von sich aus dem anwesenden Reha-Arzt anzuzeigen, damit auch im eigenen Interesse die Rehabilitationsübungen entsprechend angepasst werden können.
Organe des Vereins sind der Vorstand und die Delegiertenversammlung.
– dem/ der Kassenwart/in,
– dem/der Vereinsarzt/Vereinsärztin,
– dem / der Sportwart/in,
– dem/der Schriftführer/in.
Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der/die Vorsitzende und der/die stellvertretende Vorsitzende. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jeder von Ihnen ist allein vertretungsberechtigt.
Im Innenverhältnis des Vereins darf der/die stellvertretende Vorsitzende seine/ihre Vertretungsmacht nur bei Verhinderung des Vorsitzenden ausüben.
Der Vorstand wird von der Delegiertenversammlung mit einfacher Mehrheit für die Dauer von vier Jahren gewählt. Die Wahlen werden wie folgt durchgeführt:
– der/die Vorsitzende, der/die Kassenwart/in und der/die Vereinsarzt/Vereinsärztin werden gemeinsam in einer Delegiertenversammlung gewählt,
– der/die stellvertretende Vorsitzende, der/die Sportwart/in und der/die Schriftführer/in werden gemeinsam in der nächsten Delegiertenversammlung gewählt.
In begründeten Ausnahmefällen kann von dieser Regelung abgewichen werden.
Eine Selbstergänzung des Vorstandes um ein kommissarisches Mitglied ist durch Vorstandsbeschluss bis zur nächsten regulären Wahl zulässig.
Eine ordentliche Delegiertenversammlung findet alle zwei Jahre statt und setzt sich zusammen aus den Delegierten der einzelnen Gruppen und dem Vorstand. Sie ist vier Wochen vorher durch Aushang in den Gruppen mit Bekanntgabe der Tagesordnung einzuberufen. Leiter der Versammlung ist der/die Vorsitzende, bei Verhinderung der/die stellvertretende Vorsitzende.
Eine außerordentliche Delegiertenversammlung ist innerhalb einer Frist von 14 Tagen mit entsprechender Tagesordnung durch Aushang einzuberufen, wenn
– der Vorstand dieses beschließt oder
– mindestens 1/3 der Mitglieder diese schriftlich unter Angabe der Gründe beantragt.
Stimmberechtigt für die Delegiertenversammlung sind der Vorstand und alle anwesenden Delegierten ab 18 Jahre. Die Delegierten werden von den einzelnen Gruppen für die Delegiertenversammlung gewählt. Die Anzahl der Delegierten richtet sich nach der Mitgliederliste der Geschäftsstelle, Stand 31.12. des Vorjahres. Jede Gruppe entsendet einen Gruppensprecher und je 15 angefangene Mitglieder einen weiteren Delegierten. Stimmübertragung ist nur innerhalb einer Gruppe zulässig.
– Entgegennahme der Geschäfts-, Kassen- und Kassenprüfberichte,
– Neuwahl des Vorstandes,
– Beschlussfassung über Satzungsänderungen und Beiträge (diese müssen in der Tagesordnung bekanntgegeben werden)
– Beschlussfassung über Auflösung des Vereins,
– Entscheidungen über Angelegenheiten, die vom Vorstand vorgelegt werden.
Über den Verlauf der Delegiertenversammlung ist ein Protokoll zu fertigen, welches vom Versammlungsleiter und dem zu Beginn der Versammlung bestimmten Protokollführer zu unterzeichnen ist.
Die Kassenprüfung hat jährlich durch zwei Kassenprüfer zu erfolgen. Die Kassenprüfer werden von der Delegiertenversammlung für zwei Jahre gewählt. Wiederwahl ist möglich.
Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Delegiertenversammlung erfolgen.
Zur Auflösung bedarf es einer Dreiviertel-Mehrheit aller stimmberechtigten Mitglieder. Die Abstimmung über die Auflösung ist namentlich vorzunehmen.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall des jetzigen Zweckes fällt das Vereinsvermögen des Vereins an den Kreissportbund Steinfurt e.V., der es unmittelbar und ausschließlich für den Rehabilitationssport zu verwenden hat.
PDF - Die Satzung im PDF-Format zum Ausdruck
Die Delegiertenversammlung der REHA-Sportgemeinschaft Kreis Steinfurt e.V. (RSG ST) hat am 17. März 2017 diese Beitragsordnung beschlossen. Sie regelt nach §6 der Satzung der RSG ST die Beitragsverpflichtung der Mitglieder. Sie tritt zum 1. Juli 2017 in Kraft, ist nicht Bestandteil der Satzung und kann nur von der Mehrheit der Delegiertenversammlung geändert werden.
1. Alle Mitglieder der RSG ST zahlen einen Mitgliedsbeitrag. Ehrenmitglieder nach § 4 der Satzung der RSG ST und Mitglieder, die in der RSG ST als Arzt oder als Übungsleiter tätig sind, sind von der Beitragszahlung befreit.
2. Die Delegiertenversammlung beschließt die Höhe der Beiträge.
3. Die Beitragsverpflichtung beginnt mit dem Monat des Erwerbs der Mitgliedschaft zur RSG ST und kann zum Quartalsende beendet werden.
4. Die festgesetzten Beträge werden zum 1. April und 1. Oktober halbjährlich durch Einzugsermächtigung vom Girokonto eingezogen. Das Mitglied erteilt der RSG ST hierfür ein SEPA-Lastschriftmandat.
5. Diese Beitragsordnung kann bei Notwendigkeit vom Vorstand der RSG ST per Beschluss vor-läufig geändert werden. Die Änderungen sind der nächsten Delegiertenversammlung zur endgültigen Entscheidung vorzulegen und zu beschließen.
Der monatliche Mitgliedsbeitrag beträgt in der Beitragsgruppe
1. für Mitglieder einer gesetzlichen Krankenkasse oder für Nicht-Beihilfeberechtigte jeweils mit ärztlicher Verordnung
· in 60-minütigen Kursen 4,00 Euro,
· in 75-minütigen Kursen 6,00 Euro,
· in 90-minütigen Kursen 8,00 Euro.
2. für Mitglieder einer gesetzlichen Krankenkasse oder für Nicht-Beihilfeberechtigte ohne ärztliche Verordnung
· in 60-minütigen Kursen 12,00 Euro,
· in 75-minütigen Kursen 15,00 Euro,
· in 90-minütigen Kursen 18,00 Euro.
3. für Mitglieder, die nicht in einer gesetzlichen Krankenkasse versichert sind, oder für Beihilfeberechtigte
· in 90-minütigen Kursen 8,00 Euro
und zusätzlich 8,00 Euro je teilgenommener Kurseinheit (unabhängig von der Kursdauer).
4. für Mitglieder in Schwimmbadkurseinheiten 16,00 Euro zusätzlich zum Beitrag der Beitragsgruppen 1, 2 oder 3.
PDF - Die Beitragsordnung als PDF zum Ausdruck
carla@mewald-gmbh.de

References: § 43
 § 44

§ 5
 § 26
 §6
 § 4