Source: https://www.germanjournalsportsmedicine.com/archive/archive-2014/issue-10/das-in-2007-reformierte-arzneimittelgesetz-amg-ein-erfolgsmodell-im-kampf-gegen-doping-im-sport/
Timestamp: 2019-10-17 02:49:39+00:00

Document:
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Peters C, Selg PJ, Schulz T, Pabst H, Michna H Die Dopingproblematik aus Sicht des Sportmediziners: Erfahrungen von deutschen Verbandsärzten und bayerischen Sportmedizinern. Dtsch Z Sportmed. 2007; 160-177.
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OLG Düsseldorf Urt. v. 12.11.2008, Az. I-15 U 172/04, 15 U 172/04 zum Verdienst eines Radsportlers: 2.560.000,00 € ( Jahr) feste Vergütung zzgl. Prämien.
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Parzeller M, Rüdiger C Siehe Beispiele - Blutdoping: Unbestimmte Regelungen im Arzneimittelgesetz. ZRP (2007) 137 (140 m.w.N.).
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Ausführlich zur Situation in Deutschland vor der Novellierung des AMG in 2007. Parzeller M, Heise H, Rüdiger C Evaluierung der strafrechtlichen Bekämpfung des Dopings im Sport zwischen 2000 – 2007. StoffR (2010) 39-52; vgl. auch Jahn M. Die Praxis der Sanktionierung von Dopingvergehen zwischen Strafrecht, Arzneimittelrecht und Wettbewerbsrecht, in: Höfling W, Horst J (Hrsg.) Doping, warum nicht? 2010, 69 (75 ff.).
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Zur negativen Vorbildfunktion des Leistungssports siehe Kreuzer A Kriminalisierung des „Eigendoping“ von Sportlern – Desillusionierung und Umdenken in der Sportpolitik statt Ausweitung des Strafrechts. ZRP (2013) 181 (182).
CDU. CSU und SPD Koalitionsvertrag zwischen, 18. Legislaturperiode, 2013, 138.
Bundesrat Gesetzesinitiative des Landes Baden-Württemberg, BRDrs. 18/294.
Fraktion der SPD Entwurf eines Gesetzes zur Dopingbekämpfung im Sport (Anti-Doping-Gesetz/ADG). BR-Drs. 17/3468.
Bayerisches Staatsministerium der Justiz Entwurf eines Gesetzes zum Schutz der Integrität des Sports. Stand: 12. März 2014. http://www.justiz.bayern.de/media/pdf/gesetze/sport.pdf. Abrufdatum 20.3.2014.
Prokop C Siehe auch Zusammenstellung bei Prokop C. Neuere Entwicklungen zur strafrechtlichen Ahndung des Dopings. SpuRt (2014) 18-19.
Greely H, Campbell P, Sahakian B, Harris J, Kessler RC Towards responsible use of cognitive-enhancing drugs by the healthy. Nature (2008) 702-705; Maher B.Poll results: look who’s doping. Nature (2008) 674-675; Geipel I.Der Körper befindet sich in der Ladephase – Über die verdopte Gesellschaft, in: Geipel I (Hrsg.): Wie viel Doping verträgt die Gesellschaft. Klett-Cotta Verlag, Stuttgart, 2008, 13-33; Kreuzer A.a.a.O. ZRP (2013) 181 (182); Atzler H.„Doping“-Szene Arbeitsplatz – Immer mehr Arbeitnehmer greifen zu leistungssteigernden Mitteln. Hess. Ärztebl. (2010) 145-148.
Höfling H „Sauberer Sport in einer „verdopten“ Gesellschaft? Skeptische Überlegungen aus rechtswissenschaftlicher Perspektive, in: Höfling W, Horst J (Hrsg.) Doping – warum nicht? 2010, 3-10.
Vieweg K, Staschik P Lex sportiva und Fairness-Prinzip. SpuRt (2013) 227-234; Krähe C. Die Anti-Doping-Regeln des IOC für die Olympischen Winterspiele Sotschi. SpuRt (2013) 234-236; Zuck R. Die DOSB-Athletenvereinbarung Sotschi 2014, verfassungsrechtlich betrachtet. SpuRt (2014) 5-10.
Parzeller M Zur Begriffsbestimmung siehe: Parzeller M. Zur Bedeutung des Stoffrechts für das Sportrecht und den Sport. StoffR (2010) 183-193.
Europarat Europäisches Übereinkommen vom 16.11.1989 gegen Doping. Siehe Zustimmungsgesetz mit Abdruck des Übereinkommens. BGBl II, 1994: 334-351.
UNESCO Gesetz zu dem Internationalen Übereinkommen vom 19.10.2005 gegen Doping im Sport (UNESCO-Übereinkommen gegen Doping) v. 26.03.2007. BGBl II, 2007: 354-396.
Jahn M a.a.O. 69 (75); Parzeller M, Heise H, Rüdiger C.a.a.O. StoffR (2010) 39 (39 ff.).
Prittwitz C, Prittwitz S, Parzeller M Vergleich der Ländergutachten. In: Parzeller (Red.) Rechtsvergleich der strafrechtlichen Normen und der strafprozessualen Verfolgung des Dopings im Leistungs- und Spitzensport in Deutschland, Frankreich, Italien, Schweiz und Spanien. Eigenverlag des Bundesinstituts für Sportwissenschaft. 2011; Aktuelle Erhebung zu Italien siehe: Paoli L, Donati A. The Sports Doping Market, Springer New York, Heidelberg, Dordrecht, London, 2014.
Parzeller M, Prittwitz C, Prittwitz S, Heise H, Rüdiger C, Centamore R, Wenk M, Laux J Gutachten Deutschland; Kloka PD. Gutachten Frankreich; Centamore R.Gutachten Italien; Rüdiger C, Centamore R. Gutachten Schweiz; Lapetra M, Prittwitz S, Prittwitz C.Gutachten Spanien: jeweils in: Parzeller (Red.) Rechtsvergleich der strafrechtlichen Normen und der strafprozessualen Verfolgung des Dopings im Leistungs- und Spitzensport in Deutschland, Frankreich, Italien, Schweiz und Spanien. Eigenverlag des Bundesinstituts für Sportwissenschaft, 2011.
Bundesministerium des Innern (BMI) Zur aktuellen Diskussion in Deutschland siehe Stellungnahmen verschiedener Experten im Bericht vom 10.10.2013 des Bundesministerium des Innern (BMI) zum Expertengespräch des BMI vom 26.9.2013, 30 ff.
Parzeller M Verbotene Dopingstoffe – Transparente oder kryptische Regelungen im Arzneimittelgesetz? Teil I, StoffR (2010) 278-286.
Parzeller M Kritik zur faktisch mittelbaren Anwendung der WADA-Verbotliste,Parzeller M.Verbotene Dopingstoffe – Transparente oder kryptische Regelungen im Arzneimittelgesetz? Teil II, StoffR (2011) 26 (29 ff.)
Art. 103 Abs. 2 GG Eine Tat kann nur bestraft werden, wenn die Strafbarkeit gesetzlich bestimmt war, bevor die Tat begangen wurde. § 1 StGB: (Keine Strafe ohne Gesetz): Eine Tat kann nur bestraft werden, wenn die Strafbarkeit gesetzlich bestimmt war, bevor die Tat begangen wurde.
BVerfG NJW (2002) 1779 (1780: „Handlungsanweisung an den Strafgesetzgeber und Handlungsbegrenzung für den Strafrichter zugleich“); NVwZ (2009) 239 (239: Hinreichende Deutlichkeit bzgl. strafbaren Verhaltens); NJW (2004) 2213 (2215 ff.: Rechtsstaatliches Gebot der Normenklarheit); NVwZ (2009) 239 (239: „Striktes Bestimmtheitsgebot“); NJW (2002) 1779 (1780: Schutz der Freiheitsrechte); NJW (2006) 2684 (2685: Rechtssicherheit und Vorhersehbarkeit verbotenen Verhaltens); NJW (2002) 1779 (1781: Hervorhebung der grammatikalischen Auslegung im Strafrecht)
BVerfG NJW (1981) 1087 (1088: Allgemeinheit und Abstraktheit zulässig) NJW (2006) 2684 (2685: Kein Schutz vor „sachlich missglückten Strafbestimmungen“); NJW (1971) 2167 (2167: In Zweifelsfällen Auslegung durch die Justiz).
Radtke H Siehe mit zahlreichen Beispielen: Radtke H. Art. 103 GG, in: Epping V, Hillgruber C (Hrsg.) Grundgesetz Kommentar, 2013, C. H. Beck Verlag München, Rn. 18 ff.
Schild W So z. B. Schild W. Sportstrafrecht, Nomos Verlagsgesellschaft, BadenBaden, 2002, 139 ff.; Parzeller M, Prittwitz C. Statische oder dynamische Verweisung? Bedenkliche Unbestimmtheiten und Unklarheiten bei der Bestimmung der zu Dopingzwecken im Sport verbotenen Arzneimittel im Arzneimittelgesetz. Teil 1. StoffR (2009) 101-110; Teil 2. StoffR (2009) 119-125; zur Unbestimmtheit der aktuellen Gesetzentwürfe siehe Kreuzer A. a.a.O. ZRP 2013, 181 (183).
BGH Urt. v. 18.09.2013 - 2 StR 365/12.
Bundesregierung Bericht zur Evaluation des Gesetzes zur Verbesserung der Bekämpfung des Dopings im Sport (DBVG), September 2012.
Parzeller M a.a.O. StoffR (2010) 278 (279 ff.: 35 befragte Personen).
Parzeller M The punishment of gene doping – The relation between WADA prohibited lists, German Medicinal Products Act, German Doping Agents Amounts Ordinance, and Basic Law of the Federal Republic of Germany, Drug Test. Analysis (2011) 688 (692 f.: 56 befragte Personen).
Fragebogenstudien Die Fragebogenstudien wurden vor der Einfügung der dynamischen Verweisung in § 6a Abs. 2 S. 1 AMG durchgeführt.
Parzeller M Siehe Beispiele bei Parzeller M. a.a.O. StoffR (2010) 278 (281 f.: wie die fehlerhaften Bewertung von Coffein als verbotene Substanz aufgrund veralteter Vorgaben).
Siehe bereits Reformbestrebungen in 2012. BT-Drs. 17/9341, S. 9, 48: Aufnahme einer Jeweiligkeitsklausel in § 6a Abs. 2 S. 1 AMG.
Parzeller M Ausführliche Kritik bei Parzeller M. a.a.O. StoffR (2011) 26 (29 ff.); Prittwitz C, Prittwitz S, Parzeller M a. a. O. 30; so nun auch Bayerisches Staatsministerium der Justiz .a.a.O. 7, 16 – 23 (§ 1 Abs. 1, Abs. 2 SportSG i.V.m. Anlage zum Sportschutzgesetz).
Bundesregierung a.a.O. 52.
Prittwitz S, Prittwitz C Staatliche Normen im Kampf gegen Doping im Sport – Rechtsvergleich der Situation in Österreich und in Deutschland. August 2013, BISp-Projekt: IIA1-070303/12-13, 66.
Prittwitz S, Prittwitz C a.a.O. 66.
BGH Siehe aber bereits die Berücksichtigung der Wettkampfzwecke und der Auswirkung auf Chancengleichheit und Fairness im Sport bei der konkreten Strafzumessung: BGH: NStZ (2012) 218 (219).
Bosch J, Wussler S Konzentrierte strafrechtliche Dopingverfolgung. DRiZ (2013) 168 (169 f.); Stickelberger R. Verbesserung der strafrechtlichen Dopingbekämpfung. DRiZ (2013) 154 (154 f.).
Prittwitz C a.a.O. 527, 537; so auch Jahn M.Strategien und Instrumente in Dopingverfahren aus Sicht des deutschen Strafrechts. SpuRt (2013) 90 (90 f.).
LG Cottbus Beschl. v. 19.07.2010 – Az. 22 Qs 67/10 juris online; AG Rosenheim: Urt. v. 05.05.2010 – Az. 7 Ds 270 Js 1745/09.
CDU, CSU und SPD Koalitionsvertrag, 18. Legislaturperiode.
Bayerisches Staatsministerium der Justiz a.a.O.
Bosch J, Wussler S a.a.O. DRiZ (2013) 168 (171).
Stickelberger R a.a.O. DRiZ (2013) 154 (155).
Maihold D Strategien und Instrumente zivil- und verbandsrechtlicher Dopingverfahren in Deutschland. SpuRt (2013) 95 (97); Müller M. Bericht vom 10.10.2013 des Bundesministerium des Innern (BMI) zum Expertengespräch des BMI vom 26.9.2013, 28.
Prittwitz S, Prittwitz C a.a.O. 66; Müller M.a.a.O., 15.
siehe www.juris.de
Parzeller M, Prittwitz S, Prittwitz C Bei der Besitzstrafbarkeit der nicht geringen Menge werden Wirkstoffe einbezogen nicht hingegen beim Verbot nach § 6a Abs. 1 AMG. Hier könnte eine Strafbarkeitslücke vorliegen, wenn z. B. nur ein Wirkstoff in Verkehr gebracht wird, ausführlich: Parzeller M, Prittwitz S, Prittwitz C. a.a.O. StoffR 2013, 112; siehe nun auch: Bayerisches Staatsministerium der Justiz. a.a.O. 8 (§ 2 Abs. 1 Nr. 1 SportSG: Inverkehrbringen von „Dopingmitteln oder Dopingwirkstoffen“).
Arzneimittelgesetz Arzneimittelgesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 12. Dezember 2005 (BGBl. I S. 3394), das durch Artikel 1 des Gesetzes vom 10. Oktober 2013 (BGBl. I S. 3813) geändert worden ist.
Bundesregierung Ausdrücklich keine Gewährleistung sportlicher Fairness, vgl. Bundesregierung: BT-Drs. 13/9996, S. 13.
Adolphsen J Internationale Dopingstrafen, Mohr, Siebeck, Tübingen, 2003, 30; Kern B.Internationale Dopingbekämpfung – Der World AntiDoping Code der World Anti-Doping Agency, Verlag Dr. Kovac, Hamburg, 2007, 52 ff., Summerer T. 2. Teil. Sport, Vereine und Verbände, in: Fritzweiler J, Pfister B, Summerer T (Hrsg.) Praxishandbuch Sportrecht, C. H. Beck Verlag München, 2007, Rn. 210.
Kolbe JF Strafprozessuale Aspekte der strafrechtlichen Dopingverfolgung, Duncker & Humblot, Berlin, 2012, 110 f.; Glocker M.Die strafrechtliche Bedeutung von Doping – de lege lata und de lege ferenda, Peter Lang Verlag 2009, 260 f.; Eufe T. Die Unschuldsvermutung im Dopingverfahren, Nomos Verlagsgesellschaft Baden-Baden, 2005, 36 ff.
WADA-Code Vgl. Art. 2.1.1. WADA-Code. It is each Athlete’s personal duty to ensure that no Prohibited Substance enters his or her body. Athletes are responsible for any Prohibited Substance or its Metabolites or Markers found to be present in their Samples. Accordingly, it is not necessary that intent, fault, negligence or knowing Use on the Athlete’s part be demonstrated in order to establish an antidoping violation under Article 2.1.
Parzeller M Tabelle modifiziert nach Parzeller M. a.a.O. StoffR (2010) 278 (279).
Bundesregierung Eigene Abbildung nach dem Bericht der Bundesregierung, a.a.O. S. 12 f., siehe auch S. 19: Abb. 1.
Bosch J, Wussler S a.a.O. DRiZ (2013) 168 (169); Stickelberger R. a.a.O. DRiZ (2013) 154 (155); Müller M. a.a.O. 14 f.
Bosch J, Wussler S a.a.O. DRiZ (2013) 168 (169).
BGH Siehe auch BGH. Urt. v. 18.09.2013 – 5 StR 237/13 juris online u. a. zum vorsätzlichen Inverkehrbringens von Arzneimitteln zu Dopingzwecken im Sport in 946 Fällen: Höhe des durch die Tat Erlangtem (§73a StGB): 240.795,50 €.
Bosch J, Wussler S a.a.O. DRiZ (2013) 168 (170).
Parzeller M, Prittwitz C a.a.O. StoffR (2009) 101 ff., 119 ff.
BT-Drs BT-Drs. 16/5526 S. 9.
Kreuzer A Kritisch siehe Kreuzer A. Bericht vom 10.10.2013 des Bundesministerium des Innern (BMI) zum Expertengespräch des BMI vom 26.9.2013, 58.
Maihold D AA zur uneingeschränkten Besitzstrafbarkeit siehe Maihold D. a.a.O. SpuRt (2013) 95 (97).
Jahn M a.a.O. SpuRt (2013) 90 (92 ff.).
Bundesregierung Bericht zur Evaluation des Gesetzes zur Verbesserung der Bekämpfung des Dopings im Sport (DBVG), September 2012. Ausführliche Kritik siehe Parzeller M, Prittwitz S, Prittwitz C. a.a.O. StoffR (2013) 109 ff.
OLG Stuttgart SpuRt (2012) 74 – 76; Prittwitz C. a.a.O. 537; Kudlich H. Der dopende Sportler als Betrüger. SpuRt (2012) 54 (55) weist zutreffend auf die Beweisschwierigkeiten hin und führt Möglichkeiten der Vertragsparteien aus, ihre vermögensrechtlichen Positionen auch strafrechtlich zu schützen; Jahn M. Bericht vom 10.10.2013 des Bundesministerium des Innern (BMI) zum Expertengespräch des BMI vom 26.9.2013, 13 f.; Reinhardt M.8. Teil. Sport und Strafrecht, in: Fritzweiler J, Pfister B, Summerer T (Hrsg.) Praxishandbuch Sportrecht, C. H. Beck Verlag München, 2007, Rn. 129 ff.; Glocker M. a.a.O. 140 ff. teilweise mit zahlreichen Konstellationen in denen Doping als Betrug befürwortet wird; ablehnend hingegen Adolphsen J. Bericht vom 10.10.2013 des Bundesministerium des Innern (BMI) zum Expertengespräch des BMI vom 26.9.2013, 3; Müller M: a.a.O. 17 ff. „nicht praxistauglich“ ähnlich auch Rössner D.11. Kapitel: Der Sport im Strafrecht und Strafprozessrecht, in: Adolphsen J, Nolte M, Lehner M, Gerlinger M (Hrsg.) Sportrecht in der Praxis, Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart, 2012, Rn. 1703 ff. unter Hinweis auf die theoretische Eignung des § 263 StGB und die geringe praktische Bedeutung; Arnold J. LG Stuttgart spricht Radsportler frei: Im Zweifel für den Dopingsumpf. Legal Tribune Online 30.10.2013, http://www.lto.de/persistent/a_id/9920/ Abrufdatum 25.04.2014. Zwar hat das LG Stuttgart (Urt. v. 29.10.2013 - Az. 16 KLs 211 Js) in seiner inzwischen rechtskräftigen Entscheidung (http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1561672) den dopenden Radsportler Stefan S. vom Betrugsvorwurf freigesprochen (becklink 1029357). Dieser Freispruch ist aber kein Beleg dafür, dass der Betrugstatbestand im Bereich des Dopings zum Schutz des Vermögens keine praktischen Anwendungsbereich haben kann, sondern die Richter im konkreten Fall beim allgemein bekannten systematischen Doping im Radsport Zweifel zu Gunsten des Angeklagten z. B. hinsichtlich des Irrtums beim Leiter des Rennstalls hegten (nach Arnold J.a.a.O.). Wenn in Zukunft sich ein zunehmend „sauberer Sport“ etablieren sollte, ist ein nachweisbarer Irrtum durchaus denkbar.
Jahn M Vorschläge beiJahn M.a.a.O. SpuRt (2013) 90 (94).
Kudlich H a.a.O. SpuRt (2012) 54 (55); Prittwitz C. a.a.O. 536; Kreuzer A.a.a.O. ZRP (2013) 181 (183); Schild W. Bericht vom 10.10.2013 des Bundesministerium des Innern (BMI) zum Expertengespräch des BMI vom 26.9.2013, 36, 41; für eine Ausweitung der Strafbarkeit z. B. Rössner D. a.a.O. 11, siehe auch die aktuellen Gesetzentwürfe.
Linck J Doping und staatliches Recht, NJW (1987) 2545 (2551); Kauerhof R: Bericht vom 10.10.2013 des Bundesministerium des Innern (BMI) zum Expertengespräch des BMI vom 26.9.2013, 8: „Das Strafrecht gleichsam als Retter der Sportwelt. Diese Frage ist einfach mit einem deutlichen Nein zu beantworten“.
Kreuzer A a.a.O. ZRP (2013) 181 (184) fordert eine bessere staatlichen Förderung des Breiten- statt des Hochleistungssports.
Adolphsen J a.a.O. 3; Prittwitz C.a.a.O. 537.
Parzeller M Abschlussbericht zum BISp-Projekt IIA1-070303/12-13, 18; ausführlich: Prittwitz S, Prittwitz C. a.a.O. 66 f.

References: Art. 103
 § 1
 Art. 103

BGH 
 § 6
 § 6

BGH 
 § 6
de lege lata
de lege ferenda
 Art. 2

BGH 
 § 263