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Timestamp: 2020-05-26 04:09:11+00:00

Document:
ALG1 - Muss ich die Schweigepflichtentbindung und den Gesundheitsfragebogen ausfüllen ? | Erwerbslosenforum Deutschland
ALG1 - Muss ich die Schweigepflichtentbindung und den Gesundheitsfragebogen ausfüllen ? (1 Betrachter)
Starter*in Stubenpilot
Ich entkopple mal diesen Schwerpunkt um eine Lösung zu finden.
Wie ich nun weiss von Euch, darf eine Eingleiderungsvereinbarung nur mit arbeitsfähigen Personen abgeschlossen werden. In der EGV von meiner Frau stehen keine Pflichten sonderen nur:
Klärung Leistungsvermögen
Unterstützung durch AfA:
Beratung / Wir schalten den Ärztlichen Dienst ein zur Abklärung Ihres Leistungsvermögens
Aktivitäten von Frau...xxxxxxxxx:
Bitte beachten Sie das Sie verpflichtet sind, die für die Vermittlung erforderlichen Auskünfte zu erteilen, Unterlagen vorzulegen und den Abschluss eines Ausbildungs-oder Arbeitsverhältnisses unter Benennung des Arbeitgebers und seines Sitzes unvorzüglich mitzuteilen (§ 38Abs.2 SGB III)
Rechtsfolgebelehrungen für Frau xxxxxxxxxxx:
Ich bin darüber informiert das ich verpflichtet bin, für die Vermittlung erforderlichen Auskünfte zu erteilen, Unterlagen vorzulegen und den Abschluss eines Ausbildungs-oder Arbeitsverhältnisses unter Benennung des Arbeitgebers und seines Sitzes unvorzüglich mitzuteilen (§ 38Abs.2 SGB III)
(Abschrift Ende)
So nun habe ich den Fragebogen über Gesundheitliche Einschränkungen ausgefüllt und am Ende stehen dann Vorducke zur Entbindung der Schweigepflicht der von mir genannten Doktoren welche mich bislang untersucht haben.
Ich bin mir absolut nicht sicher ob ich das machen soll mit der Entbindung der Schweigepflicht.???????
Nun will ich ja etwas von der AfA, also dass festgestellt wird, dass ich ausgebrannt bin und das mich mein Psychater in seinen Sitzungen mir helfen wird wieder ein normales Leben führen zu können. Ich frage mich was es der AfA angeht was ich mit meinen Psychater berede bzw. was in mein Kopf vor-geht??? Eigendlich müsste ich noch AU sein, doch der Psychater weigert sich eine fortlaufende Krankschreibung weiter zu führen, "er müsse meine Frau erst mal kennen lernen in weitere Sitzungen"...der Hausarzt hat aber nur bis zum ersten Psychater-Termin eine AU ausgestellt und das über 4 Monate. (der macht nix mehr.)
Verweigere ich nun die Entbindung der Schweigepflicht bin ich ja gläserend und das will ich nicht. Anders herrum aber will ich ja sehr schnell das Ergebnis haben, dass man meine Frau nicht mehr zu100% "verheizen" kann, und mit fast 58 und nach 42 Jahren am Stück Arbeit ist die "Luft raus"
Wie ich nun weiss von Euch, darf eine Eingleiderungsvereinbarungnur mit arbeitsfähigen Personen abgeschlossen werden. In der EGV von meiner Frau sthen keine Pflichten sonderen nur:
Zumal die EGV in deinem bestehenden Thema behandelt wird. Der Sinn einer "Entkopplung" erschließt sich also nicht. Das einzige was dabei herauskommt, ist Mehrarbeit für alle Helfer hier und eine unnötige Streuung der Hilfe.
Fragestellung eher hier: erstes Beratergespräch ...gut oder schlecht?
darum wäre ein "Auskoppeln" eher ungünstig, da das Thema doch "aweng komplexxx" ist und m.E. die Vorgeschichte
Mal was dröseln:
Nun liegt der Fragebogen der AfA vor mir und der sollte ausgefüllt werden.
Fragen über den Gesundheitszustand, wie man sich fühlt, wo man glaubt Einschränkungen zu haben usw.
Hinten als Anlagen dann minimum fünf "Entbindungen von der Schweigepflicht" für jeden und alle Behörden wo meine Frau bislang in Behandlung war. Sprich: Die AfA will sich Auskünfte einholen und kann es nur, mit der Aufhebung der Schweigepflicht machen, welche meine Frau zustimmen muss.
Und hier frage ich mich.....(???) stand hier nicht immer geschrieben, dass man niemals eigene Daten zur Gesundheit der AfA bereitstellen sollte, stand hier nicht geschrieben, dass sich die AfA "selber ein Bild machen muss" ????
Die "AfA" macht gar nix - das macht der "Ärztliche Dienst der AfA" (ÄD und nicht MD - das ist wieder wer anders)
Die Unterlagen (Gesundheitsfragebogen) sind freiwillig - dienen aber dazu dem Gutachter das Krankheitsbild klar zu legen.
Schweigepflichtsentbindungen NIE im Voraus - meist werden die nicht benötigt. Und WENN, dann bestimmt das der ARZT des "ÄD"
Hier mal für dich weitere Infos, damit man nicht alles wiederholen muss: erstes Beratergespräch ...gut oder schlecht?
"Wirkt man mit" und zeigt Bereitschaft den Gesundheitszustand offen zu legen? Dann "könnte" der MD ja sehen dass die (meine) Frau schon sehr zu knabberen hat und es Ihr wirklich nicht gut geht.
Der ÄD sollte das schon feststellen können - es kommt drauf an, ob Ihr Chancen seht, dass deine Frau das sogenannte "Nahtlosverfahren" erhalten kann - heißt: sich "dem Arbeitsmarkt mit seinen Einschränkungen zur Verfügung stellen" (sonst gibts kein ALG I - denn das ist eine Versicherungsleistung) - aber parallel eben Prüfung der Nahtlosigkeit (= in ALG I bleiben bis geklärt ist, ob sie in eine Rente kann oder nicht). Hier sollte mal eine ANSTÄNDIGE Beratung durch die AfA erfolgen!
Um das vorsoglich verhinderen zu können, könnte Sie ein Job bekommen, der nur 5 Kilometer entfernt ist, wo wir schon vorgesprochen haben und die Chefin sagte, dass Sie "versucht" das klug anzugehen und meine Frau durch das Alter als "schwer vermittelbar" einzustellen und somit auch eine Förderung von der AfA bekommen könnte.
dann wartet Sie noch gute 14 Tage und dann geht Sie zur AfA hin, (wir sollen nix machen mit der AfA bezüglich dieses Jobs) und Sie die Chefin sagt dann dass Sie meine Frau haben möchte zwecks Probearbeit.
Dazu kann ich nicht wirklich was sagen - da müsste die AfA ja auch mitspielen.
Zuerst mal solltet Ihr Euch wegen der "Nahtlosigkeit" erkundigen - Beratung evtl. auch im VDK? - einen Schritt nach dem anderen,
damit jetzt kein Fehler passiert.
Gebt Ihr jetzt an, deine Frau kann sich nicht dem Arbeitsmarkt (theoretisch) zur Verfügung stellen, fällt die Leistungsgrundlage ALGI weg!
Ich habe zu schnell den ersten Beitrag auf Speicheren gedrückt, Sorry..... da geht es noch weiter mit der wirklichen Frage.
Ich verstehe absolut diese Antwort von Euchnicht, kann absolut damit NIX anfangen:
"Der ÄD sollte das schon feststellen können - es kommt drauf an, ob Ihr Chancen seht, dass deine Frau das sogenannte "Nahtlosverfahren" erhalten kann - heißt: sich "dem Arbeitsmarkt mit seinen Einschränkungen zur Verfügung stellen" (sonst gibts kein ALG I - denn das ist eine Versicherungsleistung) - aber parallel eben Prüfung der Nahtlosigkeit (= in ALG I bleiben bis geklärt ist, ob sie in eine Rente kann oder nicht). Hier sollte mal eine ANSTÄNDIGE Beratung durch die AfA erfolgen! "
Diese Aussage von Euch:
Heißt das also wir sollten lieber die Klappe halten? (Eigenschutz) verstehe ich auch nicht.Und Ja es ist komplex..stimmt.
Dazu musst du dir ein wenig Wissenshäppchen einverleiben über dieses Verfahren - damit du verstehst und Ihr entscheiden könnt, wohin es mit deiner Frau gehen soll: in Arbeit, wenn auch nur vorübergehend oder eingeschränkt und dann derzeit mit dem Lohn und OHNE ALGI - oder eher wegen ihrer vielen Erkrankungen in eine Erwerbsminderungsrente, vorgezogen vor der "normalen Rente" - sie geht ja auf die 60 und leichter wird es nicht.
Also versuch mal das hier zu verstehen: Deutsche Rentenversicherung - Sozialmedizinisches Glossar - N - Nahtlosigkeitsregelung
Sozialversicherung kompetent - Allgemeines
Die Nahtlosigkeitsregelung nach § 145 SGB III zur Zahlung von Arbeitslosengeld (Nahtlosigkeits-Arbeitslosengeld).
Zusammenfassung Begriff Die Nahtlosigkeitsregelung des Arbeitslosengeldes soll dauerhaft leistungsgeminderte Arbeitnehmer vor Nachteilen schützen, die infolge der unterschiedlichen Zuständigkeiten von Kranken-, Renten- und Arbeitslosenversicherung auftreten können. Das Arbeitslosengeld ...
Ich weiß, ist ätzend, aber man muss versuchen das zu verstehen um keine Fehler zu machen.
@gila danke für die Links zwecks Nahtlosigkeit....ich verstehe da nur"Bahnhof" und werde am 1. August wo meine Zugehörigkeit zur VdK beginnt dort ich klug machen, was da in den Links geschrieben steht ist für mich nicht nachvollziehbar. Absolut nicht.
Ja..."wohin die Reise gehen soll" ist schon eine gute Feststellung von Dir. Gratualtion
Ich hatte es geschafft....vom Beginn des Kündigungsschreibens....über die 4 Monate Kündigungsfrist hinnaus....eine AU für meine Frau zu bekommen, mit der innigsten Hoffung ,dass der Termin beim Psychologen dann auch eine weitere Krankschreibung nach-sich-zieht und das Krankengeld von der KK sich immer noch auf den letzten Verdienst meiner Frau bezieht. Wir wollten die 72 Wochen schaffen und in Begleitung der drei Doktoren dann irgendwann den Antrag auf Erwerbsminderungsrente stellen....... Ein "Vorgespräch" mit der VdK zeigte mir dass man die besten Möglichkeiten hat wenn man die 72 Wochen voll ausschöpft.......
Ja der Psychater hat da ein Strich durch die Rechnung gemacht.
Nun ist die "nahtlose Kette" unterbrochen, die Frau musste zur AfA nach den 4 Monaten und 2 Wochen und bekam das von mir aufgezeigte "erste Beratungsgespräch" wo nun festgestellt werden soll....was nun wirklich los ist mit Ihr. Kommt dann irgendwann ein Vorschlag dass Sie zur Reha soll...fragt man sich ob das dazu führen wird mit fast 58 dann dem Arbeitsmarkt zur verfügung zu stehen? Wie / Sie hatten vor über 10 Jahren schon zwei Kuren / Reha gemacht..... und gesehen was "da abgeht"..... am Ende hat sich meine Frau in Ihr Zimmer eingeschlossen auf der Kur. War Ihr zu fett wie da rumgehurrt wurde und viele andere Dinge. Psychologische Gespräche erzeugten Weinkrämpfe bei Ihr usw. Ich musste das Alles als Mann mit ansehen...live.
Ziel ganz klar ist die Erwerbsminderungsrente und Schluss ist.
Dazu darf man jetzt in dieser Phase keinen Fehler machen. Ich glaube ich produziere fehler wie am Fließband.
Sorry...deshalb schreibe ich ja hier.
Dann beschäftige dich mit dem Thema Nahtlosigkeit und lies das MEHRMALS - es IST halt kompliziert - aber mit mehrfachem Lesen wirst du das wichtigste auch erstmal verstehen. Deine Frau muss nicht "gesund" sein - sie muss sich dem Arbeitsmarkt BEI BEANTRAGUNG "zur Verfügung" stellen mit ihrer "Restleistungsfähigkeit" - das ist mehr eine "proforma"-Sache, denn nur wer zur Verfügung steht, hat auf diese Leistung einen Anspruch.
ALG I ist eine VErsicherungsleistung - jeder zahlt in den Pott und wer seinen Job verliert, ist dann halt "versichert" und kriegt was - aber eben nur, wenn er weiter "zur Verfügung" steht, denn "theoretisch" ist man wegen der sog. "Versicherungsgemeinschaft", die in den Pott einzahlt verpflichtet, schnellstmöglich wieder Arbeit zu finden. (vereinfacht mal gesagt)
ALG II ist was anderes - das ist eine Sozialleistung, die dann eintritt, wenn es kein ALGI gibt.
Der zuständige Rentenversicherungsträger dürfte jetzt dann eben noch KEINE Feststellungen getroffen haben, ob eine verminderte Erwerbsfähigkeit im Sinne der Gesetzlichen Rentenversicherung vorliegt. Und die DRV hat ja noch nix "festgestellt".
Das ist sowas wie ein "Schwebezustand" - denn "arbeitsunfähig" stünde jemand nicht zur Verfügung und erwerbsgemindert auch nicht.
Damit man also in dieser "Schwebe" nicht in ein finanzielles Loch fällt, gibt es diese "Nahtlosigkeit" - in der man sich (um ALGI zu erhalten) erstmal "zur Verfügung stellt" - mit der "Restleistungsfähigkeit" - was dann durch den ÄD untersucht wird und danach steht dann zur Debatte, ob sie erwerbsfähig ist mit diversen Einschränkungen und auch stundenmäßig - oder unter 3 STunden und dann eigentlich in die Rente gehört.
Dann müsste ein Rentenantrag gestellt werden.
Da sie aber "zur Verfügung steht" (theoretisch) und ALGI dadurch erhält, muss das ALGI so lange gezahlt werden, bis die Rente "durch" wäre.
Dazu kann dann auch der VDK genaues erklären!
Es soll also aus so einem "Schwebezustand" keine "Hängepartie" ohne finanzielle Absicherung geben, BIS alles letztlich geklärt ist.
DAS war mal eine perfekte Antwort....1000000 Dank
Gerne - hat auch was gebraucht, bis ich das kapiert habe als ich in die gleiche Lage kam
man frisst ja nicht die Weisheit so mim Löffel ...
Hallo Stubenpilot,
also der erste Fehler ist schon mal, daß du hier die Geschichte deiner Frau auf diverse Threads verteilst, damit hat niemand einen grundsätzlichen Überblick worum es denn geht und vor allem was da so in der Vergangenheit bereits abgelaufen ist. kaum einer der hier helfen will hat die Zeit sich in zig Threads einzulesen - das mal dazu.
Dein Problem ist zuerst einmal, daß deine Frau es eben nicht geschafft hat eine dauerhafte AU zu erreichen, welche dann dazu führt das sie bei der KK mal ausgesteuert wird (Thema 78 Wochen dauerhafte AU).
Denn nur dadurch würde sich ggf. ein Nathlosigkeitsfall bei der AfA gem. § 145 SGB III ergeben. Das hätte den Vorteil das die KK bereits innerhalb des KG-Zeitraumes mit Sicherheit mal den Versuch unternommen hätte deine Frau über einen Reha-Antrag seitens der DRV prüfen zu lassen ob nicht wohlmöglich eine EMR in Betracht zu ziehen ist.
Nun aber sitzt deine Frau bei der AfA als regulärer ALG-I Fall (Arbeitslos) und wirst dementsprechend auch behandelt.
Da wie ich zufällig lesen konnte, du ja der SB so einiges erzählt haben wirst, will diese nun mal vom äD-Gutachter prüfen lassen, in wie weit deine Frau überhaupt einer Vermittlung zur Verfügung steht. Das bedeutet dann, daß du den Gesundheitsfragebogen ausfüllen solltest und sofern vorhanden zumindest auch für den behandelnden Hausarzt mal eine Schweigepflichtendbindung unterschrieben beifügen solltest, sofern du nicht alle aktuellen Befundunterlagen von diesem selbst für den äD-Gutachter besorgen willst/kannst. Die Schweigepflichtendbindung solltest du grundsätzlich auf jedenfall auf max. 3 Monate Gültigkeit eingrenzen, ansonsten kann diese bis zu 3 Jahre zur Anwendung kommen, was wahrlich nicht sinnvoll erscheint.
Ob du dem äD-Gutachter auch noch eine Schweigepflichtendbindung für den Psychiater ausstellen willst, bleibt dir überlassen und wird notfalls eh vom äD-Gutachter nachgefordert.
Bei alle dem sollte dir auf jedenfall klar sein, daß solange die AfA nicht das äD-Gutachten vorliegen hat, mit Sicherheit nicht so ohne weiteres den Leistungsantrag bescheiden wird, denn da hier kein Nathlosigkeitsfall als solcher (Aussteuerung beim KG) vorliegt muß im Vorfeld abgeklärt werden ob deine Frau überhaupt einer Vermittlung zur Verfügung steht (Stichwort Restleistungsvermögen). Genaueres kannst du hier im Forum zu hauf nachlesen.
Und du solltest dich vielleicht auch nicht auf wage Arbeitsangebote einlassen, wo der neue Arbeitgeber gleich mal Leistungszuschüsse der AfA abgreifen möchte. Mir erscheinen solche Arbeitgeber gelinde gesagt unseriös, zumal du nicht wissen kannst was dann passiert, wenn es kein Geld der AfA mehr gibt. Im schlimmsten Fall ist dann deine Frau wieder einige tage älter und auf dem Arbeitsmarkt sieht es noch schlechter aus. Da wäre ggf. der Weg in die Verrentung vielleicht der sinnvollere.
Da du ja offenbar den Weg in eine EMR einschlagen möchtest, erscheint es mir nicht sehr sinnvoll hier mit besonderer Vorsicht hinsichtlich der Schweigepflichtendbindung zu kommen, zumal deine Frau ja bereits ein entsprechendes Lebensalter erreicht hat und es damit wohl eher ein letztmaliger Aufendhalt bei der AfA sein dürfte, im Gegensatz zu sonst weit jüngeren Antragstellern. Gegenüber dem äD-Gutachter solltest du dann mit offenen Karten spielen, immer in der Hoffnung das er deine Frau bereits so kaputt (psychisch als auch körperlich) das er ihr auch zu einem Rentenantrag rät, denn dann könnte sich daraus noch ein Nathlosigkeitsfall entwickeln, bei welchem deine Frau dann aus den Vermittlungsbemühungen heraus genommen würde. Allerdings würde sie dann seitens der AfA dazu aufgefordert binnen 1. Monat einen Reha-/Rentenantrag bei der DRV zu stellen, womit sich die AfA das Dispositionsrecht sichern würde. Das aber bliebe noch abzuwarten, denn dazu bedarf es das äD-Gutachten und das kann je nachdem wie der äD es macht (kann per Aktenlage aber auch durch persönliche Untersuchung erfolgen) einige Zeit dauern. Vielleicht wäre in Fall deiner Frau sogar eine persönliche Begutachtung der bessere Weg, wer weiss.
Also solltest du den Gesundheitsfragebogen und je nachdem wie du dich entscheidest, die Schweigepflichtendbindung(en) und ggf. aktuelle ärztliche Befunde
in einem verschlossenen Umschlag direkt per Einschreiben an den äD-Gutachter schicken bzw. dort persönlich abgeben. Bitte nicht beim SB abgeben, denn da hast du keine Garantie das dort nicht die neugierde größer ist und man einen Blick riskiert. Per Einschreiben deshalb damit du einen Zustellungsnachweis hast.
Wenn der äD-Gutachter eingeschaltet wird, kann dies durchaus bedeuten, daß die AfA erst dann eine Entscheidung über ihr ALG-I trifft, wenn das Gutachten auch vorliegt. Da wäre es ggf. Vorteilhaft wenn ihr gleich mal einen Antrag auf eine vorläufige Leistungsentscheidung gemäß § 328 SGB III stellt, denn ansonsten könnte sich das ganze bis zu einige Wochen durchaus hinziehen. Wie gesagt kann muß aber nicht. Nur leider neigt die AfA immer häufiger dazu Leistungsbescheide hinaus zu zögern, gleichwohl sie eigentlich binnen 4 Wochen entscheiden soll. Mustervorlagen von Anwälten zu einem Antrag nach § 328 SGB III findet man bei Tante google genügend. Wichtig ist das der Antrag schriftlich gestellt werden muß, sonst reagiert die AfA nicht.
Alles weitere wenn sich neues ergibt.
Nicht dauerhaft AU? Wo in den verschiedenen Posts wurde das erwähnt? Wie kam das zustande?
Vielleicht kann man da noch was "bewegen"?
Ich glaub ich habe es - war das hier diese Aussage - in der "Ich"-Form?
Ist diese AU noch gültig? WANN ist die dann zu Ende?
Da muss man unbedingt mit dem Hausarzt sprechen, dass es um existenziell wichtige Dinge geht und er das noch fortführen soll -
wenigstens, bis der Psychiater da übernehmen kann.
danke für deinen Hinweis, ich hab mich da vielleicht etwas unglücklich ausgedrückt.
Ich meinte mit nicht dauerhaft die durchgängigen 78 Wochen AU, dauerhaft war sie ja so wie ich gelesen habe ca. 4 Monate durch den Hausarzt, der sie ja jetzt nicht mehr weiter AU schreibt und der Psychiater will es aktuell anscheinend ja noch nicht.
Somit käme für sie der Standardfall der Nathlosigkeit aus der Aussteuerung beim KG eben nicht in Betracht, was dennoch nicht bedeutet das der äD-Gutachter sie dennoch als Nathlosigkeitsfall gemäß § 145 SGB III einstufen kann, eben wenn sie für mehr als 6 Monate unter 3 Std./tägl. nur noch Leistungsfähig wäre. Das dürfte dann wohl vom allgemeinen Gesundheitszustand abhängig sein (Psyche und andere gesundheitliche Einschränkungen). In dem Fall käme dann auch die DRV mit ins Boot.
Bewegen wird man da wohl eher leider nicht viel können, wenn der Hausarzt sich weigert weiter AU zu schreiben und der Psychiater weil er sie und ihren Fall ja offensichtlich noch nicht gut genug kennt.
Nun ja so ist das wenn man hier und da alles zusammen suchen muß, weil jemand zig Threads aufmacht anstatt alles in einem fortlaufend zu schreiben. Da kann dann mal schnell was durcheinander geworfen werden.
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator...: 18 Juli 2019 ...
Danke für die Aufklärung. Auch wieder extrem hilfreich!
Und so ging das daher mit der AU Schreibung:
1. Firma vergibt Reinigungskräfte extern,Hausmeisterfrau einfach entlassen....fertig. Frau extrem sauer und bekam quasi ein Schock... NIX ging mehr.
2. Hausarzt Informiert, der schrieb nach Erhalt der ordendlichen Kündigung sofort zum "Eigenschutz" krank, mit den HInweis einen Neurologen aufzusuchen.
3. Neurologe Termin Wartezeit 4 Wochen, der Stellte fest das ernsthafte Depreesionen da sind, wir spielten mit offene Karrten und erwähnten das Ziel der Erwerbsminderungsrente.
4. Hausarzt & Neurologen kamen beide zum Schluss dass eine Erwerbminderungsrente das Klügste sei, dazum müsste aber auch ein Psychater mit "ins Boot"...weiter Krankschreibung.
5. Termin mit Psychater dauerte fast 6 Wochen Wartezeit...... in der Zeit weiter AU geschrieben.
6. Kündigunsgfrist Termin am 1. Juli überschritten.... ohne Unterbrechung krank gewesen.
7. Termin beim Psychologen auch am 1. Juli (solange hatte der Hausarzt krank geschrieben)
8. Psychologe verweigert weitere Krankschreibung...er sei kein Krankschreibearzt und das ergäbe sich erst in den ersten Sitzungen.
9. Nächste Sitzung in 14 Tagen also am 15 Juli...sofort zum Hausarzt hin damit die Krankschreibung weiter geht und der Psychater seine erste richtige Sitzung machen kann.
10. Hausarzt schreibt bis 14. Juli krank und erwähnt das "der Rest vom Psychater kommen müsse was AU betrifft"
11. Psychater schreibt am 15.Juli nicht krank...wir müssen zur AfA und meine Frau "arbeitsbereit" melden
12. Kette der dauerhaften Krankschreibung ist "flöten"
13. AfA Beraterin merkt aber was da im Vorfeld passiert ist und wie sehr meine Frau darunter leiden tut....und leitet dann die Untersuchung ein durch MD der AfA (Fragebogen usw)
14. Eingliederungvereinbarung enthält keine Bewerbungsverpflichtungen...nur das der MD der AfA aktiv wird.
15. Ehefrau ist nicht mehr krank geschrieben.... muss nun den Fragebogen einreichen und erlaubt die Entbindung der Schweigepflicht.
Traurig das die "Kette" unterbrochen wurde, obwohl ich den Psychater meiner Frau auf die Umstände hingewiesen hatte. macht er nicht. Auch nicht nach der ersten Sitzung.....
16. nächste Sitzung beim Psychater ist erst mitte August...auch da rechnen wir mit keiner Krankschreibung...er sagte wörtlich:
"Bewegung & Arbeit ist die beste Möglichkeit gesund zu werden, kaufen Sie sich Rollschuhe und fahren Sie durch die Heimatstadt (mit fast 58!), der Mensch ist ein Fluchttier und nur in Bewegung fühlt sich der Mensch wohler" (Habe versucht einen anderen Psychater zu bekommen...6 Monate Wartezeit)
17. ich habe meiner Frau geraten und auch hier im Forum gefragt und geraten diese Psychotherapie voll anzunehmen, das sei wichtig für die Krankenakte. Eventuell kommt der Psychologe dann doch noch zu Verstand (lach!) und schreibt eine AU aus (irgendwann)..... sodass die Frau nicht mehr im Stress der AfA steht.
Verstanden habe ich aber auch aus Euren Schreiben, dass meine Frau zumindestens teilweise arbeitsfähig sein müsste, wenn Sie ALG1 haben will / bekommen sollte, steht das noch gar nicht fest was-Sie-ist, gibt es nicht mal ALG1 sonderen bei einer Krankschreibung weiter von der KK Krankengeld. (?)....aber wir rechnen nicht mit einer Krankschreibung und "JA" es würde ein Segen sein, wenn der MD von der AfA feststellt das eine Beschäftigung mehr als 3 Stunden am Tag nicht mehr machbar sei. Dann könnte man ja sehr fix einen Antrag auf die Erwerbsminderungsrente stellen. Dazu muss das aber mit den 3Stunden erst mal anerkannt bzw. festgestellt werden. Da liegt unsere Hoffung drauf.
Aber die von Euch genannte Nahtlosigkeit wieder herzustellen dürfte fast unmöglich sein solange sich der Psychater quer stellt. (Denke ich mal...habe keine Ahnung.)
Arbeit gibt es sogut wie keine oder weit entfernt wo meine Frau quasi unmögkich ohne Füherschein hin-kommen kann. Eine Reha mit 58 dann um die Arbeitskraft wieder-herzustellen scheint mir sinnlos zu sein...und meine Frau würde da nie zu einer Reha fahren nach den Erfahrungen was Sie vor über 10 Jahren machen konnte. Lieber 500€ oder so fest in der Hand "vorab" bevor die richtige Rente greift...als nach 1,5 jahren ALG1 umher-geeiere...dann nicht mal mehr H4 ausgezahlt wird, weil ich als Mann 1600€ Netto verdiene.
So die Geschichte und ich möchtein der jetzigen Phase nix falsch machen was enorme Konsequenzen haben würde.
Dieses dubiose Arbeistangebot was da "im Raum steht" wo die Chefin mal fix Leistungen abgreifen will...das kommt mir auch komisch vor..und Ja..fallen die Leistungen weg von der AfA.....kann es sein das die meine Frau dann raus setzen....kann sein...muss nicht sein.... und obendrein würde sich das doch irgendwie wiedersprechen....denn in einer Seite sagen wir dass meine Frau "nicht mehr kann" und zeitgleich geht Sie dann in ein paar Wochen dieses dubiose Arbeitsangebot mit Probezeit usw. ein.....(Pure Angst dass es mit der Erwebsminderungsrente nicht klappt!).... das würde im gutem Fall wenn der Job stimmt in der Reinigung ein Erfolg sein...kann aber auch in die Hose gehen und dann steht man da wie blöde...... man sagt "Sie kann nicht" und geht dann freiwillig arbeiten?
Gott was für eine komische Situation ist denn das?
Schwierige Situation, da muss man mal in Ruhe drüber nachdenken. Theoretisch ist es so, aufgrund des schlechten Allgemeinzustandes deiner Frau müsste der Hausarzt problemlos in der Lage sein, sie weiterhin krank zu schreiben.
AU heißt arbeitsunfähig und das ist sie ja wohl!
Wertungen: saurbier, Kerstin_K und Bitas
zuerst einmal, ich kann genauso wie gila da den Hausarzt eher mal nicht verstehen.
Er als Hausarzt sollte doch deine Frau und deren Gesundheitszustand am besten kennen, aufgrund jahrelanger Patientenbeziehung. Er müßte doch einschätzen können wie es um die Arbeitskraft deiner Frau bestellt ist. Irgendwie schon etwas merkwürdig.
Deine Frau sollte jetzt zumindest mal versuchen auch einen Termin bei einem anderen Psychiater zu bekommen, denn der jetzige scheint offensichtlich nicht der beste zu sein - sofern er derartiges geäußert hat -.
Hinsichtlich der AfA gilt jetzt zu beachten, sie ist nun mal Arbeitslos aufgrund der Kündigung ihrer bisherigen Arbeitsstelle.
Egal wie da jetzt die Begutachtung durch den äD-Gutachter mal ausfällt, sie muß sich der AfA immer grundsätzlich mit ihrem Restleistungsvermögen entsprechend den äD-Gutachten einer Arbeitsvermittlung zur Verfügung stellen. Komme da bloß nicht auf die Idee die Arbeitszeit als geringer einzuschätzen bzw. der AfA-SB gegenüber zu erwähnen als sie bisher war (in den letzten jahren), denn daran bemisst sich die Höhe des ALG-I.
Seitens der AfA hat deine Frau alters bedingt einen Leistungsanspruch für 18 Monate bzw. mit 58. Jahre sind es sogar 24 Monate. Hier kommt es nun darauf an welches Alter deine Frau bei Antragstellung hatte.
Des weiteren - so kenne ich das - kommt für die AfA eine Vermittlung im Umkreis von max. 25km in Betracht, da allerdings spielt es leider keine Rolle wie deine Frau dann zur Arbeit kommt, das ist alleine ihr Problem.
Und wenn ihre Ärzte zu einer Rente tendieren, dann verstehe ich leider das Verhalten des Hausarztes schon mal gar nicht. Dem sollte eigentlich klar sein das dies eine dauerhafte AUB voraus setzt, genauso das da von den behandelnden Ärzten mal eine Rehabilitaion aufgrund des schlechten Gesundheitszustandes in Erwägung gezogen wird. Eine Antrag auf eine medizinische Rehabilitation kann jeder Arzt stellen, wenn er die Erwerbsfähigkeit als erheblich gefährdet betrachtet.
Um eine Rehabilitation wird deine Frau jedoch keineswegs herum kommen - egal welche Erfahrungen sie früher einmal gesammelt hat -, denn dies ist das Recht der DRV, im Vorfeld einer Rentenbewilligung auf eine Rehabilitation zurück zu greifen, um damit ggf. die Erwerbsfähigkeit wieder herstellen zu können, oder halt zu sehen welches Restleistungsvermögen hinsichtlich der Erwerbsfähigkeit noch vorliegt. Wenn sie da von sich aus nicht bereits ist mitzuwirken, nun dann sieht es mit einer Rente (EMR) leider mal schlecht aus. Auch da sollte man sich nicht gleich auf eine volle EMR versteifen, denn häufig ergibt sich leider nur eine Teil-EMR - wenn überhaupt.
Und dein Aussage lieber 500,-€ in der Hand ist unsinnig, denn es gibt hier eindeutige Spielregeln an die wir uns nun mal alle halten müssen.
Daher wäre der Weg über eine langfristige AUB eben der finanziell beste weg, denn das KG ist nun mal um einiges Höher als das ALG-I und das wieder weit mehr als z.B. ein ALG-II, wo ja wie du bereits angemerkt hast ihr als BG mit deinem Gehalt voll berücksichtigt werdet.
Übrigens, auch wenn jetzt eine dauerhafte AUB nicht drin ist, könnte ggf. ein anderer Psychiater den Gesundheitszustand deiner Frau ganz anders beurteilen - wer das schon - und damit wohlmöglich auch wieder eine AUB ausstellen. Also den Versuch sollte man ggf. nicht aus den Augen verlieren, zumal damit ja auch deiner Frau geholfen werden kann/könnte.
Darüber solltet ihr euch mal ernsthafte gedanken machen.
Danke @saurbier für diese wichtigen Hinweise...auf die Idee wäre ich nie gekommen, dass da selbst bei dem Rest-Leistungsvermögen...wenn man angibt dass man maximal drei Stunden arbeiten könnte...dass dann auch das ALG1 in der Höhe betroffen sein wird. Das war wichtig. Danke
Ja das Doktoren Problem ist wirklich komisch. Irgendwie hat man auch eine persönliche "Scheu" davor den Hausarzt erneut zu bitten eine AU auszustellen. Das Kind ist eh im Brunnen gefallen, denn nun ist ja eine Unterbrechung drinne zwischen der Krankengeldzahlung "vor der Kündigung" bis über die Kündigungsfrist hinnaus.... hier macht man schon "Minus"....aber es ist verkraftbar.
Ich fasse mal zusammen was ich nun von Euch über die "Nahtlosigkeit" verstanden habe:
Jetzt in dieser Situation sieht die AfA eine Frau die sich melden "muss" weil die AU abgelaufen ist, die Frau hat Anspruch auf ALG1 ist aber nach eigenen Angaben nicht voll arbeitsfähig. Hier stutzt die AfA also und denkt..."Warum sollen wir ALG1 bezahlen wenn die Frau nicht voll einsetzbar ist? Schalten wir mal den äD ein"........ die Krankenkassen freuen sich lustig, denn die Frau ist raus aus dem Krankengeld-zahlen weil eine weitere AU Bescheinigung fehlt...die müssen nicht zahlen.......
Nun liegt es an den Angaben von den drei behandelnen Doktoren (Neurologe / Hausarzt / Psychater) welche Einschätzng die geben, an Deren Einschätzung gelangt der äD der AfA zu einem Ergebnis. (Gutachten) dieses kann ja nur aussagen dann, dass entweder die Frau voll arbeitsfähig sein sollte, oder aber nicht mehr als drei Stunden einsetzbar ist.......
Kommt der Fall das diese 3-Stunden in Betracht kommen....versucht nun die AfA die Deutsche Rentenversicherung mit-ins-Boot zu holen, denn warum soll man die Frau ALG1 zahlen wenn die eh eventuellen Anspruch auf die Erwerbsminderungsrente hätte?
Vom Prinzip her will keiner zahlen ohne Grund. In dem Begriff Nahtlosigkeit steckt also, dass nun genau diese-Zeit abgedeckt sein wird mit Zahlungen.....solange keine Entscheidung gefallen ist, wie weiter vorgegangen werden muss. Ich hoffe das habe ich richtig verstanden. ???
Heute wurden bei der "Check-Untersuchung alle 4 Jahre" beim Hausarzt noch mehrere Knoten an der Schilddüse festgestellt, das wird auch noch eine recht dumme Krankengeschichte werde. Braucht kein Mensch aber so ist die Natur. Ich gebe nun erst mal den Krankenfragebogen ab...und schaue was dabei raus kommt. Und warum versteife ich mich so auf diese Erwerbminderungsrente? Nun wie erwähnt und auch von Euch gut beschrieben (danke!) steht Ihr ja 1,5 Jahre das ALG1 zu..... (in wie-weit das ausschöpfbar ist steht in den Sternen)....aber am Ende kommt dann überhaupt kein ALG2 zu Stande und dann wird es finanziell echt eng. Deshalb sind 500€ in der Hand mit der Erwerbsminderungsrente immer noch besser als NIX. Das es nur eine "Teilweise" Erwerbsminderungsrente gibt / geben könnte habe ich noch nie gehört.
Was für eine komische Situation.
25 Km ist zumutbar ohne das es die AfA intererssiert "wie-man-dort-hinkommen-kann"?...Upps.....! Wanderen soll ja gesund sein und wie man weiss laueren seit Jahren einige komische Gestalten in den Wäldern...da ist es angebracht "schnell-zu-wanderen"
Das stimmt so nicht. Es gibt Zumutbarkeitszeiten für die Wegstrecken, auf den km-Umkreis kommt es dabei nicht an.
Allerdings dürftr die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel zumutbar sein, sofern nicht gesundheitliche Gründe dem entgegenstehen. Dann wird diese völlig unselbständige Frau, die offenbar nur das Anhängsel ihres Ehemannes ist, das wohl lernen müssen.
Wertungen: gila und Lucky Luke
ich möchte mich da jetzt nicht unbedingt festlegen, aber mir wurde das damals (2012) so von der AfA SB gesagt.
Nun gut in meinem Fall spielte da ja auch die Gesundheit mit rein - das darf man wohl nicht vergessen. Die Zumutbarkreitsklausel mag die AfA sicherlich strenger bei jüngeren und vor allem gesunden Antragssteller aussprechen, aber auch auf den ausgeübten Beruf hin.
Eine Putzfrau weiter als tägl. 25km zur Arbeit fahren zu lassen dürfte sicherlich nicht mit dem Verdienst in einklang stehen - das ist aber nur meine Meinung. Vorerst entscheidet ja mal die AfA SB in welchem Umkreis eine Vermittlung sinnvoll in Frage kommt und das ist so einiges eine Ermessensfrage.
@Stubenpilot
Nun ja hier stimmt leider Kerstin_K´s Aussage
So ganz ohne wird man sich da nicht zurück ziehen können.
Mir scheint auch, daß du dir das mit der Erwerbsminderungsrente ein klein wenig zu einfach vorstellst. Sorry aber an der Einstellung sind leider schon viel zu viele gescheitert.
Ja es gibt bei der DRV verschiedene Formen der Erwerbsunfähigkeit wie z.B. im § 43 SGB VI geregelt. Also zuerst wäre da einmal § 43 Abs. 1 SGB VI - die Teil-EMR bei der man noch zwischen 3-6 Std./tägl. einer Erwerbsfähigkeit nachgehen kann und zwar jede die auf dem Arbeitsmarkt angeboten wird und nicht durch das ärztliche Gutachten seitens der DRV von vorne herein aufgrund der Gesundheitlichen Einschränkungen ausgeschlossen wird.
Dann wäre da der § 43 Abs. 2 SGB VI der eine volle Erwerbsminderung vorsieht, wenn man lediglich nur noch unter 3 Std./tägl. erwerbsfähig ist.
Hinzu kommt dann noch die sogenannte Richterrente, welche auf einer Teil-EMR basiert, aber wegen der Verschlossenheit des allgemeinen Arbeitsmarktes (lt. Auskunft der AfA) dann ebenfalls zu einer vollen Erwerbsminderungsrente führen kann. Wohlgemerkt führen kann und nicht zwangsweise führen muß. Hier erhält man die gleichen Leistungen wie bei einer vollen EMR aus rein gesundheitlichen Gründen.
Zu guter letzt gibt es noch eine Berufsunfähigkeitsrente (heute nach § 240 SGB VI), welche allerdings ausläuft weil darauf eigentlich nur noch vor 1961 geb. Anspruch haben. Ich gebe allerdings zu ich hab da bis heute noch nicht den richtigen Durchblick, eben weil es immer noch Menschen gibt welchen man lt. Reha-Abschlussbericht eine Berufsunfähigkeit attestiert, auch wenn diese nicht vor 1961 geb. sind.
Und nicht zu vergessen, alle Renten können befristet aber auch unbefristet (bis zur Regelaltersrente) bewilligt werden, heißt bei ersterem man sie sie seitens der DRV jederzeit wieder entziehen.
Bei allen Rentenarten steht immer im Fordergrund ob die DRV überhaupt anhand der vorliegenden medizinischen Unterlagen bereit ist die eine oder andere Rente zu bewilligen. Hier im Forum kann man sehr gut sehen, daß da seitens der DRV häufig eher ausgeknobelt wird anstatt den ärztlichen Rat zu folgen. Was da also im Hintergrund so entscheidungsrelevant ist scheint leider für uns nicht Glasklar zu sein. Wir haben hier schon so einige Fälle gehabt wo sowohl die Reha-Ärzte als auch Gutachter z.B. eine volle EMR empfohlen hatten und dennoch es zu keiner solchen kam.
Ich z.B. durfte dieses Spiel 1998 selbst erleben, wo ich von 5 Reha-Ärzten in zwei DRV Maßnahmen als berufsunfähig eingestuft wurde, aber mein Rentenantrag dennoch abgelehnt wurde. Erst ein im Anschluss fast 5 Jahre andauerndes Klageverfahren mit Gerichtsgutachter brachte mir dann das Gerichtsurteil für eine unbefristete Berufsunfähigkeitsrente. So z.B. auch bei Doppeloma und ihrem Mann, die jahrelang vor Gericht streiten mußten. Und aktuell scheint es bei meinem Weiterbewilligungsantrag bezgl. meiner bisherigen Arbeitsmarktrente ggf. nicht anders zu laufen, denn bisher liegt noch keine Entscheidung vor, weshalb ich wieder einmal bei der AfA arbeitslos melden mußte.
Übrigens, es steht deinen Ärzten auch jetzt immer noch frei deine Frau wieder auf Dauer AU zu schreiben. Dann würde zwar das ALG-I entfallen, hätte aber sicherlich den Vorteil das diese noch ein etwas höheres KG erhalten würde als jetzt das ALG-I (66%) ist, eben weil es sich ja nach dem Verdienst der letzten 12 Monate richtet.
Ich würde mir da rum im Moment noch überhaupt gar keine konkreten Gedanken machen, denn dass eine Frau die ja augenscheinlich doch einige Einschränkungen hat, 58 Jahre alt ist und aus der Krankheit kommt gleich morgen einen tollen Putzjob findet in unmittelbarer Nähe durfte auch eher unwahrscheinlich sein

References: § 145
 § 145
 § 328
 § 328
 § 145
 § 43
 § 43
 § 43
 § 240