Source: https://www.tus-valmetal.de/der-verein-2/historie/
Timestamp: 2018-09-24 23:54:12+00:00

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Historie – TuS-Valmetal e.V.
In der Saison 1985/86 musste die Mannschaft dann allerdings in die Kreisliga A absteigen. Unter ihrem neuen Trainer Berni Richard gelang ihr im Jahr darauf jedoch der direkte Wiederaufstieg. Es zeigte sich aber, dass die Mannschaft nicht mehr über genügend Substanz verfügte, um in der Bezirksliga mithalten zu können. Nach nur einer Saison (1987/88) erfolgte – wenn auch unter äußerst unglücklichen Umständen – der erneute Abstieg in die Kreisliga A.
Zum einen verfügte der Verein – bedingt durch die gute Jugend­arbeit – über einen großen Stamm guter Fußballspieler, der zudem noch durch einige auswärtige Spieler gezielt verstärkt wurde. Von diesen sei hier nur Torjäger Hubertus Albers aus Siedlinghausen erwähnt, der in den Jahren seiner Vereinszugehörigkeit (1984 —1987) durch Beine vielen Tore maßgeblich zu den Erfolgen des TuS Valmetal beigetragen hat. Zum anderen gelang es den Verantwortlichen, mit Werner Schweins, Winni Dolle, Karl—Hubert Brambring, Reinhold Bültmann, Berni Richard und Helmut Schmidt qualifizierte Trainer zu engagieren, die in der Lage waren, aus den jeweiligen Mannschaften das Optimale herauszuholen. Ein nicht zu unterschätzender Faktor war Sicherlich auch die gute Kameradschaft unter den Spielern, die sich auch auf dem Spielfeld positiv bemerkbar machte.
Nach dem Abstieg aus der Bezirksliga nach der Saison 1987/88 begannen für den TuS Valmetal schwierige Jahre, da der erforderliche Generationswechsel nicht reibungslos vonstatten ging. Die älteren Spieler, die nach dem Abstieg die Fußballschuhe an den berühmten Nagel hängten oder zu einem anderen Verein wechselten, konnten trotz der guten Jugendarbeit nicht gleichwertig ersetzt werden. So musste die Mannschaft nach zwei Jahren in der Kreisliga A den bitteren Weg in die Kreisliga B antreten. Dieser Abstieg hatte zur Folge, dass weitere Spieler den Verein verließen, da sie in höherklassigen Vereinen bessere Perspektiven für sich sahen. Während die erste Saison in der Kreisliga B trotz vieler Querelen und Probleme – Trainer Werner Schweins warf mitten in der Saison das Handtuch – noch halbwegs zufrieden stellend abgeschlossen werden konnte, bahnte sich in der Saison 1991/92 eine sportliche Katastrophe an. Nach einem Start mit 0:16 Punkten drohte der freie Fall in die Kreisliga C, was mit einiger Sicherheit das vorläufige Ende des Seniorenfußballs im TuS Valmetal bedeutet hätte. Nur durch den Einsatz von erfahrenen Spielern aus der erfolgreichen Alte Herren-Mannschaft konnte der Abstieg knapp vermieden werden.
Ausflüge in die Umgebung, Karnevalsfeiern, Theateraufführungen und Rekrutenabschiedsfeiern füllten das gesellige Programm bis 1914. Die letzte Eintragung im Kassenbuch am 6. September 1914 lautet: “Für Pulver zum Böllerschießen RM 3,-“ – dann schwiegen die Bücher bis 1919.
Die Vereinsarbeit ist nun vielseitiger. Faustball und – nicht zuletzt – Fußball kamen auf. Die Faustballmannschaft erzielte gute Erfolge und errang einmal die Meisterschaft ihrer Klasse.
Bei den Turnern rückten Jüngere nach. Sie wollten die vor dem Kriege erreichten Erfolge des Turnvereins fortsetzen. Bedeutender Auftakt war das Turnfest 1921 in Hüsten. Am 2. September 1923 feierte der Turnverein sein 3O-jähriges Stiftungsfest. Astronomische Zahlen erschienen im Kassenbuch — die Inflation schritt ihrem Höhepunkt zu.
Im folgenden Jahr erstand die Turnerriege neu. Beide Sparten – Turnen wie Fußball – hatten mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen. Trikots, Schuhe oder Bälle waren kaum zu beschaffen. Für Auswärtsfahrten musste Benzin gestellt werden, ganz zu schweigen von der Beschaffung der sogenannten Fahrgenehmigungen.
Abteilungsleiter Fußball Dipl. Ing. Walter Miederer
Abteilungsleiter Leichtathletik Winfried Kraft
Abteilungsleiter Schwimmen Gerhard Schwedler
Abteilungsleiter Ski Paul Reich
Abteilungsleiter Frauensport Renate Kutsch
1975 In der Generalversammlung ergeben sich Änderungen im Vorstand:
2.Vorsitzender Dipl. Ing. Helmut Eckhardt
2. Geschäftsführer Gerhard Friedhoff
1976 Erneut Änderungen im Vorstand:
2.Kassterer Horst Strickmann
Abteilungsleiter Ski Heinz Olgemann
1977 Auch in diesem Jahr wird neu gewählt:
2. Vorsitzender Dr. Dieter Hegemann
1.Kassierer Johannes Snoek
Presse -u. Werbewart Engelbert Prein
Turnverein „Sauerlandia“ Heringhausen
$1 Jeder Turner hat seiner Anstellung als Vorturner einer Riege seitens des Turnwarts Folge zu leisten und die Anordnung desselben auszuführen.
§2 Jeder Turner hat sich den Anweisungen des Turnwarts und der Vorturner zu fügen, widrigenfalls derselbe durch Vorgenannten vom Turnplatz verwiesen werden kann. Er hat sich ferner bei Austritt aus der Riege ab und bei Wiedereintritt in dieselbe anzumelden.
§3 Jeder Turner hat sich ruhig und anständig zu benehmen und darf nicht die Ordnung in der Riege durch sein Verhalten stören.
§4 Rauchen ist während des Turnens verboten.
§5 Es darf nur nach Ablegung der den Körper einengenden Kleidungsstücke geturnt werden (Hut, Rock u. Weste).
§6 Die Benutzung des Turnplatzes und der Geräte ist außer den Turnstunden nicht erlaubt.
§7 Das Betragen eines jeden Turners sei in bezug auf Anstand und gute Sitte ein gutes.
§8 Jeder von einem Turner mutwillig an Geräten usw. verursachter Schaden ist von demselben zu ersetzen.
Erwähnt werden muss, in welch schwerer Zeit der Verein damals gestanden hat. Die Arbeitslosigkeit wurde immer größer und wirkte sich auf die Tätigkeit des Vereins nachteilig aus. Für Bälle und Schuhe und auch die Pacht für den Platz hat so manches ungenannte Mitglied aus lauter Idealismus, nur um den Verein “über Wasser“ zu halten, große Opfer gebracht. In den Jahren 1931/32 wurden die finanziellen Belastungen des Vereins derart hoch, dass alle Mühen und Opfer, die geldlichen Mittel auf zubringen, vergebens waren. Es wurde beschlossen, den Verein im Vereinsregister zu belassen, den Platz zu kündigen und die Mannschaft vom Spielbetrieb abzumelden. Mitte der dreißiger Jahre wurde auch in Heringhausen die sportliche Tätigkeit wieder aufgenommen, und zwar in Leichtathletik und Fußball. Dabei wurden viele Fahrten – teils sogar zu Fuß oder mit dem Fahrrad – zu den benachbarten Vereinen gern in Kauf genommen. Nach Ausbruch des 2. Weltkrieges im Jahre 1940 musste jeglicher Sportbetrieb wieder eingestellt werden
In den Jahren 1972 – 74 kam man sowohl in Heringhausen als auch in Ramsbeck zu der Überzeugung, dass eine zukunftsweisende Jugend- und Senior- Fußballabteilung nur bestehen kann, wenn eine breite Basis vorhanden ist. So wurde am 17.06.1974 eine Fusion mit dem damaligen TuS Ramsbeck 1893 eingegangen.

References: §2

§3

§4

§5

§6

§7

§8