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Timestamp: 2020-07-02 09:16:54+00:00

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▷ Glossar Elektrosicherheit für Azubis / Auszubildende
14. Jahrestagung Elektrosicherheit 2020 – das Programm ist online!
Die Nutzwertanalyse – was dient der Zielerreichung am besten?
Glossar für Azubis der Elektrosicherheit
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Alkoholabhängigkeit ist eine weitverbreitete Form der Abhängigkeit und wird international als Krankheit anerkannt. Da Alkohol als „legale Droge” tief in unserer Gesellschaft verwurzelt ist und von Großteilen der Bevölkerung in Maßen konsumiert wird, kann sich eine Abhängigkeit über lange Zeit entwickeln und wird oft nicht sofort erkannt. Unter Alkoholmissbrauch versteht man jegliche Alkoholzufuhr (zeitlich begrenzt oder regelmäßig) mit körperlicher oder psychischer Beeinträchtigung. Alkoholmissbrauch ist daher nicht zwingend an Abhängigkeit geknüpft, da bereits ein Autounfall unter einmaligem Alkoholeinfluss als Missbrauch gilt.
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Das Gesetz zur Durchführung von Maßnahmen des Arbeitsschutzes zur Verbesserung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes der Beschäftigten bei der Arbeit (Arbeitsschutzgesetz – ArbSchG) ist ein deutsches Gesetz zur Umsetzung von EU-Richtlinien, das die Sicherheit von allen Beschäftigten sichern soll. § 18 ArbSchG beinhaltet Ermächtigungsgrundlagen für verschiedene Verordnungen, beispielsweise der Arbeitsstättenverordnung oder der Betriebssicherheitsverordnung.
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Unter einer Arbeitsstätte versteht man eine Örtlichkeit auf einem umgrenzten Grundstück oder Grundstückskomplex, auf der mindestens eine Person ständig haupt- oder nebenberuflich arbeitet. Diese Definition umfasst also sowohl Arbeitsräume und -plätze in Gebäuden und im Freien sowie Baustellen, Lagerräume, innerbetriebliche Verkehrswege, Sanitätsräume, Pausenräume und Toilettenräume.
Ziel der Arbeitsstättenverordnung (ArbeitsstättV) ist es, die Beschäftigten in ihrer jeweiligen Arbeitsumgebung zu schützen – sowohl vor Arbeitsunfällen als auch vor speziellen Berufskrankheiten oder etwa Infektionen durch Verschmutzung. Die Arbeitsstättenverordnung dient als Instrument zur nationalen Umsetzung der europaweiten EG-Arbeitsstättenrichtlinie 89/654/EWG. Im Jahr 2016 wurde die Arbeitsstättenverordnung nach jahrelangem Hin- und Her in einigen Punkten wesentlich geändert. Hintergrund waren die Veränderungen in der Arbeitswelt. Die Neufassung trat am 3. November 2016 in Kraft.
Als Arbeitszeit bezeichnet man gemeinhin die Zeit, die ein Mitarbeiter mit der ihm zugewiesenen Tätigkeit verbringt, für die er ein monatliches Entgelt vom Arbeitgeber erhält. In § 2 Abs. 1 ArbZG wird die Arbeitszeit folgendermaßen definiert: „Arbeitszeit im Sinne dieses Gesetzes ist die Zeit vom Beginn bis zum Ende der Arbeit ohne die Ruhepausen; Arbeitszeiten bei mehreren Arbeitgebern sind zusammenzurechnen. Im Bergbau unter Tage zählen die Ruhepausen zur Arbeitszeit."
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Barrierefreiheit beschreibt eine umfassende und ganzheitliche Gestaltung aller Lebensbereiche. Es geht darum, die Lebens- und Arbeitswelt so zu planen und zu gestalten, dass sie grundsätzlich auch Menschen mit körperlichen oder kognitiven Einschränkungen selbstbestimmt und ohne fremde Hilfe zugänglich ist. Dazu sollen Barrieren durch bauliche, technische und informationstechnische Maßnahmen beseitigt werden bzw. bei Neubauten oder -entwicklungen gar nicht erst entstehen.Anspruch auf Barrierefreiheit haben Menschen mit langfristigen körperlichen, seelischen, geistigen oder Sinnesbeeinträchtigungen, die sie an der gleichberechtigten Teilhabe an der Gesellschaft hindern können. Angesichts der demografischen Entwicklung unserer Gesellschaft wird Barrierefreiheit immer weniger als Thema für eine spezielle Gruppe wahrgenommen. Stattdessen entwickelt sich das Verständnis, dass Barrierefreiheit eine selbstverständliche Aufgabe für alle von Menschen gestalteten gesellschaftlichen Lebensbereiche wird. Das umfasst weitestmöglich auch die Arbeitswelt.
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Berufskrankheiten sind Krankheiten, die die Bundesregierung nach § 9 Abs. 1 SGB VII in einer Rechtsverordnung bezeichnet, der Berufskrankheiten-Verordnung, und die ein Beschäftigter in einer versicherten Tätigkeit nach §§ 2, 3 und 6 SGB VII erleidet. Die in Anlage 1 dieser Verordnung in einer Liste aufgeführten Erkrankungen müssen nach medizinisch-wissenschaftlichen Erkenntnissen durch besonders gefährdende Einwirkungen verursacht sein, denen die Beschäftigten in erheblich höherem Maße ausgesetzt sind als die übrige Bevölkerung. Diese Liste wird nach Vorschlägen eines Sachverständigenrats dem Stand der medizinischen Erkenntnisse angepasst.
Ein Betriebsarzt ist ein vom Arbeitgeber beauftragter Mediziner, der vor allem für die arbeitsmedizinische Beratung des Arbeitgebers und der Arbeitnehmer in allen Fragen des Gesundheitsschutzes zuständig ist. Seine Aufgaben werden in § 3 des Arbeitssicherheitsgesetzes geregelt. Ist im Betrieb nur ein Betriebsarzt tätig, ist dieser außerdem automatisch Mitglied des Arbeitsschutzausschusses. Sind für das Unternehmen mehrere Betriebsärzte bestellt, kann der Arbeitgeber einen oder mehrere in den Arbeitsschutzausschuss berufen.
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Unter dem Begriff Betriebsunfall fasst man alle Unfälle zusammen, die eine in der gesetzlichen Unfallversicherung versicherte Person infolge einer versicherten Tätigkeit erleidet. Zu diesen versicherten Tätigkeiten gehört auch der unmittelbare Hin- und Rückweg zu einer versicherten Tätigkeit. Auch bei schuldhaftem Verhalten des Verunfallten handelt es sich um einen Betriebsunfall. Allerdings kann der Versicherungsschutz versagt oder entzogen werden, wenn der Betriebsunfall bei einer Handlung eingetreten ist, die laut rechtskräftigem Urteil ein Verbrechen oder vorsätzliches Vergehen ist.
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Unter Brandschutz versteht man alle Maßnahmen, die der Vermeidung, Begrenzung und Bekämpfung von Bränden dienen. Dabei stellt der Begriff Brandschutz einen Oberbegriff da, welcher den abwehrenden und vorbeugenden Brandschutz umfasst. Dieser wird durch die Auswahl von geeigneten Bauteilen, Unterteilung des Gebäudes in Brandabschnitte und die Einrichtung und Sicherstellung von Flucht- und Rettungswegen erreicht.
Werden bei der Anwendung von Maßnahmen zum Arbeitsschutz personenbezogene Daten und Informationen erfasst, unterliegen diese dem Datenschutz und müssen entsprechend behandelt werden. Manchmal stehen dabei einzelne Methoden zur Durchführung von Arbeitsschutzmaßnahmen den Erfordernissen des Datenschutzes entgegen, wie z.B. Videoaufzeichnungen, die zur Überwachung für Arbeitsschutzzwecke mitgeschnitten werden, aber nicht gegen Arbeitnehmer verwendet werden dürfen. Mit solchen Informationen verantwortungsvoll und den Erfordernissen des Datenschutzes entsprechend umzugehen, ist Aufgabe des datenschutzgerechten Arbeitsschutzes.
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Der Begriff Mobbing (aus dem Englischen „to mob”: „schikanieren”, „anpöbeln”) beschreibt ein in der Arbeitswelt immer häufiger vorkommendes Phänomen des gezielten Diskriminierens und Schikanierens zwischen Beschäftigten oder durch Vorgesetzte. Einzeln auftretende Streitfälle oder Konfrontationen gelten jedoch nicht als Mobbing, da die Definition des Begriffs systematisches, regelmäßiges Vorgehen voraussetzt, welches oft einen längeren Zeitraum abdeckt. Siehe auch Mobbing.
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Das Wort Droge wird als Sammelbegriff für verschiedene bewusstseinsverändernde Substanzen verwendet. Im deutschen Sprachgebrauch wird häufig zwischen legalen Drogen wie Alkohol, Nikotin oder bestimmten Medikamenten und illegalen Drogen, beispielsweise Cannabis, Kokain, Heroin oder Amphetaminen, unterschieden. Gemeinsam haben diese jedoch, dass auch durch den Konsum der legalen Drogen (oft auch als Genussmittel bezeichnet) veränderte Bewusstseinszustände auftreten können. Gemäß § 15 DGUV Vorschrift 1 dürfen sich Mitarbeiter nicht durch den Konsum von Drogen oder Alkohol in einen Zustand versetzen, in dem sie sich oder andere gefährden können.
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Flucht- und Rettungswege sind bidirektional und dienen insbesondere im Brandfall folgenden Zwecken:
Fluchtweg zur zügigen Selbstrettung Betroffener
Angriffsweg für Rettungskräfte und Kräfte der Feuerwehr zur Fremdrettung Betroffener
Angriffsweg für Kräfte der Feuerwehr zur schnellen Durchführung wirksamer Löschmaßnahmen
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Flucht- und Rettungspläne sind Bestandteil des betrieblich-organisatorischen Brandschutzes. Sie dienen zur Darstellung der Flucht- und Rettungswege, der Erste-Hilfe-Einrichtungen und der brandschutztechnischen Einrichtungen für die Selbsthilfe und somit zur schnellen Orientierung von Personen für den Gefahrenfall bzw. im Gefahrenfall.
In Deutschland ist der Jugendarbeitsschutz vor allem im Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbschG) geregelt. Das Ziel des Jugendarbeitsschutzes ist es, Kinder und Jugendliche vor einer Belastung durch zu frühe, lange, schwere und gefährliche Arbeiten zu schützen. Dies soll Schäden in ihrer physischen und psychischen Entwicklung verhindern. Des Weiteren soll so durch ausreichend Ruhe- und Regenerationszeiten trotz schulischer und beruflicher Ausbildung die Persönlichkeitsentwicklung gefördert werden.
Der Begriff Mobbing (aus dem Englischen „to mob“: „schikanieren“, „anpöbeln“) beschreibt ein in der Arbeitswelt immer häufiger vorkommendes Phänomen des gezielten Diskriminierens und Schikanierens zwischen Beschäftigten oder durch Vorgesetzte. Einzeln auftretende Streitfälle oder Konfrontationen gelten jedoch nicht als Mobbing, da die Definition des Begriffs systematisches, regelmäßiges Vorgehen voraussetzt, welches oft einen längeren Zeitraum abdeckt. Siehe auch Diskriminierung.
Unter Nichtraucherschutz fallen Maßnahmen zum Schutz von Nichtrauchern vor schädlichem und gesundheitsgefährdendem Tabakrauch. Atmet man beispielsweise den Rauch einer im selben Raum brennenden Zigarette ein, wird dieser Vorgang Passivrauchen genannt und gilt als fast so schädlich wie das Rauchen selbst, da es im Durchschnitt das Lungenkrebsrisiko eines unfreiwilligen Passivrauchers um bis zu 20 % erhöht. Der Arbeitgeber hat daher Nichtraucher am Arbeitsplatz vor den Gefahren des Tabakrauchs zu schützen.
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Als Pausenraum wird ein Raum in einem Gebäude bezeichnet, der es Angestellten ermöglicht, dort in Ruhe ihre Pause zu verbringen. In einem Betrieb mit mehr als zehn Angestellten muss ein Pausenraum zur Verfügung gestellt werden (Ausnahme: Büros). Bei besonderen Belastungen (zum Beispiel Hitze oder Nässe) muss auch für weniger Beschäftigte ein Pausenraum bereitgestellt werden.
Unter persönlicher Schutzausrüstung, kurz „PSA”, versteht man jegliche Ausrüstung, die von Beschäftigten getragen wird, um sich vor mechanischen, thermischen, chemischen, biologischen oder sonstigen Gefährdungen zu schützen. Dazu zählen beispielsweise Augenschutz (Schutzbrille) beim Umgang mit Chemikalien, Schutzhandschuhe, Kopfschutz (Schutzhelm, Anstoßkappe, Haarnetz) oder Atemschutz.
Sicherheitsbeleuchtung ist eine Art der Notbeleuchtung, die bei Störung der Stromversorgung der allgemeinen Beleuchtung Rettungswege, Räume und Arbeitsplätze während betrieblich erforderlicher Zeiten mit einer vorgegebenen Mindestbeleuchtungsstärke beleuchtet, rechtzeitig wirksam wird und aus Sicherheitsgründen notwendig ist.
Fachkräfte für Arbeitssicherheit (Sifa) sind Unternehmensberater. Sie unterstützen Unternehmer und Führungskräfte dabei, ihrer Verantwortung für den Arbeitsschutz gerecht zu werden, ohne ihnen etwas von dieser Verantwortung abzunehmen. In diesem Kapitel dreht sich alles um die Person der Fachkraft für Arbeitssicherheit: Wer kann dazu bestellt werden, welche Qualifikation muss vorhanden sein, mit wem arbeitet sie wie zusammen? Diese und andere Fragen sollen hier erörtert werden.
Der soziale Arbeitsschutz dient dem Schutz schutzbedürftiger Personen. Er ist Teil des Arbeitsschutzes. Dabei richtet er sich mit besonderen Schutzrechten in erster Linie an Jugendliche, werdende Mütter und Schwerbehinderte. Diese Personengruppen profitieren von dem sozialen Arbeitsschutz insofern, als dass er sie vor gefährlichen Einflüssen am Arbeitsplatz bewahrt. Damit der soziale Arbeitsschutz Beachtung und Anwendung findet, wurden einige Vorschriften und Gesetze erlassen. Hierzu zählen der Kinder- und Jugendarbeitsschutz, der Frauen- und Mutterarbeitsschutz, das Arbeitszeitgesetz und die Sozialvorschriften im Straßenverkehr. Sie beinhalten Mindestanforderungen, die von den Unternehmen berücksichtigt werden müssen. Das primäre Ziel des sozialen Arbeitsschutzes besteht darin, schutzbedürftige Personen vor Überforderung und damit einhergehenden Gesundheitsschädigungen zu bewahren. Doch auch das Verhindern von Unfällen zählt zu den Zielen des sozialen Arbeitsschutzes.
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Der Begriff Stress kann auf verschiedene Weise definiert werden. Am häufigsten wird er im alltäglichen Sprachgebrauch als Synonym für „psychische Belastungen” benutzt. „Im Stress sein” oder „Stress haben” wird hier verwendet, wenn psychische Belastungen zu hohen psychischen Beanspruchungen führen, beispielsweise bei Leistungsdruck oder bei unpassenden Arbeitsanforderungen. Stressauslöser, auch Stressoren genannt, können von verschiedenen Personen unterschiedlich aufgenommen werden und damit zu unterschiedlichen Stressreaktionen führen. Zudem unterscheidet man zwischen „positivem” und „negativem” Stress. Der Begriff ist ursprünglich der Werkstoffkunde entnommen und beschreibt dort die Veränderung eines Materials durch äußere Krafteinwirkung.
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Der Begriff Sucht beschreibt eine körperliche und/oder psychische Abhängigkeit von bestimmten Substanzen oder Verhaltensweisen. Die Ursachen von Sucht können dabei so unterschiedlich sein wie die Suchtmittel selbst oder die aus dem Missbrauch entstehenden Symptome. Charakteristisch für das Verhalten suchtkranker Menschen sind das vorwiegende Verlangen nach der Wirkung des Suchtmittels und das Akzeptieren bzw. Ignorieren der negativen Folgen der Sucht.
VDE ist die Abkürzung für den Verband deutscher Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik. Vorschriften und Richtlinien für genau diese drei Bereiche werden vom VDE festgelegt. Schon seit 1904, also seit über 100 Jahren, gibt es die VDE-Normen. Der VDE hat auch eine Prüfstelle zur Einhaltung der Normen, das VDE Prüf- und Zertifzierungsinstitut. Die Bestimmungen in einer VDE-Norm beziehen sich auf die Sicherheit in der Elektrotechnik.
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Wege im Betrieb bzw. Verkehrswege sind Bereiche, die dem innerbetrieblichen Personenverkehr und dem innerbetrieblichen Transport von Gütern dienen. Hierzu gehören insbesondere Flure, Gänge, Laufstege, Bühnen, Galerien, Treppen, Rampen, Fahrstraßen und Gleisanlagen. Steigleitern, Steigeisengänge u.Ä. sind Verkehrswege besonderer Art, die nur unter bestimmten Voraussetzungen zulässig sind. Für die Einstufung von Bereichen als Verkehrswege ist es unerheblich, ob Personenverkehr oder Gütertransport regelmäßig oder nur gelegentlich stattfindet. Verkehrswege und Arbeitsplätze können sich überschneiden; auch die Zugänge zu Arbeitsplätzen sind Verkehrswege.
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Unter dem Begriff Wegeunfall versteht man einen versicherten Unfall, der sich auf dem unmittelbaren Weg von der Wohnung eines Versicherten zu einer versicherten Tätigkeit oder auf dem unmittelbaren Rückweg von der versicherten Tätigkeit zur Wohnung ereignet. Arbeits- und Wegeunfälle werden in § 8 des Sozialgesetzbuchs VII definiert. Dort wird auch geregelt, was der „unmittelbare Weg” beinhaltet und wann Versicherungsschutz besteht.

References: § 18
 § 2
 § 9
 § 3
 § 15
 § 8