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Timestamp: 2016-10-21 13:07:47+00:00

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2C_270/2015 � � Urteil vom 6. August 2015
�Der aus dem Kosovo stammende A.________ (geb. 1979) reiste 1986 im Familiennachzug zu seinen Eltern in die Schweiz ein, wo er eine Aufenthaltsbewilligung erhielt. Im Jahr 1992 wurde ihm die Niederlassungsbewilligung erteilt. Der Beschwerdef�hrer ist seit dem 2. M�rz 2001 mit einer in der Schweiz niedergelassenen portugiesischen Staatsangeh�rigen verheiratet. Das Paar hat drei Kinder (geboren 1999, 2002 und 2011), welche alle �ber die portugiesische Staatsb�rgerschaft und eine Niederlassungsbewilligung EG/EFTA verf�gen.
�A.________ trat bereits im Alter von 14 Jahren strafrechtlich mit einer T�tlichkeit in Erscheinung. Innerhalb der n�chsten zwei Jahre folgten vier weitere Verfehlungen wegen Diebstahls, Entwendung eines Personenwagens zum Gebrauch, Mitfahrens in einem entwendeten Personenwagen und verbotenen Waffentragens. Im Alter von 17 Jahren wurde er wegen qualifizierter einfacher K�rperverletzung zu 30 Tagen Einschliessung verurteilt. 1998 erliess das Amtsstatthalteramt Hochdorf gegen ihn eine Strafverf�gung wegen mehrfacher Drohung und mehrfacher T�tlichkeiten. Bis 1999 folgten weitere Verfehlungen in Form von T�tlichkeiten und Verst�ssen gegen das Strassenverkehrsgesetz bis hin zur Hehlerei. 1999 wurde er zweimal verwarnt; einmal richterlich durch das Amtsstatthalteramt (August) und einmal fremdenpolizeilich durch das Amt f�r Migration des Kantons Luzern (Dezember). Zwischen April 2000 und Dezember 2001 beging er mehrere Delikte gegen Leib und Leben, weswegen er sich vom 2. Dezember 2001 bis zum 16. April 2002 in Untersuchungshaft befand. Am 29. Januar 2003 beging er zusammen mit einem Mitt�ter einen qualifizierten Raub, wof�r er erneut in Untersuchungshaft versetzt wurde und kurz darauf den vorzeitigen Strafvollzug antrat. Von dort aus versuchte er, mehrere Nachrichten an seine Ehefrau, seinen Bruder und seinen Vater aus dem Gef�ngnis zu schmuggeln, in welchen er dazu aufforderte, Personen zu finden, die gegen Geld f�r ihn entlastende Falschaussagen machen w�rden. Mit Urteil des Obergerichts des Kantons Luzern vom 15. Januar 2009 wurde A.________ wegen vollendeten Versuchs der vors�tzlichen T�tung, Gef�hrdung des Lebens, Raubes, qualifizierten Raubes, r�uberischer Erpressung und mehrfachen vollendeten Versuchs der Anstiftung zu falschem Zeugnis zu einer Freiheitsstrafe von neun Jahren verurteilt; zudem wurde eine ambulante psychotherapeutische Behandlung angeordnet.
�Im Juni 2011 verf�gte das Amt f�r Migration des Kantons Luzern den Widerruf der Niederlassungsbewilligung von A.________ und seine Wegweisung aus der Schweiz. Dieser Entscheid wurde letztinstanzlich vom Bundesgericht mit Urteil vom 1. Mai 2013 (2C_1141/2012) best�tigt.
�Am 5. Juni 2013 erliess das damalige Bundesamt f�r Migration (heute: Staatssekretariat f�r Migration, SEM) gegen A.________ ein Einreiseverbot von zehn Jahren mit zus�tzlicher Ausschreibung im Schengener Informationssystem (SIS). Das Einreiseverbot konnte dem Beschwerdef�hrer erst am 20. Dezember 2013 g�ltig er�ffnet werden, nachdem er von der Kantonspolizei Schwyz in Rothenthurm (SZ) aufgegriffen worden war.
�Gegen das Einreiseverbot vom 5. Juni 2013 erhob der Beschwerdef�hrer mit Eingabe vom 3. Februar 2014 Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht. Dieses wies die Beschwerde mit Urteil vom 13. Februar 2015 ab.
�A.________ erhebt mit Eingabe vom 27. M�rz 2015 Beschwerde an das Bundesgericht mit dem Antrag, das angefochtene Urteil sei aufzuheben; die Angelegenheit sei wegen Verletzung des rechtlichen Geh�rs an das SEM zur�ckzuweisen. Eventualiter sei das Einreiseverbot auf maximal 5 Jahre zu befristen. Zudem beantragt er unentgeltliche Rechtspflege.
�Nach Art. 83 lit. c Ziff. 1 BGG ist die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unzul�ssig gegen Entscheide auf dem Gebiet des Ausl�nderrechts betreffend die Einreise. Dies gilt grunds�tzlich auch f�r Entscheide betreffend ein Einreiseverbot (Urteil 2C_236/2011 vom 2. September 2011 E. 1.4). Die unter das FZA fallenden Personen haben jedoch gest�tzt auf Art. 11 Abs. 1 und 3 FZA Anspruch auf zwei Beschwerdeinstanzen, so dass trotz Art. 83 lit. c Ziff. 1 BGG die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht zul�ssig ist (BGE 131 II 352 E. 1 S. 153 f.; Urteil 2C_318/2012 vom 22. Februar 2013 E. 1.1, nicht publ. in BGE 139 II 121). Als Familienangeh�riger einer portugiesischen Staatsangeh�rigen hat der Beschwerdef�hrer grunds�tzlich gem�ss Art. 1 Abs. 1 Anhang I FZA ein Recht auf Einreise in die Schweiz und f�llt somit im Sinne von Art. 11 FZA unter das Abkommen. Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist daher zul�ssig.
�Das Bundesgericht pr�ft frei die richtige Anwendung von Bundesrecht (Art. 95 lit. a BGG). Es legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz von Amtes wegen oder auf R�ge hin berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig (d.h. willk�rlich) ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Artikel 95 beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1, Art. 105 Abs. 2 BGG). Eine entsprechende R�ge muss rechtsgen�glich begr�ndet werden (Art. 106 Abs. 2 BGG). Neue Tatsachen und Beweismittel d�rfen nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Echte tats�chliche Noven, das heisst solche Tatsachen, die erst nach dem Ergehen des angefochtenen Entscheids aufgetreten sind, k�nnen nicht durch diesen veranlasst worden sein und sind damit vor Bundesgericht unzul�ssig (BGE 133 IV 342 E. 2.1 S. 343 f.).
�Der Beschwerdef�hrer r�gt zun�chst eine Geh�rsverletzung: Das SEM sei seiner Begr�ndungspflicht ungen�gend nachgekommen; es habe ein zehnj�hriges Einreiseverbot verh�ngt, ohne �berhaupt eine Gef�hrdungsprognose zu erstellen bzw. darzulegen, weshalb der Beschwerdef�hrer eine schwerwiegende Gefahr f�r die �ffentliche Ordnung und Sicherheit darstellen soll. Die Vorinstanz habe zu Unrecht diesen Mangel geheilt.
3.1.�Der verfassungsm�ssige Anspruch auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV) verlangt von der Beh�rde, dass sie die Vorbringen der Parteien tats�chlich h�rt, ernsthaft pr�ft und in ihrer Entscheidfindung angemessen ber�cksichtigt. Die Begr�ndung des Entscheids muss so abgefasst sein, dass ihn der Betroffene gegebenenfalls sachgerecht anfechten kann. Sie muss kurz die wesentlichen �berlegungen nennen, von denen sich die Beh�rde hat leiten lassen und auf die sie ihren Entscheid st�tzt. Nicht erforderlich ist, dass sich die Begr�ndung mit allen Parteistandpunkten einl�sslich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdr�cklich widerlegt (BGE 138 IV 81 E. 2.2 S. 84; 136 I 184 E. 2.2.1 S. 188 f.; 133 III 439 E. 3.3 S. 445 mit Hinweisen). Eine nicht besonders schwerwiegende Verletzung des rechtlichen Geh�rs kann als geheilt gelten, wenn die betroffene Person die���M�glichkeit erh�lt, sich vor einer Rechtsmittelinstanz zu �ussern, die sowohl den Sachverhalt als auch die Rechtslage frei �berpr�fen kann. Unter dieser Voraussetzung ist dar�ber hinaus selbst bei einer schwerwiegenden Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh�r von einer R�ckweisung der Sache an die Vorinstanz abzusehen, wenn und soweit die R�ckweisung zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unn�tigen Verz�gerungen f�hren w�rde, die mit dem (der Anh�rung gleichgestellten) Interesse der betroffenen Partei an einer bef�rderlichen Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren w�ren (vgl. zum Ganzen: BGE 137 I 195 E. 2.3 197 f.; 136 V 117 E. 4.2.2.2 S. 126 f.; 133 I 201 E. 2.2 S. 204 f.).
3.2.�Das SEM hatte in seiner Verf�gung vom 5. Juni 2013 ausgef�hrt:
"Der Ausl�nder wurde durch das Obergericht des Kantons Luzern mit Urteil vom 15. Januar 2009 wegen vollendeter versuchter vors�tzlicher T�tung, Gef�hrdung des Lebens, Raub, qualifizierter Raub, r�uberischer Erpressung und wegen mehrfachen vollendeten Versuchs der Anstiftung zu falschem Zeugnis zu einer Freiheitsstrafe von 9 Jahren verurteilt. Mit rechtskr�ftiger Verf�gung des Amtes f�r Migration des Kantons Luzern vom 28. Juni 2011 wurde die Niederlassungsbewilligung widerrufen und die Wegweisung aus der Schweiz verf�gt. Der Ausl�nder hat bereits davor zu erheblichen Klagen und Verurteilungen Anlass gegeben. Angesichts dieser Umst�nde ist der Erlass eines Einreiseverbotes gest�tzt auf Art. 67 Abs. 2 Bst. a AuG angezeigt. Das Verhalten des Ausl�nders stellt klarerweise eine tats�chliche und hinreichende Gef�hrdung dar, welche ein Grundinteresse der Gesellschaft ber�hrt. Angesichts der Schwere der vom Ausl�nder wiederholt begangenen Delikte besteht ein sehr hohes �ffentliches Sicherheitsinteresse an einer Fernhaltemassnahme. Der Ausl�nder wurde vor knapp 2 � Jahren vorzeitig aus dem Strafvollzug entlassen. Diese Zeit der Bew�hrung in Freiheit vermag die wiederholte und �usserst schwere Deliktst�tigkeit nicht auszugleichen und stellt insbesondere keinen Beweis f�r ein nachhaltiges Wohlverhalten dar. Der Betroffene hat w�hrend I�ngerer Zeit im Ausland unter Beweis zu stellen, dass er willens und f�hig ist, sich an die geltende Rechtsordnung zu halten. Er kann sich damit f�r die Dauer des Einreiseverbotes in Bezug auf die Einreise und den Aufenthalt in der Schweiz auch nicht mehr auf das Freiz�gigkeitsrecht berufen (Art. 5 Abs.1 Anh. I FZA). Aufgrund der schwerwiegenden Gefahr f�r die �ffentliche Sicherheit und Ordnung ist klarerweise ein �ber f�nfj�hriges Einreiseverbot angezeigt (Art. 67 Abs. 3 AUG)."
Aus diesen Erw�gungen war f�r den Beschwerdef�hrer ersichtlich, dass und aus welchen Gr�nden das SEM eine schwerwiegende Gefahr f�r die �ffentliche Sicherheit und Ordnung annimmt. Ob diese Gr�nde zutreffen und ob sie auf hinreichender Abkl�rung beruhen, ist nicht eine Frage der Begr�ndungspflicht bzw. des rechtlichen Geh�rs, sondern der sachverhaltlichen und rechtlichen �berpr�fung. Selbst wenn man mit der Vorinstanz davon ausgeht, dass die Begr�ndung ungen�gend war, so liegt darin keine derart schwerwiegende Geh�rsverletzung, dass eine Heilung durch das den Sachverhalt mit freier Kognition �berpr�fende Bundesverwaltungsgericht nicht m�glich gewesen w�re.
3.3.�Der Hauptantrag des Beschwerdef�hrers auf Zur�ckweisung der Angelegenheit an das SEM wegen Verletzung des rechtlichen Geh�rs erweist sich damit als unbegr�ndet.
4.1.�Nach Art. 67 Abs. 2 lit. a AuG (in der hier anwendbaren [vgl. Urteil 2C_862/2013 vom 18. Juli 2014 E. 3.2] Fassung vom 18. Juni 2010, AS 2010 5925) kann ein Einreiseverbot verf�gt werden gegen�ber Ausl�ndern, die gegen die �ffentliche Sicherheit und Ordnung in der Schweiz oder im Ausland verstossen haben oder diese gef�hrden. Das Einreiseverbot wird f�r eine Dauer von h�chstens f�nf Jahren verf�gt. Es kann f�r eine l�ngere Dauer verf�gt werden, wenn die betroffene Person eine schwerwiegende Gefahr f�r die �ffentliche Sicherheit und Ordnung darstellt (Art. 67 Abs. 3 AuG). Da sich der Beschwerdef�hrer grunds�tzlich auf ein Einreiserecht gem�ss Art. 1 Abs. 1 Anhang I FZA berufen kann (vorne E. 1), ist auf ihn auch Art. 5 Anhang I FZA anwendbar, wonach die auf Grund dieses Abkommens einger�umten Rechte nur durch Massnahmen, die aus Gr�nden der �ffentlichen Ordnung, Sicherheit und Gesundheit gerechtfertigt sind, eingeschr�nkt werden d�rfen. Nach der an die Praxis des EuGH angeglichenen Rechtsprechung des Bundesgerichts (vgl. Art. 16 Abs. 2 FZA) setzen Entfernungs- oder Fernhaltemassnahmen eine hinreichend schwere und gegenw�rtige Gef�hrdung der �ffentlichen Ordnung durch den betreffenden Ausl�nder voraus. Eine strafrechtliche Verurteilung darf dabei nur insofern zum Anlass f�r eine derartige Massnahme genommen werden, als die ihr zugrunde liegenden Umst�nde ein pers�nliches Verhalten erkennen lassen, das eine gegenw�rtige Gef�hrdung der �ffentlichen Ordnung darstellt. Art. 5 Anhang I FZA steht somit Massnahmen entgegen, die (allein) aus generalpr�ventiven Gr�nden verf�gt werden. W�hrend die Prognose �ber das k�nftige Wohlverhalten im Rahmen der Interessenabw�gung nach rein nationalem Ausl�nderrecht zwar mitzuber�cksichtigen, aber nicht ausschlaggebend ist, kommt es bei Art. 5 Anhang I FZA wesentlich auf das�
R�ckfallrisiko�an. Zu verlangen ist eine nach Art und Ausmass der m�glichen Rechtsg�terverletzung zu differenzierende hinreichende Wahrscheinlichkeit, dass der Ausl�nder k�nftig die �ffentliche Sicherheit und Ordnung st�ren wird. Je schwerer die m�glichen Rechtsg�terverletzungen sind, desto niedriger sind die Anforderungen an die in Kauf zu nehmende R�ckfallgefahr (BGE 136 II 5 E. 4.2 S. 20; 130 II 176 E. 4.3.1 S. 186). Diese Grunds�tze gelten auch f�r die Verh�ngung eines Einreiseverbots nach Art. 67 Abs. 2 lit. a AuG (BGE 139 II 121 E. 5 S. 124 ff.). Hingegen stellt Art. 5 Anhang I FZA nicht strengere Anforderungen an eine Fernhaltemassnahme als das Erfordernis einer schwerwiegenden Gefahr f�r die �ffentliche Sicherheit und Ordnung im Sinne von Art. 67 Abs. 3 Satz 2 AuG; liegt eine solche vor, so ist demzufolge ein Einreiseverbot f�r eine Dauer von mehr als f�nf Jahren zul�ssig, unabh�ngig davon, ob sich der Betroffene auf das FZA berufen kann oder nicht (BGE 139 II 121 E. 6.2 S. 129 f.).
4.2.�Die Formulierung "eine schwerwiegende Gefahr f�r die �ffentliche Sicherheit und Ordnung" entspricht derjenigen von Art. 11 Abs. 2 der Richtlinie 2008/115/EG des europ�ischen Parlaments und des Rates vom 16. Dezember 2008 �ber gemeinsame Normen und Verfahren in den Mitgliedstaaten zur R�ckf�hrung illegal aufh�ltiger Drittstaatsangeh�riger, welche mit Bundesbeschluss vom 18. Juni 2010 im Rahmen des Schengen Besitzstands von der Schweiz �bernommen wurde (AS 2010 5925; BBl 2009 8896; BGE 139 II 121 E. 6.2 S. 129 f.). Die Voraussetzungen f�r die Verh�ngung einer mehr als f�nfj�hrigen Einreiseverbots sind strenger als diejenigen nach Art. 5 Anhang I FZA; ob diese Voraussetzungen gegeben sind, muss im Einzelfall unter Ber�cksichtigung aller einschl�gigen Gesichtspunkte beurteilt werden; die Schwere der Gefahr kann sich namentlich aus der Schwere der bedrohten Rechtsg�ter (z.B. schwere Beeintr�chtigung des Lebens oder der k�rperlichen oder sexuellen Unversehrtheit oder Gesundheit), aus der besonderen Schwere grenz�berschreitender Kriminalit�t, aus der wiederholten Delinquenz und ihrer zunehmenden Schwere oder aus der Abwesenheit einer g�nstigen Prognose ergeben (BGE 139 II 121 E. 6.3 S. 130 f.).
4.3.�Eine schwerwiegende Gefahr im Sinne von Art. 67 Abs. 3 AuG wurde vom Bundesgericht verneint in einem Fall, in dem der betreffende Ausl�nder unter verschiedenen Malen zu Freiheitsstrafen von insgesamt rund 32 Monaten verurteilt worden war haupts�chlich wegen Diebstahls und Widerhandlungen gegen das SVG und das BetmG. Die Delikte wurden zwar nicht je f�r sich allein, wohl aber in ihrer Gesamtheit, als hinreichend schwer beurteilt f�r ein Einreiseverbot nach Art. 67 Abs. 2 lit. a AuG i.V.m. Art. 5 Anhang I FZA (BGE 139 II 121 E. 5.5 S. 127 ff.), aber nicht als schwerwiegende Gefahr im Sinne von Art. 67 Abs. 3 Satz 2 AuG: Die Widerhandlungen gegen das BetmG standen im Zusammenhang mit dem eigenen Drogenkonsum, die Delikte wiesen keine zunehmende Schwere auf und deuteten nicht auf besonders verwerfliche Begehung oder organisierte Kriminalit�t hin; weder qualitativ noch quantitativ war ein hinreichendes Risiko verl�sslich dargetan (BGE 139 II 121 E. 6.4 S. 131 f.). Im Urteil 2C_53/2015 vom 31. M�rz 2015 (E. 5.2) bejahte das Bundesgericht hingegen die Voraussetzungen f�r eine mehr als f�nfj�hrige Dauer des Einreiseverbots in einem Fall, in welchem der Betroffene zun�chst unter sieben Malen zu Freiheitsstrafen von insgesamt �ber elf Jahren, namentlich wegen Diebstahls, Raub, Sachbesch�digung und Hausfriedensbruchs und anschliessend zu 20 Jahren Zuchthaus unter anderem wegen Mordes verurteilt worden war; eine Wiederholungsgefahr konnte nicht ausgeschlossen werden, zumal er besonders verwerflich und ohne Skrupel gehandelt hatte.
�Die Vorinstanz erwog, das mit Urteil vom 15. Januar 2009 beurteilte Verhalten des Beschwerdef�hrers wiege schwer; auch sein Verschulden sei entsprechend den obergerichtlichen Ausf�hrungen schwer; er habe aus Rache, Habgier und Selbstbeg�nstigung gehandelt; seine Vorgehensweise erscheine bei allen Delikten, insbesondere beim T�tungsdelikt, als r�cksichtslos, gef�hlskalt und brutal. Echte Einsicht und Reue seien nicht sp�rbar gewesen und der Beschwerdef�hrer sei von der zust�ndigen Fachkommission als gemeingef�hrlich eingestuft worden; vor Gericht habe er sich nicht bei allen damaligen Opfern entschuldigt und immer noch die Straftaten mit Ausnahme eines Raub�berfalls bestritten. Die Schwere der Delikte habe sich kontinuierlich bis zu Delikten gegen Leib und Leben gesteigert. Auch habe sich der���Beschwerdef�hrer seit der Haftentlassung nicht klaglos verhalten, sondern er sei erneut wegen Fahrens in fahrunf�higem Zustand (1,24 Gewichtspromille Alkohol) aufgegriffen worden. Weitere Strafuntersuchungen w�rden noch laufen (wegen F�lschung von Ausweisen und rechtswidriger Einreise), w�hrend eine Untersuchung wegen einfacher K�rperverletzung, Sachbesch�digung und Drohung im Dezember 2014 vorl�ufig abgeschlossen worden sei. Auch seinem Wohlverhalten w�hrend des Strafvollzugs und einer laufenden Probezeit k�nne kein bedeutendes Gewicht zugemessen werden. Weder die fremdenpolizeiliche Verwarnung noch die Geburten seiner Kinder oder seine Heirat h�tten ihn vom Delinquieren abgehalten, was insgesamt davon ausgehen lasse, dass der Beschwerdef�hrer nicht gewillt oder f�hig sei, sich an die Rechtsordnung zu halten. Das Risiko eines R�ckfalls in fr�here Verhaltensmuster k�nne daher nicht ausgeschlossen werden. Auch dass er versucht habe, mittels eines Kassibers gegen Geld falsche Entlastungszeugen zu organisieren, zeuge von hoher krimineller Energie sowie von Reuelosigkeit und dem Unwillen, Verantwortung f�r seine Taten zu �bernehmen. In Anbetracht des bis in die j�ngste Vergangenheit wiederholt verwirklichten strafrechtlich relevanten Fehlverhaltens (auch nach der Haftentlassung), der tangierten hochrangigen polizeilichen Schutzg�ter und der letztlich schlechten Legalprognose sei eine schwerwiegende Gefahr im Sinne von Art. 67 Abs. 3 Satz 2 AuG zu bejahen. Das Einreiseverbot sei auch verh�ltnism�ssig: Besuche bei der Familie seien nicht schlechthin untersagt, sondern k�nnten aufgrund von Art. 67 Abs. 5 AuG bewilligt werden. Zudem setze der Kontakt zur Familie eine Einreise in die Schweiz nicht zwingend voraus. Der Beschwerdef�hrer habe trotz Verwarnungen weiter delinquiert, im Bewusstsein, dadurch nicht in der Schweiz bleiben zu d�rfen. Die aus dem Einreiseverbot resultierende Beschr�nkung des Familienlebens sei aufgrund der schwerwiegenden und skrupellos ausgef�hrten Delikte gegen Leib und Leben sowie der H�ufigkeit und der Steigerung der Schwere der Delikte hinzunehmen. Rechtm�ssig sei auch die Ausschreibung des Einreiseverbots im SIS.
�Soweit der angefochtene Entscheid Sachverhaltsfeststellungen enth�lt, werden diese vom Beschwerdef�hrer nicht grunds�tzlich in Frage gestellt, mit folgenden Vorbehalten:
6.1.�Die Vorinstanz hatte in E. 5.3 ausgef�hrt, weitere Strafuntersuchungen (neben des Fahrens in fahrunf�higem Zustand vom 24. Mai 2013) w�rden noch laufen, w�hrend eine Untersuchung wegen einfacher K�rperverletzung, Sachbesch�digung und Drohung im Dezember 2014 vorl�ufig abgeschlossen worden sei. Der Beschwerdef�hrer bringt vor, ein Verfahren wegen angeblicher einfacher K�rperverletzung sei am 4. M�rz 2015 definitiv eingestellt worden. Dabei handelt es sich um ein unzul�ssiges echtes Novum (vorne E. 2). Zudem hat die Vorinstanz gar nicht auf eine Verurteilung wegen K�rperverletzung abgestellt.
6.2.�Der Beschwerdef�hrer macht weiter geltend, der Umstand, dass er die am 15. Januar 2009 ausgesprochene Strafe in der offenen Strafanstalt Wauwilermoos habe verb�ssen d�rfen, zeuge, dass er auch nach Ansicht der Strafvollzugsbeh�rden nicht gemeingef�hrlich sei. Dies hat er indessen vor Bundesverwaltungsgericht nicht vorgebracht, obwohl ihm dies m�glich gewesen w�re. Darauf ist deshalb nicht einzugehen.
6.3.�Sodann r�gt der Beschwerdef�hrer als unhaltbar, dass die Vorinstanz von einer schlechten Legalprognose ausgegangen sei; aus den Berichten von Frau Dr. B.________, die den Beschwerdef�hrer im und nach dem Strafvollzug therapeutisch begleitet habe, vom 15. November 2012 und vom 18. November 2011 gehe hervor, dass keine besondere Anzeichen f�r eine relevante R�ckfallgefahr best�nden.
6.3.1.�Vor der Vorinstanz hat der Beschwerdef�hrer diese Berichte weder erw�hnt noch beigelegt. Er macht jedoch geltend, der Bericht vom 15. November 2012 sei im Verfahren betreffend Widerruf der Niederlassungsbewilligung eingereicht worden; derjenige vom 18. November 2011 befinde sich bei den Migrationsakten, deren Beizug er beantragt.
6.3.2.�Neue Tatsachen und Beweismittel im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG sind Tatsachen, die weder im vorangegangenen Verfahren vorgebracht noch von der Vorinstanz festgestellt worden sind. Eine Tatsache, die sich aus den vorinstanzlichen Akten ergibt, ist nicht neu; hat die Vorinstanz sie zu Unrecht nicht ber�cksichtigt, kann dies als offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung ger�gt werden (BGE 136 V 362 E. 3.3.1 S. 364 f.). Dies bezieht sich aber nur auf die Akten des laufenden Verfahrens. Hingegen k�nnen Akten eines�
anderen�Verfahrens nicht vor Bundesgericht erstmals vorgebracht werden.
6.3.3.�Der Beschwerdef�hrer macht nicht geltend, die vorliegend angerufenen Aktenst�cke bef�nden sich im Dossier des laufenden Verfahrens und seien von der Vorinstanz zu Unrecht nicht ber�cksichtigt worden, sondern er beruft sich auf Akten aus anderen Verfahren. Dies ist erstmals vor Bundesgericht unzul�ssig, so dass darauf nicht einzugehen ist.
6.4.�Es ist somit vom vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt auszugehen.
7.1.�Bei der massgeblichen sachverhaltlichen Ausgangslage kann nicht ernsthaft in Frage gestellt werden, dass der Beschwerdef�hrer mit seinem Verhalten gegen die �ffentliche Sicherheit und Ordnung im Sinne von Art. 67 Abs. 2 lit. a AuG verstossen hat und dass auch die Voraussetzungen nach Art. 5 Anhang I FZA f�r eine Einschr�nkung seines Einreiserechts erf�llt sind. Namentlich hat die Vorinstanz nicht auf rein generalpr�ventive Gr�nde abgestellt, sondern auf das pers�nliche Verhalten des Beschwerdef�hrers und die damit verbundene Gef�hrdung der �ffentlichen Ordnung (vgl. BGE 139 II 121 E. 5.5 S. 127 ff.; Urteil 2C_1045/2011 vom 18. April 2012 E. 2.4). Der Beschwerdef�hrer beanstandet denn vor Bundesgericht (neben der Geh�rsverletzung) auch lediglich noch, ein Einreiseverbot von mehr als f�nf Jahren sei bundesrechtswidrig.
7.2.�Der Beschwerdef�hrer bestreitet zu Recht nicht, dass er mit seiner wiederholten Delinquenz zunehmend wichtigere und sehr hochrangige Rechtsg�ter verletzt hat. Seine Delikte wiegen deutlich schwerer als diejenigen, die in BGE 139 II 121 zur Diskussion standen; sie sind eher vergleichbar mit denjenigen, die im Urteil 2C_53/2015 zu beurteilen waren (vgl. vorne E. 4.3), wobei hier allerdings die ausgesprochenen Strafen deutlich tiefer sind als dort. Doch f�llt ins Gewicht, dass der Beschwerdef�hrer wiederholt schwerwiegende Delikte gegen Leib und Leben begangen hat (vgl. angefochtenes Urteil E. 7.5) und auch nach dem vors�tzlichen T�tungsversuch vom 2. Dezember 2001 am 29. Januar 2003 erneut einen qualifizierten Raub beging. Dies l�sst grunds�tzlich auf eine schwerwiegende Gefahr f�r die �ffentliche Sicherheit und Ordnung schliessen. Der Beschwerdef�hrer bringt dagegen haupts�chlich vor, dass die begangenen schweren Taten nunmehr �ber 12 Jahre zur�ckliegen und er sich mittlerweilen fast sieben Jahre mehrheitlich in Freiheit aufgehalten habe, ohne (ausser im Bagatellbereich) straff�llig geworden zu sein. Dies zeige, dass er jedenfalls keine aktuelle und schwerwiegende Gef�hrdung der �ffentlichen Ordnung und Sicherheit mehr darstelle.
7.3.�Es trifft zu, dass die schweren Delikte gegen Leib und Leben in den Jahren zwischen 2000 und 2003 erfolgten und somit relativ lange zur�ckliegen. Das allein schliesst freilich eine schwerwiegende Gefahr im Sinne von Art. 67 Abs. 3 Satz 2 AuG nicht aus. Im zitierten Urteil 2C_53/2015 wurde eine solche Gefahr angenommen, obwohl die Verurteilung wegen des T�tungsdelikts im Jahre 1999 erfolgt war und der Betroffene seit 2009 aus dem Strafvollzug entlassen war. Wie die Vorinstanz mit Recht erwogen hat, wird Wohlverhalten in der engmaschigen Betreuung w�hrend des Strafvollzugs (mit Einschluss einer bedingten Entlassung) erwartet und l�sst keine verl�sslichen R�ckschl�sse auf das Verhalten in Freiheit zu (vgl. Urteile 2C_601/2013 vom 7. Januar 2014 E. 2.2.1; 2C_125/2010 vom 28. Oktober 2010 E. 3.4; 2C_331/2010 vom 16. September 2010 E. 3.3). Zudem hat der Beschwerdef�hrer in Freiheit weiterhin delinquiert, wenn auch nicht in schwerwiegendem Masse. Die Vorinstanz nennt zudem weitere Faktoren, die auf eine schlechte Legalprognose schliessen lassen (vorne E. 5) und die sachverhaltlich nicht in Frage gestellt sind (vorne E. 6). Unter diesen Umst�nden ist eine schwerwiegende Gefahr f�r die �ffentliche Sicherheit und Ordnung zu bejahen, so dass die Voraussetzungen f�r ein l�ngeres als f�nfj�hriges Einreiseverbot erf�llt sind.
8.1.�Auch wenn die Voraussetzungen f�r eine l�ngere Dauer des Einreiseverbots erf�llt sind, muss dieses verh�ltnism�ssig sein (Art. 5 Abs. 2 BV; Art. 96 AuG). Der Beschwerdef�hrer macht vor allem geltend, die Vorinstanz habe sein Recht auf Familienleben ungen�gend ber�cksichtigt; das zehnj�hrige Einreiseverbot erschwere die Beziehung zu Frau und Kindern und verletze Art. 5 und Art. 11 Abs. 2 der R�ckf�hrungsrichtlinie sowie Art. 8 EMRK. Zudem sei es ihm auch verunm�glicht, seine Schwiegereltern in Portugal zu besuchen, was eine weitere unn�tige und unzul�ssige Einschr�nkung darstelle.
8.2.�Ein Einreiseverbot f�hrt in jedem Fall dazu, dass der Betroffene seine Angeh�rigen in der Schweiz nicht besuchen kann. Darin allein kann keine Unverh�ltnism�ssigkeit erblickt werden, w�re doch sonst das Instrument des Einreiseverbots gegen�ber allen Personen mit Familienangeh�rigen in der Schweiz per se unzul�ssig. Zu pr�fen ist, ob besondere Umst�nde dem Einreiseverbot bzw. seiner Dauer entgegenstehen.
8.3.�In Bezug auf die Verh�ltnism�ssigkeitspr�fung ist zu beachten, dass der Beschwerdef�hrer aufgrund des rechtskr�ftigen Widerrufs der Niederlassungsbewilligung ohnehin nicht zusammen mit seiner Familie in der Schweiz wohnen kann. Die zus�tzliche Konsequenz der Einreisesperre besteht darin, dass er auch nicht besuchsweise zu seiner Familie in die Schweiz einreisen kann (Art. 5 Abs. 1 lit. d AuG), es sei denn, dass das Einreiseverbot vor�bergehend aufgehoben wird (Art. 67 Abs. 5 AuG). Hingegen ist kein Grund ersichtlich, weshalb es nicht umgekehrt der Frau und den Kindern m�glich sein sollte, den Beschwerdef�hrer in seiner Heimat zu besuchen und in diesem Rahmen das Familienleben aufrechtzuerhalten. F�r das Aufrechterhalten der famili�ren Beziehungen spielt es grunds�tzlich keine Rolle, ob die Besuche in der Schweiz oder im Kosovo stattfinden. Die zus�tzlichen Erschwernisse, die sich aus Besuchen im Kosovo ergeben, hat sich der Beschwerdef�hrer durch sein eigenes Verhalten selber zuzurechnen, zumal ihn auch die Heirat und die Geburt seiner Kinder und die vorangegangenen Verwarnungen nicht von seiner schwerwiegenden Delinquenz abhalten konnten. Damit sind auch die Voraussetzungen f�r einen Eingriff in das Familienleben gem�ss Art. 8 Ziff. 2 EMRK gegeben (vgl. Urteil 2C_1045/2011 vom 18. April 2012 E. 2.4). Dass das Einreiseverbot auch f�r die EU-Staaten gilt (und damit auch f�r Portugal, wo die Schwiegereltern des Beschwerdef�hrers leben), ergibt sich aus der massgeblichen v�lkerrechtlichen Regelung (Art. 5 Abs. 1 lit. d sowie Art. 13 Abs. 1 der Verordnung [EG] Nr. 562/2006 des europ�ischen Parlaments und des Rates vom 15. M�rz 2006 �ber einen Gemeinschaftskodex f�r das �berschreiten der Grenzen durch Personen [Schengener Grenzkodex] i.V.m. dem Abkommen vom 26. Oktober 2004 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft, der Europ�ischen Union und der Europ�ischen Gemeinschaft �ber die Assoziierung dieses Staates bei der Umsetzung, Anwendung und Entwicklung des Schengen-Besitzstands [SAA, SR 0.362.31] und dem Notenaustausch vom 28. M�rz 2008 zwischen der Schweiz und der Europ�ischen Gemeinschaft betreffend die �bernahme des Schengener Grenzkodexes [SR 0.362.380.010]).
�Die Beschwerde erweist sich damit als unbegr�ndet. Der Beschwerdef�hrer tr�gt grunds�tzlich die Kosten des Verfahrens (Art. 66 Abs. 1 BGG), doch kann ihm die unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung gew�hrt werden, da die entsprechenden Voraussetzungen erf�llt sind (Art. 64 BGG).
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege f�r das bundesgerichtliche Verfahren wird gutgeheissen und es wird dem Beschwerdef�hrer Rechtsanwalt J�rg Federspiel, U.________, als Rechtsbeistand beigegeben. Rechtsanwalt Federspiel wird aus der Gerichtskasse eine Entsch�digung von Fr. 2'000.-- ausgerichtet.

References: Art. 83
 Art. 11
 Art. 83
 BGE 
 Art. 1
 Art. 11
 Art. 105
 BGE 
 Art. 67
 Art. 67
 Art. 1
 Art. 5
 EuGH 
 Art. 16
 Art. 5
 Art. 5
 Art. 67
 Art. 5
 Art. 67
 Art. 11
 BGE 
 Art. 5
 Art. 67
 Art. 67
 Art. 5
 Art. 67
 Art. 67
 Art. 67
 Art. 99
 Art. 67
 Art. 5
 BGE 
 BGE 
 Art. 67
 Art. 96
 Art. 5
 Art. 11
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 13