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Timestamp: 2018-01-16 11:32:37+00:00

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OLG-FRANKFURT-AM-MAIN - 08.09.2010, 4 U 286/09 - JuraForum.de
OLG-FRANKFURT-AM-MAIN – Aktenzeichen: 4 U 286/09
Leitsatz: 1. Das notarielle Angebot einer Privatperson auf Abschluss eines Grundstückskaufvertrages an eine Gemeinde zur Gewinnung von Straßenbauland bleibt auch nach Ablauf von mehr als 30 Jahren wirksam und damit für die Gemeinde annahmefähig, wenn die Parteien durch die ausdrückliche vertragliche Regelung einer vorbehaltlosen Widerrufsmöglichkeit zu Gunsten des Anbietenden eine Annahmefrist im Sinne des § 148 BGB vereinbart und dadurch die Regelung des § 147 Absatz 2 BGB konkludent abbedungen haben.
2. Es bedarf bei einer solchen Fallgestaltung keiner grundsätzlichen Entscheidung über die Dauer der Annahmefristen bei einem Angebot auf Abschluss eines Grundstückskaufvertrages unter Abwesenden.
Vorschriften: § 1 BGB, § 2 BGB, § 10 BGB, § 11 BGB, § 24 BGB, § 130 BGB, § 133 BGB, § 145 BGB, § 146 BGB, § 147 BGB, § 148 BGB, § 153 BGB, § 157 BGB, § 192 BGB, § 196 BGB, § 198 BGB, § 200 BGB, § 204 BGB, § 242 BGB, § 433 BGB, § 504 BGB, § 1 ZPO, § 2 ZPO, § 97 ZPO, § 543 ZPO, § 708 ZPO, § 711 ZPO
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OLG-FRANKFURT-AM-MAIN – Beschluss, 2 UF 256/10 vom 08.09.2010
Wird ein Verfahrensbeistand im einstweiligen Anordnungsverfahren und im Hauptsacheverfahren bestellt, steht ihm die nach § 158 Abs. 7 FamFG zu erstattende Pauschale für beide Verfahren zu; eine Anrechnung einer im Hauptsacheverfahren geforderten Vergütung auf die im einstweiligen Anordnungsverfahren anfallende Pauschale ist nicht möglich. Nach Einführung der Pauschalisierung der Vergütung des berufsmäßig tätigen Verfahrensbeistands kommt eine Kürzung der nach § 158 Abs. 7 FamFG zu erstattenden Vergütung aus dem Gesichtspunkt eines unterdurchschnittlichen Aufwands nicht in Betracht.
OLG-FRANKFURT-AM-MAIN – Urteil, 5 U 187/09 vom 07.09.2010
1. Die Feststellung, dass der Beschluss des Vorstands und des Präsidialausschusses des Aufsichtsrats sowie die nachfolgende Durchführung des Vorstandsbeschlusses die Rechte der Aktionäre verletzt, kann jedenfalls, weil nicht auf die Feststellung eines Rechtsverhältnisses gerichtet, nicht gemäß § 256 Abs. 1 ZPO zum Gegenstand einer Feststellungsklage gemacht werden.
2. Zur analogen Anwendung des § 246 Abs 1 AktG im Lichte der &quot;Mangusta-Entscheidungen&quot; des BGH
OLG-FRANKFURT-AM-MAIN – Beschluss, 3 Ws 813/10 vom 03.09.2010
1. Für Klagen auf Herausgabe von beschlagnahmten Gegenständen nach rechtskräftigem Abschluss des Strafverfahrens sind ausschließlich die Zivilgerichte zuständig
2. Zur Bindungswirkung einer Verweisung der Zivil- an die Strafkammer in entsprechender Anwendung von § 17 a II 3 GVG
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References: § 148
 § 147
 § 1
 § 2
 § 10
 § 11
 § 24
 § 130
 § 133
 § 145
 § 146
 § 147
 § 148
 § 153
 § 157
 § 192
 § 196
 § 198
 § 200
 § 204
 § 242
 § 433
 § 504
 § 1
 § 2
 § 97
 § 543
 § 708
 § 711
 § 158
 § 158
 § 256
 § 246
 BGH

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