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Timestamp: 2016-10-20 21:26:23+00:00

Document:
U 231/04 (05.11.2004)
U 231/04
VISANA, Weltpoststrasse 19/21, 3015 Bern, Beschwerdegegnerin,
betreffend Z.________, 1959,
(Entscheid vom 3. Juni 2004)
A.a Die 1959 geborene Z.________, seit 1982 als zahnmedizinische Assistentin in der Zahnmedizinischen Klinik des Spitals X.________ t�tig und in dieser Eigenschaft bei der Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: Allianz; vormals Berner Versicherungen) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunf�llen versichert, war am 19. September 1993 �ber ein Spielzeug gestolpert und hatte sich am rechten Daumen verletzt (Unfallmeldung UVG vom 12. Oktober 1993, Arztzeugnis UVG des Dr. med. H.________, Arzt f�r Allgemeine Medizin, vom 18. Oktober 1993). Die Allianz anerkannte den Vorfall als unfall�hnliches Ereignis und erbrachte bis November 1993 die gesetzlichen Leistungen (Taggeld, Heilbehandlungskosten).
A.b Nachdem anfangs 2001 erneut Beschwerden am rechten Daumen aufgetreten waren (Verlaufsbericht des Dr. med. J.________, Facharzt FMH f�r Handchirurgie und Orthop�dische Chirurgie, Klinik S.________, vom 26. Januar 2001 [samt gleichentags erstelltem R�ntgenbefund]), meldete der Arbeitgeber am 29. Mai 2001 beim Unfallversicherer einen R�ckfall an. Die Allianz holte Berichte des Dr. med. J.________ vom 26. Juni 2001, des Dr. med. U.________, Arzt f�r Allgemeinmedizin, von Ende 2001 sowie des beratenden Arztes Dr. med. M.________, Orthop�dische Chirurgie FMH, vom 28. Januar 2002 ein und erhob bei der Versicherten zus�tzliche Angaben zum Beschwerdeverlauf ("Fragebogen f�r R�ckf�lle" vom 18. Oktober 2001). Gest�tzt darauf gelangte sie mit Verf�gung vom 4. M�rz 2002 zum Ergebnis, dass die aktuell geltend gemachten gesundheitlichen Beeintr�chtigungen nicht �berwiegend wahrscheinlich mit dem Ereignis vom 19. September 1993 in Zusammenhang st�nden. Auf Einsprache des Krankenversicherers von Z.________, der Visana, hin, welche einen vertrauens�rztlichen Bericht des Dr. med. B.________ vom 20. M�rz 2002 eingeholt hatte, beauftragte die Allianz die Abteilung f�r Handchirurgie des Spitals X.________ mit der Erstellung eines Gutachtens, das am 31. Januar 2003 erstattet und mit Stellungnahme vom 19. M�rz 2003 erg�nzt wurde. Dr. med. Y.________, Facharzt f�r Chirurgie FMH, �usserte sich mit Bericht vom 17. Juli 2003 zu den Schlussfolgerungen der Expertise, woraufhin der Unfallversicherer mit Einspracheentscheid vom 8. August 2003 an seiner Leistungsablehnung festhielt.
Die dagegen von der Visana erhobene Beschwerde hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Freiburg gut, hob den Einspracheentscheid auf und wies die Sache zur Festsetzung der gesetzlichen Leistungen, auf welche die Versicherte Anspruch habe, an den Unfallversicherer zur�ck (Entscheid vom 3. Juni 2004).
Die Allianz f�hrt Verwaltungsgerichtsbeschwerde und beantragt die Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides.
W�hrend die Visana auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde schliesst, verzichten Z.________, als am Verfahren Mitbeteiligte, und das Bundesamt f�r Gesundheit auf eine Vernehmlassung.
1.1 Mit dem am 1. Januar 2003 in Kraft getretenen Bundesgesetz �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 sind auch zahlreiche Bestimmungen im Unfallversicherungsbereich ge�ndert worden. Da in zeitlicher Hinsicht jedoch grunds�tzlich diejenigen Rechtss�tze zur Anwendung kommen, die bei der Erf�llung des zu Rechtsfolgen f�hrenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 129 V 4 Erw. 1.2, 169 Erw. 1, 356 Erw. 1, je mit Hinweisen), und vorliegend sowohl das initiale Ereignis (vom 19. September 1993) wie auch die hinsichtlich der anfangs 2001 aufgetretenen Daumenbeschwerden ergangene R�ckfallmeldung (vom 29. Mai 2001) vor dem 1. Januar 2003 datieren, sind die bis Ende 2002 g�ltig gewesenen Bestimmungen anwendbar, zumal die Versicherte - wie dem Gutachten des Spitals X.________ vom 31. Januar 2003 entnommen werden kann - seither beschwerdefrei geblieben ist. Der Umstand, dass der Einspracheentscheid des Unfallversicherers - der an die Stelle der Verf�gung tritt (BGE 119 V 350 Erw. 1b mit Hinweisen) - erst am 8. August 2003 erlassen worden ist, �ndert daran nichts.
1.2 Das kantonale Gericht hat die Bestimmungen und Grunds�tze zur Leistungspflicht des Unfallversicherers bei R�ckf�llen und Sp�tfolgen, insbesondere zur Voraussetzung des nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhangs zwischen den erneut geltend gemachten Beschwerden und der seinerzeit beim versicherten Unfall oder bei dem diesem gleichgestellten unfall�hnlichen Ereignis erlittenen Gesundheitssch�digung (Art. 11 UVV; BGE 118 V 296 f. Erw. 2c mit Hinweisen; vgl. auch SVR 2003 UV Nr. 14 S. 43 Erw. 4), sowie zum Beweiswert und zur Beweisw�rdigung �rztlicher Berichte und Gutachten (BGE 125 V 351 Erw. 3a mit Hinweis) zutreffend wiedergegeben. Darauf wird verwiesen. Richtig erkannt hat es ferner, dass je gr�sser der zeitliche Abstand zwischen dem Unfall - bzw. dem unfall�hnlichen Ereignis - und dem Auftreten der gesundheitlichen Beeintr�chtigung ist, desto strengere Anforderungen an den Wahrscheinlichkeitsbeweis des nat�rlichen Kausalzusammenhangs zu stellen sind (RKUV 1997 Nr. U 275 S. 191 Erw. 1c in fine mit Hinweis). Zu erg�nzen ist, dass, falls durch den Unfall oder das unfall�hnliche Ereignis Beschwerden verursacht werden, die Unfallversicherung den dadurch verursachten Schaden �bernimmt, sp�tere Gesundheitsst�rungen dagegen nur, wenn eindeutige Br�ckensymptome gegeben sind (in HAVE 2002 S. 307 zusammengefasstes Urteil B. vom 17. Mai 2002, U 293/01, Erw. 1 in fine mit Hinweisen; Urteil S. vom 24. Mai 2004, U 296/03, Erw. 2.1.1 in fine mit Hinweis).
2.1 Die medizinische Aktenlage zeigt das folgende Bild:
2.1.1 Mit Arztzeugnis UVG vom 18. Oktober 1993 hatte der Hausarzt Dr. med. H.________, nach der Erstbehandlung vom 20. September 1993, zufolge der festgestellten leichten Schwellung ohne H�matom im rechten Daumengrundgelenk ("keine sichere Aufklappbarkeit") eine Distorsion des rechten Daumengrundgelenkes diagnostiziert. Auf Grund des R�ntgenbefundes wurde eine oss�re L�sion verneint. Der Arzt ordnete eine Ruhigstellung f�r acht Tage in einer Alu-Schiene an und attestierte eine vollst�ndige Arbeitsunf�higkeit bis auf Weiteres. Dem Bericht des Dr. med. J.________ vom 26. Januar 2001 ist sodann zu entnehmen, dass die Versicherte wegen persistierender Schmerzen vier Wochen nach dem Ereignis vom 19. September 1993 beim haus�rztlichen Stellvertreter vorstellig geworden war, welcher - ohne r�ntgenologische Erhebung - eine Fraktur angenommen und Physiotherapie verordnet hatte. Im weiteren Verlauf habe die Rechtsh�nderin �ber Schmerzen bei Belastung, wie beispielsweise beim Schreiben, geklagt, sei aber als Zahnarztgehilfin dennoch stets voll leistungsf�hig gewesen.
2.1.2 Gest�tzt auf den R�ntgenbericht vom 26. Januar 2001, wonach altersentsprechend normale oss�re Strukturen und Gelenksverh�ltnisse im ersten Strahl rechts ohne Nachweis von degenerativen oder posttraumatischen Ver�nderungen bestanden, stellte Dr. med. J.________ gleichentags eine partielle Insuffizienz des ulnaren Kollateralbandes bei Status nach vermutlich Stener-L�sion nach Distorsion des MP1-Gelenkes vor neun Jahren rechts fest. Am 26. Juni 2001 bejahte er ohne n�here Begr�ndung die �berwiegende Wahrscheinlichkeit zwischen den aktuellen Beschwerden und dem Vorfall vom 19. September 1993.
2.1.3 Ende 2001 gab Dr. med. U.________ auf Anfrage der Beschwerdef�hrerin an, dass die Versicherte zwischen 1996 und 2000 einige Male wegen einer Distorsion des oberen Sprunggelenkes (OSG) bei seinem Vorg�nger in Behandlung gewesen sei. Eine Daumenverletzung werde in den entsprechenden Akten indes nicht erw�hnt.
2.1.4 Anl�sslich einer Befragung vom 18. Oktober 2001 f�hrte die Versicherte aus, seit 1993 immer wieder Schmerzen im rechten Daumen zu versp�ren, welche regelm�ssig mit Cortison-Spritzen behandelt worden seien.
2.1.5 Der beratende Arzt der Beschwerdef�hrerin, Dr. med. M.________, gelangte mit Stellungnahme vom 28. Januar 2002 zum Schluss, dass mangels gen�gender klinischer Angaben nur m�glicherweise, nicht aber �berwiegend wahrscheinlich ein R�ckfall vorliege.
2.1.6 Die �rzte des Spitals X.________ erhoben im Rahmen ihrer Begutachtung u.a. einen radiologischen Befund (vom 28. November 2002), welcher am MP-Gelenk bei glatter Konturierung sowohl des MC-I-K�pfchens wie auch der Grundphalanxbasis eine geringgradige subchondrale Sklerosierung radialseitig ergab. In ihrer Gesamtbeurteilung vom 31. Januar 2003 diagnostizierten sie eine Distorsion des MP-I-Gelenkes rechts dominant mit Partialruptur des ulnaren Kollateralbandes und rezidivierend transitorischer Hyperpathie des MP-Gelenkes sowie eine persistierende Schmerzausl�sung durch Bagatelltraumen im Bereich des MP-I-Gelenkes rechts. Auf Grund der Schilderung der Patientin nahmen sie f�r den Zeitraum nach dem Ereignis vom 19. September 1993 f�nf bis sechs Bagatelltraumen mit Distorsion des MP-Gelenkes an, die jeweils zu verl�ngerten Schmerzepisoden von insgesamt drei bis vier Wochen gef�hrt h�tten. Die Wahrscheinlichkeit, dass die aktuell feststellbaren Beeintr�chtigungen auf den Vorfall vom 19. September 1993 zur�ckzuf�hren seien, wurde mit mehr als 50 % angegeben.
2.1.7 Dr. med. Y.________ hielt demgegen�ber in seiner Stellungnahme vom 17. Juli 2003 daf�r, dass eine Unfallkausalit�t zwar m�glich, wahrscheinlicher aber ein krankhafter Prozess im Rahmen normaler degenerativer Vorg�nge sei.
2.2.1 Umstritten ist unter den Verfahrensbeteiligten zun�chst die genaue Diagnose der am 19. September 1993 erlittenen Verletzung. W�hrend Dr. med. H.________ anl�sslich seiner Erstbehandlung vom 20. September 1993 eine Distorsion des rechten Daumengrundgelenkes diagnostiziert hatte und Dr. med. J.________ in seinem Bericht vom 26. Januar 2001 von einer partiellen Insuffizienz des ulnaren Kollateralbandes bei Status nach vermutlich Stener-L�sion nach Distorsion des MP1-Gelenkes vor neun Jahren rechts sprach, gingen die �rzte des Spitals X.________ im Rahmen ihres Gutachtens vom 31. Januar 2003 von einer Distorsion des MP-I-Gelenkes rechts dominant mit Partialruptur des ulnaren Kollateralbandes, gegenenfalls kompletter Ruptur mit anschliessender Vernarbung und verbliebener Partialinsuffizienz aus. Der die Versicherte vier Wochen nach dem unfall�hnlichen Ereignis behandelnde Stellvertreter des Dr. med. H.________, Dr. med. E.________, Allgemeine Medizin FMH, hatte sodann gem�ss Angaben im Bericht des Dr. med. J.________ - wenn auch ohne entsprechenden radiologischen Nachweis - eine Fraktur angenommen. Letzteres ist jedoch, insbesondere auf Grund des durch Dr. med. H.________ erhobenen R�ntgenbefundes, wonach keine oss�ren L�sionen hatten festgestellt werden k�nnen, auszuschliessen, zumal in keinem anderen �rztlichen Bericht eine entsprechende Diagnose best�tigt wurde. Zweifelhaft bleibt demnach, ob anl�sslich des Ereignisses im Jahre 1993 eine (Partial-)Ruptur oder lediglich eine Distorsion des ulnaren Kollateralbandes stattgefunden hat. Dies h�tte aber, wie die �rzte des Spitals X.________ in ihrem Schreiben vom 19. M�rz 2003 erg�nzend festgehalten haben, lediglich durch eine chirurgische Exploration unmittelbar im Anschluss an die Verletzung verifiziert werden k�nnen. Die korrekte Diagnosestellung braucht vorliegend indes nicht abschliessend beantwortet zu werden. Unbestrittenermassen handelt es sich beim Vorfall vom 19. September 1993 um ein Ereignis, welches einen unfallversicherungsrechtlichen Leistungsanspruch bewirkt hat. Nicht massgeblich ist dagegen, ob es sich dabei um einen Unfall nach Art. 6 Abs. 1 UVG in Verbindung mit Art. 9 Abs. 1 UVV (in der bis 31. Dezember 2002 in Kraft gestandenen Fassung) - wie von der Vorinstanz angenommen - oder, so der Einspracheentscheid vom 8. August 2003, um eine unfall�hnliche K�rpersch�digung gem�ss Art. 6 Abs. 2 UVG in Verbindung mit Art. 9 Abs. 2 UVV (in der bis 31. Dezember 1997 g�ltig gewesenen Fassung) handelt, worunter nach lit. g Bandl�sionen aller Art, d.h. sowohl Banddistorsionen wie auch -rupturen, zu z�hlen sind (Rumo-Jungo, Die Rechtsprechung des Bundesgerichts zum UVG, Z�rich 2003, S. 75 mit Hinweisen). Relevant ist vorliegend einzig, ob die im Jahre 2001 geltend gemachten gesundheitlichen St�rungen im Sinne hinreichend ausgewiesener Br�ckensymptome auf das damalige Beschwerdebild zur�ckzuf�hren sind (vgl. Erw. 1.2 in fine hievor).
2.2.2 Die Behandlung nach dem Ereignis vom 19. September 1993 war ausweislich der Akten mit den �rztlicherseits am 14. Oktober 1993 verordneten, letztmals am 22. November 1993 durchgef�hrten Physio- sowie Elektrotherapiesitzungen beendet. Bereits ab 25. Oktober 1993 war der Versicherten wiederum eine vollst�ndige Arbeitsf�higkeit bescheinigt und ab diesem Datum die Taggeldzahlungen durch den Unfallversicherer eingestellt worden. Erst anfangs 2001 gelangte die Versicherte an Dr. med. J.________ und klagte erneut �ber Beschwerden im rechten Daumengelenk. In den dazwischen liegenden �ber sieben Jahren hatte sie, wie namentlich dem Gutachten des Spitals X.________ vom 31. Januar 2003 glaubhaft entnommen werden kann, mehrere Schmerzepisoden, die jeweils auf ein Bagatelltrauma zur�ckzuf�hren waren. Da diese jedoch weder zu anhaltender Behandlungsbed�rftigkeit noch zu Arbeitsunf�higkeit gef�hrt haben, k�nnen sie nicht als f�r das Bestehen der Kausalit�t beweiskr�ftige Br�ckensymptome gelten. Soweit die Versicherte anl�sslich ihrer Befragung vom 18. Oktober 1993 durch die Beschwerdef�hrerin angab, bei Auftreten der Daumenschmerzen regelm�ssig Cortison-Spritzen erhalten zu haben, und die begutachtenden �rzte ausf�hrten, die Schmerzepisoden h�tten mehrfach zu haus�rztlichen Konsultationen gef�hrt, kann dem nicht gefolgt werden. Namentlich stellte Dr. med. U.________, ab Oktober 2001 Nachfolger des bisherigen Hausarztes der Versicherten, Dr. med. K.________, Ende 2001 fest, dass die Patientin zwischen 1996 und 2000 zwar einige Male bei seinem Vorg�nger in Behandlung gestanden h�tte, diese aber auf Grund einer Verletzung des OSG und nicht wegen Daumenbeschwerden erfolgt sei. �berdies wurden im besagten Zeitraum offenbar auch keine entsprechenden Rechnungen beim Unfallversicherer zur Begleichung eingereicht bzw. vom Krankenversicherer �berwiesen, was bei der behaupteten Sachlage indes nahe gelegen h�tte. Am Resultat des nicht rechtsgen�glich ausgewiesenen nat�rlichen Kausalzusammenhangs �ndert mangels relevanter Br�ckensymptomatik zudem auch der Umstand nichts, dass gem�ss vertrauens�rztlicher Aussage des Dr. med. B.________ vom 20. M�rz 2002 Bandschw�chen nach Luxationen im Daumengrundgelenk typische Folgezust�nde darstellen. Dr. med. Y.________ weist in seinem Bericht vom 17. Juli 2003 sodann darauf hin, dass das am 28. November 2002 erstellte R�ntgenbild als diskreten Befund eine subchondrale Sklerosierung an der Basis der Grundphalanx gezeigt habe, was f�r ein degeneratives Geschehen im Rahmen des normalen Alterungsprozesses spreche. Ferner w�ren - so der Arzt weiter - nach einer relevanten Verletzung deutlichere Ver�nderungen, so beispielsweise radiologisch sichtbare Ver�nderungen im Gelenk und Verkalkungen am ehemals l�dierten Kapselbandapparat, zu erwarten.
Damit ist ein nat�rlicher Kausalzusammenhang zwischen dem Ereignis vom 19. September 1993 und den mit R�ckfallmeldung vom 29. Mai 2001 geltend gemachten Beschwerden nicht mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt.
3.1 Der Grundsatz der Unentgeltlichkeit des Verfahrens vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht gilt nicht f�r den Fall, dass sich zwei Versicherer im Streit �ber die Leistungspflicht gegen�ber stehen (BGE 126 V 192 Erw. 6 mit Hinweisen). Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die Gerichtskosten der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 135 OG).
3.2 Eine Parteientsch�digung wird nicht zugesprochen, weil die obsiegende Beschwerdef�hrerin als Unfallversicherer eine �ffentlich-rechtliche Aufgabe im Sinne von Art. 159 Abs. 2 OG wahrnimmt und die Voraussetzungen f�r eine ausnahmsweise Zusprechung einer Entsch�digung nicht gegeben sind (BGE 128 V 133 Erw. 5b, 123 V 309 Erw. 10; SVR 2000 KV Nr. 39 S. 122 Erw. 3).
In Gutheissung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird der Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Freiburg vom 3. Juni 2004 aufgehoben.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Freiburg, Sozialversicherungsgerichtshof, dem Bundesamt f�r Gesundheit (BAG) und Z.________ zugestellt.

References: BGE 
in fine
in fine
in fine
 Art. 6
 Art. 9
 Art. 6
 Art. 9
in fine
 Art. 135
 Art. 159