Source: http://kinderklau.blogspot.de/2009/04/
Timestamp: 2018-02-25 09:25:28+00:00

Document:
Kinder- und Jugendhilfe unter der Lupe: April 2009
Kein Jugendamt ohne Schattenseiten? Es haben sich bei mir "Betroffene" gemeldet, welche sich vom Jugendamt in Herford nicht fachgerecht betreut sehen. Ich bitte um Verständnis, dass ich keine Stellung beziehen kann, weil ich nähere Umstände hier nicht kenne.
Vor kurzem habe ich im Blog über einen Pressebericht": Lob für das Jugendamt in Herford !" vom Jugendamt Herford berichtet. Leider scheint es auch dort andere Erfahrungen zu geben.
Ich gehe davon aus bzw. hoffe, dass auch das Jugendamt Herford an einem echten Dialog mit Betroffenen Eltern interessiert ist, weswegen ich an dieser Stelle die Bitte aufnehme, hier im Blog einen Aufruf zu starten und damit indirekt die Betroffenen in ihrer Aktion - im Sinne des Kindeswohles - unterstütze.
Die Betroffenen rufen zu einer Aktion auf und suchen weitere Betroffene, welche sich ihrer Aktion anschließen möchten. Da Jugendämter leider keine echten Aufsichtsbehörden haben, erscheint mir diese Aktion sowohl für Betroffene als auch für ein Jugendamt sinnvoll.
für betroffene Eltern:
"Gänsemarkt"
Herford (3 Min Fußweg vom Bahnhof)
Aktion: Jugendamt,
gib uns unsere Kinder zurück!
Wer Interesse hat (für das Jugendamt Herford), kann sich bei - MeinKind7(at)aol.com - melden.
Eingestellt von Monika Armand um 17:15 Kommentare: Links zu diesem Post
Labels: Jugendamt Herford
Wenn der Amtsvormund seine Pflichten verletzt kämen folgende rechtliche Anspruchsgrundlagen zum Tragen (Zitat Seite 6):
Haftung des Vormundes
Bei Pflichtverletzungen gegenüber dem Minderjährigen kommen als Anspruchsgrundlagen sowohl Amtshaftungsansprüche nach § 839 BGB i. V. mit Art. 34 GG als auch Staatshaftungsansprüche nach § 1 Abs. 1 StHG sowie Ansprüche nach den für die Haftung des Vormundes geltenden Bestimmungen des § 1833 BGB in Betracht.
Wird durch die Pflichtverletzung ein Schaden Dritter ausgelöst, kommt ein reiner
Amtshaftungsanspruch in Frage. Bei grob fahrlässigem Verhalten oder Vorsatz kann die Behörde auf den einzelnen Mitarbeiter oder die einzelne Mitarbeiterin zurückgreifen."
Folgende Pflichten hat ein Vormund gegenüber den Eltern bzw. einstigen Sorgeberechtigten:
Zusammenarbeit mit beteiligten Dritten
Der Vormund sollte die Eltern des Kindes nach Möglichkeit kennen. Die Regelungen
des § 1684 BGB (Umgang des Kindes mit den Eltern) und des § 1686 BGB (Auskunft
über die persönlichen Verhältnisse des Kindes) müssen beachtet werden. Die Eltern
sind über Aufgaben und Funktion des Vormundes aufzuklären. Unter Berücksichtigung des Kindeswohls und einer evtl. Rückführungsperspektive soll der Vormund die Eltern beteiligen.
Weitere ausführliche Informationen zum Thema: Amtsvormundschaft im PDF:
Arbeits- und Orientierungshilfe für den Bereich der Amtsvormundschaften und –pflegschaften
Eingestellt von Monika Armand um 11:33 Keine Kommentare: Links zu diesem Post
Labels: Amtsvormundschaft

References: § 839
 Art. 34
 § 1
 § 1833
 § 1684
 § 1686