Source: http://www.archiv-grundeinkommen.de/newsarchiv/201103-news.html
Timestamp: 2017-04-26 21:37:44+00:00

Document:
März-2011-Archiv von aktuelles.archiv-grundeinkommen.de [ www.archiv-grundeinkommen.de ] --- [ aktuelles.archiv-grundeinkommen.de ] --- [ ältere Newsarchive ]
März-2011-Archiv von aktuelles.archiv-grundeinkommen.de
Termin: 27.-30.4.2011; 20 Uhr: Berlin; UFA-Fabrik: Kabarett: Anny Hartmann youtube.com: BGE-Kabarett (6 Min) 29.3.2011: die-linke-grundeinkommen.de: Sachgerechte Kritiken sind willkommen, widersprüchliche und falsche Darstellungen sowie denunziatorische Unterstellungen dagegen nicht! (pdf, 11 Seiten)
31.3.2011: handwerk.com:
Macht endlich Schluss mit der Bürokratie! Darin: "...
Weg mit dem Hartz-IV-Aparat aus seinen Sachbearbeitern und Kontrolleuren. Her mit dem Bürgergeld!
31.3.2011: stiftung-zass.de: Kettelerpreis 2011 - Wege aus der Prekarisierung der Arbeit (pdf, 2 Seiten)
Im kommenden Jahr wird der mit 5.000 Euro dotierte Kettelerpreis der Stiftung Zukunft
der Arbeit und der sozialen Sicherung (ZASS) zum dritten Male verliehen.
ZASS sucht Projekte, Initiativen und Personen, die mit ihrem Engagement Wege
aus der Prekarisierung der Arbeit suchen, vorschlagen und erreichen. [...]
Für den Kettelerpreis 2011 unter dem Thema „Wege aus der Prekarisierung der Arbeit“
können sich gemeinnützige Projekte und Initiativen sowie Personen bewerben oder vorgeschlagen
werden, die konkrete Handlungsschritte gegen prekäre Arbeit unternehmen.
Erwartet wird, dass die Bewerber/innen ihr Engagement gegen prekäre Arbeit offensiv in
die politische und gesellschaftliche Debatte einbringen bzw. eingebracht haben und somit
einen Impuls für sozialstaatliches Handeln geben. [...]
Ab dem 15. Januar 2011 können Sie sich bewerben oder Sie können Projekte, Initiativen
und Personen für den Kettelerpreis vorschlagen. Wir erwarten eine inhaltliche Beschreibung,
aus der hervorgehen: Ziele des Projektes, der Initiative, Verlauf, Methode und
Zeitrahmen, Beteiligte und Erfahrungen. Unter www.kettelerpreis.de können Sie ab Mitte
Januar 2011 entsprechende Bewerbungsunterlagen herunterladen oder bei uns anfordern:
Stiftung Zukunft der Arbeit und der sozialen Sicherung (ZASS). [...]
Ihre Bewerbungsunterlagen bzw. Vorschläge müssen bis zum
15. April 2011 bei uns eingegangen sein.
31.3.2011: Aus einer Mail: Termin: "... Am Dienstag, den 5. April wird es um 19:00 Uhr ein BGE-Plenum, bezüglich der Vorbereitungen zur BGE-Demo am 8. April 2011 vor dem Berliner Brandenburger Tor, im Jugendzentrum Drugstore (10827 Berlin-Schöneberg, Potsdamer Straße 180), geben. Alle BGE-Lobbyisten und die, die es noch werden werden, sind herzliche eingeladen. [...]
Gruß Micha BGE-Lobby.de ..." 31.3.2011: vimeo.com:
Kongress zum Grundeinkommen - Klaus Wellershoff (6 Min) 31.3.2011: youtube.com: Kongress zum Grundeinkommen - Klaus Wellershoff (6 Min) 31.3.2011: Grundeinkommen Newsblog: Kongress zum Grundeinkommen - Klaus Wellershoff 30.3.2011: Bisher 68 Anforderungen der neuen BGE-Postkarte. Die erste Auflage (5000) ist nahezu vergriffen. Wir lassen nachdrucken. Danke fürs Interesse + Verteilen! 28.3.2011: Susanne Wiest: Zum Verteilen, Verschenken, Verschicken
28.3.2011: archiv-grundeinkommen.de: Neue BGE-Postkarte mit den vier BGE-Kriterien:
(4/2011; Version 7.0)
Diese Karte kann Dank einer Spende kostenlos verteilt werden. Bitte bis zu 100 Stück per Mail abrufen bei: wr@archiv-grundeinkommen.de Lieferadresse nicht vergessen! Weitere Kartenmotive. 29.3.2011: archiv-grundeinkommen.de:
100 mal Neues Leben in der Uckermark (pdf, 7 Seiten) Pressemappe; Bewerbungen ab 11.4.2011
Mit einem Bewerbungsverfahren werden in den nächsten Wochen Menschen gesucht, die
entweder staatliche Leistungen beziehen oder andere Einkommensquellen haben. Ihnen
gemeinsam soll sein, dass sie für sich neu entwickeln wollen, wie sie in Zukunft vor Ort
arbeiten wollen. Um sie auf diesem Weg professionell zu begleiten und nachhaltig
Arbeitsmöglichkeiten zu schaffen, stellt das Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und
Familie des Landes Brandenburg rund 350.000 Euro zur Verfügung, die Breuninger
Stiftung aus Stuttgart unterstützt das Projekt mit 200.000 Euro. ..."
Neue Domain: www.100-mal-neues-leben.de (Ab Ende März)
youtube.com: 100 mal Neues Leben in der Uckermark (Grundeinkommen-Feldversuch) (3 Min)
29.3.2011: youtube.com:
Freiheit statt Vollbeschäftigung: Interview mit Sascha Liebermann | Teil 1/2 (ca. 9 Min) Freiheit statt Vollbeschäftigung: Interview mit Sascha Liebermann | Teil 2/2 (ca. 8 Min)
Darin bei Min 3:08 bis Min 4:30 "All die Orientierungen, die uns heute zeigen wie wir leben sollen, zum Beispiel 'wenn man erwerbstätig ist, tut man etwas sinnvolles', die werden durch das Grundeinkommen weggerisssen, weil es nicht mehr definiert ist, was als sinvoll gilt. Das bewirkt erstmal eine Verunsicherung.
[...] Also die Frage ist dann 'ja, wenn ich das jetzt ganz alleine entscheiden muß, was ich denn will',
dann ist das eine viel größere Autonomiezumutung, als bislang. Das wird aber vor allem diejenigen treffen, die sich [...] bislang am Konsens orientiert haben, und dachten 'na ja ich mache das, dann mache ich etwas sinnvolles' und sich zuwenig gefragt
haben, was wollen sie denn selbst. All die anderen aber, die eigentlich aber immer von sich
ausgehen und überlegt haben, 'ja was will ich denn und dann versuche ich das zu realisieren
egal wie schlecht die Bedingungen sind', für die wird das Grundeinkommen ja nur eine Entlastung
bringen. Für die wird sich am wenigsten ändern, weil die schon heute eigentlich leben, wie
ein Grundeinkommen es noch weiter unterstützt und als wünschenswert erscheinen läßt.
Die eigentliche große Veränderung ist für diejenigen, die sich heute zuwenig darüber
Gedanken machen, was sie denn wollen und sich zu sehr an den anderen orientieren." 29.3.2011: Freiheit statt Vollbeschäftigung:
Radiosendung der Initiative Grundeinkommen Lübeck
29.3.2011: Netzwerk Grundeinkommen: Dorothee Schulte-Basta: Exportschlager Alaska Permanent Fund?
Seit 1976 gibt es diesen Staatsfonds in Alaska, seitdem fließen mindestens 25% der staatlichen Rohstoffeinnahmen in den Fonds. Die Hälfte des jährlichen Gewinnes wird seit 1982 über eine Dividende (PFD) direkt an die BewohnerInnen Alaskas ausgeschüttet. Die andere Hälfte subventioniert den Staatshaushalt. Alaska hat eine der niedrigsten individuellen Steuer- und Abgabenbelastungen in den Vereinigten Staaten und ist einer von nur fünf Staaten ohne gesetzliche Mehrwertsteuer. Bis 2002 war Alaska einer von sieben Staaten, die keine individuelle Einkommensteuer erhoben. Auch wenn diese mittlerweile wieder erhoben wird, ist sie mit max. 2,19 Prozent extrem gering. Alaska hat eine der niedrigsten Armutsquoten in den USA und ist der US-Bundesstaat mit der geringsten sozialen Ungleichheit. Es wundert nicht, dass der Fund im Land beliebt ist, 1998 stimmten 85% der EinwohnerInnen Alaskas für seine Beibehaltung. [...]
Die an die BewohnerInnen Alaskas ausgeschüttete Dividende ist jedoch weit davon entfernt, ein Grundeinkommen in Existenz sichernder Höhe zu sein. Ihre Höhe schwankte in den letzten Jahren zwischen 845 und 2.069 US-Dollar pro Jahr, abhängig von der Entwicklung des Ölpreises. 2010 lag sie bei 1.281 US-Dollar, das sind auf den Monat gerechnet etwas über 100 US-Dollar. ..." 29.3.2011: youtube.com:
Robots on Basic Income (1 Min) 28.3.2011: sozialticker.com:
Gegen die Grund-Absicherung der Privilegierten, für eine Grundsicherung in sozialer Gerechtigkeit
Der Kapitalismus des römischen Kaiserreiches sollte uns da als warnendes Beispiel dienen. Eine immens reiche, nur aus wenigen ökonomisch wie politisch herrschenden Familien bestehende Schicht an der Spitze des Staates kaufte sich durch das Almosen der Grundsicherung (panes et circenses) de facto von allen weiteren Verpflichtungen gegenüber dem Gemeinwesen los. Die Konzentration des Reichtums konnte aufgrund dieser bewussten Beschwichtigung stetige Fortschritte machen, und zwar bis zur Auflösung des Reichs im fünften Jahrhundert. ..."
28.3.2011: ef-magazin.de:
Was man nicht sieht: Umverteilung heißt Wohlstandsminderung
Die völlig falschen Anreize, die der Wohlfahrtsstaat bietet (Leistungspönalisierung durch progressive Einkommenssteuern bei gleichzeitiger Belohnung des Müßiggangs durch „bedingungslose“ Transferzahlungen), sind der Grund für die seit Jahren zu beobachtende Stagnation der Nettoeinkommen. ..." 28.3.2011: sozialismus.info:
Für ein "bedingungsloses Grundeinkommen"?
27.3.2011: Grundeinkommen Newsblog: Schweiz:
Daniel Häni: Beat Kappeler übergibt sich am bedingungslosen Grundeinkommen Darin: "...
Kappeler gerät in eine Welle von Missverständnissen, überschlägt sich in der Schaumkrone von Vorurteilen und falscher Information und bleibt schliesslich am Strand der Schlagworte und Widersprüche liegen und endet mit dem Urteil: 'Es steht wirkliches nichts Überlegtes, nichts Ausgerechnetes, nichts Liberales, nichts Soziales dahinter'.
Er unterstellt beispielsweise, es sei am Kongress gesagt worden, dass man die heutigen Sozialtransfers auf den Kopf umverteilen wolle. Dabei haben Christian Müller und ich differenziert gezeigt in welchem Umfang das Grundeinkommen bei den bestehenden Einkommens-Tranfers von rund 140 Milliarden Franken ersetzend wirken würde. Nämlich bei rund 60 Milliarden. [...]
Kappeler unterstellt Götz Werner eine 50% Einkommensteuer einführen zu wollen. Absurder geht es nicht. Was ist es, was einen renommierten Publizisten journalistisch so unglaublich ins Abseits rennen lässt?	..."
Beat Kappeler: Mein Standpunkt: Bedingungsloses Grundeinkommen ist unüberlegt, unliberal, asozial
Wieder wird der bekannte Gratis-Lunch aufgewärmt, den es in der Ökonomie nicht geben kann - mit dem 'bedingungslosen Grundeinkommen'. Alle sollen zwischen 1500 und 2500 FRanken monatlich bekommen
Ohne Pensionskassen reicht es also nur zu gut 800 Fr monatlich an bedingungslos verteiltem Grundeinkommen.
[...] Die gezielt ausgerichteten sozialen Leistungen bringen eben jenen, die sie brauchen, viel mehr
als die Giesskanne. [...]
Frankreichs 35-Stunden-Woche hat die hochgemute Annahme der gutverdienenden Ökonomen, Künstler und Schwärmer dementiert, dass mit mehr freier Zeit das Pflegen, das freie Schaffen und die Kultur
zunähmen. Die Franzosen leisten weniger freiwillige Arbeit als vorher. [...]
Wenn ein Staat das Grundeinkommen einführte, müsste er überdies seine Grenzen in einem Mass dichtmachen, das jeden Zuzug, Austausch, jede Freizügigkeit abschaffen würde. [...]
Heute bezieht über die Hälfte aller Haushalte in Westeuropa Teile ihres Einkommens vom Staat. [...]
Wenn hier trotzdem schon gewarnt wird, mit Zahlen und qualitativen Argumenten, mit der Blossstellung
der Begriffsverwechslungen, dann nur, um weitere Wohlmeinende aus der Oberschicht, unter den Glitterati und aus verdrossenen Sozialkreisen vor Blamagen zu retten. ..." 27.3.2011: Netzwerk Grundeinkommen: Newsletter März 2011
Besonders freuen wir uns das 3000ste Mitglied im Netzwerk begrüßen zu
dürfen. Am 24. Februar war es soweit: Mit dem Beitritt von Jan Hansen aus
Ahrensburg erreichte die Zahl der Einzelmitglieder des Netzwerks
Grundeinkommen erstmals die 3.000. Im Jahr 2010 sind knapp 400 Personen
dem Netzwerk beigetreten, was einem Zuwachs von 15,6 Prozent entspricht.
Am Jahresende waren 2.948 Personen und 93 Organisationen Mitglied. [...]
Der 33. Evangelische Kirchentag vom 1. bis 5. Juni 2011 in Dresden (Link:
http://www.kirchentag.de/) bietet viele Möglichkeiten mit Christinnen und
Christen über das Grundeinkommen ins Gespräch zu kommen. Auch wenn das
Programm noch nicht endgültig steht, ist schon sicher, dass es am 4. Juni eine
Podiumsdiskussion mit einem hochrangigen Vertreter der BIG Coalition aus
Namibia, mit Katja Kipping, Susanne Wiest und einem Vertreter der Nationalen
Armutskonferenz geben wird. [...]
Allen Mitgliedsinitiativen des Netzwerkes bieten wir eine Mailadresse an. Diese
sieht wie folgt aus: 'stadt@grundeinkommen.de'. Interessierte Initiativen
können sich unter kontakt@grundeinkommen.de melden.
..." 27.3.2011: woche-des-grundeinkommens.eu: Aufruf zur 4. Internationalen Woche des Grundeinkommens vom 19.9. - 25.9.2011 Termin: 27.3.2011, 16-18 Uhr: Der BGE-Papst live auf rockradio.de im Internetradio. 27.3.2011: youtube.com: Mitschnitt der WDR5-Sendung vom 25.3.2011 Das philosophische Radio mit Wilfried Hinsch über das Existenzminimum | Teil 1/6 (ca 9 Min)
Teil 2/6: Das philosophische Radio mit Wilfried Hinsch über das Existenzminimum (ca 8 Min)
Teil 3/6: Das philosophische Radio mit Wilfried Hinsch über das Existenzminimum (ca 9 Min)
Teil 4/6: Das philosophische Radio mit Wilfried Hinsch über das Existenzminimum (ca 9 Min)
Teil 5/6: Das philosophische Radio mit Wilfried Hinsch über das Existenzminimum (ca 8 Min)
Teil 6/6: Das philosophische Radio mit Wilfried Hinsch über das Existenzminimum (ca 7 Min)
BGE ab Min 4:10
(Hinweise von l.a. Danke!) 26.3.2011: sueddeutsche.de:
Die Rache des smarten Mobs Protestkultur in Großbritannien (Auch geeignet für die BGE-Bewegung!?
Neues bei Facebooks
'Bundestagswahl 2013 & Grundeinkommen')
26.3.2011: walbei.wordpress.com:
25.3.2011: Antrag Katja Kipping: Abschaffung der Sanktionen bei der Grundsicherung:
- LINKE: Abschaffung aller Sanktionen und Leistungseinschränkungen bei der Grundsicherung Netzwerk Grundeinkommen
- Antrag im Bundestag (pdf)
- Rede von Katja Kipping zum Antrag im Dt. Bundestag incl. Video (ca. 5 Min) - Video: Plenarsitzungen: Top 14 Sanktionen im SGB II (ca. 34 Min)
- Susanne Wiest: Das Recht auf Leben - Antrag an den Deutschen Bundestag 25.3.2011: wdr5.de:
Das philosophische Radio mit Wilfried Hinsch über das Existenzminimum
26.3.2011: youtube.com:
2012 - Aktionsstart zur Volksabstimmung in der Schweiz zum BGE / Sags weiter! (1 Min)
Die Abhängigkeit von Einkommen und Arbeit ist ein Gesslerhut! ..." 25.3.2011: youtube.com:
Hohe Arbeitslosigkeit ein Riesen-Erfolg(!) - Grundeinkommen (ca. 15 Min) Termin: 25.3.2011: Lemgo:
Bedingungsloses Grundeinkommen? Vortrag Adrienne Goehler
24.3.2011: aBGEordnetenwatch.de:
Philipp Jourdan (Grüne) Kandidat Wahlen Baden-Württemberg 2011
Xander Dorn (Piraten) Kandidat Wahlen Rheinland-Pfalz 2011
Christel Teichmann (Piraten) Kandidatin Wahlen Baden-Württemberg 2011 Rainer Prewo (SPD-MdL) Kandidat Wahlen Baden-Württemberg 2011
Volker Dyken (Piraten) Kandidat Wahlen Baden-Württemberg 2011 25.3.2011: Hamburger Abendblatt:
Winfried Kretschmann: Wird er der erste große Grüne in Baden-Württemberg?
Erst will er nicht so recht. Sanft wehrt Winfried Kretschmann die ältere Dame dort vor ihm ab, die dem gebeugten Riesen gerade eine Pappkrone in die graue Bürstenmähne stecken will. "Ich will doch Ministerpräsident von Baden-Württemberg werden und nicht der König", verteidigt sich der Grünen-Politiker verlegen. "Och, Herr Kretschmann, bitteee", bettelt ein Fotograf um das schöne Motiv. Der Spitzenkandidat der baden-württembergischen Grünen zögert, schließlich greift er nach dem vergoldeten Papiergebinde. Eine Initiative für das Grundeinkommen hat sie gebastelt. Es ist acht Uhr abends in Lörrach, einer Kleinstadt im äußersten Südwesten der Republik. Im Gemeindezentrum Alte Feuerwache soll Kretschmann gleich eine Wahlkampfrede halten. Überregionale Pressefotografen sind nicht in Sicht, warum sich nicht mal ein Späßle gönnen? Also krönt Kretschmann Kretschmann. ..."
23.3.2011: substanz.davidherzog.ch:
Das Grundeinkommen - eine Idee mit vielen Zugängen
Staatspolitische Perspektive
Unternehmerische Pespektive
Bürgerrechtliche Perspektive
Steuertechnische Perspektive
Es fehlen noch: Rationalisierungtechnische Perspektive
Ethisch-moralische Perspektive
Sozialstaatliche Perspektive
Demokrafische Perspektive
... 24.3.2011: Freiheit statt Vollbeschäftigung:
23.3.2011: youtube.com:
Das bGE gewinnt an Unterstützung (4 Min, Quelle: freie-radios.net) 24.3.2011: Mitteldeutsche Zeitung:
Frühere FDJ-Kreisleitung wird zur Bundeszentrale Köthen, Global Change Now
In Köthen sollen Multiplikatoren dafür fit gemacht werden, die Lösungsansätze in der Öffentlichkeit rüberzubringen, ob es sich um das bedingungslose Grundeinkommen für alle handelt oder die ressourcenorientierte Besteuerung. Man habe derzeit rund 400 Mitglieder, so Generalsekretär Aslan, Potential hat man sicherlich für mehr. ..."
Demo für das Grundeinkommen am 8.April 2011 in Berlin - Mach mit! (1 Min, 28 Sek)
23.3.2011: Thomas Dörflinger (CDU-MdB) sprach heute in Berlin
beim Grünen Arbeitskreis Grundsicherung/Grundeinkommen interessant über das
Solidarische Bürgergeld und das Bedingungslose Grundeinkommen.
- Thomas Dörflinger (CDU-MdB) bei wikipedia
- Suche 'Grundeinkommen' bei kolping.de
- www.thomas-doerflinger.de
- Suche 'Bürgergeld' bei thomas-doerflinger.de
21.3.2011: zeitpunkt.ch:
Das Grundeinkommen ist lanciert
24.3.2011: Stuttgarter Nachrichten:
Soziale Wohltaten durch Millionärssteuer
Bei der Landtagswahl erhofft Reinhard Neudorfer für "Die Linke" einen Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde.
Manch extreme Forderung von Teilen seiner Partei lehnt der schlanke Fitnesssportler jedoch ab. Jene nach einem bedingungslosen Grundeinkommen etwa. ..."
23.3.2011: Mitteldeutsche Zeitung:
Kretschmann will erster grüner Landesvater werden Baden-Württemberg
Der Realpolitiker Kretschmann hat zuweilen Probleme mit seiner eher linken Basis. Ein Beispiel ist der Beschluss des Parteitags in Heilbronn im Oktober 2007 für ein bedingungsloses Grundeinkommen. Hier hatte sich Kretschmann aus Finanzierungsgründen strikt dagegen gestellt und verloren. In seiner jugendlichen Sturm- und Drangzeit arbeitete aber auch Kretschmann als AStA-Vorsitzender an der Universität Hohenheim in maoistischen Gruppierungen mit. Ende 2000 wurde er als erster Grüner in das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) gewählt und gehört zudem dem Diözesanrat des Erzbistums Freiburg an. ..." Termin: 28.3.2011: Neudietendorf:
Stirbt Thüringen aus? Fachtagung über demografischen Wandel
Uwe Rada ist seit 1992 Redakteur der tageszeitung (taz) für Stadtentwicklung und erarbeitete im Rahmen der Ausstellung “Schrumpfende Städte/shrinking cities” der Kulturstiftung des Bundes das Konzept der “Sonderwohlfahrtszone” für vom demografischen Wandel besonders beeinträchtigte Orte — eine Kombination von radikaler Deregulierung und bedingungslosem Grundeinkommen.
Termin: 10. - 13.6.2011: Störitzland: linkes-pfingstcamp.de: Workshop: Alles Macht Arbeit
Brauchen wir einen Mindestlohn oder gar ein Grundeinkommen?
Termin: 2.-3.4.2011: Soest:
Piratenpartei: vorläufiges Sozicamp Programm
www.bge-spenden.de
Termin: 8.4.2011, 14 Uhr: Berlin: BGE-Demo am Brandenburger Tor Pressemitteilung BGE-Lobby 22.3.2011: sueddeutsche.de:
SPD und Grüne: Stuttgarter Erbengemeinschaft Darin: "...
In schöner Regelmäßigkeit sieht der Grüne Landtags-Fraktionschef Kretschmann Sinn in anderen Dingen wie die linke Basis seiner Partei. 2007 ist er auf dem Parteitag in Heilbronn niedergestimmt worden, weil er ein bedingungsloses Grundeinkommen für nicht finanzierbar hielt.
..." 22.3.2011: freie-radios.net:
2500 Franken pro Monat für alle Das bedingungslose Grundeinkommen gewinnt an Unterstützung (4 Min) 21.3.2011: aBGEordnetenwatch.de: Reinhard Neudorfer (Linke) Kandidat Wahlen Baden-Württemberg 2011 Volker Dyken (Piraten) Kandidat Wahlen Baden-Württemberg 2011 10.3.2011: Ulrich Goll (FDP-MdL) Baden-Württemberg 21.3.2011: Schwäbische Zeitung: Initiative: Schweiz will Grundeinkommen Kongress-Bericht Darin: "...
Sollten 100 000 Einwohner ab Frühjahr 2012 binnen 18
Monaten den entsprechenden Verfassungs-Gesetzentwurf per Unterschrift
unterstützen, wird darüber der Schweizer Souverän in einer
Volksabstimmung entscheiden. [...] Wenn man bedenkt, dass laut Prognose durch Produktivitätssteigerungen
im Jahr 2040 in unserem Nachbarland Schweiz noch
zwei Prozent der Arbeitskräfte im Produktionssektor
benötigt werden, stellt sich in der Tat die Frage
nach der Zukunft umlagefinanzierter Sozialsysteme. Mit dem
Grundeinkommen wird eine Antwort gegeben, die es lohnt, zu bedenken.
..." 22.3.2011: pro-grundeinkommen.at: Protokoll des ersten Organisationstreffen "Woche des Grundeinkommens 2011" Wien am 18.3.2011 (pdf, 4 Seiten) 21.3.2011: Neue Zürcher Zeitung: Eine AHV-Rente ab Geburt Kongress zum bedingungslosen Grundeinkommen Darin: "...
Kontrovers diskutiert wurde an der Tagung unter anderem die Frage, wie sich die Befreiung vom Leistungsdruck durch ein garantiertes Einkommen auf das Verhalten der Leute auswirken würde. Während Roger Köppel, Chefredaktor der «Weltwoche», die Einführung für fatal hält, da dadurch den Leuten der «Drive» genommen würde, produktiv zu sein, sieht der ehemalige Chefökonom der UBS, Klaus Wellershoff, im garantierten Grundeinkommen dagegen die Chance zu höherer Leistungsfähigkeit. Während also Ersterer überzeugt ist, dass das garantierte Grundeinkommen die Produktivität schwächen und die Gesellschaft ärmer machen würde, glaubt Letzterer, dass ein solcher Paradigmenwechsel die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes steigern würde. [...]
Hielt Wellershoff das Anliegen für «urliberal», bezeichnete Köppel dieses als eine «fundamental sozialistische» Idee, die in ihrer Umsetzung schon «x-fach gescheitert» sei.
Diese unterschiedliche Verortung des bedingungslosen Grundeinkommens war denn auch der wohl spannendste Aspekt des Wortduells. Denn damit wird deutlich, dass sich die Idee nicht in ein klassisches Links-rechts-Schema einordnen lässt. Kritiker wie Verfechter führen das Argument Staat ins Feld, mit dem Unterschied, dass Erstere glauben, dass ein garantiertes Grundeinkommen zu mehr Staat führen würde, während Letztere der Meinung sind, dass dadurch die Staatsmacht beschnitten würde.
21.3.2011: journal21.ch:
Bedingungsloses Grundeinkommen Die Utopie der Einfachheit 21.3.2011: youtube.com:
Kinder in der Grundeinkommen-Gesellschaft (8 Min, 51 Sek) 21.3.2011: ahlener-zeitung.de:
Den Nerv getroffen - bis es wehtat
Als Verfechterin des bedingungslosen Grundeinkommens echauffierte sich die Kabarettistin Anny Hartmann am Sonntag beim Frauenkulturfrühstück über die Rente mit 67. 21.3.2011: spiegel.de:
Dr. Unbekannt, übernehmen Sie! CDU-Wahlsieger Reiner Haselhoff in Sachsen-Anhalt Darin: "...
Haseloff verfügt über eine Menge politische Erfahrung, vor seiner Aufgabe als Minister war er bereits Staatssekretär im Wirtschaftsministerium. Mit seinem Bürgergeld-Modell, das Langzeitarbeitslosen eine gemeinnützige Beschäftigung bietet, wurde er bundesweit bekannt, viele andere Länder haben es inzwischen übernommen. ..."
20.3.2011: grundeinkommen.de: Suplicy überreicht BIEN-Brief an Barack Obama
BGE-Brief an Obama
Basic Income is the simple idea of a small, government-ensured income for all citizens. It exists today
only in one place: the State of Alaska. For the last 28 years Alaska has distributed a dividend, financed
out of oil revenues, to every man, woman, and child in the state. Alaska’s “Permanent Fund Dividend”
usually varies between $1000 and $2000 per person per year. It has become one of the most popular state
government programs in the United States. It has helped to give Alaska the highest economic equality and
the lowest poverty rate of any state in the United States. [...] I believe that you can improve on the success of the Bolsa Família and the Alaska Dividend by moving
toward a Basic Income in the United States. The University of Alaska-Anchorage will hold a workshop
entitled “Exporting the Alaska Model” on April 22, 2011. Several researchers will discuss how programs
of this type can be introduced and improved. I invite you to send a member of your team to participate in
that workshop. ..."
20.3.2011: youtube.com:
3sat - Bedingungslos glücklich? - Freiheit und Grundeinkommen - ganze Sendung (43 Min, 30 Sek)
19.3.2011: youtube.com:
Dem Grundeinkommen gehört die Zukunft (8 Min, 57 Sek)
2006: dailymotion.com: Arbeit: Manufactured Landscapes (86 Min, 24 Sek) 19.3.2011: youtube.com:
Prof. Götz Werner im Gespräch 1 (9 Min, 46 Sek) Prof. Götz Werner im Gespräch 2 (8 Min, 53 Sek) Prof. Götz Werner im Gespräch 3 (10 Min, 00 Sek) Prof. Götz Werner im Gespräch 4 (9 Min, 35 Sek) Prof. Götz Werner im Gespräch 5 (9 Min, 42 Sek) Prof. Götz Werner im Gespräch 6 (7 Min, 20 Sek) 19.3.2011: youtube.com: Gespräche über Morgen: Grundeinkommen und Arbeit (15.10.2010 in Hamburg), Teil 2
(57 Min, 48 Sek)
Gespräche über Morgen: Grundeinkommen und Arbeit (15.10.2010 in Hamburg), Teil 3 Vortrag von Adrienne Goehler (24 Min, 33 Sek)
27.5.2010: archiv-grundeinkommen.de: Klaus Widerström: Erich Fromm und sein Vorschlag für ein Grundeinkommen (pdf, 14 Seiten) 19.3.2011: benjamin-hohlmann.de:
Rückschau: Kongress zum Grundeinkommen
19.3.2011: andreasvongunten.com:
Liveblogging vom Kongress in Zürich
19.3.2011, 10 Uhr - 18 Uhr: hier Live-Stream zum Kongress Grundeinkommen in Zürich für alle, die nicht persönlich dabei sein können. 19.3.2011: Info vom Live-Stream des Züricher Kongresses: Dorothee Schulte-Basta: Senator Suplicy
aus Brasilien wird US-Präsidenten Barack Obama treffen und versuchen, mit ihm über ein BGE zu reden. 18.3.2011: youtube.com:
Interview mit Daniel Häni und Enno Schmidt (10 Min, 54 Sek)
18.3.2011: youtube.com:
Anny Hartmann: Bedingungsloses Grundeinkommen (6 Min, 25 Sek)
18.3.2011: 3sat.de/mediathek/:
Bedingungslos glücklich - Freiheit und Grundeinkommen (43 Min, 30 Sek)
18.3.2011: archiv-grundeinkommen:
Neuer BGE-Meilenstein: TV-Doku: Bedingungslos glücklich - Freiheit und Grundeinkommen Termin: 7.4.2011: hessen.rosalux.de: Bedingungsloses Grundeinkommen als Teil öffentlicher Daseinsvorsorge Vortrag mit Werner Rätz Termin: 24.3.2011, 19.30 Uhr: Frankfurt:
Sozialstaat statt Kapitalismus? mit Michael Opielka 18.3.2011: www.3sat.de Heutiges 3sat-Programm 18.3.2011: youtube.com: Heute um 20:15 Uhr auf 3sat: BGE; Bitte weitersagen! (39 Sek) Termin: 30.4.2011, 12 Uhr - 17 Uhr: Leipzig: Treffen der regionalen Grundeinkommensinitiativen aus Ostdeutschland bzgl. BIEN-Kongress in Deutschland im September 2012
18.3.2011: vorwaerts.de:
Rezension Kaudelka/Kilger: "Wie lebt es sich im Postfordismus?" transcript-Verlag, 2010
18.3.2011: Badische Zeitung:
Zurück ins verlorene Paradies
Die-Linke-Kandidat Reinhard Bross gibt im Wahlkampf gerne den Provokateur. Darin: "...
'In den vergangenen zwei Jahren ist mein Umsatz um die Hälfte zurückgegangen', stellt er fest und verteidigt die Linke-Idee eines staatlich finanzierten bedingungslosen Grundeinkommens von 800 Euro für jedermann und jedefrau.
"Lörrach soll Schoggi-Stadt werden"
Interview mit OB-Kandidat Klaus Springer über Sauberkeit in der Stadt und über seine Vorschläge für mehr Arbeitsplätze. Darin: "...
In erster Linie meine ich die CDU, aber auch die SPD und die FDP. Vielleicht auch die Grünen. Ich bin politisch mittig. Abgesehen von ganz Rechts und Ganz links bin ich für alles offen. Ich vertrete abendländische Werte. Sie können mit mir auch über das bedingungslose Grundeinkommen diskutieren.
17.3.2011: Susanne Wiest:
Freitag, 18. März, 20.15 Uhr, 3sat, TV-Sendung zum Grundeinkommen
17.3.2011: zwanzigtausendfrauen.at:
Verband feministischer Wissenschaftlerinnen Darin: "...
Wir fordern: [...] 8. Bedingungsloses existenzsicherndes Grundeinkommen ..."
17.3.2011: grundeinkommen.de:
Newsletter Nr.1, März 2011
Newsletter - PDF 17.3.2011: Grundeinkommen Newsblog:
Online-Abstimmung: 61 % für das Grundeinkommen bei 20min.ch
3/2011: Neue Website: www.bgeaachen.de
BGE-Termin in Luxemburg:
Initiativ bedingungslost Grondakommes Letzebuerg bei Facebook www.grondakommes.lu
16.3.2011: piratenpartei.de:
Bundesweites Barcamp zur Sozialpolitik am 2. + 3. April in der Jugendherberge Soest 16.3.2011: Sascha Liebermann:
Kommentar zur Befragung psychiatrieerfahrener Menschen zum bedingungslosen Grundeinkommen
15.3.2011: aBGEordnetenwatch.de: Thomas Blenke (CDU-MdL) Kandidat Wahlen Baden-Württemberg 2011
1. Das bedingungslose Grundeinkommen lehne ich aus mehreren Gründen ab. a) Es ist in Zeiten leerer Kassen nicht zu finanzieren.
b) Die aktuelle Gesetzeslage rund um Hartz IV ermöglicht bereits jetzt eine komplette Grundversorgung. So werden in Härtefällen etwa Wohnung und Krankenversicherung übernommen und die Ausbildung mit Mitteln bspw. aus den Fördergeldern von BAföG unterstützt. c) Das Ziel der CDU ist die Vollbeschäftigung. Ein bedingungsloses Grundeinkommen verringert den Anreiz zu arbeiten und macht dieses Ziel unmöglich. d) Es ist ungerecht, da dann auch Spitzenverdiener staatlich unterstützt werden. ..."
16.3.2011: grundeinkommen-bremen.de: Wählervereinigung "Bremer Dialog - Freiheit, Gleichheit, Grundeinkommen (Dialog Grundeinkommen)" gegründet Zur Teilnahme an den Bremer Bürgerschaftswahlen am 22. Mai 2011 werden 401 gültige Unterschriften bis zum 29. März 2011 benötigt. Formblätter für Unterstützerunterschriften Bitte nach dem Ausfüllen an uns schicken oder direkt einwerfen bei: Dialog Grundeinkommen c/o Jan Hövener, Joseph-Haydn-Str.30, 28209 Bremen.
16.3.2011: Grundeinkommen Newsblog: Grundeinkommen in einem der grössten Online-Portale der Schweiz
16.3.2011: 20min.ch:
2500 Franken Monatslohn - ohne zu arbeiten incl. Abstimmungsmöglichkeit Krisenzeiten machen es möglich: Scheinbar weltfremde Visionen werden ernst genommen. Das gilt auch fürs bedingungslose Grundeinkommen. Darin: "...
Bei den Tieflöhnen würde die Position der Angestellten insofern gestärkt, als der Arbeitgeber wohl mehr zahlen müsste als die Differenz zwischen Gesamteinkommen und Grundeinkommen. Verdient eine Gastronomieangestellte monatlich 3300 Franken, würde das Erwerbseinkommen nach Abzug des Grundeinkommens auf 800 Franken sinken. Damit könne man auch Nein sagen zu einem Angebot, sagt Häni, und weiter: «Die Gerechtigkeitsfrage wird durch das Grundeinkommen mit der Sinnfrage verbunden; das gefällt mir an der Idee.» [...]
Auf Grund einer groben Rechnung kommen die Initianten zum Schluss, dass das Grundeinkommen jährlich rund 200 Milliarden Franken kosten würde. Davon wären 170 Milliarden Franken ersetzend für bestehende Transferleistungen und Einkommen. Der Rest von 30 Milliarden Franken oder rund fünf Prozent des Bruttoinlandprodukts müsste finanziert werden. Dabei denken die Initianten vorab an eine Konsumsteuer. Für Häni geht es aber nicht um eine Bezahlbarkeitsfrage, sondern um eine Investitionsfrage. Nämlich um die Frage, ob der Teil des Einkommens, der ein menschenwürdiges Leben ermöglicht, bedingungslos werden soll. ..."
16.3.2011: vorwaerts.de:
Aspekte eines bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) 15.3.2011: Schweriner Volkszeitung:
Bürgerforum: Werte im ländlichen Raum erhalten
Forenübergreifende Forderungen waren unter anderen die Neudefinition von Arbeit in Verbindung mit einem Grundeinkommen, ein vereinfachtes Steuerrecht, Abschaffung der Zweiklassengesellschaft in der Gesundheitspolitik oder die Forderung, dass 'gewählte Volksvertreter öffentlich regelmäßig Rechenschaft ablegen müssten'. ..."
15.3.2011: linksjugend - Basisgruppe Ludwigsburg: Bericht: Sahrah Wagenknecht in Bietigheim
Weiterhin plädierte Wagenknecht vehement für die Abschaffung von HARTZ IV zugunsten eines Grundeinkommens von 500 €, welches u.a. durch die Wiedereinführung der Vermögenssteuer finanziert werden könne. ..."
Termin: 24.3.2011, 20 Uhr: Mainz:
Das bedingungslose Grundeinkommen (BGE) - Die Zukunft der sozialen Sicherung oder eine soziale Utopie?
Vortrag Piratenpartei Termin: 23.3.2011, 19 Uhr: Berlin: "... Dies ist eine Einladung des Grünen Mitglieds des Abgeordnetenhauses, Stefan Ziller, zum Treffen des Arbeitskreises Grundsicherung/Grundeinkommen Liebe Freundinnen und Freunde, auch die heißesten Befürworter eines Grundeinkommens erwarten wohl nicht, dass der Deutsche Bundestag eines nahen Tages per mehrheitlichem Beschluß ein Grundeinkommen einführt. Der Weg dorthin ist steinig und mit vielen Hürden versehen, aber die Zeit ist reif für die Idee. Nach der sehr erfolgreichen Bundestagspetition, die Ende letzten Jahres im Bundestag verhandelt wurde, haben die Grundeinkommensorganisationen eine Europäische Petition eingeleitet. Es gibt neue Initiativen in der Schweiz und in anderen europäischen Ländern. Das alles zeigt, dass ein Grundeinkommen nur übergreifend über die Parteien, die Verbände und die Nichtregierungsorganisationen sich durchsetzen läßt. Leider hat noch keine der im Bundestag vertretenen Parteien einen Beschluß pro Grundeinkommen gefaßt. Aber es gibt Ansätze und Projekte: Bei der FDP das "Liberale Bürgergeld", bei der Linkspartei eine Bundesarbeitsgemeinschaft Grundeinkommen, bei der SPD den mutigen Rhein-Erfst Kreis mit seinem Projekt Grundeinkommen, bei den Grünen eine Vielzahl von konkreten Modellen und Teilprojekten, und bei der CDU das "Solidarische Bürgergeld", das in dem Bericht der sogenannten "Althaus Kommission" Anfang November vergangenen Jahres seinen vorläufigen Abschluß fand. Wir freuen uns daher sehr, dass Herr Thomas Dörflinger, MdB der CDU, zugesagt hat, in unserem Arbeitskreis einen Gastbeitrag zu dem Thema: "Abschlußbericht der Althaus-Kommission zum Soldidarischen Bürgergeld: - Wie gestaltet sich das Bürgergeld weiter bei der CDU?" zu geben. Wir laden Euch daher herzlich zu der nächsten Sitzung unseres AK Grundsicherung/Grundeinkommen am Mittwoch, dem 23.03.11 um 19:00 im Abgeordnetenhaus ( Preußischer Landtag )
( Veranstaltungsraum bitte der Foyertafel entnehmen ) ein. Thomas Dörflinger ist direkt gewählter MdB für seinen Wahlkreis Waldshut-Hochschwarzwald und Mitglied des Bundestagsausschusses Arbeit und Soziales mit der Zuständigkeit für das SGB II. Wir freuen uns auf Euer Kommen und auf eine spannende Sitzung Herzliche Grüße Stefan Ziller und Joachim Behncke P.S.: Bitte denkt auch an die verschärften Sicherheitskontrollen im Abgeordnetenhaus und habt in jedem Fall Euren Personalausweis mit. ..." 14.3.2011: junggruenpiratig.wordpress.com:
Serie Grundsatzfragen - Das BGE
- Ist denn das gerecht, wenn auch der Zahnarzt und die Vorstandsvorsitzende ein Grundeinkommen erhält?
Ja, denn diese Menschen werden, wenn das Grundeinkommen nicht mit einer reichenfreundlichen Steuerreform wie sie Götz Werner vorsieht, ihr Grundeinkommen in x-facher Höhe zurückbezahlen. Das Grundeinkommen wird ein pauschalisierter Steuerfreibetrag sein.
14.3.2011: Siegfried Kauder (CDU-MdB) und ebenso und nochmal
Die Grundidee, dass die Sozialbürokratie abgebaut und das Steuersystem stark vereinfacht werden müsste, finde ich gut. Allerdings sollte zu diesem Zwecke nicht, wie das bei der Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens der Fall wäre, das gesamte Finanz- und Sozialsystem von Grund auf neu gestaltet werden. Eine solche drastische Umorganisation der staatlichen Haushalte hätte für Unternehmen und private Haushalte unabsehbare Folgen. Außerdem würde eine zu hohe staatliche Leistung die Arbeitsanreize der Bevölkerung schwächen. Es ist nämlich davon auszugehen, dass viele für das Funktionieren hochkomplexer Gesellschaften notwendige Arbeiten nur bei entsprechendem Anreiz ausgeführt werden. Vor allem Geringverdiener hätten bei einem Grundeinkommen von 1.500 Euro keinen Ansporn mehr arbeiten zu gehen. [...]
Es darf außerdem nicht übersehen werden, dass eine Beschränkung auf in Deutschland ansässige Personen eine nicht zu bewältigende Zuwanderung auslösen würde, die zumindest aufgrund der innerhalb der Europäischen Union verbindlichen Freizügigkeit auch nicht verhindert werden könnte.
Eine Wirtschaft, in der die Befriedigung aller Bedürfnisse nicht über Erwerbsarbeit, sondern durch staatliche Leistungen erfolgt, ohne dass ein adäquater Produktionsprozess verlangt wird, ist empirisch nicht belegt und schlicht nicht vorstellbar. Eine andere Betrachtung könnte sich allenfalls durch Erkenntnisse aus weiterer wissenschaftlicher Forschung ergeben. ..." 14.3.2011:
Franz Josef Senge-Kolb (Linke) Kandidat Wahlen Baden-Württemberg 2011
Also: Denken Sie weiter über das bedingungslose Grundeinkommen nach, lassen Sie sich nicht zu schnell auf Denkklischees ein! Ich finde das Thema spannend, es sollte nicht voreilig ad acta gelegt werden!
..." 14.3.2011: bge-duesseldorf.de: Neuer Webauftritt der BGE-Gruppe Düsseldorf
12.3.2011: podcast.de: Audio: SWR2-Journal BGE: 1. Stuttgarter Autorenpreis für Theaterinszenierungen 13.3.2011: nzz.ch: Neue Zürcher Zeitung: Grundeinkommen statt Sozialwerke 2500 Franken monatlich für alle könnte die staatlichen Finanzierungsprobleme der Sozialwerke lösen
Die beiden renommierten Ökonomen Thomas Straubhaar und Klaus Wellershoff geben einer alten Idee neuen Rückenwind und fordern, ein Grundeinkommen für alle einzuführen.
Effizienz, Transparenz und Gerechtigkeit verspricht der Gesellschaftsentwurf «Grundeinkommen», denn die auf die Überalterung zusteuernden Rentensysteme würden ebenso obsolet wie die bürokratischen Arbeitslosenversicherungen und die obrigkeitlichen Sozialämter. Ein Grundeinkommen würde die Sozialwerke überflüssig machen. [...]
Das Einsparpotenzial wäre enorm: Die Sozialausgaben der Schweiz betrugen 2007 laut Bundesamt für Statistik 27,3% des Bruttoinlandproduktes oder 142 478,2 Mio. Fr. oder 18 763 Fr. pro Kopf und Jahr. «Die Defizite unseres jetzigen Sozialsystems, das so komplex geworden ist, dass eine informierte Entscheidung des Individuums gar nicht mehr möglich ist, würden durch ein Grundeinkommen auf einen Schlag beseitigt», sagt Klaus Wellershoff, Ökonom und Unternehmensberater.
«Es wird auf jeden Fall einfacher werden, sich in dieser Gesellschaft zu bewegen», denkt auch Klaus Wellershoff, denn «allein dadurch, dass wir uns von der Bürokratie und Intransparenz befreien, gewinnen wir Zeit und Klarheit». Das freigesetzte soziale und kreative Potenzial ist zwar nicht bezifferbar, aber vorstellbar: Es wird gross sein und würde der Konjunktur enorme Innovationsschübe verpassen.
«Für die Besserverdienenden ist ein Grundeinkommen völlig irrelevant und im Grunde nichts anderes als eine Steuerreform», meint Straubhaar, denn «bekomme ich als Professor ein Grundeinkommen, steigt dafür mein Steuersatz und damit die Brutto-Steuerbelastung. Aber unter dem Strich bleibt mein Netto-Einkommen gleich.» Der Preis für Tätigkeiten, für die kaum eine Qualifikation nötig ist, wird hingegen steigen müssen, damit diese Arbeiten überhaupt ausgeführt werden. Toilettenfrauen, Wäscherinnen oder Wachmänner verdienen dann mehr als heute.
..." 5.3.2011: Berner Zeitung:
Ein Grundlohn als Basis für alle? Enno Schmidt, Co-Produzent des Film-Essays «Grundeinkommen», präsentierte an der Rudolf Steiner Schule in Steffisburg die revolutionäre Idee eines bedingungslosen Grundlohns für alle. Die Köpfe hinter diesem kulturellen Impuls wollen in der Schweiz schon bald eine Volksinitiative lancieren.
10.3.2011: tabularasa-jena.de: Gründe für ein bedingungsloses Grundeinkommen Termin: 14.3.2011, 19.30 Uhr: Düsseldorf:
Film: designing society
13.3.2011: Susanne Wiest:
empören und ändern!
Der Rotarier Club Greifswald hat mich zu einem Vortrag mit Gespräch geladen. Voraussichtlich am 23.Mai.
Am 2. April bin ich in Bömitz. Dort veranstaltet die Friedrich Ebert Stiftung ein Seminar
Und auch der Evangelische Kirchentag wird das Thema Grundeinkommen bewegen:
'Wir laden Sie ein an der Veranstaltung, Zentrum Globalisierung und Umwelt, Die Armen von Hier und Dort, mitzuwirken, Samstag,den 4. Juli 2011, 11.00-13.00 Uhr'
Auch steht hier eine Landtagswahl bevor und ich überlege mich wieder als "Direktkandidatin für Grundeinkommen" daran zu beteiligen.
12.3.2011: 3sat.de: BGE-Statements für die Sendung am 18.3.2011: Vorschau + Infos zur Sendung am 18.3.2011 (mit Link auf "aktuelles.archiv-grundeinkommen.de") Ralf Fücks (2 Min, 20 Sek)
Adrienne Goehler (1 Min, 55 Sek) Maik Hosang (1 Min, 52 Sek) Daniel Häni (45 Sek) Sascha Liebermann (2 Min, 18 Sek)
Sabine (? Susanne !) Wiest (2 Min, 48 Sek)	12.3.2011: stiftung-lebenspark.de:
"Pilotprojekt bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) im Tollense-Lebenspark" in Mecklenburg-Vorpommern
(Hinweis von S.B. Danke!) Darin: "...
Für einen Teil der Gesamtumsetzung werden ab sofort monetäre UnterstützerInnen gesucht, die diese praktische Erprobung – unabhängig von staatlichen Finanzmitteln fördern wollen: die Synergie von Grundeinkommens-Pilotprojekt in Verbindung mit einer Lebensinsel.[...]
Zum Mitdenken ist die Gemeinschafts- und Grundeinkommensbewegung u.ä. ab sofort eingeladen. [...]
Als Finanzierungsgrundlage und Clou des Feldversuches ist eine Kombination aus Euro-Währung, Komplementärwährung sowie anfängliche Stiftungsförderung geplant. [...]
Ziel dieses Pilotprojekts ist, dass sich in einer strukturschwachen Region Mecklenburg-Vorpommern nach zwei Jahren ein tragfähiges Wirtschaftssystem in Verbindung mit Grundeinkommen entsteht, das wissenschaftlich begleitet und evaluiert ist und das auf andere Projekte und Regionen übertragen werden kann. ..." aBGEordnetenwatch.de:
8.3.2011: Katrin Altpeter (SPD) Kandidatin Wahlen Baden-Württemberg 2011
Mit einem BGE wird die Meinung vieler anerkannt, dass es nicht mehr genug Arbeit für alle gibt und daher die Arbeitslosen per Grundeinkommen alimentiert werden müssen.
Diese Menschen werden somit offen aus der Arbeitswelt ausgeschlossen. Das BGE wird als Vorwand genommen, sich ihren Problemen nicht weiter annehmen zu müssen. Ein BGE dient dazu, diese Menschen ruhig zu stellen, sie aus dem Blickfeld zu nehmen. Letztlich wird strukturelle Arbeitslosigkeit hingenommen ohne noch weiter dagegen zu kämpfen. Viele Menschen werden damit schlicht abgeschrieben.
Arbeit ist auch ein Beitrag zur Selbstverwirklichung und ein Weg zur sozialen Anerkennung. Daran wird auch ein BGE nichts ändern. Auch die Ursachen der finanziellen Probleme vieler Menschen werden durch ein BGE nicht angegangen. Es wird nichts dagegen unternommen, dass Unternehmen Löhne zahlen, von denen man nicht leben kann. Im Gegenteil, der Staat finanziert durch solche Billiglöhne sogar noch durch ein Grundeinkommen. Auch an der immer größer werdenden Schere zwischen Arm und Reich ändert das BGE nichts. Es zementiert die ungerechte Verteilung in der Gesellschaft sogar. ..."
8.3.2011: Susanne Breitling-Becker (ÖDP) Kandidatin Wahlen Baden-Württemberg 2011
10.3.2011: presseportal.de: Landeszeitung Lüneburg (LZ): Geld ohne Arbeit Interview Götz Werner
LZ: Und was war der Auslöser, sich für das BGE einzusetzen?
Werner: Die Besteuerung von Unternehmen. Wer als junger Unternehmer anfängt, Erfolg hat, das Unternehmen wachsen sieht, und will, dass es weiter wachsen kann, der muss auch Eigenkapital bilden. Das wiederum ist bei dem Ertragssteuersatz sehr schwierig. Und da bin ich auf die Konsumsteuer aufmerksam geworden, also die Mehrwertsteuer. Wenn man die Mehrwertsteuer konsequent weiter denkt, kommt man da"rauf, dass die Mehrwertsteuer am ehesten dazu beitragen würde, dass die Gesellschaft prosperieren kann. Dann kommt als nächste Frage, wo bleibt der Steuerfreibetrag als soziale Komponente. Und da bin ich dann logischerweise auf die Idee gekommen, dass dieser ausbezahlt werden muss. Und dann habe ich entdeckt, dass diese Art von Grundeinkommen schon lange gefordert wird. Diese Idee hat mich nicht mehr losgelassen. Denn das Grundeinkommen ist nichts anderes als der bar ausbezahlte Steuerfreibetrag. Eine Forderung, die sich durch die ganze abendländische Kulturgeschichte zieht. Das Urbild für das Grundeinkommen steht in der Bibel bei Matthäus 20 -- die Tagelöhner im Weinberg bekamen den Dinar nicht dafür, wie lange sie gearbeitet haben, sondern dafür, dass sie überhaupt gearbeitet hatten und bereit waren, am nächsten Tag wiederzukommen. [...]
LZ: Für wen würde sich am meisten ändern? Für den Hartz-IV-Empfänger oder den gut verdienenden Manager?
Werner: Für die Gesellschaft insgesamt würde sich viel ändern. Jeder würde mehr Anerkennung und Sicherheit gewinnen. Und das sind die beiden Dinge, die der Mensch automatisch sucht. [...]
LZ: Wer sind die Feinde der Idee des BGE? Werner: Menschen, die in ihrer Vorstellungswelt gefangen sind. Menschen, die nicht bereit sind, an sich zu arbeiten, im Grunde genommen alle Bürger, deren Motto ist ,,es muss alles so bleiben, wie es ist". Das BGE würde schließlich auch Machtstrukturen verändern. Denn wenn ich Maßnahmen treffe, die anderen Freiräume eröffnen, dann geht das immer zu Lasten von Menschen, die ihre Daseinsberechtigung aus der Tatsache ableiten, dass ein anderer bis dato keinen Freiraum hatte. [...]
LZ: Deutschland ist kein Inselstaat -- ist eine Realisierung des BGE im Alleingang überhaupt denkbar? Unsere Nachbarländer könnten sich über Shopping-Touristen freuen, oder Heerscharen von Migranten drängen ins Land, um sich hier in die Hängematte zu legen und zu kassieren?
Werner: Das Problem haben wir im Grunde genommen heute schon. Daher haben wir Gesetze, die den Zustrom regeln. Die bräuchten wir dann auch. Die Einführung des BGE aber wäre ein Impuls zur Sozialgestaltung für die ganze Welt -- ähnlich wie damals, als Bismarck den Sozialstaat einführte. [...]
LZ: Das BGE ist schon bei Politikern angekommen. Wie unterscheidet sich das ,,solidarische Bürgergeld", das die CDU-Kommission unter Leitung von Dieter Althaus entwickelt hat, vom BGE?
Werner: Im Grundsatz gibt es keine Unterschiede. Es geht immer um die Trennung von Arbeit und Einkommen. Ich erkenne an, dass der Mensch ein Einkommen braucht, um arbeiten zu können. Wenn jedoch ein System Arbeit voraussetzt und Bedürftigkeit prüft, dann handelt es sich um eine ,,Mogelpackung", denn dann ist wieder eine Verteilungsbürokratie notwendig. [...]
LZ: Will sagen: Der Sozialstaat hat Zukunft, wenn...
Werner: ...wenn er sich so verfasst, dass das Grundeinkommen Bürgerrecht wird. Der Sozialstaat heute ist wie das Almosen der Gemeinschaft. Es kann mir gegeben und genommen werden. Und das darf nicht sein. Ein Sozialstaat ist erst dann ein sozialer Staat, wenn das Grundeinkommen ein Bürgerrecht ist. Wir brauchen nicht den Ruf nach Recht auf Arbeit, sondern den Ruf nach Recht auf Einkommen. ..." 12.3.2011: fnp.de:
Buchautorin Brigitte Vallenthin schilderte ihre Erlebnisse als Hartz IV-Empfängerin
11.3.2011: punktmagazin.ch:
Bedingungsloses Grundeinkommen Schweiz-Video, Gespräch mit Christian Müller 11.3.2011: grundeinkommen.de:
Grundeinkommen nun auch im Unterricht
Die jüngste Ausgabe von „Praxis Politik“ hat das Thema Arbeitswelt gestalten zum Gegenstand. Neben dem Arbeitsbegriff, dem Wandel der Arbeitsgesellschaft, der Prekarisierung und der politischen Gestaltung der Erwerbsarbeit werden der Leistungsbegriff und das Thema Erwerbslosigkeit diskutiert. Mit dem Existenzgeld-Modell der unabhängigen Erwerbslosen- und Sozialhilfeinitiativen gehen die VerfasserInnen auch auf eine Variante des bedingungslosen Grundeinkommens ein.
..." 11.3.2011: heise.de/tp/:
Eine adäquate Umsetzung dieser Ergebnisse wäre also beispielsweise eine Künstlergrundsicherung, nicht aber ein System, das sehr wenigen Menschen sehr hohe "Belohnungen" bietet, der großen Masse aber zu wenig für ein Auskommen ohne Zusatzarbeit. [...]
Ein erster Schritt dahin wäre, den Verwertungsgesellschaften, die Hoheit über die Verteilung der Leermedien-, Geräte- und sonstigen Verwertungsabgaben zu nehmen und diese Einnahmen der Künstlersozialkasse zu übertragen, die daraus Kranken- und Rentenversicherungsbeiträge bestreitet und so für soziale Sicherheit für alle hauptberuflich schöpferisch Tätigen sorgt. Im Nachteil wären bei diesem Modell allerdings jene Institutionen, die im vordigitalen Zeitalter für die nun selbständig laufende Verbreitung von Inhalten sorgten, weshalb von dieser Seite bisher auch der stärkste Widerstand gegen entsprechende Lösungen kam.
11.3.2011: freestreamtv.to:
Götz Werner und Monopoly (1 Min, 47 Sek) Termin: 18.3. - 25.3.2011: TV: 3sat:
Sein oder Haben 3sat-Themenwoche zur Zukunft des Kapitalismus
Termin: 13.3.2011, 17 Uhr: TV: Phoenix: Wiederholung BGE-Nachtstudio Gespräch mit A.Goehler, M.Opielka, V.Panzer, G.Werner Termin: 8.4.2011, 14 Uhr: Berlin: www.bge-lobby.de ruft auf zur BGE-Demo am Brandenburger Tor
11.3.2011: die-stadtredaktion.de:
Timo Krstin ist Träger des Stuttgarter Autorenpreise
10.3.2011: merkur-online.de:
Autorenpreis für Bettina Kenter
10.3.2011: youtube.com:
Piratiger Aschermittwoch: Rede Johannes Ponader (28 Min, 25 Sek) 10.3.2011: bzw-weiterdenken.de:
Katrin Heinau: Kontenbewegung: Zur politischen Kultur des Grundeinkommens 8.3.2011: alpenparlament.tv: Selbstbestimmung und Kreativität durch bedingungsloses Grundeinkommen (47 Min, 35 Sek) Michael Vogt im Gespräch mit Ralph Boes
9.3.2011: Märkische Oderzeitung:
Experimente im Zukunftslabor
Angermünde (moz) Ein Zukunftslabor für kreative Leute lässt die Breuninger Stiftung Stuttgart in Angermünde entstehen. 100 Menschen, die sich und ihre Perspektive verändern wollen, finden Raum zum Experimentieren und fachkundigen Rat. Die Idee stößt auf außerordentliches Interesse.
Gemeinsam mit dem Europäischen Regionalen Förderverein Pinnow und dem Land entsteht nun das Projekt „100mal Neues Leben“.
Dahinter steckt nicht nur die Chance auf Veränderung, sondern auch die Möglichkeit, der deutschlandweiten Diskussion um das Grundeinkommen erstmals einen Praxistest zuzufügen. Die Stiftung schaut sich an, wie Menschen aller Altersgruppen ein unabhängiges Angebot nutzen, um sich als Teil der Gemeinschaft zu sehen. [...]
Rund 200 000 Euro zahlt die Breuninger Stiftung für diesen Großversuch. 350 000 Euro gibt das Land Brandenburg hinzu. Der Förderverein stellt ein dreiköpfiges Team zur Verfügung, das die Teilnehmer über zwei Jahre begleitet. Die können sich freiwillig bewerben, werden also nicht von der Arbeitsagentur oder dem Job-Center geschickt. Eine Jury entscheidet, ob der Kandidat aufgenommen wird.
Die Breuninger Stiftung fahndet nach Menschen in prekären Situationen, die neue Ideen suchen, von denen sie leben können. Oder nach Ideen, die bisher brach lagen. Sie alle sollen unter Nutzung von Partnern, Vereinen, Beratern und Netzwerken eine Chance erhalten, sich frei zu entfalten. Und das unter fortlaufender Zahlung von Hartz IV, Arbeitslosengeld oder eigenem Einkommen. Und unter einem Dach. Denn die Breuninger Stiftung kauft die derzeit leer stehende Berufsschule (Oberstufenzentrum) in der Schwedter Straße in Angermünde und lässt das Gebäude bis April umbauen. „Ich stelle mir hier ein Unperfekt-Haus vor“, sagt Helga Breuninger. „Denn Perfektion macht Kreativität kaputt.“
7.3.2011: abgeordnetenwatch.de: Frage an Herrn Trittin
"... Liebe BGE-Befürworter, seid doch so kraftvoll und laßt Euch, wenn auch Euch die Antworten interessieren, über das "Eintreffen einer Antwort benachrichtigen", indem Ihr die entsprechende Funktion gerade unterhalb meiner Fragen an Trittin auf abgeordnetenwatch.de aktiviert. Je mehr interessierte Menschen sich dort eintragen, umso eher wird der ehrenwerte Herr geneigt sein (müssen), auf die "(nach)bohrenden Fragen" zu antworten. Andernfalls könnte auch ein Trittin auf die Idee kommen, es unbeantwortet "auszusitzen", was eine mittlerweile weit verbreitete Krankheit unter Politikern in beinahe sämtlichen Lagern ist, neben der Seuche genannt "Belügen wir das Volk weiterhin!". [...]
Mit besten BGE-Grüßen
9.3.2011: wirtschaftswurm.net:
BGE: Widersprüchliche Gegenargumente von links
9.3.2011: xing.com/profile/Andreas_Sonntag: BGE-Bürgermeisterkandidat 2011 im Mansfelder Land
9.3.2011: sciencegarden.de:
Weniger ist mehr! „Publish or perish“ – Die Hamburger Körber-Stiftung diskutierte mit Experten und Betroffenen kontrovers über den Publikationszwang in der Wissenschaft.
Denn in der Regel lasse sich erst nach einigen Jahren entscheiden, wer die Wissenschaft tatsächlich vorangebracht und wer lediglich erfolgreiche Publikationsstrategien verfolgt habe. Vielleicht, so Rosa, sollte man in diesem Zusammenhang auch über ein Grundeinkommen für Wissenschaftler nachdenken. Die materielle Unabhängigkeit vom Kampf um die Dauerstelle setze angstgebundene Ressourcen für produktive Forschung frei.
9.3.2011: weser-kurier.de:
22 Parteien und Vereinigungen wollen sich beteiligen Bremer Landtagswahl
Darin: '... Neben den bereits im Parlament vertretenen Parteien SPD, CDU, den Grünen, Linke, FDP und den Bürgern in Wut haben 16 weitere Vereinigungen ihre Interesse signalisiert. Darunter sind "Protest der Bürger", "Deutsche Volksunion", "Freie Wähler Bremen", Bürger Partei Deutschland", "Nationaldemokratische Partei Deutschlands", "Bremische Integrations-Partei Deutschland", "Piratenpartei Deutschland", "Renterinnen und Rentner Partei", "Vereinigte Bürger Deutschlands", "Bremer und Bremerhavener Wählergemeinschaft", "Bremer und Bremerhavener Bürger Liste", "Bremen muß leben", "Für Bremerhaven", "Freie Wähler", "Bündnis für Innovation & Gerechtigkeit" und "Bremer Dialog - Freiheit, Gleichheit, Grundeinkommen". ...'
9.3.2011: Aachener Zeitung:
Infostand soll für die wachsenden Probleme von Frauen sensibilisieren Darin: "...
Ihre Forderungen haben sie auf einem selbst getexteten Flyer zusammengefasst: u.a. bedarfsgerechte und qualifizierte Bildungs- und Betreuungseinrichtungen, flexiblere Arbeitszeitmodelle, bessere Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Pflege, gerade da, wo sie allein auf weiblichen Schultern laste, ein gesetzlicher Mindestlohn und eigenständige Existenzsicherung für Frauen sowie eine sichere Rente als Verdienst für vielfältige Lebensleistungen. Auch Familienarbeit soll über ein bedingungsloses Grundeinkommen honoriert werden.
9.3.2011: ipernity.com/blog/rumpel/:
Bei Sascha Liebermann erschien heute der Artikel 'Pädagogisierung der Bürger oder praktizierte Demokratie? – Anmerkungen zu einem Vortrag von Franz Segbers'. Thematisiert wird dort jener Vortrag vom 8. Februar 2011 in Bremen, den ich besucht und anschließend in meinem Blog-Beitrag 'Wann ist ein Grundeinkommen emanzipatorisch?' kritisiert hatte.
9.3.2011: Sascha Liebermann: Pädagogisierung der Bürger oder praktizierte Demokratie?
Wer es mit der Demokratie ernst meint, kann nur einen Weg sehen, um das bGE einzuführen: entweder parlamentarisch oder durch Volksentscheid. Andere Wege sind verschlossen. Dass es zu einer solchen Entscheidung nur kommen wird, wenn der politische Wille gegeben, eine Mehrheit gefunden ist, ist trivial. Da nun eine solche Mehrheit erst noch gewonnen werden muss, bedarf es weiterhin der öffentlichen Auseinandersetzung – mit dem bGE geht es um eine res publica, eine öffentliche Angelegenheit. Genau diese öffentliche Auseinandersetzung warf bislang all die Fragen und Einwände auf, die die bGE-Befürworter beantworten müssen. Franz Segbers Einwände verwundern vor diesem Hintergrund. Mittlerweile liegen außerordentlich differenzierte Argumente vor. Diese Auseinandersetzung ist aber nicht nur Motor des Wandels, sie ist selbst schon Wandel und bereitet auf eine mögliche Welt mit Grundeinkommen vor. Eindrücklich wird das an Zuschriften, die wir erhalten und Wortmeldungen nach Vorträgen, in denen Menschen davon sprechen, wie sehr alleine schon die Diskussion um das bGE Auswege aus der gegenwärtigen Misere weist. An der Frage nach dem Wie kann es also gar keine Zweifel geben und doch ist die Neigung groß, zu “erzieherischen” Anstrengungen greifen zu wollen. Die Bürgerrechte gelten schon heute bedingungslos, will sagen, dafür muss kein Bürger irgendwelche besonderen Leistungsausweise erbringen oder Zertifikate vorlegen. Das sollte Grund genug sein, im bGE eine angemessene Antwort zu erkennen, die allen Bedenken den Boden entzieht. ..." 9.3.2011: zigorimedia.wordpress.com:
Zum Stand der Grundeinkommensdebatte in Italien
BIN Report Nr. 11
Termin: 18.3.2011, 15 Uhr: Wien: "... Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe MitstreiterInnen und InteressentInnen für das BGE!
In diesem Jahr findet die 4. Internationale Woche des Grundeinkommens vom 19. - 25. September 2011
unter dem Thema "Bedingungsloses Grundeinkommen in Europa" statt.
Um für diese Woche eine größtmögliche Breitenwirkung zu erzielen, laden wir herzlich
alle Interessierten - sei es als potentielle VeranstalterInnen wie auch als MitorganisatorInnen -
zu einem ersten Organisationstreffen ein:
Wann: 18. März 2011, 15 - 17 Uhr
Wo: Amerlinghaus (Raum 4), Stiftgasse 8, 1070 Wien
Zu diesem Treffen werden Personen und Initiativen eingeladen, die in früheren Jahren in der Woche des Grundeinkommens Veranstaltungen angeboten haben bzw. dafür Interesse gezeigt haben, weiters Mitglieder und InteressentInnen an der Arbeit von Runder Tisch_Grundeinkommen, ATTAC-Inhaltsgruppe Grundeinkommen und Netzwerk Grundeinkommen und sozialer Zusammenhalt – BIEN Austria. Mehrfachzusendungen sind daher sehr wahrscheinlich.
Wir hoffen auf eine zahlreiche Beteiligung und freuen uns schon auf die Zusammenarbeit!
M.A., K.S. ..." Termin: 16.3.2011, 16.00 Uhr: Berlin: Hertie School of Governance:
Guy Standing, Honorary Co-President of BIEN, formerly Director of the Socio-Economic Security Programme of the International Labour Organisation
www.guystanding.com
"... Building Occupational Citizenship
A lecture by Guy Standing, University of Bath, formerly of the International Labour Organization, Geneva
Helmut K. Anheier, Dean Hertie School of Governance
16 March 2011, 4-5.30 pm
Forum B (1st floor)
Guy Standing is Professor of Economic Security at the University of Bath in the UK. Prior to joining the University of Bath in 2006, he was Director of the Socio-Economic Security Programme of the International Labour Organisation in Geneva. He has authored, co-authored and edited more than 25 books and has published widely in academic journals. In 2009 he was elected to the Academy of Social Sciences.
Standing has just completed a book on occupations, linked to the global transformation of work and labour (Work After Globalization: Building Occupational Citizenship, Edward Elgar, 2009). Recurrent themes of his research, often drawing on extensive household and workplace surveys, have been the insecurities faced by workers in the wake of reforms of labour law, labour regulation and social protection, and the rationale for moving towards unconditional income transfers. A key question linking these themes is whether or not a global labour market model is emerging.
We kindly request that you register for this event. Please confirm your attendance by 14 March 2011 via email to: events@hertie-school.org. ..."
Termin: 16.3.2011, 19 Uhr: Ulm:
Anthroposophie Ulm
"Das solidarische Grundeinkommen", heißen Vortrag und Gesprächsrunde am Mittwoch, 16. März, beim Bund zur Förderung der Anthroposophie in Ulm namens Mikael, Donaustraße 4. Beginn: 19 Uhr. Solidarität allein, als Grundgeste des von Rudolf Steiner 1905 formulierten sozialen Hauptgesetzes, verbinde die Rechte und Pflichten des Menschen in einem würdigen sozialen Miteinander, teilt der Verein mit. Eintritt: 12 Euro.
7.3.2011: forum-grundeinkommen.de:
8.3.2011: twitter.com:	Bluebubble: "... Krasser Tausch: Vater muss "Bedingungsloses Grundeinkommen" lesen und ich den Sarrazin ..."
6.3.2011: youtube.com:
Gespräche über Morgen in Hamburg: Grundeinkommen und Arbeit (vom 15.10.2010), Teil 1 (1 Std, 8 Min, 52 Sek)
8.3.2011: de.answers.yahoo.com:
Was halten Sie vom garantierten Grundeinkommen?
8.3.2011: main-netz.de:
Der Quoten-Fall
Kleinkunst: Politisches Kabarett in Deutschland hat nicht zuletzt dank des Fernsehens nach wie vor sein Publikum Mainz/Frankfurt: Hier ist das Kabarett noch Kleinkunst: 100 Gäste passen ins Mainzer »unterhaus im unterhaus«. Die Atmosphäre ist wie in einem Weinkeller, als Kabarettistin Anny Hartmann zwei Stunden lang leidenschaftlich für Frauenrechte und das bedingungslose Grundeinkommen streitet. Für gelungene Zwischenrufe kann sie Belohnungs-Bonbons bis in die letzte Zuschauerreihe werfen.
13.12.2010: youtube.com: Anny Hartmann: Bedingungsloses Grundeinkommen (5 Min, 22 Sek)
7.3.2011: grundeinkommen.de:
Dominique de Villepin: "Ich schlage die Schaffung eines Bürgereinkommens vor."
1.3.2011: liberation.fr: Pour la dignité, je propose la création d'un revenu citoyen
Übersetzung: Für die Menschenwürde - ich schlage die Schaffung eines Bürgereinkommens vor (pdf, 2 Seiten)
7.3.2011: lepost.fr:
Que cache le "revenu citoyen" de Dominique de Villepin?
7.3.2011: in-licht.blogspot.com:
7.3.2011: Gisela Splett (Grüne) A-BGE-ordnete Landtag Baden-Württemberg 6.3.2011:
Matthias Pröfrock (CDU) Kandidat Wahlen Baden-Württemberg 2011 6.3.2011: Ronny Schmidt (Linke) Kandidat Wahlen Baden-Württemberg 2011
Das bedingungslose Grundeinkommen (BGE) wird in meiner Partei sehr rege diskutiert. Ich gehöre dabei zu jenen, die sich dagegen aussprechen. Nicht, weil ich nicht für eine größere Verhandlungsmacht der ArbeitnehmerInnen und für mehr soziale Sicherung wäre. Sondern, weil m.E. zu befürchten ist, dass das BGE als eine überdimensionierte Heimprämie wirkt. Ich möchte nicht, dass man z.B. die schulische Förderung von schwierigen Jugendlichen unterlässt und dies mit ihren Anspruch auf BGE begründet. Ich stehe für Vollbeschäftigung und bin davon überzeugt, dass dieses Ziel mit dem BGE aufgegeben wird.
..." 5.3.2011: Werner Seyfried (Piraten) Kandidat Wahlen Baden-Württemberg 2011
Im Prinzip gibt es das bedingungslose Grundeinkommen doch schon heute. Aber wie und wer legt die gerechte Höhe fest für Menschen, die aus den verschiedensten Gründen nicht arbeiten können und wie wird dafür gesorgt, daß die die arbeiten können, auch einen Anreiz haben.
Kann ich auf Kontrollen verzichten? Kann ich Mißbrauch durch Arbeitgeber verhindern? Kann ich die Menschen zwingen, in eine billigere Gegend zu ziehen?
Ich könnte mir vorstellen bei keinem oder niedrigem Einkommen, eine "negative" Einkommensteuer auszubezahlen. ..." 6.3.2011: Göttinger Tageblatt:
Götz Werner spricht über das Geheimnis des Gelingens
Auch mit der Politik geht Werner ins Gericht. Er spottet über 'schwachsinnige' Wahlkampfslogans wie 'Sozial ist, was Arbeit schafft' oder 'Arbeit sichern'. Sein Kommentar: 'Überlegen Sie doch mal selbst. Wenn Sie ein Haus bauen, wollen Sie die Arbeit doch nicht schaffen oder sichern, sondern erledigen.' Seiner Meinung nach sollte der Staat jedem Bürger ohne Bedingungen ein Grundeinkommen zur Verfügung stellen. Dem Anthroposophen Werner, der diese Idee von Rudolf Steiner übernommen hat, ist es ernst damit. Ein Einkommen sei die Voraussetzung dafür, dass überhaupt jemand arbeiten könne. Er rechne auch nicht damit, dass dann alle faul auf dem Sofa lägen. Ein Grundeinkommen werde die Kreativität der Menschen in Gang setzen. Werner sprach im Rahmen der Vorlesungsreihe 'Das Geheimnis des Gelingens'. Die Göttinger Nikolaikirche war vollbesetzt. ..." 6.3.2011: Sascha Liebermann:
"In Deutschland sind Akademiker vollbeschäftigt" ... Darin: "...
Kurzum, diese ganze Vollbeschäftigungsterminologie führt nicht weiter, sie ist vielmehr ein Grund dafür, bestehende Möglichkeiten nicht ernsthaft zu sehen, sie versperrt den Blick, benebelt.
6.3.2011: bgekoeln.ning.com:
Newsletter der Kölner Initiative Grundeinkommen für März 2011
Darin: "... jedoch zwingt uns die finanzielle Situation unseres Vereins dazu, einen dringenden Spendenaufruf an Euch zu richten. Die Sachlage: wir haben zurzeit monatliche Ausgaben in Höhe von ca. 100 Euro zu stemmen, was angesichts unserer derzeitigen monatlichen Einnahmen in Höhe von ca. 40 Euro nicht mehr lange gut gehen wird ..." Spenden-/Mitgliedsformular BGE-Köln (pdf, 1 Seite) Termin: 21.3.2011, 19 Uhr: Berlin: "... Hallo alle BGE-Freunde, anknüpfend an den Wahlkampf 2009 für den Bundestag, haben wir jetzt die Chance, für
das Berliner A-BGE-ordnetenhaus zu kandidieren. Lange haben wir gedacht, dass sich das nicht lohnt. Nun ist uns aber die
Informationen zu Ohren gekommen, dass man im Bezirksrat Einfluß auf das Jobcenter
des Bezirkes hat. Dies bringt eine völlig neue Motivation. Da wir damals schon das beste Wahlergebnis deutschlandweit für parteiunabhängige
Einzelkandidaten hatten, haben wir eine gute Chance. Mit dem Slogan "BGE - Boes Greift Ein" hätten wir sogar schon einen tollen Slogan!
Jeder ist herzlich eingelanden, am 21.03.11 zur BbG Veranstaltung um 19 Uhr bei
Ralph Boes (Spanheimstr. 11, 13357 Berlin) dabei zu sein und Freunde und
Interessierte mitzubringen, die sich an der Wahlkampfarbeit beteiligen wollen. Wir werden Besuch haben von einer Frau, die uns genauer erläutert, was man im
A-BGE-ordnetenhaus bewirken kann. Hoffentlich seid ihr dabei!
Lieber Gruß, D. ..."
Termin: 19.5.2011: FU Berlin: Konferenz "Cultural Entrepreneurship - Ethik, Finanzen und Politik":
Programm 14:30 - 15:20 Uhr:
Rahel Uhlenhoff, Bedingungsloses Grundeinkommen
4.3.2011: freitag.de:
Bernadette La Hengst träumte vom großen Durchbruch. Der kam nicht. Also wurde sie zu einer rebellischen Lebenskünstlerin – und schreibt gegen die Resignation an
Und in dem Lied Populistisches Paradies singe ich: 'Ich möchte ein prekarisiertes, paneuropäisches, parasitäres, Papa-bezahlt-unser-Grundeinkommen populistisches Paradies.'
Termin: 1.4.2011, 19 Uhr: Eutin: Gemeindesaal evangelische Kirche: Frauensichten auf ein bedingungsloses Grundeinkommen Vortrag mit Büfett
4.3.2011: flickr.com:
BGE-Postkarte von Georg vW
Comic: BGE: Fordern oder Fördern?
4.3.2011: youtube.com:
Was Ralph Boes zum Archiv Grundeinkommen sagt ... wir twittern es weiter
Geld ist mehr als Geld (29 Min, 26 Sek)
4.3.2011: Netzwerk Grundeinkommen:
Wolfgang Berlin: Solidarisches Grundeinkommen - Vorteile aus der Sicht abhängig beschäftigter sozialversicherungspflichtiger Arbeitnehmer/innen
Problem: Akzeptanz durch die Gewerkschaften
* Der „Mainstream“ innerhalb der Gewerkschaften definiert Arbeit immer noch als (klassische) bezahlte (sozialversicherungspflichtige) Erwerbsarbeit.
* Arbeit im Sinne gemeinwirtschaftlich sinnvoller Tätigkeiten, Ehrenämter, Mitarbeit in Nichtregierungsorganisationen, Erziehungszeiten, Arbeitslosigkeit etc. kommen zu kurz.
* Das Motto „Gutes Geld für gute Arbeit“ ist zwar im Sinne der Bekämpfung prekärer Arbeitsverhältnisse richtig, kann aber nicht auf die Diskussion über ein solidarisches/bedingungsloses Grundeinkommen übertragen werden.
* Ungewollt (?) wird hier der Begriff „Recht auf Faulheit“ transportiert.
* Die Betriebsdefinition befördert Menschen, die ihren Job verloren haben, ohne Absicht an den Rand der Organisation und der Gemeinschaft.
* Die Diskussion über das Grundeinkommen erfordert auch eine Diskussion über die Definition von Arbeit und die Organisationsprinzipien im DGB.
* Kolleginnen und Kollegen mit Grundeinkommen könnten auch durch Vertrauensleute oder Sekretäre ihres bisherigen Betriebs weiter betreut werden. ..."
3.3.2011: Sascha Liebermann:
Vorwände statt Einwände - Jürgen Trittin zum bedingungslosen Grundeinkommen
2.3.2011: aBGEordnetenwatch.de:
Jürgen Trittin (Grüne-MdB) "... wir haben eine intensive Debatte über ein bedingungsloses Grundeinkommen geführt.
Wir nehmen diese Vorschläge sehr ernst. Unseres Erachtens ist aber Skepsis angebracht, wenn damit geworben wird, dass ein bedingungsloses Grundeinkommen eine globale Alternative zum bestehenden Sozialstaat sein könnte. Die meisten sozialstaatlichen Institutionen werden nicht entbehrlich sein. Die Rentenversicherung kann nicht über Nacht abgeschafft werden, über viele Jahrzehnte wären die erworbenen Ansprüche zu bedienen. Auf die Krankenversicherung, Pflegeversicherung oder auch die Eingliederungshilfe für Behinderte kann gar nicht verzichtet werden. Da viele Bürgerinnen und Bürger arbeiten wollen, wird unseres Erachtens auch Arbeitsmarktpolitik nicht entbehrlich. Ganz davon zu schweigen, dass Bildungseinrichtungen verbessert und ausgebaut werden müssen.
Ein bundeseinheitliches Grundeinkommen wäre zudem nicht überzeugend. Die sehr unterschiedlichen Wohnkosten müssten zum Beispiel berücksichtigt werden (über eine Regionalisierung oder über das Wohngeld). Auch können die Bedarfe der Antragsteller nicht über einen Kamm geschoren werden. Besondere Bedarfe wären rechtlich also zu decken. Damit müsste auch eine Behörde erhalten bleiben, die über solche Fragen befinden würde.
Wir glauben mit der grünen Grundsicherung und der grünen Bürgerversicherung eine Antwort gefunden zu haben, die sich sowohl umsetzen lässt, als auch das Ziel sozialer Absicherung und mehr Gerechtigkeit entspricht.
3.3.2011: Eine Mail an redaktion@wdr.de
"... Betreff: Planet Wissen vom 18. Februar - Bitte um Richtigstellung
bitte erlauben Sie mir, Sie auf zwei Fehlinformationen in der Sendung von Planet Wissen vom 18. Februar hinzuweisen. Einerseits sagt der haushaltspolitische Sprecher der SPD im Bundestag, Carsten Schneider, zur Einführung eines Grundeinkommens seien die Steuersätze der Mehrwert- und Einkommensteuer zu verdoppeln. Dies entspricht nicht den Tatsachen. Es sind hierfür – lediglich, aber immerhin – 10 bis 20 Mrd. Euro nötig.
Des Weiteren führt David Precht aus, „die anderen“ würden dann nicht mehr arbeiten, Spargelstechen würde dann nicht mehr gemacht und man müsse vor Einführung des Grundeinkommens ein freundliches Milieu, ein „nettes Umfeld“ schaffen, wozu die Gesellschaft im Übrigen verpflichtet sei. Einerseits widerspricht Herr Precht dem empirischen Befund. Der finanzielle Anreiz zur Aufnahme einer Tätigkeit ist nach einer Umstellung im Steuerwesen (zu der das Grundeinkommen als „Mehrwertsteuerfreibetrag“ gehört) höher als heute. Zweitens lassen sich Tätigkeiten wie das Spargelstechen längst weitgehend automatisieren (vgl. z. B. www.spargeltreff.de/spargel/117/spargel-panther-teilautomatische-spargelernte-mit-joystick-und-laser/). Drittens würde ein Grundeinkommen genau jenes Umfeld schaffen oder begünstigen, zu dessen Errichtung Herr Precht die Gesellschaft zu Recht für verpflichtet hält.
Ich bitte Sie, dies in einer der nächsten Sendungen noch in richtiger Weise darzustellen und sowohl Herrn Schneider als auch Herrn Precht zu informieren.
A.P. ..."
3.3.2011: Gewerkschaftsjugend:
www.wie-willst-du-leben.de Umfrage 3.3.2011: ustream.tv:
URL des Live-Streams zum Kongress Grundeinkommen am 19.3.2011 in Zürich
3.3.2011: theaterjobs.theaterblogs.de:
Theaterjobberin gewinnt Stuttgarter Autorenpreis
3.3.2011: Hamburger Abendblatt:
Sinnfindung durch eine "Revolution im Kopf"
Götz Werner diskutiert mit Studenten über das Grundeinkommen
Lünepost: Milliardär Werner spricht an der Uni
3.3.2011: Netzwerk Grundeinkommen:
Stuttgarter Autorenpreis zum Grundeinkommen
Der 1. Stuttgarter Autorenpreis ist entschieden ... Pressemitteilung Theater tri-bühne
3.3.2011: youtube.com: Villepin - ehemaliger französicher Premierminister fordert "Revenue Citoyen" - Bürgergeld
(2 Min, 4 Sek) mit deutschen Untertiteln
27.2.2011: youtube.com:
Villepin pour un revenu citoyen (2 Min, 4 Sek) französisch
Interview im franz. Fernsehen am 24.2.2011 mit dem ehemaligen französischen Premierminister Dominique de Villepin Eine Übersetzung:
Ich bin dafür, dass man allen Franzosen, die in Schwierigkeiten oder in Armut leben, ein degressives (stufenweise geringer werdendes) Bürgergeld von 850€ anbietet, welches erlauben wird, die Würde der Franzosen zu garantieren. Das ist ein neuer Weg. ...“
[ Februar 2011 ]
[ Januar 2011 ]
[ BGE-twitter1 ] - [ BGE-twitter2 ] - [ attac ] [ FB: Butawa2013 + BGE ] -
[ FB: PP-BGE ]
[ FB: BGE-Abgeordnetenwatch ]
- [ FB: BGE-Roboter ]
- [ FB: BGE-Internetspaziergänger ]
[ Verteilaktionen ] [ Termine ]

References: BGE 
 BGE 
 bGE 
 BGE 
 BGE

 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 bGE 
 bGE 
 bGE 
 bGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE