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Timestamp: 2016-10-23 20:38:37+00:00

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9C_273/2012 (20.11.2012)
9C_273/2012
Kanton Z�rich, vertreten durch die Finanzdirektion des Kantons Z�rich, diese vertreten durch die BVK Personalvorsorge des Kantons Z�rich,
Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 20. Februar 2012.
A.a C.________ war vom 1. Januar bis 31. Juli 2000 als Lehrerin f�r Textiles Werken an den Schulen X.________ t�tig. Vom 1. Februar bis 15. August 2001 erteilte sie Handarbeit und Werken an der Schule Y.________. Vom 20. August 2001 bis 12. Juli 2002 war sie Klassenlehrerin an der Schule Z.________. Vom 1. August 2002 bis 15. August 2003 war sie bei der Arbeitslosenversicherung angemeldet und bezog Arbeitslosenentsch�digung aufgrund einer Vermittlungsf�higkeit von 100 %. In dieser Zeit begann sie an der P�dagogischen Hochschule U.________ die Zusatzausbildung Zeichnen an der Volksschule, welche sie im Februar 2003 erfolgreich abschloss. Ab 16. August 2003 unterrichtete C.________ Handarbeit und Werken an der Kantonalen Schule W.________. In dieser Eigenschaft war sie bei der Beamtenversicherungskasse des Kantons Z�rich (heute: BVK Personalvorsorge des Kantons Z�rich; nachfolgend: BVK) berufsvorsorgeversichert. Seit 20. Oktober 2003 arbeitete sie aus gesundheitlichen Gr�nden nicht mehr.
Im Zeitraum von Oktober 2004 bis September 2009 erwarb C.________ an der Hochschule V._______ den Bachelor of Arts in Information und Dokumentation. Die Invalidenversicherung, bei welcher sie sich im Februar 2004 zum Leistungsbezug angemeldet hatte, richtete unter dem Titel Umschulung Leistungen (u.a. Taggelder) aus. Mit Verf�gung vom 19. August 2010 sodann sprach ihr die IV-Stelle des Kantons Z�rich aufgrund eines Invalidit�tsgrades von 100 % eine ganze Rente ab 1. September 2009 samt einer Kinderrente zu.
A.b Gest�tzt auf die vertrauens�rztliche Beurteilung von Dr. med. R.________, FMH f�r Innere Medizin (Gutachten vom 21. Januar 2004), richtete die BVK ab 1. September 2004 bis zum Beginn der Umschulung und nach Wegfall des IV-Taggeldanspruchs eine auf der Grundlage eines Invalidit�tsgrades von 50 % bemessene Berufsinvalidenrente aus. Am 23. Juli 2010 teilte sie C.________ mit, dass die Leistungen per 30. September 2010 aufgehoben w�rden. Mit Einspracheentscheid vom 10. August 2010 stellte die BVK fest, dass kein Anspruch auf Versicherungsleistungen bestehe.
Am 19. August 2010 erhob C.________ Klage gegen den Kanton Z�rich mit dem Begehren, dieser sei zu verpflichten, ihr aus dem Vorsorgeverh�ltnis ab 1. September 2009 eine Invalidenrente aufgrund eines Invalidit�tsgrades von 100 % sowie eine entsprechende Kinderrente gem�ss den gesetzlichen und reglementarischen Bestimmungen auszurichten, und ab dem Zeitpunkt der Klageeinreichung seien Verzugszinsen zu erbringen.
Mit Entscheid vom 20. Februar 2012 wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich die Klage ab.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten l�sst C.________ beantragen, der Entscheid vom 20. Februar 2012 sei aufzuheben und ihr eine ganze Rente sowie eine Kinderrente ab dem 1. September 2009 zuz�glich eines Verzugszinses von 5 % ab 19. August 2010 zuzusprechen, unter Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege.
Der Kanton Z�rich, vertreten durch die Finanzdirektion, diese vertreten durch die BVK, beantragt die Abweisung der Beschwerde. Das kantonale Sozialversicherungsgericht und das Bundesamt f�r Sozialversicherungen verzichten auf eine Vernehmlassung.
C.________ hat sich in einer weiteren Eingabe zur Sache ge�ussert.
1.1 Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann unter anderem die Verletzung von Bundesrecht ger�gt werden (Art. 95 lit. a BGG). Die Feststellung des Sachverhalts kann nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Artikel 95 beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zu Grunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz von Amtes wegen berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Artikel 95 beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG).
1.2 Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Im Streit um Leistungen der beruflichen Vorsorge im Besonderen �berpr�ft das Bundesgericht im Rahmen von Art. 73 Abs. 4 BVG die Anwendung kantonalen und kommunalen Vorsorgerechts grunds�tzlich frei (BGE 134 V 199 E. 1.2 S. 200; FamPra. ch 2010 S. 138, 9C_671/2007 E. 2).
Die Beschwerdef�hrerin hat im bundesgerichtlichen Verfahren verschiedene Akten eingereicht. Dabei handelt es sich entgegen der Auffassung des Beschwerdegegners nicht um unzul�ssige neue Beweismittel (Art. 99 Abs. 1 BGG). Die betreffenden Dokumente finden sich bereits in den von der Vorinstanz beigezogenen Akten der IV-Stelle.
3.1 Nach Art. 23 BVG (in der hier anwendbaren, bis 31. Dezember 2004 geltenden Fassung) haben Anspruch auf Invalidenleistungen Personen, die im Sinne der IV zu mindestens 50 Prozent invalid sind und bei Eintritt der Arbeitsunf�higkeit, deren Ursache zur Invalidit�t gef�hrt hat, versichert waren. Diese Bestimmung, einschliesslich der hierzu ergangenen Rechtsprechung, gilt im Bereich der weitergehenden beruflichen Vorsorge nur, soweit die Reglemente oder Statuten der Vorsorgeeinrichtung bez�glich Invalidit�tsbegriff oder versichertes Risiko - im Rahmen von Art. 6 und Art. 49 Abs. 2 BVG sowie der verfassungsm�ssigen Schranken (wie Rechtsgleichheit, Willk�rverbot und Verh�ltnism�ssigkeit) - nichts Abweichendes vorsehen (BGE 136 V 65 E. 3.2 S. 69 mit Hinweisen).
3.2 Die hier massgebenden Statuten der Versicherungskasse f�r das [z�rcherische] Staatspersonal vom 22. Mai 1996 (in Kraft gestanden bis 30. Juni 2010; nachfolgend: BVK-Statuten [LS 177.21]) unterscheiden zwischen Berufsinvalidit�t (�19) und Erwerbsinvalidit�t (� 21). Umstritten ist einzig, ob die Beschwerdef�hrerin ab 1. September 2009 Anspruch auf eine nach � 22 BVK-Statuten bemessene Erwerbsinvalidenrente hat.
3.3 Gem�ss � 21 BVK-Statuten haben versicherte Personen nach dem Auslaufen der Rente f�r Berufsinvalidit�t Anspruch auf eine Rente, wenn volle oder teilweise Erwerbsinvalidit�t besteht (Abs. 1). Eine versicherte Person gilt als erwerbsinvalid, wenn sie infolge Krankheit oder Unfall ihre bisherige oder eine andere, ihrem Wissen und K�nnen entsprechende und zumutbare Erwerbst�tigkeit nicht mehr aus�ben kann, oder wenn sie aufgrund eines Entscheides der eidgen�ssischen IV-Kommission invalid erkl�rt wurde (Abs. 2). Nach den hier anwendbaren Regeln der Gesetzesauslegung (BGE 133 V 314 E. 4.1 S. 316 f. mit Hinweisen; SVR 2011 BVG Nr. 3 S. 10, 9C_789/2009 E. 2.2) wird mit dem zweiten alternativen Tatbestand auf die gesetzliche Vorgabe nach IVG (in Verbindung mit dem ATSG) Bezug genommen. Damit steht fest, dass der statutarische Begriff der "Erwerbsinvalidit�t" weiter gefasst ist als der Invalidit�tsbegriff von aArt. 23 BVG resp. nach Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 Abs. 1 ATSG (SVR 2012 BVG Nr. 14 S. 61, 9C_213/2011 vom 2. November 2011 E. 4.4.1).
Die Vorinstanz hat nach Massgabe von aArt. 23 BVG gepr�ft, ob Anspruch auf eine Erwerbsinvalidenrente besteht, was von den Parteien nicht in Frage gestellt wird. Die BVK-Statuten enthalten denn auch keine Vorschriften, welche diese Bestimmung ab�ndern oder als nicht anwendbar erkl�ren (vgl. Urteil 9C_689/2008 vom 25. Februar 2009 E. 1.2). Sodann hat das kantonale Berufsvorsorgegericht mit Bezug auf die Ausrichtung von Rentenleistungen wegen Berufsinvalidit�t keine Bindungswirkung f�r Leistungen aus Erwerbsinvalidit�t angenommen. Ebenso hat es eine Bindungswirkung des Entscheides der Invalidenversicherung betreffend Rente verneint (vgl. Urteil 9C_414/ 2007 vom 25. Juli 2008 E. 2.2). Das ist unbestritten und diesbez�gliche Weiterungen er�brigen sich.
4.1 Der Anspruch auf Invalidenleistungen der (obligatorischen) beruflichen Vorsorge setzt voraus, dass die Arbeitsunf�higkeit, deren Ursache zur Invalidit�t gef�hrt hat (aArt. 23 BVG; seit 1. Januar 2005: Art. 23 lit. a BVG), w�hrend der Dauer des Vorsorgeverh�ltnisses (einschliesslich der Nachdeckungsfrist nach Art. 10 Abs. 3 BVG) eingetreten ist. Weiter ist verlangt, dass zwischen Arbeitsunf�higkeit und Invalidit�t ein enger sachlicher und zeitlicher Zusammenhang besteht (BGE 130 V 270 E. 4.1 S. 275).
4.1.1 Unter Arbeitsunf�higkeit ist eine Einbusse an funktionellem Leistungsverm�gen im bisherigen Beruf von zumindest 20 Prozent (Urteil 9C_394/2012 vom 18. Juli 2012 E. 2) zu verstehen (BGE 134 V 20 E. 3.2.2 S. 23 mit Hinweisen). F�r den rechtsgen�glichen Nachweis einer in diesem Sinne relevanten Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit ist nicht zwingend ein echtzeitliches �rztliches Attest verlangt. Immerhin reichen nachtr�gliche Annahmen und spekulative �berlegungen, wie etwa eine erst nach Jahren r�ckwirkend festgelegte medizinisch-theoretische Arbeitsunf�higkeit nicht aus. Die gesundheitliche Beeintr�chtigung muss sich auf das Arbeitsverh�ltnis sinnf�llig auswirken oder ausgewirkt haben; die Einbusse an funktionellem Leistungsverm�gen muss mit anderen Worten arbeitsrechtlich in Erscheinung getreten sein, etwa durch einen Abfall der Leistungen mit entsprechender Feststellung oder gar Ermahnung des Arbeitgebers oder durch geh�ufte aus dem Rahmen fallende gesundheitlich bedingte Arbeitsausf�lle. Nur bei Vorliegen besonderer Umst�nde darf die M�glichkeit einer von der arbeitsrechtlich zu Tage getretenen Situation abweichenden Lage in Betracht gezogen werden, etwa in dem Sinne, dass ein Arbeitnehmer zwar zur Erbringung einer vollen Arbeitsleistung verpflichtet war und auch entsprechend entl�hnt wurde, tats�chlich aber doch keine volle Arbeitsleistung erbringen konnte (Urteil 9C_394/ 2012 vom 18. Juli 2012 E. 3.1.1 mit Hinweisen; Marc H�rzeler in: BVG und FZG, 2010, N. 9 zu Art. 23 BVG; Hans-Ulrich Stauffer, Berufliche Vorsorge, 2. Aufl. 2012, S. 324 N. 891).
4.1.2 Die Annahme eines - hier in erster Linie interessierenden - engen zeitlichen Zusammenhangs setzt voraus, dass die versicherte Person nach Eintritt der Arbeitsunf�higkeit, deren Ursache zur Invalidit�t gef�hrt hat, nicht w�hrend l�ngerer Zeit wieder arbeitsf�hig war. Bei der Pr�fung dieser Frage sind die gesamten Umst�nde des konkreten Einzelfalles zu ber�cksichtigen, namentlich die Art des Gesundheitsschadens, dessen prognostische Beurteilung durch den Arzt sowie die Beweggr�nde, welche die versicherte Person zur Wiederaufnahme oder Nichtwiederaufnahme der Arbeit veranlasst haben. Zu den f�r die Beurteilung des zeitlichen Konnexes relevanten Umst�nden z�hlen auch die in der Arbeitswelt nach aussen in Erscheinung tretenden Verh�ltnisse, wie etwa die Tatsache, dass ein Versicherter �ber l�ngere Zeit hinweg als voll vermittlungsf�higer Stellensuchender Taggelder der Arbeitslosenversicherung bezieht. Allerdings kann solchen Zeiten nicht die gleiche Bedeutung beigemessen werden wie Zeiten effektiver Erwerbst�tigkeit. Mit Bezug auf die Dauer der den zeitlichen Konnex unterbrechenden Arbeitsf�higkeit kann die Regel von Art. 88a Abs. 1 IVV als Richtschnur gelten. Nach dieser Bestimmung ist eine anspruchsbeeinflussende Verbesserung der Erwerbsf�higkeit in jedem Fall zu ber�cksichtigen, wenn sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate gedauert hat und voraussichtlich weiterhin andauern wird. Bestand w�hrend mindestens drei Monaten wieder volle Arbeitsf�higkeit und erschien gest�tzt darauf eine dauerhafte Wiedererlangung der Erwerbsf�higkeit als objektiv wahrscheinlich, stellt dies ein gewichtiges Indiz f�r eine Unterbrechung des zeitlichen Zusammenhangs dar. Anders verh�lt es sich, wenn die fragliche, allenfalls mehr als dreimonatige T�tigkeit als Eingliederungsversuch zu werten ist oder massgeblich auf sozialen Erw�gungen des Arbeitgebers beruhte und eine dauerhafte Wiedereingliederung unwahrscheinlich war (BGE 134 V 20 E. 3.2.1 S. 22 mit Hinweisen).
Diese Grunds�tze gelten sinngem�ss auch, wenn eine Vorsorgeeinrichtung ihre Leistungspflicht mit der Begr�ndung verneinen will, eine berufsvorsorgerechtlich bedeutsame Arbeitsunf�higkeit habe bereits vor Beginn des Vorsorgeverh�ltnisses bestanden und ohne wesentliche Unterbrechung bis zum Beginn der Versicherungsdeckung (vgl. dazu Urteil 9C_359/2008 vom 19. Dezember 2008 E. 3.2.1) angedauert (vgl. Urteil 9C_394/2012 vom 18. Juli 2012 E. 3.1.2).
4.2 Die Bezeichnung des Zeitpunktes des Eintritts der Arbeitsunf�higkeit, deren Ursache zur Invalidit�t gef�hrt hat (aArt. 23 BVG), ist Tatfrage. Diesbez�gliche Feststellungen der Vorinstanz sind daher vom Bundesgericht lediglich unter eingeschr�nktem Blickwinkel �berpr�fbar, soweit sie auf einer W�rdigung konkreter Umst�nde beruhen (vorne E. 1; SVR 2008 BVG Nr. 34 S. 143, 9C_127/2008 E. 2.2 mit Hinweis). Rechtsfrage ist dagegen, nach welchen Gesichtspunkten die Entscheidung �ber den Zeitpunkt des Eintritts einer rechtserheblichen Arbeitsunf�higkeit erfolgt (SVR 2011 BVG Nr. 14 S. 51, 9C_297/2010 E. 2.3, 2009 BVG Nr. 7 S. 22, 9C_65/2008 E. 2.2; Urteil 9C_327/2011 vom 21. Februar 2012 E. 5.3).
4.3 Die Vorinstanz hat die Akten dahingehend gew�rdigt, die Kl�gerin sei sp�testens seit der im Jahr 2000 eingetretenen und vor�bergehend w�hrend rund sechs Monaten mit einer g�nzlichen Arbeitsunf�higkeit einher gegangenen psychischen Dekompensation - ohne wesentlichen Unterbruch anhaltend - erheblich in ihrer Arbeitsf�higkeit eingeschr�nkt gewesen. Die Beschwerdef�hrerin r�gt diese Sachverhaltsfeststellung als aktenwidrig und Ergebnis einseitiger Beweisw�rdigung.
4.4.1 Die Internistin und Vertrauens�rztin der BVK, Dr. med. R.________, erachtete in ihrem Gutachten vom 21. Januar 2004 die Beschwerdef�hrerin ab 20. Oktober 2003 als 100 % arbeitsunf�hig aus psychischen Gr�nden. Dr. med. B.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, hielt in ihrer Expertise vom 31. M�rz 2010 zu Handen der IV-Stelle fest, die Krankheit sei definitiv arbeitsmedizinisch relevant seit September 2003. Seitdem sei von einer grunds�tzlichen 100%-igen Arbeitsunf�higkeit in der freien Wirtschaft, als Werklehrerin, aber auch in jeglicher anderen T�tigkeit auszugehen. Den Zeitpunkt September 2003 begr�ndete die psychiatrische Gutachterin damit, dass seitdem keine Remission der schizoaffektiven Symptomatik mehr erkennbar sei. Aus den beiden Gutachten allein kann nicht hinreichend klar gefolgert werden, dass sich die psychische St�rung schon seit Jahren negativ in der Leistungsf�higkeit niedergeschlagen und schon seit 2000, jedenfalls bei Antritt der Stelle am 16. August 2003 eine berufsvorsorgerechtlich relevante Arbeitsunf�higkeit bestanden habe. Gem�ss Dr. med. B.________ hatte sich zwar die psychische Symptomatik der schizoaffektiven St�rung schon seit der Adoleszenz entwickelt. So sei die Beschwerdef�hrerin schon in jungen Jahren von Stimmen und akustischen Halluzinationen begleitet worden. Indessen erachtete die psychiatrische Gutachterin die Arbeitsunf�higkeit erst seit September 2003 definitiv als arbeitsmedizinisch relevant.
4.4.2 Die Vorinstanz hat - nach dem Gesagten zu Recht - ihre Annahme, die Beschwerdef�hrerin sei sp�testens seit der im Jahr 2000 eingetretenen psychischen Dekompensation ohne wesentlichen Unterbruch erheblich in ihrer Arbeitsf�higkeit eingeschr�nkt gewesen, nicht allein auf die erw�hnten zwei Gutachten gest�tzt. Indessen lassen auch die weiteren aktenkundigen Umst�nde diesen Schluss nicht zu. Wie die Vorinstanz selber festgestellt hat, ist abgesehen von der Zeit vom 16. Mai bis 4. Juni 2000 vor September 2003 echtzeitlich keine Arbeitsunf�higkeit bescheinigt worden. Es mag zutreffen, dass die Beschwerdef�hrerin aus der krankhaften �berzeugung heraus, ansonsten das Existenzrecht zu verlieren, alles versucht hatte, um die psychische Symptomatik geheim zu halten und ihr jeweiliges Arbeitspensum zu erf�llen. Aus welchen (inneren) Antrieben sie erwerbst�tig war, ist jedoch nicht von entscheidender Bedeutung. Vielmehr kommt es darauf an, ob sie nach der psychischen Dekompensation in der zweiten H�lfte 2000 wieder �ber einen l�ngeren Zeitraum ohne wesentlichen Unterbruch und ohne dadurch die Gesundheit ernsthaft zu gef�hrden eine volle Arbeitsleistung erbringen konnte. Die Frage ist aufgrund der Akten zu bejahen:
Die Beschwerdef�hrerin arbeitete vom 1. Februar bis 15. August 2001 zu 100 % an der Schule Y.________, wo sie Handarbeit und Werken unterrichtete. Vom 20. August 2001 bis 12. Juli 2002 war sie Klassenlehrerin an der Schule Z.________. Das Arbeitspensum betrug zuerst 75 %, ab 7. Januar 2002 100 %. Das Arbeitszeugnis vom 8. Juli 2002 war durchwegs positiv. Darin wurde u.a. festgehalten, sie habe sich f�r ihre Sch�lerinnen und Sch�ler mit grossem Engagement eingesetzt, auch bei besonderen Problemen, die weit �ber den Schulunterricht hinaus gingen. Von gesundheitlichen Problemen war keine Rede. In dem von der IV-Stelle eingeholten Fragebogen f�r den Arbeitgeber vom 29. M�rz 2004 wurde vermerkt, dass nichts von einem Gesundheitsschaden bekannt sei. Vom 1. August 2002 bis 15. August 2003 war die Beschwerdef�hrerin bei der Arbeitslosenversicherung angemeldet, wobei die Arbeitslosenkasse die Vermittlungsf�higkeit auf 100 % festsetzte. Damit �bereinstimmend hielt Frau Dr. med. R.________ in ihrem vertrauens�rztlichen Gutachten vom 21. Januar 2004 fest, dass gem�ss Auskunft der betreuenden Haus�rztin die Versicherte w�hrend dieser Zeit der Arbeitslosigkeit arbeitsf�hig gewesen sei. Im Zeitraum von August 2002 bis Februar 2003 absolvierte die Beschwerdef�hrerin mit Erfolg die Zusatzausbildung Zeichnen an der Volksschule an der P�dagogischen Hochschule U.______.
4.4.3 Die dargelegten Umst�nde verbieten den Schluss, dass �berwiegend wahrscheinlich bei Antritt der Stelle an der Kantonalen Schule W.________ am 16. August 2003 bzw. bei Beginn der Versicherungsdeckung bei der BVK eine deren Leistungspflicht ausschliessende Arbeitsunf�higkeit bestanden hatte. Von weiteren Abkl�rungen sind keine neuen verwertbaren Erkenntnisse zu erwarten und daher darauf zu verzichten (antizipierte Beweisw�rdigung; BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236; 124 V 90 E. 4b S. 94). Insbesondere ist nicht einsehbar, welche anderen Schl�sse aus einer Befragung von Dr. med. B.________ gezogen werden sollten, hat sich diese doch bereits klar in ihrem Gutachten vom 3. M�rz 2010 ge�ussert, dass die Krankheit definitiv arbeitsmedizinisch relevant seit September 2003 sei (vorne E. 4.4.1). Ebenfalls er�brigt sich ein Beizug von Arztzeugnissen der die Beschwerdef�hrerin im Jahr 2000 behandelnden Psychiaterin Dr. med. A.________. Die Folgen der Beweislosigkeit f�r eine bereits bei Beginn der Versicherungsdeckung bei der BVK bestandene berufsvorsorgerechtlich relevante Arbeitsunf�higkeit hat die Vorsorgeeinrichtung zu tragen (Art. 8 ZGB; Urteil 9C_394/2012 vom 18. Juli 2012 E. 3.1.2 in fine).
4.5 Nach dem Gesagten ist die Arbeitsunf�higkeit, die zur Invalidit�t gef�hrt hat (aArt. 23 BVG), im September 2003 w�hrend der Dauer des Vorsorgeverh�ltnisses mit der BVK eingetreten. Die Beschwerdef�hrerin hat somit grunds�tzlich Anspruch auf eine Erwerbsinvalidenrente (�� 21 und 22 BVK-Statuten) und allenfalls eine Invalidenkinderrente (� 26 BVK-Statuten), und zwar fr�hestens ab 1. September 2009 (Art. 107 Abs. 1 BGG).
Die BVK wird den Invalidit�tsgrad zu ermitteln und die H�he der Rente sowie den Leistungsbeginn nach Massgabe von Gesetz und Statuten festzusetzen haben (vgl. BGE 129 V 450; SVR 2008 BVG Nr. 18 S. 69, 9C_104/2007 E. 10.1); zudem hat sie ab Einreichung der Klage auf jenen Rentenbetreffnissen, die bis zur Er�ffnung des vorliegenden Urteils f�llig werden, einen Verzugszins von 5 % zu bezahlen (BGE 119 V 131 E. 4c S. 135; SVR 2012 BVG Nr. 9 S. 37, 9C_902/2010 E. 7 [nicht publ. in: BGE 137 V 383]). Die im Zeitraum vom 1. September 2009 bis 30. September 2010 ausgerichteten Leistungen f�r Berufsinvalidit�t sind allenfalls anzurechnen.
Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend hat der Beschwerdegegner die Gerichtskosten zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG) und der Beschwerdef�hrerin eine Parteientsch�digung zu bezahlen (Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG). Deren Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist demzufolge gegenstandslos. �ber eine Parteientsch�digung f�r das kantonale Verfahren ist hier nicht zu befinden; es steht der Beschwerdef�hrerin frei, eine solche bei der Vorinstanz zu beantragen.
Die Beschwerde wird gutgeheissen und der Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 20. Februar 2012 aufgehoben. Es wird festgestellt, dass die Beschwerdef�hrerin Anspruch auf eine Erwerbsinvalidenrente und allenfalls eine Invalidenkinderrente, zuz�glich eines Verzugszinses von 5 % ab 19. August 2010 gem�ss E. 4.5 und E. 5, hat.
Der Beschwerdegegner hat die Beschwerdef�hrerin f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 2'800.- zu entsch�digen.
Die Sache wird an die BVK Personalvorsorge des Kantons Z�rich �berwiesen, damit sie im Sinne der E. 4.5 und E. 5 verfahren kann.

References: Art. 73
 Art. 23
 Art. 6
 Art. 49
 Art. 4
 Art. 8
 Art. 23
 Art. 10
 Art. 23
 Art. 88
 BGE 
in fine
 BGE 
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