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Timestamp: 2019-12-14 20:56:35+00:00

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BFH, 13.04.1994 - I B 212/93 - dejure.org
BFH, 13.04.1994 - I B 212/93
https://dejure.org/1994,841
BFH, 13.04.1994 - I B 212/93 (https://dejure.org/1994,841)
BFH, Entscheidung vom 13.04.1994 - I B 212/93 (https://dejure.org/1994,841)
BFH, Entscheidung vom 13. April 1994 - I B 212/93 (https://dejure.org/1994,841)
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EStG § 50 a Abs. 4, § 50 d Abs. 1 Satz 2 und Abs. 2; DBA-Großbritannien Art. XVIII A Abs. 4; AO 1977 § 168, § 179
Bundesamt für Finanzen - Freistellung - Quellensteuer - Aussetzung der Vollziehung
§§ 168, 179 AO; §§ 50a, 50d EStG
Abgabenordnung; Ablehnung der Freistellung vom Quellensteuerabzug
BFH, 14.03.1994 - I B 212/93
BFHE 174, 389
BB 1994, 1628
BB 1994, 805
DB 1994, 1859
BStBl II 1994, 835
Nach anderer Ansicht ist der in erster Linie auf den Sachkredit zugeschnittene Teilzahlungspreis maßgebend, der in dem insoweit einschlägigen § 4 Abs. 1 Satz 4 Nr. 2 VerbrKrG unter Buchst. b als der "Gesamtbetrag von Anzahlung und allen vom Verbraucher zu entrichtenden Teilzahlungen einschließlich Zinsen und sonstiger Kosten" definiert ist (…unter anderen Bülow, Verbraucherkreditgesetz, 3. Aufl., § 12 Rdnr. 27;… MünchKomm-Habersack, BGB, 3. Aufl., § 12 VerbrKrG, Rdnr. 14, Staudinger/Kessal-Wulf, BGB, 13. Bearb., § 12 VerbrKrG Rdnr. 15; Erman/I.Saenger, BGB, 10. Aufl., § 12 VerbrKrG Rdnr. 24, Scholz BB 1994, 805, 806;… Graf von Westphalen, Der Leasingvertrag, 5. Aufl., Rdnr. 1785).
Verfahrensrechtliche Grundlage der Steuererstattung ist ein Freistellungsbescheid i.S. des § 155 Abs. 1 Satz 3 AO 1977, in dem über die Höhe des unbesteuert bleibenden Teils der Vergütung --und damit zugleich des Erstattungsanspruchs-- entschieden wird (vgl. Senatsurteil vom 20. Juni 1984 I R 283/81, BFHE 142, 35, BStBl II 1984, 828; Senatsbeschluss vom 13. April 1994 I B 212/93, BFHE 174, 389, BStBl II 1994, 835).
Die Begründung dieser Auffassung stützte der Antragsgegner auf den BFH-Beschluß vom 13.04.1994 I B 212/93, BStBl II 1994, 835).
Der BFH-Beschluß in BStBl II 1994, 835, betreffe die Frage der Aussetzungsfähigkeit eines Freistellungsbescheids und nicht eines Bescheids über die Aufhebung eines Freistellungsbescheids und sei deshalb auf den Streitfall nicht übertragbar.
- 12 - Der Antragsgegner hält unter Berufung auf den BFH-Beschluß in BStBl II 1994, 835, daran fest, daß der Aussetzungsantrag unzulässig sei, weil die angefochtenen Bescheide nicht vollziehbar seien.
Nach der Rechtsprechung des BFH (Beschluß vom 13.04.1994 I B 212/93, BStBl II 1994, 835), auf die der Antragsgegner seine Auffassung stützt, ist die Freistellung inländischer Einkünfte vom Quellensteuerabzug im Sinne des § 50 a Abs. 4 EStG durch das Bundesamt für Finanzen kein vollziehbarer Verwaltungsakt.
Die Verpflichtungsklage ist die zutreffende Klageart bei Ablehnung von Freistellungen im Freistellungsverfahren nach § 50d Abs. 1 EStG (vgl. BFH-Beschluss vom 13. April 1994 I B 212/93 BFHE 174, 389, BStBl II 1994, 835 ).
Der Bundesfinanzhof (vgl. Beschluss vom 13. April 1994 I B 212/93,BStBl II 1994, 835) hat klar ausgeführt, dass mit der Ablehnung eines Antrags auf Steuerfreistellung nur über das Bestehen eines Freistellungs- bzw. Erstattungsanspruchs dem Grunde und ggf. der Höhe nach entschieden werde, aber keine Änderung der Steueranmeldung des Vergütungsschuldners vorliege.
Bestehen eines Anspruchs auf Minderung der Kapitalertragsteuer nach Art. 10 Abs. …
Verfahrensrechtliche Grundlage der Steuererstattung ist ein Feststellungsbescheid i.S. des § 155 Abs. 1 Satz 3 Abgabenordnung - AO - (§ 50d Abs. 1 Satz 3 EStG), in dem über die Höhe des unbesteuert bleibenden Teils der Vergütung - und damit zugleich des Erstattungsanspruchs - entscheiden wird (vgl. BFH-Urteile vom 11. Oktober 2000 I R 34/99, BFHE 193, 336, BStBl II 2001, 291; vom 20. Juni 1984 I R 283/81, BFHE 142, 35, BStBl 1984, 828; BFH-Beschluss vom 13. April 1994 I B 212/93, BFHE 174, 389, BStBl II 1994, 835).
Verfahrensrechtliche Grundlage der Steuererstattung ist ein Freistellungsbescheid i. S. des § 155 Abs. 1 Satz 3 AO, in dem über die Höhe des unbesteuert bleibenden Teils der Vergütung - und damit zugleich des Erstattungsanspruchs - entschieden wird (vgl. BFH-Urteil vom 20.06.1984 I R 283/81, BFHE 142, 35, BStBl II 1984, 828; BFH-Beschluss vom 13.04.1994 I B 212/93, BFHE 174, 389, BStBl II 1994, 835).
Die - von der Klägerin - erhobene Verpflichtungsklage ist auch bei (Teil-) Ablehnung von Freistellungen im Freistellungsverfahren nach § 50d Abs. 1 EStG die zutreffende Klageart (vgl. BFH-Beschluss vom 13. April 1994 I B 212/93 BFHE 174, 389, BStBl II 1994, 835 ).
FG Köln, 16.02.2006 - 2 K 2100/03
Abkommensberechtigung einer steuerlich transparenten US-amerikanischen …
Verfahrensrechtliche Grundlage der Steuererstattung ist ein Freistellungsbescheid i.S. des § 155 Abs. 1 Satz 3 AO (ab 1.1.2002: § 50d Abs. 1 EStG), in dem über die Höhe des unbesteuert bleibenden Teils der Vergütung - und damit zugleich des Erstattungsanspruchs - entschieden wird (vgl. BFH-Urteile vom 11.10.2000 I R 34/99, BFHE 193, 336, BStBl II 2001, 291; vom 20. Juni 1984 I R 283/81, BFHE 142, 35, BStBl II 1984, 828; BFH-Beschluss vom 13. April 1994 I B 212/93, BFHE 174, 389, BStBl II 1994, 835).
FG Hamburg, 25.04.1997 - II 177/96
Aussetzung oder Aufhebung der Vollziehung bei einem Bescheid über die Ablehnung …
FG Sachsen, 18.05.2002 - 2 V 257/02
Verpflichtung zur Gewährung einer Stundung der Steuervorauszahlungen ; Aussetzung …
FG Sachsen-Anhalt, 18.05.2002 - 2 V 257/02
Bei Bescheiden, durch die ein Stundungsantrag abgelehnt wird, ist keine AdV …

References: § 50
 § 50
 § 168
 § 179
 § 4
 § 12
 § 12
 § 12
 § 12
 § 155
 § 50
 § 50
 Art. 10
 § 155
 § 155
 § 50
 § 155
 § 50