Source: https://kolping-velen.de/ueber-uns/satzung-stand-2014/index.html
Timestamp: 2018-11-18 08:39:44+00:00

Document:
Satzung der Kolpingsfamilie Velen im Kolpingwerk Deutschland
Beschlossen durch die Bundesversammlung des Kolpingwerkes Deutschland am 27.10.2012 in Fulda.
(1) Der Verein trägt den Namen Kolpingsfamilie Velen.
(2) Die Kolpingsfamilie Velen ist ein nicht eingetragener Verein.
(3) Sitz der Kolpingsfamilie Velen ist Velen.
(4) Die Kolpingsfamilie gehört dem Kolpingwerk Deutschland als selbstständige Untergliederung und damit zugleich dem Internationalen Kolpingwerk an. Die Kolpingsfamilie Velen ist Mitglied im Diözesanverband Münster.
a. Förderung der Volks- und Berufsbildung,
b. Förderung der Jugendhilfe,
c. Förderung der Altenhilfe,
d. Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens,
e. Förderung der Religion,
f. Förderung des Schutzes von Ehe und Familie,
g. Förderung des bürgerschaftlichen Engagements zugunsten gemeinnütziger, mildtätiger und kirchlicher Zwecke,
h. Förderung von Kunst und Kultur,
i. Förderung des Sports,
j. Förderung des traditionellen Brauchtums, einschließlich des Karnevals, der Fastnacht und des Faschings.
a. Jedermann zugängliche Bildungsangebote als Einzelveranstaltungen,
b. Aktivitäten der Kolpingjugend, pädagogische und freizeitorientierte Angebote für Kinder und Jugendliche,
c. Maßnahmen zur Unterstützung der Teilnahme älterer Menschen an einem Leben in Gemeinschaft,
d. Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens
e. Durchführung von Maßnahmen und Veranstaltungen zur Besinnung und religiösen Orientierung,
f. Förderung des Schutzes von Ehe und Familie
g. Projekte und Maßnahmen zur Unterstützung ehrenamtlichen und freiwilligen Engagements,
h. Durchführung von Musikveranstaltungen, Theateraufführungen, Kunstausstellungen etc.,
i. Maßnahmen zur sportlichen Ertüchtigung und Förderung der Gesundheit,
j. Durchführung sämtlicher Veranstaltungen (Sitzungen, Umzüge, etc.) im Rahmen von Karneval, Fastnacht und Fasching
zu a) für das Kolpingwerk Deutschland,
zu b) zur Unterstützung von gemeinnützigen Personalverbänden, Rechtsträgern und Einrichtungen im Kolpingwerk Deutschland
zu c) durch Freizeitangebote und Betreuung für Senioren
zu d) durch die Partnerschaftsarbeit innerhalb des Internationalen Kolpingwerkes
zu e) Durchführung von Veranstaltungen zur Besinnung und zur Weitergabe des christlichen Glaubens
zu f) durch familienspezifische Freizeitangebote und Vermittlung sozialer/ christlicher Werte für die Familie
zu g) Förderung des ehrenamtlichen Einsatzes für unsere Gesellschaft (Personen und Institutionen)
zu h) jedermann zugängliche regelmäßige Themenabende als Einzelveranstaltungen
zu i) Angebote zur sportlichen Ertüchtigung und zur Förderung der Gesundheit
zu j) durch aktives Mitwirken im öffentlichen Karnevalsgeschehen
a. die Grundlagen, Ziele und Aufgaben der Kolpingsfamilie bejaht,
b. diese Satzung anerkennt,
c. zur Mitarbeit und Übernahme von Mitverantwortung bereit ist.
a. an Veranstaltungen und Bildungsangeboten der Kolpingsfamilie und aller Untergliederungen des Kolpingwerkes Deutschland teilzunehmen,
b. Einrichtungen des Kolpingwerkes Deutschland unter Beachtung gesetzlicher Vorschriften – insbesondere der steuerrechtlichen Vorschriften über die Gemeinnützigkeit – vorrangig zu benutzen,
c. nach Maßgabe der entsprechenden Satzungen das Stimm-, Antrags- und Vorschlagsrecht und das aktive und passive Wahlrecht in der Kolpingsfamilie und den überörtlichen Gremien wahrzunehmen.
a. das Leben der Kolpingsfamilie mitzutragen und an der Verwirklichung der in § 2 genannten Zwecke und des von der Bundesversammlung des Kolpingwerkes Deutschland beschlossenen Programms / Leitbildes mitzuarbeiten,
b. einen Beitrag zu leisten (sogenannter Ortsbeitrag), dessen Höhe von der Mitgliederversammlung festgesetzt wird. Die Mitgliederversammlung kann ermäßigte Beiträge nach Alterststufen sowie ermäßigte Beiträge für Ehepartner und für Geschwisterkinder beschließen und Mitglieder bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres und – soweit sie hauptamtlich / hauptberuflich im pastoralen Dienst tätig sind – Präses und Geistliche/n Leiter/in ganz oder teilweise freistellen,
c. zusammen mit dem Ortsbeitrag auch den Beitrag für das Kolpingwerk Deutschland (sogenannter Verbandsbeitrag) und den Zustiftungsbetrag an die Kolpingsfamilie zur Weiterleitung zu zahlen. Den Verbandsbeitrag und den Zustiftungsbetrag zieht die Kolpingsfamilie in fremdem Namen und für fremde Rechnung ein und leitet sie an das Kolpingwerk Deutschland beziehungsweise an die Gemeinschaftsstiftung Kolpingwerk Deutschland weiter.
d. Verlust der Mitgliedschaft im Kolpingwerk Deutschland,
e. Verlust der Mitgliedschaft im Internationalen Kolpingwerk.
a. eine schriftliche Austrittserklärung,
b. die Erfüllung der Verpflichtungen gemäß § 5 Absatz 1 Buchstaben b) und c),
c. die Rückgabe des Mitgliedsausweises.
a. Beschlussfassung über die Aufgaben und Verantwortlichkeiten und die sich daraus ergebende Anzahl der weiteren Vorstandsmitglieder. Dabei sind die örtlichen Gegebenheiten und die Vereinszwecke gemäß § 2 Absatz 1 und 2 zu berücksichtigen,
b. Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstands,
c. Beschlussfassung über die Genehmigung des Jahresabschlusses,
d. Beschlussfassung darüber, ob der Vorstand einen Etat aufzustellen hat, sowie gegebenenfalls über den vom Vorstand vorgelegten Etat. Die Aufstellung eines Etats soll beschlossen werden, wenn die Ausgaben der Kolpingsfamilie im letzten abgeschlossenen Geschäftsjahr € 100.000,00 überschritten haben,
e. Beschlussfassung über die Höhe des Beitrags gemäß § 5 Absatz 1 Buchstabe b),
f. die Wahl der Kassenprüfer/innen gemäß § 12 Absatz 1,
g. Wahl der Mitglieder des Vorstands gemäß § 9 Absatz 2 Buchstaben a) bis e), g) und h). Die Mitglieder des Vorstands werden in geheimer Wahl für drei Jahre gewählt. Die / Der Vorsitzende, die / der stellvertretende Vorsitzende und der / die Kassierer/in müssen die volle Geschäftsfähigkeit gemäß BGB besitzen.
a. Die Mitgliederversammlung ist mindestens einmal jährlich durchzuführen. In dringenden Fällen kann auf Beschluss des Vorstands eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen werden. Die Einladung muss in jedem Fall zwei Wochen vorher und schriftlich mit Angabe der Tagesordnung erfolgen. Für die Wahrung der Frist ist die rechtzeitige Absendung gemäß Poststempel ausreichend. Die Einladung kann auch per E-Mail und / oder Telefax erfolgen, wenn und soweit einzelne Mitglieder dieser Form der Einladung zugestimmt haben.
b. Der Vorstand muss eine Mitgliederversammlung einberufen, wenn wenigstens 1/10 der Mitglieder dieses schriftlich mit Angabe des Grundes verlangt.
c. Die / Der Vorsitzende beruft die Mitgliederversammlung ein. Sie / Er ist verantwortlich für die Leitung der Sitzung, sorgt für die Durchführung der Beschlüsse und vertritt diese nach außen.
d. Über Termin und Ort der Mitgliederversammlung sowie über das Verfahren der Einreichung von Wahlvorschlägen und Anträgen beschließt der Vorstand.
e. Eine Mitgliederversammlung kann auch durch die / den Diözesanvorsitzende/n einberufen werden.
f. Jede ordnungsgemäß eingeladene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig.
g. Die Mitgliederversammlung entscheidet mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen. Bei Stimmengleichheit ist ein Antrag abgelehnt.
(7) Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu erstellen. Dieses ist den Mitgliedern innerhalb von zwölf Wochen nach Ende der Mitgliederversammlung zur Kenntnis zu geben. Das Protokoll gilt als genehmigt, wenn innerhalb von zwei Wochen nach Übersendung kein schriftlicher Einspruch beim Vorstand erhoben wird.
Ist ein Widerspruch gegeben, muss die / der Vorsitzende unverzüglich Einspruch erheben. Die Mitgliederversammlung kann dem Einspruch durch Beschluss abhelfen; in diesem Fall tritt der fragliche Beschluss außer Kraft. Hilft die Mitgliederversammlung dem Einspruch nicht ab, muss die / der Vorsitzende den Beschluss dem Bundesvorstand zur Entscheidung vorlegen. Stellt der Bundesvorstand die Unvereinbarkeit fest, kann jedes Mitglied der Kolpingsfamilie binnen zwei Monaten ab Kenntnis von der Entscheidung das Schiedsgericht des Kolpingwerkes Deutschland anrufen.
a. Die Wahrnehmung von Gesamtverantwortung ist grundsätzlich an die Wahl durch die Mitgliederversammlung beziehungsweise bei der Kolpingjugend an die Wahl durch deren Mitglieder gebunden.
b. Die Kolpingsfamilie strebt eine möglichst gleichmäßige Besetzung des Vorstands mit Männern und Frauen an (paritätische Besetzung), soweit Ämter nicht katholischen Klerikern vorbehalten sind. Die Mitgliederversammlung ist gehalten, das Ziel der paritätischen Besetzung zu berücksichtigen. Die Mitglieder bleiben jedoch bei der Wahl der Kandidatinnen / Kandidaten frei.
c. Die Kolpingsfamilie strebt eine angemessene Beteiligung aller Altersgruppen im Vorstand an, insbesondere auch eine angemessene Beteiligung der Kolpingjugend. Die Mitgliederversammlung ist gehalten, das Ziel einer generationenübergreifenden Besetzung des Vorstands zu berücksichtigen. Die Mitglieder bleiben jedoch bei der Wahl der Kandidatinnen / Kandidaten frei.
d. Die Mitglieder des Vorstands sollen nicht mehr als zweimal in das gleiche Amt wiedergewählt werden. Die Wahl einer Person in ein anderes Amt (auch ein anderes Amt innerhalb des Vorstands) oder in ein anderes Organ des Vereins bleibt auch nach drei Amtsperioden ohne Einschränkung zulässig.
a. die / der Vorsitzende,
b. ein oder zwei stellvertretende Vorsitzende,
c. der Präses und / oder der / die Geistliche Leiter/in der Kolpingsfamilie,
d. der / die Schriftführer/in,
e. der / die Kassierer/in,
f. mindestens einen Vertreter der Kolpingjugend,
g. bei Nichtbestehen einer Kolpingjugend die / der Beauftragte für Jugendarbeit,
h. bis zu 15 Mitglieder gemäß § 8 Absatz 4 Buchstabe a).
(4) Die Vorstandssitzung soll monatlich durchgeführt werden. Eine Vorstandssitzung muss abgehalten werden, wenn 1/3 der Vorstandsmitglieder unter Angabe des Grundes schriftlich eine solche verlangt. Die / Der Vorsitzende oder in ihrer / seiner Abwesenheit die / der stell-vertretende Vorsitzende beruft die Vorstandssitzungen ein und leitet diese. Sie / Er sorgt für die Durchführung der Beschlüsse.
(2) Die / Der Vorsitzende und die / der stellvertretende Vorsitzende/n sind jeweils einzelvertretungsberechtigt. Die/ Der stellvertretende Vorsitzende/n darf/ dürfen ihre / seine Vertretungsmacht nur ausüben, wenn die / der Vor-sitzende verhindert ist oder zugestimmt hat; die Wirksamkeit der Vertretung durch die / den stellvertretende/n Vor-sitzende/n nach außen bleibt hiervon unberührt. Die Verhinderung oder Zustimmung der / des Vorsitzenden ist im Außenverhältnis nicht nachzuweisen.
(1) Die Mitgliederversammlung wählt drei Kassenprüfer/innen. Die Kassenprüfer/innen sollen über entsprechende Sachkunde verfügen. Stehen keine Kassenprüfer/innen mit entsprechender Sachkunde zur Verfügung, stellt die Kolpingsfamilie den Kassenprüferinnen / Kassenprüfern eine/n Steuerberater/in, vereidigte/n Buchprüfer/in oder Wirtschaftsprüfer/in bei.
a. Begleichung von Forderungen des Kolpingwerkes Deutschland und seiner Untergliederungen gegen die Kolpingsfamilie,
b. Sicherung der Rechte an dem Namen „Kolping“ und der anderen im Namensstatut genannten Rechte des Kolpingwerkes Deutschland und seiner Untergliederungen,
c. Verbleib von Archiv, Gründungsurkunde, Banner, Siegel usw. gemäß Absatz 5.
(4) Bei Auflösung der Kolpingsfamilie oder bei Wegfall ihrer steuerbegünstigten Zwecke fällt das Vermögen an den gemeinnützigen Rechtsträger des Diözesanverbandes, den Kolpingwerk Diözesanverband Münster e.V., ersatzweise an den Diözesanverband Münster selbst oder – sofern der Diözesanverband beziehungsweise der Rechtsträger nicht mehr besteht oder die Gemeinnützigkeit nicht mehr gegeben ist – an den Deutsche Kolpingsfamilie e.V. mit Sitz in Köln. Das Vermögen ist von diesen jeweils ausschließlich und unmittelbar für steuerbegünstigte Zwecke im Sinne der Abgabenordnung zu verwenden.
(1) Der Vereinsname Kolpingsfamilie Velen ist aus der Zugehörigkeit des Vereins zum Kolpingwerk Deutschland abgeleitet. Es gelten sämtliche Bestimmungen des Namensstatuts des Kolpingwerkes Deutschland in der Fassung vom 25.10.2008.
Diese Satzung wurde von der Mitgliederversammlung am 05.02.2014 in Velen beschlossen.

References: § 2
 § 5
 § 2
 § 5
 § 12
 § 9
 § 8