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Timestamp: 2017-02-19 20:11:30+00:00

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bestattungsgesetz_vorarlberg by Russmedia Digital GmbH - issuu
PrsG-410.03
über eine Änderung des Bestattungsgesetzes
Das Bestattungsgesetz, LGBl.Nr. 58/1969, in der Fassung LGBl.Nr. 41/1996 und Nr.
58/2001, wird wie folgt geändert:
Im § 1 Abs. 5 wird der Ausdruck „§§ 12 Abs. 2, 13 Abs. 2 bis 4 und 17“ durch den
Ausdruck „§§ 12 Abs. 2 und 13 Abs. 2 bis 4“ ersetzt.
Der § 3 Abs. 6 erster und zweiter Satz lautet:
„Angehörige im Sinne dieses Gesetzes sind der Ehegatte, der Lebensgefährte, die
Verwandten des Verstorbenen in gerader Linie und die Geschwister des Verstorbenen.
Die den Angehörigen nach diesem Gesetz auferlegten Verpflichtungen obliegen der
Reihenfolge nach dem Ehegatten, dem Lebensgefährten, den Nachkommen vor den
Vorfahren, und zwar nach dem Grad der Verwandtschaft, und schließlich den Geschwistern.“
Der § 4 Abs. 4 lautet:
„(4) Der Eigentümer einer in Anspruch genommenen Grundfläche ist von der
Gemeinde für alle dadurch verursachten vermögensrechtlichen Nachteile angemessen
zu entschädigen. Auf Verlangen des Grundeigentümers sind die in Anspruch genommenen Grundflächen von der Gemeinde gegen angemessene Entschädigung einzulösen. Kommt eine Einigung über die Entschädigung nicht zustande, so kann der Eigentümer oder die Gemeinde spätestens sechs Monate nach der tatsächlichen Inanspruchnahme die Festsetzung der Entschädigung durch das Landesgericht Feldkirch beantragen. Dabei gelten die Bestimmungen des Eisenbahn-Enteignungsentschädigungsgesetzes über Gegenstand und Umfang der Entschädigung sowie über die Festsetzung
der Entschädigung durch das Gericht sinngemäß.“
Im § 5 wird nach dem Abs. 1 folgender Abs. 2 eingefügt:
„(2) Statt der Anzeige an den Bürgermeister nach Abs. 1 kann der Todfall auch
dem zuständigen Totenbeschauer (§ 6 Abs. 2) angezeigt werden. Dieser ist zur Weiterleitung der Todfallsanzeige an den zuständigen Bürgermeister verpflichtet.“
Im § 5 werden die bisherigen Abs. 2 bis 4 als Abs. 3 bis 5 bezeichnet.
Im nunmehrigen § 5 Abs. 3 wird die Wortfolge „Heil-, Pflege-, Erziehung-, Strafanstalt“ durch die Wortfolge „Krankenanstalt, Pflegeheim, Einrichtung für Minderjährige, Strafvollzugsanstalt“, ersetzt.
Im nunmehrigen § 5 Abs. 4 wird der Ausdruck „Abs. 1“ durch den Ausdruck „Abs. 3“
Im nunmehrigen § 5 Abs. 5 wird der Ausdruck „Abs. 1 bis 3“ durch den Ausdruck
„Abs. 1 bis 4“ ersetzt.
Der § 6 Abs. 2 lautet:
„(2) Der nach § 5 Abs. 1 zuständige Bürgermeister hat, soweit der Totenbeschauer nicht schon nach § 5 Abs. 2 informiert ist, unverzüglich die Durchführung der
Totenbeschau zu veranlassen. Die Totenbeschau ist vom Gemeindearzt oder dessen
Vertretung (Totenbeschauer) vorzunehmen.“
Im § 7 entfällt der erste Absatz. Die bisherigen Abs. 2 und 3 werden als Abs. 1 und 2
„Erfolgt die Leichenöffnung auf Grund eines schriftlichen Verlangens der Angehörigen nach § 3 Abs. 2, sind die damit verbundenen Kosten von diesen zu tragen.“
Im § 12 Abs. 3 wird die Wortfolge „das Strafgericht“ durch die Wortfolge „die Staatsanwaltschaft“ ersetzt.
Im § 13 Abs. 4 wird der Ausdruck „§ 28 des Spitalgesetzes“ durch den Ausdruck „§
48 des Spitalgesetzes“ ersetzt.
Im § 13 Abs. 5 und im § 15 wird die Wortfolge „Heil- und Pflegeanstalten“ durch die
Wortfolge „Krankenanstalten“ ersetzt.
Der § 16 Abs. 2 lautet:
„(2) Jede Leiche ist unverzüglich nach Durchführung der Totenbeschau in einen
für die Unterbringung von Leichen geeigneten und hierfür bestimmten Raum (Leichenhalle, Leichenkammer, Obduktionsraum) zu bringen.“
Dem § 16 werden folgende Abs. 3 und 4 angefügt:
„(3) Außerhalb eines Raumes nach Abs. 2 darf eine Leiche nur nach Anhörung
eines Leichenbestatters und höchstens für die Dauer von 48 Stunden nach Eintritt des
Todes aufgebahrt werden. Wird nach Ansicht des Leichenbestatters die Gesundheit
gefährdet oder die Pietät verletzt, hat er dies dem Bürgermeister mitzuteilen. Wenn es
zur Wahrung der genannten Interessen erforderlich ist, hat der Bürgermeister die näheren Vorkehrungen mit Bescheid anzuordnen oder die Aufbahrung zu untersagen.
(4) Für die Aufbahrung einer Leiche während einer Bestattungsfeier gelten die
Beschränkungen des Abs. 3 erster Satz nicht.“
Dem § 18 wird folgender Abs. 4 angefügt:
„(4) Allfällig verwendete Sargausstattungen, insbesondere Hygienehüllen, müssen so beschaffen sein, dass im Falle der Beerdigung die Verwesung bis zum Ablauf
der Mindestruhezeit (§ 31 Abs. 2 lit. e) möglich ist.“
Der § 20 Abs. 1 erster Satz entfällt.
Im § 20 Abs. 1 wird nach der Wortfolge „Bestattungsanlage, Aufbahrungsstätte“ ein
Beistrich und das Wort „Aufbewahrungsstätte“ eingefügt.
Im § 20 wird der bisherige Abs. 2 durch die folgenden Abs. 2 und 3 ersetzt:
„(2) Die Überführung einer Leiche innerhalb von Vorarlberg bedarf der Genehmigung des Bürgermeisters des Sterbeortes oder, wenn die Leiche an einem anderen
Ort als dem Sterbeort gefunden wird, des Bürgermeisters des Fundortes. Dies gilt
nicht, wenn der Totenbeschauer auf dem Totenbeschauschein vermerkt hat, dass der
Überführung innerhalb Vorarlbergs Interessen der Gesundheit nicht entgegenstehen;
diesfalls genügt die vorherige Anzeige.
(3) Die Überführung einer Leiche in andere Bundesländer oder ins Ausland bedarf der Genehmigung der Bezirkshauptmannschaft, in deren Sprengel der Sterbeoder Fundort liegt.“
Im § 20 werden die bisherigen Abs. 3 bis 7 als Abs. 4 bis 8 bezeichnet.
Der nunmehrige § 20 Abs. 4 erster Satz lautet:
„Die Überführung einer Leiche nach Vorarlberg bedarf der Genehmigung der
Bezirkshauptmannschaft, in deren Sprengel die Leiche gebracht werden soll.“
Der nunmehrige § 20 Abs. 7 lautet:
„(7) Die Erteilung der Genehmigung durch den Bürgermeister bzw. das Einlangen der Anzeige (Abs. 2) ist auf dem Totenbeschauschein zu vermerken. Die Genehmigung durch die Bezirkshauptmannschaft (Abs. 3 und 4) ist durch Ausstellung eines
Leichenpasses zu erteilen.“
Der § 21 Abs. 1 lit. b entfällt; die bisherigen lit. c bis e werden als lit. b bis d bezeichnet.
Im nunmehrigen § 21 Abs. 1 lit. b wird nach dem Wort „Särgen“ die Wortfolge „sowie
als Sargausstattungen“ eingefügt.
Der § 23 Abs. 3 letzter Satz entfällt.
Der § 25 Abs. 3 bis 5 lauten:
„(3) Die Aschenreste sind in eine Urne aufzunehmen. Wird die Urne in einem
Erdgrab beigesetzt, hat sie aus verrottbarem Material, ansonsten aus beständigem Material zu bestehen. Die Urne muss so gestaltet sein, dass die Pietät nicht verletzt wird.
Die Urne ist so zu kennzeichnen, dass festgestellt werden kann, von welcher Leiche
die Aschenreste herrühren.
(4) Die Urne ist, ausgenommen im Falle des Abs. 5, binnen vier Wochen nach
der Einäscherung in einem Friedhof beizusetzen. Die Urne ist von der Verwaltung der
Feuerbestattungsanlage der Verwaltung des Friedhofes zu übergeben oder zu übersenden; sie darf dritten Personen, insbesondere den Angehörigen, nur ausgefolgt werden,
die Verwaltung jenes Friedhofes, in der die Urne beigesetzt wird, die beabsichtigte Beisetzung bestätigt oder
eine Genehmigung zur Beisetzung oder Aufbewahrung von Urnen außerhalb eines Friedhofes (Abs. 5) vorliegt.
(5) Die Beisetzung oder Aufbewahrung einer Urne außerhalb eines Friedhofes
bedarf der Genehmigung des Bürgermeisters der Gemeinde, in der die Urne beigesetzt
oder aufbewahrt werden soll. Die Genehmigung ist unverzüglich zu erteilen, sofern
der Verstorbene die Überlassung der Urne an einen bestimmten Angehörigen (§
3 Abs. 6) schriftlich angeordnet und die Anordnung handschriftlich unterfertigt
hat sowie
der bestimmte Angehörige zustimmt und im Falle einer Beisetzung der Urne,
diese an einem Ort erfolgt, über den der bestimmte Angehörige verfügungsbe-
Weiters ist die Genehmigung zu erteilen, wenn die Voraussetzungen des § 24 Abs. 2
Der § 26 Abs. 1 lautet:
„(1) Eine nicht behördlich angeordnete Enterdigung darf nur mit Genehmigung
des Bürgermeisters vorgenommen werden. Als Enterdigung im Sinne dieses Gesetzes
gilt die Entnahme eines Sarges oder einer Urne aus einem Erdgrab, einer Gruft oder
einem Nischengrab sowie das Öffnen eines Sarges oder einer Urne.“
Im § 26 Abs. 2 wird nach dem Wort „Todesursache“ die Wortfolge „ , zur Beisetzung
der Aschenreste in einem Sondergrab nach Abs. 4“ eingefügt.
Dem § 26 wird folgender Abs. 4 angefügt:
„(4) Nach Öffnung der Urne können die Aschenreste – abweichend von § 25
Abs. 3 – ohne Urne in einem Sondergrab eines Friedhofes (§ 31 Abs. 3 lit. b) beigesetzt werden, wenn die für den Friedhof festgelegte Mindestruhezeit abgelaufen ist.“
Im § 27 Abs. 1 lit. b wird nach dem Wort „Beisetzung“ die Wortfolge „oder Aufbewahrung“ eingefügt.
Der § 28 Abs. 1 lit. a lautet:
Friedhöfe, das sind Anlagen zur Erdbestattung von Leichen und zur Beisetzung
von Urnen; als Friedhof gilt auch eine Urnenstätte, das ist eine Anlage oder
Fläche zur ausschließlichen Beisetzung von Urnen,“
Der § 29 Abs. 3 erster Satz lautet:
„In jedem Friedhof, ausgenommen in einer Urnenstätte (§ 28 Abs. 1), sowie in jeder
Feuerbestattungsanlage muss ein für die Aufbahrung von Leichen geeigneter und nur
hiezu bestimmter Raum (Leichenhalle, Leichenkammer) vorhanden sein.“
Im § 29 Abs. 5 wird die Wortfolge „hat die Landesregierung unter Bedachtnahme auf
die Erfahrungen der Wissenschaft durch Verordnung zu regeln“ durch die Wortfolge
„kann die Landesregierung unter Bedachtnahme auf die Erfahrungen der Wissenschaft
durch Verordnung regeln“ ersetzt.
Im § 29 Abs. 6 entfällt die Wortfolge „des Amtsarztes, sonstiger“.
Im § 31 Abs. 3 lit. b wird nach der Wortfolge „ oder mehrere Urnen“ die Wortfolge „ ,
im Falle des § 26 Abs. 4 auch Aschenreste ohne Urne,“ eingefügt.
Im § 35 Abs. 2 wird nach der Wortfolge „weniger als 20 Jahre“ die Wortfolge „ , im
Falle einer Urnenbestattung in einem Erdgrab weniger als fünf Jahre“ eingefügt.
Der § 36 Abs. 1 lautet:
„(1) Der Bürgermeister hat, erforderlichenfalls unter Beiziehung eines sanitätspolizeilichen Sachverständigen, in Abständen von höchstens drei Jahren zu überprüfen, ob die Bestattungsanlage den Bestimmungen dieses Gesetzes und den aufgrund
dieses Gesetzes ergangenen Verordnungen entspricht.“
(1) Die Bezirkshauptmannschaft hat auf Antrag der jeweiligen Gemeinde die für
die Errichtung oder die Erweiterung eines Friedhofes oder einer Feuerbestattungsanlage erforderlichen Enteignungen auszusprechen, wenn ein Bedarf für die
Errichtung oder Erweiterung einer solchen Anlage besteht.
(2) Die Enteignung kann insbesondere umfassen
die Einräumung von Dienstbarkeiten an Grundstücken,
die Abtretung, Einschränkung oder Aufhebung anderer dinglicher Rechte an
Grundstücken und solcher Rechte, deren Ausübung an einen bestimmten Ort gebunden ist.
(3) Soweit in den vorherigen Absätzen nichts anderes bestimmt ist, sind für die
Enteignung einschließlich der Entschädigung die Bestimmungen des EisenbahnEnteignungsentschädigungsgesetzes sinngemäß anzuwenden.“
Nach dem § 42 Abs. 1 wird folgender Abs. 2 eingefügt:
„(2) Das zu erwartende Aufkommen an Friedhofsgebühren darf das doppelte
Jahreserfordernis nicht übersteigen. Das Jahreserfordernis umfasst
die Tilgung der Kosten für die Errichtung und die Erneuerung der Friedhofsanlage unter Berücksichtigung der voraussichtlichen Nutzungsdauer;
die angemessenen Zinsen für Fremd- und Eigenmittel, die für die in lit. a ge-
nannten Zwecke aufgewendet wurden;
die Kosten für den Betrieb und die Erhaltung der Friedhofsanlage;“
Im § 42 wird der bisherige Abs. 2 als Abs. 3 bezeichnet.
Der§ 46 lautet:
Für die Bestattung einer Leiche oder Urne (Öffnen und Schließen der Grabstätte,
Beistellung der für die Vornahme der Bestattung erforderlichen Einrichtungen) kann
eine Bestattungsgebühr festgesetzt werden.“
Der§ 47 lautet:
Für die Vornahme einer nicht behördlich angeordneten Enterdigung einer Leiche
oder Urne (Öffnen und Schließen der Grabstätte, Beistellung der für die Vornahme der
Enterdigung erforderlichen Einrichtungen) kann eine Enterdigungsgebühr festgesetzt
Der § 48 erster Satz lautet:
„Für die Beistellung der Leichenhalle oder der Leichenkammer zur Aufbahrung einer
Leiche kann eine Aufbahrungsgebühr festgesetzt werden.“
Im § 49 wird nach der Wortfolge „Gebühren (Feuerbestattungsgebühren) ausschreiben“ die Wortfolge „ ; § 42 Abs. 2 gilt sinngemäß“ eingefügt.
Im § 56 Abs. 2 wird nach der Wortfolge „weniger als 20 Jahren“ die Wortfolge „ , im
Falle einer Urnenbestattung in einem Erdgrab vor weniger als fünf Jahren“ eingefügt.
Im III. Hauptstück wird nach dem 4. Abschnitt folgender 5. Abschnitt angefügt:
Private Urnenstätten
Für Urnenstätten (§ 28 Abs. 1) von anderen Rechtsträgern als Gemeinden oder
gesetzlich anerkannten Kirchen und Religionsgesellschaften - in diesem Abschnitt
private Urnenstätten genannt - gelten die Bestimmungen der §§ 28 Abs. 7, 29 Abs. 2
und 5, 32 Abs. 2 sowie 33 sinngemäß.
(1) Die Verwendung einer privaten Urnenstätte bedarf einer Genehmigung des
Bürgermeisters. Die Genehmigung ist auf Antrag zu erteilen, wenn
a) die Art, Lage und Ausgestaltung der Urnenstätte den Interessen der Raumplanung entsprechen und das Orts- und Landschaftsbild nicht beeinträchtigt
wird; eine Urnenstätte innerhalb der äußeren Siedlungsränder (§ 2 Abs. 2 lit. e
Raumplanungsgesetz) bedarf jedenfalls einer entsprechenden Widmung als Freib)
fläche Sondergebiet,
die antragstellende Person das Eigentumsrecht oder ein grundbücherlich einverleibtes Verfügungsrecht an dem betreffenden Grundstück für mindestens 30
Jahre nachweisen kann,
glaubhaft gemacht wird, dass die Urnenstätte längerfristig und zur Beisetzung
einer größeren Anzahl von Urnen betrieben wird,
gewährleistet ist, dass die Urnenstätte öffentlich zugänglich ist,
gewährleistet ist, dass die Pietät gewahrt ist und
eine Friedhofsordnung nach § 60 vorliegt.
(2) Der Eigentümer des betroffenen Grundstückes sowie die Eigentümer der
Grundstücke, welche an das für die Urnenstätte heranzuziehende Grundstück unmittelbar angrenzen, sind dem Verfahren als Beteiligte beizuziehen.
(3) Die Genehmigung ist befristet zu erteilen, sofern das Verfügungsrecht nach
Abs. 1 lit. b zeitlich beschränkt ist.
(4) Die Genehmigung ist erforderlichenfalls unter entsprechenden Auflagen und
Bedingungen zu erteilen.
(1) Vom Rechtsträger einer privaten Urnenstätte ist eine Friedhofsordnung zu erlassen. Diese hat dem § 31 mit der Maßgabe zu entsprechen, dass in den Grabstätten
nur Urnen beigesetzt werden dürfen.
(2) Eine Ausfertigung der Friedhofsordnung ist dem Bürgermeister nach deren
Erlassung unverzüglich zu übermitteln.
Soll die Urnenstätte durch einen anderen Rechtsträger verwendet werden, bedarf
es einer Genehmigung des Bürgermeisters. Für die Genehmigung gilt § 59.
Stilllegung, Auflassung, Überwachung
Die §§ 56 und 57 gelten sinngemäß.“
Die bisherigen §§ 58 bis 61 werden als §§ 63 bis 66 bezeichnet.
Die bisherigen §§ 62 und 63 entfallen.
Der bisherige § 64 wird als § 67 bezeichnet.
Der nunmehrige § 65 Abs. 1 lit. a und b lautet:
den Bestimmungen der §§ 2, 3 Abs. 1 und 3, 5 Abs. 1 bis 4, 6 Abs. 3 bis 6, 8, 12
Abs. 2, 13, 14, 16 Abs. 1 bis 3, 18 Abs. 1, 3 und 4, 19, 20 Abs. 2, 3 und 4, 22, 23
Abs. 1, 24, 25, 26 Abs. 1, 3 und 4, 37a Abs. 3, 5 und 6 (in Verbindung mit 56
Abs. 1), 53, 54, 55, 56 Abs. 1, 58, 59, 60, 61 und 62 (in Verbindung mit 56 Abs.
1), oder den aufgrund der §§ 15, 21 und 27 erlassenen Verordnungen zuwiderhandelt,
Bescheiden nach § 16 Abs. 3 zuwiderhandelt oder eine nach den §§ 20 Abs. 6,
22 Abs. 1, 24 Abs. 2, 25 Abs. 6 und 26 Abs. 2 erteilte Auflage nicht erfüllt,“
Im nunmehrigen § 65 Abs. 1 wird am Ende der lit. d der Punkt durch einen Beistrich
ersetzt und folgende lit. e angefügt:
als Betreiber einer privaten Urnenstätte Bescheiden nach den §§ 59 oder 61 zuwiderhandelt oder Verfügungen nach § 62 (in Verbindung mit den §§ 56 Abs. 2
und 57 Abs. 2 und 3) nicht befolgt.“
bestattungsgesetz_vorarlberg
http://cdn2.vol.at/2008/05/bestattungsgesetz_vorarlberg.pdf

References: § 1
 § 3
 § 4
 § 5
 § 5
 § 5
 § 5
 § 5
 § 6
 § 5
 § 5
 § 7
 § 3
 § 12
 § 13
 § 13
 § 15
 § 16
 § 16
 § 18
 § 20
 § 20
 § 20
 § 20
 § 20
 § 20
 § 21
 § 21
 § 23
 § 25
 § 24
 § 26
 § 26
 § 26
 § 25
 § 27
 § 28
 § 29
 § 29
 § 29
 § 31
 § 26
 § 35
 § 36
 § 42
 § 42
 § 48
 § 49
 § 42
 § 56
 § 60
 § 31
 § 59
 § 64
 § 67
 § 65
 § 16
 § 65
 § 62