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Timestamp: 2018-10-19 19:32:02+00:00

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Fassung Anlage 1 EnEV a.F. bis 01.05.2014 (geändert durch Artikel 1 V. v. 18.11.2013 BGBl. I S. 3951)
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Änderung Anlage 1 EnEV vom 01.05.2014
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Anlage 1 EnEV a.F. (alte Fassung)
Anlage 1 EnEV n.F. (neue Fassung)
durch Artikel 1 V. v. 18.11.2013 BGBl. I S. 3951
(nur bei geänderter Numerierung hier alte Norm auswählen)§ 1 Anwendungsbereich§ 2 Begriffsbestimmungen§ 3 Anforderungen an Wohngebäude§ 5 Anrechnung von Strom aus erneuerbaren Energien§ 6 Dichtheit, Mindestluftwechsel§ 9 Änderung, Erweiterung und Ausbau von Gebäuden§ 10 Nachrüstung bei Anlagen und Gebäuden§ 11 Aufrechterhaltung der energetischen Qualität§ 12 Energetische Inspektion von Klimaanlagen§ 13 Inbetriebnahme von Heizkesseln§ 14 Verteilungseinrichtungen und Warmwasseranlagen§ 15 Klimaanlagen und sonstige Anlagen der Raumlufttechnik§ 16 Ausstellung und Verwendung von Energieausweisen§ 16a (neu) § 17 Grundsätze des Energieausweises§ 18 Ausstellung auf der Grundlage des Energiebedarfs§ 19 Ausstellung auf der Grundlage des Energieverbrauchs§ 20 Empfehlungen für die Verbesserung der Energieeffizienz§ 21 Ausstellungsberechtigung für bestehende Gebäude§ 25 Befreiungen§ 26a Private Nachweise§ 26b Aufgaben des Bezirksschornsteinfegermeisters§ 26c (neu) § 26d (neu) § 26e (neu) § 26f (neu) § 27 Ordnungswidrigkeiten§ 28 Allgemeine Übergangsvorschriften§ 29 Übergangsvorschriften für Energieausweise und Aussteller§ 30 (aufgehoben)Anlage 2 (zu den §§ 4 und 9) Anforderungen an NichtwohngebäudeAnlage 3 (zu den §§ 8 und 9) Anforderungen bei Änderung von Außenbauteilen und bei Errichtung kleiner Gebäude; Randbedingungen und Maßgaben für die Bewertung bestehender WohngebäudeAnlage 4 (zu § 6) Anforderungen an die Dichtheit und den MindestluftwechselAnlage 4a (zu § 13 Absatz 2) Anforderungen an die Inbetriebnahme von HeizkesselnAnlage 5 (zu § 10 Absatz 2, § 14 Absatz 5 und § 15 Absatz 4) Anforderungen an die Wärmedämmung von Rohrleitungen und ArmaturenAnlage 6 (zu § 16) Muster Energieausweis WohngebäudeAnlage 7 (zu § 16) Muster Energieausweis NichtwohngebäudeAnlage 8 (zu § 16) Muster Aushang Energieausweis auf der Grundlage des EnergiebedarfsAnlage 9 (zu § 16) Muster Aushang Energieausweis auf der Grundlage des EnergieverbrauchsAnlage 10 (zu § 20) Muster ModernisierungsempfehlungenAnlage 11 (zu § 21 Abs. 2 Nr. 2) Anforderungen an die Inhalte der Fortbildung
Soweit in dem zu errichtenden Wohngebäude eine elektrische Warmwasserbereitung ausgeführt wird, darf diese anstelle von Tabelle 1 Zeile 6 als wohnungszentrale Anlage ohne Speicher gemäß den in Tabelle 5.1-3 der DIN V 4701-10: 2003-08, geändert durch A1: 2006-12, gegebenen Randbedingungen berücksichtigt werden. Der sich daraus ergebende Höchstwert des Jahres-Primärenergiebedarfs ist in Fällen des Satzes 2 um 10,9 kWh/(m²•a) zu verringern; dies gilt nicht bei Durchführung von Maßnahmen zur Einsparung von Energie nach § 7 Nummer 2 in Verbindung mit Nummer VI.1 der Anlage des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes.
Zeile | Bauteil/System | Referenzausührung/Wert
Zeile | Bauteile/Systeme | Referenzausführung/Wert
Eigenschaft (zu Zeilen 1.1 bis 3) |
1.1 | Außenwand, Geschossdecke gegen
Außenluft | Wärmedurchgangskoeffizient | U = 0,28 W/(m²•K)
1.2 | Außenwand gegen Erdreich,
(außer solche nach Zeile 1.1) | Wärmedurchgangskoeffizient | U = 0,35 W/(m²•K)
1.0 | Der nach einem der in Nummer 2.1 angegebenen Verfahren berechnete Jahres-Primärenergie-
1.1 | Außenwand (einschließlich
Geschossdecke gegen Außenluft | Wärmedurchgangskoeffizient | U = 0,28 W/(m²•K)
zu unbeheizten Räumen | Wärmedurchgangskoeffizient | U = 0,35 W/(m²•K)
1.3 | Dach, oberste Geschossdecke,
Wände zu Abseiten | Wärmedurchgangskoeffizient | U = 0,20 W/(m²•K)
1.4 | Fenster, Fenstertüren | Wärmedurchgangskoeffizient | UW = 1,30 W/(m²•K)
1.4 | Fenster, Fenstertüren | Wärmedurchgangskoeffizient | UW = 1,3 W/(m²•K)
der Verglasung | g⊥ = 0,60
1.5 | Dachflächenfenster | Wärmedurchgangskoeffizient | UW = 1,40 W/(m²•K)
1.5 | Dachflächenfenster | Wärmedurchgangskoeffizient | UW = 1,4 W/(m²•K)
1.6 | Lichtkuppeln | Wärmedurchgangskoeffizient | UW = 2,70 W/(m²•K)
1.6 | Lichtkuppeln | Wärmedurchgangskoeffizient | UW = 2,7 W/(m²•K)
der Verglasung | g⊥ = 0,64
1.7 | Außentüren | Wärmedurchgangskoeffizient | U = 1,80 W/(m²•K)
2 | Bauteile nach den Zeilen 1.1 bis 1.7 | Wärmebrückenzuschlag | ΔUWB = 0,05 W/(m²•K)
3 | Luftdichtheit der Gebäudehülle | Bemessungswert n50 | Bei Berechnung nach
- DIN V 4108-6: 2003-06:
- DIN V 18599-2: 2007-02:
nach Kategorie I
4 | Sonnenschutzvorrichtung | keine Sonnenschutzvorrichtung
5 | Heizungsanlage | - Wärmeerzeugung durch Brennwertkessel (verbessert),
- für Gebäude bis zu 2 Wohneinheiten innerhalb
der thermischen Hülle
- für Gebäude mit mehr als 2 Wohneinheiten
- Auslegungstemperatur 55/45 °C, zentrales Verteilsystem
innen liegende Stränge und Anbindeleitungen, Pumpe
auf Bedarf ausgelegt (geregelt, Δp konstant), Rohrnetz
hydraulisch abgeglichen, Wärmedämmung der Rohrlei-
tungen nach Anlage 5
- Wärmeübergabe mit freien statischen Heizflächen,
Anordnung an normaler Außenwand, Thermostat-
ventile mit Proportionalbereich 1 K
6 | Anlage zur Warmwasserbereitung | - zentrale Warmwasserbereitung
- gemeinsame Wärmebereitung mit Heizungsanlage
nach Zeile 5
- Solaranlage (Kombisystem mit Flachkollektor)
entsprechend den Vorgaben nach DIN V 4701-10:
2003-08 oder DIN V 18599-5: 2007-02
- Speicher, indirekt beheizt (stehend), gleiche Aufstellung
wie Wärmeerzeuger, Auslegung nach DIN V 4701-10:
2003-08 oder DIN V 18599-5: 2007-02 als
- kleine Solaranlage bei AN < 500 m²
(bivalenter Solarspeicher)
- große Solaranlage bei AN ≥ 500 m²
- Verteilsystem innerhalb der wärmeübertragenden
same Installationswand, Wärmedämmung der Rohr-
leitungen nach Anlage 5, mit Zirkulation, Pumpe auf
Bedarf ausgelegt (geregelt, Δp konstant)
1.7 | Außentüren | Wärmedurchgangskoeffizient | U = 1,8 W/(m²•K)
2 | Bauteile nach den Zeilen 1.1
bis 1.7 | Wärmebrückenzuschlag | ΔUWB = 0,05 W/(m²•K)
4 | Sonnenschutzvorrichtung | keine im Rahmen der Nachweise nach Nummer 2.1.1
5 | Heizungsanlage | • Wärmeerzeugung durch Brennwertkessel (verbessert),
6 | Anlage zur Warmwasserbereitung | • zentrale Warmwasserbereitung
7 | Kühlung | keine Kühlung
8 | Lüftung | zentrale Abluftanlage, bedarfsgeführt mit geregeltem
Der spezifische, auf die wärmeübertragende Umfassungsfläche bezogene Transmissionswärmeverlust eines zu errichtenden Wohngebäudes darf die in Tabelle 2 angegebenen Höchstwerte nicht überschreiten.
Zeile | Gebäudetyp | Höchstwert des spezifischen
1 | Freistehendes
Wohngebäude | mit AN ≤ 350 m² | H´T = 0,40 W/(m²•K)
mit AN > 350 m² | H´T = 0,50 W/(m²•K)
2 | Einseitig angebautes Wohngebäude | H´T = 0,45 W/(m²•K)
2 | Einseitig angebautes Wohngebäude* | H´T = 0,45 W/(m²•K)
3 | Alle anderen Wohngebäude | H´T = 0,65 W/(m²•K)
4 | Erweiterungen und Ausbauten von
Wohngebäuden gemäß § 9 Absatz 5 | H´T = 0,65 W/(m²•K)
1.3.1 Die wärmeübertragende Umfassungsfläche A eines Wohngebäudes in m² ist nach Anhang B der DIN EN ISO 13789: 1999-10, Fall „Außenabmessung", zu ermitteln. Die zu berücksichtigenden Flächen sind die äußere Begrenzung einer abgeschlossenen beheizten Zone. Außerdem ist die wärmeübertragende Umfassungsfläche A so festzulegen, dass ein in DIN V 18599-1: 2007-02 oder in DIN EN 832: 2003-06 beschriebenes Ein-Zonen-Modell entsteht, das mindestens die beheizten Räume einschließt.
2.1.1 Der Jahres-Primärenergiebedarf Qp ist nach DIN V 18599: 2007-02 für Wohngebäude zu ermitteln. Als Primärenergiefaktoren sind die Werte für den nicht erneuerbaren Anteil nach DIN V 18599-1: 2007-02 zu verwenden. Dabei sind für flüssige Biomasse der Wert für den nicht erneuerbaren Anteil „Heizöl EL" und für gasförmige Biomasse der Wert für den nicht erneuerbaren Anteil „Erdgas H" zu verwenden. Für flüssige oder gasförmige Biomasse im Sinne des § 2 Absatz 1 Nummer 4 des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes kann für den nicht erneuerbaren Anteil der Wert 0,5 verwendet werden, wenn die flüssige oder gasförmige Biomasse im unmittelbaren räumlichen Zusammenhang mit dem Gebäude erzeugt wird. Satz 4 ist entsprechend auf Gebäude anzuwenden, die im räumlichen Zusammenhang zueinander stehen und unmittelbar gemeinsam mit flüssiger oder gasförmiger Biomasse im Sinne des § 2 Absatz 1 Nummer 4 des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes versorgt werden. Für elektrischen Strom ist abweichend von Satz 2 als Primärenergiefaktor für den nicht erneuerbaren Anteil der Wert 2,6 zu verwenden. Bei der Berechnung des Jahres-Primärenergiebedarfs des Referenzwohngebäudes und des Wohngebäudes sind die in Tabelle 3 genannten Randbedingungen zu verwenden.
2.1.1 Der Jahres-Primärenergiebedarf Qp ist nach DIN V 18599: 2011-12, berichtigt durch DIN V 18599-5 Berichtigung 1: 2013-05 und durch DIN V 18599-8 Berichtigung 1: 2013-05, für Wohngebäude zu ermitteln. Als Primärenergiefaktoren sind die Werte für den nicht erneuerbaren Anteil nach DIN V 18599-1: 2011-12 zu verwenden. Dabei sind für flüssige Biomasse der Wert für den nicht erneuerbaren Anteil „Heizöl EL" und für gasförmige Biomasse der Wert für den nicht erneuerbaren Anteil „Erdgas H" zu verwenden. Für flüssige oder gasförmige Biomasse im Sinne des § 2 Absatz 1 Nummer 4 des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes kann für den nicht erneuerbaren Anteil der Wert 0,5 verwendet werden, wenn die flüssige oder gasförmige Biomasse im unmittelbaren räumlichen Zusammenhang mit dem Gebäude erzeugt wird. Satz 4 ist entsprechend auf Gebäude anzuwenden, die im räumlichen Zusammenhang zueinander stehen und unmittelbar gemeinsam mit flüssiger oder gasförmiger Biomasse im Sinne des § 2 Absatz 1 Nummer 4 des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes versorgt werden. Für elektrischen Strom ist abweichend von Satz 2 als Primärenergiefaktor für den nicht erneuerbaren Anteil ab dem 1. Januar 2016 der Wert 1,8 zu verwenden; für den durch Anlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung erzeugten und nach Abzug des Eigenbedarfs in das Verbundnetz eingespeisten Strom gilt unbeschadet des ersten Halbsatzes der dafür in DIN V 18599-1: 2011-12 angegebene Wert von 2,8. Wird als Wärmeerzeuger eine zum Gebäude gehörige Anlage mit Kraft-Wärme-Kopplung genutzt, so ist für deren Berechnung DIN V 18599-9: 2011-12 Abschnitt 5.1.7 Verfahren B zu verwenden. Bei der Berechnung des Jahres-Primärenergiebedarfs des Referenzwohngebäudes und des Wohngebäudes sind die in Tabelle 3 genannten Randbedingungen zu verwenden. Abweichend von DIN V 18599-1: 2011-12 sind bei der Berechnung des Endenergiebedarfs diejenigen Anteile gleich „Null" zu setzen, die durch in unmittelbarem räumlichen Zusammenhang zum Gebäude gewonnene solare Strahlungsenergie sowie Umgebungswärme und Umgebungskälte gedeckt werden.
Zeile | Kenngröße | Randbedingungen
1 | Verschattungsfaktor FS | FS = 0,9
2 | Solare Wärmegewinne
über opake Bauteile | - Emissionsgrad der Außenfläche für Wärmestrahlung: | ε = 0,8
- Strahlungsabsorptionsgrad an opaken Oberflächen: | α = 0,5
über opake Bauteile | - Emissionsgrad der Außenfläche für
Wärmestrahlung: | ε = 0,8
Oberflächen: | α = 0,5
angenommen werden. | α = 0,8
2.1.2 Alternativ zu Nr. 2.1.1 kann der Jahres-Primärenergiebedarf Qp für Wohngebäude nach DIN EN 832: 2003-06 in Verbindung mit DIN V 4108-6: 2003-06*) und DIN V 4701-10: 2003-08, geändert durch A1: 2006-12, ermittelt werden; § 23 Absatz 3 bleibt unberührt. Als Primärenergiefaktoren sind die Werte für den nicht erneuerbaren Anteil nach DIN V 4701-10: 2003-08, geändert durch A1: 2006-12, zu verwenden. Nummer 2.1.1 Satz 3 bis 6 ist entsprechend anzuwenden. Der in diesem Rechengang zu bestimmende Jahres-Heizwärmebedarf Qh ist nach dem Monatsbilanzverfahren nach DIN EN 832: 2003-06 mit den in DIN V 4108-6: 2003-06*) Anhang D.3 genannten Randbedingungen zu ermitteln. In DIN V 4108-6: 2003-06*) angegebene Vereinfachungen für den Berechnungsgang nach DIN EN 832: 2003-06 dürfen angewendet werden. Zur Berücksichtigung von Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung sind die methodischen Hinweise unter Nr. 4.1 der DIN V 4701-10: 2003-08, geändert durch A1: 2006-12, zu beachten.
2.1.3 Werden in Wohngebäude bauliche oder anlagentechnische Komponenten eingesetzt, für deren energetische Bewertung keine anerkannten Regeln der Technik oder gemäß § 9 Absatz 2 Satz 2 Halbsatz 3 bekannt gemachte gesicherte Erfahrungswerte vorliegen, so sind hierfür Komponenten anzusetzen, die ähnliche energetische Eigenschaften aufweisen.
3 | Gebäudeautomation | - Summand ΔθEMS: Klasse C
4 | Teilbeheizung | Für den Faktor aTB (Anteil mitbeheizter Flächen)
2.1.2 Alternativ zu Nummer 2.1.1 kann der Jahres-Primärenergiebedarf Qp für Wohngebäude, die nicht gekühlt werden, nach DIN V 4108-6: 2003-06* und DIN V 4701-10: 2003-08, geändert durch A1: 2012-07, ermittelt werden. Nummer 2.1.1 Satz 2 bis 6 ist entsprechend anzuwenden. Der in diesem Rechengang zu bestimmende Jahres-Heizwärmebedarf Qh ist nach dem Monatsbilanzverfahren nach DIN V 4108-6: 2003-06* mit den dort in Anhang D.3 genannten Randbedingungen zu ermitteln. Als Referenzklima ist abweichend von DIN V 4108-6: 2003-06* das Klima nach DIN V 18599-10: 2011-12 Abschnitt 7.1 (Region Potsdam) zu verwenden. Zur Berücksichtigung von Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung sind die methodischen Hinweise in Abschnitt 4.1 der DIN V 4701-10: 2003-08 zu beachten.
a) Bei der Berechnung gemäß Nr. 2.1.1 ist der Nutzenergiebedarf für Warmwasser nach Tabelle 3 der DIN V 18599-10: 2007-02 anzusetzen.
b) Bei der Berechnung gemäß Nr. 2.1.2 ist der Nutzwärmebedarf für die Warmwasserbereitung QW im Sinne von DIN V 4701-10: 2003-08, geändert durch A1: 2006-12, mit 12,5 kWh/(m²•a) anzusetzen.
b) Bei der Berechnung gemäß Nr. 2.1.2 ist der Nutzwärmebedarf für die Warmwasserbereitung QW im Sinne von DIN V 4701-10: 2003-08 mit 12,5 kWh/(m²•a) anzusetzen.
HT nach DIN EN 832: 2003-06 mit den in DIN V 4108-6: 2003-06*) Anhang D genannten Randbedingungen berechneter Transmissionswärmeverlust in W/K. In DIN V 4108-6: 2003-06*) angegebene Vereinfachungen für den Berechnungsgang nach DIN EN 832: 2003-06 dürfen angewendet werden;
Bei der Berechnung des Jahres-Primärenergiebedarfs nach Nr. 2.1.1 ist das beheizte Luftvolumen V in m³ gemäß DIN V 18599-1: 2007-02, bei der Berechnung nach Nr. 2.1.2 gemäß DIN EN 832: 2003-06 zu ermitteln. Vereinfacht darf es wie folgt berechnet werden:
- V = 0,76•Ve in m³ bei Wohngebäuden bis zu drei Vollgeschossen
- V = 0,80•Ve in m³ in den übrigen Fällen
b) zwischen Wohngebäuden und Gebäuden, die nach ihrem Verwendungszweck auf Innentemperaturen von mindestens 12 Grad Celsius und weniger als 19 Grad Celsius beheizt werden, bei der Berechnung des Wärmedurchgangskoeffizienten mit einem Temperatur-Korrekturfaktor Fnb nach DIN V 18599-2: 2007-02 oder nach DIN V 4108-6: 2003-06*) gewichtet und
c) zwischen Wohngebäuden und Gebäuden mit wesentlich niedrigeren Innentemperaturen im Sinne von DIN 4108-2: 2003-07 bei der Berechnung des Wärmedurchgangskoeffizienten mit einem Temperatur-Korrekturfaktor Fu = 0,5 gewichtet.
Wird die Raumluft gekühlt, sind der nach DIN V 18599-1: 2007-02 oder der nach DIN V 4701-10: 2003-08, geändert durch A1: 2006-12, berechnete Jahres-Primärenergiebedarf und die Angabe für den Endenergiebedarf (elektrische Energie) im Energieausweis nach § 18 nach Maßgabe der zur Kühlung eingesetzten Technik je m² gekühlter Gebäudenutzfläche wie folgt zu erhöhen:
a) bei Einsatz von fest installierten Raumklimageräten (Split-, Multisplit- oder Kompaktgeräte) der Energieeffizienzklassen A, B oder C nach der Richtlinie 2002/31/EG der Kommission zur Durchführung der Richtlinie 92/75/EWG des Rates betreffend die Energieetikettierung für Raumklimageräte vom 22. März 2002 (ABl. L 86 vom 3.4.2002, S. 26) sowie bei Kühlung mittels Wohnungslüftungsanlagen mit reversibler Wärmepumpe
der Jahres-Primärenergiebedarf um 16,2 kWh/(m²•a) und der Endenergiebedarf um 6 kWh/(m²•a),
b) bei Einsatz von Kühlflächen im Raum in Verbindung mit Kaltwasserkreisen und elektrischer Kälteerzeugung, z. B. über reversible Wärmepumpe,
der Jahres-Primärenergiebedarf um 10,8 kWh/(m²•a) und der Endenergiebedarf um 4 kWh/(m²•a),
c) bei Deckung des Energiebedarfs für Kühlung aus erneuerbaren Wärmesenken (wie Erdsonden, Erdkollektoren, Zisternen)
der Jahres-Primärenergiebedarf um 2,7 kWh/(m²•a) und der Endenergiebedarf um 1 kWh/(m²•a),
d) bei Einsatz von Geräten, die nicht unter den Buchstaben a bis c aufgeführt sind,
der Jahres-Primärenergiebedarf um 18,9 kWh/(m²•a) und der Endenergiebedarf um 7 kWh/(m²•a).
2.8 Berechnung im Fall gemeinsamer Heizungsanlagen für mehrere Gebäude Wird ein zu errichtendes Gebäude mit Wärme aus einer Heizungsanlage versorgt, aus der auch andere Gebäude oder Teile davon Wärme beziehen, ist es abweichend von DIN V 18599: 2011-12 und DIN V 4701-10: 2003-08 zulässig, bei der Berechnung des zu errichtenden Gebäudes eigene zentrale Einrichtungen der Wärmeerzeugung (Wärmeerzeuger, Wärmespeicher, zentrale Warmwasserbereitung) anzunehmen, die hinsichtlich ihrer Bauart, ihres Baualters und ihrer Betriebsweise den gemeinsam genutzten Einrichtungen entsprechen, hinsichtlich ihrer Größe und Leistung jedoch nur auf das zu berechnende Gebäude ausgelegt sind. Soweit dabei zusätzliche Wärmeverteil- und Warmwasserleitungen zur Verbindung der versorgten Gebäude verlegt werden, sind deren Wärmeverluste anteilig zu berücksichtigen.
3.1 Als höchstzulässige Sonneneintragskennwerte nach § 3 Absatz 4 sind die in DIN 4108-2: 2003-07 Abschnitt 8 festgelegten Werte einzuhalten.
3.2 Der Sonneneintragskennwert ist nach dem in DIN 4108-2: 2003-07 Abschnitt 8 genannten Verfahren zu bestimmen. Wird zur Berechnung nach Satz 1 ein ingenieurmäßiges Verfahren (Simulationsrechnung) angewendet, so sind abweichend von DIN 4108-2: 2003-07 Randbedingungen zu beachten, die die aktuellen klimatischen Verhältnisse am Standort des Gebäudes hinreichend gut wiedergeben.
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References: § 17
 § 26
 § 26
 § 26
 § 27
 § 6
 § 13
 § 10
 § 14
 § 15
 § 16
 § 16
 § 16
 § 16
 § 20
 § 21
 § 7
 § 9
 § 2
 § 2
 § 2
 § 2
 § 23
 § 9
 § 18
 § 3