Source: https://forum.fractalfuture.net/t/pdh-partei-der-humanisten/1594
Timestamp: 2017-05-01 06:12:29+00:00

Document:
PdH – Partei der Humanisten - Transhumanes - Fractal Future Forum – Envisioning and creating a better future
PdH – Partei der Humanisten
(Constantin Huber)
2016-11-16 15:34:17 UTC
Guten Tag allerseits. Ich erlaube mir mich mal eben vorzustellen: Ich bin der Constantin Huber, stv. Bundesvorsitzender der Partei der Humanisten (PdH), die ihrem Selbstverständnis nach ebenfalls für Transhumanismus einsteht. Dieser Punkt ist sogar in unserem Leitbild unter "Transhumanismus" zu finden:
https://parteiderhumanisten.de/wp2/politik/Leitbild/#Transhumanismus
Kurz zu mir, ich studiere Politikwissenschaften, bezeichne mich selbst als evolutionären Humanisten, Transhumanist, kritischen Rationalisten, Naturalist, Laizist, Skeptiker, u.v.m.
Ich trat vor einigen Tagen mit Eurem Bundesvorsitzenden – Benjamin Eidam – in Kontakt, um über eine eventuelle Zusammenarbeit zu sprechen oder vielleicht sogar in naher oder ferner Zukunft eine Fusionierung in Betracht zu ziehen. Mit diesem Anliegen möchte ich mich auch an Euch wenden und ein paar Argumente auffahren, die dafür sprechen. Über Antworten – gleich wie diese ausfallen mögen – oder eine anregende Diskussion im Anschluss, wäre ich sehr erfreut. Was uns auszeichnet:
Flache Hierarchien, um eine reibungslose und produktive Arbeitsatmosphäre zu schaffen
Transparenz durch regelmäßige Mitglieder und Interessierten-Hangouts, die vom BV oder LV geleitet werden
Wissenschaft&Fortschritt, Selbstbestimmung und Säkularisierung sind unsere Kernthemen
Mitgliederverwaltung läuft reibungslos und routiniert
Unsere internen Parteistrukturen sind hervorragend ausgebaut und werden von unserem IT-Team auch weiterhin gepflegt und weiterentwickelt (Website, Parteiwiki, Discourse und die verschiedenen internen Tools, wie Slack, Trello, Ilias, etc. pp.
Arbeitsgruppen (AG's) können auf den verschiedenen Plattformen konstruktiv zusammenarbeiten, um Positionspapiere zu erarbeiten, oder Leitbild und Grundsatzprogramm zu detaillieren. Selbiges gilt für die Projektgruppen (PG's), deren Aufgabe es ist, in Landesverbände überzugehen
Unsere Außendarstellung läuft unter unserem PR-Team hervorragend
enge Kontakte zu verschiedenen NGO's aus der humanistischen Szene (wie GBS, HPD, GWUP, etc.)
Unsere Strukturen wären dafür ausgelegt auch sehr viel mehr Mitglieder binnen kürzester Zeit einzubinden
Nur, wenn alle Vernünftigen zusammenarbeiten, lässt sich eine neue Partei und Politik etablieren, die fern ab der wissenschaftsfeindlichen Sichtweisen sehr großer Teile der Altparteien, den rationalen Diskurs sucht, um dringende Themen auf die Aganda zu setzen. Begeht unsere Bundesregierung weiterhin den fatalen Fehler Spitzenwissenschaftler ins Ausland zu vertreiben, weil Forschungsfinanzierungen dürftig ausfallen oder aber etwa der gesetzliche Rahmen es verbietet, an bestimmten Schlüsselinnovationen zu forschen, geht der Forschungsstandord Deutschland sukzessive verloren!
Aus diesen und vielen weiteren Gründen halte ich es für sinnvoll, wenn wir eine Zusammenarbeit oder Fusion anstreben. Es ist zwar mitnichten der Fall, dass der Transhumanismus bei uns unterrepräsentiert wäre, aber einer weiteren Stärkung des transhumanen Flügels in der Partei steht nichts im Weg und würde von den meisten, wenn nicht gar allen, sehr begrüßt werden. Warum sollten wir uns gegenseitig den Wind aus den Segeln nehmen, statt gemeinsam an einem Strang zu ziehen und unter gleicher Flagge für vernünftige Ideale einzutreten? Für mehr Info siehe auch:
facebook.com/parteiderhumanisten
twitter.com/diehumanisten
disk.diehumanisten.de
parteiderhumanisten.de/wiki
2016-11-16 19:48:11 UTC
hoi ich würde gerne in der transhumanistischen partei bleiben. eine zusammenarbeit kann ich mir jedoch gut vorstellen, mal sehen wie die anderen darüber denken ich habe mir deine website angeschaut, ich bin so ziemlich für alles was ich da gelesen habe. aber: ich gehe davon aus, dass die kommende Technologie die Gesellschaft grundlegend verändern wird und auch was es bedeutet ein Mensch zu sein.
Folglich steht für mich die transhumanistische Vision im Vordergrund, wenn ich mir auch der humanistischen Wurzeln bewußt bin.
2016-11-16 20:49:44 UTC
Willkommen im Fractal Future Forum, Constantin. Dieses Forum hat die Bestrebung zu einem zentralen Knotenpunkt für die futuristische Community zu werden. Zumindest der futuristische Flügel der Humanisten wäre hier ganz gut aufgehoben.
Aus diesen und vielen weiteren Gründen halte ich es für sinnvoll, wenn wir eine Zusammenarbeit oder Fusion anstreben. Es ist zwar mitnichten der Fall, dass der Transhumanismus bei uns unterrepräsentiert wäre, aber einer weiteren Stärkung des transhumanen Flügels in der Partei steht nichts im Weg und würde von den meisten, wenn nicht gar allen, sehr begrüßt werden.
Zusammenarbeit und Fusion hatte ich selber schon in Betracht gezogen. Die Frage ist, ob wir damit unseren Zielen wirklich näher kommen. Momentan teilen unsere Parteien diverse rationale Grundprinzipien, aber die diskutierten Themenschwerpunkte sind doch relativ disjunkt. Natürlich kann man die Hoffnung haben, dass durch eine Fusion alle Themen hinreichend abgedeckt werden. Genau so gut könnten die unpopulären Themen dann aber auch erst recht unter den Tisch fallen. Wichtig finde ich aber die Beobachtung, dass die verschiedenen Parteien unterschiedliche Schwerpunkte haben, welche unterschiedlich Menschen mehr oder weniger teilen. Von daher wäre es vielleicht interessant eine Zusammenarbeit bei der Rekrutierung von Parteimitgliedern anzustreben, und diese dann zu derjenigen Partei zu verweisen, mit der diese sich am besten Identifizieren können. Das wäre in gewisser Weise jenseits von direkter Kollaboration bzw. Wettbewerb, könnte aber die Totalidentifikation der potenziellen Mitglieder mit einer der beiden Parteien maximieren. Die Transhumane Partei Deutschland hat erst einmal das Primärziel den Transhumanismus in Deutschland populär zu machen, und als politisches Thema zu etablieren. Ob dies als Teil einer humanistischen Bündnispartei besser funktionieren würde, denn als eigenständige Partei, ist durchaus fraglich.
Zum derzeitigen Zeitpunkt hat keine humanistische Partei die Chance besonders hohe Prozentzahlen bei irgendwelchen Wahlen zu bekommen. Selbst wenn alle humanistischen Parteien sich zu einem Wahlbündnis vereinigen würden, müsste schon ein kleines Wunder geschehen, um irgendwo über die 5%-Hürde zu kommen. Strategisch gesehen, wäre es vielleicht sinnvoller, ein paar Jahre weiter separat zu wachsen, bis die Möglichkeit besteht, dass wir kollektiv die 5%-Hürde überwinden können. Ab diesem Zeitpunkt würde eine Fusion aus strategischen Gesichtspunkten recht attraktiv werden.
Was die Zusammenarbeit bis dahin anbelangt, stellt sich natürlich die Frage, wie diese aussehen soll. Momentan haben unsere Parteien ja parallel Organisationstrukturen herausgebildet. Der Bereich, in dem eine Kooperation vielleicht am sinnvollsten wäre, ist aus meiner Sicht die Rekrutierung von Mitgliedern, und die gemeinsame Medienpräsenz. Die PdH erwähnt stets die TPD, und die TPD erwähnt stets die Partei der Humanisten. Damit würden wir zumindest den Anschein einer minimalen Kooperation erwecken, was für beide Seiten durchaus positiv sein dürfte.
2016-11-17 19:12:04 UTC
ich habe mir deine website angeschaut, ich bin so ziemlich für alles was ich da gelesen habe. aber: ich gehe davon aus, dass die kommende Technologie die Gesellschaft grundlegend verändern wird und auch was es bedeutet ein Mensch zu sein.
Damit gehe ich vollkommen d'accord! Soweit ich das überblicken kann, sehen das auch fast all unsere Mitglieder so.
2016-11-17 21:55:28 UTC
hm, dann kommt doch zu uns warum ist für dich humanismus ein besserer name als transhumanismus?
Wenn ihr die größere Partei wärt mit den besseren Strukturen, wäre ich sofort dabei! Unter Humanismus lässt sich auch der evolutionäre Humanismus, der säkulare Humanismus und eben der Transhumanismus subsumieren. Mir sind alle drei Ausprägungen des Humanismus wichtig. Wie sich jedes einzelne Mitglied entscheidet, welche Form es für sich persönlich in den Vordergrund stellt, ist meines Erachtens trivial. Wir kämpfen ja schließlich alle miteinander für eine rationalere Welt, die aufgrund des wissenschaftlichen Konsens (statt nach Bauchgefühlen) Entscheidungen trifft. Auch machte ich die Erfahrung, dass viele Menschen mit dem Transhumanismus nichts anzufangen wissen, was zweifelsohne schade ist. Ja selbst bei "Humanismus" muss man oftmals erklären, was dieser Begriff eigentlich bedeutet. Aber ich denke, dass man für den Transhumanismus auch unter der Flagge des Humanismus hervorragend eintreten kann und mit forcierten Kräften, statt zwei konkurierenden Parteien, dieses Vorhaben auch sehr viel leichter zu bewältigen ist.
2016-11-18 06:40:38 UTC
auf eurer homepage konnte ich einen(!) kurzen Absatz zum Transhumanismus entdecken. Mich persönlich ist es gleichgültig ob die Menschen etwas mit dem Transhumanismus anfangen können oder nicht. wir leben leider in einer zeit in der es der zeitgeist vermittelt es wäre wichtig anderen 'etwas verkaufen' zu müssen. das ist mir persönlich zu blöde. ich bin in der Partei um mich mit der transhumanistischen Vision auseinanderzusetzen und eben über diese Themen meinen blog zu schreiben. trans-humanismus.net
wäre ich in deiner partei wäre transhumanismus nur ein flügel, ich müßte mich dauernd mit störenfrieden auseinandersetzen die diverse antiquierte philosophien und weltanschauungen zur sprache bringen würden.
Was hälst du von einer Zusammenarbeit wie Radivis sie vorgeschlagen hat?
edit: auf deiner homepage sehe ich sowohl BGE als auch soziale Marktwirtschaft als ökonomische Richtlinie. Was gilt denn nun?
2016-11-18 10:31:29 UTC
Richtig, bisher ist lediglich ein Absatz zum Transhumanismus auf unserer Homepage. Allerdings im Leitbild, welchem die Mitglieder bei Eintritt zustimmen müssen. "wäre ich in deiner partei wäre transhumanismus nur ein flügel, ich müßte mich dauernd mit störenfrieden auseinandersetzen die diverse antiquierte philosophien und weltanschauungen zur sprache bringen würden."
Und was ist an Kritik so verwerflich? Dass jemand gemäß seines Bildungsgrades ein partiell anderes Weltbild vertritt und dies auch kund tut, ist in meinen Augen Teil des demokratischen Prozesses und nicht ein Anzeichen von "Störenfrieden". "Was hälst du von einer Zusammenarbeit wie Radivis sie vorgeschlagen hat?"
Relativ wenig, sofern ihr mit Kritik nicht umgehen könnt und ein dogmatisches Weltbild vertretet. "edit: auf deiner homepage sehe ich sowohl BGE als auch soziale Marktwirtschaft als ökonomische Richtlinie. Was gilt denn nun?"
Die soziale Marktwirtschaft ist mit einem BGE kompatibel. Was lässt dich Gegenteiliges vermuten?
2016-11-18 10:35:41 UTC
wir leben leider in einer zeit in der es der zeitgeist vermittelt es wäre wichtig anderen 'etwas verkaufen' zu müssen
Dir ist aber schon bewusst, wie das politische Alltagsgeschäft aussieht, oder? Welche Funktion hast du in deiner Partei inne?
Und was ist an Kritik so verwerflich? Dass jemand gemäß seines Bildungsgrades ein partiell anderes Weltbild vertritt und dies auch kund tut, ist in meinen Augen Teil des demokratischen Prozesses und nicht ein Anzeichen von "Störenfrieden". mit dieser Argumentation könnte ich genausogut in die SPD eintreten. Oder in irgendeine andere Partei. Da ich hier aber ehrenamtlich tätig bin, nehme ich mir die frechheit heraus selbst zu entscheiden, mit welchen themen ich mich auseinandersetzen möchte.
"Was hälst du von einer Zusammenarbeit wie Radivis sie vorgeschlagen hat?"
Relativ wenig, sofern ihr mit Kritik nicht umgehen könnt und ein dogmatisches Weltbild vertretet. hä? ich bin eine einzelne Person und das was ich geschrieben habe ist meine private Meinung und etwas anderes habe ich auch nie behauptet. Als Dogamtiker würde ich mich nicht bezeichnen.
"edit: auf deiner homepage sehe ich sowohl BGE als auch soziale Marktwirtschaft als ökonomische Richtlinie. Was gilt denn nun?"
die soziale Marktwirtschaft ist ein Konstrukt der Sozialdemokraten das noch nie funktioniert hat. Obwohl ich kein Wirtschaftsfach studiert habe, bin ich mir relativ sicher das BGE und soziale Marktwirtschaft nicht miteinander kompatibel sind. Constantin:
du kommst hier her wie so ein typ der uns etwas andrehen will und tritts mit einer für mich befremdlichen selbssicherheit auf. unser politisches alltagsgeschäft sieht erstmal so aus, dass wir uns ein programm erarbeiten müssen. wir können nichts verkaufen, was nicht existiert.
und nach allem was ich deiner homepage entnehmen kann, seid ihr von einem fertigen Programm noch meilenweit entfernt. ihr habt ein paar gute punkte, aber ein vollwertiges parteiprogramm ist das für mich nicht.
2016-11-18 12:21:12 UTC
[quote ="Wikipedia"]Die Soziale Marktwirtschaft versucht die Vorteile einer freien Marktwirtschaft, insbesondere eine hohe Leistungsfähigkeit und Güterversorgung, mit dem Sozialstaat als Korrektiv zu verbinden, der mögliche negative Auswirkungen von Marktprozessen verhindern soll.[38] Zu ihren Gestaltungselementen gehören freie Preisbildung für Güter und Leistungen am Markt, Privateigentum an Produktionsmitteln und Gewinnstreben als Leistungsanreiz. Durch die Schaffung eines rechtlichen Rahmens sollen die persönlichen Freiheitsrechte, wie Gewerbe-, Konsum-, Vertrags-, Berufs- und Koalitionsfreiheit gewährleistet werden. Zugleich soll staatliche Wettbewerbspolitik den Wettbewerb sichern und private Marktmacht (Monopole, Kartelle) nach Möglichkeit verhindern. Der Grundgedanke besteht darin, dass die Marktwirtschaft ihre wohlstandsmehrende wie koordinierende Funktion nur entfalten könne, wenn sie durch eine strenge staatliche Ordnungspolitik auf den Wettbewerb verpflichtet werde. Der Staat soll durch aktive Eingriffe in die Wirtschaft das Marktgeschehen ergänzen und korrigieren (zum Beispiel durch sozialpolitische, konjunkturpolitische oder arbeitsmarktpolitische Maßnahmen), wenn dies im allgemeinen Interesse für notwendig erachtet wird. Die sozialpolitisch orientierte Korrektur der Markteinkommen soll jedoch insoweit begrenzt sein, als die Funktionsfähigkeit einer Wettbewerbswirtschaft nicht beeinträchtigt und die Eigenverantwortung und Initiative der Bürger nicht durch einen Versorgungsstaat gelähmt werden darf, die konkrete Grenzziehung bleibt aber offen. „Auch das für den Sonderfall prozesspolitischer Maßnahmen vorgeschlagene Kriterium der Marktkonformität bleibt im Einzelfall allerdings auslegungsbedürftig“.[2] Als Urheber des Konzepts wird zumeist Müller-Armack genannt, Erhards Verdienst liegt in der wirtschaftspolitischen Umsetzung der Sozialen Marktwirtschaft in der Nachkriegszeit.[/quote]
das BGE steht an der Grenze zum 'Versorgungsstaat' der explizit abgelehnt wird. Ich kann also mit gutem Grund sagen, dass BGE ist mit der sozialen Marktwirtschaft nicht vereinbar.
Weiterhin glaube ich das es vermehrt Menschen gibt, die es satt haben wie Kinder behandelt zu werden, denen man irgendwelche unbequemen Maßnahmen nur hübsch verpackt verkaufen muß. Ich möchte eine Gesellschaft, die aus selbstständig denkenden Menschen besteht.
Auf solche Wähler hoffe ich.
2016-11-18 17:32:43 UTC
Arbeitsgruppen (AG's) können auf den verschiedenen Plattformen konstruktiv zusammenarbeiten, um Positionspapiere zu erarbeiten, oder Leitbild und Grundsatzprogramm zu detaillieren.
Eventuell würde es sich lohnen, parteiübergreifende Arbeitsgruppen einzurichten. So könnte man wenigens gemeinsam schneller zu rationalen Resultaten kommen.
Relativ wenig, sofern ihr mit Kritik nicht umgehen könnt und ein dogmatisches Weltbild vertretet.
Und mit einer solch lapidaren Antwort schlägst du unser Angebot zur Zusammenarbeit schon effektiv aus, welches du selber angestoßen hast? Was soll das? Wo bleibt da die Rationalität? Wohl mit dem falschen Fuß aufgestanden, oder was?
(Benjamin Eidam)
2016-11-18 18:30:08 UTC
Hallo Constantin, und herzlich willkommen im Forum erst einmal zunächst mal die Frage, besteht denn die Möglichkeit noch eine zweite und ggf. dritte Partei "deiner Seite" hier mit einzubeziehen? Denn so ist eine ausgeglichene Diskussion erschwert, da natürlich jeder eigene Werte und Ansichten des selben Themas mit in einen Diskurs bringt, und du aktuell das gesamte Forum "gegen dich" hast, was für beide Seiten nicht fair ist. Natürlich ist mir bewusst, dass auch ihr alle sehr viel zu tun habt, aber es wäre vielleicht besser eine breitere argumentative Basis aufzustellen, bevor im Worst-Case ein falsch interpretierter Satz oder ein im Affekt geschriebenes Wort die fruchtbare Kooperation zwischen unseren Beiden Interessengruppen vereitelt oder zu vergiften vermag.
ich würde mich in jedem Falle freuen auch weitere Humanisten hier begrüßen zu dürfen, bin natürlich aber auch gewillt in euer Forum zu kommen, so gewünscht.
Vielen Dank nochmal für das Fusionsangebot, meine Meinung kennst du bereits, daher überlasse ich die Diskussion wieder den anderen.
2016-11-18 18:43:58 UTC
mit dieser Argumentation könnte ich genausogut in die SPD eintreten. Oder in irgendeine andere Partei. Da ich hier aber ehrenamtlich tätig bin, nehme ich mir die frechheit heraus selbst zu entscheiden, mit welchen themen ich mich auseinandersetzen möchte.
Ich denke, dass du einen großen Denkfehler begehst, wenn du die PdH mit der SPD vergleichen willst. Erstens ist der Größenunterschied beider Parteien enorm. Die TPD hätte in der SPD nichts zu melden, in der PdH würde sie allerdings einen frischen Wind in eine junge Partei bringen, in der die Weichen alles andere als festgestellt und festgefahren sind. Hier ist noch viel Spielraum zur Veränderung. Man muss sich nur einbringen.
Auch ist es keine Frechheit (ich ignoriere den ironischen Unterton) selbst zu entscheiden, mit welchen Themen man sich auseinandersetzt. Du verlangst, dass dir dieses Recht zugesprochen wird, andere werden aber diffamiert und "Störensfriede" genannt, wenn sie das tun? Hier misst du offensichtlich mit zweierlei Maß.
2016-11-18 18:47:54 UTC
die soziale Marktwirtschaft ist ein Konstrukt der Sozialdemokraten das noch nie funktioniert hat. Obwohl ich kein Wirtschaftsfach studiert habe, bin ich mir relativ sicher das BGE und soziale Marktwirtschaft nicht miteinander kompatibel sind.
Wir leben momentan in der sozialen Marktwirtschaft. Unter anderem diese ermöglicht es dir, jeden Tag frei von Repressalien des Staates oder anderer zu leben. Auch ist die Gewaltenteilung in Judikative, Exekutive und Legislative unter der sozialen Marktwirtschaft (übrigens u.a. entwickelt von Ludwig Erhard, also dann eher parteilos oder CDU, nicht SPD, wie du fälschlicherweise vermutet hast) offensichtlich optimal gewährleistet. Zu behaupten, diese habe nie funktioniert, ist eine Realitätsverweigerung sondergleichen. Ein Schlag ins Gesicht aller Demokraten, die sich mit der Geschichte bzw. Politik auch nur minimal auskennen. Auf diesem Niveau willst du Politik betreiben?
2016-11-18 18:52:14 UTC
Mit Verlaub, aber was ist das für eine Gossensprache? Ist das der gängige Umgangston in Eurer Partei? Ich komme hier in friedlicher Absicht in Euer Forum, unterbreite ein Angebot und du erwiderst darauf, dass die Mitglieder unserer Partei "Störenfriede" seien, sobald sie dir widersprechen. Das kommt dir nicht eigenartig vor?
2016-11-18 18:52:40 UTC
ok wir haben uns etwas verrannt.
ich versuch anders zu erklären was ich mein. ich denke anstatt alle Arbeitskräfte in einer Partei zu fusionieren, schwebt mir eine netzwerkartige Struktur vor, um die vielen Arbeitsfelder die es gibt gleichermaßen angehen zu können.
Niemand überblickt zuzeit alles von Relevanz.
Wir stehen ja auch nicht unter Zeitdruck. Wenn es zu einem Wahlbündniss kommen soll, haben wir noch knapp 50 Wochen. Es gibt also keinen Grund ´zu drängeln. Ich würde erstmal anfangen nach gemeinsamen Themen zu suchen und versuchsweise bei kleineren Projekten zu kooperieren, dann kann man immer noch weiterschaun.
edit: deine letzten äußerungen werde ich fürs erste ignorieren. ich hoffe du bist schlau genug diese in zukunft zu unterlassen.
2016-11-18 18:53:59 UTC
Ist das dein Ernst? Ein Wikipediaartikel gecopied/pasted?
2016-11-18 18:55:44 UTC
dit: deine letzten äußerungen werde ich fürs erste ignorieren. ich hoffe du bist schlau genug diese in zukunft zu unterlassen.
2016-11-18 18:58:00 UTC
Und mit einer solch lapidaren Antwort schlägst du unser Angebot zur Zusammenarbeit schon effektiv aus, welches du selber angestoßen hast?
Richtig, auf diesem Niveau kann und möchte ich es nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, hier zu schreiben. Ich danke für das Lesen der bisherigen Texte.

References: BGE 
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