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Timestamp: 2018-01-22 00:05:59+00:00

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Neuerteilung England bei bestandener MPU sinnvoll? - Allgemein Führerschein - Eu Führerschein Forum
Neuerteilung England bei bestandener MPU sinnvoll?
Hallo bin neü hier habe seit ca 10 jahren keinen führerschein mehr wegen btm weg. Habe auch mpu gemacht aber die FSST will das ich die Prüfungen machen soll.
Was ist wenn ich den FS in england neu beantrage. Gild der hier?
Zum beispiel http://www.tarabas68.de/
Geht das so ohne weiteres.
Wie gesagt mpu habe ich ja vor kurzen hier bestanden.
lass die finger davon, ein englischer führerschein wird nicht in deutschland nicht anerkannt, da es in england keine meldepflicht gibt und du also keinen 185 tage wohnsitz nachweisen kann.
wieso machst du nicht hier erneut die prüfung?
und wenn du wirklich einen lappen im ausland machen willst dann greife zu polen, kann dir da jemand guten empfehlen
im Forum. Bevor du aber deine Frage stellst, benutz doch einfach mal die Suchfunktion. Dort wirst du nach Eingabe von "tarabas68" sehr, sehr viele Beiträge finden. Außerdem verstehe ich nicht, warum du dein Geld in den Rachen eines Vermittlers werfen willst? Mach deine Prüfungen, dann bekommst du deinen D-FS und hast keine Probleme mehr. Und günstiger, schneller geht´s dazu allemal.
Freitag, 10. September 2010, 11:25
Bei mir ist es fast das gleiche FS 9 Jahre weg mpu ok und die wollen neüe Prüfungen. Habe Anwalt gehol.
Aber müssen die den nicht nachweisen das ich da keine 185 Tage war?
Freitag, 10. September 2010, 11:29
Das Hauptproblem bei den englischen FS sind nicht die 185 Tage, sondern ganz andere Probleme.
Selbst der genannte Anbieter rät, auf anderen seiner Seiten, von englischen FS ab. Da mag sich also jeder selber eine Meinung drüber bilden.
Wohl wahr. Machmal frage ich mich, warum man hier in fast epischer Breite die Probleme beschreibt und selektiert und trotzdem immer wieder die gleichen Fragen gestellt werden. Hier schreiben doch alle in deutscher Sprache, oder?
Dann ist auch ein knappes "ja", "nein" oder "ungeklärt" ausreichend.
Aber mal einige Gedanken zu dem UK-Angebot: Es wäre doch interessant, dem Kunden zunächst einen UK-FS aufzuschwatzen, ihm danach wortreich zu erklären, das der nun aber leider in D immer noch nicht gültig ist und dann eine CZ-Umschreibung zu verscherbeln. Das ist dann optimale Ressourcenausnutzung. Über die Gültigkeit des CZ-FS sollte man natürlich vornehmerweise schweigen.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Pioneer« (20. November 2010, 18:31)
Freitag, 10. September 2010, 11:59
Das ist dann optimale Ressourcenausnutzung
Da weiß ich aktuell aber nur einen Anbieter, der mit UK-FS die Leute über´s Ohr hauen will.........
Also sollte ich den Englischen nicht beantragen obwohl ich ne MPU erfolgreich hier in D gemacht habe?
Freitag, 10. September 2010, 12:13
Nein, das ist schlicht Geld verbrennen, obwohl UK in diesem Fall nichts anderes machen würde, wie es in D auch der Fall ist mit einer bestandenen MPU..
Es stellt sich hier meiner Ansicht nach auch zunächst die Frage, mit welcher Begründung die FEB Prüfungen verlangt und in welchem BL sich das Geschehen abspielt.
Daran etwas zu drehen ist zunächst eigentlich naheliegender, als bei bestandener MPU einen EU-FS zu erwerben, wobei dort ebenfalls Prüfungen anstehen, ok, außer UK, aber das ergibt auch keinen in D gültigen FS.
Freitag, 10. September 2010, 14:44
Ich bin aus dem Saarland. Sollte ich mir nen Anwalt holen.Lohnt sich das?
Freitag, 10. September 2010, 15:23
Von der England_Geschichte kann man nur abraten.
Lege in D die Prüfungen ab.
Du brauchst nur ein paar Fahrstunden zum wieder fit werden.
Die Theorie kannste allein lernen.
Ist auf jeden Fall bezogen auf die Klasse B billiger als irgend ein ausländischer FS. Egal ob England, CZ oder Polen.
Freitag, 10. September 2010, 15:26
Die 2 Jahrersfrist wurde abgeschafft die FEB muss dir den D FS Neu erteilen wenn du ein Positives MPU Gutachten vorlegst und du schon einmal einen Führerschein in Deutschland der Klasse B hattest auser es gibt eine sehr gute Begründung und das Schriftlich wenn die FEB dir nichts Schriftliches gibt geh zum Anwalt wenn man sich keinen leisten kann Beratungsschein holen gibts bei deinem Zuständigen Amtsgericht dann Zahlste 10 öken und dein Anwalt regelt das mit der FEB und wenn die FEB nicht locker lässt Verwaltungsweg einschlagen dazu wird dir dein Anwalt hoffentlich Raten.
§ 20 Abs. 2 FEV
Die Fahrerlaubnisbehörde ordnet eine Fahrerlaubnisprüfung an, wenn Tatsachen vorliegen, die die Annahme rechtfertigen, daß der Bewerber die nach § 16 Abs. 1 und § 17 Abs. 1 erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten nicht mehr besitzt.
Welche begründung gab es bei dir ?
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Infernuz« (10. September 2010, 15:33)
ist warscheinlich wie bei mir. Bei mir sagten sie nur wegen der Zeit fast 10 jahre weg und davor nur 2,5 Jahre ihn gehabt und das langt denen nicht.
Freitag, 10. September 2010, 15:52
Alter 28 hast du das Schriftlich ?
Freitag, 10. September 2010, 18:13
Ja erst das
Ihren antrag auf Neuerteilung der Fahrerlaubnis beabsichtige ich unter
der Vorrausetzung, das sie gem § 20 Abs 2 FEV eine Führerscheinprüfung
ablegen stattzugeben.
Die Ablegung einer Führerscheinprüfung ist in ihrem Fall erforderlich,
weil seit Ersterteilung der Fahrerlaubnis und somit auch seit ablegung
ihrer Führerscheinprüfung sich der umfang der Prüfung wesentlich
erweitert hat. Auserdem besitzen sie seit mindestens 9 Jahren keine
Fahrerlaubnis mehr, weshalb die Annahme gerechtfertigt ist, dass Sie
nicht mehr über die nach § 16 AbS 1 und § 17 AbS 1 FeV erforderlichen
kenntisse und Fähigkeiten verfügen. (Urteil des VG Münschen vom 07.01.
Des weiteren ist im Falle Ihres Mandanten zu beachten, dass er vor dem
Entzug der Fahrerlaubnis lediglich 2 Jahre und 2 Monate im Besitz der
Fahrerlaubnis war, dagegen zwischenzeitig jedoch bereits seit fast 10
Jahren keine Fahrerlaubnis mehr besitzt. Insofern steht der Zeitraum, in
dem Herr *** Fahrerfahrung gesammelt hat, in
einem krassen Missverhältnis zu der fahrerlaubnisfreien Zeit. Da der
Gesetzgeber im § 20 Abs. 1 und 2 FeV ausdrücklich von einer
Fahrerlaubnisprüfung nach § 15 FeV spricht, kann die Behörde auch nicht
auf einen Prüfungsteil ( theoretisch oder praktisch ) verzichten
Freitag, 10. September 2010, 18:48
Wie sieht es dann aus wenn man seit 5 Jahren keine D Fahrerlaubnis mehr hat und 1,5 Jahre den D Führerschein hatte kann man da auch eine erneute Theorie und Praktische Prüfungen verlangen nach Positiven Mpu Gutachten ?
Freitag, 10. September 2010, 19:22
Normalerweise ist die Regel (Dass du nach zwei Jahren ohne FS neue Prüfungen ablegen musst) gekippt. Kommt aber letztendlich tatsächlich auf deine Fsst an. Fordern können die es allemal, wenn noch Zweifel bestehen sollten.
Ja die 2 Jahres regelung ist gekippt aber die FEB muss sich nicht daran halten oder besser noch sie finden nen Weg sie zu Umgehen und der ist so einfach wenn man z.B nach 3 Jahren keinen Führerschein Neu beantragt hat dann ist man nicht mehr Befähigt ein Kfz zu Führen weil man z.B nur 1 Jahr im besitz einer D Fahrerlaubnis war.
Würde das schon Zweifel an der Befähigung begründen ?
Samstag, 11. September 2010, 07:51
Heist das das die FSST alles entscheiden kann . Ob mann ihn bekommt oder nicht.
Samstag, 11. September 2010, 08:07
Zitat von »Zander1980«
Das kommt auf deine Situation an. Wenn der FS schnell benötigt wird, ist es sicher einfacher, den Forderungen der FEB nachzukommen.
Ist es nicht so eilbedürftig und eine RSV vorhanden, kann ich mir sehr gut vorstellen, das diese Aufforderung der FEB als fehlerhafte Ermessensausübung vom Tisch zu bekommen ist. Meiner Ansicht nach ist die Argumentation zwar eigentlich logisch, aber im Sinne des Gesetzes eben unberechtigt. Gerade das zeitliche Element in Verbindung mit der Verhältnismäßigkeit halte ich in diesem Zusammenhang für ausgeschlossen, weil der Verzicht darauf unter dem Gedanken der MPU-Förderung zu dieser Änderung der FEV geführt hat. Dann läßt sich ein Ermessen in genau dieser Richtung eben nicht mehr damit begründen.
Interessant hierbei ist, das eine interne BY-Regelung über das VG München hinzugezogen, offensichtlich die Erteilungspraxis im Saarland beeinflußt.
Kommt aber letztendlich tatsächlich auf deine Fsst an. Fordern können die es allemal, wenn noch Zweifel bestehen sollten.
Fordern können sie es schon, nur ob diese Forderung zu recht erfolgt, halte ich mit der temporären Begründung für sehr fraglich.
aber die FEB muss sich nicht daran halten oder besser noch sie finden nen Weg sie zu Umgehen
Exakt so stellt es sich zur Zeit wohl teilweise dar, obwohl ich das eigentliche Ansinnen der FEB mit der Verhältnismäßigkeit schon nachvollziehen kann. Es gibt aber genügend FEBen, die das zwar ähnlich sehen und die Änderung des § 20, FEV für schwachsinnig bis geradezu gefährlich halten, aber aufgrund der damit eingetretenen Rechtslage die Erteilung schlicht vornehmen, weil sie geltendes Recht umsetzen, wenn auch z.T. zähneknirschend.
Der Nachweis einiger Fahrstunden wäre schon sinnvoll, eine theoretische Prüfung halte ich dagegen für unsinnig. Niemand kennt noch exakt alle Verkehrsregeln wie zum Prüfungstermin und kann sich trotzdem im Verkehr bewegen.
Aus eigener Erfahrung kann ich dazu sagen, das ich schon 14 Tage nach der bestandenen Prüfung in der Theorie (und das in polnisch = deutlich leichter) ständig wieder durchgerauscht bin, weil es mich auch zugegebenermaßen nicht mehr sonderlich interessiert hat, die Prüfung war schließlich bestanden und fertig.
Meiner Ansicht nach würde es sich schon grundsätzlich lohnen, hier eine Klärung herbeizuführen, wie weit und mit welchen Argumenten eine Ermessensausübung in diesen Fällen möglich ist. Bisher haben wir wieder das übliche Szenario im Verkehrsrecht: Jede FEB handelt nach eigenem Gusto und das aufgrund gleicher gesetzlicher Grundlagen. Irgendwie kann es das ja wohl auch nicht sein.
Montag, 22. Januar 2018, 00:05

References: § 20
 § 16
 § 17
 § 20
 § 16
 § 17
 § 20
 § 15
 § 20