Source: https://www.dtad.de/details/Personensonderbefoerderung_Strasse_26725_Emden-11323324_3
Timestamp: 2018-02-20 08:15:33+00:00

Document:
Ausschreibung - Personensonderbeförderung (Straße) in Emden (ID:11323324)
> DTAD-ID: 11323324
11323324
Gegenstand des zu vergebenden Auftrags ist die Erbringung von Verkehrsleistungen mit verschiedenen Bustypen und PKW als Nachunternehmer im Stadtverkehr Emden auf den Linien 501, 502, 503, 504,...
Stadtverkehr Emden GmbH
E-Mail: emden@de.pwc.com
http://stadtwerke-emden.de/stadtverkehr.html
Statistik Stadtwerke Emden GmbH
Vergabe von Busverkehrsleistungen als Nachunternehmer der Stadtverkehr Emden GmbH.
Gegenstand des zu vergebenden Auftrags ist die Erbringung von Verkehrsleistungen mit verschiedenen Bustypen und PKW als Nachunternehmer im Stadtverkehr Emden auf den Linien 501, 502, 503, 504, 505, 506, 507, 508 und 509 sowie auf den Linien 511, 514, 516, 517, 519 und 529. Die Gesamtfahrleistung beläuft sich ohne Ein- und Aussetzfahrten auf ca. 590 000 Fahrplankilometer/Jahr und erfordert den Einsatz von insgesamt 23 Fahrzeugen. Aufgrund des sehr unterschiedlichen Fahrgastaufkommens werden die Leistungen mit Standardlinienbussen, die in Spitzenzeiten zu Buszügen mit Anhängern aufgerüstet werden, Midibussen sowie Kleinbussen und PKW. erbracht. Der Auftraggeber beabsichtigt Fördermittel des Landes Niedersachsen für die Beschaffung von Fahrzeugen zu beantragen. Im Falle einer Förderung durch das Land sollen diese Fahrzeuge dem ausgewählten Auftragnehmer zur Erbringung der Fahrleistungen beigestellt werden. Dem zukünftigen Auftragnehmer obliegt dann auch die Wartung und Instandhaltung dieser beigestellten Fahrzeuge. Die Bordrechner sowie die Buszüge werden vom Auftraggeber gestellt. Nähere Angaben zum Beschaffungsvorhaben können nach Abschluss des vorgeschalteten Teilnahmewettbewerbs den Vergabeunterlagen entnommen werden.
Ca. 590 000 Fahrplankilometer/Jahr.
Stadt Emden.
391735-2015
Vergabe Fahrleistungen Stadtverkehr
11.12.2015 - 14:00 Uhr
Selbstschuldnerische Bürgschaft in Höhe von 5 % des Angebotspreises pro Jahr. Die Vorlage ist erst im Fall der Auftragserteilung erforderlich. Näheres regeln die Vergabeunterlagen.
Es soll eine monatliche Vergütung der Leistungen erfolgen. Näheres regeln die Vergabeunterlagen.
A. Nachweis der Eintragung des Unternehmens im Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes der Europäischen Gemeinschaft oder des Vertragsstaates des EWR- Abkommens, in dem das Unternehmen ansässig ist. Der Nachweis darf zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist nicht älter als 3 Monate sein. Die Vorlage in nicht beglaubigter Kopie ist zulässig. Im Falle einer Bewerber-/Bietergemeinschaft ist der Nachweis durch jedes Mitglied gesondert abzugeben. Gleiches gilt im Falle eingesetzter Nachunternehmer.
B. Der Bieter hat zudem folgende Eigenerklärungen vorzulegen:
— Erklärung, dass die Ausschlussgründe des § 21 SektVO nicht vorliegen.
— Erklärung, dass die Zuverlässigkeitsvoraussetzungen nach § 1 PBZugV erfüllt sind.
— Erklärung, dass die Ausschlussgründe des § 19 Abs. 1 MiLoG nicht vorliegen.
Für die o. g. Erklärungen werden Formularvorlagen in den Teilnahmeunterlagen bereitgestellt. Diese Formularvorlagen müssen für die Erstellung des Teilnahmeantrags zwingend verwendet werden. Im Falle einer Bewerber-/Bietergemeinschaft sind die Erklärungen durch jedes Mitglied gesondert abzugeben. Gleiches gilt im Falle eingesetzter Nachunternehmer.
A.Vorlage einer Eigenkapitalbescheinigung nach § 2 Abs. 2 Nr. 2, Abs. 3 PBZugV. Der Stichtag der Eigenkapitalbescheinigung darf zum Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge (11.12.2015) nicht länger als ein Jahr zurückliegen.
B. Nachweis, dass für die zu vergebenden Personenbeförderungsleistungen eine Betriebshaftpflichtversicherung oder eine vergleichbare Versicherung bei einem in der EU zugelassenen Versicherungsinstitut mit einer Deckungssumme von mindestens 5 000 000 EUR für Person- und Sachschäden sowie 250 000 EUR für Vermögenschäden je Schadenfall (die Deckungssumme soll mindestens 2-fach je Versicherungsjahr zur Verfügung stehen) besteht. Der Nachweis darf zum Ablauf der Bewerbungsfrist nicht älter als 3 Monate sein; aus ihm muss hervorgehen, dass der Versicherungsschutz aktuell besteht. Für den Fall, dass zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags noch kein ausreichender Versicherungsschutz besteht, muss der Bewerber eine Bestätigung eines in der EU zugelassenen Versicherungsinstituts vorlegen, wonach für den Fall der Auftragserteilung der Abschluss einer entsprechenden Versicherung zugesagt wird.
C. Darstellung des Unternehmens und der Unternehmensorganisation (Hauptsitz, ggf. Niederlassungen, Struktur, hierachischer Aufbau). Darzustellen sind insbesondere der Busbestand (Flottenstruktur, Alter und Ausstattungsmerkmale) und die Personalstärke.
D. Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens und gesondert ausgewiesen den Umsatz für den Bereich Verkehrsleistungen (insbesondere ÖPNV), jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre. Als Mindestanforderung für den Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit ist für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre je Geschäftsjahr ein Umsatz in Höhe von 1 000 000 Euro für den Bereich Verkehrsleistungen (Regional- Stadt- oder sonstige Linien- oder Bedarfsverkehre sowie freigestellten Schülerverkehr) nachzuweisen.
E. Beruft sich ein Teilnehmer zum Nachweis seiner finanziellen Leistungsfähigkeit auf die Leistungsfähigkeit eines Dritten (z. B. Muttergesellschaft oder verbundene Unternehmen oder Nachunternehmer), muss er die Leistungsfähigkeit dieses Dritten durch Vorlage der vorstehenden Nachweise und Erklärungen darlegen. Ferner hat der Dritte eine entsprechende Verpflichtungserklärung nach § 20 Abs. 3 SektVO abzugeben. Für die Vorlage der Erklärung ist die Formularvorlage der Vergabestelle zu verwenden.
A. Zum Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit ist mindestens eine mit der Ausschreibung vergleichbare, gegenwärtige oder innerhalb der letzten 3 Jahre (Kalenderjahre 2012, 2013, 2014 oder Fahrplanjahre ab 1.1.2012 vor Ablauf der Teilnahmefrist erbrachte Busverkehrsleistung darzustellen. Die Referenzen müssen zum Nachweis der Vergleichbarkeit mindestens folgende Angaben enthalten:
(1) Unterscheidung zwischen Regional-, Stadt- oder sonstige Linien- sowie Bedarfsverkehren sowie freigestellten Schülerverkehren,
(2) Darstellung, ob die Verkehrsleistung als Konzessionsinhaber oder Subunternehmer erbracht wurde,
(3) Die Darstellung der Referenzen hat folgende Angaben zu enthalten:
(a) Name des Auftraggebers,
(b) jährliches Auftragsvolumen nach Fahrplankilometern,
(c) Zeitraum der abgeschlossenen Referenzleistung. Bei der Angabe des/der Auftraggeber/s sollen die Ansprechpartner mit Kontaktdaten (Telefon- oder Telefaxnummer oder E-Mail-Adresse) angegeben werden. Der Referenzverkehr muss folgende Kriterien erfüllen:
— Leistungsumfang: mindestens fünf Fahrzeuge (Midibusse oder größer), Leistungsmenge: mindestens 400 000 Fahrplankilometer/Jahr,
— vollständige und tagedurchgängige Erbringung durch den Bewerber mit eigenen Fahrzeugen,
— Durchführung dieses Referenzverkehrs vom Bewerber mindestens über 3 abgeschlossene Jahre ohne Unterbrechung (zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist).
Für die Darstellung der Referenz ist die entsprechende Formularvorlage der Vergabestelle zu verwenden.
B. Der Bewerber hat sich in einem aktuellen Referenzschreiben (zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist höchstens 3 Monate alt) die Qualität der Verkehrsdurchführung vom Aufgabenträger oder vom Genehmigungsinhaber bzw. vom Betriebsführer bestätigen zu lassen. Für die Vorlage des Referenzschreibens ist die entsprechende Formularvorlage der Vergabestelle zu verwenden und bei den oben genannten Stellen zur Bearbeitung vorzulegen. Der Bewerber wird nur zugelassen, wenn die Qualität der Verkehrsdurchführung (Kriterien Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Kundenorientierung, Reinigungszustand der Fahrzeuge sowie Qualität und Ausbildung des Fahrpersonals) vom Referenzgeber mindestens mit „gut“ eingeschätzt wird. Die Referenz muss von einer zeichnungsberechtigten Person des Referenzgebers unterschrieben sein.
C. Vorlage einer Bescheinigung über die fachliche Eignung zur Führung eines Straßenpersonenverkehrsunternehmens nach der PBZugV oder Vorlage einer gültigen Genehmigung für den Linienverkehr oder Vorlage einer Genehmigung für den Gelegenheitsverkehr oder Vorlage einer Bescheinigung nach Anhang III der VO (EG) 1071/2009 über die fachliche Eignung für den Güterkraftverkehr/ Personenkraftverkehr.
D. Beruft sich ein Teilnehmer zum Nachweis seiner fachlichen und technischen Leistungsfähigkeit auf die Leistungsfähigkeit eines Dritten (z. B. Muttergesellschaft oder verbundene Unternehmen oder Nachunternehmer), muss er die Leistungsfähigkeit dieses Dritten durch Vorlage der vorstehenden Nachweise und Erklärungen darlegen. Ferner hat der Dritte eine entsprechende Verpflichtungserklärung nach § 20 Abs. 3 SektVO abzugeben. Für die Vorlage der Erklärung ist die Formularvorlage der Vergabestelle zu verwenden.

References: § 21
 § 1
 § 19
 § 2
 § 20
 § 20