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Timestamp: 2019-06-24 12:24:47+00:00

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Rechtsprechung - Suchergebnis - 24.06.2019 14:24h
Altersversorgung - Sozialabgaben
1. Endet die Befreiung eines Arbeitnehmers von der Pflicht zur Versicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung (§ 6 SGB 6), so muss der Arbeitgeber den Beitrag zur Rentenversicherung an den gesetzlichen Rentenversicherungsträger als Teil des Gesamtsozialversicherungsbeitrages zahlen, § 28d S 1 i.V.m. § 28e Abs 1 S 1 SGB 4. Ab diesem Zeitpunkt ist der Arbeitgeber auch nicht mehr nach § 172 Abs 2 SGB 6 aF verpflichtet, anteilig Beiträge für die berufsständische Versorgung des Arbeitnehmers zu zahlen.
Link: pdf.php?db=arbeitsrecht&nr=8720
Altersversorgung - Betriebsrenten Sozialabgaben
BAG - LAG Hamm - ArbG Iserlohn
3 AZR 806/05
Es verstößt nicht gegen den allgemeinen Gleichheitssatz, dass zwar der Arbeitgeber für die Vergangenheit den Arbeitnehmeranteil am Gesamtversicherungsbeitrag grundsätzlich nur durch Abzug vom Arbeitsentgelt bei den drei nächsten Entgeltzahlungen geltend machen kann, die Zahlstelle einer Betriebsrente aber rückständige Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung ohne zeitliche Begrenzung von der laufenden Betriebsrente einbehalten kann.
SGB V § 256 Abs. 1 Satz 1
SGB V § 256 Abs. 2
SGB V § 253
SGB XI § 60 Abs. 1 Satz 2
SGB IV § 28g
Aktenzeichen: 3AZR806/05 Paragraphen: GGArt.3 SGBV§256 SGBV§153 SGBXI§60 SGBIV§28g Datum: 2006-12-12
Link: pdf.php?db=arbeitsrecht&nr=5620

References: § 28
 § 28
 § 172
 § 256
 § 256
 § 253
 § 60
 § 28