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Timestamp: 2017-12-18 01:17:59+00:00

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Schießstandordnung - Hohenzollern Skistadion
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im ARBER Hohenzollern Skistadion
Arberseestraße 2, 94252 Bayerisch Eisenstein
Anweisung /zugleich Aushang
Jeder Schütze ist den Bestimmungen dieser Schießstandordnung, der gültigen Biathlon-Sportordnung vom 25.01.2007 sowie der jeweiligen Ausschreibung für Training und Wettkämpfe durch den Anlagenbetreiber unterworfen.
Zu beachten sind ferner die Regelungen für Biathlonschießstände unter Punkt 6.1 (Bundesanzeiger vom 23.07.2012.)
Der Schießbetrieb ist nur gegen vorherige Anmeldung bei der Stadionleitung erlaubt. Die detaillierten Sicherheitsbestimmungen des Landratsamtes Regen sind einzuhalten: Es darf nur mit solchen Waffen und Munitionsarten geschossen werden, die durch die behördliche Erlaubnis zugelassen sind. Nicht erlaubt ist das kampfmäßige Schießen auf Schießstätten gem. § 15 Abs. 6 sowie § 27 Abs. 7 WaffG sowie unzulässige Schießübungen gem. § 7 AWaffV. Die Einteilung der Stände erfolgt durch die Stadionleitung. Die Bedienungskästen für HORA 2000 sind bei der Stadionleitung erhältlich, sofern sie nicht schon am Schießstand aufgebaut sind.
Die Schießzeiten sind wie folgt festgelegt:
Schießzeit: 08.30 Uhr – 11.30 Uhr
Schießzeit: 13.00 Uhr – 14.50 Uhr
Schießzeit: 15.00 Uhr – 16.50 Uhr
Schießzeit: 17.00 Uhr – 19.00 Uhr
2. Zulässige Waffenart / Munition
a. Lang- und Kurzwaffen bis Kaliber .22 l.r. (5,6mm) für handelsübliche Randfeuerpatronen mit einer maximalen Bewegungsenergie der Geschosse von 200 Joule
b. Druckluft-, Federdruck- und CO2-Waffen bis Kaliber .177 (4,5mm), bei denen zum Antrieb der Geschosse kalte Treibgase verwendet werden mit einer maximalen Bewegungsenergie der Geschosse von 7,5 Joule
c. Aufgrund der sicherheitstechnischen (baulichen) Ausführung der Anlage gem. Schießstandrichtlinien vom 23.07.2012 „Biathlon-Schießstände“ sowie der Biathlon-Sportordnung vom 25.01.2007, ist es verboten, außer mit DL-Waffen (10 m, LW Kal. 22 l.r. 50 m, KW Kal. 22 l.r. 25 m) mit weiteren Waffen-/Munitionssystemen zu schießen bzw. andere als in der Biathlon-Sportordnung festgelegte Wettkampfarten durchzuführen.
d. Mit verschieden Waffen LG und KK darf gleichzeitig in der Anlage geschossen werden.
3. Es dürfen nur Personen schießen, die Mitglied in einem Verein des BLSV sind (Versicherungsschutz!) oder eine ausreichende Haftpflicht nachweisen können.
4. Die Öffnungen zur Schießbahn links von Bahn 30 und rechts von Bahn 1 sind während des Schießbetriebes mit Ketten/Bändern o.ä. zu verschließen
5. Das Laden, Entladen sowie das Vornehmen von Zielübungen sind im Schützenstand nur mit in Richtung der Geschoßfänge zeigender Mündung gestattet.
Schusswaffen sind unmittelbar nach Beendigung des Schießens zu entladen und die Magazine zu entnehmen bzw. zu entleeren. Waffen dürfen nur abgelegt werden, wenn sie entladen und die Verschlüsse geöffnet sind.
An den Ständen ist für genügend Aufsichtspersonal zu sorgen.
Das Aufsichtspersonal hat bei Jugendlichen bis zum 16. Lebensjahr die Jugend-Basis-Lizenz gem. § 27 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 i.V. mit Satz 5 WaffG nachzuweisen.
Ohne diese Lizenz ist ein Schießen für diesen Personenkreis verboten!
6. Waffen dürfen nicht auf Tischen, Bänken Boden oder Stühlen abgelegt werden. In der Anlage müssen Gewehrständer in ausreichender Anzahl vorhanden sein.
7. Es darf nur unter Aufsicht eines verantwortlichen Schießleiters gem. § 27 Abs. 3 WaffG i.V. mit §§ 10 ff AWaffV, die vom Betreiber der Anlage bestellt sowie dem Landratsamt Regen gemeldet sind, geschossen werden, dessen Name in der Schießstätte gut sichtbar angeschrieben sein muss. Die verantwortliche Aufsichtsperson hat den Schießbetrieb mit klaren Anordnungen zu leiten. Den Anweisungen ist unbedingt Folge zu leisten. Die Aufsichtsperson hat das Recht, Personen, die sich nicht den Schießstandrichtlinien unterwerfen, von der Anlage zu verweisen.
8. Jedes Schießen darf erst begonnen werden, wenn der verantwortliche Schießleiter anwesend ist und das Schießen freigegeben hat. Die Schießaufsichtsperson darf selbst während ihrer Aufsichtstätigkeit am Schießen nicht teilnehmen. Sie hat sicherzustellen, dass niemand mit einer geladenen Waffe den Schießstand verlässt. Die Aufsichtspersonen müssen das 18. Lebensjahr vollendet haben und werden vom Stadionleiter Hohenzollern-Skistadion schriftlich bestellt.
9. Wenn ausländische Mannschaften im ARBER Hohenzollern Skistadion schießen, müssen sie die Qualifizierung Schießstandeiter nach § 27 Abs. 3 WaffG i.V. mit §§ 10 ff. AWaffV nach deutschem Recht erworben haben.
10. Die Schießbahnen dürfen erst betreten werden, wenn das Schießen auf allen Bahnen eingestellt ist und alle Waffen abgeschossen oder entladen sind.
11. Sollen in der Anlage Waffen und Munition aufbewahrt werden, so müssen diese unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen (§36 WaffG i.V. mit §13 AWaffV) zugriffssicher in dem dafür vorgesehenen Raum untergebracht werden.
12. Das Alt-Blei/Hülsen sind in regelmäßig aus den Geschossfängen und in der Anlage zu entfernen; in schneefreien Zeiten nach jedem Schießen. Entsorgung: Abfallschlüsselnummer 170402 und 03.
13. Die benutzten Stände müssen jeweils in einem sauberen Zustand verlassen werden. Papierscheiben sind zu entfernen; Hülsen müssen aufgelesen und in den dafür vorgesehenen Behälter gebracht werden. Verantwortlich dafür ist der zuständige Trainer bzw. Veranstalter!
14. Die Schießmatten sind im Trockenraum gelagert und müssen nach Beendigung des Trainings wieder sorgfältig einzeln über die dafür vorgesehene Mattenhängevorrichtung gelegt werden.
15. Im Rahmen der bestehenden Haftpflichtversicherung sind die mit der Leitung und Aufsichtsführung beauftragten Personen, die sonstigen beschäftigten Personen sowie die Schützen während ihres Aufenthaltes an der Schießanlage haftpflichtversichert.
Die Schießstandordnung tritt am 1. Januar 2015 in Kraft.
Regen, 23. Dezember 2014
ARBERLAND Betriebs g GmbH

References: § 15
 § 27
 § 7
 § 27
 § 27
 § 27
 §13