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Timestamp: 2020-02-23 04:47:13+00:00

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Home Aktuelles Mit Courage für die sofortige Abschaffung des § 219a – Schluss mit der Kriminalisierung von Ärzten und Ärztinnen!
Im modernen Zeitalter des 21. Jahrhunderts wollen und sollen Frauen endlich frei über ihren Körper entscheiden dürfen: über eine Schwangerschaft als auch über einen Schwangerschaftsabbruch – ohne sich durch den § 218 strafbar zu machen.
Ärzte und Ärztinnen wollen und sollen Frauen endlich frei informieren dürfen über einen Schwangerschaftsabbruch – ohne durch den § 219a kriminalisiert zu werden.
Der § 219 a kriminalisiert die Information einer Arztpraxis über die Möglichkeit eines Schwangerschaftsabbruchs als „Werbung“. Er stammt nicht zufällig von 1933, aus der faschistischen Hitlerzeit.
Sogenannte “Lebensschützer“ machen es sich zum „Hobby“, die Ärztinnen, die auf ihrer Website über Schwangerschaftsunterbrechung informieren, öffentlich und systematisch zu verfolgen und anzuzeigen.
Bis heute wird durch § 219 a die freie Information über Schwangerschaftsabbruch behindert, wurden und werden Ärztinnen kriminalisiert und zu Geldstrafen verurteilt wie zuletzt Kristina Hänel im November 2017.
Wir sagen Vorurteilen und Verfolgungen den Kampf an!
Sofortige Abschaffung des § 219a – kein Arzt, keine Ärztin darf mehr kriminalisiert und verurteilt werden!
Einstimmig verabschiedet von den Delegierten und Teilnehmerinnen
der 10. Bundesdelegiertenversammlung des Frauenverbandes Courage e.V.
Gelsenkirchen am 17. Juni 2018
29. August, 9 Uhr, Kassel: Amtsgericht Kassel verhandelt die Anklage gegen die Frauenärztinnen Nora Szász und Natascha Niklaus. siehe auch
6. September, 9 Uhr, Landgericht Gießen Berufung Kristina Hänel

References: § 219
 § 218
 § 219
 § 219
 § 219
 § 219