Source: http://elibrary.verlagoesterreich.at/main/e-journals/zfhr-zeitschrift-fur-hochschulrecht/2016/heft-6/zfhr-2016-6.html
Timestamp: 2017-06-26 13:57:38+00:00

Document:
ZFHR 2016/6 - Heft 6 - 2016 - zfhr- Zeitschrift für Hochschulrecht - e-Journals
/ WOBL 2013/7/8
Volltext Cover Download AufsätzeZFHR 2016/6, Jahrgang 2016, Heft 6, S. 169–174
Novak, Manfred Universitätsautonomie und Regelungshoheit
Autonomie, Determinierungsgebot, Gesetzgeberprimat, Organisationsplan, Satzung, Subsidiarität, Verordnungskompetenz, ZFHR 2016, 169, Art 18 B-VG, Art 81c B-VG, § 2 UG, § 8 UG, § 12 UG, § 19 UG, § 20 UG, § 21 UG, § 22 UG, § 23 UG, § 24 UG, § 25 UG, § 29 UG, § 31 UG, § 32 UG, § 119 UG Abstract:Die Handlungsfreiheit der Universitäten basiert wesentlich auf der... Abstract:Die Handlungsfreiheit der Universitäten basiert wesentlich auf der binnenorganisatorischen Regelungsautonomie des Verordnungsgebers. Zentrale Instrumente sind hierbei das Satzungsrecht und Gestaltungsmöglichkeiten im Wege des Organisationsplanes. Die Kompetenzen und Grenzen universitärer Eigenregelungsfähigkeit mittels dieser Verordnungen sind dabei im Lichte verfassungsrechtlicher Vorgaben und materiegesetzlicher Regelungshoheit auszuloten. Diese Wertung soll am Beispiel von Abberufungstatbeständen vorgenommen werden.The freedom to act at Austrian universities is essentially based on the internal organizational control autonomy of the regulatory authority. The crucial instruments in this are statutory law and scope for creativity within the organizational plan. The powers and limits of individual university control capacity by means of these regulations are tested in the light of constitutional law requirements and regulatory sovereignty relating to the legal situation regarding the subject matter. This evaluation is carried out taking facts concerning dismissal as an example. Volltext	AufsätzeZFHR 2016/6, Jahrgang 2016, Heft 6, S. 175–184
Leidenfrost, Josef | Rothwangl, Anna-Katharina Die Ombudsstelle für Studierende, „Studierendenrechte“ und „-pflichten“ im österreichischen Hochschulraum: Zwischen sanfter Verwaltungskontrolle und proaktiver Syntegration
Fachhochschule, Ombudsstelle, Privatuniversität, Studierendenpflichten, Studierendenrechte, Syntegration, Tätigkeitsbericht, Tertiärsektor, Universität, ZFHR 2016, 175, § 8 FHStG, § 10 FHStG, § 11 FHStG, § 13 FHStG, § 18 FHStG, § 20 FHStG, § 29 HG, § 4 HSG, § 12 HSG, § 31 HS-QSG, § 59 UG, § 60 UG, § 61 UG, § 71b UG, § 79 UG Abstract:Für die insgesamt mehr als 380.000 Studierenden und jährlich ca. 90.000 Studienwerber... Abstract:Für die insgesamt mehr als 380.000 Studierenden und jährlich ca. 90.000 Studienwerber im österreichischen Hochschulraum gibt es seit 2012 die Ombudsstelle für Studierende im Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, die hauptsächlich als Vermittlungsstelle außerhalb formeller Verfahren in Angelegenheiten des Studien-, Lehr-, Prüfungs-, Service- und Verwaltungswesens auftritt. Im Zuge ihrer Tätigkeiten übt sie ähnlich anderen Anwaltschaften eher eine „sanfte Verwaltungskontrolle“ denn hoheitliche Rechtsaufsicht aus. In ihren jährlichen Tätigkeitsberichten an den Wissenschaftsminister und an das Parlament trägt sie durch die Schilderung von Echtfällen und Vorschlägen an Organe und Gesetzesgeber zu einer Syntegration, also einer optimierten Implementierung und Adaptierung von Rechtsnormen quer durch das Hochschulsystem bei. Dies wird anhand etlicher Beispiele dargestellt. Abschließend werden auch Überlegungen für zukünftige Berichte mit Namensnennung gegeben.In 2012 an ombudsman was established at the Austrian Federal Ministry for Science, Research and Economy to serve the more than 380,000 students and 90,000 applicants each year in the Austrian Higher Education Area. This office functions mainly as a conciliation body working outside of formal procedures to resolve issues concerning study programmes, teaching, exams, service and administration. Like other ombudsman’s offices it exercises “soft administrative control” rather than legal jurisdiction. In its annual reports to the Minister for Science and to Parliament, the Ombudsman contributes to “syntegration”, i.e. the optimised implementation and adaptation of legal norms across the entire higher education system, by describing real cases and putting forward proposals to the relevant governing bodies and to legislators. A number of case studies are provided to illustrate this point. The paper concludes with reflections on the possibility of future reports in which names of higher education institutions might also be disclosed this departing from the current practice of preserving anonymity. Volltext	AufsätzeZFHR 2016/6, Jahrgang 2016, Heft 6, S. 184–192
Hofstetter, Alwine Meldung grenzüberschreitender Studien nach § 27 HS-QSG: Bisherige Erfahrungen und Herausforderungen – Teil 2
Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung Austria, Akkreditierung, Akkreditierungsverfahren, Antrag, AQ Austria, ausländische Hochschule, Bescheid, Bescheidbegriff, Bescheidmerkmale, Bestätigung, Dienstleistungsfreiheit, EU-Dienstleistungsrichtlinie, Evaluierung, Evaluierungsverfahren, grenzüberschreitende Studien, Gutachter/innen, Hoheitsverwaltung, Infrastruktur, inländische Bildungseinrichtung, internationale akademische Standards, Kooperation, Kriterien, Meldung, österreichische Bildungseinrichtung, Privatwirtschaftsverwaltung, Prüfkriterien, Qualitätssicherung, Raum- und Sachausstattung, Registrierung, Richtlinie, Studien, Studiengang, Verfahren, Verzeichnis, Zusammenarbeit, RL 2006/123/EG, RL für Verfahren zur Meldung grenzüberschreitender Studien gem § 27 HS-QSG, ZFHR 2016, 184, Art 49 AEUV, Art 50 AEUV, Art 51 AEUV, Art 52 AEUV, Art 53 AEUV, Art 54 AEUV, Art 55 AEUV, Art 56 AEUV, Art 57 AEUV, Art 58 AEUV, Art 59 AEUV, Art 60 AEUV, Art 61 AEUV, Art 62 AEUV, § 18 Abs 3 AVG, § 18 Abs 4 AVG, § 37 AVG, § 56 AVG, § 58 Abs 1 AVG, § 58 Abs 2 AVG, § 59 Abs 1 AVG, § 66 Abs 4 AVG, § 68 AVG, § 73 AVG, § 18 Abs 1 B-VG, § 18 Abs 2 B-VG, § 20 Abs 2 Z 1 B-VG, § 130 B-VG, § 132 B-VG, § 144 B-VG, § 6 Abs 6 FHStG, § 6 Abs 7 FHStG, § 10 Abs 3 Z 9 FHStG, § 20 HS-QSG, § 23 HS-QSG, § 24 HS-QSG, § 25 Abs 3 HS-QSG, § 25 Abs 6 HS-QSG, § 27 HS-QSG, § 29 Abs 1 HS-QSG, § 30 HS-QSG, § 32 HS-QSG, § 1 JN, § 51 Abs 2 Z 1 UG, § 90 UG Abstract:Die gesetzlichen Bestimmungen betreffend grenzüberschreitende Studien wurden im Juli... Abstract:Die gesetzlichen Bestimmungen betreffend grenzüberschreitende Studien wurden im Juli 2014 unter Einführung einer qualitätssichernden Komponente neu geregelt. Der folgende Beitrag stellt die bisherige Arbeit der AQ Austria als durch die Gesetzesnovellierung eingerichtete Meldestelle dar und beleuchtet die bisherigen Erfahrungswerte und Herausforderungen sowie Chancen in Zusammenhang mit diesem Themenbereich.The legal regulations concerning transnational degree programmes were revised in July 2014, establishing a quality assurance component. The following paper represents the work done by the AQ Austria ? the responsible notification office determined by the amended law ? and illuminates the recent experience, challenges and opportunities related to this topic. Volltext	RechtsprechungZFHR 2016/6, Jahrgang 2016, Heft 6, S. 193–196
Bildungskarenz, Weiterbildungsgeld, Ra 2015/08/0210, ZFHR 2016, 193, ZFHR-Slg 2016/21, § 26 AlVG Für die Weiterbildung in Form eines Studiums ist nicht (wie nach § 26 Abs 1 Z 1 AlVG) die... Für die Weiterbildung in Form eines Studiums ist nicht (wie nach § 26 Abs 1 Z 1 AlVG) die Teilnahme an Lehrveranstaltungen, sondern der Erfolg durch positive Ablegung von Prüfungen oder anderweitige Bestätigung nachzuweisen. Diese Nachweisobliegenheit besteht auch für den Fall, dass es zu einem Wechsel des Studiums kommt. Der Grundsatz muss aber ebenso gelten, wenn ein Wechsel von einem Studium zu einer anderen Ausbildung (bei der nach § 26 Abs 1 Z 1 AlVG die Teilnahme nachzuweisen ist) oder umgekehrt von einer solchen Ausbildung zu einem Studium stattfindet, könnte doch andernfalls die Obliegenheit zum Erfolgsnachweis leicht umgangen und der vom Gesetzgeber verfolgte Zweck (Verhinderung eines Missbrauchs) vereitelt werden. Volltext	RechtsprechungZFHR 2016/6, Jahrgang 2016, Heft 6, S. 197–197
Studienbeihilfe, Ro 2015/16/0033, ZFHR 2016, 197, ZFHR-Slg 2016/22, § 2 FLAG Die Familienbeihilfe wird zwar monatlich gewährt und die Anspruchsvoraussetzungen müssen zwar... Die Familienbeihilfe wird zwar monatlich gewährt und die Anspruchsvoraussetzungen müssen zwar für jeden Kalendermonat vorliegen, doch ist es im Hinblick auf die in den Materialien zum Bundesgesetz BGBl. Nr. 311/1992 erwähnte akademische Freiheit, ein Studium und den Studienfortgang völlig frei zu bestimmen, nicht erforderlich, über den pauschalierten Erfolgsnachweis hinaus, der eben im ersten Studienjahr ex-ante nicht erbracht werden kann, detaillierte Nachweise zu erbringen, ob und wie in einem bestimmten Monat studiert wird.Nur in bestimmten Fällen können solche Fragen ausschlaggebend sein. So ist es etwa im Falle eines Studienabbruchs durchaus möglich, aber auch nicht zwingend, dass dieser Studienabbruch nicht zum Ende eines Studienjahres oder eines Semesters erfolgt. Ein weiterer solcher Fall läge vor, wenn über die Aufnahme als ordentlicher Hörer hinaus von vorneherein keinerlei Aktivität in Richtung eines Studiums gesetzt wird. Dann läge auch noch keine Berufsausbildung vor. Volltext	RechtsprechungZFHR 2016/6, Jahrgang 2016, Heft 6, S. 197–198
Selbsterhaltungsfähigkeit, Unterhalt, 8 Ob 92/16m, ZFHR 2016, 197, ZFHR-Slg 2016/23, § 1480 ABGB, § 2 Abs 1 lit b FLAG Ein Studium schiebt den Eintritt der Selbsterhaltungsfähigkeit hinaus, wenn es einerseits den... Ein Studium schiebt den Eintritt der Selbsterhaltungsfähigkeit hinaus, wenn es einerseits den Lebensverhältnissen des Unterhaltspflichtigen entspricht, andererseits das Kind die hiefür erforderlichen Fähigkeiten besitzt und das Studium ernsthaft und zielstrebig betreibt.Der Oberste Gerichtshof vertritt in ständiger Rechtsprechung die Rechtsansicht, dass einem Kind nach der Matura, vor der endgültigen Wahl eines seinen Neigungen und Fähigkeiten entsprechenden Studiums oder einer sonstigen Berufsausbildung, eine Überlegungs- und Korrekturfrist zuzubilligen ist, die im Allgemeinen die Dauer eines Jahres nicht übersteigen soll.Eine einmal eingetretene Selbsterhaltungsfähigkeit kann etwa infolge längerfristiger Unmöglichkeit der Berufsausübung wegen Krankheit, unverschuldeter Arbeitslosigkeit bei Fehlen ausreichender sozialer Absicherung, gerechtfertigter beruflicher Weiterbildung oder aus ähnlichen Gründen wieder wegfallen. Volltext	RechtsprechungZFHR 2016/6, Jahrgang 2016, Heft 6, S. 198–199
Selbsterhaltungsfähigkeit, Unterhalt, 3 Ob 128/16v, ZFHR 2016, 198, ZFHR-Slg 2016/24, § 231 ABGB, § 232 ABGB, § 233 ABGB Nach ständiger Rechtsprechung haben unterhaltspflichtige Eltern ihrem Kind nicht nur eine... Nach ständiger Rechtsprechung haben unterhaltspflichtige Eltern ihrem Kind nicht nur eine abgeschlossene Berufsausbildung entsprechend ihrem Stand und Vermögen zu gewähren, sondern auch zu seiner höherwertigen weiteren Berufsausbildung beizutragen, wenn es die dafür erforderlichen Fähigkeiten besitzt, das Studium ernsthaft und zielstrebig betreibt und den Eltern nach ihren Einkommens- und Vermögensverhältnissen eine Beteiligung an den Kosten des Studiums des Kindes möglich und zumutbar ist. Das gilt nicht nur für Absolventen einer allgemeinbildenden höheren Schule, sondern auch einer berufsbildenden mittleren oder höheren Lehranstalt – wie einer Handelsakademie –, selbst wenn dieser Schulabschluss mit der Berechtigung zur Ausübung eines Lehrberufs oder den Voraussetzungen für die Ausübung eines Gewerbes verbunden ist. Volltext	BuchbesprechungenZFHR 2016/6, Jahrgang 2016, Heft 6, S. 200–201
Grünwald, Alfons Löschnigg, Günther (Hg): Recht am Arbeitsergebnis von WissenschaftlerInnen.
151 Seiten, ÖGB Verlag, Wien 2016. Broschiert. EUR 24,90. ISBN 978-3-99046-177-8. ZFHR 2016, 200 Das vorliegende, von Günther Löschnigg herausgegebene Werk widmet sich als neunter Band der... Das vorliegende, von Günther Löschnigg herausgegebene Werk widmet sich als neunter Band der „Schriften zum österreichischen und internationalen Universitäts- und Hochschulrecht“ dem Recht am Arbeitsergebnis von WissenschaftlerInnen. Der Sammelband beinhaltet die schriftlichen Fassungen jener Referate, die im Jänner 2015 anlässlich eines Workshops im Rahmen der „Universitätspersonalrechtlichen Gespräche“ des Instituts für Universitätsrecht an der Johannes Kepler Universität Linz gehalten wurden.Die unterschiedlichen Rechte am Ergebnis wissenschaftlicher Tätigkeit, namentlich im Bereich der Universitäten und Fachhochschulen, sind Gegenstand eines besonderen Spannungsverhältnisses. Auf der einen Seite steht den WissenschaftlerInnen nicht nur der verfassungsrechtliche Schutz der Wissenschafts- und Forschungsfreiheit zu, sie haben daneben auch ein berechtigtes Interesse an der Wahrung ihrer Rechte aus dem von ihnen geschaffenen geistigen Eigentum, und zwar sowohl der daraus resultierenden immateriellen Persönlichkeitsrechte als auch der materiellen Verwertungsrechte. Auf der anderen Seite besteht bei den Universitäten und Fachhochschulen das gleichfalls legitime Anliegen, die von ihrem wissenschaftlichen Personal erbrachten Arbeitsergebnisse nutzen und verwerten zu können. Gerade in den Bereichen des Patent-, Geschmacksmuster- und Urheberrechts tritt dieses Spannungsverhältnis in besonders praxisrelevanter Weise hervor, sie bilden daher auch den Gegenstand der im vorliegenden Sammelband zusammengefassten Beiträge.Gemeinsam ist allen drei in weiterer Folge kurz vorzustellenden Beiträge das Grundkonzept, zunächst die relevanten Rechtsgrundlagen der jeweiligen Spezialmaterie in einem allgemeinen Überblick komprimiert darzustellen. Darauf aufbauend werden dann allfällige Sonderregelungen für an Hochschulen tätige WissenschaftlerInnen bzw besondere Problemlagen für diese Berufsgruppe näher behandelt. Diese Systematik bedingt zwar zum einen, dass die einleitenden Ausführungen für einen im Immaterialgüterrecht tätigen Spezialisten naturgemäß keinen besonderen Neuheitswert aufweisen. Zum anderen wird damit aber der in rechtlicher Hinsicht wohl überwiegend nicht einschlägig ausgebildeten Leserschaft das Verständnis der spezielleren hochschulbezogenen Ausführungen – deren Lektüre im Übrigen auch für Experten des Immaterialgüterrechts ausgesprochen lohnend ist – entscheidend erleichtert. Im Ergebnis wird somit auch jenen WissenschaftlerInnen, die dem Kreis der juristischen Laien angehören, ein leicht lesbarer, verständlicher und praxisorientierter Überblick über die jeweiligen immaterialgüterrechtlichen Teilbereiche geboten. Volltext	Fachgebiete

References: § 2
 § 8
 § 12
 § 19
 § 20
 § 21
 § 22
 § 23
 § 24
 § 25
 § 29
 § 31
 § 32
 § 119
 § 8
 § 10
 § 11
 § 13
 § 18
 § 20
 § 29
 § 4
 § 12
 § 31
 § 59
 § 60
 § 61
 § 71
 § 79
 § 27
 § 27
 § 18
 § 18
 § 37
 § 56
 § 58
 § 58
 § 59
 § 66
 § 68
 § 73
 § 18
 § 18
 § 20
 § 130
 § 132
 § 144
 § 6
 § 6
 § 10
 § 20
 § 23
 § 24
 § 25
 § 25
 § 27
 § 29
 § 30
 § 32
 § 1
 § 51
 § 90
 § 26
 § 26
 § 26
 § 26
 § 2
 § 1480
 § 2
 § 231
 § 232
 § 233