Source: https://issuu.com/kv-intern/docs/kvintern2_10
Timestamp: 2017-03-27 17:08:23+00:00

Document:
KV-Intern 2/2010 by Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg - issuu
Dr. Helming im Interview:
116 117 - eine Idee wird Wirklichkeit
Honorarverteilung III/2009:
Haus- und Fach채rzte
체berschritten RLV-Leistungen
um 14 bzw. 26 Prozent
Ehrenamtlicher Richter Hartmut Uhl:
Entscheidend sind Geduld
und Kompromissf채higkeit
Es ist viel orakelt worden, ob und wenn ja, welche Krankenkasse(n) zuerst Zusatzbeiträge erheben, und welche Folgen dies haben wird. Nun ist es passiert. Nicht
eine einzelne Kasse ist vorgeprescht, nein, gleich mehrere Herren saßen am Rande
einer Pressekonferenz in Reih und Glied auf ihren Stühlen und sahen durchweg
zerknirscht und hilflos aus. Vielleicht haben auch Sie dieses Bild noch vor Augen.
Was ist passiert? Nun, genau das, was die Vorgängerregierung, also schwarz-rot,
für jeden unmissverständlich ins Gesetz geschrieben hat. Umso erstaunter kann
man nur über die zum Teil geradezu hysterischen Reaktionen einiger Politiker
sein, die vor etwas über Jahresfrist genau diese Beschlüsse mannhaft mit
Mit Blick auf die Karnevalssaison könnte man es als die üblichen Possen in der
„fünften“ Jahreszeit abtun. Doch das Lachen bleibt im Halse stecken. Wie sich die
CSU-Granden Seehofer und Söder zurzeit generieren, wie ein sich windender,
offensichtlich allein noch suchender Rösler mit ihnen im öffentlichen Schlagabtausch nur hilflos wirkt, grenzt schon an Peinlichkeit.
Was haben eigentlich diese Akteure erwartet? Wer Wettbewerb will, muss sich
nicht wundern, wenn er ihn bekommt; mit Gewinnern und Verlierern. Wie lange
jedoch einer Gewinner oder anders gefragt, wie schnell jener vielleicht wieder Verlierer ist, wird die Zeit zeigen. Die weisen Ratschläge des Bundesgesundheitsministers, die Versicherten sollten doch einfach die Kasse wechseln, es gäbe noch genügend solche, die keine Zusatzbeiträge erheben würden, erscheinen ebenso hilflos
wie die Drohung der Kanzlerin, die Kartellbehörde einschalten zu wollen.
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Eine Idee wird Wirklichkeit - 116 117
Aktuell im Gespräch mit Dr. med.
Oder was dem Kölner sein “Jeck”, ist dem
Brandenburger sein “Lo(o)s”!
LFB-Präsident wird 60 - Glückwunsch!
Honorarverteilung im III. Quartal 2009
EBM-Änderung: künstliche Befruchtung
EBM-Änderung: OPS-Codes und GOP 01800
AOK stimmt maximaler Steigerung zu
Vergütungs- und Belegarztvereinbarung 2008
Änderung der Vergütung des MammographieScreenings
Ergänzende Hautkrebsvorsorge für
Befreiung von der Praxisgebühr
Teilnehmer an “AOK-Curaplan”
Stichprobenprüfung der ärztlichen
Die elektronische Gesundheitskarte - aber wann?
Versorgung mit Radiopharmaka
Aktuell im Gespräch mit Dipl.-Psych. Hartmut Uhl
“Hausarztbasiertes Palliativnetz” gegründet
Gefunden: die passende Klinik
Informationsmaterial für Arztpraxen zu den
Qualitätsberichten der Krankenhäuser
Versorgungsinnovationen - KBV-Messe
“Unser Leben mit Krebs”
Neue LAGO-Broschüre
Niederlassungen im Januar 2010
Zweiter Tag der Niedergelassenen am 7.5.2010
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Wirklichkeit –
Aktuell im Gespräch mit Dr. med. Hans-Joachim Helming,
Brüssel hat zugestimmt haben Sie schon die Sektkorken knallen lassen?
nicht entscheiden, aus
welchem europäischen
Mitgliedsland ich den Sekt
nehmen soll: spanischen
Cava, italienischen Spumante, französischen
Champagner oder deutschen Sekt.
Nach dieser optimistischen
Zäsur ist es angebracht,
erst einmal kurz den Blick zurück zu werfen. Sie hatten eine Idee …
Ich fand es unsinnig, dass wir beispielsweise in Brandenburg jeden Tag
hunderte unterschiedliche Bereitschaftsdienstnummern in Tageszeitungen veröffentlichen ließen. Und in den
anderen Bundesländern sah beziehungsweise sieht das ja nicht anders
aus, von den Ballungszentren einmal
abgesehen. Und da fiel mir die 115 ein,
über die schon zu DDR-Zeiten der
Dringliche Hausbesuchs-Dienst zu erreichen war. Ja, und dann nahm das Projekt seinen Lauf.
Gab es zwischendurch einmal Momente,
als Sie gedacht haben, das wird nie
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Gewiss, aber so ein Gefühl spornt an,
ein drohender Misserfolg setzt ungeahnte Motivationsschübe frei. Zudem:
Als ich in Brüssel startete, wurde von
Lobbyisten ein Zeitraum zwischen 6 bis
8 Jahren für ein solches Projekt in Aussicht gestellt, da sind die nunmehr
etwas mehr als drei Jahre nahezu eine
Sensation! Deshalb konnte eine
momentane Durststrecke niemals wirklich das Gefühl der Enttäuschung aufkommen lassen – eigentlich lief immer
irgendeine Aktivität und bereitete den
nächsten Schritt vor.
Nun ist ein solches Riesenprojekt nicht
allein zu stemmen. Die KBV ist der starke
Partner an der Seite. Wie geht es jetzt
Nachdem wir die einheitliche europäische Bereitschaftsdienst-Nummer in
Brüssel durchgeboxt haben, kommt es
jetzt auf die bundesweite Umsetzung
an. Da ist die KBV unverzichtbar und
der Vorsitzende, Kollege Köhler,
beweist sich auch wirklich als ein überaus motivierter Partner. Ich bin froh, in
diesem Punkt nicht mehr Überzeugungsarbeit leisten zu müssen.
Mit anderen Worten, jetzt folgen zwölf
Monate intensiver Arbeit, auch Überzeugungsarbeit?
Überzeugungsarbeit auf Länderebene! Einige KVen erkundigen sich bereits
nach den konkreten Umsetzungsschritten, wollen aktiv werden. Andere sind
da etwas „zurückhaltend“; vermutlich,
weil sie sich noch nicht wirklich mit der
Materie auseinandergesetzt haben und
glauben, sie müssten ihre etablierte
Durchführungslogistik ändern.
Eine ganz praktische Frage. Was hat
Otto-Normalverbraucher von dieser
neuen Nummer?
Der von Ihnen so betitelte Otto-Normalverbraucher braucht sich zukünftig
nur noch diese eine Nummer zu
So wie er mit der 110 bzw. 112 von überall
aus immer die Polizei oder Feuerwehr
Genau. Egal ob er auf der Hallig
urlaubt oder auf der Alm die Kühe
hütet: Wenn ihm die „Galle piept“,
kann er mit der 116 117 den regional
zuständigen Bereitschaftsdienstarzt
anrufen. Und wenn er im europäischen
Ausland ist, muss er auch nicht erst
erkunden, wie man dort einen Arzt
zum Setzen eines Spasmolytikums
erreicht, denn auch dort gilt die
Vorausgesetzt, diese Länder schließen
sich unserer Initiative an …
Natürlich ist dies eine Entscheidung,
die die Länder treffen müssen. Aber
alle Voraussetzungen dafür sind nunmehr gegeben. Jetzt stehe ich übrigens
gerade mit Österreich in Kontakt, und
so wollen wir nach und nach die europäischen Länder überzeugen.
Apropos: Dass die Ärzteschaft sich dieses
Themas annimmt, ist zumindest nicht
Wir machen damit sehr deutlich, wie
ernst wir den Sicherstellungsauftrag
nehmen, und dass wir uns wirklich um
die Interessen der Patienten kümmern.
Meine Erfahrung zeigt auch, dass viele
politische Entscheidungsträger, aber
auch journalistische Meinungsbildner,
nahezu erstaunt sind, dass wir Ärzte
einmal ein Thema besetzen, welches
nicht mit der Forderung nach mehr
Geld verknüpft ist.
Ein gutes Stichwort. Bei einem solchen
Projekt kommt man nicht umhin, nach
den Kosten zu fragen. Wer finanziert
dies und in welcher Höhe?
Die Logistik des Bereitschaftsdienstes war schon immer Teil des Sicherstellungsauftrages. Die dazu erforderlichen
Aufwendungen haben wir Ärzte auch
schon immer getragen: entweder als
Inserat-Kosten in den Tagesmedien, als
Dienstleistungsentgelt für die Inanspruchnahme von Rettungsleitstellen
oder als Kosten für ein Call-Center.
In den meisten Fällen wird sich der
finanzielle Aufwand für die computergestützte Anrufvermittlung sehr in
Grenzen halten und nicht gravierend
von den jetzigen finanziellen Belastungen abweichen. Im Übrigen: In Brandenburg praktizieren wir dieses Verfahren ja mit unserer BereitschaftsdienstNummer schon länger.
Herr Dr. Helming, vielen Dank
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Oder was dem Kölner sein „Jeck“, ist dem
Brandenburger sein „Lo(o)s“ !
Dem Narrentum gehört ja Gott sei
Dank nur in dieser Zeit die mediale
Aufmerksamkeit. Deshalb lassen wir
in diesen Tagen eine Fülle närrischer
Possen über uns ergehen. Zugegeben, manchmal schon zähneknirschend. Beispiele gefällig? Bitteschön:
Unter dem Motto: In NRW „ Ihr
Geld geht fremd...“ oder in Hessen
„Gleiches Geld für gleiche Leistung“
fordern meine Amtsbrüder aus diesen
Bundesländern mehr Geld für ihre Kollegen. In Hessen will man 10% mehr
und in NRW will man nichts abgeben,
weil man Probleme in den Praxen hat
oder befürchtet. Voraussichtlich 6
Prozent Honorarsteigerung im Jahr
2009 reichen nicht.
Alaaf - diesen Forderungen schließe
ich mich uneingeschränkt an! Unsere
voraussichtliche Steigerung von
10 Prozent stört mich dabei nur
bedingt. Denn 50 Pappnasen plus
10 Prozent sind immer noch weniger
als 60 Pappnasen plus 6 Prozent; ein
Unterschied von fast 15 Prozent.
Soviel „Faschingsarithmetik“ sei
einem Cottbuser Narren verziehen.
In Sachen Narretei müssen wir aber
gar nicht über unsere brandenburgi-
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schen Landesgrenzen hinaus Beispiele bemühen. Mit der Erkenntnis, „die
KVBB verrät die Interessen der Brandenburger Ärztinnen und Ärzte“
glänzt Kollege H. Loos als brandenburgischer MEDI-Vorsitzender in seiner Kritik an der KV-Führung und Vertreterversammlung. Und setzt noch
eins drauf: Besagte KV-Führung betrüge die Ärzte um die Früchte ihrer
Das ist starker Tobak, selbst für närrische Zeiten. Dem Vorstand und der
VV dies wider besseres Wissens vorzuwerfen und uns im gleichen Zuge
aufzufordern, zur bundesweiten RLVSystematik zurückzukehren, die wir
im Übrigen gar nicht außer Kraft
gesetzt haben, taugt noch nicht einmal zu einer Büttenrede. Oder soll die
5. Jahreszeit genutzt werden, um auf
die Wahlen in diesem Jahr einzustimmen? Das würde passen und sollte
dann beantwortet werden mit: Was
dem Kölner sein „Jeck“, ist dem Brandenburger sein „Lo(o)s“ !
Darauf ein dreifach Cottbus Helau!
Ihr Peter Noack
LFB-Präsident wird 60 –
KVBB-Vorstand gratuliert
feierte Dipl. Med. Thomas
Schmidt, Präsident des
Landesverbandes der freien Berufe, seinen 60.
Der Zahnarzt aus Hohen
Neuendorf ist auch stellvertretender Vorsitzender des
Vorstandes der KZV in
Thomas Schmidt engagiert sich seit
vielen Jahren in der Gesundheitspolitik. Das begann in der Wendezeit im
Virchowbund. Als Parlamentarischer
Staatssekretär gehörte er der Regierung de Maizière an. Seit 1995 ist er
Vorstandsmitglied der KZV Land Brandenburg, zunächst ehrenamtlich und
seit 2005 als hauptamtlicher Stellvertreter des Vorsitzenden. Im Jahre
2000 wählte ihn der Landesverband
der Freien Berufe Brandenburg zum
Präsidenten. In den neun
Jahren als LFB-Präsident
hat er dem Verband im
Land Brandenburg eine
Stimme verschafft und zu
großem Einfluss verholfen.
Davon zeugen die regelmäßigen Treffen mit Ministerpräsident Platzeck und Landespolitikern.
Die 60 ist für den Jubilar
kein Grund, es ruhiger angehen zu
lassen, allerdings hätte er gerne ein
wenig mehr Zeit für seine Hobbys,
wie Angeln und Boot fahren.
Der Vorstand der KV Brandenburg
gratuliert dem Jubilar sehr herzlich
und wünscht ihm neben einer stabilen Gesundheit weiterhin viel Freude
im Beruf und in seinem vielfältigen
gesellschaftlichen Engagement sowie
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Für die Honorarverteilung im
III. Quartal 2009 stand in Brandenburg eine morbiditätsbedingte
Gesamtvergütung (M-GV) in Höhe
von ca. 175 Mio. Euro zur Verfügung.
Nach Abzug der Zahlungen im Rahmen des Fremdkassenzahlungsausgleichs sowie der Vergütung der
antragspflichtigen psychotherapeutischen Leistungen verblieben ca.
150 Mio. Euro zur Aufteilung an die
Honorarfonds Hausärzte/Fachärzte.
Zusätzlich konnten außerhalb der
morbiditätsbedingten Gesamtvergütung Leistungen im Umfang von ca.
53 Mio. Euro vergütet werden.
Die durchschnittlichen Überschreitungen des RLV betrugen für Hausärzte ca. 14 Prozent und für Fachärzte
ca. 26 Prozent. Die das A-RLV überschreitenden Leistungsanteile konnten gemäß § 9 M-GV/A-RLV Vertrag
2009 im Honorarfonds Hausärzte auf
Basis eines Punktwertes von 1,5718 ct
bzw. im Honorarfonds Fachärzte auf
Basis eines Punktwertes von 0,3473 ct
Zur Bewertung dieser Vergütung sei
darauf hingewiesen, dass zum
III. Quartal 2009 die Änderungen des
BewA in Kraft traten, die in der
180. Sitzung beschlossen wurden.
Diese betrafen insbesondere die
Umstellung auf die RLV-Fallzählung
sowie die Einführung neuer freier
Leistungen für einige Arztgruppen.
Für die Höhe der M-GV ist neben
dem sich aus der Vereinbarung zur
Gesamtvergütung und zu arzt- und
praxisbezogenen Regelleistungsvolumen im Jahr 2009 (M-GV/A-RLV-Vertrag) ergebenden Behandlungsbedarf
je Versicherten auch die jeweils aktuelle Zahl der Versicherten heranzuziehen. Sie ist, über alle Kassen im
Bereich der KV Brandenburg gesehen,
Versichertenentwicklung III/2009 zu III/2008
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Im Rahmen der Verhandlungen mit
den Krankenkassen zum M-GV/A-RLVVertrag 2010 ist es darüber hinaus
gelungen, eine Abstimmung zur Höhe
der Zusatzpunktwerte für ausgewähl-
te Leistungen gem. § 3 Abs. 1 für das
Jahr 2009 zu erzielen. Es gelten folgende Zusatzpunkte für das Jahr
Zusatzpunktwert
Substitution (GOP 01950-01952)
belegärztliche Leistungen gem. EBM
(Kapitel 31 EBM, GOP 04514, 04515, 04518, 04520, 13421
bis 13431 EBM sowie weitere GOP gemäß Anlage 1
Abschnitt 2 und 3 des Vertrages nach § 115b Abs. 1 SGB V)
(nach den GOP 01510 bis 01512, 02100, 02341, 05310,
05330, 05340, 05341, 05350, 11311, 11312, 11320 bis
11322, 31272, 31503, 31600, 31608, 31609, 31822, 33043,
33044, 33090, 36272, 36503 und 36822
sowie Kapitel 8.5 EBM)
Hautkrebsscreening (GOP 01745, 01746, 10343, 10344)
1,0000 ct
Weitere Informationen auf den Seiten 10 und 11.
Restzahlung IV/2009
Der Termin für die Restzahlung für das Quartal IV/2009 ist
am Donnerstag, den 29. April 2010.
AUSGABE 2 / 2010 | Seite 9
Honorarfonds Hausärzte
Quartal III/2009
74,6 Mio. Euro
Dienstpauschalen des ärztlichen
Qualitätsabhängige Fallwertzuschläge
Vergütung für RLV-Leistungen zzgl. Vergütung für
Überschreitungsleistungen
63,2 Mio. Euro
Honorarfonds Fachärzte
Leistungen der Fallwertzuschläge
Ärzte ohne RLV
Ambulante praxisklinische Betreuung und
Nachsorge (GOP 01510 bis 01531)
Seite 10 | AUSGABE 2 / 2010
Leistungen des Abschnitts 5.3 EBM
(GOP 05330 - 05350)
(Abschnitt 13.3.6 EBM)
(GOP 09315, 09316, 13662 - 13670)
Gesprächs- und Betreuungsleistungen
(GOP 14220, 14222, 21216, 21220, 21222)
AUSGABE 2 / 2010 | Seite 11
Aufgrund der mit den Krankenkassen erfolgten Abstimmung zur Höhe
der Zusatzpunktwerte für ausgewählte Leistungen gem. § 3 Abs. 1 M-GV/
A-RLV Vertrag für das Jahr 2009 konnte eine Nachvergütung für diese Leistungen für das erste Halbjahr 2009
erfolgen. Allerdings ist hierbei zu
beachten, dass die entsprechenden
Nachvergütungen unter dem Vorbehalt des Abschlusses des Unterschriftsverfahrens zu dieser vertraglichen Regelung stehen.
Darüber hinaus wurden infolge der
Umsetzung des Vertrages zur Durchführung des strukturierten Behandlungsprogramms nach § 137f SGB V
Koronare Herzkrankheit (DMP KHK)
eine Nachvergütung für den DMPbedingten Mehrbedarf für den Zeitraum IV/2007 bis III/2008 vorgenommen.
Fachbereich Statistik / Honorar
Die Vertragspartner erzielten Konsens darüber, dass die Präambel Nr.9
zum Abschnitt 8.5 des EBM dahingehend anzupassen ist, dass die Kostenpauschalen 32575, 32576, 32614,
32618, 32660 und 32781 auf dem
Behandlungsausweis des Ehemannes
In diesem Zusammenhang besteht
Einigkeit darüber, die Kostenpauschalen 32614 (HBc-Antikörper) und 32618
(HCV-Antikörper) zusätzlich in den
EBM aufzunehmen.
Aufgrund der geplanten rückwirkenden Beschlussfassung zum
1.1.2010 empfehlen wir, die genannten
Leistungen vorsorglich ebenso mit
„X“ zu kennzeichnen, wie es in der
bundeseinheitlichen Codierungsliste
Seite 12 | AUSGABE 2 / 2010
Diese neuen Kostenpauschalen
können Sie nur manuell in Ihr Praxisverwaltungssytem aufnehmen, da sie
noch nicht Bestandteil der Stammdaten für das Abrechnungsquartal I/2010
Hintergrund ist die Änderung der
Richtlinien über die künstliche
Befruchtung unter Berücksichtigung
der im April 2008 in Kraft getretenen
TPG-Gewebeverordnung zur Testung
von Keimzellenspendern.
Wir möchten Sie nachfolgend über
die Beschlüsse des Bewertungsausschusses aus seiner 205. Sitzung,
206. Sitzung und 210. Sitzung zu
Änderungen des EBM informieren.
In der 205. Sitzung erfolgte die
Anpassung des Anhangs 2 zum Einheitlichen Bewertungsmaßstab
(EBM) an den Operationenschlüssel
Version 2010. Der Bewertungsausschuss beschloss im Rahmen der
Aktualisierung die Neuaufnahme
sowie Streichungen von Operationsschlüsseln aus dem Anhang 2 des
Eine Übersicht der im Anhang 2 neu
aufgenommenen bzw. gestrichenen
OPS-Codes finden Sie im vollständigen Beschlusstext im Deutschen Ärzteblatt, Heft 51-52 vom 21.12.2009.
Der Bewertungsausschuss hat in
seiner 210. Sitzung den Beschluss
gefasst, dass die Chronikerpauschalen
AUSGABE 2 / 2010 | Seite 13
nach den Nrn. 03212 bzw. 04212 in diabetologischen Schwerpunktpraxen
oder in HIV-Schwerpunktpraxen seit
dem 1.1.2010 unbefristet neben den
Versichertenpauschalen nach den
Nrn. 03120 bis 03122 bzw. 04120 bis
04122 berechnet werden können.
Die zweite und dritte Anmerkung
hinter der Gebührenordnungsposition
03212 lauten neu wie folgt:
2. Die Gebührenordnungsposition
03212 ist bei Überweisung durch
einen in der Präambel 3.1 Nr. 1
genannten Vertragsarzt zur spezialisierten diabetologischen Behandlung
in diabetologischen Schwerpunktpraxen auch neben den Gebührenordnungspositionen 03120 bis 03122
berechnungsfähig. Die entsprechende
Kodierung nach ICD-10-GM ist bei der
Überweisung anzugeben.
3. Die Gebührenordnungsposition
genannten Vertragsarzt zur spezialisierten Behandlung eines an HIV/AIDS-erkrankten Patienten gemäß
Abschnitt 30.10 in HIV-Schwerpunktpraxen auch neben den Gebührenordnungspositionen 03120 bis 03122
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Die Änderung der zweiten Anmerkung gilt analog für die Gebührenordnungsposition 04212.
In der 206. Sitzung erfolgten
Änderungen zur Gebührenordnungsposition 01800
Gebührenordnungsposition 01800
Treponemenantikörper-Nachweis
mittels TPHA/TPPA-Test
(Lues-Suchreaktion) und/oder
Immunoassay im Rahmen der
Die Veröffentlichung der vollständigen Beschlusstexte der genannten
Beschlüsse finden Sie im Deutschen
Ärzteblatt, Heft 51-52 vom 21.12.2009.
Kurz vor der Fusion mit der AOK
Berlin hat die AOK Brandenburg als
erste Primärkasse die Vergütungsvereinbarung und die Belegarztvereinbarung für das Jahr 2008 mit der KVBB
Damit hat die AOK auch für das
letzte Jahr der alten Vergütungswelt
der Anhebung der Gesamtvergütung
um die max. zulässige Steigerungsrate in Höhe von 0,64 Prozent zugestimmt. Der Punktwert für die extrabudgetär zu vergütenden Leistungen
blieb trotz der Höherbewertung im
EBM gleich und ist in Höhe von 4,2 ct
für Präventionsleistungen, die Leistungen des ambulanten Operierens,
die Substitutionsbehandlung, Arztanfragen und sogenannte „neue
Leistungen“ wie Akupunktur maßgeblich.
Gleichermaßen gilt dieser Punktwert für die im Jahr 2008 neu in den
EBM aufgenommenen und extrabudgetär zu vergütenden Leistungen
(Chlamydien-Screening; HautkrebsScreening nach GOP 01745, 01746,
10343, 10344) und die belegärztlichen
Leistungen, deren konkreter abrechnungsfähiger Umfang mit der AOK
Brandenburg in einem separaten
Vertrag geregelt werden konnte. Die
Belegarztvereinbarung ist Bestandteil
der beiliegenden Ergänzungslieferung
zum Vertragsordner.
Stützung des Mindestpunktwertes für
ausgewählte psychotherapeutische
Leistungen mit einem Betrag von
500 TEuro, sodass die Finanzierung
dieser Leistungen in ganz erheblichem Umfang durch die AOK Brandenburg gewährleistet wird. Ebenso
zu erwähnen ist die Förderung der
sozialpsychiatrischen Leistungen
durch floatende Zusatz-Punktwerte
und die Bereitstellung von Zuschlägen
für Wegepauschalen.
Die Aufsichtsbehörde muss dieser
Vergütungsvereinbarung noch
AUSGABE 2 / 2010 | Seite 15
Änderungen der Vergütung des
Für die Quartale I und II des vergangenen Jahres konnten sogar die
bereits honorarwirksam umgesetzten
Punktwerte vereinbart werden. Ab
dem III. Quartal 2009 wurde eine vereinfachte Regelung für die GOP 01750
bis 01758 verhandelt und auslastungsabhängig einheitliche Punktwerte vereinbart. Die Punktwerte für das Jahr
2009 sind Bestandteil der diesem Heft
beiliegenden Ergänzungslieferung
Ab dem Jahr 2010 gelten folgende
auslastungsabhängige Punktwerte für
die Vergütung der Leistungen nach
Abschnitt 1.7.3 EBM:
Die Vereinbarung zur Gesamtvergütung und zu arzt- und praxisbezogenen Regelleistungsvolumen für das
Jahr 2009 regelt u.a., dass die in der
Vereinbarung über die Vergütung des
Mammographie-Screenings festgelegten Punktwerte an die EBM-Punkt
zahlerhöhung anzupassen sind. Ziel
sollte dabei eine gleichbleibende Vergütungshöhe sein. Diese Anpassung
haben KVBB und Krankenkassen im
Land Brandenburg nunmehr vereinbart, wobei erreicht wurde, dass mindestens der Orientierungswert als
Vergütungspunktwert zum Ansatz
unter 40,5 %
ab 40,5 %
ab 50,5 %
ab 60,5 %
ab 70,5 %
GOP 01750 bis
GOP 01759
Die Vereinbarung der Punktwerte für
das Jahr 2010 befindet sich im Unterschriftsverfahren und wird nach
Unterzeichnung im Vertragsordner
Seite 16 | AUSGABE 2 / 2010
können, dass sich derzeit ein Hautkrebsvorsorge-Vertrag für Versicherte
der Techniker Krankenkasse im Unterschriftsverfahren befindet.
Da dieser Vertrag rückwirkend zum
1.1.2010 in Kraft treten soll, möchten
wir hiermit bereits über die Vertragsinhalte informieren:
Patienten haben laut Vertrag vom
20. bis zur Vollendung des 35. Lebensjahres alle zwei Jahre Anspruch auf
eine Hautkrebsvorsorge-Untersuchung bei Hautärzten, die ein anerkanntes Fortbildungsprogramm für
das Hautkrebsscreening absolviert
und die entsprechende Genehmigung
umfasst neben der Information des
Patienten über das Versorgungsangebot, die Anamnese, die körperliche
Untersuchung und die erstmalige
Hauttypbestimmung, ebenso die Beratung über das Ergebnis der Vorsorgemaßnahmen. Diese Leistungen sind in
den Patientenunterlagen zu dokumentieren. Bei anschließenden Maßnahmen, die aufgrund eines Verdachtes
oder des Vorliegens einer Krankheit
notwendig werden, handelt es sich
um kurative Behandlungen, die nicht
Gegenstand dieses Vertrages sind. Die
Auflichtmikroskopie ist ebenfalls nicht
In Bezug auf die Leistungsvergütung ist es gelungen, eine Pauschale
in Höhe von 25,62 Euro zu vereinbaren (SNR 94100). Dies entspricht dem
Honorar inkl. Zusatzpunktwert, welches für die vergleichbare EBM-Leistung bei Versicherten ab 35 Jahren
gezahlt wird. Die Praxisgebühr ist für
Leistungen im Rahmen dieses Vertrages nicht zu erheben.
Sobald das Unterschriftsverfahren
abgeschlossen ist, werden Sie darüber zeitnah in Kenntnis gesetzt.
AUSGABE 2 / 2010 | Seite 17
Teilnehmer an “AOK-Curaplan”:
Versicherte der AOK Berlin-Brandenburg, die an einem strukturierten
Behandlungsprogramm „AOK-Curaplan“ (DMP) teilnehmen, werden ab
dem 1.1.2010 von der Zahlung der Praxisgebühr bei allen an DMP teilnehmenden Haus- und Fachärzten weiterhin befreit.
Die Versicherten erhalten eine Curaplan-Befreiungskarte zum Nachweis
für den Erlass der Praxisgebühr, die
ab Beginn der Teilnahme (frühestens
ab 1.1.2010) bis aktuell 30.6.2010 gilt.
Für die Kennzeichnung in der Abrechnung ist zu beachten:
• Wie bisher ist die vorgesehene
Symbolnummer (SNR 80040)
• Überweisungen für den
Versicherten können nach den
Regelungen des Bundesmantelvertrages – Ärzte (BMV-Ä) sowie
des jeweiligen DMP-Vertrages
weiterhin ausgestellt werden.
Diese Befreiung von der Praxisgebühr gilt ausschließlich bei allen an
DMP teilnehmenden Haus- und Fachärzten der ambulanten vertragsärztlichen Versorgung mit Ausnahme von
Psychotherapeuten und dem allgemeinen ärztlichen Bereitschaftsdienst.
Weiterführung Diabetikerversorgung
Wie in „KV-intern“ 1/2010 informiert, vergüten die Krankenkassen
auch im 1. Halbjahr 2010 die Leistungen der Diabetes-Schwerpunktpraxen
in Höhe von 75 Prozent der bis 2008
nach dem Strukturvertrag gezahlten
Pauschalen. Ausnahme: die weiterhin
zu 100 Prozent vergüteten Patientenschulungen.
Seite 18 | AUSGABE 2 / 2010
Diese Vergütungssätze gelten gleichermaßen für die Versorgung der
heilfürsorgeberechtigten Polizeivollzugsbeamten.
Stichprobenprüfung der ärztlichen Dokumentation
Die zum 1. April 2009 in Kraft getretene Ultraschall-Vereinbarung regelt
u. a., welche Inhalte (Indikation,
Befund, Diagnose, etwaige Konsequenzen) aus der Routinedokumentation mindesten hervorgehen müssen
(siehe § 10 Abs. 2 ff).
Diese Angaben werden einschließlich der dazugehörigen Bilddokumentation hinsichtlich der Nachvollziehbarkeit und Vollständigkeit im Rahmen von Stichprobenprüfungen
durch die Kassenärztliche Vereinigung
überprüft (§ 11 der Ultraschall-Vereinbarung).
„Sonographie“ weist noch einmal auf
die Beurteilungskriterien der schriftlichen und bildlichen Dokumentation hin.
Aus der ärztlichen Dokumentation
müssen hervorgehen:
• Untersucheridentifikation
• Untersuchungsdatum
• Fragestellung bzw. Identifikation
• ggf. eingeschränkte
Untersuchungsbedingungen bzw.
• organspezifische Befundbeschreibung, außer bei Normalbefunden
• (Verdachts-)Diagnose
• abgeleitete diagnostische und /
oder therapeutische Konsequenzen und / oder abgeleitetes
anderweitiges Vorgehen
Die Bilddokumentation muss mindestens umfassen:
• die Inhalte nach Anlage III
Nummer 6 der UltraschallVereinbarung
• bei Normalbefund: Darstellung
von einer oder mehreren
geeigneten Schnittebenen zur
Belegung des Normalbefundes im
Sinne der Fragestellung
(nur bei B-Modus)
• bei pathologischem Befund:
Darstellung in 2 Schnittebenen
oder – wenn dies nicht möglich ist
– in einer Schnittebene
Die schriftliche Dokumentation im
Rahmen der Schwangerschaftsbetreuung erfolgt entsprechend der Mutterschafts-Richtlinien. Die schriftliche
Dokumentation der sonographischen
Früherkennungs-Untersuchung der
Säuglingshüfte hat gem. Anlage V der
Ultraschall-Vereinbarung zu erfolgen.
Frau C. Hinze, Tel. 0331/23 09 319
AUSGABE 2 / 2010 | Seite 19
Während einige Servicedienstleister
bereits Aufforderungen zum Kauf von
zertifizierten Kartenlesegeräten an
ihre Ärzte verschicken, wird im
Gesundheitsministerium und in der
gematik noch immer über das Für und
Wider der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte diskutiert.
Die Ärztezeitung berichtete in der
Ausgabe vom 31.1.2010 von einer Stellungnahme des Gesundheitsministers
Dr. Philipp Rösler, in der er gegenüber
seinem nordrhein-westfälischen
Amtskollegen klar stellt, dass er auf
einen raschen Basis-Rollout der elektronischen Gesundheitskarte, kurz
eGK, drängt, gleichzeitig aber an seinem Moratorium für medizinische
Anwendungen (unter anderem das
elektronische Rezept) festhält.
Nach der Auffassung des Gesundheitsministers soll bei der Einführung
der Karte zunächst das Versichertendatenmanagement (bisherige Funktionalität der Krankenversichertenkarte), die Notfalldatenspeicherung
und die Möglichkeit der sicheren
Kommunikation realisiert werden.
Trotz dieser grundsätzlichen Positionierung des Gesundheitsministeri-
ums können keine konkreten Aussagen zur Einführung der Karte in den
einzelnen Regionen getroffen werden. Die bisherige Planung der
gematik für die Einführung der
eGK in Brandenburg für Februar/
März 2010 wurde komplett verworfen, die Planungen für einen neuen
Ausgabetermin sind noch nicht abgeschlossen.
Selbst die Verhandlungen zu den
mit dem Basis-Rollout in Zusammenhang stehenden Förderungen der
Kartenlesegeräte verliefen im Dezember 2009 ergebnislos, so dass derzeit
keine konkreten Aussagen über die
Höhe und den Umfang der Förderung
getroffen werden können. Ein neuer
Termin zur Verhandlung der Bezuschussungen zwischen den Spitzenverbänden der Krankenkassen und
der KBV steht bisher noch aus.
Zusammenfassend sollte daher,
soweit es nicht unbedingt notwendig
ist, auf den Erwerb neuer Kartenlesegeräte zurzeit verzichtet und die
weitere Entwicklung bei der Einführung der eGK abgewartet werden. An
dieser Stelle werden wir natürlich
über alle Änderungen umfassend
Siehe auch Info-Kasten auf Seite 21
Seite 20 | AUSGABE 2 / 2010
Hinter der Abkürzung verbirgt sich die Gesellschaft für Telematikanwendungen im Gesundheitswesen.
Sie wurde von den Spitzenorganisationen des deutschen Gesundheitswesens zum 11.Januar 2005 gegründet. Seit dem 1. Juli 2008 hat die gematik folgende Gesellschafterstruktur: GKV-Spitzenverband, Deutscher Apothekerverband, Bundesärztekammer, Bundeszahnärztekammer, Deutsche Krankenhausgesellschaft, Kassenärztliche Bundesvereinigung, Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung, Verband der privaten Krankenversicherung.
Aufgabe der gematik ist die Einführung, Pflege und Weiterentwicklung der
elektronischen Gesundheitskarte und ihrer Infrastruktur. Dafür entwickelt sie
eine einheitliche IT-Architektur und darauf aufbauende Telematik-Module.
Aufgrund des fortbestehenden Versorgungsengpasses bei Radionukliden ist es weiterhin zur Sicherstellung
der Versorgung der Patienten mit therapieentscheidenden nuklearmedizinischen Untersuchungen erforderlich,
dass als Substitut für stark radionuklidverbrauchende Knochenszintigraphien mit 99m-Technetium Positronen-Emissions-Tomographien (PET)
mit radioaktiven Fluorverbindungen
Der Bewertungsausschuss hat
daher in seiner 211. Sitzung seine
Überbrückungsregelung vom 1.1.2010
bis vorläufig zum 30.6.2010 verlän-
gert. Das betrifft die Vergütung der
PET-Untersuchung mit 18-Fluorid mit
der bundeseinheitlichen Gebührenordnungsposition 88738.
Die vollständige Durchführungsempfehlung entnehmen Sie bitte dem
Deutschen Ärzteblatt, Heft 4 vom
AUSGABE 2 / 2010 | Seite 21
Aktuell im Gespräch mit Hartmut Uhl,
ehrenamtlicher Richter am Sozialgericht Potsdam
Herr Uhl, Sie sind einer von
insgesamt 17 brandenburgischen Ärzten und Psychotherapeuten, die sich ehrenamtlich zumindest ein
stückweit der Juristerei verschrieben haben. Warum?
Ich bin froh, in einem
Rechtsstaat zu leben und
möchte das geltende Sozialrecht besser kennen lernen und an dessen Umsetzung mitwirken.
Welche Eigenschaften muss man für
solch eine Tätigkeit mitbringen?
Geduld, Abstraktionsvermögen, Kompromissfähigkeit.
In welchen Verfahren kommen Sie zum
In Verfahren, die das Kassenarztrecht
betreffen: Honorare, Zulassungen,
Etwa vier Mal jährlich, aber das ist von
Jahr zu Jahr verschieden.
Gefragt ist ja wohl vor allem Ihr Sachverstand als zugelassener Psychotherapeut. Wie ist das, wenn man dann im
Sozialgericht den eigenen Kollegen
gegenüber sitzt?
Seite 22 | AUSGABE 2 / 2010
Gefragt ist oft der Sachverstand als
Mitglied einer KV.
Wie und auf welchen Gebieten muss
sich ein ehrenamtlicher Richter weiterbilden?
In den relevanten Fragen des Kassenarztrechts. Dazu gehören das Studium der Zeitschriften, die von den Körperschaften herausgegeben werden
und auch die Teilnahme an der einmal
jährlich stattfindenden Fortbildung
Richter, die in meinem Falle von den
norddeutschen KVen organisiert wird
und ein Wochenende in Anspruch
Sind Sie als Psychotherapeut besonders gut geeignet für dieses Ehrenamt?
Das vielleicht nicht. Aber Psychotherapeuten haben Übung darin, sich
auch in spezielle Konflikte schnell
Vielen Dank für dieses kurze Gespräch
Dank und Anerkennung an all jene, die zurzeit als
ehrenamtliche Richter am Sozialgericht und
Landessozialgericht tätig sind
Name / Fachrichtung
Dr. med. Hans-Joachim Lüdcke
FA für Haut- u. Geschlechtskrankheiten
Dr. med. Sigrun Voß
Dr. med. Helga Wellmann
Dr. med. Ulrich Zeisler
Dipl.-Psych. Hartmut Uhl
Dipl.-Med. Marlis Müller
Berufung noch nicht erfolgt
AUSGABE 2 / 2010 | Seite 23
„Hausarztbasiertes Palliativnetz“
Am 22. Januar 2010 haben Hausund Fachärzte aus Potsdam und Potsdam/Mittelmark gemeinsam mit den
Schmerztherapeuten das „Hausarztbasierte Palliativnetz“ (HPN) gegründet.
Es fußt auf den Erfahrungen einer
langen und fruchtbaren Zusammenarbeit am häuslichen Krankenbett von
Krebspatienten. Zu den Gründungsmitgliedern zählen 14 Hausärzte, je zwei
Internisten und Anästhesisten sowie
eine ärztliche Psychotherapeutin.
Da seit der Einführung neuer
gesetzlicher Regelungen die häusliche
Palliativversorgung durch die Krankenkassen in Potsdam für Palliativpatienten sehr willkürlich und nicht
nachvollziehbar vergütet wird, sehen
wir uns zu diesem Schritt gezwungen,
um das bisher Erreichte zu erhalten
Derzeit arbeitet eine Gruppe von
Berliner und Brandenburger Schmerz-
Seite 24 | AUSGABE 2 / 2010
therapeuten gemeinsam an einem
Therapiepfad „Tumorschmerz“. Diese
Erkenntnisse sollen übernommen und
auf andere Symptome der Palliativmedizin erweitert werden. Intensiv wird
an einem Konzept für die komplexe
Palliativversorgung von Krebspatienten im Land Brandenburg gearbeitet.
Dieses Konzept soll am 10.3.2010
auf dem Aktionstag „Tumorschmerz“
in Potsdam vorgestellt werden.
Interessenten sind gerne zu dieser
Veranstaltung, die unter dem Motto
„Ehrfurcht vor dem Leben“ stattfindet, eingeladen. Ebenso können sich
die an einer aktiven Mitarbeit Interessierten gerne unter der E-Mail Adresse: aoz-potsdam@t-online.de melden.
Dr. Knud Gastmeier,
Gründungsmitglied des HPN
Informationsmaterial für Arztpraxen zu
den Qualitätsberichten der Krankenhäuser
Krankenhäuser sind gesetzlich verpflichtet, alle zwei Jahre Qualitätsberichte zu veröffentlichen, in denen sie
über ihre Strukturen, Leistungen und
den Stand der Qualitätssicherung
informieren. Diese Angaben werden
im Internet zur Verfügung gestellt:
Neben einer Version im pdf-Format
mit Daten zu den einzelnen Kliniken
(erreichbar über die Internetportale
der jeweiligen Krankenhäuser) gibt es
zudem die Möglichkeit, über verschiedene Suchmaschinen die Qualitätsinformationen der Krankenhäuser zu
Dazu teilt die KBV in einem Rundschreiben mit:
„Um den Bekanntheitsgrad dieser
Qualitätsberichte in der Öffentlichkeit
zu erhöhen, hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) ein Informationsfaltblatt und ein Poster entwickelt, die zur Nutzung z.B. in den Arztpraxen geeignet sind.”
www.g-ba.de/informationen/
beschluesse/1066/
AUSGABE 2 / 2010 | Seite 25
KBV-Messe präsentiert Konzepte, Diskussionsrunden, Vorträge
und Seminare zur Patientenversorgung
Vom 29. bis 31. März 2010 stellen
sich in der Berlin-Brandenburgischen
Akademie der Wissenschaften rund
30 innovative bundesweite und regionale Projekte zu Versorgungsinnovationen auf der ersten KBV-Messe vor.
Sie vermittelt einen Überblick über
den sich rasch entwickelnden Vertragsmarkt für neue Versorgungsstrukturen.
KBV-Chef Dr. Köhler und der Staatssekretär des Bundesgesundheitsministeriums, Daniel Bahr (FDP), eröffnen die Veranstaltung mit einem
sogenannten Impulsdialog. Mit ihnen
diskutieren im Anschluss die gesundheitspolitischen Sprecher der Parteien
sowie Patienten- und Ärztevertreter
zum Thema „Versorgungsinnovationen für alle!?“.
Daneben gibt es eine Industrieausstellung, auf der gewerbliche Anbieter die Möglichkeit haben, spezifische
Programm, Anmeldung,
Neue Wege Kommentar
Mit Vorschusslorbeeren soll man
vorsichtig sein, trotzdem: Glückwunsch! Das Vorhaben der KBV, Ende
März eine Messe zu neuen, innovativen Versorgungsangeboten ins Leben
zu rufen, ist ein ebenso interessanter
wie dringend notwendiger Schritt.
Seit Jahren wissen wir, dass mit den
alten Strukturen die Herausforderungen der Zukunft in der medizinischen
Seite 26 | AUSGABE 2 / 2010
Versorgung nicht mehr zu meistern
sind. Seit Jahren tun wir uns zugleich
schwer, Bewährtes zu hinterfragen,
anzupassen oder gar grundlegend zu
Dabei haben sich im Kleinen viele
Modelle entwickelt und bereits etabliert, die es verdienen, einem größeren Publikum gezeigt und erklärt zu
werden. Insofern trifft die KBV-Messe
den Nerv der Zeit. Denn eines ist
unstrittig, Neues setzt sich nur
schwerlich im Verborgenen durch, es
benötigt vielmehr Öffentlichkeit, Partner, Nachahmer, Unterstützer. Und es
benötigt Diskussionen.
Auch dazu bietet die Messe in Form
von Seminaren und Workshops viele
Gelegenheiten. Wenn der KBV-Chef
Köhler feststellt, dass „Krankenkassen, Ärzte und Politikvertreter ein
Überblick über den sich rasch entwickelnden Vertragsmarkt für Versorgungsinnovationen verschafft wer-
den soll“, dann verdeutlicht dies
zugleich den Anspruch des KV-Systems, dafür Motor zu sein.
Apropos. Gerade die KVBB hat diesen Anspruch schon des Öfteren mit
vielen konkreten Beispielen bewiesen. Man denke dabei nur einmal an
die Ansätze integrierter Versorgung in
einigen Regionen, an das jüngste
Joint Venture mit der AOK oder solche innovativen Vertragsstrukturen
wie ProMed plus.
AUSGABE 2 / 2010 | Seite 27
In neuer LAGO-Broschüre berichten Betroffene und Angehörige
„Mein Leben hat sich insofern geändert, als dass ich jetzt intensiver lebe.
Viele Dinge, über die ich mich früher
aufregte, sind mir inzwischen nicht
mehr so wichtig. … Früher nahm ich
den Stress oft mit nach Hause. Inzwischen ist das anders“, sagt Ariane
Biok-May. Die 42-Jährige hat NonHodgkin-Lymphom. Offen und ehrlich
berichtet sie in der Broschüre „Unser
Leben mit Krebs. Betroffene machen
Mut“ über ihre Erkrankung. Wie sie
damit klarkommt und ihre Familie.
Die Broschüre ist ein Gemeinschaftswerk der Landesarbeitsgemeinschaft Onkologische Versorgung
Brandenburg (LAGO) und des Deutschen ILCO Landesverbandes BerlinBrandenburg. Auf 56 Seiten kommen
darin Menschen zu Wort, die Krebs
haben; vom ehemaligen brandenbur-
gischen Ministerpräsident, Manfred
Stolpe, bis hin zur Abiturientin Anika
Sie beschreiben, wie sich ihr Leben
durch die Krankheit geändert hat,
reden über ihre Wünsche, ihre Ängste
und ihren Willen, sich vom Krebs nicht
unterkriegen zu lassen. Wie sich die
Erkrankung der Mutter, des Ehemanns, der Tochter auf die Familie
auswirkt, schildern der Sohn, die Ehefrau, die Mutter der Betroffenen.
Die Broschüre kann gegen eine
Schutzgebühr von fünf Euro bei der
LAGO bestellt werden.
Telefon: 0331 / 270 71 72,
Selbsthilfeorganisation für Stomaträger und Menschen mit Darmkrebs,
Seite 28 | AUSGABE 2 / 2010
Planungsbereich Barnim
Planungsbereich Brandenburg
Stadt / Potsdam-Mittelmark
Dr. med. Peter Wagner)
Planungsbereich Cottbus
G.-Hauptmann-Str. 15/Süd 10
Dipl.-Med. Yvonne Graßmel
FÄ für Innere Medizin/HA
Dipl.-Med. Annelie Lange)
Dipl.-Med. Sybille Wegener
Planungsbereich Frankfurt Stadt/
Dr. med. Jan Fleck
Dr. med. Ute Trautwein)
Dr. med. Anke Schulze
AUSGABE 2 / 2010 | Seite 29
Dr. med. Anita Sach
FÄ für Innere Medizin/HÄ
FA für Innere Medizin/Angiologie
Anita Sach)
Planungsbereich Oberhavel
Dr. med. Angelika Gericke
FA für Innere Medizin/HA
16552 Mühlenbecker Land/Schildow
Dipl.-Med. Barbara Zywica)
Seite 30 | AUSGABE 2 / 2010
Dipl.-Med. Christine Oeter
(Jobsharing mit
Dr. med. Werner Zade)
Planungsbereich Teltow-Fläming
(Jobsharing mit Dr. I. MühlinghausSchmidt-Tophoff)
14959 Trebbin/OT Schönhagen
FA für Psychosomatische Medizin und
Dipl.-Psych. Susanne Hofmann
(Nachstehende Entscheidungen haben
noch keine Bestandskraft erlangt, sodass
dagegen noch Widerspruch eingelegt
bzw. Klage erhoben werden kann.)
Facharzt für Allgemeinmedizin in Jüterbog
Poliklinik Ernst von Bergmann in Potsdam
Genehmigung zur Anstellung von:
Univ. Prof. Dr. med. Franz Xaver Kleber
AUSGABE 2 / 2010 | Seite 31
Dr. med. Jan Brödemann
gem. § 95 Abs. 1 SGB V
ten in zugel. Einrichtungen nach § 95
Abs. 1 bzw. § 311 Abs. 2 SGB V auf dem
Gebiet der Diabetologie für die Zeit vom
01.02.2010 bis zum 31.03.2012.
Zweigpraxen gem. § 24 Abs. 3
und 4 Ärzte-ZV
Med. Einrichtungsgesellschaft mbH
Zweigpraxis in Forst durch
OGD GmbH MVZ Neuruppin II
GmbH, MVZ Neuruppin
Zweigpraxis in Kremmen/OT Sommerfeld
durch Maja Mischkewitz
MVZ im Oberlinhaus in Zossen
Dr. med. Eva-Maria Grella
neue Adresse: Bahnhofstr. 10
Dr. med. Rolf-Bernd Radke
Facharzt für Innere Medizin an der AHK
Klinik Wolletzsee in Angermünde/
ermächtigt gem. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV auf
Überweisung von zugel. Ärzten sowie Ärz-
Seite 32 | AUSGABE 2 / 2010
Matthias Mierke
Geburtshilfe in Beeskow
neue Adresse: Bodelschwinghstr. 46/47
neue Adresse: Förster-Funke-Allee 108
In der Ausgabe 1/2010 auf Seite 42
haben wir Herrn Dipl.-Psych. Winfried
Sennerich leider einen falschen
Vornamen verpasst.
Bewerbungsfrist bis 12.4.2010
Frankfurt (Oder)/St./
Bewerbungsfrist bis 11.3.2010
Medizin/Nephrologie
Innere Medizin/Facharzt Dahme-Spreewald
Innere Medizin/Facharzt Brandenburg a.d. Havel/St./
Brandenburg a.d. Havel/St./
AUSGABE 2 / 2010 | Seite 33
Friedrich-Engels-Str. 103/104
14473 Potsdam, einzureichen.
Seite 34 | AUSGABE 2 / 2010
Karin Rettkowski Tel.: 0331/2309-320
Tel.: 0331/2309-321
Praxisbörse) entnehmen oder
persönlich erfragen unter der
Rufnummer 0331/2309-320/321
Zweiter Tag der Niedergelassenen
Nach der gelungenen Premiere auf
dem Hauptstadtkongress im vergangenen Jahr, laden Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und die Kassenärztlichen Vereinigungen am 7. Mai
2010 erneut zum Tag der Niedergelassenen ins Berliner ICC ein.
Er ist Teil des Deutschen Ärzteforums im Rahmen des Hauptstadtkongresses und widmet sich speziell den
Anliegen der Niedergelassenen. Neben
der politischen Diskussion können sich
Vertragsärzte, -psychotherapeuten
und ihr Praxispersonal in Info-Veranstaltungen weiterbilden, bei der Speaker's Corner rhetorischen Schlagabtauschen lauschen oder auf dem InfoMarkt der KVen mehr über den Service
ihrer Standesorganisation erfahren.
Für die Teilnahme am Tag der Niedergelassenen erhalten Vertragsärzte
und -psychotherapeuten sechs Fortbildungspunkte. Der Eintritt ist für sie
und ihr Praxispersonal frei.
„Der Arzt im Wandel:
Unter diesem Motto steht die politische Diskussionsveranstaltung. KBVChef Dr. Andreas Köhler diskutiert u.a.
mit Prof. Karl Lauterbach, gesundheitspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, und Dr. Cornelia Goesmann, Bundesärztekammer-Vizepräsidentin.
„73b: Monopol oder Monopoli“ und
„Ärztemangel: Alles nur falsch verteilt?“ sind nur zwei der brisanten Themen, mit denen sich die Redner auseinandersetzen. Dem rhetorischen
Kreuzfeuer stellen sich u. a. KBV-Vize
Dr. Carl-Heinz Müller und vdek-Vorstandschef Thomas Ballast.
Aktuelle Themen rund um die niedergelassene Praxis stehen im Mittelpunkt. Dabei ist sowohl etwas für das
Praxispersonal – „Medizinprodukte
hygienisch richtig aufbereiten“ – als
auch für den Praxischef – „Die neuen
ambulanten Kodierrichtlinien“.
Info-Markt der KVen
An allen drei Kongresstagen stehen
Experten aus den KVen zum persönlichen Gespräch bereit. Themen wie
Sicherstellung, Honorar, Arzneimittel
und Qualität stehen im Fokus.
www.tag-der-niedergelassenen.de
AUSGABE 2 / 2010 | Seite 35
Die Übersicht enthält die Entscheidungen des Landesausschusses per 2.2.2010 für die Arztgruppen in den
jeweiligen Planungsbereichen bis einschließlich des Beschlusses Nr. 21/10.
Bitte beachten Sie dazu den Info-Kasten auf Seite 37.
Seite 36 | AUSGABE 2 / 2010
•Aus privaten Gründen suche ich für
meine besteingeführte Landarztpraxis eine(n) Arzt bzw. Ärztin für Allgemeinmedizin oder auch ein Paar.
Die Praxis befindet sich in einer landschaftlich sehr reizvollen Gegend mit
hohem Freizeitwert und optimalen
Bedingungen für Heim und Familie,
ca. 60 Fahrminuten nördlich von
Es erwartet sie ein freundliches, engagiertes und kompetentes Praxisteam,
eine moderne Praxisorganisation und
-ausstattung sowie hervorragende
Chiffre: 10/02/02
•HNO-Praxis wegen Erkrankung zu
verkaufen, technische Ausstattung:
modernster Standard, flexible Optik.
Leistungsspektrum: alle konservativen Untersuchungsmethoden, OP
möglich. Niederlassung seit 1993,
ca. 1.000-1.200 Fälle/Quartal, Praxisgröße ca. 200 qm, 2 Mitarbeiter
Kontakt: ziegler.karl@gmx.net
•Kleine Landarztpraxis in Gerswalde
(Toscana des Nordens) sofort abzugeben. Der Ort bietet städtische Infrastruktur, gute Verkehrslage (BerlinOstsee). Beteiligung an wunderschönem Jagdrevier möglich.
Chiffre: 10/02/06
•Wir suchen zur Erweiterung unseres
Teams Fachärztin/Facharzt für Innere
oder Allgemeinmedizin für eine große
hausärztliche Praxis in Cottbus. Wir
bieten eine umfangreiche apparative
Ausstattung, attraktive Bedingungen
und vielfältige individuelle Entwicklungsmöglichkeiten.
Chiffre: 10/02/05
Info-Kasten zu Planungsbereichen
dass gemäß Bedarfsplanungs-Richtlinie Planungsbereiche innerhalb des Bezirks der Kassenärztlichen Vereinigung, in welchen bereits ein Versorgungsanteil von 10 v.H. ausgeschöpft ist, für die Ausschöpfung des Versorgungsanteils von 20 v.H. solange außer
Betracht bleiben, bis in den übrigen Planungsbereichen des Bezirks ein Versorgungsanteil
von mindestens 10 v.H. erreicht wird. Derzeit besteht ausschließlich im Planungsbereich
Uckermark ein Versorgungsanteil von unter 10 v.H..
AUSGABE 2 / 2010 | Seite 37
Gynäkologin sucht Praxis oder KV-Sitz
in Potsdam zur Übernahme.
Chiffre: 10/02/04
Hausärztliche Gemeinschaftspraxis in
Potsdam-Waldstadt, Allgemeinmedizin/Innere Med. (Hausärztin), Sonografie, Naturheilverfahren, Akupunktur, Chirotherapie, 3 Sprechzimmer,
mit Straßenbahn/Bus sehr gut erreichbar, Regionalbahn Potsdam-Rehbrücke, sucht Weiterbildungsassistent
Allgemeinmedizin. (WeiterbildungsErmächtigung vorhanden).
Chiffre: 10/02/01
UB Qualitätssicherung/Sicherstellung der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg
Seite 38 | AUSGABE 2 / 2010
Hautärztin sucht im Berliner Umland
eine Anstellungsmöglichkeit in Teilzeit
an einem MVZ.
Chiffre: 10/02/03
Verkaufe zwei Mauser-Karteisschränke, 135x53x60 cm sowie diverses
Kleininstrumentarium (Pinzetten,
Scheren etc.).
Kontakt: dr.peter.zuhrt@arcor.de
Fax: 0331/2309-383
4. Informationstag für Existenzgründer
Frau M.-D. Gereke, FÄ f. Innere Medizin
Frau Dr. med. K. Pralle, FÄ f. Innere Medizin
Borreliose und andere durch Zecken übertragbare Krankheiten
Herr Dr. med. T. Talaske, FA f. Mikrobiologie/
AUSGABE 2 / 2010 | Seite 39
Vernetzung u. elektronische Kommunikation
– Intranet „DatenNerv“ und „KV-SafeNet“
Dipl.-Inform. S. Friedrich, Dipl.-Ing. K.-U. Krüger
Mitarb. d. Unternehmensbereichs IT der KVBB
Frau K. Nakonz, Anwendungsberaterin,
Frau K. Rolbietzki, Anwendungsberaterin,
Stressmanagement – Stressbewältigung
Frau M. Mühle, Lehrrettungsassistentin
Strukturiertes Schulungsprogramm für insulinpflichtige Diabetiker (ZI)
geändert in Neuer Termin
Sa 05.06.2010 Mi 09.06.2010
Mi 09.06.2010 Sa 12.06.2010
09.00-17.00 Uhr 14.00-20.00 Uhr
15.00-20.00 Uhr 09.00-15.00 Uhr
Seite 40 | AUSGABE 2 / 2010
Erstes Potsdamer
8. Fachtagung für Medizinische
und Zahnmedizinische Fachangestellte/Zahnarzthelferinnen
Bergmann Klinikum
Priv.-Doz. Dr. med. Anja
Liekfeld, FEBO
Tel.: 0331/ 2415101
Fax: 0331/ 2415110
Oberstufenzentrum Gesundheit,
Schwyzer Straße 6-8,
50 Euro, Azubi 30 Euro
60 Euro, Azubi 40 Euro
Fachberufe e.V.,
Tel.: 030/6226363
Kaeptn.helmchen@tonline.de
Tel.: 030/8249650
Bir.kue@arcor.de
20.02.2010, danach im
AUSGABE 2 / 2010 | Seite 41
Psychosomatik-Kurs (80 Stunden)
(einschl. Farbcodierung)
DGKN-, KV- und DEGUM-anerkannt
Der Abschluss- und der Aufbaukurs
beziehen sich nur auf
hirnversorgende Gefäße.
Seite 42 | AUSGABE 2 / 2010
Intensivkurs für KV-Zulassung
(GNR 35100/35110)
MR Prof. h. c. Dr. med. habil.
Dr. med. E. Becker
DEGUM-Seminarleiterin
Berlin, am St. Gertrauden
MR Prof. h. c. Dr. med.
habil. H. Eichhorn
Tel.: 033841/30172
Fax: 033841/30173
Christa Kaindlbauer
Tel./Fax: 030-86207565
info@dopplerkurs.de
Seminar „Hautkrebsscreening“
Aufgrund der großen Nachfrage bieten wir für Hausärzte wieder ein
Seminar zum Hautkrebsscreening an. Diese Fortbildung berechtigt Sie, die
Früherkennungsuntersuchung als GKV-Leistung abzurechnen.
Das Seminar findet in der Landesgeschäftsstelle der KVBB,
Gregor-Mendel-Straße 10/11, statt.
Die Teilnahmegebühr beträgt 120 Euro exklusive Schulungsmaterial.
Das Schulungsmaterial kann auf Wunsch für 70 Euro von uns bestellt oder
direkt über den Deutschen Ärzteverlag bezogen werden.
KVBB/ Frau Döbel,
Tel. 0331-2309-426
6. Mitteldeutsche Fortbildungstage für Ärztinnen und Ärzte
am 12. und 13.03.2010 in Leipzig
Parallel dazu findet der 6. Mitteldeutsche Medizinrechtstag statt. Als besonderen Service haben wir geplant, allen Teilnehmern der Veranstaltung kostenfrei die neuen Patientenverfügungsformulare anzubieten.
Weitere Informationen finden Sie unter www.mcg-online.de
AUSGABE 2 / 2010 | Seite 43
+ + Vorankündigung + + + Vorankündigung + +
38. Workshop Pharmakotherapieberatung am 17.03.2010 in Berlin
Gebäude des Gemeinsamen Bundesausschusses
Für Mitglieder der KV Brandenburg keine Teilnahmegebühr
Ärztekammer Berlin, 7 Punkte , Kategorie A (beantragt)
- Neue Arzneimittel 2009/2010 – Relevanz für den Praxisalltag
- Nutzenbewertung neuer Arzneimittel
- Paradigmenwandel in der Rheumatologie
- Innovative Diabetestherapie und Rheumatherapie
Weitere Informationen zum Programm sowie zur Anmeldung erhalten Sie
unter: info@mcg-online.de oder 0341 – 48 09 229
MEINHARDT CONGRESS GmbH l Marpergerstr. 27 I 04229 Leipzig I
Tel.: 0341 – 48 09 220 I info@mcg-online.de
Nächste Beratung der Vertreterversammlung
Die nächste Beratung der Vertreterversammlung der KV Brandenburg findet
am 26. März 2010 in der Landesgeschäftsstelle der KVBB,
Gregor-Mendel-Str. 10 in Potsdam statt.
Die Veranstaltung ist für Mitglieder der KVBB öffentlich.
Seite 44 | AUSGABE 2 / 2010
Martin Bohl-Bühler,
Dr. med. Dirk Bustian,
Dipl.-Med. Andrea Clemenz,
Rüdersdorf b. Bln.
Dr. med. Jörg Dedow,
Dipl.-Med. Jörg-Renée Espe,
Dr. med. Anette Gohlke,
Dr. med. Andrea Hebert,
Dr. med. Evelyn Jannasch,
Heiligengrabe/OT Blumenthal
Dr. med. Christoph Jasniak,
Dipl.-Psych. Raina Kalwatz,
Uthard Kunz,
Dipl.-Med. Eleonore Latte,
Dr. med. Gottfried Leitenberger,
Dr. med. Christiana SchauerPetrowskaja,
Dipl.-Psych. Margit Schwab,
Dr. med. Jens Wegener,
Dr. med. André Werner,
Dr. med. Susanne Wiegank,
Neuruppin/OT Alt Ruppin
Dr. med. Gerhard Dannehl,
Saskia Hartmann,
Dr. med. Boris Herkner,
Prof. Dr. med. Joachim Kropp,
Dr. med. Irmtraud Kühne,
Dr. med. Edith Müller,
Dr. med. Manfred Raffenberg,
Monika Röder,
Neuenhagen bei Bln.
AUSGABE 2 / 2010 | Seite 45
Heidrun Eberle,
Dr. med. Hans-Jürgen Knoth,
Prof. Dr. med. Hartmut Lobeck,
Elke Reißig,
Dr. med. Frank Steinborn,
Dr. med. Ernst Wilhelm Fielitz,
Silke Werner,
Dr. med. Margrit Eckstein,
Dr. med. Rita Fürstenau,
Dr. med. Christel Hentschke,
MR Lutz Koster,
MR Dr. med. Gisbert Lehmann,
Dr. med. Hans-Heiner Schildbach,
Königs Wusterhausen/OT Senzig
Seite 46 | AUSGABE 2 / 2010
Dr. med. Hans-Peter Smitka,
Dr. sc. med. Ulf Meinel,
Mühlenbecker Land/Mühlenbeck
Dipl.-Med. Christa Vieweg,
Dr. med. Ekkehart Weber,
MR Dr. med. Dieter Weinreich,
Dr. med. Roselies Schön,
Dr. med. Hans Teichmann,
Prof. Dr. med. Hans Guski,
MR Dr. med. Erhard Grieger,
Bernau bei Bln./OT Schönow
Dr. med. Renate Loth,
Dr. med. Rudolf Popp,
AUSGABE 2 / 2010 | Seite 47
Seite 48 | AUSGABE 2 / 2010
“Psst, Herr Kollege! - Ich hätte da noch eine Januar-Ausgabe von “KV-intern”!!!”
KV-Intern 2/2010
KV-Intern ist das monatliche Mitteilungsblatt der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg. Sie finden hier die neuesten Ausgaben.

References: § 9
 § 3
 § 115
 § 3
 § 137
 § 10
 § 95
 § 95
 § 311
 § 24
 § 31