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Timestamp: 2018-01-24 00:00:03+00:00

Document:
Vorbericht zum Haushaltsplan des Kreises Schleswig-Flensburg
- Haushaltsjahr 2003 -
Bevölkerungsentwicklung und Kreisgebiet
Übersicht über die Rechnungsergebnisse
Entwicklung der Steuereinnahmen, Finanzzuweisungen und Umlagen
Übersicht über die Entwicklung der Schulden
Übersicht über die übernommenen Bürgschaften, Verpflichtungen aus Gewährverträgen sowie Rechtsgeschäften, die diesen wirtschaftlich gleichkommen
Übersicht über den voraussichtlichen Stand der Rücklagen
Entwicklung der Gebühren, Entgelte und zweckgebundenen Abgaben
Übersicht über die Entwicklung der wichtigsten Ausgabearten
Übersicht über die Maßnahmen zur Haushaltskonsolidierung
Übersicht über die Zuweisungen und Zuschüsse an Verbände und Vereine
Im Haushaltsjahr 2003 geplante Investitionen und Investitionsförderungsmaßnahmen
Abweichungen vom Finanzplan
Freier Finanzspielraum
Die Wirtschaftsergebnisse aller kostenrechnenden Einrichtungen
Übersicht über die Sondervermögen, Zweckverbände und Gesellschaften
Übersicht über die Erfolgs- und Finanzlage einschl. der Schulden der Sonder- und Treuhandvermögen, der Zweckverbände und Gesellschaften mit mehr als 25% Kreisbeteiligung
1. BEVÖLKERUNGSENTWICKLUNG UND KREISGEBIET
Der Kreis Schleswig-Flensburg ist am 24. März 1974 aufgrund des 3. Gebietsneuordnungsgesetzes vom 03.07.1973 - GVOBl. Schl.-H. S. 268 - gebildet worden und umfasst das Gebiet der ehemaligen Kreise Schleswig und Flensburg-Land. Die Wohnbevölkerung in den beiden ehemaligen Kreisen hat sich, zusammengefasst für den neuen Kreis, wie folgt entwickelt:
Volkszählung am 17. Mai 1939 = 122.269 Einwohner
Volkszählung am 29. Oktober 1946 = 221.157 Einwohner
Volkszählung am 13. Sept. 1950 = 206.638 Einwohner
Volkszählung am 06. Juni 1961 = 160.058 Einwohner
Volkszählung am 27. Mai 1970 = 171.612 Einwohner
Volkszählung am 15. Mai 1987 = 176.501 Einwohner
Fortschreibung am 31. März 1994 = 184.981 Einwohner
Fortschreibung am 31. März 1995 = 186.629 Einwohner
Fortschreibung am 31. März 1996 = 188.591 Einwohner
Fortschreibung am 31. März 1997 = 191.274 Einwohner
Fortschreibung am 31. März 1998 = 193.300 Einwohner
Fortschreibung am 31. März 1999 = 194.850 Einwohner
Fortschreibung am 31. März 2000 = 196.535 Einwohner
Fortschreibung am 31. März 2001 = 197.918 Einwohner
Fortschreibung am 31. März 2002 = 198.523 Einwohner
Der Kreis Schleswig-Flensburg hat eine Gesamtfläche von 2.071,60 km² aufzuweisen. Das sind 13,2 % der Fläche des Landes Schleswig-Holstein. Aufgrund der Einwohnerzahl von 198.523 ergibt sich eine Bevölkerungsdichte von 95,83 Einw. je km². Damit liegt der Kreis Schleswig-Flensburg nach der Flächengröße an 2. Stelle und nach der Einwohnerzahl an 6. Stelle aller Kreise im Land Schleswig-Holstein.
Das Kreisgebiet ist in 4 kreisangehörige Städte und 132 kreisangehörige Gemeinden aufgeteilt, die folgende Größenverhältnisse aufweisen:
Gemeindegruppe Anzahl
bis 200 Einwohner = 3 Gemeinden
201 - 500 Einwohner = 33 Gemeinden
501 - 1.000 Einwohner = 50 Gemeinden
1.001 - 2.000 Einwohner = 27 Gemeinden
2.001 - 5.000 Einwohner = 16 Gemeinden
über 5.001 Einwohner = 7 Gemeinden
insgesamt 136 Gemeinden
Zentrale Orte:
Mittelzentrum Schleswig mit 24.722 Einwohnern
Unterzentrum Kappeln mit Teilfunktionen eines Mittelzentrums mit 9.977 Einwohnern
Unterzentrum Tarp mit 5.879 Einwohnern
Unterzentrum Kropp mit 6.291 Einwohnern
Unterzentrum Süderbrarup mit 3.786 Einwohnern
Stadtrandkern II. Ordnung Glücksburg (Ostsee) mit 6.007 Einwohnern
Stadtrandkern II. Ordnung Harrislee mit 11.412 Einwohnern
Böklund mit 1.528 Einwohnern
Erfde mit 2.057 Einwohnern
Gelting mit 1.846 Einwohnern
Satrup mit 3.400 Einwohnern
Schafflund mit 2.243 Einwohnern
Silberstedt mit 2.257 Einwohnern
Sörup mit 4.157 Einwohnern
Steinbergkirche mit 1.405 Einwohnern
Die kreisangehörigen Gemeinden sind in folgende 18 Ämter zusammengefasst:
Amt Böklund in Böklund 7 Gemeinden = 5.432 Einwohner
Amt Eggebek in Eggebek 8 Gemeinden = 8.793 Einwohner
Amt Gelting in Gelting 10 Gemeinden = 6.300 Einwohner
Amt Haddeby in Busdorf 8 Gemeinden = 8.539 Einwohner
Amt Handewitt in Handewitt 2 Gemeinden = 9.993 Einwohner
Amt Hürup in Hürup 7 Gemeinden = 8.424 Einwohner
Amt Kappeln-Land in Kappeln 4 Gemeinden = 1.596 Einwohner
Amt Kropp in Kropp 8 Gemeinden = 10.811 Einwohner
Amt Langballig in Langballig 7 Gemeinden = 7.826 Einwohner
Amt Oeversee in Tarp 4 Gemeinden = 10.822 Einwohner
Amt Satrup in Satrup 4 Gemeinden = 5.313 Einwohner
Amt Schafflund in Schafflund 13 Gemeinden = 11.987 Einwohner
Amt Schuby in Schuby 5 Gemeinden = 6.342 Einwohner
Amt Silberstedt in Silberstedt 6 Gemeinden = 9.495 Einwohner
Amt Stapelholm in Norderstapel 7 Gemeinden = 6.279 Einwohner
Amt Steinbergkirche in Steinbergkirche 7 Gemeinden = 6.951 Einwohner
Amt Süderbrarup in Süderbrarup 17 Gemeinden = 11.098 Einwohner
Amt Tolk in Tolk 7 Gemeinden = 6.247 Einwohner
Die Städte Schleswig, Kappeln und Glücksburg sowie die Gemeinden Harrislee und Sörup sind amtsfrei.
Die Dienststellen der Kreisverwaltung Schleswig-Flensburg sind untergebracht in
Schleswig, Flensburger Straße 7, mit dem Kreisverwaltungsgebäude,
Schleswig, Lutherstraße 8 und 18, mit dem Fachdienst Gesundheit,
Schleswig, Gallberg (A-J-C-Schule), mit der Kreisbildstelle,
Schleswig, Königstraße 6, mit dem Fachdienst für Veterinärmedizin und Verbraucherschutz
Schleswig, Suadicanistraße 1, mit dem Kulturamt,
Flensburg, Waitzstraße 1 - 3, mit der Außenstelle Flensburg,
Der Kreis Schleswig-Flensburg und sein westlicher Nachbarkreis Nordfriesland sind die Grenzkreise der Bundesrepublik Deutschland zum Königreich Dänemark. Das Kreisgebiet liegt zwischen Flensburger Förde, Ostsee, Schlei, Boklunder Au, Sorge, Eider und Treene. Im Süden grenzt es an die Kreise Rendsburg-Eckernförde und Dithmarschen. Umschlossen vom Kreisgebiet liegt im Norden am Ende der Flensburger Förde die kreisfreie Stadt Flensburg. Sie bildet zusammen mit den Kreisen Nordfriesland und Schleswig-Flensburg den Planungsraum V des Landes Schleswig-Holstein.
3. WIRTSCHAFTLICHE STRUKTUR
Die Wirtschaftsstruktur im Kreis Schleswig-Flensburg ist durch einen vielfältigen Branchenmix geprägt. Neben Unternehmen aus den Bereichen Maschinen- und Anlagenbau, Optik, Handel, Verkehr und Handwerk hat sich, gewachsen aus der engen Verflechtung mit der Landwirtschaft, eine leistungsfähige Ernährungsindustrie herausgebildet, die allein über 2.000 Menschen beschäftigt. Auch in zukunftsträchtigen Geschäftsfeldern haben Unternehmen den Standort Schleswig-Flensburg gewählt, z. B. mit Software- und Multimediaprodukten und den damit verbundenen unternehmensbezogenen Dienstleistungen. Der Dienstleistungsbereich insgesamt stellt fast die Hälfte der Arbeitsplätze und bietet gerade für Existenzgründungen im ländlichen Raum gute Chancen.
Von den insgesamt 42.732 ( 1999 ) sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten sind ca. 4 % in der Landwirtschaft, 26 % im verarbeitenden Gewerbe und im Baugewerbe, ca. 27 % in den Bereichen Handel, Verkehr und Nachrichtenübermittlung sowie ca. 43 % im Dienstleistungsbereich tätig.
Der Kreis Schleswig-Flensburg gehört zu den Gebieten der Bundesrepublik im Sinne des § 2 Abs. 2 Nr. 7 des Bundesraumordnungsgesetzes (ROG) in der Neufassung vom 18.08.1997 (BGBl. I S. 2081, 2103), in denen die Lebensbedingungen der Bevölkerung, insbesondere die Erwerbsmöglichkeiten, die Wohnverhältnisse, die Umweltbedingungen sowie die Verkehrs- und Versorgungs- und Entsorgungseinrichtungen allgemein verbessert werden sollen.
Mit Hilfe von Sonderprogrammen sollen durch Investitionen neue Arbeitsplätze geschaffen bzw. bestehende gesichert werden. Wurden bis Ende 1999 vorrangig die vom Truppenabbau betroffenen Standorte Kappeln und Süderbrarup einschließlich der Umlandgemeinden gefördert, erstreckt sich seit Beginn des Jahres 2000 die einzelbetriebliche Förderung der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" auf das gesamte Kreisgebiet. Die Erschließung von Industrie- und Gewerbegebieten sowie die Bemühungen zur Verbesserung der Wirtschaftsstruktur und der Standortvoraussetzungen werden ebenfalls durch Fördermittel der EU, des Bundes und des Landes unterstützt.
Das Entwicklungspotential des Kreises Schleswig-Flensburg umfasst gewisse Arbeitskraftreserven, hohe Freizeitwerte als Folge mannigfacher Freizeiteinrichtungen, eine geringe Umweltbelastung und die relativ guten zentralörtlichen Ausstattungen. Diese Voraussetzungen bieten an sich gute Möglichkeiten, neue Arbeitsplätze zu schaffen. Dies gilt insbesondere auch für den Bereich des Tourismus, der neben der Landwirtschaft die Struktur des Kreises prägt. Er ist ein bedeutsamer Wirtschaftszweig, dessen weitere Entwicklung vom Kreis nachhaltig gefördert wird.
Die Jahresarbeitslosenquote für den Kreis Schleswig-Flensburg betrug
im Jahre 1991 = 7,2 %
im Jahre 1992 = 7,1 %
im Jahre 1993 = 7,9 %
im Jahre 1994 = 8,7 %
im Jahre 1995 = 8,5 %
im Jahre 1996 = 9,2 %
im Jahre 1997 = 10,3 %
im Jahre 1998 = 10,4 %
im Jahre 1999 = 9,0 %
im Jahre 2000 = 8,4 %
im Jahre 2001 = 8,8 %
4. SONDERLASTEN
Aufgrund der großen Fläche des Kreises und der geringen Bevölkerungsdichte ergeben sich zwangsläufig überdurchschnittliche Belastungen bei der Unterhaltung des Kreisstraßennetzes und der Schülerbeförderung.
5. EINRICHTUNGEN DES KREISES
Der Kreis Schleswig-Flensburg ist Träger bzw. Eigentümer folgender Einrichtungen:
Kreisfeuerwehrzentrale in Schleswig
a) Berufliche Schulen mit Standorten in Schleswig und Kappeln
b) Berufsfachschulen und Fachschule für Sozialpädagogik mit Standorten in Schleswig und Kappeln
Fachgymnasium und Fachoberschule in Schleswig
Landwirtschaftsschule in Schleswig
Überbetriebliche Ausbildungsstätte in Schleswig
Träger: Verein Berufsbildungseinrichtung Schleswig e. V
Schulen für Geistigbehinderte mit Standorten in Schleswig und Süderbrarup
Kurt-Tucholsky-Schule Flensburg-Adelby (Kooperative Gesamtschule)
Gymnasien in Kappeln, Satrup und Schleswig
Jugendzeltlager in Neukirchen/Ostsee
Betreuung: Kreisjugendring -
Jugendaufbauwerk in Süderbrarup (bisher: Glücksburg)
Bewirtschafter: Deutscher Grenzverein e.V. in Sankelmark -
Kreissporthalle Scheersberg
Verkehrsbetriebe des Kreises Schleswig-Flensburg mit Bahn- und Busbetrieb in Schleswig und Kreishafen Langballigau
Forst- und Aufforstungsflächen mit einer Gesamtfläche von ca. 439,08 ha
545 km Kreisstraßen
6. ÜBERSICHT ÜBER DIE RECHNUNGSERGEBNISSE
Die Jahresrechnungen des Kreises Schleswig-Flensburg für die Haushaltsjahre 1999 bis 2001 ergaben folgendes Ergebnis:
Haushaltsjahr Soll-Einnahmen
Euro Soll-Ausgaben
Euro Soll- Überschuss
1999 Verw.-HH.
Verm.-HH.
Ges.-HH.
121.066.796,70
17.824.568,34
138.891.365,04
120.069.118,66
18.135.635,63
138.204.754,29
997.678,04
./. 311.067,29
686.610,75
2000 Verw.-HH.
125.864.583,58
23.389.864,52
149.254.448,10 124.919.209,88
24.335.238,22
149.254.448,10 945.373,70
- 945.373,70
2001 Verw.-HH.
Ges.-HH. 129.812.181,29
19.948.924,42
149.761.105,71 129.119.325,46
20.641.780,25
149.761.105,71 692.855,83
- 692.855,83
Beim Jahresabschluss 1999 wurde die zum Ausgleich erforderliche Rücklagenentnahmen um den ausgewiesenen Überschuss reduziert. Die Ergebnisse 2000 und 2001 ließen sich durch eine Verminderung der vorgesehenen Kreditaufnahmen erzielen.
7. ENTWICKLUNG DER STEUEREINNAHMEN, FINANZZUWEISUNGEN UND UMLAGEN
Zuschlag zur Grunderwerbssteuer
Allgem. Schlüsselzuweisungen
23.819.543
24.894.648
27.358.433
26.395.600
Schlüsselzuweisungen gem. § 12 Abs. 2 Satz 1 FAG
7.347.264
7.025.150
6.703.037
35.736.404
38.579.669
38.652.828
37.826.100
Anteilige Finanzausgleichsumlage
Fehlbetragszuweisung
Allgem. Deckungsmittel
66.936.130
70.532.558
72.922.130
70.754.600
66.145.200
-51.129
Überschuss Abschnitt 90
66.925.904
70.481.429
72.973.259
70.713.600
66.045.200
8. ENTWICKLUNG DES VERMÖGENS
Das Vermögen hat sich wie folgt entwickelt:
Vermögensstand am 31.12.1999 14.673.200,00 
Vermögensstand am 31.12.2000 14.520.600,00 
Vermögensstand am 31.12.2001 14.932.900,00 
(nur Vermögen gem. § 36 Abs. 1 GemHVO)
Mit der Einführung der Kosten- und Leistungsrechnung wird in den nächsten Jahren eine neue Vermögensbuchführung aufgebaut, die auch das Sach- und Grundvermögen beinhalten wird.
Die im Vermögensbestand enthaltene allgemeine Rücklage weist folgenden Bestand auf:
Stand 31.12.1999 2.128.100,00 
Stand 31.12.2000 659.000,00 
Stand 31.12.2001 0,00 
9. ÜBERSICHT ÜBER DEN VORAUSSICHTLICHEN STAND DER SCHULDEN (ohne Kassenkredite) - in TEUR
Verschuldung am 1.1. im
Schulden aus Krediten
Bund, LAF, ERP-Sondervermögen
Zweckverbänden und dgl.
sonstigem öffentlichen Bereich
Innere Darlehen aus Sonderrücklagen
Innere Darlehen von Sondervermögen
ohne Sonderrechnung
Restkreditermächtigung aus Vorjahren
Schulden aus Vorgängen, die Kredit-
aufnahmen wirtschaftlich gleichkommen
Schulden der Sondervermögen mit
aus Krediten
VKSF 
Kulturstiftung -
aus Vorgängen, die Kreditaufnahmen wirtschaftlich gleichkommen
10. ÜBERSICHT ÜBER DIE ENTWICKLUNG DER SCHULDEN
+ Kreditauf-
Nachricht.:
Restkredit-
Inn. Darl.
and. Schuld.
Ist  1999
Ist  2000
Ist  2001
Soll  2002
Soll  2004
Soll  2005
Soll  2006
11. ÜBERSICHT ÜBER DIE ÜBERNOMMENEN BÜRGSCHAFTEN, VERPFLICHTUNGEN AUS GEWÄHRVERTRÄGEN SOWIE RECHTSGESCHÄFTEN, DIE DIESEN WIRTSCHAFTLICH GLEICHKOMMEN
Ursprungshöhe in TEUR
Voraussichtliche Höhe zu Beginn des Haushalts-jahres in TEUR
I. Bürgschaften
1. Martin-Luther-Krankenhaus
Betriebsmittelsicherung
2. Martin-Luther-Krankenhaus
3. Deutsches Rotes Kreuz
Grundstückskauf Rentnerwohnungen Glücksburg, Alten- und Pflegeheime Glücksburg und Fahrdorf
4. Verein zur Förderung der Solarenergie (Lornsenschule)
Anschaffung einer Photovoltaikanlage zur Energieeinsparung
5. Deutscher Grenzverein e. V.; Sankelmark
Baumaßnahmen auf dem Jugendhof Scheersberg
II. Verpflichtungen
6. Sparkasse Schleswig-Flensburg
Sparkassenleasing für Kommunaltraktor
7. Leasinggesellschaft der Sparkasse Bad Homburg
Software IKISS
8. Leib- und Zeitrenten
12. ÜBERSICHT ÜBER DEN VORRAUSSICHTLICHEN STAND DER RÜCKLAGEN - in TEUR -
Stand zu Beginn des Haushaltsjahres
Zuf.Betrag Zinsen
Stand zum Ende des Haushalts-jahres
1. Allgem.
Im Haushaltsjahr 2001 war eine Entnahme in Höhe des vorhandenen Rücklagenbestandes zum Ausgleich des Vermögenshaushaltes erforderlich. Seit dem verfügt der Kreis Schleswig-Flensburg über keine allgemeine Rücklage und auch über keine Sonderrücklagen.
13. ENTWICKLUNG DER GEBÜHREN, ENTGELTE UND ZWECKGEBUNDENEN ABGABEN - TEUR -
Einnahme-Art
Gebühren und zweckgebundene Abgaben insgesamt
Verwaltungsgebühren für Ordnungs- und Jagdangelegenheiten
Gebühren der Straßenver-
kehrsbehörde
Verw.-Gebühren Veterinäraufsicht
Verwaltungsgebühren  Straßenbau -
Gebühren  Schlachttier- u. Fleischuntersuchung
14. ÜBERSICHT ÜBER DIE ENTWICKLUNG DER WICHTIGSTEN AUSGABEARTEN - TEUR -
davon: Verwaltung
Jugendhilfe (45)
Entwicklung der Personalkosten
15. ÜBERSICHT ÜBER DIE MASSNAHMEN ZUR HAUSHALTSKONSOLIDIERUNG
Der Kreistag hat in seiner Sitzung am 05. März 2003 folgendes Haushaltskonsolidierungskonzept verabschiedet:
"Bereits vor Beginn der Planungsphase für das Haushaltsjahr 2003 war zu erkennen, dass trotz intensiver Bemühungen ein Ausgleich des Verwaltungshaushalts auch für das Haushaltsjahr 2003 nicht zu erreichen sein würde. Aus diesem Grunde hat der Hauptausschuss für die Haushalts- und Finanzplanung 2003 folgende Eckwerte beschlossen, die für die Verwaltung und die Ausschüsse bindend sind:
Zur Vermeidung von Substanzverlusten an kreiseigenen Gebäuden ist im Zeitraum 2003 bis 2008 eine Erhöhung der Bauunterhaltungsaufwendungen auf den Gesamtbetrag anzustreben, der sich aus der Berechnungsmethode des KGSt.-Gutachtens ergibt. Im Haushaltsjahr 2003 sollten die im Verwaltungshaushalt zu veranschlagenden Mittel dem Betrag von 800.000  nicht unterschreiten.
Das Gesamtzuschussbudget für die Dezernate, die dezernatsunabhängigen Bereiche und die Einrichtungen darf den Betrag von 68.244.300  nicht übersteigen.
Die Zahl der Planstellen ist mittelfristig entsprechend der Empfehlung des Landesrechnungshofes zu reduzieren. Für die Umsetzung der Planstellenreduzierung ist dem Hauptausschuss spätestens bis zum Ende des 2. Quartals 2003 ein entsprechendes Konzept vorzulegen. Über die Entwicklung der Zahl der Planstellen ist in jedem Quartal zu berichten. Die Inanspruchnahme der im Einzelplan 9 eingeplanten Personalkostendeckungsreserve bedarf der Zustimmung des Hauptausschusses.
Bei der Neuaufnahme von Krediten auf dem Kapitalmarkt ist eine Laufzeit von 25 Jahren zu vereinbaren.
Der für die zusätzliche Kreisumlage maßgebliche Vomhundertsatz gemäß § 28 Abs. 5 FAG ist auf 110 % festzusetzen.
Der Haushaltsfehlbetrag 2003 darf den Betrag von 7.690.100  nicht übersteigen. (Anm.: Das Ergebnis der Steuerschätzung vom November 2002 und die sich daraus ergebenden Veränderungen im FAG für das Jahr 2003 konnten bei der Planung auch aus zeitlichen Gründen nicht mehr aufgefangen werden und haben den Fehlbetrag auf rd. 11,1 Mio.  erhöht).
Der Gesamtbetrag der Kredite für Investitionen und Investitionsförderungsmaßnahmen wird auf 6 Mio.  begrenzt.
Der Gesamtbetrag der Verpflichtungsermächtigungen sollte die Summe von 2 Mio.  nicht übersteigen.
Der vom Kreistag in seiner Sitzung am 11. Dezember 2002 verabschiedete Haushalt für das Haushaltsjahr 2003 berücksichtigt folgende Maßnahmen:
Kürzung der Förderung der Betriebskosten für Kindertagesstätten
von bisher 9 % auf 7 % =
Förderung Büchereiwesen =
Förderung Kulturarbeit =
Einstellung der Förderung für betreute Grundschulen =
Sportförderung =
5 %ige Kürzung der Zuschüsse und Zuwendungen an
Verbände und Vereine =
Anhebung der Jagdsteuer auf 20 % =
Einnahmeverbesserungen im gesamten Gebührenbereich =
Datenverarbeitungskosten =
Reduzierung Personalkosten =
Unterhaltung der Kreisforsten =
Reduzierung bei den sächlichen Verwaltungs-
u. Betriebskosten =
Absenkung des maßgeblichen Vomhundertsatzes nach
§ 28 Abs. 5 FAG von bisher 130 % auf 110 % =
./. 375.000 
./. 150.000 
./. 120.000 
./. 30.700 
./. 20.000 
./. 56.000 
+ 12.000 
+ 375.000 
./. 102.500 
./. 107.500 
./. 50.000 
./. 116.900 
+ 222.200 
Das Ergebnis der Haushaltsberatungen 2003 zeigt, dass die bisher eingeleiteten Maßnahmen bei weitem nicht ausreichen, um die finanzielle Handlungsfähigkeit des Kreises für die nächsten Jahre wiederzugewinnen. Bei einem ausgewiesenen Fehlbetrag von 11 Mio.  dürfte der Kreis dieses Ziel aus eigener Kraft zwar nicht schaffen, aber er muss seinen Teil dazu beitragen, dass die finanzielle Entwicklung der nächsten Jahre in diese Richtung geht. Der Kreis ist somit gehalten, seine Aufgabenbereiche kritisch zu überprüfen, um durch Einnahmeverbesserungen bzw. Ausgabereduzierung zu einem Fehlbetragsabbau zu gelangen. Folgende Maßnahmen sind eingeleitet bzw. werden vorbereitet:
Die wichtigste vom Kreis in der Höhe zu beeinflussende Einnahmeposition stellt das Kreisumlageaufkommen dar. Wenn über Konsolidierungsmaßnahmen gesprochen wird, kann der Hebesatz der Kreisumlage nicht unbeachtet bleiben. Zumindest mittelfristig sollte über eine maßvolle Anhebung nachgedacht werden. Eine generelle Anhebung erscheint kurzfristig nicht vertretbar zu sein, da die finanzielle Entwicklung vieler Gemeinden ähnlich wie die des Kreises verläuft.
Im Zusammenhang mit den Festsetzungen im Haushalt 2003 wurde auch bereits eine weitere Reduzierung der Förderung der Kindertagesstätten von 7 % auf 5 % angesprochen. Eine abschließende Entscheidung steht noch aus.
Aus den Prüfungsmitteilungen ist zu ersehen, dass der Landesrechnungshof im Haushalt des Kreises Schleswig-Flensburg die folgenden Finanzreserven ausgemacht hat:
Personalkosten = 1 Mio. 
Förderung der Kulturarbeit = 0,8 Mio. 
Zuschussbedarf Schülerbeförderung = 1,8 Mio. 
Erstattung sozialer Leistungen = 0,9 Mio. 
Insgesamt 4,5 Mio. 
Auch wenn zur Höhe der angesprochenen Finanzreserve vom Kreis zumindest teilweise eine andere Position vertreten wird, wird er sich verstärkt diesen aufgeführten Bereichen widmen. Entsprechende Weichenstellungen wurden bereits vorgenommen.
Im Zusammenhang mit dem Eckwertebeschluss für das Haushaltsjahr 2003 hat der Hauptausschuss die Verwaltung beauftragt, bis zum Ende des 2. Quartals ein Konzept vorzulegen, aus dem erkennbar wird, mit welchen Maßnahmen der Personalbestand des Kreises dem Durchschnittswert im Lande angeglichen werden soll.
Innenminister und Landesrechnungshof haben gleichermaßen festgestellt, dass insbesondere auch die Einnahmen im sozialen Bereich im Vergleich zum Landesdurchschnitt geringer ausfallen. Auch beim Jahresabschluss 2002 sind wiederum erhebliche Einnahmereduzierungen im Vergleich zum bereits niedrigen Vorjahresergebnis festzustellen. Um Entscheidungsgrundlagen für erforderliche Veränderungen sowohl im Einnahme- als auch im Ausgabebereich zu bekommen, wird das Sozialamt im Wege einer Organisationsprüfung untersucht. Eine entsprechende Ausschreibung wird zurzeit durchgeführt.
In Gesprächen mit den Schulträgern, den Verkehrsunternehmen, der Elternschaft und den Gemeinden ist eine Neuregelung für den Bereich der Schülerbeförderung in Vorbereitung. Die erforderlichen Veränderungen sollen so vorangetrieben werden, dass die Neuregelungen ab Schuljahreswechsel 2003/2004 wirksam werden. Die vom Landesrechnungshof gegebenen Anregungen werden berücksichtigt.
Die Finanzierung der Kulturstiftung wird auf neue Grundlagen gestellt. Der Stiftung werden gemäß Kreistagsbeschluss ein Teil der Schleswag-Aktien zur Nutzung übertragen. Die erwarteten Dividendeneinnahmen sollen die bisherige Kreisförderung ersetzen.
Der Kreis Schleswig-Flensburg wird eine Umstellung der bisherigen Eigenreinigung seiner Liegenschaften auf Fremdreinigung prüfen. Um auch für diesen Bereich konkretere Entscheidungsgrundlagen zu erhalten, wird vorerst eine Liegenschaft umgestellt. Nach einer Laufzeit von einem Jahr wird für diese Liegenschaft eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung durchgeführt, auf deren Grundlage dann eine Grundsatzentscheidung herbeigeführt werden soll.
Einschränkung von Investitionsmaßnahmen zur Verminderung von Kreditaufnahmen
Reduzierung beim sächlichen Verwaltungs- und Betriebsaufwand analog dem Personalabbau
Aufgabenkritik in allen Bereichen
Weitere kritische Überprüfung der den Verbänden und Vereinen gewährten Zuschüsse und Zuwendungen
Entsprechend der Empfehlung des Landesrechnungshofes wird der Kreis Schleswig-Flensburg seine Vergabeordnung neu überarbeiten und dabei insbesondere die Wertgrenzen für eine freihändige Vergabe bzw. für eine beschränkte Ausschreibung senken."
16. Übersicht über die Zuweisungen und Zuschüsse an Verbände und Vereine
Rechnungs-ergebnis 2001
Ansatz 2002 Ansatz 2003 Erläuterungen
0000.7000
Zuschüsse an die Kreistagsfraktionen
37.158,14 
37.200,00 
35.300,00 
0000.7010
politische Jugend-bildung
8.282,93 
8.300,00 
1105.7000
Zuschuss an die Verkehrswacht
2.045,17 
ab 2003 Haushalt der Verkehrs-sicherheitsstiftung
1310.7130
Zuweisung an den Kreisfeuerwehrverband
43.190,91 
39.700,00 
42.500,00 
1400.7000
Zuschüsse für Kata-strophenschutz
46.389,00 
44.600,00 
42.600,00 
2706.7170
Zuschuss für die Jugendtausch-bücherei
907,29 
H.-C.-Andersen- Schule in Kappeln
2712.7170
Zuschüsse für Unter-haltung Jugendtausch-bücherei
447,38 
Schule G Süderbrarup
2715.7130
Umlage an den Schul-verband Schule G
Flensburg und Umge-bung
383.620,26 
374.200,00 
361.500,00 
Kreisanteil gem. Haushaltsplan
2800.7170
Zuschuss für Unter-haltung der Jugendaustausch-büchereien
2.916,92 
3.000,00 
2900.7120
Zuweisungen an Gemeinden und Gemeindeverbände
2.237.641,67 
2.133.100,00 
2.374.300,00 
2900.7130
Zuweisungen an Schulverbände
628.352,29 
581.800,00 
748.500,00 
2900.7170
Zuschüsse an den dänischen Schulverein
794.503,48 
563.000,00 
613.500,00 
2922.7120
Zuweisung an kommunale Schulträger hinsichtl. Betreute Grundschulen
40.903,35 
30.700,00 
2003 Einstellung der Förderung
3020.7173
Zuschuss an die Europa-Union
664,68 
3010.7170
Zuschüsse für deutsche Privatschulen in Pattburg/Tingleff
5.845,25 
5.600,00 
3010.7171
Zuschüsse für Partner-schaft South Ribble
3010.71711
Zuschüsse für die Partnerschaft Pisz
1.600,00 
3010.71712
Zuschüsse für kulturelle Projekte in Pisz
4.090,34 
4.100,00 
3010.71713
Zuschuss an die Heimat-stube in Schleswig
2.760,98 
2.800,00 
3010.71714
Zuschüsse für die Partner-schaft Kreis Müritz
511,29 
3010.7172
Zuschuss an die Kulturstiftung
1.051.011,59 
1.092.800,00 
3520.7000
Zuschuss für die Unter-haltung deutscher Büchereien
475.501,45 
467.200,00 
317.200,00 
3520.7010
Zuschuss für die Unter-haltung dänischer Büchereien
32.211,39 
31.600,00 
4511.7000
10.190,05 
11.800,00 
4511.7120
Zuweisungen an Gemeinden und Gemeinde-verbände
4513.7000
Zuschüsse an freie Träger der Jugendhilfe
14.922,05 
Innerdeutsche u. internationale Jugendarbeit
4513.7120
450,96 
4514.7000
Zuschüsse an freie Träger
25.215,43 
23.000,00 
28.000,00 
4515.7000
Zuschüsse an den Kreis-jugendring
86.919,62 
86.900,00 
82.600,00 
4515.7001
Zuschüsse für Maß-nahmen gegen "Rechte Gewalt"
10.225,84 
10.200,00 
4515.7010
Zuschüsse an Jugend-verbände
11.168,20 
12.300,00 
4515.7020
Zuschüsse für offene Jugendarbeit
20.120,45 
Ansatz 2002
Ansatz 2003
4515.70201
Zuschüsse für die
institionelle Jugendarbeit
23.008,13 
28.100,00 
4515.7120
Zuweisungen an Gem. u. Gem.Verbände für Projekte
3.800,00 
3.400,00 
4533.7020
Zuschüsse für Familien-bildungsstätten gem. §§ 16, 17 KJHG
15.338,76 
17.900,00 
17.100,00 
4543.7000
Zuschuss an Kinder-schutzbund
9.600,00 
4552.7010
Zuschüsse für Einzelprojekte
268.715,07 
306.800,00 
4640.70000
Zuschuss für die Unter-haltung von KITA (sonstige Träger)
1.447.791,83 
1.329.400,00 
959.400,00 
2001 = 10 %,
2002 = 9 %,
2003 = 7 %
4640.70001
Zuschüsse an sonstige Träger f. Sozialstaffel
1.102.370,51 
1.124.800,00 
4640.7120
Gemeinden u. Gemeinde-verb. f. d. Unterhaltung v. KITA
188.085,79 
245.400,00 
240.400,00 
4640.71201
Zuweisungen an Gem. u. Gem.Verbände (Sozialstaffel)
278.507,28 
409.000,00 
4640.71202
Kostenausgleich gem. § 25 a KITAG
50.980,91 
76.700,00 
4700.7020
Zuschüsse für die Arbeit mit Behinderten
11.043,90 
11.300,00 
11.100,00 
4700.7021
Zuschüsse für die Frauenarbeit
21.500,00 
21.200,00 
4700.7023
Zuschüsse für die Gefährdetenhilfe
18.502,73 
19.500,00 
4700.7024
Zuschüsse an Träger der freien Wohlfahrtsverbände
13.242,46 
13.300,00 
13.100,00 
4700.7025
Zuschüsse zur Förderung sozialer Maßnahmen
1.278,23 
4700.7030
Zuschüsse für den landwirt-schaftlichen Betriebs-helferdienst
20.451,68 
20.500,00 
20.200,00 
4700.7040
Zuschüsse an Vereine und Verbände und Anstalten
434,60 
4700.7050
Zuschüsse für ambulante Suchtkrankenberatungs-stellen
194.532,64 
213.100,00 
210.200,00 
4860.7000
56.242,11 
56.200,00 
5000.7170
Zuschuss an psycho-sozialen Krisendienst
30.677,51 
5500.7005
Zuschuss an Kreis-sportverband SL-FL
373.243,06 
348.300,00 
328.300,00 
5800.7000
Zuschüsse an Verbände und Vereine für Kleingärten
460,16 
7900.7150
Zuschuss für Regional-management
7900.7170
Zuschüsse an die Regionalverbände
26.587,18 
26.600,00 
Ostseebäderverband, Grünes Binnenland
7900.7172
15.492,14 
51.200,00 
7900.7173
Zuschuss an Touristikverein
50.106,60 
7920.7120
Zuweisung an Gemeinden und Gemeindeverbände (ÖPNV)
659.253,25 
637.200,00 
709.200,00 
7920.7130
Zuweisungen an Schulverbände (ÖPNV)
163.909,39 
173.900,00 
223.600,00 
7910.7151
Kosten der Wirtschaftsförderung
140.559,87 
144.000,00 
147.500,00 
gem. Wirtschaftsplan
7910.7160
7930.7171
Zuschuss für Sekretariat der Region Schleswig/Sonderjylland
36.833,31 
57.100,00 
7910.7172
Zuschüsse an den Verein "Region Schleswig e. V."
20.066,67 
19.600,00 
19.900,00 
11.223.719,74 
11.019.300,00 
10.856.400,00 
17. IM HAUSHALTSJAHR 2003 GEPLANTE INVESTITIONEN UND INVESTITIONSFÖRDERUNGSMAßNAHMEN
Das Volumen des Vermögenshaushalts beträgt in Einnahme und Ausgabe
Davon entfallen auf Investitionen und Investitionsförderungsmaßnahmen
Diesen Ausgaben stehen Einnahmen von
gegenüber, so dass eine Deckungslücke von
verbleibt, die sich nur durch Kreditaufnahmen finanzieren lässt.
Es sind insbesondere folgende Investitionen bzw. Investitionsförderungsmaßnahmen eingeplant:
Gewährung von Darlehen =
Grunderwerbskosten =
Erwerb von beweglichen Sachen =
Baumaßnahmen 1) - Hochbau =
- Straßen =
Zuweisungen an das Land 2) =
Zuweisungen an Gem. u. Gemeindeverb. 3) =
Zuweisungen an Zweckverbände 3) =
Zuschüsse an Sonstige 3) =
21.981.100,00 .
17.361.100,00 .
15.981.100,00 
6.000.000,00 
3.000.000,00 
1.208.500,00 
4.210.000,00 
2.353.500,00 
2.482.100,00 
1.335.400,00 
2.508.600,00 
6.491.100,00 
Die Investitionen und Investitionsförderungsmaßnahmen führen in den kommenden Haushaltsjahren zu einem höheren Schuldendienst. Dieser ist für den Finanzplanungszeitraum bei der Aufstellung des Finanzplanes berücksichtigt worden. Im Bereich "Schulen" haben die Investitionen teilweise Einsparungen bei den Bewirtschaftungskosten zur Folge, da Energieeinsparungen neben dem Brandschutz im Vordergrund stehen.
Folgende Investitionen sind geplant:
Für verschiedene Sanierungsmaßnahmen (z. B. Beleuchtungssteuerung  1. TA -, Innenhof und Tiefgarage, Wärmedämmarbeiten Dachgeschoß sowie Isolierungen im Altbau) und Erneuerungsvorhaben im Kreishaus in Schleswig (Zutritts- und Zeiterfassungssystems  3. Rate - ) ist ein Finanzbedarf von rd. 300.000  ermittelt worden. Ein Teilbetrag von 77.000,00  wird 2003 bereitgestellt.
Erweiterung Schulzentrums Satrup
Die Erweiterung des Schulzentrums Satrup zur Dreizügigkeit des Gymnasiums und 3-Zügigkeit der Realschule mit einem Investitionsaufwand von 4.463.600,00 
soll aufgrund des dringenden Raumbedarfs bis Ostern 2003 abgeschlossen sein. In den Haushaltsjahren 2001 und 2002 wurden Baukosten von 1.827.500,00 
Zur Ausfinanzierung der Maßnahme sind die Baukosten von 2.439.000,00 
und die Verpflichtungsermächtigung zu Lasten des Haushaltsjahres 2004 von 200.000,00 
Auf der Grundlage der förderungsfähigen Baukosten von 2.991.100,00 
erwartet der Kreis eine Landeszuweisung in Höhe von insgesamt 1.645.000,00 
= 55 % und eine Kostenbeteiligung des Amtes Satrup von 32,2 % in Höhe von 907.600,00 ,
so dass sich der Kreisanteil voraussichtlich auf 1.911.000,00 
Erweiterung - Klaus-Harms-Schule Kappeln
Die Entwicklung der Schülerzahlen macht auch eine Erweiterung des Gymnasiums in Kappeln mit einem Investitionsvolumen von 609.000,00 
erforderlich. Die Baukosten verteilen sich auf die Jahre 2003 mit 206.000,00 
und auf 2004 mit 403.000,00 .
Damit die erforderlichen Aufträge alle vergeben werden können, weist der Haushaltsplan in Höhe der zu erwartenden Baukosten 2004 eine Verpflichtungsermächtigung aus.
Die Investition ist für das Schulbauregelprogramm 2003 angemeldet worden. Der Kreis erwartet eine Landeszuweisung in Höhe von 334.900,00 .
Eine 1. Rate von 100.000,00  weist der Haushaltsplan 2003 aus.
Sanierungsmaßnahmen Schulzentrum Kappeln
Die vordringlich notwendige Erneuerung des Sonnenschutzes, die Erfüllung von Brandschutzauflagen (Decken in den Fluren), die Erneuerung der sanitären Anlagen in der Sporthalle sowie die Sanierung der Lüftung in der Schule und der Sporthalle erfordern ein Investitionsvolumen von 500.000,00 .
Wegen fehlender Finanzierungsmittel soll im Haushaltsjahr 2003 nur die Erneuerung des Sonnenschutzes mit 50.000,00 
zur Durchführung kommen.
Sanierung Lornsenschule
Für die Beseitigung von Brandschutzmängeln im Altbau bzw. Gesamtkomplex mit einem Kostenvolumen von 250.000,00 
sind Haushaltsmittel von 150.000,00 
und eine Verpflichtungsermächtigung zu Lasten des Jahres 2004 in Höhe von 100.000,00 
KBS Schleswig Umbau der ehemaligen Überbetrieblichen Ausbildungsstätte (ÜAS)
Zur Minderung der Raumnot an der Kreisberufsschule in Schleswig ist eine Übernahme der freiwerdenden Räume auf dem Gelände der Berufsschule befindlichen in der Überbetrieblichen Ausbildungsstätte geplant. Das mit der Schule abgestimmte Nutzungskonzept sieht die Schaffung von
3 Klassen- und 2 Fachklassenräume (Physik/Chemie)
Sammlungs- und Vorbereitungsräume
mit der Zielsetzung, einen naturwissenschaftlichen Trakt einzurichten, vor. Außerdem soll die Metallwerkstatt in 2 Klassenräume und mit einem E-Labor und Sammlungsräumen umgebaut werden. Neben den erforderlichen Einrichtungskosten von 305.000,00  erfordert der Umbau Baukosten von 245.000,00 .
Eine Realisierung dieser Investition ist nur bei einer Streckung über 2 Haushaltsjahre möglich. Daher wurden trotz des dringenden Bedarfs von zusätzlich 12,6 Klassenräumen nur Ausgaben von 140.000,00 
und eine Verpflichtungsermächtigung von 100.000,00 
g) Sanierungsmaßnahmen Kreisberufsschulen
Nach wie vor besteht bei den Schulstandorten in Kappeln und Schleswig ein Sanierungsbedarf von rd. 1 Mio. . Um die dringendsten Brandschutzmängel beseitigen zu können, sieht der Haushaltsplan für 2003 Ausgaben von 125.000,00  vor.
Sanierung Hausmeisterwohnhaus Peter-Härtling-Schule Schleswig
Bei der Schule G in Schleswig ist eine Sanierung des Kellers in der Hausmeisterwohnung mit Ausgaben von 25.000,00 
Sanierung KTS-Flensburg-Adelby
Die Sanierung der Lüftung in der Sporthalle  2. BA  sowie die Erneuerung der Verteilung im Elektrobereich und der Heizkreise erfordert die Bereitstellung von Haushaltsmitteln in Höhe von insgesamt rd. 135.000 . Ein erster Teilbetrag von 35.000,00 
ist für die Vergabe der wichtigsten Arbeiten vorgesehen.
j) Neubau eines Jugendaufbauwerk Süderbrarup
Der Neubau des JAWs in Süderbrarup soll im Dezember 2002 bezogen werden. Von den Gesamtbaukosten in Höhe von 3.821.800,00 
sind bisher Ausgaben von 2.816.500,00 
veranschlagt worden. Trotz der beabsichtigten Fertigstellung des Bauvorhabens Anfang 2003 können einige wenige Arbeiten und Anschaffungen auf das Jahr 2004 verschoben werden. Unter Einbeziehung der veranschlagten Baukosten 2003 von 938.000,00 
stehen noch Ausgaben von 67.300,00 
aus, die im kommenden Jahr zu veranschlagen sind.
Das Land hat bisher eine Förderung in Höhe von 1.789.600,00 
zugesagt. Weitere Mittel von 306.800,00 
sind in Aussicht gestellt worden.
Sanierung Gesundheitsamt
Im Haushaltsjahr 2003 soll die Sanierung des Gesundheitsamtes fortgesetzt werden. Außerdem sind Brandschutzauflagen zu erfüllen. Dafür sind 25.000,00 
Neben den Grunderwerbskosten und den Zuweisungen an das Land für Deckenerneuerungen von insgesamt 940.900,00 
sieht der Haushaltsplan Baukosten für den Kreisstraßenbau von 2.353.500,00 
vor. Neben Verkaufserlösen von 6.000,00 
erhält der Kreis Landesmittel und Kostenbeteiligungen der Gemeinden von insgesamt 2.388.400,00 ,
so dass für den Kreis eine Eigenbeteiligung von 900.000,00 
verbleibt. Gegenüber dem Kreisanteil 2002 von 934.600,00 
ergibt sich durch die Reduzierung des Investitionsvolumens eine Entlastung von 34.600,00 .
Überwiegend handelt es sich um die Fortsetzung von Ausbaumaßnahmen. Für 2 Maßnahmen sind erstmals 2003 Ausgaben vorgesehen:
Kreisverkehr K 126 mit einem Kreisanteil von 57.800  = 25 %
K 18 Norderbrarup - Arrild Radweg und Fahrbahn ohne Kreisanteil
Die Mittel für die Deckenerneuerung sind 2001 gegenüber 2000 wegen der zu übernehmenden Rad- und Gehwege an Kreisstraßen um rd. 143.200  erhöht worden. Eine weitere Aufstockung der Mittel sollte lt. Eckwertebeschluss 2001 in den folgenden Jahren erfolgen, um einen Substanzverlust zu vermeiden. Für 2002 ist keine Aufstockung vorgenommen worden. Der Ansatz für 2003 fällt zwar im Vergleich zu 2002 um 131.100  geringer aus. Es erfolgt aber eine Kompensation dadurch, dass im Zusammenhang mit der Durchführung von 3 Radwegebaumaßnahmen auch gleich Deckenerneuerungen mit vorgenommen werden.
a) Krankenhausinvestitionskostenbeitrag 1.582.100,00 
b) Deckenerneuerungen Kreisstrassen 900.000,00 
Zuweisungen für Brandschutz 540.000,00 
Schulbauförderung 544.200,00 
Förderschulen 127.100,00 
Landschaftspflege 90.000,00 
Zuweisung für Maßnahmen nach dem KJHG 74.700,00 
Kindergartenförderung 255.700,00 
Sportförderung 115.000,00 
Krankenhausförderung 2.070.000,00 
Dorferneuerung 90.000,00 
Gemeindestraßen 102.300,00 
18. VERPFLICHTUNGSERMÄCHTIGUNGEN
in Höhe von 1.999.600,00 
verteilt sich wie folgt auf die kommenden Haushaltsjahre:
Haushaltsjahr 2004 = 1.640.200,00 
Haushaltsjahr 2005 = 359.400,00 
Sie sind für folgende Zwecke vorgesehen:
Schulbauförderung - Grund- und Hauptschulen - 217.200,00 
Schulbauförderung - Realschulen - 93.600,00 
Bauliche Ergänzungen Gymnasium Satrup 200.000,00 
Erweiterung Klaus-Harms-Schule Kappeln 403.000,00 
Sanierung Lornsenschule 100.000,00 
Einrichtungskosten und Umbau ÜAS  KBS Schleswig 345.000,00 
K 111 Radweg Pommerby-Kronsgaard 570.800,00 
K 33 Radweg Groß Rheide-Börm 70.000,00 
19. ABWEICHUNGEN VOM Finanzplan
Der Haushaltsplan weicht weder bei den Einnahmen noch bei den Ausgaben von den Angaben im Finanzplan ab.
20. FREIER FINANZSPIELRAUM IN TEUR bzw. EUR/Ew.
Gruppie-
rungs-Nr.
abzgl. Kreditbeschaffungs-kosten und ordentliche Tilgung (§ 21 Abs. 1 Nr. 1)
97 ohne 978
abzüglich Zuführung zur Sonderrücklage
(§ 21 Abs. 1 Nr. 2)
abzgl. Zuführung zur
Sonderrücklage  Gebührenausgleichs-rücklage 
(§ 21 Abs. 1 Nr. 3)
abzgl. Zuführung zu Rücklagen der Treu-handvermögen
(§ 21 Abs. 1 Nr. 4)
abzüglich des Fehl-betrages/-bedarfes
EUR/Ew.
Verwendung von Mitteln der allgem. Rücklage, der Finanzausgleichsrücklage oder Einnahmen aus der Veränderung des Anlagevermögens (§ 1 Abs. 1 Nr. 2) zum Ausgleich des Verwaltungshaushaltes (§ 21 Abs. 3)
Zuführung zur Finanzausgleichs-rücklage (§ 19 Abs. 4 Nr. 4)
21. DIE WIRTSCHAFTLICHEN ERGEBNISSE ALLER KOSTENRECHNENDEN EINRICHTUNGEN
UUA 1105
Verkehrssicher-heitsstiftung
UA 081
Ausbildungsbetrieb Kantine
119.580,70
134.224,04
-14.643,34
Ab. 160
Rettungsdienst 
613.311,40
595.700,00
941.800,00
805.361,92
795.200,00
192.050,52
Ab. 4610
JAW Süderbrarup
906.428,32
895.976,72
1.025.500,00
-10.451,60
Ab. 541
1.326.955,03
817.800,00
871.400,00
1.326.955,01
Ab. 560
Sporthalle Scheersberg
16.321,46
66.342,71
-50.021,25
-59.900,00
-28.800,00
22. ÜBERSICHT ÜBER DIE SONDERVERMÖGEN, ZWECKVERBÄNDE UND GESELLSCHAFTEN
Anteil des Kreises
am Stammkapital
Gewinnabführung (+)
Verlustabdeckung (-)
Umlagen (-)
Verkehrsbetriebe d.
Kreises SL-FL
"Abfall" § 101 (2) GO
Abfallwirtschafts-gesellschaft Schleswig-Flensburg mbH
Campus-Hallen GmbH
Wirtschaftsförderungs- und Regionalentwick-lungsgesellschaft SL-FL mbH
Gemeinnützige Wohnungsbau
Schleswig-Holst. Landestheater und
Tourismus- und Vertriebs
LEG Schleswig-Holstein
Landentwicklungs-gesellschaft mbH
Landesweite Verkehrs-servicegesellschaft
Schulverband Schule für
Geistigbehinderte Flensburg
23. ÜBERSICHT ÜBER DIE ERFOLGS- UND FINANZLAGE EINSCHL. DER SCHULDEN DER SONDER- UND TREUHANDVERMÖGEN, DER ZWECKVERBÄNDE UND DER GESELLSCHAFTEN MIT MEHR ALS 25 % KREISBETEILIGUNG
Die Angaben über die Finanzlage und die Schulden der Verkehrsbetriebe des Kreises Schleswig-Flensburg, der Abfallwirtschaftsgesellschaft Schleswig-Flensburg, der Martin-Luther-Krankenhaus Schleswig GmbH, der Campus-Hallen-GmbH, der Kulturstiftung des Kreises Schleswig-Flensburg, dem nach den Bestimmungen der Eigenbetriebsverordnung geführten Gebührenhaushalt "Abfall" ergeben sich aus den Anlagen zum Haushaltsplan. Die Einnahmen und Ausgaben dieser Einrichtungen haben keine Auswirkungen auf den Haushalt des Kreises.
Schleswig, 21. März 2003

References: § 2
 § 12
 § 36
 § 28

§ 28
 § 25
 § 101