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Timestamp: 2016-10-23 18:11:48+00:00

Document:
U 12/04 (28.07.2004)
Pr�sident Borella, Bundesrichter R�edi und Sch�n; Gerichtsschreiber Hochuli
K.________, 1942, Beschwerdef�hrer,
Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft, Direktion, Laupenstrasse 27, 3001 Bern, Beschwerdegegnerin
K.________, geboren 1942, war einziger Angestellter (und einzelzeichnungsberechtigter Alleinverwaltungsrat) der Q.________ AG (nachfolgend: Arbeitgeberin), �ber welche am 31. Januar 2000 der Konkurs er�ffnet und am 28. Februar 2000 mangels Aktiven eingestellt wurde. In dieser Eigenschaft war er bei der Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: Allianz oder Beschwerdegegnerin; vormals Berner Versicherungen) gegen Unf�lle versichert, als er am 16. Februar 2000 beim Auswechseln einer Gl�hbirne st�rzte und sich dabei eine Malleolarfraktur Typ Weber C am rechten Fusskn�chel zuzog. Am Unfalltag stellte Dr. med. A.________ von der chirurgischen Klinik des Spitals X.________ bei der operativen Schrauben- und Plattenosteosynthese mit Reinsertion der oss�r ausgerissenen Syndesmose schwere degenerative Ver�nderungen im Bereich des rechten oberen Sprunggelenks (OSG) fest, welche jedoch bis zum Unfall zu keiner Behinderung gef�hrt hatten. Die postoperative Rehabilitation und Mobilisation war unter anderem durch die eingeschr�nkte Kraft im rechten Arm wegen durchgemachter Kinderl�hmung (es war keine beidseitige Versorgung mit Gehst�cken m�glich) sowie infolge der Adipositas erschwert. Das Osteosynthesematerial entfernte Dr. med. H._________ in der Klinik Y.________ am 30. April 2001. In der Folge sprach die Invalidenversicherung K.________ mit Wirkung ab 1. Februar 2001 eine halbe Invalidenrente zu. Der Chirurg Dr. med. U.________ untersuchte den Versicherten am 5. Dezember im Auftrag der Allianz und erstattete am 6. Dezember 2001 sein Gutachten (nachfolgend: Gutachten). Mit Verf�gung vom 14. Januar 2002 (best�tigt mit Einspracheentscheid vom 6. Februar 2003) stellte die Allianz die in der Folge des Unfalles erbrachten Versicherungsleistungen per 1. Januar 2002 ein, richtete eine Integrit�tsentsch�digung auf Grund einer Integrit�tseinbusse von 10 % (Fr. 10'680.-) aus und verneinte einen Anspruch auf eine Invalidenrente.
Die hiegegen erhobene Beschwerde des K.________ wies das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen mit Entscheid vom 19. November 2003 ab.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragt K.________ sinngem�ss, die Allianz habe ihm unter Aufhebung des kantonalen Gerichtsentscheids und des Einspracheentscheids eine Invalidenrente gest�tzt auf eine Erwerbsunf�higkeit von 20 % auszurichten sowie die weitere �rztliche und physiotherapeutische Behandlung der Unfallfolgen �ber den 1. Januar 2002 hinaus zu �bernehmen. Zudem ersucht er um "Gew�hrung der kostenlosen Rechtsverbeist�ndung", weil er "auf die juristische und administrative Beratung durch einen befreundeten Juristen angewiesen" gewesen sei.
W�hrend die Allianz auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde schliesst, verzichtet das Bundesamt f�r Gesundheit (BAG) auf eine Vernehmlassung.
1.1 Im Einspracheentscheid vom 6. Februar 2003 hat die Allianz die Bestimmungen �ber die Leistungspflicht des Unfallversicherers nach Art. 6 Abs. 1 UVG, den Anspruch auf Heilbehandlung (Art. 10 UVG) und dessen Ende (Art. 19 Abs. 1 Satz 1 und 2 UVG e contrario) sowie den Anspruch auf Versicherungsleistungen bei R�ckf�llen und Sp�tfolgen (Art. 11 UVV) zutreffend dargelegt. Gleiches gilt in Bezug auf die Ausf�hrungen �ber die gem�ss Art. 6 Abs. 1 UVG geltenden Voraussetzungen des nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfallereignis und dem Gesundheitsschaden (BGE 129 V 181 f. Erw. 3 mit Hinweisen) sowie die bei der Bestimmung des trotz Gesundheitssch�digung zumutbarerweise noch erzielbaren Einkommens (Invalideneinkommen) praxisgem�ss maximal zul�ssige K�rzung von Tabellenl�hnen (BGE 126 V 75 ff.). Im Weiteren hat das kantonale Gericht im angefochtenen Entscheid korrekt die Bestimmungen �ber die f�r den Anspruch auf eine Invalidenrente erforderliche Invalidit�t von mindestens 10 % (Art. 18 Abs. 1 UVG) sowie die Bemessung des Invalidit�tsgrades nach Art. 18 Abs. 2 UVG in der bis Ende 2002 g�ltig gewesenen Fassung wiedergegeben. Richtig sind schliesslich auch die Hinweise auf die Rechtsprechung zur Aufgabe des Arztes bei der Invalidit�tsbemessung (BGE 125 V 261 Erw. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70) und zu den f�r den Beweiswert von Arztberichten und medizinischen Gutachten massgebenden Anforderungen (BGE 125 V 352 Erw. 3a, 122 V 160 Erw. 1c). Darauf wird verwiesen.
1.2 Zu erg�nzen ist, dass das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene ATSG hinsichtlich der unfallversicherungsrechtlichen Invalidit�tsbemessung keine substanziellen �nderungen gegen�ber der bis zum 31. Dezember 2002 g�ltig gewesenen Normenlage brachte. Denn gem�ss Urteil G. vom 22. Juni 2004 (U 192/03; Erw. 1.2-1.4) des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts entsprechen die im ATSG enthaltenen Definitionen der Arbeitsunf�higkeit (Art. 6 ATSG), der Erwerbsunf�higkeit (Art. 7 ATSG) und der Invalidit�t (Art. 8 ATSG) ebenso wie die Vorschrift �ber die Bestimmung des Invalidit�tsgrades (bei erwerbst�tigen Versicherten; Art. 16 ATSG) den bisherigen, in der Unfallversicherung von der Rechtsprechung dazu entwickelten Begriffen und Grunds�tzen. Die zur altrechtlichen Regelung ergangene Judikatur (z.B. BGE 125 V 261 Erw. 4: Aufgabe des Arztes und der �rztin bei der Invalidit�tsbemessung; BGE 126 V 75 ff.: K�rzung von Tabellenl�hnen) bleibt deshalb weiterhin massgebend. Im noch nicht in der Amtlichen Sammlung ver�ffentlichten Urteil L. vom 4. Juni 2004, H 6/04, hat das Eidgen�ssische Versicherungsgericht erkannt, dass aus Art. 82 Abs. 1 ATSG nicht der Umkehrschluss gezogen werden kann, f�r die Anwendbarkeit materieller Bestimmungen des neuen Gesetzes bez�glich im Zeitpunkt seines In-Kraft-Tretens noch nicht festgesetzter Leistungen sei der Verf�gungszeitpunkt massgebend; abgesehen von den in der �bergangsbestimmung umschriebenen spezifischen Tatbest�nden hat man sich im �brigen nach den �bergangsrechtlichen Grunds�tzen zu richten, welche f�r den Fall einer �nderung der gesetzlichen Grundlagen die Ordnung anwendbar erkl�ren, welche zur Zeit galt, als sich der zu Rechtsfolgen f�hrende Sachverhalt verwirklicht hat.
Fest steht, dass der Versicherte seine angestammte T�tigkeit als Pneuh�ndler in seinem Einmannbetrieb aus wirtschaftlichen und somit unfallfremden Gr�nden verlor, weil seine Firma bereits am 31. Januar 2000, also noch vor dem Unfall vom 16. Februar 2000, in Konkurs fiel. Unbestritten ist sodann, dass dem Beschwerdef�hrer f�r die ihm als Folge des Unfalles dauerhaft verbleibende Beeintr�chtigung der gesundheitlichen Unversehrtheit eine Integrit�tsentsch�digung gest�tzt auf eine Integrit�tseinbusse von 10 % (= Fr. 10'680.-) zusteht. Nicht mit dem Unfall in einem Zusammenhang stehen gem�ss den von keiner Seite bestrittenen Feststellungen im Gutachten (S. 8) folgende Diagnosen: Adipositas (Body Mass Index 40), arterielle Hypertonie, massive Anstrengungsdyspnoe, Hyperurik�mie, Hepatopathie (m�glicherweise �thylischer Genese) und Armparese rechts bei Poliomyelitis im Kindesalter. Dr. med. U.________ sch�tzte die aus diesen unfallfremden Leiden resultierende Arbeitsunf�higkeit auf mindestens 70 %.
Streitig und zu pr�fen ist vorweg, ob die Allianz zu Recht die Heilbehandlungsleistungen per 1. Januar 2002 einstellte.
3.1 Nach Art. 10 Abs. 1 UVG hat der Versicherte Anspruch auf die zweckm�ssige Behandlung der Unfallfolgen (Heilbehandlung). Pflegeleistungen sind (nur) solange zu erbringen, als davon eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden kann (Art. 19 Abs. 1 erster und zweiter Satz UVG e contrario). Erachtet der Unfallversicherer diese Voraussetzung nicht mehr als gegeben oder h�lt er eine laufende oder wieder beantragte Behandlung f�r unzweckm�ssig, kann er deren Fortsetzung gest�tzt auf Art. 48 Abs. 1 UVG ablehnen (BGE 128 V 171 Erw. 1b). Mit der Heilbehandlung f�llt in der Regel auch der Taggeldanspruch dahin (Art. 16 Abs. 2 und Art. 19 Abs. 1 zweiter Satz UVG).
3.2 Verwaltung und Vorinstanz gelangten nach umfassender W�rdigung der vorhandenen Akten zur Auffassung, von einer weiteren Heilbehandlung sei keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr zu erwarten. Dem ist beizupflichten. Dr. med. B.________, welcher den Versicherten im Auftrag der IV-Stelle des Kantons St. Gallen untersuchte, f�hrte in seinem Bericht vom 30. Januar 2002 zu allf�lligen weiteren Rehabilitationsmassnahmen mit Blick auf den gesamthaften Gesundheitszustand aus:
"Diese [Rehabilitationsmassnahmen] wurden ausgiebig im Anschluss an die operative Sanierung [des vom Unfall betroffenen rechten Fussgelenks] durchgef�hrt. Es w�re f�rderlich, wenn der Patient sich einen Hausarzt suchen w�rde. Dann k�nnte das Gewicht reduziert und der Bluthochdruck eingestellt werden. Ein sinnvolles, nicht �bertriebenes K�rpertraining k�nnte nicht nur die Situation des Herz-Kreislaufsystemes, sondern auch des rechten Fusses deutlich verbessern. Der Patient hat aber offenbar zur Zeit keinen Hausarzt. �bergewicht, [Blut-] Hochdruck und Hyperurik�mie sind ihm eigentlich egal."
Diese Einsch�tzung deckt sich mit der Beurteilung des Gutachters Dr. med. U.________ (Gutachten S. 12):
"Der unfallbedingte Restzustand bez�glich OSG rechts beinhaltet eine tibiofibulare Diastase von 4 mm - Gegenseite physiologisch 2 mm -, ferner Zeichen einer leichtgradigen bis h�chstens m�ssig ausgepr�gten tibio- talaren Arthrose rechts. Dieser Restzustand kann durch keine mir bekannten physikalischen, physiotherapeutischen oder medikament�sen Massnahmen entscheidend verbessert werden. Zweifellos indessen liessen sich die subjektiven Beschwerden durch konsequente Gewichtsreduktion, Abkl�rung und Behandlung der arteriellen Hypertonie sowie Urik�mie-Di�t und konsequenten Verzicht auf Alkohol g�nstig beeinflussen. - Zusam- menfassend er�brigt sich eine weitere medizinische Behandlung des rein unfallbedingten Endzustandes. Weder gibt es ein probates Mittel f�r die Behandlung der aktuell eher leichtergradigen Arthrose - von einer konse- quenten Gewichtsreduktion abgesehen - noch l�sst sich die bestehende tibiofibulare Diastase nachtr�glich reduzieren."
Bez�glich der Adipositas ist nach den Akten davon auszugehen, dass der Beschwerdef�hrer bei einer K�rpergr�sse von 175 cm am Unfalltag 116 kg und am 5. Dezember 2001 122 kg wog. Es leuchtet ohne weiteres ein, dass ihm bei diesem massiven �bergewicht und der laut �rztlicher Feststellung damit zumindest teilweise in Zusammenhang stehenden �berbelastung des vom Unfall betroffenen, schwer degenerativ vorgesch�digten OSG dauerhaft gewisse funktionelle Beschwerden am rechten Fussgelenk verbleiben werden. Dem Gutachten (S. 5) ist sodann zu entnehmen, dass dem Versicherten gem�ss eigenen Angaben auch schon eine Versteifungsoperation empfohlen wurde, welche er jedoch abgelehnt habe. Daraus erhellt, dass mit dem im Sozialversicherungsrecht geltenden Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 360 Erw. 5b, 125 V 195 Erw. 2, je mit Hinweisen) von einer weiteren Behandlung der reinen Unfallfolgen keine namhafte Besserung des Gesundheitszustands erwartet werden kann. Soweit der Beschwerdef�hrer hiegegen einwendet, er sei wegen den Unfallfolgen weiterhin auf �rztliche und physiotherapeutische Behandlung sowie auf die regelm�ssige Einnahme von Schmerzmitteln angewiesen, beruft er sich auf einen Bericht vom 16. April 2003 des Dr. med. L.________, Leitender Arzt im Hotel Kurhaus Z.________, welcher den Versicherten dort station�r vom 4. M�rz bis 22. Mai 2000 behandelte. Dr. med. L.________ legt im genannten Bericht nicht dar, inwiefern die angeblich erforderliche Behandlungsfortsetzung in Bezug auf die reinen Unfallfolgen zu einer namhaften Besserung des Gesundheitszustandes beitragen k�nnte. Der Einwand des Beschwerdef�hrers ist demnach unbegr�ndet. Entgegen der Vorinstanz beurteilt sich der Anspruch auf Heilbehandlung hier einzig nach Massgabe von Art. 10 UVG. Ein Anspruch auf Heilbehandlungsmassnahmen im Sinne von Art. 21 Abs. 1 lit. c UVG steht gem�ss zutreffendem Einwand der Beschwerdegegnerin in der Vernehmlassung vom 9. M�rz 2004 nicht zur Diskussion, weil dem Versicherten - wie nachfolgend zu zeigen sein wird - kein Anspruch auf eine Invalidenrente nach UVG zusteht.
Zu pr�fen bleibt, ob der Versicherte wegen seiner unfallbedingten, ihm dauerhaft verbleibenden Beeintr�chtigung der Gesundheit einen Anspruch auf eine Invalidenrente hat. Er bestreitet zu Recht nicht, dass ihm gem�ss Gutachten allein unter Ber�cksichtigung der reinen Unfallfolgen in einer angepassten, k�rperlich wenig anstrengenden, wechselbelastenden, vorwiegend sitzend auszu�benden T�tigkeit die Verwertung einer vollen Arbeitsf�higkeit zumutbar ist. Er macht jedoch geltend, der Invalidit�tsgrad betrage angesichts seiner verschiedenen gesundheitlichen Einschr�nkungen und seines vorger�ckten Alters entgegen der Vorinstanz nicht 7,5, sondern 18-20 Prozent.
4.1 F�r die Bestimmung des Invalidit�tsgrades wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidit�t und nach Durchf�hrung der medizinischen Behandlung und allf�lliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare T�tigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen k�nnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen k�nnte, wenn sie nicht invalid geworden w�re (Art. 16 ATSG). Bez�glich der Bestimmung des Invalidit�tsgrades bei erwerbst�tigen Versicherten wird bereits aus dem Wortlaut des Art. 16 ATSG ohne weiteres erkennbar, dass nicht nur direkte Bez�ge zum bisherigen Art. 28 Abs. 2 IVG (vgl. dazu Erw. 3.4.1 des zur Publikation in der Amtlichen Sammlung vorgesehenen Urteil A. vom vom 30. April 2004, I 626/03), sondern auch zum altrechtlichen Art. 18 Abs. 2 Satz 2 UVG bestehen. Die von der Rechtsprechung zur Bemessung der Invalidit�t (bei erwerbst�tigen Versicherten) herausgebildeten Grunds�tze haben demnach unter der Herrschaft des ATSG prinzipiell weiterhin Geltung (Urteil G. vom 22. Juni 2004, U 192/03, Erw. 1.4). F�r den Einkommensvergleich sind die Verh�ltnisse im Zeitpunkt des allf�lligen Beginns des Rentenanspruchs (hier: 1. Januar 2002) massgebend (BGE 129 V 222 mit Hinweis).
4.2 Zun�chst ist die H�he des hypothetischen Einkommens ohne Gesundheitsschaden (Valideneinkommen) zu �berpr�fen.
4.2.1 Der Versicherte deklarierte in der Unfallmeldung einen Lohn von Fr. 6000.- pro Monat. Dabei handelt es sich gem�ss Angaben in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde um den bei der Allianz gegen Unf�lle nach UVG versicherten Verdienst (von Fr. 72'000.- pro Jahr). Entgegen dem Beschwerdef�hrer ist jedoch f�r die Bestimmung des hier interessierenden Invalidit�tsgrades nicht der versicherte Verdienst, sondern mit Blick auf das Valideneinkommen jener Lohn massgebend, den der Versicherte ohne Unfall tats�chlich erzielen k�nnte (vgl. Erw. 4.1 hievor). Die Beschwerdegegnerin ging vom Auszug aus dem Individuellen Konto der gemeldeten beitragspflichtigen Einkommen des Versicherten (Art. 30ter Abs. 1 AHVG und Art. 135 ff. AHVV) aus, und zwar vom f�nfj�hrigen Durchschnitt der Jahre 1995-1999, wobei sie zu Gunsten des Versicherten das stark vom langj�hrigen Durchschnitt abweichende Jahr 1999 unber�cksichtigt liess. Daraus ergab sich ein Einkommen von Fr. 51'841.-. Dieses Einkommen passte die Verwaltung der betriebs�blichen Anzahl Wochenarbeitsstunden und der in den Jahren 1999-2002 eingetretenen Nominallohnentwicklung an, woraus ein relevanter Validenlohn von Fr. 45'243.05 resultierte. Demgegen�ber stellte die Vorinstanz auf ein Valideneinkommen im Jahre 2002 von Fr. 56'300.- ab. Dabei ging sie von den Tabellenl�hnen der vom Bundesamt f�r Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) f�r das Jahr 2000 aus, weil aussagekr�ftige konkrete Anhaltspunkte f�r die Beantwortung der Frage fehlten, ob der Versicherte tats�chlich trotz verschiedener krankheitsbedingter gesundheitlicher Einschr�nkungen auch ohne Unfallfolgen �ber den Zeitpunkt des Unfalles hinaus weiterhin w�hrend 50 Stunden pro Arbeitswoche seiner angestammten T�tigkeit nachgegangen w�re und dabei weiterhin den bisher als einziger Angestellter seiner Firma erzielten Lohn verdient h�tte.
4.2.2 Der Auffassung der Allianz ist insoweit beizupflichten, als sie zutreffend von den vor dem Unfall massgebenden Einkommensverh�ltnissen des Beschwerdef�hrers ausging und gest�tzt auf den IK-Auszug auf ein in den Jahren 1995-1998 durchschnittlich erzieltes AHV-pflichtigen Einkommen von Fr. 51'841.- abstellte, welches sie sodann der bis ins Jahr 2002 eingetretenen Nominallohnentwicklung anpasste. Nicht gefolgt werden kann der Beschwerdegegnerin hingegen, soweit sie diesen Wert auf 40 Wochenstunden umrechnete, denn als Valideneinkommen ist grunds�tzlich das gesamte Erwerbseinkommen in Rechnung zu ziehen (BGE 126 V 76 Erw. 3a mit Hinweisen). Der Nominallohnindex f�r M�nner stieg zwischen 1998 und 2002 von 1832 auf 1933 Punkte, mithin um 101 Punkte (Die Volkswirtschaft 2004 Heft 7 S. 91 Tabelle B10.3). Im Jahre 2002 h�tte demnach der Versicherte ohne Unfall ein Valideneinkommen Fr. 54'699.- (= [Fr. 51'841.- x 1933] ./. 1832) erzielen k�nnen.
4.3 Nimmt der Versicherte wie vorliegend nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihm an sich zumutbare neue Erwerbst�tigkeit auf, so k�nnen f�r die Ermittlung des hypothetischen Einkommens nach Eintritt der Invalidit�t (Invalideneinkommen) die so genannten Tabellenl�hne gem�ss LSE herangezogen werden (BGE 126 V 76 f. Erw. 3b/bb). Hier ist wie �blich (vgl. z.B. BGE 126 V 81 Erw. 7a) von der Tabelle A1 ("Monatlicher Bruttolohn [Zentralwert] nach Wirtschaftszweigen, Anforderungsniveau des Arbeitsplatzes und Geschlecht. Privater Sektor") der LSE auszugehen. Mit einfachen und repetitiven T�tigkeiten (LSE 2002 S. 43 TA1 Anforderungsniveau 4) besch�ftigte M�nner verdienten bei einer w�chentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden im Jahre 2002 monatlich Fr. 4557.- (LSE 2002, a.a.O., Zeile "Total"), was bei Annahme einer durchschnittlichen betriebs�blichen w�chentlichen Arbeitszeit von 41,7 Stunden (Die Volkswirtschaft 2004 Heft 7 S. 90 Tabelle B9.2 Zeile A-O "Total") einem Einkommen von monatlich Fr. 4751.- (= [Fr. 4557.- : 40] x 41,7) und j�hrlich Fr. 57'012.- (= Fr. 4557.- x 12) entspricht. Um den besonderen Einschr�nkungen des Versicherten (insbesondere der Limitierung auf k�rperlich wenig anstrengenden, wechselbelastenden, vorwiegend sitzend auszu�bende T�tigkeiten) Rechnung zu tragen, ist sodann unter Ber�cksichtigung der gesamten Umst�nde des Einzelfalles ein angemessener Abzug von 10 % (vgl. BGE 126 V 79 ff. Erw. 5b) vorzunehmen, sodass mit einer behinderungsadaptierten T�tigkeit 2002 ein Jahreseinkommen von Fr. 51'311.- (= Fr. 57'012.- x 0,9) erzielbar gewesen w�re. Da der Beschwerdef�hrer gem�ss Gutachten in einer angepassten T�tigkeit unter ausschliesslicher Ber�cksichtigung der reinen Unfallfolgen keine weiteren Einschr�nkungen h�tte hinnehmen m�ssen, bleibt es bei diesem trotz unfallbedingter Behinderung 2002 zumutbarerweise realisierbaren Invalideneinkommen von Fr. 51'311.-. Was der Beschwerdef�hrer zur Begr�ndung eines Tabellenlohn-Abzuges von mehr als 10 % geltend macht, ist unbegr�ndet. Denn die Allianz und das kantonale Gericht haben unter Ber�cksichtigung der rein unfallbedingten Ursachen der Einschr�nkungen in den erwerblichen Einsatzm�glichkeiten den Einfluss aller Merkmale auf das Invalideneinkommen (leidensbedingte Einschr�nkung, Alter, Dienstjahre, Nationalit�t/Aufenthaltskategorie und Besch�ftigungsgrad) unter W�rdigung der gesamthaften Umst�nde im Einzelfall nach pflichtgem�ssem, nicht zu beanstandendem Ermessen auf 10 % gesch�tzt (vgl. BGE 126 V 80 Erw. 5b/bb in fine mit Hinweisen).
4.4 Aus der Gegen�berstellung dieses Invalideneinkommens auf der einen und des Valideneinkommens von Fr. 54'699.- (Erw. 4.3 hievor) auf der andern Seite ergibt sich ein Mindereinkommen von Fr. 3388.- und ein Invalidit�tsgrad von 6 % (Fr. 3388.- / Fr. 54'699.- x 100). Beschwerdegegnerin und Vorinstanz haben somit den erhobenen Anspruch auf eine Invalidenrente der Unfallversicherung im Ergebnis mit Blick auf Art. 18 Abs. 1 UVG zu Recht abgelehnt.
Nach Gesetz (Art. 152 OG) und Praxis sind in der Regel die Voraussetzungen f�r die Bewilligung der unentgeltlichen Prozessf�hrung und Verbeist�ndung erf�llt, wenn der Prozess nicht aussichtslos erscheint, die Partei bed�rftig und die anwaltliche Verbeist�ndung notwendig oder doch geboten ist (BGE 125 V 202 Erw. 4a und 372 Erw. 5b, je mit Hinweisen). Im letztinstanzlichen Verfahren bleibt die unentgeltliche Verbeist�ndung patentierten Rechtsanw�lten vorbehalten (Art. 152 Abs. 2 OG; Urteil K. vom 17. Januar 2002, I 47/01, Erw. 3 mit Hinweisen). Da der Versicherte zur rechtsgen�glichen Vertretung seiner Interessen im vorliegenden Verfahren keinen an seiner Stelle handelnden Rechtsanwalt zu beauftragen bedurfte, war eine anwaltliche Verbeist�ndung offensichtlich nicht geboten. Fehlt es an einer anwaltlichen Vertretung vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht, kann auch keine Entsch�digung f�r Anwaltskosten zugesprochen werden. Das Gesuch des Beschwerdef�hrers um Beigabe seines angeblichen - namentlich unbekannten - Rechtsberaters als von der Bundesgerichtskasse zu entsch�digender Rechtsbeistand ist daher abzuweisen.

References: Art. 6
e contrario
 Art. 6
 Art. 18
 Art. 16
 BGE 
 BGE 
 Art. 82
 Art. 10
e contrario
 Art. 48
 Art. 19
 Art. 10
 Art. 21
 Art. 16
 Art. 28
 Art. 18
 Art. 135
 BGE 
 BGE 
 BGE 
in fine
 Art. 18