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Timestamp: 2017-09-24 03:27:17+00:00

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2.154-103 Bäderverordnung – SH (BäderVO) - Kirchenrecht Online-Nachschlagewerk
2.154-103 Bäderverordnung – SH (BäderVO)
§ 2 Anwendungsbereich, Öffnungszeiten
§ 3 Kioske
§ 4 Helgoland
§ 5 Besonderer Feiertagsschutz
§ 6 Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerschutz
über den Verkauf von Waren
in Kur-, Erholungs- und Tourismusorten
(Bäderverordnung – BäderVO)
(GVOBl. Schl.-H. S. 226)
Aufgrund § 9 Abs. 1 und § 12 Abs. 4 des Ladenöffnungszeitengesetzes (LÖffZG) vom 29. November 2006 (GVOBl. Schl.-H. S. 243) verordnet das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie im Einvernehmen mit dem Innenministerium:
Diese Verordnung trifft unter besonderer Berücksichtigung des verfassungsrechtlich gebotenen Schutzes von Sonn- und Feiertagen Regelungen über die Öffnung von Verkaufsstellen in anerkannten Kur- und Erholungsorten und einzeln benannten Gemeinden und Gemeindeteilen, die von besonders starkem Urlaubstourismus geprägt sind, für den Verkauf von Waren des täglichen Ge- und Verbrauchs, insbesondere des touristischen Bedarfs.
Anwendungsbereich, Öffnungszeiten
( 1 ) In der Zeit vom 17. Dezember bis 8. Januar und vom 15. März bis 31. Oktober dürfen Verkaufsstellen in
den in der Anlage 1 zu dieser Verordnung aufgeführten Gemeinden und Gemeindeteilen, die als Kur- und Erholungsorte nach der Landesverordnung über die Anerkennung als Kur- und Erholungsort vom 25. November 2009 (GVOBl. Schl.-H. S. 860) anerkannt sind und
den sonstigen in der Anlage 2 zu dieser Verordnung aufgeführten Gemeinden und Gemeindeteilen
abweichend von § 3 Abs. 2 Nr. 1 LÖffZG an Sonn- und Feiertagen für sechs Stunden im Zeitraum von 11.00 Uhr bis 19.00 Uhr für den Verkauf von Waren des täglichen Ge- und Verbrauchs, insbesondere des touristischen Bedarfs, geöffnet sein.
( 2 ) Absatz 1 gilt entsprechend für das gewerbliche Feilhalten von Ware außerhalb von Verkaufsstellen gemäß § 1 LÖffZG.
( 3 ) Absatz 1 gilt nicht für Möbelhäuser, Autohäuser, Baumärkte und Fachmärkte für Elektrogroßgeräte.
( 4 ) Nutzen Verkaufsstellen die Öffnungsmöglichkeit aus besonderem Anlass gemäß § 5 LÖffZG an mehr als zwei Sonn- und Feiertagen im Jahr außerhalb der in Absatz 1 genannten kalendarischen Zeiträume, entfällt für diese Verkaufsstellen die Öffnungsmöglichkeit am vierten Advent desselben Jahres sowie am ersten Sonntag des darauffolgenden Jahres.
( 5 ) Die tägliche Öffnungszeit an Sonn- und Feiertagen in den in Absatz 1 genannten kalendarischen Zeiträumen legt die zuständige Behörde nach Anhörung der Betroffenen sowie der örtlichen Kirchengemeinden durch Allgemeinverfügung fest.
( 1 ) 1 In anerkannten Kur- und Erholungsorten gemäß § 9 Abs. 1 Nr. 1 LÖffZG, die nicht oder nur teilweise unter die Anlage 1 dieser Verordnung fallen, und in den Gemeinden und Gemeindeteilen, die in Anlage 3 genannt sind, kann einzelnen Verkaufsstellen, deren Angebot ausschließlich aus Kioskwaren besteht, auf besonderen Antrag in der Zeit vom 17. Dezember bis 8. Januar und vom 15. März bis 31. Oktober für sechs Stunden im Zeitraum von 11.00 Uhr bis 19.00 Uhr die Öffnung gestattet werden. 2 Über den Antrag entscheidet die zuständige Behörde.
( 2 ) An bis zu vier weiteren Sonn- und Feiertagen außerhalb der in § 2 Abs. 1 genannten Zeiträume kann Verkaufsstellen, deren Angebot ausschließlich aus Kioskwaren besteht, in Gemeinden und Gemeindeteilen nach Absatz 1 und in Gemeinden und Gemeindeteilen der Anlagen 1 und 2 in der Zeit vom 15. Dezember bis 31. Oktober für sechs Stunden im Zeitraum von 11.00 Uhr bis 19.00 Uhr die Öffnung gestattet werden.
( 3 ) Die zuständige Behörde setzt die Sonn- und Feiertage und die täglichen Öffnungszeiten nach Absatz 2 durch Verordnung fest.
( 4 ) Kioskwaren sind Bade- und Strandgegenstände, Devotionalien, frische Früchte, alkoholfreie Getränke, Milch- und Milcherzeugnisse, Süßwaren, Tabakwaren, Blumen und Zeitungen, Postkarten und Briefmarken, Kleinspielzeug, Andenken, Funktionsmaterialien für Film- und Fotozwecke sowie Waren, die für diese Gemeinden kennzeichnend sind.
( 1 ) In der Zeit vom 15. Dezember bis 31. Oktober dürfen Verkaufsstellen in der Gemeinde Helgoland an Sonn- und Feiertagen in der Zeit von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr für den geschäftlichen Verkehr mit Kundinnen und Kunden geöffnet sein.
Besonderer Feiertagsschutz
( 1 ) 1 Die §§ 2 bis 4 gelten nicht am Karfreitag und dem ersten Weihnachtstag. 2 Am 1. Mai ist der Verkauf nur zulässig, wenn die Ladeninhaberin oder der Ladeninhaber den Verkauf unter Freistellung aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer persönlich durchführt.
( 2 ) Am Ostersonntag dürfen die Verkaufsstellen gemäß § 2 nur in der Zeit von 14.00 Uhr bis 18.30 Uhr geöffnet sein.
1 Für die Beschäftigung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern gelten die Bestimmungen der §§ 12 und 13 LÖffZG. 2 Danach finden die §§ 3 bis 7 und § 11 Arbeitszeitgesetz Anwendung. 3 Insbesondere dürfen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer an Sonn- und Feiertagen nur während der zugelassenen Öffnungszeiten und, falls dies zur Erledigung von Vorbereitungs- und Abschlussarbeiten unerlässlich ist, während weiterer dreißig Minuten beschäftigt werden. 4 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer können verlangen, an einem Sonnabend im Monat von der Arbeit freigestellt zu werden.
Zuständige Behörden nach § 2 Abs. 5 und § 3 Abs. 1 und 3 sind die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der amtsfreien Gemeinden, Amtsdirektorin oder Amtsdirektor, in ehrenamtlich verwalteten Ämtern Amtsvorsteherin oder Amtsvorsteher.
Die Anlagen 1, 2 und 3 sind Bestandteil dieser Verordnung.
( 1 ) 1 Diese Verordnung tritt am 15. Dezember 2013 in Kraft. 2 Abweichend davon tritt § 2 Abs. 4 am 1. Januar 2014 in Kraft.
( 2 ) Diese Verordnung tritt am 14. Dezember 2018 außer Kraft mit der Option der Verlängerung um weitere fünf Jahre.
( 3 ) Die Landesverordnung über den Verkauf bestimmter Waren an Sonn- und Feiertagen in Kur-, Erholungs- und Ausflugsorten vom 2. Februar 2005 (GVOBl. Schl.-H. S. 138), zuletzt geändert durch Verordnung vom 26. Oktober 2009 (GVOBl. Schl.-H. S. 733), wird mit Inkrafttreten dieser Verordnung aufgehoben.
(Gemeindeteil „Insel“)
(Teilbereiche Am Außenhafen, Dockkoogstraße, Hafenstraße, Kleikuhle, Schiffbrücke, Wasserreihe und Gemeindeteil Schobüll)
alle Gemeinden der Inseln Amrum, Föhr und Sylt
(Gemeindeteil Rosenfelder Strand und Hauptstraße und Bürgermeister-Höppner-Straße)
(Gemeindeteil Süssau-Strand)
(Gemeindeteil Kraksdorf-Strand, Ostermade, Sütel-Strand und Am Seekamp-Strand)
(Straßen: Hinterhörn, Markt, Fußgängerzone, Kuhtorstraße, Schuhstraße, Hoheluftstraße, Teilbereich Berliner Eck)
(Gemeindeteil Weißenhaus)
(Gemeindeteil Sehlendorfer Strand)
(Gemeindeteil Hohwacht)
(Gemeindeteile Holm, Kalifornien und Schönberger Strand; Straßen: Ostseestraße, Niederstraße, Fußgängerbereich Knüll, Knüllgasse, Bahnhofstraße, Kuhlenkamp, Eichkamp)
(Fußgängerzone Altstadt; Straßen: Am Hafen, Nestleweg; Gemeindeteile Grauhöft und am Weidefelder Strand)
(Innenstadtbereich in den Grenzen der Straßen Am Wall, Am Hafen, Am Proviantgraben, Am Kommandantengraben und der Bohn-Straße)
Gemeinden und Gemeindeteile gemäß § 2 Abs. 1 Nr. 2 BäderVO
(Gemeindeteil Stakendorfer Strand)
(Gemeindeteil Heidkate)
Gemeinden und Gemeindeteile gemäß § 3 Abs. 1 BäderVO
Die Straßen Willy-Brandt-Platz, Schiffbrücke vom Willy-Brandt-Platz bis Kultur- und Kommunikationszentrum Volksbad am
I. C. Möller-Platz, Norderstraße einschl. Nordermarkt, Verbindungsstraßen zwischen Nordermarkt/Norderstraße/Willy-Brandt-Platz und Schiffbrücke/Norderhofenden (von der Rathausstraße zum Willy-Brandt-Platz), Hafen-Ostseite einschließlich des Bereiches Sonwik mit den Straßen Am Fördehang, Am Fördeufer, Am Industriehafen, Auf der Mole, Ballastkai, Fördepromenade, Swinemünder Straße, Harniskai

References: § 2

§ 3

§ 4

§ 5

§ 6
 § 9
 § 12
 § 3
 § 1
 § 5
 § 9
 § 2
 § 2
 § 11
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 § 3
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 § 3