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Timestamp: 2019-10-21 01:31:06+00:00

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Rechtsprechung: BFH/NV 1997, 386 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BFH, 12.12.1996
https://dejure.org/1997,1490
BFH, 06.05.1997 - VII B 4/97 (https://dejure.org/1997,1490)
BFH, Entscheidung vom 06.05.1997 - VII B 4/97 (https://dejure.org/1997,1490)
BFH, Entscheidung vom 06. Mai 1997 - VII B 4/97 (https://dejure.org/1997,1490)
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GVG § 17a Abs. 2 bis 4; FGO § 33 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 2 und 3, § 70, § 128 Abs. 1, § 143 Abs. 1, § 155
Beschluß des FG - Verweisung an das ordentliche Gericht - Statthaftigkeit der Beschwerde - Auskunfterteilung über eine Informationsperson
§ 17a GVG; §§ 128, 155, 70 FGO
Finanzgerichtsordnung; Statthaftigkeit einer Beschwerde gegen Verweisung des Rechtsstreits an ordentliches Gericht
BFHE 182, 515
NVwZ-RR 1997, 753 (Ls.)
BStBl II 1997, 543
BFH/NV 1997, 386
§ 70 Satz 2 FGO steht nicht entgegen, da dort lediglich die Zulässigkeit der Beschwerde in Bezug auf Entscheidungen des FG über die örtliche und sachliche Zuständigkeit geregelt ist (zum Ganzen vgl. BFH-Beschluss vom 6. Mai 1997 VII B 4/97, BFHE 182, 515, BStBl II 1997, 543, m.w.N.).
a) Die Frage, welcher Rechtsweg gegeben ist, ist auf Grund des Sachvortrags des Rechtsuchenden, hier der Antragstellerin, nach der Rechtsnatur des Klage- bzw. Antragsbegehrens zu entscheiden (BFH-Urteil vom 7. Mai 1985 VII R 25/82, BFHE 143, 503, BStBl II 1985, 571; BFH-Beschluss in BFHE 182, 515, BStBl II 1997, 543).
Zwar hat der Senat auch entschieden, dass die FGO gemäß § 33 Abs. 3 keine Anwendung findet, weil dann die Vorschriften der StPO bzw. des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten gelten, "nur wenn und solange ein Straf- oder Ordnungswidrigkeitenverfahren anhängig ist und in dessen Rahmen Anträge gestellt werden" (BFH-Beschluss vom 6. Mai 1997 VII B 4/97, BFHE 182, 515, BStBl II 1997, 543; s. auch den BFH-Beschluss vom 6. Februar 2001 VII B 277/00, BFHE 194, 26, BStBl II 2001, 306).
Die Frage, welcher Rechtsweg gegeben ist, ist auf Grund des Sachvortrags des Rechtsuchenden nach der Rechtsnatur des Klagebegehrens zu entscheiden (vgl. Senatsbeschlüsse vom 6. Mai 1997 VII B 4/97, BFHE 182, 515, 518, BStBl II 1997, 543, 544; vom 6. Februar 2001 VII B 277/00, BFHE 194, 26, 31, BStBl II 2001, 306, 308).
Ob in einem Streitfall der Rechtsweg zu den Finanzgerichten oder zu den allgemeinen Verwaltungsgerichten eröffnet ist, ist aufgrund des Sachvortrags des Rechtssuchenden und nach der Rechtsnatur des Klagebegehrens zu entscheiden (BFH-Beschlüsse vom 06. Februar 2001 VII B 277/00, BStBl II 2001, 306; vom 06. Mai 1997 VII B 4/97, BStBl II 1997, 543).
Insoweit kommt es vielmehr allein auf die sich aus dem Sachvortrag der Klägerin ergebende Rechtsnatur ihres Klagebegehrens an.(Vgl. BFH, Beschluss vom 6.5.1997 - VII B 4/97 -, juris) Entgegen der Meinung der Beklagten sind "Umfang und Reichweite des Kontrollrechts des Parlaments" und "Umfang und Reichweite der Auskunftsverpflichtung der Landesregierung" vorliegend nicht Verfahrensgegenstand.
Die Beschwerdeentscheidung, durch die die Zulässigkeit des beschrittenen Verwaltungsrechtswegs festgestellt ist, bedarf keiner Kostenentscheidung(Vgl. BFH, Beschluss vom 6.5.1997 - VII B 4/97 -, juris).
BFH, 16.11.2001 - IX B 125/01
Die Anordnung der Unanfechtbarkeit von Beschlüssen gemäß § 70 Satz 2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) betrifft zwar nicht die Rechtswegverweisung, sondern nur die sich aus § 70 Satz 1 FGO ergebende (sachliche und/oder örtliche) Zuständigkeitsverweisung (vgl. Beschluss des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 6. Mai 1997 VII B 4/97, BFHE 182, 515, BStBl II 1997, 543;… Schwarz/ Dumke, Finanzgerichtsordnung, § 70 Rz. 10;… List in Hübschmann/ Hepp/Spitaler, Finanzgerichtsordnung, § 70 Rz. 1a).
Das Finanzgericht macht sich insoweit die strafgerichtlichen Feststellungen im rechtskräftig gewordenen Urteil des Amtsgerichts vom 16. Mai 2002 zu Eigen, weil diese vom Kläger im finanzgerichtlichen Verfahren nicht substantiiert bestritten und keine entsprechenden Beweisanträge gestellt worden sind (vgl. etwa: BFH, Urteil vom 26. April 1988 - VII R 124/85 - Sammlung der Entscheidungen des Bundesfinanzhofs (BFHE) 153, 463 (467);… Beschluss vom 25. April 1997 - VII B 86/97 - BFH/NV 1998, 738 (739); Beschluss vom 29. Juli 1998 - VII B 4/97 - BFH/NV 1999, 324;… Beschluss vom 29. Januar 1999 - V B 112/97 - BFH/NV 1999, 1103).
a) Die Frage, welcher Rechtsweg gegeben ist, ist auf Grund des Sachvortrags des Rechtsuchenden, hier der Antragsteller, nach der Rechtsnatur des Klage- bzw. Antragsbegehrens zu entscheiden (BFH-Urteil vom 7. Mai 1985 VII R 25/82, BFHE 143, 503 BStBl II 1985, 571; BFH-Beschluss in BFHE 182, 515, BStBl II 1997, 543).
Es hängt daher vom Einzellfall ab, ob im konkreten Fall eine Abgabenangelegenheit oder eine dem Straf- oder Bußgeldverfahren zuzuordnende Sache zu entscheiden ist (vgl. BFH-Beschlüsse vom 29. Oktober 1986 I B 28/86, BFHE 147, 492, BStBl II 1987, 440, und in BFHE 182, 515, BStBl II 1997, 543).
BFH, 07.08.2000 - VII B 161/00
§ 155 FGO i.V.m. § 17a Abs. 4 Sätze 3 ff. GVG kommen insoweit nicht zum Zuge (anders bei Verweisung wegen Unzulässigkeit des Rechtswegs: Senatsbeschlüsse vom 6. Mai 1997 VII B 4/97, BFHE 182, 515, BStBl II 1997, 543, …und vom 26. Juni 1997 VII B 93/97, BFH/NV 1997, 885).
Ob in einem Streitfall der Rechtsweg zu den Finanzgerichten oder zu den allgemeinen Verwaltungsgerichten eröffnet ist, ist aufgrund des Sachvortrags des Rechtssuchenden und nach der Rechtsnatur des Klagebegehrens zu entscheiden (vgl. BFH, Beschlüsse vom 06.02.2001, VII B 277/00, BFHE 194, 26; BStBl II 2001, 306; vom 06.05.1997, VII B 4/97, BFHE 182, 515, BStBl II 1997, 543).

References: § 17
 § 33
 § 70
 § 128
 § 143
 § 155

§ 17

§ 70
 § 33
 § 70
 § 70
 § 70
 § 70

§ 155
 § 17