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Timestamp: 2020-06-06 04:25:16+00:00

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Tarifrunde TV-H (Hessen) 2019
Autor Thema: Tarifrunde TV-H (Hessen) 2019 (Read 45215 times)
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Antw:Tarifrunde TV-H (Hessen) 2019
« Antwort #30 am: 29.03.2019 17:37 »
Zitat von: Solitair am 29.03.2019 16:55
Zitat von: wap am 29.03.2019 15:22
Aktuelle Zahlen der tatsächliche Entgelterhöhung:
Erhöhungen der Tabellenentgelte
Zum 01.03.2019 steigen die Gehälter um 3,0% (in der Stufe 1 um 4,5%) - mindestens um 100€. Im zweiten Schritt erhöhen sich die Gehälter zum 01.02.2020 um 3,12% (Stufe 1 um 4,3%) - ebenfalls mindestens um 100€ und im dritten Schritt folgt eine Erhöhung zum 01.01.2021 um 1,3% (Stufe 1 um 1,8%)- mindestens um 40€.
Das Ergebnis bedeutet unter Einberechnung der prozentualen Erhöhung und der Mindestbeträge eine Erhöhung im Gesamtvolumen zum
01.03.2019 um 3,2%
01.02.2020 um 3,2%
01.01.2021 um 1,4%
Quelle: GDP
Also noch schlechter als das Ergebnis bei TV-L.
Weihnachtsgeld wird anscheinend nicht eingefrohren + kostenloser Nahverkehr. Ist nicht sooo schlecht.
« Antwort #31 am: 29.03.2019 17:42 »
Zitat von: Bastel am 29.03.2019 17:37
ÖPNV gabs vorher schon und das Nichteintreten (so es denn stimmt) einer Verschlechterung als Verbesserung zu feiern ist schon bemerkenswert.
Mal abgesehen davon, dass die Verschiebung um 2 Monate schon mehr Geld kostet als ich seit Einführung des HT an Fahrkartkäufen gespart habe. Aber 2,5 % für 2019 (3% x 10/12) ist schon ein ziemlich schlechter Witz. Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass Hessen nochmal unter dem bereits schlechten TV-L Ergebnis zurückbleibt.
« Antwort #32 am: 29.03.2019 17:46 »
Zitat von: AlphaOmega am 29.03.2019 17:14
Zitat von: pvenj am 29.03.2019 14:51
Zitat von: AlphaOmega am 29.03.2019 14:22
Hatten die Gewerkschaften überhaupt was mit der Einführung des Landestickets zu tun?
Ja! siehe hier: https://service.hessen.de/html/files/TV_LandesTicket_Hessen_vom_3._Maerz_2017.pdf
Der war mir bekannt, aber das heißt ja nicht, dass die Gewerkschaften etwas bedeutendes dazu beigetragen haben (außer die Unterschrift drunter zu setzen). Ich habe mal gehört, dass die Landesregierung wegen ihrem Koalitionsvertrag etwas gegen die Vehrkersbelastung bzw. CO_2-Ausstoß unternehmen muss. Das ist aber nur Hörensagen und deswegen wollte ich hier mal nachfragen, ob jemand Quellen hat die Belegen, dass die Gewerkschaften in irgendwelchen Verhandlungen ein Hessenticket gefordert haben oder ähnliches.
Meines Wissens wurde es tatsächlich 2017 nicht von den Gewerkschaften gefordert sondern wurde seitens der Landesregierung eingebracht. Nichtsdestotrotz wurde das Landesticket als tolle Errungenschaft der Gewerkschaften verkauft. In der aktuellen Tarifrunde wurde sogar durch die Landesregierung bemängelt dass die Gewerkschaften das Landesticket nicht in Ihren Forderungen hatten.
Dass es trotzdem wieder zu dem "kostenlosen" Landesticket gekommen ist, lässt schon erahnen dass die Landesregierung wohl auch ein gewisses Interesse daran hat...
PS. Ganz kostenlos ist es ja nun nicht mehr. Es soll ja nun im Gegenzug eine Kürzung der Kilometerpauschale erfolgen. Genaueres steht aber wohl noch aus.
"Nutzungsberechtigung für das LandesTicket Hessen Durch die Neuregelung des § 3 Nr. 15 Einkommensteuergesetz (EStG) wird das LandesTicket Hessen ab dem 1. Januar 2020 steuerfrei gestellt, gleichzeitig wird die Entfernungspauschale nach § 9 Abs. 1 Nr. 4 und Abs. 2 EStG in Höhe der steuerfreien Arbeitgeberleistung gemindert. "
« Antwort #33 am: 29.03.2019 17:50 »
Doch, die JSZ wird eingefroren.
« Antwort #34 am: 29.03.2019 17:53 »
Weder wird die Jahressonderzahlung nicht nicht eingefroren noch ist das Landesticket komplett kostenlos. (Kürzung der Pendlerpauschale)
« Antwort #35 am: 29.03.2019 18:03 »
Zitat von: Hanson112 am 29.03.2019 17:36
Zitat von: wap am 29.03.2019 17:09
Zitat von: Hanson112 link=topic=111659.msg136422#msg136422
date=1553875215
Zitat von: wap am 29.03.2019 16:47
Zitat von: Hanson112 am 29.03.2019 16:34
Ich bin zur Zeit in der IT 9k Stufe 3, nach 3 1a entfällt bei mir nun der längere stufenaufstieg und meine Zulage. Das würde ja bedeuten ich komme in 9/4 oder 9a/5 da ich im Dez 4 Jahre in der 3 rum habe?
5. Antragserfordernis für die Ziffern 1 bis 4 Ergibt sich in den Fällen der Ziffern 1 bis 4 dieses Abschnitts eine höhere Entgeltgruppe, sind die Beschäftigten auf schriftlichen Antrag (Antragsfrist 12 Monate nach Inkrafttreten der neuen Eingruppierungsregelungen) in die Entgeltgruppe eingruppiert, die sich nach § 12 TV-H ergibt. Die Stufenzuordnung in der höheren Entgeltgruppe richtet sich nach den Regelungen für Höhergruppierungen (§ 17 Abs. 4 TV-H) ohne Mitnahme der Stufenlaufzeit
Somit sollte es bei dir die E9b Stufe 3 werden und Neustart der Stufenlaufzeit.
Vobei ich gerade mal geguckt habe ich befinde mich in der e9 Teil 2 abschnitt 22 und nicht 11...was auch immer das. Bedeutet.
Abschnitt 22 Eichdienst ? Sagtest du nicht was von IT? Dann bleibt es wohl bei E9a wenn du vorher verlängerte Stufenlaufzeiten hattest.
Schau lieber noch mal genau wie du eingruppiert bist.
Ups meine Abschnitt 21unterabschnitt 2 Anlage a zum tvh. Steht auf dem Zettel meiner letzten höhergruppierung
Also Fälle ich unter den Punkt 3 und würde da ich schon 3jahre in der 3 war wohl in die 9/4 kommen und die entgeldzulage wegfallen. So jedenfalls hat es mir mein Verdi man erklärt
Ich denke man muss abwarten wie die Überleitung der E9 mit verlängerten Stufenlaufzeiten in die E9a erfolgt. Erst dann kann man genau sagen in welche Stufe du kommst. Denn nur eins steht zur Zeit fest, und zwar dass die Höhergruppierung stufengleich erfolgt.
« Antwort #36 am: 29.03.2019 18:17 »
Doch, wird eingefroren. Einigungspapier unter IV/4
Jahressonderzahlung, § 20 TV-H
Die Jahressonderzahlung nach § 20 TV-H wird für die Jahre 2019, 2020, 2021
und 2022 auf dem materiellen Niveau des Jahres 2018 eingefroren. Nach dem
Jahr 2022 wirksam werdende allgemeine Entgelterhöhungen finden auch auf
die Jahressonderzahlung Anwendung.
« Antwort #37 am: 29.03.2019 18:59 »
Zitat von: wap am 29.03.2019 17:18
Zitat von: F1s1 am 29.03.2019 16:50
Ich bin noch 2 Jahre in E9K Stufen 3.
Heißt quasi ich komme nun in 9A Stufe 4 und fange bei 0 an ? Da aber Stufe 4 der selbe Brutto Lohn ist wie meine alte Stufe 3 hab ich quasi keine Erhöhung. Supi.
Woher willst du wissen das du in 9a Stufe 4 kommst? Bezüglich der Überleitung in die E9a steht leider nichts detailliertes im Einigungspapier.
Ja stimmt. Verfolge nur den EG9 Threat. Wenn ich stufengleich nach 9a 3 komme hab ich quasi gar keine Erhöhung wenn ich 9k und 9a Prognose vergleiche. Muss man net verstehen
« Antwort #38 am: 29.03.2019 20:02 »
Was ist das unter III. Absatz 2?
"Die nach § 3 Abs. 1 des Tarifvertrags über Zulagen an Angestellte gezahlte Technikerzulage in Höhe von monatlich 23,01 Euro entfällt mit Inkrafttreten der neuen Tätigkeitsmerkmale in Teil II Abschnitt 21 Unterabschnitt 1 (Ingenieurinnen und Ingenieure) der Anlage A zum TV-H."
Man nimmt mir also meine 23,01 Euro Technikerzulage und verweist auf "neue" Tätigkeitsmerkmale in Teil II Abschnitt 21?
Wo finde ich diese "neue" Anlage A zum TV-H?
https://www.dbb.de/fileadmin/pdfs/einkommenstabellen/190329_Anlage-4_Ingenieure-EGO-II-21-1.pdf
Es gibt jetzt eine monatliche Entgeltgruppenzulage nach Anlage E Abschnitt I Nr. 14 oder Nr 16.
Jetzt muss ich nur noch diese Anlage "E" finden.
« Antwort #39 am: 29.03.2019 22:31 »
Zitat von: GofX am 29.03.2019 20:02
Die findest du im Tarifvertrag: https://service.hessen.de/html/files/TV_H_Fassung_AendTV_Nr_15_vom_23_Mai_2018.pdf
Achtung: Fassung vom Mai 2018. Sind dann statt den 23€ knapp über 50€ (wenn ich es richtig verstanden habe).
skaath
« Antwort #40 am: 29.03.2019 22:37 »
Bedeuten diese Änderungen bei der Eingruppierung von Ingenieuren bspw. das ein bisher in E11 tätiger Ingenieur in E12 eingruppiert wird? So würde ich das aktuell verstehen..
« Antwort #41 am: 30.03.2019 07:39 »
Die Entgeltordnung wurde im Bereich Ingenieure und IT überarbeiteter, so dass nach diesen eingeuppierte TB sich evtl über eine höhere EG als vorher freuen dürfen
« Antwort #42 am: 30.03.2019 13:30 »
Ich hoffe, eine eventuelle Höhergruppierung erhält man nur auf Antrag. Ich will nämlich keine.
Der Mehrverdienst beim Aufstieg von meiner E12/4 in eine E13/4 wäre nämlich erheblich geringer als bei meinem bevorstehender Stufenaufstieg in die E12/5: ca. 100,- Euro (E12/4->E13/4) zu ca. 600,- Euro (E12/4->E12/5).
Durch den bei einer Höhergruppierung dann folgenden Neubeginn der Stufenlaufzeit wäre ich erneut vier Jahre lang an die gerade mal 100,- Euro Mehrverdienst gebunden, wogegen ein vorher stattfindender Stufenaufstieg jeden Monat satte 600,- Euro mehr bringen würde.
Je nachdem, wie kurz der Stufenaufstieg bevorsteht, entgehen einem so bis zu (festhalten!) 23.000,- Euro in den vier Jahren der Stufenlaufzeit, die man hinterher durch den Mehrverdienst der E13 gegenüber der E12 (116,- Euro in Stufe 5!) in sage und schreibe 16,5 Jahren "schon" amortisiert hat.
Das würde ich vor der Rente nicht mehr schaffen.
Keine Ahnung, wer sich das ausgedacht hat, aber bei einer verhandelnden Tarifpartei wird scheinbar kein allzu großer Wert auf kognitive Fähigkeiten des Verhandlungsführers gelegt.
« Antwort #43 am: 30.03.2019 13:36 »
Ja, es steht explizit drin, dass du das innerhalb von 12 Monaten beantragen musst.
« Antwort #44 am: 30.03.2019 13:44 »
Zitat von: pvenj am 30.03.2019 13:36

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