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Timestamp: 2020-08-04 17:12:58+00:00

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Gesellschaft mit beschränkter Haftung: Rechnungslegungsb ... / 2 Gesellschaftsvertrag
Rz. 6 Der Gesellschaftsvertrag (Satzung) bildet die Grundlage für die Rechtsverhältnisse der Gesellschaft und muss gemäß § 3 Abs. 1 GmbHG mindestens enthalten: die Firma und den Sitz der Gesellschaft, den Gegenstand des Unternehmens, den Betrag des Stammkapitals und die Zahl und die Nennbeträge der Geschäftsanteile, die jeder Gesellschafter gegen Einlage auf das Stammkapital (St...mehr
Gesellschaft mit beschränkter Haftung: Rechnungslegungsb ... / 7.2.4 Offenlegung des Jahresabschlusses
Rz. 64 Die gesetzlichen Vertreter von großen GmbHs haben den Jahresabschluss spätestens ein Jahr nach dem Abschlussstichtag des Geschäftsjahrs elektronisch beim Betreiber des Bundesanzeigers zur Offenlegung einzureichen (§ 325 Abs. 1 Satz 2 HGB). Ebenfalls innerhalb dieser Frist einzureichen sind der Lagebericht, der Bericht des Aufsichtsrats sowie ggf. der Bestätigungsverme...mehr
Gesellschaft mit beschränkter Haftung: Rechnungslegungsb ... / 7.3.1 Eigenkapital
Rz. 67 Das Eigenkapital der GmbH setzt sich zusammen aus dem gezeichneten Kapital, den Kapitalrücklagen, den Gewinnrücklagen, dem Gewinn- bzw. Verlustvortrag sowie dem Jahresüberschuss bzw. -fehlbetrag. Rz. 68 Da das gezeichnete Kapital im HGB inhaltlich nicht näher konkretisiert wird, erfolgt dieses für die GmbH in § 42 Abs. 1 GmbHG: Das Stammkapital ist als gezeichnetes Kapital ...mehr
Gesellschaft mit beschränkter Haftung: Rechnungslegungsb ... / 3.2 Auflösung und Abwicklung
Rz. 20 Gründe für die Auflösung der GmbH sind in § 60 Abs. 1 GmbHG nicht abschließend aufgeführt. Im Gesellschaftsvertrag können gemäß § 60 Abs. 2 GmbHG weitere Auflösungsgründe festgesetzt werden. Die GmbH wird gemäß § 60 Abs. 1 GmbHG aufgelöst durch Ablauf der im Gesellschaftsvertrag bestimmten Zeit, durch Beschluss der Gesellschafter mit einer Mehrheit von 3/4 der abgegeben...mehr
Schwarz/Widmann/Radeisen, UStG § 15 Vorsteuerabzug / 2.3.1.4.2 Sofortabzug
Rz. 155 Der Vorsteuerabzug ist zeitlich unabhängig von entsprechenden Umsätzen des Unternehmers. Es gilt das schon in Rz. 102 erläuterte Prinzip des Sofortabzugs. Die Berechtigung zum Vorsteuerabzug besteht auch, wenn noch keine Umsätze ausgeführt werden. Andererseits kann es vorkommen, dass für einen Voranmeldungszeitraum keine USt auf Vorleistungen an das Unternehmen angef...mehr
Rz. 10 Eine Kapitalgesellschaft kann von einer oder mehreren Personen gegründet werden. Sowohl bei der Aktiengesellschaft (§ 2 AktG) als auch bei der GmbH (§ 1 GmbHG) sind Ein-Personen-Gründungen zulässig. Die SE kann dagegen nur als "abgeleitete" Gesellschaft gegründet werden: Die Gründung durch natürliche Personen als Gesellschafter der SE ist nicht möglich. In Betracht kom...mehr
Kapitalgesellschaften: Rechnungslegung / 2.3 Abwicklung
Rz. 18 An die Auflösung der Gesellschaft schließt sich das Abwicklungsverfahren an. Im Abwicklungsverfahren werden die vorhandenen Vermögensgegenstände versilbert, die Verbindlichkeiten beglichen und der verbleibende Überschuss an die Gesellschafter ausgezahlt. Die Verteilung von Vermögen an die Gesellschafter darf allerdings frühestens ein Jahr nach dem Zeitpunkt erfolgen, ...mehr
Kapitalgesellschaften: Rechnungslegung / 2.2 Auflösung
Rz. 15 Die Kapitalgesellschaft wird nur bei Vorliegen bestimmter Tatbestände aufgelöst, die für die Aktiengesellschaft in § 262 AktG und für die GmbH in § 60 GmbHG abschließend aufgeführt sind. Die wichtigsten Auflösungsgründe sind der Beschluss der Hauptversammlung bzw. der Gesellschafterversammlung über die Auflösung, der mit einer Mehrheit von 3/4 der abgegebenen Stimmen z...mehr
Kapitalgesellschaften: Rechnungslegung / 2.4 Insolvenzverfahren
Rz. 19 Die Eröffnung des Insolvenzverfahrens führt zur Auflösung der Kapitalgesellschaft. Hieran schließt sich jedoch nicht die Abwicklung der Kapitalgesellschaft an; vielmehr wird die Abwicklung durch die insolvenzrechtliche Verwertung und Verteilung des Vermögens ersetzt. Mit Beendigung der Verteilung des Vermögens der Kapitalgesellschaft ist diese im Handelsregister zu lö...mehr
Rz. 22 Für den Jahresabschluss einer Kapitalgesellschaft gelten zunächst die §§ 242 ff. HGB. Danach hat die Kapitalgesellschaft auf den Schluss eines jeden Geschäftsjahres eine Bilanz und eine Gewinn- und Verlustrechnung nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung aufzustellen. Dieser Jahresabschluss muss nach § 246 HGB vollständig sein, Posten der Aktivseite dürfen gru...mehr
Kapitalgesellschaften: Rechnungslegung / 3.1.6 Offenlegung bzw. Hinterlegung des Jahresabschlusses
Rz. 65 Die gesetzlichen Vertreter von großen Kapitalgesellschaften haben den Jahresabschluss spätestens mit Ablauf des 12. Monats des nachfolgenden Geschäftsjahres beim Betreiber des Bundesanzeigers elektronisch einzureichen. Die Offenlegung bzw. Hinterlegung der Rechnungslegungsunterlagen wurde in Übereinstimmung mit der EU-Richtlinie im BilRUG neu formuliert. Da sich die O...mehr
Kapitalgesellschaften: Rechnungslegung / 3.1.3 Größenabhängige Erleichterungen
Rz. 33 Als klein klassifizierte Kapitalgesellschaften und bestimmte Personenhandelsgesellschaften haben folgende Erleichterungen im Rahmen der von der Bilanzrichtlinie 2013/34/EU geforderten Maximalharmonisierung der Anhangangaben nach dem HGB (insbesondere § 288 Abs. 1 HGB und § 326 HGB): Entfall der Prüfungspflicht; keine Veröffentlichung der Gewinn- und Verlustrechnung und ...mehr
Europäische Erbrechtsverordnung / 8.4.3 Registerwirkung
Da für das europäische Nachlasszeugnis die Richtigkeits- und Vollständigkeitsvermutung greift, sind die registerführenden Stellen in den Mitgliedstaaten (z. B. das Grundbuchamt in Deutschland) weder berechtigt noch verpflichtet dessen Inhalt zu überprüfen. Gemäß § 35 Abs. 1 GBO kann die erbrechtliche Legitimation auch über die Vorlage eines europäischen Nachlasszeugnisses nac...mehr
Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung / 1.2 Form
Bei einer Vollmachterteilung handelt es sich um eine einseitige empfangsbedürftige Willenserklärung, die nicht annahmebedürftig ist. Die Erteilung einer Vollmacht ist grundsätzlich nicht an besondere Formvorschriften gebunden (§ 167 Abs. 2 BGB). Aus Gründen der Rechtssicherheit ist eine wenigstens schriftliche Erteilung aber unbedingt anzuraten, da andernfalls die wirksame Vo...mehr
Frotscher/Drüen, UmwStG § 27 Anwendungsvorschriften / 2.1 Umwandlungen mit Eintragung in ein öffentliches Register (Abs. 1 S. 1)
Rz. 10 Gem. § 27 Abs. 1 S. 1 UmwStG ist das UmwStG i. d. F. des SEStEG v. 7.12.2006 erstmals auf Umwandlungen und Einbringungen anzuwenden, bei denen die Anmeldung zur Eintragung in das für die Wirksamkeit des jeweiligen Vorgangs maßgebende öffentliche Register nach dem 12.12.2006 erfolgt ist. Rz. 11 In der Terminologie des UmwStG umfasst der Begriff "Umwandlungen" wohl die U...mehr
Schriftform – gesetzliche Vorschriften / 1.7.1 Vertragsschluss durch Vertreter
Hier ist die Schriftform gewahrt, wenn der Vertreter mit seinem Namen unterschreibt. Aus der Vertragsurkunde muss sich grundsätzlich ergeben, dass der Unterzeichnende als Vertreter der Vertragspartei tätig wird. Wichtig Zusatz zur Unterschrift entfällt Ein Zusatz zur Unterschrift ist entbehrlich, wenn der Unterzeichnende nicht die Absicht hat, selbst Partei des Mietvertrags zu...mehr
Blersch/Goetsch/Haas, InsO § 304 Grundsatz / 2.1.1 Selbstständige und gleichgestellte Personen
Rn 28 Die Regelung in § 304 greift nicht auf den allgemeinen Verbraucher- und Unternehmerbegriff (§§ 13, 14 BGB) zurück, sondern definiert einen eigenständigen Anwendungsbereich. Gleichwohl können die dort entwickelten Grundsätze zur Auslegung des § 304 ergänzend herangezogen werden. Eine selbstständige wirtschaftliche Tätigkeit liegt grundsätzlich vor, wenn sie im eigenen N...mehr
E-Bilanz / 1 Wer gibt die E-Bilanz ab?
Jedes Unternehmen und jeder Gewerbetreibende muss einmal jährlich seinen Jahresabschluss an das Finanzamt schicken, damit dieses die zu zahlenden Ertragsteuern festsetzen kann. Das geschieht in Deutschland auf elektronischem Weg mit der E-Bilanz. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung werden gemeinsam mit Stammdaten zum Unternehmen digital an die Finanzbehörden übert...mehr
Verdeckte Gewinnausschüttungen / 7.3 Weitere Einzelfälle
Aktien / Anteile Eine verdeckte Gewinnausschüttung liegt vor, wenn ein Gesellschafter Aktien an die Gesellschaft zu einem höheren Preis als dem Kurswert verkauft oder die Gesellschaft Aktien an einen Gesellschafter zu einem niedrigeren Preis als dem Kurswert verkauft. Geburtstagsfeier des Gesellschafter-Geschäftsführers Gibt eine GmbH aus Anlass des 65. Geburtstags ihres Gesell...mehr
Blockchain für Kryptowährungen und Financial Services / 4.1 Potenzial der Blockchain im Bereich der Finanzen und Fintechs
Das umfangreiche Potenzial der Blockchain bleibt auch außerhalb der Kryptomärkte oder Financial Services nicht verborgen. Vielmehr öffnen sich immer weitere Wirtschaftszweige, um von dieser neuen Technologie zu profitieren. Die Anwendungsbereiche sind weitreichend – hier nur ein kurzer, beispielhafter Ausschnitt: Die Blockchain lässt sich für intelligent vernetzte Haushalte,...mehr
Bitcoin: Ein Überblick über die Digitalwährung / 3.1 Blockchain: Tatsächliches Potenzial oder Science-Fiction?
Das umfangreiche Potenzial der Blockchain (Technologie, die alle Transaktion dezentral speichert und verifiziert) bleibt auch außerhalb der Finanzbranche nicht verborgen. Vielmehr öffnen sich immer weitere Wirtschaftszweige, um von dieser neuen Technologie zu profitieren. Die Anwendungsbereiche sind weitreichend – hier nur ein kurzer Ausschnitt von Anwendungsbeispielen. Die B...mehr
Bilanz / 8 Jahresabschluss- bzw. Bilanzerstellung
Verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses und damit auch der Bilanz ist der Inhaber eines Einzelunternehmens, jeder Gesellschafter einer OHG, der Komplementär einer KG bzw. der Geschäftsführer einer GmbH oder UG. Die im Gründungsfall erforderliche Eröffnungsbilanz muss zeitnah zur Gründung aufgestellt werden, eine gesetzliche Frist existiert hierfür nicht. Im Regel...mehr
Organschaft: Überblick über die steuerlichen Besonderheiten / 1.2 Gründungsvoraussetzungen: Zustimmung der Hauptversammlung und Eintrag ins Handelsregister
Ein Beherrschungs- bzw. Gewinnabführungsvertrag greift massiv in die Rechte der Anteilseigner ein (Gewinnabführung, Verlustübernahme). Ein Unternehmensvertrag bedarf daher der Zustimmung der Hauptversammlungen beider Gesellschaften. Dazu ist mindestens eine 3/4-Mehrheit des bei der Abstimmung vertretenen Grundkapitals erforderlich. In der Satzung kann eine höhere Mehrheit be...mehr
Organschaft: Überblick über die steuerlichen Besonderheiten / 2.3.1 Organgesellschaft (OG)
Folgende Rechtsformen kommen für die Organgesellschaft in Frage: Europäische Gesellschaft, AG, KGaA, GmbH. Personengesellschaften (GbR, OHG, KG) können keine Organgesellschaften sein. Besonderheiten Die Geschäftsleitung muss sich im Inland befinden. Der Sitz muss im Inland oder in einem Mitgliedstaat der EU oder in einem Vertragsstaat des EWR-Abkommens liegen. Sie muss durch einen Ge...mehr
Organschaft: Überblick über die steuerlichen Besonderheiten / 4.4.3 Organisatorische Eingliederung: Tatsächliche Beherrschung und vollständige Personenidentität
Mit Schreiben vom 7.3.2013 hat das BMF die Voraussetzungen für die organisatorische Eingliederung neu gefasst: Die Beherrschung der OG muss tatsächlich stattfinden (Beherrschung der Geschäftsführung des OT durch OG). Eine vollständige Personenidentität zwischen OT und OG ist nicht erforderlich. Bei fehlender Personenidentität kann eine organisatorische Eingliederung auch dann v...mehr
Flick/Wassermeyer/Baumhoff/Schönfeld, Außensteuerrecht, ... / 6. Abbildung der Gewinnabgrenzung
Rz. 2824 Steuerbilanzielle Abbildung des Gesamtunternehmens. Kaufleute unterliegen in Deutschland gem. §§ 238 ff. HGB der handelsrechtlichen Buchführungspflicht und haben ihren Gewinn nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung zu ermitteln. Die handelsrechtliche Buchführungspflicht umfasst dabei sämtliche Unternehmensteile, d.h. auch ausländische Betriebsstätten. Gem. ...mehr
Zusammenfassung Seit Juli 2018 sieht die Gesellschafterlistenverordnung die Aufnahme einer Veränderungsspalte in die GmbH-Gesellschafterliste vor. Eine Pflicht hierzu besteht jedoch nicht in jedem Fall. Hintergrund Der beteiligte Notar reichte für die GmbH die aktualisierte Gesellschafterliste zum Handelsregister des Amtsgerichts Charlottenburg eine. Das Amtsgericht lehnte die...mehr
Insolvenzrechnungslegung nach Insolvenz-, Handels- und S ... / 2.2.4 Verwalterbericht
Rz. 42 Als Beiwerk zu den soeben dargestellten Rechenwerken der Verfahrenseröffnung hat der Insolvenzverwalter gem. § 156 Abs. 1 InsO im ersten Berichtstermin einen mündlichen Bericht vor der Gläubigerversammlung abzugeben (sog. Verwalterbericht). Darin hat er nach § 156 Abs. 1 Satz 1 InsO über die wirtschaftliche Lage des Schuldners und ihre Ursachen zu berichten. Er hat na...mehr
Zusammenfassung Klagt ein Gesellschafter zugunsten der Gesellschaft gegen einen Mitgesellschafter auf Leistung (sog. actio pro socio), muss er die Grundsätze der gesellschaftsrechtlichen Treuepflicht berücksichtigen. Hintergrund Die Klägerin war neben der Beklagten als eine von zwei Kommanditistinnen an einer Kommanditgesellschaft beteiligt, die über ein in das Handelsregister...mehr
Frotscher/Drüen, UmwStG Einführung zum UmwStG 2006 / 3.1 Reform des UmwStG durch das SEStEG 2006
Rz. 3 Das UmwStG wurde durch das in 2006 in Kraft getretene SEStEG neu gefasst. Anlass der Neufassung waren insbesondere die Entwicklungen auf europäischer Ebene sowie die im UmwG eröffnete Möglichkeit grenzüberschreitender Umwandlungen im EU-/ERW-Raum. So wurde zivilrechtlich insbesondere durch einen neu eingeführten X. Abschnitt (§§ 122a ff. UmwG) die grenzüberschreitende ...mehr
Frotscher/Drüen, UmwStG Einführung zum UmwStG 2006 / 8 Verhältnis des UmwStG zu anderen Vorschriften
Rz. 18 Das UmwStG ist lex specialis zu den Normen, die grundsätzlich eine Besteuerung durch den Ansatz des gemeinen Werts auslösen würden (z. B. § 12 KStG). Durch das UmwStG wird entgegen seines Wortlauts keine eigenständige Steuer für Unternehmensumstrukturierungen begründet. Vielmehr enthält das UmwStG Regelungen, die als Sondervorschriften der steuerlichen Folgen für die...mehr
Vorkaufsrecht bei Immobilien / 10 Erlöschen
Regelfall: Ausübung In der Praxis erlischt das dingliche Vorkaufsrecht am häufigsten durch wirksame Ausübung, und zwar unabhängig davon, ob es für diesen einen oder noch für weitere Verkaufsfälle bestellt war.Nichtausübung hat Erlöschen zur Folge, wenn das Vorkaufsrecht lediglich für einen oder mehrere einzelne – nicht für alle – Verkaufsfälle eingeräumt wurde und der Berech...mehr
GmbH, Kapitalherabsetzung / 9.1 Sperrfrist für die Anmeldung zum Handelsregister
Die Anmeldung zum Handelsregister darf erst ein Jahr nach der letzten Veröffentlichung erfolgen. Erfolgt die Anmeldung vor Ablauf des Sperrjahrs, weist sie das Registergericht zurück.mehr
GmbH, Sachgründung / 8.3 Gutgläubiger Erwerb von Geschäftsanteilen
Nur derjenige, der in die Gesellschafterliste eingetragen ist, gilt als Gesellschafter. Die Gesellschafterliste wird im Handelsregister veröffentlicht. Wer einen Geschäftsanteil erwirbt, kann darauf vertrauen, dass der betreffende Veräußerer auch Gesellschafter ist, wenn er in der Gesellschafterliste steht. Allerdings greift dieser Gutglaubensschutz erst, wenn die Gesellschaf...mehr
GmbH, Kapitalherabsetzung / 9.2 Anmeldung: Diese Unterlagen brauchen Sie dazu
Alle Geschäftsführer müssen die Kapitalherabsetzung zum Handelsregister anmelden. Die Anmeldung muss in öffentlich beglaubigter Form erfolgen. Folgende Unterlagen müssen die Geschäftsführer der Anmeldung beifügen: das notarielle Protokoll des Kapitalherabsetzungsbeschlusses, den vollständigen Wortlaut des geänderten Gesellschaftsvertrags und Belegblätter über die dreimalige Verö...mehr
GmbH, Kapitalherabsetzung / 9.3 Versicherung der Geschäftsführer
Mit der Anmeldung müssen alle Geschäftsführer versichern, dass diejenigen Gläubiger, die sich bei der GmbH gemeldet haben, befriedigt wurden oder ihnen Sicherheit geleistet wurde. Diese Versicherung müssen die Geschäftsführer auch dann abgeben, wenn sich keine Gläubiger bei der GmbH gemeldet haben. Ein widersprechender, aber nicht befriedigter oder besicherter Gläubiger kann d...mehr
GmbH, Kapitalherabsetzung / 7.2 Die Höhe der Kapitalherabsetzung
Der Kapitalherabsetzungsbeschluss muss den Herabsetzungsbetrag angeben. Praxis-Tipp Angabe des Stammkapitals Die Gesellschafter sollten das Stammkapital vor und nach der Herabsetzung angeben, zum Beispiel: "Das Stammkapital der X-GmbH wird von x EUR auf y EUR herabgesetzt." Allerdings darf der Mindestbetrag des Stammkapitals (25.000 EUR) nicht unterschritten werden. Bei einem d...mehr
GmbH, Sachgründung / 5 Bareinlage und anschließende Darlehensgewährung erlaubt
Die Fälle des Hin- und Herzahlens sind in § 19 Abs. 5 GmbHG geregelt. Die Fälle des Hin- und Herzahlens sind dadurch gekennzeichnet, dass ein Gesellschafter seine Bareinlage einzahlt, der eingezahlte Betrag aber wieder an ihn – meist in Form eines Darlehens – zurückfließt. Praxis-Beispiel Bareinlage als Darlehen zurückgewährt Hans Groß und Wolfgang Müller gründen die X-GmbH mi...mehr
GmbH, Kapitalherabsetzung / 8.1 Bekanntmachung, verbunden mit Gläubigeraufruf
Deshalb müssen die Geschäftsführer den Beschluss bekannt machen und mit der Aufforderung an die Gläubiger verbinden, sich bei der GmbH zu melden. Die Geschäftsführer müssen sowohl den Kapitalherabsetzungsbeschluss in 3 verschiedenen, aber aufeinanderfolgenden Tagen in den Gesellschaftsblättern bekannt machen. Dies ist in aller Regel der Bundesanzeiger. Praxis-Tipp Angabe des ...mehr
GmbH, Kapitalherabsetzung / 8.3 Die Gläubiger haben ein Widerspruchsrecht
Haben Gläubiger am letzten Tag der Bekanntmachung der Kapitalherabsetzung begründete Forderungen gegen die GmbH, können sie sich bei der GmbH melden und der Kapitalherabsetzung widersprechen. Dabei brauchen sie nicht ausdrücklich das Wort "Widerspruch" zu verwenden. Es reicht aus, dass die Geschäftsführer das Verhalten des betreffenden Gläubigers als Widerspruch deuten könne...mehr
GmbH, Sachgründung / 4 Sacheinlagen müssen vollständig geleistet sein
Nach § 7 Abs. 2 GmbHG darf die Anmeldung in das Handelsregister erst erfolgen, wenn auf jeden Geschäftsanteil, soweit nicht Sacheinlagen vereinbart sind, ¼ des Nennbetrags eingezahlt wurde. Grundsätzlich muss auf das Stammkapital so viel eingezahlt sein, dass der Gesamtbetrag der Bareinlagen zuzüglich des Werts der Sacheinlagen die Hälfte des Stammkapitals nach § 5 Abs. 1 Gm...mehr
GmbH, Sachgründung / 4.2 Bei der verdeckten Einlage erfolgt eine Anrechnung auf die Einlageverpflichtung
Eine verdeckte Sacheinlage befreit den betreffenden Gesellschafter nicht von seiner Einlageverpflichtung. Jedoch sind die Verträge über die Sacheinlage und die Rechtshandlungen zu ihrer Ausführung nicht unwirksam. Vielmehr erfolgt eine Anrechnung des Werts der Sacheinlage auf die Bareinlagepflicht des Gesellschafters. Nach der Eintragung ins Handelsregister wird der Wert der...mehr
Schwarz/Pahlke, AO § 175 Aufhebung oder Änderung von Ste ... / 3.2.2.3 Rückwirkung aus steuerlichen Gründen
Rz. 101 Weitere Fälle, in denen der Eintritt eines Tatbestandsmerkmals Rückwirkung entfaltet, ergeben sich aus steuerrechtlichen Vorschriften (steuerliche Rückwirkung). Diese Rückwirkung tritt ein, wenn ein späteres Ereignis nach dem jeweiligen steuerlichen Tatbestand materielle Wirkung auf den Zeitpunkt der steuerlichen Tatbestandverwirklichung entfaltet. Bei diesen Fällen ...mehr
Darlehen an Gesellschafter / 8 Darlehen an Gesellschafter nach Auflösung der GmbH
Die Auflösung der GmbH hat keine Befreiung des Gesellschafters von einer gegenüber der Gesellschaft bestehenden Darlehensverbindlichkeit zur Folge. Das hat der BFH mit Urteil vom 16.6.2015 entschieden. Im entschiedenen Fall erhielt ein Gesellschafter von der GmbH ein über ein Verrechnungskonto gebuchtes Darlehen. Da mit der Uneinbringlichkeit der Forderung gegenüber dem Gesel...mehr
Brexit: Strukturierung - Fall 34: Verschmelzung einer UK-Tochtergesellschaft auf UK-Gesellschaft
Fall: Die X-Ltd. mit Sitz und Geschäftsleitung in UK, an der ein deutscher Gesellschafter beteiligt ist, soll auf die ebenfalls in UK ansässige Y-Ltd. gegen Gewährung von Gesellschaftsrechten verschmolzen werden. Die X-Ltd. unterhält eine Betriebsstätte in Deutschland. Ist die Verschmelzung steuerneutral möglich? Würde sich etwas ändern, wenn die von der X-Ltd. in Deutschland ...mehr

References: § 3
 § 42
 § 60
 § 60
 § 60
 § 15
 § 262
 § 60
 § 246
 § 288
 § 326
 § 35
 § 27
 § 27
 § 304
 § 304
 § 304
 § 156
 § 156
 § 12
 § 19
 § 7
 § 5
 § 175