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Timestamp: 2017-08-19 03:35:51+00:00

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Das neue Bauvertragsrecht tritt zum 01.01.2018 in Kraft!
Das neue Bauvertragsrecht 2018 wurde im Mai im Bundesanzeiger veröffentlicht und tritt zum 01.01.2018 in Kraft.
Zukünftig gibt es nicht nur einen Werkvertrag, sondern darüber hinaus
einen eigenen Bauvertrag gem. § 650a-h BGB,
einen Verbraucherbauvertrag gem. § 650i-n BGB,
einen Bauträgervertrag gem. § 650p-t BGB und
einen eigenen Vertrag für Architekten und Ingenieure gem. § 650u-v BGB, mit diversen Sonderregelungen je nach Art des Vertrages.
Diese Neuregelungen sollen den Baualltag für alle Beteiligten leichter machen. Jedoch gibt es zukünftig auch einige Fallstricke, die beachtet werden müssen:
So kann zwar der Auftragnehmer gemäß neuem § 632a BGB eine Abschlagszahlung in Höhe des Wertes der erbrachten und vertraglich vereinbarten Leistung verlangen, der Auftraggeber hat jedoch das Recht, ausdrücklich die Zahlung eines angemessenen Teils des Abschlags zu verweigern, wenn diese Leistung nicht vertragsgemäß ist.
Auch gilt ein Bauwerk gemäß neuem § 640 BGB automatisch als abgenommen, wenn die durch den Auftragnehmer gesetzte angemessene Frist zur Abnahme nicht eingehalten wird.
Gleichzeitig reicht schon die Rüge eines unwesentlichen Mangels durch den Auftraggeber, um die Abnahme zu verweigern.
Weitere wichtige Änderungen betreffen
die Gewährleistung bzw. das erweitere Gewährleistungsrecht (§ 439 Abs. 3 und § 445a),
die Kündigung aus wichtigem Grund (§ 648a Abs. 1 und 2),
die Verpflichtung zur gemeinsamen Leistungsfeststellung ( § 648a Abs. 4) u.v.m.
Helmut Aschenbrenner ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht. Er ist Gründungspartner einer wirtschaftsrechtlich ausgerichteten Kanzlei in München-Bogenhausen. Außerdem ist er Schlichter und Schiedsrichter für Baustreitigkeiten und Mitglied der ARGE Bau- und Immobilienrecht im Deutschen Anwaltverein.
Ulrike Gantert ist Rechtsanwältin und Fachanwältin für Bau- und Architektenrecht. Sie ist Unternehmensjuristin bei einem größeren Automobilclub in München und Schlichterin und Schiedsrichterin für Baustreitigkeiten. Sie ist Mitglied der ARGE Bau- und Immobilienrecht im Deutschen Anwaltverein und seit 1999 Gastdozentin beim Bayerischen Justizministerium.
Gritt Diercks-Oppler ist Rechtsanwältin und Fachanwältin für Bau- und Architektenrecht. Sie berät bei der Begleitung von Vergabeverfahren öffentliche Auftraggeber in Sachen Nachtragsstreitigkeiten, Behinderungen, Abnahmen, Streit um Mängel und vertritt Sie vor der Vergabekammer sowie bei allen gerichtlichen Vergabe- und Baurechtsstreitigkeiten. Sie ist zugelassen als Schlichterin nach SO-Bau und tätig als Schiedrichterin. Sie ist Vorsitzende des Gesetzgebungsausschusses privates Bau- und Architektenrecht, des Deutschen Anwaltvereins, stellvertretende Vorsitzende des Gesetzgebungsausschusses Vergaberecht des Deutschen Anwaltvereins und Vorsitzende des Fachantwaltsausschusses für Bau und Architektenrecht - inkl. Vergaberecht - der Hanseatischen Rechtsanwaltskammer. Sie ist Mitglied der Arbeitsgruppe Bauvertragsrecht im Bundesjustizministerium, Mitglied des Arbeitskreises Vergaberecht der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) und Mitglied der ARGE Baurecht, des Instituts für Baurecht Freiburg, des Deutschen Baugerichtstags, des Forums Vergabe, des DWA und des DVGW.
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Kundenbewertungen für "VOB 2016 und BGB am Bau"

References: § 650
 § 650
 § 650
 § 650
 § 632
 § 640
 § 445
 § 648