Source: https://revosax.sachsen.de/vorschrift_gesamt/2522/25795.html
Timestamp: 2019-09-17 07:20:05+00:00

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REVOSax - Befähigungs-Anerkennungsgesetz Lehrer – BefäAnG Lehrer
Historische Fassung war gültig vom 31.12.2013 bis 31.03.2014
(2) Berufsqualifikation im Sinne dieses Gesetzes ist eine durch Diplome, Prüfungszeugnisse oder sonstige Befähigungsnachweise (Ausbildungsnachweise) dokumentierte berufliche Qualifikation, die die Merkmale von Artikel 3 Abs. 1 Buchst. b, c, Abs. 3, Artikel 12, 13 Abs. 1 Satz 2 Buchst. b, Abs. 2 Satz 2 Buchst. b oder Abs. 3 der Richtlinie 2005/36/EG erfüllt, ohne dass die Berufsqualifikation in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union, der übrigen Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum oder der Schweiz erworben sein muss. 4
(1) Eine nach mindestens dreijähriger Hochschulausbildung erworbene oder anerkannte Berufsqualifikation auf dem Niveau von Artikel 11 Buchst. d oder Buchst. e der Richtlinie 2005/36/EG, die nicht in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union, der übrigen Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum oder der Schweiz erworben sein muss, wird auf Antrag der Befähigung für die Ausübung des Lehrerberufes in der jeweiligen Schulart und Schulstufe an Schulen im Freistaat Sachsen gleichgestellt, wenn
die zur Erlangung seiner Berufsqualifikation erforderliche Ausbildung keine wesentlichen fachwissenschaftlichen, fachdidaktischen, erziehungswissenschaftlichen oder schulpraktischen Defizite gegenüber der Ausbildung im Freistaat Sachsen aufweist und,
(2) Entspricht der Ausbildungsinhalt nicht den Anforderungen nach Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 oder die Ausbildungsdauer nicht der nach Absatz 1 Satz 1 Nr. 2 erforderlichen, so kann von dem Antragsteller verlangt werden, dass er nach seiner Wahl entweder einen Anpassungslehrgang erfolgreich durchläuft oder eine Eignungsprüfung erfolgreich ablegt. Zuvor ist zu prüfen, ob die vom Antragsteller während seiner Berufserfahrung erworbenen Kenntnisse die wesentlichen Defizite ganz oder teilweise abdecken. Soweit Berufserfahrung anzurechnen ist, sind die Anforderungen an die im Anpassungslehrgang zu erwerbenden oder in der Eignungsprüfung nachzuweisenden Kenntnisse und Fähigkeiten entsprechend zu reduzieren.
(4) Die Sächsische Bildungsagentur gibt dem Antragsteller die Entscheidung nach Absatz 3 spätestens drei Monate nach Eingang der vollständigen Unterlagen bekannt. Sie enthält die Zuordnung der beruflichen Tätigkeit und Ausbildung des Antragstellers zu einer Tätigkeit als Lehrer an Schulen im Freistaat Sachsen. Sie enthält gegebenenfalls weiterhin:
(2) Die Zusatzausbildung erstreckt sich auf Bereiche, in denen der Antragsteller Defizite aufweist, und kann mit der Verpflichtung verbunden sein, fachwissenschaftliche oder künstlerische, fachdidaktische und erziehungswissenschaftliche Defizite durch erfolgreiche Teilnahme an Lehrveranstaltungen an einer Universität, Hochschule oder einer Ausbildungsstätte gemäß § 6 Satz 1 Nr. 1 der Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus über den Vorbereitungsdienst und die Zweite Staatsprüfung für Lehrämter an Schulen im Freistaat Sachsen (Lehramtsprüfungsordnung II – LAPO II) vom 19. Juli 2005 (SächsGVBl. S. 212), die zuletzt durch Verordnung vom 20. April 2009 (SächsGVBl. S. 186) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung, auszugleichen. Darüber hinaus kann der Nachweis der erfolgreichen Teilnahme an Kursen oder Praktika zum Erwerb von Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten, die gemäß der Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus über die Erste Staatsprüfung für Lehrämter an Schulen im Freistaat Sachsen (Lehramtsprüfungsordnung I – LAPO I) vom 29. August 2012 (SächsGVBl. S. 467), in der jeweils geltenden Fassung, als Voraussetzung für die Zulassung zur Ersten Staatsprüfung vorgeschrieben sind, verlangt werden.
(6) Für die Personen, die am Anpassungslehrgang teilnehmen oder den Vorbereitungsdienst ableisten, gelten die Bestimmungen über die Pflichten des Beamten nach dem Beamtengesetz für den Freistaat Sachsen (Sächsisches Beamtengesetz – SächsBG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 14. Juni 1999 (SächsGVBl. S. 370, 2000 S. 7), zuletzt geändert durch Artikel 12 des Gesetzes vom 27. Januar 2012 (SächsGVBl. S. 130, 140), in der jeweils geltenden Fassung. 8
Die Zulassung zu einem Anpassungslehrgang oder Vorbereitungsdienst kann nicht erfolgen, wenn die nach einer Rechtsverordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus aufgrund von § 40 Abs. 3 Satz 1, 5 und 6 des Schulgesetzes für den Freistaat Sachsen (SchulG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 16. Juli 2004 (SächsGVBl. S. 298), das zuletzt durch Artikel 2 Abs. 10 des Gesetzes vom 19. Mai 2010 (SächsGVBl. S. 142, 144) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung, über Zulassungsbeschränkungen zur Verfügung stehende Ausbildungskapazität erschöpft ist. 10
(1) Verwaltungsverfahren nach diesem Gesetz können über eine einheitliche Stelle im Sinne des § 1 des Gesetzes zur Regelung des Verwaltungsverfahrens- und des Verwaltungszustellungsrechts für den Freistaat Sachsen ( SächsVwVfZG ) vom 19. Mai 2010 (SächsGVBl. S. 142), in der jeweils geltenden Fassung, in Verbindung mit den §§ 71a bis 71e des Verwaltungsverfahrensgesetzes (VwVfG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 23. Januar 2003 (BGBl. I S. 102), das zuletzt durch Artikel 3 des Gesetzes vom 25. Juli 2013 (BGBl. I S. 2749, 2753) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung, abgewickelt werden.
Das Gesetz über die Feststellung der Gleichwertigkeit von Berufsqualifikationen (Sächsisches Berufsqualifikationsfeststellunggesetz – SächsBQFG) vom 17. Dezember 2013 (SächsGVBl. S. 874), in der jeweils geltenden Fassung, findet mit Ausnahme des § 16 keine Anwendung. 13
Inhaltsübersicht geändert durch Gesetz vom 25. Februar 2008 (SächsGVBl. S. 246), durch Artikel 19 des Gesetzes vom 13. August 2009 (SächsGVBl. S. 438, 444) und durch Artikel 4 des Gesetzes vom 17. Dezember 2013 (SächsGVBl. S. 874, 880)
§ 1 eingefügt, bisherige §§ 1 bis 6 werden neu §§ 2 bis 7 durch Gesetz vom 25. Februar 2008 (SächsGVBl. S. 246) und geändert durch Artikel 4 des Gesetzes vom 17. Dezember 2013 (SächsGVBl. S. 874, 880)
§ 2 (vorher § 1) geändert durch Gesetz vom 16. Februar 2006 (SächsGVBl. S. 67), durch Gesetz vom 25. Februar 2008 (SächsGVBl. S. 246) und durch Artikel 4 des Gesetzes vom 17. Dezember 2013 (SächsGVBl. S. 874, 880)
§ 3 (vorher § 2) geändert durch Gesetz vom 16. Februar 2006 (SächsGVBl. S. 67), durch Gesetz vom 25. Februar 2008 (SächsGVBl. S. 246) und durch Artikel 4 des Gesetzes vom 17. Dezember 2013 (SächsGVBl. S. 874, 880)
§ 5 (vorher § 4) geändert durch Gesetz vom 16. Februar 2006 (SächsGVBl. S. 67), durch Artikel 8 des Gesetzes vom 15. Dezember 2006 (SächsGVBl S. 515, 521), durch Gesetz vom 25. Februar 2008 (SächsGVBl. S. 246) und durch Artikel 4 des Gesetzes vom 17. Dezember 2013 (SächsGVBl. S. 874, 880)
§ 6 (vorher § 5) geändert durch Gesetz vom 16. Februar 2006 (SächsGVBl. S. 67), durch Artikel 8 des Gesetzes vom 15. Dezember 2006 (SächsGVBl S. 515, 521), durch Gesetz vom 25. Februar 2008 (SächsGVBl. S. 246) und durch Artikel 4 des Gesetzes vom 17. Dezember 2013 (SächsGVBl. S. 874, 880)
§ 7 (vorher § 6) neu gefasst durch Gesetz vom 25. Februar 2008 (SächsGVBl. S. 246) und geändert durch Artikel 4 des Gesetzes vom 17. Dezember 2013 (SächsGVBl. S. 874, 880)
§ 7a eingefügt durch Artikel 19 des Gesetzes vom 13. August 2009 (SächsGVBl. S. 438, 444), geändert durch Artikel 2 Absatz 11 des Gesetzes vom 19. Mai 2010 (SächsGVBl. S. 142, 144) und durch Artikel 4 des Gesetzes vom 17. Dezember 2013 (SächsGVBl. S. 874, 880)
§ 8a eingefügt durch Artikel 4 des Gesetzes vom 17. Dezember 2013 (SächsGVBl. S. 874, 880)
Quelle: REVOSax http://revosax.sachsen.de/vorschrift_gesamt/2522/25795.html Stand vom 17.09.2019

References: § 6
 § 40
 § 1
 § 16

§ 1

§ 2
 § 1

§ 3
 § 2

§ 5
 § 4

§ 6
 § 5

§ 7
 § 6

§ 7

§ 8