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Timestamp: 2019-11-15 10:13:14+00:00

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Steuerliche Tipps für den Rechtsanwalt (Berufsanfänger) / 1.2 Abrechnung mit Bürogemeinschaft
Eine unangenehme Überraschung droht Anwälten, wenn sie eine Bürogemeinschaft bilden oder zeitweise Leistungen eines Kooperationspartners in Anspruch nehmen und diese nur pauschal abgerechnet werden. Laut BFH kommt bei fehlenden Rechnungsangaben der Vorsteuerabzug beim Leistungsempfänger nicht in Frage. Notwendige Inhalte bei Abrechnung gegenüber Kollegen bei Bürogemeinschaft...mehr
Steuerliche Tipps für den Rechtsanwalt (Berufsanfänger) / 1.6.3 Abrechnung gegenüber Rechtschutzversicherungen
Der Anwalt darf der Rechtschutzversicherung auf keinen Fall eine Rechnung mit Rechnungsnummer schicken. Vorschuss kann er ohne Rechnung anfordern und dieser Vorschuss von dem Rechtsschutzversicherer wird dann in der Rechnung an den Mandanten berücksichtigt, weil der Vorschuss rechtlich an den Versicherungsnehmer "erfüllt" wurde und nur ein verkürzter Zahlungsweg von der Rech...mehr
Umsatzsteuer in Estland / 6 Gutschriften
Es ist eine schriftliche Vereinbarung zwischen den Vertragspartnern erforderlich, wenn durch Gutschrift durch den Leistungsempfänger abgerechnet wird und der leistende Unternehmer jede Gutschrift akzeptiert. Aus der Vereinbarung müssen sich die Bedingungen des Einverständnisses des leistenden Unternehmers mit der Gutschrift für jede Abrechnung ergeben.mehr
Urlaub: Urlaubsvergütung und Urlaubsabgeltung / 1 Einleitung
Das während des Urlaubs fortzuzahlende Entgelt wird im Bundesurlaubsgesetz als "Urlaubsentgelt" bezeichnet und gehört zu den wesentlichen Elementen des Erholungsurlaubs. Dementsprechend ist eine einzelvertragliche Vereinbarung, die vorsieht, dass der Arbeitnehmer während des Mindesturlaubs lediglich ein vermindertes Entgelt erhält, unwirksam. Die Tarifparteien können hingege...mehr
Eigentümerversammlung: Vorbereitung und Einberufung / 1.1 Einberufung der Versammlung
Der Verwalter beruft mindestens einmal im Jahr eine Eigentümerversammlung ein. Sie beschließt beispielsweise über den Wirtschaftsplan und die Abrechnung gemäß § 28 Abs. 5 WEG. 1.1.1 Grundsätzlich: Einberufung durch Verwalter Der Verwalter hat von sich aus eine außerordentliche Eigentümerversammlung einzuberufen, wenn sich die Notwendigkeit ergibt, dass die Eigentümerversammlun...mehr
Insolvenz des Wohnungsmieters: Rechtsfolgen der Enthaftungserklärung
Begriff InsO § 109 Abs. 1 Satz 2 Mit dem Wirksamwerden der Enthaftungserklärung des Insolvenzverwalters oder Treuhänders hinsichtlich der Wohnung des Schuldners erlangt der Mieter die Verwaltungs- und Verfügungsbefugnis über das Mietvertragsverhältnis zurück. Dem Insolvenzverwalter oder Treuhänder fehlt die Prozessführungsbefugnis, gegen den Vermieter Ansprüche auf Auszahlun...mehr
Zuschläge, Ausgleich für Sonderformen der Arbeit / 4.1.2 Die zusätzliche Bezahlung für tatsächlich geleistete Arbeit
Mit der Tarifeinigung 2008 haben die Tarifvertragsparteien die Regelung zur Vergütung der innerhalb der Rufbereitschaft geleisteten Arbeit zum 1.7.2008 geändert. Nach § 8 Abs. 3 Sätze 4 und 5 TVöD ist hinsichtlich der Abrechnung zu unterscheiden nach dem Ort, an dem die Arbeitsleistung während der Rufbereitschaft erbracht wird. Wird die Arbeitsleistung während der Rufbereitsc...mehr
Zuschläge, Ausgleich für Sonderformen der Arbeit / 4.1.2.1 Arbeitsleistung außerhalb des Aufenthaltsortes
Die Tarifvertragsparteien haben mit der Regelung klargestellt, dass bei Arbeitsleistungen außerhalb des Aufenthaltsorts jeder einzelne Einsatz für sich betrachtet und aufgerundet wird. Praxis-Beispiel Die Rufbereitschaft umfasst eine Zeit von Montag 19 Uhr bis Dienstag 19 Uhr. Der Beschäftigte wird während dieser Zeit außerhalb seines Aufenthaltsorts zu folgenden Arbeitsleist...mehr
ABC der Vereinbaren Tätigkeiten / 33 Zwangsverwalter
Die Vergütung des Zwangsverwalters richtet sich nach der Zwangsverwalterverordnung (ZwVwV). Gem. § 17 Abs. 1 ZwVwV hat der Zwangsverwalter Anspruch auf eine angemessene Vergütung für seine Geschäftsführung und auf Erstattung seiner Auslagen. Die Umsatzsteuer ist gem. § 17 Abs. 2 ZwVwV erstattungsfähig. Die Vergütungshöhe orientiert sich an der Art und dem Umfang der Aufgabe s...mehr
ABC der Vereinbaren Tätigkeiten / 31 Weitere Prüfer (außer WP, vBp)
Dienen Prüfungen steuerlichen Zwecken – ggf. im weiteren Sinn –, richtet sich deren Vergütung nach der StBVV. Berufsangehörige sind jedoch auch zu Prüfungen befugt, die außerhalb des Anwendungsbereichs nach § 33 StBerG liegen, mithin die übliche Vergütung nicht den Regeln der StBVV entnommen werden kann. Hierzu zählen die freiwilligen Prüfungen, insbesondere die Abschlussprüf...mehr
Rz. 1 Die Vorgängervorschrift wurde durch das Gesetz zur Strukturreform im Gesundheitswesen (Gesundheits-Reformgesetz – GRG) v. 20.12.1988 (BGBl. I S. 2477) zum 1.1.1989 eingeführt. Sie regelte den Finanzausgleich in der Krankenversicherung der Rentner (KVdR). Der Finanzausgleich in der KVdR wurde durch den Risikostrukturausgleich aufgrund des Gesetzes zur Sicherung und Stru...mehr
Verwalter von Wohnungseigentum / 4.9 Wirtschaftsplan, Jahresabrechnung und Rechnungslegung
Eng verbunden mit der Pflicht zur Vermögensverwaltung ist die Pflicht des Verwalters, nach § 28 Abs. 1 WEG jeweils für ein Kalenderjahr einen Wirtschaftsplan aufzustellen. Haben die Wohnungseigentümer eine vom Kalenderjahr abweichende Wirtschaftsperiode beschlossen, ist für diese ein Wirtschaftsplan zu erstellen. Nach Ablauf des Kalenderjahrs bzw. der vereinbarten Wirtschafts...mehr
Verwalter von Wohnungseigentum / 2.7.1 Umfang der Versicherung
Nach der maßgeblichen Bestimmung des § 15 Abs. 1 MaBV muss die Versicherung bei einem im Inland zum Geschäftsbetrieb zugelassenen Versicherungsunternehmen abgeschlossen werden. Nach § 15 Abs. 2 MaBV muss die Mindestversicherungssumme 500.000 EUR für jeden Versicherungsfall und 1.000.000 EUR für alle Versicherungsfälle eines Jahres betragen. Nach § 15 Abs. 3 MaBV muss die Ver...mehr
Verwalter von Wohnungseigentum / 2.8.6.3 Betriebsinterne Maßnahmen
Betriebsinterne Maßnahmen können grundsätzlich mit externen Referenten bzw. Seminaranbietern durchgeführt werden, durchaus aber auch mit betriebsinternen Referenten. Von maßgeblicher Bedeutung ist stets, dass die Anforderungen der Anlage 2 zu § 15b MaBV erfüllt sind. Hiernach hat eine Planung und systematische Organisation zu erfolgen. Selbstverständlich muss die Qualität de...mehr
Umsatzsteuer 2019: Wichtige Änderungen im Überblick / 4.3 Keine Entscheidung des EuGH zur Sollbesteuerung
Der BFH hatte den EuGH angerufen, um klären zu lassen, ob die in Raten auszuzahlende (verdiente) Vermittlungsprovision eines Profifußballspieler-Vermittler dem Sollprinzip entsprechend schon mit Ausführung der Leistung der Besteuerung unterliegt oder erst, wenn die einzelnen Raten fällig sind. Teilweise wurde darin eine Prüfung der "Sollbesteuerung" gesehen. Der EuGH hat den...mehr
Frotscher/Drüen, GewStG § 20 Abrechnung über die Vorauszahlungen
1 Rechtsentwicklung Rz. 1 § 20 GewStG war bereits Bestandteil des GewStG 1936. Seit der Bekanntmachung des GewStG 2002 v. 15.10.2002 wurde § 20 GewStG nicht geändert. 2 Inhalt und Zweck der Vorschrift Rz. 2 § 20 GewStG ist Teil des Erhebungsverfahrens und regelt die Abrechnung über die GewSt-Vorauszahlungen. Geregelt werden kann diese aber auch durch einen – formfrei möglichen ...mehr
Frotscher/Drüen, GewStG § 20 Abrechnung über die Vorausz ... / 1 Rechtsentwicklung
Rz. 1 § 20 GewStG war bereits Bestandteil des GewStG 1936. Seit der Bekanntmachung des GewStG 2002 v. 15.10.2002 wurde § 20 GewStG nicht geändert.mehr
Frotscher/Drüen, GewStG § 20 Abrechnung über die Vorausz ... / 3 Anrechnung der Vorauszahlungen (§ 20 Abs. 1 GewStG)
Rz. 6 Die GewSt-Vorauszahlungen werden nach § 20 Abs. 1 GewStG auf die endgültig geschuldete GewSt angerechnet. Die endgültig geschuldete GewSt ergibt sich aus dem GewSt-Bescheid für den entsprechenden Ez. Auf diese GewSt-Schuld sind die für den jeweiligen Ez tatsächlich geleisteten GewSt-Vorauszahlungen anzurechnen. Hierzu gehören auch freiwillig geleistete GewSt-Vorauszahl...mehr
Frotscher/Drüen, GewStG § 20 Abrechnung über die Vorausz ... / 4 Ausstehende Vorauszahlungen und Abschlusszahlung (§ 20 Abs. 2 GewStG)
Rz. 10 § 20 Abs. 2 GewStG regelt die Fälligkeit von ausstehenden Zahlungen auf die geschuldete GewSt. Zu unterscheiden ist hierbei zwischen ausstehenden GewSt-Vorauszahlungen einerseits und ausstehender GewSt-Abschlusszahlung andererseits. Unter der GewSt-Abschlusszahlung ist der Betrag zu verstehen, um den die von der Gemeinde festgesetzte GewSt-Schuld die von ihr festgeset...mehr
ABC der Werbungskosten / Geringfügige Arbeiten am Arbeitsort
Bestimmte Arbeitnehmer werden typischerweise an verschiedenen Orten tätig und nehmen an einem bestimmten, immer wiederkehrenden Ort nur verhältnismäßig geringfügige Arbeiten vor. Zu diesen Arbeitnehmern gehören Monteure, Bauarbeiter, Kundenbetreuer, Verkaufsfahrer, aber z. B. auch Wirtschafts- und Betriebsprüfer. Eine regelmäßige Arbeitsstätte liegt nur vor, wenn an diesem O...mehr
ABC der Werbungskosten / Eigentumswohnung
Literatur: Horlemann, DStZ 1990, 112; Stobbe, DStZ 1990, 29 Bei Instandhaltungs- und Renovierungsmaßnahmen ist für die jeweilige Eigentumswohnung bzw. sonstige im Sondereigentum stehenden Gebäudeteile zu entscheiden, ob es sich um Herstellungskosten oder Werbungskosten handelt; die Entscheidung kann für das einzelne Sondereigentum anders ausfallen als für andere im Sondereige...mehr
Zinsfutures / Zusammenfassung
Begriff Zinsfutures sind etablierte Instrumente des Zinsmanagements. Sie zählen zu den börsengehandelten unbedingten Termingeschäften und sind beispielsweise an der Eurex handelbar. Das Underlying von Zinsfutures sind Zinstitel, beispielsweise Bundesanleihen, in unterschiedlichen Laufzeiten. Obwohl eine tatsächliche Erfüllung des Geschäfts am Ende der Laufzeit möglich ist, w...mehr
Sauer, SGB III § 352 Verordnungsermächtigung / 2.2 Pauschalierung der Beiträge
Rz. 9 Abs. 2 Nr. 1 und Abs. 3 ermächtigen jeweils zur Vornahme einer Pauschalberechnung für die Beiträge der Wehr- und Zivildienstleistenden, die der Bund zu tragen hat, sowie für die Gefangenen, die die Länder zu tragen haben. Die Ermächtigungen betreffen das Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Die Regelungen dienen der Entbürokratisierung bei der Beitragsberechnung ...mehr
Verwaltungsgegenstand und -zuständigkeit / 1.2 Zuständigkeit
Die Verwaltung des Sondereigentums obliegt allein dem Eigentümer. Freilich kann dieser einen Verwalter mit der Verwaltung seiner Einheit beauftragen, also einen Sondereigentumsverwalter. Hierbei kann es sich durchaus auch um den Wohnungseigentumsverwalter handeln. Die übrigen Wohnungseigentümer bzw. die Eigentümergemeinschaft haben keinerlei Verwaltungskompetenzen, was Sonder...mehr
Sauer, SGB III § 352 Verordnungsermächtigung / 2.3 Beiträge privater Krankenversicherungsunternehmen
Rz. 14 Die Ermächtigung vermeidet unterschiedliche Verfahren. Sie umfasst die Zahlung, Einziehung und Abrechnung der Beiträge zur Arbeitsförderung, die von den privaten Krankenversicherungsunternehmen für die Bezieher von Krankentagegeld zu zahlen sind. Rz. 15 Die Ermächtigung ist bislang nicht ausgefüllt worden. Die Bundesagentur für Arbeit und die privaten Krankenversicheru...mehr
Internationales Steuerrecht: Dienstleistungen zwischen v ... / 2 Die Handlungsalternativen
Dem Grunde nach bestehen folgende Abrechnungsmöglichkeiten: Pool-Vereinbarungen haben in der Praxis, vorrangig wohl...mehr
Frotscher/Geurts, EStG § 5 Gewinn bei Kaufleuten und bei ... / 4.3.6 Kommissionsgeschäft
Rz. 114 Der Kommissionär hat den Anspruch auf die Kommission zu aktivieren und damit den Gewinn aus dem Geschäft zu realisieren, wenn er seine Hauptpflichten aus dem Kommissionsvertrag erfüllt, insbesondere also das übernommene Geschäft ausgeführt hat. Zum gleichen Zeitpunkt hat der Kommittent die entsprechende Verbindlichkeit zu passivieren. Die von dem Kommissionär gekaufte...mehr
Frotscher/Geurts, EStG § 5 Gewinn bei Kaufleuten und bei ... / 4.5 Ausweis von Verlusten nach dem Imparitätsprinzip
Rz. 158 Der Grundsatz der vorsichtigen Bilanzierung erfordert eine bedeutsame Abweichung vom Realisationsprinzip. Nach dem Realisationsprinzip wären auch Verluste erst auszuweisen, wenn sie durch ausreichende Konkretisierung eingetreten sind. Um dem Vorsichtsprinzip Rechnung zu tragen und die Ausschüttung nur vorläufiger, letztlich durch Verluste wieder aufgezehrter Gewinne ...mehr
Frotscher/Geurts, EStG § 5 Gewinn bei Kaufleuten und bei ... / 4.2.2 Gewinnausweis nach dem Realisationsprinzip bei schwebenden Verträgen
Rz. 79 Ein schwebender Vertrag liegt vor, wenn bei einem zweiseitig verpflichtenden Vertrag, der auf einen gegenseitigen Leistungsaustausch gerichtet ist, der zur Sach- oder Dienstleistung Verpflichtete noch nicht vollständig erfüllt hat. Sind beide Vertragsparteien zu einer Sach- oder Dienstleistung verpflichtet (Tausch oder tauschähnlicher Vertrag), handelt es sich um eine...mehr
Frotscher/Geurts, EStG § 5 Gewinn bei Kaufleuten und bei ... / 2.3.2.2.1 Stichtagsinventur
Rz. 18 Bei der Stichtagsinventur erfolgt die körperliche Bestandsaufnahme am Stichtag. Da die Durchführung der Arbeiten genau am Bilanzstichtag bei größeren Unternehmen nicht durchführbar ist, kann die Bestandsaufnahme bis zu 10 Tagen vor oder nach dem Stichtag erfolgen, in diesem Fall ist jedoch der Bestand zum Stichtag durch Zu- und Abrechnungen sowohl mengen- als auch wer...mehr

References: § 28
 § 109
 § 8
 § 17
 § 17
 § 33
 § 28
 § 15
 § 15
 § 15
 § 15
 EuGH 
 EuGH 
 EuGH 
 § 20
 § 20
 § 20
 § 20
 § 20
 § 20
 § 20
 § 20
 § 20
 § 20
 § 20
 § 352
 § 352
 § 5
 § 5
 § 5
 § 5