Source: https://raucherdossiers.wordpress.com/tag/raucher/
Timestamp: 2019-01-16 17:27:00+00:00

Document:
Raucher | "Netzwerk Rauchen" & Co.
Getaggt mit Brandgefahr, Dummheit, Raucher
„Netzwerk Rauchen“: Vom dummen Nazi- zum ultimativ blöden ISIS-Vergleich
Wenn man die Publikationen des „Netzwerk Rauchen“ liest (hinter denen mutmaßlich der Vorsitzende Michael Löb aus Worms stecken dürfte), dann fragt man sich schon gelegentlich, was der Mann eigentlich genau raucht. So erzeugt sein jüngstes Pamphlet „Befreit von der Antiraucherdiktatur“ anfangs Kopfschütteln, welches dann aber sehr schnell in unsägliche Kopfschmerzen übergeht.
Schicken wir einfach mal voraus: Wenn einem gar nichts mehr einfällt, was für das Rauchen spricht (Zur Erinnerung: Rauchen macht krank, tötet, stinkt, kostet Unsummen und vergiftet nebenbei noch die Mitmenschen), dann ist der absolut blöde Vergleich die ultima ratio des Hardcorenikotinisten. Ein Vergleich geht immer. Aber oft auch in die Hose.
Früher war dies bei den Hardcorerauchern der Nazivergleich, welcher lange Zeit als der unerreichte Gipfel der Dummheit gelten durfte. Tenor „Hitler war militanter Nichtraucher„, „Der Nazi-Arzt Fritz Lickint hat den Begriff ‚Passivrauch‘ erdacht“ (Falsch, Ihr Intelligenzhelden, Lickint war Sozialdemokrat und sicher kein Nazi!) und so weiter und so weiter. Nikotinextremisten wie Ronald Blumberg aus Radevormwald schicken schon mal ein Bildchen mit einem stilisierten KZ-Aufseher, der in Naziuniform den „freiheitsliebenden Raucher“ drangsaliert, in die Weiten des Netzes hinaus. Mehr als ein zackiges „Heil Lungenkrebs“ fällt mir in aller Regel zu diesem höchstgradigen Schwachsinn nicht ein.
Aber, man kennt das wenn Extremraucher die Öffentlichkeit mit ihrem Raucherunsinn belästigen: Es geht noch schlimmer. Oder besser gesagt: Es geht noch dümmer. Die neueste Nummer, welche die Abwegigkeit des Nazivergleiches sehr klein aussehen lässt, ist, wenn man den Nichtraucherschutz mit dem Terror des „Islamischen Staates“ zu vergleichen beginnt.
„Netzwerk Rauchen“, Vorsitzender Michael Löb:
Oh my God. jetzt geht es durch mit dem freiberuflischen Memoirenschreiber aus Worms. OK, im Islam sind Zigaretten und Alkohol „haram“, d. h. nach der Scharia verboten. Und der „IS“ ist eine Terrororganisation. Müssen wir eigentlich nicht drüber reden. Wenn aber nun eine islamsiche Terrororganisation aus Glaubens- und anderen irrationalen Gründen den Menschen den Konsum bestimmter Dinge verbietet, weil das eben von bestimmten islamischen Gesitlichen so ausgelegt wird, kann man derlei wohl kaum mit den gesundheitlichen Gründen vergleichen, aus denen die Ablehnung von insbesondere Tabakwaren in westlichen Ländern entspringt. Hier sind nämlich am ehesten Vernuftgründe zu nennen. Und mit Vernunft tut sich der Durchschnittsdschihadist eher schwer. Wie Michael Löb übrigens auch, wenn man mal bei Vergleichen bleiben will.
Der oben angeführte Textauszug ist also eine weitere exorbitante Hirnrissigkeit in der langen Liste der dummen Verbalentgleisungen dieses lungenkrebs-affinen Kleinvereins mit Sitz in Worms.
„Netzwerk Rauchen“, Vorsitzender Michael Löb: Netzwerk Rauchen dankt allen Befreiern für ihren Einsatz und wünscht zügig weitere Erfolge im Kampf gegen die Barbarei!
Tut weh, gell?
„Netzwerk Rauchen“, Vorsitzender Michael Löb: Der aktuelle „Weltkrieg gegen den Tabak“ hat bei uns früher angefangen und wird ebenfalls mit unlauteren Mitteln geführt – wie Manipulation und Indoktrination, Lügenpropanda, Einschüchterung und Strafen.
Man muss schon ziemlich stark vom fortgeschrittenen Nikotinismus beseelt sein, um solch einen Blödsinn zu verfassen. Wer wissenschaftliche Erkenntnisse über die Schädlichkeit des Rauchens und die Aufklärung darüber als „Indoktrination“ bezeichet und in seinen Publikationen schon mal behauptet, Rauchen sei gar nicht schädlich sondern einzig und allein, dass das Rauchen in der Öffentlichkeit schlecht geredet würde sei dann die wahre Ursache vieler Raucherkrankheiten („Nocebo“-Effekt), den kann man eigentlich nicht mehr ernst nehmen.
„Netzwerk Rauchen“, Vorsitzender Michael Löb: Rauchen am ‚falschen‘ Ort bedeutet zwar meist Geldbuße statt Knast, aber in Großbritannien saß schon mal ein Gastwirt wegen Missachtung des Rauchverbots wochenlang im Gefängnis.
Na, da haben wir ja Glück, dass Rauchen in der Kneipe trotz Rauchverbot nicht mit Handabhacken sondern nur mit Geldbuße bestraft wird.
„Netzwerk Rauchen“, Vorsitzender Michael Löb: Der Kulturvernichtung durch die Islamisten entsprechen z.B. Werbeverbote und Einheitsverpackungen (Plain Packaging) von Zigarettenschachteln, aber auch die versuchte Ausrottung von Genusskultur überhaupt. Baden-Württemberg unter Ministerpräsident Kretschmann (grün wie der Islam) hat gerade das nächtliche Alkoholverkaufsverbot ausgeweitet.
Auch eine immense geistige Leistung, teilweise Jahrtausende alte Kulturgüter mit den Verpackungen von krebserregenden Substanzen zu vergleichen, deren Gebrauch für eine Vielzahl der Konsumenten mit einem frühzeitigen Begräbnis endet. Eine weitere Hirnrissigkeit am oberen Ende der Dummheitsskala ist übrigens der Begriff „Genusskultur“ in Zusammenhang mit dem Konsum einer schwerst abhängigen machenden Droge wie Nikotin. Aber der Vergleich geht noch dümmer: Dass grün die Farbe sowohl der Ökopartei wie auch des Islam ist, auf diese schwachsinnige Assoziation muss man erst einmal kommen.
„Netzwerk Rauchen“, Vorsitzender Michael Löb: Das betrifft auch weitere Bereiche: Manches, was von Islamisten als Prostitution bekämpft wird, gilt bei uns z.B. als Menschenhandel oder Sexismus.
Ganz nebenbei gibt es für Menschenhandel eine klare juristische Definiton. Und die ist an säkularen und objektivierbaren Kategorien orientiert.
„Netzwerk Rauchen“, Vorsitzender Michael Löb: Die WHO als Spinne im Netz des internationalen Anti-Tabak-Dschihad hat schon die türkische Erdogan-Regierung für ihre fundamentalistischen Tabakgesetze, die z.B. die Zensur des Rauchens im Fernsehen beinhalten, ausgezeichnet. Folgerichtig müsste sie den ISIS-Terroristen nun eine Goldmedaille umhängen.
Einfach mal wirken lassen, diesen Quatsch!
„Netzwerk Rauchen“, Vorsitzender Michael Löb: Despotie kennt viele Gesichter. Bekämpfen wir sie, wo immer wir auf sie treffen!
Gleiches gilt für die Dummheit.
Getaggt mit Dummheit, IS, ISIS, Islmaischer Staat, Michael Löb, Nazivergleich, Raucher, Terror
Bündnis für Freiheit und Toleranz, Bürger für Freiheit und Toleranz, Raucherwahnsinn
Roland Dittmar, Jürgen Vollmer & Co: Raucher „Marke rücksichtslos“
Getaggt mit Jürgen Vollmer, Marburg, Raucher, Rücksichtslosigkeit, Roland Dittmar
Getaggt mit Cybermobbing, Dissoziale Persönlichkeitsstörung, Raucher, Schuld, Verantwortung
Offener Rechtsbruch wird salonfähig
Ich hatte gestern über die neueste Aktion von Volkwin Michlewski aus Aachen und Ronald Blumberg aus Radevormwald berichtet. Sie erfreuen ihre Mitmenschen gerne mit Geständnissen, wie „cool“ sie doch ein einfaches Schutzgesetz übertreten können.
Verblüfft war ich zudem, dass es zusätzlich Menschen (namentlich Personen aus dem Umfeld der aggressiv auftretenden Fecebook-Gruppe „Raucher in Deutschland“) gibt, die derlei gesetzeswidrige Handlungen auch noch beklatschen. Da waren es noch 9 Personen, die gar kein Problem damit haben, zu bekunden, dass für sie geltende Gesetze keinerlei Bedeutung haben. Und es werden immer mehr:
Extremraucher applaudieren öffentlich zu Rechtsbruch.
Gesetzesbruch scheint momentan bei gewissen Leuten einfach „en vogue“ zu sein. Ich unterstelle mal, dass diese Leute aber sofort zum Anwalt oder zur Polizei laufen werden, sobald sie auch nur in Grundzügen das Gefühl haben, dass jemand ihre Rechte verletzt. Ich erinnere dabei an einen Herrn aus Marburg, der mich im Internet jahrelang auf das Übelste beledigt hatte, aber sofort zum Anwalt rannte, als ich ihn einen „Rüpel“ nannte. Der „Spaß“ hat ihn aber letztinstanzlich eine ganz hübsche Summe Geldes gekostet.
Also mache ich mir auch dazu Gedanken, wie solche Leute mental strukturiert sein müssen, um zu verkennen, dass Gesetzesbruch per se schon deshalb ein zweischneidiges Schwert ist, weil man ihn nicht nur begehen sondern auch davon betroffen sein kann. Und man/frau dann genau die Einhaltung von Rechtsstaatlichkeit fordert, die man tags zuvor noch durch ein lustiges Rauchen in der Kneipe (trotz Verbot) sehr „großzügig“ ausgelegt hat. Aber diese doch eher triviale Erkenntnis dürfte manche der Damen und Herren aus „Raucher in Deutschland“, die laut applaudieren, wenn gegen geltende Normen verstoßen wird, intellektuell schon sehr stark herausfrodern.
Getaggt mit Ethik, Raucher, Rechtsbruch
„Djuna Luna“, „Maria Kaufmann“, „Heike Börner“ und „Silke Angrick“ – Maximale Verhaltensauffälligkeit, diesmal weiblich
Heike Börner: Der hat Prügel verdient.
Yes. So werden in bestimmten Sozialschichten Probleme gelöst: „Eins auf die F…. und gut is‘!“ Danach beeindruckt Maria Kaufmann mit juristischem Spezialwissen:
Maria KaufmannIch erfuhr von Djuna, worum es geht. Das was H. R…. betreibt, ist üble Nachrede, um die Bürgerrechtler gegen die Prohibition kaltzustellen.
Ähhhhh, Mariaschatzi, liest Du nochmal nach, wie „Üble Nachrede“ nach StGB §186 genau defniert ist?
Getaggt mit Beleidigung, durchgeknallt, Heike Börner, Maria Kaufmann, Raimund Angrick, Raucher, Rauchermob, Silke Angrick, Soziale Devianz, verwirrt
Roland Dittmar – Kein Benehmen und stolz darauf
Roland Dittmar ist Schriftführer des Bodo-Meinsen-Clubs bft e. V. einer unbedeutenden Organisation des Tabaklobbyismus und unter Insidern auch genannt „Brachialraucher fordern Tumoren„. Aber Roland Dittmar hat noch ein weiteres Problem. Roland Dittmar kann sich nicht benehmen:
Roland Dittmar von bft e. V. kann sich nicht benehmen (Quelle)
Herr Dittmar und seine Raucherfreunde verschmutzen also in asozialer Manier vorsätzlich die Umwelt. Das ist die eine Sache und die ist schon vollkommen daneben. Die zweite Sache ist aber, dass sich Herr Dittmar damit noch brüstet und es offensichtlich vollkommen in Ordnung findet, seinen Raucherfrust (denn schließlich darf er als Münchner seit 01.08.2010 nicht mehr in der Kneipe rauchen) dadurch abzubauen zu versuchen, dass er die Gesellschaft vorsätzlich schädigt. Denn, so schreibt er ebenfalls, sei durch sein, wie ich finde hochgradig asoziales, Verhalten die Statdreinigung auf den Plan getreten und es wären wieder Aschenbecher vor den Kneipen aufgestellt worden. Ich gehe davon aus, dass die Stadtreinigung wohl große Probleme damit hatte, die Kippen von Roland Dittmar und seinen Raucherkollegen wieder aus den Gullies zu popeln, die Herr Dittmar von bft e. V. und seine Freunde dort vorsätzlich schädigend entsorgt hatten.
Roland Dittmar von bft e. V. hat sich diesen Smilie mehr als verdient!
Getaggt mit asoziales Verhalten, Raucher, Roland Dittmar
Eva-Peter Culik, Wien, Uncategorized
Neues von Eva Peter-Culik
Eva Peter-Culik aus Wien ist eine äußerst attraktive Frau. Auf den Seiten eines Amateurtheaters in Wien liefert sie einen ersten Eindruck. Und der hat es „in sich“. Aber die Dame hat es nicht nur optisch „drauf“, auch intellektuell kann der „Sekretärin und Kosmetik-Beraterin“ (Information von oben verlinkter Webseite des „Odysee-Theaters“) kaum jemand das Wasser reichen. Ihre tägliche Kolumne voller intelligenter, durchdachter, tiefgehender und mit einem dezenten „Wiener Schmäh“ vorgetragenen Äußerungen zum Thema „Nichtraucherschutz“ auf facebook dürften als Bonmots des täglichen Raucherwahnsinns Geschichte zu schreiben in der Lage sein. Nehmen wir einmal ein paar dieser Edelsteinchen des freiheitlich-liberalen Genussrauchens in die Hand.
Eva Peter-Culik nimmt hier Bezug auf eines der unzähligen dümmlichen Raucherbildchen mit denen der bekannte Amateurgrafiker Uwe Knuth seine Mitraucher auf dem Kanal von „Netzwerk Rauchen“ auf facebook (adminstriert von Jürgen Vollmer aus Marburg) beeindrucken möchte:
Eva Peter-Culik und Uwe Knuth im orthographisch kreativen Dialog.
Abgesehen davon, dass Uwe Knuth es in diesem Leben vermutlich nicht mehr lernen wird, ein orthographisch fehlerfreies Plakat zu entwerfen, stelle ich mir die Frage, warum sich Frau Peter-Culik über das „furchtbare“ (Zitat) Gesicht der NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft auslässt. Wer Frau Peter-Culik gesehen hat, hat diesbezüglich wohl keine weiteren Fragen mehr. Zumindest nicht was das Gleichnis vom Glashaus und den Steinen betrifft.
Des Weiteren wollen wir uns heute mit der „Toleranz“ (wir erinnern uns, Raucher sind per se „tolerant“) von Frau Eva Peter-Culik beschäftigen. In einem anderen Beitrag auf eben diesem facebook-Kanal von „Netzwerk Rauchen“ geht es um die unlängst ergangene Gerichtsentscheidung zum Thema „Rauchen auf dem Balkon“. Ein Ehepaar aus Brandenburg wollte den unter ihnen wohnenden Mietern untersagen lassen, auf dem Balkon zu rauchen, weil die stinkenden Abgase in die Wohnung des klagenden Paares zogen. Diese Klage ist (leider) auch zweitinstanzlich gescheitert. Frau Eva- Peter-Culik hat dagegen eine ganz einfache Lösung wie dieses Problem, ohne jeden juristischen Streit, gelöst werden könnte:
Eva Peter-Culik empfiehlt belästigten Nichtrauchern einfach den Auszug aus der Wohung
Ja, das ist die Sprache, die Frau Peter-Culik beherrscht. Wem es nicht passt, der soll eben gehen. „Raus!„, das ist die Standardantwort, die Frau Peter-Culik auf solch relevante Fragen gibt. Egal, ob es sich um eine türkisch-stämmige Politikerin der österreichichen GRÜNEN handelt (Ich berichtete darüber unlängst hier im Blog) oder hier eben um Mieter, die sich durch den Rauch aus der untenliegenden Wohnung belästigt fühlen. Diese Art eines speziellen „Wiener Charmes“ lieben wir an der intelligenten, attraktiven Frau aus Österreich. Weiter so, liebe Eva, dann haben wir auch immer Gesprächsstoff!
Leider muss man aber auch konstatieren, dass Frau Eva Peter-Culik seit den Anfängen des Nichtraucherschutzes intellektuell keine besonderen Fortschritte gemacht hat. Während früher Menschen, denen der Qualmgestank in einem Gasthaus oder Restaurant gehörig „auf den Senkel“ ging, noch mit einem dezenten „wenn’s Dir nicht passt, dann bleib halt fort!“ komplimentiert wurden, so wäre heute doch eine andere Herangehensweise wie z. B. die Anwendung des Verursacherprinzips der zeitgemäße Weg, dieses Problem zu lösen: Wer andere belästigt, hat dies zu unterlassen. Ganz einfach. Frau Peter-Culik als bekennende Nikotinkonsumentin scheint diese Wendung intellektuell aber nach wie vor stark herauszufordern. Sie zeigt zumindest ungebrochen den schier grenzenlosen Egoismus des Hardcorerauchers, der sich nur für eine Sache wirklich interessiert: Ob er/sie rauchen kann ohne Rücksicht auf andere.
Apropos „intellektuelle Herausforderung“: Besonders durchdacht wirkt auch folgende Einlassung von Frau Peter-Culik zu diesem Thema:
Eva Peter-Culik polemisiert gegen Nichtraucherschutz
Immerhin kann sich die Wallküre aus Wien hier auch einfach mal freuen, denn die Klage wurde, wie bereits dargelegt, abgewiesen. Revision zum BGH ist aber zugelassen, so dass man weiter gespannt sein darf. Es steht nämlich wirklich zu fragen, wie lange noch das Belästigen seiner Nachbarn durch Zigarettengestank erlaubt sein soll, wo es für alle anderen Belästigungen (Lärm, Grillen, Autolärm im Hof etc.) bereits höchstrichterliche Urteile gibt, die diese Belästigungen einschränken.
Getaggt mit Eva Peter-Culik, Intoleranz, Nichtraucher, Rauchen auf dem Balkon, Raucher
Kai Schwarzer kommentiert
Kai Schwarzer aus Köln scheint im Moment schwerstens damit beschäftigt zu sein, aller Welt zu erklären, dass er vor mehr als 3 Monaten einen Strafantrag gegen mich gestellt hat.
Kai Schwarzer kommentiert seine eingene Lächerlichkeit
OK, Du willst Dich nach allen Kräften lächerlich machen. Und ehrlich gesagt, die Ansätze sind sehr gut. Du solltest allerdings versuchen, Deine Reichweite zu erhöhen. Hast Du schon mal daran gedacht, im Fernsehen aufzutreten? Vielleicht bei Bohlens „Supertalent“?
„Hallo, ich bin der Kai aus Köln. Ich kann Peter Rachow aus Wörth anzeigen und weiß, wie man das Wort ‚Strafantrag‘ schreibt. Sonst weiß ich nicht allzuviel, aber das muss reichen!“
Du könntest Dich dazu noch lustig verkleiden und würdest bestimmt damit in die BILD-Zeitung kommen. Vielleicht steht Dier ja auch ein Baströckchen gut? Und ein Hula-Hoop-Reifen.
Viel Spaß, weiterhin lieber Kai! Mach Dich einfach weiter zum Brot! Du bist wirklich lustich! Muhahahaha
PS: Lieber Kai: Deine Aktion mit mir „endgültig das Maul stopfen zu wollen“ ist prima gelungen. Findest Du nicht? Muhahahaha!
Getaggt mit Kai Schwarzer, Köln, Köln, Raucher
Kai Schwarzer mit komplettem Realitätsverlust
Wenn man Google nach „Kai Schwarzer Rauchen“ befragt, bekommt man in der Tat erstaunliche Ergebnisse geliefert. Manche davon lassen an der Fähigkeit dieses Herrn, einfachste Sachzusammenhänge korrekt zu erfassen, doch nicht ganz unerhebliche Zweifel aufkommen. Realismus scheint dabei nicht gerade Kais Stärke zu sein. In einem Anflug von maßloser Selbstüberschätzung meint er doch tatsächlich, seine Strafanzeige habe zur Einstellung von raucherwahnsinn.de geführt:
Kai Schwarzer – Kölner Raucher – kompletter Realitätsverlust
Der medizinisch korrekte Ausdruck für dieses Verhalten ist übrigens „Megalomanie“
Lieber Kai (ich darf doch „Du“ sagen, oder?), das ist aber jetzt schon heftig, was Du da abziehst. Schau, lieber Kai, ich habe doch erst durch Dich davon erfahren, dass Du mich angeblich angezeigt hast. Und meinst Du wirklich, dass ich, nachdem ich in den letzten Jahren fast ein Dutzend Klagen, Anzeigen, Beschwerden und andere unsubstantiierte Lächerlichkeiten gegen mein Forum erfolgreich abwehren konnte, ausgerechent vor so einer exorbitanten Lachnummer, wie Du sie mit Deiner angeblichen Anzeige präsentierst, das Forum abschalte? Kai, mal ernsthaft, das glaubst Du doch nicht wirklich, oder? Und wenn doch, lieber Kai, es gibt fachkundige Hilfe, die Du dann aber auch dringend in Anspruch nehmen solltest. Kai, Kai, Du machst mir wirklich Sorgen…
PS: Kai, jetzt kann ich es Dir ja sagen: Es war Vollmond und deshalb wurde raucherwahnsinn.de geschlossen.
Kai Schwarzer aus Köln und seine Strafanzeigen
Unlängst erhielt ich eine E-Mail von einem Kai Schwarzer aus Köln, der höhnisch anfragte, was denn aus raucherwahnsinn.de geworden sei und ob man mir, sinngemäß, endlich das Handwerk gelegt hätte. Außerdem, so erzählte der Herr im Internet herum, habe er mehrere Strafanzeigen gegen mich eingereicht:
Kai Schwarzer schrieb:
Gegen den werten Herrn Rauchow läuft gegenwärtig bei der Staatsanwaltschaft Landau Pfalz ein Strafermittlungsverfahren wegen Beleidigung. Das Aktenzeichen ist mir leider noch nicht bekannt. Allerdings habe ich gegen den Herrn Peter Rauchow im Dezember 2013 einen Strafantrag gestellt und zwar wegen seiner Webseite mit dem klangvollen Namen: Raucherwahnsinn. Sollte Anklage erhoben werden, werde ich es alle wissen lassen!
Kai Schwarzer – Namensverballhornung
So, was haben wir denn da? Verballhornung des Namens zählt, je nach strafrechtlicher Bewertung, als Beleidigung gem. §185 StGB.
Weiter geht’s: Herr Schwarzer will also alle wissen lassen, was er denn da an Heldentaten vollbracht haben will. Leider hat sich die Staatsanwaltschaft Landau 3 Monate nach der Anzeige des Herrn Schwarzer aus Köln immer noch nicht bei mir gemeldet. Mal schauen, ob das noch was wird.
Als nächstes wäre natürlich rechtlich aufzuarbeiten, was Herr Kai Schwarzer aus Köln denn eigentlich anzeigen will. Etwa die erwiesen wahre Tatsachenbehauptung, dass er auf Blogs verlinkt, in denen ich beleidigt werde? Und dass er sich dadurch nach herrschender Meinung die dort ausgbrachten Schmähungen zu eigen macht? Und damit selbst zum Beleidiger wird? Dann rate ich zur Selbstanzeige.
„Grundsätzlich aber wird der Anbieter einer Homepage bereits durch das Einrichten eines Links aktiv (vgl. BGH a.a.O., Seite 60). Aufgrund der netzartigen Struktur des WORLD WIDE WEB ist jeder einzelne link im Sinne der conditio-sine-qua-non-Formel kausal für die Verbreitung krimineller Inhalte, auch wenn diese erst über eine Kette von Links anderer Anbieter erreichbar sind. Einschränkend ist hier aber im Einzelfall stets zu prüfen, ob sich der Anbieter des Links die strafrechtlich relevanten Inhalte in ausreichender Form zu Eigen macht.
Im vorliegenden Fall war im Hinblick auf die Frage der Beihilfehandlung zu berücksichtigen, dass der Beschuldigte als Homepagebetreiber nicht nur einen einfachen Link gesetzt hat, sondern gezielt den Weg zu den Zielseiten mit missbilligtem Inhalt mittels sog. Sprungmarken von seiner Seite aus gewiesen hat. Er hat als Anbieter damit bewusst und gezielt den Nutzer mit seinem Ausgangslink auf dem technisch kürzesten Weg zu den inkriminierten Zielseiten navigiert.“
Grundsätzlich können Links, der Meinungs-, Wissenschafts- bzw. Pressefreiheit unterfallen. Folglich können dieser Meinung folgend Links auch auf rechtswidrige oder strafbare Inhalte gesetzt werden, wenn dies erkennbar im Zusammenhang mit einer journalistischen bzw. wissenschaftlichen Publikation erfolgt und sich die Inhalte nicht zu eigen gemacht werden. Entsprechend ist auch die Haftung von Journalisten für Links in Presseartikeln unter dem Gerichtspunkt der Meinungs- und Pressefreiheit aus Art. 5 GG beschränkt (vgl.: Schöner-Wetten-Urteil des Bundesgerichtshof, 01. April 2004, Az. I ZR 317/01). Urteil des Landgericht Karlsruhe vom 23. März 2009[17]
Kai Schwarzer aus Köln verlinkt auf Diffamierungsseite gegen Rauchgegner
Kai Schwarzer scheint die rechtliche Konsequenz seines Handelns allerdings nicht unbedingt klar zu sein. Wer auf Webseiten verlinkt, die rechtswidrige Inhalte enthalten (in diem Falle der verlinkten Seite also Beleidigungen (§185StGB), Behauptungen eines Dienstvergehens (§186 StGB), Urheberrechtsverletzungen (§ 22 KUrhG) etc.) und dabei lediglich zum Zwecke der Schmähung verweist (wie im vorliegenden Fall), wird dafür in ähnlicher Art rechtlich verantwortlich gemacht als ob er der diese Inhalte selber publiziert hätte. Zumal Herr Schwarzer bereits vom Inhalt der Seite her hätte ganz einfach hätte entnehmen müssen, dass das dort gemachten Vorbringen lediglich zum Zwecke der gezielten Herabwürdigung einer Person ins Internet gestellt wurde.
Diese Kenntnis der rechtlichen Materie hätte ich allerdings bei einem bekennenden Kampfraucher (Selbsteinschätzung des Herrn Schwarzer in einer an mich gerichteten E-Mail) wie Herrn Schwarzer auch nicht erwartet.
Kai Schwarzer – Köln – rechtswidriger Link
Kai Schwarzer – Köln – rechtswidriger Link entnommen seiner facebook-Seite
Weiter im Text: Herr Kai Schwarzer aus Köln, der dem wahnhaften Unterfangen nachgehen zu wollen scheint, gegen mich auf dem Rechtswege vorgehn zu müssen, nur weil ihm meine Ansichten zum Thema Rauchen nicht passen, postete unlängst wieder auf facebook:
Kai Schwarzer Ich habe eine Nachricht, die einige bestimmt freuen wird. Ihr kennt doch bestimmt das Anti-Raucherforum mit dem klangvollen Namen „Raucherwahnsinn.de“ des Herrn Peter R…… aus Wörth am Rhein. Dieses Hassforum, welches unter der Webadresse:
Lieber Herr Kai Schwarzer aus Köln, da Sie hier meinen Namen und Wohnort öffentlich nennen, tue ich das selbe mit Ihren Daten. Ich gehe mal davon aus, dass das für Sie kein Problem darstellen dürfte. Einen Top-Score bei Google inklusive. Googlen Sie doch mal in ein oder zwei Wochen nach Ihrem Namen. Sie werden sich wundern.
Kai Schwarzer „http://www.raucherwahnsinn.de“ erreichbar war, existiert seit Januar 2014 nicht mehr! Höchstwahrscheinlich ist die Ursache hierfür, dass ich gegen den werten Herrn R….. auf Grund dieses Forums einen Strafantrag gestellt habe.
Herr Schwarzer, mit Verlaub, diese Äußerung grenzt dann schon eindeutig an Größenwahn. Meinen Sie wirklich, ich würde mein Forum raucherwahnsinn.de wegen der Strafanzeige eines Herrn wie Ihnen einstellen? Die wahrscheinlich genau so unsubstantiiert daherkommt, wie Ihr gesamtes Vorbingen? Ich glaube, da überschätzen Sie sich ein ganz klein wenig. Hybris ist eben einfach pathologisch.
Kai Schwarzer Dieser wird von der Staatsanwaltschaft Landau in Rheinland-Pfalz bearbeitet.
Herr Schwarzer, Sie haben Probleme mit der Rechtschreibung. Es muss heißen „Diese wird von der St…. bearbeitet“. Es geht um eine Strafanzeige, und die ist femininum! Lernen Sie Deutsch! Und entfernen Sie den HTML-Code aus ihrem Postings. Das kann wirklich kein Mensch lesen!
Kai Schwarzer Kurz darauf wurde das Forum geschlossen. Dann zog es der Herr R….. vor, mich persönlich per E-Mail zu beleidigen. Natürlich habe ich dann den zweiten Strafantrag gestellt. Kurz gesagt, gegen den hochgeschätzten Herrn Peter R….. laufen zwei Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung.
Kai Schwarzer aus Köln erstattet Strafanzeige gegen Rauchgegner
Herr Schwarzer scheint eher zart besaitet, denn austeilen kann er gut, einstecken mag er dagegen gar nicht. Das kennen wir aber von anderen seiner Rauchgenossen. Hier die angeblich beleidigende E-Mail im Wortlaut:
Guten Tag, Herr Schwarzer,
ich kann Sie beruhigen. Gesperrt wurde gar nichts. Im Gegenteil. Auch das 10. Gerichtsverfahren gegen mein Forum ging zu meinen Gunsten aus.
http://www.deepdiver12.onpw.de/3201_re-gerichtsklatschen.htm
Allerdings wurde es uns doch etwas langweilig, uns mit suchtgesteuerten Menschen und ihren irrationalen Sichtweisen abzugeben. Das Leben hat mehr zu bieten, als die öffentlich zelebrierten Neurosen einer suchtkranken Minderheit.
Hier unterliegt Herr Schwarzer dem Irrtum, dass er ein allgemein gegen Raucher gerichtetes und nicht beleidigendes Vorbringen fälschlicherweise als Beleidigung UND als gegen sich gerichtet ansieht. Aber woher sollte der Mann eigentlich grundlegende Rechtskenntnisse was Ehrverletzungsdelikte betrifft haben? Haputsache man hat mal auf Wikipedia den §185 StGB ergooglet. Das muss reichen! Zumindest für Leute wie Herrn Schwarzer.
Nebenbei bemerkt ist auch der Ausdruck „Hassforum“ rechtlich nicht gerade unbedenklich.
Nächster Akt: Herr Schwarzer will von seinen Mitrauchern nähere Informationen zu mir haben und begehrt Auskunft:
Kai Schwarzer Sag einmal Ron, wenn der Herr R….. einen neuen Blog eröffnet hat, würde es Dir etwas ausmachen mir eine E-Mail an meine private E-Mail Adresse zu schicken, mit einem Link zu dem neuen Blog des Herrn R…… Es kann dann auch niemand anderes sehen. Meine E-Mail-Adresse lautet: Kschwarzer.koeln@web.de
Mich interessiert das nämlich deshalb so sehr, da ich beabsichtige, weitere rechtliche Schritte gegen den Herrn R….. ein zu leiten, um ihm endgültig das Maul zu stopfen.
Kai Schwarzer will PR das Maul stopfen
Alle Achtung, Herr Schwarzer! Sie möchten also mir „das Maul stopfen“? Na dann, legen Sie mal los. Allerdings waren Ihre Versuche bis dato eher von wenig Erfolg gekrönt. Mal sehen, was Sie sonst noch auf der Pfanne haben. Außer der Heißluftpumpe, versteht sich. Denn die beherrschen Sie sehr gut. Das immerhin etwas. Wenn auch nicht viel.
Getaggt mit facebook, Kai Schwarzer, Köln, Köln, Raucher
Ein weiterer häfig verbreiter Unsinn von Hardcorerauchern im Internet geht in etwa so:
„Japan und Griechenland haben weltweit die höchsten Raucherquoten aber die niedrigsten Lungenkrebsraten. Also ist damit bewiesen, dass Rauchen nichts mit Lungenkrebszu tun haben kann.“
Gehen wir dieser häufig wiederholten Aussage mal etwas nach. Zuerst soll der Blick nach Japan gehen. Aus verschiedenen Quellen im Internet kann man die relevanten Daten für eine entsprechende Berechnung sehr schnell finden:
Einwohnerzahl 2006 ca. 128 Mio. (Wikipedia)
Raucherquote 2008: 23,1% (Männer 36.8% Frauen 9.1%)
Lungenkrebsfälle 2006: 45927 Männer und 17307 Frauen.
Daraus ergeben sich 49,4 Fälle eines Bronchialkarzinoms pro 100.000 Einwohner.
Einwohnerzahl aktuell: ca. 10,3 Mio. (Wikipedia)
Raucherquote: ca. 40%
Lungenkrebsfälle: ca. 7000 pro Jahr
Ergibt ca. 70 Fälle von Lungenkrebs pro Jahr auf 100.000 Einwohner!
Einwohnerzahl ca. 82 Mio.
Raucherquote 2006: 35%
Lungenkrebsfälle 2006 ca. 47100.
Dies ergibt 57 Lungenkrebsfälle pro 100.000 Einwohner.
Ein Vergleich der Lungenkrebsraten der drei Länder Japan, Grichenland und Deutschland ist besonders interessant:
Japan Griechenland Deutschland
Raucherprävalenz („Raucherquote“) in % 23,1 40 35
Lungenkrebsinzidenz in Fällen pro 100.000 Einwohner 49,4 70 57
Normiert auf die Raucherprävalenz 2,14 1,75 1,62
Man erkennt sofort, dass Japan trotz relativ niedriger Raucherprävelanz nicht etwa eine besonders kleine, sondern im Gegenteil, eine recht hohe Fallzahl an Lungenkrebserkrankungen aufweist. Auch Griechenland hat eine extrem hohe Zahl an Neuerkrankungen pro Jahr zu verzeichnen, was hier sicher der hohen Raucherquote von 40% geschuldet ist. Deutschland kommt insgesamt am „besten weg“, denn die Raucherprävalenz liegt deutlich niedriger als in Griechenland, die Lungenkrebsfallzahl ist in Relation aber nochmals verbessert.
Von einer besonders niedrigen Lungenkrebsrate in Japan und Griechenland kann aber summa summarum keine Rede sein.
(C) Peter Rachow von raucherwahnsinn.de (2012)
Getaggt mit Lügen, rauchen, Rauchen schützt vor Lungenkrebs, Raucher, Volksverdummung
In der letzten Zeit liest man im Internet immer wieder Artikel von Autoren, die versuchen, im Gegensatz zu den wissenschaftlich erwiesenen Tatsachen, herauszuarbeiten, dass vom Tabakrauchen keine erhöhte Gefahr an Krebs zu erkranken ausginge. Wir wollen nachfolgend einen Artikel exemplarisch untersuchen und ermitteln, welcher Strategien sich die Autoren bedienen, um zu versuchen, ihre offenkundigen Absurditäten zu belegen.
Hier zuerst der Artikel auf den sich diese Ausarbeitung bezieht:
http://www.doc-germanicus.net/2012/11/pruegelknabe-tabak-….source=pubv1
Wir lesen bereits in der Überschrift, wohin der Autor seine Leser führen will:
Krebsursachen: Radar, Mikrowellen, Radioaktivität!
so titelt er großsprecherisch. Weiter schreibt er:
Was verursacht eigentlich Krebs, insbesondere Lungenkrebs?Als Prügelknabe steht das Rauchen wohl so ziemlich unangefochten an der Spitzenposition. Dabei schaut man recht grosszügig über so genannte Ausnahmen von der Regel hinweg, wenn man realisieren muss, dass es eben auch an Lungenkrebs erkrankte NichtRaucher einerseits und andererseits Raucher gibt, die steinalt werden, zuweilen auch schon mal das Alter von 100 deutlich überschreiten…
Hier erkennt man bereits die evidenten Probleme des Autors, der sich wohl in krasser Verkennung seiner wirklichen Qualifikation „Doc GermaniCus“ nennt, die statistischen und stochastischen Zusammenhänge der Genese von Krebserkrankungen in seiner Arbeit abzubilden. Vermutlich, weil er sie nicht kennt. Zwischen den Zeilen kann man nämlich lesen, dass er aus der Tatsache, dass auch Nichtraucher (in seltenen Fällen) ein Bronchialkarzinom entwickeln und Raucher eben auch in einer bestimmten Anzahl von Fällen davon verschont bleiben, die Entstehung eines Lungenkrebs nicht vom Rauchen abhängen könne.
Wie der Autor auf diese absurde Idee kommt, weiß vermutlich nur er selber. Was er insbesondere nicht versteht, ist, dass inhalatives Tabakrauchen vor allem das Risiko erhöht, an Lungenkrebs zu erkranken aber diese Krankheit nicht alleine determiniert, denn die Entstehung einer Krebserkrankung basiert immer auf mehreren Ursachen, sie ist „multifaktoriell“.
So kommen beim Lungenkrebs gesichert schädigende Einwirkungen von außen als erstes in Betracht. Tabakrauch, aber auch berufsspezifsche Noxen wie eine Asbest- oder Chrombelastung, sind hier zu nennen. Genetische Ursachen sind ein weiterer wichtiger Faktor, denn je nach genetischer Ausstattung kann ein Individuum besser mit mutagenen Substanzen, wie sie im Tabakrauch enthalten sind, umgehen als andere Individuen und die entstandenen DNA-Schäden im Zellkern reparieren so dass es nicht zu einer unkontrollierten Zellteilung kommt.
Und genau diese Risikoerhöhung des Rauchers für das Entstehen eines Karzinoms wird von Autoren wie „DocGermanicus“ nicht einmal in Ansätzen korrekt bewertet.
So kann man durch wissenschaftliche Untersuchungen an großen Kollektiven nachweisen, dass
90% der männlichen Lungenkrebspatienten Raucher sind obwohl Raucher nur ungefähr 30% der Bevölkerung stellen
im Mittel einer von 10 Rauchern im Laufe seines Lebens an Lungenkrebs erkrankt und stirbt (Lebenszeitrisiko ~10%), dafür aber
nur jeder 200. bis 400. Nieraucher (Lebenszeitrisiko ~0,25 bis 0,5%) ein Bronchialkarzinom entwickelt
„Etwa jeder zehnte Raucher erkrankt im Laufe seines Lebens an Lungenkrebs, im Durchschnitt 30 bis 40 Jahre nach Beginn des Tabakkonsums. Zigarettenrauch kann bei acht bis neun von zehn männlichen Lungenkrebspatienten und bei drei bis sechs von zehn erkrankten Frauen als Hauptursache angenommen werden.“
Des Weiteren besteht eine Dosis-Risiko-Beziehung beim Bronchialkarzinom. Diese ist assoziiert mit den „Pack-Years“ also den pro Jahr akkumulativ gerauchten Schachteln an Zigaretten (mit 20 Stck. Zigaretten pro Schachtel gerechnet):
Das Raucherrisiko (für ein Bronchialkarzinom, PR) ist ab 20 „pack-years“ gegenüber dem des Nierauchers um 20- bis 40-fach erhöht.
Die Innere Medizin: Referenzwerk für den Facharzt, S. 391
Als nächstes, nachdem seitens des Autors das Rauchen als krebserregend ausgeschlossen wurde, begibt er sich auf die Suche nach den wahren Ursachen dieses tödlichen Lungenleidens. Und, man ahnt es, er wird fündig. Und zwar zuerst in Form der allseits beliebten „Psyche“.
„Bereits 1759 beschrieb der englische Arzt Gendron die Bedeutung von „Lebenskatastrophen, die grosse Sorgen und Kummer mit sich bringen“ im Zusammenhang mit Krebs.“
Sehr auffällig ist, dass hier eine über 260 Jahre alte Sichtweise vertreten wird. Es wäre in der Tat wünschenswert, wenn man sich bei der Bearbeitung eines derart komplexen Themas nicht auf den Wissenstand von vor 2 1/2 Jahrhunderten begeben würde. Heute ist nämlich bekannt, dass Krebs keine psychischen Ursachen hat weil kein entsprechender Zusammenhang nachgewiesen wurde. Diese mögliche Verbindung zwischen Seelenleben und Krebsentstehung wurden zwar immer wieder untersucht, aber mit immer dem selben Ergebnis. Ein Zusammenhang existiert nicht. Es gibt mithin auch keine „Krebspersönlichkeit“.
„Auf der Suche nach Ursachen für eine Krebserkrankung stellen viele Menschen spontan einen Zusammenhang zwischen psychischen Belastungen und Krebs her. In Studien konnte bisher kein eindeutiger Zusammenhang zwischen Stress, Depression oder bestimmten Persönlichkeitsmerkmalen und der Krebsentstehung gefunden werden. “
In der Folge versucht der unbekannte Autor „DocGermanicus“ nun nachzuweisen, dass das Tabakrauchen in Europa seit 500 Jahren praktiziert würde, man aber bis in das 20. Jh. hinein keine schädlichen Auswirkungen habe feststellen können:
„Die Matrosen, Pendler zwischen alter und neuer Welt, fanden Gefallen am Tabak und brachten ihn in die süd- und westeuropäischen Häfen, von wo aus Händler ihn in der ganzen Welt verbreiteten. Schnell wurde die Sitte des Rauchens übernommen. Tabak wurde rasch zum teuren und bedeutenden Handelsgut, wozu auch seine vermutete medizinische Wirkung beisteuerte.
Also hatten die Herrschaften Mediziner gut über 300 Jahre Zeit, sich ein ausführliches Bild von der Schädlichkeit des Rauchens zu machen, insbesondere um einen Zusammenhang mit dem Krebs herzustellen.“
Diese sehr naive Sicht auf das Problem beeindruckt wirklich.
Zuerst einmal muss gesagt werden, dass Tabak bis zur Einführung großindustriell hergestellter Zigaretten von nur einer sehr kleinen Bevölkerungsschicht konsumiert wurde. Weiterhin war die Dosierung insgesamt sehr viel geringer, da Tabak kein Massenprodukt war und ihn sich nur wenige leisten konnten. Drittens wurde er früher üblicherweise in Pfeifen geraucht. Daraus folgt, dass die Inhalation des Tabakrauches in den Bronchialtrakt entweder gar nicht oder nur mit sehr geringer Tiefe stattfand. Gerade letzterer Sachverhalt stellt aber ein erheblich risikosteigerndes Moment für die Ausbildung eines Bronchial-Ca. dar.
Und nun wird uns dann, neben der allfälligen Psyche, im letzten Teil des Textes die wahre Ursache der sich rasant ausbreitenden Krebserkrankungen präsentiert. Es ist, man fürchtet es, die Radioaktivität.
Auch hier leider wieder nur unhaltbare Spekulation. Die Grafik unten zeigt die Anreicherung von radioaktivem Kohlenstoff (C-14, Halbwertszeit ca. 5730 Jahre) in der Atmosphäre auf der Südhalbkugel in Folge oberirdischer Atombombenversuche in den 50er- und 60er-Jahren des letzten Jahrhunderts:
Andere Isotope mit wesentlich kürzerer Halbwertszeit wie das durch das Reaktorunglück in Tschernobyl in großer Menge freigesetzte Cäsium-Isotop Cs-137 mit einer HWZ von ca. 30 Jahren sind ebenfalls in ihrer Belastung für Lebewesen bereits stark vermindert. Dies entweder aufgrund des natürlichen Zerfalles oder durch Bindung an anorganische Substrate.
Auch trägt der Anteil der künstlichen Kernumwandlungen nur einen sehr geringen Anteil zur gesamten Strahlenbelastung bei:
Das größte Quantum an der menschlichen Strahlenbelastung machen danach das Einatmen von Radon aus dem Boden und die kosmische Strahlung (welche beide seit Beginn der Erdgeschichte vorhanden sind) sowie die medizinischen Anwendungen aus neuerer Zeit aus.
Den Abschluss unseres Autors macht ein Vortrag, dessen Unsinnigkeit an dieser Stelle nur rudimentär weiter kommentiert werden soll. Wir lassen „DocGermanicus“ einfach für (oder besser „gegen“) sich selbst sprechen:
Radarstrahlung ist, das weiß „DocGerminicus offenbar nicht, nicht mutagen, d. h. sie löst auch keinen Krebs aus. Lediglich thermische Effekte sind zu beobachten, wenn Gewebe Mikrowellenstrahlung gegenüber exponiert wird. Zumal die meisten Menschen sowieso derart weitab der nächsten Radaranlage wohnen werden, dass aufgrund des Strahlungs-Abstands-Gesetzes (dW=W0/ds2)keine nennenswerten Energieportionen mehr am Expositionsort vorhanden sind.
Trotzdem ist laut „DocGermanicus“ die wahre Ursache für Lungenkrebs gefunden: Eine große Verschwörung des militärisch-industriellen Komplexes mittels Radar und anderer Technologien. Lassen wir das einfach mal so stehen…
Fazit: Jeder hat das Recht auf seine eigene Meinung und darf im Rahmen dieses Rechtes jeden Schwachsinn verbreiten. Aber muss das denn wirklich immer sein?
Getaggt mit Rauchen schützt vor Lungenkrebs, Raucher, Volksverdummung

References: §186
 BGH 
 §185
 BGH 
 Art. 5
 §185