Source: http://www.philprom.de/ordnungen/vor-und-fruehgeschichtliche-archaeologie-hf-bachelor-ab-ws-2011-12/
Timestamp: 2018-09-18 13:09:50+00:00

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Vor- und frühgeschichtliche Archäologie HF, Bachelor (ab WS 2011/12) - Philosophische Promotionskommission an der Goethe Universität Frankfurt/Main
Vor- und frühgeschichtliche archäologie hf, bachelor (ab ws 2011/12)
Prüfungsordnung Bachelorstudiengang Vor- und frühgeschichtliche Archäologie HF
(1) Diese Ordnung regelt unter Beachtung der Allgemeinen Bestimmungen für die Bachelor- und Masterstudiengänge der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main das Studium und die Modulprüfungen des vom Fachbereich Sprach- und Kulturwissenschaften angebotenen Bachelorstudiengangs Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie im Hauptfach.
(2) Der Bachelorstudiengang Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie umfasst das Hauptfach Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie und ein Nebenfach, das nach Abs. 3 als Nebenfach zugelassen ist.
(3) Als Nebenfächer zum Bachelorstudiengang Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie sind alle Magisternebenfächer (nicht-modularisierte sowie modularisierte) sowie alle Bachelornebenfächer bzw. modularisierte Nebenfächer mit einem Umfang von 60 CP ohne gesonderte Beantragung zugelassen. Ein anderes Fach kann der Prüfungsausschuss des Fachbereichs Sprach- und Kulturwissenschaften auf Antrag des oder der Studierenden im Einvernehmen mit dem Dekan oder der Dekanin des für dieses Fach zuständigen Fachbereichs als Nebenfach zulassen, wenn dieses Fach das Hauptfach Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie im Hinblick auf die Qualifikation in sinnvoller Weise ergänzt. Das Nebenfach ist mit der Zulassung zur Bachelorprüfung (§ 13) zu benennen beziehungsweise zu beantragen. Das Nebenfach kann nicht mehr als zweimal gewechselt werden. Die Wahl der Fächerkombination soll sich nach fachlichen und beruflichen Gesichtspunkten richten.
1) Die Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie erforscht die archäologischer Methodik zugänglichen Kulturäußerungen der schriftlosen Epochen (Ur- bzw. Vorgeschichte) sowie der nur partiell durch Schriftquellen erhellten Perioden (Frühgeschichte) der Menschheitsgeschichte. Während das technische sowie das theoretisch-methodische Instrumentarium des Faches prinzipiell weltweit anwendbar sind, vermittelt die Abteilung für Vor- und Frühgeschichte der Johann Wolfgang Goethe-Universität Kenntnisse in europäischer und afrikanischer Vor- und Frühgeschichte und Archäobotanik. Für die – regional zu sehr unterschiedlichen Zeiten beginnenden – frühgeschichtlichen Abschnitte der menschlichen Vergangenheit bestehen breite inhaltliche Überschneidungen mit den historischen Disziplinen.
Daneben gehört die Kenntnis der archäologischen Methodik, die das Quellenmaterial für die genannten inhaltlichen Fragestellungen erschließt, zu den wesentlichen Zielen des Fachstudiums. Diese Methodik umfasst insbesondere Prospektions-, Dokumentations- und Ausgrabungstechniken, kultur- und naturwissenschaftliche Methoden der zeitlichen, räumlichen und klassifikatorischen Gliederung des Quellenmaterials und die für die interpretierende Auswertung erforderlichen speziellen archäologischen und allgemeinen kulturwissenschaftlichen Theorien. Zur Bewältigung der umfangreichen Datenmaterialien bedient sich die Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie in erheblichem und steigendem Maße statistischer, häufig computergestützter Methoden.
– eine hinreichende Vertrautheit mit der Geschichte und dem aktuellen Erkenntnisstand der Vor- und Früh-geschichtlichen Archäologie;
– die Fähigkeit zur Reflexion über Möglichkeiten und Grenzen der Vor- und Frühgeschichtlichen Archäologie;
Das Studium der Vor- und Frühgeschichtlichen Archäologie soll die Absolventen und Absolventinnen für eine erfolgreiche Tätigkeit in ihren späteren Hauptberufsfeldern – der Bodendenkmalpflege, dem Museumsbereich sowie den Hochschulen und Forschungseinrichtungen – qualifizieren. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der in allen genannten Arbeitsbereichen geforderten Befähigung zu selbständiger und kritischer wissenschaftlicher Forschung.
(2) Das Studium des Hauptfaches Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie und des gewählten Nebenfaches wird mit dem Bachelorgrad als erstem berufsqualifizierenden Abschluss abgeschlossen.
(3) Durch die kumulative Bachelorprüfung im Hauptfach Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie soll festgestellt werden, ob die oder der Studierende die Zusammenhänge des Faches Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie überblickt und die Fähigkeit besitzt, wissenschaftliche Methoden und Erkenntnisse des Faches selbstständig anzuwenden, und ob sie/er in der Lage ist, aufgrund ihres bzw. seines breiten Grundlagenwissens und ihrer bzw. seiner Wissenschaftsorientierung die Entwicklungen des Hauptfaches Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie zu verstehen sowie die für den Übergang in die Berufspraxis notwendigen gründlichen Fachkenntnisse erworben hat. Den Zweck der Bachelorprüfung im Nebenfach regelt die Ordnung für das Nebenfach. (4) Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudienganges Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie steht der Masterstudiengang Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie offen. Näheres regelt die Prüfungsordnung für den Masterstudiengang Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie.
(1) Die Regelstudienzeit für den Bachelorstudiengang Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie beträgt einschließlich sämtlicher Prüfungen im Haupt- und im Nebenfach acht Semester. Das Bachelorstudium kann in kürzerer Zeit abgeschlossen werden.
(1) In den Bachelorstudiengang Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie als Hauptfach kann nur eingeschrieben werden, wer die gesetzlich geregelte Hochschulzugangsberechtigung besitzt und nicht nach § 57 HHG an der Immatrikulation gehindert ist.
(3) Für das Studium im Hauptfach Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie sind Englischkenntnisse sowie Kenntnisse einer weiteren Fremdsprache erforderlich, die bei der Zulassung zur Bachelorprüfung im Hauptfach nachzuweisen sind (§ 13). Ausreichende Französischkenntnisse werden dringend empfohlen, die Bereitschaft zum Umgang mit fremdsprachlichen Texten wird generell vorausgesetzt.
(4) Das Studium im Hauptfach Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie kann sowohl zum Winter- wie zum Sommersemester aufgenommen werden. Der Beginn zum Wintersemester wird empfohlen.
(5) Das Studium im Hauptfach Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie ist modular aufgebaut. Ein Modul ist eine in sich abgeschlossene Lehreinheit mit definierten Zielen, Inhalten sowie Lehr- und Lernformen, die nach Maßgabe des Anhangs 2 in der Regel mit einer Prüfung abgeschlossen wird. Im Hauptfach Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie sind die Pflichtmodule VFG-BA-HF-M 1-13 und VFG-BA-HF-M 17 sowie zwei der Wahlpflichtmodule VFG-BA-HF-M 14-16 zu absolvieren. Die Lerninhalte und -ziele der Pflicht- und Wahlpflichtmodule sowie ihre Dauer ergeben sich aus den Modulbeschreibungen im Anhang 2.
(6) Jedem Modul sind in der Modulbeschreibung (Anhang 2) CP zugeordnet. CP kennzeichnen den studentischen Arbeitsaufwand für ein Modul, der in der Regel tatsächlich notwendig ist, um die jeweiligen Anforderungen zu erfüllen und das Lernziel zu erreichen. Der Arbeitsaufwand in Zeitstunden umfasst neben der Teilnahme an den verpflichtenden Lehrveranstaltungen des Moduls (Kontaktzeit), die Vor- und Nachbereitung des Lehrstoffes (Selbststudium) sowie die Vorbereitung auf und die Teilnahme an Leistungskontrollen zu den einzelnen Lehrveranstaltungen des Moduls und – soweit im Modul vorgesehen – an der Modulprüfung. Ein CP entspricht einem studentischen Arbeitsaufwand von 30 Stunden. Für ein Vollzeitstudium sind pro Semester 30 CP vorgesehen. Voraussetzung für die Vergabe der CP für ein Modul ist die regelmäßige Teilnahme oder die regelmäßige und erfolgreiche Teilnahme an den Lehrveranstaltungen des Moduls sowie – soweit vorgesehen – der erfolgreiche Abschluss der Modulprüfung. Näheres regeln die §§ 6, 8, und 14 in Verbindung mit den Modulbeschreibungen im Anhang 2. Das Modul ist abgeschlossen, wenn alle notwendigen Leistungen erfolgreich absolviert wur-den.
(7) Für den Bachelorstudiengang sind insgesamt 240 CP zu erbringen. Dabei entfallen 180 CP auf das Studium des Hauptfaches Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie und 60 CP auf das gewählte Nebenfach. Die Bachelorprüfung ist bestanden, wenn die Modulprüfungen im Haupt- und im Nebenfach erfolgreich abgeschlossen sind.
– Exkursionen: dienen der auf Autopsie beruhenden wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit vor- und frühgeschichtlichen Denkmälern in Museen und im Gelände bzw. auf Ausgrabungsplätzen
– Kolloquien: dienen dem Kennenlernen und der kritischen Diskussion aktueller Forschungsarbeiten sowie der Einübung in den Fachdiskurs über den Rahmen des Seminars hinaus
– Propädeutikum: dient der Einführung in die an der Johann Wolfgang Goethe-Universität vertretenen archäologischen Disziplinen
(1) Zugangsvoraussetzung für alle Module ist die Studienfachberatung. Sofern der Zugang zu Modulen den erfolgreichen Abschluss anderer Module bzw. von Modulteilen voraussetzt, ergibt sich dies aus den Modulbeschreibungen (Anhang 2). Die Überprüfung der Zugangsberechtigung zu den Modulen obliegt den Lehrenden.
(1) Für den Fall, dass die Modulbeschreibungen (Anhang 2) für die einzelnen Lehrveranstaltungen eines Moduls die Vergabe von CP vorsehen, und dass Leistungs- oder Teilnahmenachweise entsprechend den Regelungen zu den Lehr- und Lernformen (§ 6) zu erbringen sind, gelten die nachfolgenden Bestimmungen.
(3) Studienleistungen für den Erwerb eines Leistungsnachweises und die Zuerkennung von veranstaltungs-bezogenen CP werden veranstaltungsbegleitend erbracht und gehen nicht in die Modulprüfungsnote ein.
(2) Die Studienfachberatung im Hauptfach Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie erfolgt durch die hierzu durch die akademische Leitung beauftragten Lehrkräfte. Im Rahmen der Studienfachberatung erhalten die Studierenden Unterstützung insbesondere in Fragen der Studiengestaltung, der Studientechnik und der Wahl der Lehrveranstaltungen. Die Studienfachberatung ist zu Beginn des Studiums verpflichtend und sollte darüberhinaus insbesondere in Anspruch genommen werden:
(12) Der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses kann Aufgaben der Prüfungsorganisation an die akademische Leitung des Bachelorstudiengangs (§ 11) und an das Prüfungsamt zur selbständigen Erfüllung delegieren.
(2) Für jedes Modul des Hauptfaches Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie ernennt die akademische Leitung des Studiengangs aus dem Kreis der prüfungsbefugt Lehrenden des Moduls einen Modulkoordinator oder eine Modulkoordinatorin. Dieser oder diese muss Professor oder Professorin oder ein dauerhaft beschäftigtes wissenschaftliches Mitglied des Instituts sein. Dieser oder diese ist für alle das Modul betreffenden inhaltlichen Abstimmungen und organisatorischen Aufgaben zuständig. Hierzu gehören insbesondere Vorschläge für die Ernennung der Prüfer und Prüferinnen der Modulprüfungen. Ist kein Modulkoordinator oder keine Modulkoordinatorin ernannt oder ist dieser oder diese längerfristig verhindert, ist für diese Aufgaben die akademische Leitung des Studiengangs zuständig bzw. vertritt diese den Modulkoordinator oder die Modulkoordinatorin.
(2) In der Regel wird die zu einem Modul gehörende Prüfung von den aktuell in dem Modul Lehrenden ohne besondere Bestellung durch den Prüfungsausschuss abgenommen. Der Modulkoordinator oder die Modulkoordinatorin trägt Sorge für die Prüfungsorganisation; die akademische Leitung koordiniert und kommuniziert Fristen, Termine und Prüfer bzw. Prüferinnen. Sollte eine Lehrende oder ein Lehrender aus zwingenden Gründen eine Prüfung nicht abnehmen können, benennt die akademische Leitung einen anderen Prüfer oder eine andere Prüferin.
(1) Die Zulassung zur Bachelorprüfung im Hauptfach Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie ist spätestens mit der Meldung zur ersten Modulprüfung im ersten Fachsemester nach Maßgabe des Abs. 2 zu beantragen. Zur Bachelor-prüfung kann nur zugelassen werden, wer zum Zeitpunkt der Antragstellung
2. die nach § 5 (3) erforderlichen Sprachkenntnisse nachweist;
3. Die Nennung des Nebenfaches oder der Antrag auf Zulassung des Nebenfaches gemäß § 1 Abs. 3.
(3) Über die Zulassung zur Bachelorprüfung im Hauptfach Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie entscheidet der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses. In Zweifelsfällen ist der oder die Studierende zu hören.
(4) Die Zulassung zur Bachelorprüfung wird abgelehnt, wenn die in Abs. 1 genannten Voraussetzungen nicht erfüllt oder die Unterlagen nach Abs. 2 unvollständig sind oder der oder die Studierende die Bachelorprüfung in Vor- und Frühgeschichtlicher Archäologie oder die Zwischenprüfung oder Magisterprüfung im Haupt- oder Nebenfach Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie oder in einem eng verwandten Studiengang an einer Hochschule in Deutschland endgültig nicht bestanden hat oder seinen Prüfungsanspruch in einem solchen Studiengang durch Überschreiten der Fristen für die Meldung zu der jeweiligen Prüfung oder deren Ablegung verloren hat. Als eng verwandte Studiengänge gelten Studiengänge, die in ihrem wesentlichen Teil mit den in dieser Ordnung geforderten Studien- und Prüfungsleistungen oder Modulen übereinstimmen.
(2) Die modulabschliessenden Klausuren und mündlichen Prüfungen sollen innerhalb der vom Prüfungsausschuss festzulegenden Prüfungszeiträume durchgeführt werden. Die exakten Termine, inklusive Wiederholungstermine und Rücktrittsfristen, Orte und Prüfer bzw. Prüferinnen werden im Einvernehmen mit den Prüfern bzw. Prüferinnen und der akademischen Leitung des Studiengangs festgelegt und frühzeitig, spätestens 4 Wochen vor den Prüfungen, in geeigneter Weise bekanntgegeben. Muss aus zwingenden Gründen von diesem Prüfungsplan abgewichen werden, so ist die Neufestsetzung des Termins nur mit Genehmigung des Prüfungsausschusses im Einver-nehmen mit den Prüfern und Prüferinnen möglich.
(6) Wiederholungstermine für nicht fristgemäß zurückgetretene, zum regulären Prüfungstermin gescheiterte oder zu diesem Termin angemeldete, jedoch nach § 15 Abs. 2 entschuldigte Studierende werden in der Regel jeweils zu Beginn der Vorlesungszeit des folgenden Semesters angesetzt. Die Prüfungszeiträume werden vom Prüfungsausschuss jährlich festgelegt.
(2) Der für den Rücktritt oder das Versäumnis gemäß Abs.1 geltend gemachten Grund muss der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses unverzüglich schriftlich angezeigt und glaubhaft gemacht werden. Erfolgen Versäumnis oder Rücktritt wegen Krankheit der Studierenden oder des Studierenden, so muss dies durch ein ärztliches Attest nachgewiesen werden. Das ärztliche Attest ist unverzüglich, d.h. ohne schuldhaftes Zögern, beim Prüfungsausschuss vorzulegen; es muss Zeitpunkt, Art, Umfang und Dauer der Erkrankung sowie deren Auswirkungen auf die Prüfungsfähigkeit bescheinigen. Im Zweifelsfall kann die Vorlage eines ärztlichen Attestes eines Amtsarztes verlangt werden. Eine während der Erbringung einer Prüfungsleistung eintretende Prüfungsunfähigkeit muss unverzüglich bei der Prüferin oder dem Prüfer oder der Prüfungsaufsicht geltend gemacht werden. Die Verpflichtung zur Anzeige und Glaub-haftmachung der Gründe gegenüber dem Prüfungsausschuss bleibt hiervon unberührt. Ist die oder der Studierende durch Krankheit eines von ihr oder ihm allein zu versorgenden Kindes oder einer oder eines von ihr oder ihm notwendigerweise allein zu betreuenden pflegebedürftigen nahen Angehörigen (Eltern, Großeltern, Ehe- und Lebenspartner) zum Rücktritt oder Versäumnis gezwungen, kann er oder sie bezüglich der Einhaltung von Fristen für die erstmalige Meldung zur Prüfung, die Wiederholung von Prüfungen, die Gründe für das Versäumnis von Prüfungen und die Einhaltung von Bearbeitungszeiten für Prüfungsarbeiten dieselben Regelungen in Anspruch nehmen, die bei Krankheit einer oder eines Studierenden selbst gelten. Ein wichtiger Hinderungsgrund ist auch gegeben, wenn eine Studierende durch Nachweis Mutterschutz geltend macht. Wird der Grund anerkannt, so wird ein neuer Termin anberaumt.
(1) Versucht die oder der Studierende das Ergebnis ihrer oder seiner Prüfungs- oder Studienleistung durch Täuschung oder durch Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel zu beeinflussen, wird die Prüfungs- oder Studienleistung mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet. Der Versuch einer Täuschung liegt insbesondere vor, wenn die oder der Studierende nicht zugelassene Hilfsmittel in den Prüfungsraum mitführt oder eine falsche Erklärung nach §§ 22 (6) und 23 (8) abgegeben worden ist. Beim Vorliegen einer besonders schweren Täuschung (z. B. Wiederholungsfall oder einer Täuschung unter Beifügung einer schriftlichen Erklärung der oder des Studierenden über die selbständige Anfertigung einer Arbeit ohne unerlaubte Hilfsmittel), muss der Prüfungsausschuss die oder den Studierenden von der Erbringung weiterer Prüfungsleistungen oder Studienleistungen ausschließen, so dass der Prüfungsanspruch im Studiengang erlischt. Die Schwere der Täuschung ist insbesondere anhand der hierfür aufgewendeten Energie, wie organisiertes Zusammenwirken und Verwendung technischer Hilfsmittel, wie Funkgeräte und Handys zu werten.
(1) Die Bachelorprüfung im Hauptfach Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie setzt sich zusammen aus:
1. den Modulprüfungen zu den Pflichtmodulen VFG-BA-HF-M 2-11 sowie 13-14;
2. dem Nachweis des Abschlusses der Pflichtmodule VFG-BA-HF-M 1 und VFG-BA-HF-M 12;
3. den Modulprüfungen von zwei der Wahlpflichtmodule VFG-BA-HF-M 14-16;
4. und dem erfolgreichen Abschluß des Moduls VFG-BA-HF-M 17 „Bachelorarbeit“.
(2) Die zugelassenen Formen der Modulprüfungen gehen aus den Modulbeschreibungen im Anhang 2 hervor. Die Entscheidung über die für die jeweilige Lehrveranstaltung verbindliche Prüfungsform trifft der oder die für die Modulprüfung verantwortliche Prüfende in Absprache mit der oder dem Modulbeauftragten. Die Prüfungsform ist den Studierenden spätestens zu Beginn der Lehrveranstaltung verbindlich mitzuteilen.
(3) Die Bearbeitungszeit einer Klausurarbeit orientiert sich am Umfang des zu prüfenden Moduls und ist im Anhang 2 festgelegt.
(1) Die Bachelorarbeit soll zeigen, dass der oder die Studierende in der Lage ist, in der vorgegebenen Frist ein Problem aus einem Fachgebiet der Vor- und Frühgeschichtlichen Archäologie selbstständig nach wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten.
(2) Neben einem Professor bzw. einer Professorin können auch Privatdozentinnen und Privatdozenten, außerplanmäßige Professorinnen und außerplanmäßige Professoren, Honorarprofessorinnen und Honorarprofessoren sowie entpflichtete und in den Ruhestand getretene Professorinnen und Professoren mit ihrer Einwilligung Bachelorarbeiten ausgeben und betreuen. Das gleiche gilt für wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit der selbständigen Wahrnehmung von Lehraufgaben beauftragt worden sind, sofern sie unbefristet beschäftigt sind.
(3) Die Bachelorarbeit kann in einer Einrichtung außerhalb der Johann Wolfgang Goethe-Universität mit Zustimmung der oder des Vorsitzenden des Prüfungsausschusses angefertigt werden. In diesem Fall muss das Thema in Absprache mit einem Mitglied der Professorengruppe gestellt werden. Die externe Betreuerin oder der externe Betreuer kann durch den Prüfungsausschuss als Gutachterin oder Gutachter für die Bachelorarbeit zugelassen werden.
(4) Dem oder der Studierenden ist Gelegenheit zu geben, ein Thema für die Bachelorarbeit sowie den Betreuer oder die Betreuerin der Bachelorarbeit vorzuschlagen. Es besteht kein Rechtsanspruch auf einen bestimmten Betreuer oder eine bestimmte Betreuerin.
(5) Die Bachelorarbeit ist in der Regel in deutscher Sprache abzufassen. Die Verwendung einer anderen Sprache ist jedoch im Einvernehmen mit den Gutachtern möglich.
(6) Der Bearbeitungszeitraum der Bachelorarbeit beträgt 9 Wochen. Dazu ist das Thema entsprechend einzugrenzen. Die Bearbeitungsfrist beginnt mit dem der Ausgabe des Themas folgenden Werktag. Das gestellte Thema kann nur innerhalb der ersten zwei Wochen der Bearbeitungszeit zurückgegeben werden. Die Rückgabe eines neu gestellten Themas ist ausgeschlossen.
(7) Kann der Abgabetermin aus von der oder dem Studierenden nicht zu vertretenden Gründen (z.B. Erkrankung der oder des Studierenden oder eines von ihr oder ihm allein zu versorgenden Kindes) nicht eingehalten werden, so verlängert das Prüfungsamt einmal die Bearbeitungszeit, wenn die oder der Studierende dies vor dem Abgabetermin beantragt. Maximal kann eine Verlängerung um 50% der Bearbeitungszeit eingeräumt werden. Dauert die Verhinderung länger, so kann die oder der Studierende von der Prüfungsleistung zurücktreten.
(8) Alle Stellen, Bilder und Zeichnungen in der Arbeit, die wörtlich oder sinngemäß aus Veröffentlichungen oder aus anderen fremden Texten entnommen wurden, sind als solche kenntlich zu machen. Die Bachelorarbeit ist mit einer Erklärung der oder des Studierenden zu versehen, dass sie oder er die Arbeit selbstständig und ohne Benutzung anderer als der angegebenen Hilfsmittel oder Quellen verfasst hat. Ferner ist zu erklären, dass die Arbeit noch nicht, auch nicht auszugsweise, in einem anderen Studiengang als Prüfungsleistung verwendet wurde.
(9) Die Bachelorarbeit ist fristgerecht in dreifacher Ausfertigung sowie digital in Form eines geeigneten Datenträgers im Prüfungsamt abzugeben oder mittels Postweg beim Prüfungsamt einzureichen. Der Abgabezeitpunkt ist aktenkundig zu machen; im Falle des Postweges ist das Datum des Poststempels entscheidend. Wird die Bachelorarbeit nicht fristgemäß abgeliefert, gilt sie als nicht bestanden.
(10) Die Bachelorarbeit ist von dem Betreuer oder der Betreuerin der Bachelorarbeit und einem weiteren Prüfer oder einer weiteren Prüferin schriftlich zu beurteilen. Der zweite Prüfer oder die zweite Prüferin wird auf Vorschlag des Betreuers oder der Betreuerin von der akademischen Leitung bestellt. Der Zweitgutachter oder die Zweitgutachterin kann sich bei Übereinstimmung der Bewertung auf die Mitzeichnung des Erstgutachtens beschränken. Bei unterschiedlicher Bewertung ist die Note das arithmetische Mittel.
(11) Die Bachelorarbeit ist innerhalb von 6 Wochen schriftlich zu begutachten und zu bewerten.
(12) Wird die Bachelorarbeit von einem der beiden Prüfenden mit „nicht ausreichend“ (5,0) beurteilt, während der oder die andere Prüfende eine bessere Note vergibt, bestellt die akademische Leitung einen dritten Prüfer oder eine dritte Prüferin. Absatz 10 Satz 4 gilt entsprechend.
(4) Für das Hauptfach Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie wird eine Gesamtnote gebildet.
(5) Die Gesamtnote ist der Mittelwert der nach CP der Module gewichteten Modulnoten in den Pflicht- und Wahlpflichtmodulen sowie der Note der Bachelorarbeit. Letztere geht mit zweifacher CP-Gewichtung in die Berechnung ein. Für die Bildung der Gesamtnote gilt Abs. 2 entsprechend.
(1) Ist die Bachelorprüfung im Hauptfach Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie und im gewählten Nebenfach bestanden, wird durch das Prüfungsamt eine Gesamtnote gebildet. Diese errechnet sich im Verhältnis 3:1 aus der Gesamtnote des Hauptfachs und des Nebenfachs.
Die Gesamtnote wird ergänzt durch eine ECTS-Note, die in das Diploma-Supplement aufgenommen wird. Anhand des prozentualen Anteils der erfolgreichen Prüfungsteilnehmer und Prüfungsteilnehmerinnen werden folgende Grade zugeordnet:
(3) Die Bachelorprüfung ist bestanden, wenn sämtliche vorgeschriebenen Module bestanden und die Bachelorarbeit mit mindestens „ausreichend“ bewertet worden ist.
(5) Über das endgültige Nichtbestehen einer Modulprüfung oder das endgültige Nichtbestehen der Bachelorarbeit ist ein schriftlicher Bescheid durch die Vorsitzende oder den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu erteilen, der mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen ist.
(4) Der Wechsel eines Wahlpflichtmoduls ist möglich, wenn in ihm noch keine Prüfungsleistung abgelegt wurde oder Bedingungen nach § 17 (2) seine Fortführung verhindern.
(6) Wird die Wiederholungsfrist nicht eingehalten, gilt die Prüfungsleistung als nicht bestanden. § 15 (2) bleibt unberührt. Werden die Gründe für die Fristüberschreitung anerkannt, wird der oder dem Studierenden aufgegeben, sich zum nächsten Prüfungstermin zu melden. Die Wiederholungsprüfungen sind nicht später als innerhalb eines Jahres nach Bekanntgabe des Ergebnisses der vorangegangenen nicht bestandenen Prüfung abzulegen.
a) eine Modulprüfung im Hauptfach Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie auch in ihrer letztmaligen Wieder-holung mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet wurde oder nach § 16 als mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet gilt;
(2) Studierende, die den Magisterstudiengang „Vor- und Frühgeschichte“ Haupt- oder Nebenfach an der Johann Wolfgang Goethe-Universität vor dessen Einstellung aufgenommen haben, können das Magisterstudium nach den bisherigen Bestimmungen fortsetzen. Sie müssen die Magisterprüfung bis spätestens zum 30.09.2018 abgelegt haben. Für Teilzeitstudierende gilt Entsprechendes.
Die Ordnung für den Bachelorteilstudiengang Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie mit dem Abschluss Bachelor of Arts (B.A.) im Hauptfach vom 06. Juli 2011 in der Fassung vom 17. Juli 2013 tritt am Tag nach ihrer Veröffentlichung im UniReport der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main Satzungen und Ordnungen mit Wirkung zum Wintersemester 2014/15 in Kraft.
Ziel des Moduls ist es, Fragestellungen, Zielsetzungen, Arbeitstechniken und Methoden der archäologischen Wissenschaften, soweit sie am Institut für Archäologische Wissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universität vertreten sind, und der Archäometrie kennen zu lernen. In den Veranstaltungen werden demzufolge die Haupt- und Nebenfachstudiengänge Archäologie und Kulturgeschichte des Vorderen Orients, Archäologie und Geschichte der Römischen Provinzen, Archäologie von Münze, Geld und von Wirtschaft in der Antike, Klassische Archäologie und Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie sowie der Nebenfachstudiengang Archäometrie vorgestellt. Die begleitenden Tutorien vertiefen die im Propaedeuticum Archaeologicum dargestellten Inhalte, geben Anleitungen zu ersten wissenschaftlichen Arbeiten und führen in die fachspezifischen Hilfsmittel ein. Aus diesem Grund wird dringend empfohlen, das Modul in den ersten beiden Semestern zu belegen (Teil I jeweils im Wintersemester, Teil II jeweils im Sommersemester).
Die/der Studierende erlangt einen Überblick über Unterschiede und Gemeinsamkeiten der diversen archäologischen Disziplinen und erwirbt Erfahrungen in der mündlichen und schriftlichen Präsentation relevanter Inhalte durch Kurzreferate und/oder ähnliche Arbeiten.
obligatorische Studienfachberatung zu Beginn des Studiums
Regelmäßige, aktive Teilnahme an den Lehrveranstaltungen inklusive Vor- und Nachbereitung, in den Tutorien auch Kurzreferate und/oder ähnliche Arbeiten.
in allen Bachelor-Hauptfach-Studiengängen des Instituts für Archäologische Wissenschaften
Tutorium zum Propaedeuticum Archaeologicum I T 2 2
Tutorium zum Propaedeuticum Archaeologicum II T 2 2
Aktive und regelmäßige Teilnahme in allen zugehörigen Lehrveranstaltungen. Im PS sowie der Ü zu den Arbeitsmethoden sind jeweils Studienleistungen im Umfang von 2 CP zu erbringen. Ihre Art wird zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt-gegeben.
entspricht dem Modul VFG-BA-NF-M 1 des Bachelorstudiengangs „Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie“ im Nebenfach
Tutorium zum Proseminar PR 2 2
Das Modul führt in die Vorgeschichte Afrikas ein, indem es einen chronologischen Überblick vermittelt und die speziellen Ziele, Methoden, Theorien und Quellen der afrikanischen Archäologie behandelt. Schwerpunkt bilden Themen institutsei-gener Forschungen.
Umgang mit wissenschaftlichen (auch fremdsprachlichen) Texten; eigenständiges Erarbeiten und Präsentieren eines wis-senschaftlichen Sachverhalts.
In den Modulen VFG-BA-HF-M 3-5 hat die Modulprüfung einen Umfang von 2 CP und erfolgt zunächst wahlweise entweder im S oder in der Ü, wobei sie sich auf die Qualifikationsziele und Kompetenzen des gesamten Moduls bezieht. Insgesamt dürfen die Modulprüfungen in diesen drei Modulen jedoch nur zweimal in der gleichen Lehrveranstaltungsart erfolgen, d.h. also entweder zweimal im S, einmal in der Ü, oder zweimal in der Ü und einmal im S.
entspricht dem Modul VFG-BA-NF-M 3 des Bachelorstudiengangs „Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie“ im Nebenfach
Prüfungsform: Hausarbeit oder mündliche Prüfung von 20 Minuten oder Klausur von 90 Minuten oder eine sonstige schriftliche Arbeit wie z.B. Projektarbeit, Bericht, Protokoll. Die Prüfungsform wird zu Beginn der Lehrveranstaltung bekanntgegeben. Besteht die Modulprüfung in einer Klausur, können die ggf notwendigen Wiederholungsprüfungen in Form von mündlichen Prüfungen abgehalten werden. In der Klausur sind Multiple-Choice-Fragen zugelassen. Diese dürfen mehr als 25 % der zu erreichenden Gesamtpunktzahl ausmachen. Die Bearbeitungsdauer der Hausarbeit sowie der sonstigen schriftlichen Arbeiten wird von der oder dem Prüfenden festgelegt.
entspricht dem Modul VFG-BA-NF-M 4 des Bachelorstudiengangs „Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie“ im Nebenfach
Prüfungsform: In den Modulen VFG-BA-HF-M 3-5 hat die Modulprüfung einen Umfang von 2 CP und erfolgt zunächst wahlweise entweder im S oder in der Ü, wobei sie sich auf die Qualifikationsziele und Kompetenzen des gesamten Moduls bezieht. Insgesamt dürfen die Modulprüfungen in diesen drei Modulen jedoch nur zweimal in der gleichen Lehrveranstaltungsart erfolgen, d.h. also entweder zweimal im S, einmal in der Ü, oder zweimal in der Ü und einmal im S.
entspricht dem Modul VFG-BA-NF-M 5 des Bachelorstudiengangs „Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie“ im Nebenfach
obligatorische Studienfachberatung zu Beginn des Studiums; der erfolgreiche Abschluss des PS ist Voraussetzung für die Teilnahme an dem/der S/Ü.
Aktive und regelmäßige Teilnahme in beiden zugehörigen Lehrveranstaltungen. Im PS sowie dem/der S/Ü sind jeweils Studienleistungen im Umfang von 2 CP zu erbringen. Ihre Art wird zu Beginn der Lehrveranstaltung bekanntgegeben.
entspricht dem Modul VFG-BA-NF-M 2 des Bachelorstudiengangs „Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie“ im Nebenfach
Das Modul bietet erweiterte Informationen zu aktuellen Forschungen und Methoden aus der gesamten Breite des Faches und seiner Nachbardisziplinen. Die Studierenden lernen verschiedene Sichtweisen, Methoden und Fragen der modernen vor- und frühgeschichtlichen Archäologie kennen. Der regelmäßige Besuch des Colloquium Praehistoricum vermittelt Einblick in laufende Forschungsprojekte auf nationaler wie internationaler Ebene.
Regelmäßige und aktive (in Form von Diskussionsbeiträgen) Teilnahme an den beiden Ko. Aktive und regelmäßige Teilnahme im S bzw. der Ü. In dem/der S/Ü sind Studienleistungen im Umfang von 2 CP zu erbringen. Ihre Art wird zu Beginn der Lehrveranstaltung bekanntgegeben.
Modulprüfung im Umfang von 2 CP im S bzw. in der Ü, wobei sich die Prüfung auf die Qualifikationsziele und Kompetenzen des gesamten Moduls bezieht.
Vorlesung zu aktuellen Forschungsfragen aus der Vor- und Frühgeschichte V 2 2
Colloquium Praehistoricum (z.B. im WS) Ko 2 2
Colloquium Praehistoricum (z.B. im SoSe) Ko 2 2
Seminar oder Übung zu aktuellen Forschungsfragen aus der Vor- und Frühgeschichte S/Ü 2 6
Die Module VFG-BA-HF-M 8-9 ermöglichen den Studierenden, ihre Kenntnisse in einem frei zu wählenden Forschungsbereich zu vertiefen, in dem die Frankfurter Vor- und Frühgeschichte schwerpunktmäßig vertreten ist. Es besteht jedoch kein Zwang zur Schwerpunktbildung, sondern es dürfen je nach Interessenlage auch verschiedene Forschungsbereiche ausgewählt werden.
Aufbau eines eigenen Forschungsschwerpunkts in Hinblick auf die Bachelorarbeit und Konkretisierung der beruflichen Vorstellungen bzw. des weiteren wissenschaftlichen Werdegangs. Erarbeitung und Präsentation komplexer wissenschaftlicher Sachverhalte; Beurteilung divergierender wissenschaftlicher Vorgehensweisen und Standpunkte.
obligatorische Studienfachberatung zu Beginn des Studiums; sofern archäobotanische Lehrveranstaltungen belegt werden, muss das PS „Einführung in die Archäobotanik“ (M 6) erfolgreich abgeschlossen sein.
In den Modulen VFG-BA-HF-M 8-9 hat die Modulprüfung einen Umfang von 2 CP und erfolgt zunächst wahlweise entweder im S oder in der Ü, wobei sie sich auf die Qualifikationsziele und Kompetenzen des gesamten Moduls bezieht. Mindestens einmal muß die Modulprüfung jedoch im S erfolgen.
entspricht dem Modul VFG-BA-NF-M 6 des Bachelorstudiengangs „Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie“ im Nebenfach
Das Modul soll eine interdisziplinäre Sichtweise vermitteln, indem Fragestellungen, Forschungsgeschichte, Theorie und Methoden anderer archäologischer Fächer behandelt werden.
Es können hierfür auch archäologische Fächer gewählt werden, die nicht an der Goethe-Universität Frankfurt vertreten sind (z.B. Ägyptologie, Altamerikanistik, Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit, Geoarchäologie, christliche und biblische Archäologie) – die gewählten Lehrveranstaltungen müssen dabei aber (überwiegend) archäologischen Inhalts (nicht etwa philologischen) sein.
Nach Vorgabe des ausgewählten Faches bzw. der ausgewählten Fächer.
Die Lehrveranstaltungen dürfen nicht dem jeweiligen Nebenfach entstammen. Über die Anerkennung der für VFG-BA-HF-M 10 besuchten Lehrveranstaltungen entscheidet der/die Modulbeauftragte.
Nach Angebot des ausgewählten Faches bzw. der ausgewählten Fächer 11
Das Modul vermittelt praktische Kenntnisse der Prospektions- und Ausgrabungstechniken, der Dokumentation und Auswertung archäologischer Ausgrabungen. Hierfür müssen insgesamt 10 Wochen (à 5 Arbeitstage) praktischer Feldeinsatz in Form von archäologischen Ausgrabungen, archäologischer Prospektion oder Vermessungspraktika nachgewiesen werden.
Vorbereitung auf das eigenständige Durchführen archäologischer Feldarbeit. Fähigkeit zur kritischen Bewertung des Umgangs mit materiellem Kulturerbe; Kennenlernen möglicher Berufsfelder und Knüpfen berufsrelevanter Kontakte.
Regelmäßige und aktive Teilnahme an den Praktika.
Es ist ein Bericht im Umfang von 2 CP über eine archäologische Ausgrabung anzufertigen, an welcher der Student/die Studentin selbst teilgenommen hat. Die Bearbeitungsdauer wird von der oder dem Prüfenden festgelegt.
Die CP werden insgesamt für das Modul vergeben, sobald alle erforderlichen Praktika nachgewiesen sind sowie die Prüfung erfolgreich absolviert wurde.
Von den Studierenden wird erwartet, dass sie sich selbst um Praktikastellen bemühen. Die oder der Modulbeauftragte berät die oder den Studierenden bei der Suche nach geeigneten Praktikastellen und während der Praktika. Die Praktika können ausschließlich aus dem Lehrangebot der Abteilung Vor- und Frühgeschichte der Goethe-Universität stammen, sie können aber auch bei anderen wissenschaftlichen Institutionen und Grabungsfirmen im In- und Ausland absolviert werden. Der zeitliche und regionale Schwerpunkt der Praktika muß auf vor-und frühgeschichtlichem Gebiet liegen. Über die Anerkennung entscheidet der/die Modulbeauftragte, eine vorherige Absprache wird empfohlen.
Praktika im Umfang von 10 Wochen
(à 5 Arbeitstage) im Bereich archäologischer Feldarbeit PR 15
Das Modul vermittelt praktische Kenntnisse in berufsrelevanten Bereichen. Hierfür sollen insgesamt 6 Wochen (à 5 Arbeitstage) Praktika in archäologischen Museen oder anderen archäologierelevanten Bereichen absolviert werden (z.B. archäologische Denkmalpflege, archäologischer Verlag, Anbieter archäologischer Studienreisen etc.). Je nach Interessenlage haben die Studierenden aber auch die Möglichkeit, zusätzlich zu den in VFG-BA-HF-M 11 verlangten Feldpraktika, die für M 12 geforderten 6 Praktikawochen in Form von archäologischen Ausgrabungen, archäologischer Prospektion oder Vermessungspraktika zu erbringen.
Fähigkeit zur kritischen Bewertung des Umgangs mit materiellem Kulturerbe; Kennenlernen möglicher Berufsfelder und Knüpfen berufsrelevanter Kontakte.
Angebotszyklus: jedes Semester
Die CP werden insgesamt für das Modul vergeben, sobald alle erforderlichen Praktika nachgewiesen sind. Für die Anrechnung von Praktika in archäologischen Museen oder aus anderen archäologierelevanten Bereichen, die nicht der archäologischen Feldarbeit zuzuordnen sind, ist eine von der Praktikumsleitung bestätigte Tätigkeitsbeschreibung vorzulegen.
Von den Studierenden wird erwartet, dass sie sich selbst um Praktikastellen bemühen. Die oder der Modulbeauftragte berät die oder den Studierenden bei der Suche nach geeigneten Praktikastellen und während der Praktika. Der zeitliche und regionale Schwerpunkt der Praktika muß auf vor-und frühgeschichtlichem Gebiet liegen. Über die Anerkennung entscheidet der/die Modulbeauftragte, eine vorherige Absprache wird empfohlen.
Praktika im Umfang von 6 Wochen (à 5 Arbeitstage) in berufsrelevanten Bereichen. PR 8
Durch Exkursionen kommen die Studierenden mit archäologischen Einrichtungen (z.B. Museen, Sammlungen, Forschungsinstitute), Geländedenkmälern und Ausgrabungsstätten in Kontakt.
Erweiterung der Material- und Quellenkenntnis durch Studium von Originalfunden und –befunden. Ausbildung der Fähigkeit, den Landschaftsbezug archäologischer Fundstätten wahrzunehmen und zu beurteilen. Kennenlernen verschiedener Möglichkeiten der Präsentation und Vermittlung archäologischer Inhalte an die Öffentlichkeit. Fähigkeit zur kritischen Bewertung des Umgangs mit materiellem Kulturerbe. Kennenlernen möglicher Berufsfelder und Knüpfen berufsrelevanter Kontakte.
pro Semester wird mindestens eine Exkursion angeboten, längere Exkursionen (ab 10 Tagen) in der Regel im SoSe
Aktive und regelmäßige Teilnahme an den Exkursionen.
Es ist ein Bericht im Umfang von 2 CP über eine archäologische Exkursion anzufertigen, an welcher der Student/die Studentin selbst teilgenommen hat. Die Bearbeitungsdauer wird von der oder dem Prüfenden festgelegt.
Die CP werden insgesamt für das Modul vergeben, sobald alle erforderlichen Exkursionen nachgewiesen sind sowie die Prüfung erfolgreich absolviert wurde.
Der zeitliche und regionale Schwerpunkt der Exkursionen muß auf vor- und frühgeschichtlichem Gebiet liegen. Über die Anerkennung entscheidet der/die Modulbeauftragte.
Es sind 21 Exkursionstage nachzuweisen. E 8
Die Studierenden bekommen einen theoretischen und praktischen Überblick über Arbeitsmethoden und wichtige Forschungsergebnisse der europäischen und/oder außereuropäischen Archäobotanik. Sie erwerben vertiefte Kenntnisse in den Bereichen Paläoökonomie, Paläoökologie, Landwirtschaftsgeschichte und Kulturpflanzenentstehung.
Außerdem erlernen sie den Umgang mit archäologisch auswertbaren Pflanzenresten, dem Quellenmaterial der Archäobotanik.
obligatorische Studienfachberatung zu Beginn des Studiums; erfolgreicher Abschluss des PS „Einführung in die Archäobotanik“ (M 6)
Aktive und regelmäßige Teilnahme in beiden zugehörigen Lehrveranstaltungen. In dem/der S/Ü und dem PR sind jeweils Studienleistungen im Umfang von 2 CP zu erbringen. Ihre Art wird zu Beginn der Lehrveranstaltung bekanntgegeben
Modulprüfung im Umfang von 2 CP im S bzw. in der Ü, wobei sich die Prüfung auf die Qualifikationsziele und Kompetenzen des gesamten Moduls bezieht. Prüfungsform: Hausarbeit oder mündliche Prüfung von 20 Minuten oder Klausur von 90 Minuten oder eine sonstige schriftliche Arbeit wie z.B. Projektarbeit, Bericht, Protokoll. Die Prüfungsform wird zu Beginn der Lehrveranstaltung bekanntgegeben. Besteht die Modulprüfung in einer Klausur, können die ggf. notwendigen Wiederholungsprüfungen in Form von mündlichen Prüfungen abgehalten werden. In der Klausur sind Multiple-Choice-Fragen zugelassen. Diese dürfen mehr als 25 % der zu erreichenden Gesamtpunktzahl ausmachen. Die Bearbeitungsdauer der Hausarbeit sowie der sonstigen schriftlichen Arbeiten wird von der oder dem Prüfenden festgelegt
Seminar oder Übung zur Archäobotanik S/Ü 2 6
Praktikum zur Archäobotanik PR 2 4
Das Modul vermittelt eine interdisziplinäre Sichtweise, indem Fragestellungen, Forschungsgeschichte, Theorie und Methoden anderer Fächer behandelt werden.
Die Studierenden werden im Sinne eines Studium Generale in ihrer allgemeinen wissenschaftlichen Kompetenz gestärkt.
Die Lehrveranstaltungen dürfen nicht dem jeweiligen Nebenfach oder dem Fach „Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie“ entstammen. Es darf maximal eine Vorlesung für dieses Modul angerechnet werden. Über die Anerkennung der für VFG-BA-HF-M 15 besuchten Lehrveranstaltungen entscheidet der/die Modulbeauftragte.
Nach Angebot des ausgewählten Faches bzw. der ausgewählten Fächer. 10
Das Modul vermittelt vertiefte Kenntnisse zum Einsatz digitaler Methoden in der Archäologie, die aus der Vor- und Frühgeschichtsforschung nicht mehr wegzudenken sind. Hierzu gehören beispielsweise der Einsatz geographischer Informationssysteme sowie von CAD-, Bildbearbeitungs- und Statistikprogrammen, der Aufbau und der Umgang mit Datenbanken wie auch die Benutzung moderner Redaktionssoftware. Gleichfalls vermittelt wird der Einsatz digitaler Vermessungsgeräte und geophysikalischer Prospektionsmethoden.
Aktive und regelmäßige Teilnahme in beiden zugehörigen Lehrveranstaltungen. In beiden Lehrveranstaltungen sind zudem jeweils Studienleistungen im Umfang von 2 CP zu erbringen. Ihre Art wird zu Beginn der Lehrveranstaltung bekanntgegeben.
Seminar oder Übung zu digitalen Methoden in der Archäologie S/Ü 2 6
Seminar oder Übung oder Praktikum zu digitalen Methoden in der Archäologie S/Ü/PR 2 4
Aktive und regelmäßige Teilnahme am Kolloquium für Examenskandidaten. Zusätzlich ist eine Studienleistung im Umfang von 1 CP zu erbringen, die in einem mündlichen Vortrag besteht, welcher die Themenfindung, die Vorbereitung oder den aktuellen Bearbeitungsstand der Bachelorarbeit zum Inhalt hat.
Die Bachelorarbeit hat einen Umfang von 12 CP. Die Bearbeitungszeit beträgt 9 Wochen. Um die Zulassung zur Bachelor-arbeit beantragen zu können, muß der Student/die Studentin folgende Module erfolgreich abgeschlossen haben: VFG-BA-HF-M 1-9 sowie zwei der Module VFG-BA-HF-M 14-16.
Die Studiennachweise und der Prüfungsnachweis müssen erbracht worden sein.
Bei Beginn im SoSe z.B.:
Vor- und frühgeschichtliche Archäologie (HF), Bachelor (ab WS 2011/12)*

References: § 57
 § 5
 § 1
 § 15
 § 17
 § 15
 § 16