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Timestamp: 2019-01-21 19:24:17+00:00

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Aussteuerung 10.12.18 - EMR-Antrag 18.10.18 - Wie gehts weiter? | Erwerbslosenforum Deutschland
Aussteuerung 10.12.18 - EMR-Antrag 18.10.18 - Wie gehts weiter?
Themenstarter lyrical
Beginndatum 8 Jan 2019
Liebe ELO-Mitglieder,
ich lese hier schon eine Weile mit und muss jetzt doch mal mein Thema hier einbringen.
Zu meiner Vorgeschichte: bin 56 Jahre und war von 10/2015-4/2017 AU wegen orthop. Probleme. In dieser Zeit verlor ich meine Arbeitsstelle. Von 6/2017 - bis jetzt bin ich AU wg. psych. Probleme.
Ab 4/2018 war ich in psych. Reha nach Aufforderung Krankenkasse und wurde nach 3 Tagen in eine akute-stationäre Klinik verlegt, da lt. DRV-Rehabericht keine Rehafähigkeit bestand aufgrund der Schwere der Symptomatik.
Nach über 3 Wochen Akutklinik wurde ich in ambulante Psychotherapie entlassen.
Am 18.10.18 habe ich auf Anraten meines Hausarztes und meiner Psychotherapeutin einen Antrag auf EMR gestellt. Am 4.1.19 war ich bei einem GA-Termin der DRV (Neurologe/Psychiater)
Am 7.12.18 habe ich mich nun zum 11.12.18 nach Aussteuerung arbeitslos gemeldet. Den ALG 1-Antrag § 145 habe ich gem. Vorlage von Doppeloma ausgefüllt und am 20.12.18 abgeben lassen.
Den Fragebogen für den ärztl. Dienst mitsamt einiger akt. Arztberichte (ohne SPE) habe ich persönlich bei der AFA in den Briefkasten geworfen.
Heute hat mir die AFA schriftlich mitgeteilt, dass das Ergebnis vom ÄD noch nicht vorliegt und darum keine Entscheidung über meinen ALG 1 Antrag erfolgen kann. Weiterhin besteht kein Krankenversicherungsschutz solange ich kein ALG 1 erhalte und ich soll mich darum kümmern.
Vom ärztl. Dienst erhielt ich letzte Woche eine Aufforderung meinen Hausarzt von der Schweigepflicht zu entbinden.
Nachdem mir das Ganze jetzt doch etwas mulmig wird, wäre ich für eure Unterstützung sehr dankbar.
Habe ich ab 11.1.19 (Ablauf Nachversicherung) jetzt keinen Versicherungsschutz mehr über die gesetzl. Krankenvers.? Was kann ich tun?
Ist es richtig, wenn ich die Schweigepflichtentbindung bis zum 28.2.19 begrenze?
Was mich am meisten bedrückt, ist die Frage, ob die DRV mich nochmal in eine REHA schicken kann/wird, denn da habe ich ja schon im April 2018 komplett versagt und traue mir das auf keinen Fall mehr zu.
Die SPE ist freiwillig, die Gültigkeit kannst du begrenzen.
Du solltest dich umgehend an das Kundenreaktionsmanagement wenden, denn das Gutachten des Aerztlichen Dienstes ist nicht leistungsrelevant und die AfA hat unverzüglich zu zahlen.
Wegen des Krankenversicherungsschutzes wende dich an deine KK. Du müsstest dich erstmal freiwillig weiterversichern, kostet ca 180 EUR im Monat, aber das bekommst du zurück, sobald die AfA zahlt.
Ob die DRV dich nochmal zur Reha schickt, das kann hier keiner sagen. Aber dein Arzt kann dir kurz vor Rehaantrag Rehaunfaehigkeit attestieren.
Gibt es irgendwelche §§ auf die ich ich beziehen sollte wenn ich mich beim KRM beschwere?
Lass das Paragraphengedoens weg. Du bist kein Jurist. Such mal nach den Beiträgen von Doppeloma, die hat viel zu dem Thema geschrieben.
Vielleicht meldet sie sich ja später noch, sie ist meist spaet abends oder nachts online.
das Ganze wird jetzt kompliziert-zumindest für mich.
Hatte mich doch per 11.12.2018 ALG1 gemeldet. M.W. gibt es dann bis 11.1.2019 doch den nachgelagerten Vers.schutz. Man hatte mich im November überredet meine derzeitige Krankenversicherung zum 31.1.2019 zu kündigen, dies habe ich getan.
Jetzt habe ich erfahren, dass, wenn nachgelagerter Versicherungsschutz gewährt wird eine Kündigung nicht gilt und die 18 Monate GKV zugehörigkeit nochmals anfangen zu laufen und die Kündigung nicht wirksam ist.
Ich will dort aber unbedingt weg, weil die immer wieder gelogen haben und mir das Leben schwer gemacht haben.
Was soll ich nun tun? Stehe ich ab 11.1.19, also in 2 Tagen ohne KV-Schutz da? Oder habe ich überhaupt noch KV-Schutz?
Hallo lyrical,
Du wurdest zum 11.12.2018 von der KK aus dem KG ausgesteuert und hast danach noch einen Monat Versicherungsschutz.
Nun ja, es ist wieder mal das alte Spiel der AfA Nathlosigkeitsfälle nach Möglichkeit zu vermeiden.
Wie Kerstin_K schon richtig ausführte, ist daß äD-Gutachten nicht Leistungsrelevant, sondern bestenfalls nur für eine mögliche Vermittlung für den AfA-SB von Bedeutung.
Da hier die Zeit drängt, würde ich jetzt mehrgleisig verfahren, da bei dir jetzt auch der KV-Schutz ausläuft.
Kannst du ggf. in die Familienversicherung eines Partners wechseln, wäre dies schon vorteilhaft.
Wenn die AfA hier schreibt, daß man bisher keine Entscheidung über deinen Antrag trefen kann, dann solltest du schon die Möglichkeit nutzen nach § 328 SGB III eine vorläufige Entscheidung zum Antrag zu verlangen um dazu dann gleich mal darauf einen Vorschuß nach § 42 SGB I zu beantragen, denn du brauchst ja auch Geld zum Leben.
Parallel dazu kannst du dann das Kundenreaktionsmanagment in Nürnberg einschalten:
Tel.: 0911 179 7844
Fax: 0911 179 908083
E-Mail: Kundenreaktionen@arbeitsagentur.de
Dem solltest du dan den Vorgang ausführlich schildern.
Wer bzw. wieso bist du denn auf die Idee gekommen deine KK gerade jetzt zu kündigen, denn einen ungünstigeren Zeitpunkt kann es doch nicht geben, ganz gleich welchen Ärger du früher mit der KK hattest.
Und noch eins, lass dich von der AfA nicht ans JC abschieben, denn solange du einen Anspruch auf ALG-I hast ist und bleibt die AfA zuständig, dafür hast du immerhin Beiträge gezahlt.
vielen Dank für deine Nachricht und die guten Infos.
Ja, war wohl nicht so clever die Krankenvers. zu kündigen. Die haben aber so genervt und mein Nachbar hat mich dann dazu überredet. Hatte ja keine Ahnung, dass das Probleme gibt.
Hab mit meiner "neuen" Krankenversicherung heute gesprochen und die sagten das ich bei der alten Krankenversicherung per 11.12.18 (Antrag ALG1) eine freiwillige Mitgliedschaft beantragen soll. Das habe ich gleich per Fax mit Sendebericht heute gemacht. Kerstin hatte mich zum Glück auf diese Idee gebracht. Hoffe das ich da nun per Faxeingang wieder versichert bin und warte auf Bestätigung. (Krankenversicherung bei Partner geht leider nicht)
Zur Beschwerde an das KRM habe ich mir die Formulierung von Doppeloma aus dem "Thread von Deutsch Meyer" genommen und versuche nun den umzuschreiben und passend für mein Problem zu machen. Wenn er fertig ist, werde ich ihn hier einstellen.
Ist mein Krankenvers.schutz nun wieder gewährleistet oder muss ich noch was tun?
Habe ich das richtig verstanden, dass ich dem SB von der AFA gem. § 328 SGB III anschreiben soll u n d das KRM ?
Versaue ich mir nicht den Kontakt zum Sachbearbeiter, wenn ich mich gleich beschwere und gelte als "Quertreiber" und man macht mir Probleme? Immerhin waren ja die Feiertage zwischen Antragstellung und Anschreiben AFA.
PS: Das ist echt ein tolles Forum, bin begeistert.
ich habe jetzt das Beschwerdeschreiben an das KRM erstellt und würde euch bitten mal drüber zu schauen, ob alles so in Ordnung ist oder ob ich noch Korrekturen vornehmen soll.
KRM-Beschwerde.doc
31,5 KB Aufrufe: 20
Welches Datum trägt die Mitteilung der Krankenkasse
über die Aussteuerung am 10.12.2018, enthält sie Hinweise
zur Meldung bei der Arbeitsagentur und wie lauten diese?
lyrical sagte :
Warst du 05/ 2017 wegen Aussteuerung (orthop. Probleme) bereits bei der AfA gemeldet ???
Hat dir dieser Reha-Bericht vorgelegen, welche Aussagen gab es darin zu deiner gesamten Erwerbsfähigkeit ?
Das wird nicht ganz unbedeutend sein für deinen EM-Renten-Antrag, denn eine "Umdeutung" dieser (missglückten) Reha wurde ja von der DRV offenbar (damals) trotzdem nicht vorgenommen.
Ob das von behandelnden Ärzten und Therapeuten empfohlen wird hat wenig Bedeutung dafür welche Aussichten der Antrag dann tatsächlich haben wird, besonders wenn eine Reha noch nicht so lange zurück liegt ... hast du auch aktuelle Arztberichte bei der Antragstellung (auf EM-Rente) gleich beigefügt ?
Du bist am 07.12. persönlich bei der AfA gewesen und für die Abgabe des kompletten Antrages hast du eine Eingangsbestätigung ?
Wurde die AfA auch über den gestellten Antrag auf EM-Rente (nachweislich) informiert, das ist wichtig ?
Wenn du schon Einiges dazu gelesen hattest, solltest du wissen, dass man NIEMALS wichtige Unterlagen in diesen Briefkasten wirft UND, dass med. Unterlagen NUR DIREKT zum ÄD gehören und nicht in den "allgemeinen" Hausbriefkasten der AfA ...
Wer weiß schon durch welche (unzuständigen aber neugierigen) Hände das bereits gegangen ist, ehe das der ÄD der AfA überhaupt mal bekam, hast du dir den Fragebogen (ausgefüllt) kopiert für deine eigene / private Akte und notiert welche konkreten Unterlagen du dort sonst noch "eingeworfen" hast ???
Das ist das übliche Schreiben der AfA wenn man den Antragsteller noch ein wenig (oder auch länger) hinhalten möchte, du hattest aber schon Ende Dezember Anspruch auf das Geld für die Dezembertage, das heißt die AfA hat bereits Schulden bei dir.
Wann das "Gutachten" mal erstellt wird hat dafür überhaupt KEINE Bedeutung, das steht sogar in deren Arbeits-Anweisungen, trotzdem wird immer wieder das Gegenteil behauptet.
Deine Krankenversicherung läuft übrigrns noch einen ganzen Monat weiter (ohne eigene Beiträge = gesetzliche Nachversicherung) nach der Aussteuerung, das genügt in der Regel auch, um die "Nahtlosigkeit" der Krankenversicherung herzustellen ... dafür hat die AfA pünktlich zu sorgen, egal ob es schon ein ÄD-Gutachten gibt oder nicht.
Wozu, wenn du bereits aktuelle Berichte mit eingereicht hattest ?
In der Regel wollen die vorrangig nur Schweigepflichtentbindungen für die DRV und Reha-Kliniken haben (und genau die sollte man NICHT geben), hast du den Antrag auf EM-Rente im Gesundheitsfragebogen auch erwähnt ???
Frage bitte bei deiner KK nach wie du dich jetzt verhalten sollst, in der Regel warten die auch noch ab bis die AfA mal soweit ist (wenn es nicht extrem lange dauert), die kennen das ja auch und wissen ja, dass dann nachgezahlt werden muss (deine Beiträge von der AfA).
Begrenzen kannst du wie du willst und es ist immer noch freiwillig, ob du deinen Arzt überhaupt von der Schweigepflicht entbinden möchtest, womit wird das denn (vom AfA-ÄD) begründet wenn du schon Befunde und Berichte mit eingereicht hast sollte das eigentlich genügen.
Für meinen Hausarzt hatte ich das damals unterschrieben aber angefordert wurde dort nie was ... dafür hätte man gerne laufend Erkundigungen bei der DRV eingezogen, aber das wollte ICH nicht.
Ich bekam übrigens schon einige Monate ALGI nach der Aussteuerung ehe ich überhaupt zum ÄD (zur Untersuchung) geschickt wurde ... das zeigt ja schon, dass dieses "Gutachten" mit dem Antrag / Anspruch nach der Aussteuerung gar nichts zu tun hat.
Du solltest erst mal das Ergebnis der aktuellen Begutachtung (von der DRV) abwarten, das ist ja gerade erst gewesen.
Die hätten dich (vermutlich) nicht begutachtet, wenn sie eine erneute Reha für angebracht halten, dann kommt eher die Aufforderung (noch) eine Reha zu machen ...
Anhaltspunkte dazu könntest du sicher im letzten Reha-Bericht finden wie man dich dort überhaupt "beurteilt" hatte ... das wird nicht ganz unwichtig sein, für die aktuellen Entscheidungen zu deinem EM-Renten-Antrag ...
Vielleicht denkt man ja auch jetzt nachträglich (bei der DRV) über eine "Umdeutung" dieser Reha nach, die Gedanken der DRV dabei sind immer sehr schwer zu orten.
Trotzdem hast du aktuell noch Anspruch auf einen Bescheid und die Zahlung des ALGI, das darf vom ÄD-"Gutachten gar nicht abhängig gemacht werden ...
Das KRM in der früheren Form gibt es allerdings nicht mehr, es gibt nur noch regionale Beschwerdestellen (mal deinen Ort und Kundenreaktions-Management / AfA in die Internet-Suche eingeben) oder zunächst mal die zuständige Geschäftsleitung anschreiben (nachweislich bitte) oder ansprechen (Termin verlangen), dass es so NICHT gedacht ist mit der "Nahtlosigkeit" nach § 145 SGB III ...
Die Begutachtung der DRV wegen deines EMR-Antrages dort solltest du aktuell besser noch für dich behalten, sonst weckst du gleich neue "Begehrlichkeiten" bei AfA und ÄD ... die haben aber keinen Anspruch Einsicht in solche Gutachten zu bekommen (die AfA-SB sowieso nicht), wenn noch nicht mal die DRV fertig ist mit ihren Entscheidungen.
Machts Sinn sagte :
hänge mal das Aussteuerungsschreiben bei. KK-Mitteilungsschreiben ist vom 17.9.18.
Bin vom 11.4.16- 26.4.17 wg. Knieproblemen AU gewesen. Habe ab 27.4.17 dann versucht eine Tätigkeit aufzunehmen, aber durch den Tod meiner Eltern bin ich dann wg. Depr. abermals in AU gekommen, bis zum heutigen Tag.
kk-aussteuerung seite1.pdf
kk-aussteuerung seite2.pdf
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ich wollte wegen des zeitlichen Ablaufs
eigentlich Position für die AA beziehen.
Aber nun scheint mir die Frage wichtiger,
ob du früher schon mal mit einer F-Diagnose
arbeitsunfähig warst.
vorab schonmal vielen Dank für deine Mühe. Leider hatte ich keine Info über Nachrichten mobil erhalten. Von Kerstin k. komischerweise schon. Erst beim einloggen ins Forum habe ich deine mail gesehen.
Nein, ich war vom 11.4.16 bis 26.4.17 wg.meiner orthop./Knieprobleme in AU. Zu dieser Zeit war ich noch Privat versichert und bin erst mit AU-Meldung am 27.4.17 in die GKV gekommen. Seit 13.6.17 hat mich mein HA wieder AU wg. Depr. geschrieben, weil ich den Tod meiner Eltern u.a. nicht verkraftet habe.
Ich war ja nur 3 Tage in der REHA-Klinik. Der Entlassbericht sagt "6 Std. und mehr" und...
"Aufgrund der schwere der Symptomatik bestand letztendliche keine Rehafähigkeit und es war eine akut-stationäre Behandlung erforderlich"
Den Antrag auf EMR habe ich mit dem VDK zusammen gestellt. Ich hatte dem VDK alle Unterlagen die es zu diesem Zeitpunkt gab ( REHA, 2xZfp, MDK ) zwecks Kopie übergeben und dieser hat die Unterlagen dann an die DRV geschickt. Leider habe ich mir vom EMR-Antrag keine Kopien gemacht und auch keine Eingangsbestätigung erhalten von der DRV.
Zwischenberichte an meinen HA von meinem Psychiater und meiner Psychotherapeutin mit relativ dürftigen Angaben habe ich dann an die DRV nachgereicht.
Den ALG Antrag hattte ich mitgenomen und meine Tochter hat ihn am 20.12.18 dort persönlich abgegeben, eine Eingangsbestätigng hat mir ihr trotz Nachfrage nicht gegeben. Am 3.1.19 hat sich die AFA bei mir gemeldet, dass sie über den Antrag nicht entscheiden können, weil das GA vom ÄD noch nicht vorliegt. Ich gehe davon aus, dass der Antrag vorliegt.
Unter Pkt. 4. des ALG-Antrages wurde nach EMR gefragt und ich habe dort angegeben, dass EMR am 18.10.18 beantragt wurde.
Mir fehlte noch der Bericht von meinem Psychiater, den hat mir mein HA dann zugeschickt und ich konnte die Unterlagen erst an den Weih.Feiertagen einwerfen. Zur AA ist man bei uns leider stundenlang unterwegs.
Fragebogen habe ich kopiert und sämtl. abgegebenen Unterlagen notiert und in Kopie bei mir.
Habe heute morgen gleich das oben von mir eingestellte Beschwerdeschreiben an das KRM nach Nürnberg gemailt. Hoffe das sich da was tut.
Ja, das wäre bis zum 11.1.19 gewesen. Wie Kerstin mir geraten hatte, habe ich inzwischen eine freiwillige Mitgliedschaft per 11.12.18 bei meiner alten Krankenversicherung beantragt und die seinerzeit von mir ausgesprochene Kündigung zurückgezogen.
Mir haben sie eine SPE für meinen Hausarzt zugesandt. Die habe ich auf 1 Monat begrenzt und zurückgesandt. (so hattest du mal geschrieben hast du es damals auch gemacht)
Habe jetzt allerdings am Samstag SPE für alle möglichen Kliniken, DRV und alle meine Ärzte zugesandt bekommen.
Werde darauf nicht reagieren und nichts erteilen.
Nach einem gestellten Antrag auf EMR wurde im Fragebogen gefragt und ich habe es entsprechend angegeben.
Habe auf 1 Monat begrenzt für meinen HA erteilt. Eine Begründung gibt der ÄD nicht. Sie bitten nur darum ohne Begründung und ohne Rechtsfolgenbelehrung.
Das KRM in der früheren Form gibt es allerdings nicht mehr, es gibt nur noch regionale Beschwerdestellen (mal deinen Ort und Kundenreaktions-Management / AfA in die Internet-Suche eingeben) oder zunächst mal die zuständige Geschäftsleitung anschreiben (nachweislich bitte) oder ansprechen (Termin verlangen), dass es so NICHT gedacht ist mit der "Nahtlosigkeit" nach § 145 SGB III ..
Jetzt habe ich heute morgen schon meine Beschwerde ans KRM geschickt. Hatte vorher in Nürnberg angerufen und man nannte mir die folgende mail:
nuernberg.kundenreaktiosmanagement@arbeitsagentur.de
Hoffe die stimmt.
nein, ich hatte noch nie eine F-Diagnose (nur die unten), war eigentlich jahrzehntelang nicht ernsthaft krank.
Ging erst Ende 2015 los. Ab
19.10.15 bis 23.12.15 = M54.16 und M62.88
11.1.16 bis 10.4.16 = F 48.0
11.4.16 bis 26.4.17 = Orthop. wg. Knien, Meniskus
War bislang privat versichert bis zum 26.4.17, durch die Arbeitslosigkeit per 27.4.17 dann in die gesetzliche KV.
Ab 13.6.17 war ich dann mit F33.0G und nach der REHA zusätzlich mit F 33.2G AU geschrieben.
...muss mich korrigieren. Die Diagnose F 48.0 von oben war vom 11.1.16 bis 5.2.16.
Da mein AG mir zum 31.5.16 gekündigt hatte, war eine AU nicht notwendig, weil ich längere Kündigungsfrist hatte. Mein Arzt sagte damals mal, dass er mich aber durchgehend AU sieht. Nur AU-Bescheinigungen hat er nicht ausgestellt.
Danke Lyrical.
Da sehe ich keine Ansatzmöglichkeit für einen längeren Krankengeld-Anspruch.
P.S.: Wegen der Bearbeitungsdauer in der AA kann ich nicht nachvollziehen, das
das AA-ärztliche Gutachten irrelevant sein sollte; ich finde das auch nicht in den
Arbeitsanweisungen, allerdings auf Seite 10 den Satz
Grundsätzlich entscheidet das Team Alg Plus über den Antrag erst nach vorliegender ärztlicher Begutachtung. Liegt die Ärztliche Begutachtung auch nach Ablauf von 4 Wochen nicht vor, soll der Antrag auf Alg auf der Grundlage des § 328 Abs. 1 Nr. 3 vorläufig bewilligt werden. Erweist sich die Entscheidung später als unrichtig, kann aus Billigkeitsgründen auf die Rückforderung verzichtet werden.
und danach noch einige andere interessante.
https://con.arbeitsagentur.de/prod/apok/ct/dam/download/documents/FW-SGB-III-145_ba015152.pdf
Da sehe ich keine Ansatzmöglichkeit für einen längeren Krankengeld-Anspruch
Ich hatte mich schon etwas mit den Blockfristen beschäftigt und war der Meinung, dass am 11.1.16 eine Blockfrist mit F 48.0 anfing, die bis 11.1.19 (3 Jahre) läuft und dann ab 12.1.19 eine neue mit 78 Wochen beginnen würde. Bin ja durchgehend AU.
Ja, sehr gute Überlegung!
Aber: selbst wenn von AU wegen derselben Krankheit auszugehen wäre, dürfte
die damalige Privat-Versicherung das Problem sein, hier S. 2 2.2. (1) Erste Blockfrist https://www.vdek.com/vertragspartne...emeinsame_verlautbarung_48_SGB_V_20120905.pdf
jedenfalls aber § 48 Abs. 2 SGB V § 48 SGB V Dauer des Krankengeldes dazu hier ab Seite 20 https://www.vdek.com/vertragspartne...emeinsame_verlautbarung_48_SGB_V_20120905.pdf
Danke für deine Mühe, Machts Sinn.
Also bricht mir letztendlich der § 48 Abs. 2 SGB V das Genick, weil ich immer durchgehend AU war und nicht mindestens eine Gesundheitsphase von 6 Monaten bestand. Richtig verstanden?
So ähnlich. Es gibt auch die Möglichkeit des ununterbrochenen Krankengeld-Bezugs
für fast 156 Wochen, wenn die nächste Blockfrist beginnt, bevor die 78 Wochen auf-
gebraucht sind. In diesem Fall käme es auf die 6 Monate des § 48 Abs. 2 SGB V nicht
Gefällt mir: Tabu
meine KRM-Beschwerde-mail (Text siehe weiter oben) nach Nürnberg wurde jetzt weitergeleitet an die örtliche Beschwerdestelle hier vor Ort.
Ich bin doch stark verwundert, dass, obwohl ich ausdrücklich nur um Kontaktaufnahme auf dem Postweg gebeten hatte jetzt den ganzen Tag das Telefon klingelt.
Da ich es gesundheitlich momentan nicht schaffe ans Telefon zu gehen, wühlt es mich ständig wieder auf und mir gehts dadurch sehr schlecht.
In der KRM-Beschwerde habe ich nicht ausdrücklich einen Antrag gem. § 328 SGB III auf vorl. Entscheidung gestellt.
Soll ich das noch nachreichen?
Kann ich die ständigen Anrufe unterbinden?
Weiterhin hat man mir, obwohl ich für meinen HA einer SPE zugestimmt hatte, weitere SPE für alle meine Ärzte zugesandt. Diverse Unterlagen von meinen Ärzten, MDK und Entlassbericht aus einer Akutpsychiatrie hatte ich dem ÄD zukommen lassen. Die habe ich alle bisher nicht erteilt. Soweit ich mir das hier angelesen habe, besteht keine Pflicht zu Erteilung.
Freitag um 21:13
SPEs sind immer freiwollig. Du kannst Die AfA auffordern, Deine Telefonnummer zu löschen.
@kerstin: danke für die Info.
Die geforderten SPE habe ich nicht zurückgegeben. Es bleibt also nur die vom HA, wie Doppeloma es seinerzeit auch gemacht hatte.
Der Hammer ist, dass ich nach der KRM-Beschwerde vom Montag bereits am Samstag den vorl. Leistungsbescheid im Hause hatte.
Allerdings nur vorläufiger Leistungsbescheid. (Widerspruch innerhalb 1 Monats)
Gibt es hier eine Möglichkeit diesen auf einen endgültigen Leistungsbescheid umändern zu lassen?
Was mache ich wenn die Nahtlosigkeit abgelehnt wird? Muss ich mich dann vermitteln lassen?
Mein Hausarzt will, wenn der Ärztl. Dienst bei ihm anfragt auf das lfd. Rentenverfahren verweisen. Ist das richtig?

References: § 145
 § 328
 § 42
 § 328
 § 145
 § 145
 § 328
 § 48
 § 48
 § 48
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 § 328