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Timestamp: 2016-10-27 05:06:40+00:00

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141 II 14110. Auszug aus dem Urteil der II. �ffentlich-rechtlichen Abteilung i.S. Liegenschaften-Betrieb AG und Mitb. gegen Energie Thun AG und Eidgen�ssische Elektrizit�tskommission ElCom (Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten)
Art. 4 al. 1 let. a et b, art. 5, 6, 13 et 14 LApEl ainsi qu' art. 11 al. 1 et 4 OApEl, art. 68 al. 3 LTF; droits et devoirs des gestionnaires de r�seaux de distribution, des exploitants de r�seaux de faible envergure et des consommateurs finaux dans des r�seaux de faible envergure. Un r�seau de faible envergure n'est pas un r�seau de distribution et n'est pas soumis � la LApEl. D�s lors, les droits et les devoirs des gestionnaires de r�seaux de distribution ne s'appliquent pas aux r�seaux de faible envergure. La LApEl accorde certes � tous les consommateurs finaux un droit � un approvisionnement de base, respectivement un droit d'acc�s au r�seau; elle ne r�gle toutefois pas la mani�re dont les consommateurs finaux qui sont raccord�s au r�seau de distribution non pas directement, mais au travers d'un r�seau de faible envergure, peuvent faire valoir ce droit (consid. 3). Pas de r�glementation exhaustive dans la LApEl. De l'art. 6 al. 1 LApEl d�coule une obligation de fourniture par la gestionnaire du r�seau de distribution aux consommateurs captifs, mais pas de monopole de fourniture. Le gestionnaire du r�seau de distribution n'est pas tenu, sur la base de la LApEl, de fournir de l'�lectricit� pour la revente (consid. 4 et 5.1). La gestionnaire du r�seau de distribution a un droit � une r�mun�ration en contrepartie de l'utilisation du r�seau pour l'�nergie qu'elle livre au r�seau. Le point de savoir qui la paie est d�nu� d'int�r�t sous l'angle de la LApEl et peut �tre r�gl� contractuellement (consid. 5.2). Pas de regroupement au sein du r�seau (consid. 5.3). Obligation d'acheminer de l'exploitant du r�seau de faible envergure (consid. 5.4)? Droit � des d�pens de la gestionnaire du r�seau de distribution (consid. 7). Faits � partir de page 142
A. Die Liegenschaften-Betrieb AG (LiB-AG) ist ein Unternehmen des Migros-Genossenschafts-Bundes (MGB). Sie ist Eigent�merin und Betreiberin des Einkaufszentrums Panorama Center Thun S�d BGE 141 II 141 S. 143in der Gemeinde Thun (im Folgenden: Einkaufszentrum) und als solche Vermieterin der Ladenfl�che. Das Einkaufszentrum wird durch eine 16 kV-Mittelspannungsleitung erschlossen, welche von der Energie Thun AG (Netzbetreiberin im Sinne von Art. 5 StromVG f�r die Gemeinde Thun) erstellt wurde. Die elektrischen Erschliessungsanlagen im Innern des Geb�udes (Unterverteiler, Messeinrichtungen und Niederspannungsleitungen bis und mit Mieter�bergabek�sten) geh�ren der LiB-AG. Die Genossenschaft Migros Aare, die TALLY WEiJL Trading AG, die Chicor�e Mode AG, die Foody's AG, die Dosenbach-Ochsner AG, die Interio AG sowie die H&M Hennes & Mauritz SA sind Mieterinnen im Einkaufszentrum und beziehen als solche Elektrizit�t. Die LiB-AG ist ebenfalls Strombez�gerin im Umfang des allgemeinen Verbrauchs (Beleuchtung, W�rmepumpen, Lifte, Rolltreppen, Klimak�lte, L�ftung etc.).
B. Mit Eingabe vom 29. M�rz 2011 stellten die LiB-AG, die Genossenschaft Migros Aare, der MGB, die TALLY WEiJL Trading AG, die Chicor�e Mode AG, die Foody's AG, die Dosenbach-Ochsner AG, die Interio AG sowie die H&M Hennes & Mauritz SA bei der Eidgen�ssischen Elektrizit�tskommission (ElCom) verschiedene Feststellungsbegehren. Die ElCom er�ffnete daraufhin am 11. April 2011 ein Verfahren und r�umte der Energie Thun AG die Gelegenheit ein, sich zu den Antr�gen zu �ussern. Mit Verf�gung vom 15. November 2012 stellte die ElCom fest:
"1. Die Elektrizit�tsleitungen des Panorama Centers Thun S�d stellen Elektrizit�tsleitungen kleiner r�umlicher Ausdehnung zur Feinverteilung im Sinne von Artikel 4 Absatz 1 Buchstabe a StromVG dar.
2. Die Stromversorgungsgesetzgebung kommt auch auf die an Elektrizit�tsleitungen des Panorama Centers Thun S�d angeschlossenen Endverbraucher zur Anwendung.
3. Die an den Elektrizit�tsleitungen des Panorama Centers Thun S�d angeschlossenen Endverbraucher gelten als am Anschlusspunkt des Panorama Centers Thun S�d an das Verteilnetz der Energie Thun AG angeschlossen und haben daher keinen Anspruch auf einen zus�tzlichen Anschluss an das Verteilnetz der Energie Thun AG.
4. Die Liegenschaften-Betrieb AG ist nicht berechtigt, von der Genossenschaft Migros Aare, der TALLY WEiJL Trading AG, der Chicor�e Mode AG, der Foody's AG, der Dosenbach-Ochsner AG, der Interio AG, der H&M Hennes & Mauritz SA oder von der Energie Thun AG gest�tzt auf die Stromversorgungsgesetzgebung zus�tzlich zum Mietzins ein Entgelt f�r die Nutzung der Elektrizit�tsleitungen im Panorama Center Thun S�d zu verlangen. BGE 141 II 141 S. 144
5. Sowohl die Liegenschaften-Betrieb AG als auch die Genossenschaft Migros Aare, die TALLY WEiJL Trading AG, die Chicor�e Mode AG, die Foody's AG, die Dosenbach-Ochsner AG, die Interio AG, die H&M Hennes & Mauritz SA haben der Energie Thun AG ein Netznutzungsentgelt f�r diejenige Netzebene zu bezahlen, an welche das Panorama Center Thun S�d angeschlossen ist.
6. Sowohl die Liegenschaften-Betrieb AG als auch die Genossenschaft Migros Aare, die TALLY WEiJL Trading AG, die Chicor�e Mode AG, die Foody's AG, die Dosenbach-Ochsner AG, die Interio AG, die H&M Hennes & Mauritz SA haben gegen�ber der Energie Thun AG Anspruch auf Grundversorgung, sofern sie von einem allf�lligen Anspruch auf Netzzugang nicht Gebrauch gemacht haben.
7. Die Liegenschaften-Betrieb AG ist nicht berechtigt, den Energieverbrauch im Panorama Center Thun S�d zu b�ndeln. Sofern es sich bei der Migros Aare, der TALLY WEiJL Trading AG, der Chicor�e Mode AG, der Foody's AG, der Dosenbach-Ochsner AG, der Interio AG, der H&M Hennes und Mauritz SA und weiteren Mieterinnen um feste Endverbraucherinnen handelt, d�rfen sich diese nicht durch die Liegenschaften-Betrieb AG mit Elektrizit�t beliefern lassen.
8. Die Energie Thun AG ist berechtigt, die Grundversorgungsenergie bis zum Ausspeisepunkt der festen Endverbraucherinnen im Panorama Center Thun S�d zu liefern. Die Liegenschaften-Betrieb AG hat die Durchleitung der Grundversorgungsenergie durch die Elektrizit�tsleitungen des Panorama Centers Thun S�d zu dulden.
9. Die Geb�hren betragen 37'620 Franken. Davon werden der Liegenschaften-Betrieb AG 2'508 Franken, der Genossenschaft Migros Aare 2'508 Franken, dem Migros-Genossenschafts-Bund 2'508 Franken, der TALLY WEiJL Trading AG 2'508 Franken, der Chicor�e Mode AG 2'508 Franken, der Foody's AG 2'508 Franken, der Dosenbach-Ochsner AG 2'508 Franken, der Interio AG 2'508 Franken, der H&M Hennes & Mauritz SA 2'508 Franken sowie der Energie Thun AG 15'048 Franken auferlegt.
10. Diese Verf�gung wird den Parteien mit eingeschriebenem Brief er�ffnet."
C. Gegen diese Verf�gung erhoben die LiB-AG, die Genossenschaft Migros Aare, die TALLY WEiJL Trading AG, die Chicor�e Mode AG, die Foody's AG, die Dosenbach-Ochsner AG und die H&M Hennes & Mauritz SA mit Eingabe vom 24. Dezember 2012 beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde mit folgenden Antr�gen:
2. Ziff. 3 des vorinstanzlichen Entscheiddispositivs sei aufzuheben und es sei festzustellen, dass die Liegenschaften-Betrieb AG (LiB-AG) berechtigt ist, Mieterinnen und Mieter im Panorama Center Thun S�d an ihr Arealnetz anzuschliessen. BGE 141 II 141 S. 145
3. Ziff. 5 des vorinstanzlichen Entscheiddispositivs sei aufzuheben und es sei festzustellen, dass, soweit die Endverbraucher im Arealnetz nicht selbst Netzzugang oder Netzanschluss an das Elektritzit�tsnetz des Verteilnetzbetreibers verlangt haben, die LiB-AG (und nicht die �brigen Beschwerdef�hrerinnen) das Netznutzungsentgelt f�r die dem Arealnetz vorgelagerten Netzebenen zu bezahlen hat (haben).
4. Ziff. 7 des vorinstanzlichen Entscheiddispositivs sei aufzuheben und es sei festzustellen, dass die LiB-AG als Betreiberin des Arealnetzes im Grundsatz berechtigt ist, den Energieverbrauch im Areal zu b�ndeln und auf dem freien Markt zu beschaffen, soweit sie damit nicht ihren unter 100 MWh liegenden Eigenverbrauch als Endverbraucherin oder ihren �ber 100 MWh liegenden Eigenverbrauch ohne Markteintrittserkl�rung abdecken will.
5. Ziff. 8 des vorinstanzlichen Entscheiddispositivs sei aufzuheben und es sei festzustellen, dass die Beschwerdef�hrerinnen berechtigt sind, die Lieferung der Grundversorgungsenergie an die Eingangsklemme des Transformators im Einkaufszentrum Panorama Center Thun S�d zu verlangen.
6. Unter Kosten- und Entsch�digungsfolgen zu Lasten des Staates, eventualiter zu Lasten der Energie Thun AG."
"1. Das Rechtsbegehren 1 der Beschwerdef�hrenden wird teilweise gutgeheissen und Dispositivziffer 4 der angefochtenen Verf�gung in Bezug auf die Beschwerdef�hrenden wie folgt pr�zisiert:
Die Liegenschaften-Betrieb AG ist nicht berechtigt, von der Genossenschaft Migros Aare, der TALLY WEiJL Trading AG, der Chicor�e Mode AG, der Foody's AG, der Dosenbach-Ochsner AG und der H&M Hennes & Mauritz SA oder von der Energie Thun AG gest�tzt auf die Stromversorgungsgesetzgebung sowie mangels anderslautender vertraglicher Vereinbarung zus�tzlich zum Mietzins ein Entgelt f�r die Nutzung der Elektrizit�tsleitungen im Panorama Center Thun S�d zu verlangen.
2. Das Rechtsbegehren 3 der Beschwerdef�hrenden wird teilweise gutgeheissen und Dispositivziffer 5 der angefochtenen Verf�gung in Bezug auf die Beschwerdef�hrenden wie folgt pr�zisiert:
Sowohl die Liegenschaften-Betrieb AG als auch die Genossenschaft Migros Aare, die TALLY WEiJL Trading AG, die Chicor�e Mode AG, die Foody's AG, die Dosenbach-Ochsner AG und die H&M Hennes & Mauritz SA haben der Energie Thun AG direkt oder zumindest indirekt �ber die Liegenschaften-Betrieb AG ein Netznutzungsentgelt f�r diejenige Netzebene zu bezahlen, an welche das Panorama Center Thun S�d angeschlossen ist. BGE 141 II 141 S. 146
3. Dar�ber hinaus wird die Beschwerde abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.
(4.-7. Kosten, Parteientsch�digung, Er�ffnung)"
E. Die LiB-AG (Beschwerdef�hrerin 1), die Genossenschaft Migros Aare, die TALLY WEiJL Trading AG, die Chicor�e Mode AG, die Foody's AG, die Dosenbach-Ochsner AG und die H&M Hennes & Mauritz SA (Beschwerdef�hrerinnen 2-7) erheben Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten mit dem Antrag:
1. Ziff. 2 des Entscheids der ElCom vom 15. November 2012 wird aufgehoben und es wird festgestellt, dass die Stromversorgungsgesetzgebung in pers�nlicher Hinsicht auf die an Elektrizit�tsleitungen des Einkaufszentrums Panorama Center Thun S�d angeschlossenen Beschwerdef�hrerinnen 2-7 nicht zur Anwendung kommt.
2. Ziff. 3 des Entscheids der ElCom vom 15. November 2012 wird aufgehoben und es wird festgestellt, dass die Endverbraucher im Einkaufszentrum Panorama Center Thun S�d an die Elektrizit�tsleitungen des Einkaufszentrums Panorama Center Thun S�d angeschlossen sind und nicht an das Verteilnetz der Beschwerdegegnerin. Zudem wird festgestellt, dass die Beschwerdef�hrerin 1 berechtigt ist, Mieterinnen und Mieter im Einkaufszentrum Panorama Center Thun S�d an ihr Arealnetz anzuschliessen.
3. Ziff. 5 des Entscheids der ElCom vom 15. November 2012 wird aufgehoben und es wird festgestellt, dass, soweit die Endverbraucher im Arealnetz nicht selbst Netzzugang oder Netzanschluss an das Elektrizit�tsnetz des Verteilnetzbetreibers verlangt haben, die Beschwerdef�hrerin 1 (und nicht die �brigen Beschwerdef�hrerinnen) das Netznutzungsentgelt f�r die dem Arealnetz vorgelagerten Netzebenen zu bezahlen hat (haben).
4. Ziff. 7 des Entscheids der ElCom vom 15. November 2012 wird aufgehoben und es wird festgestellt, dass die Beschwerdef�hrerin 1 als Betreiberin des Arealnetzes im Grundsatz berechtigt ist, den Energieverbrauch im Areal zu b�ndeln und die elektrische Energie auf dem freien Markt zu beschaffen, soweit sie damit nicht ihren unter 100 MWh liegenden Eigenverbrauch als Endverbraucherin oder ihren �ber 100 MWh liegenden Eigenverbrauch ohne Markteintrittserkl�rung abdecken will.
5. Ziff. 8 des Entscheids der ElCom vom 15. November 2012 wird aufgehoben und es wird festgestellt, dass die Beschwerdegegnerin mangels Anschlussbegehrens der Beschwerdef�hrerinnen 2-7 BGE 141 II 141 S. 147nicht berechtigt ist, die Grundversorgungsenergie bis zum Ausspeisepunkt der Beschwerdef�hrerinnen 2-7 im Einkaufszentrum Panorama Center Thun S�d zu liefern. Mangels Anschlussbegehrens der Beschwerdef�hrerinnen 2-7 hat die Beschwerdef�hrerin 1 die Durchleitung von Grundversorgungsenergie durch die Elektrizit�tsleitungen des Einkaufszentrums Panorama Center Thun S�d nicht zu dulden.
2. Die Kosten des bundesverwaltungsgerichtlichen und des bundesgerichtlichen Verfahrens seien der Energie Thun AG aufzuerlegen und den Beschwerdef�hrerinnen sei f�r das Verfahren vor Bundesverwaltungsgericht und vor Bundesgericht eine angemessene Parteientsch�digung zu bezahlen."
1. 1.6 Mit Recht hat im �brigen die Vorinstanz ein Feststellungsinteresse der Beschwerdef�hrerinnen (Art. 25 VwVG [SR 172.021]) bejaht. Streitig und zu pr�fen sind somit - neben dem Kostenpunkt (Beschwerdeantrag 1.6 und 2; nicht publ. E. 6) - die folgenden Feststellungs-Fragen:
- Kommt die Stromversorgungsgesetzgebung auf die Beschwerdef�hrerinnen 2-7 zur Anwendung oder nicht? (Beschwerdeantrag 1.1; hinten E. 5.1);
- Haben die Beschwerdef�hrerinnen 2-7 oder die Beschwerdef�hrerin 1 der Beschwerdegegnerin das Netznutzungsentgelt f�r die dem Arealnetz vorgelagerten Netzebenen zu bezahlen? (Beschwerdeantrag 1.3; hinten E. 5.2);
- Ist die Beschwerdef�hrerin 1 berechtigt, den Energieverbrauch im Areal zu b�ndeln und auf dem freien Markt zu beschaffen? (Beschwerdeantrag 1.4; hinten E. 5.3);
- Erfolgt die Grundversorgung der Beschwerdef�hrerinnen 2-7 durch die Beschwerdegegnerin bis zur Eingangsklemme des Transformators im Einkaufszentrum oder bis zum BGE 141 II 141 S. 148Ausspeisepunkt der Beschwerdef�hrerinnen 2-7? Und ist die Beschwerdef�hrerin 1 verpflichtet, diese Durchleitung durch ihr Arealnetz zu dulden? (Beschwerdeantrag 1.5; hinten E. 5.4).
3. Die streitigen und zu beurteilenden Rechtsfragen (E. 1.6) h�ngen allesamt damit zusammen, dass die Parteien von unterschiedlichen rechtlichen Grundkonzeptionen in Bezug auf die Arealnetze ausgehen. Es rechtfertigt sich daher, zun�chst die Rechtslage in genereller Weise zu pr�fen, soweit sie hier von Interesse ist. Erst danach erfolgt die Beurteilung der einzelnen Feststellungsantr�ge.
3.1 Das Stromversorgungsgesetz vom 23. M�rz 2007 (StromVG; SR 734.7) gilt gem�ss seinem Art. 2 Abs. 1 f�r Elektrizit�tsnetze, die mit 50 Hz Wechselstrom betrieben werden. Das Gesetz definiert Elektrizit�tsnetze als Anlagen aus einer Vielzahl von Leitungen mit den erforderlichen Nebenanlagen zur �bertragung und Verteilung von Elektrizit�t (Art. 4 Abs. 1 lit. a Satz 1 StromVG). Es handelt sich dabei entweder um �bertragungsnetze (Art. 4 Abs. 1 lit. h StromVG) oder - hier einzig von Interesse - um Verteilnetze, d.h. Netze hoher, mittlerer oder niederer Spannung zum Zwecke der Belieferung von Endverbrauchern oder Elektrizit�tsversorgungsunternehmen (Art. 4 Abs. 1 lit. i StromVG). Die (Verteil-)Netzbetreiber sind nach Massgabe von Art. 5 StromVG verpflichtet, in ihrem von den Kantonen bezeichneten Netzgebiet alle Endverbraucher anzuschliessen. Die Verteilnetzbetreiber stellen sodann nach Massgabe von Art. 6 StromVG die Grundversorgung mit Elektrizit�t f�r die festen Endverbraucher (Haushalte und andere Endverbraucher mit einem Jahresverbrauch von weniger als 100 MWh pro Verbrauchsst�tte) und die Endverbraucher, die auf den Netzzugang verzichten, zu angemessenen Tarifen sicher. Sie m�ssen Dritten den Netzzugang gew�hren (Art. 13 StromVG). F�r die Netznutzung (sowohl im Rahmen der Grundversorgung als auch des Netzzugangs) haben sie Anspruch auf ein Netznutzungsentgelt, das von den Endverbrauchern je Ausspeisepunkt zu entrichten ist (Art. 14 Abs. 2 StromVG).
3.2 Diese Regelung ist zugeschnitten auf den Fall, dass der Endverbraucher direkt an das Verteilnetz angeschlossen ist. Die Frage ist nun, wie es sich verh�lt, wenn der Endverbraucher nicht direkt an ein Verteilnetz angeschlossen ist, sondern an ein Arealnetz, welches seinerseits an das Verteilnetz angeschlossen ist. Ein Arealnetz gilt unbestritten nicht als Elektrizit�tsnetz (Art. 4 Abs. 1 lit. a Satz 2 BGE 141 II 141 S. 149StromVG) und untersteht daher nicht dem Geltungsbereich des StromVG (Art. 2 Abs. 1 StromVG e contrario). Daraus folgt ebenfalls unbestritten, dass auch die Pflichten und Rechte, die das Gesetz den Verteilnetzbetreibern auferlegt bzw. gew�hrt (vorne E. 3.1), f�r die Arealnetzbetreiber keine G�ltigkeit haben. Hingegen ist umstritten, welche Rechtsverh�ltnisse zwischen Verteilnetzbetreiber, Arealnetzbetreiber und Endkunden bestehen, bzw. ob und gegen�ber wem die Endverbraucher nach StromVG berechtigt oder verpflichtet sind (Anspruch auf Anschluss und Grundversorgung oder Netzzugang; Pflicht zur Zahlung des Netznutzungsentgelts). Das Gesetz beantwortet die Frage nicht ausdr�cklich: Es nimmt einerseits die Arealnetze vom Geltungsbereich des Gesetzes aus, andererseits gew�hrt es allen Endverbrauchern Anspruch auf Grundversorgung oder Netzzugang, auch denjenigen, die sich in einem Areal befinden. Das Gesetz regelt aber nicht, wie die Endverbraucher diesen Anspruch geltend machen k�nnen, wenn sie nicht direkt an das Verteilnetz angeschlossen sind.
3.3 Nach Auffassung der Vorinstanzen und der Beschwerdegegnerin bestehen auch in diesem Fall die genannten Rechte und Pflichten zwischen den Endverbrauchern (in casu den Beschwerdef�hrerinnen 2-7) und dem Verteilnetzbetreiber (in casu der Beschwerdegegnerin). Der Arealnetzbetreiber (hier die Beschwerdef�hrerin 1) muss die physisch fehlende Leitung zwischen dem Verteilnetz und dem Endverbraucher kraft Mietrecht (oder nach Ansicht der Beschwerdegegnerin allenfalls aufgrund des Kartellrechts) erstellen und die Durchleitung des Stroms vom Verteilnetz zum Endverbraucher dulden. Sobald der Endverbraucher - wenn auch indirekt via Arealnetz - an das Verteilnetz angeschlossen ist, hat er von seinem Anschlussrecht nach StromVG Gebrauch gemacht und untersteht dem Gesetz. Die Mieter sind Endverbraucher im Sinne des Gesetzes und gelten rechtlich als an das Verteilnetz angeschlossen (wobei der Anschluss mittelbar �ber das Arealnetz verl�uft). Der Verteilnetzbetreiber (nicht der Arealnetzbetreiber) liefert die Grundversorgungsenergie (mittels Durchleitung durch das Arealnetz) bis zum Ausspeisepunkt der einzelnen Mieter; diese (und nicht der Arealnetzbetreiber) schulden dem Verteilnetzbetreiber das Netznutzungsentgelt. Als Konsequenz daraus werden die einzelnen Endverbraucher f�r die Berechnung des zum Netzzugang berechtigenden Jahresverbrauchs von mind. 100 MWh getrennt betrachtet und eine B�ndelung ist nicht m�glich. Es besteht folglich ein Rechtsverh�ltnis zwischen BGE 141 II 141 S. 150dem Verteilnetzbetreiber und den Endverbrauchern, sobald diese (wenn auch mittelbar �ber das Arealnetz) mit dem Verteilnetz verbunden sind. Soweit die Beschwerdef�hrerinnen 2-7 feste Endverbraucher sind, haben sie keinen Anspruch auf Netzzugang und somit keine freie Wahl des Stromlieferanten. Sie k�nnen ihren Strom im Rahmen der Grundversorgung nur von der Beschwerdegegnerin als Verteilnetzbetreiberin beziehen.
3.4 Nach Ansicht der Beschwerdef�hrerinnen gilt all dies nur, wenn die Endverbraucher den direkten Anschluss an das Verteilnetz verlangen und mit dem Verteilnetzbetreiber in eine vertragliche Beziehung treten. Sie sind dazu aber nicht verpflichtet, da sie auf ihre Rechte gegen�ber dem Verteilnetzbetreiber (auf Anschluss und Grundversorgung) verzichten k�nnen. Wenn sie - wie die Beschwerdef�hrerinnen 2-7 - den Anschluss an das Verteilnetz nicht verlangen, gelten sie nicht als an das Verteilnetz angeschlossen, sondern an das dem StromVG nicht unterstehende Arealnetz. Sie sind nicht Endverbraucher im Sinne des Gesetzes und unterstehen diesem daher nicht. An das Verteilnetz angeschlossen im Rechtssinne ist nur das Arealnetz als Ganzes; nur der Arealnetzbetreiber ist Endverbraucher im Sinne des Gesetzes. Das Netzanschlussverh�ltnis im Sinne des StromVG besteht zwischen dem Verteilnetzbetreiber und dem Arealnetzbetreiber. Der Verteilnetzbetreiber liefert die Grundversorgungsenergie nur bis zum Anschlusspunkt des Arealnetzes, der zugleich massgeblicher Ausspeisepunkt ist. Der Arealnetzbetreiber bezieht den Strom f�r das ganze Areal im Anschlusspunkt und schuldet dem Verteilnetzbetreiber das Netznutzungsentgelt f�r die vorgelagerten Netzebenen. Innerhalb des Arealnetzes gilt nicht das StromVG. Der Arealnetzbetreiber (in casu die Beschwerdef�hrerin 1) beliefert nach privatrechtlicher Regelung die Beschwerdef�hrerinnen 2-7 mit Strom und bezieht von ihnen ein Entgelt f�r die Ben�tzung seines Netzes. Das B�ndelungsverbot (Art. 6 Abs. 6 StromVG) gilt f�r das Arealnetz nicht; deshalb kann der Arealnetzbetreiber auch den Elektrizit�tsbedarf seiner Mieter im Areal zusammenfassen und am Markt beschaffen. Es gibt also einerseits ein privatrechtliches Verh�ltnis zwischen Endverbraucher und Arealnetzbetreiber sowie andererseits ein stromversorgungsrechtliches Verh�ltnis zwischen Arealnetzbetreiber und Verteilnetzbetreiber, aber kein direktes Netzanschlussverh�ltnis zwischen Endverbraucher und Verteilnetzbetreiber. BGE 141 II 141 S. 151
4. 4.1 Die Rechtsgrundlagen der schweizerischen Elektrizit�tsversorgung sind historisch gewachsen und sehr unterschiedlich ausgestaltet. Sie umfassen privatrechtliche und �ffentlich-rechtliche Regelungen auf verschiedensten Stufen und von grosser Vielfalt (Botschaft vom 3. Dezember 2004 zur �nderung des Elektrizit�tsgesetzes und zum Stromversorgungsgesetz, BBl 2005 1611 Ziff. 1.1.1; RICCARDO JAGMETTI, Energierecht, SBVR Bd. VII, 2005, Rz. 6402 ff., 6408 ff.). Das StromVG will nicht die gesamte Stromversorgung abschliessend regeln, sondern daf�r einen regulatorischen Rahmen schaffen, der weiterhin auf dem Grundsatz der Subsidiarit�t und Kooperation aufbaut und prim�r diejenigen Aufgaben hoheitlich regelt, welche durch die Energiewirtschaft nicht selber im Gesamtinteresse wahrgenommen werden, unter Ber�cksichtigung bestehender Vereinbarungen und in Zusammenarbeit mit betroffenen Organisationen (BBl 2005 1611 Ziff. 1.2.1; vgl. auch Art. 3 StromVG). Es ersetzt nicht die ganze bisherige Regelung. Bundesrechtlich sind durch das StromVG nur einzelne Aspekte wie z.B. - mit bestimmten Ausnahmen - die Tarifaufsicht und das Netznutzungsentgelt abschliessend festgelegt (BGE 138 I 468 E. 2 S. 470 ff., BGE 138 I 454 E. 3.6 S. 461 ff.). Im �brigen wird aber die Elektrizit�tsversorgung in dem durch das Bundesrecht gezogenen Rahmen nach wie vor in bedeutendem Umfang durch kantonales Recht, Reglemente lokaler oder regionaler Elektrizit�tswerke sowie privat- oder �ffentlich-rechtliche Vertr�ge geregelt (vgl. BGE 137 I 120; Urteile 2C_237/2014 vom 16. Juli 2014; 2C_828/2013 vom 24. M�rz 2014; H�NNI/ST�CKLI, Schweizerisches Wirtschaftsverwaltungsrecht, 2013, S. 464 f.; MICHAEL MERKER, Vertragsbeziehungen im Schweizerischen Stromversorgungsrecht, www.energierecht.ch/index.php?p=16 [besucht am 20. Januar 2015]; SUSANNE LEBER, Die neuen VSE-Mustervertr�ge sind da, Bulletin SEV/VSE 11/2011 S. 43 f.). Es ist daher nicht zu erwarten, dass sich s�mtliche Antworten auf die vorliegenden Fragen abschliessend aus dem StromVG ergeben.
4.2 In der Vergangenheit wurden auch die Verh�ltnisse in Arealnetzen sehr unterschiedlich gehandhabt, wobei vertragliche L�sungen mit verschiedenen Ausgestaltungen vorkamen (Verband schweizerischer Elektrizit�tsunternehmen [VSE], Branchenempfehlung [...], Arealnetze: Handhabung von "Elektrizit�tsleitungen mit kleiner r�umlicher Ausdehnung zur Feinverteilung" von elektrischer Energie, [nachfolgend: AN-CH], Ausgabe 2011, Ziff. 1.1, 2.1.4[3], 2.1.5, BGE 141 II 141 S. 1522.1.6, 2.7, 2.8). Derartige vertragliche L�sungen sind weiterhin zul�ssig, soweit das Gesetz nichts anderes regelt (Art. 19 OR). Ebenso bleiben kantonale oder kommunale Regelungen anwendbar, soweit sie dem Bundesrecht nicht widersprechen.
4.3 Gem�ss Vorinstanz ist das StromVG aus folgenden Gr�nden auf die Beschwerdef�hrerinnen 2-7 anwendbar: W�ren die an das Arealnetz angeschlossenen Endkunden dem StromVG nicht unterstellt, w�re ihre Grundversorgung nicht sichergestellt; es entst�nden Versorgungsl�cken, die der Gesetzgeber mit der Zuweisung von Netzgebieten habe vermeiden wollen (E. 7.2.1). Aufgrund von Art. 11 Abs. 4 der Stromversorgungsverordnung vom 14. M�rz 2008 (StromVV; SR 734.71) haben auch die an ein Arealnetz angeschlossenen Endverbraucher gegebenenfalls Anspruch auf Netzzugang. Daraus lasse sich schliessen, dass die an ein Arealnetz angeschlossenen Endverbraucher gleich zu behandeln seien wie die �brigen Endverbraucher und damit ebenfalls dem StromVG unterstehen (E. 7.2.3). F�r eine solche Auslegung spreche ebenfalls die Grundkonzeption des StromVG: Das Netznutzungsentgelt sei nach Art. 14 Abs. 2 StromVG von den Endverbrauchern je Ausspeisepunkt zu entrichten. W�re auf die an einem Arealnetz angeschlossenen Endverbraucher die Stromversorgungsgesetzgebung nicht anwendbar, w�rde es den Verteilnetzbetreibern an einer gesetzlichen Grundlage fehlen, um die Netzkosten auf den Endverbraucher zu �berw�lzen (E. 7.2.4).
4.4 Die Beschwerdef�hrerinnen bringen dagegen im Wesentlichen vor, auf die Rechte gem�ss StromVG k�nne man auch verzichten; es bestehe keine Pflicht aller End- oder Stromverbraucher, mit dem Verteilnetzbetreiber in eine vertragliche Beziehung zu treten. Wenn sie auf ihre Rechte verzichten, w�rden sie in pers�nlicher Hinsicht dem StromVG nicht unterstehen. Die Auffassung der Beschwerdef�hrerinnen ist insofern begr�ndet, als sie nicht verpflichtet sind, von der Beschwerdegegnerin Strom zu beziehen. Aus Art. 6 StromVG ergibt sich eine Lieferpflicht der Verteilnetzbetreiberin, aber kein Liefermonopol (RECHSTEINER/WALDNER, Netzgebietszuteilung und Konzessionsvertr�ge f�r die Elektrizit�tsversorgung, AJP 2007 S. 1291); die �bertragung eines Versorgungsauftrags bedeutet nicht automatisch die Einr�umung eines rechtlichen Monopols (BGE 129 II 497 E. 5.4.9 und 5.4.10 S. 529 ff.; JAGMETTI, a.a.O., Rz. 6406, 6425), zumal ein solches als schwerer Eingriff in die BGE 141 II 141 S. 153 Wirtschaftsfreiheit einer formell-gesetzlichen Grundlage bedarf (Art. 36 Abs. 1 BV; BGE 128 I 3 E. 3b S. 11 f.; BGE 124 I 25 E. 3b S. 27; Urteil P.150/1987 vom 11. Dezember 1987 E. 3b, in: ZBl 89/1988 S. 326). Faktisch haben zwar die festen Endverbraucher mangels gesetzlichem Netzzugang in der Regel keine M�glichkeit, Strom von jemand anderem zu beziehen als vom Verteilnetzbetreiber ihres Netzgebiets. Das bedeutet aber nicht, dass sie rechtlich verpflichtet w�ren, ihre Elektrizit�t ausschliesslich von diesem zu beziehen: Soweit sie auch ohne Netzzugang in der Lage sind, Strom anderweitig zu beziehen, ist keine Rechtsgrundlage ersichtlich, die ihnen das verbieten w�rde. So ist jedenfalls auch f�r feste Endverbraucher die Eigenproduktion von Strom zul�ssig (Art. 7 Abs. 2bis des Energiegesetzes vom 26. Juni 1998 [EnG; SR 730.0]). Der Strombezug von Dritten ist aber ebenfalls zul�ssig, soweit daf�r kein gesetzlicher Netzzugang nach Art. 13 Abs. 1 StromVG erforderlich ist, also z.B. soweit der daf�r erforderliche Leitungszugang vertraglich gesichert werden kann. Es w�re daher auch erlaubt, dass innerhalb eines Arealnetzes die Mieter vom Arealnetzbetreiber Strom beziehen, den dieser selber oder ein anderer Stromproduzent innerhalb des Areals hergestellt hat.
4.5 Allerdings machen die Beschwerdef�hrerinnen nicht geltend, sie m�chten eine arealnetzinterne Stromversorgung realisieren. Sie m�chten vielmehr Strom beziehen, der von externen Lieferanten produziert wird. Als solche kommen entweder die Beschwerdegegnerin oder Drittlieferanten in Frage.
4.5.1 Soweit die Beschwerdef�hrerinnen von der Beschwerdegegnerin gelieferten Strom beziehen wollen, sind sie der Meinung, dass die Beschwerdegegnerin an die Beschwerdef�hrerin 1 liefert, welche ihrerseits an die Beschwerdef�hrerinnen 2-7 weiterleitet (vorne E. 3.4). Wenn eine solche L�sung aufgrund einer vertraglichen Regelung mit dem Verteilnetzbetreiber oder allenfalls aufgrund kantonalen Rechts oder von regionalen oder lokalen Versorgungsreglementen erfolgt (vgl. vorne E. 4.2), ist nicht ersichtlich, was gegen ihre Zul�ssigkeit sprechen k�nnte. In der Praxis werden ohnehin vertragliche Regelungen zwischen Verteilnetzbetreiber und Arealnetzeigent�mer oder -betreiber erforderlich sein (AN-CH, Ausgabe 2014, a.a.O., Ziff. 5.6). Hingegen ist der Verteilnetzbetreiber nicht aufgrund des StromVG verpflichtet, dem Arealnetzbetreiber Strom zu liefern, damit dieser ihn den Mietern weiterverkauft: Er ist bloss verpflichtet, die "Endverbraucher" zu beliefern (Art. 6 Abs. 1 BGE 141 II 141 S. 154StromVG). Endverbraucher sind legaldefiniert als Kunden, welche Elektrizit�t f�r den eigenen Verbrauch kaufen (Art. 4 Abs. 1 lit. b StromVG). Soweit der Arealnetzbetreiber Elektrizit�t nicht f�r den eigenen Verbrauch beziehen m�chte, sondern f�r den Weiterverkauf an die Mieter, ist er nicht Endverbraucher, sondern Weiterverk�ufer, und hat als solcher keinen Anspruch aufgrund des StromVG auf Belieferung durch die Beschwerdegegnerin.
4.5.2 Der Kauf von Strom von Drittlieferanten setzt praktisch voraus, dass der Zugang auf das Verteilnetz m�glich ist. Das Bundesgericht anerkannte in BGE 129 II 497 ein Recht auf Netzzugang auf kartellrechtlicher Grundlage. Dieser Anspruch musste jedoch bei Streitigkeiten in jedem Einzelfall gerichtlich erk�mpft werden. Damit fehlte nicht nur eine allgemein anwendbare Regelung zum Netzzugang, sondern es blieben auch wichtige Fragen ungeregelt, was die Rechtssicherheit erheblich beeintr�chtigte (BBl 2005 1616 Ziff. 1.1.2; Urteil 2C_739/2010 vom 6. Juli 2011 E. 4.6; JAGMETTI, a.a.O., Rz. 6420a). Um diese Rechtsunsicherheiten zu beheben, bezweckte das StromVG, den Anspruch auf Netzzugang auf spezialgesetzlicher Ebene zu konkretisieren. Es ist davon auszugehen, dass die spezialgesetzliche Regelung die kartellrechtliche L�sung ersetzt und damit dieser vorgeht (MICHAEL HOFMANN, Regulierung und Wettbewerb, 2013, S. 376). Der Anspruch auf Netzzugang k�nnte sich somit nur aus dem StromVG ergeben, soweit er nicht auf vertraglicher Grundlage realisiert werden kann.
5.1 Rechtsbegehren 1.1, betr. Ziff. 2 der ElCom-Verf�gung
Mit dem ersten Rechtsbegehren verlangen die Beschwerdef�hrerinnen, dass die Stromversorgungsgesetzgebung auf die Beschwerdef�hrerinnen 2-7 nicht zur Anwendung kommt. Der Antrag w�re nach dem Gesagten begr�ndet, soweit die Beschwerdef�hrerinnen eine arealnetzinterne Stromversorgung anstreben w�rden (vorne E. 4.4), was sie jedoch nicht geltend machen (vorne E. 4.5). Soweit sie Elektrizit�t beziehen wollen, die vom Verteilnetzbetreiber geliefert wird, w�re dies auf vertraglicher oder allenfalls kantonalrechtlicher oder reglementarischer Grundlage m�glich (vorne E. 4.2); soweit sie aber davon ausgehen, dass der Verteilnetzbetreiber aufgrund von Art. 6 StromVG verpflichtet sei, den von ihnen ben�tigten Strom zu BGE 141 II 141 S. 155liefern (vorne E. 4.5.1), berufen sie sich selber auf das StromVG, so dass es widerspr�chlich w�re, wenn sie gleichzeitig verlangen, pers�nlich dem Gesetz nicht zu unterstehen. Soweit sie f�r den Kauf des von Dritten gelieferten Stroms den Zugang zum Netz des Verteilnetzbetreibers verlangen, gilt dasselbe; auch einen solchen Anspruch k�nnen sie nur auf das StromVG st�tzen (vorne E. 4.5.2). In diesem Sinn erweist sich der Antrag als unbegr�ndet.
5.2 Rechtsbegehren 1.3 betr. Ziff. 5 der ElCom-Verf�gung
Die Ziff. 5 erweist sich mit der von der Vorinstanz angebrachten Pr�zisierung als richtig: Die Beschwerdegegnerin hat Anspruch auf das Netznutzungsentgelt f�r die Energie, die sie an das Areal liefert (Art. 14 StromVG). Ob sie dieses Entgelt von der Beschwerdef�hrerin 1 f�r das ganze Areal erh�lt (welche ihrerseits die Kosten auf die Beschwerdef�hrerinnen 2-7 �berw�lzt) oder direkt von den Beschwerdef�hrerinnen 2-7, ist im Lichte des StromVG unerheblich. Die Frage kann vertraglich geregelt werden (vorne E. 4.2). Einen gesetzlichen Anspruch gegen�ber der Beschwerdegegnerin auf Lieferung der Grundversorgungsenergie haben die Beschwerdef�hrerinnen nur jeweils f�r den von ihnen selber als Endverbraucherinnen ben�tigten Strom; hingegen ist die Beschwerdegegnerin nicht durch das StromVG verpflichtet, der Beschwerdef�hrerin 1 Energie zum Weiterverkauf an die Beschwerdef�hrerinnen 2-7 zu liefern (vorne E. 4.5.1). Soweit die Beschwerdef�hrerinnen 2-7 den gesetzlichen Anspruch auf Grundversorgungsenergie geltend machen, schulden sie der Beschwerdegegnerin direkt oder zumindest indirekt �ber die Beschwerdef�hrerin 1 auch das Netznutzungsentgelt. In diesem Fall muss der Ausspeisepunkt beim Endverbraucher liegen (Art. 14 Abs. 2 StromVG).
5.3 Rechtsbegehren 1.4 betr. Ziff. 7 der ElCom-Verf�gung
5.3.1 Wie vorne in E. 4.4 dargelegt, ist es mangels eines rechtlichen Liefermonopols der Beschwerdegegnerin nicht ausgeschlossen, dass der Arealnetzbetreiber auf dem freien Markt Energie kauft und diese den Mietern weiterverkauft. Soweit er daf�r den Netzzugang zum Verteilnetz der Beschwerdegegnerin (oder anderer Netzbetreiber) geltend macht, ist diese L�sung jedoch faktisch nur m�glich, wenn er daf�r einen vertraglichen oder gesetzlichen Anspruch auf Zugang zu diesen Netzen hat (vorne E. 4.5.2). Ein vertraglicher Anspruch steht hier nicht zur Diskussion und w�re nicht im vorliegenden Verfahren zu beurteilen. Hier zu pr�fen ist nur, ob ein solcher Anspruch gest�tzt auf das StromVG besteht. BGE 141 II 141 S. 156
5.3.2 Nach Art. 13 Abs. 1 StromVG m�ssen die Netzbetreiber "Dritten" den Netzzugang gew�hren. Als Ausnahme von diesem Grundsatz haben jedoch "feste Endverbraucher" keinen Anspruch auf Netzzugang nach Art. 13 Abs. 1 (Art. 6 Abs. 6 StromVG). Als feste Endverbraucher im Sinne von Art. 6 StromVG gelten die Haushalte und die anderen Endverbraucher mit einem Jahresverbrauch von weniger als 100 MWh pro Verbrauchsst�tte (Art. 6 Abs. 2 StromVG). Umstritten ist zwischen den Beteiligten, ob die Beschwerdef�hrerin 1 den Verbrauch im ganzen Areal b�ndeln darf mit der Konsequenz, dass f�r die Berechnung der Limite von 100 MWh/Jahr der Verbrauch der Beschwerdef�hrerinnen 2-7 zusammengez�hlt werden kann.
5.3.3 Soweit die Beschwerdef�hrerinnen die Anwendbarkeit von Art. 6 Abs. 6 StromVG mit dem Argument bestreiten wollen, dass das StromVG auf die Beschwerdef�hrerinnen 2-7 nicht anwendbar sei, ist dies nach dem vorne E. 5.1 Gesagten nicht zutreffend.
5.3.4 Endverbraucher sind (vorbeh�ltlich von hier nicht interessierenden Ausnahmen) legaldefiniert als Kunden, welche Elektrizit�t f�r den eigenen Verbrauch kaufen (Art. 4 Abs. 1 lit. b StromVG). Wer Strom zwecks Weiterverkaufs erwirbt, ist nicht Endverbraucher (vorne E. 4.5.1). Art. 11 Abs. 1 StromVV konkretisiert diese Bestimmung wie folgt:
"Massgebend f�r den Anspruch auf Netzzugang von Endverbrauchern ist der innerhalb der letzten 12 Monate vor der letzten Ablesung ausgewiesene Jahresverbrauch. Als Jahresverbrauch gilt die Summe der vom Endverbraucher pro Verbrauchsst�tte und Jahr bezogenen elektrischen Energie und der selbst erzeugten elektrischen Energie. Eine Verbrauchsst�tte ist eine Betriebsst�tte eines Endverbrauchers, die eine wirtschaftliche und �rtliche Einheit bildet und einen tats�chlichen eigenen Jahresverbrauch aufweist, unabh�ngig davon, ob sie �ber einen oder mehrere Ein- bzw. Ausspeisepunkte verf�gt."
Ungeachtet der Frage, welche Rechtsbeziehungen zwischen Verteilnetzbetreiber, Arealnetzbetreiber und den Mietern bestehen, fallen Letztere unter den Legalbegriff der Endverbraucher, soweit sie eine eigene Verbrauchsst�tte haben, d.h. eine Betriebsst�tte, die eine wirtschaftliche und �rtliche Einheit bildet. Der Verbrauch der einzelnen Endverbraucher kann deshalb nicht zusammengerechnet werden. Gem�ss Art. 11 Abs. 4 StromVV gilt dies auch innerhalb von Arealnetzen. Endverbraucher, die an Arealnetze angeschlossen sind, haben Anspruch auf Netzzugang, sofern "sie" einen entsprechenden BGE 141 II 141 S. 157Jahresverbrauch von mindestens 100 MWh aufweisen, wobei sich das "sie" nur auf die einzelnen Endverbraucher beziehen kann.
5.3.5 Dieser Sinn, der sich aus dem Wortlaut von Gesetz und Verordnung ergibt, wird durch die Entstehungsgeschichte best�tigt: Der Gesetzgeber entschied sich f�r eine zweistufige Markt�ffnung, wonach in einer ersten Phase der Anspruch auf Netzzugang nicht f�r feste Endverbraucher gelten soll (Art. 6 und 7 i.V.m. Art. 34 Abs. 3 StromVG). Nachdem die festen Endverbraucher definiert worden waren als "Verbraucher mit einem Jahresverbrauch von weniger als 100 MWh pro Verbrauchsst�tte" (AB 2005 N 1061; 2006 S 839-842), beschloss der Nationalrat zun�chst eine Gegenausnahme f�r "kommerzielle Endverbraucher mit einem gemeinsamen Jahresverbrauch von mindestens 100 MWh, die sich zum Zwecke der Elektrizit�tsbeschaffung zusammenschliessen", um so mehreren Kleinunternehmen eine B�ndelung zu erm�glichen (AB 2006 N 1754-1759). Der St�nderat strich diese M�glichkeit in erster Linie aus referendumspolitischen Gr�nden (AB 2007 S 43 f.). Zun�chst hielten Nationalrat (AB 2007 N 166-169) und St�nderat (AB 2007 S 210 f.) an ihren Fassungen fest, was als materiell gr�sste Differenz verblieb und von der Einigungskonferenz im Sinne des St�nderates gel�st wurde; dem schloss sich auch der Nationalrat an (AB 2007 N 461-463). Aus dieser Entstehungsgeschichte erhellt, dass der Gesetzgeber bewusst und gewollt die M�glichkeit ausgeschlossen hat, bei der sich mehrere kleinere Verbraucher zur Berechnung der 100-MWh-Limite zusammenschliessen k�nnen. Diese Regelung ist f�r das Bundesgericht massgebend (Art. 190 BV), auch wenn sie im Lichte des Gleichbehandlungsgebots fragw�rdig sein mag.
5.3.6 Die Bundesversammlung hat die Frage der Arealnetze in diesem Zusammenhang nicht ausdr�cklich thematisiert. Es gibt aber auch keinen Hinweis darauf, dass die Regelung f�r Endverbraucher in Arealnetzen nicht zur Anwendung gelangen soll. Der blosse Umstand, dass das Arealnetz als solches nicht als Elektrizit�tsnetz gilt, gen�gt nicht f�r eine Ausnahme, da der beanspruchte Netzzugang nicht an die Definition des Elektrizit�tsnetzes (Art. 4 Abs. 1 lit. a StromVG) ankn�pft, sondern an diejenige des Endverbauchers (Art. 4 Abs. 1 lit. b StromVG) sowie an die Art. 6 und 13 StromVG, die insoweit auch f�r Endverbraucher innerhalb von Arealnetzen gelten (vorne E. 5.1). BGE 141 II 141 S. 158
5.3.7 Die Vorinstanz hat festgestellt (E. 10.4.4), dass die Beschwerdef�hrerinnen 2-7 als eigenst�ndige juristische Personen je f�r sich eine wirtschaftliche und �rtliche Einheit bilden. Diese Sachverhaltsfeststellung ist f�r das Bundesgericht verbindlich (nicht publ. E. 2.2). Auf dieser Grundlage sind die Beschwerdef�hrerinnen 2-7 je einzeln als Endverbraucher zu betrachten. Soweit die Beschwerdef�hrerin 1 den Strom kauft und ihn den Beschwerdef�hrerinnen 2-7 weiterverkauft, mag das zwar unter Umst�nden zul�ssig sein (vorne E. 4.5.1), �ndert aber nichts daran, dass im Hinblick auf den gesetzlichen Netzzugang (Art. 13 StromVG), worum es hier einzig geht (vorne E. 5.3.1), der Verbrauch nicht geb�ndelt werden kann.
5.3.8 Die Beschwerdef�hrerinnen weisen darauf hin, dass es f�r Kleinstverbraucher in einem Areal (z.B. Automaten, Fotokioske usw.) v�llig unpraktikabel und unverh�ltnism�ssig w�re, wenn jeder Einzelne als Endverbraucher betrachtet werden m�sste mit den entsprechend erforderlichen Messeinrichtungen. Die Eigenschaft als Endverbraucher stellt allerdings auf die Qualifikation als Betriebsst�tte ab (vorne E. 5.3.4) und trifft auf die genannten Kleinstverbraucher m�glicherweise nicht zu. Weitere Ausf�hrungen dazu sind nicht erforderlich, da die Beschwerdef�hrerinnen 2-7 offensichtlich keine derartige Kleinstverbraucher sind.
5.4 Rechtsbegehren 1.5 betr. Ziff. 8 der ElCom-Verf�gung
5.4.1 Die ElCom hat erwogen, da die festen Endverbraucher innerhalb des Areals nicht von der Beschwerdef�hrerin 1, sondern nur von der Beschwerdegegnerin beliefert werden d�rften, m�sse diese bis zum Ausspeisepunkt der einzelnen Endverbraucher liefern. Ansonsten w�rde die Beschwerdef�hrerin 1 zur Lieferantin. Die Beschwerdef�hrerin 1 habe die Durchleitung von Grundversorgungsenergie durch ihre Leitungen gest�tzt auf ihre mietrechtlichen Verpflichtungen zu dulden (Rz. 93 und 94 der Verf�gung der ElCom). Auch die Vorinstanz kam zum Schluss, dass die Beschwerdegegnerin gest�tzt auf ihren Grundversorgungsauftrag bis zum Ausspeisepunkt beim jeweiligen Mietobjekt liefern und daf�r die Leitungen des Einkaufszentrums in Anspruch nehmen m�sse. Die Beschwerdef�hrerin 1 habe dies aufgrund ihres mietrechtlichen Verh�ltnisses zu dulden; weil sie dieses freiwillig eingegangen sei, liege darin auch kein Verstoss gegen die Eigentumsgarantie und es bed�rfe keiner gesetzlichen Grundlage (E. 11.4). BGE 141 II 141 S. 159
5.4.2 Die Beschwerdef�hrerinnen bringen vor, das Netzanschlussverh�ltnis bestehe zwischen den Endverbrauchern im Arealnetz und dem Arealnetzbetreiber und nicht zwischen den Endverbrauchern und dem Verteilnetzbetreiber. Die Endverbraucher seien nicht verpflichtet, sich an das Verteilnetz anzuschliessen, da es keine gesetzliche Grundlage f�r einen solchen Vertragszwang gebe und der Verteilnetzbetreiber �ber kein Monopol verf�ge. Zudem h�tte ein solcher Anschlusszwang einen unverh�ltnism�ssigen Ausbau der bestehenden Messanlagen zur Folge. Sodann k�nne die ElCom die Beschwerdef�hrerin 1 aus Mietrecht zu nichts verpflichten, da dieses ausserhalb ihres Zust�ndigkeitsbereichs liege.
5.4.3 Beim ersten Teil des Rechtsbegehrens ist streitig, ob die Beschwerdegegnerin den Strom bis zum Anschlusspunkt des Arealnetzes liefert oder bis zum Ausspeisepunkt der Beschwerdef�hrerinnen 2-7. Wie bereits erw�hnt (vorne E. 4.4), hat der Verteilnetzbetreiber kein rechtliches Liefermonopol und f�r die Endverbraucher innerhalb des Arealnetzes besteht kein Anschlusszwang. Dies anerkennt auch die Beschwerdegegnerin. Auf vertraglicher oder allenfalls kantonal- bzw. kommunalrechtlicher Grundlage sind beide L�sungen m�glich, d.h. sowohl die Lieferung des Stroms vom Verteilnetzbetreiber an den Arealnetzbetreiber und die Weiterlieferung von diesem an die Endverbraucher als auch die direkte Lieferung vom Verteilnetzbetreiber an die Endverbraucher (vorne E. 4.2). Einen Anspruch aus dem StromVG auf Grundversorgungsenergie haben die Beschwerdef�hrerinnen 2-7 indessen nur gegen�ber der Beschwerdegegnerin; die Beschwerdef�hrerin 1 verf�gt ihrerseits �ber keinen gesetzlichen Anspruch, um von der Beschwerdegegnerin mit Strom beliefert zu werden, damit sie diesen an die Beschwerdef�hrerinnen 2-7 weiter verkaufen kann (vorne E. 4.5.1). Soweit die Beschwerdef�hrerinnen Grundversorgungsenergie beziehen wollen, ist dies daher nur m�glich, wenn die Beschwerdegegnerin ihnen den notwendigen Strom liefert. Vorbehalten bleiben andere Rechtsgrundlagen, die nicht durch die ElCom zu beurteilen sind (nicht publ. E. 1.5.2.6). In diesem Sinne ist das Begehren unbegr�ndet.
5.4.4 Soweit die Vorinstanzen eine Durchleitungspflicht gest�tzt auf Mietrecht begr�ndet haben, ist den Beschwerdef�hrerinnen zuzustimmen, dass die ElCom daf�r nicht zust�ndig ist. Ebenso wenig ist aber das Bundesgericht im vorliegenden Verfahren zust�ndig zur Feststellung, dass eine mietrechtliche Durchleitungspflicht nicht
BGE 141 II 141 S. 160besteht. Zudem bestreiten die Beschwerdef�hrerinnen gar nicht, dass innerhalb des Areals Leitungen bestehen und der Strom auf diesen Leitungen zu den einzelnen Mietern gelangt. Die Frage, wie vorzugehen w�re, wenn die Endverbraucher im Arealnetz Grundversorgungsenergie vom Verteilnetzbetreiber beziehen m�chten, ihnen der Arealnetzbetreiber aber kein Durchleitungsrecht gew�hren will, ist daher hypothetisch und kann zur Zeit offenbleiben. In diesem Sinne ist das Begehren unbegr�ndet.
5.4.5 In Bezug auf die erforderlichen Messvorrichtungen haben die Vorinstanzen nichts entschieden, sodass diese Frage nicht zum Streitgegenstand geh�rt. Anzumerken bleibt, dass nach Art. 8 Abs. 1 StromVV die Netzbetreiber (womit im hier interessierenden Zusammenhang der Verteilnetzbetreiber gemeint ist) f�r das Messwesen und die Informationsprozesse verantwortlich sind. Mit Zustimmung des Netzbetreibers d�rfen diese Dienstleistungen auch Dritte erbringen (Art. 8 Abs. 2 Satz 2 StromVV). Somit besteht Raum f�r situationsangepasste Regelungen (vgl. auch AN-CH, Ausgabe 2014, a.a.O., Ziff. 8).
5.5 Insgesamt sind die Rechtsbegehren 1.1-1.5 mit den voranstehenden Pr�zisierungen unbegr�ndet, sodass insoweit die Beschwerde im Sinne der Erw�gungen abzuweisen ist.
7. Die unterliegenden Beschwerdef�hrerinnen tragen die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens (Art. 66 Abs. 1 BGG). Die Beschwerdegegnerin beantragt eine Parteientsch�digung; Bund, Kantonen und Gemeinden sowie mit �ffentlich-rechtlichen Aufgaben betrauten Organisationen wird in der Regel keine Parteientsch�digung zugesprochen, wenn sie in ihrem amtliche Wirkungskreis obsiegen (Art. 68 Abs. 3 BGG). Die Beschwerdegegnerin ist eine privatrechtliche Aktiengesellschaft mit dem Zweck, gewerbsm�ssig Energie abzugeben. Als Netzbetreiberin im Sinne von Art. 5 StromVG hat sie zwar auch �ffentliche Aufgaben. Das Bundesgericht hat dennoch lokalen Elektrizit�tsversorgern verschiedentlich eine Parteientsch�digung zugesprochen (Urteile 2C_518/2012 vom 23. November 2012 E. 3, nicht publ. in: BGE 138 I 468; 4A_378/2011 vom 10. Oktober 2011 E. 2, nicht publ. in: BGE 137 III 522; 5A_601/2011 vom 2. April 2012 E. 4.2; 2C_815/2012 vom 24. Juni 2013 E. 5). Dasselbe muss auch f�r die Beschwerdegegnerin gelten.
137 I 120 suite... ,
Art. 5 StromVG,
Art. 14 Abs. 2 StromVG suite... ,
Art. 6 Abs. 6 StromVG,
Art. 4 Abs. 1 lit. b StromVG,
art. 6 al. 1 LApEl,
art. 11 al. 1 et 4 OApEl,
Art. 4 Abs. 1 lit. h StromVG,
Art. 4 Abs. 1 lit. i StromVG,
Art. 2 Abs. 1 StromVG,
Art. 3 StromVG,
Art. 6 Abs. 2 StromVG,
Art. 11 Abs. 1 StromVV,
Art. 11 Abs. 4 StromVV,
Art. 34 Abs. 3 StromVG,
Art. 4 Abs. 1 lit. a StromVG,
Art. 8 Abs. 1 StromVV,
Art. 8 Abs. 2 Satz 2 StromVV,

References: Art. 4
 art. 5
 art. 11
 art. 68
 BGE 
 Art. 5
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 2
 Art. 5
 Art. 6
 BGE 
e contrario
in casu
in casu
 BGE 
in casu
 BGE 
 Art. 3
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 11
 Art. 14
 Art. 6
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 13
 BGE 
 BGE 
 Art. 6
 BGE 
 BGE 
 Art. 13
 Art. 13
 Art. 6
 Art. 6
 Art. 11
 Art. 11
 BGE 
 Art. 34
 Art. 6
 BGE 
 BGE 

BGE 
 Art. 8
 Art. 5
 BGE 
 BGE 

Art. 5

Art. 14

Art. 6

Art. 4

art. 6

art. 11

Art. 4

Art. 4

Art. 2

Art. 3

Art. 6

Art. 11

Art. 11

Art. 34

Art. 4

Art. 8

Art. 8