Source: https://de.scribd.com/document/13244043/HNA-Serie-Wir-in-der-Feuerwehr
Timestamp: 2020-08-14 02:50:59+00:00

Document:
Sie sind engagiert, ob im Einsatz oder im Ortsleben: unsere Feuerwehrleute. Grund für die HNA, Wehren aus unserem Landkreis in einer Serie vorzustellen. In loser Folge beleuchten wir dabei jeweils einen besonderen Aspekt: Technik, Ausbildung oder, wie heute, den Wehrnachwuchs am Beispiel der Netzer Jugendwehr.
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480 Ansichten9 Seiten
Der demografische Wandel in Waldeck-Frankenberg
Das Ende der Weimarer Republik - der Marsch in die Diktatur
HNA-Jahresrückblick: Witzenhäuser Allgemeine
Fast überall Karneval
Jugendredak-
Der Karne al steht kur be or und das merkt man auch am Wochenende.
Am Freitag tritt im Outback in Bad Arolsen Thomas Godoj ab
2 Uhr auf. Einlass ist ab
19 Uhr. Mit dabei sind als Spe- cial Guests Lu uslärm. In der Geismarer Disko Uto- pia steigt ab 21 Uhr eine Mara- cuja Part . In Mandern bei Bad Wildun- gen könnt ihr ab 2 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus so närrisch sein, ie ihr ollt – dort ird Lad karne al gefei- ert.
Samstag, 14. Februar Samstag holt der Karne al den gan en Landkreis ein – und es ist auch noch Valentinstag. In Hesperinghausen (Die- melstadt) könnt Ihr in der Schüt enhalle ab 2 Uhr bei der Karne alssit ung mitfei- ern. In Goddelsheims Mehr- eckhalle heißt es Punkt 2 .11 Uhr Helau und Alaaf bei der Karne alsfete. Und in Meineringhausen la- den euch die Kirmesburschen und -mädchen schon ab 19.31 Uhr ur Karne alsfeier ein. Wer keine Lust auf Karne al hat, kann in der Disko Se en in Frankenberg bei der Ameri- can Part mitfeiern. Los geht’s dort um 22 Uhr.
Habt Ihr Ausgehtipps für Ju- gendliche? Mailt sie uns: kor- bach@hna.de oder franken- berg@hna.de
LICHTENFELS. Die Stadt eich- net erdiente Athleten in ih- rer jährlichen Sportlerehrung mit den Lichtenfelser Sport- plaketten oder Anerken- nungsurkunden aus. In der Sportlerehrung 2 9 sollen die Erfolge des ergangenen Sportjahres ge ürdigt er- den. Die Stadt er altung ruft alle Lichtenfelser Vereine auf, für diese Ehrung Sportler und ihre Leistungen u melden. Die u ehrenden Sportler müssen bis Ende Februar beim Magistrat der Stadt Lichten- fels, Aar eg 1 , 351 4 Lich- tenfels, Fa 5636/97972 , oder per E-Mail: ursula.rad- ke@stadt-lichtenfels.de gemel- det erden. (red)
Anlass dieser Fahrt vom 8. bis 10. Mai ist die Ausstellung van Goghs im Kunstmuseum Basel. Weltweit zum ersten Mal zeigt das Kunstmuseum Basel einen Überblick über van Goghs Land- schaftsmalerei. Mit 70 Meister- werken aus wichtigen Museen und Privatsammlungen aus Eu- ropa, den USA und Asien wird der Kosmos seiner bahnbre- chenden Kunst sichtbar.“ Lei- tung: Ursula Schulze-Stampe. Infos: 05631/97730.
Schüler wurden zu Wehrleuten
Die Jugendfeuerwehr Sachsenhausen ist die älteste im Landkreis - Sie wurde vor 50 Jahren gegründet
SACHSENHAUSEN. 2 9 hat die Jugendfeuer ehr Sachsen- hausen um Festjahr erklärt und ird das 5 -jährige Beste- hen mit ielen öffentlichen und internen Veranstaltungen feiern. Sie ist die älteste Ju- gendfeuer ehr im Landkreis
Waldeck-Frankenberg. An die Gründung am 1. Mai 1959 er- innert sich Gründungsmit- glied Er in Schrul: Wegen Plat mangels an der Volks- schule urde 1958 eine Klasse in den Schulungsraum der
Frei illigen Feuer ehr aus- quartiert. Die Gerätschaften ie Helme, die alte Tragkraft- sprit e und Ähnliches stießen bei den Jungen auf so großes Interesse, dass sie beim Orts- brandmeister Friedrich Behle orsprachen. Zudem hatten sie on der Schüler ehr der Alten Landesschule in Kor- bach gelesen. Laut Gründungs- protokoll ant ortete Behle:
„Jungs, enn ihr meint, dann ollen ir die Sache mal in Angriff nehmen.“ Mit alten Schläuchen und Strahlrohren
um Üben ausgestattet, übten die Jungen on da ab „fast je- den Tag“. Erst nach und nach gründe- ten sich auch in den Nachbar- gemeinden Jugendfeuer eh- ren. 1977 um Wettbe erb um den Wander impel traten bereits fünf Gruppen an. Bei der ersten Stadt-
meisterschaft im Jahr 1978 urde die Jugendfeuer- ehr Stadtmeis- ter. Das erste Kreis eltlager in Sachsenhausen fand 1979 statt. Von Anfang an stand nicht nur feuer ehrtechni- sche Ausbildung, sondern auch Spiel und Spaß auf dem Jahres- programm. Thea- terfahrten nach Kassel, Filmbesu- che, freundschaft-
Erste Hilfe-Kurs: Er fand 1967 im Albert- Schweizer-Lager statt. Mit dabei waren von links Günther Eigenbrod, Friedhelm Isen- berg, Heinz Wittwer und Bruno Schrul.
Repro: ztb
24 Mitglieder: Die Jugendfeuerwehr Sachsenhausen/Ober-Werbe mit ihren Jugendwarten (von links) Thomas Schmitt (Sachsenhausen), Michael Emde (Ober-Werbe), Carsten Seipel (Sachsenhau- sen), Kai Lippmann (Sachsenhausen) und Lena Langendorf (Ober-Werbe). Foto: Teuber-Blechschmidt
licher Austausch mit der Ju- gendfeuer ehr Gummers- bach, u der eine langjährige Partnerschaft bestand, Nacht- anderungen, Fahrten und iele Unternehmungen mach- ten die Zugehörigkeit stets aufs Neue attrakti .
Erstmals 1978 und seitdem alle ei Jahre fahren Mitglie- der der Jugendfeuer ehr ge- meinsam mit Mitarbeitern der Korbacher Werkstätten der Le- benshilfe auf Initiati e des ehemaligen Jugend artes Jür- gen Theis ur integrati en
Frei eit nach Südtirol. Seit 1983 sind auch Mädchen bei der Jugendfeuer ehr. Carsten Seipel und sein Stell ertreter Kai Lippmann begrüßen das. Das lockere auf, der Umgangs- ton sei besser als in einer „rei- nen Männer elt“. Wert legen die Ausbilder aber darauf, dass ährend der Ausbildung alle alles gesehen und möglichst auch gemacht haben, enn auch die Mäd- chen oft nicht so an der Gerä- tekunde interessiert seien. Wünschen ürden sich die Ju- gend arte mehr Frauen in die Einsat abteilung.
Der eit sind sechs Jungen und ölf Mädchen akti , be- richtet Jugend art Carsten Seipel, der dieses Amt seit 13 Jahren inne hat. „Unterstüt t erden ir noch on den ier Mädchen und ei Jungen der Jugendfeuer ehr Ober-Wer- be, so dass ir, die Jugendfeu- er ehr Sachsenhausen/Ober- Werbe, einen Gesamtmitglie- derstand on 24 Mitgliedern haben.“ Kontakt: Jugend art Cars- ten Seipel, Bergstraße 15a, Sachsenhausen, 5634/ 61 79, 151/ 58 13 9 64, E-Mail:
SC.Seipel@t-online.de
Kameradschaft und Kontakte
HNA-Interview: Manfred Hankel über Mitgliedschaft in der Feuerwehr
I m HNA-Gespräch irbt
Manfred Hankel, Vorsit-
ender des Kreisfeuer-
ehr erbands, für eine Mit- gliedschaft bei den Brand- schüt ern.
Herr Hankel, warum sollte jemand zur Feuerwehr gehen? MANFRED HANKEL: Einerseits hilft es natürlich den Wehren – gerade in heutiger Zeit er- den iele frei illige Helfer be- nötigt. Zudem ird den Feuer- ehrangehörigen ja auch et- as geboten. In der Feuer- ehr findet man Kamerad- schaft und kann als Zuge oge- ner Kontakte im Ort knüpfen. Somit erfüllt die Feuer ehr, gerade mit ihren Vereinen, auch eine so iale Funktion.
Und wie sind Sie selbst zur Feuerwehr gekommen? HANKEL: Unsere Familie hat direkt am Feuer ehrgeräte- haus ge ohnt, mein Vater ar bei der Feuer ehr. Ich habe mich schon seit der Ju- gend dafür interessiert, or al- lem für die Technik. Über die Stationen Grundausbildung, Jugend art, Wehrführer und Gemeindebrandinspektor bin ich Vorsit ender des Kreisfeu- er ehr erbands ge orden – und die Fas ination für die Feuer ehrtechnik hat mich nie losgelassen.
Einsätze gehören für einen aktiven Feuerwehrmann dazu. Gibt es welche, die Ihnen be- sonders in Erinnerung sind? HANKEL: Vor allem Verkehrs- unfälle. Wenn Menschen da- bei u Tode kommen, ist das immer eine sch ierige Situati- on. Umgekehrt ist es aber auch ein gutes Gefühl, enn
man im Ernstfall Leben retten kann. Dafür ist eine gute Aus- bildung entscheidend, damit man richtig reagiert.
Ist es heute schwieriger, Menschen für die Feuerwehr zu gewinnen? HANKEL: Da gibt es sicher Probleme. Heute sind iele Menschen stärker im Job en-
gagiert, iele arbeiten nicht mehr im Wohnort. Früher ar es möglich, mal spontan je- manden um Lehrgang u schicken. Das
geht heute mitunter nicht so einfach. Und sicher ist einigen auch gar nicht so be- usst, dass es im Landkreis
keine Berufs- ehr gibt, die im Notfall aus- rückt. Alles läuft auf frei illi- ger Basis – und dafür brau- chen ir eben Frei illige.
Wie wollen Sie Mitglieder gewinnen? HANKEL: Da ist die Jugendar- beit entscheidend. Idealer ei- se beginnt eine Laufbahn mit sechs Jahren in der Bambini- Wehr. So kann sich über Jahre ein Zugehörigkeitsgefühl ur Wehr ent ickeln. Und ir ollen eine Anerkennungs- kultur aufbauen, den Frei illi- gen soll stärker ermittelt erden: Ihr erdet gebraucht, und es ist gut, dass ihr mit- macht. Gerade in Zeiten, o die Einsät e bei Naturereignis- sen ahlreicher erden.
Würden Sie gern mehr Frau- en in der Feuerwehr sehen? HANKEL: Natürlich, das ür- de ich begrüßen. Es gibt ar schon eine gan e Menge Frau-
en in der Feuer ehr, aber es könnten ruhig noch mehr erden. Die Frauen haben oft be iesen, dass sie ihre Prüfun- gen genauso engagiert absol- ieren ie die Männer. Haben Sie eine Wunschvor- stellung für die Aufstellung der Feuerwehr im Landkreis? HANKEL: Das Ideal ist es, in jedem Ortsteil eine eigene Feuer ehr u haben. Z ar gibt es Situationen – gerade tagsüber, enn Mitglieder au- ßerhalb arbeiten –, in denen Nachbar ehren im Notfall die Einhaltung der Alarmpläne ge ährleisten. Aber der Feuer- ehrmann aus dem eigenen Ort kennt die Menschen dort ja immer noch am besten. Der eiß genau, enn es in einem Haus brennt: Da ohnt eine bestimmte An ahl on Perso- nen – und die könnten jet t noch dort drin sein.
Mehr als 4500 Einsatzkräfte
Zahlen zum Kreisfeuer- wehrverband:
• 4559 aktive Einsatzkräf- te, davon 394 Frauen.
• 241 Einsatzkräfte in
Werk- und Betriebsfeuer- wehren.
• 1956 Mitglieder, davon
680 Mädchen, in den 140 Jugendfeuerwehren (10 -
• 250 Mitglieder bei Kin- derfeuerwehren (6 - 10 Jahre).
• 298 Feuerwehrmusiker.
• 2164 Mitglieder in den
Alters- und Ehrenabteilun- gen.
• 12 548 Mitglieder in den Feuerwehrvereinen.
Aufgaben des Kreisfeuerwehrverbands
K reisfeuer ehr erband:
Diesen Begriff hört man
immer ieder. Doch
ie set t er sich genau usam- men, und elche Aufgaben nimmt er ahr? Die HNA gibt darüber eine Überblick:
AUFGABEN: Der Kreisfeuer- ehr erband bildet den Zu- sammenschluss der Wehren im Kreisgebiet, um deren Ar- beit und Ausbildung, eine ein- heitliche Ausrichtung auf die
geset lich geforderten Grund- lagen, u sichern. Zudem er- tritt er die Belange der Mit- glied ehren, um den Brand- schut , die Allgemeine Hilfe und den Katastrophenschut u fördern. Da u hat er Fach- gruppen und Ausschüsse ge- bildet. Einige Aufgaben sind:
• Wahrnehmung der ge-
meinsamen Interessen der
Mitgliedsfeuer ehren. (Frei- illige Feuer ehren, Werk- und Betriebsfeuer ehren)
• Förderung und Betreuung
der Kinder- und Jugend ehr. (Für den Bereich der Jugend- ehr hat sich die Kreisjugend-
feuer ehr ent ickelt, um der Interessen ertretung der 14 Jugendfeuer ehren im Kreis-
gebiet gerecht u erden).
der Feuer ehrmusik.
• Gleichberechtigung on
Frauen und Männern in den
Feuer ehren. • Brandschut er iehung
und Brandschut aufklärung.
• Kameradschaftspflege und So ialbetreuung.
• Zusammenarbeit mit an-
deren Kreis erbänden und ins-
besondere Be irks- und Lan- des erbänden. VORSTAND:
• Vorsit ender: Manfred Hank el (Edertal-Hemfurth).
• Stell . Vorsit ende; Jürgen
Querl (Willingen); Klaus-Die-
ter Arnold (Battenberg-Laisa).
• Geschäftsführer: Erich Fi-
scher (Diemelsee-Benkhausen)
• Rechnungsführer: Hans
Hiemer (Diemelsee-Adorf).
• Presse art: Hans-Jürgen
Reis (Bad Wildungen-Hunds-
• Kreisbrandinspektor: Ger-
hard Biederbick (Willingen- Usseln). • Kreisjugendfeuer ehr-
art: Markus Potthof (Willin- gen-Bömighausen).
• Kreisstabführer: Christian Engelbracht (Bad Arolsen).
• Frauensprecherin: Nadia
Reis (Bad Wildungen-Hunds- dorf).
• So ial art Alfred Trachte (Volkmarsen).
KREISFEUERWEHRAUS-
Hier erden fachbe ogene Themen ie Technik, Ausbil- dung, Schulung und Organisa-
tion beraten und beschlossen. Zu ihm gehören: Vorstand des Kreisfeuer ehr erbandes, Kreisbrandmeister, Stadt- und Gemeindebrandinspektoren (aller 22 Städte und Gemein- den), ein Vertreter der Werk- feuer ehren.
Kontakt: Ver altung Kreis- feuer ehr erband, 5631/
954-147, .feuer ehr- al- deck-frankenberg.de
Sie sind engagiert, ob im Einsatz oder im Ortsleben: unsere Feu-
erwehrleute. Grund genug für die HNA, Wehren aus unserem Landkreis in einer Serie vorzu- stellen. In loser Folge werden wir dabei jeweils einen besonderen Aspekt beleuchten: Technik, Ausbildung oder, wie heute, die
Zentrale für 19 Feuerwehren
Der Eigenbetrieb Feuerwehr der Stadt Korbach wartet Geräte auch für andere Städte
KORBACH. In der Kreisstadt Korbach befindet sich nicht nur einer der größten und mo- dernsten Feuer ehrstüt - punkte Nordhessens. Einma- lig in Hessen ist das feuer- ehrtechnische Zentrum, eil es als Eigenbetrieb Städti- sche Betriebe Korbach – Tech- nische Dienste und Feuer ehr im Jahre 2 4 eröffnet urde. In einem Wettbe erb für Musterbeispiele interkommu- naler Zusammenarbeit hat dieser Betrieb ein Preisgeld in Höhe on 75 Euro om Land Hessen erhalten.
Sie sind engagiert, ob im Einsatz oder im Ortsleben: unsere Feu- erwehrleute. Grund für die HNA, Wehren aus unserem Landkreis in einer Serie vorzustellen. In lo- ser Folge beleuchten wir dabei jeweils einen besonderen Aspekt: Technik, Ausbildung oder, wie heute, den Korbacher Eigenbetrieb Feuerwehr.
In dem Städtischen Betrieb laufen iele Fäden usammen, enn es um Pflege und War- tung geht, berichtet Betriebs- leiter und Stadtbrandinspek- tor Friedhelm Schmidt. Ein Team aus drei Mitarbeitern be- dient die Einrichtungen ur Pflege und Wartung on Feu- erschut kleidung und feuer- ehrtechnischem Gerät.
19 Städte nutzen Anlage
Diesen Ser ice nut en mitt- ler eile 19 Städte und Ge- meinden im Landkreis Wal- deck-Frankenberg und dem benachbarten Westfalen. Die Gerätschaften seien sehr teu- er, und so könnten sie effi- ient eingeset t erden. Die bislang drei hauptamtlichen Geräte arte arten die Atem- schut geräte, reinigen und prüfen die Chemikalien- schut an üge, reinigen und imprägnieren die Feuer- schut kleidung. Sie aschen und flicken Schläuche, repa- rieren Feuerlöschkreiselpum- pen und andere Geräte und arten die Einsat fahr euge. Dafür bilden sich die Geräte- arte regelmäßig eiter.
Das Team: Der Eigenbetrieb übernimmt Wartung und Pflege von feuerwehrtechni- schem Gerät. Von links Betriebsleiter Fried- helm Schmidt sowie die Gerätewarte Detlef Lehmann und Erich Heine. Auf dem Foto fehlt Arno Zenke.
„Läuft super“
„Der Laden läuft super“, sagt Schmidt „die Zahl der Arbeiten hat sich beinahe er- ierfacht“. Auch der Landkreis selbst nimmt die Dienste hier in Anspruch, ie auch das Techni- sche Hilfs erk, die Werksfeuer- ehren on Conti und Viessmann so ie die Feuer- ehr Medebach. Sein Team sei
Schwerer Einsatz: Die Atemschutzgeräteträgerinnen Bettina Block (oben) und Alexandra Peyker trai- nieren hier in Korbach wie viele andere regelmäßig in voller Montur. Ihre Ausrüstung wiegt insge- samt 25 Kilogramm, mit der sie die 65 Meter lange, bei Übungen verqualmte Atemschutzstrecke überwinden. Sie müssen enge Käfige auf mehreren Etagen mit den Atemmasken vor dem Gesicht und den Sauerstoffflaschen auf dem Rücken durchkriechen. Eine Endlosleiter und ein Laufband ge- hören unter anderem ebenfalls zur Trainingsstrecke. Foto: Teuber-Blechschmidt
hoch moti iert, sagt Fried- helm Schmidt nicht ohne Stol . „Sonst könnten ir das alles nicht leisten.“ Es müssen ja stets Ersat ge- rätschaften für e entuelle Ein- sät e ausgeliehen erden, so- lange die Ausrüstung ge artet ird. „Notfalls beginnt bei uns die Arbeit um 6 Uhr“. Eine straffe Organisation, die Mini-
mierung on Folgekosten, das Nut en sämtlicher S nergien ie et a die Unterbringung der Bauhof er altung unter dem selben Dach, tragen da u bei, dass am Ende eines Jahres stets sch ar e Zahlen ge- schrieben urden. Und auf noch et as können die Mitarbeiter des Korbacher Eigenbetriebes stol sein:
45 Stunden öchentliche Öff- nungs eiten und usät lich nach Vereinbarung.
Mehr auf www.hna.de
Ein Video vom Atemschutzlehr- gang in der Korbacher Übungs- anlage finden Sie unter www.hna.de/go/video
Harte Übung unter Atemschutz
Bis u 12 Männer und Frauen aus den erschiedenen Weh- ren Waldeck-Frankenbergs treffen sich regelmäßig sams- tags am Stüt punkt, um die ein ige Atemschut strecke im Landkreis u durchlaufen. Auch ihre Ausrüstungsgegen- stände müssen kur fristig ie- der einsat bereit gemacht erden. Damit stets Reser en orhanden sind, habe man on der 75 Euro-Prämie Atemschut geräte gekauft, die im Bedarfsfall kostenlos an die Wehren erliehen erden, enn deren Geräte ge artet erden. Im diesem Jahr erde eine eitere Halbtagskraft einge- stellt, berichtet Schmidt. Zu- sät lich u den Wartungsar- beiten erden Brandschut er- iehung und die Schulung on Firmenmitarbeitern in Sachen Brand erhütung und Brand- schut angeboten. Schmidt:
„Mittler eile sind ir auch Ansprechpartner, enn es um die Beschaffung neuer Ein- sat fahr euge für andere Großgemeinden geht.“ Die Stadt Korbach mit ihren 14 Ortsteilen erfügt über 43 Einsat fahr euge - und da- mit über das entsprechende Fach issen, on dem andere profitieren können. ( tb)
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10. KW vom 06.03.- 07.03.09 - Ro - Druckfehler vorbehalten. Serviervorschläge.
NETZE. In der Net er Einsat - abteilung sind 34 Feuer ehr- leute akti , darunter drei Frau- en. Auch in der Einsat abtei- lung haben die Brandschüt er keine Nach uchssorgen. „Wir erteilen die Aufgaben auf mehrere Schultern, so dass al- len die Arbeit Spaß macht und ich nicht den Alleinunterhal- ter spielen muss“, sagt Wehr- führer Ralf Seibel. Das stärke die Verbindung ischen Ein- ohnern und Wehr usät - lich. Quereinsteiger sind bei der Wehr illkommen und auf Zuge ogene gehen die Net- er offen u. Eigeninitiati e ird in Net- e groß geschrieben. Den 25 Jahre alten VW-Bus hat die Wehr aus Eigenmitteln und Spenden finan iert. Das an i- sierte neue Fahr eug soll ie- der in Eigenregie gestemmt erden. Zusammengehörig- keitsgefühl entsteht in Net e nicht nur durch die Übungen und Lehrgänge auf Kreis- so- ie Landesebene, sondern auch durch gemeinsame Frei- eitkleidung. ( g )
Ralf Seibel,
Verein: Feuerwehr Netze Telefon: 05634/6449
Das, wovon andere träumen
In Sachen Nachwuchsarbeit ist die Jugendfeuerwehr Netze so erfolgreich wie kaum eine andere im Kreis
NETZE. Die Frei illige Feuer- ehr in Net e hat das, o on iele andere Vereine und Wehren träumen: genügend Nach uchs. Allein in der Ju- gendfeuer ehr kamen in den ergangenen ei Jahren acht Kinder hin u. Jugend art Jörg Hardes sieht in dem Zu achs on ölf auf mittler eile 2 Kin- der und Jugendliche eine Be- stätigung der Jugendarbeit. „Wahrscheinlich liegt es an dem breiten Angebot, das om Zeltlager über die 24-Stunden- Übung bis hin um alternati-
Wir in der Feuerwehr
Sie sind engagiert, ob im Einsatz oder im Ortsleben: unsere Feu- erwehrleute. Grund für die HNA, Wehren aus unserem Landkreis in einer Serie vorzustellen. In lo- ser Folge beleuchten wir dabei jeweils einen besonderen Aspekt: Technik, Ausbildung oder, wie heute, den Wehrnach- wuchs am Beispiel der Netzer Ju- gendwehr. Alle Folgen im Inter- net unter www.hna.de
en Ferienprogramm reicht“, sagt Hardes. Alle diese Akti i- täten sind abgestimmt auf die Ferien eiten. „Viele der Kin- der und Jugendlichen fragen nach den Terminen und die El- tern berücksichtigen sie bei der Urlaubsplanung.“ Das al- ternati e Ferienprogramm rei- che on Besuchen auf der Sommerrodelbahn und im Maislab rinth bis hin um Sch immen im Edersee.
Das Standardprogramm der Jugendarbeit umfasse prakti- sche Übungen, die nicht nur nach Wettbe erbskriterien und ohne Leistungsdruck bei schönem Wetter stattfinden. „Wir ollen unseren Nach- uchs bei den praktischen Übungen teil eise an die Ar- beit in der Einsat abteilung heranführen.“ Höhere Moti ation und mehr Lernerfolg erreiche die Jugendfeuer ehr durch den spielerischen Umgang mit dem Thema Feuer ehr. So erden theoretische Einhei- ten teil eise in Spiele er- packt oder mit praktischen Übungen erbunden. „Eine Personensuche kann man auch in der Fahr eughalle si- mulieren. Dann macht das
Bei einer Übung: die Jugendfeuerwehr Netze. Foto: Archiv
achsenen“, fasst Hardes usam- men. Im Jahr 2 7 nahm die Net er Jugend ehr am Wettbe erb
„Energie sparen“ teil und hol- te sich prompt als Sieger die „Energielampe“. Im Mär
2 8 sprangen die Net er
auch auf den Bambini-Zug auf. Die Sechs- bis Zehnjährigen treffen sich alle ei Wochen
Die Führungsriege: Der ehemalige Vorsitzen- der Erhard Kase, Jugendwart Jörg Hardes, Vorsitzender Ralf Seibel und Wehrführer An- dreas Przewdzing. Foto: Vich
Lernen doppelt Spaß“, sagt der Jugend art. „Das klassi- sche Do ententum ist bei uns aufgehoben. Miteinander ler- nen steht im Vordergrund – und das bei den Kindern und Jugendlichen so ie bei den Er-
und haben großen Spaß an der Feuer ehr. Insgesamt kann sich die Feuer ehr über großen Rück- halt im Dorf freuen. 24 Mit- glieder hat der Feuer ehr er- ein. „Rechnerisch ist aus je- dem Haushalt in Net e je- mand in der Feuer ehr“, sagt der ehemalige Vorsit ende Er-
hard Kase. Seit 35 Jahren ist er als Vorsit ender des Vereins im Vorstand akti . † WEITERE ARTIKEL
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Im Einsatz auf Eis und Schnee
Besondere Herausforderung für Willinger Wehr
WILLINGEN. Das Auf- und Ab- iehen on Schneeketten auf ihre Fahr euge beherrschen die Willinger Brandschüt er sehr gut. Denn im Einsat fall müssen die Wehrleute die Ket- ten je nach Wetterlage und Einsat ort flott auf- oder ab- iehen. „Wenn ir mit einem unserer sechs Fahr euge et a
an die Diemelseesperrmauer müssen, können ir auf der Straße nicht mit Ketten fah- ren“, berichtet Wehrführer Jürgen Querl aus Willingen. Geht es jedoch u einem Ein- sat an der Skisprungschan e, dann brauche man die Ketten auf jeden Fall, um durch den Schnee u kommen. Mit ihren Fahr eugen un- terstüt t die Willinger Feuer- ehr auch die Helfer der DRK- Berg acht, enn diese mit ih- ren Autos nicht durch den Schnee kommt. Nicht nur die interlichen Bedingungen unter denen sie ihre Einsät e leisten, macht
Jürgen Querl Verein: Feuerwehr Willingen Telefon: 05632/401 156 E-Mail: juergen.querl@ge- meinde-willingen.de Internet: www.feuer- wehr-willingen.de
die Willinger Feuer ehr u et- as besonderem. Für einen Ort on der Größe Willingens ist auch die Drehleiter unge- öhnlich. Über die erfügt die Willinger Feuer ehr egen der ielen hohen Gebäude - or allem der Hotels. Und eil die nächste Drehleiter, die im Korbacher Feuer ehrstüt - punkt stationiert ist, eine hal- be Stunde braucht, um nach Willingen u kommen, erklärt Querl. Das sei u lange. Querl:
„Wir müssen unabhängig sein.“
Die Wehr der Kerngemein-
de hat sechs Einsat fahr euge, Usseln drei und alle anderen Ortsteile je eils ein Feuer- ehrfahr eug. Insgesamt sind
26 Akti e in der Großge-
meinde ehrenamtlich tätig, da on 35 in Willingen selbst. Die Willinger Wehr ird automatisch bei Einsät en in Rattlar und Sch alefeld mit benachrichtigt und arbeitet gemeinsam mit der ehr aus Usseln. Zu Verkehrsunfällen und mit der Drehleiter rücken die Willinger Feuer ehrleute bis ur Diemeltalsperre aus.
Sie sind engagiert, ob im Einsatz oder im Ortsleben: unsere Feu- erwehrleute. Grund für die HNA, Wehren aus unserem Landkreis
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Wintereinsatz: Weil im Upland im Winter meist viel Schnee liegt, müssen die Willinger Feuerwehrleute immer wieder die Schnee-
ketten auf die Reifen ihrer Einsatzfahrzeuge aufziehen. Im Bild de- monstrieren das Wehrführer Jürgen Querl (links) und Gerätewart
Hendrik Bangert.
Foto: Teuber-Blechschmidt
SCHMITTLOTHEIM. Der nächste Übungsabend der Schmittlothei- mer Feuerwehr beginnt am heutigen Montag, 23. März, um 19 Uhr im Gerätehaus.
Mitgliederversammlung beim CDU-Verband
VÖHL. Die Mitglieder des CDU-Gemeindeverband treffen sich zur Mitgliederversammlung am Dienstag, 24. März, ab 20 Uhr im Natio- nalparkzentrum in Herzhausen. Zu Besuch ist Landtagsabgeordnete Claudia Ravensburg.
VdK lädt zu Fahrten ein
SCHMITTLOTHEIM. Für folgende Fahrten sind noch Plätze frei (auch für Nichtmitglieder): Tagesfahrt am 19. Mai nach Haibach/Ad- ler und Aschaffenburg/Schiffsrundfahrt, Kosten 28 Euro/bei Anmel- dung. Sechs-Tage-Fahrt in den Spreewald vom 22. bis 27. August, Kosten 440 Euro/davon 200 Euro bei Anmeldung. Anmeldungen zu beiden Fahrten nimmt Rainer Humpert unter 05635/ 1473 entge- gen.
Landfrauenverein: Handarbeit und Klönen
SACHSENBERG/DALWIGKSTHAL. Die Landfrauen laden alle, die einen kurzweiligen Nachmittag verbringen möchten, für den heuti- gen Montag, 23. März, ab 14.30 Uhr zum Handarbeiten, Spielen und Klönen in das Bürgerhaus in Sachsenberg ein.
Sogar ein Bushaltestellen-Schild in der Landschaft entsorgt
30 Kinder, Frauen und Männer waren dabei, als am vergange- nen Samstag in Vöhl zur „Akti- on Saubere Landschaft“ aufge- rufen wurde. Natürlich gab es auch wieder Besonderheiten:
da hatte jemand einen vollen
Müllsack einfach in den Stra- ßengraben geworfen. Und das Schild einer ehemaligen Bus- haltestelle lag mitsamt Beton- klotz einfach in der dahinter befindlichen Hecke. „Ein Ärger- nis sind vor allem die Autofah-
rer“, meinte Ortsvorsteher Karl-Heinz Stadtler, „die alle nur denkbaren Gegenstände einfach aus dem Autofenster hinaus entsorgen.“ Der beson- dere Dank des Ortsbeirats galt der Feuerwehr, der Sportfi-
schergemeinschaft und dem TSV Vöhl, die mit mehreren Helfern mitwirkten. Der Reit- und Fahrverein wird die ihm zugeteilten Wege noch in Ord- nung bringen. (nh/mov)
Geburtstag mit Abschied
40-jähriges Bestehen des MGV Dorfitter und Ehrung des Chorleiters Wolfgang Heerdt
DORFITTER. 4 Jahre lang lag die Leitung des MGV 1921 Dor- fitter in den Händen on Wolf- gang Heerdt. Dieses Jubiläum und die Verabschiedung des engagierten Musikers aren Anlass für einen Liederabend mit befreundeten Chören im Dorfgemeinschaftshaus in Dorfitter, u dem der MGV eingeladen hatte. Hans-Hermann Spit er, Prä- sident des Mitteldeutschen Sängerbundes und langjähri- ger Freund on Wolfgang Heerdt, überreichte diesem die Ehrennadel in Gold des Deutschen Chor erbandes. „Danke für alles, für das Her - blut, dein Engagement und den Einsat , den du in all den Jahr ehnten in die Chorland- schaft eingebracht hast“, ür- digte Spit er die Arbeit on Wolfgang Heerdt. Ebenfalls geehrt urde an diesem Abend das langjährige Chormitglied Wilfried Fi- scher. Ein halbes Jahrhundert akti e Chormitgliedschaft im MGV Dorfitter liegt hinter Fi- scher. Dafür überreichte der Vorsit ende des Vöhler Sän- gerbundes, Willi Butter eck dem langjährigen Mitglied ebenfalls die Ehrennadel des Deutschen Chor erbandes in Gold. An seiner Ruhe und Aus- geglichenheit, die Wilfried Fi- scher so ohl bei Chorproben als auch Auftritten ausstrahle, orientieren sich or allem die jungen Sänger im Chor, sagte Butter eck über den akti en Jubilar.
Frauenchor überraschte
Umrahmt urden die Eh- rungen on den musikali- schen Darbietungen der teil- nehmenden Chöre. Den An- fang machte der gastgebende MGV Dorfitter unter der be- ährten Leitung on Ulrich Fingerhut, mit dem Sänger- gruß, gefolgt om Abendfrie- den, eine sehr beliebte Stan- dardkompositionen, gerade bei Männerchören. Nach der Begrüßung durch den MGV-Vorsit enden Holger Diet el, der im Anschluss auch die Programmfolge mo- derierte, folgte der Auftritt des Frauenchores Goddelsheim, unter Leitung on Anita P .
Freuen sich über die Auszeichnung: (von links) Hans-Hermann Spitzer, Willi Butterweck, Wolfgang Heerdt, Sonja Heerdt, Ulrich Fingerhut, Wilfried Fischer, Holger Dietzel. Fotos: Elke Müller
Die Sängerinnen überraschten mit Deutschen Volksliedern und dem Gebet, einem Sat aus der Oper „Der Freischüt “. Ebenfalls mit irkend der MGV Stormbruch, unter Lei- tung on Jens Kreten. Er über- eugte mit dem spanischen Stück „Motana de Fuego“
ebenso ie mit deutschen Volksliedern. Auf großen Zu- spruch stieß der Auftritt der or nunmehr ei Jahren neu formierten Männergesangs- gruppe „Man(n) singt“, eben- falls unter Leitung on Ulrich Fingerhut. Kräftige Stimmen nach besch ingten, und dem
Sangespublikum sehr ohl bekannten Liedern, ie einer Polka on Johann Strauß und dem Deutschmeister-Regi- ments-Marsch sorgten für reichlich Applaus und be un- dernde Pfiffe im Publikum. Seinen Ausklang fand der Abend bei Musik und Tan .
Der MGV Dorfitter verabschiedet seinen langjährigen Chorleiter Wolfgang Heerdt mit einem Lieder- abend.
Viele Auszeichungen für Wolfgang Heerdt
Am 2. Februar 1969 über- nahm Wolfgang Heerdt die Leitung des MGV 1921 Dorfit- ter. Später leitete er parallel dazu den Frauenchor God- delsheim sowie den MGV Stormbruch. Zusammen be- laufe sich die Zeit auf insge- samt 72 Jahre Chorleitung, in- formiert der Präsident des Mitteldeutschen Sängerbun-
des Hans-Hermann Spitzer, an- lässlich der Auszeichnung mit der Ehrennadel in Gold, verlie- hen vom Deutschen Chorver- band. Neben seiner Tätigkeit als Lehrer an der Mittelpunktschu- le Adorf arbeitete Heerdt viele Jahre als ausgebildeter Flugleh- rer und engagierte sich im Schützenverein. Im Jahr 2000
wurde Wolfgang Heerdt zum Ehrenchorleiter ernannt. Für seine vielseitige künstlerische Tätigkeit und das hohe Engage- ment erhielt er 1991 den Eh- renbrief des Landes Hessen. Und auch in der Zukunft, so versprach Wolfgang Heerdt, werde er als Chorleiter ein- springen, „wenn einmal Not am Mann sein sollte“. (zek)
HNA-Buchtipp
DTV 2008. 7,95 Euro. Der Seher, das ist der blinde Jo- nas Vogel, ehemaliger Kommis- sar, der im ersten Band der „Se- her-Reihe“ sein Augenlicht ver- loren hat und den Dienst aufge- ben musste, im Herzen aber im- mer noch Polizist ist und sich nicht wirklich lösen kann. Und auch diesmal stolpert er gerade- zu in einen neuen Fall, als er auf dem Nachtspaziergang mit sei- nem Hund einen Verletzten auf der Straße entdeckt, der um Hil- fe für seine Freundin fleht, die von einem Einbrecher in ihrer Wohnung als Geisel genommen wurde. Jonas Vogel ist sofort hellhörig, als er den Namen der jungen Frau hört, denn er kennt Silvia Klages gut: sie hat vor Jah- ren die Ermordung ihrer Eltern ansehen müssen und kann darü- ber nicht hinwegkommen. Also fühlt Jonas Vogel sich verant- wortlich und bietet sich dem be- waffneten Täter im Austausch als Geisel an, während sein Sohn Max, der als sein Nachfolger den Großeinsatz der Polizei leitet, mal wieder an seinem eigenwilli- gem Vater verzweifelt und sich die Haare rauft. Der Seher meldet sich wieder mit einer großen kleinen Ge- schichte über Schuld, Sehnsucht und Sühne, wie sie in allen Zwi- schentönen einzig und allein Friedrich Ani zu erzählen ver- mag. Großartig!
Dieser HNA-Buchtipp stammt von Claudia Engelmann von den Kor- bacher Bücherwürmern. (nh)
GODDELSHEIM. Das Training der E1-Jugend findet am heuti- gen Mittwoch ab 16.30 Uhr auf dem Sportplatz am Sportlertreff in Goddelsheim statt.
IMMIGHAUSEN. Die Walker und Nordic-Walker treffen sich ab dem heutigen Mittwoch wie- der regelmäßig mittwochs um 18.30 Uhr bei der ehemaligen Gaststätte Völkel. Neueinsteiger sind herzlich willkommen.
LICHTENFELS. Die rüstigen Se- nioren der Stadt Lichtenfels fah- ren vom 5. bis 8. Mai in den Hümmling (Erholungsgebiet im Emsland). Die Teilnehmer/innen erwartet eine einmalig schöne Landschaft mit Sehenswürdig- keiten wie Schloss Clemens- werth in Sögel, eine Planwagen- fahrt und weitere Ausflüge. Die Kosten liegen bei 255 Euro für drei Tage Halbpension im Dop- pelzimmer (Einzelzimmerzu- schlag 20 Euro). Es sind noch Restplätze frei. Anmeldungen bitte unter 05636/ 979712 bei Frau Lenhard bis Montag, 30. März .
MARIENHAGEN. Die Jugenfeu- erwehr wird auch in diesem Jahr wieder Baum- und Strauch- schnitt gegen einen kleinen Obolus im Dorf einsammeln und zum Osterfeuer fahren. Abfuhr- aufträge werden von Christian Döhler unter 05635/ 629 oder von Sebastian Klein, 05635/ 1069 entgegengenommen.
VÖHL. Strauch- und Gehölz- schnitt kann am Samstag, 4. April, ab 10 Uhr auf dem Oster- feuerplatz abgegeben werden. Eine Abholung ist nach vorheri- ger Absprachemit Herbert Kunz, 05635/ 710, möglich. Aktive und passive Mitglieder werden gebe- ten, sich als Helfer bei der Aus- richtung des Osterfeuers zu be- teiligen.
Üben für den Notfall: Brandschutzkurs
der Feuerwehr Sachsenberg
Löschangriff: Beim Brandschutz-Seminar lernten die Teilnehmer auch, wie man sich dem Feuer mit einem Feuerlöscher nähert; wie hier Feuerwehrmann Jürgen Wenzig Teilnehmerin Wiltrud Haase zeigt.
SACHSENBERG. Wenn es brennt, dann kommt die Feu- er ehr. Damit aber auch Bür- ger, die nicht in der Feuer- ehr mithelfen, issen, ie sie im Falle eines Brandes im Haushalt reagieren sollen, hat die Sachsenberger Frei illige Feuer ehr Interessierten an drei Abenden Notfall-Verhal- tensgrundlagen näher ge- bracht. Wie erfolgreich die Reihe „Brandschut im Haus- halt“ ar, eigte sich daran, dass pro Veranstaltung bis u 45 Personen, umeist Sachsen- berger Bürger, gekommen a- ren.
Auf dem Plan des Seminars stand auch der richtige Um- gang mit dem Feuerlöscher, den die Teilnehmer unter An- leitung der Feuer ehrleute mit Übungsgeräten selbst aus- probieren durften. In der eiten Einheit informierte die Feuer ehr in Zusammen-
arbeit mit der Sparkassen Ver- sicherung und dem DRK Kreis-
erband über die Themen Ers-
te Hilfe und Sofort ersorgung
on Verlet ten. Wie Wehrführer Torsten
e in der Abschluss eran-
• Ein Feuer immer in Windrich- tung angehen.
• Bei Bränden auf dem Boden
von vorne unten beginnen, bei Tropf- und Fließbränden von
oben (wo die brennende Flüssig- keit herkommt) nach unten lö- schen.
• Nach Möglichkeit und Bedarf
mehrere Löscher auf einmal ein- setzen – nicht nacheinander.
• AufWiederentzünden achten –
Löschmittelreserven bereithal- ten.
• Benutze Löscher zum War-
tungsdienst bringen. (ad)
Naturgewalt: Sekundenbruchteile, nachdem Feuerwehrmann Jür- gen Wenzig Wasser in das brennende Öl geschüttet hat, bricht eine Stichflamme aus dem Topf hervor, die gut fünf Meter Höhe erreichte.
staltung deutlich machte, soll- ten Rauchmelder in keiner Wohnung fehlen – allein in Deutschland sterben nach of- fi iellen Angaben „pro Jahr mehr als 6 Menschen durch Feuer und or allem durch Rauch“. Darum müssten in Hessen alle Neubau ohnun- gen, ab 2 14 auch alle Altbau- ohnungen mit Rauchmel- dern ausgestattet erden. E e empfahl, hier et as teurere Geräte u ählen, die gegen Staub geschüt t sind. Richtig spektakulär urde
„Wenn das Wasser auf das hei- ße Öl kommt, erdampft das
es bei der Demonstration u „Fettbrände im Haushalt“. Hier erfolgten die Veranstal- tungsteilnehmer aus sicherer Entfernung, elch enorme Wirkung eine geringe Menge Wasser haben kann, enn man sie in brennendes Öl schüttet: Gut fünf Meter hoch schoss eine riesige Stichflam- me aus dem Versuchskoch- topf her or – eine Reaktion, die in der Küche erheerend sein kann. E e erläuterte:
Haussirene: Der Sachsenberger Wehrführer Torsten Ewe demons-
triert mit Hilfe eines Räucherstäbchens, wie im Brandfall durch
den entstehenden Rauch der ohrenbetäubende Alarmton eines Haushalts-Rauchmelders ausgelöst wird.
Meik Valentin, Vorsitzender
Verein: Freiwillige Feuer- wehr Sachsenberg Telefon: 6454/795699
E-Mail: ffw.sachsen- berg@gmx.de Wohnort: Sachsenberg
Internet: http://rauch-
wolfgang.de/ffw-sachsen-
I m Feuer ehr erein der
Sachsenberger Feuer ehr
sind über 2 fördernde
Mitglieder organisiert. Da on sind in der Einsat abteilung 25 Mitglieder akti , in der Ju- gendfeuer ehr 18 Mitglieder und 25 Mitglieder im Spiel- manns ug. Zudem gib es eine Alters- und Ehrenabteilung.
Feuerwehr-Notruf: 112 (vom Handy bis Juni ohne, danach nur noch mit betriebsbereiter Sim- Karte erreichbar)
schlagartig – aus einem Liter Wasser erden da 17 Liter Wasserdampf“. Der reiße das brennende Fett mit empor und könne so ur rapiden Aus- breitung des Feuers führen. Solche Brände könnten in der Pra is entstehen, enn sich Fett in der Pfanne oder der Fri- teuse ent ündet. Um da u erhindern, gelte: Gerät om Strom nehmen/ Pfanne om Feuer, Deckel drauf. Feuer- ehrfrau Wiltrud Haase er- gän te: „Und auf jeden Fall u- lassen, nicht gleich gucken, ob es schon aus ist.“ Sonst beste- he die Gefahr einer Rück ün- dung. Eine usät liche Gefahr gehe bei Herdbränden on der Dunstab ugshaube aus, mach- te E e deutlich, hier könne sich das Fett-Schmut -Ge- misch ent ünden, das sich durch längeren Gebrauch in den Filtern abgelagert hat. Wie man hier die Gefahr ein- schränken kann, darauf ies Seminarteilnehmerin Hilke Jerrentrup hin: „Ich stecke die Metallfilter aus der Dunstab- ugshaube einfach alle ier Wochen in den Geschirrspü- ler.“
Buchstaben als Kennzeichnung
Auf Feuerlöschern kenn- zeichnen Buchstaben, für welche Brandarten der Lö- scher jeweils geeignet ist. A: Brände fester Stoffe, die unter Glutbildung ver- brennen, wie Holz, Auto- reifen, Textilien und Stroh. B: Brennende Flüssigkei- ten oder Stoffe, die flüssig werden können, wie La- cke, Öle, Fette und Teer. C:
Brände von Gas wie Stadt- gas, Erdgas, Propan.
Sie sind engagiert, ob im Einsatz oder im Ortsleben: unsere Feu- erwehrleute. Grund für die HNA, Wehren aus unserem Landkreis in einer Serie vorzustellen. In lo- ser Folge beleuchten wir dabei jeweils einen besonderen Aspekt: Technik, Ausbildung oder, wie heute, die besonderen Einsatzbedingungen der Willin- ger Feuerwehr. Alle Folgen im In- ternet unter www.hna.de
„Rauchmel-
der gehören
zur Ausrüs-
W alter Casper führt in Korbach einen auto- risierten Brand-
schut sicherheits-Betrieb und bietet Brandschut -Seminare für Unternehmen an.
Welche Feuerschutz-Ausrüs- tung sollte man im Haushalt haben? CASPER: Zur Ausrüstung ge- hören in jedem Fall Rauchmel- der, or allem im Schlafbe- reich und im Keller. In der Kü- che ist ein Wärmemelder, der auf Temperaturen ab 4 Grad reagiert, besser. Was außer- dem in jeden Haushalt gehört, ist ein Feuerlöscher - bei Öl-, Festbrennstoff- und bei Gas- hei ungen mit mehr als 5 kW ist das ohnehin Pflicht. Da u am besten ein eiter, der in der Wohnung an leicht erreichbarer Stelle befestigt ist. Die meisten Brände passie- ren nicht an der Hei ung, son- dern im Haushalt mit Elektro- geräten ie Wasch- oder Kaf- feemaschinen oder Kinder- spiel eug.
Worauf sollte der Verbrau- cher beim Kauf der Sicherheits- ausrüstung achten? CASPER: Die Rauchmelder müssen unbedingt nach den Normen DIN EN 54-27 be ie- hungs eise DIN 146 4 ge- prüft sein, das steht auf den Geräten drauf. Von preis er- ten Geräten, die die Norm nicht erfüllen ist ab uraten, umal sie auch leichter Fehl- alarme auslösen. Ich empfehle für den Haus- halt einen 6-Kilo-ABC-Pul er- löscher oder einen 6-Liter-AB- Schaumlöscher. Es sollte ein Aufladelöscher ge ählt er- den. Der ist ar gegenüber dem Dauerdrucklöscher in der Anschaffung teurer, aber in der Wartung iel preis erter und damit auch langfristig günstiger. Die Feuerlöscher müssen nach DIN-Norm 144 6 Teil 4 geprüft sein - der Ver- merk „nach DIN 144 6“ reicht nicht. Weil CO2-Löscher bei fal- schem Gebrauch lebensge- fährlich sein können, sollten sie nur on geschulten Perso- nen eingeset t erden.
Worauf ist bei der Wartung der Löscher zu achten? CASPER: Für Pri athaushalte besteht im Gegensat u Be- trieben keine Pflicht, Feuerlö- scher arten u lassen. Aller- dings eist auf Löschern eine Aufschrift darauf hin, dass das Gerät mindestens alle ei Jahre auf seine Einsat bereit- schaft geprüft erden sollte. Unterlässt man das, entfallen et aige Haftungsansprüche gegen den Hersteller. Um die Wartung sollte sich ein nach § 15 Betriebssicherheits erord- nung autorisierter Fachmann kümmern. Von Haustürge- schäften ist hier ab uraten. (ad)
gibt es bei den Ortsfeuer- wehren und unter:
www.feuerwehr-kor-
bach.de/BS_Tips.htm
Aluminiumkoffer voller Spielzeug
Für die Betreuung von Kindern vorbereitet
BAD WILDUNGEN. Mit größ- tem Respekt nähern sich Feu- er ehrleute den Einsat orten. „Wir issen nie, as uns an ei- ner Unglücksstelle tatsächlich er artet“, berichtet Stadt- brandinspektor Ralf Blümer. Am allerschlimmsten sei es, enn Kinder in irgendeiner Art oder Weise er ickelt sei- en. „Da or fürchtet sich jeder Unglückshelfer“, gesteht Blü- mer. Um Kinder e entuell be-
treuen u können, haben die Mitglieder der Stüt punktfeu- er ehr einen spe iellen Kof- fer an Bord eines ihrer Einsat - fahr euge. Frank Volke lüftet das Ge- heimnis um den Inhalt. „Jede Menge Spiel eug und auch Malstifte sind da drin. Meine Kinder haben sogar ihre liebs- ten Puppen und Figuren für den Inhalt des Koffers geop- fert.“ (ukl)
Ein Koffer voller Spielzeug: Frank Volke (links) und Stadtbrandin- spektor Ralf Blümer lüften das Geheimnis um den Inhalt. Foto: Klein
Sie sind engagiert, ob im Einsatz oder im Ortsleben: unsere Feuer- wehrleute. Grund für die HNA, Wehren aus unserem Landkreis in ei-
ner Serie vorzustellen. In loser Folge beleuchten wir dabei jeweils ei- nen besonderen Aspekt: Technik, Ausbildung oder, wie heute, die besonderen Einsatzbedingungen
der Wildunger Feuerwehr. Alle Fol- gen im Internet unter www.hna.de
Brandeinsatz in Reitzenhagen: Auch beim Löschen eines Großbrandes und beim Verhindern eines Übergreifen der Flammen auf be-
nachbarte Gebäude kam den Einsatzkräften der hohe Ausbildungsstand zugute. Archivfoto:
Feuerwehr der Stadt Bad Wildungen genießt hohes Ansehen und großen Respekt
BAD WILDUNGEN. Über ein hohes Ansehen auf Kreis- und Landesebene freuen sich die Akti en der Bad Wildunger Stüt punktfeuer ehr. Grund hierfür sind die er ielten Wettkampferfolge. Darüber hinaus genießen die Akti en egen ihrer professionellen Einsat orgehens eise gro- ßen Respekt. Der modern aus- gestattete Fuhr- und Geräte- park bietet einerseits beste Vo- rausset ungen für eine erfolg- reiche Feuer ehr. Doch Stadtbrandinspektor Ralf Blümer und sein Stell er- treter Frank Volke machen den ohl esentlichsten Fak- tor in den eigenen Reihen aus. „Unsere Leute issen um ihre Verant ortung, darum sind ir auch eine überaus intakte Feuer ehr.“ Jede Frau und je- der Mann aus der 6 -köpfigen
Einsat abteilung ist mit gro- ßem Idealismus bei der Sache - und das frei illig. „Wir legen bei der Ausbildung besonde- ren Wert auf ineinander grei- fende theoretische und prakti- sche Übungsteile“, berichtet der ehemalige Wehrführer Ralf Blümer, der or kur em um Stadtbrandinspektor ge- ählt urde. Generell sind die je eils dienstags stattfindenden Dienstabende sehr gut be- sucht. „Brandeinsät e aren schon immer Thema der Weh- ren. Hin u gekommen sind in den ergangenen Jahren die technischen Hilfeleistungen“, er ählt Frank Volke. Gerade die Einsat abteilung ginge mitunter große, aber kalku- lierbare Risiken bei der Ret- tung on Menschen und Tie- ren ein. Als Beispiel nennen Blümer und sein Stell ertreter die Kanuunfälle an der Eder-
brücke bei Wega. Umso ich- tiger sei das ständige Üben, um auch für grund erschiede- ne Rettungseinsät e, et a bei Tankstellenbränden oder Ver- kehrsunfällen gerüstet u sein.
Übung: Fünf Autos zerlegt
„Im ergangenen Jahr ha- ben ir allein fünf Schrottau- tos mit unserem h drauli- schen Rettungsgerät erlegt. Nur so können ir uns für die Ernstfälle noch eiter erbes- sern“, berichtet Volke. Das Bad Wildunger Feuer ehr Lei- tungsduo set t ie sämtliche Feuer ehren im Stadtgebiet auf eine erlässliche Politik. Auch hier gebe es keinerlei Probleme - im Gegenteil. „Die Entscheidungsträger sind sich ihrer Verant ortung gegen- über der Bürgerinnen und Bürgern so ie im besonderem der ielen Klinikpatienten be-
usst“, ergän t Blümer. Bei al- lem Optimismus bereitet die Nach uchsarbeit den Verant- ortlichen einiges Kopf er- brechen.
Der eit ählt die Jugendfeu- er ehr 32 Kinder und Jugend- liche. Zu enige on ihnen echseln später in die Einsat - abteilung. Dennoch profitie- ren die Akti en on der 1995 gegründeten Abteilung. „Rund ein Drittel ehemaliger Jugendfeuer ehrmitglieder bildet unsere aktuelle Einsat - mannschaft“, erklärt Frank Volke, der die Aufmerksam- keit auf eitere Angebote lenkt. Da u ählt der Musik- ug mit seinen 58 Frauen und Männern. Unter der Leitung on Michael Ulrich und Frank Parlo beherrscht der Zug ein breit gefächertes musikali- sches Repertoire.
Auch an den Wochenenden freiwillig im Dienst: Die Einsatzabteilung (hier ein Foto aus dem Jahr 2005) der Bad Wildunger Stützpunktfeuerwehr organisiert spezielle Bereitschaften. Foto: nh
Brandschützer organisieren spezielle Wochenendbereitschaften
Für Klaus-Günter Krebs, Jens Golchert und die anderen Ka- meraden steht, enn nötig, dass schnelle Eingreifen an oberster Stelle.
BAD WILDUNGEN. Für Mit- menschen rund um die Uhr da u sein ist Ehrensache für die Mitglieder der Einsat abtei- lung. Selbst an den Wochen- enden bilden elf Personen eine spe ielle Bereitschafts- gruppe. „Wenn Hilfe gebraucht ird, stehen grundsät lich alle Feuer ehrleute bereit. Mit unserer Wochenendbe- reitschaft haben ir das S s- tem optimiert“, berichtet
„Aus diesem Grund halten ir uns an den Bereitschafts- ochenenden im Stadtgebiet auf. Wenn ir gebraucht er- den, sind ir dann besonders schnell am Einsat ort“, sagt der stell ertretende Wehrfüh- rer Jens Golchert. (ukl)
Frank Volke. Frei illig er- ichten die in der Bereitschaft organisierten Brandschüt er an den Dienst ochenenden et a auf die Teilnahme an Fei- ern und Festen.
Besetzung rotiert
Die Einteilung organisieren die Einsat kräfte selbst. Vol- ke: „Natürlich haben nicht im- mer die gleichen Leute Dienst. Die Bereitschaft funktioniert nach dem Rotationsprin ip.“
Keine leichte Aufgabe: Bei einem Unfall am 22. September 2007 an der Ense, eilten die Bad Wildun-
ger Einsatzkräfte sieben Schwerverletzten zur Hilfe.
Archivfoto: Klein
Gespräche helfen beim Verarbeiten schrecklicher Eindrücke
BAD WILDUNGEN. Es gibt nicht enige Einsät e für Mit- glieder der frei illigen Feuer- ehren, die mit großen kör- perlichen und seelischen Be- lastungen erbunden sind. Im Besonderen erden die
6 Mitglieder der Bad Wildun- ger Einsat abteilung mit die- sen Belastungen immer ie- der konfrontiert. „Es gab irk- lich sehr sch ere Verkehrsun- fälle mit schrecklichen Bil- dern, die an keinem on uns
spurlos orübergegangen sind“, berichtet Frank Volke. Um das Erlebte besser erar- beiten u können, set en die Brandschüt er auf gemeinsam geführte Gespräche.
„Niemand on uns erlässt nach einem schlimmen Un- glückseinsat sofort den Stüt - punkt“, er ählt der stell ertre- tende Stadtbrandinspektor. In einem Raum erde sich in der
Regel usammengeset t, um über die Eindrücke eines je- den Beteiligten offen u re- den. „Einige sind gan ruhig, aus anderen Kameraden spru- delt es dann förmlich heraus.“ Im ichtigsten Punkt sind sich die Frauen und Männer einig: „Das Gan e hilft beim Verarbeiten der ps chischen Belastungen ungemein und es fördert den Zusammenhalt der Truppe“, erklärt Frank Volke stell ertretend. (ukl)
Maifeier startet heute mit Würstchenprobe
IMMIGHAUSEN. Die Liederta- fel richtet traditionell am 1. Mai die Maifeier in Immig- hausen aus. Das Fest beginnt um 1 Uhr or dem Dorfge- meinschaftshaus. Dort startet ein Um ug, an dem sich neben den Sängern unter anderem der Posaunenchor beteiligt. Unter egs erden Lieder ge- spielt und gesungen. Anschließend ird auf dem Plat or dem DGH eiter ge- feiert. Als Höhepunkt ird dort um 14 Uhr der Maibaum aufgestellt. Für Essen und Trinken ird gesorgt. Am Nachmittag gibt es Kaffee und frisch gebackene Waffeln. Für Kinder gibt es eine Hüpfburg so ie Spiele mit Preisen. Am heutigen Donnerstag kann jeder bei der traditionel- len „Würstchenprobe“ on den Speisen und Getränken eine Kostprobe erhalten. Zur Maifeier und ur Würstchen- probe sind alle Immighäuser so ie Gäste und Wandergrup- pen eingeladen. (nh/ber)
KASSEL. Eine Sprechstunde für Arbeitsuchende, die an einer Be-
schäftigung im Ausland interes- siert sind, bietet die Europa-Be- auftragte des Regierungspräsidi- ums an. Die Sprechstunde findet am Dienstag, 5. Mai, von 9 bis
17 Uhr im Regierungspräsidium
Kassel, Steinweg 6, statt. Anmel- dung unter 0561/106 1015 ist erforderlich.
1.-Mai-Fete
VÖHL. Eine 1.-Mai-Fete beginnt am Maifeiertag um 10 Uhr an Müllers Häuschen (Nähe Tennis- platz) statt. Für Essen und Trin- ken wird gesorgt.
MARIENHAGEN. Der Senioren- club unternimmt am Donners- tag, 7. Mai, eine Fahrt ins Sauer- land mit Ziel Rheinweserturm. Abfahrt ist um 13 Uhr an der Bushaltestelle. Wer mitfahren will, meldet sich bei Christa Both, 05635/ 648, an.
Jagdangliederung
THALITTER. Die Jahreshaupt- versammlung der Jagdangliede- rungsgenossenschaft Thalitter
beginnt am Freitag, 8. Mai, um
20 Uhr im Dorfgemeinschafts-
haus in Thalitter.
SACHSENBERG. Die Verwal-
tungsstelle im Bürgerhaus ist am heutigen Donnerstag von 13 bis
GODDELSHEIM. Der Kinder- chor Song-Kids trifft sich heute, Donnerstag, zur normalen Pro- benzeit um 17.30 Uhr in Jeans und Chor-T-Shirt. Es wird ein Foto gemacht.
DALWIGKSTHAL. Die Feuer- wehr lädt für morgen, Freitag, Gäste und Einwohner zur Mai- wanderung ein. Treffpunkt ist um 10 Uhr am Feuerwehrgeräte- haus. Am Nachmittag gibt es Kaffee und Kuchen, Getränke und Gegrilltes.
GODDELSHEIM. Das Großkali- ber-Schießen beginnt am Sonn- tag, 3. Mai, um 10 Uhr im Schieß- stand.
Ein Schmuckstück Baujahr 1958
Baujahr 1958, 120 PS, 800 Liter Wassertank: Der Mercur 125 von Magirus Deutz – Spitzna- me Hector – ist eine Seltenheit. Das alte Feuerwehr-Löschfahr- zeug ist seit 1982 im Dienst der Freiwilligen Feuerwehr des Hatzfelder Stadtteils Eifa, vor- her war es in Remscheid, Ge- münden und Hatzfeld im Ein-
satz. Im Juli 2009 läuft die Zu- lassung aus und wird nicht mehr verlängert. Unsere Fotos geben Einblicke in das Innere des alten Fahrzeugs: links oben das Führerhaus, links unten der Stromerzeuger mit Gerätefä- chern und rechts das Hinterteil mit Pumpe und Schlauchan-
schlüssen. (jpa)
Auf Hector ist Verlass
In Eifa ist das wohl älteste noch genutzte Feuerwehr-Fahrzeug Hessens im Einsatz
EIFA. Wenn die Feuer ehr Eifa mit ihrem Löschfahr eug orfährt, dann könnte man glauben, es handele sich um ein Museumsstück. Der Mer- cur 125 on Magirus Deut ist Baujahr 1958 und ermutlich das älteste Feuer ehr-Fahr- eug in Hessen. Auch enn er an einigen Stellen schon Rost angeset t hat, ist Hector, ie die Eifaer Brandschüt er ihr bulliges Fahr eug liebe oll nennen, noch immer im Ein- sat . Bis Juli. Dann läuft die Tü -Zulassung aus.
„Hector ist ein Blickfang“, sagt Wehrführer Peter Haff- ner. „Als ir let tes Jahr um Würstchenbraten nach Bie- denkopf gefahren sind, haben die Leute Fotos on ihm ge- macht.“ Vor einigen Jahren haben die Wehrleute iel Ar- beit in das Fahr eug in es- tiert: Löcher ugesch eißt, Bleche angebracht, Rost abge- schliffen und lackiert. Dabei darf man nicht er- gessen, dass das rot- eiße Ge- fährt eigentlich kein Vorführ- agen ist. „Er ist unser Erstan- griffs-Fahr eug“, sagt Wehr- führer Haffner. Das heißt:
Wenn’s brennt, rückt die Feu-
Sie sind engagiert, ob im Einsatz oder im Ortsleben: unsere Feu- erwehrleute. Grund für die HNA, Wehren aus unserem Landkreis in einer Serie vorzustellen. In lo- ser Folge beleuchten wir dabei jeweils einen besonderen Aspekt: Technik, Ausbildung oder, wie heute, das historische Fahrzeug der Eifaer Wehr. Alle Folgen im Internet unter www.hna.de
er ehr uerst mit dem alten Hector und seinem 8 -Liter- Wassertank aus. Das eite, neuere Fahr- eug hat keinen Tank und ist deshalb um Beispiel auf ei- nen H dranten ange iesen. Deshalb könnte es Probleme
geben, enn Hector ab Juli nicht mehr genut t ird. „Wenn es außerhalb des Dor- fes brennt, gehen Minuten drauf, bis die Wasser ersor- gung aufgebaut ist“, sagt Haff- ner. Ein neues Löschfahr eug ist ar eingeplant, Eifa ird es aber ohl erst in ein paar Jahren bekommen. Hector, der seit 1982 in Eifa seinen Dienst tut, hat einen Nachteil gegenüber den neu- en Fahr eugen: Er urde hauptsächlich für Brandein-
sät e gebaut. Stromer euger, Tauchpumpe, Flutlichtstrah- ler, Leitern und Schläuche sind ar an Bord, ebenso ie Plat für eine neunköpfige Löschgruppe, es fehlt dem Ol- die aber an Ausrüstung für die so genannte technische Hilfe- leistung, et a bei einem Ver- kehrsunfall. „Wenn ir einge- klemmte Personen in einem Auto haben, muss auch die Feuer ehr aus Hat feld kom- men“, sagt Haffner. Die Eifaer issen trot dem, as sie an Hector haben. Und fast 27 Jahre lang hatten. Er ar schon im Einsat , als or
2 Jahren in dem Hat felder
Stadtteil ein Feuerteufel um- ging – ein junger Mann aus dem Dorf, der elf Brände ge- legt haben soll. „Hätten ir Hector damals nicht gehabt, äre das böse ausgegangen“, erinnert sich der Feuer ehr- Vorsit ende Helmut Schnei- der. Einen Ausfall habe Hector in all den Jahren nie gehabt. Wie es eitergeht mit dem
Oldtimer, issen die Eifaer noch nicht. Es mache keinen Sinn, nochmal in das 51 Jahre alte Fahr eug u in estieren - eil es technisch nicht auf dem neuesten Stand ist. Als Schmuckstück ürden die Ei- faer ihren Hector aber behal- ten. „Wenn ir einen Sponsor finden, ürden ir noch mal Arbeit reinstecken“, sagt Hel- mut Schneider. „Wir ürden ihn auch an ein Museum abgeben“, meint Haffner. „Auf den Schrottplat fahre ich ihn aber nicht, dafür ist er u schade.“
Freiwillige Feuerwehr Eifa Vorsitzender: Helmut
Schneider, Tel. 0 64 67/
Wehrführer: Peter Haff- ner, 0 64 67/91 19 82; E-Mail: p.haffner-ei- fa@web.de
Sie sind stolz auf den alten
Hector: (von links) Vorsitzen-
der Helmut Schneider, Wehr-
führer Peter Haffner und Gerä-
tewart Olaf Haffner (hinten).
Musikschüler bewerben sich um Preise
Vorspiel am 9. Mai in Bad Arolsen - Preisträgerkonzert am 17. Mai in Mengeringhäuser Stadthalle
WALDECK-FRANKENBERG. Die besten jungen Musiker Waldeck-Frankenbergs sucht der Musikschul-Kreis erband. Zum siebten Mal hat der Ver- band mit den Musikschulen in Bad Arolsen, Bad Wildungen, Frankenberg und Korbach den Wettbe erb für Instrumenta- listen und Ensembles ausge- schrieben ( ir berichteten).
Anmeldeschluss ar im Mär . Die Initiatoren ollen das gemeinsame Musi ieren för- dern und Leistungen der In- strumentalschüler durch Geldpreise und Urkunden an- erkennen.
2 Musikschüler erwartet
Zum Vorspiel am Samstag, 9. Mai, erden in der Musik-
schule, dem Bürgerhaus und dem Bernhard- on-Haller- Haus in Bad Arolsen, 2 Teil- nehmer er artet. Kinder und Jugendliche bis um 21. Le- bensjahr nehmen teil. Für die besten Instrumen- talschüler erden in den er-
schiedenen Instrumenten- gruppen Preise ergeben. Alle Teilnehmer des Wettbe erbs
erhalten je eils eine Teilneh- merurkunde, kündigten die Veranstalter an.
Das Preisträgerkon ert be- ginnt am Sonntag, 17. Mai, um 17 Uhr in der Stadthalle in Mengeringhausen. Dort er- den die Preisträger bekannt gegeben.(nh/ber)
Feier auf der Nickesfrase
OBERNBURG. Die Feuer ehr Obernburg feiert ihr Maifest morgen, Freitag, auf der Obernburger Nickesfrase. Das Fest beginnt um 11 Uhr mit Frühschoppen und Gegrill- tem. Der Maibaum ird ab 13 Uhr aufgerichtet. Anschließend begrüßt der gemischte Chor mit Lied or- trägen den Frühling. Für Kin- der ird eine Hüpfburg aufge- baut. Um 15 Uhr erden die Cocktail-Bar und das Kuchen- buffet eröffnet. (nh)
Agrarnotizen
Messe für Direktvermarkter
Die dritte Direktvermarkter- Messe findet am Samstag, 3. Ok- tober, in der Bad Wildunger Wandelhalle statt. Unter der Schirmherrschaft von Umwelt- ministerin Silke Lautenschläger stellen Direktvermarkter, Hand- werker und Kunsthandwerker ihre Produkte vor. Von 11 bis 18 Uhr können sich die Besucher über das Angebot aus Waldeck- Frankenberg informieren. Aussteller melden sich bis zum
Sonntag, 10. Mai, für die Direkt- vermarkter- Messe beim Fach- dienst Landwirtschaft Korbach, Dorothea Loth, 05631/ 954 840 (vormittags, Fax: 05631/ 954 820) oder unter e-Mail: doro-
thea.loth@landkreis-waldeck-
frankenberg.de an.
Stammtisch für Bäuerinnen
Der Frankenberger Bäuerinnen- stammtisch trifft sich zum Sai- sonabschluss mit Partnern am Samstag, 2. Mai, ab 19 Uhr auf dem Hof der Familie Schüler in Frankenau-Dainrode, Im Born- land 6. Anmeldungen und Infor- mationen unter 06455/ 235 oder 06457/8474.
Für den Bad Wildunger Land- markt werden Direktvermark- tern und Kunsthandwerker ge- sucht, die dort ihre Verkaufs- stände errichten wollen. Der Landmarkt findet jeweils sams- tags von 8 bis 13 Uhr auf dem Bad Wildunger Marktplatz statt. Eine Standgebühr wird nicht er- hoben. Interessenten melden sich um- gehend beim Fachdienst Land- wirtschaft Korbach, Dorothea Loth, 05631/954 840.
Hemfurth, Sonntag, 3. Mai, Treffpunkt 7 Uhr Eingang Wild- tierpark. Unter dem Motto „Alle Vögel sind schon da“ lädt National- parkranger Joachim Reinhardt zum Spaziergang ein: Er führt durch den Wildtierpark Edersee und informiert die Teilnehmer über spannende Details aus der heimischen Vogelwelt. Reinhardt kennt viele Arten und kann sie allein anhand ihrer Rufe bestimmen. Die Teilnehmer können zahlreiche Vogelarten beobachten - unter anderem beim Nestbau. Unterwegs be- steht Gelegenheit, die Birk- und Auerhühner des Parks sowie die Adler, Falken und Milane der Falknerei Kluthausen unter die Lupe zu nehmen. Ein Fernglas ist empfehlenswert. Auch Bestimmungsbücher kön- nen mitgebracht werden. Die Wanderung dauert etwa drei Stunden. Kosten: Eintritt in den Tierpark. Anmeldung unter 05621/752 490 im National- parkamt.
Runde für den Blick über den Tellerrand
Treffen der nordhessischen CDU-Wahlbeamten
KORBACH. Die Denkmalpfle- ge und die demografische Ent- wicklung standen am Don- nerstag im Mittelpunkt der Nordhessenrunde der CDU- Wahlbeamten. Zu ihrem tur- nusgemäßen Treffen im Kor- bacher Rathaus begrüßten sie auch Eva Kühne-Hörmann, Hessens Ministerin für Wis- senschaft und Kunst, sowie den Regierungspräsidenten Dr. Walter Lübcke. Erfahrungen austauschen, über den eigenen Tellerrand schauen, weil man nur ge- meinsam als Region etwas be- wegen könne: Diese Motive führte Hofgeismars Bürger- meister Heinrich Sattler als Vorsitzender der Runde für die alle acht bis zehn Wochen stattfindenden Treffen an. 24 der 53 Mitglieder waren dazu in Waldeck-Frankenbergs Kreisstadt gekommen. Als eine Möglichkeit, die Ortskerne in ländlichen Ge- meinden zu stärken, stellte die Ministerin die Denkmal-
pflege vor. Viele Projekte sei- en bereits verwirklicht wor- den, bei denen die Nutzung historischer Gebäude in Ein- klang mit dem Denkmal- schutz stehe. Kühne-Hörmann kündigte an, dass zum nächs- ten Treffen der Präsident des Landesamtes für Denkmal- pflege eingeladen und nähere Informationen geben werde.
„Nicht wie Vogel Strauß“
„Wir sind besser aufgestellt als andere Regionen“, betonte RP Lübcke. Um den demografi- schen Folgen entgegenzutre- ten, bedürfe es besserer Ver- kehrsinfrastruktur und Breit- bandversorgung. „Wir dürfen nicht wie Vogel Strauß den Kopf in den Sand stecken.“ „Mehr miteinander wagen, mehr voneinander lernen“, beschrieb der gastgebende Bürgermeister Klaus Friedrich das Ziel. An der Runde neh- men neben Christdemokraten auch Vertreter von FWG und FDP teil. (aha)
Unfallursache ist laut Polizei nicht bekannt
TWISTE/FRANKENAU. Mit seinem Auto überschlagen hat sich am Donnerstagmorgen ein Autofahrer aus Frankenau. Der 41-Jährige wurde verletzt ins Bad Arolser Krankenhaus gebracht. Der Mann war mit seinem 16 Jahre alten Audi 80 auf der Bundesstraße 252 in Richtung Bad Arolsen unterwegs. Gegen
8.30 Uhr kam er zwischen Twiste und Mengeringhausen aus ungeklärter Ursache nach rechts von der Straße ab, be- richtet die Polizei. Der Wagen überschlug sich und blieb auf dem Dach lie- gen. Wie schwer der Fahrer verletzt wurde, konnte die Po- lizei nicht sagen. An dem Auto entstand Totalschaden. (emr)
Unfallstelle: Auf dem Dach blieb der Audi 80 liegen, mit dem ein Mann aus Frankenau auf der Bundesstraße 252 verunglückt ist.
Wild auf der Straße – Fahrer verlor Kontrolle
VIERMÜNDEN/OBERORKE. Bei dem Versuch, einem Wildtier aus- zuweichen, verlor ein 18-jähriger Pkw-Fahrer in der Nacht zum Don- nerstag die Kontrolle über sein Fahrzeug und überschlug sich. Nach Polizeiangaben war der junge Fahrer mit seinem ebenfalls 18-jähri- gen Begleiter um kurz vor 24 Uhr auf der Kreisstraße 92, aus Richtung Oberorke, kommend unterwegs. Der Beifahrer gab der Polizei an, dass kurz vor Viermünden ein Tier die Fahrbahn überquert habe. Der Fahrer des VW Polo kam bei dem Ausweichmanöver mit seinem Wa- gen links von der Fahrbahn ab. Der Wagen geriet ins Schleudern und landete auf dem Dach. Die beiden Insassen aus Vöhl wurden leicht verletzt und kamen mit einem Halswirbel-Schleudertrauma ins Fran- kenberger Krankenhaus. Am Wagen entstand ein Totalschaden von 4000 Euro. Ein Wildkontakt fand nicht statt. (mor)
Friseure für niedrigere Mehrwertsteuer
WALDECK-FRANKENBERG. „Sieben Prozent für mehr Beschäfti- gung“ lautet eine Kampagne der Friseurhandwerks, an dem sich auch die Innung Waldeck-Frankenberg beteiligt. Sie fordern eine Reduzie- rung des Mehrwertsteuersatzes auf sieben Prozent. In den Nieder- landen sei der Steuersatz für Friseurleistungen vor einigen Jahren re- duziert worden, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Folge: Die Be- schäftigungsquote stieg binnen drei Jahren um 15 Prozent (emr)
Jung-Politiker rufen zur Wahl auf
WALDECK-FRANKENBERG. Zur Beteiligung an der Europawahl am Sonntag, 7. Juni, rufen die Jugendorganisationen mehrerer Par- teien auf. Trotz inhaltlicher Differenzen fordern Junge Union, Grüne Jugend, Jungsozialisten und Junge Liberale gemeinsam dazu auf, am Sonntag bei der Wahl des Europaparlaments seine Stimme abzuge- ben. (emr)
Die Rhoder Feuerwehr muss zu Unfällen auf die Autobahn ausrücken
RHODEN. Sie ist die Auto- bahn-Wehr: Als einzige Wehr im Landkreis fährt die Feuer- wehr aus Diemelstadt-Rhoden auf die Autobahn raus. Die di- rekte Anbindung an die A 44 ist somit eine Besonderheit im Feuerwehr-Alltag - und kann den Kameraden zum Teil schwer auf den Schultern las- ten. „Die Arbeit auf der Auto- bahn bedeutet eine sehr hohe physische und psychische Be- lastung für die Einsatzabtei- lung“, erklärt Gerätewart Jörg Varlemann, „denn man sieht einiges, was man sonst nicht sieht.“ Schwere Autounfälle bei höchster Geschwindigkeit, Auffahrunfälle mit Lastwagen, eingeklemmte, verbrannte, schwer verletzte Personen oder Tote - schwer auszuhal- ten für die, die zur Rettung herbeieilen. Es ist noch gar nicht so lange her, dass die Rhoder wieder zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem Toten zur Autobahn 44 gerufen worden. Das Arbeitsspektrum reicht vom Retten (oder Bergen) der Unfallopfer bis zur Brandbe- kämpfung, von der Kraftstoff- aufnahme bis zur technischen
Typisches Szena- rio: Oft muss die Rhoder Wehr zu Einsätzen auf die Autobahn ausrü- cken. Hier ein Un- fall im Jahr 2006, als ein Sprinter auf der A 44 auf einen Lkw auf-
fuhr. Foto: Tepel/nh
Hilfe und dem Absperren der Strecke. Eine Notfallseelsorge ist mit der Rhoder Pfarrerin und ei- nem DRK-Kriseninterventi- onsteam organisiert. Das Wichtigste für die Brandschü- zer ist: nach so einem Einsatz nicht gleich auseinanderge- hen, sondern zusammenblei- ben und miteinander reden, wissen die Kameraden aus Er- fahrung.
und gemeinsam mit Jörg Var-
erziehung wird groß ge- schrieben bei der Rhoder Wehr. Stefanie Tepel, übri- gens die einzig
lemann einiges auf die Beine gestellt. Das Thema Feuer- schutz steht seitdem vier Tage lang im Kindergarten und eine Woche lang in der Grundschu- le auf dem Unterrichtsplan. Richtiges Verhalten im Brand-
aktive Frau un-
fall, Notruf wählen und ein Be-
ter den Rhoder Brandschützern, hat diesen Bereich 2006 übernommen
such im Wehrstützpunkt ste- hen unter anderem auf dem Programm. (ler) Foto: Lerner
31 Einsätze im vergangenen Jahr, 47 Übungsabende, 41 Ak- tive, elf in der Jugendwehr, 24 Mann im Spielmannszug und 190 Mitglieder insgesamt im Verein - das sind die Zahlen der Feuerwehr Rhoden. Keine schlechten Zahlen - die Rho- der könnten froh sein, „eine so tatkräftige Wehr zu ha- ben“, lautet das Lob von Stadt- brandinspektor Ulrich Volke.
Was die Jugendwehr mit ih- ren elf Mädchen und Jungen betrifft, so habe man, wie in vielen anderen Orten, auch in Rhoden um Nachwuchs zu kämpfen. „Es ist schwierig, die Konkurrenz der Angebote ist sehr groß“, erklärt Pressespre- cherin und Brandschutzerzie- herin Stefanie Tepel. Tech- nisch aber, erklärt der stellver- tretende Wehrführer Thomas Bracht, sei man „sehr gut“ aus- gerüstet. Die Rhoder Wehr hat fünf Fahrzeuge „mit allem
Drum und Dran“, unter ande- rem ein Tanklöschfahrzeug 24/50, das 5000 Liter Wasser fasst - das ist wichtig für die spezielle Lage des Ortes, um- geben von viel Wald und nahe an der Autobahn. Zu den Räumlichkeiten der Wehr ge- hören der Stützpunkt und das alte Gerätehaus mit Lager.
Sie sind engagiert, ob im Einsatz oder im Ortsleben: unsere Feu- erwehrleute. Grund für die HNA, Wehren aus unserem Landkreis in einer Serie vorzustellen. In lo- ser Folge beleuchten wir dabei jeweils einen besonderen Aspekt: Technik, Ausbildung oder, wie heute, die Zufahrt zur Autobahn bei der Rhoder Wehr. Alle Folgen im Internet unter www.hna.de/korbach.html
Wirtschaft ist das Rückgrat
Firmenbesuch: Landratskandidat Dr. Reinhard Kubat bei Osborn International
WALDECK-FRANKENBERG. Es rattert, es rumpelt, es zischt – und mittendrin steht seelenruhig Dr. Reinhard Ku- bat. Geduldig schaut er sich an, wie bei der Firma Osborn in Burgwald Bürsten aller Art produziert werden. Es ist bereits der zweite Fir- menbesuch für den Landrats- kandidaten an diesem Tag. Ein
Landratswahl am 5. Juli
Dutzend hat er im Wahl- kampf bereits hinter sich – noch viele weitere liegen vor ihm. „Ich will mir einen Über- blick schaffen“, sagt der 51- Jährige, der für die SPD antritt und auch von den Grünen un- terstützt wird. Nordkreis, Süd- kreis: „Ich lerne das ganze Spektrum kennen.“ Das sei ein Muss, wenn man für das Amt des Landrats kandidiere. Eines hat sich ihm dabei auf jeden Fall bereits gezeigt, sagt Kubat: „Dass die kleineren und mittelständischen Unter- nehmen insgesamt eine ganze Menge Arbeitsplätze in der Re- gion bereithalten.“ Hier bei Osborn sind es rund 240. Hinzu kommen mehr als 20 Auszubildende. Man bilde sehr stark aus, er- fährt der Kandidat. Schließ- lich sei es nicht so einfach, in der Region – dann, wenn Hochkonjunktur herrscht – an
Hier entsteht eine Riesenbürste: Landratskandidat Dr. Reinhard Kubat lässt sich bei Osborn International in Burgwald die Produk-
tion erklären. Links ist Hans-Joachim Schneider, Leiter Logistik, zu
gute Fachkräfte heranzukom- men. Ausbildung in der Region für ein international agieren- des Unternehmen (siehe Hin- tergrund): Ein Ansatz, den der Kandidat gerne hört. Und er will mehr wissen, fragt immer
wieder nach, nimmt sich mehr als eine Stunde allein für den Rundgang durch die Produktionshalle Zeit. Dort entstehen Bürsten von der Miniaturausgabe zur Bear- beitung selbst kleinster Boh- rungen bis hin zur meterlan-
Bürstenhersteller von Weltformat
Osborn International ist nach tigt das Unternehmen rund
eigenen Angaben Technolo-
gieführer und weltweit größ- men mehr als 20 Auszubil-
ter Hersteller von techni- schen Bürsten und Oberflä- chenwerkzeugen. Die Pro- dukte werden in allen indus- triellen und handwerklichen Anwendungen eingesetzt, heißt es von der Firma. Am
Standort Burgwald, der euro- Jason Incorporate Gruppe in
päischen Zentrale, beschäf-
244 Mitarbeiter, dazu kom-
dende. Die internationalen Gruppe hat Niederlassungen unter anderem in Großbri- tannien, Frankreich, Spanien, Skandinavien, Brasilien, und China . Osborn International gehört zur amerikanischen
Wisconsin. (mab/mam)
gen Bürste, die zu Reinigungs- zwecken in der Industrie ein- gesetzt wird. Auch mit der Le- benshilfe arbeitet Osborn zu- sammen – in deren Werkstät- ten entstehen Großbürsten, die in Straßenreinigungs-Fahr- zeuge eingebaut werden. „Das ist wirklich spannend“, sagt Kubat während er durch die weitläufigen Produktionshal- len geführt wird. Doch an dem Wort Krise kommt im Moment keiner vorbei – auch hier nicht. Es gibt Kurzarbeit im Unterneh- men (HNA berichtete), die Auf- träge sind zurückgegangen. Dennoch: Osborn habe gute Produkte, sei gut im Wettbe- werb positioniert, habe gute Mitarbeiter und einen breit gefächerten Kundenstamm. Dies alles sein in so einer Lage ein Vorteil, erklärt man dem Landratskandidaten.
Kandidat beeindruckt
Der bestaunt am Ende noch ein computergesteuertes La- gersystem und zeigt sich be- eindruckt: Dies alles bestärke ihn in der Annahme, dass der Landkreis mit vielen innovati- ven und gut aufgestellten Un- ternehmen ein starkes wirt- schaftliches Rückgrat habe, formuliert Reinhard Kubat.
Unser HNA-Spezial mit vie- len Berichten über die drei Kandidaten und ihre politi- schen Ziele finden Sie unter www.hna.de/landrat.html
Kellerwald · Edersee
Brand im Senioren- und Pflegeheim
REINHARDSHAUSEN. Ret- hardshausen mussten zwar
tungshubschrauber und Dreh- leiter: Der Brand im Senioren- und Pflegeheim Haus Edel- weiß in Reinhardshausen, bei dem eine 70-Jährige lebensge- fährlich verletzt wurde, hat gestern einen Großeinsatz der Helfer ausgelöst. Um 10.31 Uhr hatte die Brandmeldeanlage des Hauses Alarm gegeben. Zwei Pfleger eilten daraufhin nach Volkes Auskunft in das im zweiten Obergeschoss gelegene Zim- mer der Seniorin. Der Roll- stuhl der Frau stand in Flam- men. Die Pfleger hätten sofort mit dem Löschen des brennen- den Rollstuhles begonnen, und hätten dabei Verletzun- gen an den Händen und Rauchgasvergiftungen davon- getragen, teilte die Polizei ges- tern mit. Die Feuerwehren aus Bad Wildungen und Rein-
nicht mehr löschen, aber die Bad Wildunger Drehleiter wurde gebraucht. „Wir wer- den die Verletzte mit dem Lei- terkorb möglichst schonend nach unten bringen“, erklärte Volke.
Die Besatzung des Rettungs- hubschraubers Christoph 7 brachte die Schwerstverletzte in eine Spezialklinik nach Es- sen. Sie schwebt in akuter Le- bensgefahr. Während des Ret- tungseinsatzes war die Orts- durchfahrt von Reinhardshau- sen komplett gesperrt.
Ein Video von den Rettungs- arbeiten sehen Sie im Internet:
Wieder auf festen Boden: Die Seniorin wurde kurz danach mit dem Rettungshubschrauber nach Essen geflogen.
Tatort in der Hinterstraße
355 Jahre altes Fachwerkhaus wird zur Kulisse der ARD-Kriminalreihe
BAD WILDUNGEN. Das hät- ten sich Udo Schneider und seine Ehefrau Sandra Herzog niemals träumen lassen: Ges- tern stand ihr Fachwerkhaus in der Bad Wildunger Hinter- straße im Fokus der Tatort- Fernsehkameras. Schauspieler Ulrich Tukur, in der Rolle des Landeskrimi- nalamt-Ermittlers Felix Mu- rot, stand vor ihrem zu einer Apotheke umfunktionierten Haus, doch leider war die Tür verschlossen. „Das gehört zur Handlung“, berichtete Sandra Herzog.
Der Kontakt zum Hessi- schen Rundfunk hatte eine Vorgeschichte: Vor einigen Wochen kehrte das Ehepaar von einem Kurzurlaub aus Oslo zurück. „Da lag ein hand- geschriebener Zettel in unse- rem Briefkasten. Darauf stand, dass der HR gern an unserem Haus für den Tatort drehen möchte. Wir sollten uns doch mal telefonisch melden. Da hat meine Frau natürlich an- gerufen“, erinnert sich Udo Schneider.
Hobbyraum ausgeräumt
Einige Tage später sei ein 16-köpfiges Team in der Hin- terstraße angerückt. „Alles wurde noch mal unter die Lupe genommen und uns er- klärt, dass hier eine Szene vor
Konzentration am Filmset: Schauspieler Ulrich Tukur (links) bereitet sich vor dem zur „Brunnen-Apo- theke“ umfunktionierten Fachwerkhaus von Sandra Herzog und Udo Schneider auf die nächste
Handlungsszene vor.
einer Apotheke gedreht wer- den soll. Meinen Hobbyraum musste ich wegen der Dekora- tion des Schaufensters ausräu- men. Über dem Eingang wur- de kurzerhand ein Apotheken-
schild angeschraubt“, erzählt Schneider. Sandra Herzog ergänzt:
„Unser Haus wird etwa 30 bis 40 Sekunden im neuen Tatort zu sehen sein.“ Und schon vor-
her geriet es in Bad Wildun- gen in den Blickpunkt: Die Dreharbeiten sorgten jetzt für Aufsehen in der für den Stra- ßenverkehr komplett gesperr- ten Hinterstraße.
Naturvortrag der anderen Art
Fotograf Günther Schumann im Naturparkamt
Wo die Wehr in der Post wohnt
Frankenauer Brandschützer bauten gemeinsam altes Gebäude für ihre Zwecke um
den unter anderem die kom- plette Wasser- und Elektroan- lage und die Heizkörper in Ei- genleistung durch Vereinsmit- glieder eingebaut worden. „Je- der hat die Zeit, die er hatte, eingesetzt“, lobte der Vorsit- zende. Besonders nützlich sei- en natürlich die Handwerker
aus den eigenen Reihen gewe- sen. „Das ist ein gelungenes Bei- spiel für etwas, was man nur gemeinsam zu schultern in der Lage ist“, betonte Bürger- meister Dr. Reinhard Kubat gegenüber der HNA. Durch eine Menge engagierter Leute habe die Stadt viel Geld sparen können. Mit dem alten Postgebäude habe die Feuerwehr schon lan-
ge geliebäugelt, erklärte Wehrführer Graf: „Die Idee ist schon zu Zeiten von Bürger- meister Reiner Peterka ent- standen“. Dies bestätigte auch Bürgermeister Dr. Reinhard Kubat: „Das war ein Altver- sprechen des Magistrats, dass die Feuerwehr dort Räume be- kommt. Mit Hilfe des Stadt- umbauprogrammes konnte das Versprechen dann einge- löst werden.“ Zusätzlich sei dann auch ein Jugendraum in demselben Gebäude entstan- den, berichtete Kubat. Bevor die Brandschützer ihr neues Domizil beziehen konn- ten, hatten sie übergangswei- se einen Schulungsraum in der später abgebrannten Stadthalle und später auch im Forsthaus. „Das hatten wir auch vorher in Eigenleistung renoviert“, erinnert sich Eber- hard Graf. Im Prinzip gibt es immer viel zu tun, bei der Feuerwehr in Frankenau. Und wer so tat-
kräftig mit anpackt, der darf natürlich auch feiern. Wie bei- spielsweise im April dieses Jahres, als die Brandschützer ihren 75. Geburtstag begin- gen. 116 Mitglieder zählt die Feuerwehr, davon 27 Aktive, erläuterte Wehrführer Graf, der seit über 20 Jahren sein Amt innehat. Die Jugendfeuer- wehr war 1979 gegründet wor- den und hat ihren 30. Geburts- tag Anfang Oktober gefeiert.
Sie sind engagiert, ob im Einsatz oder im Ortsleben: unsere Feu- erwehrleute. Grund für die HNA, Wehren aus unserem Landkreis in einer Serie vorzustellen. In lo- ser Folge beleuchten wir dabei jeweils einen besonderen Aspekt. Heute die Feuerwehr in Frankenau, die ein altes Postge- bäude für sich umgebaut hat. Alle Folgen unter www.hna.de/ frankenberg.html
BAD WILDUNGEN. Einen Vortrag der etwas anderen Art bietet das Nationalparkamt am Donnerstag: Der Fotograf Günther Schumann berichtet über seine Freundschaft mit wildlebenden Füchsen und zeigt beeindruckende Bilder seiner zahlreicher Begegnun- gen mit ihnen. Schumanns Bilderreise führt in den Reinhardswald. Dort begann im Mai 1990 eine außergewöhnliche Freund- schaft, die über elf Jahre an-
dauern sollte. Anfang der FRANKENAU. Hier wohnt die
Feuerwehr in der Post: Was man gemeinsam bewegen kann, zeigt eindrucksvoll das Beispiel der Freiwilligen Feu- erwehr Frankenau: In mehr als 1200 Arbeitsstunden reno- vierten die Brandschützer das ehemalige Postgebäude in der Ehlingshäuser Straße und richteten es für ihre Zwecke her. Das Ergebnis kann sich se- hen lassen: Neben dem drin- gend benötigten Schulungs- raum, einer Küche sowie sani- tären Anlagen und einem Büro, konnte auch ein Raum für die Jugendfeuerwehr ge- schaffen werden. „Die erste Zeit waren wir fast jeden Abend hier“, erin- nert sich Wehrführer Eber- hard Graf an den Beginn der Umbauarbeiten im November 2007. Später seien dann vor- wiegend an den Wochenen-
90er-Jahre entdeckte der Na- turfotograf einen am Wald- weg gelegenen Fuchsbau mit zwei Nachwuchs-Reineckes. Über ein Jahr suchte Schu- mann diese besondere Stelle im Wald tagtäglich auf, bei je- dem Wetter. Mit der Zeit ent- stand ein außergewöhnliches Vertrauensverhältnis zwi- schen Mensch und einer wild- lebenden Füchsin, auch Fähe genannt. Mit einem Quänt- chen Glück gelang ihm 1991 ein sensationelles
Preisgekrönt: Schumanns Bild von dem Fuchs an der Kamera. Foto: Schumann/nh
Bild. Der „Rot- fuchs am Fotosta- tiv“ brachte ihm den Titel „Natur- fotograf des Jah- res“ von der Ge- sellschaft Deut- scher Tierfotogra- fen ein. (nh/eds) Bilderreise: am Donnerstag, 15. Oktober, im Vor- tragssaal des Na- tionalparkamtes in Bad Wildun- gen, Laustraße 8, 19.30 Uhr. Anmel- dung ist nicht er- forderlich, der Eintritt ist frei.
Gemeinsam sind sie stark: Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Frankenau haben mit vereinten Kräften und enormer Eigenleis- tung das ehemalige Postgebäude, im Hintergrund, für ihre Zwecke umgebaut. Foto: Battefeld
FRANKENAU. Die Strickgruppe im Verein Wir für die Region trifft sich am Donnerstag, 15. Oktober, 20 Uhr im „Frankenauer Hof“.
FRANKENAU. Der geplante Kaffeenachmittag des VdK-Ortsver- band Frankenau am Samstag, 17. Oktober, um 15 Uhr, muss wegen Terminüberschneidungen im Martin-Luther-Haus leider ausfallen. Der Vorstand bittet die Mitglieder um Verständnis.
FRANKENAU. Das Training der AH-Sportgruppe des TSV Frankenau findet am Donnerstag, 15. Oktober, ab 19 Uhr auf dem Rasensport- platz statt.
HNA-Jahresrückblick: Kassel
HNA-Jahresrückblick: Hofgeismarer Allgemeine
HNA-Jahresrückblick: Frankenberger Allgemeine
HNA-Jahresrückblick: Wolfhager Allgemeine

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 § 15
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