Source: https://www.dtad.de/details/Architekturentwurf_28215_Bremen-7409505_3
Timestamp: 2018-02-26 03:42:44+00:00

Document:
Wettbewerbsbekanntmachung - Architekturentwurf in Bremen (ID:7409505)
> DTAD-ID: 7409505
Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren für die Erweiterung der Grundschule an der Gete, An der Gete 103 in 28211 Bremen. Die Deputation für Bildung hat in ihrer Sitzung am 13.7.2012 beschlossen, den vorh.Raumbestand bedarfsgerecht für die Nutzung als Ganztagschule zu erweitern. Die Ganztagsschule Schule wird ihren Betrieb mit den ersten Klassen nach den Sommerferien 2012 aufnehmen. Um den Start der Ganztagsschule auch räumlich zu unterstützen, wurden in einem ersten Schritt zum Schuljahresbeginn 2012/13 innere Umbauten vorgenommen. Der anwachsende Raumbedarf der Ganztagsschule soll über Container abgedeckt werden. Diese Übergangslösung soll so schnell wie möglich durch einen Festbau ersetzt werden. Im Vorfeld wurde eine Machbarkeitsstudie erstellt, die den Teilnehmern des Wettbewerbs zur Verfügung gestellt wird. Im Rahmen der Ausbauplanung für die Ganztagsschule soll ebenfalls die Kapazitätserweiterung mit dem Ziel der 4-zügigkeit geprüft werden. Dem Bauvorhaben liegt ein Raumprogramm mit einer Programmfläche von ca. 770 m2 für die 3-zügigkeit und gesamt ca. 1 400 m2 (Ziel 4-zügigkeit) zugrunde. Dem sind die erforderlichen Verkehrs- und Funktionsflächen zuzurechnen. Für die Baumaßnahmen stehen insgesamt ca. 2 600 000,-- € zzgl. Mwst. in den Kostengruppen 300 bis 400 zur Verfügung. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Klassenräume, Differenzierungsräume, Fachräume, Lehrerarbeitsräume, Mehrzweckraum / Mensa, Küche und Toilettenräume. Gemäß den energetischen Anforderungen an Neubau und Sanierung von Gebäuden des Landes und der Stadt Bremen ist der Neubau im Passivhausstandard zu errichten. Das Bauvorhaben soll spätestens bis Ende Juli 2015 fertig gestellt sein. Die geschätzten Baukosten (KG 300 und 400) betragen ca. 2 600 000,-- Euro netto.
Org. Dok.-Nr: 240863-2012
Sondervermögen Immobilien und Technik der Stadtgemeinde Bremen vertreten
durch Immobilien Bremen AöR
Kontaktstelle(n): Immobilien Bremen AöR
Zu Händen von: Jörg Meyer
Weitere Auskünfte erteilen: Sondervermögen Immobilien und Technik der
Stadtgemeinde Bremen vertreten durch Immobilien Bremen AöR
Zu Händen von: Sabine Blanke
E-Mail: sabine.blanke@immobilien.bremen.de
Fax: +49 42136110406
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: Sondervermögen Immobilien und Technik der Stadtgemeinde Bremen vertreten durch Immobilien Bremen AöR Theodor-Heuss-Allee 14 Kontaktstelle(n): Immobilien Bremen AöR Zu Händen von: Frau Paap, Frau Busse 28215 Bremen DEUTSCHLAND E-Mail: info.verdingung@immobilien.bremen.de Fax: +49 42136114515 Internet-Adresse: http://vergabe.bremen.de Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: Sondervermögen Immobilien und Technik der Stadtgemeinde Bremen vertreten durch Immobilien Bremen AöR Theodor-Heuss-Allee 14 Kontaktstelle(n): Immobilien Bremen AöR Zu Händen von: Sabine Blanke 28215 Bremen DEUTSCHLAND E-Mail: info.verdingung@immobilien.bremen.de Fax: +49 42136110406
Einrichtung des öffentlichen Rechts 1.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber Der öffentliche Auftraggeber / Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber: nein
Auftraggeber / den Auftraggeber: Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren für die Erweiterung der Grundschule an der Gete, An der Gete 103 in 28211 Bremen.
Die Deputation für Bildung hat in ihrer Sitzung am 13.7.2012 beschlossen, den vorh.Raumbestand bedarfsgerecht für die Nutzung als Ganztagschule zu erweitern. Die Ganztagsschule Schule wird ihren Betrieb mit den ersten Klassen nach den Sommerferien 2012 aufnehmen. Um den Start der Ganztagsschule auch räumlich zu unterstützen, wurden in einem ersten Schritt zum Schuljahresbeginn 2012/13 innere Umbauten vorgenommen. Der anwachsende Raumbedarf der Ganztagsschule soll über Container abgedeckt werden. Diese Übergangslösung soll so schnell wie möglich durch einen Festbau ersetzt werden. Im Vorfeld wurde eine Machbarkeitsstudie erstellt, die den Teilnehmern des Wettbewerbs zur Verfügung gestellt wird. Im Rahmen der Ausbauplanung für die Ganztagsschule soll ebenfalls die Kapazitätserweiterung mit dem Ziel der 4-zügigkeit geprüft werden. Dem Bauvorhaben liegt ein Raumprogramm mit einer Programmfläche von ca. 770 m2 für die 3-zügigkeit und gesamt ca. 1 400 m2 (Ziel 4-zügigkeit) zugrunde. Dem sind die erforderlichen Verkehrs- und Funktionsflächen zuzurechnen. Für die Baumaßnahmen stehen insgesamt ca. 2 600 000,-- € zzgl. Mwst. in den Kostengruppen 300 bis 400 zur Verfügung. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Klassenräume, Differenzierungsräume, Fachräume, Lehrerarbeitsräume, Mehrzweckraum / Mensa, Küche und Toilettenräume. Gemäß den energetischen Anforderungen an Neubau und Sanierung von Gebäuden des Landes und der Stadt Bremen ist der Neubau im Passivhausstandard zu errichten. Das Bauvorhaben soll spätestens bis Ende Juli 2015 fertig gestellt sein. Die geschätzten Baukosten (KG 300 und 400) betragen ca. 2 600 000,-- Euro netto.
Teil A) Ausschlusskriterien - Zulassung zur Auswahl. Bewerber, die zur Auswahl zugelassen werden wollen, müssen alle formalen Anforderungen - die Ausschlusskriterien - ausnahmslos erfüllen. Die Bewerber belegen dies mit Eigenerklärungen und Nachweisen, die für die Zulassung zur Auswahl gefordert sind und die in der nachfolgend aufgeführten Reihenfolge den Unterlagen der Bewerbungsmappe beizulegen sind. Die Bewerbungsmappe kann unter der im Anhang genannten Kontaktstelle angefordert werden. Kann ein Bewerber nur eine/n Eigenerklärung/Nachweis nicht erbringen, wird er vom weiteren Auswahlverfahren ausgeschlossen. Bietergemeinschaften sind zugelassen. Es muss eine von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft unterschriebene Erklärung vorliegen, dass die Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftend ist. Es muss ein bevollmächtigter Vertreter benannt werden, der durch eine unterschriebene Erklärung aller Mitglieder der Bietergemeinschaft legitimiert ist. Es ist sicherzustellen, dass der bevollmächtigte Vertreter der Bietergemeinschaft während der gesamten Projektlaufzeit die Oberaufsicht über die Bietergemeinschaft inne hat und direkter Ansprechpartner für alle Belange des Auftraggebers ist. Dies ist mit einer Erklärung und einem Organigramm mit Personenzuordnung nachzuweisen. Bewerbungsunterlagen, die über den geforderten Umfang hinausgehen, werden nicht zugunsten des Bewerbers berücksichtigt. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt. Folgende Nachweise und Erklärungen sind zur Prüfung der Ausschlusskriterien einzureichen und der anzufordernden Bewerbungsmappe einzufügen: 1. Bewerbergemeinschaftserklärung nach § 4 VOF (Vordruck siehe anzufordernde Bewerbungsmappe) 2. Erklärung über Ausführungs- und Lieferinteressen nach § 2 (3) VOF 3. Erklärung über wirtschaftliche Verknüpfung oder eine Zusammenarbeit in relevanter Weise bezogen auf die zu vergebende Leistung nach § 4 (2) VOF 4. Erklärung zu Ausschlussgründen nach § 4 (9) a) bis e) VOF 5. Erklärung zu Ausschlussgründen nach § 4 (6) a) bis g) VOF 6. Erklärung, ob auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (Erteilung von Unteraufträgen an Nachunternehmen, Subunternehmen o. ä.) zurückgegriffen wird, siehe auch § 5 (5) h) VOF; und wenn ja, dass diese im Auftragsfall: a) die Bereitschaft und die Kapazitäten nachweisen, um den entsprechenden Auftragsanteil der geforderten Leistung zu erbringen; b) die Nachweise und Erklärungen zu den vorgenannten Punkten 2-5 und 8-10 der Bekanntmachung nachreichen. 7. Erklärung des Bewerbers (bzw. der Bewerbergemeinschaft), im Auftragsfall eine Versicherung über 1 000 000 EUR für Personenschäden und 1 000 000 EUR für Sachschäden abzuschließen 8. Erklärung des Bewerbers nach § 4 (3) VOF mit den Namen und beruflichen Qualifikationen der verantwortlichen Personen (Leistungserbringer), die die Leistungen tatsächlich erbringen, unter konkreter Angabe der Leistungsbereiche und Darstellung als Organigramm 9. Eignungsnachweise betreffend der fachlichen Befähigung nach § 5 (5) a) VOF (in Kopie) der Bewerber (bei Bewerbergemeinschaften: ihrer Mitglieder), der verantwortlichen Führungskräfte und allen vorgesehenen Leistungserbringern (gemäß vorstehender Eigenerklärung Nr. 8), z.B. durch Nachweis der Berufszulassung, Studiennachweise oder sonstige Bescheinigungen über die fachliche Eignung/Qualifikationen 10. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung in Kopie (nicht älter als 1 Jahr, bei Bewerbergemeinschaften für jedes Mitglied gesondert) Teil B) Auswahlkriterien. B1) Auswahlkriterien zur Beurteilung der wirtschaftlichen und finanziellen Eignung. B1.1) Eigenerklärung zum Jahresnettoumsatz. Einzureichen ist eine Eigenerklärung nach § 5 Abs. 4 Buchst. c VOF für die Jahre 2009, 2010 und 2011 über den jeweiligen Jahresnettohonorarumsatz für die jeweiligen Planungsleistungen (Objektplanung nach § 33 HOAI in Verbindung mit Anlage 11, Lph. 2-9). Wertung 0 - 3 Punkte; Gewichtung 10 %. Erläuterung zur Wertung: Die mitgeteilten Jahresnettohonorarumsätze werden addiert und durch die Zahl „3“ geteilt (gemittelter Jahresnettohonorarumsatz). — Keine verwertbaren Angaben oder gemittelter Jahresnettohonorarumsatz kleiner 100 000 € entspricht 0 Punkte, — Gemittelter Jahreshonorarumsatz zwischen 100 000,-- € bis 150 000,-- € entspricht 2 Punkte, — Gemittelter Jahreshonorarumsatz zwischen 150 000,-- € bis 200 000,-- € entspricht 2 Punkte. B1.2) Eigenerklärung zur Anzahl der Beschäftigten. Einzureichen ist eine Eigenerklärung nach § 5 Abs. 5 Buchst. d VOF für die vergangenen drei Jahre über die jeweils durchschnittliche Anzahl von Beschäftigten für Planungsleistungen zur Objektplanung nach § 33 HOAI in Verbindung mit Anlage 11, Lph. 2-9. Die Bewertung ist der Bewerbungsmappe zu entnehmen. Wertung 0 - 3 Punkte; Gewichtung 10 %. Erläuterung zur Wertung: Die mitgeteilten Jahresmitarbeiterzahlen werden addiert und durch die Zahl „3“ geteilt (gemittelte Jahresmitarbeiterzahl). — Keine verwertbaren Angaben oder die gemittelte Jahresmitarbeiterzahl ist 1 oder kleiner, entspricht 0 Punkte, — Gemittelte Jahresmitarbeiterzahl ist 2 entspricht 1 Punkt, — Gemittelte Jahresmitarbeiterzahl ist 3 entspricht 2 Punkte, — Gemittelte Jahresmitarbeiterzahl ist 4 oder größer entspricht 3 Punkte. B2) Auswahlkriterien zur Beurteilung der fachlichen Eignung. Es werden Architekten gesucht, die Erfahrung in der Planung und Realisierung von Projekten entsprechend der Wettbewerbsaufgabe haben. Die unter den Ziffern B2.2 bis B2.4 genannten Bewerbungsunterlagen werden durch ein unabhängiges Auswahlgremium bewertet. Kriterien zur Bewertung der Bewerbungsunterlagen sind die gestalterische und fachliche Qualität der in den Bewerbungsunterlagen präsentierten Projekte. Die Bewerber mit den höchsten Punktzahlen insgesamt qualifizieren sich als Teilnehmer. Bei gleicher Punktzahl entscheidet das Los. Die unter B2.1) genannten Referenzen sollen in einer Liste im Format DIN A4 dargestellt werden. Hier sind die u. g. Referenzschreiben als Anlage beizulegen. Die Unterlagen sind in der Bewerbungsmappe einzuheften. Jedes der unter den Ziffern B2.2) bis B2.4) genannten Referenz- / Projektblätter ist auf maximal zwei DIN A3 Blätter, einseitig bedruckt, zu präsentieren. Unterlagen, die über den genannten Rahmen hinausgehen, werden von der Wertung ausgeschlossen. Die Unterlagen werden nicht zurückgesandt. B2.1) Referenzliste mit Referenzschreiben als Anlage. Zur Beurteilung der fachlichen Eignung sind vom Bewerber persönliche Referenzen von Projektleiter, stellvertretendem Projektleiter und Büroreferenzen in einer Referenzliste zu benennen. Dabei sind 4 Referenzobjekte anzugeben. Werden in der Referenzliste mehr als 4 Referenzobjekte angegeben, werden nur die 4 erstgenannten berücksichtigt. Zu den Referenzen sind folgende Angaben einzureichen: — Die Bauaufgabe („Neubau von Nicht-Wohngebäuden“) ist zu benennen und die Honorarzone ist anzugeben. Die Honorarzone muss mindestens der Honorarzone
III nach HOAI entsprechen. Die Objekte müssen in den letzten 3 Jahren in
Nutzung genommen sein, — Die beauftragten Leistungsphasen sind zu benennen. (mindestens Lph. 2 bis 8), — Die gemittelten anrechenbaren Nettokosten mit mindestens 300 000 € pro Bearbeitungsjahr der geforderten Leistung sind zu benennen, — Die Auftraggeber und dortigen Ansprechpartner sind mit Adressen und Telefonnummer anzugeben. Erforderlich ist eine dazugehörige Bescheinigung des jeweiligen öffentlichen oder privaten Auftraggebers mit einer positiven Aussage sowohl zur Terminsicherheit als auch zur Kostensicherheit (bei privaten Auftraggebern genügt eine Eigenerklärung, falls eine Bescheinigung nicht erhältlich ist). Die Bescheinigungen sind als Anlage beizulegen. Die Zuordnung muss eindeutig ersichtlich sein. Wertung 0 - 3 Punkte; Gewichtung 40 % (je Referenzobjekt 10 %). B2.2) Projektblatt „vergleichbares Projekt“. Referenz / Projektblatt über ein realisiertes, mit der Aufgabenstellung vergleichbares Projekt, mit Angaben und Nachweisen entsprechend des § 5 (5) b) VOF, errichtet und in Nutzung genommen in den Jahren 2009, 2010, 2011 oder 2012 (vom Bewerber erbrachte Mindestleistung gem. § 33 HOAI sind die Lph. 2-8). Wertung 0 - 3 Punkte; Gewichtung 20 %. B2.3) Projektblatt „Gebäude mit energetischer Optimierung“. Referenz / Projektblatt über ein realisiertes Projekt zum Thema "Gebäude mit energetischer Optimierung", mit Angaben und Nachweisen entsprechend des § 5 (5) b) VOF errichtet und in Nutzung genommen in den Jahren 2009, 2010, 2011 oder 2012 (vom Bewerber erbrachte Mindestleistung gem. § 33 HOAI sind die Lph. 2 bis 8), Wertung 0 - 3 Punkte; Gewichtung 10 %. B2.4) Projektblatt „ausgezeichnetes Projekt“. Referenz / Projektblatt über einen Wettbewerbserfolg (Preis, kein Ankauf) mit einer vergleichbaren Aufgabenstellung oder alternativ über ein ausgezeichnetes realisiertes Projekt (z. B. BDA-Preis, beispielhaftes Bauen, andere Auszeichnung), mit Angaben und Nachweisen entsprechend des § 5 (5) b) VOF aus den Jahren 2009, 2010, 2011 oder 2012, Wertung 0 - 3 Punkte; Gewichtung 10 %. (Sollte der Bewerber das Projekt als Angestellter in einem Architekturbüro bearbeitet haben, so ist die namentliche Nennung dieses Mitarbeiters erforderlich.). Teil C) Duchführung des Wettbewerbs und Verhandlungsgespräch. C1) Wettbewerb. Die aus dem Auswahlverfahren ermittelten Bewerber, die zu dem weiteren Verfahren zugelassen werden, erhalten die Wettbewerbsunterlagen mit den „Wettbewerbsbedingungen“ und der „Wettbewerbsaufgabe“ unaufgefordert zugesendet. Der Wettbewerb findet auf Grundlage der RAW 2004 statt. Als Beurteilungskriterien für den Wettbewerb gelten die unter IV.3) dieser Bekanntmachung genannten „Kriterien zur Bewertung der Projekte“. Der Inhalt des Wettbewerbes entspricht der Beschreibung dieser Bekanntmachung, siehe II.1.2) „Kurze Beschreibung“ und führt genauere Bearbeitungshinweise in der Wettbewerbsunterlage auf. Die Rückfragen die aus der Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe entstehen, werden gesammelt, beantwortet und zeitnah allen Wettbewerbsteilnehmern zur Verfügung gestellt. Als Preisrichter sind 3 Fachpreisrichter und 3 Sachpreisrichter vorgesehen. Die Namen werden den Teilnehmern am Wettbewerb in der Wettbewerbsunterlage mitgeteilt. Die Preise werden entsprechend Punkt IV.5.1) dieser Bekanntmachung vergeben. Als Wettbewerbszeitraum ist Ende September bis Mitte Dezember 2012 vorgesehen. Im Anschluss an die Ermittlung der Preisträger findet eine Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten statt, ein Termin und das Wettbewerbsergebnis werden öffentlich bekannt gegeben. Das Wettbewerbsergebnis fließt in die folgende Verhandlungsphase mit folgender Aufteilung ein: 1. Preis= 3 Punkte; 2. Preis= 2 Punkte und 3. Preis= 1 Punkt. C2) Verhandlungsgespräch und Zuschlagskriterien. Die, unter dem Punkt III.1) Teil C1) „Wettbewerb“ dieser Bekanntmachung, ermittelten Preisträger werden zu einem finalen Verhandlungsgespräch gemäß §5 Abs. 2 c) der VOF eingeladen. Die Gesprächsteilnehmer erhalten mit der Einladung die Möglichkeit zur Kurzvorstellung des Büros, des Projektleiters und des Bearbeitungsteams. Als weitere Beurteilungsunterlage wird den Preisträgern ein Fragenkatalog, entsprechend den unten genannten Zuschlagskriterien zugesendet, anhand dessen das unten stehende Bewertungsgremium die Gesprächsteilnehmer bewerten wird. Die im vorgeschalteten Wettbewerb ermittelte Bepunktung (1 bis 3 Punkte) wird mit 30 % an der Gesamtbeurteilung angerechnet. Die Zuschlagskriterien zur Ermittlung des Bewerbers für die Realisierung des Bauvorhabens setzen sich wie folgt zusammen: a) 30 % Wettbewerbsergebnis (0 - 3 Punkte) b) 30 % Präsentation und Weiterentwicklung des Wettbewerbsergebnisses (0 - 3 Punkte) c) 10 % Methoden der Termin- und Kostenverfolgung (0 - 3 Punkte) d) 10 % Aus dem Verhandlungsverfahren gewonnene Eindrücke / Projektleiter - und team (0 - 3 Punkte) e) 15 % Qualitätsmanagement (0 - 3 Punkte) f) 5 % Honorar (0 - 3 Punkte) Nach Ablauf des Verhandlungsgespräches findet eine Beurteilung der Teilnehmer durch das Auswahlgremium statt. Der insgesamt Höchstbeurteilte erhält den Zuschlag zur Durchführung weiterer Abstimmungsgespräche zum Abschluss eines Planungsauftrages zwecks Umsetzung der vorgesehenen Leistungen mit dem Auslober. Als Auswahlgremium sind voraussichtlich 6 Personen vorgesehen. Es ist beabsichtigt, dass die Jury des Preisgerichts auch das Auswahlgremium im Verhandlungsverfahren darstellt.
Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja Die Leistungen werden vergeben an im Europäischem Wirtschaftsraum (EWR) oder in einem sonstigen Drittstaat, sofern dieser ebenfalls Mitglied des WTO-Dienstleistungsabkommens ist, ansässige natürliche Personen, die gem. den Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes zur Führung der Berufsbezeichnung "Architekt" berechtigt sind und deren Leistungsbereich der ausgeschriebenen Aufgabe entspricht. Ist in einem jeweiligen Heimatstaat die Berufsbezeichnung nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als "Architekt", wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der EU-Richtlinie 2005/36/EG gewährleistet ist, juristische Personden, sofern deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Leistungen ausgerichtet ist, der der ausgeschriebenen Aufgabe entspricht und einer der bevollmächtigten Vertreter und der mit der Aufgabe betraute Mitarbeiter die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllt. Bei Bewerbergemeinschaften / Arbeitsgemeinschaften muss mindestens ein Mitglied die vorstehenden Voraussetzungen erfüllen.
— Städtebauliche Qualität der Einbindung in die direkte Nachbarschaft und zum Freiraum. Funktionale Anordnung im Stadtraum und zu den bestehenden Einrichtungen einschließlich der Wegebeziehungen, — Gestalterische Qualität der Gebäude, — Funktionalität der inneren Organisation / Umsetzung des Raumprogramms, — Umsetzbarkeit des Passivhausstandards, — Wirtschaftlichkeit (Investitions- und Folgekosten). (Die Reihenfolge der vorgenannten Kriterien entspricht nicht der Gewichtung).
V0547/2012
Unterlagen Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 30.8.2012 - 12:00 Kostenpflichtige Unterlagen: nein
Tag: 4.9.2012 - 12:00
Bewerber Tag: 1.10.2012
Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: 20 000,-- € netto zzgl. Mehrwertsteuer ist die gesamte Preisgeldsumme.
Es ist beabsichtigt, die Preisgeldsumme unter den ausgewählten Teilnehmern vollständig zu gleichen Anteilen als Bearbeitungshonorar auzuzahlen.
1. Die Besetzung der Jury wird mit Versendung der Wettbewerbsunterlagen bekannt gegeben.
1. Gemäß § 8 Abs. 1 VOF 2009 sind im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes nur Post, Fax und Email als Kommunikationsmittel zugelassen. Bitte geben Sie dabei immer als Aktenzeichen die Vergabenummer V0547/2012 an. 2. Die Teilnahmeanträge sind gemäß § 8 Abs. 3 Satz 2 VOF 2009 als solche mit dem Hinweis „VOF- Teilnahmeantrag“ sowie dem "Aktenzeichen" zu kennzeichnen und im verschlossenen Umschlag in Papierform an der Stelle einzureichen, die für die Einreichung von Teilnahmeanträgen unter I.1) benannt ist. 3. Mehrfachbewerbungen werden nicht zugelassen. Ein Bewerber, der sich auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft bewirbt, wird ausgeschlossen. Dieser Ausschluss trifft auch die Bewerbergemeinschaft, der er angehört. Gleiches gilt für den Fall, dass Bewerber als Mitglieder verschiedener Bewerbergemeinschaften auftreten. Diese Bewerbergemeinschaften werden ausgeschlossen. Die Bewerbergemeinschaften gewährleisten auch für mögliche Subunternehmer den vergaberechtlich geforderten Geheimwettbewerb. 4. Zu diesem Verfahren werden nur Bewerber zugelassen die sich mit einer Bewerbungsmappe bewerben, die für dieses Verfahren ausgegeben wurde. Die Bewerbungsmappe kann unter der im Anhang A II) genannten Kontakstelle, bei denen weitere Unterlagen erhältlich sind, schriftlich oder per mail beantragt werden. Es gelten die in der Bewerbungsmappe genannten Bearbeitungshinweise. Bewerbergemeinschaften geben eine Bewerbungsmappe mit allen Angaben gemeinsam ab. Änderungen an den vorgegebenen Texten und an der Reihenfolge sind nicht zulässig. Bewerbungsunterlagen, die über den geforderten Umfang hinausgehen oder der vorgegebenen Gliederung nicht folgen, werden nicht berücksichtigt. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt. 5. Alle Unterlagen/Nachweise sind in deutscher Sprache oder in beglaubigter deutscher Übersetzung zu erbringen. 6. Es wird gebeten, die Teilnahmeanträge NICHT in gebundener Form einzureichen. 7. In der der Bewerbungsmappe beigefügten Anlage „Erklärung der Bewerber-/ Arbeitsgemeinschaft ist u.a. ein bevollmächtigter Vertreter der Bewerber-/Arbeitsgemeinschaft zu benennen. Es ist anzugeben, ob dieser bevollmächtigte Vertreter bevollmächtigt ist, die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft schon im Vergabeverfahren rechtsverbindlich zu vertreten. 8. Die Bewerbung als solche ist rechtsverbindlich zu unterzeichnen. Soweit die Bewerbung nicht durch den gesetzlichen Vertreter des Bewerbers unterzeichnet wird, ist eine Vollmacht für den Unterzeichnenden beizufügen, die vom Bewerber oder seinem gesetzlichen Vertreter ausgestellt sein muss. Bei Bewerbergemeinschaften ist die Bewerbung entsprechend dem Vorstehenden entweder von allen Bewerbern zu unterzeichnen oder vom bevollmächtigten Vertreter gem. „Erklärung der Bewerber-/ Arbeitsgemeinschaft“. 9. Bei Bewerbung einer Bewerbergemeinschaft ist die Bewerbergemeinschaft schon in der Bewerbung im Einzelnen zu bezeichnen – zur Bezeichnung genügt nicht die ausgefüllte „Erklärung der Bewerber-/ Arbeitsgemeinschaft“. Es muss aus der Bewerbung eindeutig hervorgehen, aus welchen Mitgliedern die Bewerbergemeinschaft besteht.
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Gemäß § 107 Absatz 3 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften unverzüglich bei der Vergabestelle, siehe Ziffer I.1) dieser Bekanntmachung, gerügt werden. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die sich aus diesem Bekanntmachungstext ergeben, müssen innerhalb der Bewerbungsfrist gerügt werden. Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer der Freien Hansestadt Bremen unter der u. g. Anschrift innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden, solange ein wirksamer Zuschlag nicht erteilt wurde. Die betroffenen Bieter, deren Angebote keine Berücksichtigung finden, werden vom Auftraggeber per Informationsschreiben gem. § 101a GWB in Kenntnis gesetzt.
erteilt Vergabekammer der Freien Hansestadt Bremen beim Senator für Umwelt, Bau, Verkehr Ansgaritorstrasse 2 28195 Bremen DEUTSCHLAND E-Mail: vergabekammer@bau.bremen.de Telefon: +49 4213616704 Internet-Adresse: http://www.bauumwelt.bremen.de Fax: +49 4214966704

References: § 4
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