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Timestamp: 2017-04-30 22:40:49+00:00

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Gesetze-Rechtsprechung Schleswig-Holstein § 2 ÖkokontoVO | Landesnorm Schleswig-Holstein | - Verfahren der Aufnahme in das Ökokonto | Landesverordnung über das Ökokonto, die Einrichtung des Kompensationsverzeichnisses und über Standards für Ersatzmaßnahmen (Ökokonto- und Kompensationsverzeichnisverordnung - ÖkokontoVO) vom 23. Mai 2008 | gültig ab: 01.03.2010 gültig bis: 10.06.2018
Landesverordnung über das Ökokonto, die Einrichtung des Kompensationsverzeichnisses...
§ 2 - Verfahren der Aufnahme in das Ökokonto
§ 3 - Rechte und Pflichten des Maßnahmeträgers
§ 4 - Anrechnung einer Maßnahme aus dem Ökokonto
§ 5 - Pflichten der Naturschutzbehörde
§ 6 - Handelbarkeit
§ 7 - Führung des Kompensationsverzeichnisses
§ 8 - Standards für Ersatzmaßnahmen
Anlage 1 - Bewertungsverfahren zur Anrechnung einer Maßnahme...
Anhang 1: - Liste der Biotop- und Nutzungstypen (Ausgangsbiotope)
Anhang 2: - Artenschutzmaßnahmen zur Erlangung des Zuschlags...
Anhang 3: - Liste der Biotope und Lebensraumtypen für den...
Anlage 2 - Raumeinheiten
EinzelnormAktuelle Gesamtausgabe Blättern im Gesetz Amtliche Abkürzung:ÖkokontoVOFassung vom:24.02.2010Gültig ab:01.03.2010Gültig bis:10.06.2018
VerordnungQuelle:Gliederungs-Nr:791-4-222Landesverordnung über das Ökokonto, die Einrichtung des
Kompensationsverzeichnisses und über Standards für Ersatzmaßnahmen
(Ökokonto- und Kompensationsverzeichnisverordnung
- ÖkokontoVO)
Vom 23. Mai 2008 § 2
Verfahren der Aufnahme in das Ökokonto
(1) Jede juristische oder natürliche Person kann einen Antrag zur Aufnahme von Maßnahmen in das Ökokonto gemäß § 16 Abs. 1
BNatSchG stellen.
(2) Der Antrag ist in Text und Karte bei der unteren Naturschutzbehörde zu stellen, in deren örtlichem Zuständigkeitsbereich die betreffende Fläche liegt. Der Antrag muss Angaben enthalten über:
1. Name und Anschrift der Antragstellerin oder des Antragstellers (Maßnahmeträger) und, falls hiervon abweichend, der Eigentümerin oder des Eigentümers der Fläche einschließlich ihrer oder seiner Zustimmung zum Antrag, Angaben über die Verfügbarkeit der Fläche (Grundbuchauszug, bestehende Pachtverträge), sonstige öffentliche oder privatrechtliche Auflagen oder Verpflichtungen sowie eventuelle Förderungen,
2. Lage und Größe der Fläche (Gemeinde, Gemarkung, Flur, Flurstück) sowie eine kartographische Darstellung auf Grundlage der Topographischen Karten 1:25000 und der Deutschen Grundkarte 1:5000 sowie ein Flurkartenauszug,
3. den Ausgangsbiotop (derzeitiger Zustand) gemäß Anlage 1, Anhang 1,
4. den Zielbiotop gemäß Standardliste der Biotoptypen in Schleswig-Holstein, die erforderlichen Maßnahmen zur Zielerreichung sowie gegebenenfalls besonderer Maßnahmen für den Artenschutz,
5. Angaben, ob die Fläche innerhalb der Eignungsbereiche zum Aufbau des Schutzgebiets- und Biotopverbundsystems des Landes liegt und
6. die Einwilligung des Maßnahmeträgers und gegebenenfalls der Eigentümerin oder des Eigentümers der Fläche zur Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten.
(3) Die Naturschutzbehörde prüft, ob von der zur Aufnahme in ein Ökokonto vorgesehenen Maßnahme dauerhaft günstige Wirkungen auf die Leistungs- und Funktionsfähigkeit des Naturhaushalts oder das Landschaftsbild ausgehen. Die Maßnahme muss insbesondere
1. geeignet sein, die durch zukünftige Eingriffe beeinträchtigten Funktionen des Naturhaushaltes in gleichwertiger Weise zu ersetzen oder das Landschaftsbild landschaftsgerecht neu gestalten zu können,
2. auf einer Fläche durchgeführt werden, die tatsächlich in naturschutzfachlicher Hinsicht aufwertungsfähig ist und innerhalb des Schutzgebiets- und Biotopverbundsystems in der Regel eine Mindestgröße von 5 000 Quadratmetern und außerhalb des Schutzgebiets- und Biotopverbundsystems in der Regel eine Mindestgröße von 10 000 Quadratmetern aufweist,
3. die abweichend von § 16 Abs. 1 Nr. 4
BNatSchG die Anforderungen der Landschaftsplanung berücksichtigen und
4. den Festsetzungen der Bauleitplanung Rechnung tragen.
Umfassen die Maßnahmen Waldflächen oder Neuwaldbildungsflächen, entscheidet die Naturschutzbehörde über den Antrag zur Aufnahme in das Ökokonto im Benehmen mit der unteren Forstbehörde.
(4) Die Naturschutzbehörde setzt bei Aufnahme der Fläche in das Ökokonto den Anrechnungsfaktor fest und ermittelt den Basiswert gemäß Anlage 1 dieser Verordnung.
(5) Die Daten werden in das Kompensationsverzeichnis gemäß § 7 aufgenommen.
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References: § 2

§ 2

§ 3

§ 4

§ 5

§ 6

§ 7

§ 8
 § 2
 § 16
 § 16
 § 7