Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BVerwG&Datum=29.07.2010&Aktenzeichen=8%20B%2010.10
Timestamp: 2020-07-15 06:17:55+00:00

Document:
BVerwG, 29.07.2010 - 8 B 10.10 - dejure.org
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BVerwG, 29.07.2010 - 8 B 10.10 (https://dejure.org/2010,6912)
BVerwG, Entscheidung vom 29.07.2010 - 8 B 10.10 (https://dejure.org/2010,6912)
BVerwG, Entscheidung vom 29. Juli 2010 - 8 B 10.10 (https://dejure.org/2010,6912)
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§ 132 Abs 2 Nr 2 VwGO, § 132 Abs 2 Nr 3 VwGO, Art 103 Abs 1 GG, § 108 Abs 2 VwGO
Zur fehlerhaften Anwendung abstrakter Rechtssätze des BVerwG; rechtliches Gehör und Gesuch auf Einräumung einer weiteren Schriftsatzfrist
Geltendmachung einer mangelnden Berücksichtigung abstrakter Rechtssätze aus einem angeführten Urteil durch das Gericht; Grundsatzrüge hinsichtlich des Wertausgleichs des Erstgeschädigten bzw. des Zweitgeschädigten bei gemachten Aufwendungen gemäß Art. 27 der alliierten ...
Wertausgleich für die von dem Zweitgeschädigten gemachten Aufwendungen; rechtliches Gehör
VG Potsdam, 13.11.2008 - 1 K 1629/07
Er gewährt daher keinen Schutz gegen Entscheidungen, die den Sachvortrag eines Beteiligten aus Gründen des formellen oder materiellen Rechts ganz oder teilweise außer Betracht lassen (vgl. dazu u.a. BVerfG, Beschl. v. 10.2.1987 - 2 BvR 314/86 -BVerfGE 74, 220; Beschl. v. 17.04.1991 - 1 BvR 419/81 u.a. - BVerfGE 84, 34 m.w.N.; BVerwG, Beschl. v. 17.9.2008 - 4 BN 22.08 - DVBl 2008, 1511; BVerwG, Beschl. v. 4.8.2008 - 1 B 3.08 - juris; Beschl. v. 29.7.2010 - 8 B 10.10 - ZOV 2010, 223).
Das gilt unabhängig davon, ob erhebliche Gründe für eine Verlängerung der richterlichen Frist glaubhaft gemacht sind oder nicht (stRspr, vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 2. Juli 1998 - 9 B 535.98 - Buchholz 310 § 130a VwGO Nr. 26 S. 19, vom 29. Juli 2010 - 8 B 10.10 - Buchholz 11 Art. 103 Abs. 1 GG Nr. 90 Rn. 11 …und vom 22. März 2017 - 9 B 50.16 - juris Rn. 2).
BVerwG, 25.06.2015 - 9 B 31.15
Wird jedoch - wie vorliegend - ein Verlängerungsantrag ohne Begründung gestellt, kann hierauf verzichtet werden (BVerwG, Beschluss vom 29. Juli 2010 - 8 B 10.10 - Buchholz 11 Art. 103 Abs. 1 GG Nr. 90 Rn. 11 f.).
VGH Bayern, 21.01.2020 - 1 ZB 19.189
Veränderungssperre, Bebauungsplangebiet, Bebauungsplanentwurf, …
Maßnahmen oder Unterlassungen, die einen Prozessbeteiligten darin hindern, verstoßen gegen diese verfassungsrechtliche Gewährleistung (vgl. BVerwG, B.v. 29.7.2010 - 8 B 10.10 - juris Rn. 10 m.w.N.).
BVerwG, 22.01.2015 - 5 PB 5.14
Begriff der überwiegend wissenschaftlichen Tätigkeit
Der Anspruch auf Gewährung rechtlichen Gehörs (Art. 103 Abs. 1 GG) wird regelmäßig verletzt, wenn ein Gericht, bei dem ein Antrag auf Einräumung oder Verlängerung einer Äußerungsfrist gestellt ist, zur Hauptsache entscheidet, ohne zuvor diesen Antrag beschieden zu haben (stRspr, vgl. z.B. BVerwG, Beschluss vom 29. Juli 2010 - 8 B 10.10 - Buchholz 11 Art. 103 Abs. 1 GG Nr. 90 Rn. 11 m.w.N.).
Damit ist eine Auseinandersetzung mit den Erwägungen des Verwaltungsgerichts notwendig, die verdeutlicht, dass die Entscheidung des Verwaltungsgerichts dem Klärungsbedarf nicht gerecht wird (vgl. zu alledem BVerfG, Beschluss vom 27.08.2010 - 2 BvR 3052/09 -, [...]; BVerwG, Beschluss vom 29.07.2010- 8 B 10.10-, [...]; VGH Bad.-Württ., Beschluss vom 21.09.2005 - 9 S 473/05 -, VBlBW 2006, 145).

References: § 132
 § 132
 § 108
 Art. 27
 § 130
 Art. 103
 Art. 103
 Art. 103