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Timestamp: 2019-11-17 18:36:32+00:00

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quantagon financial advisors GmbH - miese Bilanz - Diebewertung
Start Meine Meinung Bilanzen quantagon financial advisors GmbH – miese Bilanz
Vor allem wenn man bedenkt, dass das Unternehmen im Bereich „Finanzen“ unterwegs ist. Da sollte die „eigene Bilanz“ sicherlich besser aussehen, wenn man glaubwürdig sein will.quantagon financial advisors GmbH
quantagon financial advisors GmbH, Frankfurt am Main
a) Kassenbestand -,– –
b) Guthaben bei Zentralnotenbanken -,– –
darunter: bei der Deutschen Bundesbank EUR 0,00 (i. Vj. TEUR -,–)
c) Guthaben bei Postgiroämtern -,– -,– –
2. Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur Refinanzierung bei Zentralnotenbanken zugelassen sind
a) Schatzwechsel und unverzinsliche Schatzanweisungen sowie ähnliche Schuldtitel öffentlicher Stellen -,– –
darunter: bei der Deutschen Bundesbank refinanzierbar EUR -,– (i. Vj. TEUR -,–)
b) Wechsel -,– -,– –
a) täglich fällig 123.260,89 138
b) andere Forderungen -,– 123.260,89 –
4. Forderungen an Kunden 79.084,83 31
darunter: durch Grundpfandrechte gesichert EUR -,– (i. Vj. TEUR -,–)
Kommunalkredite EUR -,– (i. Vj. TEUR -,–)
aa) von öffentlichen Emittenten -,– –
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank EUR -,– (i. Vj. TEUR -,–)
ab) von anderen Emittenten -,– -,– –
ba) von öffentlichen Emittenten -,– –
bb) von anderen Emittenten -,– -,– –
c) eigene Schuldverschreibungen -,– -,– –
Nennbetrag EUR -,– (i. Vj. TEUR -,–)
6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere -,– –
6 a. Handelsbestand
7. Beteiligungen -,– –
darunter: an Kreditinstituten EUR (i. Vj. TEUR -,–)
an Finanzdienstleistungsinstituten EUR -,– (i. Vj. TEUR -,–)
8. Anteile an verbundenen Unternehmen -,– –
darunter: an Kreditinstituten EUR -,– (i. Vj. TEUR -,–)
9. Treuhandvermögen -,– –
darunter: Treuhandkredite EUR -,– (i. Vj. TEUR -,–)
10. Ausgleichsforderungen gegen die öffentliche Hand einschließlich Schuldverschreibungen aus deren Umtausch -,– –
11. Immaterielle Anlagewerte –
a) selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte -,– –
b) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 861,00 1
c) Geschäfts- oder Firmenwert -,– –
d) geleistete Anzahlungen -,– 861,00 –
12. Sachanlagen 7,00 –
13. Ausstehende Einlagen auf das gezeichnete Kapital -,– –
darunter: eingefordert EUR -,– (i. Vj. TEUR -,–)
14. Sonstige Vermögensgegenstände 5.828,75 4
15. Rechnungsabgrenzungsposten 2.375,04 2
16. Aktive latente Steuern -,– –
17. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung -,– –
18. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag -,– –
Summe der Aktiva 211.417,51 176
a) täglich fällig -,– –
b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist -,– -,– –
aa) mit vereinbarter Kündigungsfrist von drei Monaten -,– –
ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten -,– -,– –
ba) täglich fällig -,– –
bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist -,– -,– -,– –
a) begebene Schuldverschreibungen -,– –
b) andere verbriefte Verbindlichkeiten -,– –
Geldmarktpapiere EUR -,– (i. Vj. TEUR -,–)
eigene Akzepte und Solawechsel im Umlauf EUR -,– (i. Vj. TEUR -,–) -,– -,– –
3 a. Handelsbestand -,–
4. Treuhandverbindlichkeiten -,– –
5. Sonstige Verbindlichkeiten 51.351,06 25
6. Rechnungsabgrenzungsposten -,– –
6 a. Passive latente Steuern -,– –
a) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen -,– –
b) Steuerrückstellungen -,– –
c) andere Rückstellungen 27.585,06 27.585,06 28
8. Nachrangige Verbindlichkeiten -,– –
9. Genussrechtskapital -,– –
darunter: vor Ablauf von zwei Jahren fällig EUR -,– (i. Vj. TEUR -,–)
10. Fonds für allgemeine Bankrisiken -,– –
11. Eigenkapital –
a) gezeichnetes Kapital 100.000,00 100
b) Kapitalrücklage 100.000,00 100
c) Gewinnrücklagen –
ca) gesetzliche Rücklage -,– –
cb) Rücklage für Anteile an einem herrschenden oder mehrheitlich beteiligten Unternehmen -,– –
cc) satzungsmäßige Rücklagen -,– –
cd) andere Gewinnrücklagen -,– -,–
d) Bilanzgewinn/Bilanzverlust -67.518,61 -77
132.481,39
Summe der Passiva 211.417,51 176
a) Eventualverbindlichkeiten aus weitergegebenen abgerechneten Wechseln -,– –
b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen -,– –
c) Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten -,– -,– –
a) Rücknahmeverpflichtungen aus unechten Pensionsgeschäften -,– –
b) Plazierungs- und Übernahmeverpflichtungen -,– –
c) Unwiderrufliche Kreditzusagen -,– -,– –
der quantagon financial advisors GmbH, Frankfurt am Main
a) Kredit- und Geldmarktgeschäften -, — –
b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen -, — -, — –
2. Zinsaufwendungen -, — -, — –
a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren -, — –
b) Beteiligungen -, — –
c) Anteilen an verbundenen Unternehmen -, — -, — –
4. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsverträgen -, — –
5. Provisionserträge 245.075,13 173
6. Provisionsaufwendungen 5.184,47 239.890,66 –
7. Nettoaufwand oder Nettoertrag des Handelsbestands -,– –
8. Sonstige betriebliche Erträge 975,00 –
9. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
aa) Löhne und Gehälter -43.156,48 -40
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.843,52
-, — -46.000,00 -3
darunter: für Altersversorgung EUR 0,00 (i. Vj. TEUR -,–)
b) andere Verwaltungsaufwendungen -184.730,62 -230.730,62 -122
10. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen -166,00 –
11. Sonstige betriebliche Aufwendungen -, — –
12. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft -, — –
13. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft -, — -,– –
14. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere -, — –
15. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere -, — -,– –
16. Aufwendungen aus Verlustübernahme -, — –
17. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 9.969,04 9
18. Außerordentliche Erträge -, — –
19. Außerordentliche Aufwendungen -, — –
20. Außerordentliches Ergebnis -, — -, — –
21. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -, — –
22. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 11 ausgewiesen -, — -, — –
23. Erträge aus Verlustübernahme -, — –
24. Auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungsvertrages oder eines Teilgewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne -, — –
25. Jahresüberschuss 9.969,04 9
26. Verlustvortrag aus dem Vorjahr -77.487,65 -86
27. Entnahmen aus der Kapitalrücklage 0,00 –
28. Entnahmen aus Gewinnrücklagen
a) aus der gesetzlichen Rücklage -, —
b) aus der Rücklage für eigene Anteile -, —
c) aus satzungsmäßigen Rücklagen -, —
d) aus anderen Gewinnrücklagen 0,00 –
29. Einstellungen in Gewinnrücklagen
a) in die gesetzlichen Rücklage -, —
b) in die Rücklage für eigene Anteile -, —
c) in satzungsmäßige Rücklagen -, —
d) in andere Gewinnrücklagen –
30. Bilanzverlust -67.518,61 -77
1. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZU BESONDERHEITEN DER FORM, INSBESONDERE DER GLIEDERUNG des JAHRESABSCHLUSSES
Angabe und Begründung der Darstellungsform von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung
Die quantagon financial advisors GmbH mit Sitz in der Mainzer Landstr. 49 in 60329 Frankfurt am Main, wird beim Amtsgericht Frankfurt am Main unter der Registernummer HR B 90486 geführt.
Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Gemäß § 340a HGB hat die Gesellschaft die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften und ergänzend zu diesen Vorschriften die Regelungen des GmbH-Gesetzes in Verbindung mit den Vorschriften der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleister (RechKredV) zu beachten.
Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den Vorschriften der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleister gegliedert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren in Staffelform aufgestellt.
2. ALLGEMEINE ANGABEN ZUR BEWERTUNG UND BILANZIERUNG EINSCHLIESSLICH DER VORNAHME STEUERRECHTLICHER MASSNAHMEN
Angabe der auf die Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Forderungen an Kreditinstitute und Forderungen an Kunden sowie die sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert angesetzt.
Erworbene immaterielle Anlagewerte und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungs- kosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.
Das Sachanlagevermögen besteht im Gesamtwert von Euro 7,00 aus den Erinnerungswerten der Geschäftsausstattung in Höhe von Euro 6,00 und geringwertigen Wirtschaftsgüter in Höhe von Euro 1,00.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Außerplanmäßige Abschreibungen aufgrund einer technischen oder wirtschaftlichen Abnutzung sind nicht vorgenommen worden.
Hinsichtlich der Zusammensetzung und Entwicklung der immateriellen Anlagewerte und der Sachanlagen wird auf den nachfolgenden Anlagespiegel verwiesen:
Brutto-Anlagenspiegel zum 31.12.2017
Anschaffungs-Herstellungskosten
Anschaffungs- Herstellungskosten 01.01.2017 Zugänge Geschäftsjahr Abgänge Geschäftsjahr Umbuchungen Geschäftsjahr Zuschreibungen Geschäftsjahr Anschaffungs- Herstellungskosten 31.12.2017
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.716,93 0,00 0,00 0,00 0,00 2.716,93
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.246,40 0,00 0,00 0,00 0,00 7.246,40
9.963,33 0,00 0,00 0,00 0,00 9.963,33
Abschreibungen 01.01.2017 Zugang Geschäftsjahr Abgänge Geschäftsjahr Umbuchungen Geschäftsjahr Abschreibungen 31.12.2017
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.689,93 166,00 0,00 0,00 1.855,93
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.239,40 0,00 0,00 0,00 7.239,40
8.929,33 166,00 0,00 0,00 9.095,33
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 861,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7,00
Der Rechnungsabgrenzungsposten betrifft im Geschäftsjahr 2017 bezahlte, dem wirtschaftlich nachfolgenden Geschäftsjahr zuzurechnende Beträge.
Die sonstigen Verbindlichkeiten werden in Höhe des Erfüllungsbetrages ausgewiesen.
Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Sie wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung der jeweiligen Risiken und möglichen Verpflichtungen erforderlich sein wird. Hinsichtlich der Zusammensetzung und Entwicklung der Rückstellungen wird auf den beigefügten Rückstellungsspiegel verwiesen.
Im Geschäftsjahr 2017 war ein Sonderposten für den Fonds allgemeine Bankrisiken gemäß § 340e Abs. 4 i. V. m. § 340g HGB nicht zu bilden.
Ein Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.
Der Jahresabschluss enthält keine auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.
Am Bilanzstichtag bestehen keine noch nicht abgewickelten Termingeschäfte.
Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung
Die täglich fälligen Forderungen an Kreditinstitute betreffen Sichtguthaben auf den bei der Commerzbank AG, Frankfurt am Main, bei der Augsburger Aktienbank AG, Augsburg, sowie der V-Bank AG, München, unterhaltenen Kontokorrentkonten. Zinsen sind aufgrund der Fristigkeit der Forderungen nicht in dem Posten enthalten.
Einzelwertberichtigungen auf die Forderungen an Kreditinstitute waren im Berichtszeitraum nicht erforderlich; eine Pauschalwertberichtigung wurde nicht gebildet.
Der Posten enthält noch offene Gebührenforderungen an Kunden für die im 4. Quartal 2017 erbrachte Anlageberatung bzw. Finanzportfolioverwaltung.
Einzelwertberichtigungen auf die Forderungen an Kunden waren im Berichtszeitraum nicht erforderlich; eine Pauschalwertberichtigung wurde nicht gebildet.
Art der Forderung zum 31.12.2017 Gesamtbetrag 31.12.2017 bis 3 Monate bis 1 Jahr über 5 Jahre
TEuro TEuro TEuro TEuro
andere Forderungen an Kreditinstitute 0 0 0 0
Forderungen aus Lieferungen/Leistungen 79 79 0 0
Ausleihungen und Forderungen an bzw. gegenüber Gesellschaftern gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG
Es bestehen weder Ausleihungen noch Forderungen oder Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.
Die sonstigen Forderungen beinhalten wie im Vorjahr Ansprüche aus der gezahlten Umsatzsteuer durch die Inanspruchnahme von Beratungsleistungen, welche im Januar 2018 als Vorsteuerabzug geltend gemacht werden wird.
Von dem Wahlrecht zur Bildung aktiver latenter Steuern wurde kein Gebrauch gemacht. Passive latente Steuern waren nicht zu bilden.
Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen die Verbindlichkeiten aus der in Anspruch genommenen Vertriebsberatung (TEUR 36) sowie aus abzuführender USt (TEUR 8). Die sonstigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten ist nicht besichert.
Rückstellungsspiegel zum 31. Dezember 2016:
Stand 01.01.2017 Verbrauch (V)
Auflösung (A) Zuführung Stand 31.12.2017
Tantieme 9 (V) 9 10 10
Abschlusskosten 7 (V) 6 8 8
Prüfungskosten 9 (V) 9 9 9
Übrige 3 (V) 3 1 1
28 (V) 27 28 28
Der Bilanzverlust 2016 iHv. TEUR 77 wurde um den Jahresüberschuss 2017 von TEUR 9 gemindert, so dass nunmehr ein Bilanzverlust von TEUR 68 ausgewiesen wird, der insgesamt aus den (Anlauf-)Verlusten der Gesellschaft bis 2013 herrührt.
Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Passiva bestehen keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen.
Die Umsatzerlöse (TEUR 245) resultieren aus Honorarerträgen der Vermögensverwaltung und der Anlageberatung und fallen sämtlich im Inland an.
Sonstige betrieblichen Erträge
Der Posten (TEUR 1) betrifft die Auflösung nicht verbrauchter Rückstellungen aus dem Vorjahr.
Provisionsaufwendungen:
Der Posten enthält Provisionsaufwendungen im Zusammenhang mit der Erzielung von Provisionserträgen und betrifft mit TEUR 4 die Augsburger Aktienbank AG, Augsburg, sowie mit TEUR 1 die KANA (verbundenes Unternehmen).
andere Verwaltungsaufwendungen:
Vertriebs- und Marketingkosten: TEUR 116
Börsen- und Internetkosten: TEUR 23
Prüfungs-/abschlusskosten: TEUR 19
Miete und Nebenkosten: TEUR 14
Beiträge: TEUR 5
Werbekosten: TEUR 3
Sonstige: TEUR 5
Periodenfremde Erträge oder Aufwendungen fielen nicht an.
Beziehungen zu verbundenen Unternehmen, nahestehenden Personen und sonstigen Unternehmen
Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr keine Beziehungen zu verbundenen Unternehmen unterhalten. Nahestehende Unternehmen und Personen sind die Geschäftsleiter der Gesellschaft sowie -über den Geschäftsleiter Herrn Karl-Heinz Nagel- auch die KANA, deren Mehrheitsgesellschafter sowie alleiniger Geschäftsführer Herr Nagel ist. Es wurden hierbei nur Geschäfte zu marktüblichen Konditionen abgeschlossen.
Dr. Frederik Wemhöner, Master of Arts (USA), Frankfurt am Main,
Dr. Werner Koch, Diplom Physiker, Langenlonsheim, und
Karl-Heinz Nagel, Bankkaufmann, Schifferstadt.
Alle Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Geschäftsführer erhielten im Berichtszeitraum Bezüge in Höhe von TEUR 34. Als Tantieme wurden TEUR 10 im Berichtsjahr zurückgestellt.
Im Geschäftsjahr 2017 wurden keine Arbeitnehmer im Unternehmen beschäftigt.
Der Jahresüberschuss in Höhe von Euro 9.969,04 wird mit dem bestehenden Verlustvortrag in Höhe von Euro -77.487,65 verrechnet und dieser auf neue Rechnung vorgetragen.
Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr erfasste Gesamthonorar beträgt Euro 12,000,00 und gliedert sich wie folgt:
a) Abschlussprüfungsleistungen 6.000,00
b) andere Bestätigungsleistungen (WPHG) 6.000,00
c) Steuerberatungsleistungen 0,00
d) sonstige Leistungen 0,00
Wesentliche Ereignisse, die sich negativ auf den Jahresabschluss auswirken, ergaben sich nach dem Bilanzstichtag nicht.
Dr. Frederik Wemhöner
Wir haben den Jahresabschluss -bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der quantagon financial advisors GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der quantagon financial advisors GmbH, Frankfurt am Main. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Reinheim, den 31. Mai 2018
gez. Schöcker, Wirtschaftsprüfer
der quantagon financial advisors GmbH
Die Gesellschaft wurde am 02.09.2010 gegründet. Sitz der Gesellschaft ist Frankfurt am Main. Mit Erhalt der Genehmigung seitens BaFin am 28.02.2011 und dem nachfolgenden Eintrag ins Handelsregister am 16.03.2011 unter der Nummer HRB 90486 und dem Namen quantagon financial advisors GmbH hat die Gesellschaft am 16.03.2011 ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen.
Geschäftsführende Gesellschafter sind Dr. Werner Koch und Dr. Frederik Wemhöner, dritter Geschäftsführer ist Herr Karl Heinz Nagel. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
quantagon financial advisors GmbH ist ein Finanzdienstleistungsunternehmen im Sinn des §1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 1a und Nr. 3 KWG und unterliegt als solches der laufenden Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Die Gesellschaft ist spezialisiert auf Finanzdienstleistungen und Beratung im Vermögensmanagement.
Gemäß WpHG erbringt die Gesellschaft folgende Wertpapierdienstleistungen:
Finanzportfolioverwaltung (§ 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 3 KWG).
Die Gesellschaft darf sich gemäß §32 Abs. 2 Satz 2 KWG bei der Erbringung der oben genannten Finanzdienstleistungen nicht Eigentum oder Besitz von Geldern oder Wertpapieren von Kunden verschaffen und Finanzinstrumente auf eigene Rechnung weder anschaffen noch veräußern.
Das Unternehmen ist im Rahmen seiner Beratungs- und Advisorytätigkeit auf die kundenspezifische Strukturierung und regelbasierte Steuerung von Anlagevermögen spezialisiert. Dies umfasst die Finanzportfolioverwaltung (Vermögensverwaltung) für alle Kundengruppen. Für die Zielgruppe der institutionellen Investoren werden außerdem u.a. folgende Dienstleistungen angeboten:
Beratung zur Strukturierung geplanter Finanzanlagen unter Berücksichtigung der kundenindividuellen Risiko- und Ertragserfordernisse.
Verwaltung oder Advisory zur mittel- und langfristigen Steuerung der neu strukturierten oder von bereits bestehenden Finanzanlagen mit aktiven oder passiven Produkten auf Basis der proprietären, regelbasierten Anlagestrategien.
Beratung zur aktiven Risikosteuerung mit Entwicklung, Ausgestaltung und Umsetzung von Overlay-Strategien (Advisory) für neue oder bereits bestehende Mandate.
Das gesamtwirtschaftliche Umfeld im Bereich der Finanzdienstleistungsbranche stellt sich gegenüber dem Vorjahr weitgehend unverändert dar; eine Tendenz zur weiteren Automatisierung und Digitalisierung der Vermögensanlage, z.B. durch die „Robo-Advisory“, zeichnet sich ab. Die wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen sind durch weitere Regulierungsmaßnahmen (z.B. MiFiD II) in unserer Branchen gekennzeichnet, was sich nach unserer Einschätzung überproportional auf kleine Finanzdienstleistungsinstitute wie unser Haus auswirkt. Nebenwirkungen sind dadurch aus unserer Sicht die weitere Standardisierung zulasten einer Angebotsvielfalt im Finanzdienstleistungsbereich.
Die Prognosen aus dem Vorjahr wurden in 2017 weitgehend erreicht und zeigen sich in einem deutlichen Mandatszuwachs in der Vermögensverwaltung; der insgesamt positive Verlauf des Geschäftsjahres war hauptsächlich durch folgende Aktivitäten und Ereignisse gekennzeichnet:
Umsetzung des Strategiekonzeptes für die quantagon-Vermögensverwaltung
Vertriebliche Aktivitäten für die standardisierte Vermögensverwaltung
Kooperation mit einem Beratungsunternehmen in dem Bereich Betriebliche Altersvorsorge
Vertriebliche Aktivitäten für die individuelle Vermögensverwaltung
Fortführung der Zusammenarbeit mit der GFA Vermögensverwaltung GmbH auf Basis der Ende 2016 neu gefassten vertraglichen Vereinbarung für 2017, die insbesondere die fortgesetzte Anlageberatung von zwei Investmentfonds sowie eine Vertretungsfunktion für einen dritten Investmentfonds umfasst. Für das Jahr 2018 wurde erneut eine Fortführung der Zusammenarbeit vereinbart.
Weiterentwicklung einer quantitativen Einzelwertselektion.
Zum Ende des Geschäftsjahrs 2017 hat quantagon im Rahmen der individuellen und der standardisierten, fondsbasierten Vermögensverwaltung insgesamt rund 24 Mio EUR verwaltet. Die Kundengelder in der Vermögensverwaltung werden auf Basis der gesellschaftseigenen quantitativen Verfahren angelegt. Die individuelle Vermögensverwaltung wird mit verschiedenen Depotbanken durchgeführt, und die Kundenportfolios lassen sich in etwa in drei verschiedene Risikoprofile einteilen. Weitere Risikoprofile lassen sich je nach Kundenwunsch darstellen. Die standardisierte, fondsgebundene Vermögensverwaltung wird bei der Augsburger Aktienbank AG als Depotbank durchgeführt. Für die beiden Risikoprofile „Rendite aktiv“ (ertragsorientiert) und „Chance aktiv“ (gewinnorientiert) erfolgt die Kapitalanlage in den Kundendepots gemäß Anlagesignalen in festgelegte ETF-Produkte.
Durch eigene Vertriebsaktivitäten konnten einige Privatkunden für die standardisierte Vermögensverwaltung gewonnen werden.
Aus der Zusammenarbeit mit einem Beratungsunternehmen aus dem Bereich der betrieblichen Altersvorsorge konnten im Jahr 2017 für die standardisierte, fondsbasierte Vermögensverwaltung (Augsburger Aktienbank als Depotbank) insgesamt 13 mittelständische Unternehmen und 16 Privatkunden gewonnen werden. In den kommenden Jahren soll die Zusammenarbeit intensiviert werden, was zu einem weiteren Ausbau der Kundenbasis führen sollte.
Für die individuelle Vermögensverwaltung konnten erneut zwei Stiftungen als Kunden neu gewonnen werden. Ein intensiver Austausch mit weiteren potentiellen Kunden findet derzeit statt.
Die Zusammenarbeit mit der GFA Vermögensverwaltung GmbH (Herbolzheim) wurde auf Basis einer neuen vertraglichen Vereinbarung für das Kalenderjahr 2017 fortgesetzt. Diese umfasst unverändert die Beratungsmandate für zwei Publikumsfonds sowie zusätzlich die operative Vertretung für ein weiteres Fondsprodukt der GFA.
Bei den beiden Investmentfonds der GFA fungierte quantagon im abgelaufenen Geschäftsjahr unverändert als Anlageberater gegenüber der KVG und war für die operative Steuerung und die Überwachung der Umsetzung verantwortlich. Diverse Steuerungstools wurden auf Grund der weiterentwickelten Anlagekonzepte angepasst. Das verwaltete Fondsvolumen betrug zum Jahresende 2017 knapp 40 Mio. EUR.
Für die fondsbasierten Depotstrategien der GFA lieferte quantagon als Beratungsleistung weiterhin die Anlagesignale. quantagon unterstützte auch 2017 die Medienpräsenz der „Börsenampel“-Strategien durch die Ausarbeitung und Zulieferung zielgruppenspezifischer Beiträge für Fachzeitschriften (u.a. regelmäßige Beiträge in Smart investor) und Marketingunterlagen.
Im Rahmen einer seitens GFA kurzfristig geplanten Neustrukturierung eines Fonds war quantagon verstärkt mit dem Aufbau und Testen einer Einzeltitelstrategie für deutsche Aktien sowie dem Management eines entsprechenden wikifolio-Accounts beauftragt (seit Dez. 2014). Dies erforderte eine teilweise Neuentwicklung und Implementation vor allem der aufwendigen Steuerungs-, aber auch der Überwachungstools. Im laufenden Jahr 2018 wird quantagon die Einzeltitelstrategie in den neu strukturierten Fonds der GFA einbringen und ebenfalls wieder für die operative Umsetzung verantwortlich sein.
Größere Konferenzen und spezielle Veranstaltungen (u.a. von Hauck & Aufhäuser und fundplat sowie namhaften ETF-Emittenten und der DVFA) konnten von quantagon genutzt werden, um neue Kontakte zu potentiellen professionellen Kunden und Kooperationspartnern zu knüpfen. Positiv unterstützt wurde dies durch den Track-Record und den zunehmenden Bekanntheitsgrad der „Börsenampel“-Strategien sowie der eigenen Vermögensverwaltungsstrategien.
Die Ertragslage hat sich im Jahr Geschäftsjahr 2017 gegenüber dem Vorjahr kaum verändert. Der Reduktion des Dienstleistungsumfanges für den Hauptkunden GFA standen Mehreinnahmen in vergleichbarem Umfang durch die neugewonnenen Mandate in der Vermögensverwaltung gegenüber. Die Kundenbasis konnte deutlich verbreitert werden.
Die Liquidität war im Berichtszeitraum jederzeit gegeben.
Die Verwaltungskosten in Höhe von TEUR 185 und die Abschreibungen in Höhe von TEUR 0,2 konnten durch die Provisionserträge von TEUR 245 aus der Finanzportfolioverwaltung (Ergebnisbeitrag TEUR 185) sowie aus der Anlageberatung (Ergebnisbeitrag TEUR 60) gedeckt werden und das Jahr 2017 wurde mit einem Gewinn von TEUR 10 EUR (Vorjahr TEUR 9) abgeschlossen. Die Gesellschaft hat zum Bilanzstichtag kurzfristige Verbindlichkeiten von TEUR 51 und verfügt über liquide Mittel in Höhe von TEUR 123. Unter Berücksichtigung der Rückstellungen in Höhe von TEUR 28 beträgt das haftende Eigenkapital TEUR 132 (Vorjahr TEUR 123) und entspricht damit 63% (Vorjahr 70,0%) der Bilanzsumme von TEUR 211 (Vorjahr TEUR 176). Es setzt sich zusammen aus dem gezeichneten Kapital von TEUR 100, den Kapitalrücklagen über TEUR 100sowie dem bis Ende 2017 aufgelaufenen Bilanzverlust von TEUR 67 (Vorjahr TEUR 77).
Unser Kundenstamm setzt sich zum Bilanzstichtag 2017 aus 14 Unternehmen, 12 Stiftungen sowie 24 private Anleger zusammen; insgesamt wird ein Vermögen von EUR 64 Mio. verwaltet.
Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr keine Beziehungen zu verbundenen Unternehmen unterhalten. Nahestehende Unternehmen und Personen sind die Geschäftsleiter der Gesellschaft sowie -über den Geschäftsleiter Herrn Karl-Heinz Nagel- auch die KANA, deren Mehrheitsgesellschafter sowie alleiniger Geschäftsführer Herr Nagel ist.
Die Risikosteuerungssysteme der Gesellschaft entsprechen den gesetzlichen Vorgaben und sind dem Geschäftsmodell entsprechend ausgestaltet. Grundlage der Steuerung ist die monatliche BWA-Auswertung mit Prüfung von Kontoständen, Liquidität und ausstehenden Verbindlichkeiten. Weiterhin erfolgt eine Steuerung und Prüfung im Rahmen des für die Gesellschaft geltenden Aufsichtsrechts.
Marktrisiken – also die Gefahr, dass finanzielle Vermögenswerte durch Marktpreisentwicklungen Verluste erleiden könnten – sind nicht vorhanden, da außer Kontoguthaben und Bargeld keine weiteren Finanzinstrumente gehalten werden und anderes der Gesellschaft aufsichtsrechtlich nicht gestattet ist.
Das Adressausfallrisiko ist das Risiko eines Verlustes oder entgangenen Gewinns, das auf Grund des Ausfalls eines Geschäftspartners resultiert. Größtes Einzelrisiko hier ist die Anlage des größten Teils der liquiden Mittel auf dem Geschäftskonto bei der Commerzbank AG. Teile der liquiden Mittel werden auf Geschäftskonten bei zwei Banken gehalten, mit denen die Gesellschaft als Depotbanken für die Vermögensverwaltung zusammenarbeitet. Da alle drei Banken der deutschen Bankenaufsicht unterliegen, schätzen wir das Ausfallrisiko als gering ein. Außerdem wird jährlich ein Risikolimit festgelegt, das fortlaufend überwacht wird. Unser Zielkundenkreis setzt sich zusammen aus institutionellen Investoren, z.T. unter enger regulatorischer Aufsicht, u.a. Finanzdienstleistungsinstitute, Banken und Versicherungen, Pensionskassen und Industrieunternehmen. Diese Unternehmen verfügen über Vermögenswerte, denen die anfallenden Gebühren für unsere Verwaltungsleistungen zugerechnet werden. Das Ausfallrisiko wird daher als sehr gering eingeschätzt.
Für die Privatkunden in der Vermögensverwaltung wird das Ausfallrisiko ebenfalls als sehr gering eingeschätzt, da auch hier Vermögenswerte vorhanden sind, denen die anfallenden Gebühren für unsere Dienstleistung zugerechnet werden.
Das Liquiditätsrisiko für die Gesellschaft besteht darin, Zahlungsverpflichtungen zum Zeitpunkt der Fälligkeit nicht nachkommen zu können. Die Gesellschafter sind bereit, zur Einhaltung der Eigenkapitalanforderungen und Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes der Gesellschaft Eigenkapitalnachschüsse zu leisten.
Die Liquiditätslage des Unternehmens wird fortlaufend überwacht und monatlich auf Basis der Auswertung der Steuer- und Bilanzbuchhaltung analysiert.
Operationelles Risiko ist die Gefahr von Verlusten, die in Folge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren und Systemen, menschlichem Versagen oder in Folge externer Ereignisse eintreten.
Die Gesellschaft verfügt über Organisationsanweisungen für die als relevant für den Geschäftsbetrieb angesehenen Prozesse, die regelmäßig überprüft und den Geschäftsanforderungen angepasst und kommuniziert werden. Sie sind im Unternehmenshandbuch abgelegt. Die relevanten Prozesse für die regelbasierten Anlagestrategien und die Portfolioverwaltung sind zu einem großen Teil automatisiert und minimieren die Risiken menschlicher Fehler. Es besteht eine Notfallplanung für den Ausfall von Systemen infolge externer Ereignisse, die die Büroinfrastruktur betreffen.
Das Unternehmen lagert alle Bereiche aus, die nicht zu den Kerngeschäftsfeldern und Kernkompetenzen gehören. Es besteht hierbei das Risiko, dass die Geschäftstätigkeit durch Nicht- oder Schlechterfüllung der ausgelagerten Prozesse negativ beeinflusst wird.
Für rechtliche Risiken wird externe juristische Beratung einer etablierten Kanzlei herangezogen, dies betrifft insbesondere vertragliche Vereinbarungen der Gesellschaft. Finanzielle Risiken werden durch Zusammenarbeit mit unserem externen Buchhaltungs- und Steuerberatungspartner im monatlichen Rhythmus kontrolliert. Im IT-Bereich wird bei Bedarf auf den Service eines etablierten externen Dienstleisters zurückgegriffen. Die Geschäftsführung ist aufgrund der Größe des Unternehmens stets zeitnah in die Kontrolle der Risiken und der Auslagerungspartner eingebunden und kontrolliert deren Leistungen in regelmäßigen Abständen. Es wird das Vier-Augen-Prinzip in festgelegten Prozessen angewendet.
Schlüsselrisiko stellt das Ausscheiden oder der Ausfall eines der operativ tätigen Geschäftsführer dar, was zu einer starken Reduzierung der Geschäftsaktivitäten führen würde.
Zur Messung und Steuerung der in der Dokumentation zum Risikomanagement beschriebenen wesentlichen Risikoarten führt die Gesellschaft eine laufende Risikotragfähigkeitsanalyse durch.
Ausgehend von einem Gesamtrisikodeckungspotenzial wird zu Beginn eines Geschäftsjahres ein Risikodeckungsbudget bestimmt. Im Geschäftsjahr war ein Risikolimit für Adressenausfallrisiken von TEUR 37 sowie TEUR 35 für operationelle Risiken festgelegt. Für die Festlegung des Risikodeckungsbudgets sind insbesondere die Risikoneigung sowie die Risikosituation maßgeblich.
Die Risikotragfähigkeit ist nach Definition der Gesellschaft gegeben, wenn alle wesentlichen identifizierten Risiken durch die Risikodeckungsmasse gedeckt werden können.
In der Risikotragfähigkeitsanalyse wird auf die Einbeziehung von Liquiditätsrisiken derzeit verzichtet.
Die Limit Auslastung wurde im Geschäftsjahr stets unterschritten.
Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag, die sich negativ auf den Jahresabschluss auswirken, ergaben sich nach dem Bilanzstichtag nicht.
Für das laufende Geschäftsjahr 2018 sind mehrere Arbeitsschwerpunkte vorgesehen:
1. Fondsgebundene quantagon-Vermögensverwaltung:
Nach Abschluss der operativen und administrativen Grundlagen steht die weitere Akquise von Neukunden auf der Agenda sowie die Auswahl und vertragliche Anbindung von Vertriebspartnern. Die begonnene Kooperation mit einem Beratungsunternehmen im Bereich der Betrieblichen Altersvorsorge sollte im Jahresverlauf zu einem Ausbau der Kundenbasis und damit einhergehend einer Einnahmesteigerung führen.
2. Individuelle quantagon-Vermögensverwaltung:
Die Akquisitionsbemühungen durch Herrn Nagel (vornehmlich Stiftungen) sollen weiter verstärkt werden.
3. Institutionelle Kunden:
Nach wie vor besteht das kurz- bis mittelfristige Ziel, institutionelle Kunden über Beratungsmandate zu gewinnen. Neben der aktiven Ansprache potentieller Zielkunden ist eine Intensivierung der Suche nach Kooperationspartnern geplant, wobei der Track-Record seit 2012 aus den „Börsenampel“-Strategien bzw. seit Mitte 2015 aus den quantagon-Depotstrategien wichtige Grundlagen bei den Gesprächen bilden.
4. Anlagestrategien „Börsenampel“:
Die Zusammenarbeit mit der GFA im Rahmen des gemeinsam entwickelten Produktes „Börsenampel“ wird auch im Jahr 2018 fortgesetzt. Als operative Kernaufgaben für quantagon verbleiben unverändert die Anlageberatung, d.h. die Signal-Generierung für die Anlagestrategien, die operative Umsetzung in den beiden Investmentfonds bei der KVG und damit verbundene Kontrollfunktionen.
5. Neue Anlagestrategie für GFA-Fonds:
Die Entwicklung einer Einzelwertstrategie auf Basis deutscher Aktien wird bereits 2018 in einen neuen Fonds des Dienstleistungskunden GFA einfließen. Es ist geplant, dass quantagon die hiermit verbundenen operativen Tätigkeiten übernehmen wird, was für 2019 zu einer Erweiterung des Dienstleistungsvertrages mit der GFA führen sollte.
6. Ausbau des quantagon-Strategieportfolios:
Neuentwicklungen sind vornehmlich in den Bereichen „Aktien“ (hier u.a. weiterer Ausbau der Einzelwertselektion) und „Globale Strategien“ geplant. Bei den „Globalen Strategien“ streben wir eine Erweiterung unserer bisherigen Konzepte auf außereuropäische Märkte und Regionen an. Für unabhängige realistische Performancemessungen wird eine verstärkte Präsenz auf wikifolio angestrebt, ferner soll eine Zusammenarbeit mit FinTech-Unternehmen geprüft werden.
Weitere Schwerpunkte sehen wir unverändert in dem Bereich des mittel- und langfristigen Rentenmanagements (Rendite aus höherrentierlicher Rentensegmenten und die aktive Absicherung von Zinsrisiken sowie ein Kernprodukt zum Liquiditätsmanagement), aber auch in der Weiterentwicklung von Strategien auf der Aktienseite und dem Overlay-Management für Aktien- und Rentenmandate auf institutioneller Kundenseite. Ferner ist der punkttuelle Ausbau der bestehenden Strategien mit dem Ziel einer weiteren Verbesserung der Risiko-/Ertragsrelationen angedacht.
7. Der Umbau der quantagon Internet-Seite als unterstützendem Werbe- und Informationsträger soll im Jahresverlauf abgeschlossen werden. In diesem Rahmen wird auch das Marketingkonzept weiterentwickelt.
Durch Zuflüsse sowie neue Mandate in der quantagon-Vermögensverwaltung sollte die Ertragslage im Geschäftsjahr 2018 stabil bleiben. Daher erwarten wir aufgrund der erfolgten Geschäftsabschlüsse und der neuen Vertriebskooperation für 2018 und die nachfolgenden Geschäftsjahre eine anhaltende Verbreiterung der Kundenbasis sowie eine langsame Steigerung der Einnahmen. Vor diesem Hintergrund rechnen wir damit, dass in den kommenden Jahren die solide betriebswirtschaftliche Basis des Unternehmens weiter verbessert wird.
Als Hauptrisiko 2018 wird – abgesehen von einem Ausscheiden oder Ausfall eines operativ tätigen Geschäftsführers – eine nur langsam wachsende Kundenbasis und der damit noch immer begrenzte finanzielle Spielraum gesehen.
Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 19. Juni 2018.
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 § 42
 § 181
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 §32