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Timestamp: 2017-05-27 09:59:37+00:00

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Online-Rechtsberatung von Rechtsanwalt Uwe PetersStand: 30.01.2012Frage: Ich habe Probleme mit meinem alten Arbeitgeber. Arbeitgeber wurde verklagt auf Lohnnachzahlung von ca. 4000Euro. Bis auf kleine Beträge ab und zu habe ich nichts erhalten.
Frage: Firma lebt noch geht aber nicht in Insolvenz. Können die Gläubiger für Ihn Insolvenz beantragen wenn ja, wo?E-Mail-Beratung:Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.Telefonberatung: Jetzt anrufen unter 0900-1 875 000-171,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus MobilfunknetzenAntwort:Gem. § 13 Abs. 1 InsO (Insolvenzordnung) wird das Insolvenzverfahren nur auf schriftlichen Antrag eröffnet. Nach Abs. 1 Satz 2 InsO sind die Gläubiger und der Schuldner selbst antragsberechtigt. Nach § 14 Abs. 1 Satz 1 InsO ist der Antrag eines Gläubigers nur zulässig, wenn er ein rechtliches Interesse an der Eröffnung des Insolvenzverfahrens glaubhaft macht. Ein rechtliches Interesse setzt voraus, dass der Gläubiger eigene berechtigte Forderungen gegen den Schuldner hat und nachweisen kann, dass dieser seiner Zahlungspflicht nicht nachgekommen ist. Im Gegensatz zur Einzelzwangsvollstreckung muss der Gläubiger im Insolvenzverfahren keinen Titel für seine Forderung vorweisen können. Der Gläubiger muss seine Forderung gegen den Schuldner beim dem Insolvenzverwalter anmelden und ihre Berechtigung glaubhaft machen. Geeignete Mittel für die Glaubhaftmachung können alle Beweismittel einschließlich der Versicherung an Eides Statt des Gläubigers sein, vgl. § 294 Abs. 1 ZPO (Zivilprozessordnung). Nicht ausreichend ist eine lediglich schriftliche Zusammenstellung der Forderungen. Dies ist eine bloße Behauptung und keine Glaubhaftmachung. Sofern der Schuldner eine so dargelegte Forderung nicht bestreitet oder gar bestätigt, wird sie vom Insolvenzverwalter oft dennoch anerkannt. Sofern Sie einen Titel haben, was nach Ihrer Fragestellung naheliegt, genügt natürlich dessen Vorlage zur Glaubhaftmachung. Stellt ein Gläubiger einen Insolvenzantrag über das Vermögen eines seiner Schuldner, so hat er daneben noch den Eröffnungsgrund glaubhaft zu machen. Dabei wird sich ein Gläubigerantrag in der Regel immer auf den Eröffnungsgrund der Zahlungsunfähigkeit stützen. Zahlungsunfähigkeit liegt dann vor, wenn der Schuldner nicht mehr in der Lage ist, seine fälligen Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen, vgl. § 17 Abs. 2 InsO. Können mehr als 10 % der fälligen Forderungen über mehr als 3 Wochen nicht beglichen werden, liegt nach der Definition des BGH in der Regel Zahlungsunfähigkeit vor. Örtlich zuständig ist gem. § 3 Abs. 1 InsO ausschließlich das Insolvenzgericht, in dessen Bezirk der Schuldner seinen allgemeinen Gerichtsstand hat. Interessante FÃ¤lle aus der E-Mail-Rechtsberatung zu InsolvenzGewÃ¤hrleistungsanspruch nach Hausverkauf bei einer Insolvenz | Stand: 02.02.2015FRAGE: Bitte senden Sie mir ein unverbindliches Preisangebot zur Beantwortung folgende(r) Rechtsfrage(n):Ich habe zwei Häuser bauen lassen und nach Fertigstellung (Haus 1 Dez.12, Haus 2 Dez. 14) verkauft...ANTWORT: Die Käufer haben Ihnen gegenüber die normalen gesetzlichen Gewährleistungsansprüche, die sich beim Kauf einer Sache vom Käufer gegen den Verkäufer aus den §§ 43 ...weiter lesen | Stand: 14.08.2011FRAGE: Ich war Teldafax-Kunde bis Dezember 2010. Nach ordungsgemäßer Kündigung und Schlussrechnung von Teldafax warten wir noch heute auf unser Guthaben in Höhe von 373,92 €. Trot...ANTWORT: Wie Ihnen sicherlich aus der Presse bekannt ist, hat die Firma Teldafax zwischenzeitlich Insolvenz angemeldet. Daher ist nun der Insolvenzverwalter für die Forderungen gegen die Firma Teldafax verantwortlich.Die ...weiter lesenHaftung bei OHG | Stand: 27.01.2014FRAGE: Ich habe, gemeinsam mit einem Geschäftspartner, eine OHG für den An- und Verkauf von Immobilien gegründet. Wir sind beide gleichberechtigte Geschäftsführer, haben beide eine Kapitaleinlag...ANTWORT: Die OHG haftet nicht für die Schulden ihrer Gesellschafter. Sie muss also nicht für deren Schulden aufkommen.Auf der anderen Seite zählt der Gesellschafteranteil an der OHG natürlic ...weiter lesenTelDaFax Insolvenz - Mahnung von InkassobÃ¼ro erhalten | Stand: 20.04.2012FRAGE: Im Oktober 2011 vom Insolvenzverwalter Bescheid über Insolvenz TelDaFax erhalten. Mitteilung über Guthaben von 356,24€. Am 22.03.12 neues Schreiben mit einer Forderung von 138,24€ unte...ANTWORT: 1. Forderung des Insolvenzverwalters gegen Sie über Euro 138,24Der Insolvenzverwalter darf und muß grundsätzlich alle noch durchsetzbaren Forderungen, die von der Insolvenz erfasst sind ...weiter lesenVerbindlichkeiten bezahlen - ohne Insolvenz | Stand: 18.01.2012FRAGE: Seit drei Jahren bin ich Geschäftsführerin und Alleingesellschafterin einer haftungsbeschränkten UG und betreibe ein KFZ-Sachverständigenbüro. Weil mein Mann vor über eine...ANTWORT: Bei meinen Ausführungen gehe ich davon aus, dass hier ausschließlich Forderungen gegen die Gesellschaft vorliegen.Sofern Sie eine Insolvenz und die Abgabe der eidesstattlichen Versicherung fü ...weiter lesenHaftung eines Generalunternehmers nach dem Werkvertrag | Stand: 28.04.2010FRAGE: Ich baue z.Zt. ein Haus mit einem Generalunternehmer, mit dem ich einen Werkvertrag geschlossen habe. 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References: § 13
 § 14
 § 294
 § 17
 BGH 
 § 3