Source: https://ausschreibungen.net/neue/ausschreibung/umwelttechnik/planungsleistungen-im-bauwesen-6.html
Timestamp: 2020-06-03 10:03:40+00:00

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Geonet Ausschreibungen » Planungsleistungen im Bauwesen
Wiederherstellung der Deichböschung Hauptoderdeich, Deichabschnitte 6-10 DE-15326 03.06.2020
Wiedervernässung von Hangmoor DE-37603 29.05.2020
Durchführung von ableitfähigen Gewässerschutzbeschichtung DE-76437 26.05.2020
Durchführung von Wege-, Erd- und Gewässerbauarbeiten DE-35274 26.05.2020
Vegetationsaufnahme auf Versuchsflächen DE-16225 26.05.2020
Durchführung von Untersuchungen an Oberflächengewässern DE-27580 25.05.2020
Durchführung von Böschungssanierung südwestliche Hochkippe 1. BA Wulfersdorf DE-39164 19.05.2020
Verrichtung von Erkundungsbohrungen auf der Deponie DE-67433 19.05.2020
bieterzugang.deutsche-evergabe.de/…/DownloadTenderFiles.ashx?subProjectId=PIpIhBusnm8%253d
104495-2020
I.1) HafenCity Hamburg GmbH
E-Mail: liebig hafencity.com
I.3) Kommunikation Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: Internet: bieterzugang.deutsche-evergabe.de/evergabe.bieter/DownloadTenderFiles.ashx Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: Internet: www.deutsche-evergabe.de
I.5) Haupttätigkeit(en) Wohnungswesen und kommunale Einrichtungen
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags: Grasbrook – Planungsleistungen zur Sanierung und zum Neubau der Uferbauwerke Referenznummer der Bekanntmachung: 2020000542
II.1.2) CPV-Code Hauptteil 71320000
II.1.4) Kurze Beschreibung: Ingenieurplanung und Tragwerksplanung der Uferbauwerke im neuen Stadtteil Grasbrook.
II.1.5) Geschätzter Gesamtwert Wert ohne MwSt.: 700.000,00 EUR
II.2.3) Erfüllungsort NUTS-Code: DE600
II.2.4) Beschreibung der Beschaffung: Der neue Stadtteil Grasbrook umfasst eine Uferlinie von ca. 5 045 und unterliegt dem Tideeinfluss der Elbe. Im Ufersaum finden sich abschnittsweise naturschutzfachlich wertvolle und geschützte Gehölz- und Buschbestände. In weiten Bereichen des Moldau- und Saalehafens haben sich durch Sedimentation Süßwasserwattflächen entwickelt, die als Biotope besonders geschützt sind. Die ökologische Kartierung ist als Anlage beigefügt. Im Rahmen der anliegenden Bestandsaufnahme wurden 21 unterschiedliche Konstruktionsabschnitte entlang der Norderelbe sowie am Moldau- und Saalehafen identifiziert und bewertet. Davon sind 7 Abschnitte Kaimauerkonstruktionen, mit einem Anteil von 1 806 m (36 %) der Gesamtuferlänge. 9 Abschnitte sind als nicht überbaute Böschungen klassifiziert werden und stellen mit in etwa 2 132 m (42 %) den größten Anteil der Uferlinie dar. Böschungen, die mit Lagerhäusern o. ä. überbaut sind, nehmen ca. 1.1.07 m (22 %) der gesamten Uferlänge ein und können in 5 Abschnitte eingeteilt werden. Die zu erwartende Restnutzungsdauer wird nach Untersuchung unterschiedlich bewertet. Etwa 28 % der Uferlinie hat eine geringe Restnutzungsdauererwartung, für rund 48 % wird diese als Mittel bewertet und für 24 % der Uferlinie wird der Zustand als gut eingeschätzt. Die tatsächlich erforderlichen Umbau- Sanierungs- oder Neubaumaßnahmen ergeben sich allerdings erst aus der Überlagerung des Bestandes mit der in Erarbeitung befindlichen städtebaulich-freiräumlichen Funktionsplanung. Darauf aufbauend sollen dann Konzepte entwickelt werden, wie die Uferbefestigungen auf wirtschaftliche Weise in die städtebaulich-freiraumplanerische Konzeption integriert werden können. Auftragsgegenstand sind Beratungsleistungen sowie die Objekt- und Tragwerksplanung (unter Anwendung der BIM-Methodik) für die Umgestaltung und Sanierung von Bestandskaimauern und Böschungen sowie, nach Erfordernissen aus der Funktionsplanung, ggf. abschnittsweise für den Neubau von Ufereinfassungen oder Böschungen. Der Planungsauftrag wird die Leistungsphasen 1-2 (Stufe 1) und 3-4 (Stufe 2) des Leistungsbilds Ingenieurbauwerke und die Leistungsphasen 2 (Stufe 1) und 3 (Stufe 2) des Leistungsbilds Tragwerksplanung beinhalten. Neben der Objektplanung sollen erforderliche ingenieurtechnische Beratungsleistungen zur Fortschreibung der städtebaulichen Planung im Hinblick auf die wirtschaftliche und gestalterische Umsetzbarkeit der Konzepte im Bereich der Uferpromenaden erbracht werden. Die Stufe 1 soll im Februar 2021 mit einer Vorplanungsunterlage für alle zu beplanenden Uferabschnitte abgeschlossen werden. Die Leistungen der Stufe 2 sollen unmittelbar im Anschluss für mehrere, in Abhängigkeit zum Städtebau noch zu bildende, Teilabschnitte erbracht werden. Für jeden Teilabschnitt sollen nach Abruf durch den Auftraggeber binnen 6 Monaten jeweils Entwurfsplanung, Haushaltsunterlage und Genehmigungsplanung erstellt werden. Die Teilnehmer im Wettbewerb müssen sich darauf einstellen, dass die oben genannten Leistungen der Stufe 2 zu den Uferbauwerken überwiegend parallel erstellt werden sollen. Hierfür ist in dieser Phase ein ausreichendes Projektteam vorzuhalten.
II.2.5) Zuschlagskriterien Die nachstehenden Kriterien Qualitätskriterium - Name: Bearbeitungskonzept, Technischer Wert / Gewichtung: 30 Qualitätskriterium - Name: Personaleinsatzkonzept, Qualität des Projektteams / Gewichtung: 30 Preis - Gewichtung: 40
II.2.6) Geschätzter Wert Wert ohne MwSt.: 700.000,00 EUR
II.2.9) Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden Geplante Mindestzahl: 3 Höchstzahl: 5 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingehenden Teilnahmeanträge anhand der in der beigefügten Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) geforderten Nachweise und Erklärungen formell und inhaltlich prüfen und bewerten. Die Mindestanforderungen und Auswahlkriterien sind dieser Bekanntmachung zu entnehmen. Die Auswahl erfolgt anhand der eingereichten Referenzprojekte, wobei jeweils die am besten mit den Anforderungen übereinstimmenden Referenznachweise bewertet werden. Bei der Maßnahme handelt es sich um eine sehr komplexe Aufgabenstellung mit einem großen Bauvolumen. Um einen ausreichenden Teilnehmerkreis ansprechen zu können, wird der in § 46 Abs. 3 VgV vorgegebene Referenzzeitraum von höchstens 3 Jahren auf 6 Jahre erweitert. Die eingereichten Referenzprojekte müssen innerhalb der vergangenen 6 Jahre (Stichtag 1.1.2014) mindestens mit dem Abschluss der Leistungsphase 6 (Vorbereitung der Vergabe) realisiert worden sein. Sofern bei einem Projekt die Leistungsphase 6 vor dem 1.1.2014 fertiggestellt wurde, scheidet es aus der Wertung aus. — 3 Referenznachweise für die Objekt- und Tragwerksplanung zur Sanierung von Uferbauwerken Bewertet werden die Referenzen jeweils in den Kriterien vergleichbare finanzielle Größe (0-3 Punkte), vergleichbare Bauaufgabe (0-4 Punkte), vergleichbares Leistungsbild (0-4 Punkte), vergleichbare angestrebte Qualität (0-2 Punkte) und jeweils die Vorlage eines Referenzschreibens oder Referenzbestätigung vom Auftraggeber, welche/s nach dem Abschluss der beauftragten Leistung ausgestellt wurde (0-1 Punkt). Insgesamt können mit den 3 besten Referenzen zusammen maximal 42 Punkte erreicht werden. Näheres hierzu siehe entsprechenden Auswahlbogen in den Vergabeunterlagen. — 1 Referenznachweis für die Objekt- und Tragwerksplanung zum Neubau von Uferbauwerken Bewertet werden die Referenzen jeweils in den Kriterien vergleichbare finanzielle Größe (0-3 Punkte), vergleichbare Bauaufgabe (0-4 Punkte), vergleichbares Leistungsbild (0-4 Punkte), vergleichbare angestrebte Qualität (0-2 Punkte) und jeweils die Vorlage eines Referenzschreibens oder Referenzbestätigung vom Auftraggeber, welche/s nach dem Abschluss der beauftragten Leistung ausgestellt wurde (0-1 Punkt). Insgesamt können mit der besten Referenz maximal 14 Punkte erreicht werden. Näheres hierzu siehe entsprechenden Auswahlbogen in den Vergabeunterlagen. — 1 Referenznachweis für die Objekt- und Tragwerksplanung von Uferböschungen Bewertet werden die Referenzen jeweils in den Kriterien vergleichbare finanzielle Größe (0-3 Punkte), vergleichbare Bauaufgabe (0-6 Punkte), vergleichbares Leistungsbild (0-4 Punkte), vergleichbare angestrebte Qualität (0-2 Punkte) und jeweils die Vorlage eines Referenzschreibens oder Referenzbestätigung vom Auftraggeber, welche/s nach dem Abschluss der beauftragten Leistung ausgestellt wurde (0-1 Punkt). Insgesamt können mit der besten Referenz maximal 16 Punkte erreicht werden. Näheres hierzu siehe entsprechenden Auswahlbogen in den Vergabeunterlagen. Die eingereichten Referenzprojekte werden anhand der vorgegebenen Kriterien geprüft. Die Referenznachweise müssen die dafür notwendigen Parameter der Referenzprojekte benennen. Zu jeder eingereichten Referenz soll das entsprechende Referenzformblatt (Bestandteil der Vergabeunterlagen) verwendet werden. Im Falle der Bewerbung als Bietergemeinschaft bzw. mit Unterauftragnehmern ist bei den einzureichenden Referenzprojekten der jeweilige Verfasser zu vermerken. Es können Referenzprojekte von jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft bzw. auch von möglichen Unterauftragnehmern eingereicht werden. Erfüllen mehrere Bewerber an einem Teilnahmewettbewerb mit festgelegter Höchstzahl gemäß § 51 VgV gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, kann die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen werden.
III.1.1) Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen: Mit dem Teilnahmeantrag ist eine ausgefüllte Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) gemäß § 50 VGV einzureichen. Vor Zuschlagserteilung wird der Bieter, an den der Auftrag erteilt werden soll, aufgefordert, den entsprechenden Nachweis unverzüglich beizubringen (§ 50 Abs. 2 Satz 2VgV). Die EEE-Anfrage wird vom Auftraggeber in den Vergabeunterlagen als PDF und XML bereitgestellt. Jeder Bieter/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft/ jeder Eignungsgeber/ jeder Nachauftragnehmer füllt die EEE-Anfrage vollständig aus. Dazu wird die EEE-Anfrage in der, den Vergabeunterlagen beigefügten Datei „Bietername_ESPD_request_de.xml“ unter: https://uea.publicprocurement.be/ hochgeladen, um hier eine verfahrensspezifische EEE-Antwort zu erstellen. Diese EEE-Antwort wird vom Bieter wiederum als PDF und XML heruntergeladen. Die Dateien sollen jeweils mit dem Namen des Erklärenden kenntlich gemacht und dem Teilnahmeantrag als Anlagen beigefügt werden. In Teil IV ist ein Globalvermerk unzulässig. Jeder Bieter muss vielmehr zu den geforderten Eignungsinformationen in Teil IV (Eignungskriterien) der EEE Angaben machen. Mit dem Teilnahmeantrag sind nachstehende Unterlagen und Erklärungen abzugeben (als Anlage _) gekennzeichnet): — Anlage 1) Erklärung der Bewerbergemeinschaft, — Anlage 2) Nachweis über die Eintragung im Berufs- bzw. Handelsregister nach Maßgabe der jeweiligen Rechtsvorschrift (in Kopie), — Anlage 3) ggf. Verpflichtungserklärung der Unterauftragnehmer, — Anlage 4) ggf Verpflichtungserklärung Eignungsleihe.
III.1.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien: Verweis auf die den Vergabeunterlagen beigefügte Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) gemäß § 50 VGV. Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Anlage 5) § 45 (4) Nr. 2 VgV: Nachweis einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung mit folgenden Haftungssummen: Personenschäden (2 000 000 EUR), sonstige Schäden (2 000 000 EUR). Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das 2-fache der Versicherungssumme beträgt. § 45 (1) VgV: Erklärung über den kumulativen Gesamtumsatz des Unternehmens bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre. Erforderlich sind mindestens 1 500 000,00 EUR pro Geschäftsjahr; Sofern in Bietergemeinschaft bzw. mit Unterbeauftragungen angeboten wird, muss die Jahresgesamtsumme aller Bieter der Gemeinschaft bzw. inkl. der Unterauftragnehmer zusammen den genannten Mindestwert erreichen. In der Erklärung sind die Umsatzzahlen jeweils pro Mitglied der Bietergemeinschaft oder Unterbeauftragung einzeln anzugeben. § 45 (1) VgV: Erklärung über den kumulativen Umsatz des Bewerbers in dem Tätigkeitsbereich des Auftrages bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre. Dieser umfasst Leistungen der Objektplanung Ingenieurbauwerke § 43 HOAI sowie zugehörige Tragwerksplanung § 51 HOAI: Erforderlich sind mindestens 600 000,00 EUR pro Geschäftsjahr; Sofern in Bietergemeinschaft bzw. mit Unterbeauftragungen angeboten wird, muss die Jahresgesamtsumme aller Bieter der Gemeinschaft bzw. inkl. der Unterauftragnehmer zusammen den genannten Mindestwert erreichen. In der Erklärung sind die Umsatzzahlen jeweils pro Mitglied der Bietergemeinschaft oder Unterbeauftragung einzeln anzugeben.
III.1.3) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien: Verweis auf die den Vergabeunterlagen beigefügte Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) gemäß § 50 VGV. Anlage 6) ggf. Erklärung zu wirtschaftlichen Verknüpfungen gem. § 46 Abs. 2 VgV Möglicherweise geforderte Mindeststandards: § 46 (3) Nr. 8 VgV: Durchschnittliche jährliche Beschäftigungszahl des Unternehmens in den letzten 3 Geschäftsjahre gegliedert in: Führungskräfte, Ingenieure und Sonstige Technische Mitarbeiter. Mindestanforderung sind: — 3 Führungskräfte. — 10 Ingenieure. — 5 Sonstige Technische Mitarbeiter. Im Falle der Bewerbung als Bietergemeinschaft bzw. mit Unterauftragnehmern ist die geforderte Mindestbeschäftigtenanzahl von allen Mitgliedern in Summe bzw. inkl. der Unterauftragnehmer nachzuweisen. Anlage 7) Nachweise nach § 46 (3) 1. VgV (zu vergleichbaren Referenzprojekten des Büros in den letzten 6 Jahren, hinsichtlich der Erläuterung zur Vergleichbarkeit der Referenzen wird auf das Kapitel II.2.9 verwiesen.)
III.2.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten Beruf angeben: : Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Natürliche Personen, die gemäß den Rechtsvorschriften Ihres Heimatlandes am Tag der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung Ingenieur und/ oder Architekt berechtigt sind. Juristische Personen, wenn deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Planungsleistungen der hier gegebenen Art ausgerichtet ist. Bei Bewerber-/ Bietergemeinschaften muss jedes Mitglied benannt und teilnahmeberechtigt sein. Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 89/48 EWG bzw. 2005/36/EG und den Vorgaben des Rates vom 7. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABI. EU Nr. L 255 S. 22) entspricht.
IV.1.1) Verfahrensart Verhandlungsverfahren Beschleunigtes Verfahren Begründung: Aufgrund der Ermächtigung im Februar 2020 besteht eine erhebliche Dringlichkeit, die ergänzenden Fachplanungskompetenzen jetzt über ein beschleunigtes Verfahren mit verkürzten Fristen zu beschaffen, um den schon im europaweiten Wettbewerblichen Dialog laufenden Entwicklungs- und Planungsprozess der städtebaulichen Funktionsplanung fachtechnisch zu begleiten und eine gesamtwirtschaftliche und qualitätsvolle Stadtteilplanung sicherzustellen. Die Fristverkürzung für Teilnahmeanträge und Angebotsfrist ist für die Teilnehmer zumutbar, da der Auftraggeber umfängliche Grundlagenuntersuchungen zu den Planungssachverhalten bereits zum Teilnahmewettbewerb zur Verfügung stellt, aus denen die Aufgaben und Randbedingungen der anzubietenden Leistungen für alle Teilnehmer transparent hervorgehen.
IV.1.4) Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote
IV.2.2) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge Tag: 20.03.2020 Ortszeit: 12:00
IV.2.3) Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber Tag: 02.04.2020
IV.2.6) Bindefrist des Angebots Laufzeit in Monaten: 2 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der Angebote)
VI.3) Zusätzliche Angaben Es liegt in der Verantwortung der/s Bewerber/s die beantworteten Fragen im Bieterportal bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist regelmäßig einzusehen. Fragen und Antworten während der Bewerbungsphase werden nur in anonymisierter Form im Bieterprotal veröffentlicht. Der zu schließende Vertrag unterliegt dem Hamburgischen Transparenzgesetz (HmbTG). Bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen wird er nach Maßgabe der Vorschriften des HmbTG im Informationsregister veröffentlicht. Unabhängig von einer möglichen Veröffentlichung kann der Vertrag Gegenstand von Auskunftsanträgen nach dem HmbTG sein. Es erfolgt kein Versand der Bewerbungsunterlagen per Post oder E-Mail. Während der Angebotsphase werden „Fragen und Antworten“ nur in anonymisierter Form über die bekanntgegebene Vergabeplattform übermittelt. Die Aufforderung zur Finalen Angebotsabgabe gem. § 17 VgV erfolgt über das Bieterportal.
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren Vergabekammer der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen Neuenfelder Straße 19 Hamburg 21109 Deutschland Telefon: +49 40428403230 E-Mail: vergabekammer bsw.hamburg.de
VI.4.3) Einlegung von Rechtsbehelfen Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Die Vergabekammer leitet gemäß § 160 Abs. 1 GWB ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1-4 GWB unzulässig, soweit: 1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat, 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung Tag: 28.02.2020
Geonet Ausschreibung 31409 vom 09.03.2020

References: § 46
 § 51
 § 50
 § 50
 § 45
 § 45
 § 45
 § 43
 § 51
 § 50
 § 46
 § 46
 § 46
 § 17
 § 160
 § 160