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Timestamp: 2016-10-25 08:42:11+00:00

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2C_853/2013 (17.06.2014)
2C_853/2013 � � Urteil vom 17. Juni 2014
vertreten durch Rechtsanw�lte Prof. Dr. Urs Saxer und Thomas Rieser,
Gesundheitsdirektion des Kantons Z�rich, Kantons�rztlicher Dienst, Obstgartenstrasse 21, 8090 Z�rich.
Entzug der Bewilligung zur selbstst�ndigen �rztlichen T�tigkeit,
Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich, 3. Kammer, vom 10. Juli 2013.
�Med. pract. A.________ verf�gte seit dem 11. Mai 2006 �ber eine Bewilligung zur selbstst�ndigen �rztlichen T�tigkeit des Kantons Aargau. Am 11. April 2009 beantragte er beim Kantons�rztlichen Dienst des Kantons Z�rich (nachfolgend: KAD) die Erteilung einer Bewilligung zur selbstst�ndigen �rztlichen T�tigkeit. Aufgrund eines im Kanton Aargau h�ngigen Disziplinarverfahrens erteilte der KAD die Bewilligung am 18. Januar 2010 und am 6. Januar 2011 jeweils befristet bis zum rechtskr�ftigen Entscheid des Kantons Aargau, l�ngstens jedoch f�r 12 Monate.
�Am 27. Juli 2011 informierte A.________ den KAD schriftlich �ber den Ausgang des Disziplinarverfahrens im Kanton Aargau und beantragte die Erteilung einer unbefristeten Bewilligung zur selbstst�ndigen �rztlichen T�tigkeit. Gem�ss dem Beschwerdeentscheid des Regierungsrates des Kantons Aargau vom 19. Januar 2011 waren gegen A.________ ein Verweis und eine Busse von Fr. 2'500.-- wegen Verletzung von Berufspflichten ausgesprochen worden.
�Mit Verf�gung vom 3. August 2011 erteilte der KAD A.________ die Bewilligung zur selbstst�ndigen �rztlichen T�tigkeit befristet auf zehn Jahre.
�Das Departement Gesundheit und Soziales des Kantons Aargau (nachfolgend: DGS/AG) teilte dem KAD am 21. November 2011 mit, es habe am 8. November 2011 ein neues Disziplinarverfahren gegen A.________ er�ffnet. Dieses sollte am 4. Mai 2012 mit dem Entzug der Bewilligung zur selbstst�ndigen �rztlichen T�tigkeit im Kanton Aargau und der Auferlegung einer Busse von Fr. 5'000.-- wegen Verletzung von Berufspflichten enden. Die Anordnungen sind nicht rechtskr�ftig; eine entsprechende Beschwerde ist beim Bundesgericht unter der Verfahrensnummer 2C_879/2013 h�ngig.
�Am 9. M�rz 2012 teilte der KAD A.________ mit, er beabsichtige, ihm die Bewilligung zur selbstst�ndigen �rztlichen T�tigkeit im Kanton Z�rich zu entziehen, weil die Bewilligungsvoraussetzung der Vertrauensw�rdigkeit nicht mehr gegeben sei.
�A.________ nahm am 3. Mai 2012 schriftlich zum vorgesehenen Bewilligungsentzug Stellung.
�Am 8. Mai 2012 ordnete der KAD den Entzug der Bewilligung zur selbstst�ndigen �rztlichen T�tigkeit im Kanton Z�rich an und entzog einem allf�lligen Rekurs die aufschiebende Wirkung.
�Nach Abweisung des Gesuchs um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung wies die Gesundheitsdirektion des Kantons Z�rich (nachfolgend: Gesundheitsdirektion) den Rekurs in der Sache am 23. April 2013 ab und entzog einer allf�lligen Beschwerde die aufschiebende Wirkung. Das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich (nachfolgend: Verwaltungsgericht) best�tigte den Entscheid in der Sache mit Urteil vom 10. Juli 2013.
�A.________ erhebt am 16. September 2013 Beschwerde beim Bundesgericht mit den Antr�gen, das angefochtene Urteil aufzuheben; eventualiter sei das Verfahren zur Durchf�hrung einer m�ndlichen Anh�rung an das Verwaltungsgericht zur�ckzuweisen. In verfahrensrechtlicher Hinsicht beantragt A.________, es sei eine m�ndliche Parteiverhandlung anzuordnen.
�Das Verwaltungsgericht schliesst auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei. Die Gesundheitsdirektion beantragt die Abweisung der Beschwerde.
1.1.�Das angefochtene Urteil unterliegt als verfahrensabschliessender, kantonal letztinstanzlicher Gerichtsentscheid in einer Angelegenheit des �ffentlichen Rechts der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (vgl. Art. 82 lit. a BGG, Art. 86 Abs. 1 lit. d BGG, Art. 90 BGG); ein Ausschlussgrund im Sinn von Art. 83 BGG liegt nicht vor. Die Beschwerde ist zul�ssig.
1.2.�Der Beschwerdef�hrer hat am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenommen. Er ist durch das angefochtene Urteil besonders ber�hrt und hat an dessen Aufhebung ein schutzw�rdiges Interesse. Die Beschwerdelegitimation gem�ss Art. 89 Abs. 1 BGG ist damit gegeben.
1.3.�Auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde (vgl. Art. 42 und Art. 100 Abs. 1 BGG) ist einzutreten.
2.1.�Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann eine Rechtsverletzung nach Art. 95 und Art. 96 BGG ger�gt werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es ist folglich weder an die in der Beschwerde geltend gemachten Argumente noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden (BGE 139 II 404 E. 3 S. 415). In Bezug auf die Verletzung von Grundrechten gilt eine qualifizierte R�ge- und Substanziierungspflicht (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 136 II 304 E. 2.5 S. 314).
2.2.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt zugrunde (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz von Amtes wegen berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinn von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG). Die beschwerdef�hrende Partei kann die Feststellung des Sachverhalts unter den gleichen Voraussetzungen beanstanden, wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Die R�ge, der Sachverhalt sei offensichtlich unrichtig festgestellt worden, ist gleichzusetzen mit der Willk�rr�ge (BGE 137 I 58 E. 4.1.2 S. 62; 133 II 249 E. 1.2.2 S. 252); diese ist rechtsgen�glich substanziiert vorzubringen (BGE 136 II 304 E. 2.5 S. 314).
�Zun�chst ist der Verfahrensantrag auf Durchf�hrung einer m�ndlichen Parteiverhandlung zu behandeln.
�Gem�ss Art. 58 Abs. 2 BGG und Art. 102 BGG ist das Verfahren vor dem Bundesgericht grunds�tzlich schriftlich. Die Durchf�hrung einer m�ndlichen Parteiverhandlung gem�ss Art. 57 BGG liegt im Ermessen des Abteilungspr�sidenten oder der Abteilungspr�sidentin. Ein Anspruch darauf kann sich ausnahmsweise aus Art. 29 Abs. 2 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK ergeben. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn das Bundesgericht als einzige Instanz entscheidet und Rechte im Sinn von Art. 6 Ziff. 1 EMRK betroffen sind (Urteile 8F_2/2013 vom 19. Juli 2013 E. 2.1; 8C_202/2013 vom 28. Mai 2013 E. 1.1; 8C_112/2013 vom 2. Mai 2013 E. 2.1); im Normalfall obliegt jedoch die Wahrung des Anh�rungsrechts nach Art. 6 Ziff. 1 EMRK den unteren Gerichtsinstanzen (vgl. E. 4.1.2 hiernach). Wird die Verletzung dieses Rechts mit Erfolg ger�gt, weist das Bundesgericht die Sache zur Durchf�hrung einer Parteiverhandlung an die Vorinstanz zur�ck (vgl. Urteil 2C_100/2011 vom 10. Juni 2011 E. 2). Mit Blick auf diese Grunds�tze ist nicht ersichtlich, inwiefern sich ausnahmsweise eine �ffentliche Parteiverhandlung im Sinn von Art. 57 BGG aufdr�ngen w�rde.
�Der Beschwerdef�hrer macht in verschiedener Hinsicht eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh�r gem�ss Art. 29 Abs. 2 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK geltend. Aufgrund der formellen Natur dieses Anspruchs ist die R�ge vorab zu behandeln (BGE 138 I 232 E. 5.1 S. 237).
4.1.�Der Beschwerdef�hrer moniert, die Vorinstanz habe ihn nicht m�ndlich angeh�rt.
4.1.1.�Nach st�ndiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung fliesst aus Art. 29 Abs. 2 BV kein Recht auf m�ndliche Anh�rung (BGE 134 I 140 E. 5.3 S. 148; 130 II 425 E. 2.1 S. 428). Das Recht auf schriftliche Stellungnahme wurde dem Beschwerdef�hrer von der Vorinstanz im Rahmen des Schriftenwechsels gew�hrt.
4.1.2.�Art. 6 Ziff. 1 EMRK garantiert die �ffentlichkeit des Verfahrens. Darunter f�llt auch das Recht des Einzelnen, seine Argumente dem Gericht m�ndlich in einer �ffentlichen Sitzung vorzutragen, sofern der streitige Anspruch ein "civil right" im Sinn von Art. 6 Ziff. 1 EMRK darstellt. Diese Voraussetzung w�re hier erf�llt, da Streitigkeiten �ber die Bewilligung einer privatwirtschaftlichen T�tigkeit als zivilrechtlich im Sinn von Art. 6 Ziff. 1 EMRK gelten (BGE 125 I 7 E. 4a S. 12). Die beschwerdef�hrende Partei muss die Durchf�hrung einer �ffentlichen Verhandlung vor der ersten gerichtlichen Instanz verlangen, ansonsten dieses Recht verwirkt (Urteil 2C_349/2012 vom 18. M�rz 2013 E. 3.3). Die Pflicht zur Durchf�hrung einer (publikums-) �ffentlichen Gerichtsverhandlung setzt einen klaren Parteiantrag voraus. Blosse Beweisabnahmeantr�ge, wie der Antrag auf Durchf�hrung einer pers�nlichen Befragung, reichen nicht aus (BGE 134 I 140 E. 5.2 S. 147; 229 E. 4.3 und 4.4 S. 236 f.; 331 E. 2.3 S. 333).
�Aus dem angefochtenen Urteil geht nicht hervor, dass der Beschwerdef�hrer vor der Vorinstanz einen Antrag auf (�ffentliche) Parteiverhandlung gestellt h�tte. In der Beschwerdeschrift an das Verwaltungsgericht vom 24. Mai 2013 findet sich der folgende Passus: "Wenn die Vorinstanz oder der Beschwerdegegner sich die M�he gemacht (...) oder das Angebot des Beschwerdef�hrers angenommen h�tte, m�ndlich Erkl�rungen zu diesen Urteilen abzugeben, so h�tte sie die untergeordnete Natur dieser Verfehlungen erkennen k�nnen." Die Formulierung zeigt, dass der Beschwerdef�hrer das Beweisanerbieten vor der Vorinstanz nicht wiederholte; ein solches w�rde zudem noch keinen "klaren Parteiantrag" im Sinn der zitierten Rechtsprechung darstellen. Daraus ergibt sich, dass vor der Vorinstanz kein Antrag auf Durchf�hrung einer �ffentlichen Verhandlung im Sinn von Art. 6 Ziff. 1 EMRK gestellt wurde. Die R�ge, der Beschwerdef�hrer sei zu Unrecht nicht angeh�rt worden, ist daher unbegr�ndet.
4.2.�Sodann r�gt der Beschwerdef�hrer, die Vorinstanz habe ihrem Entscheid eine von keiner Partei und keiner Vorinstanz je erw�hnte rechtliche Begr�ndung zugrunde gelegt. Damit habe sie nicht nur das rechtliche Geh�r verletzt, sondern auch die kantonalen Verfahrensvorschriften willk�rlich angewendet.
4.2.1.�Aus dem Anspruch auf rechtliches Geh�r nach Art. 29 Abs. 2 BV ergibt sich die Verpflichtung der Beh�rde, ihren Entscheid zu begr�nden. Die Begr�ndung muss so abgefasst sein, dass sich die betroffene Person �ber die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die h�here Instanz weiterziehen kann. Daher m�ssen wenigstens kurz die �berlegungen genannt werden, von denen sich die Beh�rde hat leiten lassen und auf die sich ihr Entscheid st�tzt (vgl. BGE 138 IV 81 E. 2.2 S. 84; 136 I 229 E. 5.2 S. 236 mit Hinweisen).
4.2.2.�Die Vorinstanz hat diese Grunds�tze eingehalten. Wenn sie einzelne Sachverhaltselemente anders gewichtet hat als die Gesundheitsdirektion oder der KAD, wie der Beschwerdef�hrer vorbringt, so ist dies entsprechend der Befugnis zur Motivsubstitution (vgl. E. 2.1) zul�ssig. Eine modifizierte Begr�ndung w�re nur unzul�ssig, wenn sie sich auf ein Beweisergebnis abst�tzt, zu dem der Beschwerdef�hrer vorg�ngig nicht Stellung nehmen konnte; dies wird zu Recht nicht geltend gemacht. Nach der bundesgerichtlichen Praxis reicht der Anspruch auf rechtliches Geh�r nicht so weit, dass eine Partei die Gelegenheit erhalten muss, sich zu jedem m�glichen Ergebnis, das von der entscheidenden Beh�rde ins Auge gefasst wird, zu �ussern. Die Beh�rde hat nicht ihre Begr�ndung den Parteien vorg�ngig zur Stellungnahme zu unterbreiten. Es gen�gt, dass sich die Parteien zu den Grundlagen des Entscheids, insbesondere zum Sachverhalt sowie zu den anwendbaren Rechtsnormen, vorweg �ussern und ihre Standpunkte einbringen k�nnen (BGE 132 II 485 E. 3.4 S. 495).
�Schliesslich ist nicht erkennbar, inwiefern die Vorinstanz � 63 Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes des Kantons Z�rich vom 24. Mai 1959 (VRG; LS 175.2) willk�rlich ausgelegt haben soll. Gem�ss dieser Bestimmung darf das Verwaltungsgericht nicht �ber die gestellten Begehren hinausgehen (�
ne eat iudex ultra petita partium�) und die aufgehobene Anordnung nicht zum Nachteil des Beschwerdef�hrers ab�ndern (Verbot der�
reformatio in peius�). Streitgegenstand im vorinstanzlichen Verfahren war der Entzug der Bewilligung zur selbstst�ndigen �rztlichen T�tigkeit. Ein Verstoss gegen die�
ultra petita�-Regel ist angesichts des Verfahrensausgangs vor der Vorinstanz von vornherein ausgeschlossen (eingehend zu dieser Regel Urteil 2C_124/2013 vom 25. November 2013 E. 2.2.5 mit Hinweisen). Die Vorinstanz hat den Entscheid der Gesundheitsdirektion auch nicht zum Nachteil des Beschwerdef�hrers ge�ndert, indem sie ihn best�tigte: Anfechtbar ist nur das Dispositiv, nicht die Begr�ndung eines Entscheids (Urteile 1C_666/2013 vom 25. November 2013 E. 2.2; 8C_821/2012 vom 3. Juli 2013 E. 3.2; BGE 120 V 233 E. 1a S. 237 mit Hinweis; ULRICH MEYER/ISABEL VON ZWEHL, L'objet du litige en proc�dure de droit administratif f�d�ral, in: M�langes en l'honneur de Pierre Moor (...), 2005, S. 441 ff.).
5.1.�Die selbstst�ndige T�tigkeit als Arzt oder �rztin bedarf einer Bewilligung des Kantons, auf dessen Gebiet sie ausge�bt wird (Art. 34 des Bundesgesetzes vom 23. Juni 2006 �ber die universit�ren Medizinalberufe [Medizinalberufegesetz, MedBG; SR 811.11]). Die Bewilligung wird erteilt, wenn die gesuchstellende Person ein entsprechendes eidgen�ssisches Diplom besitzt (Art. 36 Abs. 1 lit. a MedBG) und vertrauensw�rdig ist sowie physisch und psychisch Gew�hr f�r eine einwandfreie Berufsaus�bung bietet (Art. 36 Abs. 1 lit. b MedBG). Die Bewilligung wird entzogen, wenn ihre Voraussetzungen nicht mehr erf�llt sind oder nachtr�glich Tatsachen festgestellt werden, auf Grund derer sie h�tte verweigert werden m�ssen (Art. 38 MedBG).
5.2.�Selbstst�ndig t�tige Arztpersonen halten sich zudem an die in Art. 40 MedBG normierten Berufspflichten, deren Verletzung durch Disziplinarmassnahmen gem�ss Art. 43 MedBG sanktioniert werden kann. Gem�ss der Generalklausel von Art. 40 lit. a MedBG (vgl. dazu Urteil 2C_901/2012 vom 30. Januar 2013 E. 3.2) �ben sie ihren Beruf sorgf�ltig und gewissenhaft aus; sie halten sich an die Grenzen der Kompetenzen, die sie im Rahmen der Aus-, Weiter- und Fortbildung erworben haben. Art. 43 Abs. 1 MedBG sieht neben der Verwarnung (lit. a), dem Verweis (lit. b) und der Busse bis zu 20'000 Franken (lit. c) ein (befristetes) Verbot der selbstst�ndigen Berufsaus�bung f�r l�ngstens sechs Jahre (lit. d) und ein definitives Verbot der selbstst�ndigen Berufsaus�bung f�r das ganze oder einen Teil des T�tigkeitsspektrums (lit. e) vor.
5.3.�Die Bewilligungspflicht nach Art. 34 MedBG und die Berufspflichten nach Art. 40 MedBG richten sich an Personen, welche einen universit�ren Medizinalberuf selbstst�ndig aus�ben. Beide Rechtsinstitute haben den Schutz der �ffentlichen Gesundheit zum Ziel. Der Inhalt der Berufspflichten �berschneidet sich teilweise mit den Voraussetzungen f�r die Bewilligungserteilung, indem ihnen das Element der Vertrauensw�rdigkeit implizit zugrunde gelegt ist: Durch die mehrfache und gravierende Verletzung von Berufspflichten kann die Vertrauensw�rdigkeit im Sinn von Art. 36 Abs. 1 lit. b MedBG zerst�rt werden. Der Verlust der Vertrauensw�rdigkeit kann also, muss aber nicht aus der Verletzung von Berufspflichten resultieren.
�Mit den Disziplinarmassnahmen nach Art. 43 MedBG sollen Verfehlungen im Zusammenhang mit der selbstst�ndigen beruflichen T�tigkeit retrospektiv sanktioniert werden. Dies gilt auch f�r das disziplinarische Verbot der selbstst�ndigen Berufsaus�bung nach Art. 43 Abs. 1 lit. d und e MedBG: Es kann nur ausgesprochen werden, wenn Berufs-pflichten, Vorschriften des MedBG oder zugeh�rige Ausf�hrungsvorschriften verletzt worden sind. Im Gegensatz dazu stellt der Entzug der Bewilligung zur selbstst�ndigen Berufsaus�bung nach Art. 38 MedBG eine prospektive Massnahme dar, weshalb er auch als "Sicherungsentzug" bezeichnet wird (Jean-Fran�ois Dumoulin, in: Medizinalberufegesetz [MedBG], Kommentar, 2009, N. 4 zu Art. 38 MedBG). Die Unterscheidung zwischen Administrativ- und Disziplinarmassnahmen kommt beispielsweise auch im Anwaltsrecht vor (vgl. BGE 137 II 425 E. 7.2 S. 429).
�Ein Verbot der selbstst�ndigen Berufsaus�bung nach Art. 43 Abs. 1 lit. d und e MedBG gilt auf dem gesamten Gebiet der Schweiz; es setzt jede Bewilligung zur selbstst�ndigen Berufsaus�bung ausser Kraft (Art. 45 MedBG). Demgegen�ber wirkt der Entzug der Bewilligung nach Art. 38 MedBG nur in dem Kanton, in dem sie ausgestellt wurde. Zudem hat der Entzug der Bewilligung keine zeitliche Wirkung: Sofern die Voraussetzungen nach Art. 36 Abs. 1 und 2 MedBG erf�llt sind, kann erneut eine Bewilligung zur selbstst�ndigen Berufsaus�bung erteilt werden; dies allerdings nur, wenn kein Verbot nach Art. 43 Abs. 1 lit. d und e MedBG wirksam ist.
5.4.�Der Begriff "vertrauensw�rdig" wird in der Botschaft vom 3. Dezember 2004 zum MedBG (BBl 2005 173, Ziff. 2.6 S. 226 zu Art. 36 E-MedBG) mit "gut beleumdet bzw. allgemein vertrauensw�rdig" pr�zisiert. Der Begriff des Leumunds ist weder von der Rechtsprechung noch von der Rechtswissenschaft jemals definiert worden. Das Bundesgericht hat schon fr�h festgehalten, seine Tragweite m�sse sich aus dem Sinn und Zweck des Rechtssatzes, der ihn verwendet, und aus der Stellung der Vorschrift im System der gesetzlichen Ordnung ergeben (BGE 99 Ib 104 E. 5 S. 110). Ein Lexikoneintrag unter dem Artikel "Leumund" lautet "der pers�nliche Ruf eines Menschen" und verweist auf den Artikel "Bescholtenheit", wo vermerkt ist: "schlechter Leumund, Verrufenheit, Ver�chtlichkeit. Bescholten ist, wen die �ffentliche Meinung als sittenlos oder unsittlich brandmarkt" ( PETER METZGER, Schweizerisches juristisches W�rterbuch, 2005). Im allgemeinen Sprachgebrauch schillert die Bedeutung des Begriffs "Leumund" zwischen "Ansehen, Autorit�t, [guter] Name/Ruf, Image, Rang, Status, Stellung; (bildungsspr.) : Nimbus, Renommee, Reputation, [Sozial]prestige" (Duden, Das Synonymw�rterbuch, 4. Aufl. 2007). Der Leumund umfasst nicht nur die strafrechtliche Unbescholtenheit, sondern auch die Einhaltung finanzieller Verpflichtungen gegen�ber privaten Gl�ubigern und dem Gemeinwesen (vgl. BGE 140 II 65 E. 3.3.1, in dem vom strafrechtlichen und betreibungsrechtlichen Leumund die Rede ist). Aufgrund seiner heterogenen Bedeutungsstruktur ist der Begriff des Leumunds wenig geeignet, den Sinn der Vertrauensw�rdigkeit gem�ss Art. 36 Abs. 1 lit. b MedBG zu erhellen. Es kann daraus nur (aber immerhin) abgeleitet werden, dass die Ehrenhaftigkeit der Medizinalperson angesprochen ist. Welches Verhalten daf�r relevant ist, muss mit Blick auf den massgeblichen Kontext, hier also die �ffentliche Gesundheit, ermittelt werden. Dieser Kontext besteht im Kern aus gesundheitspolizeilichen Anliegen, geht aber etwas weiter. Denn der Schutzzweck des Erfordernisses der Vertrauensw�rdigkeit besteht nicht nur im (unmittelbaren) Wohl der einzelnen Patientinnen und Patienten, sondern auch darin, deren kollektives Vertrauen zu rechtfertigen und zu erhalten. Die in der Botschaft zum MedBG verwendete (zu Beginn dieser Erw�gung zitierte) Formulierung "allgemein vertrauensw�rdig" weist darauf hin, dass das f�r die Vertrauensw�rdigkeit relevante Verhalten nicht auf die berufliche T�tigkeit in konkreten F�llen (beispielsweise auf die Heilbehandlung als solche) beschr�nkt ist. Umgekehrt kann nicht jedes (tadelnswerte) Verhalten f�r die Beurteilung der Vertrauensw�rdigkeit herangezogen werden, sondern nur jenes, das einen Bezug zur selbstst�ndigen T�tigkeit im medizinischen Sektor aufweist. Die Aus�bung dieser T�tigkeit setzt voraus, dass der Bewilligungsinhaber bzw. Gesuchsteller in der Lage ist, einen Praxisbetrieb zu f�hren und daf�r die Verantwortung zu tragen. Deswegen ist f�r die Beurteilung der Vertrauensw�rdigkeit auch jenes Verhalten massgeblich, welches mit den unternehmerischen Funktionen im Zusammenhang steht, soweit es Auswirkungen auf das �ffentliche Gesundheitswesen haben kann.
5.5.�Nach der Rechtsprechung sind an die Vertrauensw�rdigkeit im Sinn von Art. 36 Abs. 1 lit. b MedBG hohe Anforderungen zu stellen (Urteil 2C_68/2009 vom 14. Juli 2009 E. 2.3). Wie in vergleichbaren F�llen, so etwa der L�schung aus dem kantonalen Anwaltsregister (Art. 9 des Bundesgesetzes vom 23. Juni 2000 �ber die Freiz�gigkeit der Anw�ltinnen und Anw�lte [Anwaltsgesetz, BGFA; SR 935.61]) ist auch das Verhalten ausserhalb der eigentlichen Berufst�tigkeit massgebend, wobei namentlich die charakterliche Eignung der betreffenden Person zu ber�cksichtigen ist (Urteile 2C_165/2011 vom 24. Juni 2011 E. 6.3; 2C_860/2010 vom 2. M�rz 2011 E. 3.2.3; 2C_68/2009 vom 14. Juli 2009 E. 7.1).
�Praxisgem�ss muss zudem die Vertrauensw�rdigkeit nicht nur im Verh�ltnis des Bewilligungsinhabers (bzw. Gesuchstellers) zu den Patienten, sondern auch zu den Beh�rden erf�llt sein (Urteile 2C_389/2012 vom 12. November 2012 E. 7.1; 2C_57/2010 vom 4. Dezember 2010 E. 5.3; 2C_68/2009 vom 14. Juli 2009 E. 5; 2C_191/2008 vom 24. Juni 2008 E. 5.2; 2C_58/2008 vom 14. April 2008 E. 2.3). Mit Blick auf das in E. 5.4 zum massgeblichen Kontext Gesagte ist allerdings zu differenzieren, um welche Beh�rden es geht: Im Zusammenhang mit Medizinalberufen ist in erster Linie erforderlich, dass die Vertrauensw�rdigkeit im Verh�ltnis zu den Gesundheitsbeh�rden bejaht werden kann. Dagegen sind Probleme mit anderen Beh�rden wie etwa Steuer�mtern - vorbeh�ltlich strafbaren Verhaltens - f�r die Vertrauensw�rdigkeit hier von geringerer Relevanz.
�Die Vorinstanz begr�ndet den Bewilligungsentzug in �bereinstimmung mit den unteren Instanzen mit der fehlenden Vertrauensw�rdigkeit des Beschwerdef�hrers. Dieser habe in Deutschland mehrere strafrechtliche Verurteilungen und einen Verweis erwirkt, worauf ihm die Zulassung als Kassenarzt entzogen worden sei. In der Schweiz habe er einem Patienten ohne die erforderliche Bewilligung Ritalin abgegeben, was im Kanton Aargau am 19. Januar 2011 mit einem Verweis und einer Busse von Fr. 2'500.-- rechtskr�ftig sanktioniert worden sei. Wegen des erneuten Verstosses gegen das Selbstdispensationsverbot im Kanton Aargau sei er am 4. Mai 2012 mit Fr. 5'000.-- geb�sst und es sei ihm die (aargauische) Berufsaus�bungsbewilligung wegen fehlender Vertrauensw�rdigkeit entzogen worden. Schliesslich habe ihn das Bezirksgericht Bremgarten am 16. Juli 2012 wegen mehrfachen widerrechtlichen Umgangs mit Bet�ubungsmitteln zu einer bedingten Geldstrafe von 120 Tagess�tzen verurteilt. Auch wenn die Busse und der Bewilligungsentzug vom 4. Mai 2012 sowie das Strafurteil vom 16. Juli 2012 noch nicht rechtskr�ftig seien, d�rften sie trotzdem in die Beurteilung der Vertrauensw�rdigkeit einfliessen. Die �rztliche Ausgleichskasse B.________ habe am 20. M�rz 2012 Strafanzeige wegen Zweckentfremdung von Arbeitnehmerbeitr�gen eingereicht. Der Krankenkassenverband sant�suisse habe den Vorwurf von zu Unrecht erfolgten Abrechnungen �rztlicher Leistungen erhoben und gegen den Beschwerdef�hrer ein Wirtschaftlichkeitspr�fungsverfahren eingeleitet. Der Beschwerdef�hrer habe Steuerschulden, es w�rden zahlreiche Betreibungen vorliegen und es sei �ber ihn als Inhaber einer Familienpraxis der Konkurs er�ffnet worden. Schliesslich habe der Beschwerdef�hrer im Gesuch vom 11. April 2011 gegen�ber dem KAD die Frage, ob er bis zu diesem Datum schon einmal in einem anderen Kanton oder Staat erfolglos ein Gesuch um Berufsaus�bungsbewilligung gestellt habe, wahrheitswidrig verneint.
�Der Beschwerdef�hrer r�gt, die Vorinstanz habe die Vertrauensw�rdigkeit zu Unrecht verneint und dadurch Art. 36 Abs. 1 lit. b MedBG verletzt. Dabei beanstandet er, der Sachverhalt sei in Verletzung von Art. 9 BV aktenwidrig und l�ckenhaft festgestellt worden.
7.1.�Der Beschwerdef�hrer bestreitet nicht, dass es in Deutschland zu mehreren Strafurteilen gekommen ist. Die Strafen wurden teilweise bedingt ausgesprochen. Nach einer weit zur�ckliegenden, im Jahr 1983 ausgef�llten Freiheitsstrafe von sieben Monaten wurde der Beschwerdef�hrer am 22. September 1999 wegen Vorenthaltens von Arbeitsentgelt in 19 F�llen sowie Steuerhinterziehung in 19 F�llen zu einer Geldstrafe von DM 11'200.-- verurteilt. Darauf folgte am 22. November 2002 eine Freiheitsstrafe von neun Monaten wegen Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt in 46 F�llen, Beleidigung in vier F�llen sowie Verletzung der Buchf�hrungspflicht in drei F�llen. Am 6. September 2004 erhielt der Beschwerdef�hrer eine Freiheitsstrafe von einem Jahr wegen 30 sachlich zusammenh�ngenden Beitragsvorenthaltungen, und am 9. November 2006 folgte eine Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von acht Monaten wegen Beleidigung in drei F�llen, in einem Fall mit �bler Nachrede. Das bayerische Landessozialgericht best�tigte am 19. M�rz 2003 den Entzug der Zulassung zur vertrags�rztlichen Versorgung (in der Schweiz etwa vergleichbar mit der Berechtigung, �ber die obligatorische Krankenversicherung abzurechnen).
7.1.1.�Was der Beschwerdef�hrer in sachverhaltlicher Hinsicht vorbringt, ist nicht stichhaltig. So hat die Vorinstanz den Entzug der kassen�rztlichen Zulassung in Deutschland nie einem Entzug der Berufsaus�bungsbewilligung gleichgestellt, wie der Beschwerdef�hrer behauptet. Es ist auch nicht erkennbar, inwiefern der Charakter und Umfang der Vorstrafen in Deutschland ungekl�rt sein soll (vgl. auch E. 7.1.2).
7.1.2.�Auch in Bezug auf die vorinstanzliche rechtliche W�rdigung der in Deutschland ergangenen Strafurteile kann dem Beschwerdef�hrer nicht gefolgt werden. Eine detaillierte strafrechtliche Analyse, deren Fehlen der Beschwerdef�hrer beanstandet, ist im Kontext der hier zu diskutierenden Vertrauensw�rdigkeit nicht notwendig, zumal diese Verurteilungen nur ein Element von vielen darstellen, welche zum Entzug der Bewilligung gef�hrt haben.
7.1.3.�Dem Beschwerdef�hrer ist darin beizupflichten, dass der Entzug der Zulassung als Kassenarzt in Deutschland seine Befugnis, dort eine selbstst�ndige �rztliche T�tigkeit auszu�ben, nicht ber�hrt. Dies ist jedoch nicht ausschlaggebend. Der Entzug der kassen�rztlichen Zulassung bildet den Schlusspunkt in einer Reihe von Vorkommnissen, denen teilweise gravierende Verfehlungen zugrunde lagen. Die Vorinstanz relativierte die Bedeutung der Vorstrafen insbesondere aufgrund des Zeitablaufs. Sie erwog, diese Ereignisse l�gen mehrheitlich mehr als zehn Jahre zur�ck und w�rden keinen direkten Zusammenhang mit der Behandlung von Patienten, sondern einen administrativen Hintergrund aufweisen. Daher komme ihnen f�r die Vertrauensw�rdigkeit keine allzu grosse Bedeutung zu. Immerhin bestehe insofern ein Zusammenhang zur Berufsaus�bung in der Schweiz, als auch hier Vorw�rfe wegen Zweckentfremdung von Arbeitnehmerbeitr�gen und von zu Unrecht erfolgten Abrechnungen von �rztlichen Leistungen im Raum stehen w�rden.
�Es trifft zu, dass die Vorstrafen und der Entzug der kassen�rztlichen Zulassung in Deutschland (sofern der KAD von ihnen Kenntnis gehabt h�tte)�
f�r sich allein genommen�wohl nicht mehr zu einer Verweigerung der Bewilligung h�tten f�hren k�nnen (im Zeitpunkt des Urteils des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 12. April 2007 war hingegen noch nicht einmal die dreij�hrige Probezeit f�r die letzte Verurteilung vom 6. September 2004, rechtskr�ftig am 10. Januar 2006, abgelaufen gewesen). Die Ereignisse in Deutschland, wenngleich sie von untergeordneter Bedeutung sind, geh�ren jedoch zum Gesamtbild des Verhaltens des Beschwerdef�hrers, wobei insbesondere die mehrfach begangenen Ehrverletzungsdelikte und Delikte im Zusammenhang mit Versicherungsbeitr�gen und Entgelten f�r Angestellte negativ auffallen.
7.2.�Von besonderer Relevanz ist die Tatsache, dass der Beschwerdef�hrer dem KAD gegen�ber die Abweisung des Gesuchs im Kanton Bern, welche auf die Vorstrafen zur�ckzuf�hren war, nicht erw�hnt hatte. Die entsprechende Frage im Gesuchsformular, vom Beschwerdef�hrer datiert und unterschrieben am 11. April 2009, lautete: "Haben Sie bis zu diesem Datum schon in einem anderen Kanton/Staat ein Gesuch um Berufsaus�bungsbewilligung gestellt, ohne dass es zu einer Bewilligungserteilung gekommen ist?" Der Beschwerdef�hrer kreuzte "Nein" an, obwohl ein analoges Gesuch im Kanton Bern am 26. Januar 2006 abgewiesen worden war, rechtskr�ftig best�tigt durch das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 12. April 2007. Angesichts der eindeutigen Fragestellung im Gesuchsformular kann nicht gesagt werden, der Beschwerdef�hrer habe "lediglich in fahrl�ssiger Weise ein Gesuchsformular unkorrekt ausgef�llt", wie er vorbringt. Wie erw�hnt (vgl. E. 5.5) muss die Vertrauensw�rdigkeit auch gegen�ber den Gesundheitsbeh�rden erf�llt sein. Die Vorinstanz hat zutreffend erwogen, dass der Beschwerdef�hrer durch die falsche Antwort weitere Abkl�rungen des KAD vermeiden wollte. Es ist daher nicht zu beanstanden, wenn sie die Vertrauensw�rdigkeit deswegen als erheblich beeintr�chtigt erachtete.
7.3.�Der Beschwerdef�hrer macht geltend, der Ausgang des mit Beschluss des Regierungsrates des Kantons Aargau vom 19. Januar 2011 abgeschlossenen Disziplinarverfahrens (Verweis und Busse von Fr. 2'500.-- wegen unerlaubter Medikamentenabgabe) sei dem KAD bekannt gewesen, weshalb dieser Entscheid im vorliegenden Verfahren keine Rolle spielen k�nne.
�Dieser Schluss ist unzutreffend. Die Tatsache, dass der KAD dem Beschwerdef�hrer trotz dessen disziplinarisch sanktionierten Verhaltens die Bewilligung zur selbstst�ndigen �rztlichen T�tigkeit am 3. August 2011 erteilte, schliesst die erneute Ber�cksichtigung der Disziplinarstrafe bei einer sp�teren, durch andere Ereignisse ausgel�sten �berpr�fung der Vertrauensw�rdigkeit nicht aus. Dies ergibt sich daraus, dass die Vertrauensw�rdigkeit anhand des gesamten (relevanten) Verhaltens der betroffenen Person zu beurteilen ist und nicht anhand isolierter Vorkommnisse. Auch nach der Lehre ist die Vertrauensw�rdigkeit anhand strafrechtlicher Verurteilungen und disziplinarischer Massnahmen zu ermitteln ( JEAN-FRAN�OIS DUMOULIN, in: Medizinalberufegesetz [MedBG], Kommentar, 2009, N. 23 zu Art. 36 MedBG).
7.4.�Der Beschwerdef�hrer macht geltend, er sei in der Schweiz nie rechtskr�ftig strafrechtlich verurteilt worden. Das Strafverfahren wegen Verletzung des Selbstdispensationsverbots (recte: wegen mehrfachen widerrechtlichen Umgangs mit Bet�ubungsmitteln durch Medizinalpersonen) sei vor dem Obergericht des Kantons Aargau h�ngig. Bis dahin gelte die Unschuldsvermutung; es sei ohnehin mit einem Freispruch zu rechnen.
�Das erw�hnte Strafverfahren geht auf die Abgabe von Ritalin an einen Patienten durch den Beschwerdef�hrer zur�ck. Dieses Verhalten wurde durch den Beschwerdeentscheid des Regierungsrates des Kantons Aargau vom 19. Januar 2011 disziplinarisch sanktioniert. Aus dem angefochtenen Urteil geht nicht hervor, welche Handlungen konkret zur Strafverfolgung gef�hrt haben; das Urteil des Bezirksgerichts Bremgarten vom 16. Juli 2012 befindet sich nicht bei den Akten. Zwar ist mit der Vorinstanz festzuhalten, dass auch ein nicht rechtskr�ftiges Strafurteil die Vertrauensw�rdigkeit beeintr�chtigen kann. Dies setzt jedoch voraus, dass der zugrunde liegende Sachverhalt bekannt und unbestritten ist. Im vorliegenden Fall fehlen weitergehende Informationen zum strafrechtlich relevanten Sachverhalt, so dass aus der Existenz dieses Strafurteils nicht mehr abgeleitet werden kann, als sich bereits aus dem (rechtskr�ftigen) Disziplinarentscheid des Regierungsrates des Kantons Aargau vom 19. Januar 2011 ergibt.
7.5.�Die Vorinstanz weist zur Begr�ndung ihres Urteils auf das (inzwischen beim Bundesgericht h�ngige) im Kanton Aargau angehobene Verfahren betreffend den Entzug der Bewilligung im Kanton Aargau und die Auferlegung einer Busse wegen der Verletzung von Berufspflichten. Es handelt sich dabei um zwei voneinander unabh�ngige Anordnungen: Der Entzug der Bewilligung zur selbstst�ndigen �rztlichen T�tigkeit im Kanton Aargau st�tzt sich auf Art. 38 MedBG, die Disziplinarstrafe wegen des Verstosses gegen das Selbstdispensationsverbot auf Art. 43 Abs. 1 lit. c MedBG. Dem Verfahren auf Entzug der Bewilligung liegt, soweit aus dem angefochtenen Urteil hervorgeht, weitgehend derselbe Sachverhalt zugrunde wie dem vorliegenden Verfahren, weshalb daraus nichts Zus�tzliches zu Ungunsten des Beschwerdef�hrers abgeleitet werden kann. Zu w�rdigen sind nur die (willk�rfrei festgestellten) Tatsachen, welche die Vertrauensw�rdigkeit des Beschwerdef�hrers beeintr�chtigen und damit den Entzug der Bewilligung rechtfertigen k�nnen. Der Beschwerdef�hrer beanstandet in diesem Zusammenhang zu Recht, dass die Vorinstanz nicht auf die Umst�nde eingeht, welche zur Auferlegung der Busse im Kanton Aargau gef�hrt haben. Allerdings bestreitet der Beschwerdef�hrer auch nicht, gegen das Selbstdispensationsverbot verstossen zu haben. Diese Verfehlung ist daher, wenngleich die ausgesprochene Busse von Fr. 5'000.-- nicht rechtskr�ftig ist, als vertrauensminderndes Element zu ber�cksichtigen.
7.6.��hnliches gilt f�r jene Tatsachen, welche die Ausgleichskasse B.________ am 20. M�rz 2012 zu einer Strafanzeige wegen Zweckentfremdung von Arbeitnehmerbeitr�gen bewogen haben und welche der Beschwerdef�hrer als solche nicht bestreitet. Er bringt lediglich vor, es sei aufgrund eines Liquidit�tsengpasses infolge des Bezugs seiner neuen Praxis zu Zahlungsverz�gerungen gekommen. Der Engpass sei zudem durch die reisserische Berichterstattung in den Medien versch�rft worden. Ein Strafverfahren sei nicht er�ffnet worden.
�Diese Vorbringen sind unbehelflich. Dem Schreiben von B.________ an das DGS/AG vom 22. November 2011 ist zu entnehmen, dass der Beschwerdef�hrer am 15. November 2011 mit Akontobeitr�gen f�r sein Personal in der H�he von Fr. .... im R�ckstand war. Dieser Umstand ist geeignet, die Vertrauensw�rdigkeit des Beschwerdef�hrers ernsthaft in Frage zu stellen. Eines Strafverfahrens bedarf es hierf�r nicht, denn auch ein nicht strafbares Verhalten kann der Vertrauensw�rdigkeit schaden (vgl. Urteil 2C_389/2012 vom 12. November 2012, in dem die Vertrauensw�rdigkeit verneint wurde, obwohl kein strafbares Verhalten vorlag). Das Abf�hren der Arbeitnehmerbeitr�ge geh�rt zu den elementaren Pflichten jedes Arbeitgebers (vgl. Art. 51 AHVG), so auch eines selbstst�ndig t�tigen Arztes. Der Verstoss gegen diese Pflicht (ein strafrechtliches Vergehen, vgl. Art. 87 AHVG) l�sst eine gewisse Geringsch�tzung gegen�ber den Angestellten erkennen, auch wenn diese nicht direkt gesch�digt werden. Das Verhalten des Beschwerdef�hrers betrifft die F�hrung des Praxisbetriebs und den Umgang mit den Angestellten. Hintergeht er diese, indem er ihre AHV-Beitr�ge zweckentfremdet, ist er auch aus der Sicht der Patientinnen und Patienten nicht vertrauensw�rdig.
7.7.�Hinsichtlich der Steuerschulden des Beschwerdef�hrers, der zahlreichen Betreibungen und der Er�ffnung des Konkurses �ber ihn als Inhaber einer Familienpraxis dr�ngt sich hingegen - mit Blick auf das in E. 5.4. Gesagte - eine andere Beurteilung auf. Diese Umst�nde (allesamt unbestritten) deuten zwar auf gr�ssere finanzielle Probleme des Beschwerdef�hrers hin. Wegen des fehlenden Bezugs zu dessen T�tigkeit als selbstst�ndiger Arzt verm�gen sie jedoch das Vertrauen in ihn in dieser Funktion kaum zu ersch�ttern.
7.8.�Weiter geht aus dem angefochtenen Urteil nicht hervor, inwiefern das von sant�suisse eingeleitete Wirtschaftlichkeitspr�fungsverfahren f�r sich genommen eine Tr�bung der Vertrauensw�rdigkeit nach sich ziehen k�nnte. Ein solches Verfahren wird aufgrund statistischer Auff�lligkeiten bei den Abrechnungen medizinischer Leistungserbringer eingeleitet, ohne dass daraus zwingend eine R�ckerstattungsverpflichtung des betroffenen Leistungserbringers resultieren w�rde (vgl. Art. 56-59 KVG). Demgem�ss ist im Schreiben von sant�suisse an den Beschwerdef�hrer vom 11. November 2011 von einer "potentiellen R�ckforderungssumme" von Fr. .... die Rede. Die Vorinstanz hat sich mit den Vorw�rfen von sant�suisse nicht befasst und nicht untersucht, wie sich das Verfahren weiterentwickelt hat. Der Sachverhalt ist diesbez�glich nicht vollst�ndig erstellt, so dass daraus nichts abgeleitet werden kann. Dies hat jedoch keinen Einfluss auf den Ausgang des vorliegenden Beschwerdeverfahrens, wie sogleich darzulegen ist.
7.9.�Die genannten Vorkommnisse, namentlich die (einschl�gigen) Vorstrafen, das Verschweigen der Abweisung des Gesuchs im Kanton Bern, die im Kanton Aargau ausgesprochene rechtskr�ftige Disziplinarstrafe wegen unzul�ssiger Abgabe von Ritalin, das h�ngige Disziplinarverfahren wegen Verstosses gegen das Selbstdispensationsverbot sowie die (erneute) Zweckentfremdung von Arbeitnehmerbeitr�gen reichen in ihrer Gesamtheit aus, um dem Beschwerdef�hrer die Vertrauensw�rdigkeit im Sinn von Art. 36 Abs. 1 lit. b MedBG abzusprechen.
�Was der Beschwerdef�hrer sonst noch vorbringt, vermag an dieser Beurteilung nichts zu �ndern. Insbesondere ist nicht von Belang, dass bis jetzt kein Entscheid vorliegt, der eine Patientengef�hrdung feststellen oder implizieren w�rde, denn wie erw�hnt wohnt dem Entzug der Bewilligung nach Art. 38 MedBG eine Sicherungsfunktion inne (vgl. E. 5.3 zweiter Abschnitt). Auch das Vorbringen, der Beschwerdef�hrer sei Opfer einer Medienkampagne geworden, ist unbehelflich. Der KAD konfrontierte den Beschwerdef�hrer vor der Ausstrahlung der Sendung "Kassensturz" mit den Vorw�rfen und forderte ihn auf, dazu Stellung zu nehmen, was dieser erst nach der zweiten Aufforderung tat. Von einer Vorverurteilung durch den KAD kann nicht die Rede sein, zumal dieser dem Beschwerdef�hrer am 9. M�rz 2012 noch formell das rechtliche Geh�r gew�hrte.
7.10.�Als Zwischenfazit ist festzuhalten, dass die Vorinstanz die Vertrauensw�rdigkeit des Beschwerdef�hrers zu Recht verneint hat.
8.1.�Der Beschwerdef�hrer tr�gt vor, er habe gest�tzt auf Art. 3 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 1995 �ber den Binnenmarkt (Binnenmarktgesetz, BGBM; SR 943.02) und die bundesgerichtliche Rechtsprechung Anspruch auf Erteilung der Berufsaus�bungsbewilligung, wenn alle relevanten Tatsachen bereits dem ersten Kanton bekannt gewesen seien. Dies sei bei der Ausstellung der Unbedenklichkeitsbest�tigung des Kantons Aargau vom 12. Februar 2009 der Fall gewesen.
8.2.�Gem�ss Art. 2 Abs. 4 BGBM darf eine Person, welche an einem Ort in der Schweiz eine Erwerbst�tigkeit rechtm�ssig aus�bt, sich zur Aus�bung dieser T�tigkeit auf dem gesamten Gebiet der Schweiz niederlassen und diese T�tigkeit, unter Vorbehalt von Art. 3 BGBM, nach den Vorschriften des Ortes der Erstniederlassung aus�ben; dies gilt selbst nach Aufgabe der T�tigkeit am Ort der Erstniederlassung. Nach Art. 3 BGBM kann der Anspruch Ortsfremder auf freien Zugang zum Markt nach den Vorschriften des Herkunftsortes unter gewissen Voraussetzungen zur Wahrung �berwiegender �ffentlicher Interessen des Bestimmungsortes in Form von Auflagen oder Bedingungen eingeschr�nkt werden. Dabei gilt aber die gesetzliche Vermutung der Gleichwertigkeit der Marktordnungen (Art. 2 Abs. 5 BGBM). Entsprechend dieser Ordnung sieht Art. 4 BGBM vor, dass kantonale oder kantonal anerkannte F�higkeitsausweise zur Aus�bung einer Erwerbst�tigkeit auf dem gesamten Gebiet der Schweiz Geltung haben, sofern sie nicht Beschr�nkungen nach Art. 3 BGBM unterliegen (BGE 135 II 12 E. 2.1 S. 16).
�Art. 3 Abs. 2 lit. a BGBM, auf den sich der Beschwerdef�hrer zu berufen scheint, ist auf die Situation zugeschnitten, dass der Zugang zur Berufst�tigkeit in verschiedenen Kantonen unterschiedlich geregelt ist. Dies ergibt sich aus der Formulierung dieser Bestimmung, wonach Beschr�nkungen insbesondere nicht verh�ltnism�ssig sind, wenn der hinreichende Schutz �berwiegender �ffentlicher Interessen bereits durch die Vorschriften des Herkunftsortes erreicht wird. Da der Zugang zur selbstst�ndigen �rztlichen T�tigkeit bundesrechtlich geregelt wird, ist Art. 3 Abs. 2 BGBM hier nicht einschl�gig.
8.3.�Zudem �bersieht der Beschwerdef�hrer, dass es vorliegend um den Entzug einer Bewilligung und nicht um deren Erteilung in einem zweiten Kanton geht. Das DGS/AG stellte dem Beschwerdef�hrer auf dessen Gesuch hin am 12. Februar 2009 eine Unbedenklichkeitsbest�tigung aus, wonach seit dem Zeitpunkt der Erteilung der (aargauischen) Bewilligung keine Begebenheiten bekannt geworden seien, welche aufsichtsrechtliche oder verwaltungsrechtliche Massnahmen nach sich gezogen h�tten. Weil diese Best�tigung offensichtlich vor der Einleitung des ersten (am 19. Januar 2011 abgeschlossenen) Disziplinarverfahrens im Kanton Aargau ausgestellt wurde, kann der Beschwerdef�hrer hinsichtlich des hier streitigen Entzugs seiner Bewilligung nichts daraus ableiten.
�Der Beschwerdef�hrer macht geltend, der Entzug der Berufsaus�bungsbewilligung sei unverh�ltnism�ssig und verletze damit die Wirtschaftsfreiheit nach Art. 27 Abs. 2 BV.
9.1.�Das Verh�ltnism�ssigkeitsprinzip gebietet, dass eine Grundrechtseinschr�nkung zur Erreichung des angestrebten Ziels geeignet, notwendig und f�r die betroffene Person zumutbar sein muss (BGE 139 I 218 E. 4.3 S. 224). Der Zweck, welcher Art. 36 und 38 MedBG zugrunde liegt, besteht haupts�chlich im Schutz der Patientinnen und Patienten, mittelbar aber auch im Schutz des Gesundheitssystems, weil die Qualit�t der Leistungserbringer (zusammen mit anderen Faktoren) die Effizienz des Systems sicherstellt (vgl. auch DUMOULIN, a.a.O., N. 4 zu Art. 38 MedBG).
9.1.1.�Der Entzug der Bewilligung zur selbstst�ndigen �rztlichen T�tigkeit ist offensichtlich geeignet, das Regelungsziel zu erreichen. Durch die Massnahme werden Patienten und Patientinnen insbesondere vor jenen Verfehlungen gesch�tzt, die sich der Beschwerdef�hrer als Unternehmer hat zuschulden kommen lassen. Zudem wird damit ein (weitergehender) Schaden am Ansehen des Gesundheitssystems verhindert.
9.1.2.�Was die Erforderlichkeit der Massnahme betrifft, hat der Gesetzgeber diese Frage vorab entschieden: Anders als im Bereich der Disziplinarmassnahmen, in dem ein Verbot der selbstst�ndigen Berufsaus�bung befristet oder definitiv und diesfalls beschr�nkt auf ein T�tigkeitsgebiet ausgesprochen werden kann (vgl. Art. 43 MedBG), sieht das Gesetz im Fall des Fehlens von Bewilligungsvoraussetzungen zum Schutz der �ffentlichen Gesundheit kein milderes Mittel als den Bewilligungsentzug vor (Urteil 2C_389/2012 vom 12. November 2012 E. 7.2; vgl. auch MARTIN BRUNNSCHWILER, Bewilligungspflicht und Bewilligungserteilung, in: Das neue Medizinalberufegesetz [MedBG], 2008, S. 72; Botschaft vom 3. Dezember 2004 zum Medizinalberufegesetz, BBl 2005 173 Ziff. 2.6 S. 228 zu Art. 38 E-MedBG; a.M. DUMOULIN, a.a.O., N. 15 zu Art. 38 MedBG).
9.1.3.�Der Entzug der Bewilligung ist auch zumutbar, denn das �ffentliche Interesse am Schutz der Patientinnen und Patienten und an einem intakten Gesundheitswesen ist h�her zu gewichten als das private Interesse des Beschwerdef�hrers, weiterhin als selbstst�ndig t�tiger Arzt praktizieren zu d�rfen. Auch ohne Ber�cksichtigung des nicht rechtskr�ftigen Strafurteils (vgl. E. 7.4), der finanziellen Probleme (vgl. E. 7.7) und des Wirtschaftlichkeitspr�fungsverfahrens von sant�suisse (vgl. E. 7.8) sind die Verfehlungen des Beschwerdef�hrers so gravierend, dass er den Eingriff zu dulden hat. Dies umso mehr, als ihm nach dem Entzug der kassen�rztlichen Zulassung in Deutschland eine zweite Chance in der Schweiz geboten wurde, die er nicht zu nutzen wusste. Der Entzug der Bewilligung ist vor diesem Hintergrund zumutbar, zumal dem Beschwerdef�hrer die �rztliche T�tigkeit in einem Anstellungsverh�ltnis weiterhin erlaubt ist.
9.2.�Zusammenfassend erweist sich der Entzug der Bewilligung als verh�ltnism�ssig.
�Aus den vorstehenden Erw�gungen ergibt sich, dass die Vorinstanz den Entzug der Bewilligung zur selbstst�ndigen �rztlichen T�tigkeit zu Recht best�tigt hat.
10.1.�Auch der Eventualantrag auf R�ckweisung der Angelegenheit zur weiteren Abkl�rung des Sachverhalts ist abzuweisen. Der Sachverhalt, soweit er f�r die Beurteilung der Vertrauensw�rdigkeit rechtserheblich war, ist vollst�ndig abgekl�rt worden. Dass der Beschwerdef�hrer keinen Anspruch auf Durchf�hrung einer �ffentlichen Verhandlung vor der Vorinstanz hat, wurde bereits in E. 4.1 dargelegt. Im Gegensatz zu seinen Vorbringen dr�ngt sich auch eine Pr�fung seiner Pers�nlichkeit mittels m�ndlicher Anh�rung nicht auf, da die fehlende Vertrauensw�rdigkeit ausreichend dokumentiert ist. In den vom Beschwerdef�hrer angef�hrten F�llen ging es darum, dass den Betroffenen trotz entsprechenden Antrags die Durchf�hrung einer �ffentlichen Verhandlung im Sinn von Art. 6 Ziff. 1 EMRK verweigert worden war (Urteile 2C_100/2011 vom 10. Juni 2011 E. 2.6 und 2.7; 2C_370/2010 vom 26. Oktober 2010 E. 2.7 und 2.8). Diese Urteile sind daher nicht einschl�gig.
10.2.�Nach dem Gesagten ist die Beschwerde als unbegr�ndet abzuweisen. Bei diesem Ausgang des Verfahrens tr�gt der Beschwerdef�hrer die Gerichtskosten (Art. 66 Abs. 1 BGG); eine Parteientsch�digung ist nicht zuzusprechen (Art. 68 BGG).

References: Art. 82
 Art. 86
 Art. 90
 Art. 83
 Art. 89
 Art. 42
 Art. 100
 Art. 95
 Art. 96
 BGE 
 Art. 95
 Art. 58
 Art. 102
 Art. 57
 Art. 29
 Art. 6
 Art. 6
 Art. 6
 Art. 57
 Art. 29
 Art. 6
 Art. 29
 Art. 6
 Art. 6
 Art. 6
 Art. 29
 BGE 
 BGE 
 Art. 40
 Art. 43
 Art. 40
 Art. 43
 Art. 34
 Art. 40
 Art. 36
 Art. 43
 Art. 43
 Art. 38
 Art. 38
 BGE 
 Art. 43
 Art. 38
 Art. 36
 Art. 43
 Art. 36
 BGE 
 Art. 36
 Art. 36
 Art. 36
 Art. 9
 Art. 36
 Art. 38
 Art. 43
 Art. 51
 Art. 87
 Art. 56
 Art. 36
 Art. 38
 Art. 3
 Art. 2
 Art. 3
 Art. 3
 Art. 4
 Art. 3
 Art. 3
 Art. 27
 Art. 36
 Art. 38
 Art. 43
 Art. 38
 Art. 38
 Art. 6