Source: http://baerenpfleger.de/satzung.html
Timestamp: 2019-02-16 07:39:30+00:00

Document:
„DIE BÄRENPFLEGER“
GRÜNDUNGSDATUM: 31. OKT. 1997
Der offizielle Name des Kegelclubs lautet:
„Kegelclub Die Bärenpfleger“
„Amelsbüren 1997“
Sinn und Zweck des Kegelclubs ist die Pflege des Heimatgedankens und der Geselligkeit in einer Auswahl Amelsbürener Kegelbrüder unter Zurhilfenahme heimatlicher Getränkezialitäten, wobei der sportliche Ausgleich mittels kegeln nicht außen vorsteht.
§ 3 Kegeltermin
Gekegelt wird 4-wöchentlich Samstags ab 17 Uhr
§ 4 Kegelort
Gaststätte „Altes Gasthaus Freitag“, 48163 Münster
§ 5 Clubbeitrag
Von jedem Mitglied wird ein 4-wöchentlicher Beitrag in Höhe von Euro 10,00 erhoben, der beim nächsten Kegeln an die Kegelkasse bzw. den Kassenwart abzuführen ist. Sollte das Mitglied fehlen, wird der Beitrag des betreffenden Monats, dem des nächsten Kegelabends zuaddiert.
§ 6 Fehlgeld
Kann ein Mitglied aus einem wichtigen Grund (Beerdigung, Hochzeit, usw.) oder unwichtigen Grund (Freundin, usw.) nicht am Kegeln teilnehmen, wird ein Fehlgeld in Höhe des Durchschnitts der von den am Fehltag aktiven Kegler erzielten Strafen und Pumpengelder erhoben. Das Fehlgeld ist im Folgemonat an die Kasse abzuführen.
§ 7 Pflichtspiele
An jedem Kegelabend sind 4 Pflichtspiele zu absolvieren. Sind alle Kegelclubmitglieder anwesend, können auch weniger Spiele durchgeführt werden.
Je Spiel zahlen die 3 „schlechtesten“ Spieler Euro 0,50 in die Kegelkasse. Ausnahmen sind bei bestimmten Spielen möglich. Bei Verstoß gegen § 19 wird je Fall eine Strafe von Euro 0,50 erhoben. Ausnahme: Das nicht-tragen der korrekten Kleidung während des monatlichen Kegelns hat eine Strafe von Euro 5,00 zur Folge. Erscheint ein Mitglied verspätet, so werden je angefangener Viertelstunde Euro 0,50 fällig.
§ 9 Pumpen
Wirft ein Mitspieler eine „Pumpe“, kostet das je Pumpe Euro 0,25. Eine technische Pumpe liegt vor, wenn die Kugel alle neun stehenden Kegel passiert, ohne einen umzuwerfen und gleichzeitig nicht in eine der zwei Rinnen geworfen wurde. Sie wird genau wie eine normale Pumpe geahndet. Jede Kugel, die die Bahn verlässt, bevor sie das Ziel erreicht, zählt als Pumpe.
§ 10 Pumpenkönig
Pumpenkönig ist, wer an einem Kegelabend die meisten Pumpen geworfen hat. Der Pumpenkönig des Abends zahlt je von ihm geworfener Pumpe Euro 0,10 extra. Zur Strafe muß er zusätzlich den Pumpenkegel mit nach Hause nehmen und bis zum nächsten Kegeln mitführen. Außerdem muß er dafür Sorge tragen, daß er beim nächsten Kegeln wieder auf dem Tisch steht.
§ 11 Alle Neune
Räumt ein Spieler alle 9 Kegel mit einem Wurf ab oder wirft er einen Kranz, so zahlen alle anderen Euro 0,50 in die Kasse.
§ 12 Stechen
(Hinter diesem Paragrafen verbirgt sich nicht das, was man jetzt als erstes denken könnte!) Stehen zwei oder mehrere Kegler punktgleich und ist unklar, wer zahlen muß, so werfen die betroffenen je einen Wurf in die Vollen (Pumpen werden nicht notiert, zählen aber als Wurf)
§ 13 Ausstände
Finanzielle Ausstände eines Kegelbruders wegen Abwesenheit müssen von diesem beim nächsten Kegelabend, an dem er anwesend ist, beglichen werden.
§ 14 Kegelbuchführung
Die Kegelbuchführung obliegt dem Kassenwart. Zugriff (Bank) auf das Sparbuch haben der Kegelvater und der Kassenwart jeweils einzeln. Im Kegelbuch werden vom Kassenwart Beitrag, Fehlgeld, verlorene Spiele und Pumpen festgehalten. Auch werden hier die Zahlungen bzw. Ausstände der einzelnen Mitglieder, Spenden, und Entnahmen zum Beispiel für die Kegelbahn aufgeführt. Das Kegelbuch kann von jedem Mitglied eingesehen und mit dem dazugehörigen Sparbuch verglichen werden. Fehlt der Kassenwart wird vorher von diesem eine Vertretung benannt.
§ 15 Gastkegler
Maximal dürfen 2 Gastkegler am Kegeln teilnehmen. Sie müssen mindestens eine „Runde“ geben und zahlen alle verlorenen Spiele und Pumpen wie Mitglieder an die Kasse. Gastkegler zahlen keinen Beitrag.
§ 16 Neue Mitglieder
Soll ein neues Mitglied aufgenommen werden, muß dieses einmal probeweise am Kegeln teilnehmen. An diesem Probekegeln muß er eine Runde geben und alle Strafen wie Mitglieder zahlen. Er zahlt keinen Beitrag. Am darauffolgenden Kegeln darf er nicht teilnehmen. Unter Ausschluß des Bärenpfleger-Anwärters wird dann in geheimer Wahl über die Aufnahme abgestimmt. Sind alle Mitglieder für die Aufnahme gilt diese als genehmigt. Das neue Mitglied zahlt den Kassendurchschnitt in die Kegelkasse, damit kein Nachteil für die bisherigen Mitglieder entsteht. Hier sind Teilzahlungen in Höhe von mindestens Euro 30,00 möglich. Außerdem muß sich der neue Bärenpfleger auf eigene Kosten das aktuelle Kegelclub-T-Shirt besorgen. Als echter Bärenpfleger dürfte es dem neuen Mitglied nichts ausmachen, das Pflichttaufgetränk (0,2 Liter Glas mit allem was Theke, Bar und Küche hergeben) einzunehmen. Wichtig: Personen weiblichen Geschlechtes werden grundsätzlich nicht aufgenommen!
§ 17 Runden
Definition „Runde“: Je anwesendem Mitglied mindestens ein 0,2 Liter Glas Bier! Die Kegler haben Anspruch auf eine Runde des betroffenen Bärenpflegers, wenn
a) er im zurückliegenden Monat Geburtstag hatte,
b) er ein neues Fahrzeug erworben hat,
c) seine Freundin, aus welchen Gründen auch immer, auf der Kegelbahn erscheint,
d) er die Leine am Anfang der Kegelbahn berührt oder überworfen hat,
e) er das Kegelclubmaskottchen vergessen hat,
f) er den kleinen Kegel vergessen hat,
g) er den Pumpenkegel vergessen hat,
h) er einen der o.g. Kegel verloren hat (Neukauf für EUR 10,00 ist selbstverständlich),
i) er heiratet (1 Runde zusätzlich),
j) er Vater wird (2 Runden zusätzlich).
Runden, die vor dem offiziellen Beginn (17 Uhr) gegeben werden, gelten als nichtig!
§ 18 Kassenentnahmen
Jeder Entnahme aus der Clubkasse (neue T-Shirts, Kegeltour, usw.) müssen grundsätzlich alle Mitglieder zustimmen. Entnahmen, die in direktem Zusammenhang mit einem bereits genehmigten Vorgang stehen und die Höhe von Euro 20,00 pro Jahr nicht überschreiten, gelten als genehmigt. Höhere Entnahmen sind mit dem Kegelvater abzustimmen.
§ 19 Benehmen
Das Rauchen im unmittelbaren Bahnbereich ist verboten. Ebenso das Betreten der Bahn und der Seitenränder (Ausnahme: Defekt der Bahnanlage). An der Bahn befindet sich grundsätzlich nur der, der kegelt (Reihenfolge). Der Genuß von Fremdgetränken ist untersagt. Bierquälerei gehört sich nicht. Außerdem macht das pünktliche Erscheinen beim Kegeln das gute Benehmen eines Bärenpflegers aus. Hierzu gehört natürlich auch die korrekte Kleidung, d.h. schwarzes Hemd beim Kegeln. Ausnahmen sind nach vorheriger Absprache möglich. Die passive Handynutzung ist erlaubt; aktive Nutzung nur in Ausnahmefällen.
Will oder muß ein Mitglied aus dem Kegelclub austreten, kann er das ohne Einhaltung einer Frist tun. Er hat keinen Anspruch auf Auszahlung eines Anteils vom Clubvermögen. Das Bärenpfleger-T-Shirt darf er behalten.
§ 21 Rauswurf
Ein Ausschluß aus dem Kegelclub darf nur aus wichtigem Grund in Verbindung mit einer 2/3 Mehrheit nach geheimer Abstimmung durchgeführt werden. Betroffene Mitglieder werden auf ihr Fehlverhalten hingewiesen und bekommen die Möglichkeit einer Besserung. Ist danach keine grundsätzliche Änderung des Fehlverhaltens erkennbar, führt dieses zum Ausschluß. In besonders schwerwiegenden Fällen ist auch ein fristloser Rauswurf möglich. Die Ansprüche des Ex-Bärenpflegers sind dem § 20 SKDB zu entnehmen.
Einmal im Jahr hat eine Generalversammlung stattzufinden. Der Termin liegt jeweils auf dem Samstag nach dem 31.10. (Gründungsdatum). Die Einladung zur Generalversammlung erfolgt schriftlich spätestens zwei Wochen vor dem Termin durch den Kegelvater. Die Kosten trägt die Kegelkasse.
a) Die Generalversammlung ist bei korrekter Einladung in jedem Fall beschlußfähig
b) Die Beschlüsse der Generalversammlung erfolgen mit einfacher Stimmenmehrheit, ausgenommen Satzungsänderungen §22/d/2, Auflösung §22/d/3 und neue Mitglieder §16.
c) Feststehende Punkte der Generalversammlung:
1.) Bericht des Kassierers
3.) Bericht des Protokollführers
4.) Entlastung des Kassierers
5.) Wahlen zum:
- Kegelvater
- Kegeltourausschuß
d) Nicht feststehende Punkte der Generalversammlung:
1.) Festsetzung der Beiträge und Strafen
2.) Satzungsänderungen (nur mit 2/3 Mehrheit ausgenommen § 16)
3.) Auflösung des Kegelclubs (nur mit 2/3 Mehrheit)
e.) Über die Generalversammlung ist vom Protokollführer ein Protokoll anzufertigen und vom Kegelvater zu unterschreiben.
f.) Außerordentliche Generalversammlungen können vom Kegelvater, oder wenn mindestens 1/3 der Mitglieder den entsprechenden Antrag beim Kegelvater stellt, durch diesen einberufen werden. Die Einladung muß ebenfalls schriftlich und zwei Wochen vor der Versammlung erfolgen.
Bei Auflösung des Kegelclubs wird das Clubvermögen unter den verbliebenen Mitgliedern aufgeteilt.
Jede Satzungsänderung bedarf einer 2/3 Mehrheit aller Kegelbrüder (Ausgenommen § 16)
§ 25 Vertretung
Der Kegelclub wird nach außen durch den Kegelvater und den Kassierer (siehe Protokoll der Generalversammlung) jeweils einzeln vertreten.
Das Geschäftsjahr umfasst den Zeitraum vom 01. November bis 31. Oktober.
Münster-Amelsbüren, 01.11.2008

References: § 3

§ 4

§ 5

§ 6

§ 7
 § 19

§ 9

§ 10

§ 11

§ 12

§ 13

§ 14

§ 15

§ 16

§ 17

§ 18

§ 19

§ 21
 § 20
 §22
 §22
 §16
 § 16
 § 16

§ 25