Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/kommunales-schulzentrum-markt-schwaben-19253
Timestamp: 2020-01-24 01:24:43+00:00

Document:
Ergebnis: Kommunales Schulzentrum in Markt Schwaben
Kommunales Schulzentrum	, Markt Schwaben/ Deutschland
wa-2021674
Deutschland 3/0 Schulen Allgemein 3 Schulen 3/9 Bereichsübergreifende Schulzentren 3 Schulen Nicht offener Wettbewerb
Mitarbeit: Sarah Urbschat · Jana Friedrich · Nicolai Deuerling
Stephanie Maier · Tobias Kreidl
Modell: Karschunbke GmbH, Köln
Mitarbeit: Bartholomeus Zieleniec · Philipp Depner
Matyas Thönek
Mitarbeit: Florian Rödl · Leon Chanteaux
Tetiana Alert · Stephan Gentz
verde landschaftsarchitekten GbR, Freising
Jochen Rümpeleiin
Fachplaner: Ingenieurbüro Hausladen GmbH
4. Preis: Fritsch Tschaidse Architekten GmbH, München
Patrick Werthner · Ben Warnecke
Mitarbeit: Samatnha Tan · Danail Anastasov · Leoni Gaiser
Prof. Claus Steffan · Alexander Pfletscher
Mitarbeit: Kitti Halasz · Laura Betz · Bodo Keil
Der Markt Markt Schwaben beabsichtigt den Neubau eines kommunalen Schulzentrums, bestehend aus einer Grundschule, einer Mittelschule, einer 3-fach-Turnhalle sowie Pausenhöfe der Schulen und Sport-Freiflächen. Das Vorhaben wird mit FAG-Fördermitteln des Freistaats Bayern gefördert werden.
Das Planungsgebiet befindet sich innerorts der Gemeinde. Die zu planende 6-zügige Grundschule wie auch die 2-zügige Mittelschule mit zusätzlichem M-Zweig (Mittlerer Abschluss) sollen insbesondere in den Unterrichtsbereichen für moderne Unterrichtsformen, bei denen die Flächen zur Erschließung nicht nur Verkehrsflächen sind, konzipiert werden. In den Schulen sind zudem Integrationsklassen zu berücksichtigen. Der Mittagsbetreuung wird großes Augenmerk in der Gemeinde gewidmet, in der Planung sind komplexe Organisationsmodelle zu berücksichtigen. Die 3-fach-Turnhalle soll neben dem Schulsport auch vom Vereinssport genutzt werden können. Zudem sind Pkw-Stellplätze wie auch Fahrradeinstellen zu planen. Eine Tiefgarage, vorzugsweise ohne mechanischer Zu- bzw. Abluftführung ist denkbar, bei oberirdischer Anordnung von Pkw-Stellplätzen, auch in einem Parkdeck sind Schallschutzanforderungen zu berücksichtigen.
17/06/2017 S115 - - Dienstleistungen - Wettbewerbsbekanntmachung - Nicht offenes Verfahren Deutschland-Markt Schwaben: Architekturentwurf
E-Mail: frank.eichner@markt-schwaben.de
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags: Planungswettbewerb Gebäude- und Freianlagenplanung für den Neubau des kommunalen Schulzentrums in Markt Schwaben. II.1.2) CPV-Code Hauptteil
II.2.4) Beschreibung der Beschaffung: Der Markt Markt Schwaben beabsichtigt den Neubau eines kommunalen Schulzentrums, bestehend aus einer Grundschule, einer Mittelschule, einer 3-fach-Turnhalle sowie Pausenhöfe der Schulen und Sport-Freiflächen. Das Vorhaben wird mit FAG-Fördermitteln des Freistaats Bayern gefördert werden. Das Planungsgebiet befindet sich innerorts der Gemeinde. Die zu planende 6-zügige Grundschule wie auch die 2-zügige Mittelschule mit zusätzlichem M-Zweig (Mittlerer Abschluss) sollen insbesondere in den Unterrichtsbereichen für moderne Unterrichtsformen, bei denen die Flächen zur Erschließung nicht nur Verkehrsflächen sind, konzipiert werden. In den Schulen sind zudem Integrationsklassen zu berücksichtigen. Der Mittagsbetreuung wird großes Augenmerk in der Gemeinde gewidmet, in der Planung sind komplexe Organisationsmodelle zu berücksichtigen. Die 3-fach-Turnhalle soll neben dem Schulsport auch vom Vereinssport genutzt werden können. Zudem sind Pkw-Stellplätze wie auch Fahrradeinstellen zu planen. Eine Tiefgarage, vorzugsweise ohne mechanischer Zu- bzw. Abluftführung ist denkbar, bei oberirdischer Anordnung von Pkw-Stellplätzen, auch in einem Parkdeck sind Schallschutzanforderungen zu berücksichtigen. Folgende Flächen sind Gegenstand der Planungsaufgabe: Schulen und Mittagsbetreuung ca. 10 500 m2 BGF; Turnhalle ca. 2 200 m2 BGF. Ein Raum im Schulzentrum bzw. die Turnhalle ist auch als Versammlungsstätte für Schulnutzungen zu planen. Konstruktion und Technische Gebäudeausrüstung sind kostenbewußt zu konzipieren. Eine Lüftungsanlage soll auf die notwendigen Flächen beschränkt werden. Die Schulen und Freianlagen sind flächensparend zu planen, so dass vom gemeindeeigenen Gesamt-Flurstück noch Flächen für zukünftige Projekte der Gemeinde erhalten bleiben. Die Grundstücksverhältnisse zur Unterbringung aller Funktionen sind in jedem Fall beengt. Das Wettbewerbsgebiet schließt zum Teil an schon lange bestehende Wohnbebauung an. Für die Gemeinde Markt Schwaben ist eine kostengünstige Bauweise aus der Not der gemeindehaushaltlichen Situation oberstes Kriterium. Aus diesem Grund sind die Flächenvorgaben der Auslobung präzise einzuhalten. Beauftragt werden sollen die Objektplanung Gebäude und Innenräume sowie die Freianlagenplanung Lph. 1 bis 9 HOAI §§ 34,39 stufenweise, wobei die Lph. 6-9 an den Auftragnehmer nur vergeben werden, wenn dieser zum Zeitpunkt des vorgesehenen Leistungsabrufes seine Qualifikation und Erfahrung für diese Leistungen noch nachweisen kann, ein Anspruch auf Beauftragung der Lph. 6-9 besteht nicht. Voraussichtliche Bearbeitungszeit des Wettbewerbes ist ca. ab Mitte September 2017. II.2.13) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
III.1.10) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer: 1. Berufszulassung gem. III.2.1. 2. Leistungen bei Referenzprojekten, es werden Projekte mit Inbetriebnahme ab 1.1.2014 gewertet. Die Referenzprojekte müssen folgende Kriterien erfüllen: a) Neubauten vergleichbarer Komplexität, d.h. der Honorarzonen III, IV oder V HOAI § 35 mit allen Leistungen in Lph. 2 bis 5 der HOAI § 34, zwei Referenzprojekte, jeweils 1 Bewertungspunkt für > mehrere Funktionsbereiche im Gebäude, > mehrere Geschosse des Gebäudes > Berücksichtigung einer angrenzenden Bebauung. b) Gebäude vergleichbarer Komplexität, d.h. der Honorarzonen III, IV oder V HOAI § 35 mit allen Leistungen in Lph. 6 bis 8 der HOAI § 34, ein Referenzprojekt, jeweils 1 Bewertungspunkt für > mehrere Funktionsbereiche im Gebäude, > mehrere Geschosse des Gebäudes > Berücksichtigung einer angrenzenden Bebauung. c) Nachweis einer hohen Innovationsleistung oder einer herausragenden Planungsqualität bei einem Referenzprojekt, bei dem der Bewerber Entwurfsverfasser ist, ein Referenzprojekt. 4 Bewertungspunkte werden vergeben bei einer Auszeichnung oder Fachveröffentlichung der Konzeption oder Konstruktion oder alternativ bei einem Wettbewerbserfolg (Preis) in einem Realisierungswettbewerb für Gebäude gem. RPW, GRW oder vergleichbaren Regelungen mit mind. 10 Wettbewerbsteilnehmern, falls das Kriterium nicht erfüllt ist, wird kein Bewertungspunkt vergeben. Die Landschaftsarchitekten im Team müssen noch nicht in der Bewerbung, sondern nach Abschluss des Auswahlverfahrens (mit Einreichung des Nachweises der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Landschaftsarchitekt) benannt werden. Sie müssen im späteren Verhandlungsverfahren nachweisen können, dass sie Leistungen vergleichbarer Komplexität (Projektumfang, Honorarzone) schon erbracht haben, eine Prüfung im Rahmen der Wettbewerbs-Teilnehmerauswahl findet nicht statt. Bei Leistungen an Referenzprojekten, die in Arbeitsgemeinschaft erbracht worden sind, erfolgt ein Abzug in der Bewertung entsprechend des ausgewiesenen selbst erbrachten Leistungsanteiles. Falls zu einem der Kriterien a), b) und c) keine Referenzprojekte benannt werden können, führt dies nicht zum Ausschluß. Referenzprojekte können ohne Nachteil in der Bewertung für Kriterien a), b) und c) herangezogen werden. Der Auslober behält sich den Losentscheid zur Auswahl unter einer Gruppe von nach obigen Kriterien gleich bewerteten Bewerbungen vor. III.2) Bedingungen für den Auftrag
IV.1.9) Kriterien für die Bewertung der Projekte: Wirtschaftlichkeit, Funktionalität, Städtebau und Gestaltung. Die Kriterien für die Bewertung der Wettbewerbsarbeiten werden vom Preisgericht in der Wettbewerbsauslobung differenziert. IV.2) Verwaltungsangaben
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Die Auslobungssumme beträgt EUR 177.000,-. Es werden Preise und Anerkennungen gem. RPW 2013 vergeben. IV.3.2) Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer:
VI.3) Zusätzliche Angaben: 1) Die Eignung ist im Verhandlungsverfahren gem. VgV ist von den Preisträgern u.a. mit folgenden Unterlagen zu belegen, auf die Möglichkeiten § 47 VgV wird hingewiesen: - Nachweises einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 3 000 000 EUR für Personen- und 3 000 000 EUR für sonstige Schäden für Architekten und 1 500 000 EUR für Personen- und 1 500 000 EUR für sonstige Schäden für Landschaftsarchitekten. Bei Bewerbergemeinschaften aus Architekten ist im Auftragsfall die Berufshaftpflicht für die Arbeitsgemeinschaft abzuschließen bzw. eine diesbezügliche Erklärung der Versicherer vorzulegen. - Nachweis der ausreichenden personellen Kapazität, d.h. mind. 5 Architekten/Ingenieure sowie 2 Landschaftsarchitekten/ Ingenieure Landschaftsarchitektur. - Erfahrung in der Planung und Realisierung in allen Lph 2 bis 8 der HOAI § 34 durch ein baulich fertiggestelltes Referenzprojekt vergleichbarer Komplexität mit Inbetriebnahme ab 1.1.2013 und Projektkosten KG 300 und 400 mind. 12 000 000 EUR brutto und gewerkeweiser Ausschreibung. - Erfahrung in der Planung und Realisierung in allen Lph. 2 bis 8 der HOAI § 34 durch ein baulich fertiggestelltes Referenzprojekt vergleichbarer Komplexität mit Inbetriebnahme ab 1.1.2013 und Spannweiten in der Dimension von mind. Zweifach-Turnhallen oder anderen komplexen Konstruktionen. - Erfahrung in der Planung von Gebäuden in einer kostengünstigen Bauweise (BGF- oder NF- Kosten mit Unterschreitung von veröffentlicht ersichtlichen Kosten-Durchschnittswerten) in allen Lph. 2 bis 8 HOAI § 34, 1 Referenzprojekt mit Inbetriebnahme ab 1.1.2013. 2) Die Bewerbung ist nur mit dem Teilnahmeantrag möglich, der vom Auftraggeber ausgegeben wird. Der Teilnahmeantrag ist erhältlich auf der Website: www.keke.de Es werden die Angaben im Teilnahmeantrag und den zugelassenen Anlagen gewertet. Die Bewerbung muss folgende Unterlagen enthalten: — vollständig ausgefüllter Bewerbungsbogen mit Angaben zu Referenzprojekten, insbesondere Bezeichnung des Projektes, Auftraggeber, Nutzungen des Gebäudes, alle mit Planungsleistungen § 34 HOAI Beauftragten und deren Leistungsanteile, Datum der letzten, erbrachten Leistung, — je Referenzprojekt zu max. 2 Projektblätter DIN A4, einseitig bedruckt. — Kopie eines Nachweises der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnug Architekt, — bei juristischen Personen: Kopie des Auszuges aus dem Handelsregister, aus dem der Geschäftszweck zu ersehen ist. Mehrfachbewerbungen bzw. Mehrfachteilnahme von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft haben das Ausscheiden aller zugehörigen Mitglieder zur Folge. Wer am Tag der Bekanntmachung bei einem teilnehmenden Büro angestellt ist oder in einer anderen Form als Mitarbeiter/in an dessen Wettbewerbsarbeit mitwirkt, ist von der eigenen Teilnahme ausgeschlossen. 3) Die Bewerbungsunterlagen werden nicht an den Bewerber zurückgesandt. Kosten für die Einreichung der Bewerbungen werden nicht erstattet. 4) Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen des Auftragnehmers bis zur Höhe des zuerkannten Preises nicht erneut vergütet, wenn und soweit der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird. Honorare und Vergütungen ermitteln sich nach den jeweils geltenden gesetzlichen Bestimmungen. 5) Es werden nur Bewerbungen berücksichtigt, die bei der unter I.3 genannten Kontaktstelle fristgerecht eingegangen sind. 6) Der Auftraggeber korrespondiert ausschließlich per Post, Fax oder E-Mail. 7) Bewerbungen sind ausschließlich unter Verwendung des Bewerbungsbogens möglich. Die Bewerbungsunterlagen sind im verschlossenen Umschlag einzureichen. Der Umschlag ist mit einem roten Aufkleber im Format DIN A 5 zu versehen, der als Vordruckdatei mit dem Bewerungsbogen abrufbar ist. VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
Siehe VI.4.1) München
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Der Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit der Antragsteller den geltendgemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe. Der Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. VI.4.4) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

References: § 35
 § 34
 § 35
 § 34
 § 47
 § 34
 § 34
 § 34
 § 34
 § 160