Source: https://www.revosax.sachsen.de/vorschrift/3779-Aend-VwV-SaechsTGV
Timestamp: 2019-12-14 11:01:37+00:00

Document:
Verwaltungsvorschrift des Sächsischen Staatsministeriums der Finanzen zur Änderung der Verwaltungsvorschriftzum Vollzug der Sächsischen Trennungsgeldverordnung
Vollzitat: Verwaltungsvorschrift des Sächsischen Staatsministeriums der Finanzen zur Änderung der Verwaltungsvorschriftzum Vollzug der Sächsischen Trennungsgeldverordnung vom 25. August 1998 (SächsABl. S. 690)
Az.: 13b-P 1735-15/150-49838
Die Verwaltungsvorschrift des Sächsischen Staatsministeriums der Finanzen zum Vollzug der Sächsischen Trennungsgeldverordnung (VwV-SächsTGV) in der Fassung der Bekanntmachung vom 05. September 1997 (ABl.SMF S. 211) wird wie folgt geändert:
In Nummer 2.1.5 Satz 12 wird die Formulierung „der monatlich zu versteuernden Einkommen“ durch die Formulierung „des zu versteuernden Einkommens“ ersetzt.
Nummer 2.2.3 erhält folgende Fassung:
die Ausbildung als Beamter auf Widerruf im Vorbereitungsdienst des gehobenen Dienstes.“
Übernachtungskostenerstattung (§ 9 SächsRKG). Erstattet werden die nachgewiesenen notwendigen Kosten der Übernachtung bis zu 120 DM je Übernachtung. Darüber hinausgehende Übernachtungskosten können erstattet werden, soweit ihre Unvermeidbarkeit nachgewiesen wird oder vor Beginn der Maßnahme der Höhe nach anerkannt wurden. Die Kürzungsbestimmungen des § 9 Abs. 1 Satz 3 und des § 11 Abs. 3 und 4 SächsRKG sind uneingeschränkt anzuwenden.
Nebenkosten (§ 12 SächsRKG). Wohnungsvermittlungsgebühren für die Unterkunft am Dienstort werden erstattet, wenn die Maßnahme länger als 14 Tage dauert, eine tägliche Rückkehr zum Wohnort nicht zumutbar ist und der Maklerauftrag vor Beginn oder in den ersten 14 Tagen nach beendeter Dienstantrittsreise erteilt wurde.“
Während der Fristverlängerung wird Trennungsreisegeld nur in Form von Tagegeld und Übernachtungskostenerstattung wie innerhalb der 14-Tage-Frist (Nr. 3.1.2) gewährt. Fahrkosten zwischen Unterkunft und Dienststätte und Nebenkosten werden nach Ablauf der 14-Tage-Frist nicht mehr erstattet.“
Nummer 3.2. erhält folgende Fassung:
Gewährung von Trennungstagegeld
Weiterzahlung des Trennungsreisegeldes über die 14-Tage-Frist hinaus
In besonderen Fällen kann die oberste Dienstbehörde oder die von ihr ermächtigte unmittelbar nachgeordnete Behörde die Gewährung von Trennungsreisegeld bis zu weiteren 28 Tagen bewilligen. Besondere Fälle liegen nur vor, wenn die nachgewiesenen notwendigen Auslagen für Verpflegung und Unterkunft nach Abzug der häuslichen Ersparnis das Trennungstagegeld übersteigen. Dabei ist zu prüfen, ob die Mehrauslagen aus Ersparnissen der ersten 14 Tage gedeckt werden können.
In den Fällen, in denen die Weitergewährung von Trennungsreisegeld mit hohen Unterkunftskosten am neuen Dienstort oder in dessen Einzugsgebiet begründet wird und dies als besonderer Fall anerkannt werden kann, gilt die Zustimmung des Sächsischen Staatsministeriums der Finanzen als erteilt, dass ab dem 15. Tag Trennungsreisegeld in folgender Höhe gezahlt wird: Trennungstagegeld
abzüglich Unterkunftsanteil (35 vom Hundert),
abzüglich Frühstücksanteil (15 vom Hundert), wenn die Unterkunftskosten die Kosten des Frühstücks einschließen und
zuzüglich der im Einzelfall nachgewiesenen notwendigen Unterkunftskosten bis zu einem Höchstbetrag von 1 000 DM im Monat. Bei Beamten auf Widerruf im Vorbereitungsdienst beträgt diese Höchstgrenze 750 DM.
Der Berechtigte hat ständig darauf hinzuwirken, eine kostengünstigere Unterkunft anzumieten. Die Bewilligungsstelle hat in den Fällen, in denen die nachgewiesenen notwendigen Unterkunftskosten den im pauschalen Trennungstagegeld enthaltenen Unterkunftsanteil übersteigen, die Notwendigkeit der Unterkunftskosten in der nachgewiesenen Höhe zu prüfen. Die Notwendigkeit der Unterkunftskosten ist anhand der Wohnungsmarktlage am jeweiligen Dienstort und der Wohnungsgröße zu ermitteln. Liegt der Mietpreis der Unterkunft über dem ortsüblichen Niveau oder ist die Größe der Mietwohnung unangemessen, sind die über das Notwendige hinausgehenden Kosten nicht erstattungsfähig.„
Nr. 4.1.1.5 erhält folgende Fassung:
„4.1.1.5
Die Kürzungsvorschrift des § 4 Abs. 1 Satz 2 Nr. 4 ist nur anzuwenden, wenn der Berechtigte wegen einer Dienstreise den vollen Kalendertag abwesend ist.„
Nummer 4.1.1.9 wird wie folgt geändert:
In Satz 1 werden die Worte „notwendigen Auslagen für die Unterkunft am Dienstort“ durch die Worte „nachgewiesenen notwendigen Kosten der Übernachtung bis zu 120 DM je Übernachtung“ ersetzt.
„Höhere Übernachtungskosten können erstattet werden, soweit ihre Unvermeidbarkeit nachgewiesen wird oder vor Beginn der Maßnahme der Höhe nach anerkannt wurden.„
Nummer 4.4.1 wird wie folgt geändert:
„§ 4 Abs. 4 ermöglicht es, nachgewiesene notwendige Unterkunftskosten auch dann zu erstatten, wenn ein Anspruch auf Trennungsgeld nicht mehr besteht.„
„4.6
Erstattung für Auslagen für Verpflegung bei Dienstgängen (§ 13 Satz 2 SächsRKG).“
„4.8
Beamte auf Widerruf im Vorbereitungsdienst des mittleren oder des gehobenen nichttechnischen Dienstes, die
denen eine tägliche Rückkehr nicht zuzumuten oder aus dienstlichen Gründen nicht gestattet ist, erhalten ab dem Tag nach beendeter Dienstantrittsreise Trennungsgeld in Höhe des Trennungstagegeldes nach § 3 Abs. 2 SächsTGV in Verbindung mit § 21 Abs. 2 SächsRKG.„
In Nummer 6.1.1 wird nach Satz 5 wird folgender Satz eingefügt:
„Bis zur Anpassung des § 6 Abs. 4 an das Sächsische Reisekostengesetz sind als notwendige Übernachtungskosten in der Vergleichsberechnung für die ersten 14 Tage 33,00 DM je Übernachtung anzusetzen.“
Nummer 6.1.2. erhält folgende Fassung:
Höhe des Trennungsgeldes bei täglicher Rückkehr zum Wohnort
Die Höhe der Fahrkostenerstattung ergibt sich aus § 5 SächsRKG.
Die Höhe der Wegstreckenentschädigung und der Mitnahmeentschädigung ergibt sich aus § 6 SächsRKG. Wird ein privates Kraftfahrzeug oder ein im überwiegenden dienstlichen Interesse gehaltenes privates Kraftfahrzeug ohne Vorliegen eines triftigen Grundes benutzt, beträgt die Wegstreckenentschädigung 24 Pfennig je Kilometer (§ 6 Abs. 2a SächsRKG und Nummer 4.2 VwV-SächsRKG).
Maßgebend für die Anrechnung von 0,15 DM je Entfernungskilometer ist die kürzeste verkehrsübliche Straßenentfernung auch dann, wenn tatsächlich der Schienenweg benutzt worden wäre. Bei geringerem Aufwand für die Fahrten zwischen Wohnung und bisheriger Dienststätte ist dieser Aufwand anzusetzen. Die Anrechnung unterbleibt für die erste Hinfahrt und die letzte Rückfahrt, da es sich hierbei um Dienstreisen handelt.„
Nr. 6.3 Satz 4 erhält folgende Fassung:
„Von den Verpflegungskosten ist je Mahlzeit ein Betrag in Höhe des maßgebenden Sachbezugswerts nach der Sachbezugsverordnung abzuziehen.“
Nr. 7.4 wird wie folgt geändert:
In Satz 7 wird die Angabe „2 Abs. 1“ durch die Angabe „1 Abs. 2 BBesG oder die Anwärterbezüge nach § 1 Abs. 3 Nr. 1“ ersetzt.
Diese Verwaltungsvorschrift tritt mit Wirkung vom 4. Juni 1998 in Kraft.
die Bekanntmachung des Sächsischen Staatsministeriums der Finanzen zur Regelung der trennungsgeldrechtlichen Abfindung der Anwärter am Bildungszentrum Niederbobritzsch, die nicht täglich an den Wohnort zurückkehren vom 13. November 1996 (ABl. SMF S. 289),
die Bekanntmachung des Sächsischen Staatsministeriums der Finanzen zur Regelung der trennungsgeldrechtlichen Abfindung der Anwärter an der Fachhochschule der Sächsischen Verwaltung Meißen, die nicht täglich an den Wohnort zurückkehren vom 6. Februar 1997 (ABl. SMF S. 71) und
die Bekanntmachung des Sächsischen Staatsministeriums der Finanzen über das Trennungsgeld bei Absolvierung praktischer Ausbildungsabschnitte der Beamten auf Widerruf im Vorbereitungsdienst des gehobenen Dienstes am Bildungszentrum Niederbobritzsch vom 13. Juni 1997 (ABl. SMF S. 186).
Die Geltungsdauer der Verwaltungsvorschrift des Sächsischen Staatsministeriums der Finanzen zum Vollzug der Sächsischen Trennungsgeldverordnung (VwV-SächsTGV) vom 23. Mai 1996 in der durch diese Verwaltungsvorschrift geänderten Fassung wird bis zum 31.12.2003 verlängert.
SächsABl. 1998 Nr. 38, S. 690
Quelle: REVOSax http://www.revosax.sachsen.de/vorschrift/3779-Aend-VwV-SaechsTGV Stand vom 14.12.2019

References: § 9
 § 11
 § 4
 § 3
 § 21
 § 6
 § 5
 § 6
 § 1