Source: http://www.dieaufdecker.com/index.php?topic=454.msg9041
Timestamp: 2019-07-19 13:02:10+00:00

Document:
ZZ PETER RUZSICSKA | KRIEG GEGEN KINDER | MENSCHENRECHTE KEINE VERJÄHRUNG | !!!!
Autor Thema: ZZ PETER RUZSICSKA | KRIEG GEGEN KINDER | MENSCHENRECHTE KEINE VERJÄHRUNG | !!!! (Gelesen 41286 mal)
« am: 24 Juni 2012, 04:43:32 »
SEITE 1 START http://www.dieaufdecker.com/index.php?topic=454.0
Über verlinkte Inhalte etc kann keine Verantwortung etc übernommen werden.
KURZE ÄNDERUNG DES TITELS: FR 17.08.2012 2115 ORF 2 Gestohlene Kindheit
ZZ PETER RUZSICSKA KINDERHEIM WIMMERSDORF PERSÖNL DOKUMENTATION
Wissenschaftliche Aufarbeitung http://ruzsicska.blogspot.co.at/p/wissenschaftliche-aufarbeitung.html
HOT NEWS bis 07.07.2014 http://ruzsicska.blogspot.co.at/p/hot-news.html
BESONDERE ARTIKEL http://ruzsicska.blogspot.co.at/p/besondere-artikel.html
KRITISCHE MEINUNG - Bemerkungen und Postings über aktuelle Herrschaftspraktiken
http://ruzsicska.blogspot.co.at/p/bemerkungen-und-postings-uber-aktuelle.html
Basierend auf meiner Kindheits- und Jugenderfahrung im Umfeld von Heimen sowie Kinder- und Jugendverwaltungseinrichtungen, möchte ich die Erscheinungsformen von Herrschaftsverhältnissen im Besonderen und Allgemeinen möglichst genau darstellen, und zwar so, wie sich diese Wahrnehmungen mir selbst darstellen: Herrschaft ist die Ursache allen Missbrauchs. ...
Beweisinformation Wimmersdorf - Aktuelle Beweismittelliste 27.07.2013 - 26.09.2013
VERDACHT: WIMMERSDORF UND DER KRIEG GEGEN KINDER
BRD http://netzwerkb.org/2012/06/08/ich-bin-im-hungerstreik-2/
NORBERT DENEFF - ICH BIN IM HUNGERSTREIK gewesen vom 8. Juni bis 24. Juli 2012 - Weil:
die Bundestagsfraktion der SPD nicht dazu bereit ist, sich im Deutschen Bundestag für die Aufhebung der Verjährungsfristen von sexualisierter Gewalt einzusetzen, gleichwohl sich die Delegierten des Bundesparteitages der SPD am 6. Dezember 2011 eindeutig dafür ausgesprochen haben: http://youtu.be/j3sUibSUnu0
Beschwerde an den Europäischen Gerichtshof gegen die Ablehnung der Petition ‘Verjährungsfrist für sexuellen Missbrauch im Zivilrecht aufheben’ durch den Deutschen Bundestag. Unser Ziel ist es, mit der Klage von Norbert Denef die Fristen in Deutschland zu durchbrechen.
http://netzwerkb.org/2012/07/20/norbert-denef-im-43-tag-des-hungerstreiks/
Rechtsmeinung STGB 302 MISSBRAUCH DER AMTSGEWALT (2) -
KEINE VERJÄHRUNG WEGEN STGB 321 (1) VÖLKERMORD - (Gruppe -> Heimkinder)
« Letzte Änderung: 07 Mai 2015, 08:06:09 von Andreas Ranovsky »
SEIT 40 JAHREN BEKANNT
« Antwort #1 am: 25 Juli 2012, 18:15:24 »
SEITE 1 ANTWORT 1 http://www.dieaufdecker.com/index.php?topic=454.0
Bürgermeister Dr. Michael Häupl bestätigt persönlich, daß Kinderheimmissstände ihm selbst schon vor vierzig Jahren (sic!) bekannt waren, man höre und staune:
http://cba.fro.at/51241/herby-interview-haeupl-missbrauch-111025
Ubrigens: Es gilt die Unschuldsvermutung und es besteht Verdacht......
20111025 HERBY LOITSCH 3 TONDOKUMENTE HÄUPL MISSBRAUCH BUDGET - ZITATE:
http://cba.fro.at/51241
pk des wiener buergermeisters und der finanzstadtraetin: budget 2012 fuer wien
herby interview haeupl missbrauch 111025
• 192 kbps
• 4:10 Min.
• 5.73 MB
herbys fragen missbrauch 111025
http://cba.fro.at/51241/herbys-fragen-missbrauch-111025
• 4:16 Min.
• 5.88 MB
pk bgmst budget 2012 - 111025
http://cba.fro.at/51241/pk-bgmst-budget-2012-111025
• 31:52 Min.
• 43.78 MB
buergermeister michael haeupl und finanzstadtraetin renate brauner praesentierten heute das wienerbudget 2012. in diesem zusammenhang fragte herby loitsch nach, wie sich die situation bei den lehrerInnen veraendert hat und in welchem budgetposten die zahlungen an die opfer aus den "kindergefaengnissen" ist und wie hoch dieser angesetzt sei.
die fragen herbys und das interview mit buergermeister haeupl zum thema missbrauch im anhang.
http://www.wien.gv.at/rk/msg/2011/10/21013.html
Produziert am: 25. October 2011
Veröffentlicht am: 25. Oktober 2011
Sendereihe: trotz allem
Thema: Politik Gesellschaftspolitik
Tags: brauner, Budget, erziehungsheime, häupl, Karlsson, Missbrauch, wilhelminenberg
RedakteurInnen: Herby Loitsch
Andreas Ranovsky KURZE TEIL-TRANSKRIPTION NACH BESTEM WISSEN UND GEWISSEN:
Betrifft: Schwerste Missstände in Wiener Kinder- und Jugendheimen.
Sendezeit 00:25 min
25.10.2011 WIEN BÜRGERMEISTER DR MICHAEL HÄUPL: ...
Mich trifft das sehr.
Mich hat das vor 40 Jahren getroffen.
Wo ich damals ein junger Student war.
Und mich trifft das bis heute.
Es holt einem die Geschichte offensichtlich ein.
Auch wenn man sie selbst nicht gestaltet hat.
Aber jetzt ist es unsere Verantwortung,
dass es aufgeklärt wird. ...
2 MP3-ANHÄNGE ZUM BEWEIS:
20111025 herby interview haeupl missbrauch.mp3
20111025 herbys fragen missbrauch.mp3
AUFDECKER ZUR DOKUMENTATION UND ZUM BEWEIS:
http://www.dieaufdecker.com/index.php?action=dlattach;topic=454.0;attach=990
http://www.dieaufdecker.com/index.php?action=dlattach;topic=454.0;attach=991
20111025 herby interview haeupl missbrauch.mp3 (5864.47 KB - runtergeladen 369 Mal.)
20111025 herbys fragen missbrauch.mp3 (6019.75 KB - runtergeladen 352 Mal.)
« Letzte Änderung: 06 Mai 2015, 12:28:09 von Andreas Ranovsky »
WIEN BM DR MICHAEL HÄUPL
« Antwort #2 am: 26 Juli 2012, 03:36:22 »
Quelle siehe bitte Antwort 1 oben - Sendezeit 00:25 min
25.11.2011 WIEN BÜRGERMEISTER DR MICHAEL HÄUPL: ...
LÄNGERE TRANSKRIPTION:
LITERATUR, weitere Literatur-Angaben in den Werken selbst:
01 1974 Verwaltete Kinder - "URFASSUNG" PERSÖNLICHE ANMERKUNG: "KARLSSON-BERICHT"
VERWALTETE KINDER Leirer Fischer Halletz PDF ZUM BEWEIS
http://www.dieaufdecker.com/index.php/topic,422.0.html
02 1975 Verwaltete Kinder - "SCHREIBMASCHINENFASSUNG" PA: "KARLSSON-BERICHT"
03 1976 Verwaltete Kinder - BUCH PERSÖNLICHE ANMERKUNG: "KARLSSON-BERICHT"
Autoren: Irmtraut Leirer, Rosemarie Fischer und Claudia Halletz
IM NAMEN DER ORDNUNG HEIMERZIEHUNG IN TIROL
HORST SCHREIBER - 2010
transblick Sozialwissenschaftliche Reihe 6
Antwort 7 am: 19 Juli 2012, 12:34:36
05 20120619
Gewalt gegen Kinder in Erziehungsheimen der Stadt Wien Endbericht
Reinhard Sieder / Andrea Smioski (*1) - Wien, 19. Juni 2012
(*1) Unter Mitarbeit von Mag. Holger Eich und Mag. Sabine Kirschenhofer.
Im Auftrag der Stadt Wien, Amtsführender Stadtrat Christian Oxonitsch.
Durchgeführt im Lauf des Jahres 2011 und bis April 2012.
20120619 SIEDER SMIOSKI GEWALT GEGEN KINDER IN ERZIEHUNGSHEIMEN DER STADT WIEN
http://www.dieaufdecker.com/index.php/topic,453.0.html
06 2012 Juni
Antwort 5 am: 17 Juli 2012, 06:09:07
http://www.dieaufdecker.com/index.php/topic,449.0.html
33 MONATE: Bisher frei Schnauze rund 660.000 EURO materieller Schaden für den Steuerzahler
« Letzte Änderung: 06 Mai 2015, 12:28:36 von Andreas Ranovsky »
« Antwort #3 am: 03 August 2012, 21:56:40 »
HOT NEWS LESENSWERT
http://ruzsicska.blogspot.co.at/p/hot-news.html
« Letzte Änderung: 03 August 2012, 22:03:25 von Andreas Ranovsky »
« Antwort #4 am: 11 August 2012, 03:45:29 »
PETER RUZSICKA HOT NEWS http://ruzsicska.blogspot.co.at/p/hot-news.html
17.08.2012, 21.15 ORF 2 (*) AM SCHAUPLATZ Gestohlene Kindheit
"Es gab keinen Tag an dem wir nicht Prügel und Missbrauch aller Art erleben mussten",
das sagen Ex-Zöglinge des Niederösterreichischen Kinderheims Wimmersdorf.
Damit sprechen sie für tausende Betroffene in ganz Österreich.
Jahrzehntelang quälten Erzieherinnen und Erzieher systematisch Heimkinder.
Doch die Verantwortlichen vertuschten die oft sadistische Gewalt
und kein einziger Täter ist je vor Gericht bestraft worden.
Immer mehr Opfer brechen das Schweigen und hoffen,
dass ihnen die Menschen nun endlich glauben.
Eine Reportage von Christine Grabner.
(*) Persönliche Ergänzung: AM SCHAUPLATZ
Anmerkung, Peter Ruzsicska, den 18.08.2012
Conclusio nach Gewahrung obiger Dokumentation:
Es wurde die Folter thematisiert, welches ein wichtiger Stein im Mosaik der Aufklärung
und evtl. künftiger tatsächlich befriedigenden Entschädigungen sein könnte...
20120817 2115 TELEBOY Am Schauplatz Gestohlene Kindheit:
http://www.teleboy.ch/programm/show/ORF2/AmSchauplatz/201208172115007
Am Schauplatz - Gestohlene Kindheit
Fr, 17.08.2012 | 21:15 - 22:00 Uhr
Sendung aufnehmen
Auf Watchlist setzen
"Es gab keinen Tag an dem wir nicht Prügel und Missbrauch aller Art erleben mussten", das sagen Ex-Zöglinge des Niederösterreichischen Kinderheims Wimmersdorf. Damit sprechen sie für tausende Betroffene in ganz Österreich. Jahrzehntelang quälten Erzieherinnen und Erzieher systematisch Heimkinder. Doch die Verantwortlichen vertuschten die oft sadistische Gewalt und kein einziger Täter ist je vor Gericht bestraft worden. Immer mehr Opfer brechen das Schweigen und hoffen, dass ihnen die Menschen nun endlich glauben.
Untertitel | Stereo | 16:9
FORUM - WIR HEIMKINDER - Am Schauplatz - Gestohlene Kindheit
http://www.wir-heimkinder.at/index.php?page=Thread&threadID=2781
« Letzte Änderung: 18 August 2012, 15:33:20 von Andreas Ranovsky »
« Antwort #5 am: 16 August 2012, 22:59:38 »
20120816 1629 KURIER Gestohlene Kindheit Am Schauplatz im Kinderheim ZITATE
http://kurier.at/kultur/4508477-gestohlene-kindheit-am-schauplatz-im-kinderheim.php
"Gestohlene Kindheit": Am Schauplatz im Kinderheim
Die Reportage von Christine Grabner wird am Freitag auf ORF 2 ausgestrahlt.
Im Kinderheim Wilhelminenberg haben Kinder schreckliches erlebt.
KURIER Letztes Update am 16.08.2012, 16:29
Der ORF war auf Spurensuche
Gedreht hat das ORF-Team im Schloss Wilhelminenberg,
im ehemaligen Kinderheim Wimmersdorf und auch in der KURIER-Redaktion.
KINDERFOLTER
Der Bericht wird auch am 19. August, um 18 Uhr,
im Schikaneder Kino, Margaretenstraße 24, 1040 Wien, gezeigt.
17.08.2012 07:42 Persönliches Protokoll:
schwerste Verbrechen gegen das Kindeswohl
Verbotsgesetz § 3f
Gruppe JUGENDWOHLFAHRT-KINDER (HEIMKINDER)
FÜR DAS HOHE RECHTSGUT KINDESWOHL DANKE KURIER
17.08.2012 07:43 Persönliches Protokoll:
19.08.2012 10:03 Persönliches Protokoll:
In einem funktionierenden Menschen-Rechtsstaat
gilt bis zu einem rechtskräftigen Urteil die
Es besteht schwerwiegender Verdacht:
StGB § 148 Gewerbsmäßiger schwerer Betrug
StGB § 87 (2) Absichtliche schwere Körperverletzung mit schweren Dauerfolgen
DANKE MUTIGER KURIER
19.08.2012 10:11 Persönliches Protokoll:
MISSACHTEN Außerstreitverfahren
§ 13, 14, 15, 16, uvam
1) ANZEIGEPFLICHT DER AMTSORGANE ZUR STRAFANZEIGE Quelle 26.01.2011: www.help.gv.at/Content.Node/99/Seite.991293.html
2) STPO § 78 ANZEIGEPFLICHT (1) Wird einer
Behörde oder öffentlichen Dienststelle der
Verdacht einer Straftat bekannt, die ihren
gesetzmäßigen Wirkungsbereich betrifft, so ist
sie zur Anzeige an Kriminalpolizei oder
Staatsanwaltschaft verpflichtet.
3) ANZEIGEPFLICHT DER AMTSORGANE Fabrizy,
StPO 10 § 78 Rz 1 & 3
ANONYMISIERTE SACHVERHALTSBERICHT
GESUNDE KINDER - SCHWERBEHINDERT
19.08.2012 10:32 Persönliches Protokoll:
Betreffend schwere Straftaten gegen das Kindeswohl
1) ANZEIGEPFLICHT DER AMTSORGANE ZUR STRAFANZEIGE Quelle 26.01.2011 www.help.gv.at/Content.Node/99/Seite.991293.html
4) DR ADRIAN HOLLAENDER ANZEIGEPFLICHT BEI
www.dieaufdecker.com/index.php/topic,337.0.html
SCHWERSTE STRAFTATEN GEGEN DAS KINDESWOHL
WERDEN VERTUSCHT DURCH UNTERDRÜCKEN VON ALLEN
UNWIDERLEGBAREN TATSACHENBEWEISEN.
« Letzte Änderung: 19 August 2012, 10:35:09 von Andreas Ranovsky »
AM SCHAUPLATZ ORF-TVthek
« Antwort #6 am: 17 August 2012, 21:02:15 »
20120817 2115 ORF 2 AM SCHAUPLATZ GESTOHLENE KINDHEIT
http://tv.orf.at/program/orf2/20120817/575190101/343007/
Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar
und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek angeboten.
Länge: 35min
http://tv.orf.at/schauplatz
2 PNG-ANHÄNGE:
20120817 2115 ORF 2 AM SCHAUPLATZ GESTOHLENE KINDHEIT.png
20120717 ORF TELETEXT SEITE 309 AM SCHAUPLATZ GESTOHLENE KINDHEIT.png
ORF-TVthek bis 24.08.2012:
http://tvthek.orf.at/programs/1239-Am-Schauplatz
Am Schauplatz - 17.08.2012 21:15 Uhr
Am Schauplatz: Gestohlene Kindheit
"Es gab keinen Tag an dem wir nicht Prügel und Missbrauch aller Art erleben mussten", das sagen Ex-Zöglinge des Niederösterreichischen Kinderheims Wimmersdorf.
Jahrzehntelang quälten Erzieherinnen und Erzieher systematisch Heimkinder. Doch die Verantwortlichen vertuschten die oft sadistische Gewalt und kein einziger Täter ist je vor Gericht bestraft worden. Immer mehr Opfer brechen das Schweigen und hoffen, dass ihnen die Menschen nun endlich glauben.
20120817 2115 ORF 2 AM SCHAUPLATZ GESTOHLENE KINDHEIT.png (53.59 KB, 183x137 - angeschaut 2481 Mal.)
20120717 ORF TELETEXT SEITE 309 AM SCHAUPLATZ GESTOHLENE KINDHEIT.png (16.87 KB, 480x336 - angeschaut 2581 Mal.)
« Letzte Änderung: 20 September 2012, 15:13:36 von Andreas Ranovsky »
TRANSKRIPTION ZITATE
« Antwort #7 am: 18 August 2012, 14:52:35 »
17.08.2012 21:15 ORF 2 AM SCHAUPLATZ GESTOHLENE KINDHEIT
ORF-TVthek bis 24.08.2012 - http://tvthek.orf.at/programs/1239-Am-Schauplatz
Transkription nach bestem Wissen und Gewissen - ZITATE in den nächsten Wochen in Arbeit
Transkription nach bestem Wissen und Gewissen - ZITATE:
Sendeminute 00:00
ELFRIEDE, Ex-Heimkind WILHELMINENBERG:
Wer spielen tut, stand nicht auf der Tagesordnung.
Nur Hiebe und Hausarbeit.
Männliches Ex-Heimkind WIMMERSDORF:
Eine Kleinigkeit war, und BAM ist es gegangen.
Die Frau hat mich damals mit der Hundeleine fast totgeschlagen.
Männliches Ex-Heimkind WILHELMINENBERG:
Kinder müssen spuren, weil unterm Hitler hätten sie euch vergast.
... und da hat sie hingewatscht - da hat sie so einen roten Schädel gehabt
Folter - Kinderfolter.
1x lebenslang für Kinder, kann man sagen.
ORF-Sprecherin HEIDI LACKNER:
Guten Abend am Schauplatz.
Manchmal stoßen wir auf Geschichten, die selbst und Sozialreporter, fassungslos machen.
Unsere heutige ist so eine.
Jahrzehntelang wurden in den Heimen der Stadt Wien Kinder systematisch gequält und missbraucht.
Die Gewalt war alltäglich und man kennt die Täter und Täterinnen.
Aber keiner von ihnen wurde je bestraft. ...
Sendeminute 01:09
Man habe ihnen die Kindheit gestohlen, sagen die Opfer.
Und damit die Grundlage für ein normales Leben.
Sehen Sie jetzt eine Reportage von Christine Grabner.
Sendeminute 01:29 - CHRISTINE GRABNER:
... Seit die Medien über die schrecklichen Vorkommnisse im Heim berichten ...
Sendeminute 01:29 - ELFRIEDE, Ex-Heimkind WILHELMINENBERG:
... Wir wurden körperlich und seelisch fertig gemacht.
Das heißt, man musste jederzeit knien ...
Man bekam die Hiebe ...
Sendeminute 02:00
Man mußte das Erbrochene aufschlecken und man durfte kein Kind sein.
Sendeminute 02:16 - CHRISTINE GRABNER:
Elfie war der brutalen Gewalt hilflos ausgeliefert.
Sie war rund um die Uhr im Heim und ging auch hier zur Schule.
Sendeminute 02:28 - ELFRIEDE, Ex-Heimkind WILHELMINENBERG:
Ich wurde vergewaltigt in der Schwesterndusche. Konnte mich nicht wehren.
Lies es über mich ergehen. Da war ich 12 Jahre.
Und 2 Mal noch mit 13 Jahren.
Sendeminute 02:36 - CHRISTINE GRABNER:
Niemand hat Elfie geholfen oder sie getröstet. Auch von anderen Mädchen kam meist nur Spott.
Elfie wurde von ihnen KLOBÜRSTE genannt, seit deine Erzieherin sie vor allen gedemütigt hatte.
Sendeminute 02:47 - ELFRIEDE, Ex-Heimkind WILHELMINENBERG:
Und als Strafe wurde ich als Klobürste verwendet in der Klomuschel.
Der Kopf wurde rein in die Klomuschel. So wurde gereinigt. ...
Ich möchte, dass die Gerlinde bestraft wird. ... Die Kindheit kann man nicht mehr zurückhaben.
Sendeminute 03:19 - CHRISTINE GRABNER:
Bei unseren Recherchen melden sich auch Ex-Zöglinge aus dem Kinderheim WIMMERSDORF.
... dabei habe es auch in diesem Heim keinen einzigen Tag ohne Prügel, Zwangsarbeit oder irgend eine Art von Missbrauch gegeben.
Sendeminute 03:45 - Männliches Ex-Heimkind WIMMERSDORF:
... eigentlich wollen wir, dass die Leute wissen, was sich da abgespielt hat.
Welche Tragödien und welches Drama sich in diesem Haus abgespielt hat.
Sendeminute 04:00 - Männliches Ex-Heimkind WIMMERSDORF:
... Zwangsarbeit ... Prügel ... auf jeder Ecke ... ungerechtfertigt.
Sendeminute 04:09 - Männliches Ex-Heimkind WIMMERSDORF:
Echt mies ... wie es mir dreckig gegangen ist ...
vom ersten Tag an, wie wir da abgeliefert worden sind
Sendeminute 04:30 - Männliches Ex-Heimkind WIMMERSDORF:
Ich finde die Öffentlichkeit gehört informiert und vor allem, dass es nicht irgendwo weitergeht so.
Sendeminute 04:40 - CHRISTINE GRABNER:
Ein Historikerbericht der Uni Wien bestätigt die Aussagen ehemaliger Heimkinder.
Aus gewaltsamen Erziehungsmethoden - steht dort wörtlich -
sei eine TERRORISTISCHE GEWALTHERRSCHAFT GEWORDEN.
Sendeminute 05:10 - Männliches Ex-Heimkind WIMMERSDORF:
... irgendwie eine Liebe statt dessen,
oder eine Zuneigung der Erzieher ... hat es überhaupt nicht gegeben.
Im Gegenteil: Du hast nur Watschen gekriegt (ANMERKUNG: bekommen).
Weil du vielleicht traurig warst, dass deine Eltern nicht gekommen sind.
16.08.2012 Quelle: http://ruzsicska.blogspot.co.at/p/hot-news.html
Lebensbericht eines Ex-Insassen des Kinderheim Wimmersdorf:
Ernst Platt - MEA CULPA - Vom Mörder zum Künstler
Deutsche Literaturgesellschaft, ISBN: 978-3-86215-257-5
1 PNG-ANHANG: 2012 MEA CULPA ERNST PLATT VOM MÖRDER ZUM KÜNSTLER.png
2012 MEA CULPA ERNST PLATT VOM MÖRDER ZUM KÜNSTLER.png (157.7 KB, 320x236 - angeschaut 2459 Mal.)
« Letzte Änderung: 20 September 2012, 15:15:57 von Andreas Ranovsky »
« Antwort #8 am: 28 August 2012, 13:03:01 »
20120828 0000 NÖN Mit Peitsche oder Kochlöffel traktiert ZITATE:
http://www.noen.at/lokales/noe-uebersicht/wienerwald/aktuell/-Mit-Peitsche-oder-Kochloeffel-traktiert;art2699,409683
28.08.2012 00:00 NOEN „Mit Peitsche oder Kochlöffel traktiert“
... Behandlung im Kinderheim in Wimmersdorf ...
... Narben an der Seele bleiben
Niemand wurde zur Rechenschaft gezogen.
Das war Kinderfolter.
Das ist alles zusammen eine Katastrophe.
Bis 1981 war das Heim in Betrieb ... ZITATE-ENDE
1 PNG-ANHANG zur Dokumentation und zum Medienbeweis:
20120828 0000 NÖN Mit Peitsche oder Kochlöffel traktiert STIEGE.png
Verdacht: Die heutigen Peitschen oder Kochlöffel sind uva Spritzen oder Psychopharmaka.
SACHVERHALT: GESUND -> SCHWERBEHINDERT
20120828 0000 NÖN Mit Peitsche oder Kochlöffel traktiert STIEGE.png (97.93 KB, 360x210 - angeschaut 2485 Mal.)
« Letzte Änderung: 20 September 2012, 15:03:39 von Andreas Ranovsky »
SCHUFTEN STATT LERNEN
« Antwort #9 am: 29 August 2012, 06:47:03 »
20120827 0800 ORF OE1 Pensionslücke bei Heimkindern ZITAT
http://oe1.orf.at/artikel/313790
Tausende Heimkinder mussten laut Historikern auch Zwangsarbeit verrichten - für Firmen, für das Bundesheer und in der Landwirtschaft. Aber sie waren dabei nicht pensionsversichert. Und das wirkt sich bis heute auf ihre Pensionen aus. Bis heute hat die Politik kaum etwas gegen diese Benachteiligung unternommen.
Morgenjournal, 27.8.2012
Sozialversicherung umgangen
Berge von Bundesheerwäsche mussten gewaschen, gebügelt, gestopft werden - von Heimkindern beispielsweise in Wien und Tirol. In vermutlich allen Bundesländern wurden sie teils völlig ohne Bezahlung in der Landwirtschaft eingesetzt - und, nicht sozialversichert, oft noch als erwachsene Knechte. Und zuletzt wurde bekannt, dass in Tirol etwa Firmen wie Darbo, Eglo und Swarowski Heimkinder beschäftigt haben. Ihre kleinen, geschickten Finger dürften nicht das einzige Motiv gewesen sein, meint der Tiroler Historiker Horst Schreiber: "Es war für die Firmen sehr lukrativ, Heimkinder zu beschäftigen, um auf legale Art die Sozialversicherung zu umgehen."
"Schuften statt Lernen"
Laut dem Linzer Sozialhistoriker Michael John, der auch Mitglied der Wiener Wilhelminenberg-Kommission ist, war Zwangsarbeit bis 1973 erlaubt, laut Schreiber war sie bis in die 90er Jahre üblich, deklariert als Arbeitstherapie oder pädagogische Maßnahme - und ohne Sozial- und Pensionsversicherung für die 15- bis 18-Jährigen Betroffenen: "Also Schuften statt Lernen, das war dann das Ergebnis. Das ist natürlich mehr als eine Ungerechtigkeit, weil wenn man sehr oft um seine Bildung und Ausbildung betrogen worden ist und andererseits Hilfsarbeiten gemacht hat und nicht pensionsversichert war, dann ist das eine maßlose Ungerechtigkeit, weil andere Kinder, die nicht im Heim waren die haben ja diese Pensionsversicherungszeiten."
Die Forderung und das Resümee von Sozialhistoriker Michael John: "Das war generell so, keine Einzelfälle und natürlich sollte man das reparieren und das ist Aufgabe der Politik und der Sozialversicherungsexperten." Und der Tiroler Historiker Schreiber sagt, wegen der Traumatisierungen im Kindesalter seien ja viele Betroffene in Invaliditats- bzw. Frühpension: "Durch das Schlagen, Demütigen, Missbrauchen sind viele im Arbeitsprozess relativ früh ausgeschieden. Das heißt wir haben eine große Gruppe, die haben jetzt als Pension ein paar hundert Euro. Für die ist jedes Versicherungsjahr natürlich sehr wertvoll."
Der Politik bekannt
Anders als der breiten Öffentlichkeit ist den zuständigen Politikern die gesamte Pensionsproblematik längst bekannt. Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) hat vor eineinhalb Jahren einen Brief an das Land Tirol geschrieben, der Ö1 vorliegt: Es sei unbestritten sei, dass bis in die 90er Jahre in Heimen als Arbeiter oder auch als Lehrlinge beschäftigte Fürsorgezöglinge nicht sozialversichert wurden. Es wäre nachträglich durch eine Gesetzesänderung auch eine beitragsfreie Anrechnung der Pensionsersatzzeiten möglich, so Hundstorfer. Aber er bitte um Verständnis, dass das in Sparzeiten nicht geht.
27.08.2012 ZITAT-ENDE
SCHWERBEHINDERT STATT GESUND
VGE-Sachverhaltsbericht für den Zeitraum 20.11.2009 12:25 Uhr - 29.08.2012 05:55 Uhr:
680.000 EURO materieller Schaden für den Steuerzahler bisher.
34 Monate frei Schnauze 10.000 EURO/KIND/MONAT
10.000 Kinder ... Schaden 1-2 MILLIARDEN EURO/Jahr ohne Folgeschäden
IN DER CAUSA RANOVSKY ZWILLINGE WERDEN BEHARRLICH HUNDERTE UNWIDERLEGBARE
VGE-TATSACHENBEWEISE (FOTOS UND DVD-SZENEN) UND RUND 60 VGE-ZEUGEN IGNORIERT.
ES BESTEHT HÖCHSTE GEFAHR DER WIEDERHOLUNG, VERDUNKELUNG UND VERABREDUNG.
VERDACHT: BEWUSSTE SCHWERE KÖRPERVERLETZUNG MIT SCHWEREN DAUERFOLGEN
VERDACHT: BEWUSSTER SCHWERER GEWERBSMÄSSIGER BETRUG
VERDACHT: StGB § 302 (2) MISSBRAUCH DER AMTSGEWALT
VERDACHT: StGB § 313 Strafbare Handlungen unter Ausnützung einer Amtsstellung, ...
« Letzte Änderung: 29 August 2012, 07:11:58 von Andreas Ranovsky »
Demokratie Kernschmelze
« Antwort #10 am: 14 September 2012, 18:40:58 »
HOT NEWS - http://ruzsicska.blogspot.co.at/p/hot-news.html
PERSÖNLICHE MEINUNGEN - HOT NEWS - http://ruzsicska.blogspot.co.at/p/hot-news.html
ZITATE: 12.09.2012 -13.09.2012
Heute wurde der ESM durch das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe (D)
durchgewunken - Die Kernschmelze der "Demokratie" ist somit im Gange.
14.09.2012 18:50 SACHVERHALTSBERICHT ZUR CAUSA RANOVSKY ZWILLINGE
VOLLSTÄNDIGES VERSAGEN DER AKTENFÜHRENDEN JUSTIZ UND AMTSORGANE
VERDACHT: SCHWERER GEWERBSMÄSSIER BETRUG, uvam, BEITRAGSTÄTER IM AMT
« Letzte Änderung: 20 September 2012, 05:24:56 von Andreas Ranovsky »
NICHT SOZIALVERSICHERT
« Antwort #11 am: 18 September 2012, 18:13:48 »
A11 - ZZ PETER RUZSICSKA http://ruzsicska.blogspot.co.at/
http://www.dieaufdecker.com/index.php/topic,454.0.html
Zur Dokumentation und zum Beweis - TEXT und 4 BILD-DOKUMENTE unten
Quelle: PETER RUZSICSKA
http://ruzsicska.blogspot.co.at/p/besondere-artikel.html
ECHO 09/2012 CHRONIK http://www.echoonline.at/
Weil Heimkinder seinerzeit für geleistete Zwangsarbeit kein Geld verdient haben und auch nicht sozialversichert waren, ruft Landesrat Gerhard Reheis jetzt eilig eine Task Force ins Leben. Dabei ist Reheis bereits seit knapp zwei Jahren ...
DOKUMENT 1 KAUFMANN CLAUDIA LOHN NOVEMBER 1980 5.298,41 Schilling Sparkasse SCHWAZ
Quelle: (©) ECHO
Erster Lohn 1980, angemeldet erstmals 1982: Claudia Kaufmann war, als sie während ihrer Heimzeit bei EGLO-Leuchten arbeitete, nicht sozialversichert
Persönliche Anmerkung: DOKUMENT 2 BEITRAGSGRUNDLAGEN AB 1982
Wobei es sich im Fall Heike K. nicht um eine Rente im herkömmlichen Sinn handelt, sondern um eine Ersatzleistung infolge Verdienstentgangs. Das Bundessozialamt hat in seinem Bescheid festgehalten, dass die Straftaten, die Heike K. seit ihrem 12. Lebensjahr erdulden musste, ihre Erwerbsfähigkeit gemindert haben. Durch schwerste körperliche Arbeiten in St. Martin hat Heike K. schon als junges Mädchen einen ersten Bandscheibenvorfall erlitten, eine Schädigung, die sie ihr ganzes Leben begleitet hat. Darüber hinaus ist Heike K. in St. Martin vielfach sexuelle Gewalt angetan worden, woraus einige Jahre später ein Selbstmordversuch resultierte, der Heike K. endgültig erwerbsunfähig gemacht hat.
Es ehrt Christian Sailer ganz besonders, dass er nicht weiter darüber reden will, dass er für seine Tätigkeit von den Betroffenen kein Geld fordert. Erst auf Nachfrage lässt ersich entlocken, dass er in seiner Zeit als Münchener Anwalt gut verdient habe und Geld nicht alles sei.
Claudia Kaufmann war als Mädchen ebenfalls in St. Martin untergebracht. Vorher ist sie im Kinderheim in Scharnitz, wie sie heute sagt, „durch die Hölle auf Erden gegangen“. Kaufmann ist zwar bereits von Land und katholischer Kirche „entschädigt“ worden. Doch das Wort „entschädigt“ steht in diesem Zusammenhang nicht zufällig in Anführungszeichen. Weder vom Land noch von der Klasnic-Kommission ist Kaufmann die höchstmögliche Entschädigung zugesprochen worden. Ein Umstand, der sie empört: „Vielfache Vergewaltigung durch kirchliche Würdenträger und Nonnen ist der Klasnic-Kommission offenbar nichts wert. Ich meine, was hätte ich denn noch alles durchmachen müssen?“
Jetzt reicht es Kaufmann und über Anwalt Sailer hat sie einen Antrag eingereicht und zwar auf Ersatzleistung für Verdienstentgang nach dem Verbrechensopfergesetz. Darin listet Sailer auf, was seiner Klientin als Kind und Jugendlicher widerfahren ist. ECHO liegt dieses Schriftstück vor, daraus auch nur einzelne Passagen zu zitieren, kann einer breiteren Leserschaft schlicht und einfach nicht zugemutet werden.
Walter Guggenberger, Leiter der Tiroler Geschäftsstelle des Bundessozialamts, kennt mittlerweile einige Schicksale von ehemaligen Heimkindern. Im ECHO-Interview (siehe nächste Seite) sagt er: „Was den Kindern in unseren Heimen und in den Heimen der Kirche angetan wurde, ist ja unfassbar. Das ist fern jeder Vorstellungskraft. Dass das den Kindern in der Obhut des Landes beziehungsweise in der Obhut der Kirche oder der Gemeinden passiert ist, erschüttert jeden.“
Seit dem ECHO-Bericht über die Entschädigung von Heike K. nach dem Verbrechensopfergesetz sieht sich das Bundessozialamt mit einem regelrechten Ansturm von ehemaligen Heimkindern konfrontiert. Natürlich werden nicht alle eine Entschädigung nach dem Verbrechensopfergesetz zugesprochen bekommen, zu unterschiedlich sind die jeweiligen Biografien der Betroffenen. Trotzdem sollte niemand den Weg zum Bundessozialamt scheuen, denn Walter Guggenberger stellt ganz klar fest: „Die öffentliche Hand hat allen Grund dazu, unbürokratisch und angemessen Entschädigung zu leisten. EineEinmalzahlung, wie es das Land und auch die Kirche gemacht haben, kann ohnehin nur eine symbolische Entschuldigung darstellen.“
Trotzdem glaubt man im Land und da vor allem im Büro von SPÖ-Soziallandesrat Gerhard Reheis, dass mit Einmalzahlungen an die Opfer alles getan sei. Am Beispiel von Heike K. zeigt sich diese Einstellung ganz deutlich: Vom Land Tirol ist die Frau mit ganzen 15.000 Euro entschädigt worden. 15.000 Euro für serienweise erfolgte Vergewaltigungen, für schwerste körperliche Misshandlungen mit lebenslangen Schädigungen, für Zwangsarbeit und unzählige Demütigungen.
Noch einmal: Das Bundessozialamt, dass sämtliche Gutachten der Heike K. genau geprüft hat, ist letztlich zum Schluss gekommen, dass die Frau wegen der erlittenen Qualen in St. Martin nicht in der Lage war, in ein normales Leben zu finden. Die Kommission des Landes Tirol hingegen, der ebenfalls sämtliche Gutachten vorgelegen sind, ist der Meinung, 15.000 Euro müssen genügen und haben das Frau Heike K. auch so mitgeteilt.
Darüber hinaus beruft man sich im Büro Reheis auf die von Heike K. unterzeichnete Verzichtserklärung, in welcher sie die 15.000 Euro als „Pauschalabgeltung“ annimmt. Dabei weiß man auch im Land, dass einederartige Verzichtserklärung mit höchster Wahrscheinlichkeit sittenwidrig ist, weil damit die finanzielle Notlage der Betroffenen ausgenützt wird. Es ist bezeichnend, dass Gerhard Reheis eine dementsprechende Frage im ECHO-Interview unbeantwortet lässt.
Dabei sollte sich die Tiroler SPÖ um einen möglichst verantwortungsvollen Umgang mit den Opfern der Tiroler Heimerziehung bemühen, ist doch die Solidarität mit den Schwächsten unserer Gesellschaft eines der sozialdemokratischen Kernthemen. Was in der Diskussion oft vergessen wird: Seit dem Jahr 1945 ist es die SPÖ, die in Tirol ohne Unterbrechung für die Belange der Jugendwohlfahrt und damit auch für die Heimerziehung politisch verantwortlich ist. Alles, was den Kindern in den Heimen angetan worden ist, geschah unter den Augen der dafür verantwortlichen Sozialdemokraten. Es ist die SPÖ Tirol, die sich heute fragen lassen muss, wo denn über all die Jahrzehnte die Kontrolle in den Heimen geblieben ist. Es ist die SPÖ Tirol, die jene Presseberichte ignoriert hat, die schon vor dreißig und mehr Jahren an die Öffentlichkeit geraten sind und über die unsäglichen Zustände in den Heimen berichtet haben. Und es ist die SPÖ Tirol, die sich auch heute noch viel zu wenig mit der Dimension der Verbrechen in den Heimen und deren dramatischen Folgen für die Betroffenen auseinandersetzt und stattdessen den Opfern lieber zweifelhafte Briefe schreibt.
Eiertanz um Entschädigungen.
Seit März 2010 berichtet ECHO über das dunkle Kapitel der Tiroler Heimerziehung und hat bisher rund zwanzig Artikel darüber verfasst. Die politisch Verantwortlichen haben darauf vorerst einmal überhaupt nicht und dann, mit einiger Verspätung und unter ständig zunehmendem öffentlichem Druck, halbherzig reagiert. Als Erstes wurde eine Opferschutzkommission eingerichtet, die unter anderem mit dem Historiker Horst Schreiber, dem Rechtsexperten Heinz Barta, der Grande Dame der Tiroler Sozialarbeit, Waltraud Kreidl, und dem Vorstand der Gruppe Gesundheit und Soziales, Dietmar Schennach, besetzt war. Diese erste Kommission hat in ihrem vielbeachteten Endbericht Punkt für Punkt aufgelistet, wie das Land mit den Betroffenen der Heimerziehung umgehen soll und gibt weiters Empfehlungen hinsichtlichhistorischer Aufarbeitung und zukünftiger Prävention. Zudem wurde als „finanzielle Geste“ für die Opfer ein Rahmen von 15.000 bis 25.000 Euro abgesteckt. Zusatz: im Einzelfall auch darüber hinaus.
Das Land bedankte sich bei der Präsentation bei den Mitgliedern der Kommission für ihre wertvolle Arbeit und löste die Gruppe umgehend auf, ohne Schreiber, Barta und Co näher darüber zu informieren. Ausschlaggebender Grund dafür war, dass sich Reheis und Landeshauptmann Günther Platter darüber verständigt hatten, dass sich Tirol lieber am „Entschädigungsmodell“ der Klasnic-Kommission orientieren werde. Das sieht bei den „Entschädigungen“ einen finanziellen Rahmen von 5000 bis 15.000 Euro vor. Allein schon dadurch hat sich also eine ganze Menge Geld sparen lassen.
Zeitgleich wurde eine neue Kommission gegründet, unter anderem mit dem Leiter des Psychiatrischen Krankenhauses Hall, Christian Haring, welche die Höhe der „Entschädigungszahlungen“ festlegte. Für zahlreiche Betroffene war das eine völlig unverständliche Maßnahme, zumal sie in den Historiker Schreiber und in den Juristen Barta größtes Vertrauen haben, mit Psychiatern hingegen meist nur schlechte Erfahrungen verbinden.
Dieses Misstrauen scheint nicht ganz ungerechtfertigt zu sein, denn bei den „Entschädigungen“ ist es zu einem regelrechten Eiertanz um jeden Euro gegangen. Einer der Betroffenen hat das ECHO gegenüber so auf den Punkt gebracht: „Sie geben jedem vorerst einmal 5000 Euro. Wenn du dich darüber beschwerst, kriegst du das Doppelte. Und wenn du es mit deiner Geschichte in die Presse schaffst und Aufmerksamkeit kriegst, dann ist auch das Dreifache und sogar noch mehr drin.“ Zynische Fantasien eines Enttäuschten?
Vor einigen Wochen konfrontierte ECHO Christian Haring mit dem Vorwurf, er hätte Antragsteller auf „Entschädigung“ abgelehnt, ohne mit den Betroffenen je gesprochen zu haben. Harings Erklärung: „Sie mögen bitte verstehen, dass es der Kommission schwer gefallen wäre, mit zirka dreihundert Betroffenen zu sprechen, denn so viele Fälle haben wir bisher behandelt.“
Wie sich ein Betroffener angesichts derartiger Aussagen fühlt, schildert Christian Deflorian. Er ist als Jugendlicher im Innsbrucker Privatheim „Pflegenest“ jahrelang vom Heimbetreiber vergewaltigt worden und hat – wie auch mehrere andere Opfer des Pflegenests – bislang keinerlei Entschädigung dafür erhalten. Und das, obwohl Landeshauptmann Platter am Hohen Frauentag 2011 in seiner Rede versprochen hatte, dass auch die Opfer privater Heime Anträge auf Entschädigung stellen dürfen und er sich höchstpersönlich dafür einsetzen werde, dass niemand ungleich behandelt werde. Leere Worte, wie sich herausgestellt hat, denn ohne Angabe von Gründen wurde Deflorians Antrag abgelehnt.
Beim diesjährigen Hohen Frauentag hat Christian Deflorian den Landeshauptmann mit einem Plakat an das gebrochene Versprechen erinnert. Aber Platter hatte nicht den Mut, zumindest einige Worte mit ihm zu wechseln. Dafür ist Platter die Ehrenformationen im absoluten Höchsttempo abgelaufen, damit es nur ja nicht zu einem Bild kommt, das ihn gemeinsam mit dem demonstrierenden Verbrechensopfer zeigt. Inzwischen hat auch Deflorian einen Antrag auf Entschädigung durch das Bundessozialamt eingereicht, auch er wird von Anwalt Christian Sailer vertreten. Darüber hinaus wird noch geprüft, ob er auch eine Amtshaftungsklage gegen das Land einreichen wird, wegen Verletzung der Aufsichtspflicht.
Seit wenigen Tagen gibt es erneut eine Kommission, wieder ins Leben gerufen von Gerhard Reheis. Schon die Tatsache, dass diese Kommission martialisch „Task Force“ genannt wird, zeigt, dass plötzlich wirklich Feuer am Dach ist. Und diesmal sind die Hauptbetroffenen gar nicht die Heimkinder selber.
Die Image-Katastrophe. Bereits vor über zwölf Jahren hat ECHO das Thema „Zwangsarbeit
in namhaften Tiroler Unternehmen“ zur Titelgeschichte gemacht. Was damals
noch nicht bekannt war: ab Mitte der 1950er Jahre bis hinein in die frühen 1980er Jahre
sind unzählige Heimkinder in die unterschiedlichsten Tiroler Unternehmen zur
Arbeit geschickt worden. Betroffen waren vor allem die Erziehungsheime für schulentlassene Mädchen und Knaben, also etwa St. Martin und Kleinvolderberg. Wie die vorliegenden Akten belegen, hat diese zwangsverpflichtete Arbeit systematisch stattgefunden und sie wird heute noch als Vorbereitung der Jugendlichen auf den Arbeitsalltag dargestellt.
So steht es zumindest in einer Aussendung der Landesregierung vom 23. August dieses
Jahres. Damit steht aber auch fest, für welche Bereiche des „Arbeitsalltags“ die in den Heimen untergebrachten Jugendlichen vorgesehen waren: primitive Hilfsarbeiten erledigen, monotone Fließbandarbeit ausführen sowie putzen, bügeln, Wäsche waschen. Wie alle damals betroffenen Heimkinder heute übereinstimmend aussagen, haben sie für die damalige Arbeit kein Geld erhalten und wären auch nicht sozialversichert gewesen, was sich natürlich heute negativ auf die Versicherungszeiten auswirkt.
Und weil die Opfer heute endlich eine Öffentlichkeit haben, waren auch schnell die Namen jener Firmen bekannt, die sich seinerzeit in Kooperation mit der jeweiligen Heimleitung billigste Arbeitskräfte besorgt hatten: Swarovski, Darbo, EGLO-Leuchten, das österreichische Bundesheer, Geiger Moden oder das Krankenhaus Schwaz, um nur einige davon zu nennen. Das hat die internationale Medienwelt natürlich fasziniert und man konnte die Berichte über die zwangsarbeitenden und dafür nicht entlohnten Heimkinder
in über dreißig verschiedenen in- und ausländischen Medien nachlesen.
Und weil die genannten Unternehmen – offenbar im Gegensatz zur Tiroler Politik
– einen Ruf zu verlieren haben, war rasches Handeln angesagt: Swarovski wird eine Historikerkommission beauftragen, das Kapitel mit den zwangsverpflichteten Heimkindern aufzuarbeiten. Das Bundesheer hat eigens eine Hotline eingerichtet, auch weil Vergewaltigungsvorwürfe im Raum stehen. Und auch die anderen Unternehmen reagierten prompt: EGLO-Gründer Ludwig Obwieser verbrachte nach den ersten Pressemeldungen tagelang im Archiv, um die Angaben von ehemaligen Heimkindern zu überprüfen. Tatsächlich konnte er Überweisungsbelege seines Unternehmens an die Heimleitung St. Martin ausheben.
Deutlich ist darauf der Name Claudia Kaufmann, der Betrag und das Datum erkennbar
(siehe Faksimile). Dass Obwieser diese Belege heute als Beweis dafür ansieht,
man habe seinerzeit völlig korrekt gehandelt, stößt nicht nur Claudia Kaufmann sauer auf.
Historiker Horst Schreiber meint dazu: „Also bitte, das ist schon auch scheinheilig. Klarwurde der Lohn bezahlt. Aber diese Firmen haben sich die Burschen und Mädchen aus den Heimen ganz bewusst ausgesucht, weil sie keine Sozialversicherung zahlen wollten.“
Tatsächlich zeigt der Versicherungszeitennachweis von Claudia Kaufmann, die während ihrer Zeit in St. Martin 1980 bei EGLO-Leuchten arbeitete (siehe Faksimile Lohn November 1980), dass sie in ihr erstes versichertes Arbeitsverhältnis erst zwei Jahre später eingetreten ist (siehe Faksimile Beitragsgrundlagen).
Ein weiteres Unternehmen, das sich an den billigen Arbeitskräften aus St. Martin bedient
hat, ist Geiger Moden in Schwaz, heute etwas cooler „Geiger fashion“ genannt. Firmenchef Hansjörg Geiger zeigt sich auf ECHO-Anfrage ebenfalls „cool“: „Das interessiert mich alles nicht, was wollen Sie denn überhaupt? Das ist ja ewig her und ich muss Belege nur sieben Jahre aufbewahren. Auf Wiedersehen.“ Ob er sich da nicht besser mit jemandem aus seiner Marketingabteilung abgesprochen hätte? Am Erstaunlichsten ist jedenfalls die Reaktion des Marmeladen- und Fruchtsafterzeugers Darbo. Martin Darbo zeigte sich über die
Vorwürfe tief erschüttert und hat sofort die Initiative übernommen. Er nahm, gemeinsam mit seinem Bruder, mit den damaligen als Hilfsarbeiterinnen beschäftigten Heimbewohnerinnen Kontakt auf und hat sofort persönliche Gespräche mit ihnen geführt. Christine J. wurde von den Brüdern Darbo sogar zu Hause besucht: „Zwei so nette Burschen. Sie haben sich entschuldigt. Ich hab‘ gesagt, warum denn? Ich war ja total gerne bei euch unten. Klar hab ich kein Geld dafür bekommen, aber da könnt‘s ja ihr nichts dafür.“
Trotzdem hat Darbo beschlossen, den ehemaligen Heimkindern ihren damals vorenthaltenen Lohn ein zweites Mal auszubezahlen – nach heutigem Lohnniveau, versteht sich. Landesrat Reheis reagierte auf die drohende Image-Katastrophe der Unternehmen vorerst so, wie er es in der ganzen „Causa Heimerziehung“ immer getan hat: Er zeigte sich wieder einmal tief erschüttert, setzte besagte „Task-Force“ ein und mimte ansonsten den Unwissenden. Dabei konnte jeder, der wollte, bereits im Herbst 2010 in Horst Schreibers Buch „Im Namen der Ordnung“ nachlesen, dass es Zwangsarbeit von Heimkindern bei Swarovski gegeben hat. Und schon seit zwei Jahren weiß Reheis ganz genau, dass die Mädchen damals trotz Berufstätigkeit nicht versichert gewesen sind. Das beweist ein Schreiben von Sozialminister Rudolf Hundstorfer vom Dezember 2010 (siehe Faksimile, Seite 57), in welchem es um die nicht sozialversicherten Heimkinder geht.
Persönliche Anmerkung: DOKUMENT 3 SEHR GEEHRTER HERR LANDESRAT, LIEBER GERHARD
Schon im Dezember 2010 schrieb Minister Hundstorfer an LR Reheis über die Nicht-Versicherung
In dem Brief wird geraten, das Land möge die Ex-Zöglinge beim Nachkauf von Versicherungszeiten unterstützen. Unschwer zu erraten, dass im Büro Reheis niemand auf die Idee gekommen ist, die um ihre Versicherungszeiten betrogenen Zwangsarbeitsverpflichteten über diese Möglichkeit zu informieren. Dazu passt auch, dass es Journalisten waren, die den Opfern den Weg zum Bundessozialamt aufzeigten, damit sie dort nach dem Verbrechensopfergesetz einen Verdienstentgang beantragen könnten.
Und diesen Weg werden viele gehen. Ulrike Paul ist Psychotherapeutin in Innsbruck und betreut seit Jahren Opfer der Heimerziehung. Sie kennt die wahre Dimension des Verbrechens:
„Mir ist kein einziger Geschädigter der Heimerziehung bekannt, dem es nach der
Entlassung gelungen wäre, in ein einigermaßen stabiles, geregeltes und erfülltes Leben zu finden. Bei allen Betroffenen, die die von mir geleitete Gruppe bislang besucht haben, insgesamt sind es annähernd 30 Personen, liegt eine Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit vor, die sich meines Erachtens auf die in den Heimen erlebte Gewalt zurückführen lässt. Keinem dieser Betroffenen war es möglich, in eine reguläre Pension einzutreten.“ Den gestaffelten Entschädigungsleistungen steht Ulrike Paul äußerst skeptisch gegenüber: „Die Erfahrung, dass die erlittenen Qualen keine ausreichende Anerkennung erfahren, hat bisweilen sogar eine retraumatisierende Wirkung auf die Opfer. Ich sage ganz deutlich:
Alle meine Klienten und Klientinnen hätten die höchste Entschädigung verdient.“
In wenigen Tagen wird Gerhard Reheis Parteivorsitzender der Tiroler SPÖ. Seinen eigenen
Aussagen nach repräsentiert er das soziale Gewissen Tirols. Gerade die seit Jahren laufende Debatte über gerechte Entschädigung der Heimopfer wäre die ideale Gelegenheit
für Reheis gewesen, dieses soziale Gewissen auch deutlich zu zeigen. Doch stattdessen
agiert Reheis so, dass sein Handeln bedauerlicherweise nur einen Schluss zulässt: Er hat
die Dimension des Verbrechens, das im Rahmen der Tiroler Heimerziehung an tausenden
Kindern begangen worden ist, immer noch nicht begriffen. Gernot Zimmermann
Die Reaktion der Unternehmen
· Swarovski hat umgehend eine Historikerkommission beauftragt, um die Vorwürfe
unbezahlter Zwangsarbeit zu untersuchen.
· EGLO konnte Lohnzahlungen an die Heimleitung in St. Martin belegen und sieht das
als Beweis, nichts falsch gemacht zu haben.
· Darbo zeigte sich großzügig und wird den damaligen Hilfsarbeiterinnen aus St. Martin
den ihnen vorenthaltenen Lohn noch einmal zahlen. Wie Martin Darbo ankündigte,
wird man versuchen, sich dieses Geld von den damals Verantwortlichen zurückzuholen.
· Geiger Moden (heute Geiger fashion) zeigt sich an Aufklärung desinteressiert und ist
zu Gesprächen nicht bereit.
· Das Österreichische Bundesheer, das über Jahre hinweg in St. Martin waschen und bügeln ließ, hat eine eigene Hotline eingerichtet. Wie mit den Vorwürfen letztlich umgegangen wird, steht aber noch nicht fest.
· Zahlreiche weitere Unternehmen gibt es mittlerweile nicht mehr. Hier soll die eben neu gegründete „Task Force“ Licht ins Dunkel bringen.
„Das ist ja alles unfassbar“
Walter Guggenberger vom Tiroler Bundessozialamt zeigt sich tief erschüttert über die Schicksale ehemaliger Heimkinder.
ECHO: Haben sich seit dem ECHO-Bericht über den Fall Heike K. weitere Opfer der Heimerziehung gemeldet?
Walter Guggenberger: Wir haben praktisch jeden Tag neue Anfragen. Mittlerweile sind es über zwanzig. Wir gehen aber davon aus, dass es noch mehr werden. Wobei es dabei nicht nur um die Frage nach Entschädigung für Verdienstentgang nach dem Verbrechensopfergesetz geht, sondern auch um Anträge auf Psychotherapie.
ECHO: Die Betroffenen müssen natürlich ihr Schicksal und die daraus resultierenden Schädigungen auch belegen können. Wie kann das gelingen?
Guggenberger: Alle bisherigen Antragsteller waren vorher bereits bei der Opferschutzkommission und verfügen dementsprechend bereits über Unterlagen. Diese sind zu uns mitzubringen, ansonsten nehmen wir von uns aus die Ermittlungen auf. Und natürlich haben wir dann unsere eigenen ärztlichen Sachverständigen, die zur Plausibilität der Angaben Stellung nehmen.
ECHO: Haben Sie sich bereits die einzelnen Biografien der Betroffenen angeschaut und was sagen Sie dazu?
Guggenberger: Ich habe mir die Lebensgeschichten natürlich angeschaut und ich bin erschüttert und fassungslos, was den Heimkindern in der Obhut staatlicher oder kirchlicher Stellen angetan worden ist. Das übersteigt jede Vorstellungskraft, das sind unfassbare Schilderungen und da kann man sich wirklich nur noch mit Grauen abwenden. Die öffentliche Hand hat meiner Meinung nach allen Grund dazu, den Opfern unbürokratisch und angemessen Entschädigung zu leisten.
ECHO: Warum haben eigentlich Journalisten darauf aufmerksam machen müssen, dass ehemalige Heimkinder eine Entschädigung nach dem Verbrechensopfergesetz beantragen könnten?
Guggenberger: Für uns ist das alles völlig neu. Wir vom Bundessozialamt haben uns darauf konzentriert, die Kosten von Psychotherapien zu übernehmen, falls das Land oder die Kirche diese den Opfern nicht mehr bezahlt. Wir wären wirklich nicht auf die Idee gekommen, dass es das Verbrechensopfergesetz ermöglicht, dass die Betroffenen einen Verdienstentgang geltend machen können.
ECHO: Und wie bewerten Sie das jetzt?
Guggenberger: Das Ganze ist für mich überraschend gekommen, nicht nur für mich, sondern für alle von uns. Ich sehe im Ersatz für Verdienstentgang eine wirkliche Möglichkeit, den Opfern nachhaltig zu helfen. Was wir aber sicher nicht gewusst haben, ist die Dimension der Verbrechen. Dass so viel menschliche Niedertracht überhaupt möglich ist, kann sich eigentlich niemand richtig vorstellen.
Interview: Gernot Zimmermann
ECHO berichtet seit Jahren über Zwangsarbeitund Heim-Terror http://www.echoonline.at/
Man möchte meinen, beim „Seraphischen Liebeswerk der Kapuziner (SLW)“ herrsche Alarmstufe Rot: Der Vorwurf, die Verantwortlichen der Bubenburg in Fügen hätten über Jahrzehnte hinweg die ihnen anvertrauten Heimkinder bestohlen, müsste eigentlich genügen, sich intensiv mit diesen ungeheuerlichen Anschuldigungen auseinanderzusetzen. Doch das Liebeswerk setzt auf eine andere Strategie. Um es mit den Worten eines Betroffenen auszudrücken: „Hinauszögern, verschleppen, verarschen.“ Und tatsächlich ist von der vom Liebeswerk vor zwei Jahren versprochenen „vollen Aufklärung“ wenig bis gar nichts zu sehen. Für eine Organisation wie dem Seraphische Liebeswerk der Kapuziner, unter deren Ägide es in den 1950er- bis hinein in die 1980er-Jahre im Rahmen der Heimerziehung zu allen nur denkbaren Ausformungen menschlicher Niedertracht gekommen ist, dürfte das Thema „gestohlene Patenschaften“ offenbar vernachlässigbar sein. Im Vergleich zu institutionalisiertem und vertuschtem sexuellen Missbrauch von Bubenburg-Zöglingen, von Patern, Nonnen und Präfekten blutig geprügelten und getretenen Heimkinder, neben der rituellen, alltäglichen Demütigung von Bettnässern, da fallen des Diebstahls beschuldigte Kapuziner wohl tatsächlich um einiges weniger ins Gewicht. In diesem Kontext erscheint die Reaktion des Seraphischen Liebeswerks logisch: Die Causa Patenschaften wurde schlicht und einfach ausgelagert und der „Klasnic-Kommission“ überantwortet.
Dort schlummert das Problem nun seit knapp zwei Jahren vor sich hin, eine Entschuldigung oder gar eine finanzielle Entschädigung hat bislang keiner der Betroffenen erhalten.Zum Hintergrund: Erwin Aschenwald war Zögling der Bubenburg und im Herbst 2010 ist ihm bei der Durchsicht seiner Akten aufgefallen, dass sich darin eine Unmenge an Unterlagen befinden, die auf eine rege finanzielle Unterstützung durch Patenschaften hinweisen. Abgewickelt wurden diese Patenschaften damals über den Verein „Rettet das
Kind Österreich“. Im Fall Erwin Aschenwald haben diese finanziellen Zuwendungen an ihn im Jahr 1971 begonnen (andere Kinder hatten bereits Anfang der 1960er Jahre derartige Patenschaften) und sind ohne Unterbrechung zehn Jahre lang bis Juni 1981 weitergelaufen.
Wie Aschenwald heute sagt, hat er von diesem Geld als Kind gar nichts und als Heranwachsender lediglich kleinere Beträge erhalten. Wo ist das Geld also hingekommen? In Aschenwalds Akten findet sich eine ganze Reihe von Belegen, die seine Unterschrift tragen. Für das SLW ist damit klar, dass Aschenwald die Beträge erhalten hat. Schaut man sich diese Belege genauer an, so fällt auf, dass vor die Unterschrift Aschenwalds mit einer anderen Handschrift die Worte „erhalten“ bzw. „dankend erhalten“ beigefügt wurden (siehe Faksimile).
DOKUMENT 4 EMPFÄNGER SÖTZ KONRAD 1549 SCHILLING FÜR ERWIN ASCHENWALD
Ob er damals gewusst hat, was er da unterschreibt? „Ich kann mich erinnern, dass mir öfters Blanko-Unterschriften abverlangt worden sind. ‚Für das Jugendamt‘, hat es geheißen oder ‚für die Dankschreiben an die lieben Paten‘. Mit irgendwelchen Auszahlungen waren diese Unterschriften jedenfalls nie verbunden, so etwas hätte ich garantiert nicht vergessen.“ Ganz davon abgesehen, die Fotokopie eines Einzahlungsbelegs als Auszahlungsbestätigung zu verbuchen, scheint aus buchhalterischer Sicht fragwürdig zu sein und ist wohl kaum üblich. Es ist zudem geradezu erstaunlich, dass sich in Aschenwalds Jugendfürsorge-Akten kein einziger Hinweis auf derartige Patenschaften befindet. Erstaunlich deshalb, weil die Verwaltung von Mündelgeld eine der Kernaufgaben eines Vormunds ist, in Aschenwalds Fall eben des Amtsvormunds der Jugendfürsorge der Bezirkshauptmannschaft Schwaz. Sind die Gelder aus den Patenschaften also von der Bubenburg am Jugendamt vorbeigeschmuggelt worden? „Ganz klares Ja“, sagt Erwin Aschenwald dazu. „Mein Amtsvormund in Schwaz hatte dazu keinerlei Informationen. Das SLW hat offenbar dafür gesorgt, dass substanzielle Inhalte meines Heimaufenthalts keinerlei Entsprechung in den offiziellen Fürsorge-Akten gefunden haben.“ Resignierender Nachsatz von Aschenwald: „Obwohl, die Erfahrung und intensives Aktenstudium haben mich gelehrt, dass sich mein Amtsvormund so und so nicht um mich gekümmert hat.“ Von ECHO mit den Vorwürfen konfrontiert, fiel die Antwort des Seraphischen Liebeswerks dürftig aus: „Mit uns sind zwei Personen in Kontakt getreten, die über Patenschaftsgelder berichten, die ihnen nach ihrer Aussage nicht widmungsgemäß zugekommen sind“, heißt es da unter anderem, und schon diese Aussage ärgert Erwin Aschenwald: „Unglaublich dass das Seraphische Liebeswerk es nicht schafft, auch nur ein einziges Schreiben zu verfassen, das nicht gespickt ist mit – vorsichtig formuliert – Halbwahrheiten. Es haben sich mehr als nur zwei Personen gemeldet, das lässt sich aufgrund des E-Mail-Verkehrs spielend nachweisen.“ Aschenwald muss es wissen, denn er ist Sprecher der „Gruppe 60/80“, die sich aus ehemaligen Heimkindern der Fügener Bubenburg zusammensetzt. „Ich kenne mittlerweile sehr viele Akten der Betroffenen und kann sagen, dass zumindest jeder zweite Bub aus unserer Gruppe dort eine Patenschaft hatte. Natürlich haben sich die ehemaligen Heimkinder ihre Akten besorgt und die sprechen eine eindeutige Sprache, was die Patenschaften anbelangt. Diese Betroffenen haben sich beim SLW gemeldet, sind aber postwendend an die Klasnic-Kommission weitergeschoben worden.“ Aschenwald fügt noch an: „Vor der Herausgabe hat sich das SLW diese Akten beim Kopieren natürlich genauestens angeschaut, diverse Schwärzungen belegen das. Und somit ist dem SLW sehr wohl die finanzielle Dimension klar, die diese Patenschaften für die Kapuziner-Patres gehabt hat.“
Aschenwald hat bereits im Spätherbst 2010 das Seraphische Liebeswerk mit den Vorwürfen der veruntreuten Patenschaftgelder konfrontiert. SLW-Geschäftsführer Franz Tichy hat daraufhin eine Sachverhaltsdarstellung bei der Staatsanwaltschaft Innsbruck eingebracht. Diese – man könnte es auch als eine Art „Selbstanzeige“ bezeichnen – liegt ECHO vor. Auffallend daran ist, dass Franz Tichy der Staatsanwaltschaft den Fall nicht in seiner ganzen Tragweite darstellt. So verkürzt er den Zeitraum der Patenschaften von Herbst 1976 bis zum Jahr 1980, wohl wissend, dass etwa ein Dankschreiben des „Pater-Direktors“ Magnus Kerner „an die lieben Paten“ aus dem Jahr 1974 erhalten geblieben ist. Noch dazu beginnt dieses Schreiben vom 5. August 1974 mit den Worten: „Ihre immer wiederkehrenden finanziellen Unterstützungen für Erwin bedeuten ihm viel mehr als nur eine (...) Aufbesserung seines Taschengeldes ...“
Für Erwin Aschenwald ist dieser Brief ein besonderer Hohn: „Taschengeld, diesen Begriff hat es in der Bubenburg nicht einmal gegeben. Bargeld der Zöglinge wurde als Schwarzgeld bezeichnet und bei Entdeckung sofort eingezogen.“ Daran kann sich auch Peter G. erinnern, der heute in Oberösterreich lebt und bis in die 1970er-Jahre hinein in der Bubenburg untergebracht war: „In meinen Akten finden sich mehrere Listen, die unter dem Titel ‚Zahler: Patenschaften‘ die widmungsgerechte Verwendung des mir zustehenden Geldes beweisen sollen. Wenn ich da unter anderem immer wieder lese: ‚Entnahme für Taschengeld‘, dann kann ich nur lachen. So etwas haben wir in der Bubenburg nicht gekannt. Wenn einer nur zehn Groschen gehabt hat, ist er sofort verdächtigt worden, gestohlen zu haben.“ Auch weitere Einträge zur Verwendung der Patenschaftsgelder machen heute stutzig, etwa mehrmals ein Betrag „20 Schilling für Hosenreinigung“ oder relativ große Summen für Foto-Filme und deren Entwicklung. Darüber kann Peter G. heute nur den Kopf schütteln: „Ich meine, wer hat 1967 die Hose eines Heimkindes in die Reinigung gegeben? Und bitte, was soll das mit den Filmen? Woher hätte ich denn eine Kamera haben sollen?“ Auch in seinem Fall deutet sehr viel darauf hin, dass das von seinen Paten geschickte Geld nicht bei ihm angekommen
ist. Und auch im Fall von Peter G. geht es um beträchtliche Summen. Ein Teil der Aufzeichnungen ist erhalten geblieben und durch die daraus ersichtliche Regelmäßigkeit der Spenden lassen sich Gesamtbeträge relativ leicht hochrechnen.
Peter G. legt ECHO seinen umfangreichen E-Mail-Verkehr mit der Klasnic-Kommission vor. Nach einem geharnischt formulierten Schreiben, in dem er sich wortreich darüber beschwert, seit mittlerweile zwei Jahren nur hingehalten zu werden, erhält er lediglich als Antwort: „Durch Ihre Ausdrucksweise werden wir auch nicht schneller vorankommen.“ Ein weiterer ehemaliger Bubenburg-Bewohner, der über viele Jahre über Patenschaften verfügt hat, ist Herbert P. In seinen Bubenburg-Akten findet sich ein Brief seiner schwedischen Paten-Familie, in welchem diese darauf hinweist, dass sie ihm jeden Monat einen Brief mit beigelegtem 100-Schweden-Kronen-Geldschein geschickt habe. Auch Herbert P. hat dieses Geld nie gesehen und weiß nicht, wo es hingekommen ist. Zudem findet sich auch in seinem Fürsorge-Akt kein einziger Hinweis auf eine Patenschaft. Auch Herbert P. hat bereits vor Monaten seine Forderungen bei der Klasnic-Kommission deponiert, auch er hat seitdem nichts mehr gehört. Seinen Aufenthalt in der Bubenburg hat Herbert P. bis heute nicht überwunden, in Erinnerung geblieben sind ihm die täglichen Schläge der Nonnen, das permanente Demütigen, die Faustschläge und Fußtritte des „Pater Direktors“ und der wie selbstverständlich erfolgte sexuelle Missbrauch. ECHO gegenüber sagt er: „Es ist schwierig, über das Vergangene zu reden. Ich bin jetzt mit meiner Frau schon achtundzwanzig Jahre zusammen und habe drei Kinder, die schon erwachsen sind. Ich habe aber noch nie mit meiner Familie über die Vergangenheit geredet.“
Der Historiker Horst Schreiber, der sich intensiv wie kein anderer im Land mit dem Schicksal der Heimkinder beschäftigt hat, hält die Aussagen der ehemaligen Bubenburg-Bewohner jedenfalls für glaubwürdig : „Alles deutet darauf hin, dass die Kinder bestohlen worden sind, das muss nur noch wissenschaftlich aufgearbeitet werden.“ Diese historische Aufarbeitung wird es wohl nicht geben, zu viel steht dabei für das Seraphische Liebeswerk auf dem Spiel. Die geschäftstüchtigen Pater des Bettelordens der
Kapuziner sind heute noch immer Betreiber der Bubenburg, auch wenn sie mittlerweile mit dem üblen Ruf der Einrichtung zu kämpfen haben und per Zeitungsinseraten um betreuungsbedürftige Kinder werben müssen. Neben der Bubenburg betreibt das SLW noch eine ganze Reihe weiterer Geschäftsmodelle, darunter das in Eigenpromotion gern als Vorzeigeeinrichtung hochgejubelte Behindertenheim Elisabethinum in Axams. Dass ECHO vor geraumer Zeit schwere Verfehlungen einer im Elisabethinum beschäftigten Nonne aufgedeckt hat, ficht das SLW nicht an. Im Zweifelsfall wurde schlicht und einfach den Betroffenen kein Glaube geschenkt und die „Prügel-Nonne“ wieder in Dienst gestellt. Noch im Herbst dieses Jahres will die Klasnic -Kommission die um ihre Patenschaften betrogenen ehemaligen Heimkinder finanziell entschädigen. Man wird sehen, ob diese Ankündigung ernst ge-meint ist oder nur einen neuerlichen Versuch darstellt, das Thema weiter zu verschleppen.
„Kein Kind hat Geld gesehen“
Erwin Aschenwald ist nur einer jener Bubenburg-Zöglinge,
denen Patenschaftsgelder vorenthalten worden sind.
ECHO: Als Zögling des Seraphischen Liebes-werks der Kapuziner sollen Ihnen Patenschaftsgelder von „Rettet das Kind“ vorenthalten worden sein. Wie sind Sie nach all den Jahren überhaupt darauf gekommen?
Erwin Aschenwald: Ende 2010, nach Durchsicht meiner Akten aus der Bubenburg, bin ich auf dubiose Belege gestoßen: Dankschreiben des Heimleiters an Paten, eigenartige Empfangsbestätigungen für angeblich übernommenes Geld und Ähnliches.
ECHO: Uns liegen aber Belege mit Ihrem Namen vor. Sie haben diese nicht selber
Aschenwald:Bei den Belegen handelt es sich nicht um Auszahlungsbelege, sondern es sind lediglich Überweisungsbelege auf ein Konto des SLW sowie Ankündigungsschreiben des Landes Tirol, Patenschaften für mich an das SLW überweisen zu wollen. Diese tragen vereinzelt meine Unterschrift.
Gelegentlich wurde mir eine Unterschrift, angeblich fürs Jugendamt, abverlangt. Eine Auszahlung von Geld war jedenfalls nicht damit verbunden.
ECHO: Können Sie heute noch sagen, über welchen Zeitraum diese Patenschaften gelaufen sind und wissen Sie, ob es noch andere Bubenburg-Zöglinge mit Patenschaften gegeben hat?
Aschenwald:In meinem Fall sind diese Patenschaften vermutlich ab Herbst 1971 gelaufen, denn einige Monate zuvor wurde bereits ein Foto von mir angefertigt, mit dem um Paten geworben werden sollte. Damals war ich neun Jahre alt, die Patenschaften sind bis zu meiner Volljährigkeit weitergelaufen. Was die Frage nach weiteren Patenschaften meiner Heimkollegen betrifft: Ich weiß von einigen, in deren Akten sich zumindest Dankschreiben des Pater Direktor an die „lieben Paten“ finden. Geld haben aber auch diese Buben nie gesehen.
ECHO: Wie reagiert das SLW heute auf die Vorwürfe, die Patenschaftsgelder seien nie bei den Zöglingen angekommen?
Aschenwald:Ich würde mir von den heute Verantwortlichen mehr Aufrichtigkeit wünschen. Wider besseren Wissens versucht das SLW die Zahl der Betroffenen zu drücken, spricht von zwei Beschwerdeführern, obwohl sich mittlerweile mindestens ein halbes Dutzend gemeldet hat. Und noch etwas: Als Sprecher einer Gruppe ehemaliger Bubenburg-Heimkinder weiß ich, dass wenigstens jeder zweite Bub unserer Gruppe dort eine Patenschaft gehabt hat. Jeder von uns kann sich noch heute an die quartalsmäßig fälligen Bitt- und Dankschreiben an die Paten erinnern.
ECHO: Können Sie die Ihnen vorenthaltenen Patenschaftsgelder beziffern?
Aschenwald:Allein die vorliegenden Belege, hochgerechnet auf zehn Jahre, ergeben eine Summe von rund 40.000 Schilling. Zinsen über dreißig Jahre nicht miteingerechnet.
4 BILD-DATEIEN zur Dokumentation und zum Beweis:
DOKUMENT 1 KAUFMANN CLAUDIA LOHN NOVEMBER 1980.png
DOKUMENT 2 BEITRAGSGRUNDLAGEN AB 1982.png
DOKUMENT 3 SEHR GEEHRTER HERR LANDESRAT, LIEBER GERHARD.png
DOKUMENT 4 EMPFÄNGER SÖTZ KONRAD 1549 SCHILLING FÜR ERWIN ASCHENWALD.png
TIROL EX-HEIMKIND ERWIN ASCHENWALD
http://zeitzuender.wordpress.com/tag/erwin-aschenwald/
Persönliche Anmerkung: Für den Inhalt von Links kann keine Verantwortung übernommen werden.
DOKUMENT 1 KAUFMANN CLAUDIA LOHN NOVEMBER 1980.png (1004.09 KB, 1600x536 - angeschaut 3192 Mal.)
DOKUMENT 2 BEITRAGSGRUNDLAGEN AB 1982.png (140.77 KB, 1166x226 - angeschaut 2636 Mal.)
DOKUMENT 3 SEHR GEEHRTER HERR LANDESRAT, LIEBER GERHARD.png (308.65 KB, 1412x515 - angeschaut 3106 Mal.)
DOKUMENT 4 EMPFÄNGER SÖTZ KONRAD 1549 SCHILLING FÜR ERWIN ASCHENWALD.png (942.41 KB, 1058x688 - angeschaut 3819 Mal.)
« Letzte Änderung: 20 September 2012, 05:26:17 von Andreas Ranovsky »
« Antwort #12 am: 21 Oktober 2012, 23:34:29 »
VIDEO 6:20 MINUTEN Österreich: Medizinische Versuche im Kinderheim | Europa aktuell
http://www.myvideo.at/watch/8497025
Von: deutschewelle Eingestellt am: 05.04.2012, 3:10 Uhr
ZITAT: Wilhelm Jäger war 16 als ihm der Malariaerreger in einer Kinderpsychiatrie in Wien gespritzt wurde. ZITAT-ENDE
1 JPG-ANHANG: SCREEN zur Dokumentation und zum Beweis:
ÖSTERREICH MEDIZINISCHE VERSUCHE IM KINDERHEIM EUROPA AKTUELL 0330.jpg
PETER RUZSICSKA KINDERHEIM WIMMERSDORF PERSÖNLICHE DOKUMENTATION
PETER RUZSICSKA GESELLENHEIM WIEN ZOHMANNGASSE PERSÖNLICHE DOKUMENTATION
PETER RUZSICSKY PERSÖNLICHE MEINUNGEN EINES KINDERHEIM-ZEITZEUGEN
ZITATE ZUR DOKUMENTATION UND ZUM BEWEIS:
http://ruzsicska.blogspot.co.at/p/frau-ute-bock-zur-ehre.html
ÖSTERREICH MEDIZINISCHE VERSUCHE IM KINDERHEIM EUROPA AKTUELL 0330.jpg (119.27 KB, 769x512 - angeschaut 3065 Mal.)
« Letzte Änderung: 22 Oktober 2012, 06:43:00 von Andreas Ranovsky »
ORF2 GESTOHLENE KINDHEIT
« Antwort #13 am: 05 November 2012, 12:27:37 »
Link bis MO 12.11.2012 etwa 21 Uhr
http://tvthek.orf.at/programs/1319-Thema
05.11.2012 21:10 ORF 2
THEMA GESTOHLENE KINDHEIT
20121102 1504 OTS ORF Thema Gestohlene Kindheit Pflegekinder von damals ZITATE:
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20121102_OTS0140/thema-gestohlene-kindheit-pflegekinder-von-damals
OTS0140 2. Nov. 2012, 15:04
"Thema": Gestohlene Kindheit - Pflegekinder von damals
Außerdem am 5. November: Hilfe für überforderte Eltern und die Schattenseite der Handys
Wien (OTS) - Christoph Feurstein präsentiert in "Thema" am Montag,
dem 5. November 2012, um 21.10 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:
Gestohlene Kindheit - Pflegekinder von damals
"Die Pflegeeltern haben mir schimmliges Brot zu essen gegeben und
wenn ich zu spät aus der Schule zur Feldarbeit gekommen bin, wurde
ich geschlagen. Ich durfte nie spielen und ich hatte nie in meinem
Leben eine Puppe. Ab dem elften Lebensjahr wurde ich missbraucht."
Monika Gallist, 53, hat Tränen in den Augen, wenn sie von ihrer Zeit
als Pflegekind in der Steiermark in den 60er und 70er Jahren erzählt.
Nach den Opfern kirchlicher Gewalt und den ehemaligen Heimkindern
melden sich nun auch frühere Pflegekinder bei den
Opferschutzkommissionen. "Sie haben mir die Luft abgeschnürt, bis ich
bewusstlos war. Ordentliche Kleidung gab es nur, wenn sich die
Fürsorge zu einem Besuch angekündigt hat", erzählt Alfred Brachmaier,
der zehn Jahre auf einem Bauernhof als Pflegekind überstanden hat.
Wie konnte es sein, dass Hunderte Kinder als kostenlose Arbeitskräfte
über viele Jahre missbraucht wurden und eher vegetiert als gelebt
haben? "Alle haben es gewusst", sagt ein ehemaliges Pflegekind heute.
Markus Stachl berichtet.
Babys in Gefahr - Hilfe für überforderte Eltern
Laurenz ist das zweite Kind von Familie Loibner. Der Vater ist Jurist
und die Mutter arbeitet im Marketing. Acht Wochen nach der Geburt
beginnt Laurenz unaufhörlich zu schreien. Ärzte suchen nach einer
organischen Ursache, ohne Ergebnis. Laurenz schreit weiter. Die
Eltern wissen nicht mehr was sie tun sollen, totale Erschöpfung und
Hilflosigkeit machen sich breit. Erst eine Verhaltenstherapie in der
Säuglingspsychosomatik am Wiener Wilhelminenspital bringt Hilfe. Der
Bedarf nach solchen "Schreiambulanzen" ist enorm groß. Doch es gibt
nur zwei Stationen in ganz Österreich. Eltern müssen oft wochenlang
auf einen Termin warten. Nicht selten haben Dr. Josephine
Schwarz-Gerö und ihr Team mit ihren Therapien geholfen, bevor Eltern
aus Überforderung ihren Kindern in irgendeiner Form Gewalt antun. Es
gebe viel zu wenig Angebote zur Prävention von Gewalt an Kindern,
bemängeln Kritikerinnen und Kritiker. Den Jugendämtern wird
vorgeworfen, sich zu sehr um die Kontrolle und zu wenig um die
Therapie zu kümmern. Daran ändert auch das neue Kinder- und
Jugendhilfegesetz nichts, dessen Umsetzung seit Jahren wegen des
Kompetenzstreits zwischen Bund und Ländern schleppend vorangeht.
Christoph Feurstein und Johannes Schubert haben recherchiert.
Smarte Ausbeutung - die Schattenseite der Handys
Ein Leben ohne Handy ist kaum mehr vorstellbar. Allein in Österreich
werden pro Jahr drei Millionen Mobiltelefone verkauft. Und längst
sind sie nicht nur "Telefone", sondern Lifestyle-Produkte und
Prestigeobjekte. Hergestellt werden die trendigen Begleiter unter
menschenunwürdigen Bedingungen, unter anderem in China und Indien.
Während die Konzerne Gewinne schreiben, schuften Tausende Menschen im
Schichtbetrieb für einen Hungerlohn. Einer von ihnen ist Santosh. Für
80 Euro im Monat steht er sechs Tage die Woche in einem Handywerk in
Südindien am Fließband, seine Unterkunft teilt er sich mit sieben
weiteren Fabrikarbeitern. "Mit diesem Lohn kann ich mir nie eine
Familie leisten", sagt der 22-Jährige. Christian Brüser berichtet
über die Schattenseiten der Handyindustrie.
"Thema" ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand
abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek
(http://TVthek.ORF.at) angeboten.
OTS0140 2012-11-02 15:04 021504 Nov 12 NRF0012 0540
Tel.: (01) 87878 - DW 12913
http://tv.orf.at/program/orf2/20121105/576221501/348087
05.11.2012 21:10 THEMA
Magazin VPS 21:10 Stereo 16:9 VB ORF 2 Europe Länge: 46min UT
Wiederholung am 06.11.2012, 11:50
Gestohlene Kindheit – Pflegekinder von damals
Babys in Gefahr – Hilfe für überforderte Eltern
Smarte Ausbeutung – die Schattenseite der Handys
„Die Pflegeeltern haben mir schimmliges Brot zu essen gegeben und wenn ich zu spät aus der Schule zur Feldarbeit gekommen bin, wurde ich geschlagen. Ich durfte nie spielen und ich hatte nie in meinem Leben eine Puppe. Ab dem elften Lebensjahr wurde ich missbraucht“. Monika Gallist, 53, hat Tränen in den Augen, wenn sie von ihrer Zeit als Pflegekind in der Steiermark in den 60er und 70er Jahren erzählt. Nach den Opfern kirchlicher Gewalt und den ehemaligen Heimkindern melden sich nun auch frühere Pflegekinder bei den Opferschutzkommissionen. „Sie haben mir die Luft abgeschnürt, bis ich bewusstlos war. Ordentliche Kleidung gab es nur, wenn sich die Fürsorge zu einem Besuch angekündigt hat“, erzählt Alfred Brachmaier, der 10 Jahre auf einem Bauernhof als Pflegekind überstanden hat. Wie konnte es sein, dass hunderte Kinder als kostenlose Arbeitskräfte über viele Jahre missbraucht wurden und eher vegetiert als gelebt haben? „Alle haben es gewusst“, sagt ein ehemaliges Pflegekind heute. Markus Stachl berichtet.
Laurenz ist das zweite Kind von Familie Loibner. Der Vater ist Jurist und die Mutter arbeitet im Marketing. Acht Wochen nach der Geburt beginnt Laurenz unaufhörlich zu schreien. Ärzte suchen nach einer organischen Ursache, ohne Ergebnis. Laurenz schreit weiter. Die Eltern wissen nicht mehr was sie tun sollen, totale Erschöpfung und Hilflosigkeit machen sich breit. Erst eine Verhaltenstherapie in der Säuglingspsychosomatik am Wiener Wilhelminenspital bringt Hilfe. Der Bedarf nach solchen „Schreiambulanzen“ ist enorm groß. Doch es gibt nur zwei Stationen in ganz Österreich. Eltern müssen oft wochenlang auf einen Termin warten. Nicht selten haben Dr. Josephine Schwarz-Gerö und ihr Team mit ihren Therapien geholfen, bevor Eltern aus Überforderung ihren Kindern in irgendeiner Form Gewalt antun. Es gebe viel zu wenig Angebote zur Prävention von Gewalt an Kindern, bemängeln Kritikerinnen und Kritiker. Den Jugendämtern wird vorgeworfen, sich zu sehr um die Kontrolle und zu wenig um die Therapie zu kümmern. Daran ändert auch das neue Kinder- und Jugendhilfegesetz nichts, dessen Umsetzung seit Jahren wegen des Kompetenzstreites zwischen Bund und Ländern schleppend voran geht. Christoph Feurstein und Johannes Schubert haben recherchiert.
Ein Leben ohne Handy ist kaum mehr vorstellbar. Allein in Österreich werden pro Jahr drei Millionen Mobiltelefone verkauft. Und längst sind sie nicht nur „Telefone“, sondern Lifestyle-Produkte und Prestigeobjekte, wie der Ansturm auf das neue iPhone 5 gezeigt hat. Hergestellt werden unsere trendigen Begleiter unter menschenunwürdigen Bedingungen, unter anderem in China und Indien. Während die Konzerne Gewinne schreiben, schuften tausende Menschen im Schichtbetrieb für einen Hungerlohn. Einer von ihnen ist Santosh. Für 80 Euro im Monat steht er sechs Tage die Woche im Werk in Südindien am Fließband, seine Unterkunft teilt er sich mit sieben weiteren Fabrikarbeitern. „Mit diesem Lohn kann ich mir nie eine Familie leisten“, sagt der 22jährige. Christian Brüser berichtet über die Schattenseiten der Handyindustrie.
Peter Baminger
Rike Fochler
Gudrun Kampelmüller
Franz Normann
Susanna Zaradic
E-mail an die Thema Redaktion (*)
thema@orf.at
(*) PERSÖNLICHE ANMERKUNG: Link eingefügt
20121105 2110 ORF2 THEMA Babys in Gefahr Hilfe für überforderte Eltern
Thema - 05.11.2012 21:10 Uhr
Signation | Themenübersicht (00:36)
Gestohlene Kindheit – Pflegekinder von damals (10:17)
Monika Gallist, 53, hat Tränen in den Augen, wenn sie von ihrer Zeit als Pflegekind in der Steiermark in den 60er und 70er Jahren erzählt. Nach den Opfern kirchlicher Gewalt und den ehemaligen Heimkindern melden sich nun auch frühere Pflegekinder bei den Opferschutzkommissionen. „Sie haben mir die Luft abgeschnürt, bis ich bewusstlos war. Ordentliche Kleidung gab es nur, wenn sich die Fürsorge zu einem Besuch angekündigt hat“, erzählt Alfred Brachmaier, der 10 Jahre auf einem Bauernhof als Pflegekind überstanden hat. Wie konnte es sein, dass hunderte Kinder als kostenlose Arbeitskräfte über viele Jahre missbraucht wurden und eher vegetiert als gelebt haben? „Alle haben es gewusst“, sagt ein ehemaliges Pflegekind heute.
Babys in Gefahr – Hilfe für überforderte Eltern (20:56)
(*) http://orf.defacto.at/4874995_4875001.html
Laurenz ist das zweite Kind von Familie Loibner. Der Vater ist Jurist und die Mutter arbeitet im Marketing. Acht Wochen nach der Geburt beginnt Laurenz unaufhörlich zu schreien. Ärzte suchen nach einer organischen Ursache, ohne Ergebnis. Laurenz schreit weiter. Die Eltern wissen nicht mehr was sie tun sollen, totale Erschöpfung und Hilflosigkeit machen sich breit. Erst eine Verhaltenstherapie in der Säuglingspsychosomatik am Wiener Wilhelminenspital bringt Hilfe. Der Bedarf nach solchen „Schreiambulanzen“ ist enorm groß. Doch es gibt nur zwei Stationen in ganz Österreich. Eltern müssen oft wochenlang auf einen Termin warten. Nicht selten haben Dr. Josephine Schwarz-Gerö und ihr Team mit ihren Therapien geholfen, bevor Eltern aus Überforderung ihren Kindern in irgendeiner Form Gewalt antun. Es gebe viel zu wenig Angebote zur Prävention von Gewalt an Kindern, bemängeln Kritikerinnen und Kritiker. Den Jugendämtern wird vorgeworfen, sich zu sehr um die Kontrolle und zu wenig um die Therapie zu kümmern. Daran ändert auch das neue Kinder- und Jugendhilfegesetz nichts, dessen Umsetzung seit Jahren wegen des Kompetenzstreites zwischen Bund und Ländern schleppend voran geht.
Smarte Ausbeutung – die Schattenseite der Handys (08:47)
20121105 ORF TELETEXT Seite 310 1 2110 THEMA GESTOHLENE KINDHEIT.png (16.62 KB, 480x336 - angeschaut 2224 Mal.)
« Letzte Änderung: 06 November 2012, 14:53:57 von Andreas Ranovsky »
ORF2 ALBTRAUM KINDERHEIM
« Antwort #14 am: 09 November 2012, 18:09:54 »
BIS FREITAG 16.11.2012 ETWA 21 UHR ZUM HÖREN UND SEHEN:
20121109 2120 ORF2 AM SCHAUPLATZ Albtraum Heim
Am Schauplatz - 09.11.2012 21:20 Uhr
Jahrzehntelang wurden Kinder in österreichischen Heimen geschlagen und vergewaltigt. Alle schauten weg. Doch jetzt melden sich immer mehr Ex-Heimkinder bei den Medien. "Am Schauplatz" bleibt am Thema dran: Ein Mann der 20 Jahre obdachlos war, berichtet über brutale Quälereien in Erziehungsanstalten der Stadt Wien. Und eine ehemalige Erzieherin vom Wilhelminenberg will sich bei ihren damaligen Schützlingen entschuldigen.
20121110 2120 ORF2 AM SCHAUPLATZ ALBTRAUM HEIM Zitate:
http://tv.orf.at/program/orf2/20121109/605828401/347974
Am Schauplatz http://tv.orf.at/schauplatz/
ORF 2, Freitag, 09.11.2012, 21:20 Uhr
(Wiederholung am Samstag, 10.11.12, 02:25 Uhr)
Jahrzehntelang wurden Kinder in österreichischen Heimen geschlagen und vergewaltigt. Alle schauten weg. Doch jetzt melden sich immer mehr Ex-Heimkinder bei den Medien. 'Am Schauplatz' bleibt am Thema dran: Ein Mann der 20 Jahre obdachlos war, berichtet über brutale Quälereien in Erziehungsanstalten der Stadt Wien. Und eine ehemalige Erzieherin vom Wilhelminenberg will sich bei ihren damaligen Schützlingen entschuldigen.
Zum aktuellen "Am Schauplatz"-Team unter der Leitung von Heidi Lackner gehören Gabriele Kluger, Robert Gordon, Christine Grabner, Doris Plank, Ed Moschitz, Nina Horowitz, Klaus Dutzler.
20121108 1221 Am Schauplatz am 9 November Alptraum Heim ZITATE:
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20121108_OTS0163/am-schauplatz-am-9-november-alptraum-heim
OTS0163 8. Nov. 2012, 12:21
"Am Schauplatz" am 9. November: "Alptraum Heim"
Wien (OTS) - Jahrzehntelang wurden Kinder in österreichischen Heimen
geschlagen und vergewaltigt. Die Behörden schauten weg und Kollegen
deckten die Täter und Täterinnen unter den Erziehern. Doch seit sich
immer mehr ehemalige Heimzöglinge an die Öffentlichkeit wenden, kommt
die Aufarbeitung dieser Verbrechen langsam in Gang. Nach der "Am
Schauplatz"-Sendung im August haben sich viele Betroffene gemeldet:
Opfer, aber auch eine ehemalige Erzieherin des Horrorheims
Wilhelminenberg, die sich bei möglichst vielen ihrer damals
Schutzbefohlenen entschuldigen will. Christine Grabner hat mit Opfern
und Tätern des Heimskandals gesprochen und ist mit ihnen an die Orte
ihrer schrecklichen Erinnerungen zurückgekehrt. Ihre Reportage
"Alptraum Heim" ist am Freitag, dem 9. November 2012, um 21.20 Uhr in
ORF 2 zu sehen.
"Ich war schon die Täterin damals", sagt die ehemalige Heimerzieherin
Lisa, "wenn ich überfordert war, ist mir schon einmal die Hand
ausgerutscht." Ihre fünf Jahre am Wilhelminenberg lassen sie bis
heute nicht los. "Es war für alle die Hölle, aber ich konnte gehen",
sagt die Wienerin, "wir hätten die Kinder von dort befreien müssen."
Seit einiger Zeit trifft sie sich mit Wilhelminenberg-Opfern. Lisa
möchte zu ihrer Verantwortung stehen und wissen, was sie damals genau
angerichtet hat.
Der 51-jährige Reinhard aus Wien hat durch die erste "Am
Schauplatz"-Sendung über Heimkinder erst von der Möglichkeit einer
finanziellen Entschädigung erfahren. Missbrauch und Gewalt in den
Heimen der Stadt Wien haben ihn zu einem verschwiegenen und
misstrauischen Einzelgänger gemacht. 20 Jahre war er obdachlos und
alkoholkrank. "Ich habe gar nicht gewusst, dass es auch Anlaufstellen
für männliche Gewaltopfer gibt", erzählt Reinhard. Jetzt will er mit
seinem Gang an die Öffentlichkeit vor allem anderen Mitzöglingen Mut
Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als
Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der
ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.
OTS0163 2012-11-08 12:21 081221 Nov 12 NRF0010 0307
20121110 2120 ORF2 AM SCHAUPLATZ ALBTRAUM HEIM 1.png (65.39 KB, 183x137 - angeschaut 2049 Mal.)
20121110 2120 ORF2 AM SCHAUPLATZ ALBTRAUM HEIM 2.png (12.91 KB, 480x336 - angeschaut 2315 Mal.)
20121110 2120 ORF2 AM SCHAUPLATZ ALBTRAUM HEIM 3.png (11.84 KB, 480x336 - angeschaut 2247 Mal.)
« Letzte Änderung: 11 November 2012, 11:22:51 von Andreas Ranovsky »

References: § 3
 § 148
 § 87

§ 13
 § 78
 § 78
 § 302
 § 313