Source: https://www.fc-heidelberg.de/produkt/pruefung-%C2%A718-18a-kwg-prozesse-neue-baufikreditwuerdigkeitsanalyse/
Timestamp: 2019-08-25 09:20:15+00:00

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Prüfung §18/18a KWG-Prozesse: Neue (BauFi)Kreditwürdigkeitsanalyse - Finanz Colloquium Heidelberg
Weiterhin „offene Flanken“ bei der Kreditwürdigkeitsprüfung aus umgesetzter (?!) Wohnimmobilienkreditrichtlinie und verschärften EBA-Vorgaben
Die etablierten § 18 KWG- u. Bonitätsanalyse-Prozesse im Baufi-/Kreditretailgeschäft sind u. a. durch die WIKR stark in Bewegung geraten. Erweiterte Bonitätsprüfungspflichten aus § 18a KWG, BGB u. neuen EBA-Vorgaben für die Kreditanalyse haben die (standardisierten) Kreditprozesse vor erhebliche Herausforderungen gestellt. Die neuen Vorgaben (ImmoKWPLV) zur Kreditwürdigkeitsprüfung machten Änderungen der Bonitäts-Checks erforderlich. Prozess-Schwächen haben schon erhebliche Folgen gezeigt: u. a. Bonitäts-Joker, Zinsreduzierung, Schadensersatz. Die Revision hat hier bei ihren Prüfungen besonderes Augenmerk zu legen ebenso wie die externen Prüfer. Praktiker geben wertvolle „Best Practice“-Tipps und praktische Hinweise zum prozess- und risikoorientierten Umgang mit Problenen/Fallstricken sowie für die konsequente Nutzung von Vereinfachungen.
Erwartungen der Aufsicht an die Ausgestaltung der Prozesse zur Prüfung wirtschaftlicher Unterlagen, Bonitätsanalyse und Prüfung der Kapitaldienstfähigkeit • Häufige Mängel und identifizierte Schwachstellen
Erhebliche Eingriffe in Kreditvergabe-/Kreditanalysepraxis durch weitreichenden Anpassungsbedarf in der Kreditwürdigkeitsprüfung (u. a. deutlich schärfere Vorgaben für Bonitätsprüfungen bei Immobiliarverbraucherkrediten) – Unterscheidung zw. Allgemein- und Immobiliar-Verbraucherdarlehensverträgen – umfassender Prozessanpassungsbedarf
Schwieriges und erstmaliges Zusammenspiel von jeweils neuen aufsichts- und zivilrechtlichen Vorgaben für Bonitätsprüfungen im Baufinanzierungs- und Privatkundengeschäft (u. a. §§ 18a KWG; 505 a–d BGB; 499 Abs. 3 BGB) • neues verschärftes Rechtsfolgenregime für die Institute mit teilweise „harten und abschreckenden Sanktionen“ (z. B. deutliche Zinsermäßigungen, Kündigungsrecht des Kunden ohne Vorfälligkeitsentschädigung) bei mangelnder Umsetzung
(Neu-)Kreditvergabe nur noch bei zweifelsfreier Bonität/Kreditwürdigkeit zulässig – ansonsten Vertragsabschlussverbot (!) Neue konkrete vorvertragliche Informationspflichten nach Art. 247 § 1 Abs. 1 EGBGB (!)
Auswirkungen auf das Neu- und Bestandsgeschäft (u. a. Umgang mit Rechtsunsicherheiten und unkalkulierbaren Rechtsrisiken – Bestandsgeschäft: Kreditwürdigkeitsprüfung auch für vor dem 21.03.2016 geschlossene Kreditverträge (echte Abschnittsfinanzierung) – Engagements in der Sanierung
Identifikation von Handlungsnotwendigkeiten bei den Instituten aufgrund massivem Umsetzungsaufwand in den Kreditwürdigkeitsprüfprozessen (Prognose nach § 505a Abs. 1 BGB, § 18a Abs. 1 KWG, Grundlagen der Kreditwürdigkeitsprüfung nach §§ 505b, 505c BGB, § 18a KWG – richtlinienkonforme Auslegung: noch schärfere Vorgaben in der Richtlinie?)
(Geplante) Anpassungen durch den Gesetzgeber und aktuelle Entwicklungen
Häufige Mängel und identifizierte Schwachstellen
Prüfung von § 18 KWG– und Bonitätsanalyse–Prozessen • Vorgehensweise • Prüffelder
Inwieweit sind die die neuen gesetzlichen Vorgaben im Kredithandbuch und den Analyseprozessen korrekt umgesetzt?
Prüffeld Vorvertragliche Informationen und ESIS – Funktionieren die Prozessketten/Schnittstellen? Erfolgen richtige Informationen zum richtigen Zeitpunkt?
Prüffeld Beratungsprotokolle – Gibt es „beratungsfreies“ Geschäft? – Notwendige Inhalte: Was muss, kann, soll dokumentiert werden? – Wunsch nach „multiple choise“-Umgang mit Freitextfeldern in den Formularen – Qualitätskontrolle, Aufbewahrung und Archivierung der Protokolle
Prüffeld Kreditwürdigkeitsprüfung – Welche Daten sind notwendig, welche Unterlagen vom Kunden anzufordern? Welche (neuen) Prüfungsschritte sind vorzunehmen und welche (Negativ)Szenarien sind zwingend zu berücksichtigen? – Erfolgt eine rechtssichere Dokumentation und Archivierung der Unterlagen, Prüfungsergebnisse und Empfehlung? Ausnahmen bei Offenlegungspflichten
Prüffeld Qualifikation und Vergütung der Mitarbeiter – Transparente und aufsichtskonforme Dokumentation der Sachkunde und deren regelmäßige Aktualisierung – Rechtliche Vorgaben an angemessene Vergütungssysteme – Inwieweit sind Provisionsmodelle noch zulässig?
Prüffeld Vermittlungsgeschäft der Bank – Pflichtenkatalog, wenn die Bank selbst vermittelt/Immobiliar-Verbraucherdarlehen vermittelt bekommt – Abgrenzung
Prüffeld Beratungspflicht bei dauerhafter Kontoüberziehung – Kostengünstig und trotzdem rechtssicher? – Wie weit muss die Bank im Interesse des Kunden handeln?
Prüffeld Allgemeine Verbraucherdarlehen – Neue Risiken durch vermehrte Vergabe von Blankokrediten zur Umgehung der IVD-Vorschriften
Erkenntnisse aus Abschluss– und § 44er KWG-Prüfungen • Praxistipps zur Vermeidung von Prüfungsrisiken
Wichtiges Praxis-Handling von Ermessensspielräumen und Auslegungsfragen
Mögliche künftige Folgen unzureichender Umsetzung (u. a. Prognosepflichten, z. B. Zinssteigerungen (!); Kreditversagungsgründe; neue Widerruf-Joker; nachträgliche, deutliche Zinsreduzierungen)
Behandlung von bisher nicht prüfungspflichtigen Kreditnehmern – wo sind ab sofort (plausibilisierende) Bonitäts-Prüfungen/Sicherheitenprüfung/ Zweckbindungsprüfungen notwendig und sinnvoll?
Besonderheiten z. B. bei Personengesellschaften, Freiberuflern und bestimmten Finanzierungen
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Prüfung Kreditmeldewesen: KNE/GvK • Millionenkredite • AnaCredit Bauträgerfinanzierungen unter erschwerten Rechts- und Marktbedingungen

References: §18
 § 18
 § 18
 Art. 247
 § 1
 § 505
 § 18
 § 18
 § 18
 § 44
 §18