Source: https://www.virtualracing.org/assetto-corsa/gtc/reglement/
Timestamp: 2018-09-20 18:02:57+00:00

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Reglement - GTC - Assetto Corsa - virtualracing.org
Assetto Corsa > GTC > Reglement
GTC Reglement
Es gelten zusätzlich zu den Bestimmungen dieses Reglements das allgemeine sportliche Reglement der VR. Darüberhinausgehende Regelungen oder Regeländerungen werden von der Ligaleitung im Forum im Thread zur Saison bekanntgegeben.
§ 1.1 Anmeldung
§ 1.1.1 Für die Teilnahme an der Liga ist eine Anmeldung erforderlich. Auf der Grundlage der Anmeldung werden Fahrer durch die Ligaleitung für die Teilnahme zugelassen. Die Anzahl der zugelassenen Fahrer richtet sich nach der in der Saisonplanung bekanntgegebenen Anzahl und Größe der Grids.
§ 1.1.2 Bei der Anmeldung vor Saisonstart ist außerdem die Teilnahme an der Preseason erforderlich. Dafür muss mindestens eine gewertete Runde auf dem Preseason-Server absolviert werden. Die Preseason wird in der Regel in einem Zweitraum von 2 Wochen durchgeführt und endet 2 Wochen vor dem ersten Event (Wertungslauf) der Saison.
§ 1.1.3 Aktive Fahrer der Vorsaison bekommen eine Wildcard und haben für die Saisonanmeldung eine Startplatzgarantie, sofern sie sich fristgerecht für die Saison anmelden (Wildcard-Frist). Eine Wildcard erhält, wer in der Vorsaison an maximal 2 Rennen nicht teilgenommen hat oder/und wer an mindestens 2 der letzten 3 Rennen aktiv teilgenommen hat. Aktiv teilgenommen hat ein Fahrer, der in Qualifikation und/oder Rennen mindestens eine gezeitete Runde gefahren ist.
§ 1.1.4 Eine Anmeldung während der Saison ist ebenfalls möglich. Sind nicht alle Plätze belegt, ist nach Zulassung durch die Ligaleitung ein direkter Einstieg möglich. Andernfalls existiert eine Warteliste (siehe Wartelistenreglung).
§ 1.2 Grideinteilung
§ 1.2.1 Die Liga besteht aus einer durch die Ligaleitung festgelegten Anzahl von Grids zu je maximal 28 Fahrern.
§ 1.2.2 Die Grideinteilung zum Saisonauftakt der Saison erfolgt gemäß dem Ranking der Preseason.
§ 1.2.3 Im weiteren Saisonverlauf erfolgt die Grideinteilung bei einem Event in Abhängigkeit vom Gesamtergebnis des vorangegangenen Events je Grid. Dabei steigen die Fahrer auf den letzten 5 Gridplätzen ab und die Fahrer auf den Plätzen 1 bis 5 auf. Dieses Gridranking wird aus den Gesamtpunkten des Events einschließlich etwaigen Strafpunkten gebildet. Es spielt dabei keine Rolle, ob in einem Grid tastsächlich alle Fahrer angetreten sind. Grundlage bildet hier die Grideinteilung des vorangegangen Events.
§ 1.2.4 Nichtteilnahme an einem Event führt immer zum Abstieg. Eine Ausnahme bilden die Provisionals.
§ 1.2.5 Eine Absage bspw. wegen Urlaub oder Krankheit bzw. der Einsatz einer Provisional wird bei der Einteilung nicht berücksichtigt. Lediglich ein Ligaausstieg führt zum Nachrücken bei der Einteilung. Nachrücken bedeutet in diesem Fall, dass aus etwaigeren tieferen Grids ein Fahrer mehr aufsteigt. Ins tiefste Grid rutscht ein Wartelistenfahrer nach. (Spezialfall siehe §1.2.7)
§ 1.2.6 Ein Absteigen aus dem tiefsten Grid ist nicht vorgesehen.
§ 1.2.7 Sollte es bei Auf- oder Abstieg zu Situationen kommen, bei denen 2 Fahrer gleich viele Punkte eingefahren haben, dann kommen folgende Tie-Breaker in der angegebenen Reihenfolge zum Einsatz: beste Einzelplatzierung im Rennen, Qualifying Rundenzeit, schnellste Rennrunde.
§ 1.2.8 Jeder Teilnehmer muss bei der Anmeldung in der Fahrerliste sowie bei seinem Profilnamen in AC aus technischen Gründen auf Umlaute verzichten. Aus "ä" wird "ae", aus "ö" wird "oe" & "ü" zu "ue" & "ß" zu ss. Nichtbeachtung dieser Regel führt automatisch zur Disqualifikation.
§1.2.9 Sollte es aufgrund einer zu geringer Fahrerzahl im gesamten Starterfeld zu einem deutlichen Ungleichgewicht der Fahrerzahlen in einem Gird und dem nächsthöheren Grid kommen, kann von der Ligaleitung eine Balancierung der Fahrerzahlen (Grid-Ausgleich) bei der Grideinteilung vorgenommen werden. Dabei werden folgende Richtlinien beachtet.
Sollten weniger als 24 Fahrer im unteren Gird gelistet sein, steigen weniger Fahrer ins nächst höhere Grid auf. Sollten auch im höheren Grid weniger als 24 Fahrer gelistet sein, wird das untere Grid bis auf 20 Fahrer reduziert. Weitere Abstufungen erfolgen bei 16 und gegebenenfalls bei 12 Fahrern im unteren Grid.
Darüber hinaus, kann die Ligaleitung besondere Anpassungen bei der Einteilung der Grids zur Berücksichtigung besonderer Umstände (z.B. Attraktivität der Streamübertragung) anpassen. Insbesondere können Grids bei entsprechend geringer Beteiligung zusammengefasst werden.
§ 1.3 Ausscheiden
§ 1.3.1 Ein Fahrer kann auf eigenen Wunsch aus der GTC ausscheiden.
§ 1.3.2 Ein Fahrer wechselt nach 3 entschuldigten Nichtteilnahmen auf die Warteliste oder scheidet nach 2 unentschuldigten Nichtteilnahmen pro Saison automatisch aus. Eine Absage der Rennteilnahme muss seitens des Fahrers durch Abmeldung im Portal bis zum Renntag 19 Uhr erfolgt sein. Eine Nichtteilnahme ohne Absage führt zu einer Strafe (siehe Strafen). Auch Fahrer auf der Warteliste müssen absagen, falls sie am Renntag keine Zeit haben. Sollten sie aufrücken, aber unentschuldigt fehlen, verlieren sie ihre Wartelistenposition.
§ 1.3.3 Ein ausgeschiedener Fahrer behält seine Punkte und wird weiter in der Wertung geführt, wird aber nicht mehr bei der Grideinteilung berücksichtig.
§ 1.3.4 Aus dem Grid ausgeschiedene Fahrer werden durch Fahrer der Warteliste ersetzt. Die Reihenfolge der Warteliste bestimmt die Reihenfolge des Nachrückens.
§1.4.1 Sollten Teilnahmeabsagen (siehe 1.3.2) für ein Rennen vorliegen, werden freie Startplätze im tiefsten Grid entsprechend aus der Warteliste aufgefüllt.
§1.4.3 Wartelistenfahrer werden normal im Fahrerfeld geführt, sind aber dort als Wartelistenfahrer markiert. Sie können somit auch eigene Skins hochladen. Jedoch dürfen sie nur auf den Server, wenn sie tatsächlich für das Rennen zugelassen wurden.
§1.4.4 Fahrer von der Warteliste können nicht aufsteigen.
Gaststarts sind für die regulären Serienrennen nicht möglich. An den Trainingsrennen kann jedoch jederzeit teilgenommen werden. Für die Trainingsrennen erfolgt eine separate Einzelanmeldung pro Event.
§ 1.6 Fahrzeugmodell
Zum Ende der Preseason muss vom Fahrer das Fahrzeugmodell für die Saison bestimmt werden. Ein nachträglicher Wechsel des Fahrzeugmodells während der Saison ist bei Teambeitritt/-wechsel in ein Team, welches ein anderes Fahrzeugmodell benutzt möglich. Sollte ein Fahrzeugmodellwechsel ohne Teamwechsel gewünscht sein, muss dieser durch die Ligaleitung genehmigt werden. In beiden Fällen erfolgt auf jeden Fall eine Sanktionierung gemäß §2.3.4. Eine Liste der erlaubten Fahrzeugmodelle befindet sich im Abschnitt §6.7.
§1.8 Provisionals
§1.8.1 Die laut §1.2.3 bestimmte Anzahl von am schlechtesten platzierten Fahrern steigen generell ab. Dazu gehören auch Fahrer, die dem Grid zugeteilt waren, aber nicht angetreten sind. Mit einer Provisonal kann man diesen Abstieg bei Nichtteilnahme verhindern. Es steigen aber dennoch die gleiche Anzahl von Fahrern ab, was dazu führt, dass je nach Anzahl der gemeldeten Provisionals Fahrer mit entsprechend besseren Platzierungen absteigen.
§1.8.2 Jedem Fahrer steht pro Saison eine Provisional zu. Diese muss bis spätestens 19 Uhr am Renntag gemeldet worden sein. Die Meldung erfolgt in dem entsprechenden Thread im GTC Forum.
§1.8.3 Eine Provisional kann generell nur gegen den Abstieg bei Nichtteilnahme eingesetzt werden. Nimmt der Fahrer trotz angemeldeter Provisonal am Rennen teil, schützt die Provisional nicht vor einem etwaigen Abstieg.
§1.8.4 Eine Provisional kann nicht eingesetzt werden, wenn der Fahrer aufgrund von Strafpunkten oder anderen Gründen für ein Event gesperrt ist.
§1.8.5 Pro Grid können nur maximal 3 Fahrer eine Provisional ziehen. Die Berücksichtigung erfolgt hier nach Reihenfolge der Meldung. Nimmt einer der Fahrer mit aktiver Provisional dennoch am Rennen teil und steht ein weiterer Wunsch eines Fahrers auf eine Provisional noch aus, wird diese automatisch wirksam.
§1.8.6 Ein Fahrer, der eine Provisional einsetzt und auch wirklich nicht am Event teilnimmt, bekommt keine Punkte.
§1.8.7 Eine einmal gemeldete Provisional ist in jedem Fall verbraucht, auch wenn der Fahrer trotzdem an dem Rennen teilnimmt.
§1.8.8 Eine Provisional wird darüber hinaus als entschuldigte Nichtteilnahme gewertet (§1.3.2), sofern der Fahrer tatsächlich nicht teilgenommen hat.
§ 2 Teams
§ 2.1 Teamzusammensetzung
Ein GTC-Team besteht aus mindestens 2 und maximal 3 Fahrern. Bei größeren Teams dürfen und müssen Subteams gebildet werden.
§ 2.2 Fahrzeugmodell
Alle Fahrer eines Teams dürfen nur mit dem gleichen Fahrzeugmodell fahren.
§ 2.3 Teamwechsel/-abgang/-beitritt
§ 2.3.1 Ein Wechsel des Teams bzw. der Beitritt zu oder der Abgang aus einem Team ist auch während der Saison möglich. Hierbei müssen die Meldefristen unter § 2.4 eingehalten werden.
§ 2.3.2 Ein taktischer Wechsel der Fahrer zwischen den Subteams eines großen Teams ist untersagt. Wechsel von Fahrern zwischen Subteams können in Ausnahme von der Ligaleitung genehmigt werden, wenn Fälle "höherer Gewalt" vorliegen. Das können z.B. längere Krankheiten oder längere Ausfälle (Wochen) des Internetzuganges eines Fahrers sein (z.B. durch Umzug).
§ 2.3.3 Wechselt ein Fahrer von einem Team in ein anderes, so bewirkt das eine Wertungssperre für ein Event. Der Fahrer kann dann beim kommenden Event nur Punkte für die Fahrermeisterschaft, aber nicht für sein neues Team einfahren. Das Gleiche gilt auch für den Wechsel eines Fahrers zwischen Subteams eines großen Teams bzw. Ersatzfahrer eines Teams.
§ 2.3.4 Erfolgt beim Teamwechsel auch ein Fahrzeugmodellwechsel, so werden dem Fahrer beim ersten Event mit dem neuen Fahrzeug 20 Punkte abgezogen, aber nie mehr als er eingefahren hat.
§ 2.3.5 Fahrer, die bei dem Event vor der Meldung zu keinem Team gehört haben, werden sofort mit in die Teamwertung einbezogen.
§ 2.4 Teammeldung
Die jeweilige Teamzusammensetzung muss um 19 Uhr am Renntag feststehen und in dem entsprechenden Thread im VR GTC Forum gemeldet worden sein. Teamänderungen, die nach dieser Meldefrist erfolgen, haben keine Auswirkungen auf die Wertung. Ändert sich die Zusammensetzung von Rennen zu Rennen nicht, ist keine erneute Meldung notwendig.
§ 3 Rennablauf
§ 3.1 Renntag
Die GTC wird donnerstags im 2-Wochen-Rhythmus ausgetragen. Organisierte GTC-Trainingsrennen finden jeweils am rennfreien Donnerstag vor dem Rennen statt. Eine Anmeldung dazu muss je Trainingsrennen im Portal erfolgen.
§ 3.2 Rennformat
Ein GTC Event besteht in der Regel aus einem 60-minütigen Rennen mit vorherigen Practice- und Qualifiying-Sessions. Außerdem können einzelne Läufe als Endurance-Events durchgeführt werden. Hierfür gelten gesonderte Rennbedingungen und ein veränderter Zeitablauf. Die Rennformate der Läufe einer Saison werden von der Ligaleitung in der Saisonankündigung bekannt gegeben.
§ 3.3 Zeitablauf
Zeitablauf für ein reguläres Event:
19:30 - 20:30 Freies Training 1 (Join Phase)
20:30 - 20:45 Qualifikation (unbegrenzte Rundenanzahl)
20:45 - 22:00 Rennen (60 Minuten + 1 Runde)
Zeitablauf für eine Endurance-Event:
19:30 - 20:15 Freies Training 1 (Join Phase)
20:15 - 20:30 Qualifikation (unbegrenzte Rundenanzahl)
20:30 - 22:10 Rennen (90 Minuten + 1 Runde)
§3.4 Qualifikation
§3.4.1 Die Qualifikationssitzung zu einem GTC-Event dauert in der Regel 15 Minuten. In dieser Zeit kann jeder Fahrer so viele Runden fahren, wie es ihm möglich ist. Die schnellste seiner Runden ist ausschlaggebend für seine Startposition im Rennen.
§3.4.2 Ein Qualifikationsversuch besteht aus einer Out-Lap, einer oder mehrerer gezeiteter Runden und einer In-Lap. Das heißt, dass jeder Fahrer bei jedem Versuch immer wieder aus eigener Kraft zurück an seine eigene Box fahren muss. Ausgenommen ist das Sessionende. Ist also ein Fahrer während des Sessionendes noch auf der Strecke, zählt der Versuch als regulär beendet.
§ 3.5 Rennstart
§3.5.1 Mit Beginn der Rennsession hat jeder Fahrer 4 Minuten Zeit, um in die Startaufstellung zu wechseln.
§3.5.2 Der Rennstart erfolgt fliegend.
§3.5.3 Ein fliegender Start läuft wie folgt ab:
Die Ampel geht auf grün bzw. die roten Lichter werden ausgeschaltet, das Feld setzt sich langsam in Bewegung.
Der Pole Man ist verantwortlich für das Tempo. Die Vorgabe ist 70-100 km/h. Bei engen Schikanen kann natürlich langsamer gefahren werden.
Gefahren wird Single File. Das heißt: Fahrer auf Pos 2 fährt hinter Pos 1. Dahinter dann Pos 3 usw., also ganz klar nacheinander!
Beschleunigungs- und Bremsversuche sind ebenso wie Überholen verboten. Bremsen können durch gleichzeitiges Treten von Bremse und Gas erwärmt werden. Schlangenlinien sind nur in der Single File Phase erlaubt.
Ab Punkt x (je Strecke festzulegen) geht der Pole-Mann auf eine Geschwindigkeit von 80km/h und versucht diese möglichst gleichmäßig zu halten.
Das Feld geht auf Double File. Pos 2 also jetzt neben Pos 1, Pos 3 hinter Pos 1. Pos 4 hinter Pos 2 usw.
Der Pole Man darf ab Überfahren der Fahrbahnmarkierung für den letzten Startplatz das Rennen eröffnen und muss das bis spätestens zur Startlinie getan haben. Die Startlinie liegt in der Regel vor der Fahrbahnmarkierung für den ersten Startplatz. Sollte eine Startlinie fehlen, zählt die Fahrbahnmarkierung für den ersten Startplatz selbst als Startlinie.
Hat der Pole-Mann einmal den Start eingeleitet (Beschleunigung), darf er diesen nicht mehr abbrechen (Bremsen/Lupfen).
Das Feld orientiert sich zwar generell am Pole-Mann, aber für jeden Einzelnen ist der Vordermann auf der eigenen Startseite entscheidend. Die Linie darf nicht gewechselt werden und die Fahrer der eigenen Startseite dürfen erst ab der Startlinie überholt werden.
Nimmt ein Fahrer bis zum Start seine Position nicht ein oder erfolgt ein Disconnect eines Fahrers noch während der Einführungsrunde, so rücken alle Fahrer dieser Startseite eine Position vor. Es erfolgt kein Kreuztauschen mit der anderen Startseite.
§3.5.4 In der GTC erfolgt in der Regel eine automatische Sichtung der Startphase durch die Rennkommission (vgl. §6 des VR-Reglements). Der Bereich dieser automatischen Sichtung wird vor dem Rennen durch die Ligaleitung im jeweiligen Vorbereitungs-Thread im GTC-Forum angegeben.
§ 3.6 Renntermine
§ 3.7 Rennbedingungen
§3.7.1 Es wird mit aufbauendem Grip gefahren. Das bedeutet, dass die Practice-Session mit einem voreingestellten Grip-Level von 97% gestartet wird, wobei eine zufällige Abweichung um einen Prozentpunkt nach oben oder unten möglich ist. Der Grip-Level steigt mit der Anzahl von absolvierten Runden. Jeweils 100 absolvierte Runden steigern den Grip-Level um einen Prozentpunkt. Der so aufgebaute Grip-Level wird von einer Session in die nächste Session zu 90% übertragen.
§3.7.2 Reifenverschleiß und Benzinverbrauch sind auf 100% eingestellt.
§3.7.3 Der Schadenslevel wird auf 65% eingestellt.
§3.7.4 Wetterbedingungen werden durch die Ligaleitung pro Strecke festgelegt.
§3.8 Rennabbruch
§3.8.1 Bei technischen Problemen, die verhindern, dass der Rennablauf in dem unter §3.4 vorgegebenen Rahmen abläuft (Steam- oder Serverprobleme), wird die Ligaleitung bis spätestens 20:45 Uhr die Entscheidung über einen Rennabbruch treffen. Bis zu diesem Zeitpunkt sind alle Fahrer dazu verpflichtet, online zu bleiben und sich im Forum über die Entscheidung zu informieren.
§3.8.2 Kommt es während des Eventablaufes zu einem Serverabsturz oder vergleichbaren Schwierigkeiten, kann die Ligaleitung in Abhängigkeit vom Zeitpunkt (nach der Qualifikation - erstes Rennviertel) einen Neustart noch am gleichen Abend ansetzen. In dem Fall sieht der veränderte Eventablauf wie folgt aus:
0 Minuten Practice
§3.9 Pflichtboxenstopp
§3.9.1 Während der 60 minütigen Rennsession muss zwingend ein Pflichtstopp absolviert werden. Dazu muss man auf seinem Boxenplatz anhalten und mindestens 1 Liter tanken. Ein Reifenwechsel ist nicht Pflicht.
§3.9.2 Der Pflichtstopp darf frühestens in der ersten Rennrunde erfolgen. Das ist die Runde nach der Einführungsrunde. Somit darf der Pflichtstopp erst nach dem der Fahrer durch Überfahren der Startlinie auf der Rennstrecke die Einführungsrunde absolviert hat und demnach seine erste Rennrunde begonnen hat erfolgen. Reparaturstopps sind von dieser Regelung ausgenommen, zählen aber nicht als ausgeführter Pflichtstopp.
§3.9.3 Der Pflichtstopp darf nicht in der letzten Rennrunde eingelegt werden.
§3.9.4 Wird der Pflichtstopp ausgelassen, erhält derjenige Fahrer eine Zeitstrafe von 90 Sekunden.
§3.10 Nach dem Rennende
Jeder Fahrer ist dazu verpflichtet, sein persönliches Replay zu sichern. Entweder man hat die Ergebnisliste nach dem Rennen aktiviert. Dann kann man den Button "Replay speichern" klicken. Oder man muss nach dem Rennen die cr-datei umbenennen. Diese befindet sich in
"...\Eigene Dokumente\Assetto Corsa\out\Replay"
Diese Datei ist nach dem Rennen sofort umzubenennen, da siesofort überschrieben wird, wenn wieder eine Session startet.Der Name ist nach folgendem Muster zu bilden: JJJJMMTT_Gridx_VN_Replay.cr (VN sind die Initialen des Fahrers) also z.B. 20150204_Grid1_GR_Replay.cr. Auf Wunsch muss diese Datei zur Verfügung gestellt werden. Die geringste Detailstufe ist ausreichend, die Größe der Files sollte hochgesetzt werden.
§ 4 Wertung
§ 4.1 Wertungspunkte
1 153 107 61
2 149 103 57
3 145 99 53
4 142 96 50
5 140 94 48
6 138 92 46
7 136 90 44
8 134 88 42
9 132 86 40
10 130 84 38
11 128 82 36
12 126 80 34
13 124 78 32
14 122 76 30
15 120 74 28
16 118 72 26
17 116 70 24
18 114 68 22
19 112 66 20
20 110 64 18
21 108 62 16
22 106 60 14
23 104 58 12
24 102 56 10
25 100 54 8
26 98 52 6
27 96 50 4
28 94 48 2
§ 4.2 Platzierungsgewichte
§ 4.2.1 Abhängig von der Platzierung in einem Event werden für das unmittelbar folgende Event Platzierungsgewichte vergeben. Es erfolgt keine Akkumulation der Platzierungsgewichte von Event zu Event.
Platzierungsgewicht in kg
§ 4.2.2 Im Falle einer Rennsperre für einen mit Platzierungsgewicht belegten Fahrer, und nur in diesem Fall, wird das Platzierungsgewicht im der Rennsperre folgenden Event anwendet. Andere Nichtteilnahmen führen nicht zu einer Verschiebung der Anwendung in das auf die Nichtteilnahme folgende Event.
§ 4.3 Mindestrenndistanz
§ 4.4 Strafbare Sachverhalte / Strafpunkte / Strafkonto
§ 4.4.1 Definitionen
Ausschlussgrund: Ein Ausschlussgrund ist eine Handlung oder eine Abfolge von Handlungen, deren einziges oder deutlich überragendes Ziel es ist, das Rennen eines Konkurrenten unmittelbar und schwer zu stören, z.B. durch Herbeiführung eines Unfalls. Ein Ausschlussgrund führt immer zum Ausschluss aus der Liga.
Vergehen: Ein Vergehen ist ein Zwischenfall, der durch falsche Einschätzung der Rennsituation durch den Fahrer entsteht und der zu einem Regelverstoß führt. Ein Vergehen liegt nur dann vor, wenn eine mittelbare oder unmittelbare Schädigung der Mitstreiter resultiert und diese Schädigung maximal billigend inkauf genommen wird.
Unforced Error: Ein unforced Error beruht zwar ebenfalls auf einem Fehler des Fahrers, entsteht aber nicht durch falsche Einschätzung der Rennsituation, sondern durch unerwartetes und vom Fahrer nicht beabsichtigtes Verhalten des Autos. Voraussetzung für eine Bestrafung ist die direkte Schädigung mindestens eines Konkurrenten. Die Höhe der Strafe bemisst sich nach der Hälfte der Strafpunkte, die für ein Vergehen mit den selben Folgen vergeben würden.
§4.4.2 Proteste
§4.4.2.1 Protest gegen Mitstreiter
§4.4.2.2 Recht auf Abgabe eines Protestes
Protestiert werden können alle Vorfälle, an denen der Protestierende beteiligt war oder die er während des Rennens als unmittelbarer Zeuge wahrgenommen hat. Die Sichtung von Replays nach Vorfällen, die der Protestierende während des Rennens nicht selbst wahrnehmen konnte, ist ausdrücklich nicht gestattet. Ebenso darf nicht auf der Grundlage von zufälligen Informationen - z.B. aus dem Stream oder aus dem Forum - Protest eingereicht werden.
§4.4.2.3 Protestwürdige und nicht protestwürdige Situationen
Als protestwürdige Situationen werden im Wesentlichen solche definiert, in denen der Protestgegner die strittige Situation durch sein Handeln entweder vorsätzlich zum Zwecke des eigenen Vorteils herbeiführt, oder die für ihn absehbaren Folgen seines Handelns zumindest billigend in Kauf nimmt. Ebenfalls als protestwürdig werden Situationen eingestuft, die durch offensichtlich mangelnde Übersicht über das umliegende Renngeschehen hervorgerufen werden. Als ausdrücklich nicht protestwürdig werden einfache Fahrfehler angesehen, deren Folgen durch den Fahrer erkennbar nicht vorsätzlich oder billigend in Kauf nehmend verursacht werden. Weiterhin ist eine protestwürdige Situation nur dann gegeben, wenn mindestens einer der beteiligten Fahrer mindestens eine Position durch ein (unterstelltes) Vergehen verloren hat oder durch das protestierte (unterstellte) Vergehen mindestens ein potenzieller Positionsgewinn nicht realisiert werden konnte.
§4.4.2.4 Protest gegen Liga-Entscheidungen
Entscheidungen der offiziellen Organe, also der Administratoren oder der Rennkommission, sind endgültig und nicht anfechtbar. Eine Ausnahme bilden vom Reglement abweichende Entscheidungen der Rennleitung (siehe §1.3). Diese sind nach der Veranstaltung per Protest anfechtbar. Die Entscheidungen über solche Proteste werden nicht von REKO, sondern von der Rennleitung getroffen. Die REKO darf und soll jedoch in solchen Fällen beratend beteiligt werden.
§4.4.2.5 Gültigkeit eines Protestes
Form: Ein Protest ist über das offizielle Protestformular der GTC im Portal einzureichen. Die geforderten Angaben sind vollständig zu tätigen. Eine Schilderung des Vorganges aus der Sicht des Protestierenden ist nicht gestattet. Fehlerhafte oder fehlende Angaben, z.B. falscher Zeitstempel, falsches Rennen, falscher Protestgegner lassen den Protest immer ungültig werden.
Frist: Die Protestfrist startet am Tag nach dem Rennen ab 08:00 Uhr und endet nach 40 Stunden. Protestentscheidungen durch die Administratoren oder die Rennkommission sind, sofern nicht anders angegeben, unmittelbar nach Bekanntgabe gültig.
§4.4.3 Cutting
§4.4.3.1 Tracklimits
Die Rennstrecke wird jeweils auf beiden Seiten der Fahrbahn durch eine weiße Linie begrenzt; die Linien selbst sind noch Bestandteil der Strecke. Die Kerbs dagegen sind nicht Bestandteil der Rennstrecke im Sinne dieses Artikels. Die Fahrer dürfen die Rennstrecke innerhalb der weißen Linien auf der gesamten Breite nutzen. Das bedeutet, daß sich jederzeit mindestens ein Fahrzeugteil, hier bestimmt als ein Reifen, mindestens im klaren Kontakt mit der weißen Linie befinden muss. Befindet sich ein Fahrzeug mit allen vier Rädern außerhalb der weißen Linien gilt dieses grundsätzlich als Verlassen der Rennstrecke. Die Rennleitung kann je Strecke einzelne Stellen definieren, an denen die Rennstrecke maximal soweit verlassen werden darf, dass sich noch mindestens 2 Räder in Kontakt mit den Kerbs befinden.
§4.4.3.2 Sichtung und Strafen
Cutting, auch systematisches Cutting, wird in der GTC weder systematisch gesichtet noch bestraft. Jeder einzelne Fahrer trägt die volle und alleinige Verantwortung dafür, sich innerhalb der im §4.4.3.1 definierten Trackgrenzen zu bewegen.
§4.4.3.3 Auslassen von Streckenabschnitten
Das Auslassen ganzer Kurven, Kurvenkombinationen und Streckenabschnitte ist verboten, unabhängig davon, ob das Auslassen bewusst, durch einen Fahrfehler oder einen Unfall geschieht. Die Bewertung erfolgt immer als schweres Vergehen. Die Bestrafung wird dann nicht angewendet, wenn der betreffende Fahrer gewonnene Zeit und/oder Plätze sofort und unmittelbar zurückgibt. Maßstab ist die Sektorzeit, die nicht besser sein darf als die beste Sektorzeit des betreffenden Fahrers, die der selbe Fahrer im selben Rennen ohne Auslassung des Streckenabschnittes erzielen konnte.
§4.4.3.4 Software
Ohne dass die in §4.5.2 beschriebene Verantwortung der Fahrer dadurch geschmälert oder aufgehoben wird, stellt die Rennleitung nach Verfügbarkeit und Eignung Software zur Verfügung, welche eventuelle Vorteile für einzelne Fahrer durch systematisches Cutting rückgängig macht. Es handelt sich hierbei nicht um eine automatische Bestrafung, sonder um eine Kompensation. Wenn durch die Kompensation mehr Zeit eingebüßt wird, als der Cut potenziell an Vorteil eingebracht hat, trägt dafür dennoch der Fahrer die Verantwortung. Die Software wird bereitgestellt, wie sie ist. Forderungen einzelner oder mehrerer Fahrer nach Veränderungen, Korrekturen, Abschaltung oder Ähnlichem werden nicht berücksichtigt. Gegen die von der Software gesetzten Grenzen oder auch Fehlfunktionen einschließlich des kompletten Ausfalls der Software ist kein Protest möglich.
§ 4.4.4 Strafpunkte
Strafpunkte, die durch die Rennkommission erteilt werden, werden vom Rennergebnis abgezogen.
§ 4.4.5 Strafpunkte werden im Strafkonto des Fahrers vermerkt. Der aktuelle Stand kann in der Wertung eingesehen werden. Erreicht das Konto eine gewisse Strafpunktanzahl, führt das zu einer Rennsperre. Dabei gelten folgende Regeln:
Mehr als 30 Punkte auf dem Strafkonto führen zu einer Rennsperre.
2 straffreie Events führen zur Rücksetzung des Strafkontos.
Eine Nichteilname auf Grund einer Rennsperre reduziert das Strafkonto um 20 Punkte.
Sonstige Nichteilnahmen führen zu keiner Veränderung am Strafkonto.
§ 4.4.6 Tritt ein Fahrer bei einem Event nicht an und hat sich vorher nicht abgemeldet, erhält er 10 Strafpunkte. Bei Wiederholung erfolgt der Ligaausschluss. Ist eine termingerechte Abmeldung nicht möglich gewesen, ist das glaubhaft bei der Ligaleitung zu begründen.
§ 4.4.7 Für die im Allgemeinen Reglement festgelegten Straftypen (vgl. §5.3 VR-Regelment) werden die folgenden Strafhöhen in Strafpunkten (SP) festgelegt.
Verwarnung: 1 SP
leichtes Vergehen: 2-5 SP
mittleres Vergehen: 6-10 SP
schweres Vergehen: 11-15 SP
§ 4.4.8 Zusätzlich zu dem im allgemeinen VR-Reglement §5.3 festgelegten Strafen werden weiterhin die folgenden Strafen für den fliegenden Start festgelegt.
Alle Fahrer haben sich an den Startablauf zu halten, der in § 3.5 dieses Reglements beschrieben wurde.
Kommt es zu einem Unfall, Disconnect o.ä. in der Einrollphase bei fliegenden Starts, so haben sich die betreffenden Fahrer hinten einzuordnen, sofern sie ihre Position im Startfeld und/oder die Strecke verlassen haben. Zudem haben alle Fahrer darauf zu achten, dass die Distanz zum Vordermann nicht größer als 5 Wagenlängen wird.
Es werden für die Startphase folgende Dinge in Bezug auf Bestrafung definiert
Als Frühstart wird ein Vergehen definiert, bei dem mindestens ein Fahrzeug in der gleichen Startreihe noch vor der Startlinie überholt wird. Die Strafe für einen Frühstart beträgt 6 Strafpunkte zuzüglich aller durch den Frühstart bis zum ersten Anbremspunkt vorübergehend hinzugewonnen Punkte.
Wenn ein Fahrer auf Grund von Problemen beim Start nicht anfährt, so ist dieser nicht zu bestrafen.
Verwarnung bis leichtes Vergehen bei Abreißenlassen in der Einrollrunde beim fliegenden Start um mehr als 5 Wagenlängen.
Mittleres bis schweres Vergehen bei Nichteinhalten weiterer Vorgaben der Rennleitung.
Unfälle in der Einführungsrunde werden, abhängig vom Umfang und den Auswirkungen, ebenso bewertet wie im Rennen selbst.
Mittleres Vergehen bei nicht hinten Einordnen nach Verlassen der Startposition/der Strecke (bspw. bei Unfall, Disconnect oder Port in die Box).
§ 4.5 Eventwertung
Die Gesamtwertung eines GTC-Events ergibt sich aus der durch die Platzierung gewonnenen Punkten und nach Abzug etwaiger Strafpunkte.
§ 4.6 Teamwertung
§ 4.7 Gesamtwertung
§ 4.7.1 Jeder Fahrer hat ein Streichresultat. Das Event, bei dem er die wenigstens Punkte bekommen hat (abzgl. Strafpunkte), wird aus der Gesamtwertung gestrichen. Hat ein Fahrer bei seinem Streichresultat Strafpunkte erhalten, bleiben diese erhalten und werden nach wie vor von der Gesamtpunktzahl abgezogen. Hat ein Fahrer an einem Event nicht teilgenommen, ist das automatisch das Streichresultat.
§ 4.7.2 Der Fahrer mit der höchsten Gesamtpunktzahl nach Abschluss der Saison ist GTC-Meister. Die Gesamtpunkzahl ergibt sich aus der Summe aller erhaltenen Punkte abzüglich der Strafpunkte und abzüglich des Streichresultates. Sollte es zu einem Punktegleichstand bei den Top3 kommen, werden folgende Tie-Breaker in der angegebenen Reihenfolge angewandt:
1 Eventsiege
2 Plätze bei Rennen
3 Plätze bei Rennen
5 weniger Strafpunkte
§ 4.7.3 Das Team mit der höchsten Gesamtpunktzahl nach Abschluss der Saison ist GTC-Team Meister. In der Teammeisterschaft gibt es keine Streichresultate.
§ 5 Wiederholungsrennen
§ 5.1 Bedingung und Termin
Sollte die Rennkommission und die Ligaleitung im Falle eines Protestes zu der Entscheidung kommen, ein Rennen zu wiederholen, findet dieses direkt am darauffolgenden Donnerstag des zu wiederholenden Rennens statt. Die Qualifikation wird ebenfalls wiederholt. Es wird ausschließlich das Rennen desjenigen Grids wiederholt, gegen dessen Austragung protestiert wurde. Sollte die Wiederholung ebenfalls scheitern, wird das komplette ursprüngliche Rennevent für alle Grids nicht gewertet.
§ 5.2 Teilnahme
§ 5.3 Nichtteilnahme
Fahrer, die beim Wiederholungsrennen nicht anwesend sind, erhalten keine Punkte. War der Fahrer jedoch beim ursprünglichen Renntermin anwesend, wird das Rennen nicht als Nichtteilnahme gemäß § 1.3.2 gewertet.
§ 6 Cardesign Regeln
§ 6.1 Cardesign Pflicht
Alle Teilnehmer der GTC starten mit einem angepassten Cardesign. Dieses ist rechtzeitig vor Teilnahme am ersten Rennen im Portal über den Fahrermanager hochzuladen. Sollte ein Fahrer nicht in der Lage sein, sich ein eigenes Cardesign zu erstellen bzw. erstellen zu lassen, bekommt er ein VR Standard Design von der GTC gestellt. Rückt ein Fahrer aus der Warteliste für ein Rennen nach, so kann er mit einem der GTC-Standardautos fahren.
§ 6.2 Designvorgaben
Das Design soll sich an der im Motorsport üblichen Gestaltung von GT-Fahrzeugen orientieren. Es muss ein deutlicher Hauptsponsor auf dem Auto zu erkennen sein. Nebensponsoren sind erlaubt. Auch die Gestaltung des Autos im Teamdesing (Das Team selber als Hauptsponsor) ist erlaubt. Grundsätzlich sollte der Hauptsponsor mit dem GTC Carset Admin abgestimmt werden. Dieser teilt auch die Startnummern zu und fällt die letzte Entscheidung über die Zulassung eines Designs. Andere Simracing-Ligen als Sponsorschriftzug auf dem Auto sind nicht zulässig.
§ 6.3 Templates
Bei der Erstellung eigener Designs sind die von der Ligaleitung gestellten Templates zu benutzen.
§ 6.3.1 Die in diesen Templates als unveränderlich gekennzeichneten Elemente müssen unverändert bleiben. Ein eventueller Seriensponsor, sowie der Verweis auf den Virtual Racing e.V. (virtualracing.org) dürfen nicht von den Seiten der Fahrzeuge entfernt werden. Ebenso verpflichtend ist die seitliche Platzierung von mindestens einer Nummerntafel pro Seite. Die Größe der Nummerntafeln darf nicht verändert werden, der Ort der Platzierung ist frei wählbar.
Zusätzlich dürfen optional weitere, frei skalierbare Nummerntafeln auf Dach, Motorhaube und/oder Heck platziert werden.
§ 6.3.2 Bei anderen Elementen wie dem Fahrernamen oder der Fahrzeugnummer darf zwar der Inhalt aber nicht die Form geändert werden. (Gelber Layer). So darf weder Font noch Fontgröße geändert werden. Bei kurzen Namen kann der Vorname ausgeschrieben werden bei langen ist er abzukürzen.
§ 6.3.3 Fahren alle Fahrer eines Teams mit dem gleichen Design, dann müssen sich die Autos an sichtbaren Stellen (zum Beispiel Außenspiegel, Seitenschweller, Lüftungsgitter) farblich unterscheiden. Die Umrandung der Startnummer kann auch zu diesem Zweck genutzt werden.
§ 6.4 Rechte und Copyrights
Mit dem Hochladen des Carfiles sichert der Fahrer der VR zu, dass er die Rechte an sämtlichen verwendeten Logos besitzt bzw. die Erlaubnis zu deren Nutzung. Der Einreicher eines Designs verzichtet bei Einreichung auf jedwede Rechte am Design zugunsten der Virtual Racing e.V..
§ 6.5 Startnummern
Die Fahrzeugnummer wird von der Ligaleitung zugeteilt. Im Normalfall entspricht die Startnummer der Endplatzierung der Vorsaison. Bei neuen Fahrern werden die Nummern fortlaufend nach Anfrage vergeben. Die Startnummer 1 wird nur an den Sieger der vorherigen Saison vergeben.
§ 6.6 Carfiles
Ein Cardesign besteht aus (mindestens) folgenden Dateien:
livery.png (Bild der Startnummer, 48x48 Pixel)
preview.jpg (Vorschaubild des Autos, 1024x576 Pixel)
ui_skin.json (Textdatei mit Fahrername, Startnummer usw.)
Die ui_skin.json hat folgende Struktur
"skinname": "GTCX_###_VN",
"drivername": "Vorname Name",
"country": "Land",
"team" : "Teamname",
"number": ###
X: ist die Saisonnummerierung in römischen Ziffern
###: ist die dreistelligen Startnummer
xxxxxxxx.dds
Der Name der Datei ist abhängig vom Fahrzeug. Bitte den Namen beim Speichern des PSD-Templates ins DDS-Format beibehalten. Die Namen sollten wie folgt aussehen.
Audi R8 LMS Ultra: Skin_00.dds
Audi LMS 2016: …
BMW Z4 GT3: LIVERY_d.dds
Lamborghini Huracan: Body_D.dds
McLaren 650S GT3: skin.dds
McLaren MP4-12C GT3: SKIN_00.dds
Mercedes AMG GT3: skin.dds
Mercedes SLS GT3: Mercedes_SLS_GT3_Skin_00.dds
Nissan GTR GT3: Skin_00.dds
SCG003: Skin00.dds
Porsche 911 GT3 R: Skin_00.dds
Alle Dateien sind in eine ZIP-Datei mit dem Namen GTCX_###_VN.zip zu packen (X Siasonnummer, ### Startnummer als dreistellige Zahl, V Anfangsbuchstabe Vorname, N Anfangsbuchstabe Nachname). Alle Dateien sollen direkt in dem Zip sein und sich nicht in Unterverzeichnissen befinden. Die Datei ist im Fahrermanager des VR-Portals hochzuladen. Nach der Kontrolle und Freigabe durch den GTC Paint Admin kann das Design über SimSync von allen GTC-Piloten geladen und installiert werden.
§ 6.7 Erlaubte Fahrzeuge
Die folgenden Fahrzeuge dürfen benutzt werden.
Audi LMS 2016
virtualracing.org #3 FNS
TrainingBrianza
virtualracing.org#1 GTC Race G1
virtualracing.org#2 GTC Race G2
virtualracing.org#3 FAC Rennen 2
virtualracing.org#14 Raceunion VRPLMII Training Lauf 3
virtualracing.org#15 VRL 24h Spa Training
unbekanntunknown - unknown
Slovakia Ring - Grand Prix
EuroSpeedway Lausitz - Grand Prix Course

References: § 1

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