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Timestamp: 2019-01-18 19:08:03+00:00

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BGBl. I 1961 S. 274 - Sechstes Gesetz zur Änderung und Überleitung von Vorschriften auf dem Gebiet des gewerblichen Rechtsschutzes - dejure.org
BGBl. I 1961 S. 274
Bundesgesetzblatt Jahrgang 1961 Teil I Nr. 19, ausgegeben am 29.03.1961, Seite 274
Sechstes Gesetz zur Änderung und Überleitung von Vorschriften auf dem Gebiet des gewerblichen Rechtsschutzes
Die Bestimmung ist durch das 6. Überleitungsgesetz vom 23. März 1961 (BGBl. I, S. 274) aus praktischen Erwägungen eingeführt worden, weil der Bundesgerichtshof bei der Erteilung eines Schutzrechts häufig keine Sachentscheidung treffen könnte; zudem diente die Vorschrift der Arbeitsentlastung des Bundesgerichtshofs (vgl. Begründung zum Entwurf eines 6. Gesetzes zur Änderung und Überleitung von Vorschriften auf dem Gebiet des gewerblichen Rechtsschutzes BlPMZ 1961, 140, 158).
Sie ist durch das Sechste Gesetz zur Änderung und Überleitung von Vorschriften auf dem Gebiet des gewerblichen Rechtsschutzes vom 23. März 1961 - BGBl. I S. 274 - in das Patentgesetz eingefügt worden.
Daraufhin legte der Rechtsvorgänger der Beschwerdeführerin form- und fristgerecht Revision gegen das seine Berufung zurückweisende Urteil des VIII. Senats des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs vom 8. November 1960 ein; jedoch wurde die Sache infolge Inkrafttretens des Sechsten Überleitungsgesetzes auf dem Gebiet des gewerblichen Rechtsschutzes vom 23. März 1961 (BGBl. I 274, 316) seitens des Bundesverwaltungsgerichts an den Bundesgerichtshof abgegeben.
Die aus dem Patentanmeldungsverfahren des Anmelders erwachsene Verwaltungsstreitsache ist mit dem Inkrafttreten (1. Juli 1961) des Sechsten Gesetzes zur Änderung und Überleitung von Vorschriften auf dem Gebiet des gewerblichen Rechtsschutzes vom 23. März 1961 - BGBl. I S. 274 - gemäß Art. 6 § 11 dieses Gesetzes ebenso wie alle anderen im Zeitpunkt des Inkrafttretens des Gesetzes bei dem Bundesverwaltungsgericht anhängigen Verfahren über Beschlüsse und Entscheidungen des Patentamts auf den Bundesgerichtshof übergegangen.
Der durch das 6. Überleitungsgesetz vom 23.7.1961 (BGBl. I 274, 284) weggefallene Begründungszwang für die Berufung in Patentnichtigkeitssachen muß hingenommen werden, auch wenn diese Gesetzesänderung eine zügige und straffe Verfahrensführung behindert und einem daran interessierten Berufungsführer die Möglichkeit der Verfahrensverzögerung eröffnet.
Angesichts des Wortlauts der vom Gesetzgeber bewußt geänderten Fassung der Vorschrift über den Inhalt der Berufungsschrift in § 42 a PatG 1968 durch das Sechste Gesetz zur Änderung und Überleitung von Vorschriften auf dem Gebiet des gewerblichen Rechtsschutzes vom 23. März 1961 (BGBl I S.274, 284, im folgenden: 6. Überleitungsgesetz), die mit § 111 PatG 1981 wörtlich übereinstimmt, ist eine solche Auslegung nicht möglich.
Man ging noch bis zum Erlass des Warenzeichengesetzes i. d. F. vom 9. Mai 1961 (BGBl. I S. 574) auf der Grundlage des 6. ÜLG v. 23. März 1961 (BGBl. I S. 274) und zwar schon unter Geltung des Grundgesetzes davon aus, dass die Beschwerdesenate des DPMA über Rechtsbehelfe in rechtmäßiger Weise entscheiden konnten, womit sich ebenfalls eine entsprechende Differenzierung erübrigte.
Dieser Katalog derjenigen Gründe, welche die Einlegung einer Rechtsbeschwerde ohne Zulassung ermöglichen, kann nach Wortlaut und Sinn dieser besonderen Vorschrift sowie nach dem System der ganzen, durch das Sechste Gesetz zur Änderung und Überleitung von Vorschriften auf dem Gebiet des gewerblichen Rechtsschutzes vom 23. März 1961 (BGBl. I, 274) geschaffenen Neuregelung nur die Bedeutung einer erschöpfenden Aufzählung haben.
Man ging noch bis zum Erlass des Warenzeichengesetzes i. d. F. vom 9. Mai 1961 (BGBl. I S. 574) auf der Grundlage des 6. ÜLG vom 23. März 1961 (BGBl. I S. 274) und zwar schon unter Geltung des Grundgesetzes davon aus, dass die Beschwerdesenate des DPMA über Rechtsbehelfe in rechtmäßiger Weise entscheiden konnten, womit sich ebenfalls eine entsprechende Differenzierung erübrigte.
Die Beschwerde war noch vor Inkrafttreten der auf den 60 Überleitungsgesetz vom 23. März 1961 (BGBl I 274) beruhenden Neuregelung des Rechtsmittelwesens im Warenzeichen-Verfahrensrecht eingelegt worden.
In tatsächlicher Hinsicht trägt die Anmelderin vor: die Akten der Patentanmeldung seien von Sommer 1955 bis zum Inkrafttreten des Sechsten Gesetzes zur Änderung und Überleitung von Vorschriften auf dem Gebiet des gewerblichen Rechtsschutzes vom 23.3.1961 - BGBl. I, 274 - (6. ÜG), also bis zum 1. Juli 1961, nicht bearbeitet worden.
Die Auffassung der Anmelderin, daß bei Verletzung des rechtlichen Gehörs durch das Bundespatentgericht die Rechtsbeschwerde an den Bundesgerichtshof auch ohne ausdrückliche Zulassung statthaft sei, findet im Wortlaut des § 41 p PatG (eingefügt durch das Sechste Gesetz zur Änderung und Überleitung von Vorschriften auf dem Gebiet des gewerblichen Rechtsschutzes vom 23. März 1961 - BGBl. I, 274) jedenfalls keine Stütze.
BGH, 11.01.2017 - X ZA 2/15
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Auf das Verfahren zur Wiedereinsetzung in den vorigen Stand finden diese für die nachgeholte Handlung geltenden Vorschriften nach § 238 Abs. 2 Satz 1 ZPO entsprechende Anwendung (BPatGE 41, 130, 133 f.;… Benkard/Schäfers, 11. Aufl. (2015), § 123 PatG Rn. 64;… Busse/Engels, 8. Aufl. (2016), § 78 PatG Rn. 26; vgl. zur mit § 79 Abs. 2 Satz 2 PatG gleichlautenden Vorgängervorschrift des § 36p Abs. 2 Satz 3 PatG i. d. F. des 6. ÜberlG vom 23. März 1961 [BGBl. I, S. 274]: BGH, Beschluss vom 16. November 1962 - I ZB 12/62, GRUR 1963, 279 - Weidepumpe).
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BGH, 28.11.1961 - I ZB 5/61
BGH, 28.11.1961 - I ZB 8/61
BVerwG, 07.10.1961 - I B 102.61
BVerwG, 03.10.1961 - I B 100.61
BGH, 20.09.1961 - I ZR 157/58
BGH, 26.10.1962 - I ZB 8/62
BVerwG, 07.10.1961 - I B 101.61
BVerwG, 05.10.1961 - I B 106.61

References: Art. 6
 § 11
 § 42
 § 111
 § 41
 § 238
 § 123
 § 78
 § 79
 § 36