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Timestamp: 2019-10-21 10:23:27+00:00

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Rechtsprechung - Suchergebnis - 21.10.2019 12:23h
21 ZB 07.1622
Waffenrecht/Sprengstoffrecht; Widerruf; keine Zulassungsgründe
§ 124a VwGO,
WaffG § 5 Abs 2 Nr 5
WaffG § 10 Abs 1
WaffG § 10 Abs
Aktenzeichen: 21ZB07.1622 Paragraphen: VwGO§124a WaffG§10 Datum: 2007-11-23
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WaffG 1976 § 5 Abs 1 Nr 1b
WaffG 2002 § 45 Abs 2 S 1
WaffG 2002 § 5 Abs 1 Nr 2b
Aktenzeichen: 1B405/07 Paragraphen: WaffG§5 WaffG§45 Datum: 2007-11-21
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6 C 1.07
WaffG 2002 § 4
WaffG 2002 § 10
WaffG 2002 § 14
Aktenzeichen: 6C1.07 Paragraphen: WaffG§4 WaffG§10 WaffG§14 Datum: 2007-11-14
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11 ME 373/07
Jagdschein, Schreckschusswaffe, Streitwert, Streitwertkatalog, Waffenbesitzkarte, Waffenschein, Kleiner, Widerruf Kleiner Waffenschein; Begrenzung des Streitwertes
1. Waffenund Jagdscheininhaber sind vom Erfordernis der Erteilung einer Erlaubnis zum Führen einer Schreckschusswaffe (Kleiner Waffenschein) nicht ausgenommen.
2. Im Klageverfahren gegen den Widerruf von Waffenbesitzkarten ist das Interesse des Klägers gem. § 52 Abs. 1 GKG am Fortbestand der Erlaubnisse mit 25.000 Euro anzunehmen, wenn sich bei Berechnung des Streitwertes nach Nr. 50.2 des Streitwertkataloges für die Verwaltungsgerichtsbarkeit (NVwZ 2004,1327) ein höherer Betrag als 25.000 Euro ergäbe.
Streitwertkatalog Nr. 50.2
WaffG Anlage 2
Aktenzeichen: 11ME373/07 Paragraphen: GKG§52 WaffG Datum: 2007-11-12
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21 ZB 07.2711
Keine grundsätzliche Bedeutung; waffenrechtliche Unzuverlässigkeit; Aufbewahrung von Waffen
WaffG § 5 Abs 1 Nr 2 Buchst b
Aktenzeichen: 21ZB07.2711 Paragraphen: WaffG§5 WaffG§36 Datum: 2007-11-07
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20 A 1881/07
In den Fällen des § 5 Abs. 2 Nr. 1 WaffG (2002), in denen die Regelvermutung der Unzuverlässigkeit an eine erfolgte strafgerichtliche Verurteilung anknüpft, können Anhaltspunkte für einen Ausnahmefall regelmäßig nur die Tatumstände selbst oder Umstände betreffend die Persönlichkeit des Täters bieten, die in jenem strafrechtlich relevanten Verhalten zum Ausdruck gekommen sind. Diese in der Rechtsprechung, namentlich des BVerwG (u. a. Beschluss vom 28. 10. 1983 - 1 B 144.83 -, Buchholz 402.5 WaffG Nr. 36) zur Vorgängerregelung entwickelten grundsätzlichen Aussagen zur Prüfung eines Ausnahmefalles sind mangels jeglichen Anhalts zu einer Relativierung der Bedeutung der "Regel" auf die neu gefassten Regelvermutungstatbestände des § 5 Abs. 2 Nr. 1 WaffG zu übertragen.
Aktenzeichen: 20A1881/07 Paragraphen: WaffG§5 Datum: 2007-10-25
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11 LC 102/07
Bedürfnis, Sportschütze, Waffenbesitzkarte, gelbe
Erteilung einer waffenrechtlichen Erlaubnis für Sportschützen ("gelbe" Waffenbesitzkarte) Die Erteilung einer gelben Waffenbesitzkarte nach § 14 Abs. 4 Satz 1 WaffG zum unbefristeten Erwerb der dort genannten Waffenarten ist nur möglich, wenn der Sportschütze ein Bedürfnis nach § 14 Abs. 2 Satz 2 Nr. 2 WaffG für die zu erwerbende Waffe glaubhaft macht.
WaffG § 14 II
WaffG § 14 IV
Aktenzeichen: 11LC102/07 Paragraphen: WaffG§14 Datum: 2007-06-05
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3 A 276/05
Jagdschein: Alkoholismus (Eignung, persönliche), Jagdschein: Einziehung (Alkoholismus)
Alkoholabhängigkeit hindert persönliche Eignung im jagd- und waffenrechtlichen Sinn Alkoholabhängigkeit schließt persönliche Eignung im Sinn jagd- und waffenrechtlicher Bestimmungen dauerhaft aus.
Eine fehlende Harmonisierung mit der als Regelbeispiel ausgestalteten Zuverlässigkeitsregelung in § 17 Abs.4 Nr.4 BJagdG hindert nicht die Auslegung des § 17 Abs.1 Satz 2 BJagdG i.V.m. § 6 Abs. 1 Nr. 2 WaffG als "absoluter Ausschluss der körperlichen Eignung" (so BT-Drucks. 14/7758, S.129 zu Nummer 16).
§ 6 Abs. 1 Nr. 2 WaffG ist verfassungskonform, verstößt insbesondere nicht gegen den Verhältnismäßigkeitsgrundsatz.
WaffG § 6 I Nr 2
Aktenzeichen: 3A276/05 Paragraphen: BJagdG§17 WaffG§6 Datum: 2007-05-24
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6 C 24.06
Der Widerruf einer Waffenbesitzkarte ist auch dann nach den verschärften Maßstäben des Waffengesetzes 2002 geboten, wenn die Waffenbesitzkarte unter der Geltung des Waffengesetzes 1976 erteilt worden ist und danach, aber vor Inkrafttreten des Waffengesetzes 2002 eine die Unzuverlässigkeit nach dem neuen Recht begründende Tatsache eingetreten ist.
WaffG 2002 §§ 1 Abs. 1, 4 Abs. 3, 5 Abs. 1 Nr. 1, 45 Abs. 2
WaffG 2002 § 58 Abs. 1
WaffG 2002 § 58 Abs. 7
WaffG 1976 § 5
WaffG 1976 § 30 Abs. 4
SprengG § 47a
Aktenzeichen: 6C24.06 Paragraphen: WaffG§1 WaffG§4 WaffG§5 WaffG§45 WaffG§58 WaffG§5 WaffG§30 SprenG§47a Datum: 2007-05-16
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9 UE 2455/06
1. Eine mit einem Schuldspruch einhergehende Verwarnung unter Vorbehalt der Verurteilung zu einer Geldstrafe (§ 59 StGB) erfüllt nicht den Tatbestand des § 5 Abs. 2 Nr. 1 a) WaffG in der ab 1. April 2003 geltenden Fassung, wonach die erforderliche waffenrechtliche Zuverlässigkeit in der Regel Personen nicht besitzen, die wegen einer vorsätzlichen Straftat zu einer Geldstrafe von mindestens 60 Tagessätzen verurteilt worden sind.
2. Die Rechtslage seit 1. April 2003 unterscheidet sich damit von dem bis dahin geltenden früheren Rechtszustand. § 5 Abs. 2 WaffG a.F. stellte seinerzeit allein darauf ab, ob ein Betroffener wegen bestimmter, im Einzelnen genannter strafrechtlich relevanter Rechtsgutverletzungen rechtskräftig verurteilt wurde. Hierunter fiel nach VGH Baden-Württemberg (Beschluss vom 28. Oktober 1996 - 1 S 822/96 -, DÖV 1997, 257 = NVwZ-RR 1997, 414) auch eine Verwarnung mit Strafvorbehalt gemäß § 59 StGB.
WaffG § 5 Abs. 2
Aktenzeichen: 9UE2455/06 Paragraphen: StGB§59 WaffG§5 Datum: 2007-03-21
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=10466

References: § 124
 § 5
 § 10
 § 10
 § 5
 § 45
 § 5
 § 4
 § 10
 § 14
 § 52
 § 5
 § 5
 § 5
 § 14
 § 14
 § 14
 § 14
 § 17
 § 17
 § 6

§ 6
 § 6
 § 58
 § 58
 § 5
 § 30
 § 47
 § 5
 § 5
 § 59
 § 5