Source: https://www.arcguide.de/ausschreibung/deutschland-muenchen-auftragsbekanntmachung-11/
Timestamp: 2018-08-17 03:09:20+00:00

Document:
2018/S 146-334659
Kontaktstelle(n): Landeshauptstadt München – Kommunalreferat – Recht und Verwaltung – Zentrale Dienste – Submissionsbüro
Telefon: +49 89233-20523
E-Mail: submissionen.kom@muenchen.de
Fax: +49 89233-98920523
Adresse des Beschafferprofils: https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Kommunalreferat/immobilien/ausschreibungen.html
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Kommunalreferat/immobilien/ausschreibungen.html
Planungs- und Bauleitungsleistungen Ratzinger Platz in 81379 München
Referenznummer der Bekanntmachung: Vergabenummer: 2018-006
Planungs- und Bauleitungsleistungen für die Baufeldfreimachung zweier Grundstücke mit einer Gesamtfläche von ca. 30 000 m2 im Umfeld des Ratzinger Platzes in München jeweils mit Schadstoffbelastung und Kampfmittelverdacht (insbesondere Erstellung des Sanierungskonzepts, Entwurfs- und Genehmigungsplanung, Ausführungsvorbereitung, örtliche Gesamtbauleitung, örtliche abfalltechnische Fachbauleitung, schadstofftechnische Aushubüberwachung und Sanierungsdokumentation).
Ratzinger Platz, 81379 München
Das Kommunalreferat beabsichtigt als Vorleistung für eine städtische Neubebauung mit Schulen die Durchführung der gesamten Baufeldfreimachung von zwei räumlich voneinander getrennten Grundstücken [Flst.: (293, 293/1); (295)] mit einer Gesamtfläche von ca. 30 000 m2 im Umfeld des Ratzingerplatzes in München, Gemarkung Thalkirchen.
Im Zuge der Baufeldfreimachung ist es erforderlich, sämtliche auf den Grundstücken befindlichen Baukörper ober- sowie unterirdisch zu entfernen und alle kontaminierten Bodenauffüllungen zu beseitigen. Dies betrifft ebenfalls sämtliche im Erdreich liegende Medien wie z.B. Wasser, Abwasser, Gas, Strom, etc. Weiterhin sind Bäume zu Fällen, Büsche und Strauchwerk zu roden sowie die Kampfmittelfreiheit herzustellen.
Ziel ist es, dem Baureferat beide Grundstücke in dekontaminierter und kampfmittelfreier Form zur Durchführung der Neubaumaßnahme zur Verfügung zu stellen. Dazu sind umfangreiche Abstimmungen mit der Neubauplanung des Baureferates sowie dem Referat für Gesundheit und Umwelt (RGU) erforderlich.
Gegenstand des Auftrages ist die Ausführung der weitergehenden Planungen auf der Grundlage des vom Auftragnehmer zu erstellenden Sanierungskonzepts und die Einholung alle erforderlichen Genehmigungen für die Bauabwicklung.
Weiterhin sind die Vergabeunterlagen zu erstellen. Es sind Leistungsbeschreibungen mit Leistungsverzeichnissen insbesondere nach VOB, inklusive aller erforderlichen Planunterlagen für folgende Gewerke zu erstellen und bis zur Fertigstellung/Vervollständigung abzustimmen:
— Altlasten-/Bodensanierung inkl. erforderlicher Verbauarbeiten
— Deklarationsanalytik
— Kampfmittelsondierung und Räumung
— Rodung
— Sicherheits- und Gesundheitskoordinator
Auftragsgegenstand ist ferner insbesondere die Ausführungsvorbereitung, die örtliche Gesamtbauleitung, die örtliche abfalltechnische Fachbauleitung, die schadstofftechnische Aushubüberwachung und die Sanierungsdokumentation.
Aufgrund der terminlichen Vorgaben der Neubauplanung im Hinblick auf den Neubaubeginn sind die beiden Grundstücke parallel zu bearbeiten. Das Kommunalreferat fordert insbesondere im Rahmen der Bauausführung („örtliche abfalltechnische Fachbauleitung“, „Schadstofftechnische Aushubüberwachung“) eine entsprechend leistungsstarke personelle Besetzung je Grundstück.
Maßgebende Termine bei dem Projekt sind die Fertigstellungstermine der Geländefreimachung. So ist das Flurstück 295 bis Ende Februar 2020 und sind die Flurstücke 293 und 293/1 bis Ende Juni 2020 herzurichten und zu übergeben. Die Bauausführung für die Grundstücke ist auf 10 Monate anzusetzen/einzuplanen und soll möglichst zeitgleich/parallel erfolgen.
Zum Nachweis der Eignung und dem Nicht-Vorliegen von Ausschlussgründen für die zu vergebende Leistung haben die Bieter mit dem Angebot entweder die nachstehend unter (a) bis (h) aufgeführten Unterlagen oder eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung als vorläufigen Nachweis der Eignung vorzulegen.
Für (Teil-)Leistungen, die durch Unterauftragnehmer erbracht werden und/oder für die sich der Bieter auf die Kapazitäten anderer Unternehmer beruft (Eignungsleihe), sind die entsprechenden Unterlagen für diese Unternehmen vorzulegen. Sofern der Bieter eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) als vorläufigen Eignungsnachweis vorlegt, ist die EEE auch für diese Unternehmen vorzulegen.
Nach gesonderter Anforderung durch die Stadt sind die in Eigenerklärungen gemachten Angaben durch Bescheinigungen oder sonstige Nachweise zu belegen.
(a) Angabe von Name/Firma, Anschrift (Straße, Hausnummer, Postleitzahl, Ort, Land), Telefonnummer, Telefaxnummer (falls vorhanden), E-Mail-Adresse (für die weitere Kommunikation), Sitz des Bieters (falls abweichend von der Anschrift)
(b) Sofern es sich bei dem Bieter um eine natürliche Person handelt, sind auf gesonderte Anforderung der Stadt zum Zweck der Anforderung eines Auszugs aus dem Gewerbezentralregister gemäß § 150a GewO bei dem Bundesamt für Justiz durch den Auftraggeber vor Zuschlagserteilung außerdem anzugeben (auch bei Kaufleuten im Sinne des Handelsgesetzbuches): Vorname(n), Geburtsname, Familienname (falls abweichend vom Geburtsnamen), Geburtsdatum, Geburtsort, Staatsangehörigkeit.
(c) Eigenerklärung, ob ein Ausschlussgrund nach § 123 GWB vorliegt; für den Fall des Vorliegens eines Ausschlussgrundes zusätzlich Erläuterungen, mit denen Umstände geltend gemacht werden, warum dennoch an dem Vergabeverfahren teil genommen wird.
(d) Eigenerklärung, ob ein Ausschlussgrund nach §§ 19 Abs. 1 MiLoG, 21 Abs. 1 SchwarzArbG, § 21 Abs. 1 AEntG oder § 98c Abs. 1 AufenthG vorliegt (§ 124 Abs. 2 GWB); für den Fall des Vorliegens eines Ausschlussgrundes zusätzlich Erläuterungen, mit denen Umstände geltend gemacht werden, warum dennoch an dem Vergabeverfahren teilgenommen wird.
(e) Eigenerklärung, ob ein Ausschlussgrund nach § 124 GWB vorliegt; für den Fall des Vorliegens eines Ausschlussgrundes zusätzlich Erläuterungen, mit denen Umstände geltend gemacht werden, warum dennoch an dem Vergabeverfahren teil genommen wird.
(f) Erklärung (Eigenerklärung) oder Nachweis, dass der Bieter nach den Rechtsvorschriften des Staates, in dem er niedergelassen ist, in einem Berufs- oder Handelsregister dieses Staates eingetragen ist, oder Nachweis der erlaubten Berufsausübung auf andere Weise (§ 44 VgV)
Aus der Eigenerklärung/dem Nachweis muss hervorgehen: Angabe der vollständigen Bezeichnung der Einrichtung, die das Register oder sonstige Verzeichnis führt (Gericht, Behörde, Kammer oder sonstige Einrichtung) und Angabe der Register-, Mitgliedsnummer oder des Aktenzeichens oder sonstigen Zeichens, unter dem die Eintragung verzeichnet ist.
(g) Unterzeichnete Scientology-Schutzerklärung gemäß Vordruck des Auftraggebers, der den Vergabeunterlagen beigefügt ist und außerdem unter folgendem Direktlink unmittelbar eingesehen werden kann:
www.muenchen.de/rathaus/dam/jcr:18cd70b1-5f38-4b38-8b7b-6b882526f36a/Scientology-Schutzerkl%C3 %A4rung.pdf
Bei Bietergemeinschaften sind die vorstehend unter (a) bis (g) aufgeführten Erklärungen/Nachweise von jedem Mitglied abzugeben.
(h) Im Fall von Bietergemeinschaften zusätzlich ein Verzeichnis der Mitglieder mit Bezeichnung des bevollmächtigten Vertreters und eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber vertritt, er berechtigt ist, mit uneingeschränkter Wirkung für jedes Mitglied Zahlungen anzunehmen, und dass alle Mitglieder für die Vertragserfüllung und etwaige Schadensersatzansprüche der Stadt gesamtschuldnerisch haften.
Zum Nachweis der Eignung und dem Nicht-Vorliegen von Ausschlussgründen für die zu vergebende Leistung haben die Bieter mit dem Angebot entweder die nachstehend unter (a) bis (d) aufgeführten Unterlagen (Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen und sonstige Nachweise) oder eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung als vorläufigen Nachweis der Eignung vorzulegen.
Für (Teil-)Leistungen, die durch Unterauftragnehmer erbracht werden und/oder für die sich der Bieter auf die Kapazitäten anderer Unternehmer beruft (Eignungsleihe), sind die entsprechenden Unterlagen für diese Unternehmen vorzulegen, es sei denn, es ist nachstehend unter Buchstabe (a) bis (d) ausdrücklich etwas anderes bestimmt. Bei Bietergemeinschaften sind die nachstehend unter (a) bis (d) aufgeführten Angaben/Erklärungen/Nachweise von jedem Mitglied abzugeben.
Sofern der Bieter eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) als vorläufigen Eignungsnachweis vorlegt, ist die EEE auch für diese Unternehmen vorzulegen.
(a) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Bieters für jedes der letzten drei Geschäftsjahre, unter Einschluss des Anteils von zusammen mit anderen Unternehmen erbrachten Leistungen, soweit in dem jeweiligen Jahr ein Umsatz erzielt worden ist
(b) Eigenerklärung über den Umsatz des Bieters hinsichtlich der Leistungen in dem Tätigkeitsbereich, dem der vorliegend ausgeschriebene Auftrag zuzuordnen ist, für jedes der letzten drei Geschäftsjahre, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen erbrachten Leistungen, soweit in dem jeweiligen Jahr ein Umsatz erzielt worden ist
(c) Eigenerklärung, dass der Bieter im Auftragsfall unverzüglich nach Auftragserteilung folgenden Nachweis über eine abgeschlossene Berufshaftpflichtversicherung über mindestens 2,0 Mio. EUR für Personenschäden und 1,5 Mio. EUR für sonstige Schäden vorlegen wird;
Nachweis, dass diese Versicherung mindestens für die Dauer der gesamten Vertragszeit/des nach dem ausgeschrieben Auftrag vorgesehenen Leistungszeitraums abgeschlossen ist und dass die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt.
Hinweis: Bei Bietergemeinschaften muss diese Erklärung und dieser Nachweis, der auch den Eintritt für Schäden im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft umfasst, für jedes Mitglied vorgelegt werden. Unterauftragnehmer müssen keine eigene Versicherung nachweisen.
(d) Sofern der Bieter bezüglich der finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit die Kapazitäten eines anderen Unternehmens in Anspruch nehmen wird (Eignungsleihe): Nachweis des Bieters, dass ihm die erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen (z.B. durch eine Verpflichtungserklärung des anderen Unternehmens), und Erklärung des anderen Unternehmens, dass es für den Auftragsfall eine gemeinsame Haftung mit dem Bieter für die Auftragsdurchführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe gegenüber dem Auftraggeber übernimmt.
Zum Nachweis der Eignung für die zu vergebende Leistung haben die Bieter mit dem Angebot entweder die nachstehend unter (a) bis (h) aufgeführten Unterlagen oder eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung als vorläufigen Nachweis der Eignung vorzulegen.
(a) Referenzen (Eigenerklärungen) in Form einer Liste über die in den letzten 3 Jahren vom Bieter erbrachten wesentlichen Dienstleistungen mit Angabe des Werts, des Erbringungszeitpunkts sowie des Empfängers (einschließlich Kontaktdaten der Ansprechperson). Angegeben werden können auch Referenzen über zeitlich davor erbrachte wesentliche Dienstleistungen, sofern diese ab 2012 oder später erbracht worden sind. Berücksichtigt werden Referenzen, die Leistungen zum Gegenstand haben, die mit den Leistungen des vorliegenden Auftrags vergleichbar sind.
(b) Angabe der technischen Fachkräfte, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen:
Darstellung des für die Abarbeitung vorgesehenen Projektteams mit Angabe der Vornamen und Nachnamen der Projektleiterin/des Projektleiters sowie der Projektbearbeiter/innen vor Ort und deren jeweiliger beruflicher Qualifikation sowie Berufserfahrung jeweils Form einer Liste über die in den letzten drei Jahren erbrachten wesentlichen Dienstleistungen mit Angabe des Werts, des Erbringungszeitpunkts sowie des öffentlichen oder privaten Empfängers (einschließlich Kontaktdaten der dortigen Ansprechperson). Angegeben werden können auch Referenzen über zeitlich davor erbrachte wesentliche Dienstleistungen, sofern diese ab 2012 oder später erbracht worden sind. Berücksichtigt werden Referenzen, die Leistungen zum Gegenstand haben, die mit den Leistungen des vorliegenden Auftrags vergleichbar sind.
Zugelassen werden (Diplom) Ingenieure/Ingenieurinnen (FH/Univ.) der Fachrichtung Architektur/Bauingenieurwesen oder vergleichbare Qualifikationen.
Das für die Objektüberwachung eingesetzte Personal sollte zusätzlich jeweils über mindestens drei Jahre einschlägige Berufserfahrung in dem zu erbringenden Leistungsbereich verfügen (keine Mindestanforderung, aber Orientierungswert), die erwarten lässt, dass die Fachkraft den Auftrag ordnungsgemäß erfüllt.
Auf Anfordern sind als Nachweise der beruflichen Qualifikation Kopien der Urkunden, die die Qualifikation bescheinigen, nachzureichen.
(c) Nachweis für den/die vorgesehene(n) Projektleiter(in) oder mindestens eine(n) der vorgesehenen Projektbearbeiter(innen), der/die die Zulassung als Sachverständige(r) im Sinne des § 18 Abs. 1 BBodSchG für das Sachgebiet 2 oder 5 abdeckt.
(d) Nachweis der Teilnahme an dem Sachkundelehrgang Probenahme LAGA PN 98 für das eingesetzte Personal
(e) Nachweis der Sachkunde als Koordinator/in Sicherheit und Gesundheitsschutz gemäß DGUV Regel 101-004 für das eingesetzte Personal
(f) Angabe der durchschnittlichen jährlichen Beschäftigtenanzahl des Bieters und die Zahl seiner Führungskräfte, jeweils in den letzten 3 Jahren
(g) Angaben zu Maßnahmen der Qualitätssicherung nach DIN EN ISO 9001 oder gleichwertig.
(h) Rahmenterminplan für die Leistungsverzeichnispositionen 01.01.0010, 01.02.0010, 01.03.0010 und 02.01.0010, 02.02.0010, 02.03.0010
Sofern der Bieter die Kapazitäten eines anderen Unternehmens in Anspruch nehmen wird (Eignungsleihe): Nachweis des Bieters, dass ihm die erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen, z. B. durch eine Verpflichtungserklärung des anderen Unternehmens.
Zu III.1.3 Buchstabe (a): es sind mindestens zwei Referenzen (Eigenerklärungen) vorzulegen, die jeweils eine Maßnahme zum Gegenstand haben, die die Sanierung von Altablagerungen mit Baukosten von mindestens 1 Mio. EUR brutto, Entsorgungskosten von mindestens 3 Mio. EUR brutto und Ingenieurleistungen von mindestens 150.000 EUR brutto umfasst – mit Angabe der vorgefundenen Schadstoffe.
Landeshauptstadt München – Kommunalreferat – Abteilung Recht und Verwaltung – Zentrale Dienste –Submissionsbüro; Dienstgebäude Roßmarkt 3; 80331 München – Raum 322
Bieterinnen und Bieter sind nicht zur Teilnahme an der Öffnung der Angebote zugelassen (§ 55 Abs. 2 Satz 2 VgV).
Die ausschreibende Stelle wird gegebenenfalls ergänzende Auskünfte oder sonstige Informationen (z. B. Antworten auf eingereichte Fragen, etwaig erforderliche Konkretisierungen) oder notwendige Änderungen der Vergabeunterlagen, die allen (potenziellen) Bietern in gleicher Weise zu erteilen bzw. bekannt zu geben sind, ausschließlich auf ihrer Internetseite zur Verfügung stellen, auf der auch die vorliegende Aufforderung zur Angebotsabgabe veröffentlicht ist. Zu dieser Internetseite gelangen Sie über den Link, der auf folgender Internetseite für das vorliegende Vergabeverfahren eingerichtet ist:
http://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Kommunalreferat/immobilien/ausschreibungen/2018-006.html
In diesem Fall wird die ausschreibende Stelle den oder die (potenziellen) Bieter nicht noch gesondert auf neu eingestellte Inhalte hinweisen. Es obliegt allen (potentiellen) Bietern, sich selbst während des Vergabeverfahrens regelmäßig und rechtzeitig über etwaige neu auf der Internetseite eingestellte Informationen zu dem vorliegenden Vergabeverfahren zu unterrichten und insbesondere im Falle von geänderten Vergabeunterlagen die zuletzt zur Verfügung gestellte Fassung zu verwenden. Dokumente, die wie vorstehend beschrieben in dem vorliegenden Vergabeverfahren neu auf der Internetseite eingestellt werden, sind ebenfalls Bestandteil der Vergabeunterlagen. Die ausschreibende Stelle wird bei der Veröffentlichung angeben, ob das betreffende Dokument mit dem Angebot einzureichen ist. Bitte beachten Sie, dass Ihr Angebot unter Umständen ausgeschlossen werden muss, sofern darin Informationen nicht berücksichtigt sind, die wie vorstehend beschrieben von der ausschreibenden Stelle zur Verfügung gestellt worden sind, insbesondere sofern Sie nicht die aktualisierte Fassung der Vergabeunterlagen verwendet haben. Die letzten Hinweise bzw. Veränderungen der Vergabeunterlagen erfolgen spätestens 6 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist, Hinweise zum weiteren Verfahrensablauf gegebenenfalls auch noch danach.
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt (§ 160 Absatz 3 Satz1 Nummer 1 GWB);
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist der Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§160 Absatz 3 Satz 1 Nummer 3 GWB);
Die unter Abschnitt I.1) genannte Kontaktstelle.
Telefon: +49 8923320523
Fax: +49 8923398920523
Internet-Adresse: https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Kommunalreferat/immobilien/ausschreibungen.html

References: § 150
 § 123
 § 21
 § 98
 § 124
 § 18
 § 134