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Timestamp: 2017-07-21 06:53:50+00:00

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IG Kultur Wien: Musterstatuten für einen Kulturverein
Übers KISKultur veranstalten in WienKulturverein gründen und betreiben1. Was ist ein Verein?2. Gründung eines Vereins3. VereinsstatutenMusterstatuten4. Sitz, Tätigkeit, Adresse5. Vereinsname6. Zweck, Tätigkeit, Mittel7. Mitglieder8. Organe des Vereins9. Statutenänderung10. Beendigung des Vereins11. Rechnungslegung12. Gemeinnütziger Verein13. Tätigkeiten & Steuer14. Verein und Steuern15. Verein als Dienst-/Auftraggeber16. Verein als GewerbetreibenderKunst und Kultur finanzierenLinks und Adressen
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Die Statuten können im Rahmen der Gesetze den Bedürfnissen des Vereins angepasst werden. Insbesondere bei den kursiv geschriebenen und unterstrichenen Passagen sind Anpassungen vorzunehmen.
1. Der Verein führt den Namen [„Kulturverein XY“].
2. Der Verein hat seinen Sitz in [Wien] und erstreckt seine Tätigkeit auf die ganze Welt [oder: auf ganz Österreich; auf das Gebiet des Bundeslandes … bzw. der Stadt/Gemeinde …].
3. Die Errichtung von Zweigvereinen ist [ist nicht] beabsichtigt.
Der Verein ist nicht auf Gewinn ausgerichtet und verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der §§ 34 ff BAO: Förderung von Kunst und Kultur Förderung kultureller Betätigung Vermittlung von Kultur Beschäftigung bzw. Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur § 3 Tätigkeiten und Mittel zur Verwirklichung des Vereinszwecks
1. Zur Verwirklichungen des Vereinszwecks sind folgende ideelle Mittel vorgesehen: Vorträge und Versammlungen, Exkursionen, Diskussionsabende Produktion, Herausgabe, Verlag und Vertrieb von Publikationen, Medien und Medieninhalten Einrichtung einer Bibliothek Durchführung kultureller Veranstaltungen: Lesungen, Konzerte, Ausstellungen Produktion von Tonträgern, Katalogen und Info-Material über (Nachwuchs-)Künstler_innen Veranstaltung von Workshops und Seminaren Öffentlichkeitsarbeit und Dokumentation Veranstaltung von Wettbewerben Durchführung von Forschungsprojekten, Studien Bereitstellung von Infrastruktur (Ton- und Lichtanlage ...) Der Verein ist berechtigt, sich weisungsgebundener Erfüllungsgehilf_innen zu bedienen, sofern auf diese Weise der Vereinszweck besser erreicht werden kann. Der Verein kann auch für andere als Erfüllungsgehilfe tätig werden, sofern dadurch der Vereinszweck besser erreicht werden kann.
2. Die erforderlichen materiellen Mittel werden aufgebracht durch:Beitrittsgebühren Mitgliedsbeiträge Spenden Einnahmen aus FundraisingEinnahmen aus Crowdfunding Sammlungen Bausteinaktionen Vermächtnisse Schenkungen Subventionen und Zuwendungen der öffentlichen Hand Unterstützung durch Privatpersonen und Unternehmungen sonstige Zuwendungen Sponsoring Flohmärkte Erträgnisse aus Veranstaltungen und vereinseigenen Unternehmungen Verkauf vereinseigener Publikationen Werbeeinnahmen Einnahmen aus der Tätigkeit als Erfüllungsgehilfe § 4 Arten der Mitgliedschaft
Organe des Vereines sind die 1. Mitgliederversammlung (siehe § 9 und § 10),
2. das Leitungsorgan (siehe § 11 bis § 13), 3. die Rechnungsprüfer_innen (siehe § 14) und
4. das Schiedsgericht (siehe § 15).
1. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich [alle zwei/drei/vier/fünf Jahre] statt.
3. Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Mitgliederversammlungen sind alle Mitglieder mindestens vier Wochen vor dem Termin schriftlich durch Brief, Fax oder E-Mail an die vom Mitglied zuletzt bekannt gegebene Adresse einzuladen. Die Anberaumung der Mitgliederversammlung hat unter Angabe der vorläufigen Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch das Leitungsorgan.
4. Anträge zur Mitgliederversammlung sind mindestens zwei Wochen vor dem Termin der Mitgliederversammlung beim Leitungsorgan schriftlich einzureichen.
6. Die Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Anzahl der erschienen stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig. 7. Die Wahlen und die Beschlussfassungen in der Mitgliederversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Stimmenmehrheit. 8. Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt eine vom Leitungsorgan damit beauftragte Person.
1. Das Leitungsorgan besteht aus mindestens zwei Mitgliedern. 2. Das Leitungsorgan wird von der Mitgliederversammlung gewählt.
Das Leitungsorgan hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitgliedes das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Mitgliederversammlung einzuholen ist. Fällt das Leitungsorgan ohne Selbstergänzung durch Kooptierung überhaupt oder auf unvorhersehbar lange Zeit aus, ist jede_r Rechnungsprüfer_in verpflichtet, unverzüglich eine außerordentliche Mitgliederversammlung zum Zweck der Neuwahl des Leitungsorgans einzuberufen. Sollten auch die Rechnungsprüfer_innen handlungsunfähig oder nicht vorhanden sein, hat jedes ordentliche Mitglied, das die Notsituation erkennt, unverzüglich die Bestellung einer_s Kuratorin_s beim zuständigen Gericht zu beantragen, die_der umgehend eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen hat.
3. Die Funktionsdauer des Leitungsorgans ist zeitlich unbegrenzt [oder: beträgt ein/zwei/drei/vier/fünf] Jahre. Wiederwahl ist möglich. 4. Das Leitungsorgan kann von jedem Mitglied des Leitungsorgans einberufen werden.
10. Die Mitglieder des Leitungsorgans können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an das Leitungsorgan, im Falle des Rücktrittes des gesamten Leitungsorgans an die Mitgliederversammlung zu richten. § 12 Aufgaben des Leitungsorgans
4. Bei Gefahr im Verzug ist das Leitungsorgan berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Mitgliederversammlung fallen, unter eigener Verantwortung selbstständig Anordnungen zu treffen; diese bedürfen jedoch der nachträglichen Genehmigung durch die Mitgliederversammlung. § 14 Die Rechnungsprüfung
1. Zwei Rechnungsprüfer_innen werden von der Mitgliederversammlung auf unbestimmte Zeit [oder: auf die Dauer von einem Jahr/zwei/drei/vier/fünf Jahre] gewählt. Wiederwahl ist möglich. 2. Den Rechnungsprüfer_innen obliegt die laufende Geschäftskontrolle und die Überprüfung des Rechnungsabschlusses auf die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die statutengemäße Verwendung der Mittel. Sie haben der Mitgliederversammlung über das Ergebnis der Überprüfung zu berichten. 3. Im Übrigen gelten für die Rechnungsprüfer_innen die Bestimmungen über die Bestellung, die Abwahl und den Rücktritt der Mitglieder des Leitungsorgans sinngemäß (§ 11 Abs. 3, 8, 9 und 10).
1. Zur Schlichtung von allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten ist das vereinsinterne Schiedsgericht berufen. 2. Das Schiedsgericht setzt sich aus drei unbefangenen ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, dass jeder Streitteil dem Leitungsorgan binnen einer Woche ein unbefangenes Mitglied als Schiedsrichter_in schriftlich namhaft macht. Die beiden namhaft gemachten Schiedsrichter_innen wählen binnen weiterer 14 Tage ein drittes ordentliches Mitglied zur_m Vorsitzenden des Schiedsgerichtes. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los. Sollten für die Schiedsrichter_innen und für die_den Vorsitzende_n des Schiedsgerichtes keine geeigneten Vereinsmitglieder zur Verfügung stehen, können auch Nichtmitglieder für diese Funktionen namhaft gemacht und gewählt werden.
3. Das letzte Leitungsorgan hat die freiwillige Auflösung binnen vier Wochen nach Beschlussfassung der zuständigen Vereinsbehörde schriftlich anzuzeigen. § 17 Verwendung des Vereinsvermögens bei Ausscheiden von Mitgliedern, bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall des begünstigten Zwecks

References: § 3
 § 4
 § 9
 § 10
 § 11
 § 13
 § 14
 § 15
 § 12
 § 14
 § 17