Source: https://buergerbeteiligung.sachsen.de/portal/zwenkau/beteiligung/archiv/1005493
Timestamp: 2018-07-17 11:26:33+00:00

Document:
Beteiligungsportal Stadt Zwenkau - Bebauungsplan Nr. 39 \"Pestalozzistra\u00DFe 21\" Bebauungsplan der Innenentwicklung gem. \u00A7 13a BauGB
Begründung [Download *.pdf 0,72 MB]
Zeitraum 22.01.2018 bis 23.02.2018
Bebauungsplan Nr. 39 "Pestalozzistraße 21" Bebauungsplan der Innenentwicklung gem. § 13a BauGB
Bekanntmachung der Stadt Zwenkau
des überarbeiteten Entwurfs des Bebauungsplanes Nr. 39
der Stadt Zwenkau „Pestalozzistraße 21“
Der Stadtrat der Stadt Zwenkau hat in seiner Sitzung am 21.12.2017 mit Beschluss-Nr. 17 106 den überarbeiteten Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 39 „Pestalozzistraße 21“ samt Begründung in der Fassung vom 21.12.2017 gemäß § 3 Abs. 2 BauGB gebilligt und zur erneuten öffentlichen Auslegung gemäß § 4a Abs. 3 BauGB bestimmt. Der Geltungsbereich ist in nebenstehender Abbildung dargestellt.
Gegenüber der 1. Offenlage des Entwurfs des Bebauungsplanes wurden folgende Änderungen im Plan getroffen:
Die Baugebietsfestsetzung im östlichen Teil des Plangebiets wurde von einem allgemeinen Wohngebiet (WA) in ein reines Wohngebiet (WR) gemäß § 3 BauNVO geändert.
Aufgrund der verkehrlichen Erschließungssituation im östlichen Grundstücksbereich über die Zufahrt von der Lindenallee im Süden mit einer Breite von 3 m und beschränkten Kurvenradien an der Überfahrt zur Lindenallee ist in diesem Bereich eine bauliche Nutzung, die über das Wohnen hinausgeht, nicht umsetzbar. Dadurch wird auch den Lärmschutzbedürfnissen der Anwohner entsprochen, da festgesetzt wird, dass die Nutzungen gemäß § 3 Abs. 3 BauNVO unzulässig sind. Die Baugebiete werden durch eine Nutzungsartengrenze voneinander abgegrenzt.
Die Höhe der baulichen Anlagen im WR wird auf maximal 1 Vollgeschoss mit einer zulässigen Traufhöhe von 4 m über OK Straße und einer Dachneigung ≤ 20° begrenzt.
Aufgrund der geringen Breite der Zufahrt von der Lindenallee und der beschränkten Kurvenradien ist eine Zufahrt für Feuerwehrfahrzeuge zum östlichen Grundstücksbereich nicht gesichert. In Rücksprache mit der örtlichen Brandschutzbehörde wurde jedoch bestätigt, dass hier die Errichtung von bis zu zwei Wohngebäuden möglich ist, wenn die Festsetzungen dahingehend angepasst werden, dass maximal ein Vollgeschoss zulässig ist. Somit ist eine Zufahrt zu den rückwärtigen Grundstücksbereichen für die Feuerwehr nicht notwendig und die Rettung von Menschen ist gesichert.
Zur Erschließung des östlichen Grundstücksteils wurde eine private Straßenverkehrsfläche festgesetzt.
Da im WR die Errichtung von bis zu zwei Wohngebäuden vorgesehen ist, muss bei einer möglichen künftigen Flurstücksteilung die Zufahrt von der Lindenallee im Süden entlang der östlichen Geltungsbereichsgrenze gesichert werden.
Die mögliche künftige Flurstücksteilung im WA wurde aus der Planzeichnung entfernt. Im WR wurde eine mögliche künftige Flurstücksteilung in die Planzeichnung aufgenommen.
Zum derzeitigen Planungsstand ist nicht geklärt, ob und wie das Grundstück im Westen (Gebiet des WA) später geteilt wird. Daher wird die mögliche künftige Teilung aus der Planzeichnung entfernt. Im Osten (Gebiet des WR) ist die Errichtung von bis zu zwei Wohngebäuden vorgesehen. Daher wurde die mögliche Teilung des Grundstücks in die Planzeichnung aufgenommen.
Das Baufenster im WA wurde vergrößert und auf einen Abstand von 3 m an die südliche Geltungsbereichsgrenze herangerückt.
Da die mögliche künftige Flurstücksteilung im WA aus der Planzeichnung entfernt wurde, ist hier im Vergleich zum Entwurf auch keine Teilung zu einem Hammergrundstück notwendig. Der im Entwurf vorgesehene Abstand der Bebauung von 6,5 m zu südlichen Geltungsbereichsgrenze zu Freihaltung der Zufahrt zu diesem Hammergrundstück ist daher nicht mehr notwendig. Die Abstandsfläche nach § 6 Abs. 5 SächsBO sind ausreichend.
Gleichzeitig mit der Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Abs. 2 BauGB werden die Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange, deren Aufgabenbereiche durch die Planung berührt werden können, gemäß § 4 Abs. 2 BauGB und die Abstimmung mit den Nachbargemeinden gemäß § 2 Abs. 2 BauGB durchgeführt.
Gemäß § 4a Abs. 3 Satz 2 BauGB wird bestimmt, dass die Stellungnahmen nur zu den o.g. geänderten oder ergänzten Teilen des überarbeiteten Entwurfs abgegeben werden sollen.
Der überarbeitete Planentwurf mit Begründung wird in der Zeit vom 22.01.2018 bis einschließlich 23.02.2018 bei der Stadtverwaltung Zwenkau, Bürgermeister-Ahnert-Platz 1, 04442 Zwenkau, Rathaus, Zimmer 309 öffentlich ausgelegt.
Der überarbeitete Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 39 „Pestalozzistraße 21“ einschließlich der Begründung ist im Internet wie folgt abrufbar:
Mittwoch 08:00 – 12:00 Uhr und 13:00 – 15:30 Uhr
Freitag 08:00 – 13:00 Uhr erfolgen.
Zwenkau, den 27.12.2017
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 § 3
 § 4
 § 3
 § 3
 § 6
 § 3
 § 4
 § 2
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