Source: https://www.av-saatwinkel.de/der-verein/satzung
Timestamp: 2018-08-18 15:49:59+00:00

Document:
AV Saatwinkel 1921 e.V. - Satzung
Dies ist unsere aktuelle Vereinssatzung mit Stand vom 04.03.2017.
Die historischen Satzungen sind unter Historie zu finden.
Angelsport - Verein -Saatwinkel 1921 e.V.,
hat seinen Sitz in Berlin - Reinickendorf, ist in das Vereinsregister eingetragen und ist Mitglied im Verband Deutscher Sportfischer Landesverband Berlin - Brandenburg e.V. Er erkennt dessen Satzung und Ordnungen an.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts “Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung (AO), und zwar durch Ausübung des Natur- und Umweltschutzes (und des Sports).
Er ist ein Zusammenschluss von Personen, der sich zum Ziel gesetzt hat,das waidgerechte Angeln sowie den Wurfsport zu verbreiten und zu fördern.
Förderung der nichtgewerblichen Fischerei,
Pflege des waidgerechten Fischens im Sinne einer ausgewogenen Hege der Fischbestände,
Förderung des Umwelt-, Natur-, Gewässer- und Tierschutzes,
Mitwirkung bei der Erhaltung,Reinhaltung und Hege gesunder Gewässer mit einem artengerechten Fischbestand,
Förderung des Breiten- und Castingsports
Förderung der Abwehr und Bekämpfung schädlicher Einflüsse auf den Lebensraum „Gewässer",
Durchführung von Lehr- und Schulungsmaßnahmen, insbesondere für die Jugend,
Unterrichtung der Mitglieder sowie der Öffentlichkeit über die Bedeutung der im Sinne des Naturschutzes verstandenen Angelfischerei als notwendiger Teil des hegerischen und pfleglichen Umgangs mit dem Ökosystem Gewässer.
Mittel, die dem Verein zufließen, dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
Es darf keine Person durch Ausgaben,die dem Zwecke des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden,
der Verein ist politisch,rassisch und konfessionell neutral.
Mitglied kann jede über 18 Jahre alte Person werden, die unbescholten und noch nicht wegen Vergehens gegen die Fischereigesetze bestraft worden ist.
Jugendliche beiderlei Geschlechts vom 12. bis 18. Lebensjahr können mit Zustimmung des gesetzlichen Vertreter s als außerordentliche Mitglieder, ohne Stimmrecht, aufgenommen werden.
Die Aufnahme ist von der Vorlage eines Freischwimmerzeugnisses abhängig.
Zum Ehrenmitglied kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung jedes aktive Mitglied ernannt werden, das sich um den Verein besondere Verdienste erworben hat.
Aufnahmegesuche sind schriftlich an den Vorstand zu richten. Die nächste Mitgliederversammlung entscheidet über das Gesuch. Die Aufnahme findet statt, sofern bei öffentlicher Abstimmung dreiviertel der anwesenden Mitglieder dafür sind.
Die Abstimmung erfolgt in Abwesenheit des Antragstellers. Bei Aufnahem in den Verein ist die Mitgliedschaft zunächst für die Dauer eines Jahres eine vorläufige und gilt als Probezeit. Nach Ablauf der Probezeit entscheidet die Mitgliederversammlung endgültig über das Aufnahmegesuch. Jedes Mitglied erkennt durch seinen Beitritt die Verbindlichkeiten der Satzungen an.
Eintrittsgeld, Vereins- und Nutzungsbeiträge werden der Höhe nach von der Jahreshauptversammlung festgesetzt.
Der Monatsbeitrag ist im voraus zu entrichten. Ehrenmitglieder sind von der
Vereinsbeitragspflicht befreit. Das Eintrittsgeld ist bei Befürwortung des Aufnahmegesuches sofort zu entrichten. Eine Rückzahlung findet nur statt, wenn die endgültige Aufnahme abgelehnt wird,dagegen erfolgt in diesem Falle keine Erstattung der Vereinsbeiträge.
§6 Bootsstand
Jedes Mitglied hat einen Anspruch auf einen Bootsstand. Die Verteilung der frei werdenden Bootsstände erfolgt nach einer Warteliste, in die jeder Bewerber eingetragen wird.
Austritt, der nur unter Einhaltung einer halbjährigen Kündigungsfrist jeweils zum 30.06. oder 31.12. eines jeden Jahres durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand erfolgen kann und mit Ablauf der Kündigungsfrist rechtswirksam wird,
Tod eines Mitgliedes,
Die Mitgliedschaft kann durch Ausschluss erlöschen, wenn ein Mitglied:
trotz schriftlicher Mahnung mit den Beiträgen länger als drei Monate im Rückstand bleibt,
gegen die Satzungen oder Vereinsbeschlüsse verstößt,
die fischereigesetzlichen Bestimmungen und Verordnungen unbeachtet lässt,
durch sein Verhalten erkennen lässt, dass es kein Sportangler ist,
durch mehrfaches unentschuldigtes Fehlen bei Versammlungen mangelndes Interesse an dem Vereinsleben zeigt.
Der Ausschluss erfolgt durch einen mit Gründen versehenen Beschluss des Vorstands, gegen den innerhalb eines Monats nach Zustellung des Beschlusses Einspruch eingelegt werden kann, über den die Mitgliederversammlung endgültig entscheidet.
Vereinseigentum, wie Sportgeräte, Sportfischerpass u.s.w.,ist bei Erlöschung der Mitgliedschaft an den Verein zurückzugeben.
Der Vorstand (§26 GBG) besteht aus einem 1. und 2. Vorsitzenden. Die Mitglieder des Vorstandes sind jeweils einzelvertretungsberechtigt.
Für vereinsinterne Aufgaben ohne gerichtliche und außergerichtliche Vertretungsfunktion können bis zu 7 weitere Mitglieder zum Vorstand gewählt werden. Über Zahl und Aufgabengebiet beschließt die Mitgliederversammlung bei der Neuwahl des Vorstandes.
Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in den Vorstandsitzungen, die vom 1. oder 2. Vorsitzenden schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen werden müssen. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend sind. Sie fasst alle Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der Stimmen der Erschienenen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.
Vorststandssitzungen sind einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert, oder wenn ein Drittel der Vorstandmitglieder die Berufung unter Angabe des Zweckes und der Gründe vom 1. und 2. Vorsitzenden schriftlich verlangt. Des weiteren sind Vorastandssitzungen spätestens 7 Tage vor Abhaltung einer ordentlichen oder außerordentlichen Mitgliederversammlung, sowie der Jahreshauptversammlung abzuhalten.
Dem Vorstand obliegt die Führung der Geschäfte des Vereins und die Entscheidung über die Ausschließung von Mitgliedern.
§10 Die Vorstandschaft -wegfall-
Mitgliederversammlungen finden zu den in der Jahreshauptversammlung festgesetzten Terminen statt. Einer schriftlichen Einladung bedarf es nicht.
Die im ersten Vierteljahr eines jeden Jahres stattfindende Mitgliederversammlung ist die Jahreshauptversammlung. Ihr obliegt vor allem:
die Entgegennahme des Jahresberichtes und der Jahresabrechnung des Vorstands,
die Wahl des Vorstands, die von einem aus 3 Mitgliedern bestehenden Wahlausschuss durchgeführt wird,
die Festsetzung des Eintrittsgeldes, des Jahresbeitrages und der Nutzungsbeiträge,
Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind zu berufen,wenn das Interesse des
Vereins es erfordert oder die Berufung von einem Drittel sämtlicher Mitglieder des Vereins schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt wird .
Die Jahreshauptversammlung ist vom Vorstand schriftlich unter Angabe der Tagesordnung und unter Einhaltung einer Frist von 30 Tagen ein zuberufen. Die Mitgliederversammlungen sind stets beschlussfähig. Es genügt die einfache Stimmenmehrheit, zu Satzungsänderungen und Aufnahmegesuchen ist jedoch eine Stimmenmehrheit von dreiviertel der Erschienenen und zur Auflösung des Vereins eine solche von vierfünftel der Erschienenen erforderlich.
Vorschläge zur Satzungsänderung müssen spätestens 14 Tage vor der Jahreshauptversammlung schriftlich beim Vorstand eingereicht sein.
Über die Vorstandssitzungen und die Mitgliederversammlungen sind Protokolle zu führen und von dem 1. Vorsitzenden und dem Protokollführer der Sitzung zu unterzeichnen.
§13 Kassenprüfungen
Die Jahreshauptversammlung wählt jeweils für die Dauer von 2 Jahren 1 Kassenprüfer und bis zu 2 weitere Kassenprüfer.
Die Prüfungen müssen jährlich mindestens einmal vor der Jahreshauptversammlung für das vergangene Jahr von den Prüfern in Gegenwart des 1. oder 2. Voritzenden, sowie des 1. Kassierers durchgeführt werden. Der nächsten Jahreshauptversammlung ist Bericht zu erstatten. Auf Antrag des Kassenprüfers kann die Prüfung auch zusätzlich innerhalb des Jahres erfolgen. Der Antrag ist auf einer Mitgliederversammlung zu stellen und zu begründen. Die Mitgliederversammlung entscheidet über die Durchführung der außerordentlichen Kassenprüfung.
§14 Arbeitsdienst
Zweck des Arbeitsdienstes ist Erstellen, Ausbau und Instandsetzen von Vereinsanlagen- und einrichtungen sowie die Vereinsarbeit. Jedes Mitglied ist verpflichtet, sich an der Ausführung dieser Arbeiten zu beteiligen.
Der Arbeit sdienst wird vom Vorstand oder einem von diesem beauftragten Mitglied angesetzt.
Die Bekanntgabe des Arbeitsdienstes erfolgt verbindlich in der dem Termin vorausgehenden Mitgliederversammlung, durch Aushang oder schriftlicher Benachrichtigung,jedoch spätestens 8 Tage vorher.
Während der Dauer des Arbeitsdienstes ist den eingeladenen Mitgliedern untersagt:
die private Benutzung der Boote,
die Ausübung der Sportfischerei,
die Vornahme privater Arbeiten.
Mitglieder, die aus zwingenden Gründen am Arbeitsdienst nicht teilnehmen können, haben dies dem Vorstand unverzüglich zu melden.
Ohne vorausgegangene Absprache mit dem Vorstand oder den Beauftragten dürfen Veränderungen an Vereinsanlagen- oder einrichtungen nicht vorgenommen werden . Ausgenommen davon sind Fälle akuter Schadensabwehr.
Die jährlichen Pflichtarbeitsstunden sowie die Höhe der finanziellen Ersatzleistungen für nichtgetätigten Arbeitsdienst werden in der Jahreshauptversammlung beschlossen.
Die Arbeitsstunden werden für jedes Mitglied in eine Arbeitsdienstliste eingetragen. Den Anwesenheitsnachweis führt ein Vorstandsmitglied oder ein vom Vorstand dazu Beauftragter.
Bei Verstößen hiergegen ist der §7 anwendbar.
Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit der in §11 festgesetzten Stimmenmehrheit beschlossen werden. Sofern die Mitgliederversammlung nicht besondere Liquidatoren bestellt, werden der 1. und 2. Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren. Sie haben die laufenden Geschäfte abzuwickeln und das vorhandene Vereinsinventar in Geld umzusetzen. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DgzRS) zu, die es ausschließlich und unmittelbar für steuerbegünstigte Zwecke zu verwenden hat.
Fassung vom 4. März 2017

References: §6

§10

§13

§14
 §7
 §11