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Timestamp: 2020-05-31 08:31:09+00:00

Document:
Landesrecht BW GBO | Bundesnorm | Gesamtausgabe | Grundbuchordnung | gültig ab: 01.10.2009
zuletzt geändert durch Art. 11 G v. 12.12.2019 I 2602
EURL 2016/680   (CELEX Nr: 32016L0680) vgl. Art. 15
§ 12 [Einsichtsrecht, Abschrift] 12.12.2019
§ 12d Anwendung der Verordnung (EU) 2016/679 20.11.2019
§ 126 [Datenbankgrundbuch] 20.11.2019
§ 131 [Amtlicher Ausdruck] 20.11.2019
§ 133 [Zulässigkeit der Einrichtung eines automatisierten Verfahrens] 30.11.2019
§ 134a Datenübermittlung bei der Entwicklung von Verfahren zur Anlegung des Datenbankgrundbuchs 20.11.2019
(4) 1Über Einsichten in Grundbücher und Grundakten sowie über die Erteilung von Abschriften aus Grundbüchern und Grundakten ist ein Protokoll zu führen. 2Dem Eigentümer des betroffenen Grundstücks oder dem Inhaber eines grundstücksgleichen Rechts ist auf Verlangen Auskunft aus diesem Protokoll zu geben, es sei denn, die Bekanntgabe würde den Erfolg strafrechtlicher Ermittlungen oder die Aufgabenwahrnehmung einer Verfassungsschutzbehörde, des Bundesnachrichtendienstes, des Militärischen Abschirmdienstes oder die Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen gefährden. 3Das Protokoll kann nach Ablauf von zwei Jahren vernichtet werden. 4Einer Protokollierung bedarf es nicht, wenn die Einsicht oder Abschrift dem Auskunftsberechtigten nach Satz 2 gewährt wird.
§ 12 Abs. 4 Satz 2: IdF d. Art. 3 G v. 3.12.2015 I 2161 mWv 1.3.2016 u. d. Art. 11 G v. 12.12.2019 I 2602 mWv 1.1.2020
(1) 1Das Auskunftsrecht nach Artikel 15 Absatz 1 und das Recht auf Erhalt einer Kopie nach Artikel 15 Absatz 3 der Verordnung (EU) 2016/679 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. April 2016 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten, zum freien Datenverkehr und zur Aufhebung der Richtlinie 95/46/EG (Datenschutz-Grundverordnung) (ABl. L 119 vom 4.5.2016, S. 1; L 314 vom 22.11.2016, S. 72; L 127 vom 23.5.2018, S. 2) werden dadurch gewährt, dass die betroffene Person
2Eine Information über Empfänger, gegenüber denen die im Grundbuch oder in den Grundakten enthaltenen personenbezogenen Daten offengelegt werden, erfolgt nur zu Gunsten der Eigentümer des betroffenen Grundstücks oder dem Inhaber eines grundstücksgleichen Rechts innerhalb der von § 12 Absatz 4 Satz 2 bis 4 und der Grundbuchverfügung gesetzten Grenzen.
(1) 1Die Landesregierungen können durch Rechtsverordnung bestimmen, daß und in welchem Umfang das Grundbuch in maschineller Form als automatisiertes Dateisystem geführt wird; sie können dabei auch bestimmen, dass das Grundbuch in strukturierter Form mit logischer Verknüpfung der Inhalte (Datenbankgrundbuch) geführt wird. 2Hierbei muß gewährleistet sein, daß
§ 126 Abs. 1 Satz 1: IdF d. Art. 1 Nr. 14 G v. 1.10.2013 I 3719 mWv 9.10.2013 u. d. Art. 15 Nr. 2 Buchst. a G v. 20.11.2019 I 1724 mWv 26.11.2019
§ 126 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3: IdF d. Art. 15 Nr. 2 Buchst. b G v. 20.11.2019 I 1724 mWv 26.11.2019
(1) 1Wird das Grundbuch in maschineller Form als automatisiertes Dateisystem geführt, so tritt an die Stelle der Abschrift der Ausdruck und an die Stelle der beglaubigten Abschrift der amtliche Ausdruck. 2Die Ausdrucke werden nicht unterschrieben. 3Der amtliche Ausdruck ist als solcher zu bezeichnen und mit einem Dienstsiegel oder -stempel zu versehen; er steht einer beglaubigten Abschrift gleich.
§ 131 Abs. 1 Satz 1: IdF d. Art. 15 Nr. 3 G v. 20.11.2019 I 1724 mWv 26.11.2019
4Satz 3 Nummer 1 gilt nicht für die Erteilung der Genehmigung für Notare.
(6) 1Genehmigungen nach Absatz 2 gelten in Ansehung der Voraussetzungen nach den Absätzen 1 und 2 Satz 3 Nr. 1 und 2 im gesamten Land, dessen Behörden sie erteilt haben. 2Sobald die technischen Voraussetzungen dafür gegeben sind, gelten sie auch im übrigen Bundesgebiet. 3Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz stellt durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates fest, wann und in welchen Teilen des Bundesgebiets diese Voraussetzungen gegeben sind. 4Anstelle der Genehmigungen können auch öffentlich-rechtliche Verträge oder Verwaltungsvereinbarungen geschlossen werden. 5Die Sätze 1 und 2 gelten entsprechend.
§ 133 Abs. 2 Satz 4: Eingef. durch Art. 15 G v. 30.11.2019 I 1942 mWv 6.12.2019
§ 133 Abs. 5 (früher Satz 2): IdF d. Art. 1 Nr. 17 Buchst. a G v. 11.8.2009 I 2713 mWv 1.10.2009, d. Art. 1 Nr. 18 G v. 1.10.2013 I 3719 mWv 9.10.2013 u. d. Art. 3 G v. 3.12.2015 I 2161 mWv 1.3.2016; früherer Satz 1 aufgeh., früherer Satz 2 jetzt einziger Text (bezeichnet als Satz 1) gem. u. idF d. Art. 15 Nr. 4 Buchst. a DBuchst. aa u. bb G v. 20.11.2019 I 1724 mWv 26.11.2019
§ 133 Abs. 6: Früherer Abs. 6 aufgeh., früherer Abs. 7 jetzt Abs. 6 gem. Art. 15 Nr. 4 Buchst. b u. c G v. 20.11.2019 I 1724 mWv 26.11.2019
§ 133 Abs. 6 (früher Abs. 7) Satz 3: IdF d. Art. 153 V v. 31.8.2015 I 1474 mWv 8.9.2015; früherer Abs. 7 Satz 3 jetzt Abs. 6 Satz 3 gem. Art. 15 Nr. 4 Buchst. c G v. 20.11.2019 I 1724 mWv 26.11.2019
§ 133: Früherer Abs. 8 aufgeh. durch Art. 1 Nr. 17 Buchst. b G v. 11.8.2009 I 2713 mWv 1.10.2009
(1) 1Die Landesjustizverwaltungen können dem Entwickler eines automatisierten optischen Zeichen- und Inhaltserkennungsverfahrens (Migrationsprogramm) nach Maßgabe der Absätze 2 bis 5 Grundbuchdaten zur Verfügung stellen. 2Das Migrationsprogramm soll bei der Einführung eines Datenbankgrundbuchs die Umwandlung der Grundbuchdaten in voll strukturierte Eintragungen sowie deren Speicherung unterstützen.
§ 134a Abs. 1 Satz 1: IdF d. Art. 15 Nr. 5 G v. 20.11.2019 I 1724 mWv 26.11.2019

References: Art. 11
 Art. 15

§ 12

§ 12

§ 126

§ 131

§ 133

§ 134

§ 12
 Art. 3
 Art. 11
 § 12

§ 126
 Art. 1
 Art. 15

§ 126
 Art. 15

§ 131
 Art. 15

§ 133
 Art. 15

§ 133
 Art. 1
 Art. 1
 Art. 3
 Art. 15

§ 133
 Art. 15

§ 133
 Art. 153
 Art. 15

§ 133
 Art. 1

§ 134
 Art. 15