Source: http://www.deutschestextarchiv.de/book/view/estor_rechtsgelehrsamkeit03_1767?p=899
Timestamp: 2019-02-19 19:34:54+00:00

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ordnen Kemmerich de origine slatuarum mercu-
rial., Bastineller s. 13 § 17 s. 20 fg. s. 36 fg.,
Schwendendörfer de conseruatione viae publ.
Leipz 1691, Müller (Ph. Fr.) de via publica et
de iuribus eidem annexis, Helmst. 1676. Die
öffentliche heerstrassen gehören unter die befrideten
sachen (§ 1046), Haltaus sp. 1754 sp. 2045 fg.
Daher werden dijenige, welche den wegfriden bre-
chen, härter, als sonst bestrafet, Dreyers samm-
lung th. II s. 1118.
Derjenige, welcher die befugniß eines fußstei-von den brü-
cken, spezen,
(specken).
ges hat, vermag keine brücke über öffentliche flüsse
aufzufüren; ein anders aber ist es bei den privat-
wassern, Stryk de iure pont. cap. II n. 60 s. 124
T. II oper, Voet im comm. ad p. lib. VIII tit. 4
§ 16, Joh. Bernhard Friese de iure semitarum
Jena 1711, 4, Casp. Ziegler de iuribus maiestat.
lib. II cap. 16 § 2 s. 1095; angesehen in dem fal-
le, da der fluß nicht schiffbar ist; sondern den na-
men eines baches eher verdinet, der schmale brücken-
bau, sofern solcher zur untertanen bequemlichkeit
gereichet, und nimanden schaden tut, einer privat-
person unverweret ist. Schramm im hist. schau-
plaze der merkwürdigsten brücken s. 46 § 3. Da-
hingegen kan derjenige, welcher die befugniß eines
weges, oder einer trift, oder eines ganges über des
andern grund hat, sich des pflasters mit steinen
nicht bedinen. Tacitus annal. lib. I cap. 63 ge-
brauchet das wort: pons, von einer erhöhung
durch den morast, Joh. Matth. Gesner T. III
thes. ling. lat. sp. 949, Stryk am a. o. cap. I n. 8
s. 113, T. II. Jod. Hackemann de iure aggerum,
ordnen Kemmerich de origine ſlatuarum mercu-
rial., Baſtineller ſ. 13 § 17 ſ. 20 fg. ſ. 36 fg.,
Schwendendoͤrfer de conſeruatione viae publ.
Leipz 1691, Muͤller (Ph. Fr.) de via publica et
de iuribus eidem annexis, Helmſt. 1676. Die
oͤffentliche heerſtraſſen gehoͤren unter die befrideten
ſachen (§ 1046), Haltaus ſp. 1754 ſp. 2045 fg.
chen, haͤrter, als ſonſt beſtrafet, Dreyers ſamm-
lung th. II ſ. 1118.
Von den Bruͤcken.
Derjenige, welcher die befugniß eines fußſtei-von den bruͤ-
cken, ſpezen,
(ſpecken).
ges hat, vermag keine bruͤcke uͤber oͤffentliche fluͤſſe
aufzufuͤren; ein anders aber iſt es bei den privat-
waſſern, Stryk de iure pont. cap. II n. 60 ſ. 124
T. II oper, Voet im comm. ad π. lib. VIII tit. 4
§ 16, Joh. Bernhard Frieſe de iure ſemitarum
Jena 1711, 4, Caſp. Ziegler de iuribus maieſtat.
lib. II cap. 16 § 2 ſ. 1095; angeſehen in dem fal-
le, da der fluß nicht ſchiffbar iſt; ſondern den na-
men eines baches eher verdinet, der ſchmale bruͤcken-
bau, ſofern ſolcher zur untertanen bequemlichkeit
gereichet, und nimanden ſchaden tut, einer privat-
perſon unverweret iſt. Schramm im hiſt. ſchau-
plaze der merkwuͤrdigſten bruͤcken ſ. 46 § 3. Da-
weges, oder einer trift, oder eines ganges uͤber des
andern grund hat, ſich des pflaſters mit ſteinen
brauchet das wort: pons, von einer erhoͤhung
durch den moraſt, Joh. Matth. Gesner T. III
theſ. ling. lat. ſp. 949, Stryk am a. o. cap. I n. 8
ſ. 113, T. II. Jod. Hackemann de iure aggerum,
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[875/0899] von den gerechtigk. und befugniſſen. ordnen Kemmerich de origine ſlatuarum mercu- rial., Baſtineller ſ. 13 § 17 ſ. 20 fg. ſ. 36 fg., Schwendendoͤrfer de conſeruatione viae publ. Leipz 1691, Muͤller (Ph. Fr.) de via publica et de iuribus eidem annexis, Helmſt. 1676. Die oͤffentliche heerſtraſſen gehoͤren unter die befrideten ſachen (§ 1046), Haltaus ſp. 1754 ſp. 2045 fg. Daher werden dijenige, welche den wegfriden bre- chen, haͤrter, als ſonſt beſtrafet, Dreyers ſamm- lung th. II ſ. 1118. Von den Bruͤcken. § 2037 Derjenige, welcher die befugniß eines fußſtei- ges hat, vermag keine bruͤcke uͤber oͤffentliche fluͤſſe aufzufuͤren; ein anders aber iſt es bei den privat- waſſern, Stryk de iure pont. cap. II n. 60 ſ. 124 T. II oper, Voet im comm. ad π. lib. VIII tit. 4 § 16, Joh. Bernhard Frieſe de iure ſemitarum Jena 1711, 4, Caſp. Ziegler de iuribus maieſtat. lib. II cap. 16 § 2 ſ. 1095; angeſehen in dem fal- le, da der fluß nicht ſchiffbar iſt; ſondern den na- men eines baches eher verdinet, der ſchmale bruͤcken- bau, ſofern ſolcher zur untertanen bequemlichkeit gereichet, und nimanden ſchaden tut, einer privat- perſon unverweret iſt. Schramm im hiſt. ſchau- plaze der merkwuͤrdigſten bruͤcken ſ. 46 § 3. Da- hingegen kan derjenige, welcher die befugniß eines weges, oder einer trift, oder eines ganges uͤber des andern grund hat, ſich des pflaſters mit ſteinen nicht bedinen. Tacitus annal. lib. I cap. 63 ge- brauchet das wort: pons, von einer erhoͤhung durch den moraſt, Joh. Matth. Gesner T. III theſ. ling. lat. ſp. 949, Stryk am a. o. cap. I n. 8 ſ. 113, T. II. Jod. Hackemann de iure aggerum, cap. von den bruͤ- cken, ſpezen, (ſpecken).
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Zitationshilfe: Estor, Johann Georg: Der Teutschen rechtsgelahrheit. Bd. 3. Frankfurt (Main), 1767, S. 875. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/estor_rechtsgelehrsamkeit03_1767/899>, abgerufen am 19.02.2019.

References: § 17

§ 16
 § 2
 § 3
 § 17

§ 16
 § 2
 § 3
 § 17

§ 2037

§ 16
 § 2
 § 3
 § 17
 § 2037
 § 16
 § 2
 § 3