Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/kulturburgerhaus-pasing-89838
Timestamp: 2019-10-15 12:01:57+00:00

Document:
Ergebnis: Kulturbürgerhaus Pasing, München
4. Preis: köhler architekten beratende Ingenieure GmbH, Gauting
3. Preis: Petzold-Schmidt freie Architekten GbR, Ravensburg
Kulturbürgerhaus	, Pasing/ Deutschland
07/2019 S. 45 - 49
wa-2025615
Deutschland 5 Kultur 5/8 Bürgerhäuser, Gemeindezentren 5 Kultur Nicht offener Wettbewerb
﻿Andreas Meck · Axel Frühauf
Mitarbeit: Julia Ludes · Franziska Schidlo
Fachberater: Haushofer Ing. GmbH
﻿Georg Ackermann · Cornelia Renner
Mitarbeit: Eneritz Trigueros · Lisa Götz
Petzold-Schmidt freie Architekten GbR, Ravensburg
﻿Julia Petzold · Alexander Schmidt
﻿Simon Winter
Mitarbeit: Dr. Akos Hoffecker
Slaven Trivunovic · Francisco Tapia
﻿Nicht offener einphasiger Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem EWR-offenen Bewerbungsverfahren zur Auswahl von 13 Teilneh-mern sowie 7 Zuladungen und anschliessendem Verhandlungsverf
Ziel des Wettbewerbes ist die Bauwerksplanung für den Neubau eines Kulturbürgerhauses in Pasing an der Offenbachstraße.
Mit dem Kulturbürgerhaus soll an der sog. „Pasinger Promenade“ (auch Paseo) als einem verbindenden Element zwischen dem neuen Wohnstandort auf dem ehemaligen Stückgut-gelände und dem Pasinger Geschäftsbereich ein weiteres Bindeglied entstehen, das zur Vernetzung der Räume beiträgt. Das Kulturbürgerhaus bildet zudem eine neue Entreesituation zum Neubaugebiet und soll zur Identitätsbildung im neuen Quartier beitragen.
Das Kulturbürgerhaus soll für kulturelle und bürgerschaftliche Nutzungen zur Verfügung stehen und zu einem Anziehungs- und Treffpunkt der Bewohner des Stadtteils werden. Das Haus soll für alle Altersgruppen ein angemessenes Programm bieten.
Das Gebäude soll in seiner Ausgestaltung ein städtebaulicher Merkpunkt sein und eine markante Außenwirkung haben. Die direkte Lage an der Vorfläche und an der Radwegverbindung soll genutzt werden, um eine wechselseitige und vielfältige Beziehung zum Umfeld herzustellen. Bei der Planung ist darauf zu achten, dass im Gebäude eine hohe Aufenthaltsqualität hergestellt wird, Schwellen vermieden und die Kommunikation gefördert wird.
Foyer 80 m2
Saal 180 m2
2 Gruppenräume 40 m2 bzw. 30 m2
2 Probenräume 20 m2 bzw. 40 m2
In einem Ideenteil kann die derzeitig geplante Treppenanlage in den Wettbewerbsumgriff hinein verbreitert werden.
A new cultural community centre shall be developed as link between the new residential area on the former cargo site and the Pasinger business area. The centre shall serve cultural and civic purposes for all ages and shall become an urban landmark with a external effect.
Hall 180 m2
2 group rooms 40 m2 and 30 m2
2 rehearsal rooms 20 m2 and 40 m2
Johann Spengler, München (Vors.)
Sabine Steger, LH München
Romanus Scholz, Bezirksausschuss 21
Frieder Vogelsgesang, Stadtrat
Frank Weise, LHM Kommunalreferat
﻿Preisgerichtsempfehlung/
Recommendation by the Jury
Das Preisgericht empfiehlt der Ausloberin einstimmig, den Verfasser der Arbeit die mit dem ersten Preis ausgezeichnet wurde mit den weiteren Planungsleistungen zu beauftragen.
10/01/2019 S7 - - Dienstleistungen - Wettbewerbsbekanntmachung - Nicht offenes Verfahren
2019/S 007-012666
Landeshauptstadt München, Vertreten durch: GWG Städtische Wohnungsgesellschaft mbH
Kontaktstelle(n): Michael Höck, GWG München
E-Mail: Michael.Hoeck@gwg-muenchen.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/75092041-5659-4186-afcd-09623837f9f1
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/75092041-5659-4186-afcd-09623837f9f1
Einphasiger nichtoffener europaweiter Realisierungswettbewerb „Neubau Kulturbürgerhaus Pasing“
Referenznummer der Bekanntmachung: WB-PAS
Gegenstand des Wettbewerbes ist die Bauwerksplanung für den Neubau eines Bürgerhauses in Pasing an der Offenbachstraße. (Architektenleistung gem. HOAI § 34, LPH 1-5, sowie optional LPH 6-9)
Die Nutzfläche beträgt ca. 500 qm.
Das Kulturbürgerhaus soll für kulturelle und bürgerschaftliche Nutzungen zur Verfügung stehen, identitätsstiftend wirken und zu einem Anziehungs-/Treffpunkt werden. Es soll von den Bürgern, insbesondere von den neuen Bewohnern des angrenzenden Quartiers, bespielt werden. Eine Betreiberin steht derzeit nicht fest. Die Räume sollen den verschiedensten Akteuren aller Altersgruppen zur Verfügung stehen.
Das ehemalige Stückgutgelände ist Teil der „Zentralen Bahnflächen München“ zwischen dem Bahnhof München Pasing u. dem Hauptbahnhof. In einem der größten Entwicklungsareale der bayerischen Landeshauptstadt werden hier seit den neunziger Jahren nicht mehr benötigte Bahnflächen in Wohn-, Gewerbe- u. Grünflächen umgewandelt.
Das Wettbewerbsgebiet umfasst größtenteils das Grundstück mit der Flur–Nr. 842/15 u. Teilflächen des Grundstücks 1210.
1) Ausschlussgründe gem. §§123 und 124 GWB;
2) Berufsbezeichnung (Nachweis zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt/-in
Auswahlkriterien gem. § 71 Abs. 3 VgV:
Die Bewerber/-innen werden gebeten 2 Referenzprojekte einzureichen, anhand derer die Vergleichbarkeit mit den ausgelobten Leistungen deutlich wird.
Es ist eine Bestätigung des Auftraggebers über die erbrachte Leistung vorzulegen.
Mindestanforderung Referenzprojekte:
1) Bearbeitung der LPH 2-8 gem. § 34 Abs. 3 HOAI: Fertigstellung der LPH 8 von 2012 bis zum Tag der Bekanntmachung.
2) Vergleichbare Komplexität: Mindestens Honorarzone III gemäß HOAI
Zudem sind die Referenzprojekte anschaulich zu präsentieren. Die Auswahl des Inhalts sollte eine Beurteilung des Projektes ermöglichen (z.B. Pläne, Lageplan, Grundrisse, Schnitte, Ansichten, Fotos, ggf. Details und Erläuterungen).
Der Umfang der Präsentation darf nicht mehr als 3 DIN A4 Seiten, jeweils einseitig bedruckt in Text und Bild, je Projekt umfassen.
Bei Referenzobjekten, deren Urheberschaft bei Anderen liegt (z.B. Bearbeitung als Mitarbeiter/-in im Büro eines Anderen), sind die Urheber und der Anteil der eigenen Leistung des Bewerbers nachvollziehbar anzugeben.
Bewerbergemeinschaften geben an, welches Mitglied die Leistungen erbracht hat; für jedes Mitglied sollte mindestens ein Referenzobjekt angegeben werden.
Berufsanfänger/-innen und kleine Bürostrukturen werden darüber hinaus auf die Möglichkeit der Bildung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen.
Für den Wettbewerb werden 9 bis 13 geeignete Teilnehmer/-innen (Architekturbüros) aus den eingegangenen Bewerbungen nach Auswertung der Mindestanforderungen ausgewählt. Zusätzlich werden 7 Büros durch den Auftraggeber gesetzt. Erfüllen mehr als 13 Bewerber die geforderten Mindestkriterien, wird die Auswahl der Bewerber durch Los getroffen.
Eignungskriterien gem. § 122 Abs. 2 GWB:
(Nur durch die Preisträger auf Verlangen nach Abschluss des Wettbewerbs einzureichen)
Kann ein Bewerber die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie technische Leistungsfähigkeit nicht im eigenen Unternehmen erbringen, kann er die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen. Es wird auf den § 47 VgV Eignungsleihe verwiesen.
A.1) Umsatz;
A.2) Berufshaftpflichtversicherung (Der Bewerber verpflichtet sich im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung abzuschließen und dem Auftraggeber nachzuweisen.);
B.1) Personal;
C) Referenzprojekt (Es ist ein Referenzprojekt einzureichen, anhand dessen die Vergleichbarkeit mit den ausgelobten Leistungen deutlich wird.):
Mindestanforderung Referenzprojekt:
C.1) Bearbeitung der LPH 1 – 9 gem. § 34 Abs. 3 HOAI: Fertigstellung der LPH 8 von 2012 bis zum Tag der Bekanntmachung;
C.2) Bauwerkskosten KG 300-400 (Brutto): mindestens 1.000.000 €;
C.3) vergleichbare Komplexität: mindestens Honorarzone III gemäß HOAI.
1) Platzierung beim Planungswettbewerb: 55 %
2) Darstellung der Projektorganisation: 20 %
3) Qualität der zu erwartenden fachlichen Leistung in Bezug auf:
3.a) Methodik zur Einhaltung der Qualitäten: 5 %
3.b) Methodik zur Einhaltung der Kosten: 5 %
3.c) Methodik zur Einhaltung der terminlichen und bauüberwachungs Zielen: 5 %
4) Verbindliches Honoraranagebot: 10 %
Detailliertere Informationen und weitere Vergabeunterlagen werden unter dem unter I.3) genannten Link über die Plattfom der Deutschen eVergabe zur Verfügung gestellt.
Die Teilnehmeranträge elektronisch über die Plattfom der Deutschen eVergabe einzureichen.
Art. 61 Abs. 1, 2 BayBO für Inländer, Art. 61 Abs. 6 – 8 BayBO für Ausländer; bei juristischen Personen muss die erforderliche berufliche Qualifikation für die natürlichen Personen, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind, nachgewiesen werden.
Mindestzahl: 16
Victoria von Gaudecker, Architektin
delaossa Architekten mit Grassinger Emrich Architekten
Alle zur Beurteilung zugelassenen Arbeiten werden nach folgenden Kriterien gleichartig beurteilt. Die Reihenfolge der Kriterien stellt dabei keine Hierarchie in der Gewichtung dar. Das Preisgericht behält sich vor, die angegebenen Kriterien zu differenzieren und eine Gewichtung vorzunehmen.
Die Wettbewerbssumme beträgt als Gesamtnettosumme ca. 30 000 EUR netto.
3) Preis: 4 000 EUR;
Sofern mit Preisen ausgezeichnete Wettbewerbsteilnehmer MwSt. abführen, wir diese ihnen anteilig zusätzlichvergütet.
Prof. Dr.(I) Elisabeth Merk, Stadtbaurätin (Fachpreisrichter)
Johann Spengler, Architekt (Fachpreisrichter)
Prof. Ingrid Burgstaller, Architektin (Fachpreisrichterin)
Ingrid Amann, Architektin (Fachpreisrichterin)
Felix Bembe, Architekt (Fachpreisrichter)
Sabine Steger, Stellvertretung Stadtbaurätin (Ständig anwesende stellvertretende Fachpreisrichterin)
Clemens Nuyken, Architekt (Ständig anwesender stellvertretender Fachpreisrichter)
Rita Ahlers, Architektin (Ständig anwesende stellvertretende Fachpreisrichterin)
Romanus Scholz BA 21, Bezirksausschuss (Sachpreisrichter)
Christian Müller, Stadtrat SPD (Sachpreisrichter)
Frieder Vogelsgesang, Stadtrat CSU (Sachpreisrichter)
Kristina Frank, Kommunalreferat (Sachpreisrichterin)
Maria Osterhuber-Völkl, Bezirksausschuss (Ständig anwesende stellvertretende Sachpreisrichtein)
Dr. Constanze Söllner-Schaar, Stadträtin SPD (Ständig anwesende stellvertretende Sachpreisrichterin)
Heike Kainz, Stadträtin CSU (Ständig anwesende stellvertretende Sachpreisrichterin)
N.N., Kommunalreferat (Ständig anwesende/r stellvertretende/r Sachpreisrichter/In)
Teilnahmeberechtigt sind im Zulassungsbereich ansässige, natürliche oder juristische Person sein, die nach den Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt/-in“ berechtigt ist.
Teilnahmeberechtigt sind ferner Arbeitsgemeinschaften natürlicher Personen sowie juristischer Personen. Bei Arbeitsgemeinschaften muss jedes Mitglied teilnahmeberechtigt sein. Jede Arbeitsgemeinschaft hat einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen, der für die Wettbewerbsleistung verantwortlich ist.
Liegen in der Person des Teilnehmers Gründe vor, die in § 4 Abs. 2 RPW aufgeführt sind, ist die Teilnahme am Wettbewerb ausgeschlossen.
Unmittelbar nach Beauftragung einer der Preisträger wird mit der Planung der Baumaßnahme begonnen.
Die Auslobung wird den Teilnehmern am 20.2.19 zur Verfügung gestellt.
Im Anschluss an den Wettbewerb werden alle Preisträger zu Verhandlungsgesprächen und zur Abgabe eines Honorarangebotes eingeladen.
Alle sonstigen Informationen sowie die Termine werden unter dem unter I.3) genannten Link zur Verfügung gestellt.

References: § 34
 § 71
 § 34
 § 122
 § 47
 § 34

Art. 61
 Art. 61
 § 4