Source: http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2017/03/asylantraege-februar-2017.html
Timestamp: 2017-08-24 05:04:12+00:00

Document:
BMI - Nachrichten - 14.289 Asylsuchende im Februar 2017
Migration und Integration Asyl und Flüchtlingsschutz Pressemitteilung 09.03.2017 14.289 Asyl­su­chen­de im Fe­bru­ar 2017
15.146 Personen (21,2 Prozent) wurde die Rechtsstellung eines Flüchtlings nach dem Abkommen über die Rechtsstellung der Flüchtlinge vom 28. August 1951 (Genfer Flüchtlingskonvention) zuerkannt. Darunter waren 300 Personen (0,4 Prozent), die als Asylberechtigte nach Art. 16a des Grund-gesetzes anerkannt wurden, sowie 14.846 Personen (20,8 Prozent), die Flüchtlingsschutz nach § 3 des Asylgesetzes i. V. m. § 60 Absatz 1 des Aufenthaltsgesetzes erhielten.
13.264 Personen (18,6 Prozent) erhielten nach § 4 des Asylgesetzes subsidiären Schutz im Sinne der Richtlinie 2011/95/EU. Darüber hinaus hat das Bundesamt bei 4.527 Personen (6,3 Prozent) Abschiebungsverbote nach § 60 Absatz 5 oder Absatz 7 Satz 1 des Aufenthaltsgesetzes festgestellt.
Abgelehnt wurden die Anträge von 26.146 Personen (36,5 Prozent). Anderweitig erledigt (z.B. durch Entscheidungen im Dublin-Verfahren oder Verfahrenseinstellungen wegen Rücknahme des Asylantrages) wurden die Anträge von 12.416 Personen (17,4 Prozent). Die Zahl der noch nicht entschiedenen Anträge lag Ende Februar 2017 bei 333.815 (zum 31. Januar 2017: 384.523).
Im Februar 2017 haben beim Bundesamt 16.568 Personen Asyl beantragt. Damit ist die Zahl der Asylbewerber gegenüber dem Vorjahresmonat um 51.229 Personen (-75,6 Prozent) und gegenüber dem Vormonat um 1.396 Personen (- 7,8 Prozent) jeweils gesunken.
Ausweislich der Asylgesuch-Statistik wurde von Januar bis Februar 2017 ein Zugang von 31.481 Asylsuchenden nach Deutschland registriert. Die Haupt-staatsangehörigkeiten werden in der folgenden Tabelle dargestellt (Hinweis: die Monatswerte enthalten keine Nachmeldungen und nachträglichen Berichtigungen. Diese sind nur in den nachfolgenden Zahlen des bisherigen Jahres enthalten. Eine Addition der Monatswerte ergibt also nicht den bisherigen Jahreswert):
In der Zeit von Januar bis Februar 2017 haben insgesamt 37.074 Personen in Deutschland Asyl beantragt. Gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr (120.642 Personen) bedeutet dies einen Rückgang um 69,3 Prozent.
In den Monaten Januar und Februar 2017 hat das Bundesamt über die Anträge von 142.139 Personen entschieden, 41.162 mehr (+ 40.8 Prozent) als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
31.620 Personen (22,2 Prozent) wurde die Rechtsstellung eines Flüchtlings nach dem Abkommen über die Rechtsstellung der Flüchtlinge vom 28. August 1951 (Genfer Flüchtlingskonvention) zuerkannt. Darunter waren 552 Personen (0,4 Prozent), die als Asylberechtigte nach Art. 16a des Grund-gesetzes anerkannt wurden, sowie 31.068 Personen (21,8 Prozent), die Flüchtlingsschutz nach § 3 des Asylgesetzes i. V. m. § 60 Absatz 1 des Aufenthaltsgesetzes erhielten.
26.263 Personen (18,5 Prozent) erhielten nach § 4 des Asylgesetzes subsidiären Schutz im Sinne der Richtlinie 2011/95/EU. Darüber hinaus hat das Bundesamt bei 8.537 Personen (6,0 Prozent) Abschiebungsverbote nach § 60 Absatz 5 oder Absatz 7 Satz 1 des Aufenthaltsgesetzes festgestellt.
Abgelehnt wurden die Anträge von 51.135 Personen (36,0 Prozent). Anderweitig erledigt (z.B. durch Entscheidungen im Dublin-Verfahren oder Verfahrenseinstellungen wegen Rücknahme des Asylantrages) wurden die Anträge von 24.584 Personen (17,3 Prozent).

References: Art. 16
 § 3
 § 60
 § 4
 § 60
 Art. 16
 § 3
 § 60
 § 4
 § 60