Source: https://www.stbpdigital.de/ce/die-steuerliche-betriebspruefung-ausgabe-12-2011/ausgabe.html
Timestamp: 2017-12-13 23:11:07+00:00

Document:
Die steuerliche Betriebsprüfung Ausgabe 12 2011
(Un-)Zulässigkeit von Benennungsverlangen (§ 160 AO) bei Überweisungen an intransparente Domizilgesellschaften
Mag. iur. Markus Rübenstahl
Bei der Vorbereitung oder während einer Betriebsprüfung (BP) treffen Mitarbeiter der Steuer- oder Revisionsabteilung von exportorientierten deutschen Unternehmen oder deren Berater häufig auf folgende typische und zugleich problematische Sachverhaltskonstellation: Das Unternehmen verkauft seine Produkte an Kundenunternehmen in Ländern mit hohem Korruptionsrisiko.
AfA nach Einlage  Änderung durch das JStG 2010
Bemessungsgrundlage linearer Gebäudeabschreibungen sind nach § 7 Abs. 4 Satz 1 1. Halbsatz EStG 2000 die für das Gebäude aufgewendeten Anschaffungskosten oder Herstellungskosten.
Baugewerbe im fiskalischen Zwielicht
In keiner anderen Branche wie dem Baugewerbe, mit Ausnahme vielleicht des Rotlichtmilieus und des sog. grauen Kapitalmarkts, wird penetrant in illegaler Weise operiert. Dies ist zum einen darauf zurückzuführen, dass legal operierende Anbieter, die sämtliche steuerlichen und sozialversicherungsrechtlichen Verpflichtungen erfüllen, mit ihren zu teuren Angeboten dem ruinösen Wettbewerb nicht standhalten können.
Einzelprobleme der Hinzurechnung von Finanzierungskosten gem. § 8 Nr. 1 GewStG
Die Bedeutung der Gewerbesteuer hat sich durch die Unternehmenssteuerreform 2008 stark erhöht. Es sind im Wesentlichen die Änderungen bei den Hinzurechnungen, die dazu beigetragen haben. Die Gewerbesteuer ist als Objektsteuer ausgestaltet.
Pauschalierung der Steuer von Sachzuwendungen  Teil II 
Dipl.-Finanzwirt (FH) Oliver Hagenlocher
Die Vorschrift des § 37b EStG hat nicht vor dem Hintergrund zweifelhafter Incentivemaßnahmen, sondern in jüngster Zeit gerade bei Lohnsteueraußenprüfungen und Betriebsprüfungen eine besondere Bedeutung erlangt.
Aktuelle Fragen aus der Praxis der Außenprüfung: Steuerabkommen: Deutschland  Schweiz
Deutsche und Schweizer Unterhändler haben am 10.8.2011 die im Oktober 2011 vereinbarten bilateralen Verhandlungen über offene Steuerfragen mit der Paraphierung des Steuerabkommens abgeschlossen. Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble und die Schweizer Finanzministerin Dr. Eveline Widmer-Schlumpf haben am 21.9.2011 das Steuerabkommen unterzeichnet. Der Bundesrat muss dem Abkommen noch zustimmen. Das Abkommen soll Anfang 2013 in Kraft treten.
I. Auflösung einer Ansparrücklage bei fehlender Existenzgründereigenschaft; Korrekturmöglichkeit gemäß § 174 Abs. 3 AO
EStG 1997 § 7g, AO § 174 Abs. 3
BFH-Urteil vom 6. September 2011  VIII R 38/09
II. Bildung einer Rückstellung für die Verpflichtung zur Nachbetreuung von Versicherungsverträgen
EStG § 5 Abs. 1, § 6 Abs. 1 Nr. 3a
BFH-Urteil vom 19. Juli 2011  X R 26/10
III. Entgeltlicher Erwerb gebrauchter Lebensversicherungen
EStG i.d.F. des AltEinkG § 20 Abs. 1 Nr. 6, HGB § 255
BFH-Urteil vom 24. Mai 2011  VIII R 46/09

References: § 7
 § 8
 § 37
 § 174
 § 7
 § 174
 § 5
 § 6
 § 20
 § 255