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Timestamp: 2020-01-17 14:17:58+00:00

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Baufinanzierung Umschulden Berlin, Widerruf Baufinanzierung - Kredit Widerrufen Berlin
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1. Häufige Belehrungsmängel
In zwischen dem 11.06.2010 und dem 20.03.2016 abgeschlossenen Immobiliardarlehensverträgen finden sich folgende häufig anzutreffende Mängel:
Vor dem Landgericht Ravensburg, Urteil vom 21.09.2018- 2 O 21/18 ging es um ein Immobiliendarlehen, bei dem die Bank die betreffende Klausel verwendet hatte. Durch die Klausel sei die Widerrufsbelehrung insgesamt fehlerhaft und der Widerruf sei daher auch Jahre nach Abschluss möglich gewesen, entschied das Gericht mit noch nicht rechtskräftigem Urteil. Damit könnte das Landgericht Ravensburg ein für Verbraucher wichtiges Urteil gefällt haben, denn für Verbraucher könnte sich dadurch die Möglichkeit zum Widerruf von Darlehen ergeben haben, an die sich Kunden eigentlich gebunden fühlten.
Kunden, die bei einem Filialabschluss über das Widerrufsrecht bei Fernabsatzverträgen aufgeklärt wurden oder ein Darlehen abgeschlossen haben, bei dem eine (vergleichbare) AGB-Formulierung verwendet wurde, sollten die Verträge genau überprüfen lassen und sich über ihre Rechte aufklären lassen. Oft lassen sich so überteuerte Darlehen auch noch nach Jahren widerrufen.
Zusätzliche Pflichtangaben(Angabe der zuständigen Aufsichtsbehörde)
Auslassungen bei Widerrufsfolgen
Auch Auslassungen in Widerrufsinformationen sind nicht geeignet die gesetzliche Widerrufsfrist auszulösen, so dass ein Widerruf heute noch möglich wäre. Fehlt zum Beispiel der Zusatz
„Dieser Betrag verringert sich entsprechend, wenn das Darlehen nur teilweise in Anspruch genommen wurde.“
Ist die Belehrung fehlerhaft, da unvollständig.
Fehlende Angabe von konkreten Fälligkeiten der Annuitäten/Teilzahlungen
Fehlt die Angabe in der Belehrung, , wann die regulären Monatsleistungen jeweils fällig werden, werden nur unzureichend die Pflichtangaben des Art. 247 § 9 Abs. 1 S. 1 i.V.m. § 3 Abs. 1 Nr. 7 EGBGB (in der Fassung vom 11.06.2010) erfüllt.
Fehlende gesetzliche Pflichtangaben
Der häufigste Fehler liegt darin, dass die Bank oder Sparkasse eine gesetzliche Pflichtangabe nicht in den Vertrag aufgenommen hat.Gemäß Art. 247 § 6 Abs. 1 Nr. 1 i.V.m. § 9 EGBGB muss der grundpfandrechtlich gesicherte Verbraucherdarlehensvertrag klar und verständlich die nachstehenden Angaben des § 3 enthalten:
3 Inhalt der vorvertraglichen Information bei Allgemein-Verbraucherdarlehensverträgen
Die Unterrichtung vor Vertragsschluss muss folgende Informationen enthalten:
Die gesetzlich vorgeschriebenen Angaben fehlen in vielen Widerrufsinformationen.
2. Wir prüfen die Wirksamkeit Ihres Kredites!
Verbraucherdarlehensverträge die zwischen dem 11.06.2010 und dem 20.03.2016 abgeschlossen wurden, können hingegen bei unzureichenden Widerrufsinformationen oder fehlenden Pflichtinformationen ggf. auch heute noch widerrufen werden.
Fragebogen | Bauspardarlehen
1. Informationen zum Darlehen
Haben Sie die Vertragsunterlagen mit Widerrufsbelehrung vorab (vor Vertragsschluss)
von der Bank / vom Vermittler erhalten?
2. Informationen zum Darlehen
Handelt es sich bei dem Darlehensvertrag um eine Anschlussfinanzierung?
Handelt es sich bei dem Darlehensvertrag um ein Darlehen mit KfW-Förderung?
Welche Ziele verfolgen Sie mit dem Widerruf vorrangig?
Einigung mit meiner derzeitigen BankWechsel zu einer neuen Bankgünstige Zinsen für die Zukunftzu viel gezahlte Zinsen zurückfordern (Differenz zu marktüblichen Zinsen)NutzungsersatzVorfälligkeitsentschädigung einsparen/ zurückfordern
3. Rechtsschutzversicherung (RSV)

References: Art. 247
 § 9
 § 3
 Art. 247
 § 6
 § 9
 § 3