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BBL 2015/4 - Heft 4 - 2015 - bbl - baurechtliche blätter - e-Journals
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Kleewein, Wolfgang Neuerungen im niederösterreichischen Raumordnungsrecht
Aufschließungsabgabe, Bauerwartungsland, Bauflächenbilanz, Bebauungsdichte, Bebauungshöhe, Bebauungsplan, Bebauungsweise, Betriebsübergeber, Betriebsübernehmer, Bevölkerungsentwicklung, Bruttogeschossfläche, Einheit, funktionelle, Entschädigung, Entwicklungskonzept, Fertigstellungsfrist, Flächenwidmungsplan, Gebäude, erhaltenswertes, Geschossflächenzahl, Grünland – Land- und Forstwirtschaft, Handelsbetriebe, Hauptregionen, Hofstelle, Kundmachung, elektronische, Landesentwicklungsprogramm, Leitplanung, regionale, Mindestabstand, Naturgefahren, Ortsbereich, Photovoltaikanlagen, Raumordnungsprogramm, Raumplanung, Reittiere, Richtwerte, Standort, Standortabgabe, Standortzone, Umweltprüfung, strategische, Verkaufsfläche, Waren, zentrumsrelevante, Windkraftanlagen, Wohnbauland, Wohnbedarf, familieneigener, Wohndichteklasse, Wohneinheit, Zentrumszone, Zu- und Abfahrt, Sektorales ROP über die Windkraftnutzung in NÖ, BBL 2015, 155, § 1 Abs 3 Z 4 nö BauO 2014, § 4 Z 17 nö BauO 2014, § 4 Z 20 nö BauO 2014, § 6 Abs 2 Z 3 nö BauO 2014, § 15 Abs 1 Z 18 nö BauO 2014, § 23 Abs 2 nö BauO 2014, § 24 nö BauO 2014, § 34 nö BauO 2014, § 35 Abs 3 nö BauO 2014, § 37 Abs 1 Z 7 nö BauO 2014, § 37 Abs 1 Z 10 nö BauO 2014, § 38 nö BauO 2014, § 47 nö BauO 2014, § 63 nö BauO 2014, § 65 nö BauO 2014, § 1 Abs 1 Z 4 nö ROG 2014, § 10 nö ROG 2014, § 18 nö ROG 2014, § 19 nö ROG 2014, § 3 nö ROG 2014, § 12 nö ROG 2014, § 13 Abs 2 nö ROG 2014, § 13 Abs 5 nö ROG 2014, § 14 Abs 2 Z 15 nö ROG 2014, § 16 Abs 2 nö ROG 2014, § 16 Abs 4 nö ROG 2014, § 16 Abs 5 nö ROG 2014, § 20 Abs 2 Z 1a nö ROG 2014, § 20 Abs 2 Z 1b nö ROG 2014, § 20 Abs 2 Z 4 nö ROG 2014, § 20 Abs 2 Z 19 nö ROG 2014, § 20 Abs 2 Z 21 nö ROG 2014, § 20 Abs 3a nö ROG 2014, § 20 Abs 3b nö ROG 2014, § 20 Abs 3c nö ROG 2014, § 20 Abs 5 Z 2 nö ROG 2014, § 20 Abs 5 Z 6 nö ROG 2014, § 20 Abs 9 nö ROG 2014, § 24 Abs 5 nö ROG 2014, § 24 Abs 11 Z 1 nö ROG 2014, § 24 Abs 11 Z 17 nö ROG 2014, § 25 Abs 4 nö ROG 2014, § 28 nö ROG 2014, § 30 Abs 2 Z 6 nö ROG 2014, § 30 Abs 2 Z 10 nö ROG 2014, § 31 Abs 1 nö ROG 2014, § 31 Abs 7 nö ROG 2014, § 31 Abs 8 nö ROG 2014, § 32 Abs 8 nö ROG 2014, § 33 Abs 4 nö ROG 2014, § 36 Abs 2 nö ROG 2014, § 36 Abs 5 nö ROG 2014, § 42 Abs 12 nö ROG 2014, § 42 Abs 13 nö ROG 2014, § 11 nö BTV 2014, § 14 Abs 1 nö BTV 2014, § 88 nö GemO 1973, Z 6 lit a UVP-G 2000, Z 6 lit b UVP-G 2000, Art 18 Abs 2 B-VG, Art 118 Abs 3 Z 9 B-VG Seit dem 1. Februar 2015 gelten in Niederösterreich eine neue Bauordnung 2014, eine neue... Seit dem 1. Februar 2015 gelten in Niederösterreich eine neue Bauordnung 2014, eine neue Bautechnikverordnung 2014 und ein neues Raumordnungsgesetz 2014. Schwerpunkt dieses Beitrages ist das nö ROG 2014. Der Inhalt dieses Gesetzes entspricht weitgehend jenem des vielfach novellierten nö ROG 1976, ergänzt um die bisher in der nö BauO 1996 enthaltenen Bestimmungen über den Bebauungsplan. Die ursprünglich geplante Novelle des alten Gesetzes ist ins nö ROG 2014 eingeflossen. In der überörtlichen Raumordnung werden neue Planungsinstrumente eingeführt, in der örtlichen Raumordnung die Regelungen über das Entwicklungskonzept modifiziert. Weitere wesentliche Neuerungen betreffen Handelseinrichtungen und Grünlandbauten. Hinzu kommen punktuelle Änderungen der Vorschriften über den Bebauungsplan und das Verfahren. Neben den Änderungen, die das nö ROG 2014 mit sich gebracht hat, werden auch die Grünlandwidmungen für Windkraft- und Photovoltaikanlagen sowie das Sektorale Raumordnungsprogramm über die Windkraftnutzung kurz vorgestellt. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/4, Jahrgang 2015, Heft 4, S. 170–170
Verwendungszweckänderung; Stall; Garage; baubewilligungspflichtige Maßnahme; Verwaltungsübertretung
Verwendungszweckänderung, Stall, Garage, baubewilligungspflichtige Maßnahme, Verwaltungsübertretung, KLVwG-1399/7/2014, BBL 2015, 170, BBL-Slg 2015/130, § 6 lit b krnt BauO 1996, § 6 lit c krnt BauO 1996, § 50 Abs 2 Z 6 lit d krnt BauO 1996 Die Verwendung eines Stallgebäudes als Garage ist eine bewilligungspflichtige Änderung des... Die Verwendung eines Stallgebäudes als Garage ist eine bewilligungspflichtige Änderung des Verwendungszweckes. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/4, Jahrgang 2015, Heft 4, S. 170–171
Steinschlichtungsmauer; bauliche Anlage; Mindestabstand; subjektiv-öffentliche Nachbarrechte
Steinschlichtungsmauer, bauliche Anlage, Mindestabstand, subjektiv-öffentliche Nachbarrechte, 2013/06/0019, BBL 2015, 170, BBL-Slg 2015/131, § 6 krnt BauO 1996, § 9 krnt BauO 1996, § 23 Abs 3 krnt BauO 1996, § 4 krnt Bauvorschriften, § 6 krnt Bauvorschriften, § 10 krnt Bauvorschriften Eine Steinschlichtungsmauer ist eine bauliche Anlage, auf die die Abstandsvorschriften des... Eine Steinschlichtungsmauer ist eine bauliche Anlage, auf die die Abstandsvorschriften des § 10 krnt BauO anzuwenden sind.Der Abstand zur (Nachbar-) Grundgrenze ist so zu bestimmen, dass die Voraussetzungen des § 4 Abs 3 lit a bis c krnt BauV erfüllt sind. Insbesondere ist zu prüfen, ob eine angemessene Nutzbarkeit des Nachbargrundstückes (zB betreffend die Belichtung) gewährleistet bleibt. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/4, Jahrgang 2015, Heft 4, S. 171–171
Flächenwidmung „Grünland – Kabinenbau“; Fußgeherbrücke mit Aufzugsanlage
Flächenwidmung „Grünland – Kabinenbau“, Fußgeherbrücke mit Aufzugsanlage, 2013/06/0192, BBL 2015, 171, BBL-Slg 2015/132, § 5 Abs 2 lit c krnt GPlG 1995, § 5 Abs 5 krnt GPlG 1995 Eine Fußgeherbrücke mit Aufzugsanlage zur sicheren und gefahrlosen Überquerung einer Straße... Eine Fußgeherbrücke mit Aufzugsanlage zur sicheren und gefahrlosen Überquerung einer Straße und der widmungsgemäßen Nutzung eines Erholungs- und Badegrundstückes steht mit der Zweckbestimmung der Flächenwidmung „Grünland – Kabinenbau“ im Einklang. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/4, Jahrgang 2015, Heft 4, S. 171–173
Giese, Karim Landwirtschaftliches Wohnhaus; Verwirklichung des landwirtschaftlichen Betriebskonzepts; Bauvollendung; Erlöschen der Baubewilligung
Landwirtschaftliches Wohnhaus, Verwirklichung des landwirtschaftlichen Betriebskonzepts, Bauvollendung, Erlöschen der Baubewilligung, LVwG-AV-502/001-2014, BBL 2015, 171, BBL-Slg 2015/133, § 24 nö BauO 1996, § 19 Abs 2 Z 6 nö ROG 1976, § 19 Abs 4 nö ROG 1976 Die Baubewilligung für ein landwirtschaftliches Wohnhaus (hier: im räumlichen Zusammenhang... Die Baubewilligung für ein landwirtschaftliches Wohnhaus (hier: im räumlichen Zusammenhang bereits bestehender Wirtschaftsgebäude) erlischt, wenn das der Baubewilligung zugrundeliegende landwirtschaftliche Betriebskonzept nicht innerhalb der gesetzlichen Bauvollendung verwirklicht worden ist. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/4, Jahrgang 2015, Heft 4, S. 174–174
Baubewilligungspflichtige Maßnahmen; Bauanzeige; Verwaltungsübertretung
Baubewilligungspflichtige Maßnahmen, Bauanzeige, Verwaltungsübertretung, LVwG-TU-14-0082, BBL 2015, 174, BBL-Slg 2015/134, § 14 Z 4 nö BauO 1996, § 37 Abs 1 Z 1 BauO 1996 Der nö BauO 1996 ist eine „mündliche Bauanzeige“ völlig fremd.Bei einer... Der nö BauO 1996 ist eine „mündliche Bauanzeige“ völlig fremd.Bei einer bewilligungspflichtigen Maßnahme ist auch eine schriftliche Bauanzeige wirkungslos und zwar selbst dann, wenn sich die Baubehörde dazu verschweigt. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/4, Jahrgang 2015, Heft 4, S. 174–174
Bauvollendung; Fristverlängerung; Parteistellung der Nachbarn
Bauvollendung, Fristverlängerung, Parteistellung der Nachbarn, LVwG-AV-191/001-2015, BBL 2015, 174, BBL-Slg 2015/135, § 6 Abs 1 nö BauO 1996, § 24 Abs 5 nö BauO 1996 Dem Nachbarn kommt im Verfahren betreffend die Verlängerung der Bauvollendungsfrist... Dem Nachbarn kommt im Verfahren betreffend die Verlängerung der Bauvollendungsfrist grundsätzlich Parteistellung zu. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/4, Jahrgang 2015, Heft 4, S. 174–175
Baubewilligung; Rechtskraft; Rechtskraftbestätigung; übergangene Partei; Bauausführung; Baueinstellung
Baubewilligung, Rechtskraft, Rechtskraftbestätigung, übergangene Partei, Bauausführung, Baueinstellung, LVwG-AV-528/002-2014, BBL 2015, 174, BBL-Slg 2015/136, § 29 nö BauO 1996 Solange die Baubewilligung nicht auch gegenüber einer übergangenen Partei rechtskräftig... Solange die Baubewilligung nicht auch gegenüber einer übergangenen Partei rechtskräftig geworden ist, liegt keine rechtskräftige Baubewilligung vor.Bis zum rechtskräftigen Abschluss des Baubewilligungsverfahrens auch gegenüber einer übergangenen Partei ist die Fortführung der Bauausführung mangels Rechtskraft der Baubewilligung unzulässig.Eine Rechtskraftbestätigung ist keine normativ verbindliche, der Rechtskraft zugängliche (Feststellungs-)Entscheidung. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/4, Jahrgang 2015, Heft 4, S. 175–175
Ex lege Bauplatz
Ex lege Bauplatz, 2012/05/0015, BBL 2015, 175, BBL-Slg 2015/137, § 11 nö BauO 1996 Grundstücke, die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der nö BauO-Nov LGBl 8200-6 (zur nö BauO... Grundstücke, die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der nö BauO-Nov LGBl 8200-6 (zur nö BauO 1976) nicht im Bauland gelegen sind, kann ex lege keine (sog „geborene“) Bauplatzeigenschaft zukommen. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/4, Jahrgang 2015, Heft 4, S. 176–176
Flächenwidmung „Grünland – Trenngrün“; Stützmauern; Einfriedungsmauern
Flächenwidmung „Grünland – Trenngrün“, Stützmauern, Einfriedungsmauern, 2013/05/0221, BBL 2015, 176, BBL-Slg 2015/138, § 30 Abs 3 Z 5 oö ROG 1994, § 30 Abs 5 oö ROG 1994 Im Grünland dürfen nur Bauten und Anlagen errichtet werden, die zur bestimmungsgemäßen... Im Grünland dürfen nur Bauten und Anlagen errichtet werden, die zur bestimmungsgemäßen Nutzung nötig sind.„Bestimmungsgemäß“ bedeutet, dass die bauliche Anlage zur widmungsgemäßen Nutzung des Grundstückes notwendig ist.Stütz- und Einfriedungsmauern (hier: im Zusammenhalt mit einer teilweisen Nutzung der Fläche als Holzlagerplatz) stehen mit der Zweckbestimmung der Flächenwidmung „Grünland – Trenngrün“ nicht im Einklang. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/4, Jahrgang 2015, Heft 4, S. 176–176
Eisenbahnunternehmen; eisenbahnrechtliches Bauverbot; subjektiv-öffentliche Rechte
Eisenbahnunternehmen, eisenbahnrechtliches Bauverbot, subjektiv-öffentliche Rechte, LVwG-150184, BBL 2015, 176, BBL-Slg 2015/139, § 31 oö BauO 1994, § 42 EisbG Einem Eisenbahnunternehmen kommt kein subjektives Recht auf Beachtung eines eisenbahnrechtlichen... Einem Eisenbahnunternehmen kommt kein subjektives Recht auf Beachtung eines eisenbahnrechtlichen Bauverbots im Baubewilligungsverfahren zu. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/4, Jahrgang 2015, Heft 4, S. 176–177
Bauausführung; Verrücken des Bauvorhabens; geringfügige Abweichungen; baupolizeilicher Abbruchauftrag; Trennbarkeit des Bauwerks
Bauausführung, Verrücken des Bauvorhabens, geringfügige Abweichungen, baupolizeilicher Abbruchauftrag, Trennbarkeit des Bauwerks, 2013/05/0025, BBL 2015, 176, BBL-Slg 2015/140, § 5 oö BauO 1994, § 6 oö BauO 1994, § 49 oö BauO 1994 Für jedes Verrücken eines Bauvorhabens bedarf es einer neuerlichen Baubewilligung.Die... Für jedes Verrücken eines Bauvorhabens bedarf es einer neuerlichen Baubewilligung.Die Nichteinhaltung von Mindestabständen stellt keine geringfügige Abweichung, sondern ein „aliud“ (wesentliche Änderung des Bauvorhabens) dar.Der Abbruchauftrag darf sich nur dann auf Teile eines Bauvorhabens beziehen, wenn konsenswidrige oder konsenslose Teile des Bauvorhabens von diesem trennbar sind.Ob eine solche Trennbarkeit (hier: von Hauptgebäude und Garage, Garage und Sanitäranlage sowie von Garage und überdachtem Abstellraum) im Einzelfall gegeben ist oder nicht, bedarf einer entsprechenden behördlichen Feststellung. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/4, Jahrgang 2015, Heft 4, S. 177–178
Flächenwidmung „Erweitertes Wohngebiet“; Zweitwohnungen; Apartmenthäuser; Immissionsschutz; subjektiv-öffentliche Nachbarrechte
Flächenwidmung „Erweitertes Wohngebiet“, Zweitwohnungen, Apartmenthäuser, Immissionsschutz, subjektiv-öffentliche Nachbarrechte, 2012/06/0049, BBL 2015, 177, BBL-Slg 2015/141, § 30 Abs 1 Z 2 sbg ROG 2009, § 30 Abs 31 sbg ROG 2009 Die einschränkenden Regelungen über die Zulässigkeit von Bauten für Zweitwohnungen bzw... Die einschränkenden Regelungen über die Zulässigkeit von Bauten für Zweitwohnungen bzw Apartmenthäuser zur touristischen Nutzung enthalten keine Bestimmungen, die (auch) dem besonderen Schutz der Nachbarn dienen. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/4, Jahrgang 2015, Heft 4, S. 178–178
Parteistellung der Nachbarn; Entfernung des Nachbargrundstückes; Meßpunkte
Parteistellung der Nachbarn, Entfernung des Nachbargrundstückes, Meßpunkte, 2012/06/0183, BBL 2015, 178, BBL-Slg 2015/142, § 7 Abs 1 Z 1 lit a sbg BauPolG, § 25 Abs 3 sbg BGG Sind im Bebauungsplan die Höhenpunkte des „Urgeländes“ ausgewiesen, muss dieses – und... Sind im Bebauungsplan die Höhenpunkte des „Urgeländes“ ausgewiesen, muss dieses – und nicht das natürliche Geländeniveau im Zeitpunkt des Inkrafttretens des sbg BGG – den Abstandsberechnungen (hier: zur Bestimmung der Nachbarparteistellung) zugrundegelegt werden. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/4, Jahrgang 2015, Heft 4, S. 178–178
Photovoltaikanlage; baubewilligungspflichtige Maßnahmen; keine Ausnahme von der tir BauO
Photovoltaikanlage, baubewilligungspflichtige Maßnahmen, keine Ausnahme von der tir BauO, LVwG-2015/26/0599-6, BBL 2015, 178, BBL-Slg 2015/143, § 21 Abs 1 lit e tir BauO 2011 Die Errichtung einer Photovoltaikanlage (hier: sechs im Boden verankerte PV-Module zu jeweils... Die Errichtung einer Photovoltaikanlage (hier: sechs im Boden verankerte PV-Module zu jeweils 0,99 m x 1,66 m in einer Gesamtlänge von 16,48 m) ist als bauliche Anlage baubewilligungspflichtig.Eine solche Photovoltaikanlage mit einer Gesamtleistung von 4 kW ist auch nicht nach § 1 Abs 3 lit c TBO 2011 vom Geltungsbereich der tir BauO ausgenommen. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/4, Jahrgang 2015, Heft 4, S. 178–180
Bauplatzeignung; Oberflächenwässer; Naturgefahren; Wohngebäude; technische Vorkehrungen; organisatorische Vorkehrungen; Sicherheitskonzept
Bauplatzeignung, Oberflächenwässer, Naturgefahren, Wohngebäude, technische Vorkehrungen, organisatorische Vorkehrungen, Sicherheitskonzept, LVwG-2014/26/3223-8, BBL 2015, 178, BBL-Slg 2015/144, § 3 Abs 2 tir BauO 2011 Bauliche Vorkehrungen zur Gewährleistung eines ausreichenden Schutzes vor Naturgefahren müssen... Bauliche Vorkehrungen zur Gewährleistung eines ausreichenden Schutzes vor Naturgefahren müssen technisch und rechtlich verwirklichbar sein.Bei Wohngebäuden sind bloß „organisatorische Vorkehrungen“ zum ausreichenden Schutz vor Naturgefahren nicht denkbar. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/4, Jahrgang 2015, Heft 4, S. 180–180
Baugebrechen; Instandsetzungsauftrag; Stand der Technik; provisorische Maßnahmen; Sachverständigengutachten
Baugebrechen, Instandsetzungsauftrag, Stand der Technik, provisorische Maßnahmen, Sachverständigengutachten, 2013/05/0020, BBL 2015, 180, BBL-Slg 2015/145, § 129 Abs 4 wr BauO Das Baugebrechen muss entsprechend dem Stand der Technik im Zeitpunkt der Erteilung des... Das Baugebrechen muss entsprechend dem Stand der Technik im Zeitpunkt der Erteilung des Bauauftrages beseitigt werden.Die Feststellung, dass Dachstuhl- und Konstruktionshölzer sowie Sparren, Drempelpfette, Lattung und dergleichen angemorscht, durchfeuchtet und durch Holzschädlinge schadhaft sind, reicht für die hinreichende Konkretisierung des baupolizeilichen (Instandsetzungs-)Auftrages aus, da eine Umschreibung der betroffenen geschädigten Teile niemals bis in alle Einzelheiten möglich ist.Provisorische Maßnahmen vermögen ein bestehendes Baugebrechen nicht zu beseitigen.Ob eine Maßnahme technisch geeignet ist, das Baugebrechen zu beseitigen, oder ob diese nur provisorisch ist, ist keine Rechtsfrage, sondern erfordert der Beurteilung durch einen (Amts-)Sachverständigen. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/4, Jahrgang 2015, Heft 4, S. 180–180
Zustimmungserklärung; Zustimmung des Voreigentümers
Zustimmungserklärung, Zustimmung des Voreigentümers, Ra 2015/05/0003, BBL 2015, 180, BBL-Slg 2015/146, § 63 Abs 1 lit c wr BauO, § 442 ABGB Eine vom Rechtsvorgänger des Eigentümers erteilte Zustimmungserklärung ist im... Eine vom Rechtsvorgänger des Eigentümers erteilte Zustimmungserklärung ist im Baubewilligungsverfahren nicht ausreichend. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/4, Jahrgang 2015, Heft 4, S. 180–181
Nachträgliche Wertveränderung von einzelnen Grundstücken durch Änderung des Flächenwidmungsplanes; Teilaufhebung des Vertrages
Nachträgliche Wertveränderung von einzelnen Grundstücken durch Änderung des Flächenwidmungsplanes, Teilaufhebung des Vertrages, 3 Ob 229/14v, BBL 2015, 180, BBL-Slg 2015/147, § 38 Abs 6 oö ROG 1994 § 38 Abs 6 oö ROG enthält keine Regelung für den Fall, dass die Teilaufhebung eines... § 38 Abs 6 oö ROG enthält keine Regelung für den Fall, dass die Teilaufhebung eines Vertrags wegen nachträglicher Wertveränderungen von Teilen der kaufgegenständlichen Grundstücke gefordert wird. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/4, Jahrgang 2015, Heft 4, S. 181–183
Richtlinienkonforme Auslegung des Gewährleistungsrechts
Richtlinienkonforme Auslegung des Gewährleistungsrechts, 7 Ob 94/14w, RL 1999/44/EG, BBL 2015, 181, BBL-Slg 2015/148, § 932 Abs 2 ABGB, § 1 KSchG, § 344 UGB Die insbesondere anhand des Wortlauts der Verbrauchsgüterkauf-RL 1999/44/EG vorzunehmende... Die insbesondere anhand des Wortlauts der Verbrauchsgüterkauf-RL 1999/44/EG vorzunehmende richtlinienkonforme Auslegung des § 932 Abs 2 ABGB ist auf Verträge zwischen Unternehmern und Verbrauchern (§ 1 KSchG) beschränkt und erstreckt sich nicht auf Kaufverträge zwischen Unternehmern oder zwischen Verbrauchern. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/4, Jahrgang 2015, Heft 4, S. 183–183
Wegedienstbarkeit; Utilitätserfordernis
Wegedienstbarkeit, Utilitätserfordernis, 3 Ob 214/14p, BBL 2015, 183, BBL-Slg 2015/149, § 473 ABGB Eine Wegedienstbarkeit erlischt grundsätzlich nicht allein deshalb, weil der Berechtigte seinen... Eine Wegedienstbarkeit erlischt grundsätzlich nicht allein deshalb, weil der Berechtigte seinen Grund auf einem anderen Weg erreichen kann. Der Zweck einer Wegeservitut kann aber dann wegfallen, wenn eine vom Servitutsweg verschiedene Zugangsmöglichkeit einen vollwertigen (gleichwertigen) Ersatz für diesen bietet. Jeder auch nur einigermaßen ins Gewicht fallende Vorteil genügt indes für die Aufrechterhaltung des erworbenen Rechts. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/4, Jahrgang 2015, Heft 4, S. 183–183
Kostenersatz bei Selbstverbesserung
Kostenersatz bei Selbstverbesserung, 7 Ob 228/14a, BBL 2015, 183, BBL-Slg 2015/150, § 932 Abs 2 ABGB, § 932 Abs 4 ABGB, § 67 Abs 1 VersVG Der Übernehmer einer mangelhaften Liegenschaft kann die Kosten, welche ihm durch die... Der Übernehmer einer mangelhaften Liegenschaft kann die Kosten, welche ihm durch die freiwillige Selbstvornahme der Verbesserung entstanden sind, insoweit vom Übergeber ersetzt verlangen, als sie auch den Übergeber bei Einräumung der Verbesserungsmöglichkeit getroffen hätten. Beim Kauf von einem Privaten, sind grundsätzlich die Kosten einer angemessenen Verbesserung durch entsprechende Professionisten zu ersetzen. Der Verkäufer muss die Behauptung, dass bei Verbesserung durch ihn geringere Kosten aufgelaufen wären, beweisen. Unter Schadenersatzansprüchen, die gemäß § 67 Abs 1 VersVG auf den Versicherer übergehen, fallen neben Regress-, Ausgleichs- und Bereicherungsansprüchen auch Ansprüche auf Ersatz der Kosten für die Selbstverbesserung. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/4, Jahrgang 2015, Heft 4, S. 183–183
Gültigkeit von teilweisem Haftungsausschluss bei grob fahrlässigem Verhalten
Gültigkeit von teilweisem Haftungsausschluss bei grob fahrlässigem Verhalten, 3 Ob 234/14d, BBL 2015, 183, BBL-Slg 2015/151, § 879 Abs 3 ABGB Unter Unternehmern ist eine Klausel, die eine Haftungsbegrenzung auch bei grober Fahrlässigkeit... Unter Unternehmern ist eine Klausel, die eine Haftungsbegrenzung auch bei grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz auf den positiven Schaden vorsieht, sodass Schadenersatzansprüche nur die reine Schadensbehebung, nicht aber auch den entgangenen Gewinn oder Folgeschäden umfassen, nicht sittenwidrig. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/4, Jahrgang 2015, Heft 4, S. 184–184
Gültigkeit von vom dispositiven Recht abweichenden Vertragsklauseln
Gültigkeit von vom dispositiven Recht abweichenden Vertragsklauseln, 3 Ob 109/14x, BBL 2015, 184, BBL-Slg 2015/152, § 879 Abs 3 ABGB, § 1168a ABGB Eine Klausel, mit der die Prüfpflicht hinsichtlich der bereitgestellten Materialien auf die... Eine Klausel, mit der die Prüfpflicht hinsichtlich der bereitgestellten Materialien auf die Werkunternehmerin überwälzt wird, in dem sie die Verpflichtung übernimmt, von der Auftraggeberin beigestellte Materialien, Hilfsmaterialien und Anlagenteile bei Übernahme sorgfältig zu prüfen und eventuelle Beanstandungen dem Auftraggeber zu melden, ist nicht sittenwidrig gemäß § 879 Abs 3 ABGB. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/4, Jahrgang 2015, Heft 4, S. 184–184
Verjährung bei Unsicherheit über das Bestehen eines Schadens
3 Ob 40/15a, BBL 2015, 184, BBL-Slg 2015/153, § 1489 ABGB Wenn ungewiss ist, ob ein Schaden – hier frustrierte Aufwendungen für die Errichtung eines... Wenn ungewiss ist, ob ein Schaden – hier frustrierte Aufwendungen für die Errichtung eines Kaufvertrages samt grundbücherlicher Eintragungsgebühr – überhaupt entstanden ist, weil über die Frage der Rückabwicklung des Kaufvertrages wegen Irrtums ein Rechtsstreit anhängig ist, beginnt die Verjährungsfrist erst mit Ausgang dieses Verfahrens zu laufen, weil erst dann ausreichend sichere Informationen über eine Schadenersatzklage vorhanden sind. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/4, Jahrgang 2015, Heft 4, S. 184–185
Keine Untersagung der Lärmimmission wegen Froschquaken aus einem Biotop
Keine Untersagung der Lärmimmission wegen Froschquaken aus einem Biotop, 6 Ob 33/15v, BBL 2015, 184, BBL-Slg 2015/154, § 364 Abs 2 ABGB Der Maßstab für die Wesentlichkeit einer Einwirkung im Sinn von § 364 Abs 2 ABGB ist ein... Der Maßstab für die Wesentlichkeit einer Einwirkung im Sinn von § 364 Abs 2 ABGB ist ein objektiver, der von der Natur und Zweckbestimmung des beeinträchtigten Grundstücks ausgeht. Maßgeblich ist nicht das subjektive Empfinden des sich gestört fühlenden Nachbarn, sondern das eines Durchschnittsmenschen, der sich in der Lage des Gestörten befindet. Beschwerte sich der Nachbar während der Zeit zwischen der Bauverhandlung und der Klagseinbringung über 15 Jahre hindurch nie über das Froschquaken, können die konkreten örtlichen Verhältnisse und die Entstehungsgeschichte der Lärmbelästigung ein Unterlassungsbegehren nicht rechtfertigen. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/4, Jahrgang 2015, Heft 4, S. 185–186
Lärmimmissionen durch Bau einer Bundesstraße
Lärmimmissionen durch Bau einer Bundesstraße, 1 Ob 239/14z, BBL 2015, 185, BBL-Slg 2015/155, § 364 ABGB, § 365 ABGB, § 366 ABGB, § 24 Abs 5 BStG Zu den beim Bau oder Ausbau einer Bundesstraße ausgehenden Einwirkungen, die aufgrund der... Zu den beim Bau oder Ausbau einer Bundesstraße ausgehenden Einwirkungen, die aufgrund der Privilegierung gem § 24 Abs 5 BStG nicht untersagt werden können, zählen nicht Immissionen, die durch Bearbeitung (Steinbrecherarbeiten) und Deponierung von Ausbruchmaterial auf dem Eigentum Dritter entstehen. Welche Einwirkungen die Nachbarn hinsichtlich solcher Arbeiten hinzunehmen haben, ergibt sich aus den behördlichen Bewilligungsbescheiden für den Straßenbau und den Bestimmungen des UVP-G 2000. Entsprechend § 364a ABGB können Beeinträchtigungen durch eine behördlich genehmigte Anlage gemäß § 364 Abs 2 ABGB nur untersagt werden, soweit diese durch die behördliche Genehmigung nicht gedeckt sind. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/4, Jahrgang 2015, Heft 4, S. 186–186
Keine Sittenwidrigkeit der Vorausleistungspflicht bei Kauf vom Masseverwalter
Keine Sittenwidrigkeit der Vorausleistungspflicht bei Kauf vom Masseverwalter, 1 Ob 49/15k, BBL 2015, 186, BBL-Slg 2015/156, § 879 Abs 1 ABGB Beim Kauf einer Liegenschaft aus einer Konkursmasse stellt die vereinbarte... Beim Kauf einer Liegenschaft aus einer Konkursmasse stellt die vereinbarte Vorausleistungspflicht des Kaufpreises für den Erwerber keine sittenwidrige Unausgewogenheit im Sinn von § 879 Abs 1 dar, weil beim Erwerb vom Masseverwalter wegen der im Insolvenzverfahren bestehenden Exekutionssperre gemäß § 10 Abs 1 IO kein Risiko einer Verschlechterung des Kaufgegenstands durch zwischenzeitig begründete Zwangspfandrechte besteht. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/4, Jahrgang 2015, Heft 4, S. 186–187
Annahme der Schlusszahlung; wirksamer Vorbehalt
Annahme der Schlusszahlung, wirksamer Vorbehalt, 9 Ob 81/14y, ÖNORM B 2110 Punkt 5.30.2 2.?Tatbestand, Ö-Norm A 2060 Punkt 2.13.2., BBL 2015, 186, BBL-Slg 2015/157 In der schriftlichen Erklärung des Werkunternehmers, dass er die vom Werkbesteller gemachten... In der schriftlichen Erklärung des Werkunternehmers, dass er die vom Werkbesteller gemachten Abzüge vom Schlussrechnungsbetrag beeinspruche und dass die Korrekturen falsch seien, liegt kein begründeter Vorbehalt gem Punkt 5.30.2 2. Tatbestand der ÖNORM 2110. Der Vorbehalt muss die vorbehaltenen Ansprüche in erkennbarer Weise individualisieren und den Standpunkt des Werkunternehmers erkennen lassen. Dem genügt ein Hinweis auf ein Schreiben des Werkunternehmers über Abrechnungsdifferenzen, das vor der Annahme der Schlussrechnung verfasst wurde, nicht. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/4, Jahrgang 2015, Heft 4, S. 187–187
Voraussetzungen der Einräumung eines Notwegs
Voraussetzungen der Einräumung eines Notwegs, 4 Ob 5/15m, BBL 2015, 187, BBL-Slg 2015/158, § 2 Abs 1 NWG Ein obligatorisches Wegerecht steht ebenso wie eine prekaristisch gewährte Nutzung der... Ein obligatorisches Wegerecht steht ebenso wie eine prekaristisch gewährte Nutzung der Einräumung eines Notwegs nicht entgegen. Ein Verhalten, das faktisch zum Widerruf eines Präkariums geführt hat, kann daher nicht als auffallend sorgloses Verhalten im Sinn von § 2 Abs 1 NWG angesehen werden. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/4, Jahrgang 2015, Heft 4, S. 187–188
Untersagung der Bauführung gegen Sicherheitsleistung; Überschreitung der vereinbarten Maximalhöhe
Untersagung der Bauführung gegen Sicherheitsleistung, Überschreitung der vereinbarten Maximalhöhe, 8 Ob 18/15b, BBL 2015, 187, BBL-Slg 2015/159, § 381 Z 1 EO, § 390 Abs 2 EO Eine Vereinbarung zwischen dem Bauwerber und dem Eigentümer des Nachbargrundstücks, wonach... Eine Vereinbarung zwischen dem Bauwerber und dem Eigentümer des Nachbargrundstücks, wonach sich der Bauwerber in der Bauverhandlung zur Einhaltung einer bestimmten – niedrigeren als geplanten – Gebäudehöhe verpflichtet und der Nachbar seine Einwände gegen das Bauprojekt zurückzieht, steht einem 14 Tage später beantragten Projekt, das dem ursprünglichen weitgehend entspricht, aber einen noch höheren Bau vorsieht als ursprünglich geplant, entgegen. Der Vollzug einer einstweiligen Verfügung ist nach § 390 Abs 2 EO nach dem Ermessen des Gerichts trotz Bescheinigung des Anspruchs vom Erlag einer Sicherheit durch den Antragsteller abhängig zu machen, wenn gegen die Erlassung der einstweiligen Verfügung wegen der Größe des Eingriffs in die Interessen des Antragsgegners Bedenken bestehen. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/4, Jahrgang 2015, Heft 4, S. 188–188
Redlichkeit bei Ersitzung
Redlichkeit bei Ersitzung, 10 Ob 11/15p, BBL 2015, 188, BBL-Slg 2015/160, § 328 ABGB, § 1460 ABGB, § 1477 ABGB Die Redlichkeit des Besitzes wird gemäß § 328 ABGB vermutet. Ein allfälliger Wegfall der... Die Redlichkeit des Besitzes wird gemäß § 328 ABGB vermutet. Ein allfälliger Wegfall der Redlichkeit nach vollendeter Ersitzung schadet nicht. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/4, Jahrgang 2015, Heft 4, S. 188–188
Verkehrssicherungspflichten; Niveauunterschiede vor Geschäftslokal
Verkehrssicherungspflichten, Niveauunterschiede vor Geschäftslokal, , 18 R 171/14x, ÖNorm B 5024, BBL 2015, 188, BBL-Slg 2015/161, § 1295 Abs 1 ABGB Die Richtlinien und Vorschriften für das Straßenwesen (RVS) beziehen sich auch auf den... Die Richtlinien und Vorschriften für das Straßenwesen (RVS) beziehen sich auch auf den Fußgängerverkehr und sind daher als technische Norm auch für ebene Flächen im Zugangsbereich eines Geschäftslokals anzuwenden. Bei neu errichteten, grundsätzlich ebenen Flächen im Zugangsbereich zu einem Geschäftslokal müssen die Kunden nicht mit über dem dreifachen der technischen Norm liegenden Niveauunterschieden (1,7 cm) rechnen. Bedient sich ein Verkehrssicherungspflichtiger eines Dritten (Bautechnikers) zur Prüfung, ob die Anlage verkehrssicher ist, trifft sie bei Fehlverhalten des Dritten eine Erfüllungsgehilfenhaftung gemäß § 1313a ABGB. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/4, Jahrgang 2015, Heft 4, S. 188–189
Ex-ante-Transparenzbekanntmachung; Verhandlungsverfahren ohne vorherige Bekanntmachung mit einem Bieter; Sonderverfahren; Ausschließlichkeitsrecht; Wettbewerb
Ex-ante-Transparenzbekanntmachung, Verhandlungsverfahren ohne vorherige Bekanntmachung mit einem Bieter, Sonderverfahren, Ausschließlichkeitsrecht, Wettbewerb, W123 2008288-1, BBL 2015, 188, BBL-Slg 2015/162, § 30 Abs 2 Z 2 BVergG 2006, § 49 Abs 2 BVergG 2006, § 312 Abs 3 BVergG 2006 Wirtschaftliche Gründe vermögen die Nichtanwendung der vergaberechtlichen Bestimmungen nicht... Wirtschaftliche Gründe vermögen die Nichtanwendung der vergaberechtlichen Bestimmungen nicht zu rechtfertigen. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/4, Jahrgang 2015, Heft 4, S. 189–189
Ausschreibung; Änderung des Bieterkreises; Änderungen bzw Anpassungen der Leistungsbeschreibung; intransparente Regelung
Ausschreibung, Änderung des Bieterkreises, Änderungen bzw Anpassungen der Leistungsbeschreibung, intransparente Regelung, W134 2017434-2, BBL 2015, 189, BBL-Slg 2015/163, § 19 Abs 1 BVergG 2006, § 320 BVergG 2006 Wenn bei Streichung von Ausschreibungsbestimmungen ein anderer Bieterkreis angesprochen würde,... Wenn bei Streichung von Ausschreibungsbestimmungen ein anderer Bieterkreis angesprochen würde, ist die ganze Ausschreibung für nichtig zu erklären. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/4, Jahrgang 2015, Heft 4, S. 189–189
Ausschreibungsbestimmung; Auslegung; objektiver Erklärungswert
Ausschreibungsbestimmung, Auslegung, objektiver Erklärungswert, Ra 2015/04/0017, BBL 2015, 189, BBL-Slg 2015/164, § 78 BVergG 2006, § 79 BVergG 2006 Im Zweifel sind Festlegungen in der Ausschreibung gesetzeskonform und sohin in Übereinstimmung... Im Zweifel sind Festlegungen in der Ausschreibung gesetzeskonform und sohin in Übereinstimmung mit den maßgeblichen Bestimmungen zu lesen. Auf den vermuteten Sinn und Zweck der Ausschreibungsbestimmungen kommt es nicht an. Maßgeblich ist vielmehr der objektive Erklärungswert der Ausschreibungsbestimmungen. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/4, Jahrgang 2015, Heft 4, S. 189–190
Angebotsbestandteil; zwingende Beilagen; Angebotsöffnung; Niederschrift; elektronisch übermittelte Angebote
Angebotsbestandteil, zwingende Beilagen, Angebotsöffnung, Niederschrift, elektronisch übermittelte Angebote, LVwG-5/35/16-2015, BBL 2015, 189, BBL-Slg 2015/165, § 121 BVergG 2006 Nach § 121 Abs 5 Z 6 BVergG 2006 müssen die Angebotsbestandteile von der Auftraggeberin bei... Nach § 121 Abs 5 Z 6 BVergG 2006 müssen die Angebotsbestandteile von der Auftraggeberin bei der Angebotsöffnung nicht detailliert aufgezählt und in der Niederschrift nicht vermerkt werden. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/4, Jahrgang 2015, Heft 4, S. 190–190
Elektronische Angebotsöffnung; Niederschrift; Bietergemeinschaft; Bieter; Zuschlagsfähigkeit
Elektronische Angebotsöffnung, Niederschrift, Bietergemeinschaft, Bieter, Zuschlagsfähigkeit, W187 2104454-2, BBL 2015, 190, BBL-Slg 2015/166, § 43 BVergG 2006, § 121 BVergG 2006 Bei der elektronischen Durchführung des Vergabeverfahrens muss der Auftraggeber bei der... Bei der elektronischen Durchführung des Vergabeverfahrens muss der Auftraggeber bei der Angebotsöffnung jenen Namen und jenen Geschäftssitz des Bieters verlesen, der im Angebot aufscheint. Das Eingangsverzeichnis der Angebote und damit das für die Angebotsöffnung automatisch auf dieser Grundlage erstellte Protokoll genügen dazu nicht. Volltext	Neues BaurechtBBL 2015/4, Jahrgang 2015, Heft 4, S. 191–193
(Kundmachungszeitraum: 1.4.2015 – 31.5.2015) BBL 2015, 191 Burgenland, Kärnten, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol, Vorarlberg, Wien Burgenland, Kärnten, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol, Vorarlberg, Wien Volltext	Fachgebiete

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 § 78
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