Source: https://www.austausch-macht-schule.org/Synopse/NI
Timestamp: 2019-12-15 06:26:09+00:00

Document:
Fördermöglichkeiten des Landes Niedersachsen | Austausch macht Schule
Fördermöglichkeiten des Landes Niedersachsen
Auf den Webseiten des Niedersächsischen Kultusministeriums heißt es zum Thema Europäische und Internationale Angelegenheiten:
Das Niedersächsische Kultusministerium unterstützt das Bestreben allgemein bildender und berufsbildender Schulen, der Lehrkräfte sowie der Schülerinnen und Schüler, europäische und internationale Themen und Aktivitäten in den Unterricht zu integrieren. Projekte im Rahmen europäischer Förderprogramme, Schüleraustausch, Schulpartnerschaften, Auslandspraktika, Fortbildungs- und Hospitationsangebote für Lehrkräfte sind in diesem Zusammenhang nur einige Stichworte, die ein weites Aktionsfeld beschreiben. Die Kooperation mit Partnerländern oder Partnerregionen des Landes Niedersachsen bzw. des Niedersächsischen Kultusministeriums nimmt dabei einen besonderen Stellenwert ein.
und zum Thema Schulpartnerschaften:
Schulpartnerschaften leisten einen wesentlichen Beitrag zum interkulturellen Lernen sowie zur Steigerung der Fremdsprachenkompetenz.
Das Niedersächsische Schulgesetz erwähnt den internationalen Schul-/Schüleraustausch nicht.
Schiffgraben 12 (Postfach 161), 30159 Hannover
Telefon: 0511-120-0, Fax: 0511-120-7450
Ingeborg Weisig, Telefon: 0511-120-7395
Christel Schröder, Telefon 0511-120-7280
Für das Land Niedersachsen konnten keine Landesmittel für den internationalen Schulaustausch ermittelt werden.
Das Europäische Informations-Zentrum (EIZ) Niedersachsen im Niedersächsischen Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung (MB) ist eine Informationsstelle im europaweiten „europe direct“-Informationsnetzwerk der Europäischen Union (EU). Es informiert über europäische Themen, darunter auch internationale Austauschaktivitäten. Seit seiner Gründung im Mai 2001 ist die Zusammenarbeit mit Schulen in Niedersachsen zu EU- und Europa-Themen ein Schwerpunkt in der Arbeit des EIZ Niedersachsen.
Auf den Webseiten des Kultusministeriums heißt es:
Das Niedersächsische Kultusministerium unterstützt den internationalen Austausch von Schülerinnen und Schülern. Der Austausch ermöglicht den niedersächsischen Schülerinnen und Schülern, das jeweilige Gastland, seine Menschen, seine Sprache und seine Kultur kennenzulernen. Bei den Gegenbesuchen lernen die ausländischen Schülerinnen und Schüler wiederum Niedersachsen und Deutschland kennen. Dem Niedersächsischen Kultusministerium stehen allerdings keine finanziellen Mittel zur Verfügung, um Schüleraustausche direkt zu fördern.
Das Niedersächsische Kultusministerium vermittelt einen Austausch von Schülerinnen und Schülern in dessen Partnerregionen in
Frankreich (Partnerakademien Aix-Marseille, Reims, Rouen, Toulouse)
Drei-Monats-Austausch in eine der vier Partnerakademien:
Aix-Marseille, Reims, Rouen, Toulouse (im Rahmen des Brigitte-Sauzay-Programms)
Spanien (Partnerregion Castilla y León)
Ein Pilotprojekt mit ausgewählten Schulen über einen Zeitraum von 6 Wochen hat im Schuljahr 2016/2017 begonnen.
Referat 21 - europäische und internationale Angelegenheiten:
Zum Stichwort „Schüleraustausch“ finden sich Hinweise auf dem Niedersächsischen Bildungsserver (NiBiS) und beim Niedersächsischen Kultusministerium. Auf den Webseiten der Landesschulbehörde heißt es:
Koordinatorinnen und Koordinatoren für den Bereich Europa und Internationales beraten Schülerinnen und Schüler bei Interesse an Auslandsaufenthalten.
Postfach 21 20, 21311 Lüneburg
Barbara Koenen, Telefon: 0541-77046-326
Anerkennung eines Auslandsschuljahres
Über die Möglichkeiten der Anerkennung eines Auslandsschuljahres in Niedersachsen informiert das Faltblatt
Anerkennung eines Auslandsschuljahres auf die Schulzeit in Niedersachsen des AJA.
Internationale Jugendbegegnungen können auf der Grundlage des Gesetzes zur Förderung der Jugendarbeit (Jugendförderungsgesetz) vom 15. Juli 1981 gefördert werden.
§ 12 Förderung weiterer Maßnahmen
die Beratung örtlicher Gruppen.“
Referat 306 - Kinder- und Jugendschutz, Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit:
Birgit Maaß, Telefon: 0511-120-2942
Zur Förderung der internationalen Jugendbegegnungen und des Fachkräfteaustausches stellt das Land Niedersachen im Rahmen der Richtlinie für die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der internationalen Jugendarbeit und des Fachkräfteaustausches jährlich Haushaltsmittel bereit.
2.1.1 internationale Jugendbegegnungen im Inland und im Ausland insbesondere mit den Regionen, mit denen das Land Niedersachsen eine Partnerschaftsbeziehung unterhält, mit europäischen Staaten und mit Entwicklungsländern, bevorzugt in Seminar-, Projekt- oder in vergleichbaren Arbeitsformen,
2.1.2 internationale Begegnungsmaßnahmen mit haupt-, neben- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Jugendarbeit mit dem Ziel der Kontaktanbahnung, des fachlichen Erfahrungsaustausches, des Ausbaus, der Verstetigung, der Erarbeitung neuer Konzepte und der Fortentwicklung der Partnerschaften, Kooperationen und Netzwerke.
2.1.3 Sondermaßnahmen der internationalen Jugendarbeit
von besonderer internationaler jugendpolitischer Bedeutung,
im Rahmen von Regierungsabsprachen, die von der Bundesrepublik Deutschland oder dem
Land Niedersachsen getroffen wurden (Partnerschaftsbeziehungen),
im Rahmen der jugendpolitischen Zusammenarbeit mit Entwicklungsländern.
2.2 Nicht gefördert werden Begegnungsmaßnahmen, die im Rahmen von kommunalen Partnerschaften durchgeführt werden. (…)
4.3 Vorbereitung und Auswertung von Begegnungsmaßnahmen können entsprechend gefördert werden, sofern sie in Niedersachsen stattfinden und insgesamt nicht länger als drei Tage dauern.“
4.4 Bei der Planung und Vorbereitung aller Begegnungsmaßnahmen ist Folgendes zu beachten:
4.4.1 Die Teilnehmenden aus Deutschland sollen mindestens 12 Jahre alt sein und das 27. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Die Altersbegrenzung gilt nicht für die verantwortlichen Leiterinnen und Leiter sowie für Begegnungsmaßnahmen mit haupt-, neben- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Jugendarbeit.
Die zuständige Bewilligungsbehörde für Anträge zur Förderung von Projekten der Internationalen Jugendarbeit ist das Niedersächsische Landesamt für Soziales, Jugend und Familie (Landesjugendamt FB I). Das Niedersächsische Landesjugendamt trägt auch die Verantwortung für die inhaltliche Ausgestaltung der internationalen Jugendbegegnungen und Fachkräfteaustausche. Zuwendungsempfänger der Richtlinie sind die nicht-bundeszentral organisierten niedersächsischen Träger.
Außerdem fungiert das Niedersächsische Landesjugendamt als Länderzentralstelle sowohl für alle bilateralen Jugendwerke als auch die internationalen Maßnahmen, die durch den Kinder- und Jugendplan des Bundes gefördert werden. Niedersachsen beteiligt sich zudem seit 2010 aktiv an der Umsetzung der EU-Jugendstrategie in Deutschland und fördert Modellvorhaben niedersächsischer Träger der Kinder- und Jugendhilfe.
Sehr gerne berät, unterstützt und fördert das Niedersächsische Landesjugendamt freie und öffentliche Träger bei der Planung, Beantragung sowie bei der Durchführung von europäischen und internationalen Maßnahmen und Projekten der internationalen Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit sowie der Umsetzung der EU-Jugendstrategie in Niedersachsen.
Darüber hinaus bildet das Niedersächsische Landesjugendamt in zahlreichen Fort- und Weiterbildungsangeboten Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe aus, um internationale und europäische Projekte und Maßnahmen umsetzen und durchführen zu können.
Postfach 203, 30002 Hannover
Simone Pleyer, Telefon: 0511-89701-347
Das Niedersächsische Schulgesetz heißt es:
§ 25 Zusammenarbeit zwischen Schulen sowie zwischen Schulen und Jugendhilfe
Referat 24 - Schulpsychologie, Prävention, Mobilität, Schulsport, Gesundheitsförderung, Bildung für nachhaltige Entwicklung:
Horst Roselieb, Telefon: 0511-120-7124
Kooperations-Maßnahmen von Jugendarbeit und Schule können auf der Grundlage des Gesetzes zur Förderung der Jugendarbeit (Jugendförderungsgesetz) gefördert werden.
§ 10 Bildungsmaßnahmen
Das Land kann anerkannten Trägern Zuwendungen zu den Kosten von Bildungsveranstaltungen im Sinne von § 6 Abs. 2 Satz 5 nach Maßgabe des Haushalts gewähren.
Förderung (Jugend)
Förderung von Veranstaltungen mit Schulklassen
Die Verordnung über die Förderung von anerkannten Trägern der Jugendarbeit sieht eine Förderung von Veranstaltungen mit Schulklassen vor.
Förderung von anerkannten Trägern der Jugendarbeit und deren Bildungsarbeit
(1) Bildungsveranstaltungen im Sinne von § 6 Abs. 2 Satz 5 des Jugendförderungsgesetzes sind Veranstaltungen mit einem ganzheitlichen Bildungsansatz (§ 11 Abs. 1 des Achten Buches Sozialgesetzbuch - Kinder- und Jugendhilfe -), die unter einem bestimmten Thema der Bildung junger Menschen dienen und dem Thema entsprechend aufgebaut sind.
(3) Veranstaltungen mit Schulklassen gelten dann als Bildungsveranstaltungen im Sinne von § 6 Abs. 2 Satz 5 des Jugendförderungsgesetzes, wenn
a) das Programm gemeinsam vom anerkannten Träger und der Schule aufgestellt ist,
b) die Veranstaltung vom anerkannten Träger in eigener pädagogischer Verantwortung
c) die Tätigkeit der Lehrkräfte sich im wesentlichen auf Aufsichtsfunktionen beschränkt
d) die Arbeit mit Schulklassen nicht Schwerpunkt der Bildungsarbeit des anerkannten Trägers ist.“
Simone Pleyer, Telefon: 0511-106-7420
Zusammenarbeit zwischen Schule und Sportverein:
Förderung durch das Niedersächsische Kultusministerium
Aus Mitteln der Finanzhilfe des Landes Niedersachsen stellt die Sportjugend im Landessportbund Niedersachsen seinen Mitgliedsvereinen Fördermittel für die Durchführung von Übungseinheiten in Kooperationsgruppen "Schule und Sportverein" zur Verfügung.Die Zusammenarbeit von Schule und Sportvereinen in Niedersachsen wird vom Niedersächsischen Kultusministerium unterstützt. Für die Durchführung des Programms besteht ein Genehmigungsverfahren, damit diese Veranstaltungen als schulische Veranstaltungen gelten und die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler über den zuständigen Gemeindeunfallversicherungs-Verband versichert sind.
Sportjugend Niedersachsen im LandesSportBund Niedersachsen e.V.
Telefon: 0511-1268-240
Teamleiter, Ansprechpartner der BeSS Servicestellen:
Karsten Täger, Telefon: 0511-1268-154
Sachbearbeitung Natascha Rahnfeld-Wolters, Petra Marcus
Telefon: 0511-1268-157, Fax: 0511-1268-4157
Aktionsprogramm für die Zusammenarbeit von Schule und Sportverein
Mit dem Programm zur Förderung von Servicestellen für Bewegungs-, Spiel- und Sportangeboten in Schulen, Kindertagesstätten und Sportvereinen (BeSS-Servicestellen) hat der Landessportbund mit seiner Sportjugend das Ziel, die Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit von Schulen, Kindertagesstätten und Sportvereinen zu verbessern und so die Qualität und Quantität der Kooperationen zu steigern. BeSS-Servicestellen werden von Sportbünden eingerichtet, um vor Ort die Zusammenarbeit von Schulen, Kindertagesstätten und Sportvereinen zu initiieren, zu fördern, zu begleiten und Maßnahmen umzusetzen.
(hrsg. v. Landesjugendring Niedersachsen e.V.)
Informationen zum Thema Jugendarbeit und Schule auf dem Jugendserver Niedersachsen (Landesjugendring)
Informationen der Landesvereinigung kulturelle Jugendbildung Niedersachsen zum Thema Jugendarbeit und Schule

References: § 12

§ 25

§ 10
 § 6
 § 6
 § 6