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Timestamp: 2017-06-25 16:50:21+00:00

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Jahresbericht IRP-HSG 2013 by Jacqueline Gasser-Beck - issuu
und RechtspraxisFoto: a&w studios, OberbürenJAHRESBERICHT 2013Institut für Rechtswissenschaft und Rechtspraxis
Bodanstrasse 4 · 9000 St. Gallen
irp@unisg.ch · www.irp.unisg.chINHALTSÜBERSICHT3 Informationen zur Organisation IRP-HSG
7 Nekrolog Yvo Hangartner
9 Besondere Veranstaltungen (IRP-HSG Highlights)
25 Informationen zu (Forschungs-)Aktivitäten am IRP-HSG
47 Facts and FiguresJahresbericht IRP-HSG 2013 | 1INFORMATIONEN ZUR
ORGANISATION IRP-HSGBlick auf die Direktion
Das Jahr 2013 war für das IRP-HSG ein Jubiläumsjahr: wir durften das 75-jährige Bestehen unseres Institutes feiern. Die Gründung des «Schweizerischen
Instituts für Verwaltungskurse» an der damaligen Handelshochschule
St. Gallen (IVK-HSG) im Jahre 1938 war eine nachhaltige Pionierleistung des
ersten Direktors, Prof. Hans Nawiasky, wie auch der HSG. Die Institutsidee
hat gezündet. Heute gehören die Institute zum festen Selbstverständnis der
Universität St. Gallen. Wir hatten deshalb allen Grund, dieses Jubiläum kräftig zu begehen. Über das ganze Jahr verstreut fanden unter dem Titel:
«Recht und …» verschiedenartige Anlässe mit einem Bezug zum Institutsjubiläum statt. Im Mittelpunkt stand natürlich der Festakt vom 15. November
2013. Es war ein wirklich gelungener Festanlass, der uns viel Lob und Anerkennung eingebracht hat.
Der vorliegende Jahresbericht ruft in Wort und Bild die wichtigsten Jubiläumsereignisse nochmals in Erinnerung. Der Direktion bleibt nur, allen, die
zum so guten Gelingen dieses Jubiläumsjahres beigetragen haben, von ganzem
Herzen zu danken.
Einer, der es verdient hätte, am Jubiläumfest dabei zu sein, ist der langjährige
Direktor Prof. Yvo Hangartner. Er ist leider am 15. März 2013 verstorben.
Das Institut verdankt ihm viel. Wir behalten ihn in guter Erinnerung.
Prof. Dr. Bernhard Ehrenzeller, Geschäftsführender DirektorOrganisation
Die Direktion des Instituts für Rechtswissenschaft und Rechtspraxis an der
Universität St. Gallen setzt sich zusammen aus Professor Dr. iur. Bernhard
ehrenzeller (geschäftsführender Direktor), Professor Dr. iur. Vito roBerto
(Direktor) und Professor Dr. iur. Ueli Kieser (Vizedirektor). Zuständig für
das operative Geschäft ist als Geschäftsführerin Frau lic. iur. JacqUeline
Gasser-BecK.
Dem Institut angegliedert ist das KOMPETENZZENTRUM FÜR RECHTSPSYCHOLOGIE unter der Leitung von Dr. phil. reVital lUdewiG.Jahresbericht IRP-HSG 2013 | 3INFORMATIONEN ZUR
ORGANISATION IRP-HSG
Dem vom Senat der Universität St. Gallen gewählten Geschäftsleitenden
Ausschuss gehören an:
•	Professor	Dr.	Alex	Keel,	Präsident
•	ehem.	Regierungsrat	Dr.	Josef	Keller
•	Professor	Dr.	Ulrich	Schmid
•	Professor	Dr.	Klaus	A.	Vallender
•	ehem.	Kantonsrichter	Dr.	h.c.	Rolf	Vetterli
•	Professor	Dr.	Thierry	Volery
•	Professor	Dr.	iur.	Bernhard	Ehrenzeller,	Direktor
•	Professor	Dr.	iur.	Vito	Roberto,	Direktor
•	Professor	Dr.	iur.	Ueli	Kieser,	VizedirektorDem Beirat gehören an:
•	Dr.	iur.	Annette	Althaus	Stämpfli,	Fürsprecherin,	Bern
•	Bundeskanzlerin	lic.	iur.	Corina	Casanova,	Rechtsanwältin,	Ilanz
•	Prof.	Dr.	Ulrich	Cavelti,	ehem.	Präsident	Verwaltungsgericht	des	Kantons	St. Gallen (Präsident des Beirates), St. Gallen
•	Prof.	Dr.	iur.	Thomas	Geiser,	Universität	St.	Gallen,	St.	Gallen
•	Prof.	Dr.	iur.	et	lic.	oec.	Heinrich	Koller,	Fürsprecher	und	Notar,	Basel
•	lic.	iur.	Thomas	Pletscher,	Mitglied	der	Geschäftsleitung,	economiesuisse,	Zürich
•	Peter	von	Ins,	Fürsprecher,	von	ins	wyder	zumstein,	Bern
•	Alt-Bundesrichter	Dr.	h.c.	Hans	Wiprächtiger,	Gremmelspacher/Bürkli/
Biaggi/Wiprächtiger	Advokatur,	BaselWissenschaftliche Konsulenten des Instituts
•	lic.	iur.	HSG	Oliver	Arter,	Rechtsanwalt,	Froriep	Renggli,	Zürich
•	Dr.	iur.	Miriam	Lendfers,	Rechtsanwältin,	Abteilungsvizepräsidentin/
Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen, St. Gallen4 | Jahresbericht IRP-HSG 2013INFORMATIONEN ZUR
•	Prof.	Dr.	iur.	Hardy	Landolt,	LL.M.,	Rechtsanwalt,	Titularprofessor	für	Privatversicherungs-	und	Sozialversicherungsrecht	sowie	Haftpflichtrecht	an der Universität St. Gallen, Glarus
•	Dr.	iur.	Michael	Merker,	Rechtsanwalt,	Lehrbeauftragter	für	öffentliches	Recht an der Universität St. Gallen, Ersatzrichter am Verwaltungsgericht
des Kantons Aargau, Partner bei Binder Rechtsanwälte, Baden
Institutsmitarbeitende (teilweise teilzeitig):
•	lic.	iur.	HSG	Sonja	Baumer,	Projektleiterin	(bis	Oktober	2013)
•	Stephanie	Bernet,	MLaw,	wiss.	Mitarbeiterin	St.	Galler	BV-Kommentar
•	Andreas	Brenner,	B.A.	HSG,	wiss.	Mitarbeiter
•	Linus	Cathomas,	B.A.	HSG,	wiss.	Mitarbeiter
•	Kaspar	Ehrenzeller,	B.A.	HSG,	wiss.	Mitarbeiter
•	Lisa	Engel,	B.A.	HSG,	wiss.	Mitarbeiterin
•	Gabriel	Gertsch,	B.A.	HSG,	wiss.	Mitarbeiter
•	Daniel	Häusermann,	Dr.	iur.	LLM	Harvard,	Post.Doc
•	Nicolas Jaquemart, M.A. HSG, wiss. Mitarbeiter St. Galler BV-Kommentar
(bis November 2013)
•	Daniela	Krug,	RAin	MBA,	Projektleiterin
•	Nadia	Kuzniar,	wiss.	Mitarbeiterin
•	Michel	Lochmatter,	B.A.	HSG,	wiss.	Mitarbeiter
•	Alexander	Louis,	B.A.	HSG,	wiss.	Mitarbeiter
•	Benjamin	Märkli,	M.A.	HSG,	wiss.	Mitarbeiter	St.	Galler	BV-Kommentar
•	Anna	Menzi,	Betriebsökonomin	FH,	M.A.	HSG,	wiss.	Mitarbeiterin	St. Galler BV-Kommentar
•	Lucien	Müller,	Dr.	iur.,	Post.Doc	(bis	Dezember	2013)
•	Reto	P.	Müller,	Dr.	iur.,	Post.Doc,	Leiter	wiss.	Sekretariat	St.	Galler	BVKommentar
•	Marian	Nedi,	M.A.	en	Relations	Internationales,	wiss.	Mitarbeiterin
•	David Rechsteiner, M.A. HSG, wiss. Mitarbeiter St. Galler BV-Kommentar
(bis Dezember 2013)
•	Sebastian	Reichle,	M.A.	HSG,	wiss.	Mitarbeiter	(bis	März	2013)
•	Elias	Reichsöllner,	wiss.	MitarbeiterJahresbericht IRP-HSG 2013 | 5INFORMATIONEN ZUR
•	Roman	Schister,	B.A.	HSG,	wiss.	Mitarbeiter
•	Matthias	Schmidle,	M.A.	HSG,	wiss.	Mitarbeiter	(bis	Juni	2013)
•	Pascal	Sennhauser,	B.A.	HSG,	wiss.	Mitarbeiter
•	Bernhard	Stehle,	Dr.	iur.,	RA,	Post.Doc,	wiss.	Mitarbeiter
•	Francesca	Tommasi,	lic.	phil.	I,	Projektleiterin
•	Marisa	Walker,	B.A.	HSG,	wiss.	Mitarbeiterin	(bis	Juni	2013)
•	Marina	Walther,	B.A.	HSG,	wiss.	Mitarbeiterin
•	David	Waldmeier,	M.A.	HSG,	M.A.	IEP	Paris,	wiss.	Mitarbeiter	St.	Galler	BV-Kommentar
•	Doris	Baumgartner
•	Daniela	De	Marco
•	Sandro	De	Marco
•	Alexandra	Huber
•	Verena	MessinaOrganisation und Einbettung IRP-HSG
DirektionGeschäftsleitender
AusschussBeiratWissenschaftliche
KonsulentenInstitut für
RechtspraxisAssoziierte
ReferierendeKompetenzzentrum
für Rechtspsychologie6 | Jahresbericht IRP-HSG 2013PartnerInstitutionenNEKROLOGZum Tod von Professor Yvo Hangartner (1933 – 2013)Das Gemeinwohl im Sinn
Am 24. Februar 2013 konnte Yvo Hangartner seinen 80. Geburtstag feiern:
körperlich etwas gebrechlich, doch geistig regsam wie eh und je. Kaum drei
Wochen später, am 15. März 2013, ist er überraschend, an einem Herzversagen, gestorben.
1933 im damals noch ländlichen Gossau geboren, wuchs er zusammen mit
seinem zwei Jahre älteren Bruder Jean-Marie in einer bekannten katholischkonservativen Familie auf. Sein Vater, ein promovierter Jurist, war Journalist
bei der konservativen Zeitung «Der Fürstenländer». Sohn Yvo absolvierte
an der damaligen Hochschule St. Galler den verwaltungswissenschaftlichen
Studiengang. Beeindruckt vom grossen Lehrer und Staatsrechtler Hans Nawiasky, verfasste er eine grundlegende verwaltungsrechtliche Dissertation.
Seine erste Stelle trat er bei der kantonalen Gebäudeversicherung an. Es
folgten die Anstellung als juristischer Mitarbeiter des Staatsschreibers des
Kantons St. Galler und kurz danach die Wahl als dessen Stellvertreter. Diese
rund 10 Jahre dauernde Funktion hat auch sein späteres wissenschaftliches
Schaffen massgeblich geprägt. Sein juristisches Können und sein sicherer Sinn
für die formalen und rechtsstaatlichen Anforderungen an die Gesetzgebung
zeigten schon bald Früchte. So sorgte er beispielsweise für die Publikation
aller rechtsetzenden Erlasse des Kantons. Ein eigentlicher Wurf gelang ihm
beim	Gesetz	über	die	Verwaltungsrechtspflege	(1965),	das	er	im	Alleingang	entworfen hat und das andern Kantonen als Mustergesetz diente.
Im Jahre 1970 wechselte er als vollamtlicher Dozent an die Hochschule
St. Galler, um sich seiner Habilitationsschrift über die «Kompetenzverteilung
zwischen Bund und Kantonen» zu widmen. Schon 1972 folgte die Wahl zum
ausserordentlichen und 1974 die Wahl zum ordentlichen Professor für öffentliches Recht. Gleichzeitig übernahm er als Nachfolger von Willy Geiger
im Jahre 1972 die Leitung des damaligen Schweizerischen Institutes für
Verwaltungskurse (heute: Institut für Rechtswissenschaft und Rechtspraxis).
Beide Funktionen – jene des Lehrstuhlinhabers und jene des Institutsdirektors – übte er mit grossem persönlichem Engagement und innerer Berufung
bis	zu	seiner	–	etwas	vorzeitigen	–	Pensionierung	im	Jahre	1996 aus.	Nebst	seiner wissenschaftlichen Tätigkeit als Lehrer und Forscher stand er währendJahresbericht IRP-HSG 2013 | 7NEKROLOG24 Jahren auch den jeweiligen Rektoren mit Rat und Tat zur Verfügung, gewissermassen als juristisches Gewissen der HSG. Für sein wissenschaftliches
Wirken innerhalb und ausserhalb der Universität ehrten ihn seine Kollegen
zum	65.	Geburtstag	mit	einer	bedeutenden	Festschrift.
Yvo Hangartner war Jurist mit Herz und Blut, ein Staatsrechtler alter Schule.
Er hat ein ansehnliches juristisches Werk geschaffen, so beispielsweise die
zweibändigen	«Grundzüge	des	schweizerischen	Staatsrechts»(1980/82)	oder «Die demokratischen Rechte in Bund und Kantonen» (2000). Gefragt
war er auch als versierter Gutachter für Bund und Kantone, der theoretisches
Wissen mit klugem Sinn für die juristische Anwendungspraxis zu verbinden
wusste. Diese beratende Tätigkeit lag ihm und er fasste sie als Dienst an der
Öffentlichkeit auf. Als Sternstunde seines staatsrechtlichen Wirkens empfand
er wohl die Berufung durch Bundesrat Arnold Koller als Präsident des
Wissenschaftlichen Beirates für die Totalrevision der Bundesverfassung
(1994	–	1996).	Zur	gelungenen	zeitgemässen	Nachführung	der	alten	Bundesverfassung aus dem Jahre 1874 hat er zweifellos einen wichtigen Beitrag
geleistet. Grosse Beachtung fanden auch seine wegweisenden Rezensionen
bundesgerichtlicher Entscheide, die er seit seiner Pensionierung in regelmässigen	Abständen	in	der	AJP/PJA	publizierte.	Mehr	noch	als	in	früheren	Jahren	erlaubte er sich dabei ein kritisches Wort und benutzte zuweilen auch eine
spitze Feder. Davon blieben auch die Behörden nicht verschont. So beklagte
er im Tagblatt vom 3. Januar dieses Jahres, dass dem Kanton zunehmend die
Köpfe fehlten, «die sich für grundsätzliche staatsrechtliche Fragen interessieren beziehungsweise diese überhaupt verstehen». Man kann solche Kritik
als Ausdruck eigenwilliger Altersweisheit sehen oder auch als mahnendes
Vermächtnis. Yvo Hangartner dürfte Letzteres im Sinn gehabt haben.8 | Jahresbericht IRP-HSG 2013BESONDERE VERANSTALTUNGEN
(IRP-HSG HIGHLIGHTS)
75-Jahre IRP-HSGJubiläumsveranstaltungreihe Recht und …
Mit der Jubiläumsreihe «Recht und …» sprach das IRP-HSG während des
ganzen Jahres ein breites Publikum mit unterschiedlichen Veranstaltungen zu
vielfältigen Aspekten des Rechts an.Recht und … Kinder
Mit der KinderUni «‘Wenn sich zwei streiten‘ – warum brauchen wir eine
Richterin?» eröffnete Prof. Dr. iur. Bernhard Ehrenzeller am 27. Februar 2013
die Jubiläumsreihe. Ein Audimax voller Primarschülerinnen und Primarschüler
lauschten gespannt den Ausführungen unseres geschäftsführenden Direktors,
bevor sie sich genüsslich an der IRP-HSG Sirupbar verwöhnen liessen.Jahresbericht IRP-HSG 2013 | 9BESONDERE VERANSTALTUNGEN
Recht, Moral und … Diplomatie
Der historische Fall des Schweizer Gesandten Hans Frölicher in Berlin
Am 22. April 2013 fand eine öffentliche Veranstaltung zur Rolle des
Diplomaten Hans Frölicher als Gesandter in Berlin unter dem Regime der
Nationalsozialisten statt. Als Referent trat der Historiker Dr. PaUl widmer,
selbst Schweizer Diplomat und Autor einer Biographie über Frölicher, auf.
Prof. Dr. thomas Geiser, HSG-Rechtsprofessor und Enkel Frölichers, schilderte Eindrücke und Erinnerungen aus seiner persönlichen Perspektive.
Durch die Veranstaltung moderierte Prof. Dr. Dr. roland Kley, Professor für
Politikwissenschaft mit besonderer Berücksichtigung der Internationalen
Beziehungen an der Universität St.Gallen.Recht und … Zukunft
Den Auftakt zu den grossen Jubliäumsfeierlichkeiten am 15. November im
Einstein Congress bildete ein Workshop zur Zukunft der juristischen Ausund Weiterbildung. Rund dreissig interessierte Lehrende, Studierende und
Praktizierende setzten sich kritisch mit gegenwärtigen Megatrends und Entwicklungen im Technologiebereich auseinander. Zur Bewältigung dieser
– für einen Juristen – nicht ganz alltäglichen Aufgabe wurde auch das Atelier10 | Jahresbericht IRP-HSG 2013BESONDERE VERANSTALTUNGEN
für Sonderaufgaben (Frank & Patrik Riklin) beigezogen, die mit ihrer künstlerisch-inspirierenden Art Impulse setzten und für eine gelungene Abrundung des Workshops sorgten.Ansprache von Prof. Dr. Bernhard Ehrenzeller, geschäftsleitender
Direktor, anlässlich des Festaktes «75-Jahre IRP-HSG»
Wir feiern heute ein Jubiläum und Sie sind der Einladung in grosser Zahl gefolgt. So hat man es gerne, wenn man einen rechten Geburtstag feiert.
Namens unseres Instituts danken wir Ihnen für Ihr Kommen und Mitfeiern.
75-Jahre IRP-HSG ist eine respektable Zeit. Wir Nachgeborene dürfen mit
einem gewissen Stolz auf die Institutsgründung im Jahre 1938 und auf den
Gründer Hans Nawiasky zurückblicken. Natürlich erfüllt uns auch heute mit
Genugtuung feststellen zu dürfen, dass das erste Institut der HSG, damals
der Handelshochschule St. Gallen, ein juristisches Institut war. Heute bilden
die Institute einen prägenden und integrierenden Teil der Universität St.Gallen, sie sind Ausdruck des unternehmerischen Geistes der HSG. Wir dürfen
also mit Recht sagen, dass die Gründung des damaligen «IVK-HSG», des
Schweizerischen Instituts für Verwaltungskurse, eine zündende, weitsichtige Idee und ein nachhaltiges Unterfangen war. Natürlich waren es widrige
politische Umstände, die dazu geführt haben, dass hans nawiasKy an der
Universität München in den vorzeitigen Ruhestand versetzt worden war
und 1933 in die Schweiz emigrieren musste. nawiasKy war in seinem persönlichen Schicksal und im Beruf ein Grenzgänger und Brückenbauer.
Er war übrigens auch ein sensibler und vorausschauender Wissenschafter.
An der Staatsrechtslehrertagung des Jahres 1929 beklagte er in seinem langen – wohl zu langen – Diskussionsvotum, dass es unter den Wissenschaftlern seines Faches Mode geworden sei, dass man nur noch die eigenen Leute zitiere und jene, die die gleiche Meinung vertreten würden. Es herrsche
also ein Zitationskartell. Ganz Unrecht hätte er wohl auch heute nicht.
Geprägt von den Erfahrungen, die er als Studienleiter der mit der Universität München verbundenen Verwaltungsakademie gesammelt hatte, schlug
er der Hochschulleitung St. Gallen die Schaffung eines autonomen Institutes
vor, das primär der Weiterbildung der öffentlichen Verwaltung dienen sollte.
Der damalige Rektor, walther hUG, erkannte die Chance und BedeutungJahresbericht IRP-HSG 2013 | 11BESONDERE VERANSTALTUNGEN
der Verbindung von Wissenschaft und Praxis und bot hans nawiasKy die
volle Unterstützung für die Realisierung der Idee. Der erste, gleich schon
drei Tage dauernde Kurs – wir würden heute von einem Intensivseminar
sprechen	–	fand	sogar	schon	im	Jahre	1936	statt,	veranstaltet	von	der	Handelshochschule St. Gallen in Verbindung mit dem Regierungsrat und dem
Stadtrat St. Gallen. Er war dem Thema: «Kantonales und Gemeindefinanzwesen» gewidmet. Es folgten schon bald Kurse im Sozialrecht und andern
Themen, die in der juristischen Praxis eine zunehmend grosse Rolle spielten und wo reines universitäres Examenswissen nicht genügen konnte. Von
Anfang an war auch der Anspruch da, eine Institution mit schweizweitem
Anspruch zu sein: Daher auch der Name: Schweizerisches Institut für Verwaltungskurse. Zehn Jahre nach der Institutsgründung, also 1948, durfte
hans nawiasKy «bei einer intimen Feier» anlässlich der 50. Veranstaltung,
mit sichtlichem Stolz feststellen, dass schon insgesamt über 5 000 Teilnehmer die Kurse besucht haben. Kein Wunder also, dass die Institutsidee auch
bald bei den Ökonomen breite Nachahmung gefunden hat.
Natürlich hat sich mit der Zeit auch das IVK verändert. Vorerst im Namen:
seit 2001 lautet der Institutsname neu «IRP-HSG», Institut für Rechtswissenschaft und Rechtspraxis. Dem Gründer hans nawiasKy folgten neue
Direktoren: willi GeiGer	(1961	–	1972),	yVo hanGartner (1972 – 1995),
dann iVo schwander (1995 – 2008), rené schaffhaUser (1998 – 2011), Bernhard ehrenzeller (seit 1998), Vito roBerto (seit 2008) als Direktor und Ueli
K ieser als Vizedirektor (seit 2011). Seit 2012 verfügt das Institut in der
Person von JacqUeline Gasser-BecK auch über eine Geschäftsführerin.
Die Vergrösserung der Institutsleitung war auch notwendig: aus den ursprünglichen Verwaltungskursen hat sich ein vielfältiges Weiterbildungsangebot in
unterschiedlichen Veranstaltungsformen – von der Mittags-, Tages- und
Mehr tagesveranstaltung, zum Intensivseminar, bis zu den CAS-Lehrgängen
entwickelt, das grosse Teile des öffentlichen Rechts und des Privatrechts abdeckt. Auch das erfolgreich arbeitende Kompetenzzentrum für Rechtspsychologie ist uns angegliedert (reVital lUdewiG). Dieses Jahr zählen wir
schon die 1 123. Veranstaltung seit Bestehen. Pro Jahr besuchen gesamthaft ca.
4 500 Teilnehmer unsere Veranstaltungen.
33 Personen gehören heute zum Institut, wobei natürlich nicht alle vollzeitlich für das Institut arbeiten, darunter 4 Post.Doc. Studierende, also Nachwuchswissenschaftler, und eine rechte Zahl von Assistierenden. Viele Personen sind für den Erfolg des Instituts mitverantwortlich: die zahlreichen
Referentinnen und Referenten und Tagungsleiter aus der ganzen Schweiz,12 | Jahresbericht IRP-HSG 2013BESONDERE VERANSTALTUNGEN
viele darunter heute anwesend, ebenso aber auch die Mitarbeitenden, die
für eine reibungslose Administration sorgen. Allen diesen Personen, die mit
und für uns, teilweise über viele Jahre, tätig und verbunden waren, möchte
ich namens der Direktion unsern herzlichen Dank aussprechen. Einen grossen Dank verdient hat auch der Geschäftsleitende Ausschuss unter dem
langjährigen Vorsitz von alex K eel, der uns stets unterstützend und beratend zur Seite gestanden und uns immer auch grosse Gestaltungfreiheit gelassen hat. Dieser Dank gilt auch dem Beirat unter dem Vorsitz von Ueli caVelti.
Wir verstehen uns als Teil der Universität St. Gallen. Unser Institut ist aus
dem Handlungswillen und der Innovationskraft eines Einzelnen in engem
Zusammenwirken mit der Universität entstanden und hat sich so weiterentwickelt. Die Beziehung ist fruchtbar, wenn sie auf Gegenseitigkeit beruht.
Die Institute geniessen auf der einen Seite aufgrund des Universitätsstatuts
Autonomie im Rahmen der autonomen Universität, die Institute sind sich
auf der andern Seite aber ihrer gesamtuniversitären Verantwortung bewusst. Wir sehen es deshalb auch als unsern Auftrag an, Dienstleistungen
zu Gunsten der Juristischen Abteilung, der Universität und einer weiteren
interessierten Öffentlichkeit zu erbringen. Erwähnen möchte ich an dieser
Stelle nur beispielhaft das Wissenschaftliche Sekretariat zur Herausgabe der
3.	Auflage	des	St.	Galler	Kommentar,	das	wir	führen,	und	das	wir,	nebst	Schweizerischen Nationalfonds und Rektorat, mit einem sehr ansehnlichenJahresbericht IRP-HSG 2013 | 13BESONDERE VERANSTALTUNGEN
Betrag unterstützen. Das internationale Studierendenprojekt «Law without
walls» wird massgeblich von unserer Geschäftsführerin als Mentorin mitgetragen. Für die Assistierenden der Juristischen Abteilung übernehmen wir
die Tagungskosten der regelmässig stattfindenden deutschsprachigen Assistententagungen und seit einiger Zeit veranstalten wir auch öffentliche Mittags- und Abendveranstaltungen zu unterschiedlichsten Themen wie «Max
Imboden und die schweizerische Staatsrechtslehre seit 1945» (Referent:
a ndreas K ley) oder «Mani Matter, Jurist und Chansonnier» (Referent:
BenJamin schindler). Gutes Echo gefunden hat auch der Erinnerungsanlass
zum 50. Todestag von hans nawiasKy, vgl. dazu: Hans Nawiasky – Leben,
Werk	und	Erinnerung,	hrsg.	von	Bernhard	Ehrenzeller/Benjamin	Schindler,	Zürich/St.	G allen	2012).	Auch	besorgen	wir	das	Sekretariat	der	Peter	Häberle-Stiftung und betreuen deren wissenschaftliche Tagungen. Schliesslich koordinieren wir seit letztem Jahr die Anwaltsausbildungskurse für die
St. Galler Anwaltsprüfungskandidaten. Besonders hervorgehoben werden
darf sicher auch die wachsende Beziehung mit dem Bundesverwaltungsgericht: Es findet nun viermal jährlich ein Verwaltungsrechtsforum statt und im
nächsten Sommer starten wir mit der St. Galler Tagung zur Verwaltungsrechtspflege,	die	dann	im	Jahresrhythmus	durchgeführt	werden	sollte.	Weiterbildung – lebenslanges Lernen – ist im Recht ein unverzichtbarer Anspruch	an	den	berufstätigen	Juristen.	Reines	Rechtswissen	verfliesst	schnell,	geschultes juristisches Denken hält schon länger. An der Gründungsidee
unseres Instituts hat sich eigentlich nicht viel geändert: Wir betrachten es
weiter hin als unsere Aufgabe, innovativ und in zeitgemässer Form eine
Brücke zu schlagen zwischen beiden Polen, denen wir uns verbunden wissen,	zwischen	wirklichkeitsnaher	Rechtslehre	und	dem	Recht	verpflichteter	Praxis.
Dazu hoffen wir auch in Zukunft auf Ihre Unterstützung zählen zu dürfen.Festakt Recht und … Politik
Das Institut für Rechtswissenschaft und Praxis (IRP-HSG) hat am 15. November
sein 75-Jahr-Jubiläum gefeiert und auch an seinem Geburtstag das getan, was
es seit Jahrzehnten macht: Juristinnen und Juristen inspirieren, Impulse setzen,
Kontakte knüpfen und neue Ideen generieren.14 | Jahresbericht IRP-HSG 2013BESONDERE VERANSTALTUNGEN
Über Zukunftsvisionen, Völkerrecht, tanzende Stimmen und klirrende
Gläser: Das Jubiläum des IRP-HSG aus der Sicht eines Gastes
Über 200 geladene Gäste füllten das Foyer des Einstein Congress, erfreuten sich an den aufgetischten Köstlichkeiten und untermalten durch das
Klirren ihrer Gläser die feierliche Stimmung im Raum. Im Anschluss daran
folgte eine Eröffnungsrede des geschäftsführenden Institutsdirektor
Prof. Dr. iur. Bernhard ehrenzeller, der auf die Geschichte des Instituts und
seine Tätigkeiten einging und so erklärte, was alles notwendig war, um ein
solches Jubiläumsfest zu feiern. Der Festvortrag selbst als Höhepunkt des
Anlasses wurde von JaKoB KellenBerGer, dem ehemaligen Staatssekretär für
auswär tige Angelegenheiten und IKRK-Präsidenten zum Thema
«Völkerrecht und Compliance» gehalten. Dabei ging er unter anderem auf
die Bedeutung und Macht der Sprache im Völkerrecht ein, die bei der
Definition von schützenswerten Personen über Leben und Tod entscheiden
kann. Aus diesem Grund formuliert der Redner dann auch eine Richtschnur
für eine juristische Bildungsinstitution, wie sie das IRP-HSG ist: «Der gute
Jurist muss sich einerseits der Bedeutung der Sprache bewusst sein und anderseits den Zusammenhang von Werten, Prinzipien und Normen sowie
deren Durchdringung kennen.» Am anschliessenden Nachtessen wurden
die geladenen Gäste sodann nicht nur kulinarisch verwöhnt, sondern auch
deren Ohren wurde immer wieder Neues aufgetischt. So liess der
Stimmkünstler Martin O. nicht nur seine Stimmen, sondern auch das
Gelächter im Saal zu immer höheren Takten tanzen, indem er die junge
Kunst des «Beat-Boxing» dem Publikum auf faszinierende Art und WeiseJahresbericht IRP-HSG 2013 | 15BESONDERE VERANSTALTUNGEN
näher brachte. Für weitere Verwöhnung der Anwesenden sorgte sodann
die st.gallische Bundesrichterin martha niqUille mit ihrer Rede über das
Verhältnis von Recht und Justiz, die ein hohes Mass an Selbstkritik beinhaltete. Für die Vereinigung der Konstanten dieses Jubiläums sorgte zum Schluss
Hans Altherr, Ständerat des Kantons Appenzell-Ausserrhoden, der mit
Berichten zu seinen Siegen über Russland (an Schachturnieren für Politiker)
für amüsierte Stimmen sorgte, das Recht als komplexe Materie umschrieb,
welche die meisten Politiker nicht verstehen würden und aus demselben
Grund der Direktion des gefeierten Instituts als Zukunftsvision eine Abteilung für einfache Lösungen ans Herz legte.Elfte St.Galler Energietagung
Grundsätzliche und aktuelle Fragen zur schweizerischen Strommarktliberalisierung standen im Fokus der bereits 11. Energietagung der Universität
St.	Gallen.	Die	Veranstaltung	war	wiederum	der	Praxis	verpflichtet	und	referenzierte stark auf eine tagesaktuelle Weiterbildung. Mit Frau BUndesrätin
doris leUthard konnte die zentrale Entscheidträgerin für das Eröffnungsreferat gewonnen werden. BUndesrätin leUthard zeigte in einem engagierten Referat die zu erwartenden Entwicklungen im energiewirtschaftlichen
Umfeld auf und war in der anschliessenden Diskussion mit dem Publikum
auch bereit, klare Antworten auf schwierige Fragen zu geben.
Mit stark wirtschaftlichem Bezug referierte Prof. Dr. K arl fraUendorfer ,
Direktor des Instituts für Operations Research und Computational Finance
der Universität St. Gallen über Chancen und Risiken beim Stromhandel; er
sprach dabei Verteilnetzbetreiber wie Grossverbraucher an. Mit KUrt BoBst,16 | Jahresbericht IRP-HSG 2013BESONDERE VERANSTALTUNGEN
CEO Repower AG, konnte ein ausgewiesener Praktiker zum hochaktuellen
Thema Wasserkraft gewonnen werden; er zeigte die grossen Probleme auf,
mit denen Betreiber von Pumpspeicherkraftwerken zur Zeit belastet sind.
Die grundlegenden Entscheide der ElCom und des Bundesverwaltungsgerichts
legte renato tami, Geschäftsführer der eidgenössischen Elektrizitätskommission ElCom, in präzisen Worten dar, sein Beitrag ist das alljährliche Muss
für alle im Energiewirtschaftsrecht handelnden Personen. Ebenfalls mit starkem Praxisbezug berichteten marcel thoma und Dr. stePhan frei, beide ewz
Elektrizitätswerk der Stadt Zürich, über Probleme bei der Umsetzung von
ehrgeizigen Arealprojekten. Die elektronische Datenerfassung ist auch im
Energiebereich	ein	intensiv	diskutiertes	Thema	–	den	Auflagen	des	schweizerischen Datenschutzes kommt deshalb eine erhebliche Bedeutung zu, was
das Referat von a ndreas s idler , Mitarbeiter beim eidgenössischen
Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten, unterstrich.Völkerrecht	–	Landesrecht	im	Konflikt.	Wie	weiter?
Am 6. Dezember 2013 lud das Institut für Rechtswissenschaft und Praxis im
Kongresshaus Zürich zur Veranstaltung über den brandaktuellen Konflikt zwischen Völkerecht und Landesrecht ein. Auf drei Referate zu diesem Thema,
folgten kurze Impulsbeiträge weiterer Experten sowie eine anschliessende Diskussion.
Moderator der Veranstaltung war Prof. Dr. iur. Bernhard ehrenzeller, Direktor des IRP-HSG, der mit seiner einführenden Frage die allgemeine Bedeutung	des	6.	Dezembers	gekonnt	mit	dem	Tagesthema	verknüpfte.	Er	fragte sich, ob Völkerrecht eher mit dem Geschenke bringenden und geliebten Niklaus (Gutes) oder aber mit seinem von Kindern gefürchtetenJahresbericht IRP-HSG 2013 | 17BESONDERE VERANSTALTUNGEN
Helfer «Schmutzli» (Bedrohliches) zu vergleichen sei. Ferner forderte er
die Anwesenden zur Skizzierung von tragbaren Zukunftslösungen für den
Konflikt	zwischen	Völker-	und	Landesrecht	auf,	weil	dies	Ziel	dieses	Anlasses sei.Landesrecht bricht Völkerrecht – Ein Diskurs als Krisensymptom?
Der erste Redner, Prof. Dr. oliVer diGGelmann von der Universität Zürich,
analysierte	besagte	Konfliktdiskussion	in	psychologischer	Hinsicht	und	fragte,	inwiefern	der	rechtliche	Konfliktdiskurs	ein	Krisensymptom	darstelle.	Als	Symptom diagnostizierte er ein politisch-kulturelles Muster, wonach die
eigene Situationsdefinitionen vollkommen losgelöst von jeglicher Fremdwahrnehmung vorgenommen werde. So werde auch die völkerrechtliche
Durchdringung des Landesrechts als Unterjochung empfunden, die ein Verlustgefühl auslöse: Aus der Blindheit gegenüber anderen Ansichten resultieren Zurückdrängungsforderungen, welche damit verbundene Nebeneffekte ausblenden und man klammert sich solange als möglich am eigenen
Verständnis fest. Er prägte dafür den Ausdruck «Ideosynchrasie». Den Ursprung dieser Haltung ermittelte er in einem mangelnden Bewusstsein für
die eigene Angewiesenheit auf internationale Güter, weshalb Diggelmann
die Forderung nach der Zurückdrängung des Völkerrechts weniger als geeignete Therapie dieses Symptoms, sondern vielmehr als Kurzschluss erachtete, der die dadurch entstehenden Nebenwirkungen ignoriert.Vom Monismus zum Dualismus: Was würde ein Systemwechsel für die
Schweiz bedeuten?
Als zweiter Referent untersuchte Prof. Dr. Bardo fassBender von der Universität St. Gallen, was ein Systemwechsel der Schweiz vom Monismus zum
Dualismus bedeuten würde. Zu Beginn seines Vortrages suchte er nach dem
pri	mären	Problem	des	vorliegenden	Konflikts	und	fand	es	bei	der	Frage	der	Geltung und Anwendung von Völkerrecht im nationalen Staat, dem innerstaatlichen Rang von anwendbarem Völkerrecht sowie bei der Auslegung
von anwendbaren Völkerrechtsnormen. Danach ging er darauf ein, dass
nicht das System der Übernahme sondern alleine die Tatsache, dass ein
Staat sich einem völkerrechtlichen Vertrag unterwirft, für dessen Geltung
massgebend sei. Beim dualistischen System verzögere sich zwar allenfalls
der	nationale	Anpassungsprozess,	die	Bindung	beeinflusse	dies	jedoch	nicht.	18 | Jahresbericht IRP-HSG 2013BESONDERE VERANSTALTUNGEN
Binde	man	sich	einmal	an	völkerrechtliche	Verpflichtungen,	löst	dies	auch	der Dualismus nicht einfach wieder auf, so Fassbender. Somit würde auch
ein Wechsel zum dualistischen System die aktuellen Probleme zwischen
Völker- und Landesrecht nicht lösen, allenfalls deren Lösung etwas verzögern. Mehr als ein Zeichen für mehr nationale Souveränität wäre ein Systemwechsel nicht.«Pacta sunt servanda»!
Bundesrichter hans-GeorG seiler ging insbesondere auf die Verbindlichkeit
von völkerrechtlichen Verträgen ein und unterstrich, dass Recht nicht vom
Himmel falle, sondern von der Politik vorzugeben und von Richtern anzuwenden sei. Ja: Verträge seien einzuhalten. Als Problem erachtete er aber
die mangelnde Legitimität von Recht, das durch die Uminterpretationen von
Normen durch Richter entsteht. Dieses Problem sei jedoch nicht Völkerrechtsverträgen generell zuzuordnen, sondern nur denjenigen mit Evolutivklauseln. Namentlich bei sich dynamisch entwickelnden Menschenrechtsver trägen wie der EMRK bestehe jedoch die Gefahr von illegitimer Rechtsfortbildung durch Richter, meinte Seiler So sei etwa der Inhalt der EMRK
durch die fortentwickelnde Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs
für Menschenrechte vollkommen verändert worden und stimme nicht mehr
mit dem ursprünglichen Vertragsinhalt, dem die Schweiz einst zugestimmt
hat, überein. Dies verletze den völkerrechtlichen Grundsatz «pacta sunt
servanda», weshalb die Schweiz an Richterrecht, das vom ursprünglich zugestimmten Vertrag abweiche, gar nicht gebunden sei. Zur Auslegung von
Völkerrecht hielt er fest, dass eine solche – wie im Privatrecht – eng am
Wortlaut zu erfolgen habe und darüber hinaus primär an historischen Elementen anknüpfen solle.Jahresbericht IRP-HSG 2013 | 19BESONDERE VERANSTALTUNGEN
Die Paneldiskussion einleitend, folgten weitere Impulsbeiträge ausgewiesener Experten: Dr. Valentin zellweGer, Direktor der Direktion für Völkerrecht des EDA ging auf die offene Formulierung von Art. 5 Abs. 4 BV ein,
wonach das Völkerrecht zu beachten ist und hielt fest, dass der damit verbundene	Konflikt	weniger	rechtlicher,	als	vielmehr	politischer	Natur	sei.	Anschliessend betonte er, dass die massgebende Definition des Rückschiebungsverbots keineswegs unklar sei, sondern sich explizit aus Verträgen und
aus der ständigen, in verschiedenen Botschaften verankerten, Praxis des
Bundesrates ergebe. Im Anschluss daran warnte Prof. Dr. GioVanni BiaGGini
von der Universität Zürich vor einer Überinterpretation von Gerichtsurteilen und betonte, dass dabei nicht einzelne, offen formulierte Begründungen,
sondern das Urteil selbst im Zentrum stehen sollte. Davor riet er auch beim
Konflikt	zwischen	Völker-	und	Landesrecht	vor	Generalisierungen	ab	und	setzte sich für eine fallnahe, auf den Einzelfall bezogene Lösung des Problems	ein.	Den	Ursprung	des	Konflikts	erörterte	er	schliesslich	einerseits	in	der Tatsache, dass der Wert der Rechtsbindung – auch jenseits der Politik –
immer weniger geschätzt werde und andererseits ein etatistisches Staatsverhältnis vorherrsche, das Richterrecht skeptisch gegenüber steht. Zuletzt
wies Prof. Dr. stePhan B reitenmoser von der Universität Basel auf die Unterschiede bei der Kündigung von bi- und multilateralen Völkerrechtsverträgen hin und unterstrich, dass das EU-Recht grundsätzlich keine Sonderstellung unter Schweizerischen Völkerrechtsverpflichtungen einnehme.
Ausserdem habe die Schweiz ihren Bindungswillen bezüglich der EMRK
durch die Ratifikation diverser Zusatzprotokolle immer wieder bestätigt.
Diese unterstanden im Unterschied zur EMRK sehr wohl dem Referendum.
Der EMRK und damit auch der Recht sprechung des EGMR fehle es nicht
grundsätzlich an Legitimität.Panel
Im anschliessenden Panel wurden Fragen an die anwesenden Experten gerichtet. Die Frage, ob eine völkerrechtswidrige Volksinitiative als impliziter
Kündigungsauftrag zu betrachten sei, wurde von der Mehrheit der Referenten verneint. Einstimmig bejaht wurde eine notwendige Relativierung des
Konflikts,	da	ein	solcher	nur	wenige	strittige	Fälle	betreffe.	Ob	aber	eine	Normierung	der	Konfliktlösung	von	Vorteil	sei,	wurde	kontrovers	diskutiert:	Seiler	unterstrich	dabei,	dass	auch	mittels	Auslegung	nicht	alle	Konflikte	wegharmonisiert werden können, es Gerichten in solchen Fällen an Orientie-20 | Jahresbericht IRP-HSG 2013BESONDERE VERANSTALTUNGEN
rungshilfen fehle und eine Normierungen deshalb notwendig sei. zellweGer
forderte eine Mischung aus Normierung bestimmter Grundsatzfragen und
Pragmatismus, Fassbender relativierte dies sogleich mit dem Argument, dass
allgemeine	Normen	die	Konflikte	im	Einzelfall	nicht	zu	lösen	vermögen.	Auch Biaggini postulierte pragmatische Lösungen im Einzelfall und rief dazu
auf, den Fokus auf die wahren Probleme zu richten. Unterstützung hielt er
dabei von diGGelmann, der anfügte, dass er den Rechtstaat insgesamt durch
den	Konflikt	zwischen	Völker-	und	Landesrecht	nicht	in	Gefahr	sehe.	Abschliessend hielt ehrenzeller fest,	dass	der	Konflikt	als	Prozess	verstanden	werden müsse, bei welchem Recht und Politik ineinander verwoben seien
und nicht getrennt werden können. Nicht zuletzt deshalb sei es sodann von
besonderer Bedeutung, meint ehrenzeller, dass jede Staatsgewalt die ihre
zugeordnete Rolle auch wirklich wahrnehme und sich nicht wie ein Kind am
6.	De	zem	ber	vor	der	drohenden	Rute	hinter	den	Anderen	verstecke.
Kaspar Ehrenzeller, Assistent am Lehrstuhl EhrenzellerVerwaltungsrechtsforum
Am 20. September 2012 wurde das Verwaltungsrechtsforum gegründet.
Die Foren bieten in regelmässigen Zusammenkünften die Möglichkeit zu
fachlichem und geselligem Austausch zwischen der Juristischen Abteilung
(LS-HSG) und dem Bundesverwaltungsgericht. Im Berichtsjahr fanden folgende Foren statt.
Zweites Verwaltungsrechtsforum
Donnerstag, 21. Februar 2013, Universität St. Gallen
«Verfassungsrechtlicher Persönlichkeitsschutz – eine Überprüfung»
Referent: Prof. Dr. Rainer J. Schweizer
Drittes Verwaltungsrechtsforum
Mittwoch, 5. Juni 2013, Bundesverwaltungsgerichtsgericht St. Gallen
Auswirkungen des BGE 2C_828/2011 vom 12. Oktober 2012 auf das
Verhältnis zwischen Völker- und Landesrecht in der Schweiz»
Referent: Prof. Dr. Stephan BreitenmoserJahresbericht IRP-HSG 2013 | 21BESONDERE VERANSTALTUNGEN
(IRP-HSG HIGHLIGHTS)Viertes Verwaltungsrechtsforum
Donnerstag,	26.	September	2013,	Bundesverwal	tungs	gericht	St.	Gallen	«Auslegung nachvollzogenes Unionsrechts durch Schweizer Gerichte»
Referent: Prof. Dr. Dr. h.c. Carl Baudenbacher
Fünftes Verwaltungsrechtsforum
Dienstag,	26.	November	2013,	Bundesverwal	tungs	gericht	St.	Gallen	«Amtshilfe»
Referent: PD Dr. iur. Michael BeuschZukunftstag an der Universität St. Gallen
Mir hat gut gefallen, dass ich erfahren konnte, wie meine
Tante arbeitet und was ihre Aufgaben sind. Auch hat mir
gefallen, dass wir eine Führung durch die Universität bekommen haben. Ich habe eine neue Freundin gefunden,
ihr Name ist Stefanie. Zwar habe ich nicht alles verstanden, was unsere Führer erzählt haben, aber das stört ja
nicht. Ich habe trotzdem viel erfahren.Ich fand den Sport am besten, weil ich eine neue
Sportart kennengelernt habe. Toll war auch die Führung
durch das ganze Universitätsareal und das Computer
auseinander nehmen. Gefallen hat mir auch zu sehen
was die Assistenten im Büro machen (am Computer
oder am Schreibtisch). Ich durfte ihnen helfen wichtige
Mappen für Journalisten herzustellen. Ein Dankeschön
für das feine Essen, Trinken und das ganze Programm.22 | Jahresbericht IRP-HSG 2013Bilder: a&w studios, Oberb端renJahresbericht IRP-HSG 2013 | 23Bilder: a&w studios, Oberb端ren24 | Jahresbericht IRP-HSG 2013INFORMATIONEN ZU
(FORSCHUNGS-)AKTIVITÄTEN
AM IRP-HSG
Forschungsschwerpunkte und Veröffentlichungen der
InstitutsangehörigenProf. Dr. iur. Bernhard EhrenzellerForschungsschwerpunkte
■■■Verfassungsfragen von Bund und Kantonen
Neue	Bildungsverfassung	der	Schweiz/Schweizerische	Hochschulgesetzgebung/Weiterbildungsgesetzgebung	des	Bundes	Institutionen des schweizerischen Konkordanzsystems, vor allem Direkte
Demokratie, Verhältnis von Parlament und Regierung, Bund und Kantone■Aussenpolitik und direkte Demokratie■Einbürgerung von Ausländerinnen und AusländernVeröffentlichungen
■■■■Neues Reformkonzept der Totalrevision im Kontext der beginnenden 1990-er
Jahre: Wissenschaftlicher Beitrag im Zusammenhang mit der Tagung:
«Révision	totale	de	la	Constitution	fédérale	(1965	–	99).	Liens	entre	droit	et politique», Neuchâtel, 25 janvier 2013, in: LeGes – Gesetzgebung &
Evaluation 24 (2013), Nr. 2, S. 333 – 341.
Peter von Matt, Recht, Gerechtigkeit und Sympathie: Über die Gerichtsbarkeit der Literatur und ihre Strategien,	Zürich/St.	Gallen	2013,	24	S.	(Hrsg.	zusammen mit Peter Gomez, Constance Grewe, Andreas Kley, Markus
Kotzur und Daniel).
Krisenkommunikation des Staates: Recht, Politik, Medien, St. Gallen 2013,
80 S. (Herausgegeben zusammen mit Urs Saxer).
Der Schutz des Anwaltsgeheimnisses unter besonderer Berücksichtigung der
Frage des behördlichen Zugriffs auf Unterlagen,	in:	Andreas	Eng/Michel	Féraud/Franz	Fürst/Heinrich	Koller/Klaus	Reinhardt	(Hrsg.),	Festgabe	Jahresbericht IRP-HSG 2013 | 25INFORMATIONEN ZU
Walter Straumann. Zum Rücktritt und zum 70. Geburtstag, Solothurn
2013,	S.	263	–	294	(zusammem	Reto	Patrick	Müller).
■■■■■Zum Verhältnis Parlament – Regierung: Ausgewählte Fragen am Beispiel der
bernischen Parlamentsrechtsform,	in:	AJP/PJA	2013	(2013),	S.	782	–	795.
Diskussion zum Referat von Stefan Vogel, in: Felix Uhlmann (Hrsg.), Rechtsetzung und Verfassungsgebung. Kolloquium zu Ehren von Professor Kurt
Eichenberger,	Zürich/St.	Gallen	2013,	S.	45–47.
Öffentliches Recht.	Textausgabe,	6.	Aufl.,	Zürich	2013,	1616	S.	(zusammen	mit Giovanni Biaggini).
Das Gemeinwohl im Sinn. Zum Tod von Yvo Hangartner, Gossau (1933 –
2013), in: St. Galler Tagblatt vom 23. März 2013, S. 35.
Das Gemeinwohl als oberstes Gesetz. Alt-Bundesrat Koller wird 80, in:
St.	Galler	Tagblatt	vom	26.	August	2013,	S.	2.Vorträge
■■■■■Neues Reformkonzept der Totalrevision (der Bundesverfassung) im Kontext der beginnenden 1990 er-Jahre. Vortrag anlässlich der Wissenschaftlichen Tagung an der Universität Neuenburg vom 25. Januar 2013 zum
Generalthema:	Révision	totale	de	la	Constitution	fédérale	(1965–99).	Liens entre droit et politique
«Wenn zwei sich streiten» – Warum brauchen wir eine Richterin?, Vorlesung vom 27. Februar 2013 an der Universität St. Gallen im Rahmen der
Kinder-Uni der Universität St. Gallen
Ansprache anlässlich des Verbindungsjubiläums 120. Farbensemester der
AV Steinacher vom 27. April 2013
Migrations- und Flüchtlingsrecht, Vortrag an der Veranstaltung der Kantonsschule Heerbrugg vom 7. Mai 2013 (gemeinsam mit Dr. Christa Luterbacher) im Rahmen des öffentlichen Vorlesungsprogramms der Universität St. Gallen
Der Bildungsföderalismus auf dem Prüfstand, Referat an der Tagung der
Vereinigung der Deutschen Staatsrechtslehrer zum Generalthema «Zukunftsgestaltung durch öffentliches Recht» vom 3. Oktober 2013 in
Greifswald (Deutschland)26 | Jahresbericht IRP-HSG 2013INFORMATIONEN ZU
■■■■Koordination der Herausgabe des St. Galler Kommentars zur schweizerischen	Bundesverfassung	(3.	Auflage)
Experte im Rahmen der Erarbeitung eines schweizerischen Hochschulförderungs- und Koordinationsgesetzes (HFKG) und damit verbundener
Gesetzgebung (Hochschulkonkordat, Zusammenarbeitsvereinbarung)
und des Weiterbildungsgesetzes
Beratung des Bildungsdepartements des Kantons St.Gallen im Zusammenhang mit der FHO
Beratung von kantonalen Regierungen und Parlamenten, insbesondere in
Fragen der StaatsleitungLehrtätigkeit an der Universität St. Gallen
■Bundesstaatsrecht, Assessmentjahr FS 2013■Aussenpolitik und Demokratie, Masterstufe FS 2013, Blockseminar■■Gesetzgebung in Bund und Kantonen – formelle und materielle Anforderungen, Masterstufe FS 2013
Öffentliches Recht – klassisch juristische Ausrichtung, Bachelorstufe
HS 2013■Gestaltung von Rechtsverhältnissen, Masterstufe HS 2013■Staatsleitung in den Kantonen, Masterstufe HS 2013■Das Verhältnis von nationalem zu internationalem Recht im Wandel der
Staatengemeinschaft (gemeinsam mit den Universitäten Basel, Bonn und
Hamburg), Doktorandenseminar HS 2013Mitgliedschaften
■Richter am Staatsgerichtshof des Fürstentums Liechtenstein
Mitgliedschaft in wissenschaftlichen Vereinigungen (Schweizerischer Juristenverein, St. Galler Juristenverein, Deutsche Gesellschaft für Völkerrecht,
Schweizerische Vereinigung für politische Wissenschaften, Zentrum für
Rechtssetzungslehre der Universität Zürich, Schweizerische Gesellschaft
für Aussenpolitik)Jahresbericht IRP-HSG 2013 | 27INFORMATIONEN ZU
■Korrespondierendes Mitglied der philosophisch-historischen Klasse im
Ausland der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW)
externer Kooperationspartner des Forschungszentrums Ausländer- und
Asylrecht (FZAA) an der Universität Konstanz
Vorstand des Vereins «Katholisches Akademikerhaus der Universität
St. Gallen»
Präsident	des	Rotary	Clubs	St.	Gallen-Freudenberg	(Clubjahr	2013/2014)
Mitglied der Kommission Politisch-wirtschaftlicher Bereich im Bistum
St. GallenSelbstverwaltung
■Mitglied der Abteilungsversammlung der Law School■Mitglied des Senates■■■■Mitglied der Forschungskommission der HSG und der Kommission «Forschungssemester – Wochenstunden»
Präsident des Geschäftsleitenden Ausschusses des Forschungsinstituts für
Arbeit und Arbeitsrecht an der Universität St. Gallen (FAA-HSG)
Mitglied der Berufungskommissionen für die Besetzung der Lehrstühle
«Public Economics» (G. Kirchgässner), «Völker- und Europarecht» (Nachfolge K. Odendahl) sowie der TT-Kommissionen Anne van Aaken und
Beratung des Rektorats der Universität St. Gallen in hochschulrechtlichen
FragenIm Weiteren
■■Präsident der Peter Häberle-Stiftung an der Universität St. Gallen
Vertreter der Law School im Vorstand der Schweizerischen Richterakademie
Vertreter der Universität St. Gallen im Stiftungsrat des Schweizerischen
Nationalfonds (Stellvertretung)28 | Jahresbericht IRP-HSG 2013INFORMATIONEN ZU
Professor Dr. iur. Vito RobertoForschungsschwerpunkte
■	Haftpflichtrecht	■Verantwortung der Unternehmensleitung und der Revisionsstellen■SanierungsrechtVeröffentlichungen
■■■■■■Haftpflichtrecht, Bern 2013, 320 S.
Haftpflichtrecht: Fragen und Antworten – Einstiegsfälle – Leading Cases,
Stämpflis	juristische	Repetitorien	SjR,	Bern	2013,	312	S.
Haftung für «Phantom-Beschwerden»?, in: HAVE 2013, Heft 1, S. 3 – 11
(zusammen mit Sebastian Reichle).
Nur Probleme mit der Liegenschaft: Das (neue) Bauhandwerkerpfandrecht,
in: ius.full 11 (2013), Heft 1, S. 2 – 9 (zusammen mit Sebastian Reichle und
Marisa Walker).
Streit an der Generalversammlung, in: ius.full 11 (2013), Heft 1, S. 10 – 15
(zusammen mit Annina Wirth und Jennifer Eggenberger).
Regeln nicht rückwirkend ändern – Retrozessionen – Vergangenheitsbewältigung und neue Entschädigungsmodelle, NZZ vom 29. Oktober 2013.Herausgeber
■litera b■Handkommentar zum Schweizer PrivatrechtVorträge
■Wirtschaftsrecht für Manager, «Unternehmen in der Krise», Veranstaltung
vom	4.	–	6.	Februar	2013	in	St.	GallenJahresbericht IRP-HSG 2013 | 29INFORMATIONEN ZU
■■■■Reisen – gewusst wie, Den Tricks der Fluggesellschaften auf der Spur,
Veranstaltung vom 12. – 13. März 2013 in Zürich
«Einführung in das Rechtssystem», Zertifikationskurs mit dem Kantonsspital Graubünden vom 15. Mai 2013
Die Entschädigung der Vermögensverwalter und Anlageberater – Aktueller
Stand in Sachen Drittvergütungen sowie weitere Entwicklungen, Seminar
der Akademie der Treuhand-Kammer AG, Zürich vom 8. November 2013
Haftung von Organen für M&A-Entscheidungen, in Zürich vom 11. November 2013Lehrtätigkeit
■Einführung ins Privatrecht, Assessment- und Masterstufe HS 2013, Universität St. Gallen■Privatrecht Übungen für MLE, Masterstufe HS 2013, Universität St. Gallen■Sachenrecht, Bachelorstufe HS 2013, Universität St. GallenMitgliedschaften
■Vorstand des schweizerischen Juristenvereins■Mitglied des schweizerischen AnwaltsverbandsSelbstverwaltung
■Prorektor der Universität St. Gallen30 | Jahresbericht IRP-HSG 2013INFORMATIONEN ZU
Prof. Dr. iur. Ueli KieserForschungsschwerpunkte
■Koordination des Sozialversicherungsrechts■Gesundheitsrecht■■■Auswirkungen des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG) auf
Neukoordination	des	beruflichen	Vorsorge
Kausalitätsfragen im VersicherungsrechtVeröffentlichungen
■■■■■■■Alterssicherung von invaliden Personen. Versicherung in Wissenschaft und
Praxis,	Zürich/St.	Gallen	2013,	113	S.	BVG Tagung 2012,	St.	Gallen	2013,	206	S.	(Hrsg.	zusammen	mit	HansUlrich Stauffer).
Invalidität,	5.	überarbeitete	Aufl.,	Beobachter/Axel	Springer	Schweiz	2013,	216	S.	(zusammen	mit	Jürg	Senn).
Jahrbuch zum Sozialversicherungsrecht 2013,	Zürich/St.	Gallen	2013,	243	S.
(Hrsg. zusammen mit Miriam Lendfers).
Sozialversicherungsrechtsrechtstagung 2012: Referate der Tagung vom
6.	Juni	und	23.	August	2012,	St.	Gallen	2013,	317	S.	(Hrsg.	zusammen	mit	Miriam Lendfers).
Validen- und Invalideneinkommen: Ecksteine, Kriterien und Elemente –
Überlegungen zur Bestimmung des Invaliditätsgrades, St. Gallen 2013, 119 S.
Haftung der Sozialversicherungsträger nach Art. 78 ATSG, in: Schweizerisches	Staatshaftungsrecht,	Ergänzungsband	zur	2.	Aufl.,	Bern	2014,	S. 82 – 97.Jahresbericht IRP-HSG 2013 | 31INFORMATIONEN ZU
■■■■■■■■■■■■■■Berufliche Vorsorge – ein (auch kritischer) Blick auf die neuere bundesgerichtliche Rechtsprechung,	in:	Ueli	Kieser/Hans-Ulrich	Stauffer	(Hrsg.),	BVG-Tagung	2012,	St.	Gallen	2013,	S.	163	–	194.	Der Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit im Sozialversicherungsrecht, in: Gabriela Riemer-Kafka (Hrsg.), Beweisfrage im sozialversicherungsrechtlichen	Verfahren,	Zürich/Basel/Genf	2013,	S.	71	–	94.	Die Parallelisierung der Vergleichseinkommen bei der Bestimmung des
Invaliditätsgrades, in: Ueli Kieser (Hrsg.), Validen- und Invalideneinkommen, St. Gallen 2013, S. 49 – 70.
Entwicklungen im Sozialversicherungsrecht, in: Stephan Weber (Hrsg.),
Personen-Schaden-Forum	2013,	Zürich/Basel/Genf	2013,	S.	95	–	132.	Entwicklungen im Sozialversicherungsrecht, in: Anwaltstag 2013, 2013,
S.	1267	–	1305.
Invalidität und Alter: Ein nicht gelöstes Leistungs- und Koordinationsproblem,
in:	Hans-Jakob	Mosimann/Thomas	Gächter	(Hrsg.),	Berufliche	Vorsorge	–	Stellwerk der Sozialen Sicherheit, Dr. iur. Hermann Walser zum 70. Geburts	tag,	Zürich/St.	Gallen	2013,	S.	93	–	110.
Leistungskoordination im Sozialversicherungsrecht,	in:	Ueli	Kieser/Miriam	Lendfers	(Hrsg.),	Jahrbuch	zum	Sozialversicherungsrecht	2013,	Zürich/
St. Gallen 2013, S. 213 – 238.
Rechtsprechung zum Sozialversicherungsrecht,	in:	Ueli	Kieser/Miriam	Lendfers	(Hrsg.),	Jahrbuch	zum	Sozialversicherungsrecht	2013,	Zürich/	St. Gallen 2013, S. 21 – 93 (gemeinsam mit Miriam Lendfers).
Burnout und Sozialversicherung, in: Hausarzt Praxis 2013 (2013), Nr. 8,
S. 2 f. (zusammen mit Barbara Hochstrasser).
Die krankenversicherungrechtliche Zulassung von Pflegeheimen,	in:	Pflegerecht	–	Pflegewissenschaft	2013,	Nr.	1,	S.	34	–	39.
Entwicklungen im Sozialversicherungsrecht, in: plädoyer 2013, Nr. 4, S. 40 – 44.
Kürzung und Verweigerung bei Vorsatz und Grobfahrlässigkeit in der Sozialversicherung,	in:	Strassenverkehr	2013,	Nr.	2,	S.	76	–	85.
Strukturen von Familienausgleichskassen, in: Aktuelle Juristische Praxis
2013, S. 1173 – 1190.
Unklare und nicht objektivierbare Beschwerdebilder: was kann und soll das
Sozialversicherungsrecht tun?,	in:	HAVE	2013,	Nr.	1,	S.	12	–	16.32 | Jahresbericht IRP-HSG 2013INFORMATIONEN ZU
■■■■■Wirtschaftlichkeit – was ist von BGE 136 V 395 zu halten?, in: HAVE 2013,
Nr. 2, S. 171.
Sozialversicherungsrechtliche Unterstellung nach Eintritt des Risikos –
Überlegungen zum Mehrfacheintritt von Risiken,	in:	Ueli	Kieser/Miriam	Lendfers (Hrsg.), Sozialversicherungsrechtstagung 2012, St. Gallen 2013,
S. 179 – 208.
Tafeln zum schweizerischen Sozialversicherungsrecht,	5.	Aufl.,	Zürich/Basel/
Genf 2013, 170 S. (zusammen mit Gabriela Riemer-Kafka).
Strassenverkehr und Kürzungen von Sozialversicherungsleistungen, in:
Schaffhauser René (Hrsg.), Jahrbuch zum Strassenverkehr 2013, Bern
2013, S. 259 – 272 (zusammen mit Marian Nedi).
Entwicklungen im Sozialversicherungsrecht, in: SJZ 2013, S. 549 – 554.Herausgeber
■Aktuelle Juristische Praxis (erweiterte Redaktion)■Health Insurance and Liability Law (HILL Journal [Redaktion])■Jahrbuch zum Sozialversicherungsrecht JaSo (Mitherausgeber)■■■	Pflegerecht	(Redaktion)
Schweizerische	Zeitschrift	für	Sozialversicherungsrecht	und	berufliche	Vorsorge (erweiterte Redaktion)
Sozialversicherung – Rechtsprechung und Gesetzgebung (Redaktion)Vorträge
■■■■Rechtliche Fragen mit Bezug zur Psychiatrie, Psychiatriedienste Kanton
St. Gallen Süd, Veranstaltung vom 10. Januar 2013 in Trübbach
Entwicklungen im Sozialversicherungsrecht, Personen-Schaden-Forum
2013,	Veranstaltung	vom	16.	Januar	2013	in	Zürich
Invaliditätsgrad und Invalidenrenten, SAV-Fachanwaltsausbildung
2013/2014,	Veranstaltung	vom	16.	Februar	2013	in	Rigi-Kaltbad
IV-Revision	6a	–	ein	kritischer	Blick,	Rechtsschutzversicherung	ARAG,	Veranstaltung vom 19. Februar 2013 in ZürichJahresbericht IRP-HSG 2013 | 33INFORMATIONEN ZU
■■■■■■■■■■■■■■■Rechtsfragen der Psychologie – mit einem Blick auf das Psychologieberufegesetz, Kantonalverband der Zürcher Psychologinnen und Psychologen,
ZÜPP, Veranstaltung vom 21. Februar 2013 in Zürich
Eingliederung der IV aus juristischer Sicht, Soziale Dienste der Stadt
Zürich, Veranstaltung vom 7. März 2013 in Zürich
Entwicklungen im Sozialversicherungsrecht, 10. Invaliditätstagung, Veranstaltung vom 21. März 2013 in Lenzburg
Der Arzt als Sachverständiger, Rechtswissenschaftliche Fakultät, Medizinrecht II, Veranstaltung vom 10. April 2013 an der Universität Zürich
Leistungskürzungen im Sozialversicherungsrecht, Werkstattgespräch der
Zeitschrift Strassenverkehr vom 25. April 2013 in Zürich
Aerztliche Aufgabe im Versicherungsrecht, Aerzteweiterbildung der Klinik
Münsterlingen/TG	vom	2.	Mai	2013	in	Münsterlingen
Le point sur le droit des assurances, Vifor-Seminar vom 23. Mai 2013 in
Abgrenzung selbstständige – unselbstständige Erwerbstätigkeit, Sozialversicherungsrecht und Arbeitsrecht, IRP-HSG Tagung vom 29. Mai 2013 in
Verantwortlichkeit nach Art. 78 ATSG, Sozialversicherungsrechtstagung
2013, IRP-HSG Tagung vom 4. Juni 2013 Luzern
Blick	auf	das	Versicherungsrecht,	Vifor-Seminar	vom	6.	Juni	2013	in	Basel
Entwicklungen im Sozialversicherungsrecht, Anwaltstag 2013 vom 7. Juni
Le point sur le droit des assurances, Vifor-Seminar vom 13. Juni 2013 in
Vaumarcus/NE
Leistungskoordination	aus	der	Sicht	der	beruflichen	Vorsorge,	Weiterbildungskurs für Pensionskassenexpertinnen und -experten vom 15. August
2013 in Zürich
2013, 2. Durchführung, IRP-HSG Tagung vom 21. August 2013 in Luzern
Entwicklungen im Gesundheitsrecht – Auswirkungen auf die Sozialversicherung, 3. St. Galler Tagung zum Gesundheitsrecht, IRP-HSG Tagung
vom 22. August 2013 in Zürich34 | Jahresbericht IRP-HSG 2013INFORMATIONEN ZU
■■■■■■■■■■■■■■Blick auf das Versicherungsrecht, Vifor-Seminar vom 19. September 2013
Art.	6	EMRK	und	Sozialversicherungsverfahren,	Grundrechte	im	Sozialrecht, IRP-HSG Tagung vom 24. September 2013 in Luzern
Einführung in das Sozialversicherungsrecht, Wirtschaftsrecht für Manager,
ES-HSG Veranstaltung vom 25. September 2013 in St. Gallen
Blick	auf	das	Versicherungsrecht,	Vifor-Seminar	vom	26.	September	2013	in Bern
Sozialversicherungsrecht und familienrechtliche Alimentenbevorschussung,
Veranstaltung des Schweizerischen Verbands für Alimentenfachleute,
Veranstaltung vom 1. Oktober 2013 in Stettbach
Familienrecht und Sozialversicherungsrecht – eine Analyse der Schnittstellen, Fachanwaltsausbildung Familienrecht, Veranstaltung vom
25. Oktober 2013 in Freiburg
ATSG – ein Blick zurück nach zehn Jahren, Podiumsdiskussion beim «Club
des professeurs Sozialversicherungs- und Arbeitsrecht», Veranstaltung
vom	26.	Oktober	2013	in	Luzern
Traumatische	Rückenverletzungen	–	Leistungspflicht	der	Sozialversicherungen, Swiss Insurance Medicine, Gutachtertagung 2013 vom 31. Oktober
Stellenwechsel und Entlassung – sozialversicherungsrechtliche Aspekte,
St. Galler Tagung zum öffentlichen Personalrecht, IRP-HSG Tagung vom
21. November 2013 in Luzern
Invalidität	–	Einordnung	in	die	berufliche	Vorsorge,	BVG-Tagung	2013,	IRPHSG Tagung vom 28. November 2013 in Luzern
Beweislosigkeit, November-Tagung zum Sozialversicherungsrecht 2013,
IRP-HSG Tagung vom 29. November 2013 in Luzern
Arbeitsrecht und Sozialversicherungsrecht, Weiterbildung Fachanwalt
Arbeitsrecht,	Veranstaltung	vom	6.	Dezember	2013	in	Zürich
2. Durchführung, IRP-HSG Tagung vom 10. Dezember 2013 in Luzern
Entwicklungen im Sozialversicherungsrecht, Veranstaltungsreihe eat and
more, IRP-HSG Tagung vom 12. Dezember 2013 in ZürichJahresbericht IRP-HSG 2013 | 35INFORMATIONEN ZU
■■■■Lehrauftrag «Sozialversicherungsrecht» (FS 2013), Universität St. Gallen
Lehrauftrag «Sozialversicherungsrecht» (FS und HS 2013), Universität
Lehrauftrag im Rahmen des Doktoratsprogramms «Biomedical and
Ethics» (FS 2013) Universität Zürich
Teilnahme	an	den	Zertifikatsausbildungen	«Haftpflicht-	und	Versicherungsrecht» (IRP-HSG) und «HR – Recht und Gesprächsführung» (IRP-HSG)lic. iur. Jacqueline Gasser-Beck
■■■Mitglied der Projektgruppe «Veranstaltungsmanagement Universitätssport»
Mentorin im Mentoring-Programm der Universität St. Gallen
Praxis-Mentorin, Law Without Walls, Kollaboratives Netzwerk von
26	internationalen	Universitäten	(www.lawwithoutwalls.org)Nachwuchsförderung am IRP-HSG
Im Berichtsjahr arbeiteten am Institut zwei Nachwuchsforschende an ihrer
Dr. iur. Daniel Häuserman LL.M. (Harv), Thema seiner – vom Grundlagenforschungsfond der Universität St. Gallen unterstützten – Arbeit ist:
Boardroom Policy: Towards a More Rigorous Evaluation of the Rules Governing Corporate Boards. Sein Forschungsziel ist es, einen neuen Weg aufzuzeigen, wie die Rechtsregeln betreffend den Verwaltungsrat (bzw. das36 | Jahresbericht IRP-HSG 2013INFORMATIONEN ZU
Board of Directors) von Publikumsgesellschaften rechtspolitisch zu beurteilen sind.
Dr. iur. Lucien Müller, Thema seiner – vom Grundlagenforschungsfonds der
Universität St. Gallen unterstützten – Arbeit ist: Die individuelle Selbstbestimmung und Eigenverantwortung in ihren Bezügen zur gesellschaftlichen
Mitverantwortung – Eine Untersuchung aus staats- und verfassungsrechtlicher Sicht. Im Rahmen des Forschungsprojektes soll das Spannungsfeld zwischen individueller Selbstbestimmung und Eigenverantwortung sowie der
Mitverantwortung	und	Sozialpflichtigkeit	des	Individuums	grundsätzlich	ausgeleuchtet und mit Blick auf besondere Gebiete vertieft werden.
Zudem arbeiten rund 27 wissenschaftliche Mitabeitende am IRP-HSG. Neben der Bearbeitung zahlreicher Forschungsfragen haben sie die Möglichkeit, kostenlos an Weiterbildungsveranstaltungen teilzunehmen und sich
wertvolle extracurriculäre Fähigkeiten wie Projektmanagement-, Kommunikations- und Networking-Skills anzueignen. Für Studierende anderer Universitäten bietet das Institut zudem stark reduzierte Teilnahmegebühren an.Anwaltsausbildung
Im Auftrag der Law School führt das IRP-HSG in Zusammenarbeit mit der
st. gallischen Anwaltskammer die Veranstaltungsreihe zur Vorbereitung der
Anwaltsprüfung durch. Durchschnittlich besuchten rund 122 Juristinnen und
Juristen pro Semester die zu einem stark reduzierten Tarif angebotenen
Weiterbildungsveranstaltungen.Kompetenzzentrum für Rechtspsychologie
Die Schwerpunkte des Kompetenzzentrums für Rechtspsychologie unter
der Leitung von Dr. phil. reVital lUdewiG sind Gutachtenerstellung, Weiterbildungen, rechtspsychologische universitäre Lehre, Coachings und Forschung.
In den Forschungsarbeiten stehen psychologische Aspekte in der Tätigkeit
von Richtern und Anwälten sowie die Aussagepsychologie und Opferpsychologie im Vordergrund.Jahresbericht IRP-HSG 2013 | 37INFORMATIONEN ZU
■Kindeswohl: Begutachtung zwischen Recht und Psychologie■Die Tätigkeit von Staatsanwälten aus psychologischer Sicht■Richterliche Entscheidungen zwischen Recht und Psychologie■Grundlagen guten Justizmanagements■Aussagepsychologie in der Tätigkeit von JuristenVeröffentlichungen
■■■■Das richterliche Auftreten vor Gericht: Distanz oder Nähe?, in: Betrifft Justiz,
Zeitschrift für Richterinnen und Richter, Staatsanwälte und Staatsanwältinnen,	Nr.	116,	2013,	S.	170	–	172.
Forschung zu Berufsbelastung und Bewältigungsstrategien von Richterinnen
und Richtern,	in:	J.P.	Pahl/V.	Herkner	(Hrsg.),	Handbuch	zur	Berufsfor	schung,
Bielefeld 2013, S. 1 – 10 (zusammen mit Philipp Heiland).
Professional Stress, Discrimination and Coping Strategies: Similarities and
Differences between female and male Judges in Switzerland, in: Gender
and Judging, Oxford 2013, S. 233 – 252 (zusammen mit Juan LaLlave).
Staatsanwälte zwischen Urteil und Vorurteil: Rechtlich legitime und nicht
legitime Einflussfaktoren in Entscheidungen von Staatsanwälten,	in:	D.	Fink/
Ch. Schwarzenegger et al. (Hrsg.), Migration, Kriminalität und Strafrecht –
Fakten	und	Fiktion,	Bern	2013,	S.	145	–	164	(zusammen	mit	Juan	LaLIave	und Bianca DeMatheis-Gross).Vorträge und Seminarleitungen
■■■Der Mensch hinter dem Richter, Lehrgang «Judikative» 2013 – 2014 der
Schweizerischen Richterakademie vom 1. Februar 2013 in Luzern
Anhörungstechnik und Glaubwürdigkeitsbeurteilung im Asylwesen,
Weiterbildungsseminar für das Bundesamt für Migration (BFM) vom
13. – 14. Februar 2013 in St. Gallen
legitime	Einflussfaktoren	in	Entscheidungen	von	Staatsanwälten,	Referat	38 | Jahresbericht IRP-HSG 2013INFORMATIONEN ZU
im Rahmen der Tagung «Migration, Kriminalität und Strafrechts – Fakten
und Fiktion» der schweizerischen Arbeitsgruppe für Kriminologie vom
7. März 2013 in Interlaken
■■■■■■■■■■■Moraldilemma im Zusammenhang mit dem Kindswohl, Referat an der
Weiterbildungsveranstaltung «Begutachtung im Familienrecht» der
Schweizerischen Gesellschaft für Rechtspsychologie vom 5. März 2013 in
Aussagepsychologie, Referat im Rahmen des 3. Moduls «Beweis» des
CAS Strafprozessrecht vom 23. April 2013 in Nottwil
Familienrechtliche Begutachtung: Kindswohl zwischen Recht und Psychologie, Referat an der Veranstaltung von Kjz vom 28. Mai 2013 in Winterthur
Zwischen Wahrheit und Lüge: Aussagepsychologie für Richter, Staatsanwälte und Anwälte, Weiterbildungsseminar zusammen mit dem IRP-HSG
vom 10. – 11. Juni 2013 in der Kartause Ittingen
«Psychotraumatologie», Fachkurs Opferhilfe vom 19. – 20. August 2013
an der Berner Fachhochschule in Bern
Aussagepsychologie und Einvernahmetechniken für StaatsanwältInnen,
Weiterbildungsseminar für die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich
vom	5.	–	6.	September	2013	in	Zürich
Aussagepsychologie, Referat im Rahmen des 3. Moduls «Beweisverfahren»
des CAS «Prozessführung – Civil Litigation» vom 13. September 2013 in
Aussagepsychologie für Jugendanwälte, Weiterbildungsveranstaltung für
die Oberjugendanwaltschaft des Kantons Zürich vom 22. Oktober 2013
Kindeswohlgefährdung: Begutachtung aus rechtlicher und psychologischer
Sicht, Weiterbildungsveranstaltung des SGRP vom 7. November 2013 in
Befragungstechniken für die Polizei, Weiterbildungsveranstaltung für die
Stadt- und Kantonspolizei Zürich vom 10. November 2013 in Zürich
Glaubhaftigkeitsbeurteilung im Asylwesen: Glaubhaftigkeit, Asyl, Trauma,
Weiterbildungsveranstaltung für das Bundesverwaltungsgericht vom
20. November 2013 in St. GallenJahresbericht IRP-HSG 2013 | 39INFORMATIONEN ZU
■■	Forschungsprojekt	«Rechtlich	legitime	und	nicht	legitime	Einflussfaktoren	in Entscheidungen von Richtern und Staatsanwälten» (2011 – 2014). Die
im Rahmen des Projekts entstandene wissenschaftliche Publikation «Einflussfaktoren	bei	Entscheidungen	von	Staatsanwälten:	Zwischen	Urteil	und	Vorurteil» fand in den Medien im Jahr 2013 einen breiten Echo und wurde
u.a. im «10 vor 10» und «Beobachter» behandelt. (Projekt zusammen
mit Juan LaLlave & Bianca De Matteis)
Forschungsprojekt SNF-Sinergia «Basic Research into Court Management
in Switzerland» (2012 – 2014). Das Sinergia-Projekt umfasst die interdisziplinäre Arbeit der Bereiche Recht, Management und Psychologie. Die
Projektleitung untersteht Prof. Dr. Andreas Lienhard (Universität Bern,
Center of Competence for Public Management). Das Forschungsprojekt
umfasst 5 Teilprojekte. Das Teilprojekt (TP5) «Management and organizational culture in the justice» wurde von Prof. Y. Emery, IDHEAP, «Public
Management and HRM Unit» und Dr. phil. R. Ludewig (Universität
St. Gallen) eingereicht und bewilligt.40 | Jahresbericht IRP-HSG 2013INFORMATIONEN ZU
■■■Forschungsprojekt «Zwischen Wahrheit und Lüge: Aussagepsychologie
für	Gerichte,	Staatsanwälte,	Polizei-	und	Asylwesen»	(2013	–	2016)	(zusammen mit Sonja Baumer). Eine Buchpublikation ist im Jahr 2015 geplant
Beratung und Supervision von Richtern, Anwälten, Gerichten und Vormundschaftsbehörden bei rechtspsychologischen Fragen im Bereich
Familienrecht und Aussagepsychologie (u.a. St. Gallen, Zürich, Appenzell,
Winterthur, Bern, Solothurn, Zug, Aargau)
Gutachtertätigkeit im Bereich Familienrecht und Aussagepsychologie (u.a.
St.Gallen, Zürich, Chur, Appenzell, Militärgericht, Winterthur, Zug, Aarau)Lehrtätigkeit an der Universität St. Gallen
■Recht und Psychologie: Die Tätigkeit von Richtern und Rechtsanwälten
aus rechtspsychologischer Sicht, Masterstufe HS 2013■Psychologische Begutachtung für die Rechtspraxis, Bachelorstufe FS 2013■Psychologie: Trauma und Bewältigung, Assessmentstufe FS 2013Mitgliedschaften
■Föderation der Schweizer Psychologen und Psychologinnen (FSP)■Schweizerische Gesellschaft für Rechtspsychologie SGRP (Vorstand)■Mitglied im Kuratorium des «Dr. Bigler-Preises»■Schweizerische Arbeitsgruppe für Kriminologie (SAK)■Schweizerische Kriminalistische Gesellschaft■Psychologensektion der Schweizerischen Gesellschaft für Systemtherapie
(SGSP)Selbstverwaltung
■Mitglied im Vorstand des Mittelbaus (Vizepräsidentin)■Mitglied der Abteilungsversammlung der Law School■Mitglied des SenatesJahresbericht IRP-HSG 2013 | 41INFORMATIONEN ZU
■Mitglied der Integritätskommission der Universität St. Gallen (Schutz der
persönlichen Integrität von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der
Universität St. Gallen)Für Arbeiten im Zusammenhang mit dem Kompetenzzentrum für Rechtspsychologie sind u.a. die folgenden Personen tätig:
■Dr. phil. Revital Ludewig, Rechtspsychologin (Leitung)■Arlinda Abduli, B.A. HSG (Assistenz)■lic. iur. Evelyne Angehrn-Guggenbuehl, Anwältin■lic. iur. HSG Sonja Baumer, Juristin und Mediatorin■Bundesrichterin Dr. iur. Margrith Bigler-Eggenberger■Prof. Dr. iur. Bernhard Ehrenzeller, Universität St. Gallen■Prof. Dr. iur. Thomas Geiser, Universität St. Gallen■Bianca Gross, M.A. HSG■Dr. rer. nat Juan LaLIave, Psychologe, Konstanz■lic. iur. Marie Löhrer, Richterin■Dr. phil. Hans-Werner Reinfried, Rechtspsychologe■Dipl. Psychologin Daphna Tavor, Rechtspsychologin■Bundesrichter Dr. iur. h.c. Hans Wiprächtiger80. Geburtstag von Dr. iur. h.c. Margrith Bigler-Eggenberger, erste Bundesrichterin der Schweiz und Gönnerin des Kompetenzzentrums für Rechtspsychologie
Dr. iur. h.c. Margrith Bigler-Eggenberger war die erste Bundesrichterin der
Schweiz (1974) und die erste Rechtsdozentin der Universität St. Gallen
(1967).	Sie	unterstützt	die	Arbeit	des	Kompetenzzentrums	für	Rechtspsychologie seit der Gründung mit Rat und Tat. Der Magrith Bigler-EggenbergerFonds unterstützt rechtspsychologische Projekte und die Weiterbildung:
U.a. Projekte zu den Themen «Genderaspekte im Rechtssystem», richterliche Entscheidungsfindung aus psychologischer Sicht, Begutachtung und42 | Jahresbericht IRP-HSG 2013INFORMATIONEN ZU
Opferhilfepsychologie. Am 14. Juni 2013 wurde Margrith Bigler an ihrem 80.
Geburtstag zur Ostschweizerin des Jahres 2013 gewählt. Der Anlass wurde
von der Law School der Universität St. Gallen und vom Kompetenzzentrum
für Rechtspsychologie unterstützt.Schriftenreihe
Krisenkommunikation des Staates Recht, Politik, Medien
Bernhard	Ehrenzeller/Urs	Saxer	(Hrsg.)	Referate der Tagung vom 4. April 2012 in Zürich, Band 82, 80 Seiten,
Ueli	Kieser/Miriam	Lendfers(Hrsg.)	Referate	der	Tagungen	vom	6.	Juni	und	23.	August	2012,	in	Luzern,	Band	84,	317 Seiten, St. Gallen 2013
Validen- und Invalideneinkommen Ecksteine, Kriterien und Elemente
Überlegungen zur Bestimmung des Invaliditätsgrades
Referate der Tagung vom 21. November 2013 in Luzern, Band 84, 119 Seiten.
St. Gallen 2013Jahresbericht IRP-HSG 2013 | 43INFORMATIONEN ZU
KennzahlenGeschäftsfeld
Umsatz Anteil Tagungen/CAS 2013
24%Umsatz Anteil Tagungen/CAS 2012
22%Tagungen und
76%Tagungen und
78%Das IRP-HSG verzeichnet eine leichte Umsatzverschiebung zugunsten der
Tagungen und Seminare, welche 2013 wiederum gut besucht waren. Neben
dem	CAS	Lehrgang	Haftpflicht-	und	Versicherungsrecht,	welcher	regelmässig	frühzeitig ausgebucht ist, entwickeln sich auch die neu lancierten CAS-Lehrgänge erfreulich.Thematische Schwerpunkte
Teilnehmende nach Rechtsgebieten 2013
33%öffentliches Recht
16%Privat- und
51%Teilnehmende nach Rechtsgebieten 2012
35%öffentliches Recht
14%Privat- und
51%Auch 2013 deckt das IRP-HSG thematisch eine breite Palette von Rechtsgebieten ab. Auch hier zeigt sich innerhalb des öffentlichen Rechts ein ungebrochen grosses Interesse an Sozialversicherungsrechtlichen Fragen. Das
IRP-HSG übernimmt hier weiterhin eine führende Aus- und Weiterbildungsrolle auf dem Schweizerischen Markt. Nach wie vor gross ist aber auch das44 | Jahresbericht IRP-HSG 2013INFORMATIONEN ZU
Interesse an Veranstaltungen zum Privat- und Wirtschaftsrecht, insbesondere bei Teilnehmenden aus dem Grossraum Zürich.Teilnehmende
Teilnehmendenstruktur 2013Teilnehmendenstruktur 2012
3%CAS-Lehrgänge
98%Tagungen
97%Insgesamt haben 4417 Personen an Tagesveranstaltungen und Kurzseminaren
teilgenommen, wovon wiederum etwa die Hälfte der Teilnehmenden mehr
als eine Veranstaltung unseres Instituts besucht haben. Die CAS-Lehrgänge
wurden	von	96	Teilnehmenden	besucht.Einzugsgebiet
Teilnehmende Tagungen 2013
30%Zentralschweiz
14%Ostschweiz
15%Zürich
41%Teilnehmende Tagungen 2012
13%Ostschweiz
16%Zürich
41%Unterteilung Regionen:
Ostschweiz mit Liechtenstein
■Jahresbericht IRP-HSG 2013 | 45INFORMATIONEN ZU
Das Einzugsgebiet des IRP-HSG erstreckt sich über die ganze Schweiz.
Während sich die Teilnehmerstruktur bei den Tagungen kaum verändert hat,
zeichnete sich für die CAS-Lehrgänge, unterstützt durch Kooperationen mit
den Universitäten Freiburg (CAS Strafprozessrecht) und Luzern (CAS
Zivilprozessrecht) eine erfreuliche Verschiebung Richtung Zentralschweiz
ab, welche die Bekanntheit des IRP-HSG als Weiterbildungsanbieterin in der
gesamten Deutschschweiz weiter stärkt.46 | Jahresbericht IRP-HSG 20139. FACTS AND FIGURESVeranstaltungen 2013
1. ZPO – Fallstricke und Chancen
7. März 2013, Zürich
2. Tarifstruktur 2014: Mehr Innovation wagen!
20. März 2013, Zürich
3. St. Galler Gesellschaftsrechtstag
8. Mai 2013, Zürich
4. Arbeitsrecht und Sozialversicherung
29. Mai 2013, Zürich
5. Sozialversicherungsrechttagung
4. Juni 2013, Luzern
6.	St. Galler Bankrechtstag
7. Juni 2013, Zürich
7.Brennpunkt Arztzeugnis
Problembehebung und Lösungsansätze für Patient, Arzt,
Arbeitgebende und Versicherung
7./8.	Juni	2013,	Bern8. Zwischen Wahrheit und Lüge
Aussagepsychologie für RichterInnen, StaatsanwältInnen,
GerichtsschreiberInnen, PolizistInnen und RechtsanwältInnen
10./11.	Juni	2013,	Warth	TG
9. Vermögensverwaltung und Anlageberatung
13. Juni 2013, Zürich
10. Immaterialgüterrecht und Wettbewerbsrecht
4. Juni 2013, Zürich
11. Kommunikation der Gerichte
18. Juni 2013, Zürich
12. St. Galler Erbrechtstag
19. Juni 2013, Zürich
13. Sozialversicherungsrechtstagung, 2. Durchführung
21. August 2013, Luzern
14. 3. St. Galler Tagung zum Gesundheitsrecht
22. August 2013, ZürichJahresbericht IRP-HSG 2013 | 479. FACTS AND FIGURES15. Zukunft der stationären und ambulanten Medizin in der Schweiz:
Näher zusammen oder weiter auseinander
27. August 2013, Luzern
16.	Vermögensverwaltung im Erwachsenenschutzrecht
28. August 2013, Zürich
17. 4. St. Galler Pflegerechtstagung
5. September 2013, Luzern
18. 11. St. Galler Energietagung
16.	September	2013,	Baden
19. Intensivseminar: Durchführungsfragen des Leistungsrechts der
16.	–	18.	September	2013,	Warth	TG
20. 7. Intensiv–Seminar Mergers & Acquisitions
17./18.	September	2013,	Luzern
21. SchKG–Tagung 2013
19. September 2013, Luzern
22. Grundrechte im Sozialrecht
24. September 2013, Luzern
23. St. Galler Aktienrechtsforum 2013
6.	November	2013,	Zürich
24. Intensivseminar: Arzthaftpflicht
6.	–	8.	November	2013,	Zurzach
25. St. Galler Internationaler Erbrechtstag
26.	Das neue Sanierungsrecht
8. November 2013, Zürich
27. St. Galler Internationaler Eherechtstag
13. November 2013, Zürich
28. Aktuelle Rechtsfragen im Bau-, Planungs- und Umweltrecht
20. November 2013, Luzern
29. St. Galler Tagung zum öffentlichen Personalrecht
21. November 2013, Luzern
30. Trusts, Stiftungen und Private Banking
22. November 2013, Zürich48 | Jahresbericht IRP-HSG 20139. FACTS AND FIGURES31. BVG–Tagung 2013
27. November 2013, Luzern
32. St. Galler Mietrechtstag
27. November 2013, Zürich
33. Kindes- und Erwachsenenschutzrecht
28. November 2013, Zürich
34. Novembertagung zum Sozialversicherungsrecht
28. November 2013, Luzern
35. Entwicklungen im Recht der kollektiven Kapitalanlagen VIII
29. November 2013, Zürich
36.	St. Galler Tagung zum Arbeitsrecht
29. November 2013, Luzern
37. St. Galler Tagung zum Eherecht
5. Dezember 2013, Zürich
38. Völkerrecht – Landesrecht im Konflikt. Wie weiter?
6.	Dezember	2013,	Zürich
39. Novembertagung zum Sozialversicherungsrecht, 2. Durchführung
10. Dezember 2013, LuzernVeranstaltungsreihe «eat and more …»
Haftpflicht-	und	Versicherungsrecht	«at	noon»	Verantwortlich: Prof. Dr. iur. Ueli Kieser
■■■Medizinische Fragestellungen im Versicherungsrecht – Ein Erfahrungsbericht
17. Januar 2013, Zürich
Prof. Dr. med. Oskar Baenziger
Ersatzfähigkeit des Angehörigenschadens im Sozialversicherungs- und
Haftpflichtrecht	14. März 2013, Zürich
Prof. Dr. iur. Hardy Landolt
Motorfahrzeughaftpflicht	–	zwischen	Betriebsgefahr	und	Verschulden
18. April 2013, Zürich
Dr. iur. Jürg NefJahresbericht IRP-HSG 2013 | 499. FACTS AND FIGURES■■Knacknüsse im Zivilprozess – v.a. Substantiierung
16.	Mai	2013,	Zürich	PD Dr. iur. Alexander Brunner
Neueste Entwicklungen im Sozialversicherungsrecht
12. Dezember 2013, Zürich
Prof. Dr. iur. Ueli KieserCertificates of Advanced Studies
Das Institut führte im Berichtsjahr folgende Module der einzelnen CAS
Lehrgänge durch:CAS «Haftpflicht- und Versicherungsrecht»
Prof. Dr. iur. Ueli Kieser, Dr. iur. Volker Pribinow, Dr. h.c. Stephan Weber
Modul 3: Schaden und Ersatz, 20. – 22. Februar 2013, Nottwil
■	Modul	4:	Tod	und	Koordination,	24.	–	26.	April	2013,	Ittingen
Modul 5: Verfahren – Leistungsänderung, 19. – 22. Juni 2013,
8. Durchführung:
Modul 1: Grundlagen des Schadenausgleichs,
11. – 13. September 2013, Ittingen
■	Modul	2:	Invalidität,	6.	–	8.	November	2013,	Konolfingen
■5. Alumni – Veranstaltung
11. April 2013, Olten■CAS «Human Resources: Recht und Gesprächsführung»
Prof. Dr. iur. Ueli Kieser, Beatrice Conrad, Dr. iur. Adrian von Kaenel
■Modul 1:
Modul 3:Überblicksmodul, 13. – 17. Mai 2013, Ittingen
Arbeitsrecht, 5. – 7. September 2013, Ittingen
Versicherungen im Unternehmen, 18. – 20. November
2013, Unterägeri50 | Jahresbericht IRP-HSG 20139. FACTS AND FIGURESCAS «Konfliktlösung in Unternehmen und Verwaltung»
Ljubjana Wüstehube, Thorsten Groth, Thomas Flucher, Dr. iur. Otmar
Schneider, Adrian Schweizer
Modul 3: Mediation und Mediatives Handeln, 21. – 23. Februar 2013,
■	Modul	4:	Praxis	und	Reflexion	des	Mediativen	Führungshandelns,
2. – 4. Mai 2013, Warth
■	Modul	5:	Management,	Konfliktlösung	und	Führung	von	Organisationen, 12. – 14. Juni 2013, Wildhaus
Modul 1: Einführung in das systemische und mediative
Konfliktverständnis,	3.	–	6.	Dezember	2013,	St.	Gallen■CAS «Strafprozessrecht»
In Zusammenarbeit mit der Universität Freiburg, Departement für Strafrecht
Prof. Dr. iur. Marcel Niggli, Dr. Patrick Guidon
■Modul 2:
Modul 5:Zwangsmassnahmen, 28. – 30. Januar 2013, Konolfingen
Beweis, 22. – 24. April 2013, Nottwil
Verfahrensarten, 3. – 5. Juni 2013, Warth
Fälle, 23. – 25. September 2013, KonolfingenCAS Prozessführung «Civil Litigation»
In	Zusammenarbeit	mit	dem	Center	for	Conflict	Resolution	(CCR)	der	Universität Luzern
Prof. Dr. iur. Vito Roberto, Prof. Dr. iur. Ivo Schwander, Prof. Dr. iur. Lorenz
Droese, Prof. Dr. iur. Daniel Girsberger, Prof. Dr. iur. Andreas Furrer
Modul 4:Überblicksmodul, 2. –4. Mai 2013, Wildhaus
Prozesseinleitung, 13. – 15. Juni 2013, Flüeli-Ranft
Beweisverfahren, 12. – 14. September 2013, Nottwil
Verfahrensarten und Rechtsmittel,
28. – 30. November 2013, WarthJahresbericht IRP-HSG 2013 | 51Institut für Rechtswissenschaft und Rechtspraxis
irp@unisg.ch · www.irp.unisg.chAll pages:56789101112131415161718192021222324272829303132333435363738394041424344454647484950515253InfoStackLikeShareDownloadMoreJahresbericht IRP-HSG 2013 Published on Feb 26, 2014 Veranstaltungen und Forschungsaktivitäten am Institut für Rechtswissenschaft und Rechtspraxis der Universität St.Gallenirp-hsgFollowRead moreRead moreSimilar toPopular nowJust for youGo explore

References: Art. 5
 EGMR 
 BGE 
 Art. 78
 BGE 
 Art. 78

Art.	6