Source: https://www.buergerbus-badbergen.de/satzung/
Timestamp: 2019-01-19 01:53:10+00:00

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Satzung des Ver­eins “Bür­ger­bus Bad­ber­gen” | Bürgerbusverein Badbergen e.V.
Satzung des Ver­eins “Bür­ger­bus Bad­ber­gen”
§1 Na­me und Sitz, Geschäftsjahr
(1) Der Ver­ein führt den Na­men BÜR­GER­BUS Bad­ber­gen.
Der Ver­ein soll in das Ver­eins­re­gi­ster beim Amts­ge­richt Os­na­brück ein­ge­tra­gen wer­den.
Nach der Ein­tra­gung wird er den Zu­satz "e.V." füh­ren.
(2) Er hat sei­nen Sitz in der Ge­mein­de Bad­ber­gen.
(3) Das Ge­schäfts­jahr des Ver­eins ist das Ka­len­der­jahr.
§2 Zweck und Auf­ga­ben
(1) Zweck des Ver­eins ist die För­de­rung der Mo­bi­li­tät der Be­völ­ke­rung und des öf­fent­li­chen Per-
­so­nennahverkehrs (ÖPNV), um da­mit in­ner­halb der Ge­mein­de Bad­ber­gen ei­nen ak­ti­ven Bei-
trag zur Ver­min­de­rung des In­di­vi­dual­ver­kehrs und zum Um­welt­schutz zu lei­sten.
(2) Der Sat­zungs­zweck wird in­be­son­de­re durch fol­gen­de Maß­nah­men ver­wirk­licht:
Ent­wick­lung und Ge­stal­tung ei­nes Bür­ger­bus­ses für die Bür­ger der Ge­mein­de Bad­ber­gen.
In­for­ma­ti­on und In­ter­es­sen­ver­tre­tung der Be­völ­ke­rung ge­gen­über Be­hör­den und den Ver-
kehrs­un­ter­neh­men.
Bür­ger­kon­takt und Öf­fent­lich­keits­ar­beit.
Ent­ge­gen­nah­me von In­for­ma­tio­nen und An­re­gun­gen der Ein­woh­ner(in­nen) und de­ren
Um­set­zung.
Pla­nung von Li­ni­en­füh­rung, Fahr­plä­nen, Hal­te­stel­le­nein­rich­tun­gen und Ab­stim­mung der
An­schlüs­se zum Li­ni­en­ver­kehr und son­sti­ger öf­fent­li­cher Ver­kehr­san­ge­bo­te im Zu­sam­men-
ar­beit mit al­len Be­tei­lig­ten.
Wer­bung, Ein­satz und Be­treu­ung der eh­ren­amt­lich tä­ti­gen Bür­ger­bus­fah­rer/in­nen.
§3 Mit­tel­ver­wen­dung
(1) Der Ver­ein ist selbst­los tä­tig; er ver­folgt kei­ne ei­gen­wirt­schaft­li­chen Zwecke.
(2) Mit­tel des Ver­eins dür­fen nur für die sat­zungs­ge­mä­ßen Zwecke ver­wen­det wer­den.
(3) Die Mit­glie­der er­hal­ten kei­ne Zu­wen­dun­gen aus Mit­teln des Ver­eins. Sie er­hal­ten bei ih­rem
Aus­schei­den oder bei Auf­lö­sung des Ver­eins kei­ne Lei­stun­gen aus dem Ver­eins­ver­mö­gen.
So­fern sie Sach­ein­la­gen ge­lei­stet ha­ben, er­hal­ten sie höch­stens den ge­mei­nen Wert ih­rer
Sach­ein­la­gen zu­rück.
(4) Es darf kei­ne Per­son durch Aus­ga­ben, die dem Zweck des Ver­eins fremd sind, oder durch
un­ver­hält­nis­mä­ßig ho­he Ver­gü­tun­gen be­gün­stigt wer­den.
§4 Er­werb der Mit­glied­schaft
(1) Mit­glied des Ver­eins kann je­de na­tür­li­che oder ju­ri­sti­ge Per­son wer­den. Zur Auf­nah­me in
den Ver­ein ist ei­ne schrift­li­che An­mel­dung an den Vor­stand zu rich­ten. Bei Min­der­jäh­ri­gen
ist der Auf­nah­me­an­trag auch von den ge­setz­li­chen Ver­tre­tern zu un­ter­zeich­nen.
(2) Über den Auf­nah­me­an­trag ent­scheidet der Vor­stand. Die Ab­leh­nung des An­tra­ges be­darf
kei­ner Be­grün­dung. Der/die Vor­sit­zen­de oder ein von ihm/ihr be­nann­tes Vor­stands­mit­glied
be­stä­tigt dem neu­en Mit­glied die Auf­nah­me.
§5 Be­en­di­gung der Mit­glied­schaft
(1) Die Mit­glied­schaft en­det durch
den Tod des Mit­glie­des
frei­wil­li­gen Aus­tritt
(2) Der frei­wil­li­ge Aus­tritt er­folgt durch schrift­li­che Er­klä­run­gen ge­gen­über dem Vor­stand. Er
ist je­der­zeit un­ter Wah­rung ei­ner Kün­di­gungs­frist von 3 Mo­na­ten zum Quar­tals­en­de zu­läs­sig.
(3) Ein Mit­glied kann we­gen gro­ber Ver­stö­ße ge­gen Be­schlüs­se und An­ord­nun­gen der Ver­eins-
or­ga­ne so­wie ge­gen das Ver­ein­sin­te­res­se aus­ge­schlos­sen wer­den.
(4) Über den Aus­schluss ent­schei­det der Vor­stand mit ei­ner Mehr­heit von 2/3 al­ler Vor­stands-
mit­glie­der. Dem Mit­glied ist vor der Be­schluss­fas­sung Ge­le­gen­heit zur Recht­fer­ti­gung zu
ge­ben. Ge­gen den Aus­schluss ist ein Ein­spruch mög­lich, über den die näch­ste Mit­glie­der­ver-
samm­lung ent­schei­det. Der Ein­spruch muss mit Be­grün­dung 14 Ta­ge nach dem Emp­fang der
Mit­tei­lung über den Aus­schluss schrift­lich an den Vor­stand er­fol­gen.
§6 Bei­trä­ge und Zu­wen­dun­gen
(1) Über die Er­he­bung von Mit­glieds­bei­trä­gen und de­ren Hö­he ent­schei­det die Mit­glie­der­ver-
samm­lung. Der Bei­trag ist zu Be­ginn ei­nes je­den Ka­len­der­jah­res fäl­lig. Bei Be­en­di­gung der
Mitglied­schaft er­folgt kei­ne Bei­trags­er­stat­tung.
(2) Über die Ver­wen­dung von zweck­ge­rich­te­ten Zu­wen­dun­gen oder Spen­den ent­schei­det der
Vor­stand.
§7 Ver­ein­sor­ga­ne
Or­ga­ne des Ver­eins sind
§8 Vor­stand
(1) Der Vor­stand setzt sich zu­sam­men aus:
dem/der Vor­sit­zen­den
dem/der stell­ver­tre­ten­den Vor­sit­zen­den
dem/der Schrift­füh­re­r/in
dem/der Kas­sen­wart/in
drei Bei­sit­zern mit Stimm­recht.
(2) Der Ver­ein wird ge­richt­lich und au­ßer­ge­richt­lich durch den er­sten oder den stell­ver­tre­ten­den
Vor­sit­zen­den al­lein ver­tre­ten (§ 26 BGB).
§9 Wahl und Amts­dau­er des Vor­stan­des
(1) Die Mit­glie­der­ver­samm­lung wählt die Vor­stands­mit­glie­der aus ih­ren Rei­hen. Die Mit­glie­der des Vor­stan­des wäh­len so­dann in der er­sten Vor­stand­ssit­zung aus ih­rer Mit­te den Vor­sit­zen­den, stell­ver­tre­ten­den Vor­sit­zen­den, Schrift­füh­rer und Kas­sen­wart.
­Der Vor­stand wird für die Dau­er von zwei Jah­ren ge­wählt. Er bleibt bis zur Neu­wahl des Vor­stan­des im Amt. Die Wie­der­wahl ist zu­läs­sig. Die Wah­len kön­nen auf An­tra­g ei­nes Mit­glie­des schrift­lich in ge­hei­mer Ab­stim­mung er­fol­gen.
(2) Der Vor­stand ist be­schluss­fä­hig, wenn die Hälf­te der Mit­glie­der - dar­un­ter derVor­sit­zen­de oder der stell­ver­tre­tende Vor­sit­zen­de - an­we­send ist.
(3) Schei­det ein Mit­glied des Vor­stan­des vor Ab­lauf sei­ner Amts­dau­er aus, so be­setzt der Vor­ stand in­ner­halb von drei Mo­na­ten aus sei­ner Mit­te den Po­sten des aus­ge­schie­de­nen Vor­stands­-
mit­glie­des. Die Er­gän­zungs­wahl gilt bis zur näch­sten Mit­glie­der­ver­samm­lung, wel­che die Wahl be­stä­tigt oder ei­ne Neu­wahl für den Rest der Wahl­pe­rio­de vor­neh­men kann.
§10 Zu­stän­dig­kei­ten und Auf­ga­be des Vor­stands
( 1) Der Ver­ein be­rät und ent­schei­det über Plä­ne für die Tä­tig­keit des Ver­eins so­wie über die
Ta­ges­ord­nung der Mit­glie­der­ver­samm­lun­gen.
(2) Er führt die Be­schlüs­se der Mit­glie­der­ver­samm­lung aus.
(3) Er führt die Ge­schäf­te eh­ren­amt­lich.
(4) Er or­ga­ni­siert den Fahr­be­trieb.
(5) Er ent­schei­det über den Auf­nah­me­an­trag. Die Ab­le­hnung des An­tra­ges be­darf kei­ner Be­grün­dung.
(6) Er ist für al­le An­ge­le­gen­hei­ten des Ver­eins zu­stän­dig, so­weit sie nicht durch die Sat­zung ei­nem an­de­ren Or­gan des Ver­eins über­tra­gen sind.
(7) Er ent­schei­det mit ein­fa­cher Mehr­heit.
(8) Die Haf­tung des per­sön­lich Han­deln­den so­wie des Vor­stan­des aus ei­nem Rechts­ge­schäft, das im Na­men des Ver­eins ei­nem Drit­ten ge­gen­über vor­ge­nom­men wird, wird auf Vor­satz und gro­be Fahr­läs­sig­keit be­schränkt.
§11 Mit­glie­der­ver­samm­lung
(1) Die or­dent­li­che Mit­glie­der­ver­samm­lung muss min­de­stens ein­mal jähr­lich im 1. Halb­jahr des Ka­len­der­jah­res statt­fin­den. Sie wird vom Vor­stand schrift­lich un­ter An­ga­be der Ta­ges­ord­nung mit ei­ner Frist von min­de­stens 14 Ta­gen ein­zu­be­ru­fen.
(2) Die Mit­glie­der­ver­samm­lung be­schließt ins­be­son­de­re über:
a) Die Wahl der Vor­stands­mit­glie­der
b) Die Ent­la­stung des/der Kas­sen­war­tes/in und des üb­ri­gen Vor­stan­des
c) An­trä­ge des Vor­stan­des und der Mit­glie­der
d) Die Wahl von zwei Kas­sen­prü­fern für das näch­ste Ge­schäfts­jahr
e) Die Er­he­bung von Mit­glieds­bei­trä­gen und de­ren Hö­he
g) Den Ein­spruch ei­nes Mit­glie­des ge­gen des­sen Aus­schluss aus dem Ver­ein
h) Die Auf­lö­sung des Ver­eins
(3) Die Mit­glie­der­ver­samm­lung ist oh­ne Rück­sicht auf die Zahl der er­schie­ne­nen Mit­glie­der be­schluss­fä­hig.
(4) Über die Mit­glie­der­ver­samm­lung ist ei­ne Nie­der­schrift an­zu­fer­ti­gen, die von dem/der Vor­sit­zen­den und dem/der Pro­to­koll­füh­rer/in zu un­ter­schrei­ben ist.
(5) An­trä­ge zur Ta­ges­ord­nung sind schrift­lich min­de­stens acht Ta­ge vor der Mit­glie­der­ver­samm­lung bei ei­nem Vor­stands­mit­glied ein­zu­rei­chen. Über die Auf­nah­me des An­trags in die Ta­ges­ord­nung ent­schei­det die Mit­glie­der­ver­samm­lung mit ein­fa­cher Mehr­heit.
(6) Die Be­schluss­fas­sung er­folgt durch ein­fa­che Stim­men­mehr­heit. Bei Stim­men­gleich­heit ist der An­trag ab­ge­lehnt. Bei Be­schlüs­sen über die Än­de­rung der Sat­zung und die Auf­lö­sung des Ver­eins ist ei­ne Stim­men­mehr­heit von 3/4 der er­schie­ne­nen Mit­glie­der er­for­der­lich.
§12 Au­ßer­or­dent­li­che Mit­glie­der­ver­samm­lung
(1) Der Vor­stand kann au­ßer­or­dent­li­che Mit­glie­der­ver­samm­lun­gen ein­be­ru­fen, wenn dies im In­ter­es­se des Ver­eins er­for­der­lich ist.
(2) Ei­ne au­ßer­or­dent­li­che Mit­glie­der­ver­samm­lung ist stets dann un­ver­züg­lich ein­zu­be­ru­fen, wenn die­ses von min­de­stens 10 % der Mit­glie­der schrift­lich und un­ter An­ga­be der Grün­de ver­langt wird.
(3) Für die au­ßer­or­dent­li­che Mit­glie­der­ver­samm­lung gel­ten die Be­stim­mun­gen über die or­dent­li­che Mit­glie­der­ver­samm­lung ent­spre­chend.
§13 Kas­sen­prü­fer
(1) Zwei Mit­glie­der des Ver­eins wer­den als Kas­sen­prü­fer/in­nen durch die or­dent­li­che Mit­glie­der­ver­samm­lung für die Dau­er von zwei Jah­ren ge­wählt.
(2) Die Wie­der­wahl ist zu­läs­sig.
(3) Die Neu­wahl bzw Wie­der­wahl soll so ge­stal­tet wer­den, dass je­weils ein/e Kas­sen­prü­fer/in im Amt bleibt und der/die an­de­re Kas­sen­prü­fer/in neu ge­wählt wird.
(4) Die Kas­sen­prü­fer dür­fen nicht dem Vor­stand an­ge­hö­ren.
§14 Auf­lö­sung des Ver­eins
Bei der Auf­lö­sung oder Auf­he­bung des Ver­eins oder bei Weg­fall des Sat­zungs­zweckes fällt das Ver­eins­ver­mö­gen an die Ge­mein­de Bad­ber­gen un­ter der Auf­la­ge, dass das Ver­mö­gen un­mit­tel­bar und aus­schließ­lich für ge­mein­nüt­zi­ge Zwecke zu ver­wen­den ist, so­fern es nicht zur Be­glei­chung von Ver­bind­lich­kei­ten des Ver­eins be­nö­tigt wird.
§15 In­kraft­tre­ten
Die vor­ste­hen­de Sat­zung ist bei der Grün­dungs­ver­samm­lung vom 25.02.2014 be­schlos­sen wor­den.

References: §1

§2

§3

§4

§5

§6

§7

§8

§9

§10

§11

§12

§13

§14

§15