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Timestamp: 2018-10-17 13:39:10+00:00

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BGH, URTEIL vom 4.10.2016, Az. III ZR 286/15 Dabei handelt es sich um eine gesetzlich vorgeschriebene Schriftform im Sinne des § 126 BGB (Spickhoff, Medizinrecht, 2. Aufl., § 2 GOZ Rn. 8, 22; siehe auch OLG Köln, r+s 1993, 431; Miebach in Uleer/Miebach/Patt, Abrechnung von Arzt- und Krankenhausleistungen, 3. Aufl., § 2 GOÄ Rn. 30 jeweils zu der Formvorschrift des § 2 Abs. 2 Satz 1 GOÄ).
BGH, URTEIL vom 3.3.2016, Az. VIII ZR 46/15 -13- 26	Wie das Berufungsgericht zutreffend erkannt hat, gelten die für die Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Schriftform in § 126 Abs. 1 BGB geregelten strengen Anforderungen, insbesondere das Erfordernis der eigenhändigen Unterschrift, bei einer von den Parteien vereinbarten (gewillkürten) Schriftform nach § 127 Abs. 1 BGB nur 'im Zweifel', mithin nur dann, wenn sich aus der gebotenen Auslegung der Schriftformvereinbarung nichts anderes ergibt (vgl. BGH, Urteil vom 21. Februar 1996 - IV ZR 297/94, NJW-RR 1996, 641 unter II 2 a; Staudinger/Hertel, BGB, Neubearb.
BGH, BESCHLUSS vom 4.0.2014, Az. IX ZR 194/13 Das kann - abweichend von § 126 Abs. 2 BGB - auch in getrennten Schriftstücken geschehen, sofern aus ihnen die inhaltliche Übereinstimmung beider Erklärungen hinreichend deutlich hervorgeht (BGH, Urteil vom 22. Februar 2001 - IX ZR 19/00, NJW 2001, 1731).
BGH, URTEIL vom 3.9.2012, Az. IV ZR 10/11 -11 - § 126 BGB zu erfüllen sind (BAG, NZA-RR 2011, 30 Rn. 14).
BGH, URTEIL vom 4.10.2011, Az. IX ZR 47/11 Da bei Beachtung der Schriftform (§ 126 Abs. 1 BGB) die Unterschrift den Vertragstext räumlich abschließen muss, führen unterhalb der Unterschrift angefügte Vertragsnachträge zur Formunwirksamkeit der Erklärung (BGH, Urteil vom 20. November 1990 -XIZR 107/89, BGHZ 113, 48, 50 ff; vom 24. Januar 1990 -VIII ZR 296/88; NJW-RR 1990, 518 f; vom 27. Juni 1994 - III ZR 117/93, NJW 1994, 2300 f).
BGH, URTEIL vom 2.9.2011, Az. XI ZR 331/10 18	bb) Entgegen der Auffassung des Berufungsgerichts ergibt sich nichts Abweichendes aus dem Senatsurteil vom 20. November 1990 (XI ZR 107/89, BGHZ 113, 48, 53 f.), das als Voraussetzung für eine Namensunterschrift im Sinne des § 126 Abs. 1 BGB fordert, dass diese die Urkunde räumlich abschließt, also unterhalb des Textes steht.
BGH, URTEIL vom 2.9.2011, Az. XI ZR 332/10 18	bb) Entgegen der Auffassung des Berufungsgerichts ergibt sich nichts Abweichendes aus dem Senatsurteil vom 20. November 1990 (XI ZR 107/89, BGHZ 113, 48, 53 f.), das als Voraussetzung für eine Namensunterschrift im Sinne des § 126 Abs. 1 BGB fordert, dass diese die Urkunde räumlich abschließt, also unterhalb des Textes steht.
LAG Hamm, Urteil vom 4.2.2011, Az. 17 Sa 2263/10 49Die tarifliche festgelegte Schriftform stellt eine durch Gesetz vorgeschriebene Schriftform im Sinne des § 126 Satz 1 BGB dar (BAG 10.02.1999 – 2 AZR 176/98, NZA 1999, 602).
ArbG Essen, Urteil vom 5.9.2008, Az. 5 Ca 2250/08 72Tarifvertragliche Schriftformerfordernisse fallen wegen ihrer normativen Wirkung unter die Regelung der gesetzlichen Schriftform des § 126 BGB (vgl. BAG v. 18.09.2002 - 1 AZR 477/01 - NZA 2003, 337, 338; BAG v. 09.07.1985 - 1 AZR 631/80 - AP Nr. 16 zu § 75 BPersVG; BAG v. 07.09.1982 - 3 AZR 5/80 - AP Nr. 1 zu § 3 TV Arbeiter Bundespost).
BGH, URTEIL vom 5.10.2007, Az. V ZR 25/07 13	Ob	damit, wovon das Berufungsgericht ausgeht, die Schriftform des § 126 BGB gemeint ist oder - was näher liegen dürfte - auf die sog. prozessrechtliche Schriftform (vgl. BGH, Urt. v. 28. Juli 2005, III ZR 416/04, WM 2005, 2056, 2057 sowie § 130a Abs. 1 Satz 1 ZPO) Bezug genommen wird, die beispielsweise auch die Übermittlung per Telefax einschließt, bedarf keiner Entscheidung.
LAG Düsseldorf, Beschluss vom 4.9.2007, Az. 11 TaBV 68/07 38b)Sofern man mit der neueren Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts die Anwendbarkeit des § 126 Abs. 1 BGB im Hinblick auf seinen systematischen Zusammenhang mit § 125 BGB auf Rechtsgeschäfte beschränkt (vgl. hierzu näher BAG 11.10.2000 - 5 AZR 313/99 - NZA 2001, 231; BAG 11.06.2002 - 1 ABR 43/01 - EzA § 99 BetrVG 1972 Nr. 139; BAG 06.08.2002 - 1 ABR 49/01 - EzA § 99 BetrVG 1972 Umgruppierung) und die hier in Rede stehenden Wahlvorschläge samt Einverständniserklärungen und dazugehörige Stützunterschriften nicht als auf den Abschluss eines Rechtsgeschäfts gerichtete Willenserklärung ansieht (vgl. Jakob NZA 2006, 345 f.; a. A. DKK-Schneider, BetrVG, 10. Aufl. 2006, § 6 WO 2001 Rn. 3), ist jedenfalls eine analoge Anwendung des § 126 Abs. 1 BGB im Zusammenhang mit dem Schriftformerfordernis in § 29 Satz 2 WODrittelbG geboten.
LG Düsseldorf, Urteil vom 5.8.2006, Az. 13 O 289/04 nicht unterzeichnete Fax vom 6.7.2001 konnte die Schriftform nach § 126 BGB nicht gewahrt werden (vgl auch BGHZ 124, 224ff; NJW 1997, 3169).
BGH, URTEIL vom 2.2.2006, Az. VI ZR 335/04 Hierfür ist eine die Anforderungen der gesetzlichen Schriftform (§ 126 BGB) erfüllende Mitteilung erforderlich, denn die Ablehnung eines Anspruchs auf Versicherungsschutz nach § 12 Abs.3 WG ist eine rechtsgeschäftsähnliche Willensäußerung, für die die Vorschriften über das Wirksamwerden von Willenserklärungen entsprechend gelten (vgl. BGH Urteil vom 9. Februar 1977 - IV ZR 25/75- VersR 1977, 442, 443; a.A. wegen des bloßen Klarstellungszweckes des Verweigerungsschreibens des Betriebsrats bei einer geplanten Einstellung nach § 99 Abs.3 BetrVG BAG NJW 2003, 843, 844).
BGH, URTEIL vom 2.2.2006, Az. VI ZR 335/04 Demnach ist auch § 126 BGB entsprechend anzuwenden (vgl. OLG Koblenz VersR 2002, 175; Bruck/Möller, WG, 8. Aufl., §12, An. 26 f.; Prölss/Martin, WG, 27. Aufl., §12, Rn. 31, § 34a, Rn. 5; Römer in Rö-mer/Langheid, WG, 2. Aufl., § 12, Rn. 49; Schimikowski, Versicherungsvertragsrecht, 3. Aufl., S. 232, Rn. 388).
BGH, BESCHLUSS vom 4.6.2005, Az. III ZR 416/04 1998, 222; Heinemann, ZNotP 2002, 104), halten andere § 126 BGB jedenfalls für entsprechend anwendbar (Mihm, DNotl-Rep. 1998, 223; Winkler, BeurkG, 15. Aufl., § 54a Rn. 51; aus der Rechtsprechung vgl. LG Schwerin, ZNotP 2002, 114).
BGH, URTEIL vom 3.3.2005, Az. XII ZR 192/01 Deshalb bedarf es hier auch keiner Entscheidung, ob eine nachträgliche Herabsetzung des Mietzinses nur dann nicht der Schriftform bedarf, wenn sie das erste Mietjahr betrifft (vgl. BGH, Urteil vom 18. Juni 1969 - VIII ZR 88/67 -LM § 126 BGB Nr. 7 Bl. 2 = WM 1969, 920f.),
LAG Hamm, Urteil vom 1.0.2005, Az. 7 Sa 1480/04 Als Prokurist hätte J. L3xxx für die Klägerin mit dem Zusatz der §§ 51, 53 Abs. 2 HGB 'ppa' unterzeichnen müssen, um dem Formerfordernis des § 126 BGB gerecht zu werden (Bauer/Diller, Wettbewerbsverbote, 3. Aufl., Rdnr. 909; Palandt/Heinrichs, § 126 BGB Rdnr. 8 unter Berufung auf BGH, NJW 2002, 3389).
BGH, URTEIL vom 3.8.2004, Az. VIII ZR 341/03 Der Umfang der Schriftform bestimmt sich nach § 126 BGB (in der bis zu dem 31. Juli 2001 geltenden Fassung), der für jede Norm im Privatrecht gilt, die Schriftform vorschreibt (LG München I, WuM 1994, 335; Schmidt-Futterer/Börstinghaus, Mietrecht, 7. Aufl., § 8 MHG Rdnr. 1).
BGH, URTEIL vom 2.3.2003, Az. IX ZR 138/02 Ob die Schriftform gewahrt ist, hängt zu dem einen von den formalen Kriterien ab, die § 126 BGB für den gesamten Bereich des Privatrechts einheitlich regelt, und zu dem anderen von inhaltlichen Merkmalen, die jeweils den einzelnen Bestimmungen zu entnehmen sind, welche die Schriftform vorschreiben, und sich insbesondere aus dem mit diesen Vorschriften verfolgten Schutzzweck ergeben (BGHZ 136, 357, 362; BGH, Urt. v. 2. Februar 1989 - IX ZR 99/88, WM 1989, 559, 560).
BGH, Urteil vom 4.8.1999, Az. VII ZR 93/97 Nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung liegt eine Urkunde im Sinne von § 126 BGB und damit auch eine Bürgschaftsurkunde vor, wenn trotz fehlender Verbindung Unsicherheiten in bezug auf die Zusammengehörigkeit der Schriftstücke ausgeschlossen sind (vgl. BGH, Urt. v. 21. Januar 1999 - VII ZR 93/97, NJW 1999, 1104, 1105 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 3.8.1997, Az. XII ZR 234/95 Denn das Erfordernis der 'Beifügung' durch körperliche Verbindung wird für den (Ausnahme-)Fall der Bezugnahme auf andere Urkunden aus der Einheit der Urkunde abgeleitet, wie sie als Wesensmerkmal der Schriftform dem in § 126 Abs. 2 BGB vorgesehenen Regelfall der Unterzeichnung eines Schriftstücks zu entnehmen sei (BGHZ 40, 255, 263).
BGH, URTEIL vom 3.8.1997, Az. XII ZR 234/95 20 stellen soll (Emmerich aaO), sind diese Zwecke nachrangig und rechtfertigen keine über die vorstehende Erörterung zu § 126 BGB hinausgehenden Anforderungen (vgl. auch BGHZ 42, 333,
BGH, URTEIL vom 3.8.1997, Az. XII ZR 234/95 Gerade für den Fall eines ('in sich formgerechten', d.h. für sich allein gesehen der Schriftform des § 126 BGB genügenden) Verlängerungsvertrages hat der V. Zivilsenat aber eine Ausnahme von dem von ihm zuvor (BGHZ 40, 255) aufgestellten Erfordernis körperlicher Verbindung mehrerer Urkunden zugelassen (BGHZ 42, 333, 338 f).
BGH, BESCHLUSS vom 3.8.1997, Az. XII ZR 296/95 3 Die in den Mietvertrag eingetretene Klägerin wäre hier in der Lage gewesen, einem Erwerber des Grundstücks eine der Form des § 126 BGB genügende Urkunde vorzulegen, aus der sich - im Zusammenhang mit dem zwischen Altmieter und Vermieter geschlossenen schriftlichen Mietvertrag - ihre Mieterstellung gegenüber dem Vermieter ergibt (vgl. BGHZ 72, 394, 399; Bub/Treier/Heile, Handbuch der Geschäftsund Wohnraummiete, 2. Aufl. Kap. II Rdn. 771, 808).
AG Essen, Urteil vom 1.2.1995, Az. 12 C 38/95 Diese gesetzliche Schriftform hätte nur durch eine von zu demindest dem Beklagten (dies läßt entgegen dem Gesetzeswortlaut des § 126 BGB und deswegen entgegen der Auffassung des erkennenden Gerichts das OLG Stuttgart, VersR 1994, 1476fin allerdings nicht tragenden Erwägungen genügen; ähnlich: LG Flensburg, MedR 1993, 200f mit An. Genzel) auch unterzeichnete Vereinbarung (§ 126 Abs. 1 BGB) gewahrt werden können.
BGH, BESCHLUSS vom 4.1.1976, Az. VII ZB 1/76 jedoch beruft sich der Kläger darauf, daß die Schrift-form gemäß § 126 BGB auch dann gewahrt sei, wenn der Vertreter mit dem Namen des Vertretenen unterschreibe (vgl. dazu u. a. RGZ 74, 69; 81, 1; BGHZ 45, 193, 195; Krüger-Nieland in RGRK 11. Aufl. § 126 BGB An. 13; Soergel/Hefermehl, 10. Aufl. § 126 BGB Rdn. 6; Palandt/ Heinrichs, 35. Aufl. § 126 BGB An. 4).
BGH, URTEIL vom 5.0.1973, Az. V ZR 47/71 2. Hier kann unerörtert bleiben, ob die zur Abtrennung von den Allgemeinen Geschäftsbedingungen bestimmte und - wie hier zu unterstellen ist - nach der Unterschrift abgetrennte 'Empfangsbescheinigung” die nach § 126 Abs. 1 BGB bei Vermeidung der Nichtigkeit der Erklärung (§ 125 BGB) zur Wahrung der Schriftform erforderliche Urkunde darstellt (vgl. dazu RGZ 136, 422, 425; BGHZ 40, 255, 262).

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