Source: https://www.forum-institut.de/seminar/2005311-geldwaeschepraevention
Timestamp: 2020-02-29 10:47:53+00:00

Document:
Das neue GwG - Auswirkungen für den Nichtfinanzsektor - Schwerpunkt Güterhandel, Immobilienmakler, Glücksspielvermittler
2020-05-05 2020-05-05 Maritim Hotel Theodor-Heuss-Allee 3 60486 Frankfurt info.fra@maritim.de +49 69 7578-0 +49 69 7578-1000
Dieses Seminar gibt Ihnen einen aktuellen Einblick in die neuen Regelungen des Geldwäschegesetzes. Alles, was Sie an internen Anweisungen zur Identifizierung Ihrer Kunden und zur Erstellung einer Risikoanalyse brauchen, um den Anforderungen Ihrer Aufsicht zu genügen, wird vermittelt und als Musterdokumente und Checkliste zur Verfügung gestellt.
Die Themen des Seminars Geldwäscheprävention
Das neue Geldwäschegesetz und seine Anforderungen an die Verpflichteten des GwG
Risikomanagement und interne Sorgfaltspflichten
Sorgfaltspflichten im Umgang mit Kunden und Geschäftspartnern
Was tun beim Verdacht auf Geldwäsche
Erfahrungen der Strafverfolgungsbehörden
Ziel des Seminars Geldwäscheprävention
Dieses Seminar gibt Ihnen einen aktuellen Einblick in die neuen Regelungen. Sie erhalten praktische Hinweise und konkrete Unterlagen für die Praxis. Alles, was Sie an internen Anweisungen zur Identifizierung Ihrer Kunden und zur Erstellung einer Risikoanalyse brauchen, um den Anforderungen Ihrer Aufsicht zu genügen, wird vermittelt und als Musterdokumente und Checkliste zur Verfügung gestellt.
Nach dem Besuch des Seminars ...
... kennen Sie die aktuellen Anforderungen,
... sind Sie in der Lage, Geldwäschestrukturen in der Praxis zu erkennen und zu bewerten,
... können Sie im Fall der Fälle Verdachtsmeldungen erstellen,
... können Sie mit Hilfe von Mustern leichter Ihre Risikoanalyse anpassen/erstellen
... und sind so in der Lage, Ihre geldwäscherechtlichen Pflichten "aufsichtskonform" zu erfüllen.
Dieses Seminar richtet sich an alle, die für die Geldwäscheprävention verantwortlich sind und Ihre Aufgaben "rechtssicher" erfüllen wollen, insbesondere aus dem Nichtfinanzsektor (Güterhandel, Immobilien, Spielbanken etc.).
Ein Vertreter der Strafverfolgungsbehörden
Kriminalhauptkommissar, LKA NRW, Düsseldorf
Formale Pflichten der GwG-Verpflichteten
Alle wichtigen Vorschriften des GwG im Überblick; Sorgfaltspflichten
Implementierung interner Sicherungsmaßnahmen
Zuverlässigkeitsprüfung, Schulungen und Kontrollen
Stellenbeschreibung; Berichterstattung; Versicherungen
Brennpunkt Identifizierung - Know Your Customer
Wen muss ich identifizieren?
Bearbeiten und Erstellen von Verdachtsmeldungen
§ 261 StGB - Entwicklung und Bedeutung des Geldwäschestraftatbestands; Vortaten/Tathandlungen
Verdachtsmeldepflichten nach § 43 GwG
Spezial: Sie erhalten konkrete Muster und Checklisten, wie zum Beispiel
Erfassungs- und Identifizierungsbögen
Rüdiger Quedenfeld https://www.forum-institut.de/seminar/2005311-geldwaeschepraevention/referenten/20/20_05/2005311-seminar-geldwscheprvention_quedenfeld-rdiger.jpg
Gruppenweite Pflichten für Mutterunternehmen trotz Bargeldsperre:
Insbesondere Güterhändler werden sich darauf einstellen müssen, gruppenweite Pflichten nach § 9 GwG trotz Bargeldausschluss einführen zu müssen:
Als weniger erfreulich ist hingegen zu bewerten, dass sich Verpflichtete, die Mutterunternehmen einer Gruppe sind, nicht mehr mit einer internen Regelung zur Bargeldbegrenzung bzw. zum Ausschluss von Bargeldtransaktionen ihrer gruppenweiten Pflichten nach § 9 GwG-E entledigen können.
Soweit das Mutterunternehmen einer Gruppe selbst nicht verpflichtet, trifft die Pflicht, gruppenweite Maßnahmen nach dem Geldwäschegesetz einzurichten, diejenigen Tochterunternehmen, die selbst Tochtergesellschaften besitzen und nach dem Geldwäschegesetz verpflichtet sind.
Mit dieser geplanten Regelung kann es zu der widersinnigen Situation kommen, dass ein Mutterunternehmen über ein gruppenweites Risikomanagement auch dann verfügen muss, wenn ihre Tochtergesellschaften durch Bargeldbegrenzungen von der Ausnahmeregelung in § 4 Abs. 5 GwG-E (aktuell § 4 Abs. 4 GwG) Gebrauch machen. Denn für jedes einzelne Gruppenunternehmen bleibt es dabei, dass ein wirksames Risikomanagement nur dann einzurichten ist, wenn Barzahlungen in Höhe von mindestens EUR 10.000,00 nicht ausgeschlossen werden. Inwieweit in dieser Situation ein gruppenweites Riskmanagement noch Sinn macht, ist fraglich
Neue Anpassungen der EU-Geldwäscherichtlinie – welche Anforderungen ergeben sich für Unternehmen?
Was die Umsetzung der vierte EU-Geldwäscherichtlinie betrifft, so sind juristische Personen nun unter anderem dazu verpflichtet nachzuweisen, dass sie angemessene Schritte unternommen haben, Geldwäscherisiken zu ermitteln und zu verringern. Darüber hinaus sind Customer Due Diligence Maßnahmen zu ergreifen und ein Nachweis darüber zu erbringen, dass laufende Überprüfungen zur Risikobewertung vorgenommen werden. Zudem sind Aufzeichnungen über wirtschaftliche Eigentümer zu führen und Sorgfaltspflichten in Bezug auf Kunden zu dokumentieren.
Erweiterter Verpflichtetenkreis:
Im Bereich des Kunsthandels erhalten sowohl Kunstlagerhändler, soweit die Lagerung in Zollfreigebieten erfolgt (d. h. in den Freihäfen Bremerhaven und Cuxhaven) als auch Kunstvermittler (Galerien, Auktionshäuser) den Verpflichteten-Status. Auch sie unterliegen den Vorschriften zum Risikomanagement und den Sorgfaltspflichten aber erst dann, wenn sie Transaktionen im Wert von mindestens EUR 10.000,00 durchführen.
Verschärfte Pflichten für Händler mit Edelmetallen
Händler, die mit Edelmetallen handeln, müssen sich nach den Plänen der Bundesregierung darauf einstellen, dass sie zukünftig bereits bei Bargeldtransaktionen ab EUR 2.000,00 - und nicht wie bisher ab EUR 10.000,00 - über ein wirksames Risikomanagement verfügen und Kundensorgfaltspflichten erfüllen müssen. Damit reagiert die Bundesregierung laut eigenen Bekundungen auf die Ergebnisse der ersten Nationalen Risikoanalyse zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung.
Insbesondere Güterhändler werden sich darauf einstellen müssen, gruppenweite Pflichten nach § 9 GwG trotz Bargeldausschluss einführen zu müssen: Als weniger erfreulich ist hingegen zu bewerten, dass sich Verpflichtete, die Mutterunternehmen einer Gruppe sind, nicht mehr mit einer internen Regelung zur Bargeldbegrenzung bzw. zum Ausschluss von Bargeldtransaktionen ihrer gruppenweiten Pflichten nach § 9 GwG-E entledigen können. Soweit das Mutterunternehmen einer Gruppe selbst nicht verpflichtet, trifft die Pflicht, gruppenweite Maßnahmen nach dem Geldwäschegesetz einzurichten, diejenigen Tochterunternehmen, die selbst Tochtergesellschaften besitzen und nach dem Geldwäschegesetz verpflichtet sind. Mit dieser geplanten Regelung kann es zu der widersinnigen Situation kommen, dass ein Mutterunternehmen über ein gruppenweites Risikomanagement auch dann verfügen muss, wenn ihre Tochtergesellschaften durch Bargeldbegrenzungen von der Ausnahmeregelung in § 4 Abs. 5 GwG-E (aktuell § 4 Abs. 4 GwG) Gebrauch machen. Denn für jedes einzelne Gruppenunternehmen bleibt es dabei, dass ein wirksames Risikomanagement nur dann einzurichten ist, wenn Barzahlungen in Höhe von mindestens EUR 10.000,00 nicht ausgeschlossen werden. Inwieweit in dieser Situation ein gruppenweites Riskmanagement noch Sinn macht, ist fraglich
Sie wünschen sich für Ihr Unternehmen eine Inhouse-Schulung zu diesem Thema? Dann sprechen Sie uns an. Gerne erstellen wir Ihnen ein unverbindliches Inhouse-Angebot. Wir freuen uns von Ihnen zu hören. Ansprechpartner: Carolina Menges, +49 6221 500 800 oder c.menges@forum-institut.de
18. - 19.06.2020 in Kronberg
Vergütungsrecht von A bis Z, aktuelle Rechtsprechung, Tipps und Tricks
In diesem Seminar erhalten Sie ein Update in Bezug auf die vielfältigen Rechtsentwicklungen des Vergütungsrechts. Die Experten führen Sie durch den vergütungsrechtlichen Dschungel der InsVV und zeigen auf, wie Sie die eigene Vergütungspraxis verbessern können.
Das Bundeskriminalamt hat am 24. September 2019 das "Bundeslagebild Organisierte Kriminalität von 2018" veröffentlicht - dieses können Sie sich hier direkt downloaden.
Nummer: 2005311
Super-Praktiker mit viel Erfahrung
Sommerlehrgang: Risikoanalyse gemäß GwG
Erarbeiten Sie sich bei diesem Seminar die Funktionsweise des Transparenzregisters, alles, was Sie wissen müssen zum Wirtschaftlich Berechtigten, KYC, Daten für Abfrage-, Melde- und Überwachungssysteme sowie insbesondere Lösungsmöglichkeiten für Problem- und Sonderfälle.
Download: Compliance-Glossar

References: § 261
 § 43
 § 9
 § 9
 § 4
 § 4
 § 9
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 § 4
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