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Timestamp: 2016-10-27 11:09:15+00:00

Document:
Beschwerdef�hrerin, vertreten durch F�rsprecher Roland Zaugg, Coll�gegasse 9, Postfach 140, 2501 Biel/Bienne,
(Strafverfahren; willk�rliche Beweisw�rdigung, Grundsatz "in dubio pro reo"), einfache K�rperverletzung, Notwehr,
Staatsrechtliche Beschwerde und Nichtigkeitsbeschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Bern, 2. Strafkammer, vom 7. M�rz 2003.
Im Rahmen eines seit Jahren andauernden nachbarschaftlichen Zerw�rfnisses kam es am Abend des 20. Mai 2001 zu einer verbalen und t�tlichen Auseinandersetzung zwischen X.________ und Y.________. In der Folge stellte X.________ gegen Y.________ Strafantrag wegen T�tlichkeiten, evtl. einfacher K�rperverletzung. Y.________ erstattete seinerseits ebenfalls Strafanzeige und beantragte, X.________ sei wegen T�tlichkeiten, evtl. einfacher K�rperverletzung und N�tigung, zu verurteilen.
Am 22. April 2002 sprach der Gerichtspr�sident 7 des Gerichtskreises II Biel-Nidau X.________ von der Anschuldigung der N�tigung frei. Er sprach sie indes der einfachen K�rperverletzung schuldig und verurteilte sie zu f�nf Tagen Gef�ngnis bedingt. Gleichzeitig sprach der Gerichtspr�sident Y.________ von der Anschuldigung der einfachen K�rperverletzung frei, verurteilte ihn aber wegen T�tlichkeit zu einer Busse von Fr. 300.--. Die Zivilforderungen der Parteien wies der Gerichtspr�sident in Folge der Freispr�che zur�ck.
Auf Appellation beider Parteien hin best�tigte die 2. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Bern das erstinstanzliche Strafurteil. Die Zivilklage von X.________ wies sie ab und trat auf die Appellation von Y.________ im Zivilpunkt nicht ein.
X.________ ficht das Urteil des Obergerichts mit staatsrechtlicher Beschwerde und mit eidgen�ssischer Nichtigkeitsbeschwerde an mit dem Antrag, das angefochtene Urteil aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung zur�ckzuweisen. Mit beiden Rechtsmitteln ersucht sie �berdies um Gew�hrung der aufschiebenden Wirkung.
Das Obergericht hat auf Gegenbemerkungen verzichtet. Eine Vernehmlassung bei den weiteren Verfahrensbeteiligten wurde nicht durchgef�hrt.
Das Bundesgericht pr�ft frei und von Amtes wegen, ob es auf die Rechtsmittel eintritt, welche ihm unterbreitet werden (BGE 128 IV 216 E. 1). Die Beschwerdef�hrerin beantragt mit beiden Rechtsmitteln die Aufhebung des angefochtenen Urteils und die Neubeurteilung der Sache.
1.1 Mit dem angefochtenen Entscheid beurteilt das Obergericht sowohl die inkriminierten Handlungen der Beschwerdef�hrerin als auch jene des Beschwerdegegners.
1.1.1 Vorauszuschicken ist, dass die Beschwerdef�hrerin und der Beschwerdegegner Stockwerkeigent�mer in derselben Stockwerkeigent�mergemeinschaft sind. Die Beschwerdef�hrerin verf�gt �ber ein Sondernutzungsrecht an einem St�ck Garten. Unmittelbar neben ihrem Gartenanteil befindet sich ein etwa 1 m breiter Streifen allgemeiner Gartenanteil, der den Zugang zu einem Wasserhahn an der Hauswand gew�hrleistet (vgl. act. 11 f.). Der Beschwerdegegner stellte im allgemeinen Gartenanteil jeweils das Plantschbecken f�r seine Kinder auf. Um eine Besch�digung des Rasens zu vermeiden, verschob er das Plastikbecken regelm�ssig und bew�sserte danach den darunter liegenden Rasen. Die zu beurteilenden Ereignisse haben sich im Bereich des Wasserhahns abgespielt.
Der Gartenschlauch des Beschwerdegegners sei am Wasserhahn angeschlossen gewesen. Die Beschwerdef�hrerin habe sich im Garten befunden und mit dem Zeugen A.________ gesprochen, als der Beschwerdegegner gekommen sei, um seinen Schlauch vom Wasserhahn zu entfernen. Die Beschwerdef�hrerin habe ihm dabei im Weg gestanden, worauf es zu einer verbalen und t�tlichen Auseinandersetzung gekommen sei. Dabei habe der Beschwerdegegner die Beschwerdef�hrerin an den Oberarmen gepackt und sie zur Seite gestellt. Zudem habe er mit der flachen Hand, evtl. mit den Kn�cheln gegen ihr Kinn geschlagen (erstinstanzliches Urteil S. 17, act. 161; Urteil des Obergerichts S. 17 f.).
Nach dieser ersten Phase der Auseinandersetzung sei die Beschwerdef�hrerin in ihre Wohnung gegangen, habe einen Pfefferspray geholt und sei damit wieder in den Garten herausgekommen. Den Pfefferspray habe sie - ohne vorg�ngig t�tlich angegriffen worden zu sein - aus einer Distanz von ca. 1 m gegen den Beschwerdegegner eingesetzt. Dagegen habe sich dieser zur Wehr gesetzt, indem er mit dem Schlauchende und dem daran befestigten Metallanschluss auf die Beschwerdef�hrerin eingeschlagen habe. Er habe damit den R�cken der Beschwerdef�hrerin getroffen. Ob auch die sichtbaren Verletzungen am Oberarm und oberhalb der Brust darauf zur�ckzuf�hren seien, sei nicht gesichert. Nicht erstellt sei zudem die Behauptung der Beschwerdef�hrerin, dass er sie mit dem Metallanschluss ins Gesicht geschlagen und ihr Brillenglas besch�digt habe (erstinstanzliches Urteil S. 17, act. 161; Urteil des Obergerichts S. 18 ff.).
1.1.3 Gest�tzt auf diesen Sachverhalt nimmt das Obergericht bez�glich der ersten Phase T�tlichkeiten von Seiten des Beschwerdegegners an, welche nicht durch eine Notwehrsituation gerechtfertigt werden k�nnten.
In der zweiten Phase qualifiziert das Obergericht die Handlungen der Beschwerdef�hrerin als einfache K�rperverletzung; eine Notwehrsituation verneint es. Die Tathandlungen des Beschwerdegegners stellen gem�ss den Erw�gungen des Obergerichts ebenfalls eine einfache K�rperverletzung dar, welche aber zufolge Notwehr gerechtfertigt sei.
1.1.4 Dementsprechend verurteilt das Obergericht die Beschwerdef�hrerin wegen einfacher K�rperverletzung. Den Beschwerdegegner verurteilt es wegen T�tlichkeiten und spricht ihn von der einfachen K�rperverletzung frei.
1.2 Soweit die Beschwerdef�hrerin ihre eigene Verurteilung anficht, ist sie aufgrund ihrer pers�nlichen Betroffenheit gem�ss Art. 88 OG zur staatsrechtlichen Beschwerde und als Angeklagte im Sinne von Art. 270 lit. a BStP zur Erhebung der Nichtigkeitsbeschwerde legitimiert.
1.3 Den Freispruch des Beschwerdegegners vom Vorwurf der einfachen K�rperverletzung kann die Beschwerdef�hrerin gem�ss Art. 270 lit. e BStP anfechten, wenn sie "Opfer" im Sinne von Art. 2 Abs. 1 OHG ist, das heisst, wenn sie durch die Straftat in ihrer k�rperlichen, sexuellen oder psychischen Integrit�t unmittelbar beeintr�chtigt worden ist (BGE 129 IV 216 E. 1.2 f.). Auch die Legitimation zur staatsrechtlichen Beschwerde setzt - soweit nicht ausschliesslich eine formelle Rechtsverweigerung geltend gemacht wird - Opferstellung im Sinne von Art. 2 OHG voraus (BGE 128 I 218 E. 1.1).
Doktrin und Rechtsprechung verlangen, dass die Beeintr�chtigung im Sinne von Art. 2 Abs. 1 OHG von einer gewissen Schwere ist. Bei Bagatelldelikten kommt daher das Opferhilfegesetz grunds�tzlich nicht zur Anwendung. Entscheidend ist jedoch nicht die Schwere der Straftat, sondern der Grad der Betroffenheit der gesch�digten Person. T�tlichkeiten k�nnen gen�gen, wenn sie zu einer erheblichen Beeintr�chtigung der psychischen Integrit�t des Gesch�digten f�hren. Umgekehrt ist es m�glich, dass eine einfache K�rperverletzung die Integrit�t nur in unbedeutendem Mass beeintr�chtigt. Ausschlaggebend ist, ob die Beeintr�chtigungen ein legitimes Bed�rfnis des Gesch�digten nach dem Schutz durch das Opferhilfegesetz begr�nden (BGE 129 IV 216 E. 1.2.1).
Die Beschwerdef�hrerin macht geltend, der Beschwerdegegner habe den Tatbestand der einfachen K�rperverletzung zu ihrem Nachteil erf�llt. Aktenkundig sind eine 1 cm lange Rissquetschwunde, eine Schwellung am Unterkiefer, zwei H�matome am Oberk�rper sowie R�tungen mit leichter Schwellung auf dem R�cken (Urteil des Obergerichts S. 18 und S. 19 f.). Es ist fraglich, ob diese von den kantonalen Instanzen festgestellten Beeintr�chtigungen f�r sich allein den Schutz durch das Opferhilfegesetz rechtfertigen. Soweit die Beschwerdef�hrerin dar�ber hinaus geltend macht, der Vorfall habe ihr psychisch stark zugesetzt und Angstzust�nde sowie vermehrte Asthmabeschwerden verursacht (Beschwerde S. 3), finden ihre Vorbringen im verbindlich festgestellten Sachverhalt keine St�tze, weshalb sie nicht zu h�ren sind (Art. 273 Abs. 1 lit. a BStP). Die Frage der Beschwerdelegitimation braucht indes nicht abschliessend beantwortet zu werden, da die beiden Beschwerden - wie nachfolgend zu zeigen sein wird - ohnehin abzuweisen sind, soweit darauf eingetreten werden kann.
Die Beschwerdef�hrerin r�gt in verschiedener Hinsicht, das Obergericht habe den Sachverhalt willk�rlich gew�rdigt und dabei auch die Maxime "in dubio pro reo" verletzt.
2.1 Willk�rlich ist ein Entscheid nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung nicht schon dann, wenn eine andere L�sung ebenfalls vertretbar erscheint oder sogar vorzuziehen w�re. Das Bundesgericht hebt einen kantonalen Entscheid wegen materieller Rechtsverweigerung nur auf, wenn er offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft. Willk�r liegt nur vor, wenn nicht bloss die Begr�ndung, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist (BGE125 II 129 E. 5b S. 134 mit Hinweis).
2.2 Gem�ss dem in Art. 32 Abs. 1 BV und in Art. 6 Ziff. 2 EMRK verankerten Grundsatz "in dubio pro reo" ist bis zum gesetzlichen Nachweis der Schuld zu vermuten, dass der wegen einer strafbaren Handlung Angeklagte unschuldig ist. Als Beweisw�rdigungsregel besagt die Maxime, dass sich der Strafrichter nicht von der Existenz eines f�r den Angeklagten ung�nstigen Sachverhalts �berzeugt erkl�ren darf, wenn bei objektiver Betrachtung erhebliche und nicht zu unterdr�ckende Zweifel bestehen, ob sich der Sachverhalt so verwirklicht hat. Inwiefern dieser Grundsatz als Beweisw�rdigungsregel verletzt ist, pr�ft das Bundesgericht unter dem Gesichtspunkt der Willk�r, d.h. es greift nur ein, wenn der Sachrichter den Angeklagten verurteilt, obgleich bei objektiver W�rdigung des Beweisergebnisses offensichtlich erhebliche bzw. schlechterdings nicht zu unterdr�ckende Zweifel an dessen Schuld fortbestanden (BGE 127 I 38 E. 2a mit Hinweisen).
2.3 Bei der staatsrechtlichen Beschwerde gilt das R�geprinzip. Der Grundsatz der richterlichen Rechtsanwendung findet keine Anwendung: Das Bundesgericht untersucht nicht von Amtes wegen, ob ein kantonaler Hoheitsakt verfassungswidrig ist. Es pr�ft nur klar und detailliert erhobene und, soweit m�glich, belegte R�gen. Auf ungen�gend begr�ndete R�gen und rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; BGE 127 I 38 E. 3c; 125 I 71 E. 1c S. 76, 492 E. 1b je mit Hinweisen). Insbesondere gen�gt es im Rahmen der Willk�rbeschwerde nicht, pauschal zu behaupten, der Entscheid sei willk�rlich. Vielmehr ist die Willk�r im Einzelnen nachzuweisen. Dies gilt auch bei der R�ge wegen Verstosses gegen den Grundsatz "in dubio pro reo".
3.1 Als willk�rlich r�gt die Beschwerdef�hrerin zun�chst die Zweifel des Obergerichts an ihrer Glaubw�rdigkeit. Die Zweifel an der Glaubw�rdigkeit des Beschwerdegegners seien demgegen�ber berechtigt, dennoch habe das Obergericht in wesentlichen Punkten auf dessen Aussagen abgestellt (Beschwerde S. 8 f.).
Das Obergericht f�hrt zur Glaubw�rdigkeit der Parteien aus, ihre Aussagen seien mit Vorsicht zu w�rdigen, da sie beide ihr eigenes Verhalten bagatellisieren w�rden. Bez�glich der Beschwerdef�hrerin h�lt das Obergericht fest, sie habe bei Einreichung der Anzeige einzig handgreifliche Handlungen des Beschwerdegegners dargelegt und eigene gewaltt�tige Reaktionen konsequent verschwiegen (angefochtenes Urteil S. 16). Die Beschwerdef�hrerin entgegnet, sie sei erheblich verletzt gewesen und habe sofort den Hausarzt benachrichtigt. Zudem sei sie bei der Anzeigeerstattung nicht f�rmlich befragt worden. Diese Einw�nde sind rein appellatorisch und nicht geeignet, dem Obergericht Willk�r nachzuweisen. Im �brigen pr�ft das Obergericht auch bei den Aussagen des Beschwerdegegners im Einzelnen sorgf�ltig, ob diese glaubhaft erscheinen, und stellt in wesentlichen Punkten nicht darauf ab (z.B. angefochtenes Urteil S. 18). Die Willk�rr�ge ist insofern unbegr�ndet.
3.2 Die Beschwerdef�hrerin wirft dem Obergericht sodann Willk�r bei der Beurteilung der Glaubw�rdigkeit des Zeugen A.________ vor (Beschwerde S. 9).
Das Obergericht erw�gt zur Glaubw�rdigkeit dieses Zeugen, er habe zwar die wichtigsten Elemente der t�tlichen Auseinandersetzung zwischen den Parteien erw�hnt, die Chronologie der verschiedenen Teile des Vorfalls jedoch derart durcheinander gebracht, dass an der Authentizit�t seiner Angaben stark gezweifelt werden m�sse. Es k�nne nicht mit Sicherheit angenommen werden, dass er die Geschehnisse wirklich im Detail mit eigenen Augen habe verfolgen k�nnen. Das Obergericht erachtet deshalb die Aussagen des Zeugen als unbrauchbar und verweist dabei auch auf die Ausf�hrungen der ersten Instanz (angefochtenes Urteil S. 15). Diese hat unter anderem festgehalten, dass der Zeuge nach eigenen Aussagen aufgrund der hohen Hecke und der Milchglaswand nicht alles habe genau beobachten k�nnen (erstinstanzliches Urteil S. 16).
Das Obergericht h�lt fest, der Zeuge habe die wichtigsten Elemente der in Frage stehenden Vorg�nge erw�hnt. Die Behauptung der Beschwerdef�hrerin, das Obergericht habe die zahlreichen �bereinstimmungen seiner Aussagen mit jenen der Beschwerdef�hrerin ausser Acht gelassen, ist demnach unzutreffend. Der Zeuge hat seine ungenauen Aussagen selber damit erkl�rt, dass zwischen ihm und dem Tatgeschehen eine hohe Hecke und eine Milchglasscheibe gestanden h�tten. Die Zweifel des Obergerichts an der Authentizit�t der Aussagen sind somit nicht unbegr�ndet. Wenn es aus diesem Grund weder auf den schriftlichen Bericht des Zeugen noch auf seine Aussagen abstellte, ist dies haltbar. Die Zweifel an der Richtigkeit der Aussagen dieses Zeugen beruhen nicht allein auf den darin enthaltenen Widerspr�chen, sondern insbesondere auch auf den Umst�nden des bezeugten Ereignisses. Die vorgebrachte Erkl�rung f�r die Widerspr�che (mangelndes Erinnerungsverm�gen) ist somit nicht geeignet, die Ausscheidung dieser Zeugenaussagen als willk�rlich erscheinen zu lassen.
3.3 Als willk�rlich r�gt die Beschwerdef�hrerin ferner die Aufteilung des Sachverhaltes in zwei Phasen (Beschwerde S. 10 f.).
3.3.1 Das Obergericht f�hrt dazu aus, die Erstinstanz habe das Geschehen zu Recht in zwei Phasen unterteilt: In der ersten Phase habe sich der Beschwerdegegner gewaltsam Zutritt zum Wasserhahn verschafft, um seinen Gartenschlauch abzumontieren. Darauf sei die Beschwerdef�hrerin in die K�che gegangen, um den Pfefferspray zu holen. Anschliessend habe sie begonnen, den Beschwerdegegner anzuspr�hen, worauf sich dieser wiederum gewaltt�tig zur Wehr gesetzt hat. Es habe zwischen den beiden Sequenzen einen klar erkennbaren Unterbruch gegeben (angefochtenes Urteil S. 14).
3.3.2 Dass die kantonalen Instanzen die Unterteilung in zwei Phasen allein deshalb vornehmen, weil sie davon ausgehen, der Gang in die K�che habe l�ngere Zeit in Anspruch genommen, ist eine durch nichts belegte Behauptung. Die Unterteilung kann durchaus auch aufgrund anderer sachlicher Kriterien erfolgt sein, beispielsweise unter Ber�cksichtigung der An- bzw. Abwesenheit der Streitparteien am Ort der Auseinandersetzung oder des Andauerns der Gef�hrdung von Rechtsg�tern. Mit ihren Ausf�hrungen dar�ber, wie schnell sich der Gang in die K�che abgespielt haben soll, vermag die Beschwerdef�hrerin demnach Willk�r nicht darzutun.
3.4 Als offenkundig unrichtig bezeichnet die Beschwerdef�hrerin sodann die Feststellung, sie habe dem Beschwerdegegner im Wege gestanden, als er den Schlauch vom Wasserhahn habe abmontieren wollen. Sie sei vielmehr mit dem Zeugen A.________ am Diskutieren gewesen, als der Beschwerdegegner aufgetaucht sei.
3.5 Die Beschwerdef�hrerin r�gt ferner, bei der W�rdigung der von ihr erlittenen k�rperlichen Beeintr�chtigungen sowie der Besch�digung ihrer Brille habe das Obergericht die Maxime "in dubio pro reo" in willk�rlicher Weise zu Gunsten des Beschwerdegegners angewendet (Beschwerde S. 12 ff.).
3.5.1 Zu den Handgreiflichkeiten des Beschwerdegegners in der Phase 1 f�hrt das Obergericht aus, dieser habe nicht bestritten, die Beschwerdef�hrerin mit sanfter Gewalt an den Oberarmen zur Seite gestellt zu haben. Er habe zugegeben, sie ins Gesicht geschlagen bzw. mit der offenen Hand, evtl. mit dem Kn�chel am Kinn getroffen zu haben. Die Schilderung der Beschwerdef�hrerin in der Hauptverhandlung, sie habe einen Kinnhaken erwischt, sei hingegen �bertrieben; dagegen spreche die Lage der fotografisch dokumentierten Verletzung. Von Faustschl�gen gegen den Kopf und den Oberk�rper k�nne in Anwendung der Maxime "in dubio pro reo" nicht ausgegangen werden. Ausser der Schwellung am Kinn seien am Kopf keine weiteren Verletzungen fotografisch festgehalten. Die zwei H�matome am Oberk�rper k�nnten auch von den Handgreiflichkeiten in der zweiten Phase herr�hren (Urteil des Obergerichts S. 17 f.) und d�rften dem Beschwerdegegner in der ersten Phase deshalb nicht angelastet werden.
Bez�glich der zweiten Phase trifft das Obergericht folgende Feststellungen: Der Beschwerdegegner habe sich mit einem Ende des Gartenschlauchs zur Wehr gesetzt, wobei die Intensit�t der Schl�ge sicher nicht nur in einem Antippen bestanden habe. Vielmehr habe die Beschwerdef�hrerin mehrere - allerdings nicht �beraus gravierende und am Folgetag kaum mehr sichtbare - Striemen auf dem R�cken davongetragen. Ob neben dem R�cken noch weitere K�rperstellen der Beschwerdef�hrerin getroffen worden seien, m�sse gem�ss dem Grundsatz "in dubio pro reo" offen bleiben.
3.5.2 Die Beschwerdef�hrerin vermag nicht darzulegen, weshalb die Verletzung an ihrer Kinnbacke zwingend durch einen Faustschlag und nicht allenfalls auch durch einen Schlag mit dem Kn�chel verursacht worden sei. Anders als sie glauben machen will, geht das Obergericht im �brigen nicht davon aus, es habe sich nur um einen leichten Schlag gehandelt.
3.5.3 Soweit die Beschwerdef�hrerin geltend macht, die Verletzungen auf ihrem R�cken seien auf die Schl�ge mit dem Schlauch zur�ckzuf�hren, besteht �bereinstimmung mit dem Obergericht.
3.5.4 Bez�glich der beiden H�matome am vorderen Oberk�rper beruft sich die Beschwerdef�hrerin auf ein Arztzeugnis, wonach die Verletzungen durch Faustschl�ge und Schl�ge mit dem Schlauch verursacht worden sein k�nnten. Das Arztzeugnis steht nicht im Widerspruch zu den Ausf�hrungen des Obergerichts, welches eine Verursachung der H�matome durch die Schl�ge mit dem Schlauchende f�r m�glich h�lt. Dass die erw�hnten H�matome nur durch Faustschl�ge und damit nur in der ersten Phase der Auseinandersetzung verursacht worden sein k�nnten, ist dem Arztzeugnis nicht zu entnehmen.
3.5.5 Bei der Beurteilung der Tathandlungen in der Phase 2 f�hrt das Obergericht aus, zwar habe es offen gelassen, ob neben den Striemen auf dem R�cken weitere Verletzungen auf die Schl�ge mit dem Gartenschlauch zur�ckzuf�hren seien. So oder anders sei jedoch der Tatbestand der einfachen K�rperverletzung erf�llt (Urteil des Obergerichts S. 24). F�r die rechtliche Qualifikation der Tathandlungen des Beschwerdegegners ist demnach nicht massgeblich, ob er der Beschwerdef�hrerin nur einen Teil der Verletzungen oder alle beigebracht hat. Die Beschwerdef�hrerin erhebt gegen diese Erw�gung des Obergerichts in ihrer Nichtigkeitsbeschwerde keine Einw�nde. Willk�r ist deshalb zumindest im Ergebnis zu verneinen.
3.5.6 Mit dem Loch in der Brille der Beschwerdef�hrerin haben sich die kantonalen Instanzen eingehend auseinander gesetzt: Nach Darstellung der Beschwerdef�hrerin hat der Beschwerdegegner ihr mit dem Schlauch ins Gesicht geschlagen, worauf die daran befestigte Metallkuppelung das eine Brillenglas zerst�rt habe. Der Beschwerdegegner bestreitet dies. Die Brille sei lediglich durch die Handgreiflichkeiten etwas hinuntergerutscht. Der Optiker der Beschwerdef�hrerin sagte aus, er habe noch nie ein Brillenglas aus Kunststoff mit einem Loch in der Mitte gesehen. Bei Gewalteinwirkung sei normalerweise eine Bruchstelle die Folge. Dazu brauche es aber eine harte Unterlage und einen Schlag mit einem Hammer. Ein Versuch in der erstinstanzlichen Hauptverhandlung hat ergeben, dass mehrmalige und massive Gewalteinwirkung und zudem eine harte Unterlage n�tig sind, damit das Kunststoffglas zerspringt. Aufgrund dieser Erhebungen schliessen die kantonalen Instanzen eine Zerst�rung des Brillenglases in der von der Beschwerdef�hrerin behaupteten Weise aus, da eine solche wesentlich st�rkere Spuren in ihrem Gesicht h�tte hinterlassen m�ssen als die festgestellten Verletzungen (Urteil des Obergerichts S. 19 f.; erstinstanzliches Urteil S. 19 act. 163). Was die Beschwerdef�hrerin gegen diese W�rdigung der Beweise vorbringt, ist rein appellatorisch und ausserdem aktenm�ssig nicht belegt. Darauf ist nicht einzutreten.
3.6 Im Zusammenhang mit der ihr vorgeworfenen K�rperverletzung zum Nachteil des Beschwerdegegners macht die Beschwerdef�hrerin schliesslich geltend, die kantonalen Instanzen h�tten bei der Beweisw�rdigung die Maxime "in dubio pro reo" missachtet (Beschwerde S. 15 f.).
3.6.1 Das Obergericht f�hrt aus, die Beschwerdef�hrerin habe in der K�che einen Pfefferspray geholt, sei wieder in den Garten gegangen und habe aus einer Distanz von 1 m auf den Beschwerdegegner gesprayt. Bei einer solchen Distanz k�nne das Ziel nicht verfehlt werden. Von einem ungezielten Einsatz k�nne deshalb keine Rede sein (angefochtenes Urteil S. 18).
Das Obergericht kn�pft mit seiner W�rdigung an die von der Beschwerdef�hrerin angegebene Distanz an. Das Vorbringen, es gebe keinen Anhaltspunkt f�r einen gezielten Einsatz des Sprays, st�sst damit ins Leere. W�re die Beschwerdef�hrerin im �brigen so ver�ngstigt und benommen gewesen, wie sie in der Beschwerde glauben machen will, so w�re sie wohl im Haus geblieben.
3.6.2 Zur Schwere der k�rperlichen Beeintr�chtigung des Beschwerdegegners erw�gt das Obergericht, gem�ss seinen eigenen Angaben sei er auf dem linken Auge vor�bergehend vollkommen blind gewesen und das rechte Auge habe gebrannt. Am Anfang habe er dann verschwommen gesehen und es habe geschmerzt. Das Auge sei immer schlimmer geworden. Als der Arzt ihn (etwa vierzig Tage nach dem Tatzeitpunkt) ins Inselspital eingewiesen habe, habe er bereits nicht mehr viel vom Vorfall gesp�rt. Diese Angaben wertete das Obergericht als glaubhaft, da Eins�tze von Pfefferspray erw�nschterweise genau diese Wirkung erzielten. Die bei den �rztlichen Untersuchungen diagnostizierten R�tungen, Schwellungen und die ausgepr�gte Konjunktivitis seien am ehesten auf die Pfeffersprayattacke zur�ckzuf�hren (Urteil des Obergerichts S. 23 f.).
Die tats�chlichen Vorbringen der Beschwerdef�hrerin dar�ber, was der Beschwerdegegner ihr in der Zeit nach der fraglichen Auseinandersetzung noch alles angetan haben soll (Beschwerde S. 16), finden weder im angefochtenen Urteil noch in den �brigen Akten eine Grundlage. Ein sachlicher Zusammenhang zur vorliegenden Frage ist im �brigen nicht ersichtlich. Darauf ist nicht einzutreten.
Entgegen dem Einwand der Beschwerdef�hrerin basiert die obergerichtliche Beweisw�rdigung nicht auf Vermutungen. Das Obergericht trifft seine Feststellungen vielmehr gest�tzt auf die Aussagen des Beschwerdegegners. Es �berpr�ft deren Glaubhaftigkeit, indem es sie mit den notorischen Wirkungen des Pfeffersprays vergleicht und mit den Befunden, die in den zwei �rztlichen Berichten enthalten sind. Der Einwand, die Befunde k�nnten allenfalls auch auf andere Ursachen wie etwa Pollen, Staub, Kosmetik, Viren oder Bakterien zur�ckgef�hrt werden, ist rein appellatorisch, fehlt doch vorliegend jeglicher Anhaltspunkt f�r das Vorhandensein einer weiteren Ursache. Worin der behauptete krasse Widerspruch mit der Aktenlage bestehen soll, ist nicht dargetan. Insgesamt sind die Vorbringen der Beschwerdef�hrerin zur Beweisw�rdigung nicht geeignet, erhebliche bzw. schlechterdings nicht zu unterdr�ckende Zweifel an der Augenverletzung des Beschwerdegegners und ihrer Verursachung durch die Pfeffersprayattacke zu wecken.
3.7 Soweit auf die R�gen in der staatsrechtlichen Beschwerde einzutreten ist, sind sie alle abzuweisen.
III. Eidgen�ssische Nichtigkeitsbeschwerde
Die Beschwerdef�hrerin macht geltend, das Obergericht habe ein Notwehrrecht ihrerseits bundesrechtswidrig verneint. Es habe den Sachverhalt zu Unrecht in zwei Phasen aufgeteilt. Der Beschwerdegegner habe sie t�tlich angegriffen. Unmittelbar danach habe sie den Pfefferspray eingesetzt. Durch seinen grundlosen widerrechtlichen t�tlichen Angriff und sein Verweilen am Tatort habe der Beschwerdegegner sie provoziert, ja er sei nicht nur an Ort und Stelle geblieben, sondern habe sich zum Wasserhahn begeben, der sich unmittelbar neben ihrem K�cheneingang befunden habe. Wenn sie den Pfefferspray einige Schritte vom Tatort entfernt in der K�che geholt habe, sei dies wie in BGE 107 IV 12 noch als Abwehr gegen den unberechtigten Angriff zu qualifizieren. Das Rechtsgut Leib und Leben sei h�her einzustufen als das Rechtsgut Eigentum, welches im angerufenen Entscheid in Frage stehe. Zum Schutz des ersteren m�sse deshalb eine weitergehende Abwehr zul�ssig sein.
4.1 Wird jemand ohne Recht angegriffen oder unmittelbar mit einem Angriff bedroht, so ist der Angegriffene und jeder andere berechtigt, den Angriff in einer den Umst�nden angemessenen Weise abzuwehren (Art. 33 Abs. 1 StGB). Ob die Abwehr angemessen ist, h�ngt unter anderem von der Bedeutung des angegriffenen Rechtsgutes ab und von der Wichtigkeit des Rechtsgutes, das durch die Abwehr verletzt wird. Unabh�ngig von der Bedeutung der involvierten Rechtsg�ter setzt die Abwehr in jedem Fall einen Angriff voraus, der weder vergangen noch zuk�nftig sondern gegenw�rtig und konkret ist (Urteil 6S.734/1999 vom 10. April 2001 E. 3b, vgl. auch BGE 122 IV 1 E. 2b und 3a zu Art. 34 Ziff. 1 StGB).
4.2 Im erstinstanzlichen Urteil, auf welches das Obergericht verweist, wird hierzu Folgendes ausgef�hrt: Nach den Handgreiflichkeiten des Beschwerdegegners habe sich die Beschwerdef�hrerin in die K�che begeben, um den Pfefferspray zu holen. Der Beschwerdegegner sei draussen stehen geblieben und habe keine Anstalten getroffen, ihr zu folgen. Die Beschwerdef�hrerin h�tte die M�glichkeit gehabt, die K�chent�re von innen abzuschliessen. Da sich auch ihr Partner in der Wohnung befunden habe, h�tte sie sich dort sicher f�hlen k�nnen. Dennoch sei sie wieder in den Garten getreten. In diesem Moment sei der Beschwerdegegner mit dem Aufrollen des Schlauches besch�ftigt gewesen (Urteil des Obergerichts S. 24; erstinstanzliches Urteil S. 23 f. act. 167 f.).
4.3 Wie die Beschwerdef�hrerin zu Recht geltend macht, steht hier ein Angriff auf ihre k�rperliche Unversehrtheit in Frage. Im Zeitpunkt, als sie den Pfefferspray zum Einsatz brachte, war indes kein Angriff auf dieses Rechtsgut im Gang (erstinstanzliches Urteil S. 23 act. 167). Im Entscheid, auf welchen sich die Beschwerdef�hrerin beruft, f�hrte das Bundesgericht demgegen�ber ausdr�cklich aus, dass der Angriff im Zeitpunkt der Abwehrhandlung noch andauerte (BGE 107 IV 12 E. 2 S. 14). Der zitierte Entscheid unterscheidet sich somit wesentlich vom vorliegenden Fall. Wenn das Obergericht hier eine Notwehrsituation verneint, verst�sst es demnach nicht gegen Bundesrecht.
Die Beschwerdef�hrerin wendet sich sodann gegen die obergerichtliche Erw�gung, die Nutzung des Wasserhahns stelle ein notwehrf�higes Recht dar.
Das Obergericht macht diese Aussage bei der rechtlichen Beurteilung der Handgreiflichkeiten des Beschwerdegegners in der ersten Phase. In der Folge verneint es jedoch ein Notwehrrecht des Beschwerdegegners in diesem Zusammenhang. Die Erw�gung ist somit f�r den Urteilsspruch nicht relevant, weshalb der dagegen erhobene Einwand ins Leere st�sst. Ein Notwehrrecht gestehen die kantonalen Instanzen dem Beschwerdegegner hingegen in der zweiten Phase zu, als er sich durch Schl�ge mit dem Gartenschlauch gegen die Pfeffersprayattacke zur Wehr setzte. Dieser Angriff richtete sich gegen seine k�rperliche Unversehrtheit, die zweifellos ein notwehrf�higes Rechtsgut darstellt.
Die Beschwerdef�hrerin bringt vor, das Obergericht sei zu Unrecht aufgrund der allgemeinen Lebenserfahrung davon ausgegangen, die vom Beschwerdegegner geltend gemachten Schmerzen und Sehst�rungen seien auf den Einsatz des Pfeffersprays zur�ckzuf�hren. Diese Schlussfolgerung sei offensichtlich unrichtig. Das Obergericht h�tte vielmehr zu ihren Gunsten annehmen m�ssen, dass die Bindehautentz�ndung des Beschwerdegegners eineinhalb Monate nach dem Zwischenfall eine andere Ursache gehabt habe.
6.1 Im Verfahren der eidgen�ssischen Nichtigkeitsbeschwerde ist der Kassationshof an die Tatsachenfeststellungen der kantonalen Beh�rden gebunden (Art. 277bis Abs. 1 Satz 2 BStP). Tats�chliche Feststellungen, die ausschliesslich auf allgemeiner Lebenserfahrung beruhen, sind jedoch nicht verbindlich und k�nnen frei �berpr�ft werden (Schubarth, Nichtigkeitsbeschwerde 2001, N. 171; BGE 116 IV 306 E. 2b; 115 IV 189 E 4b; 104 IV 18 E. 3, 192 E. 2b).
6.2 Wie bei der Behandlung der staatsrechtlichen Beschwerde ausgef�hrt, basiert die obergerichtliche Beurteilung der gesundheitlichen Folgen der Pfeffersprayattacke f�r den Beschwerdegegner vornehmlich auf dessen Aussagen. Auf die allgemeine Lebenserfahrung st�tzt sich das Obergericht lediglich hilfsweise zur �berpr�fung der Plausibilit�t der Aussagen. Zudem ber�cksichtigt es den Arztbericht vom 27. Juli 2001, wonach der Einsatz eines Pfeffersprays die diagnostizierten gesundheitlichen Beeintr�chtigungen verursachen kann. Die in Frage stehende Feststellung ist demnach f�r den Kassationshof verbindlich. Soweit die Beschwerdef�hrerin in diesem Zusammenhang eine Verletzung der Maxime "in dubio pro reo" geltend macht, ist darauf im Rahmen der Nichtigkeitsbeschwerde ohnehin nicht einzutreten (Art. 269 Abs. 2 BStP).
Aus diesen Gr�nden sind sowohl die staatsrechtliche Beschwerde als auch die Nichtigkeitsbeschwerde abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Mit dem Urteil in der Sache selbst werden die Gesuche um Gew�hrung der aufschiebenden Wirkung gegenstandslos.
Bei diesem Ausgang sind die Verfahrenskosten der Beschwerdef�hrerin aufzuerlegen. Eine Entsch�digung an den Beschwerdegegner ist nicht auszusprechen, da diesem keine Kosten entstanden sind.

References: in dubio
 Art. 88
 Art. 270
 Art. 270
 Art. 2
 Art. 2
 Art. 2
in dubio
 Art. 32
 Art. 6
in dubio
 BGE 
in dubio
in dubio
in dubio
in dubio
in dubio
 BGE 
 BGE 
 Art. 34
 BGE 
in dubio