Source: http://die-wuerde-des-menschen.blogspot.com/2016/08/mord-in-raten.html
Timestamp: 2017-12-17 02:06:39+00:00

Document:
Die Würde des Menschen ...: Mord in Raten
s. http://grundrechte-brandbrief.de/BUKA-berichte-ereignisse-2016.htm#2016-08-22
Eingestellt von BbG um 06:37
Anonym 22. August 2016 um 07:55
Hallo Ralph Bei der Grundsicherung für Arbeitssuchende – besser bekannt als Hartz IV – ist ab August vieles anders, aber nicht unbedingt einfacher. Dabei war gerade „Rechtsvereinfachung“ das Schlagwort der nun in Kraft getretenen Reform. Die Beratungsleistung wird dort betont.
Das Zweite Sozialgesetzbuch (SGB II), das Hartz IV maßgeblich regelt, nennt nun die Beratung von Leistungsberechtigten als ausdrückliche Leistung. Beraten sollen die Jobcenter zu Selbsthilfeobliegenheiten und Mitwirkungspflichten, zur Berechnung der Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts und zur Auswahl der Leistungen im Rahmen des Eingliederungsprozesses. Für Betroffene bedeutet das eine Verbesserung mit Blick auf die danach ihnen gegenüber tatsächlich zu erbringende Beratung.
Hier nun die Eingliederungsvereinbarung nur nach Potenzialanalyse.
Bevor eine Eingliederungsvereinbarung getroffen wird, muss das Jobcenter mit dem Betroffenen persönliche Merkmale, berufliche Fähigkeiten und die Eignung feststellen (sog. Potenzialanalyse). Zu berücksichtigen ist auch, ob und durch welche Umstände die berufliche Eingliederung voraussichtlich erschwert sein wird. Unter anderem regelt die Eingliederungsvereinbarung das Vorgehen bei Arbeitsunfähigkeit. Die bisherige Regelung im Gesetz entfällt.
Und ich denke das ist in deinem Fall lieber Ralph nicht geschehen.
BbG 22. August 2016 um 11:26
Anonym 22. August 2016 um 20:40
kleiner Hinweis zur Rechtswidrigkeit des "Angebots" gefällig ?
1.) Der Massnahmeinhalt ist nicht hinreichend bestimmt, nach ständiger Rechtsprechung muss der Betroffene über den genauen Inhalt, Umfang und Kostenerstattung durch den Leistungsträger (Überprüfbarkeit der Zumutbarkeit durch den Betroffenen) informiert werden. Ein "FLYER" des Massnahmeträgers ist dafür nicht geeignet.
2.) Der Zugriff des Massnahmeträgers auf die in Verbis hinterlegten Sozialdaten ist ohne schriftliche Zustimmung des Betroffenen rechtswidrig (§ 67b Abs. 1 u. 2 SGB X).
3.) Der Massnahmeträger kann nicht ermächtigt werden verpflichtende Arbeitsangebote zu unterbreiten bzw. deren Zumutbarkeit zu beurteilen.
4.) Die Behörde versucht hier mit der Bezeichnung "Angebot" ohne Rechtsbehelfsbelehrung lediglich vorbereitendes Verwaltungshandeln vorzutäuschen und Sie damit ihrer Rechtsmittel gegen den Verwaltungsakt zu berauben.
Dies kann allerdings alles dahinstehen,
denn die Rechtsfolgebelehrung ist nicht einzelfallbezogen. (siehe SG Gotha)
Es wird ausdrücklich über eine 30%ige Sanktion belehrt, diese wäre aber rechtswidrig weil eine weitere 100%ige gesetzlich vorgeschrieben ist.
Die Kenntnis der tatsächlichen Rechtsfolgen ändert dabei nichts, da hier schriftlich falsch belehrt wurde.
Da wir nun "dank" des BVerfG wissen, dass derartiges Verwaltungshandeln nicht zur Entscheidung zugelassen wird, sollte entsprechend einfachgesetzlich vorgegangen werden.
Grüsse der Michael
Anonym 22. August 2016 um 20:59
Du schreibst: „Unter anderem regelt die Eingliederungsvereinbarung das Vorgehen bei Arbeitsunfähigkeit. Die bisherige Regelung im Gesetz entfällt.“
Wie das? Die aktualisierte Fassung des SGB II finde ich hier: http://www.harald-thome.de/media/files/SGB-II-Konsulidiert-1.8.2016-kor-3.pdf [oder hier:
https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_2/__15.html ].
Hier steht „§ 15 Eingliederungsvereinbarung“. Da finde ich nichts, was Deine Behauptung bestätigt.
Die Feststellung der Erwerbsfähigkeit ist gesetzlich geregelt in § 44a SGB II [ https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_2/__44a.html ]. Bis auf die Korrektur eines älteren redaktionellen Versehens in § 44a Abs. 1 S. 5 SGB II (dort „Absatz 4“ statt bisher falsch „Absatz 2“, bezogen auf § 109a SGB VI) hat sich im § 44a nichts geändert.
Anonym 24. August 2016 um 01:41
SGB II § 56 Anzeige- und Bescheinigungspflicht bei Arbeitsunfähigkeit Abs. 1:
„(1) Die Agentur für Arbeit soll erwerbsfähige Leistungsberechtigte, die Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts beantragt haben oder beziehen, in der Eingliederungsvereinbarung oder in dem diese ersetzenden Verwaltungsakt nach § 15 Absatz 3 Satz 3 verpflichten,
§ 31 Absatz 1 findet keine Anwendung.“ [Bis hierhin neu ab 1.8.16, dann weiter wie bisher, Regelung per Gesetz:]
„Die Agentur für Arbeit ist berechtigt, die Vorlage der ärztlichen Bescheinigung früher zu verlangen. Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als in der Bescheinigung angegeben, so ist der Agentur für Arbeit eine neue ärztliche Bescheinigung vorzulegen. Die Bescheinigungen müssen einen Vermerk des behandelnden Arztes darüber enthalten, dass dem Träger der Krankenversicherung unverzüglich eine Bescheinigung über die Arbeitsunfähigkeit mit Angaben über den Befund und die voraussichtliche Dauer der Arbeitsunfähigkeit übersandt wird. Zweifelt die Agentur für Arbeit an der Arbeitsunfähigkeit der oder des erwerbsfähigen Leistungsberechtigten, so gilt § 275 Absatz 1 Nummer 3b und Absatz 1a des Fünften Buches entsprechend.“
Soweit § 56 Abs. 1. „Die Agentur für Arbeit ist berechtigt, die Vorlage der ärztlichen Bescheinigung früher zu verlangen.": Das entsprechende Verlangen des JC steht ja bei dem Maßnahme-"Vorschlag" dabei.
Anonym 31. August 2016 um 04:24
Verordnung über die Voraussetzungen und das Verfahren zur Akkreditierung von fachkundigen Stellen und zur Zulassung von Trägern und Maßnahmen der Arbeitsförderung nach dem Dritten Buch Sozialgesetzbuch (Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung - AZAV), danach die kiezküche zertifiziert wurde:
Die ganze Verordnung hier:
https://www.gesetze-im-internet.de/azav/BJNR050400012.html
Weder die Zielkonzeption wurde in Deinem Fall beachtet, noch die Voraussetzung geprüft oder irgendwas sonst, was Dich für diese Maßnahme qualifizieren soll. Es ist reine Willkür, die die Verordnung eindeutig ausschließt.
Deshalb ist es eine Sinnlosmaßnahme, die vor keinem Sozialgericht nach den Bestimmungen des SGB III (Aktenzeichen: S 1 AL 251/15). bestand haben dürfte - also ein Willkürakt der Verwaltung .
BbG 31. August 2016 um 06:18
Sehr gute Argumente - ich werde sie verwenden!
Anonym 31. August 2016 um 22:52
Merci @ mArcus!
Merci @ Ralph Boes!
Anonym 22. August 2016 um 14:23
1:50:29/1:5157:
Prof. Mausfeld:
„(…) Man kann mit Sicherheit sagen: In dem Moment, wo es an die Zentren der Macht geht, wird es ausgesprochen ungemütlich (…)“
≈ die werden NIEMALS sagen, sie sähen ein, dass wir die besseren Argumente haben (= WIR MÜSSEN DEN PLANETEN RETTEN!!);
„(…), sondern wir müssen mit ganz erheblichen Widerständen rechnen. (…)
Link: https://www.youtube.com/watch?v=OwRNpeWj5Cs
Anonym 23. August 2016 um 00:55
Link: https://www.youtube.com/watch?v=8Lz_qPvKCsg
Anonym 24. August 2016 um 03:53
Wenn schon , denn schon:
https://www.youtube.com/watch?v=HhAG6qHHKMY
https://www.youtube.com/watch?v=05hZAi5VLVE
https://www.youtube.com/watch?v=t6oI7XYb-X8
https://www.youtube.com/watch?v=O_r3E2vyc2w
https://www.youtube.com/watch?v=A00XrZGYyHk
Nichts ist vorbei, auch wenns weh tut.
Anonym 27. August 2016 um 09:38
… hier (noch mal) das Lied einer definitiv SEHENDEN:
Anonym 30. August 2016 um 04:57
https://www.youtube.com/watch?v=dzj7EtJf8Uk
Karl-Heinz 22. August 2016 um 16:42
Hallo Ralph, geh bitte zur Maßnahme und rette die anderen Teilnehmer! Am besten öffentlich! Du mußt da ja nix unterschreiben....:-)
Anonym 23. August 2016 um 09:54
teuflischer Irrsinn
Andreas 23. August 2016 um 15:32
Ich wette, der Maßnehmer ist spätestens am dritten Tag krank - oder die meisten anderen Teilnehmer nicht mehr in der Maßnahme.
Es gibt da ja so eine James Bondsche Regel: „Wenn Du aus einer Sache nicht mehr raus kommst, stürze Dich voll in sie hinein!“
BbG 24. August 2016 um 17:40
Die Idee ist super - kann aber noch verbessert werden.
Ich arbeite am Problem und werde meine erste Antwort bald veröffentlichen!
Herzlichen Dank für euer permanentes Mitdenken, wenn ich mich aus Zeit- und Kraftgründen auch nur selten hier einmischen kann!
Anonym 24. August 2016 um 18:56
Hattest Du nicht mal geschrieben, dass Du Kraft aus der Juris-Jobcenter-Odyssee tankst? Du tankst wohl E10? *gg
Anonym 22. August 2016 um 19:49
Ach herrje lieber Ralph, man erahne deinen Kampf des Davids gegen Goliath. Würden wir in einer wahren Demokratie leben, würde dein Problem lääängst gelöst. Aber in diesem System haben Finanzeliten und deren Marionetten das Geschehen in Händen. Gewaltenteilung ist abgeschafft, es geht nur noch durch den Druck der Strasse. Leider sehe ich, wie das deutsche Volk mehr und mehr zu Lemmingen der Eliten werden, sie laufen nur noch herum und hypen ein Pokemon, ohjeeeee. Dieses System wird nicht mehr zu reparieren sein. Egal welche Partei folgen wird, sie werden es schlimmer und noch schlimmer machen. Wenn nicht endlich die Demokratie eingeführt wird -nämlich den Mehrheitswillen des Volkes- wird sich nichts ändern. Klage um KLage wird vergehen und nichts wird sich im wesentlichen ändern. Wir sind dem Waaaaaahn des Kapitalismus, des neoliberalen untergeordnet. Patienten sind Kunden, ebenso Erwerbslose. Ich hoffe du wirst Erfolg haben, aber meine Hoffnung habe ich seit langem aufgegeben. Im übringen darf eine Maßnahme nicht per VA zugewiesen werden.
Leider wacht Deutschland nicht auf, darum wird es elend enden
Anonym 23. August 2016 um 02:56
Ich weise noch mal hin auf
http://www.sozialrecht-rosenow.de/files/roland-rosenow/Entscheidungen/SG_Mainz,_18.04.2016,_S_3_AS_149-16.pdf .
Eine wesentliche Stelle:
Damit könnte man bei Sanktionen (30%, 60%, 100%) Sozialhilfe beantragen, mit der Argumentation, daß der gesetzliche Ausschluß von der Sozialhilfe für Erwerbsfähige überhaupt und für sanktionierte Erwerbsfähige grundrechtswidrig ist. Und man hätte, je nach Geschäftsverteilungsplan der Sozialgerichte, evtl. andere zuständige Sozialgerichts-Kammern, nämlich evtl. solche, die nicht ständig SGB II-Verfahren durchführen und sich an das SGB II-Unrecht längst gewöhnt haben.
Andreas 23. August 2016 um 10:57
Es gibt da ja diesen neuen Kinofilm "Er ist wieder da".
Also ich bin ja der Meinung, er war noch nie wirklich weg - quasi!
Also - er ist eigentlich immer noch da.
Anonym 23. August 2016 um 23:16
meinen Sie den, der den „kleinen Leuten“ erzählt hat, er träte für deren Rechte ein – der aber aus keinem anderen Grund in „sein Amt“ gehievt wurde, um den „kleinen Leuten“ das Fell über die Ohren zu ziehen?
Andreas 24. August 2016 um 09:49
Zum einen hat er getreu eines der Satanischen Grundsätze („Tod den Schwachen, Reichtum den Starken!“) alles "Menschlich Nutzlose" ausgemerzt.
Außerdem (sein eigentlicher Auftrag von den Weltbanken) hat er die Juden - die damals eine erhebliche Finanzstärke aufwiesen - enteignet.
Leider hat er es dann dabei mit dieser deutschen Gründlichkeit und auch mit seinen persönlichen Weltherrschaftsansprüchen etwas übertrieben, und die Auftraggeber (Church of Satan etc.) mussten ihn dann ausschalten lassen (hat er ja dann schließlich sogar selber gemacht).
Für mich ist er der Biblische Antichrist; und sein Geist existiert noch immer.
Anonym 23. August 2016 um 20:37
Was ist das nur für ein Wahnsinn mit den Hartz4 bzw. SGB II.
Nicht nur dass tausende Klagen und sogar die Hälfte Recht bekommen, sondern nun urteilen sogar Sozialgerichte einmal so, einmal anders.
Was ist nun mit dem Grundrecht auf Leben? Was ist mit dem Urteil des Bundesverfassungsgericht -jeder hat Anspruch auf das Existenzminimum-?
Warum gibt es immer noch Sanktionen, die eine Strafe darstellen, unter Zwang eine bestimmte Arbeit anzunehmen?
Was ist mit dem Grundgesetz, niemand darf zu einer bestimmt Arbeit gezwungen werden? Somit dürfte es niemals eine Strafe/Sanktion vom Jobcenter geben, nur weil man eine bestimmte Arbeit nicht angenommen hat.
Es gibt mittlerweile in Deutschland nur das Recht des Stärkeren, der Rechtsstaat ist eine Farce. Sogar Richter selber sagen, mit dem heutigen Justizsystem würde Deutschland nicht einmal mehr in die EU aufgenommen werden.
Jetzt weist die Bundesagentur für Arbeit die Jobcenter an, Hartz IV Beziehende noch strenger zu kontrollieren.
Gleichzeitig aber, dürfen Konzerne und Superreiche sich am Finanzamt vorbei moggeln und es werden diesen sogar noch Milliarden fast geschenkt.
Aber bei der untersten Schicht, den Hilfebedürftigen, soll gespart werden.
Milliarden Euro Steuergelder wurden den Banken geschenkt, deren Schulden quasi verstaatlicht. Staaten werden mit Miliarden "gerettet".
Aber die einfachen Menschen bleiben auf der Strecke.
Aber Deutschland geht es doch gut. So gut wie seit Jahren nicht mehr. Alles prima. Wenn Deutschland so gut ginge, dürfte es überhaupt keine Tafeln geben. (natürlich soll man Lebensmittel deswegen nicht wegwerfen)
Ökonomen wie Hans-Werner Sinn oder Heiner Flassbeck wundern sich nur, wie die Bevölkerung das alles hinnimmt. Seit 15 Jahren sind die Löhne fast nicht gestiegen, in Zeitarbeit wurde man seit den Hartz-Gesetzen gezwungen, die Reichen wurden in der Zeit immer Reicher. Wann wacht die Bevölkerung aus ihrer Lethargie auf fragt Hans-Werner Sinn?
Anonym 24. August 2016 um 10:14
Um den Haifisch H.-W. Sinn („und der Haifisch, der hat Zähne, …“) sollte man m. E. besser einen großen Bogen machen!!
(Ginge es nach dessen elitären Interessen, würde der Mindestlohn, wie von ihm erst jüngst wieder verlangt, sofort abgesenkt oder abgeschafft [= Ausweis dafür, dass der „Weise“ NICHTS von Volks- oder gar Weltwirtschaft versteht / dass „seine“ Welt nicht einen einzigen Millimeter über den eigenen Tellerrand reicht, „koste es, was es wolle“ – und wäre es die ganze Welt]).
Anonym 26. August 2016 um 03:16
Das ist sehr richtig, lieber rad, dass man Herrn Sinn(frei) als Hai ala Carte beschreibt.
Es verhält sich aber nicht anders mit Worten von Leuten, denen Sie sich bedienen, wie Flassbeck und Konsorten, denen dasselbe Modell einer neoliberalen Austeritätspolitik zu Grunde liegt wie Herrn Sinns und Konsorten.
Was mich aber ärgerlich macht, dass ist die unfassbare Ignoranz gegenüber Menschen wie Andre Gorz oder Michel Foucoult (Gouvernementalität), die wirkliche Alternativen zum Geld anboten.
Anonym 27. August 2016 um 04:32
man muss es wohl eher als - im wahrsten Sinne des Wortes –SINNFREI erachten, mich (absichtlich??) derart FALSCH „verstanden“ haben zu wollen, den „Weisen“ H.-W. Sinn als „Hai .à la carte“ beschrieben zu haben;
die entsprechenden Verse aus Brechts „Dreigroschenoper“ (auf die ich mit dem Zitat „und der Haifisch, der hat Zähne, …“ meinte, DEUTLICH hingewiesen zu haben) weisen jedenfalls m. E. auf einen GÄNZLICH ANDERS gedachten/gemeinten Sinn hin
… und langsam stellt sich mir nun auch wirklich eher die Frage, wie viele Balken Sie sich selbst denn nun eigentlich noch vor die eigenen Augen halten wollen, bloß um nicht zur Kenntnis nehmen zu müssen, dass Flassbeck und seine Mitstreiter für eine Wirtschaftspolitik eintreten, die der neoliberalen Austeritätsagenda GERADE NICHT entspricht, sondern die sich STATTDESSEN einer volkswirtschaftlichen und (erst recht) weltwirtschaftlichen Betrachtungsweise verpflichtet sieht
Ihren Ärger darüber, dass A. Gorz oder M. Foucoult eine „unfassbare Ignoranz“ entgegengebracht werde, maße ich mir nicht an, beurteilen zu können;
denn Gorz‘ Erkenntnisse (z.B. zur geplanten Obsoleszenz) kenne ich lediglich aus Videos – seine aus seinen Erkenntnissen abgeleiteten Alternativen dazu studieren zu müssen, blieb mir glücklicherweise erspart, denn die Philosophin Angelika Krebs hat diese in ihrem Buch „Arbeit und Liebe. – die philosophischen Grundlagen sozialer Gerechtigkeit“ (aus meiner Sicht) eindeutig WIDERLEGT;
(von Foucoult habe ich ein einziges Buch [mehrmals] gelesen)
… ich glaube jedenfalls NICHT, dass unsere derzeit dringendsten Probleme mit Einführung anderer Zahlungsmittel oder Neuordnungen des Diskurses zu lösen sind
hinter dem „eisernen“ Vorhang“ lernte man in der Schule zumindest noch, worauf der Kapitalismus beruht: nämlich auf der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen;
dass selbst diese ziemlich prägnant auf den (menschlichen) Punkt gebrachte Erkenntnis aber bei Weitem noch nicht einmal im Ansatz dazu ausreicht, zu erfassen, dass wir derzeit unmittelbar im Begriff sind, mit unserer kapitalistisch organisierten Wirtschaftsform unseren ganzen Planeten zu zerstören – dazu haben meines Wissens weder Gorz noch Foucoult eine tragfähige ökonomische Alternative unterbreitet
wenn Sie schreiben „(…) Es verhält sich aber nicht anders mit Worten von Leuten, denen Sie sich bedienen, (…)“, erlaube ich mir, Sie darauf hinzuweisen, dass mich NICHT deren Worte, SONDERN deren ERKENNTNISSE auf der Suche nach einem Ausweg SEHR geholfen haben:
wäre die Menschheit nämlich bereit, die drohende KATASTROPHE ÜBERHAUPT MAL ins Visier und zur Kenntnis zu nehmen, könnten wir schon heute damit beginnen, die Katastrophe abzuwenden zu versuchen
Anonym 28. August 2016 um 03:15
Die Kommentare vom
27. August 2016 um 04:32,24. August 2016 um 10:14, haben Sie natürlich auch nicht geschrieben, rad .
Wer Gorz und nichtmal Foucoult kennt, aber Flassbeck und Konsorten, sowie Sinn für Vordenker und "Weise" erachtet, der hat für mich einen Sockenschuss - wie Sie, rad, der seine Balken auf Andere projezieren will. Diese Haifische (Flassbeck und Sinn) vereint nur ein Gedanke, nämlich wie man Herrn rad gefügig machen kann - was ja auch - so Ihre Äusserungen über Ihre Person echt sind - famos gelungen ist.
Ich verstehe nur nicht, was Sie mit Ihrem bipolaren Müllgeschreibsel erreichen wollen. Dem Thema, um das es hier geht, dient es jedenfalls nicht. Da hilft auch die Trulla Wegner nicht mehr.
Was Sie und die von Ihnen angeführten Verfechter des Geldes wollen, dass ist eine Vermehrung desselben mit kritischen Erkenntnissen, die aber weder die Ausbeutung der Erde abschaffen wollen, noch die Vernichtung der Ressourcen.
Da Ihnen diese Haie aber angeblich sehr geholfen haben einen "Ausweg" aus der Misere zu finden, die diese Leute natürlich zum Anlass ihrer Kritik am System brauchen, um ihre Schäfchen ins Trockene zu bringen, frage ich mich, wie Sie den "Ausweg" mit Ihrem Leben begleiten wollen, wenn welche "Katastrophe" eintritt????????
Weder Foucoult, noch Gorz haben Tragfähigkeit ihrer guten und sinnvollen Ideen für sich beansprucht, jedoch Alternativen jenseits der herrschenden Wirklichkeiten entwickelt. Das können weder Sinn noch Flassbeck für sich beanspruchen.
Lesen Sie mal die Bücher, die sie bevorzugt wegwerfen oder weggeworfen habe, nur weil Ihnen der Inhalt im ersten Moment nicht in Ihr Konzept der einfachen Lösungen passt(e).
P.S.: Sie können Ihre Versäumnisse nicht auf denen der Menschheit aufbauen.
Und hätte der Hund nicht geschissen, dann hätte er den Hasen noch gekriegt, würde meine Oma (Gott hab Sie selig) zu Ihren Kommentaren sagen.
Anonym 28. August 2016 um 12:07
- falsche Orthographie: statt "Foucoult": FOUCAULT
- falsche Grammatik: (letzter Abschnitt). statt "mich": MIR
Anonym 29. August 2016 um 01:25
Wie bitte?? Die Kommentare, die ich geschrieben habe, hätte ich „natürlich auch nicht geschrieben“??
Beabsichtigen Sie, mich in den Wahnsinn zu treiben????
Da haben Sie leider Pech! Solche Methoden sind mir bereits bekannt.
Anonym 29. August 2016 um 03:55
Lassen Wir mal die "Vordenker" beiseite, denen Wir uns Beide bedient haben, und lassen Wir auch mal die Zitate weg, und auch, wenn es mir schwer fällt, die Musik.
Lassen Wir ferner Anschuldigungen und Widerlegungen vergessen machen, ob Gorz, Flassbeck, Marx, Krebs, oder wer auch immer die bessere Analyse zum Arbeitsbegriff geschrieben hat. Lassen Sie uns lieber darüber Nachdenken, wie WIR, mit Unseren Erfahrungen verhindern können, dass der Mensch sich und die Natur aus den Augen verliert.
Ich denke, dass ist auch in Ihrem Interesse.
Zudem entschuldige ich mich, ehrlich, - humpff - für jede Intellektuelle Spitze, die Sie von mir gelesen und erduldet haben. Seien Sie versichert, etwas Böses steckte nie dahinter.
Anonym 30. August 2016 um 22:09
… is ja witzig: Sie entschuldigen gleich mal selber sich selbst, - dann braucht man ja schließlich ooch niemanden darum zu bitten.
Anonym 1. September 2016 um 01:57
Softrock SDR and Center Noise/humpff...
https://www.youtube.com/watch?v=k0EiWAmoePs
(Ich versteh ja nicht mal das englische Gequatsche….[... und das russische Gequatsche ebenfalls nicht.])
Reden Sie doch (also) bitte, mit wem Sie wollen.
Anonym 1. September 2016 um 03:08
Genauso wirst Du „Ich entschuldige mich“ (reflexiv) niemals als „Ich spreche mich selbst von jedweder Schuld frei“ missverstehen – außer Du legst es ganz gezielt darauf an, dem Schreiber Mehrdeutigkeit zu unterstellen, wo gar keine vorliegt.
Auf Neudeutsch nennt man das Trolling, was Sie unter "witzig" verstehen und hier praktizieren.
Es wird nun nicht mehr auf Ihre nicht zu entschuldigenden Kommentare eingegangen, und wird gebeten , sich ein anderes Thema und einen anderen Blog für Ihre Taten zu wählen. Ihre Glaubwürdigkeit ist nicht gegeben, da fortgesetzte Provokationen ohne Sachbezug die Kommunikation in diesem Blog den Austausch echter Argumente behindern und stören. Weitere Beiträge von Ihnen werden lediglich fortan mit dem Hinweis "Achtung Troll !" kommentiert werden.
Anonym 4. September 2016 um 00:10
… ERST RECHT würde es mich inzwischen ja auch wirklich mal interessieren, WAS SIE denn unter „LIEBE“ eigentlich V E R S T E H E N ?!?!
Anonym 27. August 2016 um 13:04
Man erweist diesen Leuten zu viel Ehre, wenn man sie in den Rang des Elitären erhebt.
Das sind Schwerverbrecher mit Macht, mehr nicht. Noch nicht mal geniale, sondern nur (noch) schein-gedeckte und nur insofern großkalibrige Kriminelle.
Unter Merkel ist das GG wohl unzählige Male gebrochen worden; und die über 100-fache Bestätigung dessen aus Expertenmunde könnte mal nicht mehr und weniger als ein Ausweis und Mahnmal unserer Generation an die Nachkommenden sein, dass nicht alle hoffnungslos korrumpiert, moralisch verworfen und verblödet waren.
Viele Grüsse an Euch,
Anonym 28. August 2016 um 09:45
„Was die Gesellschaft stets am meisten verteidigt, ist ihr Unrecht, nicht ihr Recht.“

References: § 44
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 § 109
 § 44
 § 56
 § 15

§ 31
 § 275
 § 56