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Timestamp: 2018-08-17 12:05:41+00:00

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Politische. Gemeinde Warth-Weiningen. Friedhof- und Bestattungsreglement - PDF
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1 Politische Gemeinde Warth-Weiningen Friedhof- und Bestattungsreglement
2 INHALTSVERZEICHNIS 1. Organisation und Verwaltung Seite 2 Art. 1 Grundlagen Seite 2 Art. 2 Friedhöfe Seite 2 Art. 3 Friedhofordnungen Seite 2 Art. 4 Zusammenarbeit mit Kirchgemeinden Seite 2 Art. 5 Friedhofunterhalt Seite 2 Art. 6 Bauvorhaben Seite 2 2. Bestattungsreglement Seite 3 Art. 7 Anzeigepflicht Seite 3 Art. 8 Anrecht Seite 3 Art. 9 Art der Bestattung Seite 3 Art. 10 Bestattungsfeier Seite 3 Art. 11 Personal Seite 4 Art. 12 Kostenregelung Seite 4 Art. 13 Gräberverzeichnis Seite 4 Art. 14 Abrechnung Seite 4 3. Friedhofreglement Seite 5 Art. 15 Ruhezeit Seite 5 Art. 16 Aufhebung der Grabfelder Seite 5 Art. 17 Haftung Seite 5 Art. 18 Bepflanzung und Unterhalt Seite 5 Art. 19 Grabfonds 4. Schlussbestimmung Seite 6 Art. 20 Inkrafttreten Seite 6 1
3 Friedhof- und Bestattungsreglement 1. Organisation und Verwaltung Art. 1 Grundlagen Das Friedhof- und Bestattungswesen ist aufgrund des kantonalen Gesundheitsgesetzes vom 5. Juni 1985, 36 bis 39, sowie Art. 28 der Gemeindeordnung Sache der Politischen Gemeinde. Art. 2 Friedhöfe Der Friedhof in Warth ist Eigentum der katholischen Kirchgemeinde Warth und der Friedhof in Weiningen ist Eigentum der evangelischen Kirchgemeinde Warth-Weiningen. Art. 3 Friedhofordnungen Die Friedhofordnungen sind Sache der beiden Kirchgemeinden. Wird eine Friedhofordnung überarbeitet, muss sie dem Gemeinderat der Politischen Gemeinde Warth-Weiningen zur Genehmigung vorgelegt werden. Die Genehmigung erfolgt, wenn sie den Vorschriften dieses Reglementes nicht widerspricht. Art. 4 Zusammenar beit mit Kirchgemein den Die Zusammenarbeit zwischen der evangelischen Kirchgemeinde Warth-Weiningen, der katholischen Kirchgemeinde Warth und der Politischen Gemeinde Warth-Weiningen wird in einer separaten Vereinbarung geregelt. Art. 5 Friedhofunterhalt Die Politische Gemeinde bezahlt den beiden Kirchgemeinden eine jährliche Pauschale, die die durchschnittlichen Unterhalts- und Entsorgungskosten deckt. Diese Pauschale wird vom Gemeinderat in Absprache mit den Kirchenvorsteherschaften festgelegt. Art. 6 Bauvorhaben Bauvorhaben, welche die beiden Friedhöfe betreffen, sind zwischen der jeweiligen Kirchenvorsteherschaft und dem Gemeinderat abzusprechen. Sie müssen über den ordentlichen Budgetweg abgewickelt oder mittels Kreditbegehren an den Gemeindeversammlungen bewilligt werden. 2
4 2. Bestattungsreglement Art. 7 Anzeigepflicht Jeder Todesfall ist unverzüglich dem Zivilstandsamt anzuzeigen. Bei der Anzeige sind amtliche Ausweispapiere (Familienbüchlein, Schriftenempfangsschein, etc.) vorzulegen, die über die Personalien der verstorbenen Person Auskunft geben. Die ärztliche Todesbescheinigung ist auf Weisung des Zivilstandsamtes durch die Angehörigen zu beschaffen. Art. 8 Anrecht Auf den Friedhöfen Warth und Weiningen können bestattet werden: 1 unentgeltlich Verstorbene mit Wohnsitz in der Gemeinde Warth-Weiningen 2 gegen Kostenfolge Die Bestattung eines auswärts wohnhaft gewesenen Verstorbenen kann nur ausnahmsweise und mit besonderer Bewilligung des Gemeinderates erfolgen. Sie ist zulässig, wenn die Kosten sichergestellt sind und wenn nachgewiesene engere Beziehungen zu Warth-Weiningen vorhanden waren (insbesondere Bürger, Geburtsort, nahe Verwandten, ehemalige Einwohner). Die Kosten für die Bestattung und die Abdankung sind im vollen Umfang selbst zu bezahlen. Dazu kommt eine Pauschale für den Grabplatz gemäss Gebührentarif im Anhang. Art. 9 Art der Bestattung Es ist Feuer- oder Erdbestattung zulässig. Falls weder vom Verstorbenen noch von den Angehörigen Angaben über die Bestattungsart vorliegen, wird die Kremation angeordnet. Die Bestattung eines Verstorbenen ist wie folgt möglich: 1 Erdbestattung in einem Reihengrab 2 Urnenbeisetzung in einem Reihengrab 3 Urnenbeisetzung im Grab eines Angehörigen 4 Urnenbeisetzung im Gemeinschaftsgrab mit Namensinschrift 5 Urnenbeisetzung im Gemeinschaftsgrab ohne Namensnennung Für die Urnenbeisetzung im Gemeinschaftsgrab mit Namensinschrift ist ein einmaliger Unkostenbeitrag gemäss Gebührentarif im Anhang zu entrichten. Der gewünschte Namenseintrag wird durch die Politische Gemeinde veranlasst. Art. 10 Bestattungsfeier Bestattungsfeiern, welche nicht der üblichen Art der jeweiligen Kirchgemeinde entsprechen, müssen von der zuständigen Kirchenvorsteherschaft bewilligt werden. 3
5 Art. 11 Personal Die Wahl des Friedhofvorstehers erfolgt durch den Gemeinderat. Die Amtsdauer entspricht derjenigen der übrigen Gemeindebeamten. Die Aufgaben und Kompetenzen des Friedhofvorstehers werden vom Gemeinderat geregelt. Der Friedhofvorsteher sorgt für die: 1 Vorbereitung der Bestattungen gemäss Angaben des Zivilstandsamtes 2 Abklärung der Bestattungsart und -zeit im Einvernehmen mit den Angehörigen und in Zusammenarbeit mit den zuständigen Pfarrämtern 3 Veranlassung der Einsargung und der Überführung in die Aufbahrungshalle oder ins Krematorium 4 Beisetzung auf den Friedhöfen, in Zusammenarbeit mit den zuständigen Funktionären 5 Führung der Beisetzungskontrolle Art. 12 Kostenregelung Für die verstorbenen Einwohner übernimmt die Politische Gemeinde die Kosten der Bestattung für: 1 2 die Lieferung eines einfachen Sarges, das Einsargen und die Aufbahrung in einer Leichenhalle. 3 Transport der Leiche vom zivilrechtlichen Wohnsitz zum Friedhof oder zum Krematorium 4 die Kremation einschliesslich der Urne 5 das Öffnen und Zudecken des Grabes 6 die Bezeichnung des Grabes mit einem Holzkreuz 7 das Glockengeläute Für die Bestattung in einer anderen Gemeinde werden nur die Kosten im gleichen Umfang wie in der Politischen Gemeinde übernommen. Mehrkosten sind von den Angehörigen zu tragen. Art. 13 Gräberverzeichnis Der Friedhofvorsteher führt die Gräberverzeichnisse der Friedhöfe. Art. 14 Abrechnung Die Rechnungsführung über das Bestattungswesen erfolgt auf separatem Konto durch die Gemeindeverwaltung. 1) Änderung gemäss GR-Beschluss Nr vom ; in Kraft ab Fassung bis ; Leichenschau 4
6 3. Friedhofreglement Art. 15 Ruhezeit Die Ruhezeit beträgt für alle Gräber mindestens 20 Jahre. Die Urne eines nächsten Angehörigen kann in einem bereits bestehenden Erd- oder Urnengrab beigesetzt werden, wenn mindestens noch eine Ruhezeit von 10 Jahren gewährleistet ist. Art. 16 Aufhebung der Grabfelder Die Aufhebung bestehender Grabstätten wird durch Publikation angekündigt. Angehörige, deren Adresse bekannt ist, werden persönlich benachrichtigt. Grabmale, welche nach Ablauf der gesetzten Frist auf dem Grabe verbleiben, fallen an die Politische Gemeinde. Die Kosten der Räumung und Instandstellung der Gräberreihen nach Ablauf der Grabesruhe übernimmt die Politische Gemeinde. Art. 17 Haftung Die Politische Gemeinde und die beiden Kirchgemeinden übernehmen keinerlei Haftung für Schäden an Grabmälern oder Bepflanzungen, die durch höhere Gewalt oder Dritte verursacht werden. Art. 18 Bepflanzung und Unterhalt Die Bepflanzung und der Unterhalt der Gräber ist Sache der Angehörigen. Art. 19 Grabfonds Angehörige, welche für den Unterhalt eines Grabes nicht selber sorgen wollen, können bei der Politischen Gemeinde für die Dauer der Grabruhe einen einmaligen Beitrag an den Grabfonds entrichten. Die Höhe des Beitrages richtet sich nach dem Gebührentarif im Anhang. 5
7 4. Schlussbestimmungen Art. 20 Inkrafttreten Das vorliegende Reglement tritt nach Genehmigung durch die Gemeindeversammlung der evangelischen Kirchgemeinde Warth- Weiningen, der katholischen Kirchgemeinde Warth und der Politischen Gemeinde Warth-Weiningen in Kraft. Es ersetzt alle bisherigen Bestimmungen. Genehmigungen: EVANGELISCHE KIRCHGEMEINDE WARTH-WEININGEN Von der Versammlung der Evang. Kirchgemeinde Warth-Weiningen genehmigt am:... Der Präsident: Der Aktuar: P. Keller R. Müller KATHOLISCHE KIRCHGEMEINDE WARTH Von der Katholischen Kirchgemeinde Warth genehmigt am:... Der Präsident: Die Aktuarin: M. Beerli L. Frei POLITISCHE GEMEINDE WARTH-WEININGEN Von der Gemeindeversammlung der Politischen Gemeinde Warth-Weiningen genehmigt am: 12. Januar 1999 Der Gemeindeammann: Die Gemeindeschreiberin: M. Arnold Y. Grob 6
8 Gebührentarif Grabplatzgebühren für alle Gräberkategorien für 20 Jahre 1 Einwohner und Einwohnerinnen von Warth-Weiningen gratis 2 Andere Personen Fr In Ausnahmefällen kann der Gemeinderat diese Gebühren reduzieren. Gemeinschaftsgrab 1 Gemeinschaftsgrab mit Namensinschrift Fr Gemeinschaftsgrab ohne Namensinschrift gratis Grabunterhaltsfonds 1 1) Erdbestattungs- und Urnengrab Fr ) Änderung gemäss GR-Beschluss Nr vom ; in Kraft ab Fassung bis ; Erdbestattungs- und Urnengrab Fr. 4'

References: Art. 1
 Art. 2
 Art. 3
 Art. 4
 Art. 5
 Art. 6
 Art. 7
 Art. 8
 Art. 9
 Art. 10
 Art. 11
 Art. 12
 Art. 13
 Art. 14
 Art. 15
 Art. 16
 Art. 17
 Art. 18
 Art. 19
 Art. 20
 Art. 1
 Art. 28
 Art. 2
 Art. 3
 Art. 4
 Art. 5
 Art. 6
 Art. 7
 Art. 8
 Art. 9
 Art. 10
 Art. 11
 Art. 12
 Art. 13
 Art. 14
 Art. 15
 Art. 16
 Art. 17
 Art. 18
 Art. 19
 Art. 20