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Timestamp: 2020-06-03 09:35:24+00:00

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Transparenzportal - Wohnunterstützung
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Wohnen ist ein wesentliches Grundbedürfnis des Menschen. Die Wohnunterstützung soll dabei helfen, den Zugang zu Wohnraum für alle Menschen in der Steiermark möglich zu machen.
Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Abteilung 11 Soziales, Arbeit und Integration
Referat Beihilfen und Sozialservice
Burggasse 7 - 9, 8010 Graz
beihilfenundsozialservice@stmk.gv.at
0316/877-3748
Wohnunterstützung kann nur bei Mietwohnungen gewährt werden (nicht Eigentumswohnungen!)
Kein Anspruch bei
MieterInnen, die selbst (Mit)EigentümerInnen der Liegenschaft sind
MieterInnen, die in einem Naheverhältnis zum/zur VermieterIn der Wohnung stehen, haben auch keinen Anspruch.
(1) Förderungswerberinnen/Förderungswerber sind Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und zu einer der folgenden Personengruppen zählen:
1. österreichische Staatsbürgerinnen/Staatsbürger;
2. Angehörige österreichischer Staatsbürgerinnen/Staatsbürger, die über einen Aufenthaltstitel „Familienangehöriger“ gemäß § 47 Abs. 2 des Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetzes (NAG) verfügen;
3. Personen, die über ein unionsrechtliches Aufenthaltsrecht gemäß §§ 51 bis 54a und 57 NAG verfügen;
4. Asylberechtigte gemäß § 3 Asylgesetz 2005;
5. subsidiär Schutzberechtigte gemäß § 8 Asylgesetz 2005;
a) mit einem Aufenthaltstitel „Daueraufenthalt – EU“ gemäß § 45 NAG oder
b) deren vor dem 1. Jänner 2014 ausgestellter Aufenthaltstitel „Daueraufenthalt – EG“ oder „Daueraufenthalt – Familienangehöriger“ gemäß § 81 Abs. 29 NAG als „Daueraufenthalt – EU“ weiter gilt oder
c) deren vor Inkrafttreten des NAG erteilte Aufenthalts- und Niederlassungsberechtigung gemäß § 81 Abs. 2 NAG in Verbindung mit der Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz-Durchführungsverordnung weiter gilt;
7. Personen mit einem Aufenthaltstitel gemäß § 49 Abs. 2 bis 4 NAG.
(2) Förderungen können nur folgenden Personen gemäß Abs. 1 gewährt werden:
1. Mieterinnen/Mietern gemäß § 1 des Mietrechtsgesetzes, ausgenommen
a) Mieterinnen/Mieter, die selbst (Mit)Eigentümerinnen/(Mit)Eigentümer der Liegenschaft sind und
b) Mieterinnen/Mieter, die Angehörige gemäß § 36a AVG der Vermieterin/des Vermieters sind,
2. Untermieterinnen/Untermietern einer von einer Gemeinde, einem Gemeindeverband oder einer Einrichtung gemäß § 7 Abs. 1 Z 4 lit. c des Steiermärkischen Wohnbauförderungsgesetzes 1993 gemieteten geförderten Wohnung;
3. Benutzerinnen/Benutzern von Dienst-, Natural- oder Werkswohnungen ohne Mietvertrag.
(3) Als Förderungswerberinnen/Förderungswerber kommen Personen, die die Voraussetzungen für die Gewährung einer Mietzinsbeihilfe gemäß § 20 des Steiermärkischen Behindertengesetzes erfüllen, nicht in Betracht.
Einkommensnachweise (von allen im Haushalt lebenden Personen):
bei unselbstständig Erwerbstätigen oder Pensionisten: Lohnzettel (L16) für das vergangene volle Kalenderjahr oder eine Arbeitnehmerveranlagung; (auch nicht-österreichische Einkünfte und Pensionen)
bei Personen, die zur Einkommenssteuer veranlagt werden: die letzten drei Einkommensteuerbescheide
bei Kindern ab dem vollendeten 15. Lebensjahr: eine Schulbesuchs- oder Inskriptionsbestätigung bzw. die relevanten Einkommensnachweise
bei Bezug steuerfreier Einkünfte sind folgende Bestätigungen vorzulegen:
Leistungsbezug vom AMS (wie z.B. Arbeitslosengeld, Notstandshilfe, etc.),
mögliches zusätzliches Einkommen oder Einkommen aus geringfügiger Beschäftigung,
Sozialhilfebescheid, Mindestsicherungsbescheid, etc.
bei geschiedenen Personen: gerichtliche Vergleichsausfertigung
bei getrennt lebenden Personen: Nachweis über die gerichtlich oder vertraglich festgesetzten Unterhaltsleistungen für geschiedene Ehegattinnen bzw. Ehegatten, die von der nicht im gemeinsamen Haushalt lebenden Person an die Förderungswerberin bzw. den Förderungswerber zu erbringen sind
bei Studenten: Inskriptionsbestätigung und Studienbeihilfenbescheid (bei regelmäßigem Einkommen Lohnzettel/Honorarnoten)
Nachweis über den Bezug von Kinderbetreuungsgeld oder Wochengeld
Bescheid über den Bezug der Bedarfsorientierten Mindestsicherung
Familienbeihilfenbescheid
Bei Aufnahme jeder weiteren Erwerbstätigkeit im laufenden Kalenderjahr von allen im Haushalt lebenden Personen: Lohnzettel mit Datum des Arbeitsbeginns
Hauptmietvertrag (Wenn das Mietverhältnis vor 11.11.2017 begonnen hat, mit Bestätigung der Vergebührung)
Mieteinzahlungsbelege der letzten 12 Monate bzw. ab Mietbeginn (Bei Barzahlung Bestätigung der Vermieterin/des Vermieters)
Staatsbürgerschaftsnachweis, bei Nicht-EWR-BürgerInnen eine Kopie des gültigen Reisepasses oder Konventionspasses bzw. der Aufenthaltsgenehmigung/Beschäftigungsbewilligung
Meldebestätigung (Hauptwohnsitz) aus dem Zentralen Melderegister von allen in der Wohnung lebenden Personen
Vermögensnachweise (z.B. Kontoauszüge, Sparbücher, Bausparvertrag, Lebensversicherung, Wertpapiere), Typenscheine und Zulassungsscheine sämtlicher KFZ, Grundbuchsauszug aller Liegenschaften/Immobilien
Bescheid über den Grad der Behinderung (wenn vorhanden)
Bestätigung über den Bezug von erhöhter Familienbeihilfe (wenn vorhanden)
Dem Antrag sind die erforderlichen Unterlagen in Kopie beizulegen!
Die Förderung wird gewährt:
ab dem 1. des Monats der Antragstellung, wenn zu diesem Zeitpunkt bereits ein aufrechtes Mietverhältnis besteht und die vollständigen Unterlagen des Förderungsansuchens bis spätestens am 15. des laufenden Monats (Werktag) eingelangt sind
in allen anderen Fällen mit dem der Vorlage der vollständigen Unterlagen des Förderungsansuchens folgende Monatsersten
Als Bezieherin bzw. Bezieher von Wohnunterstützung sind Sie verpflichtet, sämtliche Tatsachen, die eine Änderung der Höhe der Förderung oder den Verlust des Anspruchs zur Folge haben können, spätestens innerhalb eines Monats nach deren Bekanntwerden der zuständigen Stelle zu melden.
Aufgabe der Wohnung (z.B. Auflösung des Mietvertrags)
Änderung der Anzahl der in der Wohnung lebenden Personen
jede Änderung des Einkommens
Steiermärkisches Wohnunterstützungsgesetz; Wohnunterstützungsverordnung
Bei Rückfragen zu diesem Leistungsangebot kann folgende Referenznummer relevant sein: 1025154
Soziale Sicherung, Wohnhilfe
Hilfe in besonderen LebenslagenDie Förderung "Hilfe in besonderen Lebenslagen" bietet pro Jahr eine einmalige, nicht rückzahlbare finanzielle Unterstützung für SteirerInnen, die sich in einer Notlage befinden. Anhand von Bewertungskriterien wird die Höhe der möglichen Beihilfe individuell festgelegt. Weiters können jährlich Lebensmittelgutscheine beantragt werden, wenn keine Möglichkeit besteht, Bargeld vom Konto zu beheben."
Heizkostenzuschuss des Landes SteiermarkDurch den einmaligen Heizkostenzuschusses sollen einkommensschwache Haushalte in der Steiermark finanziell unterstützt werden."
Mietzinsbeihilfe für Menschen mit BehinderungAls Mietzins im Sinne dieser Gesetzesstelle gilt jener Betrag, den der Mensch mit Behinderung nach Abzug der Leistungen Dritter für die Benützung der Wohnung tatsächlich zu entrichten hat. Als Mietzins gelten auch die für Eigentumswohnungen, Eigenheime und Genossenschaftswohnungen zu leistenden Annuitäten und die Betriebskosten im Sinne der mietenrechtlichen Bestimmungen. Der Anspruch besteht jedoch in voller Höhe nur für eine den Lebensumständen angemessen große Wohnung."
WohnkostenbeihilfePräsenz- und Ausbildungsdienstleistenden kann Wohnkostenbeihilfe für die erforderliche Beibehaltung der eigenen Wohnung gewährt werden."
Josef-Krainer-HilfsfondsEine einmalige Beihilfe aus dem Josef-Krainer-Hilfsfonds können in der Steiermark mit Hauptwohnsitz gemeldete Österreicherinnen/Österreicher sowie Bürgerinnen/Bürger der EU- und EWR-Mitgliedstaaten und Schweizer Staatsbürgerinnen/Staatsbürger, soweit sie sich länger als sechs Monate in der Steiermark aufhalten und zu einem dauernden Aufenthalt in der Steiermark berechtigt sind, erhalten."
Hilfe in besonderen LebenslagenDie Hilfe in besonderen Lebenslagen umfasst Leistungen für Personen, die Hilfe zur Bewältigung von besonderen persönlichen, familiären oder wirtschaftlichen Schwierigkeiten oder zur Überwindung außergewöhnlicher Ereignisse benötigen. Hilfe in besonderen Lebenslagen kann gewährt werden: Zur Beschaffung und Ausstattung von Wohnraum (Anschaffung von Möbeln und Küchen, Kautionsausfallshaftung, Mietvertragsvergebührung, Genossenschaftsanteile, Baukostenbeiträge) Zur Beibehaltung von Wohnraum (Übernahme von Miet- und Betriebskostenrückständen) Zur langfristigen Sicherung der wirtschaftlichen Lebensgrundlagen (Entschuldung in Zusammenarbeit mit einer staatlich anerkannten Schuldenberatung) Die Hilfe in besonderen Lebenslagen kann durch nicht-rückzahlbare Leistungen, durch Sachleistungen oder durch die Übernahme von Haftungen gewährt werden."

References: § 47
 § 3
 § 8
 § 45
 § 81
 § 81
 § 49
 § 1
 § 36
 § 7
 § 20