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Timestamp: 2016-10-24 03:42:55+00:00

Document:
2C_961/2010 (30.01.2012)
2C_961/2010
2C_962/2010
Bundesrichter Seiler, Bundesrichterin Aubry Girardin, Bundesrichter Donzallaz,
beide vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Conrad Frey,
Staats- und direkte Bundessteuer 2002,
Beschwerden gegen die Urteile des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich vom 27. Oktober 2010.
A.X.________ ist zusammen mit seiner Ehefrau, B.X.________, Alleinaktion�r der Y.________ AG, und, seit Oktober 2002, der Z.________ AG. Im Laufe des Jahres 2002 gew�hrte die erstgenannte Gesellschaft der zweiten mehrere Darlehen, die sich Ende 2002 auf Fr. 560'000.-- beliefen.
Bei der Veranlagung der Eheleute X.________ f�r die Staats- und die direkte Bundessteuer 2002 qualifizierte das kantonale Steueramt Z�rich am 8. August 2005 die genannten Darlehen als simuliert und rechnete sie in Anwendung der sog. Dreieckstheorie vollumf�nglich, d.h. in der H�he von Fr. 560'000.--, als verdeckte Gewinnaussch�ttung zu den steuerbaren Eink�nften der Betroffenen. Das best�tigte das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich am 27. Oktober 2010 kantonal letztinstanzlich mit zwei getrennten Urteilen zur kantonalen und zur Bundessteuer.
Am 15. Dezember 2010 haben die Ehegatten X.________ Beschwerden in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht eingereicht. Sie beantragen, die verwaltungsgerichtlichen Urteile zu den Kantons- und Gemeindesteuern (Verfahren 2C_961/2010) sowie zur direkten Bundessteuer 2002 (2C_962/2010) aufzuheben; von der Aufrechnung der Darlehen sei abzusehen. Eventuell sei die Sache zur weiteren Untersuchung und Neuentscheidung an eine der kantonalen Instanzen zur�ckzuweisen.
Das Kantonale Steueramt Z�rich, das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich und die Eidgen�ssische Steuerverwaltung schliessen auf Abweisung der Beschwerde.
1.2 Die Beschwerden sind zul�ssig (vgl. Art. 82 ff. BGG in Verbindung mit Art. 146 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 �ber die direkte Bundessteuer [DBG, SR 642.11] sowie Art. 73 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 �ber die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden [StHG, SR. 642.14]).
1.3 Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann u.a. die Verletzung von Bundesrecht geltend gemacht werden (Art. 95 lit. a BGG). Das Bundesgericht legt seinem Urteil den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt zugrunde (Art. 105 Abs. 1 BGG), es sei denn, dieser sei offensichtlich unrichtig oder beruhe auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG (Art. 105 Abs. 2 bzw. Art. 97 Abs. 1 BGG).
1.4 Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es ist daher weder an die in der Beschwerde geltend gemachten Argumente noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden; es kann eine Beschwerde aus einem anderen als dem angerufenen Grund gutheissen oder sie mit einer vom angefochtenen Entscheid abweichenden Begr�ndung abweisen (vgl. BGE 130 III 136 E. 1.4 S. 140 mit Hinweis).
2.1 Diese Bestimmung ist nach wirtschaftlicher Betrachtungsweise auszulegen, und es muss nicht strikt von der zivilrechtlichen Gestaltung ausgegangen werden, die der Pflichtige gew�hlt hat. Vielmehr haben die Beh�rden den Sachverhalt steuerrechtlich auch entsprechend seinem tats�chlichen, insbesondere �konomischen Gehalt zu w�rdigen (vgl. u.a. StR 57/2002 558 E. 2.1, Pra 2000 Nr. 182 S. 1117 E. 2b).
2.2 Als geldwerte Vorteile aus Beteiligungen gelten dementsprechend alle durch Zahlung, �berweisung, Gutschrift, Verrechnung oder auf andere Weise bewirkten in Geld messbaren Leistungen, die der Inhaber gesellschaftlicher Beteiligungsrechte unter irgendeinem Titel aufgrund dieser Beteiligung von der Gesellschaft erh�lt und welche keine R�ckzahlung der bestehenden Kapitalanteile darstellen. Dazu geh�ren insbesondere sog. verdeckte Gewinnaussch�ttungen, d.h. Zuwendungen der Gesellschaft, denen keine oder keine gen�genden Gegenleistungen des Anteilsinhabers entsprechen und die einem an der Gesellschaft nicht beteiligten Dritten nicht oder nur in wesentlich geringerem Umfang erbracht worden w�ren. Das ist mit einem Drittvergleich zu ergr�nden (sog. Prinzip des "dealing at arm's length"), bei dem alle konkreten Umst�nde des abgeschlossenen Gesch�fts zu ber�cksichtigen sind (vgl. u.a. StR 64/2009 822 E. 3.1; 60/2005 24 E. 3.1; StE 2010 B 24.4 Nr. 79 E. 3.1; 2006 B 24.4 Nr. 74 E. 2.1; 2004 B 24.4 Nr. 71 E. 3.1; ASA 66 554 E. 3; je mit Hinweisen).
2.3 Geldwerte Vorteile gem�ss Art. 20 Abs. 1 lit. c DBG bilden auch Zuwendungen der Gesellschaft an einen ihr nahestehenden Dritten. Dabei wird ebenfalls aufgrund des genannten Drittvergleichs untersucht, ob die zu beurteilende Leistung im Vergleich zu �blichem und marktgerechtem Gesch�ftsgebaren als derart ungew�hnlich einzustufen ist, dass sie (so) nicht erbracht worden w�re, wenn der Leistungsempf�nger der Gesellschaft oder dem Anteilsinhaber nicht nahestehen w�rde (vgl. u.a. StR 60/2005 24 E. 2.2; 57/2002 558 E. 2.3; StE 2004 B 24.4 Nr. 71 E. 3.2; ASA 66 458 E. 7; 63 145 E. 4).
Das Darlehen einer Aktiengesellschaft an ihren Aktion�r oder eine ihr bzw. ihm nahestehende Person stellt dann eine gem�ss Art. 20 Abs. 1 lit. c DBG dem steuerbaren Einkommen des Empf�ngers zuzurechnende geldwerte Leistung dar, wenn die Gesellschaft das Darlehen nur aus dem Grund �berhaupt gew�hrt oder es bloss deshalb in einer bestimmten H�he und zu den konkreten Bedingungen zugestanden hat, weil der Darlehensnehmer Beteiligungsinhaber ist.
3.1 Es ist einer Aktiengesellschaft grunds�tzlich unbenommen, sogar ihrem Alleinaktion�r ein Darlehen in dem Umfange und zu den Bedingungen zu gew�hren, in deren Genuss auch ein unbeteiligter Dritter unter gleichen Umst�nden gekommen w�re. Eine geldwerte Leistung liegt aber insoweit vor, als von diesen Drittbedingungen bzw. einem �blichen und marktgerechten Gesch�ftsgebaren abgewichen wird. Bei diesem Drittvergleich (vgl. oben E. 2.2) sind in jedem Einzelfall, ausgehend von dem zwischen der Gesellschaft und dem Beteiligten abgeschlossenen Vertrag, alle konkreten Umst�nde zu ber�cksichtigen (vgl. u.a. StR 60/2005 24 E. 3.3; 57/2002 558 E. 2.2; StE 2004 B 24.4 Nr. 71 E. 3.3; 2001 B.24.2 Nr. 58 E. 2; ASA 66 554 E. 3c; 53 54 E. 3).
3.2 Das Bundesgericht hat eine Anzahl von Kriterien entwickelt, bei deren Vorliegen ein Aktion�rsdarlehen als geldwerte Leistung zu qualifizieren ist. Das ist u.a. dann der Fall, wenn das gew�hrte Darlehen durch den Gesellschaftszweck nicht abgedeckt oder im Rahmen der gesamten Bilanzstruktur ungew�hnlich ist (d.h. wenn das Darlehen durch die vorhandenen Mittel der Gesellschaft nicht abgedeckt werden kann oder es im Vergleich zu den �brigen Aktiven �berm�ssig hoch erscheint und dann ein sog. Klumpenrisiko verursacht), weiter bei fehlender Bonit�t des Schuldners oder dann, wenn keine Sicherheiten und keine R�ckzahlungsverpflichtungen bestehen, die Darlehenszinsen nicht bezahlt, sondern dem Darlehenskonto laufend belastet werden und schriftliche Vereinbarungen fehlen (vgl. StR 57/2002 558 E. 3; StE 2001 B 24.4 Nr. 58 E. 3b; ASA 64 641 E. 3; 53 54 E. 5; vgl. zum Ganzen auch LOUIS BOCHUD, Darlehen an Aktion�re aus wirtschaftlicher, zivil- und steuerrechtlicher Sicht, Diss. Bern 1991, insb. S. 293 ff.; ANDR� ROUILLER, Geldwerte Leistungen in Form von Aktion�rsdarlehen, ASA 55 3 ff.; DANIELLE YERSIN, De quelques probl�mes relatifs � la d�duction des int�r�ts passifs et � la r�alit� de certaines dettes, ASA 47 586 ff.; JEAN-MARC RIVIER, R�flexions sur le pr�t d'une soci�t� anonyme � son actionnaire, ASA 54 20 ff.).
Es stellt sich die Frage, ob das bisher zu den geldwerten Leistungen im Allgemeinen und zu den Aktion�rsdarlehen im Besonderen Gesagte auch dann zu gelten hat, wenn die Leistung bzw. das Darlehen zwischen Schwestergesellschaften gew�hrt wird, die vom gleichen Beteiligungsinhaber beherrscht werden.
4.1 Das schweizerische Recht kennt - mit Ausnahme einzelner Bestimmungen - kein eigentliches Konzernrecht und behandelt jede Gesellschaft als ein rechtlich selbst�ndiges Gebilde mit eigenen Organen, welche die Gesch�fte im Interesse der besagten Gesellschaft und nicht in demjenigen des Konzerns, anderer Gesellschaften oder des sie beherrschenden Anteilsinhabers zu t�tigen haben. Rechtsgesch�fte zwischen solchen Gesellschaften sind deshalb zu den gleichen Bedingungen abzuwickeln, wie sie auch mit aussenstehenden Dritten vereinbart w�rden. Insbesondere ist es der Konzernleitung (bzw. dem beherrschenden Anteilsinhaber) nicht erlaubt, die von den verschiedenen Gesellschaften erzielten Gewinne frei auf diese Gesellschaften zu verteilen (vgl. insb. BGE 110 Ib 127 S. 132, 222 S. 226; StR 64/2009 810 E. 4.2; 60/2005 963 E. 2.2; ASA 72 736 E. 2; 65 51 E. 3b; je mit Hinweisen).
4.2 Gem�ss der sog. Dreieckstheorie kann einkommenssteuerrechtlich eine geldwerte Leistung an einen der Gesellschaft nahestehenden Dritten u.U. als steuerbare Zuwendung (insbesondere als verdeckte Gewinnaussch�ttung) an den Aktion�r qualifiziert werden (vgl. u.a. BGE 131 II 722 E. 4.1 S. 726 f.; ASA 72 736 E. 2; 63 145 E. 4a; StR 65/2010 138 E. 5; 60/2005 963 E. 2.2; 60/2005 24 E. 5; StE 2004 B 24.4 Nr. 71 E. 5; RtiD 2007 I 663 E. 3). Bei geldwerten Leistungen zwischen Schwestergesellschaften fliesst der Vorteil an sich unmittelbar von einer Gesellschaft zur anderen. Auf dem gemeinsamen Beteiligungsverh�ltnis fussende Zuwendungen zwischen solchen Gesellschaften haben als verdeckte Gewinnaussch�ttungen an den Aktion�r einerseits und als verdeckte Kapitaleinlagen des Aktion�rs an die empfangende Gesellschaft andererseits zu gelten. Dabei ist ebenfalls aufgrund eines Drittvergleichs zu untersuchen, ob die zu beurteilende Leistung im Vergleich zu �blichem Gesch�ftsgebaren derart ungew�hnlich ist, dass der Schluss naheliegt, sie w�re so nicht erbracht worden, wenn der Leistungsempf�nger dem Anteilsinhaber nicht nahestehen w�rde (vgl. u.a. StR 65/2010558 E. 2.3 mit weiteren Hinweisen). Der Beteiligungsinhaber ist somit auch f�r Zuwendungen der Gesellschaft zu besteuern, die einer von ihm beherrschten weiteren Gesellschaft zufliessen, wenn eine gesch�ftsm�ssige Begr�ndetheit f�r ein solches Vorgehen fehlt (vgl. BGE 113 Ib 23 E. 3a S. 26 f., ASA 66 458 E. 7; StR 57/2002 558 E. 2.3).
Nach Art. 312 OR ist ein Darlehensnehmer zur R�ckzahlung des Darlehens verpflichtet. Soweit der Aktion�r bzw. eine weitere von ihm beherrschte Gesellschaft wie jeder aussenstehende Darlehensnehmer das von seiner (Schwester-)Gesellschaft ausgerichtete Darlehen zur�ckerstatten muss, fehlt es an einer unentgeltlichen Zuwendung. Anders verh�lt es sich dann, wenn mit der R�ckzahlung des Darlehens nicht zu rechnen ist, weil ein solches nach dem Willen der Parteien nicht gewollt oder die R�ckerstattung der erbrachten Leistung nicht beabsichtigt ist. Wird die �ussere Form des Darlehens nur simuliert, d.h. bloss zum Schein gew�hlt oder gewahrt, dann handelt es sich bei der Zuwendung gar nicht wirklich um Fremdkapital, sondern um eine Kapitaleinlage bzw. einen Zuschuss (vgl. u.a. ASA 72 736 E. 2.2; 53 54 E. 3; StE 2001 B 24.4 Nr. 58 E. 3a):
5.1 Gelegentlich werden die oben in E. 3.2 genannten und zur Beurteilung von Darlehen an Aktion�re im Allgemeinen entwickelten Kriterien ohne weiteres auch bei der hier wesentlichen Frage zur Anwendung gebracht, ob ein solches Darlehen simuliert ist. Diese Frage ist jedoch enger als das allgemeine Problem der Aktion�rsdarlehen. Somit gen�gt es nicht darzulegen, dass das betreffende Darlehen zwischen einander nicht nahestehenden Dritten nicht oder aber nur unter anderen Bedingungen gew�hrt worden w�re. Vielmehr muss dar�ber hinaus aufgezeigt werden, dass aufgrund des besonderen Verh�ltnisses unter Nahestehenden mit der R�ckzahlung des Darlehens nicht (mehr) ernstlich gerechnet werden kann. Dementsprechend kann den verschiedenen genannten Kriterien hier ein anderes Gewicht zukommen:
5.1.1 F�r sich allein erweist sich das Fehlen eines schriftlichen Vertrags (vgl. ASA 64 641 E. 4a) als nur wenig aufschlussreich, da es auch auf anderen Gr�nden als einer Simulationsabsicht beruhen kann (vgl. StR 64/2009 308 E. 3.1). Aussagekr�ftiger ist es, wenn das Darlehen weder bei der Gl�ubigerin noch beim Schuldner in der Bilanz aufgef�hrt wird und der Borger gegen�ber den Steuerbeh�rden auch nicht um den Abzug seiner Schuldzinsen ersucht. Ein solches Vorgehen kann bedeuten, dass die Betroffenen selber von der (buchhalterischen) Nichtexistenz des Darlehens ausgehen (vgl. Urteil 2A.399/1999 vom 16. Mai 2000 E. 3b; siehe auch ASA 53 54 E. 5b).
5.1.2 Der Umstand, dass der statutarische Gesch�ftszweck der Darlehensgeberin nicht die Gew�hrung von Krediten umfasst (vgl. ASA 72 736 E. 3.1; 66 554 E. 4b; 64 641 E. 4a; 53 54 E. 5d; StR 57/2002 558 E. 3.2.1), l�sst ebenfalls noch nicht zwingend auf eine Simulation schliessen. Eine solche ist jedoch z.B. dann anzunehmen, wenn die zugeflossenen Mittel beim Empf�nger zu einem grossen Teil f�r die Bestreitung seines privaten Lebensaufwandes verwendet werden (vgl. ASA 53 54 E. 5c) oder diesem erm�glicht wird, seine privaten Schulden mit Hilfe eines Gesch�ftskredits umzuschulden, wenn also ein Darlehen im eigentlichen Sinn gar nicht gewollt ist (vgl. Urteil 2A.399/1999 E. 3f u. 3g).
5.1.3 �hnlich zu differenzieren ist in Bezug auf die jeweilige Verm�genssituation von Darlehensgeberin und -schuldner: So mag es wohl im Drittvergleich durchaus ungew�hnlich sein, wenn die geleistete Zuwendung im Verh�ltnis zum Verm�gen der Darlehensgeberin eine ausserordentliche H�he erreicht; das kann in dem Ausmass gegeben sein, dass das Darlehen das einzige erhebliche Aktivum der Gesellschaft darstellt oder das vorhandene Eigenkapital �bersteigt (vgl. ASA 72 736 E. 3.1; 53 54 E. 5a u. 5d; Urteil 2A.399/1999 E. 3c). All das l�sst aber noch nicht den Schluss zu, dass mit einer R�ckerstattung des Darlehens nicht zu rechnen w�re. Differenziert zu beurteilen ist allenfalls sogar die Tatsache, dass die Darlehensgeberin gar nicht in der Lage ist, aus ihren eigenen Mitteln Darlehen zu gew�hren, sondern sich diese Mittel bei einem Dritten beschaffen muss (vgl. ASA 66 554 E. 4b; 64 641 E. 4a; StR 57/2002 558 E. 3.2.1; Urteil 2A.584/2000 vom 16. Mai 2001 E. 3d; siehe auch unten E. 7.3.2). Die Voraussetzungen f�r eine Simulation sind erst dort deutlich erf�llt, wo sich der Darlehensschuldner in �usserst angespannten finanziellen Verh�ltnissen befindet und nicht in der Lage ist, aus eigener Kraft seinen aus dem Darlehen resultierenden Verpflichtungen (Zins- und Amortisationszahlungen) auf Dauer nachzukommen (z.B. bei einem Passiven�berschuss von mehreren Mio. Franken; vgl. ASA 66 554 E. 4b; Urteil 2A.399/1999 E. 3d).
5.2 Im Zusammenhang mit allenfalls simulierten Darlehen an den Beteiligungsinhaber oder an die Schwestergesellschaft erweist sich eine weitere Unterscheidung als wesentlich: Einerseits sind jene F�lle zu nennen, in denen die R�ckzahlung des Darlehens von allem Anfang an (d.h. schon bei der Gew�hrung des Kredits) nicht geplant ist. Andererseits ergeben sich F�lle, in denen ein fehlender R�ckerstattungswille nur im Nachhinein angenommen werden kann, weil die Darlehensgeberin erst in einem sp�teren Zeitpunkt auf ihre (bislang ernsthaft aufrechterhaltene) Forderung gegen�ber dem Schuldner verzichtet. Die beiden Varianten werden in der Lehre bzw. teilweise in der Praxis mit den Begriffen der urspr�nglichen und der nachtr�glichen Simulation bezeichnet (vgl. BOCHUD, a.a.O., S. 114 ff.; ROBERT DANON, in: Commentaire romand de la LIFD, Basel 2008, Rz. 164 ff. ad Art. 57-58 DBG; RETO HEUBERGER, Die verdeckte Gewinnaussch�ttung aus Sicht des Aktienrechts und des Gewinnsteuerrechts, Diss. BE 2001 S. 284 ff.; PETER LOCHER, Kommentar zum DBG, II. Teil, Therwil/Basel 2004, Rz. 114 zu Art. 58 DBG; PETER BR�LISAUER/FLURIN POLTERA, in: Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht [I/2a], Bundesgesetz �ber die direkte Bundessteuer [DBG], 2. Aufl. Basel 2008, Rz. 168 ff zu Art. 58 DBG), was mit der privatrechtlichen Terminologie nicht vollumf�nglich �bereinstimmt.
5.2.1 Auch bei der Bestimmung einer allf�lligen Simulation ist von dem zwischen den Beteiligten abgeschlossenen Vertrag auszugehen und die Gesamtheit der konkreten Umst�nde zu ber�cksichtigen (vgl. oben E. 2.2 in fine). Je nachdem rechtfertigt es sich, besonders auf den Zeitpunkt der Darlehensgew�hrung abzustellen und sp�tere Entwicklungen nur insoweit in Betracht zu ziehen, als sie zu diesem Zeitpunkt bereits bekannt oder zumindest absehbar waren (vgl. ASA 64 641 E. 5 einleitend u. E. 5b; siehe auch StE 2001 B 24.4 Nr. 58 E. 3d).
5.2.2 Eine Simulation muss jedoch auf klaren Indizien beruhen. Ergibt sich f�r den Zeitpunkt der Darlehensgew�hrung noch kein aussagekr�ftiges Bild, so hat die Steuerbeh�rde zuzuwarten, bis sich diese Indizien zum eindeutigen Beweis verdichtet haben (vgl. StR 64/2009 308 E. 2.2; ASA 72 736 E. 2.2; als Beispiele ungen�gender Belege f�r eine urspr�ngliche Simulation: StR 64/2009 308 E. 3.1; 57/2002 558 E. 3.2.1). F�r eine sp�tere Beurteilung kann wesentlich sein, dass die Darlehensschuld zumindest teilweise abgebaut wird (vgl. StR 64/2009 308 E. 3.1; StE 2001 B 24.4 Nr. 58 E. 3d). Umgekehrt ist je nachdem massgeblich, dass das Darlehen trotz (sehr) schwieriger Finanzverh�ltnisse des Schuldners noch (mehrmals) betr�chtlich erh�ht wird (vgl. StR 64/2009 810 E. 4.2; 64/2009 308 E. 3.2; siehe auch ASA 72 736 E. 3.4).
5.2.3 Eine erst in einem sp�teren Zeitpunkt als der Darlehensgew�hrung realisierte geldwerte Leistung liegt namentlich dann vor, wenn die Kreditgeberin im Nachhinein, um den Darlehensnehmer zu sanieren, eine vollst�ndige Abschreibung ihrer Forderung hin- und vornimmt (vgl. StR 57/2002 558 E. 3.2.1; StE 2001 B 24.4 Nr. 58 E. 3f; RDAT 2000 I 653 E. 2). In zahlreichen F�llen verdichten sich die Indizien erst dann zu einem eindeutigen Beweis, wenn der Anteilsinhaber den eindeutigen Willen �ussert, die Mittel seiner Gesellschaft zu entziehen, und diese Absicht den Beh�rden insbesondere dadurch erkennbar wird, dass die Darlehensgeberin eben ihren bislang als gef�hrdete Forderung bezeichneten Kredit als wertlos geworden abschreibt. Dieser Zeitpunkt ist oft die einzige wirklich schl�ssige, von aussen ersichtliche Ankn�pfungsm�glichkeit, um die zu beurteilenden Rechtsgesch�fte zwischen Nahestehenden einzusch�tzen (vgl. ASA 66 554 E. 5d; 49 61 E. 4b; StE 2001 B 24.4 Nr. 58 E. 3b u. 3f).
6.1 Vorliegend scheint unbestreitbar, dass die Konditionen der 2002 der Schwestergesellschaft vergebenen Kredite einem Drittvergleich nicht standhielten. Die Fr. 560'000.-- wurden der anderen Gesellschaft zinslos, ohne jegliche Leistung von Sicherheiten und teilweise ohne schriftlichen Vertrag zugestanden. Die Borgerin betrieb ein im Aufbau begriffenes Gesch�ft, dessen unternehmerische Zukunft noch unsicher war. Wohl verf�gte die Darlehensschuldnerin ganz zu Beginn ihrer T�tigkeit noch �ber hinreichend Eigenkapital, zumal die Revisionsstelle an den Werten der Sach�bernahmen nichts auszusetzen hatte. Aber unter solch ungewissen Vorzeichen h�tte ein unbeteiligter Dritter kaum ein ungesichertes und unverzinsliches Darlehen ausgerichtet.
6.2 Im Verzicht auf eine angemessene, dem hohen Risiko entsprechende Gegenleistung liegt eine geldwerte Leistung, die letztlich den Inhabern der Beteiligungsrechte, d.h. den Beschwerdef�hrern, zuzurechnen ist (vgl. oben E. 4). Diese anerkennen jedoch die Aufrechnung eines Zinses von 6,75%, der als angemessene Gegenleistung betrachtet werden kann.
7.1 Gem�ss den kantonalen Instanzen sind aber nicht nur die unterbliebenen Zinsleistungen, sondern auch die gesamten Kreditbetr�ge beim steuerbaren Einkommen der Beschwerdef�hrer aufzurechnen. Die der Schwestergesellschaft gew�hrten Darlehen seien von Anfang an simuliert gewesen, da der Wille zur R�ckerstattung des Betrages von Fr. 560'000.-- gefehlt habe. Bei diesem Willen handelt es sich um ein subjektives Element, auf das naturgem�ss nur aufgrund �usserer Umst�nde geschlossen werden kann. Es stellt eine steuerbegr�ndende Tatsache dar, weshalb die Beweislast insofern bei der Steuerbeh�rde liegt (vgl. u.a. BGE 133 II 153 E. 4.3 S. 158).
7.2 Vorliegend hat sich das Verwaltungsgericht der Meinung der unteren kantonalen Instanzen angeschlossen, wonach eine R�ckerstattungsabsicht von Anfang an nicht ernsthaft bestanden habe. Seine Feststellungen �ber das Vorliegen von Simulationsindizien gelten als tats�chliche Umst�nde (vgl. u.a. StR 64/2009 308 E. 2.2; im Gegensatz zu den daraus zu ziehenden rechtlichen Schlussfolgerungen, vgl. StE 2001 B 24.4 Nr. 58 E. 3c; ASA 53 54 E. 4), welche f�r das Bundesgericht grunds�tzlich verbindlich sind (vgl. oben E. 1.3), es sei denn, sie seien offensichtlich unzutreffend. Gerade ein solcher qualifizierter Mangel bei der Sachverhaltserhebung muss hier jedoch angenommen werden, u.a. deshalb, weil im Zeitpunkt der angefochtenen Urteile s�mtliche Darlehen vollumf�nglich zur�ckerstattet waren.
7.3.1 Namentlich kann sich das Verwaltungsgericht nicht auf das in ASA 64 641 ver�ffentlichte Urteil berufen. Dort (vgl. insb. E. 5 einleitend u. E. 5b) hielt das Bundesgericht fest, es m�sse auf den Zeitpunkt der Darlehensgew�hrung abgestellt werden, um zu beurteilen, ob eine geldwerte Leistung vorliege. Sp�tere Entwicklungen k�nnten nur insoweit in Betracht fallen, als sie zum damaligen Zeitpunkt bereits bekannt oder zumindest absehbar gewesen seien (vgl. dazu auch schon oben E. 5.2.1 sowie das Urteil 2A.584/2000 E. 3e). Von der Faktenlage im eben erw�hnten Urteil unterscheidet sich der hier zu beurteilende Sachverhalt indessen in mehrfacher Hinsicht wesentlich (vgl. unten E. 7.4; siehe auch oben E. 5.2.1 u. 5.2.2).
7.3.2 Ebenso wenig kann vorgebracht werden, dass die R�ckerstattung der Darlehen ausnahmslos nach der erstinstanzlichen Veranlagungsverf�gung erfolgt sei, so dass ihr jegliche Aussagekraft fehlen m�sse. Ein derartiger Versuch, die Beweislage im Nachhinein missbr�uchlich zu verbessern, musste zwar in anderen F�llen festgestellt werden (vgl. u.a. ASA 64 641 E. 5b; siehe auch 2A.399/1999 E. 3a). Ein solcher Missbrauch l�sst sich hier indessen aufgrund mehrerer Indizien ausschliessen: Die Darlehen wurden zwar nicht vor den Veranlagungsverf�gungen zur�ckerstattet, aber sie wurden fortw�hrend in den B�chern der beiden beteiligten Gesellschaften aufgef�hrt. Ebenfalls vorher (n�mlich seit 2004) fand auch eine markt�bliche Verzinsung statt, und dieser Zins wurde nicht zum Kapital geschlagen. Gesamthaft existierten die Darlehen damit sowohl formell als auch materiell vor dem besagten T�tigwerden der Beh�rde.
7.4.2 Wenig Beweiskraft kommt weiter dem Umstand zu, dass der zwischen den beiden Gesellschaften erstellte Darlehensvertrag nicht f�r alle Kredite bestand und mit formellen M�ngeln behaftet war (vgl. oben E. 5.1.1). Ebenfalls nicht massgeblich kann hier die Tatsache sein, dass es nicht zum Gesch�ftszweck der Darlehensgeberin geh�rte, Kredite zu gew�hren (vgl. oben E. 5.1.2).
Bedeutender ist, dass die Darlehensgeberin nicht �ber gen�gend Verm�gen verf�gte, um die ausgerichteten Zuwendungen aus ihren eigenen Mitteln zu leisten (vgl. oben E. 5.1.3). Stattdessen war der Beschwerdef�hrer gezwungen, den Betrag von Fr. 475'000.-- (Zins 6,25%) bei einer Bank aufzunehmen, was in der H�he von Fr. 150'000.-- solidarisch verb�rgt wurde; zudem schloss er einen allgemeinen Pfandvertrag mit der Bank ab und ging er eine Todesfallversicherung zur weiteren Absicherung des Kredites ein; schliesslich wurde sogar die Privatliegenschaft der Beschwerdef�hrer teilweise verpf�ndet. Daraus l�sst sich indessen nichts Schl�ssiges zugunsten einer Simulationsabsicht ableiten. Vielmehr ergeben sich daraus sogar zwei Indizien gegen eine solche Simulation: Einerseits beweist der Bankkredit, dass der Beschwerdef�hrer (bzw. seine Gesch�ftssituation) im damaligen Zeitpunkt als durchaus kreditw�rdig eingestuft wurde, wenn auch nicht f�r ein zinsloses und ungesichertes Darlehen (vgl. oben E. 6); auf jeden Fall konnte mit diesem Argument eine zuk�nftige R�ckerstattung nicht von vornherein ausgeschlossen werden. Andererseits ist, wenn schon auf die wirtschaftlichen und nicht nur die zivilrechtlichen Verh�ltnisse abzustellen ist (vgl. oben E. 2.1), beachtlich, dass der Beschwerdef�hrer privat f�r das Darlehen Sicherheit leistete. Das h�tte er wohl kaum getan, wenn er von einem endg�ltigen Verlust der Forderung ausgegangen w�re und die R�ckerstattung von allem Anfang an ausgeschlossen h�tte.
7.4.3 Im Wesentlichen beruft sich das Verwaltungsgericht jedoch auf dasjenige Simulationsindiz, das im Allgemeinen am schwersten wiegt: eine fehlende R�ckerstattungsf�higkeit der Darlehensschuldnerin (vgl. oben E. 5.1.3), die hier von Anfang an klar vorgelegen habe. Dieses Argument vermag aber deshalb nicht zu �berzeugen, weil die finanziellen Schwierigkeiten nicht schon bei der Darlehensgew�hrung im Oktober 2002 bestanden, sondern erst in den Jahren danach (und selbst dann nur zeitweise): Die Darlehensschuldnerin wies Ende 2003 ein Minuskapital von Fr. 52'871.-- aus; Ende 2004 betrug die �berschuldung Fr. 321'773.--. Im Gr�ndungszeitpunkt (d.h. Ende 2002) war das Eigenkapital indessen noch intakt; die Revisionsstelle beanstandete die damals vorgenommenen Bewertungen jedenfalls nicht (vgl. auch schon oben E. 6.1); zudem erkl�rten die Gesellschaftsgl�ubiger den Rangr�cktritt. Weiter war der branchenkundige Beschwerdef�hrer durchaus imstande, die positiven Zukunftsaussichten des neuen Betriebs abzusch�tzen, wie die nachmalige Entwicklung zeigt.
Das Vorgehen der Beschwerdef�hrer in der Startphase und ihr seitheriges Engagement deuten gesamthaft auf das genaue Gegenteil als eine von Anfang an bestehende Simulation: Sie taten das Zumutbare, um der neuen Gesellschaft zum Erfolg zu verhelfen, damit diese ihren Verpflichtungen nachkommen konnte. Die von den Beteiligungsinhabern vorgenommene Sanierung hielt zwar einem Drittvergleich nicht stand und h�tte auch misslingen k�nnen (vgl. u.a. den Fall in StR 57/2002 558 als Gegenbeispiel; siehe auch oben E. 5.2.3 zur nachtr�glichen Totalabschreibung als Konsequenz eines erfolglosen Sanierungsversuchs). Unabh�ngig vom Ausgang der unternommenen Sanierung kann jedoch in einem Fall wie dem hier zu beurteilenden nicht schon aufgrund betr�chtlicher finanzieller Schwierigkeiten des Darlehensschuldners auf einen mangelnden R�ckerstattungswillen geschlossen werden, und noch weniger auf eine schon von Anfang an bestehende Simulationsabsicht.
7.4.4 Wenn somit von dem durch die kantonalen Instanzen zugrunde gelegten Sachverhalt abzuweichen ist, so steht das nach dem eben Gesagten im Einklang mit den Regeln zur Beweislastverteilung bzw. zur grunds�tzlichen Verbindlichkeit der vorinstanzlichen tats�chlichen Feststellungen f�r das Bundesgericht (vgl. oben E. 7.1 u. 7.2):
Andererseits ist dem Verwaltungsgericht entgegenzuhalten, dass es den von den unteren Instanzen auf ungen�gender Beweisgrundlage erstellten Sachverhalt �bernommen hat, obwohl diese ungen�gende Grundlage im Zeitpunkt der hier angefochtenen Urteile schon offensichtlich geworden war. Deshalb verm�gen die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen das Bundesgericht nicht zu binden. Die daraus gezogenen Rechtsfolgerungen halten einer �berpr�fung ebenfalls nicht stand.
7.5 Die angefochtenen Urteile k�nnen auch nicht mit einer substituierten Begr�ndung (vgl. oben E. 1.4) aufrechterhalten werden. Wohl ist die Annahme einer Simulation nicht die einzige m�gliche Grundlage, um eine geldwerte Leistung in der Steuerperiode 2002 festzuhalten (vgl. oben E. 2-4). Bei der hier zu beurteilenden Sach- und Rechtslage ergibt der massgebliche Drittvergleich jedoch nur, dass unter den gegebenen Umst�nden von einem Unbeteiligten wohl kein g�nzlich zinsloses und ungesichertes Darlehen gew�hrt worden w�re (vgl. oben E. 6). Eine dar�ber hinausgehende Aufrechnung rechtfertigt sich hier - auf welcher Grundlage auch immer - nicht. Wohl waren die Kreditkonditionen nicht marktgerecht, ohne dass aber die Darlehensverh�ltnisse als solche simuliert oder sonst wie in einer Weise gestaltet gewesen w�ren, dass sich bei den Beteiligungsinhabern eine weitergehende Korrektur der steuerbaren Eink�nfte aufdr�ngen w�rde.
Die hier f�r die Staatssteuer massgeblichen Vorschriften (� 20 Abs. 1 lit. c des Steuergesetzes des Kantons Z�rich vom 8. Juni 1997 [StG/ ZH] bzw. Art. 7 Abs. 1 StHG) lauten gleich wie Art. 20 Abs. 1 lit. c DBG und sind �bereinstimmend auszulegen. Demzufolge erweist sich auch die diesbez�gliche Beschwerde als begr�ndet.
Die Beschwerden sind nach dem Gesagten gutzuheissen. Die angefochtenen Urteile sind aufzuheben, mit den entsprechenden R�ckweisungsfolgen in der Sache und in Bezug auf die Kosten- bzw. Entsch�digungsfolgen des kantonalen Verfahrens. F�r das Verfahren vor Bundesgericht richten sich diese Folgen nach Art. 65 f. u. 68 BGG.
Die Verfahren 2C_961/2010 und 2C_962/2010 werden vereinigt.
Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten betreffend die direkte Bundessteuer wird gutgeheissen, das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich vom 27. Oktober 2010 aufgehoben und die Sache zu neuer Veranlagung im Sinne der Erw�gungen an das Kantonale Steueramt Z�rich sowie zur Neuregelung der Kosten- und Entsch�digungsfolgen des kantonalen Verfahrens an das Verwaltungsgericht zur�ckgewiesen.
Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten betreffend die Staats- und Gemeindesteuern wird gutgeheissen, das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich vom 27. Oktober 2010 aufgehoben und die Sache zu neuer Veranlagung im Sinne der Erw�gungen an das Kantonale Steueramt Z�rich sowie zur Neuregelung der Kosten- und Entsch�digungsfolgen des kantonalen Verfahrens an das Verwaltungsgericht zur�ckgewiesen.
Die Gerichtskosten von Fr. 5'000.-- werden dem Kanton Z�rich auferlegt.
Der Kanton Z�rich hat den Beschwerdef�hrern f�r das bundesgerichtliche Verfahren eine Parteientsch�digung von Fr. 5'000.-- auszurichten.
Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich und der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 82
 Art. 146
 Art. 73
 Art. 95
 Art. 97
 BGE 
 Art. 20
 Art. 20
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 312
 Art. 57
 Art. 58
 Art. 58
in fine
 BGE 
 Art. 7
 Art. 20
 Art. 65