Source: https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2009/52
Timestamp: 2019-01-20 12:35:12+00:00

Document:
BGBl. Teil 1: Nr. 52 (2009) - OffeneGesetze.de – Freier Zugang zu unseren Gesetzen
BGBl. Teil 1: Nr. 52 (2009)
Veröffentlicht am 13.08.2009, PDF downloaden
Erste Verordnung zur Änderung des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches (Seite 2)
Sechsundvierzigste Verordnung zur Änderung straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften (Seite 3)
Bekanntmachung zur Wahlkreiseinteilung für die Wahl zum Deutschen Bundestag (Seite 59)
Bundesgesetzblatt Teil II Nr. 26 (Seite 67)
Verkündungen im Bundesanzeiger (Seite 67)
2630 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 Erste Verordnung zur Änderung des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches Vom 3. August 2009 Auf Grund des § 70 Absatz 6 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches in der Fassung der Bekannt- machung vom 24. Juli 2009 (BGBl. I S. 2205) verordnet das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz: Artikel 1 Das Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch in der Fassung der Bekanntmachung vom 24. Juli 2009 (BGBl. I S. 2205) wird wie folgt geändert: 1. In § 1 Absatz 3 und in § 58 Absatz 2 werden jeweils die Wörter „(ABl. EG Nr. L 31 S. 1), zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 575/2006 der Kom- mission vom 7. April 2006 (ABl. EU Nr. L 100 S. 3)“ durch die Wörter „(ABl. L 31 vom 1.2.2002, S. 1), die zuletzt durch die Verordnung (EG) Nr. 202/2008 (ABl. L 60 vom 5.3.2008, S. 17) geändert worden ist“ ersetzt. 2. In § 2 Absatz 3 Satz 3 Nummer 2 wird die Angabe „(ABl. EG Nr. L 184 S. 61)“ durch die Wörter „(ABl. L 184 vom 15.7.1988, S. 61, L 345 vom 14.12.1988, S. 29), die zuletzt durch die Verordnung (EG) Nr. 1882/2003 (ABl. L 284 vom 31.10.2003, S. 1) geändert worden ist,“ ersetzt. 3. In § 9 Absatz 1 Satz 1 Nummer 3 wird die Angabe „(ABl. EU Nr. L 70 S. 1)“ durch die Wörter „(ABl. L 70 vom 16.3.2005, S. 1), die zuletzt durch die Verord- nung (EG) Nr. 256/2009 (ABl. L 81 vom 27.3.2009, S. 3) geändert worden ist,“ ersetzt. 4. In § 10 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 werden die Wör- ter „(ABl. EG Nr. L 224 S. 1), die zuletzt durch die Verordnung (EG) Nr. 703/2007 der Kommission vom 21. Juni 2007 (ABl. EU Nr. L 161 S. 28) geändert worden ist,“ durch die Wörter „(ABl. L 224 vom 18.8.1990, S. 1), die zuletzt durch die Verordnung (EG) Nr. 582/2009 (ABl. L 175 vom 4.7.2009, S. 5) geändert worden ist,“ ersetzt. 5. In § 12 Absatz 3 wird die Angabe „(ABl. EU Nr. L 404 S. 9, 2007 Nr. L 12 S. 3)“ durch die Wörter „(ABl. L 404 vom 30.12.2006, S. 9, L 12 vom 18.1.2007, S. 3, L 86 vom 28.3.2008, S. 34), die zu- letzt durch die Verordnung (EG) Nr. 109/2008 (ABl. L 39 vom 13.2.2008, S. 14) geändert worden ist,“ ersetzt. 6. § 39 wird wie folgt geändert: a) In Absatz 2 Satz 3 wird die Angabe „(ABl. EU Nr. L 165 S. 1, Nr. L 191 S. 1)“ durch die Wörter „(ABl. L 165 vom 30.4.2004, S. 1, L 191 vom 28.5.2004, S. 1, L 204 vom 4.8.2007, S. 29), die zuletzt durch die Verordnung (EG) Nr. 1029/2008 (ABl. L 278 vom 21.10.2008, S. 6) geändert wor- den ist,“ ersetzt. b) In Absatz 8 Satz 1 wird die Angabe „(ABl. EU Nr. L 139 S. 55, Nr. L 226 S. 22)“ durch die Wörter „(ABl. L 139 vom 30.4.2004, S. 55, L 226 vom 25.6.2004, S. 22, L 204 vom 4.8.2007, S. 26, L 46 vom 21.2.2008, S. 50), die zuletzt durch die Verordnung (EG) Nr. 219/2009 (ABl. L 87 vom 31.3.2009, S. 109) geändert worden ist,“ ersetzt. 7. § 59 Absatz 2 wird wie folgt geändert: a) In Nummer 2 wird die Angabe „(ABl. EU Nr. L 70 S. 1)“ durch die Wörter „(ABl. L 70 vom 16.3.2005, S. 1), die zuletzt durch die Verordnung (EG) Nr. 256/2009 (ABl. L 81 vom 27.3.2009, S. 3) geändert worden ist,“ ersetzt. b) In Nummer 3 wird die Angabe „(ABl. EU Nr. L 404 S. 9, Nr. L 12 S. 3)“ durch die Wörter „(ABl. L 404 vom 30.12.2006, S. 9, L 12 vom 18.1.2007, S. 3, L 86 vom 28.3.2008, S. 34), die zuletzt durch die Verordnung (EG) Nr. 109/2008 (ABl. L 39 vom 13.2.2008, S. 14) geändert worden ist,“ ersetzt. Artikel 2 Diese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft. Bonn, den 3. August 2009 Die Bundesministerin f ü r E r n ä h r u n g , L a n d w i r t s c h a f t u n d Ve r b r a u c h e r s c h u t z In Vertretung G. Lindemann
Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 2631 Sechsundvierzigste Verordnung zur Änderung straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften Vom 5. August 2009 Auf Grund – des § 5b Absatz 3 sowie des § 6 Absatz 1 Nummer 3 erster Halbsatz in Verbindung mit Absatz 3 Nummer 3 Buchstabe c und f, Nummer 14, 18 und des § 26a des Straßenverkehrsgesetzes in der Fassung der Be- kanntmachung vom 5. März 2003 (BGBl. I S. 310, 919), von denen § 5b Absatz 3 und § 6 Absatz 1 zu- letzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 14. August 2006 (BGBl. I S. 1958) und § 26a Absatz 1 zuletzt durch Artikel 1 des Gesetzes vom 19. Juli 2007 (BGBl. I S. 1460) geändert worden sind, verordnet das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadt- entwicklung, – des § 6 Absatz 1 Nummer 5b, 15 in Verbindung mit Absatz 2a des Straßenverkehrsgesetzes in der Fas- sung der Bekanntmachung vom 5. März 2003 (BGBl. I S. 310, 919), § 6 Absatz 1 und 2a zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 14. August 2006 (BGBl. I S. 1958), verordnen das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und das Bun- desministerium für Umwelt, Naturschutz und Reak- torsicherheit: Artikel 1 Änderung der Straßenverkehrs-Ordnung Die Straßenverkehrs-Ordnung vom 16. November 1970 (BGBl. I S. 1565; 1971 I S. 38), die zuletzt durch Artikel 1 der Verordnung vom 26. März 2009 (BGBl. I S. 734) geändert worden ist, wird wie folgt geändert: 1. § 2 Absatz 4 wird wie folgt gefasst: „(4) Radfahrer müssen einzeln hintereinander fahren; nebeneinander dürfen sie nur fahren, wenn dadurch der Verkehr nicht behindert wird. Eine Be- nutzungspflicht der Radwege in der jeweiligen Fahrtrichtung besteht nur, wenn Zeichen 237, 240 oder 241 angeordnet ist. Rechte Radwege ohne die Zeichen 237, 240 oder 241 dürfen benutzt werden. Linke Radwege ohne die Zeichen 237, 240 oder 241 dürfen nur benutzt werden, wenn dies durch das Zusatzzeichen „Radverkehr frei“ allein angezeigt ist. Radfahrer dürfen ferner rechte Seitenstreifen benutzen, wenn keine Radwege vorhanden sind und Fußgänger nicht behindert werden. Außerhalb geschlossener Ortschaften dürfen Mofas Radwege benutzen.“ 2. In § 3 Absatz 3 Nummer 2 Buchstabe c wird die Angabe „(Zeichen 330)“ durch die Angabe „(Zei- chen 330.1)“ ersetzt. 3. In § 5 Absatz 3 Nummer 2 wird das Wort „verboten“ durch das Wort „angeordnet“ ersetzt. 4. § 6 Satz 1 wird durch folgende Sätze ersetzt: „Wer an einer Fahrbahnverengung, einem Hindernis auf der Fahrbahn oder einem haltenden Fahrzeug links vorbeifahren will, muss entgegenkommende Fahrzeuge durchfahren lassen; Satz 1 gilt nicht, wenn der Vorrang durch Verkehrszeichen (Zei- chen 208, 308) anders geregelt ist.“ 5. § 7 wird wie folgt geändert: a) In Absatz 3 Satz 1 werden die Angabe „(Zei- chen 330)“ durch die Angabe „(Zeichen 330.1)“
2632 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 ersetzt und die Wörter „sowie Kraftfahrzeuge“ gestrichen. b) Nach Absatz 3 werden die folgenden Absätze 3a bis 3c eingefügt: „(3a) Sind auf einer Fahrbahn für beide Rich- tungen insgesamt drei oder fünf Fahrstreifen durch Leitlinien (Zeichen 340) markiert, dann darf der mittlere Fahrstreifen nicht zum Überholen benutzt werden. Wer nach links abbiegen will, darf sich auf den mittleren Fahrstreifen einord- nen. (3b) Auf Fahrbahnen für beide Richtungen mit vier durch Leitlinien (Zeichen 340) markierten Fahrstreifen sind die beiden in Fahrtrichtung linken Fahrstreifen ausschließlich dem Gegen- verkehr vorbehalten; sie dürfen nicht zum Über- holen benutzt werden. Dasselbe gilt auf sechs- streifigen Fahrbahnen für die drei in Fahrtrich- tung linken Fahrstreifen. (3c) Sind außerhalb geschlossener Ortschaf- ten für eine Richtung drei oder mehr Fahrstreifen mit Zeichen 340 gekennzeichnet, dürfen Kraft- fahrzeuge abweichend von dem Gebot, mög- lichst weit rechts zu fahren, den mittleren Fahr- streifen dort durchgängig befahren, wo – auch nur hin und wieder – rechts davon ein Fahrzeug hält oder fährt. Den linken Fahrstreifen dürfen außerhalb geschlossener Ortschaften Lastkraft- wagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t sowie alle Kraftfahrzeuge mit An- hänger nur benutzen, wenn sie sich dort zum Zwecke des Linksabbiegens einordnen.“ bahn hinter der Kreuzung oder Einmündung vom rechten Fahrbahnrand aus überquert werden soll. Beim Überqueren ist der Fahrzeugverkehr aus beiden Richtungen zu beachten. Wer über eine Radverkehrsführung abbiegt, muss dieser im Kreu- zungs- und Einmündungsbereich folgen.“ 9. § 9a wird aufgehoben. 10. In § 10 Satz 1 werden a) die Angabe „(Zeichen 242 und 243)“ durch die Angabe „(Zeichen 242.1 und 242.2)“ und b) die Angabe „(Zeichen 325/326)“ durch die An- gabe „(Zeichen 325.1 und 325.2)“ ersetzt. 11. § 12 wird wie folgt geändert: Die Absätze 1 bis 3 werden wie folgt gefasst: „(1) Das Halten ist unzulässig 1. an engen und an unübersichtlichen Straßenstel- len, 2. im Bereich von scharfen Kurven, 3. auf Einfädelungsstreifen und auf Ausfädelungs- streifen, 4. auf Bahnübergängen, 5. vor und in amtlich gekennzeichneten Feuerwehr- zufahrten. (2) Wer sein Fahrzeug verlässt oder länger als drei Minuten hält, der parkt. (3) Das Parken ist unzulässig „§ 7a 1. vor und hinter Kreuzungen und Einmündungen bis zu je 5 m von den Schnittpunkten der Fahr- bahnkanten, Abgehende Fahrstreifen, Einfädelungsstreifen und Ausfädelungsstreifen 2. wenn es die Benutzung gekennzeichneter Park- flächen verhindert, (1) Gehen Fahrstreifen, insbesondere auf Auto- bahnen und Kraftfahrstraßen, von der durchgehen- den Fahrbahn ab, dürfen Abbieger vom Beginn einer breiten Leitlinie rechts von dieser schneller als auf der durchgehenden Fahrbahn fahren. 3. vor Grundstücksein- und -ausfahrten, auf schmalen Fahrbahnen auch ihnen gegenüber, 6. Nach § 7 wird der folgende § 7a eingefügt: (2) Auf Autobahnen und anderen Straßen außer- halb geschlossener Ortschaften darf auf Einfäde- lungsstreifen schneller gefahren werden als auf den durchgehenden Fahrstreifen. (3) Auf Ausfädelungsstreifen darf nicht schneller gefahren werden als auf den durchgehenden Fahr- streifen. Stockt oder steht der Verkehr auf den durchgehenden Fahrstreifen, so darf auf dem Aus- fädelungsstreifen mit mäßiger Geschwindigkeit und besonderer Vorsicht vorbeigefahren werden.“ 7. Nach § 8 Absatz 1 wird der folgende Absatz 1a ein- gefügt: „(1a) Ist an der Einmündung in einen Kreisver- kehr Zeichen 215 (Kreisverkehr) unter dem Zeichen 205 (Vorfahrt gewähren) angeordnet, hat der Ver- kehr auf der Kreisfahrbahn Vorfahrt. Bei der Einfahrt in einen solchen Kreisverkehr ist die Benutzung des Fahrtrichtungsanzeigers unzulässig.“ 8. § 9 Absatz 2 wird wie folgt gefasst: „(2) Wer mit dem Fahrrad nach links abbiegen will, braucht sich nicht einzuordnen, wenn die Fahr- 4. über Schachtdeckeln und anderen Verschlüs- sen, wo durch Zeichen 315 oder eine Parkflä- chenmarkierung (Anlage 2 laufende Nummer 74) das Parken auf Gehwegen erlaubt ist, 5. vor Bordsteinabsenkungen.“ 12. § 13 Absatz 2 wird wie folgt gefasst: „(2) Wird im Bereich eines eingeschränkten Halt- verbots für eine Zone (Zeichen 290.1 und 290.2) oder einer Parkraumbewirtschaftungszone (Zei- chen 314.1 und 314.2) oder bei den Zeichen 314 oder 315 durch ein Zusatzzeichen die Benutzung einer Parkscheibe (Bild 318) vorgeschrieben, ist das Halten und Parken nur erlaubt, 1. für die Zeit, die auf dem Zusatzzeichen angege- ben ist, und 2. soweit das Fahrzeug eine von außen gut lesbare Parkscheibe hat und der Zeiger der Scheibe auf den Strich der halben Stunde eingestellt ist, die dem Zeitpunkt des Anhaltens folgt. Sind in einem eingeschränkten Haltverbot für eine Zone oder einer Parkraumbewirtschaftungszone Parkuhren oder Parkscheinautomaten aufgestellt, gelten deren Anordnungen. Im Übrigen bleiben die
Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 Vorschriften über die Haltverbote und Parkverbote unberührt.“ 13. In § 15a Absatz 1 wird die Angabe „(Zeichen 330)“ durch die Angabe „(Zeichen 330.1)“ ersetzt. zeuge im Sinne dieser Verordnung. Für den Verkehr mit diesen Fortbewegungsmitteln gelten die Vor- schriften für den Fußgängerverkehr entsprechend.“ 18. § 31 wird wie folgt gefasst: „§ 31 14. § 18 wird wie folgt geändert: a) In Absatz 1 werden aa) die Angabe „(Zeichen 330)“ durch die An- gabe „(Zeichen 330.1)“ und bb) die Angabe „(Zeichen 331)“ durch die An- gabe „(Zeichen 331.1)“ ersetzt. b) In Absatz 2 wird die Angabe „(Zeichen 330)“ durch die Angabe „(Zeichen 330.1)“ ersetzt. 2633 Sport und Spiel (1) Sport und Spiel auf der Fahrbahn, den Sei- tenstreifen und auf Radwegen sind nicht erlaubt. Satz 1 gilt nicht, soweit dies durch ein die zugelas- sene Sportart oder Spielart kennzeichnendes Zu- satzzeichen angezeigt ist. (2) Durch das Zusatzzeichen 15. § 19 wird wie folgt geändert: a) Absatz 1 wird wie folgt geändert: aa) In Nummer 3 wird das Wort „Zusatzschild“ durch das Wort „Zusatzzeichen“ ersetzt. bb) Folgender Satz wird angefügt: „Fahrzeugführer dürfen an Bahnübergängen (Zeichen 151, 156 bis einschließlich Kreu- zungsstück von Eisenbahn und Straße) Kraftfahrzeuge nicht überholen.“ b) Absatz 2 wird wie folgt geändert: aa) Satz 1 wird wie folgt geändert: aaa) In Nummer 3 wird das Wort „oder“ am Ende durch ein Komma ersetzt. wird das Inline-Skaten und Rollschuhfahren zu- gelassen. Das Zusatzzeichen kann auch allein angeordnet sein. Wer sich dort mit Inline-Skates oder Rollschuhen fortbewegt, hat sich mit äußers- ter Vorsicht und unter besonderer Rücksichtnahme auf den übrigen Verkehr am rechten Rand in Fahrt- richtung zu bewegen und Fahrzeugen das Über- holen zu ermöglichen.“ 19. § 37 wird wie folgt geändert: a) In Absatz 1 werden bbb) In Nummer 4 wird der Punkt am Ende durch das Wort „oder“ ersetzt. aa) das Wort „Verkehrsschildern“ durch das Wort „Verkehrszeichen“ ersetzt und ccc) Folgende Nummer 5 wird angefügt: bb) folgender Satz angefügt: „5. ein hörbares Signal wie ein Pfeifsig- nal des herannahenden Zuges er- tönt.“ bb) Satz 2 wird wie folgt gefasst: „Hat das rote Blinklicht oder das rote Licht- zeichen die Form eines Pfeiles, hat nur zu warten, wer in der Richtung des Pfeiles fah- ren will.“ c) Absatz 3 wird aufgehoben. d) Die bisherigen Absätze 4 bis 7 werden die neuen Absätze 3 bis 6. 16. § 21 Absatz 3 wird wie folgt geändert: a) In Satz 1 werden die Wörter „unter 7 Jahren“ durch die Wörter „bis zum vollendeten siebten Lebensjahr“ ersetzt. b) Folgende Sätze werden angefügt: „Hinter Fahrrädern dürfen in Anhängern, die zur Beförderung von Kindern eingerichtet sind, bis zu zwei Kinder bis zum vollendeten siebten Lebensjahr von mindestens 16 Jahre alten Per- sonen mitgenommen werden. Die Begrenzung auf das vollendete siebte Lebensjahr gilt nicht für die Beförderung eines behinderten Kindes.“ 17. § 24 Absatz 1 wird wie folgt gefasst: „(1) Schiebe- und Greifreifenrollstühle, Rodel- schlitten, Kinderwagen, Roller, Kinderfahrräder, Inline-Skates, Rollschuhe und ähnliche nicht motor- betriebene Fortbewegungsmittel sind nicht Fahr- „Fahrzeugführer dürfen bis zu 10 m vor einem Lichtzeichen nicht halten, wenn es dadurch verdeckt wird.“ b) Absatz 2 Nummer 6 wird wie folgt gefasst: „6. Radfahrer haben die Lichtzeichen für den Fahrverkehr zu beachten. Davon abwei- chend haben Radfahrer auf Radverkehrsfüh- rungen die besonderen Lichtzeichen für Radfahrer zu beachten.“ c) Folgender Absatz 5 wird angefügt: „(5) Fahrzeugführer dürfen auf Fahrstreifen mit Dauerlichtzeichen nicht halten.“ 20. § 39 wird wie folgt geändert: a) Die Absätze 2 bis 3 werden durch folgende Ab- sätze ersetzt: „(2) Regelungen durch Verkehrszeichen ge- hen den allgemeinen Verkehrsregeln vor. Ver- kehrszeichen sind Gefahrzeichen, Vorschriftzei- chen und Richtzeichen. Als Schilder stehen sie regelmäßig rechts. Gelten sie nur für einzelne markierte Fahrstreifen, sind sie in der Regel über diesen angebracht. (3) Auch Zusatzzeichen sind Verkehrszeichen. Zusatzzeichen zeigen auf weißem Grund mit schwarzem Rand schwarze Sinnbilder, Zeich- nungen oder Aufschriften, soweit nichts anderes bestimmt ist. Sie sind in der Regel unmittelbar unter dem Verkehrszeichen, auf das sie sich be- ziehen, angebracht.
2634 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 (4) Verkehrszeichen können auf einer weißen Trägertafel aufgebracht sein. Abweichend von den abgebildeten Verkehrszeichen können in Wechselverkehrszeichen die weißen Flächen schwarz und die schwarzen Sinnbilder und der schwarze Rand weiß sein, wenn diese Zeichen nur durch Leuchten erzeugt werden. (5) Auch Markierungen und markierte Radver- kehrsführungen sind Verkehrszeichen. Sie sind grundsätzlich weiß. Nur als vorübergehend gül- tige Markierungen sind sie gelb; dann heben sie die weißen Markierungen auf. Gelbe Markierun- gen können auch in Form von Markierungs- knopfreihen, Markierungsleuchtknopfreihen oder als Leitschwellen oder Leitborde ausgeführt sein. Leuchtknopfreihen gelten nur, wenn sie eingeschaltet sind. Alle Linien können durch gleichmäßig dichte Markierungsknopfreihen ersetzt werden. In verkehrsberuhigten (§ 45 Ab- satz 1d) Geschäftsbereichen können Fahrbahn- begrenzungen auch mit anderen Mitteln, insbe- sondere durch Pflasterlinien, ausgeführt sein. Schriftzeichen und die Wiedergabe von Ver- kehrszeichen auf der Fahrbahn dienen dem Hin- weis auf ein angebrachtes Verkehrszeichen. (6) Verkehrszeichen können an einem Fahr- zeug angebracht sein. Sie gelten auch, während das Fahrzeug sich bewegt. Sie gehen den An- ordnungen der ortsfest angebrachten Verkehrs- zeichen vor.“ b) Der bisherige Absatz 4 wird neuer Absatz 7. c) Der neue Absatz 7 wird wie folgt geändert: aa) Im einleitenden Satz werden das Wort „Ver- kehrsschildern“ durch das Wort „Verkehrs- zeichen“ und die Bildunterschrift „Radfahrer“ durch „Radverkehr“ ersetzt. bb) Bei der Bildunterschrift „Viehtrieb, Tiere“ werden das Wort „Tiere“ und das Komma gestrichen. cc) Folgendes Sinnbild wird angefügt: „ Gespannfuhrwerke“. d) Nach dem neuen Absatz 7 wird folgender Ab- satz 8 angefügt: „(8) Bei besonderen Gefahrenlagen können als Gefahrzeichen nach Anlage 1 auch die Sinn- bilder „Viehtrieb“ und „Reiter“ und Sinnbilder mit folgender Bedeutung angeordnet werden: “. “ 21. § 40 wird wie folgt geändert: a) § 40 Absatz 1 wird wie folgt gefasst: „(1) Gefahrzeichen mahnen zu erhöhter Auf- merksamkeit, insbesondere zur Verringerung der Geschwindigkeit im Hinblick auf eine Gefahr- situation (§ 3 Absatz 1).“ b) In den Absätzen 2, 4 und 5 wird jeweils das Wort „Zusatzschild“ durch das Wort „Zusatzzeichen“ ersetzt. c) Die Absätze 6 und 7 werden wie folgt gefasst: „(6) Allgemeine Gefahrzeichen ergeben sich aus Anlage 1 Abschnitt 1. (7) Besondere Gefahrzeichen vor Übergängen von Schienenbahnen mit Vorrang ergeben sich aus Anlage 1 Abschnitt 2.“ 22. Die §§ 41 und 42 werden wie folgt gefasst: „§ 41 Vorschriftzeichen (1) Jeder Verkehrsteilnehmer hat die durch Vor- schriftzeichen nach Anlage 2 angeordneten Ge- oder Verbote zu befolgen. (2) Vorschriftzeichen stehen vorbehaltlich des Satzes 2 dort, wo oder von wo an die Anordnung zu befolgen ist. Soweit die Zeichen aus Gründen der Leichtigkeit oder der Sicherheit des Verkehrs in einer bestimmten Entfernung zum Beginn der Befolgungspflicht stehen, ist die Entfernung zu dem maßgeblichen Ort auf einem Zusatzzeichen angegeben. § 42 Richtzeichen (1) Richtzeichen geben besondere Hinweise zur Erleichterung des Verkehrs. Sie können auch Ge- oder Verbote enthalten.
Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 2635 (2) Jeder Verkehrsteilnehmer hat die durch Richtzeichen nach Anlage 3 angeordneten Ge- oder Verbote zu befolgen. gabe „§ 12 Absatz 1, 3, 3a Satz 1, Absatz 3b Satz 1, Absatz 4 Satz 1, 2 zweiter Halbsatz, Satz 3 oder 5 oder Absatz 4a bis 6“ ersetzt. (3) Richtzeichen stehen vorbehaltlich des Sat- zes 2 dort, wo oder von wo an die Anordnung zu befolgen ist. Soweit die Zeichen aus Gründen der Leichtigkeit oder der Sicherheit des Verkehrs in einer bestimmten Entfernung zum Beginn der Be- folgungspflicht stehen, ist die Entfernung zu dem maßgeblichen Ort auf einem Zusatzzeichen ange- geben.“ ff) In Nummer 20 wird die Angabe „§ 21 Ab- satz 1 Satz 4, 1a, Absatz 2 oder 3“ durch die Angabe „§ 21 Absatz 1 Satz 4, 1a, Ab- satz 2 oder 3 Satz 1 oder 2“ ersetzt. 23. § 43 wird wie folgt geändert: a) Absatz 1 wird wie folgt gefasst: „(1) Verkehrseinrichtungen sind rot-weiß ge- streifte Schranken, Sperrpfosten, Absperrgeräte sowie Leiteinrichtungen. Verkehrseinrichtungen sind außerdem Absperrgeländer, Parkuhren, Parkscheinautomaten, Blinklicht- und Lichtzei- chenanlagen sowie Verkehrsbeeinflussungsanla- gen. § 39 Absatz 1 gilt entsprechend.“ b) Absatz 3 wird wie folgt gefasst: „(3) Verkehrseinrichtungen nach Absatz 1 Satz 1 ergeben sich aus Anlage 4. Die durch Ver- kehrseinrichtungen (Anlage 4 Nummer 1 bis 7) gekennzeichneten Straßenflächen darf der Ver- kehrsteilnehmer nicht befahren.“ 24. § 45 Absatz 3a wird aufgehoben. 25. § 46 Absatz 1 wird wie folgt geändert: a) In Nummer 4b wird die Angabe „Zeichen 290 und 292“ durch die Angabe „Zeichen 290.1 und 290.2“ ersetzt. b) Die Nummer 11 wird wie folgt gefasst: „11. von den Verboten oder Beschränkungen, die durch Vorschriftzeichen (Anlage 2), Richtzeichen (Anlage 3), Verkehrseinrich- tungen (Anlage 4) oder Anordnungen (§ 45 Absatz 4) erlassen sind;“. 26. § 49 wird wie folgt geändert: a) Absatz 1 wird wie folgt geändert: aa) Nummer 7 wird wie folgt gefasst: „7. das Benutzen mittlerer Fahrstreifen nach § 7 Absatz 3a Satz 1, das Benutzen lin- ker Fahrstreifen nach § 7 Absatz 3b, Ab- satz 3c Satz 2 oder den Fahrstreifen- wechsel nach § 7 Absatz 5,“. gg) In Nummer 26 wird die Angabe „§ 31“ durch die Angabe „§ 31 Absatz 1 Satz 1, Absatz 2 Satz 2“ ersetzt. b) Absatz 3 wird wie folgt geändert: aa) Nummer 4 wird wie folgt gefasst: „4. entgegen § 41 Absatz 1 ein durch Vor- schriftzeichen angeordnetes Ge- oder Verbot der Anlage 2 Spalte 3 nicht be- folgt,“. bb) Nummer 5 wird wie folgt gefasst: „5. entgegen § 42 Absatz 2 ein durch Richt- zeichen angeordnetes Ge- oder Verbot der Anlage 3 Spalte 3 nicht befolgt,“. cc) Nummer 6 wird wie folgt gefasst: „6. entgegen § 43 Absatz 2 und 3 Satz 2 durch Absperrgeräte abgesperrte Stra- ßenflächen befährt oder“. 27. § 51 wird wie folgt gefasst: „§ 51 Besondere Kostenregelung Die Kosten der Zeichen 386.1, 386.2 und 386.3 trägt abweichend von § 5b Absatz 1 des Straßen- verkehrsgesetzes derjenige, der die Aufstellung dieser Zeichen beantragt hat.“ 28. § 53 wird wie folgt geändert: a) Die Absätze 3 bis 16 werden gestrichen. b) Der bisherige Absatz 17 wird neuer Absatz 3. c) Folgende Absätze 4 bis 6 werden angefügt: „7a. das Verhalten auf Ausfädelungsstreifen nach § 7a Absatz 3,“. „(4) Zusatzzeichen zu Zeichen 220 (Anlage 2 laufende Nummer 9.1), durch die nach den bis zum 31. August 2009 geltenden Vorschriften der Fahrradverkehr in der Gegenrichtung zuge- lassen werden konnte, soweit in einer Einbahn- straße mit geringer Verkehrsbelastung die zuläs- sige Höchstgeschwindigkeit durch Verkehrszei- chen auf 30 km/h oder weniger beschränkt ist, bleiben bis zum 31. Dezember 2010 gültig. cc) In Nummer 9 wird die Angabe „§ 9 Absatz 1, 2 Satz 1, 4 oder 5“ durch die Angabe „§ 9 Ab- satz 1, 2 Satz 2 und 3“ ersetzt. (5) Die bisherigen Zeichen 150, 153, 353, 380, 381, 388, 389 bleiben bis zum 31. August 2019 gültig. bb) Nach Nummer 7 wird folgende Nummer 7a eingefügt: dd) Die Nummer 9a wird gestrichen. ee) In Nummer 12 wird die Angabe „§ 12 Ab- satz 1, 1a, 3, 3a Satz 1, Absatz 3b Satz 1, Absatz 4 Satz 1, 2 zweiter Halbsatz, Satz 3 oder 5 oder Absatz 4a bis 6“ durch die An- (6) An Lichtzeichenanlagen mit Radverkehrs- führungen ohne besondere Lichtzeichen für Radfahrer müssen Radfahrer bis zum 31. August 2012 weiterhin die Lichtzeichen für Fußgänger beachten.“
2636 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 29. Folgende Anlagen werden angefügt: „Anlage 1 (zu § 40 Absatz 6 und 7) Allgemeine und Besondere Gefahrzeichen 1 2 3 lfd. Nr. Zeichen Erläuterungen Abschnitt 1 Allgemeine Gefahrzeichen (zu § 40 Absatz 6) 1 Zeichen 101 Ein Zusatzzeichen kann die Gefahr näher bezeichnen. Gefahrstelle 2 Zeichen 102 Kreuzung oder Einmündung 3 Zeichen 103 Kurve 4 Zeichen 105 Doppelkurve 5 Zeichen 108 Gefälle 6 Zeichen 110 Steigung Kreuzung oder Einmündung mit Vorfahrt von rechts
Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 1 2 3 lfd. Nr. Zeichen Erläuterungen 7 Zeichen 112 Unebene Fahrbahn 8 Zeichen 114 Schleuder- oder Rutschgefahr 9 Zeichen 117 Seitenwind 10 Zeichen 120 Verengte Fahrbahn 11 Zeichen 121 Einseitig verengte Fahrbahn 12 Zeichen 123 Arbeitsstelle 13 Zeichen 124 Stau Schleuder- oder Rutschgefahr bei Nässe oder Schmutz 2637
2638 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 1 2 3 lfd. Nr. Zeichen Erläuterungen 14 Zeichen 125 Gegenverkehr 15 Zeichen 131 Lichtzeichenanlage 16 Zeichen 133 Fußgänger 17 Zeichen 136 Kinder 18 Zeichen 138 Radfahrer 19 Zeichen 142 Wildwechsel Abschnitt 2 Besondere Gefahrzeichen vor Übergängen von Schienenbahnen m i t Vo r r a n g ( z u § 4 0 A b s a t z 7 ) 20 Zeichen 151 Bahnübergang
Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 2639 1 2 3 lfd. Nr. Zeichen Erläuterungen Zeichen 156 Bahnübergang mit dreistreifiger Bake etwa 240 m vor dem Bahnübergang. Die Angabe erheblich abweichender Abstände kann an der dreistreifigen, zweistreifigen und einstreifigen Bake oberhalb der Schrägstreifen in schwarzen Ziffern erfol- gen. 21 Bahnübergang mit dreistreifiger Bake 22 Zeichen 159 Zweistreifige Bake etwa 160 m vor dem Bahnübergang Zweistreifige Bake 23 Zeichen 162 Einstreifige Bake Einstreifige Bake etwa 80 m vor dem Bahnübergang
2640 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 Anlage 2 (zu § 41 Absatz 1) Vorschriftzeichen 1 lfd. Nr. 2 3 Zeichen und Zusatzzeichen Ge- oder Verbote Erläuterungen Abschnitt 1 1 Wartegebote und Haltgebote Zeichen 201 Ge- oder Verbot 1. Fahrzeugführer müssen dem Schienenverkehr Vorrang ge- währen. 2. Fahrzeugführer dürfen bis zu 10 m vor diesem Zeichen nicht halten, wenn es dadurch verdeckt wird. 3. Fahrzeugführer dürfen vor und hinter diesem Zeichen Andreaskreuz a) innerhalb geschlossener Ortschaften (Zeichen 310 und 311) bis zu je 5 m, b) außerhalb geschlossener Ortschaften bis zu je 50 m nicht parken. Erläuterung Das Zeichen (auch liegend) befindet sich vor dem Bahnüber- gang, und zwar in der Regel unmittelbar davor. Ein Blitzpfeil in der Mitte des Andreaskreuzes zeigt an, dass die Bahnstre- cke eine Spannung führende Fahrleitung hat. Ein Zusatzzeichen mit schwarzem Pfeil zeigt an, dass das Andreaskreuz nur für den Straßenverkehr in Richtung dieses Pfeiles gilt. 2 Zeichen 205 Ge- oder Verbot 1. Fahrzeugführer müssen Vorfahrt gewähren. 2. Fahrzeugführer dürfen bis zu 10 m vor diesem Zeichen nicht halten, wenn es dadurch verdeckt wird. Vorfahrt gewähren. Erläuterung Das Zeichen steht unmittelbar vor der Kreuzung oder Ein- mündung. Es kann durch dasselbe Zeichen mit Zusatzzei- chen, das die Entfernung angibt, angekündigt sein. 2.1 Ge- oder Verbot Fahrzeugführer müssen Vorfahrt gewähren und dabei auf Radverkehr von links und rechts achten. Erläuterung Das Zusatzzeichen steht über dem Zeichen 205. 2.2 Ge- oder Verbot Fahrzeugführer müssen der Schienenbahn Vorfahrt gewähren. Erläuterung Das Zusatzzeichen steht über dem Zeichen 205. 3 Zeichen 206 Ge- oder Verbot 1. Fahrzeugführer müssen anhalten und Vorfahrt gewähren. 2. Fahrzeugführer dürfen bis zu 10 m vor diesem Zeichen nicht halten, wenn es dadurch verdeckt wird. Halt. Vorfahrt gewähren. Erläuterung Ist keine Haltlinie (Zeichen 294) vorhanden, ist dort anzuhal- ten, wo die andere Straße zu übersehen ist.
Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 1 lfd. Nr. 2 3 Zeichen und Zusatzzeichen Ge- oder Verbote Erläuterungen 2641 3.1 Erläuterung Das Zusatzzeichen kündigt zusammen mit dem Zeichen 205 das Haltgebot in der angegebenen Entfernung an. 3.2 Ge- oder Verbot Fahrzeugführer müssen anhalten und Vorfahrt gewähren. Da- bei müssen sie auf Radverkehr von links und rechts achten. Erläuterung Das Zusatzzeichen steht über dem Zeichen 206. zu 2 und 3 Erläuterung Das Zusatzzeichen gibt zusammen mit den Zeichen 205 oder 206 den Verlauf der Vorfahrtstraße (abknickende Vorfahrt) bekannt. 4 Zeichen 208 Ge- oder Verbot Fahrzeugführer haben dem Gegenverkehr Vorrang zu gewäh- ren. Vorrang des Gegenverkehrs Abschnitt 2 Vo r g e s c h r i e b e n e F a h r t r i c h t u n g e n Ge- oder Verbot Fahrzeugführer müssen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung folgen. Erläuterung Andere als die dargestellten Fahrtrichtungen werden entspre- chend vorgeschrieben. zu 5 bis 7 5 Zeichen 209 Rechts 6 Zeichen 211 Hier rechts 7 Zeichen 214 Geradeaus oder rechts
2642 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 1 lfd. Nr. 2 3 Zeichen und Zusatzzeichen Ge- oder Verbote Erläuterungen 8 Zeichen 215 Ge- oder Verbot 1. Fahrzeugführer müssen der vorgeschriebenen Fahrtrich- tung im Kreisverkehr rechts folgen. 2. Fahrzeugführer dürfen die Mittelinsel des Kreisverkehrs nicht überfahren. Kreisverkehr 9 Zeichen 220 Einbahnstraße 3. Sie dürfen innerhalb des Kreisverkehrs auf der Fahrbahn nicht halten. Erläuterung Ausgenommen von dem Verbot zum Überfahren der Mittel- insel des Kreisverkehrs sind nur Fahrzeuge, denen wegen ihrer Abmessungen das Befahren sonst nicht möglich wäre. Mit ihnen darf die Mittelinsel und Fahrbahnbegrenzung über- fahren werden, wenn eine Gefährdung anderer Verkehrsteil- nehmer ausgeschlossen ist. Ge- oder Verbot Fahrzeugführer dürfen die Einbahnstraße nur in Richtung des Pfeiles befahren. Erläuterung Das Zeichen schreibt für den Fahrzeugverkehr auf der Fahr- bahn die Fahrtrichtung vor. Ge- oder Verbot Fahrzeugführer müssen beim Einbiegen und im Verlauf einer Einbahnstraße auf Radverkehr entgegen der Fahrtrichtung achten. Erläuterung Das Zusatzzeichen zeigt an, dass Radverkehr in der Gegen- richtung zugelassen ist. 9.1 Abschnitt 3 10 Vo r g e s c h r i e b e n e Vo r b e i f a h r t Zeichen 222 Ge- oder Verbot Fahrzeugführer müssen der vorgeschriebenen Vorbeifahrt fol- gen. Erläuterung „Links vorbei“ wird entsprechend vorgeschrieben. Rechts vorbei Abschnitt 4 S e i t e n s t r e i f e n a l s F a h r s t r e i f e n , H a l t e s t e l l e n u n d Ta x e n s t ä n d e Erläuterung Wird das Zeichen 223.1, 223.2 oder 223.3 für eine Fahrbahn mit mehr als zwei Fahrstreifen angeordnet, zeigen die Zeichen die entsprechende Anzahl der Pfeile. zu 11 bis 13 11 Zeichen 223.1 Erläuterung Das Zeichen gibt den Seitenstreifen als Fahrstreifen frei; dieser ist dann wie ein rechter Fahrstreifen zu befahren. Seitenstreifen befahren 11.1 Erläuterung Das Zeichen 223.1 mit dem Zusatzzeichen kündigt die Auf- hebung der Anordnung an.
Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 1 lfd. Nr. 2 3 Zeichen und Zusatzzeichen Ge- oder Verbote Erläuterungen 12 Zeichen 223.2 2643 Erläuterung Das Zeichen hebt die Freigabe des Seitenstreifens als Fahr- streifen auf. Seitenstreifen nicht mehr befahren 13 Zeichen 223.3 Erläuterung Das Zeichen ordnet die Räumung des Seitenstreifens an. Seitenstreifen räumen 14 Zeichen 224 Haltestelle 15 Zeichen 229 Taxenstand Abschnitt 5 16 Ge- oder Verbot Fahrzeugführer dürfen bis zu 15 m vor und hinter dem Zeichen nicht parken. Erläuterung Das Zeichen kennzeichnet eine Haltestelle des Linienverkehrs und für Schulbusse. Das Zeichen mit dem Zusatzzeichen „Schulbus“ (Angabe der tageszeitlichen Benutzung) auf einer gemeinsamen weißen Trägerfläche kennzeichnet eine Halte- stelle nur für Schulbusse. Ge- oder Verbot Fahrzeugführer dürfen an Taxenständen nicht halten, ausge- nommen sind betriebsbereite Taxen. Erläuterung Die Länge des Taxenstandes wird durch die Angabe der Zahl der vorgesehenen Taxen oder das am Anfang der Strecke auf- gestellte Zeichen mit einem zur Fahrbahn weisenden waage- rechten weißen Pfeil und durch ein am Ende aufgestelltes Zeichen mit einem solchen von der Fahrbahn wegweisenden Pfeil oder durch eine Grenzmarkierung für Halt- und Parkver- bote (Zeichen 299) gekennzeichnet. Sonderwege Zeichen 237 Ge- oder Verbot 1. Radfahrer dürfen nicht die Fahrbahn, sondern müssen den Radweg benutzen (Radwegbenutzungspflicht). 2. Andere Verkehrsteilnehmer dürfen ihn nicht benutzen. Radweg 17 Zeichen 238 3. Ist anderen Verkehrsteilnehmern durch Zusatzzeichen die Benutzung eines Radweges erlaubt, müssen Fahrzeugfüh- rer Rücksicht nehmen und erforderlichenfalls die Ge- schwindigkeit an den Radverkehr anpassen. Ge- oder Verbot 1. Reiter und Führer eines Pferdes dürfen nicht die Fahrbahn, sondern müssen den Reitweg benutzen (Reitwegbenut- zungspflicht). 2. Andere Verkehrsteilnehmer dürfen ihn nicht benutzen. Reitweg 3. Ist anderen Verkehrsteilnehmern durch Zusatzzeichen die Benutzung eines Reitweges erlaubt, müssen Fahrzeugfüh- rer auf Reiter Rücksicht nehmen und erforderlichenfalls die Geschwindigkeit an den Reitverkehr anpassen.
2644 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 1 lfd. Nr. 18 2 3 Zeichen und Zusatzzeichen Ge- oder Verbote Erläuterungen Zeichen 239 Ge- oder Verbot 1. Andere Verkehrsteilnehmer dürfen den Gehweg nur benut- zen, soweit dies durch Zusatzzeichen angezeigt ist. Gehweg 2. Fahrzeugführer müssen in diesem Fall auf Fußgänger Rücksicht nehmen und die Geschwindigkeit an den Fuß- gängerverkehr anpassen. Fußgänger dürfen weder gefähr- det noch behindert werden. Wenn nötig, müssen Fahr- zeugführer warten. Erläuterung Das Zeichen kennzeichnet einen Gehweg (§ 25 Absatz 1 Satz 1), wo eine Klarstellung notwendig ist. 19 Zeichen 240 Ge- oder Verbot 1. Radfahrer dürfen nicht die Fahrbahn, sondern müssen den gemeinsamen Geh- und Radweg benutzen (Radwegbe- nutzungspflicht). 2. Andere Verkehrsteilnehmer dürfen ihn nicht benutzen. Gemeinsamer Geh- und Radweg 3. Ist anderen Verkehrsteilnehmern durch Zusatzzeichen die Benutzung eines gemeinsamen Geh- und Radweges er- laubt, müssen Fahrzeugführer auf Fußgänger und Radfah- rer Rücksicht nehmen. Erforderlichenfalls müssen alle die Geschwindigkeit an den Fußgängerverkehr anpassen. Erläuterung Das Zeichen kennzeichnet auch den Gehweg (§ 25 Absatz 1 Satz 1). 20 Zeichen 241 Ge- oder Verbot 1. Radfahrer dürfen nicht die Fahrbahn, sondern müssen den Radweg des getrennten Rad- und Gehweges benutzen (Radwegbenutzungspflicht). 2. Andere Verkehrsteilnehmer dürfen ihn nicht benutzen. Getrennter Rad- und Gehweg 3. Ist anderen Verkehrsteilnehmern durch Zusatzzeichen die Benutzung eines getrennten Geh- und Radweges erlaubt, müssen Fahrzeugführer auf Fußgänger und Radfahrer Rücksicht nehmen. Erforderlichenfalls müssen alle die Ge- schwindigkeit an den Fußgängerverkehr anpassen. Erläuterung Das Zeichen kennzeichnet auch den Gehweg (§ 25 Absatz 1 Satz 1). 21 Zeichen 242.1 Ge- oder Verbot 1. Andere Verkehrteilnehmer dürfen den Fußgängerbereich nicht benutzen, es sei denn, dies ist durch Zusatzzeichen angezeigt. Beginn eines Fußgängerbereichs 22 Zeichen 242.2 Ende eines Fußgängerbereichs 2. Fahrzeugführer müssen in diesem Fall auf Fußgänger Rücksicht nehmen und die Geschwindigkeit an den Fußgängerverkehr anpassen. Fußgänger dürfen weder ge- fährdet noch behindert werden. Wenn nötig, müssen Fahr- zeugführer warten.
Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 1 lfd. Nr. 2 3 Zeichen und Zusatzzeichen Ge- oder Verbote Erläuterungen 23 Zeichen 244.1 2645 Ge- oder Verbot 1. Andere Fahrzeugführer dürfen Fahrradstraßen nicht benut- zen, es sei denn, dies ist durch Zusatzzeichen angezeigt. Beginn einer Fahrradstraße 2. Alle Fahrzeugführer dürfen nicht schneller als mit einer Ge- schwindigkeit von 30 km/h fahren. Radfahrer dürfen weder gefährdet noch behindert werden. Wenn nötig, muss der Kraftfahrzeugführer die Geschwindigkeit weiter verringern. Erläuterung 1. Das nebeneinander Fahren mit Fahrrädern ist erlaubt. 2. Im Übrigen gelten die Vorschriften über die Fahrbahnbe- nutzung und über die Vorfahrt. 24 Zeichen 244.2 Ende einer Fahrradstraße 25 Zeichen 245 Bussonderfahrstreifen Ge- oder Verbot Fahrzeugführer dürfen auf Bussonderfahrstreifen mit anderen Fahrzeugen als mit Omnibussen des Linienverkehrs sowie den nach dem Personenbeförderungsrecht mit dem Schulbus- Schild zu kennzeichnenden Fahrzeugen des Schüler- und Behindertenverkehrs nicht fahren. Erläuterung 1. Mit Krankenfahrzeugen, Taxen, Fahrrädern und Bussen im Gelegenheitsverkehr darf der Sonderfahrstreifen nur be- fahren werden, wenn dies durch Zusatzzeichen angezeigt ist. 2. Taxen dürfen an Bushaltestellen (Zeichen 224) zum sofor- tigen Ein- und Aussteigen von Fahrgästen halten. Abschnitt 6 26 Ve r k e h r s v e r b o t e Ge- oder Verbot Die nachfolgenden Zeichen 250 bis 261 (Verkehrsverbote) untersagen die Verkehrsteilnahme ganz oder teilweise mit dem jeweils in Spalte 2 angegebenen Inhalt. Erläuterung Für die Zeichen 250 bis 259 gilt: 1. Durch Verkehrszeichen gleicher Art mit Sinnbildern nach § 39 Abs. 7 können andere Verkehrsarten verboten wer- den. 2. Zwei der nachstehenden Verbote können auf einem Schild vereinigt sein. 27 Erläuterung Ist auf einem Zusatzzeichen ein Gewicht, wie „7,5 t“, angege- ben, gilt das Verbot nur, soweit das zulässige Gesamtgewicht dieser Verkehrsmittel die angegebene Grenze überschreitet.
2646 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 1 lfd. Nr. 28 2 3 Zeichen und Zusatzzeichen Ge- oder Verbote Erläuterungen Zeichen 250 Erläuterung 1. Das Zeichen gilt nicht für Handfahrzeuge, abweichend von § 28 Abs. 2 auch nicht für Führer von Pferden sowie Trei- ber und Führer von Vieh. 2. Krafträder und Fahrräder dürfen geschoben werden. Verbot für Fahrzeuge aller Art 29 Zeichen 251 Erläuterung Verbot für Kraftwagen und sonstige mehrspurige Kraftfahr- zeuge Verbot für Kraftwagen 30 Zeichen 253 Erläuterung Verbot gilt für Kraftfahrzeuge mit einem zulässigen Gesamt- gewicht über 3,5 t, einschließlich ihrer Anhänger, und für Zug- maschinen. Ausgenommen sind Personenkraftwagen und Kraftomnibusse. Verbot für Kraftfahrzeuge über 3,5 t Erläuterung 30.1 1. Diese nur mit Zeichen 253 zulässige Kombination be- schränkt das Verkehrsverbot auf den Durchgangsverkehr mit Nutzfahrzeugen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 12 t. Durchgangsverkehr liegt nicht vor, so- weit die jeweilige Fahrt a) dazu dient, ein Grundstück an der vom Verkehrsverbot betroffenen Straße oder an einer Straße, die durch die vom Verkehrsverbot betroffene Straße erschlossen wird, zu erreichen oder zu verlassen, b) dem Güterkraftverkehr im Sinne des § 1 Abs. 1 des Güterkraftverkehrsgesetzes in einem Gebiet innerhalb eines Umkreises von 75 km, gerechnet in der Luftlinie vom Mittelpunkt des zu Beginn einer Fahrt ersten Be- ladeortes des jeweiligen Fahrzeugs (Ortsmittelpunkt), dient; dabei gehören alle Gemeinden, deren Ortsmittel- punkt innerhalb des Gebietes liegt, zu dem Gebiet, oder c) mit in § 1 Abs. 2 des Autobahnmautgesetzes für schwere Nutzfahrzeuge bezeichneten Fahrzeugen durchgeführt wird. 2. Ausgenommen von dem Verkehrsverbot ist eine Fahrt, die auf ausgewiesenen Umleitungsstrecken (Zeichen 421, 442, 454 bis 459 oder Zeichen 460 und 466) durchgeführt wird, um besonderen Verkehrslagen Rechnung zu tragen. 31 Zeichen 254 Verbot für Fahrräder
Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 1 lfd. Nr. 32 2 3 Zeichen und Zusatzzeichen Ge- oder Verbote Erläuterungen Zeichen 255 2647 Erläuterung Das Verbot gilt für Krafträder, auch mit Beiwagen, Kleinkraft- räder und Mofas. Verbot für Krafträder 33 Zeichen 259 Verbot für Fußgänger 34 Zeichen 260 Erläuterung Das Verbot gilt für Krafträder, auch mit Beiwagen, Kleinkraft- räder und Mofas sowie für Kraftwagen und sonstige mehrspu- rige Kraftfahrzeuge. Verbot für Kraftfahrzeuge 35 Zeichen 261 Verbot für kennzeichnungspflichtige Kraftfahrzeuge mit gefährlichen Gütern Ge- oder Verbot Die nachfolgenden Zeichen 262 bis 266 verbieten die Ver- kehrsteilnahme für Fahrzeuge, deren Maße oder Gewichte einschließlich Ladung eine auf dem jeweiligen Zeichen ange- gebene tatsächliche Grenze überschreitet. zu 36 bis 40 36 Zeichen 262 Tatsächliches Gewicht 37 Zeichen 263 Tatsächliche Achslast Erläuterung Die Beschränkung durch Zeichen 262 gilt bei Zügen für das einzelne Fahrzeug, bei Sattelkraftfahrzeugen gesondert für die Sattelzugmaschine einschließlich Sattellast und für die tat- sächlich vorhandenen Achslasten des Sattelanhängers.
2648 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 1 lfd. Nr. 38 2 3 Zeichen und Zusatzzeichen Ge- oder Verbote Erläuterungen Zeichen 264 Tatsächliche Breite 39 Zeichen 265 Tatsächliche Höhe 40 Zeichen 266 Tatsächliche Länge 41 Zeichen 267 Ge- oder Verbot Fahrzeugführer dürfen nicht in die Straße einfahren. Verbot der Einfahrt Erläuterung Durch das Zusatzzeichen zu dem Zeichen 267 ist die Einfahrt für den Radverkehr zugelassen. 41.1 42 Zeichen 268 Schneeketten vorgeschrieben 43 Zeichen 269 Verbot für Fahrzeuge mit wassergefährdender Ladung Ge- oder Verbot Fahrzeugführern ist die Benutzung der Straße mit mehr als 20 l wassergefährdender Ladung verboten.
Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 1 lfd. Nr. 44 2 3 Zeichen und Zusatzzeichen Ge- oder Verbote Erläuterungen Zeichen 270.1 Beginn einer Verkehrsverbotszone zur Verminderung schädlicher Luftverunreinigungen 2649 Ge- oder Verbot Kraftfahrzeugführer dürfen innerhalb einer so gekennzeichne- ten Zone bei Anordnung von Maßnahmen zur Vermeidung von schädlichen Umwelteinwirkungen durch Luftverunreinigungen auf der Grundlage des § 40 Abs. 1 des Bundes-Immissions- schutzgesetzes nicht am Verkehr teilnehmen. Erläuterung Ausgenommen von dem Verbot sind Kraftfahrzeuge, 1. die nach § 1 Abs. 2 der Verordnung zur Kennzeichnung der Kraftfahrzeuge mit geringem Beitrag zur Schadstoff- belastung vom 10. Oktober 2006 (BGBl. I S. 2218), die zuletzt durch die Verordnung vom 5. Dezember 2007 (BGBl. I S. 2793) geändert worden ist, ausnahmsweise im Einzelfall oder allgemein durch Zusatzzeichen oder Allge- meinverfügung zugelassen sind; 2. die nach Anhang 3 (zu § 2 Abs. 3) der Verordnung zur Kennzeichnung der Kraftfahrzeuge mit geringem Beitrag zur Schadstoffbelastung vom 10. Oktober 2006 (BGBl. I S. 2218), die zuletzt durch die Verordnung vom 5. Dezem- ber 2007 (BGBl. I S. 2793) geändert worden ist, keiner Plaketten-Kennzeichnung unterliegen. 45 Zeichen 270.2 Ende einer Verkehrsverbotszone zur Verminderung schädlicher Luftverunreinigungen Erläuterung Das Zusatzzeichen zum Zeichen 270.1 „Freistellung vom Ver- kehrsverbot nach § 40 Abs. 1 des Bundes-Immissionsschutz- gesetzes“ nimmt Kraftfahrzeuge vom Verkehrsverbot aus, die mit einer auf dem Zusatzzeichen in der jeweiligen Farbe ange- zeigten Plakette nach § 3 Abs. 1 der Verordnung zur Kenn- zeichnung der Kraftfahrzeuge mit geringem Beitrag zur Schadstoffbelastung vom 10. Oktober 2006 (BGBl. I S. 2218), die zuletzt durch die Verordnung vom 5. Dezember 2007 (BGBl. I S. 2793) geändert worden ist, ausgestattet sind. 46 47 Zeichen 272 Ge- oder Verbot Fahrzeugführer dürfen hier nicht wenden. Verbot des Wendens 48 Zeichen 273 Verbot des Unterschreitens des angebenen Mindestabstandes Ge- oder Verbot Das Zeichen verbietet dem Führer eines Kraftfahrzeuges mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 3,5 t oder einer Zug- maschine, den angegebenen Mindestabstand zu einem vo- rausfahrenden Kraftfahrzeug gleicher Art zu unterschreiten. Personenkraftwagen und Kraftomnibusse sind ausgenom- men.
2650 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 1 lfd. Nr. 2 3 Zeichen und Zusatzzeichen Ge- oder Verbote Erläuterungen Abschnitt 7 Geschwindigkeitsbeschränkungen und Überholverbote 49 Zeichen 274 Zulässige Höchstgeschwindigkeit Ge- oder Verbot Fahrzeugführer dürfen nicht schneller als mit der angegebe- nen Höchstgeschwindigkeit fahren. Erläuterung 1. Sind durch das Zeichen innerhalb geschlossener Ort- schaften bestimmte Geschwindigkeiten über 50 km/h zu- gelassen, gilt das für Fahrzeuge aller Art. 2. Außerhalb geschlossener Ortschaften bleiben die für be- stimmte Fahrzeugarten geltenden Höchstgeschwindigkei- ten (§ 3 Abs. 3 Nr. 2a und 2b und § 18 Abs. 5) unberührt, wenn durch das Zeichen eine höhere Geschwindigkeit zu- gelassen wird. Ge- oder Verbot Das Zusatzzeichen zu dem Zeichen 274 verbietet den Fahr- zeugführern, bei nasser Fahrbahn die angegebene Geschwin- digkeit zu überschreiten. 49.1 50 Zeichen 274.1 Ge- oder Verbot Fahrzeugführer dürfen innerhalb dieser Zone nicht schneller als mit der angegebenen Höchstgeschwindigkeit fahren. Beginn einer Tempo 30-Zone 51 Zeichen 274.2 Ende einer Tempo 30-Zone 52 Zeichen 275 Vorgeschriebene Mindestgeschwindigkeit zu 53 und 54 Ge- oder Verbot Fahrzeugführer dürfen nicht langsamer als mit der angegebe- nen Mindestgeschwindigkeit fahren, sofern nicht Straßen-, Verkehrs-, Sicht- oder Wetterverhältnisse dazu verpflichten. Es verbietet, mit Fahrzeugen, die nicht so schnell fahren kön- nen oder dürfen, einen so gekennzeichneten Fahrstreifen zu benutzen. Ge- oder Verbot Die nachfolgenden Zeichen 276 und 277 verbieten Kraftfahr- zeugführern das Überholen von mehrspurigen Kraftfahrzeu- gen und Krafträdern mit Beiwagen. Erläuterung Ist auf einem Zusatzzeichen ein Gewicht, wie „7,5 t“ angege- ben, gilt das Verbot nur, soweit das zulässige Gesamtgewicht dieser Kraftfahrzeuge, einschließlich ihrer Anhänger, die ange- gebene Grenze überschreitet.
Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 1 lfd. Nr. 53 2 3 Zeichen und Zusatzzeichen Ge- oder Verbote Erläuterungen 2651 Zeichen 276 Überholverbot für Kraftfahrzeuge aller Art 54 Zeichen 277 Erläuterung Überholverbot für Kraftfahrzeuge mit einem zulässigen Ge- samtgewicht über 3,5 t, einschließlich ihrer Anhänger, und für Zugmaschinen. Ausgenommen sind Personenkraftwagen und Kraftomnibusse. Überholverbot für Kraftfahrzeuge über 3,5 t 54.1 Erläuterung Das Zusatzzeichen zu dem Zeichen 274, 276 oder 277 gibt die Länge eines Streckenverbots an. 55 Erläuterung Das Ende eines Streckenverbots ist nicht gekennzeichnet, wenn das Verbot nur für eine kurze Strecke gilt und auf einem Zusatzzeichen die Länge des Streckenverbots angegeben ist. Es ist auch nicht gekennzeichnet, wenn das Streckenverbots- zeichen zusammen mit einem Gefahrzeichen angebracht ist und sich aus der Örtlichkeit zweifelsfrei ergibt, von wo an die angezeigte Gefahr nicht mehr besteht. Sonst ist es gekenn- zeichnet durch die Zeichen 278 bis 282. 56 Zeichen 278 Ende der zulässigen Höchstgeschwindigkeit 57 Zeichen 279 Ende der vorgeschriebenen Mindestgeschwindigkeit 58 Zeichen 280 Ende des Überholverbots für Kraftfahrzeuge aller Art
2652 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 1 lfd. Nr. 2 3 Zeichen und Zusatzzeichen Ge- oder Verbote Erläuterungen 59 Zeichen 281 Ende des Überholverbots für Kraftfahrzeuge über 3,5 t 60 Zeichen 282 Ende sämtlicher Streckenverbote Abschnitt 8 Halt- und Parkverbote Erläuterung 61 1. Die durch die nachfolgenden Zeichen 283 und 286 ange- ordneten Haltverbote gelten nur auf der Straßenseite, auf der die Zeichen angebracht sind. Sie gelten bis zur nächs- ten Kreuzung oder Einmündung oder bis durch Verkehrs- zeichen für den ruhenden Verkehr eine andere Regelung vorgegeben wird. 2. Vorübergehend angeordnete Haltverbote durch Zei- chen 283 und 286 heben Verkehrszeichen oder Markierun- gen auf, die das Parken erlauben. 3. Der Anfang der Verbotsstrecke kann durch einen zur Fahr- bahn weisenden waagerechten weißen Pfeil im Zeichen, das Ende durch einen solchen von der Fahrbahn wegwei- senden Pfeil gekennzeichnet sein. Bei in der Verbotsstre- cke wiederholten Zeichen weist eine Pfeilspitze zur Fahr- bahn, die zweite von ihr weg. 4. Die durch die laufenden Nummern 63.2 und 63.3 auf Zu- satzzeichen vorgesehenen Ausnahmen gelten nur, wenn die Parkausweise gut lesbar ausgelegt oder angebracht sind. 62 Zeichen 283 Ge- oder Verbot Fahrzeugführer dürfen auf der Fahrbahn nicht halten. Absolutes Haltverbot Ge- oder Verbot Das Zusatzzeichen verbietet Fahrzeugführern das Halten auch auf dem Seitenstreifen. 62.1 63 Zeichen 286 Eingeschränktes Haltverbot Ge- oder Verbot Fahrzeugführer dürfen nicht länger als 3 Minuten auf der Fahr- bahn halten, ausgenommen zum Ein- oder Aussteigen oder zum Be- oder Entladen. Erläuterung Ladegeschäfte müssen ohne Verzögerung durchgeführt wer- den.
Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 1 lfd. Nr. 2 3 Zeichen und Zusatzzeichen Ge- oder Verbote Erläuterungen 2653 63.1 Ge- oder Verbot Mit dem Zusatzzeichen dürfen Fahrzeugführer auch auf dem Seitenstreifen nicht länger als 3 Minuten halten, ausgenom- men zum Ein- oder Aussteigen oder zum Be- oder Entladen. 63.2 Erläuterung Das Zusatzeichen nimmt schwerbehinderte Menschen mit au- ßergewöhnlicher Gehbehinderung, beidseitiger Amelie oder Phokomelie oder mit vergleichbaren Funktionseinschränkun- gen sowie blinde Menschen, jeweils mit besonderem Park- ausweis Nr. ..., vom Haltverbot aus. 63.3 Erläuterung Das Zusatzzeichen nimmt Bewohner mit besonderem Park- ausweis vom Haltverbot aus. 64 Zeichen 290.1 ZONE Beginn eines eingeschränkten Haltverbots für eine Zone Ge- oder Verbot Fahrzeugführer dürfen innerhalb der gekennzeichneten Zone nicht länger als 3 Minuten halten, ausgenommen zum Ein- oder Aussteigen oder zum Be- oder Entladen. Erläuterung 1. Innerhalb der gekennzeichneten Zone gilt das einge- schränkte Haltverbot auf allen öffentlichen Verkehrsflä- chen, sofern nicht abweichende Regelungen durch Ver- kehrszeichen, Verkehrseinrichtungen oder Markierungen getroffen sind. 2. Durch Zusatzzeichen kann das Parken für Bewohner mit Parkausweis erlaubt sein. 3. Durch Zusatzzeichen kann das Parken mit Parkschein oder Parkscheibe (Bild 318) innerhalb gekennzeichneter Flächen erlaubt sein. Dabei ist der Parkausweis, der Park- schein oder die Parkscheibe gut lesbar auszulegen oder anzubringen. 65 Zeichen 290.2 Ende eines eingeschränkten Haltverbots für eine Zone Abschnitt 9 66 Markierungen Zeichen 293 Ge- oder Verbot Fahrzeugführern ist das Halten auf Fußgängerüberwegen so- wie bis zu 5 m davor verboten. Fußgängerüberweg 67 Zeichen 294 Haltlinie Ge- oder Verbot Ergänzend zu Halt- oder Wartegeboten, die durch Zei- chen 206, durch Polizeibeamte, Lichtzeichen oder Schranken gegeben werden, ordnet sie an: Fahrzeugführer müssen hier halten. Erforderlichenfalls ist an der Stelle, wo die Straße eingesehen werden kann, in die ein- gefahren werden soll (Sichtlinie), erneut zu halten.
2654 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 1 lfd. Nr. 68 2 3 Zeichen und Zusatzzeichen Ge- oder Verbote Erläuterungen Zeichen 295 Ge- oder Verbot 1. a) Fahrzeugführer dürfen die durchgehende Linie auch nicht teilweise überfahren. b) Trennt die durchgehende Linie den Fahrbahnteil für den Gegenverkehr ab, ist rechts von ihr zu fahren. Fahrstreifenbegrenzung und Fahrbahnbegrenzung c) Grenzt sie einen befestigten Seitenstreifen ab, müssen außerorts landwirtschaftliche Zug- und Arbeitsmaschi- nen, Fuhrwerke und ähnlich langsame Fahrzeuge mög- lichst rechts von ihr fahren. d) Fahrzeugführer dürfen auf der Fahrbahn nicht parken (§ 12 Abs. 2), wenn zwischen dem abgestellten Fahr- zeug und der Fahrstreifenbegrenzungslinie kein Fahr- streifen von mindestens 3 m mehr verbleibt. 2. a) Links von der durchgehenden Fahrbahnbegrenzungsli- nie dürfen Fahrzeugführer nicht halten, wenn rechts ein Seitenstreifen oder Sonderweg vorhanden ist. b) Fahrzeugführer dürfen die Fahrbahnbegrenzung der Mittelinsel des Kreisverkehrs nicht überfahren. Erläuterung 1. Als Fahrstreifenbegrenzung trennt das Zeichen den für den Gegenverkehr bestimmten Teil der Fahrbahn oder mehrere Fahrstreifen für den gleichgerichteten Verkehr voneinander ab. Die Fahrstreifenbegrenzung kann zur Abtrennung des Ge- genverkehrs aus einer Doppellinie bestehen. 2. a) Als Fahrbahnbegrenzung kann die durchgehende Linie auch einen Seitenstreifen oder Sonderweg abgrenzen. b) Wird durch Zeichen 223.1 das Befahren eines Seiten- streifens angeordnet, darf die Fahrbahnbegrenzung wie eine Leitlinie zur Markierung von Fahrstreifen einer durchgehenden Fahrbahn (Zeichen 340) überfahren werden. c) Ausgenommen von dem Verbot zum Überfahren der Fahrbahnbegrenzung der Mittelinsel des Kreisverkehrs sind nur Fahrzeuge, denen wegen ihrer Abmessungen das Befahren sonst nicht möglich wäre. Mit ihnen darf die Mittelinsel überfahren werden, wenn eine Gefähr- dung anderer Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen ist. d) Grenzt sie einen Sonderweg ab, darf sie nur überfahren werden, wenn dahinter anders nicht erreichbare Park- stände angelegt sind und die Benutzer von Sonderwe- gen weder gefährdet noch behindert werden. e) Die Fahrbahnbegrenzungslinie darf überfahren werden, wenn sich dahinter eine nicht anders erreichbare Grundstückszufahrt befindet. 69 Zeichen 296 Ge- oder Verbot 1. Fahrzeugführer dürfen die durchgehende Linie nicht über- fahren oder auf ihr fahren. Fahrstreifen B Fahrstreifen A Einseitige Fahrstreifenbegrenzung 2. Sie dürfen auf der Fahrbahn nicht parken, wenn zwischen dem parkenden Fahrzeug und der durchgehenden Fahr- streifenbegrenzungslinie kein Fahrstreifen von mindestens 3 m mehr verbleibt. Erläuterung Für Fahrzeuge auf dem Fahrstreifen B ordnet die Markierung an: Fahrzeuge auf dem Fahrstreifen B dürfen die Markierung überfahren, wenn der Verkehr dadurch nicht gefährdet wird.
Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 1 lfd. Nr. 70 2 3 Zeichen und Zusatzzeichen Ge- oder Verbote Erläuterungen Zeichen 297 2655 Ge- oder Verbot 1. Fahrzeugführer müssen der Fahrtrichtung auf der folgen- den Kreuzung oder Einmündung folgen, wenn zwischen den Pfeilen Leitlinien (Zeichen 340) oder Fahrstreifenbe- grenzungen (Zeichen 295) markiert sind. 2. Fahrzeugführer dürfen auf der mit Pfeilen markierten Stre- cke der Fahrbahn nicht halten. Pfeilmarkierungen 71 Zeichen 297.1 Erläuterung Pfeile empfehlen, sich rechtzeitig einzuordnen und in Fahr- streifen nebeneinander zu fahren. Fahrzeuge, die sich einge- ordnet haben, dürfen auch rechts überholt werden. Erläuterung Mit dem Vorankündigungspfeil wird eine Fahrstreifenbegren- zung angekündigt oder das Ende eines Fahrstreifens ange- zeigt. Die Ausführung des Pfeiles kann von der gezeigten abweichen. Vorankündigungspfeil 72 Zeichen 298 Ge- oder Verbot Fahrzeugführer dürfen Sperrflächen nicht benutzen. Sperrfläche 73 Zeichen 299 Ge- oder Verbot Fahrzeugführer dürfen innerhalb einer Grenzmarkierung für Halt- oder Parkverbote nicht halten oder parken. Erläuterung Grenzmarkierungen für Halt- oder Parkverbote bezeichnen, verlängern oder verkürzen vorgeschriebene Halt- oder Park- verbote. Grenzmarkierung für Halt- oder Parkverbote 74 Ge- oder Verbot Fahrzeugführer haben die durch Parkflächenmarkierungen an- geordnete Aufstellung einzuhalten. Erläuterung Parkflächenmarkierungen erlauben das Parken (§ 12 Abs. 2), auf Gehwegen aber nur Fahrzeugen mit einem zulässigen Ge- samtgewicht bis zu 2,8 t. Sind Parkflächen auf Straßen er- kennbar abgegrenzt, wird damit angeordnet, wie Fahrzeuge aufzustellen sind. Wo sie mit durchgehenden Linien markiert sind, dürfen diese überfahren werden.
2656 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 Anlage 3 (zu § 42 Absatz 2) Richtzeichen 1 lfd. Nr. 2 3 Zeichen und Zusatzzeichen Ge- oder Verbote Erläuterungen Abschnitt 1 1 Vo r r a n g z e i c h e n Zeichen 301 Erläuterung Das Zeichen zeigt an, dass an der nächsten Kreuzung oder Einmündung Vorfahrt besteht. Vorfahrt 2 Zeichen 306 Vorfahrtstraße Ge- oder Verbot Fahrzeugführer dürfen außerhalb geschlossener Ortschaften auf Fahrbahnen von Vorfahrtstraßen nicht parken. Erläuterung Das Zeichen zeigt an, dass Vorfahrt besteht bis zum nächsten Zeichen 205 „Vorfahrt gewähren“, 206 „Halt. Vorfahrt gewäh- ren“ oder 307 „Ende der Vorfahrtstraße“. Ge- oder Verbot 2.1 1. Fahrzeugführer, die dem Verlauf der abknickenden Vor- fahrtstraße folgen wollen, müssen dies rechtzeitig und deutlich ankündigen; dabei sind die Fahrtrichtungsanzei- ger zu benutzen. 2. Sie haben auf Fußgänger besondere Rücksicht zu neh- men. Wenn nötig, müssen sie warten. Erläuterung Das Zusatzzeichen zum Zeichen 306 zeigt den Verlauf der Vorfahrtstraße an. 3 Zeichen 307 Ende der Vorfahrtstraße 4 Zeichen 308 Vorrang vor dem Gegenverkehr Abschnitt 2 zu 5 und 6 Ortstafel Erläuterung 1. Von hier an gelten jeweils die für den Verkehr innerhalb oder außerhalb geschlossener Ortschaften bestehenden Vorschriften. 2. Der obere Teil des Zeichens 311 kann weiß sein, wenn die Ortschaft, auf die hingewiesen wird, zu derselben Ge- meinde wie die soeben durchfahrene Ortschaft gehört.
Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 1 lfd. Nr. 2 3 Zeichen und Zusatzzeichen Ge- oder Verbote Erläuterungen 5 Zeichen 310 2657 Die Ortstafel bestimmt: Hier beginnt eine geschlossene Ortschaft. Ortstafel Vorderseite 6 Zeichen 311 Die Ortstafel bestimmt: Hier endet eine geschlossene Ortschaft. Ortstafel Rückseite Abschnitt 3 7 Parken Zeichen 314 Ge- oder Verbot Fahrzeugführer dürfen nicht entgegen Beschränkungen durch Zusatzzeichen parken. Erläuterung 1. Das Zeichen erlaubt das Parken. Parken a) Durch ein Zusatzzeichen kann die Parkerlaubnis be- schränkt sein, insbesondere nach der Dauer, nach Fahrzeugarten oder auf das Parken mit Parkschein. b) Ein Zusatzzeichen mit Bild 318 (Parkscheibe) und der Angabe der Stundenzahl schreibt das Parken mit Park- scheibe und dessen zulässige Höchstdauer vor. c) Durch Zusatzzeichen können Bewohner mit Parkaus- weis von der Verpflichtung des Auslegens des Park- scheins freigestellt werden. d) Durch ein Zusatzzeichen mit Rollstuhlfahrersinnbild kann die Parkerlaubnis beschränkt sein für schwerbe- hinderte Menschen mit außergewöhnlicher Gehbehin- derung, beidseitiger Amelie oder Phokomelie oder mit vergleichbaren Funktionseinschränkungen sowie für blinde Menschen. e) Die Parkerlaubnis gilt nur, wenn der Parkschein, die Parkscheibe oder der Parkausweis gut lesbar ausgelegt oder angebracht ist. f) Durch Zusatzzeichen kann ein Parkplatz als gebühren- pflichtig ausgewiesen werden. 2. Der Anfang des erlaubten Parkens kann durch einen zur Fahrbahn weisenden waagerechten weißen Pfeil im Zei- chen, das Ende durch einen solchen von der Fahrbahn wegweisenden Pfeil gekennzeichnet sein. Bei in der Stre- cke wiederholten Zeichen weist eine Pfeilspitze zur Fahr- bahn, die zweite von ihr weg. 3. Das Zeichen mit einem Zusatzzeichen mit schwarzem Pfeil weist auf die Zufahrt zu größeren Parkplätzen oder Park- häusern hin. Das Zeichen kann auch durch Hinweise er- gänzt werden, ob es sich um ein Parkhaus handelt.
2658 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 1 lfd. Nr. 8 2 3 Zeichen und Zusatzzeichen Ge- oder Verbote Erläuterungen Zeichen 314.1 Beginn einer Parkraumbewirtschaftungszone Erläuterung 1. Das Zeichen erlaubt das Parken. Innerhalb der Parkraum- bewirtschaftungszone darf nur mit Parkschein oder mit Parkscheibe (Bild 318) geparkt werden, soweit das Halten und Parken nicht gesetzlich oder durch Verkehrszeichen verboten ist. Die Art der Parkbeschränkung wird durch Zusatzzeichen angezeigt. 2. Durch Zusatzzeichen können Bewohner mit Parkausweis von der Verpflichtung zum Parken mit Parkschein oder Parkscheibe freigestellt werden. 3. Die Parkerlaubnis gilt nur, wenn der Parkschein, die Park- scheibe oder der Parkausweis gut lesbar ausgelegt oder angebracht ist. 9 Zeichen 314.2 Ende einer Parkraumbewirtschaftungszone 10 Zeichen 315 Parken auf Gehwegen Ge- oder Verbot Fahrzeugführer dürfen auf Gehwegen mit Fahrzeugen mit ei- nem zulässigen Gesamtgewicht über 2,8 t nicht parken. Sie dürfen auch nicht entgegen der angeordneten Aufstellungsart des Zeichens oder entgegen Beschränkungen durch Zusatz- zeichen parken. Erläuterung 1. Das Zeichen erlaubt Fahrzeugen mit einem zulässigen Ge- samtgewicht bis zu 2,8 t das Parken auf Gehwegen. 2. Im Zeichen wird bildlich angeordnet, wie die Fahrzeuge aufzustellen sind. 3. Durch ein Zusatzzeichen kann die Parkerlaubnis be- schränkt sein, insbesondere nach der Dauer, nach Fahr- zeugarten oder zu Gunsten der mit besonderem Park- ausweis versehenen Bewohner, schwerbehinderten Men- schen mit außergewöhnlicher Gehbehinderung, beidseiti- ger Amelie oder Phokomelie oder mit vergleichbaren Funktionseinschränkungen sowie blinden Menschen. Die Ausnahmen gelten nur, wenn die Parkausweise gut lesbar ausgelegt oder angebracht sind. Durch Zusatzzeichen kann das Parken mit Parkschein oder mit Parkscheibe vor- geschrieben werden. 4. Der Anfang des erlaubten Parkens kann durch einen zur Fahrbahn weisenden waagerechten weißen Pfeil im Zei- chen, das Ende durch einen solchen von der Fahrbahn wegweisenden Pfeil gekennzeichnet sein. Bei in der Stre- cke wiederholten Zeichen weist eine Pfeilspitze zur Fahr- bahn, die zweite von ihr weg. 11 Bild 318 Parkscheibe
Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 1 lfd. Nr. 2 3 Zeichen und Zusatzzeichen Ge- oder Verbote Erläuterungen Abschnitt 4 12 2659 Ve r k e h r s b e r u h i g t e r B e r e i c h Zeichen 325.1 Ge- oder Verbot 1. Fahrzeugführer müssen mit Schrittgeschwindigkeit fahren. 2. Fahrzeugführer dürfen Fußgänger weder gefährden noch behindern; wenn nötig, müssen Fahrzeugführer warten. 3. Fußgänger dürfen den Fahrverkehr nicht unnötig behin- dern. Beginn eines verkehrsberuhigten Bereichs 4. Fahrzeugführer dürfen außerhalb der dafür gekennzeich- neten Flächen nicht parken, ausgenommen zum Ein- oder Aussteigen und zum Be- oder Entladen. Erläuterung Fußgänger dürfen die Straße in ihrer ganzen Breite benutzen; Kinderspiele sind überall erlaubt. 13 Zeichen 325.2 Ende eines verkehrsberuhigten Bereichs Abschnitt 5 14 Tu n n e l Zeichen 327 Ge- oder Verbote Fahrzeugführer müssen beim Durchfahren des Tunnels Ab- blendlicht benutzen. Sie dürfen im Tunnel nicht wenden. Erläuterung 1. Das Zeichen steht an jeder Tunneleinfahrt. Tunnel Abschnitt 6 15 2. Im Falle eines Notfalls oder einer Panne sollen nur vorhan- dene Nothalte- und Pannenbuchten genutzt werden. Nothalte- und Pannenbucht Zeichen 328 Ge- oder Verbot Fahrzeugführer dürfen nur im Notfall oder bei einer Panne in einer Nothalte- und Pannenbucht halten. Nothalte- und Pannenbucht Abschnitt 7 16 Autobahnen und Kraftfahrstraßen Zeichen 330.1 Autobahn Erläuterung Ab diesem Zeichen gelten die Regeln für den Verkehr auf Autobahnen.
2660 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 1 lfd. Nr. 2 3 Zeichen und Zusatzzeichen Ge- oder Verbote Erläuterungen 17 Zeichen 330.2 Ende der Autobahn 18 Zeichen 331.1 Erläuterung Ab diesem Zeichen gelten die Regeln für den Verkehr auf Kraftfahrstraßen. Kraftfahrstraße 19 Zeichen 331.2 Ende der Kraftfahrstraße 20 Zeichen 333 Ausfahrt von der Autobahn 21 Zeichen 450 Erläuterung Auf Kraftfahrstraßen oder autobahnähnlich ausgebauten Stra- ßen weist das entsprechende Zeichen mit schwarzer Schrift auf gelbem Grund auf die Ausfahrt hin. Das Zeichen kann auch auf weißem Grund ausgeführt sein. Erläuterung Das Zeichen steht 300 m, 200 m (wie abgebildet) und 100 m vor einem Autobahnknotenpunkt (Autobahnanschlussstelle, Autobahnkreuz oder Autobahndreieck). Auf der 300-m-Bake wird die Nummer des Knotenpunktes angezeigt. Ankündigungsbake Abschnitt 8 22 Markierungen Zeichen 340 Ge- oder Verbot 1. Fahrzeugführer dürfen Leitlinien nicht überfahren, wenn dadurch der Verkehr gefährdet wird. Leitlinie 2. Fahrzeugführer dürfen auf der Fahrbahn durch Leitlinien markierte Schutzstreifen für den Radverkehr nur bei Be- darf überfahren. Dabei dürfen Radfahrer nicht gefährdet werden. 3. Fahrzeugführer dürfen auf durch Leitlinien markierte Schutzstreifen für den Radverkehr nicht parken. Erläuterung Der Schutzstreifen für den Radverkehr kann mit dem Sinnbild „Radverkehr“ auf der Fahrbahn gekennzeichnet sein.
Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 1 lfd. Nr. 2 3 Zeichen und Zusatzzeichen Ge- oder Verbote Erläuterungen 23 Zeichen 341 2661 Erläuterung Die Wartelinie empfiehlt dem Wartepflichtigen, an dieser Stelle zu warten. Wartelinie Abschnitt 9 24 Hinweise Zeichen 350 Fußgängerüberweg 25 Zeichen 354 Wasserschutzgebiet 26 Zeichen 356 Verkehrshelfer 27 Zeichen 357 Erläuterung Im oberen Teil des Verkehrszeichens kann die Durchlässigkeit der Sackgasse für Radfahrer und/oder Fußgänger durch Piktogramme angezeigt sein. Sackgasse zu 28 und 29 Erläuterung 1. Durch solche Zeichen mit entsprechenden Sinnbildern nach dem vom für Verkehr zuständigen Bundesministe- rium herausgegebenen Verkehrszeichenkatalog können auch andere Hinweise gegeben werden, wie auf Fernspre- cher, Notrufsäule, Pannenhilfe, Tankstellen, Zelt- und Wohnwagenplätze. 2. Auf Hotels, Gasthäuser und Kioske wird nur auf Autobah- nen und nur dann hingewiesen, wenn es sich um Auto- bahnanlagen oder Autohöfe handelt.
2662 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 1 lfd. Nr. 28 2 3 Zeichen und Zusatzzeichen Ge- oder Verbote Erläuterungen Zeichen 358 Erste Hilfe 29 Zeichen 363 Polizei 30 Zeichen 385 Ortshinweistafel Erläuterung Die Zeichen stehen außerhalb von Autobahnen. Sie dienen dem Hinweis auf touristisch bedeutsame Ziele und der Kenn- zeichnung des Verlaufs touristischer Routen. Sie können auch als Wegweiser ausgeführt sein. zu 31 und 32 31 Zeichen 386.1 Touristischer Hinweis 32 Zeichen 386.2 Touristische Route 33 Zeichen 386.3 Touristische Unterrichtungstafel 34 Zeichen 390 Mautpflicht nach dem Autobahnmautgesetz Erläuterung Das Zeichen steht an der Autobahn. Es dient der Unterrich- tung über touristisch bedeutsame Ziele.
Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 1 lfd. Nr. 2 3 Zeichen und Zusatzzeichen Ge- oder Verbote Erläuterungen 35 2663 Zeichen 391 Mautpflichtige Strecke 36 Zeichen 392 Zollstelle 37 Zeichen 393 Informationstafel an Grenzübergangsstellen 38 Zeichen 394 Laternenring Abschnitt 10 Erläuterung Das Zeichen kennzeichnet innerhalb geschlossener Ortschaf- ten Laternen, die nicht die ganze Nacht leuchten. In dem roten Feld kann in weißer Schrift angegeben sein, wann die Laterne erlischt. Wegweisung 1. Nummernschilder 39 Zeichen 401 Bundesstraßen 40 Zeichen 405 Autobahnen 41 Zeichen 406 Knotenpunkte der Autobahnen 42 Zeichen 410 Europastraßen Erläuterung Beziffert die Knotenpunkte der Autobahnen (Autobahnaus- fahrten, Autobahnkreuze und Autobahndreiecke).
2664 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 1 lfd. Nr. 2 3 Zeichen und Zusatzzeichen Ge- oder Verbote Erläuterungen 2 . We g w e i s e r a u ß e r h a l b v o n A u t o b a h n e n a) Vorwegweiser 43 Zeichen 438 44 Zeichen 439 45 Zeichen 440 46 Zeichen 441 b) Pfeilwegweiser Erläuterung Das Zusatzzeichen „Nebenstrecke“ weist auf eine Straßen- verbindung von untergeordneter Bedeutung hin. zu 47 bis 49 47 Zeichen 415 Erläuterung Pfeilwegweiser auf Bundesstraßen. 48 Zeichen 418 Erläuterung Pfeilwegweiser auf sonstigen Straßen. 49 Zeichen 419 Erläuterung Pfeilwegweiser auf sonstigen Straßen mit geringerer Verkehrs- bedeutung. 50 Zeichen 430 Erläuterung Pfeilwegweiser zur Autobahn. 51 Zeichen 432 Erläuterung Pfeilwegweiser zu Zielen mit erheblicher Verkehrsbedeutung.
Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 1 lfd. Nr. 2 3 Zeichen und Zusatzzeichen Ge- oder Verbote Erläuterungen 2665 c) Tabellenwegweiser 52 Zeichen 434 Erläuterung Der Tabellenwegweiser kann auch auf einer Tafel zusammen- gefasst sein. Die Zielangaben in einer Richtung können auch auf separaten Tafeln gezeigt werden. d) Ausfahrttafel 53 Zeichen 332.1 Erläuterung Ausfahrt von der Kraftfahrstraße oder einer autobahnähnlich ausgebauten Straße. Das Zeichen kann innerhalb geschlosse- ner Ortschaften auch mit weißem Grund ausgeführt sein. e) Straßennamensschilder 54 Zeichen 437 Erläuterung Das Zeichen hat entweder weiße Schrift auf dunklem Grund oder schwarze Schrift auf hellem Grund. Es kann auch an Bauwerken angebracht sein. 3 . We g w e i s e r a u f A u t o b a h n e n a) Ankündigungstafeln Erläuterung Die Nummer (Zeichen 406) ist die laufende Nummer der Auto- bahnausfahrten, Autobahnkreuze und Autobahndreiecke der gerade befahrenen Autobahn. Sie dient der besseren Orientie- rung. zu 55 und 58 55 Zeichen 448 Erläuterung Das Zeichen weist auf eine Autobahnausfahrt, ein Autobahn- kreuz oder Autobahndreieck hin. Es schließt Zeichen 406 ein. 56 Erläuterung Das Sinnbild weist auf eine Ausfahrt hin. 57 Erläuterung Das Sinnbild weist auf ein Autobahnkreuz oder Autobahn- dreieck hin; es weist auch auf Kreuze und Dreiecke von Auto- bahnen mit autobahnähnlich ausgebauten Straßen des nach- geordneten Netzes hin.
2666 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 1 lfd. Nr. 2 3 Zeichen und Zusatzzeichen Ge- oder Verbote Erläuterungen 58 Zeichen 448.1 Erläuterung 1. Mit dem Zeichen wird ein Autohof in unmittelbarer Nähe einer Autobahnausfahrt angekündigt. 2. Der Autohof wird einmal am rechten Fahrbahnrand 500 bis 1 000 m vor dem Zeichen 448 angekündigt. Auf einem Zu- satzzeichen wird durch grafische Symbole der Leistungs- umfang des Autohofs dargestellt. b) Vorwegweiser 59 Zeichen 449 c) Ausfahrttafel 60 Zeichen 332 d) Entfernungstafel 61 Abschnitt 11 Zeichen 453 Erläuterung Die Entfernungstafel gibt Fernziele und die Entfernung zur je- weiligen Ortsmitte an. Ziele, die über eine andere als die ge- rade befahrene Autobahn zu erreichen sind, werden unterhalb des waagerechten Striches angegeben. Umleitungsbeschilderung 1. Umleitung außerhalb von Autobahnen a) Umleitungen für bestimmte Verkehrsarten 62 Zeichen 442 Erläuterung Vorwegweiser für bestimmte Verkehrsarten Vorwegweiser 63 Zeichen 421 Erläuterung Vorwegweiser für bestimmte Verkehrsarten
Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 1 lfd. Nr. 64 2 3 Zeichen und Zusatzzeichen Ge- oder Verbote Erläuterungen Zeichen 422 2667 Erläuterung Wegweiser für bestimmte Verkehrsarten b) temporäre Umleitungen (z. B. infolge von Baumaßnahmen) Erläuterung Der Verlauf der Umleitungsstrecke kann gekennzeichnet wer- den durch 65 66 Zeichen 454 Erläuterung Umleitungswegweiser oder 67 Zeichen 455.1 Erläuterung Fortsetzung der Umleitung zu 66 und 67 Erläuterung Die Zeichen 454 und 455.1 können durch eine Zielangabe auf einem Schild über den Zeichen ergänzt sein. Werden nur bestimmte Verkehrsarten umgeleitet, sind diese auf einem Zusatzzeichen über dem Zeichen angegeben. 68 Erläuterung Die temporäre Umleitung kann angekündigt sein durch Zei- chen 455.1 oder 69 Zeichen 457.1 Erläuterung Umleitungsankündigung 70 Erläuterung jedoch nur mit Entfernungsangabe auf einem Zusatzzeichen und bei Bedarf mit Zielangabe auf einem zusätzlichen Schild über dem Zeichen. 71 Erläuterung Die Ankündigung kann auch erfolgen durch 72 Zeichen 458 Erläuterung eine Planskizze
2668 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 1 lfd. Nr. 2 3 Zeichen und Zusatzzeichen Ge- oder Verbote Erläuterungen Erläuterung Das Ende der Umleitung kann angezeigt werden durch 73 74 Zeichen 457.2 Erläuterung Ende der Umleitung oder 75 Zeichen 455.2 Erläuterung Ende der Umleitung 2. Bedarfsumleitung für den Autobahnverkehr 76 Zeichen 460 Erläuterung Das Zeichen kennzeichnet eine alternative Streckenführung im nachgeordneten Straßennetz zwischen Autobahnan- schlussstellen. Bedarfsumleitung 77 Zeichen 466 Erläuterung Kann der umgeleitete Verkehr an der nach Zeichen 460 vor- gesehenen Anschlussstelle noch nicht auf die Autobahn zurückgeleitet werden, wird er durch dieses Zeichen über die nächste Bedarfsumleitung weitergeführt. Weiterführende Bedarfsumleitung Abschnitt 12 So n s t i g e Ve r k e h r s f üh r u n g 1. Umlenkungspfeil 78 Zeichen 467.1 Erläuterung Das Zeichen kennzeichnet Alternativstrecken auf Autobahnen, deren Benutzung im Bedarfsfall empfohlen wird (Strecken- empfehlung). Umlenkungspfeil 79 Zeichen 467.2 Erläuterung Das Zeichen kennzeichnet das Ende einer Streckenempfeh- lung.
Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 1 lfd. Nr. 2 3 Zeichen und Zusatzzeichen Ge- oder Verbote Erläuterungen 2669 2 . Ve r k e h r s l e n k u n g s t a f e l n Erläuterung Verkehrslenkungstafeln geben den Verlauf und die Anzahl der Fahrstreifen an, wie beispielsweise: 80 81 Zeichen 501 Erläuterung Das Zeichen kündigt die Überleitungen des Verkehrs auf die Gegenfahrbahn an. Überleitungstafel 82 Zeichen 531 Einengungstafel Erläuterung Bei Einengungstafeln wird mit dem Zusatzzeichen der Ort angekündigt, an dem der Fahrstreifenwechsel nach dem Reißverschlussverfahren (§ 7 Abs. 4) erfolgen soll. 82.1 3. Blockumfahrung 83 Zeichen 590 Blockumfahrung Erläuterung Das Zeichen kündigt eine durch die Zeichen „Vorgeschriebene Fahrtrichtung“ (Zeichen 209 bis 214) vorgegebene Verkehrs- führung an.
2670 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 Anlage 4 (zu § 43 Absatz 3) Verkehrseinrichtungen 1 2 3 lfd. Nr. Zeichen Erläuterungen Abschnitt 1 1 Einrichtungen zur Kennzeichnung von Arbeits- und Unfallstellen oder sonstigen vorübergehenden Hindernissen Zeichen 600 Absperrschranke 2 Zeichen 605 Pfeilbake 3 Leitbake Zeichen 628 Leitschwelle mit Leitbake 4 Zeichen 629 Leitbord mit Leitbake zu 3 und 4 5 Leitschwelle und Leitbord haben die Funktion einer vorüber- gehend gültigen Markierung. Zeichen 610 Leitkegel 6 Zeichen 615 Fahrbare Absperrtafel
Seite 42S. 42
Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 1 2 3 lfd. Nr. Zeichen Erläuterungen 7 2671 Zeichen 616 Fahrbare Absperrtafel mit Blinkpfeil 1. Die Einrichtungen verbieten das Befahren der so gekenn- zeichneten Straßenfläche und leiten den Verkehr an dieser Fläche vorbei. zu 1 bis 7 2. Warnleuchten an diesen Einrichtungen zeigen rotes Licht, wenn die ganze Fahrbahn gesperrt ist, sonst gelbes Licht oder gelbes Blinklicht. 3. Zusammen mit der Absperrtafel können überfahrbare Warnschwellen verwendet werden, die quer zur Fahrtrich- tung vor der Absperrtafel ausgelegt sind. Abschnitt 2 Einrichtungen zur Kennzeichnung von dauerhaften Hindernissen oder sonstigen gefährlichen Stellen 8 Zeichen 625 Die Richtungstafel in Kurven kann auch in aufgelöster Form angebracht sein. Richtungstafel in Kurven 9 Zeichen 626 Leitplatte 10 Leitmale kennzeichnen in der Regel den Verkehr einschrän- kende Gegenstände. Ihre Ausführung richtet sich nach der senkrechten, waagerechten oder gewölbten Anbringung bei- spielsweise an Bauwerken, Bauteilen, Gerüsten. Zeichen 627 Leitmal Abschnitt 3 Einrichtung zur Kennzeichnung des Straßenverlaufs 11 Zeichen 620 Um den Verlauf der Straße kenntlich zu machen, können an den Straßenseiten Leitpfosten in der Regel im Abstand von 50 m und in Kurven verdichtet stehen. Leitpfosten (links) (rechts)
Seite 43S. 43
2672 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 1 2 3 lfd. Nr. Zeichen Erläuterungen Abschnitt 4 Warntafel zur Kennzeichnung von Fahrzeugen und Anhängern bei Dunkelheit 12 Zeichen 630 Parkwarntafel
Seite 44S. 44
Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 2673 Artikel 2 Änderung der Bußgeldkatalog-Verordnung Die Bußgeldkatalog-Verordnung vom 13. November 2001 (BGBl. I S. 3033), die zuletzt durch Artikel 2 der Ver- ordnung vom 26. März 2009 (BGBl. I S. 734) geändert worden ist, wird wie folgt geändert: 1. In Nummer 3.2 wird in der Spalte „Tatbestand“ der Klammerzusatz wie folgt gefasst „(außer auf Autobahnen oder Kraftfahrstraßen und in den Fällen des § 7 Abs. 3a Satz 2 StVO)“. 2. Die Nummer 7.1 wird wie folgt geändert: a) In der Spalte „Tatbestand“ wird das Wort „zugelassener“ durch das Wort „zulässiger“ ersetzt. b) Die Spalte „StVO“ wird wie folgt gefasst: „§ 2 Abs. 4 Satz 2, 4 § 49 Abs. 1 Nr. 2“. 3. In Nummer 7.1.1 wird die Spalte „StVO“ wie folgt gefasst: „§ 2 Abs. 4 Satz 2, 4 § 1 Abs. 2 § 49 Abs. 1 Nr. 1, 2“. 4. In Nummer 11 wird in der Spalte „StVO“ die Angabe „§ 41 Abs. 2 Nr. 5 Satz 6 Buchstabe e, Satz 7 Nr. 2 Satz 1 (Zeichen 239 oder 242 mit Zusatzschild, das den Fahrzeugverkehr zulässt) § 49 Abs. 3 Nr. 4 § 41 Abs. 2 Nr. 7 (Zeichen 274 oder 274.1, 274.2) § 49 Abs. 3 Nr. 4 § 42 Abs. 4a Nr. 2 (Zeichen 325) § 49 Abs. 3 Nr. 5“. durch die Angabe „§ 41 Abs. 1 i. V. m. Anlage 2 lfd. Nr. 16, 17 (Zeichen 237, 238) Spalte 3 Nr. 3, lfd. Nr. 18 (Zeichen 239) Spalte 3, lfd. Nr. 19, 20 (Zeichen 240, 241) Spalte 3 Nr. 3, lfd. Nr. 21 (Zeichen 239 oder 242.1 mit Zusatzzeichen, das den Fahrzeugverkehr zulässt) Spalte 3 Nr. 2 Satz 1 oder lfd. Nr. 23 (Zeichen 244.1 mit Zusatzzeichen, das den Fahrzeugverkehr zulässt) Spalte 3 Nr. 2 Satz 1 lfd. Nr. 49 (Zeichen 274), lfd. Nr. 50 (Zeichen 274.1, 274.2) § 49 Abs. 3 Nr. 4 § 42 Abs. 2 i. V. m. Anlage 3 lfd. Nr. 12 (Zeichen 325.1, 325.2) Spalte 3 Nr. 1 § 49 Abs. 3 Nr. 5“ ersetzt. 4a. In Nummer 19.1 wird in der Spalte „StVO“ die Angabe „Abs. 3 Nr. 2“ durch die Angabe „Abs. 3 Nr. 1 und 2, § 41 Abs. 1 i. V. m. Anlage 2 lfd. Nr. 68, 69 (Zeichen 295, 296) Spalte 3 Satz 1a, lfd. Nr. 70 (Zeichen 297) Satz 1“ ersetzt. 4b. In Nummer 19.1.1 wird in der Spalte „StVO“ die Angabe „Abs. 3 Nr. 2“ durch die Angabe „Abs. 3 Nr. 1 und 2“ ersetzt. 5. In Nummer 29 wird in der Spalte „StVO“ die Angabe „§ 42 Abs. 2 (Zusatzschild zum Zeichen 306)“ durch folgende Angabe ersetzt: „§ 42 Abs. 2 i. V. m. Anlage 3 lfd. Nr. 2.1 (Zusatzzeichen zu Zeichen 306) Spalte 3 Nr. 1 § 49 Abs. 3 Nr. 5“. 6. In Nummer 30 wird die Spalte „Tatbestand“ wie folgt gefasst: „An einer Fahrbahnverengung, einem Hindernis auf der Fahrbahn oder einem haltenden Fahrzeug auf der Fahrbahn links vorbeigefahren, ohne ein entgegenkommendes Fahrzeug durchfahren zu lassen“.
Seite 45S. 45
2674 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 7. Nach Nummer 31.1 wird folgende Nummer eingefügt: Lfd. Nr. Tatbestand StVO Regelsatz in Euro (€), Fahrverbot in Monaten „31a Außerhalb geschlossener Ortschaften § 7 Abs. 3 c Satz 2 linken Fahrstreifen mit einem Lastkraft- § 49 Abs. 1 Nr. 7 wagen mit einem zulässigen Gesamt- gewicht von mehr als 3,5 t oder einem Kraftfahrzeug mit Anhänger zu einem anderen Zweck als dem des Linksab- biegens benutzt 15 € 31a.1 – mit Behinderung 20 €“. § 7 Abs. 3 c Satz 2 § 1 Abs. 2 § 49 Abs. 1 Nr. 1, 7 8. Die Nummern 37 bis 37.3 werden gestrichen. 9. Die Nummern 38 bis 38.3 werden durch folgende Nummern ersetzt: Lfd. Nr. Tatbestand StVO Regelsatz in Euro (€), Fahrverbot in Monaten § 9 Abs. 2 Satz 2 § 1 Abs. 2 § 49 Abs. 1 Nr. 1, 9 „38 Als nach einer Kreuzung oder Ein- mündung die Fahrbahn querender Radfahrer den Fahrzeugverkehr nicht beachtet 38.1 – mit Behinderung 15 € 38.2 – mit Gefährdung 20 € 38.3 – mit Sachbeschädigung 25 €“. 10. In Nummer 47 wird in der Spalte „Tatbestand“ die Angabe „(Zeichen 242, 243)“ durch die Angabe „(Zei- chen 242.1, 242.2)“ und die Angabe „(Zeichen 325, 326)“ durch die Angabe „(Zeichen 325.1, 326)“ ersetzt. 11. Nummer 52 wird wie folgt gefasst: Lfd. Nr. „52 Tatbestand Unzulässig geparkt (§ 12 Abs. 2 StVO) in den Fällen, in denen das Halten verboten ist, oder auf Geh- und Rad- wegen oder auf Schutzstreifen für den Radverkehr. StVO § 12 Abs. 1 Nr. 3, 4, Abs. 4 Satz 1 Abs. 4a § 49 Abs. 1 Nr. 12 § 41 Abs. 1 i. V. m. Anlage 2 lfd. Nr. 1, 2, 3 (Zeichen 201, 205, 206) Spalte 3 Nr. 2, lfd. Nr. 15 (Zeichen 229) Spalte 3 Satz 1, lfd. Nr. 16, 17, 19, 20 (Zeichen 237, 238, 240, 241) Spalte 3 Nr. 2, lfd. Nr. 62 (Zeichen 283) Spalte 3, lfd. Nr. 63, 64 (Zeichen 286, 290.1) Spalte 3 Satz 1, lfd. Nr. 66 (Zeichen 293) Spalte 3, lfd. Nr. 68 (Zeichen 295) Spalte 3 Nr. 2a, lfd. Nr. 70 (Zeichen 297) Spalte 3 Nr. 2, lfd. Nr. 73 (Zeichen 299) Spalte 3 Satz 1 § 49 Abs. 3 Nr. 4 § 42 Abs. 2 i. V. m. Anlage 3 lfd. Nr. 22 (Zeichen 340) Spalte 3 Nr. 3 § 49 Abs. 3 Nr. 5 Regelsatz in Euro (€), Fahrverbot in Monaten 15 €“.
Seite 46S. 46
Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 12. In Nummer 52.1 wird die Spalte „StVO“ wie folgt gefasst: „§ 12 Abs. 1 Nr. 3, 4, Abs. 3 Nr. 4, Abs. 4 Satz 1 Abs. 4a § 1 Abs. 2 § 49 Abs. 1 Nr. 1, 12 § 41 Abs. 1 i. V. m. Anlage 2 lfd. Nr. 1, 2, 3 (Zeichen 201, 205, 206) Spalte 3 Nr. 2, lfd. Nr. 15 (Zeichen 229) Spalte 3 Satz 1, lfd. Nr. 16, 17, 19, 20 (Zeichen 237, 238, 240, 241) Spalte 3 Nr. 2, lfd. Nr. 62 (Zeichen 283) Spalte 3, lfd. Nr. 63, 64 (Zeichen 286, 290.1) Spalte 3 Satz 1, lfd. Nr. 66 (Zeichen 293) Spalte 3, lfd. Nr. 68 (Zeichen 295) Spalte 3 Nr. 2a, lfd. Nr. 70 (Zeichen 297) Spalte 3 Nr. 2, lfd. Nr. 73 (Zeichen 299) Spalte 3 Satz 1 § 1 Abs. 2 § 49 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 3 Nr. 4 § 42 Abs. 2 i. V. m. Anlage 3 lfd. Nr. 22 (Zeichen 340) Spalte 3 Nr. 3 § 1 Abs. 2 § 49 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 3 Nr. 5“. 13. In Nummer 52.2 wird die Spalte „StVO“ wie folgt gefasst: „§ 12 Abs. 1 Nr. 3, 4, Abs. 3 Nr. 4, Abs. 4 Satz 1 Abs. 4a § 49 Abs. 1 Nr. 1, 12 § 41 Abs. 1 i. V. m. Anlage 2 lfd. Nr. 1, 2, 3 (Zeichen 201, 205, 206) Spalte 3 Nr. 2, lfd. Nr. 15 (Zeichen 229) Spalte 3 Satz 1, lfd. Nr. 16, 17, 19, 20 (Zeichen 237, 238, 240, 241) Spalte 3 Nr. 2, lfd. Nr. 62 (Zeichen 283) Spalte 3, lfd. Nr. 63, 64 (Zeichen 286, 290.1) Spalte 3 Satz 1, lfd. Nr. 66 (Zeichen 293) Spalte 3, lfd. Nr. 68 (Zeichen 295) Spalte 3 Nr. 2a, lfd. Nr. 70 (Zeichen 297) Spalte 3 Nr. 2, lfd. Nr. 73 (Zeichen 299) Spalte 3 Satz 1 § 49 Abs. 3 Nr. 4 § 42 Abs. 2 i. V. m. Anlage 3 lfd. Nr. 22 (Zeichen 340) Spalte 3 Nr. 3 § 49 Abs. 3 Nr. 5“. 14. In Nummer 52.2.1 wird die Spalte „StVO“ wie folgt gefasst: „§ 12 Abs. 1 Nr. 3, 4, Abs. 3 Nr. 4, Abs. 4 Satz 1 Abs. 4a § 1 Abs. 2 § 49 Abs. 1 Nr. 1, 12 2675
Seite 47S. 47
2676 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 § 41 Abs. 1 i. V. m. Anlage 2 lfd. Nr. 1, 2, 3 (Zeichen 201, 205, 206) Spalte 3 Nr. 2, lfd. Nr. 15 (Zeichen 229) Spalte 3 Satz 1, lfd. Nr. 16, 17, 19, 20 (Zeichen 237, 238, 240, 241) Spalte 3 Nr. 2, lfd. Nr. 62 (Zeichen 283) Spalte 3, lfd. Nr. 63, 64 (Zeichen 286, 290.1) Spalte 3 Satz 1, lfd. Nr. 66 (Zeichen 293) Spalte 3, lfd. Nr. 68 (Zeichen 295) Spalte 3 Nr. 2a, lfd. Nr. 70 (Zeichen 297) Spalte 3 Nr. 2, lfd. Nr. 73 (Zeichen 299) Spalte 3 Satz 1 § 1 Abs. 2 § 49 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 3 Nr. 4 § 42 Abs. 2 i. V. m. Anlage 3 lfd. Nr. 22 (Zeichen 340) Spalte 3 Nr. 3 § 1 Abs. 2 § 49 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 3 Nr. 5“. 15. In Nummer 53 wird in der Spalte „StVO“ die Angabe „§ 12 Abs. 1 Nr. 8“ durch die Angabe „§ 12 Abs. 1 Nr. 5“ ersetzt. 16. In Nummer 53.1 wird in der Spalte „StVO“ die Angabe „§ 12 Abs. 1 Nr. 8“ durch die Angabe „§ 12 Abs. 1 Nr. 5“ ersetzt. 17. Nummer 54 wird wie folgt gefasst: Lfd. Nr. „54 Tatbestand StVO Unzulässig geparkt (§ 12 Abs. 2 StVO) in den in § 12 Abs. 3 Nr. 1 bis 5 genannten Fällen und in den Fällen der Zeichen 201, 224, 295, 296, 299, 306, 314 mit Zusatzzeichen und 315 StVO § 12 Abs. 3 Nr. 1 bis 5 § 49 Abs. 1 Nr. 12 § 41 Abs. 1 i. V. m. Anlage 2 lfd. Nr. 1 (Zeichen 201) Spalte 3 Nr. 3, lfd. Nr. 14 (Zeichen 224) Spalte 3 Satz 1, lfd. Nr. 68 (Zeichen 295) Spalte 3 Nr. 1d, lfd. Nr. 69 (Zeichen 296) Spalte 3 Nr. 2, lfd. Nr. 73 (Zeichen 299) Spalte 3 Satz 1 § 49 Abs. 3 Nr. 4 § 42 Abs. 2 i. V. m. Anlage 3 lfd. Nr. 2 (Zeichen 306) Spalte 3 Satz 1, lfd. Nr. 7 (Zeichen 314 mit Zusatzzeichen) Spalte 3 Satz 1, lfd. Nr. 10 (Zeichen 315) Spalte 3 Satz 2 § 49 Abs. 3 Nr. 5 18. In Nummer 54.1 wird die Spalte „StVO“ wie folgt gefasst: „§ 12 Abs. 3 Nr. 1 bis 5 § 1 Abs. 2 § 49 Abs. 1 Nr. 1, 12 § 41 Abs. 1 i. V. m. Anlage 2 lfd. Nr. 1 (Zeichen 201) Spalte 3 Nr. 3, lfd. Nr. 14 (Zeichen 224) Spalte 3 Satz 1, lfd. Nr. 68 (Zeichen 295) Spalte 3 Nr. 1d, lfd. Nr. 69 (Zeichen 296) Spalte 3 Nr. 2, lfd. Nr. 73 (Zeichen 299) Spalte 3 Satz 1 Regelsatz in Euro (€), Fahrverbot in Monaten 10 €“.
Seite 48S. 48
Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 2677 § 1 Abs. 2 § 49 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 3 Nr. 4 § 42 Abs. 2 i. V. m. Anlage 3 lfd. Nr. 2 (Zeichen 306) Spalte 3 Satz 1, lfd. Nr. 7 (Zeichen 314 mit Zusatzzeichen) Spalte 3 Satz 1, lfd. Nr. 10 (Zeichen 315) Spalte 3 Satz 2 § 1 Abs. 2 § 49 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 3 Nr. 5“. 19. In Nummer 54.2 wird die Spalte „StVO“ wie folgt gefasst: „§ 12 Abs. 3 Nr. 1 bis 5 § 49 Abs. 1 Nr. 1, 12 § 41 Abs. 1 i. V. m. Anlage 2 lfd. Nr. 1 (Zeichen 201) Spalte 3 Nr. 3, lfd. Nr. 14 (Zeichen 224) Spalte 3 Satz 1, lfd. Nr. 68 (Zeichen 295) Spalte 3 Nr. 1d, lfd. Nr. 69 (Zeichen 296) Spalte 3 Nr. 2, lfd. Nr. 73 (Zeichen 299) Spalte 3 Satz 1 § 49 Abs. 3 Nr. 4 § 42 Abs. 2 i. V. m. Anlage 3 lfd. Nr. 2 (Zeichen 306) Spalte 3 Satz 1, lfd. Nr. 7 (Zeichen 314 mit Zusatzzeichen) Spalte 3 Satz 1, lfd. Nr. 10 (Zeichen 315) Spalte 3 Satz 2 § 49 Abs. 3 Nr. 5“. 20. In Nummer 54.2.1 wird die Spalte „StVO“ wie folgt gefasst: „§ 12 Abs. 3 Nr. 1 bis 5 § 1 Abs. 2 § 49 Abs. 1 Nr. 1, 12 § 41 Abs. 1 i. V. m. Anlage 2 lfd. Nr. 1 (Zeichen 201) Spalte 3 Nr. 3, lfd. Nr. 14 (Zeichen 224) Spalte 3 Satz 1, lfd. Nr. 68 (Zeichen 295) Spalte 3 Nr. 1d, lfd. Nr. 69 (Zeichen 296) Spalte 3 Nr. 2, lfd. Nr. 73 (Zeichen 299) Spalte 3 Satz 1 § 1 Abs. 2 § 49 Abs. 3 Nr. 4 § 42 Abs. 2 i. V. m. Anlage 3 lfd. Nr. 2 (Zeichen 306) Spalte 3 Satz 1, lfd. Nr. 7 (Zeichen 314 mit Zusatzzeichen) Spalte 3 Satz 1, lfd. Nr. 10 (Zeichen 315) Spalte 3 Satz 2 § 1 Abs. 2 § 49 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 3 Nr. 5“. 21. In Nummer 55 wird in der Spalte „StVO“ die Angabe „§ 12 Abs. 3 Nr. 8 Buchstabe c (Zeichen 315 mit Zusatz- schild), Buchstabe e (Zeichen 314 mit Zusatzschild)“ durch die Angabe „§ 42 Abs. 2 i. V. m. Anlage 3 lfd. Nr. 7 (Zeichen 314) Spalte 3 Satz 1 Anlage 3 lfd. Nr. 10 (Zeichen 315) Spalte 3 Satz 2“ ersetzt. 22. In Nummer 63 werden in der Spalte „Tatbestand“ nach dem Wort „Parkschein“ die Wörter „ , in einer Park- raumbewirtschaftungszone“ eingefügt. 23. Die Nummer 89a.2 wird wie folgt geändert: a) In der Spalte „Tatbestand“ wird die Angabe „§ 19 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 bis 4“ durch die Angabe „§ 19 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 bis 5“ ersetzt. b) In der Spalte „StVO“ wird die Angabe „§ 19 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2, 3, 4“ durch die Angabe „§ 19 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 bis 5“ ersetzt. 24. Die Nummer 90 wird wie folgt geändert: In der Spalte „StVO“ wird die Angabe „§ 19 Abs. 2 bis 6“ durch die Angabe „§ 19 Abs. 2 bis 5“ ersetzt.
Seite 49S. 49
2678 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 25. Nach Nummer 120 werden folgende Überschrift und folgende Nummern eingefügt: Lfd. Nr. 120a Tatbestand StVO Regelsatz in Euro (€), Fahrverbot in Monaten „I n l i n e - S k a t e n Beim Inlineskaten Fahrbahn oder Rad- § 31 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 weg unzulässig benutzt oder bei durch Satz 2 Zusatzzeichen erlaubtem Inline-Skaten § 49 Abs. 1 Nr. 26 und Rollschuhfahren auf den übrigen Verkehr keine besondere Rücksicht genommen, nicht am rechten Rand gefahren oder Fahrzeugen das Über- holen nicht ermöglicht 120a.1 – mit Behinderung 120a.2 – mit Gefährdung 10 € 15 € § 31 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 Satz 2 § 1 Abs. 2 § 49 Abs. 1 Nr. 1, 26 20 €“. 26. Die Überschrift vor Nummer 136 und die Nummern 136 bis 144.2 werden wie folgt gefasst: Lfd. Nr. Tatbestand StVO Regelsatz in Euro (€), Fahrverbot in Monaten „V o r s c h r i f t z e i c h e n 136 Zeichen 206 (Halt. Vorfahrt gewähren.) nicht befolgt § 41 Abs. 1 i. V. m. Anlage 2 lfd. Nr. 3 (Zeichen 206) Spalte 3 Nr. 1 § 49 Abs. 3 Nr. 4 10 € 137 Bei verengter Fahrbahn (Zeichen 208) dem Gegenverkehr Vor- rang nicht gewährt § 41 Abs. 1 i. V. m. Anlage 2 lfd. Nr. 4 (Zeichen 208) Spalte 3 § 49 Abs. 3 Nr. 4 5€ 137.1 – mit Gefährdung § 41 Abs. 1 i. V. m. Anlage 2 lfd. Nr. 4 (Zeichen 208) Spalte 3 § 1 Abs. 2 § 49 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 3 Nr. 4 10 € 137.2 – mit Sachbeschädigung 138 Die durch Vorschriftzeichen (Zeichen 209, 211, 214, 222) vorgeschriebene Fahrtrichtung oder Vorbeifahrt nicht befolgt § 41 Abs. 1 i. V. m. Anlage 2 lfd. Nr. 5, 6, 7, 10 (Zeichen 209, 211, 214, 222) Spalte 3 Satz 1 § 49 Abs. 3 Nr. 4 10 € 138.1 – mit Gefährdung § 41 Abs. 1 i. V. m. Anlage 2 lfd. Nr. 5, 6, 7, 10 (Zeichen 209, 211, 214, 222) Spalte 3 Satz 1 § 1 Abs. 2 § 49 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 3 Nr. 4 15 € 138.2 – mit Sachbeschädigung 139 Die durch Zeichen 215 (Kreisverkehr) oder Zeichen 220 (Einbahnstraße) vor- geschriebene Fahrtrichtung nicht be- folgt 139.1 als Kfz-Führer 20 € 139.2 als Radfahrer 15 € 20 € 25 € § 41 Abs. 1 i. V. m. Anlage 2 lfd. Nr. 8 (Zeichen 215) Spalte 3 Nr. 1, lfd. Nr. 9 (Zeichen 220) Spalte 3 Satz 1 § 49 Abs. 3 Nr. 4
Seite 50S. 50
Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 Lfd. Nr. Tatbestand StVO § 41 Abs. 1 i. V. m. Anlage 2 lfd. Nr. 8 (Zeichen 215) Spalte 3 Nr. 1, lfd. Nr. 9 (Zeichen 220) Spalte 3 Satz 1 § 1 Abs. 2 § 49 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 3 Nr. 4 Regelsatz in Euro (€), Fahrverbot in Monaten 20 € 139.2.1 – mit Behinderung 139.2.2 – mit Gefährdung 25 € 139.2.3 – mit Sachbeschädigung 30 € 140 Als anderer Verkehrsteilnehmer vorschriftswidrig Radweg (Zeichen 237) oder einen sonstigen Sonderweg (Zeichen 238, 240, 241) benutzt oder als anderer Fahrzeugführer Fahrradstraße (Zeichen 244.1) vorschriftswidrig benutzt § 41 Abs. 1 i. V. m. Anlage 2 zu lfd. Nr. 16, 17, 19, 20 (Zeichen 237, 238, 240, 241) Spalte 3 Nr. 2, lfd. Nr. 23 (Zeichen 244.1) Spalte 3 Nr. 1 § 49 Abs. 3 Nr. 4 141 Als anderer Verkehrsteilnehmer Fuß- gängerbereich (Zeichen 239, 242.1) benutzt oder ein Verkehrsverbot (Zei- chen 250, 251, 253, 254, 255, 260) nicht beachtet § 41 Abs. 1 i. V. m. Anlage 2 lfd. Nr. 18 (Zeichen 238) Spalte 3 Satz 1, lfd. Nr. 21 (Zeichen 242.1) Spalte 3 Nr. 1, lfd. Nr. 26 Spalte 3 Satz 1 i. V. m. lfd. Nr. 29, 30, 31, 32, 33, 35 (Zeichen 250, 251, 253, 254, 255, 260) § 49 Abs. 3 Nr. 4 141.1 mit Kraftfahrzeugen der in § 3 Abs. 3 Nr. 2 Buchstabe a oder b StVO ge- nannten Art 20 € 141.2 mit anderen Kraftfahrzeugen 15 € 141.3 als Radfahrer 10 € 141.3.1 – mit Behinderung 141.3.2 – mit Gefährdung 20 € 141.3.3 – mit Sachbeschädigung 25 € 142 § 41 Abs. 1 i. V. m. Als Kfz-Führer Verkehrsverbot (Zeichen 262 bis 266) oder Verbot des Anlage 2 lfd. Nr. 36 Einfahrens (Zeichen 267) nicht beachtet bis 40 (Zeichen 262 bis 266) Spalte 3, lfd. Nr. 41 (Zeichen 267) Spalte 3 § 49 Abs. 3 Nr. 4 20 € § 41 Abs. 1 i. V. m. Anlage 2 lfd. Nr. 18 (Zeichen 239) Spalte 3 Satz 1, lfd. Nr. 21 (Zeichen 242.1) Spalte 3 Nr. 1, lfd. Nr. 26 Spalte 3 Satz 1 i. V. m. lfd. Nr. 29, 30, 31, 32, 33, 35 (Zeichen 250, 251, 253, 254, 255, 260) § 1 Abs. 2 § 49 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 3 Nr. 4 2679 10 € 15 €
Seite 51S. 51
2680 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 Lfd. Nr. Tatbestand StVO Regelsatz in Euro (€), Fahrverbot in Monaten 143 Als Radfahrer Verbot des Einfahrens (Zeichen 267) nicht beachtet § 41 Abs. 1 i. V. m. Anlage 2 lfd. Nr. 41 (Zeichen 267) Spalte 3 § 49 Abs. 3 Nr. 4 15 € 143.1 – mit Behinderung § 41 Abs. 1 i. V. m. Anlage 2 lfd. Nr. 41 (Zeichen 267) Spalte 3 § 1 Abs. 2 § 49 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 3 Nr. 4 20 € 143.2 143.3 144 – mit Gefährdung – mit Sachbeschädigung In einem Fußgängerbereich, der durch Zeichen 239, 242.1 oder 250 gesperrt war, geparkt (§ 12 Abs. 2 StVO) 144.1 – mit Behinderung § 41 Abs. 1 i. V. m. Anlage 2 lfd. Nr. 18 (Zeichen 239) Spalte 3 Satz 1, lfd. Nr. 21 (Zeichen 242.1) Spalte 3 Nr. 1, lfd. Nr. 26 Spalte 3 Satz 1 i. V. m. lfd. Nr. 28 (Zeichen 250) § 1 Abs. 2 § 49 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 3 Nr. 4 Satz 2, Nr. 6 35 € 144.2 länger als 3 Stunden § 41 Abs. 1 i. V. m. Anlage 2 lfd. Nr. 18 (Zeichen 239) Spalte 3 Satz 1, lfd. Nr. 21 (Zeichen 242.1) Spalte 3 Nr. 1, lfd. Nr. 26 Spalte 3 Satz 1 i. V. m. lfd. Nr. 28 (Zeichen 250) § 49 Abs. 3 Nr. 4 35 €“. § 41 Abs. 1 i. V. m. Anlage 2 lfd. Nr. 18 (Zeichen 239) Spalte 3 Satz 1, lfd. Nr. 21 (Zeichen 242.1) Spalte 3 Nr. 1, lfd. Nr. 26 Spalte 3 Satz 1 i. V. m. lfd. Nr. 28 (Zeichen 250) § 49 Abs. 3 Nr. 4 25 € 30 € 30 € 27. Die Nummern 145 bis 145.3 werden gestrichen. 28. Die Nummern 146 bis 153 werden wie folgt gefasst: Lfd. Nr. Regelsatz in Euro (€), Fahrverbot in Monaten Tatbestand StVO „146 Bei zugelassenem Fahrzeugverkehr auf einem Gehweg (Zeichen 239) oder in einem Fußgängerbereich (242.1) die Geschwindigkeit nicht angepasst (soweit nicht von Nummer 11 erfasst) § 41 Abs. 1 i. V. m. Anlage 2 lfd. Nr. 18 (Zeichen 239) Spalte 3 Satz 1, lfd. Nr. 21 (Zeichen 242.1) Spalte 3 Nr. 2 § 49 Abs. 3 Nr. 4 15 € 147 Als Nichtberechtigter Sonder- fahrstreifen für Omnibusse des Linienverkehrs (Zeichen 245) oder für Taxen (Zeichen 245 mit Zusatzzeichen) benutzt § 41 Abs. 1 i. V. m. Anlage 2 lfd. Nr. 25 (Zeichen 245) Spalte 3 Satz 1 § 49 Abs. 3 Nr. 4 15 €
Seite 52S. 52
Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 Lfd. Nr. Tatbestand StVO Regelsatz in Euro (€), Fahrverbot in Monaten 147.1 – mit Behinderung § 41 Abs. 1 i. V. m. Anlage 2 lfd. Nr. 25 (Zeichen 245) Spalte 3 Satz 1 § 1 Abs. 2 § 49 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 3 Nr. 4 35 € 148 Wendeverbot (Zeichen 272) nicht beachtet § 41 Abs. 1 i. V. m. Anlage 2 lfd. Nr. 47 (Zeichen 272) Spalte 3 § 49 Abs. 3 Nr. 4 20 € 149 Vorgeschriebenen Mindestabstand (Zeichen 273) zu einem vorausfahren- den Fahrzeug unterschritten § 41 Abs. 1 i. V. m. Anlage 2 lfd. Nr. 48 (Zeichen 273) Spalte 3 Satz 1 § 49 Abs. 3 Nr. 4 25 € 150 Zeichen 206 (Halt. Vorfahrt gewähren.) nicht befolgt oder trotz Rotlicht nicht an der Haltlinie (Zeichen 294) gehalten und dadurch einen anderen gefährdet § 41 Abs. 1 i. V. m. Anlage 2 lfd. Nr. 3 (Zeichen 206) Spalte 3 Nr. 1, § 37 Abs. 2 Nr. 1 Satz 7, 11 Nr. 2, jeweils i. V. m. Anlage 2 lfd. Nr. 67 (Zeichen 294) Spalte 3 § 1 Abs. 2 § 49 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 3 Nr. 2, 4 50 € 151 Als Fahrzeugführer in einem Fußgän- gerbereich (Zeichen 239, 242.1) einen Fußgänger gefährdet 151.1 bei zugelassenem Fahrzeugverkehr § 41 Abs. 1 i. V. m. (Zeichen 239, 242.1 mit Zusatzzeichen) Anlage 2 lfd. Nr. 18 (Zeichen 239 mit Zusatz- zeichen) Spalte 3 Satz 1, lfd. Nr. 21 (Zeichen 242.1 mit Zusatzzeichen) Spalte 3 Nr. 2 § 1 Abs. 2 § 49 Abs. 3 Nr. 1, 4 40 € 151.2 bei nicht zugelassenem Fahrzeugver- kehr 50 € 152 Eine für kennzeichnungspflichtige Kraftfahrzeuge mit gefährlichen Gütern (Zeichen 261) oder für Kraftfahrzeuge mit wassergefährdender Ladung (Zei- chen 269) gesperrte Straße befahren 152.1 bei Eintragung von bereits einer Ent- scheidung wegen Verstoßes gegen Zeichen 261 oder 269 153 Mit einem Kraftfahrzeug trotz Verkehrs- verbotes zur Verminderung schädlicher Luftverunreinigungen (Zeichen 270.1, 270.2) am Verkehr teilgenommen 29. Nummer 154 wird gestrichen. § 41 Abs. 1 i. V. m. Anlage 2 lfd. Nr. 35 (Zeichen 261), lfd. Nr. 43 (Zeichen 269) Spalte 3 § 49 Abs. 3 Nr. 4 100 € 250 € Fahrverbot 1 Monat § 41 Abs. 1 i. V. m. Anlage 2 lfd. Nr. 44, 45 (Zeichen 270.1, 270.2) Spalte 3 § 49 Abs. 3 Nr. 4 2681 40 €“.
Seite 53S. 53
2682 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 30. Die Nummern 155 bis 159c.2 und die Überschrift zu Nummer 157 werden wie folgt gefasst: Lfd. Nr. Tatbestand StVO Regelsatz in Euro (€), Fahrverbot in Monaten „155 Fahrstreifenbegrenzung (Zeichen 295, 296) überquert oder überfahren oder durch Pfeile vor- geschriebener Fahrtrichtung (Zeichen 297) nicht gefolgt oder Sperrfläche (Zeichen 298) benutzt (außer Parken) § 41 Abs. 1 i. V. m. Anlage 2 lfd. Nr. 68 (Zeichen 295) Spalte 3 Nr. 1 a, lfd. Nr. 69 (Zeichen 296) Spalte 3 Nr. 1, lfd. Nr. 70 (Zeichen 297) Spalte 3 Nr. 1, lfd. Nr. 72 (Zeichen 298) Spalte 3 § 49 Abs. 3 Nr. 4 10 € 155.1 – mit Sachbeschädigung § 41 Abs. 1 i. V. m. Anlage 2 lfd. Nr. 68 (Zeichen 295) Spalte 3 Nr. 1 a, lfd. Nr. 69 (Zeichen 296) Spalte 3 Nr. 1, lfd. Nr. 70 (Zeichen 297) Spalte 3 Nr. 1, lfd. Nr. 72 (Zeichen 298) Spalte 3 § 1 Abs. 2 § 49 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 3 Nr. 4 35 € 155.2 und dabei überholt § 41 Abs. 1 i. V. m. Anlage 2 lfd. Nr. 68 (Zeichen 295) Spalte 3 Nr. 1 a, lfd. Nr. 69 (Zeichen 296) Spalte 3 Nr. 1, lfd. Nr. 70 (Zeichen 297) Spalte 3 Nr. 1, lfd. Nr. 72 (Zeichen 298) Spalte 3 § 49 Abs. 3 Nr. 4 30 € 155.3 und dabei nach links abgebogen oder gewendet § 41 Abs. 1 i. V. m. Anlage 2 lfd. Nr. 68 (Zeichen 295) Spalte 3 Nr. 1 a, lfd. Nr. 69 (Zeichen 296) Spalte 3 Nr. 1, lfd. Nr. 70 (Zeichen 297) Spalte 3 Nr. 1, lfd. Nr. 72 (Zeichen 298) Spalte 3 § 49 Abs. 3 Nr. 4 30 € 155.3.1 – mit Gefährdung § 41 Abs. 1 i. V. m. Anlage 2 lfd. Nr. 68 (Zeichen 295) Spalte 3 Nr. 1 a, lfd. Nr. 69 (Zeichen 296) Spalte 3 Nr. 1, lfd. Nr. 70 (Zeichen 297) Spalte 3 Nr. 1, lfd. Nr. 72 (Zeichen 298) Spalte 3 § 1 Abs. 2 § 49 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 3 Nr. 4 35 € 156 Sperrfläche (Zeichen 298) zum Parken benutzt § 41 Abs. 1 i. V. m. Anlage 2 lfd. Nr. 72 (Zeichen 298) Spalte 3 § 49 Abs. 3 Nr. 4 25 €
Seite 54S. 54
Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 Lfd. Nr. Tatbestand StVO 2683 Regelsatz in Euro (€), Fahrverbot in Monaten Richtzeichen 157 Als Fahrzeugführer in einem verkehrsberuhigten Bereich (Zeichen 325.1, 325.2) 157.1 – Schrittgeschwindigkeit nicht eingehalten (soweit nicht von Nummer 11 erfasst) § 42 Abs. 2 i. V. m. Anlage 3 lfd. Nr. 12 (Zeichen 325.1) Spalte 3 Nr. 1 § 49 Abs. 3 Nr. 5 15 € 157.2 – Fußgänger behindert § 42 Abs. 2 i. V. m. Anlage 3 lfd. Nr. 12 (Zeichen 325.1) Spalte 3 Nr. 2 § 1 Abs. 2 § 49 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 3 Nr. 5 15 € 158 Als Fahrzeugführer in einem verkehrsberuhigten Bereich (Zeichen 325.1, 325.2) einen Fußgänger gefährdet § 42 Abs. 2 i. V. m. Anlage 3 lfd. Nr. 12 (Zeichen 325.1) Spalte 3 Nr. 2 § 1 Abs. 2 § 49 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 3 Nr. 5 40 € 159 In einem verkehrsberuhigten Bereich (Zeichen 325.1, 325.2) außerhalb der zum Parken gekennzeichneten Flächen geparkt (§ 12 Abs. 2 StVO) § 42 Abs. 2 i. V. m. Anlage 3 lfd. Nr. 12 (Zeichen 325.1) Spalte 3 Nr. 4 § 49 Abs. 3 Nr. 5 10 € 159.1 – mit Behinderung § 42 Abs. 2 i. V. m. Anlage 3 lfd. Nr. 12 (Zeichen 325.1) Spalte 3 Nr. 4 § 1 Abs. 2 § 49 Abs.1 Nr. 1, Abs. 3 Nr. 5 15 € 159.2 länger als 3 Stunden § 42 Abs. 2 i. V. m. Anlage 3 lfd. Nr. 12 (Zeichen 325.1) Spalte 3 Nr. 4 § 49 Abs. 3 Nr. 5 20 € 159.2.1 – mit Behinderung § 42 Abs. 2 i. V. m. Anlage 3 lfd. Nr. 12 (Zeichen 325.1) Spalte 3 Nr. 4 § 1 Abs. 2 § 49 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 3 Nr. 5 30 € 159a In einem Tunnel (Zeichen 327) Abblendlicht nicht benutzt § 42 Abs. 2 i. V. m. Anlage 3 lfd. Nr. 14 (Zeichen 327) Spalte 3 Satz 1 § 49 Abs. 3 Nr. 5 10 € 159a.1 - mit Gefährdung § 42 Abs. 2 i. V. m. Anlage 3 lfd. Nr. 14 (Zeichen 327) Spalte 3 Satz 1 § 1 Abs. 2 § 49 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 3 Nr. 5 15 € 159a.2 – mit Sachbeschädigung 35 €
Seite 55S. 55
2684 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 Lfd. Nr. Tatbestand StVO Regelsatz in Euro (€), Fahrverbot in Monaten 40 € 159b In einem Tunnel (Zeichen 327) gewendet § 42 Abs. 2 i. V. m. Anlage 3 lfd. Nr. 14 (Zeichen 327) Spalte 3 Satz 2 § 49 Abs. 3 Nr. 5 159c In einer Nothalte- und Pannenbucht (Zeichen 328) unberechtigt § 42 Abs. 2 i. V. m. Anlage 3 lfd. Nr. 15 (Zeichen 328) Spalte 3 § 49 Abs. 3 Nr. 5 159c.1 – Gehalten 20 € 159c.2 – Geparkt 25 €“. 31. Die Nummern 160 bis 162 werden gestrichen. 32. Die Überschrift vor Nummer 163 und Nummer 163 werden wie folgt gefasst: Lfd. Nr. Tatbestand StVO Regelsatz in Euro (€), Fahrverbot in Monaten „V e r k e h r s e i n r i c h t u n g e n 163 Durch Verkehrseinrichtungen abge- sperrte Straßenfläche befahren § 43 Abs. 3 Satz 2 i. V. m. Anlage 4 lfd. Nr. 2 bis 7 (Zeichen 600, 605, 610, 615, 616, 628, 629) Spalte 3 Nr. 1 § 49 Abs. 3 Nr. 6 5 €“. 33. In den Nummern 189.2.1, 189.3.1 und 214.1 ist jeweils in der Spalte „Tatbestand“ die Angabe „bzw. ihre Anhänger“ anzufügen. Artikel 3 Änderung der Fahrerlaubnis-Verordnung In Anlage 12 der Fahrerlaubnis-Verordnung vom 18. August 1998 (BGBl. I S. 2214), die zuletzt durch Artikel 3 der Verordnung vom 16. Juli 2009 (BGBl. I S. 2097) geändert worden ist, wird Abschnitt A Nummer 2.1 wie folgt gefasst: „2.1 Verstöße gegen die Vorschriften der Straßenverkehrs-Ordnung über das Rechtsfahrgebot (§ 2 Abs. 2) die Geschwindigkeit (§ 3 Abs. 1, 2a, 3 und 4, § 41 Abs. 1 i. V. m. der Anlage 2, § 42 Abs. 2 i. V. m. der Anlage 3 Abschnitt 4) den Abstand (§ 4 Abs. 1) das Überholen (§ 5, § 41 Abs. 1 i. V. m. der Anlage 2) die Vorfahrt (§ 8, § 41 Abs. 1 i. V. m. der Anlage 2) das Abbiegen, Wenden und Rück- wärtsfahren (§ 9) die Benutzung von Autobahnen und Kraftfahrstraßen (§ 2 Abs. 1, § 18 Abs. 2 bis 5, Abs. 7, § 41 Abs. 1 i. V. m. der Anlage 2) das Verhalten an Bahnübergängen (§ 19 Abs. 1 und 2, § 40 Abs. 7 i. V. m. der Anlage 1 Abschnitt 2) das Verhalten an öffentlichen Ver- kehrsmitteln und Schulbussen (§ 20 Abs. 2, 3 und 4, § 41 Abs. 1 i. V. m. der Anlage 2) das Verhalten an Fußgängerüber- wegen (§ 26, § 41 Abs. 1 i. V. m. der Anlage 2 Abschnitt 9)
Seite 56S. 56
Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 übermäßige Straßenbenutzung (§ 29) (§ 36, § 37 Abs. 2, 3, § 41 Abs. 1 das Verhalten an Wechsellichtzei- chen, Dauerlichtzeichen und Zeichen i. V. m. der Anlage 2)“. 206 (Halt. Vorfahrt gewähren.) sowie gegenüber Haltzeichen von Polizei- beamten Artikel 4 Änderung der 12. Ausnahmeverordnung zur StVO In § 1 der 12. Ausnahmeverordnung zur StVO vom 18. März 2005 (BGBl. I S. 866) werden 1. die Angabe „(Zeichen 330)“ durch die Angabe „(Zeichen 330.1)“ und 2. die Angabe „(Zeichen 331)“ durch die Angabe „(Zeichen 331.1)“ ersetzt. Artikel 5 Änderung der Autobahn-Richtgeschwindigkeits-Verordnung § 1 der Autobahn-Richtgeschwindigkeits-Verordnung vom 21. November 1978 (BGBl. I S. 1824), die durch Artikel 3 der Verordnung vom 7. August 1997 (BGBl. I S. 2028) geändert worden ist, wird wie folgt geändert: 1. In Satz 1 Nummer 1 wird die Angabe „(Zeichen 330)“ durch die Angabe „(Zeichen 330.1)“ ersetzt. 2. In Satz 2 werden die Wörter „oder niedrigere Richtgeschwindigkeiten (Zei- chen 380)“ gestrichen. Artikel 6 Änderung der 9. Ausnahmeverordnung zur StVO In § 1 der 9. Ausnahmeverordnung zur StVO vom 15. Oktober 1998 (BGBl. I S. 3171), die zuletzt durch die Verordnung vom 25. April 2008 (BGBl. I S. 780) geändert worden ist, werden 1. die Angabe „(Zeichen 330)“ durch die Angabe „(Zeichen 330.1)“ und 2. die Angabe „(Zeichen 331)“ durch die Angabe „(Zeichen 331.1)“ ersetzt. Artikel 7 Änderung der Ferienreiseverordnung In § 1 der Ferienreiseverordnung vom 13. Mai 1985 (BGBl. I S. 774), die zuletzt durch die Verordnung vom 13. Juni 2008 (BGBl. I S. 1024) geändert worden ist, wird die Angabe „(Zeichen 330)“ durch die Angabe „(Zeichen 330.1)“ ersetzt. Artikel 8 Neubekanntmachung Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung kann jeweils den Wortlaut der Straßenverkehrs-Ordnung und der Bußgeldkatalog-Verord- nung in der ab dem Inkrafttreten dieser Verordnung geltenden Fassung im Bun- desgesetzblatt bekanntmachen. 2685
Seite 57S. 57
2686 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 Artikel 9 Inkrafttreten Die Verordnung tritt am 1. September 2009 in Kraft. Der Bundesrat hat zugestimmt. Berlin, den 5. August 2009 Der Bundesminister f ü r Ve r k e h r, B a u u n d S t a d t e n t w i c k l u n g W. T i e f e n s e e Der Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit Sigmar Gabriel
Seite 58S. 58
Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 Bekanntmachung zur Wahlkreiseinteilung für die Wahl zum Deutschen Bundestag Vom 5. August 2009 Auf Grund des Artikels 2 des Achtzehnten Gesetzes zur Änderung des Bun- deswahlgesetzes vom 17. März 2008 (BGBl. I S. 316) wird nachstehend in der Anlage zu § 2 Abs. 2 des Bundeswahlgesetzes die Abgrenzung 1. des Wahlkreises 17 Bad Doberan – Güstrow – Müritz in Mecklenburg-Vor- pommern, 2. der Wahlkreise 58 Uckermark – Barnim I und 60 Märkisch-Oderland – Bar- nim II in Brandenburg, 3. der Wahlkreise 69 Harz, 70 Magdeburg, 72 Anhalt, 74 Burgenland – Saale- kreis und 75 Mansfeld in Sachsen-Anhalt, 4. der Wahlkreise 103 Wuppertal I und 116 Duisburg I in Nordrhein-Westfalen, 5. der Wahlkreise 152 Nordsachsen, 155 Leipzig-Land, 156 Meißen, 157 Baut- zen I, 158 Görlitz, 159 Sächsische Schweiz – Osterzgebirge, 161 Dresden II – Bautzen II, 162 Mittelsachsen, 164 Chemnitzer Umland – Erzgebirgskreis II, 165 Erzgebirgskreis I, 166 Zwickau und 167 Vogtlandkreis in Sachsen, 6. der Wahlkreise 191 Kyffhäuserkreis – Sömmerda – Weimarer Land I und 193 Erfurt – Weimar – Weimarer Land II in Thüringen und 7. der Wahlkreise 296 Saarbrücken, 298 St. Wendel und 299 Homburg im Saar- land mit den nach kommunalen Gebiets- und Namensänderungen am 30. Juni 2009 geltenden amtlichen Bezeichnungen von Kreisen, Gemeinden und Gemeinde- verbänden wie folgt neu beschrieben und bekannt gemacht. Die Abgrenzung des Gebiets der Wahlkreise in der nachstehenden Neube- schreibung entspricht der durch Artikel 1 des eingangs genannten Gesetzes festgelegten Wahlkreiseinteilung für die Wahl zum Deutschen Bundestag. Berlin, den 5. August 2009 Der Bundesminister des Innern Schäuble 2687
Seite 59S. 59
2688 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 Anlage Wahlkreis Nr. Gebiet des Wahlkreises Name Mecklenburg-Vorpommern 17 Bad Doberan – Güstrow – Müritz Landkreise Güstrow, Müritz, vom Landkreis die amtsfreien Gemeinden Bad Doberan, Dummerstorf, Kröpelin, Kühlungsborn, Neubukow, Satow, die Ämter Bad Doberan-Land (= Gemeinden Admannshagen-Bargeshagen, Bartens- hagen-Parkentin, Börgerende-Rethwisch, Hohenfelde, Nienhagen, Redde- lich, Retschow, Steffenshagen, Wittenbeck), Neubukow-Salzhaff (= Gemeinden Alt Bukow, Am Salzhaff, Bastorf, Bien- dorf, Carinerland, Kirch Mulsow, Rerik), Schwaan (= Gemeinden Benitz, Bröbberow, Kassow, Rukieten, Schwaan, Vorbeck, Wiendorf), Warnow-West (= Gemeinden Elmenhorst/Lichtenhagen, Kritzmow, Lam- brechtshagen, Papendorf, Pölchow, Stäbelow, Ziesendorf) (Übrige Gemeinden s. Wkr. 14) Brandenburg 58 Uckermark – Barnim I Landkreis Uckermark, vom Landkreis Barnim die amtsfreien Gemeinden Eberswalde, Schorfheide, die Ämter Britz-Chorin-Oderberg (= Gemeinden Britz, Chorin, Hohenfinow, Liepe, Lunow-Stolzenhagen, Niederfinow, Oderberg, Parsteinsee), Joachimsthal (Schorfheide) (= Gemeinden Althüttendorf, Friedrichswalde, Joachimsthal, Ziethen) (Übrige Gemeinden s. Wkr. 60), vom Landkreis Märkisch-Oderland von der amtsfreien Stadt Bad Freienwalde (Oder) der Ortsteil Hohensaaten (Übrige Gemeinden und Ortsteile der Stadt Bad Freienwalde [Oder] s. Wkr. 60) 60 Märkisch-Oderland – Barnim II Vom Landkreis Märkisch-Oderland die amtsfreien Städte und Gemeinden Altlandsberg, Bad Freienwalde (Oder) (ohne Ortsteil Hohensaaten), Freders- dorf-Vogelsdorf, Hoppegarten, Letschin, Müncheberg, Neuenhagen bei Berlin, Petershagen/Eggersdorf, Rüdersdorf bei Berlin, Seelow, Strausberg, Wriezen, die Ämter Barnim-Oderbruch, Falkenberg-Höhe, Golzow, Lebus, Märkische Schweiz, Neuhardenberg, Seelow-Land (Ortsteil Hohensaaten der Stadt Bad Freienwalde [Oder] s. Wkr. 58), vom Landkreis Barnim die amtsfreien Gemeinden Ahrensfelde, Bernau bei Berlin, Panketal, Wandlitz, Werneuchen,
Seite 60S. 60
Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 2689 Wahlkreis Nr. Gebiet des Wahlkreises Name das Amt Biesenthal-Barnim (= Gemeinden Biesenthal, Breydin, Marienwer- der, Melchow, Rüdnitz, Sydower Fließ) (Übrige Gemeinden s. Wkr. 58) Sachsen-Anhalt 69 Harz Landkreis Harz, vom Salzlandkreis die Gemeinden Aschersleben, Friedrichsaue, Frose, Gatersleben, Hoym, Nachterstedt, Schadeleben (Übrige Gemeinden s. Wkr. 70, 72) 70 Magdeburg Kreisfreie Stadt Magdeburg, vom Salzlandkreis die Gemeinden Barby (Elbe), Bördeland, Breitenhagen, Calbe (Saale), Glinde, Gnadau, Groß Rosenburg, Lödderitz, Pömmelte, Sachsendorf, Schönebeck (Elbe), Tornitz, Wespen, Zuchau, von der Gemeinde Staßfurt der Ortsteil Förderstedt (Übrige Gemeinden s. Wkr. 69, 72; übrige Ortsteile der Gemeinde Staßfurt s. Wkr. 72) 72 Anhalt Landkreis Anhalt-Bitterfeld, vom Salzlandkreis die Gemeinden Alsleben (Saale), Amesdorf, Baalberge, Bernburg (Saale), Biendorf, Borne, Cörmigk, Edlau, Egeln, Etgersleben, Gerbitz, Gerlebogk, Giersleben, Gröna, Güsten, Hakeborn, Hecklingen, Ilberstedt, Könnern, Latdorf, Neugatters- leben, Nienburg (Saale), Peißen, Plötzkau, Pobzig, Poley, Preußlitz, Schack- stedt, Staßfurt (ohne Ortsteil Förderstedt), Tarthun, Unseburg, Wedlitz, Westeregeln, Wiendorf, Wohlsdorf, Wolmirsleben (Übrige Gemeinden s. Wkr. 69, 70; Ortsteil Förderstedt der Gemeinde Staß- furt s. Wkr. 70) 74 Burgenland – Saalekreis Burgenlandkreis, vom Saalekreis die Gemeinden Bad Dürrenberg, Braunsbedra, Friedensdorf, Günthersdorf, Horburg-Maß- lau, Kötschlitz, Kötzschau, Kreypau, Leuna, Nempitz, Rodden, Schkopau, Spergau, Tollwitz, Wallendorf (Luppe), Zöschen, Zweimen (Übrige Gemeinden s. Wkr. 73, 75) 75 Mansfeld Landkreis Mansfeld-Südharz, vom Saalekreis die Gemeinden Albersroda, Alberstedt, Angersdorf, Bad Lauchstädt, Barnstädt, Beesen- stedt, Bennstedt, Brachwitz, Döblitz, Domnitz, Dornstedt, Esperstedt, Farn- städt, Fienstedt, Geusa, Gimritz, Höhnstedt, Kloschwitz, Langenbogen, Lieskau, Löbejün, Merseburg, Milzau, Mücheln (Geiseltal), Nauendorf, Nemsdorf-Göhrendorf, Neutz-Lettewitz, Obhausen, Oechlitz, Plötz, Quer- furt, Rothenburg, Salzmünde, Schochwitz, Schraplau, Steigra, Steuden, Teutschenthal, Wettin, Zappendorf (Übrige Gemeinden s. Wkr. 73, 74)
Seite 61S. 61
2690 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 Wahlkreis Nr. Gebiet des Wahlkreises Name Nordrhein-Westfalen 103 Wuppertal I Von der kreisfreien Stadt Wuppertal die Stadtbezirke 0 Elberfeld, 1 Elberfeld West, 2 Uellendahl-Katernberg, 3 Vohwinkel, 5 Bar- men, 6 Oberbarmen, 7 Heckinghausen, 8 Langerfeld-Beyenburg (Übrige Stadtbezirke s. Wkr. 104) 116 Duisburg I Von der kreisfreien Stadt Duisburg die Stadtbezirke E Mitte, F Rheinhausen, G Süd (Übrige Stadtbezirke s. Wkr. 117) Sachsen 152 Nordsachsen Landkreis Nordsachsen 155 Leipzig-Land Landkreis Leipzig 156 Meißen Landkreis Meißen 157 Bautzen I Vom Landkreis Bautzen die Gemeinden Bautzen, Burkau, Cunewalde, Demitz-Thumitz, Doberschau-Gaußig, Elster- heide, Elstra, Göda, Großdubrau, Haselbachtal, Hochkirch, Hoyerswerda, Königswartha, Kubschütz, Lauta, Lohsa, Neukirch/Lausitz, Oßling, Radibor, Schmölln-Putzkau, Schwepnitz, Sohland a. d. Spree, Spreetal, Steinigt- wolmsdorf, Weißenberg, Wilthen, Wittichenau, die Verwaltungsgemeinschaften Bernsdorf (= Gemeinden Bernsdorf, Wiednitz), Bischofswerda (= Gemeinden Bischofswerda, Rammenau), Großharthau (= Gemeinden Frankenthal, Großharthau), Großpostwitz/O.L. (= Gemeinden Großpostwitz/O.L., Obergurig), Kamenz-Schönteichen (= Gemeinden Kamenz, Schönteichen), Königsbrück (= Gemeinden Königsbrück, Laußnitz, Neukirch), Malschwitz (= Gemeinden Guttau, Malschwitz), Neschwitz (= Gemeinden Neschwitz, Puschwitz), Pulsnitz (= Gemeinden Großnaundorf, Lichtenberg, Ohorn, Pulsnitz, Steina), Schirgiswalde (= Gemeinden Crostau, Kirschau, Schirgiswalde), der Verwaltungsverband Am Klosterwasser (= Gemeinden Crostwitz, Nebel- schütz, Panschwitz-Kuckau, Räckelwitz, Ralbitz-Rosenthal) (Übrige Gemeinden s. Wkr. 161) 158 Görlitz Landkreis Görlitz 159 Sächsische Schweiz – Osterzgebirge Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge 161 Dresden II – Bautzen II Von der kreisfreien Stadt Dresden die Ortsamtsbereiche Cotta, Klotzsche, Loschwitz, Neustadt, Pieschen, die Ortschaften Altfranken, Cossebaude, Gompitz, Langebrück, Mobschatz, Oberwartha, Schönborn, Schönfeld-Weißig, Weixdorf (Übrige Ortsamtsbereiche s. Wkr. 160),
Seite 62S. 62
Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 2691 Wahlkreis Nr. Gebiet des Wahlkreises Name vom Landkreis Bautzen die Gemeinden Arnsdorf, Ottendorf-Okrilla, Radeberg, Wachau, die Verwaltungsgemeinschaft Großröhrsdorf (= Gemeinden Bretnig-Haus- walde, Großröhrsdorf) (Übrige Gemeinden s. Wkr. 157) 162 Mittelsachsen Vom Landkreis Mittelsachsen die Gemeinden Augustusburg, Bobritzsch, Bockelwitz, Brand-Erbisdorf, Eppendorf, Fran- kenberg/Sa., Frauenstein, Großhartmannsdorf, Großschirma, Großweitz- schen, Hainichen, Halsbrücke, Hartha, Kriebstein, Leisnig, Leubsdorf, Mo- chau, Mulda/Sa., Neuhausen/Erzgeb., Niederwiesa, Oberschöna, Rechen- berg-Bienenmühle, Reinsberg, Rossau, Striegistal, die Verwaltungsgemeinschaften Döbeln (= Gemeinden Döbeln, Ebersbach), Flöha (= Gemeinden Falkenau, Flöha), Freiberg (= Gemeinden Freiberg, Hilbersdorf), Lichtenberg/Erzgeb. (= Gemeinden Lichtenberg/Erzgeb., Weißenborn/Erz- geb.), Mittweida (= Gemeinden Altmittweida, Mittweida), Oederan (= Gemeinden Frankenstein, Oederan), Ostrau (= Gemeinden Ostrau, Zschaitz-Ottewig), Roßwein (= Gemeinden Niederstriegis, Roßwein), Sayda (= Gemeinden Dorfchemnitz, Sayda), Waldheim (= Gemeinden Waldheim, Ziegra-Knobelsdorf) (Übrige Gemeinden s. Wkr. 164) 164 Chemnitzer Umland – Erzge- Vom Erzgebirgskreis birgskreis II die Gemeinden Hohndorf, Jahnsdorf/Erzgeb., Neukirchen/Erzgeb., Oelsnitz/Erzgeb., Thal- heim/Erzgeb., die Verwaltungsgemeinschaften Burkhardtsdorf (= Gemeinden Auerbach, Burkhardtsdorf, Gornsdorf), Lugau (= Gemeinden Erlbach-Kirchberg, Lugau/Erzgeb., Niederwürschnitz), Stollberg/Erzgeb. (= Gemeinden Niederdorf, Stollberg/Erzgeb.), von der Verwaltungsgemeinschaft Zwönitz die Gemeinden Hormersdorf, Zwönitz (Übrige Gemeinden s. Wkr. 165), vom Landkreis Mittelsachsen die Gemeinden Claußnitz, Erlau, Geringswalde, Hartmannsdorf, Königshain-Wiederau, Lichtenau, Lunzenau, Penig, Wechselburg, die Verwaltungsgemeinschaften Burgstädt (= Gemeinden Burgstädt, Mühlau, Taura), Rochlitz (= Gemeinden Königsfeld, Rochlitz, Seelitz, Zettlitz)
Seite 63S. 63
2692 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 Wahlkreis Nr. Gebiet des Wahlkreises Name (Übrige Gemeinden s. Wkr. 162), vom Landkreis Zwickau die Gemeinden Callenberg, Gersdorf, Hohenstein-Ernstthal, Oberlungwitz, die Verwaltungsgemeinschaften Limbach-Oberfrohna (= Gemeinden Limbach-Oberfrohna, Niederfrohna), Rund um den Auersberg (= Gemeinden Bernsdorf, Lichtenstein/Sa., St. Egi- dien) (Übrige Gemeinden s. Wkr. 166) 165 Erzgebirgskreis I Vom Erzgebirgskreis die Gemeinden Amtsberg, Annaberg-Buchholz, Aue, Bad Schlema, Bernsbach, Breiten- brunn/Erzgeb., Crottendorf, Ehrenfriedersdorf, Gelenau/Erzgeb., Groß- olbersdorf, Großrückerswalde, Grünhain-Beierfeld, Johanngeorgenstadt, Jöhstadt, Lauter/Sa., Lengefeld, Lößnitz, Mildenau, Kurort Oberwiesenthal, Olbernhau, Pfaffroda, Pockau, Raschau-Markersbach, Schneeberg, Schön- heide, Schwarzenberg/Erzgeb., Sehmatal, Stützengrün, Thermalbad Wie- senbad, Thum, Wolkenstein, Zöblitz, die Verwaltungsgemeinschaften Bärenstein (= Gemeinden Bärenstein, Königswalde), Eibenstock (= Gemeinden Eibenstock, Sosa), Geyer (= Gemeinden Geyer, Tannenberg), Marienberg (= Gemeinden Marienberg, Pobershau), Scheibenberg-Schlettau (= Gemeinden Scheibenberg, Schlettau), Seiffen/Erzgeb. (= Gemeinden Deutschneudorf, Heidersdorf, Kurort Seiffen/ Erzgeb.), Zschopau (= Gemeinden Gornau/Erzgeb., Zschopau), Zschorlau (= Gemeinden Bockau, Zschorlau), von der Verwaltungsgemeinschaft Zwönitz die Gemeinde Elterlein, die Verwaltungsverbände Grüner Grund (= Gemeinden Drebach, Venusberg), Wildenstein (= Gemeinden Börnichen/Erzgeb., Borstendorf, Grünhainichen) (Übrige Gemeinden s. Wkr. 164) 166 Zwickau Vom Landkreis Zwickau die Gemeinden Fraureuth, Glauchau, Hartenstein, Langenbernsdorf, Langenweißbach, Lichtentanne, Mülsen, Neukirchen/Pleiße, Reinsdorf, Werdau, Wildenfels, Wilkau-Haßlau, Zwickau, die Verwaltungsgemeinschaften Crimmitschau-Dennheritz (= Gemeinden Crimmitschau, Dennheritz), Kirchberg (= Gemeinden Crinitzberg, Hartmannsdorf b. Kirchberg, Hirsch- feld, Kirchberg), Meerane (= Gemeinden Meerane, Schönberg), Waldenburg (= Gemeinden Oberwiera, Remse, Waldenburg) (Übrige Gemeinden s. Wkr. 164) 167 Vogtlandkreis Vogtlandkreis
Seite 64S. 64
Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 2693 Wahlkreis Nr. Gebiet des Wahlkreises Name Thüringen 191 Kyffhäuserkreis – Sömmerda – Kyffhäuserkreis, Landkreis Sömmerda, Weimarer Land I vom Landkreis Weimarer Land die verwaltungsgemeinschaftsfreien Gemeinden Apolda, Auerstedt, Bad Berka (ohne Ortsteil Gutendorf), Bad Sulza, Blan- kenhain, Eberstedt, Flurstedt, Gebstedt, Großheringen, Ködderitzsch, Nie- dertrebra, Obertrebra, Rannstedt, Reisdorf, Saaleplatte, Schmiedehausen, Wickerstedt, die Verwaltungsgemeinschaften Berlstedt (= Gemeinden Ballstedt, Berlstedt, Ettersburg, Krautheim, Neu- mark, Ramsla, Schwerstedt, Vippachedelhausen), Buttelstedt (= Gemeinden Buttelstedt, Großobringen, Heichelheim, Klein- obringen, Leutenthal, Rohrbach, Sachsenhausen, Wohlsborn), Ilmtal-Weinstraße (= Gemeinden Kromsdorf, Liebstedt, Mattstedt, Nieder- reißen, Niederroßla, Nirmsdorf, Oberreißen, Oßmannstedt, Pfiffelbach, Wil- lerstedt), Kranichfeld (= Gemeinden Hohenfelden, Klettbach, Kranichfeld, Nauendorf, Rittersdorf, Tonndorf), Mellingen (= Gemeinden Buchfart, Döbritschen, Frankendorf, Großschwab- hausen, Hammerstedt, Hetschburg, Kapellendorf, Kiliansroda, Klein- schwabhausen, Lehnstedt, Magdala, Mechelroda, Mellingen, Oettern, Umpferstedt, Vollersroda, Wiegendorf) (Übrige Gemeinden sowie Ortsteil Gutendorf der Gemeinde Bad Berka s. Wkr. 193) 193 Erfurt – Weimar – Weimarer Land II Kreisfreie Städte Erfurt, Weimar, vom Landkreis Weimarer Land von der verwaltungsgemeinschaftsfreien Gemeinde Bad Berka der Ortsteil Gutendorf, die Verwaltungsgemeinschaft Grammetal (= Gemeinden Bechstedtstraß, Daasdorf a. Berge, Hopfgarten, Isseroda, Mönchenholzhausen, Niederzim- mern, Nohra, Ottstedt a. Berge, Troistedt) (Übrige Gemeinden und Ortsteile der Gemeinde Bad Berka s. Wkr. 191) Saarland 296 Saarbrücken Vom Regionalverband Saarbrücken die Gemeinden Großrosseln, Kleinblittersdorf, Püttlingen, Riegelsberg, Saarbrücken, Völk- lingen (Übrige Gemeinden s. Wkr. 298, 299) 298 St. Wendel Landkreis St. Wendel, vom Regionalverband Saarbrücken die Gemeinde Heusweiler (Übrige Gemeinden s. Wkr. 296, 299),
Seite 65S. 65
2694 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 Wahlkreis Nr. Gebiet des Wahlkreises Name vom Landkreis Neunkirchen die Gemeinden Eppelborn, Illingen, Merchweiler, Ottweiler, Schiffweiler (Übrige Gemeinden s. Wkr. 299), vom Landkreis Saarlouis die Gemeinden Lebach, Schmelz (Übrige Gemeinden s. Wkr. 297) 299 Homburg Saarpfalz-Kreis, vom Regionalverband Saarbrücken die Gemeinden Friedrichsthal, Quierschied, Sulzbach/Saar (Übrige Gemeinden s. Wkr. 296, 298), vom Landkreis Neunkirchen die Gemeinden Neunkirchen, Spiesen-Elversberg (Übrige Gemeinden s. Wkr. 298)
Seite 66S. 66
Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 2695 Hinweis auf das Bundesgesetzblatt Teil II Nr. 26, ausgegeben am 3. August 2009 Tag 29. 7. 2009 Inhalt Seite Gesetz zu dem Vertrag vom 16. September 2004 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Polen über die Vermarkung und Instandhaltung der gemeinsamen Grenze auf den Festlandabschnitten sowie den Grenzgewässern und die Einsetzung einer Ständigen Deutsch- Polnischen Grenzkommission . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 826 GESTA: XB010 29. 7. 2009 Gesetz zu der Genfer Fassung vom 2. Juli 1999 (Genfer Akte) des Haager Abkommens vom 6. November 1925 über die internationale Eintragung gewerblicher Muster und Modelle . . . . . . . 837 GESTA: XC014 30. 6. 2009 30. 6. 2009 Bekanntmachung über den Geltungsbereich des Übereinkommens über die Festlegung globaler tech- nischer Regelungen für Radfahrzeuge, Ausrüstungsgegenstände und Teile, die in Radfahrzeuge(n) ein- gebaut und/oder verwendet werden können . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 919 Bekanntmachung über den Geltungsbereich des Übereinkommens über nukleare Sicherheit . . . . . . . 920 Hinweis auf Verkündungen im Bundesanzeiger Gemäß § 1 Absatz 2 des Gesetzes über die Verkündung von Rechtsverordnungen in der im Bundesgesetz- blatt Teil III, Gliederungsnummer 114 -1, veröffentlichten bereinigten Fassung, der zuletzt durch Artikel 6 der Ver- ordnung vom 31. Oktober 2006 (BGBl. I S. 2407) geändert worden ist, wird auf folgende im Bundesanzeiger ver- kündete Rechtsverordnungen nachrichtlich hingewiesen: Datum und Bezeichnung der Verordnung 14. 7. 2009 Einhundertachte Verordnung zur Änderung der Ausfuhrliste – Anlage AL zur Außenwirtschaftsverordnung – FNA: 7400-1-6 Bundesanzeiger Seite (Nr. vom) Tag des Inkrafttretens 2585 29. 7. 2009 (109 28. 7. 2009)
Seite 67S. 67
Seite 68S. 68
2696 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 Hinweis auf Verkündungen im elektronischen Bundesanzeiger Gemäß § 55 Satz 2 des Weingesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 16. Mai 2001 (BGBl. I S. 985), der durch Artikel 1 Nummer 4 des Gesetzes vom 19. Januar 2009 (BGBl. I S. 63) neu gefasst worden ist, wird auf fol- gende im elektronischen Bundesanzeiger (www.ebundesanzeiger.de) verkündete Rechtsverordnungen nachrichtlich hingewiesen: Datum Bezeichnung der Verordnung 28. 7. 2009 Siebente Verordnung zur Änderung der Verordnung zur Durchset- zung des gemeinschaftlichen Weinrechts Fundstelle eBAnz AT77 2009 V1 Tag des Inkrafttretens 1. 8. 2009 FNA: 2125-5-7-4 Hinweis auf Verkündungen im Verkehrsblatt Gemäß § 1 Absatz 2 des Gesetzes über die Verkündung von Rechtsverordnungen in der im Bundesgesetz- blatt Teil III, Gliederungsnummer 114 -1, veröffentlichten bereinigten Fassung, der zuletzt durch Artikel 6 der Ver- ordnung vom 31. Oktober 2006 (BGBl. I S. 2407) geändert worden ist, wird auf folgende im Verkehrsblatt – Amtsblatt des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung der Bundesrepublik Deutschland – verkündete Rechtsverordnungen nachrichtlich hingewiesen: Verkehrsblatt Tag des Inkrafttretens 27. 6. 2008 Dreißigste Verordnung zur vorübergehenden Abweichung von der Rheinschifffahrtspolizeiverordnung (30. RheinSchPVAbweichV) 13/2008 S. 373 15. 7. 2008 10. 6. 2008 Berichtigung der Neunundsechzigsten Verordnung zur vorüberge- henden Abweichung von der Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung 14/2008 S. 420 – 1. 7. 2008 Zweite Berichtigung der Zweiunddreißigsten Verordnung zur vorübergehenden Abweichung von der Rheinschiffsunter- suchungsordnung 14/2008 S. 420 – 16. 6. 2008 72. Verordnung zur vorübergehenden Abweichung von der Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung (72. BinSchStrOAbweichV) 14/2008 S. 421 1. 9. 2008 28. 7. 2008 Einunddreißigste Verordnung zur vorübergehenden Abweichung von der Rheinschifffahrtspolizeiverordnung (31. RheinSchPVAb- weichV) 16/2008 S. 454 1. 10. 2008 Datum und Bezeichnung der Verordnung
Seite 69S. 69
Seite 70S. 70
Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 2697 Verkehrsblatt Tag des Inkrafttretens 18. 8. 2008 Dreiundsiebzigste Verordnung zur vorübergehenden Abweichung von der Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung (73. BinSchStrOAb- weichV) 17/2008 S. 488 30. 9. 2008 20. 8. 2008 Vierundsiebzigste Verordnung zur vorübergehenden Abweichung von der Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung (74. BinSchStrOAb- weichV) 17/2008 S. 490 15. 10. 2008 10. 11. 2008 Einundzwanzigste Verordnung zur vorübergehenden Abweichung von der Moselschifffahrtspolizeiverordnung (21. MoselSchPVAb- weichV) 22/2008 S. 630 1. 1. 2009 5. 12. 2008 Verordnung über die Festsetzung der Schleusenbetriebszeiten an den Bundeswasserstraßen im Zuständigkeitsbereich der Wasser- und Schifffahrtsdirektion West 24/2008 S. 673 1. 1. 2009 12. 1. 2009 Dreiundzwanzigste Verordnung zur vorübergehenden Abwei- chung von der Donauschifffahrtspolizeiverordnung (23. DonauSch- PVAbweichV) 2/2009 S. 58 1. 2. 2009 5. 2. 2009 Zweiundzwanzigste Verordnung zur vorübergehenden Abwei- chung von der Moselschifffahrtspolizeiverordnung (22. MoselSch- PVAbweichV) 4/2009 S. 139 1. 3. 2009 6. 2. 2009 Dreiundzwanzigste Verordnung zur vorübergehenden Abweichung von der Moselschifffahrtspolizeiverordnung (23. MoselSchPVAb- weichV) 4/2009 S. 140 1. 4. 2009 12. 2. 2009 Fünfundsiebzigste Verordnung zur vorübergehenden Abweichung von der Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung (75. BinSchStrOAb- weichV) 4/2009 S. 143 1. 4. 2009 9. 2. 2009 Verordnung über das Verbot des Befahrens der Neustädter Bucht mit bestimmten Fahrzeugen 4/2009 S. 143 1. 4. 2009 19. 3. 2009 Sechsundsiebzigste Verordnung zur vorübergehenden Abwei- chung von der Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung (76. BinSch- StrOAbweichV) 7/2009 S. 241 1. 6. 2009 Datum und Bezeichnung der Verordnung
Seite 71S. 71
Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 2698 Hinweis auf Rechtsvorschriften der Europäischen Gemeinschaften, die mit ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union unmittelbare Rechtswirksamkeit in der Bundes- republik Deutschland erlangt haben. Aufgeführt werden nur die Verordnungen, die im Inhaltsverzeichnis des Amtsblattes durch Fettdruck hervorgehoben sind. Datum und Bezeichnung der Rechtsvorschrift 8. 7. 2009 10. 7. 2009 10. 7. 2009 – 6. 7. 2009 7. 7. 2009 13. 7. 2009 ABl. EU – Ausgabe in deutscher Sprache – Nr./Seite vom Verordnung (EG) Nr. 609/2009 der Kommission zur Einreihung von bestimmten Waren in die Kombinierte Nomenklatur L 180/3 11. 7. 2009 Verordnung (EG) Nr. 610/2009 der Kommission mit Durchführungs- bestimmungen zu dem Zollkontingent für Rindfleisch mit Ursprung in Chile (kodifizierte Fassung) L 180/5 11. 7. 2009 Verordnung (EG) Nr. 611/2009 der Kommission zur Berichtigung der Verordnung (EG) Nr. 1276/2008 über die Überwachung der Ausfuhr von Agrarprodukten, für die Ausfuhrerstattungen oder andere Beträge gezahlt werden, durch Warenkontrolle L 180/15 11. 7. 2009 Berichtigung der Verordnung (EG) Nr. 438/2009 der Kommission vom 26. Mai 2009 zur Eröffnung und Verwaltung von Gemeinschaftszollkon- tingenten für nicht zum Schlachten bestimmte Stiere, Kühe und Färsen bestimmter Höhenrassen (ABl. L 128 vom 27.5.2009) L 180/25 11. 7. 2009 Verordnung (EG) Nr. 613/2009 des Rates zur Festsetzung der Berich- tigungskoeffizienten, die mit Wirkung vom 1. Juli 2008 auf die Dienst- bezüge der Beamten, der Zeit- und der Vertragsbediensteten der Europäischen Gemeinschaften in Drittländern anwendbar sind L 181/1 14. 7. 2009 Verordnung (EG) Nr. 614/2009 des Rates über die gemeinsame Han- delsregelung für Eieralbumin und Milchalbumin (kodifizierte Fassung) L 181/8 14. 7. 2009 Verordnung (EG) Nr. 616/2009 der Kommission zur Durchführung der Richtlinie 2005/94/EG des Rates hinsichtlich der Zulassung von Geflü- gelkompartimenten und Kompartimenten für in Gefangenschaft gehal- tene Vögel anderer Spezies in Bezug auf die Aviäre Influenza sowie hinsichtlich zusätzlicher vorbeugender Biosicherheitsmaßnahmen in solchen Kompartimenten (1) L 181/16 14. 7. 2009 Verordnung (EG) Nr. 617/2009 des Rates zur Eröffnung eines autono- men Zollkontingents für Einfuhren von hochwertigem Rindfleisch L 182/1 15. 7. 2009 Verordnung (EG) Nr. 619/2009 der Kommission zur Änderung der Ver- ordnung (EG) Nr. 474/2006 zur Erstellung der gemeinschaftlichen Liste der Luftfahrtunternehmen, gegen die in der Gemeinschaft eine Betriebs- untersagung ergangen ist (1) L 182/4 15. 7. 2009 Verordnung (EG) Nr. 620/2009 der Kommission über die Verwaltung eines Einfuhrzollkontingents für Qualitätsrindfleisch L 182/25 15. 7. 2009 Verordnung (EG) Nr. 621/2009 der Kommission über ein Fangverbot für Makrele in den Gebieten VI, VII, VIIIa, VIIIb, VIIId und VIIIe, in den EG- Gewässern des Gebiets Vb sowie in den internationalen Gewässern der Gebiete IIa, XII und XIV durch Schiffe unter der Flagge Spaniens L 182/31 15. 7. 2009 Verordnung (EG) Nr. 624/2009 der Kommission über ein Fangverbot für Makrele in den Gebieten VIIIc, IX und X und im CECAF-Gebiet 34.1.1 (EG-Gewässer) durch Schiffe unter der Flagge Spaniens L 184/6 16. 7. 2009 Verordnung (EG) Nr. 625/2009 des Rates über die gemeinsame Rege- lung der Einfuhren aus bestimmten Drittländern (kodifizierte Fassung) L 185/1 17. 7. 2009 (1) Text von Bedeutung für den EWR. 13. 7. 2009 13. 7. 2009 (1) Text von Bedeutung für den EWR. 13. 7. 2009 14. 7. 2009 15. 7. 2009 7. 7. 2009
Seite 72S. 72
Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 Datum und Bezeichnung der Rechtsvorschrift 13. 7. 2009 7. 7. 2009 18. 6. 2009 2699 ABl. EU – Ausgabe in deutscher Sprache – Nr./Seite vom Verordnung (EG) Nr. 626/2009 des Rates zur Einstellung der gemäß Arti- kel 11 Absatz 3 der Verordnung (EG) Nr. 384/96 durchgeführten teilwei- sen Interimsüberprüfung des Antidumpingzolls auf die Einfuhren bestimmter Graphitelektrodensysteme mit Ursprung in Indien L 185/16 17. 7. 2009 Verordnung (EG) Nr. 612/2009 der Kommission über gemeinsame Durchführungsvorschriften für Ausfuhrerstattungen bei landwirtschaft- lichen Erzeugnissen L 186/1 17. 7. 2009 Verordnung (EG) Nr. 595/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates über die Typgenehmigung von Kraftfahrzeugen und Motoren hin- sichtlich der Emissionen von schweren Nutzfahrzeugen (Euro VI) und über den Zugang zu Fahrzeugreparatur- und -wartungsinformationen, zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 und der Richtlinie 2007/46/EG sowie zur Aufhebung der Richtlinien 80/1269/EWG, 2005/55/EG und 2005/78/EG (1) L 188/1 18. 7. 2009 Verordnung (EG) Nr. 596/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates zur Anpassung einiger Rechtsakte, für die das Verfahren des Artikels 251 des Vertrags gilt, an den Beschluss 1999/468/EG des Rates in Bezug auf das Regelungsverfahren mit Kontrolle – Anpassung an das Regelungsverfahren mit Kontrolle – Vierter Teil L 188/14 18. 7. 2009 Verordnung (EG) Nr. 597/2009 des Rates über den Schutz gegen sub- ventionierte Einfuhren aus nicht zur Europäischen Gemeinschaft gehörenden Ländern (kodifizierte Fassung) L 188/93 18. 7. 2009 Berichtigung der Verordnung (EG) Nr. 444/2009 des Europäischen Par- laments und des Rates vom 28. Mai 2009 zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 2252/2004 des Rates über Normen für Sicherheitsmerkmale und biometrische Daten in von den Mitgliedstaaten ausgestellten Päs- sen und Reisedokumenten (ABl. L 142 vom 6.6.2009) L 188/127 18. 7. 2009 Verordnung (EG) Nr. 635/2009 der Kommission zur Änderung der Ver- ordnung (EG) Nr. 1580/2007 in Bezug auf die Auslösungsschwellen für die Zusatzzölle für Äpfel (1) L 191/3 23. 7. 2009 L 191/5 23. 7. 2009 L 191/10 23. 7. 2009 Verordnung (EG) Nr. 638/2009 der Kommission zur Änderung der Ver- ordnung (EG) Nr. 1145/2008 mit Durchführungsbestimmungen zur Ver- ordnung (EG) Nr. 637/2008 des Rates hinsichtlich der nationalen Umstrukturierungsprogramme für den Baumwollsektor L 191/15 23. 7. 2009 Verordnung (EG) Nr. 639/2009 der Kommission mit Durchführungsbe- stimmungen zur Verordnung (EG) Nr. 73/2009 des Rates hinsichtlich der besonderen Stützung L 191/17 23. 7. 2009 Verordnung (EG) Nr. 640/2009 der Kommission zur Durchführung der Richtlinie 2005/32/EG des Europäischen Parlaments und des Rates im Hinblick auf die Festlegung von Anforderungen an die umweltgerechte Gestaltung von Elektromotoren (1) L 191/26 23. 7. 2009 (1) Text von Bedeutung für den EWR. 18. 6. 2009 11. 6. 2009 – 14. 7. 2009 (1) Text von Bedeutung für den EWR. 22. 7. 2009 Verordnung (EG) Nr. 636/2009 der Kommission zur Änderung der Ver- ordnung (EG) Nr. 1126/2008 zur Übernahme bestimmter internationaler Rechnungslegungsstandards gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1606/ 2002 des Europäischen Parlaments und des Rates im Hinblick auf Inter- pretation 15 des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) (1) (1) Text von Bedeutung für den EWR. 22. 7. 2009 Verordnung (EG) Nr. 637/2009 der Kommission mit Durchführungsbe- stimmungen über die Eignung von Sortenbezeichnungen für landwirt- schaftliche Pflanzenarten und für Gemüsearten (kodifizierte Fassung) (1) (1) Text von Bedeutung für den EWR. 22. 7. 2009 22. 7. 2009 22. 7. 2009 (1) Text von Bedeutung für den EWR.
Seite 73S. 73
2700 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 13. August 2009 Herausgeber: Bundesministerium der Justiz – Verlag: Bundesanzeiger Verlags- ges.mbH. – Druck: M. DuMont Schauberg, Köln Bundesgesetzblatt Teil I enthält Gesetze sowie Verordnungen und sonstige Be- kanntmachungen von wesentlicher Bedeutung, soweit sie nicht im Bundesgesetz- blatt Teil II zu veröffentlichen sind. Bundesgesetzblatt Teil II enthält a) völkerrechtliche Übereinkünfte und die zu ihrer Inkraftsetzung oder Durch- setzung erlassenen Rechtsvorschriften sowie damit zusammenhängende Bekanntmachungen, b) Zolltarifvorschriften. Laufender Bezug nur im Verlagsabonnement. Postanschrift für Abonnements- bestellungen sowie Bestellungen bereits erschienener Ausgaben: Bundesanzeiger Verlagsges.mbH., Postfach 10 05 34, 50445 Köln Telefon: (02 21) 9 76 68-2 82, Telefax: (02 21) 9 76 68-2 78 E-Mail: bgbl@bundesanzeiger.de Internet: www.bundesgesetzblatt.de bzw. www.bgbl.de Bezugspreis für Teil I und Teil II halbjährlich je 45,00 €. Einzelstücke je an- gefangene 16 Seiten 1,40 € zuzüglich Versandkosten. Dieser Preis gilt auch für Bundesgesetzblätter, die vor dem 1. Januar 2002 ausgegeben worden sind. Lieferung gegen Voreinsendung des Betrages auf das Konto der Bundesanzeiger Verlagsges.mbH. (Kto.-Nr. 399-509) bei der Postbank Köln (BLZ 370 100 50) oder gegen Vorausrechnung. Preis dieser Ausgabe: 8,05 € (7,00 € zuzüglich 1,05 € Versandkosten), bei Lieferung gegen Vorausrechnung 8,65 €. Im Bezugspreis ist die Mehrwertsteuer enthalten; der angewandte Steuersatz beträgt 7 %. ISSN 0341-1095 Bundesanzeiger Verlagsges.mbH. · Postfach 10 05 34 · 50445 Köln Postvertriebsstück · Deutsche Post AG · G 5702 · Entgelt bezahlt Datum und Bezeichnung der Rechtsvorschrift 22. 7. 2009 Verordnung (EG) Nr. 641/2009 der Kommission zur Durchführung der Richtlinie 2005/32/EG des Europäischen Parlaments und des Rates im Hinblick auf die Festlegung von Anforderungen an die umweltgerechte Gestaltung von externen Nassläufer-Umwälzpumpen und in Produkte integrierten Nassläufer-Umwälzpumpen (1) ABl. EU – Ausgabe in deutscher Sprache – Nr./Seite vom L 191/35 23. 7. 2009 L 191/42 23. 7. 2009 L 191/53 23. 7. 2009 (1) Text von Bedeutung für den EWR. 22. 7. 2009 Verordnung (EG) Nr. 642/2009 der Kommission zur Durchführung der Richtlinie 2005/32/EG des Europäischen Parlaments und des Rates im Hinblick auf die Festlegung von Anforderungen an die umweltgerechte Gestaltung von Fernsehgeräten (1) (1) Text von Bedeutung für den EWR. 22. 7. 2009 Verordnung (EG) Nr. 643/2009 der Kommission zur Durchführung der Richtlinie 2005/32/EG des Europäischen Parlaments und des Rates im Hinblick auf die Festlegung von Anforderungen an die umweltgerechte Gestaltung von Haushaltskühlgeräten (1) (1) Text von Bedeutung für den EWR.

References: § 70
 § 1
 § 58
 § 2
 § 9
 § 10
 § 12
 § 39
 § 59
 § 5
 § 6
 § 26
 § 5
 § 6
 § 26
 § 6
 § 6
 § 2
 § 3
 § 5
 § 6
 § 7
 § 9
 § 10
 § 12
 § 7
 § 7
 § 8
 § 9
 § 13
 § 15
 § 31
 § 18
 § 19
 § 37
 § 21
 § 24
 § 39
 § 40
 § 40
 § 42
 § 43
 § 39
 § 45
 § 46
 § 49
 § 7
 § 7
 § 7
 § 41
 § 42
 § 43
 § 51
 § 5
 § 53
 § 7
 § 40
 § 40
 § 4
 § 41
 § 39
 § 28
 § 1
 § 1
 § 40
 § 1
 § 2
 § 40
 § 3
 Art. 2
 § 18
 § 42
 § 43
 § 7
 § 49
 § 1
 § 49
 § 49
 § 41
 § 49
 § 42
 § 49
 § 49
 § 42
 § 49
 § 41
 § 49
 § 7
 § 49
 § 7
 § 1
 § 49
 § 9
 § 1
 § 49
 § 12
 § 49
 § 41
 § 49
 § 42
 § 49
 § 1
 § 49
 § 41
 § 1
 § 49
 § 42
 § 1
 § 49
 § 49
 § 41
 § 49
 § 42
 § 49
 § 1
 § 49
 § 41
 § 1
 § 49
 § 42
 § 1
 § 49
 § 12
 § 12
 § 49
 § 41
 § 49
 § 42
 § 49
 § 1
 § 49
 § 41
 § 1
 § 49
 § 42
 § 1
 § 49
 § 49
 § 41
 § 49
 § 42
 § 49
 § 1
 § 49
 § 41
 § 1
 § 49
 § 42
 § 1
 § 49
 § 31
 § 49
 § 31
 § 1
 § 49
 § 41
 § 49
 § 41
 § 49
 § 41
 § 1
 § 49
 § 41
 § 49
 § 41
 § 1
 § 49
 § 41
 § 49
 § 41
 § 1
 § 49
 § 41
 § 49
 § 41
 § 49
 § 3
 § 41
 § 49
 § 41
 § 1
 § 49
 § 41
 § 49
 § 41
 § 1
 § 49
 § 41
 § 1
 § 49
 § 41
 § 49
 § 41
 § 49
 § 41
 § 49
 § 41
 § 49
 § 41
 § 1
 § 49
 § 41
 § 49
 § 41
 § 49
 § 41
 § 37
 § 1
 § 49
 § 41
 § 1
 § 49
 § 41
 § 49
 § 41
 § 49
 § 41
 § 49
 § 41
 § 1
 § 49
 § 41
 § 49
 § 41
 § 49
 § 41
 § 1
 § 49
 § 41
 § 49
 § 42
 § 49
 § 42
 § 1
 § 49
 § 42
 § 1
 § 49
 § 42
 § 49
 § 42
 § 1
 § 49
 § 42
 § 49
 § 42
 § 1
 § 49
 § 42
 § 49
 § 42
 § 1
 § 49
 § 42
 § 49
 § 42
 § 49
 § 43
 § 49
 § 41
 § 42
 § 41
 § 41
 § 18
 § 41
 § 40
 § 41
 § 41
 § 37
 § 41
 § 1
 § 1
 § 1
 § 1
 § 2
 § 1
 § 55
 § 1