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Timestamp: 2013-05-21 18:06:08+00:00

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Karlsruhe: 1/8 Verbot Prostitution
Karlsruhe: Stadtrecht
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1/8 Rechtsverordnung des Regierungspräsidiums Karlsruhe über das Verbot der Prostitution im Stadtkreis Karlsruhe vom 6. April 1979 (Gesetzblatt Baden-Württemberg Nr. 8 vom
31. Mai 1979), in der Fassung vom 14. Mai 1980 (Gesetzblatt
Nr. 11 vom 30. Juni 1980) und vom 1. Februar 1988 (Gesetzblatt
Baden-Württemberg Nr. 4 vom 11. März 1988) Aufgrund von Artikel 297 Abs. 1 Satz 1 Nrn. 2
und 3 des Einführungsgesetzes zum Strafgesetzbuch (EStGB) vom 2. März 1974
(BGBl. I S. 469) und § 2 der Verordnung der Landesregierung über das
Verbot der Prostitution vom 3. März 1976 (GBl. S. 290) in Verbindung
mit § 120 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten in der Fassung vom
19. Februar 1987 (BGBl. I S. 602) wird zum Schutze der Jugend und
des öffentlichen Anstandes verordnet:
§ 1 (1) Personen, die der Prostitution nachgehen, dürfen sich zu diesem Zweck nicht innerhalb eines Sperrbezirks aufhalten, der durch folgende Straßen und Plätze begrenzt wird: Mendelssohnplatz - Kriegsstraße - Wolfartsweierer Straße -
Gottesauer Platz - Georg-Friedrich-Straße - Karl-Wilhelm-Platz - Karl-Wilhelm-Straße
- Durlacher-Tor-Platz - Kaiserstraße - Waldhornstraße - Zirkel - Herrenstraße -
Karlstor - Kriegsstraße - Ettlinger-Tor-Platz - Ettlinger Straße -
Rüppurrer Straße - Stuttgarter Straße - Sybelstraße - Luisenstraße -
Morgenstraße - Wielandstraße - Rüppurrer Straße - Mendelssohnplatz. Die genannten Straßen und Plätze gehören zum Sperrbezirk, soweit sie seine Begrenzung bilden. (2) Absatz 1 gilt nicht für die Brunnenstraße zwischen Kaiserstraße und Zähringerstraße.
§ 2 Innerhalb eines weiteren Sperrbezirks über den räumlichen
Geltungsbereich des § 1 hinaus dürfen sich Personen, die der Prostitution
nachgehen, zu diesem Zweck nicht auf öffentlichen Straßen, Wegen, Plätzen, Anlagen und
sonstigen Orten, die eingesehen werden können, aufhalten. Dieser Sperrbezirk wird wie folgt begrenzt: Am Fasanengarten - Richard-Willstätter-Allee - Moltkestraße -
Hertzstraße - Hardtstraße - B 10 bis zum Kühlen Krug - Bannwaldallee -
Neue-Anlage-Straße - St.-Florian-Straße - entlang der Bahnlinie bis zur
Victor-Gollancz-Straße - Victor-Gollancz-Straße - Bahnhofplatz - Poststraße -
Ettlinger Straße - Rüppurrer Straße - Stuttgarter Straße -
Schlachthausstraße - Durlacher Allee - Meßplatz - Durlacher Allee - Weinweg -
Ostring - Haid-und-Neu-Straße - Parkstraße bis zum Fasanengarten. Die genannten Straßen und Plätze sowie die Bahnlinie gehören zum
Sperrbezirk, soweit sie seine Begrenzung bilden.
§ 3 (1) Wer dem Verbot der §§ 1 und 2 zuwiderhandelt, handelt nach § 120 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten ordnungswidrig. Die Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße geahndet werden. (2) Wer dem Verbot der §§ 1 und 2 beharrlich zuwiderhandelt, wird nach § 184 a des Strafgesetzbuches mit Freiheitsstrafe bis zu 6 Monaten oder mit Geldstrafe bestraft. § 4 Diese Verordnung tritt am 1. März 1988 in Kraft. Gleichzeitig tritt die Rechtsverordnung des Regierungspräsidiums
Karlsruhe vom 14. Mai 1980 (GBl. S. 356) zur Änderung der
Rechtsverordnung vom 6. April 1979 (GBl. S. 214) über das Verbot der
Prostitution im Stadtkreis Karlsruhe außer Kraft. Geschichtliches
Bürgermeister seit 1718
Ehrenbürgerinnen und Ehrenbürger der Stadt Karlsruhe
Anreise mit Auto und öffentlichen Verkehrsmitteln
Notrufnummern für Karlsruhe
Auszug aus der Beflaggungsrichtlinie für die Stadt Karlsruhe
Bürgerengagement, Bürgerbeteiligung, Wahlen
Recht, Ordnung, Gleichberechtigung
Lebensmittel­über­wachung und Veterinär­wesen
Förderverein Sicheres Karlsruhe
Bauordnungsamt/ Bürgerservice Bauen
Hilfe - Datensicherheit Stadt Karlsruhe, 21.04.2006 - Hauptamt, Sitzungsdienste

References: § 2
 § 120

§ 1

§ 2
 § 1

§ 3
 § 120
 § 184
 § 4