Source: https://www.debs-faq.de/browse?q=Maastricht&p=2
Timestamp: 2020-03-31 10:55:32+00:00

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Die Mitwirkung der Bundesländer an der Rechtsetzung der Europäischen Gemeinschaften de lege lata und de lege ferenda
Seit der Gründung der EG bemühen sich die deutschen Bundesländer darum, daß sie an der EG-Rechtsetzung beteiligt werden. Durch den Vertrag von Maastricht 1992 und den neuen Art. 23 GG sowie das EUZBLG ist diese Beteiligung der Länder auf eine neue Grundlage gestellt worden. In diesem Werk wird zunächst die Entwicklung der Länderbeteiligung bis zum Vertrag von Maastricht skizziert. Anschließend wird die jetzige Rechtslage unter besonderer Berücksichtigung des neuen Art. 23 GG und des EUZBLG untersucht und einer kritischen Würdigung unterzogen. Abschließend macht der Verfasser eigene Verbesserungsvorschläge. Gerade vor dem Hintergrund der laufenden europäischen Regierungskonferenz zur Weiterentwicklung der EG gibt dieses Buch einen guten Überblick über die Entwicklung und den derzeitigen Stand der Länderbeteiligung. Die kritische Analyse und die Vorschläge des Autors stellen in diesem Zusammenhang einen markanten Diskussionsbeitrag dar.
Sammelband der Gutachten von 1987-1997
Rechtliche und politische Koordinierung der Außenbeziehungen der Europäischen Gemeinschaften 1951–1992.
Die Entwicklung der EU vom Vertrag über die Gründung der EGKS bis hin zum Vertrag von Maastricht und auch darüber hinaus beschreibt einen Integrationsprozess, der seinen vorläufigen Abschluss mit dem Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon am 1. Dezember 2009 fand. Die europäische Einigung wurde dabei ganz überwiegend als ein binnengerichteter Prozess der wirtschaftlichen und politischen Integration wahrgenommen. Demgegenüber fand die reichhaltige Entwicklung der Aussenbeziehungen der Europäischen Gemeinschaften seit den fünfziger Jahren in Forschungsarbeiten geringere Berücksichtigung. Eine Untersuchung, die sich der vielfältigen Fragen der Koordination der Aussenbeziehungen der Europäischen Gemeinschaften annehmen will, muss die nationalstaatlichen Perspektiven ausgewählter Mitgliedstaaten wie auch die Sichtweisen der miteinander kooperierenden und konkurrierenden Organe der Gemeinschaft in den Blick nehmen. Ausserdem muss sie die Ausweitung, Verdichtung und Verrechtlichung verschiedener Politikfelder im Bereich der Aussenbeziehungen würdigen. Die Beiträge dieses Bandes von Rechts-, Politik- und Geschichtswissenschaftlern erbringen dazu wichtige Vorarbeiten. Zwar können sie insgesamt nur einen Einstieg in eine umfassendere Aufarbeitung der Entwicklungen, Formen, Aspekte und Probleme der Koordinierung der Aussenbeziehungen der Europäischen Gemeinschaften bieten. Indem sie aber wichtige Wegmarken und Aspekte aufzeigen sowie dem Forschungsstand und den Forschungsfragen hinsichtlich der Entwicklung der europäischen Integration nachgehen, können sie die Aufarbeitung dieser Entwicklung aus interdisziplinärer Sicht befördern und darüber hinaus die weitere Forschung auf diesem Gebiet vorantreiben.
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Europäische Union, Note: 2,7, Universität Trier, Sprache: Deutsch, Abstract: [...]In dieser Ausarbeitung wird der Fokus jedoch auf einen spezifischen Bereich der französischen Aussenpolitik gelegt: Im Mittelpunkt steht die französische Position in der europäischen Aussen- und Sicherheitspolitik. Um die heutige Position Frankreichs und Sarkozys Ambitionen in diesem Bereich zu verstehen, muss man bei einer Analyse einige Jahre zurückgehen, um einen geeigneten Ausgangspunkt zu haben. Hierbei rückt das Jahr 1990 in den Fokus, da hier ein weltpolitischer Umbruch stattfand, der Frankreich dazu zwang, seine gesamte Aussen- und Sicherheitspolitik und damit auch seine Europapolitik zu überdenken[...] -Wie sollte eine politische Neuorientierung im internationalen System aussehen? -Von welchen Leitlinien und welchem Muster sollte die folgende Aussenpolitik des Landes bestimmt sein? [...]Als theoretische Grundlage dieser Arbeit wird der Neorealismus nach Kenneth Neal Waltz verwendet. Die Theorie dient als besonders geeignetes Analyseraster, da mit dem Zusammenbruch des Ostblocks eine Veränderung in der Struktur der internationalen Beziehungen stattfand, was im Sinne des Neorealismus auch eine Anpassung des aussenpolitischen Verhaltens eines Staates nach sich ziehen sollte. [...]Darauf folgend wird die Rolle Frankreichs beim Vertrag von Maastricht erläutert, der die Gründung einer 'Gemeinsamen Aussen- und Sicherheitspolitik' (im Folgenden 'GASP') beinhaltete. Danach werden dann die Ergebnisse des Amsterdamer Vertrags vorgestellt, bevor der St. Malo-Gipfel erwähnt wird, welcher die Gründung einer 'Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik' (im Folgenden 'ESVP') nach sich zog[...] Darauf folgend wird dann untersucht, inwieweit der weltpolitische Umbruch im internationalen System Frankreichs Sicherheits- und Verteidigungspolitik verändert oder auch erneuert hat. Dabei wird insbesondere darauf eingegangen, wie das aussenpolitische Verhalten Frankreichs hierbei aus der Argumentation des Neorealismus heraus begründet werden kann. Hierbei wird die zentrale Frage der Arbeit beantwortet: -Ist die Ideologie des Gaullismus nach wie vor prägend für die französische Aussenpolitik oder kann man im Bereich der GASP und ESVP eine Aufgabe der gaullistischen Konzeption erkennen? Nach dieser Darstellung werden dann noch mal die Ergebnisse im Fazit zusammengefasst vorgestellt. Dabei wird noch die Frage aufgeworfen, warum die Anwendung des Neorealismus in dieser Ausarbeitung problematisch sein könnte.
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Jura - Europarecht, Völkerrecht, Internationales Privatrecht, Note: 1,7, Fachhochschule für Wirtschaft Berlin, Veranstaltung: Recht des internationalen und europäischen Wirtschaftsverkehrs, 13 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit der Unterzeichnung der Römischen Verträge am 25.03.1957 durch Belgien, Italien, Luxemburg, den Niederlanden, Frankreich und Deutschland wurde die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) gegründet, die seit dem Vertrag von Maastricht die Bezeichnung Europäische Gemeinschaft (EG) trägt. Die Errichtung eines Gemeinsamen (Binnen-)Marktes ist nach Art. 2 des Vertrages zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft (EGV) die Hauptaufgabe der EG. Art. 14 EGV beschreibt den Binnenmarkt als einen Raum ohne Binnengrenzen, in dem der freie Verkehr von Waren, Personen, Dienstleistungen und Kapital gewährleistet ist. Während die Liberalisierung des freien Warenverkehrs erfolgreich abgeschlossen wurde, ist die Verwirklichung des Binnenmarktes für Dienstleistungen bisher nicht erreicht worden. Der Dienstleistungssektor ist jedoch von entscheidender Bedeutung für den europäischen Wirtschaftsraum, da er ein enormes Potenzial für Wachstum und Beschäftigung birgt. Aus diesem Grund wurde im Dezember 2006 die neue Dienstleistungsrichtlinie RL 2006/123/EG verabschiedet, mit der sich die vorliegende Arbeit befasst. In Kapitel 2 erhält der Leser zunächst einen Überblick über die Dienstleistungsfreiheit im Allgemeinen. Kapitel 3 setzt sich mit der Dienstleistungsrichtlinie und insbesondere mit dem kontrovers diskutierten Thema 'Herkunftslandprinzip' auseinander.

References: de lege lata
de lege ferenda
 Art. 23
 Art. 23
 Art. 2
 Art. 14