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Timestamp: 2020-08-05 14:10:39+00:00

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Bundesgerichtshof: II ZR 196/16 vom 20. 11. 2018 | 2. Zivilsenat
II ZR 196/16
Bundesgerichtshof: II ZR 196/16 vom 20.11.2018
Rechtliches Gehör: Voraussetzungen einer erneuten Zeugenvernehmung durch das Berufungsgericht
Das Landgericht hatte die Zeugenaussage seiner Entscheidung in Übereinstimmung mit § 286 Abs. 1 Satz 1 ZPO zugrunde gelegt. Daran war es nicht etwa dadurch gehindert, dass der Zeuge von den Beklagten benannt worden war. Die vom Landgericht für maßgebend erachteten Angaben des Zeugenwidersprachen auch nicht dem Vorbringen des Klägers. Vielmehr ist nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs davon auszugehen, dass sich eine Partei die bei einer Beweisaufnahme zutage tretenden Umstände, soweit sie ihre Rechtsposition zu stützen geeignet sind, hilfsweise zu eigen macht, ohne dass es einer ausdrücklichen Erklärung bedarf (BGH, Urteil vom 26. Juli 2005 - X ZR 109/03, WM 2006, 1124, 1127; Beschluss vom 26. Januar 2012 - IX ZB 51/10, juris Rn. 4, jew. mwN). Überdies hat sich der Kläger, worauf die Beschwerde zu Recht hinweist, in der Berufungserwiderung ausdrücklich auf die in Rede stehenden Angaben des Zeugen P. und deren Würdigung durch das Landgericht berufen.
vorgehend Hanseatisches Oberlandesgericht Hamburg, 11. Juli 2016, Az: 11 U 274/14
§ 160 Abs 2 ZPO, § 160 Abs 3 Nr 4 ZPO, § 398 Abs 1 ZPO, § 529 Abs 1 Nr 1 ZPO, § 531 Abs 2 S 1 Nr 3 ZPO, Art 103 Abs 1 GG
IV ZR 248/17 (BGH)
IV ZR 189/17 (BGH)
I ZR 255/16 (BGH)
II ZR 42/16 (BGH)
II ZR 227/15 (BGH)
I ZR 255/16
IV ZR 189/17
VIII ZR 61/18
II ZR 61/13
XII ZR 18/09
§ 544 Absatz 8 Satz 2 bleibt unberührt.

References: § 286

§ 160
 § 160
 § 398
 § 529
 § 531

§ 544