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BGBl. Teil 1: Nr. 7 (1949) - OffeneGesetze.de – Freier Zugang zu unseren Gesetzen
BGBl. Teil 1: Nr. 7 (1949)
Veröffentlicht am 20.12.1949, PDF downloaden
Verordnung zur Anpassung der Verordnung über die internationale Registrierung von Fabrik- oder Handelsmarken (Seite 1)
Entscheidung über die sachliche Zuständigkeit bei Anerkennung ausländischer Urteile in Ehesachen (Seite 2)
Berichtigungen (Seite 2)
33 Bundesgesetzblatt 1949 A usgegehen zu Bonn am 20. Dezember t 949 Tag 6. 12. 1949 6. 12. 1949 Nr. 7 Seite lnhal.t: Verordnung zur Anpassung der Verordnung über die internationale Registrierung von Fabrik- oder Handelsmarken .......................................... . 33 Entscheidung über die sachliche Zuständigkeit bei Anerkennung ausländischer Urteile in Ehesachen .............-........................................ . 34 Berichtigungen .......................................................... . 34 Verordnung zur Anpassung der Verordnung über die internationale Registrierung von Fabrik- oder Handelsmarken. Vom 6. Dezember 1949. Auf Grund des § 4 des Gesetzes über den Beitritt des Reichs zu dem Madrider Abkommen über die internationale Registrierung von Fabrik- oder Handelsmarken vom 12. Juli 1922 (Reichsgesetzbl. II S. 669) in Verbindung mit Art. 129 Abs. 1 des Grund- g~setzes für die Bundesrepublik Deutschland vom 23. Mai 1949 verordnet die Bundesregierung: Artikel 1 Die Verordnung über die internationale Registrie- rung von Fabrik- oder Handelsmarken vom 9. No- vember 1922 (Reichsgesetzbl. II S. 778) ist bis auf weiteres in folgender Fassung anzuwenden: Hinter § 1 wird als § 1 a folgende Vorschrift ein- gefügt: ,,§ 1 a (1) An. die Stelle der Bekanntmachung nach § 5 Abs. 2 des Warenzeichengesetzes vom 5. Mai 1936 (Reichsgesetzbl. II S. 134) in der Fassung des § 11 Ziff. 2 des Ersten Gesetzes zur Änderung und Uberleitung von Vorschriften auf dem Gebiet des gewerblichen Rechtsschutzes vom 8. Juli 1949 (WiGBl. S. 175) tritt für international registrierte ausländische Marken die Veröffentlichung in dem von dem Internationalen Büro zum Schutze des gewerblichen Eigentums herausgegebenen Blatt „Les Marques Internationales" (Art. 3 Abs. 3 des Madrider Abkommens vom 14. April 1891, betref- fend internationa.le Registrierung von Fabrik- oder Handelsmarken Reichsgesetzbl. 1922 II S. 670). (2) Die Frist zur Erhebung des Widerspruchs(§ 5 Abs. 4 des Warenzeichengesetzes) beginnt für die in dem Blatt „Les Marques Internationales" ver- öffentlichten ausländischen Marken mit dem ersten Tage des zweiten Monats, der dem Monat folgt, der als Ausgabemonat in dem die Veröffent- lichung enthaltenden Heft des Blattes angegeben ist. II Artikel 2 Für ausländische Marken, die vor Inkrafttreten dieser Verordnung in dem Blatt „Les Marques Inter- nationales" veröffentlicht worden sind, beginnt die Frist zur Erhebung des Widerspruchs (§ 5 Abs. 4 des Warenzeichengesetzes) nicht früher als am Tage des Inkrafttretens dieser Verordnung. Artikel 3 (1) Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Verkündung in Kraft. (2) Sie tritt mit der Aufhebung des § 11 des Ersten Gesetzes zur Änderung und Uberleitung von Vor- schriften auf dem Gebiet des gewerblichen Rechts- schutzes vom 8. Juli 1949 (WiGBl. S. 175) außer Kraft. Bonn, den 6. Dezember 1949. Der Bundeskanzler Adenauer Der Bundesminister der Justiz Dehler
Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1949 34 Entscheidung über die sachliche Zuständigkeit bei Anerkennung ausländischer Urteile in Ehesachen. Vom 6. Dezember 1949. Auf Grund des Art. 129 Abs. 1 Satz 2 des Grund- gesetzes für die Bundesrepublik Deutschland hat die Bundesregierung im Einvernehmen mit dem Bundes- rat entschieden: 1. Die durch § 24 der Verordnung zur Durchfüh- rung und Ergänzung des Ehegesetzes und zur Vereinheitlichung des Familienrechts vom 25. Oktober 1941 (Reichsgesetzbl. I S. 654) dem früheren Reichsminister der Justiz erteilte Zu- ständigkeit geht im Geltungsbereich der be- zeichneten Vorschrift auf den Landesjustiz- minister - im Lande Bremen auf den Senator für Justiz und Verfassung über. 2. Die Zuständigkeit des Zentral-Justizamts auf Grund des § 28 der am 12. Juli 1948 von dem Präsidenten des Zentral-Justizamts für die Britische Zone erlassenen Verordung zur Aus- führung des Ehegesetzes vom 20. Februar 1946 (Verordnungsblatt für die Britische Zone 1948 S. 210) geht im Geltungsbereich der genannten Vorschrift auf den Landesjustizminister - im Lande Hamburg auf die Senatskommission für die Justizverwaltung - über. Bonn, den 6. Dezember 1949. Der Bundeskanzler Adenauer Der Bundesminister der Justiz Dehler Berichtigung Druckfehlerberichtigung In der Halbjahrestabelle für die Berechnung der Ein- kommensteuer für die Zeit vom 1. Januar 1948 bis 20. Juni 1948 (Anlage A zu § 6 der Dritten Verord- nung zur Durchführung der Steuerüberleitung vom 14. Februar 1949 -- WiGBI. S. 27) muß es in der Stufe 13 001 - 13 050 in Spalte 3 (Steuerklasse II) statt „8 126" heißen „8 186". In der Ersten Durchführungsverordnung zum Zwei- ten Gesetz zur Änderung und Uberleitung von Vor- schriften auf dem Gebiet des gewerblichen Rechts- schutzes vom 5. November 1949 (Bundesgesetzbl. S. 32) muß in § 4 das Wort „Verkündigung" richtig heißen „Verkündung". Bad Homburg, den 8. November 1949. Im Auftrag des Bundesministers der Finanzen Im Auftrag Magen Das Bundcsgcsctzblott er-scheint nach BcdcUf. Laufender Bezug nur durch die Post. Bezugspreis vierteljährlich DM 2,- zuzügl. Zustellgebühr. Einzelstücke „um Pr,~ise von DM 0,30 je Stück beim Verlag des „Bundesanzeiger" in Bonn oder in Frankfurt. Zusendung einzelner Stücke per Slieifband 9eqe11 Vorcinsendun9 des erforderlichen Betrages auf Postscheckkonto „Bundesanzeiger" Frankfurt/Main 3709. (Nachdruck: Bundesdruckerei, Bonn 3665 2. 54)

References: § 4
 Art. 129
 § 1
 § 1
 § 5
 § 11
 § 11
 Art. 129
 § 24
 § 28
 § 6
 § 4