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Timestamp: 2019-10-21 07:29:24+00:00

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Checkliste: Rechnungen mit einem Gesamtbetrag bis 250 Euro brutto (incl. USt)
Eine Rechnung kann aus mehreren Dokumenten bestehen, aus denen sich die nach § 14 Abs. 4 UStG geforderten Angaben insgesamt ergeben. In einem dieser Dokumente sind das Entgelt und der darauf entfallende Steuerbetrag jeweils zusammengefasst anzugeben und alle anderen Dokumente zu bezeichnen, aus denen sich die übrigen Angaben nach § 14 Abs. 4 UStG ergeben. Die Angaben müssen leicht und eindeutig nachprüfbar sein.
Die Kleinbetragsregelung gilt nicht bei der Versandhandelsregelung nach § 3c UStG, bei innergemeinschaftlichen Lieferungen i. S. d. § 6a UStG und auch nicht bei der Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers nach § 13b UStG, vgl. § 33 UStDV.
Nach § 31 Abs. 2 UStDV genügt es, wenn sich aufgrund der in die Rechnung aufgenommenen Bezeichnungen der Name und die Anschrift des Leistenden und des Leistungsempfängers eindeutig feststellen lassen. Es ist ausreichend, wenn statt der Anschrift des Leistungsempfängers dessen Postfach oder Großkundenadresse angegeben werden, vgl. Abschn. 14.5 Abs.2 UStAE.
Wird in einer Rechnung über verschiedene Leistungen abgerechnet, die verschiedenen Steuersätzen unterliegen, sind für die verschiedenen Steuersätzen unterliegenden Leistungen die jeweiligen Summen anzugeben, vgl. Abschn. 14.6 Abs. 1 S. 2 UStAE.
Keine Fahrausweise sind Rechnungen über die Benutzung eines Taxis oder Mietwagens.
Bei Fahrausweisen genügen folgende Angaben:
vollständiger Name und Anschrift des Beförderungsunternehmers,
Steuerbetrag und Entgelt in einer Summe und
ggf. ein Hinweis auf grenzüberschreitende Beförderung im Luftverkehr.
Bei Fahrausweisen ist es für Zwecke des Vorsteuerabzugs nicht zu beanstanden, wenn der Fahrausweis im Online-Verfahren abgerufen wird und durch das Verfahren sichergestellt ist, dass eine Belastung auf einem Konto erfolgt.

References: § 14
 § 14
 § 3
 § 6
 § 13
 § 33
 § 31