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Timestamp: 2016-10-25 22:51:48+00:00

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Hilfe, Privatinsolvenz meiner Mieterin!!! | Forum | meineimmobilie.de
17.05.2007, 00:50 von Frau_SProfil ansehenVermieten & Verwalten|Hilfe, Privatinsolvenz meiner Mieterin!!!Liebe Forumsbenutzer,Ich bin verzweifelt, weil ich einen Brief bekommen habe, dass meine Mieterin Privatinsolvenz angemeldet hat und mir somit die Mieten nicht mehr bezahlt. Sie schuldet mir insgesamt 5 Monatsmieten. Sie war nett und hatte ständig eine Ausrede parat und ich habe einfach auf sie gewartet! Nun lese ich, dass sie 60.000 Schulden hat und ich mit meinen Mietforderungen mit dabei bin. Nun mögen die Banken und andere Institutionen nur müde dabei lachen, für mich ist das aber ein Existenzproblem, da ich aus diese Miete leben muss. Was kann ich tun? Kommt dann tatsächlich irgendwann Geld rein?Ich möchte zumindest meine 3000 Euro Schulden nicht ohne Zins da stehen lassen, wenn ich sowieso, wer weiß was und wann ich noch was sehen werde. Banken verlangen schließlich auch Zinsen. Geht das überhaupt? Die Insolvenzverwalterin von der Caritas hat sogar die Kaution subtrahiert, obwohl die Frau nicht mal ausgezogen ist, da könnte doch noch was anfallen.Noch eine Frage: die Dame hat in der letzten Zeit von Hartz 4 gelebt, ich habe ihr selber eine Bescheinigung ausstellen lassen. Sie hat extra Geld für die Miete bekommen, das sie aber nicht an mich weitergeleitet hat. Bin ich nicht berechtigt, dieses Geld zu bekommen, bevor alles in einem Topf der Insolvenzmasse geht? Immerhin ist dies Steuergeld, das sie für sich selber ausgegeben hat, das ihr einfach nicht zusteht. Die Miete müsste doch somit vorerst bedient werden?! Was meint ihr dazu?Gibt es Beratungsstellen für mich, die nichts kosten, noch mehr Geld kann ich nicht ausgeben? Vielen herzlichen Dank!Grüsse,Sonja G.> Beitrag verfolgenjetzt anmelden und loslegenAlle 11 Antworten
21.05.2007, 09:48 von RitaProfil ansehenIch verstehe nicht, wieso die Miete (meine Forderung) nicht extra behandelt werden kann oder zumindest Vorrang hat. I.d.R. sind auch die Forderungen der anderen Gläubiger genauso berechtigt wie die Mietforderungen; den o.g. Satz kann leider jeder Gläubiger so denken ... und der Sinn eines Insolvenzverfahrens ist nunmal auch, dass kein Gläubiger bevorzugt behandelt wird bzw. dass alle Gläubiger gleich schlecht behandelt werden.Verzugszins entsteht nach § 286 BGB ab Eintritt des Verzugs; die Höhe der Verzugszinsen ist gesetzl. bestimmt in § 288 BGB.Bei einer Mietforderung bestimmt sich die Fälligkeit nach § 556b BGB, d.h. Verzug liegt ab 4. Werktag des jeweiligen Monats vor.http://dejure.org/gesetze/BGB/286.html (ggf. entsprechende §§ aufrufen)dazu:http://basiszinssatz.info/zinsrechner/http://www.bundesbank.de/presse/presse_zinssaetze.phpAlso z.B.: Verzugszins im Zeitraum 1.Juli-31.Dez 2006: 6,95 %(aus 1,95% Basiszins + 5 %)> Mahnung, Forderungsaufstellung samt Verzugszinsen (eine derartige Aufstellung ist i.d.R. im Rahmen eines Schuldenbereinigungsplanes, Insolvenzantrags vom Gläubiger sowieso zu erstellen)Die Insolvenzverwalterin von der Caritas hat sogar die Kaution subtrahiert, obwohl die Frau nicht mal ausgezogen ist,Die Caritas ist eine Schuldnerberatungsstelle und keine Insolvenzverwaltung; also geht es hier wohl zunächst um "Vorarbeiten" für eine geplantes Insolvenzverfahren, d.h. den vorgeschriebenen außergerichtlichen Einigungsversuch > Schuldenaufstellung, Schuldenbereinigungsplan.Dass hierbei "Quoten" von lächerlichen 1% oder sogar weniger zwecks Schuldenbereinigung angeboten werden, ist leider normal > d.h. eine Forderung in Höhe von 3.000 Euro soll dann durch Zahlung von 30 Euro "erledigt" werden.Die Mietkaution gehört grundsätzlich ebenfalls zur Insolvenzmasse, der Vermieter kann aber ihre Absonderung verlangen (§ 50 InsO), da eine "ältere" Aufrechnungsbefugnis des Vermieters besteht (§ 94 InsO). Diese Aufrechnungsbefugnis endet erst mit Mietende/Rückgabe der Mietsache, da erst dann ein Rückzahlungsanspruch über die Mietkaution entsteht - soweit der Vermieter eben nicht die Aufrechnung erklärt.Ähnliches gilt auch für Gegenstände, die sich im Eigentum des Vermieters (wie z.B. Spüle, Herd) befinden > Vermieterpfandrecht § 562 ff BGB.Sehr schön z.B. hier erklärt:http://www.finanztip.de/recht/immobilien/insolvenzverfahren-mietrecht.htm> Also der Aufrechnung umgehend widersprechen und Absonderung verlangen!Man sollte sich aber über eines im Klaren sein: Grundsätzlich macht es zwar Sinn, die Forderung möglichst umfassend zusammenzustellen und dabei Kosten, Verzugszinsen nicht zu vergessen, um sich so aus der überhaupt zur Verteilung anstehenden Masse über die Quote einen möglichst hohen Anteil zu sichern.Allerdings kostet das viel Mühe, Aufwand, Zeit und ggfs. auch Geld.Der Erfolg in Geld ist aber eher gering einzuschätzen, denn es kann ja nur das verteilt werden, was an Masse (Geld) auch da ist!Von der Restschuldbefreiung im Insolvenzverfahren sind lediglich Forderungen ausgenommen, die aus vorsätzlich begangener unerlaubter Handlung entstanden sind. Darunter fällt z.B. auch Unterschlagung § 246 StGB oder Betrug § 263 StGBhttp://dejure.org/gesetze/StGB/246.htmlGgfs. wäre zu prüfen, ob Unterschlagung für die zweckbestimmten Zahlungen für Miete über die ARGE zutrifft.Allerdings müsste die Forderung dann im Insolvenzverfahren entsprechend angemeldet bzw. müsste bei Bestreiten des Schuldners/Insolvenzverwalters (Regelfall) der Tatbestand über eine Feststellungsklage gerichtlich festgestellt werden. Der Gläubiger muss also zusätzlich Geld investieren, nur damit seine Forderung durch die Restschuldbefreiung nicht vom Tisch gefegt wird. Ob dann in den nächsten 30 Jahren ein Vollstreckungsversuch tatsächlich einmal Erfolg haben wird, bleibt fraglich.Der Versuch ist's zwar wert, aber ich würde auf die Staatsanwaltschaft nicht allzuviel Hoffnung setzen > leider wird i.d.R. noch immer ein Strafermittlungs-Verfahren lieber eingestellt bzw. gar nicht erst eingeleitet "mangels öffentlichen Interesses".Alle Gläubiger müssen dem Schuldenbereinigungsplan zustimmen... aber nur damit das Schuldenbereinigungsverfahren nicht in ein Insolvenzverfahren übergeht. Bei den üblichen lachhaften Quoten, wird i.d.R. nicht ein Gläubiger zustimmen.Deine Forderung beträgt soweit ich das mitbekommen habe 3.000,- abzüglich der Kaution, also 1.800,-Da dürfte es letztendlich günstiger kommen, den Verlust in dieser Höhe wegzustecken, als sich alle Arme und Beine auszureissen, um im/nach dem Insolvenzverfahren evtl. doch noch ein paar Euro mehr zu realisieren.Leider begünstigt unser Rechtssystem eben "Schuldenmacher und Restschuldbefreier" - und nicht diejenigen, die brav ihre (Zahlungs-)Pflichten erfüllen ...jetzt anmelden und loslegen19.05.2007, 08:56 von dontpanicProfil ansehenHallo,jetzt musst du aufpassen..!Alle Gläubiger müssen dem Schuldenbereinigungsplan zustimmen, d.h. sie geben sich mit einem Bruchteil ihrer Forderung zufreiden, da sie im Insolvenzfall nichts bekommen würden.Deine Forderung beträgt soweit ich das mitbekommen habe 3.000,- abzüglich der Kaution, also 1.800,-Ich würde folgendermaßen vorgehen:1. Wie bereits vorgeschlagen zur ARGE und Mietdirekzahlung veranlassen2. Dem Schuldenbereinigungsplan nur zustimmen, wenn eine Einmalzahlung von 300,- geleistet wird und die restlichen 1.500,- in Miniraten von z.B. 25,- pro Monat beglichen werden. Die Zinsen würde ich (um guten Willen zu zeigen) in Höhe der Inflationsrate ansetzen (ca. 2%)Wenn du der letzte Gläubiger bist, der zustimmen muss, dann hast du wirklich gute Chancen, das deine Forderungen akzeptiert bwerden.Gruß,dpjetzt anmelden und loslegen18.05.2007, 10:15 von PoisonProfil ansehenUnomomento..wenn noch der versuch eines Schuldenbereinigungsplanes verfolgt wird ist noch kein insolvenzverfahren anhängig. dieser versuch muß vorher erfolgen. wenn nur ein gläubiger nicht zustimmt kann/muß insolvenzantrag gestellt werden. der schuldenbereinigungplan ist dann hinfällig.somit stehen dem vermieter noch alle rechte ohne beschneidung durch die insolvenzeröffnung zu.somit wäre eine individuelle beratung durch einen rechtsanwalt (insolvenzrechtler) ratsam. keinen strafrechtler. der hat von inso keine ahnung und hilft ihnen nicht weiter. sie bekommen durch eine strafverfolgung kein geld. und etwas anderes ist meines erachtens unwichtig.ich würde auf jeden fall folgendes machen:- kaution mit offenen mieten verrechnen (schriftlich dem mieter anzeigen und auffüllung der kaution verlangen- dem amt schreiben damit die mieten ihnen direkt überwiesen werden. wenn es nicht erfolgt würde ich fristlos kündigen (wg. offener mieten). nicht bis zum insolvenzverfahren warten. - auch würde ich vermieterpfandrecht aussprechen und darauf achten, dass nichts aus der wohnung abtransportiert wird. wenn bereits erfolgt rücktransport fordern (achtung frist)- ich würde dem schuldenbereinigungplan ablehnen. wie gesagt so würde ich vorgehen. aber mit insolvenzrechtler individuelle gegebenheiten absprechen.viel erfolg.poisonjetzt anmelden und loslegen18.05.2007, 08:47 von JollyJumperProfil ansehenZitat:...aber neu ist Gefängnis-Strafe für Mietnomaden. ....Was dem Mietnomaden ja eigentlich zutiefst zu wieder ist!1. Keine Miete die er einbehalten kann. 2. Keine Möglichkeit bei Nacht und Nebel zu Verschwinden! 3. Und dann auch noch Ordnung in der Zelle halten. JollyJumperjetzt anmelden und loslegen18.05.2007, 07:10 von prinzregentProfil ansehenZitat:Sie war nett und hatte ständig eine Ausrede parat ... nur mit Honig fängt die kluge Frau den Bären ... http://download.jurawelt.com/download/aufsaetze/insolvenzverfahren_miete.pdfhab ich selbst eben erst hier gefunden ...Zitat:Sie hat extra Geld für die Miete bekommen, das sie aber nicht an mich weitergeleitetdas würde ich der Staatsanwaltschaft schriftlich melden. Das ist Betrug. Aber so was wird in der Regel eingestellt, aber neu ist Gefängnis-Strafe für Mietnomaden. Am besten zu einem Rechtsanwalt gehen der Spezialist für Strafrecht ist und Nebenklage erheben.jetzt anmelden und loslegen17.05.2007, 20:47 von Frau_SProfil ansehenZitat:Ich muss da jetzt noch was fragen:In dem Schreiben welches Sie v.d. Caritas Schuldnerberatung bekommen haben ist da schon ein "Schuldenbereinigungsplan" bzw. Zahlungsvorschlag bei in dem Sie und Ihre Forderungen bereits aufgeführt sind (und sämtliche anderen Gläubiger ?)Bzw. wurde Sie um eine evtl. Zustimmung für einen mitgeschickten Schuldenbereinigungsplan gebeten ?ja, ich muss noch zustimmen, wobei ich die Dame von Caritas noch fragen muss, weil ich nicht alles verstanden habe. Irgendwie ist da die Rede von 72 Monaten aber auch von einem Zeitraum von 24 Monaten??? Das alles sollte erstmal irgendwie an einen Insolvenzverwalter vorbei gehen, ist aber eine Partei nicht einverstanden, muss es dann doch weiter zum Insolvenzverwalter.Mit der Kaution mache ich mir keine Sorgen; meine Mieterin hat schon längst betont, ich kann ausstehenden Mieten aus de Kaution nehmen (die ist leider aber nur 2 MM kalt). Ich war darüber nie glücklich, weil wer weiß, was beim Auszug noch anfällt, aber jetzt sage ich einfach, dass es keine Kaution mehr gibt, es ist schon längst aufgebraucht. Kann ich doch, hoffe ich!Liebe Grüsse an alle, die mir so viele gute Ratschläge geben!Sonja G.jetzt anmelden und loslegen17.05.2007, 16:53 von JutetuetchenProfil ansehenHallo Frau_S.ist leider manchmal so daann ist man als VM menshclich und wird leider ab und an enttäuscht (wir haben das auch hinter uns) wie jetzt Sie in Ihrem Fall.Gut ist schon einmal dass die Frau auszieht.Hat sie gekündigt ?Zitat:Ja die Miete ist 600 kalt, die Wohnung 110 qm groß. Sie wird ja auch in einem Monat ausziehen, weil sie einsieht, dass sie das nicht mehr behalten kann .Die Wohnung hat sie alleine bewohnt - richtig ?Wenn ja - dann hat das Amt die Miete vermutlich nicht komplett übernommen - als alleinstehende Person bekommt man vom Amt 45qm bewilligt und KM ....puh - ich meine so um die 4,98 Euro - mehr nicht -den rest muss der Mieter dann aus eigener Tasche dazutun.Es gibt allerdings auch eine Regelung dass wenn ein Mieter schon vor Hartz Antragstellung eines grössere Wohnung bewohnt als im zusteht lt. Hartz übernimmt die ARGE evtl. bis zu einem 1/2 Jahr die volle Miete - in der Zeit muss der Mieter sich dann eine entsprechende Wohnung suchen die das Amt dann auch komplett übernimmt.Zitat: Davon können 3 bis 4 Monatsmieten in der Hartz Zeit angefallen sein. und die haben Sie nicht bekommen - richtig ?Ohje da hat die gute Frau sich ganz schön in die Nesseln gesetzt und das müssen Sie dem Amt mitteilen da die Mieterin das Geld nicht an den VM weitergeleitet hat und das ist eine Straftat die die ARGE verfolgt.Zitat:Kann ich zumindest meine Geldforderung erhöhen, falls doch irgendetwas in 7 Jahren kommen wird, indem ich ihr dann noch die Zinsen berechne? Und wenn ja, wie ist es zu berechnen? Eine Miete steht schon seit Sept. offen.Ich muss da jetzt noch was fragen:In dem Schreiben welches Sie v.d. Caritas Schuldnerberatung bekommen haben ist da schon ein "Schuldenbereinigungsplan" bzw. Zahlungsvorschlag bei in dem Sie und Ihre Forderungen bereits aufgeführt sind (und sämtliche anderen Gläubiger ?)Bzw. wurde Sie um eine evtl. Zustimmung für einen mitgeschickten Schuldenbereinigungsplan gebeten ? Nein, wenn das Insolvenzverfahren eröffent ist gibt es für den Zeitraum in der d. Insolvenz läuft keine Zinsen mehr - sprich die Forderung inkl. Zinsen die am Tag der Eröffnung des InsOs dem Berater bzw. im gerichtichen Eröffnungsverfahren dem Gericht bekannt ist sind ausschlaggebend - mehr Zinsen dürfen dann nicht mehr geltend gemacht werden.Ich möchte Ihnen die Hoffnung eigentlich nicht nehmen - aber wenn die Mieterin keine Arbeitsstelle findet oder Hartz IV weiterbezieht dann gehen vermutlich alle Gläubiger leer aus wenn sich das nicht bis zum Ende der InsO (sprich 7 Jahre nicht ändert)- natürlich muss die Frau sich regelmässig um Arbeit kümmern und alles versuchen um einen Job zu kriegen bzw. einen annehmen der zumutbar ist.Sollte da das Gehalt dann über der Pfändungsgrenze liegen würde der pfändbare Teil dann wie gesagt nach Forderungshöhe der Gläubiger aufgteilt. Jeder Gläubiger würde dann entsprechend seiner Quote im Schuldenbereinigunsplan seinen Anteil entsprechend von den 50,00 Euro kriegen.Sie haben ja noch die Kaution - richtig ?Ich würde mal einen Anwalt fragen ob Sie die Kaution zurückhalten dürfen - ist jetzt schwierig zu beantworten da die Mieterin ja wohl schon das Insolvenz beantragt hat und eine hinterlegte Kaution beim VM zählt da evtl. zum "Guthaben" bei der Mieterin besser gesagt zur Insolvenzmasse und könnte/wird ins InsO als Masse fallen - ich würde mich da aber bei einem Rechtsanwalt schlau machen - genau weiss ich das jetzt nicht. Aber wenn Sie sie behalten dürfen wäre Ihnen ja schon einmal etwas geholfen ! Irgendwie gibt es da soviel ich weiss eine Möglichkeit aber erkundigen Sie sich da wirklich beim RA der kann Ihnen sicherlich genau sagen was Sie machen müssen (oder bei Haus und Grund wenn Sie da Mitglied sind)Ich drücke Ihnen ganz fest die Daumen dass Sie wenigstens ein bisschen von Ihrem Geld sehen werden - oder wneigstens die Kaution behalten dürfen.LGHabe da noch was im Netz gefunden: Schauen Sie mal bitte hier:http://download.jurawelt.com/download/aufsaetze/insolvenzverfahren_miete.pdf da steht auch noch was über die Kaution etc. jetzt anmelden und loslegen17.05.2007, 16:32 von CoraProfil ansehenHallonicht zu vergessen die Nebenkosten, die ja teilweise auch nicht gezahlt wurden und evtl. noch Forderungen aus der Abrechnung 2006 und 2007.Ich würde mich auf jeden Fall mit dem Amt in Verbindung setzen, damit ggf. noch Miete für den Rest der Mietzeit gezahlt wird, auch wenn es nicht der volle Betrag ist.Wenn als Zins 3-5% berechnet werden, dürfte das ok sein.Grußjetzt anmelden und loslegen17.05.2007, 15:20 von Frau_SProfil ansehenOh, das sind aber keine guten Nachrichten. Ich verstehe nicht, wieso die Miete nicht extra behandelt werden kann oder zumindest Vorrang hat. Zu euren Fragen: Ja die Miete ist 600 kalt, die Wohnung 110 qm groß. Sie wird ja auch in einem Monat ausziehen, weil sie einsieht, dass sie das nicht mehr behalten kann .Ich bin selber Schuld mit der Frau, aber ich bin nun mal menschlich und sie war nett und hatte Probleme und hat zwischendurch eine Monatsmiete nicht bezahlen können, es heiß, dass ich das später bekomme oder könnte es notfalls beim Auszug abziehen. Sie hat die letzten 2 Mieten nicht bezahlt, insgesamt sind aber 5, die noch ausstehen, die hätten bei besseren Zeiten bezahlt werden sollen! Das ist nun definitiv zu viel für mich und es schaut noch so aus, dass ich auch nichts oder aber nichts in der nahen Zukunft sehen werde. Davon können 3 bis 4 Monatsmieten in der Hartz Zeit angefallen sein.Kann ich zumindest meine Geldforderung erhöhen, falls doch irgendetwas in 7 Jahren kommen wird, indem ich ihr dann noch die Zinsen berechne? Und wenn ja, wie ist es zu berechnen? Eine Miete steht schon seit Sept. offen.Vielen herzlichen Dank!Sonja G.jetzt anmelden und loslegen17.05.2007, 13:42 von JutetuetchenProfil ansehenHallo,uuuiiii das sieht schlecht aus.Zitat:Was kann ich tun? Kommt dann tatsächlich irgendwann Geld rein?Ich möchte zumindest meine 3000 Euro Schulden nicht ohne Zins da stehen lassen, wenn ich sowieso, wer weiß was und wann ich noch was sehen werde. Banken verlangen schließlich auch Zinsen. Geht das überhaupt? Die Insolvenzverwalterin von der Caritas hat sogar die Kaution subtrahiert, obwohl die Frau nicht mal ausgezogen ist, da könnte doch noch was anfallen.Ob überhaupt Geld bei ihnen ankommt ist eine andere Sache - wenn die Frau kein pfändbares EK hat dann wird sie vermutlich mit einem "Nullplan" in die Inso gehen - sprich keiner der Gläubiger bekommt Geld und nach 6/7 Jahren ist die Frau durch eine Restschuldbefreiuung ihre Schulden los und kein Gläubiger hat Geld bekommen da ja nichts zur Verfügung steht was pfändbar ist/wäre.Ausser die Frau geht irgendwann mal in der Zeit einer geregelter Arbeit nach und hat ein Einkommen welches über der Pfändungsgrenze liegt und es könnte ein Teil gepfändte werden. Dieser Betrag wird allerdings je nach Forderungshöhe und dessen Prozentanteil auf alle Gläubiger aufgeteilt.Zitat:Sie hat extra Geld für die Miete bekommen, das sie aber nicht an mich weitergeleitet hat. Bin ich nicht berechtigt, dieses Geld zu bekommen, bevor alles in einem Topf der Insolvenzmasse geht? Immerhin ist dies Steuergeld, das sie für sich selber ausgegeben hat, das ihr einfach nicht zusteht. Die Miete müsste doch somit vorerst bedient werden?! Was meint ihr dazu?Wenn die Dame wirklich nicht die Miete an Sie ausgezahlt bzw. weitergeleitet hat obwohl sie sie vom Amt bekommen hat hat sie dem Amt gegenüber einen Sozialbetrug begangen und das wird massiven Konsequenzen für sie haben da sie Geld ausgegeben hat was ihr nicht zusteht sondern dem VM.Im nachhinein werden Sie das Geld weder vom Amt und ich vermute mal auch nicht von der Dame bekommen.Um weiter die Miete zu erhalten rate ich Ihnen auch den o.g. Vorschlag von CMAX zu folgen.... um es nicht nocheinma zu wiederholen.Weiss das Amt schon dass die Miet nicht an Sie weitergeleitet wurde ?Das würde ich gleich mit ins Gespräch bringen wenn Sie dort anrufen. Es ist ganz wichtig dass das Geld dann ab sofort auf Ihr Konto fliesst damit sei wenigstens die nächste Zeit Ihre Miete bekommen.Und bitte nicht abwimmeln lassen ....Ist die mtl. Mietforderung zu hoch und entspricht nicht den Regelsätzen (wie CMAX auch schon beschrieben" wird die ARGE nur den Teil übernehmen den sie zu zahlen hat (Personen, Qm) und den rest müsste die Mieterin aus eigener Tasche hinzugeben.Wäre schön zu der Wohnungsgrösse und Miete nähere Infos zu bekommen um da mal zu sehen was da drin ist und was nicht.LGNormalerweise hätten Sie wirklich gleich die offenen Miete (n) - wieviele sind es denn wenn ich mal fragen darf und seit wann bezieht die Frau Hartz ) annmahnen müssen - jetzt ist es wirklich schon etwas spät. (Man hätte dann auch nach erfolglosen Mahnungen die Wohnung kündigen können etc. - das wäre jetzt ein anderes Thema) jetzt anmelden und loslegen17.05.2007, 11:14 von CMAX_65Profil ansehenHallo,Zitat:Gibt es Beratungsstellen für mich, die nichts kosten, noch mehr Geld kann ich nicht ausgeben? Vielen herzlichen Dank!für die Schulden, bzw. Mieten, die noch ausstehen, sehe ich wenig Chancen, da haben Sie m.E. einfach zu lange gewartet.Wichtig für Sie wäre wenigstens zukünftige Mieten bezahlt zu bekommen. Und da gibt es nur eins:sofort Kontakt mit der ARGE, ALG2 Behörde aufnehmen, um darauf zu drängen, dass wenigstens zukünftig die Miete direkt an Sie überwiesen wird !Allerdings, wenn 5 Monatsmieten = € 3000,00 Schulden bedeuten, wäre ja die Miete € 600,00 (Bruttokalt ???). Das zahlt die Arge sicherlich nicht, wenn die Dame alleinstehend ist. Je nach Region werden unterschiedliche Sätze bezahlt, Anspruch hat eine Alleinstehende soviel ich weiss auf 45 m² Wohnfläche. Der Rest ist dann u.U. Ihr Problem.Ich habe die Bitte um präzisere Infos (Miete/Wohnfläche/Personenzahl etc.) um vernünftige Ratschläge zu geben.MFGjetzt anmelden und loslegen

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