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Timestamp: 2020-07-09 10:37:57+00:00

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ModellBTechAusbV - Verordnung über die Berufsausbildung zum Technischen Modellbauer/zur Technischen Modellbauerin
ModellBTechAusbV
Ausfertigungsdatum: 27.05.2009
"Verordnung über die Berufsausbildung zum Technischen Modellbauer/zur Technischen Modellbauerin vom 27. Mai 2009 (BGBl. I S. 1187, 2888)"
Auf Grund des § 4 Absatz 1 in Verbindung mit § 5 des Berufsbildungsgesetzes vom 23. März 2005 (BGBl. I S. 931), von denen § 4 Absatz 1 durch Artikel 232 Nummer 1 der Verordnung vom 31. Oktober 2006 (BGBl. I S. 2407) geändert worden ist, und auf Grund des § 25 Absatz 1 in Verbindung mit § 26 Absatz 1 und 2 der Handwerksordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 24. September 1998 (BGBl. I S. 3074; 2006 I S. 2095), von denen § 25 Absatz 1 zuletzt durch Artikel 146 der Verordnung vom 31. Oktober 2006 (BGBl. I S. 2407) und § 26 durch Artikel 2 Nummer 4 des Gesetzes vom 23. März 2005 (BGBl. I S. 931) geändert worden ist, verordnet das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung:
Der Ausbildungsberuf Technischer Modellbauer/Technische Modellbauerin wird
nach § 25 der Handwerksordnung zur Ausbildung für das Gewerbe Nummer 14, Modellbauer, der Anlage B Abschnitt 1 der Handwerksordnung
Karosserie und Produktion,
Festlegen von Fertigungsverfahren,
Einrichten, Bedienen und Instandhalten von Werkzeugen, Geräten, Maschinen und technischen Einrichtungen,
Anwenden von computergestützten Fertigungsverfahren,
Herstellen von Modellen, Formen oder Modelleinrichtungen,
Herstellen von Mustern, Prototypen oder Fertigungseinrichtungen,
Ändern und Instandsetzen von Modellen, Modelleinrichtungen oder Fertigungseinrichtungen,
Anwenden von Antriebs- und Steuerungstechnik,
Anwenden von Prüfverfahren;
Weitere berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in der Fachrichtung Gießerei:
Planen und Konstruieren von Produkten des Gießereimodellbaus,
Planen der Fertigung,
Herstellen von Gießereimodelleinrichtungen oder Dauerformen,
Prüfen von Modelleinrichtungen oder Dauerformen;
Weitere berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in der Fachrichtung Karosserie und Produktion:
Planen und Konstruieren von Produkten des Karosserie- oder Produktionsmodellbaus,
Anfertigen von Karosserie- oder Produktionsmodellen mit unterschiedlichen Be- und Verarbeitungsverfahren,
Prüfen von Karosserie- oder Produktionsmodellen;
Weitere berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in der Fachrichtung Anschauung:
Planen und Gestalten von Anschauungsmodellen,
Herstellen von Anschauungsmodellen,
Prüfen von Anschauungsmodellen,
Vorbereiten von Anschauungsmodellen für den Versand;
Anwenden von Informations- und Kommunikationssystemen, Kundenorientierung,
(1) Die in dieser Verordnung genannten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sollen so vermittelt werden, dass die Auszubildenden zur Ausübung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit im Sinne von § 1 Absatz 3 des Berufsbildungsgesetzes befähigt werden, die insbesondere selbstständiges Planen, Durchführen und Kontrollieren einschließt. Diese Befähigung ist auch in Prüfungen nach den §§ 7, 8, 10 und 12 nachzuweisen.
(1) Die Abschlussprüfung/Gesellenprüfung besteht aus den zeitlich auseinanderfallenden Teilen 1 und 2. Durch die Abschlussprüfung/Gesellenprüfung ist festzustellen, ob der Prüfling die berufliche Handlungsfähigkeit erworben hat. In der Abschlussprüfung/Gesellenprüfung soll der Prüfling nachweisen, dass er die dafür erforderlichen beruflichen Fertigkeiten beherrscht, die notwendigen beruflichen Kenntnisse und Fähigkeiten besitzt und mit dem im Berufsschulunterricht zu vermittelnden, für die Berufsausbildung wesentlichen Lehrstoff vertraut ist. Die Ausbildungsordnung ist zugrunde zu legen. Dabei sollen Qualifikationen, die bereits Gegenstand von Teil 1 der Abschlussprüfung/Gesellenprüfung waren, in Teil 2 der Abschlussprüfung/Gesellenprüfung nur insoweit einbezogen werden, als es für die Feststellung der Berufsbefähigung erforderlich ist.
(2) Bei der Ermittlung des Gesamtergebnisses wird Teil 1 der Abschlussprüfung/Gesellenprüfung mit 25 Prozent und Teil 2 der Abschlussprüfung/Gesellenprüfung mit 75 Prozent gewichtet.
(3) Teil 1 der Abschlussprüfung/Gesellenprüfung besteht aus dem Prüfungsbereich Arbeitsauftrag I.Hierfür bestehen folgende Vorgaben:
technische Unterlagen auswerten und anwenden, Arbeitsabläufe planen, Berechnungen durchführen,
Fertigungsverfahren auswählen und anwenden,
Maßnahmen zur Arbeitsorganisation, zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit, zum Umweltschutz, zur Kundenorientierung, zur Wirtschaftlichkeit und zur Qualitätssicherung berücksichtigen,
Werkzeuge und Maschinen auswählen, einrichten und handhaben,
Modelle, Formen, Muster oder Prototypen herstellen sowie
Prüfverfahren auswählen und anwenden
dem Prüfungsbereich Arbeitsauftrag I sind folgende Tätigkeiten zugrunde zu legen:
Planen und Herstellen eines Modells, einer Form, eines Musters oder eines Prototyps;
die Prüfungszeit für die Arbeitsaufgabe beträgt sieben Stunden. Die Aufgabenstellungen sollen einen zeitlichen Umfang von 90 Minuten haben.
§ 9 Gewichtungs- und Bestehensregelung in der Fachrichtung Gießerei
1. Prüfungsbereich Arbeitsauftrag I 25 Prozent,
2. Prüfungsbereich Arbeitsauftrag II 30 Prozent,
3. Prüfungsbereich Planung und Konstruktion 20 Prozent,
4. Prüfungsbereich Fertigung 15 Prozent,
§ 10 Teil 2 der Abschlussprüfung/Gesellenprüfung in der Fachrichtung Karosserie und Produktion
Produkte des Karosserie- oder Produktionsmodellbaus planen und konstruieren,
Fertigungsverfahren auswählen und Fertigungsschritte unter Beachtung wirtschaftlicher, technischer, organisatorischer und zeitlicher Vorgaben festlegen,
Karosserie- oder Produktionsmodelle herstellen,
Karosserie- oder Produktionsmodelle prüfen,
Herstellen eines Karosserie- oder eines Produktionsmodells;
der betriebliche Bereich, in dem der Prüfling ausgebildet wurde, ist zu berücksichtigen;
die Bedingungen für Verwendung und Einsatz des Produktes erfassen,
modellspezifische Informationen nutzen,
Formlage für Bauteile festlegen, Koordinatensysteme definieren und anwenden sowie
Erstellen von Planungs- und Konstruktionsunterlagen zur Herstellung eines Karosserie- oder Produktionsmodells;
Konstruktionsdaten übernehmen,
Erstellen von Fertigungsunterlagen zur Herstellung eines Karosserie- oder Produktionsmodells;
§ 11 Gewichtungs- und Bestehensregelung in der Fachrichtung Karosserie und Produktion
1 Prüfungsbereich Arbeitsauftrag I 25 Prozent,
5 .Prüfungsbereich Wirtschafts- und Sozialkunde 10 Prozent.
§ 12 Teil 2 der Abschlussprüfung/Gesellenprüfung in der Fachrichtung Anschauung
Anschauungsmodelle planen und gestalten,
Anschauungsmodelle herstellen,
Oberflächen gestalten und behandeln,
Anschauungsmodelle prüfen,
Herstellen eines Anschauungsmodells;
der Prüfling soll ein Prüfungsprodukt anfertigen und mit aufgabenspezifischen Unterlagen dokumentieren sowie ein auftragsbezogenes Fachgespräch führen;
die Prüfungszeit für die Herstellung des Prüfungsproduktes einschließlich Dokumentation beträgt insgesamt 35 Stunden; für das auftragsbezogene Fachgespräch höchstens 20 Minuten.
(4) Für den Prüfungsbereich Planung und Gestaltung bestehen folgende Vorgaben:
Kundenanforderungen und Bedingungen für die Verwendung des Modells erfassen,
Wirtschaftlichkeit und fertigungstechnische Bedingungen berücksichtigen sowie
Erstellen von Planungs- und Gestaltungsunterlagen zur Herstellung eines Anschauungsmodells;
Erstellen von Fertigungsunterlagen zur Herstellung eines Anschauungsmodells;
§ 13 Gewichtungs- und Bestehensregelung in der Fachrichtung Anschauung
2. Prüfungsbereich Arbeitsauftrag II 35 Prozent,
3. Prüfungsbereich Planung und
Gestaltung 15 Prozent,
5. Prüfungsbereich Wirtschafts-
§ 14 Mündliche Ergänzungsprüfung
Auf Antrag des Prüflings ist die Prüfung in einem der in Teil 2 der Abschlussprüfung/Gesellenprüfung mit schlechter als „ausreichend“ bewerteten Prüfungsbereiche, in denen Prüfungsleistungen mit eigener Anforderung und Gewichtung schriftlich zu erbringen sind, durch eine mündliche Prüfung von etwa 15 Minuten zu ergänzen, wenn dies für das Bestehen der Prüfung den Ausschlag geben kann. Bei der Ermittlung des Ergebnisses für diesen Prüfungsbereich sind das bisherige Ergebnis und das Ergebnis der mündlichen Ergänzungsprüfung im Verhältnis von 2 : 1 zu gewichten.
Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Technischen Modellbauer/zur Technischen Modellbauerin
(Fundstelle: BGBl. I 2009, 1193 - 1200)
1 Erstellen von
technische Informationen auswerten
Entwürfe für Modelle oder Formen erstellen, Kundenanforderungen berücksichtigen
Fertigungsunterlagen unter Berücksichtigung von Regelwerken, auch computergestützt, erstellen
2 Be- und Verarbeiten
von Werk- und Hilfsstoffen
Arten und Eigenschaften von Werkstoffen, insbesondere Kunststoffe, Metalle und Holzwerkstoffe, unterscheiden
Werkstoffe für den Verwendungszweck unter Berücksichtigung von Normen auswählen
Hilfsstoffe auswählen und verarbeiten
Werk-, Hilfs- und Gefahrstoffe lagern und entsorgen, Vorschriften beachten
3 Festlegen von
Fertigungsverfahren, insbesondere Urformen, Umformen, Zerspanen und Fügen, unterscheiden
Fertigungsverfahren, insbesondere im Hinblick auf die betriebliche Herstellung und den weiteren Verwendungszweck des Produktes, auswählen
Fertigungsverfahren in Abhängigkeit von Werkstoff und Werkstückgeometrie festlegen, dabei ergonomische, ökologische, wirtschaftliche und sicherheitstechnische Aspekte berücksichtigen
4 Einrichten, Bedienen und Instandhalten von Werkzeugen, Geräten, Maschinen und technischen Einrichtungen
Werkzeuge, Geräte, Maschinen und technische Einrichtungen unterscheiden und nach Verwendungszweck auswählen
Werkzeuge, Geräte und technische Einrichtungen handhaben und warten
Maschinen warten, einrichten und unter Verwendung von Schutzeinrichtungen bedienen
computergestützten Fertigungsverfahren
computergestützte Verfahren unterscheiden
Parameter festlegen, Steuerungsprogramme erstellen, eingeben, testen, ändern und anwenden
Maschinen unter Berücksichtigung von Werkzeug- und Werkstückgeometrie einrichten
Programmabläufe überwachen und optimieren
6 Herstellen von
Modellen, Formen oder Modelleinrichtungen
Arten und Funktionen von Erzeugnissen des technischen Modellbaus unterscheiden
Modelle, Formen oder Modelleinrichtungen durch manuelles und maschinelles Zerspanen herstellen
Modelle, Formen oder Modelleinrichtungen durch Urformen, insbesondere durch Kunstharzverarbeitung, herstellen
Modelle, Formen oder Modelleinrichtungen durch Fügen herstellen
7 Herstellen von Mustern, Prototypen oder
Arten und Funktionen von Mustern, Prototypen und Fertigungseinrichtungen unterscheiden
Muster, Prototypen oder Fertigungseinrichtungen herstellen
8 Ändern und
Instandsetzen von
Modellen, Modell-
einrichtungen oder
Abschnitt A Nummer 8)
Änderungsanforderungen erfassen, Umsetzungsmöglichkeiten entwickeln und bewerten
Änderungen durchführen und dokumentieren
Fehlfunktionen und Schäden feststellen und dokumentieren
Instandsetzungen durchführen
Abschnitt A Nummer 9)
Antriebs- und Steuerungstechniken unterscheiden, insbesondere Elektronik, Pneumatik und Hydraulik
Antriebs- und Steuerungselemente montieren und in Betrieb nehmen
10 Anwenden von
Abschnitt A Nummer 10)
Toleranzen aus Vorgaben ermitteln
Prüfverfahren, insbesondere Messen und Lehren, unterscheiden und auswählen
Messmittel und Lehren auswählen und einsetzen, Prüffehler erkennen und korrigieren
Prüfergebnisse ermitteln
Abweichungen vom Sollzustand unter Berücksichtigung von Toleranzen feststellen und Maßnahmen zur Erreichung des Sollzustandes ergreifen
Abschnitt B: Weitere berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in der Fachrichtung Gießerei
25. – 42. Monat
Gießereimodellbaus
Bedingungen für den Einsatz des Produktes beim Kunden erfassen, insbesondere formtechnische, gießtechnische, putztechnische und bearbeitungstechnische Bedingungen
formtechnische Bedingungen, insbesondere Formverfahren, Konturänderungen, Teilungen und Formschrägen, berücksichtigen
gießtechnische Bedingungen, insbesondere Gießverfahren, Gieß- und Speisesysteme sowie Schwindung, berücksichtigen
putztechnische Bedingungen, insbesondere Entgraten sowie Entfernen von Gieß- und Speisesystemen, berücksichtigen
bearbeitungstechnische Bedingungen, insbesondere Bearbeitungszugaben, berücksichtigen
modellspezifische Informationen, insbesondere Skizzen und Zeichnungen, nutzen
Koordinatensysteme anwenden
technische Informationen übernehmen und erzeugen, insbesondere CAD-Daten
Daten weiterverarbeiten, insbesondere unter Berücksichtigung von form-, gieß-, putz- und bearbeitungstechnischen Bedingungen
Gießereimodelleinrichtungen, insbesondere Natur- und Kernmodelle mit Kernkasten sowie geteilte und verlorene Modelle oder Dauerformen, konstruieren
Lehren und Vorrichtungen konstruieren
2 Planen der Fertigung
Konstruktionsdaten, insbesondere CAD-Daten, für die Fertigung übernehmen
Bearbeitungsstrategien unter Berücksichtigung von Produktgeometrien, Werkstoffen, Maschinen und Werkzeugen festlegen
Fertigungsdaten, insbesondere CAM-Daten, erzeugen
3 Herstellen von
Gießereimodell-
Werkstoffe und Zubehör unter Beachtung ihrer Eigenschaften und der Verwendung des Produktes auswählen
Rohlinge für Modelle und Kernkästen herstellen
Rohlinge für Dauerformen herstellen
Modelle und Kernkästen
Dauerformen durch manuelle und maschinelle Fertigungsverfahren herstellen, geforderte Oberflächenqualität gewährleisten
Gießereimodelleinrichtungen komplettieren, insbesondere Modelle auf Modellplatten montieren, Kernkästen für die Serienfertigung von Gussteilen vorbereiten
Dauerformen komplettieren und für die Serienfertigung von Gussteilen vorbereiten
Modelleinrichtungen kennzeichnen, Vorgaben berücksichtigen
Lehren und Vorrichtungen, insbesondere Kernaufbau- und Kerneinlegelehren, anfertigen; Vorgaben berücksichtigen
4 Prüfen von
Modelleinrichtungen oder Dauerformen
Oberflächen- und Funktionsprüfung unter gießereitechnischen Gesichtspunkten durchführen und dokumentieren
Prüfung der Maßhaltigkeit unter Berücksichtigung der vorgegebenen Toleranzen durchführen und dokumentieren
Abschnitt C: Weitere berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in der Fachrichtung Karosserie und Produktion
Karosserie- oder
Produktionsmodellbaus
Karosserie- und Produktionsmodelle nach Verwendungszweck unterscheiden
modellspezifische Informationen, insbesondere Skizzen, Zeichnungen und Muster, nutzen
Formlage für Bauteile festlegen, Koordinatensysteme definieren und anwenden
Daten übernehmen und erzeugen
Daten weiterverarbeiten, insbesondere Flächen erweitern und schließen
Karosseriemodelle, insbesondere Design-, Cubing-, Datenkontroll- und Referenzmodelle, konstruieren
Produktionsmodelle, insbesondere Funktions-, Vakuumtiefzieh-, Laminier- und Kontrollmodelle sowie Formen, konstruieren
Lehren, Mess-, Prüf- und Hilfsvorrichtungen konstruieren
Herstellungsstrategien für generative Fertigungsverfahren unter Berücksichtigung von Produktgeometrien, Werkstoffen und Maschinen festlegen
Fertigungsdaten, insbesondere CAM-Daten, unter Berücksichtigung der Anforderungen zur Herstellung von Freiformflächen, erzeugen
Produktionsmodellen mit unterschiedlichen Be- und Verarbeitungsverfahren
modellspezifische Werkstoffe unter Beachtung von Eigenschaften, Verwendungsmöglichkeiten sowie Be- und Verarbeitungsverfahren auswählen
Modellaufbauten unter Berücksichtigung unterschiedlicher Fügetechniken, insbesondere durch Kleben, Verstiften und Verschrauben, herstellen
Karosseriemodelle durch manuelle und maschinelle Fertigungsverfahren, insbesondere zur Erzeugung von Freiformflächen, herstellen und Flächenübergänge optimieren, insbesondere durch Straken,
Produktionsmodelle, insbesondere Formen, durch manuelle und maschinelle Fertigungsverfahren herstellen
Lehren, Mess-, Prüf- und Hilfsvorrichtungen anfertigen, Vorgaben berücksichtigen
Muster und Prototypen anfertigen, Vorgaben berücksichtigen
Verfahren zur Oberflächenbehandlung nach Verwendungszweck und Kundenanforderungen auswählen und anwenden
Produktionsmodellen
Sicht- und Funktionsprüfung durchführen und dokumentieren, Kundenanforderungen berücksichtigen
Karosseriemodelle und Lehren rechnergestützt, insbesondere auf Einhaltung von Form- und Lagetoleranzen sowie der Geometrie, prüfen
Produktionsmodelle, insbesondere Formen, auf Maßhaltigkeit und Entformbarkeit prüfen
Oberflächengüte im Hinblick auf Verwendung und Kundenanforderungen prüfen
Abschnitt D: Weitere berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in der Fachrichtung Anschauung
Bedingungen für den Einsatz von Anschauungsmodellen beim Kunden, insbesondere nach Art, Eigenschaften, Maßstab und Abstraktionsgrad, erfassen
Pläne und Skizzen unter Berücksichtigung von Kundenanforderungen und Wirtschaftlichkeit erstellen, dabei bearbeitungstechnische Bedingungen berücksichtigen
technische Informationen übernehmen und erzeugen, insbesondere computergestützt
Gestaltungsmerkmale bei der Planung berücksichtigen
Konstruktionsdaten, insbesondere CAD-Daten, für die Fertigung übernehmen und verändern
Vorrichtungen und Schablonen planen
Werkstoffe unter Beachtung ihrer Eigenschaften und der Verwendung des Produktes auswählen
Herstellungsverfahren, insbesondere Computer gesteuert, auswählen und festlegen
Anschauungsmodelle erstellen, insbesondere Architektur-, Design- und Funktionsmodelle
gestalterisches und funktionales Zubehör auswählen, beschaffen und herstellen
Acrylglas be- und verarbeiten
Vorrichtungen und Schablonen herstellen
4 Gestalten und
Verfahren der Oberflächenbehandlung unter Berücksichtigung von Funktion und Gestaltung festlegen
Materialien für die Oberflächenbehandlung auswählen, insbesondere Farben und Lacke
Oberflächen unter Berücksichtigung ihrer Eigenschaften für die Behandlung vorbereiten, insbesondere Untergründe herstellen
Oberflächen behandeln, insbesondere durch Spritzen, Streichen und Walzen
Oberflächen beschriften
5 Prüfen von
Sichtprüfungen, insbesondere hinsichtlich Gestaltung, Oberflächen und Proportionen, durchführen
6 Vorbereiten von
Anschauungsmodellen für den Versand
Abschnitt D Nummer 6)
Anschauungsmodelle kennzeichnen
Anschauungsmodelle versandgerecht verpacken
systemen, Kunden-
Informationen beschaffen, auswählen und bewerten
Datensysteme nutzen, Vorschriften des Datenschutzes beachten, Daten sichern und pflegen
Art und Umfang von Aufträgen klären, spezifische Leistungen und Termine mit internen Kunden absprechen
Gespräche mit internen und externen Kunden führen, kulturelle Besonderheiten von Gesprächspartnern berücksichtigen
6 Planen und Vorbereiten von Arbeitsabläufen,
Arbeitsschritte auf der Grundlage von Arbeitsaufträgen festlegen und mit vor- und nachgelagerten Bereichen abstimmen
Einsatz von Werk- und Hilfsstoffen, Werkzeugen, Geräten und Maschinen sicherstellen
Zeitaufwand und erforderliche Unterstützung abschätzen
qualitätssichernde Maßnahmen im eigenen Arbeitsbereich anwenden
zur kontinuierlichen Verbesserung von Arbeitsvorgängen im Betriebsablauf beitragen
Zwischen- und Endkontrolle anhand des Arbeitsauftrages durchführen und Arbeitsergebnisse dokumentieren

References: § 4
 § 5
 § 4
 § 25
 § 26
 § 25
 § 26
 § 25
 § 1

§ 9

§ 10

§ 11

§ 12

§ 13

§ 14