Source: https://www.jusline.at/gesetz/vbg/paragraf/26
Timestamp: 2019-01-16 04:51:01+00:00

Document:
§ 26 VBG (Vertragsbedienstetengesetz 1948), Besoldungsdienstalter - JUSLINE Österreich
(1) Das Besoldungsdienstalter umfasst die Dauer der im Dienstverhältnis verbrachten für die Vorrückung wirksamen Zeiten zuzüglich der Dauer der anrechenbaren Vordienstzeiten, soweit die Dauer all dieser Zeiten das Ausmaß eines allfälligen Vorbildungsausgleichs übersteigt.
in denen die oder der Vertragsbedienstete aufgrund des bis 30. Juni 2016 in Geltung gestandenen Heeresversorgungsgesetzes, BGBl. Nr. 27/1964, oder des Heeresentschädigungsgesetzes – HEG, BGBl. I Nr. 162/2015, Anspruch auf eine Beschädigten- oder Versehrtenrente entsprechend einer Minderung der Erwerbsfähigkeit von mindestens 90% hatte, sowie
des Grundwehrdienstes nach § 20 Wehrgesetz 2001 – WG 2001, BGBl. I Nr. 146/2001,
des Zivildienstes nach § 1 Abs. 5 Z 1 Zivildienstgesetz 1986 – ZDG, BGBl. Nr. 679/1986, oder eines anderen Dienstes nach § 12a Abs. 1 oder § 12c Abs. 1 ZDG, aufgrund dessen der Zivildienstpflichtige nicht mehr zur Leistung des ordentlichen Zivildienstes heranzuziehen ist,
die nach Abs. 2 Z 1 und 2 zu berücksichtigen wären, wenn die oder der Vertragsbedienstete aufgrund einer solchen Beschäftigung einen Ruhegenuss bezieht, es sei denn, dass der Ruhegenuss nach den hiefür geltenden Bestimmungen wegen des bestehenden vertraglichen Dienstverhältnisses zum Bund zur Gänze ruht oder infolge der Berücksichtigung der Dienstzeit für die Ermittlung des Besoldungsdienstalters ruhen würde,
(5) Die oder der Vertragsbedienstete ist bei Dienstantritt von der Personalstelle nachweislich über die Bestimmungen zur Anrechnung von Vordienstzeiten zu belehren. Sie oder er hat sodann alle vor Beginn des Dienstverhältnisses zurückgelegten Vordienstzeiten nach Abs. 2 oder 3 mitzuteilen. Die Personalstelle hat aufgrund dieser Mitteilung und bei Vorliegen entsprechender Nachweise die Dauer der anrechenbaren Vordienstzeiten festzustellen, um welche die für die Aufstufung wirksame Dienstzeit bei der Ermittlung der Einstufung zu verlängern ist.
(6) Teilt die oder der Vertragsbedienstete eine Vordienstzeit nicht innerhalb von drei Monaten nach dem Tag der in Abs. 5 genannten Belehrung mit, ist ein späterer Antrag auf Anrechnung dieser Vordienstzeit unzulässig. Der Nachweis über eine Vordienstzeit ist spätestens bis zum Ablauf eines Jahres nach dem Tag der Belehrung zu erbringen. Wird der Nachweis nicht fristgerecht erbracht, ist die Vordienstzeit nicht anrechenbar.
(7) Vordienstzeiten sind jedenfalls anzurechnen, wenn sie bereits im unmittelbar vorangegangenen Bundesdienstverhältnis angerechnet worden sind. Wurde beim unmittelbar vorangegangenen Bundesdienstverhältnis das Besoldungsdienstalter infolge einer Überleitung nach den Bestimmungen des § 94a pauschal bemessen, so unterbleibt eine Ermittlung und die Einstufung hat auf Grundlage des bisherigen pauschal bemessenen Besoldungsdienstalters zu erfolgen.
0 Kommentare zu § 26 VBG
Sie können den Inhalt von § 26 VBG selbst erläutern, also einen kurzen eigenen Fachkommentar verfassen. Klicken Sie einfach einen der nachfolgenden roten Links an!
85 Entscheidungen zu § 26 VBG
Entscheidungen zu § 26 VBG
Entscheidungen zu § 26 Abs. 2 VBG
Entscheidungen zu § 26 Abs. 3 VBG
Entscheidungen zu § 26 Abs. 3VBG VBG
Entscheidungen zu § 26 Abs. 7 VBG
Entscheidungen zu § 26 Abs. 9ABGB VBG
Entscheidungen zu § 26 Abs. 9 VBG
0 Diskussionen zu § 26 VBG
Sie können zu § 26 VBG eine Frage stellen oder beantworten. Klicken Sie einfach den nachfolgenden roten Link an!
§ 21 VBG Entlohnung bei Teilzeitbeschäftigung§ 22 VBG Nebengebühren, Zulagen und Vergütungen§ 22a VBG Im Ausland verwendete Vertragsbedienstete§ 22b VBG Leistungsprämie im Rahmen der Flexibilisierungsklausel§ 23 VBG Sachleistungen§ 24 VBG Ansprüche bei Dienstverhinderung§ 24a VBG§ 24b VBG Ansprüche während des Beschäftigungsverbots nach den §§ 3 und 5 MSchG§ 25 VBG Vorschuß und Geldaushilfe§ 25a VBG Besondere Hilfeleistungen an Vertragsbedienstete und deren Hinterbliebene§ 26 VBG Besoldungsdienstalter§ 27 VBG Anspruch auf Erholungsurlaub§ 27a VBG Ausmaß des Erholungsurlaubs§ 27b VBG Erhöhung des Urlaubsausmaßes für Menschen mit Behinderung§ 27c VBG Änderung des Urlaubsausmaßes§ 27d VBG (weggefallen)§ 27e VBG Verbrauch des Erholungsurlaubes§ 27f VBG Vorgriff auf künftige Urlaubsansprüche§ 27g VBG Erkrankung während des Erholungsurlaubes§ 27h VBG Verfall des Erholungsurlaubes§ 28 VBG Unterbrechung des Erholungsurlaubes und Verhinderung des Urlaubsantrittes
§ 25a VBG
§ 27 VBG

References: § 20
 § 1
 § 12
 § 12
 § 94
 § 26
 § 26
 § 26
 § 26
 § 26
 § 26
 § 26
 § 26
 § 26
 § 26
 § 26
 § 26

§ 21

§ 25

§ 27