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Timestamp: 2019-02-23 09:08:28+00:00

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B 6 KA 13/10 R - Urteil BSG vom 11.05.2011
BSG 11.05.2011 - B 6 KA 13/10 R
(Wirtschaftlichkeitsprüfung - Zulässigkeit der Klage gegen einen Bescheid der Prüfungsstelle im vertragsarztrechtlichen Wirtschaftlichkeitsprüfungsverfahren - Ausschluss eines Vorverfahrens vor dem Beschwerdeausschuss - Anwendbarkeit von § 95 SGG trotz der vertragsarztrechtlichen Besonderheiten des Verfahrens vor dem Beschwerdeausschuss)
vorgehend SG Berlin, 17. März 2010, Az: S 83 KA 651/08, Urteil
§ 106 Abs 4 S 1 SGB 5 vom 26.03.2007
§ 106 Abs 4 S 3 SGB 5
§ 106 Abs 4 S 6 SGB 5 vom 26.03.2007
§ 34 Abs 1 S 1 SGB 5
§ 34 Abs 1 S 6 SGB 5
§ 78 Abs 1 S 2 Nr 1 SGG
bb) Ein derartiger Ausnahmefall ist in § 106 Abs 5 Satz 8 SGB V (in der ab dem 1.1.2008 geltenden Fassung des GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetzes WSG>) geregelt. Danach findet - abweichend von § 106 Abs 5 Satz 3 SGB V - in Fällen der Festsetzung einer Ausgleichspflicht für den Mehraufwand bei Leistungen, die durch das Gesetz oder durch die Richtlinien nach § 92 SGB V ausgeschlossen sind, ein Vorverfahren nicht statt. Diese Ausnahmeregelung ist, wie ihre Auslegung ergibt, auf Fälle beschränkt, in denen sich die Unzulässigkeit der Verordnung unmittelbar und eindeutig aus dem Gesetz selbst oder aus den Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses ergibt (in diesem Sinne auch SG Marburg, Urteil vom 15.12.2010 - S 10 KA 597/09 - juris RdNr 16; ähnlich etwa Wenner, Vertragsarztrecht nach der Gesundheitsreform, 2008, § 25 RdNr 10; Engelhard in Hauck/Noftz, SGB V, Stand: Mai 2011, K § 106 RdNr 599c; weitergehend Clemens in jurisPK-SGB V, 2008, § 106 RdNr 279: "bei Leistungen, die … generell ausgeschlossen sind"). Zudem muss sich der Ausschluss aus spezifischen Regelungen des Krankenversicherungsrechts ergeben.

References: § 95

§ 106

§ 106

§ 106

§ 34

§ 34

§ 78
 § 106
 § 106
 § 92
 § 25
 § 106
 § 106