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Timestamp: 2020-03-29 04:01:54+00:00

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099_2018 by AZ-Anzeiger - Issuu
aus dem bezirk affoltern I Nr. 099 I 172. Jahrgang I Dienstag, 18. Dezember 2018
Steuerfuss sinkt
Die Gemeindeversammlung Rifferswil hat das Budget 2019 genehmigt. > Seite 3
Eine Ottenbacher Gruppe besuchte die GeGe-Ausstellung und das Bundeshaus. > Seite 5
Keine Diskussion ums Budget
Spital Affoltern blickt in die Zukunft
Die Voranschläge boten an der Gemeindeversammlung Hedingen keinen Anlass zu Diskussionen. Bei einem Aufwand von gut 20 Mio. sieht das Budget der Politischen Gemeinde einen Aufwandüberschuss von 455 900 Franken vor. Investiert werden soll 2019 vor allem in die Sanierung der Güpfstrasse sowie die Erneuerung der PC-Infrastruktur an Primar- und Sekundarschule. Im Anschluss an die ordentlichen Traktanden hat Gemeindepräsident Ruedi Fornaro einige Ergebnisse des öffentlichen Workshops zur Richtund Nutzungsplanung vorgestellt. In erster Linie werde ein Begegnungsplatz gewünscht, so Fornaro, doch auch sonst seien von den 92 teilnehmenden Personen aus allen Ortsquartieren gute Anregungen eingegangen. ................................................... > Bericht auf Seite 3
Die «Güggel Bar» schliesst Die «Güggel Bar» in Rickenbach bei Ottenbach hat sich in den vergangenen Jahren auch über die Orts- und Kantonsgrenzen hinaus einen Namen gemacht. Insbesondere die Vollmonddisco war bei den «Güggel»-Fans ein beliebter Anlass. Am kommenden Samstag, 22. Dezember, findet die letzte Vollmonddisco dieses Jahres statt. Das Spezielle daran: Sie bildet zugleich den Abschluss des regulären Barbetriebs in der «Güggel Bar». Die Inhaber des Lokals, Daniela und Kurt Hegetschweiler, haben sich nach dem Tod eines Familienmitglieds, das zugleich Pächter war, schweren Herzens entschlossen, die Bar per Ende Jahr zu schliessen. Ein kleiner Trost für alle Fans der Vollmonddisco: Die beliebte Party wird es auch 2019 geben. (lhä) ................................................... > Bericht auf Seite 10
Kulinarische Feier Das Centro Sociale italiano in Affoltern hat zum JahresendEssen eingeladen. > Seite 9
Adventsfenster 150 Personen sind am Mittwoch auf dem Löwenplatz in Hausen zusammengekommen. > Seite 10
Schlussstrich gezogen – Furrer und Thurnherr entlastet Die Vorverurteilungen, die gegenüber dem ehemaligen Spitaldirektor Fredy Furrer und dem früheren Mitglied der Betriebskommission Bertram Thurnherr in der Öffentlichkeit kursierten, haben sich als unberechtigt erwiesen.
über die im kommenden Jahr abgestimmt wird.
................................................... von bernhard schneider Kurz zusammengefasst bedeuten die kürzlich erfolgten, rechtskräftigen Entscheide des Bezirksrats und der Staatsanwaltschaft: Spitaldirektor Fredy Furrer wurde zu Unrecht fristlos entlassen, auch die vorangegangene reguläre Kündigung war missbräuchlich. Zu weiteren Vorwürfen gegen ihn und namentlich gegen Bertram Thurnherr als ehemaligem Mitglied der Betriebskommission stellt die Staatsanwaltschaft fest, dass der erforderliche Anfangsverdacht bezüglich
Wurden entlastet: Fredy Furrer ...
... und Bertram Thurnherr. (Archiv)
eines strafrechtlich relevanten Fehlverhaltens fehlt und deshalb kein Verfahren eröffnet wird. Der heutige Spitalpräsident, Stefan Gyseler, begrüsst, dass damit ein Schlussstrich unter die alten Auseinandersetzungen gezogen wurde und blickt in die Zukunft, da das Spital, um überleben zu können, dringend einer neuen Rechtsform bedürfe,
Wird jemand angeklagt, finden die Vorwürfe oft den Weg in die Öffentlichkeit. Viele Medien scheinen das zentrale rechtsstaatliche Prinzip der Unschuldsvermutung ungenügend zu kennen. Erweisen sich dann die Anschuldigungen als nichtig, sorgt dies selten für Schlagzeilen. Kürzlich wurden zwei in der Vergangenheit im Bezirk Affoltern öffentlich heftig kritisierte Personen von den Vorwürfen entlastet: ein guter Anlass, auch positive Meldungen in dieser Zeitung zu berücksichtigen. Nach dem Schlussstrich, den Bezirksrat und Staatsanwaltschaft nun unter die Vergangenheit gezogen haben, kann das Spital Affoltern wieder in die Zukunft blicken. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 5
Schwer verletzt In Ebertswil ist am Sonntag eine 79-jährige Frau frontal in eine Mauer gefahren. > Seite 11
Röbi Koller zu Gast in Affoltern Zum nahenden Jahresende lud Jürg Büchi, Inhaber des Optikergeschäfts Büchi Optik Affoltern, in seine Räumlichkeiten ein. Zu Gast war Medienmann Röbi Koller, der sein neues Buch vorstellte. Daneben beantwortete er auch Fragen des Gastgebers, zeigte Bilder und erzählte locker über sein Leben, über Erlebnisse, über seine Arbeit und über Werte, die ihm wichtig sind. Der Publikumsaufmarsch war gross, sodass man kurzerhand die Räume der Kochschmitte in Betrieb nahm. ................................................... > Bericht auf Seite 9
Eine gelungene Premiere Am vergangenen Donnerstag fand in der Bibliothek Wettswil die erste Veranstaltung der neuen Reihe Lese(r)café statt. Eine kleine Runde interessierter Leserinnen hat teilgenommen und untereinander Buchtipps ausgetauscht. Die Gespräche über die vorgestellten Bücher waren so angeregt, dass die Zeit viel zu schnell verging. ................................................... > Bericht auf Seite 20 anzeigen
Die Weihnachtsgeschichte nach Knonau gebracht
Zauberhaftes Krippenspiel an vier Stationen im Dorf Info-Abend Küchen-Umbau 16. Januar 2019 Jetzt anmelden
Ein exklusiver Weihnachtsmarkt Die «Spräggele»-Nacht mit dem beliebten kleinen Markt in Ottenbach. Der uralte Volksbrauch der «Spräggele» zeigt sich lebendiger denn je. Am vergangenen Freitagabend trieben die Schnabelgeissen auf dem Dorfplatz zum Ergötzen der zahlreichen Besucher ihr Unwesen. Die Marktstände bieten vor allem einheimische Produkte und Kunsthandwerk zum Verkauf. Der Spräggelemäärt gilt zwar als kleiner, aber auch als ein Weihnachtsmarkt mit einer ganz besonderen Atmosphäre. Viele Besucher reisen von weither an, um neben dem stimmungsvollen Markt auch den urtümlichen Brauch hautnah mitzuerleben. (mm) ................................................... > Bericht auf Seite 19
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Könige, Engel und Hirten mit ihren Schafen um Josef, Maria, Esel und Ochse huldigen dem Neugeborenen im «Stall» vor der Stampfi in Knonau. (Bild Thomas Stöckli) Dass die Schaulustigen in der Kirche Knonau nicht alle Platz fanden, darauf war das Organisationsteam der ökumenischen Dorfweihnacht Knonau um Bruno Grob vorbereitet. So wurde der erste Akt per Aussenlautsprecher
vor die Kirche übertragen. Mit Kerzen festlich erleuchtet, zog das Publikum dann hinter den Darstellern durchs Dorf an die weiteren Schauplätze, bis zum Finale auf dem Stampfiplatz. Claudia Gähwiler (Musik) und Marta
von Riedmatten (Theater) haben mit rund 40 Kindern ein Krippenspiel einstudiert, das begeistert und in Weihnachtsstimmung versetzt hat. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 11
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Einbürgerungen Mit Beschluss vom 11. Dezember 2018 hat der Stadtrat Affoltern am Albis, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, in das Bürgerrecht der Stadt Affoltern am Albis aufgenommen: - Andreas Gilbert, 1968, Staatsangehöriger von Deutschland - Yvonne Gilbert, 1971, Staatsangehörige von Deutschland - Kai Gilbert, 2009 Staatsangehöriger von Deutschland - Annalia Gilbert, 2015 Staatsangehörige von Deutschland - Fofo Hattor, 1967 Staatsangehöriger von Togo - Adjoh Ayaovi, 1971 Staatsangehörige von Togo - Stephanie Hattor, 2005 Staatsangehörige von Togo - Antonia Nardone, 1979 Staatsangehörige von Italien - Francesco Lore’, 2016 Staatsangehöriger von Italien Des Weiteren hat der Stadtrat zwei Einbürgerungsgesuche abgelehnt. 18.12.2018 Stadtrat Affoltern am Albis
Öffnungszeiten der Bezirksverwaltung über den Jahreswechsel 2018/2019
Die Kirchgemeindeversammlung vom 9. Dezember 2018 fasste folgende Beschlüsse: 1. Das Budget 2019 wird genehmigt und der Steuerfuss für das Jahr 2019 um 1 % gesenkt und auf 12 % festgelegt. 2. Die Abrechnung Kredit von Fr. 46 000.-- zur Weiterentwicklung der Audio/Video-Installationen wird genehmigt. Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung liegt ab Dienstag, 18. Dezember 2018, im Sekretariat der reformierten Kirchgemeinde, Zürichstrasse 94, zur Einsicht auf. Gegen diese Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung binnen 5 Tagen und wegen Rechtsverletzungen, unrichtiger oder ungenügender Feststellung des Sachverhalts oder wegen Unangemessenheit binnen 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs bei der Bezirkskirchenpflege, Herrn Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Sie ist in genügender Anzahl für die Rechtsmittelinstanz und die Vorinstanz beizulegen. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen. Das Rekursverfahren in Stimmrechtssachen ist kostenlos. Im Übrigen hat die unterliegende Partei die Kosten des Rekursverfahrens zu tragen. Reformierte Kirchenpflege Affoltern am Albis
Feiertage und Jahreswechsel 2018/2019, Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben ab Montag, 24. Dezember 2018 bis und mit Mittwoch, 2. Januar 2019 geschlossen. Für Todesfälle steht folgende Telefonnummer täglich von 13.00 bis 15.00 Uhr zur Verfügung: 078 656 11 31. Gemeindewerke Die Gemeindewerke sind am Donnerstag und Freitag, 27. und 28. Dezember 2018, zu den normalen Arbeitszeiten erreichbar. Über die Festtage können die Gemeindewerke in dringenden Fällen über Telefon 044 761 15 21 erreicht werden. Sammelstelle Brunnmatt Die Sammelstelle Brunnmatt ist an den Samstagen, 29. Dezember 2018 und 05. Januar 2019, von 09.00 bis 11.30 Uhr geöffnet. Der Gemeinderat und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung und der Gemeindewerke wünschen frohe Festtage und alles Gute im Neuen Jahr!
Am 24., 27., 28. und 31. Dezember 2018 ist das Bezirksgericht für dringende Notfälle jeweils zwischen 09.00 und 10.00 Uhr unter der Nummer 044 763 17 00 erreichbar. Die Büros der folgenden Amtsstellen der Bezirksverwaltung Affoltern, die sich im Bezirksgebäude, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, befinden, bleiben über den Jahreswechsel ab Montag, 24. Dezember 2018, bis und mit Freitag, 4. Januar 2019, geschlossen:
Statthalteramt Bezirksratskanzlei Wir wünschen Ihnen frohe Festtage und ein glückliches Neues Jahr.
Bonstetten, 18. Dezember 2018
Die Bezirksverwaltung
1. Genehmigung des Voranschlages 2019 und Festlegung des Steuerfusses auf 8 % Gegen diesen Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen ab Veröffentlichung schriftlich Rekurs bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern, Herrn Martin Billeter, Präsident, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, erhoben werden. Das Protokoll liegt für die Stimmberechtigten auf den Gemeinden Stallikon und Wettswil, ab 18. Dezember 2018, zur Einsichtnahme auf. Beschwerden gegen die Richtigkeit des Protokolls müssen innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern, Herrn Martin Billeter, Präsident, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, eingereicht werden. Ev. ref. Kirchenpflege
Sekundarschulgemeinde Bonstetten Beschlüsse der Kreisschulgemeinde Bonstetten, GemeindeStallikon, Wettswil a. A. versammlungen Beschlüsse der vom 12.12.2018 Gemeindeversammlung
Rechtsmittel Gegen die Beschlüsse der Gemeindeversammlung kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern a.A. - wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen (§ 19 Abs. 1 lit. c i.V.m. § 19b Abs. 2 lit. c sowie § 21a und § 22 Abs.1 Verwaltungsrechtspflegegesetz - und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. a und d i.V.m. § 19b Abs. 2 lit. c sowie § 20 und § 22 Abs. 1 VRG).
Bezirksgericht Mietgericht Paritätische Schlichtungsbehörde in Miet- und Pachtsachen
Die Kirchgemeindeversammlung vom Dienstag, 11. Dezember 2018, fasste folgenden Beschluss:
1. Genehmigung der Stelle «Betriebsleitung» 60 %-100 % 2. Genehmigung (nach § 119 Gemeindegesetz) bereinigtes Budget 2019 und Festsetzung des Steuerfusses auf 16 %
Die Büros der folgenden Amtsstellen der Bezirksverwaltung Affoltern, die sich im Bezirksgebäude, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, befinden, bleiben über den Jahreswechsel ab Montag, 24. Dezember 2018, bis und mit Mittwoch, 2. Januar 2019, geschlossen:
Beschlüsse der ev. ref. KirchgemeindeVersammlung Stallikon Wettswil
Erscheinungweise während der Weihnachtsfeiertage Weihnachtswoche 2018 Der Anzeiger erscheint in der Woche 52 am Freitag, 28. Dezember 2018. Inserateannahmeschluss für die Freitagsausgabe: Donnerstag, 27. Dezember, 8.00 Uhr Todesanzeigen: Donnerstag, 27. Dezember, 11.00 Uhr Der Schalter und die Büros der Weiss Medien AG bleiben am Dienstag, 25. Dezember und Mittwoch, 26. Dezember geschlossen. Obere Bahnhofstrasse 5 • 8910 Affoltern a. A. Telefon 058 200 57 00 • inserat@weissmedien.ch
Politische Gemeinde Das Budget 2019 wurde genehmigt und der damit verbundene Steuerfuss festgesetzt (106 %). Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Das Budget 2019 wurde genehmigt und der damit verbundene Steuerfuss festgesetzt (14 %). Rechtsmittel Gegen die Beschlüsse kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, bzw. bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern, Präs. Martin Billetter, Püntenstr. 16, 8932 Mettmenstetten, - wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen (§ 19 Abs. 1 lit. c in Verbindung mit § 19 b Abs. 2 lit c sowie § 21 a und § 22 Abs. 1 Verwaltungsrechtspflegegesetz, VRG, LS 175.2) - und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. a und d in Verbindung mit § 19 b Abs. 2 lit. c sowie § 20 und § 22 Abs. 1 Verwaltungsrechtspflegegesetz, VRG, LS 175.2) Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. In Stimmrechtssachen werden Verfahrenskosten nur erhoben, wenn das Rechtsmittel offensichtlich aussichtslos ist. Rifferswil, 18.12.2018 Gemeinderat Rifferswil Evang.-ref. Kirchenpflege Rifferswil
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Affoltern am Albis Am 14. Dezember 2018 ist in Rämismühle ZH gestorben:
Elise Höppli geb. Büchi geboren am 1. Mai 1927, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beerdigung findet statt am Donnerstag, 20. Dezember 2018, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Zell ZH, die Trauerfeier findet anschliessend um 14.45 Uhr im Zentrum Rämismühle, 8487 Rämismühle, statt. Das Bestattungsamt
Bonstetten Illi-Christener, Helena geboren am 25. Oktober 1931 in Lützelflüh BE, von Bonstetten ZH, wohnhaft an der Oberdorfstrasse 12 in Bonstetten. Sie verstarb am 11. Dezember 2018 in Zürich. Bestattungsamt Bonstetten
Zweckverband Feuerwehr Unteramt; Revision Entschädigungsverordnung Gemäss Art. 15 lit. a Ziffer 8 der Zweckverbandsvereinbarung wurde die neue Entschädigungsverordnung des Zweckverbands Feuerwehr Unteramt von den Gemeinderäten der Verbandsgemeinden erlassen (Gemeinde Bonstetten; Beschluss vom 23. Oktober 2018; Gemeinde Wettswil a.A.; Beschluss vom 22. Oktober 2018; Gemeinde Stallikon; Beschluss vom 9. Oktober 2018). Sie tritt auf den 1. Januar 2019 in Kraft und ersetzt die Entschädigungsverordnung vom 1. Januar 2009. Die Entschädigungsverordnung liegt während der Rekursfrist auf der Gemeindeverwaltung Stallikon während den Schalteröffnungszeiten zur Einsicht auf. Gegen diese Entschädigungsverordnung kann, von der Publikation an gerechnet, beim Statthalteramt Bezirk Affoltern, Postfach, 8910 Affoltern am Albis wegen Verletzung von übergeordnetem Recht innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. d und Abs. 4 i.V.m. § 19b Abs. 2 lit. d VRG). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Stallikon, 18. Dezember 2018 Feuerwehrkommission Unteramt
Postareal Obfelden: Bericht liegt vor Nach fünfmonatiger Bearbeitungszeit ist der Vorprüfungsbericht der Zürcher Baudirektion Anfang Dezember beim Gemeinderat Obfelden eingetroffen. Ursprünglich hätte das Obfelder Stimmvolk anlässlich der Gemeindeversammlung vom 5. Dezember über den Entwurf des Gestaltungsplans für das neue Postareal abstimmen sollen. Gleichzeitig mit dem Start der öffentlichen Auflage am 6. Juli hatte der Gemeinderat den Plan auch der Baudirektion zur Prüfung zugestellt. Normalerweise nehme die Überprüfung zwei bis drei Monate in Anspruch, erklärte Mediensprecher Markus Pfanner auf Anfrage. Wegen der grossen Anzahl an pendenten Geschäften verzögere sich die Prüfung jedoch. Pfanner stellte den Vorprüfungsbericht des Kantons auf Anfang November in Aussicht. Letztendlich wurde es Anfang Dezember. Inzwischen ist der Bericht in Obfelden eingetroffen und momentan im Gemeinderat hängig. Zum Inhalt wollte sich Bauvorstand Stephan Hinners noch nicht äussern. (lhä)
Die direkte Demokratie lebt von der Debatte Moderate Senkung des Steuerfusses an der Gemeindeversammlung in Rifferswil Die Stimmberechtigten genehmigten das Budget 2019 und beschlossen den Steuerfuss um moderate 3 Prozentpunkte von 109 auf 106 Prozent (ohne Sek) zu senken. Weitere grössere oder kleinere Probleme sorgten in der Informationsrunde für längere Debatten.
Eine ähnliche Knacknuss ist die beabsichtigte Dorfplatzgestaltung. Hier wurden Abschrankungen, verschiebbare Kugeln, Blumenschmuck und Ruhebänke diskutiert.
Probleme und skurrile Standpunkte
................................................... von martin mullis In der Engelscheune durfte Gemeindepräsident Christoph Lüthi am letzten Mittwochabend 73 Stimmberechtigte zur Gemeindeversammlung begrüssen. Er hielt fest, dass dies die erste und zugleich auch letzte Gemeindeversammlung sei, die er führen werde. Er genoss sichtlich sowohl die vier Schrecksekunden der irritierten Frauen und Männer im Saal als auch das anschliessende Gelächter, bevor er mit den Worten «in diesem Jahr» fortfuhr. Das einzige Traktandum der Versammlung verlangte danach aber doch etwas mehr Ernsthaftigkeit. Finanzvorstand Walter Jäggi stellte das Budget 2019 ausführlich und in Details vor. Er bezeichnete dabei die Umstellung auf das vom Kanton verlangte Rechnungsmodell HRM2 als einen riesigen Aufwand. In seinen weiteren Erklärungen erwähnte er die zwei grössten Posten Schule/Bildung und die Kosten unter dem Titel «Soziales». Finanzvorstand Jäggi versicherte, dass sehr sorgfältig budgetiert worden sei, sodass eine Senkung des Steuerfusses um drei
«Ich kann nicht jedes Problem lösen»: Gemeindpräsident Christoph Lüthi in Aktion, rechts Gemeindeschreiber Bruno Hänni. (Bild Martin Mullis) Prozentpunkte verantwortbar sei. Die Stimmberechtigten folgten seinen Schlussfolgerungen und stimmten sowohl dem Budget als auch dem Steuerfuss einstimmig zu. Den spontanen Applaus dürfte Jäggi nicht nur als Anerkennung für die geleistete grosse Arbeit, sondern auch für seine verständlich formulierte Darlegung der komplexen Materie erhalten haben.
Die «Riffi-Zytig» gab zu reden Das letzte Traktandum unter dem Titel Information betraf zwei Anfragen an den Gemeinderat. Einerseits geht es um die Zukunft des Dorf-
blattes «Riffi-Zytig» und andererseits um die Dorfplatzgestaltung. Bei beiden Themen wurde der gutgelaunte Gemeindepräsident Christoph Lüthi mit Fragen, Anregungen und Aufforderungen bombardiert. Bei der Beantwortung wurde er fachkundig von der Gemeinderätin Claudia Strasky, zuständig für das Ressort Kultur und Sport, unterstützt, einige Wortmeldungen hätte jedoch selbst ein Prophet nicht beantworten können. Wie oft die «Riffi-Zytig» erscheinen soll, schwarz-weiss oder farbig, ob diese an alle Haushaltungen zugestellt oder am Schalter im Gemeindehaus aufliegen solle, lauteten die offenen Probleme.
Dabei wurden auch ziemlich skurrile Standpunkte vertreten. So bedauerte ein Stimmbürger, dass sich vermehrt Einwohner in die Angelegenheiten des Dorfes einmischten, welche doch noch nicht einmal 20 Jahre hier wohnen würden. Ebenfalls fast als drakonisch und bedrohend wurden ungerechtfertigt benützte Parkplätze im Dorfkern moniert und Abhilfe gefordert. Die Gestik von Gemeindepräsident Christoph Lüthi wurde stets etwas ausholender. Ein Versammlungsteilnehmer brachte es auf den Punkt, er hielt – allerdings nur flüsternd – fest, dass Rifferswil eher eine Klagemauer als Ruhebänke benötigen würde. Zum Schluss der Gemeinde versammlung gratulierte der Gemeindepräsident dem Gemeindeschreiber Bruno Hänni zu seinem aussergewöhnlichen Arbeitsjubiläum: Bruno Hänni amtet seit 30 Jahren als Gemeindeschreiber in Rifferswil. Der ehemalige Gemeindepräsident Armin Meier liess es sich nicht nehmen und hielt zu Ehren des Jubilars eine Laudatio, in der er einen kurzen Rückblick in vergangene Zeiten hielt und die grosse und zuverlässige Arbeit des langjährigen Schreibers würdigte.
Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Livia Häberling redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch
Hedinger wünschen sich Dorf-Begegnungsplatz Informationen zum Workshop mit der Bevölkerung an der Gemeindeversammlung Die Versammlungen der politischen Gemeinde und der reformierten Kirche Hedingen genehmigten am Donnerstagabend die Voranschläge 2019 ohne Diskussionen. Die Pfarrwahlkommission ist gewählt.
Die 82 Hedinger Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, welche Gemeindepräsident Ruedi Fornaro am vergangenen Donnerstagabend im Schachensaal zur Gemeindeversammlung begrüssen konnte, hatten lediglich über den Voranschlag und den Steuerfuss 2019 der politischen Gemeinde zu befinden. Danach wurden die Anwesenden zusätzlich über Aktuelles und Wissenswertes bezüglich Schule, Personelles aus dem Gemeindehaus, Workshop Richt- und Nutzungsplanung, Gefahrenkarte, Spitex und Spitalabstimmungen in Kenntnis gesetzt.
seits bei der gemäss neuem Paragraf 31a des Gesetzes über den öffentlichen Personenverkehr obligatorischen Beteiligung der Gemeinde an der Einlage des Kantons in den Bahninfrastrukturfonds des Bundes (+105 700.–, Fr. 28.73 pro Einwohner), bei den Abschreibungen im Verwaltungsvermögen (+99 000.–), der Strassenbeleuchtung Aufgent und Obere Halde (+75 000.–) sowie den Beiträgen an private Organisationen/Sonderschulen (+70 000.–). Insgesamt sind zudem Investitionen von 1,1 Mio. Franken geplant; zu den grössten Vorhaben 2019 zählen die Sanierung der Güpfstrasse (190 000.–) und der dortigen Kanalisation (80 000.–), die Erneuerung der PCInfrastruktur an Primar- (80 000.–) und Sekundarschule (60 000.–) sowie die Weiterführung der gut voranschreitenden Arbeiten zur Richt- und Nutzungsplanung (75 000.–). Die Versammlung stimmte dem Budget 2019 ohne Diskussion einstimmig zu und genehmigte den unveränderten Steuerfuss von 105 Prozent.
Politische Gemeinde: Budget nach HRM2
Ein Begegnungsplatz, Naturgefahren und Neuorganisation der Schule
Das von der Vorsteherin Finanzen und Liegenschaften Nicole Doppler präsentierte und erläuterte Budget 2019 wurde nach dem neuen harmonisierten Rechnungsmodell HRM2 erstellt. Darin schliesst die Erfolgsrechnung bei sich fast die Waage haltendem Aufwand und Ertrag von etwas mehr als 20 Millionen Franken mit einem Aufwandüberschuss von 455 900 Franken ab. Die grössten Veränderungen aus der Einnahmenseite werden im Vergleich zum Budget 2018 beim Ressourcenausgleich (+998 000.–), den Grundgebühren Abfall (+78 000.–) sowie bei den Einkommenssteuern natürliche Personen (-109 000.–) erwartet. Auf der Ausgabenseite lotet man diese einer-
Anschliessend an die ordentliche Gemeindeversammlung gab es noch Informationen durch Gemeindepräsident Ruedi Fornaro, Hochbau- und Umwelt-Vorstand Claude Hafner sowie durch den Präsidenten der Schulpflege Roland Schneider. Fornaro hielt einen kurzen Rückblick auf den zur Richtund Nutzungsplanung mit der Bevölkerung durchgeführten Workshop Anfang November. Von den 92 teilnehmenden Personen aus allen Ortsquartieren seien gute Anregungen und etliche Ideen, davon auch sehr visionäre, eingegangen. «Der überwiegend grösste Wunsch ist ein eigentlicher DorfBegegnungsplatz», resümierte der Gemeindepräsident.
Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.chmedia.ch anzeige
GEÖFFNET 10 – 17 UHR
Fornaro brachte auch zur Kenntnis, dass die stellvertretende Gemeindeschreiberin Denise Steimen Anfang 2019 ein Kind erwartet, Gemeindeschreiber Daniel Keibach sein Amt im Frühling abgeben wird (Ausschreibungsverfahren läuft) und dass man für die Gemeindeverwaltung zusätzlich nach Verstärkung (20 %) im Bereich Finanzen/Steuern sucht. Ebenso bestätigte Ruedi Fornaro, dass Hedingen die Leistungsvereinbarung mit der Spitex Knonaueramt unterschrieben hat, und avisierte die Termine 28. März 2019 (ausserordentliche Gemeindeversammlung zwecks Vorberatung Spitalabstimmungen) und 19. Mai 2019 (Urnengang Spitalabstimmungen). Hochbau- und Umwelt-Vorstand Claude Hafner hatte einiges zum Massnahmenplan «Naturgefahren» und dessen Umsetzung zu sagen: Bezüglich Hochwasser besteht gemäss regierungsrätlichem Erlass in Hedingen Handlungsbedarf, «welcher die Gemeinde die nächsten zehn Jahre beschäftigen und der mit erheblichen Kosten verbunden sein wird», wie Hafner anfügte. Roland Schneider orientierte über die von der Schulpflege ins Auge gefassten Legislaturziele, mit denen grundsätzlich eine einheitlich ausgerichtete und funktionierende Schule angestrebt wird. Die entsprechenden Neuerungen in der Organisation sehen ab Januar 2019 fünf Schulstufen (Kindergarten, Unterstufe, Mittelstufe I + II und Sekundarstufe) vor, die von den beiden bestehenden Schulleitern Rita Sauter und Ueli Trindler im JobSharing sowie einem Stufen-Leitungsteam geführt werden.
Reformierte Kirchgemeinde: Pfarrwahlkommission gewählt Die Einführung von HRM2 beeinflusst auch das Budget 2019 der reformier-
ten Kirchgemeinde. Bei einem Aufwand von 697 610.– und einem Ertrag von 678 720.– wird dieses in der Erfolgsrechnung mit einem Aufwandüberschuss von 18 890 Franken veranschlagt. Gegenüber dem Vorjahr verschlechtert sich das Resultat bei einem gleich bleibenden Steuersatz von 12 Prozent um 10 490 Franken. Die 40 Stimmberechtigten der reformierten Kirchgemeindeversammlung genehmigten Voranschlag und Steuersatz 2019 ohne Diskussion und einstimmig. Die Pensionierung des langjährigen Pfarrerehepaars Mitte 2019 hat im dritten Quartal 2018 die Bildung einer Pfarrwahlkommission nötig gemacht, die aus den neun Mitgliedern der Kirchenpflege und ebenso vielen zu wählenden Kirchenmitgliedern besteht. In der Folge bestätigte die Gemeindeversammlung am Donnerstagabend unisono Felix Baumann, Gabi Bleiker, Adrian Burkhardt, Irene Freund, Stephan Mezger, Angelo Nieto, Karin Peter, Martin Schmid und Maya Schmit als zusätzliche Mitglieder der Pfarrwahlkommission sowie Meret von der Crone als Kommissionspräsidentin. Damit kann das Gremium in Kürze daran gehen, das Pflichtenheft und die Ausschreibungsunterlagen zu erstellen. Von Februar bis Mai 2019 finden die Interviews, Gottesdienstbesuche und Beurteilungsgespräche statt, worauf die Pfarrwahlkommission den Vorschlag zur Wahl der neuen Pfarrperson voraussichtlich im Juni 2019 der Gemeindeversammlung unterbreiten kann. Mit dem Mitte nächsten Jahres anstehenden Pfarrerwechsel werden 2019 auch Umbau und Sanierung des Pfarrhauses an der Haldenstrasse 16 aktuell. Der entsprechende Kreditantrag in der Höhe von rund 1,5 Millionen Franken wird im März 2019 einer ausserordentlichen Gemeindeversammlung zur Beurteilung vorgelegt.
Beschlüsse der Gemeindeversammlungen vom Donnerstag, 13. Dezember 2018 Reformierte Kirchgemeinde 1. Der Voranschlag 2019 der Reformierten Kirchgemeinde, der einen Aufwandüberschuss von 18 890 Franken ausweist, wurde genehmigt und der Steuerfuss bei 12 % belassen. 2. Als Mitglieder der Pfarrwahlkommission wurden gewählt: Felix Baumann, Gabi Bleiker, Adrian Burkhardt, Irene Freund, Stephan Mezger, Angelo Nieto, Karin Peter, Martin Schmid und Maya Schmit. Als Präsidentin der Pfarrwahlkommission wurde Meret von der Crone gewählt.
Wir sagen vielen herzlichen Dank allen, die uns in Gedanken oder persönlich beim Abschied von unserer lieben
Marti Schneider-Studer
Helena Illi-Christener 25. Oktober 1931 – 11. Dezember 2018
Nach kurzer schwerer Krankheit ist sie im Unispital, Palliative Care, friedlich eingeschlafen. In stiller Trauer: Walter Illi mit Kindern und Grosskindern Kurt und Rosmarie Illi mit Kindern und Grosskindern Elisabeth und Willi Sidler und Kinder Hanni Banz und Ali Elisabeth und Fredy Wüthrich und Kinder Erika Christener und Kinder Freunde und Verwandte
Politische Gemeinde 1. Der Voranschlag des Politischen Gemeindegutes für das Jahr 2019, welcher einen Aufwandüberschuss von 455 900 Franken aufweist, wurde genehmigt und der Steuerfuss bei 105 % belassen. Rechtsmittel Gegen diesen Beschluss kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis - wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen - und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Hedingen, 18. Dezember 2018 Reformierte Kirchenpflege und Gemeinderat Hedingen
begleitet haben. Vielen Dank auch an Frau Pfr. C. Mehl für die tröstlichen Worte, an Theres Salzmann und Marianne Rutscho für die einfühlsame Musik und an Erika Stehli für den wunderbaren Blumenschmuck. Grossen Dank sagen wir auch für die grosszügigen Spenden an Krebsliga und -forschung. Auch den Nachbarn und den Spitexpflegerinnen danken wir für die liebevolle Betreuung. Für die riesengrosse Anteilnahme der ganzen Gemeinde ein herzliches Dankeschön.
Auf Wunsch der Verstorbenen findet kein Trauergottesdienst statt. Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Anstelle von Blumen gedenke man der Stiftung Solvita, 8902 Urdorf, Postkonto 80-507-0 (Götschihof). Im Bezirk werden keine Leidzirkulare versendet. Traueradresse: Elisabeth Sidler, Oberdorfstrasse 21, 8906 Bonstetten
IN MEMORIAM Erika Früh-Küng 1. 9. 1926 – 18.12. 2015
Die Kirchgemeindeversammlung vom 9. Dezember 2018 fasste folgende Beschlüsse: 1. Das Budget 2019 wird genehmigt. 2. Der Steuerfuss für 2019 wird auf 13 % (unverändert) festgesetzt. Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung liegt ab Dienstag, 18. Dezember 2018, im Sekretariat der reformierten Kirchgemeinde, Chilestrasse 7, zur Einsicht auf. Beim Präsidenten der Bezirkskirchenpflege Affoltern, Herrn Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, können schriftlich folgende Rechtsmittel ergriffen werden: - Innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, kann Rekurs wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung erhoben werden. - Innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, kann Rekurs mit Begehren um Berichtigung des Protokolls erhoben werden. - Innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, kann Beschwerde gegen die Beschlüsse erhoben werden. Bonstetten, 18. Dezember 2018 Reformierte Kirchenpflege Bonstetten
Bezirksgemeinden Affoltern
Die Büros der Bezirksgemeinden Affoltern sind über den Jahreswechsel wie folgt geöffnet bzw. geschlossen: Stadt/Gemeinde Aeugst am Albis Affoltern am Albis
Bonstetten Hausen am Albis
Hedingen Kappel am Albis Knonau Maschwanden Mettmenstetten Obfelden Ottenbach Rifferswil Stallikon Wettswil am Albis
geschlossen 24.12.2018 bis und 02.01.2019 24.12.2018 bis und mit 02.01.2019
24.12.2018 bis und mit 02.01.2019 24.12.2018 bis und mit 02.01.2019 21.12.2018 ab 14.00 Uhr bis und mit 02.01.2019 24.12.2018 bis und mit 02.01.2019 24.12.2018 bis und mit 06.01.2019 24.12.2018 bis und mit 02.01.2019 24.12.2018 bis und mit 02.01.2019 22.12.2018 bis und mit 02.01.2019 24.12.2018 bis und mit 02.01.2019 24.12.2018 bis und mit 02.01.2019 24.12.2018 bis und mit 02.01.2019 21.12.2018 ab 11.30 Uhr bis und mit 02.01.2019
Pikettnummer Todesfälle 044 710 99 70 Bossardt Bestattungen AG 079 527 10 11 24.12.2018/27.12.2018/28.12.2018/ + 31.12.2018 von 08.00 bis 10.00 Uhr 044 710 99 70 Bossardt Bestattungen AG 044 764 80 51 24.12.2018/26.12.2018/28.12.2018/ + 31.12.2018 von 09.00 bis 10.00 Uhr 044 710 99 70 Bossardt Bestattungen AG 044 776 63 90 täglich von 09.00 bis 11.00 Uhr 076 405 55 11 jeweils Vormittags 044 710 99 70 Bossardt Bestattungen AG 079 339 76 60 Ueli Vollenweider 078 656 11 31 täglich von 13.00 bis 15.00 Uhr 044 763 40 50 (Telefonbeantworter) 079 422 39 56 044 710 99 70 Bossardt Bestattungen AG 079 355 90 90 täglich von 11.00 bis 12.00 Uhr
Wir wünschen Ihnen fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Ihre Bezirksgemeindeverwaltungen
Fristlose Kündigung war unrechtmässig Spital Affoltern muss seinem ehemaligen Direktor neun Monatslöhne nachzahlen Die Kündigung im Dezember 2014 habe den Anspruch des Direktors auf rechtliches Gehör verletzt, befand der Bezirksrat. Auch bei der Auftragsvergabe hat das Gemeindeamt keine strafbaren Fehler entdeckt. ................................................... von bernhard schneider Im Dezember 2014 kündigte die Betriebskommission des Spitals Affoltern ihrem Direktor, Fredy Furrer, und schob einen Monat später die fristlose Kündigung nach. Vorgeworfen wurden ihm unter anderem eine fehlerhafte HRM-Rechnungslegung, zudem habe er unrechtmässig Spesen bezogen. Fredy Furrer rekurrierte dagegen beim Bezirksrat. Dieser führte zuerst Vergleichsverhandlungen zwischen den beiden Parteien durch, die allerdings scheiterten. Der Bezirksrat stellt fest, dass die angeblich unrechtmässig bezogenen Spesen einer Vereinbarung des Direktors mit dem früheren Betriebskommissionspräsidenten entsprachen und jederzeit transparent ausgewiesen wurden: Statt Dienstfahrten mit dem Privatauto detailliert nachzuweisen, erhielt der Direktor eine Tankkarte des Spitals, mit der er seinen PW auch für private Fahrten auftanken konnte,
dafür verzichtete er auf die Verrechnung der darüber hinausgehenden Kilometerkosten. Wäre die neue Betriebskommission nicht mit dieser pauschalen Spesenregelung einverstanden gewesen, hätte sie diese Vereinbarung jederzeit beanstanden können, konstatiert der Bezirksrat und kritisiert, dass dem Direktor eine Anhörung in dieser Frage verweigert wurde. Bezüglich der weiteren Vorwürfe bemängelt der Bezirksrat, dass keine Mitarbeiterbeurteilung stattgefunden habe, in deren Rahmen Unklarheiten hätten besprochen werden können. Die Kündigung im Dezember 2014 habe den Anspruch des Direktors auf rechtliches Gehör verletzt. Der Bezirksrat entschied, dass die drei Monatslöhne, die ihm infolge der anschliessenden, missbräuchlichen fristlosen Kündigung vorenthalten wurden, zuzüglich Verzugszins und Sozialversicherungsabgaben ausbezahlt werden müssen. Zudem sprach ihm der Bezirksrat die maximale Entschädigung von sechs Monatslöhnen zu. Fredy Furrer ist erleichtert, dass der Prozess endlich abgeschlossen ist: «Die Vergangenheit kann nicht mehr geändert werden und das heisst für mich, möglichst keine Gedanken mehr an diese schlimme Zeit verschwenden. Nur dann bleibt man ge-
sund.» Erstaunt ist er, dass die Fehler, die seit über einem Jahrzehnt, lange vor seinem Amtsantritt, in der HRMRechnung Abschluss für Abschluss wiederholt wurden, niemandem aufgefallen sind: Nicht der Finanzabteilung, nicht der RPK, nicht der professionellen Revisionsgesellschaft.
Unnötige Untersuchung Im November 2014 hat das Gemeindeamt bei einer Überprüfung des Spitalzweckverbands verschiedene Mängel bezüglich der Einhaltung von Vorschriften festgestellt, die künftig zu beachten seien, aber keine weiteren aufsichtsrechtlichen Massnahmen verlangt. Die Betriebskommission hat dennoch beschlossen, ein umfangreiches Gutachten erstellen zu lassen, das als «Taorminaberichte», benannt nach dem federführenden Anwalt, ebenfalls den Weg an die Öffentlichkeit fand. Die damalige Betriebskommission leitete die Berichte an die Staatsanwaltschaft weiter, damit diese gegebenenfalls ein Strafverfahren einleiten könne. Diese hat bereits früher die Untersuchungen gegen den ehemaligen Spitaldirektor Fredy Furrer eingestellt und nun auch beschlossen, auf die weiteren Vorwürfe mangels eines hinreichenden Anfangsverdachts nicht einzutreten.
Für Bertram Thurnherr, ehemaliges Mitglied der Betriebskommission, ist nicht nachvollziehbar, weshalb ein erheblicher sechsstelliger Betrag zulasten des Spitals ausgegeben wurde, obwohl die Untersuchung des Gemeindeamtes keine strafbaren Fehler ergeben hatte. Beim Abschnitt in den TaorminaBerichten, der Bertram Thurnherr betrifft, wird ihm vorgeworfen, er habe als Mitglied der Betriebskommission bezahlte Aufträge übernommen. Erstens liegt die Verantwortung für die formale Einhaltung der Submissionsverordnung beim Auftragsvergeber und nicht beim Auftragnehmer. Zweitens hat das Gemeindeamt bei dieser Auftragsvergabe keine strafbaren Fehler entdeckt.
Keine neuen Schuldzuweisungen Bertram Thurnherr bilanziert: «Aufgrund des Urteils des Bezirksrates in Sachen Fredy Furrer und nach der Verfügung der Staatsanwaltschaft, auf weitere Untersuchungen nicht einzutreten, macht es keinen Sinn, neue Schuldige zu suchen, vielmehr sollten wir versuchen, die Lehren aus diesem Vorfall zu ziehen.» Erstens zeige sich hier exemplarisch, dass die Unschuldsvermutung keine Floskel sei: «Die damaligen Vorverurteilungen waren respektlos.» Zweitens seien für eine
Entlassung fundierte Gründe erforderlich: «Eine manchmal etwas schwierige Zusammenarbeit ist noch lange kein Entlassungsgrund.» Und drittens seien bei Personalentscheiden immer auch die finanziellen Auswirkungen im Voraus zu bedenken: «Im Kaderbereich liegen die Kosten einer missbräuchlichen Kündigung rasch im sechsstelligen Bereich.» Er kommt zum Schluss: «Fredy Furrer wurde zu Unrecht als mehr als 60-Jähriger aus dem Arbeitsprozess gerissen und musste vier lange Jahre auf sein Recht warten. Ich wünsche niemandem ein solches Schicksal und die damit verbundenen persönlichen Belastungen.»
Fokus auf die Zukunft des Spitals Der heutige Präsident der Betriebskommission, Stefan Gyseler, betont, dass diese Auseinandersetzungen vor seiner Zeit in diesem Amt stattgefunden haben: «Wir haben sehr viel Energie investiert, dass wieder Ruhe aufkommt. Wir richten den Fokus auf die Zukunft des Spitals, nicht auf die Vergangenheit.» Damit das Spital überleben könne, seien die Volksabstimmungen zum Spital vom 19. Mai 2019 von entscheidender Bedeutung: «Dafür setze ich mich mit meiner ganzen Kraft ein. Es wäre schade, wenn Schatten der Vergangenheit die Zukunft des Spitals gefährden würden.»
Unterschiedliche Welten – eine vielseitige Reise nach Bern 20 Kulturinteressierte aus der Region Affoltern besuchten am 10. Dezember in Bern eine Ausstellung zweier anerkannter Persönlichkeiten, welche in enger Beziehung zu Ottenbach standen. Zur Abrundung konnten sie im Bundeshaus einer lebhaften Diskussion des Nationalrats beiwohnen. Der Maler George «GeGe» Gessler hat mehrere Jahre in Ottenbach gewohnt und gewirkt. Unter der Initiative seiner Frau Katharina und des GeGe-Vereins kann in der Bibliothek am Guisanplatz in Bern seit dem 6. April und noch bis 6. März 2019 das Lebenswerk von seinem Vater und ihm in der Ausstellung «zwei Gessler – zwei Welten» betrachtet werden. Die Ausstellung soll die beiden anerkannten Persönlichkeiten vor- und einander gegenüberstellen und zur geistigen und emotionalen Auseinandersetzung anregen.
Vater und Sohn: zwei Gegensätze Der Vater, Dr. Eduard A. Gessler (1880– 1947), stammt aus einer gutbürgerlichen Familie in Basel. Er liebte die Geselligkeit und das Zunftwesen. In seiner Person verkörpert er das gebildete und bürgerliche Milieu schlechthin. Als Historiker mit Spezialgebiet Waffenkunde war er ein renommierter Waffenkenner, Wissenschaftler und Autor mit profunden Kenntnissen auf seinem Gebiet. So trug er zur Gestaltung des Schweizer Armeehelms 1918 aus Stahl bei, welcher noch bis 1971 in der Armee im Einsatz stand. Während 35 Jahren wirkte er als Kurator im Landesmuseum Zürich. Sein Sohn Jörg A. Gessler (19242012) zog die Künstlerlaufbahn einer akademischen Ausbildung vor. Als Bühnenbildner am Zürcher Schauspielhaus und später als freischaffender Kunstmaler – mit dem Künstlernamen GeGe – hinterlässt er ein reichhaltiges und vielschichtiges Werk. Ihn interessierte weniger die Geschichte, sondern vielmehr die Gegenwart, und
Ausstellung «Zwei Gessler – zwei Welten»: Die Ottenbacher in der Bibliothek am Guisanplatz. (Zvg.) seine sensiblen Sorgen um die Zukunft prägen seine Werke. Dies stand in krassem Widerspruch zur Tätigkeit seines Vaters.
Dunkle Schatten und weiches Licht GeGe malte meist in Zyklen, wobei Themen wie Religion, Umwelt, Krieg, Bilder seiner Reisen, Landschaften oder Frauenmotive im Zentrum standen. Dabei veränderte sich seine Malerei von einer zunächst stark vom Expressionismus geprägten, dann zum Kubismus übergehenden bis zu einer weichen, vom Licht bestimmten Malerei. Wichtig war in seinem ganzen Schaffen jedoch die Abstraktion der Motive im Sinne einer allgemeinmenschlichen Erfahrung. Seine Werke beeindrucken und bezaubern durch exorbitante Leuchtkraft, die aus selbst gefertigten und gemischten Farben entstehen. 1946 heiratete Gessler Bettina Reber, mit der er zwei Söhne hatte. Nach mehreren längeren Studienreisen und dem Unfalltod seines Sohnes Marius setzte er sich 1972 in Ottenbach nieder, wo er nach der Scheidung seine zweite Frau Katharina Böschenstein heiratete. Die Kindergärtnerin hatte seinerzeit mehrere Kinder im Vorschulalter betreut. Mit grossem Engagement betreute sie
auch Gessler bis zu seinem Tod am 11. April 2012 in Ottenbach. Da er seine Bilder nie mit dem Fokus auf deren Vermarktung gemalt hatte, hinterlässt er eine Sammlung von mehreren Hunderten Originalen. Diese werden nun im Nachlass durch den GeGe-Verein verwaltet. Nach der ersten Tageshälfte, die der Kunst gewidmet war, ist der Ausflug für die Ottenbacher noch nicht zu Ende: In einem gemütlichen Zusammensein zu Mittag im Restaurant Bärehöfli wurden die ersten Impressionen der Ausstellung diskutiert, wobei auch der nachbarschaftliche Austausch nicht zu kurz gekommen ist. Die zweite Tageshälfte sollte einem völlig anderen Thema gewidmet werden – der Kunst und den Tücken der Politik.
Der Aufbruch zur aktuellen Politik Dank der Organisation von Lisette Müller-Jaag, alt Kantonsrätin aus Knonau, konnte die Gruppe das Bundeshaus besichtigen. Die Nationalräte Marianne Streiff-Feller und Nik Gugger standen im Fraktionssitzungszimmer 7 Red und Antwort. Gleichzeitig beobachteten sie stets auch das Geschehen im grossen Nationalratssaal. Weshalb, verstanden wir erst, als sie plötzlich davonrannten, um abzustim-
Im Bundeshaus mit Marianne Streiff-Feller und Nik Gugger.
men. Nach ihrer Stimmabgabe kamen sie einige Minuten später zurück. Die Ämtler Gäste interessierten sich insbesondere für den Tagesablauf der Parlamentarier sowie die Kunst, Unmengen von Traktanden und damit einhergehende Schriftstücke sowie deren Verständnis zu bewältigen. Aber auch das zeitliche Tagespensum, die Privilegien, die Entlöhnung der Arbeit und Spesen standen auf dem Fragekatalog. Während der Sessionen müssen die Nationalräte zwischen 30 und 50 Tage pro Jahr im Nationalrat und in den Kommissionen zur Verfügung stehen – neben ihrer beruflichen Tätigkeit. Für die Besichtigung der Kuppelhalle stand eine weitere Auskunftsperson zur Verfügung. Mit der kundigen Erklärung der einzelnen Sujets wurden alle zufriedengestellt. Nun wissen wir auch, dass der damalige Bau des Parlamentsgebäudes im Jahre 1902 bloss 7,8 Millionen Franken gekostet hatte und nach der Bestimmung der Stadt Bern als Bundeshauptstadt rasch gebaut werden musste. Die drei Eidgenossen – drei je acht Tonnen schwere Skulpturen – sind zurzeit durch einen riesigen Weihnachtsbaum verdeckt, dennoch kann man sie aufgrund ihrer grossen Masse erkennen. Auf der Treppe findet ständig ein reges Rauf und Runter statt. Ein Highlight der Besich-
tigung war die Begegnung mit der charismatischen Bundesrätin Doris Leuthard.
Den Politikern von oben zugeschaut Zu den Tribünen des NationalratsSaals sind je maximal 20 Besucher zugelassen. Von den oberen Rängen hat man eine gute Sicht auf das Geschehen im Saal und auf die hektische Arbeit der Simultandolmetscher. Zur Debatte stand die Totalrevision des CO2-Gesetzes nach 2020. Unter dem abwechslungsweisen Vorsitz der Vizepräsidentin Isabelle Moret und der Präsidentin Martina Carobbio waren diverse Pro- und Kontra-Anträge zu hören. Dabei wurden die Erhöhung des Benzinpreises um 8 Rappen und eine CO2-Abgabe auf Flugtickets kontrovers debattiert. Das Schlusswort hatte Doris Leuthard. Am Tag nach dem Besuch der Ottenbacher schmetterte der Nationalrat die Totalrevision des CO2-Gesetzes mit 92 zu 60 Stimmen abg und übergab das Geschäft dem Ständerat. Es war ein abwechslungsreicher Tag, der mit den öV um 8 Uhr morgens ab Ottenbach startete und abends mit der Ankunft in Ottenbach um 20 Uhr endete. Mirek Spicar, Ottenbach
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Röbi Koller zu Gast bei Büchi Optik Jürg Büchi bot seinen Kunden in Affoltern einen Anlass zum Jahresende So viele Besucher hatte Jürg Büchi in seinem Optikergeschäft am Bach in Affoltern nicht erwartet. Kurzerhand wurden die Räumlichkeiten der Schmitte auf der anderen Strassenseite miteinbezogen. Hier erzählte der bekannte Medienmann Röbi Koller aus seinem Leben und von seinem neuen Buch. ................................................... von regula zellweger Am vergangenen Donnerstag füllte sich nach Geschäftsschluss das Optikergeschäft Büchi Optik, kurz BOA, mit Menschen, die sich in der hektischen Vorweihnachtszeit eine Pause gönnten. Man setzte sich auf die wenigen Stühle oder suchte einen Platz zum Stehen, nippte an Sektgläsern, versuchte ein Häppchen und harrte der Dinge, die da kommen sollten. Röbi Koller war mitten unter den Besuchern in Gespräche vertieft und Optiker Jürg Büchi begrüsste die Besucher persönlich. Es wurde immer enger und man fragte sich, wie hier wohl eine «Lesung» stattfinden sollte.
Breite Palette von Themen Jürg Büchi klärte diese Frage in seiner kurzen Begrüssungsansprache, während der er sich auch bei seinem Team bedankte. «Wir teilen uns in zwei Gruppen. Eine Gruppe geht mit Röbi Koller in die Kochschmitte, nach einer halben Stunde wechseln wir.» In der Kochschmitte, deren Einrichtung das Herz jedes Hobbykochs höherschlagen liesse, standen Stühle in Reihen bereit. Röbi Koller zeigte Bilder und erzählte locker über sein Leben, über Erlebnisse, über seine Arbeit, aber auch
über Werte, die ihm wichtig sind. Der Moderator führt auf seinem Handy Tagebuch und hält mit Fotos Momente fest. Dieses elektronische Tagebuch bildete die Basis für sein Buch «Umwege – von Höhenflügen, Abstechern und Einbahnstrassen». Die Palette der angesprochenen Themen war extrem breit. Zuerst zeigte er Bilder von Plakaten und wies auf von Werbern produzierten Sinn und Unsinn hin. Das Publikum reagierte mit Lachen, die Stimmung war gut, offen, unkompliziert.
Engagement für Comundo Röbi Koller berichtete von Velo-Passtouren und dass er zu seiner betagten Mutter zum vorweihnachtlichen Backen gehe. «Mutters Guezli sind immer die besten.» Er erzählte von seinen Reisen als Botschafter des Hilfswerks Comundo in verschiedene Länder wie Sambia, die Philippinen oder Kolumbien. «Die Menschen dort können von den Schweizern Qualitätsbewusstsein, Präzision und professionelles Handwerk lernen, wir bewunderten ihre Flexibilität, Kreativität und Spontanität. Das Engagement in Drittweltländern ist eine Wechselwirkung, ein Geben und Nehmen, das allen gut tut.» Comundo ist aus der Bethlehem Mission Immensee herausgewachsen. Die heute grösste Schweizer Organisation der «Personellen Entwicklungszusammenarbeit» engagiert sich weltweit für soziale Gerechtigkeit.
Happy Day Mit Begeisterung erzählte Röbi Koller von seiner Tätigkeit als Moderator der Fernsehsendung «Happy Day». Seine journalistische Karriere begann Koller 1982 bei Radio 24. Bekannt wurde er auch durch die Radio-Sendung auf SRF 2 «Musik für einen Gast». Beim
Jürg Büchi (links) und sein Team organisierten einen unterhaltsamen Abend mit Röbi Koller im Optikergeschäft und in der Kochschmitte an der Alten Dorfstrasse in Affoltern. (Bild Regula Zellweger) Beobachter Buchverlag hat er den Titel «Kochen mit Röbi Koller» herausgegeben. Im Rahmen dieses Buchprojektes kam er in Kontakt mit Promis, wovon er mit viel Humor erzählte. Und vor Kurzem erschien sein viertes Buch, seine Autobiografie beim Wörterseh Verlag. Er erzählte von seinen Grosseltern, vom Vater, der in Istanbul aufgewachsen ist, von Reisen im Rahmen von Happy Day, aber auch in der Funktion eines Reiseleiters. Sein illustrierter Vortrag war eine lockere Reihe von bunten Perlen aus seinem Berufs- und Privatleben.
Mit dem Anlass unter dem BOA-Label «Kunst am Bach» wollte Jürg Büchi einmal mehr sein Geschäft von einer anderen Seite zeigen. «Ich will unser schönes, altes Haus aus dem Jahr 1570 mit etwas Kultur beleben.» Für diesen Anlass bezog er die Buchhandlung Scheidegger mit ein, es ist ihm wichtig, mit dem regionalen Gewerbe vernetzt zu sein. Was haben Röbi Koller und Jürg Büchi gemeinsam? «Er hat auch den einzigartigen Jahrgang 1957 und ist auch ein Typ, dem die Menschen am Herzen liegen.»
Begegnungen der italienischen Art Jahresend-Essen im Centro Sociale italiano, Affoltern Am vergangenen Donnerstag hat das alljährliche Jahresend-Essen stattgefunden, zu dem das Centro sociale die aktiven Mitarbeiter und ehemalige Mitglieder der Trägergemeinschaft eingeladen hat. Ein Anlass, zu dem sich die geladenen Gäste immer wieder gerne einfinden. ................................................... von susanne crimi Heidi Kehrli, Reinhold Spörri und Hans Bollier als ehemalige Mitglieder der schweizerischen Trägerschaft und Delegierte des damaligen Gemeinderates von Affoltern liessen es sich nicht nehmen, an diesem Abend zugegen zu sein. «Natürlich kommen wir nur wegen des feinen Essens» scherzte Heidi Kehrli augenzwinkernd. Bei einem ausgezeichneten Essen, das von Bruno Viglione, dem Geranten des Centros, und seinem Team zubereitet worden war, wurde ausgiebig über die alten Zeiten geplaudert. Ganz viel «Weisch no…» und «Do’zmal…» war zu hören, Geschichten über das Centro und seine Geschichte. Zuerst an der Büelstrasse beheimatet, wurde wegen des Bauvorhabens des heutigen Coopark der Vertrag zwischen Gemeinde und Centro erst gekündigt. Nur durch das Votum des in Pension gegangenen Gemeindeschreibers Hans Bollier, der sich an einen Vertrag mit 20-jähriger Laufzeit erinnerte, musste die Kündigung zurückgenommen wer-
Immer gern gesehene Gäste im Centro sociale: 2. v.l. Hans Bollier, Mitte rechts Reinhold Spörri, ganz rechts Heidi Kehrli. (Bild Susanne Crimi) den. Es waren nach Aufbau des alten Pavillons an der Büelstrasse erst 18 Jahre vergangen und deshalb musste die Gemeinde den Weg für einen neuen Standort ebnen. Kurz darauf konnte an der Giessenstrasse ein geeigneter Platz angeboten werden. Reinhold Spörri bekam zum gleichen Zeitpunkt Kenntnis von Pavillons, die durch den Umbau des Gefängnisses in Regensdorf zur Verfügung standen. Die Firma Köfler in Zwillikon bekam den Auftrag, einen dieser kostenlos zur Verfügung stehenden Aufenthalts-Pavillons abzubauen, nummerierte die Bestandteile fein säuberlich, transportierte alles und setzte am heutigen Standort das Ganze wieder zusammen. Die nötigen Innen- und Aussenarbeiten wurden – wie schon beim alten Gebäude
an der Büelstrasse – von den italienischen Centro-Sociale-Mitgliedern in Fronarbeit erledigt.
Geschichten von gestern und heute So gab es denn auch Seufzer über diese Zeit der Bauarbeiten zu hören, sassen die damals tätigen Bauarbeiter mit am langen Tisch. «Oh, diese Lüftung da oben, die hat mich manche Stunde und viel Kopfzerbrechen gekostet», meinte Nicolo Lomazzo vom Commitato Acli. «Und heute brauchen wir sie kaum noch, weil ja hier drin gar nicht mehr geraucht wird», ergänzte er. «Ausser beim Raclette- und Fondueessen, da ist sie doch sehr nützlich», warf Heidi Kehrli ein. Offenbar sind schweizerische Essgepflogenheiten
längst im italienischen Vereinslokal eingezogen und integriert. Die Gespräche waren munter und die Themen vielfältig. Um den Meinungen und Worten folgen zu können, war es manchmal nötig, sowohl der italienischen Sprache wie auch des Schweizerdeutschen mächtig zu sein, weil oft mitten in Sätzen die Sprachen vermischt wurden. Eine lustige Angewohnheit, die oft bei italienisch-stämmigen Personen zu beobachten ist, die lange Zeit in der Schweiz waren oder sogar hier aufgewachsen sind. Franco Palattella als Vizepräsident des Centro Sociale berichtete in kurzen Worten, warum so viele Eingeladene sich in diesem Jahr entschuldigen mussten; andere wahrzunehmende Termine machten vielen ein Erscheinen unmöglich. Aber er konnte stolz verkünden, dass sich die neue Boggiabahn bewährt hatte und im kommenden Jahr auch Meisterschaften darauf stattfinden würden. Ausserdem seien sie mit dem Geschäftsgang zufrieden, es konnte genügend erwirtschaftet werden um den Fortbestand zu sichern. Es war ein Abend, der sowohl genussreich war wie auch nachdenklich stimmte. Ein Essen voller italianità, ehemalige Behördenmitglieder, die erkennen liessen, mit wie viel Engagement in früheren Zeiten agiert wurde, um sowohl der Allgemeinheit wie auch Randgruppen Dienste zu erweisen und die Erkenntnis, dass gelebte Integration für beide Seiten viele Vorteile bringt. Und eine neue Sprache, nämlich «Italoschweizerdeutsch».
Ein weisser Rabe
en Hedinger Gemeindeschreiber zieht es an den Zürichsee» war kürzlich im «Anzeiger» zu lesen. Nach fünf Jahren im Säuliamt will Daniel Keibach nach Erlenbach wechseln. Scheinbar ziehen Gemeindefachleute immer wieder den Zürichsee dem Hedinger Weiher oder dem Türlersee vor. Neben dem Schreibenden vor 35 Jahren war es 2008 der Hausemer Felix Oberhänsli, der in den Bezirkshauptort am linken Ufer wechselte. Priska Altherr, früher Finanzsekretärin in Hausen, ist seit letztem Herbst Schreiberin in Oberrieden. Immerhin ist auch eine kleine Gegenbewegung festzustellen, wohnt doch der Neue in Hausen, Christoph Rohrer, in Kilchberg. «Panta rhei» heiss: Alles fliesst. Dies ist auch bei der Gilde der Gemeindeschreiber festzustellen. Die Zeiten, als man einen solchen Posten sehr lange am gleichen Ort ausübte, sind mancherorts vorbei. Vielleicht ist der «Verschleiss» auch zum Teil darauf zurückzuführen, dass ein Schreiber heute kaum mehr seinen Wohnort wechselt und erst zu spät einsieht, dass ein langer Arbeitsweg nicht das Ei des Kolumbus ist. Denn neben der ordentlichen Bürozeit gehören ja auch Abendsitzungen, Gemeindeversammlungen und Abstimmungssonntage zum Pflichtenheft. Natürlich darf man nicht alle in den gleichen Topf werfen. Es gibt auch bei den heutigen Amtsinhabern im Bezirk einige langjährige, treue Diener. Doch dass Edi Gamma in Mettmenstetten soeben 40 Jahre, davon 34 als Schreiber, feiern konnte, ist eine grosse Ausnahme. Mir kommt er wie ein weisser Rabe vor. Ein Kränzchen bei den Aktiven verdienen auch Bruno Hänni (Rifferswil) und Reinhold Schneebeli (Wettswil), beide je rund 30 Jahre im Amt. Blickt man auf die Altherren-Liste, sieht man eine ganze Reihe von früher dienstbereiten Geistern über Jahrzehnte. Dazu zählen Ernst Baumann (Bonstetten), Hansruedi Billeter (Hausen), Hans-Rudolf Böhler (Ottenbach), Hans Bollier (Affoltern), Karl Freund und Samuel Büchi (Hedingen), Moritz Koller (Obfelden), Hans-Rudolf Meier (Aeugst) und Franz Birri (Stallikon). Solche Namen sind älteren Semestern noch eher ein Begriff, als die vielen «Durchläufer» der letzten Jahre. Man nennt sie in Gemeinden ohne Parlament – mit Ausnahme von Affoltern als jüngste Stadt – alle Gemeindeschreiber, von Maschwanden mit weniger als 700 Einwohnern bis Horgen mit über 22 000 Erdenbürgern. Doch die Aufgaben eines Verwaltungschefs sind in kleinen und grossen Gemeinden ganz verschieden. Deshalb wird sich wohl je nach Neigung, Aus- und Weiterbildung, Erfahrung sowie Wohnort das GemeindeschreiberKarussell auch in Zukunft munter weiterdrehen. Erich Rüfenacht
Böses Erwachen statt grosser Liebe Eine 53-jährige Frau aus dem Kanton Zürich hatte Anfang 2018 einen Mann auf einem Social-Media-Kanal kennengelernt, sich verliebt und auf eine Internet-Beziehung eingelassen. Der Mann baute das Vertrauen auf und brachte sie dazu, ihm wegen angeblicher Notlagen immer wieder Geld zu überweisen. So wurde die Frau um rund 180 000 Franken betrogen. «Romance Scam» heisst diese Betrugsmasche, bei der die grosse Liebe vorgespielt wird. Klingt alles viel zu gut, um wahr zu sein? Die Polizei rät auf Dating-Seiten zu Skepsis bei eher neuen Profilen mit wenig Bildern. Und das Wichtigste: Nie Geld überweisen an jemanden, den man nur aus dem Internet kennt. (pd.)
«Güggel Bar» schliesst per 22. Dezember Die Vollmonddisco, das «Relax»-Fest und private Anlässe finden jedoch weiterhin statt Die «Güggelbar» in Rickenbach bei Ottenbach stellt ihren regulären Betrieb per Ende Jahr ein. 2019 öffnet die Bar noch für spezielle Anlässe.
Lokal gepachtet und geführt – bis er nach Ostern dieses Jahres plötzlich krank wurde. «Wir sprangen im Service ein mit dem Ziel, uns aus dem Betrieb zurückzuziehen, sobald Roli wieder gesund ist», so Daniela Hegetschweiler. Doch ihr Bruder erholte sich nicht mehr, er verstarb Ende Oktober.
................................................... von livia häberling Am vergangenen Freitagnachmittag polierten Daniela und Kurt Hegetschweiler ihre Bar nochmals auf Hochglanz. Gerade so, als wollten sie das Lokal für seine besten Stunden rüsten. Doch der Schein trügt, die «Güggel Bar» schliesst am 22. Dezember nach der letzten Vollmonddisco ihre Türen. Die Entscheidung ist dem Ehepaar nicht leicht gefallen, war jedoch unumgänglich geworden. Seit drei Jahren hatte Danielas Bruder Roli das
Offen für ein neues Barkonzept
Sind auch weiterhin für ihre Gäste da: Daniela und Kurt Hegetschweiler. (Bild lhä)
Hedingen schafft vier Abfallhaie an
Der Einsatz eines Bürgers zeigt Wirkung Ein Einwohner von Hedingen störte sich an der Bushaltestelle «Güpf» am herumliegenden Abfall. Er kontaktierte die Gemeinde. Nun kauft Hedingen vier neue Abfalleimer. Immer, wenn er an der Bushaltestelle «Güpf» in Hedingen auf den Bus wartete, sah er den herumliegenden Abfall – und störte sich daran. Verwundert war er allerdings nicht, denn an der Haltestelle waren keine Abfallbehälter montiert. Also meldete er sich Anfang Januar mit seinem Anliegen bei der Gemeindeverwaltung Hedingen. Die
schrieb zurück, man sei zum Schluss gekommen, dass die erwähnte Bushaltestelle nicht der einzige Ort sei, an dem ein Abfallkübel fehle. Gleichwohl würde diese Anschaffung das Budget 2018 sprengen. Man nehme die Kosten jedoch in das Budget 2019 auf. Am vergangenen Donnerstag hiess die Gemeindeversammlung Hedingen nun das Budget fürs kommende Jahr gut. Wie Gemeindeschreiber Daniel Keibach auf Anfrage erklärte, sind darin vier Abfallhaie für rund 9000 Franken enthalten. «Sobald der Beschluss vom 13. Dezember rechtskräftig ist, werden die Haie angeschafft», versicherte er. (lhä)
Unter Rolis Führung hatte das Lokal von Mittwoch bis Samstag geöffnet – ein Pensum, das von den beiden – neben ihren anderen beruflichen Pflichten – auf Dauer nicht mehr zu bewältigen war. Bereits seit Oktober wurden deshalb die Öffnungszeiten angepasst und der Barbetrieb an den Samstagen eingestellt, nun bleibt das Lokal per Ende des Jahres auch an
den übrigen Tagen geschlossen. Ganz Schluss ist jedoch nicht: Die beliebte Vollmonddisco wird weiterhin stattfinden, ebenso das «Relax»-Fest und auch private Anlässe können weiterhin gebucht werden. Die beiden Inhaber schliessen nicht aus, dass in der «Güggel Bar» zu einem späteren Zeitpunkt wieder regelmässig Betrieb herrscht: «Wir werden uns über den Winter Gedanken machen, wie es weitergeht. Für die Zukunft können wir uns vorstellen, die «Güggel Bar» wieder zu verpachten», so Kurt Hegetschweiler. Sie sähen insbesondere für eine jüngere Generation die Chance, das geräumige Lokal mit einem frischen Konzept neu aufleben zu lassen. Vollmonddisco: weiterhin einmal monatlich bei Vollmond, «Relax»-Fest: 7. September 2019. Private Anlässe auf Anfrage.
Ein besinnlicher Nachmittag
Stimmungsvolle und gutbesuchte Adventsfeier in Affoltern Am vergangenen Donnerstagnachmittag, 13. Dezember, fand die Adventsfeier für Seniorinnen und Senioren im Kasinosaal statt. Man hörte zu, sang, lachte und genoss gemeinsam. ................................................... von livia häberling «Bisch du nöd im Vorstand?» – «Hä?» – «Im Vorstand» – «Hä, was seisch?» – «Ob du nöd im Vorstand segsch, frögi.» Der eine oder andere Gast bekundete ein bisschen Mühe mit den Ohren. Doch diese Hörorgane, die an jenem Nachmittag im Kasinosaal Affoltern dem Geschehen lauschten, waren auch schon mehr als sechs Jahrzehnte in Gebrauch. Sie gehörten nämlich zu Seniorinnen und Senioren aus Affoltern, die im Kasinosaal gemeinsam Advent feierten. Für den Auftakt sorgte der Jodlerclub Affoltern unter der Leitung von Therese Lüscher. Er begleitete die Feier mit Liedern wie «E nöie Tag», «Jahr y Jahr us» oder «Ich wünsch dir Glück». Es folgte das Grusswort von Ernst Bründler, dem Präsidenten der Seniorendienste. Und dann die Ansprache von Stadtpräsident Clemens Grötsch. Er zog Bilanz über das ver-
Auch Sozialvorstand Martin Gallusser hielt an der Adventsfeier eine Kurzansprache. Im Hintergrund: der Jodlerclub Affoltern. (Bild Livia Häberling) gangene Jahr und hielt fest, dass die politische Gemeinde Affoltern 12 Millionen Schulden habe zurückbezahlen können. Gleichwohl: Als er fragte: «Vielleicht hat Sie das Thema Spitex aufgeregt?», sah man hier und dort Kopfnicken. Dazu meinte er, dass der Stadtrat an Lösungen arbeite und die Patientinnen und Patienten nicht betroffen sein sollten. Später kam
noch Stadtrat und Sozialvorstand Martin Gallusser zu Wort, und Andrea Erifilidis stellte die Sozialabteilung vor. Nach zwei gemeinsamen Weihnachtsliedern zog Pfarrer Thomas Müller die Anwesenden mit einer rührenden Adventsgeschichte in seinen Bann. Und ganz zum Schluss, liess man den Nachmittag bei einem gemeinsamen Zvieri ausklingen.
Adventsfenster mit Gesang
150 Personen trafen sich beim Restaurant Löwen in Hausen Demnächst auch in Hedingen: der «Abfallhai». (Bild Livia Häberling)
Gesundheitsversorgung: Übergänge im Fokus
Die Gemeinden sollen mehr Möglichkeiten erhalten, die Führung der Schulen nach ihren Bedürfnissen zu organisieren. Dies sieht der Regierungsrat mit einer Änderung des Volksschulund Lehrpersonalgesetzes vor. Neu sollen die Gemeinden die Möglichkeit erhalten, Kompetenzen zwischen Schulleitung und Schulpflege anders aufzuteilen. Ausserdem haben sie die Möglichkeit, auf eigene Kosten eine hierarchische Stufe zwischen der Schulpflege und der Schulleitung zu schaffen. Jene Gemeinden, die keine Neuorganisation anstreben, können bei der bisherigen Organisation und Kompetenzenaufteilung bleiben. Als nächstes entscheidet der Kantonsrat über die geplante Änderung.
Die Qualität der Gesundheitsversorgung hängt nicht nur von den Akteuren selbst ab, sondern auch davon, wie gut sie zusammenarbeiten. So weist der Gesundheitsversorgungsbericht des Kantons aus, dass Spitalaufenthalte vor einem Übertritt in die Rehabilitation häufig wegen administrativer Hürden unnötig um mehrere Tage verlängert werden. «Übergänge zwischen verschiedenen Institutionen und Angeboten sind im Sinne des Patientenwohls zu gestalten», fordert Gesundheitsdirektor Thomas Heiniger. «Dies gelingt dann, wenn aus Schnittstellen Nahtstellen werden». Der Gesundheitsversorgungsbericht 2018 ist als PDF unter www.gd.zh.ch/gesundheitsversorgungsbericht.
Am Mittwoch, 12. Dezember, haben sich auf dem Löwenplatz in Hausen mehr als 150 Personen versammelt, um den weihnächtlichen Gesängen des Oberämtler Chors zu lauschen. Anlässlich des Adventsfensters Nummer 12 wurde der riesige und wunderschön geschmückte Weihnachtsbaum beim Restaurant Löwen gefeiert. Der Oberämtler Chor unter der Leitung von Katrin Müller stimmte die zahlreich erschienenen Zuhörer mit Weihnachtsliedern auf das bevorstehende Fest ein. Der vom «Löwen» und dem Oberämtler Chor offerierte Apéro fand grossen Anklang beim Publikom: es gab Glühwein, Punsch, Guezli und Zopf. Nach dem Liedvortrag genoss der Chor ein feines Fondue als Abschluss des Vereinsjahrs. Viele Besucher verweilten noch lange auf dem festlichen Löwenplatz oder trafen sich in der
Grossandrang zum Adventsfenster auf dem Löwenplatz, Hausen. (Bild zvg.) Löwen-Bar zu einem Schlumi. Bereits jetzt freuen sich der Oberämtler Chor und das Löwen-Team auf übernächstes
Jahr, wenn sie wieder gemeinsam für vorweihnachtliche Stimmung im Dorf sorgen. (pd.)
Aus der Perspektive von Mäusen Das Dorfweihnachts-Krippenspiel in Knonau hat das Publikum einmal mehr begeistert Sie findet nur alle zwei Jahre statt und wird von Besuchern freudig erwartet, die Dorfweihnacht in Knonau. 20 Helferinnen und Helfer haben das beliebte Krippenspiel zum dritten Adventssonntag mit 40 Kindern einstudiert. ................................................... von thomas stöckli Als Erzähler der feierlich inszenierten Weihnachtsgeschichte wirkt eine Mäusefamilie, deren Urahn vor über 2000 Jahren als Augenzeuge dabei war. In der Knonauer Kirche erscheint der Engel bei Maria, bei der Herberge, der Weinhandlung im Dorfzentrum, wird das heilige Paar in einen Stall verwiesen. Auf der Wiese an der Bülstrasse wird den Hirten die Frohe Botschaft verkündet und schliesslich wird das Christkind im Stall beim Stampfisaal gefeiert. Rund 40 Kinder zwischen fünf und elf Jahren haben das musikalische Krippenspiel an den vier Spielorten im Dorf aufgeführt. Bei manchen, heute erwachsenen Knonauern dürfte die Dorfweihnacht Erinnerungen an die eigene Kindheit geweckt haben. Gemeindepräsidentin Esther Breitenmoser etwa verriet, dass sie selber einst mitgespielt habe. Das Krippenspiel hat in Knonau nämlich eine lange Tradition, die zwischenzeitlich in Vergessenheit geraten war und vor acht Jahren reaktiviert wurde – zum Glück: «Ich bin ganz berührt», lobte der reformierte Pfarrer Thomas Maurer die Darsteller und Helfer nach dem Finale auf dem Stampfiplatz.
Für einmal sind sie die Ersten: Den Hirten wird die Frohe Botschaft verkündet. (Bilder Thomas Stöckli)
Gestartet ist die Dorfweihnacht in der Kirche.
Knonauer Kirchturm im Schneegestöber.
Das grosse Finale fand dann vor der Stampfi statt.
Eine Schwerverletzte in Ebertswil
79-Jährige fährt frontal in eine Mauer Bei einem Verkehrsunfall mit einem Personenwagen in Ebertswil (Gemeindegebiet Hausen) hat sich am Samstagnachmittag, 15. Dezember, die Lenkerin schwer verletzt. Um 14 Uhr fuhr eine 79-jährige Lenkerin mit ihrem Wagen auf der Dorfstrasse Richtung Sihlbrugg. Aus zur-
zeit noch ungeklärten Gründen verlor sie die Herrschaft über das Fahrzeug, überquerte die Strasse und kollidierte frontal mit einer Mauer. Dabei wurde die Frau schwer verletzt und sie musste einem Rettungsfahrzeug ins Spital gefahren werden. Wegen des Unfalls musste die Dorfstrasse in beiden Richtungen gesperrt werden. Für Verkehrsdienste wurde die Feuerwehr Hausen am Albis aufgeboten. (pd.)
Umweltabgabe auf Flugtickets verhindert Neunzig Prozent der Schweizer wundern sich, weshalb fliegen so billig ist. Ein Flugticket für 69 Franken nach Berlin (retour!) kann es doch nicht sein: Weniger als ein Bahnbillett nach Bern oder der Parkplatz am Flughafen! Wie ist das möglich? Auf das Flugticket werden bis heute weder Mineralölsteuer, Mehrwertsteuer oder eine CO2-Abgabe erhoben. Gemäss Nationalräten der FDP und SVP soll das so bleiben – es könnten Kunden ins Ausland abwandern! Wer würde wohl wegen 20 Franken Umweltabgabe erst nach Milano-Malpensa oder Friedrichs-
hafen fahren? Sie haben Anfang Woche in Bern im Rahmen des CO2Gesetzes eine Abgabe auf Flugtickets erfolgreich verhindert. Gerade diese Parteien jammern ja regelmässig über die hohen Autokosten und wollen nun, dass Fluggesellschaften auch in Zukunft nur 60 Rappen für den Liter Treibstoff bezahlen? Das scheint nun wirklich unlogisch, ist aber konsequent, denn diese Parteien wenden sich auch im Kantonsrat erfolgreich gegen sämtliche Umweltvorlagen, seien es Sonnenkollektoren auf dem Staatsarchiv, mehr Geld für
Noch bleibt etwas Zeit
Aus noch ungeklärten Gründen verlor die 79-jährige Unfallfahrerin die Herrschaft über das Fahrzeug . (Bild Kapo ZH)
11 Monate haben die Menschen gewohnheitstreu zum xten Mal durchgestanden, durchgelebt. Noch bleibt etwas Zeit, um auch noch den 12. Monat dem vollen Jahr beizufügen, um sich einen klaren Rückblick zu schaffen, Rechenschaft zu geben, was, warum und in welcher Dimension und Absicht geschehen ist. Erinnern kann sich der Mensch wohl kaum mehr an die guten Vorsätze, nach denen er leben wollte, an all die still gefassten Regeln, die er am Neujahrstag 2018 in nützlicher und gesteigerter Fülle sich konstruierte. Was brachten die bunten Tage des zu Ende gehenden Jahres? Ist es gelungen, sich mit schwierigen Mitmenschen besser zu verständigen, sich im Alltag mit Geduld zu wappnen? Es zeigt sich viel Erlebtes in guter Erinnerung, aber da und dort behaftet von Schattenflecken. Positive Spuren lassen sich finden im familiären
Geschehen, in Gesundheit, Existenzfragen, aber auch im Rahmen der Freizeitgestaltung oder gesellschaftlicher Kontakte. Gewisse Erinnerungen aber stellen den Menschen vor dringende «Bagagen» für das kommende neue Jahr 2019. Es geht dabei etwa um die im letzten Jahr hingeschleppten Missverständnisse, Schuldverhalten, Lieblosigkeiten, sich wiederholende Unkorrektheiten und vieles mehr. Bald zieht das alte Jahr weg. Es schafft aber Raum für neue Lebenszeit und die Gelegenheit mit neuen Vorsätzen und neuem guten Willen die nächsten 365 Tage zu füllen mit Freude, Zufriedenheit, Weitsicht, Klugheit, zum Wohl jeder menschlichen Gemeinschaft. Da stecken auch Chancen drin. Sie wollen genutzt sein. Noch ist Zeit dazu. Max Zingg, Knonau
den öV oder ein Postulat über Kunststoffverwertung. Die Ämtler Kantonsräte dieser Parteien bilden da leider keine Ausnahme. Wenn Ihnen Kostenwahrheit im Flugverkehr, Massnahmen gegen Klimaerwärmung und eine intakte Natur auch für künftige Generationen ein Anliegen sind, haben Sie im nächsten Frühling bei den Parlamentswahlen die Möglichkeit, die Weichen dafür neu zu stellen. Hans Wiesner, Bonstetten, alt Kantonsrat, Grünliberale Knonaueramt
Probleme wieder gemeinsam lösen Affoltern ist jetzt eine Stadt. Sie hat einen Stadtpräsidenten und einen Stadtrat. Die Gemeindeverwaltung mutierte zur Stadtverwaltung. Affoltern hat nicht mehr die Sorgen und Probleme einer Gemeinde, sondern muss die Aufgaben einer Stadt erfüllen. Man bespricht sich mit anderen Städten auf Augenhöhe. Affoltern war einmal eine Bezirkshauptstadt. Wo gemeinsame Probleme bestanden, besprach man diese im Bezirk und fand Lösungen – wie z.B. die Leistungsvereinbarung mit der Spitex Knonaueramt. Meistens waren diese Lösungen besser als gemeindeinterne Projekte. Man suchte «Win-win»-Lösungen. Die Zeiten haben sich leider geändert. «Affoltern first» heisst jetzt das Motto. Präsident Trump lässt grüssen. Wie lange geht es noch, bis aus dem Bezirk Affoltern ein Bezirk Knonauer Amt wird? Walter Dobler, Ottenbach
Männer-Reise
Besonderes Brauchtum Gemeinsam gefeiert
Für MännerSacheKnonau vermittelt Maurice Sbeit einen differenzierten Blick auf Israel. > Seite 14
Der Spräggelemäärt in Ottenbach verbindet Weihnachtsstimmung mit uralter Tradition. > Seite 19
Weihnachtsfeier für Menschen mit Migrationshintergrund in Mettmenstetten. > Seite 20
«Rocky Rock sucht den Tag» Neues Kinderbuch von Tom Künzler aus Mettmenstetten Nach seinem ersten Kinderbuch, das der Mettmenstetter Tom Künzler in Zusammenarbeit mit Menschen mit Beeinträchtigung gestaltet hat, erscheint nun, just zu Weihnachten, sein zweites Werk. Ein bezauberndes Abenteuer rund um Toleranz, Freundschaft und das Anderssein. «Wenn schon die Nacht so schön ist», dachte Rocky Rock, «wie schön erst muss dann der Tag gewesen sein.» Mit dem poetischen Satz der kleinen Rakete Rocky Rock, dem Hauptprotagonisten des Abenteuers, beginnt das einzigartig illustrierte Kinderbuch von Tom Künzler. Ähnliches könnte man über die zwei Kinderbücher des Mettmenstetters sagen: «Wenn schon das erste so schön war, wie schön erst muss dann wohl das zweite sein?» Die Geschichte handelt von der kleinen Rakete Rocky, welche sich, da es auf der Erde nur noch die finstere Nacht gibt, auf den Weg macht, den Tag, also die Sonne zu suchen. Auf ihrer Reise begegnet sie vielen merkwürdigen und fremden Wesen, findet neue Freunde, und merkt schlussendlich, dass jeder und jede auf seine Art und Weise etwas Wichtiges beitragen kann und dass es zusammen viel einfacher geht! Die Illustrationen der verschiedensten bunten Planetenbewohner, den Blubbidus, Flupsis, Garrigas, Birribos und wie sie noch alle heissen, wurden von Künzler ausschliesslich mit dem iPad gemalt. Eine Premiere für den erfahrenen Aquarell-Maler, der sein Studium zum Grafiker an der Schule für Gestaltung Luzern absolvierte. Die Illustrationen bestechen durch ihre infantil-naive Leichtigkeit und Unbeschwertheit, zu welcher Künzler sicher auch durch die kreativgestalterische Zusammenarbeit mit Menschen mit Beeinträchtigung inspiriert wurde.
Das zweite Kinderbuch von Mettmenstetter Tom Künzler handelt von der kleinen Rakete Rocky, welche sich auf den Weg macht, den Tag zu suchen. (Bild zvg.) In einer inklusiven Gesellschaft existiert das Wort normal nicht Nach intensiver Suche nach einen passenden Verlag entschied sich der Autor und Illustrator für den Verlag «Das Bunte Zebra» aus Mainz, Deutschland. Mit Thomas Landini, dem Verleger und ebenfalls Vater eines Sohnes mit Trisomie 21, so Künzler, habe er einen Verlag gefunden, welcher seine Ansichten, Wünsche und Ideologien zu einer inklusiven Gesellschaft teile und lebe. «Das Bunte Zebra» ist zum einen eine Alles-inklusive-Werbeagentur, in der Menschen mit dem Downsyndrom Hand in Hand mit Landini arbeiten, zum andern ein Verlag, der nützliche Produkte und Lernmaterialien für Menschen mit und ohne körperlicher oder geistiger Beeinträchtigung entwickelt und verlegt. Da Inklusion erst am Anfang einer barrierefreien Gesellschaft steht, hat sich Künzler,
Wie finden Frauen die wahre Liebe? In ihrem Buch «Eintagsfliegen Ade» zeigt die Liebesberaterin Justyna Rutz, wie es in sieben Schritten gelingt, den richtigen Partner für eine authentische und dauerhafte Partnerschaft in das eigene Leben zu ziehen.
echter Partnerschaft und bedingungsloser Liebe in sich. Der Blick auf das Profil ist aber blind für dieses fundamentale Bedürfnis, das in allen Menschen verankert ist. Deshalb kommt es darauf an, das Denken zu ändern.
Unzählige Partnerplattformen im Internet legen nahe, dass es ganz einfach sei, den richtigen Mann für eine dauerhafte und authentische Partnerschaft zu finden. Die Wirklichkeit zeigt aber, dass es nicht so einfach ist. Statt in wahrer Liebe enden die meisten Begegnungen in der Traurigkeit darüber, dass es wieder einmal nicht geklappt hat. Was läuft falsch bei der Partnersuche? Die simple Erklärung, dass Männer nicht mehr bereit oder in der Lage sind, sich auf eine verbindliche Bindung einzulassen, greift laut Justyna Rutz zu kurz. Denn jeder Mensch, unabhängig ob Mann oder Frau, trägt das tiefe Bedürfnis nach
In ihrem Buch «Eintagsfliegen Ade» begleitet Justyna Rutz Frauen, die den Mut haben, sich auf den Weg zu sich selbst zu machen und aus eingefahrenen Mustern auszubrechen. Das Buch bietet Unterstützung mit praktischen Hinweisen in sieben Schritten: Horizonterweiterung; Bewusstsein; Mut, neue Wege zu gehen; Wahrhaftigkeit und Aufrichtigkeit; Empathie; Kommunikation und bedingungslos lieben. «Eintagsfliegen Ade» ist im Buchhandel oder im Online-Shop auf der Seite justynarutz.academy erhältlich. (pd.)
In sieben Schritten zur wahren Liebe
Justyna Rutz Academy, Barbara. J Rutz, Hinteruttenberg 60, Knonau.
des Themas locker und verspielt angenommen und möchte damit seinen kleinen Teil zum Gelingen beitragen. Inklusion, ein aktuelles und brisantes Thema, welches momentan auch sehr kontrovers zu den umstrittenen vorgeburtlichen Screening-Tests steht. In einer inklusiven Gesellschaft existiert das Wort normal nicht. Egal ob «behinderte Menschen», kranke Menschen, Menschen mit Migrationshintergrund, ältere Menschen, egal mit welcher Sprache, jeder ist ein fester, freier und wertvoller Bestandteil unserer Gesellschaft.
Spannend, unbeschwert und mit einem wunderbaren Happy End Künzler, selber glücklicher Vater eines 8-jährigen Sohnes mit dem Downsyndrom, weiss, wovon er spricht. Im Zusammenleben mit seinem Sohn mit einer heute leider immer noch soge-
nannten «Behinderung» und bei seiner künstlerischen Tätigkeit im Sozialberuf erlebt er tagtäglich, mit welchen Barrieren und Vorurteilen Menschen mit Beeinträchtigung zu kämpfen haben. Es braucht noch jede Menge Arbeit, bis Inklusion selbstverständlich gelebt wird. «Ich hoffe, dass mein Sohn irgendwann in der Zukunft in einer Gesellschaft leben darf, in der es normal und akzeptiert ist, dass wir alle anders sind.» Aber bis dahin ist es definitiv noch ein langer Weg. Künzlers Kinderbuch soll einen kleinen Teil dazu beitragen, die Gesellschaft, vor allem aber Kinder, schon so früh wie möglich zu sensibilisieren, dass es in unserer Gesellschaft eine unglaubliche Vielzahl an verschiedensten «Wesen», Fähigkeiten und Besonderheiten gibt, die wir achten müssen. Und mag der tiefere Sinn in Künzlers fantastisch illustriertem Kinderbuch auf den ersten Blick nicht für alle ersichtlich sein, so ist dies durchaus bewusst gewählt. «Ich möchte nicht missionieren oder mit dem Mahnfinger tadeln, seht her, so wäre es richtig oder so müsste unsere Welt funktionieren!» Für die Kinder soll die Geschichte einfach nur eine Geschichte sein. Spannend, unbeschwert und mit einem wunderbaren Happy End.
Ab sofort erhältlich «Die kleine Rakete hat mit der Zeit, als ich die Geschichte gezeichnet und geschrieben habe, einen eigenen, ganz persönlichen Charakter entwickelt», so der Autor. Mutig, frech und mit Wortwitz führt sie durch eine abwechslungsreiche Erzählgeschichte. Lustige Wiederhol-Wortspiele und kindgerechte Reimverse verleihen ihr die sichere Konstante, die Kinder in Bilderbüchern lieben. Das Kinderbuch «Rocky Rock sucht den Tag» richtet sich an Kinder ab 5 Jahren und ist ab sofort beim Verlag «Das Bunte Zebra» zu beziehen. (pd.)
Gute Vorbereitung senkt Unfallrisiko Um Unfälle beim Schneesport zu verhüten, werden die Ausrüstung und die Pistensicherheit laufend verbessert. Wintersportlerinnen und -sportler können auch selber dazu beitragen, ihr Verletzungsrisiko zu reduzieren. Jedes Jahr verletzen sich in den Schweizer Schneesportdestinationen rund 76 000 Skifahrer und Snowboarder so schwer, dass sie ärztliche Hilfe benötigen. Zudem sterben hierzulande 16 Personen pro Jahr beim Skifahren oder Snowboarden auf und neben der Piste. Studien belegen zwar, dass sich das Verletzungsrisiko beim Schneesport ab den 1970er- bis zu den 1990er-Jahren fast halbiert hat; seither stagniert es jedoch. Nebst Weiterentwicklung der Ausrüstung und der Pistensicherheit sind für die Unfallprävention auch die Schneesportlerin und der Schneesportler selber gefragt: Sie können ihr Verletzungsrisiko senken, indem sie sich korrekt auf die neue Saison vorbereiten – körperlich und punkto Material. Bfu-Schneesportexperte Benedikt Heer erinnert daran, dass das Ski- und Snowboardfahren den Körper auf die Probe stellt. «Vielen Wintersportlern fehlt es an Kraft, Ausdauer und Koordination. All das ist aber notwendig, weil das Ski- und Snowboardfahren komplexe Bewegungen erfordert.» Heer empfiehlt deshalb ein gezieltes Vorbereitungstraining: «Vor der Saison ist es wichtig, die Rumpf- und Beinmuskulatur zu stärken und das Gleichgewicht zu trainieren.» Eine optimale Ausrüstung sorgt ebenfalls für ein geringeres Risiko. «Vor jeder Saison müssen Skibindungen in einem Fachgeschäft eingestellt und auf einem Prüfgerät kontrolliert werden», so Heer. Gut eingestellte Bindungen helfen, Verletzungen der Unterschenkel und Fussgelenke zu verhindern. Und ein neues Video (www.youtube.com/watch?v=bT-5Gc-4i2E) zeigt, wie man eine Dachbox richtig belädt, damit einer sicheren Fahrt ins Skigebiet nichts im Weg steht. (pd.)
Die Gewinnerinnen reisen ins Engadin
Preisverteilung beim Schuhhaus Gretener Noch vor Weihachten konnte das bekannte Schuhhaus Gretener in Cham die Preise des attraktiven Wettbewerbs aus dem eigenen Schuhmagazin «Shoe-4U» an die glücklichen Gewinnerinnen überreichen. Beatrice Wenger aus Wettswil gewann zwei Nächte für zwei Personen im Hotel Piz in St. Moritz, Engadin, inklusive Frühstück, während auf Daniela Schmidli aus Hünenberg See ebenfalls in St. Moritz eine Übernachtung wartet. Eine weitere Gewinnerin ist Ruth Blunschi aus Zug, die den 100-Franken-Gutschein in Zug abholte (nicht auf dem Bild). Filialleiterin Doris Montemurro von Gretener in Cham freute sich sehr, die Preise an die Gewinnerinnen zu überreichen. (pd.)
Gretener-Filialleiterin Doris Montemurro flankiert von den strahlenden Gewinnerinnen: Beatrice Wenger aus Wettswil (links) und Daniela Schmidli. (Bild zvg.)
«Natale mediterraneo»
«A Cinque Voci» im Klosterkeller Kappel
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-35% Das Ensemble «A Cinque Voci» aus Winterthur spielt in Kappel. (Bild zvg.)
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Mit seinem Weihnachtsprogramm entführt «A Cinque Voci» sein Publikum ans Mittelmeer. Festliche und besinnliche Melodien aus südlichen Ländern sowie orientalische Klänge und Rhythmen verzaubern Jung und Alt. «A Cinque Voci» spannt mit diesem kurzweiligen Programm einen grossen Bogen vom Mittelalter bis zum Barock. Begleitet wird die Weihnachtsmusik von Blockflöten, Lauten, Oud, Viola da Gamba, Fiedel und Rahmentrommeln. Das Ensemble «A Cinque Voci» ist ein Vokal- und Instrumentalseptett aus Winterthur, welches sich auf die Alte Musik (Mittelalter bis Barock) spezialisiert hat. Konzertreisen führten das Ensemble bereits nach
Italien, Holland, Deutschland und Frankreich. Musikalisch bildet sich das Ensemble weiter bei Evelyn Tubb, Anthony Rooley, William Dickinson und Stephanie Boller. Es musizieren Regine Andresen (Sopran, Blockflöte, Fiedel), Cornelia Baltensperger (Sopran, Trommel), Sandra Mazzoni (Alt, Laute), Beat Merz (Bariton, Laute, Blockflöte), Peter Corrodi (Bass, Rahmentrommel, Blockflöte), Peter Kilga (Viola da Gamba, Bass). Texte, ausgewählt und gelesen von Pfarrer Jürgen Schultz, begleiten die Musik. (pd.) «Natale mediterraneo», 25. Dezember, 17.15 Uhr, Klosterkeller. Eintritt frei, Kollekte. Neu: Die Platzzahl im Klosterkeller ist feuerpolizeilich beschränkt. Es ist keine telefonische Platzreservierung möglich (Website beachten!). Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Abendessen mit Vorspeise, Hauptgang und Dessert. Drei Menüs stehen zur Auswahl: Fleisch, Fisch, vegetarisch (auf Voranmeldung, Kosten: 32 Franken). Weitere Infos unter Telefon 044 764 88 10, info@klosterkappel.ch oder www.klosterkappel.ch.
Israel unter Männern entdecken
MännerSacheKnonau organisiert Reise
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Am 25. Dezember werden Werke unter dem Motto «Weihnachten entlang dem Mittelmeer» in der Reihe «Musik und Wort» zu hören sein. Texte dazu liest Pfarrer Jürgen Schultz.
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Israelreisen sind immer ein besonders interessantes Erlebnis. Eine Million Menschen besuchen dieses kleine Land jährlich. Die MännerSacheKnonau organisiert eine Reise bei bester Reisezeit für Männer jeglichen Alters und aus allen Gemeinden. Die Reiseleitung liegt bei Thomas Maurer und Eberhard Brodbeck, die dieses Land schon mehrmals bereist haben und immer wieder von Neuem begeistert sind. Im Land führt der in Deutschland akademisch ausgebildete arabische Christ und Offizier der Armee Maurice Sbeit. Er gibt den Reisenden einen differenzierten Blick auf dieses Land, das im Spannungsfeld von Judentum, Islam und Christentum liegt. Er wird der Gruppe die reichen Naturschönheiten zeigen und sie auch mit Menschen bekannt machen, die ihre Wirklichkeit erzählen. Die Route führt durch das frühlingshafte Galiläa, via Golan und die palästinensischen Gebiete zum Toten Meer und dann in die Wüste Negev, bis die Reise der Gruppe dann mit dem Besuch von Jerusalem und Tel Aviv endet.
Warum eine Reise nur für Männer? Männer-SacheKnonau ist der Meinung, dass eine fröhliche Gruppe von Männern anders reist und dass Männer gerne einmal ein Land auf diese Weise bereisen. Lachen, Wein, Gespräche, Barbecue und Wandern gehören auch dazu. Das Programm ist auf angemessene Weise auf Männer und ihre Interessen zugeschnitten. An einem Vorbereitungsanlass können individuelle Wünsche eingebracht werden und die Reise kann mit Ferientagen individuell verlängert werden. Das Programm ist reichhaltig und inkludiert in einem nicht gerade günstigen Reiseland sehr viel. Also, liebe Herren: Sich aufraffen – Ferien nehmen beim Chef – anmelden – Mitkommen und tief beeindruckt und mit verändertem Blick heimkommen! Bis bald, Schalom, Salaam! (pd.) Flyer sind erhältlich bei Thomas Maurer, E-Mail: thomas.maurer@zh.ref.ch, Telefon 044 767 07 32, Oberdorfstrasse 2, Knonau. Oder auf der Facebookseite MännerSacheKnonau. Da die Reise während der Hochsaison startet, ist der Anmeldeschluss bereits am 28. Januar. Mindestteilnehmerzahl: 13 Herren - Flyer auch zum Download bereit auf www.kircheknonau.ch.
6.80 statt 8.60
16.90 statt 23.80
Alle Ladenstandorte und Öffnungszeiten finden Sie unter www.volg.ch. Dort können Sie auch unseren wöchentlichen Aktions-Newsletter abonnieren. Versand jeden Sonntag per E-Mail. Druck- und Satzfehler vorbehalten. Die Route führt durch Galiläa, via Golan und die palästinensischen Gebiete zum Toten Meer. (Bild zvg.)
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Babyschreien als Ausdruck früher Wunden Ein untröstlich weinendes Baby wird häuﬁg zur Belastungsprobe für die ganze Familie, die Eltern stossen an physische und psychische Grenzen. In einer solchen Krisensituation werden unbewusste Verhaltensmuster aktiv, wodurch die Regulationsfähigkeit sowie die Beziehungs- und Bindungsfähigkeit deutlich abnehmen. Wie können die Eltern in ihrer Rolle gestärkt werden? Von «Ich weiss nicht weiter und kann nicht mehr» zu Klarheit, Stabilität und Zuversicht zurückﬁnden? Was Eltern berichten und erleben Viele Eltern, die zu Ursula Stafﬁero-Gehre gehen, um sich Unterstützung zu holen, haben oftmals bereits eine viele Wochen oder Monate andauernde Odyssee hinter sich. Hier einige Beispiele dafür, was Eltern typischerweise berichten, wenn sie mit ihren Babys in der Praxis erscheinen:
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«Ich verstehe nicht, warum mein Kind von einer Sekunde auf die andere so bitterlich weint. Es scheint aus dem Nichts zu kommen.» «Sobald mein Baby zu schreien beginnt, scheint es in einer anderen Welt zu sein. Ich kann es dann ansprechen, herumtragen oder ihm ins Gesicht pusten – nichts scheint es aus diesem Tunnel herausholen zu können.» «Das Schreien meines Jungen hört sich an, als habe er fürchterlichsten Schmerzen. Mein Kinderarzt hat mich beruhigt, dass es keine organischen Ursachen dafür gebe. Manchmal erinnert mich sein Schreien an mein eigenes während seiner Geburt, als die Schmerzen so unerträglich waren. Aber das ist sicher nur eine Einbildung von mir, oder?» Dieses extreme Weinen nennt man Erinnerungsschreien. Die Babys erzählen uns mit ihrem Schreien eine Geschichte, es sind körperliche Erfahrungen an seine erste Lebenszeit, die sie als herausfordernd oder gar überwältigend erfahren haben. Dieses «Babyschreien», das sich auf den ersten Blick nicht verstehen lässt, enthält fast immer eine tiefere Logik und Botschaft, die verstanden werden will. Ursula Stafﬁero-Gehre hat diese BabyKörpersprache erlernt und sieht sich als Brücke zwischen Eltern und Baby. Ursula Stafﬁero-Gehre Eltern-Baby-Therapeutin Gemeinschaftspraxis für Osteopathie & Eltern-Baby-Therapie Zürichstrasse 82, 8910 Affoltern am Albis Telefon 044 869 22 00 www.gehre.ch
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Nur wer seinen eigenen Weg geht, kann Spuren hinterlassen Neue Naturheilpraxis in Obfelden Naturheilpraktiker/-innen sehen den Menschen als Ganzes. Körper, Geist und Seele sowie das soziale Wohlbeﬁnden sollten im Einklang sein. Durch Krankheiten (physisch und psychisch) oder durch Schicksals- und Tiefschläge, kann dieses Gleichgewicht verschoben werden, wodurch Beschwerden und Disharmonie entstehen. Unter diesen Gesichtspunkten hat Melanie Keusch von der Naturheilpraxis Flügelwind diesen Sommer ihre Praxis am Brunnenweg 8 in Obfelden eröffnet. Als Naturheilpraktikerin ist sie in der Lage, mehrere Therapieformen anzubieten. Dies sind beispielsweise die Homöopathie, die Schröpfkopfbehandlung oder die Moxibustion. Auch die Numerologie und die Fussreﬂexzonenmassage zählt sie zu ihren Schwerpunkten. Sollte Ihr Gleichgewicht etwas verschoben sein, ist sie bestrebt, mit Ihnen einen Weg zurück in Ihre Harmonie zu ﬁnden, damit sie Ihren Weg gehen und Spuren hinterlassen können.
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Die Naturheilkunde, insbesondere die Homöopathie, kann einerseits bei einfachen Erkrankungen wie Husten, Fieber, Erkältung, Durchfall etc. helfen. Andererseits können auch komplexere oder chronische Krankheitsbilder wie z.B. Asthma, Hautprobleme, Allergien, Migräne, Schlafstörungen, Menstruationsbeschwerden etc. sowie psychische Themen wie Verhaltensstörungen, ADHS, Lernschwierigkeiten/auffälligkeiten, Mobbing, Prüfungsangst, Traumata und vieles mehr behandelt und verbessert oder sogar geheilt werden. Bei Unsicherheiten und Fragen bezüglich den Möglichkeiten einer Behandlung und deren Erfolgschance, können Sie sich gerne unverbindlich bei der Naturheilpraxis Flügelwind melden. Mit einer Krankenkasse-Zusatzversicherung werden die Behandlungen von den meisten Kassen übernommen. Mit viel Herz begegnet Ihnen Melanie Keusch als tiefgründiger Mensch auf Augenhöhe und würde sich freuen, Sie ein Stück auf Ihrem Weg begleiten zu dürfen. Naturheilpraxis Flügelwind Melanie Keusch www.ﬂuegelwind.ch Telefon 078 346 46 46
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Einheimische Produkte und ein ganz besonderes Brauchtum Der Spräggelemäärt in Ottenbach verbindet weihnachtliche Stimmung mit uralter Tradition Der Weihnachtsmarkt auf dem Ottenbacher Dorfplatz mit 14 Markständen gilt weitherum als einzigartiger und stimmungsvoller Anlass. Dass neben dem Verkauf von Spezialitäten aus dem Dorf auch ein besonderer Brauch gepflegt wird, lockt Besucher aus der ganzen Schweiz ins kleine Dorf an der Reuss. ................................................... von martin mullis Jeweils am zweiten Dezember-Freitag klappern auf dem Dorfplatz in Ottenbach die Schnabelgeissen. Ob die uralte Tradition einst als ein Fruchtbarkeitsritual galt, oder zur Vertreibung gewisser gefürchteter Geister diente, dürfte am stimmungsvollen Spräggelemäärt als zweitrangig taxiert werden. Sicher darf der Auftritt der «gfürchigen» weissen und klappernden Gestalten als uralter, aber noch immer sehr beliebter Volksbrauch bezeichnet werden. Trieben die «Spräggele» vor vielen Jahren noch in verschiedenen Dörfern des Knonauer Amtes ihr Unwesen, ist das vermutlich gar vorchristliche Brauchtum nur noch in Ottenbach lebendig. Und der Brauch des Auftrittes der mit weissen Tüchern und länglichen Holzmäulern ausgestatteten Geissen lebt in den letzten Jahren ausgeprägter denn je. Junge Frauen und Männer, mehrheitlich aus den Dorfvereinen der Turner und der Pontoniere stammend, pflegen die urtümliche Tradition sorgfältig und mit viel Aufwand. So werden regelmässig mit den sogenannten «Kleinen Spräggele» Bastelkurse für die Erstellung der hölzernen und mit Kuhhörnern bestückten Geissen-Köpfe organisiert. Und natürlich haben diese Geisterwesen längst die moderne Zeit entdeckt und einige der Köpfe funkeln und blinken mit LED-
Eine Spräggele-Dame treibt ihr Unwesen. (Bilder Martin Mullis) Lichtern ausgestattet noch eine Spur dämonischer. Wenn auch viele der auswärtigen Marktbesucher den Spräggelemäärt wegen des kurzen und stets aufsehenerregenden Auftritts der Schnabelgeissen besuchen, spielt doch die wohl einzigartige Auslage an den Ständen ebenfalls eine gewichtige Rolle an diesem kleinen Markt auf dem Dorfplatz.
Geisterwesen und exklusive Produkte Eine kleine Umfrage unter den hunderten Marktbesuchern zeigte Erstaunliches. Zahlreiche outeten sich als eigentliche Fans des einzigartigen Weihnachtsmarktes und waren von weither angereist. Auf dem Ottenbacher Dorfplatz traf man Gäste aus dem Weinland, dem Zürcher Oberland, aus dem Aargau und sogar aus dem süddeutschen Raum war eine Familie an-
Ein Marktstand voller einheimischer Köstlichkeiten: Chef der Firma Yummy, Remo Marchioni.
gereist. Als besonderer Liebhaber alter Volksbräuche, wurde Roger, ein im luzernischen Hinterland wohnender Walliser, von den Ottenbacher Spräggele willkommen geheissen und macht nun seit einiger Zeit bei den Auftritten der Schnabelgeissen mit. Auf dem Dorfplatz mit dem wunderschön geschmückten Weihnachtsbaum befinden sich etwas mehr als ein Dutzend Marktstände, welche einzigartige Artikel und Produkte anbieten. Das Weihnachtsgebäck und die Butterzöpfe der Landfrauen geniessen seit Jahren einen legendären Ruf. Das noch junge aber bereits beliebte, einheimische Label Yummy, welches Delikatessen für Gourmets vertreibt, verkauft Kräuter, Gewürze und Würzmischungen, Senf, Essig, Öl, Teigwaren, eingemachte Früchte und Gemüse sowie Accessoires für Küche und Tisch. Alle Artikel stammen fast ausschliess-
lich aus der Region, das meiste von Herstellern aus dem Dorf. Selbstverständlich haben die Bienen der beiden im Dorf wohnenden Imker den Nektar auf den unweit gelegenen Feldern gesammelt.
Grillwürste, Raclette und geistige Getränke Die Marktstände mit selbstgemachter Naturkosmetik, exklusiven Weihnachtskarten und sorgfältig und liebevoll gestalteten kunsthandwerklichen Deko-Artikeln werden während der knapp drei Stunden dauernden Marktzeit regelrecht belagert. Der aufkommende Appetit, verursacht durch den schaurig schönen Anblick der Spräggele und die Inspektion der einzigartigen Auslagen an den Marktständen, will natürlich gestillt werden. Der kleinste Weihnachtsmärt
im Säuliamt bietet den Besuchern jedoch eine beachtliche Auswahl an kulinarischen Köstlichkeiten. Die Feuerwehr unterhält in ihrem Lokal ein Raclette-Stübli, die Pontoniere locken mit Grillwürsten und Hot-Dogs und der Verein Kultur Ottenbach versucht mittels Christstollen, Glühwein und Punsch neue Mitglieder zu akquirieren. Das feine Chnoblibrot und die Marroni dürfen am stimmigen Weihnachtsmarkt natürlich nicht fehlen. Für stärkere und hochgeistige Getränke bezeichnen sich die Güggel-Gugger in einem Barwagen als zuständig. Im Rahmen des Jugendprojekts Kunscht – «Vo mir, für dich!» gestalteten Jugendliche aus Ottenbach und Obfelden im Neuhofsaal, parallel zum Spräggelemäärt eine Ausstellung. Zugunsten des «Pfuusbus» von Pfarrer Sieber verkauften sie dort künstlerische Erzeugnisse.
Chlaus mit Schmutzli im Götschihof
Chlausfeier im Götschihof mit dem Kiwanis-Club
Obfelder Kinder haben mit ihrem Gesang Freude bereitet. (Bild zvg.)
Kinderstimmen erhellen das «Herti» Mit fröhlich festlichen Melodien brachten am Samstag Kinder aus Obfelden vorweihnachtliche Stimmung in die Eingangshalle des Herti-Zentrums und bereiteten den vielen Besuchern, den Bewohnern des Alterszentrums und den Passanten viel Freude. Über 70 junge Sängerinnen und Sänger im Alter von 6 bis 8 Jahren begeisterten die zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörer mit ihren hellen Stimmen und sangen sich damit in die Herzen der vielen Zuhörerinnen und Zuhörer. Weder bei der Anmoderation noch während des ganzen Auftritts merkte man den Kindern dieses grossen Ad-Hoc-Chores Lampenfieber oder gar Aufregung an. Unter der Leitung und Begleitung am Keyboard von Luzia Büchler-Meier wurde das Konzert mit dem Weihnachtsklassiker «Feliz Navidad» vom puerto-ricanischen Gitarristen und Sänger José Feliciano eröffnet. Es folg-
ten bekannte Weihnachtslieder wie «This Little Light of Mine» (Henry Dixon Loes) oder «Jede chan en Ängel si» (von Stephanie Jakobi-Murer). Der «Wiehnachtsboogie» entlockte den vielen Zuhörerinnen und Zuhörern, unabhängig des Alters, ein rhythmisches Mitgehen mit den jungen Sängerinnen und Sängern. Auch beim Lied «Zimetstern han i gern» von Andrew Bond wurde der aus sieben Klassen zusammengestellte Kinderchor von den begeisterten Zuhörerinnen und Zuhörern tatkräftig mit Gesang und rhythmischem Klatschen unterstützt und begleitet. Die frische und fröhliche Darbietung der jungen Sängerinnen und Sänger wurde vom zahlreichen Publikum mit einem grossen Applaus gewürdigt, dem zwei Zugaben folgten. Die leuchtenden – und teilweise auch feuchten – Augen der stolzen Eltern, Grosseltern, Verwandten, aber auch Passanten, zeigten, dass dieser Auftritt nicht nur für die jungen Künstler ein unvergessliches Erlebnis bedeutete. (pd.)
Am Freitag, 7. Dezember, bekamen die Bewohner des Götschihofs im Aeugsteral Besuch von Samichlaus und Schmutzli. Eine Delegation des Kiwanis-Clubs Knonaueramt durfte die Spannung vor der Feier und dann die grosse Freude des Chlausbesuches hautnah miterleben. Das Abfüllen der Chlaussäckli einige Tage vorher sowie der Chlausbesuch selber gehören zum festen Bestandteil des gesellschaftlichen und sozialen Engagements des regionalen KiwanisClubs Knonaueramt. Am letzten Freitag durften einige Kiwanis-Mitglieder am vorangehenden Nachtessen teilnehmen und hautnah miterleben, wie gross die Freude ist und welche Anspannung herrscht, wenn der Chlaus zu Besuch kommt. Der schön geschmückte Saal, die reich gedeckten Tische und der Duft der frischen selbstgebackenen Grittibänze verbreitete im Vorfeld eine festliche Stimmung. Man spürt, wie die Freude aber auch die Nervosität steigt beim gemeinsamen Nachtessen, dabei nochmals die schon Tage vorher einstudierten Gedichte und Lieder ein letztes Mal übt, bis dann das Bimmeln der Chlausglocke erklingt.
Alle Bewohner durften ein Chlaussäcklein in Empfang nehmen. (Bild zvg.) Schnell sind Chlaus und Schmutzli umringt und die Ersten wollen gleich ihre Verse kundtun, während andere wieder eher zaghaft warten, bis auch sie im Angesicht des Chlauses ihren Spruch oder das Lied vortragen dürfen. Aber alle Bewohner nehmen mit freudigem Ausdruck das überreichte Säckli von ihm persönlich entgegen. Das sei jeweils einer der berührendsten und festlichsten Abende im Götschihof, meinte eine der vielen Betreuerinnen. Diese und die vielen Helferinnen durften alle am Schluss eben-
falls ein Chlaussäckli als Dank entgegennehmen. Auch die anwesenden Kiwanismitglieder sind immer wieder tief beeindruckt von der heiteren Stimmung und der Freude, die von den Bewohnerinnen und Bewohnern trotz ihrer zum Teil sehr starken Handicaps ausgehen. Rico Girardi, Kiwanis Knonaueramt Infos über die Kiwanis-Clubs im Internet unter dem Stichwort Kiwanis.
Frauen-Power in der Bibliothek Wettswil
Neue Veranstaltungsreihe gestartet
Über alle Landesgrenzen hinweg gemeinsam feiern
Weihnachtsfeier für Menschen mit Migrationshintergrund Bereits zum dritten Mal fand am Donnerstag, 13. Dezember, in den Lokalitäten der evangelischen Täufergemeinde Mettmenstetten eine Weihnachtsfeier für Menschen mit Migrationshintergrund und ihre einheimischen Begleitpersonen statt.
Simone Eutebach begrüsst die Besucherinnen im Lese(r)café. (Bild zvg.)
Am Donnerstag, 13. Dezember, lud die Bibliothek Wettswil zur Premiere der Reihe Lese(r)café. Eine kleine Runde interessierter Leserinnen hat teilgenommen und untereinander Buchtipps ausgetauscht. In vielen Büchern gings um starke Frauengestalten. Die Bibliothekarin Simone Eutebach begrüsste die Anwesenden herzlich und eröffnete die Bücherrunde mit ihrem ersten Buchtipp «Ich komme mit» von Angelika Waldis. Schon bald fand sich die Runde in einem angeregten Gespräch über Bücher und jede der Anwesenden stellte eigene Buchtipps vor. In einigen der vorgestellten Bücher ging es um starke Frauen. So zum Beispiel in dem Buch «Befreit», einem autobiografischen Roman der jungen Autorin Tara Westover. Sie erzählt von ihrer gewaltgeprägten Kindheit im ländlichen Amerika, in einer fundamental mormonischen Familie. Tara Westover entflieht und entkommt diesem Milieu erfolgreich. Mit 17 Jahren betritt sie zum ersten Mal ein Schulzimmer und zehn Jahre später kann sie eine beeindruckende akademische Laufbahn vorweisen. Ebenfalls eine wahre Geschichte erzählt die Biografie von Claire Parkes-Bärfuss «Über London und Neuseeland nach Eggiwil», geschrieben von Simone Müller. Darin wird das bewegte Leben von Claire Bärfuss erzählt, die 1913 in eine Schweizer Arbeiterfamilie geboren wird und nach dem Tod des Vaters und der TuberkuloseErkrankung der Mutter in einem Kinderheim aufwächst. Sie wandert später nach England aus, heiratet und
zieht mit ihrem Mann nach Neuseeland. 2013 kehrt Claire Parkes-Bärfuss 99-jährig in die Schweiz zurück.
Verwirklichung eines Berufstraums und ein Geschenktipp für Kinder Von einer weiteren starken Frau erzählt der Roman «Manhattan Beach» von Jennifer Egan. Während des Zweiten Weltkrieges fehlt es überall in der Wirtschaft an Männern. Eine Chance für die junge Anna. Sie will Marinetaucherin werden. Mit ihrem Wunsch stösst sie in der Werft, in der sie arbeitet, zuerst auf grossen Widerstand. Es braucht viel Ausdauer und einen starken Willen, um ihren Traum trotzdem zu verwirklichen. Die Gespräche über Bücher waren so angeregt, dass die Zeit viel zu schnell verging. Zum Abschluss hat Simone Eutebach einen Geschenktipp für Kinder vorgestellt: Die etwas andere Weihnachtsgeschichte: «Das letzte Schaf» von Ulrich Hub. Dort wird die Weihnachtsgeschichte aus der Sicht der Schafherde erzählt, die plötzlich ohne Hirten auf der Weide steht, da diese angeblich das neugeborene Kind – ein Mädchen soll es sein – besuchen. Eine witzige Geschichte zum Vorlesen für die ganze Familie! Eine Liste mit sämtlichen empfohlenen Büchern des Lese(r)cafés liegt in der Bibliothek auf. Eine weitere Ausgabe des Lese(r)cafés ist für Mittwoch, 13. März 2019, geplant. Fabienne Maurer Die Bibliothek Wettswil ist während der Ferien jeweils am Donnerstag von 15 bis 19 Uhr und während des Neujahrsapéros der Gemeinde, am Mittwoch, 2. Januar, von 17 bis 18.30 Uhr geöffnet.
Beliebtes Jass-Turnier in Wettswil wurde von den Frauen dominiert Am Samstag, 15. Dezember, fand im Restaurant Hirschen in Wettswil die letzte Runde in diesem Jahr statt, und die Jahres-Siegerin heisst Liliane Landolt. Einmal im Monat wird im Restaurant Hirschen in Wettswil von 14 bis 17 Uhr gejasst – und zwar ein Schieber mit zugelostem Partner. Acht von zwölf Runden werden für das Jahresklassement gewertet. Jedes Jahr neh-
Die ersten drei Plätze belegten Liliane Landolt, Guido Keller und Karin Nydegger. (Bild zvg.)
men mehr Jasserinnen und Jasser an diesem sehr beliebten Turnier teil. Dieses Jahr holte Liliane Landolt aus Affoltern den Tagessieg. Der Lokalmatador Guido Keller hat den Sieg wie im letzten Jahr um Haaresbreite verpasst, er wurde vom Frauen-Power auf den zweiten Rang verwiesen. Auf dem dritten Platz klassierte sich mit Karin Nydegger eine weitere Frau. Karin und Richi Nydegger sorgten einmal mehr für die perfekte Organisation und erhielten dafür als Dank einen Gutschein. Ein herzliches Dankeschön ging auch an die Wirtin Brigitte Gubler für die Bewirtung und speziell für den spendierten Apéro und Imbiss am Samstag nach der letzten Runde. Achtung liebe Jass-Freunde: Die erste Runde im neuen Jahr findet bereits wieder am Samstag, 19. Januar, statt. Neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind auch im neuen Jahr herzlich willkommen. Remo Illi Jahresklassement: 1. Liliane Landolt, Affoltern, 31 921 Punkte; 2. Guido Keller, Affoltern, 31 727; 3 . Karin Nydegger, Oberengstringen, 31 606.
Ins Leben gerufen wurde dieser festliche Anlass von Jana Weiss, der Leiterin des Ämtler Tandems, unterstützt von vielen Freiwilligen, die zur feierlichen Gestaltung beitrugen. Es war ein fröhlicher Anlass, bereichert von Musik und einfachen Texten zum Weihnachtsgeschehen, visualisiert durch eine leuchtende Laterne mit eindrücklichen Bildern. Es erschienen über 80 geladene Gäste und viele brachten selbstgekochte und gebackene Speisen mit – alles Spezialitäten aus ihrer Heimat. Es war ein grosses Angebot, von dem alle Anwesenden kosten durften. Ergänzt wurde die Tafel mit Kürbissup-
Mehr als 80 Gäste haben an der Weihnachtsfeier in Mettmenstetten teilgenommen. (Bild zvg.) pe, Guezli, und Chlaussachen vom Helferinnenteam. Es war eine aufgeschlossene und fröhliche Gesellschaft, Toleranz und Wohlwollen untereinander waren spürbar und es entstanden herzliche Kontakte. Zum Schluss durf-
ten die Kinder mit einer selbst gebastelten Laterne nach Hause gehen. Die positiven Reaktionen der Gäste zeigten dem ganzen Team, wie dankbar es ist, etwas zu wagen und zusammen zu gestalten. (pd.)
Velo-Veteranen-Paarkegeln mit Weihnachtsessen
Vom 12. Dezember im Restaurant Post Hedingen Die Swiss Cycling VeteranenVereinigung Bezirk Affoltern führt jedes Jahr das traditionelle Paarkegeln durch. Diesmal am Mittwoch, 12. Dezember, auf den Kegelbahnen im Restaurant Post in Hedingen. Es ist zugleich der Abschluss der internen Kegelmeisterschaft 2018. Zudem pflegen die Mitglieder ihre Kameradschaft mit einem festlichen abendlichen Weihnachtsessen. An diesem Anlass haben 18 Mitglieder teilgenommen, wobei 10 den Wettkampf im Paarkegeln aufgenommen haben.
Jeder kann gewinnen durch Losentscheid Das Paarkegeln funktioniert in zwei Etappen. Zuerst werden zwei ganz normale Kegelrunden mit je 15 Schuss auf beiden Bahnen einzeln gespielt. Je drei schlechte Wurfresultate werden gestrichen. Die erste Bahn zählt nur einfach, die zweite Bahn wird doppelt gezählt, wenn der vorderste Kegel getroffen wird. Daraus entsteht eine Rangliste. Dann wird durch LosNummern die Zuteilung der Paare vollzogen. So ergibt sich ein Klassement, wonach auch weniger gute Keg-
Auch beim gemeinsamen Abendessen war die Stimmung wunderbar. (Bilder zvg.) ler und Keglerinnen als Sieger hervorgehen können. Als Sieger haben Toni Spillmann aus Hedingen und Hans Villiger aus Maschwanden mit Los Nummer vier zusammen mit 426 Punkten den Wanderpokal für ein Jahr mit viel Applaus entgegennehmen können. Sie haben beide das Los Nummer vier gezogen und sind zudem noch der Erste und der Letzte in der Einzelwertung. Alle Wettkämpfer sind mit einer Flasche Rotwein – gross und kleiner – oder mit Schokolade beschenkt worden.
Nachtessen mit Advents- und Samichlaus-Stimmung
Die beiden Gewinner Hans Villiger (links) und Toni Spillmann. anzeige
Das anschliessende Nachtessen mit Schnipo und Salat haben die Anwesenden gemeinsam am schön gedeckten und von Margrit Schambron aus Zürich, Liselotte Simon aus Maschwanden und Trudy Sigg aus RohrAarau reich dekorierten Tischen im Säli im ersten Stock eingenommen. Dabei kam eine festliche AdventsStimmung auf. Zum Dessert gab es Schöggeli, Guezli, Nüssli und Mandarinen. Das Nachtessen – ohne die Ge-
tränke – sowie die Preise für das Paarkegeln sind aus der Kegelkasse – geführt von Rosmarie Ehrsam aus Affoltern – finanziert worden.
Attraktives Jahresprogramm 2019 Alle wünschten sich gegenseitig beim Anstossen nur das Allerbeste – nämlich Glück und Erfolg sowie gute Gesundheit für die Zukunft. Der Obmann Hans Peter Voit aus Zwillikon informierte anschliessend über das Jahresprogramm 2019, mit dem Kegelkalender 2019 und dem DonnschtigJasskalender 2019, sowie über die geplanten Ausflüge und besonderen Veranstaltungen innerhalb der Vereinigung sowie zusammen mit den 18 Vereinigungen in der Deutschschweiz. Die 71. Generalversammlung findet am Samstag, 9. Februar 2019, nachmittags im Restaurant Post in Hedingen statt. Das Absenden der internen Kegelmeisterschaft 2018 mit der Preisverteilung an die Gewinner wird traditionell an dieser GV zelebriert. Hans Peter Voit

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