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Timestamp: 2019-04-19 06:54:36+00:00

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X R 38/14 - Urteil BFH vom 09.06.2015
X R 38/14
BFH 09.06.2015 - X R 38/14
vorgehend Finanzgericht Berlin-Brandenburg, 8. Mai 2014, Az: 10 K 14088/12, Urteilnachgehend Finanzgericht Berlin-Brandenburg, 1. September 2016, Az: 10 K 10206/15, Urteil
§ 10a Abs 1 S 1 EStG 2002
§ 79 S 1 EStG 2002
§ 79 S 2 EStG 2002
§ 90 EStG 2002
§ 91 EStG 2002
2. NV: Erteilt ein Beamter die Einwilligung in die Datenübermittlung nicht innerhalb der gesetzlichen Zwei-Jahres-Frist und ist er daher nicht gemäß § 79 Satz 1 EStG unmittelbar altersvorsorgezulageberechtigt, ist er bei Erfüllung der Voraussetzungen des § 79 Satz 2 EStG gleichwohl mittelbar zulageberechtigt.
Der Anbieter stellte für die Klägerin jeweils in dem auf das Beitragsjahr folgenden Jahr einen Zulageantrag. Darin wies er nicht auf den Beamtenstatus der Klägerin hin. Die Beklagte und Revisionsbeklagte (Deutsche Rentenversicherung Bund, Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen --ZfA--) zahlte die Zulagen (Grundzulage und drei Kinderzulagen) für die Streitjahre aufgrund der übermittelten Daten noch im Jahr der jeweiligen Antragstellung an den Anbieter aus, der sie dem Konto der Klägerin gutschrieb (für 2005 insgesamt 352 €; für 2006 und 2007 jeweils 528 €).
das angefochtene Urteil aufzuheben, soweit es die Jahre 2005 bis 2007 betrifft, und die ZfA unter Aufhebung des Ablehnungsbescheids vom 24. August 2011 und der Einspruchsentscheidung vom 6. März 2012 zu verpflichten, Altersvorsorgezulage in Höhe von 352 € für 2005 und von 528 € für 2006 und 2007 zu gewähren.

References: § 10

§ 79

§ 79

§ 90

§ 91
 § 79
 § 79