Source: https://rsc1922.de/kontakt/satzung/
Timestamp: 2020-07-13 21:46:12+00:00

Document:
Satzung – Radsportclub Dinslaken 1922 e.V.
Radsportclub Dinslaken 1922 e.V Stand: Januar 2010
Der Verein führt den Namen Radsportclub (RSC) Dinslaken 1922 e.V.. Er ist in das Vereinsregister ( VR 20306 ) des Amtsgerichts Dinslaken eingetragen. Der Vereinssitz ist Dinslaken.
Der Verein verfolgt in konfessioneller und parteipolitischer Neutralität ausschließlich die Förderung des Sports (insbesondere des Radsports) und die Ausbildung und sportliche Erziehung der Jugend in diesem Bereich. Zur Durchführung des Sportbetriebes können Fachabteilungen mit eigenem Fachvorstand gebildet werden. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts “Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung.
Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.
Mitglied des Vereins können natürliche, aber auch juristische Personen werden. Minderjährige bedürfen der Einwilligung des gesetzlichen Vertreters.
Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Bei Ablehnung des Aufnahmeantrags kann der Antragsteller den Gesamtvorstand anrufen, der endgültig entscheidet. Bei Ablehnung des Aufnahmeantrags ist der Vorstand nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe mitzuteilen.
Als ordentliche Mitglieder gelten alle über 18 Jahre alten Mitglieder; als Jugendmitglieder gelten alle Mitglieder vom 14.- 18. Lebensjahr; als Schülermitglieder gelten alle Mitglieder bis zum 14. Lebensjahr.
Die Mitgliedschaft endet durch Tod des Mitglieds, durch freiwilligen Austritt, Ausschluss aus dem Verein oder Verlust der Rechtsfähigkeit der juristischen Person.
Er ist nur zum Schluss eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 2 Monaten zulässig.
es in grober Weise gegen die Vereinsinteressen oder Satzungsinhalte verstossen hat, wobei als ein Grund zum Ausschluß auch ein unfaires, unsportliches Verhalten gegenüber Vereinsmitgliedern gilt,
ein Beitragsrückstand von mehr als 3 Monaten besteht,
ein Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte vorliegt. Über den Ausschluß entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit.
Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied unter Fristsetzung Gelegenheit zu geben, sich hierzu zu äußern. Der Beschluss über den Ausschluss ist mit Gründen zu versehen und dem auszuschliessenden Mitglied schriftlich mitzuteilen. Gegen den Ausschliessungsbeschluss des Vorstandes steht dem Mitglied das Recht der Berufung an den Gesamtvorstand zu. Die Berufung muss innerhalb von einem Monat ab Zugang des Ausschliessungsbeschlusses beim Vorstand schriftlich eingelegt werden. Bei rechtzeitiger Berufung hat der Vorstand innerhalb von zwei Monaten den Gesamtvorstand zur Entscheidung darüber einzuberufen. Geschieht dies nicht, gilt der Ausschliessungsbeschluss als nicht erlassen. Wird Berufung nicht oder nicht rechtzeitig eingelegt, gilt dies als Unterwerfung unter den Ausschliessungsbeschluss, so dass die Mitgliedschaft als beendet gilt. Das austretende Mitglied, welches zu einem anderen Verein wechselt, erhält die Freigabebescheinigung erst, wenn es allen seinen Verpflichtungen nachgekommen ist (Zahlung der Beiträge, Rückgabe von Vereinsunterlagen und Vereinseigentum etc.).
Die Mitglieder sind verpflichtet einen Vereinsbeitrag zu entrichten. Über die Höhe des Vereinsbeitrages beschliesst die Mitgliederversammlung.
Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht für den Vereinsbeitrag befreit. Zusätzlich zum Vereinsbeitrag sind die Gebühren für die gewünschten Lizenzen, Wertungskarten, Zusatzversicherungen etc. zu zahlen.
Der Mitgliedsbeitrag (Vereinsbeitrag zzgl. Gebühren) ist im Voraus zu entrichten. Bis zum 30. November des laufenden Jahres ist der Mitgliedsbeitrag für das kommende Jahr zu zahlen.
Über eine andersartige Beitragszahlung (z.B. Stundung, Erlass etc.) entscheidet der Vorstand.
Zur Abgabe für den Verein verbindlichen Willenserklärungen genügt es, wenn diese vom 1. Vorsitzenden oder vom 2. Vorsitzenden gemeinsam mit einem weiteren Vorstandsmitglied abgegeben wird.
Es ist zulässig, dass zwei Ämter in einer Person vereinigt sind, mit Ausnahme der Ämter § 9a und § 9b.
§ 10 Aufgaben und Zuständigkeitendes Vorstandes
Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht einem anderen Organ durch Satzung zugewiesen sind. Die Verteilung der Aufgaben der Vorstandsmitglieder und anderer Mitglieder regelt er selbständig. Zu seinen Aufgaben zählen insbesondere:
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung gewählt. Vorstandsmitglieder können nur Mitglieder des Vereins werden. Die Mitglieder des Vorstandes werden für die Zeit von zwei Jahren gewählt. Der Vorstand bleibt bis zu einer Neuwahl im Amt. Mit Beendigung der Mitgliedschaft enden auch alle Ämter im Verein. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes oder Gesamtvorstandes im Laufe der Wahlperiode aus, ist der Vorstand berechtigt, sich durch Mehrheitswahl bis zur nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung zu ergänzen.
Der Vorstand beschliesst in Sitzungen, die vom 1. oder 2. Vorsitzenden einberufen wurden. Die Vorlage einer Tagesordnung ist nicht notwendig. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 1/2 seiner Mitglieder anwesend sind. Der Vorstand entscheidet mit Stimmenmehrheit, wobei jedes Vorstandsamt eine Stimme hat. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit die des 2. Vorsitzenden.
§ 13 Mitgliedsversammlung
In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied ab dem vollendeten 16. Lebensjahr – auch Ehrenmitglieder – eine Stimme. Die Übertragung der Ausübung des Stimmrechts auf andere Mitglieder ist nicht zulässig. Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten zuständig:
Berichte des Vorsitzenden, des Kassenwartes, der Fachwarte und der Kassenprüfer über das abgelaufene Geschäftsjahr.
Wahl des Gesamtvorstandes.
Bestätigung der Jugendvertreter.
Festsetzung des Vereinsbeitrages.
Ernennung von besonders verdienstvollen Mitgliedern zu Ehrenmitglieder (auf Vorschlag vom Vorstand).
Beratung und Beschlussfassung über eingegangene Anträge.
Jeweils im ersten Viertel des Geschäftsjahres ist eine Mitgliederversammlung ( Jahreshauptversammlung ) einzuberufen. Sie wird vom Vorstand mit einer Frist von drei Wochen öffentlich oder schriftlich einberufen.
Anträge zur Tagesordnung sind dem Vorstand bis zum 14. Tag vor der Mitgliederversammlung schriftlich zuzustellen.
Die Tagesordnung ist zu Beginn der Versammlung bekanntzugeben.
Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind auf Antrag des Vorstandes oder auf schriftlichen Antrag von mindestens 1/10 der Mitglieder innerhalb von vier Wochen nach Eingang des Antrages einzuberufen.
Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder gefällt.
Bei Satzungsänderungen und Vereinsauflösung bedarf es einer 3/4 Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder. Hierbei kommt es auf die abgegebenen gültigen Stimmen an. Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen.
Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu fertigen, das von dem 1. Vorsitzenden und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist. Dieses Protokoll soll in der nächsten Mitgliederversammlung zur Genehmigung vorgelegt werden.
§ 15 Radsportjugend
Die Radsportjugend besteht aus allen Mitgliedern des Vereins bis zum 18. Lebensjahr. Sie führt und verwaltet sich im Rahmen der Satzung und Ordnungen des Vereins selbstständig und entscheidet über die ihr zufließenden Mittel in eigener Zuständigkeit. Die Ziele und Aufgaben der Radsportjugend sind in der Jugendordnung festgelegt, welche Bestandteil der Satzung ist.
Die Prüfung der Vereinskasse (inklusive Jugendkasse) erfolgt durch zwei von der Mitgliederversammlung gewählte Kassenprüfer. Eine Überprüfung hat mindestens einmal im Jahr zu erfolgen. Die Kassenprüfer haben über das Prüfergebnis einen schriftlichen Bericht anzufertigen, welcher der Mitgliederversammlung vorzutragen ist. Die Mitgliederversammlung wählt in jedem Jahr jeweils einen Kassenprüfer und einen Prüfer als Ersatz, so dass immer zwei Kassenprüfer und zwei Ersatzprüfer gewählt sind. Die Amtszeit beträgt zwei Jahre. Wiederwahl ist zulässig. Die Kassenprüfer dürfen nicht dem Vereinsvorstand angehören.
§ 17 Korporative Mitgliedschaft des Vereins
Der Verein ist Mitglied des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) und kann Mitglied aller Fachverbände werden, deren Sportarten im Verein betrieben werden.
Die Auflösung des Vereins kann nur von einer Mitgliederversammlung mit 3/4 Mehrheit der abgegebenen Stimmen beschlossen werden.
Den Antrag auf Auflösung des Vereins darf nur dann behandelt werden, wenn er von mindestens der Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder gestellt wurde.
Im Falle der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vereinsvermögen an den Landessportbund, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke, insbesondere zur Förderung der Radsportjugend, zu verwenden hat. Vor der Durchführung ist das Finanzamt hierzu zu hören.
Wird mit der Auflösung des Vereins nur eine Änderung der Rechtsform oder eine Verschmelzung mit einem anderen Verein angestrebt, so dass die unmittelbare ausschließliche Verfolgung des bisherigen Vereinszweckes durch den neuen Rechtsträger weiterhin gewährleistet wird, geht das Vereinsvermögen auf den neuen Rechtsträger über.
Reisekosten und Verwaltungsausgaben werden den Vorstandsmitgliedern nach den Beschlüssen der Jahreshauptversammlung und nach Genehmigung des geschäftsführenden Vorstandes aus der Vereinskasse vergütet. Wenn es die finanzielle Lage des Vereins zulässt, können die Organe des Vereins eine angemessene Vergütung erhalten.
§ 20 Dopingklausel
Der Verein verpflichtet sich, das Doping mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu bekämpfen und für Maßnahmen einzutreten, die den Gebrauch von verbotenen leistungssteigernden Substanzen unterbinden. Die Verwendung von Doping-Substanzen im Sport ist verboten. Für alle Sportlerinnen und Sportler, sowie sämtliche Hilfspersonen gelten das Anti-Doping Regelwerk der Nationalen Anti-Doping-Agentur ( NADA Code ), die Anti-Doping-Ordnung des BDR und die Ordnung des LSB NRW zur Bekämpfung des Dopings in der jeweils aktuellen Fassung.
Diese Satzung tritt durch ihre Annahme in der Mitgliederversammlung vom 24. Januar 2010 in Kraft.
Die bisherige Satzung vom 27. Januar 2008 ist damit ungültig.
Dinslaken, den 24. Januar 2010
gez.: Peter Schmidt 1. Vorsitzender
gez.: Ralf Bühnen 2.Vorsitzender
gez.: Karl Heinz Philipp Ehrenvorsitzender
gez.: Günter Pischel Kassenwart
gez.: Wilfried Hülser Jugendleiter
gez.: Burkhard Stahlmecke Pressewart

References: § 9
 § 9

§ 10

§ 13

§ 15

§ 17

§ 20