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Timestamp: 2016-10-24 16:00:34+00:00

Document:
beide vertreten durch Rechtsanw�ltin Rita Arnold Haas,
Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich, 4. Kammer, vom 11. Juli 2012.
Y.________ (geboren 1972) ist kubanischer Staatsangeh�riger. Er war in seiner Heimat mit A.________ verheiratet. Der Ehe entstammte der am 5. Januar 1994 geborene Sohn X.________. A.________ verstarb im Jahr 2005.
Im Jahr 1999 heiratete Y.________ die kubanische Staatsangeh�rige B.________ und am 20. September 2001 wurde die gemeinsame Tochter C.________ geboren. Die Ehe wurde im Februar 2004 geschieden.
Am 1. Juli 2004 reiste Y.________ in die Schweiz ein und heiratete am 12. Juli 2004 in Z�rich die deutsche Staatsangeh�rige D.________. Y.________ erhielt eine Aufenthaltsbewilligung, die nach den vorinstanzlichen Feststellungen bis 2012 verl�ngert wurde. Im Februar 2008 wurde den Eheleuten die Tochter E.________ geboren. Die eheliche Gemeinschaft von Y.________ und D.________ wurde am 26. Juli 2009 aufgegeben und die Ehe mit Urteil vom 4. Juli 2010 geschieden. Die gemeinsame Tochter E.________ wurde unter die elterliche Sorge der Mutter gestellt.
Am 26. Oktober 2010 wurde Y.________ die vorzeitige Niederlassungsbewilligung aufgrund erfolgreicher Integration f�r den Kanton Z�rich erteilt. In der Folge, am 25. Februar 2011, heiratete Y.________ seine ehemalige Gattin B.________ zum zweiten Mal in Kuba. Y.________ ersuchte gem�ss den Feststellung der Sicherheitsdirektion des Kantons Z�rich am 26. M�rz 2011 um Einreise seiner Familienangeh�rigen. In der Folge erhielten die Gattin B.________ und die Tochter C.________ am 21. Juli 2011 eine Aufenthaltsbewilligung bzw. am 9. August 2011 eine Niederlassungsbewilligung. Hingegen verweigerte das Migrationsamt des Kantons Z�rich mit Verf�gung vom 27. Mai 2011 den Familiennachzug X.________s, dem Sohn von Y.________ aus erster Ehe.
B. Ein gegen diese Verf�gung erhobener Rekurs an die Sicherheitsdirektion des Kantons blieb ohne Erfolg (27. Januar 2012). Eine hiergegen gerichtete Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich wies dieses mit Urteil vom 11. Juli 2012 ab.
C. X.________ (im Folgenden: Beschwerdef�hrer 1) und Y.________ (im Folgenden: Beschwerdef�hrer 2) beantragen dem Bundesgericht, das Urteil des Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich vom 11. Juli 2012 aufzuheben. Es sei das Gesuch um Familiennachzug vom 26. M�rz 2011 vollumf�nglich gutzuheissen; das Migrationsamt des Kantons Z�rich sei anzuweisen, dem Beschwerdef�hrer 1 die Einreise in die Schweiz zu bewilligen. Eventuell sei die Sache zur Vervollst�ndigung des Sachverhalts an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Die Beschwerdef�hrer ersuchen um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung.
1.1 Angefochten ist ein letztinstanzlicher kantonaler Entscheid auf dem Gebiet des Ausl�nderrechts, welcher grunds�tzlich der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unterliegt (Art. 82 lit. a i.V.m. Art. 90 BGG). Gem�ss Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG ist die Beschwerde unzul�ssig gegen Entscheide betreffend ausl�nderrechtliche Bewilligungen, auf die weder das Bundesrecht noch das V�lkerrecht einen Anspruch einr�umt. Vorliegend macht der Beschwerdef�hrer 2 als niederlassungsberechtigter Ausl�nder einen Bewilligungsanspruch nach Art. 47 Abs. 4 AuG (Ausl�ndergesetz; SR 142.20) in vertretbarer Weise geltend. Auf die Beschwerde ist deshalb grunds�tzlich einzutreten. Ob die jeweiligen Voraussetzungen tats�chlich gegeben sind, bildet praxisgem�ss eine Frage der materiellen Beurteilung (vgl. BGE 136 II 177 E. 1.1 S. 179 f., 497 E. 3.3 S. 500 f.).
1.2 In Bezug auf den Art. 43 AuG ist unerheblich, dass der Beschwerdef�hrer 1 inzwischen �ber achtzehn Jahre alt ist, da er dieses Alter im Zeitpunkt der Einreichung des Nachzugsgesuchs am 26. M�rz 2011 noch nicht erreicht hatte (vgl. BGE 136 II 497 E. 3.2 - 3.9 S. 499 ff.). Da der Beschwerdef�hrer 1 heute �ber 18 Jahre alt ist, kann hingegen kein Nachzugsanspruch aus Art. 8 EMRK mehr abgeleitet werden, zumal kein besonderes Abh�ngigkeitsverh�ltnis vorgebracht wird (BGE 129 II 11 E. 2 S. 13; 130 II 137 E. 2.1 S. 141; 120 Ib 257 E. 1e S. 261; Urteil 2C_214/2010 5. vom Juli 2010 E. 1.3).
1.3 Mit der Beschwerde kann eine Rechtsverletzung nach Art. 95 und 96 BGG geltend gemacht werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Dabei pr�ft es nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind (BGE 135 II 384 E. 2.2.1 S. 389). Die betroffene Person muss rechtsgen�gend dartun, dass und inwiefern der festgestellte Sachverhalt bzw. die beanstandete Beweisw�rdigung klar und eindeutig mangelhaft erscheint (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG; vgl. BGE 133 II 249 E. 1.4.3 S. 254 f.; 133 III 350 E. 1.3 S. 351 f.). Auf rein appellatorische Kritik an der Sachverhaltsermittlung und an der Beweisw�rdigung tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 136 II 101 E. 3 S. 104 f.). Der Beschwerdef�hrer muss - in Auseinandersetzung mit der Begr�ndung im angefochtenen Entscheid - zudem darlegen, inwiefern dieser Recht verletzen soll (vgl. BGE 134 II 244 E. 2.1 - 2.3).
2.1 Die Beschwerdef�hrer bringen vor, die Vorinstanz habe den Anspruch auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV) verletzt, indem die Beschwerdef�hrenden nicht pers�nlich angeh�rt und die Gerichtsurkunde des Tribunal Popular Municipal de L.________ nicht gew�rdigt wurden.
2.2 Der Anspruch auf rechtliches Geh�r umfasst unter anderem das Recht des Betroffenen, sich vor Erlass eines in seine Rechtsstellung eingreifenden Entscheides zur Sache zu �ussern, sowie das Recht auf Abnahme der rechtzeitig und formrichtig angebotenen rechtserheblichen Beweismittel (BGE 127 I 54 E. 2b S. 56). Indessen steht Art. 29 Abs. 2 BV einer vorweggenommenen Beweisw�rdigung nicht entgegen und r�umt auch keinen Anspruch auf eine m�ndliche Anh�rung ein (BGE 130 II 425 E. 2.1 S. 428 f.). Das Gericht kann auf die Abnahme von Beweisen verzichten, wenn es aufgrund der bereits vorliegenden Unterlagen seine �berzeugung gebildet hat und ohne Willk�r annehmen darf, seine Beurteilung werde auch durch weitere Beweiserhebungen nicht mehr ge�ndert (BGE 131 I 153 E. 3 S. 157; Urteil 2C_1171/2012 vom 7. Dezember 2012 E. 3.1).
Entgegen deren Ansicht hat die Vorinstanz keine Geh�rsverletzung begangen: Aufgrund der vorliegenden Unterlagen zur famili�ren Situation hatte die Vorinstanz die Familienverh�ltnisse wie auch die pers�nliche Situation des Beschwerdef�hrers 1 hinsichtlich eines allf�lligen Anspruchs auf Familiennachzug eingehend analysieren k�nnen und dies auch getan. Es ist nicht ersichtlich, welche weiteren relevanten Erkenntnisse mit Bezug auf den beantragten Familiennachzugs nur durch eine Anh�rung der Beschwerdef�hrenden zur Verf�gung des Tribunal Popular Municipal de L.________, das sich zur unter dem Gesichtspunkt des Familiennachzugs nicht relevanten Frage der Erwerbst�tigkeit des Beschwerdef�hrers 1 in Kuba �ussert (vgl. unten E. 3.4.2), noch h�tten ermittelt werden k�nnen und m�ssen. Die Vorinstanz durfte demnach von einer Anh�rung absehen, ohne Art. 29 Abs. 2 BV zu verletzen.
Die Beschwerdef�hrenden machen geltend, dem Beschwerdef�hrer 1 sei ein nachtr�glicher Familiennachzug aus wichtigen Gr�nden (Art. 47 Abs. 4 AuG) zu gew�hren.
3.1 Gem�ss Art. 2 Abs. 1 AuG gilt dieses Gesetz f�r Ausl�nderinnen und Ausl�nder, soweit keine anderen Bestimmungen des Bundesrechts oder von der Schweiz abgeschlossene v�lkerrechtliche Vertr�ge zur Anwendung kommen. Der Beschwerdef�hrer 2 ist als Kubaner Drittstaatsangeh�riger. Er war ab 2004 mit einer deutschen Staatsangeh�rigen verheiratet, zu welcher der Beschwerdef�hrer 1 (damals) in einem Stiefkindverh�ltnis stand. Der Familiennachzug gem�ss dem Freiz�gigkeitsabkommen gilt grunds�tzlich auch f�r Stiefkinder (FZA; SR 0.142.112.681; vgl. BGE 136 II 177 E. 3.2 S. 183 ff.; Urteil 2C_269/2009 vom 5. Januar 2010 E. 4; vgl. Urteil C-413/1999, Baumbast und R., Slg. 2002 I-7091, Randnr. 57). Die Ehe wurde allerdings im Juli 2010, d.h. rund 10 Monate vor der Einreichung des Gesuchs um Nachzug des Beschwerdef�hrers 1, geschieden. Ein entsprechender Anspruch kommt daher nicht mehr in Betracht: Das Aufenthaltsrecht der Familienangeh�rigen stellt ein abgeleitetes Recht dar, das grunds�tzlich nur solange gilt, als auch das origin�re Recht, in diesem Fall die Ehe, besteht (vgl. BGE 130 II 113 E. 7.2 S. 125 f. mit Hinweisen; vorbehalten bleibt ein hier nicht in Betracht fallendes Verbleiberecht [Art. 4 Abs. 1 Anhang I FZA]). Daran vermag auch eine bis nach der Scheidung weiterlaufende Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA nichts zu �ndern, da Bewilligungen nach dem Freiz�gigkeitsabkommen deklaratorisch sind; es kommt ihnen keine rechtsbegr�ndende Bedeutung zu (BGE 136 II 329 E. 2.2 S. 332; 134 IV 57 E. 4 S. 58 f.; vgl. Urteile vom 5. Februar 1991 C-363/89 Roux, Slg. 1991 I-273 Randnr. 12 sowie vom 25. Juli 2002 C-459/99 Mouvement contre le racisme, l'antis�mitisme et la x�nophobie [MRAX], Slg. 2002 I-6591 Randnr. 74).
Auf Anspr�che gest�tzt auf das Freiz�gigkeitsabkommen k�nnen sich die Beschwerdef�hrenden f�r den beantragten Familiennachzug demnach nicht berufen (BGE 130 II 113 E. 7.2 S. 125 f.; Urteil 2C_826/2011 vom 17. Januar 2012 E. 3.2). Allf�llige Anspr�che der Beschwerdef�hrenden auf Familiennachzug bestimmen sich - auch mit Bezug auf die Fristen - nach dem Ausl�ndergesetz (vgl. Art. 2 Abs. 1 AuG).
3.2 Ausl�ndische Ehegatten und ledige Kinder unter 18 Jahren von Niedergelassenen haben Anspruch auf Erteilung oder Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen (Art. 43 Abs. 1 AuG). Das entsprechende Recht muss innerhalb von f�nf Jahren geltend gemacht werden; Kinder �ber zw�lf Jahre sind innerhalb von zw�lf Monaten nachzuziehen (Art. 47 Abs. 1 AuG). Die Fristen beginnen bei Familienangeh�rigen von ausl�ndischen Staatsangeh�rigen mit der Erteilung der Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung bzw. der Entstehung des Familienverh�ltnisses (Art. 47 Abs. 3 AuG) oder mit dem Inkrafttreten des Gesetzes (Art. 126 Abs. 3 AuG) zu laufen.
Der Beschwerdef�hrer 1 war bei Einreichung des Gesuchs um Familiennachzug bereits mehr als 17 Jahre alt. Er w�re - nachdem keine Hinweise auf ein fristgerechtes, jedoch erfolgloses Nachzugsersuchen gest�tzt auf die Aufenthaltsbewilligung ersichtlich sind (vgl. hierzu BGE 137 II 393 E. 3.3 S. 397; Urteil 2C 888/2011 vom 20. Juni 2012 E. 2.4) - innerhalb eines Jahres nach Inkrafttreten des Ausl�ndergesetzes am 1. Januar 2008 nachzuziehen gewesen (Art. 47 Abs. 3 lit. b i.V.m. Art. 126 Abs. 3 AuG). Damit kann dem sp�ter (am 26. M�rz 2011) eingereichten Gesuch nur noch ausnahmsweise, aus wichtigen famili�ren Gr�nden, entsprochen werden (vgl. Art. 47 Abs. 4 AuG; Urteil 2C_276/2011 vom 10. Oktober 2011 E. 4, nicht publ. in: BGE 137 II 393 ff.; Urteil 2C_330/2012 vom 18. Oktober 2012 E. 3.2).
3.3 Wichtige famili�re Gr�nde liegen unter anderem dann vor, wenn das Kindeswohl schwergewichtig nur durch einen Nachzug in die Schweiz sachgerecht gewahrt werden kann (vgl. Art. 75 VZAE [SR 142.201]). Entgegen dem Wortlaut dieser Verordnungsbestimmung ist dabei nach der Rechtsprechung jedoch nicht ausschliesslich auf das Kindeswohl abzustellen; es bedarf vielmehr einer Gesamtschau unter Ber�cksichtigung aller relevanten Elemente im Einzelfall. Dabei ist dem Sinn und Zweck der Fristenregelung Rechnung zu tragen, welche die Integration der Kinder erleichtern will, indem diese durch einen fr�hzeitigen Nachzug unter anderem auch eine m�glichst umfassende Schulbildung in der Schweiz geniessen sollen. Zudem geht es darum, Nachzugsgesuchen entgegenzuwirken, die rechtsmissbr�uchlich erst kurz vor Erreichen des erwerbst�tigen Alters gestellt werden, wobei die erleichterte Zulassung zur Erwerbst�tigkeit und nicht (mehr) die Bildung einer echten Familiengemeinschaft im Vordergrund steht (BBl 2002 3754 f. Ziff. 1.3.7.7). Die Bewilligung des Nachzugs nach Ablauf der Fristen hat nach dem Willen des Gesetzgebers die Ausnahme zu bleiben; dabei ist Art. 47 Abs. 4 erster Satz AuG jeweils dennoch so zu handhaben, dass der Anspruch auf Schutz des Familienlebens nach Art. 8 EMRK bzw. Art. 13 BV nicht verletzt wird (Urteile 2C_330/2012 vom 18. Oktober 2012 E. 4.1; 2C_765/2011 vom 28. November 2011 E. 2.1; 2C_205/2011 vom 3. Oktober 2011 E. 4.2; 2C_709/2010 vom 25. Februar 2011 E. 5.1.1).
3.4 Die Beschwerdef�hrenden bringen vor, es l�gen wichtige famili�re Gr�nde f�r im Sinne von Art. 47 Abs. 4 AuG, welche den Nachzug des Beschwerdef�hrers 1 auch ausserhalb der Fristen rechtfertigen w�rden. So verkenne die Vorinstanz, dass das bis anhin praktizierte Familienleben nicht weiter gelebt werden k�nne; die nunmehr in der Schweiz lebende zweite kubanische Ehefrau des Beschwerdef�hrers 2 und deren Tochter seien die engsten Bezugpersonen des Beschwerdef�hrers 1 gewesen. Insbesondere seien Besuche zu dritt von der Schweiz aus auch aus finanziellen Gr�nden unm�glich geworden. Indem sie dies nicht ber�cksichtigt h�tte, habe die Vorinstanz Art. 13 BV verletzt.
Wenn die kantonalen Beh�rden nun einen "nachtr�glichen" Familiennachzug im Rahmen von Art. 47 Abs. 4 AuG abgelehnt haben, ist dies - trotz der Vorbringen der Beschwerdef�hrenden - nicht bundesrechtswidrig:
3.4.1 Der Beschwerdef�hrer 1 war bereits bei der Gesuchseingabe fast vollj�hrige und lebt seit seiner Geburt in einem von seiner Familie bewohnten Haus in L.________/Kuba. Als er vier Jahre alt war, verliess seine Mutter die Familie und eine Grosstante �bernahm seine Betreuung. Ende 1997 zog die zweite kubanische Ehefrau des Beschwerdef�hrers 2 in das Haus ein. Sie blieb auch nach ihrer Scheidung vom Beschwerdef�hrer 2 zusammen mit der Tochter C.________ im dortigen Familienverband wohnen, bis sie schliesslich 2011 in die Schweiz einreiste. Seither lebte ihre Schwester mit ihrem Kind im Haus der Familie, auch sie k�mmerte sich um die Betreuung des Beschwerdef�hrers 1. Im Haus leben nach wie vor die Grossmutter des Beschwerdef�hrers 1 und weitere Verwandte. Von seinem Vater, dem Beschwerdef�hrer 2, ist der Beschwerdef�hrer 1 bereits durch dessen freiwillige Ausreise seit rund acht Jahren getrennt. Er ist somit zeitlebens von verschiedenen Angeh�rigen der gr�sseren Familie betreut worden. Vor diesem Hintergrund ist nicht davon auszugehen, dass die zweite kubanische Gattin des Beschwerdef�hrers 2 und C.________ die einzige Personen sind, mit welchen der Beschwerdef�hrer 1 eine famili�re Beziehung leben k�nnte, und es ist auch nicht ersichtlich, inwiefern sich seine Betreuungssituation in den letzten Jahren wesentlich ver�ndert haben soll. Insbesondere steht es dem Beschwerdef�hrer 2 nach wie vor offen, seinen Sohn in seinem Herkunftsstaat zu besuchen. Die Vorinstanz hat zu Recht angenommen, durch diese Besuche und die unver�nderte Einbettung in seine Grossfamilie sei die nur noch sehr beschr�nkt erforderliche Betreuung des bereits zum Zeitpunkt der Gesuchseinreichung fast vollj�hrigen Beschwerdef�hrers 1 weiterhin gegeben (vgl. die Urteile 2C_330/2012 vom 18. Oktober 2012 E. 4.3.2; 2C_780/2012 vom 3. September 2012 E. 2.3.2; 2C_888/2011 vom 20. Juni 2012 E. 3.2 und 2C_506/2012 vom 12. Juni 2012 E. 2).
3.4.2 Der Beschwerdef�hrer 1 hat in Kuba die Primar- und Sekundarschule besucht und eine dreij�hrige Lehre als Sportlehrer abgeschlossen; er hat seine Sozialisierung ebenso wie seine gesamte Ausbildung in seinem Herkunftsland durchlaufen. Er war noch nie in der Schweiz und spricht keine Landessprache, weshalb ihm die Eingliederung ins hiesige Berufsleben und in die lokalen Verh�ltnisse schwerfallen w�rde. Zwar verweisen die Beschwerdef�hrenden auf eine Verf�gung (vgl. oben E. 2.1), wonach es dem ausreisewilligen Beschwerdef�hrer 1 verwehrt sein soll, in seiner Heimat zu studieren oder zu arbeiten. Die Argumentation der Beschwerdef�hrenden l�uft jedoch letztlich darauf hinaus, eine erleichterte Zulassung zur Erwerbst�tigkeit in der Schweiz gegen�ber dem Herkunftstaat geltend zu machen. Dies stellt nach dem Willen des Gesetzgebers keinen Tatbestand dar, welcher hinsichtlich allf�lliger Anspr�che auf Familiennachzugs ber�cksichtigt werden k�nnte, steht dort doch die Bildung einer echten Familiengemeinschaft im Vordergrund (vgl. oben E. 3.3 mit Hinweisen). Wenn die Vorinstanz demnach zum Schluss kommt, es l�gen keine wichtigen Gr�nde vor, welche einen nachtr�glichen Familiennachzug ausnahmsweise rechtfertigten, hat sie im Rahmen ihrer Interessenabw�gung weder Art. 8 EMRK, Art. 13 Abs. 1 BV, Art. 43 i.V.m. Art. 47 Abs. 4 AuG noch den Verh�ltnism�ssigkeitsgrundsatz verletzt.
4.1 Die Beschwerdef�hrer r�gen im weiteren die Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV in Verbindung mit dem sich aus dem kantonalen Verfahrensrecht ergebenden Untersuchungsgrundsatz: Indem die Vorinstanz einen H�rtefall im Sinne von Art. 30 Abs. 1 lit. b AuG verneinte, habe sie "die Verfahrensrechte in einem Mass verletzt, welche die Aufhebung des Entscheids rechtfertigen".
4.2 Bei Art. 30 Abs. 1 lit. b AuG geht es um eine Ermessensbewilligung, welche vom Kanton im Rahmen von Art. 96 AuG erteilt werden kann. Nach Art. 83 lit. c Ziff. 2 (fehlender Rechtsanspruch) und Art. 83 lit. c Ziff. 5 BGG (Abweichungen von den Zulassungsvoraussetzungen) ist die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten in diesem Zusammenhang ausgeschlossen, weshalb das Bundesgericht die Anwendung von Art. 30 Abs. 1 lit. b AuG nur im Rahmen der subsidi�ren Verfassungsbeschwerde (Art. 113 ff. BGG) und der dort zul�ssigen R�ge der Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte (Art. 116 BGG) pr�fen kann. Trotz fehlender Legitimation in der Sache selbst sind die Beschwerdef�hrer berechtigt vorzubringen, ihnen zustehende Verfahrensgarantien, namentlich der Anspruch auf rechtliches Geh�r, seien verletzt worden. Nicht geltend gemacht werden k�nnen hingegen R�gen, die im Ergebnis auf eine materielle �berpr�fung des angefochtenen Entscheids abzielen (sog. "Star-Praxis"; vgl. 137 II 305 E. 2 S. 308; 136 II 383 E. 3 S. 388 f.; BGE 114 Ia 307 E. 3c S. 313).
4.3 Die Vorbringen der Beschwerdef�hrenden beziehen sich durchwegs auf die �berpr�fung des negativen materiellen Entscheids, indem ger�gt wird, der rechtserhebliche Sachverhalt h�tte umfassender abgekl�rt werden m�ssen; das Vorbringen erweist sich auch mit Blick auf die ger�gte antizipierte Beweisw�rdigung durch die Vorinstanz als unzul�ssig. Dass der angerufene Schutz der Privatsph�re (Art. 13 BV) vorliegend keine weitergehenden relevanten Rechte einr�umt, ergibt sich bereits aus der materiellen Pr�fung des Nachzugsgesuchs im Rahmen der Pr�fung des ordentlichen Rechtsmittels (vgl. oben E. 3.3 f). Auf die gleichzeitig erhobene subsidi�re Verfassungsbeschwerde kann demnach nicht eingetreten werden (vgl. Urteil 2C_861/2012 vom 14. September 2012 E. 2.2; 2C_3/2012 vom 15. August 2012 E. 6.3).
5.1 Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist abzuweisen. Der angefochtene Entscheid verletzt weder nationales noch internationales Recht. Damit er�brigt sich die Behandlung des Eventualantrags. Auf die gleichzeitig erhobene subsidi�re Verfassungsbeschwerde kann nicht eingetreten werden.
5.2 Da sich die Beschwerde vor dem Hintergrund der konstanten Rechtsprechung und den vorgehenden Erw�gungen als aussichtslos erweist, kann die beantragte unentgeltliche Prozessf�hrung und Verbeist�ndung nicht gew�hrt werden. Die unterliegenden Beschwerdef�hrer haben die Kosten f�r das bundesgerichtliche Verfahren unter solidarischer Haftung zu tragen (vgl. Art. 66 Abs. 1 BGG). Es sind keine Parteientsch�digungen geschuldet (vgl. Art. 68 Abs. 3 BGG).
Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten wird abgewiesen. Auf die gleichzeitig erhobene subsidi�re Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.
2.1 Das Gesuch um unentgeltliche Prozessf�hrung wird abgewiesen.
2.2 Die Gerichtskosten von Fr. 2'000.-- werden den Beschwerdef�hrern unter solidarischer Haftung auferlegt.
Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, 4. Kammer und dem Bundesamt f�r Migration schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 90
 Art. 83
 Art. 47
 BGE 
 Art. 43
 BGE 
 Art. 8
 Art. 95
 Art. 106
 BGE 
 BGE 
 Art. 29
 Art. 29
 Art. 2
 BGE 
 BGE 
 Art. 2
 BGE 
 Art. 126
 Art. 47
 BGE 
 Art. 75
 Art. 47
 Art. 8
 Art. 13
 Art. 47
 Art. 13
 Art. 47
 Art. 8
 Art. 13
 Art. 43
 Art. 47
 Art. 29
 Art. 30
 Art. 30
 Art. 96
 Art. 83
 Art. 83
 Art. 30
 BGE 
 Art. 66
 Art. 68