Source: https://issuu.com/az-anzeiger/docs/20180906_woz_lbaanz
Timestamp: 2020-04-01 21:25:35+00:00

Document:
PP 5600 Lenzburg · Nummer 36 · Post CH AG
SALZKORN Die Faust im Sack
Freuen sich auf die Reaktivierung des Wasserrades Bleiche: Stadtrat und Industriekultur-Vereinspräsident Martin Stücheli und Architekt André Meier betrachten vor dem verdeckten Wasserrad die Pläne. Foto: Fritz Thut
Wasserrad Bleiche dreht sich bald • Physiotherapie • Medical Fitness • Fitness Fabrikweg 1, 5502 Hunzenschwil Tel. 062 897 08 80 Mühlemattweg 20, 5034 Suhr Tel. 062 562 87 80 info@zenith-gesundheit.ch www.zenith-gesundheit.ch
Lenzburg Mit der Instandstellung des Wasserrades Bleiche am Aabach soll die einst blühende Textilindustrie Lenzburgs erlebbar gemacht werden. ■
m 18. und 19. Jahrhundert war Lenzburg ein Zentrum der Textilindustrie. Es wurde durch Mitglieder der Familie Hünerwadel nicht nur Handel getrieben, sondern Stoffe wurden vor Ort – zuerst in Heimarbeit oder Handwerkbetrieben, dann in grösseren Manufakturen – bearbeitet. Eine solche Fabrik war die am Aabach liegende Bleiche. «In dieser Liegenschaft wurde der Grundstein zur Industrialisierung im Aargau durch die Familie Hünerwadel gelegt», schreibt der Stadtrat in einem Antrag an den Einwohnerrat. Von einem Verschlag
verdeckt, ist hier ein leidlich gut erhaltenes Wasserrad versteckt. Auf Initiative des Vereins Industriekultur am Aabach soll dieser Zeuge der Industriegeschichte nicht nur instand gestellt, sondern dem interessierten Publikum zugänglich gemacht werden. Das Wasserrad soll sich schon bald wieder drehen und zudem von über dem Aabach montierten sicheren Stegen aus direkt besichtigt werden können. Im angrenzenden Erdgeschoss soll ein Ausstellungsraum eingerichtet werden.
«Den Aabach erlebbar machen»
In Zusammenarbeit mit den zuständigen kantonalen Stellen wurde ein Projekt ausgearbeitet, dem inzwischen bereits die Baubewilligung erteilt wurde. «Wir wollen den Aabach erlebbar machen», formuliert der Lenzburger Stadtrat Martin Stücheli, der ebenfalls Präsident des Vereins Industriekultur am Aabach ist, das Hauptziel. Neben Rad, Steg und Inforaum müssen die Wehranlagen, die den Wasser-
zufluss regeln, à jour gebracht werden. Das ganze Projekt kostet beinahe eine halbe Million Franken. Der Industriekulturverein ist da auf die Unterstützung durch Sponsoren angewiesen. Zu ihrem 150-Jahr-Jubiläum haben die Hypothekarbank und die Berufsschule ihre Unterstützung zugesagt; mit finanziellen Mitteln oder mit Manpower durch Auszubildende in den benötigten Berufsfeldern. Zusätzlich leistet Architekt André Meier mit seinem Büro durch teilweise Fronarbeit einen Beitrag: «Wir feiern unser 15-Jahr-Jubiläum und dies ist eine gute Chance, der Stadt etwas zurückzugeben.» Die Stadt, der heute die Bleiche gehört, soll 175 000 Franken für die rein baulichen Massnahmen beisteuern; der Einwohnerrat entscheidet an der nächsten Sitzung vom 28. September über einen entsprechenden Antrag. Geht er glatt durch, sollen die Arbeiten bald aufgenommen werden und das Wasserrad dreht sich schon im nächsten Sommer oder Herbst wieder.
Unzufriedenheit ist überall. Wer war nicht schon mal richtig sauer? Auf den Drängler in der Ansteh- oder Autoschlange? Oder auf den Nachbarn, der Fritz Thut just dann seine Musikanlage dröhnen lässt, wenn man seine Ruhe haben will? Oder auf «die in Bern» oder «die in Aarau»? Gerade die Politiker machen eigentlich ja gar nix richtig. Dies beginnt schon vor der Haustüre. In unregelmässigem Abstand erreichen die Redaktion anonyme Briefe – offensichtlich vom immer gleichen Absender. Darin werden vermeintliche Fehlleistungen und Versäumnisse aufgelistet, vor allem von Stadtrat und Verwaltung von Lenzburg. Manchmal sind die Anschuldigungen so skurril, dass sie dem Leser immerhin ein Schmunzeln entlocken. Doch diese Schmähbriefe landen in der Regel – wie alles Anonyme – auf direktestem Weg im Papierkorb. Der letzte Brief vom «Ortsbürger von Lenzburg», so die Signatur, hatte das Stapferhaus im Fadenkreuz. Die bestens etablierte Institution, die mit Ausstellungen zu aktuellen Gesellschaftsthemen den Namen Lenzburg in die Welt hinausträgt, wird darin als «Geldvernichtungsmaschine unserer Steuergelder» bezeichnet. Besonders ins Visier des unbekannten Wutbürgers gerät der Neubau am Bahnhofplatz: «Ein katastrophales schwarzes Bauwerk, Vorplatz nur Teer und kein Grün.» Immerhin ging eine Kopie dieses Briefs ans Stapferhaus. Und Leiterin Sibylle Lichtensteiger möchte mit dem Schreiber in Dialog treten. Den Vorwurf, Ausstellungen zu machen mit «Themen, die von der Bevölkerung niemand interessieren», widerlegen ja schon die Besucherzahlen. Doch die Stapferhausleiterin nähme vor allem wunder, zu welchen Bereichen sich der Autor Ausstellungen wünscht. Vielleicht kommt Anonymus in dieser Angelegenheit nun aus seinem Versteck und nimmt das Angebot zum Gespräch an. Ansonsten soll er doch die Faust im Sack machen und das Pamphlet-Schreiben lassen. Fritz Thut, Redaktionsleiter
Für den Einbau des Deckbelags wird die Ringstrasse West im Abschnitt General-HerzogStrasse bis Zeughausstrasse am 8. + 9. September 2018 für jeglichen Verkehr gesperrt. Der Verkehr von bzw. zur Aarauerstrasse wird via Augustin-Keller-Strasse, Bahnhofplatz, Murackerstrasse umgeleitet. Die notwendigen Arbeiten erfordern trockenes und warmes Wetter. Bei schlechter Witterung verschiebt sich die Arbeit entsprechend auf das darauffolgende Wochenende. Das Stadtbauamt Lenzburg bittet die Verkehrsteilnehmenden um Nachsicht für die unvermeidlichen Behinderungen und dankt für das Verständnis Lenzburg, 31. August 2018 Stadtbauamt Lenzburg ■
Einwohnergemeinde Lenzburg, Rathausgasse 16, 5600 Lenzburg
Stadtbauamt Lenzburg, Abt. Tiefbau, Kronenplatz 24, 5600 Lenzburg
Ringstrasse West, Höhe Zeughaus, Parzelle 2518
Öffentliche Auflage auf dem Stadtbauamt vom 7. September bis 8. Oktober 2018.
Vertretung der Bauherrschaft:
Adresse Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg Erscheinungsweise 1 x wöchentlich, jeweils Donnerstag Auflage 34 563 Ex. (Wemf-beglaubigt) Verlagsleitung Stefan Biedermann stefan.biedermann@azmedien.ch Telefon 058 200 58 10 Redaktion E-Mail: redaktionLBA@azmedien.ch Telefon 058 200 58 12 Redaktionsleitung: Fritz Thut (tf) fritz.thut@azmedien.ch Redaktorin: Melanie Solloso (ms) melanie.solloso@azmedien.ch Freie Mitarbeiter: Ruedi Burkart (rubu), Alfred Gassmann (AG), Larissa Hunziker (LH), Stefanie Osswald (StO), Alexander Studer (ASt), Pia Weber (PW), Peter Winkelmann (PWi) Redaktionsschluss: Montag, 12 Uhr Eingesandtes: Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandte Unterlagen und Beiträge
Verkaufsmitarbeiter: Dominique Althaus dominique.althaus@azmedien.ch Telefon 058 200 58 27 Fabian Engesser fabian.engesser@azmedien.ch Telefon 058 200 58 18 Inserateannahmeschluss: Dienstag, 16 Uhr (Todesanzeigen: Mittwoch, 11 Uhr) Abo-Service und Zustellung E-Mail: abo@azmedien.ch / Stichwort LBA Telefon 058 200 55 55 Telefax 058 200 55 56 Zustellung: Die Post Druck Mittelland Zeitungsdruck AG, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG, Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG
Umlegung öffentlicher Fussweg auf Parzelle 909; Vergrösserung Containerplatz auf Parzelle 911, Hauptstrasse 7 + 11, Parzelle Nr. 911, 909 Kantonale Zustimmung
Das Baugesuch liegt gemäss § 60 Abs. 2 BauG vom 7. September 2018 bis 08. Oktober 2018 auf der Gemeindekanzlei, Hauptstrasse 10, 5616 Meisterschwanden, zur Einsichtnahme auf. Einwendungen sind innert der Auflagefrist schriftlich mit Antrag und Begründung dem Gemeinderat Meisterschwanden einzureichen. ■
Meyenberg Diego, Seefeldstrasse 22, 5616 Meisterschwanden
Projektverfasser: Kurt Vorburger AG, Hauptstrasse 15a, 5032 Aarau Rohr Bauobjekt:
Karin Koch GmbH, Mättlistrasse 8, 5706 Boniswil
Rückbau Ölheizkessel und Tankanlage, Installation Luft/Wasser-Wärmepumpe im Aussenbereich mit Speicher und Warmwasseraufbereitung im alten Tankraum, Seefeldstrasse 22, Parzelle Nr. 1051 keine
Das Baugesuch liegt gemäss § 60 Abs. 2 BauG vom 07. September 2018 bis 08. Oktober 2018 auf der Gemeindekanzlei, Hauptstrasse 10, 5616 Meisterschwanden, zur Einsichtnahme auf. Einwendungen sind innert der Auflagefrist schriftlich mit Antrag und Begründung dem Gemeinderat Meisterschwanden einzureichen.
Verlegung des öffentlichen Fussweges Hauptstrasse bis Fabrikgässli
Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung vom 5. Februar 2018 der Verlegung des öffentlichen Fussweges auf den Parzellen Nr. 909 grundsätzlich zugestimmt. Der Grundeigentümer gelangte mit Schreiben vom 17. Dezember 2017 an den Gemeinderat, den öffentlichen Fussweg auf Parzelle Nr. 909 verlegen zu dürfen. Der Gesuchsteller begründet die Verschiebung wie folgt: • das öffentliche Fahrwegrecht durchtrennt die Parzelle Nr. 909 • das öffentliche Fahrwegrecht verläuft mit seinem Verlauf zwischen den Gebäuden Assek. Nr. 49 und Assek. Nr. 203 hindurch. Durch das ist die Privatsphäre gestört Das Gebäude (Schopf) Assek. Nr. 203 wird demnächst zu einem Wohnhaus umgebaut. Die Baubewilligung wurde am 31. Juli 2017 mittels Delegationsentscheid bewilligt. Das öffentliche Fahrwegrecht (007-C 106) von der Hauptstrasse bis zum Fabrikgässli, wurde im Jahr 1912 ins Grundbuch eingetragen. Die Linienführung des öffentlichen Fahrwegrechtes ist im Grundbuch nicht genau definiert. Sofern keine Einwendungen gegen die Verlegung eingehen, wird die Linienführung nach erfolgter Auflage im Grundbuch angemerkt. Diese öffentlich-rechtliche Anmerkung des Gemeingebrauchs obliegt gemäss § 37 Abs. 2 lit. h + i des Gemeindegesetzes dem Gemeinderat. Die Verlegung des öffentlichen Fussweges wird im Seetaler/Lindenberg (amtliches Publikationsorgan der Gemeinde Meisterschwanden) und im Amtsblatt des Kantons Aargau (Ausgabe vom 7. September 2018) publiziert. Der Protokollauszug für die grundsätzliche Zustimmung der Verlegung des Fahrwegrechtes des Gemeinderates Meisterschwanden sowie die Plangrundlagen liegen während 30 Tagen, vom 7. September bis 8. Oktober 2018, auf der Gemeindekanzlei öffentlich auf. Allfällige gegen die Verlegung des öffentlichen Fussweges gerichtete Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist schriftlich in Papierform mit Begründung und Antrag beim Gemeinderat, 5616 Meisterschwanden, einzureichen. Gemeinderat Meisterschwanden
Costantini Sandro, Hauptstrasse 29, 5616 Meisterschwanden
Aufgrund der kühleren Temperaturen und der Niederschläge der letzten Wochen wie auch der Aussichten für die nächsten Tage hat sich die Situation der Wasserbeschaffung wieder normalisiert. Gestützt auf die aktuelle Situation hebt der Gemeinderat den Beschluss zum Wassersparen/Bewässerungsverbot per 7. September 2018 auf. Der Gemeinderat dankt der Bevölkerung recht herzlich für die vorbildliche Folgeleistung des Verbots. Die Bevölkerung wird gebeten, weiterhin sparsam und haushälterisch mit dem Wasser umzugehen. Gemeinderat
Unsere ländlich geprägte Gemeinde mit rund 1200 Einwohnern und verschiedenen Gewerbe- sowie Industriebetrieben liegt im Bezirk Kulm, auf der Wasserscheide zwischen See- und Wynental.
Von Anfang September bis ca. Mitte November (erster Frost) ist die Pilzkontrolle täglich zwischen 18.00 und 19.00 Uhr geöffnet. Die Pilzkontrolle wird im alten Schuelhüsli in Tennwil durchgeführt.
Infolge Pensionierung des bisherigen Stelleninhabers suchen wir per 1. April 2019 oder nach Vereinbarung eine engagierte, initiative und flexible Persönlichkeit mit einer handwerklichen Grundausbildung, vorzugsweise im Bereich Betriebsunterhalt, Bau, Strassenbau oder Gartenbau, als
Bei Fragen stehen Ihnen folgende Pilzkontrolleure zur Verfügung: – Ruedi Hurni, Flückenstr. 16, Meisterschwanden, Tel. 056 667 10 34 – Max Döbeli, Bahnhofstr. 23, Sarmenstorf, Tel. 056 667 29 35 – James Gurtner, Mühlackerstr. 14, Fahrwangen, Tel. 056 667 06 68
Leiter/-in Bauamt (Pensum 100%) Aufgabenschwerpunkte – Organisation Werkhof – Wartung Maschinen und Fahrzeuge – Strassenwesen; Abranden, Zurückschneiden von Hecken, periodische Kontrollen, Unterhaltsarbeiten und kleinere Belagsreparaturen, Schneeräumung, Organisation Winterdienst – Ansprechpartner bei Tiefbauprojekten; Einholen von Offerten, Begleitung von Projekten in Absprache mitdem Gemeinderat – Abwasseranlagen; Kontrolle Strassenentwässerung, Schächte und Leitungen, Reinigung Überlaufund Regenfangwerke – Bäche; Kontrolle, Winterreinigung – Strom- und Wasserversorgung; Zähler ablesen, Stellvertretung Brunnenmeister – Entsorgungswesen – Grünanlagen; Pflege und Unterhalt – Friedhofunterhalt inkl. Bestattungen
Stellenausschreibung Der Vorstand der Kreisschule Oberes Seetal sucht nach Vereinbarung eine Verbandssekretärin / einen Verbandssekretär im Stundenlohn. Sie arbeiten eng mit dem Verbandspräsidium zusammen und erledigen die Sekretariatsarbeiten. Ihre Aufgaben bei uns: – Unterstützung des Vorstandes mit Sekretariatsarbeiten (ca. 10 Stunden pro Jahr) – Protokollführung (ca. 4 bis 5 Abendsitzungen pro Jahr)
Sie bringen mit: – sehr gute Kenntnisse aller MS-Office-Programme – Erfahrung in der Protokollführung – Belastbarkeit, Flexibilität und Teamfähigkeit – vorzugsweise Berufserfahrung in einer Gemeindekanzlei oder Schulverwaltung – vorzugsweise wohnhaft in der Region
Ihr Profil – Sie verfügen über eine abgeschlossene Berufslehre, vorzugsweise im Bereich Betriebsunterhalt, Bau, Strassenbau oder Gartenbau – Mindestens zwei Jahre Berufserfahrung – Eigeninitiative, selbstständige und speditive Arbeitsweise – Zuverlässiges Arbeiten mit Qualitätsbewusstsein – Bereitschaft zu flexibler Arbeitszeitgestaltung – Angenehme Umgangsformen
Wir bieten Ihnen: – selbstständiges Arbeiten zu Hause – eine interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit – Anstellung im Stundenlohn
Wir bieten Ihnen – Ein interessantes, herausforderndes und vielfältiges Arbeitsgebiet mit grosser Eigenverantwortung, in welchem Sie Ihr Fachwissen einbringen können – Zeitgemässe Infrastrukturen und Anstellungsbedingungen
Ihre Zukunft bei uns: Wenn Sie interessiert sind, eine neue Herausforderung anzunehmen, dann senden Sie Ihre schriftliche Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, Foto, Referenzen, Gehaltsvorstellungen) bis 23. September 2018 an die Gemeinde Meisterschwanden, Personaldienst, Hauptstrasse 10, 5616 Meisterschwanden, oder vorzugsweise per Email an gemeinde@meisterschwanden.ch.
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung. Mehr über die Kreisschule finden Sie unter www.kreisschule-oberes-seetal.ch.
Für nähere Auskünfte stehen Ihnen der aktuelle Stelleninhaber Rolf Lüscher (079 223 64 50) oder Gemeindeammann Andrea Kuzma (062 777 03 91) zur Verfügung. Dürrenäsch, 5. September 2018 Gemeinderat
Das Baugesuch liegt gemäss § 60 Abs. 2 BauG vom 07. September 2018 bis 08. Oktober 2018 auf der Gemeindekanzlei, Hauptstrasse 10, 5616 Meisterschwanden, zur Einsichtnahme auf.
Stellenausschreibung Leiter/-in Bauamt
Der Pilzverein Seetal führt die Pilzkontrollen für die Gemeinden Egliswil, Fahrwangen, Hallwil, Meisterschwanden, Sarmenstorf und Seengen durch.
2 Werbetafeln an Kantonsstrasse (Hauptstrasse), Hauptstrasse 29, Parzelle Nr. 685
Dürrenäsch–Hallwil, Kantonsstrasse K 250; Strassensanierung mit Radstreifen und Werkleitungen
A. Fischer Immobilien + Generalunternehmen AG Kohlackerstrasse 15, 5103 Möriken
Architektur Fischer, Scherrer & Partner Kohlackerstrasse 15, 5103 Möriken
Neubau 3 EFH mit Garagen
Schafisheimerstrasse Parzelle Nr. 583
Sperrung und Umleitung für Deckbelagsarbeiten Die Kantonsstrasse wird zwischen der Innerorts-/Ausserorts-Grenze in Hallwil bis Zum Denkmal in Dürrenäsch vom Freitag, 14. September 2018, 17.00 Uhr bis Montag, 17. September 2018, 05.00 Uhr für jeglichen Motorfahrzeugverkehr gesperrt. Es besteht eine signalisierte Umleitung. Die Retterswilerstrasse wird im Anschlussbereich an die Kantonsstrasse bereits am Freitag, 14. September 2018, 07.00 Uhr gesperrt. Die Sperrung der Kantonsstrasse K 250 bringt für alle Verkehrsteilnehmenden Vorteile: Einerseits kann das Departement Bau, Verkehr und Umwelt den Deckbelag innert kurzer Zeit mit einer hohen Qualität einbauen lassen, andererseits profitieren die Strassenbenutzerinnen und -benutzer von einer minimalen Behinderungszeit. Die Deckbelagsarbeiten erfordern trockenes und warmes Wetter. Bei schlechter Witterung verschiebt sich die Strassensperrung um eine Woche auf den Freitag, 21. September 2018 bis Montag, 24. September 2018. Das Departement Bau, Verkehr und Umwelt bittet die Verkehrsteilnehmenden um Nachsicht für die unvermeidlichen Behinderungen und dankt für das Verständnis. Aarau, 6. September 2018 Der Kantonsingenieur
Öffentliche Auflage des Baugesuches in der Zeit vom 7. September bis 8. Oktober 2018 auf der Gemeindekanzlei Hunzenschwil. Einwendungen sind als solche zu bezeichnen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Sie sind innert der Auflagefrist schriftlich an den Gemeinderat Hunzenschwil zu richten. Gemeinderat Hunzenschwil
Thema: Wald und Wasser Treffpunkt: Ecke Müliweg/Brunnen, 13.30 Uhr Anschliessend an den Umgang lädt die Ortsbürgergemeinde alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem Imbiss ein. Durchführung: Der Anlass findet bei jeder Witterung statt. Die Betriebskommission und das Forstpersonal freuen sich auf Ihre Teilnahme.
Müller Kurt, Rütiweg 26, 5706 Boniswil
Projektverfasser: H. Iseli AG Lenzburg, Zeughausstrasse 46, 5600 Lenzburg Bauvorhaben: Ortslage:
Ersatz Ölheizung durch Luft/Wasser-Wärmepumpe Parzelle 1031, Rütweg 26
Öffentliche Auflage des Baugesuchs auf der Gemeindekanzlei Boniswil vom 7. September 2018 bis 8. Oktober 2018. Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat Boniswil, 5706 Boniswil, schriftlich einzureichen, versehen mit einem Antrag und einer Begründung. Boniswil, 6. September 2018 Gemeinderat Boniswil
Ceterum AG c/o Peter Mali Fläckehof 4 6023 Rothenburg
Kernsanierung und Umbau Mehrfamilienhaus
Hauptstrasse 40 Parzelle 154 Gebäude Nr. 118
Ersatzwahl eines Mitgliedes der Finanzkommission für den Rest der Amtsperiode 2018–2021
Herr Dr. Christoph Heinzen tritt infolge Wegzugs aus der Gemeinde Boniswil per sofort als Mitglied der Finanzkommission zurück. Die Ersatzwahl für den Rest der Amtsperiode 2018/2021 wird auf den Sonntag, 25. November 2018, festgelegt. Wahlvorschläge sind gemäss § 29a des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) und § 21b der Verordnung über die politischen Rechte (VGPR) von 10 Stimmberechtigten der Gemeinde Boniswil zu unterzeichnen und bei der Gemeindekanzlei Boniswil bis spätestens am 44. Tag vor dem Wahltag, d. h. bis am Freitag, 12. Oktober 2018, 12.00 Uhr, einzureichen. Das erforderliche Formular kann bei der Gemeindekanzlei bezogen oder von der Homepage heruntergeladen werden. Gemäss § 30 Abs. 1 GPR kann im 1. Wahlgang jede in der Gemeinde wahlfähige Person als Gemeinderatskandidatin oder –kandidat gültige Stimmen erhalten.
Öffentliche Auflage des Baugesuches vom Freitag, 7. September, bis Montag, 8. Oktober 2018, bei der Gemeindeverwaltung. Einwendungen sind schriftlich, mit Antrag und Begründung, innert der Auflagefrist, zu richten an den Gemeinderat, 5702 Niederlenz.
Eröffnungsfeier 3-fach-Kindergarten Herrengasse
Am Montag, 10. September 2018, öffnen wir für Sie zwischen 18.00 und 20.00 Uhr die Türen. Besichtigen Sie die lichtdurchfluteten Räume im Kindergarten Holz-Neubau! 18.00 Uhr offizieller Eröffnungsakt mit Herr Landammann Alex Hürzeler sowie Ansprachen von Gemeindeammann Jürg Link, Beat Klaus, von Architheke AG, Brugg, und Hans Setz, Geschäftsführer und Inhaber der Gross Generalunternehmen AG, Brugg. Zum Schluss werden die Kindergartenkinder symbolisch einen von drei Obstbäumen pflanzen als schönes Sinnbild für Leben und Lernen. 19.00 Uhr Rundgang in den neuen Räumlichkeiten. Stossen Sie mit uns danach bei einem Apéro auf unser grosses «Kindergartenhaus» an. 20.00 Uhr Schluss der Veranstaltung Bitte kommen Sie zu Fuss. Es stehen keine Parkplätze zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Schulpflege, Schulleitung und Gemeinderat
Sind weniger oder gleich viele wählbare Kandidatinnen oder Kandidaten vorgeschlagen, wie zu wählen sind, ist mit der Publikation der Namen eine Nachmeldefrist von 5 Tagen anzusetzen, innert der neue Vorschläge eingereicht werden können. Übertrifft die Anzahl der Anmeldungen nach dieser Frist die Anzahl der zu vergebenden Sitze nicht, werden die Vorgeschlagenen von der anordnenden Behörde beziehungsweise vom Wahlbüro als in stiller Wahl gewählt erklärt (§ 30a GPR).
Hubschmid Peter, Niesenbergstrasse 16, 5614 Sarmenstorf
Boniswil, 6. September 2018 Wahlbüro Boniswil
Öffentliche Auflage vom 7. September bis 8. Oktober 2018 auf der Gemeindekanzlei.
PV-Anlage (ohne Profilierung)
Niesenbergstrasse 16
Einwendungen sind innert dieser Frist schriftlich mit Begründung und Antrag dem Gemeinderat einzureichen. Auf eine Einwendung, die den Anforderungen nicht entspricht, kann nicht eingetreten werden. ■
Naturmatinee in Niederlenz
Besuchen Sie mit der Landschaftskommission einen speziellen Garten. Während rund einer Stunde erfahren Sie ganz viel zum Thema Natur und Lebensmittelproduktion im Siedlungsgebiet. Sonntag, 9. September 2018 Treffpunkt ist um 10.00 Uhr beim Dorfplatz Der Anlass findet bei jeder Witterung statt. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme! Die Landschaftskommission
Gemäss § 21 Abs. 2 KBüG (Gesetz über das Kantons- und Gemeindebürgerrecht) sind die Gesuche im amtlichen Publikationsorgan der Gemeinde zu veröffentlichen, wenn die Voraussetzungen zur Einbürgerung erfüllt sind. Folgende Familie hat bei unserer Gemeinde ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: – Bockius Alexander, geboren 1973, männlich, aus Deutschland, wohnhaft in Seengen, Baumgartenstrasse 31A – Gotscher-Bockius Kirsten Christina, geboren 1979, weiblich, aus Deutschland, wohnhaft in Seengen, Baumgartenstrasse 31A – Bockius Maximilian Werner, geboren 2013, männlich, aus Deutschland, wohnhaft in Seengen, Baumgartenstrasse 31A Gemäss § 21 Abs. 3 kann jede Person innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zu den einzelnen Gesuchen einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung zuhanden der Einwohnergemeindeversammlung einfliessen lassen. Gemeinderat Seengen
Am Samstag, 15. September 2018, von 15.00 Uhr bis 16.00 Uhr kann bei der Entsorgungsstation Gerbi Ast- und Strauchmaterial mit einem Durchmesser von max. 15 cm angeliefert werden. Gemeindekanzlei ■
Am Freitag, 14. September 2018, findet der Personalausflug statt. Die Schalter der Gemeindeverwaltung Seengen bleiben deshalb ab 11.30 Uhr geschlossen. Gemeindeverwaltung Seengen ■
Am Donnerstag, 13. September 2018, ab 07.00 Uhr, wird in unserer Gemeinde wiederum ein Häckseldienst angeboten. Das Ast- und Strauchmaterial bis 15 cm Durchmesser, möglichst lang geschnitten und mit dickem Ende auf der gleichen Seite, ist an der üblichen Kehrichtabfuhr-Route auf einem gut zugänglichem Platz zu deponieren. Sackgassen werden nur auf Voranmeldung bedient. Das Häckselgut wird nicht mitgenommen. Bei Regenwetter ist das Material zuzudecken, da nasses Material nicht gehäckselt werden kann. Grössere Häckselmengen sowie Bedienung von Sackgassen können bei der Gemeindekanzlei Seengen, Telefon 062 767 63 10 oder E-Mail gemeindekanzlei@seengen.ch angemeldet werden. Gemeindekanzlei
Die ordentliche Papiersammlung findet am Samstag, 8. September 2018, statt. Bereitstellung vor 8.00 Uhr auf den Sammelplätzen. Altpapier und Karton sind getrennt in handliche, gut tragbare Bündel zusammenzuschnüren. Plastik und Tetrapak gehören in den Abfall und werden stehen gelassen. Besten Dank für Ihre Mitarbeit. 6. September Turnverein STV
Einweihung der Schulanlage Hüttmatt am 15. September 2018
Die Bevölkerung ist herzlich zur Einweihung der neuen Schulräumlichkeiten eingeladen. Um 9.30 Uhr beginnt die Feier mit einem Platzkonzert der Musikgesellschaften Hunzenschwil-Schafisheim. Nach Begrüssungsreden überbringt Herr Landammann Alex Hürzeler Grussworte der Regierung. Die Feier wird umrahmt von Schülerdarbietungen und musikalisch begleitet durch die Musikgesellschaften. Für das leibliche Wohl sorgt der STV Schafisheim. Ab 12.00 Uhr können die neuen Schulräume besichtigt werden. Architekten, Bauunternehmer und Lehrpersonen stehen der Bevölkerung für Auskünfte gerne bereit. Der Gemeinderat und die Baukommission Schulraum Neubau freuen sich auf ein reges Interesse der Bevölkerung. Schafisheim, 30. August 2018 Gemeinderat
Mauro Grossud singt Elvis am Samstag, 15. September 2018, um 20.00 Uhr im Glashaus der Gärtnerei Vogel, Bettenthal 4, Schafisheim. Türöffnung: Verpflegung und Getränke: Eintritt:
ab 19.00 Uhr «American Style» Fr. 20.– (Abendkasse)
Genügend Parkplätze vorhanden; zu Fuss ab Bushaltestelle Schafisheim Milchgasse in 15 Minuten. 5503 Schafisheim, 6. September 2018 KiS Kultur in Schofise
Datum / Zeit: Donnerstag, 13. September 2018 / 11.45 Uhr Ort / Restaurant: Rupperswil, Altersheim Länzerthus AG
Fässler Thomas und Weibel Karin, Rosenhalde 1, 5607 Hägglingen
Ausbau Dachgeschoss mit Lukarne, Dachflächenfenster und Dusche sowie zwei Parkplätze
Blumenrain 5, Parzelle 1111
Nur Neuanmeldungen und Abwesenheiten an die Mittagstischleiterin melden: Marlis Weiler, 062 897 45 01 Pro Senectute
Sonntag, 9. September 2018 10.00 bis 12 Uhr Museum offen mit der Jahresausstellung «D Schuel im Wandel vo de Zyt» Eine spannende Ausstellung über die Geschichte der Schule von der Gründerzeit bis heute. Zur gleichen Zeit findet der Anlass «Kirche beim Museum» statt. Gäste können sich vor Ort verpflegen Museumskommission Rupperswil
Öffentliche Auflage vom 7. September bis 8. Oktober 2018 während der Bürostunden in der Gemeindekanzlei. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich, mit Antrag und Begründung, an den Gemeinderat, 5504 Othmarsingen, einzureichen. 5504 Othmarsingen, 4. September 2018 Gemeindekanzlei
Brunner Gärten: Neues Angebot in der Region
Der Feriengärtner pflegt Ihren Garten und bringt ihn zum Blühen Wenn Sie Ferien machen oder verreisen, beginnt für uns die Arbeit. Denn Ihr Garten soll bei Ihrer Rückkehr eine Oase sein, die Ihnen die Landung im Alltag erleichtert. So können Sie ohne Sorge verreisen. Ob für dynamische Berufstätige oder für ältere Menschen: Der persönliche Gärtner bietet individuelle Unterstützung – damit Ihr Garten so aussieht, wie Sie ihn sich immer gewünscht haben. Mit dem neuen Angebot von «Brunner Gärten» bekommen Sie genau das, was Sie nicht selbst in Ihrem Garten leisten können oder wollen. Auf Wunsch planen wir mit Ihnen zusammen Ihr Gartenjahr von A bis Z. Sie bestimmen, wir führen aus! Sei dies eine ganzjährige Pflege im Abonnement, ein punktueller Einsatz während Ihrer Abwesenheit oder Beratung und Begleitung beim Realisieren neuer Elemente wie Gemüsegarten, Hochbeet, Wild- und Blühpflanzen, Naschhecken usw. Trotz Garten sorglos in die Ferien fahren Sie lieben Ihren Garten so sehr, dass Ferienmachen nicht mehr drin liegt? Damit ist jetzt Schluss: Als eidgenössisch diplomierter Obergärtner mit 25 Jahren Berufserfahrung kann ich Ihre Wünsche eins zu eins umsetzen. Und falls Sie ausgerechnet während der Erntezeit abwesend sein sollten, sorgen wir dafür, dass Sie Ihr Obst oder Ihr Gemüse später geniessen können. Die Natur wieder in Ihren Garten zurückbringen Gönnen Sie sich Ihren persönlichen Garten-Coach, der fachliches Know-how in Ihre private grüne Lunge einbringt. So werden nicht nur Sie sich wohlfühlen, sondern auch die Igel, die Ihnen zum Dank die Schnecken von den Pflanzen fernhalten, oder die Bienen, die mit ihrem Summen Ihren Entscheid feiern, nektargefüllte Blütenpflanzen in Ihrem Garten zu haben. Die Planung und Pflege von Naturnischen inmitten einer kultivierten Gartenoase sind meine Spezialität. Damit Ihnen nichts über den Kopf wächst, empfehle ich mich besonders auch für die Pflege während Ihren Ferien. Gartenträume werden wahr – dank «Brunner Gärten» Trifft eine der folgenden Aussagen auf Sie zu? Dann sollten wir uns kennen lernen!
Christoph und Christina Brunner pflegen Ihren Garten und bringen ihn zum Blühen!
• Ihr Garten ist Ihr Herzstück – deswegen können Sie nur im Winter in die Ferien fahren. • Sie haben Ideen, wie Ihr Garten sein sollte, aber Sie wissen nicht, wie Sie diese verwirklichen können. • Sie möchten einen gepflegten Garten, der zugleich für Wildtiere und -pflanzen Nischen bietet. • Zeit oder Kräfte fehlen, um Ihren Garten zum Blühen zu bringen oder regelmässig zu pflegen. • Sie möchten gerne Ihr eigenes Gemüse ernten, sind aber durch wiederholte Misserfolge entmutigt. • Sie wünschen sich in Ihrem Garten Naschhecken und Bienenweiden, wagen sich aber nicht selbst an die Umsetzung. • Sie haben eine ältere Liegenschaft erworben und möchten den Garten umgestalten. • Sie suchen jemanden, der während Ihres längeren Auslandaufenthalts in Ihrem Garten zum Rechten schaut.
Erfahrung, Wissen, Offenheit, Flexibilität und Einfühlungsvermögen sind die Zutaten, die wir mitbringen, um Ihre Wünsche rund um Ihren Garten zu erfüllen. Wir freuen uns auf Ihren Anruf und ein erstes Gespräch. Brunner Gärten empfiehlt sich für • Gartenpflege – einmalig oder ganzjährig im Abonnement • Rasenpflege, Neupflanzungen, Wässern, Pflege von Kübelpflanzen usw. • Persönlicher Gartencoach: «Richtig gärtnern» • Gestaltung und Pflege des Umschwungs von Firmengebäuden
Christoph und Christina Brunner Kleemattweg 23, 5702 Niederlenz Telefon 079 263 29 62, www.brunnergaerten.ch
Die Zirkuslehrerin aus Lenzburg
Zirkus Stefanie Haefeli war acht Jahre Primarlehrerin in Lenzburg. Jetzt tourt die 30Jährige eine Saison lang mit dem Zirkus durch die Schweiz und erfüllt sich damit einen Kindheitstraum. ■
in Teleskoplader braust lärmend vorbei, macht das Hämmern und Klopfen der Zeltaufbauer für einen Moment zum Hintergrundgeräusch. Umringt von Campern und Wohnwagen wächst das unfertige Zirkuszelt gegen Himmel. Noch fehlt so einiges für eine komplette Zirkusmanege. Während draussen gerade eine kleine neue Welt entsteht, wird im Schulcamper der «Circus Monti»-Wohnwagenstadt konzentriert gearbeitet. Isabel (10), Lukas (12) und Katja (11) machen gerade Lesetraining. Lehrerin Stefanie Haefeli schliesst die Tür zum Schulwohnwagen. Der Baulärm wird leiser. Acht Jahre lang hat die Primarschullehrerin aus Lenzburg Erst- und Zweitklässler der Regelklasse unterrichtet. Dann «war Zeit für eine Veränderung», sagt sie. Seit Ende Juli tourt sie mit dem «Circus Monti» durch die Schweiz und unterrichtet dort eine Saison lang die Zirkuskinder. Als Teil der Zirkusfamilie ist sie aber nicht nur Lehrperson, sie packt auch beim Zirkusalltag mit an und hilft beispielsweise beim Umzug beim Zeltauf- und -abbau. Die körperliche Arbeit gefällt der ausgebildeten Pädagogin. «Es ist schön, mal zur Abwechslung mehr anzupacken, weniger selber zu denken und koordinieren zu müssen. Hier bin ich ein Rädli im Getriebe – ein Teil vom Ganzen.»
Jetzt neue Herbst- und Winterkleider
SP Bezirk Lenzburg lud zum Themenabend ein Mobiles Lernen auf engstem Raum: Stefanie Haefeli unterrichtet die Zirkuskinder im Schulwohnwagen. Auch das Leben im Camper ist für Stefanie Haefeli neu. Im rund 12 Quadratmeter grossen Schulwohnwagen unterrichtet sie nicht nur, sie schläft und lebt auch dort. «Es ist klein, aber ich habe immer alles dabei.» Mit dem Leben auf Tournee kam auch rasch die Einsicht: «Man braucht im Grunde genommen nicht viel.» Eine Kochnische, einen Esstisch, ein paar Kleider, die Gitarre, Fotos von Familien und Freunden und ein Bett. Ein Vorhang vor der Bettstatt trennt den Schlafbereich vom Unterrichtsbereich und schafft ein wenig Privatsphäre. «Gestern sind wir in Aarau angekommen», erzählt Stefanie Haefeli. Zuvor gastierte der Zirkus in Basel. Dort feierte die nun 30-Jährige auch ihren Ge-
burtstag – ohne viel Tamtam. «Ich habe gearbeitet», sagt die Primarschullehrerin. «Es war ein normaler Zirkustag mit Unterricht, Vorstellungen und Mitanpacken.» Der Zirkusalltag bedeutet viel Arbeit, «aber auch Abwechslung», sagt Haefeli. Jeweils am Morgen gibt sie Unterricht, später bei den Vorstellungen hilft sie dort, wo sie gerade gebraucht wird. «Jeder hat seine festen Aufgaben», erklärt die Zirkuslehrerin. «Wenn das erledigt ist, schaut man, wo man noch etwas tun kann.»
Lehrerin, Portière, Crêpeverkäuferin
Während der Vorstellungen wird die Primarschullehrerin zur Portière und Platzzuweiserin und verkauft in den Pausen Crêpes. «Langweilig war mir
noch nie», sagt sie und lacht. «Die Tage sind durchgetaktet.» Dass als Zirkuslehrerin Freizeit und Einkommen beschränkter sind als sonst im Lehrerberuf, stört Stefanie Haefeli nicht. Denn einmal beim Zirkus zu arbeiten, davon träumte sie schon als Kind. Um sich den Traum zu erfüllen, nahm sie ein halbes Jahr unbezahlten Urlaub. Nach der Saison startet sie wieder bei ihrer Klasse an der Regionalschule Lenzburg. Sicher um viele neue Erfahrungen reicher. Der Unterricht ist vorbei. Isabel, Lukas und Katja verabschieden sich von Stefanie Haefeli. Draussen ist es ruhiger geworden. Das Zirkuszelt hat Formen angenommen. Bald wird es heissen: «Manege frei.»
Der neue Ateliergast im Aargauer Literaturhaus Literatur Der neue Residenzautor im Atelier Müllerhaus des Aargauer Literaturhauses von September bis November 2018 ist der tschechisch-österreichische Autor Michael Stavarič.
Das Programm des Literaturhauses im September
er Schriftsteller und Lyriker Michael Stavarič wurde 1972 in Brno geboren. Er kam im Alter von sieben Jahren aus der damaligen Tschechoslowakei nach Österreich, studierte später an der Universität Wien Bohemistik und Publizistik/Kommunikationswissenschaften. Neben anderen Anstellungen arbeitete er als Rezensent für «Die Presse» sowie das Wiener Stadtmagazin «Falter» sowie auch als Gutachter für tschechische Literatur bei verschiedenen Verlagen. Über zehn Jahre lang war er an der Sportuniversität Wien tätig – als Lehrbeauftragter fürs Inline-Skating. Es folgten zahlreiche Veröffentlichungen in diversen Zeitschriften und Anthologien. Heute lebt Michael Stavarič als freier Schriftsteller, Übersetzer, Herausgeber und Dozent in Wien.
Michael Stavarič: Er ist der neue Ateliergast des Aargauer Literaturhauses. Der Einstieg in die Literaturwelt gelang Stavarič im Jahr 2000 mit dem Gedichtband «Flügellos» (Verlag Edition Va Bene). Seither hat er nicht nur Gedichte, sondern auch Romane («Brenntage» oder «Königreich der Schatten»), Essays, Erzählungen sowie Kinderbücher geschrieben. 2017 ist Stavaričs neuster Roman «Gotland» (Luchterhand Literaturverlag) erschienen. Der Titel des Buches bezeichnet den Sehnsuchtsort einer strenggläubigen Mutter,
Foto: Yves Noir.
die behauptet, dort habe sie den Vater des Jungen kennen gelernt. Der Sohn der strengkatholischen Mutter entwickelt allerlei krankhafte Begierden. Er wird zu einem Fliehenden und zu einem Suchenden nach Gott, den er im Gotland zu finden hofft – einem heiligen, aber auch unheimlichen Ort. Michael Stavarič erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Adelbert-Chamisso-Preis sowie den Österreichischen Staatspreis für Kinder-
Donnerstag, 6. September: 1968–1980 und heute. Mit Miklós Klaus Rózsa, Ueli Mäder, Reto Hänny, Friederike Kretzen und Daniel Goetsch. Freitag, 14. September: Buchvernissage. Markus Kirchhofer; «aushub». Donnerstag, 20. September: Literatur in der Hypi. 27 Jahre Radio: Jürgen Sahli im Gespräch. Mittwoch, 26. September: Ein Podium für Sophie Haemmerli-Marti. Mit Claudia Storz, Dominik Sauerländer, Urs F. Meier, Regula Imboden. Donnerstag, 27. September: Lukas Hartmann: «Ein Bild von Lydia». und Jugendliteratur, und zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen. Lehraufträge hatte er an den Universitäten Salzburg und Bamberg (Stefan-ZweigPoetikdozentur) inne.
Am Montag, 17. September, (Beginn: 20 Uhr) wird er mit der Schriftstellerin Monique Schwitter in einem ResidenzenWerkstattgespräch im Aargauer Literaturhaus auftreten. (pd/lba)
• Erntefrisches Gemüse und Salate • Grosse Auswahl an köstlichen, hausgemachten Joghurts • Freitag und Samstag feine Butterzöpfe • Geschenkkörbe und Gutscheine • Geflochtene Zainen und Körbe in diversen Grössen • Original WISA-GLORIA-Artikel ... und vieles mehr Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Besuchen Sie unseren Onlineshop auf www.ag.ch/jva
Agrarpolitik An einem Themenabend diskutierten ein Biobauer, ein «Gmüeser» und ein Gastronom über zwei Agrarinitiativen, welche die Schweizer Landwirtschaft umgestalten möchten. Am 23. September stimmen Schweizerinnen und Schweizer über zwei Initiativen ab, die das Ziel haben, die Agrarpolitik in der Schweiz in verschiedenen Aspekten umzukrempeln. So will die Initiative für Ernährungssouveränität etwa in die Verfassung schreiben, dass der Bund Massnahmen trifft, damit in der Landwirtschaft mehr Personen mitarbeiten (zum Beispiel durch regionale Vertragslandwirtschaft). Bedeutet das nun wirklich mehr Staat, weniger Markt? Ebenfalls eine Verankerung in der Verfassung möchte die Fair-Food-Initiative erreichen. Sie verlangt höhere Standards für importierte Lebensmittel und will Lebensmittel aus einer naturnahen, umwelt- und tierfreundlichen Landwirtschaft mit fairen Arbeitsbedingungen fördern. Chancen und Fallstricke An einem öffentlichen Themenabend im Kosthaus Lenzburg, ausgerichtet von der SP Lenzburg-Ammerswil und des Bezirks Lenzburg, diskutierten vergangene Woche der Biobauer Alois Huber vom Gutsbetrieb Schloss Wildegg, der «etwas andere Gmüeser» Thomas Urech aus Hallwil und Johannes Marhenke, Institutsleiter Verein und Restaurant Phönix, über die Chancen und Fallstricke der beiden Initiativen. Gabi Lauper, Präsidentin der SP des Bezirks Lenzburg, moderierte die Veranstaltung mit rund 30 interessierten Besucherinnen und Besuchern. Wichtig war dabei auch die Frage, ob Konsumentinnen und Konsumenten diese Anliegen an die Landwirtschaft und den Lebensmittelhandel mit ihrem täglichen Kaufentscheid steuern können – oder ob es tatsächlich Verfassungsänderungen braucht – auch aus Zeitgründen im Hinblick auf den Verlust der Artenvielfalt und wegen des Klimawandels. Fazit der Voten aus berufenen Mündern: Dass die Landwirtschaftspolitik Reformbedarf aufweist, war unbestritten. Ob die beiden Agrarinitiativen zu den notwendigen Korrekturen führen könnten, beurteilten die Podiumsteilnehmer dagegen unterschiedlich. Die SP empfiehlt, die beiden Initiativen anzunehmen. (leu)
Hutgeld des Jugendfest-Apéros für die Jungtambouren Die Centrumsgeschäfte Lenzburg spendierten auch am diesjährigen Jugendfest nach dem Umzug einen Apéro in der Rathausgasse. Gleich wie bis anhin kommt das Hutgeld einer Organisation zugute, die sich aktiv für die Jugend in der Region einsetzt. Naheliegend war es deshalb, dass die Jungtambouren zum diesjährigen Jubiläum diesen Betrag erhalten sollten! Der Tambourenverein Lenzburg leistet viel in der Ausbildung
und Förderung der Nachwuchsmusiker, damit auch zukünftige Jugendfestgäste mit Trommelwirbel durchs Fest geführt werden können. Die Verantwortlichen der Centrumsgeschäfte überweisen den Tambouren den stolzen Betrag von Fr. 1625.–. Sie haben es sicher auch bemerkt: Mit einem Extraständchen bedankten sich die Tambouren schon während des Apéros und erfreuten alle gutgelaunten Gäste!
Check & Win: Volkswagen überrascht 10 Kunden pro Monat Volkswagen feiert dieses Jahr 70 Jahre Volkswagen in der Schweiz. Zum 70-Jahr-Jubiläum schenkt Volkswagen jeden Monat 10 Kunden die Werkstattkosten. Der stolze VW-Passat-Variant-Fahrer Herr Ruedi Breitenstein aus Egliswil staunte nicht schlecht, als er im August von seinem Volkswagen-Servicepartner ALS Autoservice Lenzburg AG die erfreuliche Botschaft erhielt, dass ihm Volkswagen die gesamte Werkstattrechnung von Fr. 1581.85 schenkt.
«Ich freue mich sehr über den tollen Preis. Schön, dass meine Treue zusätzlich belohnt wird», so der Gewinner Ruedi Breitenstein (links im Bild) bei der Übergabe des Checks mit Urs Keller Geschäftsführer ALS Autoservice Lenzburg AG. (rechts im Bild) Die Aktion läuft noch bis 30. September 2018.
ALS Autoservice Lenzburg AG Aarauerstrasse 35 5600 Lenzburg Tel. 062 888 50 50 www.als-lenzburg.ch
Würdevolle Jubiläumsfeier Berufsschule Die Berufsschule Lenzburg feierte letzten Freitag im Zelt von Circus Monti im Aarauer Schachen ihr 150-jähriges Bestehen.
V 850 Pfadis eilen «Bott de Baumaa» zu Hilfe
or 150 Jahren wurde die Handwerkerschule Lenzburg von Johann Rudolf Müller gegründet, der zugleich als erster Direktor der Justizvollzugsanstalt Lenzburg amtierte. Ruedi Suter, Rektor der Berufsschule Lenzburg, blickte auf die Anfänge zurück: «Unser Gründer war ein aktiver und umtriebiger Mann. Er hat nicht nur die Handwerkerschule aufgebaut, sondern im gleichen Jahr auch die Sparund Leihkasse Lenzburg, die heutige ‹Hypi› ins Leben gerufen.» Der Rektor
Im Zirkuszelt: Stadtammann Daniel Mosimann, Rektor Ruedi Suter und Regierungsrat Alex Hürzeler. Foto: Beni Basler begrüsste rund 300 Gäste aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik sowie die Mitarbeitenden. Alex Hürzeler, Bildungsdirektor und Landammann des Kantons Aargau, belegte mit einem eindrücklichen Bei-
spiel, wie wichtig die duale Berufsbildung ist: «Von allen Abschlüssen auf der Sekundarstufe II – das sind mehrere tausend jährlich – entfallen im Aargau aktuell rund 80 Prozent auf die Berufsbildung.» Lenzburgs Stadtammann Daniel Mosimann zeigte auf, wie wichtig die BSL für die Stadt Lenzburg ist: «Sie ist ein wichtiger Ausbildungs-, Weiterbildungs- und Arbeitsort für unsere Region.» Das Zelt von Circus Monti bot den Gästen eine einzigartige Kulisse. Sie liessen sich einen Abend lang in die glamouröse Zirkuswelt mit hochstehender Artistik entführen. Dazwischen wurden sie mit einem Gala-Menü verwöhnt und die Showeinlage «In eigener Sache» liess die Festgemeinde auf humoristische Art hinter die Kulissen der BSL blicken. (crc)
Nach 33 Jahren ist Schluss Dernière Der Herbstmarkt der Landfrauen vom Bezirk Lenzburg ist Tradition und bei Besuchern beliebt. Trotzdem fand er am Samstag nach 33 Jahren zum letzten Mal statt. ■
Trotz Regen: Viel Spass am Bott. Kantonales Treffen Am Samstag fand das traditionelle kantonale Treffen, genannt «Bott», der Pfadi Aargau in Lenzburg statt. Jedes Jahr, gegen Ende des Sommers, treffen sich die Mitglieder der Pfadi Aargau jeder Altersstufe und aus allen Pfadi-Abteilungen des Kantons zum «Bott». Jeweils eine Pfadiabteilung organisiert den Anlass und lädt alle anderen Abteilungen dazu ein. Dieses Jahr hat die Pfadi Lenzburg zusammen mit 45 engagierten Helferinnen und Helfern für den reibungslosen Ablauf des Wettstreits gesorgt. Über 850 Pfadis verschiedener Altersstufen verbrachten einen abenteuerlichen Tag mit «Bott de Baumaa». Vorgeschichte: «Bott de Baumaa» fiel von einer Leiter, hat sich dabei die Arme gebrochen und war deshalb arbeitsunfähig. So bat er die Pfadis im Aargau um Hilfe. Über 700 Kinder und Jugendliche sowie 150 Leiterinnen und Leiter von 23 Abteilungen sind am Samstagmorgen in Lenzburg eingetroffen und haben auf einem Postenlauf unterschiedlichste Aufgaben bewältigt: Backstein-Parcours, Traktorrennen, Möbel aufbauen, Regenrinnen flicken. Trotz regnerischem Wetter gaben die Pfadis auf dem Baustellen-Postenlauf vollen Einsatz und sammelten fleissig Punkte. Am Ende des Tages wurden die Sieger gekürt: Bei den Wölfen (6 bis 10 Jahre) glänzte die Pfadi Adler Aarau an erster Stelle, in der Pfadistufe (10 bis 14 Jahre) sammelte die Pfadi Schöftle die meisten Punkte und in der Piostufe (14 bis 16 Jahre) setzte sich die Pfadi Brugg durch. Zufrieden, glücklich und etwas müde reisten die Pfadis am späten Nachmittag wieder nach Hause. (ja) ■
Voller Einsatz: Der «verletzte» «Bott der Baumaa» konnte auf zahlreiche Hilfskräfte zählen. Fotos: zvg
nderthalb Stunden nachdem die ersten Landfrauen eingetrudelt waren, war bereits alles aufgebaut: duftende Züpfe und verschiedene Brote, Torten und Cakes, Gemüse und Früchte, Konfitüren, Sirup, Guetsli und Eingemachtes warteten einladend angerichtet auf die ersten Besucher. Und die kamen am Samstag, wie jedes Jahr am traditionellen Herbstmarkt unter den Arkaden des Alten Gemeindesaals in Lenzburg, in Scharen. Auf rund 400 Besucher schätzt die Präsidentin der Landfrauen Bezirk Lenzburg, Yvonne Vögeli, die Besucherzahl der Dernière. «Auch dieses Jahr waren wir am Schluss wieder ausverkauft», freut sich Vögeli. In Freiwilligenarbeit spenden aus jedem Dorf des Bezirks Landfrauen etwas aus ihrer Küche oder ihrem Anbau, das am Markt verkauft wird. Der Reinerlös vom Herbstmarkt geht seit den Anfängen zugunsten von Multiple-Sklerose-Patienten im Bezirk Lenzburg. Der Herbstmarkt mit den Landfrauen-Produkten ist bei den Besuchern sehr beliebt. Trotzdem ist nach 33 Jah-
Baubeginn an der Hendschikerstrasse Lärmschutz Am 14. September beginnen die Bauarbeiten für die Lärmschutzwand an der Hendschikerstrasse in Lenzburg. Bei planmässiger Ausführung werden die Bauarbeiten bis Ende Oktober abgeschlossen sein. Die Begrünung und Bepflanzung erfolgt im Frühjahr 2019. Die bestehende Lärmschutzwand an der Hendschikerstrasse in Lenzburg ist in einem schadhaften Zustand und muss ersetzt werden. Das Projekt umfasst eine Lärmschutzwand mit einer Länge von 90 Metern und einer Höhe von 2 bis 3,6 Metern. Die Lärmschutzelemente bestehen aus Steinkörben. Die Rodungsarbeiten und die Versetzarbeiten der Steinkörbe erfolgen ab der Kantonsstrasse K 247. Der Verkehr wird während dieser Zeit einspurig geführt und durch einen Verkehrsdienst geregelt. Die Bushaltestelle Neuhofstrasse (Fahrtrichtung Lenzburg) wird leicht vorverlegt. Die restlichen Arbeiten erfolgen auf der Siedlungsseite und beeinflussen den Verkehr auf der Kantonsstrasse K 247 nicht. Laut Projektleiter Michael Erhard bleibt der Zugang zu den Liegenschaften während der gesamten Bauzeit gewährleistet. (pd/lba)
Die Dernière: Letzter Herbstmarkt der Landfrauen vom Samstag. ren Schluss. Doch warum eigentlich? Yvonne Vögeli begründet das Aus mit dem Zeitgeist. Initiiert wurde der Markt vor 33 Jahren von Landfrauen um Annamarie Vögeli – damals Präsidentin des Vereins. «Leute im Vorstand kannten MS-Betroffene und wollten helfen, denn damals war man noch nicht so gut versichert wie heute», erklärt Vögeli die Anfänge des Herbstmarkts.
Ein weiterer Grund für das Ende des traditionellen Herbstmarkts sind die Veränderungen im Verein selbst. «Im Landfrauenverein sind immer weniger
Bäuerinnen aktiv, deshalb war die Nachfrage nach Produkten die letzten Jahre immer viel grösser gewesen als das Angebot selbst.» Am Ende hätten sie zwar immer genug Produkte gehabt, es sei aber die letzten Jahre vermehrt ein «Chnorz» gewesen, die Freiwilligen dafür zusammenzubringen. Viele Besucher bekundeten am Samstag ihr Bedauern, dass der Markt nicht mehr stattfindet. Auch Yvonne Vögeli findet es schade. Seit 10 Jahren trägt sie als Präsidentin des Vereins die Verantwortung über den Markt. Sie findet aber auch: «Man muss dann aufhören, wenn es am schönsten ist.»
Jazzbrunch auf Schloss Lenzburg fällt aus Lions Club Betrübliche Nachricht für alle treuen Besucher des vom Lions Club Lenzburg organisierten Jazzbrunches auf dem Schloss Lenzburg: Der Anlass kann dieses Jahr wegen der Renovationsarbeiten auf dem Schloss nicht durchgeführt werden! Mit dem Jazzbrunch findet seit 2009 ein inzwischen über Lenzburg hinaus bekannter und gerne besuchter Musikanlass statt. Jährlich kann ein namhafter Betrag als Erlös an eine gemeinnützige Organisation aus der Region Lenzburg – den Verein Rollstuhlfahrdienst Lenzburg – weitergegeben werden. Gerade im Jubiläumsjahr ist nun leider eine Durchführung des traditionellen Anlasses nicht möglich. Das Schloss wird dieses Jahr renoviert und ist deswegen für den Anlass nicht nutzbar. Eine intensive Suche nach einem Ersatzort musste aus den unterschiedlichsten Gründen ergebnislos abgebrochen werden. Gerade die OK-Mitglieder haben sich mit dem Entscheid sehr schwergetan, mussten sich am Schluss aber den Tatsachen beugen. Dies ist aber auf keinen Fall das Ende des Anlasses. Bereits werden Ideen bearbeitet, wie es im renovierten Schloss Lenzburg im Jahre 2019 in bekannter Manier weitergehen kann. Dieses Jahr wird der Verein Rollstuhlfahrdienst Lenzburg vom Lions Club Lenzburg im selben Umfang wie immer unterstützt, aber ohne vorhergehenden Jazzbrunch. Die Hoffnung ist gross, dass der Anlass übers Jahr nicht in Vergessenheit gerät und alle treuen Besucher die Bemühungen zugunsten Benachteiligter im Jahr 2019 wieder in bekannt grosszügiger Art unterstützen. OK Jazzbrunch Lions Club Lenzburg
20 Jahre Digilan AG – herzlichen Dank! Dank dem unermüdlichen Einsatz, der hohen Qualität sowie der stetigen Loyalität unserer geschätzten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dürfen wir unser 20-JahrJubiläum feiern. Ohne unsere treuen Kunden, sowohl Kleinals auch Grossunternehmen, wäre dies nicht möglich.
Wir danken allen Beteiligten für die tolle Unterstützung und freuen uns auf die nächsten 20 Jahre in einer der wohl lebhaftesten Branchen unserer Zeit. Digilan AG – your IT gardener Niederlenzerstrasse 25 5600 Lenzburg 062 888 30 30
Informatik ist wie ein Garten – damit er gedeiht und Freude bereitet, muss er gehegt, gepflegt und regelmässig unterhalten werden.
Freitag, 7. September 2018 6.45–7.15 Uhr Morgengebet im Kirchgemeindehaus Samstag, 8. September 2018 8–13 Uhr Cartons du Cœur-Sammlung vor der Migros
Wildegg, 4. 9. 2018
Rupperswil, 29. August 2018 Ein grosses Herz hat aufgehört zu schlagen.
Nach einem langen und erfüllten Leben ist unsere liebe Mutter, Grossmutter und Schwiegermutter
Unsere liebe Mutter, Grossmutter, Urgrossmutter und Schwester
Martha Häusermann-Berner ist in ihrem 94. Altersjahr verstorben. Ihrem Wunsch entsprechend haben wir heute im engsten Familienkreis von ihr Abschied genommen.
In stiller Trauer: Erika und Walter Hoehle-Häusermann Dominik Hoehle und Jessica Conconi Julia und Lorenzo Ortelli-Hoehle Daniele und Sabrina Marc Winistörfer und Karin Attinger Willi Berner und Anverwandte Wer im Andenken an die Verstorbene etwas spenden möchte, möge das Haus St. Martin in 3531 Oberthal berücksichtigen, IBAN CH02 0630 0016 0008 8651 0, Postkonto 30-38112-0. Traueradresse: Erika Hoehle, ai Schell 4, 6653 Verscio
Antonia Pielli-Beltrame 22. 1. 1928 – 1. 9. 2018 friedlich eingeschlafen.
In Liebe und dankbarer Erinnerung nehmen wir Abschied. In stiller Trauer: Fabrizio, Susanne, Luca und Marco Pielli Die Trauerfeier findet am Mittwoch, 3. Oktober 2018, um 14.00 Uhr in der katholischen Kirche Herz Jesus in Lenzburg statt. Die Urnenbeisetzung findet anschliessend auf dem Friedhof Lenzburg statt. Traueradresse: Fabrizio Pielli, Werkstrasse 25, 5103 Wildegg
Sonntag, 9. September 2018 10 Uhr Gottesdienst zum Gemeindesonntag in der Stadtkirche, gestaltet von Christina Bachmann-Roth, Elisabeth Domann, Christel Killmer und Esther Russenberger Thema: Schöpfung erspüren Lieder: 520/529/536/343 Musik: Françoise Härdi, Orgel Kollekte: oeku Kirche und Umwelt mit Kinderhüte. Nach dem Gottesdienst sind alle herzlich zum Kirchenkaffee eingeladen. 17.30 Uhr Lenzburg United Jugendgottesdienst in der EMK Hunzenschwil Andi Bachmann-Roth und Team Montag, 10. September 2018 6.15–6.45 Uhr Morgengebet in der Stadtkirche Mittwoch, 12. September 2018 10 Uhr Fiire mit de Chline in der katholischen Kirche 10 Uhr Gottesdienst im Tertianum Wohnund Pflegezentrum Im Lenz Pfr. Martin Domann
Samstag, 8. September 2018 17 Uhr «Kochen mit Kay» im Kirchenzentrum – organisiert durch kultur plus+ hendschiken Sonntag, 9. September 2018 Herzliche Einladung zum Gottesdienst in Lenzburg
Samstag, 8. September 2018 16.30 Uhr Festgottesdienst mit Firmspender Generalvikar Dr. Markus Thürig Sonntag, 9. September 2018 10.00 Uhr Festgottesdienst mit Firmspender Generalvikar Dr. Markus Thürig Mittwoch, 12. September 2018 19.30 Uhr 10.00 Uhr Fiire mit de Chliine Donnerstag, 13. September 2018 9.00 Uhr Hl. Messe
Sonntag, 2. September 2018 11.00 Uhr Heilige Kommunionfeier Dienstag, 11. September 2018 9.00 Uhr Heilige Messe Anschliessend Kaffee Samstag, 15. September 2018 19.30 Uhr Orgelkonzert Orgeltrio mit Christina Gallati, Violine Renato Bizzotto, Oboe Josef Gallati, Orgel 20.30 Uhr Orgel vierhändig Mit Yun und Florian Zaunmayr Eintritt frei – Kollekte
Freitag, 7. September 2018 18.00 Uhr Beten des Friedens-Rosenkranzes 18.30 Uhr Eucharistiefeier anschliessend stille Anbetung Sonntag, 9. September 2018 9.45 Eucharistiefeier 9.45 Kindergottesdienst im Saal Dienstag, 11. September 2018 9.30 Uhr Fiire mit de Chliine in der ref. Kirche Seon
Ref. Kirchgemeinde Ammerswil Amtswoche für Abdankungen Pfarrer Michael Lo Sardo, Tel. 062 891 24 30 Samstag, 8. September 2018 Fiire mit de Chliine 10.00 Uhr im Vereinssäli Dintikon Geschichte: Meins! Nein, meins! Leitung: Denise Labhart und Heidrun Stadelmann Sonntag, 9. September 2018 9.30 Uhr Kirche Ammerswil: Gottesdienst mit Taufe Gestaltung: Pfarrerin Kristin Lamprecht Musik: Johanna Bossert (Orgel) Kantonalkollekte: ½ Cartons du Cœur ½ Heimgärten Aarau-Brugg
Ref. Kirchgemeinde Beinwil am See Sonntag, 9. September 9.30 Sezialgottesdienst Badi Birrwil Pfrn. Helene Widmer Sozialdiakonin Andrea Kwiring-Suter Madeleine Regez, Schwyzerörgeli Heinz Weber, passionierter Fischer Die Birrwiler Badi hat keine Parkplätze. Um 9.10 Uhr Fahrdienst ab Parkplatz Chrosihuus oder Chiletaxi, Anmeldung am Vorabend bis 19.00 Uhr, Tel. 079 155 06 56. Der Anlass findet bei jeder Witterung statt. Montag, 10. September 20.00 Singkreisprobe mit Tetyana Wismer Mittwoch, 12. September 10.00 Morgenbesinnung im Dankensberg 14.30 Seniorennachmittag im Dankensberg Gesang vom Singkreis und Böjuer-Geschichten Donnerstag, 13. September 13.30–17.00 Jass-, Spiel- und Diskussionnachmittag im Pavillon Sonntag, 16. September 10.00 Feiertagsgottesdienst zum eidg. Dank-, Buss- und Betttag mit Abendmahl und Taufe Pfr. Andreas Pauli Orgel Hans-Dieter Lüscher Kantonalkollekte: ½ «Cartons du Cœur» Aargau ½ Heimgärten Aarau-Brugg Sonntagsschule mit Sozialdiakonin Andrea Kwiring-Suter im Unterrichtszimmer Kirchenkaffee Amtswoche Pfr. Andreas Pauli Chiletaxi Anmeldung am Vorabend vom gewünschten Sonntag bis am Samstagabend, 19.00 Uhr bei Kurt Lüscher, Telefon 079 155 06 56. www.ref-beinwil.ch
Ref. Kirchgemeinde Meisterschwanden - Fahrwangen Freitag, 7. September 18.30 Jugendtreff Zündschnur im KGH Samstag, 8. September 10.00 Fiire mit de Chliine in der Kirche Sonntag, 9. September 9.25 Gebet im KGH 10.00 ök. Erntedank-Gottesdienst mit D. Wey und Pfr. Ph. Nanz, Mitwirkung der Landfrauen Thema: Danken Kollekte: Dargebotene Hand Anschliessend Apéro Kinderhüte während des Gottesdienstes 14.00 Treff International im KGH: Möglichkeit zum Austausch für Menschen mit Migrationshintergrund Dienstag, 11. September 14.00 Jass-Nachmittag im KGH Mittwoch, 12. September Ab 14.00 Wolke 7 (Kaffee und Kuchen) im KGH 17.30 Gebet für die Dörfer www.kirchweg5.ch
Freitag, 7. September 2018 14.00 Trauertreff, Pfrundhaus Samstag, 8. September 2018 13.30 Jungschar, Pfrundhaus
Sonntag, 9. September 10.00 Möriken, Gottesdienst «Die Bedeutung von Rhythmen für unser Leben» Pfr. Martin Kuse, Musik: Christina Ischi. Wünschen Sie eine Fahrgelegenheit? Tel. 062 892 15 15 (1A-Chestenberg-Taxi), Anmeldung bis zum Vorabend. Der Fahrdienst ist kostenlos. www.ref.ch/holderbank-moeriken-wildegg
Ref. Kirchgemeinde Leutwil Dürrenäsch Sonntag, 9. September 2018 9.45 Uhr Gottesdienst in Dürrenäsch mit Pfr. Michael Freiburghaus. «un-vergebbar.»
Mittwoch, 12. September Ökum. Frauengruppe: Leichtes Wandern Für Neuinteressierte Info Tel: 062 775 26 38, Maria Müller
Samstag, 15. September 14.30 Uhr: ökum. Bettagsgottesdienst mit Abendmahl im Alters- und Pflegeheim Unteres Seetal, Seon, SD Matthias Fässler
16.30 Religionsunterricht der 4a mit Claudia Rohr, im UG der Kirche Sonntag, 9. September 2018 10.00 ökumenischer Erntedank-Gottesdienst mit Dorothea Wey und Pfarrer Philipp Nanz in der ref. Kirche 12.00 Taufe von Alyssia Siegrist in der Pfarrkirche Dienstag, 11. September 2018 16.30 Religionsunterricht der 5. Klasse mit Claudia Rohr, im UG der Kirche Mittwoch, 12. September 2018 14.00 Spielnachmittag für Kinder ab der 1. Klasse mit Susanne Löpfe im UG der Kirche Donnerstag, 13. September 2018 19.00 Rosenkranzgebet in der Pfarrkirche pfarreibruderklaus.ch
Ref. Kirchgemeinde Staufberg Schafisheim Donnerstag, 9. September 2018 10.00 Uhr Gottesdienst in der Kirche Pfr. Astrid Köning
Walter Frei-Schäfli Wir danken dem Bestattungsinstitut Ramseier & Iseli, Lenzburg, für die einfühlsame Art und den respektvollen Abschied, Frau Pfarrer Christina Soland für die würdige Trauerfeier, Herrn Fabian Sarbach für die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes und der Spitex Region Lenzburg für die fürsorgliche Begleitung und Unterstützung.
Dienstag, 11. September 2018 14.00 Uhr 65+ - Nachmittagsprogramm im Schlössli (für beide Gemeinden) Lustiges Rätselraten mit Pfr. Astrid Köning Kaffee und Imbiss.
Schliesslich danken wir allen, die Walter Frei-Schäfli in Liebe und Freundschaft begegnet sind und ihn auf seinem Lebensweg begleitet haben.
Donnerstag, 13. September 2018 8.45 Uhr Kurzandacht im Schlössli
Niederlenz, im September 2018
Staufen Kath. Kirchgemeinde Bettwil Donnerstag, 6. September 9.00 Eucharistiefeier im Pfarrhaus Sonntag, 9. September Kein Gottesdienst in Bettwil Besuchen Sie um 9.30 Uhr die Messe in Sarmenstorf Donnerstag, 13. September Kein Rosenkranz und kein Gottesdienst
Kath. Pfarrei Menziken - Beinwil Menziken Donnerstag, 6. September 17.15 Rosenkranz vor dem Allerheiligsten 18.00 Eucharistiefeier anschl. Beichtgelegenheit
10.15 Kindergottesdienst im Pfarreiheim
Bereitschaft 9. bis 15. September: Pfr. Martin Kuse, Tel. 062 893 34 62
Dienstag, 11. September 7.00 Uhr: Frühgebet 9.30 Uhr: Fiire met de Chliine in der ref. Kirche 7.30 Uhr: SEENER MÄNNERSTAMM: Ausflug Kloster Einsiedeln Treffpunkt: Post: 7.30 + Frohsinn 7.35 Uhr
Dienstag, 11. September 2018 20.00 Faszination Bibel, Psalm 8
Montag, 10. September 20.00 Uhr: GOSPEL-on.ch: GospelprojektChorprobe
Wir danken allen Verwandten, Freunden und Bekannten für die vielen Zeichen der Anteilnahme und der Verbundenheit beim Abschied von
10.15 Pfarreigottesdienst, Eucharistiefeier (Luis Reyes)
Donnerstag, 13. September 9.00 Uhr: Wochengebet
Montag, 10. September 2018 9.00 Chrabbeltreff, Pfrundhaus
Donnerstag, 13. September 2018 9.00 Kleiderkarussell 10.00 Andacht Haus Eigenamt mit Abendmahl
Sonntag, 9. September 19.00 Uhr: Abend-Gottesdienst Pfr. Jürgen Will Musikalische Mitwirkung: Gospelchor Text: Psalm 95, 7 Thema: «Vom Hören auf die Stimme Gottes». Kollekte: TDS, Theologisch-Diakonisches Seminar Aarau anschliessend Express-Kafi und Predigtnachgespräch
Freitag, 7. September 2018 8.30 Rosenkranzgebet
Sonntag, 9. September 23. Sonntag im Jahreskreis
19.00 Glow, Pfrundhaus
Sonntag, 9. September 2018 10.10 Gottesdienst mit Taufen Pfr. J. Luchsinger, anschl. 11.11
Mittwoch, 12. September 2018 14.00 Kleiderkarussell
19.30 Uhr: Bibelgesprächskreis mit Pfr. Jürgen Will
Birr/Lupfig Donnerstag, 6. September 2018 9.00 Kleiderkarussell
16.00 Eucharistiefeier in kroatischer Sprache Donnerstag, 13. September 17.15 Rosenkranz für den Frieden 18.00 Eucharistiefeier anschl. Beichtgelegenheit
Beinwil Samstag, 8. September 17.30 Pfarreigottesdienst, Eucharistiefeier (Luis Reyes) Mittwoch, 12. September 18.00 Eucharistiefeier
Ref. Kirchgemeinde Boniswil Egliswil - Hallwil - Seengen Freitag, 7. September Gottesdienst Jugendgottesdienst 19.00 Uhr Kirche Seengen Sonntag, 9. September Gottesdienst 10.00 Uhr Boniswil, Gemeindesaal Pfarrer Hans Maurer
Freitag, 7. September 2018 16.15 Uhr KiK-Träff im Zopfhuus Mittwoch, 12. September 2018 18.00 Uhr Jugendgottesdienst im Zopfhuus Pfr. Astrid Köning Donnerstag, 13. September 2018 9.00 Uhr Kurzandacht im Zopfhuus 12.00 Uhr 65+– Mittagessen im Zopfhuus. Anmeldung: 062 891 51 36, bitte sprechen Sie auf den Telefonbeantworter. Hinweis: Sonntag, 9. September 2018 18.00 Uhr Jugendgottesdienst Lenzburg United Gathering in der EMK Hunzenschwil, Stationsweg 6 (für Jugendliche ab 13 Jahren). Wahlverschiebung Aufgrund unvollständiger Wahlzettel müssen die Erneuerungswahlen der Kirchgemeinde Staufberg auf den nächsten eidg. Wahlsonntag, den 25. November 2018, verschoben werden. Die vorhandenen Wahlunterlagen und bereits eingereichten Stimmzettel sind ungültig. Wir entschuldigen uns für die entstandenen Umtriebe. www.ref-staufberg.ch
Ref. Kirchgemeinde Othmarsingen Donnerstag, 6. September 2018 Othmissinger Seniorenreise Freitag, 7. September 2018 17 Uhr: Fiire mit de Chliine, in der Kirche, Thema: Danken – Teilen macht glücklich Samstag, 8. September 2018 Kid’s Tag: Schatzsuche Sonntag, 9. September 2018 9.30 Uhr: Gottesdienst mit Pfarrerin Bettina Kitzel Amtswoche: Pfarrerin Christine Friderich Mehr Infos: www.kirche5504.ch
Dienstag, 11. September Zischtig Zmorge 9.00 Uhr Kirchgemeindehaus
Sonntag, 9. September 10.30 Uhr «chrüz+quer»-Gottesdienst, Länzihuus Suhr. Thema: «Nichts». Pfrn. K. Remund / Pfr. A. Hunziker. Mitwirkung: Kirchenchor; Urs Roth, Klavier. Kollekte: Kinderheim PeCA, Rumänien. Anschliessend: Sandwich-Mittagessen
Mittwoch, 12. September Laudes 7.00 Uhr Kirche Seengen
Mittwoch, 12. September 9 Uhr Zmorge mit Andacht Kirchgemeindehaus
Ref. Kirchgemeinde Niederlenz Sonntag, 9. September 10.30 Uhr festGEMEINDEfest mit Pfr. Claudius Jäggi und Team Begrüssung der neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden, der neuen 7.- und 8.-Klässler Thema: Träume haben und Träume verwirklichen Musik: Kirchenchor Kulm unter der Leitung von Christina Heuking Kollekte: Verein Lernwerk Anschliessend gemeinsames Mittagessen Falls Sie zu Hause abgeholt werden möchten, melden Sie sich bis Samstag um 20 Uhr bei Pfr. Claudius Jäggi (Tel. 062 891 30 32). Mittwoch, 12. September 9.30 Uhr Zwärgeträff im Seitenschiff der Kirche Amtswoche: Pfr. Claudius Jäggi, Tel. 062 891 30 32
POST AUS AARAU Die Grossratsdebatte aus Sicht von Sabine Sutter-Suter, Lenzburg
Fussball Der FC Sarmenstorf hat ein neues Ehrenmitglied. Anlässlich der 110. Generalversammlung des Freiäm-
Der Grosse Rat behandelte in seiner Nachmittagssitzung drei gewichtige Vorlagen der Regierung. Die Anpassung des Richtplans für die Deponie Hölli in Boswil und Kallern Sabine wurde kontrovers Sutter-Suter diskutiert und schliesslich mit einer grossen Mehrheit genehmigt. Bei Sanierung und Ausbau der Kantonsstrasse K 265 (Angliker-/Nutzenbachstrasse) in Wohlen war die Dringlichkeit unbestritten. Bei der dritten Vorlage war sich der Rat ebenfalls einig, dass eine Teilsanierung und Erweiterung des Zivilschutzzentrums in Eiken nach 35 Jahren notwendig ist. Die Sitzung geprägt haben aber zahlreiche Vorstösse. Viele Seniorinnen und Se-
Tobias Furrer (links) mit Kilian Stutz,
nioren wünschen sich, bis ins hohe Alter in den eigenen vier Wänden zu leben. Immer mehr sogenannte Care-Migrantinnen, vorwiegend aus Osteuropa, sind bei Betagten zu Hause im Einsatz. Bei steigenden Kosten in der Langzeitpflege kann dieses Betreuungsangebot attraktiv sein. Der CVP-Vorstoss will den Rechtsschutz beidseitig sicherstellen. Als sinnvolle Massnahmen dienen Minimalstandards, eine Beratungsstelle, eine Entschädigung der Präsenzzeit und ein vereinfachtes Verfahren bei der Abrechnung der AHV wie bei den Hausangestellten. Die Chefarzt-Affäre ist nun definitiv auf der kantonalen politischen Ebene angekommen. Ein neu eingegangener Antrag fordert, die falsch verbuchten Rechnungen eines Chefarztes am Kantonsspital zu untersuchen. Speziell ist, dass die Geschäftsprüfungskommission
eingesetzt werden soll, um den Fall lückenlos aufzuklären. Mehrere Interpellanten fragten nach Auswirkungen der bisherigen Sparprogramme im Bildungsbereich. Der Legionärspfad in Vindonissa, die Bewirtschaftung von Studiendarlehen und die Schulreisen gaben Grund zur Sorge. Auch die Rolle des Kantons und die gesetzlichen Grundlagen bei Schulstandorten wurden nachgefragt. Der Regierungsrat legte dar, dass diese Anliegen umgesetzt werden, auch wenn er
damit nicht alle überzeugen konnte. Von Seite der CVP werden weitere Vorstösse folgen. Ein Postulat forderte, der öV-Förderung im Eigenamt ein besonderes Augenmerk zu schenken. Aus Sicht des Regierungsrats ist eine gute öV-Anbindung von zentraler Bedeutung, aber bereits in der Planung vorgesehen. Die strategische Bedeutung des Bezirks Lenzburg ist in der kantonalen Planung ebenfalls ausgewiesen. Meiner Meinung nach braucht auch die Region Lenzburg eine Verbesserung der öV-Anbindung, gerade auf der Nord-Süd-Achse und mit Anschluss ins Seetal. Konkret bedeutet das zwei Direktverbindungen pro Stunde von Basel über Lenzburg und das Freiamt ins Tessin und von Lenzburg nach Brugg ohne Umsteigen in Hendschiken. Sabine Sutter-Suter, CVP, Lenzburg
2018 war der drittwärmste Sommer mit extremer Trockenheit
Klima Innert 15 Jahren fanden die drei wärmsten Sommer seit Messbeginn 1864 statt. Klimamodelle zeigen, dass solche Hitzesommer bis zum Ende des Jahrhunderts normal werden. ■
Sommer 2018: Heiss, trocken und sehr sonnig
Die durchschnittliche Temperatur des meteorologischen Sommers (1. Juni bis 31. August) betrug in der Region Lenzburg 20,4 Grad und war damit 2,3 Grad zu warm. Mit 767 Sonnenstunden er-
Unfall Letzten Donnerstag fuhr ein 31jähriger Lastwagenchauffeur auf die Ringstrasse Nord in Lenzburg. Nach
Der verunfallte Anhänger.
er Regen, der dringend benötigt wurde, ist endlich gefallen und hat die Landschaft in der Region Lenzburg wieder grün werden lassen. Es ist keinen Monat her, dass die Wiesen noch braun waren und teilweise aussahen wie in einem Dürregebiet. Dabei war es nicht nur die intensive Hitzewelle im August oder die Trockenheit im Juli. Angefangen hatte es bereits im April. Schon dieser Monat war zu trocken und zu warm. Der Wärmeüberschuss und das Niederschlagsdefizit hielten schliesslich dauerhaft bis Ende August an. Nach Angaben von MeteoSchweiz wurde nach dem viertwärmsten Frühling auch der drittwärmste Sommer seit Messbeginn im Jahr 1864 verzeichnet. Heisser waren bisher nur der Sommer 2015 und der legendäre Hitzesommer 2003. Zur extremen Wärme kam in der Region Lenzburg ein permanentes Niederschlagsdefizit. Der Trockenstress führte bei vielen Bäumen zu einer frühzeitigen Blattverfärbung oder zu Blattverlusten.
ter 3.-Ligisten wurde Kilian Stutz die grosse Ehre zuteil. Vor der Ernennung orientierte Vereinspräsident Tobias Furrer die 94 Mitglieder über das abgelaufene Geschäftsjahr. Für das Traktandum Wahlen benötigte man heuer mehr Zeit als auch schon. Neu im Vorstand sind Iwan Grütter (Junioren-Obmann) und Sascha Rohr (Events). Thematisiert wurde unter anderem auch das FCS-Jassturnier. Nach der gelungenen Premiere im vergangenen Jahr mit über 160 Jassern wird die zweite Auflage am 24. November in der Mehrzweckhalle in Sarmenstorf stattfinden. Die Mitglieder sollen neben dem «Tschutte» zur Erholung das Kartenspiel üben, damit man auch an diesem Anlass eine gute Figur mache. (rubu)
dem Befahren eines Kreisverkehrs (von der Hardstrasse herkommend) kippte der Anhänger seines Anhängerzugs auf die rechte Seite. Der Schweizer Chauffeur blieb unverletzt. Rasch rückten Kantons- und Regionalpolizei vor Ort aus. Für die Verkehrsumleitung während der Bergungsarbeiten musste die Feuerwehr Lenzburg Regio aufgeboten werden. (kapo)
Zuckerrüben Staufen: Der Niederschlagsmangel war ein Problem für die landwirtschaftlichen Kulturen, die zum Teil verdorrten. reichte die Sonnenscheindauer 125 Prozent im Vergleich zum langjährigen Mittel. Der Gesamtniederschlag des Sommers betrug 238 Liter pro Quadratmeter und erreichte nur 72 Prozent des Durchschnitts. Schliesslich brachte der August zum Monatsbeginn eine der intensivsten zehntägigen Hitzewellen.
Der Sommer 2018 geht als weiterer Rekordhalter in die Annalen ein, denn wir erlebten dieses Jahr die niederschlagsärmste April-Juli-Periode seit fast 100 Jahren. Zum fehlenden Regen kam eine extreme Rekordwärme dazu, die an den Hitzesommer von 2003 erinnert. Klimamodelle zeigen, dass solche heissen Sommer bis zum Ende des 21. Jahrhunderts bei uns normal werden.
Immer wärmere Sommer Klimaänderung Die Schweiz erlebte den drittwärmsten Sommer seit Messbeginn im Jahr 1864. Heisser waren bisher nur der Sommer 2015 und der legendäre Hitzesommer 2003. Der Sommer 2018 ist der dritte in kurzer Folge, welcher im landesweiten Mittel 15 Grad übersteigt. Vor der markanten Sommererwärmung ab den 1980er-Jahren stiegen nur die wärmsten Sommer über 13 Grad. In den letzten zwei Jahrzehnten
gehörten Sommer mit einem landesweiten Mittel von 13 Grad und höher zum Standard. Vergleichsweise kühle Sommer mit einem landesweiten Mittel von 12 Grad oder tiefer, vor 1980 eine häufige Erscheinung, sind seit den 1990er-Jahren aus dem Sommerklima der Schweiz verschwunden. Die markante Zunahme der Sommerwärme ist eines der klaren Signale der laufenden Klimaänderung. (awal)
Feuerverbot Aufgrund der tieferen Temperaturen und der Niederschläge der vergangenen Tage wird das Feuerverbot im Wald und an Waldrändern aufgehoben. Niederschläge und tiefere Temperaturen haben zu einer leichten Entspannung der Lage geführt. Trotzdem besteht in Teilen des Kantons eine erhebliche Waldbrandgefahr, da gebietsweise nur geringe Niederschlagsmengen gemessen wurden. Die Bevölkerung wird daher ersucht, die verlangten Vorsichtsmassnahmen auch nach dem Ende des Feuerverbots strikte einzuhalten. Das heisst: keine brennenden Raucherwaren und Zündhölzer wegwerfen, im Wald nur in festen Feuerstellen feuern, ein Feuer nie unbeaufsichtigt lassen und bei starkem Wind und/oder Funkenflug sofort löschen sowie das Feuer immer vor Verlassen der Feuerstelle löschen und sich versichern, dass das Feuer auch tatsächlich erloschen ist. Ausserdem soll auf das Abbrennen von Schlagabraum im Wald verzichtet werden. (pd)
Verfärbte Bäume Seon: Die Trockenheit führt zu frühzeitiger Blätterverfärbung.
Dürre Wiesen Hallwil: Vor einem Monat sah es hier aus wie in einem Dürregebiet.
Fr. 1315.– inkl. NK Zentrale Lage, alles in der Nähe: öV, Shopping Weitere Auskünfte: Tel. 079 955 20 76 Zu vermieten in Egliswil
Zu vermieten in Staufen in 6-Fam.Haus per 1. Oktober 2018 oder nach Vereinbarung
4-Zimmer Wohnung Sonnige Lage, Balkon Südseite, an Stadtgrenze Lenzburg. Renovierte Küche,Geschirrspüler, Parkett- oder Laminatboden, Keller-/Estrichabteil, inkl. Autoabstellplatz. Miete Fr. 1350.– inkl. NK. Interessenten melden sich bei: Tel. 062 891 11 19 / 079 192 03 23
Seon: Zu vermieten schöne 3½-Zi.-Wohnung Fr. 985.– NK per Mt. Fr. 250.– Bezug nach Vereinbarung Berimo AG, 5610 Wohlen 056 619 15 15 lindenmann@berimo.ch
Ladenlokal ca. 39 m² Lagerraum ca. 20 m² Mietzins inkl. Nebenkosten Fr. 1200.-. Auskunft erteilt Ihnen gerne Hans Berner Tel. 062 535 42 45 Hans.berner@th-hb.ch
Zu vermieten in Seon ab 1. Oktober oder nach Vereinbarung helle, sonnige
3-Zimmer-Wohnung (2. OG) Miete Fr. 1350.– inkl. NK und einen Einstellhallenplatz. Auskünfte unter 062 775 26 60
Zu vermieten in Egliswil per 1. Oktober 2018 oder nach Vereinbarung schöne, helle
5-Zimmer-Wohnung Grosse Terrasse 50 m², Bodenbeläge Laminat- und Keramikplatten, Cheminée, eigene WM/TU, Hobbyraum 27 m², Garage und Abstellplatz Miete Fr. 1580.– inkl. NK und Garage Telefon 076 412 04 54 ab 18 Uhr
Kaufgesuche Junge Familie sucht ab sofort zum Kaufen
Einfamilienhaus an ruhiger Lage mit Umschwung für Haustiere, Zimmer: 5½ oder mehr Bezirke: Baden, Brugg, Lenzburg Kontaktdaten: 079 315 94 23 /sven.wildi@gmx.ch
Ein feierlicher Moment: Eltern, Täuflinge, Geschwister, Gotten und Göttis warten auf die Foto: AG Taufe.
Nach 18 Jahren gibt es wieder ein Staufbergfest Staufen Der Kirchenpflege mit Präsidentin Ruth Furer-Senn ist es zu verdanken, dass die Reformierte Kirchgemeinde Staufberg wieder einmal ein Staufbergfest feiern durfte. Fortan soll das Fest alle zwei Jahre stattfinden. Der einleitende Gottesdienst wurde als Taufgottesdienst gestaltet, im Zentrum die fünf Täuflinge Ferdinand und Sarah Werner sowie Levin, Elina und Maila Grossmann. Die Note als Familiengottesdienst wurde unterstrichen von Katechetin Karin Rätzer mit den Beiträgen ihrer Drittklässler. Der Auftakt hätte sich nicht stimmungsvoller ergeben können. Als Pfarrerin Astrid Köning die Gläubigen begrüsste und die «Blue Valley Drifters» mit dem Titel «Little white church» aufwarteten, drang kurz der einzige Sonnenstrahl des ganzen Tages in die kleine weisse Kirche. Fast erwies sich der Chor als zu klein mit der grossen Schar Drittklässler, den Eltern, Geschwistern und den Paten der Täuflinge. Pfarrer Andreas Ladner und Pfarrerin Astrid Köning tauften die fünf Kinder. Ein starkes Zeugnis von Glauben und Gemeinschaft: Die Taufpaten versicherten den Getauften, ihnen immer beizustehen, und empfahlen sie dem
Schutz Gottes. Die Drittklässler doppelten nach mit Wünschen, die aus den Herzen kamen.
Das Geheimnis des roten Fadens
Zwei rote Fäden verbanden im Kirchenraum den Chor mit der Empore. «Es gibt einen Faden, der alles miteinander verbindet», erklärte eine Drittklässlerin. Er verbindet die Familie untereinander, alle Menschen, Häuser, Städte, Wälder, Ozeane, den Himmel und die Sterne. Das Geheimnis des roten Fadens im Buch von Manuela Monari wurde gelüftet: Es ist Jesus Christus. «Du bist gewollt, geliebt und gemacht, um mit Gott Gemeinschaft zu haben. Darum packe diesen Faden und vertraue Jesus», lautete die zentrale Botschaft von Pfarrer Andreas Ladner an die Anwesenden. Pfarrerin Astrid Köning entliess die Gemeinde zum Fest mit dem Segen: «Segne meine Begegnungen, damit ich dich im Nächsten erkenne. Lass mich zum Segen für alle werden, denen ich heute begegne.» Möglichkeiten für segensreiche Begegnungen gab es zuhauf: im Zelt, auf der Pfrundwiese, in der Pfarrscheune und sogar im Kirchturm. (AG)
«Fiire mit de Chliine» feiert Geburtstag Auenstein Im Mai 1998 erhielten die ersten Eltern der 2- bis 5-Jährigen eine Einladung zum 1. «Fiire mit de Chliine». Mit der Geschichte vom blinden Bartimäus durften die Kinder mit ihren Müttern die Kirche entdecken. Seit nun 20 Jahren erhalten zu jedem «Fiire» die Kinder ein Schöfli als Einladung. Geblieben ist auch Lukas, die Handpuppe. Er bringt durch seine Fragen und Kommentare die Botschaft der biblischen Geschichte auf die Ebene der Kinder. Kinder und Eltern wünschten sich eine Fortsetzung dieser Anlässe im Kindergartenalter oder zu Beginn der Schulzeit. So wurde aus dem «Fiire mit
de Chliine» viermal pro Jahr am Samstagmorgen das «Fiire mit de Chliine und de Grosse». Am Samstag, 22. September, darf Geburtstag gefeiert werden. Alle Kleinen und Grossen, welche die letzten 20 Jahre diese Feier besucht haben, sind herzlich eingeladen. Anschliessend gibt es eine Geburtstagsparty mit Hotdog-Essen, Geburtstagskuchen und weiteren Attraktionen. Eine Anmeldung ist erwünscht über das Pfarramt Auenstein oder unter r.amrein@yetnet.ch. (gka) ■
Samstag, 22. September, 11 Uhr, Kirche Auenstein.
Die schraffierten Linien kennzeichnen die geplante Erweiterung: Karte des Steinbruchs Jakobsberg-Oberegg.
«Die letzten Abbauvorräte zusammenkratzen» Möriken-Wildegg Die JuraCement-Fabriken (JCF) beabsichtigen, den Steinbruch Jakobsberg-Oberegg in Auenstein und Veltheim letztmals zu erweitern. Im Mitwirkungsverfahren sammelten «Pro Auenstein» und «Pro Au» Unterschriften für ihre Anliegen. ■
ergangene Woche flatterte Post in die Briefkästen der Auensteiner Haushaltungen. Genauer gesagt ein Flugblatt mit acht Forderungen der losen Gruppe «Pro Auenstein». Gebeten wird, das Blatt zu unterschreiben. Das Flugblatt ging aus dem öffentlichen Diskussionsabend hervor und trägt die Handschrift von Sämi Richner. Die umfangreichen Unterlagen zur Erweiterung des JCF-Steinbruchs waren vom 6. August bis 4. September 2018 auf den Gemeindekanzleien Auenstein und Veltheim öffentlich einsehbar. Unter dem Titel Änderung Teilnutzungsplanung «Abbaugebiete» soll an den drei Stellen West, Mitte und Ost mit
Flächen von total 8,9 Hektaren die rechtskräftige Materialabbauzone erweitert werden. Zudem ist eine Abtiefung im bestehenden Steinbruchgebiet geplant. Material abgebaut wird seit 1892. Nun neigen sich die Abbaureserven dem Ende zu. «Die JCF will noch die letzten Abbauvorräte zusammenkratzen», umschreibt Sämi Richner das Begehren der JCF.
Die Mitwirkung gilt bewusst als ein Verfahren, das im Planungsstadium jedermann die Gelegenheit gibt, sich zu den Entwürfen offen zu äussern. Genau diese Chance nutzte die Gruppe «Pro Auenstein». Sie bringt jedoch auch Forderungen ein, die teilweise nicht direkt mit den vier geplanten Erweiterungen zu tun haben. Gefordert wird im ersten Punkt die sofortige und nachweisliche Einhaltung der Luftreinhalteverordnung des Zementwerks in Wildegg, insbesondere bei allen krebserregenden Stoffen wie Benzol und Dioxin. Ins Gewicht fällt die Forderung, wonach das Rohmaterial, das für die Zementherstellung erforderlich ist und mit Lastwagen angeliefert wird, auf 10 Prozent des Gesamtrohmaterialbedarfs limitiert werden muss. Im
Weiteren wird gefordert, dass die privatrechtlichen Verträge zwischen der Gemeinde und der JCF von der Gemeindeversammlung beschlossen werden müssen und dass eine vom Volk gewählte und in der Gemeindeordnung verankerte eigenständige Steinbruchkommission eingesetzt wird.
«Pro Au» lehnt Erweiterung ab
In Veltheim krempelte der Verein «Pro Au» unter dem Präsidium von Christine Ungricht die Ärmel ebenfalls hoch. Der zweijährige Verein begnügte sich in seiner Stellungnahme nicht mit Forderungen. Er lehnt die vier Erweiterungsbegehren grundsätzlich ab. Eine der Erweiterungen ist in einem Abstand von nur 200 Meter zur Wohnzone geplant und die Tieferlegung ist auf eine Höhenkote von 30 Meter unter dem Aarespiegel vorgesehen. «Diese Massnahmen erfolgen vor allem zu Lasten des Dorfteils Au und die Bewohner müssten für weitere Jahrzehnte bis 2051 mit mehr Erschütterungen, mehr Werksverkehr, mehr Betriebslärm und mehr Staub leben», so der Verein. Die Unterschriften für ihr Flugblatt wurden von Vereinsmitgliedern vor allem an den Haustüren im Ortsteil Au gesammelt.
Musikkommission Auenstein sucht Verstärkung Auenstein Seit 1977 organisiert die Musikkommission Auenstein drei bis vier Konzerte im Jahr. Nach Jahrzehnten begeisterter Mithilfe demissionieren Therese und Werner Fricker aus Auenstein sowie Jolanda und Peter Kamber aus Villnachern. Um die Truppe wieder mit sieben Mitgliedern zu komplettieren, ist die Kommission auf der Suche nach Nachwuchs. Die Aufgaben werden in der
Gruppe verteilt und reichen von Sponsoren- und Künstlersuche über Apérobereitstellung bis hin zum eigentlichen Konzertgenuss. Der Aufwand ist überschaubar und beträgt zirka eine Stunde pro Monat. Die Musikbandbreite reicht von Klassik über Rock, Jazz, Blues, Folk, Country bis hin zu Orgelmusik. Die Konzerte werden immer am Sonntag um 17 Uhr angesetzt und finden in der
Kirche oder in der Aula des Bündtenschulhauses statt. Im Anschluss ans Konzert gibt es einen Apéro, wo sich Künstler und Zuschauer nochmals begegnen. Die Musikkommission finanziert sich durch Sponsoren und via Kollekte. Bei Interesse zur Mithilfe kann man sich bei Angélique Flach melden, Telefon 079 678 08 35, oder per E-Mail unter Claudia.hk@bluewin.ch. (gka)
Stellen Suchen Sie eine erfahrene, verschwiegene und selbstständig arbeitende Person für die Reinigung Ihrer Büros oder Privathaushalte?
Heizungsinstallateur EFZ 100% oder
Heizungs-/Sanitärinstallateur EFZ 100% mit mehrjähriger Berufserfahrung im Bereich Neubau / Umbau und Service. Ihre Aufgaben: – Selbstständige Ausführung von Heizungsinstallationen in Neu- und Umbauten – Montage von Wärmepumpen und Heizkessel – Ausführung von Reparaturarbeiten im Bereich Heizung Ihr Profil: – Abgeschlossene Berufslehre mit eidg. Fähigkeitszeugnis – Berufserfahrung im entsprechenden Aufgabenbereich – Zuverlässige, verantwortungsbewusste, flexible und belastbare Persönlichkeit – Selbstständige, saubere und exakte Arbeitsweise – Teamfähig – Alter zwischen 30 und 40 Jahren – Führerschein Kat. B Wir bieten Ihnen: – Eine anspruchsvolle, interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit in einem Familienbetrieb mit persönlichem Umfeld und respektvollem Umgang – Ein junges, motiviertes Team – Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten Bei Fragen rufen Sie uns an: 062 897 42 42. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann erwarten wir gerne Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen mit Foto. A. Haller AG, Mitteldorf 8, 5102 Rupperswil, info@haller-ag.ch
Dann bin ich die Richtige für Sie. Ich (w, CH) bin sofort oder nach Vereinbarung verfügbar. Gute Referenzen. Meine Sprachen: Spanisch (Muttersprache), Italienisch (Wort) und Deutsch (Grundkenntnisse). Einsatzorte: Bezirke Lenzburg, Aarau, Brugg, Baden, Wettingen, Spreitenbach, Stadt Zürich. Kontaktperson: J. Wetter, 079 330 41 40
Backoffice per 1. 11. 2018 Administration und Verkauf, 80–100%, d/f/e Bewerbungen bitte an info@GeoSafety.ch GeoSafety AG, 5504 Othmarsingen
2700 Zigaretten in sechs Stunden
Eric Wiesmann hat demissioniert
Holderbank Kurt Born aus Holderbank hat ein spezielles Hobby – er sammelt all den Abfall auf, den andere achtlos zu Boden werfen. Seine letzte grössere Güsel-Sammeltour galt den Zigarettenstummeln. Eric Wiesmann.
Othmarsingen Eric Wiesmann tritt als Gemeinderat und Vizeammann von Othmarsingen per Ende 2018 aus beruflichen Gründen zurück. Nun kommt es im November zu einer Ersatzwahl. Seine Demission begründete Eric Wiesmann (40, FDP) mit beruflichen Gründen, welche seine Verfügbarkeit für das Amt mehr einschränkten als bis anhin. Wiesmann arbeitet als «Head of Marketing and Sales-Mechanisms» bei der Rüstungsfirma Ruag. «Zwar war es bereits letztes Jahr oftmals eine Gratwanderung, sämtliche Termine zu koordinieren, aber die anstehenden Veränderungen bei meinem Arbeitgeber verlangen eine noch höhere Präsenz», erklärte Wiesmann, der für xxx arbeitet. Es habe ihm einiges abverlangt, die Entscheidung zu treffen, die Demission einzuleiten. Die Ratskollegen schätze er sehr, und die Zusammenarbeit mit dem Rat wie aber auch mit der Gemeindeverwaltung habe er stets als gewinnbringend und zielorientiert empfunden. Eric Wiesmann ist seit dem 1. Januar 2017 Gemeinderat von Othmarsingen, nachdem er drei Jahre als Präsident der Finanzkommission tätig war. Als einen seiner grössten politischen Erfolge bezeichnet er den positiven Einleitungsbeschluss zur Modernen Melioration in Othmarsingen. «Die Moderne Melioration liegt mir sehr am Herzen und es ist mir äusserst wichtig, dass das Projekt für das Dorf erfolgreich wird.» Eric Wiesmann hat den Gemeinderat in der Sitzung vom 20. August über seinen vorzeitigen Rücktritt als Gemeinderat und Vizeammann informiert. Der Gemeinderat, unter der Leitung von Gemeindeammann Hans Rätzer, bedauert den Rücktritt, zeigt aber Verständnis für Wiesmanns Situation. Das Departement des Innern des Kantons Aargau hat die Zustimmung zur Demission ausgesprochen und das Datum der Ersatzwahl auf den 25. November 2018 festgelegt. (pd)
Senioren im Klassenzimmer Brunegg Pro Senectute Aargau und die Schule Brunegg informieren an einer Veranstaltung am 13. September über das Angebot «Generationen im Klassenzimmer». Dank dem Angebot erhalten Kinder eine zusätzliche Bezugsperson im Klassenzimmer. Gesucht sind ältere Menschen, die sich mit einem freiwilligen Engagement für die jüngere Generation engagieren möchten. (pd) ■
Donnerstag, 13. September, 16.30 Uhr, Aula der Schule Brunegg, 1. Stock. Auskünfte erteilt auch Schulleiterin Silvia Reinhard, Telefon 062 887 23 00 (Di und Do).
GEMEINDENOTIZEN Fussgängerquerung Grütstrasse
Schafisheim Der Gemeinderat reichte Ende 2016 eine Einwendung gegen die Entfernung des Fussgängerstreifens bei der Bushaltestelle Grütstrasse ein. Der Regierungsrat hat nun sämtliche Einwendungen abgewiesen. Die Begründung lautet, dass die rechtlichen Vorschriften und die Richtlinien vom bfu keine Fussgängerquerung im Bereich der Bushaltestelle erlauben. Als Alternative wird die Begleitung der Schulkinder durch Eltern, ein Pedibus, oder ein Schulbus vorgeschlagen. Der Gemeinderat hat entschieden, diesen Entscheid mittels Beschwerde beim Verwaltungsgericht anzufechten. (gks)
eine Tour führte mich der Hauptstrasse entlang, von Holderbank Richtung Wildegg und wieder zurück», sagt Kurt Born, nach der rund 6-stündigen Güseltour. «Auf diesem Streckenabschnitt habe ich nicht weniger als 513 Gramm Zigarettenstummel eingesammelt. Das sieht in der Plastiktüte nicht nach sonderlich viel aus, doch entspricht dies ungefähr 2700 Zigaretten», erklärt der 71-Jährige. Um zu dieser Zahl zu kommen, hat er einfach 100 Kippen gewogen und auf die 513 Gramm hochgerechnet. Die einzelnen Zigarettenstummel hat er mit der Greifzange aufgelesen oder mit dem Besen zusammengewischt. Entsorgt werden sie nun dort, wo sie hingehören, im Kehrichtsack. Wie kam es dazu, dass sich Kurt Born auf seiner aktuellen Tour gerade explizit der Kippen angenommen hat? «Mich hat einfach interessiert, was es für die Natur, die Umwelt bedeutet, wenn Zigarettenstummel weggeworfen werden», sagt er.
Er will kein Moralapostel sein
Dazu hat er im Internet recherchiert und unter anderem diese Aussage von der Umweltberatung Luzern gefunden: «Ein einziger Zigarettenstummel kann 40 Liter Wasser verschmutzen. Die krebserregenden Schadstoffe können sich in Fischen anreichern und landen so auf unserem Teller. Zudem verursachen die Zigarettenstummel enorme Reinigungskosten, welche die Öffentlichkeit und somit der Steuerzahler übernehmen muss. Zigarettenstummel brauchen viele Jahre, bis sie verrotten. Die im Filter zurückgehaltenen Giftstoffe gelangen in die Umwelt und gefährden Mensch und Tier. Wenn Kleinkinder, Wild- oder Haustiere Zigarettenstummel verschlucken, kann das zu schweren Vergiftungen führen. Deshalb die Zigarettenstummel immer im Abfall entsorgen und nicht ins WC oder auf den Kompost werfen.»
Sammelt auf, was andere achtlos wegwerfen: unter anderem auch Kippen: Kurt Born aus Holderbank. Er sei kein Moralapostel, betont Kurt Born, und er wolle den Rauchern das Rauchen nicht vermiesen. Er wolle mit seiner Sammelaktion nur zeigen, dass achtlos weggeworfene Sachen Dimensionen annehmen können, an die man gar nicht denkt. «Die Kippen lassen sich übrigens wunderbar in einem schmucken Aschenbecherdösli für unterwegs verstauen», sagt er. Der 71-Jährige sammelt normalerweise nicht nur Kippen auf, sondern alles, was ihm auf seinen regelmässigen Güseltouren oder auf den Spaziergängen mit seiner Frau Rosmarie begegnet.
«Schon als Kinder wurden wir von unseren Eltern dahingehend erzogen, nach einem Picknick nichts liegen zu lassen. Und auch dazu, gleich noch das mitzunehmen, was andere nicht weggeräumt haben», sagt Born. Diese «Tradition» hat er seiner Familie weitergegeben. «Unsere älteste Enkelin geht in die dritte Klasse. Nach der Schule kommt sie immer etwas später heim als all die anderen. Der Grund – sie ist am Fötzelen», sagt der stolze Grossvater schmunzelnd. Wenn Kurt Born nicht gerade auf Güseltour ist, ist er gerne mit der Ka-
Baustart für die Pferdeklinik Niederlenz Die Pferdeklinik Niederlenz zieht auf Ende 2019 um. Am neuen Standort in der Peripherie fuhren am Montag die Bagger auf.
uf dem Landstück zwischen dem Schützenhaus und der Alpsteg Fenster AG in Niederlenz fand am Montag der Spatenstich für die neue Pferdeklinik Niederlenz statt. Auf 7000 Quadratmetern Grundfläche entsteht am Lenzhardweg der Neubau mit Reithalle, Klinikgebäude und Stallungen. Die Baukosten betragen knapp fünf Millionen Franken. Mitinhaber Markus Schmidt ist froh, dass es endlich losgeht. «Gut zweieinhalb Jahre sind wir schon am Planen. Für uns ist das ein grosser Schritt.» Das alte Gebäude im Dorfkern wird nach Inbetriebnahme des neuen Standorts verkauft. Die derzeitige Lage mitten im Wohngebiet sei bei einem 24Stunden-Betrieb nicht ideal, begründet Schmidt den Umzug. Vor 35 Jahren, als die Pferdeklinik gegründet wurde, war dies noch ganz anders. «Alles war grün.» Heute befindet sich die Klinik mitten im Dorfkern. Aber auch der Platz ist am derzeitigen Standort zu knapp geworden. Auf der neuen Parzelle im Gewerbegebiet wird alles ein biss-
Freuen sich, dass es losgeht: Die Inhaber der Pferdeklinik Niederlenz, Christian Czech und Markus Schmidt, und Sonja Bucher, Geschäftsführerin. Auf dem Bild fehlt Inhaber Theo Tschanz. Foto: ms chen grösser. Statt wie bis anhin 16 Boxen werden für stationäre Patienten 27 Boxen in den Ställen zur Verfügung stehen. Auch die Anzahl Untersuchungsräume wird von derzeit 4 auf 7 ansteigen. Neu gibt es ausserdem eine Reithalle.
«Wir bleiben in Niederlenz»
Die Inhaber sind froh, dass sie eine passende Parzelle für den Neubau auf Ge-
meindegebiet gefunden haben. «Auch unsere Kunden verbinden Niederlenz stark mit dem Unternehmen.» Ausserdem sei die Zusammenarbeit mit der Gemeinde sehr gut. «Man hat uns immer unterstützt«, so Schmidt. Die Bauzeit für den Neubau der Pferdeklinik dauert rund ein Jahr. Läuft alles nach Plan, ist die Eröffnung der Klinik laut Schmidt voraussichtlich im Herbst 2019. (ms)
mera unterwegs. Sein neuestes Sujet ist der Mond, den er in allen Facetten festzuhalten versucht. Und für die älteste Enkelin zimmert er ein Puppenhaus. Zudem tüftelt er immer wieder an neuen Erfindungen herum.
Erfreulich: Der Abfall wird weniger
«Langweilig wird es mir nie, weder mit dem Güsel noch sonst», sagt er lachend und fügt an: «Es ist jedoch schön zu erleben, dass ich auf meinen Touren immer weniger Abfall finde. Auf meiner ersten vor fünf Jahren war dies noch ganz anders.»
Kinderlieder und Fingerversli Dintikon Die Regionale Musikschule Wohlen bietet neu auch in Dintikon ein Eltern-Kind-Singen an. Alte und neue Kinderlieder in Mundart, Sprüchli und Spielereien sind Bestandteile des Programms. Die Handpuppe Smirré, ein frecher Fuchs, spricht die Kinder im Alter von Geburt bis Kindergarten direkt und auf kindgerechte Art an. Auch für die ganz Kleinen ist das Programm schon geeignet. Sie können zwar noch nicht mitsingen, denn diese Fähigkeit setzt frühestens mit drei Jahren ein, aber die Kinder reagieren auf den Rhythmus, und schnell einmal machen sie einfache Bewegungen mit. Ausserdem erleben die Kinder während des Elki-Singens ihre Bezugsperson in einer völlig anderen Situation, nämlich ausgeglichen. «Das Singen öffnet nicht nur die Seelen der Kinder, es ist auch Balsam für die Seelen der Erwachsenen», sagt die ausgebildete Elki-Singleiterin Bettina Leemann. Denn Singen sei die eigentliche Ursprache des Menschen. «In vielen Kulturen singen und tanzen Kinder, bevor sie überhaupt sprechen können.» (rla) ■
Am Samstag, 8., und Mittwoch 12. September, 10–10.40 Uhr, lädt die Regionale Musikschule Wohlen zum kostenlosen Schnuppern ein. Eine Anmeldung es erforderlich unter Telefon 078 813 22 93 oder bettina.leemann@schulewohlen.ch.
Dank Burglind ein Velounterstand
Hallwil Die Haubuer Chilbi ist und bleibt speziell. Vor vier Jahren der Kreiselschmuck, dieses Mal steht ein imposanter Velounterstand im Mittelpunkt. ■
emeinderätin und OK-Präsidentin Susanne Stumpf begrüsste eine grosse Gästeanzahl zur zweiten Haubuer Chilbi. Als Festredner geladen war Kantonsförster Alain Morier. In seiner in Versform gehaltenen Ansprache «Die drei stürmische Wiber», in Anlehnung an Goethes Erlkönig, nahm er Bezug auf die Januarstürme Burglind, Evi und Friederike. Die Anwesenden verdankten es mit etlichen Lachern und grossem Applaus. Die extra für diesen Anlass spielende MG Hallwil unterhielt die Gäste mit einigen schönen Stücken. Dann kam der grosse Moment für die drei Lernenden Marc, Lukas und Adrian, die das noch verhüllte Geschenk auspackten. Dank der Unterstützung der Forstbetriebe Rietenberg und Busi Gartenbau konnte dieser Velounterstand mit Holz aus Hallwil geschaffen werden. Ein wahres Bijou ist dabei entstanden. Der ehemalige Gemeinderat Franz Schaffhauser konnte mit dem Erlös eines früheren Anlasses der Gemeinde eine wunderschöne Sitzbank überreichen. An Stumpf war es dann, allen Beteiligten mit einem klei-
Apéro: Zeit für ausführliche Gespräche.
«Langer Donnerstag» auf Schloss Hallwyl Familienspiel: Hier ist Geschicklichkeit gefragt. nen Geschenk den Dank der Gemeinde auszusprechen. Für offizielle Gäste und Sponsoren wurde anschliessend ein Apéro ausgegeben. Die Beizenstadt wies auf die in Hallwil gepflegten Winterbräuche hin. Dass diese Bräuche auch im Sommer ihren Platz hatten, konnte an den verschiedenen Beizen festgestellt werden. Frauenverein, Aabach-Sänger, Turnverein, Feuerwehr, Verein Kinder in Hallwil boten nebst Raclette, Steak, Kaffee, Ku-
chen, Weihnachtsguetzli auch vieles mehr an. Jeder kam dabei auf seine Kosten.
Wetter war Spielverderber
Leider spielte das Wetter am Samstag nicht mit. Der Grenzmarsch mit interessanten Informationen zur Landwirtschaft um Hallwil und der Vorstellung des neuen Spitex-Stützpunktes hatte nicht die erhoffte Zuhörerschaft. Auch konnte der Familienparcours des
Winterbrauch: Chlausklöpfer in Aktion. schlechten Wetters wegen nicht viele Teilnehmer anlocken, obwohl gerade hier die einzelnen Hallwiler Bräuche spielerisch vorgestellt wurden. Mit Jugi Hallwil, Line Dance und anderen Unterhaltungen sowie später mit Rock ’n’ Roll fand die Haubuer Chilbi wenigstens noch einen versöhnlichen, gemütlichen Abschluss. Trotz allem hat das OK einen gelungenen Anlass auf die Beine gestellt und musste sich nur der höheren Gewalt beugen.
GEMEINDENOTIZEN Abfallsammelstelle Widenmatt
Beinwil am See Felix Holliger hat seine Anstellung als nebenamtlicher Abwart der Abfallsammelstelle Widenmatt gekündigt. Als neuer Abwart ist Ernst Bolliger, Beinwil am See, angestellt worden. Die Abfallsammelstelle Widenmatt ist jeweils am Samstag von 9 bis 11 Uhr geöffnet. Es können folgende Materialien entsorgt werden: Dosen, Aluminium, Metall, Flaschenglas, PET, Karton, Öl, Sperrgut und Bauschutt. (gkb)
Neuer Berufslernender
Beinwil am See Am 13. August hat Luca Riesenmann aus Reinach seine Lehre als Kaufmann (M-Profil) bei der Gemeindeverwaltung angetreten. Die dreijährige Ausbildung erfolgt in den Abteilungen Kanzlei/Einwohnerdienste, Finanzen und Steuern. Gemeinderat und Gemeindeverwaltung heissen Luca Riesenmann herzlich willkommen und wünschen ihm einen erfolgreichen Ausbildungsstart. (gkb)
Bettwil Morgen Freitag, 7. September, begibt sich das Gemeindepersonal auf den Verwaltungsausflug. Die Gemeindeverwaltung ist somit den ganzen Tag geschlossen. Bei Todesfällen oder sonstigen dringenden Fällen ist der Gemeindeschreiber telefonisch erreichbar unter 079 404 34 70. (gkb)
Seengen Es kommt immer wieder vor, dass Kehrichtsäcke vor dem Abfuhrtag bereitgestellt und dann von Tieren aufgerissen werden. Den zerstreuten Kehricht einzusammeln, ist äusserst unangenehm. Die Bevölkerung wird ersucht, die Kehrichtsäcke erst am Morgen des Abfuhrtags bereitzustellen. (gks)
Seengen Laut Mitteilung des Departements Volkswirtschaft und Inneres hat die Einwohnergemeinde Seengen im Jahr 2019 unter Berücksichtigung des Übergangsbeitrags einen Finanzausgleichsbeitrag von 882 500 Franken zu leisten. Gegenüber dem Vorjahr hat sich der Beitrag um 156 500 Franken erhöht. (gks)
Am «Langen Donnerstag» vom 6. September können Besucherinnen und Besucher vom Schloss Hallwyl den Feierabend mit einem Apéro im Schlosshof ausklingen lassen. Im abendlichen Schlosshof ein Glas Wein trinken, kulinarische Überraschungen geniessen und bei einer kurzen Führung durchs dunkle Schloss geheimnisvolle Ecken entdecken: Am 6. September lädt das Seetaler Wasserschloss zum «Langen Donnerstag». Das Schlosscafé serviert von 17 bis 22 Uhr Apéro-Häppchen, spezielle Drinks und kleine Köstlichkeiten. Zu später Stunde lädt das Team vom Schloss dann zur Quick-Tour: Im Schlosshof erfahren Gäste das Wichtigste über das Schloss Hallwyl in Kürze, es folgt ein kurzer Abstecher ins geschlossene Museum. Nachts im Schloss – ein Sommererlebnis der romantischen Art. (pd)
Seetal Der Pilzverein Seetal führt die Pilzkontrollen für die Gemeinden Egliswil, Fahrwangen, Hallwil, Meisterschwanden, Sarmenstorf und Seengen durch. Von Anfang September bis Mitte November ist die Pilzkontrolle täglich von 18 bis 19 Uhr geöffnet. Die Pilzkontrolle wird im alten Schuelhüsli in Tennwil durchgeführt. Für Auskünfte stehen folgende Pilzkontrolleure zur Verfügung: Ruedi Hurni, Meisterschwanden, 056 667 10 34, Max Döbeli, Sarmenstorf, 056 667 29 35, und James Gurtner, Fahrwangen, 056 667 06 68. (gks)
Graffitikunst in der Unterführung bei der Dreifachturnhalle
Seon Die Jugendarbeit Seon sowie das Schülerparlament haben die Thematik Graffitigestaltung in einem Sozialraum in Seon beraten. Konkret soll eine nachhaltige Lösung für die Wandgestaltung der Unterführung bei der Dreifachturnhalle erarbeitet werden. Die Jugendarbeit wird deshalb mit den entsprechenden Parteien ein detailliertes Konzept erarbeiten. Der Gemeinderat Seon begrüsst und bewilligt dieses Projekt gemäss den vereinbarten Regeln und freut sich auf das kreative Ergebnis. Der Durchgang für Passantinnen und Passanten wird während der Arbeiten stets gewährleistet sein. (gks)
Blick in die Vergangenheit: Jubiläumsausstellung in der Alten Schmitte.
Der Verein Alte Schmitte feiert sein 25-Jahr-Jubiläum Seengen Im Laufe der vergangenen 25 Jahre hat sich viel Material angesammelt, das von der Alten Schmitte gehortet und nun laufend inventarisiert wird. Alle Gegenstände stammen aus Seengen. Für die Ausstellung wird aus diesem Fundus eine spezielle Wahl getroffen und unter dem Motto «Was ist was?» in den Räumen der Alten Schmitte präsentiert. Die Gerätschaften lassen ein Stück Zeitgeschichte aufleben, wie unsere Vorfahren gelebt und den Alltag bewältigt haben. Sie lassen uns eintauchen ins Leben unserer Grosseltern, als die tägliche Arbeit in Haus und auf dem Feld mit viel Mühsal verbunden war. In der Zeit vor Kühlschrank und Gefriertruhe war die Haltbarmachung von Gemüse und Früchten eine besondere Herausforderung für die Hausfrau. Die «gute alte Zeit» war gar nicht immer so gut. Sie war vor allem anstrengend und
geprägt durch viel Handarbeit, drinnen wie draussen. Aber jedes Ding im täglichen Leben hatte seinen Platz und seine Bezeichnung. Wer weiss noch, was eine Wäschezange ist, ein Gülleschüeffi oder ein Garnhaspel? Viele Haushalte hatten damals einen eigenen Kaffeeröster, der die Bedeutung dieses Getränks im damaligen Leben dokumentiert. Die in der Ausstellung gezeigten Arbeitsgeräte bäuerlicher oder handwerklicher Herkunft sind Zeitzeugen einer längst vergangenen Epoche, die aber, gemessen an heutiger Entwicklung, gar nicht so weit weg ist. (yf ) ■
Eröffnung der Ausstellung ist am Freitag, 14. September, um 19.30 Uhr mit der Vernissage. An den Samstagen 15. und 22. September ist sie geöffnet von 14 bis 17 Uhr. An den Sonntagen 16. und 23. September von 11 bis 17 Uhr. Eintritt frei.
Romantisch: Schloss Hallwyl.
Wahlen Gemeinderat und Schulpflege Sarmenstorf Für die Ersatzwahl Gemeinderat und Vizeammann vom 23. September sind folgende Personen angemeldet worden: Als Gemeinderätin kandidiert Nadine Baur (Jahrgang 1987), FDP, als Vizeammann stellt sich Matthias Baur (Jahrgang 1987), SVP, zur Verfügung. Im ersten Wahlgang ist jede in der Gemeinde wahlfähige Person wählbar. Kandidierende für die Wahl als Vizeammann können nur gültige Stimmen erhalten, wenn sie auch als Gemeinderat gewählt werden oder bereits Gemeinderat sind. Für die Ersatzwahl eines Mitglieds der Schulpflege für den Rest der Amtsperiode wurde als einzige Kandidatin Barbara Hohl-Krähenbühl (1975), parteilos, angemeldet. Die Kandidatin wurde in stiller Wahl bestätigt. (gks)
Seengen Der Seetaler Poesiesommer ist zugleich Gast und Gastgeber. Er lädt Autoren aus dem Ausland in die Schweiz ein und ist zugleich in zahlreichen Ländern präsent. ■
as lässt sich anschaulich am Beispiel von Schloss Hallwyl zeigen. Hier lasen im Rahmen des Poesiesommers jüngst Mary Emeji, die Präsidentin der Luton Poetry Society, und der schwedische Regisseur Leif Olsson, der nicht nur die schwedischen Grossmeister August Strindberg, Ingmar Bergman und Tomas Tranströmer vorstellte, sondern in einem englischen Gedicht von Mary Emeji auch «William Shakespeare» spielte.
Wenig später war das Seetaler Festival im Stockholmer Hallwylska museet zu Gast – natürlich mit Schweizer Kultur. Die Historikerin Sara Dixon stellte die Künstlerin Ellen von Hallwyl vor, Tochter des schweizerisch-schwedischen Ehepaars Walther und Wilhelmina von Hallwyl-Kempe. Markus Stegmann, Direktor des Museums Langmatt, schlug darauf den Bogen zu seiner hochkarätigen Sammlung im Aargau. Der österreichische Botschafter Arthur Winkler Hermaden begrüsste an diesem internationalen Anlass die teilnehmenden österreichischen Autoren Gerd J. Schneeweis und Daphne Springhorn vor einem zahlreichen Publikum im vornehmen Salon des Hallwyl-Palais in Stockholm.
GEMEINDENOTIZEN Kreisschule aargauSüd
In Schweden: Seetaler Poesiesommer im grossen Salon des Hallwylska museet in Stockholm.
Foto: Anna Glowacki
In Seengen: Mary Emeji (London) und Leif Olsson (Schweden) in der Bildmitte auf Schloss Hallwyl.
Foto: Waltraud Hörsch
Beinwil am See Die Gemeindeversammlung Beinwil am See hat am 14. Juni dem Beitritt zum Gemeindeverband «Kreisschule aargauSüd» zugestimmt. Insgesamt haben neun Gemeinden der Fusion der bestehenden Kreisschulen Homberg und Mittleres Wynental sowie der Schule Menziken zugestimmt. Nur der Birrwiler Souverän hat das Geschäft an der Sommergemeindeversammlung für weitere Abklärungen zurückgewiesen. Die Gontenschwiler Stimmbürger haben das Projekt komplett abgelehnt. Nachdem aber die Mehrheit der Gemeinden der bisherigen Kreisschulen (Homberg und Mittleres Wynental) und die drei Standortgemeinden Menziken, Reinach und Unterkulm dem Projekt zugestimmt haben, wird die neue Kreisschule aargauSüd ihren Betrieb planmässig im August 2020 aufnehmen können. (gkb)
Lebensstationen von der Hebamme mit Solex bis zum Leichenwagen Seetal Die Historische Vereinigung Seetal und Umgebung (HVS) lud zusammen mit dem Museum Aargau und dem Verein Hansjakob-Suter-Sammlung zur Gesprächsrunde «Lücken schliessen» ins Schloss Hallwyl. Im Dialog mit vier Einwohnern aus den angrenzenden Gemeinden wollte man ergründen, welche «Eckpunkte im Leben» sich in den letzten Jahren wie geändert haben. Ausgangslage dieser «Erzählmatinee», die von Sarah Caspers vom Museum Aargau und HVS-Präsident Daniel Humbel moderiert wurde, bildete die von Hansjakob Suter gestaltete Ausstellung «Zum Andenken» im Kornhaus von Schloss Hallwyl. Hier blieb die Zeit jedoch in den 20er-Jahren des letzten Jahrhunderts stehen. Mit Auskünften des Quartetts wollte man die Lücken der 40er- oder 50er-Jahre stopfen. Brigitte Merz aus Boniswil, Rosmarie Schilling und Max Hächler aus Seengen sowie Max Humbel aus Hallwil berichteten aus ihrer Jugendzeit. Aus einer Jugend, als es noch in jedem Dorf eine
Hebamme gab, etwa «Schwester Hedi mit ihrem bekannten Solex», so Hächler. In einer Zeit, als der Mutterschaftsurlaub noch in weiter Ferne lag, hätten Bauersfrauen noch am Tag der Geburt eines Kindes wieder gearbeitet, erinnerte sich Schilling. Über Schulstationen, Konfirmation, Berufswahl, Partnersuche, Hochzeit erreichte die farbige Diskussion die letzte Lebensstation. Gemäss Max Humbel wurde der Leichenwagen von Hallwil von zwei Pferden zur Seenger Kirche gezogen. Übereinstimmend mit Merz berichtete Humbel, dass die Glocken im eigenen Dorf läuteten, bis der Trauerzug das Schloss erreichte; dann setzte das Seenger Geläut ein. Die Schilderungen der vier Seetaler unterschieden sich nicht gross von jenen aus den Zwanzigern. Die grossen Änderungen bei den Lebensstationen setzten später ein oder folgen bald, wenn beispielsweise der Oberstufenschulkreis nicht mehr deckungsgleich mit der Kirchgemeinde sein wird. (tf )
Weinbummel der Gesellschaft zum Falken und Fisch Schloss Hallwyl Erstmals lud die Gesellschaft zum Falken und Fisch, der Förderverein von Schloss Hallwyl, seine Mitglieder zu einem Weinbummel. Mit dem Bus reisten die Angemeldeten (das Interesse war derart gross, dass Interessierte abgewiesen werden mussten) zum Weingut Klosterhof in
«Es ist wie ständige Ferien hier» Meisterschwanden Ständerat Philipp Müller stellte sich im Rahmen einer Parteiveranstaltung seinen neuen Mitbürgern vor. ■
ie FDP MeisterschwandenTennwil lud zum Feierabendbier in den «Delphin»: «Unser Ständerat berichtet über Aktuelles aus dem Bundeshaus», stand in der Einladung, die sich ausdrücklich auch an «neugierige Aussenstehende oder Andersdenkende» richtete. «Unser»? Philipp Müller hielt einleitend fest, dass er mit seiner Ehefrau Va-
lesca Zaugg seit dem 19. Juni in Meisterschwanden lebt. Mit Müllers Umzug vom Wynen- ins Seetal passierte Historisches: Die Durchsicht aller Aargauer Ständeräte im modernen Bundesstaat (seit 1848) zeigt, dass noch nie ein Standesvertreter im Bezirk Lenzburg wohnhaft war. Müller beendete auch eine Durststrecke von über sechseinhalb Jahren ohne eidgenössischen Parlamentarier im Bezirk Lenzburg. Er fühlt sich am Hallwilersee wohl: «Wir sind gerne hier; man fühlt sich hier immer ein wenig wie in den Ferien.» Als Nachwehen der Züglete musste er sich am Vortag einer Operation («Tennisarm») unterziehen und warnte die rund 30 Zuhörer vor möglichen Aussetzern: «Ich stehe noch unter ‹Drogen›.»
Von einer Einschränkung war in der Folge nichts zu spüren. Gespickt mit unzähligen Fakten und Zahlen referierte er während eineinhalb Stunden über seine Spezialbereiche Aussen-, Finanz-, Wirtschafts- und Asylpolitik. Zum aktuell im Übermass diskutierten Rahmenabkommen mit der EU konnte und wollte sich Müller nicht äussern, «weil niemand weiss, was drinsteht». Er erwartet endlich ein Ergebnis der Verhandlungen zwischen Bern und Brüssel, zu dem Parlament und danach das Volk Stellung nehmen können. Die Frage der Fragen wurde dem neuen Mitbürger vom Plenum nicht gestellt: Ob er 2019 nochmals zu den Wahlen antritt? «Ich habe für den Entscheid noch Zeit bis Ende Jahr», so Müller bei der Verabschiedung.
Aesch, wo mit Verena und Kurt Huwiler eine erste Verkostungsrunde stattfand. Via Schiff und zu Fuss gings zurück zum Schloss Hallwyl. Bei einem Zwischenhalt in den Reben gab der Seenger Winzer Thomas Lindenmann Auskünfte über den aktuellen Jahrgang (Foto), ehe bei der Schlossmühle
in Begleitung einer Aufschnitt- und Käseplatte sechs Lindenmann-Weine degustiert wurden. Der nächste Anlass der Gesellschaft zum Falken und Fisch ist am 14. November die traditionelle Gespensternacht im kalten Schloss, an der diesmal die Sängerin Sina Walliser Sagen vorliest. (tf )
Im Dialog: Michael Stavarič und Monique Schnitter
Regionales am Pfalzmärt Veltheim Immer am zweiten Samstag im September findet der regional und überregional bestens bekannte Pfalzmärt in Veltheim statt – dieses Jahr findet der Markt zum 19. Mal statt. Gegen 100 Marktteilnehmer mit liebevoll hergerichteten Marktständen versprechen vielseitige und verlockende Angebote: altes Handwerk, heimische Hochstammprodukte und andere besonders naturnah hergestellte Lebensmittel, Kunsthandwerk
aus der Region, Karussell-Fahren, Ponyreiten und die Berner Sennenhündinnen Fara und Goya ziehen mit ihrem Wägeli durch die Pfalz. Die Rrätz-Clique Brugg und Örgeli-Maa Werner Fricker sorgen für beste Unterhaltung. Weitere Informationen zum Pfalzmärt findet man unter www.pfalz-maert.ch. ■
Samstag, 8. September, 9–17 Uhr, Pfalzstrasse, Veltheim.
Sonntagsmatinee mit der Landschaftskommission Niederlenz Ob Gemüse, Fisch oder Früchte: Fast alles für die Küche kommt aus dem Supermarkt. Vieles sogar aus dem Ausland und von fernen Kontinenten. Es geht aber auch anders. Die Landschaftskommission Niederlenz lädt ein in den Garten von Raffael Känzig. Vom
Rüebli bis zum Karpfen, vom Unkraut (oder ist es vielleicht gar ein Heilkraut?) bis zur exotischen Frucht, alles wächst hier. ■
Sonntag, 9. September. 10 bis zirka 11.30 Uhr. Treffpunkt: Dorfplatz unter der Linde.
Lenzburg Michael Stavarič ist der neue Residenzgast im Atelier Müllerhaus und kann sich in Lenzburg von September bis November 2018 in Ruhe seinem Schreiben widmen. Der tschechisch-österreichische Schriftsteller und Übersetzer verbindet in seinen Texten – unter anderem «Brenntage» (C.H. Beck 2011), «Gotland» (Luchterhand 2017) – immer wieder das Surreale mit dem Absurden, das Groteske mit dem Ironischen. Seine Partnerin in diesem Residenzen-Werkstattgespräch ist die Schweizer Buchpreis-Trägerin Monique Schwitter («Eins im Andern», Droschl 2015). Sie unterhalten sich über die Abgründe, die sich auftun, wenn Paradies und Verdammnis ganz nah beieinanderliegen und Literatur in Literatur verhandelt wird, geben Einblick in ihre Werkstatt und ihre Inspirationen. Die Moderation übernimmt Literaturwissenschaftlerin Christa Baumberger. Der
Hackbrett mal anders Staufen Mit dem Hackbrett kann man Appenzeller-Tänze spielen, aber nicht nur. Vom griechischen Volkslied über Rossini bis zu Simon and Garfunkel: «brettissimo» verbindet Musikstile und verblüfft mit eigenwilligen Arrangements. Diesen Herbst ist «brettissimo», bestehend aus Albin Rohrer und Franziska Mathis (Hackbrett), Emil Frey (Kontrabass) und Kathrin Regli (Cello), mit einem Vokalensemble unterwegs. Zusammen werden sie Melodien vortragen, die man in dieser Besetzung nicht erwarten würde. Eintritt frei – Kollekte. Es gibt einen Fahrdienst für gehbehinderte Personen: 16.15–16.45 Uhr ab Schulhausplatz Staufen.
Michael Stavarič und Monique Schnitter. Eintritt zum Residenzen-Werkstattgespräch kostet 25 Franken.
Montag, 17. September, 20 Uhr, Atelier Müllerhaus, Lenzburg.
Mauro Grossud singt Elvis Schafisheim «Mauro Grossud singt Elvis» ist keine Kopie des Originals. Grossud ist einfach sich selbst und interpretiert auf mitreissende, aber auch humorvolle Weise die grössten Hits von Presley. Seit 30 Jahren lebt Mauro Grossud die Musik. Über 1500 Auftritte in ganz Europa zeichnen ihn aus. Mauro Grossud ist einer dieser Musiker, die man nicht kennt und doch kennt. «Matterrock» oder die Hip-Hop-Version von «Gershwins Summertime», das frühere «Migros»- oder das «SF Club»-Signet entstammen auch seiner Feder. Verpflegung und Getränke sind erhältlich. Der Eintritt kostet 20 Franken. ■
Fotos: Yves Noir / Matthias Oertel
Sonntag, 16. September, 17 Uhr, Kirche Staufberg.
Samstag, 15. September, 20 Uhr, Türöffnung um 19 Uhr, im Glashaus der Gärtnerei Vogel, Schafisheim.
Mauro Grossud.
Agenda vom 7. bis 13. September KLASSIK ■
Lenzburg: Stadtkirche 20.15 Uhr. «Musikalische Begegnungen Lenzburg»: Chaarts: «Souvenir» – Meisterkonzert. ■
Lenzburg: Stadtkirche 19 Uhr. «Musikalische Begegnungen Lenzburg»: «Al Fine» – Chorkonzert. Mit dem Fricktaler Kammerchor, Urs Stäuble (Leitung), Leila Pfister (Alt) und einem Instrumentalensemble.
Beinwil am See: Löwensaal 20 Uhr. «Of öisere Heimat-Ärde». Cabriolas trifft Jodel.
Lenzburg: Baronessa 21 Uhr. Konzert von Rockpearl – Rockund Pop-Perlen aus 40 Jahren Musikgeschichte. Türöffnung 20 Uhr.
Lenzburg: Kapelle, Ammerswilerstr. 16 11 Uhr. Café Littéraire: «Klangspur in die vergessene Welt». Im Rahmen der Ausstellung «Transformator – Kunst im Quartier» liest Ruedi Debrunner aus seinem neuen Roman.
Lenzburg: Rathausgasse 13–17 Uhr. Lenzburger Wochenmarkt. Niederlenz: Turnzentrum. 9.30–11 Uhr. Grösster Indoor-Spielplatz im Kanton Aargau. Für Kleinkinder bis zum Kindergartenalter und ihre Eltern.
Weitere Infos unter www.aargauaktiv.ch. ■
Birrwil: Dorfplatz 9–13 Uhr. Birrwiler Dorfmärt Egliswil: Gesundheitszentrum 9–12 Uhr und 14–17 Uhr. Samstags-Café. Frühstücksbuffet, Kaffee und Kuchen. Hallwil: Im Dorf 9–14 Uhr. Hunde-Military by Tierhilfe Arme Pfoten. Möriken–Wildegg: Bibliothek 10–11 Uhr. Zwärglimorge für Kinder von 9 bis 24 Monaten mit ihren Eltern. Möriken–Wildegg: Yul–Brynner–Platz, Foyer vom Gemeindesaal, Ludothek, Jugendtreff Choo & Rasen vor dem Choo 14–17.30 Uhr. Spielnachmittag mit Beizli. Findet bei jeder Witterung statt. Niederlenz: Cholechäller 20.15 Uhr. «Nachtschatte». Geschichten aus der Bahnhöflibar mit Philipp Galizia und Alois Bürger. Schafisheim: Treffpunkt Parkplatz Strassenverkehrsamt Schafisheim. 6.45 Uhr. Vereinsreise des Gartenbauvereins Lenzburg ins Elsass. Geführter Spaziergang durch die Weinberge von Riquewihr, Weinprobe und Besuch des mittelalterlichen Gartens der Burg Haut Koenigsbourg . Nicht-Vereinsmitglieder sind herzlich willkommen. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Anmeldung per E-Mail oder Telefon unter ferrari.lisa@bluewin.ch oder 078 737 14 89. Weitere Infos www.gartenbauverein-lenzburg.ch.
ren und Ponyreiten. Attraktion sind ausserdem die Berner Sennenhündinnen Fara und Goya, die mit ihrem Wägeli durch die Pfalz ziehen. ■
Niederlenz; Dorfplatz unter der Linde 10–11.30 Uhr. Sonntagsmatinee mit der Landschaftskommission. Exkursion in den Garten von Raffael Känzig. Schafisheim: Rudolf-Steiner-Schule 16.30 Uhr. Zirkusvorführung der Schüler der 7. Klasse. Eintritt frei, Kollekte. Infos unter www.steinerschule-aargau.ch. ■
Lenzburg: Unter den Arkaden des Alten Gemeindesaals 14–16.30 Uhr. Spielsachenflohmarkt. Kinder tauschen und verkaufen ihre Spielsachen. Für die Eltern stehen Kaffee und Kuchen zum Verweilen bereit.
Lenzburg: Jugendtreff Tommasini Ab 17 Uhr. Der Auftakt: Guck mal Günther, Kunst. Infos unter www.guckmalkunst.ch. Niederlenz: Turnzentrum. 9.30–11 Uhr. Grösster Indoor-Spielplatz im Kanton Aargau. Für Kleinkinder bis zum Kindergartenalter und ihre Eltern. Weitere Infos unter www.aargauaktiv.ch.
Rupperswil: Kirchgemeindehaus 14.30 Uhr. Seniorennachmittag: «Judos goes Orient». Kostenloser Fahrdienst: 062 897 28 71. ■
Ammerswil: Restaurant Echt, Hotel Lenzburg 11.30 Uhr. Senioren-Mittagstisch der Pro Senectute Bezirk Lenzburg. An-/Abmeldung Telefon 062 891 35 03. Brunegg: Schulhaus 16.30–17.30 Uhr. Informationsveranstaltung «Generationen im Klassenzimmer Brunegg».
Rupperswil: Aarehaus, Gartenstrasse 3 Ab 14 Uhr. 4. Spielzeug- und Kinderkleiderbörse Rupperswil. Weitere Infos unter www.faveru.ch.
Hendschiken: Restaurant Jägerstübli 11.15 Uhr. Senioren-Mittagstisch der Pro Senectute Bezirk Lenzburg. An-/Abmeldung Telefon 062 892 40 66.
Seon: Kath. Pfarreizentrum 20 Uhr. «Glauben für Erwachsene». «Die lange Nacht des Evangeliums» – gemeinsam ein Evangelium am Stück lesen. Keine Kosten, keine Anmeldung.
Rupperswil: Altersheim Länzerthuus 11.45 Uhr. Senioren-Mittagstisch der Pro Senectute Bezirk Lenzburg. An-/Abmeldung Telefon 062 889 01 89.
Schafisheim: Rudolf-Steiner-Schule 19.30 Uhr. Zirkusvorführung der Schüler der 7. Klasse. Eintritt frei, Kollekte. Infos unter www.steinerschule-aargau.ch.
Veltheim: Pfalzstrasse 9–17 Uhr. Pfalzmärt. Altes Handwerk, heimische Hochstammprodukte und naturnah hergestellte Lebensmittel. Für die Kleinen gibt es Karussell-Fah-
Möriken-Wildegg: Gemeinde- und Schulbibliothek 20.15 Uhr. Bücherpräsentation «Auswahl 2018». Eintritt frei. Im Anschluss sind alle zum Apéro eingeladen.
Brunegg: Aula der Schule Brunegg 16.30 Uhr. Infoveranstaltung zum generationenübergreifenden Austausch «Generationen im Klassenzimmer».
Schloss Lenzburg Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10–17 Uhr. Montag geschlossen. Weitere Infos findet man unter www.schlosslenzburg.ch. Sonntag, 9. September. 14–15 Uhr. Auf die krumme Tour. Öffentliche Führung durch die Schlossbauten.
Schloss Wildegg Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10–17 Uhr. Montag geschlossen. Weitere Infos zum Schloss findet man unter www.www.ag.ch. Sonntag, 9. September. 13–14 Uhr und 15–16 Uhr. Gartenführung ProSpecieRara. Öffentliche Führung mit Expertinnen im ProSpecieRara-Garten. Sonntag, 9. September. 13–14 Uhr und 15–16 Uhr. Highlight-Tour. Das Schönste, Grösste oder Wertvollste: Öffentliche Führung für Familien durch die Glanzlichter der Ausstellung. Sonntag, 9. September. 14–17 Uhr. Dem Restaurator über die Schulter geblickt: Goldblatt und Lehmfarbe. Auf Schloss Wildegg zeigen Profis, wie alte Gegenstände restauriert werden. Dienstag, 11. September. 18.30–19.30 Uhr. Szenischer Rundgang: Gnädige Frau, ein Skandal! Schloss Wildegg im Visier ungebetener Gäste, denn wertvolle Schätze und Objekte üben auf manche Leute eine besondere Anziehungskraft aus. ■
Schloss Hallwyl Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10–17 Uhr. Montag geschlossen. Sonntag, 9. September. 13.30–14 Uhr und 15–15.30 Uhr. Wilhelminas Abenteuer. Schlossherrin Wilhelmina von Hallwyl gibt auf einer szenischen Führung private Einblicke in ihr Fotoalbum. Sonntag, 9. September. 14.30–16.30 Uhr. Zigarren drehen und Stroh flechten. Altes Handwerk neu entdeckt!
Alpenclub Staufberg Sonntag, 9. September. Wanderung Wichelsee, leicht, Kontakt: Frau Marisa Günther, 062 777 27 57.
«aushub» – eine Buchvernissage Lenzburg Markus Kirchhofer geht konsequent seinen Schreibweg: Nach zehn Bildgeschichten / Comics veröffentlichte er 2014 seine erste Solo-Publikation, den Gedichtband «eisfischen», im Herbst erscheint der neue Gedichtband «aushub» (Knapp Verlag), mit Covergestaltung und Illustrationen von Reto Gloor. Die jahrelange intensive Zusammenarbeit mit Zeichnern ist in Kirchhofers Lyrik sicht- und spürbar: Sie ist bildstark und präzis, spielerisch und poetisch, abgründig und humorvoll. Vor drei Jahren bereiste Markus Kirchhofer China. Dort entstand knapp die eine Hälfte von insgesamt 100 Gedichten. In «aushub» sind sie auf Doppelseiten Gedichten gegenübergestellt, die im Westen entstanden sind. Zwischen den Seiten, zwischen Ost und West, öffnen sich neue, verblüffende Assoziations-
Markus Kirchhofer.
räume. Die Vernissage findet mit dem Medienkünstler Marc Lee und dem Lautenisten Andreas Schlegel statt. Der Eintritt kostet 25 Franken. ■
Freitag, 14. September, 19.15 Uhr, Literaturhaus Lenzburg.
Findet bereits zum elften Mal auf Schloss Lenzburg statt: Der Mittelaltermarkt.
Orgelabend zum Bettag Wildegg Auf der Goll-Orgel in der katholischen Kirche St. Antonius in Wildegg findet am Samstag, 15. September, ein Orgelkonzert zum Bettag statt. Die Veranstaltung ist auch Teil der Konzertreihe zum Jubiläum «150 Jahre Orgelbau Goll». Dieses Jahr steht das Programm ganz im Zeichen familiären Musizierens. Im ersten Teil sind Josef Gallati, langjähriger Organist im Pastoralraum Region Lenzburg, und seine Tochter Christina, seit 2001 unter anderem Mitglied des Luzerner Sinfonieorchesters, an der Violine zu hören. Ergänzt wird das Duo durch Renato Bizzotto, ehemaliger Solo-Oboist des Symphonischen Orchester Zürich und künstlerischer Leiter des TMC (The Muri Competition). Sie spielen Werke barocker Kompo-
nisten wie J. Pachelbel, G.Muffat oder J.S. Bach sowie Stücke aus der Romantik von J.G. Rheinberger. Im zweiten Teil des Abends präsentieren Florian Zaunmayr, hauptamtlicher Kirchenmusiker des Pastoralraums Lenzburg, und seine Frau Yun Zaunmayr, ebenfalls Organistin und Musiklehrerin mit Spezialgebiet Orgelunterricht für Kinder, ein vielseitiges Programm. Neben Händel und Mozart ertönt auch symphonische Musik von E. Grieg und den Abschluss machen beschwingte Wiener-Walzer-Klänge von R. Fuchs und J. Strauss. Der Eintritt ist frei, es gibt eine Kollekte. ■
Samstag, 15. September, 19.30 Uhr, katholische Kirche St. Antonius, Wildegg.
Eintauchen ins Mittelalter Lenzburg Das Mittelalter hat die Lenzburg vom 14. bis 16. September fest im Griff. Neu am Markt gibt es einen Drucker aus dem 15. Jahrhundert.
ährend mehrerer Wochen haben ein Experimentalarchäologe und Freiwillige des Museums Aargau einen mittelalterlichen Backofen nach historischen Vorlagen nachgebaut. Nun steht der Lehmkuppelofen im Schlosshof und kommt am kommenden Mittelaltermarkt vom 14. bis 16. September zum Einsatz. Die Besucher sind eingeladen, die darin ge-
«Ein musikalisches Feuerwerk» Lenzburg Unter dem Motto «Ein musikalisches Feuerwerk» wird das Trio Capriccio Zürich mit Kurt Meier, Oboe und Englischhorn, Arlette Hock Meier, Violine, und Felix Gubser, Klavier, ein buntes Programm mit stimmungsvollen, heiteren und virtuosen Werken zur Aufführung bringen. Das Programm reicht von populären klassischen Stücken wie Mozarts Trio für Violine, Englischhorn und Klavier und Bizets Zigeunerlied aus der Oper Carmen über sentimentale Melodien von Elgar und des Filmkomponisten Ennio Morricone bis zu brillanten Bravourstücken wie dem Hummelflug und dem feurigen Czardas. Man darf sich auf ein musikalisches Feuerwerk freuen.
Sonntag, 16. September, 17 Uhr, reformiertes Kirchgemeindehaus Lenzburg.
Börse für Zweiräder beim Mülimärt Lenzburg Die Pro Velo Lenzburg organisiert am Samstag, 15. September, in Lenzburg wiederum eine Velobörse. Von halb neun bis elf Uhr können fahrtüchtige Occasionsfahrräder, Anhänger, Trottinetts und insbesondere auch Kinderfahrräder in die Unterführung beim Mülimärt in Lenzburg gebracht werden. Experten prüfen die gebrachten Velos und gemeinsam wird ein Ver-
kaufspreis festgelegt. Von halb zehn bis zwölf Uhr können die Velos besichtigt, Probe gefahren und gekauft werden. Leute von der Pro Velo beraten die Käufer und sind bei kleinen Einstellungsarbeiten behilflich. Ausserdem kann sich, wer mag, mit Mitgliedern der Pro Velo über die Probleme des Veloverkehrs in Lenzburg und Umgebung austauschen.
Jodelgottesdienst auf dem Rügel Seengen Zur Bettagsfeier auf dem Rügel sind neben den Mitgliedern der Kirchgemeinden Seengen und Othmarsingen auch Freunde des Rügels aus einem weiteren Umkreis eingeladen. Der Gottesdienst in der Aula wird musikalisch umrahmt vom Jodelterzett Seetal. Anschliessend hat man die Gele-
genheit, gemütlich beim Mittagessen zusammenzusitzen, bei schönem Wetter im Freien. Das Mittagessen ist fakultativ und auf eigene Kosten. Eine Anmeldung ist nicht nötig. ■
Sonntag, 16. September, 10 Uhr, Tagungshaus Rügel, Seengen.
Eine Schulklasse macht Zirkus Schafisheim Die Schüler der 7. Klasse der Rudolf-Steiner-Schule Schafisheim haben in den letzten Wochen ein abwechslungsreiches Zirkusprogramm mit Jonglage, Artistik, Clownnummern und Zirkusorchester einstudiert und freuen sich, ihr Programm einem grös-
seren Publikum zu zeigen. Eintritt frei, Kollekte. ■
Samstag, 8. September 2018, 19.30 Uhr und Sonntag, 9. September 2018, 16.30 Uhr, Saal der Rudolf-Steiner-Schule Schafisheim.
Niederlenz Philipp Galizia und Alois Bürger präsentieren am Samstag, 8. September, 20.15 Uhr, im Cholechäller «Nachtschatten» – Geschichten aus der Bahnhöflibar. Bahnhöfli-Besitzerin Eveline und Stammgäste wie der Gödel, Lottenbach oder Melk und Chasper sind im Bahnhöfli täglich anzutreffen – oder besser gesagt: Nacht für Nacht. Und wenn sie dann alle beisammen sind, diese Nachtschattengewächse, kommen sie ins Erzählen und Fabulieren. Dave liefert dazu auf dem alten Klavier den Soundtrack. Tickets und Infos unter www.cholechaeller.ch.
Spielsachenflohmarkt unter den Arkaden Lenzburg Am Mittwoch, 12. September, ist es wieder so weit. Es ist Spielsachenflohmarkt unter den Arkaden des Gemeindesaales am Metzgplatz in Lenzburg. Der Aufbau startet für alle kleinen Verkäufer um 13.45 Uhr. Mitbringen sollte man eine Decke, auf der man die Spielsachen präsentieren kann. Die Erwachsenen können es sich am Kaffeetisch gemütlich machen. Den kleinen Händlern wird gratis Sirup und Kuchen offeriert. Eine tolle Möglichkeit, sich endlich das ersehnte Spielzeug vom eigenen Sackgeld für einen kleinen Preis zu kaufen oder auch mit dem eingenommenen Erlös die Spardose aufzufüllen. ■
backenen Brötchen zu probieren. Am Mittelaltermarkt gibt es aber noch viel mehr zu entdecken. Wenn mittelalterliche Klänge aus dem Hof erklingen und Königsketten, Kräuterseifen und Met feilgeboten werden, dann steht Schloss Lenzburg ganz im Zeichen des grossen Mittelaltermarktes. Schon zum elften Mal findet das Spektakel inmitten der prächtigen Schlossanlage statt und macht die längst vergangene Zeitepoche mit all ihren Farben, Gerüchen, Speisen und Klängen erlebbar. Im und vor dem Schloss werden an über 40 Ständen mittelalterliches Handwerk, Schmuck, Instrumente und Speisen präsentiert. Das Zähringervolk, eine Truppe von
historischen Darstellerinnen und Darstellern, Tanzgruppen, Gaukler und Falkner sorgen beim Publikum ausserdem für köstliche Unterhaltung. Wer sich gerne selber aktiv betätigt, kann zum Beispiel mit der Gruppe «Exploramus» tanzen, einen Quarkdip machen, filzen, handspinnen, mit dem Bogen schiessen und noch vieles mehr. Neu am Markt ist ein Drucker aus dem 15. Jahrhundert, der viel aus der Anfangszeit des modernen Buchdrucks zu erzählen weiss. ■
Freitag, 14., bis und mit Sonntag, 16 September, 10–18 Uhr, Schloss Lenzburg. Weitere Infos und das detaillierte Programm findet man unter www.sfsdfssf.ch.
Ein Buch voller Klänge
«Nachtschatten»
Philipp Galizia.
Trio Capriccio Zürich.
Mittwoch, 12. September, 14–16.30 Uhr, unter den Arkaden des Alten Gemeindesaals.
Lenzburg Ruedi Debrunner liest aus seinem Roman «Klangspur in die vergessene Welt». Wie wäre das Leben des Musiklehrers und –kritikers Benno Spiess verlaufen, wenn ihn der schicksalhafte Telefonanruf nicht erreicht hätte? Obwohl sein Urlaub gerade begonnen hat, nimmt er – nach kurzem Zögern – den Hörer ab und willigt ein, einen Konzertbericht zu schreiben: Vilma Pajula spielt aus dem letzten Werk von Alex Stern. Benno hat keine Bedenken: Tausendzweihundert Zeichen – ein Klacks. Fünfundvierzig Minuten. Maximal. Doch das Konzert wirft ihn aus der Bahn. Was hat die Pianistin mit ihm angestellt? Und wer ist dieser verschollene Komponist? Die Begegnung mit dessen verschrobener Lebenspartnerin Sandra Sammartino wirft ein neues Licht auf Bennos brüchige Lebensidylle. Wie kann er das alles seiner Frau Monika erklären? Der alte Flügel und der Mäusegeruch im verstaubten Komponistenkabuff führen ihn in die verschollen geglaubte Klangwelt seiner Vergangenheit. Doch
Ruedi Debrunner.
das ist erst der Anfang. Mit einer bilderreichen Sprache zieht einen der zweite Roman von Ruedi Debrunner mitten in den Strudel des Lebens. Oder noch einen Schritt darüber hinaus? Ein Buch voller gewitzter Dialoge, voller Gerüche und vor allem: voller Klänge. Ruedi Debrunner, geboren 1962, ist Komponist, Klarinettist, Pianist, Musikpädagoge und Schriftsteller. ■
Sonntag, 9. September, 11 Uhr im Rahmen der Ausstellung «Transformator – Kunst im Quartier», ehemalige Kapelle, Ammerswilerstr. 16, Lenzburg. Ohne Anmeldung. Der Eintritt ist frei.
Vor 20 000 Jahren, während der letzten Eiszeit: Die erste Jagd mit den besten Jägern seines Stammes nimmt für einen jungen Mann (Kodi Smit-McPhee) ein entsetzliches Ende. Schwer verletzt stürzt er eine Schlucht hinunter und wird von seinen Männern als tot geglaubt zurückgelassen. Als er verwundet und allein wieder zu Bewusstsein kommt, muss er sich augenblicklich der rauen, erbarmungslosen Wildnis stellen. Auf seinem Weg begegnet er einem von seinem Rudel verstossenen Wolf, den er widerwillig zähmt. Langsam nähern sich die ungleichen Verbündeten an, bis sie sich schliesslich gemeinsam den Gefahren und Herausforderungen der skrupellosen Natur stellen. ■
Kino Urban: ab 14 Jahren. Deutsch. 3D: DO/SA/MO/MI je 20 Uhr.
2D: FR/SO/DI je 20 Uhr, SA+SO auch 17 Uhr.
Jocelyn, erfolgreicher Geschäftsmann, Egomane, überzeugter Frauenfeind und sich seiner selbst überdrüssig, findet sich plötzlich frisch verliebt wieder. Mit einem Trick hat er die hübsche Frau verführt und für sich gewonnen: Er hat sich als gehbehindert ausgegeben. Alles läuft perfekt – bis ihm seine neue Freundin ihre Schwester vorstellt, die seit Geburt im Rollstuhl sitzt. ■
Kino Löwen: ab 10 Jahren. Deutsch: DO–SA, MO+MI je 20 Uhr, SO 17 Uhr. F/d: SA 17 Uhr, SO+DI je 20 Uhr. Spielzeiten und weitere Filme siehe auch unter www.kinolenzburg.ch.
3D: DO/SA/MO/MI je 20h 2D: FR/SO/DI je 20h, SA+SO auch je 17h, D/14J.:
ALPHA – 2/3D
vom Chäs-Toni z Niederlenz getts jede Fritig ond Samschtig ab 18.00 Uhr Raclette oder Fondue à discrétion. Fondue nur uf Vorbstellig. Härzlech lade i: Toni und Josy, Telefon 062 891 15 70
Deutsch : DO–SA, MO + MI je 20h, SO 17h OV F/d : SA 17h, SO + DI je 20h ab 10J.:
TOUT LE MONDE DEBOUT – LIEBE BRINGT ALLES INS ROLLEN www.kinolenzburg.ch wüsse, was lauft!
mit Jodlerchörli und Feuerwehrverein Niederlenz Freitag, 14. September 2018 (17.00–24.00 Uhr) Samstag, 15. September 2018 (11.00–24.00 Uhr)
im Festzelt am Dorfplatz
Freitag, 14. Sept. 2018, Vernissage
19.30–21.00 Uhr 20.00 Uhr
Samstag, 15. Sept. 2018,
Sonntag, 16. Sept. 2018, 11.00–17.00 Uhr Samstag 22. Sept. 2018, 14.00–17.00 Uhr Sonntag 23. Sept. 2018
Veranstalter: Verein «Alte Schmitte Seengen»
Freitag, 7. September 2018 20.15 Uhr
Seon 1 - FC Menzo Reinach Sponsor: Metzgerei Burkart Unterdorfstrasse 5, 5703 Seon
Ganzes Jahr: • Neugestaltung von Gärten, Mauern, Wegen und Plätzen Speziell: • Unterhaltsabonnement für Ihren Garten Rufen Sie uns an für eine GRATIS-Gartenberatung oder für eine unverbindliche Offerte! Tel. 062 891 05 00 oder Natel 079 706 45 36. www.willener-gartenbau-lenzburg.ch
Lager-Verkauf Samstag, 8. Sept. 2018, von 9 bis 15 Uhr Seonerstrasse 5, 5600 Lenzburg
Antiquitäten, Raritäten, Stühle, Sekretäre, Schränke, Tische, Unrestauriertes, Bottle James und Silent James

References: Art. 322
 § 60
 § 60
 § 37
 § 60
 § 29
 § 21
 § 30
 § 21
 § 21