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31.07.2012 · IWW-Abrufnummer 123034
Bundesarbeitsgericht: Urteil vom 16.05.2012 – 5 AZR 331/11
aa) Nach § 305c Abs. 1 BGB werden Bestimmungen in Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die nach den Umständen, insbesondere nach dem  äußeren Erscheinungsbild des Vertrags, so ungewöhnlich sind, dass der Vertragspartner des Verwenders mit ihnen nicht zu rechnen braucht, nicht Vertragsbestandteil. Dies setzt objektiv eine ungewöhnliche Klausel voraus, mit der der Arbeitnehmer subjektiv nicht zu rechnen brauchte (vgl. dazu BAG 19. Februar 2010 - 8 AZR 645/09 - Rn. 54, AP BGB § 307 Nr. 49; Däubler/Bonin/Deinert/Däubler § 305c Rn. 8 ff.; ErfK/Preis §§ 305 - 310 BGB Rn. 29, jeweils mwN).
VorschriftenBGB § 138, BGB § 305 Abs. 1, BGB § 305c Abs. 1, BGB § 307

References: § 305
 § 307
 § 305
 § 138
 § 305
 § 305
 § 307