Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/419231_Umbau_und_Erweiterung_des_Schulgebaeudes_der_Verbandsgemeinschaftsschule_Staig_2018_Illerkirchberg
Timestamp: 2020-06-03 11:45:16+00:00

Document:
Öffentliche Ausschreibung Illerkirchberg 2018 Umbau und Erweiterung des Schulgebäudes der Verbandsgemeinschaftsschule Staig 2018-02-02
Kontaktstelle(n): Herr Hans Ibele
Telefon: +49 73469623-10
Fax: +49 7346 / 9623-61
Hauptadresse: https://www.gvv-kw.de/pb/,Lde/30096.html
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: www.nps-pm.de/aktuelles/aktuelle-ausschreibungen.html
Kontaktstelle(n): Frau Christina Högerl
Telefon: +49 7315099510
Leistungen Objektplanung gemäß HOAI § 34.
Für Umbau und Erweiterung des Schulgebäudes der Verbandsgemeinschaftsschule Staig.
Gemeinde Staig.
Umbau und Erweiterung einer Gemeinschaftsschule mit zugehörigen Nebenräumen und Außenanlagen mit einer Nutzfläche für Neubau und Umbau von jeweils ca. 700 m2.
Phase 1 Teilnahmewettbewerb.
1. Wertungsschritt:
Die Bewerber werden hinsichtlich ihrer wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit gemäß III.1.2 und geeigneter Referenzen (III.1.3) geprüft.
2. Wertungsschritt:
Die Referenzen werden zusätzlich gewertet, wenn sie aus den projektbezogenen Themenbereichen (kommunaler Bauherr, Schulgebäude und Bauen im Bestand) stammen (siehe III.1.3).
- Natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung "Architekt" berechtigt sind (Urkunde / Mitgliedsnachweis der Architektenkammer des jeweiligen Bundeslandes des Bewerbers). Ist in den jeweiligen Heimatstaaten die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die Anforderungen als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates gewährleistet ist,
- Juristische Personen, wenn deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist und der Planungsaufgabe entspricht und wenn der verantwortliche Verfasser der Planung oder der gesetzliche Vertreter der juristischen Person, die an die natürlichen Personen gestellten Anforderungen erfüllen,
- Arbeitsgemeinschaften, bei denen jedes Mitglied die Anforderungen erfüllt, die an die natürlichen oder juristischen Personen gestellt werden.
Mehrfachbewerbungen [einzeln und als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft] sind unzulässig. Vorgesehene Nachunternehmer dürfen nur dann als Bewerber oder Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft auftreten oder für mehrere Bewerber eingebunden werden [Mehrfachbeteiligungen], wenn der Geheimwettbewerb gewahrt ist, insbesondere keine Kenntnis von oder kalkulationserhebliche Einflussmöglichkeiten auf Angebotspreise mehrerer Bieter besteht.
Die Vergabestelle behält sich Kontaktaufnahme zum Mehrfachbeteiligten [auch Nachunternehmer] zum Zweck der Prüfung oder Abforderung entspr. Versicherungen vor.
Es ist rechtliche Identität zwischen Bewerber und Zuschlagsempfänger erforderlich. Im Verfahren tritt mit der Bewerbung [Teilnahmeantrag] grundsätzlich Bindung hinsichtlich der Zusammensetzung einer Bewerbergemeinschaft oder benannter Nachunternehmer ein; Änderungen setzen eine Zustimmung der Vergabestelle voraus, die von einer weiteren Eignungsprüfung abhängig gemacht werden kann, ein Anspruch darauf besteht nicht.
Erklärung nach § 44 VgV Absatz 1 über Eintragung in einem Berufs- und/oder Handelsregister.
- Eigenerklärung zu zwingenden Ausschlussgründen gem. § 123 GWB, also über das Nichtvorliegen von Verurteilungen im Sinne von § 123 Abs. 1 bis 3 GWB sowie Erklärung zum Nachkommen der Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung,
- Eigenerklärung zu fakultativen Ausschlussgründen gem. § 124 Abs. 1 Nr. 1 bis 4 und Nr. 8 GWB.
- Nachweis der Berufshaftversicherungsdeckung gemäß VgV § 45, Abs. 3 Nr. 1,
- Erklärung, aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber in den letzten 3 Jahren Beschäftigten gemäß VgV § 46 Abs. 3 Nr. 2 herausgeht.
- Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für entsprechende Dienstleistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren gemäßVgV § 45, Abs. 1 Nr. 1,
- Angabe über den Auftragsteil für den eine Weitervergabe vorgesehen ist gemäß VgV § 46 Abs. 3 Nr. 10.
- Berufshaftpflichtversicherung mind. 1,5 Mio € bei Personenschäden und 1,0 Mio € bei sonstigen Schäden,
- Das Mittel der Beschäftigten in den letzten abgeschlossenen 3 Geschäftsjahren muss mind. 3 vollbeschäftigte Ingenieure und Führungskräfte betragen.
- Es müssen mindestens 3 unterschiedliche geeignete Referenzen bezogen auf den Schwierigkeitsgrad gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV angegeben werden.
- Es wird zusätzlich gewertet, wenn die Referenzen aus den projektbezogenen Themenbereichen kommunaler Bauherr, Schulgebäude und Bauen im Bestand stammen,
- Zu jedem Themenbereich können maximal 2 Referenzen angegeben werden,
- Je Themenbereich wird nur die erste Referenz voll gewertet, diese ist vom Bieter festzulegen,
- Es werden nur Referenzen gewertet, die die Mindestanforderungen erfüllen.
Folgende Angaben sind bei jeden Referenzprojekt anzugeben:
4. Baukosten in EUR brutto (KGR 300 + 400)
6. beauftragte und selbst erbrachte Leistungsphasen
8. Projektbeschreibung in Wort und Bild (max. 1 DIN A3-Seite je Projekt)
9. Kostenvergleich Kostenberechnung - Kostenfeststellung
10. Terminvergleich
11. Referenzschreiben des Auftraggebers
Mindestanforderungen an geeignete Referenzen:
- Projektgröße mind. 1,5 Mio EUR brutto (KG 300+400),
- Fertigstellung LPH8 nicht älter als 2010,
- mind. beauftragt LPH 2-8,
- mind. Honorarzone III nach HOAI.
Zugelassen ist, wer berechtigt ist, die Berufsbezeichnung "Architekt" zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden. (vgl. § 75 Abs. 1, 2 VgV).
Juristische Personen sind teilnahmeberechtigt, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen mit der vorgenannten Berufsqualifikation benennen (vgl. § 75 Abs. 3 VgV).
Arbeitsgemeinschaften juristischer und natürlicher Personen sind teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft teilnahmeberechtigt ist. Ansonsten siehe Pkt. III.1.1.
Ergänzung zu Punkt IV.1.1 Verfahrensart.
Verhandlungsverfahren mit Lösungsansatz (vorgeschalteter Teilnahmewettbewerb).
Für die Bewerbung verwenden Sie bitte das Bewerbungsformular, das unter der unter Pkt. I.3 genannten Adresse erhältlich ist.
Die Bewertung im Verhandlungsverfahren erfolgt über folgende Kriterien:
30 % Projektskizze
25 % fachliche und persönliche Qualifikation des Projektleiters
25 % Vorgehensweise und Methoden für die spezifische Projektabwicklung
10 % Honorarangebot (einschl. Nebenkosten)
10 % Gesamteindruck der Präsentation

References: § 34
 § 44
 § 123
 § 123
 § 124
 § 45
 § 46
 § 45
 § 46
 § 46
 § 75
 § 75