Source: http://www.ingenieurbuero-mayr.de/beauftragtentaetigkeiten.php
Timestamp: 2020-04-01 21:36:33+00:00

Document:
Umsetzung von Legislatur im Betrieb – das Ingenieurbüro Mayr als Beauftragter
Welche Aufgaben hat der Immissionsschutz-Beauftragte?
Was macht der Betriebsbeauftragte für Gewässerschutz?
Der Aufgabenkatalog des Gewässerschutzbeauftragten ist im § 65 des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) geregelt. Er übernimmt dabei Kontrollaufgaben zur Überwachung und Einhaltung der Vorschriften, Bedingungen und Auflagen. Dabei soll er auf geeignete Abwasserbehandlungsverfahren, geringen Abwasseranfall und eine umweltfreundliche Produktion hinwirken. Auch der Gewässerschutzbeauftragte hat eine jährliche Berichtspflicht gegenüber dem Betreiber. Dokumentationsaufgaben gehören ebenso zu seinem Aufgabengebiet. Dabei sollte er eine regelmäßige Kontrolle der Abwasseranlagen und Messungen durchführen und die Ergebnisse und Aufzeichnungen interpretieren und gegebenenfalls notwendige Maßnahmen einleiten. Der Betriebsbeauftragte für Gewässerschutz muss die Fachkunde nach § 66 des WHG und § 55 Absatz 2 des BImSchG nachweislich besitzen und diese regelmäßig durch Fortbilden aktualisieren. Dabei muss er eine fachspezifische Ausbildung oder Studium besitzen und sich in allen wasserrechtlichen Fragen und dem Umgang mit wassergefährdenden Stoffen auskennen, welche auf das Unternehmen zutreffen.
Weitere Kenntnisse in den folgenden Gebieten sind ebenso erforderlich:
Was macht der Betriebsbeauftragte für Abfall?
Die Aufgaben des Abfallbeauftragten werden im § 60 des Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG) benannt. Er berät den Betreiber und die Betriebsangehörigen in allen Angelegenheiten, die für die Kreislaufwirtschaft und die Abfallbeseitigung bedeutsam sein können. Seine Hauptaufgaben sind:
Der Abfallbeauftragte berät den Betreiber und die Betriebsangehörigen in Angelegenheiten, die für die Abfallvermeidung und Abfallbewirtschaftung bedeutsam sein können. Er ist berechtigt und verpflichtet,
a. über Beeinträchtigungen des Wohls der Allgemeinheit, welche von den Abfällen ausgehen können, die in der Anlage anfallen, verwertet oder beseitigt werden,
b. über Einrichtungen und Maßnahmen zur Verhinderung von Beeinträchtigungen des Wohls der Allgemeinheit unter Berücksichtigung der für die Vermeidung, Verwertung und Beseitigung von Abfällen geltenden Gesetze und Rechtsverordnungen,
a. umweltfreundlicher und abfallarmer Verfahren, einschließlich Verfahren zur Vermeidung, ordnungsgemäßen und schadlosen Verwertung oder umweltverträglichen Beseitigung von Abfällen,
b. umweltfreundlicher und abfallarmer Erzeugnisse, einschließlich Verfahren zur Wiederverwendung, Verwertung oder umweltverträglichen Beseitigung nach Wegfall der Nutzung, sowie
Der Abfallbeauftragte erstattet dem Betreiber jährlich einen schriftlichen Bericht über die nach Absatz 1 Satz 2 Nummer 1 bis 5 getroffenen und beabsichtigten Maßnahmen.
Auf das Verhältnis zwischen dem zur Bestellung Verpflichteten und dem Abfallbeauftragten finden § 55 Absatz 1, 1a, 2 Satz 1 und 2, Absatz 3 und 4 und die §§ 56 bis 58 des Bundes-Immissionsschutzgesetzes entsprechende Anwendung. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit wird ermächtigt, nach Anhörung der beteiligten Kreise (§ 48) durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates vorzuschreiben, welche Anforderungen an die Fachkunde und Zuverlässigkeit des Abfallbeauftragten zu stellen sind.
Was macht der Betriebsbeauftragte für Umwelt?
Der Umweltschutzbeauftragte ist für alle Themengebiete des Umweltschutzes im Betrieb zuständig. Er muss den Nachweis zur Fachkunde für die Bereiche Immissions- und Gewässerschutz sowie Abfall nachweislich besitzen. Betriebsbeauftragte im Umweltschutz haben die Aufgaben im Sinne einer betrieblichen Eigenüberwachung und dienen einer Stärkung der betrieblichen Eigenverantwortung.
Er kann folgende Aufgaben nach § 54 BlmSchG, § 65 WHG und § 55 KrW-/AbfG für Sie in Ihrem Unternehmen wahrnehmen:
Beratung des Unternehmens (Betreiber), der nachgeordneten Führungskräfte sowie der Mitarbeiter in allen Fragen des betrieblichen Umweltschutzes
Begleitung umweltschutzrechtlicher Genehmigungen
Aufklären der Betriebsangehörigen über die von den Anlagen oder Abfällen ausgehenden Gefahren oder Beeinträchtigungen für die Umwelt
Auf Einhaltung der aktuellen Vorschriften achten
Erarbeiten von Umweltschutzkonzepten
Hinwirken auf Abfallvermeidung, Abfallverwertung, Wasserreduzierung und Abwärmenutzung
Überwachung der Anlagen und Betriebsstätten
Überwachung der Abfälle bis zu ihrer Beseitigung bzw. Verwertung
Veranlassen von Analysen, Proben, Immissions- und Emissionsmessungen
Durchführen von Umweltbetriebsprüfungen
Um Umweltbetriebsprüfungen fachgerecht durchführen zu dürfen, ist die Zulassung zum Umweltbetriebsprüfer erforderlich, welcher die Fortbildungen zum Betriebsbeauftragten für Abfall, Immissions- und Gewässerschutz sowie die Zulassung als Umweltauditor voraussetzt. Unser Fachpersonal ist qualifiziert, um Betriebsprüfungen in Ihrem Unternehmen fachgerecht durchführen zu dürfen.
Gerne beraten wir Sie, wie wir Sie unterstützen können.
Was macht der Qualitätsmanagement-Beauftragte (QMB)?
Ein Qualitätsmanagementsystem ist heute in vielen Bereichen der Wirtschaft und Dienstleistungsbetrieben ein fester Bestandteil im Unternehmen und wird zukünftig für alle Unternehmen zum Standard der Technik sein. Besonders kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) greifen dabei gerne auf externe Qualitätsmanagementbeauftragte (QMB) zurück. Sie verfügen bereits über Erfahrung im QM-Bereich, sind personalkostenneutral und darauf spezialisiert, Unternehmen zu helfen, ein QM-System einzuführen und es auf Dauer profitabel einzusetzen.
Der externe QMB erlaubt es dem Unternehmen, sein Fachwissen zugunsten des Betriebes zu nutzen und es für den Betrieb einzusetzen. Hierdurch kann sich das Personal und die Geschäftsleitung auf ihr Kerngeschäft konzentrieren.
Erstellung des Qualitätsmanagementhandbuches (QMH)
Aufnahme und Auswertung von Reklamationen mit Aussagen zur Prozessoptimierung.
DIN EN ISO 15189 (für Medizinische Laboratorien)
Was macht der Umweltmanagement-Beauftragte (UMB)?
Der Umweltmanagementbeauftragte (UMB) hat vergleichbare Aufgaben für die Umwelt wie der Qualitätsmanagementbeauftragte (QMH) für die Qualität eines Unternehmens.
Der Umweltmanagement-Beauftragte hat unter anderem folgende Aufgaben:
Erarbeitung und Fortführung der Umweltdokumentation des Umweltmanagementsystems
Durchführung von internen Audits und Umweltbetriebsprüfungen
Durchführung von Schulungs- und Informationsmaßnahmen zu umweltrelevanten Themen
Engagement hinsichtlich der Einhaltung der einschlägigen gesetzlichen Vorschriftenund ihrer Umsetzung
Regelmäßige Kontaktplege zu den Behörden
Mitteilung von Verfügungen, Auflagen und sonstige Anweisungen der zuständigen Behörden an die jeweils betroffenen Verantwortlichen und Hinwirken auf deren Einhaltung
Prüfung der Verbesserungsvorschläge im Umweltbereich und
Überwachung ihrer fachgerechte Umsetzung
Jährliche Erstellung eines Umweltberichtes für Führungskräfte und Geschäftsleitung
Die von der Ingenieurbüro Mayr GmbH eingesetzten Umweltmanagementbeauftragten besitzen die Ausbildung und Kompetenz als Umwelt-Auditor und Umweltbetriebsprüfer nach DIN EN ISO 14001 und EMAS.
Der Datenschutzbeauftragte ist für die Einhaltung des Datenschutzes in einem Unternehmen zuständig, wobei hiermit vorrangig ordnungsgemäße Umgang mit personenbezogenen Daten gemeint ist. Als personenbezogene Daten bezeichnet man nach § 3 (1) des Bundesdatenschutzgesetzes: „ …Einzelangaben über persönliche oder sachliche Verhältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person (Betroffener)“.
Das Bundesdatenschutzgesetz hat hierzu alle Details festlegt. Dies fängt bei den Voraussetzungen für eine gesetzliche Verpflichtung zur Bestellung eines Datenschutzbeauftragten an, geht über die inhaltlichen Anforderungen zur formellen Beauftragung sowie einer konkreten Aufgabenbeschreibung und mündet in einer Aufstellung zu seinen Pflichten und Rechten und der Verantwortung als Haftender (vgl. hierzu § 280 BGB u.a. und § 823 BGB).
Der Datenschutzbeauftragte muss den Nachweis zur Fachkunde über die Rechtskenntnis zu Datenschutzreglungen sowie über den technischen Sachverstand besitzen. Datenschutzbeauftragte sollten über Weisungsfreiheit verfügen und der Geschäftsleitung direkt unterstellt sein.
Er kann folgende Aufgaben nach § 4 g des Bundesdatenschutzgesetzes für Sie in Ihrem Unternehmen wahrnehmen:
Kontinuierliche Überwachung der Einhaltung des Datenschutzes
Ständige Überprüfung der Maßnahmen und Vorschriften auf Zweckmäßigkeit Wirksamkeit und Effizienz
Schwachstellenanalyse in Bezug auf Datensicherheit
Sicherstellen der Einhaltung von Rechtsvorschriften
Schutz der Rechte der Beteiligten
Kontrolle von DV-Programmen
Erarbeitung von Vorgaben und Anweisungen
Benachrichtigung der Leitung
Erstellung und Pflege eines Verfahrensregister nach § 38 Abs. 2, § 4d des Bundesdatenschutzgesetzes
Gerne beraten wir Sie, wie wir Sie unterstützen können!

References: § 65
 § 66
 § 55
 § 60
 § 55
 § 54
 § 65
 § 55
 § 3
 § 280
 § 823
 § 4
 § 38
 § 4