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Timestamp: 2018-04-24 16:23:48+00:00

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GebüHrenverzeichnis - Urteile im Internet - Rechtsprechung Online
BGH III ZR 264/03
a) Auslagenersatz nach § 10 GOÄ kann der Zahnarzt nur für solche Materialien verlangen, die im Zusammenhang mit einer nach § 6 Abs. 1 GOZ eröffneten ärztlichen Leistung verwendet worden sind. Außerhalb des durch § 6 Abs. 1 GOZ eröffneten Bereichs kommt eine entsprechende Anwendung des § 10 GOÄ für den Auslagenersatz im Zusammenhang mit zahnärztlichen Leistungen nicht in Betracht.
b) Sind Materialien nach dem Gebührenverzeichnis der Gebührenordnung für Zahnärzte nicht berechnungsfähig, sind die Kosten hierfür, soweit nicht § 9 GOZ eingreift, nach § 4 Abs. 3 GOZ mit den Gebühren abgegolten.
c) Zur Berechnungsfähigkeit von Implantatbohrersätzen, die mit einmaliger Anwendung verbraucht sind.
d) Kosten, die dem Zahnarzt durch eine Bevorratung von Implantaten entstehen, sind als Praxiskosten mit den Gebühren abgegolten.
BGH, Urteil vom 27. Mai 2004 - III ZR 264/03 - LG München II, AG Starnberg
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Tags für diese Entscheidung: auslagenersatz, berechnungsfähigkeit, gebührenverzeichnis, goä, neben
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References: BGH 
 § 10
 § 6
 § 6
 § 10
 § 9
 § 4