Source: http://www.technik-hgpg.at/bereichsleiter_informiert.htm
Timestamp: 2020-04-08 09:20:18+00:00

Document:
Der Bereichsleiter der mot
letzte Änderung am: 11.03.2020
ÖAeC - FAA
der Sparte
Technik Hänge- und Paragleiter
Der Leiter ÖAeC-FAA - Technik Hänge- Paragleiter, mot. Hänge- Paragleiter,
Wegen dem Corona Virus und den den damit vorgegebenen gesetzlichen Richtlinien musste die Veranstaltung abgesagt werden. Neuer geplanter Austragungstermin Herbst 2020.
Wer Erich kennt und seinem seinerzeitigen Vortrag vom Sizilienflug schon beigewohnt hat, wird bei dieser Präsentation nochmals auf den Genuss eines wohl vorbereiteten Flug von Trier nach Sevillal kommen. Ich glaube auch, dass die schon bekannte humorvolle Präsentation von Erich keine Wünsche offen lässt.
Kurzer Auszug vom Begleitschreiben Erich Klug unten ersichtlich.
Einige Bilder zur Einstimmung hier klicken
Im September 2019 flog ich mit meinem motorisierten Hängegleiter Skycruiser von Trier nach Sevilla. Dabei legte ich 2100 km zurück. Ich flog ohne Begleitfahrzeug. Zelt, Schlafsack, Bodenanker, Falttank, Werkzeug…. Alles war mit an Bord. Schöne Landschaften und auch einige Überraschungen erwarteten mich auf der Reise. In Sevilla traf ich Fliegerfreunde aus Deutschland und wir machten gemeinsam Rundflüge durch Andalusien. Bilder und Abenteuer dieser Reise präsentiere ich am 14.3.2020 um 19:00 im Volkshaus in Köflach.
Mitteilung Verein ÖAeC
Mit der kürzlich erfolgten Übermittlung des Erlagscheines für den Mitgliedsbeitrag 2020 habt Ihr in einer der Beilagen sicher schon entnommen, dass es ab 1.1.2020 eine Innovation gibt:
Nämlich eine im Mitgliedsbeitrag inkludierte Luftfahrzeug-Haftpflichtversicherung für Fallschirme bzw. Hänge- oder Paragleiter!
Hier ist noch einmal der Link zur Information: https://aeroclub.at/uploads/download/OeAeC_MGD_012-i00_inkl-versicherungen-FAL_HPG.pdf
Nun benötigen wir von Euch eine Information zu den von Euch verwendeten Geräten, um eine „Deckungsbestätigung Flughalterhaftpflicht“ ausstellen zu können.
Bitte beachtet, das wir Euch ohne Rückantwort leider keine Deckungsbestätigung ausstellen können und Ihr im Falle einer behördlichen Überprüfung keine aufrechte Haftpflichtversicherung nachweisen könnt.
Team AeroClub Informiert, hier, klicken - Neuausrichtung des ÖAeC, hier, klicken
FUNK - FUNK - FUNK
Ich habe in Graz, Grazerstraße 11, eine "Funk-Elektronik" Werkstätte mit Verkauf sämtlicher Funkgeräte entdeckt. Im Verkauf ist auch eingeschlossen sämtlicher Bestandteile von der kleinsten Schraube an, bis hin zu den vielfältigsten Steckverbindungen und Antennen.
Die Beratung und ev. Reparaturen werden fachmännisch und schnellsten erledigt. Auch die Preise sind im untersten Segment angesiedelt und halten jedem Vergleich stand.
Ein Besuch in der Werkstätte und im Verkauf lohnt sich allemal
www.funkelektronik.at
Nochmals für jene die es immer noch nicht glauben können - einfacher geht es wirklich nicht mehr!
Die Anmeldehilfe von meinem Stellvertreter Andreas Stoifl - hier klicken
oder auch hier ersichtlich klicken
Die Prüfer sind im "Das Team" ersichtlich, oder hier klicken
Betreffend Start- und Landeplätze ist unser ehrenamtlicher Mitarbeiter Richard Wagner zuständig und auch seitens des ÖAeC mit den entsprechenden Legimitationen ausgestattet. Richard ist unter der TelNr.: 0664/8476009 erreichbar.
Liebe Piloten, ich ersuche euch bei der Ausübung eures Flugsportes unbedingt die gesetzlich vorgeschriebenen Dokumente mitzuführen. Aus verschiedenen gegebenen Anlässen werden weiträumige verstärkte Kontrollen durchgeführt.
Jenen Piloten welche glauben noch immer mit nicht zugelassenen mot. Hängegleiter, oder mot. Paragleiter, oder mit einem nicht in unserem Land zugelassenen mot. HG/PG mit überschreitenden Lärmpegel von 60 dBA herumzufliegen, wird dringend angeraten, sein System bei der Behörde ÖAeC-FAA der Zulassung zuzuführen.
Flugschule des 1.Paragleiter-Club in Murtal:
Flugschule 1. Paragleiter-Club Knittelfeld
Ausbildungsleiter: Moitzi Hans
moitzi.h@gmail.com
0664 52 27 849
Das System der "Ersten Stunde" zur Erinnerung. Zur Verfügung gestellt von Günter Schuh
Die neue Website des Österreichischen Aeroclub
Der Schritt in die digitale Zukunft des Aero-Club ist getan und erfolgte am 01. November 2016. Mit der letzten Ausgabe geht auch die Ära der "SKY-Revue" als Mitgliedermagazin des ÖAeC zuende.
Die jetzige Inhalt der Homepage ist noch nicht der "Weisheit letzter Schluss". Es wurde mir versichert, dass noch fehlende Ecken hinzugefügt werden. Es wurden ja die motorisierten Hänge-Paragleiter total ins Abseits gestellt.
Ich habe die Verantwortlichen der Gestaltung des Inhalts bereits von diesem Umstand in Kenntnis gesetzt. Es helfen daher die mir zugegangen Frustanrufe nicht wirklich.
Die neue Aero-Club Homepage ist unter www.technik-hgpg.at - Links / Klick auf den Aeroclub-Adler aufrufbar.
Erläuternde Anmerkungen des BMVIT zur aktuellen LFG Novelle
ZLPV - Novelle 2016
Liebe Flugsportfreunde
Die neue ZLPV Novelle, ausgegeben am 26. April 2016, wurde veröffentlicht. Unsere Wünsche wurden im "Großen und Ganzen" entsprochen. War zwar in der Vergangenheit mit vielen Rückweisungen und Vertröstungen begleitet, aber die jetzige Novelle ist sehr positiv für unseren Flugsport zu bewerten.
Für die Zusatzberechtigung mot. HG/PG sind nur mehr 30, anstelle bisher 100 Starts- und Landungen erforderlich. Diese jetzt geforderten 30 Starts- und Landungen können auch in einer mot. HG/PG Flugschule unter Aufsicht durchgeführt werden. Also Ausbildung direkt am mot. Hängegleiter, bzw. mot. Paragleiter.
Die mot.HG/PG Doppelsitzerberechtigung ist nicht mehr auf die Bergtandemberechtigung gebunden. Ausbildung und Prüfung in einer mot. HG/PG Flugschule mit einem mot. HG/PG System. Flugschulen sind in www.technik-hgpg.at "Flugschulen", ersichtlich
Piloten, welche die Berechtigung PPL-UL (M) Motorgleitschirm, einen PPL-UL (G) Drachentrike über 120 kg besitzen, können jetzt durch eine sogenannte Unterschiedsschulung die Berechtigung für mot. HG, oder mot. PG erwerben.
Ein wirklich von mir vehement geforderte Änderung wurde endlich auch Wirklichkeit. Die motorisierte Hänge-Paragleiterberechtigung ist jetzt unbefristet gültig. Keine Scheinverlängerung mehr. Wurde an die motorlose Fliegerei HG/PG angeglichen. Gibt es jedoch Zweifel an die fachliche Befähigung, ist eine Nachschulung in einer mot.HG/PG Flugschule bindend.
Die gegenwärtige Novelle der ZLPV, 89 Verordnung, ist hier aufzurufen.
Denkt hier auch daran, dass der Österreichische Aeroclub, ÖAeC, mit unseren Forderungen der Verhandlungspartner mit dem BMVIT war. Eine Mitgliedschaft beim ÖAeC vieler Piloten sichert uns eine starke Vertretung gegenüber dem Gesetzgeber. Wir haben noch viel vor um unsere Fliegerei noch einfacher zu gestalten.
Information für die Mitglieder der Sektionen Fallschirm, Hänge- und Paragleiten
NEUE Versicherung ab 2016 über den Österreichischen Aero Club
Motorisierte Hänge- und Paragleiter - illegale Inbetriebnahme in Österreich mit ausländischen Zulassungen
Wiederum wurde eine Anfrage eines Vereines diesbezüglich an das BMVIT gestellt, wobei die Antwort aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen nach der ZLLV 2010 auch nach der x-ten Anfrage gleichlautend ist. Die rechtliche Feststellung des ÖAeC-FAA, Sektion HG/PG, mot. HG/PG deckt sich somit mit der rechtlichen Festlegung und Auffassung des BMVIT zu 100 Prozent. Stellungnahme des BMVIT
In kurzer Darstellung dargelegt, ist die Luftfahrzeugart motorisierte Hänge- oder Paragleiter eine in Österreich national getroffene Begriffsbestimmung und im § 4 Abs 1 lit e und f in der ZLLV 2010 auch gesetzlich festgeschrieben. Andere Länder haben natürlich auch verschiedene Luftfahrzeugklassen, sind aber nicht mit unser Fliegerei mot. Hänge-Paragleiter gesetzlich vergleichbar. Leider gibt es diesbezüglich noch kein bilaterales Abkommen mit anderen Staaten welches ermöglichen würde, mit technisch gleichartigen Luftfahrzeugen einen grenzüberschreitenden Luftverkehr zu ermöglichen.
Daher sind herumschwirrende und irreführende Konstruktionen von ausländischen Zulassungen, welche in Österreich unter der Schirmherrschaft motorisierte Hänge- oder Paragleiter gelten würden einfach falsch und werden von Personen, aus welchen Gründen auch immer, in Umlauf gebracht. Nach Auffassung der Behörde ÖAeC- FAA auch dann nicht, wenn diese in Deutschland unter der Untergruppe UL/LL der UL zugelassen wurden.
Letztendlich ist dann immer wieder der Pilot der Verantwortliche, oder der Leidtragende und nicht der, oder die Falschmelder.
Heute wurde die LVR 2014 veröffentlicht. Die Verordnung tritt mit 11. Dezember 2014 in Kraft.
BGBl. II Nr. 297/2014
Austrialpin hat die Rückrufaktion der Delta-Karabiner erweitert:
http://www.austrialpin.at/Produkte/news/Ruckruf---DELTA-Karabiner.aspx
Quelle: Helmut Raffelsberger via EMail
Siehe auch unter "Sicherheitsmitteilungen"
Im ORF wurde heute kurz vor 19.00 Uhr ein Beitrag in der Sendung "heute-konkret" über die geplanten Luftraumbeschränkungen ausgestrahlt. Sehr sehenswert die die Aussagen einer Vertreterin des BMVIT und eines Vertreters der ACG. Die Überheblichkeit der Aussagen vorangenannter Gegenredner, ohne auf die Einwände der Betroffenen einzugehen, sucht seinesgleichen.
Es gab und gibt keinerlei Notwendigkeiten, diese Luftraumbeschränkungen ohne Wenn und Aber durchzuboxen.
Unten der Link - danach Paragleiter/abspielen/ anklicken.
http://tvthek.orf.at/program/heute-konkret/4660549
Neues zur LVR-2014
Präsident Michael Feinig, Bundessektionsleiter Segelflug Michael Gaisbacher, Landessektionsleiter-Wien Motorflug Hannes Taborsky und der Generalsekretär sprachen am 25. August im Parlament mit ÖVP-Verkehrssprecher NAbg. Andreas Ottenschläger. (Bild)
Er hat großes Verständnis für die Anliegen des Flugsports gezeigt und uns seine Unterstützung zugesagt. Gemeinsam mit NAbg. Peter Haubner schrieb er bereits Verkehrsministerin Doris Bures. (Brief)
PROTESTBRIEF und zugleich HILFERUF zur Verhinderung der NEU GEPLANTEN LUFTRAUMSTRUKTUR in ÖSTERREICH
WICHTIG UND DRINGEND!!!
Hier findet Ihr das Protestschreiben, das bereits am Samstag, 09.08.2014 bei der Infoveranstaltung zur LVR 2014 (SERA) aufgelegt wurde, zur weiteren Verwendung. "PROTESTBRIEF", "INFOFOLDER"
Auch wenn beim Verteiler einige handelnden Personen bereits ausgetauscht wurden, oder im Austausch sind, trotzdem an die angeführten Adressen versenden. Vielleicht werden wir jetzt gehört. Die ehemalige Bundesministerin Bures hatte ja NULL Verständnis für unsere Anliegen.
Wie bereits ja schon bekannt, viel und heftigst diskutiert, finden die ordnungsgemäß durch den ÖAeC eingebrachten Vorschläge welche die dringend notwendigen Verbesserungen der zivilen Luftsportart, besonders unserer Luftsportart HG/PG, motHG/PG betreffen, in der Novellel der ZLPV, wie auch in der Novelle der ZLLV keinerlei Berücksichtigungen.
Seitens des BMVIT wird derzeit von den zuständigen Bearbeitern eine "Drüberfahr-Bearbeitung" praktiziert, die speziell unserer Luftsportart negative Auswirkungen mit sich bringt und seinesgleichen sucht.
Von sinnvoll eingebrachten Vorschläge, welche Erleichterungen die der heutigen Zeit und Gegebenheiten entsprechen, will ich hier gar nicht reden. Diese wurden allesamt nicht berücksichtigt, bzw. es wurde vom BMVIT eine Vertröstungstaktik auf kommende Novellen angewendet.
Ich vermute, dass bei der Ausarbeitung der Novellen gewisse Bearbeiter gar nicht wissen, wie ein HG/PG, mot. HG/PG überhaupt betrieben werden kann.
Die im Antwortschreiben getätigte Aussage unserer Verkehrsministerin Doris Bures zusammenfassend, dass mit der Novelle den Wünschen des ÖAeC weitgehend entsprochen wurde, schlägt meiner Meinung nach dem "Fass den Boden" aus.
Liebe Piloten, meine immer wieder getätigte Aussage "nur gemeinsam sind wir stark" bekommt gerade jetzt eine große Bedeutung zu. Manche werden sich noch erinnern können, dass die Masse der HG/PG und mot. HG/PG Piloten, und der geschlossene gemeinsame Auftritt mit tatkräftiger Unterstützung des ÖAeC vieles zu Gunsten unserer Luftsportart beigetragen hat.
Der ÖAeC erhielt von unserer Verkehrsministerin Doris Bures eine Antwort auf den offenen Brief des ÖAeC. Dieses Antwortschreiben ist in der SKYREVUE 3.14 auf Seite 22 abgedruckt ist. Für jene welche die SKYREVUE nicht erhalten, hier der Link, Original hier der Link.
Zur Allgemeinen Information sind von Seiten des ÖAeC einige Erläuterungen zu den im oben angeführten und über Link ersichtlichen Antwortschreiben getätigten Aussagen notwendig und hier der Link dazu
Editorial des Generalsekretärs des ÖAeC Manfred Kunschitz (in der SKYREVUE 3.14 auf Seite 1 abgedruckt).
Vor kurzem wurde die LVR 2014 zur Begutachtung ausgesendet. Auch hier werden wir wieder Vorschläge einbringen die sinnvoll für unsere Luftsportart ist und auch klare gesetzliche Anführungen in den relevanten Paragrafen einfordern. Ob auch hier eine "Drüberfahr-Mentalität" fortgesetzt wird, wird spätestens nach Kundmachung ersichtlich sein.
Der ÖAeC und die einflussreichen Dachverbände UNION, ASVÖ und ASKÖ und unsere Gemeinschaft werden nicht tatenlos zusehen, wie unsere Sportart "abgewürgt" wird.
Zu guter Letzt noch: Die fadenscheinigen Aussagen, dies sei alles zur Sicherheit der allgemeinen Luftfahrt, ist eine billige Rechtfertigung zur "Drüberfahr - Mentalität". Sogar die AustroControl spricht in Pressekonferenzen von im Sturzflug befindlichen Verkehrszahlen. Warum dann größere freigabepflichtige Lufträume?
Unzählige Verhandlungsrunden seitens des ÖAeC und den zuständigen Vertretern in der u.a. Causa, vom Ministerium her und deren Sachbearbeiter (in) bis hin zur ACG, trat zum Teil die Unkenntnis mancher agierenden Personen betreffend unserer Flugsportart zu Tage.
Es war oft kaum zu glauben, welche Entwürfe veröffentlicht werden und wurden, ohne jedoch den ÖAeC vorher einzubinden. Es scheint in so manchen Köpfen der Verantwortungsträger der Gedanke "Wir sind Wir" gereift zu sein.
Verschiedene Vertreter der einzelnen Flugsportarten des ÖAeC werden vom BMVIT und der ACG in letzter Zeit als Bittsteller und nicht als Verhandlungspartner gesehen.
Die verantwortlichen Personen/Sachbearbeiter sollen sich schon vor Augen halten, dass Gesetzte, bzw. Verordnungen gemacht werden, die sinnvoll sind und in weiterer Folge auch von den Piloten akzeptiert und eingehalten werden (können).
Ein diesbezügliches Schreiben erging am 24.04.2014 an das Kabinett der Bundesministerin Doris Bures Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie. Bitte blauen Link unten anklicken.
Standardized European Rules of the Air (SERA)
Neugestaltung österreichischer Lufträume - Umsetzung der VO(EU) 923/2012
"Position Paper des Österreichischen Aero Clubs"
Liebe Piloten, bitte darauf achten, dass die im Betriebshandbuch festgelegten Instandhaltungsanweisungen, wie z.B. Prüfung der Riemenspannung, Kontrolle des Kerzenbildes usw. aufgezeichnet werden müssen. Dies dient sowohl zur eigenen Nachweisführung bei einer ev. Störung wie auch zur Vorlage bei der Nachprüfung.
Bei AIR&MORE wurden die Deckungssummen der Haftpflichtleistungen bei einer ev. Inanspruchnahme für mot.HG/PG angehoben. Dadurch erhöht sich der Jahresversicherungsbeitrag von 30,- Euro auf Euro 70,-.
Für mich jedoch verwunderlich, da gerade das mot. HG/PG Fliegen zur sichersten Sparte unsere Luftsportart zählt.
Gesamte Rechtsvorschrift für Luftfahrtgesetz (LFG), Fassung vom 03.07.2013
Das aktuelle BGBL Nr. 108/2013 hier anklicken
Zur Beachtung: Einige Antragsformulare wurden adaptiert/ergänzt. Nur mehr diese Formulare, siehe auch hier, verwenden.
Der Österreichische Aero Club (ÖAeC) wählte einen neuen Präsidenten
WIEN. Der ÖAeC, als Interessensvertretung des Flugsports in Österreich und einer der größeren der 60 innerhalb der Bundes-Sportorganisation anerkannten Sportfachverbände, hat im Zuge des am 13. April abgehaltenen Luftfahrertages Michael Feinig zum Präsidenten des ÖAeC gewählt. Er folgt damit NAbg. a.D. RegR Alois Roppert nach, der seit 1994 überaus erfolgreich an der Spitze des ÖAeC stand. Der gebürtige Kärntner Michael Feinig, begann bereits im Kindesalter mit dem Modellflug den er heute noch begeistert ausübt und hält seit 1974 einen Modellflug-Höhenrekord mit einem Höhengewinn von 4.800 Metern. Anfang der 70er Jahre erwarb er den Segelflugschein, nahm fünfmal an Staatsmeisterschaften teil und versuchte sich auch einige Male im Fallschirmspringen. Anfang der 80er Jahre folgte die Privatpilotenlizenz, der Berufspilotenschein, eine Instrumentenflugberechtigung und die Berechtigung mehrmotorige Flugzeuge zu fliegen. Schließlich folgte Ende der 80er Jahre noch die Betätigung als Paragleiterpilot. Mit der so gesammelten Gesamtflugerfahrung von mehr als 11.000 Flugstunden gilt er als überaus erfahrener Pilot. Parallel zur praktischen Fliegerei verbrachte der heute in Wien lebende Michael Feinig seine berufliche Karriere ab Anfang der 80er Jahre im Flugzeugbau und ist heute Geschäftsführer der Diamond Aircraft Industries und der Diamond Airborne Sensing in Wiener Neustadt. Der neue Präsident des ÖAeC ist seit längerer Zeit Mitglied des Zivilluftfahrt-Beirates und bringt dort die Anliegen der Sportluftfahrt ein. Darüber hinaus ist er als Mitglied mehrerer Luftfahrtgremien auch auf Europaebene in Brüssel tätig. Seine so über Jahrzehnte gewachsene Erfahrung, in vielen Bereichen der Fliegerei kann Michael Feinig nunmehr zum Wohle der Sportluftfahrt einsetzen
Die Halter von mot. Hängegleiter, bzw. mot. Paragleiter werden dringlich ersucht, die Frist der Nachprüfung gemäß § 69 ZLLV 2010 (zweijährliche Überprüfung) nicht zu versäumen.
Halter die dies nicht beachten werden demnächst mit einem Ermittlungsverfahren zwecks Aberkennung der Zulassung gemäß "Allgemeines Verwaltungsverfahrensgesetz" konfrontier werden.
Bitte beachtet auch, dass unter anderem im Falle eines Unfalles bei einer abgelaufenen Zulassung, bzw. bei Nachprüfungs-Fristablauf die Versicherung leistungsfrei ist.
UNFALLVERSICHERUNG ÖAeC
NEU! Ab 2013 besteht für jedes Mitglied die Möglichkeit, die in der Mitgliedschaft enthaltene Unfallversicherung über den ÖAeC zu erhöhen. Alle Informationen dazu sind unter dem Link "Erweiterung der Basisdeckung" zu finden
Auf diesem Wege einen herzlichen Dank an Alle die unter der Federführung des Generalsekretärs des Österreichischen Aero-Clubs, Hr. Manfred Kunschitz, bei der Erarbeitung der Stellungnahme der LFG - Novelle 2012 mitgewirkt haben.
Jetzt gilt es die in der ÖAeC - Stellungnahme geäußerten Änderungswünsche, die auch sachlich fundamentiert und ausführlich argumentiert wurden, mit den Bearbeitern (innen) im BMVIT zu erörtern um diese dann in die LFG-Novelle 2012 einfließen zu lassen.
Die Änderungswünsche zielen darauf ab, einerseits unsere Luftsportart ohne bürokratischen Hürden ausüben zu können und andererseits das Miteinander der sog. "Nichtflieger" zu erreichen, dh. durch Gespräche und notwendige freiwillige Zugeständnisse beider Seiten ohne auf Gesetzte zu pochen die Akzeptanz miteinander zu erreichen.
Nur die unter dem Link "Flugschulen" angeführten Schulen sind berechtigt, motorisierte Hänge- oder Paragleiterausbildungen durchzuführen.
Neue österreichische Paragleiterflugschule "Airsthetik"
Mit November ist "Airsthetik" als österreichische Paragleitflugschule zugelassen und bietet ab sofort Trainings, Aus- und Fortbildungen im Bereich Paragleiten und motorisiertes Paragleiten an.
Ralf Kahr-Reiter und Hans Moitzi starten mit dieser Flugschule im Herzen von Österreich und zwar im Murtal und in der Region Schladming-Dachstein.
Die Firma ist unter den Namen "Airsthetik OG" eingetragen
Weitere Infos auf der Homepage der Flugschule "Airsthetik" www.airsthetik.at
Nochmals dringend zur Beachtung aus gegebenem Anlass!
Ein nicht in Österreich zugelassener Hängegleiter mit Antriebseinheit, bzw. ein nicht in Österreich zugelassener Paragleiter mit Antriebseinheit ist kein motorisierter Hängegleiter, bzw. motorisierter Paragleiter nach dem österreichischem Gesetz (ZLLV 2010). Siehe unter dem Datum 01.12.2010.
Piloten die glauben mit einer ausländischen Zulassung unter 120 kg in Österreich legal zu fliegen sind diesbezüglich irriger Rechtsansicht, bzw. wurden schlecht beraten.
Der österreichische mot. Hänge- oder Paragleiterschein berechtigt auch nicht zum Fliegen mit solch ausländisch zugelassenen Geräten, bzw. Luftfahrzeugen.
Lärmermittlung - Anerkennung
Eine Anerkennung eines Lärmermittlungsverfahrens einer anerkannten Prüfstelle wird nur dann durchgeführt wenn Prüfberichte vorgelegt werden aus denen einwandfrei ersichtlich ist, dass das durchgeführte Verfahren der ZLZV 2005 entsprochen hat.
Achtet bei einem Kauf eines Systems darauf, dass der Erzeuger, oder der Händler dementsprechende Dokumentationen vorweisen kann und auch bereit ist, diese zwecks Anerkennung und Ausstellung eines Lärmzeugnisses der Behörde ÖAeC-FAA, Technik Hänge- und Paragleiter, bereit zu stellen.
Bei Unklarheiten scheut euch nicht das Team Technik Hänge und Paragleiter zu kontaktieren um späteren Problemen bei der Anmeldung aus dem Weg zu gehen.
Hier nochmals die Anmeldehilfe von meinem Stellvertreter Andreas Stoifl - hier klicken
Noch einmal - die ZLLV 2010 war ein Meilenstein unserer Flugsportarten HG/PG, mot HG/PG!
Ergänzende Information dazu, siehe dazu auch unter dem Datum 01.07.2010
Wurde bereits bei einem System nach der ZLLV 2010 die erstmalige Feststellung der Lufttüchtigkeit durchgeführt, so braucht man für folgende gleiche Systeme keine Herstellerbestätigung mehr beibringen. Auch das Lärmermittlungsverfahren entfällt.
Es wird im Sekretariat Technik Hänge- und Paragleiten eine sog. Ursprungsakt eines Systems angelegt und wen nötig aus diesem Akt heraus die erforderlichen Bescheinigungen für nachfolgende erstmalige Feststellungen der Lufttüchtigkeit gleicher Systeme herangezogen.
Nochmals zur Information: Gemäß § 82 ZLLV 2010 behalten alle Bescheide und Beurkundungen, die gemäß Zivilluftfahrzeug- und Geräteverordnung 2005, BGBL. II Nr. 424, erteilt wurden bzw. gültig waren unbeschadet den Bestimmungen der §§ 45 und 61 der ZLLV 2010 ihre Gültigkeit.
Natürlich gibt es noch vereinzelt einige Problemfälle. Alte "No-Name" Geräte, wie auch uralte Tragwerke die oft nur Prototypen sind und die wirklich nur von Insidern geflogen werden können. Es wird jetzt natürlich durch den Wegfall der Musterprüfungen versucht, solche Systeme anzumelden. Natürlich gibt es hier auch einen Punkt wo gesagt werden muss, dass solche nicht mehr den Normen und den Vorgaben entsprechende Luftfahrtgeräte und Luftfahrzeuge nicht mehr zugelassen werden können und dürfen.
Gerade unsere Luftsportart hat in den letzten Jahrzehnt eine sehr rasante positive Entwicklung in technischer Hinsicht durchgemacht. Diese positive Entwicklung ist sicherlich den Herstellern zuzuschreiben die nichts unversucht ließen die Luftfahrzeuge und Luftfahrtgeräte sicherer zu machen. Nur mehr selten gibt es Unfälle, die auf technische Gebrechen zurückzuführen sind.
Daher haben sog. "Krücken" die keine Herstellerbestätigung mehr erhalten keinen Anspruch mehr auf eine Zulassung.
Jetzt steht der Pilot im Vordergrund der es in seiner Hand hat, sein Luftfahrzeuge nach den gegebenen Umständen und Können zu benützen um damit sicher am Luftverkehr teilnehmen zu können
Kurzinfo: Keine nennenswerte Störungen, Beanstandungen oder sonstiges seitens unserer Behörde ÖAeC-FAA.
Unser Team Technik Hänge- und Paragleiter wünschen schöne Urlaubstage und natürlich herrliche, unfallfreie Flüge.
Info Hänge- und Paragleiten: neues ACG-Abkommen betreffend Innsbruck Nordkette
Der DFC Innsbruck und der Innsbrucker GSV haben ein Abkommen mit der Austro Control unterzeichnet - betrifft Verfahren über Durchführung von Hänge- und Paragleiterflügen im Bereich der Innsbrucker Nordkette. Die beiden Vereine ersuchen um Kenntnisnahme und Einhaltung des neuen Verfahrens
Editorial des ÖAeC Generalsekretärs Manfred Kunschitz in der letzten Ausgabe der "SKY Revue" (Magazin des Österreichischen Aero-Clubs). Hier klicken
Tolle Werbung für unseren Flugsport. Titelseite der Dezemberausgabe der Zeitschrift "IPA" (International Police Association). Titelseite hier klicken.
Werden Lärmmessungen von anerkannter Prüfstellen durchgeführt so ist darauf zu achten, dass diese Messungen auch gemäß der ZLZV 2005 geforderten gesetzlichen Normen entspricht. Sogenannte Boden- oder Standmessungen entsprechen nicht den Vorgaben der ZLZV 2005.
Unter anderem sind zwei in Deutschland und auch von der LBA anerkannten Prüfstellen seit jeher in der Lage, das in Österreich geforderte Lärmmessverfahren nach der ZLZV 2005 durchzuführen. Diese werden dann seitens unserer Behörde anerkannt.
Also Piloten bei Kauf eines Systems darauf achten, dass der Händler, bzw. der Verkäufer die entsprechende Dokumentation nach der ZLZV 2005 vorweisen kann.
Siehe dazu auch unter: Erlässe Verordnung , Lärmermittlungsverfahren - Auszug aus der ZLZV 2005
Die Information vom 01.12.2010 nochmals zur Kenntnisnahme.
Bedenkt, dass die Missachtung der unter diesem Datum angeführten gesetzlichen Vorgaben unter anderem im Falle eines Unfalles die eigene Existenz oder die der Familie kosten könnte.
Unter 01.12.2010 nachlesen, oder hier klicken.
Jugendförderung €150,--
Auch 2011 gibt es wieder die Jugendförderung für ÖAeC-Mitglieder bis zum 19. Lebensjahr für die Ausstellung eines Segelflug- oder Fallschirmspringerscheines, sowie einer Hänge- & Paragleiterberechtigung.
Komponententausch, z.B. Antriebseinheit, ist bei zugelassenen mot. Hänge-/Paragleiter ohne weiteres möglich. Ansuchen stellen und alles weitere wird im Rahmen der Vorgaben erledigt. OE-6 .... Kennzeichen bleibt dabei gleich.
Tausch eines Para- oder Hängegleiters bei einem registrierten mot. Systems:
Das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, Abteilung BMVIT - IV/L3 (Flugbetrieb, Technik, Luftverkehrswirtschaft und Security) nimmt Bezug auf den von mir übermittelten internen Entwurf einer temporären Revision betreffend "Tausch von Komponenten" bei einem mot. Hänge- oder Paragleitersystem.
Nach juristischer Klärung wurde mir mitgeteilt, dass das Tragwerk (Hänge- oder Paragleiter) eines motorisierten Systems nicht als Komponente angesehen werden kann, da es sich hiebei um den Hauptbestandteil des Luftfahrzeuges handelt, an dem auch das Kennzeichen angebracht ist.
Kurz gesagt, wenn bei einem angemeldeten mot. Hänge- oder Paragleiter das Tragwerk gewechselt wird, ist eine Abmeldung und eine Neuanmeldung gemäß § 68 ZLLV 2010 ("Erstmalige Feststellung der Lufttüchtigkeit") vorzunehmen.
Sämtliche Anmeldungen, Nachprüfungen, Lärmmessaufgaben und weitere uns übertragenen behördlichen Aufgaben verlaufen problemlos und ohne jegliche nennenswerten Beanstandungen, Beschwerden oder Einsprüche.
Resümee: Die ZLLV 2010 ist ein Meilenstein für unsere Luftsportart Hänge- und Paragleiter/ motorisierte Hänge- und Paragleiter.
Weitere Vereinfachungen sind im "Laufen" und werden zur gegebener Zeit verlautbart.
Vor diesem Hintergrund wünsche ich " Allen" einen schönen Urlaub und natürlich schöne unfallfreie Flüge.
Mit der LVR-Novelle 2011, die am 10.03.2011 in Kraft getreten ist wurde eindeutig festgestellt, dass ein Mitführen von einem Transponder für Hänge- und Paragleiter, sowie für mot. Hänge und Paragleiter nicht gesetzlich vorgeschrieben wird.
In § 3 Abs 9 wird die Ausnahme unserer Luftsportart eindeutig formuliert:
"Die Bestimmungen des Abs. 4 gelten nicht für den Betrieb von Hänge- und Paragleitern sowie motorisierten Hänge- und Paragleitern."
Die gesamte Novelle gibt es hier zum Nachlesen.
Die Größe, Form und Anordnung der OE-6..... Nummern sind in der ZLLV 2010 ab § 11 nachzulesen.
ZLLV 2010 hier klicken.
Die Nummern können auch unter anderem über meinen Stellvertreter Andreas Stoifl bezogen werden.
Zulassungen, Nachprüfungen und sonstige durch das BMVIT dem ÖAeC-FAA "Technik Hänge- und Paragleiter" übertragenen Aufgaben laufen ohne nennenswerte Probleme - könnte nicht besser gehen.
Gibt es dennoch Fragen oder Anregungen, scheut euch nicht unser Team zu kontaktieren. Kontakte hier klicken oder hier nachlesen
Ein weiteres Service unseres Teams zur Entscheidungshilfe bei einer eventuellen Anschaffung eines mot. Hänge- oder Paragleitersystems:
In einer Excel-Liste werden die mot. Kombinationen angeführt, bei denen bereits die Bestätigung des Herstellers nach § 68 ZLLV 2010 im Sekretariat mot. HG/PG vorliegt. Hier ersichtlich.
Bei bereits zugelassenen Systemen nach § 68 ZLLV 2011 ist dies ja schon der Fall. Hier ersichtlich.
Rückblick - Gegenwart und Vorschau hier klicken
Information auf Grund von Anfragen betreffend Gebrauch eines mot. Hänge- oder Paragleiters in Österreich
Der Gebrauch, also Fliegen mit einem motorisierten Hänge- oder Paragleiter in Österreich ist nur zulässig, wenn diese entweder in Österreich gemäß § 66 ZLLV 2010 registriert (OE-6...) und gemäß § 68 ZLLV 2010 eine erstmalige Feststellung der Lufttüchtigkeit durch die Behörde ÖAeC-FAA durchgeführt wurde, oder eine Anerkennung gemäß § 18 LFG behördlicherseits (ÖAeC-FAA) vorliegt.
Eine Zulassung z.B. in Deutschland, auch wenn diese Zulassung als mot.Hänge- oder Paragleiter tituliert wird, berechtigt nicht zum Fliegen unter dem Anwendungsbereich "motorisierte Hänge und Paragleiter" gemäß den Arten von Luftfahrzeugen nach § 4, Abs. 1 Z e und f ZLLV 2010.
Fazit: Nur die erstmalige Genehmigung nach § 68 ZLLV, oder eine Anerkennung durch die Behörde ÖAeC-FAA gemäß § 18 LFG ist für mot. Hänge- und Paragleiter relevant, bzw. gesetzmäßig in Ordnung.
Die nur für mot. Hänge- und Paragleiter zugelassenen Start und Landeplätze dürfen demnach auch nur von solchen Luftfahrzeugen benützt werden.
Die Liste der bereits zugelassenen Systeme ist unter "Technischer Bereich" "zugelassene Systeme" ersichtlich, oder einfach hier klicken.
Hat der Luftfahrzeughalter so ein in der Liste angeführtes System gekauft und will dieses anmelden, so sind von ihm nur dem Sekretariat Technik Hänge- und Paragleiter sft@aeroclub.at
ein Ansuchen um Zuteilung eines Kennzeichens
ein Ansuchen der erstmaligen Feststellung der Lufttüchtigkeit - hier klicken
ein Ansuchen um Ausstellung eines Lärmzeugnisses - hier klicken und eine
Versicherungsbestätigung vorzulegen.
Alle anderen Dokumente liegen bereits im Sekretariat auf und brauchen nicht nochmals vorgelegt werden.
Also - einfacher geht es wirklich nicht mehr.
Die Ansuchen sind unter "Antragsformulare" zu downloaden oder einfach hier klicken
Also bei Kauf eines Systems auch einen Blick auf die Liste werfen und dies auch ev. in die Kaufentscheidung einbeziehen.
Falls es dazu noch Fragen gibt, steht das "Team" des ÖAeC-FAA jederzeit mit "Rat und Tat" zur Verfügung.
Prüfungen nach § 68 ZLLV 2010 (Erstmalige Feststellung der Lufttüchtigkeit) und
Prüfungen nach § 69 ZLLV 2010 (Nachprüfungen)
Wie bereits schon bekannt sein dürfte, können die Halter von mot. Hänge- oder Paragleiter einen Prüfer aus der Liste der vom ÖAEC-FAA geschulten und eingesetzten und in weiterer Folge vom BMVIT genehmigten Prüfer vorgeschlagen werden. Die Liste ist unter dem Link "Technischer Bereich / Liste Prüfer" ersichtlich oder gleich hier klicken.
Falls es keine Widersprüche des Vorschlages gibt, wird der vorgeschlagene Prüfer über das Sekretariat Technik-Hänge- und Paragleiter mit der Prüfung beauftragt. Der Prüfer setzt sicht dann mit dem Antragssteller in Verbindung.
Wurde ein System nach § 68 ZLLV 2010 (Erstmalige Feststellung der Lufttüchtigkeit) bereits genehmigt, braucht für ein weiteres gleichartiges System keine Bestätigung der Herstellers durch den Luftfahrzeughalter mehr vorgelegt werden (liegt dieses ja bereits in der Datenbank im Sekretariat auf).
Weiters wird auch die Bestätigung des Hersteller dass das Stück dem Muster entspricht nicht mehr benötigt, da dies in der ZLLV 2010 für unsere Luftsportart nicht mehr vorkommt.
Weiters braucht kein Ansuchen auf Genehmigung des Instandhaltungsprogramms gestellt werden, da dies in der ZLLV 2010 für unsere Luftsportart nicht mehr vorkommt. Allein die Betriebsanleitung in welcher die Instandhaltung ja angeführt ist, muss vorgelegt werden, bzw. vorliegen.
Also wenn schon eine Zulassung eines Systems vorliegt:
Ansuchen des Kennzeichens über den Zuständigkeitsbereich der Registerführung sft@aeroclub.at Versicherung abschließen Antrag nach § 68ZLLV 2010 an das Sekretariat stellen sft@aeroclub.at Antrag um Ausstellung eines Lärmzeugnisses stellen.
Das wars - alles weitere wird vom Sekretariat und vom Prüfer aus koordiniert und erledigt.
Falls ein Hersteller für sein Produkt in Verbindung mit dem Tragwerk oder Antriebseinheit die Bestätigung nach § 68 ZLLV 2010 nicht ausstellt, so spricht dies meiner Meinung ja für sich.
Aber nur so viel, es gibt bereits sehr viele Herstellerbestätigungen verschiedenster Systeme und Zusammenstellungen und man kann sich daher beim bevorstehendem Kauf dies als Entscheidungshilfe heranziehen.
Welche Systeme schon eine "Erstmalige Feststellung der Lufttüchigkeit" haben, werden in Kürze in dieser Homepage unter "Technischer Bereich" als Orientierungshilfe für eine etwaige Anschaffung, bzw. Kauf eines mot. HG, oder mot. PG veröffentlicht.
Bericht der vorletzten Ausgabe der "skyrevue". Auf blaue Schrift klicken Dokumente/IMG.pdf. Siehe dazu auch die Anmerkungen unten vom "05.10.2010" fette Schrift.
Betreffend ZLLV 2010 sei gesagt, dass unsere Sache prima angelaufen ist. Die Anfangsprobleme sind beseitigt, bzw. wurden diese durch die Rechtsabteilungen (BMVIT) zu unseren Gunsten so weit als möglich abgehandelt.
Die Neuzulassungen nach § 68 ZLLV 2010 sind gegenüber seinerzeitigen gesetzlichen Vorgaben ein "Klacks".
Natürlich wird seitens des ÖAeC im Hintergrund an den eingeschlagenen Weg der Entbürokratisierung weitergearbeitet. Mein Ziel ist seit jeher, unsere Sportart so einfach wie möglich zu gestalten und die Agenden und die Verantwortlichkeit in die Hände der verantwortlichen Erzeuger und Piloten zu geben. Dazu sei natürlich ergänzend gesagt, dass dies in ordnungsgemäßen Bahnen ablaufen muss und es daher gesetzliche Vorgaben gibt. Es sind verschiedene Aspekte und Richtlinien, wie auch politische Gegebenheiten zu beachten, welches das "Miteinander" bzw. die Akzeptanz der sog. " Nichtflieger" möglich macht.
Sämtliche Anmeldeformulare wurden auf den neuesten Stand gebracht und sind auf dem Computer ausfüllbar,
Diese sind ebenso auf www.aeroclub.at im jeweiligen Downloadbereich abrufbar.
Nochmals zur Information!
Alle Bescheide und Beurkundungen , die gemäß der Zivilluftfahrzeug- und Luftfahrtgerät-Verordnung 2005 (ZLLV 2005) erteilt wurden bzw. gültig waren, behalten unbeschadet der Bestimmung der §§ 45 und 61 weiterhin gemäß ZLLV § 82 (Übergansbestimmungen ) ihre Gültigkeit. D.h. bestehende Zulassungen nach der ZLLV 2005 behalten ihre Gültigkeit auch dann, wenn diese Systeme den Halter wechseln.
Auf vielseitigem Wunsch der Bericht der letzten Ausgabe der "skyrevue". Auf blaue Schrift klicken. Dokumente/IMG.pdf.
Ergänzend möchte ich hier auch namentlich den Stellvertreter des ÖAeC - Präsidenten, Herrn
Josef KUCHLING anführen, welcher auch sehr wohlwollend unseren Bestrebungen gegenüberstand, diesbezügliche Verhandlungen und Gespräche sowohl im ÖAeC, wie auch im Ministerium mit den Bearbeitern führte.
Es wird im Sekretariat Technik Hänge- und Paragleiten eine sog. Ursprungsakt eines Systems angelegt und wen nötig aus diesem Akt heraus die erforderlichen Bescheinigungen für nachfolgende erstmalige Feststellungen der Lufttüchtigkeit gleicher Systeme herangezogen. Einfach wie schon öfters angeführt ist die ZLLV 2010 ist ein Meilenstein unserer Luftsportart Hier klicken.
Natürlich gibt es gerade in der Anfangszeit einige Problemfälle. Alte "No-Name" Geräte, wie auch uralte Tragwerke die oft nur Prototypen sind und die wirklich nur von Insidern geflogen werden können. Es wird jetzt natürlich durch den Wegfall der Musterprüfungen versucht, solche Systeme anzumelden. Natürlich gibt es hier auch einen Punkt wo gesagt werden muss, dass solche nicht mehr den Normen und den Vorgaben entsprechende Luftfahrtgeräte und Luftfahrzeuge nicht mehr zugelassen werden können und dürfen.
Jetzt steht der Pilot im Vordergrund der es in seiner Hand hat, sein Luftfahrzeuge nach den gegebenen Umständen und Können zu benützen um damit sicher am Luftverkehr teilnehmen zu können.
In diesem Sinne W.St.
Liebe Piloten zur Beachtung:
Bei Kauf eines Systems unbedingt darauf achten, dass einer der Hersteller (Antriebseinheit- oder Tragwerkhersteller) die Bestätigung nach § 68 Abs 1 Ziff 1 ausstellt, die dann unter anderem bei der "Erstmaligen Feststellung der Lufttüchtigkeit" gemäß § 68 ZLLV 2010 bei der Prüfung vor der ersten Inbetriebnahme durch die Behörde mit vorgelegt werden muss.
Weigert (n) sich der (die) Hersteller die Verantwortung für die selbst erzeugten Produkte gemäß § 68 ZLLV 2010 zu bestätigen, bzw. zu übernehmen, spricht dies ja für sich und es ist ratsam, sich für ein anderes System zu entscheiden, bei dem einer der Hersteller für sein Produkt in Kombination die Verantwortung übernimmt.
Wurde bereits ein System nach der ZLLV 2010 zugelassen, so braucht nicht immer wieder die Herstellerbestätigung beigebracht werden, sofern es sich um das baugleiche Luftfahrzeug mit all seinen baugleichen Ausrüstungen handelt.
Damit ihr euch dann orientieren könnt welche Systeme ohne Probleme zugelassen werden können, wird jeweils nach erfolgter Zulassung die Kombination in geeigneter Weise in dieser Homepage, wie auch auf der Haupthomepage des ÖAeC veröffentlicht. Andere geeignete breitflächige Veröffentlichungen, auch im benachbarten Ausland, sind ebenfalls geplant.
Bestehende Zulassungen behalten ihre Gültigkeit, dies auch bei einem ev. Verkauf.
Aufgrund der Übersichtlichkeit und Vereinfachung wurde das Formular der Herstellerbestätigung geändert.
Eine sehr nützliche Anmeldehilfe von meinem Stellvertreter Andreas Stoifl.
Um nicht in Vergessenheit zu geraten hier klicken
Liebe Piloten, beim Kauf eines Systems unbedingt darauf achten, dass die höchstzulässige Leermasse von 120 kg, einschließlich Rettungsgerät und Gurtzeug, gemäß § 4 Abs 1 Ziff e und f ZLLV 2010 keinesfalls überschritten wird. Die Angaben in den dazugehörigen Betriebshandbüchern zum tatsächlichen Gewicht stimmen oft nicht überein. Bei Überschreiten der tatsächlichen Höchstgewichtsgrenze kann eine Zulassung als mot. Hängegleiter, mot. Paragleiter nicht erfolgen
wie die Firmenbezeichnung der Antriebseinheiten, oder Tragwerke auch heißen mögen, spielt bei der Zulassung keine Rolle. Jedoch muss die geforderte Betriebsart des Hänge- oder Paragleiters gemäß der schon oben zitierten Gesetzesstelle voll erfüllt werden.
Falls es Fragen dazu, oder allgemeine Fragen zur ZLLV 2010 gibt, steht unser Team mit Rat und Tat zur Seite.
Ich möchte mich, wie auch im Namen des "Team ZLLV 2009/2010" und auch für alle die im Hintergrund mitgearbeitet haben, für die zahlreich eingegangenen Schreiben und Glückwünsche bedanken. Durch die Fülle ist es mir nicht möglich, diese allesamt zu beantworten. Jedenfalls auf diesem Wege einen herzlichen "Dank".
Die neuen Vordrucke sind bereits unter "Antragsformulare" abrufbar.
Schreiben des ÖAeC-FAA, Technik HG/PG, ergangen am 19.05.2010 im Email-Wege an die Piloten, Obmänner, Entwickler/Erzeuger, Instandhaltungsbetreiber und Händler der Luftsportarte HG/PG und mot. HG/PG zur Kenntnisnahme.
1 9.05.2010
Z L L V 2 0 10
Die ZLLV 2010 tritt mit 25. Mai 2010 in Kraft
Zuerst möchte ich mich bei allen jenen bedanken, die bei der Erstellung, Ausarbeitung und Verwirklichung der ZLLV 2010 mitgewirkt haben.
In erster Linie bei dem Präsidenten des ÖAeC Herrn Alois Roppert, bei dem ich schon bei der Verwirklichung der Legalisierung der motorisierten Hänge- und Paragleiter, später dann bei der Über-nahme der motorlosen Hänge- und Paragleiter, für der für mich bei der Vollziehung der ZLLV 2005 im Rahmen der uns übertragenen Zuständigkeiten großen behördlichen Aufwand immer wieder hinweisend, ein offenes Ohr gefunden habe.
Mein Dank gebührt natürlich auch der ÖAeC Arbeitsgruppe (DI Münzer, Dr. Schmautzer, Dr. Flatz und meine Person) welche die Grundgedanken der Entbürokratisierung zu Papier brachten und schlussendlich dies nach mehreren Verhandlungen im BMVIT Wirklichkeit werden ließen.
Dank auch dem Verkehrsministerium, dessen Mitarbeitern für die Bereitschaft, diese Rechtsmaterie erneut zu überarbeiten, sehr positiv gegenüber standen. Hier auch mein Danke an diese Personen für das Verständnis meines oft sehr emotionalen Vorgehens bei den Besprechungen und Eingaben, die aber auch schlussendlich das Verständnis einer Abänderung der gesetzlichen Vorgaben mit sich brachte.
Die ZLLV 2010 bringt neben einigen andere Luftfahrzeugarten betreffenden Änderungen, vor allem für die Verwendung von Hänge- und Paragleiter, mot. Hänge- und Paragleiter, in Österreich neue und unbürokratische Regelungen.
Für alle nicht motorisierten Hänge- und Paragleiter entfallen alle behördlichen Verfahren und auch die damit zusammenhängenden Kostenbelastungen der Nutzer. Es gibt in Hinkunft weder eine Musterzulassung noch eine Stück- oder Nachprüfung.
Die Voraussetzung für die Verwendung im Flug bei motorlosen Hänge- und Paragleiter ist lediglich eine vom Hersteller auszustellende Bestätigung, dass sein Produkt nach dem aktuellen Stand der Technik hergestellt wurde und die Betriebssicherheit gewährleistet ist. Es ist dann Sache des Halters, die Luft-tüchtigkeit seines Luftfahrzeugs anhand des Betriebs- und Wartungshandbuches, das ebenfalls der Hersteller zur Verfügung zu stellen hat, aufrechtzuerhalten. Damit erfolgt eine vollständige Entbürokrati-sierung dieses Bereiches.
Für motorisierte Hänge- und Paragleiter ist die vom ÖAeC ebenfalls angestrebte Entlastung (noch) nicht vollständig gelungen. Es entfallen zwar auch hier die bisher vorgeschriebenen Musterzulassungen. Es ist jedoch vor der ersten lnbetriebnahme und dann in regelmäßigen Abständen von 2 Jahren weiter-hin eine behördliche Überprüfung dieser Luftfahrzeuge erforderlich.
Bestehen bleibt auch das Lärmermittlungsverfahren, die Kennzeichnung wie auch die Eintragung in das Luftfahrzeugregister.
Diese Novelle, ZLLV 2010, stellt einen wesentlichen Meilenstein, für mich beinahe ein Jahrhunderte-ereignis, im Rahmen der auch in Hinkunft weiterlaufenden Bemühungen des ÖAeC dar, den Luftsport von allen für die Aufrechterhaltung der Sicherheit und der heutigen Zeit nicht unbedingt entsprechend nötigen gesetzlichen Auflagen zu befreien.
Die betroffenen Luftfahrzeughalter werden nicht nur finanziell entlastet. Vielmehr wird damit auch der sehr hohe Aufwand bei der Vollziehung der gesetzlichen Auflagen der Vergangenheit angehören.
Jedem, ob Pilot, Entwickler, Erzeuger, Betriebe, wird die Verantwortung des ordnungsgemäßen Gebrauches, der Wartung und Einhaltung der Fristen, der ordnungsgemäßen Erzeugung, der Aufrecht-erhaltung der Lufttüchtigkeit der uns betreffenden Luftfahrzeuge in den jeweiligen Selbstverantwortungsbereich übergeben, wobei die Behörde nur mehr in einigen wenigen Bereichen behördliche Aufgaben wahrzunehmen hat.
Die noch notwendigen Formulare für die noch übrig gebliebenen behördlichen Aufgaben im Bereich der mot. HG/PG sind in dieser Homepage bereits abrufbar.
Zum Abschluss möchte ich noch einige Gedanken anbringen:
Ein solches Vorhaben (ZLLV 2010) war nur mit der starken Vereinigung des ÖAeC möglich. Das Team "ÖAeC-ZLLV 2009/2010" bestand aus exzellenten Fachpersonen, Kennern und Spezialisten je seines Arbeitsgebietes.
Was vor allem aber auch wichtig war, war die Akzeptanz dieser Personen betreffend fachlicher wie auch im diplomatischem Verhandlungsvorgehen gegenüber den Bearbeitern im Ministerium. Nur so sind große Vorhaben zu bewerkstelligen und nicht anders.
Stärkt den ÖAeC mit Eurer Mitgliedschaft. Bedenkt, nur eine starke Vereinigung kann etwas bewegen, wie auch in diesem Falle die Verwirklichung der ZLLV 2010, das ja wirklich ein Meilenstein (Jahrhunderteereignis) unserer schönen Luftsportart ist.
Große Vorhaben stehen noch an, bzw. sind in Bearbeitung, die wiederum zu Gute unserer Luftsportart zu "Tragen" kommen.
Es liegt jetzt an uns allen, mit dieser Errungenschaft welche die ZLLV 2010 für uns mitbringt, sorgfältig umzugehen, um nicht durch Missbrauch, oder Besserwisserei wieder Auflagen heraufzubeschwören.
In diesem Sinne Willibald Stocker

References: § 4
 § 69
 § 82
 § 68
 § 3
 § 11
 § 68
 § 68
 § 66
 § 68
 § 18
 § 4
 § 68
 § 18
 § 68
 § 69
 § 68
 § 68
 § 68
 § 68
 § 82
 § 68
 § 68
 § 68
 § 4