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Timestamp: 2017-05-26 04:01:03+00:00

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BVerwG 8 B 37.10 - Beschluss vom 30.06.2010
BVerwG 10 B 40.09 - Beschluss vom 30.06.2010
BVerwG 8 B 78.09 - Beschluss vom 30.06.2010
BVerwG 5 C 9.09 - Urteil vom 30.06.2010
BVerwG 2 WDB 2.10 - Beschluss vom 30.06.2010
BVerwG 3 PKH 15.09 - Beschluss vom 30.06.2010
BVerwG 5 C 2.10 - Urteil vom 30.06.2010
BVerwG 5 C 9.10 - Urteil vom 30.06.2010
Bei der Einbürgerung älterer Personen können nach § 12 Abs. 1 Satz 2 Nr. 4 StAG nur solche Schwierigkeiten bei der Entlassung aus der bisherigen Staatsangehörigkeit als „unverhältnismäßig“ die Hinnahme von Mehrstaatigkeit rechtfertigen, die einen Bezug zu dem Lebensalter dieser Person aufweisen.
BVerwG 3 B 92.09 - Beschluss vom 30.06.2010
BVerwG 10 PKH 9.10 - Beschluss vom 30.06.2010
BVerwG 6 B 8.10 - Beschluss vom 30.06.2010
BVerwG 6 B 9.10 - Beschluss vom 30.06.2010
BVerwG 6 B 7.10 - Beschluss vom 30.06.2010
BVerwG 2 B 72.09 - Beschluss vom 30.06.2010
BVerwG 5 B 62.09 - Beschluss vom 30.06.2010
BVerwG 5 C 3.09 - Urteil vom 30.06.2010
BVerwG 3 B 71.09 - Beschluss vom 29.06.2010
BVerwG 10 C 9.09 - Urteil vom 29.06.2010
BVerwG 10 C 10.09 - Urteil vom 29.06.2010
1. Mit Inkrafttreten des Richtlinienumsetzungsgesetzes ist das Begehren auf Feststellung eines unionsrechtlich begründeten Abschiebungsverbots jedenfalls dann Gegenstand eines anhängigen Asylrechtsstreits, wenn das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge über sämtliche zielstaatsbezogenen ausländerrechtlichen Abschiebungsverbote entschieden und der Schutzsuchende die neuen, auf der Richtlinie 2004/83/EG beruhenden subsidiären Abschiebungsverbote in das Verfahren einbezogen hat.
2. Die unionsrechtlich begründeten Abschiebungsverbote sind typischerweise vorrangig vor Abschiebungsverboten nach nationalem Recht zu prüfen.
3. Solange die Zuerkennung von subsidiärem Schutz gemäß § 60 Abs. 7 Satz 2 AufenthG nicht ausgeschlossen ist, kommt bei allgemeinen Gefahren ein Abschiebungsverbot nach § 60 Abs. 7 Satz 1 AufenthG in verfassungskonformer Anwendung nicht in Betracht.
4. Bei der verfassungskonformen Anwendung von § 60 Abs. 7 Satz 1 AufenthG sind die Verwaltungsgerichte gehalten, den Anforderungen an die richterliche Überzeugungsbildung und die gebotene Auseinandersetzung mit abweichender Tatsachen- und Lagebeurteilung anderer Verwaltungsgerichte in besonderer Weise gerecht zu werden.
BVerwG 8 B 129.09 - Beschluss vom 29.06.2010
BVerwG 4 BN 64.09 - Beschluss vom 29.06.2010
BVerwG 9 A 31.09 - Beschluss vom 29.06.2010
BVerwG 1 WB 40.09 - Beschluss vom 29.06.2010
BVerwG 8 B 101.09 - Beschluss vom 29.06.2010
BVerwG 10 B 33.09 - Beschluss vom 29.06.2010
BVerwG 5 B 66.09 - Beschluss vom 28.06.2010
BVerwG 2 B 84.09 - Beschluss vom 28.06.2010
BVerwG 5 B 49.09 - Beschluss vom 28.06.2010
BVerwG 20 F 1.10 - Beschluss vom 25.06.2010
Werden prozedurale Geheimhaltungsgründe geltend gemacht, muss das Hauptsachegericht zunächst die ihm nach dem Amtsermittlungsgrundsatz zur Verfügung stehenden Mittel ausschöpfen, um den Sachverhalt aufzuklären. Je nach Fallkonstellation wird das Hauptsachegericht vor Erlass eines Beweisbeschlusses die aktenverweigernde Stelle gegebenenfalls auffordern müssen, weitere Angaben mit abstrakter Umschreibung zur Kategorisierung der einzelnen in den zurückgehaltenen Akten befindlichen Schriftstücke etwa in Form eines spezifizierten Inhaltsverzeichnisses zu machen.
BVerwG 9 B 99.09 - Beschluss vom 25.06.2010
BVerwG 8 B 47.10 - Beschluss vom 25.06.2010
BVerwG 9 B 101.09 - Beschluss vom 25.06.2010
BVerwG 8 B 48.10 - Beschluss vom 25.06.2010
BVerwG 8 B 128.09 - Beschluss vom 25.06.2010
BVerwG 8 B 130.09 - Beschluss vom 25.06.2010
BVerwG 9 B 100.09 - Beschluss vom 25.06.2010
BVerwG 8 B 46.10 - Beschluss vom 24.06.2010
BVerwG 3 C 14.09 - Urteil vom 24.06.2010
Urteil des 3. Senats vom 24. Juni 2010 - BVerwG 3 C 14.09
BVerwG 3 B 93.09 - Beschluss vom 24.06.2010
BVerwG 3 C 33.09 - Urteil vom 24.06.2010
Vor dem Inkrafttreten der Zusatzabgabenverordnung konnten Referenzmengen nur nach Maßgabe der Milch-Garantiemengen-Verordnung und nicht nach privatrechtlichen Vorschriften übertragen werden (Bestätigung des Urteils vom 20. März 2003 - BVerwG 3 C 10.02 - BVerwGE 118, 70 = Buchholz 451.514 ZAV Nr. 1).
Ein befristet geschlossener Vertrag über die flächenlose Verpachtung einer Referenzmenge, der vor dem 1. April 2000 auslief, konnte nur schriftlich verlängert werden.
Befindet sich der Pächter, der die Übernahme der gepachteten Referenzmenge erklärt, in Ungewissheit über die Person des Verpächters, so muss er den Übernahmepreis innerhalb der Zahlungsfrist unter Verzicht auf die Rücknahme zugunsten der Prätendenten hinterlegen, andernfalls die Übernahmeerklärung unwirksam wird.
Dem Pächter, der die gepachtete Referenzmenge übernimmt, kann nicht zugemutet werden, den Übernahmepreis an den Verpächter zu zahlen, wenn dieser das Übernahmerecht bestreitet, weil er die Referenzmenge für die eigene Milcherzeugung benötige, und die Behörde daraufhin den Rückfall der Referenzmenge an den Verpächter bescheinigt.
BVerwG 2 C 15.09 - Urteil vom 24.06.2010
1. Äußert sich ein Beamter trotz Aufforderung nicht zu der Frage, ob er der Beteiligung der Personalvertretung an der Entscheidung über die Erhebung einer Disziplinarklage gegen ihn zustimmt, so ist nach der Rechtslage in Schleswig-Holstein eine ohne Zustimmung des Beamten durchgeführte Beteiligung rechtswidrig, soweit hierdurch über die beabsichtigte Disziplinarmaßnahme hinaus schutzwürdige persönliche Interessen des Beamten berührt werden (§ 51 Abs. 5 Satz 1 des schleswig-holsteinischen Gesetzes über die Mitbestimmung der Personalräte, MBG Schl.-H.). Der Dienstherr ist in einem solchen Fall darauf beschränkt, die Personalvertretung über die beabsichtigte Maßnahme zu unterrichten (§ 51 Abs. 5 Satz 2 MBG Schl.-H.).
BVerwG 8 B 49.10 - Beschluss vom 24.06.2010
BVerwG 4 B 60.09 - Beschluss vom 24.06.2010
BVerwG 3 B 97.09 - Beschluss vom 24.06.2010
BVerwG 7 C 17.09 - Urteil vom 24.06.2010
BVerwG 9 A 36.08 - Beschluss vom 24.06.2010
BVerwG 2 C 14.09 - Urteil vom 24.06.2010
BVerwG 3 C 31.09 - Urteil vom 24.06.2010
Die Abgabe von Arzneimitteln auf Verschreibung über ein Apothekenterminal genügt nicht den Dokumentationspflichten nach § 17 Abs. 5 und 6 der Apothekenbetriebsordnung.
BVerwG 3 C 30.09 - Urteil vom 24.06.2010
BVerwG 1 B 15.10 - Beschluss vom 24.06.2010
BVerwG 8 B 45.10 - Beschluss vom 24.06.2010
BVerwG 7 C 16.09 - Urteil vom 24.06.2010
Die Mitgewinnungsentscheidung gemäß § 42 Abs. 1 BBergG hat nur die bergtechnische und sicherheitstechnische Prüfung der Lagerstätte, nicht aber die Beurteilung der Wirtschaftlichkeit des Gewinnungsbetriebs zum Gegenstand.
Sie erzeugt gegenüber betroffenen Grundstückseigentümern deshalb über die bergtechnische Entscheidung hinaus keine Bindungswirkung.
BVerwG 3 B 89.09 - Beschluss vom 23.06.2010
BVerwG 10 B 30.09 - Beschluss vom 23.06.2010
BVerwG 10 B 31.09 - Beschluss vom 23.06.2010
BVerwG 10 B 28.09 - Beschluss vom 23.06.2010
BVerwG 10 B 36.09 - Beschluss vom 23.06.2010
BVerwG 8 C 20.09 - Urteil vom 23.06.2010
BVerwG 6 P 8.09 - Beschluss vom 23.06.2010
BVerwG 2 B 59.09 - Beschluss vom 23.06.2010
BVerwG 10 B 27.09 - Beschluss vom 23.06.2010
BVerwG 10 B 32.09 - Beschluss vom 23.06.2010
BVerwG 10 B 29.09 - Beschluss vom 23.06.2010
BVerwG 10 B 26.09 - Beschluss vom 23.06.2010
BVerwG 2 B 44.09 - Beschluss vom 23.06.2010
BVerwG 2 B 102.09 - Beschluss vom 23.06.2010
BVerwG 6 C 36.08 - Urteil vom 23.06.2010
Unterliegt ein Telekommunikationsmarkt der nachträglichen Entgeltregulierung (§ 30 Abs. 1 Satz 2, § 38 TKG), ist die Frage einer missbräuchlichen Überhöhung der Entgelte, die das marktbeherrschende Unternehmen erhebt, gemäß § 38 Abs. 2 Satz 3 TKG vorrangig nach dem Vergleichsmarktprinzip und nur ausnahmsweise, wenn dies nicht möglich ist, anhand konkreter Kostenunterlagen des betroffenen Unternehmens zu beurteilen. Als Vergleichsmärkte kommen regulierte Märkte grundsätzlich auch dann in Betracht, wenn sie eine Monopolstruktur aufweisen.
BVerwG 10 B 35.09 - Beschluss vom 23.06.2010
BVerwG 3 B 90.09 - Beschluss vom 23.06.2010
BVerwG 2 B 42.10 - Beschluss vom 22.06.2010
BVerwG 5 C 1.10 - Beschluss vom 22.06.2010
BVerwG 1 WB 43.09 - Beschluss vom 22.06.2010
BVerwG 6 C 8.10 - Beschluss vom 22.06.2010
BVerwG 6 C 7.10 - Beschluss vom 22.06.2010
BVerwG 9 B 88.09 - Beschluss vom 21.06.2010
BVerwG 9 B 35.10 - Beschluss vom 21.06.2010
BVerwG 3 C 39.09 - Beschluss vom 21.06.2010
BVerwG 6 PB 28.09 - Beschluss vom 21.06.2010
BVerwG 3 B 44.10 - Beschluss vom 21.06.2010
BVerwG 5 B 48.09 - Beschluss vom 21.06.2010
BVerwG 6 B 12.10 - Beschluss vom 19.06.2010
BVerwG 8 B 16.10 - Beschluss vom 18.06.2010
BVerwG 8 B 116.09 - Beschluss vom 18.06.2010
BVerwG 3 VR 2.10 - Beschluss vom 18.06.2010
BVerwG 10 B 8.10 - Beschluss vom 17.06.2010
BVerwG 2 C 7.09 - Urteil vom 17.06.2010
BVerwG 8 B 119.09 - Beschluss vom 17.06.2010
BVerwG 2 WNB 7.10 - Beschluss vom 17.06.2010
BVerwG 2 B 87.09 - Beschluss vom 17.06.2010
BVerwG 2 C 3.09 - Urteil vom 17.06.2010
BVerwG 2 C 1.09 - Urteil vom 17.06.2010
BVerwG 2 C 9.09 - Urteil vom 17.06.2010
BVerwG 2 C 5.09 - Urteil vom 17.06.2010
BVerwG 2 C 6.09 - Urteil vom 17.06.2010
BVerwG 2 C 4.09 - Urteil vom 17.06.2010
BVerwG 2 C 86.08 - Urteil vom 17.06.2010
3) Mit der Aufhebung der Teilzeitanordnung entfallen rückwirkend die Verringerung der Besoldung, § 6 BBesG, und die Auswirkungen auf die Versorgung, § 6 Abs. 1 Satz 3, § 14 Abs. 1 Satz 1 2. Halbsatz BeamtVG. Falls der Beamte im Zeitraum einer rechtswidrigen Teilzeitanordnung nicht vollzeitbeschäftigt war, steht dies dem Anspruch auf volle Besoldung und Versorgung nicht entgegen.
BVerwG 2 C 2.09 - Urteil vom 17.06.2010
BVerwG 4 BN 67.09 - Beschluss vom 16.06.2010
BVerwG 3 B 38.10 - Beschluss vom 16.06.2010
BVerwG 6 B 81.09 - Beschluss vom 16.06.2010
BVerwG 6 B 82.09 - Beschluss vom 16.06.2010
BVerwG 6 B 83.09 - Beschluss vom 16.06.2010
BVerwG 2 WNB 8.10 - Beschluss vom 16.06.2010
BVerwG 10 B 17.10 - Beschluss vom 15.06.2010
BVerwG 10 PKH 8.10 - Beschluss vom 15.06.2010
BVerwG 2 B 42.09 - Beschluss vom 15.06.2010
BVerwG 6 B 18.10 - Beschluss vom 15.06.2010
BVerwG 8 B 8.10 - Beschluss vom 15.06.2010
BVerwG 10 B 16.10 - Beschluss vom 15.06.2010
BVerwG 3 B 33.10 - Beschluss vom 15.06.2010
Veräußert ein bereits privatisiertes früheres Treuhandunternehmen einen unter Zuordnungsvorbehalt (§ 1c VZOG) stehenden Vermögenswert, ist der Unternehmensträger und nicht die Treuhandanstalt/BvS nach § 13 Abs. 2 Satz 1 VZOG zur Erlösauskehr verpflichtet.
BVerwG 2 B 23.10 - Beschluss vom 14.06.2010
BVerwG 1 B 4.10 - Beschluss vom 14.06.2010
BVerwG 6 B 86.09 - Beschluss vom 11.06.2010
BVerwG 20 PKH 1.10 - Beschluss vom 11.06.2010
BVerwG 20 F 12.09 - Beschluss vom 11.06.2010
BVerwG 4 B 75.09 - Beschluss vom 11.06.2010
BVerwG 9 A 36.08 - Beschluss vom 10.06.2010
BVerwG 8 B 131.09 - Beschluss vom 10.06.2010
BVerwG 9 BN 3.09 - Beschluss vom 10.06.2010
BVerwG 9 A 20.08 - Urteil vom 09.06.2010
BVerwG 6 A 6.09 - Urteil vom 09.06.2010
BVerwG 2 B 38.10 - Beschluss vom 09.06.2010
BVerwG 6 C 5.09 - Urteil vom 09.06.2010
BVerwG 9 B 106.09 - Beschluss vom 09.06.2010
BVerwG 9 A 25.09 - Urteil vom 09.06.2010
BVerwG 9 CN 1.09 - Urteil vom 09.06.2010
1. Die Erhebung von Aufwandsteuer in Form der Spielautomatensteuer nach der Stückzahl der Spielautomaten verletzt seit dem 1. Januar 1997 generell das Gebot steuerlicher Belastungsgleichheit (Art. 3 Abs. 1 GG), ohne dass es auf die Schwankungsbreiten der Einspielergebnisse der Automaten im Satzungsgebiet ankommt (im Anschluss an BVerfG, Beschluss vom 4. Januar 2009 - 1 BvL 8/05 - BVerfGE 123, 1; Aufgabe der bisherigen Rechtsprechung, vgl. BVerwG, Urteil vom 13. April 2005 - BVerwG 10 C 5.04 - BVerwGE 123, 218 <226 ff.>); sie war bis zum 31. Dezember 1996 aus Gründen der Verwaltungspraktikabilität generell gerechtfertigt.
2. Die Verletzung der steuerlichen Belastungsgleichheit durch Verwendung des Stückzahlmaßstabs nach dem 1. Januar 1997 kann dadurch rückwirkend geheilt werden, dass die bisher nach der Anzahl der Spielautomaten zu zahlenden Steuerbeträge für den Zeitraum der angeordneten Rückwirkung zur Wahrung des rechtsstaatlichen Vertrauensschutzes als Höchstbeträge einer im Übrigen nach einem wirklichkeitsgerechten Maßstab (Spieleinsatz, Einspielergebnis) erfolgenden Besteuerung festgesetzt werden; dabei kann die Anwendung des Wirklichkeitsmaßstabs von der tatsächlich bestehenden Möglichkeit zum Nachweis des in der Vergangenheit entstandenen Vergnügungsaufwandes abhängig gemacht werden, wenn ansonsten Vollzugsdefizite zu erwarten sind.
BVerwG 1 WB 47.09 - Beschluss vom 08.06.2010
BVerwG 5 B 52.09 - Beschluss vom 08.06.2010
BVerwG 5 B 53.09 - Beschluss vom 08.06.2010
BVerwG 1 WB 45.09 - Beschluss vom 08.06.2010
BVerwG 8 B 127.09 - Beschluss vom 08.06.2010
BVerwG 1 WB 49.09 - - Beschluss vom 08.06.2010
1. Die Praxis der Bundeswehr, Prüfgruppen nach § 78 BHO bei den deutschen Einsatzkontingenten im Ausland (hier: Afghanistan) im Wege der Dienstreiseanordnung und nicht der Kommandierung zu entsenden, ist rechtmäßig.
BVerwG 8 B 114.09 - Beschluss vom 08.06.2010
BVerwG 1 WB 50.09 - Beschluss vom 08.06.2010
BVerwG 1 WB 49.09 - Beschluss vom 07.06.2010
BVerwG 4 B 24.10 - Beschluss vom 07.06.2010
BVerwG 1 WB 50.09 - Beschluss vom 07.06.2010
BVerwG 6 B 69.09 - Beschluss vom 07.06.2010
BVerwG 3 B 42.10 - Beschluss vom 04.06.2010
BVerwG 6 PB 4.10 - Beschluss vom 04.06.2010
1. Seit Inkrafttreten des Siebten Gesetzes zur Änderung des Personalvertretungsgesetzes vom 17. Juli 2008, GVBl S. 206, ist in den Fällen einer außerordentlichen Kündigung von Arbeitnehmern ohne überwiegend hoheitsrechtliche Befugnisse ein Letztentscheidungsrecht des Senats von Berlin in entsprechender Anwendung von § 81 Abs. 2 Satz 1 BlnPersVG ausgeschlossen.
2. Die Einigungsstelle hat im Falle einer außerordentlichen verhaltensbedingten Kündigung eines Arbeitnehmers keinen gerichtlich nicht überprüfbaren Beurteilungs- und Bewertungsspielraum.
BVerwG 9 C 3.09 - Urteil vom 03.06.2010
1. Bei einer entlang der Gemeindegrenze verlaufenden Erschließungsanlage (Anbaustraße) werden von dieser auch die angrenzenden gemeindegebietsfremden Grundstücke erschlossen i.S.v. § 131 Abs. 1 BauGB und sind daher in die Verteilung des beitragsfähigen Erschließungsaufwands einzubeziehen. Voraussetzung dafür ist jedoch eine gemeindliche Satzung i.S.v. § 132 BauGB, deren Geltungsbereich sich auch auf die gemeindegebietsfremden Grundstücke erstreckt.
2. Die Möglichkeit, die Satzungs- und Abgabenhoheit der die Erschließungsmaßnahme betreibenden Gemeinde auf die gemeindegebietsfremden Grundstücke zu erstrecken, besteht zum einen im Abschluss einer öffentlich-rechtlichen Vereinbarung mit der Nachbargemeinde gemäß den Landesgesetzen über kommunale Zusammenarbeit (unter den dort genannten Voraussetzungen), zum anderen im Erlass einer Rechtsverordnung gemäß § 203 Abs. 1 BauGB, mit der die Erschließungsaufgabe und die Befugnis zur Beitragserhebung auf die erstgenannte Gemeinde übertragen werden (im Anschluss an das Urteil vom 28. November 2007 - BVerwG 9 C 10.07 - BVerwGE 130, 52 Rn. 27 ff. = Buchholz 406.11 § 203 BauGB Nr. 1).
BVerwG 9 C 4.09 - Urteil vom 03.06.2010
1. Bestimmt das Verwaltungsgericht gemäß § 113 Abs. 2 Satz 2 VwGO die Änderung eines Geldleistungsverwaltungsaktes durch Angabe der zu Unrecht berücksichtigten oder nicht berücksichtigten tatsächlichen oder rechtlichen Verhältnisse, so erwachsen die in den Entscheidungsgründen enthaltenen Vorgaben („Determinanten“) für die Neuberechnung des Geldbetrages, soweit sie nicht mit Rechtsmitteln angegriffen werden, in Rechtskraft.
2. Eine Rechtskraftwirkung der erstinstanzlich abschlägig beschiedenen Einwände und eine entsprechende Einschränkung des Umfangs der berufungsgerichtlichen Prüfung (§ 128 VwGO) setzt eine dem Gebot der Rechtsmittelklarheit genügende Tenorierung des erstinstanzlichen Urteils voraus, aus der der Rechtsschutzsuchende eindeutig erkennen kann, ob er gegen das Urteil Rechtsmittel einlegen kann oder muss.
3. Zur sachgerechten Tenorierung bei einem Bestimmungsurteil gemäß § 113 Abs. 2 Satz 2 VwGO.
BVerwG 5 B 16.10 - Beschluss vom 03.06.2010
BVerwG 4 BN 55.09 - Beschluss vom 03.06.2010
BVerwG 2 A 4.09 - Beschluss vom 03.06.2010
BVerwG 4 B 54.09 - Beschluss vom 03.06.2010
1. Der Ausbau und die zivile Mitbenutzung eines zur Zeit militärisch genutzten Flugplatzes kann nur dann eine zumutbare Alternativlösung für den Ausbau eines zivilen Verkehrslandeplatzes darstellen, wenn die mit dem Vorhaben angestrebten Ziele auch dort realistischerweise innerhalb eines absehbaren Zeitraums verwirklicht werden können.
2. Wenn die Erklärung des betreffenden Vogelschutzgebiets im Einklang mit den Anforderungen des Europäischen Naturschutzrechts erfolgt ist, steht der Umstand, dass das Bundesland an anderer Stelle ein weiteres Vogelschutzgebiet hätte ausweisen müssen, dem Regimewechsel (Art. 7 FFH-RL) nicht entgegen.
BVerwG 6 B 28.10 - Beschluss vom 02.06.2010
BVerwG 8 C 24.09 - Urteil vom 02.06.2010
BVerwG 3 B 22.10 - Beschluss vom 02.06.2010
BVerwG 1 B 5.10 - Beschluss vom 02.06.2010
BVerwG 3 B 70.09 - Beschluss vom 02.06.2010
BVerwG 6 P 9.09 - Beschluss vom 02.06.2010
BVerwG 7 B 37.10 - Beschluss vom 01.06.2010
BVerwG 7 B 34.10 - Beschluss vom 01.06.2010
BVerwG 7 B 39.10 - Beschluss vom 01.06.2010
BVerwG 7 B 38.10 - Beschluss vom 01.06.2010
BVerwG 4 B 4.10 - Beschluss vom 01.06.2010
BVerwG 7 B 33.10 - Beschluss vom 01.06.2010
BVerwG 6 B 77.09 - Beschluss vom 01.06.2010
BVerwG 7 B 36.10 - Beschluss vom 01.06.2010
BVerwG 3 B 9.10 - Beschluss vom 01.06.2010
BVerwG 4 BN 62.09 - Beschluss vom 01.06.2010
BVerwG 10 B 15.10 - Beschluss vom 01.06.2010
BVerwG 7 B 35.10 - Beschluss vom 01.06.2010
BVerwG 9 B 52.10 - Beschluss vom 01.06.2010

References: § 12
 § 60
 § 60
 § 60
 § 17
 § 42
 § 38
 § 38
 § 6
 § 6
 § 14
 § 13
 § 78
 § 81
 § 131
 § 132
 § 203
 § 203
 § 113
 § 113