Source: https://www.communitylife.de/agb/risikolebensversicherung
Timestamp: 2019-02-23 13:21:01+00:00

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Allgemeine Versicherungsbedingungen - Community Life Protect | Community Life /g,'>')+ '
Allgemeine Versicherungsbedingungen - Community Life Protect
§ 2 Was der Leistungsumfang deines Versicherungsvertrages ist
§ 11 Wann du die Beitragszahlung reduzieren oder für eine bestimmte Zeit aussetzen kannst
2. Keine Beitragsfreistellung
§ 12 Wann wir die Beiträge oder Leistungen ändern können
§ 14 Wie du deinen Versicherungsschutz erhöhen kannst
Zahlungen über die Community Life
§ 16 Was zu beachten ist, wenn Leistungen verlangt werden und wann Leistungen fällig werden
§ 17 Welche Mitteilungspflichten du hast
§ 19 Welches Recht auf deinen Versicherungsvertrag Anwendung findet
§ 20 Wo der Gerichtsstand ist
§ 164 Bedingungsanpassung.
Wir, die iptiQ Life S.A., sind ein Lebensversicherungsunternehmen mit Hauptsitz in Luxemburg. Dein Vertrag wird über unsere Münchener Niederlassung abgeschlossen.
Wir bieten dir als unserem Versicherungsnehmer Versicherungsschutz gegen Todesfallrisiken. Die folgenden Unterlagen sind Bestandteil deines Versicherungsvertrages:
Wir zahlen die vereinbarte Versicherungssumme aus, wenn du verstirbst (Versicherungsfall) und kein Ausschluss vorliegt (siehe § 3).
Ein Versicherungsfall liegt vor, wenn du während der Laufzeit des Versicherungsvertrages verstirbst. Der Versicherungsschutz besteht weltweit.
Eine Zahlung ist in den folgenden Fällen ausgeschlossen:
Du stirbst durch innere Unruhen, an denen du auf Seiten der Unruhestifter teilgenommen hast.
Du stirbst in unmittelbarem oder mittelbarem Zusammenhang mit einem kriegerischen Ereignis.
Wir leisten jedoch uneingeschränkt, wenn die beiden folgenden Voraussetzungen erfüllt sind:
Du stirbst während eines Aufenthalts außerhalb Deutschlands in unmittel­barem oder mittelbarem Zusammenhang mit einem kriegerischen Ereignis.
Du warst an diesem kriegerischen Ereignis nicht aktiv beteiligt.
Du stirbst in unmittelbarem oder mittelbarem Zusammenhang mit
vorsätzlich eingesetzten atomaren, biologischen oder chemischen Waffen (ABC-Waffen).
vorsätzlich eingesetzten oder freigesetzten radioaktiven, biologischen oder chemischen Stoffen.
Der Einsatz bzw. das Freisetzen war darauf ausgerichtet, das Leben vieler Personen zu gefährden.
Du wirst durch Kernenergie verstrahlt und verstirbst durch die Verstrahlung. Wir zahlen aber, wenn du einem Strahlenrisiko berufsmäßig ausgesetzt warst. Wir zahlen auch, wenn die Verstrahlung die Folge einer ärztlichen Heilbehandlung ist.
Du tötest dich vorsätzlich innerhalb von drei Jahren nach Abschluss des Versicherungsvertrages (Suizid). Wir zahlen aber, wenn uns für deinen Suizid zwei Dinge nachgewiesen werden:
Unsere Leistungspflicht kann durch eine Änderung des Vertrages erweitert oder wiederhergestellt werden. In diesem Fall beginnt die Dreijahresfrist bezüglich des geänderten oder wiederhergestellten Teils neu.
Der erste Tag deines Versicherungszeitraums hat begonnen. Dieser Zeitpunkt ist in deinem Versicherungsschein angegeben.
Du hast den Erstbeitrag gezahlt.
Widerrufst du deinen Versicherungsvertrag, entfällt dein Versicherungsschutz von Anfang an.
Dein Versicherungsschutz endet, wenn einer dieser Fälle eintritt:
Der Vertrag ist abgelaufen.
Du stellst deinen Antrag auf Abschluss einer Versicherung durch Klicken des Buttons "Zahlungspflichtig versichern" (dein Antrag). Wir nehmen deinen Antrag an, indem wir dir den Versicherungsschein über die Internetseite der Community Life übersenden (unsere Annahme). Deine Antworten auf unsere Antragsfragen sind besonders wichtig. Antragsfragen sind alle Fragen:
Bis zu unserer Annahme musst du alle Antragsfragen wahrheitsgemäß und vollständig beant­worten. Das ist deine vorvertragliche Anzeigepflicht. Dabei musst du uns sämtliche dir bekannten gefahr­erheblichen Umstände (Gefahrumstände) wahrheitsgemäß und vollständig mitteilen. Gefahrerheblich sind für uns alle Umstände, die folgende Voraussetzungen erfüllen:
Wir teilen dir innerhalb eines Monats mit, welches unserer drei Rechte (Rücktritt, Kündigung oder Vertragsanpassung) wir ausüben. Wir können diese Rechte nur innerhalb eines Monats geltend machen. Die Frist beginnt, sobald wir von der Verletzung einer vorvertraglichen Anzeigepflicht Kenntnis erlangt haben. Üben wir diese Rechte aus, werden wir die Umstände angeben, auf denen unsere Entscheidung beruht. Wir können unsere Entscheidung auch nachträglich mit weiteren Umständen begründen. Auch diese Begründung müssen wir innerhalb eines Monats übermitteln.
Unsere Rechte erlöschen nach Ablauf von 5 Jahren nach Vertragsschluss. Tritt der Versicherungsfall innerhalb dieser Zeit ein, können wir die Rechte auch nach Ablauf der Frist geltend machen. Ist die Anzeigepflicht vorsätzlich oder arglistig verletzt worden, beträgt die Frist 10 Jahre. Im Falle einer arglistigen Verletzung der Anzeigepflicht sind wir nicht zur Leistung verpflichtet.
Du kannst deine Versicherungssumme nachträglich erhöhen. Die Erhöhung wird für die Restlaufzeit deines Versicherungsvertrages berechnet. Dabei legen wir dein Alter zugrunde, das du zum Zeitpunkt der Ausübung erreicht hast. Die neue Verssicherungssumme errechnen wir anhand der Rechnungsgrundlagen, die zum Erhöhungszeitpunkt aktuell sind.
§ 14 listet bestimmte Fälle auf, in denen keine erneute Risikoprüfung erforderlich ist (Nachversicherungsgarantie). Dann werden wir keine erneuten Antragsfragen stellen.
Außerhalb der Nachversicherungsgarantie ist eine erneute Risikoprüfung erforderlich. Unsere Antragsfragen haben dann die gleiche Bedeutung wie bereits bei Vertragsabschluss. Das heißt: Auch diese Fragen musst du wahrheitsgemäß und vollständig beantworten. Falsche oder unvollständige Antworten haben die gleichen Konsequenzen wie beim ursprüng­lichen Vertragsschluss. Diese Konsequenzen sind in den vorherigen Nummern 1 und 2 darge­stellt. Alle dort genannten Fristen beginnen mit der Erhöhung deiner Versicherungssumme. Sie beziehen sich aber nur auf den geänderten Teil deines Versicherungsvertrages.
Über den Servicebereich kommunizieren wir miteinander, geben also Erklärungen ab. Der Begriff „Erklärungen“ umfasst alle Erklärungen, Dokumente und E-Mails, die sich auf deinen Versicherungsvertrag beziehen. Im Servicebereich findest du beispielsweise deinen Versicherungsschein und Nachträge zu deinem Versicherungsvertrag. Erklärungen der Community Life gelten als unsere Erklärungen. Deine Erklärungen gegenüber der Community Life werden uns unmittelbar zugerechnet.
Der Zahltag (Tag der Fälligkeit) steht in deinem Versicherungsschein. Die erforderliche Einwilligungerteilst du gesondert auf der Internetseite der Community Life. Du kannst deine Einwilligung jederzeit widerrufen.
Der ausstehende Beitrag kann nach einer weiteren Zahlungsaufforderung unverzüglich eingezogen werden.
Können wir den Erstbetrag nicht rechtzeitig einziehen, können wir vom Vertrag zurücktreten, bis wir ihn erhalten. Wir werden nicht vom Vertrag zurücktreten, wenn du den fehlgeschlagenen Einzug nicht zu vertreten hast.
Stirbst du, ohne dass der Erstbeitrag gezahlt wurde, müssen wir die Versicherungssumme nicht auszahlen. Wenn du den fehlgeschlagenen Einzug nicht zu vertreten hast, bleiben wir zur Leistung verpflichtet.
Alle Folgebeiträge müssen zum jeweiligen Zahltag entrichtet werden. Der Zahltag ist in dem Versicherungsschein ausgewiesen. Wird ein Folgebeitrag nicht rechtzeitig gezahlt, können wir in Textform eine Zahlungsfrist setzen. Diese Frist wird mindestens zwei Wochen betragen. Wir werden dabei die ausstehenden Beiträge, Zinsen und Kosten beziffern. Nach Ablauf der Zahlungsfrist können wir den Versicherungsvertrag ohne Einhaltung einer weiteren Frist kündigen. Das können wir aber nur, wenn du mit einem Folgebeitrag weiterhin im Verzug bist und wir dich auf obige Rechtsfolgen hingewiesen haben.
Stirbst du nach Ablauf der Zahlungsfrist und warst du im Verzug, müssen wir nicht leisten. Auf diese Gefahr werden wir dich hinweisen, wenn wir den Folgebeitrag geltend machen.
Du kannst die Kündigung nachträglich beseitigen und dadurch den Versicherungsschutz aufrechterhalten. Dazu musst du die Folgebeiträge innerhalb eines Monats nach Zugang der Kündigung zahlen.
Der Umgang mit Ausständen von Erst- und Folgebeiträgen hängt stets vom Einzelfall ab. Es ist leider nicht möglich, alle denkbaren Einzelfälle vorherzusagen. Der Gesetzgeber gibt für Erst- und Folgebeiträge einen Rahmen vor, den Versicherer beachten müssen. Das gilt insbesondere für die Form und die Fristen von Mahnungen. Diesen gesetzlichen Rahmen werden wir einhalten; der gesetzliche Rahmen bei Versendung deines Versicherungsscheins ist im Anhang aufgeführt (siehe §§ 37, 38 VVG).
Durch die Verwaltung dieses Versicherungsvertrages entstehen Kosten. Diese Kosten setzen sich wie folgt zusammen:
Laufende Verwaltungskosten. Diese decken wir durch 13 % des jährlichen Beitrags ab.
Jährliche Fixkosten von 12 €.
Diese Kosten sind bereits in deine Beiträge eingerechnet.
Für den Vertrag erheben wir keine einmaligen Abschluss- und Vertriebskosten.
Du musst für deine Beiträge in Deutschland keine Versicherungssteuern entrichten, insbesondere keine Umsatz- oder Versicherungssteuer. Steuern entstehen nicht, solange du deinen Wohnsitz in Deutschland hast. Verlegst du deinen Wohnsitz ins Ausland, kann ein anderer Staat auf deinen Beitrag Steuern erheben. Um diese Steuern würde sich dann dein Beitrag erhöhen.
Du kannst deinen Vertrag zu jedem beliebigen Zeitpunkt (Kündigungsstichtag) kündigen. Durch deine Kündigung endet dein Versicherungsschutz zum Kündigungsstichtag. Bis zum Kündigungsstichtag besteht dein Versicherungsschutz weiter. Für die Beiträge deines Vertrages gilt dann das Folgende:
Wir können den Versicherungsvertrag nur aus den Gründen kündigen, die wir mit dir vereinbart haben. Diese Gründe sind:
Du kannst deine Beiträge auf Antrag reduzieren. Wir teilen dir dann den entsprechend reduzierten Versicherungsschutz mit.
Bei kurzfristigen Zahlungsschwierigkeiten kannst du die Zahlung deiner Beiträge für bis zu 6 Monate aussetzen (Beitragsferien). Dein Anspruch auf Beitragsferien entsteht aber erst nach Einstellung des Versicherungsscheins in dein Postfach. Während der Beitragsferien bleibt dein Versicherungsschutz in vollem Umfang bestehen. Für Beitragsferien musst du einen Antrag stellen. In diesem Antrag muss eine der folgenden Voraussetzungen nachgewiesen werden:
gesetzliche Elternzeit,
gesetzliche Kurzarbeit,
gesetzliche Pflegezeit für Angehörige,
Sabbatical (längere berufliche Auszeit),
Nach Ablauf der Beitragsferien musst du die nicht gezahlten Beiträge nachentrichten. Über das Ende der Beitragsferien werden wir dich gesondert informieren. Dabei werden wir dir die Summe der Beiträge mitteilen, die du nachentrichten musst (Rückzahlungsbetrag). Gleichzeitig teilen wir dir den Fälligkeitszeitpunkt mit. Für den Rückzahlungsbetrag kannst du gemeinsam mit uns einen Zahlungsplan vereinbaren. Diesen Zahlungsplan musst du gesondert beantragen, spätestens einen Monat nach Ende der Beitragsferien. Dieser darf maximal 6 Monate betragen. Zahlst du ausstehende Beträge verspätet, gelten die Regeln über die Folgebeiträge entsprechend (siehe oben § 7). Dabei behandeln wir den Rückzahlungsbetrag als einen Folgebeitrag.
Nach Versendung des Versicherungsscheins musst du uns eine Änderung deiner Lebensumstände nicht mitteilen. Dies gilt beispielsweise für einen neuen Beruf oder eine neue Freizeitaktivität.
Die neuen Beiträge sind angemessen und erforderlich, um die Erfüllbarkeit deines Vertrages langfristig zu sichern.
Die gesetzlichen Vorschriften für Versicherungsverträge sehen vor, dass wir Versicherungsbedingungen ersetzen können. Das setzt voraus, dass Teile deiner Versicherungsbedingungen unwirksam werden durch
Die Notwendigkeit der Einführung einer Ersatzbestimmung und deren Inhalt hängen stets vom Einzelfall ab. Es ist leider nicht möglich, alle denkbaren Einzelfälle festzulegen. Der Gesetzgeber gibt für Ersatzklauseln einen Rahmen vor, den Versicherer beachten müssen. Wir werden uns an diesen gesetzlichen Rahmen halten. Der gesetzliche Rahmen bei Versendung deines Versicherungsscheins ist im Anhang aufgeführt (siehe § 164 VVG im Anhang).
In zwei Fällen kannst du beantragen, die Todesfallleistung ohne eine erneute Risikoprüfung zu erhöhen. Jedes dieser zwei Ereignisse kannst du während der Laufzeit mehrmals in Anspruch nehmen (mehrfache Erhöhungsgarantien).
In folgenden Fällen kannst du ebenfalls beantragen, die Todesfallleistung ohne eine erneute Risikoprüfung zu erhöhen. Jedes dieser Ereignisse kann während der Laufzeit allerdings nur einmal in Anspruch genommen werden (einmalige Erhöhungsgarantien):
Jeder Änderungswunsch steht unter den folgenden Bedingungen:
Beide Einzelgrenzen dürfen nicht überschritten werden.
Du stellst deinen Änderungsantrag spätestens 6 Monate nach dem Ereignis.
Durch den Antrag erhöht sich die Versicherungssumme nur innerhalb der festgelegten Einzelgrenzen. Diese Einzelgrenzen gelten pro Ereignis und beziehen sich jeweils auf die ursprüngliche Versicherungssumme. Der Anstieg der ursprünglichen Versicherungssumme ist dabei doppelt begrenzt:
Die Versicherungssumme darf maximal um 25.000 € steigen.
Die Versicherungssumme darf maximal um 25% ihres ursprünglichen Wertes steigen.
Deine Änderungswünsche aus allen Ereignissen übersteigen nicht die absolute Obergrenze von 200.000 €.
Du kannst jede natürliche Person widerruflich als Empfänger der Versicherungsleistung bestimmen (Bezugsberechtigter). Du kannst auch mehr als einen Bezugsberechtigten bestellen. Die Anzahl der Bezugsberechtigten darf 5 nicht übersteigen. Bis zum Eintritt des Versicherungsfalls kannst du zwei Dinge jederzeit ändern:
den Bezugsberechtigten oder
Hast du jemanden unwiderruflich als Bezugsberechtigen bestimmt, bist du an diese Entscheidung gebunden. Du kannst den Bezugsberechtigten dann nur noch mit dessen Einwilligung ändern.
Die Leistung im Versicherungsfall erbringen wir an den Bezugsberechtigten, den du uns zuletzt wirksam benannt hast. Sofern du uns keinen Bezugsberechtigten benennst, zahlen wir die Versicherungsleistung an deine(n) Erben aus
Du kannst Rechte aus dem Vertrag auch abtreten oder verpfänden. Abtretungen und Verpfändungen werden uns gegenüber erst wirksam, nachdem du sie uns angezeigt hast (siehe § 6). Soweit vorherige Bezugsrechte wirksam widerrufen werden, erbringen wir die Leistung an den Inhaber des Sicherungsrechts.
Bei unserer Leistungsprüfung sind wir auf die zeitnahe Mitwirkung des Leistungsempfängers angewiesen. Deshalb muss uns jeder Todesfall unverzüglich angezeigt werden.
Wir verantworten eine faire Leistungsprüfung. Unberechtigte Auszahlungen können die Versichertengemeinschaft belasten. Aus diesem Grund können wir nur berechtigte Forderungen begleichen.
Für unsere Leistungsprüfung benötigen wir insbesondere die folgenden Unterlagen:
Eine amtliche Sterbeurkunde mit Angabe von Alter und Geburtsort (Original oder beglaubigte Kopie).
Eine ausführliche ärztliche oder amtliche Bescheinigung über deine Todesursache. Bist du an einer Krankheit verstorben, müssen sich aus der Bescheinigung folgende Informationen ergeben:
der Beginn der Krankheit, die zu deinem Tod geführt hat.
der Verlauf der Krankheit, die zu deinem Tod geführt hat.
Ergänzend können wir weitere Nachweise und Auskünfte verlangen, um unsere Leistungspflicht zu klären.
Ergänzend können wir weitere Unterlagen anfordern. Diese Unterlagen können beispielsweise beglaubigte Kopien des Personalausweises des Bezugsberechtigten sein oder dein Testament.
Die Kosten für alle Nachweise tragen wir.
Die Leistung ist fällig, sobald zwei notwendige Erhebungen abgeschlossen sind:
die Erhebung zur Feststellung des Versicherungsfalls und
die Erhebung zum Umfang der Leistung des Versicherers.
Sind die Erhebungen einen Monat nach Eintritt des Versicherungsfalls noch nicht abgeschlossen, werden wir einen angemessenen Abschlag auf die Versicherungssumme auszahlen.
Wir überweisen die Leistung kostenfrei auf das Konto, welches uns genannt wird. Bei Überweisungen ins Ausland trägt der Zahlungsempfänger das hiermit verbundene Risiko und die anfallenden Kosten. Überweisungen ins Ausland sind uns nur dann möglich, wenn keine gesetzlichen Regelungen entgegenstehen.
Es kann sein, dass wir aufgrund gesetzlicher Regelungen zur Erhebung und Meldung von Informationen und Daten zu deinem Vertrag verpflichtet sind (notwendige Informationen). Soweit eine gesetzliche Pflicht besteht, musst du uns die notwendigen Informationen zur Verfügung stellen. Die Übermittlung notwendiger Informationen an uns musst du unverzüglich sicherstellen, also ohne schuldhaftes Zögern. Diese Pflicht besteht vor und nach Abschluss deines Versicherungsvertrages, aber auch bei nachträglichen Änderungen. Deine Mitteilungspflicht kann sich unter folgenden Voraussetzungen auch auf den Status dritter Personen erstrecken:
Dazu zählen die deutsche oder ausländische Steuerpflicht, die Steueridentifikationsnummer, der Geburtsort und der Wohnsitz.
Die Ansprüche aus deinem Vertrag verjähren im Regelfall in 3 Jahren. Die Verjährung beginnt am Ende des Jahres, in dem die nachfolgenden Ereignisse eingetreten sind:
Der Leistungsempfänger weiß um den Versicherungsvertrag selbst und um seinen Anspruch aus dem Versicherungsvertrag.
gegen uns bei den Gerichten, in deren Bezirk du deinen Wohnsitz hast,
gegen uns bei den Gerichten, in deren Bezirk du deinen gewöhnlichen Aufenthalt hast (wenn du keinen Wohnsitz hast),
gegen uns bei Gerichten, in deren Bezirk wir unsere deutsche Niederlassung haben,
gegen dich bei den Gerichten, in deren Bezirk du deinen Wohnsitz hast,
gegen dich bei den Gerichten, in deren Bezirk du deinen gewöhnlichen Aufenthalt hast (wenn du keinen Wohnsitz hast).
(1) Der Versicherungsnehmer hat bis zur Abgabe seiner Vertragserklärung die ihm bekannten Gefahrumstände, die für den Entschluss des Versicherers, den Vertrag mit dem vereinbarten Inhalt zu schließen, erheblich sind und nach denen der Versicherer in Textform gefragt hat, dem Versicherer anzuzeigen. Stellt der Versicherer nach der Vertragserklärung des Versicherungs­nehmers, aber vor Vertragsannahme Fragen im Sinn des Satzes 1, ist der Versicherungsnehmer auch insoweit zur Anzeige verpflichtet.
(3) Das Rücktrittsrecht des Versicherers ist ausgeschlossen, wenn der Versicherungsnehmer die Anzeigepflicht weder vorsätzlich noch grob fahrlässig verletzt hat. In diesem Fall hat der Ver­sicherer das Recht, den Vertrag unter Einhaltung einer Frist von einem Monat zu kündigen.
(4) Das Rücktrittsrecht des Versicherers wegen grob fahrlässiger Verletzung der Anzeigepflicht und sein Kündigungsrecht nach Absatz 3 Satz 2 sind ausgeschlossen, wenn er den Vertrag auch bei Kenntnis der nicht angezeigten Umstände, wenn auch zu anderen Bedingungen, geschlossen hätte. Die anderen Bedingungen werden auf Verlangen des Versicherers rückwirkend, bei einer vom Versicherungsnehmer nicht zu vertretenden Pflichtverletzung ab der laufenden Versiche­rungs­periode Vertragsbestandteil.
(5) Dem Versicherer stehen die Rechte nach den Absätzen 2 bis 4 nur zu, wenn er den Versiche­rungs­nehmer durch gesonderte Mitteilung in Textform auf die Folgen einer Anzeigepflichtver­letzung hingewiesen hat. Die Rechte sind ausgeschlossen, wenn der Versicherer den nicht angezeigten Gefahrumstand oder die Unrichtigkeit der Anzeige kannte.
(3) Die Rechte des Versicherers nach § 19 Abs. 2 bis 4 erlöschen nach Ablauf von fünf Jahren nach Vertragsschluss; dies gilt nicht für Versicherungsfälle, die vor Ablauf dieser Frist einge­treten sind. Hat der Versicherungsnehmer die Anzeigepflicht vorsätzlich oder arglistig verletzt, beläuft sich die Frist auf zehn Jahre.
(1) Wird die einmalige oder die erste Prämie nicht rechtzeitig gezahlt, ist der Versicherer, so­lange die Zahlung nicht bewirkt ist, zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt, es sei denn, der Versicherungsnehmer hat die Nichtzahlung nicht zu vertreten.
(2) Ist die einmalige oder die erste Prämie bei Eintritt des Versicherungsfalles nicht gezahlt, ist der Versicherer nicht zur Leistung verpflichtet, es sei denn, der Versicherungsnehmer hat die Nichtzahlung nicht zu vertreten. Der Versicherer ist nur leistungsfrei, wenn er den Versiche­rungs­nehmer durch gesonderte Mitteilung in Textform oder durch einen auffälligen Hinweis im Versicherungsschein auf diese Rechtsfolge der Nichtzahlung der Prämie aufmerksam gemacht hat.
(1) Wird eine Folgeprämie nicht rechtzeitig gezahlt, kann der Versicherer dem Versicherungs­nehmer auf dessen Kosten in Textform eine Zahlungsfrist bestimmen, die mindestens 2 Wochen betragen muss. Die Bestimmung ist nur wirksam, wenn sie die rückständigen Beträge der Prämie, Zinsen und Kosten im Einzelnen beziffert und die Rechtsfolgen angibt, die nach den Absätzen 2 und 3 mit dem Fristablauf verbunden sind; bei zusammengefassten Verträgen sind die Beträge jeweils getrennt anzugeben.
(3) Der Versicherer kann nach Fristablauf den Vertrag ohne Einhaltung einer Frist kündigen, sofern der Versicherungsnehmer mit der Zahlung der geschuldeten Beträge in Verzug ist. Die Kündigung kann mit der Bestimmung der Zahlungsfrist so verbunden werden, dass sie mit Fristablauf wirksam wird, wenn der Versicherungsnehmer zu diesem Zeitpunkt mit der Zahlung in Verzug ist; hierauf ist der Versicherungsnehmer bei der Kündigung ausdrücklich hinzuweisen. Die Kündigung wird un­wirksam, wenn der Versicherungsnehmer innerhalb eines Monats nach der Kündigung oder, wenn sie mit der Fristbestimmung verbunden worden ist, innerhalb eines Monats nach Fristablauf die Zahlung leistet; Absatz 2 bleibt unberührt.
(1) Der Versicherer ist zu einer Neufestsetzung der vereinbarten Prämie berechtigt, wenn 1. sich der Leistungsbedarf nicht nur vorübergehend und nicht voraussehbar gegenüber den Rechnungs­grundlagen der vereinbarten Prämie geändert hat, 2. die nach den berichtigten Rechnungsgrund­lagen neu festgesetzte Prämie angemessen und erforderlich ist, um die dauernde Erfüllbarkeit der Versicherungsleistung zu gewährleisten, und 3. ein unabhängiger Treuhänder die Rech­nungs­­grund­­lagen und die Voraussetzungen der Nummern 1 und 2 überprüft und bestätigt hat. Eine Neufestsetzung der Prämie ist insoweit ausgeschlossen, als die Versicherungsleistungen zum Zeitpunkt der Erst- oder Neukalkulation unzureichend kalkuliert waren und ein ordentlicher und gewissenhafter Aktuar dies insbesondere anhand der zu diesem Zeitpunkt verfügbaren statistischen Kalkulations­grundlagen hätte erkennen müssen.
(2) Der Versicherungsnehmer kann verlangen, dass an Stelle einer Erhöhung der Prämie nach Absatz 1 die Versicherungsleistung entsprechend herabgesetzt wird. Bei einer prämienfreien Versicherung ist der Versicherer unter den Voraussetzungen des Absatzes 1 zur Herabsetzung der Versicherungs­leistung berechtigt.
(1) Ist eine Bestimmung in Allgemeinen Versicherungsbedingungen des Versicherers durch höchstrichterliche Entscheidung oder durch bestandskräftigen Verwaltungsakt für unwirksam erklärt worden, kann sie der Versicherer durch eine neue Regelung ersetzen, wenn dies zur Fortführung des Vertrags notwendig ist oder wenn das Festhalten an dem Vertrag ohne neue Regelung für eine Vertragspartei auch unter Berücksichtigung der Interessen der anderen Vertrags­partei eine unzumutbare Härte darstellen würde. Die neue Regelung ist nur wirksam, wenn sie unter Wahrung des Vertragsziels die Belange der Versicherungsnehmer angemessen berücksichtigt.
Die sog. „stillen Reserven“ eines Versicherers. Stille Reserven entstehen wie folgt: Versicherer investieren am Kapitalmarkt, z.B. in Aktien oder Staatsanleihen. Für diese Investitionen muss der Versicherer Kosten übernehmen (Anschaffungskosten). Die Anschaffungskosten sind der Ausgangswert, mit dem Versicherer Investitionen in ihren Bilanzen ansetzen (Bilanzwert). Viele Bilanzvorschriften sehen vor, dass der Bilanzwert die Anschaffungskosten nicht übersteigen darf. Übersteigt der Marktwert einer Investition die Anschaffungskosten, darf dies in der Bilanz nicht berücksichtigt werden. Ein höherer Marktwert führt dann nicht zu einem höheren Bilanzwert. Die Differenz zwischen dem Bilanzwert und dem Marktwert sind die stillen Reserven, die Bewertungsreserven.
Der erste Beitrag, den du nach dem Versicherungsschein schuldest.
Die Summe aller Beiträge, die du nach dem Versicherungsschein schuldest.
Die Person, welche die Leistungen aus dem Versicherungsvertrag beanspruchen kann. Das kann z.B. dein Bezugsberechtigter oder dein Erbe sein. Es kann auch eine Bank sein, wenn du ihr Sicherungsrechte eingeräumt hast.
Die Einschätzung deines Todesfallrisikos durch das Stellen von Fragen.
Die Summe aller Kosten, die wir für die Regulierung von Todesfällen aufwenden.
Der separate Bereich der Webseite der Community Life, der alle Informationen und Dokumente zu deinem Versicherungsvertrag enthält. Du kannst auf den Servicebereich mit deinem Passwort zugreifen.
Alle Rechte, die du Dritten an dem Versicherungsvertrag einräumst. Beispiele sind Abtretungen oder Pfandrechte zugunsten von Banken.
Die Beteiligung von Versicherungsnehmern an Gewinnen des Versicherers, die durch eine (im Nachhinein) zu hohe Beitragskalkulation entstehen.
Dein Tod.
Das Dokument, das dir mit der Annahme des Antrages übermittelt wird. Es enthält die Eckdaten deines Versicherungsvertrages, wie die Höhe deines Beitrags und des Versicherungsschutzes. Auch die Zahltage sind dort festgelegt.
dem Versicherungsschein und

References: § 2

§ 11

§ 12

§ 14

§ 16

§ 17

§ 19

§ 20

§ 164
 § 3

§ 14
 § 7
 § 164
 § 6
 § 19