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Timestamp: 2016-12-10 05:02:54+00:00

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275. Gesetz zur Einführung von islamischem Religionsunterricht als ordentliches Lehrfach | Sägefisch
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Stellungnahme der Gesellschaft für wissenschaftliche Aufklärung und Menschenrechte (GAM) zur geplanten Einführung von Islamischem Religionsunterricht (IRU) in NRW Der Landtag Nordrhein-Westfalen will auf seiner Sitzung am 21. Dezember 2011 ein Gesetz zur Einführung von islamischem Religionsunterricht als ordentliches Lehrfach (6. Schulrechtsänderungsgesetz) beschließen. Die GAM nimmt aus diesem Anlass zum vorliegenden Gesetzentwurf (Drucksache 15/2209 vom 21.06.2011) wie folgt Stellung: Der Gesetzentwurf steht auf tönernen Füßen, da er auf einer verfassungsmäßig fragwürdigen Übergangslösung in Gestalt einer willkürlich konstruierten „Ermächtigungsnorm“ ohne Vorliegen von rechtlichen Voraussetzungen basiert. Zum einen fehlen die erforderlichen islamischen Instanzen als autoritative Richtliniengeber im Sinne von staatskirchenrechtlich qualifizierten Religionsgemeinschaften. Zum anderen existieren keine verfassungsmäßigen Regularien, um die politische Willkürentscheidung der Landesregierung rechtskonform zu realisieren. Diese muss vielmehr selbst einräumen, dass die islamischen Organisationen, mit denen kooperiert werden soll, nicht allen formellen und inhaltlichen Anforderungen entsprechen, „die nach der Rechtssprechung von Religionsgemeinschaften verlangt werden“ (S. 5). Hinzu kommt, dass die Islamverbände in Deutschland nur eine Minderheit der aus islamischen Ländern zugewanderten Personen vertreten, wie im Gesetzentwurf selbst anhand von Zahlen aus der Studie „Muslimisches Leben in Nordrhein-Westfalen“ dargelegt wird. Von wesentlicher Bedeutung ist aber nicht zuletzt das mangelhafte Bekenntnis der im Koordinierungsrat der Muslime zusammengeschlossenen Verbände zum deutschen Grundgesetz. (Für orthodoxe Muslime ist die Bindung an den Koran sowie an die islamischen Vorschriften höherrangig als die Bindung an säkulare Normen und Prinzipien. Gemäß der Studie „Muslime in Deutschland“ aus dem Jahr 2007 stimmten 46,7% der Befragten der Aussage zu „Die Befolgung der Gebote meiner Religion ist für mich wichtiger als Demokratie“. 33,6% befürworteten die Todesstrafe und nach Auffassung von 65,5% der Befragten sollte der Staat Zeitungen und Fernsehen kontrollieren, um Moral und Ordnung sicher zu stellen. Es sind zumeist genau jene Muslime mit diesem Einstellungsprofil, die Mitglieder und Funktionäre der Islamverbände sind.) Mit der Installierung eines Beirats, der sich ausschließlich aus muslimischen Personen zusammensetzen soll, darunter zwei muslimische Religionsgelehrte, tritt die Landesregierung NRW im Prinzip die Ausgestaltung der Inhalte des IRU sowie die Bewilligung der Lehrkräfte an die Islamvertreter ab. (Die Formulierung „das Einverständnis kann nur aus religiösen Gründen verweigert werden“, ist eine Leerformel, da es sich ja nur um religiöse Angelegenheiten/religiöse Lerninhalte sowie um die Beauftragung von Religionslehrern/innen/ handelt.) Vorgesehen ist damit die Einbeziehung von islamischen Interessenverbänden, darunter zwielichtige Organisationen, in staatliches Handeln. Das bedeutet konkret: Unkritische Kooperation mit konservativen bis fundamentalistischen Islamverbänden; was im Endeffekt darauf hinausläuft, deren reaktionäre Identitätspolitik (Formung ihrer Mitglieder im Sinne des orthodoxen Islam) staatlich zu legalisieren und zu fördern (S.2Art.1, Abs.2 (1)). Verlangt wird nicht die Achtung des GG, sondern nur die Achtung des (anachronistischen) Religions- und Staatskirchenrechts (S. 3). Da die Installierung der Ausbildung von Lehrkräften für das Fach IRU Kosten verursacht, welche von der Gemeinschaft der Steuerzahler, darunter zahlreiche Konfessionslose, aufgebracht werden müssen, ist es absurd, die entsprechenden finanziellen Auswirkungen auf Unternehmen und private Haushalte zu leugnen. Religionsfreiheit kann entgegen dem Text des Gesetzentwurfs zum einen nicht gleichgesetzt oder konfundiert werden mit der Erteilung von staatlichem Religionsunterricht in Form eines bekenntnisreligiösen Unterrichts. Insofern ist es auch nicht Aufgabe des weltanschauungsneutralen Staates oder seiner Untergliederungen, aktiv (eigeninitiativ) und ohne Mandat der Bevölkerungsmehrheit in Form eines Volksentscheides die folgenschwere Einführung eines Bekenntnisunterrichts einer Zuwanderungsreligion zu betreiben – noch dazu, wenn deren Grundinhalte mit freiheitlichen Grundrechten kollidieren. Indem Staatsorgane in dieser Weise aufgrund intransparenter Interessen aktiv und begünstigend zugunsten einer bestimmten Religionsgruppe agieren und sich andererseits systematisch über die Interessen und Anliegen der Großgruppe der Religionsfreien und deren Recht auf negative Religionsfreiheit hinwegsetzen, verstoßen sie massiv gegen das Prinzip der weltanschaulichen Neutralität. Auch ist aus dem Grundgesetz kein Rechtsanspruch ableitbar, dass Zuwanderer den Staat des weltanschaulich und kulturhistorisch anders gepolten Aufnahmelandes dazu verpflichten oder anhalten können, ihre Religion staatlich abzusichern und in Form von bekenntnisreligiösem Unterricht zu fördern. Bei der Einführung von IRU auf Betreiben des Staates handelt es sich demnach um eine rechtsfreie politisch-ideologische Willkürentscheidung, die über keine ausreichende demokratische Legitimation verfügt. Im Gegensatz zum Geist des Gesetzentwurfs muss in Deutschland die Säkularisierung bzw. die Trennung von Staat und Religion vollendet werden. Eine schulpolitische Realisierung dieser Forderung hat die Kritische Islamkonferenz in ihrer Abschlusserklärung formuliert: „§ 2: Ziel ist eine säkulare Gesellschaft 1. Integration setzt Gemeinsamkeit voraus: Die staatliche Schule muss ein solcher Ort der Gemeinsamkeit werden und darf nicht nach den Vorgaben der Religionsgemeinschaften organisiert werden. 2. Die Abmeldung vom Biologie-, Sexualkunde-, Musik- oder Sportunterricht aus religiösen Gründen ist Ausdruck einer bildungs- und demokratiefeindlichen Einstellung und deshalb nicht zu dulden. 3. Wir fordern die kopftuchfreie Schule, um die Entwicklung von Mädchen und jungen Frauen im Sinne einer freien Selbstbestimmung jenseits patriarchaler Normen zu unterstützen. 4. Anstatt flächendeckend einen bekenntnisorientierten Islamunterricht einzuführen, ist ein neues Schulfach „Religions- und Weltanschauungskunde“ angezeigt, in dem die Heranwachsenden neutral und sachlich über die Grundinhalte der Religionen sowie der philosophisch-humanistischen Religionskritik und der säkularen Ethik informiert und unterrichtet werden.“ Primäre Aufgabe des deutschen Bildungssystems wäre es demnach, den Heranwachsenden gerade auch aus islamischen Herkunftsmilieus auf nachhaltige Weise die (europäischen) Werte und Grundnormen einer säkular-demokratischen Gesellschafts- und Lebensordnung zu vermitteln und den eingeschlagenen Irrweg zu verlassen, in Form einer religiösen Identitätspädagogik desintegrative Mentalitäten zu bestärken und zu verfestigen. Verweise Gesellschaft für wissenschaftliche Aufklärung und Menschenrechte (GAM) http://www.gam-online.de/index.html Feindbild Islamkritik: Wenn die Grenzen zur Verzerrung und Diffamierung überschritten werden http://www.hintergrund-verlag.de/buecher-feindbild-islamkritik.html Ähnlich
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27 Antworten to “275. Gesetz zur Einführung von islamischem Religionsunterricht als ordentliches Lehrfach”
Jacques Auvergne Says:	20. Dezember 2011 um 4:16 PM | Antworten :::
2. Lesung Am nächsten Mittwoch, d. h. in vier Tagen wird im Düsseldorfer Parlament über die vermutlich illegale und nicht zuletzt verfassungswidrige Einführung eines bekennenden Islamischen Religionsunterrichts per Beiratsmodell (22.02.2011, Ministerin Sylvia Löhrmann und der KRM) abgestimmt werden: 21.12.2011 – ab 17:00 Uhr, Ende 18:10 Uhr Gesetz zur Einführung von islamischem Religionsunterricht als ordentliches Lehrfach (6. Schulrechtsänderungsgesetz)
http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMPT15-50.html
Am 14.12.2011 wurde auf der Schulausschusssitzung der islamische Religionsunterricht mit Beirat beschlossen: http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MME15-549.html
auch der Ausschuss für Arbeit, Gesundheit, Soziales und Integration hatte eingeladen: http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MME15-552.html
Drucksache 15/3545
des Ausschusses für Schule und Weiterbildung
Drucksache 15/2209
Am 14.09.2011 (Expertenanhörung) sind die Worte Muslimbruderschaft, Milli Görüs oder Scharia nicht problematisiert, ja noch nicht einmal ausgesprochen worden. APr 15/278 – Stellv. Vorsitzender Dr. Gerd Hachen: Meine Damen und Herren! Ich begrüße Sie alle sehr herzlich zur 26. Sitzung des Ausschusses für Schule und Weiterbildung, die heute gemeinsam mit der 8. Sitzung der Unterausschusses Integration stattfindet. Den Vorsitzenden des Unterausschusses Integration, Herrn Ünal, und die Kolleginnen und Kollegen begrüße ich deshalb in besonderer Weise.
Gegenstand der heutigen Sitzung ist:
Gesetz zur Einführung von islamischem Religionsunterricht als ordentliches Lernfach (6. Schulrechtsänderungsgesetz)
http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMA15-278.pdf
NRW will die Pädagogik der diskriminierenden Scharia im zeitlich befristeten, siebenjährigen Großversuch testen, die mit Kopftuchpflicht und Höllenfurcht „zu muslimisierenden“ Kinder und Jugendlichen können einem leid tun. Ein weiteres Jahr später soll das am 21.12.2011 zu verabschiedende Gesetz sozusagen in Luft aufgelöst werden, bis dahin wird man womöglich einen anderen Beirat und ein anderes Schulrechtsänderungsgesetz herbeigezaubert haben oder die Lehrpläne gleich bei der Kairoer al-Azhar bzw. beim European Council for Fatwa and Research (ECFR) drucken lassen. Nach § 132 wird folgender § 132 a eingefügt:
„§ 132 a
Dieses Gesetz tritt am 1. August 2012 in Kraft. Es tritt am 31. Juli 2019 außer Kraft. Die Einführung von islamischem Religionsunterricht als ordentliches Lehrfach wird wissenschaftlich begleitet und ausgewertet. Das Ministerium berichtet dem Landtag darüber bis zum 31. Juli 2018. http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD15-3545.pdf
Cees van der Duin Says:	21. Dezember 2011 um 4:16 AM | Antworten –
Im Landtag wird zur Zeit das entsprechende Gesetz beraten. Gemeinsam haben GRÜNE, SPD und CDU den Entwurf im Landtag eingebracht. Löhrmann stellte klar, dass nach Einführung dieser Unterricht für muslimische Schüler zum Pflichtfach werde. …
Das Recht auf freie Religionsausübung steht im Grundgesetz. Christen, Juden, Hindu, Islam und andere – Ministerin Löhrmann hält es für eine zentrale Aufgabe, diesem Recht auch im Alltag der Schulen zum Durchbruch zu verhelfen. …
Dr. Al-Halabi als Vertreter des Vorstands des Islamischen Zentrums Aachen bedankte sich mit großer Herzlichkeit bei Ministerin Löhrmann und beim Team der Organisatoren. Die Veranstaltung sei fast schon historisch. bei:
Das ursprünglich vom Führer der syrischen Muslimbrüder Issam El Attar gegründete IZA spaltete sich 1981 von der Islamischen Gemeinschaft in Deutschland (IGD) ab. Seit 2003 betreibt das IZA mit dem „Zentrum für islamische Studien“ eine theologische Ausbildungsstätte für Imame. Der Trägerverein steht laut Erkenntnissen des Verfassungsschutzes NRW dem Syrischen Zweig der islamisch-fundamentalistischen Muslimbruderschaft nahe, bemüht sich jedoch, in öffentlichen Veranstaltungen „gemäßigt und dialogbereit zu erscheinen“
Jacques Auvergne Says:	21. Dezember 2011 um 11:43 PM | Antworten –
Filzentwirrer Says:	25. Dezember 2011 um 10:14 PM | Antworten Aiman Mazyek ist Sohn der Konvertitin Hildegard Mazyek, Hildegard sitzt im Vorstand der muslimbrudernahen Aachener Bilal-Moschee (Islamisches Zentrum Aachen), vgl.: Die Deutsche Hildegard Mazyek, Vorstandsmitglied der Aachener Bilal-Moschee, ist wie ihr syrischer Ehemann Ahmad ebenfalls kein Neuling mehr. Wohl aber ihr Sohn Aiman, Pressesprecher des Zentralrats der Muslime in Deutschland und Chefredakteur der größten deutschsprachigen Homepage: Islam.de. http://cms.bistum-trier.de/bistum-trier/Integrale?MODULE=Frontend&ACTION=ViewPageView&Filter.EvaluationMode=standard&PageView.PK=23&Document.PK=37691
Dr. med. M. Z. Safar Al-Halabi http://muslime-in-aachen.de/index.php?cat=daten&inhalt=wo
ebendort, zahnmedizinisch: Hawari Hawari bzw. al-Hawari ist ein berühmter Name beim European Council for Fatwa and Research (ECFR) : Members: Dr. Muhammed Al-Hawari (Germany)
Eine Burger-Kette mit islamisch korrekten Klöpsen gibt es hierzulande trotzdem nicht. „Das ist aber nur noch eine Frage der Zeit“, meint Badreddin Hawari vom Islam-Zentrum in Aachen. „McHalal wird kommen.“ … Für besonders strenge Muslime bedeutet dies, dass den Tieren bei vollem Bewusstsein die Kehle durchgeschnitten wird, damit sie schnell ausbluten. Das widerspricht jedoch deutschen Tierschutzgesetzen und sorgt daher für eine emotional geführte Debatte. „Dadurch besteht die Gefahr, dass nicht-muslimische Kunden abgeschreckt werden“, sagt Daniel Lucht, Handelsanalyst bei Verdict Research aus London.
WELT-online 18.10.2009 http://www.welt.de/die-welt/wirtschaft/article4885178/Die-Wuerstchen-des-Propheten.html
Die deutschen Halal-Zertifizierer, genannt auch M-HADITEC GMBH & CO KG
[ Anmerkung filzentwirrer: ESLAM: Das Projekt wird wissenschaftlich betreut von Dr. Yavuz Özoguz für die Firma m-haditec GmbH & Co. KG USt-IdNr. DE237875374 Hermann-Köhl-Str. 7 Bremen Internet http://www.mhaditec.de Geschäftsführer Dr.-Ing. Gürhan Özoguz ] ISLAMISCHES ZENTRUM MÜNCHEN
80939 München http://www.worldhalalcert.com/category/germany/
Hasan Al-Banna, dem Gründer der Muslimbrüder. Einer seiner Mitarbeiter, Ghaleb Himmat, der mittlerweile in Lugano lebt, ist nach wie vor Vorsitzender der IGD.] Bei den Muslimbrüdern handelt es sich um eine politische Organisation, die 1928 in Kairo entstanden ist. Mittlerweile ist sie in verschiedenen Ländern verbreitet und strebt die Schaffung von islamischen Staats- und Gesellschaftsordnungen an. http://www.fes.de/fulltext/asfo/00803008.htm#E10E9 ebendort zu Sylvia Löhrmanns Vortragsort Islamisches Zentrum Aachen (IZA) Die Initiative zum Bau einer Moschee in Aachen ging Anfang der sechziger Jahre von arabischen Studenten und Akademikern aus. Am 11. Mai 1960 gründeten sie die Internationale Muslim Studenten Union Aachen e.V. (IMSU), deren vorrangiges Ziel die Errichtung einer Moschee sein sollte (§ 2 Abs. 3). Bereits 1964 konnte mit dem Bau der Gebetsstätte begonnen werden, die nach dem ersten Muezzin in der Geschichte des Islams, Bilal, benannt wurde. [Vgl. Islamisches Zentrum Aachen (Bilal-Moschee) e.V. 1990a, S. 1.] Nach ihrer Fertigstellung übertrug die IMSU die Trägerschaft am 15. November 1970 auf eine selbständige Moscheestiftung, aus der am 29. Juni 1978 das Islamische Zentrum Aachen (Bilal-Moschee) e.V. (IZA) als eigentlicher Trägerverein hervorging. …
Genauso wie der IGD werden dem IZA Beziehungen zu politischen Kreisen in der arabischen Welt nachgesagt. Die Moschee in Aachen gilt seit Jahren als Sitz der syrischen Muslimbrüder. Der Anhaltspunkt dieser Vermutung liegt vor allem darin, daß der prominente syrische Muslimbruder Isameddin El-Attar das IZA gegründet und lange Zeit geleitet hat. http://www.fes.de/fulltext/asfo/00803008.htm#E9E8
Kalevala Says:	2. Januar 2012 um 1:24 PM | Antworten —
Verlage wollen Schulcomputer scannen —
(…) Urheberrechte und Nutzungsgebühren. Auf Schulrechnern befänden sich größere Mengen illegaler digitaler Kopien, gibt Christoph Bornhorn, Sprecher des Verbandes der Schulbuchverlage (VdS Bildungsmedien) Auskunft. Wieviel genau konnte er allerdings nicht beziffern.
Der Vorsitzende des Philologenverbands, Heinz-Peter Meidinger, reagierte entsetzt. „Ich halte es für äußerst problematisch, dass an Schulen verdachtsunabhängig Spionagesoftware, also Trojaner, zum Aufspüren von unerlaubten Digitalisaten installiert werden soll“, sagte Meidinger der taz. Er bezweifle, dass die Länder dazu verfassungsrechtlich befugt seien.
Marit Hansen von der Datenschutzbehörde in Schleswig-Holstein hält den Einsatz einer solchen Software ebenfalls für bedenklich. In einer Stellungnahme für die taz schreibt sie: „In jedem Fall ist diese Scan-Software kritisch für alle informationstechnischen Systeme, die von Lehrkräften auch für eigene Daten genutzt werden, und dies scheint mir zurzeit die typische Ausgestaltung zu sein.“ Ihr sei außerdem nicht bekannt, dass im Vorfeld des Vertragsabschlusses die Datenschutzbeauftragten eingebunden worden seien.
Auch die Lehrergewerkschaft GEW ist alarmiert: „Wir sind vom dem geplanten Einsatz eines Schultrojaners überrascht – ‚Trojaner‘ haben an Schulen nichts zu suchen. Damit würden die Lehrkräfte gezielt einer Ausforschung im Interesse Dritter ausgesetzt, erklärte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne.
Die Verlage halten den Einsatz einer solchen Spürsoftware dagegen für unbedenklich.
aus: Anna Lehmann: Trojaner im Lehrerzimmer
taz 31.10.2011
http://www.taz.de/Verlage-wollen-Schulcomputer-scannen/!80964/
netzpolitik.org 31.10.2011
auch bei Pottblog http://www.pottblog.de/2011/10/31/nrw-schulministerin-sylvia-lohrmann-lasst-schultrojaner-bericht-prufen/
Jacques Auvergne Says:	7. März 2012 um 8:15 PM | Antworten Universität Bielefeld
Prof. Dr. Martin Stock:
des Landtags Nordrhein-Westfalen (…) Mit dem Vorbehalt der Verfassungstreue spielt das BVerwG, wie es scheint, auch auf Debatten über verfassungswidrige Scharia-Normen, diesbezügliche Interpretations- und Umdeutungsspielräume, etwaige Distanzierungsmöglichkeiten, Modernisierungserfordernisse im Lichte des Grundgesetzes, hermeneutisch-kritische Herangehensweisen und Relativierungen anhand des deutschen Schulauftrags u.ä. an. Es richtet also schließlich doch noch einen Blick auf Curriculumfragen… Es droht dann eine schulfachliche Rückständigkeit eines derartigen, unvermeidlich erst einmal auf ein pädagogisches und didaktisches Muddling through angewiesenen islamischen Religionsunterrichts, und diese lädt zu fremden Zugriffen geradezu ein. Im Zeichen eines Aktionismus, wie er im politischen Raum vordringt, wird das neue Fach dann womöglich sozusagen aus Versehen für traditionalistisch erstarrte oder labil gewordene, für Radikalisierungen anfällige islamische Positionen geöffnet. Oder man erschrickt über das, was man damit angerichtet hat, und es treten nun kurzsichtig-defensive, auch ihrerseits pädagogisch armselige verfassungsschützerische Integrationskonzepte in den Vordergrund, etwa die Vorstellung, man könne und müsse fundamentalistische Potentiale durch eine Art Gegenindoktrination zurückdrängen, und zwar mittels einer auch ihrerseits tendenziös dargebotenen, mit einfachen und nicht hinterfragbaren Ordnungsmustern, Versittlichungsmotiven und Kulturwerten durchtränkten islamischen Unterweisung. So oder so – ein derartiger machtpolitisch instrumentalisierter Bekenntnisunterricht läge weit ab von dem schulischen Bildungsauftrag, er würde sich ernsten Fragen im Hinblick auf seine religionsund auch allgemeinpädagogische Dignität ausgesetzt sehen.
Jacques Auvergne Says:	8. März 2012 um 7:22 PM | Antworten ::: Die acht Mitglieder des Beirats für die Einführung des islamischen Religionsunterrichts in Nordrhein-Westfalen stehen fest. Bei dem Treffen von Schulministerin Sylvia Löhrmann (Die Grünen) mit dem Koordinationsrat der Muslime (KRM) wurde in großem Einvernehmen der Beirat gebildet …
Die islamischen Organisationen haben folgende Vertreterinnen und Vertreter für den Beirat bestimmt: Herrn Mehmet Soyhun (Theologe, Landesdialogbeauftragter DITIB), Herrn Burhan Kesici (Politikwissenschaftler und Islamischer Religionslehrer), Frau Nigar Yardım (Theologin, Integrations- und Frauenbeauftragte des VIKZ) und Frau Eva El-Shabassy (Zentralrat der Muslime, Beauftragte für Pädagogik und Religionsunterricht, Grundschullehrerin).
Das Ministerium entsendet folgende Vertreter: Herrn Prof. Dr. Mouhanad Khorchide (Professor für Islamische Religionspädagogik am Centrum für Religiöse Studien an der Universität Münster), Frau Hanim Ezder (Islamwissenschaftlerin aus Köln), Frau Tuba Isik-Yigit (Doktorandin am Zentrum für Komparative Theologie und Kulturwissenschaften an der Universität Paderborn) und Herrn Sami Alphan (Islamwissenschaftler, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität zu Köln).
Die Amtszeit der Beiratsmitglieder beträgt drei Jahre. Ihre Tätigkeit erfolgt ehrenamtlich. …
aus: NRW und KRM einigen sich auf Beirat
in: Migazin 22.02.2012 http://www.migazin.de/2012/02/22/nrw-und-krm-einigen-sich-auf-beirat/
„Die Beziehung zwischen Staat und Religion im Islam“ …
(Burhan Kesici)
2.4 Rechte und Pflichten laut der Scharia
Der Islam räumt den Menschen bestimmte Rechte ein und bürgt ihnen gleichzeitig bestimmte Pflichten auf. Die Rechte und Pflichten kann man grob in vier Kategorien aufteilen:
Die oben angeführten Rechte und Pflichten stellen den Eckpfeiler des Islam dar und müssen von jeden Moslem eingehalten und beachtet werden. Konkret werden diese Rechte und Pflichten in der Scharia beschrieben. … 2.4.2 Pflichten gegenüber sich selbst
Der Mensch ist gegenüber sich selbst am ungerechtesten und fügt sich das meiste Leid zu, da der Mensch nur beschränkt in der Lage ist seine Begierde zu zügeln. Einige Menschen geben sich ganz den weltlichen und andere den geistigen Genüssen hin. Der Islam bevorzugt aber den Mittelweg.
Die Scharia besagt, daß die Menschen physische, moralische, geistige und seelische Bedürfnisse haben die befriedigt werden müssen. Die Scharia legt den Rahmen fest, in der die Befriedigung der Bedürfnisse stattfinden kann.
2.4.3 Pflichten gegenüber den anderen Menschen
Die Scharia besagt zwar, daß die eigenen Bedürfnisse befriedigt werden sollen, dabei ist aber zu beachten, daß die Rechte anderer nicht beschnitten werden. Die Scharia versucht einen gesellschaftlichen Interessenkonflikt dadurch zu verhindern, indem sie ein Gleichgewicht zwischen den Rechten und Pflichten der einzelnen Personen schafft. Die Scharia verbietet jegliches Handeln mit dem die Rechte anderer eingeschränkt bzw. verletzt werden.
Das gesellschaftliche Wohlergehen ist für den Islam von sehr hoher Bedeutung. Daher stellt der Islam auch die Regel fest, wie man sich in einer Gesellschaft zu verhalten hat und auf was man achten muß. Mit der Geburt integriert sich der Mensch in ein soziales Gefüge (Familie) die nach islamischen Regeln konstituiert sein sollte. Im späteren Verlauf regelt der Islam auch die Beziehung zu den näheren Verwandten und der Umgebung des Menschen. Durch gegenseitige Rechte und Pflichten lernt der Mensch den Umgang mit seinen Mitmenschen. … 3. Quellen des islamischen Rechts und die Möglichkeit des „Içtihat“
Die Hauptquellen des Islam sind:
1. Der Kuran
3. Kiyas
4. Içtihat. … Der Kuran ist die Hauptquelle des Islam und anhand der Sunna können die Muslime den Sinn und die Anwendungsmöglichkeiten der islamischen Gebote bzw. Verbote ersehen. Da der Kuran überwiegend allgemeingültige Aussagen trifft ist die Sunna zum Verstehen der Offenbarungen unabdingbar. … 8.2 War der Stadtstaat überhaupt ein Staat im modernen Sinne?
Unter einen Staat versteht man eine Gemeinschaft, die eine geistige Persönlichkeit, Souveränität, Vorschriften (Verfassung) und Grenzen hat.
Nach den oben angeführten Kriterien müßte die Frage, ob der Stadtstaat Medina ein Staat im modernen Sinne war bejaht werden, denn die etablierte Gemeinschaft hatte eine Persönlichkeit, d. h. daß sie sich zu einem Ideal bekannte. Sie hatte eine anerkannte Souveränität, bestehenden Grenzen und eine Verfassung.
8.3 Wie sah die Struktur des Stadtstaates Medina aus?
Wie oben schon erwähnt war der Stadtstaat Medina ein Zusammenschluß von unterschiedlichen Gemeinschaften die nach innen Autonom waren und nach außen eine Gemeinschaft darstellten. Man kann sagen, daß der Stadtstaat eine Art Konföderation war. An der Spitze des Staates war der Prophet Mohammed. Er bekleidete nicht nur das Amt des Staatsoberhauptes, sondern auch Amt des religiösen und geistigen Führers. …
Der Islam sieht eine Einheit zwischen Staat und Religion vor. Sie sind von einander nicht zu trennen. Meine Analyse hat mir gezeigt, daß in diesem Punkt alle Muslime sich einig sind. Die Differenzen entstehen erst in der Struktur des islamischen Staates. Nach meiner Analyse sehe ich mich in meiner These gestärkt, daß sich ein zukünftiger islamischer Staat an den Gegebenheiten zu orientiert hat. Und zwar in dem erst das Individuum, dann die Gesellschaft und zum Schluß der Staat islamisch geprägt wird. … Es müssen Personen vorhanden sein die eine islamische Ordnung haben wollen und daraufhin arbeiten. Wenn sie den Islam leben, dann können sie auch einen islamischen Einfluß auf die Gesellschaft ausüben wovon der Staat auch betroffen sein wird.
Ich möchte meine Arbeit mit einer gewagten These abschließen:
„Ein Staat kann keine Religion haben! Es sind die Menschen die den Staat ausmachen. Wenn die Menschen nach dem Islam leben, dann wird die Ordnung von selbst islamisch, denn die Gesetze werden von Menschen gemacht die eine bestimmte Wertvorstellung haben. Wenn diese Wertvorstellung auf dem Islam basieren, so werden die Gesetze auch nach islamischen Werten gemacht.“ … LITERATURVERZEICHNIS
EL-MEVDUDI: Seyyid Ebul A´la: Towards Understanding Islam, Lahor, 1966, übersetzt in das türkische 1986 (Istanbul). … [Mevdudi = Maududi: el-Mevdudi ist der radikale indisch-pakistanische Islamtheoretiker Sayyid Abul Ala Maududi (1903-1979)] aus: Burhan Kesici: Die Beziehung zwischen Staat und Religion im Islam http://www.enfal.de/staat.htm
Querverweis Says:	17. Mai 2012 um 3:58 PM | Antworten Christian Pfeiffer: Was uns richtig erschüttert hat, war: Nichtreligiöse türkischstämmige Jugendliche fühlten sich zu 51 Prozent als Deutsche. Und die hochreligiösen nur zu 14 Prozent, obwohl neun von zehn von ihnen in Deutschland geboren sind. Das ist ein großer Misserfolg von Integration. Je häufiger sie eine Moschee besuchen, desto weniger fühlen sie sich als Deutsche. … Schneider: Religionen können Gewalt hervorrufen und legitimieren. Und sie können vor Gewalt warnen. Dazu sind alle Religionen in der Lage. Dazu ist der Islam in der Lage, aber das Christentum auch. Der große Bernhard von Clairvaux hat im zwölften Jahrhundert zu Kreuzzügen aufgerufen, und er hat seine Gefolgsleute angestachelt mit der Parole: Gott will es! Das hat es auch bei bedeutenden Christen gegeben. Nur, eines muss ich sagen: Wir haben unsere Lektion gelernt. Die furchtbaren Gewaltausbrüche im Mittelalter haben dazu geführt, dass wir gesagt haben, Gewalt und Religion gehen nicht zusammen, und da kam es in unserem Land am Ende zur Trennung von Staat und Kirche, damit die Kirchen nicht mehr die staatliche Gewalt zur Durchsetzung ihrer Interessen nutzen können. Die Lektion haben wir gelernt.
Das ist in islamischen Ländern anders. Eine christliche Republik Deutschland wäre undenkbar. Eine islamische Republik Iran gibt es aber! Da sind die Entwicklungen sehr unterschiedlich verlaufen. Da, wo ein Glaube fundamentalistisch verstanden und gelebt wird, hat er eine Tendenz zur Gewalt, Weil es in allen heiligen Büchern, auch in der Bibel, Passagen gibt, die Gewalt legitimieren. Und die werden von Fundamentalisten als Selbstermächtigung genutzt, um andere mit Gewalt zu überziehen. Wir haben auch das Problem mit christlichen Fundamentalisten in den USA, die etwa vor Abtreibungskliniken Ärzte erschießen und sich durch die heilige Schrift dazu ermächtigt fühlen. … Mazyek: Ja, einstehen für die freie Religionsausübung weltweit, da bin ich bei Ihnen. Und ich stimme Ihnen zu, dass in manch einem sogenannten muslimischen Land, was Demokratie, Menschenrechte und Religionsfreiheit angeht, manches im Argen liegt. Aber auch da frage ich, ist das zulässig, das dem Islam zuzuschreiben? Denn bisweilen leiden ja Muslime selbst unter diesen Regimen.
Bosbach: Ja, das ist zulässig.
Mazyek: Das ist nicht zulässig! … Schneider: Das ist pauschal schwer zu beantworten. Aber das Problem scheint mir zu sein, dass wir keine in Deutschland ausgebildeten Imame haben. In den Ditib-Gemeinden kommen die Imame aus der Türkei, sie sind dem Religionspräsidium unterstellt und werden im Zweifel auch von dort bezahlt. Sie bekommen Hinweise, wie sie zu predigen haben, wie die Welt zu sehen ist. Da kann man schon sehen, wie der Islam benutzt wird, um sozusagen eine kulturelle türkische Identität bewahren zu helfen und von daher Integration eher verhindert. … Mazyek: Da liegt viel im Argen, und man hört ja nicht auf die muslimischen Organisationen. Wir sind seit 20 Jahren bemüht und treten in Vorleistung, indem wir Curricula schreiben beispielsweise für die Ausbildung von Lehrkräften an deutschen Schulen für den islamischen Religionsunterricht. Seit vielen Jahren plädieren wir dafür, die Imam-Ausbildung in Deutschland zu machen. aus: Von Diskriminierung und Fundamentalismus (Tacheles – Talk am roten Tisch wird veranstaltet von der Evangelischen Radio- und Fernsehkirche im NDR) http://www.tacheles.tv/rueckschau/religion-und-gewalt/streit-um-religion-und-gewalt.php
Islam: Friedensreligion oder Kultur der Gewalt? Diese Frage stellen sich unter anderem der Präses der Evangelischen Kirche in Deutschland, Nikolaus Schneider, und der Generalsekretär des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek, in der evangelischen Kirchentalkshow „Tacheles“. Aufgezeichnet wird das Gespräch in der Hannoveraner Marktkirche am 7. Oktober [2010] http://www.zeltmacher-nachrichten.eu/content/talkrunde-tacheles-%C3%BCber-islam-deutschland
Phoenix strahlt die Debatte am 17. Oktober um 13 Uhr und am 24. Oktober um 22.30 Uhr aus.
http://rundfunk.evangelisch.de/kirche-im-tv/tacheles/friedensreligion-oder-kultur-der-gewalt-594
AUFGABEN UND ZIELE DES ISLAMISCHEN RELIGIONSUNTERRICHTS Eine islamische Glaubenspraxis ohne und außerhalb der Gemeinschaft der Muslime ist nicht denkbar. Aufgabe des Religionsunterrichts ist es daher, den Schülern die Wechselwirkung zwischen Gemeinschaft und Individuum bewusst zu machen, aufmerksam zu machen auf die Bedeutung der zwischenmenschlichen Beziehungen für die Entwicklung des Einzelnen, aber auch auf das Gelingen von islamischer wie allgemein menschlicher Gemeinschaft durch unterschiedliche Fähigkeiten und das Zusammenwirken ihrer Glieder. Grundlegende Aufgabe eines islamischen Religionsunterrichts ist, Glauben und islamische Lebensweise mit der konkreten Lebenswirklichkeit und den Lebenserfahrungen der Schüler zusammenzuführen in einer Weise, dass sie einander wechselseitig erschließen und erklären. Dieses didaktische Prinzip der Korrelation soll verhindern, dass der Islam allein als theoretisches Regelwerk vermittelt wird, ohne Bezug und ohne Bedeutung für die konkrete Lebensgestaltung des Einzelnen wie auch der Gemeinschaft im Hier und Jetzt. aus: Zentralrat der Muslime in Deutschland e.V. (Hrsg.), Lehrplan für den islamischen Religionsunterricht, Köln 1999 http://www.ganztagsschulen.org/_downloads/ZDMIRU.pdf
Chronist Says:	19. Mai 2012 um 2:12 PM | Antworten LANDTAG NORDRHEIN-WESTFALEN 15. Wahlperiode Drucksache 15/3582 20.12.2011 Datum des Originals: 20.12.2011/Ausgegeben: 20.12.2011
Die Veröffentlichungen des Landtags Nordrhein-Westfalen sind einzeln gegen eine Schutzgebühr beim Archiv des Landtags Nordrhein-Westfalen, 40002 Düsseldorf, Postfach 10 11 43, Telefon (0211) 884 – 2439, zu beziehen. Der kostenfreie Abruf ist auch möglich über das Internet-Angebot des Landtags Nordrhein-Westfalen unter http://www.landtag.nrw.de
der Fraktion BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN zum Gesetzentwurf Drucksache 15/2209 „Gesetz zur Einführung von islamischem Religionsunterricht als ordentliches Lehrfach“ Islamischer Religionsunterricht in Nordrhein-Westfalen: Jetzt den Anfang machen! In den letzten Jahrzehnten hat sich die religiöse Zusammensetzung der Bevölkerung in Deutschland und Nordrhein-Westfalen verändert. Einer der Gründe dafür ist die Zuwanderung von Musliminnen und Muslimen. Allein 1,3 – 1,5 Millionen Bürgerinnen und Bürger Nordrhein-Westfalens sind heute muslimischen Glaubens, womit der Islam ein Teil unseres Landes geworden ist. Die dadurch notwendig gewordenen strukturellen und rechtlichen Anpassungsprozesse stehen allerdings erst am Anfang. Es gibt nur wenige repräsentative Moscheen, es fehlt an muslimischen Friedhöfen oder Grabfeldern, die Entstehung eines korporativen Verhältnisses zwischen Staat und muslimischen Organisationen, Verbänden oder Vereinen befindet sich noch mitten in der Entwicklung. So konnte bisher z.B. ein Religionsunterricht für die mehr als 320.000 Schülerinnen und Schüler islamischen Glaubens in Nordrhein-Westfalen nicht als ordentliches Lehrfach im Sinne des Grundgesetzes, der Landesverfassung und des Schulgesetzes (Artikel 7 GG, Artikel 14 LV, § 31 SchulG) allgemein eingeführt werden, weil dem staatskirchenrechtliche Fragestellungen im Wege standen. Dabei belegt die Studie „Muslimisches Leben in NRW“ jedoch, dass 83% der muslimischen Eltern Religionsunterricht als ordentliches Lehrfach für ihre Kinder ausdrücklich wünschen.
Als befristete Übergangslösung ist der neue § 132 a Schulgesetz eine gesetzliche Regelung, auf Grund derer das Ministerium für Schule und Weiterbildung einen bekenntnisorientierten Religionsunterricht allgemein einführen kann, ohne dass sämtliche im Grundgesetz und in der Landesverfassung geregelten Voraussetzungen als vollständig erfüllt angesehen werden. Der Landtag betont in diesem Zusammenhang die Notwendigkeit, in der nächsten Zukunft noch bestehende religionsverfassungsrechtliche Fragestellungen bezgl. der Verfasstheit der muslimischen Organisationen zu klären. Dies ist auch für eine Gleichbehandlung in anderen Bereichen der Religionsausübung wie z.B. dem Bestattungswesen von großer Bedeutung. Der Landtag begrüßt daher ausdrücklich die in der gemeinsamen Erklärung des Schulministeriums und des Koordinierungsrats der Muslime vom 22. Februar 2011 beschriebene Absicht, eine Arbeitsgruppe aus Vertreterinnen und Vertretern der Landesregierung, des Landtages und der organisierten Muslime zur Klärung der Statusfragen einzurichten.
Der Landtag hat bereits in der fraktionsübergreifenden Integrationsoffensive des Jahres 2001 (Drucksache 13/1345) festgestellt, „die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen unterschiedlicher Kulturen an unserer Gesellschaft erfordert auch die Gleichbehandlung unterschiedlicher Religionen“. Die Landesregierung wurde damals aufgefordert, einen flächendeckenden islamischen Religionsunterricht in deutscher Sprache von hier ausgebildeten Lehrerinnen und Lehrern nach staatlichen Lehrplänen und im Rahmen der staatlichen Schulaufsicht einzuführen. Diese Aussagen gelten heute gleichermaßen. Mit dem einstimmigen Beschluss „Der Islam ist ein Teil Deutschlands und Nordrhein-Westfalens“ vom 31. März 2011 (Landtagsdrucksache 15/1652) hat der Landtag darüber hinaus verdeutlicht, dass unverzichtbarer Bestandteil der Einführung islamischen Religionsunterrichts die Achtung und die Anerkennung der im Grundgesetz und in der Landesverfassung genannten Prinzipien und Werte ist. Der Landtag begrüßt, dass durch die Empfehlungen der Deutschen Islamkonferenz, durch die Vorarbeiten der aktuellen und früherer Landesregierungen sowie durch die nahezu einvernehmliche Unterstützung der Staatskirchenrechtler bei der Anhörung zum Gesetzestext im Rahmen des laufenden Gesetzgebungsverfahrens die Voraussetzungen für die Einführung islamischen Religionsunterrichts zum Schuljahr 2012/2013 geschaffen worden sind. Dabei ist sowohl die konstruktive Rolle des Koordinierungsrats der Muslime, als auch die inhaltliche Unterstützung durch die christlichen Kirchen und anderer zivilgesellschaftlicher Akteure hervorzuheben. Von der bis zum 31. Juli 2019 befristeten Übergangsregelung für den islamischen Religionsunterricht nach dem neuen § 132 a Schulgesetz bleiben die bestehenden Regelungen über die Einführung und Durchführung von Religionsunterricht unberührt. Danach gehört der Religionsunterricht zu den gemeinsamen Angelegenheiten von Staat und Religionsgemeinschaften. Dies bedeutet nach dem Verständnis des Landtags, dass beide Seiten unmittelbar zusammenarbeiten. Abgewichen werden kann davon nur durch eine Übergangslösung – wie in diesem Fall – durch die Einrichtung eines Beirats. Beim islamischen Religionsunterricht wirkt der Beirat mit dem Land im Einvernehmen zusammen. Das bezieht sich auch auf die Berufung und die Zusammensetzung der Mitglieder des Beirates, in dem sich Vielfalt und Pluralität wiederfinden soll. Das Beiratsmodell hat keine Vorbildwirkung für Änderungen der bestehenden Kooperationsregeln zwischen den Kirchen und dem Staat. Die Einführung eines islamischen Religionsunterrichts in Nordrhein-Westfalen ist ein sichtbares Zeichen der Gleichberechtigung aller Bürgerinnen und Bürger in religiösen Belangen. Wichtig ist dabei insbesondere die Wahrnehmung durch die Eltern und Kinder, wonach der Staat für jede Schülerin und jeden Schüler ein religionsunterrichtliches Angebot unabhängig von der Religionszugehörigkeit grundsätzlich vorhält. Zugleich handelt es sich um einen wichtigen Baustein einer gelebten Anerkennungskultur, die Grundvoraussetzung für eine gelingende Integration ist. Die Landesregierung wird gebeten für eine baldmögliche Umsetzung des Gesetzes zu sorgen. http://www.gruene.landtag.nrw.de/sites/www.gruene.landtag.nrw.de/files/mmd15-3582.pdf
Querverweis Says:	28. Mai 2012 um 10:13 PM | Antworten :::
Querverweis Says:	21. Juni 2012 um 4:42 PM | Antworten :::
im Anhang, s. Kasten oben rechts, finden sich, abgerufen und gesichert am 21. Juni 2012, vier Texte Anlage(n)
::: Anlage(n)
Erlasstext IRU Einführung des islamischen Religionsunterrichts
1. Für Schülerinnen und Schüler muslimischen Glaubens wird ab dem Schuljahr 2012/2013 der islamische Religionsunterricht zunächst für die Klassen 1 bis 4, ab dem Schuljahr 2013/2014 für die Klassen 5 bis 10, schrittweise eingeführt. In der einzelnen Schule ist Religionsunterricht grundsätzlich einzurichten und zu erteilen, wenn mindestens zwölf Schülerinnen und Schüler dieses Be¬kenntnisses teilnehmen und die personellen und sächlichen Voraussetzungen erfüllt sind. 2. Islamischer Religionsunterricht ist ordentliches Lehrfach mit wöchentlich zwei Unterrichtsstunden. Wer angemeldet ist, ist grundsätzlich zur regelmäßigen Teilnahme verpflichtet. Die Leistungen einer Schülerin oder eines Schülers sind entsprechend der Vorgaben der Ausbildungsordnung versetzungswirksam.
5. Der islamische Religionsunterricht wird thematisch vorläufig auf der Grundlage des Lehrplans „Grundschule. Islamkunde in deutscher Sprache. Klasse 1 bis 4. Schule in NRW Heft Nr. 2011“ und des Lehrplans „Sekundarstufe I. Islamkunde in deutscher Sprache. Klasse 5 bis 10. Schule in NRW Heft Nr. 5019“ erteilt, bis die regulären Lehrpläne in Kraft gesetzt sind. 6. Schulbücher bedürfen der Genehmigung durch das Ministerium für Schule und Weiterbildung.
::: Informationen für die Schulämter und Schulleitungen Informationen für die Schulämter und Schulleitungen der Grundschulen zur Einführung des islamischen Religionsunterrichts
Nach Artikel 7 Absatz 3 des Grundgesetzes und nach Artikel 14 der Landesverfassung NRW ist der Religionsunterricht in den öffentlichen Schulen mit Ausnahme der bekenntnisfreien Schulen ordentliches Lehrfach. Der Religionsunterricht wird bisher für Schülerinnen und Schüler katholischen, evangelischen, syrisch-orthodoxen, orthodoxen, jüdischen und alevitischen Glaubens angeboten – und ab dem 1. August 2012 auch für muslimische Schülerinnen und Schüler. In Nordrhein-Westfalen leben knapp 1,5 Millionen Muslime. Es gibt 328.000 Schülerinnen und Schüler muslimischen Glaubens. Das „Gesetz zur Einführung von islamischem Religionsunterricht als ordentliches Lehrfach (7. Schulrechtsänderungsgesetz)“ wurde vom Landtag am 21. Dezember 2011 mit einer großen Mehrheit verabschiedet. Es tritt am 1. August 2012 in Kraft. Das Gesetz sieht vor, dass das Ministerium als zeitlich befristete Übergangslösung einen achtköpfigen Beirat bildet, der – so heißt es im Gesetz – „die Anliegen und die Interessen der islamischen Organisationen bei der Einführung und der Durchführung des islamischen Religionsunterrichts (…) vertritt“. Vier Mitglieder entsenden die islamischen Organisationen in Nordrhein-Westfalen, vier weitere Mitglieder werden vom Ministerium im Einvernehmen mit den islamischen Organisationen bestimmt. Es sind Expertinnen und Experten für die Bereiche islamische Theologie und Religionsdidaktik. Der Beirat ist an der Erstellung der Unterrichtsvorgaben, der Auswahl der Lehrpläne und Lehrbücher und an der Bevollmächtigung von Lehrerinnen und Lehrern beteiligt.
Die Schulleitungen werden gebeten, in Absprache mit den Islamkundelehrkräften und den Eltern von Schülerinnen und Schülern muslimischen Glaubens, den Islamkundeunterricht ab dem Schuljahr 2012/2013 in den islamischen Religionsunterricht zu überführen. Mit dem Zeitpunkt der Überführung entfällt das Fach „Islamkunde“. Schulen, die den islamischen Religionsunterricht einrichten, zeigen das dem zuständigen Schulamt, der Bezirksregierung und dem Ministerium an. Die Lehrkräfte, die den islamischen Religionsunterricht erteilen werden, müssen sich schriftlich formlos beim Beirat um die Erteilung der Lehrerlaubnis bewerben (per Mail an die Geschäftsführung: ahmet@uenalan.com) und werden – vorbehaltlich der Zuteilung der Lehrerlaubnis – eine dienstliche Unterweisung in Form eines zweitägigen Blockseminars erhalten. Die dienstliche Unterweisung findet im MSW, Dienstort Soest, Paradieser Weg 64, 59494 Soest von Freitag, 29. Juni 2012, 15:00 Uhr bis Samstag, 30. Juni 2012, 17:00 Uhr statt. Hierzu bedarf es einer verbindlichen Anmeldung per Mail an die Geschäftsführung des Beirats.
Die Texte des Gesetzes und des Einführungserlasses sind beigefügt. :::
liebe Eltern, zum 1. August 2012 kann an den Schulen in Nordrhein-Westfalen der islamische Religionsunterricht erteilt werden. Damit setzt das Land ein wichtiges Zeichen für die Wertschätzung des Islam und für die Gleichberechtigung von Schülerinnen und Schülern muslimischen Glaubens.
Ich würde mich freuen, wenn Sie auch Ihrem Kind die Möglichkeit geben, den islamischen Religionsunterricht zu besuchen. Dazu müssen Sie schriftlich erklären, dass Ihr Kind muslimisch ist und an dem islamischen Religionsunterricht teilnehmen soll. Wer angemeldet ist, ist grundsätzlich zur regelmäßigen Teilnahme verpflichtet. Wenn Ihr Kind am islamischen Religionsunterricht nicht mehr teilnehmen soll, können Sie es durch eine schriftliche Erklärung gegenüber der Schule davon befreien lassen. Der islamische Religionsunterricht ist ordentliches Lehrfach mit wöchentlich zwei Unterrichtsstunden. Die Leistungen Ihres Kindes in dem Fach sind versetzungswirksam. Die Unterrichtssprache ist Deutsch. Alle Lehrerinnen und Lehrer sind Muslime und werden von einem muslimischen Beirat bevollmächtigt, den Unterricht erteilen zu dürfen. Der Staat hat die Aufsicht über den Unterricht, erstellt die Lehrpläne und entscheidet über die Zulassung von Lernmitteln (z.B. Schulbücher).
Querverweis Says:	22. Juni 2012 um 4:57 PM | Antworten Niedersachsen,
Idschaza (Islamische Lehrbefugnis) :::
Voraussetzung für eine Lehrbefähigung zum IRU ist daher das Bekenntnis zum Islam und die Selbstverpflichtung, den Religionsunterricht in Übereinstimmung mit den Lehren des Islam zu erteilen, ebenso die Kenntnis islamischen Gemeindelebens in der vorhandenen Gesellschaft und die Anerkennung der eigenen Vorbildfunktion insbesondere im schulischen Kontext. Die Lehrkraft ist sich ihrer Rolle als Repräsentantin des Islam im schulischen Kollegium bewusst und vertritt ihren Glauben vorbildhaft und glaubwürdig. Die Ijaza ist daher auch Beleg über die Verinnerlichung rechter islamischer Lehre, die guten Sitten, die Einbindung in eine muslimische Gemeinschaft und die beobachtete Orthopraxie der Lehrkraft. Die Vorbildfunktion seitens der Lehrkraft erweitert sich auch auf eine angemessene Lebensführung, die nicht im Widerspruch steht zu den allgemeinen Lehren des Islam. Der Beirat möchte mit der Ijaza in der hier vorliegenden Form den künftigen Lehrkräften einen Vertrauensvorschuss geben; sie sollen ihren Weg finden, darauf ihre Lehrtätigkeit konstruktiv aufbauen zu können. Nach dem Grundsatz des lebenslangen Lernens wird der Beirat durch seine Mitglieder den Lehrkräften berufsbegleitende Praktika und Fortbildungen in islamischen Einrichtungen des Gemeindelebens, der islamischen Lebenshilfe und Bildungsarbeit ermöglichen. Veranstaltungen werden zu Beginn eines jeden Schuljahres1 unter Angabe von Termin, Ort, Referenten und Thema bekannt gegeben. :::
ihrer „Verinnerlichung guter Sitten“ ihrer „sittlichen islamischen Kleidung“ http://cms.izir.de/joomla/images/stories/zrli_06_2_heft_11.pdf
Querverweis Says:	22. Juni 2012 um 5:37 PM | Antworten :::
Die Grundlagen der islamischen Religion definieren sich aus der göttlichen Offenbarung im Qur’an und der Lebensweise des Propheten Muhammed (s.a.s.). Der Islam ist nicht nur Gegenstand des Unterrichts, sondern bestimmt auch den Standort derer, die ihn erteilen. Insbesondere die Lebenswelt und die religiösen Rahmenbedingungen der Kinder und Jugendlichen sind Korrelationsebene im Islamischen Religionsunterricht. Der Islam ist hier nicht nur Gegenstand des Unterrichts, sondern er wird aus dem Bekenntnis heraus wahr-genommen und gelehrt. Voraussetzung für eine Lehrbefähigung zum IRU ist daher das Bekenntnis zum Islam und die Selbstverpflichtung, den Religionsunterricht in Übereinstimmung mit den Lehren des Islam zu erteilen, ebenso die Kenntnis islamischen Gemeindelebens in der vorhandenen Gesellschaft und die Anerkennung der eigenen Vorbildfunktion insbesondere im schulischen Kontext. Die Lehrkraft ist sich ihrer Rolle als Repräsentantin des Islam im schulischen Kollegium bewusst und vertritt ihren Glauben vorbildhaft und glaubwürdig. Die Ijaza ist daher auch Beleg über die Verinnerlichung rechter islamischer Lehre, die guten Sitten, die Einbindung in eine muslimische Gemeinschaft und die beobachtete Orthopraxie der Lehrkraft. Die Vorbildfunktion seitens der Lehrkraft erweitert sich auch auf eine angemessene Lebensführung, die nicht im Widerspruch steht zu den allgemeinen Lehren des Islam. Der Beirat möchte mit der Ijaza in der hier vorliegenden Form den künftigen Lehrkräften einen Vertrauensvorschuss geben; sie sollen ihren Weg finden, darauf ihre Lehrtätigkeit konstruktiv aufbauen zu können. Nach dem Grundsatz des lebenslangen Lernens wird der Beirat durch seine Mitglieder den Lehrkräften berufsbegleitende Praktika und Fortbildungen in islamischen Einrichtungen des Gemeindelebens, der islamischen Lebenshilfe und Bildungsarbeit ermöglichen. Veranstaltungen werden zu Beginn eines jeden Schuljahres1 unter Angabe von Termin, Ort, Referenten und Thema bekannt gegeben.
d. Praktikum gemäß Studien-Lehrplan in einer Moschee in Deutschland (nicht für berufsbegleitenden Masterstudiengang IRP), e. die Einbindung in das religiöse Leben der islamischen Gemeinschaft wird vorausgesetzt; sie wird durch ein deutschsprachiges Empfehlungsschreiben – auch als Vordruck – des gewählten Vorstandes und des Imams einer Moschee in Deutschland über das Bekenntnis zum Islam – ggf. auch als Konversionsurkunde – sowie über eine fortwährende Lebensweise nach der rechten islamischen Lehre und den guten Sitten nachgewiesen; der Beirat kann ggf. die Beibringung ergänzender Unterlagen verlangen; f. für männliche Bewerber: Angabe der zum Freitagsgebet i.d.R. aufgesuchten Moschee und deutschsprachiges Manuskript einer dort gehaltenen selbst ausgearbeiteten Khutba, g. für weibliche Bewerber: Angabe der üblicherweise aufgesuchten Moschee und Glaubhaftmachung der Beteiligung an der Gemeindearbeit h. weiterhin eine Erklärung der Lehrkraft, dass sie den Unterricht im Fach Islamische Religion nach dem islamischen Bekenntnis, dem geltenden Kerncurriculum des Niedersächsischen Kultusministeriums und in deutscher Sprache halten wird. § 4 Gespräch (1) Spätestens zehn Tage nach Eingang des bescheidungsfähigen Antrages lädt der Beirat zum Gespräch. Das Gespräch – seine Inhalte sind strikt vertraulich – geht regelmäßig auf folgende Fragen ein: Berufsmotivation, eigene theologische (in Bezug auf die sechs Pfeiler des Islam) und pädagogische Verortung, eigene religiöse Praxis in Bezug auf die fünf Säulen des Islam, eigene Positionen zum Umfang der Geltung der Scharia in Deutschland sowie /zum und/ Erfahrungen im interreligiösen Dialog. Über die Frageninhalte gibt sich der Beirat einen regelmäßigen Katalog (Anhang 3).
1 ( download unter http://www.Beirat-IRU-N.de )	* * * * *
Yilmaz Kilic (DITIB Niedersachsen-Bremen e. V.) Fassung vom 27.01.2012
2. Der Islam wird aus dem Bekenntnis heraus wahrgenommen und gelehrt. Die Lehrkraft
14. Was macht dich als Muslim aus? Direkte Fragen
15.	16. Tragen Sie die Fatiha und zweie aus den letzten zehn Suren vor.
— — — Die Beiratsmitglieder (Stand 19.12.2011)
Herr Dipl.-Geol. Firouz Vladi http://beirat-iru-n.de/der-beirat-1/die-beiratsmitglieder/
::: Kernkurriculum
Chronist Says:	24. Juni 2012 um 2:31 AM | Antworten Aiman Mazyek: ”Reicht das, was die Verfassung an Grundwerten bietet, dafür aus?” [Dresden (APD)] … Nach den Worten des Generalsekretärs des Zentralrats der Muslime, Aiman A. Mazyek, leide die öffentliche Wahrnehmung des Islams darunter, dass das religiöse Leben der muslimischen Gemeinschaften in den Medien nicht repräsentiert sei. Stattdessen werde der Islam auf Problembereiche wie Gewalt und Zwangsheirat reduziert. “Wir müssen uns fragen”, erklärte Mazyek, “welchen Stellenwert Religion in unserer Gesellschaft hat und wie wir mit der multireligiösen Gesellschaft umgehen, die wir nun einmal haben. Reicht das, was die Verfassung an Grundwerten bietet, dafür aus?” Diese Fragen würden nach Mazyek auf dem Rücken der Muslime diskutiert, wobei der Islam lediglich als Projektionsfläche fungiere.
”Reicht das, was die Verfassung an Grundwerten bietet, dafür aus?” ZMD 04.06.2011 – Evangelischer Kirchentag in Dresden beschäftigt sich mit dem Islam http://islam.de/18258
Edward von Roy Says:	25. Juni 2012 um 1:32 PM | Antworten —
Cees van der Duin Says:	5. August 2012 um 7:36 PM | Antworten Ministerium für Schule und Weiterbildung
Fächerspezifische Vorgaben
für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen,
http://www.uni-muenster.de/imperia/md/content/religioesestudien/islam/_v/f__cherspezifische_vorgaben_islamunterricht.pdf
Kalevala Says:	9. November 2012 um 5:00 PM | Antworten –
Ein islamischer Schulbeirat unter Verdacht
Die Zeit 08.11.2012
(…) Jetzt ist einer der acht Religionswächter, Burhan Kesici, wegen Zweifeln an seiner Verfassungstreue unter Beschuss geraten. Der Politikwissenschaftler ist zugleich Generalsekretär des Islamrates, einem von mehreren Zusammenschlüssen in der vielgestaltigen Verbandswelt der Muslime. Zwar hat die nordrhein-westfälische Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) an ihm bis heute überhaupt nichts auszusetzen, wie ihre Sprecherin ZEIT ONLINE versichert. Nach Auffassung von Bundesbildungsministerin Annette Schavan aber bietet Kesici keine Gewähr dafür, dass er die verfassungsmäßigen Grundrechte, insbesondere „die Grundprinzipien des freiheitlichen Religions- und Staatskirchenrechts nicht gefährdet“.
Überprüft wurde er deshalb, weil der KRM den hochrangigen Multifunktionär auch für den „konfessionellen Beirat Islamische Theologie“ an der Universität Münster vorgeschlagen hatte. Als Hauptfinanzier des Münsteraner Islam-Zentums wollte das Bundesbildungsministerium Näheres über alle Beiratskandidaten wissen. Durch die Doppelmitgliedschaft im Uni-Beirat wie im Schul-Beirat hätte Kesici eine Schlüsselstellung bekommen, sowohl für Inhalt und Prüfungen im Lehramtsstudium wie für die Übernahme in den Schuldienst. Das hat Schavan durch ihr Nein zu Kesici im Oktober verhindert.
(…) Die negative Einschätzung Kesicis geht laut einem Sprecher Schavans auf das Bundesinnenministerium zurück. Im Klartext: Der Staatsschutz hatte Bedenken. Kesici selbst bemerkt im Gespräch mit ZEIT ONLINE, dass Verfassungsschützer ihn der internationalen Gemeinschaft Milli Görüs zurechnen – und der Gemeinschaft werfen sie „schwerwiegende Demokratiedefizite“ vor. Kesici bekennt, für die Ideologie von Milli Görüs aufgeschlossen zu sein. Er sei aber wegen der fraglichen Kandidatur in Münster von keiner Behörde gehört worden, sagt er. Was auch nicht notwendig sei, bestätigt das Schavan-Ministerium trocken.
Das NRW-Schulministerium hingegen hat seine Beiratsmitglieder nicht auf Verfassungstreue überprüft, sondern die Vorschläge des KRM einfach akzeptiert, wie die Ministeriumssprecherin einräumt.
(…) Die Mehrheitsfraktionen von SPD und Grünen ersparen sich jeden Kommentar zur Formlosigkeit der Regierung gegenüber den Beiratsmitgliedern. Für die CDU-Landtagsopposition erklärt Klaus Kaiser vom Fraktionsvorstand: „Sollte ein Beiratsmitglied einer verfassungsfeindlichen Organisation auch nur nahestehen, ist das für uns untragbar. Es geht um die religiöse Erziehung von Kindern unter dem Schutz des Staates.“
Zum Aufsichtsrecht des Staates als Hüter der Verfassung gehört mithin automatisch die Verpflichtung, Religion an seinen Schulen nur im Sinne des Grundgesetzes zuzulassen und zu gestalten. Ob dabei beispielsweise die Gedankenwelt von Milli Görus zur Geltung kommen darf, muss also eine schulpolitische Entscheidung sein. Im Namen der Religionsfreiheit kann sie nicht umgangen werden.
In zwei einzelnen Seiten http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-11/islamischer-religionsunterricht-deutschland
http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-11/islamischer-religionsunterricht-deutschland/seite-2
Göttliches Recht und Grundgesetz
Zu Kommentar 6: Art. 79.3 des Grundgesetzes schließt ein „göttliches Recht“ (Gottesstaat) aus. Auf GG 79.3 beruft sich auch Bundesministerin Schavan im Hinblick auf die Mitgliedschaft in den theologischen Islambeiräten an Universitäten. Hermann Horstkotte
(als Kommentar Nummer 7 am 09.11.2012 um 10:20 Uhr) –
Dwarslöper Says:	30. März 2013 um 1:51 AM | Antworten weil immer wieder mal irgendjemand den Namen ohne „h“ geschrieben hat, siehe aber auch unten, Alpan ist eher falsch oder so, es heißt: Sami Alphan
http://www.schulministerium.nrw.de/BP/Presse/Pressemitteilungen/Archiv/LP15/PM_2012/pm_21_02_2012.html
sehr schön, man achtet auf korrekte Schreibweise
Hanım Ezder … Tuba Işık-Yiğit …
http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2012/02/411063/nrw-islamischer-religionsunterricht-beginnt-im-kommenden-schuljahr/
Sami Alphan http://medinenser.wordpress.com/derblogger/
doch ausgerechnet bei IRU-Beirat fehlt das „h“ Sami Alpan
http://www.iru-beirat-nrw.de/alpan.htm
http://www.iru-beirat-nrw.de/beirat.htm
Dwarslöper Says:	30. März 2013 um 2:02 AM | Antworten Für Bewerberinnen und Bewerber
Lehrkräfte, die ein Vorstellungsgespräch mit dem Beirat haben, müssen zum Gespräch folgende Unterlagen ausgefüllt und unterschrieben mitbringen.
2. Bescheinigung Gemeindeleben
Selbstverpflichtung Ich, Herr/Frau ____________________________________
geboren am, _______________, wohnhaft in __________
verpflichte mich hiermit gemäß §2.2 und §2.3 der Ordnung für die Lehrerlaubnis zur Erteilung des Islamischen Religionsunterrichts an Schulen in NRW, den Religionsunterricht in Übereinstimmung mit den allgemein anerkannten Grundsätzen des Islam glaubwürdig zu erteilen und in der persönlichen Lebensführung diese Grundsätze zu beachten. Ferner erkläre ich mich für eine konstruktive Zusammenarbeit mit einer/bzw. mehreren Moscheegemeinde/n meiner Wahl bereit.
Ort, Datum, Unterschrift der Lehrerin/des Lehrers
Ort, Datum, Unterschrift des Vorsitzenden des Beirats Ort, Datum, Unterschrift der stellvertretenden Vorsitzenden des Beirats http://www.iru-beirat-nrw.de/dokumente/Selbstverpflichtung.pdf
Herr / Frau _______________________________________
wohnhaft in: ______________________________________
bewirbt sich um eine Lehrerlaubnis für den Islamischen Religionsunterricht an Schulen in Nordrhein-Westfalen.
Hiermit bestätigen wir, dass Herr / Frau __________
am Gemeindeleben unserer Gemeinde teilnimmt.
Bezeichnung der Moscheegemeinde:___________________
Telefonnummer: ____________________________________
______________ http://www.iru-beirat-nrw.de/dokumente/Bescheinigung%20Moscheegemeinde.pdf
Carcinòl Says:	30. Juli 2013 um 2:29 PM | Antworten Lehrplan Islamischer Religionsunterricht für die Grundschule in Nordrhein-Westfalen
(Entwurf Verbändebeteiligung: 16.04.2013) – Seite 15 – 2.4 Die heiligen Schriften und der Koran als Wort Gottes Im Islam gilt der Koran als die endgültige Offenbarung Gottes, die die früheren göttlichen Offenbarungen bestätigt sowie die Authentizität der Botschaft Gottes akzentuiert. … 2.5 Religion und Glaube im Leben der Menschen Der Islam legt großen Wert darauf, dass Leben und Glaube unverzichtbar miteinander verbunden sind und dass Religion sowohl in der Gemeinschaft als auch individuell zu bestimmten Zeiten, beispielsweise in der Familie, durch bestimmte Rituale zum Ausdruck gebracht wird. Kinder im Grundschulalter erschließen sich die religiös verankerte Lebenswirklichkeit im ‚Konkret-Anschaulichen’, aber sie entwickeln auch einen Sinn für das Unsichtbare und Unbegreifliche und haben ein Interesse an der sozialen, rituellen und ästhetischen Praxis der Religion in der Gesellschaft. …
– Seite 16 – 2.7 Vernetzung der Bereiche und Schwerpunkte In den sechs Bereichen und ihren jeweiligen Schwerpunkten sind die zentralenInhalte6 der islamischen Religion enthalten. … Die Bereiche und Schwerpunkte sind verbindlich, stellen aber keine Unterrichtsthemen oder -vorhaben dar. 6 Gemeint sind die Glaubenslehre (Aqida), die Glaubenspraxis (Ibadat) und die Moral (Ahlaq) sowie der Koran und die Sunna. – Seite 18 – (Ausschnitt) 3.1. Über Allah/Gott – Alles stammt von ihm und zu
ihm kehrt alles zurück In diesem Bereich lernen die Schülerinnen und Schüler den wichtigsten Glaubensinhalt der Muslime kennen und setzen sich mit Möglichkeiten auseinander, den Glauben an den einzigen Gott in ihrer Lebenswirklichkeit umzusetzen. Schülerinnen und Schüler begegnen der Vorstellung, dass die Spuren Gottes überall in der Schöpfung zu finden sind. Allmählich lernen die Kinder, den Glaubensgrundsatz mit Inhalten aus dem Koran zu füllen. – Seite 19 – (Ausschnitt) Bereich: Über Allah/Gott – Alles stammt von ihm und alles kehrt zu ihm zurück
Schwerpunkt: Das Glaubensbekenntnis Kompetenzerwartungen am Ende der Klasse 4
Die Schülerinnen und Schüler • erklären, was im Koran zum Leben nach dem Tod geschrieben steht – Seite 21 – 3.2 Gemeinschaft aller Menschen als Geschöpfe Allahs/Gottes Kinder nehmen immer bewusster die Welt wahr und erkennen, dass sie als eigenständige Persönlichkeit ein Teil der Gemeinschaft von Menschen sind, in der Familie, in ihrem Umfeld, in der Welt als Schöpfung. Schülerinnen und Schüler finden Antworten auf ihre Fragen nach gelingender Gemeinschaft, insbesondere in Bezug auf Familie und Schule sowie hinsichtlich der islamischen Glaubensgemeinschaft und im Miteinander mit Menschen aus anderen Religionsgemeinschaften. Sie vergleichen das Bild der Frau und des Mannes im Islam mit anderen ihnen bekannten Rollenbildern.
Bereich: Gemeinschaft aller Menschen als Geschöpfe Allahs/Gottes
Schwerpunkt: Der Mensch als Geschöpf Gottes Kompetenzerwartungen am Ende der Klasse 4
Die Schülerinnen und Schüler • beschreiben die Verschiedenartigkeit der Menschen (z. B. Mann und Frau, Ethnien) als gottgewollt und erläutern sie als Bereicherung für das Zusammenleben
• finden anhand von Texten aus Koran und Sunna Gottes grenzenlose Gnade und Barmherzigkeit gegenüber allen Menschen heraus und bringen diese auf verschiedene Weise kreativ-gestalterisch zum Ausdruck (z. B. in Worten, Texten, Bildern, Liedern) – Seite 33 – Bereich: Leben in der Welt – Verantwortung wagen
Schwerpunkt: Respektvolles Miteinander Kompetenzerwartungen am Ende der Klasse 4
Die Schülerinnen und Schüler … … stellen Bezüge zwischen Islamischen Prinzipien und dem Zusammenleben der Menschen her: Unantastbarkeit der Menschenwürde (als Teil der Daruriyyat)7, Goldene Regel, Barmherzigkeitsgebot (Rahma) und Verpflichtung zur Nachsicht (Rifq)
7 Die Notwendigkeiten (Daruriyyat) sind die unerlässlichen Prinzipien, die für die menschliche Natur und Existenz des gemeinschaftlichen Lebens notwendig sind (z. B. Recht auf Leben, Würde, Glaube, Eigentum usw.). Diese sind zu schützen und unantastbar. http://www.standardsicherung.schulministerium.nrw.de/lehrplaene/upload/LP__Entwurf_IRU__GS_Verbaendebeteiligung_2013-04-16.pdf
Carcinòl Says:	30. Juli 2013 um 3:13 PM | Antworten Lehrplan Islamischer Religionsunterricht für die Grundschule in Nordrhein-Westfalen
(Entwurf Verbändebeteiligung: 16.04.2013) – Seite 2 – Impressum [wird zur Inkraftsetzung eingefügt] – Seite 3 – Vorwort Vorworttext der Ministerin
[MSW zentral – ca. 1,5 Seiten] – Seite 4 – Runderlass Erlasstext
[MSW zentral – ca. 1 Seite] – Seite 12 – 1.3 Orientierung an Kompetenzen Der Lehrplan für das Fach Islamischer Religionsunterricht benennt im Kapitel 2 verbindliche Bereiche und Schwerpunkte und ordnet ihnen in Kapitel 3 Kompetenzerwartungen zu. Diese legen verbindlich fest, über welche Kompetenzen die Schülerinnen und Schüler am Ende der Schuleingangsphase und am Ende der Klasse 4 im Islamischen Religionsunterricht verfügen sollen. Sie weisen damit die anzustrebenden fachlichen Zielsetzungen aus. Die Orientierung an allgemeine fachbezogene Kompetenzen entfaltet sich in verschiedenen Dimensionen bei der Erschließung der Islamischen Religion. Diese Orientierung bedeutet auch, dass der Blick auf die Lernergebnisse gelenkt, das Lernen auf die Bewältigung von Anforderungen ausgerichtet und als kumulativer Prozess organisiert wird. … – Seite 13 – 2.1 Über Allah/Gott – Alles stammt von ihm und zu ihm kehrt alles zurück Bereits Kinder fragen nach dem Woher und Wohin des Lebens, nach Sinn und nach Gott. Der Religionsunterricht greift diese Fragen auf, ermöglicht Schülerinnen und Schüler ihren Fragehorizont zu erweitern, Wertvorstellungen zu reflektieren und sie für mögliche Antworten im Sinne islamischen Glaubens zu sensibilisieren. In diesem Bereich geht es um das Kernstück des islamischen Glaubens und Handelns: den Glauben an den einzigen Gott. Schülerinnen und Schüler setzen sich mit Vorstellungen von Koran und Sunna auseinander, nach denen der Mensch einen göttlichen Ursprung hat, zu dem er nach seinem Tod wieder zurückgeführt wird.3 Er soll sein Leben diesem Glauben entsprechend gestalten und sich der Verantwortung bewusst sein, die er vor Gott und den Geschöpfen hat. Immer wieder sucht er auf seinem Lebensweg die Verbindung zu Gott. Die mit der Suche nach Gott untrennbar verbundene Sinnsuche ist nach islamischer Überzeugung in jedem Menschen natürlich veranlagt und wird in der islamischen Tradition „fitra“ genannt.4 Dieser Bereich beleuchtet ebenfalls das grundlegende Prinzip Tawhid, das bedeutet, nicht nur theoretisch an Gott zu glauben, sondern auch nach diesem Glauben zu handeln. So, wie alle Menschen von Gott erschaffen wurden, sind sie – unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer ethnischen, religiösen und sozialen Zugehörigkeit – gleich und besitzen eine Würde. In diesem Kontext wird das wichtigste Bekenntnis aller Muslime, „la ilaha illallah“, in den Blick genommen. Es bildet das Kernstück des Glaubensbekenntnisses „aschhadu an la ilaha illallah wa aschhadu anna Muhammadan rasulullah“ („Ich bezeuge, dass es keine Gottheit außer Gott gibt und ich bezeuge, dass Muhammad Gottes Gesandter ist.“). 3 Koran: 2:156
4 Koran: 30:30 http://www.standardsicherung.schulministerium.nrw.de/lehrplaene/upload/LP__Entwurf_IRU__GS_Verbaendebeteiligung_2013-04-16.pdf
Machandelboom Says:	30. Juli 2013 um 3:24 PM | Antworten Lehrplannavigator – Richtlinien und Lehrpläne für die Grundschule
NEU! Die Verbändebeteiligung gemäß § 77 Abs. 2 Ziffer 2 SchulG zum Lehrplan Islamischer Religionsunterricht für die Grundschule ist beendet. Der Entwurf wird derzeit auf der Basis der Rückmeldungen überarbeitet. Über die Endfassung sowie die Inkraftsetzung wird über dieses Angebot informiert.
Entwurf der inzwischen abgeschlossenen Verbändebeteiligung:
Lehrplan Islamischer Religionsunterricht (Verbändebeteiligungsentwurf) (PDF-Datei 172 KB)
… © 2013 Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen – Letzte Änderung: 15.07.2013
Machandelboom Says:	4. August 2013 um 3:30 PM | Antworten Die vierzig Stellungnahmen vom 14.09.2011 https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/Webmaster/GB_II/II.2/Landtagsdokumentation/Suche/Suchergebnisse_Ladok15.jsp?m=1&w=native%28%27%28DOKUMENTART+phrase+like+%27%27Stellungnahme%27%27%29+and+%28DP+phrase+like+%27%271501943%27%27%29%27%29&order=native%28%27DOKDATUM%281%29%2FAscend+%27%29&maxRows=50&view=kurz
Christian Waldhoff http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMST15-802.pdf?von=1&bis=0
Peter Unruh http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMST15-821.pdf?von=1&bis=0
Heinrich de Wall http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMST15-827.pdf?von=1&bis=0
Christian Walter http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMST15-831.pdf?von=1&bis=0
Mouhanad Khorchide http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMST15-848.pdf?von=1&bis=0
Ansgar Hense http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMST15-836.pdf?von=1&bis=0
Martin Stock http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMST15-856.pdf?von=1&bis=0
Martin Morlok http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMST15-866.pdf?von=1&bis=0
Viviane Says:	21. August 2016 um 9:00 PM | Antworten 16. In § 132 a Absatz 1 Satz 2 Nummer 2 wird die Angabe „Artikel 7“ durch die Angabe „Artikel 79“ ersetzt. https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_vbl_detail_text?anw_nr=6&vd_id=13553&ver=8&val=13553&sg=0&menu=0&vd_back=N __
__ Drucksache 16/1282
07.11.2012 Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Schule und Weiterbildung zu dem Gesetzentwurf der Landesregierung
– Drucksache 16/815 – […] Gesetz zur Sicherung einesqualitativ hochwertigen und wohnungsnahen Grundschulangebots in Nordrhein-Westfalen (8. Schulrechtsänderungsgesetz) wird die Angabe „Artikel 7“ durch die Angabe „Artikel 79“ ersetzt [ Seite 8 ] https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument?Id=MMD16/1282 __
__ 16. In § 132 a Absatz 1 Satz 2 Nummer 2 wird die Angabe „Artikel 7“ durch die Angabe „Artikel 79“ ersetzt. […] Düsseldorf, den 13. November 2012 https://www.phv-nw.de/system/files/pdf_rechtsgrundlagen/schulgesetz-historie_25-6-15.pdf
Artikel 7 Absatz 3 Grundgesetz Says:	21. August 2016 um 9:59 PM | Antworten 1. In der Inhaltsübersicht wird nach § 132 eingefügt: „§ 132 a Übergangsvorschrift zur Einführung von islamischem Religionsunterricht“. 2. Nach § 132 wird folgender § 132 a eingefügt: „§ 132 a Übergangsvorschrift zur Einführung von islamischem Religionsunterricht (1) Besteht auf Grund der Zahl der in Betracht kommenden Schülerinnen und Schüler Bedarf, islamischen Religionsunterricht im Sinne von § 31 einzuführen, aber noch keine entsprechende Religionsgemeinschaft im Sinne von Artikel 14 und 19 Landesverfassung und Artikel 7 Absatz 3 Grundgesetz, kann das Ministerium übergangsweise bei der Einführung und Durchführung mit einer Organisation oder mehreren Organisationen zusammenarbeiten, die Aufgaben wahrnehmen, die für die religiöse Identität ihrer Mitglieder oder Unterorganisationen wesentlich sind oder die von diesen für die Durchführung des Religionsunterrichts bestimmt worden sind. Die Organisationen müssen eigenständig, bei der Zusammenarbeit staatsunabhängig sein und die Gewähr dafür bieten, 1. dem Land bei der Veranstaltung des Religionsunterrichts auf absehbare Zeit als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen, 2. die in Artikel 7 Absatz 3 Grundgesetz umschriebenen Verfassungsprinzipien, die dem staatlichen Schutz anvertrauten Grundrechte der Schülerinnen und Schüler sowie die Grundprinzipien des freiheitlichen Religions- und Staatskirchenrechts des Grundgesetzes zu achten. https://www.phv-nw.de/system/files/pdf_rechtsgrundlagen/schulgesetz-historie_25-6-15.pdf
Jacques Auvergne Says:	5. September 2016 um 3:44 PM | Antworten Turquie : une bande dessinée glorifie la mort en martyr auprès des enfants RT, 04.04.2016. Intitulée Que Dieu bénisse nos martyrs, que leurs tombes soient éclairées de lumière sainte, la bande dessinée présente des dialogues entre parents et enfants qui poussent le jeune lectorat vers la voie empruntée par les martyrs. Dans une vignette, un père dit à son fils : «Comme il est bon d’être un martyr.» Il justifie sa position auprès du jeune garçon en arguant que le martyr «accède directement au paradis». Dans une autre vignette de la bande dessinée, une fille fait part de son souhait de devenir martyr. «Si vous le désirez vraiment, Allah vous donnera cette occasion» répond alors la mère. […] «Un martyr aimerait revenir dans le monde réel et être martyr à dix reprises après le respect et le prestige reçus au paradis» peut-on lire. […] https://francais.rt.com/international/18512-autorites-turques-promotion-bande-dessinee-glorifiant-mort-martyr :: Turkish ‘Ministry of Religion’ promotes martyrdom to children in colorful comic strips […] A colorful cartoon titled “may god bless our martyrs, may their graves be full with holy light” features dialogues between parents and children that promotes an idea of religious martyrdom. In one box of the comics, a father says to his son: “How good it is to be a martyr…” He also adds that martyrdom gives a person an opportunity “to gain the right to go to heaven.” In another box from the comics, a girl can be seen saying “I wish I could be a martyr.” “If you desire enough, Allah will give you that opportunity,” the mother in the box replies to the girl. A statement near the last picture reads: “Our prophet says: a martyr feels the pain of dying as much as you feel pain when being pinched.” Another statement attributed to Prophet Mohammed says: “A martyr would love to go back to the real world and be martyr 10 times more after the honoring and prestige they receive in the heaven.” Psychologist and professor Dr. Serdar Değirmencioğlu harshly criticized the latest issue of the Diyanet’s “Child Magazine” featuring the controversial comics, but said that introducing children into the ideas of radical Islam has long been part of the Turkish government’s policy. “They want to use the drawings to transfer the message of martyrdom to children because they think it will be more attractive,” he said in an interview with the Turkish Evrensel newspaper adding that the idea of martyrdom promoted by the government describes it as a “painless death and a promise of heaven.” […] On Saturday Turkish President Recep Tayyip Erdoğan inaugurated a new multimillion Diyanet Center of America, calling it the Turkish-American Center of Culture and Civilization. A complex, which, according to the Turkish Daily Sabah newspaper, contains “one of the largest Turkish mosques” alongside conference halls, basketball courts, a restaurant, Turkish bath and a cultural research center, was built by funds from Turkish Presidency of Religious Affairs as well as some NGOs. During the opening ceremony, Erdoğan called the complex “a center of civilizations” and said that it would serve both American Muslims and people of other faiths, as well as promote Islam’s message of love and compassion. RT, 03.04.2016 [Ruptly (RT). Ivan Rodionov leitet in Berlin die international aktive TV-Nachrichtenagentur Ruptly, eine Tochterfirma des Moskauer Auslandssenders Russia Today.] https://www.rt.com/news/338278-turkey-diyanet-children-martyrdom/ :: NRW-Innenministerium beendet Kooperation mit Ditib (RP, 05.09.2016.) […] In Regierungskreisen heißt es, damit stehe nun auch die Rolle von Ditib als Berater von NRW-Schulen auf der Kippe. Ditib ist über einen Beirat an der Erarbeitung von Vorlagen für den Islamunterricht beteiligt. […] Jäger beendete die Kooperation nach der Affäre um einen Comic der türkischen Religionsbehörde Diyanet, in dem der Märtyrertod verherrlicht wird. Danach habe „das Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes NRW den Landesverband Ditib NRW zu einer Stellungnahme hierzu aufgefordert“, so Jäger in seiner Erklärung. „In dieser Stellungnahme konnte keine für einen Träger des Präventionsprogramms ,Wegweiser‘ notwendige klare Neutralität bzw. ausreichende Distanz davon festgestellt werden“, sagte Jäger weiter. […] http://www.rp-online.de/nrw/landespolitik/nrw-innenminister-ralf-jaeger-beendet-kooperation-mit-der-ditib-aid-1.6236246 :: Märtyrer-Comic: NRW beendet Kooperation mit Islamverband Ditib (SPIEGEL, 05.09.2016.) […] die Affäre um einen Comic, in dem der Märtyrertod verherrlicht wird. Der Comic sei von der türkischen Religionsbehörde Diyanet herausgegeben worden. […] In einer noch unveröffentlichten Antwort auf eine Kleine Anfrage des CDU-Landtagsabgeordneten Peter Biesenbach, die der „Rheinischen Post“ vorliegt, erklärt Jäger, die Auflösung des Vertrags von beiden Vertragsparteien sei einvernehmlich vereinbart worden.
Nun steht der Zeitung zufolge auch die Rolle von Ditib als Berater von NRW-Schulen auf der Kippe. Ditib ist über einen Beirat an der Erarbeitung von Vorlagen für den Islamunterricht beteiligt. […] http://www.spiegel.de/politik/deutschland/nordrhein-westfalen-beendet-ditib-kooperation-wegen-maertyrer-comic-a-1110941.html
Carcinòl Says:	6. September 2016 um 4:28 PM | Antworten (DIE LINKE. NRW begrüßt das Ende der Kooperation zwischen dem Land NRW und dem Moscheeverband Ditib bei dem Programm ‚Wegweiser‘ in Köln. Als verlängerter Arm des sich immer weiter von demokratischen Prinzipien entfernenden türkischen Staates sei Ditib kein passender Partner für Präventionsarbeit. DIE LINKE fordert, diese Konsequenz nun auch bei der Zusammenarbeit im Schulbereich zu ziehen.) […] DIE LINKE fordert, jetzt auch die Zusammenarbeit mit Ditib als Berater von NRW-Schulen aufzukündigen. Ein verlängerter Arm des Autokraten Erdogans dürfe nicht beim Schulunterricht in Nordrhein-Westfalen mitsprechen. Ohnehin seien Schulen weltanschaulicher Neutralität verpflichtet. Statt religiöser Unterweisung sei hier die Kenntnis aller Religionen und Ethiken zu vermitteln. […] (Ditib-Kooperation auch bei Schulen beenden. Von Christian Leye. DIE LINKE. NRW am 05.09.2016.) http://www.dielinke-nrw.de/nc/politik/presse/detail_nachrichten/zurueck/nachrichten-1/artikel/ditib-kooperation-auch-bei-schulen-beenden/

References: § 132
 § 132
 § 31
 § 132
 § 132
 § 4
 Art. 79
 §2
 §2
 § 77
 § 132
 § 132
 § 132
 § 132
 § 132
 § 31