Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=KG&Datum=16.01.2015&Aktenzeichen=161%20Ss%20240%2F14
Timestamp: 2019-05-22 14:08:10+00:00

Document:
KG, 16.01.2015 - (4) 161 Ss 240/14 (280/14) - dejure.org
KG, 16.01.2015 - (4) 161 Ss 240/14 (280/14)
https://dejure.org/2015,8760
KG, 16.01.2015 - (4) 161 Ss 240/14 (280/14) (https://dejure.org/2015,8760)
KG, Entscheidung vom 16.01.2015 - (4) 161 Ss 240/14 (280/14) (https://dejure.org/2015,8760)
KG, Entscheidung vom 16. Januar 2015 - (4) 161 Ss 240/14 (280/14) (https://dejure.org/2015,8760)
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§ 261 StPO, § 267 StPO, § 46 StGB
Anforderungen an die Urteilsgründe und Überprüfung eines Geständnisses nach einer Verständigung; zur unzulässigen Punktstrafe
Amtsaufklärungspflicht des Tatrichters
Amtsaufklärungspflicht des Tatrichters; Voraussetzungen für die Annahme eines minderschweren Falls des Raubes (hier Ablehnung wegen besonders dreistem Verhalten)
AG Berlin-Tiergarten, 16.09.2014 - 264 Js 3824/14
Da der Zeuge B. keinen Gewahrsam an den Geldscheinen begründet hatte, konnte auch dieser vom Angeklagten nicht gebrochen werden (vgl. KG, Beschluss vom 16. Januar 2015 - (4) 161 Ss 240/14 (280/14)).
Der Senat hat die Urteilsformel berichtigt, weil die gewerbsmäßige Begehungsweise bzw. das Vorliegen eines besonders schweren Falls als Strafzumessungsregeln nicht zur Bezeichnung der Tat gemäß § 260 Abs. 4 S. 2 StPO gehören; zu einer solchen Berichtigung ist der Senat trotz der bereits in der Berufungsinstanz eingetretenen Rechtskraft des Schuldspruchs berechtigt (BGH…, Beschluss vom 5. August 2014 - 3 StR 340/14, juris, Rdnr. 8; Beschluss vom 12. Januar 2016 - 3 StR 478/15, juris; KG Berlin, Beschluss vom 16. Januar 2015 - (4) 161 Ss 240/14 (280/14), juris, Rdnr. 10;… Beschluss vom 19. Oktober 2015 - (3) 161 Ss 195/15 (107/15), juris, Rdnr. 11;… Meyer-Goßner/Schmitt, StPO, 59. Aufl., § 260, Rdnr. 25).
Der Senat hat allerdings die Urteilsformel berichtigt, weil die gewerbsmäßige Begehungsweise bzw. das Vorliegen eines besonders schweren Falls als Strafzumessungsregeln nicht zur Bezeichnung der Tat gemäß § 260 Abs. 4 Satz 2 StPO gehören (KG, Beschluss vom 16. Januar 2015 - (4) 161 Ss 240/14 (280/14) -, juris Rn. 10;… Meyer-Goßner, StPO, 58. Aufl. 2015, § 260 Rn. 25 m. w. N.).
Hierzu ist eine Gesamtbetrachtung erforderlich, bei der alle Umstände heranzuziehen und zu würdigen sind, die für die Wertung der Tat und des Täters in Betracht kommen, gleichgültig, ob sie der Tat selbst innewohnen, sie begleiten, ihr vorausgehen oder nachfolgen (vgl. nur KG, Beschluss vom 16. Januar 2015 - [4] 161 Ss 240/14 [280/14] - Fischer a.a.O, § 46 Rdn. 85 m.w.N.).

References: § 261
 § 267
 § 46
 § 260
 § 260
 § 260
 § 260
 § 46