Source: https://www.elo-forum.org/threads/aussteuerung-naht-medizinischer-dienst-algi-sachbearbeiter.181850/
Timestamp: 2020-06-02 11:27:17+00:00

Document:
Aussteuerung naht / medizinischer Dienst / ALGI Sachbearbeiter | Erwerbslosenforum Deutschland
Aussteuerung naht / medizinischer Dienst / ALGI Sachbearbeiter (5 Betrachter)
Starter*in newbie1
algi aussteuerung krankengeld nahtlosigkeit
ich bin nun seit 2 Tagen bei euch im Forum alles möglich am Nachlesen, ich muss ehrlich sagen ich blicke nicht alles und habe auf Grund meiner psy. Störung noch mehr Angst als sonst nicht weiterzukommen. Ich hoffe Ihr könnt mir helfen und einige Tips geben, auf die Gefahr hin dass ich nicht alles in anderen Beiträgen verstanden habe!
Zu meinem Sachverhalt.
Ich bin 39 Jahr alt und seit ca. 75 Wochen arbeitsunfähig und als Betriebsratsmitglied in einem ungekündigten Arbeitsverhältnis in einer gehobeneren Position, die ich auch garnicht kündigen möchte, egal was das Arbeitsamt hierzu sagt.
Ich werde in ca. 3 Wochen ausgeteuert und habe von der Krankenkasse das Schreiben erhalten und mich bei der Agentur für Arbeit vorstellt. Dort hat man mir dann im ersten Schritt sehr nett das Formular für den ALGI Antrag und gegeben, ich habe hierzu schonmal den Teil für die Krankenkasse und den Arbeitgeber zum Ausfüllen abgegeben. Den letzten Teil für den med. Dienst (Nahtlosigkeit) habe ich ausgefüllt, soweit so gut.
Mich rief jetzt jemand aus der Leistungsabteilung an und mich sehr unfreundlicher Stimme wollte er von mir wissen, ob ich nun dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehe oder nicht. Da ich Angststörungen muss ich sagen, dass ich gesagt habe mit meinem "Restleistungsvermögen" stehe ich zur Verfügung, das hat Ihm aber nicht gereicht und ich habe dann gesagt, ja ich stehe dem Arbeitsmarkt zur Verfügung. Er sagte dann, dass das kein Fall mehr für die LEistungsabteilung ist und ich der Arbeitsvermittlung dann unterstehe. Ich bin dann am nächsten Tag direkt zu der Person hin, die mich angerufen hat und habe klargestellt, dass ich arbeitsunfähig bin und was eine Vermittlung soll, da ich ja keine Stelle suche und ich wegen meiner Aussteuerung dort mich vorgestellt habe. Jetzt kommt das, wovor ich mich von Anfang an erschreckt habe. Der Kerl hat tatsächlich mir gedroht, dass ich zur Arbeitsvermittlung soll und ich bei Ihnen falsch bin, auf meine Frage hinweg dass ich doch nicht vermittelbar bin sagte er mir, dass wenn ich zur Arbeitsvermittlung gehe alles für mich einfacher wäre und ich erst dann später mit denen meine Krankheit klären können, aber evtl. Kürzungen dann erhalten würde, weil ich ja krank wäre. Ab diesem Punkt habe ich nichts mehr verstanden. Er hat mir ständig gedroht, wenn ich Ihm den Antrag für den med. Dienst abgebe würde man mich eh nicht krank schreiben und ich müsste dann zu meinem jetztigen noch Abeitgeber hin und weitergeben, er meinte die ganze Zeit zu mir, das wird nichts mit dem med. Dienst. Ich weiss nicht warum, ich bin heulend aus dem Gespräch gegangen. Ich habe natürlich Ihn meinen Antrag in einem Umschlag für den med. Dienst abgegegeben und er hat diesen vor mir aufgemacht und alles durchgelesen. Ich glaube ich bin im falschen Film. Er sagte ich solle mit meinem ALGI Antrag 4 Wochen warten bis das Ergebnis des med. Dienst da ist, das wäre wieder so Nachteil der Nahtlosigkeit in seinem Sinne und wenn ich das so mit der Nahtlosigkeit mache habe ich nur Nachteile, wie auch den ALGI Antrag später abgeben könnte.
Ihr seid meine letzte Hoffnung, ich hab derzeit keinen Plan mehr. Ich bin bei VDK und gehe natürlich für das Ausfüllen meines ALGI Antrags auch hin. In meinem Antrag für den med. Dienst habe ich natürlich beschrieben was ich habe und wie mir die Arbeit schwer fällt mit meinen Panik und Anstzuständen und ich mit diesen sehr schwer meiner Arbeit nachgehen kann!
Jetzt habe ich gelesen, dass ich tatsächlich, wenn ich krank bin kein ALGI überhaupt beantragen kann und kann vor Sorge kaum noch schlafen, ich habe 3 Kinder und muss dem Druck natürlich auch noch mit dem Finanziellen standhalten.
als erstes eine beschwerde beim Datenschutzbeauftragter der BA (ganz unten) https://www3.arbeitsagentur.de/web/...il/index.htm?dfContentId=L6019022DSTBAI515011
dort beschweren über die nichteinhaltung des datenschutzes. einfach erklären, das du den gesundheitsfragebogen, wie im beiblatt beschrieben, im verschlossenen umschlag zur weiterleitung an den ÄD abgegeben hast, der aber vor ort vom SB einfach aufgemacht wurde und er sich durchgelesen hat.
2. eine beschwerde an das kundenreaktionsmanagement der BA https://www3.arbeitsagentur.de/web/...il/index.htm?dfContentId=L6019022DSTBAI412298
dort die sachlage schildern, auch das gedroht und vor allem falsch beraten wurde.
3. die telefonnummer/mailadresse löschen lassen, diese ist für deine vermittlung nicht notwendig, man kann und muss dann alles schriftlich (oder persönlich) mit dir klären.
google mal Antrag zur Löschung der Daten nach § 84 Abs. 2 Zehntes Buch
als letztes, den antrag auf ALG1 am letzten tag des KG-bezuges abgeben und NICHT warten, bis irgendein MD das gutachten fertig hat. du hast anspruch ab antragsdatum, frühestens nach ablauf des KG und nicht erst nach 4 wochen, oder wenn ein gutachten mal fertig wird...... ausfüllhinweise hat Doppeloma hier gegeben, wichtig, wenn du ALG1 nahtlosigkeit willst MUSTER-Antrag auf ALGI nach Aussteuerung !!! -
dann heisst es abwarten, die müssen sich melden.
normal wäre, das die dich zum ÄD schicken, der ein gutachten über deine leistungsfähigkeit macht.
ausserdem kann verlangt werden, das du einen rentenantrag stellst.
weiteres und ausführlicher wird sicher Doppeloma noch schreiben
Danke für deine Ausführungen schon mal, so werde ich das auch machen. Habe ich denn was falsch gemacht ? Ich meine, dass der ärztliche Dienst mich untersuchen wird war mir von Anfang an klar. Ich kann ja nicht zur Arbeitsvermittlung, wenn ich in dieser Situation bin, sonst würde ich doch das reguläre Arbeitslosengeld I beziehen und würde Stellenangebote, Bewerbungshilfe etc. durchlaufen, das kann ich aber in meiner derzeitigen Situation garnicht machen, sonst wäre ich ja nicht die letzten 75 wochen arbeitunfähig gewesen.
falsch gemacht? nicht wirklich... jedenfalls kann man dir das nicht anlasten... evtl. nur, das du nicht früher den weg hierhergefunden hast...
man gibt zb. tel./mail nicht an ... so kann man nicht einfach mal schnell terrorisiert werden. auf schriftliches antworten, da hat man zeit, nicht so am telefon.
telefonische aussagen sind auch nicht beweissicher, da kann jeder erzählen was er will und hinterher weiss er nichts mehr davon
und den gesundheitsfragebogen geb ICH heute auch nicht mehr im amt ab (hab damals den selben fehler gemacht wie du und das selbe erlebt, dank Doppeloma passiert mir das nicht mehr)
man lässt sich vom amt (egal ob BA oder jobcenter) die adresse des ÄD geben und schickt das selber nachweislich dahin, dann können die neugierigen schnüffler vom amt nicht so einfach reingucken. geht die ja auch nichts an, weil beurteilen können die nix, sind ja nicht med. ausgebildet.
und schweigepflichtsentbindungen werden von mir immer zeitlich befristet, sonst können die noch jahre später genutzt werden...
ansonsten wärest du, wenn du dich zb. hier früher ausführlich erkundigt hättest, auch nicht so unvorbereitet ins gespräch gegangen und der SB hätte dich vielleicht nicht so fertig machen können?
ist alles nicht so leicht, aber man kann gegenwehr lernen
Danke für die Info, evtl. hat ja Doppeloma noch etwas Infos für mich.
habe dein Thema zunächst mal verlegt, es hat ja mit den Fragen zum üblichen ALGI eher nicht viel zu tun und hier findest du auch mehr Informationen zum Thema Aussteuerung und was danach so bei der AfA abgeht oder abgehen könnte.
Dazu schon mal vorweg, hat das "Arbeitsamt" (AfA = Agentur für Arbeit) dazu gar nichts zu "sagen", lerne unbedingt schnellstens ALLES schriftlich einzufordern (mit den zutreffenden Rechtgrundlagen bitte) und lass dich nicht mit den SB auf sinnlose Diskussionen ein, die dich bis zum Tränen-Ausbruch treiben aber sonst keine neuen Erkenntnisse bringen werden.
Ich werde in ca. 3 Wochen ausgeteuert und habe von der Krankenkasse das Schreiben erhalten und mich bei der Agentur für Arbeit vorstellt. Dort hat man mir dann im ersten Schritt sehr nett das Formular für den ALGI Antrag und gegeben, ich habe hierzu schonmal den Teil für die Krankenkasse und den Arbeitgeber zum Ausfüllen abgegeben.
Soweit richtig aber man hat (vermutlich) auch direkt und sehr nett deine Telefon-Nummer erfragt und vielleicht noch die Mail OHNE dich zu informieren, dass diese Angaben frewillig erfolgen.
Die allgemeinen Erfahrungen besagen, dass man das NICHT angeben sollte und deine nun leider auch ... gesetzlich gesehen muss man NUR auf dem Postwege an der Melde-Anschrift erreichbar sein.
Ich glaube meine Vorschreiberin hat dir schon die Vorlage zur Datenlöschung verlinkt, du darfst das nämlich auch zurück nehmen (die Löschung unnötig erhobener Kontaktdaten verlangen) und selbst entscheiden wer dich zu Hause telefonisch erreichen darf und wer dich nur belästigen würde.
Den letzten Teil für den med. Dienst (Nahtlosigkeit) habe ich ausgefüllt, soweit so gut.
Was für einen "letzten Teil" meinst du da konkret, der reguläre Formular-Antrag auf ALGI enthält keinen Teil für den ÄD der auszufüllen wäre, "normale" Arbeitslose werden ja nicht erst zum ÄD geschickt.
Was konkret hast du bekommen und was genau hast du bereits ausgefüllt und unterschrieben ohne weiter darüber nachzudenken, ob das sinnvoll und wirklich nötig ist ???
Mich rief jetzt jemand aus der Leistungsabteilung an und mich sehr unfreundlicher Stimme wollte er von mir wissen, ob ich nun dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehe oder nicht.
Das steht dann im regulären Antrag, wozu ruft man dich deswegen an aber das ist eine recht "neue" Methode wohl nach dem Motto "guter SB" gibt freundlich den Antrag (dem gibt man ja dann auch ohne Nachfrage gleich die Telefon-Nummer) raus und "böser SB", macht dann (unzulässig) umgehend telefonisch etwas "unangenehmen Dampf" ...
Denn irgendeinen nachvollziehbaren Sinn kann ich darin nicht entdecken, dir am Telefon solche Fragen zu stellen, wer sonst ALGI beantragt (wegen Arbeitslosigkeit) wird auch nicht angerufen um nachzufragen, ob man der Vermittlung wirklich "zur Verfügung" stehen wird und will.
Du solltest zukünftig einfach AUFLEGEN wenn man dich wieder telefonisch belästigen sollte, das darfst du auch gerne auf diesem Wege klarstellen, dass du ALLES NUR schriftlich haben möchtest, was deinen Antrag auf ALGI betrifft.
Da ich Angststörungen muss ich sagen, dass ich gesagt habe mit meinem "Restleistungsvermögen" stehe ich zur Verfügung, das hat Ihm aber nicht gereicht und ich habe dann gesagt, ja ich stehe dem Arbeitsmarkt zur Verfügung.
Das hat ihm aber zu genügen, denn dieses "Restleistungsvermögen" soll ja der ÄD erst mal feststellen, wo ist da nun der Unterschied dazu, dass du dem "Arbeitsmarkt" zur Verfügung stehen wirst ... deine allgemeine "Verfügbarkeit" ist vorhanden ... wofür denn bitte sonst als mit dem "Restleistungsvermögen für den allgemeinen Arbeitsmarkt" ... ???
Hatte der weiter NICHTS zu tun ... es war ein telefonisches "Psycho-Spielchen" und bei dir hat es mal wieder bestens funktioniert, darüber würde ich mich (bei Bedarf) auch in Nürnberg beschweren.
Er sagte dann, dass das kein Fall mehr für die LEistungsabteilung ist und ich der Arbeitsvermittlung dann unterstehe.
So ein Quatsch, die Leistungs-Abteilung ist zuständig dein ALGI zu berechnen und zu bewilligen, die Arbeits-Vermittlung hat damit nichts zu tun, die soll dich in (andere) Arbeit vermitteln, sogern das mit dem festgestellten "Restleistungsvermögen" noch möglich ist.
Eine Aufgabe deines aktuellen Arbeitsverhältnisses käme also frühestens in Frage wenn man den passenden neuen Job für dich hätte UND der AG dich dann auch haben will ... bis dahin wird noch viel "Wasser in die Nordsee fließen" ... und dein Arbeitsverhältnis bleibt "ruhend" bestehen.
Ich bin dann am nächsten Tag direkt zu der Person hin, die mich angerufen hat und habe klargestellt, dass ich arbeitsunfähig bin und was eine Vermittlung soll, da ich ja keine Stelle suche und ich wegen meiner Aussteuerung dort mich vorgestellt habe.
Das hättest du dir allerdings verkneifen sollen, was hat es dir denn nun gebracht, du darfst nicht alles einfach glauben was man dir dort so "erzählt" UND solltest besonders deine eigenen Worte immer sehr gut abwägen DENN ...
Deine AU (für die ausgesteuerte Krankheit) und dein bestehendes Arbeitsverhältnis müssen die AfA NICHT daran hindern dich in andere (zumutbare) Arbeit vermitteln zu wollen auch NICHT im Zuge der Nahtlosigkeit, das ist kein "Ersatz-Krankengeld" ...
Bereits mit solchen mündlichen Äußerungen kannst du dir da schnell selber schaden.
Was man nun wirklich als "Restleistungsfähigkeit ansehen könnte und zusätzlich auch zumutbar ist nach § 140 SGB III hat ja zunächst mal der ÄD festzustellen und VORHER braucht man darüber mit Niemandem bei der AfA zu diskutieren.
Mehr gibt es dazu aktuell gar nicht zu sagen und zu schreiben, diesen Disput mit dem "Herrn" der Leistungs-Abteilung hättest du besser gar nicht geführt.
auf meine Frage hinweg dass ich doch nicht vermittelbar bin sagte er mir, dass wenn ich zur Arbeitsvermittlung gehe alles für mich einfacher wäre und ich erst dann später mit denen meine Krankheit klären können, aber evtl. Kürzungen dann erhalten würde, weil ich ja krank wäre. Ab diesem Punkt habe ich nichts mehr verstanden.
Wenn du SELBER betonst NICHT "vermittelbar" zu sein kann dir tatsächlich passieren was er dir "angedroht" hat, allerdings bespricht man seine Krankheiten auch nicht mit Arbeitsvermittlern sondern (wenn) dann nur mit dem Arzt vom ÄD sofern du zur Untersuchung eingeladen wirst.
Er hat mir ständig gedroht, wenn ich Ihm den Antrag für den med. Dienst abgebe würde man mich eh nicht krank schreiben und ich müsste dann zu meinem jetztigen noch Abeitgeber hin und weitergeben, er meinte die ganze Zeit zu mir, das wird nichts mit dem med. Dienst.
Das hat der doch gar nicht zu entscheiden, die Begutachtung durch den AfA-ÄD ist Pflicht nach einer Aussteuerung, denn erst daraus kann sich dein "Restleistungsvermögen" für eine eventuelle Arbeitsvermittlung ergeben und ob du weiter AU geschrieben wirst (für die Tätigkeit bei deinem AG) entscheidet NUR dein behandelnder Arzt und NICHT der AfA-ÄD.
Ich weiss nicht warum, ich bin heulend aus dem Gespräch gegangen.
Du solltest NIE wieder spontan und OHNE Beistand die AfA aufsuchen, denn du kannst dich da wirklich schnell "in Teufels Küche" reden ...
Gerade in deinem gesundheitlichen Zustand ist es angebracht möglichst überlegt zu handeln und sich die notwendige Zeit zu nehmen, um genau zu wissen was man irgendwo klären oder erreichen möchte, am Besten macht man das dann auf schriftlichem Wege.
Ich habe natürlich Ihn meinen Antrag in einem Umschlag für den med. Dienst abgegegeben und er hat diesen vor mir aufgemacht und alles durchgelesen. Ich glaube ich bin im falschen Film.
Warum bitte hast du das gemacht, der ist doch nicht der med. Dienst, wenn du ohnehin schon bei der AfA warst hättest du das besser DIREKT dort abgegeben (die sitzen meist inm gleichen Gebäude) und vielleicht sogar erst mal hier nachgelesen / nachgefragt was man dort überhaupt abgeben sollte ???
Was konkret war da nun drin von dir, zur Beschwerde wurde dir ja schon eine Stelle genannt, denn das ist nicht zulässig dass jeder seine Nase in deine medizinischen Unterlagen steckt.
Er sagte ich solle mit meinem ALGI Antrag 4 Wochen warten bis das Ergebnis des med. Dienst da ist,
Ohne Vorliegen des Antrages besteht doch gar kein Grund den ÄD zu beauftragen, der will doch auch wissen für welchen Zweck diese Begutachtung erforderlich ist.
das wäre wieder so Nachteil der Nahtlosigkeit in seinem Sinne und wenn ich das so mit der Nahtlosigkeit mache habe ich nur Nachteile, wie auch den ALGI Antrag später abgeben könnte.
Mit dem Antrag hättest du dir allerdings noch etwas Zeit lassen können und dich hier genauer kundig machen bis dahin, hätte dir wahrscheinlich ein paar Nerven schon gespart.
Trotzdem ist es Unsinn was der dir dazu erzählt hat, es gibt gesetzlich NUR den Anspruch aus der Nahtlosigkeit (§ 145 SGB III) für dich aktuell, ansonsten bekommt Keiner Arbeitslosengeld ohne wenigstens auch real arbeitslos zu sein.
Ihr seid meine letzte Hoffnung, ich hab derzeit keinen Plan mehr.
Du hast das Antrags-Formular, deine (welche konkret ?) Unterlagen sind schon auf dem Weg zum ÄD (hoffendlich), du hast die Lohnbescheinigung zum AG geschickt und die Bescheinigung der KK bekommst du wahrscheinlich auch erst zum endgültigen Aussteuerungs-Termin ... es war fast schon "zuviel" des Guten aber du hast soweit erledigt was aktuell erledigt werden konnte dazu.
Ich bin bei VDK und gehe natürlich für das Ausfüllen meines ALGI Antrags auch hin.
Vergiss es einfach, der VDK hat KEINE Ahnung von ALGI und noch weniger von dem was bei der Aussteuerung alles zu beachten ist ... halte dich an den bereits verlinkten "Muster-Antrag", wenn du alle Unterlagen zusammen hast dann kopierst du dir erst noch ALLES ehe du das bei der AfA abgeben wirst (Eingang bestätigen lassen), da geht nämlich auch gerne was "verloren".
Kannst den kompletten Antrag (mit den dafür notwendigen Anlagen und Nachweisen) auch gerne per Übergabe-Einschreiben auf dem Postweg an die AfA schicken, das erspart dir (vielleicht) erneute Diskussionen mit irgendewelchen SB zu deinen Aussichten dein zustehendes Geld auch zu bekommen.
In meinem Antrag für den med. Dienst habe ich natürlich beschrieben was ich habe und wie mir die Arbeit schwer fällt mit meinen Panik und Anstzuständen und ich mit diesen sehr schwer meiner Arbeit nachgehen kann!
Es gibt für dich keinen "Antrag an den med. Dienst", du meinst wahrscheinlich den Gesundheitsfragebogen .. der ist freiwillig und wenn es keine med. Unterlagen weiter gibt (die du in Kopie begefügt haben könntest) wird man sicher nicht nur deinen persönlichen Angaben folgen wollen.
Jetzt habe ich gelesen, dass ich tatsächlich, wenn ich krank bin kein ALGI überhaupt beantragen kann
Wo immer du das gelesen hast trifft es eben NICHT auf den Anspruch nach einer Aussteuerung aus dem Krankengeld zu, das ist eine gesetzliche Sonderregenlung dafür, dass du eben DOCH ALGI zu bekommen hast weil du einen (Rechts-) Anspruch aus Beiträgen dafür erworben hast ...
und kann vor Sorge kaum noch schlafen, ich habe 3 Kinder und muss dem Druck natürlich auch noch mit dem Finanziellen standhalten.
Völlig verständlich, darum ist ja ja gut, dass du jetzt hier bist und es ein paar Leute mit eigenen Erfahrungen dazu gibt, die dabei den "klaren Kopf" schon wieder bewahren können.
Bist du während deiner AU mal in einer DRV-Reha gewesen, wenn ja kennst du den Reha-Bericht, hast du schon mal über eine zeitweise Berentung wegen Erwerbsminderung nachgedacht ???
Das sind nur Fragen zur Orientierung für mich / für uns, denn dieser Weg kann auch "lang und schmutzig" werden aber wenn es voerst keine andere Möglichkeiten geben sollte gesundheitlich wieder stabiler werden zu können muss man auch das in Erwägung ziehen (wollen), es genügt ja nicht ganz zu wissen, dass es wie bisher nicht mehr weiter gehen KANN.
Was konkret stellst du dir nun selber vor wie es weiter gehen soll / könnte gesundheitlich / beruflich, denn diese Frage wirst du dir ja auch im Interesse deiner Kinder mal selbst beantworten müssen ... auch ALGI gibt es nur begrenzte Zeit und 1 Jahr (12 Monate ist der Höchst-Anspruch in deinem Alter) ist schnell vorbei ...
danke erstmal für deine ausführliche und sehr genaue Auflistung, ich bin wirklich etwas beruhigter, dass es solche Erfahrungen und Menschen wie euch in diesem Forum gibt.
Also, ich bin ja, weil ich Aussteuerungsbrief der Krankenkasse steht (unverzüglich zur Arbeitsagentur sonst gibts evtl. eine Sperre) dahin, da ich es schon im Aussteuerungsbrief ziemlich eindeutig geschrieben war, dass ich sonst Sanktionen erhalten, wenn ich zu spät hingehe, daher bin ich dann dahin und hab mich erstmal im Empfang gemeldet, dort hat ne Dame mich dann abholt und meine Daten im Büro aufgenommen. Sie wollte mich dann auch direkt zur Leistungsberatung schicken, dort war leider keiner mehr um 10 Uhr, warum auch immer. Natürlich hat Sie mich nicht aufgeklärt, dass die Rufnummer und Mailadresse freiweilig zur Nennung ist, Sie meinte nur "Ich brauche diese ohne das kann man mich aus der Leistungsabteilung nicht anrufen", da ja keiner da ist. Sie hat mir dann diese Unterlagen (ALGI Antrag, Auskunft Arbeitgeber, Auskunft Krankenkasse und den Gesundheitsfragebogen nach §145 glaube ich (Nahtlosigkeit) mitgegeben! Sie meinte ich müsste alles bis in 3 Wochen abgeben, ABER nur den Gesundheitsfragebogen schon in 1 Woche, da überhaupt entschieden werden muss vom med. Dienst, wie ich dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehe.
Ich bin dann am nächsten Tag von dem Herrn angerufen worden, der mich wirklich professionell (kann ich im Nachgang jetzt def. sagen) behandelt hat. 5 Fragen und schon war ich der Arbeitsvermittlung komplett zur Verfügung und es wäre nicht mehr Zitat "seine Baustelle"! Das war's. Ich bin dann direkt an dem Tag noch zum VdK und die haben mir nahe gelegt zu dem persönlich zu gehen und den Sachverhalt klar stellen, dass ich natürlich arbeitsunfähig bin und ich nicht zur Arbeitsvermittlung im klassischen Sinne möchte. Gesagt, getan, dem Herrn erklärt, dass ich es tel. überhaupt nicht verstanden habe was er von mir wollte und ich natürlich arbeitsunfähig bin und ich erstmal natürlich doch den Gesundheitsfragebogen abgeben möchte. Er hat mich dann wie schon erwähnt 1 Std. in Diskussionen verwickelt, er hat immer drauf gepocht,dass es für Ihn nicht aussichtsvoll ist den med. Dienst einzuschalten und wenn ich unbedingt darauf beharre das doch die Arbeitsvermittlung machen soll und nicht er aus der Leistungsabteilung, Zitat: "Wir sind 2 Abteilungen und die haben das besser im Griff" und ich hab Ihm dann mehrmals gesagt, dass das keine Beratung ist was er macht, weil ich ja keine internen Abteilungsübergreifenden Definitionen von denen kenne. Er war dann kurzzeitig einsichtig und hat dann wieder sein Schema in Angriff genommen, dass ich unnötig dann zum med. Dienst muss. Er hat dann gefgragt, ob ich denn überhaupt den Gesundheitsfragebogen ausgefüllt dabei habe, dies habe ich mit JA benannt, er macht den Umschlag auf und schaut sich alles an! Ich hattte vorher mit meinem behandelnden Psy. darüber geredet und er sagte mir er sehe einen Schweigepflichtsvereinbarung durch das Arbeitsamt nichts entgegen und ich solle das machen! Der Herr war so respektlos, dass er nicht nur durch den Antrag gegangen ist, sondern mich auch gefragt hat was mir einfällt den Hausarzt nicht noch davon zu befreien, also von der Schweigepflichtentbindung. Ich habe Ihm daraufhin gesagt, dass es meine Sache ist und ich es so möchte, daraufhin meinte er nur, Zitat: "Ob das so sinnvoll ist"
So nachdem ich dann nach einer Std. mit Ihm die Diskussion beendet hatte auf meinen Wunsch hin und gesagt habe er soll mich nicht zur Arbeitsvermittlung schicken ohne meine Restleistungsvermögen durch einen med. Dienst zu begutachten, hat er den Gesundheitsfragebogen dann in seine Schublade gesteckt und gesagt "ok" Sie hören von uns und ich soll meinen ALG Antrag dann erst in 3 Wochen abgeben, da wäre der med. Dienst auch schon mit meinem Fall betraut.
Das war alles. Ich werde jetzt warten bis die 2 Bescheinigungen da sind und dann wie Ihr es vorgeschlagen habt mit der Musterhilfe ausfüllen und denen per Einschreiben senden, natürlich werde ich auch die o.g Schritte mit der Beschwerde und der Löschung meiner Kontaktdaten rausnehmen und bis dahin erstmal sollte es von Afa klingeln nicht dran gehen.
Bis jetzt habe ich keine Reha gemacht, weil es mir nicht einfach fällt das Haus zu verlassen und von meiner Familie, die mir den einzigen Halt derzeit gibt, für 2- 3 Wochen zu verlassen, mein Arzt hat mich auch schon gefragt, aber es war so, dass es mir wirklich nicht möglich war dies zu machen, da ich weiss, dass es mich weiter runterziehen wird.
Ich war bei der Rentenversicherung und ein sehr sehr netter Berater hat mir zugetragen, dass ich den Erwerbsminderungsantrag nur machen sollt, wenn die Afa mich dazu auffordert, da ich dort natürlich nicht mal die Hälfte weg. Erwerbsminderunsrente erhalten werden, wenn der Antrag überhaupt postitiv entschieden wird, ich solle erstmal warten bis die Afa mich dazu auffordert.
Ich weiss nicht mal mehr genau was ich in diesen Gesundheitsfragebogen reingeschrieben habe genau, dass es mir schwer fällt mit meiner Krankheit zu arbeiten, ich hatte einen wirklichen Blackout und werde da - wenn überhaupt - auch nie wieder alleine ohne Rat und jemanden hingehen.
Das war mir natürlich eine Lehre und natürlich mache ich mir jeden Tag Gedanen wie es weitergehen soll, wenn ich das wüsste ginge es mir viel besser
Mein bisheriger Arbeitgeber lässt mich ohne Abfindung und nur mit einer Kündigung von mir aus dem Arbeitsvertrag raus, das hat er schon über meinen Anwalt mir verlauten lassen, da er freundlich mal angefragt hatte. Ich hatte bevor ich krank wurde div. Mobbingprobleme und hinzu kam, dass ich durch den Betriebsrat mich zur unliebsamen Person der Geschäftsführung gemacht hatte und tagtäglich ich mich der Geschäftsführung auseinander setzen musste, das hat mir dann den Rest gegeben!!!
Ich habe um ehrlich zu sein auch schon überlegt wieder arbeiten zu gehen, um einfach aus der finanziellen Not dann rauszukommen, natürlich mit dem Wissen, dass ich meine Gesundheit dann komplett auf's Spiel setze, aber was macht man nicht alles für seine Kinder, oder ???
Ich habe noch eine letzte Frage, ich habe noch einen grossen Urlaubsanspruch, muss ich das im Antrag auch angeben ? Ich werde den Antrag von euch Punkt für Punkt mit dem Muster durchgehen und einen Tag nach der Aussteuerung denen per Post zukommen lassen.
Was passiert denn, wenn der ärztliche Dienst sich bis dahin oder später meldet und nach Akteneinsicht mich für gesund erklärt ?? Oder was passiert, wenn er mich für weiterhin komplett arbeitsunfähig abtut ?? Laufe ich irgendwo Gefahr gar kein ALGI Geld zu kriegen ? Der Herr meinte ja, wenn ich gesund erklärt werde könne ich wieder zur alten FIrma gehen und schön arbeiten, da hilft auch kein Attest von meinem behandelnden Arzt.
Ich hoffe ich habe jetzt nicht zu viel geschrieben, das war alles.
Hallo newbi1,
lieben Dank für die Ergänzungen und wenn es mal etwas mehr wird ist auch nicht schlimm, ein paar Absätze / Leerzeilen dazwischen macht es aber einfacher so lange Texte zu lesen, manchmal ist es ja gut wenn man mal "loswrden" kann was sonst (vielleicht) keiner gerne hören will.
Also, ich bin ja, weil ich Aussteuerungsbrief der Krankenkasse steht (unverzüglich zur Arbeitsagentur sonst gibts evtl. eine Sperre) dahin, da ich es schon im Aussteuerungsbrief ziemlich eindeutig geschrieben war, dass ich sonst Sanktionen erhalten, wenn ich zu spät hingehe,
Das schreiben die zwar immer so rein (weil sie verpflichtet sind darauf hinzuweisen, dass Ansprüche bei der AfA nun zu klären sind), bei den KK aber letztlich hat nicht die KK zu entscheiden wofür dich die AfA vielleicht "bestrafen" könnte oder nicht.
Gerade nach der Aussteuerung ist es meist nicht so günstig es damit "zu eilig" zu haben, denn die Vorschriften für die Meldung von Arbeitslosigkeit gelten ja in diesem Falle gar nicht ... man könnte ja (rein theoretisch) noch wieder gesund werden ehe die Aussteuerung überhauüpt erfolgen würde.
Mir hat man schon viele Monate vorher mal mitgeteilt wann ich ausgesteuert werde, da hätte mir die AfA ja schon viel zu früh keine Ruhe mehr gelassen ...
Wirst du noch im März ausgesteuert oder erst im April ???
Die AfA zahlt immer rückwirkend und wenn deine Aussteuerung erst im April erfolgen wird bekommst du vor ENDE April sowieso noch kein ALGI ausgezahlt / überwiesen, bis dahin ist das alles noch bequem zu regeln mit der AfA, auch wenn man dir dazu ganz was Anderes erzählen will.
Die Krankenversicherung bleibt über eine gesetzliche Nachversicherungs-Pflicht ( die gilt für ALLE GKV) noch für 1 Monat nach / ab deiner Aussteuerung aktiv, daraus ergibt sich also auch keine besondere Eile.
Leider informieren auch die KK dazu nicht wenn sie die Aussteuerung mitteilen, es wird eher noch Angst geschürt direkt nicht mehr krankenversichert zu sein mit der Aussteuerung / Ende der Krankengeld-Zahlungen ...
Natürlich hat Sie mich nicht aufgeklärt, dass die Rufnummer und Mailadresse freiweilig zur Nennung ist, Sie meinte nur "Ich brauche diese ohne das kann man mich aus der Leistungsabteilung nicht anrufen", da ja keiner da ist.
Die Leistungs-Abteilung braucht dich ja auch gar nicht anrufen können, die sind erst zuständig wenn dein Antrag ausgefüllt vorliegt und haben den dann zu bearbeiten, bei Rückfragen kann das auch schriftlich geklärt werden.
Mir hat man damals erklärt, man brauche die Telefon-Nummer falls mal ein SB zum Einladungstermin krank werden würde, sonst käme ich ja dann vergeblich zur AfA, da habe ich nur gefragt, ob es dann keine Vertretungen gibt für kranke Mitarbeiter, wie das bei anderen Behörden auch üblich ist
Dass es generell freiwillig ist hat man mir allerdings auch nicht gesagt, wurde einfach alles "abgefragt" und wenn ich meinte, das gebe ich nicht an wurde sehr "sparsam" geguckt und nach Argumenten dagegen gesucht.
Sie hat mir dann diese Unterlagen (ALGI Antrag, Auskunft Arbeitgeber, Auskunft Krankenkasse und den Gesundheitsfragebogen nach § 145 glaube ich (Nahtlosigkeit) mitgegeben!
Es gibt keinen speziellen Gesundheitsfragebogen wegen § 145 SGB III, der ist für alle gleich, wenn es gesundheitliche Einschränkungen bei der Arbeitsvermittlung geben könnte muss ja auch ohne Aussteuerung geklärt werden was noch "zumutbar" vermittelt werden kann und was nicht.
Für diese "Eile" gibt es keine Rechtsgrundlagen, meine ÄD-Untersuchung wurde erst gemacht als ich schon fast 4 Monate ausgesteuert war und bereits ALGI bezogen habe, das war allerdings 2008 und inzwischen meint man das zuerst erledigen zu müssen und sonst habe man keinen Anspruch auf Bearbeitung des Antrages.
Ich bin dann direkt an dem Tag noch zum VdK und die haben mir nahe gelegt zu dem persönlich zu gehen und den Sachverhalt klar stellen, dass ich natürlich arbeitsunfähig bin und ich nicht zur Arbeitsvermittlung im klassischen Sinne möchte.
Genau wie ich es befürchtet habe, der VDK hat KEINE Ahnung von ALGI nach der Aussteuerung und gibt Ratschläge die den Antragsteller in "Teufels Küche" bringen können, dazu habe ich dir ja oben schon ausführlicher geschrieben.
Man hat dir genau das angeraten "klarzustellen" was eine Bewilligung von ALGI tatsächlich auch nach einer Aussteuerung verhindern könnte, denn du "DARFST" NICHT komplett krank und nicht vermittelbar sein und das schon gar nicht selber betonen,, das widersprich deiner "Verfügbarkeit" für den Arbeitsmarkt.
Und komplett OHNE (wenigstens theoretische / fiktive) Verfügbarkeit gibt es KEIN ALGI ... du kannst bisher nur froh sein, dass es keine Zeugen für dieses Gespräch bei der Leistungsabteilung gibt ... aber es haben schon Ausgesteuerte für weniger klare "Ansagen" dann den Ablehnungsbescheid wegen "mangelnder Verfügbarkeit" bekommen, da wurden durchaus auch schon telefonische Aussagen für genutzt.
Er war dann kurzzeitig einsichtig und hat dann wieder sein Schema in Angriff genommen, dass ich unnötig dann zum med. Dienst muss.
Der war überhaupt nicht "einsichtig" und nach einer Aussteuerung ist es Pflicht für die AfA dich dem ÄD vorzustellen oder wenigstens eine "Begutachtung nach Aktenlage" dort einzufordern, die können deine "Restleistungsfähigkeit" schlißlich nicht komplett aus der "Glaskugel" lesen wollen.
Selbst da hat der dir nur was vorgemacht, denn der hat dich komplett gar nicht ernst genommen (hoffendlich, sonst reicht es bereits für die Ablehnung von ALGI), dieser Disput war so überflüssig "wie ein Kropf" ...
Er hat dann gefgragt, ob ich denn überhaupt den Gesundheitsfragebogen ausgefüllt dabei habe, dies habe ich mit JA benannt, er macht den Umschlag auf und schaut sich alles an!
Warum hast du das nicht sofort zurück gefordert, um es selbst und DIREKT beim ÄD abgeben zu können, ich glaube da wäre "die Pferde" mit mir durchgegangen, wenn ein Unberechtigter SB der AfA in meiner "Gesundheit" herumliest.
Ich hattte vorher mit meinem behandelnden Psy. darüber geredet und er sagte mir er sehe einen Schweigepflichtsvereinbarung durch das Arbeitsamt nichts entgegen und ich solle das machen!
Deine behandelnden Ärzte sollten dir lieber ein paar Aktiuelle Behandlungsberichte ausdrucken, die du mitnehmen kannst wenn du zum ÄD eingeladen wirst zur Untersuchung, wenn du NUR den Gesundheitsfragebogen ausgefüllt hast und Schweigepflicht-Entbindungen (FÜR WEN ???) unterschrieben hast dürfte es kaum für eine "Begutachtung" wirlich ausreichend sein was da bisher vorliegt.
In der Regel fordert der ÄD bei den behandelnden Ärzten gar nichts an, weil denen das zu lange dauert, wichtig sind denen nur die Schweigepflicht-Entbindungen für DRV und Reha-Kliniken, um sich dort (nun mit deiner Erlaubnis) informieren zu können soweit es da was zu deiner Person schon geben sollte oder mal geben könnte.
Der Herr war so respektlos, dass er nicht nur durch den Antrag gegangen ist, sondern mich auch gefragt hat was mir einfällt den Hausarzt nicht noch davon zu befreien, also von der Schweigepflichtentbindung.
Der Gesundheitsfragebogen ist kein "Antrag" sondern eine freiwillige Schilderung deiner Gesundheitsprobleme als Vorbereitung für den Med. Dienst, also für einen Arzt und nicht zur Kontrolle duch einen SB der Leistungsabteilung vorgesehen.
Weiter möchte ich mich dazu gar nicht mehr äußern, dieses Gespräch war echt so sinnlos und überflüssig, das hättest du dir wirklich ersparen sollen, es wäre sehr viel wichtiger und sinnvoller gewesen dir den ausgefüllten Gesundheitsgfragebogen (für dich) zu kopieren, ehe du den überhaupt aus der Hand gibst.
Gewöhne dir das unbedingt an NICHTS mehr bei der AfA abzugeben, was du nicht selbst VORHER kopiert hast, gerade die Angaben im Gesundheitsfragebogen sollte man auch selber noch nachlesen können bei Bedarf.
Es wundert mich etwas, dass die KK das noch nicht von dir verlangt hat eine Reha zu beantragen, je nach Alöter der Kinder gibt es die Möglichkeit Kinder mitzunehmen, dafür gibt es einige Reha-Kliniken auch bei der DRV.
Dort gilt Reha kommt VOR Rente, ich denek nicht, dass man dir das ersparen wird wenn du noch nie eine Reha bgemacht hast, die AfA kann auch verlangen, dass du eine medizinische Reha beantragen sollst.
Es wird ja angestrebt, dass es dir mal irgendwann wieder besser gehen soll damit du wieder arbeiten gehen kannst, die wollen alle nicht zahlen ohne Anstrengungen von dir zu sehen, dass du das auch erreichen möchtest.
Hier können deine Argumente bestimmt Viele User verstehen, ich auch aber es geht nicht nur nach unseren persönlichen Wünschen und unserem Gefühl wenn Behörden ( KK/ AfA/ JC/ DRV) den Lebensunterhalt bezahlen müssen.
Mich hat man schon bei der KK "überzeugt" (nach § 51 SGB V), dass ich unbedingt eine psychosomatische Reha (die dauerte 6 Wochen) machen soll, ansonsten hätte man das Krankengeld eingestellt und das wäre rechtlich möglich gewesen.
Ich "wollte" auch nicht und es ging mir danach auch nicht wirklich besser, die KK musste dann leider weiter zahlen (bis zur Aussteuerung), denn zumindest an den vorhandenen Arbeitsplatz sollte ich auch lt. Reha-Bericht nicht mehr zurück.
Diese Rentenberater der DRV sind meistens sehr nett, dafür werden sie ja bezahlt, deine Aussichten sind allerdings nicht besser und nicht schlechter nur weil dich die AfA dazu auffordern könnte, die AfA (der ÄD) hat mich NICHT mehr für vermittelbar gehalten nach einer gründlichen Untersuchung damals noch.
Das hat die DRV trotzdem nicht gehindert meinen Antrag auf EM-Rente abzulehnen, den ich dann auf "Wunsch" der AfA gestellt habe, denn Reha war ja schon durch.
Die Wirkung der "Nahtlosigkeit" ergibt sich im Prinzip dann daraus, dass ein Antrag bei der DRV gestellt und bearbeitet wird, zur Tatsache, dass du aktuell gar nicht "normal" arbeitslos sein kannst für den Anspruch auf ALGI habe ich ja oben schon geschrieben.
Das ist ein sehr kompliziertes Gebilde mit der Nahtlosigkeit und dem § 145 SGB III, denn damit soll eigentlich nur eine Bearbeitungszeit bei der DRV "überbrückt" werden bis sich dort dann eune andere Lösung (Reha oder Rente) ergeben hat.
Das ist nicht gut, aber das weißt du ja inzwischen schon selber, es wird aber auch (vermutlich) dem ÄD nicht reichen können, deine "Restleistungsfähigkeit" einigermaßen realistisch einzuschätzen.
Mein bisheriger Arbeitgeber lässt mich ohne Abfindung und nur mit einer Kündigung von mir aus dem Arbeitsvertrag raus, das hat er schon über meinen Anwalt mir verlauten lassen, da er freundlich mal angefragt hatte.
Lass das einfach aktuell mal "ruhen" so ist das auch offiziell und gesetzlich geregelt, selber kündigen ist KEINE Option, dafür kannst du auch in der Nahtlosigkeit mit 3 Monaten Leistungssperre rechnen.
Vielleicht solltest du wirklich versuchen eine andere berufliche Richtung einzuschlagen, eine andere Tätigkeit zu finden mit der du den Wiedereinstieg versuchen kannst, mit einer Mutter die irgendwann restlos fertig ist tust du deinen Kindern auch keinen Gefallen und nach dem ALGI wartet wohl Hartz 4 auf dich und deine Kinder, da wird man dich / euch nicht gerade besser behandeln, als dich jetzt bei der AfA ...
Der Urlaubsanspruch interessiert doch im Moment Niemanden, so lange du AU bist kannst du keinen "normalen" Urlaub nehmen und eine "Abgeltung" gibt es erst wenn das Arbeitsverhältnis mal beendet wird wegen EM-Rente oder aus anderen Gründen und du deinen Urlaub vorher nicht mehr nehmen konntest.
Im laufenden Arbeitsverhältnis besteht KEIN Anspruch auf Abgeltung von Urlaub als Einmal-Zahlung.
Der ÄD KANN dich NICHT für gesund erklären so lange dein Arzt dich weiter AU schreibt musst du auch NICHT zu deinem AG und die Arbeit wieder aufnehmen, das hat nicht die AfA zu entscheiden sondern dein behandelnder Arzt.
Der ÄD entscheidet NUR dazu in welche (anderen) Tätigkeiten du eventuell noch vermittelbar sein könntest und das gilt NUR für die AfA, völlig unabhängig davon entscheidet DEIN Arzt, ob du überhaupt Arbeits-FÄHIG bist oder nicht ...
vielen Dank für deine Antwort, leider konnte ich dir grippebedingt nicht vorher danken.
Ich hab nun ein erstes Schreiben erhalten, welches mich auffordert eine weitere ärztliche Schweigepflichtentbindung dem ärztliche Dienst mitzuteilen!
Dies betriff meinen Hausarzt, das will ich nicht machen. Ich hatte in dem Fragebogen lediglich meinen Hausarzt angeführt als allgemeinen Art neben meinem Facharzt, dort hatte ich die Schweigepflichtentbindung unterschrieben.
Was passiert, wenn ich diese nicht unterschreibe ? Muss ich das denn machen ?
Fals ein SB was anderes behauptet, frage nach der Rechtsgrundlage.
Danke, man sagte mir dass es freiwilig ist aber nach §66 ohne meine Mithilfe mein Anspruch erlischt. Aber mein Hausarzt ist auch aus der Behandlung raus, denn ich habe mich vom Facharzt ja behandeln lassen. Ich frage mich,da ich noch keinen ALGI Antrag abgegeben haben was genau die mir dann verwehren wollen.
Die sollen Dir nichts "sagen", sondern "schriftlich" geben, das Dein Anspruch erlischt, wenn Du die Schweigepflichtentbindung nicht abgibst.
Das werden die nicht machen, weil es keine Rechtsgrundlage dafür gibt.
Freiwillig ist freiwillig, Punkt!
nach Auskunft des Sachbearbeiters steht alles in dem Schreiben drin, dort sehe ich aber nur, dass es freiwillige Angaben sind und das alles habt Ihr mir ja schon gesagt. Also werde ich es jetzt unbeantwortet lassen, mal sehen was passiert. Mehr kann ich ja auch nicht machen ausser meine Nerven nur noch mehr belasten, die haben doch meinen Facharzt angeschrieben. Ich werde bei meinem nächsten Termin mit meinem Arzt darüber reden.
nach Auskunft des Sachbearbeiters steht alles in dem Schreiben drin, dort sehe ich aber nur, dass es freiwillige Angaben sind und das alles habt Ihr mir ja schon gesagt. Also werde ich es jetzt unbeantwortet lassen, mal sehen was passiert.
Sehr richtig, darum habe ich mich nicht weiter dazu geäußert, für freiwillige Angaben KANN es aber keine Mitwirkungspflicht (nach § 60 SGB I) geben, dann wäre das ja nicht mehr freiwillig ...
Also kann deswegen auch die Leistung nicht berechtigt verweigert werden, zudem siehst du es richtig, dass du ja noch gar keine Leistungen bekommst aktuell, deine Aussteuerung ist ja noch gar nicht erfolgt.
Schweigepflicht-Entbindungen sind kein notwendiger Bestandteil des Leistungs-Antrages (dann wären die ja direkt und immer dabei) also kann davon auch nicht dein Leistungs-Anspruch abhängig gemacht werden.
Welche Ärzte / Kliniken / Institutionen du von der Schweigepflicht entbinden möchtest ist immer noch deine freie Entscheidung.
Mehr kann ich ja auch nicht machen ausser meine Nerven nur noch mehr belasten, die haben doch meinen Facharzt angeschrieben. Ich werde bei meinem nächsten Termin mit meinem Arzt darüber reden.
Bist du sicher dass man deinen Facharzt angeschrieben hat, du hast es (mit der Entbindung) zwar erlaubt aber das bedeutet noch lange nicht, dass er auch wirklich angeschrieben wurde.
Ich hatte damals meine Hausärztin von der Schweigepflicht entbunden, sie wurde aber nie angeschrieben vom ÄD der AfA, zur Untersuchung hatte ich dann einige aktuelle Unterlagen dabei, du solltest also wirklich deinen Arzt darauf ansprechen und dir dazu Kopien geben lassen für den Fall, dass man dich zum Arzt einbestellen will.
Ich würde auch einfach abwarten und mich nicht unnötig mit den SB dazu auseinandersetzen (wollen), wenn der ÄD was von dir will, können die das durchaus auch direkt einfordern, das ist nicht unbedingt über die SB anderer Abteilungen erforderlich.
Die SB geht das doch gar nichts an ob und welche Schweigepflichtentbindungen du für den ÄD unterschrieben hast, der ÄD hat (bei Bedarf) zu entscheiden welche medizinischen Unterlagen (eventuell) erforderlich sind und nicht die SB von der Leistungsabteilung.
In welcher Form du dann diese Informationen (für die Zwecke des ÄD) beibringen wirst ist immer noch deine Angelegenheit und das brauchst du auch nicht zu begründen.
Ja jetzt hat mir auch der ärztliche Dienst geschrieben, dass um meinen Fall weiter zu bearbeiten diese Unterschrift notwendig ist zur Schweigepflichtentbindung meines Hausarztes. Ich werde weiterhin mal abwarten und meinen ALG1 Antrag erstmal abgeben, dies hab ich ja noch nicht gemacht und die machen schon solch einen Druck.
Ich weiss langsam wirklich nicht weiter. Ich bin echt am verzweifeln, ich habe nur ein paar Tage nach dem Schreiben eine weitere "Schweigepflichtentbindung" abzugeben nun einen Brief von der Afa erhalten, dass ich nächste Woche zum Termin erscheinen soll, um mein ärztliches Gutachten zu besprechen.
Den Brief habe ich vom Vermittlungsteam erhalten. Mein Facharzt sagte mir, dass die Afa keine Anfrage gestellt hat. Kann es sein, dass die nach Akteneinsicht das Gutachten erstellt haben ?
Ausserdem habe ich ja nicht einmal mein ALGI Antrag gestellt, da ich erst in den kommenden Wochen ausgesteuert werden.
keiner einen Rat für mich ? Doppeloma ?
Das meinte ich ja damit, dass man sich dort besser nicht zu früh melden sollte bei einer Aussteuerung, nun machen die schon Theater ohne Ende...
Welche Rechtsgrundlagen hat dir denn der ÄD nun dafür genannt, dass du unbedingt deinen Hausatzt von der Schweigepflicht befreien sollst, ich denke du hast deinen behandelnden Facharzt bereits befreit.
Na dann war diese Schweigepflicht-Entbindung (für den Hausarzt) ja doch nicht mehr so wichtig wie man dir geschrieben hatte, wenn man nun bereits dein Gutachten mit dir besprechen will, muss ja genügt haben was dem ÄD vorgelegen hat.
Ich nehme an das ist eine offizielle Einladung nach § 309 SGB III, steht da sonst noch ein weiterer Grund drin ???
Kommt ja drauf an was du sonst noch eingereicht hast, hatte dir ja angeraten deinen Gesundheitsfragebogen besser mit einigen aktuellen Berichten vom Arzt zu ergänzen für den ÄD.
Ansonsten kann es ja nicht viel "Aktenlage" gegeben haben, um deine Leistungsfähigkeit (Restleistungsfähigkeit) für den Arbeitsmarkt einschätzen zu können.
Den solltest du aber nun auch fertig haben und direkt mit zur AfA nehmen, dann ist der Weg wenigstens nicht ganz umsonst, es wird nun schon langsam Zeit den Antrag auch (nachweislich bitte mit Eingangsbestätigung) abzugeben, wo man doch schon so emsig "an dir arbeitet".
Lass dich da bitte NICHT abwimmeln, die haben den Antrag abzunehmen, wenn du den abgeben willst und nicht wann es denen vielleicht mal "genehm" ist.
Erzählt man dir was Anderes, dann verlange die Rechtsgrundlagen dafür (schriftlich), kannst auch gerne andeuten, den dann bei einer anderen Behörde abzugeben, damit der an die AfA weitergeleitet wird, wie wäre es mit der Polizeistation ???
Zu deiner Gesundheit musst du dich mit den SB nicht unterhalten, darüber sprichst du nur mit einem Arzt, deiner Verwunderung darfst du gerne Ausdruck verleihen, dass dein Facharzt gar nicht dazu angeschrieben wurde und du verlangst bitte direkt eine Kopie vom Teil B dieses "Gutachtens".
Wenn der ÄD auch dort im Gebäude ist holst du dir am Besten auch gleich noch den Teil A ab, da sollte drin stehen woher man die "Aktenlage" genommen hat, um dich ohne Untersuchung gesundheitlich beurteilen zu können.
Im Termin kann es also nicht besonders viel zu besprechen geben, wenn du Fahrtkosten hast, dann fordere auch direkt die Erstattung ein, denn noch bekommst du ja kein Geld von der AfA wirst aber schon eingeladen, dann sollen die das auch bezahlen.
Höre dir an was man dir zu sagen hat das "Gutachten" betreffend und gib unbedingt deinen fertigen Antrag ab, das ist langsam viel wichtiger als dieses "Gutachten" und dann kannst du eigentlich wieder gehen.
Denn wie du selbst schon richtig festgestellt hast, bist du der AfA aktuell noch gar keine Besuche schuldig, bisher zahlt die KK noch Krankengeld, es gibt also noch NICHTS für nach der Aussteuerung weiter zu besprechen.
Du solltest auch gleich die Löschung deiner Telefon-Nummer verlangen, es ist überflüssig dich anzurufen, du möchtest lieber ALLES schriftlich haben.
Es wäre gut wenn du einen Beistand (§ 13 SGB X) hast zu dem Termin, dann fühlst du dich sicherer und die SB bleiben meist auch etwas "sachlicher", in jedem Falle solltest du NICHTS sofort unterschreiben, nimm ALLES zur Prüfung mit nach Hause, was man dir dazu vorlegen könnte.
Eigentlich könntest du den Termin auch noch absagen mit deiner AU aber so wirst du wenigstens deinen ALGI-Antrag gleich abgeben können und kennst zumindest schon mal den Inhalt des "ach so wichtigen Gutachtens" ...
Also das erste Schreiben vom ärztlichen Dienst war ohne Rechtshelfebelehrung, da stand nur, dass die Schweigepflichtentbindung notwendig sei, um weiter tätig zu werden. Sonst nichts ... Es waren höchste 2 Sätze!
Das Schreiben mit dem Termin ist wie du schon vermutest hast mit einer Rechtshelfebelehrung versehen und ich kann auf einem 2. Blatt dann Gründe angeben, wenn ich nicht zum Termin erscheinen soll.
Das mit dem ALGI Antrag dachte ich mir auch, dass ich diesen direkt der Vermittlung abgebe und darauf bestehe, dass Sie mir diesen quittiert, einen Beistand kann ich leider nicht mitnehmen, da ich nicht wüsste wer mit mir hingehen sollte.
Mein Aussteuerungstermin ist ca. 1 Woche später, das heisst wenn ich diesen Termin verschieben will und meine aktuelle AU dorthin schicke laufe ich nicht Gefahr, dass dieser dann mein ALGI Anspruch beeinflusst, da man ja sagt, dass man ja nicht solche AU Meldungen dorthin schicken soll. Das habe ich nicht ganz verstanden, betrifft das AU, die länger als 6 Wochen sind oder ? Meine aktuelle AU geht ja wie immer ca. 3.5 Wochen und in diesen ist auch der Termin!
Wenn ich dich richtig verstanden habe, höre ich mir alles nur an und wenn es um Antworten geht sage ich dann nur dass ich mit meinem Restleistungsvermögen zur Verfügung stehe ? Ich habe natürlich noch das 1. Gespräch vor Augen, was ich dir schon geschildert hatte und haben eine riesen Angst denen zu sagen, dass ich klar arbeitsunfähig bin und mein ALG I Anspruch dann nicht mehr aufrecht erhalten wird, da ich ja Geld für meinen Lebensunterhalt benötige.
Ich überlege, ob ich wirklich meine AU einsenden soll so dass ich den ALGI Antrag dann per Post einreiche und einen neuen Termin erhalte. Zu diesem könnte ich ja dann rechtzeitig dann den vDk in Kentniss setzen und jemanden vor Ort mitnehmen, ist das möglich ?
Dazu ist dann nur festzustellen, dass es ohne schriftliche RFB (Rechtsfolgenbelehrung) auch keine negativen Folgen für dich geben kann, diese Belehrung muss vorher (und schriftlich) erfolgen wenn man dir was "androht", falls du dieses oder jenes nicht tun wirst.
Zudem müssen dir Rechtsgrundlagen (Gesetz / §§) bennannt werden, die es dafür gibt, dass du das überhaupt machen musst, gibt es aber nicht bei freiwilligen Angelegenheiten.
Rechtsbehelfs-Belehrung ist was ganz anderes, die besagt was du selbst gegen einen bestimmten Bescheid machen könntest (z.B. Widerspruch einlegen), das Anschreiben vom ÄD ist aber KEIN Bescheid und Schweigepflicht-Entbindungen kann man nicht erzwingen, weil sie freiwillig sind.
Dass bei der AfA inzwischen gerne was anderes dazu behauptet wird, ändert NICHTS an der Rechtslage, man muss auch keine Erklärungen dazu (bei SB) abgeben, warum man Freiwilliges nicht machen will.
Da sollte BEIDES drauf stehen, denn die Einladung zum Meldetermin gilt als "Bescheid" / Verwaltungsakt, in der Regel ist das aber kein Extra-Blatt sondern befindet sich auf der Rückseite der Einladung.
Es muss ja klar sein wo das dazu gehört ...
Das solltest du unbedingt machen, denn dein ALGI kann nur berechnet werden wenn der Antrag auch bei der AfA vorliegt, immerhin hast du nun Ende April Anspruch auf das erste Geld (Rest-Tage für April) von der AfA.
Ohne den fertigen Formular-Antrag sind die natürlich dann "fein raus" und können dir mitteilen, dass die wirklich wichtigen Unterlagen noch gar nicht vorliegen bei der AfA und man daher dein ALGI gar nicht berechnen und bescheiden kann.
Das ganze Theater um die Begutachtung ist dafür überflüssig, der ANTRAG muss (nachweislich) bei der AfA sein, sonst nützt dir auch eine eventuelle Beschwerde in Nürnberg nicht viel.
Mein Aussteuerungstermin ist ca. 1 Woche später, das heisst wenn ich diesen Termin verschieben will und meine aktuelle AU dorthin schicke laufe ich nicht Gefahr, dass dieser dann mein ALGI Anspruch beeinflusst, da man ja sagt, dass man ja nicht solche AU Meldungen dorthin schicken soll.
Deinen Anspruch beeinflusst das nicht, der beginnt ja ohnehin erst NACH der Aussteuerung, aktuell "darfst" du noch ganz offiziell AU-krank sein, auch für die AfA, die sind noch NICHT "dein Boss" ...
Das habe ich nicht ganz verstanden, betrifft das AU, die länger als 6 Wochen sind oder ? Meine aktuelle AU geht ja wie immer ca. 3.5 Wochen und in diesen ist auch der Termin!
Nein, das betrifft die Abgabe deiner AU-Bescheinigung ab dem Tag X NACH der Aussteuerung, wenn du kein Kranknkengeld mehr bekommen wirst, sondern die AfA (mit ALGI / Nahtlosigkeit) zuständig wird.
Bis dahin kannst du dich auch noch mit einer AU für solche Termine entschuldigen, in deinem aktuellen Fall solltest du das aber besser nutzen, um den Antrag endlich bei der AfA abzugeben UND dir dein "Gutachten" gleich mal als Kopie zu holen.
Das hat mit der Dauer deiner Bescheinigungen und den 6 Wochen bei der AfA nichts zu tun, die AfA ist aktuell (eigentlich) noch gar nicht berechtigt dich einzuladen und die AU dabei zu ignorieren, das gilt erst wenn du aus dem Krankengeld tatsächlich komplett raus bist.
Wenn ich dich richtig verstanden habe, höre ich mir alles nur an und wenn es um Antworten geht sage ich dann nur dass ich mit meinem Restleistungsvermögen zur Verfügung stehe ?
Völlig richtig verstanden und welchen Umfang dieses "Restleistungsvermögen" nun haben soll, geht ja aus dem "Gutachten" hervor, das man dir "eröffnen" will ...
Dazu weißt du dann wenigstens gleich Bescheid, vielleicht wird man dich ja auch erst mal in Ruhe lassen, das kannst du nur abwarten.
Wenn man meint dich trotzdem "vermitteln" zu können soll man dich beraten was du nun anfangen könntest mit diesem "Restleistungsvermögen", dafür werden die doch bezahlt ... du hast dir dazu noch keine konkreten Gedanken gemacht und erwartest die notwendige Unterstützung von der AfA dabei.
Ich habe natürlich noch das 1. Gespräch vor Augen, was ich dir schon geschildert hatte und haben eine riesen Angst denen zu sagen, dass ich klar arbeitsunfähig bin und mein ALG I Anspruch dann nicht mehr aufrecht erhalten wird, da ich ja Geld für meinen Lebensunterhalt benötige.
Genau das DARFST du eben NICHT betonen, dass du dich selbst gar nicht für "vermittlungsfähig / arbeitsfähig" siehst, das widerspricht ja deiner Aussage mit dem "Restleistungsvermögen" arbeiten zu WOLLEN, die werden keine Arbeit finden für dich und dein "Restleistungsvermögen" aber das müssen die SELBER merken.
Ich weiß, dass es sehr schwer ist für dich aber du solltest nun den Termin wahrnehmen, dass du AU bist weißt du schließlich schon länger, da wartet man nicht bis zum letzten Moment um dort abzusagen (zudem weiß die AfA das doch auch ohne Bescheinigung bereits, sonst wirst du ja nicht wegen Aussteuerung dort Geld beantragen), lass dir doch erzählen wie der ÄD das nun so sieht.
DU musst doch dazu gar nichts weiter sagen UND gib deinen Antrag ab, das ist viel wichtiger als alles Andere, verweigert man die Annahme, dann gehst du zur KK oder Sztadtverwaltung damit und bittest das weiter zu leiten, weil man den Antrag bei der AfA nicht annehmen wollte.
Kannst du dem SB auch gerne direkt ins Gesicht sagen, den § dafür haben ich dir oben verlinkt, du kannst den Antrag zur Not auch immer noch per Post (Übergabe-Einschreiben) zur AfA schicken, aber sorge dafür, dass der Antrag dort endlich hin kommt.
Sonst bekommst du garantiert KEIN Geld, der VDK ist kein "AfA-Begleit-Service", ich glaube nicht, dass du dort einen Beistand finden wirst, dafür sind die nicht zuständig und von ALGI haben die generell sehr wenig bis gar keine Ahnung.
Da kann dir so ein Beistand eher noch schaden, dann geh lieber alleine, diskutiere nicht mit dem SB, lass dich nicht "aushorchen" und unterschreibe NICHTS dort direkt vor Ort und sorge unbedingt dafür, dass der Antrag dort bleibt (mit Eingangsbestätigung).
Du musst dein Verhalten (betreffs AU-Bescheinigung und AfA) trennen, nach dem VOR der Aussteuerung (KK ist für dich zuständig) und NACH der Aussteuerung (AfA ist für dich zuständig), es macht aber auch wenig Sinn die AfA jetzt "kurz vor Ultimo" noch komplett gegen dich "aufzubringen".
Du schaffst das schon, notfalls auch alleine, wann du gehst entscheidest du immer noch selber, der Meldetermin ist offziell beendet wenn dir das "Gutachten" eröffnet (und eine Kopie ausgehändigt) wurde ...
Dann forderst du noch deine Fahrtkosten ein und bestehst darauf, dass der Antrag angenommen (und weitergeleitet) wird mit Bestätigung = FERTIG und TSCHÜSS ... Meldetermin erledigt.
hier mal eine kurze Zusammenfassung meines Besuch bei der Afa zur Einladung:
Sehr nettes Gespräch gehabt, es ging nur um das psy. Gutachten in dem festgestellt wurde, dass ich weniger als 3 Std. arbeiten darf in der Woche und es über einen Zeitraum von über 6 Monate aber nicht auf Dauer sein wird.
Die Vermittlerin hat nachdem Sie mir das psy. Gutachten eröffnet hat mir direkt mitgeteilt, dies nun der Leistungsabteilung weiterzuleiten. Warum mich aber die Leistungsabteilung nicht direkt kontaktiert hat kann ich nicht sagen.
Sie sagte mir, dass ich einen erneuten Termin direkt in der Leistungsabteilung "in Kürze" erhalten werden und man da auch meinen ALGI Antrag annehmen wird. Sie wollten diesen patou nicht annehmen, auch nach mehrmaligen Nachfragen von mir.
Da ich mich nicht direkt quer stellen will warte ich den Termin ab.
Ich habe ein paar Fragen hierzu:
- Ich werde wohl eine EU Rentenantrag stellen müssen, so wie ich es im Forum gelesen habe werde ich ja dazu schriftlich aufgefordert diesen innerhalb von 4 Wochen bei der DRV einzureichen. Mein ALGI Antrag werde ich natürlich dann spätestens Ende des Monats ob persönlich oder per Einschreiben abgeben. Muss ich - fals ich dazu aufgefordert werde - den EU Rentenantrag mit dem ALGI Antrag abgeben ? Mein Recht ist es doch unabhängig hiervon den ALGI Antrag abzugeben, um schnell an mein Geld zu kommen oder ?
- Wie hoch wird das ALGI überhaupt sein ? Es gibt ja diese Grenze wonach ein fiktiver Wert rangetragen wird, diesen habe ich nicht erreicht. Geht man dann von meinem Krankengeld aus oder meinem letzten Gehalt vor der Erkrankung dann aus ?
- Ich habe bisher noch keine REHA gemacht, da mein Arzt und ich der Meinung waren, dass eine REHA für mich nicht wirklich in Frage kommt, da mein psy. Erkrankung zur Zeit solch eine Behandlung nicht zulässt. Ich habe Kinder und ich kann mich nicht von meiner Familie trennen und meiner Wohnung trennen.
- Wenn mein EU Rentenantrag abgelehnt wird, wovon ich ausgehe, weil ich nur solche Szenarien hier lese, werde ich ja Widerspruch einlegen. Wird dann innerhalb 1 Jahres dann das ALGI sofort eingestellt, wenn das Ergbenis der Beantragung da ist ?
- Hast du Erfahrungswerte wie lange solch ein umfassender Antrag bei der Bearbeitung überhaupt dauert ? Ich gehe davon aus, dass sich sowas nicht in 1- 2 Monaten erledigt oder ? Ich stelle diese Frage aus dem Grund, um hoffentlich jetzt ein wenig Zeit zu haben gesundheitlich mich auf mich selbst zu konzentrieren und nicht wie in den letzten Monaten mit der Kranken, Arbeitsamt oder anderen Dingen.
Ich danke euch vielmals nochmal für eure bisher geleisteten Hilfen!
Und hast du dir den Teil B direkt als Kopie geben lassen, das ist ein "Gutachten" nach "Aktenlage" vom ÄD und nicht vom Psychiater, warum hast du dir den Teil A nicht DIREKT noch beim ÄD abgeholt ???
Das hätte man dir auch schriftlich mitteilen können, geht ja bei anderen auch also wozu musst du dafür überhaupt zur AfA kommen, hast du deine Fahrtkosten eingefordert ???
Das ist eine Unverschämtheit, dafür sollst du dort nun also erneut auflaufen, was hast du denn "nachgefragt", die Rechtsgrundlagen warum sie meint gegen das Gesetz (§ 16 SGB I) verstoßen zu dürfen ???
Diese "nette" SB hat sich quer gestellt und gegen ihre Pflichten verstoßen und du akzeptierst das auch einfach mal so, dass du bald wieder dort zu erscheinen hast, wenn es den Herrschaften "genehm" ist ... sorry aber dazu fällt mir NICHTS mehr ein ...
Haben die keinen Empfang wo man Anträge auch abgeben kann, ich verstehe das nicht, am 28.04. ist Zahltag für April, die wird doch wohl in der Lage sein den Antrag an die zuständige Abteilung SELBER weiterzuleiten ...
- Ich werde wohl eine EU Rentenantrag stellen müssen, so wie ich es im Forum gelesen habe werde ich ja dazu schriftlich aufgefordert diesen innerhalb von 4 Wochen bei der DRV einzureichen.
Das hätte man dir bereits direkt zuschicken können, schon der aktuelle Termin war überflüssig, das wirst du die nächsten Tage noch schriftlich bekommen.
Der Antrag gehört umgehend zur AfA, warum lässt du dich so hinhalten damit, der ist wichtig, damit du überhaupt ALGI bekommen kannst, ohne Leistungsbescheid kann dir die AfA (eigentlich) "den Buckel runter rutschen" und hat GAR NICHTS von dir zu fordern.
Ich bin echt mal wieder fassungslos über so viel Frechheit der AfA-SB und du findest die auch noch "nett" und möchtest schlechte Laune bei denen vermeiden ... und verzichtest dafür auf deine Rechte ...
Mein ALGI Antrag werde ich natürlich dann spätestens Ende des Monats ob persönlich oder per Einschreiben abgeben.
Ja was denn nun, willst du "geduldig" auf einen weiteren Termin bei der AfA warten oder den Antrag doch per Post schicken, ist ja noch Zeit bis Ende des Monats April ...
Warum hast du nicht direkt angeboten das dann auf der nächsten Polizei-Dienststelle abzugeben, damit die das weiterleiten an die AfA oder beim Stadthaus ... ich bin echt am "stinken" gerade ...
Wozu schreibt man dir denn was du machen sollst und gibt dir die Rechtsgrundlagen dafür, wenn du dann doch wieder "klein bei gibst", der ganze Termin war doch "für die Katz" wenn du nicht mal den Antrag abgeben konntest, was hat der dir denn so Wichtiges gebracht = Zeitverschwendung ...
Muss ich - fals ich dazu aufgefordert werde - den EU Rentenantrag mit dem ALGI Antrag abgeben ?
Der EM-Rentenantrag gehört zur DRV und NICHT zur AfA, was sollen die denn damit anfangen können, du sollst dann die Antragstellung nachweisen innerhalb der vorgegebenen Zeit und MEHR NICHT.
Mein Recht ist es doch unabhängig hiervon den ALGI Antrag abzugeben, um schnell an mein Geld zu kommen oder ?
Richtig und genau deswegen hättest du darauf bestehen MÜSSEN, dass man deinen Antrag annimmt, es gibt keinen einzigen Grund der die AfA berechtigen würde das abzulehnen, keine Behörde hat dir vorzuschreiben wann du einen Antrag stellen "darfst", auch die AfA nicht.
Was du mit dieser "fiktiven Grenze" meinst weiß ich nicht, in der Regel gilt das letzte Einkommen aus Erwerbstätigkeit (also aus deinem letzten Arbeitseinkommen VOR der Zahlung von Krankengeld).
Vielleicht wüsstest du das schon wenn du den Antrag nicht wieder mitgenommen hättest, woher sollen wir hier das wissen können aus Krankengeld wird kein ALGI berechnet, du hast doch eine Bescheinigung dafür bei deinem letzten AG ausfüllen lassen (müssen).
Das war doch bei den Antragsformularen von der AfA dabei, ALGI wird aus dem letzten Einkommen berechnet was du VOR der Erkrankung hattest und das muss bescheinigt werden von diesem AG für die AfA.
Dafür hat sich komischerweise noch Niemand interessiert bei der AfA, ob deine Antragsunterlagen für ALGI überhaupt schon komplett sind, das kommt dann wohl erst beim nächsten Termin ... damit man alles noch weiter verzögern kann wenn was fehlen sollte.
In der Regel bekommt man ca. 60 % vom letzten Netto als ALGI ohne Kind im Haushalt und ca. 67 % vom letzten Netto mit mindestens einem Kind im Haushalt (für das man noch Kindergeld bekommt) ...
Wie hoch dein letztes Einkommen ungefähr gewesen ist, solltest du ja selber wissen.
Das wird die DRV im Zweifel wenig interessieren, wenn sie meint, dass du erst eine Reha machen sollst, dann gehört das zu deiner Mitwirkungspflicht für den Antrag auf Rente ... damit deine Erwerbsfähigkeit in der Reha-Klinik gründlich beurteilt werden kann.
Deine Kinder haben aber von einer kranken Mutter auch nicht viel, man wird Argumente finden, das auch in deren Interesse wahrzunehmen, wenn du mal akut in ein Krankenhaus kommst, muss das ja auch irgendwie gehen.
Da lässt die DRV nicht "mit sich handeln", aber vielleicht genügen ja die medizinischen Unterlagen deiner Ärzte schon und die DRV verzichtet aktuell auf eine Reha ... ist auch schon vorgekommen.
Du "planst" schon wieder viel zu weit voraus, hast noch nicht mal den Antrag auf ALGI gestellt und noch weniger den auf EM-Rente und überlegst schon was du machst wenn der abgelehnt wird.
ALGI gibt es nur für 1 Jahr in deinem Alter ist das der Höchst-Anspruch, egal was die DRV mit deinem Renten-Antrag machen wird, das verlängert sich NICHT ...
Wenn du (mit viel "Glück") eine EM-Rente vorher bewilligt bekommst, dann wird ALGI auch sofort eingestellt, denn mit voller EM hat man generell keinen Anspruch mehr auf Arbeitslosengeld.
- Hast du Erfahrungswerte wie lange solch ein umfassender Antrag bei der Bearbeitung überhaupt dauert ?
Lies dich hier weiter um, da gibt es auch genug Beiträge dazu wie lange es so dauert oder auch nicht bis die ersten Reaktionen von der DRV auf deinen EM-Renten-Antrag kommen könnten ... Erfahrungswerte anderer Antragsteller helfen dir da nicht weiter, das kann bei dir völlig anders sein.
Ich kenne Fälle, da war nach 9 Kalendertagen schon die Ablehnung im Briefkasten und bei unseren eigenen Anträgen war das auch sehr unterschiedlich, bis da was von der DRV gekommen ist ...
Von wenigen Wochen bis zu vollen 6 Monaten, dann kamen oft Gutachter-Termine und danach die Ablehnung ... wir haben gemeinsam fast 7 Jahre um unsere EM-Renten kämpfen müssen ...
Mein Männe war ab Herbst 2006 durchgehend AU und bekam 2011 den Bescheid nach dem 2. Antrag Mitte 2010 (1. Antrag 2007) und ich war ab Anfang 2008 AU geschrieben, Antrag auf EM-Rente 2009 und Bewilligung am Gericht war dann Sommer 2012.
In der ganzen Zeit hatten wir eigentlich NIE wirklich Ruhe, uns um unsere Gesundheit zu kümmern ... irgendwas war immer im Gange bei KK / AfA / JC und DRV ... die haben ALLE versucht Geld auf Kosten unserer Gesundheit zu sparen ...
Ich gehe davon aus, dass sich sowas nicht in 1- 2 Monaten erledigt oder ?
Das wird sicher richtig sein aber wissen kann das hier Niemand für deinen Antrag an die DRV ...
Ich stelle diese Frage aus dem Grund, um hoffentlich jetzt ein wenig Zeit zu haben gesundheitlich mich auf mich selbst zu konzentrieren und nicht wie in den letzten Monaten mit der Kranken, Arbeitsamt oder anderen Dingen.
Du bekommst aber dein Geld (hoffendlich) dann von der AfA und wenn die was von dir wollen ist es auch vorbei mit der Ruhe, spätestens wenn die DRV deinen Antrag mal abgelehnt haben sollte, geht der Stress mit der AfA wieder los ...
Siehst du doch jetzt schon wie man dich da "in Ruhe" lässt, wo du noch nicht mal den Bescheid hast und schon laufend sinnlos dort eingeladen wirst ...
Wenigstens das lief bei mir noch ruhiger ab, ich hatte einen Termin bei der Leistungsabteilung zur Antragsabgabe, bekam den Bescheid und Wochen später die Einladung zum ÄD, danach hatte ich nur noch schriftlichen Verkehr mit der AfA.
Was man dir heute unbedingt persönlich erzählen wollte, bekam ich schriftlich und habe dann den Antrag an die DRV nachgewiesen und damit war RUHE, wenn man von einer kurzen Nachfrage (des ÄD) nach der Ablehnung absieht.
Aber das war 2009, in der Hinsicht haben sich die Zeiten auch bei der AfA sehr negativ entwickelt, das sieht man ja schon an dem Theater was man mit dir schon im Vorfeld veranstaltet, ehe du überhaupt einen Cent von der AfA gesehen hast.
du hast Recht, hab mich total verschätzt und es hat sich natürlich keiner gemeldet. Mein Antrag habe ich gestern per Einschreiben Rückschein zur Afa geschickt und warte jetzt ab. Telefonnummer etc. ist alles raus. Die Beschwerde vor einer Weile. Ich werde nur noch schriftlich mich mit denen auseinander setzen und bei einem Termin mich an eure Tips nu noch halten! Mensch bin ich blöd gewesen
So nun habe ich endlich den Bescheid bekommen nach §145 1 Satz 1 SGBIII, der Titel des Schreibens ist jedoch etwas irritierend, da es um "Antrag auf Rehabilitationsleistungen oder Erwerbsminderungsrente" geht!
Ich soll nun mit den vorliegen "Schweigepflichtsentbindungen", die im Anhang direkt mitgesendet worden sind den Antrag bei der DRV oder der Afa abgeben. Der Antrag, der an die "Afa" adressiert ist wurde ebenso mitgesendet. Seit wann kann man denn eine Reha bei der Afa beantragen ? Die Entbindung der Schweigepflicht an die DRV hat es allergings in Sich, freiwilig, aber in der Rechthelfesprechung darauf verwiesen wird: "Ich nehme zur Kentniss, dass bei jedem Widerspruch die Leistung ganz oder teilweise versagt oder entzogen werden können"! Ist das rechtlich überhaupt zulässig mit Sanktionen bei einem Widerspruch zu drohen?
Es steht jedoch auch drin, dass ich 1 Monat Zeit habe (Monatsfrist) dies zu machen und mein ALG1 Antrag bzw. die Zahlungen erst nach Antrag der o.g Leistungen also Reha oder EU Rente, mir erst ausgezahlt werden können.
Jetzt kommt das Interessante, es steht im Schluss noch geschrieben, dass ich auch natürlich den Antrag auf EU Rente bei der DRV stellen kann (direkt) und mit einer Bescheinigung über die Antragstellung dann meine Leisungen beziehen kann!
Ich habe meinen ALG1 Antrag vor ca. 2 Wochen per Einschreiben Rückschein versendet, welcher auch nachweislich angekommen ist.
Unglaublich wieviel Ärger man mir machen will ohne weder einen einzigen Cent erhalten zu haben noch einen Bescheid in der Hand zu haben, dass mein ALG1 Antrag akzeptiert ist und ich mit welchen Leistungen im Details rechnen kann!
Was soll ich machen ? Eine Reha würde ich derzeit nicht machen wollen, da es mir im Moment nicht gut geht und ich hierfür noch Zeit brauche, um mich darauf einzustellen.
Ist es wirklich rechtlich, dass mein Antrag erst akzeptiert wird, wenn ich den Antrag stelle ?
Warum ist das alles so kompliziert, kriege gleich einen Heulkrampf...
So nun habe ich endlich den Bescheid bekommen nach § 145 1 Satz 1 SGBIII, der Titel des Schreibens ist jedoch etwas irritierend, da es um "Antrag auf Rehabilitationsleistungen oder Erwerbsminderungsrente" geht!
Dann ist das alles Mögliche aber nicht der Leistungsbescheid zum ALGI, da steht drauf, dass du ALGI bekommen wirst, ab wann ... wie viel und wie lange ... in der Regel nach § 136 SGB III ...
Ich soll nun mit den vorliegen "Schweigepflichtsentbindungen", die im Anhang direkt mitgesendet worden sind den Antrag bei der DRV oder der Afa abgeben.
Ich nehme mal an das ist der übliche "Wisch" der geschickt wird wenn ein "Gutachten" nach Aktenlage bereits fertig ist beim ÄD der AfA und man zunächst mal meint, dass du UNTER 15 Wochenstunden Leistungsfähig bist, für "länger als 6 Monate aber nicht auf Dauer" ...
Das ist NICHT dein Leistungsbescheid, der sollte nun aber auch bald mal im Briefkasten landen, denn zumindest hat man dir ja (vorerst) den § 145 SGB III in diesem Schreiben "offiziell" zuerkannt.
Der Antrag, der an die "Afa" adressiert ist wurde ebenso mitgesendet. Seit wann kann man denn eine Reha bei der Afa beantragen ?
Das kann man GAR NICHT, die AfA nimmt das entgegen und dann leitet sie das an die DRV weiter ... und von dort bekommst du dann die richtigen (DRV)-Formulare und kannst noch mal von vorne anfangen.
Bitte lies dir IN RUHE alles noch mal richtig durch, in der Regel wirst du "nur" aufgefordert, nun einen Antrag auf Reha ODER EM-Rente zu stellen und das innerhalb eines Monats bei der AfA nachzuweisen = FERTIG ...
Dann wird man dir bis zu Entscheidungen der DRV das ALGI gemäß § 145 SGB III (weiter) zahlen.
Die Entbindung der Schweigepflicht an die DRV hat es allergings in Sich, freiwilig, aber in der Rechthelfesprechung darauf verwiesen wird: "Ich nehme zur Kentniss, dass bei jedem Widerspruch die Leistung ganz oder teilweise versagt oder entzogen werden können"! Ist das rechtlich überhaupt zulässig mit Sanktionen bei einem Widerspruch zu drohen?
Nein, das ist NICHT zulässig und im ALGI gibt es KEINE Sanktionen, Schweigepflichtentbindungen sind IMMER freiwillig und es ist DEINE Entscheidung, ob du so was unterschreibst oder nicht.
Ob du das "zur Kenntnis" nimmst oder nicht, es gibt keine Rechtsgrundlagen für diese Forderung, die müssten dann dabei stehen ... nur der Hinweis auf deine "Mitwirkungspflichten" (§ 60 ff. SGB I) genügt dafür nicht.
Für welchen Zweck will die AfA das denn jetzt noch haben, deine "Begutachtung" ist doch offenbar bereits erledigt, sonst bekommt man diesen Schrieb nicht ???
Dafür hätte ich dann gerne mal die Rechtsgrundlagen, was fällt denen denn noch alles ein, um deinen Antrag immer noch nicht zu bescheiden, wann wirst du jetzt genau ausgesteuert ???
Ja-Ja, dieser "Wisch" ist nicht so neu und darin widersprechen die sich selber unentwegt, du solltest den Antrag unbedingt direkt bei der DRV stellen, du gibst der AfA sonst nur Informationen, die sie gar nicht braucht wenn du die "Formulare" von denen verwendest, denn die reichen das auch nur an die DRV weiter.
Eine Schweigepflichtentbindung brauchen die nicht mehr, wenn es bei der DRV was Neues gibt (einen Bescheid verstehe ich darunter), musst du die AfA sowieso dazu informieren.
Die möchten nur nicht warten müssen und selber bei der DRV nachfragen dürfen (angeblich, um dir "zu helfen"), dann wissen die eher Bescheid was da läuft als du selber, das musst du nicht freiwillig erlauben.
Die DRV lässt sich auch von der AfA nicht drängen, dir eine EM-Rente zu geben wenn sie das selber nicht für nötig halten möchte.
Dann dürfte es ja keine fehlenden Unterlagen mehr geben, der Nachweis über den gestellten Antrag bei der DRV ist nicht Leistungsrelevant, man hat doch schon bestätigt, dass du aktuell Anspruch nach § 145 SGB III erheben kannst ...
Die Einstellung / Stopp der bewilligten Leistung wäre also frühestens rechtens, wenn du in einem Monat den Nachweis noch nicht vorgelegt hast ... bis dahin haben die schon mal zu zahlen ... immerhin wird auch deine Krankenversicherung bald davon abhängig sein, dass du den Leistungsbescheid zum ALGI vorliegen hast.
Beschwere dich in Nürnberg darüber und verlange den zustehenden (endgültigen!) Bescheid mit genau diesen Begründungen ... der Antrag liegt nachweislich komplett vor seit dem XX und deine Krankenversicherung ist bald nicht mehr gedeckt ...
Den aktuellen "Wisch" würde ich direkt in der Anlage mitschicken und nach den Rechtsgrundlagen für die weitere Verweigerung fragen, den Bescheid endlich zu erstellen.
Dann beantrage doch direkt EM-Rente, dann wirst du doch sehen wie die DRV darauf reagiert, wenn die dann eine Reha wollen, werden die sowieso eine fordern, dann kannst du immer noch versuchen da mit "Reha-Unfähigkeit" von deinem Arzt herum zu kommen ...
Klares NEIN, du bist verpflichtet den Antrag (an die DRV) in der gesetzten Monatsfrist zu stellen, bis dahin hast du aber bereits Anspruch (ab dem Tag nach der Aussteuerung) dein ALGI zu bekommen, ich habe jetzt nicht nachgelesen wann das genau ist.
Stoppen könnten die das erst für die Zukunft wenn du den Termin nicht nachweislich eingehalten hast, jedenfalls bis zur "Nachholung deiner Mitwirkung" gemäß § 66 SGB I ... dann muss die Leistung auch direkt wieder gezahlt werden ...
Der hilft dir auch nicht weiter, also beruhige dich und kümmere dich darum, dass du deinen Antrag an die DRV fristgerecht stellen wirst und einen Nachweis für die AfA bekommst.
Du hast ja dann Zeit, denn der Nachweis der Antragstellung bei der AfA wäre ja bereits erledigt, auch ein formloser Antrag ist ein gültiger Antrag ...

References: § 84
 § 140
 §145
 § 145
 § 145
 § 51
 § 145
 §66
 § 60
 § 309
 §145
 § 145
 § 136
 § 145
 § 145
 § 145
 § 66