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Timestamp: 2020-07-12 20:14:15+00:00

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Vom Drohnenflotten-Manager bis zur | Mein Grundeinkommen
Vom Drohnenflotten-Manager bis zur DNA-Designerin
So sieht die Welt von morgen aus
von Maheba am 16.03.2018
Welche Berufe werden wir zukünftig ausüben? Brauchen wir überhaupt ein Grundeinkommen? Und wenn ja, wie können wir das in Zeiten der Digitalisierung finanzieren? Wir haben die Bundestagsabgeordnete und Netzaktivistin Anke Domscheit-Berg getroffen und mit ihr einen Blick in die Zukunft geworfen.
Wenn sie im Bundestag zu Digitalisierungsstrategien spricht und das Bedingungslose Grundeinkommen erwähnt, dann wird schonmal komisch geguckt, berichtet uns Anke. Dass das Grundeinkommen eine realpolitische Antwort auf die Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte sein könnte, ist bei vielen noch nicht angekommen, erzählt sie und wird wütend: “Wenn im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD drin steht, bis zum Jahr 2025 soll Vollbeschäftigung erreicht werden, dann heißt das für mich, dass sie entweder überhaupt nichts verstanden haben oder uns direkt ins Gesicht schwindeln. Beides bedeutet aber, dass man sich mit dem Problem, was direkt vor uns liegt, nicht auseinandersetzt. Was ist denn mit den Millionen Arbeitsplätzen, die sich im Zuge der Digitalisierung radikal verändern oder vielleicht sogar komplett wegfallen und wie sichern wir die Menschen in diesen Umbruchzeiten ab?”.
Und Zack sind wir drin, in einem spannenden Gespräch zu der Frage, wie eigentlich unsere Welt von morgen aussehen wird:
Anke Domscheit-Berg holte bei der Bundestagswahl 2017 ein Mandat und sitzt seitdem als Parteilose für die Linksfraktion im Bundestag. Zuvor war sie bereits für die Grünen und die Piratenpartei aktiv. Ursprünglich arbeitet sie als Publizistin und Netzaktivisten. Ihre Themenschwerpunkte sind Zukunft, Digitalisierung und Partizipation. Seit Jahren setzt sie sich für ein Bedingungsloses Grundeinkommen ein.
Hilf uns, das 649. Grundeinkommen zu finanzieren.
am 9.12.2018, um 2:25 Uhr
@ roy.ly: "Ein BGE wird, egal wie hoch der Betrag sein wird, immer als ungerecht empfunden werden, weil z.B. die Bedürfnisse von gesunden Menschen gegenüber erkrankten Menschen bedrückend ist und gerade die erkrankten schwerer haben, weiteres Geld dazu zu verdienen oder dies gar nicht können. (was in den Foren hier nicht oft genug erwähnt werden kann, damit dies berücksichtigt wird und weil es die Absurdität der BGE-Idee aufdeckt)"
Das verstehe ich nicht. Inwiefern sind die Bedürfnisse gesunder Menschen gegenüber erkrankten Menschen bedrückend? Und inwiefern soll das Geschilderte die Absurdität der BGE-Idee aufdecken? Wie ich andernorts schon erwähnte, würde ein BGE gerade Menschen zugute kommen, die durch Krankheit, Unfall, Gewalttaten oder Behandlungsfehler berufs- oder arbeitsunfähig werden. Denn heute ist es so, daß sich diese oft einen jahre-, wenn nicht jahrzehntelangen Kampf mit Versicherungen und/oder Schädigern liefern müssen, ohne auch nur einen Cent zu sehen. Denn Versicherungen sowie deren Gutachter, BWLer und Juristen sind vor dem Hintergrund der Gewinnmaximierung gezielt auf Anspruchsabwehr geschult. Dagegen hat der kleine Mann kaum eine Chance. Vor allem, wenn er ohnehin schon am Ende seiner Kräfte ist und vielleicht noch nicht einmal eine Rechtsschutzversicherung hat oder bei Prozeßkostenhilfe u.U. noch Gefahr läuft, auf den Kosten des Gegners sitzenzubleiben. Ein BGE ist das EINZIGE, das diesen Menschen in der Not wirklich unbürokratische und schnelle Hilfe zuteil werden ließe. Und gleichsam auch dafür sorgen würde, daß sie nicht durch jahrelange, teils absurdeste Gerichtsverfahren sowie fragwürdige bis unwissenschaftliche Begutachtungsmethoden und Herabwürdigungen seitens skrupelloser Anwälte zusätzlich derart traumatisiert werden, daß sie überhaupt nicht mehr auf die Beine finden. Mal ganz zu schweigen davon, daß angesichts der heutigen Situation viele in den schlimmsten Stunden ihres Lebens gleichzeitig auch noch ihre Existenz, ihr Zuhause und infolge dessen auch noch ihre soziale Eingebundenheit verlieren, wenn nicht gleich die ganze Familie. Nein, man macht sich keine Vorstellungen darüber, was Menschen in schwerster Not heute in diesem Land zugemutet wird.
am 20.7.2018, um 22:15 Uhr
Ich habe einige Kritiken am BGE, denn • ich erlebe viele Menschen, jetzt schon ALG-II wie BGE beziehen, ohne 'sich' ausgleichend verpflichtet zu fühlen, zum Gemeinwohl beizutragen. .. Bei den sog. Künstler/inne/n erlebe ich Ähnliches, sie produzieren mit Vorliebe Dinge die die Welt nicht braucht, jedenfalls nicht dazu dienen, die Nöte der Welt zu wenden. Über Sportler will ich später berichten.
• Ein BGE wird, egal wie hoch der Betrag sein wird, immer als ungerecht empfunden werden, weil z.B. die Bedürfnisse von gesunden Menschen gegenüber erkrankten Menschen bedrückend ist und gerade die erkrankten schwerer haben, weiteres Geld dazu zu verdienen oder dies gar nicht können. (was in den Foren hier nicht oft genug erwähnt werden kann, damit dies berücksichtigt wird und weil es die Absurdität der BGE-Idee aufdeckt)
• Zudem stehen wir vor 'gewaltigen' Herausforderungen, um Folge-Generationen eine ökologisch funktionierende Welt zu hinterlassen, die all dies (re)produziert, was diese 'alltäglich' brauchen.
.. Zur Bewältigung dieser Herausforderungen brauchen wir jeden Menschen mit seinen Talenten, seiner Innovation und Schaffens-Kraft. Auch die Spannungen zwischen den Menschen sind eine solche Herausforderung, die nur mit vielen Menschen bewältigt werden kann und die uns Maschinen nicht abnehmen können. Von denen sich ja viele der BGE-Freunde erhoffen, das diese uns viele Arbeit abnehmen und deren Produktion uns in die Position bringen soll, ein BGE auszuzahlen. Denn sonst müsste die Forderung sein, dass alle Arbeit gleicher verteilt wird (sowohl die Schwere betreffend, als auch den Zeit-Aufwand,..) und alle Arbeits-Zeit-Aufwände gleicher bezahlt werden. Wodurch genug Gerechtigkeit in diesem Bereich hergestellt werden würde. Denn die Zeit für Bildung und Weiter-Bildung, Beteiligung an Politik, Familie, Nachbarschafts-Pflege und nachbarschaftliche Hilfe,.. hätte dann auch jeder in gleichem Umfang Zeit, auch wenn nicht jeder Mensch gleich schnell lernt, oder gleich schnell arbeitet,..
• Überhaupt befindet sich ein überwältigender Teil der Menschheit in seltsamer Verantwortungslosigkeit gegenüber der Maschinen-Flut und deren Ressourcen-Verbrauch, einhergehend mit beängstigend zuneh­mender Luft-Verschmutzung, Wasser-Verschmutzung, Lärm-Emission,.. Vertreibung von Menschen aus ihren Heimat-Gebieten, wegen Erzen, Öl, "seltenen Erden", Anbau-Fläche für Energie-Pflanzen,.. mit entsprechenden Kämpfen darum und allerlei Unrecht, Ungleich-Behandlungen, Missachtung von Menschenrechten,..
.. Dann heißt es wieder, Menschenrechte sollen vorrangig vor den Rechten von Konzernen stehen, was ja wünschenswert ist, aber wie, wenn wir alle und immer mehr Maschinen glauben, diese von Motoren betriebenen Maschinen zu brauchen und immer stärker nutzen zu müssen, für deren Produktion und Betrieb aber die Ressourcen gebraucht werden, wofür immer weitere Gebiete in Abbau-Gebiete und Anbau-Fläche, verwandelt werden, in deren Nähe die Gewässer vergiftet werden, weil z.B. giftige Schwermetalle aus den Abbau-Gebieten in's Wasser gelangen, oder die Luft durch das Abfackeln von nicht benötigtem Erdgas die Luft so stark verschmutzt und erhitzt, dass Du da nicht leben möchtest, auf den Seen ein Ölfilm schwimmt, wodurch sämtlicher Fisch ungeniessbar ist und mancher See sich zu eine stinkenden Tümpel verwandelt, weil die Mikroorganismen die den See zuvor gereinigt haben, den Ölfilm nicht vertragen und absterben, wie auch die Kleinst-Lebewesen, Würmer,.. die ebenfalls zum Erhalt der Wasser-Qualität sorgten,.. Auch Du würdest an so einem Stinke-Tümpel nicht wohnen wollen,.. Millionenfach wird solcher Umweltfrevel begangen, um die Maschinen zu bauen und die Motoren zu betreiben).
.. Würden Menschen, deren Einkommen darauf baut, dass es solche Maschinen gibt und diese die Ressourcen bekommen, damit sie produzieren, helfen, diese Zusammenhänge aufzudecken und in‘s alltägliche Bewusstsein aller Menschen zu pflanzen. Nein.
.. Aber wir brauchen engagierte Menschen, die eine 'global-freundliche' Alltags-Kultur, mit weniger Verbrauch, öfteren Reparaturen, mehr Recycling, mehr Teilen, mehr Upcycling,.. und den dazu passenden "Kultur-Elementen" (er)finden und erzeugen und dann (pflegend) erhalten wollen.
.. Kaum etwas davon werden Maschinen übernehmen können und wenn doch, sollten diese von Menschenkraft angetrieben werden, um nicht weitere Ressourcen zu verbrauchen.
.. Olympiaden finden dann auf den Äckern statt, wo mit interessanten Sport-Geräten in bunter Fitness-Bekleidung die Sport-Teams mit Freude an der sportlichen und athletischer Bewegung auf dazu dienlichen Sport- und Fitness-Geräten sähen, jäten, bewässern und ernten. Aller Orten werden solche Volksfeste gefeiert. Jeden Tag gibt‘s Gesundheit und Fitness förderndes Werk zu tun und es gibt immer die passenden Fitness-Geräte dafür und alles ist so organisiert, dass es Spaß macht oder zumindest erträglich ist.
.. "Geteiltes Leid ist halbes Leid · geteilte Freud ist doppelte Freud" wird mehr und mehr alte "Teile-und-Herrsche-Spiel"-Varianten ablösen.
.. Heute sehe ich die Menschheit noch nicht in großer Zahl bereit und auch noch nicht in großer Zahl auf der Suche nach dieser neuen global lebbaren und er-lebenswerten Kultur und den dazu passenden "Kultur-Elementen" den dazu taugenden Sport- und Fitness-Geräten (Maschinen und Werkzeugen) und den dazu taugenden Organisations-Strukturen nur wenige Verhaltens-Kultur-Muster sind schon zu erkennen, die aber derzeit nicht dem Gemeinwohl dienlich ausgerichtet sind.
• Die meisten mir bekannten Menschen möchten sich gar nicht mit den Problemen der Welt, oder mit den Problemen anderer Menschen oder den Problemen folgender Generationen oder dem Klimawandel oder m Verbrauch endlicher Ressourcen, der schleichenden Vergiftung unserer Gewässer, der Luft-Verschmutzung oder ihren eigenen Anteilen daran beschäftigen. Würde ein BGE daran etwas ändern? Ich fände passender, wenn die viel-arbeitenden Menschen weniger arbeiten müssten und dafür die Arbeit gleichmäßiger verteilt werden würde, wenn die Arbeit auch passender auf die Bedürfnisse der Menschen abgestimmt werden würde, und es durch schlaue Organisation und entsprechende Strukturen möglich wäre, seinen Bedürfnissen folgend und der Gesundheit dienlich tätig zu werden. Diese Strukturen und Organisations-Formen sind noch zu er-finden.
• Darum fände ich jetzt am passendsten, wenn Menschen, die sich mit diesen Problemen transparent / offensichtlich beschäftigen und auch kreativ aktiv und initiativ werden, dann sollten diese ein Grundeinkommen erhalten, auch wenn sie sich dafür weiter bilden und zu entsprechenden Arbeits-Treffen fahren,.. oder solche organisieren,.. wenn sie auf solchen Arbeits-Treffen passende Impulse einbringen, Aufgaben übernehmen,.. dann sollten diese Menschen dafür ein Grundeinkommen erhalten, was so hoch sein muss, dass es für ein solches aufopferndes Leben genügt.
am 20.6.2018, um 15:09 Uhr
Ich hoffe so sehr auf das Grundeinkommen uns zwar aus folgendem Grund.
2011 habe ich meine Ausbildung zur Sport-und Fitnesskauffrau beendet. Danach war ich erst mal Arbeitsuchend gemeldet. Habe Nebenbei aber etwas als Fitnesstrainerin gearbeitet. Es kamen immer mehr Nachfragen und im November 2011 habe ich mich entschlossen in die Selbstständigkeit zu gehen. Ich beantragte den Gründungszuschuss und Nebenbei baute ich die Selbständigkeit weiter aus. Ich gab jeden Monat meine Nebeneinnahmen bei der Agentur für Arbeit ab. Die machten sich aber nicht die Mühe monatlich meine Angaben zu überprüfen. Jedoch die Mühe den Antrag auf Gündungszuschuss 2 mal abzulehnen. Statt mich zu unterstützen haben sie mir auch noch Rückzahlungen von über 3500,- € bis Ende meiner Arbeitslosigkeit mit auf dem Weg gegeben. Danach hatte ich erstmal für ein Jahr eine Festanstellung. Nach diesem Jahr also 2013 habe ich dann noch einmal den Gründungszuschuss beantrag und obwohl ich weniger Auftraggeber hatte sofort genehmigt. Hatte aber immer noch Schulden von über 3000,- €. Bis 2017 war ich Selbstständig und ab Februar 2017 wieder in einem befristeten 21h Angestelltenverhältniss und habe Nebenbei noch die Best bezahltesten Jobs aus meiner Selbstständigkeit ausgeübt.Dieser Feste Job ging bis Dezember 2017.
Seit Januar 2018 bin ich wieder arbeitssuchend gemeldet arbeite aber Nebenbei in den Jobs aus der Selbstständigkeit weiter. Diese Jobs werden von der Agentur für Arbeit nicht als lange ausgeführte Tätigkeiten anerkannt. Obwohl ich den einen Job seit 2011 und den anderen seit 2013 ausübe. Somit geht das Spiel bei der Agentur für Arbeit weiter. Die Alten Schulden liegen bei etwas über 2200,- € und aktuell wollen sie von mir über 1500,- € für drei Monate zurück habe. Das macht dann wieder 3700,- € Schulden. Dank der Agentur für Arbeit.
Schuldenfalle Agentur für Arbeit.
Das geht immer so weiter. Bin jetzt wegen dieser Sache beim Sozialgericht und es
Läuft eine Klage gegen die Agentur für Arbeit.
Mit dem Grundeinkommen von 1000,- € könnte ich meine laufenden Kosten jeden Monat bezahlen und müsste nicht jeden Monat von der Hand in den Mund leben. Denn meine aktuellen Nebentätigkeiten würden dann ausreichen für alles andere. Es sind leider nur 13h in der Woche und somit komme ich aus dem Strudel Agentur für Arbeit nicht raus. Ab und zu werden es mal 17h oder 18h die Woche. Dann melde ich mich bei der Agentur für Arbeit ab und versichere mich für diese Zeit freiwillig selbst. Wenn die kurzfristigen Aufträge wegfallen melde ich mich wieder bei der Agentur für Arbeit an. Das kann ich jetzt noch bis ende des Jahres machen. Danach habe ich keinen Anspruch mehr auf ALG I. Hoffe aber das ich bis dahin raus bin bei der Agentur für Arbeit. Diese Institution macht einem das Leben nur schwerer statt zu unterstützen. Die brauchen auch eine Generalüberholung.
Leider Wohne ich in Hamburg und die Probe Grundeinkommens Aktion kommt nicht bei mir an. Dafür spende ich jeden Monat, in der Hoffnung, das Grundeinkommen kommt auch mal bei mir an. Jeden Monat drücke ich mir dafür die Daumen. Vielleicht merkt es jemand.
Grundeinkommen JA, JA, JA
Beste Grüße Maja
am 19.6.2018, um 13:09 Uhr
...ob man sich das leisten kann??? Was kostet das?
Ob sich Deutschland leisten kann das grundeinkommen nicht zu haben... Das ist die eigentliche frage.
Finanziert durch faire steuern.
Zb von amazon. Das volk sorgt ja auch für den gewinn.
am 19.6.2018, um 13:02 Uhr
Huii Anke Domscheit-Berg ist toll! Ihr Werdegang auch. Schön, dass eine so intelligente frau für das grundeinkommen ist.
Wieso haben wir es dann nicht? Jetzt!
Weil wir nicht in einer echten demokratie leben. Das volk regiert nicht wirklich. Und das wissen eigentlich alle.
...also? Wer ist dagegen/wer "bestimmt" hier? Und was genau spricht in deren augen dagegen?
Ich denke, da sollte man ansetzen.
Denn was dafür spricht, ist logisch. Aus der sicht der unter/mittelschicht.
Also müsste man sich mit Empathie in die lager der mächtigen versetzen.... zb. Argument:
-man braucht niedrigverdienende "lohnsklaven" um das system aufrecht zu erhalten.
-->roboter könnten das besser, günstiger erledigen. Damit die dadurch arbeitslose masse nicht aufbegehrt könnte ein grundeinkommen in frage kommen. Das würde zufriedenere Pflegekräfte schaffen, die wir im alter alle benötigen.
....dh.... vielleicht schafft es jemand das so zu formulieren, dass es ein argument eine idee der jetzigen gegner davon ist.
Nun sind "die" leider stur.. wollen, dass alles so bleibt... und schlau...haben hochqualifizierte berater.
Wo kommen die berater der politiker zb. her? Haben die bwl studiert?
Ich weiss das nicht. Aber nimmt man das an, könnte man den jungen generationen, den führungskräften von morgen, schon in deren studium das grundeinkommen verkaufen.
Sollen sie das ausdiskutieren und möglichst überzeugt davon in die wirtschaft etc. starten.
Denn wettKAMPF denken erlaubt den gesellschaftlich sozialen aspekt eher weniger.
Aber genau DIE müssten selbst von der notwendigkeit des gruneinkommens überzeugt sein.
am 19.6.2018, um 0:41 Uhr
am 28.4.2018, um 20:55 Uhr
Ich würde es nicht ganz so schwarzmalen in Bezug auf Jobs, da treten eher andere Probleme ein (Umwelt, Gesundheit, Einsamkeit, Verrohung, …).
Wo Jobs wegfallen, entstehen häufig wieder neue Jobs. Die Roboter, die Automaten, die Technik muss ja auch Jemand entwickeln, herstellen, testen und bedienen. Häufig sind diese Prozesse sehr aufwendig.
Ich denke, dass die Menschen eher unglücklicher werden, nicht nur durch die Digitalisierung, auch die Globalisierung trägt ihren Teil dazu bei. Der menschliche Kontakt und das gemeinschaftliche Zusammenleben wird für das Wohlsein der Menschen meiner Meinung nach unterschätzt und nicht genügend Wert geschätzt. Eine echte Umarmung, ein Gespräch, ... kann so gut tun.
Facebook, Instagram, Twitter & Co finde ich heute schon oberflächlich, zeitfressend und vor allem manipulierend. Eigentlich braucht man im Leben nur einen kleinen Kreis lieber Freunde. Der sollte sich im echten Leben begegnen, helfen und ergänzen. Das Problem ist aber die Globalisierung. Gemeinschaften fallen auseinander (Umzüge, Jobs, Krankheit, ...) und dann ... wieder neue Freunde finden ... aber das ist noch zu bewältigen. Mir geht es mehr um das Thema zwischenmenschliche Beziehungen. Es macht mir z.B. viel mehr Freude, auf den Markt bei meinem Gemüsehändler einzukaufen und dort ein paar Worte zu wechseln, als in einem riesigen Supermarkt durch die Gänge zu hetzen.
Ich hoffe, jeder kann nachvollziehen, dass ein Tag am Meer oder im Park mit Freunden glücklicher macht als ein Tag vor dem Computer?!
Digitalisierung ist für mich kein Hauptfaktor für Grundeinkommen, da gibt es bessere Gründe. Andrea52 hat diese in der News “Ich hab einfach keinen Bock mehr!” sehr gut kommentiert (Nein-sagen-Können, Wegfall von Existenzängsten, Weniger Kleinkriminalität (Überfälle, Einbrüche, Diebstahl), Senkung der Anzahl der Obdachlosen, ...).
am 4.4.2018, um 6:18 Uhr
BGE wirkt. Und Vieles, was Komputer/Roboter übernehmen können, sollen die tun. Dann bleibt für Uns, Menschen das WesentLiche: DIE LIEBE! In all ihrer Fazetten. Lass "Die" ruhig dumm gucken. WIR sind da und aufm richtigen Weg in Unserem neuen Welt. Viel Kraft. <3 <3
Catrin Engelhardt
am 3.4.2018, um 21:25 Uhr
Frau Domscheit-Berg sieht in der Zukunft die Verschiebung von frei werdenden Arbeitskräften in die sozialen Bereiche Bildung, Pflege usw.
Wenn der Mensch Zeit hat, sich seines Selbst bewusst zu werden, erkennt er die Fehler im System. An vielen Stellen wird die Würde des Menschen missachtet. Er wird "gelehrt", seine eigene Würde zu missachten (seiner Seele "entleert"). Wer sich aus diesem Hamsterrad befreit, erkennt welche Beziehungen im Leben wichtig sind. Da fällt schon mal die Kleinkind-Fremd-Betreuung weg, weil das psychologischer Irrsinn ist, nämlich ein "Entwicklungstrauma". Unser Schulsystem ist stark entwicklungsbedürftig. Die ältere Generation würde den Lebensabend in der Familie verbringen. Der Mensch an sich könnte viel gesünder leben. Mit beidem würde eine Menge "Pflege-Bedarf" wegfallen. Wer sich seines Selbst bewusster wird, konsumiert weniger und anders. Wir erreichen Erfüllung durch uns selbst, statt die Fülle im Außen zu suchen, die unseren "Hunger" niemals stillen wird.
Meines Erachtens hat Frau Domscheit-Berg (und die Masse unseres Volkes) das tiefgründige Potential des BGE noch nicht erfasst. Das BGE wäre ein Zwischenschritt in ein neues Bewusstsein der Menschheit.
Es gibt den Spruch "Zeit ist Geld."
Ich las einmal die Worte dazu: Zeit ist Leben. Geld ist eine Ware. Leben ist eine Ware. Heißt also: Unser Leben wird im aktuellen System als Ware gehandelt. Nur hat die Masse kaum einen bis keinen "Spielraum" zum Verhandeln, weil Angst/Sorgen in uns noch tief verankert sind, vom System aufrecht erhalten und verschärft werden.
Außerdem: Wer im Zusammenhang mit der bevorstehenden industriellen Digitalisierung noch von Vollbeschäftigung spricht, scheint ein anderes (ein Vernichtungs-) "Programm" im Kopf zu haben.
am 24.3.2018, um 17:03 Uhr
Ein Zusammenleben wie es Jahrhunderte lang gut funktioniert hat.
In kleinen Gemeinschaften/ Gemeinden.
Jeder arbeitet im Rahmen seiner Möglichkeiten, jeder bekommt genug zum Leben.
Wie im link
https://www.mehr-demokratie.de/themen/foederalismus-starke-kommunen/
am 24.3.2018, um 16:59 Uhr
Lythande1965
am 23.3.2018, um 9:12 Uhr
Meine Erfahrungen sind, dass die Digitalisierung natürlich vieles verändert, aber irgendwann der Punkt kommt, wo ich als Mensch nicht mehr damit arbeiten kann.
Ich werde sicher nicht die einzige sein, die auf Grund schlechter Augen, nicht mehr an einem Monitor arbeiten kann, der sich auf Augenhöhe befindet. Alternativen sind mir im Job noch nicht begegnet.
Ich habe mich entschieden selbständig zu arbeiten, kann mir die Arbeitsmittel passend aussuchen und benutzen wie es für mich passend ist. Nur reicht das Einkommen daraus nicht aus obwohl ich alles andere als faul bin.
Ein bedingungsloses Grundeinkommen würde helfen, aber nicht, wenn ich die wenige Zeit, die vorhanden ist, auch noch mit Jobs verbrauche, wo ich ohnehin nur so lange bin, bis bemerkt wird, wie viele Fehler ich mache, weil ich Sachen übersehe. Da sollte den Arbeitsplatz besser jemand ausfüllen, der es zu den Bedingungen kann.
Eine offizielle Anerkennung als Behinderung oder Berufsunfähigkeit für den erlernten Beruf zu erreichen, ist ja erst möglich, wenn man nahezu blind ist.
Hoffe, es ist so rüber gekommen, wie ich es meinte.
am 22.3.2018, um 21:06 Uhr
Ja bin auch kein großer Fan von kompletter Digitalisierung aber es werden dann andere Arbeitsplätze für Menschen geschaffen
am 22.3.2018, um 20:27 Uhr
Danke, Herr Ernst Frommann, daß Sie uns darauf hinweisen, daß uns die Natur auch bedingungslos mit den grundlegend wichtigen Dingen des Lebens versorgt.
Weiterhin bitte mal auf Youtube oder auf Google nach dem Begriff "Georgia Guidestones" suchen. Wenn wir nicht bald aufwachen, werden alle Probleme dadurch gelöst, daß die Bevölkerung um über 90 Prozent "reduziert" wird. Die Überlebenden werden dann weiterhin gemäß des jetzigen Sklavensystems beschäftigt.
am 22.3.2018, um 18:37 Uhr
Was Herr Müller bezweckt als "Grundeinkommen"mit den niedrigen Lohn,ist ein
Beispiel mehr zur mordernen Sklaverei...
Wie er und andere Politiker haben leider keine Vision wie es mit der Zukunft in
der neuen Arbeitswelt aussieht...Oder genauer gesagt nicht Arbeitswelt...Weitere
www.paradismn.org
am 20.3.2018, um 18:18 Uhr
https://www.youtube.com/watch?v=Ch692SjEOD4
Faulheit ist Kultur die den Menschen zur Blüte führen kann.
Drohnenflottenmanager sind geistiger "dünnpfiff"
am 20.3.2018, um 14:44 Uhr
..man muss das auch mal weiterdenken..zunehmende Digitalisierung heißt auch zunehmender Fortschritt in allen Lebensbereichen..was heute noch Pflegekräfte mühselig leisten müssen, verrichten in 15-20 Jahren Roboter. Die Menschen werden zukünftig überall von Maschinen unterstützt werden, ob das nun gut ist oder nicht. Aber an den Gedanken sollten wir uns schon mal gewöhnen. Diverse Fernsehserien versuchen die Bevölkerung ja schon auf solche Zukunftsszenarien einzustimmen..siehe Real Humans und dergleichen..so abwegig ist das alles nicht wenn man mal den Stand der heutigen Robotik betrachtet. Vielleicht sollte unsere Politik mal mehr auf solche Szenarien eingehen..
Ernst Frommann
am 18.3.2018, um 18:33 Uhr
Ein schönes Plädoyer für das bedingungslose Grundeinkommen. Vergessen wird aus meiner Sicht von Politik und Fortschrittsentwicklern das Durchdenken jeden sogenannten Fortschritts (des Sichentfernens von dem Urssystem, das seit Milliarden von Jahren bedingungslos die Voraussetzungen für Leben auf der Erde zur Verfügung stellt) bezüglich der jeweiligen Auswirkungen auf unseren Planeten. Benötigt der Mensch saubere Atemluft und sauberes Trinkwasser zum Dasein auf dieser Erde oder Fortschritt und Digitalisierung? Bei weiterhin ausschließlich profitbezogenem Wirtschaften und Denken eröffnet auch Digitalisierung neue Ebenen für Kriminalität und macht Gesellschaften leicht angreifbar, so dass Systeme digital zum Stillstand oder Zusammenbruch geführt werden können.
Bitte insbesondere in Wirtschaft und Politik bei jeder Entscheidung die Auswirkungen auf unsere gemeinsame Erde mit bedenken, ansonsten werden die Fähigkeiten der Erde allmählich durch Menschen zerstört. Zwei Lösungsansätze:
1. Brauchen wir sauberes Trinkwasser, dürfen wir Wasser nicht verschmutzen.
2. Wollen wir saubere Atemluft, dürfen wir die Luft nicht verschmutzen. Und nun bitte in diesem Sinne Weiterdenken! Das bedingungslose Grundeinkommen ist ein guter Anfang, bedingungslos wie Atemluft und Trinkwasser durch die Natur.
am 18.3.2018, um 18:17 Uhr
Ein schönes Plädoyer für das bedingungslose Grundeinkommen. Vergessen wird aus meiner Sicht von Politik und Fortschrittsentwicklern das Durchdenken jeden sogenannten Fortschritts (des Sichentfernens von dem Urssystem, das seit Milliarden von Jahren bedingungslos die Voraussetzungen für Leben auf der Erde zur Verfügung stellt) bezüglich der jeweiligen Auswirkungen auf unsere Erde. Benötigt der Mensch saubere Atermluft und sauberes Trinkwasser zum Dasein auf dieser Erde oder Fortschritt und Digitalisierung? Bei weiterhin allseits profitbezogenen Wirtschaften und Denken eröffnet auch Digitalisierung neue Ebenen für Kriminalität und macht Gesellschaften leicht angreifbar, so dass Systeme digital zum Stillstand oder Zusammenbruch geführt
am 17.3.2018, um 11:01 Uhr
... das Versprechen, Vollbeschäftigung trotz Digitalisierungsschub zu erhalten oder zu erreichen, ist sicher so gemeint, dass nach altem Arbeitsamtsmuster die unglücklichen Arbeitslosen dann in den Sozialbereich - wie zum Teil schon jetzt - verschoben werden, da soll ja durch die geburtenreichen Jahrgänge ein Job-Boom bevorstehen. Kitas, Krankenhäuser, Pflegeheime ... endlich wäre dann der Pflegenotstand, der Erziehermangel, der Lehrermangel behoben ? - Aber wie arbeiten dann diese unglücklichen Menschen in einem Beruf, den sie nie gewählt haben werden, jetzt nicht und später mit zunehmendem Alter auch nicht ? - Man merkt jetzt schon in den Krankenhäusern "wie gern" Pflege und Zuwendung rübergebracht werden. - Und die Lehrer mit ihrem weiter-so-Frontal-Unterricht haben immer schon die Kinder gehasst. - Und in der Kita heißt es weiter nur La-La-La und Hoppsassa, und lesen und gut sprechen kommt da auch nicht bei raus ...

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