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Timestamp: 2020-07-09 08:43:09+00:00

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Dividenden im Betriebsvermögen, die unter das Teileinkünfteverfahren fallen, sind nur zu 60 % steuerpflichtig, 40 % bleiben steuerfrei § 3 Nr. 40 EStG. →Kapitalanlagen [Rücklagen und stille Reserven → Zeilen 87–90] Betreiben Sie Ihr Gewerbe in eigenen Räumen bzw. auf eigenen Grundstücken, sind die hierfür anfallenden Kosten (ohne AfA Zeile 28 und Schuldzinsen Zeile 46 f.) in Zeile 38 einzutragen. Der erste Abschnitt nach den allgemeinen Angaben widmet sich den Betriebseinnahmen. Das sind im Wesentlichen die Umsatzerlöse. Beachten Sie die separaten Zeilen, falls Sie Kleinunternehmer sind oder als Land- und Forstwirt die Umsatzbesteuerung nach Durchschnittssätzen gewählt haben. Diese Regelung besteht ab dem Veranlagungszeitraum 2017 nicht mehr fort, so dass die standardisierte Einnahmenüberschussrechnung nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz durch Datenfernübertragung nur noch mit elektronischer Authentifizierung zu übermitteln ist. Auf Antrag kann das Finanzamt in Härtefällen auf die elektronische Übermittlung verzichten.
In diesen Fällen ist der Vordruck Anlage EÜR und die Anlage AVEÜR gegebenenfalls mit weiteren Anlagen in Papierform zu verwenden. Denken Sie daran, dass Sie als Unternehmer Ihre Steuererklärungen auf elektronischem Weg und authentifiziert übermitteln müssen. Verwenden Sie für die Einnahmenüberschussrechnung auf jeden Fall die vom Ministerium herausgegebenen Formulare für die Anlage EÜR und AVEÜR. [Veräußerung oder Entnahme von Anlagevermögen → Zeile 18] Ermittlung der nicht abziehbaren Schuldzinsen (Zeilen 13–26) Wird eine § 6b-Rücklage aufgelöst, ohne dass eine Übertragung auf ein Ersatzwirtschaftsgut stattgefunden hat, ist ein Gewinnzuschlag vorzunehmen § 6b Abs. 7 und Abs. 10 EStG. Dieser gehört in Zeile 76. Beachten Sie auch die Erläuterung zu Zeile 87.
Ist der pauschale Betriebsausgabenabzug für Sie günstiger, tragen Sie in Zeile 23 diesen Betrag ein. Damit ist für Sie der Teil «Betriebsausgaben» erledigt und Sie können zu Zeile 65 in der Anlage EÜR springen. In diesem Beitrag finden Sie wichtige Infos zu folgenden Punkten: In diese Zeilen müssen Sie Beträge eintragen, die zwar nicht als Betriebseinnahmen oder -ausgaben angesehen werden, aber doch Auswirkungen auf den Gewinn haben. Sind hier weniger als 2.050 EUR einzutragen, brauchen Sie sich keine weiteren Gedanken machen. Der Betrag ist voll abzugsfähig. In allen anderen Fällen muss die Anlage «Ermittlung der nicht abziehbaren Schuldzinsen – Anlage ausgefüllt und mit der Einnahme-Überschuss-Rechnung eingereicht werden. Einen sich daraus ergebenden Korrekturbetrag müssen Sie in die Zeile 84 eintragen. Die Schuldzinsen können u. U. nur eingeschränkt abzugsfähig sein. Der mittels der Einnahme-Überschuss-Rechnung ermittelte Gewinn ist um einige Positionen wie z. B.
steuerfreie Gewinne zu korrigieren. Die für Wege zwischen Wohnung und Betriebsstätte und für Familienheimfahrten im Rahmen der doppelten Haushaltsführung abziehbaren Pauschbeträge (z. B. Entfernungspauschale) werden unabhängig von der Art des genutzten Verkehrsmittels in Zeile 63 erfasst. Wird der Privatanteil nach der 1 %-Regelung berechnet, beachten Sie die Kostendeckelung. In Zeile 60 gehören alle übrigen festen und laufenden Kosten (z. B. Kraftstoffkosten, Reparaturkosten etc.), allerdings nicht die AfA und Zinsaufwendungen. Ferner sind Aufwendungen für öffentliche Verkehrsmittel, die für betriebliche Zwecke (z.
B. Geschäftsreisen) genutzt wurden, hier zu berücksichtigen. Welche Steuersoftware für Ihre Anforderungen am besten geeignet ist, erfahren Sie in unserem Steuersoftware-Test. Sind in den Zeilen 25 bis 63 Beträge enthalten, die den Gewinn nicht mindern dürfen (z. B. unangemessene Aufwendungen nach § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 7 EStG oder nicht abziehbare Restbuchwerte nach § 55 Abs. 6 EStG, nicht abziehbare Aufwendungen i. Z. m. steuerfreien Einnahmen nach § 3 Nr.
26, 26a oder 26b EStG, müssen diese hier eingetragen werden. Dadurch werden diese Betriebsausgaben neutralisiert. Den Restbuchwert müssen Sie in Zeile 35 eintragen und so als Betriebsausgabe geltend machen.

References: § 3
 § 6
 § 6
 § 4
 § 55
 § 3