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Timestamp: 2018-01-21 10:54:53+00:00

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Vereinssatzung – Sportclub Altbach 1919 eV
Sportclub Altbach 1919 eV > Vereinssatzung
Der im Jahr 1919 gegründete Verein führt den Namen “Sport-Club Altbach 1919 e.V.” und hat seinen Sitz in Altbach. Die Farben des Vereins sind BLAU-WEISS. Er ist im Vereinsregister des Amtsgericht Esslingen eingetragen.
Der Verein bezweckt die körperliche und charakterliche Ertüchtigung seiner Mitglieder, insbesondere der Jugend durch Pflege der Leibesübungen: Andere Ziele kommen daneben nicht in Frage. Alle laufenden Einkünfte werden ausschließlich zur Bestreitung der Ausgaben verwendet, die zur Erreichung dieses Zweckes notwendig sind. Der Verein erstrebt keinen Gewinn; er ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Zweckfremde Zuwendungen oder unangemessene Vergütungen dürfen aus Mitteln des Vereins weder an Mitglieder noch an andere Personen gewährt werden. Es ist absolute Neutralität in allen religiösen, rassischen und politischen Fragen zu wahren.
1. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. 2. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. 3. Die Mitglieder haben am Vereinsvermögen keinen Anteil. Es unterliegt der Verwaltung des Vorstandes, der es nur zur Verwirklichung des Ver-einszweckes verwenden darf. 4. Auch bei Auflösung des Vereins oder bei Beendigung der Mitgliedschaft steht den Mitgliedern kein Anspruch auf das Vereinsvermögen zu.
Der Verein ist Mitglied des Württembergischen Landessportbundes (WLSB) und seiner Fachverbände, soweit sie von dem Verein betriebene Sportarten vertreten insbesondere des Württembergischen Fußballverbandes (WFV). Der Verein und seine Mitglieder anerkennen die jeweiligen Satzungsbestimmungen, Statuten und Ordnungen. Darüber hinaus kann der Verein Mitglied in solchen Verbänden werden, deren Zweck der Verein oder eine Abteilung verfolgt.
§ 6 KASSENWESEN
Die Kassengeschäfte des Vereins werden durch den Hauptkassier erledigt. Auszahlungen dürfen nur von ihm vorgenommen werden, sie sind jedoch zuvor vom 1. Vorsitzenden oder dessen Stellvertreter zur Zahlung anzuweisen, mit Ausnahme der vom Hauptausschuss bereits genehmigten Ausgaben oder der satzungsgemäß verbindlichen Verpflichtungen. Die Kassenführung unterliegt der Prüfung durch zwei von der Mitgliederversammlung gewählten Kassenprüfer. Das Ergebnis der Prüfung ist dem Vorsitzenden sofort mitzuteilen.
1.aktiven Mitgliedern: ausübende Sportler und Sportlerinnen über 18 Jahre,
2.passiven Mitgliedern: natürliche Personen über 18 Jahre, die keine Sport- art im Verein ausüben, sowie Personengesellschaften und juristische Personen,
3. Jugendmitgliedern: Jugendliche bis zu 18 Jahren,
4. Ehrenmitgliedern: Zum Ehrenmitglied wird ernannt: Seite 2 Satzung in der Fassung vom 18. Mai 2001
a) wer 40 Jahre ununterbrochen Mitglied im Verein war,
b) zu einem früheren Zeitpunkt, wenn das Mitglied Außerordentliches für den Verein geleistet hat,
c) wenn sich Personen (Nichtmitglieder) besonders um den Verein und den Sport verdient gemacht haben.
Im Falle Absatz b) und c) entscheidet der Hauptausschuß im Einvernehmen mit dem Ältestenrat.
5. fördernden Mitgliedern Personengesellschaften, juristische Personen sowie natürliche Personen, die einen Beitragnach Vereinbarung zahlen und Rechte aus der Mitgliedschaft nicht in Anspruch nehmen können.
Die Mitgliedschaft wird erworben durch schriftliche Anmeldung und Aufnahme durch den Vorstand. Mit dem Aufnahmeantrag ist eine Anerkennung der Satzung und der Ordnungen des Vereins verbunden. Der Antrag zur Aufnahme in den Verein ist auf einem dafür besonders vorgesehenen Formular schriftlich dem Vorstand einzureichen. Der Aufnahmeantrag Minderjähriger bedarf der Unterschrift eines gesetzlichen Vertreters. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Die Mitgliedschaft beginnt mit der schriftlichen Mitteilung über die Aufnahme. Aufnahmesuchende, die aus einem Sportverband ausgeschlossen werden oder nicht im Besitz der bürgerlichen Ehrenrechte sind, müssen nicht aufgenommen werden.
1. Die Mitglieder nehmen am Vereinsleben im Rahmen der Satzung, der Ordnungen und der Organisationsregeln teil.
b) bei ihrer Aufnahme eine von der Mitgliederversammlung festgesetzt Aufnahmegebühr zu zahlen, den festgesetzten Mitgliedsbeitrag und durch die Mitgliederversammlung beschlossene Sonderumlagen zu zahlen,
d) den Anordnungen der Vereinsorgane und der durch diese eingesetzten Ausschüsse oder Übungsleiter in allen Vereins- und Sportangelegenheiten, auf die sich die Zuständigkeit der Anordnenden bezieht, Folge zu leisten.
3. Der Verein haftet gegenüber seinen Mitgliedern nicht für die aus dem Sportbetrieb bei Vereinsveranstaltungen und bei Nutzung von Grundstücken oder Gebäuden entstehenden Schäden oder Verluste, soweit diese Risiken nicht durch Versicherungsverträge gedeckt sind.
Der jeweilige Mitgliedsbeitrag, die Aufnahmegebühr und die Sonderumlagen werden durch die Mitgliederversammlung festgesetzt. Sonderumlagen können von allen Mitgliedern mit Ausnahme von Jugendlichen bis zur Höhe des doppelten Jahresbeitrags für passive Mitglieder erhoben werden. Alle Mitglieder haben Jahresbeiträge zu entrichten. Der Mitgliedsbeitrag ist zu Beginn des ersten Kalendervierteljahres im voraus an den Verein zu bezahlen. Mehrkosten, die dadurch entstehen, dass die Beiträge etc. nicht im Lastschriftverfahren eingezogen werden können, können dem Mitglied auferlegt werden. Sie werden nach billigem Ermessen festgelegt. Einzelheiten regelt die Beitragsordnung, die vom Hauptausschuss beschlossen wird. Beiträge für fördernde Mitglieder werden durch besondere Vereinbarung zwischen dem fördernden Mitglied und dem Vorstand des Vereins festgesetzt. Der Hauptausschuss kann in begründeten Fällen Beiträge stunden oder ganz erlassen. Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit
Seite 4 Satzung in der Fassung vom 18. Mai 2001 Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluß, Tod und (bei Personengesellschaften und juristischen Personen) durch Auflösung. Bei Beendigung der Mitgliedschaft hat das Mitglied alle dem Verein zustehenden Gegenstände sofort, ohne Rücksicht auf Zurückbehaltungsrechte, herauszugeben. Mitglieder, die mit einem Vereinsamt betraut waren, haben im Falle ihres Austritts auf Verlangen dem Vorstand Rechenschaft abzulegen. Der Austritt aus dem Verein ist nur zum Ende eines Kalenderjahres möglich. Er bedarf der Schriftform. Die Kündigungsfrist beträgt drei Monate.
Verlust der Mitgliedschaft tritt ein, wenn ein Mitglied
1. ehrenrührige Handlungen begeht oder wenn nach erfolgter Aufnahme bekannt wird, dass es solche begangen hat; die Voraussetzungen für den Erwerb der Mitgliedschaft nicht gegeben waren oder weggefallen sind.
2. den Bestrebungen und Anordnungen des Vereins zu wieder handelt; durch sein Verhalten im Verein Anstoß erregt oder dessen Ansehen schädigt.
3. trotz Mahnung mit den Beiträgen im Rückstand ist.
Über den Ausschluss entscheidet der Hauptausschuss mit einfacher Mehrheit. Der Betroffene hat vor der Entscheidung Anspruch auf rechtliches Gehör. Er kann gegen den Ausschlussbescheid Berufung an den Ältestenrat innerhalb von zwei Wochen nach Zugang des schriftlichen Bescheids über den Ausschluss einlegen. Die Entscheidung des Ältestenrats erfolgt aufgrund einer mündlichen Verhandlung, wenn der Betroffene dies beantragt und erscheint. Die Entscheidung des Ältestenrats ist entgültig.
Verstöße von Mitgliedern, vor allem im sportlichen Bereich und gegen Vereinsinteressen können, soweit ein Ausschlusstatbestand nicht gegeben ist, vom Vorstand mit einem Verweis belegt werden. Zuwiderhandlungen gegen die Satzungen, Anordnungen des Hauptausschusses, der Abteilungsleiter und der zuständigen Mitarbeiter, unsportliches Verhalten sowie Schädigung des Vereinseigentums können bestraft werden. Die Strafen bestehen insbesondere in:
2. Spielsperren
4. Besuchsverbot von Vereinsveranstaltungen
Über etwaige Vergehen entscheidet grundsätzlich der Hauptausschuß. Dessen Entscheidung endgültig ist. Nur gegen den Ausschluß kann die Entscheidung des Ältestenrats (gem. § 12) angerufen werden. Die Berufungsfrist beträgt grundsätzlich einen Monat nach mündlicher oder schriftlicher Eröffnung der Entscheidung. Nach Fristablauf ist jede ausgesprochene Entscheidung endgültig und ein Ausschluß rechtskräftig.
Die Organe des Vereins sind a) Der Vorstand ( § 15)
b) Der Hauptausschuß ( § 16)
c) Die Mitgliederhauptversammlung ( § 17)
d) Der Ältestenrat ( § 18)
Die Arbeit in den Organen erfolgt ehrenamtlich, soweit nicht die Satzung etwas anderes zuläßt. Der Verein kann sich zur Durchführung seiner Aufgaben, haupt-, neben- und ehrenamtlich tätiger Kräfte bedienen. Der Verlauf der Sitzungen aller Organe ist unter Wiedergabe der gefaßten Beschlüsse in einer Niederschrift festzuhalten. Die Niederschrift ist von einem durch den Versammlungsleiter bestimmten Protokollschriftführer zu fertigen und vom Versammlungsleiter und dem Protokollschriftführer zu unterzeichnen. Alle Verhandlungen und Beschlüsse der in Buchstaben a) b) und d) bezeichneten Organe sind vertraulich, sofern sie nicht ausdrücklich für die Öffentlichkeit bestimmt sind.
Vorstand i.S.v. § 26 BGB sind der 1. Vorsitzende, der 2. Vorsitzende und der Hauptkassier. Jeder vertritt den Verein allein. Im Innenverhältnis gilt, dass der 2. Vorsitzende bzw. der Hauptkassier nur im Verhinderungsfalle des 1. Vorsitzenden bzw. des 2. Vorsitzenden vertreten darf. Der Vorstand vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich und ist für die Leitung des Vereins und die Durchführung der gefassten Beschlüsse verantwortlich. Er leitet die Hauptausschußsitzungen und die Mitgliederversammlungen. Seite 6 Satzung in der Fassung vom 18. Mai 2001 Der erweiterte Vorstand besteht aus dem 1. und 2. Vorsitzenden, dem Hauptkassier, dem Geschäftsführer und dem Protokollschriftführer.
Der Hauptausschuß besteht aus
dem Protokollschriftführer
dem Vorsitzenden des Ältestenrats
und zwei Beisitzern
(alle Positionen sind jeweils auch in der weiblichen Form zu verstehen)
Der Hauptausschuß behandelt alle Angelegenheiten des Vereins soweit diese nicht Aufgaben des Vorstands oder der Mitgliederhauptversammlung sind. Sitzungen die vom 1. Vorsitzenden einzuberufen sind, finden nach Bedarf statt. Der Hauptausschuß ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlußfähig und entscheidet mit einfacher Mehrheit, bei Stimmengleichheit entscheidet der Sitzungsvorsitzende. Jedes Mitglied kann an den Hauptausschuß einen schriftlich begründeten Antrag stellen und auf Verlangen hierzu mündlich vor dem Hauptausschuß Stellung nehmen. Bei vorzeitigen Ausscheiden eines Hauptausschußmitglieds kann der Vorstand bis zur nächsten Mitgliederversammlung eine neues Mitglied kommissarisch berufen. Die Mitglieder des Vorstandes können an allen Sitzungen und Versammlungen des Vereins und seiner Abteilungen mit Antrags- und Stimmrecht beiwohnen.
§ 17 DIE MITGLIEDERHAUPTVERSAMMLUNG
Die Mitgliederhauptversammlung ist das oberste Vereinsorgan. Stimmberechtigt sind – mit Ausnahme der Jugendmitglieder und der fördernden Mitglieder – alle anwesenden Mitglieder
§ 17.1 Ordentliche Mitgliederhauptversammlung
Die ordentliche Mitgliederhauptversammlung findet alljährlich in den ersten 6 Monaten des Kalenderjahres statt. Die Einberufung muß mindestens 14 Tage vor dem festgesetzten Termin durch Bekanntgabe im Amtsblatt der Gemeinde Altbach erfolgen und die vom Vorsitzenden festzusetzende vereinsrechtliche ordentliche Tagesordnung enthalten. Anträge von Mitgliedern zur Tagesordnung sind mindestens eine Woche vor der Mitgliederhauptversammlung schriftlich beim 1. Vorsitzenden einzureichen. Ausgenommen hiervon sind Dringlichkeitsanträge. die mit Ereignissen begründet werden, welche nach Ablauf der Antragsfrist eingetreten sind. Die Beschlüsse der Mitgliederhauptversammlung werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefaßt. Für Satzungsänderungen ist die Mehrheit der erschienenen Mitglieder erforderlich.
§ 17 .2 Außerordentliche Mitgliederhauptversammlung
Sie findet statt: a) wenn der Hauptausschuß die Einberufung mit Rücksicht auf die Lage des Vereins oder auf außergewöhnliche Ereignisse für erforderlich hält
b) wenn die Einberufung mindestens von einem Viertel der Mitglieder schriftlich gefordert wird.
Der Ältestenrat besteht aus drei Mitgliedern. die den Ältestenrat-Vorsitzenden wählen. Folgende Voraussetzungen sind zu erfüllen: a) sie müssen das 50. Lebensjahr vollendet haben und mindestens 15 Jahre Mitglied des Vereins oder
b) Ehrenmitglied des Vereins sein.
Der Ältestenrat hat die Einhaltung des in § 2 genannten Zwecks zu überwachen und Streitigkeiten innerhalb des Vereins zu schlichten, die Sich aus den Aktivitäten des Sports oder der Vereinsführung ergeben. Die Organe des Vereins können die Einrichtung weiterer Ausschüsse beschließen.
Die Mitglieder des Hauptausschusses und die Kassenprüfer werden auf 2 Jahre und der Ältestenrat auf 4 Jahre gewählt
Für die Bearbeitung der Jugendangelegenheiten ist die Vereinsjugend zuständig. Die Vereinsjugend wird gemäß einer von der Jugendversammlung beschlossenen Jugendordnung tätig, welche der Zustimmung des Hauptausschusses bedarf.
Besondere Verdienste um den Verein werden gemäß einer Ehrenordnung des Sport-Club Altbach 1919 e.V. durch Ehrungen gewürdigt
§ 22 ORDNUNGEN UND ORGANISATIONSREGELN
Zur Durchführung dieser Satzung kann sich der Verein Geschäftsordnungen, wie eine Finanzordnung, eine Beitragsordnung, eine Ehrungsordnung und auch weitere Ordnungen geben. Hierfür ist mit Ausnahme der Jugendordnung der Hauptausschuß zuständig. Vorstand und Hauptausschuss können auch für den Einzelfall weitere Ordnungen und Organisationsregeln beschließen.
Sinkt die Mitgliederzahl unter sieben oder ist der Verein außerstande seinen Zweck zu erfüllen, so können die Mitglieder die Auflösung in einer außerordentlichen Mitgliederhauptversammlung mit Dreiviertelmehrheit der erschienenen Mitglieder beschließen. Bei Aufhebung oder Auflösung des Vereins oder Wegfall des bisherigen Zwecks fällt das Vereinsvermögen der Gemeinde Altbach zu Förderung der Jugendpflege und der körperlichen Ertüchtigung durch Leibesübungen zu. Beschlüsse über die Vermögensverwendung im Einzelnen bedürfen der Einwilligung des Finanzamtes Esslingen a. N.
§ 24 INKRAFTTRETEN DER SATZUNG UND ÜBERGANGSREGELUNG
Diese Satzung tritt nach der Beschlußfassung durch die Mitgliederversammlung mit dem Tage der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft. Mit dem Inkrafttreten werden alle früheren Satzungen aufgehoben. Die Vereinsorgane können bereits auf der Grundlage der beschlossenen Satzung Beschlüsse fassen, die mit der Eintragung der Satzung ins Vereinsregister wirksam werden. Der Vorstand wird ermächtigt, die vorn Registergericht im Zusammenhang mit der Neufassung der Satzung verlangten Ergänzungen zu beschließen und zur Eintragung ins Vereinsregister anzumelden. Die vorstehende Satzung wurde in der ordentlichen Mitgliederhauptversammlung am 18. Mai 2001 in der Clubhaus-Gaststätte des Vereins in Altbach eingehend beraten, beschlossen und tritt mit dem Tage der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.
gez. Bernd Walter (1. Vorsitzender)
gez. Christa Memmert (1. Kassiererin)
gez. Uwe Danneker (Protokollschriftführer)

References: § 6
 § 12
 § 15
 § 16
 § 17
 § 18
 § 26

§ 17

§ 17

§ 17
 § 2

§ 22

§ 24