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Seite drucken - Unterhalt ab 18, Unterhaltshöhe, Unterhaltsneuberechnung usw.
Themen => Unterhaltsrecht => Thema gestartet von: Kakadu59 am 09. November 2017, 10:43:29
Titel: Unterhalt ab 18, Unterhaltshöhe, Unterhaltsneuberechnung usw.
Beitrag von: Kakadu59 am 09. November 2017, 10:43:29
In der Sache hier (Auskunftsklage) http://www.vatersein.de/Forum-topic-30021-start-msg373744.html#new (http://www.vatersein.de/Forum-topic-30021-start-msg373744.html#new) herrscht, absolute Stille, die Behörden sind, so scheints, überlastet oder sitzen die Sache aus... Naja die Zeit läuft wohl für die...
- Bedürftigkeit nachweisen lassen :wink:
Titel: Re: Unterhalt ab 18, Unterhaltshöhe, Unterhaltsneuberechnung usw.
Beitrag von: 82Marco am 09. November 2017, 11:00:55
Beitrag von: Kakadu59 am 09. November 2017, 11:45:57
Beitrag von: 82Marco am 09. November 2017, 11:57:24
Beitrag von: Kakadu59 am 09. November 2017, 14:48:53
Zumindest ich hatte die letzten 14 Jahre keinen (persönlichen) Kontakt zu meiner Tochter, was die Sache nicht einfach(er) macht :redhead:
Beitrag von: 82Marco am 09. November 2017, 15:16:58
Bei mir waren es ca. 5 Jahre Funkstille, von einen Tag auf den anderen im Pubi-Alter. Als der 18-te Geburtstag nahte, kamen erste Kontaktaufnahmen á la "Hey Alter, lass Kohle rüber wachsen"; nach einem freundlichen aber sehr deutlichen Brief von mir gabs ein Treffen bei Cola und Burger, in welchem der Älteste erst mal feststellte, dass Vaddern doch nicht so blöd ist, wie Mama immer sagt...man kann sogar mit ihm reden! :wink:.
Beitrag von: TotoHH am 09. November 2017, 16:04:18
Beitrag von: egalo am 10. November 2017, 18:04:15
Abänderung unbefristeter Kindesunterhaltstitel bei Eintritt der Volljährigkeit (https://anwaltsimonheinzel.wordpress.com/2016/11/11/abaenderung-unbefristeter-kindesunterhaltstitel-bei-eintritt-der-volljaehrigkeit/)
Beitrag von: Kakadu59 am 11. November 2017, 09:08:09
Beitrag von: Kakadu59 am 13. Dezember 2017, 10:00:31
Beitrag von: Susi64 am 13. Dezember 2017, 12:08:08
hier (https://www.ff-rechtsanwaelte.de/aktuelles/familienrecht/familienrecht-kindesunterhalt-ueber-hoechstbedarf-der-duesseldorfer-tabelle) geht es zwar nur um den Kindesunterhalt bei sehr hohem Einkommen (OLG Brandenburg 9 UF 70/11 (http://www.gerichtsentscheidungen.berlin-brandenburg.de/jportal/portal/t/10yv/bs/10/page/sammlung.psml;jsessionid=8BC15FBE750FFD865668BCE8DFB0CE18.jp44?pid=Dokumentanzeige&showdoccase=1&js_peid=Trefferliste&documentnumber=1&numberofresults=1&fromdoctodoc=yes&doc.id=JURE110021929&doc.part=L&doc.price=0.0#focuspoint)), also über (damals!) 5100 Euro, trotzdem halte ich die Ausführungen für angemessen. Sprich der Unterhaltsbedarf wird gemäß Höchstsatz berechnet und dann gequotelt.
Beitrag von: egalo am 13. Dezember 2017, 12:42:22
Für diese beiden Probleme gibt es eine Darlehenslösung (http://www.familienrecht-allgaeu.de/de/abaenderung-unterhaltstitel.html#ruck3). Man muss sie nur umsetzen. :wink:
Beitrag von: Kakadu59 am 13. Dezember 2017, 13:00:07
Beitrag von: Susi64 am 13. Dezember 2017, 13:24:36
Beitrag von: psoidonuem am 13. Dezember 2017, 13:43:06
Beitrag von: Kakadu59 am 13. Dezember 2017, 14:03:44
Beitrag von: Kakadu59 am 04. Januar 2018, 12:54:21
Beitrag von: AnnaSophie am 04. Januar 2018, 13:27:22
Beitrag von: Kakadu59 am 04. Januar 2018, 14:12:24
Grün-Mark: 1% von was ???
Beitrag von: Wasserfee am 04. Januar 2018, 14:28:29
Beitrag von: Kakadu59 am 04. Januar 2018, 16:05:34
Beitrag von: Susi64 am 04. Januar 2018, 16:33:12
Beitrag von: AnnaSophie am 04. Januar 2018, 20:01:52
Beitrag von: Kakadu59 am 04. Januar 2018, 21:23:57
Beitrag von: egalo am 04. Januar 2018, 23:19:18
Auf diese Rechtslage würde ich zum jetzigen Zeitpunkt aber überhaupt nicht hinweisen, sondern einzig und allein das Anwaltsschreiben wegen Mangel der Vollmacht gemäß § 174 BGB (https://dejure.org/gesetze/BGB/174.html) zurückweisen.
Beitrag von: Kakadu59 am 05. Januar 2018, 04:35:15
Beitrag von: der Frosch am 05. Januar 2018, 07:53:39
Beitrag von: Susi64 am 05. Januar 2018, 10:09:47
Beitrag von: egalo am 05. Januar 2018, 11:34:43
Ihr einseitiges Rechtsgeschäft ist gemäß § 174 BGB zurückzuweisen. Alles im Original zurück, Zustellung durch Gerichtsvollzieher (https://de.wikipedia.org/wiki/Zustellung_(Deutschland)#Zustellung_im_au%C3%9Fergerichtlichen_Gesch%C3%A4ftsverkehr). :note:
Wollen wir doch mal sehen, was dann kommt... Wetten, dass sie schon mal etwas brav wird? Der Höhepunkt ist erreicht, wenn die Anwältin dem Vater im Gerichtssaal das Zeugnis der Tochter übergeben muss. Und danach kommt dann auch noch § 243 FamFG (http://www.gesetze-im-internet.de/famfg/__243.html).
Beitrag von: Kakadu59 am 05. Januar 2018, 12:30:11
Beitrag von: sturkopp am 05. Januar 2018, 13:22:09
Beitrag von: egalo am 05. Januar 2018, 13:37:52
Aber die Auskunftssache 1686 BGB wurde im Forum doch längst abgehakt. Hier geht es jetzt nur noch um ordnungsgemäße Auskünfte unterhaltsrechtlicher Natur, die die Tochter aufgrund bestehender Darlegungs- und Beweislast beizubringen hat. Und auf Verlangen muss sie auch das Zeugnis vorlegen. :wink:
Das Schreiben an die Minderjährige hätte mit ganz normaler Post gesendet werden sollen, denn es ist sowieso nicht rechtswirksam. :)
Die wirklich wichtige Post bekommt sie kurz nach Eintritt der Volljährigkeit vom Gerichtsvollzieher zugestellt. Da muss dann aber alles drin sein, wirklich alles (wasserfest) und mit Fristsetzung! Und darüber hinaus wird zusätzlich deutlichst darauf hingeweisen, dass ein gerichtlicher Abänderungsantrag (auf vollständigen Entfall der Unterhaltspflicht) deinerseits schon allein dann erfolgen wird, wenn das Zeugnis nicht vorgelegt wird. :note:
Und ja, die jetzige Anwältin wird die Tochter nach Eintritt der Volljährigkeit weiter vertreten. Und das ist auch gut so. :wink:
Beitrag von: egalo am 05. Januar 2018, 14:13:43
Beitrag von: Kakadu59 am 05. Januar 2018, 14:26:55
:question: ja klar...
Beitrag von: egalo am 05. Januar 2018, 14:36:28
Vielleicht ist das ja der Grund warum der letzte Einkommensteuerbescheid fehlt. :wink:
Beitrag von: Kakadu59 am 05. Januar 2018, 14:51:53
Beitrag von: egalo am 05. Januar 2018, 14:57:52
Jetzt geht es mir aber um ihren Ehemann. :wink:
Beitrag von: Kakadu59 am 05. Januar 2018, 15:04:49
Beitrag von: Kakadu59 am 05. Januar 2018, 19:30:35
Siehe zB. Sowas:https://www.hensche.de/Zurueckweisung_Kuendigung_fehlende_Vollmacht_Musterschreiben_Zurueckweisung_einer_Kuendigung_wegen_fehlender_Vollmachtsurkunde.html (https://www.hensche.de/Zurueckweisung_Kuendigung_fehlende_Vollmacht_Musterschreiben_Zurueckweisung_einer_Kuendigung_wegen_fehlender_Vollmachtsurkunde.html)
Beitrag von: Inselreif am 06. Januar 2018, 20:49:14
Beitrag von: Kakadu59 am 07. Januar 2018, 10:25:32
Beitrag von: der Frosch am 07. Januar 2018, 10:40:40
Beitrag von: Susi64 am 07. Januar 2018, 10:42:29
Beitrag von: Lausebackesmama am 07. Januar 2018, 11:26:42
Beitrag von: Inselreif am 07. Januar 2018, 16:12:13
Beitrag von: Kakadu59 am 08. Januar 2018, 10:16:00
zunächst mal ein Dankeschön an alle Beteiligten... :blumen:
Beitrag von: Kakadu59 am 02. Februar 2018, 12:26:27
Beitrag von: Susi64 am 02. Februar 2018, 13:14:57
Beitrag von: Lausebackesmama am 02. Februar 2018, 13:37:08
Beitrag von: Kakadu59 am 02. Februar 2018, 13:44:45
Beitrag von: Susi64 am 02. Februar 2018, 13:45:39
Beitrag von: Kakadu59 am 02. Februar 2018, 13:58:20
Beitrag von: Kakadu59 am 02. Februar 2018, 14:09:32
Bis dahin werde ich mich hier mit Input vollsaugen :wink:
Beitrag von: oldie am 02. Februar 2018, 23:13:22
Beitrag von: Kakadu59 am 03. Februar 2018, 09:16:51
Jetzt, nachdem ich (mit Volljährigkeit der Tochter) das komplette Programm per Anwalt abspule fällt es der KM als "Löwen- und Helikoptermutter" ein sich "schützend :gunman:" vor die volljährige Tochter zu stellen und sich um Angelegenheiten zu kümmern, zu denen sie gar nicht mehr befugt ist. Jetzt meint Sie, bei meiner Anwältin vorstellig werden zu können, und (auf meine Kosten!!) eine Gesprächsgruppe bilden zu können, um die Sache friedlich und ohne Anwalt (-> merkt die es eigentlich noch????) klären zu können. Die hat tasächlich bei "meiner" Anwältin angerufen und Emailverkehr angefangen...(statt sich mit mir auseinanderzusetzen.... :mad:)
Beitrag von: egalo am 03. Februar 2018, 09:52:04
Beitrag von: Kakadu59 am 03. Februar 2018, 19:55:25
Nichts davon ist auch nur im Ansatz war und ist belegbar...(Bei dem Schreiben handelt es sich um das Antwortschreiben der RÄttin auf meine Einkommensaufforderung an die KM aus Nov. 2017 und das liegt "meiner" RAin seit dem 09.01.2018 ->Sondierungsgespräch) bereits vor... :wink:
Beitrag von: Kakadu59 am 07. Februar 2018, 15:58:42
Im Vorfeld hatte ich schon eine kurze Email an die RAin abgesetzt mit, dem Hinweis, dass ich definitiv kein 3-er Gespräch möchte und ich der KM keine Gesprächsplattform bieten werde (damit Diese Ihre geistigen Ergüsse loswerden kann :esreicht:).
Beitrag von: Kakadu59 am 21. Februar 2018, 12:44:02
Beitrag von: egalo am 24. Februar 2018, 00:52:03
Beitrag von: Kakadu59 am 01. März 2018, 14:42:32
Beitrag von: Kasper am 02. März 2018, 17:30:04
Beitrag von: Susi64 am 03. März 2018, 10:25:54
Hier eine relativ neue Entscheidung des BGH XII ZB 422/15 (http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&Datum=Aktuell&Sort=12288&nr=77179&pos=8&anz=532&Blank=1.pdf)
Beitrag von: Kakadu59 am 04. März 2018, 10:18:18
Beitrag von: Susi64 am 04. März 2018, 11:13:52
Beitrag von: Kakadu59 am 04. März 2018, 12:11:19
Beitrag von: egalo am 04. März 2018, 13:23:58
Als "Mutter aller Urteile" zum Thema Leistungsnachweise (Zeugnisse usw.) sehe ich (und wohl auch Palandt) das: OLG Celle, 06.11.1979 - 17 UF 100/79 (https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=OLG%20Celle&Datum=06.11.1979&Aktenzeichen=17%20UF%20100/79)
Das Urteil des OLG Celle wurde 1987 (also vor inzwischen mehr als 31 Jahren!) durch den BGH in einem anderen Fall IVb ZR 23/86 (https://www.jurion.de/urteile/bgh/1987-02-11/ivb-zr-23_86/) quasi bestätigt.
Diese beiden Entscheidungen und auch mehrere in den folgenden Jahren ergangenen sind schon ewig lange fester Bestandteil der Palandt (http://www.beck-shop.de/Palandt-Buergerliches-Gesetzbuch-BGB/productview.aspx?product=20342108)-Kommentierungen zu § 1610 BGB.
Sogar gemäß OLG Frankfurt, 30.07.2008 - 5 UF 46/08 (http://www.lareda.hessenrecht.hessen.de/lexsoft/default/hessenrecht_lareda.html#docid:3471493) sind Zeugnisse auf Verlangen vorzulegen.
Eine Auskunftsklage direkt gegen die Mutter würde abgewiesen werden, siehe OLG Karlsruhe 18 UF 207/08 (https://www.scheidungsfix.de/entscheidung/oberlandesgericht-karlsruhe/18-uf-20708/auskunftsansprueche-de-eltern-ueber-ihr-einkomm) (mit Bezug auf BGH IVb ZR 5/87 (https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=09.12.1987&Aktenzeichen=IVb%20ZR%205/87)). @Susi: Das OLG Zweibrücken kannte 1999 die BGH-Entscheidung XII ZB 422/15 noch nicht.
Beitrag von: Kakadu59 am 20. August 2018, 09:11:10
eigentlich ist nicht wirklich viel passiert, außer das viel Zeit vergangen ist. Obwohl die Sache gerichtsanhängig ist hüllt(e) sich die Gegenseite (Tochter und deren Anwältin) weitestgehend in Schweigen.
Die Beantwortung konkreter Fragen, wie sich (zB.) Einkommen und Vermögen zu einem bestimmten Stichtag (31.12.2018) bei meiner Tochter darstellen, wird umgangen (heißt: nicht beantwortet): Schulzeugnisse (hier Abschlußzeugniss Abitur) werden - obwohl vom Gericht dringend anempfohlen (-> Gegenseitigkeitsprinzip) - nicht geliefert.
Die Einkommenssituation der KM wird ebenfalls, obwohl mehrfach gefordert nicht vollständig offengelegt (es fehlen - nach wie vor - der Steuerbescheid, Angaben zum selbstgenutzten Wohneigentum/ Haus)
Im Übrigen wurde die Einkommenssituation der KM durch meine Tochter noch gar nicht erörtert/ offengelegt- hier beruft sie sich (bzw. Deren RA.-in) auf die Angaben durch die KM aus 12/ 2017)
Die Gegenseite beklagt sich währenddessen bei Gericht, dass ich (immer noch) keinen Unterhalt zahle (wurde ja u.A. wegen fehlender Berechnungsgrundlage sowie fehlender Kontoverbindung der Tochter mit deren Volljährigkeit ausgesetzt -Zahlung war also gar nicht möglich)
Nach fast 6 Monaten(!) Schriftverkehr zwischen dan Anwälten und dem Gericht lässt dann meine 18,5 jährige Tochter erklären, dass Sie über kein eigenes Konto verfüge und der Unterhalt (der ja immer noch nicht neu berechnet wurde/berechnet werden konnte) auf das benannte Konto der KM überwiesen werden solle.
Die Gegenseite vertritt - auf Anfrage durch das hiesige Fam.-Gericht - den Standpunkt, dass die Auskunftsstufe keinerlei gerichtlicher Erörterung bedarf...
Wegen der vielen offenen Fragen bestehen wir (meine RA-in und ich) aber auf die gerichtliche Terminierung zwecks Erörterung und Klärung der offenen Fragen.
Der Gerichtstermin wurde auf 20.09.2018 festgesetzt.
Zwischenzeitlich beginnt (eigentlich) der neue Lebens-Ausbildungsabschnitt meiner Tochter. Angedacht war (letzter Stand Dez. 2017, Info von KM) ein Studium.
Auch hierüber gibt es (trotz Aufforderung) keine Informationen seitens meiner Tochter....
Alles in Allem tragen alle Schreiben, die die Gegenseite im Namen und Auftrag der Tochter verfasst die Handschrift der KM....
Beitrag von: AnnaSophie am 20. August 2018, 11:04:32
wenn der Termin am 20.09. stattfindet, dann ist ja auch klar, ob die Tochter sich überhaupt auf einen Studienplatz beworben und angenommen wurde oder nicht. Gleiches gilt für einen Ausbildungsplatz.
Bei dem Termin kann dann auch gleich geklärt werden, dass sie verpflichtet ist, vorrangig Bafög zu beantragen, sofern sie einen Studienplatz hat.
Und falls sie weder Ausbildung noch Studium beginnt ist sie ja spätestens ab Oktober nicht mehr unterhaltsberechtigt.
Auch das könnte mit aufgenommen werden.
Und wenn die Tochter ein halbes Jahr nach dem Beginn der Neuberechnung erst erklärt, dass sie kein eigenes Konto hat und das Geld auf das Konto der Mutter überwiesen werden soll, dann liegt das ja nicht in deiner Verantwortung.
Und wenn sie über ein halbes Jahr die notwendigen Unterlagen nicht beibringt, dann muss sie eben damit leben, dass bis zur vollständigen Auskunft/Klärung kein Unterhalt fließen kann und dass sie diese Verzögerung zu verantworten hat.
Das sollte dein Anwalt auch vor Gericht klar benennen. Und erklären, dass ihr außergerichtlich alles versucht habt, indem du entsprechende Auskünfte erteilt hast, zum einen aber die Auskünfte der Tochter fehlen/unvollständig sind und das gleiche für die Unterlagen der KM gilt, so dass es für dich keine Möglichkeit gab, deinen korrekten Anteil zu errechnen und zu zahlen.
Und wenn es irgendwie geht würde ich auch versuchen, dass das Gericht der Tochter die Gerichtskosten und idealerweise auch deine Anwaltskosten auferlegt.
Beitrag von: Kakadu59 am 20. August 2018, 11:50:34
Hallo @Anna Sophie
Zitat von: AnnaSophie am 20. August 2018, 11:04:32
Ich pflücke das mal hier raus.
Diesem (Irr-)Glauben war ich auch die ganze Zeit aufgesessen... :question:
Nach Aussage meiner RA.-in muß das Kind (meine Tochter) keinen Bafög-Antrag stellen, wenn von vorneherein feststeht, dass das Einkommen der Eltern zu hoch ist... (und der Antrag ins Leere laufen würde...)
Da auch die KM nicht schlecht verdient liegt unser beider unterhaltsbereinigtes Einkommen zusammen deutlich über 6000,. €/ monatl.
(Und das unabhängig der fehlenden Unterlagen der KM bezüglich Ihres Einkommens)
Falls hier im Forum andere Erkenntnisse dazu vorliegen wäre ein Urteil (Link) sehr nützlich...
Ansonsten muß man sehen.
Über die Kostenfrage habe ich auch schon nachgedacht.
Da es im Vorfeld des Gerichtstermines noch ein Gespräch mit "meiner" RA.-in geben wird werde ich das mal mit erörtern...
Das Hauptproblem ist ja der Titel.
Ursprünglich war die Herausgabe des Titels angdacht. (hatte ich ja auch so in meinen pers. Anschreiben an Tochter und KM seinerzeit so formuliert.
Die Anwältin der KM hatte vor Volljährigkeit er Tochter geantwortet und mich wissen lassen, dass die KM den Titel nicht herausgeben muß (bzw."nicht dazu verpflichtet sei- was meine RA.-in im Übrigen so bestätigte...).
Mit Volljährigkeit der Tochter wurde ja dann die Klage wegen des Titels eingereicht (da notwendig). Wegen fehlender Auskünfte eine sog Abänderungsstufenklage (1. Stufe Auskunft...)
Ich war ja auch hier immer der Meinung, dass man da auch die Herausgabe des Unterhaltstitels erwirken (einklagen) kann. Dem ist aber nach Aussage meiner RA.-in auch hier nicht so....
Meine RA.-in sagt, dass es "lediglich" die Möglichkeit einer Abänderungsklage (Titelabänderung) gibt...
Das Gericht prüft also die aktuelle Unterhaltssituation und ändert/ stellt den Titel lediglich auf die aktuelle Situation ab. Heißt auf deutsch:
der Titel wird wegen der Einkommenssituation in der Höhe niedriger (Bedarf vorausgesetzt) bleibt aber (weiter) unbefristet bestehen...Bis sich wieder was ändert..
Wenn sich bei meiner Tochter irgendwannn wieder etwas ändern sollte, geht das ganze (Klage-)spiel von vorne los.
Mal die Fragen an alle:
Was kann man in so einer Angelegenheit sinnvollerweise beantragem?
Ich hätte ja gerne, dass ich (unterhaltsrelevante) Veränderungen im Leben meiner Tochter zeitnah mitgeteilt bekomme und wenn dies nicht erfolgt, das eben Konsequenzen nach sich zieht...
Was kann und muß man da alles beachten bzw wie beantragen?
Edith: Die Tochter wurde im letzten Schreiben bereits dazu aufgefordert in Sachen Zukunftspläne entsprechende Angaben zu machen
Beitrag von: egalo am 21. August 2018, 02:18:59
Zitat von: Kakadu59 am 20. August 2018, 09:11:10
Einen ganzen Monat Briefing....
Es wird in einem Vergleich enden.
@Inselreif: Kostenentscheidung gem. § 243 FamFG? Kennt seine Anwältin XII ZB 2/11 ?
Beitrag von: egalo am 21. August 2018, 02:52:27
Solange ein Antrag der Antragstellerin auf BAföG-Leistungen nicht von vornherein aussichtslos ist, ist eine solche Antragstellung auch zumutbar.
https://www.justiz.nrw.de/nrwe/olgs/hamm/j2013/2_WF_161_13_Beschluss_20130927.html
Beitrag von: Kakadu59 am 22. August 2018, 15:20:03
Hallo @egalo und @all...
Zitat von: egalo am 21. August 2018, 02:18:59
Das mit dem Vergleich hat meine RA.-in angedeutet.
Allerdings ging dieser Andeutung einer Frage meinerseits voraus, ob Sie die Richterin kennt, welche "unseren Fall" auf dem Tisch hat und ausurteilen soll.
Ich vertrete zunächst die Ansicht, keinen Vergleich zustimmen zu wollen, vor allem nicht unter der Maßgabe, erneut mit einen unbefristeten Titel aus dem Gerichtssaal zu gehen...(was ich meiner Anwältin auch erstmal so gesagt habe...)
Warum, @egalo bist Du der Meinung, dass die Angelegenheit in einem Vergleich enden wird?
Bezüglich des Bafög-Antrages...
Ab wann erscheint denn ein Antrag als aussichtslos?
Bemühe ich den Bafögrechner und gebe die derzeit bekannten Daten ein (es fehlen ja noch ein paar anrechenbare Daten seitens der KM) komme ich schon jetzt zu dem Ergebnis, dass kein Anspruch auf Bafög besteht.
Als Hinweis: KM 75 Tsd. Jahresbrutto plus Firmenwagen (lt. meiner Anwältin bedeutet allein der Firmenwagen einen geldwerten Vorteil von 350,-€ monatl.), KV 73 Tsd Jahresbrutto, davon ca 3 Tsd. steuerfrei (div. Schichtzuschläge)
Zu Deinem verlinkten Urteil:
was sagt mir das oder bedeutet das ggf für mich?
Beitrag von: Kakadu59 am 01. Oktober 2018, 15:30:14
seit dem Gerichtstermin 20.09.2018) sind ein paar Tage vergangen.
Die Tage und Momente davor waren komisch, weil ich meine Tochtzer ja seit "menschengedenken" nicht gesehen habe. Am Tag des Termin´s war aber alles ganz anders als gedacht...
Die RA-in der Gegenseite kam allein und ließ meine Tochter entschuldigen. Diese sei in einem neuen (seit dem 01.09.2018 begonnenem) einjährigen Praktikum an einer Theaterschule in Lörrach unabkömmlich...
Auch sonst trudelten - so kurz vor Gerichtstermin - ein paar Unterlagen über ein bereits absolviertes 3 monatiges Praktikum und über das aktuell absolvierte Praktikum ein. Wobei das aktuelle Praktikum nur unzureichend belegt wurde.
Alles in allem dauerte die "Verhandlung" keine Stunde und endete wie vermutet in einem Vergleich.
Die aktuelle Bedürftigkeit (in Hinblick auf die unvollständigen Unterlagen) nicht weiter erörtert.
Die RA der Gegenseite schien unvorbereitet und lustlos und unengagiert, was mir wohl letztendlich zum Vorteil gereichte...
Ich muß alles in allem weniger zahlen als erwartet.
Für die Zeit ab Volljährigkeit bis Ende des Gymnasium´s 250,- € monatl. (real hätte ich lt. meiner RA.-in 280,- € zahlen müssen, die Richterin berechnete die 250,- €)
In der Zeit des Praktikums (01.09.2018 bis 31.08.2019) soll ich 110,- € monatl. zahlen (hier hat die Richterin auf den Vergleich gedrängt, von meiner Seite wären gemäß Quotelung und Berrechng durch meine RA.-in 93,- € monatl. fällig).
Die 5% Klausel, welche lt. unterhaltsrechtl. Leitlinien des OLG FFm anrechenbar wären wurden nicht berücksichtigt,
Die Gegenseite hatte wenig Einwände zugunsten meiner Tochter und einige konnten dann auch noch widerlegt werden...
Von meiner Seite konnten noch einige Forderungen mit vereinbart werden:
- so muß die Tochter das komplette Vertragswerk des Praktikums nachreichen (war vorher nur so nebenher verinbart worden)
- die Tochter muß Veränderungen während der Praktikumszeit umgehend bekanntgeben (also zB. Abbruch)
- die Tochter muß mich nächstes Jahr zeitnah über Ihre Bemühungen und Erfolge bezüglich eines Studienplatzes informieren....
Dem Vergleich muß meine Tochter noch zustimmen. Frist: 14.10.2018
Am vergangenen Freitag (28.09.2018) dann ein Megaüberraschung und fast einen Begegnung der 3. Art:
Bei mir zu Hause klingelt es und die KM steht vor der Tür....
Sie wirkte (dramatisch) aufgelöst und erklärte mir direkt, dass meine Tochter mit dem Geld (aus dem Vergleich) nicht hinkäme.
Meine Tochter wisse nicht, dass Sie (die KM) bei mir wäre und solle dies auch nicht erfahren... :question:.
Trotzdem benötige sie für die Ausbildung (Praktikum) mehr Geld. Alle meine Versuche, der KM zu erklären, dass für mich nur noch die Tochter selbst Ansprechpartner sei liefen ins Leere.
Entgegen meiner Vorstellung wurde es ein längeres und abschließend unschönes Gespräch.
Die KM war der Meinung, mir würde es - wie übrigens überhaupt in den letzten 17 Jahren - nur ums Geld gehen.
Mir wurden nicht nur alle Widrigkeiten imLeben meiner Tochter zum Vorwurf gemacht, sondern ich wurde im übrigen auch dafür verantwortlich gemacht. Selbst die Mißbrauchsvorwürfe wurden - kurz vor Abbruch des Gespräches - nochmal verargumentiert
Die KM erklärte mir, meine Tochter hat kein Interresse an mir und möchte nichts(!) mit mir zu tun haben. Sie würde (alle) meine Versuche, mit Ihr Kontakt aufzunehmen ausschließlich dahingehend interpretieren, dass es mir nur ums Geld ginge (also Herabsetzung meiner Unterhaltspflicht).
Meinem Einwand - dass ich anderslautende Infos habe - wurde vehement und mit Nachdruck widersprochen.
Wie sich während des Gespräches herausstellte, war meine Tochter zu zeitpunkt des Gerichtstermines nicht im räumlichen Umfeld Ihres Prakikums sondern zu Hause in FFm...
Alle Versuche der KM zu erklären, dass für mich nur noch die Tochter selbst Ansprechpartner sei liefen ins Leere.
Schlußendlich war das Gespräch nur noch durch einen höflichen Rausschmiß zu beenden...
Beitrag von: egalo am 01. Oktober 2018, 18:41:05
Kam das Zeugnis nicht zur Sprache?
Wurde eine Kostenregelung protokolliert?
Das plötzliche Auftauchen der Glucke beweist ihr Entsetzen über den Vergleich. Und es zeigt auch ihre Störung. Hast du kein Foto gemacht? :wink:
Beitrag von: Kakadu59 am 01. Oktober 2018, 20:24:37
Hallo @egalo (und @all)
Abschlußzeugnis wurde "noch rechtzeitig" kurz vor Gerichtstermin mit den anderen Sachen (Praktikas) zugestellt.
Ebenso habe ich erst wenige Wochen vor Gerichtstermin die Kontonummer (der KM) mitgeteilt bekommen, wohin der rückständige und zukünftige Unterhalt zu überweisen wäre. Bis dahin wurde trotzdem von der Gegenseite immer wieder im rüden Ton moniert, dass ich keinen Unterhalt überweisen würde...
Kostenverteilung: jeder bezahlt seins...
Das hatte ich vor der Verhandlung mehrfach mit meiner Ra-in erörtert. Die war schon im Vorfeld der Meinung/ Ansicht das es so laufen würde...
Überhaupt lief ja die Verhandlung ziemlich lax ab.
Die Richterin machte im allgemeinen einen guten und im besonderen einen sehr gut vorbereiteten Eindruck (im Gegensatz zur gegn. Anwältin)....
Ich denke es wurde auch honoriert (so sehe ich das) dass ich dem aktuellen Praktikum von meiner Seite mehr oder weniger positiv gegenüberstand und es ohne weiteres Nachfragen akzeptiert habe (allerdings eben mit dem Hinweis, hier definitiv das komplette Vertagswerk zugestellt zu bekommen).
Wir haben aber schon darauf verwiesen, dass hier deutliche Kommunikationsdefizite seitens meiner Tochter und der KM vorliegen und alle unsere Forderungen von der Gegenseite immer wieder mit "Nichtbeachten" und Nichtbeantworten untergraben wurden.
Die Gegenseite hat ja noch in einem letzten Schreiben behauptet, das ich zB. meine Steuererklärung bewußt und proaktiv zurückhalten würde und hat hier mit dem Beweis der RA-in der KM gewunken (der im Übrigen nicht vorlag). Tatsächlich habe ich seit 2000 keine Steuererklärung mehr gemacht, habe mir dies wiederholt vom Finanzamt bestätigen lassen und mit schöner Regelmäßigkeit der früheren RA-in der KM bei Unterhaltsüberprüfungen zukommen lassen. Da ich -zumindest in diesen Dingen recht ordentlich bin konnte ich die entsprechende Schriftsätze vorlegen...
Meine RA-in kam ja ca 20 min vor Termin und wir konnten die Angelegenheit mit dem Praktikum noch kurz durchsprechen.
Es gibt wohl Theaterstudiumsplätze, die ein 3 monat. Praktikum vor Studiumbeginn fordern und welche, mit längerer Praktikumszeit.
Da wir erstmal nicht wußten (und es eigentlich immer noch nicht tun), wo meine Tochter studieren möchte, war erstmal nicht klar wieviel Praktikumszeit halt letztendlich nötig sein würde für das angestrebte Studium.
Aktueller Stand: die Praktikumszeit wird dem Studium angerechnet (was immer das bedeutet).
Die Reaktion der KM deute ich übrigens genauso, wie Du @egalo. Mehr noch; ich denke dass die Lebensbiographie, welche die KM sich und unserer Tochter "auferlegt" hat anfängt zu bröckeln (und auch das Ihr Angst macht)...
Wie schon mal erwähnt, ich denke, dass die KM jetzt noch(!!) alles tut (tun will), um eine zusammentreffen zwischen mir und meiner Tochter zu verhindern...
Edith: in dem vorläufigen Beschluß/ Vergleich wurde im Übrigen (auf Hinweis meiner RA-in) nachträglich auch aufgenommen, dass zurückliegender fehlender Unterhalt sowie aktueller und zukünftiger Unterhalt durch mich erst gezahlt werden muß, wenn der Vergleich von der Gegenseite (Tochter) angenommen wurde...
Beitrag von: Kasper am 01. Oktober 2018, 20:34:00
Zitat von: Kakadu59 am 01. Oktober 2018, 20:24:37
Alles eine Frage der Zeit ... irgendwann wird es das "berühmte" Gespräch geben und wenn Deine Tochter nicht ganz auf den Kopf gefallen ist, wird es da einige Überraschungen geben.
Beitrag von: Kakadu59 am 19. Oktober 2018, 11:06:05
es gibt Neuigkeiten -ob die allerdings positv zu bewerten sind wird sich zeigen ...
Heute habe ich Post von "meiner" RA.-in erhalten... anhängend daran 2 Schreiben des hiesigen Familiengerichtes:
1. Der Vergleich wurde von der Gegenseite widerrufen
2. Neuer Gerichtstermin ist der 19.11.2018 (mit dem Hinweis, Töchting soll bis 10.11. den vollständigen Praktikumsvertrag vorlegen)
Nach dem aufschlagen der KM bei mir zu Hause habe ich das fast vorrausgesehen oder besser gesagt "befürchtet"...
Zu sehr hängt die KM am schnöden Mammon ist ist ganz offensichtlich der Meinung das ich hier "zu gut weggekommen bin" (zum Nachteil unserer Tochter...)
Andererseits hatte ich mich schon gewundert, warum in einem Vergleich zwischen meiner Tochter und mir die Quotelung des Unterhaltes - quasi zu meine Ungunsten - verschoben wurde; zumindest hier hatte ich erst mal keinen Vorteil für meine Tochter gesehen...
Heißt: Obwohl die KM mehr verdient (sie hätte ja gemäß "korrekter" Quotelung130,- € zahlen müssen und ich 90,- € lag der Richterin sehr viel daran, mich zu einem Entgegenkommen zu bewegen, so daß jeder jetz 110,- € hätte zahlen müssen..
Für mich stand da die (rethorische) Frage im Raum, warum der Richterin so viel daran gelegen war, die unkooperative KM noch zu belohnen...
Davon ausgehend, dass hier die KM wieder mal die Fäden in der Hand zu haben scheint würde ich gerne mal in das Forenrund hineinfragen, wie man jetz weiter vorgehen soll...
Meine eigenen Gedanken bewegen sich in Richtung:
- hinterfragen welche Praktikumszeit für das angestrebte Studium überhaupt notwendig ist (bedarf es überhaupt eines weiteren 12 monatigen Praktikums? zur Erinnnerung: Töchting hat ja bereits vor September 2018 ein 3-monatiges Praktikum an einer hiesigen Theaterstätte absolviert...)
- den weiteren beruflichen Werdegang hinterfragen
- nunmehr vollständige Offenlegung der Einkommenssituation der KM
- Einholen der (bereits anvisierten) eidesstattlichen Versicherung, Töchting verfüge weder über (weiteres) Einkommen noch über Vermögen
- ich würde gerne die Abänderung des Titels befristen wollen (meine Anwältin sagt ja immer, dass das nicht ginge und weil nicht üblich, lt. Forumsmeinung gibt es dafür aber offensichtlich keine Rechtsgrundlage, sprich eine Titelbefristung scheint sehr wohl möglich)
- ich hätte gerne, dass die Kosten des Prozesses der Tochter auferlegt werden...
Beitrag von: BisJetztLauft am 19. Oktober 2018, 11:20:57
soll die KM nicht den Titel kriegen, wenn es bei Dir immer noch der Fall ist?
Beitrag von: Kakadu59 am 19. Oktober 2018, 11:33:01
Hallo @BisJetztLauft
ich verstehe Deinen Beitrag/ Deine Frage nicht(?)
Beitrag von: BisJetztLauft am 19. Oktober 2018, 11:40:22
Das Kind ist über 18, selbstständig, d.h. wenn Du den unbefristeten Titel hast, soll die KM auch haben/kriegen?
(nur Gedanken, vielleicht kann man damit was anfangen)
Beitrag von: Kakadu59 am 19. Oktober 2018, 11:50:57
Zitat von: BisJetztLauft am 19. Oktober 2018, 11:40:22
Darauf habe ich keinen Einfluß: wie Du schon selbst festgestellt hast: Die Tochter ist 18.
Es ist praktisch Ihre Angelegheit, ob sie einen Titel über Unterhalt haben will.
Heißt: sie kann einen Titel von mir einfordern und von Ihrer Mutter nicht...
Beitrag von: BisJetztLauft am 19. Oktober 2018, 12:03:04
Kann sie Dich allein überhaupt titulieren? Weil Du und KM beide (prozentual) ihr schulden, und es ist abhängig davon, was ihr beide verdient. Wenn titulieren, muss man beide ... Ich finde es komisch, wenn es wirklich so wie Du geschrieben hast
Beitrag von: midnightwish am 19. Oktober 2018, 12:07:15
Ja das darf so sein.
Es wird der Betrag berechnet den jeder Elernteil an das Kind zahlen soll.
Das Kind kann dann entscheiden, dass es über den jeweiligen Betrag einen Titel haben will. Oder eben nur von Mama oder Papa. Es darf auch entscheiden auf den zu zahlenden Anteil von Mama oder Papa zu verzichten oder eben ganz auf Titel verzichten und darauf vertrauen, dass beide Elternteile freiwillig ihren Anteil zahlen.
Das ist die Entscheidung des Kindes
Beitrag von: Kasper am 19. Oktober 2018, 12:58:58
Nur für mich zum Verständnis ...
Im Vergleich kommt die KM besser weg, da sie weniger an KU bezahlen muss, wie eigentlich errechnet (also statt 130 nur 110)?
Verglichen wurde sich dann auf beide jetzt quasi die Hälfte bezahlen (=110)!
Das ist (zumindest für mich) offentsichtlich, da die Richterin so schneller einen Vergleich hinbekommt und nicht umständlich ein Urteil formulieren muss. Da ist einfach eine Arbeitserleichterung für sie selber und weniger ein "belohnen".
Aber das dieser Weg nicht geklappt hat, hat sie ja nun mit dem Widerruf des Vergleiches bemerkt. Vielleicht auch deshalb nun das konsequentere Einfordern von Unterlagen.
Kann man tun. Ob dies wirklich relevant ist, kann man wieder so oder so beantworten.
Ich denke, dass jetzt interessant wird, was die Tochter für Unterlagen tatsächlich vorlegen kann und was diese aussagen. Denn - zumindest sehe ich es so - sind alle Entscheidungen und Ausagen auf "Hörensagen" erfolgt.
Siehe oben. Ja, darauf würde ich bestehen. Einen Vergleich wollen die nicht und nun sollte auch mal mit spitzen Bleistift gerechnet werden. Vielleicht fühlt sich die KM zu sicher, oder ist einfach nur rotzfrech.
Siehe Midnightwish. In dieser Thematik bin ich nicht Sattelfest.
Aber ich könnte mir vorstellen, da es ja um einen Unterhaltsanspruch der Tochter gegen beide Elternteile geht, dass dies dann ordentlich in einem Beschluss berechnet wird und wenn dieser als Titel fungiert, dass dieser dann auch für beide Seiten gilt.
Wie die Tochter dann ihre Ansprüche durchsetzt, steht ja auch wieder auf einem anderen Blatt. Sie muss ja nicht pfänden lassen (wenn nicht gezahlt wird).
Dies liegt immer im Ermessen des Richters. Beantragen würde ich dies - mit einer kurzen Begründung - auf jeden Fall.
Beitrag von: Kakadu59 am 19. Oktober 2018, 16:10:44
Hallo @Kasper und Danke ...
Zitat von: Kasper am 19. Oktober 2018, 12:58:58
Zumindest an der Stelle ja.. Es kam mir hier nicht auf die 20,-€ an, weil im Gegenzug jegliche weiteren finanziellen (Nach-)Forderungen ausgeschlossen wurden.
Damit wäre für mich alles abgegolten gewesen: Keine weiteren Gebühren usw. usf.
Im weiteren Verlauf wurde in dem Vergleich meiner Tochter ja auch noch ein paar Verpflichtungen mit auferlegt, wie diverse Verpflichtungen bezüglich Offenlegung Ihres Praktikumsvertrages sowie Informationspflichten in Sachen Veränderung Ihres aktuellen Leben- und Ausbildungssituation und zeitnahes informieren vor Studienbeginn (siehe #73 )
Für mich war an der Stelle auch wichtig zu signalisieren, dass ich (wegen 20,-€) dem beruflichen Werdegang der Tochter Steine in den Weg lege ...
[...]Vielleicht fühlt sich die KM zu sicher, oder ist einfach nur rotzfrech.
fett das trifft es recht gut aber das hier: die KM hatte schon immer eine extrem hohe Affinität zu allem monetären...fast noch mehr
ich hatte ja hier kurz den Überraschungsbesuch der KM wenige Tage nach der Gerichtsverhandlung angerissen...
Es ist ziemlich schwierig, solche Gespräche zu beschreiben (und vor allem wiederzugeben). Es war auf jeden Fall eine Auseinandersetzung, bei der die KM so ziemlich alle Register der psychologischen Manipulation (Kriegsführung) versucht hat zu ziehen.
Es war faktisch alles dabei: Töchting kommt mit dem Geld nicht aus (ich würde das Praktikum der Tochter aufs Spiel setzen), Töchting hatte eine schwierige Zeit (viel und schwer krank), ich war nie präsent und hätte mich nie gekümmert, mir ginge es schon immer nur ums Geld, Töchting hätte wegen unklarer finanzieller Situation - wegen mir - auf einen Auslandsaufenthalt verzichten müssen und selbst bei der Zahnspange hätte ich auf ein Kassemnmodell verwiesen usw. usf.
Selbst ihre regelmäßigen Unterhaltsüberprüfung (alle 2 Jahre) hat sie so verargumentiert, dass dies nur geschehen sei, weil ich selbst und aus eigenem Antrieb nicht mehr Unterhalt gezahlt hätte. naja und zum guten Schluß eben nochmal die Geschichte mit den Übergrifflichkeiten: auch hier wurden 15 Jahre) später neue Dinge (Vorwürfe) aus dem Hut gezaubert...(da wurde 15 Jahre später Auffäligkeiten im Kindergarten und im Wohnumfeld argumentiert...)
aber auch: Töchting will auf gar keinen Fall mit mir etwas zu tun haben und sie würde sich definiv nicht mit mir auseinander setzen (wollen)
Ich habe dann (selbst da) nochmal und wiederholt Gesprächsbereitschaft signalisiert und darauf verwiesen, dass sie als KM komplett raus ist und ich weitere Gespräche nur noch und ausschließlich mit unserer Tochter selbst führen werde. Und wenn es so ist, wie die KM es darstellt dann eben so etwas wie eine bittere Pille für meine Tochter ist, die Töchting an der Stelle schlucken muß: Nach dem Motto: meine Tochter möchte nichts von mir wissen, dann muß sie sich auch gefallen lassen, dass es von meiner Seite nur das gibt was Ihr (rechtlich) zusteht ....
Ich vermute mal, dass die gegn. Anwältin die "Vergleichssituuation" gar nicht vollumfänglich offengelegt hat, sprich die Tochter/ KM wird (eventuell) gar nicht wissen, dass die KM weniger bezahlen muß und ich mich zu mehr bereit erklärt habe... aber das ist sowas wie Kaffesatzlesen...
Beitrag von: Kasper am 19. Oktober 2018, 17:13:31
Zitat von: Kakadu59 am 19. Oktober 2018, 16:10:44
Ich weiß was Du meinst ...
...dass die gegn. Anwältin die "Vergleichssituuation" gar nicht vollumfänglich offengelegt hat, sprich die Tochter/ KM wird (eventuell) gar nicht wissen, dass die KM weniger bezahlen muß und ich mich zu mehr bereit erklärt habe... aber das ist sowas wie Kaffesatzlesen...
Ich interpretiere Deine Aussagen so, dass die KM wesentlich besser bei weggekommen ist, als wenn alles mit dem spritzen Bleistift berechnet worden wäre. Das heißt, dass Du Dich eigentlich nur zurücklehnen kannst und die Show genießt. Diesen Schuß haben die Beiden sich selber ins Knie gesetzt und dann müssen sie halt auch mit den Folgen leben.
Die Kostenfrage würde ich ansprechen, insbesondere die daraus resultierende Mutwilligkeit. Und wenn die Tochter die Kosten aufgebrummt bekommt, dann wird (vielleicht) der Gedankengang aufkommen, dass man sich nicht auf alle Aussagen bedingungslos verlassen sollte. Auch eine Art der Erziehung.
Was mich aufhorchen lässt, ist die Sache, dass um diesen Praktikumsvertrag so ein Theater veranstaltet wird. Wenn alles mit ordentlichen Dingen zugehen würde, dann würde ich das Teil kopieren, zuschicken, = fertig. So kann man nur Vermutungen anstellen, aber vielleicht ist das ja ein Nebenjob und sie bekommt Geld dafür. Aber wenn dem so sein sollte, dann legen die gerade eine Bauchlandung hin.
Aber vielleicht (solltest Du derzeit weiter zahlen) spekulieren sie auch auf Zeit, soviel Geld wie möglich, um sich dann auf Entreicherung zu berufen. Bei solchem Klientel ist alles möglich.
Beitrag von: egalo am 19. Oktober 2018, 19:10:38
Schon komisch, dass der "Widerruf" nicht dabei war. Mach mal kurzfristig Akteneinsicht (http://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__299.html) und schau dir das genau an. Vorher nicht anmelden und auch die eigene RAin nicht informieren. Und im AG nicht abwimmeln lassen!
Mama war bestimmt auch selbst bei der Richterin. ;-)
Beitrag von: Kakadu59 am 21. Oktober 2018, 07:54:33
Zitat von: egalo am 19. Oktober 2018, 19:10:38
Schon komisch, dass der "Widerruf" nicht dabei war.[...]
... ja das fand ich auch (ohne mir allerdings wirklich sonderlich Gedanken darüber gemacht zu haben...man denkt ja zunächst, dass da alles seine Richtigkeit hat...)
Hatte am 19.10.2018 vormittags eine Email der RA.-in im Emailbriefkasten mit besagten Anhängen (ohne den eigentliche Widerruf), am frühen Nachmittag kam dann noch ein Schreiben des hiesigen Familiengerichtes, welches noch spärlicher war: Einladung zur Gerichtsverhandlung am xx.xx.xx um xx.xx Uhr, persönliches Erscheinen usw...
Ursprünglich wollte ich (zunächst) die RA-in in der Sache allgemein befragen und dabei auch das Fehlen des Widerrufes ansprechen. Die RA.-in war aber nicht zu sprechen.
... schau dir das genau an. Vorher nicht anmelden und auch die eigene RAin nicht informieren. Und im AG nicht abwimmeln lassen!
Das hatte ich ja schon mal in der Angelegenheit "Auskunftsklage" gemacht....
@egalo, was sind Deine (Hinter-?)Gedanken in der Sache. Warum heimlich?
Habe bei sowas immmer ein komisches Gefühl (den eigenen Anwalt zu hintergehen bzw. zu übergehen...)
Mama war bestimmt auch selbst bei meiner Richterin. ;-)
Auch wenn ich mir durchaus und sehr lebhaft vorstellen kann dass die KM das versucht hat....
Wie soll die KM als indirekte Gegenerin (-> Unterhaltschulderin) da Gehör finden (sprich ein Gespräch stattgefunden haben).
Geht denn sowas, dass man als Prozessunbeteiligte da einfach aufschlagen kann :question:
Beitrag von: Kakadu59 am 21. Oktober 2018, 08:16:51
Zitat von: Kasper am 19. Oktober 2018, 17:13:31
Dieses Theater geht ja schon seit vielen Jahren so:
Die KM wollte schon jeher keine Informationen über die Tochter preisgeben, mit dem Argument, dass Diese mir nicht zustünden...
Auch hier hat Sie alle mentalen und rechtlichen Register gezogen. Im Zuge der Auskunftsklage wurde hier von der KM sogar der Gesetzestext der Vereinten Nation bemüht, um zum Ziel zu kommen....
Jetzt wird eben ein neues Kapitel aufgeschlagen. Auch hier möchte die Tochter (oder eher die KM ?) unter allen Umständen einen Informationsfluss verhindern.
In der Sache aktuelles Praktikum "Praktikumsvertrag":
Der ist ursprünglich 3-seitig. Davon habe ich allerdings nur eine Seite erhalten. Und auf der stehen absolut allgemeine und nicht personenbezogen Sachen drin und hat eher so eine Art "Merkblattcharakter"
Das Fehlen des kompletten Vertragswerkes wurde ja schon in der letzten Gerichtsverhandlung von uns moniert und von der Richterin im weiteren Verlauf bei der gegn. RA.-in hinterfragt. Die äußerte zunächst "auch nicht mehr zu haben" sie würde sich aber im Nachgang um das vollständige Vertragswerk kümmern (wollen).
Als es dann am Ende zu der Ausformulierung des Vergleiches ging, habe ich dann die Verpflichtung(!) mit einpflegen lassen, dass mir die Tochter das komplette Vertragswerk zukommen lassen muß.
PS: Bin ja mal gespannt, ob Töchting diesmal (am 20.11.2018) anwesend ist...
Beitrag von: egalo am 21. Oktober 2018, 13:01:05
Sag das deiner RAin ganz deutlich. Im 1. Termin hat sie sich leider auf 50:50 eingelassen.
Und aktuell hat es deine RAin schweigend und tatenlos hingenommen, dass die Richterin ihr (und dir) den eigentlichen Widerruf (Wer? Wann? Wie? Begründung?) vorenthalten hat. Warum? Sie wird dir dankbar sein, wenn du zum nächsten Termin in der Kanzlei deine Erkenntnisse aus der Akteneinsicht präsentieren kannst. Mit ihr musst du nicht kuscheln, das machen die Juristen schon unter sich...
Du hintergehst/übergehst niemanden! Akteneinsicht ist DEIN RECHT. Geh da hin und lass dich überraschen. Berichte bitte morgen.
Sei nett und freundlich zu der Richterin, falls du ihr zufällig begegnen solltest. Die ist sauer, aber nicht auf dich.
Und jetzt machen, nicht quasseln. ;-)))
Beitrag von: Kakadu59 am 22. Oktober 2018, 17:04:39
Hallo @egalo,
war heute zu Akteneinsicht...
Da lief im Grunde alles ziemlich einfach und unproblematisch.
Und tatsächlich gibt es paar kleine Umstände die neu für mich waren:
1.)Der Widerruf wurde ohne Begründung der gegn. RA.-in formuliert Bleibt trotzdem die Frage, warum ich keine Abschrift davon bekommen habe...
Er ist mit Erstellungsdatum 14.10.2018 versehen (letzter Tag/ Sonntag) und wurde am 15.010.2018 zunächst per Fax an das hiesige Gericht gesendet. Ein Original
wurde per Post versendet und trägt den Eingangsstempel 17.10.2018.
Die Richterin vertritt die Ansicht das der Eingang am 15.10.2018 korrekt ist, da der letzte Tag der Fristsetzung auf einen Sonntag fiel.
2.)Meine Tochter erhält VKH. Sie mußte zu diesem Zweck eine Antrag stellen (Formblatt)
Sie erklärt, keine eigenen Auskünfte zu haben (Die Felder sind komplett entwertet). Allerdings sollte Sie ja das Kindergeld bekommen Selbst wenn es immer noch auf
das Konto der KM überwiesen wird müßte es ja bei der Tochter als "Einkommen" aufgeführt sein ??
Als einzige Einkommensquelle gibt Sie 50,- € Taschengeld an
3.)Bei dem Vergleich gibt es im letzten Satz (den ich selbst habe einfügen) lassen einen Nachsatz, der mir so nicht in Erinnerung war (blau/ fett); Zitat:
Die Antragsgegnerin verpflichtet sich, dem Antragssteller den gesamten Praktikumsvertrag vorzulegen, unabhängig von der Frage, ob
der Vergleich von Ihr widerrufen wird oder nicht jedenfalls bis 14.10.2018
Der Praktikumsvertrag liegt bis heute nicht vor!
Dies erklärt dann wohl auch das vehemente Bestehen der Richterin selbst auf die Offenlegung des Vertrages.
Übrigens nicht wie von mir geschrieben bis zum 10.11.2018, sondern innerhalb 10 Tagen!!
Die Aufzeichnungen/ Schriftsätze/ Gesetzestextauszüge und einige OLG- Beschlüsse zielen alle auf die Verpflichtung der Tochter hin, dass diese verpflichtet ist, sowohl Ihren Unterhaltsanspruch; Ihre Einkommenssituation und die Einkommensituation der KM darzulegen.
Nirgendwo ein Hinweis, dass Sie mir an den Karren pieseln will...
Morgen gibt es zunächst ein Telefonat mit meiner RA.-in wie es weitergeht...
Edith/ PS. einen Hinweis, dass die KM dort (im Fam.-Gericht) war, konnte ich nicht entdecken...
Beitrag von: Inselreif am 22. Oktober 2018, 17:40:05
Zitat von: Kakadu59 am 22. Oktober 2018, 17:04:39
So ist es, § 193 BGB.
Könnte man vollstrecken. Muss man aber nicht...
Ist doch alles völlig unspektakulär- wie zu erwarten war.
Beitrag von: Kakadu59 am 22. Oktober 2018, 18:25:16
Zitat von: Inselreif am 22. Oktober 2018, 17:40:05
Fett: was meinst Du damit, oder wie meinst Du das?
Fakt ist ja, das Töchtings (aktuelle bis voraussichtlich 08/2019 andauernde) Unterhaltsforderung genau auf diesem Praktikum fußt, was sie (aktuell) nicht mal ansatzweise versucht darzulegen (beweisen).
Man sollte ja meinen: Praktikumsvertrag vorlegen und der Drops ist gelutscht... und so zieht sich das Ganze schon fast 10 Monate hin...
Beitrag von: Susi64 am 22. Oktober 2018, 19:12:38
ja, Kindergeld ist Einkommen des Kindes und das Formular fragt es auch ab. Unterhalt wäre auch Einkommen.
Was Inselreif meint ist, dass bei der Akteneinsicht nichts spektakuläres zum Vorschein kam.
Du kannst eine Zwangsvollstreckung (Gerichtsvollzieher) zur Herausgabe des Praktikumsvertrags anleiern, da die Herausgabe sofort wirksam ist.
Beitrag von: sturkopp am 22. Oktober 2018, 19:34:56
Vertrag wurde nicht vorgelegt, Bedürftigkeit wurde nicht nachgewiesen und Unterhalt wäre damit zu versagen.
Warum sollte man die Nachweise selber besorgen?
Beitrag von: egalo am 22. Oktober 2018, 19:49:03
Zitat von: Susi64 am 22. Oktober 2018, 19:12:38
Kann er nicht. Der Vergleich wurde widerrufen!
Die Richterin hat der Tochter den 10.11. zur Vorlage aufgegeben, für den 19.11. hat sie terminiert.
In Absprache mit der RAin würde ich jetzt noch einen Schriftsatz machen. Inhalt:
1. Tochter hat ihre Unterhaltsbedürftigkeit (Praktikum und Auskünfte) immer noch nicht vollständig nachgewiesen, deshalb ist dem Antrag des Vaters vollumfänglich stattzugeben.
2. Die Verfahrenskosten sind der Tochter komplett aufzuerlegen, egal wie die Kiste ausgeht.
Und die RAin ist dahingehend einzunorden, dass einem erneueten Vergleich nur dann zugestimmt wird, wenn über die Kosten keine Regelung getroffen wird. Somit hätte das Gericht über die Kosten auch im Falle eines Vergleichs nach § 243 FamFG zu entscheiden. XII ZB 2/11 (http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&nr=58019&pos=0&anz=1)
Vermutlich hat die Richterin den Hals voll. Aber sie weiß sehr wohl, wer hier zickt.

References: § 174
 § 174
 § 243
 BGH 
 BGH 
 § 1610
 BGH 
 § 243
 § 193
 § 243