Source: https://www.arcguide.de/ausschreibung/deutschland-lauenburg-elbe-auftragsbekanntmachung-2020-s-146-359425/
Timestamp: 2020-08-06 06:49:16+00:00

Document:
Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen Deutschland, Lauenburg/Elbe: Auftragsbekanntmachung (2020/S 146-359425) - arcguide.de
2020/S 146-359425
Offizielle Bezeichnung: Stadt Lauenburg/Elbe
Postanschrift: Amtsplatz 5
Stadt Lauenburg / Elbe, Umbau und Erweiterung der Weingartenschule
Objektplanung Freianlagen nach § 39 HOAI, LPH 1-9 und Besondere Leistungen, stufenweise Beauftragung.
Wert ohne MwSt.: 135 353.54 EUR
Die Stadt Lauenburg/Elbe plant den Umbau und die Erweiterung der Weingartenschule zur Anpassung des Gebäudekomplexes an steigende Schüler*innenzahlen und die Umstrukturierung für ein modernes pädagogisches Unterrichtskonzept.
Das Planungsgebiet umfasst die bestehende Schulanlage Weingarten 10 bis 12 (Flurstück 5/45) zuzüglich des an der Straße liegenden, nordwestlich anschließenden und aktuell mit einem Mehrfamilienhaus bebauten Grundstücks Weingarten 14 bis 16 (Flurstück 5/19) in 21481 Lauenburg/Elbe. Die Grundstücke haben eine Gesamtfläche von ca. 8 500 m2. Das Baufeld für den geplanten Anbau wird vom Bebauungsplan Nr. 106 näher definiert und befindet sich im Nordwesten des Planungsgebiets, also auf dem Flurstück 5/19 sowie im Bereich des „Bauteils B“.
Die Baumaßnahme findet im laufenden Betrieb statt. Für eine begrenzte Anzahl von Klassenräumen wird ein Ausweichstandort geschaffen.
Der mehrfach erweiterte Gebäudekomplex der Grundschule besteht aus 6 Gebäudeteilen / Gebäudeflügeln A bis F (s. Anlage Lageplan sowie Informationsunterlage „Maßnahmenbeschreibung“.) Dabei werden nur die Flügel A und B umgebaut sowie ein Erweiterungsneubau errichtet.
Der Schulhof besteht im südlichen Bereich (südlich von „Bauteil D“) aus einem mit Bäumen und Sandflächen gestalteten Spielbereich sowie diversen, zum Großteil asphaltierten Teilflächen, die mit Pflaster erneuert bzw. neugestaltet werden sollen.
Der mittlere Schulhof zwischen „Bauteil D und E“ ist muldenförmig ausgebildet, dient u. a. der Regenentwässerung und bleibt nahezu von Baumaßnahmen unberührt. Die Anschlüsse zu den weiteren Spielbereichen sind neu zu planen.
Der Rest der Außenflächen umfasst den gesamten nördlichen Bereich um „Bauteil E“ sowie die Fläche des Flurstücks 5/19 und wird komplett neu zu gestalten sein.
Insgesamt sind ca. 4 500 m2 Außenfläche zu überplanen.
Ein Gespür für die Entwicklung einer modernen Gestaltung im Zusammenspiel mit der bestehenden historischen und neuzeitlichen Bausubstanz ist für den Entwurf des neuen, zeitgemäßen Schulgeländes erforderlich und anhand von Erfahrungswerten nachzuweisen.
Zu diesem Zweck werden Planungsbüros zur Teilnahme am Wettbewerb aufgefordert, die das Leistungsbild Objektplanung Freianlagen abdecken und in der Vergangenheit ähnliche Maßnahmen verwirklicht haben.
Es sollen die Leistungsphasen 1-9 in dem Leistungsbild nach § 39 HOAI bearbeitet werden. Die Beauftragung wird stufenweise erfolgen.
Die Kosten der KG 200-700 wurden mit einem Volumen von max. 13 300 000 EUR brutto veranschlagt. Dabei betragen die Kosten für die KG 500 laut vorbereitender Kostenschätzung ca. 668.000 EUR. Die o.g. Baukostenobergrenze von 668 000 EUR brutto ist dabei als ein Wert zu verstehen, an dem sich der Entwurf in allen Projektstadien auszurichten hat und der bereits im Vorentwurf auf seine Umsetzbarkeit zu überprüfen ist.
Beginn: 21/12/2020
— Den Einzelbewerbern sind Bewerbergemeinschaften gleichgestellt. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Teilnahmeantrag von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft gesondert auszufüllen und als Anlage gemeinsam mit dem Teilnahmeantrag des bevollmächtigten Mitglieds der Bewerbergemeinschaft einzureichen. Dabei muss jedes Mitglied seine Eignung für den Leistungsanteil nachweisen, den es übernehmen soll;
— Beabsichtigt der Bewerber zur Erfüllung der Eignungskriterien die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen (Eignungsleihe), sind für jedes dieser anderen Unternehmen das Formblatt Teilnahmeantrag II-1 und die dort genannten Angaben, Erklärungen, Nachweise oder sonstigen Unterlagen – sofern diese in der Auftragsbekanntmachung für den Bewerber selbst auch gefordert sind – gemeinsam mit dem Teilnahmeantrag des Bewerbers einzureichen;
— Beabsichtigt der Bewerber Unteraufträge zu vergeben, ohne zur Erfüllung der Eignungskriterien die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen (keine Eignungsleihe), ist eine Vorlage des Formblatts Teilnahmeantrag II-1 und der dort genannten Angaben, Erklärungen, Nachweise oder sonstige Unterlagen für die Unterauftragnehmer grundsätzlich nicht erforderlich. Geprüft wird im Rahmen der Eignung nur die Eignung des Bewerbers;
1. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine Eigenerklärung aller Mitglieder in Textform abzugeben, in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist sowie erklärt wird, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt und dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften (Formblatt Erklärung der Bewerbergemeinschaft II-2). Auf Verlangen der Vergabestelle ist eine von allen Mitgliedern handschriftlich unterzeichnete Erklärung abzugeben.
2. Eigenerklärung darüber, dass die in § 123 Abs. 1-4 und § 124 Abs. 1 GWB genannten Ausschlussgründe auf den Bewerber nicht zutreffen (gem. Formblatt Teilnahmeantrag II-1.
1. Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung über die zu vergebenden Leistungsbilder mindestens in Höhe von 1 500 000 EUR für Personen sowie 250 000 EUR für Sachschäden oder eine verbindliche Erklärung des Haftpflichtversicherers, dass die bestehende Haftpflichtversicherung im Auftragsfall auf die geforderte Mindestdeckungssumme erhöht wird. In diesem Fall ist die Bescheinigung des Haftpflichtversicherers vor Erteilung des Auftrags nachzureichen.
2. Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren (jahresweise) und Eigenerklärung über den Umsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren (jahresweise) für Leistungen, die dem hier ausgeschriebenen Auftragsgegenstand entsprechen, soweit dieser vom Gesamtumsatz abweicht (gem. Formblatt Teilnahmeantrag II-1).
1. Geeignete Referenzen (mindestens 3) über früher ausgeführte mit Angabe des Auftragswerts, des Erbringungszeitpunkts sowie des öffentlichen oder privaten Auftraggebers mit Ansprechpartner und Telefonnummer (jeweils Formblatt Referenzen II-1-1). Die Referenzen müssen mit der zu vergebenden Leistung bezüglich der Planungsanforderungen vergleichbar sein. Besonderes Augenmerk sollte bei der Auswahl der Referenzen vor allem gelegt werden auf: Leistungen nach § 39 HOAI Objektplanung Freianlagen (Mindestanforderung an die Referenz). Des Weiteren auf (Auswahlkriterien): Spiel- und Sportanlagen, Erbringungszeit in den letzten 7 Jahren (ab 2013, LPH 8 abgeschlossen), Bauten mit vergleichbarer Komplexität / Honorarzone, ähnlicher Leistungsumfang und Auftragswert. Die vorgenannten Punkte stellen keine Mindestanforderungen an die Referenzen dar, sondern dienen der Begrenzung der Anzahl der geeigneten Bewerber bei der Gesamtbeurteilung der Auswahlkriterien. Sie sind unbedingt auf den Referenzblättern zu vermerken. Für den Fall, dass der Bewerber mehr als 3 Referenzen einreicht, hat er anzugeben, welche der Referenzen der Auftraggeber bei der Auswahlentscheidung berücksichtigen soll. Erfolgt keine Angabe, wird der Auftraggeber die ersten 3 Referenzen in der Reihenfolge der Anlagennummern seiner Auswahl zugrunde legen,
2. Angabe der technischen Fachkräfte oder der technischen Stellen, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, unabhängig davon, ob diese dem Bewerber angehören oder nicht, und zwar insbesondere derjenigen, die mit der Qualitätskontrolle beauftragt sind,
3. Studien- und Ausbildungsnachweise sowie Bescheinigungen über die Erlaubnis zur Berufsausübung für die Inhaberin, den Inhaber oder die Führungskräfte des Bewerbers,
4. Eigenerklärung über die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Bewerbers und die Zahl seiner Führungskräfte der letzten 3 Jahre (gemäß Formblatt Teilnahmeantrag II-1),
5. Eigenerklärung, welche Teile des Auftrags der Bewerber unter Umständen an andere Unternehmen zu vergeben beabsichtigt. Hierbei ist Folgendes zu beachten:
— Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates als Architekten bzw. Ingenieure (für Landschaftsarchitektur, Freianlagenplanung etc.) tätig und zum Führen dieser Berufsbezeichnung oder zum Tätigwerden in der Bundesrepublik Deutschland berechtigt sind, ggf. ist der Nachweis nach den entsprechenden EU-Richtlinien zu führen;
1. Eigenerklärung über die Bereitschaft zur Verpflichtung gemäß Verpflichtungsgesetz vom 2.3.1974, geändert durch § 1 Nr. 4 Gesetz vom 15.08.1974 (gem. Formblatt Teilnahmeantrag II-1)
2. Eigenerklärung über die Bereitschaft, auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle eine Verpflichtung zur Zahlung des Vergabemindestlohns gem. § 4 Abs. 1 Satz 1 VGSH für den Bewerber sowie für etwaige Unterauftragnehmer vorzulegen, sofern der Bieter oder Unterauftragnehmer nicht im EU-Ausland tätig ist und die Leistung ausschließlich dort erbringt (Formblatt Verpflichtungserklärung zur Zahlung des Vergabemindestlohns)
Fragen sind schriftlich über die E-Vergabeplattform oder per E-Mail an E-Vergabe-Fbdl@gmsh.de zu stellen. Fragen werden bis zum 21.8.2020 angenommen. Der Fragen- und Antwortenkatalog wird auf der Seite http://www.e-vergabe-sh.de/vergabeplattform/bekanntmachungen/ unter der jeweiligen Vergabe veröffentlicht.
Deutschland, Münster: Bekanntmachung vergebener Aufträge (2020/S 145-357370)
Deutschland, Biebesheim: Auftragsbekanntmachung (2020/S 149-365574)

References: § 39
 § 39
 § 123
 § 124
 § 39
 § 1
 § 4