Source: https://gerechtigkeit.ovh/Eigenkapital/de/Verschulden
Timestamp: 2019-01-23 06:13:20+00:00

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Das zivilrechtliche Verschulden (auch Verschuldung, früher: culpa) bestimmt die subjektive Vorwerfbarkeit eines Erfolges. Die Verschuldensformen sind Vorsatz und § 276 Abs. 1 S. 1 BGB). Außerhalb des Deliktsrechts spricht man meist von Vertretenmüssen. Im Strafrecht dagegen heißt die entsprechende Wertungsstufe § 46 Abs. 1 S. 1 StGB).
Das Verschulden setzt Verschuldens- beziehungsweise § 828 BGB differenziert: Für § 19 StGB). Für besondere Fälle kann auch § 20 StGB) oder § 829 BGB).
Für eigenes, freilich vermutetes Verschulden haftet, wer einen § 278 BGB vor, dass das Verschulden eines Erfüllungsgehilfen dem Geschäftsherrn zugerechnet wird. § 89 BGB für das Verschulden ihrer Organe, z. B. des Vorstandes.

References: § 276
 § 46
 § 828
 § 19
 § 20
 § 829
 § 278
 § 89