Source: https://www.matchworking.de/agb/
Timestamp: 2018-01-21 08:12:26+00:00

Document:
AGB – Die allgemeinen Geschäftsbedingungen | Matchworking
In vielen Industrien ergibt sich oft ein kurzfristiger Bedarf an externen Experten im Marketing, Konzeption und Entwicklung mit jeweils projektrelevanten sowie vertieften fach- und branchenspezifischen Kenntnissen. Diese Experten müssen außerdem die Fähigkeit besitzen sich schnell in bestehende Organisationen und deren Strukturen zu integrieren und zusätzlich auch mit jeweiligen Ansprechpartnern kommunizieren können, damit Aufgaben zum Projektende hin anforderungsgerecht erfüllt sind. Um sie im Bedarfsfall kurzfristig an Kundenunternehmen vermitteln und flexibel auf Kundenanfragen reagieren zu können, führt Matchworking einen Pool von freiberuflichen Expertinnen und Experten (im Folgenden geschlechtsunabhängig als „Freelancer“ bezeichnet), mit denen vorab diese Rahmenbedingungen vereinbart werdenMatchworking übernimmt für Kundenunternehmen die Vermittlung von Freelancern. Abhängig von den Wünschen des Kundenunternehmens geht der Vermittlung in der Regel ein Briefing und Matching voraus. Matchworking fungiert nicht als Provider von Interimsleistungen. Verträge mit Freelancern werden ausschließlich zwischen Kundenunternehmen und Freelancer geschlossen und direkt zwischen diesen abgerechnet. Je nach Wunsch des Kundenunternehmens übernimmt Matchworking die reine Vermittlungsleistung oder stellt dem Kundenunternehmen vorab ein Briefing-Tool zur Verfügung und verifiziert anschließend alle Ergebnisse mit dessen Ansprechpartner. Anschließend sucht Matchworking auf Basis der entsprechenden Kriterien, Anforderungen, Skills und Persönlichkeitsmerkmale die passenden Freelancer. Ergebnis des Matchings ist die Empfehlung eines oder mehrerer Freelancer für das jeweilige Projekt. Die passenden Freelancer erhalten das Briefing des Auftrags und werden von Matchworking persönlich angefragt, sodass sie auf Basis des Briefings direkt entscheiden können, ob sie den Auftrag potenziell annehmen würden oder nicht. In einem Kurzprofil werden die passenden und interessierten Freelancer dem Kundenunternehmen vorgestellt, damit es selbst entscheiden kann, welcher Freelancer den Zuschlag bekommt. Die letztendliche Auswahl des Freelancers und der Vertragsschluss obliegen allein dem Kundenunternehmen.
Der Freelancer hat aus diesen Geschäftsbedingungen heraus weder einen Anspruch auf Vermittlung durch Matchworking noch ist er zur Annahme der ihm angebotenen Projektaufträge verpflichtet.
Gegenstand dieser Geschäftsbedingungen zwischen Matchworking und Freelancer ist die Inanspruchnahme der Poolmitgliedschaft und die Vermittlung von Aufträgen. Die nachstehenden Geschäftsbedingungen sollen grundsätzlich auf die Poolmitgliedschaft und die Vermittlung von Projektaufträgen zwischen Kundenunternehmen und Freelancer Anwendung finden. Allgemeine Geschäftsbedingungen des Freelancers gelten gegenüber Matchworking nicht.
Der Freelancer wird im Rahmen von Einzelprojektaufträgen mit Kundenunternehmen von Matchworking eigenständige, von Matchworking vermittelte Verträge schließen. Vermittlungsprovisionen werden dabei, sofern nichts Abweichendes vereinbart wurde, den Kundenunternehmen in Rechnung gestellt. Der Freelancer ist jedoch verpflichtet, Matchworking die zwischen ihm und dem Kundenunternehmen geschlossenen Verträge und Rechnungen unverzüglich offenzulegen.
Die vom Freelancer zu übernehmenden Projektaufträge werden ausschließlich im Rahmen von Verträgen zwischen Freelancer und Kundenunternehmen detailliert beschrieben, die insoweit auch den Leistungsumfang zwischen diesen beiden Parteien definieren. Matchworking fungiert lediglich als Vermittler zwischen Kundenunternehmen und Freelancer.
Zu den üblichen von Matchworking vermittelten Aufträgen gehören beispielsweise die Entwicklung von Logos, Geschäftsausstattungen und Websites sowie die Tätigkeiten für Konzeption, Design und Entwicklung. Aus der Art der im jeweiligen Projektauftrag vereinbarten Aufgabenstellung ergibt sich, ob der Freelancer eine Dienstleistung (§§ 611 ff. BGB) oder eine Werkleistung (§§ 631 ff. BGB) zu erbringen hat. Matchworking hat darauf keinen Einfluss.
Der Ort und die Zeit sowie die Art und Weise der Leistungserbringung ergeben sich aus dem jeweiligen Projektauftrag und Vertrag zwischen Freelancer und Kundenunternehmen. Matchworking hat hierauf keinen Einfluss. Die Verantwortung für die Ausführung des Projektauftrages trägt der Freelancer. Der Freelancer erbringt seine Leistungen im eigenen Namen und auf eigene Rechnung als selbstständiger Unternehmer.
Da das Verhalten des Freelancers bei Erfüllung seines Vertrages mit dem Kundenunternehmen auch die Reputation von Matchworking beeinflusst, verpflichtet sich der Freelancer auch gegenüber Matchworking zur ordnungsgemäßen Erfüllung seiner Verträge. Insbesondere erfolgt die Ausführung der Projektleistungen unter Ausnutzung des neuesten Standes von Wissenschaft und Technik. Mit dem Kundenunternehmen vereinbarte Arbeitsergebnisse sind termingetreu und ordnungsgemäß zu liefern.
Der Freelancer ist berechtigt, aber nicht verpflichtet, Mandate für Matchworking zu akquirieren. Ebenso ist Matchworking berechtigt, aber nicht verpflichtet, vom Freelancer akquirierte Mandate zu übernehmen.
Eine Befugnis zur rechtsgeschäftlichen Vertretung Matchworkings oder zum Inkasso für Matchworking besteht nicht.
Die Poolmitgliedschaft beinhaltet einen Online-Eintrag des Freelancers im Portal von Matchworking. Welche Angaben der Freelancer dabei macht, obliegt ihm. Ein Matching mit Projekten von Kundenunternehmen ist jedoch erst ab einer Vollständigkeitsquote von 80 % möglich. Die gemachten Angaben sind stets aktuell zu halten und regelmäßig (mindestens alle drei Monate) zu prüfen.
Die Poolmitgliedschaft ist während der Betaphase frei nutzbar. Nach Abschluss der Betaphase werden einzelne Mitgliedschaften kostenpflichtig angeboten und diese Geschäftsbedingungen entsprechend geändert. Matchworking behält sich daher vor, nach Abschluss der Betaphase ein noch zu bestimmendes Entgelt für Premium- und Exklusiv-Mitgliedschaften mit Wirkung für die Zukunft zu verlangen. In diesem Fall wird Matchworking den Freelancer mindestens sechs Wochen vor dem Wirksamwerden der geplanten Entgeltpflicht darüber informieren. Sofern der Freelancer mit dieser Entgeltpflicht nicht einverstanden ist, kann er ihr binnen 15 Tagen zum Monatsende per Brief oder E-Mail widersprechen. Der Widerspruch entspricht einer Kündigung der Premium- oder Exklusiv-Mitgliedschaft durch den Freelancer, sodass die Premium- oder Exklusiv-Mitgliedschaft zum nächstmöglichen Zeitpunkt vor Wirksamwerden einer Entgeltpflicht endet und der Account als Basis-Mitgliedschaft fortgeführt wird.
Der Freelancer haftet Matchworking für Schäden in vollem Umfang.
Der Freelancer hat sein Haftpflichtrisiko durch Abschluss einer sich auf Personen-, Sach- und Vermögensschäden beziehenden Haftpflichtversicherung angemessen zu regeln.
Der Freelancer erkennt an, dass eine 100%ige Verfügbarkeit der Matchworking-Website technisch nicht zu realisieren ist. Matchworking ist jedoch bemüht, die Website möglichst konstant verfügbar zu halten. Insbesondere Wartungs-, Sicherheits- oder Kapazitätsbelange sowie Ereignisse, die nicht im Einflussbereich Matchworkings stehen (z. B. Störungen von öffentlichen Kommunikationsnetzen, Stromausfälle etc.), können zu Störungen oder zur vorübergehenden Einstellung des Dienstes auf der Website führen.
Matchworking haftet dem Freelancer gegenüber, gleichgültig aus welchem Rechtsgrund, für die von Matchworking bzw. ihren Mitarbeitern vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachten Schäden. Eine Haftung für leichte Fahrlässigkeit besteht nur bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. Für diesen Fall ist die Haftung für untypische Schäden ausgeschlossen. Im Übrigen ist eine Haftung ausgeschlossen. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz und für Körperschäden bleibt unberührt.
Alle Unterlagen, die Matchworking dem Freelancer zur Durchführung des Projektauftrages zur Verfügung stellt, sind bzw. werden mit ihrer Entstehung ausschließlich und uneingeschränkt Eigentum Matchworkings. Derartige von Matchworking zur Verfügung gestellte Dateien und sämtliche Kopien hat der Freelancer nach Auftragsende Matchworking zu übergeben und von sämtlichen Datenträgern zu löschen. Dem Freelancer steht kein Zurückbehaltungsrecht zu.
Der Freelancer verpflichtet sich zur Geheimhaltung aller Geschäftsangelegenheiten Matchworkings und dessen Kundenunternehmen oder einbezogener Dritter sowie zur entsprechenden Verpflichtung seiner Mitarbeiter und eventuell involvierter Dritter. Der Freelancer trifft alle erforderlichen Maßnahmen, um personenbezogene Daten ebenso wie Erkenntnisse und Informationen zur Entwicklung, die insbesondere im Zusammenhang mit Neuentwicklungen, Vorführungen, Versuchen und Gesprächen stehen, geheim zu halten. Der Freelancer verpflichtet sich, die gegenseitig mitgeteilten Informationen ohne ausdrückliche schriftliche Einwilligung nicht selbst zu verwerten.
Der Freelancer verpflichtet sich, über diese Informationen auch nach Beendigung des jeweiligen Vertragsverhältnisses Stillschweigen zu bewahren, solange sie nicht von der Geschäftsleitung Matchworkings oder dessen Kundenunternehmen allgemein bekannt gemacht oder schriftlich zur Weitergabe freigegeben worden sind.
Im Falle einer Verletzung der Verschwiegenheitspflicht wird eine Vertragsstrafe von einem Drittel des Auftragswerts, jedoch nicht weniger als 3.000,– EUR und nicht mehr als 30.000,– EUR, sofort fällig. Matchworking bleibt die Geltendmachung eines darüber hinausgehenden Schadenersatzanspruchs ausdrücklich vorbehalten. Die gezahlte Vertragsstrafe ist hierauf jedoch anzurechnen. § 348 HGB wird abbedungen.
Der Freelancer und Matchworking stellen sicher, dass die vorhandenen Datenverarbeitungsanlagen und Datenbestände dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG), dem jeweiligen Landesdatenschutzgesetz sowie den jeweils geltenden Datenschutzsondervorschriften genügen. Dies gilt insbesondere hinsichtlich der Erhebung, Verarbeitung, Veränderung, Übermittlung und Löschung von Daten und Datenbeständen.
Der Freelancer stellt sicher, dass er im Rahmen der Erfüllung des Vertrages keine Handlungen vornimmt, die gegen bestehende Datenschutzbestimmungen verstoßen. Im Einzelfall stimmt sich der Freelancer mit dem von Matchworking auf Anfrage zu benennenden Verantwortlichen für die Datensicherheit ab.
Der Freelancer verpflichtet seine Erfüllungsgehilfen zur Wahrung des Datengeheimnisses nach Maßgabe des § 5 BDSG und weist sie auf die Strafbarkeit von Verstößen hin.
Dem Freelancer ist es insbesondere untersagt, geschützte personenbezogene Daten unbefugt zu einem anderen als dem zur jeweiligen rechtmäßigen Aufgabenerfüllung gehörenden Zweck zu verarbeiten, bekannt zu geben, zugänglich zu machen oder sonst zu nutzen. Die Verpflichtung auf das Datengeheimnis besteht auch nach Beendigung der jeweiligen Zusammenarbeit mit Matchworking und dem Kundenunternehmen fort.
Der Freelancer hat das Recht, unter Berücksichtigung des nachfolgenden Kundenschutzes Aufträge unter Ausschluss Matchworkings anzunehmen und selbst werbend am Markt aufzutreten:
Matchworking nimmt ab der erstmaligen Benennung eines potenziellen Kundenunternehmens gegenüber dem Freelancer oder für den Fall, dass Freelancer und Kundenunternehmen über diese Online-Plattform ihren Geschäftskontakt angebahnt haben, sowie während der gesamten Projektlaufzeit bei dem Kundenunternehmen (auch bei Verlängerung oder Folgeprojekten bei demselben Kundenunternehmen) Kundenschutz in Anspruch.
Der Freelancer verpflichtet sich, für die Dauer dieses Vertrages in keinerlei direkte oder indirekte Geschäftsbeziehung mit den Kundenunternehmen unter Ausschluss Matchworkings zu treten. Als indirekte Geschäftsbeziehung gilt auch die Vermittlung seiner eigenen Person oder Dritter durch sich oder andere Unternehmen.
Der Freelancer verpflichtet sich insbesondere, Aufträge betreffend Themen, die Matchworking üblicherweise anbietet (insb. solche gem. § 1), bei dem Kundenunternehmen nicht in eigener Regie durchzuführen oder mittels Dritter durchführen zu lassen, sondern ausschließlich in Zusammenarbeit mit Matchworking. Der Freelancer verpflichtet sich deshalb, direkt an ihn gerichtete Anfragen des Kundenunternehmens unverzüglich gegenüber Matchworking offenzulegen.
Matchworking nimmt darüber hinaus für die Dauer von zwölf Monaten nach Abschluss des Projektes bei dem Kundenunternehmen Kundenschutz gemäß den vorgenannten Grundsätzen in Anspruch.
Der Freelancer verpflichtet sich, für jeden Fall der schuldhaften Zuwiderhandlung eine Vertragsstrafe in Höhe von einem Drittel des Auftragswertes, jedoch nicht weniger als 6.000,– EUR und nicht mehr als 60.000,– EUR, an Matchworking zu zahlen. Matchworking bleibt die Geltendmachung eines darüber hinausgehenden Schadenersatzanspruchs vorbehalten. Die gezahlte Vertragsstrafe ist hierauf jedoch anzurechnen. § 348 HGB wird abbedungen.
Die Regelungen zum Kundenschutz finden hingegen keine Anwendung, wenn und soweit zwischen dem Freelancer und dem Kundenunternehmen bereits vor der erstmaligen Benennung des potenziellen Kundenunternehmens durch Matchworking nachweislich vertragliche Geschäftsbeziehungen zwischen Kundenunternehmen und Freelancer bestanden haben.
Dieses Vertragsverhältnis kommt durch Abschluss des Online-Registrierungsvorgangs zustande und läuft auf unbestimmte Zeit. Es kann mit einer Frist von 15 Tagen zum Monatsende von beiden Seiten gekündigt werden. Eine Kündigung aus wichtigem Grund ist jederzeit möglich. Da das Verhalten des Freelancers hinsichtlich der Erfüllung seiner Verträge auch die Reputation von Matchworking beeinflusst, gilt als wichtiger Grund insbesondere auch, wenn der Freelancer wiederholt oder schwerwiegend gegen vertragliche Pflichten gegenüber einem Kundenunternehmen verstößt.
Matchworking ist berechtigt, diese Geschäftsbedingungen einseitig zu ändern, soweit dies zur Beseitigung nachträglich entstehender Äquivalenzstörungen oder insbesondere aufgrund einer geänderten Rechtslage oder höchstrichterlichen Rechtsprechung, technischer Änderungen oder Weiterentwicklungen, neuer organisatorischer Anforderungen des Massenverkehrs, Regelungslücken in den AGB, Veränderung der Marktgegebenheiten oder anderen gleichwertigen Gründen erforderlich ist und den Freelancer nicht unangemessen benachteiligt.. Über eine Änderung wird Matchworking unter Mitteilung des Inhalts der geänderten Regelungen an die zuletzt bekannte E-Mail-Adresse des Freelancers informieren. Die Änderungen werden Vertragsbestandteil, wenn der Freelancer gegenüber Matchworking nicht binnen sechs Wochen nach Zugang der Änderungsmitteilung der Einbeziehung in das Vertragsverhältnis in Textform widerspricht.
Erfüllungsort und Gerichtsstand für alle sich aus diesem Vertragsverhältnis unmittelbar oder mittelbar ergebenden Streitigkeiten ist der Sitz von Matchworking, sofern der Auftrag von einem Vollkaufmann im Rahmen seines Handelsgewerbes, einer juristischen Person des öffentlichen Rechts oder von einem öffentlich-rechtlichen Sondervermögen erteilt wurde.
Bei unentgeltlich bereitgestellten Leistungen ist Matchworking jederzeit berechtigt, die AGB zu ändern, aufzuheben oder durch andere AGB zu ersetzen sowie neue Leistungen unentgeltlich oder entgeltlich verfügbar zu machen.
Sollte eine Bestimmung dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so berührt dies die Wirksamkeit dieser Bedingungen im Übrigen nicht. Freelancer und Matchworking verpflichten sich in einem derartigen Fall vielmehr, eine wirksame oder durchführbare Bestimmung an die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren zu setzen, die dem Geist und dem Zweck der zu ersetzenden Bestimmung so weit wie möglich entspricht.
widerruf@matchworking.de
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstige Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen 14 Tagen ab dem Tag zurückzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Das Widerrufsrecht besteht nicht, sofern Sie bei Abschluss des Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handeln und Sie deshalb als Unternehmer anzusehen sind (§ 14 BGB).
Das Widerrufsrecht gilt nicht hinsichtlich solcher Verträge, die nicht zwischen Ihnen und Matchworking, sondern zwischen Ihnen und einem Dritten zustande kommen. Etwaige Widerrufsrechte können diesbezüglich nur gegenüber dem Dritten geltend gemacht werden.
Sie stimmen ausdrücklich zu, dass Matchworking vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Ausführung der Dienstleistung beginnt, und bestätigen hiermit, dass Ihnen bekannt ist, dass Sie durch diese Zustimmung mit Beginn der Ausführung des Vertrages Ihr Widerrufsrecht verlieren.
Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für die Poolmitgliedschaft und für Aufträge, deren Gegenstand die Vermittlung von freiberuflichen Experten und zugehörige Beratungsleistungen durch Matchworking an eine Auftraggeberin oder einen Auftraggeber (im Folgenden Auftraggeberin) ist.
Die Auftraggeberin hat aus diesen Geschäftsbedingungen heraus keinen Anspruch auf Vermittlung durch Matchworking. Hieraus entsteht ebenfalls keine Verpflichtung, Vermittlungsleistungen von Matchworking in Anspruch zu nehmen.
Matchworking übernimmt für die Auftraggeberin die qualifizierte Vermittlung von freiberuflichen Experten – vom Briefing über das Matching bis zur Vermittlung. Matchworking ist berechtigt, auf alle von der Auftraggeberin ausgeschriebenen Vakanzen für freiberufliche Experten Kandidaten auf Basis des nachfolgend bestimmten Erfolgshonorars vorzustellen. Die Auftraggeberin ist verpflichtet, zur Vertragsdurchführung ein Online-Profil mit den relevanten Firmeninformationen im Unternehmensportal von Matchworking anzulegen. Matchworking stellt der Auftraggeberin ein Briefing-Tool zur Verfügung und verifiziert anschließend alle Ergebnisse mit ihrem Ansprechpartner. Anschließend sucht Matchworking auf Basis der entsprechenden Kriterien, Anforderungen, Skills und Persönlichkeitsmerkmale die passenden Experten für das jeweilige Projekt. Ergebnis des Matchings ist die Empfehlung eines oder mehrerer Experten für das jeweilige Projekt. Die passenden Freelancer erhalten das Briefing des Auftrags und werden von Matchworking persönlich angefragt, sodass sie auf Basis des Briefings direkt entscheiden können, ob sie den Auftrag potenziell annehmen würden oder nicht. In einem Kurzprofil werden die passenden und interessierten Freelancer der Auftraggeberin vorgestellt, damit sie selbst entscheiden kann, welcher Experte den Zuschlag bekommt. Die letztendliche Auswahl des Experten und der Vertragsschluss obliegen allein der Auftraggeberin.
Alternativ wird das Briefing neben der Vermittlung (Matching) als Einzelleistung angeboten. Das Matching ist dann nicht Bestandteil dieses Pakets und wird von der Auftraggeberin anhand der allgemein verfügbaren Informationen der Kandidaten selbst durchgeführt. Die Auftraggeberin kann das Briefing anschließend frei verwenden.
Einzelheiten des jeweiligen Auftrages werden gesondert zwischen Auftraggeberin und Matchworking geregelt.
Gegenstand des Auftrages ist ausschließlich die vereinbarte Tätigkeit, nicht die Erzielung eines bestimmten wirtschaftlichen Erfolges oder die Erstellung von Gutachten oder anderen Werken. Die Leistungen von Matchworking sind erbracht, wenn Untersuchungen und Analysen durchgeführt sowie die sich daraus ergebenden Schlussfolgerungen zusammen mit der Auftraggeberin erarbeitet sind. Unerheblich ist, ob oder wann die Schlussfolgerungen bzw. Empfehlungen umgesetzt werden.
Die Auftraggeberin wird im Rahmen von Einzelprojektaufträgen eigenständige, von Matchworking vermittelte Verträge mit Experten schließen. Vermittlungsprovisionen werden, sofern nichts Abweichendes vereinbart wurde, der Auftraggeberin in Rechnung gestellt. Zu diesem Zweck ist die Auftraggeberin verpflichtet, die zwischen ihr und dem Experten geschlossenen Verträge sowie die vom Experten erhaltenen Rechnungen unverzüglich gegenüber Matchworking offenzulegen. Der Experte erbringt seine Leistungen im eigenen Namen und auf eigene Rechnung als selbstständiger Unternehmer. Er allein trägt die Verantwortung für die fristgerechte und ordnungsgemäße Ausführung des Projektauftrages.
Zu den üblichen von Matchworking vermittelten Aufträgen gehören beispielsweise die Entwicklung von Logos, Geschäftsausstattungen und Websites sowie die Tätigkeiten für Konzeption, Design und Entwicklung.
Verträge mit freiberuflichen Experten werden ausschließlich direkt zwischen Auftraggeberin und Experte geschlossen. Ebenso wird die erbrachte Projektleistung direkt zwischen diesen beiden Vertragspartnern abgerechnet. Matchworking stellt den freiberuflichen Experten ein Online-Portal zur Verfügung, übernimmt das Projekt-Briefing und fungiert als Vermittler. Matchworking fungiert nicht als Provider von Interimsleistungen.
Nachträgliche Änderungen und Ergänzungen des Auftrags zwischen Auftraggeberin und Matchworking oder der wesentlichen Auswertungsergebnisse bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Textform. Dies gilt auch für den Verzicht auf dieses Formerfordernis. Der Vorrang der Individualabrede gemäß § 305b BGB bleibt unberührt. Protokolle über Besprechungen und den Projektsachstand werden dem gerecht, sofern sie von den Bevollmächtigten beider Seiten in Textform bestätigt werden.
Matchworking ist verpflichtet, nachträgliche Änderungsverlangen der Auftraggeberin auszuführen, sofern dies ohne zusätzliche Kosten oder Terminverschiebungen möglich ist. Anderenfalls teilt Matchworking binnen 14 Tagen die Einzelheiten des notwendigen Mehraufwandes mit. Bestätigt die Auftraggeberin nicht binnen weiterer 14 Tage schriftlich die Änderung, so gilt das Änderungsverlangen als aufgehoben.
Matchworking verpflichtet sich, von der Auftraggeberin mitgeteilte Informationen und zur Verfügung gestellte Unterlagen vertraulich zu behandeln und nur im Rahmen erteilter Suchaufträge und interner Auswertungen zu verwenden. Allgemeine Angaben der Auftraggeberin dürfen jedoch von Matchworking zu internen statistischen Zwecken ausgewertet werden. Die Auftraggeberin ist verpflichtet, die persönlichen und beruflichen Verhältnisse der ihr vorgestellten Kandidaten vertraulich zu behandeln. Um den Persönlichkeitsschutz der Kandidaten zu gewährleisten, dürfen Referenzauskünfte nur nach ausdrücklicher Genehmigung oder Rücksprache mit Matchworking erfolgen. Von Matchworking mitgeteilte Informationen und zur Verfügung gestellte Unterlagen sind vertraulich zu behandeln und dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden. Sofern nicht gesetzlich etwas Abweichendes bestimmt ist, sind diese spätestens zwölf Monate nach Erhalt von der Auftraggeberin zu vernichten sowie von sämtlichen Datenträgern zu löschen.
Matchworking ist verpflichtet, auch nach Beendigung des Auftrages über alle geschäfts- oder auftraggeberbezogenen Tatsachen, die im Zusammenhang mit der Auftragsausführung bekannt werden, Stillschweigen zu bewahren. Ohne schriftliche Einwilligung der Auftraggeberin darf Matchworking sie weder an Dritte weitergeben noch für sich selbst verwerten. Dies gilt auch für schriftliche Äußerungen, insbesondere auftragsbezogene Berichte oder Empfehlungen.
Matchworking ist befugt, im Rahmen der Zweckbestimmung des Auftrags die anvertrauten personenbezogenen Daten unter Beachtung der Datenschutzbestimmungen zu verarbeiten oder durch Dritte verarbeiten zu lassen.
Die Auftraggeberin ist verpflichtet, Matchworking nach Kräften zu unterstützen und in ihrer Betriebssphäre alle zur ordnungsgemäßen Auftragsausführung notwendigen Voraussetzungen zu schaffen. Insbesondere hat sie die gesetzlichen Bestimmungen einzuhalten.
Für die Erstellung des Briefings wird ein Grundpreis von pauschal 370,– EUR berechnet, unabhängig davon, ob das Matching mit einem freiberuflichen Experten gebucht wird oder nur das Briefing genutzt werden soll. Im Falle der anschließenden Beauftragung eines Matchings wird dieser Grundpreis mit der Matchingprovision verrechnet.
Kommt mit dem Experten und der Auftraggeberin ein Vertragsverhältnis zustande, erwirbt Matchworking einen Honoraranspruch für Vermittlungsleistungen in Höhe von 15 % der Brutto-Projektsumme, zahlbar in zwei Raten. Basis für die Honorarberechnung ist das mit dem Experten vereinbarte Honorar für die gesamte Projektlaufzeit zzgl. ggf. fest vereinbarter Reise- und Übernachtungskosten. Sind Tagessätze vereinbart, werden diese mit der Anzahl der anvisierten Projekttage multipliziert. Sollte sich die Projektsumme im Laufe des Projekts erhöhen, Nachträge oder Folgeprojekte mit dem Experten vereinbart werden, erhöht dies den Honoraranspruch und wird im Rahmen der Schlussrechnung entsprechend berücksichtigt. Die Auftraggeberin ist diesbezüglich verpflichtet, Matchworking gegenüber die mit dem Experten geschlossenen Verträge und Rechnungen offenzulegen sowie Änderungen der Projektsumme unaufgefordert mitzuteilen. Sollte ein Kandidat für eine andere als die ursprünglich anvisierte Position oder ein anderes Projekt beauftragt oder anderweitig eingesetzt werden oder ein Vertragsverhältnis mit einem mit der Auftraggeberin analog § 15 AktG verbundenen Unternehmen zustande kommen, erwirbt Matchworking ebenfalls einen Honoraranspruch entsprechend der vorgenannten Grundsätze.
Bei Beauftragung des Briefings erfolgt die Rechnungsstellung in zwei gleichen Raten. 50 % des Grundpreises (185,– EUR) gemäß § 6 werden mit Beauftragung in Rechnung gestellt. Nach Erstellung und Freigabe des Briefings durch die Auftraggeberin werden weitere 50 % des Grundpreises (185,– EUR) berechnet.
Bei Buchung des Matchings erfolgt die Rechnungsstellung ebenfalls zunächst in zwei gleichen Raten. 50 % des Grundpreises (185,– EUR) gemäß § 6 werden zunächst mit Beauftragung in Rechnung gestellt. Nach Erstellung und Freigabe des Briefings durch die Auftraggeberin werden weitere 50 % des Grundpreises (185,– EUR) berechnet.
Die Vermittlungsprovision in Höhe von 15 % der Projektsumme gemäß § 6 wird anschließend in zwei weiteren Raten in Rechnung gestellt. Mit Abschluss des Vertrages zwischen Auftraggeberin und dem vermittelten Experten wird der Honoraranspruch zunächst in Höhe von 10 % der Projektsumme abgerechnet, wobei der gezahlte Grundpreis verrechnet wird. Mit Abschluss des Projektes zwischen Auftraggeberin und dem vermittelten Experten wird der weitere Honoraranspruch von 5 % der Projektsumme in Rechnung gestellt.
Matchworking führt alle Arbeiten mit größter Sorgfalt und stets auf die individuelle Situation und die Bedürfnisse der Auftraggeberin bezogen durch.
Von Dritten bzw. von der Auftraggeberin gelieferte Daten werden nur auf Plausibilität überprüft. Matchworking leistet insbesondere keine Gewähr für von der Auftraggeberin gemachte oder überprüfte Angaben in dem von der Auftraggeberin freizugebenden Projekt-Briefing. Die aus Untersuchungen abzuleitenden Schlussfolgerungen und Empfehlungen erfolgen nach bestem Wissen und nach den anerkannten Regeln von Wissenschaft und Praxis. Die Darstellung der Empfehlungen erfolgt in verständlicher und nachvollziehbarer Weise.
Matchworking leistet Gewähr für den Einsatz gehörig ausgebildeter und mit den nötigen Fachkenntnissen versehener Mitarbeiter sowie für deren fortlaufende Betreuung und Kontrolle bei der Auftragsausführung.
Die Auftraggeberin erkennt an, dass eine 100%ige Verfügbarkeit der Matchworking-Websites technisch nicht zu realisieren ist. Matchworking ist jedoch bemüht, die Websites möglichst konstant verfügbar zu halten. Insbesondere Wartungs-, Sicherheits- oder Kapazitätsbelange sowie Ereignisse, die nicht im Machtbereich Matchworkings stehen (wie z. B. Störungen von öffentlichen Kommunikationsnetzen, Stromausfälle etc.), können zu Störungen oder zur vorübergehenden Einstellung des Dienstes auf der Website führen.
Matchworking haftet der Auftraggeberin, gleichgültig aus welchem Rechtsgrund, für die von ihr (Matchworking) bzw. ihren Mitarbeitern vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachten Schäden. Eine Haftung für leichte Fahrlässigkeit besteht nur bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. In diesem Fall wird die Haftung für untypische Schäden ausgeschlossen. Für einen einzelnen Schadenfall ist sie auf den dreifachen Wert des Honorars, maximal 50.000,– EUR begrenzt. Als einzelner Schadenfall gilt die Summe der Schadenersatzansprüche aller Anspruchsberechtigten, die sich aus einer einzelnen, zeitlich zusammenhängend erbrachten Leistung ergibt. Bei Vorhersehbarkeit eines wesentlich höheren Schadenrisikos ist Matchworking verpflichtet, der Auftraggeberin eine höhere Haftungssumme anzubieten, wobei Matchworking ihre Vergütung entsprechend anpassen kann.
Eine eventuelle Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz und für Körperschäden bleibt unberührt.
Vertragliche Schadenersatzansprüche der Auftraggeberin gegen Matchworking verjähren in zwei Jahren ab Entstehung.
Soweit Auswertungsergebnisse urheberrechtsfähig sind, bleibt Matchworking Urheber. Die Auftraggeberin erhält in diesen Fällen nur das durch Absatz 1 Satz 1 eingeschränkte, im Übrigen zeitlich und örtlich unbeschränkte, unwiderrufliche, ausschließliche und nicht übertragbare Nutzungsrecht an den Auswertungsergebnissen.
Kommt die Auftraggeberin mit der Annahme der Dienste in Verzug oder unterlässt sie eine ihr obliegende Mitwirkung trotz Mahnung und Fristsetzung, so ist Matchworking zur fristlosen Kündigung berechtigt. Unabhängig von der Geltendmachung dieses Kündigungsrechtes hat Matchworking Anspruch auf Ersatz des durch den Verzug oder die unterlassene Mitwirkung entstandenen Schadens bzw. der Mehraufwendungen.
Matchworking nimmt ab der erstmaligen Benennung eines potenziellen Freelancers gegenüber der Auftraggeberin oder für den Fall, dass Freelancer und Auftraggeberin über diese Online-Plattform ihren Geschäftskontakt angebahnt haben, sowie während der gesamten Vertragslaufzeit Kundenschutz in Anspruch.
Dies findet hingegen keine Anwendung, wenn und soweit zwischen dem Freelancer und der Auftraggeberin bereits vor der erstmaligen Benennung des potenziellen Freelancers durch Matchworking nachweislich vertragliche Geschäftsbeziehungen zwischen Auftraggeberin und Freelancer bestanden haben.
Die Auftraggeberin verpflichtet sich daher insbesondere, für die Dauer dieses Vertrages und bis zum Ablauf von 12 Monaten nach Vertragsende unter Ausschluss von Matchworking in keinerlei direkte oder indirekte Geschäftsbeziehung mit dem Personal, Kandidaten oder den freien Experten Matchworkings zu treten.
Die Auftraggeberin verpflichtet sich, für jeden Fall der schuldhaften Zuwiderhandlung eine Vertragsstrafe in Höhe von einem Drittel des Auftragswertes, jedoch nicht weniger als 6.000,– EUR und nicht mehr als 60.000,– EUR, an Matchworking zu zahlen. Die Geltendmachung eines darüber hinausgehenden Schadenersatzanspruchs bleibt vorbehalten. Die gezahlte Vertragsstrafe ist hierauf jedoch anzurechnen. § 348 HGB wird abbedungen.
Bis zur vollständigen Begleichung ihrer Forderungen hat Matchworking an den ihr überlassenen Unterlagen ein Zurückbehaltungsrecht, dessen Ausübung aber treuwidrig ist, wenn durch die Zurückbehaltung der Auftraggeberin ein unverhältnismäßig hoher, bei Abwägung der beiderseitigen Interessen nicht zu rechtfertigender Schaden zugefügt würde.
Nach Ausgleich der Ansprüche aus dem Vertrag hat Matchworking alle Unterlagen herauszugeben, die die Auftraggeberin oder ein Dritter ihr aus Anlass der Auftragsausführung übergeben hat. Dies gilt nicht für den Schriftwechsel zwischen den Parteien und für einfache Abschriften der im Rahmen des Auftrags gefertigten Berichte, Organisationspläne, Zeichnungen, Aufstellungen, Berechnungen etc., sofern die Auftraggeberin die Originale erhalten hat.
Die Pflicht von Matchworking zur Aufbewahrung der Unterlagen erlischt sechs Monate nach Zustellung der schriftlichen Aufforderung zur Abholung, im Übrigen drei Jahre, bei gemäß Abs. 1 zurückbehaltenen Unterlagen fünf Jahre, nach Beendigung des Vertragsverhältnisses.
Matchworking ist berechtigt, diese Geschäftsbedingungen einseitig zu ändern, soweit dies zur Beseitigung nachträglich entstehender Äquivalenzstörungen oder insbesondere aufgrund einer geänderten Rechtslage oder höchstrichterlichen Rechtsprechung, technischer Änderungen oder Weiterentwicklungen, neuer organisatorischer Anforderungen des Massenverkehrs, Regelungslücken in den AGB, Veränderung der Marktgegebenheiten oder anderen gleichwertigen Gründen erforderlich ist und die Auftraggeberin nicht unangemessen benachteiligt. Über eine Änderung wird Matchworking unter Mitteilung des Inhalts der geänderten Regelungen an die zuletzt bekannte E-Mail-Adresse der Auftraggeberin informieren. Die Änderungen werden Vertragsbestandteil, wenn die Auftraggeberin nicht binnen sechs Wochen nach Zugang der Änderungsmitteilung der Einbeziehung in das Vertragsverhältnis in Textform gegenüber Matchworking widerspricht.
Rechte aus Vertragsverhältnissen mit Matchworking dürfen nur nach vorheriger schriftlicher Zustimmung seitens Matchworking abgetreten werden.
Für alle Ansprüche aus dem Vertrag gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des Internationalen Privatrechts.
Änderungen und Ergänzungen dieser Bedingungen und der Angebote von Matchworking bedürfen der Textform und müssen als solche ausdrücklich gekennzeichnet sein. Das gilt auch für den Verzicht auf dieses Formerfordernis selbst. Der Vorrang der Individualabrede gemäß § 305b BGB bleibt unberührt.
Sind oder werden Vorschriften dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen oder der Angebote Matchworkings ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar, so werden die übrigen Bestimmungen hierdurch nicht berührt. Die Vertragsparteien sind verpflichtet, die ungültige/undurchführbare Bestimmung von Beginn ihrer Ungültigkeit/Undurchführbarkeit an unter Berücksichtigung der beiderseitigen Interessen durch eine wirtschaftlich möglichst gleichartige Bestimmung zu ersetzen. Soweit die Unwirksamkeit einer Regelung auf einem Maß, einer Leistung oder Zeit beruht, gilt das rechtlich zulässige Maß als vereinbart. Entsprechendes gilt für Regelungslücken.
Gerichtsstand für alle sich aus diesem Vertragsverhältnis unmittelbar oder mittelbar ergebenden Streitigkeiten ist der Sitz von Matchworking, sofern der Auftrag von einem Vollkaufmann im Rahmen seines Handelsgewerbes, einer juristischen Person des öffentlichen Rechts oder von einem öffentlich-rechtlichen Sondervermögen erteilt wurde.

References: § 348
 § 5
 § 1
 § 348
 § 305
 § 15
 § 6
 § 6
 § 6
 § 348
 § 305