Source: https://issuu.com/schibri/docs/pas_2010_ausgabe_05
Timestamp: 2017-05-25 22:29:09+00:00

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http://www.schibri.de/pdf/pas/pas_2010_Ausgabe_05 by Schibri-Verlag - issuu
Jahrgang 8ISSN 1611-227X22. Mai 2010Nr. 05PASEWALKER NACHRICHTEN	- 2 -	– Gewerbliche Anzeige –	Nr. 05/2010Nr. 05/2010	– Gewerbliche Anzeige –	- 3 -	PASEWALKER NACHRICHTENPASEWALKER NACHRICHTEN	- 4 -	Nr. 05/2010Nr. 05/2010PASEWALKER NACHRICHTEN-5-IMPRESSUM
Pasewalker Nachrichten undINHALtSVERZEICHNIS
Seite InhaltAmtliches Mitteilungsblatt für das Amt Uecker-Randow-tal
Herausgeber:1. Stadt Pasewalk, Haußmannstraße 85, 17309 Pasewalk,
Internet: www.pasewalk.de
2. Amt Uecker-Randow-Tal, Lindenstraße 32, 17309 PasewalkHerstellung:Schibri-Verlag, Am Markt 22, 17335 Strasburg,
E-Mail: info@schibri.deVerantwortlich für den amtlichen teil der Stadt Pasewalk:
Verantwortlich für den redaktionellen teil der Gemeinden:Stadt Pasewalk
02-03 Werbung Verlag
Veranstaltungskalender II
25–26 Werbung Verlag
Mit einer Seifenkiste in den Monat Mai
1. Mai in Pasewalk – Kleine Meerjungfrau trifft
31–32 Werbung Stadt
BundeswehrGünter Schrom (GS), Tel.: 03973/216471, E-Mail: guenter.schrom@t-online.de
Es gelten die „Allgemeinen Geschäftsbedingungen“ des Verlages sowie dessen Anzeigepreise. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung des Verfassers wieder und müssen nicht unbedingt mit der Meinung des Herausgebers übereinstimmen. Gegen Erstattung der Kosten, können die Pasewalker Nachrichten auch
einzeln bzw. im Abonnement zugestellt werden. Zudem besteht die Möglichkeit
eines Downloads auf der Internetpräsenz der Stadt Pasewalk (www.pasewalk.de).Die nächste Ausgabe
des AmtsblattesPasewalk und
erscheint am Samstag,dem 19.06.2010.Redaktionsschluss: 03.06.2010
Anzeigenschluss (für fertige Vorlagen)
ist am Montag, dem 07.06.2010, 9.00 Uhr
ansonsten am Mittwoch, dem 09.06.2010.Teil Amt Uecker-Randow-Tal
52–56 Werbung Stadt und VerlagPASEWALKER NACHRICHTEN-6-Nr. 05/2010WIR GRAtULIEREN
... den Jubilaren zum Geburtstag im Monat Juni 2010
Frau Elli Mentzel
Herr Erich Thom
Frau Johanna Nagel
Frau Ilse Danowski
Frau Erna Behm
Frau Else Schoof
Frau Ursula Ulfert
Frau Marta Mundt
Herr Erich Kutrieb
Frau Gertrud Willmann
Frau Gerda Gast
Frau Elfriede Kraut
Frau Elfriede Desor
Herr Günter Bruns
Frau Irmgard Damrath
Frau Gisela Liedtke
Frau Gisela Hornburg
Frau Giesela Lückert
Herr Kurt Ziehm
Frau Janine Grande
Frau Edith Trapp
Herr Werner Fraedrich
Herr Günther Theel
Frau Elfriede Reinke
Frau Friedlene Zastrow
Frau Edeltraud Newsky
Frau Wera Ziebarth
Herr Alfred Gardzella
Frau Anneliese KlookZum 80. Geburtstag
Herr Heinz Heinrich
Herr Friedel Bahle
Frau Ursula Ziehm
Frau Rotraut Marquardt
Frau Irmgard Holtz
Frau Gerda Bindemann
Frau Elli Poetter
Frau Christa Ernst
Frau Anni Köpke
Frau Ingeborg Tänzler
Frau Erna Döbler
Frau Edith Hampel
Herr Hansjoachim Trietz
Herr Günter Brüske
Herr Ewald Maciej
Frau Gisela Miersch
Herr Siegfried Pullwer
Herr Herbert Redepenning
Herr Günther Gentschow
Frau Edith Lindow
Frau Barbara Neuser
Herr Reinhold Struck
Herr Horst Joachim
Herr Arno Wilfling
Herr Alfred Krüger
Frau Ruth Wilke
Frau Gisela Gläser
Frau Frida Alex
Frau Erika Czyczykowski
Frau Edeltraud Schultz
Frau Dora Reifenthal
Herr Hans Bleek
Herr Erwin Rüh
Frau Lore Gehrke
Frau Erika Matz
Frau Anneliese BehmZum 74. Geburtstag
Herr Rudi Müller
Herr Reinhard Voigt
Herr Manfred Braatz
Herr Heinz-Werner Bedarf
Herr Hans Räther
Frau Ingrid Rüh
Frau Inge Nitz
Frau Hildegard Vorrath
Frau Hilde Korth
Frau Brigitte Röhrdanz
Herr Richard Schöffl
Herr Manfred Will
Herr Hans Stephan
Herr Eberhard Kluck
Frau Rosemarie Glagow
Frau Margot Hannemann
Frau Johanna Müller-Meister
Frau Gisela Neumann
Frau Brigitta Ossig
Herr Hans-Karl Schultz
Herr Günter Knop
Frau Ute Skowronski
Frau Regina Kowalke
Frau Helga Restel
Frau Bärbel Stier
Herr Klaus Kurzawa
Frau Inge Manske
Frau Gisela Böttcher
Frau Erika Stübner
Frau Elisabeth Gärtner
Frau Edeltraut Riewe
Frau Christel Jahnke
Frau Annemarie Brett
Herr Siegfried Wulff
Herr Manfried Paetz
Herr Manfred Straßburg
Herr Klaus Dieter Wende
Frau Ursula Griebenow
Frau Stojanka Dr. LüpckeFrau Ruth Gehrke
Frau Ingrid Rodewald
Frau Christine Latzkow
Frau Bärbel Schlopsna
Frau Anita TetzlaffDen Ehejubilaren
Waltraud Rollin
Gerda Lieske
nachträglich herzlich
zurGoldenen Hochzeit.Anmerkung des Bürgermeisters:
Im Bericht zum 90. Geburtstag von
Frau Benthin „Unterm Rosenbogen“ – PN April 2010 – wurde die
DRK-Wohngemeinschaft im schön
sanierten Gebäude in der OskarPicht-Strasse fälschlicherweise als
Heim bezeichnet. Ich bitte dies zu
Außerdem bedanke ich mich ganz
herzlich beim Betreuerteam der
Wohngemeinschaft. Die sehr angenehme Atmosphäre dort und die
freundliche Bewirtung sind mir in
guter Erinnerung.Auf Grund § 36 des Meldegesetzes M-V vom 12.10.92 (GVOBl. M-V S. 578) möchten wir darauf hinweisen, dass die Bürger, die mit der Veröffentlichung ihres Geburtstages nicht einverstanden sind, Widerspruch im Meldeamt der Stadt Pasewalk, Lindenstraße 32, 17309 Pasewalk,
einlegen müssen.Nr. 05/2010-7-PASEWALKER NACHRICHTENJUBILARE
schätzen ihre Mütterlichkeit
(PN/Nau). Frau Emmy Pommerening in der
Lessingstraße beging im April ihren 90. Geburtstag. Selbst in einer Großfamilie aufgewachsen, hat sie acht eigene Kinder großgezogen. Die Jubilarin ist bis ins hohe Alter
rüstig geblieben.
In Teterow kommt Emmy als erste von zehn
Kindern am 19. April 1920 auf die Welt.
Später zieht die Herkunftsfamilie nach Warsin bei Vogelsang, wo Vater Tott mit der Fischerei auf dem Haff die vielköpfige Schar
ernährt. Als Erstgeborene übernimmt sie
früh die Rolle der großen Schwester bzw.
des Mutterersatzes. Diese Aufgabe soll ihr
Leben bis heute prägen. Die Erfahrung einer großen Familie von Kindesbeinen an hat
sie nicht abgeschreckt, denn Emmy Pommerening bringt in ihrem Erwachsenenleben acht eigene Kinder auf die Welt, zunächst in Warsin, bis sie mit ihrem Mann
Fritz nach Pasewalk in die Kreuzbäckstraße
umzieht. Der Maschinenbauschlosser findet
dort Arbeit beim WBK, das ist die DDR-typische Abkürzung für Wohnungsbaukombinat. Das Unternehmen errichtet vorwiegend Plattenbauten.Sprößlinge in die Welt gesetzt, erzählen die
beiden Schwestern Sylvia Melchert (jüngste
in der Geschwisterreihe) und Rita Schreen
(3.geborene). Der älteste Bruder Edwin ist
heute 64 Jahre alt. Emmys Nachkommen in
erster Generation leben heute in Prenzlau,
Viereck, Dortmund, Templin und Cottbus.
Sylvia und Rita heben die ausgeprägte Mütterlichkeit der Jubilarin hervor. Sie habe sich
um alle gekümmert, immerzu gutmütig, so
sei sie gewesen. „Sie würde auch heute noch
alle bemuddeln“, wenn nicht manchmal die
Kräfte etwas nachließen. „Hätte sie nur einen Euro in der Tasche, würde sie den auch
noch weggeben“, beschreibt Silvia den Wesenszug ihrer Mutter.Eine Rätselfreundin
(PN/Nau). In der betreuten Wohngemeinschaft des DRK beging Frau Gerda Thiele
vor kurzem ihren 95. Geburtstag. In die Schar
der Gratulanten aus Angehörigen, Mitbewohnerinnen und Pflegepersonal der WG reihte
sich auch Bürgermeister Rainer Dambach ein.Gerda Thiele, von Geburt Schüler, ist in Pasewalk geboren und hat zeitlebens hier gewohnt. Sie lernte bei der damaligen Pasewalker Zeitung in den 1930er Jahren einen
schreibtechnischen Beruf. Bis zum 65. Lebensjahr hat sie dann durchgängig bei der
Post als Sekretärin gearbeitet, erzählt ihre
einzige Tochter Ingrid, die mit ihrem Mann
in Leipzig lebt. Sie beschreibt das Leben
ihrer Mutter als unauffällig und arbeitsam.
„Wir kennen sie als sehr bescheiden. Sie
hatte etwas für Handarbeit übrig. Bis ins
hohe Alter hat sie sehr gern Kreuzworträtsel gelöst, sie war eine große Rätselfreundin“. Der erste Mann, Rudolf Schneider,
blieb im Krieg. 1951 heiratete Gerda ihren
zweiten Mann, einen Georg Thiele, der auch
bei der Post angestellt war, und ließ dessen
Tochter, genau wie ihr eigenes Kind liebevoll umsorgt aufwachsen. Von da an hatte
Frau Thiele zwei Töchter, die heute die Liebe und Fürsorge an ihre Mutter zurückgeben. In der DRK-Wohngemeinschaft für Senioren in der Oskar-Picht-Straße fühlt sich
die Jubilarin wohl. Sie wird hier umfassend
betreut und genießt es, nicht allein zu sein.Mit 58 als Köchin in der Bäckerei
Auch mit der großen Familie arbeitet Emmy
Pommerening in den frühen Jahren nebenher
bei verschiedenen Bauern, um etwas hinzuzuverdienen. Einen Beruf hat sie unter diesen Umständen nicht gelernt. Immerhin reichen ihre Fertigkeiten so weit, dass sie noch
im 58. Lebensjahr eine reguläre Arbeit aufnimmt und zwar in der Werksküche der damaligen Großbäckerei Pasewalk. Ihre Kinder
haben sich vom Kinderreichtum der Mutter
und der Großeltern nicht anstecken lassen,
sie haben in der Regel alle ein oder zwei Bürgermeister Rainer Dambach gratuliert Gerda Thiele zum 95. Geburtstag, Aufn. Nau.Das Ehepaar Monika und Wilhelm Steppan in der Großen Kirchenstraße
Bürgermeister Rainer Dambach gratuliert der hochbetagten Emmy Pom- feiert am 16. April Goldene Hochzeit. Auch gratulierte der Bürgermeister
auf das Herzlichste, Aufn. Stadt
merening zum 90. Geburtstag, Aufn. StadtPASEWALKER NACHRICHTEN-8-Nr. 05/2010ÖFFENtLICHE BEKANNtMACHUNGEN
- Öffentliche Bekanntmachungen Anfang Bekanntmachung der Stadt Pasewalk
über die 6. Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt Pasewalk
Zu dem in der Stadtvertretersitzung der Stadt Pasewalk am 25.03.2010
gefassten Beschluss
über die Billigung des Entwurfes der 6. Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt Pasewalk,
Teilgebiet Nr. 8.1 (An der Uecker, westlich der Altstadt)
Teilgebiet Nr. 8.2 (Moorbrandflächen, Ueckerwiesen im Norden
der Gemarkung)
Teilgebiet Nr. 8.3 (im Süden der Stadt, am Waldrand)
Teilgebiet Nr. 8.4 (süd-östlich der Stadt, in der Kirchenforst)
Teilgebiet Nr. 8.5 (in den Ueckerwiese, südlich der Gemarkung,
an der Bahnstrecke Pasewalk-Berlin, an der Uecker)
bestehend aus der Planzeichnung und der Begründung mit dem Umweltbericht erfolgt entsprechend § 3 Abs. 2 BauGB die öffentliche Auslegung.
Die Geltungsbereiche der Plangebiete sind den nachstehenden Übersichtsplänen zu entnehmen.
Übersichtsplan (unmaßstäblich):Den Bürgern wird im Rahmen der Auslegung Gelegenheit zur Erörterung der Planung gegeben.
Zu dem Entwurf und dessen Begründung mit dem Umweltbericht können von jedermann während der Auslegungsfrist zu den v. g. Öffnungszeiten Stellungnahmen schriftlich oder zur Niederschrift vorgebracht
bzw. abgegeben werden.
Zum Entwurf der 6. Änderung des Flächennutzungsplanes, Plangebiet
Nr. 8.1, Nr. 8.2; Nr. 8.3; Nr. 8.4 und Nr. 8.5 liegen derzeit folgende Arten umweltbezogener Informationen vor:
Der Fachbeitrag zum Artenschutz der speziellen artenschutzrechtlichen
Prüfungen (saP): Hier sind für die jeweiligen Plangebiete die artenschutzrechtlichen Verbotsbestände nach § 42 BNatSchG, die durch das Vorhaben erfüllt werden können, ermittelt und dargestellt worden und die
naturschutzfachlichen Voraussetzungen für eine ausnahmsweise Zulassung gem. § 43 BNatSchG geprüft worden. Für die gem. nationalem Naturschutzrecht streng geschützten Arten wurde darüber hinaus geprüft,
ob der § 19 Abs. 3 Satz 2 BNatSchG einschlägig ist.
Der Fachbeitrag liegt in der Stadtverwaltung vor und kann eingesehen
Das Scoping zur Umweltprüfung fand am 24. März 2009 im Rathaus
der Stadt Pasewalk statt. Erste Informationen zu Umweltzustand, -zielen
und –konflikten wurden von den wichtigsten Akteuren dargelegt. Das
Ergebnisprotokoll liegt in der Stadtverwaltung vor und kann im Rahmen der öffentlichen Auslegung eingesehen werden
•Mit dem Abriss von leerstehenden Gebäuden ist der Artenschutz zu
berücksichtigen (Ersatzbauten für Fledermäuse und Mauersegler).
Berücksichtigung des ImmissionsschutzesNach § 4 a Abs. 6 Baugesetzbuch können Stellungnahmen, die im Verfahren der Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung nicht rechtzeitig
(innerhalb der öffentlichen Auslegung) abgegeben worden sind, bei der
Beschlussfassung über den Flächennutzungsplan unberücksichtigt bleiben, sofern die Gemeinde deren Inhalt nicht kannte und nicht hätte kennen müssen und deren Inhalt für die Rechtmäßigkeit des Flächennutzungsplanes nicht von Bedeutung ist.
Pasewalk, den 04.05.2010
Der Entwurf der 6. Änderung des Flächennutzungsplanes, Plangebiet
Nr. 8.1, Nr. 8.2; Nr. 8.3; Nr. 8.4 und Nr. 8.5 mit der Begründung einschließlich Umweltbericht liegt im Rathaus der Stadt Pasewalk, Haußmannstraße 85, im 2. Obergeschoss (Bauamt) in der Zeit
vom 02. Juni 2010 bis zum 02. Juli 2010 zu folgenden Öffnungszeiten des Rathauses
07.30 bis 12.00 Uhr 13.00 bis 15.30 Uhr
07.30 bis 12.00 Uhr 13.00 bis 18.00 Uhr
zu jedermanns Einsicht öffentlich aus.- Siegel -Stadt Pasewalk
Der BürgermeisterÖffentliche Bekanntmachungen Ende!Nr. 05/2010-9-PASEWALKER NACHRICHTENRAtHAUS
Die Pasewalker haben gewählt und sich entschieden
(PN/Nau). Nach der Wahl des Bürgermeisters für die nächsten acht Jahre bat PN alle
drei Bewerber um ein kurzes Resümee und
ließ sich die Frage beantworten, wie es jetzt
bei Ihnen weiter geht.Andreas Fabian, Aufn. AmtSpaß gemacht. Und es war schön zu sehen,
wie unterschiedliche Gruppen gemeinsame
Ziele erreicht haben.“
Rainer Dambach, Aufn. LasdinRainer Dambach: „Ich bedanke mich herzlich bei allen Wählerinnen und Wählern,
die mir am 25. April 2010 ihre Stimme gegeben haben. Sie haben mir großes Vertrauen entgegengebracht und damit den
Grundstein für eine zukunftsorientierte Arbeit gelegt. Als Bürgermeister will ich auch
in den nächsten Jahren viel bewegen. Ich
lade alle Bürgerinnen und Bürger ein, Pasewalk mitzugestalten und bin fest davon
überzeugt, dass wir unsere Stadt gemeinsam erfolgreich weiterentwickeln.
Die derzeitige Sanierung der Grundschule
in der Baustraße, der Abschluss der Bauarbeiten in der Pestalozzistraße, die Fortsetzung des Radwegebaus, die Grundsanierung des Klärwerkes und die anstehende
Reaktivierung des Gewerbepark Ost werden zunächst Schwerpunkt der Bautätigkeiten der Stadt Pasewalk sein. Unmittelbar bevor stehen der Beginn der Sanierung
der Marktstraße und die Umgestaltung des
Neuen Marktes. Der Kampf um den Kreisund Verwaltungssitz, sowie die weitere
Stärkung des Wirtschaftsstandortes Pasewalk sind ebenfalls aktuelle und höchst
Ein großes Dankeschön richte ich auch an
alle, die mich während des Wahlkampfes
so aktiv unterstützt haben. Die Arbeit mit
meinem engagierten Wahlteam hat mir vielBerechtigte Alternative
Andreas Fabian: „Ich bedanke mich bei
den Wählern und insbesondere bei meinen
Wahlhelfern. Mit ihnen zusammen habe ich
ein gutes Ergebnis erreicht. Viel Zeit war
nicht, denn ich hatte mich erst rund sechs
Monate vor der Wahl für eine Kandidatur
entschieden. Das ist eine kurze Zeit.
Das Wahlergebnis zeigt, dass meine Kandidatur eine berechtigte Alternative darstellte.
Nicht nur in Bezug auf meine Person, sondern vor allem auf die Themen, die ich im
Wahlkampf angesprochen habe. Also zuerst den Markt zu komplettieren, um sich
dann dem Neuen Markt zuzuwenden. Auch
die Vermarktung der Kürassiergeschichte im Einzelnen und die touristische Vermarktung im Allgemeinen habe ich thematisiert und damit Gehör gefunden. Das
wären so die Bereiche, in denen ich versucht hätte, in den nächsten 5, 6 Jahren etwas zu verändern.
Die Pasewalker haben gewählt und sich
mehrheitlich für Herrn Dambach entschieden. Die Personalentscheidung für die
nächsten Jahre ist damit durch. Persönlich
hatte ich überhaupt keine Differenzen mit
dem Bürgermeister. Ich hatte eben nur ein
paar andere Ideen.“
In beruflicher Hinsicht ändert das Wahlergebnis bei Andreas Fabian nichts. Er
bleibt weiter als Leitender Verwaltungsbeamter im Amt Uecker-Randow-Tal tätig.Martin Hinz mit seiner Freundin Birke Pietschmann (im Vordergrund) sieht am Abend des
Wahltages den Ergebnissen entgegen. Aufn.
Nau.„Ich bleibe auch Pasewalk treu und werde
mich weiter um meine Vereine kümmern,
das ist der Postsportverein und der Pasewalker Judosportverein“, sagt er.
„Fühle mich hier aufgehoben“
Für Martin Hinz hat inzwischen der Arbeitsalltag im Kulturnetzwerk Neukölln in
Berlin wieder begonnen. Dort hatte er sich
für zwei Monate freistellen lassen, um den
Wahlkampf in Pasewalk bestreiten zu können. „Ich bedanke mich bei den Wählern,
die sich in meiner Person für einen Generationswechsel entschieden haben. Mein
Wahlkampf in Pasewalk war die Sondierung des Feldes, mehr war in den zwei Monaten nicht drin, ich bin ja ohne Unterstützung einer Partei losgegangen und habe
alles allein gemacht“, sagt der Projektmanager. Und weiter: „Ich fühle mich hier aufgehoben, das muss ich schon sagen, und
sehe hier meine berufliche Perspektive“.
Er sieht „Riesenmöglichkeiten“ in der Region, die sich aus der Nähe zur polnischen
Großstadt Stettin ergeben. „Früher oder
später wird es so sein, dass die Region zusammenwächst, mehr als das bisher schon
ist. Es gibt die sprachliche Barriere, die
mentale und natürlich auch eine normale
Konkurrenz untereinander. Da muss man
sehen, was der einen oder anderen Seite
zum Vorteil gereichen kann“. Hinz sieht
eine große Chance in der Bewerbung Stettins als Kulturhauptstadt Europas für 2016.PASEWALKER NACHRICHTEN	- 10 -	Nr. 05/2010Die Partnerstädte gratulieren
(PN/KB). Zur Wiederwahl erhielt Bürgermeister Rainer Dambach zahlreiche Glückwünsche aus den Partnerstädten Pasewalk,
Norden und Halen: Wladyslaw Diakun, Bürgermeister der polnischen Partnerstadt Police,
eilte am Montag nach der Wahl ins Pasewalker Rathaus und beglückwünschte den Bürgermeister persönlich zur Wiederwahl. Diakun betonte, dass sich über die letzten acht
Jahre ein sehr freundschaftliches Verhältnis
entwickelt habe und er sich auf die weitere,
intensive Zusammenarbeit mit Bürgermeister Dambach und der Stadt Pasewalk freue.
Die Norder Bürgermeisterin Barbara Schlag
schrieb: „Die Urwaldtrommeln haben es
auch bis nach Norden gemeldet: Der alte
Bürgermeister ist auch der neue Bürgermeister! Ich gratuliere Ihnen zu Ihrer zweiten Amtszeit und wünsche Ihnen ein gutes
Geschick, auch für die kommenden Jahre,
die Zukunft für die Stadt Pasewalk zu gestalten. Ich freue mich auf ein Wiedersehen beim Stadtfest.“
Auch vom Freundeskreis aus dem belgischen Halen gingen im Rathaus herzliche
Worte ein:
„Wir allen des Freundeskreis Stadt Halen
gratulieren der Bürgermeister Dambach mit
sienen erneute Wahlung zum Bürgermeister
unserem Partnerstadt Pasewalk. (…) Viele
Glückwünsche an Herr Dambach von uns
allen aus Halen.“Die Stadt Pasewalk
Im Namen der Stadt Pasewalk bedanke
ich mich bei allen Betrieben, Behörden,
Einrichtungen, Institutionen und ehrenamtlichen Helfern, die an der Vorbereitung und Durchführung der Bürgermeisterwahl am 25. April mitgewirkt haben.
Mein besonderer Dank gilt den einzelnen Wahlvorständen, die mit der Übernahme dieses Ehrenamtes ihrer demokratischen Grundhaltung Ausdruck
ver­liehen haben.
Dambach	Gerth
Gemeindewahl-	Gemeindewahlbehörde	leiterBürgersprechstunden
Der nächste Termin „Rathaus auf dem Markt“
ist der 18.06.2010, 9:30 bis 11:30 Uhr.
am 29.06.2010, 16:00 bis 17:30 Uhr im
Zimmer 1/09 (1. OG) des Rathauses statt.Polices Bürgermeister Wladyslaw Diakun ließ es sich nicht nehmen, Rainer Dambach persönlich
zur Wiederwahl als Bürgermeister von Pasewalk zu gratulieren.Nr. 05/2010	- 11 -	PASEWALKER NACHRICHTENArbeiten an der Grundschule Mitte gehen voran
(PN/KB). Nach den Sommerferien soll der
Unterricht für die Grundschüler der Ueckertalschule in der Grundschule Mitte beginnen. Bis dahin ist noch viel zu tun, um
die Sanierungsarbeiten am Schulgebäude
fertig zu stellen:
Die Bauwerkstrockenlegung ist inzwischen
abgeschlossen. Auch die Hausanschlüsse
der Versorgungsmedien wurden erneuert.
Für die Erweiterung bzw. Erneuerung der
Heizungs- und Sanitäranlage wurden die
Rohinstallationsarbeiten beendet.
Die Elektro- und Kommunikationsanlagen werden komplett erneuert. Hierfür
werden zurzeit die notwendigen Installationsarbeiten ausgeführt. Auch die Innenputzarbeiten laufen. Für die Dacharbeiten und Fassadensanierung wurde das
Außengerüst bereits aufgestellt. Mit denHolz- und Zimmererarbeiten wurde bereits Mitte April begonnen. Die Dachdeckerarbeiten starteten Anfang Mai. Weitere Lose sind ausgeschrieben und stehenkurz vor Auftragserteilung, z.B. Tischlerarbeiten, Fenster und Innentüren, Trockenbauarbeiten, Fliesenarbeiten sowie
Metallbau und Außentüren.PASEWALKER NACHRICHTEN- 12 -Nr. 05/2010KULtUR & MUSEUM
Jungstörchin dieses Jahres
heißt JasminJungstörchin Jasmin bekommt ihren Kirschsaft, mittig Waldemar Krüger, rechts Friedhelm
Michler.(PN/Nau). Die Jungstörchin dieses Jahres
heißt Jasmin Theilig. Ihr wurde drei Tage
vor dem 7. Geburtstag eine Ehre zuteil, von
der bestimmt viele Kinder ihres Alters träumen: einmal mit der ganz ausgezogenen
Feuerwehrleiter hoch über die Dächer der
Stadt zu fahren und aus Vogelperspektive
herunter schauen zu können.
Jasmins Auszeichnung mit Titel und Urkunde gehört zur alljährlich Ende April wiederkehrenden Storchenbegrüßung in Pasewalk wie die Ziege zum Ummarsch einmal
ums Karree. Während Jasmin Kirschsaft
kredenzt wurde, griffen die Erwachsenen
zu anderen Getränken. So auch die beiden
Ramdösigen dieses Jahres, Wolfgang Hahn
und Matthias Waitz vom THW Pasewalk,
die mit Jasmin zusammen die Feuerwehrleiter nach oben fuhren. Die Zickentorgemeinde hatte jetzt zum 9. Storchenfest der
Neuzeit in den Garten vom Hotel Pasewalk
eingeladen. Um die Vögel auf dem Kiek in
de Mark willkommen zu heißen, die sich
erwartungsgemäß wieder eingefunden hatten. Die vor neun Jahren aufgegriffene Idee
geht auf eine längere Tradition in Pasewalk
zurück und auf zwei innerstädtische Grup-pierungen von anno sowieso, die sich mal
bekriegten, mal versöhnten. Die Zickentorgemeinde scharte sich um das gleichnamige Türchen in der Stadtmauer, etwa in der
Höhe der heutigen VR-Bank, von wo aus es
in die Wiesen ging und die Ziege ihr Futter
fand. Die Storchentorgemeinde gruppierte sich um das so auch genannte stattliche
Prenzlauer Tor.
Es trifft prominente Menschen
Seit Wiederbelebung des frühjährlichen
Rituals gehen die Meinungen auseinander, was die Zuerkennung der Ramdösigkeit wohl bedeuten mag. Immerhin trifft
es nicht jeden. Meist wird der lebenslang
gültige Titel prominenten Menschen verliehen. Ex-Bürgermeistern und Stellvertretern und Feuerwehrchefs; Gerda Striecker war dabei wie der Tondichter Jarmer
aus Strasburg, der zum 1. Storchenfest der
Neuzeit die Melodie zu einem langen Gedicht geschrieben hatte. Waldemar Krüger,
um den als Hauptakteur sich vieles dreht,
lässt immer offen, wie das mit der Ramdösigkeit gemeint ist. Tatsache ist, dass
ein ganzes Jahr lang überlegt wird, wer
der oder die nächsten Ramdösigen werden könnten, und dann in allerletzter Minute auf dem Volksfest in Mundts Garten
die Entscheidung fällt, wen es dieses Mal
trifft. Tatsache ist auch, dass ein ramdösiger Pasewalker Spaß verstehen muss. Wie
die ganze Angelegenheit mehr als Jux aufzufassen ist und als Gelegenheit, jenseits
aller Meinungsverschiedenheiten, Wahl-kampfparolen und Alltagsquerelen mal gemeinsam einen zu trinken.
Der Nachmittag der Storchenbegrüßung
gehört den Kindern, mit Würfelbude, Modenschau (dieses Jahr die Jungunternehmerin von „Juel“-Design), Bratwurst,
Kremserfahrt mit dem Trecker, richtiger
Ziege („Heidi“ mit den langen Ohren) und
richtigem Bock (genannt „Hörner“). Der
Abend gehört den Erwachsenen und den
ihnen gemäßen Getränken. Das dazwischen
markiert der Umzug mit der schwungvollen Schalmaienkapelle Rossow voran, die
von der Stadt beigesteuert wurde. Andere
Unterstützung kommt von der Feuerwehr,
dem THW, den Stadtwerken oder aus der
Sammelbüchs, die das Vorbereitungskomitee bei seinen Zusammenkünften herumgehen lässt.Mit dabei die Jugendfeuerwehr Pasewalk
3 Aufn. Nau.Birgit und Olaf Fester aus Roggow sind seit Jahren mit ihren Ziegen dabei.- 13 -	PASEWALKER NACHRICHTENWelttag des Buches am 23. April 2010Gustav und Augustine Lemcke in der Ueckerstraße 56 geboren.Nr. 05/2010	Auch wir als Bibliothek haben uns aktiv
an der Gestaltung des Tages beteiligt. Bereits ab 10.00 Uhr war die Bibliothek an
diesem Tag für die Besucher geöffnet, sodass schon am Vormittag manch eine Kindergruppe die Gelegenheit nutzte bei uns
vorbeizuschauen, um für eine kurze Zeit in
die Welt der Bücher einzutauchen.Einige Besucher des Bücherbasars zeigten
sich auch von anderen Angeboten der Bibliothek überzeugt und haben sich als aktive Leser in der Bibliothek eingetragen. Der
Bücherbasar, der dank vieler privater Bü-cherspenden möglich wurde, erfreute sich
einer so großen Resonanz. Daher wird in
diesem Jahr noch einen Bücherbasar veranstaltet. Viele Bücher fanden einen neuen Liebhaber.Hugo Lemcke (1835-1925) – Ein Pasewalker als
Wegbereiter der modernen Denkmalpflege in Pommern.
22.05.–15.08.2010 – Sonderausstellung im Museum der Stadt Pasewalk
(PN/Rahde). Am 5.12.2010 jährt sich der
Geburtstag eines bedeutenden Sohnes der
Stadt Pasewalk zum 175. Mal. Anlass genug um sein Werk, seine Verdienste um die
Geschichtsforschung und die Denkmalpflege in seiner pommerschen Heimat in einer
kleinen Sonderschau im Museum der Stadt
Pasewalk zu würdigen.
Hugo Lemcke wurde am 05.12. 1835 als
zehntes von vierzehn Kindern der EheleuteSein Vater hatte zwei Jahre zuvor in Pasewalk eine Stärkefabrik erworben und Hugo
genoss eine recht unbeschwerte Kindheit
in der Stadt an der Uecker, an die er sich
auch im hohen Alter noch gern zurückerinnerte. 1850 war dieser glückliche Abschnitt seines Lebens in Pasewalk zu Ende.
Der Vater musste nach wirtschaftlichen
Schwierigkeiten die Stärkefabrik aufgeben. Gustav siedelte mit der Familie 1850
nach Stettin über, wo er 1851 eine Malzfabrik übernahm. Hugo wurde am 03.04.
1850 in die Tertia des Vereinigten Königlichen und Stadtgymnasiums eingeschult.
Dem späteren Marienstiftgymnasium blieb
Hugo Lemcke auch in seiner Tätigkeit als
Lehrer und Gymnasialprofessor treu. Der
Schüler Lemcke zeigte besonderes Interesse an antiken Schriftstellern und der lateinischen Sprache, die er nicht nur in Wort
und Schrift beherrschte, sondern auch frei
sprechen konnte. 1855 bis 1858 studierte
Lemcke klassische Philologie, Germanistik und Geschichte an den Universitäten
Leipzig, Bonn und Greifswald.
An der pommerschen Landesuniversität
legte Lemcke 1861 sein Staatsexamen ab
und erhielt die Lehrbefähigung für die klassischen Sprachen Altgriechisch und Latein,
in zweiter Linie für Deutsch, Französisch
und evangelische Religion. 1873 erwarb er
die zusätzliche Lehrbefähigung für die Fächer Geschichte und Erdkunde. Seine Schüler, darunter der Historiker Martin Wehrmann (1861-1937), schätzten Lemckes
strenge aber gerechte und in sich ruhende Persönlichkeit. Im Gegensatz zum vorherrschenden Frontalunterricht seiner Zeit
brach Lemcke das starre Unterrichtsgefüge
durch Themendiskussionen mit den Schülern auf, verteilte Literatur, mit deren Hilfe
Einzelne Referate erarbeiteten und förderte begabte Schüler. Den Geschichtsunterricht widmete er vor allem der Heimat- und
Landesgeschichte. 1877 erhielt er den Titel
eines Gymnasialprofessors und 1881 wurde er durch den Magistrat der Stadt Stettin zum Direktor des Marienstiftsgymnasiums ernannt. Lemcke war durch und durch
Lehrer, doch darüber hinaus ein hervorragender Wissenschaftsorganisator und Altertumsforscher.
Abb. 1: Das Geburtshaus mit der Gedenktafel
Hugo Lemckes ist 1945 zerstört worden. Es befand sich an der Ueckerstraße Ecke Grabenstraße im Bereich vor dem Woolworth-Kaufhausgebäude. (Foto aus: Otto Altenburg, Hugo
Lemcke – Ein Leben der Arbeit und des Erfolges. Stettin 1935).PASEWALKER NACHRICHTEN	- 14 -	Mühlentor, Kiek in de Mark und Pulverturm
erhalten blieben. Mehr noch, lieferte er bei
einem Besuch seiner Geburtstadt im Jahre
1913 die Idee im Prenzlauer Tor ein städtisches Museum einzurichten. Ein Vorhaben
das durch Ausbruch des Ersten Weltkriegs
vereitelt, in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wieder aufgegriffen wurde, und schlussendlich seit 1996 als Museum der Stadt Pasewalk Wirklichkeit ist.
Das bedeutendste Erbe Lemckes ist das 12
bändige Denkmalinventar des Regierungsbezirks Stettin innerhalb der preußischen
Provinz Pommern.Abb. 2: Der Mann mit dem Schlapphut. Auffälligstes Merkmal Lemckes war, neben großen
und stattlichen Figur, seine Vorliebe für breitkrempige Hüte. (Foto aus: Otto Altenburg, Hugo
Lemcke – Ein Leben der Arbeit und des Erfolges. Stettin 1935).Über ein halbes Jahrhundert, von 1873 bis
zu seinem Tode 1925 lenkte er die Geschicke der Gesellschaft für pommersche Geschichte, Altertumskunde und Kunst, in der
man heute retrospektiv von der „Ära Lemcke“ spricht. Lemcke setzte sich stark für
die Erweiterung der archäologisch-historischen Sammlungen der Gesellschaft ein,
die 1913 aus den beengten Räumlichkeiten
des Stettiner Schlosses in den stattlichen
Museumsneubau an den Hakenterassen
umzogen und bis heute dort gelagert und
ausgestellt sind. Lemcke selbst widerfuhr
noch zu Lebzeiten die Ehrung mit einer
Marmorbüste, die 1915 im Pommerschen
Landesmuseum Stettin im Sammlungsraum
der Gesellschaft aufgestellt wurde. Bereits
1894 wurde Lemcke zum Landeskonservator der preußischen Provinz Pommern ernannt. Als oberster Denkmalpfleger war er
maßgeblich am Schutz und Erhalt sowie der
Dokumentation des bauhistorischen Erbes
in Pommern beteiligt.
Lemckes Intervention bei der preußischen
Regierung ist es beispielsweise zu verdanken, dass der Abbruchlust der Pasewalker
Bürgerschaft im 19. Jahrhundert Einhalt
geboten wurde und Teile der mittelalterlichen Stadtbefestigung mit Prenzlauer- undHinzu kommen noch die Hefte zu den
Kreisen Lauenburg und Bütow und eine
Darstellung zur Baugeschichte des Herzogsschlosses in Stettin. Durch Publikationen wie dem Denkmalinventar „Die Bau
und Kunstdenkmäler des Regierungsbezirks Stettin“ wurde die preußische Öffentlichkeit für den Umgang mit Ihrem Kulturgut sensibilisiert. Außerdem dokumentiert
dieses Denkmalinventar den Zustand abgebrochener beziehungsweise durch den
Zweiten Weltkrieg zerstörter Baudenkmale und bildet so einen ergiebigen Fundus
für Wissenschaftler und heimatgeschichtlich Interessierte in Vorpommern und der
Wojewodschaft Westpommern, in Deutschland und Polen.Nr. 05/2010
Im Museum der Stadt Pasewalk werden
mit Unterstützung der Universitätsbibliothek und des Universitätsarchivs Greifswald, der Pommerschen Bibliothek Stettin
(Książnica Pomorska) und des Stadtmuseums Stettin (Muzeum Historii Szczecina) Gegenstände, Archivalien und Literatur
aus dem Leben und Werk Hugo Lemckes
präsentiert. Ein Highlight der Ausstellung
wird das „digitale Stöbern“ in den Denkmalinventaren sein. Die durch die Pommersche Bibliothek Stettin digitalisierten
Inventarbände der „Bau- und Kunstdenkmäler des Regierungsbezirks Stettin“ werden in der Schau dem Besucher bereitgestellt. Neugierige können sich am PC einen
Einblick zur Geschichte und Baugeschichte vor- und hinterpommerscher Dörfer und
Städte verschaffen.
Künstlergedenkstätte Paul Holz
Prenzlauer Str. 23a , 17309 Pasewalk
Tel.: 03973-251234
E-Mail: museum@pasewalk.de
Di–Fr: 10–13 und 14–16 Uhr
Sa: 14–16 Uhr
So: 14–16 Uhr (Mai bis September)
Mo: geschlossenGedenken an den
8. Mai vor 65 JahrenAbb 3: „Die Baudenkmäler der Provinz Pommern.“ Hugo Lemcke war Herausgeber von
insgesamt 14 Bänden des pommerschen Denkmalinventars. In Heft III der Bau- und Kunstdenkmäler des Regierungsbezirks Stettin
beschreibt er ausführlich die Sakral- und Wehrbauten seiner Geburtstadt Pasewalk.(PN/Nau). Im Leninhain gedachten etwa
40 Pasewalker der Beendigung des II. Weltkrieges vor 65 Jahren. Stadtvertreter Arian
Trawny legte mit Ricardo Riller ein Blumengebinde an der Wand des Mahnmals
nieder, andere Teilnehmer Rosen an der
Stele wie auch an den Grabplatten sowjetischer Militärangehöriger. Zu den Teilnehmern gehörte Pasewalks Bürgermeister
Rainer Dambach. Kai Dietrich vom Speicher outdoor e. V. hielt eine Ansprache und
erwähnte die Tatsache, dass auch polnische
Truppen an der endgültigen Zerschlagung
der Wehrmacht des 3. Reichs beteiligt waren. Der 8. Mai war bis 1990 in Ostdeutschland offiziell als Tag der Befreiung begangen worden.
Am Nachmittag traf sich eine kleine Gruppe zu einer Filmvorführung im Sitzungssaal
des Rathauses. Zunächst lief eine 20-minütige Dokumentation des RotFuchs Fördervereins Berlin über den II. Weltkrieg. Dem
schloss sich die Aufführung des Films „Ein
Menschenschicksal“ des sowjetischen Regisseurs Sergej Bondartschuk an aus demNr. 05/2010- 15 -PASEWALKER NACHRICHTENRicardo Riller und Arian Trawny (rechts) legen
ein Blumengebinde niederJahr 1959. Das Drehbuch geht auf einen
Text des Literaturnobelpreisträgers Michail
Scholochow zurück. Der Film war bis 1990
oftmals gezeigt worden und galt Schulkindern als Pflichtübung.Kai Dietrich bei seiner Ansprache im LeninhainDer Meister der kleinen Form
Die Bücherverbrennung der Nationalsozialisten wurde aus der Mitte der Gesellschaft heraus und von Akademikern
initiiert. Auf diese Tatsache verwies Angelika Janz in ihrer Einführung zu einer
Tucholsky-Lesung am 8. Mai in der Stadtbibliothek.
Frau Janz als Moderatorin der Lesung verwies auf die Verantwortung der Kulturakteure, den Akt geistiger Barbarei vor nunmehr 77 Jahren nicht vergessen zu lassen.
70 000 Berliner hätten damals als Zeitzeugen beigewohnt, als mit der Formel „ich
übergebe dem Feuer …“ progressive Literatur symbolisch vernichtet worden war.
Damit es bei dem nasskalten Wetter am
10. Mai `33 ordentlich prasselte, hatten
die Hintermänner in der NSDAP empfohlen, zuvor Benzin zu ordern. Auch Bücher
des Meisters der kleinen Form, wie der
Schriftsteller Kurt Tucholsky („Rheinsberg“, „Schloss Gripsholm“) in der Weimarer Republik genannt worden war, warfen die braunen Brandschatzer auf dem
Berliner Opernplatz ins Feuer.
Bei der folgenden bunten Aneinanderreihung Tucholskyscher Texte offenbarte sich manches Vortragstalent, etwa in
Fred Lüpcke, Amtschef im Rathaus und
Vizebürgermeister, der sich als Kabarettist empfahl. Die Literaturstellen waren
von Bibliotheksleiterin Ewa Poddig und
Buchhändlerin Katrin Lange besorgt worden. Auch im kommenden Jahr soll es
wieder eine Lesung mit Texten aus verbrannten Büchern von 1933 geben. MitLesen können auch Laien, die nicht von
Berufs wegen mit Sprache und Sprechen
zu tun haben.Heinz MüllerEwa PoddigEs lasen:
Sibylle Kubica,
Helga und Jens Warnke,
Manuela Ammon,
Rainer Dambach,
Angelika Janz, Rita Nitsch,
Gisela Jantzen,
Harald Rinkens,
Heinz Müller (MdL),
Ewa Poddig,
Fred Lüpcke,
Patrick DahlemannRainer DambachPASEWALKER NACHRICHTEN- 16 -Nr. 05/2010WIRtSCHAFt
Standortinitiative in Pasewalk erfährt breite Unterstützung
(PN/KB). Unter dem Titel Standortinitiativen für Pasewalk lag die Bewerbung als
wirtschaftlichste Kommune des Landes
Mecklenburg-Vorpommern zum Einsendeschluss am 15. April 2010 beim Wirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommerns vor. „Insgesamt bietet die Stadt
Pasewalk sowohl Investoren als auch ansässigen Unternehmen ein Umfeld, das eine
leichte Kommunikation und engen Austausch mit der Verwaltung ermöglicht“,
heißt es in der Bewerbung. Das betonen
auch Unternehmer, die in Pasewalk ihr Geschäft betreiben. Zahlreiche Unternehmen
aus Pasewalk hatten sich in Empfehlungsschreiben für die Stadt Pasewalk als ‚Wirtschaftsfreundlichste Kommune des Landes’
REMOS Aircraft GmbH, LILA BÄCKER,
SYKES Enterprises, KAUFLAND und AFE
Pasewalk GmbH schätzen die Bedingungen,
die sie in Pasewalk vorfinden: „Die Stadt
Pasewalk hat das Unternehmen REMOS
Aircraft GmbH zu jeder Zeit tatkräftig unterstützt. In Vorbereitung der Ansiedlung
standen der Bürgermeister und seine Mitarbeiter in allen wesentlichen Fragen als
kompetente Ansprechpartner zur Verfügung. (…) Auch in der weiteren Zusammenarbeit konnten wir uns mit allen Anliegen
an die Stadt wenden.“ (REMOS AircraftGmbH) „Insgesamt ist unsere erfolgreiche
Ansiedlung in Pasewalk ein gutes Beispiel
für die Zusammenarbeit zwischen Investoren und der Kommune.“ (KAUFLAND)
„Aufgrund der guten und fruchtbaren Zusammenarbeit zwischen der Stadt Pasewalk und der „Unser Heimatbäcker GmbH“
empfehlen wir Pasewalk als ‚Wirtschaftsfreundlichste Kommune des Landes Mecklenburg-Vorpommern’.“ (LILA BÄCKER –
Unser Heimatbäcker GmbH)
Auch alt eingesessene Unternehmer aus Pasewalk gaben ein positives Votum ab: Gerhild Teßmann, Geschäftsführerin der PARO
Handelshaus GmbH, schätzt die Situation
so ein: „Als Traditionsbetrieb pflegen wir einen engen Kontakt mit der Stadtverwaltung.
Wir profitieren von der aktiven und kontinuierlichen Vermarktung des Gewerbestandortes Pasewalk.“ „Im Fokus der Zusammenarbeit zwischen unserem Unternehmen und der
Stadt Pasewalk steht die Vermarktung unserer Produkte“, heißt es in der Stellungnahme von Berthold Marsal, Geschäftführender Gesellschafter der Neue Pommerschen
Fleisch- und Wurstwaren GmbH. Es hat
sich „eine Symbiose entwickelt, die wir als
sehr positiv und zuträglich einschätzen.“
Ebenso finden Unternehmen, die sich in
Pasewalk ansiedeln möchten, hier eine op-timale Betreuung vor: „Die Förder- und
Entwicklungsgesellschaft Uecker-Region mbH in enger Zusammenarbeit mit der
Stadt Pasewalk bieten uns hervorragende
Entwicklungsmöglichkeiten und einmalige
Unterstützung“, bestätigt die FIRE STOP
Deutschland GmbH, Tochter eines polnischen Unternehmens aus Stettin. Die Ansiedlung dieses Betriebes in Pasewalk läuft
derzeit. Ein Grundstück für die Errichtung
einer Produktionshalle im Gewerbegebiet
wurde bereits gekauft.
„Wir haben in der Vergangenheit viele
Ansiedlungsprojekte intensiv begleitet“,
schätzt Bürgermeister Rainer Dambach
die Situation ein. „Nicht alle Vorhaben sind
zum Tragen gekommen. Dennoch wollten
wir mit der Bewerbung zeigen, dass Investoren und Unternehmer in Pasewalk eine
umfangreiche Unterstützung erwartet. Mit
dem Titel ‚Wirtschaftsfreundlichste Kommune des Landes Mecklenburg-Vorpommern’ könnten wir noch besser darstellen,
dass wir im Rahmen der Möglichkeiten
optimale Bedingungen schaffen, um die
hiesige Wirtschaft in allen Belangen zu
Die Bewerbung und alle Empfehlungsschreiben finden Sie unter:
www.pasewalk.deREMOS Aircraft forciert Expansionsprogramm
Weiteres Investment zur Umsetzung globaler Marktstrategie
(PM/REMOS). REMOS Aircraft baut seine globale Marktstrategie als einer der führenden Hersteller von Ultraleichtflugzeugen und Light Sport Aircraft (LSA) weiter
aus. Mit einem weiteren Investment und
personellen Neuerungen stärken die Mehrheitseigentümer, das Londoner Investmenthaus Pall Mall Partners, das Expansionsprogramm des Leichtflugzeugherstellers.
Gegründet 1994, agiert REMOS Aircraft
heute mit Gesellschaften in Deutschland
und den USA als international aufgestellte Gruppe. Der einmotorige CompositeZweisitzer REMOS GX, Top-Produkt des
Unternehmens, wird weltweit erfolgreich
„Unser neues Investitionsprogramm versetzt REMOS Aircraft in die Lage, ihre
Stellung als Premiumhersteller auf dem in-ternational rasch wachsenden LSA-Markt
weiter auszubauen, erklärt Michael Bauer,
Vorsitzender des Aufsichtsrats der REMOSGruppe. „Unsere Flugzeuge setzen dabei
zugleich den Maßstab für die Zukunft der
freizeitorientierten General Aviation: sicher
und ökonomisch, mit innovativer Technik
und begeisternder Freude am Fliegen. Dabei werden wir mit einer auf Freizeitpiloten zugeschnittenen Marktstrategie unsere
Position weiter stärken.“
Flankierend zu dem neuen Investment tritt
Edward Roberto als CEO der REMOS-Aircraft-Gruppe die Nachfolge der bisherigen
Geschäftsführer an. Edward Roberto, der
große Erfahrung in Wachstumsstrategien
mitbringt, bekleidete in den vergangenen
25 Jahren bereits erfolgreich Führungspositionen in operativen, technischen und Fi-nanzbereichen verschiedener High-TechUnternehmen.
Bei seiner Vorstellung im REMOS-Werk in
Pasewalk sagte Edward Roberto: „Schon
bei meinem ersten Kontakt mit REMOS
Aircraft begeisterte mich die Qualitätsarbeit und Präzision dieses Unternehmens.
Ich freue mich auf die spannende Herausforderung, REMOS Aircraft weiter auf die
Erfolgsschiene zu setzen. Nach harter Aufbauarbeit in den vergangenen Jahren verfügen wir jetzt über die Technologie, das
Management und die finanzielle Stärke, um
REMOS Aircraft weltweit noch erfolgreicher zu machen.“Nr. 05/2010	PASEWALKER NACHRICHTEN- 17 -	Existenzgründungen nehmen wieder zu
(PM/FEG). Wie das Institut für Mittelstandsforschung Bonn informiert, gibt es
nach dem Rückgang der Existenzgründungen seit 2004 erstmals wieder einen positiven Trend. Die Zugänge in die Förderung
der Selbstständigkeit entfallen dabei vor allem mit rund 137.000 auf den Gründungszuschuss, der zum 01.08.2006 eingeführt
wurde und an die Stelle des Überbrückungsgeldes und des Existenzgründungszuschusses getreten ist. Die Förderung über den
Gründungszuschuss lag im Jahr 2009 um
14,9 % über dem Vorjahresniveau. Im gleichen Zeitraum ist die Zahl der Gründer mit
dem Einstiegsgeld, welches vor allem für
Hartz-IV-Empfänger gewährt wird, im Vergleich zum Gründungszuschuss um 20,9 %
auf rund 19.600 Gründer gegenüber dem
Vorjahr zurückgegangen. Es ist zu vermuten, dass die Lage auf dem Arbeitsmarkt,
die durch einen Anstieg der Arbeitslosen
während der Wirtschafts- und Finanzkrise
gekennzeichnet ist, hierfür eine wesentliche
Ursache ist. Fehlende Arbeitsplätze führenin der Regel auch zur verstärkten Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit, um der
Arbeitslosigkeit zu entgehen bzw. aus ihr
herauszukommen. Wie auch hier im Landkreis zu beobachten, ist der Rückgang der
Förderung für Existenzgründungen mit Einstiegsgeld sicher zu einem großen Teil auf
das fehlende Gründerpotenzial unter den
Hartz-IV-Empfängern und eine berechtigter Weise stärkere Prüfung der Vorhaben der
Existenzgründer zurückzuführen.
Das Gründungsgeschehen im Landkreis
Uecker-Randow war zwar in den letzten
Jahren ebenfalls rückläufig, dennoch hat
sich das kreiseigene Netzwerk für Existenzgründer kontinuierlich weiterentwickelt und ist in der Lage, kompetent und
umfassend in allen Bereichen der Existenzgründung Unterstützung zu geben.
Die Gründungsförderung wird in Deutschland seit 1986 erfolgreich praktiziert. Untersuchungen haben ergeben, dass geförderteGründer seltener von erneuter Arbeitslosigkeit betroffen sind. 2,5 Jahre nach dem
Start waren noch 70 – 80 % der geförderten
Gründungen am Markt. 5 Jahre nach dem
Start waren noch 50 – 70 % selbstständig.
Die Förder- und Entwicklungsgesellschaft
Uecker-Region mbH und ihre 15 Kooperationspartner unterstützen und begleiten fachlich kompetent Gründungsvorhaben von der
Projektidee bis zur Geschäftsaufnahme und
darüber hinaus. Neben einer Reihe von Förderprogrammen speziell für Existenzgründer hat auch die Sparkasse Uecker-Randow
eine neue Kredit-Kampagne unter dem Slogan „Rückenwind 2010“ gestartet, die einen
umfassenden Service in der Beratung für alle
Gründer und Selbstständigen in den Mittelpunkt stellt (persönliche Auskünfte werden
vermittelt unter der Telefonhotline 03973
434434). Mehr Informationen zu den Netzwerkpartnern und ihren Kompetenzfeldern
finden Sie unter www.feg-vorpommern.de
(Downloads: Existenzgründerinitiative).Für alle „Leseratten“:
Wir bieten eine große und vielfältige
Auswahl an Lektüre.
Stöbert doch mal unter:www.schibri.de
Vielleicht entdeckt ihr dort euer neues
der Schibri-Verlag.Papaya sucht ein Zuhause
Die hübsche Schäferhündin wurde ca.6/2009 geboren und hat eine
Schulterhöhe von ca. 60 cm.
Papaya ist eine freundliche, sehr aufgeschlossene aber auch willensstarke Hündin. Sie liebt ihre Menschen und zeigt das auch mit großer Anschmiegsamkeit. Aber sie braucht noch Erziehung, sie muss
noch viel lernen. Darum sollten hundeerfahrene Leute ihr die erforderliche geistige und körperliche Auslastung bieten. Der Besuch einer Hundeschule würde Papaya sicher gefallen. Papaya sollte zumindest den Schlafplatz bei ihren Leuten im Haus haben.
Fragen beantworten die Mitarbeiterinnen des Tierheimes in Sadelkow unter der Telefonnummer 039606 20597.
Öffnungszeiten täglich 11.00-16.00 Uhr, www.gnadenhof.de
Spendenkonto: Sparkasse Neubrandenburg-Demmin, BLZ 150 502
00, Konto 30 60 511 275PASEWALKER NACHRICHTEN- 18 -Nr. 05/2010INFOS
Stadtwerke zahlt 2 Prozent
der local club*card
(PN/Nau.) Im Kundencenter der Stadtwerke herrschte jetzt viel Betrieb. Täglich kamen mehrere Dutzend Pasewalker, um sich
den Rabatt auf ihre Bruttosumme auszahlen zu lassen.
Das ganze System nennt sich „local club*
card“. Die Beträge werden in der Tat auf
Heller und Pfennig in bar ausgezahlt, inclusive eines Fläschchens Sekt, Marke „Stadtwerke Pasewalk“. Zwei Mitarbeiterinnen
sind dann extra für diese Phase abgestellt
worden und verstärken das Kundencenter
in der Ueckerstraße. Das System birgt ein
nicht zu unterschätzendes Potential an Kundennähe und Kontaktpflege. Und genau das
soll ein Motiv bei der Einführung der „local club* card“ gewesen sein.
Günstig ins Lindenbad
Die ersten Karten wurden auf der Kreisleistungsschau 2007 herausgegeben. An dem
Wochenende trugen sich ca. 400 Kunden
in die Listen ein. Die Zahl steigerte sich
auf 700 Verbraucher in jenem Jahr, sagte
Marcel Scheel, Sachgebietsleiter Verkauf
in den Stadtwerken. Bis zum Jahresende
darauf hatte sich die Zahl auf 1.600 erhöht.
Nicht nur der Rabatt von 2 Prozent auf die
bezogenen Medien wird gewährt, sondern
auch Vergünstigung beim Eintritt in Museum, Lindenbad, Fußball und städtische
Bibliothek. Wenig später kam eine weitere
Vergünstigung hinzu und zwar die Busreise
zu einer volkstümlichen Theateraufführung
im Bundesland. Hier verlockte der verringerte Eintrittspreis. 2008 und 2009 ging es
zu Klaus Störtebecker auf die Naturbühne
Ralswieck. Im letzten Jahr gab es eine zweite Busfahrt für local club*card-Inhaber nach
Neustrelitz zu einer Aufführung von „Die
Fledermaus“. Immer für etwas Neues gut,
geht die Fahrt dieses Jahr zu den Piratenfestspielen nach Grevesmühlen, hier sind
noch Karten im Kundencenter erhältlich.
Innovativ erweisen sich die Stadtwerker –
die card-Idee geht auf den Geschäftsführer
Horst Ebelt zurück – bei den Steigerungsformen. So wird jetzt als nächste Stufe die
silber card angeboten. Bedingungen sind
die gleichen, vorausgesetzt der Kunde ist
zwei Jahre lang Inhaber der local club*
card. Dann gibt es schon mal 3 Prozent Rabatt auf die Bruttosumme.turbinenhaus an der Uecker
(PN/Nau.) Ein-Euro-Jobber beräumen derzeit das Turbinenhaus im alten Mühlenkomplex an der Uecker. Auf Anregung von Pasewalker Agenda-21-Gruppen soll hier in
der Art eines Begegnungszentrums ein Informationspunkt zu Energiegewinnungsarten entstehen.
Das Gebäude ist bereits entrümpelt und die
Umgebung aufgeräumt. Was an wiederverwendungsfähigem Material anstand, ist geborgen worden und abgefahren, sagt OASProjektkoordinator Manfred Fischer. Zum
ersten Teil einer so genannten Maßnahme,
die die Beschäftigungsgesellschaft aufgelegt hat, gehörten diese bauvorbereitenden
Im weiteren Verlauf soll hier auf zwei Etagen
eine Begegnungsstätte eingerichtet werden,
die über Energiegewinnung gestern, heute
und morgen informiert anhand von Schautafeln, Dokumentationen und Modellen. Als
Partner in diesem ideellen Teil ist u. a. die
Europaschule „Arnold Zweig“ im Gespräch.
Nach Fischers Kenntnis soll das Gebäude
unverändert bestehen bleiben mit allen derzeit vorhandenen Öffnungen. Auf dem Dach
sind Solarzellen vorgesehen. Gedacht ist an
saisonale Nutzung. Zur beabsichtigten Zielgruppe gehören auch die Touristen.
Wer kann mit alten Aufnahmen helfen?
Das Gebäude bietet sich geradezu für eine
derartig neue Funktionsgebung an. Es wird
das Turbinenhaus der Stegeschen Mühlen
genannt. Vor Jahrzehnten trieb die aufgestaute Uecker hier eine Art liegendes Wasserrad
an, mit dem Strom erzeugt worden war. Bei
der Bauart handelt es sich wahrscheinlich
um eine Francis-Turbine, mit der bei geringem Gefälle aber kontinuierlich hohem Wasserstrom selbst einem Wiesenflüsschen wie
dem hiesigen Energie abgewonnen werden
konnte. Manfred Fischer und seine Projektmitarbeiter suchen noch alte Fotos aus dieser Zeit und würden sich freuen, wenn sie
Tipps dazu bekämen. Die Uecker verlief zu
jener Zeit anders als heute.
Vor einiger Zeit ist der Graben unter Straße und Turbinenhaus wieder geöffnet worden. Wenn man an den Wangen der Brücke
hinuntersteigt, wird der Durchlass sichtbar.
Vor kurzem führte Bürgermeister Rainer
Dambach den Landtagsabgeordneten Torsten Koplin von DIE LINKE in das ehemalige
Turbinenhaus, zugegen war Stadtvertreterin
Heidrun Petruschke und als Erklärer Manfred Fischer um für das Vorhaben zu werben.Chansons in der Stadtkirche
(PN/Nau). Vor kurzem gab ein Chor der
französischen Kleinstadt Tourrettes-surLoup ein einmaliges Gastspiel in Pasewalk.
Im Altarraum von St. Marien trugen die
Franzosen ein Programm vor mit Liedern
der Klassik, Chansons ihres Heimatlandes
und der populären Musik.
Der Liedervortrag war auch als Dankeschön an die Kirchgemeinde von St. Marien und die Kantorei zu verstehen, die den
Chor zwei Tage lang beherbergt hatten. Den
Choeur de Tourrettes-sur-Loup gibt es seit
1980. Die Sänger pflegen ein anspruchsvolles Liedgut bis hin zu mehrstimmigen
umfangreichen Chorwerken des Barocks,
dabei auch auch aber nicht ausschließlich
kirchliches Liedgut. Dazu frönen sie gemeinschaftlich einem Hobby, nämlich mit
ihren Liedern auf Reisen zu gehen und sich
in anderen Kulturen umzuschauen. In diesem Frühjahr habe Deutschland als Reise-Nr. 05/2010	- 19 -	PASEWALKER NACHRICHTENwunsch auf der Liste gestanden und dabei
auch ein Abstecher nach Pasewalk, sagt
Kantor Falk Schneppat, der maßgeblich an
der Begegnung mitgewirkt hat.
Die Deutschland-Reise setzte in Berlin
an. Von da aus ging es mit dem Bus nach
Nordeutschland und von Pasewalk aus wiederum nach Rügen, zu mecklenburgischen
Sehenswürdigkeiten und auch Stralsund,
wo ebenfalls gesungen wurde.Der Kontakt war etwa vor zwei Jahren über private Verbindungen zustandegekommen. Die
Tierärztin Isolde Fischer hatte einer Bekannten St. Marien gezeigt. Diese Besichtigung gab damals den ersten Impuls, in
der schönen Pasewalker Stadtkirche einmal singen zu dürfen.
Ein Gegenbesuch mit Sängern seiner Kantorei steht zur Debatte, meint Schneppat.
Eine Entscheidung ist noch nicht getroffen worden.Hamburger Kirchengemeinde
besucht Pasewalk
(PN/MU). Am Mittwoch, den 28. April
kam eine Seniorengruppe aus der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Hamburg-Nienstedten ins Pasewalker Rathaus,
die während einer 5-tägigen Erkundungsreise durch Vorpommern Station in Pasewalk machte.
Neben der Erkundung der hiesigen Natur
beschäftigt sich die Gruppe mit der Geschichte unter der Fragestellung, wie und
wo sich Deutschland und Polen im Rahmen
des neuen Europas begegnen, gemeinsame
Projekte haben (z. B. zweisprachige Schulen, Jugendaustausch, usw.) und welche
Rolle Staat und Kirche bzw. andere Organisationen dabei spielen.
Bürgermeister Rainer Dambach lud die fast
40-köpfige Seniorengruppe ins Rathaus ein,
wo er eine Präsentation der Stadt und ihrer
grenzüberschreitenden Aktivitäten organisiert hatte. Als seine Gäste kamen auch die
evangelische Pfarrerin Frau Helga Warnke
und der katholische Priester Herr Grzegorz
Mazur dazu. Sie berichteten der sehr interessierten Kirchengemeinde von ihrer Arbeit
und dem Leben der Christen im Grenzgebiet.
Die Fragen zu Pasewalk und des Zusammenwirkens mit den polnischen Nachbarn
nahmen kein Ende. Aus der geplanten Stunde wurden zwei. Die Senioren waren sehr
dankbar für die äußerst herzliche Aufnahme und versprachen in ihrer Heimat von
der schönen Stadt und den gastfreundlichen Menschen zu berichten und hierher
wiederzukommen.Bürgermeister Dambach bei der Begrüßung des französischen Chors aus Tourettes sur-Loup, er
überreichte u. a. auch ein Messingglöckchen, mit dem vor Jahren um Spenden für dss Pasewalker
Glockenspiel geworben worden war, rechts Chorleiter Jacques Maes, Aufn. Nau.PASEWALKER NACHRICHTEN	- 20 -	Nr. 05/2010Benefizkonzert
(PM/LIONS CLUB). Ein kleines ganz spezielles Benefizkonzert fand am 30.04.10,
um 19.00 in der Marien Kirche in Pasewalk
statt. Der Lions-Club Torgelow UeckerRandow hatte eingeladen und die Zuhörer
wurden nicht enttäuscht. Der Mädchenchor
der SERDUSZKA (Kleine Herzen) aus Stettin bot ein abwechslungsreiches Programm,
das auch durch die tolle Akustik in der Kirche, ein beifallsfreudiges Publikum fand.
Zu danken ist Pfarrer Warnke für die Nutzung und Vorbereitung der Kirche, den Mitarbeiterinnen der AWO für die Herrichtung
der Verpflegung für die jungen Künstler,
ihre Lehrer und Begleiter sowie den Lionsfreunden für den uneigennützig organisierten Hin - und Rücktransport.
Der Verein Brückenbauer e.V. erhält aus
dem Erlös eine Summe von 300 € für ein
Projekt zur Unterstützung der Arbeit mit
Behinderten.Der Lions-Club Torgelow Uecker-Randow
nimmt sich vor, diese Zusammenarbeit in
Pasewalk fortzusetzten und jährlich eine
solche Veranstaltung mit Benefizcharakteranzubieten. Die eingeworbenen Mittel fließen ausschließlich in soziale Projekte im
Helmut Grams, PräsidentUeckermünder Haff-Sail geht vom 04. bis 06. Juni 2010 zum sechsten Mal auf Kurs
Messe, Vereinsfest, Drachenbootfestival, Landesfahrtenseglertreffen, Regatten, Livemusik
und einiges mehr sorgen für reichlich Abwechslung in der Ueckermünder Lagunenstadt
(FEG). Vom 04. bis 06. Juni erwartet die
Haff-Sail-Besucher wieder ein abwechslungsreiches Programm. Die Organisatoren - Stadt Ueckermünde, Förder- und Entwicklungsgesellschaft Uecker-Region und
Lagunenstadt Ueckermünde - haben wieder
einen bunten Unterhaltungsmix auf die Beine gestellt. Ein Bootskorso vom Stadthafen
zur Lagunenstadt am Freitagabend bildet
den Auftakt zur 6. Auflage der Ueckermünder Haff-Sail am ersten Juniwochenende
2010. Offiziell startet die Sail dann
am 05. Juni um 10:00 Uhr mit Böllerschüssen der Ueckermünder Schützengilde. Drachenbootfestival, Segelregatta, Optiregatta im Hafenbecken,
Vereinsfest und Volleyballturnier sind
nur einige Programmpunkte. Eingebettet in die Ueckermünder Haff-Sail,
der größten wassersportlichen Veranstaltung am Stettiner Haff, findet zudem das Landesfahrtenseglertreffen
statt. Nicht weniger aktiv startet der
Sonntag der Haff-Sail. Das traditionelle Wettrudern um den Lagunenpokal und Rettungsübungen sind nur einige Aktivitäten. Ehe die Line Dancers
am Sonntagnachmittag schwungvoll
das Festzelt „auskehren“ gibt es noch
Märchenhaftes von der Eggesiner Märchentruhe und gemütliches Kaffeetrinken mit Schülern der POP-Abteilungder Kreismusikschule Uecker-Randow.
Nach der Erstauflage 2009 findet am Sonntag im Rahmen der Haff-Sail erneut ein
Ausbildungstag unter dem Motto „Deine
Zukunft in unserer Region“ statt. Regionale Unternehmen und Behörden stellen hier
ihr Leistungsspektrum vor. Speziell junge
Besucher haben so die Gelegenheit, sich
über Ausbildungsmöglichkeiten, Lehrstellenangebote, Lehrinhalte sowie Übernahmechancen und Verdienstmöglichkeiten zuinformieren. Was 2003 mit der ersten Veranstaltung mit einer Regatta und nur einer
Abendveranstaltung als „Haff-Open“ begann, hat sich mittlerweile zum größten maritimen Event am Stettiner Haff entwickelt
und gibt auch der Wirtschaft neue Impulse.
Insgesamt haben seither rund 60.000 Gäste
die maritimen Veranstaltungen besucht. Auf
vielen Messen wurde für unsere Region
geworben und es wird immer wieder festgestellt, dass die Haff-Sail über die Grenzen von Mecklenburg-Vorpommern
hinaus nicht nur bis Berlin bekannt
ist. Dass sich die Haff-Sail so entwickeln konnte, ist vor allem den vielen Sponsoren zu verdanken. Auch
in diesem Jahr ist die Eisengießerei Torgelow wieder Hauptsponsor
dieses maritimen Festes. An dieser
Stelle ein herzliches Dankeschön
an alle Sponsoren für das großartige Engagement! Seien Sie nun
herzlich am ersten Juniwochenende in der Ueckermünder Lagunenstadt willkommen und erleben Sie
das Flair am Stettiner Haff! Anmeldungen zur Messe und zum Ausbildungstag sowie weitere Informationen unter Telefon 03973/22880 oder
per eMail: messe@haff-sail.de. Das
Programm und andere Informationen unter www.haff-sail.de.Nr. 05/2010PASEWALKER NACHRICHTEN- 21 -KULtUR- & SPORttERMINE
Veranstaltungen in der Zeit von 23. Mai bis zum 19. Juni 2010
„Historisches U“
Tel.: 229400 oder 0175-9677116
oder 213995 (Stadtinformation)
Kleiderkammer der Tagesstätte I
Gr. Kirchenstr. 41, Tel.: 422110
Di. u. Do. 13 – 15 Uhr
(Pommern-Center)
01.06.10, 14 Uhr:
03.06.10, 14 Uhr:
07.06.10, 09:30 Uhr:
Vorstand Osteoporose
08.06.10, 13:30 Uhr:
Skat- und Spielenachmittag
09.06.10, 14 Uhr:
Selbsthilfegruppe Diabetiker.
Die Sportgruppe trifft sich.
10.06.10, 14 Uhr:
14.06.10, 13:30 Uhr:
Wanderung zum Kunstgarten.
15.06.10, 14 Uhr:
Die Romméspieler treffen sich.
Tagesfahrt der OG „Mitte“ nach Linstow
BHR-Beratung
17.06.10, 14 Uhr:
Terrassencafé mit Grillen
18.06.10:
21.06.10, 14 Uhr:
Kaffeenachmittag mit Brigitte.22.06.10, 13:30 Uhr:
Skat- und Spielenachmittag.
23.06.10, 10 Uhr:
24.06.10, 14 Uhr:
Kegeln im „Haus der Geborgenheit“ in Eggesin.
28.06.10, 14 Uhr:
Die Würfelspieler treffen sich.
29.06.10, 14 Uhr:
30.06.10, 13 Uhr:
Fahrt nach Christiansberg in den Botanischen
Scheringer Straße 6
An der Festwiese 24
26.05.10, 14 Uhr, Scheringer Str. 6:
„Ich spare für eine Ferienfahrt!“
27.05.10, 14 Uhr, Scheringer Str. 6:
Frau Krause führt eine Buchvorstellung
zum Thema: „Frühlingsgeschichten“ durch.
28.05.10, 13 Uhr, Scheringer Str. 6:
Kommen Sie mit uns zur Radpartie und
erleben Sie die Schönheit der Natur.
Genießen Sie die Leckereien aus
unserem Picknickkorb.
01.06.10, 10 Uhr, An der Festwiese 24:
Kindertag im ALT Pasewalk
Wir gestalten für alle Kinder insbesondere
auch für Kindergruppen einen Spieltag mit
08.06.10, 09.30 Uhr, An der Festwiese 24:
Die Tiere des Kinderbauernhofes werden
herausgeputzt und können von Tierfreunden
besichtigt und gefüttert werden.
Für die Kinder werden Sportgeräte und
Spielzeug bereitgestellt.
10.06.10, 13.30 Uhr, An der Festwiese 24:
Die Mitarbeiter der Kleiderkammer gestalten
Ein umfangreiches Möbelangebot kann
Verantw.: Hr. Scholz, Kleiderkammer,
Frau Stotut, Frau Krause14.06.10, 14 Uhr, Scheringer Str. 6:
Schneiderkurs für Anfänger – Frau Knabe
16.06.10, 09.30 Uhr, An der Festwiese 24:
Tagesmuttis kommen mit den Kleinen
zum Spielen ins Puppenhaus
16.06.10, 15 Uhr, Scheringer Str. 6:
Lesenachmittag in der Lesestube - Kindern
mit Lese- und Rechtschreibschwäche (LRS)
17.06.10, 13 Uhr, Scheringer Str. 6:
Kommen Sie mit uns zur Radpartie – ein
Picknickkorb ist mit dabei
Mo. 7.30 – 16.00 Uhr
Mi. 7.30 – 16.00 Uhr
Fr. 8.00 – 15.30/13.00 Uhr
Mo – Do 13.00 – 14.30 Uhr
Fr 12.00 – 13.00 Uhr
Mo – Fr 11.30 – 13.00 Uhr
Mo., Di., Fr. 8.00 – 14.30 Uhr
Mi., Do. 9.30 – 16.00 Uhr
Jeden Dienstag 12.30 – 15.30 Uhr
Robert-Koch-Straße 6 a
Pﬁngsmontag
25.05.10, 14 Uhr:
26.05.10, 10 Uhr:
Seniorensport mit Gedächtnistraining
27.05.10 14 Uhr:
Singegruppe u./o. Spiele-Nachmittag
31.05.10 14 Uhr:
Spaziergang durch das Lindenbad, sowie Mobilitätstraining zur Fahrschulauffrischung
Kreativ- und Klönnachmittag
02.06.10, 10 Uhr:
07.06.10, 13 Uhr:
Gemeinsames Mittagessen: Matjes mit Remoulade oder TsatzikiPASEWALKER NACHRICHTEN
08.06.10, 14 Uhr:
09.06.10, 10 Uhr:
11:30 – 13:30 Uhr:
Info des Mieterbundes
14.06.10, 14 Uhr:
Treff im „Grünen Klassenzimmer“ zum Singen und Klönen
Kreativ- und Handarbeits-Nachmittag
16.06.10, 10 Uhr:
Vorstellung von Tänzen mit Verkostung von
selbst hergestellten Mix-Getränken
22.06.10, 14 Uhr:
Radtour zum Waldplatz nach Jatznick
30.06.10, 10 Uhr:
Mo., Di., Mi., 09-11 Uhr, Do., 14-16 Uhr:
bzw. telefonische Auskunft unter der Ruf-Nr.
03973 210033 möglich
Di. von 9:30 - 11 Uhr und Mi. von 14:30 16 Uhr
25.05.2010 – 14:00 Uhr:
Die Mitglieder vom Behindertenverband
treffen sich im Wintergarten.
26.05.2010 – 15:00 Uhr:
Ein musikalischer Nachmittag mit Herrn
Faulmann im CURA-Restaurant.
27.05.2010 - 13:00 Uhr:
Betreuungsnachmittag für an Demenz
erkrankte Bürger im Betreuten Wohnen.
31.05.2010 - 09:30 Uhr:
Seniorensport im Betreuten Wohnen mit der
31.05.2010 – 14:00 Uhr:
Spielenachmittag im Betreuten Wohnen.
03.06.2010 - 13:00 Uhr:
erkrankte Bürger im Betreuten Wohnen.- 22 04.06.2010 – 15:00 Uhr:
Evangelischer Gottesdienst im
07.06.2010 – 09:30 Uhr:
07.06.2010 – 14:00 Uhr:
09.06.2010 – 15:00 Uhr:
Tanztee im Betreuten Wohnen.
09.06.2010 – 14:00 Uhr:
Die Mitglieder der MS-Gruppe
10.06.2010 - 13:00 Uhr:
erkrankte Bürger.
14.06.2010 - 09:30 Uhr:
14.06.2010 - 14:00 Uhr:
17.06.2010 - 13:00 Uhr:
18.06.2010 – 15:00 Uhr:
Evangelischer Gottesdienst im Wintergarten.
20.06.2010 - 15:00 Uhr:
Klaviermusik zur Kaffeezeit im
CURA-Restaurant.
Tel.: 212395
Pasewalk-Uecker-Randow-Tal
Oskar-Picht-Straße 61
31.05.10, 14-18 Uhr:
Pasewalk Pestalozzistraße 24
28.06.10, 14-18 Uhr:
Pasewalk, Pestalozzistraße 24
Am Lindenbad 01
Infos unter Tel.: 225750
Jeden Dienstag um 16:45 Uhr:
Treff der Singegruppe im Kulturforum
05.06.2010, 15 Uhr:
Schreibender Pommer
11.06. – 13.06.2010, 15 Uhr:
17.06.2010, 10 Uhr:
Landesfrauenkulturtagung
Barth Bibelzentrum
Abfahrt: 6:30 UhrNr. 05/2010
Dienstag: 10 – 12 + 13 – 18 Uhr
Donnerstag: 10 – 12 + 13 – 18 Uhr
Stadt-Museum / Stadtinformation
Tel.: 433182 + 251234 (Museum)
Tel.: 213995 + 251232 (Stadt-Info)
Montag - Freitag 10 - 13 und 14 - 16 Uhr
Dienstag - Freitag 10 - 13 und 14 - 16 Uhr
Sonntag 14 - 16 Uhr (Mai-September)
- 800 Jahre pommersche Geschichte Stadtund Garnisonsgeschichte
- Sonderausstellung: Schätze aus dem Leitungsgraben
Hugo Lemcke – Ein Pasewalker als Wegbegleiter der
modernen Denkmalpflege in Pommern
Das Eisenbahnerlebniszentrum ist vom 15. April bis zum 15. Oktober täglich in der Zeit von
Führungen außerhalb der Öffnungszeiten Anmeldungen unter Telefon 03973 216326.
Abschlussveranstaltung der 3. Pasewalker
Tel.: 201035
Montag bis Samstag von 14.30 - 22 Uhr;
Im Angebot: Projektarbeit Spiel & Spaß, Tischfußball, Tisch-Tennis, Dart- und Gesellschaftsspiele. Kostenlose Raumvermietung an Schulklassen und Vereine.
Angebot neu: kostenloser Internetzugang für
Kinder. Unsere Hallenzeiten in der städtischen
Turnhalle: Freitag von 15.30 - 17 UhrNr. 05/2010
- offen für alle Jugendliche Infos: Jugendhaus „FlyIn“: 03973 - 210533
Ansprechpartner: Torsten Albrecht
Robert-Koch-Straße 6 a,
im Keller des STB-Gebäudes
Montag - Donnerstag von 14 - 20 Uhr und
Freitag von 14 - 21 Uhr.
Unsere ständigen Angebote: Playstation, PCSpiele, Tischtennis, Dart, Billard, Tischfußball,
Infos unter Tel.: 213602
22.05.10, 14 Uhr:
Trauung in St. Marien
23.05.10, 10 Uhr:
24.05.10, 10 Uhr:
Gottesdienst in St. Marien
28.05.10, 18 Uhr:
Marienkiez im Jugendraum von St. Marien
29.05.10, 16 Uhr:
30.05.10, 10 Uhr:
04.06.10, 15 Uhr:
Gottesdienst im CURA – Seniorenheim
05.06.10, 10 Uhr:
Schützengottesdienst in St. Marien
Chorkonzert in St. Marien
06.06.10, 9 Uhr:
Gottesdienst zum Tag der Sehbehinderung in
Ein- und Ausblicke in die Bibel in St. Marien
Diamantene Hochzeit Tourbier in St. Marien
10.06.10, 10 Uhr:
Ausflug der Frauen und Senioren nach Barth,
Anmeldungen bitte im Pfarrbüro
11.06.10, 18 Uhr:
13.06.10, 10 Uhr:
18.06.10, 9:30 u. 10 Uhr:
Puppenspiel in St. Marien anlässlässlich der Fahrradtage
Chorkonzert mit dem Knabenchor aus Stettin
20.06.10, 14 Uhr:
Familienkirche und Open air – Gottesdienst in
der Heidmühle- 23 Jeden Donnerstag ist um 9 Uhr eine Andacht in
St. Spiritus!
Gottesdienst in Dargitz!
06.06.10, 14 Uhr
Gottesdienst in Stolzenburg!
13.06.10, 14 Uhr
Haus Immanuel, Ringstraße 35
Tel.: 441330 Gottesdienste:
Gottesdienste, jeweils um 17 Uhr:
Gottesdienst „unglaublich“:
13.06.10; 10 Uhr
Bibelkreis jeweils um 15 Uhr:
Männerkreis um 19 Uhr:
Abenteuer Zeitreisen um 15:30 Uhr:
EC-Jugendkreis jeden Freitag um 19 Uhr (außer in den Ferien).
Tel.: 216606
sonntags, 10:30 Uhr:
Heilige Messe in St. Otto in Pasewalk
donnerstags, 9 Uhr:
Heilige Messe in Viereck
freitags, 9 Uhr:
Jeden 1. Freitag im Monat, 9 Uhr:
Rentnermesse mit anschließendem Beisammensein in St. Otto in Pasewalk.
Jeden Samstag, 17 Uhr:
Vorabendmesse in Viereck
Tel.: 216885
Gottesdienste jeden Sonntag um 9:30 Uhr und
mittwochs um 19:30 Uhr in der Neuapostolischen Kirche in der Gartenstraße (Am „Kiek
in de Mark“).
Caritasverband für Pommern
Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatung:
Kirchenförsterei 4, Tel.: 216358PASEWALKER NACHRICHTEN
Begegnungsstätte Pasewalk
Robert-Koch-Str. 6a
Tel.: 21 63 67
01.06.10, 09 Uhr:
Übungsstunde am Computer
01.06.10, 14:30 Uhr:
02.06.10, 09 Uhr:
Unterstützung bei Antragstellung (Beratung,
Betreuung, Begleitung) (mit Anmeldung)
02.06.10, 11 Uhr
Individuelle Beratung (mit Anmeldung)
02.06.10, 14 Uhr:
03.06.10, 09 Uhr:
Organisation und Vorbereitung Familienfest
05.06.10, 13 Uhr:
3. Kinder- Familienfest Pasewalk- Ost
07.06.10, 09 Uhr:
Hilfestellung bei Aktualisierung
von Bewerbungsschreiben (mit Anmeldung)
07.06.10, 11 Uhr:
individuelle Beratung ( mit Anmeldung)
07.06.10,14 Uhr:
08.06.10, 09 Uhr:
09.06.10, 09 Uhr:
09.06.10, 11 Uhr:
10.06.10, 09 Uhr:
14.06.10, 09 Uhr:
14.06.10, 11 Uhr:
15.06.10, 09 Uhr:
16.06.10, 9 Uhr:
16.06.10, 11 Uhr:
individuelle Beratung (mit Beratung)
16.06.10, 14 Uhr:
17.06,10, 09 Uhr:
Spaziergang durch den FrühlingPASEWALKER NACHRICHTEN- 24 -21.06.10, 09 Uhr:
21.06.10,11 Uhr:
22.06.10, 09 Uhr:
Herstellung eines Salatbüffets
23.06.10, 09 Uhr:
23.06.10, 11 Uhr:
23.06.10, 14 Uhr:
24.06.10, 09 Uhr:
Kreatives gestalten mit Frühlingsblumen
Besuch des Kunstgartens
28.06.10, 09 Uhr:
28.06.10, 11 Uhr:
Frauencafe29.06.10, 09 Uhr
29.06.10, 14 Uhr
Lustiger Nachmittag mit der Verkehrswacht
30.06.10, 09 Uhr
30.06.10, 11 Uhr
30.06.10, 14 Uhr
Pasewalker Imkerverein 1878 e.V.
Infos unter Tel.: 229909
04.05.2010, 19 Uhr, Hotel Am Park:
Torgelower Straße 33
Tel.: 0170-7519194
Tel.: 432537 oder 0171-8024374
museum@feuerwehr-pasewalk.deNr. 05/2010
Ueckerstr. 47,
Tel.: 039771-23151
24.05.10, 17:00 Uhr:
Pfingstkonzert des Deutsch-Polnischen-Orchesters in der Marienkirche Ueckermünde
29.05.10, 10:00 Uhr:
MAX-Konzert in der Grundschule Strasburg
03.06.10, 19:00 Uhr:
Frühlingskonzert in der Kreuzkirche Ueckermünde
03.07.10 ganztägig:
07.07.10, 17:00 Uhr:
Schuljahresabschlusskonzert mit Zeugnisausgabe – Aula SPFöZentrum Torgelow
10.07.10 nachmittags:
Mitwirkung Festumzug zum 750. Stadtjubiläum UeckermündeÄnderungen vorbehalten!VERANStALtUNGSKALENDER
22.05.2010–24.05.2010Kulturforum „Historisches U“ Pasewalk
Kunst:offen22.05.2010–24.05.2010Reitplatz am Volkskulturpark
51. Pfingstreit- und Springturnier
Veranstalter: Pasewalker Pferdesportverein e.V.30.05.2010, 18.00 UhrAula des Oskar-Picht-Gymnasiums Pasewalk
Deutsch-Polnischer Abend der Begegnung
Auftaktveranstaltung anlässlich des 200. Geburtsjahres von Fryderyk Chopin und Robert
Schumann (der Pasewalker Pianist Ralf-Torsten Zichner mit den Werken beider Komponisten)
Veranstalter: Deutsch-Polnischer Verein für
Kultur und Integration e.V. i.G.
Eintritt: 9,- €, Mitglieder 6,- €, Schüler/Studenten 4,- € an der AbendkasseVorverkauf ab 15.05: Buchhaus Lange und
Wir empfangen Sie mit einem Begrüßungsgetränk!Konzerte St. Marien Pasewalk
05.06.2010, 18.00 UhrChorkonzert
Musik der drei Berliner Stadtkirchen St. Marien, St. Nicolai und St. Petri
von Grell, Dienel, August Wilhelm Bach
MarienKantorei, MarienVokalensemble
der St. Marienkirche in Berlin-Mitte
Eintritt: 8,- € (erm. 5,-)18.06.2010, 19.30 Uhr
Slowiki, aus StettinGeistliche und Weltliche Musik aus Polen
Kantor Schneppat – Orgel
Eintritt: 8,-€ (erm. 5,-)Veranstaltungen auf Schloss Bröllin
21. - 24.05.2010Salzlandschaft – deutsch-polnischer KreativWorkshopPräsentation am 24. Mai um 16 Uhr.Anmeldung und Infos unter: 039747-565021,
E-Mail: katha.huse@broellin.de –
Weiter Informationen unter: www.broellin.de21.-24.05.2010kunst:offen – offene Ateliers in Vorpommerntäglich 10-18 Uhr3-dimensionale Bilder von Dorota TolloczkoFemerling, Fotoausstellung 15 Jahre TEN PEN
Chii Art LaborAm 26. Mai 2010,
dem Welt MS-Tag, gibt die Selbsthilfegruppe Multiple Sklerose
von 14-16 Uhr Informationen über MS vor dem Kaffee am Markt.Nr. 05/2010	– Gewerbliche Anzeige –	- 25 -	PASEWALKER NACHRICHTENPASEWALKER NACHRICHTEN	- 26 -	– Gewerbliche Anzeige –	Nr. 05/2010Nr. 05/2010	- 27 -	PASEWALKER NACHRICHTENMit einer Seifenkiste in den Monat Mai
(PN/Nau). In Pasewalk ist zum 7. Mal ein
Seifenkistenrennen ausgetragen worden.
Anfangs waren einmal sechs Spaßmobile
an den Start gegangen, dieses Mal waren es
19 Fahrzeuge. Die Veranstalter THW und
Feuerwehr sind rundum zufrieden.
Die Idee war zu den Feierlichkeiten des
125-jährigen Bestehens der FFw Pasewalk
entstanden. Als Gründungsväter werden
Wolfgang Hahn und René Haase genannt.
Anfangs mit 6 Fahrzeugen aus der Stadt
und der näheren Umgebung, hat sich die
Idee herumgesprochen, so dass nun zum
diesjährigen 1. Mai wieder mehr Seifenkisten an den Start gingen und auch aus
entfernteren Orten, wie Neubrandenburg,
Stralsund oder Wismar. Die weiteste Anreise hatte wohl das Team aus LüchowDannenberg im Wendland vom dortigen
THW. Nach dem diesjährigen Fahrerfeld
zu urteilen, ist eine rollende Seifenkiste
längst nicht mehr das Vorrecht technisch
versierter Männergruppen aus traditionellen Bereichen wie FFw, Stadtwerke, THW
oder Autowerkstatt. Hier und da guckte im
Fahrerlager auch ein Mädchenschopf unter dem schützenden Helm hervor. Allerdings sind Frauen als Designerinnen wie
Konstrukteurinnen bislang noch nicht gesehen worden.
Lucy fährt (fast) allen davon
Im Fall der Zweitplatzierten des diesjährigen Rennens ist es gar ein Großvater, der
beide Enkel mit originellen Gefährten an
den Start schickt. Manfred Ritschel kam
aus Alexanderhof bei Prenzlau. Seiner Enkelin Lucy, gerade mal 8 Jahre alt, war im
Fahrerlager eine Favoritenrolle beim besten Willen nicht anzusehen, so bescheiden
saß die junge Dame hinterm Steuer ihrer
Kiste. Umso erstaunlicher, die Reaktion
des Publikums und der Rennleitung, als
Lucy tatsächlich die zweitbeste Zeit herausgefahren hatte. Ihr Bruder Tom (10)
kam mit seinem rollenden Marienkäfer
Großvater Manfred Ritschel verkörpert offensichtlich das klassische Ideal des Seifenkisten-Rennstalls: Spaß an technischen
Dingen, Gestaltungsfreude, handwerkliches und konstruktives know how (die
KUGELLAGER machen den Sieger!) und
zwei Kinder, die den Spleen ihres Großvaters ernst nehmen und mitmachen. Ähnlich
wird es wohl beim Team Shell sein, der
Seifenkiste aus der Jana Rossow GmbH
Pasewalk. Eine alte Zinkbadewanne aus
den 50er, 60er Jahren, jetzt in knalligem
Gelb gibt die Karosserie ab – ein absolu-ter Hingucker unter den 19 Rennteilnehmern. Shell mit Pilot Nick Rossow belegte Platz 7.Gleich neben dem Fahrerlager zog eine Gartenbahn die Blicke von Rennbesuchern auf sich.Verkehrswacht bestreitet
RahmenprogrammSiegerehrung: Wehrleiter Michael Helpap,
Rennleiter Wolfgang Hahn und Bürgermeister
Rainer Dambach (von links) gratulieren dem
Erstplatzierten Maximilian Schutt vom Rennstall der Stadtwerke Pasewalk.Wie alle Jahre gab es für das Vorbereitungsteam hinter den Kulissen viel zu tun.
Der Vorabend ist ein voller Arbeitstag, bekennt Wolfgang Hahn vom THW, die Aufstellung des Wagens als Startrampe, die Absperrungen, Strohballen am Endpunkt der
Piste, Poster quer über der Straße, Lautsprecherübertragung (als Moderator André
Telschow), all das erfordert viel manpower. Wiederum gab es ein kleines Rahmenprogramm für Zerstreuungen zwischen den
Wertungsläufen. Unverzichtbar an dieser
Stelle die rollende Suppenküche der Feuer-Die Zweitplatzierte des Rennens Lucy Ritschel aus Alexanderhof, dahinter ihr Bruder TomPASEWALKER NACHRICHTEN	- 28 -	Nr. 05/2010Sieger und Platzierte
Stadtwerke Pasewalk 1mit Gesamtzeit 21,57 auf Platz 1Team Ritschel 1, Prenzlaumit Gesamtzeit 21,62 auf Platz 2Team Vahl Pasewalkmit Gesamtzeit 21,95 auf Platz 3THW Pasewalk 1mit Gesamtzeit 21,96 auf Platz 4JFw Pasewalkmit Gesamtzeit 22,04 auf Platz 5FFW Brüssow 2mit Gesamtzeit 22,56 auf Platz 6
Shell Pasewalk
mit Gesamtzeit 22,77 auf Platz 7Team Ritschel 2, Prenzlaumit Gesamtzeit 22,82 auf Platz 8
Geht auch zu zweitwehr mit Chefkoch Manfred Scheiwe und
seinem Erbseneintopf.
Dieses Jahr hatte sich die Kreisverkehrswacht Uecker-Randow hinzugesellt. Am
Simulator und beim Quiz zu Verkehrszeichen und der Promille-Frage ging es ums
richtige erwachsene Fahren auf der Straße. Mit einer speziellen Brille auf der Nase
konnte man das Sehgefühl testen, wenn zu
viel Alkohol im Blut ist und das Fahrzeug
lieber stehen bleiben sollte. Die Verkehrswacht war mit 5 Ehrenamtlichen den ganzen Tag dabei, sagte Elke Ernst.
Auf einem Plätzchen neben dem Fahrerlager war eine Gartenbahn aufgebaut, die
gemütlich ihre Runden auf dem Pflaster
drehte und dabei echt klingendes Dampflokfauchen von sich gab.
Geburtsort im Taunus
Seifenkistenrennen sind keine Erfindung
der Gegenwart. Sie haben schon vor dem 1.
Weltkrieg Väter wie Söhne begeistert und
wurden in schönem Deutsch „Rennen mit
selbstgebauten Automobilen für Kinder“
bezeichnet. Als Geburtsort gilt Oberursel„Fly Inn“ PasewalkDank an die Sponsoren:
•	Freiwillige Feuerwehr Pasewalk
•	Technisches Hilfswerk, Ortsverband
•	Fa. Bahrmann GmbH Betonwaren
Pasewalk für den Anhänger als Startrampe
•	PARO HANDELSHAUS GmbH
•	Haß Christian Elektroinstallationsbetrieb
•	Autoteile Lüttcher Pasewalk
im Taunus, wo 1904 inspiriert von großen
Autorennen antriebslose Gefährte der Marke Eigenbau eine abschüssige Straße hinab
geschickt wurden. Die Bezeichnung Seifenkiste kam erst später in Gebrauch und
wird einem US-amerikanischen Pressefotografen zugeschrieben, der Arbeiterkinder beim Bau beobachtet hatte und dem
die geschickt umfunktionierten Transportkisten für Seifen auffielen. Es sollten die
westlichen Alliierten sein, die nach 1945
dem populären wie unaufwändigen Spaßfaktor im Nachkriegsdeutschland zur Wiedergeburt verhalfen.Strasburger Fans feuern ihren Rennfahrer an. Alle Aufn.: Nau.mit Gesamtzeit 22,98 auf Platz 9FFW Brüssow 1mit Gesamtzeit 23,10 auf Platz 10THW Pasewalkmit Gesamtzeit 23,29 auf Platz 11Stadtwerke Pasewalk 2mit Gesamtzeit 23,39 auf Platz 12JRK Neubrandenburgmit Gesamtzeit 27,89 auf Platz 13THW Stralsundmit Gesamtzeit 28,64 auf Platz 14Max-Akademie-Strasburgmit Gesamtzeit 29,65 auf Platz 15FFw Jatznickmit Gesamtzeit 30,96 auf Platz 16THW Wismarmit Gesamtzeit 33,17 auf Platz 17THW Lüchow-Dannenbergmit Gesamtzeit 37,55 auf Platz 18FFw &THW Wismarmit Gesamtzeit 44,03 auf Platz 19Anfeuern, anfeuern, anfeuern …Nr. 05/2010- 29 -PASEWALKER NACHRICHTEN1. MAI IN PASEWALK – KLEINE MEERJUNGFRAU tRIFFt KÖNIGIN LUISE
(PN/Nau). Wenn die Fontäne im Goldfischteich wieder sprüht, ist der Mai gekommen.
Das Aussetzen neuer Fische und die Inbetriebnahme des Wasserspiels im Krügerpark gehören zum Begrüßungsritual für den
Wonnemonat wie das vielgestaltige Fest
auf dem Gelände des Arbeitslosenverbandes oder der traditionelle Lampionumzug.
Alljährlich richtet der Arbeitslosenverband
Uecker-Randow diese Festlichkeiten aus.
PN sah und hörte sich bei den verschiedenen Mai-Feierlichkeiten um, was es Neues gibt.
Seit diesem Frühjahr gibt es eine „kleine
Meerjungfrau“ auch in Pasewalk. Die beschwänzte und barbusige Skulptur bekrönt
neuerdings das Wasserspiel in den Anlagen.
Schöpfer oder vielleicht auch nur Spender
ist ein unbekannter Bürger der Stadt, wie
verlautet. Die Anbringung auf dem Sockel
erfolgte in aller Heimlichkeit, ohne das die
Öffentlichkeit davon etwas mit bekam.„Königin Luise“ ﬂankiert von Vizebürgermeisterin Gudrun Baganz und Marco Heller von der
Sparkasse, die kindlichen Begleiter sind Justin und Julie, alle Aufn. Nau.In einer Nacht- und Nebelaktion ist Pasewalk
zu einer Meerjungfrau gekommen25 weitere Fischlein gespendet
Der ALV hat wie in den Jahren zuvor das
Wasserbecken gereinigt und in der Umgebung Frühjahrsputz gemacht. Der Krügerpark mit Liebesgrotte, Fischteich und seinen Bepflanzungen angelegt 1903, wird seit
Jahren vom ALV gepflegt und instand gehalten. Sieben Goldfische sollen gar an der
tiefsten Stelle den langen Winter überlebt
haben. 25 weitere Fischlein haben Dieter
Glöde und Norbert Makowiak gespendet.
Seit wenigen Tagen verfügt der Arbeitslosenverband über ein neues Kühlfahrzeug,Beste Maistimmung auf dem Festplatz des ALVum Gefrierkost entgegennehmen zu können, wenn Supermärkte verfallende Ware
an die Tafel abgeben wollen. Ein solches
Fahrzeug war zwingend vorgeschrieben
worden, damit die Kühlkette nicht unterbrochen wird. Vorsitzende Gerda Striecker
lobte bei ihrer Eröffnung des Maifestes dasEngagement der Sparkasse Uecker-Randow, die den Kaufpreis mit aufgebracht
hatte. Das Spezialfahrzeug habe knapp
30.000 € gekostet, wovon etwa die Hälfte aus Pfandgeldern der Handelskette Lidl
stammt. Die zweite Hälfte der Anschaffung sei hier im Kreis aufgebracht worden.PASEWALKER NACHRICHTEN	- 30 -	Nr. 05/2010Rundkurs auf dem Promenadenweg,
dann Schwimmen und TauchenStatt Mainelken jetzt Bommeln – Dieter Johlke
am RäucherofenDank galt in diesem Fall Marco Heller, Geschäftsstellenleiter Pasewalk/Jatznick der
Königin Luise kreiert
Zum 1. Mai ist eine weitere historische Figur in und für Pasewalk kreiert worden.
Bei öffentlichen Anlässen kann man jetzt
auch der Königin Luise begegnen. In deren
weitem Kleid trat Kristina Schröder-Mundt
vom Hotel am Park auf. Die Kostümierung
entstand wie bei vielen anderen Modellen
in der Schneiderwerkstatt des ALV. „Königin Luise“ will sich wohlweißlich von einer anderen stadtbekannten Frau in historischer Verkleidung unterscheiden - Brigitte
Seifert verkörpert die Kaiserin Auguste.
Verführerisch duftete es wie alle Jahre auf
dem Festgelände des ALV. Der verlockende Geruch entströmte dabei nicht nur dem
Grill oder der Feldküche, sondern neuerdings auch einem Ofen zum Räuchern
von Fischen. Dieter Johlke, derzeit in einer
Maßnahme beim Verband, reichte zum 1.
Mai ofenwarmen Bückling aus. Schlosser
Hans Gau hat den Ofen gebaut.
Rote Bommeln
Die kämpferischen Töne anlässlich des 1.
Mais sind nicht mehr an der Tagesordnung.
Um einiges auch her die Zeiten, als es zum
guten Ton gehörte, sich mit einer künstlichen roten Nelke am Revers auf der Straße zu zeigen. Die Plastik-Blüte gehörte einmal zu den allgemeinsten und am weitesten
verbreiteten Auszeichnungen eines gebürtigen DDR-Bürgers. Denn Träger der Roten Mainelke („und anderer hoher staatlicher Auszeichnungen“ – so der O-Ton des
Bonmots aus der Zeit vor 1990) war fast
jeder einmal. Wer von den Mitarbeitern des
ALV etwas auf sich hielt, trug in diesem
Jahr eine rote Bommel, wie sie früher unsere Pudelmützen zierte. – Auch dies eine
Erfindung und eine Mai-Neuigkeit des Arbeitslosenverbandes.(PN/Nau./St. R.). Pünktlich zum Saisonbeginn öffnete das Lindenbad seinen ersten Besuchern. Dank vorgewärmten Wassers gefiel es auch den Teilnehmern des
Triathlon-Wettbewerbs im nassen Element. Bürgermeister Rainer Dambach
wünschte eine erfolgreiche Saison und
einen Zuspruch wie im Vorjahr, als 28.000
Besucher gezählt worden waren.
Im Wasser war es mit 22 Grad wärmer als
an der frischen Maienluft mit 16°. 265 Besucher und Badelustige erlebten spannende Wettkämpfe beim 2. Pasewalker Triathlon, einem speziell auf das Lindenbad
zugeschnittenen volkssportlichen Wettbewerb. Dieses Mal gingen 23 Teilnehmer
an den Start, je nach Altersklasse waren
mehrmals der Promenadenweg abzulaufen, 200 m zu schwimmen und eine möglichst weite Strecke zu tauchen.
Mädchen der AK 8/10 : 1. Platz Monique Hoppstätter gesamt 9,23 min, 2.
Platz Meike Wetzel mit 9,55 min und 3.
Platz Carolin Wittkopf mit 13,53 min.
Jungen der AK 8 /10: 1. Platz Jannick
Schewe mit 8,18 min., 2. Platz Enrico
Bartsch mit 10,50 min.
Mädchen der AK 11/13: 1. Platz Kasia
Lis mit 8,41 min., 2. Platz Vivien Ständer mit 9,30 min., 3. Platz Romy Grimm
mit 10,26 min.
Jungen der AK 11/13: 1. Platz Justin
Kracht mit 5,21 min., 2. Platz Lucas
Michler mit 7,14 min., 3. Platz Justin
Gueffroy mit 7,45 min.Bürgermeister Rainer Dambach eröffnet die
Saison im LindenbadJungen der AK 14/17: 1. Platz Danilo
Ständer mit 22,23 min.
Männer 18–39: 1. Platz Jörn Karge mit
13,08 min., 2. Platz Danny Kalsow mit
16,12 min.	Männer ab AK 40: 1. Platz Sven-Ole
Schmidt mit 23,39 min.
1. Platz bei den Männern ab AK 60 ging
an Dieter Krüger mit 15,30 min.
Alle Teilnehmer waren stolz auf Ihre
Leistungen und hatten eine Menge Spaß.
Im nächsten Jahr soll es wieder einen Lindenbad-Triathlon geben.Eine Runde auf dem Promenadenweg ist geschafft, Aufn. Nau.Nr. 05/2010	- 31 -	PASEWALKER NACHRICHTENPASEWALKER NACHRICHTEN	- 32 -	Nr. 05/2010Nr. 05/2010- 33 -PASEWALKER NACHRICHTENKItAS UND SCHULEN
(PN/KItA). Still ist es in den Räumen der
Kleinsten unserer Kita „Haus der fröhlichen Jahreszeiten“. Mit Liebe dekorierte
Tische strahlen Gemütlichkeit aus, Kaffee,
Tee und Kuchen laden zum Verweilen ein.
Gespannt lauschen Muttis und Vatis, was
wohl die Jüngsten unserer Kita zu sagen haben. Leise und etwas verlegen formen die
Lippen des kleinen Hannes folgende Verse:
Liebe, liebe Mutti,
heut bring’ ich Blumen dir.
Ich sing’ ein Lied zum Muttertag,
und gratuliere dir.
Dieser Tag wär’ ohne mich,
Gerührt der großen Worte, blieb kaum ein
Auge trocken. Lieder, Tänze und Bewegungsspiele bereicherten den gemeinsamen Nachmittag.Und wie ging’s weiter?
Eigens für die Eltern vorbereitet, hielten
Kinder und Erzieher eine Überraschung bereit: Pizza backen – einmal anders. Einen
Pizzateig formen und belegen auf dem Rücken der Eltern, begleitet von sanfter Mu-sik. Neben der PIZZA-BACK-MASSAGE
erlebten die Eltern mit ihren Sprösslingen
schmunzelnd eine Entspannungsreise mit
Elementen aus dem „ Chinesischem Morgengruß“, an deren Gestaltung sie sich rege
beteiligen konnten.Besuch aus Wien an der Grundschule Ueckertal
(PN/SCHULE). Am 20.4.2010 wurde die
Zweifelderhalle in der Oststadt zu einer
Opernbühne umgebaut. Die Kinderoper
„Papageno“ war aus Wien angereist, um
mit den Kindern der vierten Klasse unserer Grundschule die Oper „Die Zauberflöte“ zu spielen.
Diese Oper von Wolfgang Amadeus Mozart gehört auch heute noch zu den populärsten und meistgespielten Opern.
Nicht nur der Bariton und die Sopranistin aus Wien hatten alle Hände voll zu tun,
auch die Kinder wurden aktiv mit einbezogen. Schon einige Wochen vorher hatten die Kinder ihre Sprechtexte für kurzeRollen eingeübt, die sie nun vor 150 Kindern aufführen durften.
Da wurde der Prinz Tamino von einer
Schlange verfolgt, die dann von den drei
Damen der Königin der Nacht besiegt wurde. Da trat der Vogelfänger Papageno auf die
Bühne, der für seine Aufschneiderei mit einem Schloss vor dem Mund bestraft wurde.
Die Kinder spielten die Königin der Nacht
ebenso wie Prinzessin Pamina. In ihren Dialogen haben sie die Charaktere der Figuren so überzeugend dargestellt, dass sie dafür viel Applaus von den Kindern erhielten.
Die Künstler aus Wien überzeugten mit der
souveränen Gestaltung dieses Vormittagesund mit ihrem wunderbaren Gesang, mit dem
sie diese Oper den Kindern nahe brachten.
Höhepunkt war der gemeinsame Gesang des
„Sklavenchores“, in dem Papageno mit seinem Glockenspiel die Häscher des Monostatos zum Tanzen und Singen brachte. Zum
Abschluss spielten die Kinder gemeinsam
die Feuer- und Wasserprobe, die natürlich
von den Helden gemeistert wurden. So bekam Tamino seine Pamina und auch für Papageno fand sich eine Papagena.
Der Förderverein der Grundschule Ueckertal
und die Stadt Pasewalk unterstützten diese
Aufführung. Die Kinder der vierten Klasse
sagen an dieser Stelle herzlichen Dank dafür.PASEWALKER NACHRICHTEN	- 34 -	Nr. 05/2010Schüler trafen sich
zum Crosslauf
(PN/SCHULE). Am Donnerstag, dem
22.04.2010 organisierten die Sportlehrer
der Grundschule Ueckertal Pasewalk einen Crosslauf für ihre Schüler. Hilfe dazu
kam vom Pasewalker Fußballverein, denn
im Rahmen der Kooperationsvereinbarung,
die der PVF und die Grundschule Ueckertal geschlossen haben, unterstützte der PFV
diesen Crosslauf. Um 07.30 Uhr trafen sich
die Kinder der 1. und 2. Klassen auf dem
Schulhof und gingen gemeinsam zum Fußballplatz des PFV. Nach einer kurzen Begrüßung durch die Sportlehrerin Frau Kühnel und den Schulleiter Herr Grothe mit
einem dreifachen „Sport frei!“ hieß auch
der Geschäftsführer des PFV Frank Fladrich alle herzlich willkommen und wünschte viel Spaß und beste Erfolge. Nach dem
Lauf, der durch ein gut abgestecktes Waldgelände hinter dem Fußballplatz führte,
konnten die Kinder warmen Tee zu sich
nehmen. Gegen 10.30 Uhr starteten dann
An diesem Vormittag gab jeder Schüler sein
Bestes und der eine oder andere wuchs sogar über sich hinaus. Lehrer und Schüler
schicken nochmals ein Dankeschön an die
Vertreter des PFV, die bei der Vorbereitung
und Umsetzung des Laufes geholfen sowie
mit Musik und warmen Getränken unterstützt haben.Has un Schwienägel
(PN/SCHULE). Damit unsere alte Heimatsprache Plattdeutsch nicht ganz in Vergessenheit gerät, gibt es in der Klasse 4b der
Grundschule Ueckertal seit 4 Jahren fakultativ „Plattdeutschunterricht“. Hier werden
Reime, Lieder und Sketche gelernt und alte
Auf Elternversammlungen, im Seniorenheim oder bei öffentlichen Programmen
zeigen die Kinder ihr Können. Damit auch
die anderen Kinder der Schule Interesse und
Freude an der plattdeutschen Sprache bekommen, luden die Schüler der 4b zu einer
kleinen Theateraufführung ein. Sie spielten
das Märchen „Has un Schwienigel“. Alle
Zuschauer waren begeistert und spendeten
viel Applaus an die Akteure und ein Dankeschön an Lehrerin Susanna Gerlach.Grafiken von Günter Grass zur Literatur
(PN/Nau./pm). Schon viel gehört und im
Druck gesehen – jetzt in Originalen und
in voller Größe des Blattes auch in Pasewalk. - Seit wenigen Wochen zeigt die Ga-lerie des Oskar-Picht-Gymnasiums einen
Querschnitt aus dem grafischen Schaffen
des deutschen Nobelpreisträgers für Literatur Günter Grass.Die 32 Lithografien, Kaltnadel- und Aquatintaradierungen aus den Jahre 1972 bis
2007 entstanden einerseits zu großen literarischen Werken des Schriftstellers sowieNr. 05/2010- 35 -Grass’ bildhafte Version von einem Däumelinchen („Däumelinchen III“
aus DER SCHATTEN von H. Ch. Andersen), Repro: Nau.zu Erzählungen und Gedichten, andererseits zu Hans-Christian-Andersen-Märchen, die Grass im Auftrag der dänischen
Stadt Odense zeichnerisch neu beleuchtet
hat. Das Grass`sche Talent zum Bildenden Künstler wurde in einem klassischen
Kunststudium ausgebildet. Zuvor absolvierte Grass ein Praktikum als Steinmetz,
bevor er ab Winter 1948 an der Kunstaka-PASEWALKER NACHRICHTEN„Kleiner Tango I“ zu Grass’ Gedichtband LETZTE TÄNZE aus dem
Jahr 2002, Repro: Nau.demie Düsseldorf studierte. Dem Umzug
nach Berlin folgte von 1953 bis 56 eine
Ausbildung in Bildhauerei bei Karl Hartung.
Schulleiter Rüdiger Hundt konnte zur Vernissage neben interessierten Gymnasiasten
zahlreiche Gäste begrüßen. Einen Vortrag
über den doppelt Begabten hielt die wissenschaftliche Mitarbeiterin Viktoria Krason(Lübeck). Zeit zum Reflektieren, Zuhören
und zum Schauen bekamen die Besucher
bei der musikalischen Begleitung der Veranstaltung durch die Geschwister Reinke
und Julia Lukowski.
Die Ausstellung kann bis zum 30.Juni
werktags von 07.30 bis 16.30 Uhr besucht
werden (Erdgeschoss des neuen Schultrakts).AM RANDE
Ausnahmezustand am
(PN/Nau). Am 6. Mai war der letzte Unterrichtstag für die beiden 12. Klassen des Oskar-Picht-Gymnasiums. Von regulärem Unterricht konnte allerdings keine Rede sein.
Traditionsgemäß herrschte an diesem Tag
Ausnahmezustand. Die Schüler feierten mit
einem Riesenklamauk den letzten Schultag, um dann in die Prüfungen zu gehen.
Ein solcher letzter Tag wird alljährlich mit
einem Motto überschrieben. In diesem Jahr
ließen die 18jährigen die Heldin und den
Helden heraushängen, hatten dementsprechend Kostüme gewählt und geschneidert
und das Schulhaus dekoriert wie die Heckscheiben ihrer Autos. Da tauchte so ziemlich alles auf, was in einem Schülerleben
bis dahin schon mal als Held angesehen
werden konnte, diverse Batmans, Simpsons, Obelixe, Robin Hoods (in Strumpfhosen), star-wars-Figuren usw. usf.
Wo ist der verflixte Schlüssel?
Unerlässlich das Abholen der Klassenlehrerinnen am Morgen auf möglichst noch
nicht da gewesene Weise. Dieses Mal durf-Schulleiter Rüdiger Hundt verschafft sich Einlass in sein HausAuf zum Autokorso durch die Stadt
Alle Fotos zum Beitrag Nau.ten Sigrid Bohl und Ellen Wittkopp auf einem Raupenfahrzeug Platz nehmen, das
unter höllischem Begleitlärm aus Trillerpfeifen und Tröten auf den Schulhof gezuckelt kam. Tutoren früherer Jahrgänge
sind auch schon mal auf Motorrädern odermit dem Trecker ins Gymnasium chauffiert worden.
Dann eine Aufgabe für den Schulleiter,
nämlich den Schlüssel für die verriegelte Haustür ausfindig zu machen. Der versteckte sich in einem Luftballon im BaumPASEWALKER NACHRICHTEN	- 36 -	Nr. 05/2010Die Klassenlehrerinnen der 12. auf dem Weg in die SchuleHeldenhafter DeutschlehrerPaul Seelisch aus der 12bLuise Deborah Daberkow aus Strasburgauf dem Schulhof zusammen mit ein paar
anderen Türöffnern, nur eben nicht dem
gesuchten. Natürlich fand Rüdiger Hundt
am Ende den richtigen und stürzte sich
mutig gegen eine Mauer aus leeren Milchkartons, die zusätzlich den Eingang versperrte. Ab da gab es kein Halten mehr.Unter abermals sich steigerndem Lärm
ging es in alle Etagen durch knöchelhoch
zerknüllte Zeitungen, Unmengen leerer
Zigarettenschachteln, Spinnennetzen aus
Wollfäden, Postern und Zeichnungen zum
Thema Heldentum, Joghurtbechern und
Tetrapacks ...Wahrhaft heldenhaft verhielt sich auch
Deutschlehrer Gerhard Schwaneberg, dessen Unterrichtsraum womöglich als das
Zentrum des Chaos auserkoren worden
war, Tische die Kreuz und die Quer und
Müll, Müll, Müll. Wenigstens zuvor ausgespült. Unter mächtigem Gejohle und einem Blitzlichtgewitter machte sich Schwaneberg kopfschüttelnd ans Aufräumen. Bis
auf seiner zunächst noch stoischen Miene
doch der Unmut überhandnahm - das Signal für die Chaoten, nun mal wieder mit
Solche und ähnliche Szenen sollten sich
noch mehrmals wiederholen und zuweilen sehr anrührende Momente beinhalten,
etwa als die Elftklässler den scheidenden
Mitschülern bis in die Aula hinauf Spalier
bildeten und Rosenstängel überreichten.
Vornweg der stellvertretende Schulleiter
mit der großen Handglocke. Oder als die
Jüngeren ein mitreißendes Programm zusammen mit der Musiklehrerin des Gymnasiums und mit vielen englischen Liedzeilen in der Aula darboten. In der Mittagszeit
glich der Schulhof einer Showbühne für
allerlei Sketche und lustig-hintersinnige
Bammel vor dem letzten Akt
Den einen Regisseur für den ganzen Klamauk gab es nicht, meinte am Rande Phi-Nr. 05/2010	lipp Wolf aus Rollwitz, der sich als Yoda
aus Star-Wars-Filmen verkleidet hatte. Da
das Ritual im Grundmuster bekannt ist, finden sich meist schnell einzelne Arbeitsgruppen, die die Teile der Inszenierung
vorbereiten und dann zu einem Ganzen
fügen. Irgendwann entstehen so auch die
Idee und das Motto des Abschlusstages.
Ein bisschen Bammel hatte Philipp vor
dem letzten Akt, dem Aufräumen. Das würde bestimmt wieder wie immer die Gleichen und die Opferbereiten treffen, befürchtete er.
Die Reste vom Heldenspektakel sollen aber
nicht auf den Schultern einiger weniger liegen geblieben sein. Schulleiter Hundt sah
innerhalb einer Stunde am Nachmittag sein
Haus wieder aufgeräumt, sagte er anderentags gegenüber PN. Und alle sollen mit angefasst haben.
Dem Kunsterzieher und seinem Lehrerkollegium muss es wieder Spaß gemacht
haben. Eine derartig aufwändige und vielgliedrige Inszenierung bis hin zu Tontechnik und zu polizeilicher Begleitung für den
unerlässlichen Autokorso durch die Stadt,
verlangt ausgefeilte Logistik. All dem geziemt Respekt gegenüber den Abiturienten.
Rüdiger Hundt fand aber auch das Motto
gelungen und die Umsetzung. „Ich fand
das hatte Pepp. Das war nicht nur Bambule sondern hatte auch intelligente Züge“,
meinte der Pädagoge.
Dann feierlicher Ernst
Der Unterricht ist vorüber. Die Schulzeit
noch nicht ganz. Nach dem Tag des Ausnahmezustands im Gymnasium folgten am
Montag darauf die ersten schriftlichen Prüfungen. Vier müssen Abiturienten in M-V
insgesamt bewältigen sowie eine mündliche, das zieht sich bis zum 27. Juni hin.
Am 2. Juli gibt es nachmittags die Abiturzeugnisse im “U“ und abends Abi-Ball.
Der Verhaltenskodex schreibt dann feierlichen (später ausgelassenen) Ernst vor in
schicken Klamotten.
Die meisten Picht-Abgänger werden ein
Studium aufnehmen, ein kleinerer Teil geht
in eine Berufsausbildung, soviel ist abzusehen. Nur die wenigsten wissen im Moment konkret, wie es nach dem Abitursommer bei Ihnen weiter gehen wird. Das liegt
an den Entscheidungen der Hochschulen,
die erst im Juli ihre Zulassungen bekannt
geben werden. Der Yoda unter den Helden
des Pasewalker Abiturjahrgangs 2010 weiß
dagegen, was bei ihm als nächstes kommt.
Philipp Wolf macht Zivildienst, nach Möglichkeit in Pasewalk. Studieren will er ab
dem Jahr darauf. – Dual, das ist eine Paarung von Praxis und Studium, und was mit
Betriebswirtschaft.- 37 -	PASEWALKER NACHRICHTENGeht es noch chaotischer? – Im Klassenraum von Deutschlehrer Gerhard SchwanebergDie jüngeren Schüler bei ihrem Programm für die scheidenden 12. KlassenDie Elfklässler bilden dem Abiturjahrgang SpalierPASEWALKER NACHRICHTEN- 38 -Nr. 05/2010VEREINE
PHV: Frauenmannschaft verzichtet auf den Aufstieg
(PN/Nau). Die Frauenmannschaft des Pasewalker Handballvereins hat die Meisterschaft in der Verbandsliga für sich entschieden. In einer spannenden Partie gegen
Pädagogik Rostock hieß es am 25. April in
der Uecker-Sporthalle 26:21. Das Team
dürfte nun wieder Oberliga, die höchste
Spielklasse des Bundeslandes M-V, spielen.
Wird es aber nicht. Bereits vor dem letzten Spieltag war entschieden worden, dass
der PHV im Falle des Sieges sein Recht
auf die höhere Spielklasse nicht wahrnehmen wird. „Na, ja, ein bisschen ungewöhnlich ist das schon“, kommentiert
Vereinsvorsitzender Friedhelm Wilke den
Verzicht, „aber wir sind ein Amateurverein und keine Profis.“ Das Reglement lässt
eine solche Absage zu, dann wird dem Tabellenzweiten die Chance gegeben, eine
Spielklasse höher anzutreten. Pädagogik
Rostock will diese Möglichkeit nutzen,
heißt es aus Verbandskreisen.
Die zurückliegende Phase in der Verbandsliga glich einem fast geradlinigen Weg.
Der PHV hat von den 18 Auseinandersetzungen 11x die Tabellenspitze inne gehabt
und 7x den zweiten Platz. Das spricht für
die spielerische Qualität der Frauenmannschaft, die schon einmal in der Saison 2008
zu 09 Oberliga spielte.
Wilke begründet den Verzicht damit, dass
es mitunter schwer sei, eine starke Mannschaft aufzustellen. Einige der Frauen
studieren und arbeiten außerhalb, einige
pausieren der Kinder wegen. Unter diesen Umständen wäre es besser, sich zu bescheiden. Vereinsvize Claudia Gaßmannergänzt, dass jetzt die geburtenschwachen
Jahrgänge durchschlagen. Insofern ist das
Personalproblem nicht nur beim PHV zu
verzeichnen, sondern betrifft den Nachwuchsbereich bei vielen Vereinen.
Die Frauen spielten mit: Stefanie Bark, Manuela Redepenning (12 Tore), Stephanie
Baar (5), Kathrin Diedrigkeit (4), Christin Krüger (3), Sandra Dinse (1), Diana
Schwichtenberg, Cora Hanff, Lisa Thürmann, Caroline Herrmann, Lisa Tuchtenhagen. Mannschaftsbetreuerin der Frauenmannschaft ist Susanne Wendt.Fussballferien beim
Pasewalker FVRasanter Kreistanz
Unterdessen hat der Nachwuchs auf sich
aufmerksam gemacht. Die weibliche Jugend E I (das ist der Jahrgang 1999) hat
die Tabellenspitze erreicht und ist damit
Sieger in der Kreis-Unions-Liga Handball.
Das Resultat wurde mit einer schönen Zeremonie am gleichen Tag gewürdigt. Die Alten Herren überreichten den Mädchen dabei
Blumen und eine Medaille, dann mündete
die vereinsinterne Siegerehrung in einem
rasanten sportlichen Kreistanz.(PN/PFV.) Der Pasewalker Fussballverein und sein Förderverein führen
vom 16. bis 18. August diesen Jahres das erste Mal ein Fußballferiencamp für Mädchen und Jungen durch.
Teilnehmen können Kinder im Alter
von 6 bis 14 Jahren. Talentsichtung,
Training und Spiel finden auf dem
Sportplatz in den Anlagen in Pasewalk statt. Unter Anleitung der ehemaligen DDR-Nationalspieler und
Europapokalsieger des 1. FC Magdeburg, Jürgen Pommerenke und Manfred Zapf, stehen Spaß und Spiel im
Vordergrund. Übernachtungen sind im
Schlafwagen des Eisenbahn-Erlebniszentrums möglich. Nähere Auskünfte
und ebenso Anmeldungen sind beim
Pasewalker FV unter
Tel./Fax:03973/210654 oder beim Förderverein des PFV unter 0172.7710311
sowie unter der E-Mailanschrift:
burkhard@bbt-schmidt.de möglich.20-jähriges im Dezember
Der PHV trägt im Vereinsnamen den Zusatz
„von 1990 e. V.“ Mit diesem Anhängsel wird
auf die Selbständigkeit als Handballverein
aufmerksam gemacht. Denn Handball wird in
Pasewalk schon länger gespielt und das auch
in vergleichsweise hoher Qualität gemessen
am Spielbetrieb zu DDR-Zeiten. Friedhelm
Wilke nennt das Jahr 1946 als der organisierte Handballsport in Pasewalk begann, zunächst die Männer, denen bald auch Frauen-mannschaften folgten. Es gab aber keine allein
handballerische Sportorganisation, sondern
derartige Sektionen in verschiedenen Vereinen (Lok, Post, Dynamo, Vorwärts zeitweilig auch mit einem eigenen Leistungszentrum). Erst mit 1990 war die Möglichkeit zur
Unabhängigkeit gegeben. Im Dezember diesen Jahres begeht der Pasewalker Handballverein von 1990 e. V. nunmehr sein 20-jähriges Bestehen.Sportliche Ehrenbezeigung für die Zehnjährigen ist hier ein rasanter Kreistanz, Aufn. Nau.Nr. 05/2010- 39 -PASEWALKER NACHRICHTENEs nahet der Frühling
(PN/PM). Unter diesem Motto stand das
Konzert des Dorfchores Jatznick e.V. Seit
vielen Jahren ist es Tradition des Dorfchores die Bewohner und Gäste Sankt Spiritus
mit Weihnachtskonzerten zu erfreuen. Am
Freitag, den 23.4.10, brachte der Chor mit
viel Freude und Schwung den Frühling in
den Saal des Sankt Spiritus. Es erklangen
Lieder, wie: Komm holder Lenz, Die Nachtigall ,Im schönsten Wiesengrunde u.v.m.
Alle waren mit Freude dabei und die altbekannten Weisen konnten auch von den
Heimbewohnern mitgesungen werden und
weckten alte Erinnerungen. Mit viel Applaus wurde der Chor für sein fast einstündiges Programm belohnt und alle sind sich
sicher, spätestens in der Adventszeit wird es
ein Wiedersehen und -hören geben.Foto: Dorfchor Jatznick e.V.tagesmuttis erkunden
das Gelände des
(PN/PM). Am 15. April 2010 trafen sich
die Tagesmuttis Frau Jahnke, Frau Greulich, Frau Bank und Frau Ewald mit ihren
kleinen Schützlingen auf dem Gelände des
Arbeitslosentreffs An der Festwiese 24. Die
Kinder erkundeten mit viel Spaß und Freude das Spielhäuschen und den Kinderbauernhof. Das Streicheln und Füttern der Tiere kam bei den Kleinen besonders gut an.
Deshalb empfiehlt der Arbeitlosenverband
Pasewalk allen Tagesmuttis einen Besuch
auf dem Kinderbauernhof. Vorbeischauen lohnt sich!
Foto: ALVBUNDESWEHR
Ein Rheinländer an der Uecker
(PN/Nau). Für die Bundeswehrstandorte
im Landkreis gibt es seit kurzem einen neuen Standortältesten. Nunmehr ist Oberstleutnant Johannes Derichs ranghöchster
Ansprechpartner an der Schnittstelle zwischen dem Heer und der Öffentlichkeit.
Standortältester müsse man nicht unbedingt
mit einem älteren, vielleicht schon leicht ergrauten Herrn gleichsetzen, der weise, lebens- und alterskluge Entscheidungen trifft,
sagt der 53jährige Offizier im Interview. Die
Funktion eines Ältesten werde immer dann
notwendig, wenn es an einem Standort mehrere Dienststellen der Bundeswehr gibt, deren
Belange zu koordinieren sind. Uecker-Ran-dow ist so ein Landkreis mit vielen Dienststellen und Einheiten. Zu seinen Aufgaben
gehört z. B. die Organisation der Bewachung,
zählt Derichs auf, alle Koordination zwischen den Uniformierten untereinander wie
der Öffentlichkeit, die Ansprechbarkeit bei
privaten Anliegen von Militärangehörigen,
Anliegern militärischer Liegenschaften und
dergleichen mehr. Eine wichtige Rolle hat ein
Standortältester im Katastrophenfall zu spielen, wenn die Zivilverwaltung auf die Hilfe des Heeres zurückgreifen müsste. In den
letzten Jahren hatten wir diesen Fall in unserer Region nicht mehr. Erinnert sei aber an
das Hochwasser der Oder, der Elbe oder denzeitweiligen Hubschraubereinsatz der Luftwaffe für die Lebensmittelversorgung Hiddensees im zurückliegenden Winter.
Um als Standortältester tätig zu sein, ist
keine besondere berufliche Qualifikation
erforderlich. Dennoch werden in der Regel
Offiziere mit langjähriger und verschiedenartiger Berufserfahrung dazu auserkoren.
„Möglichst hohe Dienstgrade werden berücksichtigt, um der Funktion Nachdruck
zu verleihen“, so Derichs, der Mitte April Oberst Michael Haupt in dieser Funktion abgelöst hat. Wie sein Vorgänger auch,
ist Derichs in erster Linie Kommandeur
und zwar in diesem Fall StellvertretenderPASEWALKER NACHRICHTEN	- 40 -	Nr. 05/2010Girls-Day bei den 411ern
(PN/K. E.). Das Panzergrenadierbataillon 411 beteiligt sich regelmäßig am jährlichen Girls Day, um Mädchen die Möglichkeit zu geben, Berufsbilder kennen
zu lernen, die zumeist von Männern ausgeübt werden. Dieses Jahr wagten Anne
Schmidt, Kelly Kummerow und Stefanie
Schimmel vom Greifengymnasium Ueckermünde eine neugierigen Blick über den
Kasernenzaun von Pasewalks Paten­einheit.Die Mädchen erkundeten gemeinsam mit
der Offizierin Oberleutnant Kathleen Exner die Kürassierkaserne. Natürlich nutzten sie auch die Möglichkeit den Schützenpanzer Marder sowie der Handwaffen
der Truppe hautnah zu erfahren. Eine kleine Stärkung gab es in der Truppenküche.
Die Mädchen zeigten sich durchweg begeistert und bedankten sich für den gelungenen Tag.Standortältester Johannes Derichs, Aufn. Nau.Chef der Panzergrenadierbrigade 41, zu
der auch Pasewalks Pateneinheit gehört,
das Panzergrenadierbatillon 411. Für die
militärischen Laien unter den PN-Lesern
zur Erklärung so viel: eine Brigade ist als
größerer Kampfverband mehr als ein Regiment und weniger als eine Division.
16 Einsatzstellen bislang
Der im Rheinland geborene und in Köln
aufgewachsene Johannes Derichs charakterisiert seine Herkunft mit „gut katholisch
und weltoffen“. Wie viele Männer seines
Alters und seiner Profession hat er schon
etliche Stationen im Personalkarussell der
Bundeswehr abgefahren. Die Vita als Militär zählt 16 Einsatzstellen auf, beginnend
1976 mit dem Eintritt in die Bundeswehr
und die darauf folgende Ausbildung zum
Artillerieoffizier, endend (vorerst) mit dem
Leiter des Schulstabes der Offiziersschule
des Heeres und Kommandant der Alberststadtkaserne in Dresden. Der Wechsel aller zwei, drei Jahre sei Soldatenschicksal,
wenn man sich für diesen Beruf entschieden
hat, so Derichs. Er hat aus diesem Grund
keine Familie. Ende April hat er eine Wohnung in Torgelow bezogen.
Kontakt: Panzergrenadierbrigade 41, Stellvertretender Brigadekommandeur Oberstleutnant Johannes Derichs, Ferdinand-vonSchill-Kaserne, Neumühler Str. 10b, 17358
Torgelow, Tel.: 03976-250-3001Eine echte Pistole hält man als Mädchen nicht alle Tage in der Hand – Besucherinnen des Panzergrenadierbataillons 411 am Girls Day, Aufn. F. M. KühneKommandeurswechsel am Tag der offenen Tür
(PN/K. E.) Zu einem Familienfest und
Tag der offenen Tür lädt das Panzergrenadierbatillon 411 am 5. Juni ein. Die
verschiedenen Veranstaltungen in der
Kürassierkaserne in Viereck beginnen
Besucher erhalten einen Einblick in das
Leben und den Arbeitsalltag der Soldaten. Mit einer Waffen- und Fahrzeugschau wird das Gerät der Grenadiertruppevorgestellt und dessen Leistungsfähigkeit. Ein Wehrdienstberater informiert
den interessierten Nachwuchs und beantwortet Fragen zu Karrierechancen im
Heer. Kinder werden an der Hüpfburg
Gefallen finden oder an einer Fahrt im
Schützenpanzer. An diesem Tag übergibt Oberstleutnant Bernd Richter das
Kommando an Oberstleutnant Heiko
Bohnsack.Nr. 05/2010- 41 -AMTSBLATT AMT UECKER-RANDOW-tALWIR GRAtULIEREN
Wir gratulieren den Jubilaren des Monates Juni 2010 zum Geburtstag und wünschen Ihnen für
Herrn Günter Neumann
Frau Gerda Rachow
Frau Gertrud Mülle
Frau Irene Wimber
Herrn Erich Beyer
Frau Ingrid Laurent
Herrn Georg Brennecke
Herrn Ekkehard Steinke
Herrn Johannes Partikel
Frau Ursula Marunde
Frau Frieda Schewe
Frau Helene Bittner
Frau Elsbeth Strohschein
Frau Edith Staats
Herrn Walter Musik
Frau Christa Beilke
Frau Sonja Damro
Frau Annelore Winkler
Herrn Karl Desombre
Frau Waltraud Wegener
Frau Erika Vallenthin
Frau Waltraud Wegner
Frau Hannelore Manske
Frau Gertrud Brunst
Herrn Willi Gädeke
Herrn Albert Plath
Herrn Gerhard Reiser
Herrn Gerhard Böttcher
Frau Erika Neumann
Frau Rosemarie PiepenhagenZum 70. Geburtstag
Frau Inge Petzel
Frau Dorothea Alpert
Herrn Reiner Böhm
Frau Hildegard Macke
Herrn Manfred Schaake
Frau Elfriede Schaake
Frau Inge Rohsmanneck
Herrn Heinz Tölk
Frau Gertraud Harke
Frau Ursula Kleis
Frau Helga Tölk
Frau Edita Krone
Frau Margitta Lindemann
Herrn Willi Reussow
Frau Christel Buse
Herrn Eckhard Turowski
Frau Gertrud Ballin
Frau Gisela Hennig
Frau Marie Kirschner
Herrn Arnold Breest
Frau Ilse Westphal
Herrn Herbert Dünow
Herrn Heinz NeumannGemeinde Polzow
Herrn Hans-Karl Jürgens
Frau Helga Wagner
Frau Erika Skupin
Herrn Kurt Frase
Frau Margarete Teske
Frau Irmgard Düsing
Herrn Rudi Klink
Frau Betty Katzinski
Herrn Kurt Rosenow
Herrn Horst Weiher
Herrn Heinrich Coffers
Frau Adelheid Bunse
Frau Edith Mönke
Frau Gisela Wolfgramm
Frau Irmgard Johannsen
Frau Hildegard Naß
Herrn Heinz Lenz
Frau Hanne-Lore Steinborn
Frau Erika Symank
Herrn Günter Johannsen
Frau Klara Haase
Frau Rosa Grunert
Frau Adele SchröderFrau Magdalena Dachner
Herrn Rudolf Lorenz
Frau Hildegard Petri
Frau Gisela Czinski
Herrn Gerhard Joachim
Herrn Gerhard Dachner
Frau Marlene Houdelet
Herrn Ulrich William
Frau Elfriede Reifenthal
Herrn Fritz Schiebe
Frau Ilse Schulze
Frau Martha Hecker
Frau Hella Rafinski
Herrn Fritz Dieben
Frau Helga Rafinski
Frau Helga Plaumann
Frau Ingrid Dieben
Herrn Günter StoltWill das Glück…
Wilhelm BuschAufgrund des § 36 Meldegesetz M-V vom 12.10.1992 möchten wir darauf hinweisen, dass Bürger, die mit der Veröffentlichung ihres Geburtstages nicht einverstanden sind, Widerspruch im Meldeamt des Amtes Uecker-Randow-Tal einlegen müssen.AMTSBLATT AMT UECKER-RANDOW-tAL- 42 -Nr. 05/2010ÖFFENtLICHE BEKANNtMACHUNGEN
– Öffentliche Bekanntmachungen Anfang –
Achtung!HinweisÄnderung der e-Mail-Adresse des Amtes!
Bitte ab sofort kontakt@uer-tal.de
verwenden.Seit kurzem präsentiert sich das Amt Uecker-Randow-Tal mit
seinen Gemeinden auf einer neuen Internetseite. Wir würden uns freuen, wenn Sie diese Seite rege nutzen.
www.amt-uecker-randow-tal.de1. Satzung zur Änderung der Satzung der
Gemeinde Jatznick über das Friedhofsund Bestattungswesen in der
(Friedhofssatzung)1. Satzung zur Änderung der Satzung der
Gemeinde Klein Luckow über das Friedhofsund Bestattungswesen in der
(Friedhofssatzung)Aufgrund des § 5 der Kommunalverfassung des Landes MecklenburgVorpommern i.V.m. § 14 Bestattungsgesetz Mecklenburg-Vorpommern in den derzeit geltenden Fassungen hat die Gemeinde Jatznick in
der Sitzung am 25.03.2010 folgende 1. Satzung zur Änderung der Satzung der Gemeinde Jatznick über das Friedhofs- und Bestattungswesen
vom 15.11.2005 erlassen.Aufgrund des § 5 der Kommunalverfassung des Landes MecklenburgVorpommern i.V.m. § 14 Bestattungsgesetz Mecklenburg-Vorpommern
in den derzeit geltenden Fassungen hat die Gemeinde Klein Luckow in
der Sitzung am 16.03.2010 folgende 1. Satzung zur Änderung der Satzung der Gemeinde Klein Luckow über das Friedhofs- und Bestattungswesen vom 04.11.2005 erlassen.Die Satzung wird wie folgt geändert:Die Satzung wird wie folgt geändert:Artikel 1
§ 5 Gewerbliche Arbeiten(1) Steinmetze, Gärtner, Bestattungsunternehmen sowie sonstige Gewerbetreibende, auch mit Niederlassung in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union oder in einem anderen Vertragsstaat
des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum, haben
ihre Tätigkeit auf den Friedhöfen bei der Friedhofsverwaltung anzuzeigen.
(2) Den Gewerbetreibenden ist zur Ausführung ihrer Arbeit innerhalb
der Friedhöfe das Befahren der Hauptwege mit geeigneten Fahrzeugen während der von der Friedhofsverwaltung festgesetzten Zeiten
zu gestatten. Gewerbetreibende haften gegenüber der Gemeinde für
alle Schäden, die sie im Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit auf dem
Friedhof verursachen.
(3) Bei allen Arbeiten ist auf Bestattungsfeierlichkeiten Rücksicht zu
nehmen.Artikel 2Artikel 1
§ 5 Gewerbliche Arbeiten
(1) Steinmetze, Gärtner, Bestattungsunternehmen sowie sonstige Gewerbetreibende, auch mit Niederlassung in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union oder in einem anderen Vertragsstaat
nehmen.Artikel 2Diese 1. Satzung zur Änderung der Friedhofssatzung der Gemeinde Jatznick tritt am Tag nach der Bekanntmachung in Kraft.Diese 1. Satzung zur Änderung der Friedhofssatzung der Gemeinde Klein
Luckow tritt am Tag nach der Bekanntmachung in Kraft.Jatznick, den 25.03.2010Klein Luckow, den 16.03.2010Fischer
BürgermeisterPeters
Bürgermeister(Siegel)(Siegel)Nr. 05/2010AMTSBLATT AMT UECKER-RANDOW-tAL- 43 -Amt Uecker-Randow-Tal
Gemeinde BrietzigAmt Uecker-Randow-Tal
Gemeinde DamerowHAU S HALt S SAt Z U N G
der Gemeinde Brietzig
für das Haushaltsjahr 2010HAU S HALt S SAt Z U N G
der Gemeinde Damerow
für das Haushaltsjahr 2010Aufgrund des § 47 ff KV M-V wird nach Beschluss der Gemeindevertretung vom 09.03.2010 folgende Haushaltssatzung erlassen:Aufgrund des § 47 ff KV M-V wird nach Beschluss der Gemeindevertretung vom 17.03.2010 folgende Haushaltssatzung erlassen:§1Der Haushaltsplan für das Haushaltsjahr 2010
festgesetzt.§1284.200 EUR
284.200 EUR341.600 EUR
341.600 EUR§2Es werden festgesetzt:
davon zum Zwecke der Umschuldung
2. der Gesamtbetrag der Verpflichtungsermächtigung auf
--- EUR§3Die Hebesätze für die Realsteuern werden wie folgt festgesetzt:
1. Grundsteuera) für die land- und forstwirtschaftlichen Betriebe
2. Gewerbesteuer240 v.H.
350 v.H.300 v.H.§4Entfällt.§5Der Haushaltsplan für das Haushaltsjahr 2010 wird
festgesetzt.135.400 EUR
135.400 EUR138.900 EUR
138.900 EUR§2Es werden festgesetzt:
13.500 EUR§3Die Hebesätze für die Realsteuern werden wie folgt festgesetzt:
300 v.H.§4Entfällt.§51. Der Kämmerer wird ermächtigt, über die Leistungen von über- und
außerplanmäßigen Ausgaben zu entscheiden in Fällen, bei denen die
Mehrausgaben in voller Höhe durch Mehreinnahmen oder Minderausgaben gedeckt werden, für die haushaltsrechtlich nicht bereits
eine Zweckbindung angeordnet ist.
2. Folgende Wertgrenzen werden festgesetzt für den Erlass einer Nachtragssatzung:
2.1. Als erheblich i.S.d. § 50 Abs. 2 Nr. 1 KV M/V gilt ein Fehlbetrag, der 2 v.H. des Gesamtvolumens des laufenden Haushaltsjahres übersteigt.
2.2 Als erheblich sind Mehrausgaben i.S.d. § 50 Abs. 2 Nr. 2 KV
M/V dann anzusehen, wenn sie im Einzelfall 1 v.H. des Gesamtvolumens des laufenden Haushaltsjahres übersteigen.
2.3 Als geringfügig i.S.d. § 50 Abs. 3 Nr. 1 KV M/V gelten Ausgaben bis 1.500 EUR.1. Der Kämmerer wird ermächtigt, über die Leistungen von über- und
2.3 Als geringfügig i.S.d. § 50 Abs. 3 Nr. 1 KV M/V gelten Ausgaben bis 1.500 EUR.Brietzig, den 09.03.2010Damerow den 17.03.2010Walter
BürgermeisterLunow
Bürgermeister(Siegel)(Siegel)AMTSBLATT AMT UECKER-RANDOW-TAL	- 44 -	Amt Uecker-Randow-Tal
Gemeinde NiedenNr. 05/2010Amt Uecker-Randow-Tal
Gemeinde PolzowHAU S HALT S SAT Z U N G
der Gemeinde Nieden
der Gemeinde Polzow
für das Haushaltsjahr 2010Aufgrund des § 47 ff KV M-V wird nach Beschluss der Gemeindevertretung vom 02.03.2010 folgende Haushaltssatzung erlassen:Aufgrund des § 47 ff KV M-V wird nach Beschluss der Gemeindevertretung vom 11.03.2010 folgende Haushaltssatzung erlassen:§1Der Haushaltsplan für das Haushaltsjahr 2010
1.	im Verwaltungshaushalt
in der Einnahme auf	in der Ausgabe auf	und
2.	im Vermögenshaushalt
in der Einnahme auf	in der Ausgabe auf	festgesetzt.§1240.500 EUR
240.500 EUR300.800 EUR
300.800 EUR§2Es werden festgesetzt:
Investitionsförderungsmaßnahmen auf	167.600 EUR
davon zum Zwecke der Umschuldung	167.600 EUR
2.	der Gesamtbetrag der Verpflichtungsermächtigung auf	--- EUR
3.	der Höchstbetrag der Kassenkredite auf	--- EURDer Haushaltsplan für das Haushaltsjahr 2010
in der Einnahme auf	in der Ausgabe auf	festgesetzt.§4Entfällt.§51.	Der Kämmerer wird ermächtigt, über die Leistungen von über- und
2.	Folgende Wertgrenzen werden festgesetzt für den Erlass einer Nachtragssatzung:
2.1.	Als erheblich i.S.d. § 50 Abs. 2 Nr. 1 KV M/V gilt ein Fehlbetrag, der 2 v.H. des Gesamtvolumens des laufenden Haushaltsjahres übersteigt.
2.2	Als erheblich sind Mehrausgaben i.S.d. § 50 Abs. 2 Nr. 2 KV
2.3	Als geringfügig i.S.d. § 50 Abs. 3 Nr. 1 KV M/V gelten Ausgaben bis 1.500 EUR.
Nieden, den 02.03.2010	§2§3Die Hebesätze für die Realsteuern werden wie folgt festgesetzt:
(Grundsteuer A)	240 v.H.
b)	für die Grundstücke (Grundsteuer B)	320 v.H.
2.	Gewerbesteuer	280 v.H.§4Entfällt.§51.	Der Kämmerer wird ermächtigt, über die Leistungen von über- und
Die rechtsaufsichtliche Genehmigung wurde am 30.03.2010 erteilt.
Polzow, den 30.03.2010	Retzlaff
Bürgermeister	(Siegel)212.600 EUR
212.600 EUREs werden festgesetzt:
Investitionsförderungsmaßnahmen auf	170.700 EUR
davon zum Zwecke der Umschuldung	170.700 EUR
3.	der Höchstbetrag der Kassenkredite auf	201.600 EUR§3
(Grundsteuer A)	200 v.H.
b)	für die Grundstücke (Grundsteuer B)	200 v.H.
2. Gewerbesteuer	300 v.H.160.400 EUR
271.200 EURSchmidt
Bürgermeister	(Siegel)Nr. 05/2010	AMTSBLATT AMT UECKER-RANDOW-TAL- 45 -	Amt Uecker-Randow-Tal
Gemeinde RollwitzHAU S HALT S SAT Z U N G
der Gemeinde Rollwitz
Aufgrund des § 47 ff KV M-V wird nach Beschluss der Gemeindevertretung vom 25.02.2010 folgende Haushaltssatzung erlassen:§1Der Haushaltsplan für das Haushaltsjahr 2010
in der Einnahme auf	in der Ausgabe auf	festgesetzt.An alle Einwohner
Vermeiden Sie Ruhestörungen
Wie die Erfahrung zeigt, beruhen viele Ruhestörungen auf Rücksichtslosigkeit gegenüber Mitmenschen, Gedankenlosigkeit oder
auf Unkenntnis über die Bestimmungen des Lärmschutzes. Um jedoch Streitereien und Ärger mit Nachbarn, Behörden und Gerichten
zu vermeiden, beachten Sie bitte folgende Hinweise:
-	526.600 EUR
526.600 EUR-	-	486.300 EUR
486.300 EUR§2Es werden festgesetzt:
Investitionsförderungsmaßnahmen auf	244.000 EUR
davon zum Zwecke der Umschuldung	244.000 EUR
3.	der Höchstbetrag der Kassenkredite auf	--- EUR§3Die Hebesätze für die Realsteuern werden wie folgt festgesetzt:
(Grundsteuer A)	300 v.H.
b)	für die Grundstücke (Grundsteuer B)	347 v.H.
2. Gewerbesteuer	307 v.H.-	Amt Uecker-Randow-Tal
Haupt- und Ordnungsamt§4Entfällt.Öffentliche Bekanntmachungen Ende!
§51.	Der Kämmerer wird ermächtigt, über die Leistungen von über- und
Rollwitz, den 25.02.2010	Marquardt
Bürgermeister	-	Die Benutzung lärmintensiver Gartengeräte und Maschinen ist
an Sonn- und Feiertagen ganztägig sowie an Werktagen in der
Zeit von 20.00 bis 07.00 Uhr nicht zulässig.
Im Gebiet des Amtes Uecker-Randow-Tal gilt eine Mittagsruhe von 12.00 – 14.00 Uhr. Vermeiden Sie auch während dieser
Zeit an den Werktagen geräuschvolle Tätigkeiten.
Handelt es sich um besonders lärmintensive Geräte und Maschinen (z.B. Freischneider, Gras- und Rasentrimmer mit Verbrennungsmotor, Laubsammler und –bläser), dürfen diese nur an
Werktagen von 09.00 – 13.00 Uhr bzw. von 15.00 – 17.00 Uhr
in Betrieb genommen werden, wobei schon während der Zeit
von 12.00 bis 13.00 Uhr möglichst im Interesse der Mittagsruhe auf die Benutzung dieser Geräte verzichtet werden soll.
Unterlassen Sie jegliche vermeidbare Lärmerregung. Auch bei
übermäßigem Tierlärm hat der Halter geeignete Gegenmaßnahmen zu ergreifen.
Kommt es dennoch zu Lärmbeeinträchtigungen, helfen oftmals
vorsorgliche oder auch klärende Gespräche zwischen den Beteiligten, um Unannehmlichkeiten vorzubeugen. Im Interesse einer
guten Nachbarschaft empfehlen wir einen rücksichts- und verständnisvollen Umgang miteinander.(Siegel)AMTSBLATT AMT UECKER-RANDOW-tAL- 46 -INFORMAtIONEN
Jatznicker Bibliothek lädt ein
Die Jatznicker Bibliothek lädt in die Räume der ehemaligen Haupt- und
Realschule ein.
Öffnungszeiten:Dienstag 15.00 – 18.00 Uhr und
Donnerstag: 15.00 – 16.30 UhrMobil in allen Lebenslagen
(URt/Schrom). „Mobil in allen Lebensla-gen“ heißt das Motto der 19. Leistungsschau der Handwerker, Gewerbetreibenden
und Händler auf dem Areal des Kulturforums „Historisches U“ vom 3. bis 5.
September 2010. Das beschloss der Planungsausschuss unter Leitung von Werner
Hackbarth auf seiner Sitzung am 9. März
2010. „Wir wollen eine ganze Region mobil machen. Mobilität ist unser Lebenselixier“, sagte Hackbarth. Er lädt alle Aussteller dazu ein, sich rund um das Thema der
Mobilität zu präsentieren. Das geht bereits
im Kindergarten los und endet bei den Seniorenwanderungen. Wir sind mobil im Beruf und Urlaub, bei Fuß- und Radwanderungen, im Kanu auf den Flüssen und auf
dem Stettiner Haff, mit der Eisenbahn und
nicht zuletzt in den vielen Sportvereinen.
„Der Landkreis Uecker-Randow verfügt über die meisten Mitglieder in Sportvereinen im Land Mecklenburg-Vorpommern, die sich
fit und frisch durch Bewegung halten“, sagte Hackbarth. Parallel
zur Leistungsschau werden auf dem Areal des „Historischen U“
und auf der Festwiese am Volkskulturpark das 15. Stadtkulturfest
und die 15. Stadtsportspiele, die in bewährter Form durch den Pasewalker Eintracht 94 e.V. organisiert und durchgeführt werden,
stattfinden. „Es ist uns gelungen, die Sommertour 2010 mit NDR1
Radio MV und dem Nordmagazin am Samstagabend wieder für
uns zu gewinnen. Wir können uns auf Stargäste freuen, die erstmals
und exklusiv anlässlich der 19. Leistungsschau live dabei sein werden. Mehr möchte ich dazu noch nicht verraten“, sagte Hackbarth.KULtUR
06.06.10, 07 Uhr:Kindertagsfeier gemeinsam mit allen Vereinen der Gemeinde
Pokalangeln am Darskow-SeeGemeinde Jatznick
23.05.10, 13 Uhr: Saisoneröffnung mit Krauses Klause an der
Erdkuhle Jatznick
29.05.10, 14 Uhr: Tag der offenen Tür bei der Freiwilligen
01.06.10, 8:30 Uhr: Öffentliche Kindertagsfeier auf dem WaldplatzNr. 05/2010Gemeinde Klein Luckow
Verkostung in Groß Spiegelberg mit der Neuen Brennerei Zinzow an einem Freitag oder Samstag. Der Termin wir im Aushang
04.-05.06.10: Sportfest in Rollwitz
Dorf- und Sportfest in Stolzenburg
Dorffest in Uhlenkrug
Sportplatz. 50 Jahre Angelverein Viereck
Juni: Floßfahrt auf dem Penkuner See mit der OG der Volkssolidarität
SportfestVEREINE
Mecklenburg-Vorpommern sagt
112 x Danke an die Feuerwehr.
Uns allen sind die 3 Ziffern ein Begriff,
die uns im Notfall zuverlässige und
schnelle Hilfe garantieren. Ein Anruf unter 1-1-2 genügt, und die Feuerwehr ist
auf dem Weg. Für die meisten von uns ein
normaler Vorgang, eine selbstverständliche Dienstleistung. Nicht zuletzt aufgrund
der irrtümlichen Annahme, die Feuerwehren werden, wie andere öffentliche Dienste auch, für ihre Einsätze
gut bezahlt. Falsch! In Wahrheit machen 98% der Kameradinnen
und Kameraden ihren Job auf freiwilliger Basis. In MecklenburgVorpommern gibt es lediglich 6 (städtische) Berufsfeuerwehren.
Dem stehen rund 28.000 ehrenamtlich tätige Mitbürger in mehr
als 1000 Freiwilligen Feuerwehren gegenüber. Ohne das unermüdliche, oft selbstlose Engagement unserer Ehrenamtlichen wäre
der alltägliche Schutz in unserem Flächenland überhaupt nicht zu
gewährleisten. Die Helferinnen und Helfer der Feuerwehren aber
bleiben zumeist anonym. Den Geholfenen bietet sich nur selten
Gelegenheit, ihren Rettungskräften später persönlich zu danken.
Köpfe gesucht: Helden melden!
Seit 2008 wirbt der Landesfeuerwehrverband Mecklenburg-Vorpommern mit der
Kampagne „Köpfe gesucht“ um dringend benötigten Nachwuchs
für die Freiwilligen Feuerwehren. In diesem Jahr wollen wir jedoch zusätzlich die öffentliche Aufmerksamkeit auf die bereits
aktiven Mitglieder richten. Kameradinnen und Kameraden, die
sich um das Gemeinwohl verdient gemacht haben. „Köpfe ge-Nr. 05/2010- 47 -sucht“ meint dieses Jahr unsere ehrenamtlichen Helden des Alltags – nominiert und vorgeschlagen von Menschen, denen durch
unsere Rettungskräfte geholfen werden konnte.
Rettung, Brandschutz, Gefahrenabwehr oder freundliche Nachbarschaftshilfe: Schildern Sie uns Ihre persönlichen Erlebnisse.Welche Feuerwehrfrau, welcher Feuerwehrmann hat Ihnen in der Not
geholfen? Wem möchten Sie danken? Oder über welchen unserer
Helden möchten Sie einfach mal etwas Gutes loswerden?
Ich bin sehr froh und dankbar, für die heute startende Aktion „112
Helden gesucht“ relevante und kompetente Medienpartner an der
Seite des Landesfeuerwehrverbandes zu wissen. Auch Ihre vorliegende Tageszeitung nimmt heute symbolisch den „Heldenmelder“ in Betrieb. Überall in Mecklenburg-Vorpommern stehen die
Lokalredaktionen bereit, Ihre Vorschläge aufzunehmen und über
die Stars unter unseren Helden zu berichten. Wir recherchieren
Ihre Nominierungen nach und geben Ihren Helfern und Rettern
endlich ein Gesicht!
Gerne können Sie auch unseren Radiopartner Antenne MV kontaktieren, der ebenfalls über Ihre Geschichte berichten und landesweit ausstrahlen wird. Ein weiterer Heldenmelder steht auf unserer
Kampagnenwebsite www.köpfe-gesucht.de. Hier werden Sie außerdem fortlaufend über alle weiteren Nominierungen informiert.
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, nutzen Sie diese einmalige
Gelegenheit! Machen Sie von unserem Heldenmelder regen Gebrauch – egal bei welchem Partner. Am Ende der Aktion steht in
diesem Jahr eine große Veranstaltung, in deren Rahmen die nominierten Kameradinnen und Kameraden öffentlich geehrt werden sollen.
Ebenso gilt nochmals mein aufrichtiger Dank allen Partnern, die
uns in dieser Aktion unterstützen.
Herzliche GrüßeHeino Kalkschies, LandesbrandmeisterSportveranstaltungen
Der FV Aufbau Jatznick lädt am 18. Juni 2010 um 18 Uhr zum 12.
Mitternachtsturnier auf dem Waldsportplatz Jatznick recht herzlich
ein. Spielberechtigt sind alle Freizeit- und Thekenmannschaften
die Freude am Fußballspielen haben. Anreise bis 17:15 Uhr. Spielstärke: 1 Torwart und fünf Feldspieler. Startgeld: 20 Euro. Anmeldung bis zum 11.06.2010 unter Wolfgang Born 0163 6982957.
Heimspiele FV „Aufbau Jatznick“ Alte Herren
Kreispokal Alte Herren Viertelfinale
06.06.10, 10 Uhr: FV Aufbau Jatznick – Greifswalder SV 04
„Tradition“AMTSBLATT AMT UECKER-RANDOW-tAL50 Jahre Schalmeienkapelle
des SC „Eintracht“ Rossow e.V.
In diesem Jahr begeht die Schalmeienkapelle des SC „Eintracht“
Rossow e.V. ihr 50-jähriges Jubiläum. Die Vorbereitungen dafür
laufen auf Hochtouren. Im März wurden bereits die Aufnahmen
für die vierte CD abgeschlossen. Drei Tage verbrachten die Mitglieder im Studio, damit die Jubiläums-CD auch pünktlich zum 7.
Rossower Musikfest fertig ist. Dieses findet vom 12.–13.06. auf
dem Rossower Sportplatz statt. Sieben Musikvereine aus vier Bundesländern werden ihr bestes geben, um auch in diesem Jahr wieder die Zuschauer in Stimmung zu bringen. Gespannt sein dürfen
wir auf das Kinder- und Jugendschalmeienorchester Artern und
den Schalmeienmusikzug Auma (beide Thüringen), welche zum
ersten Mal am Musikfest teilnehmen. Die Nachmittagsveranstaltung wird in diesem Jahr von Leif Tennemann moderiert und am
Abend dürfen alle auf das Große Höhenfeuerwerk gespannt sein.7. Rossower Musikfest
12.06.–13.06.2010
Rossower Sportplatz
Sonnabend 12.06.10
10.30 – 12.30 Uhr Musikalischer Frühschoppen
13.30 – 14.00 Uhr Großer Festumzug aller Vereine
Offizielle Eröffnung des Musikfestes
14.45 – 18.00 Uhr Schauauftritte aller Vereine im Festzelt
19.00 – 24.00 Uhr Große Festzeltparty – Stimmung Non Stop
00.30 – 04.00 Uhr Disco
10.00 – 14.00 Uhr Verabschiedung der Vereine mit musikalischem Frühschoppen
teilnehmer des 7. Musikfestes
• 1. Vollmershainer Schalmeienverein
• Schalmeienmusikzug Auma
• Kinder- u. Jugendschalmeienorchester Artern
• Schalmeienkapelle Penkun e.V. der Freiwilligen Feuerwehr
• Lübecker Freibeutermukke
• Schalmeienorchester Tettau-Frauendorf
• Schalmeienkapelle des SC „Eintracht“ Rossow e.V.Jatznicker Schützengilde e.V.
Jeden Sonntag: Trainingsschießen von 9 bis 12 Uhr auf dem Vereinsschießstand der Gilde
25.06.10, 19 Uhr: Vollversammlung der GildeEintritt Sonnabend, 12.06.10
Kinder 8 – 14 Jahre 3,00 €
Eintritt Sonntag, 13.06.10
Kinder bis 14 Jahre freiHeimspiele SV Polzow 54 e.V.
06.06.10; 14 Uhr: SV Polzow 54 – BSV Forst TorgelowDas Mitbringen von Hunden auf das Festgelände ist nicht gestattet.AMTSBLATT AMT UECKER-RANDOW-tAL- 48 -Vierecker Sportverein
Alle Spiele (Männer und Frauen) finden auf dem Sportplatz in
Zerrenthin (ehemals Schule) statt!
29.05.10 Viereck – Ferdinandshof, Anstoß 14.00 Uhr
12.06.10 Viereck – Greifswalder SV III, Anstoß 14.00 Uhr
06.06.10 Vierecker SV 90 – FC Rot/Weiss Neustrelitz, Anstoß
14.00 UhrNr. 05/2010rerwetter, wenig Gegenwind und einer tollen Stimmung. Bis auf
einen Teilnehmer, der wegen technischem Schaden am Fahrrad
ausfiel, kamen alle im Ziel an. Von allen Teilnehmern war nur
Zustimmung zu hören und auch Vorschläge für die nächste Tour
liegen schon vor. Der Schmarsower Kulturverein e.V. bedankt
sich bei allen Radlern für die rege Beteiligung und freut sich
auf das Dorffest in Schmarsow am 17.07.2010, das ein weiterer Höhepunkt werden soll.
Juliane LauRadtour
Einen festen Platz im Jahresplan des Schmarsower Kulturvereins haben die alljährlichen Radtouren. Und diesmal war der 1.
Mai der Termin unserer Fahrt in den Frühling. Hierfür hatten
sich Hatto & Jule eine kleine Überraschung ausgedacht. Sie bastelten im Vorfeld für jeden Radler eine kleine Fahne für´s Fahrrad mit der Aufschrift: „Fahrrad-Kolonne 1. Mai“ Mit dem Start
und Ziel in Rollwitz ging es für 35 Teilnehmer (Altersklasse 10
bis 70 Jahre) über Polzow, Zerrenthin nach Koblentz, wo wir
eine mobile Versorgung organisiert hatten. Hier bedanken wir
uns bei der Bürgermeisterin von Koblentz, Frau Grygula, die
so freundlich war und uns den Sportplatz für eine größere Rast
zur Verfügung stellte. Bei herrlichem Sonnenschein wurde zum
Mittag gegrillt, in der Sonne gesessen und Pläuschchen gehalten. Nach der Mittagspause fuhren wir weiter über Marienthal,
Uhlenkrug, Viereck, Pasewalk zum Zielort Rollwitz. Für alle
Teilnehmer eine über 40 km lange Strecke bei bestem Radfah-GruppenfotoTeilnehmer bei der Mittagspause in Koblentz auf dem SportplatzNr. 05/2010- 49 -An alle Frauen in Pasewalk, Viereck/EtS
und Löcknitz
Lust auf gemeinsame Bewegung?
Wollen sie sportlich aktiv sein, wissen aber nicht
wo und was? Wir haben ganz in der Nähe ein Angebot für sie. Sie brauchen nur ein paar Turnschuhe, die bestimmt
schon sehnsüchtig in einer Ecke warten, legere Kleidung und vor
allem Lust und gute Laune.
Wo ﬁnden sie uns:
Die Vierecker Frauensportgruppe
jeden Dienstag von 19:15 bis 21:15 Uhr in der Turnhalle in der
Bundeswehrkaserne in Viereck/ETS (Treff: an der Wache der Kaserne, bitte Personalausweis mitbringen!)
Das Tanztheater in Pasewalk
jeden Dienstag von 19:30 bis 21:00 Uhr in der Turnhalle der Allgemeinen Förderschule in Pasewalk (Schützenstraße 13)
Die Löcknitzer Frauensportgruppe
jeden Mittwoch von 10:00 bis 11:00 in der Gerhart-Eisler-Turnhalle (Grundschule, Am See 10)
Schauen sie doch einfach bei uns vorbei und machen sie mit. Sie
werden sehen, wie viel Spaß die Frauen dabei haben. Nur sie fehlen uns noch, trauen sie sich!
Für Unterstützung jeglicher Art für dieses Projekt sind wir immer
offen und freuen uns über jeden Interessenten.
Haben sie Fragen, dann melden sie sich bitte bei:
Gudrun Pechstein
Projektkoordinatorin „BIGGER“
Kreissportbund Uecker-Randow e.V.
Tel. 03973-216608AMTSBLATT AMT UECKER-RANDOW-tALBei der Siegerehrung wurden besonders die guten Schießleistungen von Andreas Pietz (Bellinger SV) als bester Trapschütze
gewürdigt. Er traf 45 von 50 möglichen Wurftauben und wurde
Kreismeister in der Schützenklasse. Den zweiten Platz belegte
Tony Pietschker (SGi Leopoldshagen) mit 34 Treffern nach einem Stechen mit Patrick Tietz (SGi Leopoldshagen), der zuvor
die gleiche Trefferzahl erreichte. Der Trapschütze René Hafenstein (SV Ueckermünde) belegte den vierten Platz.
In der Altersklasse wurde der Kreismeistertitel erst nach einem
Stechen zwischen Karsten Lade (SV Strasburg) und Werner Fröhlich (Bellinger SV) vergeben. Beide Schützen erreichten zuvor
39 Treffer. Kreismeister wurde Karsten Lade. Den dritten Platz
belegte Dirk Bartschies (SV Ueckermünde) mit 36 Treffern. Die
nächsten Plätze belegten die Schützen Lutz Hafenstein (Bellinger SV) und Karsten Pietschker (SGi Leopoldshagen).
In der mit acht Sportschützen am stärksten besetzten Klasse, der
Seniorenklasse, gewann Burkhard Kühl (Pasewalker SGi) mit ausgezeichneten 41 Treffern. Den zweite Platz belegte Ulrich Tietz
(SGi Leopoldshagen) mit guten 38 Treffern. Den dritten Platz gewann nach einen Stechen Frank Hoellge (Bellinger SV). Er setzte sich gegen Harald Seibt (SV Ueckermünde) durch. Beide hatten zuvor 34 Treffer erreicht. Die weitere Platzierung lautet hier
Wolfgang Lieckfeld (SGi Leopoldshagen), Manfred Straßburg
(Bellinger SV), Winfried Preuß (SV Ueckermünde) und Lothar
Tietz (SGi Leopoldshagen).
Alle Trapschützen und Jäger werden zu folgenden Veranstaltungen eingeladen:
• Der 14. Bellinger Maipokal wird am 8. Mai 2010 in Belling
• Am Sonntag, dem 16. Mai 2010, führen die Ueckermünder
Trapschützen ihr traditionelles Maipokalschießen in Heinrichswalde durch. Geschossen wird hier um den Heinrichswalder Wanderpokal für den besten Schützen.
• Das nächste Übungsschießen Trap des SV Ueckermünde ist
am 02. Mai 2010 in Torgelow geplant.
Veranstaltungsbeginn ist jeweils um 9:00 Uhr.
Mit sportlichem GrußKreismeisterschaft im trapschießen in BellingWinfried Preuß
Schützenverein Ueckermünde / Vorpommern 1810 e.V.,
Sektionsleiter TrapAndreas Pietz (Bellinger SV) sowie
Karsten Lade (SV Strasburg) und Burkhard Kühl (Pasewalker SGi) sind neue
Kreismeister im Trap.
Der Bellinger Schützenverein e.V. führte im Auftrag des Kreisschützenverband
Uecker-Randow e.V. am Sonnabend, dem
24.04.2010 auf seiner Schießanlage die
diesjährige Kreismeisterschaft im Trap
Schießen durch. Zu der Veranstaltung kamen 17 Sportschützen
der Schützenvereine aus Leopoldshagen, Pasewalk, Strasburg,
Ueckermünde und Belling.
Bei diesen Kreismeisterschaften wurde nach den Regeln des Deutschen Schützenbundes zwei Serin a 25 Wurftauben Trap von den
Ständen an der 15 Meterlinie geschossen. Gewertet wurde in drei
Altersgruppen. Bei Treffergleichstand wurde abschließend ein Stechen durchgeführt. Schießleiter Hans Henning Schmeling vom
Bellinger Schützenverein bediente die Schießanlage. Er sorgte für
einen guten störungsfreien Ablauf und führte die Ergebnislisten.Die Kreismeister Andreas Pietz (Bellinger SV), Karsten Lade (SV Strasburg) und Burkhard Kühl (Pasewalker SGi) (von links nach rechts).AMTSBLATT AMT UECKER-RANDOW-TAL	- 50 -	Nr. 05/2010Die Teilnehmer der Kreismeisterschaft bei der Siegerehrung.Anlage: Ergebnisliste des SchießensKreismeisterschaft Trap in Belling
PlatzVornameName(Kennz. d. SpO 3.10)Veranstalter / Ausrichter: Schützenverein BellingVerein1. Durchgang2. DurchgangTrefferStechenSchützenklasse
1.AndreasPietzBellinger SV2223452.TonyPietschkerSGi Leopoldshagen15193433.PatrickTietzSGi Leopoldshagen19153424.RenéHafensteinSV Ueckermünde181533Altersklasse
1.KarstenLadeSV Strasburg18213932.WernerFröhlichBellinger SV18213923.DirkBartschiesSV Ueckermünde1620364.LutzHafensteinBellinger SV2013335.KarstenPietschkerSGi Leopoldshagen171532Senioren
1.BurkhardKühlPasewalker SGi2318412.UlrichTietzSGi Leopoldshagen2018383.FrankHoellgeBellinger SV17173424.HaraldSeibtSV Ueckermünde15193415.WolfgangLieckfeldSGi Leopoldshagen1716336.ManfredStraßburgBellinger SV1418327.WinfriedPreußSV Ueckermünde1211238.LotharTietzSGi Leopoldshagen81018Schießleiter: Hans Henning Schmeling (Bellinger SV)Nr. 05/2010	- 51 -	Böllerschützen des KSV
mit vielseitigen Aktivitäten
Die Böllerschützen der 1. Vorpommerschen Böllerkompanie haben auch in diesem Jahr wieder einen vollen Terminkalender.
Im Rahmen des Altstadtspektakels und des historischen Festumzuges zur 750-Jahrfeier der Stadt Ueckermünde organisieren die
Böllerschützen aus dem Kreisschützenverband ihr 7. Böller- und
Kanonierstreffen.
Vom 8. bis 11. Juli werden Böllerschützen aus ganz Deutschland
in Ueckermünde erwartet. Die Kanoniere und Böllerschützen sowie militärhistorische Darstellungsgruppen werden in diesen Tagen wieder feldmäßig in Ueckermünde biwakieren.
Das Programm des Treffens ist mit einer Vielzahl von Aktivitäten gespickt. So werden die
Biwakteilnehmer aktiv beim Altstadtspektakel mitwirken. Ein Höhepunkt wird die Teilnahme am historischen Festumzug am 10.
Juli sein. So ist auch eine Vielzahl der Teilnehmer , überwiegend
in eigenen Kostümen und Uniformen, in verschiedenen Bildern
des Festumzuges zu sehen. Ein weiterer Höhepunkt des Böllerund Kanonierstreffen ist ein bundesweiter Wettkampf im Schießen
mit Modellkanonen auf dem Truppenübungsplatz der Bundeswehr.
Bei diesem Wettkampf gehen Kanoniere mit Modellkanonen in
zwei Wertungsklassen im Scheibenschiessen an den Start.
Neben verschiedenen Böllereinsätzen im Landkreis nehmen die
Böllerschützen der Kompanie auch außerhalb des Kreises an verschiedenen Veranstaltungen teil. So steht das Landesschützenfest
in Stavenhagen Ende August wieder mit auf dem Terminplan. Im
Juli nehmen Mitglieder der Böllerkompanie am militärhistorischen Biwak anlässlich des 200. Todestag der Königin Luise in
Neubrandenburg teil. Mitte September geht es in die Uckermark
nach Landin. Dort wird bereits zum zweiten Mal eine historische Nachstellung von militärgeschichtlichen Ereignissen veranstaltet. Da wirken bereits zum zweiten Mal die Böllerschützen
in Gefechtsdarstellungen als aktive Darsteller mit. Bei diesem
Reenactment werden Rückzugsgefechte der preußischen Truppen nach der Niederlage von Jena und Auerstedt sowie der unrühmlichen Kapitulation des Korps Hohenlohe bei Prenzlau im
Herbst des Jahres 1806 nachgestellt.
Kreisschützenverband Uecker-Randow 1994 e. V.
1. Vorpommersche BöllerkompanieAMTSBLATT AMT UECKER-RANDOW-TALPASEWALKER NACHRICHTEN	- 52 -	– Gewerbliche Anzeige –	Nr. 05/2010Nr. 05/2010	– Gewerbliche Anzeige –	- 53 -	PASEWALKER NACHRICHTENPASEWALKER NACHRICHTEN	- 54 -	– Gewerbliche Anzeige –	Nr. 05/2010Nr. 05/2010– Gewerbliche Anzeige –- 55 -PASEWALKER NACHRICHTENBuchtipps k www.schibri.dePASEWALKER NACHRICHTEN	- 56 -	– Gewerbliche Anzeige –	Nr. 05/2010All pages:567891011121314151617181920212223242728293033343536373839404142434445464748495051InfoSaveLikeShareDownloadMorehttp://www.schibri.de/pdf/pas/pas_2010_Ausgabe_05 Published on May 21, 2010 http://www.schibri.de/pdf/pas/pas_2010_Ausgabe_05.pdfschibriFollowRead moreRead moreSimilar toPopular nowJust for youGo explore

References: § 36
 § 3
 § 42
 § 43
 § 19
 § 4
 § 36
 § 5
 § 14
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 § 47
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 § 50
 § 50
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 § 47
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	§2
 § 47

§51