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Timestamp: 2019-05-24 18:21:45+00:00

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BGH, 10.02.2015 - VI ZR 569/13 - dejure.org
https://dejure.org/2015,4576
BGH, 10.02.2015 - VI ZR 569/13 (https://dejure.org/2015,4576)
BGH, Entscheidung vom 10.02.2015 - VI ZR 569/13 (https://dejure.org/2015,4576)
BGH, Entscheidung vom 10. Februar 2015 - VI ZR 569/13 (https://dejure.org/2015,4576)
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BGB § 675, § 826; KWG §§ 1, 32
§ 32 Abs. 1 Satz 1 Halbs. 1 KWG, § ... 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 KWG, § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 Fall 1 KWG, § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 Fall 2 KWG, § 32 Abs. 1 Satz 1 KWG, § 562 Abs. 1, § 563 Abs. 1 Satz 1 ZPO, § 675 BGB
§ 675 BGB, § 826 BGB, § 1 Abs 1 S 2 Nr 1 KredWG, § 32 KredWG
Rechtsanwaltshaftung wegen treuhänderischer Investition von Fremdkapital in ein unzulässiges Einlagengeschäft
Haftung eines Rechtsanwalts bei der Anlage von Kapital in einem unzulässigen Einlagengeschäft als Treuhänder aufgrund eines Geschäftsbesorgungsvertrages
Zur Haftung eines Rechtsanwalts wegen Anlage von treuhänderisch vereinnahmtem Kapital in unzulässigem Einlagengeschäft
Zur Haftung eines treuhänderisch tätigen Rechtsanwalts bei Kapitalanlage in unzulässigem Einlagengeschäft
Zur Haftung eines Rechtsanwalts, der als Treuhänder aufgrund eines Geschäftsbesorgungsvertrages Kapital in einem unzulässigen Einlagengeschäft anlegt
BGB § 675; BGB § 826; KWG § 1; KWG § 32
In unzulässigem Einlagengeschäft anlegt: Haftung des Treuhänders?
Die unzulässigen Einlagengeschäfte des Treuhänders
Haftung des Rechtsanwalts: Kapitalanlage in unzulässigem Einlagengeschäft als Treuhänder aufgrund eines Geschäftsbesorgungsvertrages
Haftung eines Rechtsanwalts für die Unterstützung eines objektiv unzulässigen Vertriebssystems
Haftung bei Geschäftsbesorgungsvertrag - Ist der Rechtsanwalt als Treuhänder tätig, besteht Haftungsgefahr
Ist der Rechtsanwalt als Treuhänder tätig, besteht Haftungsgefahr
Haftung eines Rechtsanwalts, der als Treuhänder Kapital in einem unzulässigen Einlagengeschäft anlegt
grooterhorst.de , S. 11 (Entscheidungsbesprechung)
Rechtsanwaltshaftung bei treuhänderischer Geldanlage im Rahmen eines Einlagengeschäftes ohne KWG-Erlaubnis
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 10.2.2015 - VI ZR 569/13" von RA Dr. Thorsten Voß, original erschienen in: BB 2015, 1234 - 1236.
Kurznachricht zu "Ein als Treuhänder tätiger Rechtsanwalt kann gegenüber Anlegern qua Beruf haften - Anmerkung zum Urteil des BGH vom 10.02.2015" von RA/FAHuGesR Peter Juretzek, original erschienen in: DStR 2015, 1645 - 1646.
AG Düsseldorf, 10.01.2012 - 34 C #####/####
AG Düsseldorf, 10.01.2012 - 34 C 9852/11
NJW-RR 2015, 675
ZIP 2015, 736
MDR 2015, 457
VersR 2015, 726
WM 2015, 610
BB 2015, 1234
DB 2015, 860
NZG 2015, 559
Dabei hat das Berufungsgericht zu Recht angenommen, dass Genussrechte nur dann keine "anderen unbedingt rückzahlbaren Gelder" im Sinne von § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 Alt. 2 KWG in der Fassung des Gesetzes zur Umsetzung der Richtlinie 2002/87/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. Dezember 2002 (Finanzkonglomeraterichtlinie-Umsetzungsgesetz) vom 21. Dezember 2004 (BGBl 1, 3610) darstellen, wenn ein "qualifizierter" Rangrücktritt mit insolvenzverhindernder Funktion vorliegt (…vgl. Schäfer, in: Boos/Fischer/Schulte-Mattler, KWG 5. Aufl., § 1 Rn. 46; Bitter, ZIP 2015, 345, 346; siehe weiter Senat, Urteil vom 10. Februar 2015 - VI ZR 569/13, NJW-RR 2015, 675 Rn. 15).
Eine solche Abrede steht der Annahme einer Einlage oder anderer unbedingt rückzahlbarer Gelder des Publikums und damit eines Bankgeschäfts im Sinne des § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 KWG entgegen (vgl. BT-Drucks. 15/3641, S. 36; BGH, Urteil vom 16. Mai 2017 - VI ZR 266/16, NJW 2017, 2463; Urteil vom 10. Februar 2015 - VI ZR 569/13, NJW-RR 2015, 675, 676;… Schäfer in Boos/Fischer/Schulter-Mattler, KWG, 5. Aufl., § 1 Rn 46; Gehrlein, WM 2017, 1385, 1386; vgl. zur Rechtsanwendungspraxis der BaFin deren Merkblatt "Hinweise zum Tatbestand des Einlagengeschäfts', Stand März 2014, NZG 2014, 379, 381).
Eine derart grobe Pflichtverletzung kommt zumindest in solchen Bereichen in Betracht, für die der Vertragspartner aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit eigene Kompetenz beansprucht (BGH, Urteil vom 10. Februar 2015 - VI ZR 569/13 -, juris Rn. 21 f. mwN).
Nachrangigkeitsregelungen der in Rede stehenden Art sind für partiarische Darlehen vielmehr häufig schon deshalb zwingend erforderlich, um einen im Falle eines unbedingt vereinbarten Rückzahlungsanspruchs möglichen Verstoß des Darlehensgebers gegen §§ 1, 32 KWG (a.F.) wegen des Betreibens von erlaubnispflichtigen Bankgeschäften zu verhindern; denn ein partiarisches Darlehen kann im Falle einer unbedingten Rückzahlungspflicht, die nicht wie vorliegend durch einen sogenannten qualifizierten Rangrücktritt respektive durch eine Vereinbarung im Sinne des § 39 Abs. 2 InsO ausgeschlossen worden ist, ein nach den Regeln der §§ 1, 32 KWG (a.F.) erlaubnispflichtiges Geschäft darstellen (vgl. BGH, Urteil vom 10.02.2015 - VI ZR 569/13, juris Rn. 15; Kollrus, MDR 2015, 1334 f.).
OLG Düsseldorf, 02.08.2016 - 23 U 27/15
Pflichten eines Steuerberaters hinsichtlich der Vermögensverwaltung einer …
Aus der von der Klägerin in Bezug genommenen Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 10.2.2015 (VI ZR 569/13, Anlage K 52, Bl. 556 ff. GA) folgt für den vorliegenden Fall nichts.
Aufgrund dieser Kenntnisverschaffungspflicht - deren konkreter Umfang sich nach den Umständen des Einzelfalls, insbesondere der durch den Treuhänder für sich in Anspruch genommenen Kompetenz richtet (vgl. BGH, Urteil vom 10.02.2015, VI ZR 569/13, Rn. 21 f. - zitiert nach juris) - bestehen bei einer mittelbaren Beteiligung an einer Fondsgesellschaft auch vorvertragliche Aufklärungspflichten des Treuhandkommanditisten gegenüber den (künftigen) Treugebern.

References: § 675
 § 826

§ 32
 § 1
 § 1
 § 32
 § 562
 § 563
 § 675

§ 675
 § 826
 § 1
 § 32
 § 675
 § 826
 § 1
 § 32
 BGH 
 BGH 
 § 1
 § 1
 § 1
 § 1
 § 39