Source: https://findok.bmf.gv.at/findok?execution=e100000s1&segmentId=dd2901cb-b018-471c-90e1-61179d5a77f3
Timestamp: 2020-05-31 08:14:39+00:00

Document:
2326. Tarif (§§ 22 und 23 KStG 1988)
23.126.1 Allgemeiner Steuersatz (§ 22 Abs. 1 KStG 1988)
23.226.2 Besondere Besteuerung
23.2.126.2.1 Zusatzbesteuerung nach § 6b Abs. 4 KStG 1988
23.2.226.2.2 Sonderbesteuerung nach § 21 Abs. 3 KStG 1988
23.2.326.2.3 Zwischenbesteuerung nach § 22 Abs. 2 KStG 1988
23.2.426.2.4 Zuschlag zur Körperschaftsteuer nach § 22 Abs. 3 KStG 1988
Durch einen Zuschlag zur Körperschaftsteuer soll ab der Veranlagung 2011 verhindert werden, dass durch Unterlassung der Empfängernennung und Verschweigen des Zuflusses beim Empfänger Steuervorteile lukriert werden. Der Zuschlag beträgt 25% von jenen Beträgen, bei denen der Abgabepflichtige auf Verlangen der Abgabenbehörde die Gläubiger oder Empfänger der Beträge nicht genau bezeichnet und fällt auch in Verlustjahren, parallel zur Mindestkörperschaftsteuer, an. Der Zuschlag zur Körperschaftsteuer gemäß § 22 Abs. 3 KStG 1988 ist unabhängig vom Vorliegen der Anspruchsvoraussetzungen der Empfängerbenennung gemäß § 162 BAO zu entrichten; somit auch für nicht als Betriebsausgabe geltend gemachte Beträge (vgl. VwGH 14.9.2017, Ro 2016/15/0004).
Bei Gruppenmitgliedern wird der Zuschlag gemeinsam mit ihrem normalen Ergebnis - der Ergebniszurechnung gemäß § 9 Abs. 6 KStG 1988 folgend - zur jeweils beteiligten Körperschaft weitergeleitet und ist letztlich vom Gruppenträger zu entrichten.
VwGH 14.09.2017, Ro 2016/15/0004
Findok-Nr: 64333.6, aufgenommen am: 11.12.2019 08:47:01, Dokument-ID: 5f36a429-f15f-4274-8b8b-91493133abd6, Segment-ID: dd2901cb-b018-471c-90e1-61179d5a77f3

References: § 6
 § 21
 § 22
 § 22
 § 22
 § 162
 § 9