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Timestamp: 2019-12-08 19:55:23+00:00

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Drucksache 17/13142 - Bayerischer Landtag
17/13142
1. Ernennungszuständigkeit
Nach einer Entscheidung des Bayerischen Dienstgerichtshofs vom
23. Mai 2013 (Az.: DGH 3/2012) zu der mit Art. 18 Abs. 1 Satz 3 Bayerisches Beamtengesetz (BayBG) wortgleichen Regelung des Art. 15
Abs. 1 Satz 2 Bayerisches Richtergesetz (BayRiG) besteht Rechtsunsicherheit darüber, ob bzw. in welcher Form Ernennungskompetenzen, die einem Mitglied der Bayerischen Staatsregierung übertragen
sind, auf die jeweilige oberste Dienstbehörde delegiert werden können. In der bisherigen Praxis sind derartige Delegationen von (Teilen
der) Ernennungskompetenzen üblich und sollen aus Gründen der Verwaltungsvereinfachung auch weiterhin möglich sein.
a) Die zutreffende Feststellung des aufgrund der bisherigen Nachrangigkeit von Krankenfürsorgeleistungen während der Elternzeit
zuständigen Beihilfeträgers hat in der Vergangenheit zu Abgrenzungsproblemen geführt. Hiervon betroffen sind insbesondere
Fallgestaltungen, in denen die Elternteile nach unterschiedlichen
Grundlagen des Bundes und der Länder Anspruch auf Krankenfürsorgeleistungen haben. Aber auch die heute vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten der Eltern bei der Inanspruchnahme der Elternzeit erschweren die Feststellung des Beihilfeanspruchs, aus
dem die Absicherung des Elternteils in Elternzeit erfolgt.
b) Da Kinder, die als Beamte auf Widerruf im Vorbereitungsdienst eigenständig gegen das Kostenrisiko u.a. bei Erkrankung abgesichert sind und zur Bestreitung der erforderlichen Beiträge für eine
kostengünstige beihilfekonforme private Krankenversicherung als
Anwärter auf Anwärterbezüge zurückgreifen können, ist eine finanzielle Entlastung eines beamteten Elternteils in Form der Gewährung eines erhöhten Bemessungssatzes (70 Prozent statt
50 Prozent) sachlich nicht gerechtfertigt, auch wenn der Anwärter
die Stellung eines in Ausbildung befindlichen zweiten Kindes hat.
3. Ausbildungskostenerstattung
Die in Art. 139 Abs. 4 BayBG enthaltenen Regelungen zur Ermittlung
der Höhe des Ausbildungskostenerstattungsbetrags bei einem Wechsel des Dienstherrn wurden auf der Grundlage der in Art. 8 Abs. 2
Satz 1 Nr. 2 bzw. Nr. 3 Leistungslaufbahngesetz (LlbG) festgelegten
Dauer der Vorbereitungsdienste getroffen. Nicht gesondert berücksichtigt wurden bisher Sonderlaufbahnen (z.B. Laufbahn des bautechnischen und umweltfachlichen Dienstes), bei denen ein (erheblich) kürzerer als der in Art. 8 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 bzw. Nr. 3 LlbG festgelegte Vorbereitungsdienst abgeleistet werden muss.
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Drucksache 17/13142
Die in Art. 139 Abs. 4 BayBG enthaltenen Regelungen zur Versorgungslastenteilung sind durch die zum 1. Januar 2011 geänderte
Rechtslage obsolet geworden.
4. Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege
a) An der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege in Bayern studieren die Nachwuchskräfte des Freistaates Bayern wie auch kommunaler und anderer nichtstaatlicher Dienstherren mit Einstieg in der dritten Qualifikationsebene. Die Fachhochschule ist damit das Aushängeschild der Ausbildung für den öffentlichen Dienst in Bayern und muss sich daher – auch angesichts der Herausforderungen des demografischen Wandels – modern und attraktiv präsentieren. Ihre Ausbildung ist den staatlichen
Hochschulen für angewandte Wissenschaften gleichwertig. Dies
soll in einem neuen Namen zum Ausdruck kommen.
b) Das Bundesverwaltungsgericht hat mit Urteil vom 30. August 2012
(Az.: 2 C 23.10) – bezogen auf baden-württembergisches Landesrecht – entschieden, dass die Pflichtstundenzahlen für die Unterrichtsverpflichtung verbeamteter Lehrpersonen durch Rechtsverordnung und nicht lediglich durch Verwaltungsvorschrift festzulegen sind. Da die Regelungen zu Lehrdeputaten an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege in Bayern bislang in einer Bekanntmachung des Präsidenten der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege in Bayern geregelt sind, besteht auch in Bayern entsprechender Änderungsbedarf.
5. Einstellungshöchstaltersgrenzen
Mit Entscheidung vom 21. April 2015 hat das Bundesverfassungsgericht (Az.: 2 BvR 1322/12, 2 BvR 1989/12) Regelungen der nordrheinwestfälischen Laufbahnverordnung, die Höchstaltersgrenzen für die
Einstellung in das Beamtenverhältnis vorsahen, mangels hinreichend
bestimmter gesetzlicher Ermächtigungsgrundlage für mit dem Grundgesetz unvereinbar erklärt. Das bayerische Leistungslaufbahnrecht
enthält in Art. 67 Satz 1 Nr. 2 LlbG eine Ermächtigung zum Erlass von
Fachlaufbahnverordnungen. Angesichts der Ausführungen des Bundesverfassungsgerichts bestehen Zweifel, ob diese Ermächtigung den
neu aufgestellten verfassungsrechtlichen Anforderungen genügt.
6. Freiwillig erhöhte regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit für
Die seit 1. September 2007 geltenden Regelungen des § 2 Abs. 4
Satz 1 i.V.m. § 4 Abs. 1 Satz 2 der Arbeitszeitverordnung (AzV) tragen europarechtlichen Bestimmungen Rechnung, wonach die wöchentliche Arbeitszeit einschließlich Mehrarbeit und Bereitschaftsdienst im Jahresdurchschnitt auf grundsätzlich 48 Stunden zu begrenzen ist. Die aktuellen Arbeitszeitregelungen für den Schichtdienst bei
den Berufsfeuerwehren und bei der staatlichen Werkfeuerwehr der
Technischen Universität München (TUM) in Garching entsprechen
zwar diesem Erfordernis.
Allerdings bestehen offenbar immer noch Übergangsprobleme, die
darauf zurückzuführen sind, dass vor der Anpassung der arbeitsrechtlichen Regelungen an das EU-Recht eine wöchentliche Höchstarbeitszeit (einschließlich Bereitschaftsdienst) von 56 Stunden galt.
Dieses 56-Stundenmodell lag seinerzeit den Arbeitszeitmodellen im
Bereich der Berufsfeuerwehren zugrunde und hatte sich bewährt. Es
sollte deshalb auf freiwilliger Basis unter Beachtung des Arbeits- und
Gesundheitsschutzes beibehalten werden (sogenannte Opt-Out-Regelung des § 4 Abs. 2 AzV). Davon wird von den berufsmäßigen Feuerwehrbeamten und Feuerwehrbeamtinnen auch heute noch Gebrauch gemacht, da diese in erheblichem Umfang Bereitschaftsdienst
leisten und ihnen die Opt-Out-Regelung die Ableistung von 24-Stunden-Schichten mit längerer Freistellung ermöglicht. Die Inanspruchnahme des Opt-Out-Modells durch die Feuerwehrbeamten und Feuerwehrbeamtinnen liegt aber auch im dienstlichen Interesse. Eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit auf höchstens 48 Stunden würde die
Organisation des Schichtdienstes beeinträchtigen (nach EU-Recht ist
ein 24-Stunden-Schichtdienst im Rahmen einer 48-Stunden-Arbeitswoche nicht zulässig) und dadurch die Funktionsfähigkeit der Berufsfeuerwehren gefährden.
Im staatlichen Bereich wird von der Werkfeuerwehr Garching der TUM
von der Opt-Out-Regelung Gebrauch gemacht. Um diese Gestaltungsmöglichkeit auch weiterhin zielführend einsetzen zu können, wurde mit
Art. 6 Abs. 8 Satz 3 Haushaltsgesetz 2015/2016 (HG 2015/2016) die
Möglichkeit eröffnet, für die Feuerwehrbeamten und Feuerwehrbeamtinnen der Werkfeuerwehr Garching gemäß Art. 60 Bayerisches Besoldungsgesetz (BayBesG) Zuschläge zu vergeben. Wegen der besonderen Maßgaben des Art. 60 Abs. 2 BayBesG wirkt sich dieser Zuschlag allerdings nicht in allen Fällen aus, so dass Alternativen notwendig erscheinen. Werden neue Bezahlungsinstrumente mit Anreizwirkung im Bereich der Berufs- und Werkfeuerwehren geschaffen,
bedarf es im Hinblick auf die bisherige Zuschlagsgewährung nach
Art. 60 BayBesG einer Konkurrenzregelung, um Doppelzahlungen aus
demselben Anlass auszuschließen.
7. Reisekostenerstattung
Die in Art. 6 Abs. 1 und Abs. 6 Bayerisches Reisekostengesetz
(BayRKG) festgelegten Wegstreckenentschädigungssätze wurden
durch die Verordnung zur Anpassung der Wegstreckenentschädigung
(Wegstreckenentschädigungsverordnung – WegstrV) vom 15. Juli 2008
(GVBl. S. 493, BayRS 2032-4-5-F) mit Wirkung zum 1. August 2008
angehoben. Die aktuellen Wegstreckenentschädigungssätze können
daher nicht unmittelbar aus dem Bayerischen Reisekostengesetz entnommen werden.
a) Der Bund führt mit dem Zweiten Pflegestärkungsgesetz vom
21. Dezember 2015 (PSG II, BGBl I S. 2424) zum 1. Januar 2017
einen neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff mit fünf Pflegegraden und
jeweils drei Fallgruppen nach der Art der erhaltenen Pflegeleistungen ein (§§ 36 bis 38 SGB XI). Die Bemessungsgrundlagen für
die Rentenbeiträge bei nicht erwerbsmäßiger Pflege (§ 166 Abs. 2
SGB VI) werden zum 1. Januar 2017 entsprechend angepasst. Im
Ergebnis verdoppelt sich damit die Zahl der Fallgruppen von heute
sechs auf künftig zwölf, da bei Pflegegrad 1 keine Beitragsleistung
Leisten Beamte und Beamtinnen nicht erwerbsmäßige Pflege, unterliegen auch sie grundsätzlich der Versicherungspflicht in der
gesetzlichen Rentenversicherung (§ 3 Satz 1 Nr. 1a SGB VI). Erfüllen sie bei Eintritt des Versorgungsfalls die allgemeine Wartezeit in der Rentenversicherung oder die Voraussetzungen für den
Rentenbezug nicht, tritt die Beamtenversorgung in Form von Pflegezuschlägen vorübergehend oder dauerhaft anstelle der Rentenversicherung ein. Mit dem Neuen Dienstrecht in Bayern wurde die
Berechnung der Pflegezuschläge zwar pauschaliert, aber weiter
nach der sozialversicherungsrechtlich definierten Pflegebedürftigkeit gestaffelt (Art. 72 Bayerisches Beamtenversorgungsgesetz
(BayBeamtVG). Mit den Rechtsänderungen auf Bundesebene entfällt der bisherige Anknüpfungspunkt in der Beamtenversorgung.
b) Der Bezug einer gesetzlichen Rente oder von Erwerbseinkommen
führt gemäß Art. 27 und 73 BayBeamtVG zum Wegfall vorübergehender Leistungen. Der Wegfall erfolgt auf den Tag genau, was zu
verwaltungsaufwändigen Rückrechnungen führt.
c) Die Dynamisierung der von den Familiengerichten festgesetzten
Kürzungsbeträge im Versorgungsausgleich bei Ehescheidung bis
zum Eintritt des Versorgungsfalls bedurfte bisher eines gesonderten Anpassungssatzes, weil sich die Bezüge aus statischen und
dynamischen Bestandteilen zusammensetzten. Darüber hinaus
ergab sich abhängig von der Ausgestaltung der Bezügeanpassungen zusätzlicher Regelungsbedarf zu den Art. 92 und 93 BayBeamtVG.
Mit der Änderung von Art. 18 Abs. 1 Sätze 2 und 3 BayBG und Art. 15
Abs. 1 Satz 2 BayRiG wird klargestellt, dass die Übertragung der Ernennungskompetenzen durch das jeweils zuständige Mitglied der
Staatsregierung auf die oberste Dienstbehörde möglich ist und anders
als die Delegation auf eine andere Behörde keiner Rechtsverordnung
a) Zur Vereinfachung des Beihilferechts wird der originäre Anspruch
für Beamte mit Dienstbezügen auch während der Elternzeit beibehalten.
b) Kinder, die als Beamte auf Widerruf im Vorbereitungsdienst eigenständig gegen das Kostenrisiko u.a. bei Erkrankung abgesichert
sind, werden künftig nicht mehr bei der Gewährung eines erhöhten Bemessungssatzes bei einem beamteten Elternteil berücksichtigt.
Durch die Änderung des Art. 139 Abs. 4 Sätze 1 und 2 BayBG wird
die Regelungslücke hinsichtlich der Ermittlung des Erstattungsbetrags
für Sonderlaufbahnen geschlossen und die zum 1. Januar 2011 geänderte Rechtslage bei der Versorgungslastenteilung berücksichtigt.
a) Die Fachhochschule soll in „Hochschule für den öffentlichen
Dienst in Bayern“ umbenannt werden. Zur Umsetzung der Namensänderung sind das Gesetz über die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege in Bayern (BayFHVRG) sowie weitere gesetzliche Regelungen zu ändern.
b) Um die Vorgaben des Bundesverwaltungsgerichts aus dem Urteil
vom 30. August 2012 (Az.: 2 C 23.10) umzusetzen, wird eine Ermächtigungsgrundlage für den Erlass einer Rechtsverordnung geschaffen.
Um die Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts aus dem Beschluss vom 21. April 2015 (Az.: 2 BvR 1322/12, 2 BvR 1989/12) nach
einer größeren Bestimmtheit der Ermächtigung zum Erlass von Fachlaufbahnverordnungen umzusetzen, soll die Verordnungsermächtigung um eine Regelung ergänzt werden, die die Festlegung von Einstellungshöchstaltersgrenzen für bestimmte Bereiche ausdrücklich
Um die Funktionsfähigkeit der Feuerwehren auf Basis der 24-StundenSchichten zu gewährleisten, ist es notwendig, alternative finanzielle
Anreize zu schaffen, damit die berufsmäßigen Feuerwehrbeamten und
Feuerwehrbeamtinnen auch weiterhin das Opt-Out-Modell nutzen. In
Bayern soll daher die Möglichkeit der Zahlung von Prämien als Ausgleich einer freiwillig erhöhten regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit
eingeräumt werden, um die notwendige Einsatzfähigkeit der staatlichen
Werkfeuerwehr in Garching auch auf diesem Wege zu unterstützen und
aufrechtzuerhalten. Die Ausgestaltung als „Kann-Regelung“ eröffnet
den Kommunen die Möglichkeit, bei Bedarf dem Beispiel des Staates
nach eigener Entscheidung zu folgen. Vergleichbare Regelungen bestehen beim Bund und in einzelnen Ländern (z.B. Nordrhein-Westfalen).
Die mit der Wegstreckenentschädigungsverordnung vom 15. Juli 2008
(GVBl. S. 493, BayRS 2032-4-5-F) festgelegten Wegstreckenentschädigungssätze werden in Art. 6 Abs. 1 und Abs. 6 BayRKG überführt. Die Wegstreckenentschädigungsverordnung vom 15. Juli 2008
a) Die Einbeziehung der nicht erwerbsmäßigen Pflege in die Rentenversicherungspflicht soll die soziale Absicherung der Pflegepersonen verbessern (§ 44 Abs. 1 Satz 1 SGB XI). An der subsidiären
Absicherung in der Beamtenversorgung soll festgehalten werden,
ohne den mit dem Neuen Dienstrecht in Bayern eingeschlagenen
Weg der Rechtsvereinfachung zu verlassen. Ziel ist der Ausgleich
für die durch die nicht erwerbsmäßige Pflege entstehenden Nachteile in der Alterssicherung durch die sozialversicherungsrechtlich
vorgeschriebene Verminderung der wöchentlichen Arbeitszeit auf
höchstens 30 Wochenstunden. Der Nachteilsausgleich erfolgt
durch einen monatlichen Pauschalbetrag unabhängig vom Grad
der Pflegebedürftigkeit. Die Kinderpflegeergänzungszuschläge
werden ebenfalls pauschaliert auf den Betrag des Kindererziehungsergänzungszuschlags nach Art. 71 Abs. 6 Satz 1 Nr. 1 BayBeamtVG.
b) Der hohe Verwaltungsaufwand durch die taggenaue Berechnung
wird über eine monatsbezogene Abrechnung vermindert.
c) Durch die Einbeziehung der Stellen- und Erschwerniszulagen in
die Bezügeanpassung mit dem Gesetz zur Anpassung der Bezüge 2015/2016 wurden auch bisher statische Zulagen in die Anpassung einbezogen. Damit entfällt künftig die Notwendigkeit, für die
Anpassung der Kürzungsbeträge bei Ehescheidung einen gesonderten Anpassungssatz festzusetzen, in dem das Verhältnis dynamischer zu statischen Bezügebestandteilen Berücksichtigung findet. Eine Vereinheitlichung der Dynamisierungsvorschriften in den
Art. 84, 92 und 93 BayBeamtVG wird damit ermöglicht.
Alternativ könnten die Regelungen der Fachlaufbahnverordnungen zu
Einstellungshöchstaltersgrenzen aufgehoben oder weiterhin mit dem
Risiko ihrer Verfassungswidrigkeit angewandt werden. Damit würden
aber nicht vertretbare Gefahren für die Funktionsfähigkeit der folgenden Bereiche im öffentlichen Dienst geschaffen: Beamte bestimmter
Fachlaufbahnen, Schwerpunkte und Qualifikationsebenen bei der Polizei, bei der Feuerwehr und im Justizvollzug sind ab einem bestimmten Lebensalter aufgrund der physiologischen unaufhaltbaren Alterungsprozesse üblicherweise nicht mehr uneingeschränkt in der Lage,
den Anforderungen des Dienstes in vollem Umfange nachzukommen.
Durch die Festlegung von Höchstaltersgrenzen für die Einstellung soll
eine Mindestdienstzeit mit zu erwartender uneingeschränkter Leistungsfähigkeit von rund 20 Jahren sichergestellt werden.
Im Übrigen keine.
I. Kosten für den Staat
a) Die Gewährung von Beihilfeleistungen unter Anwendung eines
Bemessungssatzes von 70 Prozent auf alle Beihilfeberechtigten in
Elternzeit führt zu Mehrkosten von rd. 1,8 Mio. Euro jährlich.
b) Der Ausschluss von Kindern im Beamtenverhältnis auf Widerruf
im Vorbereitungsdienst aus dem Kreis der berücksichtigungsfähigen Angehörigen eines beamteten Elternteils führt demgegenüber
zu Minderausgaben von rd. 50.000 Euro jährlich.
c) Durch die gesetzliche Normierung der Regelungen für die Ermittlung des Erstattungsbetrags bei Sonderlaufbahnen mit einem kürzeren als dem in Art. 8 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 bzw. Nr. 3 LlbG festgelegten Vorbereitungsdienst werden im Bereich des feuerwehrtechnischen Dienstes künftig höhere Erstattungsbeträge für die Ausbildungskosten anfallen als bisher im Vollzug. Der feuerwehrtechnische Bereich wird entgegen dem bisherigen Vollzug bei der gesetzlichen Normierung der Regelungen für die Ermittlung des Erstattungsbetrags bei Sonderlaufbahnen ausdrücklich ausgenommen, da die im feuerwehrtechnischen Bereich tatsächlich anfallenden Ausbildungskosten eine Ermäßigung des Erstattungsbetrags,
wie es die Neufassung des Art. 139 Abs. 4 Satz 2 BayBG vorsieht,
d) Die Änderungen im Zusammenhang mit der Einführung des neuen
Namens sind mit Kosten für die Fachhochschule verbunden (Briefpapier, Türschilder, etc.).
e) Die neue Prämie als Ausgleich einer freiwillig erhöhten regelmäßigen Arbeitszeit für Feuerwehrbeamte und Feuerwehrbeamtinnen
wird im staatlichen Bereich aller Voraussicht nach zu Mehraufwendungen führen. Deren Höhe hängt entscheidend davon ab, wie
viele der im Opt-Out-Modell tätigen Feuerwehrbeamten und Feuerwehrbeamtinnen der Werkfeuerwehr Garching der TUM weiterhin daran festhalten und wie viele der dort insgesamt rd. 60 Beschäftigten neu hinzukommen. Zudem ist die individuelle Arbeitszeit im Opt-Out-Modell für die Höhe der Prämie entscheidend, sodass eine genaue Bezifferung im Vorfeld nicht möglich ist. Im
Doppelhaushalt 2015/2016 wurden für die Werkfeuerwehr der
TUM in Garching 66 Vergabemöglichkeiten zur Gewährung eines
Zuschlags nach Art. 60 BayBesG geschaffen. Nachdem davon
ausgegangen werden kann, dass alle Feuerwehrbeamten und
Feuerwehrbeamtinnen die im Vergleich zum Zuschlag nach Art. 60
BayBesG finanziell attraktivere Prämie in Anspruch nehmen werden, würden sich bei Zugrundelegung einer 56-Stunden-Woche
Mehraufwendungen in Höhe von maximal rd. 260.000 Euro ergeben. Den Mehraufwendungen stehen jedoch Einsparmöglichkeiten
durch die dann ungenutzten Vergabemöglichkeiten für einen Zuschlag nach Art. 60 BayBesG in Höhe von rd. 180.000 Euro gegenüber.
f) Durch die Pauschalierung des Pflegezuschlags und des Kinderpflegeergänzungszuschlags werden die jährlichen Kosten im niedrigen fünfstelligen Bereich steigen. Dem stehen nicht quantifizierbare Einsparungen durch die Vermeidung von Verwaltungsaufwand gegenüber, der bei Übertragung systemfremder komplexer
rentenrechtlicher Regelungen in der Verwaltung entstehen würde.
II. Kosten für die Kommunen
a) Die Änderungen des Art. 96 BayBG führen für kommunale Dienstherren zu entsprechenden Mehr- bzw. Minderausgaben.
b) Durch die gesetzliche Normierung der Regelungen für die Ermittlung des Erstattungsbetrags bei Sonderlaufbahnen mit einem kürzeren als dem in Art. 8 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 bzw. Nr. 3 LlbG festgelegten Vorbereitungsdienst werden im Bereich des feuerwehrtechnischen Dienstes künftig höhere Erstattungsbeträge für die
Ausbildungskosten anfallen als bisher im Vollzug. Der feuerwehrtechnische Bereich wird entgegen dem bisherigen Vollzug bei der
gesetzlichen Normierung der Regelungen für die Ermittlung des
Erstattungsbetrags bei Sonderlaufbahnen ausdrücklich ausgenommen, da die im feuerwehrtechnischen Bereich tatsächlich anfallenden Ausbildungskosten eine Ermäßigung des Erstattungsbetrags, wie es die Neufassung des Art. 139 Abs. 4 Satz 2 BayBG
vorsieht, nicht rechtfertigen.
c) Den Kommunen steht es frei, von der neuen Prämie nach Art. 99b
BayBesG Gebrauch zu machen. Davon und von der individuellen
Inanspruchnahme der Opt-Out-Regelung der Beamten und Beamtinnen der kommunalen Berufsfeuerwehren hängt ab, in welchem
Umfang Mehraufwendungen entstehen. Eine genaue Bezifferung
ist daher im Vorfeld nicht möglich.
III. Kosten für die Wirtschaft und den Bürger
Die Versicherungswirtschaft wird vom Aufwand einer ggf. mehrfachen
Umstellung des Krankenversicherungsschutzes innerhalb kurzer Zeiträume entlastet. Dies trägt zu einer Entlastung von entsprechenden
Verwaltungskosten bei.
Das Bayerische Beamtengesetz (BayBG) vom
29. Juli 2008 (GVBl. S. 500, BayRS 2030-1-1-F), das
zuletzt durch § 3 des Gesetzes vom 22. Dezember
2015 (GVBl. S. 497) geändert worden ist, wird wie
a) Die Angabe zu Art. 140 wird wie folgt gefasst:
„Art. 140 (aufgehoben)“.
b) In der Angabe zu Art. 144 wird das Wort
„Übergangsregelung“ durch das Wort „Übergangsregelungen“ ersetzt.
c) In der Angabe zu Art. 147 wird das Wort
„ , Außerkrafttreten“ gestrichen.
2. Art. 18 Abs. 1 wird wie folgt geändert:
aa) In Halbsatz 1 werden die Wörter „dasjenige Mitglied der Staatsregierung zuständig,
dessen Geschäftsbereich der Beamte oder
die Beamtin zugeordnet ist;“ durch die
Wörter „das jeweils zuständige Mitglied
der Staatsregierung Ernennungsbehörde;
dieses kann die Ausübung dieser Befugnisse innerhalb der obersten Dienstbehörde übertragen.“
bb) Der bisherige Halbsatz 2 wird Satz 3 und
das Wort „das“ wird durch das Wort „Das“
b) Der bisherige Satz 3 wird Satz 4 und in Halbsatz 2 werden nach dem Wort „Befugnisse“
die Wörter „innerhalb der obersten Dienstbehörde oder“ eingefügt.
3. Art. 96 wird wie folgt geändert:
aa) Der Wortlaut wird Satz 1 und nach dem
Wort „Versorgungsbezüge“ werden die
Wörter „mit Ausnahme von Halbwaisengeld (Art. 39, 40 BayBeamtVG)“ eingefügt.
bb) Es werden die folgenden Sätze 2 und 3
„ Beihilfe erhalten auch Beamte und Beamtinnen, die während einer Elternzeit kei3
ne Bezüge erhalten. Satz 1 gilt nicht für
im Familienzuschlag nach dem Bayerischen Besoldungsgesetz berücksichtigungsfähige Kinder, die einen eigenständigen Anspruch auf Beihilfe oder Heilfürsorge haben.“
b) Abs. 3 wird wie folgt geändert:
„ Der Bemessungssatz beträgt
1. bei Beamten und Beamtinnen sowie
Richtern und Richterinnen 50 v.H.,
während der Inanspruchnahme von Elternzeit 70 v.H.,
2. bei Ehegatten oder Lebenspartnern
sowie bei Versorgungsempfängern
und Versorgungsempfängerinnen 70
3. bei Kindern und eigenständig beihilfeberechtigten Waisen 80 v.H.“
bb) In Satz 3 Halbsatz 1 werden nach dem
Wort „berücksichtigungsfähig“ die Wörter
„im Sinn des Abs. 1“ eingefügt.
cc) Satz 6 wird wie folgt geändert:
aaa) Die Nrn. 3 bis 5 werden aufgehoben.
bbb) Die bisherige Nr. 6 wird Nr. 3.
4. Art. 99 Abs. 1 wird wie folgt geändert:
bb) Die bisherige Nr. 4 wird Nr. 3.
b) Die Sätze 2 und 3 werden durch folgenden
Satz 2 ersetzt:
„ Weitere Regelungen zur Ausgestaltung der
Vorschriften des Neunten Buches Sozialgesetzbuch auf schwerbehinderte und gleichgestellte Beamte, Beamtinnen, Bewerber und
Bewerberinnen im öffentlichen Dienst regelt
das Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat durch Verwaltungsvorschriften.“
5. Art. 139 Abs. 4 wird wie folgt geändert:
aa) In Nr. 2 Spiegelstrich 2 wird das Komma
nach dem Wort „sind“ durch einen Punkt
bb) Vor Nr. 3 wird das Wort „abzüglich“ gestrichen.
cc) Nr. 3 wird aufgehoben.
„ Bei Laufbahnen, in denen die in Art. 8 Abs. 2
Satz 1 Nr. 2 oder Nr. 3 LlbG festgelegte Dauer
des Vorbereitungsdienstes unterschritten wird,
ermäßigt sich der nach Satz 1 ermittelte Erstattungsbetrag entsprechend dem Verhältnis
der in den jeweiligen Fachverordnungen festgelegten Dauer des Vorbereitungsdienstes zu
der in Art. 8 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 oder Nr. 3
LlbG festgelegten Dauer des Vorbereitungsdienstes; dies gilt nicht für die Fachlaufbahn
Naturwissenschaft und Technik, fachlicher
Schwerpunkt feuerwehrtechnischer Dienst.“
6. Art. 140 wird aufgehoben.
7. Art. 144 wird wie folgt geändert:
a) In der Angabe wird das Wort „Übergangsregelung“ durch das Wort „Übergangsregelungen“
b) Der Wortlaut wird Satz 1 und das Wort „Beilhilfe“ wird durch das Wort „Beihilfe“ ersetzt.
c) Es wird folgender Satz 2 angefügt:
„ Hinsichtlich von Kindern eines Beamten oder
einer Beamtin, eines Richters oder einer Richterin, die am ............... (Tag vor dem Inkrafttreten des Gesetzes) in einem Beamtenverhältnis tätig sind, wird Art. 96 Abs. 1 und 3
Satz 3 in der am ……..... (Tag vor dem Inkrafttreten des Gesetzes) geltenden Fassung weiter angewendet, bis sie die Ausbildung beendet oder die kindergeldrechtliche Höchstaltersgrenze erreicht haben.“
8. Art. 147 wird wie folgt geändert:
a) In der Angabe wird das Wort „ , Außerkrafttreten“ gestrichen.
b) In Abs. 1 wird die Absatzbezeichnung „(1)“ gestrichen.
c) Abs. 2 wird aufgehoben.
über die Fachhochschule für öffentliche
Verwaltung und Rechtspflege in Bayern
Das Gesetz über die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege in Bayern
(BayFHVRG) in der Fassung der Bekanntmachung
vom 9. Oktober 2003 (GVBl. S. 818, BayRS 2030-1-3F), das zuletzt durch § 1 Nr. 61 der Verordnung vom
22. Juli 2014 (GVBl. S. 286) geändert worden ist, wird
1. Die Angabe wird wie folgt gefasst:
über die Hochschule für den öffentlichen
Dienst in Bayern
(HföD-Gesetz – HföDG)“.
2. In der Angabe zu I. wird nach der Angabe „I.“ das
Wort „Teil“ eingefügt.
3. Art. 1 wird wie folgt geändert:
aa) In Satz 1 werden die Wörter „Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und
Rechtspflege“ durch die Wörter ‚Fachhochschule mit der Bezeichnung „Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern“ (HföD)‘ ersetzt.
bb) In Satz 2 werden die Wörter „Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und
Rechtspflege“ durch die Angabe „HföD“
b) In Abs. 2 Satz 1, Abs. 3 Satz 1 Satzteil vor
Nr. 1 und Satz 2 werden jeweils die Wörter
„Fachhochschule für öffentliche Verwaltung
und Rechtspflege“ durch die Angabe „HföD“
c) Nach Abs. 3 wird folgender Abs. 4 eingefügt:
„(4) Der HföD kann als weitere Bildungsaufgabe die Durchführung von Maßnahmen
der modularen Qualifizierung übertragen wer2
den. Inhalt und Umfang der Maßnahmen richten sich nach den für die jeweiligen Fachlaufbahnen und, soweit gebildet, fachlichen
Schwerpunkten oder Ausbildungen geltenden
Bestimmungen.“
d) Die bisherigen Abs. 4 bis 6 werden die Abs. 5
bis 7 und in Abs. 5 Satz 1, Abs. 6 und 7 werden jeweils die Wörter „Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege“ durch
die Angabe „HföD“ ersetzt.
4. Art. 2 wird wie folgt geändert:
bb) In Satz 1 werden die Wörter „Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und
„ Die Aufsicht über die Fachbereiche wird
im Einvernehmen mit demjenigen Staatsministerium, das für die jeweilige in Art. 1
Abs. 3 genannte Ausbildung fachlich im
Schwerpunkt zuständig ist, ausgeübt.“
5. Art. 3 wird wie folgt geändert:
a) In Abs. 1 werden die Wörter „Fachhochschule
für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege“
durch die Angabe „HföD“ ersetzt.
aa) In Satz 1 werden jeweils die Wörter „Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und
c) Abs. 3 wird wie folgt geändert:
„(5) Das Nähere zu den Abs. 2 bis 4 regelt das Staatsministerium durch Rechtsver2
ordnung. Art. 2 Satz 3 gilt entsprechend.“
6. In der Angabe zu II. wird nach der Angabe „II.“
das Wort „Teil“ eingefügt.
7. Art. 5 wird wie folgt geändert:
a) In der Angabe werden die Wörter „der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und
Rechtspflege“ gestrichen.
b) In Abs. 1 Satzteil vor Nr. 1 werden die Wörter
c) In Abs. 2 Satz 3 wird die Angabe „Abs. 2“
durch die Angabe „Satz 3“ ersetzt.
d) In Abs. 3 Satz 2 werden die Wörter „Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und
Rechtspflege“ durch die Angabe „HföD“ ersetzt.
a) In Abs. 1 Satz 2 Halbsatz 1 wird die Angabe
„BeamtStG“ durch die Wörter „des Beamtenstatusgesetzes“ ersetzt und werden nach dem
Wort „ernannt“ die Wörter „und zum Leiter der
HföD bestellt“ eingefügt.
aa) In den Sätzen 1 bis 3 werden jeweils die
Wörter „Fachhochschule für öffentliche
Verwaltung und Rechtspflege“ durch die
Angabe „HföD“ ersetzt.
„ Für die Zeit des Fachstudiums an der
HföD ist der Präsident auch Disziplinarbehörde im Sinn des Art. 18 Abs. 1 des Bayerischen Disziplinargesetzes.“
9. Art. 8 wird wie folgt geändert:
a) In Abs. 1 Nr. 1 und 2 werden jeweils die Wörter „Fachhochschule für öffentliche Verwaltung
c) Der bisherige Abs. 3 wird Abs. 2 und in Satz 1
Halbsatz 1 werden die Wörter „Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege“ durch die Angabe „HföD“ ersetzt.
d) Der bisherige Abs. 4 wird Abs. 3.
10. Art. 9 wird wie folgt geändert:
„(1) Die HföD gliedert sich fachlich in Or2
ganisationseinheiten (Fachbereiche). Ihre Errichtung, Änderung und Aufhebung sowie die
Bestimmung ihrer Sitze erfolgen durch
Rechtsverordnung der Staatsregierung.“
bb) In Satz 3 wird die Angabe „Abs. 2“ durch
die Angabe „Satz 3“ ersetzt.
c) Abs. 3 wird aufgehoben.
11. In Art. 10 Abs. 1 Nr. 3 wird die Angabe „Abs. 2“
12. Art. 12 wird wie folgt geändert:
a) In Abs. 1 Satz 1 wird die Angabe „Abs. 2“
b) Abs. 3 wird aufgehoben.
13. In der Angabe zu III. wird nach der Angabe „III.“
das Wort „Teil“ eingefügt und werden die Wörter
„an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung
und Rechtspflege“ gestrichen.
14. Art. 14 wird wie folgt geändert:
aa) Der Wortlaut wird Satz 1 und im Satzteil
vor Nr. 1 werden die Wörter „Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und
bb) Abs. 3 wird Abs. 2 Satz 2 und die Angabe
„Abs. 2“ wird durch die Angabe „Satz 1“
c) Der bisherige Abs. 4 wird Abs. 3 und in Satz 2
werden die Wörter „Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege“ durch die
d) Der bisherige Abs. 5 wird Abs. 4.
e) Der bisherige Abs. 6 wird Abs. 5 und Satz 2
„ Der Umfang der Lehrverpflichtung der hauptamtlichen Lehrpersonen wird durch Rechtsverordnung der Staatsregierung geregelt.“
15. Art. 15 Abs. 1 wird wie folgt geändert:
a) In Satz 1 werden die Wörter „Fachhochschule
„ Der Fachbereichsleiter ist für die Durchführung der Evaluation der Aus- und Fortbildung
an seinem Fachbereich verantwortlich und
stellt die Wahl des Evaluationsbeauftragten sicher.“
c) Der bisherige Satz 3 wird Satz 4 und die Wörter „Fachhochschule für öffentliche Verwaltung
und Rechtspflege“ werden durch die Angabe
„HföD“ ersetzt.
d) Der bisherige Satz 4 wird Satz 5 und in Halbsatz 1 wird die Angabe „Abs. 4“ durch die Angabe „Abs. 3“ ersetzt.
e) Der bisherige Satz 5 wird Satz 6.
f) Der bisherige Satz 6 wird Satz 7 und in Halbsatz 2 wird die Angabe „Abs. 2“ durch die Angabe „Satz 3“ ersetzt.
16. In der Angabe zu IV. wird nach der Angabe „IV.“
17. In Art. 19 Abs. 1 Satz 1 werden die Wörter „Master- oder Magistergrad“ durch das Wort „Mastergrad“ ersetzt.
18. Art. 20 wird wie folgt geändert:
a) In Abs. 1 Satz 1 werden die Wörter „Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und
Rechtspflege“ durch die Angabe „HföD“ ersetzt und wird die Angabe „LlbG“ durch die
Wörter „des Leistungslaufbahngesetzes“ ersetzt.
b) In Abs. 2 Satz 1 und 2 sowie Abs. 3 werden
jeweils die Wörter „Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege“ durch die
19. Art. 21 wird aufgehoben.
20. In der Angabe zu V. wird nach der Angabe „V.“
21. Art. 22 wird wie folgt geändert:
a) In Satz 1 werden die Wörter „der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege“ gestrichen.
b) In Satz 2 werden die Wörter „an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und
22. Art. 25 wird aufgehoben.
23. Der bisherige Art. 26 wird Art. 25.
24. In Art. 4 Satz 1, Art. 16 Abs. 1, Art. 17 Abs. 1
Satz 1, Abs. 2, Art. 18 Abs. 1 sowie Art. 23 Satz 1
werden jeweils die Wörter „Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege“ durch die
Das Leistungslaufbahngesetz (LlbG) vom 5. August 2010 (GVBl. S. 410, 571, BayRS 2030-1-4-F),
das zuletzt durch § 2 des Gesetzes vom 22. Dezember 2015 (GVBl. S. 497) geändert worden ist, wird
1. In Art. 35 Abs. 3 Satz 1 werden die Wörter „Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und
Rechtspflege“ durch die Wörter „Hochschule für
den öffentlichen Dienst“ ersetzt.
2. Dem Art. 67 Satz 1 Nr. 2 werden die Wörter „einschließlich der Festlegung von Höchstaltersgrenzen für die Einstellung in den Polizeivollzugsdienst, die zweite Qualifikationsebene des feuerwehrtechnischen Dienstes und den allgemeinen
Vollzugsdienst der Justiz,“ angefügt.
Das Bayerische Besoldungsgesetz (BayBesG)
vom 5. August 2010 (GVBl. S. 410, 764, BayRS 20321-1-F), das zuletzt durch § 2 des Gesetzes vom
22. Dezember 2015 (GVBl. S. 477) geändert worden
Art. 99a folgende Angabe eingefügt:
„Art. 99b
Prämie für freiwillig erhöhte wöchentliche Regelarbeitszeit im Feuerwehrdienst“.
2. Art. 14 Satz 1 wird wie folgt gefasst:
„ Das Landesamt für Finanzen ist mit seinen
Dienststellen als zentrale Landesbehörde dem
Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat unmittelbar nachgeordnet.“
3. In Art. 18 Satz 2 Halbsatz 2 werden die Wörter
„der Europäischen Union“ durch die Wörter „des
einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraums Single
Euro Payment Area (SEPA)“ sowie die Angabe
„59“ durch die Angabe „67“ ersetzt.
4. In Art. 34 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 werden die Wörter
„(Art. 28 Abs. 1 Satz 1 des Unterbringungsgesetzes)“ gestrichen.
5. In Art. 42 Satz 1 Nr. 1 Buchst. c wird die Angabe
„C“ durch die Angabe „C kw“ ersetzt.
6. In Art. 72 Abs. 3 werden die Wörter „Rektoren,
Rektorinnen,“ gestrichen.
7. In Art. 91 Abs. 1 werden die Wörter „und der
Fahrkostenzuschuss (Art. 99a)“ durch die Wörter
„ , der Fahrkostenzuschuss (Art. 99a) und die
Prämie für freiwillig erhöhte wöchentliche Regelarbeitszeit im Feuerwehrdienst (Art. 99b)“ ersetzt.
8. Nach Art. 99a wird folgender Art. 99b eingefügt:
Prämie für freiwillig erhöhte wöchentliche
Regelarbeitszeit im Feuerwehrdienst
Beamten und Beamtinnen im Sinn des
Art. 132 BayBG kann bei einer freiwilligen Verlängerung der individuellen wöchentlichen Arbeitszeit
auf mehr als 48 Stunden eine Prämie gewährt
werden, sofern keine Dienstbefreiung erfolgt. Die
Prämie beträgt für jede geleistete 24-StundenDienstschicht bei einer Arbeitszeit von
mindestens 52 Stunden
bis zu 18 €,
mindestens 54 Stunden
bis zu 27 €,
bis zu 36 €.
Bei einer kürzeren Schicht verringert sich die
Prämie entsprechend. Eine Prämie wird nicht ne5
ben einem Zuschlag nach Art. 60 gewährt. Auf
die Prämie finden die Vorschriften des Teils 1 entsprechende Anwendung.“
9. Art. 100 wird wie folgt geändert:
a) In Abs. 1 Satz 1 werden die Wörter „ , § 52
des Gesetzes über die Alterssicherung der
Landwirte, § 58 des Zweiten Gesetzes über
die Krankenversicherung der Landwirte“ gestrichen.
aa) In Satz 1 werden die Wörter „und der landwirtschaftlichen Sozialversicherung“ gestrichen.
bb) In Satz 4 Halbsatz 2 werden die Wörter
„sowie der landwirtschaftlichen Sozialversicherung“ gestrichen.
10. Anlage 1 Besoldungsordnungen wird wie folgt geändert:
a) In der Besoldungsgruppe A 15 werden die
Wörter „Direktor, Direktorin bei der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechts2
pflege )“ durch die Wörter „Direktor, Direktorin
bei der Hochschule für den öffentlichen Dienst
in Bayern )“ ersetzt.
b) In der Besoldungsgruppe A 16 werden die
Wörter „Direktor, Direktorin bei der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechts3
c) Die Besoldungsgruppe B 3 wird wie folgt geändert:
aa) Die Zeile „Direktor, Direktorin der Gemeinsamen IT-Stelle der bayerischen Justiz“
wird gestrichen und nach der Zeile „Direktor, Direktorin des IT-Dienstleistungszentrums beim Landesamt für Digitalisierung,
Breitband und Vermessung“ wird die Zeile
„Direktor, Direktorin des IT-Servicezentrums der bayerischen Justiz“ eingefügt.
bb) Die Zeile „Präsident, Präsidentin der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und
Rechtspflege“ wird gestrichen und nach
der Zeile „Präsident, Präsidentin der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und
Gartenbau“ wird die Zeile „Präsident, Präsidentin der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern“ eingefügt.
d) In der Besoldungsgruppe B 4 wird nach der
Zeile „Leitender Ministerialrat, Leitende Minis2)
terialrätin “ die Zeile „Oberbranddirektor,
Oberbranddirektorin der Landeshauptstadt
München“ eingefügt.
Änderung des Bayerischen Reisekostengesetzes
Das Bayerische Reisekostengesetz (BayRKG) vom
24. April 2001 (GVBl. S. 133, BayRS 2032-4-1-F), das
zuletzt durch § 1 Nr. 89 der Verordnung vom 22. Juli
2014 (GVBl. S. 286) geändert worden ist, wird wie
1. Art. 6 wie folgt geändert:
a) Abs. 1 Satz 1 wird wie folgt geändert:
aa) In Nr. 1 wird die Angabe „0,30 €“ durch die
Angabe „0,35 €“ ersetzt.
bb) In Nr. 2 wird die Angabe „0,13 €“ durch die
Angabe „0,15 €“ ersetzt.
cc) In Nr. 3 wird die Angabe „0,08 €“ durch die
Angabe „0,09 €“ ersetzt.
dd) In Nr. 4 wird die Angabe „0,05 €“ durch die
Angabe „0,06 €“ ersetzt.
b) Abs. 6 Satz 1 wird wie folgt geändert:
aa) In Nr. 1 wird die Angabe „0,20 €“ durch die
Angabe „0,25 €“ ersetzt.
bb) In Nr. 2 wird die Angabe „0,10 €“ durch die
Angabe „0,12 €“ ersetzt.
cc) In Nr. 3 wird die Angabe „0,06 €“ durch die
Angabe „0,07 €“ ersetzt.
dd) In Nr. 4 wird die Angabe „0,03 €“ durch die
Angabe „0,04 €“ ersetzt.
2. Art. 28 wird wie folgt geändert:
a) Die Angabe wird wie folgt gefasst:
Bayerischen Beamtenversorgungsgesetzes
(BayBeamtVG) vom 5. August 2010 (GVBl. S. 410,
528, 764, BayRS 2033-1-1-F), das zuletzt durch § 5
des Gesetzes vom 24. Juli 2015 (GVBl. S. 266) geändert worden ist, wird wie folgt geändert:
Art. 114a folgende Angabe eingefügt:
„Art. 114b Pflegezuschlag und Kinderpflegeergänzungszuschlag für am 1. Januar
2017 vorhandene Versorgungsempfänger“.
2. In Art. 9 Abs. 4 Satz 1 Halbsatz 1 wird die Angabe
„ , 22 und 23 Abs. 2“ durch die Angabe „und 22“
3. Art. 12 Abs. 6 Satz 3 wird wie folgt gefasst:
„ Auf die Zweijahresfrist nach Satz 1 wird der Zeitraum, in dem der Beamte Grundbezüge aus einem Amt der Besoldungsordnung W erhalten hat,
angerechnet.“
4. Art. 27 Abs. 3 Satz 2 wird wie folgt gefasst:
„ Sie endet vorher mit Ablauf des Monats,
1. der dem Beginn des Bezugs einer Versichertenrente der gesetzlichen Rentenversicherung vorhergeht,
2. in dem der Wegfall der Erhöhung in den Fällen
des Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a mitgeteilt wird, weil
keine Dienstunfähigkeit mehr vorliegt, oder
3. der dem Monat des Bezugs von Einkünften
vorhergeht, die nicht nach Abs. 1 Nr. 4 außer
Betracht bleiben.“
5. In Art. 32 Abs. 2 werden die Wörter „an die“ durch
die Wörter „an den“ ersetzt.
6. Art. 44 Abs. 3 wird wie folgt geändert:
a) In Satz 1 Nr. 2 werden die Wörter „an die Stelle“ durch das Wort „anstelle“ ersetzt.
7. In Art. 46 Abs. 3 Satz 1 werden die Wörter „der in
der Anlagen zur“ durch die Wörter „in Anlage 1
der“ ersetzt.
8. In Art. 52 Abs. 1 Satz 1 wird die Angabe „4“ durch
die Angabe „3“ ersetzt.
9. In Art. 63 Satz 2 werden die Wörter „und Ehrenbeamte“ durch die Wörter „und Ehrenbeamtinnen“
10. In Art. 70 Satz 2 wird die Angabe „und 84“ durch
die Angabe „bis 87“ ersetzt.
11. Art 72 wird wie folgt geändert:
a) In Abs. 1 Satz 1 werden nach dem Wort „Ruhegehalt“ die Wörter „in Höhe von 2,30 € für
jeden Monat der Pflege“ eingefügt.
b) Abs. 2 wird wie folgt gefasst:
„(2) Wenn der oder die Pflegebedürftige
nach Abs. 1 ein nach Art. 71 Abs. 3 zuzuordnendes Kind war, wird zusätzlich ein Kinderpflegeergänzungszuschlag in Höhe des Betrages nach Art. 71 Abs. 6 Satz 1 Nr. 1 für je2
den Monat der Pflege gewährt. Der Kinderpflegeergänzungszuschlag wird längstens bis
zur Vollendung des 18. Lebensjahres des Kindes und nicht neben Leistungen nach Art. 71
oder § 70 Abs. 3a SGB VI gewährt.“
d) Der bisherige Abs. 4 wird Abs. 3 und wird wie
aa) Halbsatz 1 wird Satz 1.
bb) Der bisherige Halbsatz 2 wird Satz 2.
12. Art. 73 Abs. 2 Satz 2 wird wie folgt gefasst:
1. der dem Beginn des Bezugs einer Versichertenrente der gesetzlichen Rentenversicherung vorhergeht, oder
2. der dem Monat des Bezugs von Einkünften
vorhergeht, die nicht nach Abs. 1 Nr. 5 außer
13. In Art. 85 Abs. 4 Satz 4 werden die Wörter
„Vomhundertsätze der“ gestrichen.
14. Art. 92 Abs. 2 wird wie folgt geändert:
aa) Das Wort „Monatsbetrag“ wird durch das
Wort „Betrag“ ersetzt.
bb) Die Wörter „Vomhundertsätze der“ werden
cc) Die Wörter „Erhöhungen oder Verminderungen der beamtenrechtlichen Versorgungsbezüge, die in festen Beträgen festgesetzt sind“ werden durch die Wörter
„allgemeinen Anpassungen nach Art. 4“
b) In Satz 3 werden die Wörter „Anpassung der
Versorgungsbezüge“ durch die Wörter „allgemeine Anpassungen nach Art. 4“ ersetzt.
15. Art. 93 Abs. 1 wird wie folgt geändert:
a) In Satz 2 werden die Wörter „Vomhundertsätze der“ gestrichen und die Wörter „Erhöhungen oder Verminderungen der beamtenrechtlichen Versorgungsbezüge, die in festen Beträgen festgesetzt sind“ durch die Wörter „allgemeinen Anpassungen nach Art. 4“ ersetzt.
16. In Art. 101 Abs. 4 Satz 3 wird die Angabe „Abs. 4
Halbsatz 2“ durch die Angabe „Abs. 3 Satz 2“ ersetzt.
17. Nach Art. 114a wird folgender Art. 114b eingefügt:
„Art. 114b
Pflegezuschlag und Kinderpflegeergänzungszuschlag für am 1. Januar 2017 vorhandene
Am 1. Januar 2017 vorhandene Versorgungsempfänger erhalten die nach Art. 72 in der
bis 31. Dezember 2016 geltenden Fassung zustehenden Pflegezuschläge und Kinderpflegeer2
gänzungszuschläge weiter. Die Zuschläge nehmen an allgemeinen Bezügeanpassungen nach
Art. 4 teil.“
Änderung des Bayerischen Richtergesetzes
In Art. 15 Abs.1 Satz 2 Halbsatz 2 des Bayerischen Richtergesetzes (BayRiG) in der in der Bayerischen Rechtssammlung (BayRS 301-1-J) veröffentlichten bereinigten Fassung, das zuletzt durch § 2 des
Gesetzes vom 17. Juli 2015 (GVBl. S. 240) geändert
worden ist, werden nach dem Wort „Befugnis“ die
Wörter „innerhalb der obersten Dienstbehörde oder“
(1) Dieses Gesetz tritt am ………………… in Kraft.
1. § 4 Nr. 2 mit Wirkung vom 11. Oktober 2013,
2. § 4 Nr. 1, 7 und 8 mit Wirkung vom 1. Januar
2016, und
3. § 6 Nr. 1, 11, 16 und 17 am 1. Januar 2017
(3) Mit Ablauf des ……...…… (Tag vor Inkrafttreten
einsetzen) tritt die Wegstreckenentschädigungsverordnung (WegstrV) vom 15. Juli 2008 (GVBl. S. 493,
BayRS 2032-4-5-F) außer Kraft.
1. An der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung
und Rechtspflege in Bayern studieren die Nachwuchskräfte des Freistaats Bayern wie auch kommunaler und anderer nichtstaatlicher Dienstherren
mit Einstieg in der dritten Qualifikationsebene. Die
Fachhochschule verfügt über die Fachbereiche Finanzwesen, Allgemeine Innere Verwaltung, Polizei,
Sozialverwaltung, Rechtspflege und Archiv- und
Bibliothekswesen. Sie bietet damit eine umfassende Ausbildung für den öffentlichen Dienst in Bayern
und muss sich daher als Aushängeschild des öffentlichen Dienstes – auch angesichts der Herausforderungen des demografischen Wandels – attraktiv präsentieren. Sie ist den staatlichen Fachhochschulen gleichwertig (Art. 1 Abs. 6 BayFHVRG).
Die staatlichen Fachhochschulen können in der
Grundordnung vorsehen, dass dem Namen die
Bezeichnung „Hochschule für angewandte Wissenschaften“ vorangestellt oder hinzugefügt wird
oder dass anstelle der Bezeichnung „Fachhochschule“ die Bezeichnung „Hochschule für angewandte Wissenschaften“ verwendet wird (Art. 1
Abs. 2 Satz 2 Bayerisches Hochschulgesetz –
BayHSchG). Die Gleichwertigkeit der internen
Rechtspflege in Bayern soll daher künftig durch
die Umbenennung in „Hochschule“ zum Ausdruck
kommen; gleichzeitig soll der Name kürzer und
moderner werden. Am Status der Fachhochschule
soll sich nichts ändern.
2. Nach den seit 1. September 2007 geltenden Regelungen des § 2 Abs. 4 Satz 1 i.V.m. § 4 Abs. 1
Satz 2 AzV ist die wöchentliche Arbeitszeit einschließlich Mehrarbeit und Bereitschaftsdienst im
Jahresdurchschnitt auf grundsätzlich 48 Stunden
zu begrenzen. Die aktuellen Arbeitszeitregelungen
für den Schichtdienst bei den Berufsfeuerwehren
und der staatlichen Werkfeuerwehr der TUM in
Garching entsprechen zwar diesem Erfordernis.
Allerdings bestehen offenbar immer noch Übergangsprobleme, die darauf zurückzuführen sind,
dass vor der Anpassung der arbeitsrechtlichen
Regelungen an das EU-Recht eine wöchentliche
Höchstarbeitszeit (einschließlich Bereitschaftsdienst) von 56 Stunden galt.
Dieses 56-Stundenmodell lag seinerzeit den Arbeitszeitmodellen im Bereich der Berufsfeuerwehren zugrunde und hatte sich bewährt. Es sollte
deshalb auf freiwilliger Basis unter Beachtung des
Arbeits- und Gesundheitsschutzes beibehalten
werden (sogenannte Opt-Out-Regelung des § 4
Abs. 2 AzV). Damit die Feuerwehrbeamten und
Feuerwehrbeamtinnen der Berufsfeuerwehren
Garching auch weiterhin dieses Modell nutzen,
wird die Möglichkeit der Zahlung von Prämien als
Ausgleich einer freiwillig erhöhten regelmäßigen
wöchentlichen Arbeitszeit geschaffen. Um Doppelzahlungen aus demselben Anlass auszuschließen, bedarf es im Hinblick auf die bisherige Zuschlagsgewährung nach Art. 60 BayBesG einer
Konkurrenzregelung.
3. Die Beamtenversorgung gewährleistet einen subsidiären Nachteilsausgleich für die nicht erwerbsmäßige Pflege von Pflegebedürftigen und tritt in
die Absicherung von Pflegeleistungen anstelle der
gesetzlichen Rentenversicherung ein, wenn die
Voraussetzungen für den Rentenbezug nicht oder
noch nicht erfüllt sind (Art. 72, 73 BayBeamtVG).
Der Nachteilsausgleich erfolgt in Form eines pauschalen Pflegezuschlags, der künftig unabhängig
vom Grad der Pflegebedürftigkeit ist. Die anspruchsbegrenzenden Regelungen, wonach der
Pflegezuschlag nicht zum Überschreiten der
Höchstversorgung oder der während der Pflegezeit erdienbaren Versorgungsanwartschaft führen
kann, bleiben unverändert.
4. Die Änderungen bei der Berechnung der vorübergehenden Erhöhung des Ruhegehaltssatzes und
der vorübergehenden Gewährung von Kindererziehungszuschlägen sowie der Berechnung des
Kürzungsbetrags im Wege des Versorgungsausgleichs zum Zeitpunkt des Eintritts des Versorgungfalls dienen im Wesentlichen der Verwaltungsvereinfachung.
B. Zwingende Notwendigkeit der normativen Regelung
1. Auf Grund des Gesetzesvorbehalts im Dienstrecht
sind jeweils gesetzliche Regelungen zwingend erforderlich.
2. Eine Namensänderung erfordert die Änderung der
Normen des BayFHVRG sowie weiterer gesetzlicher Regelungen.
3. Mit Entscheidung vom 21. April 2015 hat das
Bundesverfassungsgericht (Az.: 2 BvR 1322/12,
2 BvR 1989/12) Regelungen der nordrhein-westfälischen Laufbahnverordnung mangels hinreichend bestimmter gesetzlicher Ermächtigungsgrundlage für mit dem Grundgesetz unvereinbar
erklärt. Auch die bayerische Ermächtigung zum
Erlass von Fachlaufbahnverordnungen dürfte den
vom Bundesverfassungsgericht aufgestellten Be-
stimmtheitsanforderungen nicht genügen. Die Ergänzung der Verordnungsermächtigung ist also
geboten, um die bestehenden Fachlaufbahnverordnungen auf eine gesicherte Rechtsgrundlage
(Änderung des Bayerischen Beamtengesetzes):
Aufgrund der Aufhebung von Art. 140 BayBG und
Art. 147 Abs. 2 sowie der Änderung der Angabe des
Art. 144 BayBG ist die Inhaltsübersicht anzupassen.
In der Entscheidung des Bayerischen Dienstgerichtshofs für Richter vom 23. Mai 2013 (Az.: DGH 3/2012)
zu Art. 15 Abs. 1 Satz 2 BayRiG, der eine mit dem
bisherigen Art. 18 Abs. 1 Satz 3 BayBG wortgleiche
Regelung enthält, stellte das Gericht fest, dass die
nach dieser Vorschrift vorgesehene Zuständigkeit
dem zuständigen Mitglied der Staatsregierung ad personam, nicht aber als Leiter bzw. Leiterin der für die
Ernennung zuständigen Behörde übertragen sei. Eine
Übertragung der Ernennungsbefugnis auf andere Behörden sei aufgrund der gesetzlichen Regelung in
Art. 15 Abs. 1 Satz 2 BayRiG nur mittels Rechtsverordnung möglich. Dies gelte auch für die Delegation
auf Beamte oder Beamtinnen innerhalb der vom zuständigen Mitglied der Staatsregierung geleiteten
obersten Dienstbehörde, so dass eine Übertragung in
anderer Form, z.B. durch Geschäftsordnungen, nicht
zulässig sei.
Nach der bisherigen Rechtsauffassung wurde die
Übertragung der Ernennungszuständigkeit auf das
jeweils zuständige Mitglied der Staatsregierung als
Übertragung der Ernennungsbefugnis auf die jeweilige oberste Dienstbehörde (Staatskanzlei bzw. Staatsministerien), über die das jeweilige Mitglied der
Staatsregierung als Leiter bzw. Leiterin der Behörde
und damit als unmittelbarer Dienstvorgesetzter die
Dienstaufsicht ausübt, gesehen. Im Rahmen der mit
der Dienstaufsicht einhergehenden Weisungsbefugnis
sind in der Praxis Teile der dem jeweiligen Mitglied
der Staatsregierung zustehenden Kompetenzen, in
der Regel durch Geschäftsordnungen, Dienstanweisungen oder Geschäftsverteilungspläne, delegiert.
Bereits aus der Formulierung in Art. 55 Nr. 4 Satz 2
der Verfassung, wonach die Ernennung der übrigen
Beamten und Beamtinnen auch durch vom zuständigen Staatsminister bzw. der zuständigen Staatsministerin beauftragte Behörden erfolgen kann, lässt sich
entnehmen, dass der Verfassungsgeber von einer
Übertragbarkeit der Ernennungskompetenz in sachlicher Hinsicht ausging. Wenn dementsprechend die
Delegation der Ernennungszuständigkeit auf andere
Behörden, die nach dem hierarchischen Aufbau der
Verwaltung unterhalb der obersten Dienstbehörde angesiedelt sind, zulässig ist, impliziert dies erst recht
die Möglichkeit, die Ernennungszuständigkeit durch
die ohnehin sachlich zuständige oberste Dienstbehörde, vertreten durch mittels Geschäftsordnung bevollmächtigte Beamte oder Beamtinnen ausüben zu lassen. Art. 55 Nr. 4 Satz 2 der Verfassung stellt keine
Anforderungen an die Form der Beauftragung, so
dass die Übertragung der Ernennungszuständigkeit
auch durch Geschäftsordnung erfolgen kann. Diese
Form der Übertragung war nach dem Beschluss des
DGH in dem dort zu entscheidenden Fall als nicht
ausreichend angesehen worden, da in der maßgeblichen gesetzlichen Regelung keine Ausnahme bezüglich der Übertragung der Zuständigkeit vom zuständigen Mitglied der Staatsregierung auf die oberste
Dienstbehörde vorgesehen ist.
Um die in der Praxis häufig durchgeführte Delegation
von (Teilen der) Ernennungskompetenzen nicht nur auf
andere Behörden, sondern auch auf Beamte oder Beamtinnen der obersten Dienstbehörden weiterhin rechtssicher zu ermöglichen, wird Art. 18 Abs. 1 Sätze 2 und 3
BayBG entsprechend der in Art. 55 Nr. 4 der Verfassung
vorgesehenen Formulierung klarer gefasst.
zu Buchst. a:
zu Doppelbuchst. aa:
Aufgrund des Urteils des Verwaltungsgerichts Regensburg vom 12. August 2015 (Az.: RO 8 K 15.128)
bzw. des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs vom
8. Januar 2015 (Az.: 14 C 12.2496) wird die bisher in
§ 2 Abs. 2 Bayerische Beihilfeverordnung (BayBhV)
enthaltene Regelung, wonach nur Vollwaisen im versorgungsrechtlichen Sinn einen eigenständigen Anspruch auf Beihilfe haben, rechtlich aufgewertet und
im BayBG normiert.
zu Doppelbuchst. bb:
Satz 2 (neu)
Im neuen Satz 2 wird anstelle des bislang in Art. 99
Abs. 1 Satz 2 BayBG nachrangig ausgestalteten Anspruchs auf Krankenfürsorgeleistungen ein eigenständiger Anspruch auf Beihilfe für Eltern in Elternzeit
eingeführt, die keine unschädliche Teilzeittätigkeit
während der Elternzeit ausüben. Die zutreffende Feststellung des aufgrund der bisherigen Nachrangigkeit
zuständigen Beihilfeträgers hat zunehmend zu Abgrenzungsproblemen geführt. Hiervon betroffen sind
insbesondere Fallgestaltungen, in denen die Elternteile nach unterschiedlichen Grundlagen des Bundes
und der Länder Anspruch auf Krankenfürsorgeleistungen haben. Aber auch die heute vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten der Eltern bei der Inanspruchnahme der Elternzeit erschweren die Feststellung des
Beihilfeanspruchs, aus dem die Absicherung des Elternteils in Elternzeit erfolgt. Ziel ist es deshalb, das
Beihilferecht zu vereinfachen und hierzu den originären Beihilfeanspruch des Beamten mit Dienstbezügen
auch während der Elternzeit beizubehalten. Dadurch
werden zeitaufwändige Nachfragen beim Dienstherrn
des anderen Elternteils entbehrlich, die Gewährung
von Beihilfeleistungen – und damit eine Refinanzierung der verauslagten Aufwendungen der Eltern –
kann zügiger erfolgen. In einer ganzen Reihe von
Konstellationen ist die Rechtslage insoweit nur noch
äußerst schwer administrierbar und für die betroffenen
jungen Familien kaum mehr überschaubar, was auch
die staatliche Rechnungsprüfung gerügt hat.
Satz 3 (neu)
Mit der Änderung des Kindergeldrechts im Jahr 2011
wurde die weitgehend einkommensunabhängige Gewährung von Kindergeld eingeführt. Auch wirtschaftlich selbständige Beamte auf Widerruf im Vorbereitungsdienst können damit nach Feststellung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs im Urteil vom
22. Juni 2015 (Az.: 14 BV 14.2067) unter den Voraussetzungen des Art. 96 Abs. 3 Satz 3 BayBG zu einer
Erhöhung des Bemessungssatzes bei einem beamteten Elternteil beitragen.
Da Kinder, die als Beamte auf Widerruf im Vorbereitungsdienst eigenständig gegen das Kostenrisiko u.a.
bei Erkrankung abgesichert sind und als Anwärter zur
Bestreitung der erforderlichen Beiträge für eine kostengünstige beihilfekonforme private Krankenversicherung auf Anwärterbezüge zurückgreifen können,
ist eine finanzielle Entlastung eines beamteten Elternteils in Form der Gewährung eines erhöhten Bemessungssatzes sachlich nicht gerechtfertigt, auch wenn
der Anwärter die Stellung eines zweiten Kindes hat.
Hat der Beamte neben dem Anwärter-Kind noch mindestens zwei weitere Kinder, verbleibt es – wie bisher
– aus der Sicht des beamteten Elternteils bei dem
erhöhten Bemessungssatz nach Art. 96 Abs. 3 Satz 3
BayBG. Eine rechtssichere Regelung dieser Einschränkung ist nur bei einer normativen Regelung
zu Buchst. b:
Durch die Einfügung des neuen Teilsatzes wird die
bisherige Abrechnung mit einem Bemessungssatz
von 70 v.H. für alleinstehende Eltern in Elternzeit in
Art. 96 BayBG übertragen und auf alle Beamtinnen
und Beamte in Elternzeit ausgedehnt unabhängig davon, ob eine Beurlaubung ohne Bezüge vorliegt oder
eine Elternzeit unschädliche Teilzeitbeschäftigung
ausgeübt wird. Damit werden alle Eltern in der Familiengründungs- oder -erweiterungsphase finanziell entlastet.
Der Verweis auf Abs. 1 dient der Klarstellung, dass im
Familienzuschlag berücksichtigungsfähige Kinder, die
als Anwärter im Vorbereitungsdienst selbstständig gegen das Kostenrisiko bei Erkrankungen abgesichert
sind, nicht zur Erhöhung des Beihilfebemessungssatzes der Eltern herangezogen werden können.
zu Doppelbuchst. cc:
Durch die Abschaffung des Eigenanteils von 6 € für
jede ärztliche Liquidation (Art. 15 Haushaltsgesetz
2013/2014 – HG 2013/2014) verloren die Ausnahmen
von der Erhebung des Eigenanteils von 6 € ihre Bedeutung. Die bisherigen Nrn. 3 bis 5 werden deshalb
Das Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat erlässt regelmäßig zur Inklusion
behinderter Angehöriger des Öffentlichen Dienstes in
Bayern Verwaltungsvorschriften (Teilhaberichtlinien).
Die Regelung des Art. 99 BayBG wird diesbezüglich
angepasst; im Übrigen handelt es sich um eine
Folgeänderung aufgrund der Einführung eines eigenständigen Anspruchs auf Beihilfe während der Elternzeit (vgl. Nr. 3 Buchst. a, Doppelbuchst. bb).
Aufgrund der zum 1. Januar 2011 geänderten Rechtslage bezüglich Versorgungslastenteilung ist die Regelung in Art. 139 Abs. 4 Satz 1 Nr. 3 und Satz 2 BayBG
in ihrer bisherigen Fassung entbehrlich geworden.
Damit wird im allgemeinen Beamtenrecht der nunmehr im Versorgungsrecht (auch länderübergreifend)
normierten Wertung gefolgt, wonach stets der aufnehmende Dienstherr (Versorgungsdienstherr) die
Versorgungslasten für die Zeit im Beamtenverhältnis
auf Widerruf zu tragen hat.
Die Höhe des Erstattungsbetrags wird sowohl in der
zweiten Qualifikationsebene als auch in der dritten
Qualifikationsebene pauschal nach Art. 139 Abs. 4
BayBG ermittelt. Dabei ist der Gesetzgeber bisher
jedoch davon ausgegangen, dass die Dauer des Vorbereitungsdienstes beim Einstieg in der zweiten Qualifikationsebene zwei Jahre und beim Einstieg in der
dritten Qualifikationsebene drei Jahre beträgt (vgl. Art. 8
Abs. 2 Nr. 2 bzw. Nr. 3 LlbG). Nicht gesondert berücksichtigt wurden Laufbahnen, bei denen nach den
geltenden Rechtsvorschriften (erheblich) kürzere als
die in Art. 8 Abs. 2 LlbG festgelegten Vorbereitungsdienste vorgesehen sind (z.B. Fachlaufbahn Naturwissenschaft und Technik, fachlicher Schwerpunkt
feuerwehrtechnischer Dienst: Vorbereitungsdienst
beim Einstieg in der zweiten Qualifikationsebene zwölf
Monate (§ 18 Verordnung über den fachlichen
Schwerpunkt feuerwehrtechnischer Dienst – FachVFw), beim Einstieg in der dritten Qualifikationsebene
ein Jahr (§ 24 FachV-Fw) oder z.B. Fachlaufbahn
Naturwissenschaft und Technik, fachlicher Schwerpunkt bautechnischer und umweltfachlicher Verwaltungsdienst: Vorbereitungsdienst beim Einstieg in der
zweiten Qualifikationsebene 15 Monate (§ 14 Abs. 1
Verordnung über den fachlichen Schwerpunkt bautechnischer und umweltfachlicher Verwaltungsdienst –
FachV-btuD), beim Einstieg in der dritten Qualifikationsebene zwölf Monate (§ 7 Abs. 1 Zulassungs-, Ausbildungs- und Prüfungsordnung für den gehobenen
bautechnischen und umweltfachlichen Verwaltungsdienst in Bayern – ZAPO/gtD)).
Mit der Neufassung des Art. 139 Abs. 4 Satz 2 BayBG
wird nun bei der Ermittlung der Höhe des Erstattungsbetrags den Laufbahnen mit kürzeren als den in Art. 8
Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 und 3 LlbG festgelegten Vorbereitungsdiensten Rechnung getragen.
Ein Beamter des bautechnischen Verwaltungsdienstes (QE 2), 15-monatiger Vorbereitungsdienst (§ 14
Abs. 1 FachV-btuD), wechselt vom Freistaat Bayern
an die Kommune X. Die Höhe des nach Art. 139 Abs.
4 Satz 1 BayBG ermittelten Erstattungsbetrags beträgt 32.800 €. Zur Erstattung anzufordern sind nach
Art. 139 Abs. 4 Satz 2 BayBG:
15/24 aus 32.800 € = 20.500 €
Für die Fachlaufbahn Naturwissenschaft und Technik,
fachlicher Schwerpunkt feuerwehrtechnischer Dienst,
wird allerdings von der Ermäßigung des Erstattungsbetrags abgesehen, da die tatsächlich anfallenden
Ausbildungskosten in diesem Bereich um ein Vielfaches höher als beispielsweise im Vorbereitungsdienst
der Fachlaufbahn Verwaltung und Finanzen, fachlicher Schwerpunkt Allgemeine Innere Verwaltung sind.
Dies liegt daran, dass die Beamten des feuerwehrtechnischen Diensts verschiedene kostenintensive
Speziallehrgänge, die v.a. bei externen Einrichtungen
(z.B. Institut der Feuerwehr in Nordrhein-Westfalen,
andere Berufsfeuerwehren) angeboten werden, absolvieren müssen, um die Qualifikationsprüfung bestehen zu können. Die Ausbildungskosten (die sich v.a.
aus Lehrgangsgebühren zusammensetzen) liegen in
der zweiten Qualifikationsebene bei ca. 40.000 € (im
Verwaltungsdienst ca. 8.000 €) und in der dritten Qualifikationsebene bei ca. 50.000 € (Verwaltungsdienst
ca. 20.000 €). Die tatsächlichen Gesamtkosten der
Ausbildung (Besoldung und Ausbildungskosten) liegen in der zweiten Qualifikationsebene bei ca.
54.000 € (Verwaltungsdienst ca. 36.000 €) und in der
dritten Qualifikationsebene bei ca. 120.000 € (Verwaltungsdienst ca. 65.000 €). Eine Ermäßigung des Erstattungsbetrags erscheint daher gemessen an den
tatsächlichen überdurchschnittlichen Ausbildungskosten nicht gerechtfertigt.
Art. 139 Abs. 4 Satz 2 BayBG wird nicht angewandt
bei Laufbahnen, bei denen die Ausbildung im Arbeitnehmerverhältnis und nicht durch Ableistung eines
Vorbereitungsdienstes erfolgt.
Auf Anregung des Bayerischen Obersten Rechnungshofs wird Art. 140 BayBG mangels praktischer Anwendungsfälle aufgehoben.
Durch die Erweiterung der Übergangsregelung in Satz 2
wird sichergestellt, dass es bei dem beamteten Elternteil zeitlich befristet bis zum Abschluss der Ausbildung
des Kindes als Beamtin/Beamter auf Widerruf im Vorbereitungsdienst, spätestens bis zum Zeitpunkt, zu
dem das Kind die Höchstaltersgrenzen zum Bezug
von Kindergeld und damit einen entsprechenden Anteil im Familienzuschlag erreicht, bei dem bisher erhöhten Erstattungssatz im Sinn des Art. 96 Abs. 3
Satz 3 BayBG (70 v.H.) verbleibt.
(Änderung des Gesetzes über die Fachhochschule
für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege in
Bayern):
Zu Nrn. 1, 3 bis 5, 7, 8 bis 10, 14, 15, 18, 21, 24:
In mehreren Artikeln sind redaktionelle Änderungen
aufgrund der Umbenennung der Fachhochschule für
öffentliche Verwaltung und Rechtspflege in Bayern in
(HföD) erforderlich, auf die in den folgenden Ausführungen nicht im Einzelnen eingegangen wird.
Zu Nrn. 2, 6, 13, 16, 20:
Redaktionelle Änderung. Die Gliederungseinheiten
erhalten neben der Inhaltsangabe und der Zählbezeichnung eine Artbezeichnung.
Zu Nr. 3 Buchst. c:
Die Regelung des bisherigen Art. 21 wird ohne inhaltliche Änderung redaktionell im neuen Art. 1 Abs. 4
Zu Nrn. 5 Buchst. b Doppelbuchst. bb, Buchst. c Doppelbuchst. bb, Buchst. d Doppelbuchst. Bb, Buchst. e:
Die Änderungen dienen der Rechtsbereinigung: Die
wird einheitlich im neuen Abs. 5 geregelt.
Zu Nr. 7 Buchst. c:
Folgeänderung der Rechtsbereinigung in Art. 2.
Die Regelung stellt klar, dass neben dem beamtenrechtlichen Ernennungstatbestand zum Präsidenten
bzw. zur Präsidentin auch eine organisationsrechtliche Bestellung zum Leiter bzw. zur Leiterin der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern durch die
Staatsregierung erforderlich ist.
Zu Buchst. b Doppelbuchst. bb:
Aufgrund eines Fehlers wurde die letzte Änderung
gemäß § 14 des Bayerischen Disziplinargesetzes vom
24. Dezember 2005 (GVBl. S. 665) nicht ordnungsgemäß umgesetzt, so dass die exakte Fassung unklar
geworden ist. Daher wird Art. 6 Abs. 2 Satz 4 insgesamt neu gefasst.
Zu Nr. 9 Buchst. b:
Soweit die Wahl des Präsidenten und seines Stellvertreters betroffen ist, ist die Vorschrift redundant, da
dies bereits in Art. 6 Abs.1 Satz 1 geregelt ist. Soweit
es um eine gutachterliche Stellungnahme bei der Bestellung der Fachbereichsleiter geht, ist eine gesetzliche Grundlage nicht erforderlich. Die Vorschrift kann
daher aufgehoben werden.
Redaktionelle Änderung und Kürzung.
Zu Nr. 4 Buchst. a Doppelbuchst. cc und Buchst. b:
Aufgrund des neuen Satz 3 wird Absatz 2 entbehrlich
und kann aufgehoben werden. Eine inhaltliche Änderung im Vergleich zur bisherigen Handhabung ist damit nicht verbunden.
Zu Buchst. c:
Die Vorschrift ist entbehrlich geworden und wird daher
Zu Nr. 11 und 12 Buchst. a:
Zu Nr. 12 Buchst. b:
Die Rolle des Fachbereichsleiters in der Evaluation
wird in Art. 15 abschließend geregelt. Art. 12 Abs. 3
Zu Nr. 14 Buchst. b und c:
Zu Nr. 14 Buchst. d:
Die Anwendbarkeit des Art. 78 Abs. 1 Buchst. f Bayerisches Personalvertretungsgesetz (BayPVG) hat sich
in der Praxis nicht bewährt und wird daher aufgehoben. Die bislang ausgeschlossenen Mitbestimmungsund Mitwirkungsrechte des Gesamtpersonalrats hinsichtlich der hauptamtlichen Lehrpersonen gelten
künftig uneingeschränkt.
Mit der Neuregelung, den Umfang der Lehrverpflichtung der hauptamtlichen Lehrpersonen durch Rechtsverordnung der Staatsregierung zu regeln, wird der
Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts in
dem Urteil vom 30. August 2012 (Az.: 2 C 23.10)
Zu Nr. 15 Buchst. b, d, e und f:
wird nunmehr in Art. 15 abschließend geregelt.
Zu Nr. 17:
Der bisherige Art. 21 wird redaktionell im neuen Art. 1
Abs. 4 verortet.
Die Verordnungsermächtigung wird künftig im neuen
Art. 3 Abs. 5 geregelt. Weitere Anwendungsfälle für
diese Ermächtigung gibt es nicht. Alle übrigen Verordnungsermächtigungen des Gesetzes richten sich
an die Staatsregierung.
(Änderung des Leistungslaufbahngesetzes):
Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern.
Mit Urteil vom 21. April 2015 (Az.: 2 BvR 1322/12, 2
BvR 1989/12) hat das Bundesverfassungsgericht besondere Anforderungen an die Bestimmtheit eines
Gesetzes formuliert, das den Verordnungsgeber zur
Regelung einer Höchstaltersgrenze für die Einstellung
in das Beamtenverhältnis ermächtigt. Danach muss
der Gesetzgeber selbst die Leitentscheidung über die
Einführung von Einstellungshöchstaltersgrenzen treffen. Eine pauschale Verordnungsermächtigung zur
Regelung des Laufbahnwesens genügt nicht.
Bisher stützen sich die Regelungen besonderer Einstellungshöchstaltersgrenzen in den Fachlaufbahnverordnungen auf Art. 67 Satz 1 Nr. 2 LlbG, der allgemein zur Regelung der „Zulassung zu einer Fachlaufbahn, zu gebildeten fachlichen Schwerpunkten und zu
einer Qualifikationsebene“ ermächtigt. Durch die Ergänzung dieser Ermächtigung um eine Regelung, die
die Festlegung von Einstellungshöchstaltersgrenzen
für bestimmte Bereiche ausdrücklich vorsieht, soll den
Bestimmtheitsanforderungen des Bundesverfassungsgerichts Rechnung getragen werden. Dadurch wird für
die Regelungen der Verordnungsgeber (§ 13 Abs. 1
Satz 1 Nr. 3 FachV-Fw, § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Verordnung über die Fachlaufbahn Polizei und Verfassungsschutz – FachV-Pol/VS, § 3 Abs. 1 Nr. 2 Verordnung über fachliche Schwerpunkte in der Fachlaufbahn Justiz – FachV-J) eine rechtssichere Grundlage
Bei der Ausübung der Verordnungsermächtigung, insbesondere bei der Festlegung der Höhe der Altersgrenze, haben die Ressorts aber auch die Überlegungen des Bundesverfassungsgerichts zur materiellen
Zulässigkeit von Einstellungshöchstaltersgrenzen zu
beachten. Soweit die Einführung einer Höchstaltersgrenze nicht dem Leistungsprinzip des Art. 33 Abs. 2
GG entspricht, bedarf sie eines rechtfertigenden
Grundes. Das Lebensalter ist grundsätzlich eine eignungsfremde Eigenschaft, kann aber zulässiges Einstellungskriterium sein, um ein ausgewogenes zeitliches Verhältnis zwischen Lebensdienstzeit und Ruhestandszeit zu gewährleisten. Zur Begründung können hier das Lebenszeit- und das Alimentationsprinzip
angeführt werden, weil diese nach ihrem Sinn und
Zweck der Gewährleistung der mit Verfassungsrang
ausgestatteten hergebrachten Grundsätze des Berufsbeamtentums dienen (Art. 33 Abs. 5 GG). Einstellungshöchstaltersgrenzen können demnach im Zusammenspiel mit den Ruhestandsgrenzen eine wesentliche Grundlage für die Finanzierbarkeit und
Funktionsfähigkeit des beamtenrechtlichen Versorgungssystems darstellen. Als Rechtfertigungsgrund
kommen auch die nicht vertretbaren Gefahren für die
Funktionsfähigkeit des öffentlichen Dienstes in Bereichen der Feuerwehr, der Polizei und des Justizvollzugs in Betracht. Dabei können zum Beispiel empirische Erkenntnisse über das Lebensalter zu berücksichtigen sein, ab dem Beamte und Beamtinnen bestimmter Fachlaufbahnen, Schwerpunkte und Qualifi-
kationsebenen üblicherweise nicht mehr uneingeschränkt in der Lage sind, den Anforderungen des
Dienstes in vollem Umfange nachzukommen. Die festzulegende Höchstaltersgrenze kann sich dann durch
Abzug einer Mindestdienstzeit mit zu erwartender uneingeschränkter Leistungsfähigkeit von rund 20 Jahren ergeben.
Feuerwehr: Derzeit sind Einstellungen in den Vorbereitungsdienst zum Einstieg in der zweiten Qualifikationsebene des feuerwehrtechnischen Dienstes nur vor
Vollendung des 29. Lebensjahres möglich. Damit soll
die Einsatzbereitschaft und Funktionsfähigkeit der Berufsfeuerwehr sichergestellt werden. Viele Einsätze
stellen an die Bediensteten der zweiten Qualifikationsebene außerordentlich hohe physische und psychische Anforderungen, die regelmäßig nur allein von
jüngeren Beamtinnen und Beamten erfüllt werden
können. Im Gegensatz zur dritten und vierten Qualifikationsebene, bei denen Führungsaufgaben im Vordergrund stehen, ist die Tätigkeit der zweiten Qualifikationsebene ganz überwiegend durch körperliche
Tätigkeiten gekennzeichnet. Löscheinsätze erfordern
stets schwere Schutzkleidung und Atemschutz. Einsatzbekleidung, Helm, Feuerwehrsicherheitsgurt und
Pressluftatmer wiegen zusammen etwa 30 kg. Besondere körperliche Anforderungen stellt auch die
Rettung von Menschen aus Gefahrsituationen wie etwa aus Fahrzeugen, Maschinen, eingestürzten Gebäuden und anderen Notlagen.
In den Bereichen Brandbekämpfung und Personenrettung ist empirisch zu beobachten, dass aufgrund abnehmender physischer Leistungsfähigkeit des Menschen mit fortschreitendem Alter nur in Einzelfällen
noch Beamtinnen und Beamte uneingeschränkt tätig
sind, wenn sie das fünfzigste Lebensjahr überschritten
haben. Dies wird durch Studien in der Sport- und Arbeitsmedizin bestätigt. Mit zunehmendem Lebensalter
kommt es zu Einschränkungen der Leistungsfähigkeit
insbesondere des Herz-Kreislauf-Systems, der Lungen, der Muskulatur und der Ausdauer des menschlichen Körpers. Gerade diese physischen Funktionen
sind indes von maßgeblicher Bedeutung.
Die älteren Beamtinnen und Beamten, die die physischen Anforderungen für die Aufgabenbereiche
Brandbekämpfung und Personenrettung nicht mehr
erfüllen, werden in anderen Bereichen der Berufsfeuerwehr weiterbeschäftigt. Eine nachhaltige Organisation der Berufsfeuerwehr erfordert jedoch, dass die
älteren Beamtinnen und Beamten, wenn sie in physisch weniger fordernde Aufgabenbereiche der Berufsfeuerwehr wechseln, durch lebensjüngere Beamtinnen und Beamte ersetzt werden. Dies setzt ein
angemessenes Verhältnis zwischen altersgeeigneten
und jugenderfordernden Dienstposten voraus. Dienstposten mit geringeren physischen Anforderungen sind
jedoch nur begrenzt vorhanden. Zur Vermeidung eines nicht vertretbaren Anreizes zu vorzeitigen Ruhestandsversetzungen muss ein Überhang an Beamtin-
nen und Beamten, für die altersgeeignete Dienstposten in nicht ausreichender Anzahl verfügbar wären,
Polizei: Bei Einsatzkräften des Polizeivollzugsdienstes, von denen eine besondere körperliche Leistungsfähigkeit erwartet werden muss, ist das Lebensalter
als eignungsimmanente Eigenschaft anzusehen.
Daher haben Polizeien der Länder und des Bundes
grundsätzlich Höchstaltersgrenzen für die Einstellung
in den Polizeivollzugsdienst definiert. Der bundesweite Durchschnitt liegt für Einstellungen in der zweiten
Qualifikationsebene bei 29 Jahren und für Einstellungen in der dritten Qualifikationsebene bei 32 Jahren.
Die Altersgrenzen tragen den besonderen physischen
und psychischen Anforderungen Rechnung, die der
Polizeivollzugsdienst mit Blick auf die im Polizeiaufgabengesetz (PAG) und in der Strafprozessordnung
(StPO) vorgesehenen Aufgaben und Befugnisse stellt.
Dazu gehören Tätigkeiten wie die Anwendung unmittelbaren Zwangs bei Gewahrsamnahme/Fesselung
widerständiger Personen, die Verfolgung verdächtiger
und flüchtiger Personen, die Eigensicherung bei Angriffen auf die Beamten und Blaulichtfahrten, außerdem die mit diesen Tätigkeiten verbundenen Umstände wie das Tragen einer Dienstwaffe und der Schichtdienst rund um die Uhr sowie an Wochenenden und
Das Vorliegen der besonderen körperlichen und gesundheitlichen Eignung für die vorgenannten Tätigkeiten wird vor der Einstellung anhand der sog. „Polizeidienst-tauglichkeit“ bestimmt (§ 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6
FachV-Pol/VS), deren Kriterien in der bundesweiten
Polizeidienstvorschrift 300 definiert sind. Die Polizeidiensttauglichkeit im Zeitpunkt der Einstellung erlaubt
allerdings keine Aussage über die künftige Entwicklung der Leistungsfähigkeit.
Die physische Leistungsfähigkeit sinkt aufgrund medizinischer Erfahrung mit zunehmendem Alter. Die vorgenannten Tätigkeiten erfordern Kraft, Ausdauer und
in besonderem Maße Reaktionsschnelligkeit und
Konzentrationsfähigkeit über eine längere Zeitspanne
hinweg (z.B. bei Blaulichtfahrten). Darüber hinaus
stellt der rund um die Uhr zu leistende Schichtdienst
eine besondere Belastung dar. Wissenschaftliche Studien (vgl. nur Wirtz und Nachreiner, Lebensarbeitszeit
und Einschränkungen der beruflichen Leistungsfähigkeit, ZfA [Zeitschrift für Arbeitswissenschaft] 2011,
198, siehe die nachfolgende Abbildung) belegen, dass
Schichtdienst von jüngeren Beamtinnen und Beamten
im Regelfall leichter bewältigt werden kann und im
fortgeschrittenen Alter bzw. mit zunehmender Dauer
im Schichtdienst zu gesundheitlichen Problemen und
damit zu krankheitsbedingten Ausfallzeiten und zur
Polizeidienstunfähigkeit führen kann. Eine angemessen niedrige Einstellungshöchstaltersgrenze führt
damit mittelbar zur Vermeidung von vorzeitigen Ruhestandsversetzungen.
Abbildung: Risiko (kumulierte Hazard-Rate und Trends der Hazard-Rate) für den Austritt aus dem Polizeidienst wegen
polizeiärztlich diagnostizierter Dienstunfähigkeit, in Abhängigkeit von der Zeit im Schichtdienst in Jahren.
(MAVG = gleitende Mittelwerte)
Wirtz und Nachreiner, Lebensarbeitszeit und Einschränkungen der beruflichen Leistungsfähigkeit, ZfA
(Zeitschrift für Arbeitswissenschaft) 2011, 198
Dies lässt sich auch durch Statistiken belegen, die bei
der Bayerischen Polizei erhoben wurden. So steigt
der Anteil der Polizeivollzugsbeamten mit Verwendungseinschränkungen mit zunehmendem Alter kontinuierlich, ab einem Alter von 50 Jahren aber signifikant und überproportional an. Weisen unter den
30-jährigen Beamten lediglich 0,13 v.H. Verwendungseinschränkungen auf, sind es bei den 40-jährigen 1,13 v.H., bei den 50-jährigen 2,88 v.H. und den
54-jährigen dann bereits 7,56 v.H..
In Folge dieser Einschränkungen kommt es zunächst
in der Regel zu krankheitsbedingen Ausfallzeiten. Die
Beamtinnen und Beamten stehen ihren Dienststellen
für die polizeiliche Aufgabenerfüllung nur noch eingeschränkt zur Verfügung, können oftmals keinen Außen- oder Streifendienst oder Dienst zu Nachtzeiten
mehr verrichten. Dies wirkt sich massiv auf die Leistungsfähigkeit der Bayerischen Polizei aus. Der
Dienstherr muss entsprechend zusätzliches Personal
bereitstellen bzw. nach einer entsprechenden Verwendung suchen, die von dem Beamten trotz der
Einschränkungen noch ausgeübt werden kann. Insoweit gelten die Ausführungen zur Feuerwehr entsprechend.
Diese Befunde werden durch Zahlen des Schichtdienstes bestätigt, wie sie sich aus folgender Grafik
ergeben. Die höheren Zahlen gegenüber den Verwendungseinschränkungen beruhen mit darauf, dass
Beamte, die ihre Kräfte schwinden sehen, auch freiwillig Dienstposten ohne Schichtdienst anstreben,
bevor Beeinträchtigungen formal festgestellt werden.
Anteil der Schichtdienst leistenden Beamten an der Gesamtzahl der Polizeivollzugsbeamten des Freistaates Bayern in definierten Altersgruppen (ohne Beamte in
Aus den beschriebenen Erkenntnissen folgt, dass eine möglichst frühzeitige Einstellung in den Polizeivollzugsdienst für die Leistungsfähigkeit der Bayerischen
Polizei insgesamt von herausragender Bedeutung ist.
Es erscheint zum Erhalt dieser Leistungsfähigkeit unabdingbar, dass die eingestellten Beamtinnen und Beamten nach Abschluss der Ausbildung möglichst lange uneingeschränkt, d.h. im Hinblick auf alle vollzugspolizeilichen Aufgaben Dienst im Wechselschichtmodell leisten können.
Basierend auf den statistischen Erhebungen wird mit
einer Altersgrenze von etwa 30 Jahren auch der vom
Bundesverfassungsgericht explizit angeführte Grundsatz der Verhältnismäßigkeit im Sinne eines angemessenen Ausgleichs zwischen dem Recht auf Zugang zu bestimmten öffentlichen Ämtern und dem Erhalt der Leistungsfähigkeit der Organisation Polizei
gewahrt. In der konkreten Ausgestaltung ermöglicht
sie es den Bewerberinnen und Bewerbern, sich auch
nach einer abgeschlossenen Ausbildung, einem absolvierten Studium und regelmäßig auch einigen Jah-
ren Berufserfahrung noch für die Bayerische Polizei
zu entscheiden. Nach der allgemeinen Lebenserfahrung reicht die Zeitspanne zwischen Beendigung der
Schulzeit und der Vollendung des 30. Lebensjahres
aus, um sich der eigenen beruflichen Präferenzen bewusst zu werden.
Eine Höchstaltersgrenze von 30 Jahren würde sich
auch im bundesweiten Durchschnitt bewegen (siehe
oben). Die verbleibenden geringfügigen Abweichungen zwischen den einzelnen Bundesländern sind damit zu erklären, dass Laufbahnrecht, Versorgungsrecht, Polizei- und Sicherheitsrecht in die Zuständigkeit der Länder fallen. Dabei können die Regelungen,
aber auch die Rahmenbedingungen der Aufgabenerfüllung von Land zu Land erheblich variieren, z.B. hinsichtlich Laufbahnstruktur (zwei- oder dreigeteilte
Laufbahn), regulärem Ruhestandseintrittsalter, Aufgabenschwerpunkten (Flächenland, Stadtstaat), Dauer
der Ausbildung etc. Auch ein gewisser Ermessensspielraum muss dem jeweiligen Landesgesetzgeber
verbleiben, ohne dass dadurch die grundsätzliche
Notwendigkeit von Einstellungshöchstaltersgrenzen
zum Erhalt der Leistungsfähigkeit der Organisationen
infrage gestellt werden muss.
Justizvollzug: Zur Erfüllung seines Auftrags muss
der Strafvollzug sich auf eine breite Basis an diensterfahrenen Beamten im uniformierten Dienst stützen
können. Der ständige und unmittelbare Kontakt mit
oftmals schwierigen und manipulativen, bisweilen
auch gewaltbereiten Gefangenen stellt besondere Anforderungen an die physische und psychische Leistungsfähigkeit der Beamten. Gefordert ist zudem die
Beherrschung einer umfangreichen Palette an Handlungsoptionen, die über die Anwendung von Vorschriften und angelerntem Wissen weit hinausgehen und
nicht allein im Rahmen eines Vorbereitungsdienstes
vermittelt, sondern ausschließlich durch jahrelange
Praxis erworben werden können. Die im täglichen
Dienstbetrieb anhand konkreter Fallgestaltungen erworbene Erfahrung der Bediensteten ist nicht nur ein
maßgeblicher Faktor bei der Gewährleistung der Ordnung und Sicherheit in den Justizvollzugsanstalten,
sie befähigt die Mitarbeiter auch dazu, noch besser an
der Resozialisierung der Gefangenen mitzuwirken.
Zur Sicherstellung eines geordneten Strafvollzugs ist
es unumgänglich, auf einen ausreichend großen Anteil an diensterfahrenen Mitarbeitern zurückgreifen zu
können. Dazu ist es erforderlich, nach dem Vorbereitungsdienst zunächst die notwendige Erfahrung aufzubauen und diese anschließend über einen angemessenen Zeitraum hinweg gewinnbringend für den
Strafvollzug und damit letztlich zum Schutz der Bevölkerung einzusetzen. Krisensituationen im Justizvollzugsbetrieb wird ein Justizvollzugsbeamter erst nach
einer Dienstzeit von mindestens fünf Jahren (nach Abschluss der achtzehnmonatigen Ausbildung) selbständig bewältigen können. Jüngere Beamte können im
Dienst am Gefangenen in der Regel nur zusammen
mit einem solchen erfahrenen Beamten eingesetzt
Die Beamten des allgemeinen Vollzugsdienstes treten
nach Art. 130 BayBG bereits mit 62 Jahren in den
Ruhestand. Die derzeitige Höchstaltersgrenze von
35 Jahren erlaubt also nach der Ausbildung von anderthalb Jahren und der Zeit des Erfahrungsaufbaus
von fünf Jahren noch eine Dienstzeit von rund zwanzig Jahren, in denen der Beamte ohne Einschränkungen eingesetzt werden kann.
(Änderung des Bayerischen Besoldungsgesetzes):
Redaktionelle Folgeänderung (vgl. Nr. 8).
Die Änderung des Art. 14 Satz 1 ist rein redaktionell
und dient der formellen Richtigstellung der jeweiligen
Bezeichnung von Staatsministerium und Landesamt.
Die Vorschrift regelt die Kostenübernahme durch den
Berechtigten oder die Berechtigte bei Überweisung
der Besoldung ins Ausland. In Art. 18 Satz 2 Halbsatz 2
BayBesG wird künftig nicht mehr auf das Gebiet der
Europäischen Union, sondern auf den einheitlichen
Euro-Zahlungsverkehrsraum SEPA abgestellt.
Redaktionelle Anpassung. Die in Bezug genommene
Rechtsvorschrift ist durch das BayMRVG vom 17. Juli
2015 (GVBl. S. 222) mit Wirkung vom 1. August 2015
Redaktionelle Anpassung. Mit dem Professorenbesoldungsreformgesetz (ProfBesReformG) vom 16. Februar 2002 (BGBl I S. 686) wurde die Besoldung der
Hochschullehrer und Hochschullehrerinnen neu geregelt und die Besoldungsordnung „W“ als Ersatz für die
Besoldungsordnung „C“ eingeführt. Für Bestandsfälle
wird die Besoldungsordnung „C“ übergangsweise fortgeführt und mit dem Zusatz „kw“ versehen.
Redaktionelle Anpassung. Mit dem BayHSchG vom
23. Mai 2006, das zuletzt durch § 1 Nr. 212 der Verordnung vom 22. Juli 2014 geändert worden ist, wurde die Präsidialverfassung wieder für alle bayerischen
Universitäten vorgesehen. Bis zu diesem Zeitpunkt
bestand bei der Leitung der Hochschule ein Wahlrecht
zwischen einer Rektoratsverfassung oder einer Präsidialverfassung. Infolge Zeitablaufs werden die Universitäten nur noch von Präsidenten und Präsidentinnen
geleitet. Die Grundordnungen der Universitäten können nach Art. 19 Abs. 2 Satz 2 BayHSchG noch vorsehen, dass die Präsidenten und Präsidentinnen die
Bezeichnung Rektor beziehungsweise Rektorin führen. Dies ändert nichts an deren Funktion als Präsident oder Präsidentin, so dass die früheren Funktionsbezeichnungen „Rektoren und Rektorinnen“ gestrichen werden können.
Die Prämie beträgt bei einer 24-Stunden-Dienstschicht, abhängig von der jeweils über § 4 Abs. 1 AzV
hinausgehenden vereinbarten Arbeitszeit, zwischen
bis zu 9 € und bis zu 36 €. Bei einer kürzeren Schichtdauer verringert sie sich entsprechend. Die Höhe
muss wegen der Freiwilligkeit der Dienstleistung unter
dem Betrag einer angeordneten Mehrarbeit nach
Art. 61 BayBesG liegen. Die Beträge werden als
Höchstgrenze dieser Anforderung gerecht (pro 24Stundenschicht durchschnittlich etwa 3,5 Std. zusätzlich). Sie liegen etwa 1/3 unterhalb der Vergütungen,
die nach Art. 61 BayBesG unter den dort normierten
besonderen Voraussetzungen für den Volldienst zu
leisten wären (dabei ist zu berücksichtigen, dass in
den jeweiligen Schichtmodellen Bereitschaftsdienste
anfallen, die nicht wie Vollarbeitszeit zu vergüten
sind). Daneben wird keine Mehrarbeitsvergütung gewährt, da die Anspruchsvoraussetzungen für eine vergütungsfähige Mehrarbeit nicht vorliegen. Sofern die
über 48 Wochenstunden hinausgehende Dienstzeit
vollständig durch Freizeit ausgeglichen werden kann,
entfällt der Anspruch auf eine Prämie. Bei einem nur
teilweisen Freizeitausgleich ist zur Feststellung der
Prämienhöhe die Arbeitszeit (Bezugszeitraum: 12 Monate) maßgebend, der sich nach dem Ausgleich der
Schicht ergibt.
Die Prämie wird nur für jede tatsächlich geleistete
Schicht gewährt.
Die Entscheidung über die Gewährung der Prämie
sowie deren Berechnung obliegt der für die Ernennung in das Beamtenverhältnis zuständigen Stelle; die
Auszahlung erfolgt durch die Bezüge zahlende Stelle.
Die Prämie steht nicht zu während eines Zeitraums, in
dem ein Zuschlag nach Art. 60 BayBesG gewährt
wird. Durch die Gewährung eines Zuschlags nach
Art. 60 BayBesG wird den besonderen Anforderungen
an die verlängerte Arbeitszeit der Feuerwehrbeamten
und Feuerwehrbeamtinnen bereits Rechnung getragen.
Redaktionelle Änderung. Durch Artikel 1 des LSVNeuordnungsgesetzes – LSV-NOG – vom 12. April
2012 (BGBl. I S.579) wurde die Sozialversicherung für
Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau als Träger für
die landwirtschaftliche Sozialversicherung als bundesunmittelbare Körperschaft des öffentlichen Rechts
mit Selbstverwaltung errichtet. Die bisherigen Träger
der landwirtschaftlichen Sozialversicherung in Bayern
wurden jeweils am 1. Januar 2013 in die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau
eingegliedert und aufgelöst. Die vormalige Rechtsaufsicht über die bayerischen Träger, ausgeübt durch
das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration, ging in diesem Zusammenhang vollständig auf den Bund über.
zu Buchst. a, b und c Doppelbuchst. bb:
Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern (siehe § 2).
zu Buchst. c Doppelbuchst. aa:
Redaktionelle Anpassung auf Grund der zum 1. März
2016 erfolgten Umbenennung der „Gemeinsamen ITStelle der bayerischen Justiz“ in „IT-Servicezentrum
der bayerischen Justiz“.
zu Buchst. d:
Die Berufsfeuerwehr München ist als Hauptabteilung
IV in das Kreisverwaltungsreferat eingegliedert. Dem
Oberbranddirektor als Leiter der Hauptabteilung IV
sind sechs Abteilungen (Grundsatzfragen Steuerungsunterstützung, Einsatzvorbeugung, Einsatzvorbereitung, Einsatzlenkung, Einsatzbetrieb, Zentrale Dienstleistungen) mit aktuell insgesamt 1.804 Mitarbeiter
und Mitarbeiterinnen unterstellt. Der Oberbranddirektor leitet zum einen die Feuerwehr der Landeshauptstadt München, die sich aus der Berufsfeuerwehr und
der Freiwilligen Feuerwehr (derzeit 952 Feuerwehrangehörige) zusammensetzt. Zum anderen obliegt ihm
die operative und taktische Führung und Leitung der
Gefahrenabwehrleitung und er ist temporär Mitglied
des Stabs für außergewöhnliche Ereignisse. Daneben
ist der Oberbranddirektor für die Sicherstellung der
Verkehrssicherheit der Schutzraumbauten, des Betriebs der Trinkwasserversorgung für Zivilschutzzwecke und für den Aufbau und Unterhalt aller notwendigen Maßnahmen und Einrichtungen aus dem Vollzug
der Sicherstellungsgesetze für den Spannungs- und
Verteidigungsfall verantwortlich.
Die Verantwortungsbreite und das Aufgabenspektrum
rechtfertigt die Ausbringung eines Direktorenamts für
die Branddirektion der Landeshauptstadt München in
der Besoldungsgruppe B 4.
(Änderung des Bayerischen Reisekostengesetzes):
Die mit der Wegstreckenentschädigungsverordnung
vom 15. Juli 2008 (GVBl. S. 493, BayRS 2032-4-5-F)
festgelegten Wegstreckenentschädigungssätze werden in Art. 6 Abs. 1 und Abs. 6 BayRKG überführt.
(Änderung des Bayerischen Beamtenversorgungsgesetzes):
Redaktionelle Folgeänderung (vgl. Nr. 16).
Für die Bewertung von Zeiten nach Art. 23 Abs. 2
BayBeamtVG bedarf es keiner Vorwegentscheidung,
weil die Verwendung im Ausland mit gesundheitsschädigenden klimatischen Verhältnissen auch nachträglich anhand der Personalakten festgestellt werden
Durch die Änderung der Reihenfolge der Sätze 2 und 3
wird klargestellt, dass der Zeitraum des Bezugs von
Grundbezügen der Besoldungsordnung W nur bei der
Bemessung des Zweijahreszeitraums des Satzes 1
Der Bezug einer gesetzlichen Rente, von Erwerbseinkommen oder die Feststellung der Dienstunfähigkeit
führt gemäß Art. 27 BayBeamtVG zum Wegfall vorübergehender Leistungen. Der Wegfall erfolgt auf
den Tag genau, was im Einzelfall zu verwaltungsaufwändigen Rück- und Ruhensberechnungen führte.
Aus Gründen der Verwaltungsvereinfachung wird deshalb der Anspruchszeitraum harmonisiert und endet
einheitlich mit dem Ende eines Kalendermonats.
Die Vorschrift ist durch Zeitablauf überholt und kann
aufgehoben werden, weil eine Verlängerung des Bezugs von Waisengeld über das 27. Lebensjahr hinaus
wegen der Ableistung eines dem Grundwehr- oder Zivildienst gleichstehenden Dienstes im in Art. 3 des Einigungsvertrages genannten Gebiet nicht mehr eintreten kann.
Redaktionelle Anpassung an die Änderung des Bundesversorgungsgesetzes durch das Gesetz zur Änderung des Bundesversorgungsgesetzes und anderer
Vorschriften des sozialen Entschädigungsrechts vom
13. Dezember 2007 (BGBl. I S. 2904) ohne inhaltliche
Der Ausgleichsbetrag nach Art. 70 BayBeamtVG ist
Surrogat für das Kindergeld, wenn niemand Anspruch
auf Kindergeld für die Waise hat. Der Ausgleichsbetrag ist deshalb wie das Kindergeld bei allen Ruhensberechnungen außer Ansatz zu lassen, um dessen
Auszahlung ungekürzt sicherzustellen.
Zu Buchst. a)
Die Einbeziehung der nicht erwerbsmäßigen Pflege in
die Rentenversicherungspflicht soll die soziale Absicherung der Pflegepersonen verbessern (§ 44 Abs. 1
Satz 1 SGB XI). An der subsidiären Absicherung in
der Beamtenversorgung soll festgehalten werden,
ohne den mit dem Neuen Dienstrecht in Bayern eingeschlagenen Weg der Rechtsvereinfachung zu verlassen. Ziel ist der Ausgleich für die durch die nicht
erwerbsmäßige Pflege entstehenden Nachteile in der
Alterssicherung durch die sozialversicherungsrechtlich
vorgeschriebene Verminderung der wöchentlichen
Arbeitszeit auf höchstens 30 Wochenstunden. Der
Nachteilsausgleich erfolgt durch einen monatlichen
Pauschalbetrag unabhängig vom Grad der Pflegebedürftigkeit; er bemisst sich aus Vereinfachungsgründen nach dem bisherigen Höchstbetrag.
Die Kinderpflegeergänzungszuschläge werden ebenfalls pauschaliert auf den Betrag des Kindererziehungsergänzungszuschlags nach Art. 71 Abs. 6 Satz 1
Folgeänderung zu Buchst. b.
Redaktionelle Änderung zur besseren Les- und Zitierbarkeit.
Die Begründung zu Nr. 4 gilt entsprechend.
Die Vereinheitlichung der Dynamisierungsregelung
entsprechend den Nrn. 14 und 15 dient der Verwaltungsvereinfachung.
Zu den Nrn. 14 und 15:
Mit dem Gesetz zur Anpassung der Bezüge
2015/2016 vom 24. Juli 2015 (GVBl. S. 266) wurden
auch die bisher statischen Stellenzulagen, Erschwerniszulagen und die Richterzulage in die Bezügeanpassung einbezogen. Damit ist der Grund für eine
abweichende Dynamisierung der Kürzungsbeträge ab
Ehescheidung bis zum Eintritt des Versorgungsfalls
entfallen. Bei künftigen Bezügeanpassungen besteht
deshalb keine Notwendigkeit mehr einen verminderten Anpassungssatz für die Anpassung der Versorgungsbezüge in festen Beträgen auszuweisen. Über
den Verweis auf Art. 4 BayBeamtVG entsteht bei
künftigen Bezügeanpassungen kein zusätzlicher gesetzlicher Regelungsbedarf mehr.
Redaktionelle Folgeänderung (vgl. Nr. 11 Buchst. b).
Den am 1. Januar 2017 vorhandenen Versorgungsempfängern werden die nach dem bis 31. Dezember
2016 geltenden Recht ermittelten Pflegezuschläge
und Kinderpflegeergänzungszuschläge nach Anwendung der Begrenzungen auf das während der Pflegezeit höchstens erdienbare Ruhegehalt sowie das
höchstens erreichbare Ruhegehalt im jeweiligen Amt
ab dem 1. Januar 2017 weitergewährt und mit den
allgemeinen Bezügeanpassungen fortgeschrieben.
Das gilt auch für die bereits zum 1 Januar 2011 nach
Art. 101 Abs. 4 Satz 1 übergeleiteten Zuschläge nach
§ 50d BeamtVG.
(Änderung des Bayerischen Richtergesetzes):
Um auch hinsichtlich der Delegation von (Teilen der)
Ernennungskompetenzen für Richter und Richterinnen, Staatsanwälte und Staatsanwältinnen Rechtssicherheit zu schaffen, wird Art. 15 Abs. 1 Satz 2 entsprechend der wortgleichen Regelung des Art. 18
Abs. 1 Satz 3 BayBG geändert. Auf die dortige Begründung wird verwiesen.
(Inkrafttreten, Außerkrafttreten):
Regelung zum Inkrafttreten:
Die Änderung in § 4 Nr. 2 tritt entsprechend des Inkrafttretenszeitpunkts des § 2 Nr. 4 Buchst. a des
2. Nachtragshaushaltsgesetzes 2014 rückwirkend
zum 11. Oktober 2013 in Kraft.
Die Änderungen in § 4 Nr. 1, 7 und 8 treten rückwirkend zum 1. Januar 2016 in Kraft. Die Einführung der
Prämie für die Beamten und Beamtinnen im Feuerwehrdienst soll die Funktionsfähigkeit der Berufsfeuerwehren in Bayern, insbesondere die der staatlichen
Werkfeuerwehr Garching der TUM gewährleisten.
Dabei sind insbesondere die bestehenden dienstrechtlichen Kooperationen zwischen der Landeshauptstadt München und der Werkfeuerwehr Garching zu berücksichtigen. Um hierbei Personallücken
zu vermeiden, muss der Inkrafttretenszeitpunkt der
Prämie den tatsächlichen Erfordernissen genügen.
Die Änderungen in § 6 Nr. 1, 11, 16 und 17 treten
zeitgleich mit den entsprechenden Änderungen in der
gesetzlichen Rentenversicherung (§ 166 Abs. 2 SGB
VI) zum 1. Januar 2017 in Kraft.
Die Wegstreckenentschädigungsverordnung vom
15. Juli 2008 kann wegen der Änderung in § 5 aufgehoben werden.
(PDF, 37KB, woerter-wetter). - Mal-alt
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References: Art. 18
 Art. 15
 Art. 139
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 139
 Art. 67
 § 2
 § 4
 § 4

Art. 6
 Art. 60
 Art. 60

Art. 60
 Art. 6
 Art. 27
 Art. 92
 Art. 18
 Art. 15
 Art. 139
 Art. 6
 Art. 71

Art. 84
 Art. 8
 Art. 139
 Art. 60
 Art. 60
 Art. 60
 Art. 96
 Art. 8
 Art. 139
 Art. 99
 § 3
 Art. 140
 Art. 144
 Art. 147
 Art. 18
 Art. 96
 Art. 99
 Art. 139
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 140
 Art. 144
 Art. 96
 Art. 147
 § 1
 Art. 1
 Art. 2
 Art. 1
 Art. 3
 Art. 2
 Art. 5
 Art. 18
 Art. 8
 Art. 9
 Art. 10
 Art. 12
 Art. 14
 Art. 15
 Art. 19
 Art. 20
 Art. 21
 Art. 22
 Art. 25
 Art. 26
 Art. 25
 Art. 4
 Art. 16
 Art. 17
 Art. 18
 Art. 23
 § 2
 Art. 35
 Art. 67
 § 2

Art. 99
 Art. 14
 Art. 18
 Art. 34
 Art. 42
 Art. 72
 Art. 91
 Art. 99
 Art. 99

Art. 132
 Art. 60
 Art. 100
 § 52
 § 58
 § 1
 Art. 6
 Art. 28
 § 5

Art. 114
 Art. 9
 Art. 12
 Art. 27
 Art. 32
 Art. 44
 Art. 46
 Art. 52
 Art. 63
 Art. 70
 Art. 71
 Art. 71
 Art. 71
 § 70
 Art. 73
 Art. 85
 Art. 92
 Art. 4
 Art. 4
 Art. 93
 Art. 4
 Art. 101
 Art. 114
 Art. 114
 Art. 72

Art. 4
 Art. 15
 § 2
 § 4
 § 4
 § 6
 § 2
 § 4
 § 4
 Art. 60
 Art. 140

Art. 147

Art. 144
 Art. 15
 Art. 18

Art. 15
 Art. 55
 Art. 55
 Art. 18
 Art. 55

§ 2
 Art. 99
 Art. 96
 Art. 96

Art. 96
 Art. 99
 Art. 139
 Art. 139
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 139
 Art. 8
 Art. 139

Art. 139

Art. 139
 Art. 140
 Art. 96
 Art. 21
 Art. 1
 Art. 2
 § 14
 Art. 6
 Art. 6
 Art. 15
 Art. 12
 Art. 78
 Art. 15
 Art. 21
 Art. 1

Art. 3
 Art. 67
 § 5
 § 3
 Art. 33
 Art. 130
 Art. 14
 Art. 18
 § 1
 Art. 19
 § 4

Art. 61
 Art. 61
 Art. 60

Art. 60
 § 2
 Art. 6
 Art. 23
 Art. 27
 Art. 3
 Art. 70
 Art. 71
 Art. 4

Art. 101

§ 50
 Art. 15
 Art. 18
 § 4
 § 2
 § 4
 § 6
 § 5