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Timestamp: 2019-05-24 04:46:41+00:00

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§ 49 StVO: Ordnungswidrigkeiten
III.: Durchführungs-, Bußgeld- und Schlussvorschriften
BGH, URTEIL vom 2.3.1987, Az. VI ZR 66/86 Auch dieser Verstoß wird nur nach § 49 Abs.3 Nr. 4 StVO und nicht als Verstoß gegen ein Überholverbot geahndet (s. OLG Hamm VRS 54, 458; Jagusch/Hentschel aaO Zeichen 298).
BVerfG, , Az. 2 BvR 629/62 a) Ob die Wiederaufnahme von Strafverfahren mit dem beschränkten Ziel der Ersetzung der vom Bundesverfassungsgericht für nichtig erklärten §§ 49 StVO, 71 StVZO durch § 21 StVG nach den Vorschriften der Strafprozeßordnung und des Gesetzes über das Bundesverfassungsgericht im Beschlußweg ohne Erneuerung der Hauptverhandlung erfolgen darf, ist in der Rechtsprechung umstritten (vgl. AG Hannover, BB 1962, 1102; LG Aachen, NJW 1962, 1973; AG Zweibrücken, NJW 1962, 1975; AG Essen, NJW 1962, 1976; OLG Bamberg, NJW 1962, 2168; OLG Bremen, NJW 1962, 2169; OLG Nürnberg, NJW 1962, 2264; OLG Düsseldorf, NJW 1962, 2265; OLG Hamm, NJW 1962, 2265; OLG Oldenburg, NJW 1963, 457; AG Stuttgart, NJW 1963, 458).
BVerfG, Urteil vom 2.5.1962, Az. 2 BvR 394/62 Da somit nicht ausgeschlossen werden kann, daß sie auf dem vom Bundesverfassungsgericht durch Entscheidung vom 25. Juli 1962 (BVerfGE 14, 254) für nichtig erklärten § 49 StVO beruht, verstößt der angefochtene Beschluß des Oberlandesgerichts Stuttgart gegen Art. 103 Abs. 2 und Art. 104 Abs. 1 Satz 1 GG und war daher gemäß § 95 Abs. 2 BVerfGG aufzuheben; die Sache war zur erneuten Entscheidung an das Oberlandesgericht Stuttgart zurückzuverweisen.

References: § 49
 § 21
 § 49
 Art. 103
 Art. 104
 § 95