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Timestamp: 2016-10-22 05:28:30+00:00

Document:
1C_129/2012 (12.11.2012)
1C_129/2012, 1C_133/2012
Sperrfrist: 22. November 2012 um 12.00 Uhr
1C_133/2012
1. Gemeinde Riggisberg, handelnd durch den Gemeinderat,
3132 Riggisberg,
2. Gemeinde Niedermuhlern, handelnd durch den Gemeinderat,
3087 Niedermuhlern,
3. Gemeinde R�eggisberg, handelnd durch den Gemeinderat,
3088 R�eggisberg,
4. Gemeinde R�mlingen, handelnd durch den Gemeinderat,
3128 R�mligen,
5. X.________,
und weitere 192 Mitbeteiligte,
Beschwerdef�hrer 1, alle vertreten durch F�rsprecher Roland Geiger,
1C_129/2012
Einwohnergemeinde K�niz, handelnd durch den Gemeinderat und die Direktion Planung und Verkehr, Landorfstrasse 1, 3098 K�niz,
Beschwerdef�hrerin 2
BKW FMB Energie AG, Bahnhofstrasse 20, 3072 Ostermundigen, Beschwerdegegnerin, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Andreas G�ngerich und Rechtsanw�ltin Anita Buri,
Bundesamt f�r Energie BFE, Sektion Elektrizit�t- und Wasserrecht, Postfach, 3003 Bern,
swissgrid ag, Werkstrasse 12, 5080 Laufenburg, interessierte Partei.
Plangenehmigung vom 26. April 2010; Um-und Neubau der 220/132 kV-Leitung Innertkirchen-M�hleberg, Abschnitt Wattenwil-Gasel-M�hleberg,
Beschwerden gegen das Urteil vom 25. Januar 2012 des Bundesverwaltungsgerichts, Abteilung I.
Die BKW FMB Energie AG (im Folgenden: BKW) will die bestehende 220/132 kV-�bertragungsleitung Innertkirchen-M�hleberg im Abschnitt Wattenwil-Gasel-M�hleberg als doppelstr�ngige 220 kV-Leitung ausbauen, damit diese, wie schon im Abschnitt Innertkirchen- Wattenwil, mit 220 kV betrieben werden kann. Damit soll die L�cke im bestehenden 220 kV-Netz geschlossen und die Versorgungssicherheit erh�ht werden.
Die bestehende Freileitung f�hrt teilweise durch das Objekt Nr. 1320 "Schwarzenburgerland mit Sense und Schwarzwasserschluchten" des Bundesinventars der Landschaften und Naturdenkm�ler von nationaler Bedeutung (BLN).
Mit Verf�gung vom 26. April 2010 erteilte das Bundesamt f�r Energie (BFE) die Plangenehmigung (Planvorlage L-199892). Von der Genehmigung ausgenommen wurde eine Teilstrecke im BLN-Gebiet ab Mast 291 bis Mast 302: F�r diese muss die BKW eine Verkabelungsstudie ausarbeiten und anschliessend ein gesondertes Plangenehmigungsgesuch beim Eidgen�ssischen Starkstrominspektorat (ESTI) einreichen.
Gegen den Plangenehmigungsentscheid f�hrten u.a. die Gemeinde Riggisberg und Mitbeteiligte sowie die Einwohnergemeinde K�niz Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht. Sie beantragten die Aufhebung der erteilten Plangenehmigung und die R�ckweisung der Sache an das BFE und stellten verschiedene Eventualantr�ge. Die BKW f�hrte ihrerseits Beschwerde mit dem Antrag, ab Mast 291 bis Mast 302 sei der Um- und Neubau als Freileitung zu bewilligen.
Das Bundesverwaltungsgericht vereinigte die Verfahren und bezog die Swissgrid AG als Beigeladene ins Beschwerdeverfahren ein.
Mit Schreiben vom 1. M�rz und 26. Mai 2011 teilte das ESTI dem Bundesverwaltungsgericht mit, dass im Teilabschnitt Mast 381 bis Unterwerk M�hleberg-Ost eine Projekt�nderung geplant sei (Gesuch vom 10. Mai 2011).
Am 25. Januar 2012 hiess das Bundesverwaltungsgericht die Beschwerden der Gemeinde Riggisberg und Mitbeteiligten und der Einwohnergemeinde K�niz im Sinne der Erw�gungen teilweise gut und wies die Sache zur weiteren Abkl�rung an das BFE zur�ck. Die Beschwerde der BKW wies es ab.
Dagegen haben die Gemeinden Riggisberg und Mitbeteiligte (Beschwerdef�hrer 1; Verfahren 1C_133/2012) sowie die Gemeinde K�niz (Beschwerdef�hrerin 2; Verfahren 1C_129/2012) Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ans Bundesgericht erhoben.
C.a Die Beschwerdef�hrer 1 beantragen, der Plangenehmigungsentscheid des BFE vom 26. April 2010 sei aufzuheben und der Planvorlage sei die Genehmigung zu verweigern; der angefochtene Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts sei insoweit aufzuheben, als diese Antr�ge nicht vollumf�nglich gutgeheissen worden sind. Eventuell seien die Akten an das Bundesverwaltungsgericht zur�ckzuweisen und dieses sei anzuweisen, im Urteilsdispositiv festzuhalten, f�r welche Abschnitte der geplanten Leitung Wattenwil-Gasel-M�hleberg eine Verkabelungsstudie zu erstellen resp. eine Erdverlegung zu pr�fen sei.
Es sei festzustellen, dass f�r die vorliegende Leitung ein Sachplanverfahren durchzuf�hren sei; hierf�r seien die Akten an das BFE zur�ckzuweisen. Eventuell seien die Akten zur Abkl�rung von anderen Linienf�hrungen, insbesondere einer sinnvollen Verkabelungsvariante f�r die ganze Strecke, unter Beizug eines international anerkannten, unabh�ngigen Experten an das BFE zur�ckzuweisen.
C.b Die Beschwerdef�hrerin 2 beantragt, der angefochtene Entscheid und die Plangenehmigung des BFE vom 26. April 2010 seien aufzuheben und das Gesuch um Plangenehmigung sei abzuweisen.
Eventualiter sei das BFE anzuweisen,
a) auch f�r das Wangental eine Abkl�rung der Verkabelung vorzunehmen oder anzuordnen;
b) die wirtschaftlichen Interessen der BKW (oder allenfalls der Swissgrid AG) zu erheben und in die Interessenabw�gung gem�ss Bundesgesetz vom 1. Juli 1966 �ber den Natur- und Heimatschutz (NHG; SR 451) einzubeziehen.
Subeventualiter sei Ziff. 1 des Dispositivs des angefochtenen Entscheids aufzuheben und das Bundesverwaltungsgericht anzuweisen, im Dispositiv klar festzuhalten, f�r welche Abschnitte der Leitung Wattenwil-Gasel-M�hleberg eine Verkabelung zu pr�fen sei.
Die BKW (im Folgenden: Beschwerdegegnerin) schliesst auf Abweisung der Beschwerden, soweit darauf einzutreten sei. Das BFE beantragt, das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts sei einzig in den Punkten aufzuheben, in denen es den Plangenehmigungsentscheid vom 26. April 2010 aufhebe; im �brigen seien die Beschwerden abzuweisen. Das Bundesverwaltungsgericht hat auf eine Vernehmlassung verzichtet. Die Swissgrid AG hat sich nicht vernehmen lassen.
Das BAFU kommt in seiner Vernehmlassung zum Ergebnis, eine Verkabelungsstudie sei nicht nur f�r das BLN-Gebiet und f�r kantonale Landschaftsschutzgebiete, sondern auch f�r kommunale Schutzgebiete erforderlich, um eine vollst�ndige Interessenabw�gung i.S.v. Art. 3 und 6 NHG durchf�hren zu k�nnen; in diesem Sinne sei der angefochtene Entscheid zu verstehen. Auf der Basis einer m�glichst breit angelegten Verkabelungsstudie k�nnte sich m�glicherweise eine (ganz oder teilweise) neue Linienf�hrung der Hochspannungsleitung aufdr�ngen. Es k�nne deshalb nicht ausgeschlossen werden, dass auch die Leitungsf�hrung auf Abschnitten, die gem�ss dem angefochtenen Urteil als bereits genehmigt zu erachten seien, erneut gepr�ft werden m�sse.
Das Bundesamt f�r Raumentwicklung verweist auf seine bisherigen Stellungnahmen.
Im weiteren Schriftenwechsel halten die Parteien an ihren Antr�gen fest. Mit Schreiben vom 6. September 2012 reichte die Beschwerdegegnerin das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 15. August 2012 zur Hochspannungsleitung Chamoson-Chippis mit Ausf�hrungen zur Sachplanpflicht zu den Akten. Hierzu �usserten sich die Beschwerdef�hrer am 21. September bzw. 1. Oktober 2012.
Mit Verf�gung vom 5. April 2012 wurde dem Antrag der Beschwerdef�hrer 1 um Gew�hrung der aufschiebenden Wirkung entsprochen.
Angefochten ist ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts (Art. 86 Abs. 1 lit. a BGG). Fraglich ist, ob es sich um einen (Teil-)Endentscheid (Art. 90 f. BGG) oder um einen Zwischenentscheid (Art. 93 BGG) handelt.
1.1 Die Beschwerdef�hrerin 2 ist der Auffassung, es liege materiell ein Teilendentscheid vor, weil das Bundesverwaltungsgericht ihre Beschwerde teilweise abgewiesen habe; damit habe es sinngem�ss alle Leitungsabschnitte genehmigt, hinsichtlich derer keine R�ckweisung an das BFE erfolgt sei. Zwar sei im Dispositiv nicht festgehalten worden, hinsichtlich welcher Leitungsabschnitte und welcher Masten eine Aufhebung und R�ckweisung erfolge; auch die Erw�gungen der Vorinstanz zu dieser Frage seien unklar. Immerhin aber stehe fest, dass gewisse Leitungsabschnitte vom Bundesverwaltungsgericht nicht beanstandet worden seien; auch sei der Antrag auf vorg�ngige Durchf�hrung eines Sachplanverfahrens abgewiesen worden. Insoweit liege ein Teilendentscheid vor.
1.2 Die Beschwerdef�hrer 1 �ussern sich nicht ausdr�cklich zu dieser Frage. Auch sie gehen aber (in ihren Ausf�hrungen zur aufschiebenden Wirkung) davon aus, dass das Bundesverwaltungsgericht den Plangenehmigungsentscheid des BFE hinsichtlich bestimmter Leitungsstrecken gesch�tzt habe und insofern ein vollstreckbarer Entscheid vorliege, der die Leitungsf�hrung auf den �brigen Strecken pr�judizieren k�nnte.
1.3 Im Dispositiv des angefochtenen Entscheids wird die Plangenehmigung weder teilweise aufgehoben noch teilweise best�tigt. Vielmehr weist Disp.-Ziff. 1 "die Sache" zur weiteren Abkl�rung an die Vorinstanz zur�ck. Dies spricht f�r die Annahme, das gesamte Plangenehmigungsgesuch sei an die Vorinstanz zu neuer Beurteilung (wenn auch nur hinsichtlich gewisser Aspekte) zur�ckgewiesen worden, so dass noch kein Teilendentscheid hinsichtlich gewisser Strecken vorliegt.
Nach den Erw�gungen des Bundesverwaltungsgerichts muss das BFE noch folgende Fragen pr�fen:
- Sachverhaltsabkl�rung und Interessenabw�gung zur Umfahrung von Oberscherli (E. 10.5);
- Verkabelung von Abschnitten im BLN-Objekt sowie in kantonalen Landschaftsschutzgebieten (E. 14.4);
- Verkabelung bzw. Ersatzmassnahmen im Bereich der Weiler Mengesdorf, Liebewil und Herzwil (E. 16.4);
- Vorliegen eines Ortes mit empfindlicher Nutzung (OMEN) auf Parzelle Nr. 723 der Gemeinde Burgistein zwischen Mast 273 und 274 (E. 17.5);
- Vorliegen g�ltiger Dienstbarkeitsvertr�ge (E. 18.4.6).
Auch diesen Erw�gungen l�sst sich jedoch keine genaue Abgrenzung (von Mast x bis Mast y) der Teilstrecken entnehmen, die nochmals �berpr�ft werden m�ssen, und denjenigen, die best�tigt worden sind.
Unter diesen Umst�nden ist davon auszugehen, dass das Verfahren insgesamt zu neuer Beurteilung an das BFE zur�ckgewiesen worden ist, und noch kein (Teil)Endentscheid zu einzelnen Teilstrecken vorliegt.
1.4 Ist der angefochtene Entscheid somit als Zwischenentscheid zu qualifizieren, kann er nur dann unmittelbar mit Beschwerde angefochten werden, wenn er einen nicht wieder gut zu machenden Nachteil bewirken kann (lit. a) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeif�hren und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten f�r ein weitl�ufiges Beweisverfahren ersparen w�rde (lit. b).
Alle beschwerdef�hrenden Parteien beantragen die Abweisung des Plangenehmigungsgesuchs, mit der Begr�ndung, es m�sse vorab ein Sachplanverfahren durchgef�hrt werden. W�rden die Beschwerden mit dieser Begr�ndung gutgeheissen, w�re die Plangenehmigung aufzuheben; vor Einleitung eines neuen Plangenehmigungsverfahrens f�r den Um- und Neubau der �bertragungsleitung im Abschnitt Wattenwil-Gasel-M�hleberg m�sste ein Sachplanverfahren durchgef�hrt werden, das u.U. einen anderen Leitungs- bzw. Planungskorridor festlegen k�nnte. Die vom Bundesverwaltungsgericht angeordneten, weitreichenden Abkl�rungen k�nnten somit (ganz oder teilweise) �berfl�ssig werden. Auf die Beschwerde ist somit gem�ss Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG einzutreten.
1.5 Da die Beschwerden denselben Entscheid betreffen und im Wesentlichen gleichlautende Antr�ge enthalten, rechtfertigt es sich, die Verfahren zu vereinigen.
Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht kann insbesondere die Verletzung von Bundesrecht ger�gt werden (Art. 95 lit. a BGG). Dieses wendet das Bundesgericht (mit Ausnahme der Grundrechte) von Amtes von wegen an (Art. 106 BGG). Es ist daher nicht an die Begr�ndung der Parteien gebunden, sondern kann die Beschwerde auch aus andern als den geltend gemachten Gr�nden gutheissen oder den Entscheid mit einer Begr�ndung best�tigen, die von jener der Vorinstanz abweicht (BGE 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254 mit Hinweis).
Dagegen kann das Bundesgericht nicht �ber die Begehren der Parteien hinausgehen (Art. 107 Abs. 1 BGG), d.h. es kann den angefochtenen Entscheid nur insoweit �berpr�fen und aufheben oder ab�ndern, als dieser mit Beschwerde angefochten worden ist. Weder die Beschwerdegegnerin noch das BFE haben Beschwerde gegen den angefochtenen Entscheid erhoben. Die beschwerdef�hrenden Gemeinden und Privatpersonen verlangen die vollst�ndige Aufhebung der Plangenehmigungsverf�gung oder (eventualiter) eine weitergehende R�ckweisung der Sache an das BFE zur Pr�fung von Verkabelungsm�glichkeiten. Insofern kann auf den gegenl�ufigen Antrag des BFE, den angefochtenen Entscheid nur aufzuheben, soweit dieser die Plangenehmigungsverf�gung aufhebt, nicht eingetreten werden.
Umstritten ist zun�chst, f�r welche Strecken das Bundesverwaltungsgericht die Pr�fung von Verkabelungsvarianten angeordnet hat.
3.1 Alle Beschwerdef�hrer r�gen, es sei unklar, was in E. 14.4 des angefochtenen Entscheids unter "kantonalen Landschaftsschutzgebieten" zu verstehen sei.
3.1.1 Die Beschwerdef�hrer 1 sind der Auffassung, es handle sich um alle Gebiete, die als Landschaftsschutzgebiete im �bersichtszonenplan des Kantons Bern aufgef�hrt sind; dazu geh�rten insbesondere auch kommunale und regionale Schutzobjekte wie der Regionale Naturpark Gantrisch, das Landschaftsschutzgebiet von Oberscherli und das kommunale Schutzobjekt im Wangental. Dies habe zur Folge, dass praktisch f�r die gesamte Strecke, mit Ausnahme der Teilstrecken zwischen Mast 328 und 333 sowie von Mast 346 bis 385, weitere Abkl�rungen erforderlich seien.
3.1.2 Die Beschwerdef�hrerin 2 macht geltend, zu den "kantonalen Naturschutzgebieten" geh�rten auch das Landschaftsschutzgebiet im Wangental, die Umgebung der drei ISOS-gesch�tzten Weiler Herzwil, Liebewil und Mengestorf, das Landschaftsschutzgebiet bei Oberscherli sowie der ganze Leitungsabschnitt im BLN-Gebiet; dabei handle es sich grob gesch�tzt um �ber 40% des ganzen Vorhabens.
3.1.3 Auch das BAFU ist der Auffassung, die vom Bundesverwaltungsgericht angeordnete R�ckweisung umfasse bei richtigem Verst�ndnis die kommunalen Landschaftsschutzobjekte.
3.1.4 Dagegen ist die Beschwerdegegnerin �berzeugt, dass Kabelvarianten nur f�r kantonale Landschaftsschutzgebiete, d.h. f�r Gebiete von zumindest regionaler Bedeutung gepr�ft werden m�ssten; nicht erfasst seien kommunale Schutzgebiete von nur lokaler Bedeutung. Ihres Erachtens ist f�r die Identifizierung dieser Gebiete auf die im Geoportal des Kantons Bern aufgeschaltete Karte "http://www.map.apps.be.ch/pub/synserver?project=a42pub_nsg" abzustellen. Allerdings stellt diese Karte Natur- und nicht Landschaftsschutzgebiete dar.
3.1.5 Das BFE gibt in seiner Vernehmlassung zu bedenken, dass es sich um den Ausbau einer bestehenden �bertragungsleitung auf einem bestehenden Trassee handle; das heutige Freileitungstrassee solle - mit gewissen Optimierungen - weitergenutzt werden. Werde die Freileitung auf einem Grossteil der Strecke in Frage gestellt, so bedeute dies, dass allenfalls ein neues Trassee gesucht werden m�sste, da sich das Freileitungstrassee (h�gliges Gel�nde, Wald, etc.) mit gr�sster Wahrscheinlichkeit nicht f�r eine Kabelleitung eigne. Hierf�r m�sse ein Sachplanverfahren durchgef�hrt werden. Damit w�rde sich der Ausbau des als strategisch und mit Blick auf die Versorgungssicherheit als dringlich anerkannten Leitungsabschnitts um Jahre verz�gern. Zudem sei nicht gew�hrleistet, dass das neue Trassee auf gr�ssere Akzeptanz stosse. Die Anordnung einer Verkabelungsstudie, so wie sie vom BAFU verlangt werde, sei daher unverh�ltnism�ssig.
3.2 Vorliegend ist in einer ersten Stufe zu pr�fen, was das Bundesverwaltungsgericht entschieden hat, d.h. wie das Urteil unter Ber�cksichtigung der Prozessgeschichte und der Akten verstanden werden muss. Erst in einem zweiten Schritt kann (soweit dies Beschwerdegegenstand ist, vgl. oben E. 2) gepr�ft werden, ob das Bundesverwaltungsgericht richtig entschieden hat oder ob der angefochtene Entscheid aufgehoben oder erg�nzt werden muss. Liesse sich der Inhalt des angefochtenen Entscheids aus Dispositiv und Erw�gungen nicht gen�gend klar ermitteln, so m�sste dieser aufgehoben und die Sache nach Art. 112 Abs. 3 BGG zu neuem Entscheid ans Bundesverwaltungsgericht zur�ckgewiesen werden.
3.2.1 Der Wortlaut "kantonale Landschaftsschutzgebiete" spricht eher f�r die Auslegung der Beschwerdegegnerin und des BFE. Er ist allerdings nicht ganz eindeutig, da der Begriff "kantonal " z.T. auch als Gegensatz zu "eidgen�ssisch" gebraucht wird, unter Einschluss der kommunalen Ebene (z.B. in Art. 95 lit. d und 106 Abs. 2 BGG: "kantonales Recht" umfasst auch das kommunale Recht). In welchem Sinne die Vorinstanz den Begriff verwendete, ist daher aus dem Kontext zu erschliessen.
3.2.2 In E. 14.3 pr�fte das Bundesverwaltungsgericht, ob das BFE die M�glichkeit einer (Teil)Verkabelung gen�gend abgekl�rt hat. Es zitierte die neue Rechtsprechung des Bundesgerichts (BGE 137 II 266 E. 4 und 6), wonach eine Verkabelung aus Gr�nden des Landschaftsschutzes auch ausserhalb von BLN-Objekten, bei Landschaften mittlerer Bedeutung, gepr�ft werden m�sse, und fasste die Stellungnahmen der Parteien, des BFE und des BAFU zusammen. Das BAFU hatte im Plangenehmigungsverfahren nur die Verkabelung zwischen Mast 291 und 302 beantragt; in seiner Stellungnahme vom 23. Mai 2011 vertrat es dagegen die Auffassung, vor dem Hintergrund von BGE 137 II 266 k�nne sich eine Verkabelungsl�sung auch f�r weitere Strecken als verh�ltnism�ssig erweisen und m�sse daher gepr�ft werden. Dies gelte sowohl f�r die Abschnitte des BLN-Objekts, in denen bis anhin keine Verkabelung beantragt worden war, als auch f�r die betroffenen "kantonalen Landschaftsschutzobjekte", soweit sie nicht ohnehin im BLN-Objekt Nr. 1320 liegen.
Das Bundesverwaltungsgericht folgerte (in E. 14.4), dass eine vertiefte Auseinandersetzung mit Verkabelungsvarianten f�r eine umfassende Interessenabw�gung unerl�sslich sei. Demzufolge m�sse der Sachverhalt, soweit das BLN-Gebiet und die kantonalen Landschaftsschutzgebiete betreffend, mit einer konkreten Pr�fung der Verkabelung erg�nzt werden. Insbesondere sei zu kl�ren, ob die Schutzziele des BLN-Objekts und der kantonalen Landschaftsschutzgebiete mit einer Verkabelung weniger beeintr�chtigt w�rden.
Das Bundesverwaltungsgericht st�tzte die Notwendigkeit konkreter Verkabelungsstudien vor allem auf das Urteil BGE 137 II 266. Dort war das Bundesgericht zum Ergebnis gekommen, dass eine Teilverkabelung zum Schutz des G�bih�bels, einer sch�tzenswerten Landschaft in der Gemeinde Riniken, gem�ss Art. 3 NHG geboten sei. Es handelte sich um eine kommunale Landschaftsschutzzone von lediglich lokaler Bedeutung (a.a.O., E. 4.1 S. 275). H�tte das Bundesverwaltungsgericht kommunale Schutzgebiete ausschliessen und die R�ckweisung auf Gebiete von kantonaler bzw. regionaler Bedeutung beschr�nken wollen, w�re eine Begr�ndung zu erwarten gewesen, weshalb eine solche Beschr�nkung im vorliegenden Fall - anders als im Fall Riniken - geboten sei.
Hinzu kommt, dass der Ausdruck "kantonale Landschaftsschutzgebiete" erstmals in der Vernehmlassung des BAFU gebraucht wurde, und zwar als Gegensatz zum BLN-Gebiet (als eidgen�ssischem Landschaftsschutzgebiet). Wie das BAFU in seiner Vernehmlassung vor Bundesgericht best�tigt, ging es davon aus, dass dieser Begriff auch kommunale Schutzgebiete umfasse.
3.2.3 F�r diese Auslegung spricht schliesslich auch der Umstand, dass dem Bundesverwaltungsgericht ansonsten eine Rechtsverweigerung vorzuwerfen w�re:
Die Gemeinde K�niz hatte im Beschwerdeverfahren (mit Rechtsbegehren 3c) beantragt, dass auch im Wangental eine Verkabelung ernsthaft gepr�ft werde, mit der Begr�ndung, dass dort immerhin ein kommunales Landschaftsschutzgebiet gequert werde. Sie wirft der Vorinstanz vor, ihr Begehren �bersehen zu haben. Tats�chlich enth�lt der angefochtene Entscheid lediglich (in E. 9) Ausf�hrungen zum Eventualbegehren der Beschwerdef�hrerin 2 um �nderung der Freileitungsf�hrung im Bereich Wangental. In E. 12 ff. des angefochtenen Entscheids (betreffend Verkabelung) wird der Antrag der Gemeinde K�niz f�r das Wangental zwar eingangs erw�hnt (E. 12.2), im Folgenden aber nicht mehr gepr�ft. Dies spricht f�r die Annahme, dass das Bundesverwaltungsgericht die Sache auch hinsichtlich der kommunalen Landschaftsschutzzone im Wangental zur Pr�fung einer allf�lligen Verkabelung an das BFE zur�ckgewiesen hat, da es das Begehren ansonsten selbst h�tte pr�fen m�ssen.
3.3 Unter diesen Umst�nden ist davon auszugehen, dass das Bundesverwaltungsgericht die Sache zur Pr�fung von Verkabelungsvarianten in allen Gebieten mit Schutzstatus zur�ckgewiesen hat, einschliesslich kommunalen Landschaftsschutzgebieten.
Dies hat - wie die Beschwerdef�hrer 1 zutreffend darlegen - zur Folge, dass f�r einen Grossteil der Strecke von Wattenwil bis (einschliesslich) Oberwangen Verkabelungsstudien notwendig sind. Die R�ckweisung umfasst insbesondere auch das kommunale Landschaftsschutzgebiet im Wangental, so dass der Eventualantrag der Beschwerdef�hrerin 2 insoweit gegenstandslos wird (f�r das �brige Wangental vgl. unten E. 4.2).
Auf dem kantonalem Zonen�bersichtsplan ist zudem ein kommunales Schutzobjekt bei Buttenried eingezeichnet; in diesem Bereich (Mast 381 bis UST M�hleberg) ist ohnehin eine Projekt�nderung vorgesehen (vgl. oben, Abschnitt C).
Im Folgenden sind die Antr�ge der Beschwerdef�hrer auf eine weitergehende Pr�fung von Kabelvarianten (ausserhalb von Landschaftsschutzobjekten) zu behandeln.
4.1 Die Beschwerdef�hrer 1 machen geltend, der Abschnitt von Niederwangen bis M�hleberg (Masten 346-385) weise ebenfalls grosse landschaftliche Qualit�ten auf. Insbesondere f�hre die Leitung an den ISOS-gesch�tzten Objekten Niederbottigen und Riedbach vorbei. Es sei widerspr�chlich und werde nicht begr�ndet, weshalb eine Verkabelung im Bereich der ISOS-gesch�tzten Weiler Mengestorf, Liebewil und Herzwil, nicht aber bei den ebenfalls im ISOS verzeichneten Weilern Niederbottigen und Riedbach, verlangt werde; auch hier gebiete Art. 6 NHG, der schonendsten Variante den Vorzug zu geben.
4.1.1 Der Fachbericht Landschafts�sthetik des UVB 2004 (Kapitel 8) geht sowohl im Abschnitt Mengestorf-Liebewil (S. 36) als auch im Bereich Oberscherli (als Ortsbild von regionaler Bedeutung; S. 38) von einer hohen Landschaftsbildqualit�t und einer mittleren bis hohen Eingriffsintensit�t der Leitung aus (S. 36). Als Ersatzmassnahme wird vorgeschlagen, die bestehende 16-kV-Leitung mit der 220-kV-Leitung zu b�ndeln oder diese zu verkabeln, um die visuelle Beeintr�chtigung durch Stromleitungen zu reduzieren.
Dagegen wurde die Landschaftsqualit�t bei Niederbottigen als "mittel" und die Eingriffsintensit�t als "gering - mittel" qualifiziert; als Massnahme wurde lediglich eine allf�llige Abschirmung der Anlage durch Bepflanzungen vorgeschlagen (S. 39).
F�r den Abschnitt Riedbach-Frauenkappelen wurde festgehalten, dass die neue B�ndelung der Leitung mit der Autobahn zu einer Verbesserung gegen�ber der bisherigen Leitungsf�hrung f�hre (S. 40). Zwar werde das Landschaftsschutzobjekt des G�belbachs tangiert, der in der regionalen Richtplanung als regionaler Entwicklungsraum f�r die Naherholung ausgewiesen sei. Jedoch werde der Bach an dieser Stelle bereits durch einen Autobahnviadukt �berquert. Die Eingriffsintensit�t der neuen Leitung sei daher nur noch als "mittel" einzustufen (gegen�ber der hohen Eingriffsintensit�t der bestehenden Freileitung) und es seien keine Massnahmen erforderlich.
4.1.2 Die ENHK ging in ihrer Stellungnahme vom 27. Mai 2004 (davon aus, dass das Projekt die gesch�tzten Ortsbilder von nationaler Bedeutung Mengestorf, Liebewil, Herzwil, Niederbottigen und das Kraftwerk M�hleberg betreffe; Riedbach erw�hnte sie nicht. Die n�here Umgebung spiele bei allen vier erw�hnten Weilern als Vorder- bzw. Hintergrund der b�uerlichen Siedlungen eine sehr wichtige Rolle, auf die im ISOS auch speziell hingewiesen werde und deren Qualit�t ausnahmslos als sehr hoch bewertet werde. Die Erhaltung dieser charakteristischen Umgebungen sowie des �usseren Ortsbildes der Weiler sei von grossem Interesse und m�sse bei der Beurteilung des Projekts mitber�cksichtigt werden (S. 3).
Bei der Beurteilung des Projekts hob die ENHK hervor, dass die Leitung die weitere Umgebungszone der gem�ss ISOS sch�tzenswerten Ortsbilder von Mengestorf, Liebewil und Herzwil durchquere; zwischen Mast 350 und 355 verlaufe die Leitung in ca. 700 m Distanz zum ebenfalls national eingestuften Ortsbild von Niederbottigen. Im Gebiet Frauenkappelen (in dem Riedbach liegt) folge die Leitung neu der Autobahn, so dass eine B�ndelung der Infrastrukturen resultiere.
Die ENHK nahm an, dass die Beeintr�chtigung der gesch�tzten Ortsbilder durch den Ausbau der bestehenden Leitung voraussichtlich nur wenig verst�rkt werde, da der Abstand zu den Weilern weitgehend gleich bleibe und die neue Leitung einzig wegen den gr�sseren Masten deutlicher in Erscheinung treten werde. Als Teil des Hinter- bzw. Vordergrundes der H�user werde die Leitung allenfalls zum Teil eine etwas dominantere Rolle spielen und das �ussere Ortsbild mitpr�gen. Die ENHK hielt das Projekt daher grunds�tzlich f�r mit Art. 6 NHG vereinbar. F�r die zus�tzliche Belastung aufgrund des Ausbaus sei die im UVB vorgeschlagene Verkabelung von 16-kV-Leitungen eine angepasste und sinnvolle Ersatzmassnahme (S. 8 f.). Wie oben (E. 4.1.1) aufgezeigt wurde, betrifft diese Massnahme jedoch weder Niederbottigen noch Riedbach.
4.1.3 Das Berner Amt f�r Gemeinden und Raumordnung erachtete in seinem Fachbericht vom 10. Februar 2004 die Abschnitte Weiermatt (im BLN-Gebiet), Umfahrung Oberscherli und Eyboden/Gasel-Oberwangen als landschaftlich besonders heikel (S. 1). In Letzterem w�rden drei Ortsbilder von nationaler Bedeutung (Herzwil, Liebewil, Mengestorf) ber�hrt; zudem sei gem�ss dem regionalen Richtplanentwurf "Naherholung und Landschaft" westlich des M�ngistorfbergs ein "Vorranggebiet Landschaft mit regionaler Bedeutung" vorgesehen (S. 3). Das Amt teilte die Beurteilung des Fachberichts Landschafts�sthetik (UVB 2004, Kap. 8, S. 36), wonach die Leitung im offenen bis leicht h�geligen Gel�nde dominant in Erscheinung treten, �ber die Horizontlinie ragen, vollst�ndig sichtbar sein und den Blick in die Berge beeintr�chtigen werde. F�r diesen Abschnitt (wie auch f�r Weiermatt und die Umfahrung Oberscherli) sei daher ernsthaft zu pr�fen, ob eine erdverlegte Leitung in Betracht komme. Dieser Antrag wurde vom Kanton Bern in seiner Stellungnahme vom 18. M�rz 2004 �bernommen (Ziff. 3.2 a.1-3 S. 3).
Zur Umgebung von Niederbottigen und Riedbach nahmen weder das Amt noch der Kanton ausdr�cklich Stellung; diesbez�glich wurde auch kein Antrag auf Verkabelung gestellt.
4.1.4 Wie diese Ausf�hrungen zeigen, wurde die Landschaftsbeeintr�chtigung im Bereich Niederbottigen und Riedbach im UVB wie auch von den Fachstellen des Bundes und des Kantons als geringer eingestuft als in der Umgebung der ISOS-Weiler Mengestorf, Liebewil und Herzwil. Die Beschwerdef�hrer 1 beschr�nken sich auf den Hinweis, es handle sich ebenfalls um ISOS-gesch�tzte Weiler, ohne im Detail darzulegen, inwiefern die projektierte Leitungsf�hrung die im Bundesinventar festgelegte Umgebungszone oder Umgebungsrichtung ber�hrt und das Gesamtbild dieser Weiler beeintr�chtigt. Hinzu kommt, dass zumindest im Bereich Riedbach/G�belbach die neue Leitung entlang der Nationalstrasse verl�uft, d.h. in einem bereits beeintr�chtigten Landschaftsbereich. Insofern ist es nicht widerspr�chlich, eine Pr�fung der Verkabelung nur im Bereich der ISOS-gesch�tzten Weiler Mengestorf, Liebewil und Herzwil, nicht aber bei Niederbottigen und Riedbach zu verlangen.
Im nachfolgenden Abschnitt (Teuftal) folgt die Freileitung im Wesentlichen der Autobahn. Die Landschaftsqualit�t wird im UVB (Kapitel 8 S. 41) als gering und die Eingriffsintensit�t aufgrund der B�ndelung mit der Autobahn ebenfalls als gering eingestuft. Auch in diesem Bereich erscheint daher die Pr�fung einer Kabelvariante nicht zwingend geboten.
Insofern ist davon auszugehen, dass im Abschnitt Niederwangen bis M�hleberg (ausserhalb von Landschaftsschutzgebieten) auf Kabelstudien grunds�tzlich verzichtet werden kann.
4.2 Gleiches gilt, soweit die Gemeinde K�niz die Pr�fung von Verkabelungsvarianten f�r das Wangental (ausserhalb des kommunalen Landschaftsschutzgebiets) verlangt. Die Landschaft ist aufgrund der dort befindlichen Autobahn, der Bahnlinien, Siedlungen sowie Gewerbe- und Abbaugebieten bereits stark beeintr�chtigt. Auch wenn die Masten (aufgrund der Anforderungen der NISV) erh�ht werden m�ssen und daher st�rker in Erscheinung treten als bisher, rechtfertigt es sich nicht, allein f�r dieses Gebiet eine Verkabelungsstudie zu verlangen.
4.3 Allerdings weisen die Beschwerdef�hrer und das BAFU zutreffend darauf hin, dass die nicht beanstandeten Leitungsstrecken die Pr�fung des Kabeltrassees im Bereich von Landschaftsschutzobjekten sowie bei den Weilern Mengestorf, Liebewil und Herzwil und der Umfahrung Oberscherli nicht negativ beeinflussen d�rfen. Sollten die Studien ergeben, dass f�r die Verkabelung dieser Abschnitte ein neuer Leitungskorridor zweckm�ssig w�re, m�sste m�glicherweise auch die Leitungsf�hrung auf den nachfolgenden Abschnitten angepasst werden. U.U. kann sich auch die Verkabelung kurzer Strecken zwischen zwei Landschaftsschutzobjekten zur Vermeidung von �bergangsbauwerken rechtfertigen.
Unter diesen Umst�nden erscheint es sinnvoll, aus Gr�nden der Rechtssicherheit die gesamte Plangenehmigung aufzuheben. Dadurch wird klargestellt, dass die nicht beanstandeten Abschnitte nicht isoliert rechtskr�ftig werden und gebaut werden k�nnen, sondern eine Gesamtbetrachtung notwendig ist. Dagegen besteht keine Veranlassung, schon heute das Plangenehmigungsgesuch vollumf�nglich abzuweisen. Erst nach Vornahme der Verkabelungsstudien und der weiteren vom Bundesverwaltungsgericht verlangten Abkl�rungen wird sich erweisen, ob und inwiefern das Plangenehmigungsgesuch ganz oder teilweise, evtl. mit Auflagen und �nderungen, genehmigt werden kann.
Alle Beschwerdef�hrer r�gen, dass ein Sachplanverfahren h�tte durchgef�hrt werden m�ssen.
5.1 Das Bundesverwaltungsgericht r�umte ein, dass Art. 16 Abs. 5 des Bundesgesetzes vom 24. Juni 1902 betreffend die elektrischen Schwach- und Starkstromanlagen (Elektrizit�tsgesetz, EleG; SR 734.0) i.V.m. Art. 1a Abs. 1 und 3 der Verordnung vom 2. Februar 2000 �ber das Plangenehmigungsverfahren f�r elektrische Anlagen (VPeA; SR 734.25) grunds�tzlich einen Sachplan voraussetze: Obschon die projektierte Leitung im Wesentlichen dem bestehenden Trassee folge, seien mitunter Abweichungen von mehr als 50 m und deutlich h�here Masten als die bisherigen n�tig (Art. 1a Abs. 3 lit. b VPeA). Es werde ein BLN-Gebiet tangiert und die Eingriffe in die Schutzgebiete w�rden nur teilweise durch Ersatzmassnahmen ausgeglichen (Art. 1a Abs. 3 lit. d VPeA). Schliesslich werde der Anlagegrenzwert der NISV an einem Grundst�ck m�glicherweise nicht eingehalten (Art. 1a Abs. 3 lit. e VPeA).
Allerdings k�nne nach der Botschaft des Bundesrats und der Rechtsprechung in Ausnahmef�llen vom Sachplanerfordernis abgewichen werden, wenn es aus objektiven Gr�nden als unzumutbar erscheine, f�r ein einzelnes Projekt ein Sachplanverfahren durchzuf�hren (Botschaft zu einem Bundesgesetz �ber die Koordination und Vereinfachung der Plangenehmigungsverfahren vom 25. Februar 1998, BBl 1998 III 2629 zu Art. 16 Abs. 5 EleG mit Verweis auf S. 2619 zu Art. 126 Abs. 4 des Milit�rgesetzes vom 3. Februar 1995 [MG; SR 510.10]; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 1C_172/2011 vom 15. November 2011 E. 4.4, in: URP 2012 238).
Vorliegend sei ein solcher Ausnahmefall anzunehmen: Zwar sei das Plangenehmigungsgesuch erst am 12. November 2003 und damit nach Inkrafttreten des Sachplans �bertragungsleitungen (S�L) eingereicht worden; mit der Projektierung des Vorhabens sei jedoch bereits zehn Jahre zuvor begonnen worden. Im Rahmen der UVP-Voruntersuchung seien bereits 1993 vier verschiedene Varianten zur Leitungsf�hrung untersucht worden, darunter auch solche, die von der heutigen Leitungsf�hrung abwichen (vgl. UVP-Bericht, Entwurf vom Juni 1993, S. 15 ff.). Dieses Verfahren sei inhaltlich einem Sachplanverfahren gleichgekommen.
Der Bundesrat habe mit der Anpassung des S�L vom 6. M�rz 2009 den Abschnitt M�hleberg - Wattenwil in das strategische Netz f�r die allgemeine Stromversorgung aufgenommen. Damit habe er die Notwendigkeit dieses Netzes und der entsprechenden Leitungsprojekte f�r die Versorgungssicherheit der Schweiz unterstrichen. Die Fachbeh�rden des Bundes (BFE, ARE, BAFU) h�tten die Auffassung vertreten, dass ein Durchlaufen des Sachplanverfahrens zu keinen weiteren Erkenntnissen f�hren, sondern das bereits lange dauernde Verfahren weiter verz�gern w�rde.
Das Bundesverwaltungsgericht kam zum Ergebnis, dass es unverh�ltnism�ssig w�re, f�r das vorliegende Projekt zum heutigen Zeitpunkt einen Sachplan zu erarbeiten. Es ber�cksichtigte in diesem Zusammenhang, dass es den Beschwerdef�hrern im Wesentlichen um die Frage der Verkabelung gehe: Die Thematik Freileitung - Verkabelung k�nne unabh�ngig vom Vorliegen eines Sachplans im Plangenehmigungsverfahren gepr�ft werden.
5.2 Die Beschwerdef�hrerin 2 macht geltend, die nach Art. 16 Abs. 5 EleG m�glichen Ausnahmen von der Sachplanpflicht seien in Art. 1a VPeA abschliessend konkretisiert worden. Diese Regelung lasse keinen Raum f�r weitere �berlegungen zur Zumutbarkeit und Verh�ltnism�ssigkeit eines nachtr�glichen Sachplanverfahrens. Hierf�r verweist sie auf den Erl�uternden Bericht des BFE zur Revision der Verordnung �ber das Plangenehmigungsverfahren f�r elektrische Anlagen und anderer Verordnungen (Entwurf vom 22. Oktober 2008 S. 2; im Folgenden: Erl�uternder Bericht Revision VPeA).
Das vom Bundesverwaltungsgericht zitierte bundesgerichtliche Urteil 1C_172/2011 sei nicht einschl�gig, weil Art. 1a VPeA im damals zu beurteilenden Fall erst im Laufe des Beschwerdeverfahrens in Kraft getreten und daher �bergangsrechtlich noch nicht anwendbar gewesen sei (vgl. Art. 63 Abs. 2 EleG).
Alle Beschwerdef�hrer halten die Durchf�hrung eines Sachplanverfahrens f�r sinnvoll und zumutbar. Die lange Verfahrensdauer sei im Wesentlichen der Beschwerdegegnerin zuzuschreiben, die nicht rechtzeitig auf die Anforderungen der am 1. Januar 2000 in Kraft getretenen NISV reagiert habe. Sie bestreiten, dass Verkabelungsvarianten im Plangenehmigungsverfahren sachgerecht gepr�ft werden k�nnten: Das Trassee sei im Hinblick auf eine Freileitung gew�hlt worden und eigne sich deshalb nicht ohne Weiteres f�r eine Verkabelung. Nur im Sachplanverfahren k�nnten die streitigen Abkl�rungen in gen�gender Breite getroffen werden.
Das UVP-Vorverfahren k�nne das Sachplanverfahren nicht ersetzen: Es sei im Jahr 1993 durchgef�hrt worden, unter ganz anderen rechtlichen und tats�chlichen Voraussetzungen. Damals sei die NISV noch nicht in Kraft gewesen, weshalb noch keine h�heren Masten erforderlich gewesen seien; zudem seien Verkabelungsvarianten nicht gepr�ft worden.
5.3 Die Beschwerdegegnerin macht dagegen geltend, das Vorverfahren zur UVP sei bereits im Gange gewesen, als der S�L am 12. April 2001 verabschiedet worden sei. Am Vorverfahren seien alle betroffenen Bundes�mter, Kantone und Gemeinden beteiligt gewesen, weshalb es weitgehend dem heutigen Sachplanverfahren entsprochen habe, mit dem Unterschied, dass ein Trassee und nicht (wie heute) ein Korridor festgelegt worden sei. Die sich noch stellenden Fragen seien kleinr�umiger Natur und k�nnten im Rahmen des Plangenehmigungsverfahrens behandelt werden. Nach Auffassung der Beschwerdegegnerin bezieht sich der Anwendungsbereich vom Art. 1a VPeA bei historischer Auslegung nicht auf jene Leitungen, die aufgrund des fortgeschrittenen Planungs- und Pr�fungsstandes im Jahr 2001, bei Inkrafttreten des S�L, nicht in diesen aufgenommen worden seien. F�r diese w�re es unverh�ltnism�ssig, das Verfahren "auf Feld 1", ins Stadium des Sachplanverfahrens, zur�ckzuversetzen.
5.4 Im Urteil vom 15. August 2012 zur Hochspannungsleitung Chamoson-Chippis setzt sich das Bundesverwaltungsgericht mit der Tragweite von Art. 1a VPeA auseinander (A-5347/2010, E. 8.6.3). Es qualifizierte die VPeA als Vollziehungsverordnung zu Art. 16 Abs. 5 EleG, die das Gesetz lediglich n�her ausf�hren und konkretisieren, nicht aber ab�ndern d�rfe. Daher m�sse der Genehmigungsbeh�rde auch nach Inkrafttreten von Art. 1a VPeA bei der Handhabung des Gesetzes ein gewisser Ermessensspielraum verbleiben. Ansonsten w�re der in Art. 1a Abs. 4 VPeA vorgesehene Entscheid des BFE �ber die Notwendigkeit eines Sachplans �berfl�ssig. Der Bundesrat habe in E. 3.2.3.3 des S�L in der Fassung vom 6. M�rz 2009 (BBl 2009 S. 3070) selbst festgehalten, dass es nicht m�glich sei, generell-abstrakte Kriterien f�r die Sachplanpflicht festzulegen, sondern dass immer eine fallweise Beurteilung erforderlich sei. Eine schematische Anwendung von Art. 1a VPeA w�rde Sinn und Zweck von Art. 16 Abs. 5 EleG widersprechen und st�nde auch im Gegensatz zur flexibleren Regelung der Sachplanpflicht f�r andere, im Koordinationsgesetz geregelte Infrastrukturvorhaben.
5.5 Die Plangenehmigung f�r Vorhaben, die sich erheblich auf Raum und Umwelt auswirken, setzt gem�ss Art. 16 Abs. 5 EleG grunds�tzlich einen Sachplan voraus. Gem�ss der bereits zitierten Botschaft des Bundesrats zum Koordinationsgesetz kann im Einzelfall von der Sachplanpflicht abgewichen werden, wenn es aus objektiven Gr�nden als unzumutbar erscheint, f�r ein einzelnes Projekt ein Sachplanverfahren durchzuf�hren. In diesem Fall m�ssen die nach RPG erforderlichen Abstimmungsnachweise im Plangenehmigungsverfahren erbracht werden (s.o., E. 5.1).
Art. 16 Abs. 5 EleG wurde in Art. 1a VPeA (in Kraft getreten am 1. September 2009) wie folgt konkretisiert:
1 Hochspannungsleitungen mit einer Nennspannung von 220 kV und h�her (50 Hz) k�nnen nur genehmigt werden, wenn sie zuvor in einem Sachplanverfahren festgesetzt wurden.
2 Neue Leitungen k�nnen ohne vorg�ngiges Sachplanverfahren genehmigt werden, wenn:
a. sie nicht l�nger sind als 2 Kilometer;
b. keine Schutzgebiete nach eidgen�ssischem und kantonalem Recht ber�hrt werden; und
c. die Anforderungen der Verordnung vom 23. Dezember 1999 �ber den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV) eingehalten werden k�nnen, ohne dass eine Ausnahmebewilligung beansprucht werden muss.
3 Ersatz, �nderung und Ausbau bestehender Leitungen k�nnen ohne vorg�ngiges Sachplanverfahren genehmigt werden, wenn:
a. die M�glichkeiten zur Zusammenlegung mit anderen Leitungen ausgesch�pft wurden;
b. die bestehenden Masten nicht mehr als 50 Meter seitlich zur Leitungsachse verschoben werden und um nicht mehr als 10 Meter erh�ht werden;
c. Nutzungskonflikte im bestehenden Leitungskorridor gel�st werden k�nnen;
d. Konflikte in Schutzgebieten nach eidgen�ssischem und kantonalem Recht durch Ersatzmassnahmen ausgeglichen werden k�nnen; und
e. die Anforderungen der NISV eingehalten werden k�nnen, ohne dass eine Ausnahmebewilligung beansprucht werden muss.
4 Das Bundesamt f�r Energie (Bundesamt) entscheidet nach R�cksprache mit den zust�ndigen Fachstellen des Bundes und der betroffenen Kantone dar�ber, ob ein Sachplanverfahren durchgef�hrt werden muss.
5.5.1 Im Erl�uternden Bericht zur Revision (Ziff. 2 S. 2) wird ausgef�hrt, dass mit Art. 1a VPeA verbindliche Kriterien f�r die Ausnahme von der S�L-Pflicht f�r Hochspannungsleitungen festgelegt werden sollten (Erl�uternder Bericht Revision VPeA). Dies spricht grunds�tzlich f�r die Auffassung der Beschwerdef�hrer. Immerhin erscheint es denkbar, dass im Einzelfall, trotz Nichterf�llung einer Voraussetzung nach Abs. 2 oder 3 (z.B. �berschreitung des Anlagegrenzwerts gem�ss Art. 1 NISV an nur einem oder wenigen OMEN), ein derart kleinr�umiger Konflikt vorliegt, dass die Einleitung eines Sachplanverfahrens unverh�ltnism�ssig erschiene.
5.5.2 Im vorliegenden Fall kann die Frage offen bleiben, weil aufgrund der Entstehungsgeschichte und der Zwecksetzung von Art. 1a VPeA davon auszugehen ist, dass die Verordnung jedenfalls keine abschliessende Regelung f�r Projekte wie das vorliegende trifft, f�r die bei Inkrafttreten der Bestimmung am 1. September 2009 bereits das Plangenehmigungsverfahren h�ngig war.
Art. 1a VPeA �bernimmt im Wesentlichen die Kriterien, die von der Arbeitsgruppe Leitungen und Versorgungssicherheit (LVS) in ihrem Schlussbericht vom 28. Februar 2007 empfohlen wurden, um rasch und effizient �ber die Notwendigkeit eines Sachplanverfahrens entscheiden zu k�nnen ("S�L-Check"). Damit solle der Projektant in die Lage versetzt werden, anhand einer Checkliste f�r die wesentlichen Konfliktbereiche summarisch zu pr�fen, ob allf�llige Konflikte innerhalb des bestehenden Leitungskorridors l�sbar erscheinen. Sei dies der Fall, k�nne direkt das Plangenehmigungsverfahren eingeleitet werden; zeige sich indessen, dass die erkannten Konflikte im bestehenden Leitungskorridor nicht zu l�sen sind, m�ssten im Rahmen des Sachplanverfahrens alternative Planungskorridore evaluiert werden (BFE, Erl�uternder Bericht zum Sachplan �bertragungsleitungen vom 13. Februar 2009 Ziff. 2.2).
Die Regelung will also daf�r sorgen, dass im Zeitpunkt der Verfahrenseinleitung die Weichen (in Richtung Plangenehmigungs- oder Sachplanverfahren) richtig gestellt werden. Zust�ndig f�r den Entscheid, ob im konkreten Fall auf ein Sachplanverfahren verzichtet werden kann, ist das BFE (Art. 1a Abs. 4 VPeA).
Weder Art. 1a VPeA noch die Schlussbestimmungen der VPeA sehen eine �bergangsrechtliche Regelung f�r bereits h�ngige Plangenehmigungsverfahren vor. W�rden die Kriterien der Verordnung auf alle erstinstanzlich h�ngigen, z.T. bereits weit fortgeschrittenen Verfahren angewendet, m�sste das Verfahren abgebrochen bzw. ein bereits gef�llter Genehmigungsentscheid aufgehoben und ein nachtr�gliches Sachplanverfahren durchgef�hrt werden, sobald auch nur eine der Voraussetzungen von Art. 1a Abs. 2 oder 3 VPeA fehlt. Dies erscheint unverh�ltnism�ssig und w�rde der Zielsetzung der Verordnungsrevision widersprechen, eine weitere Straffung und Beschleunigung der Bewilligungsverfahren zu erreichen (vgl. Erl�uternder Bericht Revision VPeA, Ziff. 1 S. 1).
Nach dem Gesagten ist jedenfalls f�r Plangenehmigungsverfahren, die im Zeitpunkt des Inkrafttretens von Art. 1a VPeA am 1. September 2009 bereits h�ngig waren, nicht von einer abschliessenden Regelung auszugehen. Es besteht vielmehr die M�glichkeit, aus anderen als den in der Verordnung genannten Gr�nden, namentlich der Prozess�konomie und der Verfahrensbeschleunigung, ausnahmsweise auf ein Sachplanverfahren zu verzichten.
Von dieser Auslegung ging auch der Bundesrat in seinem Beschluss vom 6. M�rz 2009 zum S�L aus: In der Liste der in das strategische 220/380 kV-�bertragungsleitungsnetz aufzunehmenden Projekte findet sich jeweils ein Vermerk: "S�L noch durchzuf�hren oder eingeleitet" ... "S�L durchgef�hrt oder nicht erforderlich" oder "S�L-Check durchzuf�hren". F�r mehrere Projekte (darunter auch die hier zu beurteilende Linie M�hleberg-Wattenwil findet sich der zweite Vermerk (S�L nicht erforderlich) mit der Bemerkung, das Plangenehmigungsverfahren sei bereits h�ngig ("im PGV ") (BBl 2009 S. 3071 Nr. 7).
5.6 Zu pr�fen ist deshalb, ob es im vorliegenden Fall aus objektiven Gr�nden als unzumutbar erscheint, ein Sachplanverfahren durchzuf�hren.
5.6.1 Wie oben (E. 3.5) dargelegt wurde, m�ssen praktisch f�r die gesamte Strecke zwischen Wattenwil und Oberwangen Verkabelungsvarianten gepr�ft werden. Da das bestehende Trassee f�r eine Freileitung konzipiert wurde und sich (auch nach Auffassung des BFE) f�r die Verkabelung z.T. nicht eignet, ist nicht zu erwarten, dass sich alle Konflikte im Rahmen des bestehenden Leitungskorridors (bestehendes Trassee plus je 50 m seitlich) l�sen lassen. Dies spricht f�r die Durchf�hrung eines Sachplanverfahrens, dessen Aufgabe es ist, alternative Planungskorridore zu evaluieren (Erl�uternder Bericht S�L, Ziff. 2.2 S. 2).
5.6.2 Gegen die Nachholung eines Sachplanverfahrens l�sst sich die lange Dauer des Verfahrens anf�hren. Das Plangenehmigungsgesuch wurde bereits am 12. November 2003 eingereicht und die Vorarbeiten, insbesondere die UVP-Voruntersuchung, gehen auf die 1990er Jahre zur�ck. Allerdings ist den Beschwerdef�hrern einzur�umen, dass sich die rechtlichen und tats�chlichen Voraussetzungen (Inkrafttreten der NISV; neue Kabeltechnologie) seither wesentlich ver�ndert haben.
Immerhin liegen die zu l�senden Konflikte nach dem langen, durch drei Instanzen gef�hrten Plangenehmigungsverfahren offen zu Tage; streitig ist im Wesentlichen noch die Frage der ober- oder unterirdischen Leitungsf�hrung. Zwar d�rften sich die Beschwerdef�hrer im Sachplanverfahren zu dieser Frage �ussern, sie h�tten jedoch keine Parteistellung und k�nnten den Sachplanentscheid nicht anfechten. Insofern besteht die Gefahr, dass ein allf�lliger Sachplanentscheid, der sich (ganz oder teilweise) gegen eine Erdverlegung der Leitung ausspricht, von den Beschwerdef�hrern nicht akzeptiert und im nachfolgenden Plangenehmigungsverfahren mit neuen Expertisen bek�mpft w�rde. Unter diesen Umst�nden w�rde die Nachholung des Sachplanverfahrens den Ausbau und die Optimierung der zum strategischen Netz des Bundes geh�renden �bertragungsleitung nur verz�gern.
Unter diesen Umst�nden erscheint es aus prozess�konomischer Sicht geboten, die notwendigen Abkl�rungen im Rahmen des h�ngigen Plangenehmigungsverfahrens durchzuf�hren.
5.7 Allerdings muss gew�hrleistet werden, dass im Plangenehmigungsverfahren eine dem Sachplanverfahren �quivalente Pr�fung der noch ausstehenden Fragen vorgenommen wird. Die Pr�fung darf sich deshalb nicht auf den bestehenden Leitungskorridor beschr�nken, sondern muss alternative, f�r eine Verkabelung geeignete Korridore in Betracht ziehen, unter Ber�cksichtigung des aktuellen Stands von Wissenschaft und Technik.
Im Sachplanverfahren wird dies durch eine Begleitgruppe sichergestellt, zu der neben Vertretern der Bundes�mter (BFE, ARE und BAFU), dem Projektanten und Kantonsvertretern auch zwei Vertreter der Umweltorganisationen sowie - nach Bedarf - ein unabh�ngiger Netzspezialist geh�ren. Die Begleitgruppe beurteilt Leitungsbauvorhaben anhand der Nutz- und Schutzkriterien und zeigt Konsens- und Konfliktbereiche sowie Koordinationspotentiale auf. Sie sucht zusammen mit den Projektanten nach m�glichen L�sungen der Konflikte, macht Empfehlungen zuhanden des BFE und verfolgt die Forschung und Entwicklung der Technologien f�r �bertragungsleitungsnetze (vgl. S�L, Ziff. 3.1.1 S. 32 f.).
Wird im vorliegenden Fall auf ein Sachplanverfahren verzichtet, muss auf andere Weise sichergestellt werden, dass die Abkl�rungen qualitativ denjenigen im Sachplanverfahren entsprechen. Unter diesen Umst�nden erscheint es gerechtfertigt, dem Eventualantrag der Beschwerdef�hrer 1 zu entsprechen und f�r die Abkl�rung von sinnvollen (Teil-)Verkabelungsvarianten den Beizug eines international anerkannten, unabh�ngigen Experten anzuordnen.
Dies entspricht auch der Prozess�konomie: Die Beschwerdef�hrer haben als Parteien des Plangenehmigungsverfahrens ein Beweisantragsrecht. Werden die Abkl�rungen nicht unter Beizug eines externen unabh�ngigen Experten getroffen, besteht die Gefahr, dass einem entsprechenden Beweisantrag der Beschwerdef�hrer nachtr�glich, im Rechtsmittelverfahren, stattgegeben werden muss. Dies w�rde das Verfahren weiter verz�gern, was zu vermeiden ist.
5.8 Bei der vorzunehmenden umfassenden Interessenabw�gung gem�ss Art. 3 und 6 NHG wird das BFE auch die wirtschaftlichen Interessen der BKW bzw. der Swissgrid AG in die Interessenabw�gung einbeziehen m�ssen. Dies erscheint selbstverst�ndlich und muss daher nicht gesondert im Dispositiv festgehalten werden. Der entsprechende Eventualantrag der Beschwerdef�hrerin 2 ist daher abzuweisen.
Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen, soweit die Beschwerdef�hrer die vorg�ngige Durchf�hrung eines Sachplanverfahrens verlangen. Abzuweisen sind die Beschwerden auch, soweit darin die Pr�fung der Verkabelung der gesamten Strecke Wattenwil-M�hleberg bzw. eine Verkabelungsstudie im Wangental, ausserhalb des kommunalen Landschaftsschutzgebiets, verlangt werden.
Im �brigen sind die Beschwerden gutzuheissen: Die Plangenehmigungsverf�gung ist aus Gr�nden der Rechtssicherheit aufzuheben und die Sache an das BFE zur�ckzuweisen, um die vom Bundesverwaltungsgericht verlangten Abkl�rungen durchzuf�hren. Diese umfassen (neben den �brigen, in E. 1.3 genannten Fragen) die Pr�fung von Verkabelungsvarianten f�r die Umfahrung Oberscherli, die Umgebung der Weiler Mengesdorf, Liebewil und Herzwil, das BLN-Objekt sowie f�r alle Landschaftsschutzgebiete von kantonaler, regionaler und kommunaler Bedeutung. Hierf�r ist ein unabh�ngiger, international anerkannter Experte beizuziehen.
Auf der �brigen Strecke sind weitere Studien zur Linienf�hrung nur erforderlich, soweit dies durch allf�llige Verkabelungen bzw. ver�nderte Trasseef�hrung in den oben genannten Bereichen geboten erscheint (Anschlussbereiche, �berg�nge Freileitung/Kabel).
Da der angefochtene Entscheid im Wesentlichen best�tigt wird, braucht der Kostenentscheid des Bundesverwaltungsgerichts nicht abge�ndert zu werden.
Vor Bundesgericht obsiegen und unterliegen alle Parteien teilweise. Unter diesen Umst�nden rechtfertigt es sich, die Parteikosten wettzuschlagen (Art. 68 BGG). Den beschwerdef�hrenden Gemeinwesen sind keine Kosten aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 4 BGG). Die Gerichtskosten sind daher den beschwerdef�hrenden Privaten und der Beschwerdegegnerin je zur H�lfte aufzuerlegen.
Die Verfahren 1C_129/2012 und 1C_133/2012 werden vereinigt.
In teilweiser Gutheissung der Beschwerden werden Disp.-Ziff. 1 des Entscheids des Bundesverwaltungsgerichts, Abteilung I, vom 25. Januar 2012 und der Plangenehmigungsentscheid des Bundesamts f�r Energie f�r den Um- und Neubau der 220/132 kV-Leitung Innertkirchen-M�hleberg, Abschnitt Wattenwil-Gasel-M�hleberg aufgehoben. Die Sache wird zur weiteren Abkl�rung im Sinne der Erw�gungen an das BFE, unter Beizug eines unabh�ngigen, international anerkannten Experten, zur�ckgewiesen. Im �brigen werden die Beschwerden abgewiesen.
Die Gerichtskosten von Fr. 10'000.-- werden den privaten Beschwerdef�hrern des Verfahrens 1C_133/2012 und der BKW FMB Energie AG je zur H�lfte (ausmachend Fr. 5'000.--) auferlegt.
Dieses Urteil wird den Parteien, der Swissgrid AG, dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung I, sowie den Bundes�mtern f�r Energie, f�r Umwelt und f�r Raumentwicklung schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 3
 Art. 93
 Art. 112
 Art. 95
 BGE 
 BGE 
 Art. 3
 Art. 6
 Art. 6
 Art. 16
 Art. 1
 Art. 16
 Art. 126
 Art. 16
 Art. 1
 Art. 1
 Art. 63
 Art. 1
 Art. 1
 Art. 16
 Art. 1
 Art. 1
 Art. 1
 Art. 16
 Art. 16

Art. 16
 Art. 1
 Art. 1
 Art. 1
 Art. 1

Art. 1
 Art. 1
 Art. 1
 Art. 1
 Art. 3