Source: https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/ii/2006/97/A1P1/NOR40076290
Timestamp: 2020-06-02 14:59:43+00:00

Document:
RIS - FinanzOnline-Verordnung 2006 Art. 1 § 1 - Bundesrecht konsolidiert
FinanzOnline-Verordnung 2006 Art. 1 § 1
Gesamte Rechtsvorschrift heute / Fassung vom 27.12.2006
§ 0 am 27.12.2006
Art. 1 § 2 am 27.12.2006
Art. 1 § 1 gültig ab 28.03.2020 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 122/2020
Art. 1 § 1 gültig von 17.02.2016 bis 27.03.2020 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 46/2016
Art. 1 § 1 gültig von 28.12.2006 bis 16.02.2016 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 513/2006
Art. 1 § 1 gültig von 01.03.2006 bis 27.12.2006
BGBl. II Nr. 97/2006
FOnV 2006
Allgemeine Vorschriften, Sorgfaltspflichten, Zurechnung von Anbringen
(1) Diese Verordnung regelt automationsunterstützte Datenübertragungen in Bezug auf Anbringen (§ 86a BAO), Erledigungen (§ 97 Abs. 3 BAO) und Akteneinsicht (§ 90a BAO), soweit nicht eigene Vorschriften bestehen.
(2) Die automationsunterstützte Datenübertragung ist zulässig für die Funktionen, die dem jeweiligen Teilnehmer in Finanz-Online (https://finanzonline.bmf.gv.at) zur Verfügung stehen. Die für eine Datenstromübermittlung und für eine Übermittlung mittels eines Webservices erforderlichen organisatorischen und technischen Spezifikationen (zB XML-Struktur; WSDL) sind auf der Website des Bundesministeriums für Finanzen (https://www.bmf.gv.at) abrufbar zu halten.
(3) Parteien und deren Vertreter, die an FinanzOnline teilnehmen und dafür von den Abgabenbehörden eine Teilnehmeridentifikation, Benutzeridentifikation und ein persönliches Passwort (PIN) erhalten, haben diese, auch wenn sie selbst bestimmt wurden, sorgfältig zu verwahren, soweit zumutbar Zugriffe darauf zu verhindern und die Weitergabe der Benutzeridentifikation und des persönlichen Passworts (PIN) zu unterlassen. Die Weitergabe der Teilnehmeridentifikation zum Zweck der Einräumung entsprechender Benutzeridentifikationen an andere Personen ist im eigenen Verantwortungsbereich des Teilnehmers nach Maßgabe der für den jeweiligen Teilnehmer zur Verfügung stehenden Funktionen (Abs. 2) zulässig, doch haben die so berechtigten Personen dieselben Sorgfaltspflichten, insbesondere dürfen die Benutzeridentifikation und das persönliche Passwort (PIN) nicht weitergegeben werden. Der Teilnehmer darf jede Benutzeridentifikation jeweils nur einer natürlichen Person zuordnen.
(4) Ein unter einer bestimmten Teilnehmeridentifikation gestelltes Anbringen gilt unabhängig davon, wer die Übermittlung tatsächlich durchführt, als Anbringen desjenigen, auf den diese Teilnehmeridentifikation ausgestellt worden ist, es sei denn, der Teilnehmer macht glaubhaft, dass das Anbringen trotz Einhaltung seiner Sorgfaltspflichten (Abs. 3) unter missbräuchlicher Verwendung seiner Teilnehmeridentität durch einen Dritten gestellt wurde.
(5) Ein von einem hiezu Bevollmächtigten elektronisch eingereichtes Anbringen des Vollmachtgebers ist nicht als vom übermittelnden Bevollmächtigten unterschrieben anzusehen.
20004639
NOR40076290
https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/ii/2006/97/A1P1/NOR40076290

References: Art. 1
 § 1
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§ 0

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 § 2

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