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Timestamp: 2019-08-21 07:51:09+00:00

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Tz. 29 Stand: EL 77 – ET: 04/2013 Die ges Neuregelung des § 1 Abs 1 AStG durch das URefG 2008 ist auf den ersten Blick widersprüchlich. § 1 Abs 1 AStG stellt in S 1 – entspr der unter Tz 24 genannten Verw-Auff – klar, dass eine Einkommens-Korrektur nach § 1 AStG gegenüber anderen stlichen Korrekturvorschriften nachrangig ist, bzw dass anderen Korrekturvorschriften, wie zB § 8...mehr
Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/P/M), Die Körperschaftsteuer, ... / 5 Steuerliche Rückwirkung bei Umwandlung auf eine Personengesellschaft (§ 2 Abs 2 UmwStG)
Tz. 68 Stand: EL 77 – ET: 04/2013 § 2 Abs 1 UmwStG, der die stliche Rückwirkung regelt, spricht nur die übertragende Kö sowie den übernehmenden Rechtsträger an, also nicht auch die Gesellschafter der Überträgerin. Diese Rechtslage gilt für die Verschmelzung und Spaltung von Kö auf Kö. Für Gesellschafter einer übernehmenden Kö findet sich in § 2 UmwStG keine Aussage, dh für die...mehr
Frotscher/Geurts, EStG § 50a Steuerabzug bei beschränkt ... / 2.6 Steuerabzug bei Aufsichtsratsvergütungen (Abs. 1 Nr. 4)
Rz. 88 Nach § 50a Abs. 1 Nr. 4 EStG unterliegen die Einkünfte beschr. stpfl. Personen, die mit der Überwachung der Geschäftsführung inländischer Körperschaften und Personenvereinigungen beauftragt sind, dem Steuerabzug. Da es sich dabei i. d. R. um Aufsichtsratsmitglieder handelt, wird diese Abzugsteuer auch als "Aufsichtsratsteuer" bezeichnet. Rz. 89 Die Vorschrift war urspr...mehr
Bertram/Brinkmann/Kessler/Müller, Haufe HGB Bilanz Komme ... / 2.4 Bezeichnung und Ausweis des Ausgleichspostens
Rz. 45 § 307 Abs. 1 HGB schreibt den gesonderten Ausweis des Ausgleichspostens innerhalb des EK unter Verwendung der Posten-Bezeichnung "nicht beherrschende Anteile" vor. Die Einbeziehung des Betrags in andere Posten oder eine Angabe im Konzernanhang ist unzureichend. Rz. 46 Der Gesetzgeber schreibt keine weitere Untergliederung vor. Ein differenzierter Ausweis in der Konzern...mehr
Bertram/Brinkmann/Kessler/Müller, Haufe HGB Bilanz Komme ... / 2.2.1.4 Besonderheiten bei negativem Eigenkapital des Tochterunternehmens
Rz. 27 U. U. kann sich – infolge von in der Einzelbilanz enthaltenen negativen Kapitalkonten nicht beherrschender Gesellschafter einer KG – ein negativer Ausgleichsposten für die nicht beherrschenden Anteile ergeben. Bestehen neben negativen auch passive Posten, spricht grds. nichts gegen eine Saldierung. Scheidet eine Saldierung mangels Verrechnungsposten aus, wird mitunter...mehr
Rückstellung, Wartungsrückstellung / 2 Praxis-Beispiel für Ihre Buchhaltung: Wartungsrückstellung geleaster Fahrzeuge
Die Hans Groß GmbH betreibt eine Pkw-Vermietung. Im Rahmen dessen hat sie ab dem 1.1.01 diverse Fahrzeuge von der Müller KG geleast. Nach dem Leasingvertrag ist die Hans Groß GmbH zur Instandhaltung der geleasten Fahrzeuge verpflichtet. Diese Verpflichtung besteht insbesondere darin, die Fahrzeuge nach Ablauf eines im jeweiligen Wartungsprogramm festgelegten Intervalls im Ei...mehr
Gewerbesteuer: Übersicht zur Berechnung und Rückstellung / 2.3 Kürzungen nach § 9 GewStG: Welche Beträge vom Gewinn aus Gewerbebetrieb abgezogen werden dürfen
1,2 % der Summe der Einheitswerte für betrieblichen Grundbesitz Vom Einheitswert des Betriebsgrundstücks können 1,2 % bei der Gewerbesteuerberechnung gekürzt werden. Wird ein Teil des Grundstücks zu Wohnzwecken genutzt, kann die Kürzung nur für den betrieblich genutzten Anteil des Einheitswerts erfolgen. Der Einheitswert wird entweder auf die Wertverhältnisse zum 1.1.1964 (Alt...mehr
Gewerbesteuer: Übersicht zur Berechnung und Rückstellung / 2.2.4 Weitere Hinzurechnungen
Gewinnanteile persönlich haftender Gesellschafter einer KGaA Hinzugerechnet werden Tantiemen und Vergütungen für die Geschäftsführung. Steuerfreie Dividendenerträge In der Einkommensteuer bleiben Dividendenerträge zu 40 % steuerfrei; körperschaftsteuerrechtlich bleiben 100 % der Erträge außer Ansatz sofern der Gewerbebetrieb zu mindestens 10 % an der Kapitalgesellschaft beteili...mehr
Personengesellschaft, Austritt eines Gesellschafters / 6 Ein Kommanditist mit negativem Kapitalkonto scheidet aus der KG aus
Ist das Kapitalkonto durch Verluste negativ geworden, ist der ausscheidende Kommanditist regelmäßig nicht verpflichtet, hierfür einen Ausgleich zu leisten, auch wenn keine oder nur geringe stille Reserven vorhanden sind. Derjenige, auf den der Kommanditanteil übergeht, erleidet durch den Erwerb keinen Verlust. Die Erwerber des Kommanditanteils erstellen eine Ergänzungsbilanz ...mehr
Vertragsabschluss: Zweifel über die Vertragspartei
Begriff BGB § 535 Ist aufgrund einer unklaren Bezeichnung der Vertragspartei in einem schriftlichen Mietvertrag die Person des Mieters oder Vermieters zweifelhaft, so ist der Vertragspartner durch Auslegung zu ermitteln. Vorrangig sind dabei die Angaben im "Vertragsrubrum". (Leitsatz der Redaktion) Das Problem A. ist Gesellschafter, B. Geschäftsführer der XY-GmbH. Gegenstand de...mehr
Umfang der Räumungspflicht bei Insolvenz des Mieters
Begriff BGB §§ 539, 546, 546a; InsO § 55 Macht der Insolvenzverwalter nach Eintritt der Insolvenz des Mieters von der Ausübung des Wegnahmerechts des Mieters gemäß § 539 BGB Gebrauch, so ist die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands der Mietsache Masseverbindlichkeit, da der Insolvenzverwalter den Zustand des Mietgegenstands durch eigene Handlungen im Sinne von § 55 ...mehr
Rz. 125 Die Personengesellschaft muss, wie jeder andere Organträger auch, ein gewerbliches Unternehmen betreiben. Seit Vz 2003 müssen Personengesellschaften als Organträger nach § 14 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 KStG originär gewerblich tätig sein. Nach § 15 Abs. 3 Nr. 1 EStG liegt bei Personengesellschaften nur dann ein Gewerbebetrieb vor, wenn die Gesellschaft gewerblich i. S. d. § ...mehr
Zukunftssicherungsleistungen / 4.1 Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung
Als gesetzliche Zukunftssicherungsleistung gehört insbesondere der Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung (Rentenversicherung, Krankenversicherung, Pflegeversicherung und Arbeitsförderung) zum steuerfreien Arbeitslohn. Nach der Rechtsprechung kommt der gesetzlichen Steuerbefreiung allerdings nur deklaratorische Bedeutung zu. Die Leistung des Arbeitgebers zum Gesamtsozialve...mehr
Sicherheit in der Logistik / 6 Ladeeinheiten
Zum Transport und zur Lagerung der Waren müssen geeignete Ladeeinheiten verwenden werden. Oftmals werden, insbesondere beim Transport mit Flurförderzeugen, Gitterboxen oder Paletten verwendet. Beim Stapeln von Paletten oder Stapelbehältern (z. B. Gitterboxen) dürfen die zulässigen Lasten und Stapelhöhen nicht überschritten werden. Die jeweiligen Tragfähigkeiten des Fußbodens ...mehr
Sicherheit in der Logistik / 2.1 Kennzeichnung
Ein Regal kann immer nur eine bestimmte Last aufnehmen. Aus diesem Grund muss an ortsfesten Regalen (mit einer Fachlast > 200 kg und einer Feldlast > 1.000 kg), an fahrbaren Regalen und an Regalen mit kraftbetriebener Inneneinrichtung folgende Kennzeichnung vorhanden sein: Hersteller oder Importeur, Typbezeichnung, Baujahr oder Kommissionsnummer, zulässige Fach- und Feldlasten, e...mehr
Schätzung von Besteuerungsgrundlagen / 8 Schätzung vor Ergehen eines Grundlagenbescheids
§ 162 Abs. 5 AO bestimmt, dass in den Fällen des § 155 Abs. 2 AO die in einem Grundlagenbescheid festzustellenden Besteuerungsgrundlagen geschätzt werden können. Dies betrifft den in § 155 Abs. 2 AO geregelten Fall, dass ein Steuerbescheid (Folgebescheid) erteilt werden kann, auch wenn ein Grundlagenbescheid noch nicht erlassen wurde. Wird also ein Folgebescheid erlassen, oh...mehr
Schwarz/Pahlke, AO § 371 Selbstanzeige bei Steuerhinterz ... / 2.4.2.4.2 Dritter als Steuerschuldner
Rz. 318 Zweifelhaft ist dagegen die Nachentrichtungspflicht, wenn sich die jeweilige Steuerhinterziehung in einem Steuerpflichtverhältnis auswirkt, an dem der Tatbeteiligte nicht Beteiligter i. S. v. § 78 AO ist, er also auch nicht Steuerschuldner des hinterzogenen Betrags ist, sondern nur als Haftungsschuldner nach §§ 70, 71 AO in Betracht kommt. Ausgehend vom Wortlaut des ...mehr
Buchführung / 2.1 Kaufleute sind handelsrechtlich buchführungspflichtig
Jeder Kaufmann ist verpflichtet, Bücher zu führen und in diesen seine Handelsgeschäfte und die Lage seines Vermögens nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung ersichtlich zu machen. Ob ein nach Art und Umfang in kaufmännischer Weise eingerichteter Geschäftsbetrieb vorliegt, ist anhand der Gesamtumstände, die die Tätigkeit des Unternehmens prägen, zu beurteilen. Auch H...mehr
Zoll kompakt: Zollrechnen / 3.2 Berechnung von Einfuhrabgaben für Waren, die einem Gewichtszoll oder einem Gewichts- und Wertzoll unterliegen
Im Agrarsektor werden oft Gewichtszölle in EUR je 100 kg berechnet, manchmal dazu auch ein Wertzoll. Besonders kompliziert wird die Sache, wenn die Waren Milch, Mehl und/oder Zucker enthalten; dann richtet sich der Zollsatz nach der Rezeptur, also wie viel % Milchfett, Milchproteine, Stärke und Zucker in diesem Produkt enthalten sind. Praxis-Beispiel Gewichtszollberechnung Sie...mehr
Vereinbarung / 5 Individualanspruch an Änderung einer Vereinbarung
Grundsätzlich kann die Änderung einer Vereinbarung nur durch Vereinbarung erfolgen. Dies gilt nicht für den Bereich der zwingenden gesetzlichen Öffnungsklauseln der §§ 12 Abs. 4, 16 Abs. 3 und 4, 21 Abs. 7 und 22 Abs. 2 WEG. Hier können die Wohnungseigentümer grundsätzlich von Vereinbarugen abweichende Beschlüsse unter den Voraussetzungen dieser Normen fassen. Darüber hinaus ...mehr
Vereinbarung / Zusammenfassung
Begriff Die Wohnungseigentümer können gemäß § 10 Abs. 2 Satz 2 WEG in Ergänzung oder Abweichung der Vorschriften des Wohnungseigentumsgesetzes ihr Verhältnis untereinander regeln und diese Vereinbarungen gemäß § 5 Abs. 4 WEG durch Grundbucheintragung zum Inhalt des Sondereigentums machen. In all den Bereichen, in denen den Wohnungseigentümern mangels gesetzlicher oder verein...mehr
Zoll kompakt: Import / 3.2 Zollanmeldung: Bemessungsgrundlage und Steuersatz
Zunächst wird die Abfertigung zum zoll- und steuerrechtlich freien Verkehr dargestellt. Die anderen Verfahren werden gesondert beschrieben. Auch für die anderen Verfahren ist das, was im Folgenden dargestellt wird, anzuwenden. Die meisten Daten werden aus der Handelsrechnung in die Einfuhranmeldung übernommen. Die zu ergänzenden Felder sind dann selbst zu ermitteln (z. B. Zol...mehr
Zoll kompakt: Export / 3.1 Ausfuhrbegleitdokument (ABD)
Ein Ausfuhrbegleitdokument muss für jede Warensendung ab einem Wert von 1.000 EUR oder ab einem Gewicht von 1.000 kg erstellt werden. Grundlage hierfür bilden die eingangs erwähnten Gesetze und formal das Einheitspapier (Blätter 1, 2 und 3) mit seinem "Merkblatt zu Zollanmeldungen, summarischen Anmeldungen und Wiederausfuhranmeldungen". Zu erstellen ist das Ausfuhrbegleitdok...mehr
Zoll kompakt: Import / 3.4 Zollsätze: Wertzoll, Gewichtszoll und Stückzoll
Einer Warennummer können verschiedenartige Zollsätze zugeordnet werden. Meist werden Wertzölle angegeben, es gibt aber auch Gewichtszölle bei Marktordnungswaren (Agrarprodukten) und Stuckzölle. Bei manchen Waren ist neben dem üblichen Zollsatz alternativ auch ein Mindest- oder Höchstzollsatz zu beachten. Die folgenden Begriffe sollten Sie kennen: Drittlandszollsatz: der höchst...mehr
Verwalter / 1.1 Persönliche Voraussetzungen
Zunächst und grundsätzlich kann zum Verwalter stets nur eine natürliche oder juristische Person sowie eine Handelsgesellschaft wie die oHG oder KG bestellt werden, niemals eine Personenmehrheit wie etwa eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR). Insoweit kann auch nicht ein Stellvertreter des Verwalters bestellt werden. Wird das Verwalterunternehmen als Personengesellschaft...mehr
Bestellung des Verwalters: Anfechtung
Begriff Wie jeder andere Beschluss der Wohnungseigentümer ist auch derjenige über die Bestellung des Verwalters anfechtbar. Auf entsprechende Anfechtung hin wird ein Bestellungsbeschluss vom Gericht jedenfalls dann für ungültig erklärt, wenn die Bestellung des Verwalters den Grundsätzen ordnungsmäßiger Verwaltung widerspricht . Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn gegen...mehr
Darlehen an Gesellschafter / 4 Es gibt keine gesetzliche Definition von Darlehen
Es gibt keine gesetzliche Definition. Im Allgemeinen sind Ausleihungen langfristige, zum Anlagevermögen gehörende Forderungsdarlehen. Hinsichtlich der Zuordnung zum Anlagevermögen ist auf die vereinbarte Mindestlaufzeit abzustellen. Ein Darlehen mit einer Mindestlaufzeit von 4 Jahren gehört stets zum Anlagevermögen, von einem Jahr oder weniger, gehört das Darlehen zum Umlaufver...mehr

References: § 1
 § 1
 § 1
 § 8
 § 2
 § 2
 § 50
 § 50
 § 307
 § 9
 § 535
 § 55
 § 539
 § 55
 § 14
 § 15

§ 162
 § 155
 § 155
 § 371
 § 78
 § 10
 § 5