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Timestamp: 2016-10-23 03:22:15+00:00

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2C_212/2015 (08.10.2015)
2C_212/2015 � � Urteil vom 8. Oktober 2015
�Im Rahmen einer Sanierung von sechs Mehrfamilienh�usern (insgesamt 54 Wohnung sowie ein Coiffeursalon) in Schindellegi (Gemeinde Feusisberg) beabsichtigt die Stiftung A.________ als Eigent�merin der Liegenschaften u.a. den Einbau von Erdsonden-W�rmepumpenanlagen. F�r die dadurch notwendige Kapazit�tserh�hung der elektrischen Versorgung der betroffenen Immobilien setzte der Gemeinderat Feusisberg mit Beschluss vom 27. Juni 2013 einen Netzkostenbeitrag zu Lasten der Grundeigent�merin in H�he von Fr. 108'000.-- zuz�glich Mehrwertsteuer fest.
�Das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz hiess eine von der Stiftung A.________ dagegen gerichtete (Sprung-) Beschwerde mit Urteil vom 12. Februar 2014 teilweise gut und wies die Sache zur erg�nzenden Sachverhaltsabkl�rung und Neubeurteilung an den Gemeinderat Feusisberg zur�ck.
�Mit Beschluss vom 26. Juni 2014 verf�gte der Gemeinderat, die Stiftung A.________ habe einen Netzkostenbeitrag in H�he von Fr. 102'000.-- zuz�glich Mehrwertsteuer zu entrichten.
�Die gegen diesen Beschluss erhobene erneute (Sprung-) Beschwerde der Stiftung A.________ wies das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit Urteil vom 14. Januar 2015 ab.
�Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 5. M�rz 2015 beantragt die Stiftung A.________ im Wesentlichen, der Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz vom 14. Januar 2015 sei aufzuheben, und der f�r die Verst�rkung der elektrischen Anschl�sse geschuldete Netzkostenbeitrag sei auf insgesamt maximal Fr. 12'150.-- (exklusive Mehrwertsteuer) festzulegen. Eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
�Das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz und der Gemeinderat Feusisberg schliessen auf Abweisung der Beschwerde.
1.1.�Angefochten ist ein letztinstanzlicher kantonaler Endentscheid in einer Angelegenheit des �ffentlichen Rechts, die unter keinen Ausschlussgrund gem�ss Art. 83 BGG f�llt und daher mit dem ordentlichen Rechtsmittel der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht weitergezogen werden kann (Art. 82 lit. a, Art. 86 Abs. 1 lit. d und Abs. 2 sowie Art. 90 BGG). Die Beschwerdef�hrerin ist gest�tzt auf Art. 89 Abs. 1 BGG zur Ergreifung dieses Rechtsmittels legitimiert; auf die form- und fristgerecht (Art. 42 Abs. 2 und Art. 100 Abs. 1 BGG) eingereichte Beschwerde ist daher grunds�tzlich einzutreten (unter Vorbehalt von E. 1.2 und E. 1.3 hiernach).
1.2.�Die Verletzung von kantonalem (und kommunalem) Recht ist ausser in den F�llen von Art. 95 lit. c - e BGG kein zul�ssiger Beschwerdegrund. �berpr�ft werden kann diesbez�glich nur, ob der angefochtene Entscheid auf willk�rlicher Gesetzesanwendung beruht oder sonstwie gegen �bergeordnetes Recht verst�sst (BGE 136 I 241 E. 2.4 und E. 2.5.2 S. 249 f.; 133 II 249 E. 1.2.1 S. 151 f.). Hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten gilt eine qualifizierte R�gepflicht: Das Bundesgericht pr�ft solche R�gen nur, wenn sie in der Beschwerde pr�zise vorgebracht und begr�ndet worden sind (Art. 106 Abs. 2 BGG; vgl. BGE 139 I 229 E. 2.2 S. 232; 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254; 133 IV 286 E. 1.4 S. 287). Auf ungen�gend begr�ndete R�gen und bloss allgemein gehaltene, appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein (BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246).
1.3.�Das Bundesgericht stellt grunds�tzlich auf den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt ab (Art. 105 Abs. 1 BGG). Diese Sachverhaltsfeststellungen k�nnen vor Bundesgericht nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig sind oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhen (Art. 97 Abs. 1 und Art. 105 Abs. 2 BGG). Die R�ge, der Sachverhalt sei offensichtlich unrichtig festgestellt worden, muss gem�ss den Anforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG in der Beschwerdeschrift begr�ndet werden (BGE 133 II 249 E. 1.2.2 und E. 1.4.3 S. 252 ff.; 134 II 349 E. 3 S. 351 f.). Vorausgesetzt ist zudem, dass die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG).
2.1.�Die Beschwerdef�hrerin r�gt vorab, die Vorinstanz sei im angefochtenen Entscheid ihrer Begr�ndungspflicht nicht hinreichend nachgekommen und habe hierdurch den Anspruch auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV) verletzt: So bestehe die Begr�ndung des Verwaltungsgerichts gr�sstenteils in der Zusammenfassung der Prozessgeschichte und der Parteistandpunkte, wogegen sie auf wesentliche Argumente der Beschwerdef�hrerin nicht eingehe. Eine derartige Begr�ndung gen�ge auch den Anforderungen an Entscheide nicht, welche der Beschwerde ans Bundesgericht unterliegen: Solche Urteile m�ssten gem�ss Art. 112 Abs. 1 lit. b BGG namentlich die massgebenden Gr�nde tats�chlicher und rechtlicher Art enthalten. Schon deshalb sei der angefochtene Entscheid aufzuheben und die Angelegenheit zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
�Es ist zwar zutreffend, dass die eigenen Erw�gungen der Vorinstanz im angefochtenen Entscheid knapp ausfallen. Jedoch ist es auch nicht erforderlich, dass sich das Verwaltungsgericht mit allen Parteistandpunkten einl�sslich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdr�cklich widerlegt. Vielmehr kann es sich auf die f�r den Entscheid wesentlichen Punkte beschr�nken: Die Begr�ndung muss so abgefasst sein, dass die Betroffene die Tragweite des Entscheids erfassen und ihn in voller Kenntnis der Sache an die h�here Instanz weiterziehen kann. Dies ist der Fall, wenn kurz die �berlegungen genannt werden, von denen sich die Beh�rde hat leiten lassen und auf die sich ihr Entscheid st�tzt (BGE 134 I 83 E. 4.1 S. 88 m.w.H.; Urteil 1C_212/2014 vom 18. November 2014 E. 2.4.1).
�Diese Voraussetzungen sind vorliegend erf�llt: Das Verwaltungsgericht hat in seinem Entscheid vom 14. Januar 2015 die vom Gemeinderat vorgenommene konkrete Berechnung und Zusammensetzung des verlangten Netzkostenbeitrages detailliert wiedergegeben und diese Berechnung ausdr�cklich als zutreffend bezeichnet. Ebenso hat es sich mit der von der Beschwerdef�hrerin behaupteten Verletzung des �quivalenzprinzips (vgl. E. 4 hiernach) auseinandergesetzt und dieses als eingehalten erachtet, zumal der verlangte Netzkostenbeitrag im Bereich der Investitionskosten liege, eine unzul�ssige Gewinnerzielung ausgeschlossen sei und �berdies keine Hinweis darauf best�nden, dass die Investition auch Dritten zugute komme. Demnach hat das Verwaltungsgericht dargelegt, von welchen Berechnungsgrundlagen es sich hat leiten lassen und weshalb es das errechnete Ergebnis auch als verfassungskonform erachtet, womit eine qualifizierte Beschwerdef�hrung erm�glicht ist.
3.1.�Weiter beanstandet die Beschwerdef�hrerin, die Vorinstanz habe sich widerspr�chlich verhalten und sei in Willk�r verfallen: In seinem R�ckweisungsentscheid vom 12. Februar 2014 habe das Verwaltungsgericht dem Gemeinderat Feusisberg vorgeschrieben, dass die zus�tzlichen Anschlussgeb�hren nicht von den Investitionskosten abh�ngen d�rfen, sondern sich der Netzkostenbeitrag nach der individuell konkreten Ver�nderung der Anschlusskapazit�t richten m�sse. Dennoch habe der Gemeinderat in seinem Entscheid vom 26. Juni 2014 erneut auf Tarifbl�tter abgestellt, welche nach Art der Bauobjekte pauschalisierte Netzkostenbeitr�ge beinhalten. Dieses Vorgehen sei nun vom Verwaltungsgericht im zweiten Rechtsgang pl�tzlich gesch�tzt worden, womit sich die Vorinstanz in einen Widerspruch zum eigenen R�ckweisungsentscheid begeben habe.
3.2.�Auch diese R�ge ist unbegr�ndet:
�Wohl trifft es zu, dass das Verwaltungsgericht in seinem R�ckweisungsentscheid vom 12. Februar 2014 dem Gemeinderat aufgetragen hatte, den Netzkostenbeitrag entsprechend einem konkreten Bemessungsfaktor pro Einheit der erh�hten Anschlusskapazit�t festzulegen. Grund daf�r war jedoch in erster Linie, dass die Anwendung der vom Gemeinderat herangezogenen pauschalisierten Tarife vom 1. April 2011 zu einer Beitragsh�he f�hren w�rde, welche �ber den Investitionskosten liege und damit sowohl gegen das �quivalenz- als auch (zufolge Gewinnerzielung) gegen das Kostendeckungsprinzip vorstosse. Da das Verwaltungsgericht zudem auch grunds�tzliche Zweifel an der Anwendbarkeit der Tarife vom 1. April 2011 hatte, trug es dem Gemeinderat im R�ckweisungsentscheid auf, in einem ersten Schritt zu pr�fen, ob der Netzkostenbeitrag nicht vielmehr aufgrund der urspr�nglichen Tarife aus dem Jahr 2005 festzulegen sei (E. 5.3 - 5.8 des R�ckweisungsentscheids vom 12. Februar 2014; vgl. E. 1.2.2 und E. 1.2.3 des angefochtenen Entscheids vom 14. Januar 2015).
�Der Gemeinderat erachtete daraufhin tats�chlich die (tieferen) Tarife aus dem Jahr 2005 als anwendbar. Er gelangte jedoch zum Ergebnis, dass die vom Verwaltungsgericht vorgegebene, auf der konkreten Erh�hung der Anschlusskapazit�t basierende Bemessung (Beitragsfaktor multipliziert mit der Anzahl Einheiten der Kapazit�tserh�hung) zu einem Netzkostenbeitrag in H�he von Fr. 117'000.-- f�hren w�rde und mithin ein f�r die Beschwerdef�hrerin ung�nstigeres Ergebnis zur Folge h�tte. �berdies w�rde ein auf solche Weise festgesetzter Netzkostenbeitrag die Investitionskosten erneut �bersteigen. Aus diesem Grund berechnete der Gemeinderat den von der Beschwerdef�hrerin geschuldeten Beitrag erneut anhand der in den Tarifbl�ttern vorgesehenen pauschalisierten Netzkostenbeitr�ge (Fixbetrag pro angeschlossene Wohneinheit). Der Gemeinderat erachtete dieses Vorgehen insbesondere deshalb f�r zul�ssig, weil die im Vergleich mit den Tarifen vom 1. April 2011 tieferen Ans�tze aus dem Jahr 2005 zur Folge h�tten, dass der errechnete Netzkostenbeitrag jetzt unter den Investitionskosten liege (E. 2.1.3 des angefochtenen Entscheids vom 14. Januar 2015).
�Wenn das Verwaltungsgericht diese Argumentation in seinem Entscheid vom 14. Januar 2015 gesch�tzt hat, so steht dies nicht in Widerspruch zu seinem fr�heren Entscheid vom 12. Februar 2014: Vielmehr hatte das Verwaltungsgericht in seinem R�ckweisungsentscheid die Vorgabe einer individuell-konkreten Berechnung des Beitrags pro Einheit der Kapazit�tserh�hung ausdr�cklich unter den Vorbehalt gestellt, dass das so ermittelte Ergebnis einer kritischen Pr�fung unter dem Aspekt des �quivalenzprinzips standh�lt (E. 5.8 des R�ckweisungsentscheids vom 12. Februar 2014; vgl. E. 1.2.3 des angefochtenen Entscheids vom 14. Januar 2015). Indem der Gemeinderat nachvollziehbar dargelegt hat, dass die vorgegebene Beitragsbemessung pro Einheit der Kapazit�tserh�hung einer solchen Pr�fung gerade nicht standh�lt und sich �berdies f�r die Beschwerdef�hrerin als nachteilig erweisen w�rde, bestand f�r das Verwaltungsgericht in seinem Entscheid vom 14. Januar 2015 ein sachlich gerechtfertigter Anlass, die pauschalisierte Berechnungsmethodik des Gemeinderats nun zu akzeptieren.
4.1.�In der Hauptsache r�gt die Beschwerdef�hrerin, der verlangte Netzkostenbeitrag in H�he von Fr. 102'000.-- verletze das �quivalenzprinzip, das Legalit�tsprinzip im Abgaberecht sowie das Rechtsgleichheitsgebot: Der Gemeinderat und die Vorinstanz h�tten als Massstab f�r den Beitrag f�lschlicherweise auf die f�r die Erh�hung der Anschlusskapazit�t notwendigen Investitionskosten des Elektrizit�tswerks abgestellt: Richtigerweise h�tten sie bei der Pr�fung der Einhaltung des �quivalenzprinzips jedoch danach fragen m�ssen, welcher Nutzen der Beitragspflichtigen durch die erbrachte Leistung entstehe. Zudem sei zu Unrecht der Tarif f�r einen Neuanschluss von Liegenschaften ans Elektrizit�tsnetz angewendet worden, da es vorliegend bloss um die Kapazit�tserh�hung eines bereits bestehenden Anschlusses gehe.
4.2.�Gem�ss � 51 Abs. 1 des Planungs- und Baugesetzes des Kantons Schwyz vom 14. Mai 1987 (PBG/SZ) erheben die Gemeinden f�r den Anschluss an ihre Ver- und Entsorgungsnetze einmalige Anschlussgeb�hren oder -beitr�ge und f�r deren Benutzung periodische Betriebsgeb�hren. Schuldpflicht, Abgabetatbestand und Bemessungsgrundlage sind in einem Reglement festzusetzen (� 51 Abs. 2 PBG/SZ). Die Gemeinde Feusisberg hat die zu erhebenden Abgaben im Reglement f�r das Elektrizit�tswerk Schindellegi vom 9. Dezember 2005 (EW-Reglement) geregelt. Nach Art. 19 Abs. 2 EW-Reglement schulden die Eigent�mer bzw. Baurechtsberechtigten der angeschlossenen Grundst�cke dem Elektrizit�tswerk Schindellegi anl�sslich von Neuanschl�ssen oder der Verst�rkung bestehender Anschl�sse ein Entgelt (Netzkostenbeitrag) als Beitrag an die Erstellung und Sanierung des Niederspannungsnetzes, der Verteilkabinen, der Transformatorenstationen, des Mittelspannungsnetzes sowie des Unterwerks. Die Bemessung des Netzkostenbeitrags richtet sich nach der Anschlusskapazit�t und kann nach anderen gleichwertigen Grunds�tzen pauschalisiert werden (Art. 21 Abs. 3 EW-Reglement).
�Im vorliegenden Fall argumentierte der Gemeinderat, Art. 19 Abs. 2 des EW-Reglements unterscheide nicht zwischen einem Neuanschluss und der Verst�rkung bestehender Anschl�sse. Aus diesem Grund seien hier f�r die Bestimmung des Netzkostenbeitrags die gleichen Ans�tze wie bei einem Neuanschluss anzuwenden.
�Gem�ss den unbestrittenen Feststellungen der Vorinstanz f�hren die aufgrund der von der Beschwerdef�hrerin beabsichtigten Sanierung notwendigen Massnahmen des Elektrizit�tswerks zu einer Kapazit�tserh�hung von 100 %, d.h. es wird eine Verdoppelung der Anschlusskapazit�ten der betroffenen sechs Mehrfamilienh�user resp. der 54 Wohnungen sowie des Gewerbeobjekts vorgenommen. Zudem m�ssen - gleich wie bei einem Neuanschluss - ein neuer Transformator, zwei neue Verteilkabinen, zwei neue Ringleitungen sowie neue Hauszuleitungen erstellt werden. Bei dieser Sachlage kann es jedenfalls nicht als willk�rlich bezeichnet werden, wenn die Vorinstanzen den Netzkostenbeitrag gleich festlegten wie bei einem Neuanschluss. Im Nachfolgenden zu pr�fen bleibt mithin nur noch, ob der so ermittelte Betrag auch den besonderen Verfassungsgrunds�tzen im Abgaberecht gen�gt.
4.3.�Im Bereich des Abgaberechts ist das Erfordernis der gesetzlichen Grundlage (Legalit�tsprinzip) ein selbst�ndiges verfassungsm�ssiges Recht, dessen Verletzung unmittelbar gest�tzt auf Art. 127 Abs. 1 BV geltend gemacht werden kann. Demnach bed�rfen �ffentlich-rechtliche Geldleistungspflichten grunds�tzlich einer formell-gesetzlichen Grundlage. Indes hat die Rechtsprechung diese Anforderung namentlich dort herabgesetzt, wo das Mass der Abgabe bereits durch �berpr�fbare verfassungsrechtliche Prinzipien (insb. Kostendeckungs- und �quivalenzprinzip) begrenzt wird und nicht allein der Gesetzesvorbehalt diese Schutzfunktion erf�llt (BGE 140 I 176 E. 5.2 S. 180).
�Das �quivalenzprinzip konkretisiert das Verh�ltnism�ssigkeitsprinzip und das Willk�rverbot f�r den Bereich der Kausalabgaben (Art. 5 Abs. 2 und Art. 9 BV); es bestimmt, dass eine Geb�hr nicht in einem offensichtlichen Missverh�ltnis zum objektiven Wert der Leistung stehen darf und sich in vern�nftigen Grenzen halten muss (BGE 140 I 176 E. 5.2 S. 180 f.).
�Der Wert der Leistung bemisst sich dabei entweder nach dem wirtschaftlichen Nutzen, den sie dem Betroffenen verschafft (�
(aufwandorientierte�Betrachtung aus der Optik des Leistungserbringers; BGE 126 I 180 E. 3.a/bb S. 188; Urteil 6B_307/2014 vom 4. Mai 2015 E. 3.3.2). Die beiden Kriterien sind indes blosse Hilfsmittel zur Bestimmung des Werts einer staatlichen Leistung; eine gewisse Pauschalierung oder Schematisierung bleibt zul�ssig und ist auch mit der Rechtsgleichheit vereinbar (BGE 139 I 138 E. 3.5 S. 142 f.; 138 II 111 E. 5.3.4 S. 126 f.; 137 I 257 E. 6.1.1 S. 269; Urteil 2C_160/2014 vom 7. Oktober 2014 E. 6.4.1 publ. in: ASA 83 S. 301 ff.). Auf den vorliegenden Fall angewendet, bedeuten diese Grunds�tze, dass sich der Wertzuwachs bei der beschwerdef�hrenden Grundeigent�merin betragsm�ssig durchaus mit den get�tigten Investitionen decken kann, auch wenn eine solche �bereinstimmung zwischen den Investitionskosten und dem durch die Arbeiten bewirkten Wertzuwachs des Grundst�cks nicht zwingend ist.
4.4.�Das Verwaltungsgericht verweist darauf, dass sich die hier anfallenden Investitionskosten auf insgesamt Fr. 102'987.40 belaufen und damit den verlangten Netzkostenbeitrag �berschreiten, weshalb keine unzul�ssige Gewinnerzielung erkennbar sei. Weder best�nden Hinweise darauf, dass die vom Elektrizit�tswerk aufgelisteten Arbeiten nicht notwendig seien, noch k�nnten sie auf bereits abgegoltene jedoch nur ungen�gend erstellte Infrastruktur zur�ckgef�hrt werden. Ebenso wenig seien Anhaltspunkte daf�r vorhanden, dass die Investitionen nebst der Beschwerdef�hrerin auch Dritten zugute kommen. Mithin erachteten die Vorinstanzen das �quivalenzprinzip als eingehalten, zumal die Beschwerdef�hrerin als �quivalent f�r ihre Geldleistung eine gleichwertige Sachleistung vom Staat in Form von Anschl�ssen an das Elektrizit�tsnetz erhalte.
4.5.�Gem�ss dem Obenstehenden gilt das �quivalenzprinzip dann als eingehalten, wenn die verlangte Abgabe nicht in einem offenkundigen Missverh�ltnis zum Wert der erbrachten Leistung steht.
�In casu liegt ein Netzkostenbeitrag f�r die Kapazit�tsverdoppelung der elektrischen Anschl�sse in H�he von Fr. 102'000.-- im Streit, was bei 54 Wohnungen und einem Gewerberaum durchschnittlich Fr. 1'855.-- pro Objekt entspricht. In diesem Zusammenhang ist festzuhalten, dass die anwendbaren Tarife f�r den Netzanschluss aus dem Jahre 2005 trotz Pauschalierung nicht einfach einen fixen Beitrag pro angeschlossener Immobilie vorsehen, sondern der Anzahl Wohnungen pro angeschlossenem Mehrfamilienhaus Rechnung tragen: F�r die ersten sechs Wohnungen jedes Hauses ist ein Netzkostenbeitrag von je Fr. 2'000.-- vorgesehen und f�r jede weitere Wohnung desselben Hauses ein solcher von je Fr. 1'500.--. Diese nach Anzahl Wohnungen abgestufte Tarifstruktur zeigt, dass bei der Bemessung des Netzkostenbeitrages - entgegen der Behauptung der Beschwerdef�hrerin - durchaus darauf abgestellt wurde, in welchem Umfang der Liegenschaftseigent�mer von den Anschlussleistungen des Gemeinwesens profitiert.
�Wie bereits dargelegt wurde, k�nnen zur Bestimmung des Leistungswerts auch die anfallenden Kosten beigezogen werden. Vorliegend bestreitet die Beschwerdef�hrerin nicht, dass die im Rahmen des von ihr gewollten Umbau- und Sanierungsprojekts erforderlichen baulichen Massnahmen des Elektrizit�tswerks effektive Kosten verursachen, welche �ber dem verf�gten Netzkostenbeitrag von Fr. 102'000.-- liegen. Ebenso wenig legt sie in substantiierter Weise dar, dass und weshalb der ihr zukommende subjektive Nutzen dieser Leistungen deutlich geringer sein und nur gerade Fr. 12'150.-- betragen sollte. Namentlich beruft sie sich nicht auf etwaige Kosten-/Nutzenrechnungen ihres Sanierungsprojekts, das Ausmass allf�llig geplanter Mietzinserh�hungen, die H�he der prognostizierten Kosteneinsparungen oder �hnliche Kennzahlen, welche ihr als Initiatorin der Umbauten bekannt sein m�ssten. Sie beschr�nkt sich somit darauf, die aufwandorientierte Berechnung des Netzkostenbeitrages durch die Vorinstanzen pauschal zu bestreiten, ohne dieser Zahl eine eigene, nutzenorientierte Berechnung des Leistungswertes gegen�ber zu stellen oder zumindest substantiiert darzutun, weshalb die Berechnungen der Vorinstanzen nicht dem tats�chlichen Leistungswert entsprechen k�nnen. Mit einem derartigen Vorgehen gen�gt die Beschwerdef�hrerin den ihr obliegenden Begr�ndungspflichten bei Verfassungsr�gen nicht (vgl. E. 1.2 hiervor), weshalb ihre Einwendungen nicht zu h�ren sind.
�Nach dem Ausgef�hrten ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.
�Bei diesem Ausgang des Verfahrens tr�gt die Beschwerdef�hrerin die bundesgerichtlichen Kosten (Art. 66 Abs. 1 BGG). Die obsiegende Beschwerdegegnerin, welche �ffentliche Aufgabe wahrnimmt, hat keinen Anspruch auf eine Parteientsch�digung (Art. 68 Abs. 3 BGG).
�Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten sowie dem Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 83
 Art. 86
 Art. 90
 Art. 89
 Art. 100
 Art. 95
 BGE 
 Art. 95
 Art. 105
 Art. 106
 Art. 112
 Art. 19
 Art. 19
 Art. 127
 Art. 9
 BGE 
In casu