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Timestamp: 2020-01-25 21:28:52+00:00

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﻿ ﻿ BAG – 3 AZR 669/09 | bag-urteil.com
Betriebsrentenanwartschaft – Neuberechnung
Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 23.08.2011, 3 AZR 669/09
Die Revision der Klägerin gegen das Urteil des Landesarbeitsgerichts Nürnberg vom 11. August 2009 – 7 Sa 120/08 – wird zurückgewiesen.
3 AZR 669/09 > Rn 1
3 AZR 669/09 > Rn 2
3 AZR 669/09 > Rn 3
3 AZR 669/09 > Rn 4
3 AZR 669/09 > Rn 5
– N e.V. mit den Versicherungsnummern der Rückdeckungsversicherungen
– Direktversicherung D mit der Versicherungsschein-Nummer
– M mit den Versicherungsnummern
3 AZR 669/09 > Rn 6
3 AZR 669/09 > Rn 7
3 AZR 669/09 > Rn 8
3 AZR 669/09 > Rn 9
3 AZR 669/09 > Rn 10
1. Nach § 551 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a ZPO muss die Revisionsbegründung die Umstände bezeichnen, aus denen sich die Rechtsverletzung ergeben soll. Dazu hat sich die Revisionsbegründung mit den tragenden Gründen des Berufungsurteils auseinanderzusetzen und konkret die Gründe darzulegen, aus denen das angefochtene Urteil rechtsfehlerhaft sein soll (st. Rspr. des BAG, vgl. nur 18. November 2008 – 3 AZR 970/06 – Rn. 14, AP BGB § 242 Ruhegehalt – Pensionskassen Nr. 6). Allerdings kann von einem Rechtsmittelführer nicht mehr an Begründung erwartet werden, als sie die Vorinstanz selbst aufgewendet hat (vgl. für die Berufungsbegründung: BAG 28. Mai 2009 – 2 AZR 223/08 – Rn. 18, AP ZPO § 520 Nr. 2).
3 AZR 669/09 > Rn 11
3 AZR 669/09 > Rn 12
3 AZR 669/09 > Rn 13
3 AZR 669/09 > Rn 14
3 AZR 669/09 > Rn 15
Die Auskunft nach § 4a Abs. 1 Nr. 1 BetrAVG ist weder ein abstraktes noch ein deklaratorisches Schuldanerkenntnis. Vielmehr handelt es sich um eine Wissenserklärung, die dem Arbeitnehmer Klarheit über die Höhe der zu erwartenden Betriebsrente verschaffen soll (BAG 17. Juni 2003 – 3 AZR 462/02 – EzA BetrAVG § 2 Nr. 20). Entsprechend ihrem Zweck muss die Auskunft so ausgestaltet sein, dass der Arbeitnehmer sie überprüfen kann. Die Bemessungsgrundlagen und der Rechenweg sind so genau zu bezeichnen, dass der Arbeitnehmer die Berechnung nachvollziehen kann (BAG 9. Dezember 1997 – 3 AZR 695/96 – zu III 2 a der Gründe, BAGE 87, 250). Die Auskunft dient nicht dazu, einen Streit über den Inhalt des Versorgungsanspruchs zu beseitigen. Sie soll lediglich Meinungsverschiedenheiten über die Berechnungsgrundlagen aufdecken und dem Arbeitnehmer Gelegenheit geben, derartige Streitigkeiten noch vor dem Eintritt des Versorgungsfalls durch eine Klage auf Feststellung des Inhalts und der Höhe der Versorgungsanwartschaft zu bereinigen. Eine Klage auf Erteilung einer anderen Auskunft ist dazu nicht geeignet (BAG 9. Dezember 1997 – 3 AZR 695/96 – zu III 2 b der Gründe, aaO). Der Arbeitgeber ist nicht an den Inhalt der Auskunft gebunden. Eine unrichtige Auskunft kann ihn allenfalls zum Schadensersatz verpflichten (BAG 8. November 1983 – 3 AZR 511/81 – AP BetrAVG § 2 Nr. 3 = EzA BetrAVG § 2 Nr. 4). Daher kann der Arbeitgeber bei der Erteilung der Auskunft so lange von den seiner Ansicht nach geltenden Berechnungsgrundlagen ausgehen, bis die Geltung anderweitiger Bestimmungen rechtskräftig festgestellt ist oder über sie zwischen den Parteien Einigkeit erzielt wurde. Bei Streitigkeiten über die Höhe der Verpflichtung ist der Arbeitnehmer gehalten, solange der Versorgungsfall noch nicht eingetreten ist, im Wege der Feststellungsklage seine Rechte zu verfolgen (BAG 9. Dezember 1997 – 3 AZR 695/96 – zu III 2 der Gründe, aaO).
3 AZR 669/09 > Rn 16
3 AZR 669/09 > Rn 17
3 AZR 669/09 > Rn 18
Betriebsrentenanwartschaft,
Das Urteil BAG – 3 AZR 669/09 wird zitiert in:

References: § 551
 § 242
 § 520
 § 4
 § 2
 § 2
 § 2