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Timestamp: 2019-07-20 21:13:16+00:00

Document:
ACHTSAMES LEBEN Sommer 2019 by Agentur JARUSCHEWSKI - Issuu
inhalt sommer 2019 formales
3	Inhaltsverzeichnis 4	Liebe Leser*innen 26	Impressum 27	Auslagestellen
13	Immer geht es um die 23	PETA –	Liebe	Menschen für ethischen
16	Neues aus der Redak	tion ACHTSAMES LEBEN	5	Abschied von der Illusion der Berechen-	barkeit
anbieter 35	Wer macht was im Internet? 37	Marktplatz
9	Natur als Ressource...
19	10 Regeln für eine gute Debatte
bewusstes leben im persönlichen Entwicklungsprozess, Teil 2
25	Tattva Viveka	25 Jahre Suche nach Wahrheit
21	5 Jahre Initiative Bedingungsloses Grundeinkommen
17	Gewitter im Kopf ...
29	Melisse
Über eine Heilpflanze
61	Wer macht was?
für die sinne ... 12	Paradox 53	Wortwelten
kleinanzeigen 62	62	63	63	63	63	63	63
Seminare & Workshops Regelmäßige Termine Ausbildung Dies & Das Reisen An & Verkauf Räume & Wohnen Kontakte
liebe leser*innen Liebe Leserinnen, liebe Leser, am 29. Mai 1986 wurde die Buchhandlung Plaggenborg eröffnet, sie ist also jetzt 33 Jahre jung. Zum 10-jährigen Jubiläum starteten wir mit dem Magazin ACHTSAMES LEBEN, das nun auch schon 23 Jahre besteht. Gerade halten Sie unsere 93. Ausgabe in der Hand. Nach so vielen Jahren gibt es natürlich Veränderungen, über die Sie auf S. 16 lesen können. • Wie wir die Natur als Ressource nutzen können, beschreibt Sabine Rickels in Teil 2 ihres Beitrages, S. 9. • Für einen ethischen Umgang macht sich die Tierschutzorganisation PETA seit langem stark, S. 23. • Dass es eigentlich bei allem im Leben immer um die Liebe geht, das erläutert Christa Spannbauer auf S. 13. • Damit wir einander zuhören und uns richtig verstehen, haben Romy Jaster und David Lanius 10 Regeln für eine gute Debatte aufgestellt, S. 19. • Die Zeitschrift Tattva Viveka ist seit nunmehr 25 Jahren intensiv auf der Suche nach Wahrheit, S. 25. • Das Bedingungslose Grundeinkommen ist ja eins unserer Lieblings-themen. Die Oldenburger Initiative ist seit 5 Jahren aktiv, S. 21. • Im Oktober 2019 findet in Freiburg ein wichtiger Kongress statt zum Thema „Wirtschaft und Spiritualität“, S. 5. • Wie wir das „Gewitter im Kopf“ nachhaltig stoppen können, das hat Maria Holl erforscht, S. 17. • Der Sommer hält viele Pflanzen bereit, z.B. die Melisse, die sich wunderbar zu einer leckeren Limo verarbeiten lässt, S. 29. Wir wünschen Ihnen allen eine herrliche Sommerzeit – Wärme, Licht, Natur, Lebensfreude… Die Plaggenborgs 4
neues wirtschaften Autorin: Petra Beier
Abschied von der Illusion der Berechenbarkeit Verkörperte Spiritualität als integraler Bestandteil einer zukunftsfähigen Wirtschaft Vom 3. bis 6. Oktober 2019 findet in Kirchzarten bei Freiburg der Kongress „WIRTSCHAFT UND SPIRITUALITÄT – Unternehmerischer Erfolg und Mitmenschlichkeit“ statt. Eine Pionierleistung der Veranstalter mit Hoffnung auf eine integrative Unternehmenskultur, die Wirtschaftlichkeit, globale Verantwortung, Sinnhaftigkeit, Würde und menschliche Wertschätzung gleichermaßen beinhalten kann.
Über 30 Vertreter erfolgreicher Unternehmen und hochkarätige Berater (u.a. aus dem Hause McKinsey & Company, Lufthansa und Weleda), bekannte Lehrende, Kreativitätsforscher, Philosophen und Coaches (u. a. Dr. Franz Alt, Prof. Dr. Claus Eurich, Thomas Hübl) haben ihre Teilnahme zugesagt und wollen in Vorträgen, Workshops und Diskussionsrunden als Impulsgeber für eine mitmenschlichere Unternehmenskultur mit Teilnehmenden in Austausch kommen. Aber was treibt sie an? Der erfahrene Unternehmensberater und Coach Hans-Jürgen Lenz, der den Kongress zusammen mit dem IAK-Forum International auf die Beine stellt, sagt: „In unserer Arbeit mit Tausenden von Menschen, von Friseursalons bis zu Großkonzernen begegneten wir vielen Menschen, die, wenn wir ihnen in die Augen schauten, innerlich leer wirkten und nicht wirklich von ihrem Tun erfüllt waren. Es hatte den Anschein, als wäre niemand mehr zu Hause. Menschen, die nur noch funktionieren, sind wie Bioroboter. Oft sind wir Unternehmenskulturen begegnet, die ausschließlich von Effizienz, Konkurrenz, Regeln, Egoismus und Gewinnmaximierung ge-
prägt waren und deren Führungskräfte darüber ganz vergessen hatten, dass sie mit Menschen zusammenarbeiten.“
Die Krise der irrlichternden Ratio Seit der Aufklärung folgen wir gesamtgesellschaftlich einer dem kaufmännischen Denken entsprungenen, allgegenwärtig suggerierten Berechenbarkeit, und entsprechend hat jedes Ding in unserer Gesellschaft seinen Preis: Naturwissenschaftliche Kreativität und Forschungsfinanzierung sind fundamental verknüpft. Gier, Aggression und Verblendung - die „drei Geistesgifte“ in der buddhistischen Ethik - begegnen uns als kulturell etabliertes Profitstreben, Konkurrenzdenken und Geldillusion. Der Kongress will unternehmerisches Bewusstsein dafür schaffen, dass Menschen sich nicht auf Rechenautomaten reduzieren lassen. Unsere innere Rebellion gegen unsere Programmierung auf „Markttauglichkeit“ und unsere unerfüllte Sehnsucht nach Sinnhaftigkeit spiegeln sich immer häufiger in Burnout und seelischen oder psychosomatischen Erkrankungen. Was uns durch das rationale Fenster als Makel er-
neues wirtschaften Abschied von der Illusion der Berechenbarkeit
scheint, ist aus einer beseelten höheren Perspektive ein „gesunder“ Hilferuf unserer menschlichen Natur. Auch kulturell und global wird die Illusion der Berechenbarkeit seit einigen Jahren immer offenkundiger. Die gesamte Natur ist anders als das, was durch die mathematische Brille erscheint. Dieses Andere zeigt sich immer, wenn die Rechnungen versagen: Fake-Science, Klimaveränderungen, Naturkatastrophen und Finanzcrashs, Kunst als Ware und entmenschlichtes Unternehmertum markieren die tiefe Krise der irrlichternden Ratio. „Die Größe des Problems verlangt langfristig eine große Lösung“, erläutert Prof. em. Dr. KarlHeinz Brodbeck, emeritierter Professor für Volkswirtschaftslehre, Statistik und Kreativitätstechniken. Er hält auf dem Kongress einen Vortrag und gibt anschließend einen Workshop zum Thema „Das Wesen des Geldes aus der Sicht des Buddhismus“. Brodbeck hat zahlreiche Bücher und Schriften, u. a. zum Thema „Geld als Denkform“ und „Buddhistische Wirtschaftsethik“ veröffentlicht. Er sagt: „Eine solche fundamentale Reform lässt sich nicht mit den Mitteln der Vergangenheit bewerkstelligen. Es geht nicht um die Wiedereinführung des Tauschhandels, nicht um neue Etiketten für alte Interessen, sondern um eine grundlegende Reform des Denkens!
Wir brauchen eine ethische Durchdringung von Wissenschaft und Ökonomie von innen heraus. Wir können die Widersprüche, Grenzen und Unhaltbarkeiten etablierter Theorien durchdenkend in unser Bewusstsein bringen und die Illusion der Berechenbarkeit loslassen.“
Auf der Suche nach einer gemeinsamen Sprache In einer Welt, in der das Geld zur neuen Religion geworden ist, gilt es, sich an wirkliche Wurzeln der Spiritualität zu erinnern, doch nicht nur in der Wirtschaft gibt es gegenwärtig noch viele Vorurteile gegenüber Spiritualität, vielmehr sind die Vorbehalte auf beiden Seiten groß. Blandina Kalmbach, Geschäftsleitung IAK-Forum International, sagt: „Auch in spirituellen Kreisen gibt es nach wie vor tiefe Berührungsängste mit der Wirtschaft, und es ist in vielen Fällen eine Frage des Selbstbewusstseins. Wir beobachten oft eine innere Haltung, die der Wirtschaft wie selbstverständlich ein Übergewicht an Kompetenz zuschreibt, und die davon ausgeht, dass es ohnehin keine gemeinsame Sprache geben kann.“ Es geht also nicht nur um gegenseitige Toleranz, sondern auch darum, selbstbewusst aus der Esoterik-Ecke herauszukommen? „Absolut!“, sagt Kalmbach, „es gibt inzwischen vereinzelt Engagement dafür, Bewusstseinstechniken in
die Wirtschaft einfließen zu lassen, aber dafür braucht es mutige, selbstbewusste Führungskräfte, die aufhören, in Paralleluniversen zu denken und integrative Ansätze vorleben. Es geht um eine lebendige, zeitgemäße Spiritualität, die keine Flucht vom Marktplatz, kein Paralleluniversum und keine Privatsache ist, sondern ein integraler Bestandteil einer gesunden Unternehmenskultur. Es bedeutet das Hineinwachsen in ein mitmenschliches, zukunftsfähiges Unternehmertum, das Spiritualität nicht abspaltet, sondern Bewusstsein, Sinnhaftigkeit und Würde in den wirtschaftlichen Alltag integriert. Wir brauchen mehr Unternehmer, die sich dafür öffnen, und wir brauchen mehr spirituell erwachsene Führungskräfte, die den integralen Ansatz selbstbewusst verkörpern und in die Welt tragen.“ Dr. Jens Riese, Senior Partner McKinsey&Company and Senior Expert Mobius Leadership, Executive Coach und Trainer, ist eine solche Führungskraft und einer der Hauptredner beim Kongress. Er
erläutert: „Fast alle Manager, die ich berate, stellen sich früher oder später Fragen nach dem Sinn ihres Daseins und ihrer Arbeit. Die Top Talente zieht es zu Firmen, die sich an höheren Werten orientieren. Ethische Erwägungen werden angesichts unserer enormen technischen Fähigkeiten in der Biotechnologie und artifiziellen Intelligenz in der Wirtschaft plötzlich sehr praktisch. All das sind für mich spirituelle Fragen. Die Antworten lassen sich nicht rein analytisch ableiten. Aber sie stehen auch nicht in den alten Schriften. Deshalb ist es wichtiger als je zuvor, Spiritualität und Wirtschaft zusammenzubringen. Im Dialog, als gemeinsame Praxis. Ich freue mich, dass der Kongress einen wichtigen Schritt in diese Zukunft zeigt.“
Referenten und Workshopgeber beim Kongress „Wirtschaft und Spiritualität“: https:// www.freiburger-forum.com/referenten/ Weitere Infos: https://www.freiburger-forum. com
Natur als Ressource im persönlichen Entwicklungsprozess – Teil 2 Von Achtsamkeit bis Naturtherapie - die Wirkung von Naturaufenthalten in verschiedenen Kontexten „Die Erfahrung von äußerer Natur ist auch bedeutsam für die Entwicklung der inneren Natur des Menschen“. Ulrich Gebhard In der Frühlingsausgabe von Achtsames Leben beschrieb der erste Teil die physiologische Wirkung von Naturaufenthalten sowie die Wirkung von Achtsamkeit in der Natur. Im zweiten Teil steht die Natur als Wirkfaktor im Kontext von Begleitungsprozessen.
Die Natur bzw. das Naturerleben wird hier in den Veränderungsprozess mit einbezogen. Dabei kann der gewählte Naturraum einfach unterschwellig wirken oder aktiv mitgenutzt werden. Die positiven Wirkungen von Naturaufenthalten wie Entspannung, Aufmerksamkeitserholung, Stimmungsaufhellung, Stressabbau, besserer Konzentrationsfähigkeit usw. schaffen ideale Voraussetzungen, um sich mit sich selbst zu beschäftigen. Daher profitieren Begleitungsprozesse wie Coaching und Therapie allein schon durch die physiologischen Wirkungen des Draußenseins. Zusätzlich verändern sich auch die mentalen Voraussetzungen: Sich in der Natur zu bewegen, schafft ein Gefühl von Abstand zum Alltag. Es entsteht mehr Offenheit und Bereitschaft zu einem Perspektivwechsel. Der Kontrast zur Lebens- und Arbeitswelt stimuliert die Nutzung der rechten Gehirnhälfte, die für unsere Kreativität zuständig ist. Bei Bewegung in der Natur schwingen sich - wie bei einer tiefen Meditation – beide Gehirnhälften auf gleichem Rhythmus im sogenannten Alphawellenbereich ein. Sie arbeiten ideal zusammen und steigern so unsere Fähigkeit zum Lösungsdenken. Die praktische und theoretische Einbettung des
Naturkontakts in den beraterischen Bezugsrahmen hat über die vorteilhaften Effekte von Naturaufenthalten hinaus eine große Bedeutung. So verändert sich bspw. die Beziehung zwischen Coach/Therapeut und Coachee/Klient: Statt der frontalen Gesprächssituation in der Praxis gehen und blicken beide in dieselbe Richtung und sind beide als Menschen der Natur ausgesetzt. Allein schon die lockere Bewegung kann das Ansprechen der eigenen Themen erleichtern. Im therapeutischen Bereich finden sich verschiedene Ansätze der Einbindung von Natur. Ausgangspunkt ist dabei das Naturerleben als Selbsterleben. Die Therapeutin Sandra Knümann hat bspw. als sehr wirksames Ergänzungsverfahren zur Psychotherapie den Ansatz „achtsamkeitsbasierte Naturtherapie“ entwickelt. Es finden sich noch weitere wie z.B. die systemische Naturtherapie oder die integrative Naturtherapie sowie Garten-, tiergestützte Therapie oder Wildnistherapie.
Der Schlüssel ist die Beziehung zur Natur Im Gegensatz zu den physiologischen Wirkungen kann sich die pädagogische oder therapeutische Wirkung der Natur erst entwickeln, wenn der Mensch einen Zugang zu ihr findet, also mit ihr in Beziehung tritt (Kapferer, Kalff).
Natur als Spiegel Ein besonders wichtiger Faktor ist die starke Symbolik und die vielfältigen Metaphern von Naturräumen. Wir Menschen greifen gerne intuitiv nach Ausdrucksformen, die unseren eigenen Standort und die eigenen Bedürfnisse symbolisieren. In der empirischen Psychotherapieforschung nimmt man an, dass Symbole die Funktion haben, Sinnstrukturen zu konstituieren und somit ein Zusammenhang besteht
Auch aus dem Bildungsbereich sind entsprechende Vorteile von Naturkontakt bekannt. Nach dem Neurobiologen Gerald Hüther werden Lernen und Eigenverantwortung durch Naturkontakt unterstützt und „AHA-Momente“ gefördert, die meist am Anfang eines Lernprozesses stehen. Diese wiederum begünstigen sogenannte Flowerlebnisse - ein Zustand in dem eine optimale Relation zwischen Fähigkeit und Herausforderung besteht. Wiederkehrende Flow-Erlebnisse sollen laut Forschung das Empfinden von Zufriedenheit und Glück steigern. Pädagogische Konzepte wie die Erlebnis-, Natur- und Wildnispädagogik binden den Kontext Natur schon lange als Wirk- und Lernfaktor in handlungs- und erlebnisorientierte Erfahrungsfelder mit ein. Die systemische Prozessbegleitung nach Lindenthaler bspw. verknüpft systemische Pädagogik mit dem Erfahrungsraum Natur und setzt Wald(er)leben als zentrales Medium ein. Im Mittelpunkt steht hier das sogenannte „Elementare Arbeiten“, also Basistätigkeiten wie Campbau, Feuermachen, Orientierung u.ä., welche beim Draußenleben der Erfüllung der Grundbedürfnisse dienen und nicht nur direkte Auswirkungen haben, sondern sinnstiftend wirken können.
zwischen Symbolreichtum (v.a. Natursymbolisierungen) und psychischer Gesundheit. Nach Gebhard hat diese salutogenetische Perspektive von Naturerfahrung v.a. in deren Ambivalenz ihre besondere Bedeutung: denn die Natur ist voller (selbstverständlicher) widersprüchlicher Eigenschaften, angesichts derer die inneren Widersprüche der menschlichen Seele weniger bedrohlich, ja sogar aufhebbar erscheinen. Die Wahrnehmung lebendiger Prozesse in der Natur kann also helfen, sich über die Vorgänge in der eigenen Seele bewusster zu werden, denn diese verlaufen oft analog zu den Vorgängen in der Natur (z.B. sprachliche Analogien wie Aufblühen, Reifen, Fließen). Dadurch, dass die Natur einen geeigneten Resonanzraum für Analogien, Assoziationen und Denkanstöße bietet und eine große Projektionsfläche für inner-psychische Prozesse darstellt, wird sie zum Spiegel der Seele.
Natur als existenzielle Kategorie Nach Knümann geht es zum Einen für den Menschen darum, ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, als Naturwesen evolutionär in natürliche Zusammenhänge eingebunden zu sein. Zu begreifen, dass man selbst ein Teil der Natur ist und in ihre Rhythmen und Zyklen eingebunden ist, schafft ein Gefühl von Geborgenheit und stärkt das Prinzip der Zugehörigkeit und des Verbundenseins. Nach Kalff können Naturerfahrungen in dieser Tiefe heilsame korrigierende Erfahrungen im Bereich des Vertrau-
bewusstes leben Natur als Ressource im persönlichen Entwicklungsprozess – Teil 2
ens zur Welt und zu den zugrunde liegenden Strukturen auslösen. Die Allgegenwärtigkeit von Leben und Tod in der Natur stellt ein Bewusstsein für die eigene Endlichkeit her und kann helfen, die Bedeutung der eigenen Existenz sowie die Prioritäten im eigenen Leben neu zu überdenken. Dadurch steigen Authentizität und Lebensqualität (Kapferer). Zum Anderen geht es darum, das eigene Leben nach diesem Bewusstsein auszurichten und damit sein Wohlbefinden selbst zu beeinflussen (Knümann). Eine naturnahe und symbolisch bedeutungsvolle Umwelt unterstützt das sogenannte Kohärenzgefühl, also „die subjektive Überzeugung, dass das Leben verständlich, beeinflussbar und bedeutungsvoll ist“ (Gebhard). Naturerfahrungen begünstigen also die Aktivierung von Selbstwirksamkeit.
Naturverbindung 2017 haben psychologische Studien in China nachgewiesen, dass bei Kindern die Naturverbundenheit in direkter positiver Relation zu ihrer seelischen Gesundheit steht. Auch bekannt ist, dass das Gefühl von Naturverbundenheit das Selbstwertgefühl steigert und zwar besonders bei Menschen, die einen Sinn für die Schönheit der Natur haben. Der Grund liegt offenbar in der Evolution: schöne, natürliche Umwelten zeigten eher Nahrungsquellen an, wodurch ein ausgeprägtes Schönheitsempfinden vermutlich eher überlebenswirksam war. Des Weiteren scheinen Zusammenhänge zwischen dem Sinn für Naturschönheit und Lebenszufriedenheit sowie Gerechtigkeits- und Fairnessempfinden zu bestehen. Existenziell ist auch die Entstehung von Wertigkeit. Das subjektive Empfinden von Naturverbundenheit geht als wichtiger Teil des Selbstkonzepts einher mit der Entstehung eines ökologischen Bewusstseins. Außerdem fördert die Naturerfahrung das Erleben von Autonomie, die Abnahme selbstbezogenem Verhaltens und damit die Entwicklung von sozialem Bewusstsein. Aus der Forschung ist bekannt, dass das
Erleben von Lebendigem in der Natur die Fähigkeit Empathie, also Mitgefühl, zu entwickeln unterstützt, weil die dafür im Gehirn zuständigen Spiegelneuronen aktiviert werden. Es tut uns also gut in eine Verbindung zur Natur zu gehen und eine positive Beziehung zu ihr zu pflegen, weil wir damit eine positive Beziehung zu uns selbst herstellen.
Zum Weiterlesen: - Gebhard, Ulrich: Naturerfahrung und seelische Gesundheit -e&l - 3&4/2018. - Hüther, Gerald & Renz-Polster, Herbert (2016) Wie Kinder heute wachsen. Natur als Entwicklungsraum. Ein neuer Blick auf das kindliche Lernen, Fühlen und Denken. - Kalff, Michael (2001) Handbuch zur Naturund Umweltpädagogik. - Kapferer, Werner (2008) Therapeutisches Arbeiten in und mit der Natur auf dem Hintergrund der Existenzanalyse. Abschlussarbeit für die fachspezifische Ausbildung in Existenzanalyse zur Erlangung des akademischen Grades MSc. - Knümann, Sandra (2019) Naturtherapie. Mit Naturerfahrungen Beratung und Psychotherapie bereichern. - Kreszmeier, Habiba (2008) Systemische Naturtherapie. - Lindenhaler, Christine & Lindenthaler, Hansjörg (2012) Natur als Partnerin. Systemische Prozessbegleitung in psychosozialen Handlungsfeldern.
Weitere Informationen: Sabine Rickels – https://www.rickels-training.de
Den Auftrag finden Sie online und als PDF zum Ausdrucken auf www.achtsames-leben.org/ service/kleinanzeigenauftrag.
fĂźr die sinne
spiritualität Autorin: Christa Spannbauer
Immer geht es um die Liebe Die Evolution der Liebe Die Liebe ist das faszinierendste Phänomen, das die Evolution des Lebens auf dieser Erde hervorgebracht hat. Sie ist es, die den Einzelnen, das Paar, die menschliche Gesellschaft und letztlich die gesamte lebendige Welt im Innersten zusammenhält. Davon ist der Neurobiologe Gerald Hüther überzeugt.
Alexandra Koch - pixabay.com
Anders als die meisten seiner Kollegen aus der Sozio- und Evolutionsbiologie erblickt er in der Liebe weniger einen genetischen Instinkt, ein Planspiel der Hormone zum Arterhalt der Spezies, sondern vielmehr das Wunder der Evolution, deren schöpferische Kraft bislang Getrenntes miteinander verbindet und unablässig Neues gestaltet. Die Liebe zeigt sich als die entscheidende Triebfeder für die Entwicklung und Transformation der Menschheit. Doch seien wir ehrlich: In der Liebe müssen wir noch viel lernen. Wir erwarten viel von ihr und wissen wenig über sie. Zugleich waren die Hoffnungen und Erwartungen, die an sie herangetragen werden, noch nie so groß wie in der Gegenwart. Nahezu Unmögliches soll sie leisten: Unendliche Glücksgefühle, emotionale Geborgenheit und ewige Lust soll sie uns bescheren. Im Partner wird nicht nur die Erfüllung der Liebe, sondern auch die Sinnerfüllung des eigenen Lebens ersehnt. Die Idealisierung der Liebesbeziehung, so der Paartherapeut Hans Jellouschek, nimmt damit fast schon religiöse Ausmaße an. Wodurch jede Partnerschaft heillos überfrachtet wird. In den überzogenen Ansprüchen, die der Partnerliebe für das persönliche Glück beigemessen wird, sieht der Therapeut die Hauptursache der Krise, in die viele heutige Beziehungen geraten.
Lieben lernen Dass die wichtigste Aufgabe des Menschseins darin liegt, sich in der Kunst des Liebens zu schulen, darauf wies der Philosoph Erich Fromm in seinem gleichnamigen Weltbestseller hin. Ist
Die Herausforderungen der Liebe es doch die Liebe, die den Menschen zu seinem wahren Selbst führt, die Mauern einreißt, die ihn von seinen Mitmenschen trennen und die ihn schließlich seine Bestimmung in der Welt erkennen lässt. Nein, eine leichte Kunst ist das nicht. Zumal die Liebe genau das einfordert, was uns Menschen so schrecklich schwer fällt: das Loslassen. „Was du liebst, lass frei“, verlangte bereits der weise Konfuzius vor 2500 Jahren. Das aber ist leichter gesagt als getan. Denn insgeheim glauben wir doch alle, dass der geliebte Mensch uns gehört und dass es seine Aufgabe ist, unsere Wünsche zu erfüllen. In unserer materialistischen Zeit haben wir die Liebe zum Besitztum erklärt. Wir wollen sie haben und wir wollen, dass sie uns alleine gehört. Wir stecken sie in eine „Beziehungskiste“ und wehe der Partner wagt es, aus dieser herauszulugen oder gar herauszuspringen. So wird Liebe zum Zweckbündnis, zum Tauschgeschäft: „Wenn du mich liebst, dann liebe ich dich auch.“ Ein solches Denken aber entspricht nicht dem Wesen der Liebe. Denn Liebe stellt keine Bedingungen. Sie
spiritualität Immer geht es um die Liebe
verschenkt sich. Sie ist ein Kind der Freiheit. Und als ein solches scheut sie die Enge. Sie zerrinnt uns zwischen den Fingern, mit denen wir sie festhalten wollen.
Visionen der Liebe In geradezu kindlicher Manier glauben wir häufig, dass es in der Liebe in erster Linie darum ginge, geliebt zu werden. Doch die Liebe ist eine Aktivität, die im Geben ihre Erfüllung findet. Im Schenken der Liebe erlebt sich der Mensch als überströmend, lebendig und mit dem Strom des Lebens verbunden. Eine Erfahrung, die den jungen Goethe ausrufen ließ: „Und doch, welch Glück, geliebt zu werden. Und lieben, Götter, welch ein Glück!“ Wäre es daher nicht an der Zeit, die Liebe aus der Enge zu befreien, in die wir sie hineingetrieben haben? Denn die Liebe ist immer schon größer als der Einzelne oder das Paar. Ihr ist es gänzlich fremd, sich in der Zweisamkeit zu verbarrikadieren. Vielmehr ermöglicht sie den Liebenden, gemeinsam neue Räume zu betreten, die ihnen alleine verschlossen blieben und schenkt ihnen Erfahrungen, die ihnen alleine nicht möglich wären. Die Liebe ist auf Transformation angelegt und weitet den Raum für Wachstum und Entwicklung. Miteinander und aneinander wachsen die Liebenden und reifen hinein in eine größere Liebe. Gemeinsam schaffen sie Neues und bringen dies in die Welt. Wenn wir wahrhaft lieben, sind wir frei. „Liebe und tue, was du willst“, konnte deshalb der Kir-
chenvater Augustinus sagen. Dies ist kein Aufruf zu hemmungslosem Egoismus, sondern Ausdruck des bedingungslosen Vertrauens in die Kraft der Liebe. Einer Liebe, in der die Partnerschaft zur Keimzelle einer mitfühlenderen Gesellschaft wird. Sie wacht nicht eifersüchtig über das Herz des anderen, sondern öffnet das Herz für die Welt. „Wenn ich einen Menschen wahrhaft liebe, so liebe ich alle Menschen, so liebe ich die Welt, so liebe ich das Leben. Wenn ich zu einem anderen sagen kann: ‚Ich liebe dich‘, muss ich auch sagen können: ‚Ich liebe in dir auch alle anderen, ich liebe durch dich die ganze Welt, ich liebe in dir auch mich selbst,“ erkannte Erich Fromm. So führt die Partnerliebe zur fundamentalsten Art der Liebe, der Nächstenliebe, die sich in der tätigen Fürsorge und Achtung für unsere Mitmenschen und dem Wunsch, dass alle Menschen glücklich sein mögen, ausdrückt.
Lust und Liebe Wer Liebe zu verschenken vermag, wer sich einem anderen Menschen hingeben kann, wer bereit ist, sich im Anderen zu verlieren, um sich selbst zu finden, taucht ein in das Mysterium der Liebe. Nirgendwo sonst erleben wir dies so intensiv und mit all unseren Sinnen wie in der sexuellen Vereinigung mit dem Geliebten. In der seelisch-körperlichen Hingabe an einen anderen Menschen schmelzen die Grenzen unseres Ichs auf und machen die Vereinigung mit einem Du möglich. Zwei Menschen werden in
der erotischen Ekstase über sich selbst hinausgetragen und erfahren sich als Teil eines größeren Ganzen. Eine kosmische Versöhnung im Kleinen, nannte dies Walter Schubart in seinem Buch Religion und Eros: „Zuletzt treibt die Geschlechterliebe den Menschen der Gottheit in die Arme und löscht den Trennungsstrich aus zwischen Ich und Du, Ich und Welt, Welt und Gottheit“. Dass dieses fast schon religiöse Heilsversprechen, das in der Moderne an die Sexualität herangetragen wird, eine Beziehung im Alltag aber auch reichlich überfrachten kann, liegt nahe. Der Anspruch an die Sexualität war noch nie so hoch wie heute. Sie gilt als wichtigster Signifikant einer erfüllten Liebesbeziehung und ihr lustvoller Vollzug als Beweis der emotionalen Verbundenheit der Partner, der immer wieder aufs Neue erbracht werden muss. Vielleicht sind die hohe Trennungsrate und der Trend zum Single-Leben ein Hinweis darauf, dass wir damit ein letztlich unstillbares Begehren in die Welt gesetzt haben.
Die Heimkehr der Liebe In das Herz eines jeden Menschen, so sagen die Sufis, legte Gott in seinem Schöpfungsakt einen göttlichen Funken. Diesen göttlichen Funken zu finden, ihn zu entfachen und zum Brennen zu bringen, so dass er den ganzen Menschen mit seinem Feuer erfasst, bis dieser völlig in Liebe versinkt und sein Wesen aufgeht in allumfassender Liebe – darin erblicken die Liebesmysti-
ker des Islam die wahre Berufung eines jeden Menschen. Wer einmal vom Geschmack dieser Liebe gekostet hat, den kann nichts mehr davon abhalten, ihrem Ruf zu folgen. Denn in uns allen brennt die Sehnsucht nach dem Wunderbaren, dem Unendlichen, dem Göttlichen. Wir sehnen uns nach Vereinigung und Verschmelzung mit diesem Urgrund, aus dem wir kommen und in den wir zurückkehren. Jede weltliche Liebe ist letztlich Ausdruck der Sehnsucht nach Heimkehr, ein Trennungsschmerz, der nicht aufhören wird, bis wir zurückkehren in die Einheit. Je tiefer die spirituelle Einheitserfahrung des Menschen ist, umso größer seine Liebe. Denn diese ermöglicht es, im anderen sich selbst zu erkennen. Dieser Erfahrung erwächst ein universales Mitgefühl, das alle Menschen einschließt. Deshalb wohl kam der Zen-Meister Willigis Jäger zu der Schlussfolgerung: „Was wir am Ende unseres Lebens in Händen halten, sind nicht unsere Leistungen und unsere Werke. Wir werden uns zuerst und vor allem die Frage stellen müssen, wie viel wir geliebt haben.“
Wir bedanken uns herzlich bei der Berliner Autorin Christa Spannbauer für diesen Text, der zuerst im SEIN-Magazin erschien. In ihren Publikationen und Vorträgen zeigt sie die Alltagstauglichkeit der Weisheitswege aus Ost und West auf - www.christa-spannbauer.de. Siehe auch unter Wortwelten, Seite 53.
• offene Abende (Ther. Kurzaufst.) 09.07. I 13.08. I 10.09., 18.45 h, Rosenhaus
aktuell Autor*in: Ulrike und Karl-Heinz Plaggenborg
Neues aus der Redaktion „Achtsames Leben“ Gruppen, die wir nach wie vor mehrmals im Jahr hauptsächlich in Seefeld im Kunze-Hof machen, aber auch in Süddeutschland oder den Niederlanden. Ulrike macht ja weiterhin Webseiten für Kund*innen.
Ein Leben ohne Facebook? Kein Problem! Es gibt mal wieder Neuigkeiten von den Plaggenborgs: 2020 wird Karl-Heinz 70 Jahre jung und Ulrike 65, da haben wir uns überlegt, dass wir ein bißchen weniger arbeiten wollen. Deshalb wird das Achtsame Leben ab dem nächsten Jahr dreimal im Jahr erscheinen, und zwar nach voraussichtlicher Planung am 15. April, 15. August und 15. Dezember. Wir setzen jetzt einmal Ihr freundliches Verständnis voraus, schließlich möchten wir das Achtsame Leben ja auch noch länger herausgeben. Im Moment ist es ein wenig so: nach dem Heft ist vor dem Heft, und etwas Verschnaufpause tut allen ganz gut, glauben wir. Wir brauchen z.B. Zeit zum Lesen, um ansprechende Beiträge zu finden. Es ist auch nicht so, dass wir sonst nichts zu tun haben. Da ist natürlich die (Bestell-) Buchhandlung, dazu unten mehr. Und die Büchertische für die Almaas/Ridhwan-
Wir hatten ja berichtet, dass wir aus allen Facebook-Aktivitäten rausgegangen sind. Und – natürlich – ist es überhaupt kein Problem, trotzdem gut informiert zu sein, oder vielleicht gerade deswegen… Denn man wird nun nicht mehr vom millionsten Katzenbild bei der Arbeit gestört. Das Internet ist trotz aller Unkenrufe nach wie vor ein exzellentes Informationsmedium, man muss nur ein wenig suchen, aber wirklich nur ein wenig. Wir bestellen auch öfter direkt beim Hersteller, wenn wir ein Produkt vor Ort im Geschäft nicht finden. Und ich kann doch wohl mal 2-3 Tage auf etwas warten… Jedenfalls haben wir den Austritt aus Facebook nicht bereut.
(Neuer) Anderer Onlineshop der Buchhandlung Plaggenborg Anfang Februar (natürlich im Urlaub, wann sonst) bekamen wir leichte Schnappatmung, als wir erfuhren, dass unser Buchgroßhändler – der zweitgrößte Deutschlands – Insol-
venz anmelden musste. Da unser Onlineshop zu 100% bei dem Großhändler läuft, war das natürlich erstmal eine erschreckende Nachricht. Wir blieben aber erstaunlich ruhig (vielleicht weil wir urlaubsentspannt waren) und sagten uns, mal sehen, was draus wird. Dann haben wir uns erkundigt nach Alternativen. Eine fiel von vorneherein aus – viel zu teuer. Eine andere jedoch erwies sich als ein Segen, u.a. weil nun endlich unsere Spezialthemen Nachhaltigkeit, Gesundheit, Bewusstes Leben usw. im Hauptmenü (oben auf der Seite) angezeigt werden, und weil der Betrieb des Shops viel einfacher zu bearbeiten ist. Nun werden wir also ab Sommer einen neuen Onlineshop haben mit der gewohnten Adresse: www.buchhandlungplaggenborg.de . Der ist einfacher „gestrickt“ als der alte, was insbesondere für Handynutzer von Vorteil sein dürfte. Er ist trotzdem ganz ansprechend, finden wir. Schauen Sie doch mal rein. Das einzige was für Sie als unsere Kund*innen zu beachten wäre: da es ein ganz anderes System ist, müssen Sie sich bitte wieder neu registrieren bei uns. Wie gefällt Ihnen der neue (andere) Shop? Wir freuen uns auf ein Feedback unter info@buchhandlungplaggenborg.de .
gesundheit & heilung Autorin: Interview vom Mankau Verlag mit Maria Holl
Gewitter im Kopf: Migräne und Kopfschmerz nachhaltig stoppen Die Maria-Holl-Methode® Laut Statistik leiden etwa zehn Prozent der Deutschen unter Kopfschmerzen und Migräne. Was versteht man überhaupt darunter, und was ist der Unterschied zwischen den beiden Beschwerdeformen? Maria Holl: Es gibt ganz unterschiedliche Kopfschmerzen; inzwischen kennt die Medizin zwischen 180 verschiedene Kopfschmerzarten. Die Internationale Kopfschmerzgesellschaft (IHS) unterscheidet zwischen den drei am häufigsten vertretenen Kopfschmerztypen: Spannungskopfschmerzen, Cluster-Kopfschmerz und Migräne. Eine Migräne ist sehr viel mehr als Kopfschmerzen, die schon unangenehm genug sind. Bei Migräne kommen noch Übelkeit und/oder Erbrechen sowie Empfindlichkeit gegenüber Licht, Geräuschen und Gerüchen hinzu. Während bei Kopfschmerzen Bewegung manchmal die Schmerzen lindert, verschlimmert sich die Migräne dadurch. Bis heute ist medizinisch nicht eindeutig geklärt, was Kopfschmerzen und Migräne wirklich auslöst. Welche Ursachen werden vermutet, und welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Maria Holl: Die bekannten Kopfschmerzarten werden einer von zwei großen Kategorien zugeordnet: primäre Kopfschmerzen, bei denen keine Ursache erkennbar ist, oder sekundäre Kopfschmerzen, die als Folge einer Erkrankung auftreten. Eine klare Ursache können etwa verspannte Nackenmuskeln sein, ausgelöst durch eine Fehlhaltung. Wenn das auszuschließen ist, vermutet die Medizin ein Ungleichgewicht von Botenstoffen im Gehirn. Besonders die Funktion von Serotonin wird in diesem Zusammenhang diskutiert. Aus der Sicht der Maria-Holl-Methode sind Migräne und Kopfschmerz Symptome einer energetischen Imbalance des gesamten Körpers und können durch die Übungen der MHM erfolgreich behandelt werden.
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Seit vielen Jahren unterstützen Sie Menschen mit Migräne in Ihrer Praxis bei der Bewältigung dieses Symptoms. Woran kann man feststellen, dass die Kopfschmerzen nicht auf eine andere Erkrankung hinweisen? Maria Holl: Die meisten Patienten sind bei ihrem Hausarzt gewesen und haben schon abgeklärt, ob die Kopfschmerzen und die Migräne eine organische Ursache haben und medizinisch behandelt werden müssen. Falls dies vorab noch nicht geschehen ist, bitten wir darum, dies zunächst von einem Arzt ihrer Wahl untersuchen zu lassen. Nach der Tinnitus-Atemtherapie nach Holl® (TAT) haben Sie nun die Maria-Holl-Methode® (MHM) entwickelt, um Betroffenen zu helfen. Was ist das Besondere an dieser Methode, und welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit die Anwendung erfolgreich ist? Maria Holl: Es gibt keine Voraussetzungen für die Anwendung der Maria-Holl-Methode, die für
gesundheit & heilung Gewitter im Kopf: Migräne und Kopfschmerz nachhaltig stoppen
den in unserer Zeit lebenden normalen Menschen entwickelt wurde. Jeder, der bereit ist, 30 Minuten täglich zu üben, kann die Methode erfolgreich anwenden. Die MHM wirkt vordergründig sehr einfach, da die Übungen am Anfang leicht umzusetzen sind. Dennoch schreiben Sie, dass Sie selbst mehrere Jahre gebraucht haben, um die Methode komplett zu verstehen. Worin besteht die „Tiefe des Programms“ für Sie als Begründerin? Maria Holl: Bei der Maria-Holl-Methode kommt es auf das ausdauernde und tägliche Üben an. Der Körper kommt durch die Übungen wieder in Balance, und seine Selbstheilungskräfte werden aktiviert. Sie beginnen damit, die oberen Schichten der körperlichen Verspannungen und Balancestörungen zu heilen. Auf Dauer dringen sie in tiefere Schichten vor, und die Tiefe des Menschen ist endlos. Deshalb können Sie mit der MHM Schicht um Schicht Ihres Körpers in Balance bringen. Die Übungen der Maria-Holl-Methode® erhöhen die Lebenskraft und sorgen gleichzeitig schrittweise dafür, dass das Qi im Körper wieder frei fließen und zirkulieren kann. Wie kommt es zu den Blockaden und Verspannungen der Lebensenergie?
Maria Holl: Täglich kommt es zu Blockierungen und Verspannungen. Sie sind unsere Schutzmechanismen. Immer, wenn Sie sich erschrecken, sich unwohl fühlen, sich nicht entscheiden können oder wenn Sie irritiert sind, ziehen Sie sich zusammen. So entstehen Blockierungen und Verspannungen. Sobald Blockierungen und Verspannungen zu viel werden, entstehen Symptome und Krankheiten. Zur Unterstützung des Übungsprogramms empfehlen Sie, ein Tagebuch zu führen und einen Vertrag mit sich selbst abzuschließen. Was sollte darin festgehalten werden, und welche Vereinbarungen gilt es einzuhalten? Maria Holl: Als Erstes formulieren Sie Ihr persönliches Ziel. Danach wählen Sie aus Ihrer Familie oder Ihrem Freundeskreis einen Motivationscoach, mit dem Sie am Anfang zweimal wöchentlich telefonieren und berichten, ob Sie geübt haben und welche Erfahrungen Sie beim Üben hatten. Als Drittes legen Sie die tägliche Übungszeit fest.
Maria Holl (geb. 1953) ist Diplom-Sozialarbeiterin und Heilpraktikerin für Psychotherapie und arbeitet seit 1981 in eigener Praxis als Psychotherapeutin, Coach und Meditationslehrerin in Aachen. www.maria-holl-methode.de Siehe auch unter Wortwelten, Seite 53.
bewusstes leben Autor*in: Romy Jaster und David Lanius
10 Regeln für eine gute Debatte – Hilfe bei Streitgesprächen mit Andersdenkenden Wir leben in Zeiten, in denen sich viele Menschen ungehört fühlen und sich in den sozialen Medien entsprechend auf eine Art und Weise Gehör verschaffen, dass einem ganz anders wird. Dieser Umstand wirft mit neuer Dringlichkeit die Frage auf, wie wir wieder konstruktiv miteinander ins Gespräch kommen. Romy Jaster und David Lanius haben zehn Regeln formuliert, die bei Streitgesprächen mit Andersdenkenden helfen können. 1. Versuchen Sie, wirklich zu verstehen
Helmut J. Salzer - pixelio.de
4. Finden Sie Gemeinsamkeiten In jedem Gespräch und mit jedem Gegenüber lassen sich Gemeinsamkeiten finden. Machen Sie deutlich, worin Sie mit Ihrem Gegenüber übereinstimmen. Sie schaffen damit ein gutes Klima für die weitere Diskussion und finden heraus, an welchem Punkt Ihre Auffassungen auseinandergehen. Womöglich liegen Ihre Positionen weniger weit voneinander entfernt, als Sie ursprünglich dachten.
5. Belehren Sie Ihr Gegenüber nicht Wer belehrt, demonstriert höhere Erkenntnis und ruft beim Gegenüber Abwehr hervor. Vermeiden Sie es, zu moralisieren. Fragen Sie lieber nach und stellen persönliche Bezüge her:
bewusstes leben 10 Regeln für eine gute Debatte
„Ist es Ihnen selbst schon einmal widerfahren, dass …?“
6. Begründen Sie Ihren Standpunkt Ihre Meinung ist wichtig. Aber durch das bloße Aufeinanderprallen von Meinungen ist noch nichts gewonnen. Um miteinander ins Gespräch zu kommen, ist es entscheidend, warum Sie dieser Meinung sind. Begründen Sie Ihren Standpunkt und laden Sie Ihr Gegenüber ein, das Gleiche zu tun. Bloße Meinungsbekundungen und Polemisierungen bringen das Gespräch nicht weiter.
7. Interpretieren Sie wohlwollend Stürzen Sie sich nicht auf die offensichtlichen Schwächen in den Argumenten Ihres Gegenübers. Versuchen Sie, jedes Argument in seinem bestmöglichen Sinn zu interpretieren und auf die stärkste Version des Punktes einzugehen – selbst wenn Ihr Gegenüber nicht in der Lage ist, das Argument in Perfektion zu entwickeln. In der Argumentationslehre nennt man diesen Grundsatz „Prinzip des Wohlwollens“.
8. Üben Sie sachliche Kritik Korrigieren Sie falsche Informationen. Decken Sie voreilige Schlüsse und Pauschalisierungen auf. Weisen Sie auf lückenhafte oder widersprüchliche Stellen in der Argumentation hin. Gehen Sie mit Ihrer Kritik jedoch sparsam um und vermeiden Sie, wenn möglich, offene Konfrontation.
9. Deeskalieren Sie In Diskussionen kochen häufig Emotionen hoch. Achten Sie darauf, dass Ihr Gegenüber sein Gesicht nicht verliert, wenn Sie Kritik üben. Bringen Sie gelegentlich Witz oder Ironie ein und sprechen Sie Ihre Gefühle und die des Gegenübers an. Sagen Sie so etwas wie „Ich merke, dass Sie/mich dieses Thema sehr wütend macht.“ Wichtig ist in jedem Fall: ruhig bleiben.
10. Wechseln Sie die Perspektive Oft scheitern Diskussionen nicht nur an unterschiedlichen Meinungen, sondern an entgegengesetzten Wertvorstellungen. In solchen Fällen kann es helfen, die Perspektive des Gegenübers einzunehmen und zu überlegen, wie Sie argumentieren können, wenn Sie die Wertvorstellungen Ihres Gegenübers zugrunde legen. Wenn Ihrem Gegenüber der Schutz der Familie ein besonders hohes Gut ist, können Sie versuchen, vor diesem Hintergrund für Ihre Position zu argumentieren. Im wissenschaftlichen Diskurs nennt man dieses Vorgehen „reframing“. Wichtig ist dabei, authentisch zu bleiben und die eigenen Grenzen nicht zu überschreiten. Romy Jaster ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Philosophie der HumboldtUniversität zu Berlin. Sie forscht zu den Themen Fähigkeiten und Willensfreiheit sowie zu Fake News und Postfaktizität. David Lanius ist Forscher am DebateLab des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf strategischer Unbestimmtheit in Recht und Politik, Populismus, Fake News und den Möglichkeiten und Grenzen von konstruktivem Diskurs. Gemeinsam betreiben sie das Forum für Streitkultur, eine Denkfabrik zur Förderung des konstruktiven Diskurses in Politik und Öffentlichkeit. Kürzlich ist ihr Buch „Die Wahrheit schafft sich ab - Wie Fake News Politik machen“ bei Reclam erschienen.
Weitere Infos: https://forum-streitkultur.de
neues wirtschaften Autorinnen: Petra Keup, Barbara Kosuch
5 Jahre Initiative Bedingungsloses Grundeinkommen in Oldenburg BGE - unsere Chance für eine gute Zukunft! Bei den Oldenburger Zukunftstagen im Mai 2014, mit dem Thema: Ideen – Visionen – Projekte, gründete sich die Initiative Grundeinkommen Oldenburg (GE-OL), die sich seit fünf Jahren vielfältig für das bedingungslose Grundeinkommen (BGE) engagiert. Zunächst war das BGE eine Idee, eine Vision, doch heute ist es bereits ein Projekt, an dem in verschiedenen Regionen, in Deutschland, in Europa, immer mehr Menschen arbeiten, es in die Tat umzusetzen. Das BGE wird heute von vielen als Chance für jeden einzelnen Menschen und damit auch für neue Innovationen im gesellschaftlichen Miteinander gesehen. Statt Demütigungen, Ausgrenzungen und Überwachung durch das Hartz4Jobcenter- System, fördert es Freiheit und Würde und macht es möglich, der Gesellschaft neue Entwicklungsimpulse zu schenken. Diese Idee des BGE aus den verschiedensten Blickwinkeln – Freiheit, Gesellschaftswandel, Philosophie, Finanzierung, soziale und menschenwürdige Gerechtigkeit, Politik etc. – anzuschauen und in die Gesellschaft zu tragen, ist das Anliegen der Initiative GE-OL. Der sehr aktive Mitgliederkern der Initiative ist mittlerweile auf ganz unterschiedlichen Ebenen zum Thema unterwegs. Regional und in der Stadt Oldenburg gab es bereits viele Veranstaltungen, wie Lesungen und Gespräche, Filmvorführungen, Vorträge und Diskussionsveranstaltungen, Aktionen und Infostände. Doch auch überregional wirkt die Gruppe mit Netzwerktreffen und Kontakten zu anderen Initiativen z. B. der Initiative bedingungsloses Grundeinkommen in Kassel und dem niederländischen Netzwerk Vereniging Basisinkomen in Groningen. Bei den vielen Veranstaltungen der Initiative, auf denen Menschen zum Thema BGE ins Gespräch kommen, wird immer wieder deutlich: Die Finanzierung eines BGE ist gar nicht das
zentrale Problem sondern es sind die Denkblockaden in den Köpfen der Menschen und die veralteten politischen Denkstrukturen sowie deren dahinter stehenden Menschenbilder. Ein gesellschaftlicher Wandel ist dringend nötig, doch der Wandel kann nur mit einem neuen Denken vollzogen werden. Ein Zitat von Albert Einstein mag uns alle beim Aufwachen helfen: „Wir können unsere Probleme nicht mit dem gleichen Denken lösen, mit dem wir sie erschaffen haben.“ Es geht darum, nicht immer nur Symptome anzuschauen und beheben zu wollen, sondern wir müssen einen Blick auf die Ursachen wer-
neues wirtschaften 5 Jahre Initiative Bedingungsloses Grundeinkommen in Oldenburg
fen. Nicht immer nur gegen Symptome rebellieren sondern die tieferen Ursachen erkennen und bewusst machen. Erst so kann ein anderes Handeln möglichen werden und eine Wandlung zum Guten für Alle gelingen. Stellen Sie sich doch einmal folgende Fragen und diskutieren Sie diese mit Menschen in Ihrem Umfeld:
1. Was würde sich mit einem BGE gesell-	schaftlich positiv verändern? 2. Was würde ein BGE für die Demokratie in Europa bedeuten? 3. Was würden Sie tun, wenn Sie auf Dauer ein bedingungsloses Grundein	kommen hätten? • Weiterarbeiten wie bisher • Weiterarbeiten, aber in einem ande	ren Bereich (nämlich: ...) • Die Arbeitszeit grundsätzlich redu	zieren. • Endlich die Selbständigkeit wagen. • Mich beruflich weiterbilden (neue Ausbildung, neues Studium….) • Mich im Sozialen engagieren. • Mich in der Kultur engagieren. • Mich politisch engagieren. • Entspannen, reisen, die Seele baumeln lassen…) • Eine Auszeit nehmen, um ganz neue Ideen zu entwickeln. Ich werde ... Gerne können Sie uns Ihre Antworten zu der Frage auch zusenden! Die Initiative GE-OL trifft sich in der Regel jeden letzten Dienstag im Monat um 18 Uhr im Gemeinderaum der Sophienkirche in der Ulmenstraße. Wer sich für das BGE engagieren oder die Veranstaltungen der Initiative finanziell unterstützen möchte, ist herzlich willkommen.
www.grundeinkommen-oldenburg.de grundeinkommen-oldenburg@t-online.de
nachhaltigkeit & ethik Quelle: https://peta50plus.de/
PETA – Menschen für ethischen Umgang mit Tieren Was bedeutet der Name PETA? Erfahren Sie, wofür PETA steht und worum es der weltgrößten Tierrechtsorganisation in ihrer Arbeit geht.
Der Mensch zieht provisorische und willkürliche Grenzen, um Lebewesen, die sich von ihm unterscheiden, von sich abzutrennen. In der fehlerhaften Annahme, dass jene, die anders sind als wir, nicht leiden und in moralischer Hinsicht nicht berücksichtigt werden müssen, haben wir Kriege, Versklavung, sexuelle Gewalt und militärische Eroberungen gerechtfertigt. Diese menschengemachten Grenzen haben sich im Laufe der Geschichte immer wieder verschoben. Heute erinnern wir uns mit Entsetzen an die Gräuel, die wir anderen angetan haben, die einst als Außenseiter galten: die Vernichtung des jüdischen Volkes durch die Nazis, die Versklavung von Millionen Afrikanern durch amerikanische Plantagenbesitzer und die Ermordung von Christen zur Unterhaltung von römischen Zenturios. Heute ist die Diskriminierung aufgrund des Geschlechts, der Rasse, der Religion, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Ausrichtung gesetzlich verboten. Doch es ist gerade einmal 100 Jahre her, dass Menschen, die in den Augen der Mächtigen anders waren, gefoltert, ausgebeutet und getötet wurden. Es gab Zeiten, in denen jene, die an der Macht waren, behaupteten, Jugendliche oder dunkelhäutige Menschen würden keine Schmerzen empfinden. Es gab Zeiten, in denen jene, die an der Macht waren, glaubten, dass Gott ihnen ihre Vorherrschaft verliehen habe. Unsere heutige Gesellschaft weiß, dass kein Mensch das Recht hat, andere Menschen aus irgendeinem Grund zu vergewaltigen, zu quälen oder zu versklaven. Wir vertreten die gemeinsame Überzeugung, dass jeder Mensch einen grundlegenden Wert besitzt und wir schätzen unsere Unterschiede.
Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst. Diese Goldene Regel lernen wir schon als Kinder. Alle großen Weltreligionen lehren Werte wie Gewaltlosigkeit und Barmherzigkeit. Martin Luther King Jr. sagte: „Wenn irgendwo ein Unrecht geschieht, ist die Gerechtigkeit überall in Gefahr.“ Die goldene Regel der ethisch verantwortlichen Behandlung muss für alle Lebewesen gelten – auch für Reptilien, Säugetiere, Fische, Insekten, Vögel, Amphibien und Krebstiere. Würden wir unsere Kinder in Käfigen einsperren, die so klein sind, dass sie sich darin nicht bewegen können? Würden wir unsere Schwestern vergewaltigen und ihnen ihre Babys wegnehmen? Würden wir unsere Freunde absichtlich mit Krankheiten infizieren und sie dann nicht ärztlich behandeln? Natürlich nicht! Warum aber behandeln wir dann andere Lebewesen so? Wir müssen die archaische und falsche Abgrenzung des Menschen gegenüber allen anderen Lebewesen aufgeben, die uns fortwährend als Rechtfertigung für das Massaker an Milliarden von Lebewesen dient. Vor mehr als einem Jahrhundert hat Charles
nachhaltigkeit & ethik PETA – Menschen für ethischen Umgang mit Tieren
Darwin aufgezeigt, dass alle Lebewesen der Erde einst gemeinsame Vorfahren hatten. Alle Lebewesen wollen leben. Wir alle fühlen Schmerz, Freude, Trauer und Lust. Jedes Lebewesen hat einen eigenen Wert. Tiere sind nicht dazu da, dass wir sie essen, dass wir sie anziehen, dass wir an ihnen experimentieren, dass sie uns unterhalten müssen oder dass wir sie auf andere Weise ausbeuten oder misshandeln. Alle Lebewesen wollen frei sein und ein Leben führen, das ihren natürlichen Bedürfnissen und Instinkten entspricht. Auch wenn jedes Geschöpf auf dieser Erde in seinem Leben unweigerlich ein gewisses Maß an Leid erfährt, muss der Mensch damit aufhören, allen anderen Lebewesen für seine eigenen egoistischen Zwecke bewusst Leid zuzufügen. Es macht für uns keinen Unterschied, ob wir statt eines Cheeseburgers einen Veggieburger essen oder ob wir einen Geldbeutel aus Kunstleder statt aus Leder kaufen. Die Lebewesen hingegen, die wir ausbeuten, sie bezahlen unseren flüchtigen Genuss oder unsere selbstsüchtigen Vorlieben mit ihrem Leben. Wir lernen von klein auf, verschiedene Lebewesen unterschiedlich zu behandeln und wachsen in dem Irrglauben auf, es sei in Ordnung, das Fleisch einiger Lebewesen zu essen, die Schreie gejagter Lebewesen zu ignorieren und mit pelzigen Tierbabys zu kuscheln. Wir entwickeln eine konfuse Denkweise. Dies führt dazu, dass die meisten von uns als Erwachsene Abscheu und Betroffenheit empfinden, wenn wir sehen, wie andere Lebewesen gequält und getötet werden. Dennoch kaufen und konsumieren wir tagtäglich das Fleisch, das Fell, die Ausscheidungen und die Haut anderer Lebewesen. Wir geben uns größte Mühe, uns selbst und andere zu täuschen, um die illusorische Grenze zwischen dem Menschen und anderen Lebewesen aufrechtzuerhalten. Drohender wirtschaftlicher Kollaps, der starrköpfige Anspruch auf angestammte Rechte, die beharrliche Weigerung, althergebrachte Gewohnheiten zu verändern. Im Laufe der Geschichte wurden solche unzulänglichen Ausreden im-
mer wieder vorgebracht – und letztlich für ungültig erklärt. Denn irgendwann werden die überlieferten Lügen stets als solche entlarvt und die Freiheit siegt (…). Nun ist es an der Zeit, dass diese Freiheit endlich alle Lebewesen dieser Erde umfasst.
Wir sind alle Tiere. Der Mensch verfügt über keine oder allenfalls nur wenige einzigartige Fähigkeiten. Es gibt viele Lebewesen, die eine Sprache erlernen, komplexe soziale Beziehungen eingehen, zum Wohl der Gemeinschaft auf eigene Wünsche verzichten, Werkzeuge verwenden, sich Dinge vorstellen und träumen können. Es gibt viele Lebewesen, die sich an bestimmte Informationen erinnern können, mit ihren Freunden spielen, Intimität genießen, sich unterhalten und um ihre Verstorbenen trauern. Manche Lebewesen verfügen über Fähigkeiten, die unsere eigenen bei Weitem überragen – sei es im Bereich der Navigation oder hinsichtlich von Ausdauer, Kommunikation oder der Früherkennung von Naturereignissen. Noch wissen wir nicht genau, wie alle Lebewesen denken bzw. was sie denken. Aber ihre Gedankenwelt als weniger entwickelt, weniger rational, weniger ethisch oder weniger intelligent als unsere abzutun, ist eindeutig ein Fehler. Kein Lebewesen hat es verdient, misshandelt zu werden – ganz gleich, über welche Fähigkeiten es verfügt. Wir wissen alle, dass es falsch ist, Kinder oder behinderte Menschen zu quälen, nur weil sie nicht über die gleichen Fähigkeiten wie Erwachsene verfügen. In gleicher Weise haben alle Lebewesen dieser Erde ein Recht auf Freiheit und Respekt – nicht etwa, weil sie über Fähigkeiten verfügen, die wir bewundern, sondern einfach, weil sie Lebewesen sind. Wir alle haben die gleichen evolutionären Wurzeln, wir alle leben auf der gleichen Erde, und wir alle unterliegen den gleichen Naturgesetzen. Wir sind alle eins.
Homepage: https://peta50plus.de/
zeitschriften Autoren: Tattva Viveka
Jubiläum: 25 Jahre Suche nach Wahrheit Tattva Viveka – Zeitschrift für Wissenschaft, Philosophie und spirituelle Kultur Vor 25 Jahren starteten zwei junge spirituelle Idealisten aus Überzeugung eine Zeitschrift. Sie wollten hochkarätiges spirituelles Wissen aus den vedischen Schriften des alten Indiens mit den modernen Naturwissenschaften verbinden. Sie hatten eine sprudelnde Quelle gefunden, uralte Weisheit über das Bewusstsein, Gott und die Menschen und gleichzeitig hatten beide studiert, der eine Philosophie und der andere Physik.
Ronald Engert und Marcus Schmieke dachten nicht ans Geldverdienen oder eine berufliche Karriere. Schmieke lebte damals als Mönch in einem indischen Ashram. Engert hatte sein Studium nach 12 Semestern abgebrochen, aber danach eine Ausbildung zum Verlagsbuchhändler gemacht, denn es war sein Herzenswunsch, eine Zeitschrift herauszugeben. Am Küchentisch entstand die erste Ausgabe. Woran keiner von beiden dachte, geschah. Die Zeitschrift etablierte sich am Markt. Sie stieß auf reges Interesse und lebte. Dabei waren sich beide einig, dass sie in der Zeitschrift nicht das
bringen, was die Leser*innen wollen, sondern das, was sie selbst wollen. Die Inspiration war da, es kamen immer wieder neue spannende und ungewöhnliche Themen zu ihnen. Die Tattva Viveka entwickelte sich zu einem Kompendium des Wissens, darunter viele seltene, außergewöhnliche Berichte aus den unterschiedlichsten Themengebieten. Viele Autor*innen beteiligten sich im Lauf der Jahre an den Ausgaben, Grenzgänger*innen, Querdenker*innen, Exot*innen, Genies, Erleuchtete und viele Wissenschaftler*innen. 752 Artikel von 445 Autor*innen sind in bisher 77 Ausgaben erschienen. Die Zeitschrift wurde zu einer Wissensdatenbank des ewigen Wissens der philosophia perennis und der neuesten Erkenntnisse der Wissenschaft. Alle spirituellen Kulturen und alle Wissenschaftsdisziplinen finden hier ihren Ort. Vieles davon ist Wissen, was vergessen oder unterdrückt wurde. Es geht der Zeitschrift um die Aufklärung und Emanzipation der Menschen an vorderster Front. Die tiefe Überzeugung ist, dass die Unterscheidung von Wahrheit und Illusion – die Übersetzung des Namens Tattva Viveka – die Menschen aus der Unwissenheit, und damit aus dem Leiden und der Gewalt herausführen kann. Dieses Wissen befreit. Es muss publiziert werden, damit niemand hinterher sagen kann, er oder sie hätte es nicht wissen können. Die Zeitschrift ist seit jeher wirtschaftlich und weltanschaulich unabhängig. Sie ist in 25 Jahren zu einer wichtigen Stimme ganzheitlicher, aufgeklärter Spiritualität geworden.
zeitschriften Jubiläum: 25 Jahre Suche nach Wahrheit
Seit Ausgabe 6 ist Ronald Engert alleine für die Zeitschrift verantwortlich, mit Unterstützung von Mitarbeiter*innen und Förderern. Das hohe Niveau des Inhalts wird vom Herausgeber und Chefredakteur kompromisslos gehalten, auch wenn dies bedeutet, dass der Leserkreis und damit die Auflage klein bleiben. Mainstream ist nicht seine Sache. Wer nach der Wahrheit sucht, offen ist für die Transzendenz und die Anstrengung des Begriffs nicht scheut, findet in dieser Zeitschrift gesunde Nahrung für seinen Geist. Tattva Viveka gibt den Überblick, hilft den Menschen, ihren eigenen Weg gehen, vermittelt Wissen und Weisheit, ermöglicht es, andere Kulturen kennenlernen, verbindet Wissenschaft und Spiritualität.
Auflage: 4200 Ex. (3500 Ex. Print / 700 Ex. Digital); Erscheinungsweise: vierteljährlich; Einzelpreis: 9,00 € Print / 4,70 € digital // Abo: 30,00 € Print / 20,00 € digital; Chefredakteur: Ronald Engert. Tattva Viveka Magazin, https://www.tattva.de, Tel. 0177-8485810, Ebersstr. 7, 10827 Berlin, E-Mail: redaktion@tattva.de 26
Internet:	www.achtsames-leben.org Herausgeber	Buchhandlung Plaggenborg, Lindenstr. 35, 26123 OL, Tel. 0441.17543 E-Mail: info@achtsames-	leben.org Internet: www.buchhand	lung-plaggenborg.de Redaktion	Ulrike Plaggenborg Satz, Gestaltung	Agentur JARUSCHEWSKI Peter Gerd Jaruschewski Lagerstraße 62, 26125 OL Tel. 0441.9736160 E-Mail: gestaltung@ achtsames-leben.org Karl-Heinz Plaggenborg Anzeigenleitung	Tel. 0441.17543 E-Mail: info@achtsames-	leben.org Anzeigenpreisliste	www.achtsames-leben.org Autoren dieser Ausgabe: Petra Beier, Antje Diewerge, Julia Gruber, Interview vom Mankau Verlag mit Maria Holl, Romy Jaster und David Lanius, Petra Keup und Barbara Kosuch, PETA, Karl-Heinz und Ulrike Plaggenborg, Sabine Rickels, Christa Spannbauer, Tattva Viveka Titelfoto ulleo - pixabay.com Termin-Annahmeschluss	Für alle Anzeigenformate außer Formatanzeigen: 25. August 2019 Nur für Formatanzeigen: 06. September 2019 Erscheinungsweise	vierteljährlich Auflage 7.000 Exemplare Redaktionsschluss	für die nächste Ausgabe ist der 15. August 2019. Bankverbindung	Volksbank Oldenburg, IBAN: DE65280618220012215700 Swift (BIC) Code: GENODEF1EDE Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Bildmate	rial kann keine Haftung übernommen werden.	Gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Die Autoren übernehmen die Haftung für die copyright-Rechte an von ihnen gelieferten Fotos & Abbildungen. © 2019 Buchhandlung Plaggenborg
auslagestellen achtsames leben Auslagestellen Achtsames Leben, Stand Juli 2019
26122: Praxis Dr. Bier, Grüne Straße 4; Praxis Nicole Neuendorff, Grüne Str. 4; Hankens-Apotheke, Grüne Str. 8; Physiotherapie-Praxis Thyen, Grüne Str. 24; Jin Shin Jyutsu-Praxis, Anna Kipke, Grüne Str. 6; Büsingstift, Wallgraben 3; PFL-Kulturzentrum, Peterstraße 3; 26122: Cafe Klinge, Theaterwall 47; Naturheilzentrum, Marienstr.18; Reformhaus Ebken, Haarenstr. 31; Stadtbäckerei Lange Str. 31; Loft, Baumgartenstr. 2; Bültmann & Gerriets, Lange Str. 57; Praxis Galuska, Osterstr. 8; Paracelsus Schule, Kaiserstr. 14; Reformhaus Ebken, Schüttingstr. 2; Kaleidoshop, Schüttingstr. 5; Bistro Safran, Mottenstraße; Naturkosmetik Terra Natura, Gaststr. 12; Kaffeekunst, Bergstr. 6; Kaffee & Kleid, Kurwickstr. 6; Tee & Confiserie, Kurwickstr. 8; Praxis Klingler u. a., Lange Str. 77; Yoga am Schloß, Schloßplatz 26; Laden 16, Schloßwall 24
26121: Sampoorna Yoga, Zeughausstraße 70/72; Antiquariat Buchstabei, Ofener Str. 31; Lebe-Liebe-Leuchte Zentrum, Eike-von-Repkowstr. 28; Rosenhaus, Weskampstr. 28; Praxis Ursula Schoenfelder, Würzburger Straße 10; Seminarhaus 21, Ziegelhofstr. 21; Praxis Bärbel Zehnpfund, Ziegelhofstr. 21; Forum Ziegelhof, Ziegelhofstr. 77; EDEKA, Ziegelhofstr. 105; Astrologiepraxis Uwe Christiansen, Lambertistr. 19; Sauna Am Melkbrink 42-44; Beuteschema, Sandra Wilts, Melkbrink 57; Praxis Einklang, Porsenbergstr. 12; 26122: Praxis Dr. Reck, Gartenstr. 4; Metabolic Balance Zentrum, Gartenstr. 4; Praxis Leimann, Gartenstr. 22a; Praxis Dr. Gleiß-Schwalm, Roonstr. 3; Praxis Hindenburgstr. 21; Stadtbäckerei Hauptstr. 47; Zahnarztpraxis Buck, Prinzessinweg 40; Stadtbäckerei Tannenstr. 31; 26123: Buchhandlung Plaggenborg, Lindenstr. 35, Aikido-Dojo, Lindenstr. 11; Cafe Kneipe Havana, Donnerschweerstr. 8; denn‘s biomarkt und HORIZONTE, Nadorster Str. 54-56; Martina Dombrowski, Donnerschweer Str. 155a; Tuchfühlung, Nadorsterstr. 62; Aura Soma Regina Bauer, Bürgereschstr. 27; Praxis Eva-Maria Wunderlich, Heinrich-Schütte-Str.107; Stefanie Wahlen, Sandstr. 17; Praxis Birgit ZuschneidGötsch, Donnerschweerstr. 226; Monika Wieferig, Ammergaustr. 124; Praxis Burkhard Wittje, Kranbergstr. 18; 26125: HP Gisela Richter, Rügenwalderstr. 12; Praxis Ralf Knorr, Weißenmoorstr. 262a; Praxis für Systemische Lösungen, HP Antje Jaruschewski, Ramakersweg 4; Aktiv Markt, Hochheider Weg 209; 26127: Stadtbäckerei bei Famila, Scheideweg 100; Andrea Nagel, Kreyenstr. 35a; Aktiv Markt, Alexanderstr. 328; famila, Scheideweg 100; HORUS Institut, Karuschenweg 67c; EDEKA, Am Stadtrand 14; Stefanie Putzke, Wittingsbrook 44b; 26129: Stadtbäckerei bei Famila, Posthalterweg 100; Reformhaus Ebken bei Famila, Posthalterweg 10; Stadtbäckerei Ammerländer Heerstr. 397; Praxis für ganzheitliche Chiropraktik und Naturheilverfahren, Uhlhornsweg 99b; denn‘s biomarkt, Bloherfelder Str. 2-6; EDEKA, Bloherfelder Str. 133; Aktiv-Markt, Bloherfelder Str. 190; Praxis Siegfried Ober, Schramperweg 95; 26131: REWE, Hauptstr. 89-95; ISISPraxis, Edewechter Landstr. 18; Aktiv Markt, Edewechter Landstr. 58; Stadtteilbibliothek Eversten, Brandsweg 50; Sabine Reinker, Ahlkenweg 70a; ecocion, Ahlkenweg 1; Deutsches Fachzentrum für Stressbewältigung, Tegelkamp 28; Monika Müller, Osterkampsweg 163; 26133: Format Schreibwaren im Kreyenzentrum, Harreweg 151; EDEKA, Harreweg 151; Aktiv Markt, Klingenbergstr. 1; 26135: Cafe am Damm, Am Damm 36; Sternenwiege, Alteneschstr. 3; Praxis von Koenen, Ulmenstr. 43; Hotel Villa Stern, Bremer Str. 41; Homöopathische Praxis Koch, Bremer Str. 40; Raum der Stille, Hermannstr. 17; denn‘s biomarkt, Stedinger Str. 6-12; Aktiv Markt, Bremer Str. 46; Angelika Nierentz, Leffersweg 14c.
26197 Großenkneten: Bianca Rühs, Molkereiweg 20; 26203 Wardenburg u.a.: Medizin. Bäderpraxis, Hunoldstr. 111a, Hundsmühlen; Christiane Schwarzhuber, Hermann-Labohm-Str. 1, Hundsmühlen; Tonja Hauser, Nachtigallenweg 5, Tungeln; Sabine Büsselmann, Birkenweg 37a, Tungeln; Praxis Nicola Hassold-Piezunka, Dorfwinkel 19, Tungeln; Praxis Christiane Schütte, Plaggenesch 23, Wardenburg; Lethe-Apotheke, Oldenburger Str. 232; Aktiv & Irma Markt, Friedrichstr. 19; Praxis für Kinesiologie, Kunst und Yoga, Friedrichstr. 41; Hof Oberlethe, Wardenburger Str. 24, Oberlethe; Hofbuchhandlung Wellmann, Ziegeleiweg 29, Westerholt; Praxis Josef Stotten, Möhlentangen 32, Littel; 26209 Sandkrug: Bürgerservicebüro, Gartenweg 15; Praxis Gerd Decker, Kiebitzweg 2; Praxis Tanja Meier, Blumenstr. 7; Günther Schönknecht, Schulweg 52; Erdfrüchte Hofladen, Landschulheimweg 14; 26209 Sandhatten Clan B Gemeinschaft, Wöschenweg 28; Gabriela Luft, Wöschenweg 28; 27749 Delmenhorst u.a.: Reformhaus Ebken, Lange Straße 112/114; Naturheilpraxis Julemann, Stedinger Str. 256; 27777 Ganderkesee: LichtAkademie Bergedorf, Sabine Bogner, Alte Dorfstr. 13; 27243 Beckeln: Praxis Birgit Spangenberg, Im Unterdorf 11; 27243 Prinzhöfte-Horstedt: Wildnisschule Wildeshausen im MIKADO, Zur Großen Höhe 4; 27243 Harpstedt: Praxis für Ganzheitliche Physiotherapie und Naturheilkunde, Lange Str. 33; 27793 Wildeshausen: Rita Ravensberg, Katenbäker Berg 34; Flax Naturkost, Zwischenbrücken 11; 27798 Hude: Lichtblick Seminarhaus, Sandersfelder Weg 2; Matthias Badzun, Grummersorter Dorfstr. 47, Hude/Grummersort; Haus Sonnenblume, Witte-Lenoir-Str. 12; Angela Schmidt, Hohelucht 41; Xandra Vogelsang, Langenberger Sand 12; Ihr Bioladen, Parkstr. 61; Aktiv-Markt, Parkstr. 45; EDEKA, Burgstr. 2; 27801 Dötlingen: Angelika di Bernardo, Dorfring 27a; Svaha Anke Schöpfer, Im Fuhrenkamp 11; Ute Schierz, Huntloser Str. 15; Hofladen, Am Steinberg 1a;
26349 Jade: Vera Maier, Kreuzmoorstr. 50; Tierärztin Andrea Ceglowski-Weber, Kreuzmoorstr. 36; 26349 Jaderberg: Reikimeisterin Bärbel Janßen, Meisenstr. 35; 26931 Elsfleth: Astrosita – Jutta Kalthoff, Alte Str. 14; 26937 Seefeld: Kunze Hof, Deichstr. 16-18; 26954 Nordenham: Reformhaus Ebken, Bahnhofstr. 26; Soham Yogazentrum, Ludwigstr. 8; Kosmetik Claudia Locker, Mecklenburgstr. 11; HP Mario Heien, Friedrich-Ebert-Str. 44; 26969 Butjadingen: Norma Duhm, Prieweg 5;
27753 Delmenhorst: Naturheilpraxis Maike Julemann, Stedinger Str. 256; 28199: Reformhaus Ebken, Pappelstr. 86; Christine KeidelJoura,Delmestr. 74; 28203: Reformhaus Ebken, Ostertorsteinweg 87, SteinReich, Am Dobben 78; Wudang-Zentrum, Grundstr. 3; 28207: mitas zeiTRäume, Feuerkuhle 61; 28211: EOS-Institut, Schwachhauser Heerstraße 55; 28259: Reformhaus Ebken im Roland-Center, Alter Dorfweg 30-50, 28355: Eva-Maria Braunschweiger-Brixel, Oberneulander Landstr. 4; 28359: Nepal Lodh, Schwachhauser Heerstr. 266; 28717: Ulrike Müller, Krudopsberg 7; 28844 Weyhe: Prana- & Lebensflusspraxis Sigle, Am Angelser Feld 14; 28857 Syke: Praxis Susanne Henneke, Am Hang 7; Reformhaus Ebken, Hauptstr. 7;
27318 Hilgermissen: Klaus Römer, Magelsen 36; 27478 Cuxhaven: Anja Schubert, Am Löschteich 13; 27612 Loxstedt-Bexhövede: Heike Engel-Wollenberg, Fuhrenweg 1; 27616 Beverstedt: Editha Winkes, Iltisweg 9; 27628 Sandstedt: Lebenswert, Am Gewerbepark 4; 27638 Wremen: Brigitte Thomann, Am Mahnhamm 17; 49377 Vechta: Bücher von Possel, Große Str. 96; 49393 Lohne: mowie - Gesundheits- und Regulationspraxis, Brinkstr. 50; Villa Vivendi, Treffpunkt für Gesundheit und Wohlbefinden, Deichstr. 19; 49413 Dinklage: Andrea Diekmann, Lindenstr. 21; 49424 Goldenstedt: Praxis Marika Ahlers, Vahrenkamp 6; Annerose Windeler, Moorstr. 20, Goldenstedt-Lutten.
gesundheit & heilung Autorin: Julia Gruber im Königsfurt-Urania Verlag
Melisse – Über eine Heilpflanze Textauszug aus dem Buch „Die Heilkraft der Kräuter und Gewürze“ Melisse, auch Zitronenmelisse genannt, ist eine 30 bis 100 Zentimeter hohe Pflanze, die das stolze Alter von 30 Jahren erreichen kann. Sie hat aufrechte, verzweigte Stängel, die zumeist mit feinen Haaren bewachsen sind. Die Blätter sind ellipsenförmig mit gesägtem Rand und sitzen gekreuzt gegenständig am Stängel. Die blassen, weißlichen Lippenblüten sind in Halbquirlen in den oberen Blattachseln angeordnet. Von der Pflanze geht ein charakteristischer Duft nach Zitronen aus. Aufgrund ihrer nektarreichen Blüten wird sie auch als Bienenweide angebaut (griech. Melissa = Biene).
Inhaltsstoffe und körperliche Wirkung Melisseblätter enthalten verschiedene Polyphenole, Bitter- und Schleimstoffe, Saponine und Vitamin C. Der Gehalt an ätherischen Ölen ist nicht besonders hoch (0,1 – 0,3 %), doch sehr komplex aufgebaut (aus über 50 Bestandteilen, hauptsächlich Citronella, Neral und Geraniol). Daher ist echtes Melissenöl sehr teuer und wird oft durch Zitronengrasöl ersetzt. Melissentee wirkt beruhigend und entkrampfend. Er unterstützt die Magenfunktion und hilft bei allerlei Stress, Nervosität und Einschlafstörungen. Aufgrund der enthaltenen Rosmarinsäure hemmen die Blätter Viren und Bakterien, daher wird Zitronenmelisse auch bei Bronchitis und Grippe eingesetzt.
Der Ursprung der Melisse ist der östliche Mittelmeerraum und West­asien. In der Antike war sie ein beliebtes »Frauenkraut«. In den mittelalterlichen Klöstern setzte man gerne verdauungsförderliche Kräuterliköre mit Melisse an, zum Beispiel den »Karmelitergeist« (als Vorläufer des heutigen Melissengeists). Hildegard von Bingen schrieb, dass der Mensch, der Melisse isst, gerne lacht. Denn sie erfreue das Herz. Heute wächst sie weltweit in der gemäßigten bis warmen Zone, oft auch verwildert an Wegesrändern.
Tipp: entspannendes Melissebad Beim Baden Melisseblätter in ein Leinensäckchen unter den Wasserhahn direkt in den warmen Wasserstrahl hängen. Riecht angenehm und lässt die Sorgen des Tages vergessen.
Verwendung in der Küche Melisse besitzt einen erfrischenden, leicht säuerlichen Geschmack, der sich vielseitig in Sorbets, Limonaden, Obstsalat und Kräuteressig einsetzen lässt. Eistee mit frischer Melisse ist ein beliebtes Getränk im Sommer, das kalt und warm getrunken wird. Oft sieht man die Blätter auf Desserts als grüne essbare Dekoration. Sie können dafür frisch oder kandiert verwendet werden. In Asien kennt man Zitronenmelisse auch als Würze scharfer Reis- und Fischgerichte, denen sie eine fruchtige Note gibt.
veranstaltungen „Wurzeln und Flügel wachsen lassen.“ (Goethe)
Suizidprävention, Trauma & Traumaheilung Eine Veranstaltung der Ulla Haschen-Stiftung „Was habe ich falsch gemacht? Was habe ich übersehen? Wenn ich doch nur ....“ Der Suizid eines geliebten Menschen hinterlässt nahe Freunde und Angehörige fassungslos und mit all den unbegreiflichen, ungelösten Fragen nach dem WARUM. Dieser selbst gewählte Tod offenbart auf schmerzlichste Weise, wie nah beieinander Glück und tiefste Verzweiflung sein können – wie fragil das Leben doch ist. Wenn sich dieses selbstquälerische Suchen nach dem „WARUM“ in ein persönliches „Was kann ich tun“ wandelt, geschieht Veränderung. So hat in den Niederlanden vor Jahren der Arzt und Psychiater Dr. Jan Mokkenstorm aus eigener Betroffenheit heraus und mit unglaublicher Kraft, Menschenliebe und Empathie unter www.113.nl ein anonymes Hilfs- und Therapieangebot für suizidale Menschen und deren Nahestehende etabliert – und das anfänglich gegen alle Widerstände. Nach nur wenigen Jahren ist dieses Modell zu einem erfolgreichen Aushängeschild für die Niederlande geworden und zum Vorbild für mehrere europäische Länder. Die Ulla Haschen-Stiftung engagiert sich, dieses Leben bewahrende Konzept auch in Deutschland zu etablieren. Dieses Modell basiert auf der grundlegenden Anerkennung, dass zwischen dem psychischen Leiden und den sozialen Umständen ein enger Zusammenhang besteht. Das klingt lebensnah, doch diese Auffassung steht weitgehend konträr zum aktuellen System der psychiatrischen Klassifizierung und Behandlung. Eine Hürde, die es in Deutschland beim Aufbau einer gelingenden Suizidprävention zu überwinden gilt. Hannah Arendt nannte den Weg für das Auflösen tradierter Vorstellungswelten „ohne Geländer denken“. Und zu einem solchen Weg möchten wir Sie einladen mit Vorträgen und moderierten Gesprächen; möchten Sie teilhaben lassen an neuen Erkenntnissen der Neurowis-
senschaft, der Traumaforschung und Traumaheilung. Ein Weg ohne Geländer zu gehen kann ganz unterschiedliche Gefühle auslösen, aber immer werden die Schritte geeignet sein, mit der inneren Welt (wieder) in Kontakt zu kommen, sich zu verbinden mit dem Lebendigen in uns. Menschen mit einer guten emotionalen Kompetenz können auch hilfreich für diejenigen da sein, die den Faden der eigenen Verbundenheit nicht mehr spüren. Die Tagung bietet Angebote für Lehrer, Teamer, Therapeuten, für Menschen in helfenden, heilenden und sozialen Berufen - für alle, die ihre Handlungsoptionen verwurzeln und beflügeln möchten. Und damit schließt sich der Kreis hin zu einer Suizidprävention, die auch immer die Menschen mit ihren ganz persönlichen Geschichten im Blick hat. Einleitende Vorträge zum Stand der Suizidforschung in Deutschland und zum niederländischen Modell werden die Tagung eröffnen. „Mein Menschsein ist untrennbar mit dem deinem verbunden“ – über 10.000 Suizidtote und weit über 100.000 Suizidversuche jährlich sind Aufforderung und Mahnung, das, was wir wissen, auch umzusetzen. Gerne schicken wir Ihnen das Tagungsprogramm mit allen Informationen zu (Kartenpreise, Anreise, Übernachtungen und zum Kulturprogramm am Vorabend und Samstagabend). Samstag, 31. August 2019 - 9.00-18.00 Uhr im Kulturzentrum PFL (großer Saal), 26121 Oldenburg, Peterstr. 3. Anfragen unter Ulla Haschen-Stiftung, Quellenweg 83, 26129 Oldenburg; Tel. 0441.73456; E-Mail info@heilig-film.de Ab sofort ist auch die DVD „Alles wirkliche Leben ist Begegnung“ verfügbar. Es ist ein sehr persönlich erzählter Film um den Suizid eines geliebten Menschen und eine berührende Liebeserklärung an das Leben (36,- EUR zzgl. Versandkosten).
veranstaltungen Neue Yogakurse für Anfänger Sampoorna Yoga Zentrum feiert am 27./28. Juli 2019 ein großes Yogafest Das Sampoorna Yoga Zentrum Oldenburg bietet täglich, von Montag – Freitag und jeden 1. Sonntag im Monat Hatha-Yoga-Kurse für Anfänger – Fortgeschrittene, Senioren- und Rückenyoga an. So können Sie mit Leichtigkeit in einen anderen Kurs springen, um verpasste Stunden vor- oder nachzuholen. Die Yogakurse werden von erfahrenen Yogalehrern geleitet und jeder Teilnehmer wird ganz individuell nach seinen Möglichkeiten gefordert und gefördert. Alle Übungen werden vorgeführt und bei jedem Teilnehmer korrigiert. Kommen Sie am 27./28. Juli zu einer Probestunde um 11.00 o. 14.00 Uhr. Neue Kurse beginnen vom 29.07.-25.10.2019. Sie werden von den Krankenkassen unterstützt. Die AOK zahlt zwei Kurse komplett. Weitere Probestunden: 29.07-09.08.2019, jeweils Mo. 17.00, Di. 19.30 und Fr. 19.00 Uhr, Zeughausstr. 70, Tel. 0441.48551766, www.sampoorna-yoga-oldenburg.de
Heilende Schätze aus verborgener Tiefe – wie der Schatten uns stark und ganz macht
lehnung gegenüber anderen Menschen. Solche Projektionen sind ähnlich wie viele Körpersymptome und schicksalshafte Erfahrungen Umwege, über die sich der Schatten bemerkbar macht. Die Mythen vom Drachenkampf erzählen mit Regelmäßigkeit von der Belohnung für den, der sich den Kräften der Tiefe gestellt hat. Man bekommt entweder den Schatz, die Braut oder das Königreich – alles Symbole für eine höhere Integrationsstufe bzw. Ganzheit. In diesem Seminar geht es um eine behutsame und kreative Auseinandersetzung mit den verborgenen Potentialen unserer Seele. Ziel ist die Erlösung und Gewinnung dieser Kräfte für unser Ich! Oft erfahren wir dann nicht nur eine tiefere Qualität von Sinn und Identität, sondern auch die körperliche Vitalität und Gesundheit werden nachhaltig gestärkt! Wir arbeiten mit Methoden aus der Psychosynthese, der Psychologie C.G. Jungs, Gestalttherapie sowie mit ritueller Mythologie und Maskenarbeit. Kursleitung: Birgit Haus Termin: Fr. 12. Juli um 21 Uhr – Fr. 19. Juli 2019 (13 Uhr), Kursgebühr: 545,- Euro (inkl. Materialien für den Maskenbau) Ort: Seminarhotel Kunze-Hof, Seefeld/Jadebusen Info & Anmeldung: www.PsychosyntheseInstitut-Koeln.de
„Seinen Schatten zu integrieren, ist wie ein Umzug aus einer 2-Zimmerwohnung in eine 5-Zimmerwohnung.“ (Ken Wilber) Auf der Suche nach seelischer Ganzheit und Erfüllung müssen wir uns jener Seelenanteile annehmen, die man in der Terminologie C.G. Jungs den „Schatten“ nennt. Es handelt sich dabei um das noch „ausgeschlossene“ Leben in uns, welches jenseits der Grenzen unseres bewussten Selbstbildes wirkt. Es ruft danach, entdeckt zu werden, um am bewussten Leben teilzuhaben. Oft spiegeln sich die Schattenkräfte in „verzauberter“ Form in unserer Faszination oder Ab-
veranstaltungen Stille-Retreat - Achtsamkeit & Schweigen mit Doris Kirch 14.09.-21.09.2019 im Hof Oberlethe, Wardenburg Wir praktizieren acht Tage lang Sitzmeditation, Gehmeditation, achtsames Essen und AchtsamSein im Schweigen. Innere Einkehr im Schweigen ist eine besonders intensive Form der Selbsterfahrung und Selbstklärung, die wir durch das Praktizieren von Achtsamkeit vertiefen. Jenseits der gewöhnlichen Alltagsaktivitäten verbinden wir uns dabei mit der beruhigenden und stärkenden Kraft der Stille. Die stille Auszeit wird von der erfahrenen Achtsamkeitslehrerin Doris Kirch geleitet. Sie führt ihre straff strukturierten Retreats mit einfühlsamer Milde. Die Tage sind geprägt durch den Wechsel von Achtsamkeits-Meditation (Einsichtsmeditation), Gehmeditation und achtsamem Essen. Am Abend jeden Tages gibt es einen Vortrag zur Achtsamkeitspraxis, zu Mitgefühl und zur buddhistischen Philosophie und Psychologie. An zwei Tagen haben die Teilnehmer die Möglichkeit eines kurzen Einzelgesprächs. Wenn du Fragen dazu hast, nimm einfach Kontakt mit uns auf. Wir freuen uns auf dich. Info und Anmeldung: Homepage: dfme-achtsamkeit.de/seminar/achtsamkeitsretreat/
Celebrate Life Festival 2019 Das Celebrate Live Festival 2019 findet vom 26. Juli bis 4. August 2019 in Hof Oberlethe in Wardenburg, Deutschland statt. HOME – Heimat in einer Welt im Wandel Zehn Tage lang dreht sich alles um die Erfahrung und Erforschung des komplexen Begriffs HEIMAT in seinen vielen Facetten. Mit ‚Heimat‘ verbinden wir alle etwas Unterschiedliches. Einen Ort, eine bestimmte Zeit, einen Geruch, die Familie, eine Geisteshaltung oder Tradition, ein sehr subjektiv geprägtes Gefühl von Vertrautheit und Zugehörigkeit. Oft auch eine Sehnsucht nach etwas Verlorenem.
Heimat ist für jeden etwas anderes, und zugleich ein tiefes kollektives Gefühl. „Beheimatet sein“ - diese innere Verankerung ist vielen Menschen nicht möglich, oft auch traumatisch verletzt. Dabei ist sie gerade in Zeiten von Globalisierung und Digitalisierung, Migration und Klimawandel besonders wichtig, um dem drastischen Wandel unserer Gesellschaft und unserer Umwelt adäquat begegnen zu können. Was bedeutet es, Heimat zu haben und gleichzeitig im Wandel zuhause zu sein, und das ewige Wechselspiel des Lebens – Stabilität und Wandel – in sich zu beheimaten? Modul 1 - Heimat in mir, Modul 2 - Heimat in der Welt, Modul 3 - Heimat in Gott Info: https://celebrate-life.info/2019/; Kontakt: info@sharingthepresence.com Phone: 04407.716094
8. The Work Summer Camp 5.8. bis 11.8.2019 im Hof Oberlethe, Wardenburg Das The Work Summer Camp ist eine Mischung aus Seminar und sommerlichem „The-WorkFamilientreffen“. In einer wunderschönen Umgebung können Menschen, die sich für The Work interessieren, miteinander worken, die gewonnenen Erkenntnisse teilen und sich vernetzen. Was wir mit The Work verbinden: tiefe innere Einsichten, interessante Erkenntnisse über den menschlichen Verstand, inneren Frieden, die Vervielfachung von Perspektiven, das faszinierende Spektrum menschlicher Gefühle, Verbundenheit, Liebe, Glück und nicht zuletzt tiefe Dankbarkeit an das Leben. Ganz gleich, ob du The Work kennen lernen oder deine Erfahrungen mit The Work vertiefen möchtest: Du bist herzlich willkommen dabei zu sein an diesem Ort des Innehaltens und Klarwerdens, der Verbundenheit und des persönlichen Wachstums – an diesem Ankerplatz zum Kraft tanken. Wir freuen uns auf dich! Info: http://thework-summercamp.de/
www.fachausbildung-stressbewaeltigung-achtsamkeit.de www.berufe-hannover.de
Konzert: Klangschalen und Gesang Leitung: Heidi Blisse und Theresia de Jong Datum: 4.7.; 16.8.; 11.9. 19-20:30 Uhr 15 Euro Ort: Seminarraum Einklang, Siedlung 24, Zetel Info: www.theresia-dejong.de oder Tel. 04421-72809 Wenn Heide Blisse ihre Klangschalen sprechen lässt und Theresia de Jong dazu singt, stellt sich Wohlbefinden und tiefe Entspannung ein. Töne und Klänge haben seit Jahrtausenden ihren festen Platz in den mystischen Traditionen weltweit. Wellness für die Seele - so schöpfen wir frische Kraft aus der Quelle. Ein Abend zum Träumen und genießen.
marktplatz Entspannung für Körper, Geist und Seele – Beratung • Klangmassage • Meditation • Fantasiereisen • Systemische Beratung • Begleitung in Lebenskrisen (Einzel- und Paarberatung)
Bete Böke Siebenbergen 201 a 26789 Leer Tel.: 04950.7259015 E-Mail: beateboeke@aol.com
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Kinesiologie – Systemische Aufstellungen
marktplatz Komplementäre Heilweisen – energetisches Heilen
- Schmerzen? - Ängste? - Unruhe? - Allergien? Unsere Therapien: Osteopathie – Amerik. Chiropraktik, NAETAllergie Beh. – Quantenheilung, Energetische Psychologie, Access-to-innnate – Kinesiologie Einfach Liebe Entspannte Sexualität leben Wir unterstützen Paare, ihre Liebe warm, lebendig und herzerfüllend zu erfahren. In unserem Retreat vermitteln wir ein neues Bild von Sexualität, das die Liebe auf allen Ebenen nährt.
UR NATUR – Wir beleben Ihr Wasser
marktplatz Yoga und psychologische Beratung • Yoga für Frauen in der Lebensmitte • Hatha Yoga (Präventionskurse) • Hatha Yoga über 60 • Yoga für Schwangere • Entspannungsworkshops • Beratung in Konflikten • Familiencoaching • Stressbewältigung
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Edelsteine • Musikunterricht
Brigitte Mönning Heilpraktikerin Psychotherapie • Lebensberatung • Persönliche Entwicklung • Berufliche Unterstützung • Energetische Prozessbegleitung Tel: 0441.59437111 www.beratungsraum-oldenburg.de
Ralf Ziegler - Oldenburg Tel.: 0441.18001627 • Bewusstseinsarbeit mit Edelsteinen, Meditation, Persönlichkeitsentfaltung www.impulsraum-oldenburg.de • Ganzheitlicher Musikunterricht Querflöte & Traversflöte www.flauto-traverso.de
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Individuelle Meditationskissen
Anja große Osterhues Heilpraktikerin Ziegelhofstr. 21, 26121 Oldenburg Tel. 0441.18170458 www.heilpraxis-osterhues.de • Klassische Homöopathie • Ernährungsberatung • Ohr-Akupunktur • Bachblüten Christine Kroner
Handgefertigt • Kristallkissen • Auflagen etc. Energie in Form von Farben und Symbolen Anna Maria Simmer Tel.: 02635.4652 www.diekraftderstille.de E-Mail: info@diekraftderstille.de Lutz Doblies, Heilpraktiker
marktplatz Lomilomi • Lichtarbeit • Ätherische Öle Uli Sa Lingenfelder Tel.: 0441.2059269 www.LOMILOMI-Oldenburg.de •Hawaiische Massage f. Frauen •Lomi und Reiki Ausbildung •Lichtarbeit mit Arcturian. Codes •Aura- und Chakraarbeit, Matrix •Ätherische Öle • Keramik mit EM
Naturkosmetik und Pflege Terra Natura, K. Schanno Gaststr. 12, 26122 Oldenburg • Naturkosmetik + SPA-Artikel • Kosmetik-Behandlungen + Maniküre • Ayurveda • Edelsteine • Ätherische Öle/Raumduft • Naturparfums Fachkompetente Beratung
Schamanisches Körpersingen Annemarie Mascheroni Katamu www.annemarie-katamu.de annemarie@katamu.de mobil: 0162.3461861 • Schamanisches Körpersingen • Polarity • GeburtsTraumaArbeit • Psychologisch-spirituelle Begleitung
wortwelten in das eigene Leben zu integrieren. Zweifellos erfordert es Mut, der Stimme des Herzens zu folgen. Doch nur so ist ein erfülltes und intensives Leben zu haben. Oft überhört man die Botschaft des Herzens zu lange, sodass dieses manchmal gar nicht mehr anders kann als die Notbremse zu ziehen. Siehe auch den Text auf S. 13. Leseprobe beim E-Book & Bestellmöglichkeit bei www.buchhandlung-plaggenborg.de und Tel. 0441.17543.
Der Stimme des Herzens vertrauen Christa Spannbauer
Herder Vlg., 157 S., 10,- €
In allen Weisheitstraditionen gilt das Herz als das Zentrum von Liebe, Mitgefühl und Weisheit und damit als Tor zum wahren Selbst. Dieses Buch ist ein Wegweiser für einen sanften und achtsamen Umgang mit dieser inneren Stimme. Sie erfahren, wie Sie ihr Herz zu einem kraftvollen Energiezentrum machen, wie Sie Liebe in sich aktivieren und zugleich Ihr Herz zur Ruhe bringen können. Es ist an der Zeit, zur Weisheit des Herzens zurückzukehren. Denn hier liegen die Ant worten des Lebens. Den Weg mit Herz zu gehen heißt, sich allem, was einem auf dem Lebensweg begegnet, zu stellen. Sich die Dinge tatsächlich zu Herzen zu nehmen. Auch die schmerzhaften und unangenehmen Emotionen anzunehmen, zu spüren und
Schmerz, Liebe, offene Weite Chökyi Nyima Rinpoche Patmos Vlg., 152 S., 17 €
Besitz und Erfolg, Schönes und Freudvolles, aber auch das Zusammensein mit geliebten Menschen - all dies muss irgendwann losgelassen werden. Und das tut sehr weh. Auf dem Weg des Buddha zu sein bedeutet, diesen Schmerz der Vergänglichkeit wirklich an sich heranzu-
lassen, um durch ihn zur Erkenntnis der wahren Natur allen Seins zu gelangen, so der große tibetische Meister Chökyi Nyima Rinpoche. Wer dem Schmerz nicht ausweicht, sondern Liebe und Mitgefühl mit allen leidenden Wesen, auch mit sich selbst, entwickelt, kann Schritt für Schritt zur offenen Weite des Geistes gelangen zur wahren Freude. Anschaulich - als säßen wir im Kreis der Zuhörenden - vermittelt Chökyi Nyima Rinpoche, was es heute bedeutet, den buddhistischen Weg des Erwachens und der Freude zu gehen. Ein Buch, das mit seiner sehr persönlichen und humorvollen Darstellung gerade auch jüngere Menschen auf dem spirituellen Weg anspricht. Chökyi Nyima Rinpoche, 1951 in Tibet geboren, ist ein weltweit anerkannter buddhistischer Lehrer und Meditationsmeister aus der Kagyu- und NyingmaTradition. 1974 gründete er in Kathmandu mit seinen Eltern das Ka-Nying Shedrub Ling Kloster, zu dessen Abt er 1976 von Seiner Heiligkeit dem Karmapa ernannt wurde. Internationale Lehrtätigkeit über das OnlinePortal Shedrup (https://shedrub.org) sowie in den von ihm weltweit gegründeten Meditationszentren, u.a. in Österreich (https://gomde.eu). Dort ist Ulli Olvedi, die Übersetzerin des Buches, als spirituelle Lehrerin tätig. Mehr zum Buch: www.buchhandlung-plaggenborg.de
Die Wiese Jan Haft
Penguin Vlg., 256 S. mit 96 farb. Illustr., 20,- €
Kitzelnde Gräser, leuchtende Blumen, summende Insekten: So fühlt sich eine Sommerwiese an. Jan Haft nimmt uns mit auf eine Entdeckungsreise in ein wahres Naturparadies, in dem Hunderte bunter Pflanzen und bizarrer Tiere leben, deren Naturgeschichte oft noch gar nicht richtig erforscht ist. Nirgendwo sonst leben mehr Insektenarten, nirgendwo sonst herrscht eine solche Farbenpracht. Und gleichzeitig ist kein heimischer Lebensraum so sehr bedroht: Etwa ein Drittel unseres Landes war einst von blühenden Wiesen bedeckt. Heute sind es noch klägliche zwei Prozent. Das mit zahlreichen Fotos bebilderte Buch weckt Begeisterung für diesen artenreichen, lebendigen Lebensraum und ist zugleich 54
ein Aufruf zur Rettung der letzten Blumenwiesen. Das Buch wird nach höchsten ökologischen Standards (Cradle to Cradle) hergestellt und nicht in Folie eingeschweißt. Der Biologe Jan Haft, geboren 1967, ist ein vielfach ausgezeichneter Natur- und Tierfilmer. Er lebt mit seiner Frau und drei Kindern auf einem Bauernhof im Isental bei München. Eine seiner Lieblingswiesen liegt gleich neben dem Hof. Sein neuer Film „Die Wiese - ein Paradies nebenan“ erschien im April 2019. Leseprobe, Video & Bestellmöglichkeit bei www.buchhandlung-plaggenborg.de und Tel. 0441.17543.
Spucke wegbleibt und Sie erst viel später eine schlagfertige Antwort parat haben? Ständig diese Überlegungen, was man sagt - oder ob man überhaupt etwas sagt. Da kann es schnell passieren, dass Wichtiges nicht angesprochen wird oder nicht die Person erreicht, für die es eigentlich gedacht war. Doch wie können Sie sagen, was Ihnen nicht passt, wenn Sie selbst noch keine Worte dafür haben? Macht es einen Unterschied, ob Sie zu den Schnellen Startern oder den Langsamen Brütern gehören? Mithilfe der Sprache des Strudelwurms zeigen Storch und Storch auf unterhaltsame Art, wie Sie Ihrer Unzufriedenheit eine Stimme verleihen und Unangenehmes direkt und offen ansprechen. Nach dieser 15-Minuten-Wurmkur können Sie endlich sagen, was Sie wollen. Versprochen!
Maja Storch & Johannes Storch Hogrefe Vlg., 88 S., 9,95 €
Schluss mit Hintenrumgerede - in 15 Minuten! Haben Sie das Hintenrumgerede satt? Nervt es Sie auch, wenn Ihnen in entscheidenden Momenten die
wortwelten Der ermächtigte Meister Werner Vogd
Carl-Auer-Vlg., 137 S., 19,95 €
Eine von vielen Menschen geschätzte und verehrte öffentliche Person - der spirituelle Leiter eines weltweiten Netzwerkes des tibetischen Buddhismus - ist in Ungnade gefallen. Schnell sind Erklärungen bei der Hand und auch moralische Urteile lassen nicht lange auf sich warten. Aber stellt sich das Verhältnis von Täuschung und Enttäuschung wirklich so einfach dar? Hat man nicht selbst auch getäuscht - sich selbst und andere? Anhand von Gesprächen, die mit Schüler*innen Sogyal Rinpoches und aktiven Mitgliedern der von ihm gegründeten Rigpa-Gemeinschaft geführt wurden, wird rekonstruiert, wie sich Sichtweisen und Positionen wechselseitig stabilisieren und konditionieren. Die in diesem Buch aufgezeigten Strukturdynamiken betreffen im Prinzip alle Bereiche, in denen Menschen zusammenkommen, um etwas zu erreichen, was über sie selbst hinausweist. Wünsche und Dogmen treten an die Stelle lebendiger Beziehungen und Projektionen. Die damit einhergehende Blindheit ist unberechtigt, da sie Illusionen nährt, die mit fatalen Konsequenzen und schließlich sogar mit Weltverlust einhergehen können. 15 Grafiken stellen die Problemstellungen und Lösungen aus systemischer Perspektive dar.
Werner Vogd, Dr., Professor für Soziologie an der Fakultät für Kulturreflexion der Universität Witten/Herdecke. Schwerpunkte: Systemtheorie und rekonstruktive Sozialforschung, Organisation und Entscheidungsprozesse, Naturwissenschaftliche Denkformen, Religionssoziologie, insbesondere Buddhismus. Bestellmöglichkeit bei www.buchhandlung-plaggenborg.de und Tel. 0441.17543.
dieses Buch ist für Sie gedacht. Mit diesem Begleiter eröffnet Ihnen Susanne Hühn Wege, sich aus der Co-Abhängigkeit zu befreien. Die zahlreichen inneren Reisen und bewährten Übungen ermöglichen es Ihnen, die eigenen Bedürfnisse wieder zu spüren und sich liebevoll um sich selbst zu kümmern. So können Sie bei sich bleiben, Ihre eigenen Grenzen wahren - und gesunde Beziehungen auf Augenhöhe führen.
Ich bleib bei mir Susanne Hühn
Schirner Vlg., 168 S., 16,95 €
Bindungen einzugehen, ist eines der stärksten Grundbedürfnisse des Menschen. Was aber, wenn Sie sich in einer Beziehung verlieren? Sie Dinge für den anderen tun, die Ihnen gegen den Strich gehen oder gar schaden? Sie Ihre Wünsche hintanstellen, um die Partnerschaft oder Freundschaft aufrechtzuerhalten? Dann sind Sie vermutlich co-abhängig, und
Thomas Dunkenberger Windpferd Vlg., 184 S., 16,95 €
Die Tibetische Medizin: Eine der drei großen naturheilkundlichen Traditionen Asiens! Durch dieses praktische Nachschlagewerk erhalten Sie einen umfassenden Einblick in die Tibetische Medizin und deren Heilsubstanzen. Insgesamt werden 150 Kräuter, Gewürze und Mineralien vorge55
wortwelten stellt, die größtenteils auch hier erhältlich sind. Des Weiteren werden 50 bewährte Rezepturen aufgeführt, die sowohl vorbeugend als auch bei bestehenden Beschwerden und Krankheiten eingesetzt werden können. Die vielseitigen Anwendungsbereiche sowie die Wirkung je nach Energietyp werden im Detail beschrieben. Ebenfalls ist ein Test enthalten, mit dem der eigene Energietyp bestimmt werden kann. Hilfreiche und umfassende Verzeichnisse zu Indikationen, Begriffen sowie Rezeptur-Hinweisen komplettieren das Handbuch. Diese machen es zu einem nützlichen Leitfaden für die tägliche Praxis - sowohl für Therapeut*innen als auch naturheilkundlich Interessierte!
Mehr zum Buch: www.buchhandlung-plaggenborg.de.
Good Vibrations Stefan Kölsch
Ullstein Vlg., 384 S., 22,- €
Musik hält fit und macht gesund - und dies auf allen möglichen Ebenen, wie die Forschung beweist. Stefan Kölsch, international führender Neurowissenschaftler auf diesem Gebiet, beschreibt so anschaulich wie fundiert die Auswirkungen von Musik auf unser Gehirn, unsere Emotionen und unseren Körper und zeigt, wie die neuen Erkenntnisse für jeden praktisch anwendbar sind. Musik ist nicht nur schön - sie bewahrt auch unsere Gesundheit, hält jung und verbessert den Spracherwerb. Sie hilft bei Schlaganfall, chronischen Krankheiten und Demenz. Sie wirkt geradezu Wunder bei Wachkomapatienten. Die Bedeutung von Klängen und Melodien für unsere Psyche und unseren Körper findet immer mehr Beachtung und ist inzwischen unumstritten. Stefan Kölsch zeigt uns anhand vieler Beispiele aus seinem Forschungsbereich, weshalb Musik in allen Formen eine immer größere Rolle bei der Vorbeugung und Behandlung ganz unterschiedlicher Krankheiten einnimmt, sodass sie inzwischen einen neuen Wissenschaftszweig in der Gesundheitsforschung fundiert. Und er liefert zahlreiche konkrete Tipps, wie jeder von uns mit Musik im Alltag sein Wohlbefinden unterstützen und fördern kann. Mehr zum Buch: www.buchhandlung-plaggenborg.de.
Gratwanderung Joan Halifax
O.W. Barth Vlg., 368 S., 19,99 €
Die Zen-Meisterin und große Friedens-Aktivistin Joan Halifax hat die fünf Kerneigenschaften erforscht, die echte Charakterstärke und gelebte Spiritualität verkörpern: Altruismus, Empathie, Integrität, Respekt und Engagement. Doch werden diese Qualitäten falsch verstanden oder übertrieben, können sie auch die Ursache für persönliches und soziales Leiden sein. Deswegen ist ihre Entwicklung immer auch eine „Gratwanderung“. Es gilt, die Balance zu finden zwischen unserem eigenen Wohl und dem der anderen. Ein einfühlsames Praxisbuch, das uns verstehen lässt, wie unsere größten Herausforderungen zur wertvollsten Quelle unserer Weisheit werden können. Joan Halifax hat durch ihre Arbeit als soziale Aktivistin,
wortwelten Anthropologin und buddhistische Lehrerin unzählige Leben auf der ganzen Welt bereichert. Über viele Jahrzehnte hinweg hat sie auch mit Neurowissenschaftlern, Klinikern und Psychologen zusammengearbeitet, um zu verstehen, wie kontemplative Praxis ein Mittel zur persönlichen und sozialen Transformation sein kann. Ein kraftvoller Leitfaden, wie wir die Freiheit finden können, die wir für andere und für uns selbst suchen. Mehr zum Buch: www.buchhandlung-plaggenborg.de.
Plastiksparbuch Smarticular Vlg., 288 S., 16,95 €
Mehr als 300 nachhaltige Alternativen und Ideen, mit denen wir der Plastikflut entkommen Plastikmüll, der sich zu Millionen Tonnen in der Umwelt anreichert, gehört zu den größten Herausforderungen unserer Zeit. Dabei ist gesundheitsschädliches oder kurzlebiges Plastik fast immer leicht vermeid-
bar! Alle wichtigen Fakten rund um Plastik und die Probleme, die es verursacht, haben wir im Plastiksparbuch zusammengestellt, zusammen mit über 300 Anleitungen und Ideen für sinnvolles Plastiksparen im Alltag. Plastiksparen ist gut für die Umwelt: Im Gegensatz zu erdölbasierten Kunststoffen, die jahrhundertelang in der Umwelt verbleiben und Tieren, Pflanzen und Menschen schaden, sind alternative Materialien vergleichsweise harmlos oder sogar vollständig biologisch abbaubar. Plastiksparen ist gut für die Gesundheit: Während gängige Plastiksorten Tausende unsichtbare Additive enthalten, die unsere Gesundheit und die Umwelt belasten, sind Naturmaterialien sowie Glas, Stahl & Co. in der Regel vollkommen unbedenklich. Plastiksparen macht Spaß und inspiriert zum Umdenken: Werde Teil der stetig wachsenden Bewegung von Menschen, denen Plastik nicht egal ist, und die tagtäglich durch bewusste Konsumentscheidungen ein Zeichen für Umweltschutz und für unseren Planeten setzen. Wir fördern den Verein Küste gegen Plastik e. V. und die Entwicklung der App ReplacePlastic: Ein Teil der Erlöse kommt direkt der Arbeit des Vereins und der Weiterentwicklung der App ReplacePlastic zugute. Mehr zum Buch: www.buchhandlung-plaggenborg.de.
Oben Unten Jetzt Antje Diewerge
Books on Demand, 124 S., 11,80 €
Die Autorin präsentiert in diesem Band eine Auswahl ihrer Texte, erzählt vom Erleben und Erkennen, vom Lachen und Verlieben, von Lust und Liebe, vom Miteinander und der Veränderung, vom Abschied und vom Neubeginn. Antje Diewerge ist mit ihrer Lyrik und Prosa in verschiedenen Anthologien vertreten und hat darüber hinaus ein autobiografisches Buch sowie mehrere Jugendromane veröffentlicht. Sie lebt in Bremen, wo sie als Autorin, Gestalterin und Lebensberaterin tätig ist. Siehe auch das Gedicht auf S. 12.
wortwelten tionen co-kreativ in lebensbejahende & sinnerfüllte Projekte umzusetzen. Daniel Hunziker zeigt, wie wir Zugang zu unserer Kraft finden und in Eigenverantwortung das aktiv anpacken, was sich in unserem Dasein als Herausforderung zeigt.
Gemeinsam über sich hinauswachsen Daniel Hunziker
Arbor Vlg., 176 S., 16,- €
Präsenz, Verbundenheit und Co-Kreativität in Gemeinschaften Es ist wohl die größte Herausforderung für uns Menschen, in unseren essenziellen Lebensbereichen zutiefst gewünschte Veränderungen herbeizuführen. Ob wir uns eine liebevollere Beziehung zu unserem Partner wünschen oder mehr Vertrauen in der Familie, ein Schulsystem, das gleichzeitig menschlich und leistungsfähig ist, eine Wirtschaft, die unsere Umwelt schützt oder Firmen, in denen Mitarbeiter gerne arbeiten - wir brauchen dafür diese Fähigkeiten: Im eigenen Leben mit allen Sinnen, Herz und Verstand anwesend zu sein, in Begegnungen mit anderen Menschen Andersartigkeit als Bereicherung zu gestalten, gemeinsame Inten58
Gewitter im Kopf Maria Holl
Mankau Vlg., 158 S., 10,90 €
In Deutschland leiden rund zehn Prozent der Bevölkerung an Migräne, der Anteil von Menschen mit Spannungskopfschmerz ist sogar noch höher. Zu den typischen Symptomen gehören regelmäßig wiederkehrende und pulsierende Kopfschmerzen, oftmals begleitet von Übelkeit, Erbrechen sowie Licht- und Geräuschempfindlichkeit. Migränebeschwerden setzen meist ab der Pubertät ein, können aber auch schon bei
Kindern ab dem dritten Lebensjahr auftreten. Mit einem eigens entwickelten Therapieprogramm - der Maria-Holl-Methode (MHM), die auch bei „normalem“ Kopfschmerz hochwirksam ist - unterstützt die Heilpraktikerin und Gesundheitsexpertin seit vielen Jahren Betroffene bei der Bewältigung dieser weitverbreiteten Leiden. Die körperorientierte Kombination von Achtsamkeit, angewandter Chinesischer Gesundheitslehre, Selbstmassage und Bioenergetischer Analyse ist für Erwachsene wie für Kinder und Jugendliche gleichermaßen geeignet. Die alltagstauglichen MHM-Übungen lehren, den energetischen Zustand des Körpers in Balance zu bringen, negativen Gedanken oder Blockaden entgegenzuwirken und Schritt für Schritt in ein schmerzfreies, entspanntes Leben zurückzukehren. Siehe auch das Interview mit Maria Holl auf S. 17. Mehr dazu: www.buchhandlungplaggenborg.de.
wortwelten Dreck raus, Licht rein Sophia Elmlinger
Aurum Vlg., 176 S., 16,- €
Dieses Buch zeigt auf humorvolle, lebensechte, einfache Art und Weise, wie wir unserer Gesundheit Stabilität geben können indem wir Umwelt– Toxine meiden, weil wir wissen, wo sie sich verstecken. Ob in Kosmetika, Essen oder Luft. Aber auch elektromagnetische Strahlung und negative Gedankenschleifen beeinflussen uns stark. In diesem Buch gibt es direkte Lösungen und Aufklärung über diese Zusammenhänge. Als Tochter eines Ernährungswissenschaftlers, der in der Forschung u.a. für die WHO gearbeitet hat und einer griechischen Heilerin, einer Seherin und Kräuterfrau wuchs die Autorin in zwei Welten auf. Es ist ihr ein inneres Bedürfnis mit diesem Buch diese Welten zu verbinden. Eine tiefe (Seelen-) Kraft schlummert in unserem Körper und die innere und äußere Gesundheit ist nah, wenn diese innere Kraft geweckt wird. Die Autorin stellt in ihrem Buch eine Zweiphasen-Methode vor: 1. Detox (Dreck raus!) und 2. Energiereiche Nahrung (Licht rein!). Das Werk enthält detaillierte Anleitungen für Entgiftungsprogramme der Hauptorgane; Kurzanleitungen für integriertes Detox im normalen Alltag; explizite Ernährungsrichtlinien und Spezial-Rezepte; All-inklusiveMethoden (Entgiftung + Entspannung + Reflexion); Anwen-
dungsfelder nach Belastungsschwerpunkten (bspw. Allergien, Burnout, Depression, Essstörungen, Hautprobleme, Hochsensibilität, Krisen, Übergewicht, Vitalitätsverlust; Verdauungsbeschwerden etc.). Mehr zum Buch: www.buchhandlung-plaggenborg.de.
zeigt auf, wie wir resistenter, also widerstandsfähiger werden können, um uns zu schützen. Bullshit-Resistenz in der Tradition der Aufklärung bedeutet: ‚Die Verantwortung für die Wahrheit liegt bei jedem Einzelnen selbst.‘ Philipp Hübl ist Philosoph und Autor. Er schreibt über gesellschaftliche und politische Themen, beispielsweise für DIE ZEIT, FAZ, taz und NZZ. Leseprobe beim E-Book & Bestellmöglichkeit bei www.buchhandlung-plaggenborg.de und Tel. 0441.17543.
Bullshit-Resistenz Philipp Hübl
Nicolai Publishing, 109 S., 20,- €
Im Zeitalter der digitalen Medien sind wir konfrontiert mit Lügen, Fake News und Verschwörungstheorien: Bullshit ist überall. Der Begriff steht für all das, was falsch, irreführend oder einfach so dahergesagt ist. Mit der viralen Verbreitung von Bullshit, vor allem in den sozialen Netzen, gerät die Demokratie in Gefahr. Philipp Hübl erklärt, inwiefern uns Stammesverhalten und unkritisches Denken für Bullshit anfällig machen und warum uns die Fakten nicht egal sein dürfen. Er
Drawdown – der Plan Paul Hawken (Hrsg.)
Gütersloher Verlagshaus, 408 S., 28,- €
Klimaerwärmung heißt, dass wir auf eine Zivilisationskrise unvorstellbaren Ausmaßes zusteuern. Und wir haben keinen Plan, wie wir das verhindern können. Oder doch? Dieses Buch beschreibt 100 existierende Ansätze der Verringerung von klimaschädlichen Gasen, die 59
wortwelten das Klimaproblem lösen können, wenn man sie vernetzt. Verblüffendes wird dabei deutlich und eine gut begründete Hoffnung entsteht: Es ist möglich, bis 2050 die Klimawende zu erreichen und die Erderwärmung zurückzudrehen. Ein Buch über ideenreiche Menschen, clevere Technologien und die Möglichkeit, die Dinge endlich anzupacken. Ein Zukunftsbuch! Leseprobe & Bestellmöglichkeit bei www.buchhandlung-plaggenborg. de und 0441.17543.
ner Tischdekorationen auftischt. Das Buch „Blüten-Genuss für Tafel und Teller“ stellt in stimmungsvollen Bildern zehn Blütenjuwele durchs Jahr vor, vom Hornveilchen über die Tulpe, von der Studentenblume bis zur Dahlie. Es inspiriert zum eigenen Nachgestalten und ist eine bezaubernde Entdeckung der ganz besonderen Seiten unserer durchaus gewöhnlichen Gartenbegleiter. Mit den essbaren Blüten von Kamelie, Hornveilchen, Tulpe, Magnolie, Studentenblume, Rose, Ringelblume, Kräuterblüten, Aster und Dahlie! Mehr dazu: www.buchhandlungplaggenborg.de
Anja Klein, Andreas Lauermann BLOOM’S GmbH, 152 S., 24,90 €
Aus dem Garten auf Tisch & Teller! Die Blüten stammen alle aus dem eigenen Garten. Die Autorin beschreibt den genauen Anbau der Pflanzen und was beim Kultivieren, Pflegen und Ernten beachtet werden muss. Köstlich sind die Rezepte, die sie dann ihren Gästen und der Familie inmitten traumhaft schö60
Spirituelle Meisterschaft OM C. Parkin
advaitamedia, 358 S., 24,- €
Der Autor bietet tiefgründige Anleitung für den ernsthaft interessierten Menschen des spirituellen Weges an. Präzise und mit unbestechlicher Unterschei-
dungskraft beschreibt er unter anderem die kollektiven ,Löcher‘ in der Entwicklung des abendländischen Bewusstseins und mit welch gravierenden Missverständnissen ein Suchender deshalb zu rechnen hat. Missverständnisse und Unwissenheit darüber, was ein spiritueller Meister überhaupt ist (existiert in unserer Kultur praktisch nicht), darüber, wie die Natur des Inneren Weges beschaffen ist und darüber, was unter ,wahrem Menschsein‘, ,Heilung‘ und ,Wachstum‘ eigentlich zu verstehen ist. Große Unwissenheit zeigt sich im Geist westlicher Suchender häufig auch, wenn es um die Bedeutung verbindlicher Schülerschaft auf dem inneren Weg geht. Was unterscheidet OM C. Parkins Lehre von vielen anderen spirituellen Ansätzen? Weder folgt er den Jahrtausende alten jüdischchristlichen reinen Aufstiegslehren, noch der regressiven Spiritualität des New Age, sondern er lehrt konsequent den ,Paradoxen Weg‘, von ihm als Integraler Yoga bezeichnet. Der Meister transzendiert alle relativen Wahrheiten und gibt die Sicht auf die Eine, die absolute Wahrheit frei. Eine wahrhaft radikale Wegweisung! Bestellmöglichkeit bei www.buchhandlung-plaggenborg.de und Tel. 0441-17543
Mentaltraining Aleve Mentaltraining – Den Sinn des Lebens erkennen. Tel. 04222. 9477020, E-Mail: aleve-mentaltraining@gmx.de.
Thai Yoga Massage Bei Körperkern in der Ziegelhofstraße 5, 26121 Oldenburg, Manuel.drose@web.de. 01511. 4320070, Termine nach Vereinbarung.
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Regelmäßige Termine montags Qigong im Schlossgarten: bis
September jew. 18 - 19 Uhr finden wieder Qigong-Übestunden im Oldenburger Schlossgarten statt. Hinter dem Tropen-
haus können unter wechselnder Anleitung (Doris Kirstein, Gerd Schnesche, Helga Mansholt, Manfred Folkers) leicht erlernbare Qigong-Bewegungen geübt werden. Eine regelmäßige Teilnahme ist zwar wünschenswert, aber keinesfalls notwendig. Ein Einstieg ist jederzeit möglich (auch ohne Vorkenntnisse).
Yoga mit Entspannung und Atem- Achtsamkeit, Gruppe 2 um 20h. Anm.: Regina Bauer, 0441.82118. ZEN-Gruppe Oldenburg bietet Übungsabende an! Wir treffen
uns von 19-20:30 h in den Räumen der Harfe e.V., OL. Auch Anfänger*innen sind bei der Meditation willkommen. Infos: D. Busemann, 0176.12020 552. Yoga für Anfänger und Vorerfahrene um 17.45 Uhr und 19.30
mittwochs Von 13 bis 18h geöffnet für den AURA-SOMA® Verkauf, und
nach telef. Vereinbarung, Regina Bauer, Bürgereschstr. 27, OL. Tel. 0441.82118. Authentischer Yoga nach dem achtgliedrigen Pfad nach Patañ-
jali in Wardenburg: 17-18.30 Uhr: Kundalini Yoga (nach Yogi Bhajan), 19-20.30 Uhr: Hatha Yoga (Vinyasa Flow & Vinyasa Krama). Bei Dzenet Hodza, www. praxis3in1.de, Tel.: 04407.7173290. Sanftes Yoga für Einsteiger und Geübte, 9-10.30 Uhr, Surya Ayur-
veda & Yogapraxis Dagmar Battermann, Tel. 0441.99864499.
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Mit dabei sind: balance pool – Silke de Loewe, Die mobile Yogaschule – Simone Mohini Hug-Breitkopf, Evangelische Familienbildungsstätte (EFB), fabelhaft oldenburg – Shala KhalediClaaßen, Home of Yoga – Stefanie Dunker, Raum für Stille und Bewegung – Doreen Tönjes, Sampoorna Yoga Zentrum, Shivashakti Yoga – Kerstin Badzun, VHS Oldenburg, Bettina Vierneisel
Eine Benefizveranstaltung www.lange-yoganacht.de aktuelle Infos ab 01. Juli 2019
• www.eventbrite.de, • Tourist-Information OL (ab 15. Juli) Lange Str. 3, Tel.: 0441.36161366
Infos und v.i.S.d.P.: Peter Gerd Jaruschewski • Lagerstr. 62 • 26125 Oldenburg • Tel.: 0441.9736160
ACHTSAMES LEBEN Sommer 2019
Sommerausgabe des Magazins ACHTSAMES LEBEN in Oldenburg und Umzu für eine ganzheitliche Lebensweise.

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