Source: https://www.migrationsrecht.net/kommentar-aufenthaltsgesetz-aufenthg-gesetz-aufenthalt-erwerbstaetigkeit-aufenthaltserlaubnis-niederlassungserlaubnis-aufenthg/paragraph-30-ehegattennachzug.html
Timestamp: 2019-09-22 23:07:09+00:00

Document:
b) eine Erlaubnis zum Daueraufenthalt – EU besitzt,
c) eine Aufenthaltserlaubnis nach § 20, 20b oder § 25 Absatz 1 oder Absatz 2 Satz 1
erste Alternative besitzt,
d) seit zwei Jahren eine Aufenthaltserlaubnis besitzt und die Aufenthalts-
erlaubnis nicht mit einer Nebenbestimmung nach § 8 Abs. 2 versehen oder die
spätere Erteilung einer Niederlassungserlaubnis nicht auf Grund einer Rechtsnorm
ausgeschlossen ist; dies gilt nicht für eine Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 2
Satz 1 erste Alternative,
e) eine Aufenthaltserlaubnis nach § 7 Absatz 1 Satz 3 oder nach den Abschnitten 3,
4, 5 oder 6 oder § 37 oder § 38 besitzt, die Ehe bei deren Erteilung bereits bestand
und die Dauer seines Aufenthalts im Bundesgebiet voraussichtlich über ein Jahr
betragen wird,
f) eine Aufenthaltserlaubnis nach § 38a besitzt und die eheliche Lebensgemeinschaft
bereits in dem Mitgliedstaat der Europäischen Union bestand, in dem der Ausländer
die Rechtsstellung eines langfristig Aufenthaltsberechtigten innehat, oder
2Satz 1 Nr. 1 und 2 ist für die Erteilung der Aufenthaltserlaubnis unbeachtlich, wenn
der Ausländer einen Aufenthaltstitel nach den §§ 19 bis 21 besitzt und die Ehe bereits
bestand, als er seinen Lebensmittelpunkt in das Bundesgebiet verlegt hat,
der Ausländer unmittelbar vor der Erteilung einer Niederlassungserlaubnis oder einer
Erlaubnis zum Daueraufenthalt – EU Inhaber einer Aufenthaltserlaubnis nach § 20 war oder
der Ehegatte wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder
Behinderung nicht in der Lage ist, einfache Kenntnisse der deutschen Sprache nachzuweisen,
bei dem Ehegatten ein erkennbar geringer Integrationsbedarf im Sinne einer nach § 43
Abs. 4 erlassenen Rechtsverordnung besteht oder dieser aus anderen Gründen nach der
Einreise keinen Anspruch nach § 44 auf Teilnahme am Integrationskurs hätte,
der Ausländer wegen seiner Staatsangehörigkeit auch für einen Aufenthalt, der kein Kurz-
aufenthalt ist, visumfrei in das Bundesgebiet einreisen und sich darin aufhalten darf,
der Ausländer im Besitz einer Blauen Karte EU, einer ICT-Karte oder einer Mobiler-ICT-Karte oder einer Aufenthaltserlaubnis nach § 20 oder § 20b ist oder
es dem Ehegatten auf Grund besonderer Umstände des Einzelfalles nicht möglich oder nicht zumutbar ist, vor der Einreise Bemühungen zum Erwerb einfacher Kenntnisse der deutschen Sprache zu unternehmen..
(5) 1Hält sich der Ausländer gemäß § 20 a berechtigt im Bundesgebiet auf, so bedarf der Ehegatte keines Aufenthaltstitels, wenn nachgewiesen wird, dass sich der Ehegatte in dem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union rechtmäßig als Angehöriger des Ausländers aufgehalten hat. 2Die Voraussetzungen nach § 20 a Absatz 1 Satz 1 Nummer 1, 3 und 4 und die Ablehnungsgründe nach § 20c gelten für den Ehegatten entsprechend.
Chronik des § 30 AufenthG

References: § 20
 § 25
 § 8
 § 25
 § 7
 § 37
 § 38
 § 38
 § 20
 § 43
 § 44
 § 20
 § 20
 § 20
 § 20
 § 20
 § 30