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Timestamp: 2016-10-25 08:29:20+00:00

Document:
1A.32/2004 (30.09.2004)
Beschwerdef�hrer, alle handelnd durch Conrad Frey und dieser vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Felix Huber,
Baukommission R�schlikon, 8803 R�schlikon, Beschwerdegegner, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. J�rg Sigrist,
Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich, 3. Abteilung, 3. Kammer, vom 23. Oktober 2003.
Die Erben des X.________ sind Eigent�mer des Grundst�cks Kat.-Nr. 5309 an der S�umerstrasse 5 in R�schlikon. Gem�ss Bau- und Zonenordnung der Gemeinde vom 22. Juni 2000 (BZO) liegt der s�dwestliche Teil der Parzelle, auf der sich ein unter Denkmalschutz gestellter Reitstall befindet, in der Wohnzone W2B. Die �brige Grundst�cksfl�che ist der Erholungszone C (Sport- und Freizeitanlagen) zugewiesen; sie ist im nordwestlichen Teil mit einer Reitbahn und inliegender Reithalle �berbaut sowie im �stlichen Teil mit Wald bestockt.
Im Jahre 2000 erstellten die Grundeigent�mer drei neue Pferdestallungen. Die St�lle 1 und 2 weisen Grundfl�chen von rund 72 m� (14 x 5.2 m) bzw. 80 m� (13.9 x 5.8 m) und Geb�udeh�hen von 4.47 m bzw. 4.0 m auf. Sie umfassen drei bzw. vier Pferdeboxen und liegen im Waldgebiet. Demgegen�ber befindet sich der Stall 3 im Waldabstandsbereich. Nachdem die Baukommission davon Kenntnis erhalten und zusammen mit Vertretern des Kreisforstamtes 1 und der kantonalen Amtsstelle Wald am 5. Juli 2000 einen Augenschein vorgenommen hatte, forderte sie die Eigent�mer auf, die im Wald liegenden St�lle 1 und 2 abzubrechen oder zwecks Kl�rung der Bewilligungsf�higkeit umgehend ein (nachtr�gliches) Baugesuch einzureichen. Daraufhin stellten die Eigent�mer am 31. Oktober 2000 das Gesuch um Bewilligung der Stallbauten und Rodung von 370 m� Wald.
Am 23. Januar 2001 verweigerte die Volkswirtschaftsdirektion (Amt f�r Landschaft und Natur/Abteilung Wald) sowohl die Rodungsbewilligung als auch die raumplanungsrechtliche Ausnahmebewilligung. Sie verpflichtete die Eigent�mer, die beiden widerrechtlich erstellten Bauten binnen drei Monaten nach Eintritt der Rechtskraft dieser Verf�gung abzubrechen und alles Material, einschliesslich des Teerbelags, zu entfernen. Des Weiteren verlangte die Volkswirtschaftsdirektion, der Waldboden sei so herzurichten, dass sich das zweckentfremdete Waldareal wieder bewalden k�nne. Demgegen�ber bewilligte sie die Unterschreitung des gesetzlichen Waldabstands f�r den Pferdestall 3 unter Nebenbestimmungen.
Mit Beschluss vom 10. Dezember 2001 verweigerte die Baukommission R�schlikon eine nachtr�gliche Baubewilligung f�r die St�lle 1 und 2, w�hrend sie den im Waldabstandsbereich liegenden Stall 3 unter Nebenbestimmungen bewilligte. Dieser Beschluss wurde den Gesuchstellern gleichzeitig mit der kantonalen Verf�gung vom 23. Januar 2001 er�ffnet.
Gegen den Beschluss der Baukommission und die Verf�gung der Volkswirtschaftsdirektion erhoben die Eigent�mer Rekurs an den Regierungsrat des Kantons Z�rich. Dieser wies das Rechtsmittel mit Beschluss vom 14. Mai 2003 ab. Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das Verwaltungsgericht mit Entscheid vom 23. Oktober 2003 insoweit gut, als den Beschwerdef�hrern f�r die Beseitigung der widerrechtlichen Bauten samt Teerbelag eine Frist von sechs Monaten ab Rechtskraft seines Urteils ansetzte; im �brigen wies es die Beschwerde ab.
Gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts f�hrt die (reduzierte) Erbengemeinschaft X.________ Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht. Sie beantragt, es sei der angefochtene Entscheid aufzuheben und die Vorinstanzen seien einzuladen, den Beschwerdef�hrern die Ausnahmebewilligung im Sinne von Art. 24 RPG sowie die Baubewilligung und - sofern n�tig - die Rodungsbewilligung f�r die streitbetroffenen Pferdeboxen zu erteilen. Eventualiter begehrt sie an, es sei bloss die Beseitigung des Teerbelags rund um die betroffenen Pferdestallungen zu befehlen.
Die Baukommission R�schlikon und der Regierungsrat des Kantons Z�rich schliessen auf Abweisung der Beschwerde. Die Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Z�rich hat auf eine Vernehmlassung verzichtet. Das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich beantragt die Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei; im �brigen hat es unter Hinweis auf die Erw�gungen im angefochtenen Entscheid auf eine Vernehmlassung verzichtet. Das Bundesamt f�r Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL) teilt in seiner Vernehmlassung die Auffassung des Verwaltungsgerichts, wonach die beiden Pferdestallungen und der Teerbelag im Ausmass von insgesamt 370 m� nicht mehr als nichtforstliche Kleinbauten und - anlagen betrachtet werden k�nnten und sie aus Sicht der eidgen�ssischen Waldgesetzgebung keinen Bezug zu den Funktionen des Waldes aufweisen w�rden. Ebenso wie das Verwaltungsgericht verneint es auch eine Standortgebundenheit der streitigen Bauten. Das Bundesamt f�r Raumentwicklung (ARE) f�hrt aus, die Beschwerde werfe aus Sicht des Bundesrechts keine grunds�tzlichen planerischen oder planungsrechtlichen Fragen auf, welche eine Stellungnahme als notwendig erscheinen liessen.
Mit Verf�gung vom 5. M�rz 2004 erkannte der Pr�sident der I. �ffentlichrechtlichen Abteilung der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu.
1.1 Umstritten ist eine Baubewilligung f�r zwei Pferdest�lle mit einem teilweise geteerten Vorplatz im Wald. Die Zul�ssigkeit dieser baulichen Massnahmen richtet sich einerseits nach dem Bau- und Planungsrecht und andererseits nach dem Waldrecht. Die forstliche Natur einer Baute oder Anlage beurteilt sich nach dem Waldrecht (vgl. insb. das Waldgesetz vom 4. Oktober 1991 [WaG; SR 921.0] und die Waldverordnung vom 30. November 1992 [WaV; SR 921.01]). Die ebenfalls anwendbaren Vorschriften des Raumplanungsgesetzes des Bundes (namentlich Art. 22 und 24 RPG) stehen zu den waldrechtlichen Bestimmungen in einem derart engen Zusammenhang, dass die Baubewilligung f�r eine Baute im Wald gem�ss der in Art. 46 WaG enthaltenen Verfahrensbestimmung im Rahmen der Verwaltungsgerichtsbeschwerde (Art. 97 ff. OG in Verbindung mit Art. 5 VwVG) zu beurteilen ist. Dies gilt ungeachtet des Umstands, ob in formeller Hinsicht eine Bewilligung f�r eine zonenkonforme Baute nach Art. 22 RPG oder eine auf Art. 24 RPG gest�tzte Ausnahmebewilligung zur Diskussion steht, soweit die Zul�ssigkeit einer Baute im Wesentlichen von den im Waldrecht enthaltenen Kriterien abh�ngt (vgl. BGE 123 II 499 E. 1a S. 501 f. mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 1A.277/1999 vom 25. Mai 2000, E. 1a).
1.2 Im vorliegenden Fall ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid umstritten, welcher sich auf das Waldrecht des Bundes und auf das Bau- und Planungsrecht st�tzt. Die Beschwerdef�hrer sind Angeh�rige einer Erbengemeinschaft, in deren Eigentum das Grundst�ck Kat.-Nr. 5309 steht. Als vor der Vorinstanz unterlegene Parteien sind sie zur Beschwerdef�hrung nach Art. 103 lit. a OG legitimiert. Auf ihre frist- und formgerecht erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist daher einzutreten.
Die Beschwerdef�hrer machen einen Verstoss gegen das Verbot des �berspitzten Formalismus (Art. 29 Abs. 1 BV) und eine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV) geltend. Diese R�gen sind aufgrund ihrer formellen Natur vorweg zu behandeln.
2.1 Das aus Art. 29 Abs. 1 BV fliessende Verbot des �berspitzten Formalismus wendet sich gegen prozessuale Formstrenge, die als exzessiv erscheint, durch kein schutzw�rdiges Interesse gerechtfertigt ist, zum blossen Selbstzweck wird und die Verwirklichung des materiellen Rechts in unhaltbarer Weise erschwert oder gar verhindert. Das Bundesgericht pr�ft frei, ob eine solche Rechtsverweigerung vorliegt (BGE 127 I 31 E. 2a/bb S. 34).
2.1.1 Die Beschwerdef�hrer bringen vor, sie h�tten dem Verwaltungsgericht beantragt, den Entscheid des Regierungsrats aufzuheben, weil dieser keinen Augenschein vorgenommen habe und damit ihr rechtliches Geh�r verletzt worden sei. Die Vorinstanz habe diesen Antrag abgelehnt mit der �usserst formalistischen Begr�ndung, dass die Beschwerdef�hrer die ger�gte Geh�rsverweigerung nicht explizit mit einem Antrag auf R�ckweisung der Sache an den Regierungsrat verbunden h�tten. Darin liege ein klarer Verstoss gegen das Verbot des �berspitzten Formalismus.
2.1.2 Das Verwaltungsgericht hat die ger�gte Verletzung des rechtlichen Geh�rs durch den Regierungsrat entgegen der Behauptung der Beschwerdef�hrer nicht mangels R�ckweisungsantrag abgewiesen. Vielmehr liess es das Verwaltungsgericht bei dieser Feststellung bewenden und pr�fte anschliessend, ob ein Augenschein erforderlich gewesen w�re. Dabei kam es zum Schluss, dass sich die Einw�nde der Beschwerdef�hrer aufgrund der vorliegenden Akten beurteilen liessen und ein Augenschein daher nicht erforderlich sei. Die R�ge der Geh�rsverweigerung sei daher unbegr�ndet und ebenso wenig bestehe f�r das Verwaltungsgericht Grund, einen Augenschein vorzunehmen. Das Verwaltungsgericht hat sich demnach mit der behaupteten Verletzung des rechtlichen Geh�rs durch den Regierungsrat auseinandergesetzt und dargetan, weshalb diese R�ge seiner Auffassung nach unbehelflich ist. Von einem Verstoss gegen Art. 29 Abs. 1 BV kann somit keine Rede sein.
2.2 Aus dem Gebot der Gew�hrung des rechtlichen Geh�rs im Sinne von Art. 29 Abs. 2 BV folgt der Anspruch der Parteien, mit rechtzeitig und formg�ltig angebotenen Beweisantr�gen und Vorbringen geh�rt zu werden, soweit diese erhebliche Tatsachen betreffen und nicht offensichtlich beweisuntauglich sind (BGE 120 Ib 379 E. 3b S. 383; 106 la 161 E. 2b S. 162, je mit Hinweisen). Keine Verletzung des rechtlichen Geh�rs liegt vor, wenn eine Beh�rde auf die Abnahme beantragter Beweismittel verzichtet, weil sie auf Grund der bereits abgenommenen Beweise ihre �berzeugung gebildet hat und ohne Willk�r in vorweggenommener Beweisw�rdigung annehmen kann, dass ihre �berzeugung durch weitere Beweiserhebungen nicht ge�ndert w�rde (BGE 124 I 208 E. 4a S. 211; 122 II 464 E. 4a S. 469, je mit Hinweisen).
2.2.1 Die Beschwerdef�hrer wollen mittels Augenschein aufzeigen, dass die streitbetroffenen Pferdestallungen das Bestandesgef�ge des Waldes in keiner Weise beeintr�chtigen w�rden und dass ein anderer Standort der Pferdeboxen ausserhalb des Waldareals auf ihrem Grundst�ck nicht m�glich sei. So stelle sich insbesondere die Frage der Einordnung neuer Pferdeboxen unmittelbar vor dem denkmalpflegerisch relevanten Geb�ude. Ebenso k�nnten die betrieblichen Abl�ufe im Detail (Durchg�nge, H�henunterschiede usw.) lediglich anl�sslich eines Augenscheins dargestellt werden.
2.2.2 Im vorliegenden Verfahren befinden sich das Baugesuch mit einem Katasterplan und einem Bauplan sowie ein Auszug aus dem kommunalen Zonenplan bei den Akten. Daraus lassen sich die Gr�sse der Parzelle Kat.-Nr. 5309, die mit und ohne Wald bestehenden Grundst�cksfl�chen, die Situierung der bestehenden Bauten und Anlagen sowie die Standorte und die Ausmasse der beiden Pferdestallungen klar entnehmen. Hierf�r bedarf es keines Augenscheins. Gleich verh�lt es sich hinsichtlich der unter Schutz gestellten Geb�ude. Soweit diese f�r die Beurteilung der vorliegenden Streitsache erheblich sind, gibt dazu die Unterschutzstellungsverf�gung hinreichenden Aufschluss. Was die weiteren Gr�nde der Beschwerdef�hrer zur Durchf�hrung eines Augenscheins betrifft, kommt ihnen - wie in den materiellen Erw�gungen aufzuzeigen sein wird (vgl. E. 4.3 hiernach) - keine f�r den Entscheid massgebende Bedeutung zu. Das Verwaltungsgericht durfte daher - wie auch zuvor der Regierungsrat - auf einen Augenschein verzichten, ohne dadurch das rechtliche Geh�r der Beschwerdef�hrer zu verletzen.
2.3 Nach dem Gesagten er�brigt sich auch ein bundesgerichtlicher Augenschein. Dem diesbez�glichen Antrag der Beschwerdef�hrer ist daher nicht zu entsprechen.
Gem�ss Art. 1 Abs. 1 WaG bezweckt das Waldgesetz, den Wald zu erhalten und zu sch�tzen (lit. a und b). Zudem soll es daf�r sorgen, dass der Wald seine Funktionen, namentlich Schutz, Wohlfahrts- und Nutzfunktion, erf�llen kann (lit. c). Bauvorhaben, die den Waldboden dauernd oder vor�bergehend zweckentfremden, bed�rfen einer Rodungsbewilligung (Art. 4 WaG). Die Beanspruchung von Wald f�r forstliche Bauten und Anlagen sowie f�r nichtforstliche Kleinbauten und - anlagen gilt nach Art. 4 WaV nicht als Rodung und stellt somit keine Zweckentfremdung dar. Umgekehrt folgt daraus, dass nicht forstliche Bauvorhaben, ausgenommen Kleinbauten und -anlagen, als Zweckentfremdung des Waldes zu betrachten sind. Sie ben�tigen deshalb eine Rodungsbewilligung und, wie die forstlichen Bauvorhaben, immer auch eine Bewilligung nach RPG (Urteil des Bundesgerichts 1A.277/1999 vom 25. Mai 2000, E. 4).
Vorliegend ist unbestritten, dass die beiden Pferdestallungen 1 und 2 sowie der teilweise geteerte Vorplatz nichtforstliche Bauten und Anlagen darstellen, f�r die es aufgrund ihrer Lage im Wald einer Ausnahmebewilligung im Sinne von Art. 24 aRPG bedarf. Umstritten ist hingegen, ob sie als nichtforstliche Kleinbauten und -anlagen zu qualifizieren sind und, falls dies zu verneinen ist, ob sie die Voraussetzungen f�r eine Ausnahmebewilligung gem�ss Art. 5 Abs. 2 WaG erf�llen. Umstritten ist des Weiteren, ob die genannten Bauten und Anlagen zudem auch nach Art. 24 aRPG bewilligungsf�hig sind. Da eine Ausnahmebewilligung gest�tzt auf diese Bestimmung nur in Betracht f�llt, wenn keine Rodungsbewilligung erforderlich ist oder die Voraussetzungen hierf�r gegeben sind, sind die streitbetroffenen Bauten und Anlagen zun�chst unter waldrechtlichen Gesichtspunkten zu pr�fen.
3.1 Die beiden Pferdestallungen mit einer Grundfl�che von 72 m� und 80 m� beanspruchen zusammen mit dem dazugeh�rigen Vorplatz eine Fl�che von rund 370 m� Waldboden. Das Verwaltungsgericht ist gleich wie seine Vorinstanzen zum Schluss gelangt, dass Bauten und Anlagen in diesem Ausmass nicht mehr als Kleinbauten und -anlagen im Sinne von Art. 4 WaV gew�rdigt werden k�nnten. Zur Begr�ndung verwies es auf die in der Botschaft des Bundesrats zum Waldgesetz (BBl 1988 III 191) angef�hrten Beispiele nichtforstlicher Kleinbauten. Die Beschwerdef�hrer wenden dagegen ein, es spreche einiges daf�r, dass nach dem Willen des Gesetzgebers und nach der Rechtsprechung auch gr�ssere als die dort genannten Beispiele als nichtforstliche Kleinbauten einzustufen seien.
3.1.1 Die Beschwerdef�hrer begr�nden ihre Auffassung zun�chst mit dem Hinweis auf Art. 28 Abs. 3 der Vollziehungsverordnung vom 1. Oktober 1965 zum Bundesgesetz betreffend die eidgen�ssische Oberaufsicht �ber die Forstpolizei (aFPolV; AS 1965, 861), welche am 1. Januar 1993 von der Waldgesetzgebung abgel�st worden ist. Nach dieser Bestimmung geh�rten auch Bienenh�uschen, Jagdh�tten und fest aufgestellte Wohnwagen zu den "anderen nichtst�ndigen Kleinbauten". Soweit die Beschwerdef�hrer daraus folgern, dass somit nach dem Willen des Gesetzgebers auch unter Kleinbauten im Sinne von Art. 4 WaV gr�ssere als die in der Botschaft zur Waldgesetzgebung erw�hnten Bauten einzustufen seien, kann ihnen in dieser allgemeinen Form nicht zugestimmt werden. Nach der Botschaft liegen nichtforstliche Kleinbauten und -anlagen vor, wenn sie den Waldboden (nur) punktuell oder unbedeutend beanspruchen. Als Beispiele werden hierbei bescheidene Rastpl�tze, Feuerstellen, Sport- und Lehrpfade, erdverlegte Leitungen und Kleinantennenanlagen genannt, die das Bestandesgef�ge des Waldes nicht beeintr�chtigen (vgl. BBl 1988 III 191). Der Verzicht, die in der fr�heren Forstgesetzgebung genannten Bienenh�uschen, Jagdh�tten und Wohnwagen ebenfalls als Beispiele anzuf�hren, deutet (eher) darauf hin, dass diese grunds�tzlich nicht (mehr) als nichtforstliche Kleinbauten zu betrachten sind. Jedenfalls liegen entgegen der Auffassung der Beschwerdef�hrer keine Anhaltspunkte daf�r vor, dass nach dem Willen des Gesetzgebers auch gr�ssere als die in der Botschaft zur Waldverordnung erw�hnten Bauten und Anlagen als nichtforstliche Kleinbauten und -anlagen einzustufen sind. Allerdings gilt es in diesem Zusammenhang zu beachten, dass die Funktionsbezeichnung einer Baute oder Anlage kaum das entscheidende Kriterium f�r ihre Qualifizierung als Kleinbaute oder -anlage sein kann. Die Beurteilung hat vielmehr in erster Linie mit Blick auf Umfang und Intensit�t des beanspruchten Waldbodens zu erfolgen (vgl. dazu E. 3.1.3 hiernach), wobei ein strenger Massstab anzusetzen ist, damit der Zweck der Waldgesetzgebung, namentlich die Erhaltung des Waldbestandes, nicht weitgehend in Frage gestellt wird (vgl. dazu Stefan M. Jaissle, Der dynamische Waldbegriff und die Raumplanung: eine Darstellung der Waldgesetzgebung unter raumplanungsrechtlichen Aspekten, Z�rich 1994, S. 136, mit Hinweis auf ZBl 80/1979 S. 591 E. 2).
3.1.2 Etwas anderes ergibt sich auch nicht aus der von den Beschwerdef�hrern erw�hnten bundesgerichtlichen Rechtsprechung. Im Urteil 1A.277/1999 vom 25. Mai 2000 hat das Bundesgericht die Frage offen gelassen, ob das streitige Bienenhaus, welches zusammen mit Umgebungsanlagen ca. 250 m� beanspruchte, als nichtforstliche Kleinbaute zu qualifizieren sei. Daraus k�nnen die Beschwerdef�hrer daher nichts zu ihren Gunsten ableiten, zumal in diesem Urteil auch keine n�heren Ausf�hrungen dar�ber gemacht wurden, unter welchen Voraussetzungen ein Bienenhaus als nichtforstliche Kleinbaute in Betracht f�llt. Was das weitere von ihnen angef�hrte Urteil 1A. 135/2000 vom 8. M�rz 2000 betrifft, stellte das Bundesgericht fest, dass der �stliche Teil des Biotops mit Familieng�rten, Kleintierweiden und Kleinbauten belegt ist. Es ist nicht nachvollziehbar, wie die Beschwerdef�hrer daraus schliessen k�nnen, das Bundesgericht betrachte auch Schrebergartenh�user als Kleinbauten. Im �brigen hat das Verwaltungsgericht zu Recht darauf hingewiesen, dass dieses Urteil ohnehin nicht auf die Waldgesetzgebung Bezug nimmt. Der Einwand der Beschwerdef�hrer, dass dies nicht schade, geht fehl. Was unter den Begriff "Kleinbauten" f�llt, l�sst sich nicht allgemein festlegen, da er in verschiedenem Zusammenhang verwendet wird und sich entsprechend nach anderen Kriterien bestimmt. So w�re es nicht haltbar, wenn beispielsweise der im sog. "kleinen Baubewilligungsverfahren" verwendete Begriff "Kleinbauten" (vgl. dazu Walter Haller/Peter Karlen, Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht, 3. Auflage, Z�rich 1999, Rz. 516 S. 145; Aldo Zaugg, Kommentar zum Baugesetz des Kantons Bern vom 9. Juni 1985, Bern 1995, N. 5 zu Art. 32) demjenigen in der Waldgesetzgebung gleichgesetzt w�rde. Die Begriffsbestimmung ist vielmehr im Rahmen des jeweils zur Anwendung gelangenden Gesetzes vorzunehmen - im hier zu beurteilenden Fall also gest�tzt auf die Waldgesetzgebung.
3.1.3 Wie erw�hnt, begr�nden die Beschwerdef�hrer die streitigen Pferdestallungen als Kleinbauten mit dem Hinweis auf Bienenh�uschen, Schrebergartenh�user und Jagdh�tten. Sie verkennen hierbei, dass sich allein aus der Zweckbestimmung einer Baute nicht schliessen l�sst, ob es sich bei ihr um eine Kleinbaute handelt oder nicht. Bauten k�nnen selbst bei gleicher Zweckbestimmung h�chst unterschiedliche Ausmasse aufweisen und demzufolge den Waldboden in unterschiedlichem Umfang beanspruchen. Ob Bauten im Wald nichtforstliche Kleinbauten darstellen, ist daher nicht in erster Linie aufgrund ihrer Zweckbestimmung, sondern ihrer fl�chenm�ssigen Ausdehnung zu beurteilen. Weist eine Baute eine derartige Gr�sse auf, dass von einer punktuellen oder unbedeutenden Beanspruchung des Waldbodens nicht mehr gesprochen werden kann, l�sst sie sich bereits aus diesem Grund nicht mehr unter den Begriff "Kleinbaute" im Sinne von Art. 4 lit. a WaV subsumieren. Geht eine Baute allein unter dem Gesichtspunkt ihrer fl�chenm�ssigen Ausdehnung nicht �ber die genannte Beanspruchung hinaus, folgt daraus jedoch nicht zwingend, dass sie demzufolge als Kleinbaute einzustufen ist. Vielmehr ist in einem solchen Fall weiter zu pr�fen, ob ihr Zweck auch den Einbezug eines gewissen Umschwungs bedingt und wie intensiv die Nutzung in diesem Bereich ist. Ob eine Baute oder Anlage als nichtforstliche Kleinbaute oder -anlage im Sinne der Waldgesetzgebung in Betracht f�llt, ist somit in jedem Einzelfall anhand der gesamten Umst�nde zu pr�fen.
3.2 Liegt eine Kleinbaute oder -anlage nur vor, wenn sie den Waldboden punktuell oder unbedeutend beansprucht (vgl. E. 3.1.1 hiervor), ist es offensichtlich, dass davon bei einer Fl�che von 370 m� f�r zwei Pferdestallungen mit Umschwung keine Rede sein kann. Eine derartige Inanspruchnahme des Waldbodens geht weit �ber das hinaus, was noch unter dem Begriff "nichtforstliche Kleinbauten und -anlagen" im Sinne von Art. 4 lit. a WaV zu verstehen ist. Aber selbst eine gesonderte Betrachtung der beiden Pferdest�lle f�hrt zu keinem anderen Ergebnis. Bei Grundfl�chen (inkl. geteerte Vorpl�tze unter dem Dach) von 72 m� (14 x 5.2 m) und 80 m� (13.9 x 5.8 m) kann nicht mehr von bescheidenen Bauten bzw. einer unbedeutenden Beanspruchung des Waldbodens gesprochen werden, wie dies der Bundesrat in seiner Botschaft zum Waldgesetz zum Ausdruck gebracht hat. Soweit die Beschwerdef�hrer vorbringen, durch die Beseitigung der (einzig) unter den Vord�chern geteerten Fl�chen k�nne der Walderhaltung weitgehend Rechnung getragen werden, ist ihnen nicht beizupflichten. Die Haltung der Pferde bedingt zwangsl�ufig auch eine erh�hte Inanspruchnahme zumindest des unmittelbar an die beiden Stallungen angrenzenden Bodens. Andernfalls w�re nicht ersichtlich, weshalb der Vorplatz unter den Stalld�chern geteert wurde. Die erh�hte Inanspruchnahme des Waldbodens wird auch durch eine Beseitigung des Teerbelags nicht entscheidend gemindert. Die t�gliche Betreuung und Versorgung der Pferde f�hrt zu einer derart intensiven Nutzung des an die Stallungen angrenzenden Waldbodens, dass auch dort die Vegetation kaum mehr wachsen kann. Diese Fl�chen sind daher in jedem Fall den Stallbauten zuzurechnen.
3.3 Als Zwischenergebnis ist somit festzuhalten, dass die streitigen Pferdestallungen unbesehen davon, ob sie gesamthaft oder getrennt beurteilt werden, nicht als nichtforstliche Kleinbauten im Sinne von Art. 4 lit. a WaV qualifiziert werden k�nnen.
4.1 Handelt es sich bei den Pferdestallungen 1 und 2 nicht um nichtforstliche Kleinbauten im Sinne der Waldgesetzgebung, ist in einem n�chsten Schritt zu pr�fen, ob sie die Voraussetzungen f�r eine Ausnahmebewilligung gem�ss Art. 5 Abs. 2 WaG erf�llen. Grundvoraussetzung hierf�r ist, dass f�r die Rodung wichtige Gr�nde bestehen, die das Interesse an der Walderhaltung �berwiegen. Dabei gilt die gesetzliche Vermutung, dass das Interesse an der Walderhaltung grunds�tzlich h�her zu werten ist als das gegen�berstehende Interesse an der Rodung. Das Walderhaltungsinteresse hat folglich nur zur�ckzutreten, wenn ein �berwiegendes Rodungsinteresse dargetan werden kann. Dieser Nachweis obliegt nach dem ausdr�cklichen Gesetzeswortlaut dem Gesuchsteller. Dabei k�nnen die von ihm vorgebrachten Interessen sowohl �ffentlicher als auch privater Natur sein. Zum vornherein ausser Betracht fallen jedoch rein finanzielle Interessen, wie die m�glichst eintr�gliche Nutzung des Bodens oder die billige Beschaffung von Land f�r nichtforstliche Zwecke (Art. 5 Abs. 3 WaG). Ferner muss das Werk, f�r das die Rodung anbegehrt wird, auf den vorgesehenen Standort angewiesen sein (Art. 5 Abs. 2 lit. a WaG), das heisst der Standort im Wald muss im Vergleich zu anderen Standorten aus h�herwertigen Gr�nden zwingend sein (BBl 1988 III 191). Die Voraussetzungen der Standortgebundenheit gem�ss Art. 5 Abs. 1 lit. a WaG und die �berwiegenden Interessen nach Art. 5 Abs. 2 WaG stehen hierbei in engem Zusammenhang (Jaissle, a.a.O., S. 142).
4.2 Die Beschwerdef�hrer machen geltend, dem Interesse an der Walderhaltung st�nden nicht prim�r private Interesse gegen�ber, sondern solche des Umwelt- und Heimatschutzes. Sie h�tten den Standort im Wald f�r die beiden Pferdest�lle aufgrund der mit Grosstierst�llen verbundenen L�rm- und Geruchsimmissionen und mit R�cksicht auf das denkmalgesch�tzte Ensemble gew�hlt. Da demnach das Erfordernis der (negativen) Standortgebundenheit zu bejahen sei, l�gen auch wichtige Gr�nde vor, die das Interesse an der Walderhaltung �berwiegen w�rden. Es ist somit zu pr�fen, ob diese von den Beschwerdef�hrern vorgebrachten Gr�nde ausgewiesen und geeignet sind, die Voraussetzungen einer Ausnahmebewilligung im Sinne von Art. 5 Abs. 2 WaG zu begr�nden.
4.2.1 Die bestehende Reithalle mit inliegender Reitbahn auf dem Grundst�ck Kat.-Nr. 5309 der Beschwerdef�hrer befindet sich in der Erholungszone C. Dasselbe trifft auch auf den nachtr�glich bewilligten Pferdestall 3 zu. Nach Auffassung des Verwaltungsgerichts kann diese Zone - nebst der Wohnzone W2B - auch als Standort f�r die Pferdest�lle 1 und 2 in Betracht gezogen werden. Die Beschwerdef�hrer wenden zu Recht nicht ein, dass f�r die beiden Stallbauten in dieser Zone kein hinreichender Platz mehr vorhanden sei. So kann dem Zonen- und Katasterplan entnommen werden, dass die Erholungszone C noch erhebliche �berbaubare Fl�chen aufweist. Insofern sind die umstrittenen Bauten demnach nicht auf einen Standort im Wald angewiesen. Ein solcher dr�ngt sich auch nicht wegen den mit der Pferdehaltung verbundenen Geruchs- und L�rmimmissionen auf. Wie das Verwaltungsgericht zutreffend dargelegt hat, werden dadurch auch unter Ber�cksichtigung; dass die Erholungszone C der Empfindlichkeitsstufe II zugeordnet ist, weder die eidgen�ssische Luftreinhalte-Verordnung (SR 814.318.142.1) noch die L�rmschutz-Verordnung (SR 814.41) verletzt. Die von den Beschwerdef�hrern vorgebrachten Gr�nde sind demnach nicht geeignet, an der Bewilligungsf�higkeit der beiden Stallbauten in der Erholungszone C zu zweifeln. Unter diesen Umst�nden kann offen bleiben, ob sie auch in der vom Verwaltungsgericht als weitere Standortm�glichkeit bezeichneten Wohnzone W2B, wo sich im Hauptgeb�ude bereits Stallungen befinden, zul�ssig sind.
4.2.2 Die Beschwerdef�hrer machen geltend, es bestehe ein �ffentliches Interesse an der Erhaltung des denkmalgesch�tzten Ensembles. Das Erstellen von Pferdeboxen in dieser Umgebung sei aus denkmalpflegerischer Sicht nicht vertretbar. Entgegen der Auffassung des Verwaltungsgerichts sei das Interesse am Unterhalt und der Pflege des Schutzobjekts h�her zu gewichten als das Interesse an der Walderhaltung. Gem�ss Beschluss des Gemeinderats R�schlikon vom 10. Januar 1996 wurden die Geb�ude Assek.-Nr. 605 (Waschhaus) und 606 (Reithalle mit Wohnung und Nebenr�umen) sowie die diesen Geb�uden vorgelagerte Parkanlage unter Schutz gestellt. Hingegen wurde auf eine Unterschutzstellung des gedeckten Reitumgangs und der innen liegenden Reithalle verzichtet mit der Begr�ndung, dass sich ein Ensembleschutz nicht aufdr�nge und unverh�ltnism�ssig w�re. Es ist somit nicht ersichtlich, weshalb die beiden umstrittenen Stallbauten ausserhalb der unter Schutz gestellten Geb�ude und Anlage aus denkmalpflegerischen Gr�nden nicht bewilligungsf�hig sein sollen. Das gr�sstenteils der Erholungszone C zugeteilte Grundst�ck der Beschwerdef�hrer ist nach den zutreffenden Feststellungen des Verwaltungsgerichts derart weitr�umig, dass f�r die beiden Stallbauten in dieser Zone auch unter Ber�cksichtigung der Schutzobjekte ein geeigneter Standort gefunden werden kann.
4.3 Auch die weiteren Vorbringen der Beschwerdef�hrer stellen keine wichtigen Gr�nde im Sinne von Art. 5 Abs. 2 WaG dar: Der von ihnen f�r die Pferdeboxe 3 gew�hlte und nachtr�glich bewilligte Standort in der Erholungszone C ist gem�ss Katasterplan rund 52 m vom Hauptgeb�ude entfernt. Damit belegen die Beschwerdef�hrer selbst, dass f�r eine gute Betreuung und Versorgung der Pferde nicht eine derartige N�he zum Hauptgeb�ude erforderlich ist, wie sie es hinsichtlich der St�lle 1 und 2 behaupten. Demzufolge er�brigt sich ein Augenschein �ber die detaillierten betrieblichen Abl�ufe. Unbehelflich sind auch der von den Beschwerdef�hrern angebotene Beseitigungsrevers und die Bereitschaft zur Wiederaufforstung. Derartige Anordnungen k�nnen nur zur Diskussion stehen, wenn die Voraussetzungen f�r eine Rodungsbewilligung gegeben sind, hingegen verm�gen sie eine solche nicht zu begr�nden. Ebenso wenig rechtfertigt der Umstand, dass f�r die Stallbauten kein einziger Baum gef�llt werden musste, eine Ausnahmebewilligung im Sinne von Art. 5 Abs. 2 WaG f�r eine dauernde Zweckentfremdung des Waldbodens. Soweit sich die Beschwerdef�hrer schliesslich auf �konomische Interessen berufen, fallen solche schon von Gesetzes wegen als wichtige Gr�nde ausser Betracht (vgl. Art. 5 Abs. 3 WaG).
4.4 Zusammenfassend ergibt sich somit, dass die Beschwerdef�hrer f�r eine Rodung keine wichtigen, das Interesse an der Walderhaltung �berwiegende Gr�nde nachzuweisen verm�gen. Damit fehlt es an den Voraussetzungen f�r eine Ausnahmebewilligung nach Art. 5 Abs. 2 WaG. K�nnen die Pferdestallungen 1 und 2 bereits unter waldrechtlichen Gesichtspunkten nicht bewilligt werden, braucht die weitere Frage nach der Standortgebundenheit im Sinne von Art. 24 aRPG nicht abschliessend gepr�ft zu werden. Es ist jedoch naheliegend, dass eine solche aufgrund der vorstehenden Erw�gungen (vgl. E. 4.2 und 4.3 hiervor) ebenfalls verneint werden m�sste.
Das Verwaltungsgericht hat sodann auch den Wiederherstellungsbefehl der Volkswirtschaftsdirektion gesch�tzt. Die Beschwerdef�hrer machen geltend, dieser sei jedenfalls insoweit unverh�ltnism�ssig, als der vollst�ndige Abbruch der betroffenen Pferdestallungen angeordnet werde.
5.1 Ist eine Baute oder Anlage materiell gesetzeswidrig, hat das noch nicht zur Folge, dass sie beseitigt werden muss (BGE 123 II 248 E. 4b S. 255). Auch in einem solchen Fall sind die verfassungs- und verwaltungsrechtlichen Grunds�tze zu ber�cksichtigen. Zu ihnen geh�ren namentlich das �ffentliche Interesse und die Verh�ltnism�ssigkeit, welche Art. 5 Abs. 2 BV als allgemeine Grunds�tze rechtsstaatlichen Handelns festh�lt und die zus�tzlich auch in Art. 36 Abs. 2 und 3 BV als Voraussetzung f�r Grundrechtseingriffe genannt werden. Ob der verf�gte Abbruch im �ffentlichen Interesse liegt und verh�ltnism�ssig ist, pr�ft das Bundesgericht grunds�tzlich frei. Allerdings auferlegt es sich diesbez�glich eine gewisse Zur�ckhaltung, wenn es um die Beurteilung lokaler Gegebenheiten, welche die kommunalen und kantonalen Beh�rden besser kennen und �berblicken als das Bundesgericht, und um ausgesprochene Ermessensfragen geht (BGE 119 la 348 E. 2a S. 353, 445 E. 3c S. 451, mit Hinweisen). Vor dem Grundsatz der Verh�ltnism�ssigkeit h�lt eine Massnahme stand, wenn sie zur Erreichung des angestrebten Ziels geeignet und erforderlich ist und das verfolgte Ziel in einem vern�nftigen Verh�ltnis zu den eingesetzten Mitteln, d.h. den zu ihrer Verwirklichung notwendigen Freiheitsbeschr�nkungen, steht (BGE 128 I 3 E. 3e/cc S. 15, mit Hinweisen). Ist die Abweichung jedoch gering und verm�gen die ber�hrten allgemeinen Interessen den Schaden, der dem Eigent�mer durch den Abbruch entst�nde, nicht zu rechtfertigen, ist ein Beseitigungsbefehl unverh�ltnism�ssig (Urteil des Bundesgerichts 1A.141/2003 vom 16. Dezember 2003, E. 4.1 mit Hinweis).
5.2 Die Beschwerdef�hrer machen geltend, der urspr�ngliche Zustand k�nne auch ohne Beseitigung der beiden Pferdest�lle wieder hergestellt werden, da sie anstelle von vorbestandenen Bauten und ohne F�llung von B�umen errichtet worden seien. Soweit sie damit zum Ausdruck bringen wollen, als urspr�nglicher Zustand gelte derjenige zum Zeitpunkt der vorbestandenen Bauten, geht ihre Auffassung fehl. Darauf k�nnten sich die Beschwerdef�hrer allenfalls dann berufen, wenn die abgebrochenen Bauten gest�tzt auf die Besitzstandsgarantie wieder aufgebaut werden d�rften. Wie das Verwaltungsgericht dazu zutreffend festgehalten hat und von den Beschwerdef�hrern vorliegend auch nicht in Abrede gestellt wird, sieht die Waldgesetzgebung eine solche Garantie jedoch nicht vor. Als urspr�nglicher bzw. rechtm�ssiger Zustand hat demzufolge der unbebaute Waldboden zu gelten. Der Umstand, dass f�r dessen Zweckentfremdung keine B�ume gef�llt werden mussten, spielt hierbei keine Rolle.
5.3 Die von den Beschwerdef�hrern eigenm�chtig errichteten Stallbauten im Wald widersprechen der eidgen�ssischen Waldgesetzgebung grundlegend. Unter diesen Umst�nden ist das �ffentliche Interesse an der Beseitigung der widerrechtlichen Bauten und Anlagen entsprechend gross. Dem stehen an privaten Interessen der Beschwerdef�hrer im Wesentlichen die Investitionskosten, die gem�ss Baugesuch einschliesslich der Pferdeboxe 3 auf approximativ Fr. 250'000.-- veranschlagt wurden, sowie die Abbruch- und Wiederherstellungskosten gegen�ber. Dabei gilt es allerdings zu ber�cksichtigen, dass die Investitionskosten f�r die Pferdeboxen 1 und 2 keineswegs v�llig nutzlos sind, da diese Bauten aus den dargelegten Gr�nden auch an einen andern Standort verlegt werden k�nnen (vgl. E. 4.2.1 und 4.2.2 hiervor). Das �ffentliche Interesse an der Walderhaltung wird auch nicht dadurch gewahrt, dass (einzig) der Teerbelag unter den Vord�chern der Pferdestallungen beseitigt wird. Wie ausgef�hrt, verringern sich dadurch die diesen Bauten anzurechnenden Fl�chen nicht (vgl. E. 3.2 hiervor). Ist demnach bei den beiden Stallbauten von einer Grundfl�che (inkl. Vorplatz unter dem Dach) von 72 m� und 80 m� auszugehen, sind ihre Ausmasse selbst f�r sich allein betrachtet keineswegs derart geringf�gig, als dass sie das Interesse an der Wiederherstellung des gesetzm�ssigen Zustands zu �berwiegen verm�chten. Soweit die Beschwerdef�hrer auch in diesem Zusammenhang vorbringen, die St�lle m�ssten ohnehin als nichtforstliche Kleinbauten qualifiziert werden, geht ihre Auffassung aus den vorerw�hnten Gr�nden fehl (vgl. insb. E. 3.3 hiervor).
5.4 Die Abbruchverf�gung beruht somit auf gewichtigen, die privaten Interessen der Beschwerdef�hrer �berwiegenden �ffentlichen Interessen und ist verh�ltnism�ssig. Die Beschwerde ist demzufolge auch unter diesen Gesichtspunkten unbehelflich.
Nach dem Gesagten ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde in allen Punkten unbegr�ndet und somit abzuweisen.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten den Beschwerdef�hrern unter solidarischer Haftbarkeit aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 1 OG). Die anwaltlich vertretene Baukommission R�schlikon, welche im vorliegenden Verfahren obsiegt hat, beantragt unter Hinweis auf BGE 125 I 182 E. 7 S. 202, es sei ihr als kleinere Gemeinde ohne eigenen Rechtsdienst eine angemessene Parteientsch�digung zuzuerkennen. Sie l�sst hierbei ausser Acht, dass Gemeinden unter den genannten Voraussetzungen nur im staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren eine Parteientsch�digung zugesprochen erhalten. Hingegen ist davon im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde in der Regel abzusehen (Art. 159 Abs. 2 OG). Es besteht kein Grund, im vorliegenden Fall von dieser Regel abzuweichen.
Dieses Urteil wird den Parteien, der Volkswirtschaftsdirektion, dem Regierungsrat und dem Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, 3. Abteilung, 3. Kammer, sowie dem Bundesamt f�r Umwelt, Wald und Landschaft und dem Bundesamt f�r Raumentwicklung schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 24
 Art. 22
 Art. 46
 Art. 5
 Art. 22
 Art. 24
 BGE 
 Art. 103
 Art. 29
 Art. 29
 Art. 29
 Art. 1
 Art. 4
 Art. 24
 Art. 5
 Art. 24
 Art. 4
 Art. 28
 Art. 4
 Art. 32
 Art. 4
 Art. 4
 Art. 4
 Art. 5
 Art. 5
 Art. 5
 Art. 5
 Art. 5
 Art. 5
 Art. 5
 Art. 5
 Art. 24
 Art. 5
 Art. 36
 BGE