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Timestamp: 2016-10-23 17:58:24+00:00

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6B_737/2012 (23.07.2013)
6B_737/2012 � � Urteil vom 23. Juli 2013
Mehrfache qualifizierte ungetreue Gesch�ftsbesorgung, mehrfache qualifizierte Veruntreuung, Strafzumessung; Unschuldsvermutung,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zug, Strafabteilung, vom 5. Oktober 2012.
�X.________ wird vorgeworfen, er habe zwischen 1998 und 2003 zusammen mit seiner Ehefrau A.________ �ber die gemeinsam gegr�ndete und kontrollierte Gesellschaft B.________ AG eine Vielzahl von Anlegern gesch�digt. Diese betrauten die B.________ AG mit der Verm�gensverwaltung respektive mit Investitionen in Kapitalanlagen. X.________ soll zusammen mit seiner Ehefrau insbesondere Wertpapiergesch�fte zu �berh�hten, nicht tagesaktuellen Marktpreisen abgewickelt und anvertraute Kundengelder abredewidrig verwendet haben. Die Anklage legt X.________ und seiner Ehefrau zur Last, sie h�tten als berufsm�ssige Verm�gensverwalter gehandelt.
�Das Strafgericht Zug erkl�rte X.________ am 30. M�rz 2011 der mehrfachen qualifizierten ungetreuen Gesch�ftsbesorgung und der mehrfachen qualifizierten Veruntreuung schuldig. In verschiedenen Punkten sprach es ihn von der Anklage der mehrfachen qualifizierten ungetreuen Gesch�ftsbesorgung, der mehrfachen qualifizierten Veruntreuung und der Misswirtschaft frei. In weiteren Punkten gab es dem Verfahren aufgrund des Eintritts der Verj�hrung keine weitere Folge und sprach es X.________ wegen Verletzung des Anklageprinzips frei. Es verurteilte ihn zu einer bedingten Freiheitsstrafe von zwei Jahren bei einer Probezeit von zwei Jahren und unter Anrechnung der Untersuchungshaft von einem Tag. Zudem auferlegte es ihm eine Geldstrafe von 120 Tagess�tzen zu Fr. 30.--.
�In teilweiser Gutheissung der Berufung von X.________ und in Abweisung der Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft best�tigte das Obergericht des Kantons Zug am 5. Oktober 2012 die Schuldspr�che der mehrfachen qualifizierten ungetreuen Gesch�ftsbesorgung und der mehrfachen qualifizierten Veruntreuung sowie den Freispruch vom Vorwurf der Misswirtschaft. Es sprach X.________ in einem weiteren Punkt vom Vorwurf der mehrfachen qualifizierten ungetreuen Gesch�ftsbesorgung frei. In weiteren Punkten stellte es den Eintritt der Rechtskraft des erstinstanzlichen Entscheids fest. Es verurteilte X.________ zu einer bedingten Freiheitsstrafe von zwei Jahren bei einer Probezeit von zwei Jahren und unter Anrechnung der Untersuchungshaft von einem Tag.
�X.________ f�hrt Beschwerde in Strafsachen. Er beantragt, das Urteil des Obergerichts des Kantons Zug sei aufzuheben, und er sei von Schuld und Strafe freizusprechen.
�Der Beschwerdef�hrer wirft der Vorinstanz in mehrerer Hinsicht die Verletzung der Unschuldsvermutung vor (Art. 32 Abs. 1 BV, Art. 6 Ziff. 2 EMRK und Art. 10 StPO; Beschwerde S. 6 und 9 - 12).
1.1.�Inwiefern das Sachgericht den Grundsatz "in dubio pro reo" als Beweisw�rdigungsregel verletzt hat, pr�ft das Bundesgericht unter dem Gesichtspunkt der Willk�r (vgl. zum Begriff der Willk�r�BGE 138 I 49 E. 7.1 S. 51; 136 III 552 E. 4.2 S. 560; je mit Hinweisen�). Ob dieser Grundsatz als Beweislastregel verletzt ist, pr�ft es hingegen mit freier Kognition. Diese aus der Unschuldsvermutung abgeleiteten Maximen wurden wiederholt dargelegt, worauf zu verweisen ist (BGE 127 I 38 E. 2a S. 40 f. mit Hinweisen).
�Wird die Verletzung von Grundrechten (einschliesslich der willk�rlichen Anwendung von kantonalem Recht und Willk�r bei der Sachverhaltsfeststellung) ger�gt, gelten qualifizierte Anforderungen an die Begr�ndung. Eine solche R�ge pr�ft das Bundesgericht nicht von Amtes wegen, sondern nur, wenn sie in der Beschwerde vorgebracht und substanziiert begr�ndet worden ist. Das bedeutet, dass klar und detailliert anhand der Erw�gungen des angefochtenen Entscheids darzulegen ist, inwiefern verfassungsm�ssige Rechte verletzt worden sein sollen (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 138 I 225 E. 3.2 S. 228; 137 IV 1 E. 4.2.3 S. 5; 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68; je mit Hinweisen).
1.2.1.�Der Beschwerdef�hrer wendet sich gegen die W�rdigung seines Tatbeitrags als Mitt�terschaft. In F�llen von Mitt�terschaft sei f�r jeden Mitt�ter gesondert anzugeben und nachzuweisen, welchen konkreten Tatbeitrag er f�r welche Tat geleistet habe. Dies habe die Vorinstanz unterlassen. Indem sie auf das gemeinsame jahrelange Zusammenwirken zwischen ihm und seiner Ehefrau verweise, verletze sie den Grundsatz "in dubio pro reo" als Beweisw�rdigungsregel. Die Vorinstanz habe nicht nachgewiesen, inwiefern er an der Haupttat seiner Ehefrau beteiligt gewesen sei (Beschwerde S. 4 ff.).
�Zum Sachverhaltskomplex "Transfer von Wertschriften zu nicht tagesaktuellen Kursen" (Anklageschrift S. 32 ff. und 97 ff.) macht der Beschwerdef�hrer geltend, die Wertschriftenverk�ufe habe allein seine Ehefrau veranlasst. Er habe wohl die Kursentwicklung der verschiedenen Wertpapiere gekannt. Dass er aber von den Verk�ufen respektive Verbuchungen gewusst habe, lege die Vorinstanz nicht dar. Zudem st�tze die Vorinstanz seine Mitt�terschaft einzig auf sein angebliches Wissen betreffend die nicht zu markt�blichen Preisen �bertragenen Wertschriften. Selbst wenn er von den Handlungen seiner Ehefrau gewusst h�tte, begr�nde dies keine Mitt�terschaft. Die Vorinstanz verletze die Unschuldsvermutung, weshalb ein Freispruch zu erfolgen habe. Gleiches gelte betreffend den Sachverhaltskomplex "Bezug von anvertrauten Kundengeldern zum Ausgleich nicht bestehender Honorarforderungen" (Anklageschrift S. 59 ff. und 136 ff.). Auch hier stelle die Vorinstanz einzig auf sein angebliches Wissen um die Gesch�ftst�tigkeiten seiner Frau ab. Ebenso seien s�mtliche Transaktionen im Sachverhaltskomplex "Abredewidrige Verwendung von anvertrauten Kundengeldern" (Anklageschrift S. 53 ff. und 124 ff.) einzig durch seine Ehefrau get�tigt worden (Beschwerde S. 9 ff.).
1.2.2.�Nach den vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen (Entscheid S. 2 f. und 16 ff. mit Hinweis auf das erstinstanzliche Urteil S. 28 ff.) haben der Beschwerdef�hrer und dessen Ehefrau die B.________ AG im Jahre 1993 gegr�ndet und gemeinsam aufgebaut. Im Zeitpunkt der erstinstanzlichen Hauptverhandlung wohnten beide Parteien seit 24 Jahren zusammen. Sie waren von Anfang an vollzeitig besch�ftigt und mit Ausnahme von zwei kurzzeitig in untergeordneter Funktion besch�ftigten Mitarbeitern die Einzigen, die je f�r die B.________ AG t�tig waren. Sie f�hrten die Bezeichnung des Direktors respektive der Direktorin, waren an der Gesellschaft stets zu gleichen Teilen berechtigt und konnten mit Einzelunterschrift �ber die Konten der B.________ AG und die Kundenkonten verf�gen. Die Vorinstanz gelangt hinsichtlich der Rollenverteilung zwischen dem Beschwerdef�hrer und seiner Ehefrau zum Schluss, dass der Beschwerdef�hrer f�r den Handel und die Anlageentscheide zust�ndig war und A.________ das Administrative betreute (inkl. allgemeine Korrespondenz, Verfassen und Versand der Verg�tungsauftr�ge an die Banken, Verfassen und Versand der Abrechnungen �ber den Wertschriftenhandel an die Kunden, Gesch�ftsabschl�sse und Buchhaltung). Die vom Beschwerdef�hrer als H�ndler angeordneten und durchgef�hrten Transaktionen wurden von A.________ buchhalterisch erfasst und den Kunden der B.________ AG gegen�ber ausgewiesen. Beide Parteien waren genau �ber die Arbeit und die Arbeitsweise des anderen informiert, arbeiteten zumindest teilweise in denselben Gesch�ftsr�umlichkeiten, hatten Einsicht in s�mtliche Gesch�ftsunterlagen und wussten um die bei ihren Kunden eingetretenen Verluste. Im Sachverhaltskomplex "Transfer von Wertschriften zu nicht tagesaktuellen Kursen" kannte der Beschwerdef�hrer beispielsweise die Einzelheiten des durch A.________ get�tigten Verkaufs zu �berh�hten Preisen (um rund 75 %) von C.________ an verschiedene Kunden der B.________ AG, die er vorg�ngig f�r den Kunden D.________ gekauft hatte. Auch die relevanten Entschl�sse im Zusammenhang mit dem Sachverhaltskomplex "abredewidrige Verwendung von anvertrauten Kundengeldern" wurden gemeinsam entwickelt und gef�llt. Gleiches gilt f�r den "Bezug von anvertrauten Kundengeldern zum Ausgleich nicht bestehender Honorarforderungen", als sich die B.________ AG an drei Tagen rund Fr. 465'000.-- zulasten zahlreicher Kunden auszahlen liess.
1.2.3.�Die mitt�terschaftliche Tatbeteiligung wird massgebend an der Rolle gemessen, die der Einzelne willentlich �bernimmt, weshalb subjektive Vorbehalte irrelevant sind. Die Willens�bereinstimmung kann irgendwie hergestellt werden. Eine besondere Verabredung ist nicht erforderlich (Urteil 6B_473/2012 vom 21. Februar 2013 E. 1.5 mit Hinweis auf Sch�nke/Schr�der/Heine, Strafgesetzbuch, 28. Aufl. 2010, � 25 N. 70 und 71). Mitt�ter ist, wer bei der Entschliessung, Planung oder Ausf�hrung eines Deliktes vors�tzlich und in massgebender Weise mit anderen T�tern zusammenwirkt, so dass er als Hauptbeteiligter dasteht. Dabei kommt es darauf an, ob der Tatbeitrag nach den Umst�nden des konkreten Falles und dem Tatplan f�r die Ausf�hrung des Deliktes so wesentlich ist, dass sie mit ihm steht oder f�llt. Das blosse Wollen der Tat gen�gt zur Begr�ndung von Mitt�terschaft jedoch nicht. Der Mitt�ter muss vielmehr bei der Entschliessung, Planung oder Ausf�hrung der Tat auch tats�chlich mitwirken. Daraus folgt aber nicht, dass Mitt�ter nur ist, wer an der eigentlichen Tatausf�hrung beteiligt ist oder sie zu beeinflussen vermag. Dass der Mitt�ter bei der Fassung des gemeinsamen Tatentschlusses mitwirkt, ist nicht erforderlich. Es gen�gt, dass er sich sp�ter den Vorsatz seiner Mitt�ter zu eigen macht (BGE 135 IV 152 E. 2.3.1 S. 155; 130 IV 58 E. 9.2.1 S. 66; 125 IV 134 E. 3a S. 136).
1.2.4.�Die Vorinstanz gelangt gest�tzt auf das Untersuchungsergebnis zum Schluss, dass der Beschwerdef�hrer und A.________ als Gesch�ftsf�hrer die B.________ AG gemeinsam kontrollierten und leiteten, wichtige Entscheidungen miteinander entwickelten und f�llten, die Gesch�ftsstrategie der B.________ AG arbeitsteilig umsetzten und �ber die Arbeit des Partners informiert waren. Strategische, den Handel betreffende Entscheide f�llte der Beschwerdef�hrer. Die Transaktionen wurden durch A.________ in der Buchhaltung erfasst und den Kunden gegen�ber ausgewiesen. Der Beschwerdef�hrer behauptet demgegen�ber, er habe von den inkriminierten Handlungen seiner Ehefrau nicht gewusst (Beschwerde S. 10 ff.). Damit entfernt er sich in unzul�ssiger Weise vom verbindlichen Sachverhalt der Vorinstanz (Art. 105 Abs. 1 BGG). Seine Ausf�hrungen verm�gen eine willk�rliche Beweisw�rdigung (Art. 9 BV) nicht darzutun. Das Bundesgericht ist keine Appellationsinstanz, die eine freie Pr�fung in rechtlicher und tats�chlicher Hinsicht vornimmt. Es reicht deshalb nicht aus zu behaupten, ein entsprechendes Wissen (etwa �ber die Verk�ufe von Wertschriften zu �berh�hten Preisen) respektive eine Mitbeteiligung habe nicht nachgewiesen werden k�nnen. Ebenso wenig gen�gt etwa die Behauptung, die an den Beschwerdef�hrer erfolgte Auszahlung eines saldierten Kontos habe nicht nachgewiesen werden k�nnen. Solche allgemein gehaltenen Einw�nde sind ungen�gend, um Willk�r darzutun, und ersch�pfen sich in einer unzul�ssigen appellatorischen Kritik am angefochtenen Entscheid. Die Beschwerde vermag den Begr�ndungsanforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG nicht zu gen�gen. Nicht zutreffend ist im �brigen, dass die Vorinstanz die Tatbeteiligung des Beschwerdef�hrers und seine Rolle als Mitt�ter allein oder in erster Linie aus dessen Wissen um die T�tigkeiten seiner Partnerin herleitet. Vielmehr legt die Vorinstanz dar, dass die Machenschaften der B.________ AG auf dem Zusammenwirken beider Gesch�ftsf�hrer (vgl. E. 1.2.2 hievor) fussten und diese arbeitsteilig zusammenwirkten in der Absicht, sich oder Dritte unrechtm�ssig zu bereichern. Der rechtliche Schluss auf Mitt�terschaft verletzt kein Bundesrecht.
1.3.1.�Der Beschwerdef�hrer sieht die aus der Unschuldsvermutung abgeleitete Beweislastregel verletzt. Er r�gt, die Vorinstanz gehe von der unzutreffenden Meinung aus, er habe seine Unschuld zu beweisen. Sie habe ihn im Sachverhaltskomplex "Transfer von Wertschriften zu nicht tagesaktuellen Kursen" verurteilt, weil er diesen Beweis wegen nicht zug�nglicher Unterlagen nicht habe erbringen k�nnen. Es existierten noch mindestens 26 Kartonschachteln voll mit Unterlagen, welche das Konkursamt Zug beschlagnahmt habe und die sich in den Archiven der Staatsanwaltschaft bef�nden. Diese habe in eigener Regie entschieden, welchen Akten im Strafverfahren Relevanz zuk�me. Er wisse nicht mehr, was die fraglichen Dokumente zum Inhalt h�tten. Es best�nde zumindest die M�glichkeit, dass sie die zu beurteilenden Anklagesachverhalte in einem anderen Licht erscheinen liessen. Eine Verletzung der Beweislastregel r�gt der Beschwerdef�hrer auch betreffend den Sachverhaltskomplex "Bezug von anvertrauten Kundengeldern zum Ausgleich nicht bestehender Honorarforderungen". Die Vorinstanz habe seine Behauptung, es habe sich um Verwaltungsratshonorare respektive um Verg�tungen im Zusammenhang mit den Depottransfers gehandelt, als unsubstanziierte Schutzbehauptung qualifiziert. Auch dadurch habe sie zum Ausdruck gebracht, er habe seine Unschuld zu beweisen (Beschwerde S. 9 und 12).
1.3.2.�Die Vorinstanz erw�gt, aus den Akten erg�ben sich keine Anhaltspunkte f�r entlastende Beweismittel betreffend die fraglichen Wertschriftengesch�fte, welche zu �berh�hten, nicht tagesaktuellen Marktpreisen abgewickelt wurden. Der Beschwerdef�hrer habe es vers�umt, konkrete Hinweise auf entsprechende Beweismittel zu nennen. Die Untersuchungsakten umfassten 193 Bundesordner. Es sei nicht zu beanstanden, dass die Strafverfolgungsbeh�rden gerade bei grossen Wirtschaftsstraff�llen nur jene Akten beiz�gen, die f�r das Strafverfahren relevant sein k�nnten. Weiter werde der Vorwurf, Kundengelder f�r nicht bestehende Honorarforderungen bezogen zu haben, durch stark belastende Beweiselemente untermauert. Was der Beschwerdef�hrer dazu vorbringe, sei unsubstanziiert und die Erkl�rung, es habe sich um Verwaltungsratshonorare oder Verg�tungen f�r Depottransfers gehandelt, unglaubhaft (Entscheid S. 28 und 43).
1.3.3.�Die aus dem Grundsatz "in dubio pro reo" abgeleitete Beweislastregel ist nicht verletzt. Die Vorinstanz gelangt unter Hinweis auf die erstinstanzlichen Erw�gungen und gest�tzt auf verschiedene Beweismittel zur �berzeugung, dass der Beschwerdef�hrer und seine Partnerin in den Jahren 1998 und 1999 von Kundenkonten eigenm�chtig �ber 50 Bez�ge im Gesamtbetrag von rund Fr. 465'000.-- t�tigten und damit die B.________ AG unrechtm�ssig bereicherten. Indem die Vorinstanz der Darstellung des Beschwerdef�hrers nicht folgt, h�lt sie im Ergebnis fest, dass der�Beschwerdef�hrer zu den f�r ihn ung�nstigen Beweisergebnissen keine plausiblen entlastenden Umst�nde vorzubringen vermag. Dies ist verfassungs- und konventionsrechtlich nicht zu beanstanden. Die Vorinstanz st�tzt den Schuldspruch nicht auf den Vorwurf, der Beschwerdef�hrer habe seine Unschuld nicht nachgewiesen. Auch geht sie nicht davon aus, der Beschwerdef�hrer habe seine Unschuld zu beweisen. Mithin �berbindet sie ihm nicht die Beweislast. Entsprechendes gilt in Bezug auf die Verurteilung im Zusammenhang mit den Verk�ufen von Wertschriften zu nicht tagesaktuellen Kursen, welche sich ebenso wenig auf den Vorhalt st�tzt, der Beschwerdef�hrer habe seine Unschuld nicht dargetan.
�Die in diesem Zusammenhang erhobene R�ge, die Staatsanwaltschaft habe nur die aus ihrer Sicht relevanten Akten beigezogen, dringt nicht durch. Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die Vorinstanz verhalte sich "rechtswidrig" und ihr Entscheid sei "schlicht falsch und in rechtsstaatlicher Hinsicht untragbar". Es bleibt unklar, welche Norm nebst der aus der Unschuldsvermutung abgeleiteten Beweislastregel als verletzt beanstandet wird. D�ie Beschwerde gen�gt den Begr�ndungsanforderungen nicht (Art. 106 Abs. 2 BGG). Der Hinweis des Beschwerdef�hrers auf m�glicherweise entlastende Unterlagen tangiert allenfalls den strafprozessualen Untersuchungsgrundsatz. Dieser verpflichtet die Strafbeh�rden, den Sachverhalt von Amtes wegen zu ermitteln (Gebot der materiellen Wahrheit). Dabei sind die belastenden und entlastenden Umst�nde mit gleicher Sorgfalt zu untersuchen (vgl. Art. 6 StPO;�Hauser/Schweri/Hartmann, Schweizerisches Strafprozessrecht, 6. Aufl. 2005, � 53 N. 8 f.). Der Untersuchungsgrundsatz verpflichtet das Gericht aber nicht, von Amtes wegen Beweiserhebungen vorzunehmen, wenn es sich aufgrund der bereits erhobenen Beweise seine �berzeugung gebildet hat und in vorweggenommener Beweisw�rdigung annehmen darf, dass die zus�tzlichen Beweise nichts an seiner �berzeugung zu �ndern verm�chten (vgl. BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236 f.; 134 I 140 E. 5.3 S. 148; 131 I 153 E. 3 S. 157). Dass und inwiefern die Vorinstanz geeignete Beweisantr�ge abgewiesen und dadurch das rechtliche Geh�r des Beschwerdef�hrers (Art. 29 Abs. 2 BV) verletzt haben sollte, wird in der Beschwerde nicht behauptet und dargelegt. Auch r�gt der Beschwerdef�hrer keine Verletzung der Aktenf�hrungspflicht. Danach haben die Beh�rden alles in den Akten festzuhalten, was zur Sache geh�rt und entscheidwesentlich sein kann. Sie k�nnen sich jedoch auf die f�r die Entscheidfindung im konkreten Fall wesentlichen Punkte beschr�nken (BGE 138 V 218 E. 8.1.2 S. 223; 130 II 473 E. 4.1 und 4.3 S. 477 ff.; je mit Hinweisen). Der Beschwerdef�hrer legt zudem nicht n�her dar, weshalb er keinen Zugriff auf die Gesch�ftspapiere der konkursamtlich liquidierten B.________ AG haben sollte (vgl. dazu die Anklageschrift S. 73, wonach entgegen der Darstellung des Beschwerdef�hrers 16 von 26 Schachteln an das Konkursamt Zug retourniert wurden; vgl. auch Art. 15 Ziff. 2 lit. c der Verordnung �ber die Gesch�ftsf�hrung der Konkurs�mter [KOV; SR 281.32] sowie�James Peter, in: Basler Kommentar, Bundesgesetz �ber Schuldbetreibung und Konkurs, 2. Aufl. 2010, N. 5 und 15 f. zu Art. 8a SchKG). Mangels gen�gender Begr�ndung er�brigt es sich, n�her darauf einzugehen.
2.1.�Der Beschwerdef�hrer kritisiert die Strafzumessung. Er bringt vor, die Vorinstanz habe nicht ber�cksichtigt, dass er kein einziges der ihm vorgeworfenen Delikte selbst begangen habe. Weiter sei der Deliktsbetrag in der Anklageschrift noch auf Fr. 15 Mio. beziffert worden. F�r diesen Deliktsbetrag habe die Ankl�gerin eine Freiheitsstrafe von f�nf Jahren beantragt. Wenn die Vorinstanz von einer Deliktssumme von lediglich rund Fr. 1 Mio. ausgehe und auf eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren erkenne, so erscheine die Strafzumessung als willk�rlich. Zudem habe die erste Instanz eine Deliktssumme von Fr. 1.8 Mio. angenommen. Gleichwohl habe die Vorinstanz die erstinstanzlich ausgef�llte Strafe best�tigt. Schliesslich sei seine schlechte gesundheitliche Verfassung zu wenig ber�cksichtigt worden (Beschwerde S. 12 ff.).
2.2.�Das Bundesgericht hat die Grunds�tze der Strafzumessung nach Art. 47 ff. StGB wiederholt dargelegt (BGE 136 IV 55 E. 5.4 ff. S. 59 ff. mit Hinweisen). Entsprechendes gilt f�r die Bildung der Einsatzstrafe und der Gesamtstrafe nach Art. 49 Abs. 1 StGB in Anwendung des Asperationsprinzips (BGE 127 IV 101 E. 2b S. 104 mit Hinweis; Urteil 6B_460/2010 vom 4. Februar 2011 E. 3.3.4 mit Hinweis, nicht publ. in: BGE 137 IV 57). Darauf kann verwiesen werden.
2.3.�Die Vorinstanz setzt sich mit den wesentlichen schuldrelevanten Komponenten auseinander und w�rdigt s�mtliche Zumessungsgr�nde zutreffend. Es ist nicht ersichtlich, dass sie sich dabei von rechtlich nicht massgeblichen Gesichtspunkten h�tte leiten lassen oder wesentliche Gesichtspunkte nicht ber�cksichtigt h�tte (angefochtenes Urteil S. 45 ff.).
2.3.1.�Soweit der Beschwerdef�hrer ein Mitwissen betreffend die inkriminierten Machenschaften in Abrede stellt und im �brigen argumentiert, ein solches mache ihn nicht zum Mitt�ter und er habe deshalb nicht skrupellos gehandelt, kann auf das bereits Ausgef�hrte verwiesen werden. Unbehelflich ist der Einwand, wonach allein A.________ "die Handlungen effektiv ausf�hrte". Die Vorinstanz verkennt beispielsweise nicht, dass im Fall des Kunden D.________ es A.________ war, die verschiedenen Kunden je 250 C.________ zu �bersetzten Preisen verkaufte. Dem Beschwerdef�hrer fiel dies sp�testens auf, als er die Optionsscheine aus den Depots der K�ufer weiterverkaufte. Weiter stellt die Vorinstanz etwa fest, dass der Beschwerdef�hrer um die Einzelheiten des Wertschriftentransfers von 15'000 Optionsscheinen E.________ zu Lasten der Kunden F.________/G.________ im Voraus wusste und diesen billigte. Relevante Entschl�sse wurden gemeinsam entwickelt und gef�llt. Beide Gesch�ftspartner waren �ber die Arbeit und die Arbeitsweise des anderen informiert und setzten die gemeinsam vereinbarte Gesch�ftsstrategie der B.________ AG arbeitsteilig um. Damit ist f�r das Ausmass des verschuldeten Erfolges massgebend, welche Deliktssumme in Mitt�terschaft erzielt wurde. Dass A.________ eine f�hrende Position innegehabt h�tte und der Beschwerdef�hrer, dem unter anderem der Handel und die Anlageentscheide oblagen, weniger intensiv zum Taterfolg beigetragen h�tte respektive ihm eine unbedeutende Rolle im Hintergrund zugekommen w�re, ist nicht erkennbar und stellt die Vorinstanz nicht fest. Es ist deshalb nicht zu beanstanden, dass sein Tatbeitrag nicht relativiert wird.
2.3.2.�Der Beschwerdef�hrer argumentiert, die Untersuchungsbeh�rde sei bei Anklageerhebung von einer Deliktssumme von rund Fr. 15 Mio. ausgegangen und habe eine Freiheitsstrafe von f�nf Jahren beantragt. Daraus vermag der Beschwerdef�hrer nichts zu seinen Gunsten abzuleiten. Das Gericht ist in der Bemessung der Strafe frei und kann die beantragte Strafe �ber- oder unterschreiten. Ebenso wenig �berzeugt der Hinweis, die Vorinstanz habe das erstinstanzliche Strafmass best�tigt, obgleich sie im Vergleich zur ersten Instanz von einem tieferen Deliktsbetrag ausgegangen sei. Dabei kann offenbleiben, wie die Vorinstanz die Deliktssumme von knapp Fr. 1 Mio. (Entscheid S. 46) herleitet. Sie bemisst den Deliktsbetrag im Sachverhaltskomplex "Transfer von Wertschriften zu nicht tagesaktuellen Kursen" auf �ber Fr. 720'000.--, betreffend den Tatvorwurf "abredewidrige Verwendung von anvertrauten Kundengeldern" auf �ber Fr. 500'000.-- und im Sachverhaltskomplex "Bezug von anvertrauten Kundengeldern zum Ausgleich nicht bestehender Honorarforderungen" auf Fr. 465'415.-- (Entscheid S. 18 ff.; vgl. auch den erstinstanzlichen Entscheid S. 36 ff.). Dies ergibt eine Deliktssumme von �ber Fr. 1'685'415.--, w�hrend das Strafgericht Zug einen Deliktsbetrag von rund Fr. 1.8 Mio. feststellte. Wird ein wesentlicher Teil der Anklage im Berufungsverfahren fallengelassen, so kann das erstinstanzliche Strafmass nur best�tigt werden, wenn dies in der Entscheidbegr�ndung n�her dargelegt wird (vgl. Urteile 6B_250/2009 vom 8. Juni 2009 E. 1.1.2 und 6B_291/2008 vom 7. August 2008 E. 4.1, je mit Hinweisen). Der Beschwerdef�hrer wurde in insgesamt mehr als 40 Anklagepunkten der mehrfachen qualifizierten ungetreuen Gesch�ftsbesorgung und der mehrfachen qualifizierten Veruntreuung schuldig gesprochen. Die Vorinstanz spricht den Beschwerdef�hrer lediglich betreffend den Tatvorwurf "unterlassene Verlustbeteiligung" im Zusammenhang mit zwei Kunden der B.________ AG vom Vorwurf der mehrfachen qualifizierten ungetreuen Gesch�ftsbesorgung frei (Deliktssumme Fr. 139'549.--; Entscheid S. 30 f.). Der zus�tzliche Freispruch betrifft somit mit der Vorinstanz (Entscheid S. 48) einen vergleichsweise eher untergeordneten Anklagepunkt. Dass er eine Strafreduktion nahelegt und die fallengelassenen Vorw�rfe die H�he der erstinstanzlich erkannten Strafe massgeblich beeinflussten, legt der Beschwerdef�hrer nicht dar und ist auch nicht erkennbar. Die ausgef�llte Freiheitsstrafe h�lt sich auch mit Blick auf den erw�hnten Freispruch im Rahmen des dem Sachgericht zustehenden Ermessens.
2.3.3.�Keinen Bedenken begegnet auch, dass die Vorinstanz die T�terkomponenten insgesamt neutral bewertet. Sie verletzt kein Bundesrecht, wenn sie der nicht einschl�gigen Vorstrafe Rechnung tr�gt (BGE 136 IV 1 E. 2.6.2 S. 2 mit Hinweisen). Demgegen�ber billigt sie dem Beschwerdef�hrer aufgrund seiner Gesundheit eine erh�hte Strafempfindlichkeit zu (vgl. dazu Urteil 6B_448/2011 vom 27. Juli 2012 E. 7.4 mit Hinweis). Dass die Vorinstanz die Strafempfindlichkeit des Beschwerdef�hrers in einem gr�sseren Masse h�tte strafmindernd ber�cksichtigen m�ssen und sie ihr Ermessen �berschreitet oder missbraucht,�zeigt der Beschwerdef�hrer nicht auf und ist nicht erkennbar.
2.3.4.�Eine ermessensverletzende Gewichtung der Faktoren respektive eine Verletzung von Bundesrecht (Art. 47 ff. StGB) ist nicht ersichtlich. Die Freiheitsstrafe von zwei Jahren h�lt sich auch bei einer Gesamtbetrachtung innerhalb des sachrichterlichen Ermessens und ist nicht zu beanstanden. Die Beschwerde ist in diesem Punkt abzuweisen.
�Die Beschwerde ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Der Beschwerdef�hrer wird ausgangsgem�ss kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG).

References: Art. 6
 Art. 10
in dubio
 BGE 
in dubio
 Art. 106
in dubio
 Art. 6
 BGE 
 Art. 15
 Art. 8
 Art. 47
 Art. 49
 BGE