Source: https://www.caecilia-johannisberg.de/print/satzung_p.htm
Timestamp: 2019-01-16 02:30:45+00:00

Document:
MGV "Cäcilia" 1881 Johannisberg e.V. | SATZUNG
des Männergesangverein „Cäcilia“ 1881 Johannisberg e.V.
1. Am 02. Februar 1881 versammelten sich mehrere Johannisberger Männer, um einen Gesangverein zu gründen.
2 Der Verein führt den Namen Männergesangverein „Cäcilia“ 1881 Johannisberg
3. Er hat seinen Sitz in Geisenheim, Rheingau - Taunus - Kreis, ist Mitglied des Sängerbundes Rheingau und Mitglied des Hessischen Sängerbundes im Deutschen Sängerbund.
4. Der Verein ist in das Vereinsregister einzutragen. Danach trägt er den Zusatz „e.V.“
1. Zweck des Vereins ist die Förderung, Pflege und Ausbreitung des Chorgesanges, des deutschen Liedgutes und der Geselligkeit.
a. regelmäßige wöchentliche Übungsstunden
b. Veranstaltungen von Konzerten und Liederabenden sowie geselligen Veranstaltungen
c. Ferner stellt der Verein bei allen sich bietenden Gelegenheiten sein Singen in den Dienst der Öffentlichkeit
3. Der Verein betrachtet seine Arbeit als kulturelle Aufgabe im Leben seiner Heimatgemeinde J o h a n n i s b e r g
4. Der Verein ist unpolitisch und konfessionell nicht gebunden.
1. Der Männergesangverein „Cäcilia“ 1881 Johannisberg e.V. verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung 1977.
5. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an:
die Gemeinde Geisenheim, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Ortsbereich J o h a n n i s b e r g zu verwenden hat.
2. Aktives Mitglied kann jeder am Gesang interessierte des männlichen Geschlechts werden.
3. Passives Mitglied kann jede Person werden, die die Bestrebungen des Vereins unterstützen will, ohne selbst mitzusingen.
4. Den Ehefrauen verstorbener Mitglieder wird innerhalb eines Jahres die Möglichkeit gegeben die Mitgliedschaft als passives Mitglied zu erwerben.
5. Die Mitgliedschaft (aktive und passive) wird erworben durch eine Beitrittserklärung, über deren Annahme der Vorstand entscheidet.
6. Aktive und passive Mitglieder besitzen Stimm- und Wahlrecht.
7. Die Ehrenmitgliedschaft kann verliehen werden
a) Mitgliedern, die sich in langjähriger hervorragender Mitarbeit um den Verein und/oder um die Sängerwerbung besondere Verdienste erworben haben
b) Mitgliedern, die dem Verein ohne Unterbrechung 50 Jahre angehören
c) Die Ehrenmitglied endet mit dem Tod; sie kann nicht auf den Ehepartner übertragen werden
Ehrenmitglieder können auf Vorschlag der Mitgliederversammlung und/oder des Vorstandes ernannt werden. Sie haben Stimm- und Wahlrecht und zu allen Veranstaltungen freien Eintritt
1. Mit der Aufnahme in den Verein erkennt das Mitglied die Vereinssatzung an und erklärt sich bereit, Vereinsbeschlüsse zu befolgen und die Bestrebungen des Vereins zu unterstützen.
2. Die aktiven Mitglieder verpflichten sich darüber hinaus zum regelmäßigen Besuch der wöchentlichen Chorprobe und zur Teilnahme an allen gesanglichen Veranstaltungen, die durch Versammlungs-, Vorstands- oder Sängerbeschluss festgelegt sind. Ferner haben Sie die Interessen des Vereins innerhalb und außerhalb der Gesangstunde zu vertreten und alles zu tun, was dem Wohle des Vereins förderlich ist.
1. Alle Mitglieder sind berechtigt, an den Mitgliederversammlungen teilzunehmen, Anträge zu stellen und an Abstimmungen und Wahlen durch Ausübung ihres Stimmrechtes ( § 17 Abs. 2) mitzuwirken.
2. Alle Mitglieder haben das Recht, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und mitzuwirken.
1. Die Mitgliedschaft erlischt durch freiwilligen Austritt, Streichung, Ausschluss oder Tod.
2. Der freiwillige Austritt Muss dem Vorstand schriftlich angezeigt werden, doch ist der Mitgliedsbeitrag ( § 9) für den laufenden Monat noch zu zahlen. Rückständige Beiträge sind ebenfalls noch zu entrichten.
3. Mit einer 3/4-Mehrheit kann der Vorstand Mitglieder von der Mitgliedschaft ausschließen.
Der Ausschluss sollte vorgenommen werden
b) wegen Handlungen oder Unterlassungen, die geeignet sind, sich gegen die Interessen
des Vereins auszuwirken und in besonderem Maße sein Ansehen und seine Belange
d) wenn das Verhalten des Mitglieds den inneren Frieden des Vereins stört
1. Die Höhe des monatlichen Mitgliedsbeitrages wird der jeweiligen Finanzlage des Vereins angepasst und von der ordentlichen Mitgliederversammlung festgesetzt.
3. Noch nicht volljährige sowie aktive Sänger, die ihren Wehrdienst ableisten oder kein eigenes
Einkommen haben, können für diese Zeit von der Beitragszahlung befreit werden.
4. Bei persönlicher Notlage eines Mitglieds kann der Beitrag gestundet, gemindert oder
erlassen werden. Über derartige Ausnahmen entscheidet der Vorstand.
1. Die Jahreshauptversammlung der Mitglieder sowie außerordentliche Mitgliederversammlungen i.S. des § 15 Nr. 5.
1. Zur Vertretung und Geschäftsführung des Vereins wählt die Mitgliederversammlung einen Vorstand.
2. Der geschäftsführende Vorstand ( § 26 BGB ) besteht aus
3. Der Gesamtvorstand setzt sich zusammen aus
a) 2 a) bis 2 d)
g) zwei bis drei aktiven Beisitzern
4. Der Verein wird vertreten durch den 1. Vorsitzenden; bei dessen Verhinderung durch den 2. Vorsitzenden.
1. Die Mitglieder des Vorstandes werden für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Jedes Vorstandsmitglied wird einzeln gewählt. Bei Benennung von mehreren Kandidaten erfolgt geheime Wahl. Bei dieser geheimen Wahl ist der Kandidat gewählt, der mehr als 50 % der abgegebenen Stimmen auf sich vereinigt. Erhält keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit, so haben sich die beiden Kandidaten, die im ersten Wahlgang die meisten Stimmen erhielten, einer Stichwahl zu stellen. Bei Stimmengleichheit in der Stichwahl entscheidet das Los.
2. Abweichend von Absatz 1 können die Beisitzer in einem Wahlgang per Akklamation gewählt werden, wenn dies durch die Mitgliederversammlung genehmigt wird.
3. In der Mitgliederversammlung nicht anwesende Mitglieder können in den Vorstand gewählt werden, wenn der Versammlung eine Einverständniserklärung vorliegt.
4. Zur Durchführung der Wahlhandlung ist von der Versammlung zunächst ein Wahlvorstand zu bestellen. Dieser soll aus zwei Mitgliedern bestehen, wobei ein Mitglied den Vorsitz des Wahlvorstandes zu übernehmen hat. Die Mitglieder des Wahlvorstandes können gewählt werden.
§ 13 Arbeitsgebiet des Vorstandes
1. Dem geschäftsführenden Vorstand obliegt es, Beschlüsse und Anregungen der Mitgliederversammlungen zu planen und durchzuführen; der Gesamtvorstand ist mit einzubeziehen.
2. Der Gesamtvorstand sollte alle zwei Monate zu einer Vorstandssitzung zusammenkommen.
3. Die finanziellen Mittel sind nach Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit zu verwalten und ausschließlich für Zwecke des Chorgesanges und zum Wohle bzw. zur Weiterentwicklung des Vereines zu verwenden.
§ 14 Ausschüsse, Beiräte
Zur Unterstützung des Vorstandes können im Bedarfsfall aus den Reihen der Mitglieder Ausschüsse oder Beiräte wie z.B. Liederausschuss, Vergnügungsausschuss etc. gewählt werden.
1. Die Mitgliederversammlung ist die ordnungsgemäß durch den Vorstand einberufene Versammlung aller Mitglieder.
2. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich statt. Die Einberufung der Versammlung hat spätestens 10 Tage vor dem Termin schriftlich zu erfolgen und zwar unter Angabe der Tagesordnung, die folgende Punkte enthalten muss:
e) Antrag auf Entlastung des Vorstandes
f) Neuwahlen - Vorstand ( § 12 ), Kassenprüfer ( § 19 )
3 Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ungeachtet der Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig.
4. Der 1. Vorsitzende eröffnet die Versammlung und gibt die Tagesordnung bekannt. Er erstattet den Jahresgeschäftsbericht. Schriftführer und Schatzmeister erstatten jeweils ihren Bericht. Ein Kassenprüfer gibt das Ergebnis der Kassenprüfung bekannt und beantragt Abstimmung über die Entlastung des Kassierers und des Gesamtvorstandes.
5. Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind durch den Vorstand einzuberufen, wenn dies im Interesse des Vereins liegt oder schriftlich durch begründeten Antrag von mindestens einem Fünftel aller Mitglieder verlangt wird. Die außerordentliche Mitgliederversammlung ist dann spätestens drei Wochen nach Eingang des Antrages einzuberufen. Die schriftliche Einladung muss 10 Tage vorher erfolgen und zwar unter Angabe der Tagesordnung.
Abgesehen davon, daß der Vorstand Angelegenheiten der Mitgliederversammlung zur Entscheidung vorlegen kann, hat diese insbesondere folgende Aufgaben wahrzunehmen:
a) Wahl des Vorstandes ( § 11 )
b) Wahl von zwei Kassenprüfern ( § 19 )
c) Festsetzung des Mitgliedsbeitrages ( § 9 )
d) Erledigung der vorliegenden Anträge
§ 17 Wahlen, Beschlüsse
1. In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied eine Stimme. Beschlüsse werden, soweit die Satzung nichts anderes bestimmt, durch Handzeichen mit einfacher Mehrheit gefasst. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung. Wahlen erfolgen, wenn nichts anderes beschlossen, durch Stimmzettel.
2. Alle passiven Mitglieder über 18 Jahre und alle aktiven Mitglieder sind wahlberechtigt und wählbar.
Vereinsbeschlüsse sind in einer Niederschrift festzuhalten. Die Niederschrift sollte enthalten:
c) Zahl der anwesenden Mitglieder
d) Feststellung der satzungsgemäßen Einberufung der Versammlung
f) gefasste Beschlüsse und deren Abstimmungsergebnis
Die Niederschrift ist vom Protokollführer (Schriftführer) und Versammlungsleiter (Vorsitzender) zu unterschreiben und im Protokollbuch niederzuschreiben.
1. Die Mitgliederversammlung wählt zwei Mitglieder, die nicht dem Vorstand angehören dürfen als Kassenprüfer für die Dauer von zwei Jahren.
2. Die Kassenprüfer haben spätestens zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung die Richtigkeit und Vollständigkeit der Aufzeichnungen und Buchungsbelege sowie den Jahresabschluss zu prüfen. Sie haben darüber hinaus das Recht, jederzeit Kassenrevisionen vorzunehmen. Über das Ergebnis der durchgeführten Prüfungen haben die Kassenprüfer der Mitgliederversammlung zu berichten.
3. Es ist nicht Aufgabe der Kassenprüfer, Zweckmäßigkeit und Notwendigkeit der vom Vorstand genehmigten Ausgaben zu würdigen.
1. Der Chorleiter wird vom Vorstand bestellt. Mit dem Chorleiter ist ein schriftlicher Anstellungsvertrag abzuschließen, der u.a. Bestimmungen hinsichtlich des vereinbarten Honorars und der getroffenen Urlaubsregelung enthält.
2. Der Chorleiter ist in Abstimmung mit dem Vorstand für die musikalische Arbeit des Chores verantwortlich. Während den Übungsstunden haben sich die Sänger den Anordnungen des Chorleiters zu fügen.
§ 21 Chorproben, Mitwirkung bei besonderen Anlässen
1. Die Chorproben finden wöchentlich unter Leitung des Chorleiters oder durch dessen
Vertreter statt.
2. Die einzuübenden Chöre und Lieder bestimmt der Chorleiter im Einvernehmen mit dem Vorstand und dem vorhandenen Liederausschuss.
3. Vorausgesetzt, dass der Chor stimmlich ausgewogen besetzt ist, sollte möglichst bei folgenden Anlässen gesungen werden:
1. Ehrerweisung und Grabgesang
a) Aus gegebener Veranlassung ehrt der Verein im Jahr seine verstorbenen Mitglieder durch einen gesanglich gestalteten Gottesdienst in der Pfarrkirche
b) Zum Namenstag der „Heiligen Cäcilia“ ( 22. November) singt der Verein für die Lebenden und Verstorbenen des Vereins in einem Gottesdienst in der Pfarrkirche
c) Beim Todestag eines aktiven Mitgliedes singt der Verein am Grab mit senken der Vereinsfahne und Kranzniederlegung
d) Beim Todesfall eines Ehrenmitgliedes wird mit Fahnenbegleitung ein Kranz mit Schleife am Grab niedergelegt
e) Bei nicht mehr aktiven Sängern nach 40-jähriger Zugehörigkeit, dann aber passive Mitgliedschaft, erfolgt Ehrung wie beim Ehrenmitglied
Ständchen zu besonderen Anlässen
singen u. Geschenk
Ständchen am Haus
70 Jahre, 75 Jahre usw.
Außerdem singt der Verein am Volkstrauertag und auf Wunsch des Vereinsringes Johannisberg bei öffentlichen Veranstaltungen. Weiterhin singt der Verein auf Bestellung; der Vorstand entscheidet über die Annahme der Bestellung und Höhe des Honorars.
Die Auflösung des Vereins kann nur durch eine zu diesem Zweck einberufene Mitgliederversammlung mit Dreiviertelmehrheit der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.
Änderungen dieser Satzung können nur durch die Mitgliederversammlung mit Dreiviertelmehrheit der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.
Die Neufassung der Satzung wurde von der Mitgliederversammlung am 07. Mai 1994 beschlossen. Sie tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft.

References: § 17
 § 9
 § 15
 § 26

§ 13

§ 14
 § 12
 § 19
 § 11
 § 19
 § 9

§ 17

§ 21