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Timestamp: 2020-07-03 17:03:41+00:00

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Generell kann gesagt werden, dass es keine „richtige“ oder „falsche“ Unternehmensform gibt.
Jede Gesellschaftsform bietet andere Rahmenbedingungen und Möglichkeiten hinsichtlich
• Haftung gg. Gläubigern
Selbstverständlich besteht die Möglichkeit die Rechtsform eines bestehenden Unternehmens jederzeit zu ändern.
- Gesellschaft nach bürgerlichem Recht
- Personengesellschaften des Handelsrechtes (OG, KG)
- Kapitalgesellschaften (GmbH, AG)
Im folgenden finden Sie einen detaillierten Vergleich der bestehenden Rechtsformen. Gerne sind wir Ihnen bei der Wahl der für Sie am besten geeigneten Rechtsform behilflich.
Rechtsformenvergleich (pdf)
Rechtsform und Gewinnermittlungsart
Jeder Unternehmer muss zur Einkommensteuerberechnung den Gewinn bzw. den Verlust nach formellen Vorschriften ermitteln.
Folgende Gewinnermittlungsarten gibt es:
• Betriebsvermögensvergleich gem. § 4 Abs 1 EStG (vulgo steuerliche Bilanzierung)
• Betriebsvermögensvergleich gem. § 5 EStG (handelsrechtliche Bilanzierung)
• Einnahmen-Ausgaben-Rechnung gem. § 4 Abs 3 EStG
• Gewinnermittlung nach Durchschnittssätzen gem. § 17 EStG
Die Gewinnermittlungsart hängt zum Teil von der Wahl der Rechtsform ab.
Durch die Rechtsformwahl sind schon wesentliche Weichen für die Gewinnermittlungsmethode gestellt.
Durch die Art der Gewinnermittlung wird aber auch ihr zu versteuernder Gewinn ganz wesentlich beeinflusst.
§4, Abs.1 Betriebsvermögensvergleich
§ 4, Abs. 3 Einnahmen-Ausgaben Rechnung
§ 5, Abs.1 Buchführungspflicht
§ 17 Pauschalierung
Voraussetzungen UGB
Land- und Forstwirte, wenn steuerliche Buchführungsgrenzen überschritten.
Umsatz > 700.000
Einheitswert > 150.000
Gewerbebetriebe, die Umsatzgrenzen gem. UGB nicht überschreiten (freiwillig)
Gewerbebetriebe, die Umsatzgrenzen gem. UGB nicht überschreiten
Land- und Forstwirte, wenn steuerliche Buchführungsgrenzen nicht überschritten
Gewerbebetriebe, wenn Umsatzgrenzen gem. UGB überschritten
Umsatz > 700.000 (2x)
Umsatz > 600.000 (1x)
Freiwillig für buchführungspflichtige Betriebe vor 1.1.2007
Methodik der Gewinnermittlung
Gewinn wird nach SOLL-Grundsätzen ermittelt, alle Rechnungen sind sofort zu erfassen; Vorräte sind zu aktivieren
Gewinn wird nach IST-Grundsätzen ermittelt; die Rechnungen sind nur bei tatsächlich erfolgter Zahlung zu erfassen; Vorräte sind nicht zu aktivieren
Gewinn wird nach SOLL-Grundsätzen ermittelt; zusätzlich zu Spalte 1 sind hier auch Wertänderungen von Grund und Boden zu berücksichtigen
Gewinn sowohl nach § 4/1 als auch § 4/3 – Grundsätzen; verschiedene Pauschalierungen
Verluste der vorangegangenen 3 Jahre können vorgetragen werden, Anlaufverluste ( Verluste aus den ersten 3 Jahren der Tätigkeit) die vor 2007 entstanden sind können zeitlich unbegrenzt vorgetragen werden
Mögl. Steuerbegünstigungen
Investitionen in Forschungstätigkeit
( Externer, Interner Bildungsfreibetrag, Bildungsprämie, Lehrlingsfreibetrag, Lehrlingsausbildungsprämie)
Grundfreibetrag, 13% des Gewinnes bis € 30.000 bleiben steuerfrei
Investitionsbedingter Gewinnfreibetrag, 13% des Gewinnes bleiben bis zu einem Betrag von € 100.000 steuerfrei, wen dieser Betrag in begünstigtes Anlagevermögen oder bestimmte Wertpapiere investiert wird

References: § 4
 § 5
 § 4
 § 17

§4

§ 4

§ 5

§ 17
 § 4
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