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Timestamp: 2019-03-20 08:15:09+00:00

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Artikel in der jW zum bedingungslosen Grundeinkommen | Erwerbslosenforum Deutschland
Artikel in der jW zum bedingungslosen Grundeinkommen
Themenstarter commie
Datum Start 18 Jul 2006
artikel bedingungslosen grundeinkommen
Ein kritischer Artikel zur Idee des BGE der Linkspartei:
http://www.jungewelt.de/2006/07-18/038.php
950 Euro für jeden, ohne Bedürftigkeitsprüfung, ohne Arbeitszwang: Arbeitsgemeinschaft der Linkspartei stellte Konzept für bedingungsloses Grundeinkommen vor
die Höhe des Hartzgeldes mit einer späteren Steigerung würde es auch tun.
Wer soll so etwas noch glauben, wenn
Statt dessen setzen die BGE-Verfechter auf die Kraft des vernünftigen Arguments. Mittelfristig – über einen Zeitraum von zehn bis 15 Jahren – glauben sie, mit ihrer Idee die gesellschaftliche »Hegemonie« erobern zu können. Schließlich würden ähnliche Debatten heute schon in einem breitem politischen und gesellschaftlichen Spektrum geführt, meinte Kipping.
Wer weiß, was bis dahin noch alles passiert ist. feiff:
:klatsch: :klatsch: ... genau Familie mit 2 Kinder (über 16) hat dann ohne Zwang im Monat 3.800 Euro - aber bitte dann noch + Wohngeld !!
Und da das evtl. nicht ganz reicht wird jedes Jahr gewürfelt wer von den 4 Personen dann noch eine Arbeit annimmt feiff: feiff:
.... so und diese Person trägt dann mit seiner Einkommenssteuer zur Bezahlung der 900 Milliarden bei - und natürlich die ganzen Reichen die dann endlich ihr Geld abgeben müssen (Tobisteuer + Vermögenssteuer etc.) :daumen:
(achsooo, das ist jetzt kein Angriff auf Commie )
Ganz tolle Ideeeee, dann gibt es fast keine Arbeitslosen mehr (woher dann auch ?) und wir haben dann wieder Vollbeschäftigung :kinn: :kinn: denn wo keiner unbedingt Arbeiten muß, der muß sich ja auch nicht arbeitssuchend melden und die paar Unternehmer ( wenn es dann noch welche gibt ) reißen sich um die Restlichen die mehr als 950 Euro im Monat brauchen.
Wäre schön wenn diese Ideee Ironie wäre, neeeee - es glauben wirklich welche daran das es geht - na gut, warten wir dann mal drauf feiff: feiff:
Wenn man es mal richtig nimmt,
dann gehört die Erde allen.
Theoretisch könnte/müsste es so ein Grundeinkommen eingeführt werden :?
(dabei denke ich auch an die armen Länder)
Heute gibt es Lohn plus Hartz.
Es müsste halt nur umgedreht werden:
Jeder erhält ein Einkommen ohne wenn und aber,
sofort mindestens in Hartz Höhe, welches später gesteigert wird,
auch die Obdachlosen und alle anderen.
Und jeder kann sich seinen Arbeitgeber selbst aussuchen,
wenn er sich Luxusgüter (Haus, Auto usw) kaufen möchte.
Wer ehrenamtlich kostenlos arbeiten möchte,
der kann das dann auch gern tun.
Ehrenamtliches Engagement wird hierzulande systematisch gefördert, denn kostenlose Arbeit ist unverzichtbar. Freizeit war gestern.
http://www.elo-forum.org/forum/ftopic12054.html
Auf Dauer gesehen, läuft das auf dies hinaus:
Bis dahin sollten wir schon eine gute Lösung gefunden haben.
Beim BGE stört mich das man immer diesen Satz liest –(niemand muss arbeiten wenn er nicht will) :dampf: - das ist doch völliger Quatsch.
Für das BGE sollte jede eine niedrig qualifizierte Arbeit machen müssen 4-5 Std. +2€ die Std.
dann arbeite ich für das BGE(950€)+2€ die Std. =~1150€ und kann mich in die Gemeinschaft einbringen und hab das Gefühl gebraucht zu werden.
Wer mehr Geld will und braucht kann sich eine besser bezahlte Arbeit suchen für die er auch qualifiziert ist.
die zahl der volksverhetzer hier steigt auch stetig
Clou2 schrieb:
Ich dachte mir bei einem Grundeinkommen - Bürgergeld
in Höhe von ca. 700 Euro für alle,
würden sich die Löhne automatisch einpendeln,
da keiner mehr auf 1-Euro-Jobs angewiesen ist. :mrgreen:
Wie wäre es denn wenn wir das Geld gleich ab schaffen?
Was wollt ihr machen wenn keiner mehr arbeitet weil ihm das BGE reicht…….. wie blöde Frage?
Ein Leben wie man es in der Serie Star-Trek sieht finde ich auch geil aber auch dort hat jeder eine Arbeit die seinen Fähigkeiten entspricht!........ weite-weite zukunft
Ein paar Leute denken ca. 15 Jahre, 100 oder 500 Jahre im Voraus,
aber du scheinst gleich ein paar Tausend Jahre im Voraus zu denken :hihi:
Warum wir gegen Kombi-Löhne sind.
(Argumente gegen Modelle staatlicher Subvention von Niedriglöhnen)
http://www.katja-kipping.de/kombi.htm
Ich persönlich würde mit einem angemessenen Grundeinkommen,
auch arbeiten gehen wollen,
aber eben ohne Zwang, Angst und ohne Warten in der Warteschlange. arty:
Schön das Du lachst.
Ich finde in der Tat die Serie toll, und weiss auch dass das Lange-Lange nach meiner Zeit erst soweit sein wird!
Dennoch mag und kann ich nicht wirklich glauben, dass niemand arbeiten muss wenn er nicht will.
Wie viele würden das nicht wollen, weil sie nicht müssen, in Anspruch nehmen?
Wer den Film Fahrenheit 9/11 von Michael Moore kennt und weiss wie wir von der Politik und den Medien für dumm und blöd verkauft werden, der weiss auch das erst die Politiker abgewählt werden müssen!
ABER was kommt dann wenn die Bürger sich nicht einbringen in die Politik, man sieht wie sehr demonstriert wird gegen Hartz-4 und die Gewerkschaften……..
950 Euro für jeden....
Die »Bundesarbeitsgemeinschaft Grundeinkommen in und bei der Linkspartei.PDS« hat am Montag im Berliner Karl-Liebknecht-Haus ihr Konzept für ein »Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE)« vorgestellt. In einem offenen Brief an die gemeinsame Programmgruppe von Linkspartei und WASG wird das Konzept unterstützt von rund hundert Unterzeichnern aus beiden Parteien, darunter der stellvertretenden Linkspartei-Vorsitzenden Katja Kipping, den Bundestagsabgeordneten Karin Binder, Jan Korte, Michael Leutert, Elke Reinke, dem WASG-Bundesvorstandsmitglied Felicitas Weck und vielen anderen.
Tolle Idee: »Jedem Menschen ab 16 Jahren« soll ein »individuelles, nicht an eine Bedürftigkeitsprüfung und nicht an eine Arbeitsverpflichtung geknüpftes Grundeinkommen garantiert« werden, in Höhe von 60 Prozent des derzeitigen durchschnittlichen Nettoeinkommens. Kinder bis zum 16. Lebensjahr bekommen die Hälfte. Das »BGE« würde, ginge es nach dem Wunsch seiner Verfechter, an ausnahmslos »alle Menschen, unabhängig davon, ob sie einer Erwerbsarbeit nachgehen bzw. wieviel sie verdienen, gezahlt«. Im Gegenzug zu seiner Einführung könnten die meisten steuerfinanzierten Sozialleistungen (Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe, BAföG, Erziehungsgeld, Kindergeld) ersatzlos wegfallen.
Quelle: http://www.jungewelt.de/2006/07-18/038.php
Ob das wirklich funktionieren kann? :hmm:
dann will ich noch ein Haus , ein Boot, ein Pony und eine süße Pferdeflüsterin
Solche bla bla- Aussagen. :tonne:
Da verwechselst Du etwas: Im kapitalistischen Wirtschaftssystem gibt es bekanntlich für die Mehrheit der Bevölkerung den Zwang, die eigene Arbeitskraft als Ware auf dem Markt verkaufen zu müssen. Vom 'erfolgreichen' Verkauf der eigenen Arbeitskraft hängt in der reinen Marktwirtschaft (d.h. ohne sozialen Sicherungssystemen) das eigene Überleben ab. D.h. Arbeit hat in diesem System keinen sozialen Sinn an sich, sondern einen rein ökonomischen, nämlich den für den Mehrwert dessen zu sorgen, der die Arbeitskraft kauft. Der tut es nämlich nur, um Profit (Mehrwert) daraus zu erzielen. Also lass getrost Deine Gewissensbisse fahren, in disem System sind sie fehl am Platze. Derjenige, der von Deiner Arbeitskraft profitiert, tut es gewiss auch nicht aus sozialen Gewissensbissen.
das war auch ein hervorragender Beitrag. Danke!
Nun ja in dem jetzigen System reiße ich mich nun nicht unbedingt um jeden job, warum dürfte wohl klar sein.
Wenn sich nun tatsächlich jeder das recht nimmt nicht zu arbeiten, weil er nicht will, denn er ja muss ja nicht, wer holt dann den SPARGEL oder die ERDBEREN :lol: vom Feld?
Ich finde diesen Satz, niemand muss arbeiten wenn er nicht will, für sehr bedenklich!
Wenn jeder das arbeitet was ihm Spaß macht und er das auch kann was ihm Spaß macht, erst dann erfüllt ein BGE sinn!
Das Beste wäre doch aber, das Geld abzuschaffen, und das jeder das arbeitet was ihm liegt ohne Bezahlung in allen bereichen!
Und dann ist auch ein BGE auch völlig überflüssig!
!!!!ich bin ja so was von verwirt!!!! arty:
wieso denn, wenn es sich um gesellschaftlich notwendige Arbeit handelt, werden sich wohl mehr als genug finden, die die machen werden.
Nach den Gesetzen des Marktes, die kein Modell des bedingungslosen Grundeinkommens aufhebt, gibt es ja eine Nachfrage nach Arbeitskraft, wenn ein Gut auf dem Markt nachgefragt wird. D.h. wenn die Gesellschaft Erdbeeren und Äpfel haben möchte, wird eine starke Nachfrage danach erzeugt. D.h. es werden dafür Menschen gebraucht werden, die diese Arbeit leisten. Natürlich nicht in Form einer Zwangsarbeit, denn das fällt durch das Grundeinkommen weg. Dadurch, dass diese Arbeitskraft gebraucht wird und es keinen Zwang gibt, seine Arbeitskraft zu verkaufen, wird der Bauer auf dem Arbeitsmarkt für die Arbeit so viel bezahlen müssen, dass sie sich lohnt.
Ich glaube, es wäre tatsächlich eine Minderheit, die sich auf alle Fälle mit dem Grundeinkommen begnügen würde, sei es weil Menschen nicht arbeiten können (Kranke, Alte), oder nicht wollen.
D.h. die Tendenz zum Lohndumping fällt, im Gegenteil würden die Löhne wieder steigen, was ein sehr positiven Einfluss auf dem Binnenmarkt haben würde. Die Preise würden zwar auch steigen. Ob es da zu große Inflationsgefahren gibt?
:kratz: :kratz: sag mal, glaubt ihr wirklich an das was du/ihr hier schreibt feiff: :hmm: :hmm:
:lol: Ich glaub auch nicht so recht,
dass wir das noch mit erleben werden. :lol:
Wie wird die Globalisierung in diesem System berücksichtigt ?
Wovon sollte denn zB dieses BGE bezahlt werden, wenn die Firmen alle ins Ausland abwandern ? D.h. es würden kaum noch Staatseinnahmen
durch Unternehmenssteuern entstehen. Weiters würde natürlich die Arbeitslosigkeit weiter steigen (da mehr Unternehmen durch Globalisierung sonstwohin abhauen können), das wiederum heisst weniger Steuereinnahmen durch Mwst. etc. (weniger Konsum) Wie also sieht das Finanzierungskonzept aus ?
Ich halte es für wichtiger reele Mindestlöhne, sowie ArbeitszeitVERKÜRZUNGEN einzuführen. D.h. die wenige Arbeit muß zu einem halbwegs vernüftigen Lohn auf mehr Menschen verteilt werden. Deshalb müßten evtl. auch gewisse bürokratische Hürden für Unternehmen die mehr Leute einstellen (anstatt die noch vorhandene Arbeit auf wenige zu verteilen, d.h. lange Arbeitszeiten) beseitigt werden.

References: BGE 
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