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Timestamp: 2020-06-06 03:48:07+00:00

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OVG Nordrhein-Westfalen, 01.10.2001 - 20 A 1945/99 - dejure.org
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OVG Nordrhein-Westfalen, 01.10.2001 - 20 A 1945/99 (https://dejure.org/2001,2023)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 01.10.2001 - 20 A 1945/99 (https://dejure.org/2001,2023)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 01. Januar 2001 - 20 A 1945/99 (https://dejure.org/2001,2023)
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Zuständigkeit der Bezirksregierung für die Durchführung des Planfeststellungsverfahrens für ein Nassauskiesungsvorhaben; Erfordernis der Beifügung einer Eigentümererklärung zu dem Antrag auf Planfeststellung; Zuständigkeit der Bezirksregierung zur Konkretisierung ...
VG Düsseldorf - 8 K 10256/96
vgl. OVG NRW, Urteil vom 1. Oktober 2001 - 20 A 1945/99 -, rechtskräftig durch Beschluss des BVerwG vom 7. April 2003 - 7 B 23.02 -.
vgl. BVerwG, Urteile vom 26. März 1998 - 4 A 7.97 -, Buchholz 407.4 § 17 FStrG Nr. 137 und 9. November 1984 - 7 C 15.83 -, ZfW 1985, 164; OVG NRW, Urteil vom 1. Oktober 2001 - 20 A 1945/99 -.
vgl. OVG NRW, Urteil vom 1. Oktober 2001 - 20 A 1945/99 - unter Bezugnahme auf den Erlass des Ministeriums für Umwelt, Raumordnung und Landwirtschaft des Landes Nordrhein-Westfalen - Az.: III B 2 - 2.00.01 - vom 4. August 1994.
vgl. zu diesem Aspekt auch OVG NRW, Urteil vom 1. Oktober 2001 - 20 A 1945/99 -.
Die Abgrenzung unter Berücksichtigung des niedrigsten Grundwasserstandes und der höchsten Entnahme entspricht dem Schutzzweck von § 19 Abs. 1 Nr. 1 WHG (OVGNW, Urteil vom 1. Oktober 2001, 20 A 1945/99).
Das trägt dem Zweck der Ermächtigungsgrundlage des § 19 Abs. 1 Nr. 1 WHG Rechnung, die öffentliche Wasserversorgung jederzeit in nachgefragter Menge auch für die langfristige Zukunft vorausschauend zu gewährleisten (OVGNW, Urteil vom 1. Oktober 2001, a.a.O.).
Es soll jegliche vermeidbare Beeinträchtigung in Form einer Verunreinigung des Wassers oder einer sonstigen nachteiligen Veränderung seiner physikalischen, chemischen oder biologischen Eigenschaften verhindert werden (§§ 1a Abs. 1 und 2, Abs. 2, 3 Abs. 2 Nr. 2, 6, 34 WHG, § 2 Abs. 1 Satz 1 LWG, vgl. OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 1. Oktober 2001, 20 A 1945/99).
Es gelten vergleichbare Grundsätze wie zu § 6 WHG (OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 1. Oktober 2001, a.a.O.).
(OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 1. Oktober 2001, a.a.O.).
Die Schutzwirkung der Deckschichten für das Grundwasser ist naturwissenschaftlich anerkannt (OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 1. Oktober 2001, a.a.O.).
Damit kommt der Erhaltung der Deckschichten zum Schutz des Grundwassers auch nach den bodenschutzrechtlichen Wertungen hohe Bedeutung zu (OVG NW, Urteil vom 1. Oktober 2001, 20 A 1945/99).
Das Wohl der Allgemeinheit erfordert Schutzanordnungen dann, wenn nach Maßgabe der Abwägung der betroffenen Belange vernünftigerweise Anlass besteht eine Schutzanordnung zu treffen (OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 1. Oktober 2001, a.a.O.).
Durch welche Anordnungen der in § 19 Abs. 1 Nr. 1 WHG genannte Zweck gesichert wird, richtet sich nach den für den erstrebten Gewässerschutz wesentlichen Umständen der jeweiligen örtlichen Verhältnisse (OVG NW, Urteil vom 1. Oktober 2001, a.a.O.).
Die mit dem GEP 1999 gewollte Steuerung von Abgrabungen nach Maßgabe eines begrenzt zugestandenen Flächenbedarfs einerseits und bestimmter Standortkriterien andererseits ist gegenüber den Festsetzungen des GEP 1986 verselbstständigt; das Bedarfsdeckungskonzept ist nicht vereinbar mit einem Fortgelten des GEP 1986 (Vgl. OVG NW, Urteil vom 1. Oktober 2001 - 20 A 1945/99 - (S. 87 f.); Urteil vom 10. Juli 2003, 20 A 4257/99, S. 25).
Das allgemeine Gefahrenpotenzial von Nassabgrabungen kann möglicherweise generelle Regelungen erlauben, die auf befürchtete Langzeitwirkungen abstellen, welche wiederum zwar an tatsächliche Gegebenheiten (Entfernung der Bodendeckschichten, Auslösen von hydrochemischen und biologischen Prozessen, Beeinflussungen des Grundwasserfließsystems, Beeinflussung der Grundwasserneubildung) anknüpfen, deren Kausalverläufe und Ergebnisse bislang aber weder empirisch noch theoretisch hinreichend gesichert sind (OVG NW, Urteil vom 1. Oktober 2001, 20 A 1945/99).
Nassabgrabungen in der Schutzzone IIIA sind in der Regel nicht tragbar (vgl. auch OVG NW Urteil vom 1. Oktober 2001, 20 A 1945/99).
Für die Wasserschutzzone IIIA ist ein striktes, nur durch eine Befreiung zu durchbrechendes Verbot von Nassabgrabungen zulässig (OVG NW, Urteil vom 1. Oktober 2001, 20 A 1945/99).
Die Schutzwirkung der Deckschichten für das Grundwasser ist naturwissenschaftlich anerkannt (OVG NRW, Urteil vom 1. Oktober 2001, a.a.O.).
Der Senat hat - Urteil vom 1. Oktober 2001 - 20 A 1945/99 - ein Nassabgrabungsverbot für eine Schutzzone III A als mit § 19 WHG vereinbar betrachtet.
Wegen der weiteren Einzelheiten des Sach- und Streitstandes wird auf den Inhalt der Gerichtsakte und der von der Klägerin vorgelegten Unterlagen, der Verwaltungsvorgänge des Beklagten und der zum Verfahren 20 A 1945/99 eingereichten sowie beigezogenen Unterlagen zum GEP 1986 und GEP 1999 Bezug genommen.
vgl. Senatsurteil vom 1. Oktober 2001 - 20 A 1945/99 - (S. 87 f.).
1.1 § 19 Abs. 1 und 2 WHG a.F. erfordert eine umfassende wertende Gegenüberstellung der berührten Interessen des Gewässerschutzes auf der einen und sonstiger Nutzungswünsche auf der anderen Seite, d.h. eine Güterabwägung, die die widerstreitenden Belange in Betracht zu ziehen hat (OVG NW, U.v. 1.10.2001 - 20 A 1945/99 - juris Rn. 58;… Gößl in Sieder/Zeitler/Dahme/Knopp, WHG, Stand September 2006, § 19 Rn. 5 m.w.N.;… Czychowski/Reinhardt, WHG, 9. Aufl. 2007, § 19 Rn. 9; vgl. zur gebotenen Abwägung der Bedürfnisse des öffentlichen Wohls mit den Interessen der einzelnen Betroffenen auch BayVerfGH, E.v. 30.6.1977 - Vf. 4-VII-76 - VerfGH 30, 99/105).
Grundwasser, aus dem Trinkwasser gewonnen werden soll, verdient deshalb besonders hohen Schutz (BVerfG, U.v. 15.7.1981 - 1 BvL 77/78 - BVerfGE 58, 300/339; BayVGH, U.v. 25.1.2008 - 22 N 04.3471 - S. 22; BayVGH, U.v. 13.6.1996 - 22 N 93.2863 u.a. - BayVBl 1997, 111; OVG NW, U.v. 1.10.2001 - 20 A 1945/99 - juris, Rn. 63).
Vor dem Hintergrund des gesetzlich flächendeckend vorgegebenen hohen Schutzniveaus für das Grundwasser (vgl. § 1a Abs. 1 Satz 3 Halbs. 2, § 33a Abs. 1 Nr. 1, Nr. 4 WHG a.F., § 6 Abs. 1 Satz 2 Halbs. 1, § 47 Abs. 1 WHG n.F.) dient die Festsetzung eines Wasserschutzgebiets dazu, in vorsorgender Weise für typischerweise besonders gefährliche Handlungen und Vorgänge unabhängig vom Nachweis eines konkret drohenden Schadenseintritts (BVerwG, B.v. 18.11.1994 - 4 B 162.94 - Buchholz 445.4 § 6 WHG Nr. 7 m.w.N.) die Wahrscheinlichkeit des Eintritts von Beeinträchtigungen des Grundwassers weiter herabzusetzen (OVG NW, U.v. 1.10.2001 - 20 A 1945/99 - juris, Rn. 78 ff.).
Schließlich lasse sich aus dem von der Beklagten angeführten Urteil des OVG NRW vom 1. Oktober 2001 - 20 A 1945/99 - für das vorliegende Verfahren nichts herleiten; insbesondere habe dem dortigen Verfahren ein Nassabgrabungsvorhaben in der Schutzzone III A zugrunde gelegen.
vgl. hierzu: Kopp / Ramsauer, a.a.O., § 75, Rdnr. 7ff.; OVG NRW, Urteil v. 01.10.2001 - 20 A 1945/99 -, S. 26 UA.
Dem entspricht auch die Rechtsprechung des OVG NRW, Urteile v. 01.10.2001 - 20 A 1945/99 -, S. 70 UA, und v. 01.02.1996 - 20 A 4019/92 -, S. 21 UA.
vgl. Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 1. Oktober 2001 - 20 A 1945/99 -.
vgl. OVG NRW, Urteil vom 1. Oktober 2001 - 20 A 1945/99 - (S. 87 f.).
Die von der Klägerin herangezogene Auffassung des Senats in einer früheren Entscheidung - Urteil vom 1. Oktober 2001 - 20 A 1945/99 -, beim GEP sei auf den materiellen Schutzstandard nach § 19 WHG zurückgegriffen worden, betrifft die konkreten planerischen Erwägungen zur damaligen Vorhabenfläche und die ursprüngliche Fassung des GEP.
VG Düsseldorf, 05.07.2002 - 6 L 1591/02
Antrag auf Unterlassen des Erlasses eines Verwaltungsaktes i.S.v. § 35 …
VG Düsseldorf, 05.07.2002 - 6 L 1594/02

References: § 17
 § 19
 § 19
 § 2
 § 6
 § 19
 § 19
 § 19
 § 19
 § 19
 § 1
 § 33
 § 6
 § 47
 § 6
 § 75
 § 19
 § 35