Source: https://www.kreisimkerverein-hoexter.de/satzung.html
Timestamp: 2019-04-18 22:23:47+00:00

Document:
Kreisimkerverein Höxter e. V.
Ortsvereine mit Treffen
Imkerverein Bad Driburg
Imkerverein Brakel
Kurs_A_2018
Imkerverein Höxter e.V.
Imkerverein Höxter-Ottbergen
Imkerverein Ovenhausen
Imkerverein Scherfede
Imkerverein Warburg e.V.
Fachkunde Honig
FB Bienengesundheit
Bienensachverständige im Kreis Höxter
Infos und Downloads BSV
FB Bienenweide
Aktion Jakobskreuzkraut Desenberg
Infos und Downloads BWB
FB Honig
Honigsachverständige im Kreis Höxter
Projekt Blühendes Band
Grevenhagen 2017
Kontaktformular Kreisimkerverein
(Fotos: Gilbert Brockmann)
Satzung des Kreisimkervereins Höxter
(gemäß § 3 der Satzung des Landesverbandes Westfälischer und Lippischer Imker e.V.)
§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr, Eintragung des Vereins
Der Kreisimkerverein Höxter, im folgenden Kreisimkerverein genannt, hat seinen Sitz zur Zeit in
32839 Steinheim. Der Kreisimkerverein soll in das Vereinsregister eingetragen werden und hat
dann bei seinem Namen den Zusatz e.V..
Der Kreisimkerverein ist Teil der Gliederung des Landesverbandes Westfälischer und Lippischer
Der Kreisimkerverein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des
Zweck des Vereins ist die Förderung des Naturschutzes, der Landschaftspflege und die Förderung
der Tierzucht, die Interessen der Bienenhaltung zu vertreten, um zum Schutze und zur Erhaltung
einer gesunden Landschaft und Umwelt eine sachgemäße Imkerei und Bienenzucht zu erhalten und
zu fördern. Dieser Satzungszweck wird insbesondere durch folgende Ziele verwirklicht:
Vertretung der Interessen der Bienenhaltung in der Öffentlichkeit, sowie gegenüber den örtlichen Be-
hörden und weiteren Institutionen.
Förderung und Schutz von Bienenweide und Natur, so dass die Bienen ausreichend Nahrung finden
und nicht gefährdet sind.
Beteiligung an den Maßnahmen des Landesverbandes Westfälischer und Lippischer Imker und des
Deutschen Imkerbundes.
Mitwirkung bei der Durchführung behördlich angeregter und angeordneter Maßnahmen, sofern sie die
Imkerei betreffen.
Der Kreisimkerverein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Mittel des Kreisimkervereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Kreisimkervereins. Es darf kein Mitglied oder eine sonstige Person durch Ausgaben,
die dem Zweck des Kreisimkervereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Der Kreisimkerverein setzt sich zusammen aus den ihm angeschlossenen Imkervereinen:
Diese sind an die Rahmensatzung des Landesverbandes gebunden. Es bleibt ihnen jedoch unbenommen, die Rahmensatzung der Imkervereine zu ergänzen.
Die Aufnahme von Imkervereinen bedarf der Zustimmung der Vertreterversammlung des Kreisimkervereins. Das
Ausscheiden eines Imkervereins aus dem Kreisimkerverein oder die Auflösung eines Imkervereins muss dem Geschäftsführenden Vorstand des Kreisimkervereins spätestens vier Monate vor Schluss des Geschäftsjahres
schriftlich, unter Vorlage des Protokolls der Mitgliederversammlung des Imkervereins, auf der der entsprechende
Beschluss gefasst wurde, mitgeteilt werden. Diese Beschlüsse bedürfen einer Mehrheit von drei Vierteln der auf
der Mitgliederversammlung des Imkervereins erschienenen Mitglieder.
Ordentliche Mitglieder sind die Mitglieder der dem Kreisimkerverein angeschlossenen Imkervereine. Deren Stimmrechte werden durch die Delegierten der Imkervereine wahrgenommen (siehe §§ 8-10). Nichtmitglieder haben keinen Anspruch
auf Wahrung ihrer Belange durch den Kreisimkerverein.
Fördernde Mitglieder können natürliche und juristische Personen sein, welche die Aufgaben des Kreisimkervereins fördern können und wollen. Ein Stimmrecht steht diesen Mitgliedern nicht zu.
Um die Förderung der Bienenhaltung besonders verdiente Personen können zu „Ehrenmitgliedern“ ernannt werden. Durch Ernennung zum Ehrenmitglied wird kein eigenes Stimmrecht begründet.
Die ordentliche Mitgliedschaft wird erworben durch einen schriftlichen Aufnahmeantrag des/der Beitretenden an einen Imkerverein des Kreisimkervereins, in welchem die Satzungen des Imkervereins, Kreisimkervereins und Landesverbandes anerkannt werden und durch Zustimmung des Vorstandes des jeweiligen Imkervereins. Gegen eine ablehnende Entscheidung ist Berufung an die Mitgliederversammlung des Imkervereins zulässig. Diese entscheidet endgültig.
Fördernde Mitglieder können ihren Beitritt schriftlich unter Anerkennung der Satzung des Kreisimkervereins beim Vorstand beantragen. Dieser entscheidet über den Antrag und teilt dies der Vertreterversammlung mit.
§ 6 Rechte und Pflichten der Mitglieder und der Imkervereine
Die ordentlichen Mitglieder und die Imkervereine haben das Recht auf die Unterstützung und Förderung durch den Kreisimkerverein im Rahmen dieser Satzung. Ihnen stehen die Einrichtungen und Veranstaltungen des Kreisimkervereins zur satzungsgemäßen Benutzung offen.
Die Bestimmungen dieser Satzung und rechtmäßig gefassten Beschlüsse des Kreisimkervereins sowie übergeordnete Vorschriften und Anordnungen der zuständigen Behörden zu beachten.
Ihre Imkerei fachgerecht zu betreiben und die Bestrebungen des Kreisimkervereins tatkräftig zu unterstützen
Dem Kreisimkerverein die zur Ausübung seiner satzungsgemäßen Zwecke erforderlichen Auskünfte unverzüglich zu erteilen.
Durch Austritt. Dieser ist zum Ende des Geschäftsjahres (§ 1) unter Einhaltung einer vierteljährlichen Kündigungsfrist schriftlich an den jeweiligen Imkerverein zulässig.
Durch Auflösung oder Ausscheiden eines Imkervereins. Die Auflösung oder das Ausscheiden gilt immer zum Ablauf des Geschäftsjahres.
Durch Ausschluss des Mitgliedes aus einem Imkerverein des Kreisimkervereins.
Die Mitgliedschaft erlischt nicht bei Übertritt von einem Imkerverein in einen anderen Imkerverein des Kreisimkervereins.
§ 9 + §10 Vertreterversammlung des Kreisimkervereins
Die oder der Vorsitzende, im Verhinderungsfall die oder der stellvertretende Vorsitzende, beruft und leitet die Vertreterversammlung des Kreisimkervereins. Die Vertreterversammlung tritt mindestens einmal jährlich zusammen.
Sie ist unter Angabe der Tagesordnung schriftlich (in Textform) mit einer Frist von zwei Wochen einzuberufen. Sie muss einberufen werden, wenn es ein Drittel der Vorsitzenden der Imkervereine, der Delegierten oder der Mitglieder der Vereine oder die Hälfte der Vorstandsmitglieder des Kreisimkervereins verlangen.
Die Vorsitzenden der Imkervereine oder ihre Stellvertreterinnen bzw. Stellvertreter mit einer Stimme.
Die von den Mitgliederversammlungen der Imkervereine gewählten Delegierten mit jeweils einer Stimme.
Für je angefangene 15 Mitglieder können die Imkervereine einen Delegierten oder eine Delegierte entsenden. Diese können ihr Stimmrecht nur persönlich ausüben. Ihr Stimmrech ist nicht übertragbar.
Die Vorstandsmitglieder und Obleute des Kreisimkervereins mit je einer Stimme.
Alle in der Satzung genannten stimmberechtigten Teilnehmer der Vertreterversammlung sind nur mit einer Stimme stimmberechtigt, auch wenn sie mehrere Ämter innehaben.
Die Vertreterversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Vertreterinnen und Vertreter beschlussfähig. Einfache Stimmenmehrheit entscheidet. Bei Stimmengleichheit ist ein Antrag abgelehnt. Lediglich Beschlüsse über Änderung der Satzung und der Beschluss zur Auflösung des Kreisimkervereins bedürfen einer Mehrheit von drei Vierteln der erschienenen Vertreterinnen und Vertreter. Anträge können durch die Mitgliederversammlungen der Imkervereine, den Vorstand oder die ständigen Fachausschüsse gestellt werden. Über die Vertreterversammlung ist ein schriftliches Protokoll zu fertigen, in welchem die in der Vertreterversammlung gefassten Beschlüsse aufgeführt werden. Das Protokoll ist von der Versammlungsleiterin bzw. dem Versammlungsleiter und der Protokollführerin bzw. dem Protokollführer zu unterschreiben.
Die Vertreterversammlung entscheidet über alle Angelegenheiten des Kreisimkervereins, soweit diese Satzung nicht etwas anderes bestimmt. Der Vertreterversammlung obliegt insbesondere:
Die Wahl der Delegierten zur Vertreterversammlung des Landesverbandes.
Die Zustimmung zur Aufnahme von Imkervereinen.
Die Vertreterversammlung des Kreisimkervereins kann entscheiden, dass die von ihr gewählten Delegierten bei der Vertreterversammlung des Landesverbandes so abstimmen müssen, wie die Vertreterversammlung des Kreisimkervereins es den Delegierten aufträgt.
§ 11 - § 13 Vorstand des Kreisimkervereins
Der geschäftsführende Vorstand, im folgenden Vorstand genannt, besteht mindestens aus der oder dem Vorsitzenden, der oder dem stellvertretenden Vorsitzenden, der Schriftführerin oder dem Schriftführer, der Rechnungsführerin oder dem Rechnungsführer sowie des Beisitzers oder der Beisitzerin. Dieser Vorstand wird von der Vertreterversammlung für eine Amtszeit von drei Jahren gewählt - Ausnahme ist der Beisitzer oder die Beisitzerin.
Im Abstand von jeweils einem Jahr scheiden aus dem Vorstand aus und sind dann neu zu wählen:
1. Jahr: Die Rechnungsführerin oder der Rechnungsführer
2. Jahr: Die oder der Vorsitzende,
der Honigobmann oder die Honigobfrau
der Obmann oder die Obfrau für Bienengesundheit
3. Jahr: Die oder der stellvertretende Vorsitzende,
die Schriftführerin oder der Schriftführer,
der Obmann oder die Obfrau für Bienenweide und Umwelt
Jedes Jahr: Einen Beisitzer oder eine Beisitzerin für jeden Ortsverein ohne
In diesem jährlichen Rhythmus sind die Ergänzungswahlen von der Vertreterversammlung vorzunehmen. Die Wahl erfolgt mit einfacher Stimmenmehrheit; ihre Form bestimmt die Vertreterversammlung. Vorschlagsberechtigt sind die stimmberechtigten Vertreterinnen und Vertreter der Vertreterversammlung und der Vorstand. Wiederwahl und zwischenzeitliche Abwahl durch die Vertreterversammlung sind zulässig.
Der Vorstand tritt jährlich mindestens einmal zusammen. Er kann nach Ermessen der oder des Vorsitzenden öfter einberufen werden. Die Berufung muss erfolgen, wenn ein Drittel der Vorstandsmitglieder dies verlangt.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn die Hälfte der abstimmungsberechtigten Mitglieder anwesend ist. Der Vorstand beschließt über alle grundsätzlichen Fragen, soweit diese nicht der Vertreterversammlung vorbehalten sind, mit einfacher Stimmenmehrheit.
Soweit die Angelegenheiten des Kreisimkervereins nicht nach der Satzung oder zwingenden gesetzlichen Bestimmungen oder durch die Vertreterversammlung zu ordnen sind, besorgt sie die oder der Vorsitzende in Absprache mit dem Vorstand, nach den gesetzlichen Vorschriften und dieser Satzung.
Es muss ein Protokoll bei jeder Vorstandssitzung geführt werden.
Einsichtrecht hat jedes Mitglied des Kreisimkervereins.
Der Vorstand gemäß § 26 BGB sind die oder der Vorsitzende und die oder der stellvertretende Vorsitzende, jeder vertritt den Kreisimkerverein einzeln.
Dem erweiterten Vorstand gehören die Mitglieder des Vorstandes nach § 11 und die Obleute für fachliche Sonderaufgaben an. Der Vorstand oder die Vertreterversammlung schlagen Obleute für fachliche Sonderaufgaben vor, die für eine Amtszeit von drei Jahren von der Vertreterversammlung gewählt werden. Bestehen ständige Fachausschüsse so wählen diese in Abstimmung mit dem Vorstand ihre Obfrau oder ihren Obmann. Die Wahl ist dann durch die Vertreterversammlung zu bestätigen.
Der erweiterte Vorstand ist beschlussfähig, wenn die Hälfte der Vorstandsmitglieder nach § 11 anwesend ist. Er beschließt über alle fachspezifischen Fragen, soweit diese nicht der Vertreterversammlung vorbehalten sind, mit einfacher Stimmenmehrheit. Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung.
§ 15 Ständige Fachausschüsse
§ 16 - § 18 Beiträge, Finanzierung, Kassen- und Vermögensverwaltung
Die Beiträge für den Kreisimkerverein werden von der Vertreterversammlung des Landesverbandes festgesetzt und über die Imkervereine an den Landesverband abgeführt. Der Landesverband überweist die Beitragsanteile von zur Zeit 1,02 € pro Mitglied dem Kreisimkerverein. Auf der Internetseite des Landesverbands www.lv-wli.de sind die aktuellen Beiträge einzusehen. (Unter Suche: „Beitragsordnung + Jahreszahl“ eingeben)
Weitere Finanzierungsmöglichkeiten sind Umlagen der Imkervereine des Kreisimkervereins sowie Beihilfen und Spenden von öffentlichen und privaten Stellen.
Über das Inventar des Kreisimkervereins ist von der Rechnungsführerin oder dem Rechnungsführer ein Verzeichnis zu führen. Alle Unterlagen, die das Vermögen des Kreisimkervereins betreffen, sind von der Rechnungsführerin oder dem Rechnungsführer sicher aufzubewahren. Zum Schluss eines jeden Geschäftsjahres sind die Bücher des Kreisimkervereins abzuschließen. Es ist ein Kassenbericht anzufertigen und die Prüfung durch die bestellten Rechnungsprüferinnen bzw. Rechnungsprüfer vorzunehmen.
Alle Vorstandsmitglieder und Obleute, sind grundsätzlich ehrenamtlich tätig. Jedoch können ihnen mit Zustimmung der Vertreterversammlung Ersatz für Auslagen, Tagegelder und Aufwandsentschädigungen gewährt werden.
Bei Auflösung des Kreisimkervereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den Landesverband Westfälischer und Lippischer Imker e.V., Langewanneweg 75, 59095 Hamm, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
Der Vorstand ist berechtigt, etwaige zur Genehmigung der Satzung und zur Eintragung des Kreisimkervereins juristisch notwendige Änderungen und Ergänzungen der Satzung vorzunehmen, soweit diese Änderungen und Ergänzungen im Grundsatz von Beschlüssen der Mitgliederversammlung gedeckt sind. Von solchen Änderungen muss auf der nächsten Vertreterversammlung berichtet werden.
Protokolle der Mitgliederversammlung und der Vorstandssitzungen müssen von der oder dem ersten oder zweiten Vorsitzenden und dem Schriftführer oder der Schriftführerin unterschrieben werden.

References: § 3

§ 1

§ 6

§ 9
 §10

§ 11
 § 13
 § 26
 § 11
 § 11

§ 15

§ 16
 § 18