Source: http://www.steuerlinks.de/richtlinie/aeao/abs181.html
Timestamp: 2018-08-17 15:47:48+00:00

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Abschnitt 181 AEAO hier in der aktuellen Fassung
> Abschnitt 181 AEAO AEAO zu § 239 - Festsetzung der Zinsen:
Abschnitt 181 AEAO
AEAO zu § 239 - Festsetzung der Zinsen:
[ Abschnitt 180 AEAO ]
[ Abschnitt 182 AEAO ]
Zinsen werden durch Zinsbescheid festgesetzt; die Formvorschriften für Steuerbescheide (§ 157 Abs. 1, ggf. § 87a Abs. 4 AO ) gelten entsprechend. Der Mindestinhalt des Zinsbescheids richtet sich nach § 157 Abs. 1 Sätze 2 und 3 , § 119 Abs. 3 AO . Der Bescheid kann nach § 129 AO berichtigt oder nach §§ 172 ff. AO aufgehoben oder geändert werden. Als Rechtsbehelf gegen den Zinsbescheid sowie gegen die Ablehnung, Erstattungszinsen nach §§ 233a , 236 AO zu zahlen, ist der Einspruch gegeben. Zum Rechtsbehelfsverfahren gegen die Entscheidung über eine Billigkeitsmaßnahme vgl. AEAO zu § 347, Nr. 4.
Nach Ablauf der Festsetzungsfrist von einem Jahr können Zinsen nicht mehr festgesetzt werden. Wegen der Frist für die Festsetzung von Aussetzungszinsen vgl. AEAO zu § 237, Nr. 4 (letzter Absatz). Der Anspruch auf festgesetzte Zinsen erlischt durch Zahlungsverjährung ( §§ 228 ff. AO ), ggf. aber auch schon früher mit dem Erlöschen des Hauptanspruchs ( § 232 AO ).
Bei der Zinsfestsetzung ist die Rundung zugunsten des Steuerpflichtigen zu beachten ( § 239 Abs. 2 Satz 1 AO ). Die Kleinbetragsregelung des § 239 Abs. 2 Satz 2 AO (Zinsen unter zehn Euro werden nicht festgesetzt) ist auf die für eine Einzelforderung berechneten Zinsen anzuwenden (vgl. AEAO zu § 238, Nr. 2).
Zur Anrechnung von Erstattungs- und Nachzahlungszinsen nach § 233a AO bei der Festsetzung von Stundungs-, Hinterziehungs-, Prozess- und Aussetzungszinsen vgl. AEAO zu § 233a, Nrn. 65 ff. und AEAO zu § 235, Nr. 5.2.

References: § 239
 § 239
 § 87
 § 157
 § 119
 § 129
 § 347
 § 237
 § 232
 § 239
 § 239
 § 238
 § 233
 § 233
 § 235