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Timestamp: 2016-10-24 00:09:17+00:00

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I 874/06 (08.08.2007)
S.________, 1945, Beschwerdef�hrer,
Der 1945 geborene S.________, frei praktizierender Zahnarzt, erlitt im Oktober 1997 beim Sturz von der Leiter Verletzungen im Schulter- und Nackenbereich. Nach der Wiederaufnahme seiner T�tigkeit zu 100 % im Januar 1998, reduzierte er diese aus gesundheitlichen Gr�nden im Herbst 1999 auf 50 %. Die Z�rich Versicherungsgesellschaft, bei welcher S.________ freiwillig gegen Unfall versichert war, richtete Taggelder aus und sprach ihm gest�tzt auf ein Gutachten des PD Dr. med. H.________ von der Klinik und Poliklinik f�r Orthop�dische Chirurgie des Spitals X.________ vom 25. Januar 2002 mit Verf�gung vom 31. Oktober 2002 bei einem Invalidit�tsgrad von 30 % mit Wirkung ab 1. M�rz 2001 eine Rente und auf der Basis einer Einbusse von 10 % eine Integrit�tsentsch�digung zu. Auf Einsprache hin wurde f�r die Rente vergleichsweise ein massgebender Invalidit�tsgrad von 40 % festgelegt.
Im M�rz 2002 meldete sich S.________ auch bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Bern kl�rte die medizinischen und erwerblichen Verh�ltnisse ab und holte unter anderem das orthop�dische Gutachten des Spitals X.________ vom 22. Mai 2002 ein. Mit Verf�gung vom 10. Juli 2003 verneinte sie bei einem ermittelten Invalidit�tsgrad von 25 % einen Rentenanspruch. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 5. Dezember 2003 fest. Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Bern mit Entscheid vom 16. August 2004 gut, indem es den Einspracheentscheid aufhob und die Sache zur erg�nzenden Abkl�rung im Sinne der Erw�gungen an die Verwaltung zur�ckwies.
Die IV-Stelle ordnete am 17. November 2004 eine Begutachtung im Zentrum f�r versicherungsmedizinische Begutachtung (ZVMB; MEDAS), an. Dieses bot S.________ im Januar 2005 zu einem ersten Besprechungstermin auf, welchen dieser am 10. Februar 2005 wahrnahm. Spezial�rztliche Untersuchungen waren wegen des Ausscheidens eines Facharztes erst f�r Ende Oktober und Anfang November 2005 vorgesehen. Mit Schreiben vom 18. Oktober 2005 liess der Rechtsvertreter des Versicherten die Gutachterstelle wissen, dass er seinen Klienten zu allen oder einzelnen Untersuchungen begleiten werde. Nachdem sich die �rzte der MEDAS damit nicht einverstanden erkl�rt hatten, blieb der Versicherte der Begutachtung fern. Am 25. Oktober 2005 liess er die IV-Stelle wissen, dass er eine medizinische Abkl�rung durch das ZVMB ablehne. Diese wies ihn mit Schreiben vom 27. Oktober 2005 auf die Mitwirkungspflichten hin und drohte im Fall einer Verletzung einen Entscheid "aufgrund der Akten" oder ein "Nichteintreten" an. Daraufhin machte der Versicherte geltend, die angeordnete Untersuchung sei weder notwendig noch zumutbar, da damit die laut kantonalem Gerichtsentscheid noch zu kl�renden Fragen nicht beantwortet werden k�nnten. Mit Verf�gung vom 17. November 2005 wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren gest�tzt auf die bestehende Aktenlage erneut ab. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 31. Januar 2006 fest.
S.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren mit dem Rechtsbegehren, es sei ihm eine ganze Invalidenrente zuzusprechen oder eventuell die Sache zur erg�nzenden Abkl�rung an die Verwaltung zur�ckzuweisen. Zudem l�sst er das Arztzeugnis des Dr. med. B.________ vom 6. Oktober 2006 einreichen.
Die IV-Stelle schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Das Bundesamt f�r Sozialversicherungen hat sich nicht vernehmen lassen.
Streitig und zu pr�fen ist zun�chst, ob die von der IV-Stelle angeordneten medizinischen Abkl�rungen notwendig und zumutbar sind.
3.1 Das Gesetz vom 23. Mai 1989 �ber die Verwaltungsrechtspflege des Kantons Bern (VRPG) gibt dem kantonalen Verwaltungsgericht, wenn es den angefochtenen Entscheid oder die angefochtene Verf�gung aufhebt, die Wahl, in der Sache zu urteilen oder die Akten zu neuer Beurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Verweist das Dispositiv eines R�ckweisungsentscheids ausdr�cklich auf die Erw�gungen, werden diese zu dessen Bestandteil und haben, soweit sie zum Streitgegenstand geh�ren, an deren formellen Rechtskraft teil. Dementsprechend sind die Motive, auf die das Dispositiv verweist, f�r die Beh�rde, an die die Sache zur�ckgewiesen wird, bei Nichtanfechtung verbindlich (BGE 113 V 159). Wird der neue Entscheid der unteren Instanz wiederum weitergezogen, ist auch das Gericht an die Erw�gungen gebunden, mit denen es die R�ckweisung begr�ndet hat (RKUV 1999 Nr. U 331 S. 127 E. 2, U 305/97).
3.2 Im Entscheid vom 16. August 2004 umriss das berner Verwaltungsgericht die noch zu treffenden Abkl�rungen, n�mlich: warum die beiden in relativ kurzen Zeitabst�nden erstatteten Gutachten der Klinik und Poliklinik f�r orthop�dische Chirurgie des Spitals X.________ trotz gleichlautender Diagnose unterschiedliche Einsch�tzungen der verbliebenen Arbeitsf�higkeit des Versicherten enthalten; die widerspr�chlichen Annahmen in Bezug auf die Arbeitszeit des Versicherten; inwieweit die geklagten einschiessenden Schmerzen eine T�tigkeit als Zahnarzt �berhaupt noch zulassen und f�r den Patienten ein zumutbares Risiko darstellen, was vor allem davon abh�nge, ob die eine Gef�hrdung mit sich bringenden Schmerzsch�be erst nach einer Belastung von mehreren Stunden oder bereits fr�her eintreten und welche arbeitsorganisatorischen Massnahmen gegebenenfalls erforderlich sind, welche Frage in erster Linie durch einen Mitbericht einer Fachperson der Zahn�rztegesellschaft zu kl�ren sei; in welchen Verweisungst�tigkeiten allenfalls ein Einkommen erzielt werden k�nnte. Erst wenn �ber diese Punkte Klarheit bestehe, k�nne die anzuwendende Methode f�r die Invalidit�tsbemessung festgelegt werden.
3.3 Nach der in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vertretenen Auffassung l�sst sich daraus keine Notwendigkeit zur Einholung eines neuen medizinischen Gutachtens entnehmen. Die R�ge l�uft somit auf die Frage nach der Tragweite des vorinstanzlichen R�ckweisungsentscheids und damit auf eine Rechtsfrage hinaus. Mit welchen Beweismitteln die IV-Stelle die Feststellungen zu treffen hat, bestimmt sich mangels verbindlicher Vorgaben im kantonalen R�ckweisungsentscheid nach den bundesrechtlichen Normen �ber das Abkl�rungsverfahren im Bereich der Sozialversicherung (vgl. Art. 43 Abs. 1 ATSG und Art. 57 IVG in Verbindung mit Art. 69 Abs. 2 IVV), wonach der Untersuchungsgrundsatz gilt und die Leitung des Verfahrens dem Versicherungstr�ger obliegt (vgl. auch BGE 132 V 93 E. 4 S. 99). Nachdem der Entscheid vom 16. August 2004 erg�nzende medizinische Abkl�rungen weder vorschrieb noch ausschloss, durfte die Vorinstanz ohne Bundesrecht zu verletzen und ohne in Willk�r zu verfallen davon ausgehen, dass die Beschwerdegegnerin mit Blick auf die Diskrepanzen und Ungereimtheiten in den bei den Akten liegenden medizinischen Unterlagen der materiellen Wahrheit nachgehen und ein neues Gutachten anordnen konnte, bevor mittels eines Mitberichts der Zahn�rztegesellschaft abgekl�rt wird, welchen allf�lligen Risiken die Patienten bei einer Weiterf�hrung der zahn�rztlichen T�tigkeit ausgesetzt sind, ob die Zahnarztpraxis allenfalls unter Beizug eines Assistenten betrieben werden kann und welches Bet�tigungsspektrum gegebenenfalls in welchem Umfang in Frage kommt. Soweit der Beschwerdef�hrer die Zumutbarkeit der erneuten Begutachtung unter Hinweis auf die fehlende Notwendigkeit in Frage stellt, erweist sich seine Kritik daher als unbegr�ndet.
Weiter l�sst der Beschwerdef�hrer vorbringen, die angeordnete Begutachtung sei wegen Befangenheit des ZVMB (MEDAS) und des Dr. med. R.________ unzumutbar.
4.1 Gem�ss den materiell unver�ndert von Art. 58 aBV in Art. 30 Abs. 1 BV �berf�hrten, ebenfalls in Art. 6 Ziff. 1 EMRK enthaltenen Garantien des verfassungsm�ssigen Richters hat der Einzelne Anspruch darauf, dass seine Sache von einem unparteilichen, unvoreingenommenen und unbefangenen Richter ohne Einwirken sachfremder Umst�nde entschieden wird. Liegen bei objektiver Betrachtungsweise Gegebenheiten vor, die den Anschein der Befangenheit und der Gefahr der Voreingenommenheit zu begr�nden verm�gen, ist die Garantie verletzt (BGE 126 I 68; SVR 2007 IV Nr. 22 S. 77, I 478/04 mit Hinweisen). Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts wird diese Verfahrensgarantie sinngem�ss auch auf das Erfordernis der Unabh�ngigkeit und Unparteilichkeit von Sachverst�ndigen angewendet (BGE 126 III 249 E. 3c S. 253, 125 II 541 E. 4a S. 544, 120 V 357 E. 3a S. 364). In BGE 123 V 175 wurde die grunds�tzliche Unabh�ngigkeit der MEDAS als Institution bejaht. Was das Erfordernis der Unvoreingenommenheit betrifft, k�nnen - unter Vorbehalt ganz ausserordentlicher F�lle - nur die f�r eine Beh�rde t�tigen Personen, nicht eine Beh�rde als solche befangen sein. Dies ergibt sich auch aus Art. 36 ATSG, welcher nicht von Beh�rden, sondern von Personen spricht, die Entscheidungen zu treffen oder vorzubereiten haben, was sich dem Sinn nach auf die handelnden nat�rlichen Personen bezieht. Zudem ergeben sich Aufgaben und Zust�ndigkeiten von Beh�rden aus der gesetzlichen Regelung. Zul�ssig sind hingegen Ausstandsbegehren gegen s�mtliche Mitglieder einer Beh�rde. Dies setzt jedoch voraus, dass gegen jedes einzelne Mitglied spezifische Ausstandsbegehren geltend gemacht werden, die �ber die Kritik hinausgehen, die Beh�rde als solche sei befangen (vgl. SZS 2007 S. 60, U 302/05 mit Hinweisen). Analoges hat auch hinsichtlich einer MEDAS (vgl. Art. 72bis IVV) zu gelten.
4.1.1 Der Beschwerdef�hrer kritisiert, er sei beim ersten Termin im ZVMB von einer Psychologiestudentin befragt worden. Da dies bei ihm ein ungutes Gef�hl hinterlassen habe, habe er sich zu den weiteren Untersuchungen anwaltlich begleiten lassen wollen. Entgegen der Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erscheint die vorinstanzliche Auffassung, wonach der Beizug von Hilfspersonen im Rahmen der Erstattung von medizinischen Gutachten grunds�tzlich zul�ssig ist, nicht als unhaltbar oder gar rechtswidrig, zumal die Verantwortung f�r das Gutachten letztlich bei den Fach�rzten liegt und es noch gar nicht um eine medizinische Untersuchung ging, sondern um eine erste Befragung des Versicherten (vgl. das Schreiben des ZVMB vom 7. November 2005). Zudem wird kein Grund substantiiert vorgebracht, der den Anschein von Befangenheit der genannten Person zu konkretisieren verm�chte und Anlass g�be, an ihrer Unabh�ngigkeit zu zweifeln. Als Vorwurf von Befangenheit des ZVMB als Institution f�llt die R�ge ohnehin ausser Betracht (vgl. E. 4.1 hievor).
4.1.2 Aus der Ablehnung einer Teilnahme des Parteivertreters des Versicherten an den fach�rztlichen Untersuchungen kann nicht auf Befangenheit geschlossen werden, wie das kantonale Gericht zutreffend erwogen hat. Nach Art. 37 Abs. 1 ATSG, der gem�ss Art. 1 IVG auch im Verfahren vor der IV-Stelle gilt, kann sich die Partei, wenn sie nicht pers�nlich zu handeln hat, zwar jederzeit vertreten oder verbeist�nden lassen. Hingegen hat sie nach der Rechtsprechung keinen Anspruch auf anwaltliche Verbeist�ndung (BGE 132 V 443) oder Begleitung durch eine Drittperson (Urteil I 42/06 vom 26. Juni 2007) anl�sslich der medizinischen Begutachtung. Denn es geht dort darum, dem medizinischen Experten eine m�glichst objektive Beurteilung zu erm�glichen, was bedingt, dass diejenigen Rahmenbedingungen zu schaffen sind, die aus wissenschaftlicher Sicht am ehesten dazu geeignet sind. Es muss eine Interaktion zwischen der begutachtenden und der zu begutachtenden Person stattfinden. Die Begutachtung soll m�glichst ohne �ussere Einflussnahme vorgenommen werden. Die Anwesenheit eines Rechtsvertreters w�re diesem Zweck nicht dienlich. �hnlich wie bei einer Zeugeneinvernahme, bei welcher sich der Zeuge auch nicht verbeist�nden lassen kann, geht es darum, dem Gutachter ein unverf�lschtes und wahrheitsgetreues Bild zu verschaffen (BGE 132 V 443 E. 3.5 S. 446). Die versicherte Person soll sich unbefangen verhalten und auf Fragen unbeeinflusst Antwort geben. Analog zur Beweismaxime der Aussage der ersten Stunde kommt es im sozialversicherungsrechtlichen Beweisverfahren entscheidend auf die Spontaneit�t der Reaktionen und Aussagen an (SVR 2007 IV Nr. 22 S. 77, I 478/04).
Der Beschwerdef�hrer macht eine Lockerung dieser Rechtsprechung geltend mit der Begr�ndung, die Betroffenen k�nnten ihren Anspruch auf Unabh�ngigkeit und Unparteilichkeit von Sachverst�ndigen nicht durchsetzen, wenn ihr Rechtsvertreter bei der Beschaffung der Grundlagen des Gutachtens ausgeschlossen sei. Zudem sei bekannt, dass gewisse Fach�rzte nur dann korrekte und umfassende Untersuchungen durchf�hren w�rden, wenn ein Anwalt dabei sei. Die Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde geben dem Bundesgericht indessen keinen Anlass, seine bisherige Rechtsprechung bez�glich des Anspruchs auf Begleitung und Verbeist�ndung anl�sslich einer medizinischen Untersuchung zu �ndern. Eine Teilnahme des Parteivertreters als stiller Beobachter bringt insofern nichts, als ein solches Recht aus Gr�nden der Waffengleichheit auch allf�lligen weiteren Parteien zugestanden werden m�sste und schliesslich auf ein kontradiktorisches Verfahren hinauslaufen w�rde, was jedoch gerade nicht der Sinn einer Begutachtung ist (BGE 132 V 443 E. 3.6 S. 447). Ein bei der Begutachtung anwesender Anwalt, der nichts sagen darf, leistet an die Rechtspflege keinen Beitrag. Dass der Gutachter ihn wegweisen kann, wenn seine Anwesenheit st�rend wirkt, ist insofern kein gangbarer Weg, weil der Gutachter sonst gew�rtigen muss, mit Verd�chtigungen konfrontiert zu werden.
4.1.3 Dem Gesch�ftsf�hrer des ZVMB, Dr. med. R.________, der gem�ss Aufgebot vom 13. September 2005 zudem f�r das neurologische Teilgutachten zust�ndig gewesen w�re, wirft der Beschwerdef�hrer vor, dieser lasse nicht nur rein medizinische �berlegungen in seine gutachterliche T�tigkeit einfliessen mit dem Ziel, der Invalidenversicherung und damit seiner Auftraggeberin zu einem finanziellen Vorteil zu verhelfen. Diese R�ge st�tzt sich auf die Erkl�rung einer nicht genannt werden wollenden Person, welche dem Rechtsvertreter des Versicherten im Oktober 2005 zugekommen sei. Danach soll Dr. med. R.________ gesagt haben, da er nun ein gewisses Alter habe und seine Karriere abgeschlossen sei, k�nne er in Gutachten f�r die Invalidenversicherung klar Stellung nehmen. Angesichts der schlimmen Situation dieses Versicherungszweiges sei es seine Aufgabe, einen Beitrag zur finanziellen Sanierung zu leisten. Aus diesem Grund verfolge er auch die Praxis der Gerichte, da es f�r ihn wichtig sei zu wissen, wie die Justiz die verschiedenen Krankheiten und Fakten w�rdige. Der Vorinstanz h�lt der Beschwerdef�hrer entgegen, sie sei in antizipierter Beweisw�rdigung davon ausgegangen, Dr. med. R.________ h�tte diese Vorw�rfe bestritten, wenn er damit konfrontiert worden w�re. Zudem r�gt er eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes, welcher darin zu erblicken sei, dass das kantonale Gericht dem erhobenen Vorwurf nicht nachgegangen ist und eine unbestritten gebliebene Tatsachenbehauptung als unbewiesen und somit unbeachtlich erkl�rt hat.
Auf Erkl�rungen von Personen, die anonym bleiben wollen, kann nur unter bestimmten Voraussetzungen abgestellt werden (vgl. BGE 133 I 33). Wie es sich vorliegend damit verh�lt, braucht nicht weiter gepr�ft zu werden. Denn selbst wenn es zutreffen sollte, dass Dr. med. R.________ gesagt hat, die Invalidenversicherung sei in einer schlechten Lage, und es sei seine Pflicht, einen Beitrag zur finanziellen Sanierung zu leisten, kann daraus nicht geschlossen werden, seine Aufgabe bestehe darin, (Falsch)begutachtungen zu Gunsten der Invalidenversicherung zu erstatten, sondern viel eher, diese vor Falschbegutachtungen durch seine Person zu bewahren. Da die Erkl�rung des anonymen Zeugen somit inhaltlich nicht geeignet ist, Dr. med. R.________ als befangen erscheinen zu lassen, stellt es keine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 61 lit. c ATSG) dar, wenn die Vorinstanz die Richtigkeit der geltend gemachten Aussage nicht von Amtes wegen �berpr�ft hat.
4.2 Schliesslich macht der Beschwerdef�hrer geltend, die IV-Stelle h�tte vor der Durchf�hrung des Mahn- und Bedenkzeitverfahrens gem�ss Schreiben vom 27. Oktober 2005 �ber sein Ablehnungsbegehren mittels einer Zwischenverf�gung befinden m�ssen. Die IV-Stelle gew�hrte dem Versicherten mit Schreiben vom 17. November 2004 das rechtliche Geh�r im Zusammenhang mit der angeordneten Begutachtung durch das ZVMB. Dieser erhob damals keine Einw�nde, so dass die Verwaltung die Expertise am 2. Dezember 2004 in Auftrag geben durfte. W�ren gesetzliche Ausstandsgr�nde geltend gemacht worden, h�tte es einer selbstst�ndig anfechtbaren Zwischenverf�gung bedurft (BGE 132 V 93). Mit Schreiben vom 25. Oktober 2005 machte der Rechtsvertreter des Versicherten gegen�ber der IV-Stelle erstmals geltend, die vorgesehene Gutachterstelle werde abgelehnt, weil durch den Ausschluss eines Parteivertreters an der Begutachtung die Rechte der versicherten Person in unzul�ssiger Weise beschnitten w�rden, das ZVMB nicht�rztliches Personal einsetze und seine Unabh�ngigkeit zweifelhaft sein k�nnte. Es wurde jedoch nichts vorgebracht, was die Unparteilichkeit der als Gutachter vorgesehenen �rzte konkret in Frage zu stellen verm�chte. In den pauschalen Vorbringen musste die Verwaltung kein Ausstandsbegehren erblicken, zumal auch kein entsprechender Antrag gestellt wurde. Erst in der Einsprache vom 12. Dezember 2005 wurde alsdann vorgebracht, die Zweifel an der Unabh�ngigkeit und Unparteilichkeit h�tten sich aufgrund einer zwischenzeitlich erhaltenen Erkl�rung �ber �usserungen des Dr. med. R.________ erh�rtet. F�r die Verwaltung bestand bei diesen Gegebenheiten kein Anlass, in einer Zwischenverf�gung �ber die Ablehnung zu befinden. Der vorinstanzliche Entscheid ist daher auch in diesem Punkt rechtens.
5.1 Kommt die versicherte Person trotz korrekt durchgef�hrtem Mahn- und Bedenkzeitverfahren der angeordneten medizinischen Abkl�rung in unentschuldbarer Weise nicht nach, so kann der Versicherungstr�ger auf Grund der Akten verf�gen (Art. 43 Abs. 3 ATSG; Art. 73 IVV). Dies bedeutet, dass aufgrund der vorhandenen (unvollst�ndigen) Akten - ohne das Ergebnis, welches wegen der fehlenden Mitwirkung nicht zustande kam - materiell �ber den Anspruch zu entscheiden ist. Sobald die versicherte Person ihrer Mitwirkungspflicht nachkommt und sich der notwendigen Untersuchung unterzieht, wird die IV-Stelle eine neue Verf�gung erlassen (BGE 130 V 64 E. 5.2.4 S. 68).
5.2 Der Beschwerdef�hrer r�gt, die Vorinstanz habe einzig erwogen, die angeordnete Massnahme sei notwendig und zumutbar gewesen, und es habe keine Befangenheit vorgelegen. Damit habe sie sein Verhalten nicht als unentschuldbar, sondern lediglich als unrichtig beurteilt. Da damit die Voraussetzungen f�r eine Sanktion im Sinne von Art. 43 Abs. 3 ATSG nicht erf�llt seien, h�tte nicht gest�tzt auf die Akten entschieden werden d�rfen.
5.3 In diesem Zusammenhang gilt es zu beachten, dass Verf�gungen und Gerichtsentscheide - vorbeh�ltlich der hier nicht interessierenden Problematik des �ffentlich-rechtlichen Vertrauensschutzes - nicht nach ihrem bisweilen unzul�nglichen Wortlaut, sondern nach ihrem wirklichen rechtlichen Bedeutungsgehalt zu verstehen sind (BGE 120 V 496 E. 1a S. 497). Das kantonale Gericht hat sich zwar zur Unentschuldbarkeit der Weigerung des Versicherten nicht ausdr�cklich ge�ussert, doch ergibt sich diese ohne weiteres aus den Erw�gungen des vorinstanzlichen Entscheids, in welchen es die gegen die Annahme der Unentschuldbarkeit des Verhaltens laut Einspracheentscheid vom 31. Januar 2006 vorgebrachten Gr�nde zur�ckgewiesen hat. Soweit in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingewendet wird, das Fernbleiben sei entschuldbar, weil am 27. Oktober 2005, als die IV-Stelle an der angeordneten Begutachtung festhielt, der Untersuchungstermin vom 24. Oktober 2005 bereits verstrichen gewesen sei, kann dem nicht gefolgt werden. Der Rechtsvertreter des Versicherten hat der Verwaltung am 25. Oktober 2005 mitgeteilt, sein Klient werde "zu den vorgesehenen Untersuchungen" nicht erscheinen. Der Beschwerdef�hrer h�tte jedoch die M�glichkeit gehabt, zumindest den zweiten Untersuchungstermin von Ende Oktober wahrzunehmen und n�tigenfalls um ein neues Aufgebot f�r den verpassten Termin vom 24. Oktober 2005 nachzusuchen. Auch der Hinweis, aufgrund der bisherigen Rechtsprechung sei die Anwesenheit eines Anwalts bei der Begutachtung nicht generell ausgeschossen gewesen, l�sst nicht auf eine entschuldbare Verweigerung der Untersuchung schliessen. Die �blichen Untersuchungen einer MEDAS sind ohne konkret entgegenstehende Umst�nde generell als zumutbar zu erachten. Zudem wusste der Rechtsvertreter des Versicherten aufgrund des ihm in Kopie zugestellten Schreibens des ZVMB vom 20. Oktober 2005, dass seine Anwesenheit bei den medizinischen Untersuchungen nicht zugelassen w�rde. Schliesslich bringt der Beschwerdef�hrer vor, die Abweisung des Leistungsbegehrens sei unverh�ltnism�ssig. Angesichts der widerspr�chlichen Beurteilung der verbleibenden Arbeitsf�higkeit in den bei den Akten liegenden medizinischen Gutachten h�tten Abkl�rungen bei einer Fachperson der Zahn�rztegesellschaft ohne erneute medizinische Beurteilung keine abschliessende Beurteilung des Leistungsanspruchs zugelassen, weshalb die Abweisung des Rentenbegehrens nicht als unverh�ltnism�ssig zu betrachten ist.
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist daher abzuweisen. F�r die im Eventualbegehren beantragte R�ckweisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abkl�rung besteht kein Anlass. Sobald der Beschwerdef�hrer seiner Mitwirkungspflicht nachkommt und sich der notwendigen und zumutbaren fach�rztlichen Untersuchung unterzieht, wird die IV-Stelle die Akten erg�nzen und gest�tzt darauf eine neue Verf�gung erlassen.

References: Art. 43
 Art. 57
 Art. 69
 BGE 
 Art. 58
 Art. 30
 Art. 6
 BGE 
 Art. 36
 Art. 72
 Art. 37
 Art. 1
 BGE 
 Art. 73
 Art. 43