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Timestamp: 2018-04-19 23:26:02+00:00

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Kann mir jemand helfen? - Seite 3 - Stalkingforum.de
Zeugen sollen ja nicht das aussagen, was der Anwalt behauptet. Sie sollen auch nicht sagen, was du behauptest.
Zeugen sollen die Wahrheit sagen, nichts als die Wahrheit
Wenn sie Fragen nicht beantworten können, weil sie nichts gesehen, nichts gehört, nichts gerochen haben und obendrein auch gar nicht wissen, wie irgendwelche Beziehungen gestaltet waren oder sind, können sie die Fragen eben genau deswegen nicht beantworten.
daß sie nicht gegen mich aussagen, weil sie gar nichts über die Sache wissen?
Nochmal zur Klarstellung: Zeugen sollen nicht für oder gegen dich aussagen, sie sollen zur 'Erleuchtung der Angelegenheit" beitragen.
Siehste, es geht auch ohne "!" ;-)
hoffentlich weiß das der Richter auch (!).
06.07.2006, 20:45
Nene, ich kann mich den Worten Admins nur anschließen. Zeugen werden entweder geladen, wenn der Richter das für erforderlich hält, oder eben auch nicht. Und wenn sie tatsächlich in den Zeugenstand müssen, müssen die Aussagen der Wahrheit entsprechen, ansonsten machen sich die Zeugen strafbar.
I.d.R. werden zu solch einem Anhörungstermin nur die Parteien geladen.
Sein Anwalt (wie auch deine RA`in) können so viele Zeugen benennen wie sie wollen und dabei Gefahr laufen, dass diese alle, wenn sie denn tatsächlich aussagen müssten, nichts von dem bestätigen würden, was sie nach Ansicht des Anwaltes angeblich bestätigen könnten.
Da der Anwalt weiß, dass zu 98 % zu dem Termin keine Zeugen geladen werden, pokert er hoch und bietet das als vermeintliches Beweismittel an, was sein Mandant ihm auftischt. Der hat sicherlich die Zeugen selbst genauso wenig befragt wie deine Anwältin deine Zeugen.
Denn das wäre unsinnig. Ein Zeuge sagt vor Gericht aus und nicht vor einem Anwalt.
Was deine Anwältin ggf. machen könnte, wäre die Zeugen-Benennung der Frau, die angeblich zu deinen Lasten aussagen würde, die aber tatsächlich von nichts weiß. Deine RA`in könnte Beweisantrag stellen, die Zeugin zu vernehmen auf Grund des Verdachtes der Vorspiegelung falscher Tatsachen seitens deines Ex.
Sprich das unbedingt mit deiner Anwältin durch, bevor du dich hier verrückt machst.
Inwiefern hat der Ex seine Behauptungen an Eides Statt versichert?
Nene, du hast mir immer noch nicht meine Frage beantwortet, was deine Anwältin zur allgemeinen Verfahrensweise sagt, sondern ich lese von dir immer nur Fragen, Mutmaßungen und Aufregung.
Auch wenn sie z.Z. im Urlaub ist, wirst du doch wohl mal mit ihr gesprochen haben.
zur aktuellen Verfahrenslage kann ich dir nichts sagen, da ich nur dieses "von Lug und Trug" durchzogene Schreiben seines Anwalts durch deren Büro zugeschickt bekommen habe. Meine Anwältin (laut Weißem Ring) auch sehr erfahren auf diesem Gebiet, hatte eigentlich gedacht, daß die einstweilige Verfügung so, anhand der Beweise durchgeht. Sie hat auch von der Polizei die Protokolle angefordert. Diese hab ich aber noch nicht bekommen! Wahrscheinlich steht drin : "Hysterische Kuh die vor einem ganz braven Bürger angst hat" (Kleiner Scherz)
Für mich waren Zeugen, bis zu diesem Schreiben, einfach Personen die etwas gehört, gesehen oder wie auch immer haben. Das ist wohl nicht so. Wieso muss eigentlich ich dann Augen - und Ohrenzeugen beischaffen um meine Situation zu beweisen?
Nene, es macht den Eindruck, dass du immer noch nicht den Stand eines Zeugen in deutschen Rechtsverfahren verstanden hast. Lies dir bitte die Antworten auf deine Postings nochmal in Ruhe und ohne hysterische Mutmaßungen durch.
07.07.2006, 06:58
hast ja recht. Bin momentan ziemlich hysterisch.Aber es macht mich halt einfach kirre dieses "in der Luft hängen". Und was die Zeugen angeht hab ich ja für jeden einzelnen Punkt den ich bei Gericht angegeben habe Zeugen. Der Anwalt nennt ja nur für alles pauschal Zeugen. Am 17.7. kommt meine Anwältin wieder und ich werd sie auch gleich anrufen.
Auf jeden Fall werde ich jetzt am WE versuchen die ganze Sache zumindest für ein paar Stunden zu vergessen.
13.07.2006, 17:50
hab heut Abend ganz schön den Blues. Seit heute morgen geht mir meine bevorstehende Gerichtsverhandlung nicht mehr aus dem Kopf! Ich weiß ich sollte ruhig bleiben, aber heut geht's einfach nicht. Es ist noch so lang da hin -und das Schreiben von seinem Anwalt will mir heut nicht mehr aus dem Kopf gehen. Was wenn ihm der Richter den Dreck glaubt den er da von sich gibt? An Eides statt hat er wohl nichts verlauten lassen sonst hätt ich das wohl schon von meiner Anwaltskanzlei in Kopie bekommen.
Es ist unglaublich was man sich alles reinziehen muß bis man alt, grau und zahnlos ist!
hat jemand von euch schon einmal etwas von einem vollstreckbaren Vergleich gehört? Wenn ja, was habt ihr für Erfahrungen damit gemacht?
Wer kommt denn auf solch eine Idee? Etwa deine Anwältin?
Nene, ich kann mich nur wiederholen:
Zitat von Archiduct in Posting # 3:
Das Wichtigste: Lass dich um Himmels Willen auf keinen Vergleich ein, denn Richter versuchen sehr gerne, den Fall auf diese Art so schnell wie möglich zum Abschluss zu bringen. Dabei würdest du dich allerdings um die strafrechtliche Verfolgungsmöglichkeit bei Verstößen nach § 4 GewSchG bringen.
http://www.stalkingforum.de/vbforum/...read.php?t=729
Sprich das unbedingt vorher mit deiner Anwältin durch und lass nicht locker.
All die Leute, die sich bisher auf einen wie auch immer gestalteten Vergleich eingelassen haben, haben das früher oder später bereut.
genau, der Vorschlag kam von meiner Anwältin. Hab ihr daraufhin gesagt, daß ich keinen Vergleich eingehen werde. Dann hat sie mir erklärt, daß es mit einem vollstreckbaren Vergleich anders wäre. Sie hat mir aber auch gesagt, daß sie, wenn ich auf ein Urteil bestehe, mich dahingehend auch unterstützt obwohl das in ihren Augen wohl unnötig ist!? Tja, jetzt steh ich mal wieder ziemlich ratlos da und der Bammel vor der Gerichtsverhandlung am Montag ist auch nicht gerade kleiner geworden.
21.07.2006, 23:04
Dann hat sie mir erklärt, daß es mit einem vollstreckbaren Vergleich anders wäre.
Ach herrje, schon wieder so ein Weihnachtsmärchen, diesmal zur Abkühlung im Hochsommer.
Leider hat deine Anwältin von Tuten und Blasen keine Ahnung oder sie denkt nur an ihren eigenen Geldbeutel.
Ein Vergleich bleibt ein Vergleich und (zivilrechtlich) ist der immer vollstreckbar, wenn darin z.B. beinhaltet ist, dass der Täter soundsoviel € zu zahlen hat, wenn er dagegen verstößt.
Nur du hast absolut gar nichts davon, wenn beim Täter nichts zu holen ist, da du auf sämtlichen Kosten sitzen bleibst, inkl. evtl. Ordnungshaft.
Wenn solch ein Ratschlag von einer Anwältin in Kenntnis des Insolvenzverfahrens des Täters kommt, könnte ich nur noch
Deine einzige Möglichkeit, dich gegen den Täter juristisch zu wehren, besteht in diesem Fall einzig und allein im Strafrecht, d.h. Strafbarkeit für jeden einzelnen Verstoß gegen die EV nach § 4 GewSchG. Ein Vergleich ist aber keine richterliche Anordnung, sondern quasi ein ziviler Vertrag zwischen den Parteien und somit nicht einschlägig.
Hier scheint ja nicht nur der gegnerische Anwalt vom GewSchG keine Ahnung haben zu wollen, sondern auch deine Anwältin .
Was konkret steht denn in deiner EV drin? Was genau hat der Täter zu unterlassen? Und vor allem welche Rechtsbegründung ist in der EV genannt? Stehen da nur irgendwelche ZPO- und BGB- Paragrafen drin oder ist die EV explizit nach § 1 GewSchG ausgestaltet?
Sollte der § 1 GewSchG vergessen worden sein, mach bitte deiner Anwältin zur Vorgabe, in der Verhandlung die Bestätigung der EV zu beantragen und um § 1 GewSchG zu ergänzen sowie den Täter darauf hinzuweisen, dass er sich bei Verstößen nach § 4 GewSchG strafbar macht.
Da ein Anwaltswechsel übers Wochenende nicht mehr sinnvoll realisierbar ist, musst du mit deiner Anwältin wohl zurecht kommen, aber mach ihr bitte dementsprechende Vorgaben, denn sie soll deine Interessen vertreten und nicht an eine zusätzliche Vergleichsgebühr denken.
Inwieweit hat deine Anwältin die Vernehmung deiner Bekannten beantragt, die angeblich belastendes Material gegen dich vorzubringen hat, davon aber nichts weiß?
Was ist aus der anempfohlenen Übergabe der Sachen noch vor Verhandlungstermin an deinen Ex geworden?
Was deine Anwältin betrifft, informier bitte den Weißen Ring darüber, sollte deine Anwältin am Montag nicht in der Lage sein, dass Verfahren in den Griff zu bekommen, dass sie Stalking-Geschädigten nicht die erforderlichen Rechtshinweise erteilt, sondern wohl eher an ihr eigenes Portmonee denkt.
Nene, ich drücke dir für Montag beide Daumen.
23.07.2006, 19:30
die ÉV wurde nach dem GewaltschutzG § 1 beantragt. Der Antragsgegner soll sich meiner Wohnung, meinem Arbeitsplatz und mir nicht mehr als 100 m nähern. Weder Kontakt über Fernkommunikation zu mir oder meiner Tochter aufnehmen.Androhung von Ordnungsgeld bei Zuwiderhandlung von bis zu 250.000 €. Bei Zuwiderhandlung kann ich einen Gerichtsvollzieher herbeirufen der dann bei Widerstand die Polizei zu Hilfe holen kann! So die Kurzform des Antrags!
Meine Anwältin hat dem Richter auch empfohlen die Zeugen zu laden. Ich weiß nicht ob der Richter das getan hat. Ich hatte ja erst am Donnerstag den Termin bei meiner Anwältin.
Die Sachen konnte ich nicht zurück geben, da der Antragsgegner bis gestern von der Bildfläche verschwunden war. Sein´Anwalt hat sich diesbezüglich auch nicht mehr bei mir gemeldet. Ich konnte die Sachen ja nicht einfach vor die Tür stellen!?
ich hatte beim Schreiben meines Postings etwas geschlafen, so als ginge es um einen Widerspruch gegen eine bestehende Ev und nicht wie in Deinem Fall erst um die Entscheidung, ob die EV beschlossen oder jetzt abgeurteilt wird oder nicht.
Das ändert aber nichts an der Vorgehensweise in der Verhandlung. Nach Deiner Kurzfassung ist ja die EV gut beantragt worden und da Du nach Deinen Angaben gute Beweise hast, gibt es keinen Grund, klein beizugeben und einem Vergleich zuzustimmen. Sprich diese Vorgehensweise nochmal dezidiert mit deiner Anwältin ab.
Sollte der Richter auf einen Vergleich drängen, gehört hier unbedingt der Hinweis auf die eklatante Rechtsbeschneidung durch das außer Kraft Setzen des § 4 GewSchG her. Diese Rechtsfolge sollte auch in die EV mit aufgenommen werden.
Das sollte eigentlich selbstverständlich sein, denn so schwierig ist es nicht, das GewSchG zu verstehehen, aber die Rechtspraxis treibt so ihre eigenen Blüten, was man schon an deiner Anwältin "als Fachfrau" in solchen Fragen sieht, die Dir gegenüber schon von einem Vergleich spricht.
Dein Ex wird sicherlich den "großen" Vorwand bringen, dass Du schließlich seine Sachen zurückhälst und schon wittern Gegenanwalt und Richter die beste Möglichkeit für einen Vergleich. Pack schlüssig alle Beweise zusammen, dass du ihm seine Sachen zukommen lassen wolltest, es dir aber auf Grund des Untertauchens des Täters nicht möglich war.
Lass die Anwälte unabhängig von einer Entscheidung hinsichtlich des Nachstellens, sprich der EV, übereinkommen, dass der RA deines Ex die Sachen bei deiner Anwältin abholt. Du wirst sehen, dass sie dort noch nach Jahren liegen, womit die Glaubwürdigkeit des Täters nicht gerade steigt.
Ich erzähle jetzt mal von einem entfernten Planeten, auf dem zwei RA`innen und eine Richterin zusammensaßen, als es um das Thema Gewalt gegen Frauen ging. Es ging auch darum, dass es einige Richter gibt, die grundsätzlich keine EV ausstellen. Aber Richter sind ja schließlich unabhängig und können schließlich entscheiden wie sie wollen.
Der Hammer kam dann, als sich alle drei Juristinnen entgegen des Rechts darin einig waren, dass ein Vergleich genauso gut wie eine richterliche Anordnung oder Verfügung sei. Und sie guckten von dem Planeten dabei auf Deutschland.
Nene, bring deine Anwältin morgen dazu, in aller Entschiedenheit mit dir an einem Strang zu ziehen. ... Und wenn der Richter sich trotzdem querstellen sollte, gibt es ja noch die Berufung und die Klage. ;-)
Nene, ich weiß, das Herz pochert ... warum eigentlich? Freu dich, dass du hoffentlich einen Schritt weiterkommst. Zu den Verhaltensweisen bei Gericht hatte ich ja hier schon etwas geschrieben:
http://www.stalkingforum.de/vbforum/...7169#post27169
Es gibt hier einige, die noch auf irgendwelche homöopatischen Mittelchen schwören, aber aus dieser Diskussion halte ich mich raus, da ich immer noch auf meinen Verstand baue.
Nene, ich drück dir für morgen meine Daumen ganz feste und bin gespannt auf Deinen Bericht, auch wenn eine morgige Entscheidung sehr ungewöhnlich wäre.
hab die Verhandlung hinter mich gebracht. Highway to hell! Der Antragsgegner war nicht anwesend da er zu krank war um zu erscheinen. laber hin, laber her! Der Gegenanwalt wollte, daß ich den Raum verlasse, damit er meiner RA und dem Richter eine Mitteilung machen müßte, die nicht für meine Ohren bestimmt sind?! Der Richter hat das abgelehnt. Er hat dem Richter dann mitgeteilt, daß ich seine Zeugen beeinflußt hätte- also dass ich sein Schreiben für andere zugänglich gemacht hätte. Daswürde den Straftat der Nötigung erfüllen! Meine Anwältin hat nur gegrinst!
Also der Gute darf weder meine Arbeitsstelle, meine Wohnung betreten, muß 100 m vor meiner Wohnung die Straßenseite wechseln. Telefonieren usw. auch nicht. Jeder Verstoß wird mit 100 € geandet. Wenn ich einkaufe und er sieht, daß ich in dem Laden bin darf er das Geschäft nicht betreten. Wenn er schon im Geschäft ist muß´er sich im Hintergrund halten, bis ich die Kasse durchquert habe.
Meine Anwältin hat mir gesagt, daß er beim Zivilprozeß noch ganz ordentlich auf den Sack kriegt. Schadensersatz, Schmerzengeld usw.
So das wars vom Tage!
Ich mach mir jetzt nen Sekt auf!
Besser konnt's doch gar nicht laufen. Und deine Anwältin wollte dir vorher was vom Vergleich erzählen. tse tse.
Hat der Richter denn die EV nach § 1 GewSchG ausgestellt?

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