Source: https://issuu.com/az-anzeiger/docs/20190606_woz_lbaanz
Timestamp: 2020-04-01 21:51:57+00:00

Document:
SALZKORN Heute ist der Tag des …
Jeden Abend feinste Grilladen vom Green EGG www.seehotel-hallwil.ch
Djuma fühlt sich wieder pudelwohl: Die Therapie der Tierheilpraktikerin Isabel Steinhauser (vorne) war bisher erfolgreich.
Energie-Stau bei Tieren lösen Hunzenschwil Tiertherapeutin Isabel Steinhauser ist seit 20 Jahren mit ihrer mobilen Praxis unterwegs, heute gerade zu Djuma, einem sechsjährigen Rüden. ■
I Susi
Mehr Mut zum Schnitt
Sie streicht ihm sanft über den Rücken. Momentan gehts Djuma gut, die Therapie hat Wirkung gezeigt. «Er ist viel vitaler und zeigt neue Lebensfreude», sagt Manuela Roth. Sie ist überzeugt, dass Djuma spürt, wenn es ihr nicht so gut geht. Die Therapie helfe ihm, sich abzugrenzen. «Das ist für seine Gesundheit wichtig», ergänzt Steinhauser.
sabel Steinhauser besucht ihre vierbeinigen Kunden normalerweise bei sich zuhause. So auch heute. Sie schaut bei Manuela Roth und dem Rhodesian-Ridgeback-Rüden Djuma in Dürrenäsch vorbei. Er musste sich Wochen zuvor wegen eines Mastzellentumors am Hals einer Operation unterziehen. «Der Tumor war bösartig», sagt seine Besitzerin. Und fügt an: «Ich möchte der Ursache auf den Grund gehen und so mithelfen, dass kein neuer Tumor ausbricht.» Deshalb kontaktierte sie die Tierheilpraktikerin Isabel Steinhauser. Die Therapeutin ruft Djuma, der friedlich auf seinem Bett liegt. Er steht auf und geht schwanzwedelnd auf sie zu. Die beiden kennen sich gut, Djuma ist seit Wochen Klient von Steinhauser.
Isabel Steinhauser hat verschiedene Ausbildungen durchlaufen und bietet klassische Homöopathie, Bachblütenund Edelsteintherapien, Reiki, Jin Shin Jyutsu, Channeling (Kommunikation zwischen Lichtwesen und Menschen), Tierkommunikation und energetische Fernbehandlungen an. «Wenn ich ein Tier vor mir habe, scanne ich den Körper und das energetische Feld mit all meinen Sinnen», sagt sie. Bei Fischen und anderen Tieren, die sie nicht berühren kann, arbeitet sie nur über das Energiefeld. Für die Fernbehandlung reicht das Bild des Klienten. «Wenn die Energie nicht fliessen kann, entstehen Blockaden. Mensch und Tier leiden unter diesem Energiestau und es entstehen körperliche Be-
schwerden als Hinweis, dass etwas nicht in Ordnung ist», betont sie.
In ihrer langjährigen Tätigkeit hat die Tierheilpraktikerin vielen Tieren helfen können. Unter anderem auch einer ganzen Kuhherde. Alle trächtigen Kühe erlitten einen Abort. Nach ihrer Fernbehandlung konnten die Ursachen geklärt und Massnahmen ergriffen werden, sodass dies nicht mehr vorgekommen ist. Allerdings komme sie mit ihren Therapien auch an die Grenzen. Ihr eigener Hund leide an Arthrose. Das könne sie nicht heilen, aber seine Schmerzen lindern.«Die Menschen, die meine Dienste in Anspruch nehmen, sind offen für alternative Heilmethoden», sagt Steinhauser. Aber es gebe auch solche, die an der Wirkung zweifeln. Nicht so Manuela Roth. Nebst Djuma hat sie nun noch einen weiteren Patienten – ihr Pferd Dakar. «Ich bin so froh, dass er die letzte Nacht überlebt hat. Es stand nicht gut um ihn. Mit Isabel werde ich nun versuchen, der Ursache auf den Grund zu gehen.» Sagts und macht sich mit Djuma auf den Weg, um Dakar aus der Klinik abzuholen.
Internationale und lokale Gedenk- und Aktionstage sollen an bedeutende historische, weltliche oder religiöse Ereignisse erinnern oder über wichtige Carolin Frei gesellschaftspolitische oder medizinische Problemlagen informieren. Auch Kuriosem – etwa dem Tag des Nagellacks oder des Donuts – wird in den USA gedacht. Ernsthafte Themen überwiegen jedoch. Heute nun ist der Tag der Sehbehinderten. Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband hat 1998 den Sehbehindertentag ins Leben gerufen, um auf die Bedürfnisse von über einer Million sehbehinderten Menschen in Deutschland aufmerksam zu machen. Weil Blinde oder Sehbehinderte in der Schweiz nicht als solche registriert sind, ist unklar, wie viele Menschen blind oder sehbehindert sind. Beim Schweizerischen Blinden- und Sehbehindertenverband geht man von 325 000 sehbehinderten und 10 000 blinden Menschen aus. Das wäre jede 25. Person. Der 8. Juni steht dann ganz im Zeichen der Meere. Er wurde 2008 von den Vereinten Nationen (UN) initiiert und 2009 zum ersten Mal begangen. Der Tag des Meeres erinnert an den UN-Erdgipfel am 8. Juni 1992 in Rio de Janeiro. Er soll darauf aufmerksam machen, dass die Meere etwa 70 Prozent des Planeten bedecken und eine entscheidende Rolle in den meisten ökologischen Prozessen spielen. Der Tag des Gartens kommt jedes Jahr am zweiten Sonntag im Juni zum Zug. Er wurde 1984 in Deutschland ins Leben gerufen. Mit dem Tag soll die Bedeutung des Gartens, insbesondere des Kleingartens, ins Bewusstsein der Menschen gerückt werden. Und dann gibt es noch den nationalen Sag-etwas-Nettes-Tag, der in den USA am 1. Juni zelebriert wird. Der 1. Juni ist Geschichte, nicht jedoch die Möglichkeit, sich heute darüber Gedanken zu machen, ob nicht jeder Tag ein «Sag-etwas-Nettes-Tag sein könnte. Mit einem Kompliment, einem lieben Gedanken, den man sendet, oder einem netten Telefon, das man schon lange machen wollte, bringt man jedes Herz zum Strahlen. Carolin Frei, Redaktorin
Ordentliches Plangenehmigungsverfahren nach Elektrizitätsgesetz (EleG) Vorlage Nr. S-0173408.1 (Neubau Transformatorenstation 2 M-Lenzhard) Vorlage Nr. L-0213834.2 (16 kV-Kabel zwischen den Transformatorenstationen MS-Lenzhard und ABB/Semi LB2) Vorlage Nr. L-0102779 (16 kV-Kabel zwischen den Transformatorenstationen MS-Lenzhard und Symalit) Vorlage Nr. L-0092074.2 (16 kV-Kabel zwischen den Transformatorenstationen MS-Lenzhard und Getreideflocken Vorlage Nr. L-0174875.2 (16 kV-Kabel zwischen den Transformatorenstationen MS-Lenzburg und Schwarz) Vorlage Nr. L-0186565.2 (16 kV-Kabel zwischen den Transformatorenstationen MS-Lenzhard und Sacac) Betroffene Gemeinde 5600 Lenzburg Gesuchstellerin SWL Energie AG, Werkhofstrasse 10, 5600 Lenzburg Ort Parzelle Nr. 2996 und diverse
Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden: Ammerswil, Auenstein, Bettwil, Boniswil, Brunegg, Dintikon, Dürrenäsch, Egliswil, Fahrwangen, Hallwil, Hendschiken, Holderbank, Hunzenschwil, Lenzburg, Meisterschwanden, Möriken-Wildegg, Niederlenz, Othmarsingen, Rupperswil, Sarmenstorf, Schafisheim, Seengen, Seon und Staufen. Zusatzverteilung: Beinwil am See, Leutwil und Veltheim. Herausgeberin: AZ Anzeiger AG Lenzburger Bezirks-Anzeiger / Der Seetaler / Lindenberg Adresse Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg Erscheinungsweise 1 x wöchentlich, jeweils Donnerstag Auflage 35 327 Ex. (Wemf-beglaubigt 2018) 36 471 Ex. Streuung aktuell Verlagsleitung Stefan Biedermann stefan.biedermann@chmedia.ch Telefon 058 200 58 10 Redaktion E-Mail: redaktionLBA@chmedia.ch Telefon 058 200 58 12 Redaktionsleitung: Fritz Thut (tf) fritz.thut@chmedia.ch Redaktorin: Carolin Frei (cfr) carolin.frei@chmedia.ch Freie Mitarbeiter: Ruedi Burkart (rubu), Alfred Gassmann (AG), Larissa Hunziker (LH), Stefanie Osswald (StO), Alexander Studer (ASt), Pia Weber (PW), Peter Winkelmann (PWi) Redaktionsschluss: Montag, 12 Uhr Eingesandtes: Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandte Unterlagen und Beiträge Inserateabteilung E-Mail: inseratLBA@chmedia.ch Telefon 058 200 58 28 Telefax 058 200 58 21 Verkaufsleitung: Susanne Basler susanne.basler@chmedia.ch Telefon 058 200 58 28 Verkaufsmitarbeiter: Dominique Althaus dominique.althaus@chmedia.ch Telefon 058 200 58 27 Fabian Engesser fabian.engesser@chmedia.ch Telefon 058 200 58 18 Inserateannahmeschluss: Dienstag, 16 Uhr (Todesanzeigen: Mittwoch, 11 Uhr) Abo-Service und Zustellung E-Mail: abo@chmedia.ch / Stichwort LBA Telefon 058 200 55 55 Telefax 058 200 55 56
Verfahren Das Verfahren richtet sich nach Art. 16 ff. des Elektrizitätsgesetzes (EleG; SR 734.0), der Verordnung über das Plangenehmigungsverfahren für elektrische Anlagen (VPeA; SR 734.25) und nach dem Bundesgesetz über die Enteignung (EntG; SR 711). Leitbehörde ist das Eidgenössische Starkstrominspektorat (ESTI).
dass die Kehrichttour und die Grüntour «NORD» von
Montag, 10. Juni 2019 (Pfingstmontag) auf Dienstag, 11. Juni 2019
Gestützt auf § 26 Abs. 2 des Gemeindegesetzes werden die Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung vom 3. Juni 2019 veröffentlicht. Alle Beschlüsse wurden positiv gefasst und unterstehen dem fakultativen Referendum.
verschoben wird. Besten Dank für Ihr Kenntnisnahme. Stadt Lenzburg Abteilung Tiefbau und Verkehr
Folgende Personen haben bei unserer Gemeinde ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: • De Stefano Manuela, 2008, weiblich, Staatsangehörige von Italien, Othmarsingerstrasse 16, 5600 Lenzburg • De Stefano Ida, 2004, weiblich, Staatsangehörige von Italien, Othmarsingerstrasse 16, 5600 Lenzburg • Ceker Yunus, 1981, männlich, Staatsangehöriger der Türkei, Dragonerstrasse 53, 5600 Lenzburg • Droll Sven Oliver, 1974, männlich, Staatsangehöriger von Deutschland, GeneralHerzog-Strasse 47, 5600 Lenzburg • Sivasakthivel Nirmala, 1964, weiblich, Staatsangehörige von Sri Lanka, Lenzhardstrasse 9, 5600 Lenzburg
Einwohnergemeindeversammlung 1. Protokoll der Einwohnergemeindeversammlung vom 2. November 2018 2. Erfolgsrechnung und Bilanz des Jahres 2018 3. Rechenschaftsbericht 2018 4. Projektierungskredit von Fr. 40 000.00 für den Umbau der Hochwasserentlastung 5. Kreditabrechnung Baubeitrag ARA-Falkenmatt, Erneuerung Schlammbehandlung Ablauf der Referendumsfrist: 8. Juli 2019 Ammerswil, 5. Juni 2019 Gemeinderat Ammerswil
Nachträgliche Einsprachen und Begehren nach den Art. 39 bis 41 EntG sind beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat einzureichen (Art. 16f Abs. 2 EleG). Aarau, 29. Mai 2019 Namens des Eidgenössischen Starkstrominspektorats (ESTI) Kanton Aargau, Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung für Baubewilligungen
Urech René Brunegg
Lagerplatz (nachträglich)
Die öffentliche Auflage hat den Enteignungsbann nach den Art. 42 bis 44 EntG zur Folge.
Nachträgliches Baugesuch für den bestehenden Werkhof-Lagerplatz
Einsprachen Wer nach den Vorschriften des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren (VwVG; SR 172.021) oder des Bundesgesetzes über die Enteignung Partei ist, kann während der Auflagefrist Einsprache erheben.
1. Protokoll der Einwohnergemeindeversammlung vom 27. November 2018 2. Gemeinderechnungen 2018 3. Rechenschaftsbericht 2018 4. Kreditabrechnung Sanierung Seeweg und Seezugang 5. Kreditabrechnung Sanierung Abwasserleitungen im Gebiet Fliederweg-Föhrenweg, Kirchweg-Rosenweg und Rütiweg 6. Kreditabrechnung Sanierung Regenbecken Rütiweg-Heuweg 7. Alte Schmiede Boniswil; Erhalt des Substanzschutzes im Rahmen der Gesamtrevision Nutzungsplanung Boniswil; Umbau- und Sanierungskredit für Neunutzung, brutto Fr. 70’000.– (Gemeindeanteil Fr. 40’000.–) 8. Verschiedenes
Öffentliche Auflage des Baugesuches vom 7. Juni bis 8. Juli 2019 während der publizierten Schalteröffnungszeiten in der Gemeindekanzlei. Einsprachen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat (mit Begründung und Begehren) einzureichen.
• Abteilung Stadtplanung und Hochbau Försterhaus Kronenplatz 24 5600 Lenzburg
Öffentliche Auflage Die Gesuchsunterlagen können vom 10. Juni bis 9. Juli 2019 zu den ordentlichen Schalteröffnungszeiten bei folgender Stelle eingesehen werden:
Einwände gegen die Aussteckung oder die Aufstellung von Profilen sind sofort, jedenfalls aber vor Ablauf der Auflagefrist bei der Genehmigungsbehörde vorzubringen (Art. 16c Abs. 2 EleG).
Boniswil, 23. Mai 2019 Gemeinderat Boniswil
Wasserversorgung Ringschluss Mühliacherweg – Im Fahr
Grundstücks-Nr. 620, 1156, 627, 1157, 652, 1193, 648
Baur-Kleiner Urs und Fränzi Seengerstrasse 38 5704 Egliswil
Betrieb von zwei mobilen Hühnerställen auf Parzellen Nr. 674, Nr. 677 und Nr. 718 in den Gebieten Seengerstrasse, Roni und Ottewinkel
Baugesuch und Pläne liegen bis zum 8. Juli 2019 in der Gemeindekanzlei öffentlich auf.
5704 Egliswil, 4. Juni 2019 Der Gemeinderat
Polana Frank Rosenweg 11 5706 Boniswil
Wasserleitung (Schlauchleitung) ab Hydrant Nr. 83 an der Eichbergstrasse ins Gebiet «Ekelried» (Parzellen Nr.759 und Nr. 765)
Parallel zum kantonalenVorprüfungsverfahren wird gestützt auf § 3 des Gesetzes über Raumentwicklung und Bauwesen (Baugesetz, BauG) das Mitwirkungsverfahren durchgeführt.
Die Entwürfe mit Erläuterungen liegen vom 7. Juni bis 8. Juli 2019 auf der Gemeindeverwaltung Auenstein öffentlich auf und können während der ordentlichen Büroöffnungszeiten eingesehen werden. Innert der Auflagefrist können von allen interessierten Personen Bemerkungen und Vorschläge zu den Entwürfen eingereicht werden. Eingaben sind schirftlich zu richten an: Gemeinderat, 5105 Auenstein.
Dieses Baugesuch liegt vom 7. Juni 2019 bis 8. Juli 2019 während der ordentlichen Bürostunden in der Gemeindeverwaltung Auenstein öffentlich zur Einsichtnahme auf. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich mit Antrag und Begründung an den Gemeinderat Auenstein, 5105 Auenstein, zu richten. Gemeinderat Auenstein
Erschliessungsplan Hofacherweg Hausacher – Mitwirkung
Auenstein, 5. Juni 2019 Der Gemeinderat
Alle Stimmberechtigten werden zur Teilnahme an der Gemeindeversammlung freundlich eingeladen. Die Unterlagen zu den einzelnen Sachgeschäften liegen bis zur Gemeindeversammlung zur Einsichtnahme auf.
Die Stadt Lenzburg
Es wird darauf aufmerksam gemacht, dass es sich beim Mitwirkungsverfahren nicht um das Auflageverfahren mit Einwendungsmöglichkeit nach § 24 BauG handelt. Dieses erfolgt im Anschluss an die Vorprüfung des Departmentes Bau, Verkehr und Umwelt zu einem späteren Zeitpunkt.
Gegenstand Die neue Station wird neben der alten bestehenden Trafostation aufgebaut und soll diese in Zukunft ersetzen mit Kabelleitungen
Schlatter Marcel und Monika Postweg 24 5606 Dintikon Schlatter Marcel und Monika Postweg 24 5606 Dintikon
Projektverfasser: Gsell Ölfeuerungen Silostrasse 9 5606 Dintikon Bauobjekt:
Luft-Wasse-Wärmepumpe, aussen aufgestellt
Postweg 24 Parz. Nr. 916
Autocenter Graf AG Zilstrasse 36 5722 Gränichen Leutwyler + Sandmeier AG Obere Dorfstrasse 6 5034 Suhr
Neubau Lagerhalle (für Autos) mit Büro
Westring 9 Parzelle Nr. 1966
Shala Valon und Dakaj Arjeta Neudorfstrasse 4 5032 Aarau Rohr
Abbruch Gebäude Nr. 623 (Gartenhaus)
Öffentliche Auflage vom 7. Juni bis 8. Juli 2019 in der Gemeindekanzlei Dintikon.
Einwendungen sind während der Auflagefrist beim Gemeinderat Dintikon schriftlich einzureichen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.
Öffentliche Auflage der Baugesuche in der Zeit vom 7. Juni 2019 bis 8. Juli 2019 auf der Gemeindekanzlei Hunzenschwil.
Herr Lukas Kraus hat aus beruflichen Gründen als Mitglied des Gemeinderates per 31. Dezember 2019 demissioniert. Die Ersatzwahl für den Rest der Amtsperiode 2018/2021 wurde durch das Departement Volkswirtschaft und Inneres DVI auf den 20. Oktober 2019 festgesetzt. Wahlvorschläge sind gemäss § 29a des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) und § 21b der Verordnung über die politischen Rechte (VGPR) von 10 Stimmberechtigten der Gemeinde Hallwil zu unterzeichnen und bei der Gemeindekanzlei bis spätestens am 44. Tag vor dem Hauptwahltag, d. h. bis spätestens Freitag, 9. September 2019, 12.00 Uhr, einzureichen. Das erforderliche Formular kann auf der Gemeindekanzlei oder unter www.hallwil.ch bezogen werden. Nur die bis zu diesem Datum korrekt angemeldeten Kandidaturen können für das Informationsblatt (Wahlvorschläge) berücksichtigt werden, welches zusammen mit dem Wahlzettel den Stimmberechtigten zugestellt wird. Diese Anmeldung ist jedoch keine Wählbarkeitsvoraussetzung. Weitere Kandidaturen sind bis zum Wahltag möglich. Diese werden den Stimmberechtigten vom Wahlbüro nicht mehr offiziell bekannt gegeben. Im Übrigen wird auf den Grundsatz verwiesen, dass im 1. Wahlgang jede in der Gemeinde Hallwil wahlfähige Person als Kandidatin oder Kandidat gültige Stimmen erhalten kann (§ 30 Abs. 1 GPR). Bei Gemeinderatswahlen ist eine stille Wahl im ersten Wahlgang nicht möglich. Eine Urnenwahl am 20. Oktober 2019 findet in jeden Fall statt (§ 30b GPR). Hallwil, 3. Juni 2019 Gemeinderat
Peter Wälti Heuweg 3 5604 Hendschiken
Ersatz der ElektroSpeicherheizung durch eine Luft/WasserWärmepumpe mit Aussenaufstellung
Die Rodungsarbeiten werden die Forstbetriebe Lindenberg durchführen. Der Durchgang für Fahrradfahrer und Fussgänger ist dabei jederzeit gewährleistet. Die Bauarbeiten am Knoten dauern voraussichtlich bis Ende Jahr.
Heuweg 3 Parzelle 1119 Gebäude-Nr. 372
Öffentliche Auflage des Baugesuchs vom Freitag, 7. Juni, bis Montag, 8. Juli 2019, bei der Gemeindeverwaltung. Einwendungen sind schriftlich, mit Antrag und Begründung, innert der Auflagefrist zu richten an den Gemeinderat, 5604 Hendschiken.
Erweiterung Videoüberwachung
Die bestehende Videoanlage wurde durch neue Kameras beim Velounterstand und beim Vorplatz zur öffentlichen Toilette erweitert. Die Auswertung des Bildmaterials wird ausschliesslich von der Gemeindepolizei vorgenommen. Die Erweiterung wurde von der zuständigen kantonalen Stelle geprüft und bewilligt. Gemeinderat
A bis Z Real Estate AG Rathausstrasse 14 6340 Baar
Rückbau Gebäude Nummer 168, Neubau Mehrfamilienhaus Hasen 19, Parzelle Nr. 358 Departement Bau Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau
Das Baugesuch liegt gemäss § 60 Abs. 2 BauG vom 7. Juni 2019 bis 8. Juli 2019 auf der Gemeindekanzlei, Hauptstrasse 10, 5616 Meisterschwanden, zur Einsichtnahme auf. Einwendungen sind innert der Auflagefrist schriftlich mit Antrag und Begründung dem Gemeinderat Meisterschwanden einzureichen.
Josef und Brigitte Huber-Schürmann Wildeggerstrasse 12 5702 Niederlenz
Nachträgliches Baugesuch Sichtschutzwand auf bestehender Mauer
Wildeggerstrasse 12 Parzelle 1386 Gebäude Nr. 149 Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung für Baubewilligungen
Im Zusammenhang mit den anstehenden Rodungsarbeiten muss der Abschnitt im Bereich der Seefeldbrücke temporär gesperrt werden. Die Sperrung ist am Donnerstag, 13. 6. 2019, von 7.00 bis 15.00 Uhr.
Korbackerweg 26 Parzelle Nr. 544
Öffentliche Auflage des Baugesuchs vom Freitag, 7. Juni, bis Montag, 8. Juli 2019, bei der Gemeindeverwaltung. Einwendungen sind schriftlich, mit Antrag und Begründung, innert der Auflagefrist zu richten an den Gemeinderat, 5702 Niederlenz.
Marcel Burgdorfer Rothbleicherain 11 5702 Niederlenz
1:1 Ersatz Doppelgarage
Rothbleicherain 11 Parzelle 876 Gebäude-Nr. 800
Valon und Valbone Ismajli Lindweg 40 5702 Niederlenz
Neubau Sichtschutz aus WPC
Lindweg 40 Parzelle 2048 Gebäude-Nr. 1782
Abewo GmbH Dorfstrasse 48 4612 Wangen b. Olten
Die Kehrichtabfuhrvom Montag, 10. Juni 2019, wird auf Dienstag, 11. Juni 2019, ab 7.00 Uhr verschoben.
Neubau drei Einfamilienhäuser, Broseweg 2a, 2b, 2c Parzelle Nr. 829
Die Bevölkerung wird gebeten, das Abfallgut frühzeitig, jedoch erst am Abfuhrtag bereitzustellen.
Niederlenz, 3. Juni 2019 RTB Regionale Technische Betriebe
Stadelmann+Stutz AG Bruggmattweg 12 5615 Fahrwangen
HKK Architekten Partner AG Mühlegasse 18 6340 Baar
Projektänderung 2 Doppeleinfamilienhäuser
Eichirebenweg 12 a/b und 14 a/b
Philipp Müller Birkenweg 4 5616 Meisterschwanden
4 Mehrfamilienhäuser mit Tiefgarage, Seefeldstrasse 45 , 45 A, 45B, 45 C, Parzelle Nr. 1635/1107; Projektänderung Obergeschoss und Attikageschoss Haus B (keine Profilierung)
Öffentliche Auflage vom 7. Juni bis 8. Juli 2019 auf der Gemeindekanzlei. Einwendungen sind innert dieser Frist schriftlich mit Begründung und Antrag dem Gemeinderat einzureichen. Auf eine Einwendung, die den Anforderungen nicht entspricht, kann nicht eingetreten werden. Der Gemeinderat
Nach Abschluss des Mitwirkungsverfahrens und der kantonalen Vorprüfung werden die Entwürfe zur Gesamtrevision Nutzungsplanung Siedlung und Kulturland gemäss § 24 Abs. 1 BauG öffentlich aufgelegt. Die Entwürfe liegen vom 11. Juni bis 10. Juli 2019 bei der Gemeindekanzlei Rupperswil (Poststrasse 4) und bei der Bauverwaltung Rupperswil (Poststrasse 9) auf und können während den jeweiligen Schalteröffnungszeiten eingesehen werden. Wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse hat, kann innerhalb der Auflagefrist Einwendungen erheben. Organisationen gemäss § 4 Abs. 3 und 4 BauG sind ebenfalls berechtigt, Einwendungen zu erheben. Einwendungen sind schriftlich beim Gemeinderat Rupperswil, Poststrasse 4, 5102 Rupperswil, einzureichen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Am Mittwoch, 12. Juni 2019, 19.00 Uhr, findet im Rupperswiler Aarehaus (Gartenstrasse 3a) eine öffentliche Informationsveranstaltung zur Gesamtrevision statt. Der Gemeinderat lädt die Bevölkerung und weitere interessierte Kreise herzlich zu diesem Anlass ein. Rupperswil, 21. Mai 2019 Gemeinderat
Temporäre Sperrung Seefeldbrücke für Rodungsarbeiten
Die Bauarbeiten für die Sanierung des Knotens Seefeldbrücke sind diese Woche gestartet.
Datum / Zeit: Donnerstag, 13. Juni 2019 / 11.45 Uhr Ort / Restaurant: Rupperswil, Altersheim Länzerthus AG Nur Neuanmeldungen und Abwesenheiten an die Mittagstischleiterin melden: Marlis Weiler, 062 897 45 01 Pro Senectute
Papiersammlung des CEVI Staufen Samstag, 8. Juni 2019
Im Rahmen der Gesamtrevision Nutzungsplanung wurde das Gebiet Hübel nicht wie bislang mit einer allgemeinen Sondernutzungsplanpflicht, sondern mit einer Gestaltungsplanpflicht belegt. Das Mitwirkungsverfahren zum Gestaltungsplan «Hübel» wird parallel zum kantonalen Vorprüfungsverfahren im Sinne von § 3 des Gesetzes über Raumentwicklung und Bauwesen (Baugesetz, BauG) durchgeführt. Die Entwürfe mit Erläuterungen liegen vom 11. Juni bis 10. Juli 2019 zu den ordentlichen Bürozeiten bei der Gemeindekanzlei öffentlich auf. Bemerkungen und Vorschläge zu den Entwürfen können im Mitwirkungsverfahren von jedermann innert der Auflagefrist schriftlich beim Gemeinderat, 5504 Othmarsingen, eingereicht werden. Es wird darauf hingewiesen, dass es sich beim Mitwirkungsverfahren nicht um das Auflageverfahren mit Einwendungsmöglichkeit nach § 24 BauG handelt. Dieses wird nach der kantonalen Vorprüfung zu einem späteren Zeitpunkt folgen. 4. Juni 2019 Gemeinderat Othmarsingen
A. Fischer Immobilien & Generalunternehmen AG Kohlackerstrasse 15 5103 Möriken
Neuer Strassenbelag aus Asphalt
Schopfweg, Parzelle 501
Öffentliche Auflage auf der Gemeindekanzlei vom 7. Juni bis 8. Juli 2019. Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat schriftlich (mit Begehren und Begründung sowie mit vollständigen Adressangaben und möglichst mit E-Mail-Adresse) einzureichen. Der Gemeinderat
KiS Kultur in Schofise präsentiert:
Krimi-Apéro mit Norbert Hochreutener am Freitag, 14. Juni 2019, um 19.00 Uhr im Schlösslisaal, Schafisheim. Eintritt: Fr. 10.– (Abendkasse) 5503 Schafisheim, 6. Juni 2019 KiS Kultur in Schofise
Die ordentliche Papiersammlung findet am Samstag, 8. Juni 2019, statt. Bereitstellung vor 8.00 Uhr auf den Sammelplätzen. Altpapier und Karton sind getrennt in handliche, gut tragbare Bündel zusammenzuschnüren. Plastik und Tetrapack gehören in den Abfall und werden stehen gelassen.
Lüscher Adrian Emmet 5 5703 Seon
Umnutzung gedeckter Mistplatz / Neubau Mistplatz
Emmet 5 Parz. Nr. 2158, 2186
Öffentliche Auflage bei der Gemeindekanzlei Seon vom 7. Juni bis 8. Juli 2019. Einwendungen sind innert der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat Seon einzureichen.
Zum Werterhalt und um teure Sanierungsmassnahmen zu vermeiden, ist der regelmässige Unterhalt unseres Abwassersystems sehr wichtig. Im Zeitraum vom 11. Juni bis 14. Juni ist es vorgesehen in den Gebieten Gässli – Vorderberg – Oberdorf – Unterdorf – Hertimatt – Mühleweg – Retterswil – Talstrasse quartierweise das Leitungssystem zu spülen. Wir bitten die Bevölkerung um Unterstützung, unseren Mitarbeitern den Zutritt zu gestatten, da die Schächte zum Teil in Privat-Parzellen liegen. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis. Seon, 6. Juni 2019 Technische Betriebe Seon AG ■
Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben am Pfingstmontag, 10. Juni 2019, geschlossen. Das Bestattungsamt Seon leistet während dieser Zeit unter der Telefonnummer 062 769 85 00 Pikettdienst.
Das Verwaltungsteam ist ab Dienstag, 11. Juni 2019, 8.00 Uhr, gerne wieder für Sie da.
6. Juni 2019 Turnverein STV
Seon, 6. Juni 2019 Gemeinderat Seon
Die Stiftung Schloss Lenzburg informiert Anlass: Wann: Was: Wer: Warum:
Ein Tag im Schloss – The Alpha Passion Club Am 15. Juni 2019 ab 12 Uhr feiert Schloss Lenzburg eine Premiere. Als erstes öffentliches Schloss der Deutschschweiz begrüssen wir einen Daydance mit elektronischer Musik, gespielt von DJs und live acts. Veranstalter ist The Alpha Passion Club. Auftreten werden unter anderem bekannte Namen, ein spezielles Augenmerk gilt jedoch der Förderung von jungen, regionalen Künstlern. Ziel ist die Erweiterung des Angebots an öffentlichen Veranstaltungen für ein Zielpublikum zwischen 20 und 40 Jahren. Der Erfolg spricht für sich – 750 Fans elektronischer Musik haben Schloss Lenzburg innert weniger Tage einen ausverkauften Anlass beschert. Schallemissionen werden auf ein Mindestmass beschränkt. Wir danken Ihnen jedoch schon heute für Ihr Verständnis, sollte sich die Veranstaltung akustisch bemerkbar machen.
Präsentierten den ersten regionalen digitalen Dorfplatz der Schweiz: Crossiety-Verwaltungsrätin und Ständerätin Pascale Bruderer und Lebensraum-Lenzburg-Seetal-Präsident und Lenzburger Stadtammann Daniel Mosimann. Foto: Fritz Thut
Region hat eine neue digitale Vernetzungsplattform Internet Eine Gruppe von sieben Gemeinden der Region beteiligt sich an einem Pilotversuch mit der Vernetzungsplattform Crossiety. Man verspricht sich eine bessere Kommunikation mit dem Bürger. ■
ieben Mitgliedsgemeinden des Verbandes «Lebensraum Lenzburg Seetal» (LLS) haben inzwischen den so genannten «digitalen Dorfplatz» der Firma Crossiety eingerichtet. Sie wollen den geänderten Gewohnheiten bei der Informationsbeschaffung Rechnung tragen und eine elektronische Plattform für Einwohner, Vereine, Institutionen, Behörden und Gewerbe betreiben, wie an einer Medi-
enorientierung im Lenzburger Rathaus festgehalten wurde. Die sieben Gemeinden sind neben der Stadt Lenzburg Boniswil, Fahrwangen, Meisterschwanden, Möriken-Wildegg, Sarmenstorf und Schafisheim. Einige seien schon beim ersten Kontakt «Feuer und Flamme» für die neue Plattform gewesen, sagte Stadtammann und LLS-Präsident Daniel Mosimann. Der Enthusiasmus habe sich übertragen und nun machen eben schon sieben Gemeinden mit: «Der Pilotversuch ist gestartet», so Mosimann.
Bund und Kanton bezahlen
Im Gegensatz zur Information an der LLS-Vorstandssitzung im März ist inzwischen klar, dass die Kosten für die Pilot-Gemeinden in diesem Jahr (damals war dank einem 50-Prozent-Rabatt von einer Pauschale von 25 000 Franken die Rede) von Geldern aus dem von Bund und Kanton gefüllten
Topf der Neuen Regional-Politik (NRP) bezahlt werden. Diese Subvention fällt im Regelbetrieb ab dem Jahr 2020 weg. Ständerätin Pascale Bruderer sprach an der Medien-Info als Crossiety-Verwaltungsrätin von voraussichtlichen Betriebskosten von einem Franken pro Einwohner und Jahr. Sie freute sich über «die Pioniertat in meinem Wohnkanton Aargau»: Erstmals macht ein Teil einer Region bei Crossiety mit. Ob ab 2020 weitere LLS-Gemeinden aufspringen, ist offen – und wohl abhängig vom Erfolg in den Pilotgemeinden. Im Gegensatz zu den bestehenden, kostenlosen Netzwerken wie Facebook, WhatsApp ist Crossiety laut Verwaltungsrätin Bruderer «lokal, aktivierend, vertrauenswürdig und sinnvoll». Die Verifikation der Personaldaten der Teilnehmer bringe mehr Sicherheit, so der Boniswiler Gemeindeammann Gérald Strub. Laut ihm «soll jeder digitale Kontakt in einen realen Kontakt münden».
Mit viel Power: Darbietung am Tag der offenen Tür der Tanz-Fabrik.
Mit Power und Sound in die Zukunft Tanz-Fabrik Ungewöhnliche Töne waren aus der Tanzschule von Ruth Häusermann zu hören. Sie hat es gewagt, ihre Tanzschule zu öffnen und mit Sarah Heldners Tanz-Fabrik von Urdorf/Bremgarten/Winterthur zu fusionieren. Nun fand ein Tag der offenen Türen statt. Der Sound aus der Ballettschule tönt laut und kräftig, wer näher kommt, merkt sofort, auch die Tanzweise ist eine ganz andere, die da in diversen Workshops und Shows geboten wird. Powerdance, Breakdance und Hip-Hop, die Bezeichnungen sagen bereits aus, was folgt. Mit Kraft, Energie und Power geht es tänzerisch zur Sache, wobei auch hier die Eleganz in den Bewegungen oberstes Gebot ist und beim Training Ausdauer, Geduld und eine gewisse Härte mit sich selbst durchaus gefordert ist. Das sieht man vor allem bei der letzten Darbietung der Hip-Hop-Tanzgruppe, die schon jahrelang als Team trainiert. Vor allem fühlen sich nun nicht nur Mädchen und Frauen angesprochen, sondern vermehrt auch Buben jeden Alters. Wer möchte nicht mal auf der Strasse mit einer Breakdance-Einlage von sich reden machen? Das kann man nun in Zukunft an der Bahnhofstrasse 16 in Lenzburg üben. Die beiden Frauen haben sich gefunden. Der Werdegang ist sehr ähnlich, nur dass Sarah Heldner in jüngeren Jahren damit angefangen hat, eine eigene Schule zu gründen. Ruth Häusermann, die nun die Schule 38 Jahre alleine geführt hat, ist es ein grosses Anliegen, dass die Schule eine Zukunft hat – vor allem für die Kinder von Lenzburg und Umgebung. 38 Jahre Aufbauarbeit, das darf und soll kein Ende haben. Dass auch Tanzschulen einem Wandel unterworfen sind, hat Häusermann gemerkt. Hip-Hop, Breakdance, Contemporary-Jazzdance sind auch ihr
mehr als nur ein Begriff. Mit Heldner und ihrer grossen Erfahrung hat sie sich nun eine Könnerin an Bord geholt, welche diese neuen Tanzstyles perfekt beherrscht und ein grosses Team an Tanzlehrern zur Verfügung hat. Das Ballett kommt dabei nicht zu kurz. Wer nicht ins Ballett will, hat nun Alternativen im Tanzen zur Verfügung. Das hat der lebhafte Tag der Eröffnung gezeigt. (ban) INSERATE Ziegeleiweg 3 | 5600 Lenzburg 062 888 77 20 Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag: 09.30 – 12.00 | 15.00 – 18.30 Uhr Samstag: 9.30 – 15.00 Uhr
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Liturgia Lenzburg auf Konzertreise in Wien
Tag der offenen Baustelle am 15. Juni
Kirchenchor Nach langer Vorbereitungs- und Probenzeit war es so weit: Eine Gruppe von rund 45 Personen, bestehend aus Chormitgliedern, Gastsängern und Begleitpersonen, machte sich auf die Reise in die Musikstadt Wien. Im Gepäck mit dabei die Noten von Mozarts Krönungsmesse und der «Vesperae solennes de Confessore». Nach einem individuellen Erkunden der Stadt und ihrer kulinarischen Verlockungen fand eine erste intensive Probe zusammen mit dem Chor «Musica Viva Wien» statt. Es galt, in kürzester Zeit die beiden Chöre zu einem grossen Ganzen zusammenzufügen, Einsätze zu perfektionieren und sich an die Dirigiertechnik des jeweils anderen Chorleiters zu gewöhnen. Beim anschliessenden gemeinsamen Nachtessen wurde eifrig gefachsimpelt, Geheimtipps für das Sightseeing vom nächsten Morgen eingeholt, Wiener Ausdrücke ins Deutsche übersetzt, und am Ende des Abends war man sich einig, dass das schweizerisch-österreichische Chorprojekt mit einem Gegenbesuch der Wiener im kommenden Jahr fortgesetzt werden sollte. In der gut besetzten Schottenkirche führten am Freitag die Chorleiter Florian Zaunmayr und Jury Everhartz Chor und Orchester souverän durchs Konzert und trotz herausfordernden akustischen Verhältnissen gelang ein guter Auftritt, der mit lang anhaltendem, warmem Applaus belohnt wurde. Bei einem Heurigenbuffet wurde anschliessend auf den Auftritt angestossen und teils bis in die frühen Morgenstunden gefeiert. (kre)
Knoten Neuhof Am 15. Juni findet zwischen 10 und 16 Uhr auf der Baustelle des A1-Zubringers/Knoten Neuhof in Lenzburg ein Tag der offenen Baustelle statt. Interessierte sind eingeladen, die kantonale Grossbaustelle zu besichtigen. Hauptattraktion ist der Rundgang über die Baustelle mit diversen Informationsposten. Der Baufortschritt kann von der Tunneldecke und der Baugrube aus beobachtet werden. Es sind gutes Schuhwerk und dem Wetter angepasste Kleidung für den Rundgang erforderlich. (sbr/bvu)
Konzerte in der katholischen Kirche Wildegg. Samstag, 15. Juni, 18.30 Uhr: Vesper und Orgelkonzert. – Sonntag, 16. Juni, 10.30 Uhr: Krönungsmesse.
Grosser Auftritt: Kirchenchor Liturgia in Wien. Foto: zvg
Marsch und Zmittag Frauenstreik Der nationale Frauenstreik vom Freitag, 14. Juni, findet auch in Lenzburg seinen Niederschlag. Die Besammlung erfolgt um 11 Uhr auf dem Metzgplatz. Es folgt ein Marsch via Rathaus zum Quartier «Im Lenz» und dort ein gemeinsames Mittagessen auf dem Markus-Roth-Platz. Am Nachmittag wird im Familienzentrum der Film «Die göttliche Ordnung» gezeigt. (glr) INSERATE
Begeistert mit ihrer Musik: Die erfolgreiche Schülerband The Cheap Jeans aus Lenzburg.
The Cheap Jeans starten durch Rockmusik Grosser Erfolg für die Lenzburger Schülerband The Cheap Jeans: Sie gewann den Nachwuchswettbewerb «BandXContest Nordwestschweiz». ■
ach bereits zehn Jahren «BandXAargau» öffnete sich der Nachwuchsbandcontest für junge Acts aus den Kantonen Aargau, Solothurn und beider Basel. Die Finals und Vorausscheidungen des «BandXContest Nordwestschweiz 2019» sind über die Bühne. Nun ist das Ergebnis spruchreif: Die beste Schulband der Nordwestschweiz kommt aus Lenzburg. Musikliebhaber aufgepasst: Sie sind jung, talentiert, ambitioniert, voll kreativer Energie und stürmen die Schweizer Bühnen. Zu Recht. Denn alles, was an ihnen wirklich billig ist, sind ihre Hosen. The Cheap Jeans, das sind die Newcomer am Schulbandhimmel und Schüler der Bezirksschule Lenzburg: Giulia Isidori (Gesang), Emanuel Burki (Saxophon), Luc Iten (E-Gitarre), Piotr Bielsky (E-Gitarre), Oskar Tibi (E-Bass), Luis Meister (Drums).
Nach zwei unvergesslich erfolgreichen Auftritten bei der diesjährigen Ausgabe des «BandXContest Nordwestschweiz» im «Werkk» in Baden und im «Kofmehl» in Solothurn sichern sich die sieben Jugendlichen zwischen 13 und 16 Jahren mit selbst arrangierten Coversongs den
Siegertitel der besten Schulband der Nordwestschweiz. Und wer dabei noch an nervige Rückkopplungen, verstimmte Gitarren und kreischende Mädchenstimmen aus Muttis Rübenkeller denkt, hat die Trendwende verpasst. Denn diese ist schon längst im Argen, dürfte man meinen, schaut man sich das technisch professionelle Equipment an, mit dem die instrumental aussergewöhnlich vielseitig besetzte Combo bereits 2018 die Bretter des Musikschulhauses rockte und auch beim Jugendfest musikalische Leckerbissen an ihr zahlreiches Publikum verteilte. An der Front gibt Rockröhre Giulia Isidori den Ton an und hält mit ihren rauchig-frechen Vocals garantiert nicht nur ihre Jungs bei Laune.
The Cheap Jeans fanden sich musikalisch vor knapp zwei Jahren an der Musikschule Lenzburg anlässlich des Band-Workshop-Angebots unter professioneller Leitung von Gitarrist Helmuth Waldis und wuchsen seither auch menschlich zusammen. Die junge Band hat sich in dieser Zeit ein vielseitiges Repertoire erarbeitet, in dem bekannte Rock- und Pop-Songs, Klassiker aus dem Rhythm ’n’ Blues-, Soul- und Funk-Bereich wie von James Brown oder Ray Charles und auch freie improvisatorische Elemente ihren Platz finden. Bereits seit zwei Jahren leitet der Gitarrist, Musikschullehrer, Bandleader, Komponist und selbst kreativer Allrounder mit dem Blick für Talente den Band-Workshop der Musikschule Lenzburg mit Begeisterung und steht den jungen Musikern fachlich als Coach,
Mentor, Manager und Ansprechperson zur Seite. «Der Band-Workshop bietet interessierten Schülern eine Plattform und das nötige Handwerkszeug, um zu selbstständigen Musikern heranzuwachsen», betont Waldis, der sich jedoch gerne im Hintergrund hält. Für die Musik kämpft er jedoch mit glühender Kraft, verbindet in seiner Arbeit mit den Jugendlichen die Liebe zur Sache mit Arbeitseinsatz und dem gewissen Esprit, gibt seinen Schülern in den wöchentlichen Proben das weiter, was ihn selbst antreibt, und begegnet ihnen dabei auf Augenhöhe. Und das wirkt ansteckend: «Es gibt vieles, was mich motiviert, an der Musik dranzubleiben», strahlen Bassist Oskar Tibi und Frontsängerin Giulia Isidori. «Wir erleben in der Band vieles gemeinsam, haben gemeinsame Ziele. Das schweisst uns zusammen und macht uns auch musikalisch besser. Mit Helmuth Waldis haben wir einen tollen Lehrer, der uns fördert und sich vor allem selbst für die Musik begeistert.» Nach dem Sieg beim «BandXContest» wartet bereits der nächste grosse Schritt ihrer Karriere auf The Cheap Jeans. Die Band wird am kommenden Samstag im Tommasini Lenzburg mit 45 Minuten ihr bisher längstes Konzertprogramm präsentieren und dabei als Hauptact fungieren. ■
Konzerte The Cheap Jeans. Samstag, 8. Juni, 20 Uhr: Tommasini, Lenzburg. Infos unter www.tomm.ch. – Montag, 8. Juli, 19 Uhr: Jugendfest Lenzburg, Schützenmatte. – Samstag, 21. September, 11 Uhr: Schülerund Band-Workshop-Konzert Aula Bleicherain. – Infos: www.instagram.com/thecheapjeans/@The Cheap Jeans.
Jugendarbeit Viele Jugendliche erstellen in ihrer Freizeit gerne Kurzfilme mit dem Handy. Die technischen Möglichkeiten erlauben es, so einen hochwertigen Film zu erstellen. Familie+ und die Jugendarbeit organisieren gemeinsam einen Handyfilmwettbewerb für Jugendliche aus Lenzburg, um diese kreative Freizeitbeschäftigung zu fördern. Interessierte Jugendliche im Alter zwischen 10 und 16 Jahren erhalten über die Organisatoren (info@familieplus.ch) die zentralen Informationen zu den Rahmenbedingungen und eine Einführung in rechtliche Fragen. In einem kurzen Kurs am 15. Juni, welcher jedoch nicht Voraussetzung für die Teilnahme darstellt, sollen Tipps und Tricks vermittelt werden, welche bei der Umsetzung hilfreich sind. Der Kurzfilm kann bis zum 16. August eingereicht werden. Eine breit abgestützte Jury bewertet die Filme, stellt die Favoriten an einem Premierenabend am 31. August vor und kürt den Sieger. Die jungen Filmemacher dürfen sich auf tolle Preise freuen. (eze)
STADTRATSNOTIZEN Personelle Wechsel
Sozialkommission Tone Frey wird als Mitglied der Sozialkommission per 30. Juni zurücktreten. Sie gehörte dem Gremium seit dem 1. April 2005 an. Als Nachfolger wird Manuel Bolt gewählt. Er ist als Gemeindeschreiber von Kirchleerau auch mit der Führung des Sozialdiensts dieser Gemeinde betraut und hat neben seiner beruflichen Qualifikation als Gemeindeschreiber auch den Grundkurs Soziales besucht. Ursula Gloor trat per Ende Mai aus der Sozialkommission zurück, der sie seit dem 1. August 2009 angehörte. Diese Stelle ist noch vakant. (ssl)
Einwohnerbürgerrecht Der Stadtrat hat dem Gesuch von Ursula Weiss geborene Scheuble um Aufnahme in das Bürgerrecht der Einwohnergemeinde Lenzburg entsprochen, nachdem alle Voraussetzungen erfüllt waren. (ssl)
Ref. Kirchgemeinde LenzburgHendschiken Einladung zur Kirchgemeindeversammlung Montag, 11. Juni 2019, 20 Uhr im Kirchgemeindehaus Lenzburg Wir freuen uns: Kirchenpflege Lenzburg-Hendschiken Die Einladungsbroschüre wurde mit der Zeitschrift «reformiert.ch» Ende Mai versandt. Weitere Broschüren können beim Sekretariat, Telefon 062 885 60 40 oder über info@kirche-lenzburg.ch, bezogen werden und liegen an der Versammlung auf. Es wird eine Präsenzliste geführt. Bereitschaftsdienst vom 8. bis 14. Juni 2019: Pfr. Martin Domann
Freitag, 7. Juni 2019 6.45–7.15 Uhr Morgengebet im Kirchgemeindehaus 12.05–12.25 Uhr Stille am Mittag in der Stadtkirche 18.15 Uhr Jugendgottesdienst im Kirchgemeindehaus, Pfr. Martin Domann und Team Sonntag, 9. Juni 2019 10 Uhr Pfingstgottesdienst mit Abendmahl und Labyrinth-Feier in der Stadtkirche, Pfrn. Susanne Ziegler mit Ursa Weiss Text: Apg. 2 «Unterwegs mit dem Heiligen Geist» Lieder: 499 / 513 / 314 / 516 Musik: Sven Angelo Mindeci, Akkordeon, und Andreas Jud, Orgel Kollekte: Verein Open Doors (Organisation verfolgte Christen) mit Kinderhüte 20 Uhr Gottesdienst der église française in der Stadtkirche Dienstag, 11. Juni 2019 6.15–6.45 Uhr Morgengebet in der Stadtkirche 20 Uhr Kirchgemeindeversammlung im Kirchgemeindehaus Mittwoch, 12. Juni 2019 10 Uhr Fiire mit de Chline in der katholischen Kirche
Hendschiken Sonntag, 9. Juni 2019 10 Uhr Pfingstgottesdienst mit Abendmahl im Kirchenzentrum, Pfr. Martin Domann Predigttext: Joh. 14, 23b–27 Lieder: 511 / 797 / 504 / 343 Musik: Laura Klingman, Violine, und Sara Bandlow, Orgel Kollekte: Verein Open Doors (Organisation verfolgte Christen)
Samstag, 8. Juni 2019 17.15 Uhr Hl. Messe Sonntag, 9. Juni 2019 – Pfingsten 9.30 Uhr Feierliches Amt Dienstag, 11. Juni 2019 9.00 Uhr Hl. Messe Mittwoch, 12. Juni 2019 10.00 Uhr Fiire mit de Chline 14.30 Uhr Ökum. Andacht «Im Lenz» 16.30 Uhr Rosenkranzgebet Donnerstag, 13. Juni 2019 9.00 Uhr Hl. Messe
Sonntag, 9. Juni 2019 – Pfingsten 11.00 Uhr Hochamt zu Pfingsten Dienstag, 11. Juni 2019 9.00 Uhr Heilige Kommunionfeier Anschliessend Kaffee
Freitag, 7. Juni 2019 18.00 Beten des Friedens-Rosenkranzes 18.30 Eucharistiefeier, anschliessend stille Anbetung Samstag, 8. Juni 2019 17.30 Pfingstspaziergang mit Gottesdienst Sonntag, 9. Juni 2019 – Pfingsten 9.45 Eucharistiefeier Musik: Marco Cardoso, Waldhorn 17.30 Abendgottesdienst, Wortgottesfeier Donnerstag, 13. Juni 2019 19.30 Rosenkranz, Andacht in italienischer Sprache Freitag, 14. Juni 2019 18.00 Beten des Friedens-Rosenkranzes 18.30 Eucharistiefeier
Einladung Kirchgemeindeversammlung Donnerstag, 27. Juni 2019, in der Remise, Ammerswil Traktanden: 1. Wahl des Stimmenzählers 2. Genehmigung des Protokolls der ordentlichen Kirchgemeindeversammlung vom 27. November 2018 3. Abnahme der Kirchengutsrechnung 2018 und Déchargeerteilung 4. Informationen aus der Kirchenpflege 5. Informationen aus der Synode 6. Verschiedenes und Umfrage Alle stimmberechtigten Mitglieder unserer Kirchgemeinde sind zu dieser Versammlung recht herzlich eingeladen. Öffentliche Aktenauflage Die Kirchengutsrechnung liegt vom 6. bis 21. Juni 2019 im Sekretariat unserer Kirchgemeinde zur Einsichtnahme auf. Wir bitten um vorgängige Terminvereinbarung unter Tel. 056 624 10 20. Amtswoche für Abdankungen Pfarrer Michael Lo Sardo, Tel. 062 891 24 30 Sonntag, 9. Juni 2019 Postautodienst nach Ammerswil: 9.35 ab Hägglingen Altersheim; 9.40 ab Dottikon Sternen und Post; 9.43 ab alte Bally; 9.45 ab Dintikon Bären und Volg; 9.48 ab Oberdorf 10.00 Uhr Kirche Ammerswil: Pfingstgottesdienst mit Abendmahl Gestaltung: Pfarrer Michael Lo Sardo Musik: Johanna Bossert (Orgel) und Frau Marianne Dobmeier (Oboe) Kollekte: Kinderhilfe Madagaskar, anschliessend Apéro mit Kinderhüte-Dienst in der Remise
Ref. Kirchgemeinde Birr Birr Sonntag, 9. Juni 2019 10.10 Pfingst-Gottesdienst mit Abendmahl, Pfr. St. Matthias Weitere Infos: www.ref-kirche-birr.ch
Ref. Kirchgemeinde Holderbank Möriken - Wildegg Bereitschaft: 9. bis 15. Juni: Pfr. Martin Kuse, Tel. 062 893 34 62 Samstag, 8. Juni 10.00 bis 11.30 KiK im Kirchgemeindehaus Sonntag, 9. Juni 10.00 Möriken, Pfingst-Gottesdienst mit Abendmahl. « Demokratischer Pfingstgeist», Pfrn. Ursula Vock, Musik: Tabea Plattner Wünschen Sie eine Fahrgelegenheit? Tel. 062 892 15 15 (1A-Chestenberg-Taxi), Anmeldung bis am Vorabend. Der Fahrdienst ist kostenlos. www.ref.ch/holderbank-moeriken-wildegg
Ref. Kirchgemeinde SuhrHunzenschwil Sonntag, 9. Juni 9.30 Uhr Gottesdienst an Pfingsten mit Abendmahl, Pfr. A. Hunziker Kollekte: Diaconia, Dorf der Hoffnung Mittwoch, 12. Juni Zmorge mit Andacht, Kirchgemeindehaus www.ref-suhr-hunzenschwil.ch
Ref. Kirchgemeinde Leutwil Dürrenäsch Sonntag, 9. Juni 2019 9.45 Uhr Pfingst-Gottesdienst in Dürrenäsch mit Pfr. Michael Freiburghaus «Der Geist der Wahrheit im Zeitalter der Fake News.» Gottesdienst mit Zeugnisteil. Abendmahl. Mitwirkung der Band.
Ref. Kirchgemeinde Niederlenz Sonntag, 9. Juni 9.45 Uhr Abendmahlsgottesdienst zu Pfingsten mit Pfrn. Christina Soland Predigtthema: Geistesgegenwart Predigttext: Joh. 14, 18–21, 25–29 Lektor: Bram van Egmond Musik: Margrita Sarbach (Gesang) Hansjürg Brugger (Violine) und Fabian Sarbach (Orgel) Kollekte: Onisemo Mittwoch, 12. Juni 9.30 Uhr Zwärgeträff im Seitenschiff der Kirche Donnerstag, 13. Juni 9.45 Uhr Andacht im Alterszentrum mit Pfrn. Christina Soland Amtswoche: Pfrn. Christina Soland
Ref. Kirchgemeinde Meisterschwanden - Fahrwangen Pfingstsonntag, 9. Juni 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl mit Pfr. Ph. Nanz Predigt: Kolosser 1, 8–12 Kollekte: Crescendo Donnerstag, 13. Juni 18.30 Werktags-Gottesdienst bei TopPharm-Apotheke Meisti mit anschliessendem Apéro Ausweichdatum bei schlechtem Wetter: Freitag, 14. Juni www.kirchweg5.ch
Kath. Pfarrei Fahrwangen Meisterschwanden - Seengen Sonntag, 9. Juni 2019 10.00 Gottesdienst mit Dorothea Wey, musikalisch begleitet von Sandro Oldani, Orgel, und Marc Joho, Trompete Kollekte Priesterseminar St. Beat, Luzern Fahrdienst ab Seengen 9.40 Uhr 11.30 Uhr Taufe von Marco Elia Basile Mittwoch, 12. Juni 2019 6.30 Ausflug der Ministrantinnen und Ministranten nach Rust 14.00 Spielnachmittag mit Susanne Löpfe im UG der Pfarrkirche Donnerstag, 13. Juni 2019 16.45 Religionsunterricht der Klasse 4b mit Claudia Rohr im UG der Pfarrkirche 19.00 Rosenkranzgebet in der Pfarrkirche Freitag, 14. Juni 2019 16.45 Religionsunterricht der Klasse 4a mit Claudia Rohr im UG der Pfarrkirche www.pfarreibruderklaus.ch
Ref. Kirchgemeinde Rupperswil Sonntag, 9. Juni 2019 10.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl Pfr. Martin Hess Donnerstag, 13. Juni 2019 10.00 Uhr Andacht im Länzerthus Pfr. Andreas Ladner 20.00 Uhr Kirchgemeindeversammlung Infos: www.ref-kirche-rupperswil.ch
Ref. Kirchgemeinde Boniswil Egliswil - Hallwil - Seengen Sonntag, 9. Juni 10.00 Uhr, Kirche Seengen Pfingst-Gottesdienst mit Abendmahl Pfarrer Hans Maurer Mittwoch, 12. Juni 7.00 Uhr, Kirche Seengen Laudes www.kirche-seengen.ch
Ref. Kirchgemeinde Seon Donnerstag, 6. Juni 9.00 Uhr: Wochengebet 14.30 Uhr: Gottesdienst mit Abendmahl für die Bewohner des APH in der ref. Kirche Pfr. Jan Niemeier Sonntag, 9. Juni 10.00 Uhr: Gottesdienst mit Abendmahl Pfr. Jürgen Will Text: Johannes 14, 6 Thema: «Von einem pfingstlichen Leben im Geist der Wahrheit» Anschliessend Apéro Dienstag, 11. Juni 7.00 Uhr: Frühgebet 19.30 Uhr: Hauskreis im Jugendraum (UG) des KGH Mittwoch, 12. Juni Ökum. Frauengruppe: Leichtes Wandern Für Neuinteressierte Info unter Tel. 062 775 26 38, Maria Müller 13.30 Uhr: Präparanden-Unterricht 19.15 Uhr: Bibelgesprächskreis Donnerstag, 13. Juni 9.00 Uhr: Wochengebet www.ref-kirche-seon.ch
Ref. Kirchgemeinde Othmarsingen Evangelisch-Reformierte Kirchgemeinde Othmarsingen Einladung zur ordentlichen Kirchgemeindeversammlung am Mittwoch, 26. Juni 2019, 19.00 Uhr, im Kirchgemeindehaus Traktanden: 1. Begrüssung 2. Wahl der Stimmenzähler 3. Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom Donnerstag, 15. November 2018 (Das Protokoll – je das Beschluss – und das ausführliche Protokoll – seien zu genehmigen.) 4. Rechnung 2018 – inkl. Erläuterungen sowie Informationen zu den Fonds der Evangelisch-Reformierten Kirchgemeinde Othmarsingen (Die Jahresrechnung 2018 sei zu genehmigen.) 5. Diverse Informationen zur Zukunft der Kirchgemeinde 6. Veränderung im Umfang von Arbeitsstellen (Der Stellenplan sei zu genehmigen.) 7. Bezug aus dem Bau- und Renovationsfonds von gesamthaft CHF 35’700.00 (Der Bezug sei zu genehmigen.) 8. Anrufung des Experimentierartikels gemäss Kirchenordnung § 108 Abs. 1 Ziff. 23 KO (Der Antrag an den Kirchenrat sei zu genehmigen.) 9. Verschiedenes, anschl. Apéro Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung (je das Beschluss; und das ausführliche Protokoll) vom Donnerstag, 15. November 2018, sowie die Jahresrechnung 2018 liegen vom Mittwoch, 12. Juni, bis Mittwoch, 26. Juni 2019, von Montag bis Freitag zwischen 14.00 und 16.00 Uhr im Kirchgemeindehaus zur Einsicht auf. Bitte melden Sie sich mindestens 24 Stunden vorher telefonisch an (Tel. 062 896 11 74). Sofern jemand eine Einsicht zu einem anderen Zeitpunkt wünscht, so bitten wir, uns zu kontaktieren und einen Termin zu vereinbaren (Tel. 062 896 11 74).
Traurig müssen wir Abschied nehmen von unserem geschätzten
Willi Dössegger-Kunath Er ist am 29. Mai 2019 nach einem reich erfüllten Leben verstorben.
Er ist am 3. Juni 2019 nach einem reich erfüllten Leben verstorben.
Willi Dössegger-Kunath war vom 16. 4. 1970 bis 31. 7. 1999 als Hauswart der Schulhäuser Hertimatt 1 und 2 tätig. Zudem setzte er sich 10 Jahre im Wahlbüro sowie 13 Jahre als Mitglied der Ortsbürgerkommission für die Gemeinde Seon ein. Für seine Hilfsbereitschaft und den unermüdlichen Einsatz zum Wohle unseres Dorfes sind wir dem Verstorbenen zu grossem Dank verpflichtet.
In der Zeit vom 1. 11. 1975 bis 31. 12. 2000 hat er sich als Leiter des Hallenbades für die Gemeinde Seon eingesetzt. Vom 1. 1. 2001 bis 31. 12. 2007 war er weiterhin als Bademeister tätig. Für seine Hilfsbereitschaft und den unermüdlichen Einsatz zum Wohle unseres Dorfes sind wir dem Verstorbenen zu grossem Dank verpflichtet.
Dem Verstorbenen werden wir ein ehrendes Andenken bewahren. Den Angehörigen sprechen wir unser tief empfundenes Beileid aus und wünschen Trost und Kraft für die kommende Zeit.
Gemeinderat Seon und Gemeindepersonal
Die Abdankung findet am Donnerstag, 6. Juni 2019, um 12.00 Uhr in der reformierten Kirche Seon statt. Die Beisetzung erfolgt im engsten Familienkreis.
Stimmberechtigt in den Angelegenheiten unserer Kirchgemeinde sind die schweizerischen und ausländischen Kirchenmitglieder, welche das 16. Altersjahr zurückgelegt haben und nicht aus anderen Gründen aufgrund von § 59 Kantonsverfassung 2 vom Stimmrecht ausgeschlossen sind. Wir heissen Stimmberechtigte und Gäste zur Kirchgemeindeversammlung recht herzlich willkommen. Die Kirchenpflege
Samstag, 8. Juni 2019 9–17 Uhr: Kids-Tag für alle angemeldeten Kinder; Murmelbahn in der Mehrzweckhalle Pfingstsonntag, 9. Juni 2019 9.30 Uhr: Gottesdienst zu Pfingsten mit Taufe und Abendmahl Pfarrerin Christine Friderich Musik: Jürg Hochstrasser, Orgel, und Christine Langford, Flöte
Freitag, 7. Juni 2019 18.00 Uhr Jugendgottesdienst im Schlössli Donnerstag, 13. Juni 2019 8.45 Uhr Kurzandacht im Schlössli
Sonntag, 9. Juni 2019 11.00 Uhr Pfingst-Gottesdienst im Waldhaus mit Abendmahl und Taufe von Noelia Elina Weber; Pfr. Andreas Ladner Anschliessend Bräteln und Teilete Fahrdienst Staufen: 10.30 Uhr ab Hinterdorf (Bushaltestelle), 10.35 Uhr ab Lindenplatz, 10.40 Uhr ab Schulhaus. Donnerstag, 13. Juni 2019 12.00 Uhr 65+ – Mittagessen im Zopfhuus mit anschliessendem Spielnachmittag. Anmeldung: 062 891 51 36, bitte sprechen Sie auf den Telefonbeantworter. Vorschau: Sonntag, 16. Juni 2019 10.30 Uhr Kirchgemeindeversammlung im Schlössli, Schafisheim Traktanden: 1. Wahl der StimmenzählerInnen, Präsenz 2. Protokoll der KGV vom 18. 11. 2018 3. Jahresrechnung 2018 4. Verwendung des Rechnungsüberschusses 2018 5. Kreditantrag von CHF 25’000.00 für den Ersatz der Stühle im Schlösslisaal und in der Staufbergschüür 6. Wahl der 2. Synodalen 7. Mitteilungen 8. Verschiedenes und Umfrage
Viktor Fuchs-Scheibler
Einladung zum Gärtnerhausfest am 16. Juni 2019 Wie jedes Jahr feiern wir zusammen mit unseren Klientinnen, Klienten, ihren Angehörigen und den Freunden unserer Stiftung das Gärtnerhausfest mit dem legendären Brunch. Geniessen Sie mit uns von 10 bis 14 Uhr ein paar gemütliche Stunden und das reichhaltige Buffet in unserer Parkanlage am Lindenweg 5 in Meisterschwanden.
kopfmaschine und verschiedene Spiele. Jeder erwachsene Gast bezahlt einen Unkostenbeitrag von Fr. 15.– und erhält einen handgefertigten Button.
Auch dieses Mal ist für die Kinder ein abwechslungsreiches Unterhaltungsangebot geplant.Dazu gehören ein Gumpischloss,Bullriding, Maltisch, Torwand-Schiessen, Mohren-
Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Weitere Infos ﬁnden Sie auf unserer Website und auf Facebook.
Stiftung Gärtnerhaus | Lindenweg 5 | 5616 Meisterschwanden | 056 676 74 00 www.gaertnerhaus.ch
Das Wahljahr 2019 ist definitiv im Kantonsparlament angekommen Wegen fehlender Geschäfte fand nur die Morgensitzung statt. Ein Grossratstag beginnt in der Regel mit Sitzungen in Arbeitsgruppen. Danach finden jeweils die FraktionsRolf Jäggi sitzungen statt. Hier werden die Grossratsgeschäfte vorbesprochen und beraten und zum Teil werden die «taktischen Strategien» festgelegt – eben Politik betrieben. Mit der Ratsglocke eröffnete die Grossratspräsidentin um Punkt 10 Uhr die 53. Ratssitzung. Ein Begnadigungsgesuch eines verurteilten Mehrfachmörders, für welches der Grosse Rat zuständig ist, hat das Parlament mit 128 zu 0 Stimmen einstimmig abgelehnt und folgte somit den Anträgen und Justizkommission und Departement.
Grosse Diskussionen folgten über zwei Traktanden beziehungsweise Anträge auf Direktbeschluss. Beim ersten Antrag auf Direktbeschluss ging es um das Einreichen von Vorstössen ausserhalb von Grossratssitzungen. Die Geschäftsordnung des Grossen Rats soll dahingehend geändert werden, dass parlamentarische Vorstösse auch elektronisch und ausserhalb von Grossratssitzungen eingereicht werden können. Ob eine solche Änderung Sinn macht, wurde kontrovers diskutiert. Ich persönlich habe dagegen gestimmt. Für mich ist viel wichtiger, dass das Parlament wieder regelmässig tagt. Somit besteht auch die Möglichkeit, Vorstösse wieder zeitnah und zu aktuellen politischen Themen einzureichen. Der Direktbeschluss wurde dennoch mit 67 zu 56 angenommen. Jetzt muss das Büro des Grossen Rats innert vier Monaten Bericht oder Antrag zu Han-
den des Parlaments ausarbeiten und das Geschäft erneut traktandieren. Beim zweiten Vorstoss ging es um einen Antrag der SP auf Direktbeschluss betreffend Standesinitiative für eine Flugticketabgabe. Die Bundesversammlung soll aufgefordert werden, eine Flugticketabgabe in Angleichung an die umliegenden Staaten einzuführen. Dabei soll die Abgabehöhe abhängig von der Länge der Flugstrecke sein. Die Einnahmen dieser Abgaben sollen für Klimaschutzmassnahmen verwendet
werden. Während der hitzigen und zum Teil emotionalen Debatte wurde deutlich klar, dass das Wahljahr 2019 definitiv im Kantonsparlament angekommen ist. Die Legitimation für diese Forderung wurde unter dem Titel «Klimanotstand» begründet. Auf der anderen Seite wurde den Initianten reiner Populismus vorgeworfen. Der Antrag auf Direktbeschluss wurde mit 66 zu 56 Stimmen klar abgelehnt. Ich habe den Antrag ebenfalls abgelehnt. Dies bedeutet jedoch nicht, dass für mich die Klimaproblematik nicht wichtig ist. Ganz im Gegenteil. Ich stehe für eine nachhaltige Umweltpolitik ein. «Hysterie» im Wahljahr ist jedoch nicht zielführend. Es braucht nachhaltige Lösungen im Bereich von Technologien und ein umweltbewusstes Verhalten unserer Gesellschaft. Dafür setze ich mich ein. Rolf Jäggi, Grossrat SVP, Egliswil
«Min Planet – Heimetgfühl»: Juni-Motiv der Serie «Lenzburgiana». Illustration: mphs
Sorgen dafür, dass die erste Mission der Lenzburg Space Agency (Lesa), die Ausstellung «Ko(s)mische Trouvaillen», abhebt: Marc Philip Seidel (Sammlungsleiter Museum Burghalde), Christine von Arx (Leiterin Museum Burghalde und Direktorin der Lesa) und Guido Schwarz (Leiter Swiss Space Museum und Lesa-Botschafter) mit Satellit Lunar 1. Foto: Fritz Thut
Lenzburg Der 50. Jahrestag der ersten bemannten Mondlandung ist dem Museum Burghalde eine ganze Reihe von Anlässen wert. Am übernächsten Samstag startet in der Dependance Seifi die Ausstellung «Ko(s)mische Trouvaillen». ■
esa ist mehr als Esa. Mindestens ein Buchstabe mehr. Der «L» sorgt auch für die regionale Verwurzelung. Historisch und technologisch betrachtet ist die 1975 gegründete European Space Agency (Europäische Weltraumorganisation, kurz Esa) etwas wichtiger als die Lenzburg Space Agency (Lesa). Das Lesa-Startdatum, der 1. April 2019, deutet an, dass diese Organisation nicht zwingend tierisch ernst genommen werden will. Aber immerhin gibt es unter der Adresse www.lesamission.org einen professionell daherkommenden Internetauftritt. Auch das Logo erinnert an die grossen Brüder Esa
Ko(s)mische Trouvaillen Dauer: 16. Juni bis 28. Juli; geöffnet jeweils freitags, samstags und sonntags ■ Ort: Seifi, Burghaldenstrasse 57, Lenzburg ■ Organisation: Museum Burghalde, Lenzburg Space Agency (Lesa), Swiss Space Museum ■ Vernissage: Samstag, 15. Juni, 18 Uhr. Es sprechen: Guido Schwarz (Leiter Swiss Space Museum), Christine von Arx (Leiterin Museum Burghalde und Direktorin der Lesa), Marc Philip Seidel (Sammlungsleiter Museum Burghalde) ■ Öffentliche Führungen: Mit Guido Schwarz am 16. Juni und 6., 7., 27. und 28. Juli jeweils um 14 Uhr (lba) ■
und Nasa und wurde schon vielseitig eingesetzt. Auf grossen Fahnen war es etwa bei der grossen Einweihungsfeier vor dem Burghaldenhaus zu sehen. Es ziert aber auch die Jacke von Lesa-Direktorin Christine von Arx, die im Nebenamt Direktorin des Lenzburger Museums Burghalde ist.
«Humor und Ernsthaftigkeit müssen hier Hand in Hand gehen», sagt Muse-
um-Burghalde-Sammlungsleiter Marc Philip Seidel, der unter anderem hinter dem optischen Auftritt der Lesa steckt. Es ist also bei weitem mehr als Klamauk, der hinter der Space-Affinität des Jahresprogramms des Stadtmuseums steht. Unter dem Sammelbegriff «Over the Moon» findet 2019 im Museum Burghalde zum 50. Jahrestag der ersten bemannten Mondlandung eine ganze Fülle von Veranstaltungen und Ausstellungen zum Thema statt. Beispielsweise ist im angegliederten Ikonenmuseum Juri Gagarin, dem ersten Menschen im Weltraum, eine Pop-up-Ausstellung mit russischen Lackminiaturen, Postkarten, Medaillen und Briefmarken gewidmet. In verschiedenen Museumsbereichen wird zudem erzählt, dass in Lenzburg – ausser dem Stadtwappen, das ja symbolisch den Blick ins All freigibt – durchaus Bezüge zu Weltraum und Raumfahrt bestehen.
Lunar 1 und Astronautenwindel
Mit der Vernissage am übernächsten Samstag startet nun im Ausstellungsraum «Alter Seifi» ein Kernevent der Reihe. «Ko(s)mische Trouvaillen» lautet der Titel der Ausstellung, die an den Wochenenden bis Ende Juli gezeigt
wird. In enger Zusammenarbeit mit dem Swiss Space Museum und dessen Leiter Guido Schwarz wurden Raritäten zusammengetragen, die in Zusammenhang mit der fiktiven und effektiven Eroberung des Weltraums stehen. Das Swiss Space Museum hat noch keinen permanenten Ausstellungsort, weshalb Schwarz die «Ko(s)mischen Trouvaillen» nicht ungelegen kommen. Neben teilweise seltenen Comics und Briefmarken zum Thema werden Raketenteile und eine Original-Astronautenwindel gezeigt. Am auffälligsten ist jedoch das der Lesa von der grossen Schwesterorganisation Esa zur Verfügung gestellte Modell des Satelliten Lunar 1. Es handelt sich dabei um eine Rekonstruktion im Massstab 1 zu 4. Die Besucher, bei denen insbesondere Kinder und Jugendliche angesprochen werden, sollen nicht nur Gegenstände anschauen können. «Wir planen eine Ausstellung zum Staunen und Mitmachen», so Museums- und Lesa-Direktorin Christine von Arx. Wer will, kann sich ein Raumfahrtkostüm anziehen und im fiktiven Kosmos für ein Selfie posieren. Da ist es schon fast logisch, dass an der Vernissage die Stormtroopers aus dem Film «Star Wars» auftreten.
Okay, dieser Titel klingt im Jugendslang etwa wie «Dini Muetter!» oder «Gömmer Migros» – etwas fremd. Doch steckt da nicht auch eine fette Portion Heimatgefühl drin? Aber was bedeutet eigentlich «Heimat», und was heisst schon «Überfremdung»? Wer fühlt sich nicht selbst manchmal fremd, wie ein Astronaut auf dem eigenen Planeten? Von Migration konnten schon die alten Ritter ein Liedchen singen – und die ritterliche Steinfigur samt Brunnen; übrigens der bedeutendste Wassertrog in Lenzburg: Stolz und standhaft hisst dieser Klaus da oben seit 447 Jahren den Passanten seine Lenzburger Fahne. Dieser Klaus ziert übrigens auch das Cover von Edward Attenhofers Büchlein «Lenzburg, du liebe heimelige Stadt». Attenhofers Gedicht «Vision» liest sich romantisch und huldigt seiner Heimatstadt: «Auf dem Hügel, hinter Bäumen, hat der Mond die Wacht gestellt; mir zu Füssen liegt in Träumen längst schon meine Heimatwelt …». Ja der Mond … Gut möglich, dass eigentlich die blaue Mondkugel Lenzburgs Wappen ziert – und jüngst auch das Emblem der «Lenzburg Space Agency» (Lesa). Oder ist der blaue Kreis doch eher ein Loch im Laken, wie es die Legende zu berichten weiss? Jedenfalls steht im Zentrum stets der Planet. Ob «min Planet» oder dein Planet: Heimat ist da, wo man sich zuhause – und zugehörig – fühlt. Mit planetaren Grüssen aus dem Museum Burghalde, ehemals «Heimatmuseum» ■
Plakat finden und Preise gewinnen. Das Projekt «Lenzburgiana» wurde im Rahmen des Jubiläumsprogramms «Over the Moon» (www.overthemoon.ch) vom Museum Burghalde lanciert. Während eines Jahres werden Monat für Monat humorvolle Grafiken zu Lenzburger Besonderheiten präsentiert. Das Motiv wird – immer wieder an einem anderen Ort – in Plakatgrösse erscheinen. Der Text dieser Kolumne verrät den Standort. Die witzigsten Selfies vor diesem Plakat werden prämiert. Handyfotos mit Name und E-MailAdresse senden an burghalde@lenzburg.ch.
Nick Alpiger gewinnt Staufen Mehr als 5000 Zuschauer trafen sich am Auffahrtsdonnerstag auf der Sandgrube in Basel. Bereits zum zweiten Mal gewinnt Nick Alpiger aus Staufen den Baselstädtischen Schwingertag, erstmals 2017. Der Schlussgangentscheid fiel nach 7.10 Minuten mit einem Übersprung. Für Alpiger war es der vierte Kranzfestsieg in seiner Karriere. Alpiger trat gegen die beiden prominenten Gastschwinger Sven Schurtenberger und Daniel Bösch an. Schurtenberger besiegte er im Anschwingen, und mit dem früheren Unspunnen-Gewinner Bösch stellte er im 4. Gang. Mit vereinten Kräften hatten die Nordwestschweizer die neun Gästeschwinger aus der Nordostschweiz, Innerschweiz und Südwestschweiz zurückgebunden. Eindrückliche 14 der 23 Exemplare gingen in den Aargau. Gleich zwei Feste gab es auf der Sandgrube vor dem neu fertiggestellten Schulhaus zu feiern: der Schwingerverband Basel-Stadt seinen 100-Jahr-Jubiläumsanlass an diesem Ausgrabungsort und der Organisator – der Fussballverein BCO Alemannia – sein 100-jähriges Bestehen. (pal)
Siegreich: Der Spitzenschwinger Nick AlpiFoto: pal ger gewann das Baselstädtische.
«Böhmisch im Herzen» Staufen Nach dem Fernsehauftritt in der Sendung «Potzmusig», stand ein weiterer Höhepunkt im Jubiläumsjahr der Staufberg-Musikanten auf dem Programm. Das Jahreskonzert, ergänzt mit der Gastkapelle Peter Schad und seinen Oberschwäbischen Dorfmusikanten aus Deutschland sollte zum Höhepunkt des Jahres werden. Man wurde nicht enttäuscht. Ein wunderbarer Konzertabend der böhmischen Blasmusik durfte man in der Turnhalle in Staufen erleben. Die Halle war bis auf den letzten Platz belegt. Polka, Märsche, Walzer und auch Schlagermelodien mit und ohne Gesang in schönster Form waren zu hören. Auch ein Jodellied gepaart mit der Blasmusik hat zu der besonderen Atmosphäre beigetragen. Zu schnell war der erste Teil des Konzertabends vorbei, doch nach einer kurzen Pause ging es Schlag auf Schlag weiter. Das Publikum wurde vom Können und der Lockerheit der Oberschwäbischen Dorfmusikanten mit ihrem weichen, gefühlvollen Stil verwöhnt. Auch die humorvolle Art ihres Dirigenten Peter Schad war ein Genuss. Neben Solis der einzelnen Register wusste vor allem auch die Sängerin, Carina Kienle, zu begeistern. Sie ist das erste Jahr als Sängerin neben dem Flügelhornspiel mit dabei und hat auf Anhieb die Herzen des Publikums erobert. Die Staufberg-Musikanten werden als Nächstes am Jubiläumsfest der Musikgesellschaft Teufental am 29. Juni oder am Jugendfest in Staufen am 7. Juli zu hören sein. (pst)
Eindruck täuscht: Das Schulhaus Rothbleicherain ist für 5,8 Millionen Franken zu sanieren.
Millionen-Brocken steht an Niederlenz Die Gemeinde steht vor einer happigen Investition. An der Gemeindeversammlung vom 14. Juni ist die Sanierung des Schulhauses Rothbleicherain für 5,8 Millionen Franken traktandiert. ■
er Gemeinderat Niederlenz unterbreitet der kommenden Einwohnergemeindeversammlung einen Verpflichtungskredit von 5,8 Millionen Franken. Das Schulhaus Rothbleicherain ist umfassend zu modernisieren und für einen zeitgemässen Schulbetrieb zu rüsten. Beabsichtigt ist, in das Dachgeschoss zwei zusätzliche
Klassenzimmer einzubauen und das Gebäude erdbebensicher zu gestalten. Just aus dem letzteren Grund ist eine Sanierung stockwerkweise nicht möglich. Fazit: Der Schulbetrieb muss ausgelagert werden. «Damit können die Gefahren von einem gleichzeitigen Schul- und Baubetrieb eliminiert und die Bauzeit kann massiv verkürzt werden», hält der Gemeinderat fest. Ursprünglich war von der Arbeitsgruppe «Strategische Schulraumplanung» geprüft worden, das Schulhaus abzubrechen und durch einen Neubau zu ersetzen. Der Gruppe gehören an: Jürg Link, Gemeindeammann, Heiri Zobrist, Vizeammann, Andreas Kilchenmann, Präsident der Schulpflege, und Bruno Studer, Mitglied der Schulpflege.
Hilfe vom Berufsbildungszentrum
Die Schul- und Nebenräume können während der Bauarbeiten aufgrund des
14 von 42 Medaillen geholt Möriken-Wildegg In Aigle fand die Schweizer Meisterschaft im Trampolinturnen statt. Alle 39 Turner vom STV Möriken-Wildegg konnten sich im Einzelturnen für die Schweizer Meisterschaft qualifizieren. Für die Möriker war die Meisterschaft ein voller Erfolg: In den nationalen Kategorien nahmen sie von den 42 Medaillen 14 nach Hause. Darunter auch der dreifache Goldmedaillengewinner Tobias Beckert. Schon in der ersten Kategorie, U15 Nat. Boys, begann die Erfolgsserie durch den Sieg von Janis Graf. Dario Geissmann, Alexandra Lagler und Jara Huber (Nat. B) gewannen je eine Medaille. Bei den höheren Kategorien, Nat. A Men und Ladies, konnten 3 Möriker Podestplätze gefeiert werden. Der 1. Rang ging an Tobias Beckert und knapp auf ihn folgte Janick Schütz, der Silber holte, wie auch Jasmine Gansner. Bei den U11 und U13 Nat. Girls wurden gleich mehrere Podestplätze von Möriker Trampolinerinnen belegt: Sheryl Graf und Leonie Schneider mit dem
Erfolgreich: Die Trampolinturner.
umfangreichen Raumbedarfs nicht in die benachbarten Gemeinden Lenzburg oder Möriken-Wildegg ausgelagert werden. Drei Schulabteilungen lassen sich im bestehenden Containerprovisorium auf dem Schulareal unterbringen. Das Schulhaus BBZ (Gartenbauschule) kann vier Schulabteilungen, einen Werkraum mit Materialraum sowie Lehrerzimmer und Sekretariatsräume aufnehmen. In der Villa BBZ finden drei Schulabteilungen und Einzelräume für den Musikunterricht Unterschlupf. Die Baukosten sind über eine Kapitalaufnahme zu finanzieren. Im besten Fall könnte noch in diesem Sommer mit den Vorbereitungsarbeiten begonnen werden und die Fertigstellung könnte im Oktober 2021 erfolgen. Gleichwohl muss sich der Gemeinderat damit befassen, bei Bedarf eine Erhöhung des Gemeindesteuerfusses zu erwägen.
Die TFB-Gruppe baut Portfolio weiter aus
zweiten und Amelia Baldinger und Fiona Buser mit dem dritten Platz. Danach starteten die Synchronkategorien. Im Synchron U13, wo Elite und National nicht getrennt wird, wussten Levin Graf und Thaddeo Kwiatecki zu überzeugen und gewannen die Bronzemedaille. Janick Schütz und Tobias Beckert siegten im Synchron National mit grossem Punkteabstand. Den krönenden Abschlusssieg holte die Mannschaft STV Möriken-Wildegg 1, bestehend aus Tobias Beckert, Janick Schütz, Jasmine Gansner und Till Horlacher. (cga)
Region Die TFB-Gruppe (Technik und Forschung im Betonbau) ist in den Bereichen Baustoffprüfung, Expertisen sowie Aus- und Weiterbildung im Bauhauptgewerbe tätig. Mit über 50 Mitarbeitenden erbringt die TFB Dienstleistungen für Beton- und Strassenbau, Bauwerksüberwachung und Forschung. Die TFB ist heute an den Standorten Wildegg, Puidoux und Vétroz tätig. Mit der Übernahme der BBL Basler Baulabor AG, Muttenz, erweitert die TFB ihre Aktivitäten in der Nordwestschweiz. Das Angebot bei Schadstoffanalysen von Gebäuden wird ausgebaut und das komplette Dienstleistungsspektrum der TFB steht ab sofort auch allen Kunden der BBL Basler Baulabor AG zur Verfügung. Die TFB-Gruppe freut sich, ihr Dienstleistungsportfolio zusammen mit der BBL Basler Baulabor AG auszubauen und ihre Marktposition weiter zu stärken. (fde)
Eine sportliche, kulinarische Woche: Das erlebten die Frauen von «fitmitursi». Foto: zvg
Bewegte Woche Niederlenz 20 Frauen erlebten wieder eine tolle sportliche Woche an der ligurischen Küste in Sestri Levante. Das abwechslungsreiche Programm bescherte genussvolle Tage von Rapallo bis Vernazza. Von «A» wie Atmung bis «Z» wie Zufriedenheit war alles dabei. Nach einer angenehmen Carreise erreichte man das Ziel im Nu. Nach einem herzlichen Empfang wurden die Hotelanlage, die beiden Buchten und die Altstadt Sestri Levante erkundet. Der nächste Morgen startete mit dem Wake-up am Meer im Sand. Am Abend war das Pilates-Training auf der Wiese geplant. Genug Zeit zum Relaxen auf dem Liegestuhl beim Pool, bei einem Bummel durch das Altstädtchen oder einer sportlichen Alternative zum Aussichtspunkt Punta Manara. Am nächsten Morgen brachte der Zug die Gruppe nach Rapallo. Nach der geführten Besichtigung fuhr die Gruppe mit der Luftseilbahn auf den 650 Meter hohen Montallegro zur Wallfahrtskirche. Bei der Wanderung von Deiva nach Framura und Bonassola stieg man steil hoch auf 300 Meter. Ein Ausflug führte die Gruppe in ein Steinmuseum in Sestri Levante, das dem Künstler Alfredo Gioventù gehörte. Seine Steine aus Keramik konnten bewundert werden. Eine Vorführung für ein ligurisches Pesto rundete den Abend ab. Dieses Glas gefüllt mit Pestosauce konnte man als Erinnerung nach Hause nehmen. Eine wunderbare Woche für Körper, Geist und Seele. Weitere Infos für Frauen (ab 40 Jahren) unter fitmitursi@swissonline.ch. (uho)
Zufrieden – trotz Niederlage im Cupfinal Othmarsingen Nichts wurde aus dem ersehnten Cupsieg. Dennoch zieht Beat Dünki, Trainer des 2.-Ligisten FC Othmarsingen, ein positives Fazit der Saison 2018/2019. Und blickt mit Genugtuung Richtung Lenzburg. ■
D Erdgeschoss steht leer: Die frühere Gemeindekanzlei wird zum «Musighuus Schofise».
Kanzlei wird zum «Musighuus» Schafisheim Der Gemeinderat beantragt der Gemeindeversammlung vom 18. Juni, einem Verpflichtungskredit von 298 000 Franken zuzustimmen, um im Erdgeschoss der ehemaligen Gemeindekanzlei Musikzimmer herzurichten. ■
as Erdgeschoss der früheren Gemeindekanzlei Schafisheim und der späteren Postfiliale mitten im Dorfzentrum soll umgebaut werden. Während das Ober– und das Dachgeschoss bereits vorwiegend der Musikschule dienen, plant der Gemeinderat nun, das Erdgeschoss für 298 000
Franken in vier Musikzimmer umzubauen. So lautet das Traktandum 5 der Gemeindeversammlung vom nahen 18. Juni. Zwar ist die Musikschule in Schafisheim sehr beliebt, doch ihr fehlen zweckmässige Räume.
«Da der vorhandene Raum nie ausreichte, musste die Musikschule improvisieren und konnte im Schlössli auf Zusehen hin zwei Zimmer mieten», lässt sich der Einladung zur Gemeindeversammlung entnehmen. Ein Musikschullehrer muss sogar zu Hause unterrichten. Weil die Post die Filiale Schafisheim aufgehoben und den Mietvertrag mit der Einwohnergemeinde gekündigt hat, ergibt sich eine neue Perspektive. In einer dorfinternen Umfrage hat die Musikschule den dringendsten Bedarf angemeldet. Der Traum vom «Musighuus
Einsatz im Landschaftspark Binntal Staufen Bereits zum 15. Mal leistete der Männerturnverein einen freiwilligen Arbeitseinsatz. Dies in Zusammenarbeit mit «Bergversetzer», einem Gemeinschaftsprojekt der Schweizer Berghilfe und der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete (SAB). Dieses Jahr in Ernen. 1979 verlieh der Schweizer Heimatschutz dem Dorf Ernen den Wakkerpreis. Früher wurden zur Bewässerung der Felder Holzchännel, die auf Stützen stehen, eingesetzt. Dieses System wurde während vieler Generationen gepflegt und gehegt. Inzwischen sind die Chännel durch modernere Bewässerungssysteme abgelöst worden und zerfallen. Ein Grossteil des Männerturnvereins widmete sich der Renovation und Instandstellung des Erner Chännels. Es wurde gepickelt, gehobelt, gebohrt und geschraubt, Stützen ausgewechselt und einbetoniert. Die zweite Gruppe erneuerte den Informationsposten zum Leben der Bienen auf dem Kulturweg oberhalb von Ernen. Auch hier wurde gegraben, gebohrt, geschraubt und betoniert. Das Bienenhaus wurde ausgeräumt und
Freiwillig im Einsatz: Die Mitglieder des Männerturnvereins Staufen. Foto: zvg, eingerüstet, das alte, verfaulte Schindeldach entfernt und durch ein Blechdach ersetzt. Die alten Bienenkästen wurden entsorgt. Eine grosse Tafel, auf der über das Leben der Bienen informiert werden soll, wurde aufgestellt und in den Boden einbetoniert. Des Weiteren wurde die Einfahrt zum Platz verbreitert und ein Fundament für ein Bienenhotel gelegt. Auch Freizeit und Entspannung kamen nicht zu kurz. Ein Ausflug führte in das für seinen Mineralienreichtum berühmte Binntal zu Geologe André Gorsatt. Er vermittelte spannende Einblicke in die Vielfalt der Kristalle. (sos)
Schofise» kann Wirklichkeit werden. Eine Arbeitsgruppe bestehend aus Vertretern der Schulpflege respektive der Musikschulkommission, Musiklehrkräften, der neuen Musikschulleiterin, Architekt und Gemeinderäten hat ganze Arbeit geleistet und ein optimales Resultat erzielt. Das Ober- und das Dachgeschoss bleiben unangetastet. Ein starkes Augenmerk wird auf die Schallisolation und die Akustik gelegt. Der Gemeinderat will ohne Verzug am Ball bleiben. Geplant ist, dass die Musikschule die Räume im Januar 2020 beziehen kann. Die drei Lotten-Gemeinden Hunzenschwil, Rupperswil und Schafisheim führen mittels eines Vertrags und eines Reglements ab August die neue, gemeinsame Musikschule «LottenSchlüssel». Der Unterricht findet mit wenigen Ausnahmen nach wie vor in den eigenen Gemeinden statt.
Auf dem Höhenflug Rupperswil Die 3.-Liga-Fussballer des FC Rupperswil befinden sich seit Wochen in einem permanenten Hoch. Das Team des Trainerduos Alessandro Mazzariello und Simon Marti hat nach zuletzt vier Siegen in Folge beste Chancen auf das Erreichen der Aufstiegsspiele. Läuft in den letzten beiden Meisterschaftspartien auswärts gegen Menzo Reinach (gestern, nach Redaktionsschluss) und am kommenden Dienstag (Anpfiff um 20.15 Uhr) auf dem heimischen Stockhard gegen Schöftland II alles nach Plan, steht der Liganeuling an der Pforte zur 2. Liga. Den designierten Aufsteiger Schönenwerd-Niedergösgen wird der FCR kaum mehr einholen können. Werden die Rupperswiler jedoch Zweite oder Dritte, spielen sie am Samstag, 15. Juni, über Kreuz gegen den Zweiten respektive Dritten der «Freiämter» 3.-Liga-Gruppe um den Einzug in den «Aufstiegsfinal». Dieser findet zwischen den beiden Siegern der «Halbfinals» am Dienstag, 18. Juni, in Tägerig statt. Der Sieger begleitet Schönenwerd-Niedergösgen sowie den Sieger der «Freiämter» Gruppe in die 2. Liga. (rubu)
er FCO hat die einmalige Chance nicht gepackt. Am Auffahrtsdonnerstag unterlagen die Bünztaler im Endspiel des Aargauer Cups Ligakonkurrent FC Mutschellen mit 1:2. Vor 3000 Zuschauern (!) in Windisch war Gezim Zeqirajs Tor zum zwischenzeitlichen Ausgleich zu wenig. «Es war ein ausgeglichenes Spiel, ein guter Match von beiden Mannschaften», bilanziert FCO-Trainer Beat Dünki, «das Resultat hätte auch umgekehrt lauten können.» Hätte. Dünki: «Fakt ist, dass der Gegner einen Treffer mehr erzielte. Ich gratuliere Mutschellen zum Cupsieg.»
In der 2.-Liga-Meisterschaft ist noch eine Runde zu spielen, zum Abschluss trifft Othmarsingen am kommenden Samstag um 17 Uhr auf der heimischen Falkenmatt auf Suhr. Entscheidend ist diese Partie nicht, Othmarsingen wird die Saison im gesicherten Tabellenmittelfeld abschliessen. In Abstiegsgefahr gerieten die Bünztaler nie, Ambitionen gegen oben hegten sie auch keine. So richtig schlau wurden die Fans aus dem FCO nicht, die Palette der Resultate reichte von einer 1:3-Heimniederlage gegen Aufsteiger Niederwil über ein spektakuläres 4:4 in Suhr bis zum 3:2Sieg gegen Leader Kölliken. «Wenn wir wollen, gewinnen wir gegen jede Mannschaft», sagte FCO-Stürmer Zeqi-
Beat Dünki begibt sich auf den Platz: Auch in der neuen Saison als Trainer? Foto: rubu raj im Interview mit dieser Zeitung vor dem Cupfinal. Die resultatmässige Berg- und Talfahrt scheint diese Aussage zu bestätigen. Also wollte die Mannschaft nicht immer gewinnen, Beat Dünki? «Mit Zeqirajs Aussage bin ich nicht glücklich. Ich sehe das anders.» Immer wieder habe er eigene Junioren ins Fanionteam integriert und ihnen Einsatzmöglichkeiten gegeben. Da müsse man halt auch mal einen schwächeren Match in Kauf nehmen. Apropos: Das 0:6 im ersten Heimspiel der Rückrunde gegen Lenzburg tut Dünki immer noch weh. Trotzig sagt der Othmarsinger Übungsleiter: «Wenn ich sehe, wo wir in der Tabelle stehen, und unsere Ansprüche mit jenen der Lenzburger vergleiche, dann sage ich: Wir dürfen mit unserer Saison sehr zufrieden sein.» Es ist nämlich durchaus möglich, dass der FCO in der Schlusstabelle vor dem ambitionierten Nachbarn klassiert sein wird. Ein ewiges Thema beim FC Othmarsingen ist die Personalie Beat Dünki. Seit 1985 wirkt er an der Seitenlinie, immer wieder kokettiert er mit einem Rückzug in die Teppichetage des Vereins. Hängt er noch eine Saison als Trainer an, gibt er das Zepter ab? «Ich habe klare Vorstellungen davon, wie mein Nachfolger ticken muss. Wenn ich jemanden finde, der passt, dann kann ich mir vorstellen, aufzuhören.» Wenn nicht, dann nimmt der FCO in der nächsten Saison mit Trainer Beat Dünki einen weiteren Anlauf zum ersten Cupsieg der Vereinsgeschichte.
Musikschüler zeigten ihr Können Brunegg Die Musikgrundschule eröffnete mit einem Lied aus Amerika und Mozambique das diesjährige Konzert in der vollbesetzten Mehrzweckhalle Brunegg. Hans Binder, Leiter der Kreismusikschule Chestenberg, führte durch den Abend. Die 3.- bis 6.-Klässler sangen zwei Lieder und die Blockflötengruppe gab einen Pop-Song zum Besten. Leon Graf spielte auf der Blockflöte «Tubalalaika», ein Lied aus Israel. Er wurde für seinen Solo-Auftritt mit Applaus belohnt. Dann wurde in die Tasten gegriffen. Am Klavier präsentierten Leonie Dushaj und Elena Hofmann je ein Lied von Yiruma mit «River Flows In You» und «Perfect» von Ed Sheeran. Mit Violinen und Cello ging es weiter mit traditionellen Stücken. Die Saxophongruppe wählte für das Konzert «Super Trouper» von Abba aus. Fetzig ging es weiter mit der Rockgruppe, welche von Shawn Mendes das Stück «In My Blood» vorführte. Zum Schluss stand dem Publikum eine spezielle Show bevor mit der Formation «Junior-Drömmer». Bestimmt hätte die bekannte Schweizer Tambourengruppe
Mit Eifer dabei: Schüler am Konzert.
«Top Secret» Freude gehabt, wenn sie gesehen hätte, wie die jungen «Drömmer» ihnen mit anspruchsvollem und schnellem Trommeln sowie kleinen Showeinlagen nacheiferten. Das Stück war zudem eine Eigenkomposition mit der Bezeichnung «K.A.W.E.H». Hans Binder freute sich über die gelungenen Auftritte und war stolz auf die Musikschüler. Er bedankte sich vor allem auch bei den Eltern, welche ihren Kindern das Musizieren ermöglichen und sie dabei unterstützen. (mje) INSERATE
GEMEINDENOTIZEN Tag der offenen Tür Werkhof
Beinwil am See Nach knapp einjähriger Bauzeit kann die Gemeinde Beinwil am See den neuen Werkhof im Industriegebiet Widenmatt in Betrieb nehmen. Feuerwehr und Werkdienste erhalten damit eine zweckmässige und moderne neue Infrastruktur. Am Samstag, 22. Juni, findet von 12 bis 16 Uhr ein Tag der offenen Tür statt. Die Bevölkerung von Beinwil am See und Interessierte sind dazu herzlich eingeladen. (gkb)
Theatergesellschaft reiste ins Südtirol
Grosses Interesse am grössten Hammerwerk der Schweiz: Der Eröffnungstag der sanierten Seenger Hammerschmiede zog viel Publikum an.
«Grosse Begeisterung war spürbar» Seengen Sie erstrahlt in neuem Glanz: Die Hammerschmiede im Seenger Oberdorf wurde nach einer umfassenden Sanierung der Öffentlichkeit präsentiert und wieder eingeweiht. ■
Trauriges Bild auf dem Karerpass
ie 1796 erbaute Hammerschmiede beinhaltet das grösste wasserbetriebene Hammerwerk der Schweiz. Doch die fünf Hämmer standen seit 2011, als bei einer Demonstration der für die Kraftübertragung zentrale Wellbaum brach, still. Ein 2015 gegründeter Verein nahm sich der Sanierung an und nun wurde der Abschluss mit einem veritablen Volksfest gefeiert, als das fertige Werk der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Vereinspräsident Jörg Leimgruber sprach am offiziellen Einweihungsakt von einem «ganz besonderen Tag».
Nach vier Jahren intensiver Arbeit und gut 5000 von Freiwilligen geleisteten Frondienststunden erstrahlt die Hammerschmiede, die zum Landmaschinenbetrieb R. Sandmeier AG gehört, in neuem Glanz – wenn man dies bei diesem Handwerk überhaupt sagen darf. INSERATE
Beinwil am See Als krönender Abschluss der Operette «Im weissen Rössl» fand die Vereinsreise der Theatergesellschaft Beinwil am See statt. 44 Chorsänger und Helfer trafen sich beim «Chrosihus» und fuhren mit dem Car der Firma Merz Richtung Südtirol. Via Arlbergtunnel gings in Richtung Meran. Flanieren in Meran war ein Muss und wurde auch von allen genützt. Da ein Glas Wein oder ein Kaffee mit Kuchen, bis es um 18 Uhr weiter ging nach Andrian ins Hotel Stamserhof, wo die Gesellschaft für zwei Nächte einquartiert war. Am Samstagmorgen wurden die Beinwiler von strömendem Regen aufgeweckt und die Berghänge waren verhangen. Der Besuch der Seiser Alm konnte infolge Schnees nicht stattfinden. So entschied sich Christian Merz für eine kleine Dolomitenrundfahrt, um die Gegend trotz schlechtem Wetter etwas kennen zu lernen. Ein erstes Etappenziel war Kaltern und der Kalterersee.
Neben den vielen freiwilligen Helfern habe man, so Leimgruber, eine «riesige Unterstützung der Bevölkerung, der Gemeinde, des Kantons und auch des Bundes» gespürt. Neben der rein technischen Restaurierung des gesamten Schmittebetriebes, angefangen bei als Wasserspeicher dienenden Fischteichen über das Balghaus bis zum Wasserrad, das den neuen Wellbaum aus rund 200-jähriger französischer Eiche antreibt, hatte sich der Vorstand um die Finanzierung zu kümmern. Das Budget der Sanierung beläuft sich auf
Satz liess sich auch auf die Einweihung anwenden. Mit Begeisterung wurde die Demonstration des Schmiedehandwerks und der wasser- und wellbaumbetriebenen Schwanzhämmer verfolgt. Etliche Einweihungsgäste hatten ihre Kinder oder Enkel mitgenommen und so dafür gesorgt, dass die Faszination auf die nächste Generation überspringt. Viele Besucher verbanden ihren Abstecher ins Seenger Oberdorf mit der Teilnahme am Tag der offenen Tür in der benachbarten Seenger Mühle anlässlich des nationalen Mühlentages.
etwa eine Dreiviertelmillion Franken. Auch hier ist man nah am Ziel.
Jörg Bruder als Gemeindeammann und Vereinsvorstandsmitglied bezeichnete die Einweihung der Hammerschmiede als «schönen Meilenstein» in der Dorfgeschichte: «Kultur und Brauchtum verbindet», sagte er und meinte dabei den Erhalt eines alten Handwerkbetriebs für die nächste Generation. Mit Freude habe er im Dorf «eine grosse Begeisterung gespürt». Dieser
Danach ging die Fahrt weiter auf den Karerpass, der das Südtirol mit der Region Trentino verbindet und bei schönem Wetter eine grandiose Aussicht bietet. Man traf hier eine Situation an, die betroffen machte. Von Christian Merz erfuhren die Theaterleute, dass im letzten Oktober ein Sturm über das Südtirol fegte und tausende von Bäumen knickte wie Zündhölzer. Alleine im Gebiet des Karerpasses fielen 300 000 Kubikmeter Holz und die ganze Gegend bot ein trauriges Bild. Es wird Jahrzehnte dauern, bis diese Naturnarben verheilt sind. Nach dem Mittagessen gings weiter Richtung Bozen, wo man auf dem Griesbauerhof der Familie Georg Mumelter viel Interessantes über den Rebbau lernen und eine tolle Weindegustation geniessen konnte. Am Sonntag hiess es nach einem tollen Frühstück bereits wieder Abschied nehmen von der Familie Mathá und dem «Stamserhof». Mit vielen schönen Erinnerungen und Sonne im Herzen fuhr die Gesellschaft zurück an den Ausgangspunkt Beinwil am See. (mze)
Damenriege und Turnverein am «Eidgenössischen» Sarmenstorf Im Juni nehmen die Damenriege und der Turnverein Sarmenstorf am Eidgenössischen Turnfest in Aarau teil. Am ersten Turnfestwochenende bestreiten die Jugendriegen ihre Wettkämpfe und zwei Turnerinnen starten im Geräteturnen zu zweit. Am zweiten Wochenende stehen die Damenriege und der Turnverein im Einsatz. Am Donnerstag, 20. Juni, startet die Damenriege in den Disziplinen Kugelstossen, Schulstufenbarren, Fachtest Allround, Weitsprung und Gerätekombination. Am Freitag, 21. Juni, bestreitet der Turnverein seinen Wettkampf am Barren, am Reck und gemeinsam mit Turnerinnen der Damenriege an den Schaukelringen. Ausserdem nimmt eine Mixed-Mannschaft an der Volleynight teil. Am Sonntag, 23. Juni, wird dann auch das Muki-Turnen nach Aarau reisen und bei der Schlussvorführung mitwirken. Alle Teilnehmenden sind seit Januar fleissig am Trainieren und freuen sich riesig auf diesen Grossanlass. Am Mittwoch, 19. Juni, findet in der Mehrzweckhalle Sarmenstorf die Hauptprobe statt. Um 20 Uhr geht es mit dem Einturnen los. Danach werden alle Gerätedisziplinen einmal geturnt. Interessierte sind willkommen, auf der Galerie dabei zuzuschauen. Nach hoffentlich erfolgreichen und unfallfreien Wettkämpfen kehren die Turnerinnen und Turner am Sonntag, 23. Juni, nach Sarmenstorf zurück. Vereinsdelegationen, Gemeindevertreter und die Bevölkerung sind herzlich eingeladen, die Turnfamilie um 14.30 Uhr beim Pfarreitreff zu empfangen und danach in der eingerichteten Festwirtschaft ein paar gesellige Stunden zu verbringen. (fha)
Der Gemeinderat ist nun Blasmusikveteran
Patrick Fischers Premiere: Im Jahr 2014 chauffierte Fahrwangens Gemeindeammann John Lees von Barclay James Harvest.
Fahrwangen Im Läsi-Huus fand zum zweiten Mal im Rahmen der schweizweiten Aktion ein Vorlesetag für Kinder und Jugendliche statt. Der Anlass soll die Freude am Lesen und das Interesse der Kinder an Büchern fördern. Das Läsi-Huus konnte wiederum vier Personen zum Vorlesen und Ausschmücken einer selbst gewählten Geschichte begeistern. Den Anfang machte die Primarlehrerin Judith Kopps, begleitet von ihrer Hündin Chiya. Kopps las die Geschichte vom Hund Oskar, der allein in einer Scheune lebte und damit eigentlich ganz zufrieden war. Doch erst nachdem er sich eines Tages mit einem Buben namens Jan angefreundet hatte, war sein Hundeleben perfekt. Die zweite Geschichte offerierte die zukünftige Lesementorin Ursula Meier. Die Hauptfigur, Magnus Mümmelgrün, lebt in Löwenhausen. Die Bürger von Löwenhausen lieben Löwenzahn über alles. Doch der geht unaufhaltsam zur Neige. Bald gibt es nur noch ein letztes Pflänzchen; nur Magnus Mümmelgrün weiss, wo es sich befindet. Sichtlich gespannt warteten die anwesenden Kinder auf den Ausgang dieser Geschichte. Weiter ging es mit Lorena Lauper, einer Schülerin der dritten Bezirksschulklasse. Sie las aus dem Buch «Emma ist saubär». Die Handlung dreht sich um das Schwein Emma. Es hat sich «saubär» gemacht und erzählt das voller Stolz den anderen Tieren. Sie verstanden aber nicht, was Emma, das Schwein, denn mit einem Bären gemeinsam habe. Bis das schlauste Tier das Missverständnis dann aufklärte. Den Schlusspunkt setzte Flavio Fischer, ein «Erstbezler» von Fahrwangen. Sein Buch «Toro sieht rot» handelt von einem Stier, der für den nächsten Kampf in der Stierkampfarena vorgesehen ist. Dank einer aussergewöhnlichen Freundschaft zu der Maus Peta entkommt er knapp seinem sicheren Tod. Über 20 Kinder lauschten gebannt und konzentriert den vorgelesenen Geschichten. (whk)
Prominenter Promi-Chauffeur Fahrwangen Patrick Fischer amtet seit sieben Jahren als Gemeindeammann. Dass er den Organisatoren des Musik-Open-Airs hilft, ist für ihn Ehrensache. So kutschiert er seit 2014 die Musik-Prominenz durchs Seetal. Und hat dabei schon einiges erlebt. ■
Vier vorgelesene Geschichten
m Freitag, 26. Juli, und Samstag, 27. Juli, wird das 2200-Seelen-Dorf Fahrwangen einmal mehr zum temporären Nabel der Musikwelt. Suzi Quatro und Ten Years After heissen die beiden Haupt-Acts des 20. Schützi-Open-Airs. «Wir versprechen auch dieses Jahr wieder guten Sound und eine einzigartige Stimmung im Dorf», freut sich Res Kunz vom Organisationskomitee. Verlassen können sich Kunz und sein Team auf unzählige freiwillige Helfer. Einer von ihnen ist Patrick Fischer,
Gemeindeammann von Fahrwangen. Fischer hat einen speziellen Part inne. Er ist derjenige, welcher die Künstler am Flughafen begrüsst, und auch derjenige, welcher sie am Flughafen wieder verabschiedet. Barclay James Harvest, Boney M. oder auch Smokie – sie alle waren Fahrgäste von Fischer. Auf die unvermeidliche Frage, welche Geschichten er zum Besten geben könne, winkt Fischer lachend ab. «Ach, da gäbe es das eine oder andere zu erzählen. Aber das gehört nicht an die Öffentlichkeit.» Persönlichkeitsschutz und so, meint Organisator Res Kunz schmunzelnd.
Schliesslich lässt Fischer doch noch tief blicken. «Das darf ich wohl erzählen. Also», beginnt er und führt aus, wie er im vergangenen Jahr die Briten von Smokie («Living next door to Alice») in Kloten vom Flughafen abholte. Am Morgen vor dem abendlichen Gig in Fahrwangen. «Als wir nach der Fahrt im Hotel Seerose in Meisterschwanden angekommen waren, wollten die Her-
ren allerdings nicht ins Zimmer und sich von der Anreise erholen.» Man steuerte direkt die Hotel-Bar an und bereitete bei ein paar Drinks den Soundcheck vom Nachmittag vor. Ähnliches spielte sich ein paar Stunden später ab. Nach dem Konzert kutschierte Fischer einen Teil von Smokie wieder in die «Seerose». Und trotz vorgerückter Stunde – es war weit nach Mitternacht – zog es die Rocker erneut in die Hotel-Bar. Geschlafen haben Leadsänger Mike Craft und Co. in jener Nacht kaum, bereits um vier Uhr in der Früh holte sie Fischer wieder ab. «Auf dem Weg zum Flughafen haben die kein Wort gesagt», lacht der Seetaler Promi-Chauffeur. Wetten, dass er auch dieses Jahr wieder einiges erleben wird, wenn er in einer von einem Sponsor zur Verfügung gestellten deutschen Luxuskarosse die US-amerikanische Rockröhre Suzi Quatro hin und her chauffiert? ■
Dicht besetzter Salon: Seetaler Literaturschiff mit Schriftsteller Guy Krneta.
Anregendes Seetaler Literaturschiff Hallwilersee Wo die Wirtschaft «ansteht» und die Politik Redepause einlegt, denkt die Literatur weiter und stellt Fragen. So bei der oft kritisierten Lohngleichstellung: Was eigentlich sind die Folgen, wenn dieselbe Arbeit unterschiedlich entlöhnt wird, je nachdem, ob sie ein Mann und oder eine Frau verrichtet? Der Berner Autor Guy Krneta packte diese Frage auf dem Seetaler Literaturschiff in eine amüsante Geschichte, die im Publikum lautes Lachen provozierte. Der Schriftsteller argumentierte, dass ein Kaffee im Restaurant unterschiedlich viel kosten müsse, je nachdem, ob das Getränk von einem Mann oder einer Frau serviert werde – eben im Sinne der konsequenten lohnpolitischen Transparenz.
Derlei Denkanstösse bekam das Publikum, notabene zum Einheitspreis, auch von der aus Somalia stammenden Spoken-Word-Poetin Amina Abdulkadir serviert. Augenzwinkernd spielte sie auf ihre dunkle Hautfarbe an und sprach vom «Ovomaltine-Blut» in ihren Adern, was ja schweizerischer nicht sein kann. Als dreijähriges Mädchen kam sie von Somalia nach Hunzenschwil. Als neuer Moderator gab Urs Heinz Aerni einen eloquenten Einstand. Er reichte das Mikrofon auch an die Bibliothekarinnen Barbara Amrein und Christine Eppisser weiter, die über ihre Lieblingslektüre erzählten, und wies auf die nicht zu vernachlässigende Rolle der Bibliotheken für das Kulturgut Buch hin. (usu)
Seon Bei angenehmem Wetter nahm die Musikgesellschaft (MG) Seon am kantonalen Musiktag in Möhlin teil. Die 26 Musikanten und die drei Täfelikinder respektive Ehrendamen-Mädchen blicken auf einen gelungenen Tag zurück: Nach der Carfahrt frühmorgens wurden die Mitglieder der MG Seon bereits am Vormittag mu- Blasmusikveteran sikalisch gefordert. Markus Rihner Beim Konzertvortrag in der Turnhalle wurde das Stück «White Field» einem Juror und dem anwesenden Publikum vorgetragen. Trotz trockener Raumakustik blieb durch den emotionalen Vortrag kaum ein Auge trocken; dabei wusste vor allem der kleine, aber feine Klarinettensatz im ruhigen Mittelteil zu überzeugen. Nach dem Mittagessen im Beizlidorf wurde auf der Paradestrecke der Marsch «Scheuren» vom Schweizer Komponisten Mario Bürki zum Besten gegeben. Bei dieser Disziplin entscheiden die Punkte verschiedener Juroren über die Schlussplatzierung der Vereine. Die MG Seon hat mit dem 16. Platz noch etwas Luft nach oben bewiesen. Der Abschluss des Abends bildet jeweils die Veteranenehrung aller teilnehmenden Vereine im Festzelt. Mit Markus Rihner durfte ein Gemeinderat aus dem eigenen Dorf für 35 Jahre aktives Musizieren geehrt und gefeiert werden. Es darf hingegen bezweifelt werden, dass er als Magistrat ebenso lange durchhält. (bfi)
GEWERBENOTIZEN Geschäftsübergabe
Sarmenstorf/Bettwil Per 1. Juli übergibt Beat Ott sein Unternehmen Ott Elektro AG in Sarmenstorf der Meierelektro AG aus Bettwil. Es ist für ihn der richtige Schritt in die Zukunft, um das eigene Lebenswerk weiterleben zu lassen. «Ich freue mich sehr, dass wir gemeinsam mit Meierelektro eine gute Lösung gefunden haben», so Beat Ott. «Uns ist es wichtig, dass Beat Ott seine Kunden weiterhin betreuen kann und wir ihn dabei unterstützen können», erklärt Kurt Meier jun., Geschäftsführer der Meierelektro AG, die heute rund 50 Mitarbeiter zählt. (pd/meb)
Agenda vom 7. bis 13. Juni Samstag, 8. Juni 11 Uhr. Stradivari vs. Stainer. 17 Uhr. Claire’s Choice. Sonntag, 9. Juni 11 Uhr. So(lo) unerhört. Sonntag, 9. Juni 17 Uhr Carte blanche Mische Käser.
Montag, 10. Juni 11 Uhr. Metamorphosen.
Lenzburg: Baronessa 20–23 Uhr. Konzert von Azul. World Music. Lenzburg: Caffè Pulcinella 20 Uhr. Beat’s Plattenreise geht weiter quer durch Rock, Blues, Reggae, Funk & Groove-Jazz.
VORTRÄGE Donnerstag, 13. Juni
Werden die Baronessa in Lenzburg am 7. Juni ab 20 Uhr zum Kochen bringen: Die Band Azul mit World Music. burger Persönlichkeiten». Anmeldung Telefon 062 886 45 46 oder tourismus@lenzburg.ch. Kosten 10 Franken.
Lenzburg: Rathausgasse 13–17 Uhr. Traditioneller Wochenmarkt. Niederlenz: Aargauer Turnzentrum 9.30–11 Uhr. Aargau Kids. Grösster Indoor-Spielplatz im Kanton Aargau. Weitere Infos unter www.aargauaktiv.ch.
Birrwil: Dorfplatz 9–13 Uhr. Dorfmärt mit Flohmärt. Für den Flohmärt braucht es keine Anmeldung. Seengen: Galerie CuPNet 10–16.30 Uhr. Photo-Art Galerie.
Lenzburg: Naturfreundehaus Gisliflue Statt im Stau, chillen auf der «Alp». Grillgut, diverse Salate, Suppe, Späckbrättli und Kuchenbuffet.
Bettwil: Schulhaus 20 Uhr. Ampelschema Samariterverein Bettwil.
Lenzburg: Tourismusbüro 18.30 Uhr. Öffentliche Stadtführung in Lenzburg zum Thema «Bekannte Lenz-
Seon: Hallenbad 13 Uhr. Pro Senectute Lenzburg: Mountainbikegruppe. Bei zweifelhafter Witterung gibt der Tourenleiter unter Telefon 079 434 20 05 Auskunft. ■
Ammerswil: Restaurant Echt, Hotel Lenzburg 11.30 Uhr. Senioren-Mittagstisch der Pro Senectute des Bezirks Lenzburg. An-/Abmeldungen an Verena Herzig, Telefon 062 891 35 03. Hendschiken: Restaurant Jägerstübli 11.15 Uhr. Senioren-Mittagstisch der Pro Senectute des Bezirks Lenzburg. An-/ Abmeldungen an Marlis Moser, Telefon 062 892 40 66. Rupperswil: Altersheim Länzerthus 11.45 Uhr. Senioren-Mittagstisch der Pro Senectute des Bezirks Lenzburg. An-/Abmeldungen an Altersheim Länzerthus, Telefon 062 889 01 89.
Donnerstag, 20. Juni, Besammlung Bahnhof Lenzburg 7.50 Uhr, Anmeldungen an Bernhard Bütler, Telefon 062 891 43 79.
Die Route führt von Wildhaus Dorf über Steirüti, Rossegg, Gamplüt, Dreihütten, Türli, Lipp und die Thurbachfälle nach Unterwasser Post. Nach der langen Anfahrt führt der Weg auf dem KneippWeg nach Gamplüt, dem höchsten Punkt dieser Wanderung. Auf guten Wegen geht es weiter – stetig bergab. Bei den Thurbachfällen wird ein Halt gemacht, und die Gruppe lässt sich von der Wucht des Wassers überraschen. Noch ein kurzes Wegstück und die Bushaltestelle in Unterwasser ist erreicht. Eine Wanderung im Grün des Toggenburgs mit Blick zu den Churfirsten. Wanderzeit: 3 Stunden, Höhendifferenz 360 Meter/545 Meter.
Schafisheim: Rudolf-Steiner-Schule Aargau 19.30 Uhr. «Kindheitskräfte stärken». Pädagogischer Vortrag von Joseph Hess.
Freitag, 7. Juni 20 Uhr. Pfingstfestival Brunegg 2019: «Terrae incognitae». Mozart, Captain Cook & Forster.
KLASSIKI ■
Museum Burghalde Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag, 14–17 Uhr, Sonntag, 11–17 Uhr. Infos unter www.museumburghalde.ch. Schloss Lenzburg Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag und allgemeine Feiertage, 10–17 Uhr, Infos unter www.ag.ch/lenzburg. Montag, 10. Juni: Richter, Henker, Tu-
nichtgut, öffentliche Führung zur Rechtsprechung des 17. Jahrhunderts, 14–15 Uhr. ■
Schloss Hallwyl Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag und allgemeine Feiertage, 10–17 Uhr, Informationen unter www.schlosshallwyl.ch. Sonntag, 9. Juni: Kurz und bündig, öffentliche Führung zur Bau- und Familiengeschichte, 14–14.30 Uhr. Durch Raum und Zeit, öffentliche Führung durch die Schlossbauten, 15–16 Uhr. Zigarren drehen und Stroh flechten, altes Handwerk neu entdeckt!, 14.30– 16.30 Uhr. Mittwoch, 12. Juni: Neues im Schloss: Exklusive Führung mit der Kuratorin zur erweiterten Dauerausstellung, 11–11.40 Uhr.
Donnerstag, 9–20 Uhr. Weitere Informationen unter www.stapferhaus.ch Dienstag, 11. Juni: Workshop professionell fotografieren lernen, 9.30–12 Uhr. Workshop Porträtfotografie mit vorhandenem Licht, 14–16.30 Uhr. Fotofestival Lenzburg 2019 Ausstellung «Schein und Sein». Henry Leutwyler im Stapferhaus. Die Ausstellung dauert bis 16. Juni. Ausstellung «Suche nach Schönheit». Die besten Projekte aus dem Fotowettbewerb im Müllerhaus. Bis 16. Juni. Open-Air-Ausstellung. In der Altstadt von Lenzburg in Zusammenarbeit mit den Lenzburger Geschäften. Ausstellung bis 16. Juni. Freitag, 7. Juni: «Was ist Schönheit?» Prosecco-Abend im Burghaldenhaus von 20–22 Uhr. Samstag, 8. Juni. 9–12 und 13–16 Uhr: Fotokurs in Italienisch, Fotografare meglio, KV-Schulhaus. – 9–12 und 13–16 Uhr: Fotokurs in Französisch, Mieux photographier, KV-Schulhaus.
Schloss Wildegg Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag und allgemeine Feiertage, 10–17 Uhr, Infos unter www.schlosswildegg.ch. Sonntag, 9. Juni: Öffentliche Führung zum Jahresthema «Gaumenfreuden!», 14–15 Uhr und 15.30–16.30 Uhr. – Öffentliche Führung durch den ProSpecieRara-Schaugarten, 15–16 Uhr. Montag, 10. Juni: Öffentliche Führung durch den ProSpecieRara-Schaugarten, 13–14 Uhr und 15–16 Uhr.
AUSSTELLUNGEN Stapferhaus Lenzburg «Fake. Die ganze Wahrheit». Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 9–17 Uhr,
Route Bünz–Reuss– Aaretal. Diese Tour führt der Bünz entlang nach Dottikon. Von dort gehts hinauf nach Hägglingen, wo eine wunderschöne Strasse nach Wohlenschwil führt. In Mellingen erreicht die Gruppe die Reuss. Anschliessend führt die Route Richtung Birrfeld. Über Hausen und Scherz wird Schinznach Bad erreicht, wo der Kaffeehalt eingeplant ist. Einige stärkere Fahrer haben dabei eine kleine Zusatzschlaufe über Mülligen und dem Fuss des Schofsbergs entlang hinter sich. Der Aare entlang geht es nach Wildegg. Verabschiedung ist beim Feuerwehrlokal Lenzburg. Alle Radler, ab 60 Jahren, mit oder ohne E-Bike, sind herzlich willkommen. Höhenmeter 400, Strecke rund 34 Kilometer. Keine Anmeldung notwendig. Bei unsicherer Wetterlage gibt die Tourenleitung Anton Schenker Auskunft über die Durchführung. Telefon 079 609 68 12. ■
Donnerstag, 20. Juni, Besammlung 13.20 Uhr Schützenmatte, Lenzburg.
Erzbischof aus Riga in Wildegg
Erzbischof aus Riga zu Besuch Wildegg Erzbischof Zbigņevs Stankevičs aus dem lettischen Riga weilt zwischen dem 14. und 16. Juni auf Einladung von «Kirche in Not» in der Schweiz. In verschiedenen Pfarreien informiert er in Predigten und Vorträgen über die Situation der Katholischen Kirche Lettlands. Samstag, 15. Juni, 18.30 Uhr, Konzert zum 50-Jahr-Jubiläum der Pfarrei, Kirche St. Antonius, Wildegg. ■ Sonntag, 16. Juni, 10.30 Uhr, Festgottesdienst, anschliessend Apéro riche, Kirche St. Antonius, Wildegg. ■
Trouvaillen und anderes Politdebatte
Lenzburg Auf dem Promenadenplatz findet man am Flohmarkt am Samstag, 15. Juni, wohl die eine oder andere Trouvaille. Das Plätzchen gleich neben dem Kronenplatz lädt zum Stöbern ein. Für das leibliche Wohl wird ab 11 Uhr mit Wurst und Brot gesorgt. Bei Regen findet der Flohmarkt nicht statt.
Ammerswil Die Dorfstrasse ist fertig saniert, das Strassenfest soll dies besiegeln. Am Samstag, 15. Juni, um 18 Uhr startet der Festanlass vor dem Gemeindehaus mit einem Apéro und einer musikalischen Umrahmung. Die Ansprache hält Elmin Jelecevic. Ab 19 Uhr Festwirtschaft auf dem Dorfplatz. Baustellenspiele für Gross und Klein. Bei schlechtem Wetter wird der Anlass auf den 22. Juni verschoben.
Samstag, 15. Juni, 9–16 Uhr, Promenadenplatz, Lenzburg.
Lenzburg Wie viel soll die Stadt Lenzburg in familienergänzende Betreuung investieren? Am 11. Juni geht es darum, wie breit die familienergänzenden Strukturen ausgebaut werden sollten. Pro und Kontra dieses Ausbaus diskutieren Stadtrat Andreas Schmid und alle Interessierten. ■
Dienstag, 11. Juni, 20 Uhr, Haus im Garten, Niederlenzerstrasse 8, Lenzburg.
Jagdmusik im Schloss Hallwyl Seengen Das traditionelle Schlosskonzert der Jagdhornbläser Hallwyl findet am Pfingstmontag im Innenhof vom Wasserschloss Hallwyl statt.
Liest in Schafisheim aus seinen Kriminalromanen: Norbert Hochreutener.
Krimi-Apéro mit Norbert Hochreutener Schafisheim Norbert Hochreutener, Jurist und Journalist, arbeitete für Radio und Fernsehen SRF als Bundeshaus-Redaktor, wechselte später in die Politik und wurde 1995 und 2003 in den Nationalrat gewählt. Zusammen mit Heinz Ramstein, beide begeistert sowohl von Krimis als auch von der Politik, verfasst er seit 2005 verschiedene Krimis (Dubach sieht schwarz, Dubach sieht rot, Dubach im Abseits …). Seine Kriminalromane haben immer einen Bezug zur Schweizer Politik, Wirtschaft und/oder Kunst. Vor allem die zum Teil überraschenden, lebendigen und zum Nachdenken anregenden Einblicke in den politischen Alltag im
Bundeshaus fallen so aus, dass NichtInsider ab und zu leer schlucken müssen. Die Themen, die in den Krimis aufgegriffen werden, sind aktueller, als wir es gerne hätten. Norbert Hochreutener liest aus seinen Kriminalromanen, erzählt Anekdoten aus dem Bundeshaus und gibt Einblick, wie seine Bücher entstehen. Der Apéro, offeriert von KiS Kultur in Schofise, bietet Gelegenheit, mit dem Autor ins Gespräch zu kommen, Bücher zu kaufen und sie signieren zu lassen. ■
Freitag, 14. Juni, 19 Uhr, Krimi-Apéro mit Norbert Hochreutener, Schlösslisaal, Schafisheim, Eintritt 10 Franken.
as traditionelle Schlosskonzert der Jagdhornbläser Hallwyl findet am Pfingstmontag, 10. Juni, um 10.30 Uhr im Innenhof vom Wasserschloss Hallwyl statt. Für das Konzert wurden einige neue Stücke einstudiert. Es sind keine Jagdsignale zu hören, sondern es werden konzertante Stücke auf den Jagdhörnern vorgetragen. Das Konzert beginnt um 10.30 Uhr und dauert etwa eine Stunde. Für die Besucher wird vom Schloss ein «Innenhof-Eintritt» verlangt. Den anschliessenden Umtrunk offerieren die Jagdhornbläser ihren Sponsoren und Besuchern.
Sonntag, 10. Juni, 10.30 Uhr, Schloss Hallwyl, Seengen, im Schlosshof.
Mit dem Philosophen Michael Hampe auf Tatsachensuche Lenzburg Gibt es die Wahrheit nun oder nicht? Und wenn ja: Was ist wahr? Und was hat es mit dem Vorwurf der «Fake Science» auf sich? Mit dem Philosophen Michael Hampe kommt man den Tatsachen auf die Spur und geht der Wahrheit auf den Grund. Die Fakten haben es schwer, die Wahrheit fast noch mehr. Von allen Seiten werden sie attackiert: Für die einen ist eh alles ein Konstrukt, die anderen lassen die Wahrheit einfach links liegen – und der grosse Rest weiss alles besser oder glaubt gar nichts mehr. Michael Hampe ist Professor für Philosophie an der ETH Zürich. In seinem 2018 erschienenen Buch «Die Dritte Aufklärung» fordert er, dass sich die Menschen im Namen der Wahrheit pragmatisch und aufgeklärt an der Entwicklung der Welt beteiligen. ■
Pigmente der Ikonenmalerei Lenzburg Bis vor 300 Jahren bestand die Palette für Malerei zur Hauptsache aus Farben, die gewonnen wurden aus Erden, Steinen und Edelsteinen: Auripigment, gelbe, rote und braune Ocker, Zinnober, Elfenbeinschwarz, Titandioxid, Jade, Lapislazuli und einige mehr. Die Ikonenmalerin Nina Gamsachurdia führt im Ikonenmuseum im Museum Burghalde ins Thema «Die Pigmente der Ikonenmalerei aus europäischer
Sicht» ein. Anschliessend präsentiert Stefan Muntwyler, Maler und Farbforscher, die spannenden Geschichten zu den wichtigsten Farben der Malerei. ■
Sonntag, 16. Juni , 11–13 Uhr, Farbgeschichten I, von Stefan Muntwyler und Ikonenmalerin Nina Gamsachurdia. 2 x 40 Minuten mit Pause. Im Anschluss Apéro. Anmeldung erforderlich unter burghalde@lenzburg.ch oder 062 891 66 70.
Vortrag Kindheitskräfte stärken Schafisheim Die Aufwachsbedingungen für die heutigen Kinder haben sich verändert. Dabei sind die Grundbedürfnisse des Kindseins dieselben geblieben. Was brauchen unsere Kinder heute, um zu lebensbejahenden Menschen heranzureifen? Im Vortrag von Joseph Hess wird an einigen Beispielen dargestellt, wie Kindheitskräfte durch Erziehung und Unterricht geschützt, gestärkt und verwandelt werden können, um eine gesunde Entwicklung des Kindes zu fördern. Joseph Hess war langjähriger Klassenlehrer und pädagogischer Schulleiter an der Rudolf-Steiner-Schule Aargau in Schafisheim und ist inzwischen in der Lehrerausbildung der Rudolf-Steiner-Schulen tätig.
Kinder stärken? Rudolf-Steiner-Schule. ■
Donnerstag, 13. Juni, 19.30 Uhr, im Eurythmiesaal, Rudolf-Steiner-Schule Aargau, Alte Bernstrasse 14, Schafisheim, Eintritt frei, Kollekte, www.steinerschule-aargau.ch.
Lenzburg An der öffentlichen Stadtführung vom Donnerstag, 13. Juni, führt alt Stadtschreiber Christoph Moser zu den Wohn- und Wirkungsstätten bekannter Lenzburger Persönlichkeiten. Die Teilnehmer folgen den Spuren von Sophie Haemmerli-Marti, Augustin Keller und Johann Rudolf Ringier. Sie erhalten einen Einblick in das vielfältige Wirken dieser Persönlichkeiten, die das Leben in der Kleinstadt entscheidend beeinflusst haben. Es wird ein Unkostenbeitrag von 10 Franken pro Person erhoben. Eine Anmeldung ist bis 13. Juni um 17 Uhr möglich. ■
Donnerstag, 13. Juni, 18.30 Uhr beim Försterhaus am Kronenplatz 24, Anmeldung Tourismus Lenzburg-Seetal unter tourismus@lenzburg oder unter Telefon 062 886 45 46.
«Füür und Flamme» Meisterschwanden Der Gottesdienst vom Sonntag, 16. Juni, wird für einmal etwas anders gefeiert. Zum Thema «Füür und Flamme» werden der Zirkuspfarrer Adrian Bolzern aus Aarau und die Gemeindeleiterin Dorothea Wey einen Zirkus-Gottesdienst gestalten. Mit dabei sein wird eine Zirkusartistin, aber auch der Kirchenchor Neuheim wird seine feurigen Lieder zum Besten geben. Alle Pfarreiangehörigen und alle Mitwirkenden werden herzlich willkommen geheissen. Man darf sich auf ein ganz besonderes Gottesdiensterlebnis freuen. ■
Techno-Event auf Schloss Lenzburg am 15. Juni
Sonntag, 16. Juni, 11.15 bis 12.15 Uhr, Stapferhaus, Lenzburg, www.stapferhaus.ch, Eintritt 10 oder 5 Franken.
Wirkungsstätten dreier bekannter Persönlichkeiten
Farben der Ikonenmalerei: Arbeitstisch in der Ikonenausstellung.
Spielen am Pfingstmontag im Schloss Hallwyl: Jagdhornbläser Hallwyl.
Sonntag, 16. Juni, 10 Uhr, Gottesdienst, kath. Kirche, Meisterschwanden.
Die «Lenzburg» als Event-Lokal: Am 15. Juni fegt eine Techno-Party übers Schloss. Lenzburg 750 Techno-Fans werden Mitte Juni auf dem Schloss Lenzburg eine heisse Party feiern. Der Lenzburger Bezirks-Anzeiger verlost 5 x 2 Tickets für den ausverkauften Event. Am 15. Juni findet auf Schloss Lenzburg etwas noch nie Dagewesenes statt: eine Technoparty unter freiem Himmel – von 13 bis 22 Uhr. Eine Party, die von den Veranstaltern als «Daydance» angepriesen wird. «Tanze durch den Tag und in die Nacht hinein zu Downtempo bis Techno von internationalen Headlinern sowie lokalen Musikakrobaten», heisst es auf der Website der Eventfirma The Alpha Passion Club. Die 2016 gegründete Firma mit Anschrift in Hitzkirch LU hat sich ganz auf Anlässe in speziellen Locations spezialisiert. Während der Fasnacht hat sie auf dem Château Gütsch in Luzern die Technoparty «Gütsch Rave»
organisiert, im April folgte die Party «Electronica» im Luzerner Luxushotel Schweizerhof. Beginnen soll die Party um 13 Uhr auf der Südbastion, dem Kiesplatz vor dem Grossen Rittersaal. Wenn das Museum um 17 Uhr schliesst, wird im Schlosshof weitergetanzt. Dann werde der Hauptstrom der Besuchenden erwartet. Die Party im Schlosshof ist bis 22 Uhr angesetzt, danach findet bis 2 Uhr im Ritterhaus eine Afterparty statt. (AZ/Janine Gloor)
Ticketverlosung am 8. Juni
Für den Daydance und die Afterparty verlost der Lenzburger Bezirks-Anzeiger 5 x 2 Tickets. Mitmachen ist ganz einfach. Am Freitag, 8. Juni, um 11 Uhr auf die Nummer 058 200 58 15 anrufen und mit etwas Glück gewinnen. Den Gewinnern werden die Tickets elektronisch zugestellt. Viel Glück.
«Drei Weltreisende» auf Schloss Brunegg Brunegg Es mag ein Zufall sein: Johann Georg Forster, einer der ersten bedeutenden Ethnologen, dessen Nachkommen sich im Aargau niederliessen, Captain Cook, dessen zweite Weltumseglung Forster begleitete und darüber sein berühmtes Buch «Reise um die Welt» schrieb, und Wolfgang Amadeus Mozart, der mehrmals den Aargau durchquerte, lebten zur gleichen Zeit. Theoretisch hätten die drei Weltreisenden sich also durchaus auf Schloss Brunegg begegnen können. Die Vision einer Begegnung von drei charismatischen, innovativen Persönlichkeiten, die gleichermassen Bezüge zum Aargau, zur Weltliteratur und zur Musik herstellen, gab den Ausschlag, «Terrae incognitae» (unbekannte Welten) als Motto des Festivals 2019 im
Sinne des Entdeckens von Neuland genauer zu durchleuchten. Ob Bach, Scarlatti, Haydn, Mozart, Mendelssohn, Strauss und Rachmaninov, ob Ferround, Gulda, Penderecki, Semolini, Kapustin, Schnyder, Käser und viele weitere Komponisten mehr: Sie alle entführen in unerhört spannende sowie teilweise noch gänzlich unerhörte Musikwelten, vorgetragen von zehn Weltklasse-Solisten sowie den beiden Artistes Étoiles, der holländischen Stargeigerin Rosanne Philippens und der amerikanisch-chinesischen Pianistin Claire Huangci. ■
Pfingstwochenende, 7.–10. Juni, Schloss Brunegg, Platzzahl beschränkt, Details und Reservation unter www.festivalbrunegg.ch.
Wir gratulieren Fausto Colombi zum 20-JahrDienstjubiläum Am 1. Juni 1999 startete Fausto Colombi seine berufliche Laufbahn als Hauswart der Gemeindeverwaltung und des Gemeindesaals Möriken-Wildegg. Er ist dafür besorgt, dass all die zahlreichen Anlässe reibungslos über die Bühne gehen und alle Besucher, Veranstalter, Künstler sowie Vereine ein tadelloses Umfeld vorfinden. Wir gratulieren Fausto Colombi herzlich zu seinem Jubiläum, danken ihm für seinen grossen Einsatz und wünschen ihm für seine anspruchsvolle Tätigkeit weiterhin viel Erfolg und Befriedigung. Regionale Technische Betriebe I Hardring 12 I 5103 Wildegg I www.rtb-wildegg.ch
Betet für die Schweiz, die USA und China sowie um Zurückhaltung
EINLADUNG zur ordentlichen Mitgliederversammlung Referat von Frau Christine Egerszegi-Obrist ehemalige National- und Ständerätin
«Die Rolle der pflegenden Angehörigen im gesundheitspolitischen Kontext» Detaillierte Informationen finden Sie auf der Webseite der Spitex Region Lenzburg: www.spitex-lenzburg.ch
Mittwoch, 26. Juni 2019 19.00 – 21.00 Uhr Mitgliederversammlung 19.30 – 20.00 Uhr Referat von Frau Egerszegi Katholische Pfarrei HERZ JESU Lenzburg Bahnhofstrasse 23 5600 Lenzburg Das Protokoll der Mitgliederversammlung 2018 sowie die Jahresrechnung sind seit 29. Mai im Zentrum der Spitex Region Lenzburg einsehbar und werden an der Mitgliederversammlung aufgelegt. Anmeldungen zur Mitgliederversammlung sowie zum Referat von Frau Egerszegi können bis zum 18. Juni 2019 auf sekretariat@spitex-lenzburg.ch erfolgen.
SPITEX REGION LENZBURG Niederlenzerstrasse 25 5600 Lenzburg Tel. 062 891 90 79 E-Mail: sekretariat@spitex-lenzburg.ch www.spitex-lenzburg.ch
Juni Monatsaktion ab 14.00 Uhr
ll Gartenbau AG Urs Willener Sportanlage Wilmatten Lenzburg Meisterschaftsspiel 2. Liga Samstag, 8. Juni 2019 17.00 Uhr Lenzburg 1 – Klingnau 1

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