Source: https://www.scheidung.org/unterhalt-wie-lange/
Timestamp: 2020-02-21 02:45:10+00:00

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Unterhalt - Wie lange muss gezahlt werden? •§• SCHEIDUNG 2020
Das Wichtigste in Kürze: Wie lange Unterhaltsansprüche bestehen
Nachehelicher Unterhalt: Wie lange gezahlt werden muss
Wegfall des Unterhaltstatbestandes
Wiederverheiratung des Unterhaltsberechtigten
Verzicht durch Vertrag
Begrenzung der Höhe des Unterhaltsanspruch
Ehe von kurzer Dauer, § 1579 Nr. 1 BGB
Verfestigte Lebensgemeinschaft des Unterhaltsberechtigten, § 1579 Nr. 2 BGB
Verbrechen oder schweres Vergehen gegen den Unterhaltspflichtigen, § 1579 Nr. 3 BGB
Mutwillige Verletzung der Vermögensinteressen des Unterhaltspflichtigen, § 1579 Nr. 5 BGB
Gröbliche Verletzung der Pflicht, zum Familienunterhalt beizutragen, § 1579 Nr. 6 BGB
Schwerwiegende, eindeutig beim Unterhaltsberechtigten liegende Verfehlung, § 1579 Nr. 7 BGB
Anderer schwerwiegender Grund, § 1579 Nr. 8 BGB
Änderung in den Einkommensverhältnissen
Kindesunterhalt: Wie lange gezahlt werden muss, hängt von der Bedürftigkeit ab
Nicht erwerbspflichtiges Kind: Stets Anspruch auf Unterhalt
Ausbildungsbedürftiges Kind: Unterhalt bis zum Abschluss der Ausbildung
Erwerbspflichtiges Kind: Unterhalt nur in Ausnahmefällen
Bedürftigkeit infolge sittlichen Verschuldens
Grobe Vernachlässigung der eigenen Unterhaltspflicht gegenüber dem Unterhaltspflichtigen
Vorsätzliche schwere Verfehlung gegen den Unterhaltspflichtigen oder dessen nahen Angehörigen
Kommt es zu Trennung und Scheidung, stehen häufig auch Unterhaltsansprüche im Raum. Eine der ersten Fragen von Unterhaltspflichtigen lautet daher: „Wie lange muss man Unterhalt zahlen?“ Umgekehrt ist dies auch für den Unterhaltsberechtigten interessant, da während der Dauer der Zahlungen zumindest ein Teil des für seinen Lebensunterhalt benötigten Einkommens gesichert ist. Grundlegend ist zwischen den beiden Formen des Ehegattenunterhalts und des Kindesunterhalts zu unterscheiden. Denn wie lange Unterhalt zu zahlen ist, hängt von der Art des jeweiligen Unterhaltsanspruchs ab.
Grundsätzlich hängt die Dauer der Unterhaltszahlung von Art des Unterhalts, Dauer der Trennungszeit und der Erwerbsobliegenheit ab.
Das Recht auf Trennungsunterhalt endet mit Rechtskraft der Scheidung.
Die Dauer für eine Zahlung von nachehelichem Unterhalt ist stark vom Einzelfall abhängig.
Details zu den verschiedenen Formen von Unterhalt und wie lange diese beansprucht werden dürfen, finden Sie hier.
Häufige Frage zum Unterhalt: Wie lange sind die Zahlungen Pflicht?
Mit dem Beginn der Trennung (die auch in der gemeinsamen Wohnung erfolgen kann) hat der weniger oder gar nicht verdienenden Ehegatte regelmäßig einen Unterhaltsanspruch gegen den besser verdienenden Ehepartner, § 1361 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB), sofern dieser leistungsfähig ist. Dieser während des Getrenntlebens bestehende Anspruch endet grundsätzlich mit dem Eintritt der Rechtskraft der Scheidung, so dass am Tag davor letztmalig Trennungsunterhalt beansprucht werden kann.
In der Praxis fragen Unterhaltspflichtige oft, ob der erwerbslose Unterhaltsberechtigte nicht einer Arbeit nachgehen muss anstatt „die Hand nach Geld aufzuhalten und Trennungsunterhalt zu kassieren“. Eine Erwerbsobliegenheit kommt hier jedoch regelmäßig nur dann in Betracht, wenn
dies vom nicht erwerbstätigen Ehegatten nach seinen persönlichen Verhältnissen (frühere Erwerbstätigkeit unter Berücksichtigung der Ehedauer) sowie den wirtschaftlichen Verhältnissen beider Ehepartner erwartet werden kann, § 1362 Abs. 2 BGB, und
zumindest das Trennungsjahr abgelaufen ist
Wie lange Trennungsunterhalt gezahlt werden muss, hängt daher entscheidend von der Dauer der Trennungszeit und einer möglichen Erwerbsobliegenheit des Unterhaltsberechtigten ab.
Unzulässig ist ein Verzicht auf Trennungsunterhalt. Der Anspruch auf Unterhalt bei der Scheidung kann dadurch also ebenso wenig verkürzt wie der Anspruch selbst ausgeschlossen werden.
Die Dauer des nachehelichen Unterhalts ist gesetzlich festgelegt
Der Anspruch auf nachehelichen Unterhalt (Geschiedenenunterhalt, Scheidungsunterhalt) besteht ab dem Tag der Rechtskraft des Scheidungsurteils. Wie lange Unterhalt gezahlt werden muss, ist für den nachehelichen Unterhaltsanspruch im Gesetz nicht eindeutig festgelegt. Die Fragekonstellation „Scheidung – Unterhaltsdauer?“ lässt sich daher nicht so ohne Weiteres beantworten.
Anders als beim Trennungsunterhalt geht der Gesetzgeber jedoch beim nachehelichen Unterhalt vom in § 1569 BGB geregelten Grundsatz der Eigenverantwortung aus. Hiernach ist der Regelfall, dass jeder Ehegatte nach der Scheidung für seinen Unterhalt selber sorgen muss. Dagegen besteht nur ausnahmsweise ein Anspruch auf nachehelichen Unterhalt, sofern der Unterhaltspflichtige leistungsfähig ist und ein gesetzlich geregelter Unterhaltstatbestand besteht. Im Einzelnen ist Unterhalt zu leisten
aufgrund des Alters, § 1571 BGB
Ist das Scheidungsurteil rechtskräftig und existiert einer der Unterhaltstatbestände, ist der Anspruch auf nachehelichen Unterhalt gegeben und es beginnt die Verpflichtung zur Unterhaltszahlung. Wie lange diese Verpflichtung besteht, richtet sich danach, ob einer der nachfolgenden Fälle vorliegt.
Achtung, in diesen Fällen kann die Pflicht zur Unterhaltszahlung entfallen
Fällt der betreffende Unterhaltstatbestand weg, etwa weil der Unterhaltspflichtige drei Jahre Betreuungsunterhalt gezahlt hat und keine Verlängerungsgründe für die Unterhaltszahlung vorliegen, endet die Verpflichtung zur Zahlung des nachehelichen Unterhalts.
Heiratet der Unterhaltsberechtigte oder geht er eine Lebenspartnerschaft nach dem Lebenspartnerschaftsgesetz (LPartG) ein, erlischt der Unterhaltsanspruch, § 1586 Abs. 1 BGB. Wird die neue Beziehung jedoch geschieden bzw. aufgelöst und pflegt oder erzieht der Unterhaltsberechtigte ein Kind aus der ersten Beziehung, lebt der Unterhaltsanspruch wieder auf, § 1586a Abs. 1 BGB. Zu berücksichtigen ist dabei, dass der zweite Ehegatte vor dem ersten haftet, § 1586a Abs. 1 BGB.
Die Frage, wie lange muss Unterhalt gezahlt werden, stellt sich beim nachehelichen Unterhalt nicht, wenn darauf wirksam vertraglich verzichtet wurde (Ehevertrag bzw. Trennungs- und Scheidungsfolgenvereinbarung), § 1585c BGB. Es ist allerdings zu beachten, dass der Unterhalt für „Fälle der Not“ nicht ausgeschlossen werden kann.
Die Zahlung des nachehelichen Unterhalts entfällt ebenfalls, wenn durch Gerichtsbeschluss oder vertraglicher Vereinbarung eine Kapitalabfindung (etwa Geldbetrag, Immobilie) festgesetzt und geleistet wurde. Der Anspruch auf nachehelichen Unterhalt wird also durch die Kapitalabfindung ersetzt. Bei der vertraglichen Vereinbarung sind auch hier die „Fälle der Not“ zu beachten.
Der Anspruch auf nachehelichen Unterhalt kann zeitlich begrenzt werden, § 1578 Abs. 2 BGB. Mit Ablauf der zeitlichen Begrenzung endet die Zahlungsverpflichtung. Der Unterhaltspflichtige sollte unbedingt darauf achten, dass die zeitliche Begrenzung im gerichtlichen Verfahren geltend gemacht wird.
Achtung: Es existieren im Familienrecht generell keine pauschalierten Vorgaben, die die Dauer der Unterhaltszahlungen beschränken. Am Ende ist stets der Einzelfall von Bedeutung. Im Zweifel kann der Unterhaltsanpruch eines Ehegatten auch bis zum Tod des Unterhaltspflichters reichen.
Auch die Höhe des nachehelichen Unterhalts kann begrenzt werden, und zwar auf die Angemessenheit bzw. den Ausgleich der ehebedingten Nachteile, § 1578 Abs. 1 BGB. Dadurch wird zwar nicht die Frage „Unterhalt – bis wann?“ beantwortet. Aber es steht fest, dass der Unterhalt verringert wird. Die Herabsetzung und die zeitliche Begrenzung des Unterhalts können miteinander kombiniert werden, § 1578 Abs. 3 BGB.
Bei einem neuen Lebenspartner kann der Unterhaltsanspruch verfallen
Der Berechtigte kann seinen Anspruch auf nachehelichen Unterhalt verwirken mit der Folge, dass der Unterhalt herabgesetzt, zeitlich begrenzt oder – der bedeutsamste Fall – versagt wird, § 1579 BGB. Die Gründe für eine Verwirkung sind in dieser Vorschrift aufgezählt. Beruft sich der Unterhaltspflichtige auf einen Verwirkungsgrund, muss er dessen Vorliegen darlegen und beweisen können. Die einzelnen Gründe lauten:
Um eine kurze Ehedauer handelt es bei einer Ehezeit von ungefähr zwei Jahren, wobei allerdings stets der konkrete Einzelfall maßgeblich ist. Ab drei Jahren kommt eine kurze Dauer der Ehezeit mit der Folge einer Verwirkung allerdings grundsätzlich nicht mehr in Betracht.
Regelmäßig liegt dieser in der Praxis häufigste Verwirkungsgrund erst vor, wenn die neue Beziehung über einen Zeitraum von mindestens zwei, drei Jahren besteht. Umgekehrt ist der Verwirkungsgrund mangels verfestigter Lebensgemeinschaft aber nicht gegeben, wenn der Unterhaltsberechtigte und sein neuer Partner sich nur gegenseitig besuchen und die Freizeit miteinander verbringen. Maßgebliche Kriterien für die Annahme einer verfestigten Lebensgemeinschafts sind objektive, nach außen tretende Umstände wie etwa das gemeinsame Führen eines Haushalts, das Erscheinungsbild in der Öffentlichkeit oder größere gemeinsame Investitionen (beispielsweise gemeinsamer Erwerb einer Immobilie).
Für den Eintritt der Verwirkung ist mindestens ein schweres Vergehen erforderlich, so dass es sich um Delikte von einigem Gewicht handeln muss. Beispiele hierfür sind etwa Mord, Totschlag, schwere Körperverletzung, Schusswaffengebrauch oder massive Betrugshandlungen.
Führt der Unterhaltsberechtigte seine Bedürftigkeit mutwillig herbei, bildet dies einen Grund für eine Verwirkung des Anspruchs auf nachehelichen Unterhalt. Beispielsfälle sind etwa die freiwillige Aufgabe eines sicheren Arbeitsplatzes oder die selbstverschuldete Kündigung in der bewussten Absicht, Unterhaltsansprüche geltend zu machen oder aber auch die nicht bestimmungsgemäße Verwendung des zuvor erhaltenen Vorsorgeunterhalts, um absichtlich eine Bedürftigkeit im Alter herbeizuführen.
Hierunter fallen die Sachverhalte, bei denen der Unterhaltsberechtigte den Unterhaltspflichtigen bei dessen Arbeitgeber oder dem Finanzamt aus Rachsucht anschwärzt, um das Einkommen und Vermögen des Pflichtigen schwerwiegend zu gefährden. Eine Verwirkung tritt allerdings nicht ein, wenn der Berechtigte aus gerechtfertigtem Interesse gehandelt hat.
Ein Verwirkungsgrund liegt allerdings erst vor, wenn die Pflichtverletzung sich über einen längeren Zeitraum erstreckt (regelmäßig ab einem Jahr). Zudem muss die Familie dadurch in ernsthafte Schwierigkeiten geraten. Geht also etwa die im Rahmen der ehelichen Aufgabenteilung zur Kindesbetreuung und Haushaltsführung verpflichtete Ehefrau ständig ihrem Vergnügen nach und verletzt sich das deswegen unbeaufsichtigte Kleinkind mehrfach schwer, kann die Ehefrau nach einer Scheidung keinen nachehelichen Unterhalt verlangen.
Damit der Verwirkungsgrund eintritt, ist eine offensichtlich schwerwiegende und einseitige, eindeutig beim Berechtigten liegende Verfehlung erforderlich, dass sich gegen den Verpflichteten richtet und schuldhaft sein muss. Hierunter fällt etwa die Abwendung vom Ehegatten gegen dessen Willen und das Zusammenleben mit einem Dritten in einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft.
Es handelt sich hier um einen Auffangtatbestand, wonach eine Verwirkung des Anspruchs auf nachehelichen Unterhalt ebenfalls eintritt, wenn ein Grund von ähnlicher Schwere wie die in § 1579 Nr. 1 bis Nr. 7 BGB genannten Sachverhalte vorliegt.
Zur Überprüfung der Frage „nacheheliche Unterhaltspflicht – wie lange?“ sollte der Unterhaltspflichtige stets darauf achten, ob einer der Gründe für einen Wegfall oder eine Verwirkung des Unterhaltsanspruchs eingetreten ist. Dies gilt insbesondere bei sogenannten Unterhaltsketten (etwa zunächst Unterhalt wegen Kindesbetreuung, dann wegen Krankheit oder Erwerbslosigkeit), bei denen die Kette abreißen kann und in dieser Zeit kein Unterhaltsanspruch besteht. Umgekehrt empfiehlt es sich für den Unterhaltsberechtigten, keinen Grund für einen Wegfall seines Unterhaltsanspruchs zu geben. Im Übrigen ist ein lebenslanger Unterhaltsanspruch eines Geschiedenen zwar eher selten, aber auch nicht ausgeschlossen.
Kindesunterhalt – wie lange muss er gezahlt werden?
Unterhalt für ein Kind muss ab dessen Geburt erbracht werden. Lebt das minderjährige Kind bei den Eltern, wird der Unterhalt in Form des sogenannten Naturalunterhalt (Unterkunft, Kleidung, Verpflegung, usw., aber auch Taschengeld) geleistet. Je nach Ausbildungsweg wandelt sich der Unterhaltsanspruch dann nach und nach in einen solchen auf Barzahlung, also einen monatlichen Geldbetrag, sofern die Eltern leistungsfähig sind.
Leben die Eltern getrennt oder lassen sie sich scheiden, erbringt derjenige Elternteil weiterhin Naturalunterhalt, bei dem das minderjährige Kind lebt. Demgegenüber muss der andere Elternteil nun Barunterhalt für das minderjährige Kind zahlen, wenn Leistungsfähigkeit besteht, Wird das Kind volljährig, hat es gegen beide getrennt lebenden bzw. geschiedenen Elternteile häufig einen Anspruch auf Barunterhalt.
Auf die Frage, „Wie lange muss Kindesunterhalt gezahlt werden?“, gibt es jedoch keine eindeutige Antwort. Feste Altersgrenzen, an denen die Unterhaltspflicht gegenüber einem Kind endet, gibt es nicht. Vielmehr bleiben leistungsfähige Eltern dem bedürftigen Kind gegenüber grundsätzlich lebenslang unterhaltspflichtig. Ist also ein Kind etwa behindert und kann daher später keine Erwerbstätigkeit ausüben, müssen die Eltern bis zum Tod des Kindes bzw. bis zu ihrem eigenen Tod Kindesunterhalt zahlen, sofern sie leistungsfähig sind.
In der Regel endet der Unterhaltsanspruch jedoch, wenn das Kind eine Berufsausbildung abgeschlossen hat und für sich selber sorgen kann, also nicht mehr bedürftig ist. Dabei ist die Frage, wann eine Berufsausbildung als abgeschlossen gilt, manchmal schwierig zu beantworten (etwa erst eine Lehre und anschließend ein Studium). Zudem kann ein bereits erloschener Unterhaltsanspruch wieder aufleben, falls eine erneute Bedürftigkeit des Kindes auftritt. Bei volljährigen Kindern unterliegt eine neuerliche Bedürftigkeit besonders strengen Maßstäben.
Entscheidendes Kriterium für die Dauer der Unterhaltspflicht ist daher die Bedürftigkeit des Kindes, wobei zwischen dem nicht erwerbspflichtigen, dem ausbildungsbedürftigen und dem erwerbspflichtigen Kind zu unterscheiden ist.
Unterhalt ist z.B. während der Schulzeit für nicht-erwerbspflichtige Kinder zu zahlen.
Wer sich nicht selbst unterhalten kann, ist bedürftig, § 1602 Abs. 1 BGB. Das gilt insbesondere für kranke oder behinderte Kinder, die objektiv erwerbsunfähig sind.
Minderjährige Kinder sind grundsätzlich bedürftig, solange sie sich noch in der Schulausbildung befinden. Volljährige Kinder stehen als sogenannte privilegierte Kinder bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres den minderjährigen Kindern gleich, sofern die Volljährigen unverheiratet sind, im Haushalt der Eltern leben und
sich in der allgemeinen Schulausbildung (etwa Fachoberschule, Gymnasium, nicht jedoch Berufsschule) befinden.
Zum Unterhalt gehören auch die Kosten einer angemessenen Ausbildung, § 1610 Abs. 2 BGB. Auch wenn ein Kind nach Abschluss der Schule möglichst schnell die Ausbildung beginnen soll: Eine Orientierungsphase von bis zu einem halben Jahr steht ihm zu. Ebenso bleibt der Unterhaltsanspruch des Kindes bestehen, wenn es nach der Schule ein freiwilliges soziales Jahr oder ein berufsvorbereitendes Praktikum absolviert.
Ähnlich verhält es sich beim Studium. Um sich zu recht zu finden, dürfen Studenten während der ersten zwei bis drei Semester den Studiengang wechseln. Danach muss das Studium jedoch zügig betrieben werden, um den Unterhaltsanspruch nicht zu verlieren. Dabei dürfen die Eltern die Vorlage der Prüfungsnachweise und Scheine verlangen. Unterhalt zu leisten ist nicht nur für die Mindeststudiendauer, sondern für die übliche Dauer. Einen Anhaltspunkt für den üblichen Zeitraum bietet die BAFÖG-Höchstförderungsdauer, wobei im Einzelfall unverschuldete längere Zeiten (etwa wegen Krankheit) zu berücksichtigen sind. Auch für die Prüfungszeiten (etwa Dauer des Staatsexamens) besteht der Unterhaltsanspruch. Dagegen brauchen die Eltern für ein Bummelstudium oder Parkstudium (Ausweichstudium) keinen Unterhalt zu leisten, es sei denn, der Student beschäftigt sich beim Parkstudium bereits mit den künftigen Fächern, so dass sich die Gesamtzeit kaum verlängert.
Problematisch im Hinblick auf den Unterhaltsanspruch des Kindes sind regelmäßig die Fälle einer Weiterbildung bzw. einer Zweitausbildung. Während bei der Weiterbildung die bisherige, auch mit einer Prüfung abgeschlossene Ausbildung fortgeführt wird, handelt es sich bei der Zweitausbildung um eine neue, also eine andere Ausbildung.
Bei der Weiterbildung gilt Folgendes: Wird nach dem Bachelor-Abschluss unmittelbar das Master-Studium begonnen, müssen die Eltern Unterhalt zahlen. Das gilt auch bei einem engen zeitlichen und sachlichen Zusammenhang in den sogenannten Abitur-Lehre-Studium-Fällen, wie etwa Abitur – Banklehre – Jura-Studium. Dabei genügt es, wenn das Kind den Entschluss zum Studium erst nach Beendigung der Lehre fasst. Kein sachlicher Zusammenhang besteht dagegen etwa bei einer kaufmännischen Ausbildung mit nachfolgendem Maschinenbau-Studium.
Völlig anders werden dagegen die sogenannten Haupt- oder Realschule-Lehre-Fachoberschule-Fachhochschule-Fälle bewertet. Hier lässt die Frage, wie lange muss Kindesunterhalt gezahlt werden, grundsätzlich wie folgt beantworten: Bis nach Abschluss der Lehre. Für ein Studium auf einer Fachhochschule ist nur Unterhalt zu leisten, wenn für die Fortsetzung der Ausbildung von vornherein Anhaltspunkte bestanden haben, etwa weil das Kind dies äußerte oder die Eltern die Finanzierung des Studiums zugesagt haben.
Bei einer Zweitausbildung brauchen die Eltern regelmäßig keinen Kindesunterhalt zu zahlen. Ausnahmen bestehen jedoch, wenn etwa
die Eltern das Kind gegen dessen Willen in eine unbefriedigende, seinen Begabungen nicht entsprechende Ausbildung gedrängt haben
die Berufswahl aufgrund einer deutlichen Fehleinschätzung seiner Begabung erfolgte
ein Berufswechsel erforderlich ist (beispielsweise aus gesundheitlichen Gründen)
Erhält das bedürftige Kind eine Ausbildungsvergütung oder BAFÖG, entfällt zwar dadurch in der Regel nicht die Unterhaltspflicht der Eltern. Diese Einkünfte sind aber zumindest teilweise anzurechnen (etwa die monatliche Ausbildungsvergütung abzüglich monatlich 90 Euro ausbildungsbedingter Mehrbedarf, vgl. Düsseldorfer Tabelle, Anm. 8., Stand 01.01.2016, sowie das gesamte Kindergeld und/oder BAFÖG), wobei umgekehrt sich die Unterhaltspflicht der Eltern um den Semesterbeitrag und die Studiengebühren erhöht. Zudem sind eigene Einkünfte des Kindes aus Vermögen – etwa Vermietung, Zinsen u. ä. zu berücksichtigen.
Geht das volljährige Kind keiner Schul- oder Berufsbildung nach, hat es grundsätzlich keinen Unterhaltsanspruch gegen die Eltern, sondern muss für seinen Lebensunterhalt aufkommen. Lediglich dann, wenn das Kind objektiv erwerbsunfähig ist, kommt ein Unterhaltsanspruch gegen die Eltern in Betracht. Ist die Tochter wegen Schwangerschaft oder Kindesbetreuung nicht zu einer Erwerbstätigkeit in der Lage, ist der Ehemann bzw. Kindesvater vorrangig zu Unterhalt auch für die Mutter verpflichtet.
In diesen Fällen tritt bei Kindern die Verwirkung des Unterhaltsanspruchs ein.
Volljährige Kinder können ihren Unterhaltsanspruch gegen die Eltern verwirken mit der Folge, dass der Anspruch reduziert wird oder sogar völlig entfällt, sofern die Inanspruchnahme der Eltern grob unbillig wäre, § 1611 Abs. 1 BGB. Die einzelnen Verwirkungsgründe lauten:
Erforderlich ist eine Verfehlung von einigem Gewicht, so etwa massiver Alkohol- oder Drogenkonsum, der aber noch keine Krankheit darstellt.
Dieser Fall kann in der Praxis vernachlässigt werden, da das Kind hier zuvor selbst zum Unterhalt verpflichtet gewesen sein muss, dem aber nicht nachgekommen ist.
Auch hier ist eine massive Verfehlung erforderlich, wie etwa eine erhebliche Beeinträchtigung persönlicher Belange oder wirtschaftlicher Interessen des Verpflichteten. Beispielhaft genannt seien hier tätliche Angriffe, grobe Beleidigungen oder Schädigung der Eltern in beruflicher und wirtschaftlicher Hinsicht.
Das Vorliegen dieses Verwirkungsgrunds erfordert noch eine weitere, gesteigerte Schwere und Nachhaltigkeit der Verfehlung des Kindes. So dürfte der Unterhaltsanspruch entfallen, wenn etwa schwere Vergehen oder Verbrechen gegen die Eltern begangen wurden.
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Dietmar sagt: 22. März 2016 um 19:10 Uhr
Wie ist das mit der Unterhaltsverpflichtung im Falle daß der Verpflichtete ebenso wie der Berechtigte ins Rentenalter übergeht in Bezug auf den Krankenvorsorgeunterhalt? Besteht dieser unendlich fort?
Scheidung.org sagt: 25. Juli 2016 um 10:26 Uhr
es gibt keine festgeschriebene Dauer, die für Unterhaltsansprüche festgesetzt werden kann. Wenden Sie sich ggf. an einen Rechtsanwalt.
L. sagt: 5. März 2017 um 15:55 Uhr
Der Staat drückt sich wo er kann! kann man dazu nur sagen korekt würde es sein wenn der Unterhalt erlischt sobalt die kinder die Schule Verlassen und der Ehepartner uneingeschränkt Arbeiten könnte egal ob er/Sie kann oder will!
Beim Kindesunterhalt ist es Bessser geregelt!
Norbert sagt: 13. November 2017 um 1:35 Uhr
Hallo, Ich bin seit 10 Jahren geschieden, Meine Ehe war 25 Jahre lang. Da Ich nunmehr Erwerbsminderung Rentner bin, wegen chronisch krank. Meine ehemalige Frau zahlt laut Beschluss Amtsgericht monatlich Unterhalt. Wir möchten uns einigen über einige Pauschale (Einzelzahlung) verständigen. Wie lange muss meine Ex-Frau Unterhalt zahlen ? Bis Rente oder lebenslang ?. Um einen Kompromiss zu verhandeln. Danke vorab.
Scheidung.org sagt: 15. November 2017 um 17:54 Uhr
es gibt keine pauschal festgelegte Dauer, die für den Unterhalt anzusetzen ist. Die Zahlungsdauer richtet sich vielmehr nach dem jeweiligen Einzelfall. Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um die Sachlage prüfen zu lassen.
Petra sagt: 17. Mai 2017 um 18:13 Uhr
Wir sind seit 25 Jahren verheiratet, mein Mann hat jetzt die Scheidung eingereicht.
Ich beziehe seit 2014 volle Erwerbsunfähigkeit Rente bis zu meiner Altersrente.
Mein Mann ist rentner. Meine Frage wie lange bekommen ich Unterhalt von meinen Mann.
Scheidung.org sagt: 22. Mai 2017 um 9:23 Uhr
dies lässt sich pauschal nicht beantworten, da hier viele Faktoren mit hineinspielen. Wenden Sie sich bitte an einen Anwalt, der Sie individuell beraten kann.
Regine sagt: 19. Juli 2017 um 15:14 Uhr
Ich bin seit 2009 erwebsunfähig und habe 2 Söhne. Einer ist berufstätig und der andere studiert noch.
Am vergangenen Wochenende hat mein Exmann mir mitgeteilt, dass er schwer erkrankt ist und nicht weiß, wie lange er noch den Unterhalt zahlen kann.
Fällt er dann ggf. weg oder wird er von einer anderen Stelle übernommen, was ich auch schon gehört habe.
Scheidung.org sagt: 24. Juli 2017 um 10:09 Uhr
ist der Unterhaltsschuldner nicht mehr in der Lage, Kindesunterhalt zu leisten, kann für Kinder bis einschließlich 17 Jahre Unterhaltsvorschuss beantragt werden. Für den Ehegattenunterhalt gibt es keine entsprechenden Ersatzleistungen. Hier bleibt im Zweifel nur die Inanspruchnahme anderer Sozialleistungen (Arbeitslosengeld, Grundsicherung usf.).
Michael sagt: 18. Februar 2018 um 19:55 Uhr
Frage: Bin seit Mai 2009 geschieden, Unterhalt wurde keiner vereinbart. Im Mai2018 geht meine ExFrau in Pension und möchte plötzlich von mir doch Unterhalt (erhält 1000,- netto Pension, ich habe netto 1.400,-Pension). Kann das sein? Wo nie eine Unterhaltszahlung vereinbart wurde. Damals musste ich nur Alimente für unser studierende Tochter zahlen. Diese arbeitet inzw. und erhält nichts mehr.
Scheidung.org sagt: 5. März 2018 um 18:55 Uhr
bitte wenden Sie sich zur Bewertung der geforderten Unterhaltszahlungen an einen Anwalt. Wir können deren Zulässigkeit an dieser Stelle nicht prüfen.
María sagt: 14. April 2016 um 11:23 Uhr
Ich bin Mexikanerin mit 2 Kinder, ein Junge 15 und eine Tochter 18, ich lebe seit 10 Jahren wieder in Mexiko. Meine Tochter, die von meinem noch Ehemann Adoptiert würde und ein gemeinsame Sohn wohnen mit mir in Mexiko. Beide Studieren noch mit sehr gute Noten. Mein Mann ist deutsche mit Wohnsitz in Deutschland seit 10 Jahren auch und er möchte die Scheidung. Er hat ein 8 Jährige Sohn und wohnt mit ihm zusammen. Er sagte neuerdings zu mir, dass er die Unterhalt für meine Tochter nicht mehr zahlen kann, weil sie nicht seine Tochter ist und weil sie schon Volljährige ist. Und mein Sohn sollte 135,00 € erhalten nach, er hätte den Betrag nach die Düsseldorfer Tabelle und die Ländergruppierung für Mexiko entsprechend berücksichtigt.
Meine Fragen sind: Ist das was er schickt okay?, hat meine Tochter keine Anspruch mehr auf Unterhalt?
Scheidung.org sagt: 14. April 2016 um 11:43 Uhr
der Unterhaltsanspruch Ihrer Tochter erlischt in der Regel nicht automatisch bei Volljährigkeit. Während der ersten Ausbildung – in diesem Fall das Studium – bleibt er zumeist bestehen. Lassen Sie sich hierzu ggf. anwaltlich beraten.
Eva sagt: 26. April 2016 um 15:40 Uhr
Wie lange muss der geschiedene Mann Unterhalt für die gemeinsamen 2 Kinder zahlen? Kinder beide 20 Jahre alt, lebten bislang im Haushalt der Mutter. Ein Kind hat soeben Ausbildung z. Verkäufer abgeschlossen, das zweite Kind hat noch keine Ausbildung begonnen aber arbeitet. Durch den Tod der Mutter müssen beide jetzt in eine erste eigene Wohnung umziehen und sich selbst finanzieren. Wie lange haben sie Anspruch auf Unterhalt vom Vater?
Scheidung.org sagt: 28. April 2016 um 9:48 Uhr
der Unterhaltsanspruch reicht in aller Regel bis zum Abschluss der ersten Ausbildung, sofern diese zeitnah – zumeist nicht später als drei Monate – nach dem Schulabschluss angefangen wurde.
Britt sagt: 4. Mai 2016 um 11:59 Uhr
ich möchte mich von meinem Mann scheiden lassen. Er verdient ca. 4700 € brutto. Wir haben ein Haus mit Grundstück, außerdem bin ich seit 8 Jahren erwerbsunfähig, unsere beiden Kinder sind beide volljährig. Wie viel Unterhalt und vor allem wie lange steht mir der Unterhalt zu?
Lg. Britt
Scheidung.org sagt: 12. Mai 2016 um 11:12 Uhr
Höhe und Anspruchsdauer des Unterhaltsanspruches sind je nach Einzelfall verschieden. Eine eindeutige Festlegung ist hier nicht möglich. Lassen Sie sich hierzu ggf. anwaltlich beraten.
Hans B. sagt: 1. Mai 2016 um 10:01 Uhr
Seit der Scheidung im Jahre 2004 zahle ich meiner Ex-Frau ca 900 Euro Unterhalt zu ihrem
Rentenanspruch. Im letzten Jahr hat sie mindestens 300.000 Euro von ihren verstorbenen
Eltern geerbt. Nach meiner Auffassung ist sie daher nicht mehr unterhaltbedürftig. Ich habe
kein angesammeltes Vermögen.
Scheidung.org sagt: 4. Mai 2016 um 9:45 Uhr
um den Unterhaltsanspruch Ihrer Frau aufzulösen, bedarf es in der Regel einer gerichtlichen Entscheidung im Zuge einer Abänderungsklage. Suchen Sie hierzu den Rat eines Rechtsanwalts auf.
Thorsten sagt: 11. Mai 2016 um 21:23 Uhr
Trenne mich von meiner psychisch kranken Frau. Unsere beiden Kinder werden bei mir leben. In wie weit bin ich verpflichtet meiner Frau noch Unterhalt zu zahlen? Gibt es eine zeitliche Begrenzung? Sie wird aufgrund ihrer Erkrankung wahrcheinlich nie wieder voll arbeiten können!
Scheidung.org sagt: 12. Mai 2016 um 9:23 Uhr
es besteht durchaus die Möglichkeit, dass Ihre Ehefrau in einem solchen Fall nachehelichen Unterhalt und Trennungsunterhalt geltend machen kann. Hierüber haben die Gerichte je nach Einzelfall zu entscheiden. Eine exakte zeitliche Begrenzung ist dabei die Regel, doch auch unbegrenzte Unterstützung kann in Ausnahmefällen gewährt werden.
Anette T. sagt: 23. Mai 2016 um 12:31 Uhr
vor kurzem hat die Exfrau meines Mannes Suizid begangen und die zwei gemeinsamen Kinder zurückgelassen. Der Große ist fast 22 Jahre alt, der Kleine 13. Für beide Kinder wurde regelmäßig Unterhalt gezahlt. In wie weit muss für den Großen noch gezahlt werden, der Kleine lebt nun bei uns: Er hat einen Hauptschulabschluss gemacht, ist dann auf die Realschule gegangen und da er diese nicht regelmäßig besucht hat, wurde er der Schule verwiesen, da er auch schon 18 jahre alt war. Daraufhin war er in einer bezahlten berufsvorbereitenden Einrichtung und hat anschliessend eine Ausbildung zum Koch begonnen. Diese wurde ohne unser Wissen abgebrochen, und er verdiente eigenes Geld in dem er bei einer Zeitarbeitsfirma angestellt war. Nun beginnt er im September eine Ausbildung zur Altenpflege, kann dort auch jetzt schon mitarbeiten und erhält entsprechendes Geld. Ist mein Mann nun noch in der Unterhaltspflicht für den Großen?
SG Anette
scheidung.org sagt: 30. Mai 2016 um 10:09 Uhr
prinzipiell sind die Eltern bis zum Abschluss der ersten Ausbildung ihrer Kinder unterhaltspflichtig. Diese kann erlischen, wenn bereits für den Selbsterhalt gesorgt wurde. Ein Anwalt kann Ihnen für Ihren Fall eine kompetente Rechtsberatung bieten.
bahar sagt: 24. Mai 2016 um 13:33 Uhr
Hallo ich bin geschieden und habe ein kind (13 Jahren alt)von d.ersten ehe.İnzwischen habe ich wieder geheiratet aber Mein mann ist zur Zeit in der türkei er lebt nicht mit uns.Der vater meines Kindes zahlt seit 6 monaten Kein cent weil er sich arbeitslos gemeldet hat.Die behörden haben mir gesagt er bzw. wir sind nicht mehr verpflichtrt für ihr kind unterhalt zu zahlen weil sie sich wieder verehelicht haben! Ist das wirklich so? ich lebe in Ludwisburg ich bin berufstätig weil ich mein Mann aus der Türkei herholen muss muss ich Vollzeit arbeiten aber ich verdiene ca.1200 Euro muss die Miete stromm BK alles selber zahlen kann..können Sie mir bitte behilflich sein..
scheidung.org sagt: 30. Mai 2016 um 10:32 Uhr
es ist nicht korrekt, dass der vater Ihres Kindes seine Unterhaltspflicht verliert, wenn Sie erneut heiraten. Es können allerdings andere Umstände dazu führen, dass er weniger zahlen muss. Gänzlich wird seine Pflicht, Unterhalt zu zahlen jedoch in der Regel nicht wegfallen. Sie können sich in einem ersten Schritt an das örtliche Jugendamt wenden, um eine Beratung zu erhalten.
C. Bra. sagt: 5. Juni 2016 um 12:12 Uhr
mein Mann verpflichtete sich im Scheidungsurteil, mir Unterhalt bis zur Rente zu zahlen. Er ist mehrfacher Millionär und ich verzichtete auf jede weitere Abfindung, er beendete die Ehe.
Nun zu meiner Frage: Erlischt die Unterhaltsverpflichtung wenn ich wieder heirate?
Es wurden davon nicht im Urteil vermerkt.
scheidung.org sagt: 6. Juni 2016 um 9:25 Uhr
Hallo C.Bra.,
in der Regel erlischt der Anspruch auf Geschiedenenunterhalt bei erneuter Heirat des Unterhaltberechtigten. Allerdings kann dies durch Scheidungsfolgenvereinbarungen neu geregelt werden.
Werner sagt: 12. August 2016 um 16:52 Uhr
Leider ja. Es ist im Gesetzbuch BGB 2, Kapitel 5., §1586
GinaB. sagt: 12. Juni 2016 um 20:11 Uhr
Mein Mann und ich haben uns gerade nach fast 25 Jahren Ehe getrennt. Er verdient recht gut (selber Jurist!) Ich habe in unserer Ehe kaum gearbeitet. Zu Beginn, da die Kinder, beide inzwischen über 18, zu klein waren, später, da unsere jüngste Tochter extrem krank ist und sich eigentlich jeder Arzt wundert, dass sie noch nicht gestorben ist. Mein Mann meint zwar, er wird mich nicht über den Tisch ziehen, aber aufgrund meiner Recherchen frage ich mich doech besonders zwei Dinge:
1) Habe ich damit zu rechnen, dass ich im Falle des Todes meiner bisher von mir gepflegten Tochter nach einer Scheidung keinen Ehegattenunterhalt bekommen werde? Obwohl wir 25 Jahre verheiratet waren, ich seit 21 Jahre unsere schwerstbehinderte Tochter pflege und nächstes Jahr 50 werde?
2) Ist es daher sinnig, jetzt im beginnenden Trennungsjahr so schnell wie möglich auf getrennten Konten und einem festen Unterhalt zu bestehen? Insbesondere da ich Pflegeld der höchsten Stufe bekomme und meine Tochter Grundsicherung, die bei dem Trennungsgeld ja nicht berücksichtigt werden darf. Vlt könnte ich so etwas Geld für später ansparen. Kann ich das irgendwie formfrei beantragen? Mein Mann hat mir nämlich erst vorgestern mitgeteilt, dass er am 1. Juli auszieht und weiß, dass ich mit unserer Tochter bis kurz vorher im Urlaub bin und keinen rechtlichen Rat mehr einholen kann-
Scheidung.org sagt: 13. Juni 2016 um 8:51 Uhr
1. der Ehegattenunterhalt kann aus unterschiedlichsten Gründen beantragt werden, die Rundumbetreuung eines behinderten Kindes ist hier nur ein möglicher Grund.
2. In der Trennung ist es ohnehin vonnöten, getrennte Konten zu eröffnen, um Trennung von Tisch und Bett in jeder Beziehung zu gewährleisten.
Verzichten Sie idealerweise auch im Falle einer einvernehmlichen Scheidung nicht auf die Scheidungsberatung. Suchen Sie hierzu einen freien Träger oder einen Rechtsanwalt auf.
Wagner Britta sagt: 12. August 2016 um 17:03 Uhr
Sammeln Sie alle Beweise, dass Sie die gemeinsame Tochter mit Vollzeit gepflegt haben. Es ist für Sie sehr wichtig. Das waren Arbeitsleistungen. Sie müssen unbedingt RV Anwartschaften von Ihrem gatten bekommen. Von beiden Ehepartnern werden die RV Anwartschaften aus der EHEZEIT zusammengezählt und dann 50% 50% geteilt.Darauf dürfen Sie nicht verzichten.
Ich wurde auch kurz vor dem 50-Geburtstag geschieden und konnte keine fixe Arbeitsstelle mehr bekommen. Sofern auch keine RV-Anwartschaften mehr sammeln. Bestehen Sie auf Nachehelichem Unterhalt , zu dem Sie anrechnungsfrei dazu verdienen können. Denn mit einer Viollzeitarbeit kann man selten im Alter von 50 Jahren rechnen: Sie sollten versuchen Ihren Mann zu überreden Ihnen ein kleine Eigentumswohnung zu schenken. Wenn nicht ganz bezahlt, dann mindestens zur Hälfte und er sollte Ihr Bürger für die Finanzierung sein. Sie könnten aus dem Unterhalt in Raten die Finanzierung zahlen. Immerhin haben Sie Ihr Leben der Familie und dem Kind gewidmet. Lassen Sie sich – Verzeihung ( aus eigener Erfahrung) – NICHT FÜR DUMM VERKAUFEN. Ich wurde vom einem Millionär aber so ausgenuzt in der Ehe, das würden Sie mir nicht glauben. Viel Glück!
Peter sagt: 21. Juni 2016 um 22:37 Uhr
meine Frau möchte sich nach 2,5 Jahren Ehe scheiden lassen. Wir haben ein gemeinsames Kind, 9 Jahre alt. Ich selber bin Vollzeit Berufstätig und verdiene nicht schlecht. Seit dem unsere Tochter in der Schule ist, wollte ich dass meine Frau auch wieder arbeiten geht, zumindest halbtags. Sie hat aber keine Lust und genießt lieber ihre Freizeit. Um das Kind kümmert sie sich nach der Schule, die Arbeit im Haushalt teilen wir uns.
Wenn ich mir die Berichte hier durchlese muss ich feststellen, dass ich keine Möglichkeit habe, meine Frau dazu zu bewegen einer Beschäftigung nachzugehen und muss auch für sie (nicht nur für mein Kind) vollen Unterhalt zahlen und so wie ich es hier verstehe sogar auch noch nach der rechtskräftigen Scheidung. Ist das so? Das Problem ist, wenn jemand nicht arbeiten will, dann schafft er es auch keine Beschäftigung zu finden. Gibt es da nichts was man tun kann?
Scheidung.org sagt: 27. Juni 2016 um 9:31 Uhr
in der Regel besteht ein Anspruch auf Ehegattenunterhalt erst bei einer Ehedauer von drei Jahren oder mehr. Ihre Frau ist in jedem Fall dazu verpflichtet, nachzuweisen, dass Sie eine Tätigkeit sucht, um den Lebensunterhalt selbst zu erstreiten. Lassen Sie sich in dieser Angelegenheit anwaltlich beraten.
Sevra sagt: 14. Juli 2016 um 9:27 Uhr
habe da eine Frage? 1992 habe ich geheiratet 1997 war ich geschieden. Aus dieser Ehe entstand ein Kind. Mein Ex Mann hat werder mir noch seiner Tochter Unterhalt gezahlt. Jetzt nach 20 Jahren will er von mir Unterhalt haben und hat einen Anwalt eingeschaltet. Zumal er inzwischen Verheiratet ist.
Kann er damit was erreichen?
Scheidung.org sagt: 25. Juli 2016 um 10:37 Uhr
Hallo Sevra,
wenden Sie sich in Ihrem speziellen Fall stets an einen Rechtsanwalt. Dieser kann Sie ausführlich beraten und auch die Aussicht auf Erfolg des Antrags einschätzen.
Wagner B. sagt: 12. August 2016 um 17:09 Uhr
hauptsächlich die Nachweise sammeln, dass Sie nur alleine das Kind erzogen und finanziert haben. Dass der Vater keine DM oder € zum Kindesunterhalt beigetragen. Alle Ausgaben , Ferienreisen, Schulausflüge … alles belegen. Es gibt kostenlose Rechtsberatungen in jeder großen Stadt. Gehen Sie dorthin. Lassen Sie sich vom Anwalt ein Schreiben aufsetzen, wo Sie alle die §§, was er dem Kind gegenüber nicht eingehalten hat, klar aufführen. Schreiben als Einschreiben mit RÜCKSCHEIN an den Exmann schicken.
Anastasia sagt: 16. Juli 2016 um 13:30 Uhr
Ich lebe mit meinem Partner seit 7 Jahren zusammen (nicht verheiratet). Er ist seit 6 Jahren geschieden (davor ca. 2 Jahre getrennt lebend). Er hat 2 Kinder aus der früheren Ehe (die beiden waren ca. 7 Jahre verheiratet) 12 und 14 Jahre alt. Die Kinder wohnen bei der ex Frau. Mein Partner zahlt von Anfang an Unterhalt für Kinder und für die Ex Frau.Inzwischen arbeitet sie teilzeit, 25 Stunden die Woche. Meine Frage ist nun,
1.soll er ihr überhaupt noch Unterhalt zahlen? (Er verdient 2400 Euro netto und ihm bleibt nach dem Unterhalt nur ein Selbstbehalt übrig, ca.1100 euro). Die Kinder sind doch schon alt genug,dass sie sich einen vollzieht Job sucht?
2.Und was ist wenn wir zusammen einen Kind kriegen,aber nicht verheiratet sind? Hat die ex Frau und seine andere Kinder mehr Anspruch gegenüber ihn als unser eigenes kind (ich verdiene genauso viel wie er)?
scheidung.org sagt: 18. Juli 2016 um 8:42 Uhr
nach dem Grundsatz der Eigenverantwortung können Geschiedene auch gerichtlich dazu verpflichtet werden, größere Anstrengungen zu machen, um den eigenen Unterhalt zu bestreiten. Dazu können Sie sich gegebenenfalls an einen Anwalt wenden. Der Kindesunterhalt bliebe dabei allerdings unberührt. Sollte ein Geschiedener ein weiteres Kind bekommen, ist er auch diesem vollumfänglich zu Unterhalt verpflichtet, dabei spielt es keine Rolle, ob die Eltern verheiratet sind oder nicht.
Wagner B. sagt: 12. August 2016 um 17:15 Uhr
Entschuldigung aber Kinder 12 Jahre und 14 Jahre alt sind schulpflichtig und können keinem Vollzeitjob nachgehen. Die Exfrau könnte ab dem 12 lebensjahr des Jüngsten Kindes Vollzeitstelle machen. Doch falls die Kinder mehr Zuwendung bei den Schularbeiten und Hausaufgaben brauchen, muss sie es nicht. Am besten gehen Sie zur kostenlosen Rehchtsberatung für Frauen in der Nähe Ihres Wohnortes.
Jan sagt: 20. Juli 2016 um 8:36 Uhr
ich bin bereits geschieden und habe noch eine knapp 17-jährige Tochter die bei der Mutter lebt und für die ich seit 2012 Unterhalt bezahle.
Es besteht keinerlei Kontakt zu meiner Tochter. Die Mutter hat im Urteil bei der Zugewinnverhandlung erwirkt, dass sie mit der Tochter so lange im gemeinsamen Haus leben kann, wie die Tochter noch zur Schule geht (Fachhochschule, voraussichtlich bis 2018).
Nun wurde das Haus jedoch im Mai 2016 verkauft.
Da ich weder aktuelle Telefonnummern noch eine neue Adresse habe, wie kann ich hier verfahren?
Kannich davon ausgehen, dass die Tochter eine Ausbildung macht und den Unterhalt einstellen, bis der Nachweis auf Unterhaltsanspruch erbracht wird?
scheidung.org sagt: 25. Juli 2016 um 10:34 Uhr
wenden Sie sich an das Zuständige Jugendamt um Informationen zum Stand der Unterhaltspflicht einzuholen. In einem zweiten Schritt raten wir zur Konsultation eines Anwalts. Die Zahlungen auf eigene Faust einzustellen, könnte Nachteile für Sie nach sich ziehen.
Petra sagt: 22. Juli 2016 um 23:48 Uhr
ich bin seit 5 Jahren verheiratet. Wir haben keine Kinder. Mein Mann (Angestellter) verdient ca. 2000,- netto und ich (Selbständig) ca.900,- . Ich habe ein Haus mit in die Ehe gebracht. (läuft nur auf mich) und eine Wohnung im Haus ist vermietet für 350,-.(so hoch wie die monatlichen raten der Abzahlung) Ich möchte mich gerne scheiden lassen, könnte aber von den 900,- nicht leben und das Haus halten. Muss ich raus aus dem Haus oder bekäme ich einen Aufstockungsbetrag?
scheidung.org sagt: 25. Juli 2016 um 9:20 Uhr
Unterhaltsberechnungen können wir nicht leisten. Besprechen Sie die Situation bitte mit einem Anwalt.
Martina sagt: 26. Juli 2016 um 10:55 Uhr
Mein Mann und ich sind seit 28 Jahren verheiratet, seit 6 Monaten getrennt. Unsere beiden Kinder sind bereits aus dem Haus.
Mit der Trennung habe ich begonnen, Vollzeit zu arbeiten (vorher 31 h/Woche). Mein Mann verdient brutto mehr als doppelt soviel wie ich.
Muss er nach der Scheidung Ehegatten-Unterhalt an mich bezahlen?
Scheidung.org sagt: 1. August 2016 um 9:40 Uhr
ein Unterhaltsanspruch kann bereits mit der Trennung entstehen. Auch nach der Scheidung kann dieser bestehen bleiben, sofern Bedarfsgründe vorliegen. Wenden Sie sich an einen Rechtsanwalt.
Magdalena sagt: 27. Juli 2016 um 12:24 Uhr
Ich habe mich von meinem Mann getrennt, verdiene aber mehr als er. unser gemeinsames Kind wird bei mir leben und ich werde das Haus übernehmen (und ihm dafür einen ausgleich in geld zahlen). er weigert sich jedoch, mir Unterhalt für das Kind zu bezahlen, da er der Meinung ist, dass ich ihm Mietzins und trennungsgeld zahlen muss und sich das dann aufrechnet. und wenn ich einen Anwalt nehme droht er damit, seinen Job aufzugeben und sich arbeitslos zu melden. was soll ich nun tun?
Scheidung.org sagt: 1. August 2016 um 10:21 Uhr
der Kindesunterhalt ist getrennt von den Unterhaltsansprüchen eines Ehegatten zu betrachten und darf nicht mit diesem verrechnet werden. Unterhaltspflichtig ist dabei zumeist der Elternteil, bei dem das Kind nicht den dauerhaften Aufenthalt hat. Sollte Ihr Ehemann sich arbeitslos melden, um den Kindesunterhalt zu umgehen, können die Gerichte auch auf Grundlage des fiktiven Einkommens (nach dem letzten Einkommen) den Kindesunterhalt festlegen. Wenden Sie sich dringend an einen Rechtsanwalt.
Michael sagt: 13. August 2016 um 18:32 Uhr
Ich bin seit 9 Jahren von von meiner Frau geschieden ( 1 Kind ) ich zahle ihr mit Absprache, jeden Monat 150 €. Da ich damals in der Ausbildung war und direkt im Anschluss wieder geheiratet habe. Mit meiner jetzigen Frau habe ich 3 Kinder . Meine Ex Frau hat mit ihrem jetzigen Lebensgefährten, 2 weiter Kinder bekommen sind aber nicht verheiratet. Beide sind arbeitslos und arbeiten offiziell auf 400€ Basis. Beide haben eine abgeschlossene Berufsausbildung.
Meine Frage dazu ist!
Wie viel muss ich tatsächlich zahlen?
Da meine ex mir oft droht mit Anwalt
scheidung.org sagt: 15. August 2016 um 9:00 Uhr
ob und wie viel Unterhalt Sie tatsächlich zahlen müssen, kann von uns nicht bewertet werden. Mit unserem Unterhaltsrechner können Sie selbst eine erste Einschätzung vornehmen. Des Weiteren kann der Gang zum Anwalt Klarheit verschaffen.
Christian sagt: 18. August 2016 um 13:47 Uhr
Hallo, meine Tochter wurde zwei Wochen nach der Trauung verlassen. Sie studiert noch. Ihr Ehemann verdient Ca. 1600 netto, sie hat einen Job auf 450 Euro Basis. Wie sieht das mit trennungsunterhalt aus, gerade im Bezug auf das Studium (erststudium).
Scheidung.org sagt: 22. August 2016 um 10:40 Uhr
der Anspruch auf Trennungsunterhalt kann bei einer Ehe von nur kurzer Dauer entfallen. Ggf. kann ein solcher Anspruch im Einzelfall dennoch bestehen. Ihre Tochter sollte sich ratsuchend an einen Rechtsanwalt wenden.
Daydreaming sagt: 21. August 2016 um 9:41 Uhr
Erlischt die Unterhaltspflicht, wenn der Partner, bei dem das Unterhaltspflichtige Kind nach der Trennung (nicht Scheidung) lebt, jemand neues heiratet?
Ich hoffe das ist so verständlich beschrieben!?
Scheidung.org sagt: 22. August 2016 um 9:38 Uhr
die Unterhaltsverpflichtung gegenüber einem gemeinsamen Kind erlischt nicht durch die Neuverheiratung. Allerdings ist das neue Kind in die Unterhaltsberechnungen einzubinden und kann ggf. Vorrang haben. Der Unterhalt für einen Ehegatten hingegen erlischt in aller Regel, sobald dieser erneut heiratet. Wenden Sie sich im Zweifel an einen Rechtsanwalt.
Daydreaming sagt: 22. August 2016 um 11:12 Uhr
Was bedeutet „kann Vorrang haben“?
Scheidung.org sagt: 29. August 2016 um 10:23 Uhr
Hallo Daydreaming,
unter Umständen hat das gemeinsame Kind bei der Berechnung des Unterhalts Vorrang. Dies wird vor allem dann wichtig, wenn der Unterhaltspflichtige nicht den gesamten Unterhalt für alle Kinder aufbringen kann.
Birgit sagt: 13. September 2016 um 14:28 Uhr
ich bin 40 Jahre alt und stecke in einer schwierigen Ehe.
Ende des nächsten Jahres wäre ich 20 Jahre verheiratet.
Mein Mann und ich haben 2 Kinder im Alter von 19 und 18 Jahren.
Welche finanziellen Absicherungen kann ich erwarten?
Mich plagen große Ängste, wie ich mein Leben nach einer Scheidung bestreiten soll.
Scheidung.org sagt: 19. September 2016 um 8:44 Uhr
während des Trennungsjahres ist Ihr Mann Ihnen gegenüber unterhaltspflichtig. Auch nach der Scheidung kann Ihnen eine Unterhalt zustehen, allerdings unterliegen Sie dann auch der erhöhten Erwerbsobliegenheit.
Kontaktieren Sie einen Anwalt, dieser kann Sie weitergehend beraten.
Rüdiger sagt: 29. September 2016 um 9:46 Uhr
ich bin aktuell in der Scheidungsphase und getrennt seit Februar 2016.
Aktuell seit 6 Jahren verheiratet und habe keine Kinder.
Sie arbeitet Teilzeit, hat einen 450EUR Job und arbeitet nebenbei noch schwarz. Sie weiß nicht, dass ich es weiß.
Es gibt keine Immobilie, keine Kinder oder sonstiges.
Kann ich davon ausgehen, dass ich SPÄTESTENS im Februar 2017 geschieden bin?
Was kann ich als Ehemann machen, um die Sache zu beschleunigen?
Scheidung.org sagt: 4. Oktober 2016 um 10:24 Uhr
mit Ablauf des Trennungsjahres kann erst die Einreichung des Scheidungsantrages erfolgen. Hiernach kann es noch einige Monate Zeit in Anspruch nehmen, bis die Scheidung abschließend gerichtlich beschlossen wird – je nach Auslastung der Gerichte und der zu klärenden Sachverhalte. Wenden Sie sich im Zweifel an einen Rechtsanwalt, um Ansprüche zu prüfen und Vorgehensweisen zu erläutern.
Anette sagt: 5. Oktober 2016 um 16:26 Uhr
ich bin aktuell in der Trenungsphase seit Februar 2016.
Aktuell seit 6 Jahren verheiratet und habe 2 Kinder.(1 und 5 j)
Er verdient gut und ich arbeite nicht
Muss er nach der Scheidung Ehegatten-Unterhalt an mich bezahlen? und bis wann?
Wie lange muss er der Kinderunterhalt bezahlen?
Scheidung.org sagt: 10. Oktober 2016 um 9:56 Uhr
Kindesunterhalt steht den Kindern bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres zu. Regelmäßig ist auch bis zum Abschluss der ersten Berufsausbildung weiter Unterhalt zu zahlen.
Bis zu drei Jahre nach der Geburt eines Kindes, kann die Mutter vom Kindsvater Betreuungsunterhalt verlangen. Ob Ihnen der sog. Ehegattenunterhalt zusteht, lässt sich nicht pauschal beantworten. Grundsätzlich unterliegt nach einer Scheidung jeder Ehegatte der erhöhten Erwerbsobliegenheit. Kontaktieren Sie ggf. einen Anwalt.
Stefan sagt: 28. Oktober 2016 um 17:51 Uhr
Hallo, ich war 3 Jahre verheiratet. 07/11 -07/14. Keine Kinder. Das Trennungsjahr ist auch schon vorbei. Scheidungsantrag wurde auch schon beim Gericht nach der Trennungsphase nach einem Jahr von meinem Anwalt eingereicht. Den Trennungsunterhalt haben wir schriftlich auf 345€ festgelegt. Diesen bezahle ich seit 08/14 durchgehend.
Sie kommt nicht wirklich ihrer Auskunftspflicht beim Gericht, Rententräger… nach. Post kann an Sie auch irgendwie nicht zugestellt werden oder beantwortet Sie nicht. Mahnschreiben mit Zwangsgeld bekam Sie wohl auch schon.
Sie ist glaub ich nicht arbeiten.
Wie lange kann es den noch dauern bis zur richterlichen Scheidung? Es sind schon 3Jahre und 3Monate seit der Trennung her!
Wie lange muss ich den Trennungsunterhalt zahlen?
Wie hoch ist der Trennungsunterhalt (Berechnung ), keine Kinder.
kommt der Gatte seiner Auskunftspflicht nicht nach, kann das Gericht im Zweifel auch Versäumnisurteile aussprechen. Spätestens nach drei Jahren Trennungsdauer kann die Scheidung häufig auch ohne die Zustimmung und Mitwirkung des Ehegatten durchgeführt werden.
Der Trennungsunterhalt richtet sich in aller Regel nach den Einkommen der Ehegatten: Der Unterhaltsberechtigte kann dabei regelmäßig 3/7 der Einkommensdifferenz (zwischen den bereinigten monatlichen Nettoeinkommen) als Unterhalt geltend machen.
Wenden Sie sich an Ihren Anwalt, um weitere Informationen zu erhalten und mögliche Lösungen zu finden.
Michael sagt: 15. November 2016 um 6:51 Uhr
Ich bin seit 2013 mit meiner Frau verheiratet.
Ich bin Schwerbehindert und habe noch nie richtig, länger oder durchgehend gearbeitet. Das soll heißen das meine Frau, seit dem ersten Tag, immer für alles aufgekommen ist. Und aß sind mittlerweile 11Jahre Beziehung.
Wenn ich mich scheiden lasse, dann möchte ich ihr nicht weiter zur Last fallen und ganz normal meine Gelder beantragen, ohne das sie für mich aufkommt. Ich arbeite 450€, aber die Wohnung müsste das Amt dann übernehmen.
Ist es möglich komplett auf das Unterhalt zu verzichten?
Scheidung.org sagt: 21. November 2016 um 10:46 Uhr
Kontaktieren Sie das zuständige Amt, um zu erfahren, welche Möglichkeiten bestehen. Wahrscheinlich wird Ihre Frau für Sie aufkommen müssen, da Sie wohl in Ihrer Situation nicht auf den Unterhalt verzichten können. Suchen Sie hierzu einen Anwalt auf, der sie umfassend beraten kann.
andreas sagt: 24. November 2016 um 20:40 Uhr
ich habe einen sohn….sind seit jahren geschieden….zahle ca 13 jahre unterhalt…mein sohn ist in ausbildung seit ca halbes jahr….wuss ich weiter zahlen? er wird in halben jahr 18
scheidung.org sagt: 28. November 2016 um 10:54 Uhr
die Unterhaltspflicht der Eltern umfasst in der Regel auch die Zeit einer ersten berufsqualifizierenden Ausbildung. Allerdings wird die Ausbildungsvergütung nach Abzug eines Freibetrages von 90 Euro vom Unterhaltsanspruch abgezogen.
Marcus sagt: 1. Dezember 2016 um 17:47 Uhr
wir haben uns nach siebén Jahren Ehe im Aug getrennt,( kinderlos ) .
meine Frau ist zur zeit in einer neuen Ausbildung , Diese endet aber im Jan. Es scheint so das sie im Anschluss Arbeitslos ist. Nach Düsseldorfertabelle komme ich dann ans Unterhaltszahlen ??!!
Frage wäre wie lange könnte es mich treffen ??
Scheidung.org sagt: 5. Dezember 2016 um 10:28 Uhr
über die Dauer des zu zahlenden nachehelichen Unterhalts kann unmöglich eine Aussage getroffen werden, dies richtet sich nach dem jeweiligen Einzelfall. Unterhalt wegen Erwerbslosigkeit kann in der Regel so lange geltend gemacht werden, bis der Bedürftige eine Arbeitsstelle gefunden hat. Bemüht er sich nicht intensiv um eine Anstellung, kann der Unterhaltsanspruch auch verwirkt sein. Wenden Sie sich im Zweifel stets an einen Anwalt.
sonja g. sagt: 6. Dezember 2016 um 15:25 Uhr
Ich bin seit ende 2005 Anfang 2006 von meinem Exmann getrennt und seit 08.2014 offiziell geschieden. In den Jahren 2010 und 2013 musste ich bereits Unterhalt zahlen, da mein Exmann nach Insolvenz seiner Firma in Arbeitslosengeld II gelandet war. Nun ist er erneut seit 08.2016 im ALG II Bezug und die Stadt will von mir den Unterhalt zurückbekommen, den sie meinem Exmann zahlt. Er hat eine Lebensgefährtin sein fast 3 Jahren bei der er inoffiziell lebt und geht auch unter der Hand arbeiten. Da er hohe Insolvenzschulden hat, wird er die nächsten Jahre bis zur Rente eine Versicherungspflichten Beschäftigung mehr nachgehen (sagte er meinem Sohn, bei dem er sich nun offiziell wohnlich angemeldet hat) …wie lange bin ich verpflichtet für jemanden zu zahlen der kein Interesse daran hat seinen Lebensunterhalt selbst zu verdienen. Muss ich dies nachweisen oder muss das JobCenter seine Bewerbungsbemühungen nachweisen? Es reicht mir langsam…
Vielen Dank für eine Antwort oder Rat von ihnen.
Scheidung.org sagt: 12. Dezember 2016 um 9:55 Uhr
nach einer Scheidung unterliegen beide Ex-Partner der erhöhten Erwerbsobliegenheit. Gehen Sie daher zu einem Anwalt und schildern Sie Ihre Lage. Dieser kann den Unterhaltsanspruch Ihres Ex-Mannes überprüfen und sich ggf. mit den Behörden auseinandersetzen.
Blume 12345 sagt: 17. Dezember 2016 um 0:11 Uhr
Gibt es auch die Möglichkeit, dass das Kind den Unterhalt verweigern kann vom Vater? In unserem Fall liegen schwere Straftaten vor, die strafrechtlich nicht verfolgt wurden, aber psychologisch bestätigt wurden. Muss dazu sagen, dass meine Tochter wegen meinem Ex-Mann schwere Psychische Störungen bekommen hat und deswegen aktuell nicht arbeiten gehen kann. Von der psychologischen Seite soll dringend der Unterhalt eingestellt werden, weil das immer noch ein Kontakt darstellt. Brauchen dringend Hilfe, weil es meiner Tochter immer schlechte geht.
scheidung.org sagt: 19. Dezember 2016 um 10:59 Uhr
ein Verzicht auf Kindesunterhalt ist gesetzlich nicht vorgesehen. Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt.
Seele sagt: 19. Dezember 2016 um 18:07 Uhr
Hallo liebes Team und danke für die zahlreichen Infos.
Meine Frau und ich sind seit 13 Monaten verheiratet und leider scheint ein Ende in Sicht.
Wir haben ein Kind, das im März 3 Jahre wird. (Vor unserer Ehe logischerweise geboren).
Meine Frau hat vor unserer Ehe ein Studium begonnen und während unserer Ehe den Bachelor gemacht. Sie entschloss sich jetzt dazu, den Master dranzuhängen und hat eine Halbtagsstelle angenommen.
Trennungsunterhalt werde ich so oder so zahlen müssen. Aber wie verhält es sich mit dem nachehelichen Unterhalt? Das Kind wäre dann schon längst drei und die Ehe könnte als Ehe von kurzer Dauer gelten.
Muss ich ihr das Studium quasi finanzieren mit nachehelichem Unterhalt?
Scheidung.org sagt: 2. Januar 2017 um 10:03 Uhr
pauschal lässt sich nicht sagen, wann nachehelicher Unterhalt zu zahlen ist. Unter Umständen kann Ihrer Frau allerdings Ehegattenunterhalt zustehen. Dies hängt aber von weiteren Faktoren ab, wie beispielsweise einer vorausgegangen Ausbildung etc.
Wenden Sie sich an einen Anwalt, dieser kann die Ansprüche Ihrer Frau abklären.
Günter G. sagt: 13. Januar 2017 um 15:24 Uhr
Ich bin seit 13 Jahren geschieden mit Unterhaltsverzichtsvereinbarung. Die geschiedene Ehefrau lebt seit dem von Ihrer Erwerbsunfähigkeitsrente. Sie wird eines Tages in stationäre Pflege kommen wo die Rente nicht mehr ausreicht und das Sozialamt in Anspruch genommen wird. Kann ich dann nach so langer Zeit zum Unterhalt herangezogen werden? Sie hat nicht wieder geheiratet, aber ich bin verheiratet, ohne KInder.
Scheidung.org sagt: 16. Januar 2017 um 11:41 Uhr
in der Regel ist beim Ehegattenunterhalt die eheliche Situation ausschlaggebend für Unterhaltsansprüche. Entstehen diese erst nach der Ehe, kann ein Ex-Ehegatte hier nicht ohne weiteres herangezogen werden. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um mögliche Ansprüche Ihrer Ex-Ehefrau prüfen zu lassen.
Philipp sagt: 21. Januar 2017 um 11:40 Uhr
ich bin seit November geschieden. Mein Ex Frau und ich verstehe uns noch gut und können auch gut miteinander reden. Bis zum Zeitpunkt der Scheidung habe ich Unterhalt für meine beiden Kinder (jetzt 5 und 8 Jahre) und für meine Ehefrau bezahlt. Sie hat jetzt einen neuen Partner und wohnt seit September? mit ihrem Partner in dessen Haus und sie führen einen gemeinsamen Haushalt. Sie bezahlt dort auch Miete.
Momentan bezahle ich noch immer Unterhalt für meine Kinder und meine Exfrau, weil ich gehört habe, dass man als Mann zur Zahlung an die Frau verpflichtet ist – und zwar für den Zeitraum wie lange die Ehe dauerte. Das waren in meinem Fall sieben Jahre. Stimmt es, dass ich jetzt für meine Ex Frau sieben Jahre nachehelichen Unterhalt zahlen muss?
Ich habe mich heir schon etwas belesen, und komme für mich dazu, dass ich dies nicht muss. Meine Ex ist berufstätig, die Kinder sind betreut – alles Voraussetzungen um nicht zahlen zu müssen.
Scheidung.org sagt: 23. Januar 2017 um 12:01 Uhr
die Dauer der Unterhaltszahlungen richtet sich in Deutschland nicht nach der exakten Ehedauer, sondern nach dem Vorliegen eines der Unterhaltstatbestände. Wie lange genau der Besserverdiener am Ende Unterhalt an den Ex-Partner leisten muss, ist in jedem Einzelfall neu zu bewerten. Wenden Sie sich ggf. an einen Anwalt, um die Zahlungsansprüche Ihrer Ex-Frau prüfen zu lassen.
Stefan G. sagt: 24. Januar 2017 um 12:43 Uhr
ich habe mich im Januar 2016 von meiner Frau getrennt und bald steht die 12. Unterhaltszahlung an, wie lange bin ich verpflichtet ihr diesen zu zahlen. Ehe Bestand 2 1/2 Jahre bis zur Trennung. Die gerichtliche Scheidung ist noch nicht beantragt.
der Anspruch auf Trennungsunterhalt ist auf ein Jahr beschränkt. Unter Umständen ensteht nach der Scheidung ein Anspruch auf nachehelichen Unterhalt.
Sonja sagt: 31. Januar 2017 um 12:42 Uhr
ein Anwalt hat die Aussage getroffen, dass mein neuer Partner für seine noch-Ehefrau nicht nur ein Jahr Trennungsunterhalt bezahlen muss. Auch nach der Scheidung habe sie weitere 8 Jahre Anspruch auf Unterhalt. Es würden Ihr pro 15 Jahre Ehe noch 4 Jahre Unterhalt zustehen. Ist dies wirklich der Fall? Bei Freunden war das nicht so. Über ein kurzes Feedback würde ich mich freuen.
Trennungsunterhalt steht dem Berechtigten ein Jahr lang zu. Ob ihm nach der Scheidung auch nachehelicher Unterhalt zusteht, ergibt sich nicht nur aus der Länge der Ehe, sondern auch aus anderen Faktoren (Bedürftigkeit etc.). Vermutlich handelte es sich hier um eine erste Einschätzung des Anwalts.
Roman sagt: 9. Februar 2017 um 13:43 Uhr
Hallo liebes Scheidungs-Team,
Ich hätte eine Frage zu folgendem Sachverhalt. Ich bin knapp 7 Jahre verheiratet und eine Scheidung steht im Raum. 2 Kinder mit 2 und 3 Jahren sind ebenfalls vorhanden. Meine Frau will jedoch bei der Scheidung Ehegatten-Unterhalt bis zum Pflichtschulabschluss der Kinder verlangen, weil sie mir das Alleinverschulden zuschreiben will. Jedoch hat sie jetzt bereits ein paar gute Vollzeitjobs bzw. 30 Stunden-Jobs angeboten bekommen, die sie aufgrund der Kinderbetreuung ablehnt. Verstehe ich soweit bis zum Kindergarteneintritt. Aber schlussendlich Unterhalt bis zum Pflichtschulabschluss (Kinder ca. 14 Jahre) sehe ich nicht ein. Was meint ihr dazu?
Scheidung.org sagt: 13. Februar 2017 um 10:23 Uhr
ob und wie lange Ihrer Frau nachehelicher Unterhalt für die Kinderbetreuung zugesprochen werden kann, können wir pauschal nicht beantworten. Hier handelt es sich um Einzelfallentscheidungen. Wenden Sie sich bitte an einen Anwalt.
Horst h. sagt: 16. Februar 2017 um 14:27 Uhr
Meine Frage wäre, mein Sohn lebt bei seiner Mutter und ihrem neuen Mann.
Seit 18 Jahren bezahle ich unterhalt. Jetzt hatte er eine Lehre angefangen aber wegen mobbing hat er gekündigt…….dann 2 te Lehre begonnen und wurde in der Probezeit gekündigt.
Jetzt will er auf Druck seiner Mutter und vor allem des Mannes vor Gericht und will so ein Haufen Geld unterhalt von mir das ich mir eigentlich gleich die Kugel geben kann. Eigentlich will er das gar nicht…….er wird aber gezwungen. Dazu muss man sagen er wurde so erzogen das er den Mund nicht aufkriegt. Er will eigentlich mit der Sache gar nix zu tun haben.
Scheidung.org sagt: 20. Februar 2017 um 11:12 Uhr
wenden Sie sich an einen Anwalt, um zu prüfen, ob der Unterhaltsanspruch Ihres Sohnes in diesem Falle nicht sogar verwirkt ist.
Horst E. sagt: 25. Februar 2017 um 17:06 Uhr
Bin seit zig Jahren geschieden und habe brav , bisletztes Jahr Unterhalt gezahlt, für Frau und Kinder. Meine Frau hat seit 2016 keinen Anspruch mehr auf Unterhaltszahlung, alsot zahle ich auch nichts mehr. Für meine Tochter hingegen zahle ich weiter einen Unterhaltsbetrag, was auch ok ist, aber ich bin der Meinung meine Ex-Frau müsste die Hälfte davon zahlen, sie weigert sich, was tun ?
Scheidung.org sagt: 27. Februar 2017 um 11:07 Uhr
der Kindesunterhalt richtet sich nach dem Einkommen des Zahlungspflichtigen. Bei volljährigen, nicht mehr privilegierten Kindern ist dabei das Einkommen beider Eltern der Berechnung zugrundezulegen. Beide Eltern müssen dann in der Regel einen Anteil am Unterhaltsbedarf entsprechend der Einkommensquote leisten.
Wenden Sie sich an einen Anwalt, um den Unterhaltsanspruch Ihrer Tochter berechnen und überprüfen zu lassen.
Lothar K. sagt: 28. Februar 2017 um 17:41 Uhr
Ich bin 19 Jahre verheiratet, zwei volljährige Kinder, beide noch in der Ausbildung.
Die ersten 13 Jahre habe ich über immens hohe Gehälter die Versorgung der Familie alleine getragen. Seit 6 Jahren bin ich unheilbar krank, ohne Job, zu einem Grad von 70 mit KZ G schwerbehindert, zwangsweise in die volle Erwerbslosenrente geschickt und meine Frau hat angefangen als Beamtin zu arbeiten. Nun verdient Sie doppelt so viel, wie ich und glaubt mir nicht, dass sie im Falle einer Scheidung, wahrscheinlich bis zu meinem Tod, nach dieser Scheidung lange Unterhalt zahlen müsste.
Bin ich da gedanklich falsch unterwegs?
Scheidung.org sagt: 6. März 2017 um 11:12 Uhr
grundsätzlich ist dies möglich, allerdings kommt es noch auf weitere Faktoren an, wie eigenes Vermögen etc. Wenden Sie sich an einen Anwalt, der Ihre Situation prüfen kann.
J. S. sagt: 1. März 2017 um 13:46 Uhr
Ich bin seit etwas mehr als drei Jahren verheiratet. Seit drei Jahren leben wir im Ausland (ohne Wohnistz und nicht steuerpflichtig in Deutschland). Meine Frau und ich haben zwei Kinder (5 Jahre und 1 Jahr). Meine Frau geht keiner Arbeit nach, da mein Einkommen im Vergleich zu Deutschland ueberdurchscnittlich hoch ist und sie sich um die Kinder kuemmert.
Seit einiger Zeit trage ich mich mit dem Gedanken der Trennung.
Meine Kinder sollten im Fall des Falles in keiner Wesie zu kurz kommen und den Unterhalt erhalten, der ihnen auch zusteht. Worauf mueste ich mich aber im „Ernstfall“ einstellen was den Unterhalt fuer meine Frau angeht. Bis zur Geburt unseres ersten Kindes ist sie (Akademikering) einer sehr gut bezahlten Arbeit in Deutschland nachgegangen.
Scheidung.org sagt: 6. März 2017 um 11:49 Uhr
wenden Sie sich bitte an einen Anwalt vor Ort, der die nationalen Gesetze kennt.
J. S. sagt: 7. März 2017 um 13:30 Uhr
Hallo und vielen Dank fuer Ihre Antwort.
Trennung und Scheidung wuerden also nach deutschem Recht gehandhabt.
Scheidung.org sagt: 13. März 2017 um 9:56 Uhr
der Trennungsunterhalt bemisst sich an den ehelichen Lebensumständen und dem gemeinsamen Einkommen. Wie hoch dieser im Detail ausfällt, kann Ihnen ein Anwalt berechnen.
Bianca sagt: 13. März 2017 um 9:30 Uhr
Ich lebe in Trennung mit meinem Mann er verdient ca 2400€ netto auch mal mehr. Ich bin Alleinerziehende mit unser Tochter . Bekomme knapp 500€ vom Jobcenter und lebe von dem trennungs u Kindes Unterhalt von meinem Mann. Wenn ich nun ein 600€ Job bekomme falle ich beim Amt raus , fällt dann auch der trennungsunterhalt vom Mann weg? Der liegt bei 300€ monatlich.
Scheidung.org sagt: 13. März 2017 um 10:29 Uhr
der Anspruch auf Trennungsunterhalt richtet sich nach den ehelichen Verhältnissen und soll diese nach der Trennung weitestgehend aufrecht erhalten. Er ist daher nicht automatisch daran gebunden, dass der andere den Lebensunterhalt nicht allein erwirtschaften kann. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um Ihre Ansprüche entsprechend prüfen zu lassen.
Claudia sagt: 17. März 2017 um 20:38 Uhr
Hallo, mein Bruder und seine Frau leben seit einem knappen Jahr getrennt, weil Sie ihn wegen einem anderen verlassen und zu ihrem neuen Freund nach Österreich gezogen ist. Mein Bruder hat die Scheidung eingereicht und sie wollte bisher auch keinen Unterhalt von ihm. Nun, nach fast einem Jahr hat sie sich von ihrem Freund getrennt und ist zurück in Deutschland. Sie schafft es immer sich vor Arbeit zu drücken und wird, wie schon immer, zum Sozialamt gehen. Nun meine Frage: Wird das Sozialamt meinen Bruder nun dazu auffordern Unterhalt zu zahlen, obwohl sie ihn ja verlassen hat wegen einem anderen?
Scheidung.org sagt: 20. März 2017 um 9:04 Uhr
ggf. hat die Frau bis zur Scheidung Anspruch auf Trennungsunterhalt. Allerdings sind hier verschiedene Faktoren zu beachten, weswegen keine pauschale Aussage möglich ist. Ihr Bruder sollte sich in jedem Fall von einem Anwalt beraten lassen.
Heike sagt: 31. März 2017 um 19:06 Uhr
Seit letzter Woche bin ich geschieden. Mein Exmann hat in der ganzen trennungszeit zwar Unterhalt für die Kinder bezahlt, den trennungsunterhalt, der auch berechnet wurde, aber nicht.
Um Stress mit ihm aus dem Wege zu gehen, habe ich dies so hingenommen.
Nun meine Frage: kann ich den trennungsunterhalt nachträglich noch fordern ?
Scheidung.org sagt: 3. April 2017 um 9:33 Uhr
die Ansprüche auf Trennungsunterhalt verjähren ab Geltendmachung nach zirka einem Jahr. Sofern kein Titel für den Ehegattenunterhalt vorhanden ist, ist die nachträgliche Einforderung meist schwierig. Wenden Sie sich an Ihren Anwalt, um mögliche Nachforderungen zu prüfen.
peter sch sagt: 10. April 2017 um 13:56 Uhr
Bin nach 27 Jahren geschieden. Vermögen geteilt. 22 Rentenpunkte abgegeben. 3 Jahre und 1 Monat nach richtelichen Beschluss bezahlt.
Jetzt klagt die Ex erneut auf Nachehelichen Unterhalt. Jetzt soll ich weitere 4,5 Jahre ca. 1000€ bezahlen bis zur Ihrer Rente. Ihr Einkommen sind kaum 120€. Sie hat sich auch nicht weiter um Arbeit und für ihren Unterhalt nachweislich bemüht.
Bin geschieden und muss noch immer zahlen. Sie dagegen braucht nur warten bis der Richter entscheidet. Weiter Zahlen……! Zahlen ja, aber nicht mit der Summe.!?
Andrea sagt: 17. April 2017 um 12:26 Uhr
mich interessiert wie die Chancen sind, dass mein Ex Unterhaltsanspruch bekommt und wie hoch dieser maximal ausfallen köntte.
Unsere Ehe inkl. Trennungszeit ging über 26 Monate, wobei wir uns bereits nach 10 Monaten trennten (er zog aus). Kinder gibt es keine.
Während der Ehe war er arbeitslos bzw. besuchte zeitweilig einen Sprachkurs (nicht-EU-Ausländer), weshalb wir für ihn Hartz4 bekamen (ca. 250 €/Monat). Während der Trennungszeit musste er wieder in sein Heimatland (nicht-EU-Land), da die Aufenthaltsgenehmigung ablief und kein Grund mehr für eine Verlängerung bestand.
Ich war in Ausbildung und erhielt zusätzlich (für mich) BAB und Kindergeld (kein Kind!).
Solange wir zusammen lebten betrug das Einkommen durchschnittlich 1.000 €, wobei nur 250 € durch Hartz4 „durch ihn“ hereinkamen. Allerdings berechnete das Amt fälschlicherweise monatlich 184 € zu viel Kindergeld an. Die Nachzahlung erhiehlt er in der Trennungszeit, ich habe davon nichts gesehen, mein Ex wollte mir davon nichts geben.
Nun ist es so, dass ich mich weiterbilde, um dann mal deutlich mehr Geld zu verdienen, und habe daher etwas Angst, dass mir nicht viel über bleibt. Ihm traue ich zu, dass er absichtlich keine Arbeit findet um Unterhalt zu bekommen, allerdings weiß er derzeit nichts von meiner aktuellen und zukünftigen Lage.
* hat er wegen der kurzen Ehedauer Chance auf Unterhalt?
* wie viel Unterhalt kann er beanspruchen, wenn ich später gut verdiene?
– obwohl er nicht in die EU darf?
– falls er eine Aufenthaltsgenehmigung für die EU bekommt?
Scheidung.org sagt: 18. April 2017 um 10:02 Uhr
1. Ob die kurze Ehedauer einen Anspruch verhindert, ist in jedem Einzelfall zu prüfen.
2. Ausschlaggebend für die Unterhaltsansprüche sind die ehelichen Lebensumstände. Nachträgliche Veränderungen werden beim Ehegattenunterhalt nicht automatisch berücksichtigt.
3. Auch außerhalb der EU Lebende können Unterhaltsansprüche geltend machen.
Wenden Sie sich an einen Anwalt, um diesbezüglich eine umfassende Rechtsberatung zu erhalten und die Aussichten auf Erfolg in diesem Fall zu ergründen. Wir sind an dieser Stelle nicht befugt, Rechtsberatung zu erteilen.
Andrea sagt: 18. April 2017 um 16:48 Uhr
Eine Frage hätte ich aber doch noch, die Sie mir hoffentlich beantworten können.
Dem Endbeschluss ist zu entnehmen:
„Ein Versorgungsausgleich findet nicht statt.“.
Im Protokoll ist außerdem der Verfahrenswert angegebenen.
Bedeutet dieser (zitierte) Satz, dass es (auch) zukünftig nicht zu Unterhaltsansprüchen kommen kann?
Scheidung.org sagt: 24. April 2017 um 8:10 Uhr
der Versorgungsausgleich steht meist in keinem Zusammenhang mit dem Unterhalt. Hieraus lässt sich also nicht erkennen, ob Unterhalt zu zahlen ist oder nicht. Dies sollte allerdings dem Beschluss an anderer Stelle zu entnehmen sein.
Manu sagt: 21. April 2017 um 7:09 Uhr
wenn der Scheidungstermin zwischen dem 1. und dem 4. ist und eine Seite nicht auf Rechtsmittel verzichtet… muss dann für diesen und nächsten Monat noch Trennungsunterhalt gezahlt werden?
Scheidung.org sagt: 24. April 2017 um 9:42 Uhr
1. Der Anspruch auf Trennungsunterhalt entfällt erst mit Rechtskraft der Scheidung, nicht bereits mit Verlesung des Scheidungsbeschlusses. Diese tritt spätestens dann ein, wenn innerhalb der einmonatigen Rechtmittelfrist keine Rechtsmittel eingelegt werden.
2. Nach § 1361 Absatz 4 BGB muss auch dann für den vollen Monat Trennungsunterhalt gezahlt werden, wenn der Berechtigte im Verlauf des Monats verstirbt. Dies ließe sich ggf. auf den Fall der Rechtskraft der Scheidung entsprechend übertragen. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um den Sachverhalt genauer prüfen zu lassen.
Jiulia M. sagt: 28. April 2017 um 23:11 Uhr
Vielen Dank für die antworten. Ich habe auch eine frage. Ich habe mich am 15.03.17 scheiden lassen. Ich bekomme einen nettogehalt von 1800 €. Mein Ex bekommt derzeit Hartz 4. Nun habe ich ein Brief vom jobcenter erhalten, in dem heraus geht, dass ich evtl. unterhaltspflichtig bin. Ich habe jedoch hohe Ausgaben. 620€ Miete, 200€ bafögschulden, 240€ Bankdarlehenschulden, 1400 € kaution die ich in raten zahle auf 6 Monate. Nebenbei studiere ich, sodass ich jedes semester ca. 350 € Sozialbeitrag zahlen muss für die Uni. Hinzu kommen viele Ausgaben wie Telefon, Strom, GEZ, Bücher für Uni pipapo…
Ich weiß nicht welche Summe ich meinem ex als unterhalt zahlen muss.
Würde mich freuen wenn sie mir dazu antworten.
Scheidung.org sagt: 2. Mai 2017 um 9:34 Uhr
Hallo Jiulia,
bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um die möglichen Unterhaltsansprüche Ihres Ex-Mannes genauer beziffern und einen möglichen Anspruch auf nachehelichen Unterhalt prüfen zu lassen.
Christian sagt: 29. Mai 2017 um 11:06 Uhr
Hallo liebes Scheidungs.Org – Team,
ich bin seit zweieinhalb Jahren geschieden… 2 Kinder, 15 und 19 Jahre alt.
Meine Exfrau ist berufstätig. Während der Trennungsphase haben wir uns auf einen Unterhalt für die Kinder in Höhe von 800,- EUR monatlich verständigt.
Mein Sohn ( 19 ) hat nach seinem Abitur ( 2014 ) ein Duales Studium begonnen.
Während der Berufsausbildung zum Industriemechaniker, die er im Januar 2017 erfolgreich beendet hat, bekam er im 1. Ausbildungsjahr eine Ausbildungsvergütung von ca. 650,- EUR netto, die im 2. und 3. Ausbildungsjahr bis auf ca. 740,- EUR netto anstieg.
Parallel zur Ausbildung hat er bisher 5 Semester des Maschinenbaustudiums hinter sich gebracht. Bis zum Bachelor-Abschluss wären es noch drei Semester.
Im Februar d.J. hat er meiner Exfrau und mir gesagt, dass er das Studium nicht fortsetzen will. Stattdessen hat er sich einen Vollzeitjob bei einer Zeitarbeitsfirma gesucht, wo er ca. 1.700,- EUR netto verdient hat. Dort wurde er zwischenzeitlich entlassen und ist nun auf der Suche nach einem neuen Job. Das Studium wird er keinesfalls fortsetzen, ist aber an der Uni immer noch eingeschrieben.
Den Unterhalt habe ich, nach gemeinsamer Rücksprache mit meiner Exfrau und meinem Sohn, von 800,- auf 500,- EUR gesenkt ( Anteil für meine 15-jährige Tochter ).
Bin ich für meinen Sohn noch unterhaltspflichtig, auch wenn ganz klar fest steht, dass er nicht weiter studieren wird und stattdessen lieber rumjobbt ?
Scheidung.org sagt: 6. Juni 2017 um 9:27 Uhr
können Kinder eine erste Berufsausbildung vorweisen, haben sie regelmäßig keinen Anspruch auf Unterhalt mehr.
Marie G. sagt: 31. Mai 2017 um 9:37 Uhr
ich habe ein Problem mit dem evtl. Unterhalt für den Ehemann.
Wir sind seit Oktober 2014 verheiratet. Ich habe immer voll gearbeitet, mein Mann gerade mal drei Monate. Für mich sieht es ganz nach nicht wollen aus. Nun stellt sich mir die Frage:
Ich habe bis dato alles bezahlt was angefallen ist, selbst den Unterhalt für den Sohn meines Mannes aus erster Ehe (13). Bei dem Gerichtsverfahren wurde meinem Mann erklärt, dass ich ihm gegenüber unterhaltspflichtig bin und davon müsse er wiederum den Unterhalt für das Kind begleichen. Nun kann ich aber nicht mehr, ich musste diesbezüglich schon die Privatinsolvenz anmelden. Er legt sich auf die faule Haut und ich immer mehr kaputt geh, werde ich die Ehe beenden. In wie weit müsste ich tatsächlich für sein Unterhalt aufkommen?
Scheidung.org sagt: 6. Juni 2017 um 8:58 Uhr
Unterhalt kann nur jemand zahlen, der auch leistungsfähig ist. Wenden Sie sich an einen Anwalt, der den Anspruch Ihres Mannes prüft.
Ronnie sagt: 21. Juni 2017 um 4:49 Uhr
meine Frau hat nie Vollzeit gearbeitet (weder vor, noch in der Ehe), unser Kind (5) ist mehrfach schwerbehindert. Die Ehe dauert(e) ca. 7 Jahre. Eine Scheidung steht kurz bevor. Ist es zumutbar für meine Frau, das Kind in Tagespflege zu geben, um voll arbeiten zu gehen, oder muss ich auf „ewig“ damit rechnen, Unterhalt für sie zu zahlen? Kindesunterhalt halte ich bis 18 (Übergang in die Grundsicherung?) für angemessen, wenngleich man argumentieren könnte, das Kind in Vollzeitpflege zu geben, damit beide Vollzeit arbeiten können, um sich die kosten zu 50/50 zu teilen.
Scheidung.org sagt: 26. Juni 2017 um 10:34 Uhr
bei schwerbehinderten Kindern, bei denen davon auszugehen ist, dass diese nie selbst für den eigenen Lebensunterhalt aufkommen können, kann die Unterhaltspflicht der Eltern auch dauerhaft bestehen bleiben. Der Unterhalt wird dann meist auch für die Vollzeitpflege aufgewendet. Zudem verändert ein erhöhter Pflegebedarf auch die Erwerbsobliegenheit. Wenden Sie sich ggf. an einen Anwalt, um zu prüfen, welche Ansprüche Sie, Ihr Kind und Ihre Frau auf lange Sicht haben.
Nicole sagt: 31. Juli 2017 um 19:42 Uhr
Hallo meine Tochter ist 19 ist vergeblich auf der Suche nach einer Ausbildung. Bemüht sich sehr darum kann alles nachweisen und ist beim Arbeitsamt aus Ausbildungssuchend gemeldet. Jobs auf 450 Euro Basis. Kommt aber meistens nur auf 200 so das sie sich ein wenig ihren Lebensunterhalt sichern kann. Ihr Vater hat von heute auf morgen den Unterhalt eingestellt weil sie keine Ausbildung hat darf er das einfach so. Sie steht jetzt mit nichts da. Und wie gesagt sie ist echt bemüht und eine Ausbildung und schon ganz verzweifel weil nur Absagen kommen. Was kann sie tun?
Scheidung.org sagt: 7. August 2017 um 11:38 Uhr
der Unterhaltsanspruch kann entfallen, wenn ein Kind nicht zeitnah einen entsprechenden Ausbildungsplatz findet. Wenden Sie sich ggf. an den Vater des Kindes, um eine einvernehmnliche Lösung zu finden.
W. sagt: 3. August 2017 um 15:40 Uhr
habe 2 Erwachsene Kinder, beide berufstätig. Werde 53 Jahre alt,
War 25 Jahre verheiratet, Mutter und Hausfrau, hatte einen Mini Job.
Mein Anwalt meinte ich bekomme wegen ehebedingte Nachteile 1.400 Euro Unterhalt unbegrenzt.
Arbeite jetzt Teilzeit.
Scheidung.org sagt: 7. August 2017 um 10:48 Uhr
es ist davon auszugehen, dass der rechtlichen Einschätzung Ihres Anwaltes zu trauen ist. Dieser kennt alle relevanten Umstände und kann den Fall entsprechend gut bewerten. Wenden Sie sich bitte bei Zweifeln an diesen.
Manu sagt: 7. August 2017 um 13:36 Uhr
Liebes Scheidungsteam,
trotz gerichtlicher Aufforderung legt mein Mann einfach nicht seinen Verdienst offen. Alles was sein Einkommen schmälert wird belegt, aber was er verdient, wissen wir bis heute nicht. Das Gericht hat dies bis dato so durchgehen lassen. Auch ich musste meinen Verdienst belegen, was ich natürlich auch tat. Was kann man nun noch machen? Es geht doch einfach nicht an, dass sich einer „nackig“ macht und der andere einfach so tut, als ginge es ihn nichts an. Die letzten Bscheinigungen seinerseits erfolgten für das Jahr 2015. Was im Jahr 2016 verdient wurde, steht in den Sternen. Ich hab meine 2016 Bescheinigungen doch auch einreichen müssen. So kann doch keine Berechnungsgrundlage geschaffen werden. Selbst wenn er gerichtlich eingeschätzt werden würde hätte ich doch immer das Gefühl da benachteiligt zu sein.
Scheidung.org sagt: 14. August 2017 um 11:14 Uhr
ein Verstoß gegen die prozessuale Auskunftspflicht kann im Zweifel zu einem Versugsschaden resuliteren. In seltenen Ausnahmefällen kann sich daraus auch ein Schadensersatzanspruch ergeben. Schlimmstenfalls können sich hieraus auch strafrechtliche Konsequenzen ergeben. Wenden Sie sich an Ihren Anwalt, um zu klären, welche Möglichkeiten Sie in Ihrem Fall ggf. noch haben.
Ulrike sagt: 26. August 2017 um 17:13 Uhr
Mit meinem geschiedenen Exmann, Scheidung März 2001, hatte ich seither praktisch nichts zu tun. Mir hat er nie Unterhalt gezahlt und für die immer noch bei mir lebenden Kinder, 27, fertige Ausbildung und 23, studiert noch, hat er mir auch nur in den ersten zwei Jahren unregelmäßig etwas gegeben. Ich musste in der Zeit mühsam wieder ins Berufsleben zurück finden, lebte sogar zeitweise von ALG 2. Seit einem Jahr nun habe ich endlich einen unbefristeten Vollzeitarbeitsvertrag – nun schickt mir das Jobcenter eine Rechtswahrungsanzeige wegen Unterhalt! Wegen einem raucherbein wird er womöglich dauerhaft erwerbsgemindert sein. Im Scheidungsurteil steht zu dem Thema nichts. Kann es denn wahr sein, dass ich jetzt für ihn mit aufkommen muss???
Scheidung.org sagt: 28. August 2017 um 7:56 Uhr
bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um die von Jobcenter erhobenen Unterhaltsansprüche Ihres Mannes genau prüfen zu lassen.
Thomas sagt: 8. Oktober 2017 um 16:10 Uhr
besteht eine Unterhaltspflicht, wenn das gemeinsame Kind (fünf Jahre) nach der Scheidung jeweils eine Woche bei einem Elternteil und eine Woche bei dem anderen lebt? Ein Ex-Ehepartner arbeitet, der andere studiert. Das Studium wurde während der Ehe aufgenommen und wegen der Geburt des Kindes für etwa zwei Jahre ausgesetzt.
Scheidung.org sagt: 9. Oktober 2017 um 17:33 Uhr
die Unterhaltspflicht gegenüber leiblichen/adoptierten Kindern besteht auch im Falle eines Wechselmodells fort. Bei einem echten Wechselmodell kann eine Aufrechnung erfolgen: >Der Unterhaltsanspruch des Kindes gegenüber dem einen Elternteil, kann dem gegenüber dem anderen Elternteil gegenübergestellt werden. Wenden Sie sich für eine Berechnung dieses komplexeren Falls bitte an einen Anwalt.
Monika sagt: 10. Oktober 2017 um 8:37 Uhr
ich habe leider, für die Dauer von 2 Jahren, einen notariell beglaubigten Vertrag für die Zahlung des Unterhalts von 2 Jahren unterschrieben. Unsere Kinder sind 4 und 5 Jahre alt und eines davon hat chronische Bronchitis/Asthma sodass ich nur halbtags arbeiten gehen kann.
Besteht die Möglichkeit nach den 2 Jahren erneut nachehelichen Unterhalt zu beantragen?
Scheidung.org sagt: 17. Oktober 2017 um 11:17 Uhr
dies richtet sich danach, welche weiteren Regelungen für die Zeit danach getroffen wurden. Bitte wenden Sie sich an Ihren Anwalt, um die Vereinbarung entsprechend prüfen zu lassen und ggf. weiterbestehende Ansprüche zu beziffern.
Steve sagt: 16. Oktober 2017 um 9:41 Uhr
Die Situation in Kurzform
Seit einem Jahr getrennt (Scheidung ist eingereicht)
18j Tochter kein Unterhaltsanspruch
12j Tochter lebt bei mir (meine Ex Zahlt in Absprache seit 8 Monaten nur 200€ Unterhalt)
Einkommen sie 2200€
Ich 2300€ mit Zulage ca.2700€
Die Ex ist seit ca.4 Monaten in einer neuen Beziehung in getrennten Wohnungen. Übernachten aber jeweils bei dem Anderen.
Wenn ich jetzt den vollen Unterhalt für die 12j Tochter in Anspruch nehme muss ich dann Unterhalt an die Ex leisten wenn sie Anspruch erhebt?
Nach einem Onlinerechner würden mir dann nur noch ca. 18€ vom Unterhalt bleiben wenn man das verrechnet.
Scheidung.org sagt: 16. Oktober 2017 um 11:52 Uhr
grundsätzlich ist zu unterscheiden zwischen den Ansprüchen des Kindes und den Ansprüchen des Ehegatten. Eine Verrechnung ist hier ggf. nicht möglich.
Zudem kann stets ein Anspruch auf Trennungsunterhalt bestehen, wenn eine Differenz bei den Einkünften besteht. Auch nachehelicher Unterhalt kann im Einzelfall beansprucht werden.
Wenden Sie sich an einen Anwalt, um die genauen Ansprüche Ihrer Tochter und die möglichen Ansprüche Ihrer Ehefrau beziffern zu lassen.
Doris sagt: 30. Oktober 2017 um 16:47 Uhr
Hallo Ihr Lieben, ich bin geschieden. Nach der Trennung hat mein geschiedener Mann ein zweites mal geheiratet. Meine Frage ist ob ich im Falle einer Pflegeheimunterbringung zum Unterhalt herangezogen werden kann.
Scheidung.org sagt: 8. November 2017 um 17:35 Uhr
in der Regel geht bei Wiederverheiratung die Unterhaltsverpflichtung auf den neuen Ehegatten über.
Kerstin sagt: 6. November 2017 um 6:22 Uhr
ich bin zum Zeitpunkt der Scheidung 30 Monate verheiratet gewesen. Ich habe ein Einkommen von 2000 Euro netto. Mein Mann verdient ca. 3000 netto.
Kann ich nachehelichen Unterhalt verlangen?
Scheidung.org sagt: 8. November 2017 um 18:17 Uhr
auch im Falle einer vergleichsweise kurzen Ehe kann ein Anspruch auf Trennungs- und nachehelichen Unterhalt gegeben sein. Ausschlaggebend sind die Einkommensverhältnisse sowie für den nachehelichen Unterhalt das Erfülltsein eines der Unterhaltstatbestände (Erwerbsunfähigkeit usf.). Wenden Sie sich für die Beurteilung möglicher Ansprüche bitte an Ihren Anwalt.
manuela sagt: 3. Dezember 2017 um 15:20 Uhr
hallo lebe seit Mai 2017 getrennt meine fragen ab Mai 2018 muss ich 90 % arbeiten gehen um zu leben wie lange muss mein getrennt lebender mann mir Unterhalt zahlen er verdient dann ungefähr 2600 Eu und ich 1500 Eu. und was ist besser nach dem Trennungsjahr die Scheidung oder weiter getrennt leben. denn ich willl mich noch nicht Scheiden lassen. danke schon mal
Scheidung.org sagt: 11. Dezember 2017 um 18:50 Uhr
die Scheidung kann auch gegen den Willen des Antragsgegners durchgeführt werden, auch vor Ablauf einer dreijährigen Trennungszeit. Wenden Sie sich bitte an einen Anwalt, um sich über Ihre Ansprüche in Kenntnis setzen zu lassen. In der Regel besteht bei Trennung ein Anspruch auf Trennungsunterhalt. Auch nach rechtskärftiger Scheidung kann Unterhalt eingefordert werden, wenn einer der Unterhaltstatbestände erfüllt ist.
Manu sagt: 4. Januar 2018 um 22:23 Uhr
mein Partner wurde rechtskräftig geschieden und einen Tag später flatterte ein Brief vom Anwalt der Ex rein, zwecks nachehelichem Unterhalt..
einen Anwalt haben wir kontaktiert und wissen das wir zur Auskunft verpflichtet sind..
doch habe ich nun zwei Fragen..
sollte der Anspruch wegen geringem Einkommen von meinem Partner abgelehnt werden, stellt sich mir die Frage, wie oft sie diese Anforderungen stellen kann? Blühen uns dann jährlich diese Aufforderungen zur Erteilung der Einkünfte oder ist das zeitlich begrenzt, bzw. wieviel Jahre kann die Ex sowas fordern?
Und mal angenommen mein Lebensgefährte und ich würden heiraten wollen und er käme somit in die Lohnsteuerklasse 3 wieder runter und hätte somit mehr Nettoeinkommen, profitiert die Ex dann davon oder ändert sich dann durch die neue Heirat die Verhältnisse, da ja mein Partner quasi mich “ mitzuversorgen “ hätte und wie verhält es sich wenn wir also er und ich erwerbstätig sind und im Normalfall unsere Einkommen zusammen werfen würden in einer Ehe? Würde dann mein Einkommen auch eine Rolle spielen?
Vielen Dank für die Beantwortung. LG Manu
Scheidung.org sagt: 8. Januar 2018 um 18:19 Uhr
1. Wie lange ein Anspruch auf nachehelichen Unterhalt besteht, richtet sich nach dem jeweiligen Einzelfall und kann daher nicht pauschal festgelegt werden.
2. Veränderungen beim Nettoeinkommen sind auszuweisen. Diese können die Unterhaltsansprüche entsprechend nachträglich ändern. Bei einer neuen Familie kann sich der Selbstbehalt des Zahlungspflichtigen u. U. erhöhen.
3. Das Einkommen des Ehegatten ist in der Regel nicht bei der Unterhaltsberechnung für den Ex-Partner heranzuziehen.
Wenden Sie sich für eine fallspezifische Klärung Ihrer Fragen bitte an Ihren Anwalt.
Racheal sagt: 22. Januar 2018 um 14:00 Uhr
Hallo Team von Scheidung.org,
leb seit Juli 2015 getrennt von noch Ehemann. Habe trotz Aufforderungen bislang kein Cent Trennungsunterhalt erhalten obwohl es mir zusteht.
Zweite Anwältin nun dran aber die tut ehrlich gesagt wenig!
Ehemann behauptet zuwenig zu verdienen, reichte aber keine Unterlagen ein.
Habe nach 2 Jahre warten, reichte ich einige Verdienstunterlagen von ihm ( aus Selbständigkeit) ans Gericht eingereicht mit der Bitte um Festlegung von Trennungsunterhalt.
Prompt danach reicht Ehemann ‚frisierte‘ ca. Werte ohne Belege ein und behauptet weniger zu verdienen. Habe zurückgeschrieben und drum gebeten die ca. Werte zu belegen. Warte immer noch.
Nun ist von ihm Scheidung eingereicht. Es fehlen von mir einige Unterlagen für VA(Versorgungsausgleich). Noch- Ehemann ist dieses Jahr nun offiziel Rentner da 65J geworden.
MEINE FRAGE/N:Falls Scheidung nun durchgeführt wird, verliere ich Anspruch auf 3 Jahre Trennungsunterhalt einfach so? Und wie sieht es mit dem Unterhalt danach aus?
Der ist zwar zwischenzeitlich ‚Rentner‘ geht aber seine Tätigkeit nach da sehr hochverschuldet.
Bin für eure hochgeschätze Meinung dankbar.
Scheidung.org sagt: 24. Januar 2018 um 17:50 Uhr
in der Regel kann Unterhalt auch rückwirkend ab dem Zeitpunkt der Einforderung oder Auskunftsanfrage geltend gemacht werden. Zu beachten ist dabei jedoch auch, dass die Unterhaltsansprüche ab Fälligkeit häufig schon nach drei Jahren verjähren. Bitte wenden Sie sich an Ihre Anwälting, um zu erfragen, welche Möglichkeiten sich in Ihrem Fall noch ergeben könnten. Wir können eine Einzelfallbewertung hier nicht abgeben, da wir nicht befugt sind, an dieser Stelle Rechtsberatung zu erteilen.
Andreas sagt: 30. Januar 2018 um 13:58 Uhr
Seit 12 Jahren bin geschieden.Zahle regelmäsig UHG.Meine Ex kriegt Hartz 2 plus mein UHG…Seit 10 Jahren bin Wiederverheiratet und habe Kinder 8 und 12 Jahren.Ab Nov.2017 bin Rentner .Meine Rente ist gekürzt um gerichtliche Urteil.Meine gesamte Einkommen beträgt 1380 Euro plus 2 X KG Netto ! Muss ich weiter UHG zahlen? Was soll ich machen?
Scheidung.org sagt: 6. Februar 2018 um 13:51 Uhr
Änderungen beim Einkommen können sich grundsätzlich auf die Höhe von Unterhaltsleistungen auswirken, beeinflussen aber nicht direkt deren zurgunde liegende Verpflichtung. Sollte durch verringertes Einkommen der Selbstbehalt unterschritten sein, kann die Leistungsfähigkeit entfallen und Unterhaltsleistungen sind nicht mehr zu zahlen. Ist der Selbstbehalt gegenüber Ex-Ehegatten jedoch noch nicht unterschritten, kann das darüberliegende Einkommen als Unterhalt eingefordert werden. Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um die Ansprüche Ihrer Ehefrau mit Renteneintritt genauer ermitteln zu lassen.
Thorsten sagt: 1. Februar 2018 um 18:13 Uhr
Bin seit November 2017 getrennt lebend, zahle Trennungsunterhalt(vom Anwalt berechnet).
Nun geht meine noch Ehefrau wieder mehr arbeiten.
Verringert sich dann Ihr Anspruch auf Trennungsunterhalt?
Scheidung.org sagt: 6. Februar 2018 um 13:25 Uhr
Veränderungen bei den Einkommensverhältnissen wirken sich regelmäßig auf Unterhaltsleistungen aus. Der Trennungsunterhalt ergibt sich zumeist aus der Differenz der monatlichen Einkünfte beider Ehegatten. Bitte wenden Sie sich an Ihren Anwalt, um ggf. eine Nachberechnung vornehmen zu lassen.
Olli sagt: 29. April 2018 um 14:28 Uhr
Ich bin 33 Jahre verheiratet und bin seit letztem Jahr im Vorruhestand. Das heißt ich habe 46 Jahre gearbeitet und bin halt mit 63 in Die Rente gegangen. Ich würde mich gerne scheiden lassen weiss aber nicht wie es sich mit meiner Rente dann verhält. Meine Frau ist nicht berufstätig und wir haben ein Einfamilienhaus. Müssen aber noch monatlich 740 Euro an die Bank bezahlen. Mein Sohn Wohnt dort im Obergeschoss und zahlt 400 Euro an Miete. Ich würde das Haus meiner Frau überlassen. Wieviel wird mir dann von meiner Rente genommen für den Unterhalt meiner Frau ? Und wieviel steht mir von meiner Rente zu ?
Scheidung.org sagt: 7. Mai 2018 um 17:22 Uhr
beim Versorgungsausgleich werden in der Regel die in der Ehezeit erworbenen Rentenanwartschaften zwischen den Ehegatten hälftig aufgeteilt. Im Rahmen einer Scheidungsfolgenvereinbarung können sich die Ehegatten jedoch darauf einigen, den Versorgungsausgleich auszuschließen, was oftmals dann zulässig ist, wenn anderweitig ein angemessener Ausgleich geschaffen wird. Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um prüfen zu lassen, welche Ansprüche sich aufseiten Ihrer Ehefrau und Ihnen ergeben würden.
Matthias sagt: 24. Mai 2018 um 20:35 Uhr
Seit knapp 20 Jahren rechtskräftig geschieden!
Mann zahlte für Kinder fast gar keinen Unterhalt trotz Titel
Mutter hat Kinder alleine groß gezogen (alleiniges Sorgerecht bestand)
Kinder wahren zum Zeitpunkt der Scheidung im jugendlichen Alter
Mann hat ein Insolvenzverfahren verursacht um unter anderem aus den Unterhaltsschulden (über 25.000,00 € Unterhaltsschulden) raus zukommen!
Insolvenzverfahren war erfolgreich, Mann hat jedoch nicht eine einzige vereinbarte Rate an die Mutter gezahlt!
Scheidung.org sagt: 28. Mai 2018 um 12:40 Uhr
auch Ex-Ehegatten können einander zum Unterhalt verpflichtet werden. Wir können an dieser Stelle jedoch keine Rechtsberatung erteilen. Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um ggf. prüfen zu lassen, inwiefern und ob überhaupt gegen einen entsprechenden Unterhaltsanspruch vorgegangen werden kann.
Barbara sagt: 22. Juni 2018 um 10:19 Uhr
ich bin seit 1994 verheiratet und seit 2008 getrennt lebend von meinem Ehemann. Seit 2007 beziehe ich wegen voller Erwerbsunfähigkeit EU Rente. Aus Unwissenheit und meiner Krankheit (Depressionen) habe ich keinen Trennungsunterhalt eingefordert. Ich möchte gerne meinen Beziehungsstatus klären und eine Scheidung anstreben, weiß aber nicht, ob und wie ich das schaffe. Meine dringendste Frage ist, habe ich nach so vielen Jahren Trennung überhaupt noch Anspruch auf nachehelichen Unterhalt bei einer Scheidung, oder habe ich ihn gar verwirkt, weil ich keinen Trennungsunterhalt eingefordert habe? Ich bekomme monatlich knapp 1.100 Euro Brutto EU Rente monatlich. Mein Mann ist erwerbstätig in einer guten Position, äußert sich aber nicht zu seinem Einkommen.
Scheidung.org sagt: 22. Juni 2018 um 10:59 Uhr
bitte wenden Sie sich an Ihren Anwalt, um prüfen zu lassen, inwieweit und auf welcher Grundlage Ihnen nachehelicher Unterhalt zustehen könnte. Dies richtet sich stets nach dem jeweiligen Einzelfall und kann daher an dieser Stelle nicht abschließend geklärt werden.
Sylvia sagt: 6. Juli 2018 um 11:25 Uhr
Habe bei der Scheidung eine EINMALIGE Unterhaltsabfindung bekommen. Wenn ich mit meinem Freund zusammen ziehe, muss ich dann den Unterhalt zurückzahlen.
bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um den Sachverhalt klären zu lassen. Wir können an dieser Stelle hierzu keine Einschätzung abgeben.
Ursula sagt: 24. August 2018 um 11:25 Uhr
Mein Mann ist ein Rentner, verdient 1200 € + Zinsen (Jährlich ca.50000). Der muss keine Miete zahlen und ich zahle für Strom, Internet, TV, Telefon, Steuer alleine.
Hat er Anspruch auf Unterhaltsgeld?
Scheidung.org sagt: 27. August 2018 um 16:59 Uhr
bitte wenden Sie sich zur Prüfung etwaiger Ansprüche seitens Ihres Ehemannes an Ihren Anwalt. Wir können an dieser Stelle keine rechtliche Bewertung vornehmen.
Petra sagt: 3. November 2018 um 11:53 Uhr
Ich lebe seit der Trennung meines LG von seiner Frau im gemeinsamen Hausstand. Mittlerweile ist gerichtlich verfügt, dass er seiner Noch-Frau 345,- zu ihrer Altersrente Trennungsunterhalt zahlen muss.
Innerhalb der nächsten 3,5 Jahre geht er mit 63plus selbst in Rente.
Bei einer Scheidung erfolgt noch der Versorgungsausgleich für 11 Ehejahre, was seine Rente mindert und die seiner Frau erhöht. Wird er nach der Scheidung weiterhin Unterhalt zahlen müssen=
Scheidung.org sagt: 5. November 2018 um 14:23 Uhr
ausschlaggebend für den Anspruch auf nachehelichen Unterhalt ist in der Regel das Vorliegen eines Unterhaltstatbestandes (Arbeitsunfähigkeit o. a.). Vorausgesetzt ist zudem die Leistungsfähigkeit des Betroffenen (bereinigtes Einkommen über dem Selbstbehalt). Hier ist mithin in jedem Einzelfall eine genauere Betrachtung erforderlich.
Mario sagt: 11. November 2018 um 16:34 Uhr
Ich habe mich vor 5 Monaten von meiner Frau getrennt,habe ein durchschnittliches Einkommen.Meine Frau geht seid je her auf Teilzeit mit Arbeiten, seid ein paar Monaten hat sie nun auch noch Arbeit auf Steuerkarte angenommen (wehrend der Trennung), wobei sie von Monat zu Monat dort immer mehr verdient. Meine Frage muss ich dann immer noch den vollen Satz zahlen, so das mir nur der Mindestsatz bleibt und sie dadurch erheblich mehr hat ?
Scheidung.org sagt: 12. November 2018 um 16:23 Uhr
der Trennungsunterhalt richtet sich in aller Regel nach dem Einkommen der Ehegatten. Bitte wenden Sie sich an Ihren Anwalt, um die Ansprüche Ihrer Frau ggf. prüfen und neu berechnen zu lassen.
Gerda sagt: 28. Januar 2019 um 13:08 Uhr
meine Frage: Ich wurde 2002 geschieden, im Scheidungsurteil wurde nicht festgelegt, dass er Kindesunterhalt oder Unterhalt an mich bezahlen muss, was er auch nicht gemacht hat. Seit 2017 weiß ich, dass er ca. 4.000 EUR verdient und ich eine kleine Renten von ca. 1.350 EUR beziehe. Kann ich von Ihm noch Unterhalt erwarten? Danke für Ihre Auskunft.
Scheidung.org sagt: 28. Januar 2019 um 13:55 Uhr
Unterhaltsansprüche behandelt das Familiengericht in aller Regel nur auf Antrag eines der Ehegatten im Rahmen des Scheidungsverfahrens. Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um prüfen zu lassen, ob ggf. noch Ansprüche gegen Ihren Ex-Ehegatten geltend gemacht werden können.
Stefanie sagt: 4. Dezember 2019 um 0:04 Uhr
Hallo, gibt es ein Gerichtsurteil oder einen Präzedenzfall, der eine Verwirkung der Unterhaltspflicht für die Ehefrau beschreibt? Im Netz kann man etwas von 5 Jahren lesen wenn der neue Lebenspartner nicht in der gemeinsamen Wohnung wohnt keine gemeinsame Anschaffungen getätigt wurden kein gemeinsames Kind vorhanden ist. Meine Anwältin geht davon aus dass nach zwei Jahren schon eine verfestigte Lebensgemeinschaft besteht nur weil man sich in der Freizeit trifft und gemeinsam Aktivitäten unternimmt. Bräuchte dringend Ihre Hilfe wie gesagt ein Gerichtsurteil würde mir sehr helfen, um meiner Anwältin zu belegen dass es vielleicht doch anders ist.
Vielen Dank, mit freundlichen Gruß, Stephanie
Scheidung.org sagt: 9. Dezember 2019 um 16:18 Uhr
beachten Sie bitte, dass wir keine Rechtsberatung erteilen dürfen. Wenden Sie sich für eine juristische Einschätzung bitte an Ihre Anwältin.
Brigitte sagt: 24. Januar 2020 um 12:27 Uhr
Mein Mann hat sich von mir nach 56 Jahren getrennt.Durfte nie arbeiten gehen. Bin 79 Jahre seit September geschieden.Wie lange bekomme ich Unterhalt???Danke
Scheidung.org sagt: 24. Januar 2020 um 16:52 Uhr
die Dauer von Unterhaltsansprüchen lässt sich nicht pauschal bestimmen. Bitte wenden Sie sich für eine detaillierte Betrachtung und Einschätzung an Ihren Anwalt.

References: § 1579
 § 1579
 § 1579
 § 1579
 § 1579
 § 1579
 § 1579
 § 1361
 § 1362
 § 1569
 § 1571
 § 1586
 § 1586
 § 1586
 § 1585
 § 1578
 § 1578
 § 1578
 § 1579
 § 1579
 § 1602
 § 1610
 § 1611
 §1586
 § 1361