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Timestamp: 2016-10-27 16:43:00+00:00

Document:
5A_106/2016 (07.06.2016)
5A_106/2016 � � Urteil vom 7. Juni 2016
F.A.________ (geb. 1977) und A.A.________ (geb. 1956) sind beide Schweizer B�rger und heirateten am 19. September 1998 im Tessin. Sie haben die vier gemeinsamen Kinder B.A.________ (geb. 1999), C.A.________ (geb. 2001), D.A.________ (geb. 2003) und E.A.________ (geb. 2006).
Sie lebten anf�nglich im Tessin und zogen im Jahr 2001 nach Nepal, wo der Vater ein Himalaya-Trekking-Unternehmen betreibt. Im Jahr 2010 trennten sie sich. Bis Herbst 2014 lebte die Mutter weiterhin in Nepal, wobei die Eltern die Kinder alternierend betreuten. Die Kinder besuchten bzw. besuchen dort eine englischsprachige Privatschule.
Als der Vater im Herbst 2014 mit den Kindern in �sterreich Urlaub verbrachte, holte die Mutter ohne vorherige Ank�ndigung und ohne Wissen des Vaters die drei j�ngeren T�chter C.A.________, D.A.________ und E.A.________ in der Ferienwohnung ab und verbrachte sie in die Schweiz, wo sie in U.________ Wohnsitz nahm. Seither lebt sie mit diesen in der Schweiz. Der Vater kehrte zusammen mit der �ltesten Tochter B.A.________ nach Nepal zur�ck.
Am 17. Dezember 2014 wurde den vier Kindern eine Prozessvertreterin bestellt. Am 9. Januar 2015 wurden sie angeh�rt, wobei die Anh�rung mit der in Nepal lebenden B.A.________ telefonisch erfolgte.
Gegen diesen Entscheid haben die Mutter und die Kindesvertreterin Berufung erhoben. In teilweiser Gutheissung der Beschwerden hat das Kantonsgericht Schwyz mit Beschl�ssen vom 29. Dezember 2015 (xxx und yyy) die �lteste Tochter B.A.________ unter die Obhut des Vaters und die drei j�ngeren T�chter unter die Obhut der Mutter gestellt, unter Berechtigung der Elternteile, die unter der Obhut des anderen Teils stehenden Kinder auf eigene Kosten in deren Wohnsitzland w�hrend vier Wochen pro Jahr auf Besuch zu nehmen. Im Beschluss xxx regelte es zus�tzlich die Unterhaltsfrage, indem es der Mutter auftrug, allf�llige Kinderzulagen f�r B.A.________ an den Vater weiterzuleiten, und den Vater verpflichtete, r�ckwirkend ab 27. September 2014 f�r die drei in der Schweiz lebenden Kinder je Fr. 510.-- und f�r die Mutter Fr. 830.-- pro Monat zu bezahlen.
Gegen beide Beschl�sse hat A.A.________ am 2. Februar 2016 eine Beschwerde erhoben mit den Begehren um deren Aufhebung und Best�tigung des erstinstanzlichen Entscheides, eventualiter um R�ckweisung an die Vorinstanz. Es wurden keine Vernehmlassungen, aber die Akten eingeholt. Anfechtungsobjekt der vorliegenden Beschwerde ist der Beschluss xxx (betr. Berufung der Mutter). Die gegen den Beschluss yyy (betr. Berufung der Kindesvertreterin) erhobene Beschwerde, welche einzig die Obhuts- und Besuchsrechtsfrage betrifft, ist Gegenstand des Verfahrens 5A_105/2016.
Angefochten ist der kantonal letztinstanzliche Entscheid betreffend vorsorgliche Massnahmen im Rahmen eines Scheidungsverfahrens; dagegen steht die Beschwerde in Zivilsachen offen (Art. 72 Abs. 1, Art. 75 Abs. 1 und Art. 90 BGG), wobei nur verfassungsm�ssige Rechte als verletzt angerufen werden k�nnen (Art. 98 BGG). F�r Verfassungsr�gen gilt das strenge R�geprinzip gem�ss Art. 106 Abs. 2 BGG. Das heisst, dass klar und detailliert anhand der Erw�gungen des angefochtenen Entscheids darzulegen ist, inwiefern verfassungsm�ssige Rechte verletzt worden sein sollen (BGE 134 I 83 E. 3.2 S. 88). Auf ungen�gend substanziierte R�gen und rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266).
Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die Beschwerdegegnerin sei bei ihrer kantonalen Berufung der Begr�ndungspflicht von Art. 311 Abs. 1 ZPO ungen�gend nachgekommen und das Kantonsgericht h�tte deshalb, wie mehrmals gefordert, auf ihre Eingabe nicht eintreten d�rfen. Indem es sich unbek�mmert um seine Einw�nde gar nicht erst zur Eintretensfrage ge�ussert habe, sei sein rechtliches Geh�r verletzt worden.
Das Kantonsgericht hat sich zur Eintretensfrage in der Tat nicht explizit ge�ussert. Diese Frage konnte aber, wie die Durchsicht der fast 20-seitigen Berufungsschrift zeigt, auch nicht ernsthaft ein Thema sein. Die Berufungsschrift �ussert sich zum Sachverhalt und zum Rechtlichen in jeder Hinsicht ausf�hrlich, nicht zuletzt auch zur Unterhaltsfrage, in welcher Hinsicht der Beschwerdef�hrer gesondert nochmals geltend macht, das Kantonsgericht h�tte mangels gen�gender Begr�ndung nicht auf die Berufung eintreten d�rfen. �berdies ging es um Kinderbelange, f�r welche uneingeschr�nkt die Offizial- und Untersuchungsmaxime gilt (Art. 296 Abs. 1 und 3 ZPO). Vor diesem Hintergrund l�sst sich nicht von einer Geh�rsverletzung sprechen, wenn das Kantonsgericht die Kritik des Beschwerdef�hrers, die Eintretensvoraussetzungen seien nicht erf�llt, nicht explizit, sondern bloss implizit abschl�gig beantwortete, indem es die Berufung materiell behandelt hat.
Strittig ist vorab die Obhutsfrage. Der Vater m�chte, dass die drei in der Schweiz lebenden Kinder wiederum nach Nepal zur�ckkehren.
3.1.�Das Bezirksgericht hat den Fokus auf die Entf�hrung der Kinder durch die Mutter gelegt und befunden, sie seien aus Nepal, wo sie ihr ganzes bisheriges Leben verbracht h�tten, entwurzelt und in die Schweiz verpflanzt worden. Auch wenn sie sich dank ihrer Deutschkenntnisse hier rasch integriert h�tten, gute Noten erzielten und in der Verwandtschaft auch ein famili�res Umfeld h�tten, seien sie in Nepal geboren und aufgewachsen. Das Verbringen der drei j�ngeren Kinder durch die Mutter habe die Geschwister getrennt und sie w�rden sich alle vier w�nschen, gemeinsam aufzuwachsen. Das Kindeswohl gebiete somit, dass alle vier Kinder gemeinsam beim Vater in Nepal aufwachsen w�rden.
Das Kantonsgericht hat festgehalten, dass die Mutter den Wunsch eines Wohnsitzwechsels in die Schweiz sp�testens seit der Trennung im Jahr 2010 mehrfach angeregt, der Vater dies aber abgelehnt und die P�sse der Kinder versteckt habe. Aus dem elterlichen Verhalten bzw. der Unf�higkeit, eine einvernehmliche L�sung zu finden, hat es auf eine beidseitig eingeschr�nkte Erziehungsf�higkeit geschlossen. Im Zusammenhang mit dem Kindeswohl hat das Kantonsgericht sodann befunden, dass die Kinder, auch wenn sie nie nepalesisch gelernt h�tten, in Nepal ihre Heimat gehabt h�tten und dort verwurzelt gewesen seien, indes der Zeitablauf nicht ausser Acht gelassen werden k�nne bzw. auf die heutige Situation abzustellen sei. Sodann hat es die Aussagen der Kinder zusammengefasst. Die �lteste Tochter B.A.________, welche auf eigenen Wunsch nicht mit der Mutter in die Schweiz gereist sei, habe ge�ussert, in Nepal die englische Privatschule zu absolvieren und vorher nicht in der Schweiz leben zu wollen. C.A.________ habe ausgef�hrt, in der Schweiz bleiben zu wollen, weil die Perspektiven besser seien als in Nepal. Auch E.A.________ habe den Wunsch ge�ussert, bei der Mutter in der Schweiz zu bleiben, w�hrend sich D.A.________ nicht zwischen den Eltern habe entscheiden k�nnen. Alle vier Kinder w�rden sich gegenseitig sehr vermissen. Vorliegend m�sse jedoch vom Grundsatz, dass sie nach M�glichkeit nicht zu trennen seien, aufgrund der unterschiedlichen Bed�rfnisse abgewichen werden. Den drei zwischenzeitlich in der Schweiz integrierten Kindern sei vor dem Hintergrund der Prinzipien der Stabilit�t der Verh�ltnisse ein erneuter Umzug nach Nepal nicht zuzumuten.
3.2.�Die Ausf�hrungen in der Beschwerde gehen an der Sache vorbei, soweit der Vater die Entf�hrung der Kinder durch die Mutter ins Zentrum r�cken m�chte und geltend macht, die Kinder sollten gleich behandelt werden, wie wenn sie aus einem Haager Vertragsstaat entf�hrt worden w�ren, ansonsten Art. 14 BV und Art. 8 EMRK verletzt sei.
Es ist evident, dass die Ausgangslage eine v�llig andere w�re, wenn es sich bei Nepal um einen Vertragsstaat des Haager Kindesentf�hrungs�bereinkommens (HK�, SR 0.211.230.02) handeln w�rde. Dies ist aber nicht der Fall und entsprechend geht es vorliegend nicht um ein R�ckf�hrungsverfahren, bei welchem die Fragen der Widerrechtlichkeit des Verbringens und die Zumutbarkeit der R�ckkehr der Kinder die zentralen Themen sind, sondern vielmehr um ein materielles Zivilverfahren, in welchem die Zuteilungsfrage sowie die sich aus deren Beantwortung ergebenden Nebenfolgen zu regeln sind. Entgegen der Ansicht des Vaters verlangt weder die Bundesverfassung noch die EMRK, dass dieses Zivilverfahren als etwas anderes - quasi als ein Rechtshilfeverfahren f�r einen Nicht-HK�-Vertragsstaat in analoger Anwendung der HK�-Regelung - gef�hrt wird.
Im materiellen Zivilverfahren ist f�r die Regelung des Eltern-Kind-Verh�ltnisses (Zuteilungsfrage, Besuchsrecht, etc.) das Kindeswohl der entscheidende Faktor, w�hrend die Interessen der Eltern in den Hintergrund zu treten haben (BGE 131 III 209 E. 5 S. 212), was insbesondere auch im Zusammenhang mit dem transnationalen Wegzug gilt (vgl. BGE 136 III 353 E. 3.3 S. 358). F�r die Obhutsregelung ist auf die pers�nlichen Beziehungen zwischen Eltern und Kindern, auf ihre erzieherischen F�higkeiten und die Bereitschaft, die Kinder in eigener Obhut zu haben und sie weitgehend pers�nlich zu betreuen und zu pflegen, sowie auf das Bed�rfnis der Kinder nach der f�r eine harmonische Entfaltung in k�rperlicher, seelischer und geistiger Hinsicht notwendigen Stabilit�t der Verh�ltnisse abzustellen, welche bei gleicher Erziehungs- und Betreuungsf�higkeit besonderes Gewicht erh�lt (BGE 112 II 381 E. 3 S. 382 f.; 114 II 200 E. 3 S. 201 f.); diese Kriterien finden auch bei einer Neuregelung infolge transnationalen Wegzuges Anwendung (vgl. Urteil 5A_375/2008 vom 11. August 2008 E. 2). Was konkret das Fehlverhalten der Mutter angeht, so ist sie hierf�r in der Schweiz strafrechtlich verurteilt worden; im Zusammenhang mit dem Zivilurteil kann ihr Fehlverhalten nach den vorstehend dargestellten Grunds�tzen nur insoweit von Belang sein, als ihre Erziehungsf�higkeit und das Kindeswohl zur Debatte stehen.
3.3.�Im soeben angesprochenen Kontext r�gt der Beschwerdef�hrer eine Verletzung des Willk�rverbotes mit der Behauptung, mathematisch gesehen sei seine Erziehungsf�higkeit nur einfach, diejenige der Mutter aber doppelt eingeschr�nkt, weil sich nach der Trennung beide Teile nicht �ber den Wohnsitz der Kinder h�tten einigen k�nnen, jedoch die Mutter zus�tzlich die Kinder entf�hrt habe.
Die Frage der Erziehungsf�higkeit ist keine mathematische. Es geht nach dem Gesagten in erster Linie darum, ob ein Elternteil bereit und in der Lage ist, die Kinder weitgehend pers�nlich zu betreuen und zu pflegen, auf deren Bed�rfnis nach harmonischer Entfaltung einzugehen und die hierf�r notwendige Stabilit�t zu bieten. Inwiefern die Mutter hierzu nicht in der Lage w�re, wird nicht ansatzweise dargetan. Was sodann konkret die Tatsache der Kindesentf�hrung anbelangt, ist diese in den Kontext der erfolgten Trennung der Eltern und der sich anschliessenden Perspektivlosigkeit f�r die Mutter in Nepal (vgl. dazu E. 3.4) zu stellen. Es werden keine Anzeichen daf�r geltend gemacht, dass die Mutter generell ihre eigenen Interessen �ber diejenigen der Kinder stellen und deren gedeihliche Entwicklung beeintr�chtigen w�rde. Es ist deshalb nicht willk�rlich, wenn das Kantonsgericht die Entf�hrung als solche nicht zum Anlass genommen hat, eineinhalb Jahre sp�ter die drei j�ngeren Kinder ebenfalls unter die Obhut des Vaters zu stellen, sondern es vielmehr eine Gesamtschau vorgenommen und das konkrete Kindeswohl im heutigen Zeitpunkt ins Zentrum seiner �berlegungen gestellt hat.
3.4.�Was das konkrete Kindeswohl anbelangt, h�lt der Vater die Ansicht des Kantonsgerichtes f�r willk�rlich, dass eine R�ckkehr der drei in der Schweiz lebenden Kinder nach Nepal ihrer Entwicklung abtr�glich w�re. Dies sei weder gerichtsnotorisch noch hinreichend belegt. Die Kinder w�rden in Nepal rasch wieder Anschluss finden, zumal sie sich ja nicht neu einleben m�ssten. �berdies werde das Anh�rungsprotokoll der Kinder verk�rzt wiedergegeben; sie h�tten Gutes von Nepal und dem Vater berichtet und sie w�rden ihn sowie die �lteste Schwester vermissen. Im �brigen sei ihr Wohl in Nepal immer gewahrt gewesen. Sie w�rden dort in gehobenen Verh�ltnissen leben und k�nnten mit dem angestammten Pendelmodell (w�chentlich alternierende Obhut) auch wieder zu beiden Elternteilen Kontakt haben, w�hrend dies nicht m�glich sei, wenn sie in der Schweiz lebten. Im �brigen sei der Fremdbetreuungsanteil in der Schweiz angesichts der teilweisen Berufst�tigkeit der Mutter und der Abwesenheit des Vaters h�her, als wenn alle wieder in Nepal leben w�rden. Auch die Bildungs- und Berufschancen sowie die medizinische Versorgung seien in Nepal gew�hrleistet.
Das Kantonsgericht hat keineswegs verkannt, dass sich alle Kinder in Nepal wohl gef�hlt haben, dass sie einander vermissen, dass sie beide Elternteile gerne haben und dass die drei in der Schweiz lebenden Kinder sich in Nepal rasch wieder einleben k�nnten, zumal sie weiterhin die englische Privatschule besuchen w�rden. Dies allein begr�ndet aber noch keine Willk�r. Nach stehender Definition liegt sie nicht schon vor, wenn eine andere L�sung ebenfalls vertretbar erscheint oder sogar vorzuziehen w�re; Willk�r ist vielmehr erst gegeben, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist (BGE 135 V 2 E. 1.3 S. 4; 136 III 552 E. 4.2 S. 560). Der Beschwerdef�hrer h�lt in seiner Beschwerde fest, das Protokoll der Kinderanh�rung spreche in einer Gesamtbetrachtung sowohl f�r wie auch gegen Nepal und f�r wie auch gegen die Schweiz; er beantwortet damit die Willk�rfrage im Zusammenhang mit den Aussagen der Kinder gleich selbst: Eine R�ckkehr nach Nepal w�re durchaus vertretbar, aber ein Verbleib in der Schweiz ist - aus den noch auszuf�hrenden Gr�nden - keineswegs offensichtlich unhaltbar.
Die Ausf�hrungen des Vaters im Zusammenhang mit dem Betreuungskonzept f�r die Kinder (Pendelmodell) bauen auf der Sachverhaltsgrundlage, dass die Mutter ebenfalls nach Nepal zur�ckkehren und die Eltern wiederum alternierend die Obhut aus�ben w�rden. Damit legt der Vater aber seiner Beschwerde einen v�llig anderen als den vom Kantonsgericht f�r das Bundesgericht verbindlich festgestellten (Art. 105 Abs. 1 BGG) Sachverhalt zugrunde. Im angefochtenen Beschluss ist nirgends von einer R�ckkehr der Mutter nach Nepal die Rede. Vielmehr wird im angefochtenen Entscheid festgehalten, dass sie seit der im Jahr 2010 erfolgten Trennung in die Schweiz zur�ckkehren wollte. Inwiefern die von der Mutter bei der gerichtlichen Anh�rung geschilderten Lebensumst�nde in Nepal nach der Trennung (sie sei wirtschaftlich komplett isoliert gewesen und habe knapp eine Wohnung mieten k�nnen, ohne Heizung und Strom; Protokoll vom 30. Januar 2015, S. 10) zutreffen und f�r ihren Wunsch nach R�ckkehr in die Schweiz verantwortlich waren, kann dahingestellt bleiben. Jedenfalls ist offensichtlich, dass sie nach der Trennung f�r sich keine vern�nftige Perspektive in Nepal sah. In der Schweiz kann sie einer Erwerbst�tigkeit nachgehen und hat sie ihr famili�res Umfeld. Der Beschwerdef�hrer zeigt nicht auf, inwiefern eine R�ckkehr der Mutter nach Nepal ernsthaft Gegenstand des kantonalen Verfahrens gewesen w�re, aber in willk�rlicher Weise nicht im angefochtenen Entscheid Eingang gefunden h�tte. Ohne erfolgreiche Sachverhaltsr�ge kann der Beschwerdef�hrer aber vor Bundesgericht keinen neuen Tatbestand einf�hren. Ist mithin f�r das vorliegende Urteil davon auszugehen, dass die Mutter dauerhaft in der Schweiz lebt, k�nnen die drei j�ngeren Kinder so oder anders - d.h. bei einem Verbleib in der Schweiz wie auch bei einer R�ckkehr nach Nepal - lediglich von einem Elternteil betreut werden.
Ausgehend von dieser Tatsachenbasis sind die weiteren Willk�rr�gen des Vaters kaum substanziiert. Insbesondere ist keine Willk�r darzutun in Bezug auf das Kernargument des Kantonsgerichtes, das Kriterium der Kontinuit�t und Stabilit�t der Verh�ltnisse spreche f�r ein Verbleiben der drei j�ngeren Kinder in der Schweiz, wenn der Beschwerdef�hrer geltend macht, die Auswirkungen der Obhutszuteilung auf die Kinder m�ssten namentlich in lebensbiographischer Sicht beurteilt werden und eine R�ckkehr nach Nepal entspreche der Kontinuit�t der Verh�ltnisse. Die Kinder haben sich in der Schweiz gut und schnell integriert, insbesondere auch schulisch. Angesichts des Zeitablaufes von eineinhalb Jahren l�sst sich nicht behaupten, der Bruch, welcher durch eine R�ckkehr der Kinder nach Nepal wiederum entst�nde, sei derart kleiner als der durch das einseitige Verbringen der Kinder in die Schweiz erfolgte, dass die R�ckkehr nach Nepal recht eigentlich als Fortf�hrung der "nat�rlichen Lebensweise" der Kinder anzusehen w�re. Sodann vermochte der Vater bei der gerichtlichen Anh�rung auch nicht darzulegen, welche konkreten Perspektiven die Kinder in Nepal h�tten (es gehe ihm gar nicht darum, dass die Kinder ihr ganzes Leben in Nepal verbringen w�rden, sondern sie sollten dort einfach die Matura machen; es spiele keine Rolle, dass man anschliessend in Nepal keine Berufslehre machen k�nne, denn die Kinder k�nnten dies ja auch woanders tun; sie k�nnten anschliessend aber auch in der Schweiz, in �sterreich oder in Amerika an einer Universit�t studieren; Protokoll vom 30. Januar 2015, S. 14). Mithin sieht offenbar auch der Vater keine berufliche Zukunft f�r die Kinder in Nepal. Es ist deshalb nicht ersichtlich, inwiefern das Kantonsgericht in Willk�r verfallen sein soll, wenn es befunden hat, es gelte, ein unn�tiges Hin und Her zu vermeiden, weil dies nicht im Interesse der Kinder an stabilen Verh�ltnissen liege. Dazu kommt, dass die Kinder in Nepal ausser dem Vater keinerlei famili�res Umfeld und weder Kenntnisse der nepalesischen Sprache noch die nepalesische Staatsb�rgerschaft haben, sondern vielmehr als im dortigen Alltagsleben auffallende "Westler" ein eigentliches "Expat-Leben" f�hren, wie dies namentlich auch in den Befragungsprotokollen deutlich zum Ausdruck kommt. Insgesamt ist, jedenfalls unter Willk�rgesichtspunkten, nicht ersichtlich, inwiefern es zum zwingenden Vorteil der Kinder sein soll, wenn sie f�r die Zeit bis zum Schulabschluss wieder nach Nepal zur�ckkehren und beim dortigen Elternteil aufwachsen.
3.5.�Zusammenfassend ergibt sich, dass insbesondere vor dem Hintergrund des Zeitablaufes, der �usserungen der Kinder, der Stabilit�t der Verh�ltnisse und der beruflichen Zukunft keine Willk�r gegeben ist, wenn das Kantonsgericht entschieden hat, dass die drei j�ngeren Geschwister weiterhin bei der Mutter in der Schweiz bleiben und aufwachsen sollen.
Das Besuchsrecht hat das Kantonsgericht angesichts der grossen Entfernung im Sinn eines gegenseitigen vierw�chigen Ferienrechts ausgestaltet, wobei dieses - vor dem Hintergrund einerseits der seinerzeitigen Entf�hrung der drei j�ngeren Kinder durch die Mutter und andererseits der m�tterlichen Bef�rchtung, der Vater k�nnte diese nach einer Aus�bung des Besuchsrechts in Nepal nicht mehr in die Schweiz zur�ckgeben - jeweils im Wohnsitzland der betreffenden Kinder auszu�ben ist.
Die Einschr�nkung, dass er sein Besuchsrecht in der Schweiz auszu�ben hat, h�lt der Vater f�r willk�rlich. Er habe im Unterschied zur Mutter nichts getan, was diesen massiven Eingriff in die Niederlassungsfreiheit nach Art. 24 BV und das Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens nach Art. 14 BV und Art. 8 EMRK rechtfertige.
Die kantonsgerichtlich verf�gte Auflage, wonach das Besuchsrecht jeweils im Wohnsitzstaat der Kinder auszu�ben ist, verst�sst nicht gegen die Niederlassungsfreiheit; der Beschwerdef�hrer wird nicht im Geringsten daran gehindert, sich innerhalb der Schweiz frei niederzulassen. Ebenso wenig ist das Recht auf Familienleben in unzul�ssiger Weise beschnitten, denn die tats�chliche Aus�bung des pers�nlichen Verkehrs und der freie Zugang des Vaters zu den Kindern wird, anders als dies bei der Anordnung eines begleiteten Besuchsrechts der Fall w�re, nicht behindert.
Es bleibt mithin die Frage, ob die Auflage als willk�rlich erscheint, weil sie sich schlechterdings nicht rechtfertigen l�sst. Diesbez�glich ist festzustellen, dass das Kantonsgericht ausdr�cklich anerkannt hat, dass sich der Vater bislang an s�mtliche gerichtliche Auflagen gehalten hat. Andererseits ist es eine Tatsache, dass die Eltern im Zuge ihrer Trennung nicht f�hig waren, sich �ber den Aufenthalt der Kinder zu einigen, und sie fechten ihre entgegengesetzten Ansichten in Bezug auf den Aufenthalt der Kinder durch alle Instanzen hindurch aus. Die Bef�rchtung, dass die Kinder bei einer Aus�bung des Besuchsrechts im Wohnsitzstaat des anderen Elternteils zur�ckbehalten werden k�nnten, ist jedenfalls gut nachvollziehbar. Zudem darf nicht ausser Acht gelassen werden, dass mangels Anwendbarkeit des Haager Entf�hrungs�bereinkommens f�r den Fall eines tats�chlichen Zur�ckbehaltens der Kinder keinerlei internationaler Rechtsschutz gew�hrleistet w�re. Vor diesem Hintergrund vermag sich die kantonsgerichtliche Anordnung auf sachliche Motive zu st�tzen und erweist sie sich deshalb jedenfalls als nicht willk�rlich.
Strittig sind ferner die Berechnungsgrundlage f�r das Einkommen des Beschwerdef�hrers sowie die Ber�cksichtigung von Besuchskosten.
5.1.�Im Zusammenhang mit der Unterhaltsfestsetzung hat das Kantonsgericht auf die erstinstanzlichen Erhebungen und Angaben abgestellt, wonach die Mutter in der Schweiz ein Nettoeinkommen von Fr. 3'217.40 (hypothetisches Vollzeit-Einkommen von Fr. 8'579.75, jedoch Erziehungspflichten gegen�ber drei Kindern) erzielt. Der Vater habe bei der Parteibefragung ausgef�hrt, er verdiene mit dem Trekking-Gesch�ft zwischen Fr. 2'000.-- und 2'500.-- und mit der neu er�ffneten Pension rechne er mit Eink�nften von rund Fr. 1'000.-- pro Monat; dazu komme das Mietzinseinkommen von Fr. 1'818.-- aus der Liegenschaft im Tessin. Ausgehend von einem mittleren Einkommen von Fr. 2'250.-- aus dem Trekking-Gesch�ft ergebe dies ein totales Monatseinkommen von Fr. 5'068.--. In der Berufungsantwort bringe der Vater zwar vor, sein Einkommen sei falsch berechnet worden und betrage viel weniger (n�mlich Fr. 2'179.-- aus dem Trekking-Gesch�ft; Fr. 85.-- aus der Pension; Fr. 1'095.-- aus der Liegenschaft im Tessin). Die Differenz beim Trekking-Einkommen lasse sich mit Wechselkurs-Schwankungen erkl�ren. Das angeblich kleinere Mietzinseinkommen aus der Tessiner Liegenschaft werde nicht ansatzweise begr�ndet. Bez�glich der Pension in Nepal werde einzig festgehalten, ein Gesch�ftsabschluss k�nne ab Januar 2015 n�tigenfalls nachgereicht werden; weitere Unterlagen w�rden nicht offeriert und der Vater f�hre auch nicht aus, weshalb er sich bei der Befragung am 30. Januar 2015 derart massiv versch�tzt haben soll. Insgesamt sei weiterhin von einem Nettoeinkommen des Vaters von Fr. 5'068.-- auszugehen, wie es das Bezirksgericht angenommen habe.
Der Beschwerdef�hrer h�lt s�mtliche drei Einkommenspositionen f�r unrichtig festgestellt, beschr�nkt aber seine Willk�rr�ge explizit auf die in Nepal gef�hrte Pension. Diesbez�glich habe er bei der Parteibefragung w�rtlich ausgef�hrt, er denke, dass er im ersten Jahr Fr. 1'000.-- pro Monat einnehmen werde, und wenn es gut gehe mehr. Dabei habe es sich aber offenkundig um eine spekulative Aussage gehandelt, und es sei auch willk�rlich, "Einnahmen" mit "Einkommen" gleichzusetzen. Das gelte umso mehr, als er bei der Parteibefragung angegeben habe, dass er im ersten Monat effektiv nur EUR 561.-- eingenommen habe. Zudem habe er stets von Einnahmen, nicht von Einkommen gesprochen und den Gewinn auf Franken Null beziffert.
Mit seinen Ausf�hrungen zielt der Beschwerdef�hrer am Kern der kantonsgerichtlichen Erw�gung vorbei, er habe im Berufungsverfahren weder irgendwelche Belege eingereicht noch ausgef�hrt, wieso er sich bei den erstinstanzlichen Ausf�hrungen derart versch�tzt h�tte. Mit dem Beschwerdevorbringen, es habe sich damals um eine Sch�tzung, also um blosse Spekulation gehandelt, und man habe die effektiven Einnahmen vor Kantonsgericht schliesslich auf Fr. 85.-- beziffert, ist keine Willk�r darzutun, zumal dieser im Berufungsverfahren genannte tiefe Betrag nach den kantonsgerichtlichen Ausf�hrungen mit keinerlei Dokumenten plausibilisiert wurde.
Im �brigen ist es aufgrund des Aussagekontextes auch nicht willk�rlich, wenn das Kantonsgericht von der Aussage des Beschwerdef�hrers, er gedenke, monatlich Fr. 1'000.-- mit der Pension einzunehmen (Protokoll vom 30. Januar 2015, S. 15), auf Einkommen geschlossen hat. Beim entsprechenden Teil der Parteibefragung ging es offensichtlich um die Einkommensverh�ltnisse des Beschwerdef�hrers, denn allein diese sind f�r die Unterhaltsberechnung relevant. Ausgangspunkt dieses Themenkreises bildete denn auch die Frage Nr. 20 auf S. 14 unten: "Was f�r Einkommen generieren sie zurzeit?" Dem schloss sich auf S. 15 die Frage Nr. 21 "Und bei dieser Pension: Wie gross ist diese Pension?" an, auf welche der Beschwerdef�hrer antwortete: "Es sind zwei Studio, zwei 1-Bedroom-Appartments und ein Doppelzimmer. Also es ist etwas ganz Kleines. Das habe ich nur f�r mich gemacht als eine kleine Absicherung f�r mein Alter.... Ich denke, dass ich im ersten Jahr Fr. 1'000.00 pro Monat einnehmen werde. Und wenn es gut geht mehr." Auf die anschliessende Frage Nr. 22 "Und wie viel generieren sie zurzeit aus dem Trekking?" antwortete der Beschwerdef�hrer: "... Gr�ssenordnung Fr. 2'000.00-2'500.00 pro Monat.... Und man kann die Homepagepreise nat�rlich nicht als Gewinn anschauen. Der Gewinn ist irgendwo zwischen 15 und 30%, je nachdem...." Demnach bezogen sich auch die zum Trekking-Gesch�ft genannten Zahlen auf das effektive Einkommen, nicht auf die Brutto-Einnahmen. Zwar hat der Beschwerdef�hrer zur Erg�nzungsfrage Nr. 28 seines Anwaltes in Bezug auf die Pension festgehalten: "Das sind die blanken Einnahmen, ohne Abz�ge. Das ist ein Familienbetrieb in dem Sinne. Wenn man ja eine Gegenrechnung mit einem Familienbetrieb macht kommt man ja immer auf Null." Diese vage Aussage kann aber jedenfalls unter Willk�rgesichtspunkten nicht als Beweis f�r ein effektives Nulleinkommen gelten; vielmehr l�sst sie sich willk�rfrei auch dahin verstehen, dass Abz�ge bei einem Familienbetrieb virtuell seien. W�re die Aussage, "bei einem Familienbetrieb kommt man ja immer auf Null" effektiv dahingehend zu verstehen, dass einkommensm�ssig nichts �brig bleibt, so w�rde der Betrieb einer Pension keinen Sinn machen.
Was sodann die "effektiven bisherigen Einnahmen" der am 1. Januar 2015 er�ffneten Pension von EUR 561.-- anbelangt, so bezieht sich der Beschwerdef�hrer auf die Erg�nzungsfrage Nr. 26 seines Anwaltes "Sie haben gesagt, sie erwarten ca. Fr. 1'000.00 pro Monat Einnahmen aus der Pension. Haben sie dieses Ziel im Januar 2015 erreicht?", auf welcher er zur Antwort gab: "Ja... Das sind Fr. 660.00, also EUR 561.00 gewesen." Die Erg�nzungsfrage Nr. 27 seines Anwaltes "Wieso glauben Sie, dass das einmal noch besser wird, also dass sie am Schluss einen Durchschnitt von Fr. 1'000.00 haben?" beantwortete der Beschwerdef�hrer wie folgt: "Weil ein 1-Bedroom noch nicht fertig ist. Und momentan sind nur zwei vermietet. Aber ich muss ja Zeit haben."
Vor dem Hintergrund der gesamten Aussagen und insbesondere auch der Tatsache, dass es sich um nicht mit Dokumenten unterlegte und damit nicht �berpr�fbare m�ndliche Angaben des Beschwerdef�hrers handelt, erweist es sich nicht als willk�rlich, wenn das Kantonsgericht von einem Einkommen aus dem Betrieb der Pension von Fr. 1'000.-- pro Monat ausgegangen ist.
5.2.�Der Beschwerdef�hrer macht weiter geltend, das Bezirksgericht habe der Mutter im Zusammenhang mit der Verpflichtung zur R�ckgabe der Kinder Besuchsrechtskosten f�r die bevorstehenden Reisen nach Nepal zugestanden. Es sei willk�rlich, wenn zweitinstanzlich sein Besuchsrecht gegen�ber den drei j�ngeren Kindern mit der Auflage verbunden werde, dass er dieses in der Schweiz aus�ben m�sse, ihm aber keine Besuchsrechtskosten zugestanden w�rden; damit werde der pers�nliche Verkehr faktisch verunm�glicht.
Im zweitinstanzlichen Verfahren war die Frage der Obhut bzw. des Aufenthalts der Kinder das zentrale Thema. Die Fragen der Besuchsrechtsaus�bung und des Unterhalts sind eine logische Konsequenz der Obhutsregelung. Der Beschwerdef�hrer m�sste vor diesem Hintergrund aufzeigen, dass er vor zweiter Instanz f�r den Fall der Unterstellung der Kinder unter die Obhut der Mutter die Ber�cksichtigung von Kosten f�r die Aus�bung des Besuchsrechts verlangt h�tte. Indem dies unterbleibt, ist die Willk�rr�ge nicht substanziiert.
Erg�nzend sei bemerkt, dass es ohnehin den Anschein macht, als ob die - auf reiner Parteiausf�hrung beruhenden - Angaben des Beschwerdef�hrers �ber sein Einkommen nicht mit dem gelebten Standard und den �brigen Ausf�hrungen in der Beschwerdeschrift �bereinstimmen k�nnen: Allein die Kosten f�r das Schuldgeld von B.A.________ betragen monatlich Fr. 732.80 (zzgl. Kosten f�r den Schulweg von Fr. 125.--). Es war f�r den Beschwerdef�hrer offenbar kein Problem, die vier Kinder privat zu beschulen und er w�rde dies auch f�r den Fall einer R�ckkehr der drei j�ngeren Kinder wieder tun. Zudem f�hrt er in der Beschwerde aus, dass er f�r den Fall einer R�ckkehr der Mutter nach Nepal auch f�r deren Lebensunterhalt aufkommen w�rde. Sodann hat er in der Parteibefragung davon gesprochen, dass die vier Kinder sp�ter international an Universit�ten studieren k�nnten, sofern sie dies m�chten (vgl. E. 3.4). Auch das Verbringen von internationalem Urlaub ist aktenkundig. Ferner hat der Beschwerdef�hrer bei der Parteibefragung auf entsprechende Frage die "gehobenen Verh�ltnisse" in Nepal dahingehend charakterisiert, dass man in einem anst�ndigen Haus wohne, eine Putzfrau, Nanny und G�rtner habe (Protokoll vom 30. Januar 2015, S. 16 oben). Im �brigen d�rfte der Beschwerdef�hrer auch �ber Verm�gen verf�gen (Liegenschaften). Jedenfalls wurde vor allen drei Instanzen nie ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gestellt. Die Gerichts- und Parteikosten, welche zu tragen f�r den Beschwerdef�hrer kein Problem zu sein scheint, belaufen sich inzwischen auf ein Vielfaches der Kosten f�r die j�hrliche Besuchsrechtsaus�bung. Vor diesem Hintergrund w�rde es auch in materieller Hinsicht nicht als willk�rlich erscheinen, wenn das Kantonsgericht von seinem weiten Ermessen bei der Frage, ob im Bedarf der Elternteile Besuchsrechtskosten zu ber�cksichtigen sind (vgl. Urteil 5A_390/2012 vom 21. Januar 2013 E. 6.4), dahingehend Gebrauch gemacht hat, dass die betreffenden Kosten vom jeweiligen Elternteil zu tragen sind, zumal diese Last gleichermassen auch die Mutter f�r die Aus�bung des Besuchsrechts gegen�ber der �ltesten Tochter B.A.________ trifft.
Zusammenfassend ergibt sich, dass die Beschwerde abgewiesen werden muss, soweit auf sie einzutreten ist. Die Gerichtskosten sind folglich dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Der Gegenpartei ist kein entsch�digungspflichtiger Aufwand entstanden.

References: Art. 75
 Art. 90
 Art. 106
 Art. 311
 Art. 14
 Art. 8
 BGE 
 Art. 24
 Art. 14
 Art. 8