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Timestamp: 2017-05-28 16:38:39+00:00

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Anordnung/Voraussetzungen der Obduktion Oberösterreich | 2minus1
Leichenbestattungsgesetz OÖ § 12
(1) Obduktionen von Leichen werden von den Gerichten oder den Bezirksverwaltungsbehörden angeordnet. Alle mit der Obduktion zusammenhängenden Kosten sind außer im Falle des § 13 Abs. 2 von der anordnenden Stelle zu tragen.
(2) Eine Obduktion darf nur von einem zur selbständigen Berufsausübung berechtigten Arzt und, soweit es sich nichtum behördlich angeordnete oder in öffentlichen Krankenanstalten vorgenommene Obduktionen handelt, nur dann durchgeführt werden, wenn eine diesbezügliche schriftliche Willenserklärung des Verstorbenen vorliegt oder seine nächsten Angehörigen auf Grund schriftlicher Zustimmung damit einverstanden sind. Von der Vornahme der Obduktion sind der zuständige Totenbeschauer und der Arzt, der den Behandlungsschein ausgestellt hat, in Kenntnis zu setzen; diese sind berechtigt, bei der Obduktion anwesend zu sein. Der Arzt, der den Verstorbenen unmittelbar vor dessen Tod behandelt hat, darf die Obduktion nicht durchführen.
Tags: Anordnung, Leiche, Leichenbestattungsgesetz OÖ § 12, Obduktion, Oberösterreich, Tod, Todesursache, Ursache, Voraussetzungen	Andere Beiträge die Sie interessieren könnten:
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References: § 12
 § 13
 § 12
 § 13
 § 14
 § 15
 §10