Source: http://www.land-oberoesterreich.gv.at/14695.htm
Timestamp: 2018-07-19 01:37:47+00:00

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Menschen mit Beeinträchtigungen sollen in der Lage sein, aus ihrem Einkommen ein möglichst eigenständiges und selbstbestimmtes Leben zu führen und ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten zu können. Durch die finanzielle Unterstützung (durch das Subsidiäre Mindesteinkommen) können sie selbst ihre Mietaufwendungen, Verpflegung, Bekleidung, usw. finanzieren.
Das Subsidiäre Mindesteinkommen ist eine finanzielle Unterstützung bzw. Geldleistung, die bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen gewährt werden kann.
Diese Voraussetzungen sind z.B. die Vollendung des 18. Lebensjahres und eine bescheidmäßige Zuerkennung nachstehender Hauptleistungen nach dem Oö. ChG.
Berufliche Qualifizierung nach § 11 Abs. 2 Z. 1
Geschützte Arbeit nach § 11 Abs. 2 Z. 2
Fähigkeitsorientierte Aktivität nach § 11 Abs. 2 Z. 3
Arbeitsassistenz und Arbeitsbegleitung nach § 11 Abs. 2 Z. 4
Wohnmöglichkeit in Wohnungen oder Wohngemeinschaften nach § 12 Abs. 2 Z. 1
Persönliche Assistenz nach § 13
Mobile Betreuung und Hilfe nach § 14
nicht der Zielgruppe des Oö. ChG zugehören (vgl. § 4 Abs. 1 Z. 3) bzw.
nur die Hauptleistung nach § 9 (Heilbehandlung) beziehen,
nur eine Hauptleistung nach § 10 (Frühförderung und Schulassistenz) erhalten,
eine Wohnmöglichkeit in einem Wohnheim nach § 12 Abs. 2 Z. 2 in Anspruch nehmen,
das Kurzzeitwohnen nach § 12 Abs. 2 Z. 3 in Anspruch nehmen.
Ob und in welcher Höhe jemand einen Anspruch auf das Subsidiäre Mindesteinkommen hat, wird von der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde ermittelt.

References: § 11
 § 11
 § 11
 § 11
 § 12
 § 13
 § 14
 § 4
 § 9
 § 10
 § 12
 § 12