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Timestamp: 2019-08-23 17:11:14+00:00

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Dorfzytig 2012 01 by Gemeinde Seftigen - Issuu
Wie weiter? Gemeindefusionen werden gründlich und von langer Hand vorbereitet. An den ent­ scheidenden Schlussabstimmungen werden sie dann meistens versenkt. Wohl zu Recht fürchten die Stimmbürger, dass ihre Einflussnahme auf das politische Geschehen durch die drohende Zentralisierung schwindet. Damit die historisch gewachsenen Gemein­ den aber unabhängig bleiben können, müssen sie zwei Voraussetzungen erfüllen: Erstens braucht es aus ihren Reihen genügend Freiwillige, die im Gemeinderat oder in einer Kommission mitarbeiten. Zweitens muss die Verwaltung so besetzt sein, dass sie die Überwälzung von laufend neuen und zunehmend anspruchsvolleren Aufgaben bewältigen kann. Letzteres wird für Gemeinden unter 1000 Einwohner immer schwie­ riger. Fusionen sind aber offensichtlich keine Lösung. Also braucht es Alternativen, wie z.B. das Modell «Dienstleistungszentrum», bei dem jede Mitgliedgemeinde genau den Service bekommt, den sie braucht. Auf diese Weise soll die Region Thuner Westamt/ Oberes Gürbetal gestärkt werden und die Gemeindeautonomie erhalten bleiben. Die Regionale Bauverwaltung, die wir auf den Seiten 25 bis 28 vorstellen, ist so ein in­ terkommunales Projekt. Wie steht es mit der zweiten Voraussetzung für die künftige Unabhängigkeit? Einen Grund, warum immer weniger Bürgerinnen für ein Amt zur Verfügung stehen, hat sich die Politik selber zuzuschreiben. Auf nationaler Ebene macht sie vor allem durch Intrigen und Skandale von sich reden. Mit hinterlistigen Methoden werden Bundesräte und Nationalbankpräsidenten zu Fall gebracht. Im Rampenlicht stehen jetzt Einzel­ personen, nicht mehr Themen. Empört oder amüsiert verfolgt der Bürger die geheim­ nisumwitterten und prickelnden Geschichten. Allerdings bleibt man lieber Zaungast, denn in solche Machenschaften möchte niemand verwickelt werden. Diese Zurückhal­ tung bekommen die Ortssektionen zu spüren. Das mediale Spektakel erschwert ihre Tätigkeiten. Viele Leute gehen nämlich zu den grossen Parteien auf kritische Distanz. Sogar wer als Parteiloser auf den Listen von SVP oder SP kandidiert, kommt dann in die Lage, sich rechtfertigen zu müssen, oft mit dem Satz: «In Seftigen machen wir keine Parteipolitik sondern Sachpolitik». Wahrscheinlich ist damit gemeint, dass Ge­ meinderäte wie normale Menschen diskutieren und nach Lösungen suchen. Das ist in der Politik offenbar nicht mehr selbstverständlich. Doch es gibt einen Ausweg, Sie müssen ihn nur noch beschreiten: Seftigen ist reif für den Auftritt einer dritten Kraft. Bürger, die losgelöst vom Ballast der etablierten Parteien, etwas für ihr Dorf machen wollen, nehmen mit der Liste «Freies Forum Seftigen» an den Wahlen im kommenden November teil. Träumen darf man. Leandro Manazza, Gemeindepräsident
Ordentliche Gemeindeversammlung vom Montag, 4. Juni 2012, 20.00 Uhr, Aula Protokoll / Versammlungsbeschlüsse chs. Das Protokoll der ordentlichen Gemeinde­ versammlung vom 28. November 2011 wurde vom Gemeinderat in Anwendung von Art. 21, Abs. 4 Wahlreglement genehmigt. Während der öffentlichen Auflage sind gegen das Protokoll keine Einsprachen eingegan­ gen und die Versammlungsbeschlüsse sind unangefochten in Rechtskraft erwachsen.
Zu den Traktanden 1.	Genehmigung der Jahresrechnung 2011 Ergebnis vor Abschreibungen Aufwand	Ertrag	Ertragsüberschuss brutto	Ergebnis nach Abschreibungen Ertragsüberschuss brutto	Harmonisierte Abschreibungen Verwaltungsvermögen	Übrige Abschreibungen Verwaltungsvermögen (budgetiert)	Abschreibungen Finanzvermögen	Abschreibungen Bilanzfehlbetrag	Einlage Sport- und Freizeitanlagen (budgetiert)	Einlage Sport- und Freizeitanlagen (nicht budgetiert)	Ertragsüberschuss netto (Zuweisung an das Eigenkapital)
Fr.	6 411 521.22 Fr.	7 086 728.05 Fr.
675 206.83
+675 206.83 –240 839.75 –200 000.– –.– –.– –100 000.– –50 000.– 84 367.08
Vergleich Rechnung/ Voranschlag Ertragsüberschuss gemäss Jahresrechnung	Ertragsüberschuss gemäss Voranschlag
84 367.08 87 190.–
Differenz gegenüber dem Voranschlag
–2 822.92
Die nicht budgetierte Zuweisung von Fr. 50 000.– in die Spezialfinanzierung für Sport und Freizeit hat der Gemeinderat in eigener Kompetenz beschlossen (Art. 37, Abs. 1, Buchstabe g Gemeindeordnung). Mit der Zuweisung des Netto-Ertragsüberschusses von Fr. 84367.08 an das Eigenkapital beträgt dieses per 31. Dezember 2011 Fr. 997787.85. Das gute Ergebnis wurde im Wesentlichen dank einem Minderaufwand bei den Lohn­ anteilen Primarstufe und Sekundarstufe 1, Mehrerträgen bei den Quellensteuern, Steuerteilungen, Gewinnsteuern, Nach- und Strafsteuern, Grundstückgewinnsteuern sowie einer guten Ausgabendisziplin erzielt. Nachkredite Kompetenz Gemeinderat	gebunden	nicht gebunden	Kompetenz Gemeindeversammlung	nicht gebunden
Fr.	1 016 512.30
948 729.65 67 782.65 –.–
Was sind gebundene Ausgaben? Eine Ausgabe ist dann gebunden, wenn bezüglich ihrer Höhe, dem Zeitpunkt ihrer Vornahme, des Umfanges oder anderer Modalitäten kein Entscheidungsspielraum besteht (Art. 101 Abs. 1 Kant. Gemeindeverordnung). Gebundene Ausgaben be­ schliesst immer der Gemeinderat, dies unabhängig ihrer Höhe. Auf Seiten 6/7 finden Sie eine Übersicht über die wichtigsten Eckdaten der Jahresrech­ nung. Detaillierte Exemplare können bei der Finanzverwaltung gratis bezogen werden. 2.	Berichterstattung des Rechnungsprüfungsorgans über die Einhaltung des Datenschutzes in der Verwaltung; Kenntnisnahme Dem Rechnungsprüfungsorgan obliegt gestützt auf Art. 33 Gemeindeordnung die Aufsicht über den Datenschutz in der Verwaltung. Es erstattet jährlich einmal zuhan­ den der Gemeindeversammlung Bericht über die Einhaltung der Datenschutzbestim­ mungen. Das Rechnungsprüfungsorgan bestätigt gestützt auf Befragungen und auf der Basis von Stichproben, dass die Datenschutzbestimmungen im Rahmen der gel­ tenden Gesetzesvorschriften in der Verwaltung eingehalten werden. 3.	Aufhebung des Reglementes für die Spezialfinanzierung der Kinder-	tagesstätte Region Seftigen Mit dem Übergang des Kita-Betriebes vom Verein Kindertagesstätte Region Seftigen hin zum Verein LeoLea per 1. August 2012 ändert sich die Ausgangslage bezüglich des Kostenrisikos für die Gemeinde. Entgegen der bisherigen Regelung trägt neu der Verein Leolea das Risiko eines allfälligen Betriebsdefizites. LeoLea kann aber auch einen allfälligen Gewinn – wovon auszugehen ist – für sich beanspruchen. Bislang wurden die Ertragsüberschüsse aus dem Kita-Betrieb im Sinne einer Rücklage in eine Spezial­
finanzierung eingelegt. Hätte ein Aufwandüberschuss resultiert, wäre dieser mittels einer Entnahme aus der Spezialfinanzierung ausgeglichen worden. Aufgrund der er­ wähnten neuen Ausgangslage beantragt der Gemeinderat die Auflösung der Spezial­ finanzierung und die Überführung des Guthabens in einen «Kita-Fonds». Das Gut­ haben betrug am 31. Dezember 2011 Fr. 29361.18. Der Gemeinderat hat unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Gemeindeversammlung zu diesem Geschäft eine Ver­ ordnung beschlossen, wonach der neu zu bildende Fonds in der Bestandesrechnung geführt wird und die Mittel für die Finanzierung besonderer Bedürfnisse der Kita zu verwenden sind (Zweckbindung wie bisher). Der Kita-Fonds wird nebst der erwähnten einmaligen Transaktion durch Spenden gespiesen. Das Reglement «Spezialfinanzie­ rung» wird so ab 1. August 2012 seine Bedeutung verlieren und kann aufgehoben werden. 4.	Einführung eines regionalen Tagespflegeangebots für Kinder – Gutheissung der Vorfinanzierung der jährlichen Betriebskosten und Übernahme der anteilmässigen Normkosten Allgemeines Das Geschäft war bereits für die Gemeindeversammlung vom 28. November 2011 traktandiert. Weil damals aber bezüglich der Finanzierungs-Modalitäten Unklarheiten bestanden, wies die Versammlung das Geschäft zur näheren Abklärung zurück. Die Familien ergänzende Kinderbetreuung erhält in unserer Gesellschaft einen immer höheren Stellenwert. In Seftigen kennen wir die folgenden Angebote: Kindertages­ pflege, Pflegekinder in Familien, Kindertagesstätte und Tagesschule. Klassische Situa­ tionen, in welchen eine familienexterne Kinderbetreuung beansprucht wird, sind be­ rufstätige alleinerziehende Mütter beziehungsweise berufstätige Eltern. Die Familien ergänzenden Kinderbetreuungsangebote verfolgen die Ziele a	Familien zu ermöglichen, sich ein Existenz sicherndes Einkommen zu erwirtschaften, b	zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf der Eltern oder Erziehungsberechtigten beizutragen, c	die Integration von Kindern in einem sozialen Netz zu fördern, d	die Chancengleichheit zu fördern. Eine zentrale Rolle in diesem Gefüge spielt die Kindertagespflege. Die Nachfrage nach geeigneten Tagespflegeplätzen ist relativ hoch. Leider aber mangelt es an solchen. Viele Mütter würden zwar gerne ein Kind in die Tagespflege aufnehmen, sehen aber nicht selten ob des damit verbundenen administrativen Aufwandes davon ab. Hinzu kommt, dass zum Teil die Tagesmütter zu schlechten Bedingungen arbeiten. Sie wissen nicht, welche Entlöhnung ihnen für welche Dienstleistungen zusteht, oder sie wagen es nicht, Forderungen zu stellen, weil sie die Beziehung zu den Eltern nicht mit finan­ ziellen Streitigkeiten belasten wollen. Heute arbeiten die Tagespflegemütter oft ohne Pflegevertrag und leisten ihre Dienste, ohne die Versicherungsfragen geklärt zu haben. Fortsetzung Seite 8
Rechnung 2011	Aufwand
Allgemeine Verwaltung	967 221.50	Netto Aufwand
Ă&#x2013;ffentliche Sicherheit	251 865.90	255 964.65	Netto Aufwand	Netto Ertrag	4 098.75
Bildung	1 630 260.25	Netto-Aufwand
Kultur und Freizeit	190 372.10	Netto-Aufwand
23 615.00	166 757.10
Gesundheit	18 755.35	Netto-Aufwand
5 480.00	13 275.35
Soziale Wohlfahrt	1 582 745.15	Netto-Aufwand
156 395.10	1 426 350.05
Verkehr	482 937.35	Netto-Aufwand
133 814.40	349 122.95
Umwelt und Raumordnung	1 251 971.60	Netto-Aufwand
1 180 668.05	71 303.55
7 002 360.97	7 086 728.05	84 367.08
120 528.75	846 692.75
1 448.10	87 134.00	85 685.90	624 783.67	4 993 457.50	4 368 673.83
Voranschlag 2011	Aufwand
7 323 273.68	74 999.07
7 398 272.75
113 960.00	1 002 362.23	859 965.00
136 803.35 865 558.88
231 200.00	254 000.00	217 428.20	22 800.00
209 063.75 8 364.45
973 925.00
1 560 995.00
111 950.00	1 611 910.80	1 449 045.00
223 438.65 1 388 472.15
18 500.00	284 096.70	125 860.00
5 525.70 278 571.00
9 200.00	22 261.35	12 940.00
7 908.00 14 353.35
1 544 380.00
132 200.00	1 491 112.90	1 412 180.00
154 433.60 1 336 679.30
465 880.00
97 900.00	482 251.60	367 980.00
109 560.80 372 690.80
1 335 285.00
1 254 400.00	1 282 112.25	80 885.00
1 186 438.65 95 673.60
9 165.00	88 000.00	78 835.00
12 184.05	76 802.95
88 987.00
682 270.00	4 976 680.00	4 294 410.00
917 553.60	4 358 559.65
5 276 113.25
Ausgangslage Eine Arbeitsgruppe mit Vertretern aus Gemeinden des Sozialdienst-Perimeters schlägt vor, ein überkommunal organisiertes Angebot im Bereich der Kindertagespflege be­ reitzustellen und den Verein LeoLea mit der Durchführung des Angebots zu beauf­ tragen. Der entsprechende Leistungsauftrag beinhaltet im Wesentlichen die folgenden Punkte: Rekrutierung der Tageseltern, Vermittlung der Tagespflegeplätze beziehungs­ weise der Kinder, Betreiben einer Vermittlungsstelle zwischen Eltern/Erziehungs­ berechtigten und Tageseltern, Anstellung und Entlöhnung der Tageseltern, Beratung der Eltern, Qualitätskontrolle. Um ein regionales Angebot zu erstellen, bedarf es einer Sitzgemeinde. Der Gemeinderat hat der Region das Angebot gemacht, dass Seftigen diesen Part übernimmt. Folgende Gemeinden haben sich bereiterklärt, sich am Projekt zu beteiligen: Burgistein, Forst-Längenbühl, Gurzelen, Höfen, Thierachern, Uetendorf und Wattenwil. Dieses Einzugsgebiet umfasst rund 16 000 Einwohner. Finanzierung Die Finanzierung des Angebots erfolgt gemeinschaftlich durch Kanton, Eltern und Gemeinden. Die Eltern leisten einen einkommensabhängigen Beitrag, von den Rest­ kosten übernehmen der Kanton 80% und die Gemeinden 20%. Beispiel für die Finanzierung 1 Betreuungsstunde Ansatz pro Betreuungsstunde (kant. Normkostensatz)	Anteil Eltern (mindestens Fr. 0.72, höchstens Fr. 8.87)	Restkosten	Anteil Kanton (80% der Restkosten von Fr. 8.15)	Anteil Gemeinde (Kosten pro Betreuungsstunde im schlechtesten Fall)
Fr.	8.87 Fr.	–0.72 Fr.	8.15 Fr.	–6.52 Fr.	–1.63
In der Annahme, dass im Einzugsgebiet insgesamt rund 30000 Betreuungsstunden geleistet werden (Schätzung LeoLea), gilt es unter den heutigen Konditionen pro Jahr rund Fr. 266100.– vorzufinanzieren. Von diesem Betrag werden wie hiervor darge­stellt der Kantonsbeitrag sowie die Elternbeiträge zurückfliessen. Kostenverteilung bei 30000 Betreuungsstunden 30000 Betreuungsstunden x Fr. 8.87 (kant. Normkosten)	Anteil Eltern (Minimalbeitrag Fr. 0.72 pro Betreuungsstunde)	Restkosten	Anteil Kanton (80% der Restkosten von Fr. 244 500.–)	Anteil Gesamtheit der Gemeinden (20% der Restkosten von Fr. 244 500.–)
Fr.	266 100.– Fr.	–21600.– Fr.	244 500.– Fr.	–195 600.– Fr.	48 900.–
Die maximalen Restkosten von Fr. 48900.– werden von den Gemeinden proportional zu den bezogenen Betreuungsstunden finanziert. In der Annahme, dass die Betreu­ ungsstunden proportional zur Bevölkerungszahl in den einzelnen Gemeinden geleistet werden, beträgt der Anteil für Seftigen jährlich rund Fr. 6400.– (Fr. 48900.– ÷ 16000 Einwohner = Fr. 3.05 x 2100 Einwohner = Fr. 6405.–)
Wie oben erwähnt basiert das Rechnungsmodell auf dem Mindestbeitrag der Eltern (Fr. 0.72/Betreuungsstunde). Im besten Fall beträgt der Elternbeitrag Fr. 8.87 und wäre somit kostendeckend. Für den Fall, dass die Kosten pro Betreuungsstunde den Normkostensatz von Fr. 8.87 übersteigen, trägt der Verein LeoLea als Leistungserbrin­ ger das finanzielle Risiko. Infrastruktur Das Büro für die Pflegeplatzvermittlerin, welche von LeoLea angestellt sein wird, soll im Uralten Schulhaus (Obergeschoss) eingerichtet werden. Die einmaligen Kosten hierfür betragen rund Fr. 4500.– und werden von den angeschlossenen Gemeinden proportional zu ihrer Einwohnerzahl getragen. Der Anteil für Seftigen beträgt einma­ lig rund Fr. 400.–. Der Gemeinderat beantragt der Gemeindeversammlung •	Vorfinanzierung der jährlich wiederkehrenden Betriebskosten ab dem Jahr 2013, gegenwärtig ausmachend rund Fr. 266100.–. •	Anteilmässige Übernahme der jährlich wiederkehrenden ungedeckten Normkosten. •	Ermächtigung des Gemeinderates, in eigener Kompetenz den Leistungsauftrag mit dem jeweiligen Leistungserbringer sowie den Zusammenarbeitsvertrag mit Nachbar­ gemeinden abzuschliessen. 5.	Neubau einer Sporthalle – Entscheid über den Standort der geplanten Sporthalle Im vergangenen Jahr ist der Unihockey-Club Höfen (UHC Höfen) mit dem Anliegen an den Gemeinderat gelangt, bei der Vermittlung eines geeigneten Grundstückes für den Neubau einer Spielhalle behilflich zu sein. Naheliegenderweise bot sich das in der Zone für Sport und Freizeit liegende Grundstück «Dornersmatt» an. Dieses gehört der Gemeinde. Das Überbauen der «Dornersmatt» widerspricht aber den Zielen des regionalen Landschaftsentwicklungskonzeptes (LEK). Denn das Grundstück liegt im Korridor, der hin zur Gürbetalebene ausgerichtet ist. Der Gemeinderat ist auf der Suche nach einem alternativen Standort auf die westlich des Werkhofgebäudes lie­ gende Parzelle «Sumpfmatt» gestossen. Diese liegt am Dorfrand und kann gut er­ schlossen werden. Die Fläche beträgt knapp 11400 m2. Parallel zu den Abklärungen beziehungsweise zum Projekt des UHC Höfen hatte sich eine vom Gemeinderat eingesetzte Arbeitsgruppe mit Vertretern der Vereine, der Schule und des Gemeinderates mit der Frage befasst, in welcher Form das SporthallenAngebot für die gemeindeeigenen Bedürfnisse verbessert werden könnte. Dieses Anliegen der verschiedenen Benützungsträger steht schon seit Jahren im Raum. Die Arbeitsgruppe gelangte zusammen mit dem Gemeinderat zum Schluss, dass ein Zusammengehen mit dem UHC Höfen nicht zuletzt aus finanziellen Gründen die optimale Lösung ist. Statt zwei Hallen soll nur eine gebaut werden, nämlich eine Dreifach-Sporthalle in der «Sumpfmatt». Der Gemeinderat hat die Öffentlichkeit mehrfach darüber informiert. Die Sporthalle soll durch die «Sporthalle AG», eine dem
UHC Höfen nahestehende Gesellschaft, gebaut und anschliessend zu einem fix ver­ einbarten Preis an die Gemeinde verkauft werden. Damit das Projekt auf der «Sumpf­ matt» realisiert werden kann, müssen die Parzellen «Dornersmatt» und «Sumpfmatt» getauscht werden. Der heutige Eigentümer der «Sumpfmatt» ist dazu bereit. Ferner muss die «Sumpfmatt» eingezont (Gewerbezone) und die «Dornersmatt» ausgezont werden (Landwirtschaftszone). Diesen Entscheid soll an der Gemeindeversammlung vom 26. November 2012 gefällt werden. Als alternativer Standort für den Neubau einer Zweifach-Turnhalle gilt das Schulareal in der «ZöN A Dorf». Die bestehende Turnhalle müsste zu einem grossen Teil abge­ brochen und als Zweifachhalle aufgebaut werden. Detaillierte Informationen zu den beiden Varianten können den Ausführungen auf den Seiten 13 bis 23 entnommen werden. Die Gemeindeversammlung soll im Sinne eines Auftrages an den Gemeinderat über die weiter zu verfolgende Projektvariante entscheiden. Über den Kreditantrag soll später an der Urne abgestimmt werden. 6.	Orts- und Verkehrsplanung Nach rund 1½-jähriger Planungsarbeit konnte im März 2012 das öffentliche Mitwir­ kungsverfahren durchgeführt werden. Zuvor hatte der Gemeinderat jeweils in der Dorfzytig und an den Gemeindeversammlungen über den Stand der Arbeiten infor­ miert, letztmals anlässlich der Informationsveranstaltung vom 12. März 2012. Nebst dem Richtplan stellte die Verkehrsinfrastrukturplanung eine grosse Herausforderung dar. Galt es doch für die Interessen der Gemeinde (insbesondere Erschliessung ZelgQuartier und Stampfimatt), der BLS (Perronausbau) und des Kantons (Ortsdurchfahrt) eine aufeinander abgestimmte Lösungen zu finden. Im Rahmen der öffentlichen Mit­ wirkung gingen 37 Stellungnahmen zu den Planungsentwürfen ein. Mehrheitlich betrafen diese die Verkehrsinfrastruktur. Weitere Mitwirkungseingaben äusserten sich zu den im kommunalen Richtplan vorgesehenen Entwicklungsstandorten. Das Ergeb­ nis der Mitwirkung wird in einem Bericht zusammengefasst und auf der Homepage www.seftigen.ch/Ortsplanung publiziert. Der Gemeinderat informiert an der Gemein­ deversammlung über die aus dem Mitwirkungsergebnis gezogenen Schlüsse und das weitere Vorgehen. Eine Beschlussfassung ist nicht vorgesehen. 7.	Kreditabrechnungen Gemäss Art. 109 kant. Gemeindeverordnung vom 16. Dezember 1998 ist nach Ab­ schluss eines Vorhabens eine Kreditabrechnung zu erstellen und diese demjenigen Organ zur Kenntnis zu bringen, das für die Beschlussfassung zuständig war.
Rahmenkredit Ausserdorf–Längmättli
368 729.05
36 270.95
Neubau Verbindungsweg	«Allmend»
121 511.35
3 488.65
129 294.20
55 705.80
Sanierung Misch-	7.12.2009	abwasserleitung Oberdorfstrasse–Blattacker
131 276.85
3 723.15
Sanierung Allwetterplatz	29.11.2010
187 386.10
22 613.90
Sanierung Schulküche	Sanierung Wasserleitung und Strassenbelag «Dorfmatt»
8.	Verschiedenes und Orientierungen Die Gemeindeversammlung ist öffentlich. Alle Frauen und Männer ab dem 18. Alters­ jahr, welche das Schweizerbürgerrecht besitzen und mindestens seit drei Monaten in Seftigen Wohnsitz haben, sind stimmberechtigt.
Aus dem Gemeinderat Abstimmungspräsident Seit 1. Januar 2012 übt Christoph Hauser das Amt als Abstimmungspräsident aus. Er hat das Amt von Sandra Stucky übernommen, welche auf Ende 2011 demissioniert hat. Der Gemeinderat wünscht Christoph Hauser viel Freude im neuen Amt und dankt Sandra Stucky für die während der vierjährigen Amtszeit geleistete Arbeit herzlich. Personelles Tagesschule Marlene Hofer und Sabina Sarbach haben als Betreuerinnen der Tagesschule gekündigt. Als neue Mitarbeiterin konnte Martha Schürmann gewonnen werden. Der Gemein­
derat dankt den Frauen Sarbach und Hofer für das grosse Engagement und wünscht Frau Schürmann viel Freude in der neuen Aufgabe. Als Ersatz suchen wir zwei Betreuungspersonen (siehe Stelleninserat auf Seite 29). Generalabonnemente «Gemeinde» Gestützt auf einen Vorstoss aus der Mitte der Gemeindeversammlung führt die Ge­ meinde seit Mitte 2010 zwei GA-Tageskarten. Die Nachfrage ist mit einer Auslastung von gut 98 Prozent sehr hoch. Die Preise von Fr. 33.– für Einheimische und Fr. 35.– für Auswärtige waren bislang Kosten deckend. Die SBB haben nun den Anschaffungspreis von Fr. 11300.– auf Fr. 12300.– erhöht. Dies hat zur Folge, dass auch die Preise für die einzelnen Tageskarten erhöht werden müssen. Ab 1. Juli 2012 gelten folgende Preise: Fr. 35.– für Einheimische, Fr. 37.– für Auswärtige (Nachbargemeinden). Gebäudeenergienachweis Schulanlage Gemäss dem neuen kantonalen Energiegesetz werden Subventionen an bauliche Leistungen zur Verbesserung der Gebäudehülle nur noch ausgerichtet, wenn ein Gebäudeenergieausweis der Kantone (GEAK) vorliegt. Bei der Schulanlage, insbeson­ dere am neuen Schulhaus (Teil 1981) und an der Aula, stehen in den nächsten Jahren diverse Sanierungen an (u.a. Fenster). Damit für die geplanten Sanierungsmassnahmen Subventionen geltend gemacht werden können, hat der Gemeinderat das Ingenieur­ büro F. Brügger, Frutigen, beauftragt, einen GEAK zu erstellen und den erforderlichen Kredit von Fr. 10 370.– bewilligt. Kirchzelg Die Werkleitungen (Wasser und Abwasser) und der Strassenbelag in der Kirchzelg müssen saniert werden. Der Gemeinderat hat das Ingenieurbüro Walter Wasem mit der Planung beauftragt und hierfür einen Kredit von Fr. 21500.– bewilligt. Die Sanie­ rungsarbeiten werden im Verlaufe des Jahres 2013 ausgeführt (Feinbelag 2014). Die betroffene Bevölkerung wird frühzeitig über die geplanten Massnahmen und insbe­ sondere über die zu gewärtigenden Verkehrsbehinderungen informiert. Nachführungsgeometer Seit 1. Januar 1998 ist das Ingenieurbüro Hans Grunder, Rüegsauschachen, beauftragt, die amtliche Vermessung für das Gemeindegebiet von Seftigen nachzuführen. Der Gemeinderat hat den per Ende 2012 auslaufenden Vertrag um fünf weitere Jahre erneuert, das heisst, für die Zeitspanne vom 1. Januar 2013 bis 31. Dezember 2017.
Einbürgerungen Familie Roni und Jurate Fruman-Stankeviciute mit den Kindern Karina, Evelina Maria; Emilija Nora Julia, von Israel beziehungsweise Litauen; Muamedali Aziri mit Sohn Besam, von Mazedonien. Neuzuzüger-Anlass Donnerstag, 31. Mai 2012, 19.30 Uhr, Aula Gemeindeversammlungen 2012, jeweils 20.00 Uhr, Aula Montag, 4. Juni / Montag, 26. November
Neue Sportanlage – Standortentscheid Zweifach-Turnhalle bei der Schulanlage oder Dreifach-Sporthalle in der Sumpfmatt Liebe Stimmbürgerinnen und Stimmbürger Am 4. Juni 2012 entscheidet die Gemeindversammlung über den Standort der neuen Sporthalle. Der Gemeinderat wird anschliessend das bevorzugte Projekt für die spä­tere Urnenabstimmung weiter bearbeiten. Die Auswahl wurde auf zwei Vorschläge reduziert: Nachstehend stellen wir die Pro­ jekte «Sumpfmatt» und «Zweifach» einander gegenüber. Zu vier Aspekten zeigen wir die Unterschiede auf. Die dritte Variante namens «Budget» schlug vor, eine zusätzliche freistehende Einzel­ halle neben der heute bestehenden zu errichten. Diese Variante war zwar die kosten­ günstigste aber auch die unattraktivste, deshalb hat sie die Arbeitsgruppe verworfen. In den vorangehenden Diskussionen wurde auch angeregt, die vorgesehene Dreifach­ halle statt in der Sumpfmatt in der ZöN zu bauen. Die Prüfung dieser Idee kam zu einem abschlägigen Ergebnis: Das vorliegende Projekt Sumpfmatt wurde für flaches Terrain konzipiert. Das Fundament der vorgesehenen Leichtbauweise lässt sich nicht ohne weiteres in die Hanglage beim Schulhaus übertragen. Massive Mehrkosten wä­ ren die Folge. Und zum Vornherein war klar, dass eine neu zu planende, konventionelle Dreifach­ turnhalle – etwa nach dem Vorbild der Bachhalle Uetendorf – Seftigens Finanzkraft bei weitem übersteigt. Trotz den erwähnten Abstrichen, ist der Gemeinderat bemüht, Ihnen zwei vergleichbare Sportanlagen zu präsentieren.
Nutzung Eine Dreifachhalle in der Sumpfmatt, bietet den einheimischen und regionalen Sport­ vereinen aus dem Gürbetal und dem Thuner Westamt Trainingsmöglichkeiten. Dank ausreichendem Parkplatzangebot wird auch ein reger Turnierbetrieb erwartet. Eine Zweifachhalle beim Schulhaus, bleibt vorwiegend den Seftiger Sportvereinen vorbehalten, weil der motorisierte Verkehr, verursacht durch auswärtige Benutzer, im Dorfkern problematisch würde. Landbedarf Seit Jahrzehnten besitzt die Gemeinde in der Dornersmatt beim Schützenhaus eine Parzelle, die als Zone für Sport und Feizeit (ZSF) ausgeschieden, jedoch nie gebraucht wurde. Für einen Hallenbau ist der Standort ungeeignet, da er weit von den Bahnhö­ fen Seftigen und Burgistein entfernt liegt. Durch einen Landabtausch kann die Gemeindeversammlung diese ZSF in die Sumpfmatt verlegen. Eingebettet zwischen Wehrdienstmagazin und Bahndamm kommt die neue Halle nahe ans Zentrum und trotzdem in ausreichendem Abstand zu den meisten umliegenden Wohnbauten zu stehen. Das Projekt «Zweifach» erfordert keine vorgängige Umzonung. Die bestehende Halle wird um ein Spielfeld erweitert, das den heutigen Normen entspricht. Weil dieser Anbau den bestehenden Hartplatz und eine Ecke des heutigen Rasenspielfelds bean­ sprucht, muss für beides ein Ersatz realisiert werden. Mit dem neuen Rasenspielfeld hinter der KITA ist dann allerdings die Landreserve in der Zone für öffentliche Nutzung (ZöN) rund ums Schulhaus aufgebraucht. Wird die ZöN nicht beansprucht, sieht die aktuelle Ortsplanung als Option vor, diese gemeindeeigene Parzelle in eine Bauzone W3 (für Mehrfamilienhäuser) umzuwandeln. Erstellung Die «Sumpfmatt» wird von der Sporthallen AG Spiez gebaut, welche extra zu diesem Zweck vom Unihockey-Club Höfen gegründet wurde. Die Gemeinde kauft der Sport­ hallen AG die schlüsselfertige Halle zu einem vorher festgelegten Preis und definierten Ausbaustandard ab. Bei «Zweifach» tritt die Einwohnergemeinde von Anfang an als Bauherrin auf. Sie hat dabei bezüglich Ausschreibung und Ausstattung diverse kan­ tonale Auflagen zu erfüllen. Hinzu kommt, dass während ca. 1 Jahr keine Turnhalle für Schule und Sportvereine zur Verfügung stünde. Einnahmen Weder «Zweifach» noch «Sumpfmatt» können kostendeckend betrieben werden. Der Gemeinderat verfolgt deshalb folgenden Grundsatz: Am Standort, wo gebaut wird, soll die Gemeinde auch Mieterträge erzielen. Für Fr. 750.– Jahresmiete kann ein
ortsansässiger Verein einen Hallenabschnitt einmal wöchentlich während 1½ Stunden benutzen. Die gesamte Dreifachhalle kostet demnach ortsansässige Vereine für eine Trainingseinheit Fr. 2250.– und die Zweifachhalle Fr. 1500.–. jährlich. Auswär­ tige Vereine bezahlen den doppelten Ansatz für einen Hallenabschnitt, nämlich Fr. 1500.–. Allerdings würde die Zweifachhalle aufgrund der fehlenden Parkplätze nicht an auswärtige Vereine vermietet. Somit kann die Gemeinde bei diesem Hallenprojekt weniger Mieteinnahmen erzielen. Wird in der Sumpfmatt gebaut, können Seftiger Vereine die bestehende Halle weiter­ hin gratis benutzen, weil diese bereits auf einen Franken Buchwert abgeschrieben ist. Die Gemeinde würde bei dieser Lösung über 4 Einzelhallen verfügen (1 Schulhaus, 3 Sumpfmatt). Zwecks korrekten Vergleichs der Betriebskosten ist der zukünftige Unter­ halt der bestehenden Halle dem Projekt Sumpfmatt angerechnet worden (siehe de­ taillierte Betriebskostenrechnung auf unserer Homepage www.seftigen.ch). Die Gegenüberstellung von Bau- und Unterhaltskosten, sowie die Situationspläne samt Aussenanlagen sehen Sie auf den folgenden Seiten. Vor der Gemeindeversammlung können die Baupläne der beiden Hallenprojekte in der Aula eingesehen werden. Tür­ öffnung 19.00 Uhr. Wir hoffen, Sie können sich aufgrund dieser Angaben eine Meinung bilden. Wir freu­ en uns auf Ihre Teilnahme an der kommenden Gemeindeversammlung.
Kurzbeschreibung der beiden Projekte «Zweifach» •	Erweiterung der bestehenden Turnhalle durch Anbau am bestehenden Standort (total 2 Hallenspielfelder) •	An-, resp. Neubau Zweifachhalle, Weiterbenutzung bestehende Sanitäranlagen für den alten Hallenteil, neue Fassade mit Glasfront, neues Dach und neuer Hallenboden für alten und neuen Hallenteil, Turngeräte in einer Hälfte der Halle. •	Textilwand zum Abtrennen der beiden Hallenspielfelder, Höhe 6 m, total 2 Hallen	Spielfelder, total 672 m2 Hallenfläche. •	neues Rasenfeld 50 x 70 m hinter dem KITA-Gebäude, Anpassung an Terrain •	100-Meter-Rasen-Laufbahn parallel zum Rasenspielfeld auf der westlichen Seite •	Asphalthartplatz neu auf bisherigem Rasen, da Zweifachhalle den bestehenden Hartplatz belegt •	keine zusätzlichen Parkplätze, da primär für Seftiger Vereine und Schule «Sumpfmatt» •	Neue Dreifach-Sporthalle, inkl. Weiterbetrieb der bestehenden Turnhalle (total 4 Hallenspielfelder) •	Neue Sporthalle gemäss ausgearbeitetem Konzept UHC, Zuschauergalerie, einfache Küche mit Sitzgelegenheiten, Trennwand zum Abtrennen eines Spiel­	feldes von den beiden anderen Spielfeldern. •	Turngeräte in einem Drittel der Halle. •	3 Spielfelder in Sumpfmatt und Weiterbetrieb bisheriges Spielfeld in bestehender Turnhalle, total 4 Hallenspielfelder, total Hallenfläche: 1152 m2 (Sumpfmatt) und 288 m2 (alte Turnhalle). •	Neues Rasenfeld 50 x 70 m zwischen der Sporthalle und dem Eymatt-Gebiet •	100-Meter-Rasen-Laufbahn entlang der Müsche. •	Aussensportanlage für Weitsprung und Kugelstossen. •	Ausreichendes Parkplatzangebot neben der Halle, da für Seftiger Vereine, Schule und auswärtige Vereine (UHC)
Vergleich der beiden Sportanlagen Einmalige Investitionskosten (Kostenschätzung) Kostenart	Zweifachhalle	Sumpfmatt Baukosten Aussenbereich	615 000	775 000 (Zufahrt/Umgebung, Aussensportanlage) –	zu erwartender Beitrag Sportfonds Kanton Bern	–40 000	–50 000 =	Baukosten Aussenbereich netto	575 000	725 000 +	Baukosten Halle	3 329 400	2 205 000 –	zu erwartender Beitrag Sportfonds Kanton Bern	–304 400	0 =	Total Anlagekosten	3 600 000	2 930 000 –	Sportfonds Gemeinde Seftigen (vorh. Rückstellungen)	–950 000	–950 000 =	Investitionsbedarf	2 650 000	1 980 000 Betriebs-, Unterhaltskosten und Kapitalaufwand (jährliche Belastungen) Kostenart	Zweifachhalle	Sumpfmatt Betriebskosten	81 300	129 200 +	Unterhaltskosten (1,5% von Halle brutto)	43 400	44 600 +	Abschreibungen (2%/Jahr, gemäss HRM2)	53 000	39 600	+	Zinskosten (2,5% von Sportanlage brutto)	90 000	73 300 –	Mieteinnahmen	–30 000	–98 500 =	Total Betriebs-, Unterhaltskosten und Kapitalaufwand	237 700	188 200 Alle Preise in Franken inkl. MWST (8%) Die detaillierte Kostenzusammenstellung kann bei der Gemeindeverwaltung bezo­ gen oder auf der Homepage www.seftigen.ch heruntergeladen werden.
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Sporthalle «Sumpfmatt»   1 Sporthalle / Turnhalle	6 Hartplatz    2 Rasenspielfeld	7 Parkplatz    3 100-Meter-Laufbahn	8 Gewerbe    4 Weg entlang   Louenkanal	 5 Zufahrt   
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Sporthalle «Zweifach» 
 1 Sporthalle / Turnhalle	 2 Rasenspielfeld	  3 100-Meter-Laufbahn	  4 Hartplatz	   5 Spielplatz (bestehend)  
Sporthallen-Projekt «Sumpfmatt» – Mantelnutzung Antwort auf die Fragen anlässlich des Infoabends vom 16. Januar 2012 An der Mitwirkungsveranstaltung vom 16. Januar 2012 wurde aus der Mitte der Ver­ sammlung angeregt, es sei eine Mantelnutzung für die Sporthalle «Sumpfmatt» zu prüfen. Konkret war gemeint, ob eine Einstellhalle unterhalb der Sporthalle gewinn­ bringend betrieben werden kann. Die Arbeitsgruppe «Sumpfmatt» (Neubau Sporthalle/Sportplatz) hat die Mantel­ nutzung geprüft. Die Bauverwaltung Seftigen wurde beauftragt, zusammen mit Heinz Haldemann vom UHC Höfen (Projektverfasser der Sporthalle) die Kosten für eine Einstellhalle mit 32 Abstellplätzen zu ermitteln. Zur Überprüfung der Plausibilität wur­ den Vergleichswerte der Einstellhalle Postgässli 5 –11 (44 Abstellplätze) herangezogen. Der Kostenvoranschlag sieht für eine Einstellhalle mit 32 Abstellplätzen einmalige Investitionskosten von Fr. 1374 000.– vor. Neben den zu erwartenden jährlichen Be­ triebs- und Unterhaltskosten von Fr. 9000.–/Jahr entstehen Aufwände für Abschrei­ bungen von Fr. 27480.–/Jahr und Zinskosten von Fr. 34 350.–/Jahr. Der jährliche Aufwand bei den wiederkehrenden Kosten beträgt total Fr. 70 830.–/Jahr. Auf der Einnahmenseite wurden folgende Annahmen getroffen: 80% Auslastung der total 32 Einstellhallenplätze zum Mietpreis von Fr. 120.–/Monat. Dadurch werden Einnahmen von Fr. 36 864.–/Jahr erzielt. Trotz der relativ guten Auslastung würde ein jährliches Betriebsdefizit von Fr. 33 966.–/Jahr resultieren, so dass die Kosten lediglich zu 52% gedeckt wären. Das Betriebsergebnis ist nicht annähernd kostendeckend und es ist kein Weg erkennbar, wie ein kostendeckender Betrieb erreicht werden könnte. Zudem würde durch die Rampe zur Einfahrt ins Untergeschoss viel Platz verloren gehen. Aus diesen Gründen haben Arbeitsgruppe und Gemeinderat beschlossen, die Variante mit einer Mantelnutzung der Sporthalle «Sumpfmatt» nicht weiter zu verfolgen.
Neue Sporthalle – Variantenabstimmung Projektkredit wird an der Urne entschieden Ebenfalls an der Mitwirkungsveranstaltung vom 16. Januar 2012 wurde vorgeschlagen, dass die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger an der Urne über beide zur Diskussion stehenden Hallenvarianten abstimmen können, das heisst, Dreifach-Sporthalle mit Standort auf der «Sumpfmatt» beim Werkhof oder Zweifach-Turnhalle mit Standort beim Schulhaus. Das Wahlreglement der Gemeinde Seftigen, welches auch das Abstimmungsverfahren regelt, enthält keine Vorschriften, wie die Abstimmungsfrage für einen Variantenent­ scheid zu stellen ist. Im Gegensatz dazu regelt das kantonale Recht diese Frage für die kantonalen Vorlagen. Dort zum Beispiel ist geregelt, dass ein doppeltes JA, das heisst, die Zustimmung zu beiden Projektvarianten möglich ist. Werden beide Varianten an­
genommen, so entscheidet die Stichfrage. Dieses Abstimmungsprozedere gelangte zuletzt bei der Vorlage über die Änderung des Gesetzes über die Besteuerung der Motorfahrzeuge zur Anwendung. Das Wahlreglement der Gemeinde Seftigen verweist in Art. 44 lediglich in Bezug auf das Wahlverfahren, nicht aber in Bezug auf das Ab­ stimmungsverfahren auf die kantonalen Vorschriften als ergänzendes Recht. Der Gemeinderat hat deshalb entschieden, an der Gemeindeversammlung vom 4. Juni 2012 befinden zu lassen, welche Projektvariante weiter verfolgt werden soll. Über den Projektkredit wird das Volk später an der Urne entscheiden.
Sporthalle aus der Sicht der Finanzen Können wir uns das leisten? Eine Investition von deutlich über 2 Mio. Franken ist für unsere Gemeinde eine grosse Herausforderung. Entsprechend hat die Ressortleitung Finanzen/Steuern mit Unter­ stützung der Finanzverwaltung die finanzielle Tragbarkeit des Sportanlagen Projektes analysiert. Aufgrund der Steuereinnahmen kann sich unsere Gemeinde Investitionen von unge­ fähr Fr. 500 000/Jahr leisten, ohne den Finanzhaushalt der Gemeinde «aus der Bahn» zu bringen. Ein Ausschlag in einem Jahr wird durch zurückhaltende Investitionen in anderen Jahren kompensiert. Im Finanzplan 2011 bis 2016 der Gemeinde sind für das Sportanlagen-Projekt in den Jahren 2012 bis 2014 Brutto-Investitionen von Fr. 2,825 Mio. berücksichtigt worden. Die entsprechenden Selbstfinanzierungsgrade werden deshalb vorübergehend sinken, in den Folgejahren sich dann wieder erholen. Das Ergebnis zeigt, dass wir sowohl die einmaligen Kosten wie dann auch die wiederkehrenden Kosten ohne Steuererhöhung tragen können. Voraussetzungen dafür sind, dass sich die Steuereinnahmen weiter­hin auf dem heutigen Niveau bewegen werden, dass innerhalb der Ortsplanung nicht unerwartete Mehrkosten auftauchen und die Ausgabendisziplin durch alle Behördenund Kommissionsmitglieder sowie der Verwaltungsmitarbeiter weiterhin hoch bleibt. Bei der Finanzierung des Sportanlagen-Projektes hilft der gemeindeeigene Fonds «Spezialfinanzierung Sport- und Freizeitanlagen» kräftig mit. In den letzten Jahren wurde dieser Fonds durch den Verkauf der Zivilschutzanlage und später durch Rück­ stellungen gebildet und beträgt unterdessen Fr. 950 000.–. Durch die Auflösung des Fonds und damit der raschen Teilabschreibung der Sportanlage werden die künftigen Jahresrechnungen deutlich geringer belastet. Mit dem neuen Harmonisierten Rechnungsmodell 2 (HRM2) ändert ab 2016 die Ab­ schreibungspraxis für die Verwaltungsrechnung der Einwohnergemeinde. Ab dann werden die Abschreibungssätze gemäss Nutzungsdauer angewendet, im Fall einer Sporthalle beträgt diese 50 Jahre. Bisher wurden jährlich 10% vom Buchwert abge­ schrieben. Diese neue Abschreibungsmethode wird die künftigen Jahresrechnungen gegenüber der heutigen Praxis ebenfalls weniger, dafür länger und planbarer, belasten.
Bei der Variante Sumpfmatt ist vorgesehen, den Stimmbürgern für die Urnenabstim­ mung einen Rahmenkredit mit zwei Objektkrediten zu unterbreiten. Der erste Objekt­ kredit soll die Sporthalle und Umgebung beinhalten, der zweite Objektkredit die Au­ ssensportanlage. Sollten sich die Gemeindefinanzen unerwartet in eine negative Richtung entwickeln, bestünde die Möglichkeit mit der Realisierung des zweiten Ob­ jektkredits und damit der Aussensportanlage zuzuwarten bis die finanzielle Situation weitere Investitionen wieder erlaubt. Bei der Variante beim Schulhaus wäre eine allfäl­ lige Etappierung kaum möglich. Für die Kostenberechnungen wurden «realistisch-konservative» Finanzwerte einge­ setzt, die die beiden Projekte fair miteinander vergleichen lassen. Aus finanzieller Sicht wird die Variante Sumpfmatt favorisiert, da diese sowohl bei den einmaligen Investitionskosten wie auch bei den wiederkehrenden Kosten günstiger ist. Das Preis-/ Leistungsverhältnis ist besser, da den Seftigern netto – neben der Be­ nutzung durch den UHC – mehr Hallenzeiten zum günstigeren Preis für die Gemeinde und Vereine zur Verfügung stehen. Aus Risikosicht ist das «Endprodukt» DreifachSporthalle attraktiver, da am Markt die Nachfrage grösser als das Angebot ist und freie Hallenzeiten vermietet werden können. Vorerst gilt es den richtigen Standort für das Sportanlagen Projekt zu bestimmen. Letztendlich wird es an den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern liegen an der Urne zu entscheiden, ob wir Seftiger den Breitensport in diesem Ausmass fördern wollen oder nicht. Aus heutiger Sicht kommen wir aufgrund der aufgezeigten Fakten zum Schluss, dass das Projekt für unsere Gemeinde «finanzier- und verkraftbar» ist. Urs Indermühle, Gemeinderat Ressort Finanzen und Steuern
Sporthalle aus der Sicht der Schule Seftigen Liebe Seftigerinnen, liebe Seftiger Unsere Turnhalle stösst während des Schulbetriebes an ihre Grenzen. Die Gestaltung des Stundenplans, um alle Lektionen unserer Schülerinnen und Schüler des Kindergar­ tens und der Schule unterzubringen und einen dem Lehrplan entsprechenden Rahmen zu bieten, ist sehr schwierig. Eine neue Sporthalle würde unsere Situation enorm entspannen. Natürlich bevorzugen wir eine grössere Halle direkt bei der Schule. Doch auch die Variante «Sumpfmatt», mit einer für die Schule mit der notwendigen Infrastruktur eingerichteten Halle, ist eine tolle Lösung. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung für eines der beiden Projekte. Sie helfen da­ durch mit, unsere Schule und damit unser Dorf und die Region attraktiv zu halten. Schule Seftigen
Sporthalle aus der Sicht des Turnvereins Seftigen Schon seit 100 Jahren besteht der Turnverein Seftigen und trägt dazu bei, das Dorf­ leben für Jung und Alt zu gestalten. Insbesondere auch im Bereich der Jugendförderung im Breitensport ist es uns wichtig, den Kids eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu bieten. Das Angebot des UHC Höfen versetzt die Seftiger Dorfvereine in eine sehr komforta­ ble Lage. Durch den Bau der günstigen Dreifach-Turnhalle in der Sumpfmatt entstehen vier Möglichkeiten, Hallen zu nutzen. Die Hallen sind in erster Linie für die Sportausübung gedacht. Für uns Seftiger Sport­ vereine entsteht die Möglichkeit, vermehrt von unseren Angeboten gegenseitig zu profitieren und uns zu ergänzen. Selbstverständlich besteht jedoch die Möglichkeit, die Hallen auch für andere Grossanlässe in Seftigen zu nutzen. Somit entstehen diver­ se neue Perspektiven. Nicht nur für die grösseren Sportvereine, sondern auch für alle anderen Seftiger Vereine ist dieses Projekt eine grosse Chance. Der Vorstand des Turnvereins sowie eine Mehrheit der Mitglieder stehen hinter dem Hallenprojekt Sumpfmatt. Bitte unterstützen auch Sie an der Gemeindeversammlung dieses Projekt, für uns Seftiger, für die Jugend und auch für die ganze Region!
Sporthalle aus der Sicht des VBC Seftigen Vom geplanten Projekt könnte der VBC Seftigen, das Dorf, sowie die umliegenden Gemeinden stark profitieren. Ein grösseres Sportzentrum in der Umgebung würde die regionale Jugend zu mehr Sport und Bewegung motivieren. In der heutigen Zeit ge­ staltet es sich immer schwieriger Jugendliche für eine Teamsportart oder das Vereins­ leben zu begeistern. Die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und Verpflich­ tungen einzugehen, nimmt stetig ab. Der UHC Höfen, mit seinem grossen Einzugsgebiet, bringt uns und der Region eine ideale Möglichkeit, mehr Jugendliche zu erreichen und diese in sportlicher und sozia­ ler Hinsicht zu fördern. Darüber hinaus entsteht die Option, durch Zusammenarbeit poly­sportive Anlässe anzubieten. Die attraktive Lage und die Nähe zum öffentlichen Verkehr ermöglichen eine selbst­ ständige Anreise und erübrigen elterliche Fahrdienste. Uns als langjähriger Seftiger Verein gibt eine Dreifachhalle die Möglichkeit die Trainings auf einzelne Tage zu konzentrieren und somit Trainerkapazitäten zu generieren sowie das Vereinsleben zu fördern. Wir hätten endlich die Möglichkeit, grössere Turniere und öffentliche Events durchzu­ führen und somit einen allgemeinen Beitrag zum Dorfleben zu leisten. Der VBC Sefti­ gen steht geschlossen hinter diesem Projekt sowohl in eigenem Interesse, im Sinne des Sports und zum Wohle der Gemeinde.
Sporthalle aus der Sicht der Sporthalle AG/UHC Höfen Liebe Leserinnen und Leser Unsere Sporthalle AG wurde im 2009 mit der festen Absicht gegründet, während des Jahres 2010 unser langjähriges Hallenprojekt im Spiezmoos zu realisieren. Die Hürde der Finanzierung der Anlagekosten von Fr. 1,5 Mio. wurde genommen und unsere Pläne waren reif für die Baueingabe. Leider kam es anders als geplant. In einem Schrei­ ben teilte uns der Gemeinderat Spiez mit, dass das Sporthallenprojekt am vorgesehe­ nen Standort nicht möglich sei. Eine Alternative wurde uns nicht angeboten. Mit zwei Schreiben hat uns der Gemeinderat vorher die Baurechtsparzelle angeboten. Die Absage in Spiez hat uns hart getroffen. Trotzdem wollten wir nicht einfach aufge­ ben. Schliesslich haben wir sehr viel Energie und Herzblut in dieses Projekt gesteckt und hatten ein eingabefertiges Hallenprojekt auf dem Tisch. Auch haben wir von vielen Seiten grossartige Unterstützung erfahren. Bei dem Entscheid für das Weiter­ machen ging es uns nicht mehr in erster Linie um den UHC Höfen, sondern darum, diese Sporthalle gleichwohl zu realisieren und so vielen Jugendlichen aus der Region eine Infrastruktur für eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu bieten. Mit dem Gemeinderat Seftigen und den Seftiger Sportvereinen hat sich seither eine erspriessliche Zusammenarbeit entwickelt. Wir sind der festen Überzeugung, dass bei der Realisierung alle Parteien stark voneinander profitieren können und dass dieses Projekt eine überregionale Signalwirkung für Seftigen hat, sei es im Gürbetal wie auch als Gegenpol zur Stadt Thun, wo heute solche Anlagen meistens angesiedelt werden. Abschliessend danken wir dem Gemeinderat, den Vereinen aber auch der ganzen Bevölkerung für die «offene Türe» herzlich und hoffen, dass wir alle für dieses ge­ meinsame Projekt begeistern können. Für die Jungen Heinz Haldemann war 42 Jahre lang selbstständiger Architekt in Steffisburg tätig und ist heute noch fast täglich auf «seinen» Baustellen anzutreffen. Ihm und seiner Begeis­ terung für den Sport haben wir unser heutiges Projekt zu verdanken. Wie schon bei der MUR-Halle in Thun, die er auch geplant und gebaut hat, sind es auch hier unzählige Stunden Fronarbeit, die Heinz leistet. Nur Dank seinem grossen Engagement ist es überhaupt möglich, zu diesem Preis eine Dreifach-Sporthalle zu bauen. «Mann kann nicht immer über die Jungen schimpfen; man muss auch einmal etwas machen für sie» Heinz, für diese Einstellung sind dir schon heute viele Kinder und Jugendliche dankbar! Sportliche Grüsse, UHC Höfen
Regionale Bauverwaltung Ein regionales Kompetenzzentrum als optimale Lösung Die Komplexität im Baubewilligungsverfahren hat in den letzten Jahren stetig zuge­ nommen. Neben dem Gemeindebaureglement sind eine Vielzahl von kantonalen und eidgenössischen Vorschriften zu beachten. Eine weitere Herausforderung besteht in der Gewährleistung eines professionellen und effizienten Managements der gemeinde­ eigenen Hoch- und Tiefbauten (Wasser, Abwasser, Strassen, Gemeindeliegenschaften usw.). Vor knapp zwei Jahren haben die Gemeinderäte von Wattenwil und Seftigen eine Arbeitsgruppe beauftragt, Zusammenarbeitsformen im Bereich der Bauverwaltungen zu prüfen und Vorschläge zu unterbreiten, wie den künftigen Herausforderungen am Besten Rechnung getragen werden kann. Sie sind zum Schluss gelangt, dass die Schaffung eines regionalen Kompetenzzentrums die optimalste Lösung ist. Mit dieser wird die Basis gelegt, auch in Zukunft professionelle, effiziente und kostendeckende Verwaltungsdienstleistungen im Bereich der Bauverwaltung erbringen und die Stell­ vertretungen sicherstellen zu können. Die wichtigsten Argumente für die Schaffung eines Kompetenzzentrums auf einen Blick: •	Professionalisierung, Spezialisierung, geregelte Stellvertretung •	Kompetenzzentrum mit gewisser Autonomie und Pflicht zur Erbringung effizienter und kostendeckender Dienstleistungen •	Volle Baubewilligungskompetenz (analog grosse Gemeinden), direktere Verfahren •	Einheitliches Tarifmodell, gerechte Kostenaufteilung auf alle Anschlussgemeinden •	Entlastung bei den Fixkosten für die heutigen Sitzgemeinden Seftigen und Wattenwil (Büromiete, Nebenkosten, EDV, nicht verrechnungsfähige Kurzaus	künfte, usw.) •	Interkommunale Zusammenarbeit wird ausgebaut, Autonomie der Gemeinden wird bewahrt und Region wird insgesamt gestärkt Das neue Konstrukt wird ab 1. Januar 2013 operativ tätig, basiert auf dem Sitzgemein­ demodell und untersteht den Bestimmungen der Gemeinde Wattenwil, welche den zwingenden Part als Sitzgemeinde übernimmt. Die Büroräumlichkeiten befinden sich an der Grundbachstrasse 4 in Wattenwil, wo auch der Regionale Sozialdienst unter­ gebracht ist. Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Trägergemeinden Wattenwil und Seftigen basiert auf einem partnerschaftlichen und solidarischen Ansatz und wird in einem spezifisch ausgestalteten Zusammenarbeitsvertrag geregelt. Die Organe der Regiona­ len Bauverwaltung sind die Geschäftsleitung, der Stellenleiter sowie dessen Stellver­ treter. Die Geschäftsleitung entspricht einer ständigen Kommission und setzt sich aus
zwei Gemeinderatsmitgliedern aus Seftigen und Wattenwil, sowie einem Gemeinde­ ratsvertreter der übrigen Anschlussgemeinden zusammen. Sie verfügt über weitrei­ chende Kompetenzen. So ist sie namentlich zuständig für die Führung der Regionalen Bauverwaltung und für die personellen Belange. Strategische Fragen entscheiden die Gemeinderäte von Seftigen und Wattenwil gemeinsam (erforderlich sind jeweils über­ einstimmende Mehrheitsbeschlüsse). Beide Gemeinden haben gleichviel Mitbestim­ mungsrecht! Wattenwil
Anschlussgemeinden (A) Vertrag für Anschlussgemeinden Neu sind die Gemeinden Seftigen und Wattenwil Kunden beziehungsweise Anschluss­ gemeinden der Regionalen Bauverwaltung und beteiligen sich zu den gleichen Moda­ litäten an deren Finanzierung (siehe «Neues Tarifmodell») wie die übrigen Anschluss­ gemeinden. Die Regionale Bauverwaltung ist vergleichbar mit einer Dienstleistungs­ firma. Nach derzeitigem Stand haben acht Gemeinden ein konkretes Interesse bekundet, ab 2013 die Dienstleistungen der neuen Regionalen Bauverwaltung in Anspruch zu neh­ men. Dieses Einzugsgebiet weist eine Bevölkerungszahl von rund 9000 Einwohne­ rinnen und Einwohnern auf. Um eine Grundauslastung und Stabilität der Regionalen Bauverwaltung gewährleisten zu können, soll der Perimeter der Anschlussgemeinden relativ grosszügig gezogen werden (neben dem Thuner Westamt sollen sich auch Gemeinden im Gürbetal anschliessen können). Neu wird den Anschlussgemeinden nur noch ein Vollservice-Vertrag angeboten. Bei den heutigen Teilservice-Verträgen bestand die Tendenz, dass die Anschlussgemeinden nur bei schwierigen und komplexen Fällen die Hilfe der Bauverwaltungen beansprucht haben, was zu einer «Rosinenpickerei» führte. Mit dem neuen Modell übernimmt die Regionale Bauverwaltung das vollständige Baubewilligungsverfahren, wobei die ein­ zelnen Gemeinden wie bis anhin die Baubewilligungen erteilen.
Neues Tarifmodell Als wesentliche Neuerung gegenüber den heutigen Verträgen mit den Anschlussge­ meinden wird ein Sockelbeitrag eingeführt, der unabhängig der effektiven Baugesuche jährlich zur Deckung der Fixkosten erhoben wird. Der Sockelbeitrag von Fr. 14.–/Ein­ wohner deckt sämtliche Nebenkosten sowie 15% der Personalkosten. Damit werden die Fixkosten nicht mehr allein durch die Trägergemeinden, sondern durch alle An­ schlussgemeinden paritätisch getragen. Nebst dem Sockelbeitrag wird die Regionale Bauverwaltung durch Verrechnung der Aufwände gemäss Rapporten zum Ansatz von Fr. 85.–/Stunde finanziert. Die Weiterverrechnung der Kosten an die Baugesuchsstel­ lenden erfolgt durch die Anschlussgemeinden gemäss ihrem eigenen Gebührenregle­ ment. Neben dem Kerngeschäft (Abwicklung Baubewilligungsverfahren) bietet die Regio­nale Bauverwaltung weitere Aufgaben an (zum Beispiel Netzbewirtschaftung und Organi­ sation des Unterhalts der Wasserversorgung, der Abwasserentsorgung, der Gemein­ destrassen oder das Management der Gemeindeliegenschaften). Die beiden Träger­ gemeinden Wattenwil und Seftigen werden diese Aufgaben selbstredend bei der Regionalen Bauverwaltung in Auftrag geben. Diese Möglichkeit steht auch den übrigen Anschlussgemeinden offen, was hinsichtlich Höhe des Sockelbeitrags eine Entlastung bedeutet. Allerdings kann ein Ausbau der Personalressourcen der Regionalen Bauver­ waltung nur schrittweise in dem Umfang erfolgen, soweit die Wünsche für den Bezug zusätzlicher Leistungen eine genügende Auslastung versprechen. Personalressourcen (Stellenprozente) In der Regionalen Bauverwaltung werden zwei Führungsbereiche Hochbau und Tiefbau mit je einem Leiter und gegenseitiger Stellvertretung geschaffen. Einer der beiden Leiter trägt als Chef die Gesamtverantwortung. Durch die Zusammenlegung der Bau­ verwaltungen von Wattenwil (200 Stellenprozente) und Seftigen (130 Stellenprozente) entsteht ein Ressourcenpool von 330 Stellenprozenten. Gestützt auf die positiven Rückmeldungen der Anschlussgemeinden ist das Arbeitspotenzial für diese Stellen abgedeckt. Um die Professionalisierung und gegenseitige Stellvertretung sicherstellen und um auf künftige Nachfrageentwicklungen seitens der Anschlussgemeinden re­ agieren zu können, wird der Personal-Etat (Plafond) derzeit auf insgesamt 360 Stel­ lenprozente mit folgender Zusammensetzung festgelegt: •	Stellenleiter und Stellvertretung (2 Bauverwalter)	•	Sachbearbeitung (1 Bauinspektor)	•	Sekretariat (1 Kaufm. Angestellte)	•	Total
200% 100% 60% 360%
Sollte sich mittel- bis langfristig die Regionale Bauverwaltung derart positiv entwickeln, dass die von den Anschlussgemeinden nachgefragten Dienstleistungen eine Erhöhung des Personaletats nötig machen, könnte die Geschäftsleitung einen Antrag an die
Gemeinderäte von Seftigen und Wattenwil stellen. Für eine Etaterhöhung bedarf es übereinstimmender Mehrheitsbeschlüsse beider Räte. Das Personal der beiden Bau­ verwaltungen wird in die Regionale Bauverwaltung wechseln. Standort und Büroräumlichkeiten Hinsichtlich Standort der Regionalen Bauverwaltung haben die Abklärungen gezeigt, dass im ersten Stock des umgebauten ehemaligen Dorfschulhauses an der Grundbach­ strasse 4 in Wattenwil geeignete Büroräumlichkeiten zur Verfügung stehen und diese mit relativ geringem Aufwand bereitgestellt werden können. Mit dieser Lösung können die regional ausgerichteten Verwaltungsdienstleistungen (Regionaler Sozialdienstes und Regionale Bauverwaltung) am gleichen Standort erbracht werden. Das regionale Verwaltungsgebäude soll deshalb künftig als «Regiohaus» bezeichnet werden. Was ändert sich mit der Regionalen Bauverwaltung? •	Professionalisierung: mit zwei spezialisierten Vollprofis (Hoch- und Tiefbau) ist eine hohe Fachkompetenz und eine geregelte Stellvertretung sichergestellt. •	Schnellere und direktere Verfahren dank der vollen Baubewilligungskompetenz gemäss Art. 33 Abs. 3 kant. Baugesetz (analog wie für grosse Gemeinden). •	Neues Tarifmodell: die Fixkosten werden auf alle Gemeinden aufgeteilt (Sockel	beitrag); bisher trugen die Sitzgemeinden Seftigen und Wattenwil diese Kosten alleine. •	Der Standort (Büroräumlichkeiten) ist neu in Wattenwil. •	Aufsicht und Steuerung erfolgen durch eine «Geschäftsleitung» (ständige Kommission). •	Interkommunale Zusammenarbeit wird ausgebaut und die Region gestärkt. Umsetzung Am 1. Januar 2013 wird die Regionale Bauverwaltung ihre Tätigkeit aufnehmen. Der Zusammenarbeitsvertrag mit der Gemeinde Wattenwil ist unterzeichnet und die zu­ ständigen Organe haben die erforderlichen Beschlüsse gefasst (Wattenwil Gemeinde­ versammlung, Seftigen Gemeinderat gestützt auf Art. 7 Abs. 6 Gemeindeordnung).
«Dorfzytig» farbig im Internet - www.seftigen.ch/aktuell 28
Tagesschule Seftigen Für die Tagesschule suchen wir per 13. August 2012 1 Betreuungsperson mit pädagogischer oder sozialpädagogischer Ausbildung. Das Pensum beträgt 1 bis 2 Nachmittage pro Woche (3 bis 8 Stunden). Sie sind zuständig für die Kinderbetreu­ ung, bieten Hilfe beim Erledigen der Hausaufgaben und führen mit den Kindern Freizeitaktivitäten durch. Gemeinsam mit dem Team der Betreuungspersonen setzen Sie das betriebliche und pädagogische Konzept der Tagesschule um. Ferner suchen wir 1 Betreuungsperson Keine spezifische pädagogische Ausbildung erforderlich. Das Pensum beträgt 2 bis 6 Stunden pro Woche. Sie sind zuständig für die Kinderbetreuung und unterstützen die Kinder beim Erledigen der Hausaufgaben und Gestalten der Freizeit. Für beide Stellen gelten die personalrechtlichen Bestimmungen der Einwohnerge­ meinde Seftigen. Entschädigung im Stundenlohn. Bezüglich der Arbeitszeiten und des Pensums ist Flexibilität Voraussetzung. Ihre Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte bis 31. Mai 2012 an die Gemeindeverwaltung, Personaldienst, Postfach 56, 3662 Seftigen. Für Auskünfte steht Ihnen die Tagesschulleiterin, Frau Stefanie Hotz, Telefon 079 663 82 38, stefanie.hotz@bluewin.ch, gerne zur Verfügung.
Mein Anwalt sagt, dass ich die Schule vor Gericht einklagen kann für die Verletzung meines Rechts doof zu sein...
Alters- und Pflegeheim Wattenwil Zukunftsorientierte Unternehmensphilosophie Im 2011 haben Team-, Bereichsleitungen und Geschäftsleitung des Alters- und Pfle­ geheims Wattenwil APHW gemeinsam eine moderne und zukunftsorientierte Unter­ nehmens-Philosophie erarbeitet. Diese Unternehmensphilosophie ersetzt das Leitbild aus dem Jahr 2003. Mit der neuen Unternehmensphilosophie wollen wir einen sicht­ baren Effekt erzielen und das Alters- und Pflegeheim Wattenwil nach Innen und nach Aussen noch besser erkennbar machen. Für alle Verantwortlichen unseres Hauses ist es wichtig, dass wir zum Wohl unserer Bewohnerinnen und Bewohner, ihren Angehö­ rigen und unserer Mitarbeitenden respektvoll, verlässlich und vertrauensvoll miteinan­ der umgehen. Als Symbol für diese Attribute haben wir den Leuchtturm gewählt. Die neuen Grundlagen ermöglichen den Verantwortlichen des APHW, kontinuierlich neue Unternehmenswerte zu schaffen und nachhaltig soziale Verantwortung zu über­ nehmen und wirtschaftlichen Erfolg zu erzielen. Die Broschüre «Unternehmensphilo­ sophie» kann in unserem Haus bezogen werden. Umbau Pflegeheim Das Gebäude des ehemaligen Spitals Wattenwil und heutige Pflegeheim wird defini­ tiv umgebaut. Mit dem Abschluss der ersten Verträge mit Spezialfirmen haben die Umbauarbeiten grundsätzlich begonnen. Im 2012 werden sich die Mitglieder der Baukommission des Stiftungsrates der Dr. Ludwig Meyer Stiftung mit weiteren Vor­ bereitungsarbeiten und Handwerkervertägen beschäftigen. Der Baubeginn ist für 2014 vorgesehen. Weiter gut betreut Während der Umbauphase werden die Bewohnerinnen und Bewohner des Pflegeheims ausserhalb unseres Hauses weiter von unseren Miterbeitenden betreut und gepflegt. Gemeinsam mit dem Geschäftsleiter des APHW, Philippe Daucourt, und den Kader­ mitgliedern ist der Stiftungsrat derzeit bestrebt, für die Zeit während des Umbaus die bestmögliche Lösung für einen Standort ausserhalb des APHW zu finden. Über den Stand wird regelmässig öffentlich informiert. Neues Mitglied im Stiftungsrat Nach zehn Jahren hat sich Bernhard Gerber, Fürsprecher und Notar aus Thun, per Ende 2011 aus beruflichen Gründen aus dem Stiftungsrat zurückgezogen. An seiner Stelle hat der Stiftungsrat, per 1. Januar 2012, Dr. jur Gian Sandro Genna, Rechtsan­ walt aus Bern gewählt. Alters- und Pflegeheim Wattenwil – Altern in Würde und Geborgenheit Burgisteinstrasse 34, Telefon 033 359 26 26, www.aphw.ch
«First Responder» in Seftigen/Gurzelen Seit dem 1. Januar 2012 unterstützen freiwillige Samariter in der Region Seftigen/Gurzelen den Rettungsdienst In drei Minuten entscheidet sich, ob ein Mensch einen Herzstillstand ohne Nachwir­ kungen überlebt. In diesen drei Minuten muss eine Herz-Lungen-Wiederbelebung erfolgen, weil das Gehirn sonst wegen Sauerstoffmangels irreversibel geschädigt wird. In der Realität jedoch kann der Rettungsdienst den Patienten nur selten in dieser Frist erreichen. Der Rettungsdienst STS AG will hier nun Gegensteuer geben und hat deshalb die «First Responder Gruppe» ins Leben gerufen. Diese freiwilligen Samariter werden bei den Rettungsdiensten speziell geschult. In einem Notfall werden diese direkt über die Sanitätsnotrufzentrale 144 alarmiert und können die ersten Massnahmen für eine Herz-Lungen-Wiederbelebung mit Defibrillation ausführen bis der Profi vor Ort ist. Damit die First Resonder Gruppe Seftigen/Gurzelen optimal funktionieren kann, stellt das Dorfplatz-Zentrum Seftigen einen neuen, eigens dafür angeschafften Defibrillator für Rettungseinsätze zur Verfügung. Dieser ist im Restaurant «Höfli» stationiert. Für diese Unterstützung bedankt sich der Samariterverein Seftigen/Gurzelen herzlich! Um die Region möglichst vollumfänglich abdecken zu können sind wir immer froh um Unterstützung! Wer Mitglied in einem Samariterverein ist oder werden möchte ist herzlich eingeladen die Schulungen beim Rettungsdienst zu besuchen und die First Responder Gruppe zu unterstützen. Samariter-Sammlung – Freitag, 31. August, 8 bis 10 Uhr, Dorfplatz Vorführung Defibrillator – Samstag, 1. September, 9 bis 12 Uhr, Dorfplatz Kontakt: Samariterverein Seftigen/Gurzelen, Fränzi Fankhauser, Tel. 033 356 50 70
Pamela Kilchhofer, Christine Wittwer und Marianne Stähli, (von links nach rechts), sind einsatzbereit mit dem neu ange­ schafften Defibrillator.
100 Jahre TV Seftigen Ein Blick zurück Im Jahre 2011 wurde der Turnverein Seftigen 100 Jahre alt. Wir wollten kein grosses dreitägiges Fest machen, sondern unsere bestehenden Anlässe mit zusätzlichen Über­ raschungen gestalten. Man könnte sagen, wir machten ein paar Updates. Der Start war am 1. Januar 2011 mit der Neujahrsvorstellung. Noch nie hatten wir vorher einen solch grossen Aufwand betrieben, um eine tolle Neujahrvorstellung zu bieten. Die letzten 100 Jahre haben wir in Jahrzehnte unterteilt und zu fast jedem eine Darbietung einstudiert. Von der Schar im weissen Gewand über den Rock‘n’Roll bis in den Weltraum war alles dabei. Unterstützt durch Musik, Licht- und Rauchef­fekte machten wir jeder Castingshow Konkurrenz. Das Traditionelle Theater handelte von einem Altersheim, das auf Drogen gesetzt wurde. Lustig zu sehen wie schnell man von Alt zu Jung mutieren konnte. Ich sage nur «e roti, e blaui, e gäubi...». Am 1. Januar gab es zusätzlich ein serviertes Dreigangmenü mit «Suurem Mocke und Härdöpfelstock». Wie es vor 100 Jahren wohl ein Sonntagsessen war. Für uns alle war es ein gelungener Start ins Jubeljahr. An der Unihockey-Night spielten wir nicht nur bis Mitternacht, sondern wirklich mal durch die Nacht hindurch. Am frühen Morgen servierten wir ein Frühstück mit frischem Brot, Kafi und Röschti. Es war etwas anderes, aber die roten Augen einiger Mitglieder sprachen dann auch Bände. An der Auffahrt ist es Tradition, dass der Turnverein auf eine Wanderung geht, die sogenannte Turnfahrt. Solch eine Turnfahrt des TV Uetendorf war es auch, die 1911 dazu führte, in Seftigen einen Turnverein zu gründen. Nachzulesen im Festbuch. Wir luden die ganze Seftiger Bevölkerung dazu ein, mit uns zu wandern. Über diverse
Wege, und sogar mit dem Velo, war der Treffpunkt bei der Gürbe Badi in Mühleturnen. Leider war das Wetter nicht gerade Sonnenschein, aber zum Glück auch kein Regen. Alle, die es über sich bringen konnten, verbrachten einen gemütlichen und friedlichen Tag mit uns auf der Wanderung und an der Gürbe. Mit einem Mittagessen aus Grilla­ den und feinem Hörnlisalat. Im Jubeljahr waren wir nur an einem Turnfest, am Seeländischen Turnfest in Gross­ affoltern. Aber an diesem Turnfest starteten wir zum ersten Mal in der höchsten Stärkeklasse. Das heisst, jeder und jede vom TV Seftigen war gefordert, um die benö­ tigte Anzahl Turnerinnen und Turner zu erreichen. Ja sogar Jugendriegeler durften starten. Was sie super absolvierten. Sie sind die Zukunft unseres Vereins. Wir gaben alles und wir waren mit dem Ergebnis zufrieden. Das Sommerliche Highlight ist sicher das Dorffussballturnier. Wie fast immer hatten wir schönstes Wetter. Es war wohl die schönste und heisseste Nacht im ganzen Som­ mer. Das nicht nur weil die Milestones im Festzelt, mit ein paar Dezibel zu viel, uns zum Tanzen und Schwitzen brachten. Es wurde von klein bis alt Fussball gespielt. Freunde getroffen, gefachsimpelt, besserwisserisch plagiert und einfach eine gute Zeit verbracht. Für einmal darf man doch in Seftigen an einem der 52 Wochenenden und an einem der 365 sonst ruhigen und stillen Tage ein wenig lärmen. Ich bin sicher, dass hier alle Verständnis haben, und in Zukunft diesen Anlass mit Ihrem Besuch beehren. Für uns als Verein und alle, die einfach Seftigen gern haben, ist das Dorfturnier ein wirklich fester Bestandteil der Dorfkultur. So wurde beim 100-jährigen Bestehen des TV Seftigen bereits das 36. Dorfturnier ausgetragen. Eine sportliche Tradition, die in der Umgebung Ihres gleichen sucht. Anstelle des Vielseitigsten Seftiger Jugendlichen wollten wir einen sportlichen Familienanlass organisieren. Mit dem Namen Gigathlon haben wir aber wohl über das Ziel hinaus geschossen. Leider hatten wir zu wenige Anmeldungen, und so musste dieser spezielle Anlass abgesagt werden. Ausser Aufwand und Spesen nichts gewesen. Den Abschluss des Jubeljahres bildete die Organisation der Delegiertenversammlung des Berner Oberländischen Turnverbandes in Seftigen. Am Nachmittag führten wir diesen Anlass durch und benutzen die Infrastruktur am Abend für unseren Festakt. Viele geladene Gäste beehrten uns. Mit guten Worten und Geschenken dankten sie für die Zusammenarbeit, Mitarbeit, Hilfsarbeit und das kollegiale Zusammenspiel im Dorf. Trotz der teilweisen Konkurrenz, haben wir untereinander ein sehr gutes Verhältnis, was zum Nutzen aller ist. Wir danken an dieser Stelle noch einmal für alle Geschenke. Mit gut einstudierter Gymnastik wurden die diversen Musikstile der letzten 100 Jahre vorgeführt. Dies unter der Mithilfe der Jugi-Gymnastik-Gruppe. Legendäre Turnverein-Müsterli wurden am Stammtisch zum Besten gegeben. Haben Sie gewusst, dass ein Tanzabend einmal einen Gewinn von Fr. 26.35 ergab? Der Betrag musste dann noch unter der Damenriege und dem Turnverein aufgeteilt werden, wobei der Kassier zu Gunsten der
Damenriege aufrundete. Rundherum war es ein würdiger Abschluss für 100 Jahre TV Seftigen. Was bleibt für uns? Als erstes schöne Erinnerungen und eine grossartige Kameradschaft. Durch die Vielfalt an Menschen im TV Seftigen können wir auf sehr viele Profis zurückgreifen. So haben wir Köche, die jeden kulinarischen Wunsch erfüllen. Wir haben Techniker, die jedes Strom- oder Musikproblem lösen. Wir haben Stylistinnen, die aus allen ein Model oder Gespenst formen. Jeder gibt in unserem Verein das Beste, damit der TV Seftigen noch besser wird. Sportlich wie kameradschaftlich. Nicht zuletzt brachte dieses Jahr uns als Mitglieder des Vereins näher zusammen. Jeder setzte seine Motivation ein, um alles noch ein bisschen besser zu machen. Aber jeder nahm auch Rücksicht auf den anderen. Denn nicht jeder kann schnell laufen, oder weit springen. Dafür kann der andere gut Witze erzählen oder kräftig zupacken beim Zeltbau. So haben wir viele Mitglieder, und jeder ist etwas besonderes, auch wenn man mal den einen ins Pfefferland wünscht. So gehört er dazu, und ihm wird sicher vergeben. Generationenkonflikte kennen wir, aber wir lösen sie mit Verständnis, Zu­ hören und gemeinsam Sport treiben. Das Jahr 2011 war das Jahr des hundertsten Geburtstags des TV Seftigen. Und ich bin davon überzeugt, das 125-jährige wird es ganz sicher geben.
Üsi Jugi – TV Seftigen Unihockeyspieltag in Thun Wir starteten unsere Wettkampfsaison mit dem Jugend-Unihockeyspieltag vom Turn­ verband Berner Oberland am 10. und 11. März 2012 in der Thuner Armeehalle. Am Samstag starteten unsere jüngeren Jugeler ins Turnier. Unsere drei Mädchen und drei Jungs starteten ein bisschen verhalten in das erste Unihockeyturnier. Es ist auch nicht einfach in dieser riesigen Halle, und so vielen Leuten, sich auf das Spiel zu konzentrie­ ren. Aber nach dem zweiten Spiel fanden sie einen guten Rhythmus und konnten sogar ein Spiel gewinnen. Diese Mannschaft beendete das Unihockeyturnier auf dem 7. Rang! Am Sonntag waren dann die Älteren an der Reihe. Leider waren die Mädchen verhin­ dert und konnten deshalb nicht mitspielen, somit waren sie eine reine Jungsgruppe.
Unihockey macht Mädchen und Knaben sichtlich Spass! Je mehr Spiele sie bestritten, umso besser klappte das Zusammenspiel und konnten sich für die nächste Runde qualifizieren. Am Schluss beendeten die sechs «Giele» das Turnier auf dem 7. Platz, von 18 Mannschaften. Euch allen, herzliche Gratulation! Gym-Testtag in Matten Der zweite Wettkampf der Jugend war am 25. März in Matten. Bei den Testtagen können immer zwei Mädchen zusammen – oder eines alleine – einen einstudierten Test den Wertungsrichtern vorturnen. Zwei Richter bewerten die Test­ genauigkeit und die anderen zwei geben ihre Note in der technischen Bewertung ab. Da zählt unter anderem auch der Ausdruck dazu. Diese beiden Noten werden zusammen­ gezählt und durch 2 geteilt, das ergibt dann die Schlussnote. Die höchste Note ist die 10,00. Nicht bestanden hat man mit einer Note unter 7,50! Auch in diesem Jahr ha­ben alle unsere Teilnehmerin­ nen bestanden: Burk­halter Livia, Fri­ tzenwallner Alina, Guggisberg Lea und Sara, Grandjean Paula, Jost Mad­ laina, Lehner Claudia, Mäder Samira, Rupp Melanie, Sahli Andrine, Sritharan
Koshala und Voser Annina! Zum ersten Mal, konnten wir auch zwei Siegerinnen feiern. Fritzenwallner Alina, mit einer Note von 9,650 im Test 3 mit zwei Keulen, und Grand­ jean Paula im Test 2 ohne Handgerät mit einer Note von 9,575, konnten auf das oberste Podest stehen!	Natürlich gratulieren wir auch euch allen! Die Trainingszeiten der «Jugi» Dienstag 18.30 bis 20.00	Mittwoch	18.30 bis 19.30	Donnerstag	18.30 bis 20.00
3. bis 5. Klasse, Mädchen und Knaben zusammen Gym und Dancegruppe ab der 4. Klasse 6. bis 9. Klasse, Mädchen und Knaben zusammen
Eltern- und Spielgruppenverein Seftigen Wie suchen Helferinnen und Helfer Auf das neue Vereinsjahr, beginnend im September 2012, suchen wir: •	eine/n Kassier/erin •	zwei Beisitzer/innen Auch Helfer/innen für die Durchführung von Anlässen sind jederzeit herzlich willkom­ men! Würden Sie sich gerne für die Kinder unseres Dorfes einsetzen und aktiv mithel­ fen, Anlässe zu organisieren? Dann melden Sie sich doch bitte bei uns. Eltern- und Spielgruppenverein Seftigen Co-Präsidentin Ariane Lafferma, Wydmatt 7, 3662 Seftigen, Telefon 033 335 00 33
Dorfzytig Seftigen Eine farbige Ausgabe der «Dorfzytig» sehen Sie auf www.seftigen.ch/aktuell
Ausgabe	Winter 2012	Sommer 2013
Redaktionsschluss 22. Oktober 2012	27. April 2013 (provisorisch)
Versand 14. November 2012 24. Mai 2013
Pétanque-Plausch mit Apéro Bonnes boules! – Spielfreude und Toleranz Seit einigen Jahren treffen wir uns auf unserer Anlage in der Nähe des Werkhofes bei guter Witterung zum bekannten Spiel aus Südfrankreich. Um diesen plauschigen Sport bei einer breiteren Dorfbevölkerung bekannt zu machen, bieten wir am Samstag, 16. Juni 2012, ab 14 bis ca. 17 Uhr, einen «Tag der offenen Tür» Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich mit den Metallkugeln anzufreunden und etwas über Regeln, Technik und Taktik zu erfahren. Es werden hiesige Spieler dabei sein um mit Rat und Tat zur Verfügung zu stehen. Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich begeistern! Softdrinks, Apérogebäck und – wie kann es anders sein – der dazugehörende Pastis mit Oliven werden angeboten. Pétanque, ein Wechsel-Spiel zwischen Anspannung und Entspannung, zwischen Ge­ lassenheit und Konzentration. Vielleicht sind es diese Gegensätze, die immer mehr Begeisterte in den Bann ziehen. Auch die Geselligkeit und Toleranz auf den Boule­ plätzen ziehen Jugendliche und Pensionierte, Männer und Frauenen, gleichermassen an – Pétanque, ein friedvolles Miteinander im Spiel ohne Geschlechts-, Alters- und Klassenunterschiede. Ali Chiquet «Wenn du Boule verstanden hast, dann hast du auch den Sinn des Lebens begriffen» Französiches Sprichwort
Brassband Gürbetal lädt herzlich ein Tag der offenen Tür! Zur Fertigstellung der Renovation unseres Lokals begrüsst die Brassband Gürbetal alle Interessierten herzlich zum «Tag der offenen Tür» am Bächeli 5, in Seftigen, Samstag, 23. Juni 2012. Um 16.00 Uhr erfreuen wir Sie mit einem Ständli. Für das leibliche Wohl ist gesorgt! Bratwurst und Getränke gibts bis 20.00 Uhr.
Nordic-Walking-Trails in Seftigen eröffnet Drei neu signalisierte attraktive Nordic-Walking-Trails stehen in Seftigen und Umge­ bung kostenlos zur Verfügung. Ausgangspunkt der drei unterschiedlich langen Trails ist der Bahnhof Seftigen. Auf einer Informationstafel wird der Stre­ ckenverlauf dargestellt. Die Trails sind mit Wegwei­ sern in den Farben blau (4,7 km), grün (8,3 km) und gelb (9,1 km) beschildert. Hin­ weisschilder in regelmässi­ gen Abständen zeigen unter­ wegs Übungen zum Kräfti­ gen und Dehnen, zur Trai­ ningskoordination und zur Technik. Entdecken Sie die aus­ sichtsreiche und überraschend vielfältige Landschaft des obe­ ren Gürbetals rund um Seftigen. Die Nordic-Walking-Trails bieten wahlweise flache oder eher hüge­ lige Höhenprofile und belohnen ung der mit herrlichen Panoramablicken, Einweih -Trails alking kurzweiliger Streckenführung ent­ Nordic-W beim Start 12 lang der Gürbe und durch das be­ März 20 of Seftigen. am 17. h rühmte «Chabisland». Zertifizierte n h a am B Nordic-Walking-Instruktorinnen bie­ ten auf Wunsch Kurse sowie massgeschneiderte Einzellektionen für Gruppen und Einzelgäste auf den neuen Trails an. Nordic-Walking-Gruppen treffen sich regelmässig zu Trainingseinheiten. Die Initiative für die Trails ging vom Gemeinderat Seftigen aus, der mit diesem Ange­ bot auf die ausserordentlich schöne Landschaft der Gemeinde aufmerksam machen und ein attraktives Angebot für die Gesundheitsprävention der Bevölkerung schaffen wollte. Nordic-Walking, das sportliche Gehen mit Stöcken, eine aufstrebende Sportart, ist für Jedermann geeignet. Sie kann je nach Kondition und Trainingsbedarf gemütlich oder auch sehr intensiv betrieben werden. Hauptsponsor der Walking-Trails Seftigen ist der Krankenversicherer Helsana. Die Streckenführung wurde erarbeitet mit Unterstützung von Swiss Athlethics und Ryffel Running Bern. Weiter wird das Projekt unterstützt durch den Seftiger Fonds des Thuner-Amtsanzeigers. Handliche Broschüren mit allen wichtigen Informationen zu den Nordic-Walking-Trails sind ab sofort gratis erhältlich in der Gemeindeverwaltung, Dorfmatt 6, 3662 Seftigen oder im Internet unter www.seftigen.ch
Die Pilzkontrolle Thun stellt sich vor Bereits seit 1922 betreibt die Stadt Thun eine Pilzkontrolle sowohl für private Samm­ lerinnen und Sammler als auch für Marktpilze. Nachdem in den vergangenen 15 Jahren die Pilzkontrollen weitgehend aus den Dörfern ver­schwunden sind, blieb die Pilzkontrolle Thun als einzige im Verwaltungskreis Thun bestehen. Verschiedene Gemeinden, wie auch die Gemeinde Seftigen beteiligen sich heute mit einem freiwilligen Beitrag an den Kosten. Zudem wird für die Kontrollen eine geringe Gebühr erhoben. In der Schweiz gibt es rund 5000 Grosspilze, davon sind rund 300 als Speisepilze bekannt und in der Eidg. Speisepilzverordnung festgehalten. Auch rund 20 verschiedene Giftpilzarten, welche zum Tod führen können, sind in unserer Gegend zu finden. Im Pilzjahr 2011 mussten auf der Pilzkontrolle Thun nicht weniger als 7 tödlich giftige Pilze aus dem Sammelgut von Pilzsammlern konfisziert werden. Damit die Pilzkontrolleure der Stadt Thun, Marcel Heger und Rolf Schweizer, das Sammelgut optimal kontrollieren können, sind einige Punkte beim Pflücken von Bedeutung (siehe Sammeltipps). Auch den Sammelbestimmungen einzelner Kantone muss Rechnung getragen werden. Im Kanton Bern dürfen pro Person und Tag nicht mehr als 2 kg gesammelt werde. Das kantonale Sammelverbot vom 1. bis 7. Tag des jeweiligen Monats wurde vom Grossrat im März 2012 aufgehoben. Die Anpassungen der gesetzlichen Grundlagen können jedoch voraussichtlich erst im August oder September 2012 vorgenommen werden. So lange behalten die bisherigen Schon­tage ihre Gültigkeit. Eingang Pilzkontrolle Thun Allmendstrasse 8, Thun. Text und Bilder: Pilzkontrolle Thun.
Wildpilze sind auf dem Speiseplan nach wie vor beliebt – Wer selber Pilze sammelt, dem wird empfohlen, diese kon­trollieren zu lassen
Sammeltipps • Nur Körbe verwenden mit guter Durchlüftung, nie Plastiktaschen. • Ganz junge und alte Exemplare stehen lassen. • Nur einwandfreie Pilze sammeln, keine madigen oder bereits vergam­melten. • Pilze schon im Wald reinigen, jedoch wichtige Merkmale wie Stiel­basis nicht entfernen. • Von unbekannten Pilzen nur zwei oder drei Exemplare zur Bestimmung bringen. • Pilze aus dem Boden drehen oder abschneiden. Nie ausreissen! Abschnittstelle danach mit Erde zu­de­cken. • Legen Sie Pilze nach Arten getrennt in den Pilzkorb und zur Kontrolle vor. • Essen Sie nur Wildpilze, welche kontrolliert sind.
Die Pilzkontrolleure Marcel Heger und Rolf Schweizer.
Öffnungszeiten Pilzkontrolle November bis Juli: Nach telefonischer Vereinbarung August bis Oktober: Montag und Dienstag	07.30 bis 09.00 und 16.30 bis 17.30 Uhr Mittwoch	07.30 bis 09.00 Uhr Donnerstag und Freitag	07.30 bis 09.00 und 16.30 bis 17.30 Uhr Allmendstrasse 8, 3600 Thun, Telefon 033 221 52 59, E-Mail: pilzkontrolle@thun.ch Wer sich dem Hobby Pilzsammeln annehmen möchte, dem wird die Mitgliedschaft in einem ortsansässigen Pilzverein empfohlen. Nähere Informationen zum Verein für Pilzkunde Thun finden Sie unter www.pilzverein-thun.ch
Seftiger Agenda 2013
20 Seftige1r3 Agenda 
Seftiger Vereine, Organisationen und Schulen melden bitte ihre Anlässe für die «Seftiger Agenda 2013» bis Montag, 15. Oktober 2012
Waldbegehung 2012 Gemeindeverband der acht Holzgemeinden Obergurnigel Forst-Längenbühl · Gurzelen · Kienersrüti · Seftigen · Thierachern · Uebeschi · Uetendorf
Einladung zur öffentlichen Waldbegehung des Gemeindeverbandes Obergurnigel Datum	Samstag, 25. August 2012 Treffpunkt	9.00 Uhr, am Waldeingang oberhalb Stafelalp (Grillstelle Stafelalp) Koordinaten 602.915 / 179.060 Programm •	Begrüssung und gemeinsame Fahrt in den Honeggwald beim «Sonniger Cher» im Gübegraben. •	Rundgang mit dem Revierförster im Gebiet Gürbe – Meierisli unten – Bärenloch – Meierisli oben – Tüfelschuchi – Gürbe. •	Ca. 12.00 Uhr, Ende der Waldbegehung und Rückfahrt zur Stafelalp. Anschliessend gemütliches Beisammensein mit Apéro und Bräteln bei der Feuerstelle auf der Bettelegg (Getränke vorhanden). Themen •	Massnahmen im Rutsch-Schutzwald Gürbe. •	Besichtigung des geplanten Holzschlages im Honeggwald und des ausgeführten Holzschlages in der Tüfelschuchi. •	Probleme der Walderschliessung durch Rutschungen. •	Dauerwald (Plenterwald) im Bärenloch. Ausrüstung Empfohlen ist gutes Schuhwerk und evtl. Regenschutz. Die Waldbegehung findet bei jeder Witterung statt. Wir freuen uns, Sie bei uns begrüssen zu dürfen und Ihnen einen Einblick in das Gurnigelgebiet mit unseren Wäldern zu geben. Freundliche Grüsse – Waldkommisssion und Revierförster
Alle Wege führen nach Rom... oder Venedig Good Vibes – Jugendtreff-Sommerlager vom 23. bis 28. Juli 2012 Auch dieses Jahr werden wir uns wiederum auf abenteuerliche und kreative Sommer­ lagertage aufmachen. Gemeinsam werden wir extrem flexibel den Weg nach Rom bzw. Venedig unter die Räder und Füsse nehmen und sowohl wilde Natur wie auch italienische Kultur geniessen. Mit unseren Kleinbussen können wir einfache und schö­ ne Übernachtungsplätze ansteuern – je nachdem unter freiem Himmel, einfachen Unterkünften oder auf Zeltplätzen übernachten. Sicher werden wir ebenfalls die Natur zu Fuss so richtig geniessen und mal eine Trekking-Tour ins Grüne mit Übernachtung machen. Dabei werden hoffentlich gute Gemeinschaftserfahrungen entstehen und Beziehungen beim gemeinsamen Unterwegssein vertieft werden. Und bestimmt er­ geben sich da ganz natürlich anregende Gespräche über Gott und die Welt. Beim ganzen Lagerprojekt bist Du als Person gefragt. Deine Meinung, Dein Engagement und Dein Mittragen sind uns wichtig. An einem Vorbereitungstreffen können wir schon mal gemeinsam ins Gespräch kommen und entscheiden, ob wir Rom oder Venedig ansteuern wollen und zusammen Pläne schmieden. Also ihr seht schon, euch erwarten abenteuerliche Tage und wir sind selber sehr gespannt, was wir alles erleben werden. Teilnehmer: Alle Jugendliche ab der 7. Klasse, die gerne mit uns zusammen in der Natur und an anderen Orten unterwegs sein wollen. Leitung: Ursula Eugster, Urs Berger und eventuell weitere Leiter. Anmeldung / Kosten: bis 15. Mai, Fr. 180.– / bis 15. Juni, Fr. 210.– / bis 10. Juli, Fr. 240.– Weitere Auskünfte: Urs Berger Telefon 033 345 85 27 Buchholzstr. 4, 3662 Seftigen
Kirchgemeinde Gurzelen-Seftigen Frau Maria Koch – Namensänderung Frau Maria Koch, Sozialdiakonische Mitarbeiterin, wird nach ihrer bevorstehenden Trauung, am 21. Juni 2012, ihren ürsprünglichen Namen annehmen und sich auf den Namen Maria Mai Rodekohr trauen lassen. Sie wird erreichbar sein, wie gewohnt, an der Buchholzstrasse 4, 3662 Seftigen, Telefon 033 345 85 25.
Pizzeria Da Gloria, Biagio Fazzi Allmendweg 2, 3664 Burgistein. Erstellen eines Fumoirs im heutigen Verkaufsladen (Nutzungserweiterung). Allmendweg 2, Parzelle Nr. 479; Zone: G Erteilt durch die Baukommission
Hugo Wolf AG, Georges Sommer Allmendweg 1, 3664 Burgistein. Neubau Lagerraum. Allmendweg 1A, Parzelle Nr.167, Zone: G Streit Jasmine Obere Wydmatt 2, 3662 Seftigen. Abbruch Holzbalkon und Holzverscha­ lung an der Westfassade. Erstellen eines neuen Balkons (Stahlkonstruktion mit Aluminiumlochblech) und neue Fassade (gelb). Obere Wydmatt 2, Parzelle Nr. 919, Zone: W2
Kislig Heinz Rebzelg 32, 3662 Seftigen. Hangverbauung mittels Steinkörben zur Nutzung als Sitzplatz. Rebzelg 32, Parzelle Nr.1178, Zone: W1 Feierabend Oliver Sonnenrain 19, 3662 Seftigen. Errichtung einer Abgasanlage für einen Cheminéeofen. Sonnenrain 19, Parzelle Nr.1041, Zone: ZPP Nr. 2 Telma AG, Bolla Mario Gewerbeweg 10, 3662 Seftigen. Anbringen eines Werbeelements Gewerbeweg 10, Parzelle Nr.1002, Zone: G
Hugo Wolf AG, Sommer André Allmendweg 1 und 1a, 3664 Burgistein. Aufstellen einer frei stehenden doppel­ seitigen Leuchtpylone. Allmendweg 1 und 1a, Parzelle Nr.167, Zone: G Bolla Isabella und Mario Hausmatt 25, 3662 Seftigen. Anbau eines unbeheizten Wintergartens an der Westfassade. Erstellung Parkplatz bei Einfahrt. Hausmatt 25, Parzelle Nr. 992, Zone: W2 Agentur C. Hohfuhrenweg 4, 3250 Lyss. Anbringen einer Werbefläche an der zum Kirchgemeindehaus gehören­den Einstellgarage. Buchholzstrasse 4b, Parzelle Nr. 533, Zone: Dorfkernzone Wüthrich Fritz Wydmatt 21, 3662 Seftigen. Erstellen einer Stützmauer und einer Pergola. Wydmatt 21, Parzelle Nr. 869, Zone: W2
Mühlemann Jürg B. Zelg 22, 3662 Seftigen. Umbau eines Fensters zu einer Fenster­ tür; Abbruch Schrägdach auf der Westseite und ersetzen durch eine Terrasse mit Pergola sowie Einbau einer Fenstertüre; Umnutzung Schopf zu Garage; Einbau eines Garagetores bei Gebäude 22a. Zelg 22, 22a, Parzelle Nr. 538, Zone: W2 Schütz Johanna und Robert Längmättli 4, 3662 Seftigen. Aufstockung der best. Stützmauer; Erstellen einer weiteren Stützmauer im Böschungsbereich über der best. Natur­ steinmauer auf der Ost- und Südseite der Parzelle. Längmättli, Parzelle Nr. 1161, Zone: W1 Sibold Corinne und Fankhauser Jürg Gurnigelweg 15, 3362 Seftigen. Böschungssanierung; Erstellen einer neuen Schwellenholzmauer. Gurnigelweg 15, Parzelle Nr. 1150, Zone: W1
Impressum Titelbild: Kürzlich habe ich im Fronholz, schön präsentiert, diese Gruppe von Steinmännchen angetroffen. Ich hoffe, dass sie noch lange dort verweilen können. Foto: A.Chiquet Herausgeberin: Dorfkommission Seftigen – Gestaltung und Produktion: A.Chiquet, Grossenstein 3 A, 3662 Seftigen, Natel 079 771 18 46, E-Mail: dorfzytig@seftigen.ch Druck: Schlaefli & Maurer AG, Industriestrasse 12, 3661 Uetendorf. Auflage: 1250 Ex. – Die «Dorfzytig» wird an jeden Haushalt in Seftigen verteilt.
Rechtsschutz – wichtiger denn je! Daniel Baumann der Mibiliar Belp informiert Seit Anfang Jahr ist die neue Schweize­rische Zivilprozess­ ordnung in Kraft. Sie sieht vor, dass der Kläger für das Kostenrisiko eines Prozesses haftet. Die Rechtsschutz­ versicherung deckt dieses Risiko. Die neue Zivilprozess­ ordnung gilt in der ganzen Schweiz und ersetzt die bisherigen kantonalen Regelungen. Wer klagt, muss neu die gesamten mutmasslichen Gerichtskosten vor­ schiessen – darin enthalten sind auch die Kosten für die Beweisführung, etwa wenn Gutachten erstellt werden müssen. Vorschuss vom Beklagten zurückfordern Bei gewonnenem Prozess muss die Verliererpartei die Gerichtskosten tragen. Der Kläger erhält die vorgeschossenen Gerichtskosten aber nicht wie bisher vom Gericht zurückerstattet. Er muss sie beim Beklagten einfordern. Ist dieser zum Beispiel zah­ lungsunfähig, erhält der Kläger ausser einem Schuldschein nichts von seinem Vorschuss zurück. Ohne Rechtsschutzversicherung steht der Kläger nach dem Prozess finanziell schlechter da als vorher. Anwaltskosten der Gegenpartei Die neue Zivilprozessordnung sieht auch vor, dass der Kläger unter bestimmten Vor­ aussetzungen für die Anwaltskosten des Beklagten Sicherheit leisten muss. Sind die Voraussetzungen gegeben, kann die beklagte Partei eine solche Sicherheit beantragen und der Kläger muss nicht nur die Gerichtskosten, sondern auch den Anwalt der Gegenpartei vorfinanzieren. Auch diese Sicherheitsleistung wird von der Rechtsschutz­ versicherung der Mobiliar übernommen. Aussergerichtliche Einigung: Mediation Wer bereit ist, einen Rechtsstreit ohne langwieriges, zeitintensives und unter Umstän­ den teures Gerichtsverfahren beizulegen, kann auf die Mediation (Vermittlung) zu­ rückgreifen. Auch die Kosten für eine solche Vermittlung werden von der Rechtsschutz­ versicherung übernommen. Gerne beantworte ich Ihre Fragen: Sie erreichen mich unter Telefon 031 818 44 74, 079 432 93 58 oder via E-Mail auf daniel.baumann@mobi.ch.
Agenda – Vereinsanlässe 2012 Mai 2012 17.	Kirchgemeinde Gurzelen-Seftigen	20.	Kirchgemeinde Gurzelen-Seftigen	23.	Immergrün	29.	Spielnachmittag für Senioren	31.	Neuzuzügerabend
Konfirmation I	Konfirmation II	Reisli	14.00 Uhr	19.30 Uhr
KBZ Seftigen Aula
Juni 2012 1.	Essen für alle	2.	Jugendmusik Oberes Gürbetal	4.	Gemeindeversammlung	6.	Verwitwete und Alleinstehende	20.	Immergrün	26. Spielnachmittag für Senioren	28./29.	Schule Seftigen
11.30 Uhr	Jahreskonzert	20.00 Uhr	Grill-Plausch	Volkstümlicher Nami	14.00 Uhr	Schulschluss
KBZ Seftigen Aula Aula KBZ Seftigen KBZ Seftigen KBZ Seftigen Schulanlage
Juli 2012 6.	Essen für alle	31. Spielnachmittag für Senioren
11.30 Uhr	14.00 Uhr
KBZ Seftigen KBZ Seftigen
August 2012 8.	Verwitwete und Alleinstehende	15.	Immergrün	17.–19.	Turnverein Seftigen	19.	Chäsfest	28. Spielnachmittag für Senioren
Reise	Bräteln	Riedwald Dorfturnier	Sportanlage 11.00 Uhr, Stierenhütte Gurnigel Familie Alfred Neuhaus 14.00 Uhr	KBZ Seftigen
September 2012 5.	Verwitwete und Alleinstehende	7.	Essen für alle	16.	Musikgesellschaft Seftigen	19.	Immergrün	25. Spielnachmittag für Senioren
Vorlese-Nachmittag	MZ Gurzelen 11.30 Uhr	KBZ Seftigen 20 Jahre Jugend- Aula musik Oberes Gürbetal	Herbstreisli	14.00 Uhr	KBZ Seftigen
Kirche Gurzelen Kirche Gurzelen
Dorfzytig 2012 01

References: Art. 21
 Art. 33
 Art. 109
 Art. 44
 Art. 33
 Art. 7