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Urheberrecht und Schule - ppt herunterladen
Veröffentlicht von:Irmingild Schick Geändert vor über 3 Jahren
Präsentation zum Thema: "Urheberrecht und Schule"— Präsentation transkript:
1 Urheberrecht und Schule
Gerhard Röhner 13. September 2013
2 Folgen des Schultrojaners…
öffentliche Diskussion führt im Mai 2012 zum Verzicht auf Schultrojaner auch Kritik an unzeitgemäßen Kopierregelungen Möglichkeit der digitalen Nutzung von Unterrichtswerken Ergänzungsvereinbarung zum Gesamtvertrag gültig ab Gerhard Röhner 13. September 2013
3 Ergänzungsvereinbarung
digitale Vervielfältigungen aus Schulbüchern sind jetzt möglich pro Schuljahr und Schulklasse 10% (bisher 12%) eines Werks, maximal 20 Seiten gilt auch für analoge Kopien für Schulbücher ab 2005 (für digitale Kopien) gilt nur für Schulen, nicht Studienseminare Zusatzkosten € gesamt €/Jahr Gerhard Röhner 13. September 2013
4 Kleine Werke – vollständige digitale Kopien
Musikeditionen mit maximal 6 Seiten sonstige Druckwerke bis maximal 25 Seiten alle Bilder, Fotos und sonstige Abbildungen einzelne Beiträge aus Zeitungen oder Zeitschriften Gerhard Röhner 13. September 2013
5 Regelungen Lehrkräfte können die digitalisierten Materialien für den eigenen Unterrichtsgebrauch nutzen (IWB, Beamer, …) die Digitalisate auf ihren eigenen Speichermedien ablegen auch auf passwortgeschütztem Bereich des Schulservers Nutzung im Unterricht und zur Vor- und Nachbereitung Gerhard Röhner 13. September 2013
6 Regelungen die Digitalisate können ausgedruckt und an die Schüler verteilt werden dürfen in digitaler Form (USB-Stick, CD, , …) an Schüler weitergegeben werden die Schüler dürfen sie ausdrucken, aber nicht weitergeben bei jeder Kopie muss die Quelle angegeben werden Gerhard Röhner 13. September 2013
7 Bezug zum Urheberrechtsgesetz
Vereinbarung bezieht sich auf §53 (3) UrhG (3) Zulässig ist, Vervielfältigungsstücke von kleinen Teilen eines Werkes, von Werken von geringem Umfang oder von einzelnen Beiträgen, die in Zeitungen oder Zeitschriften erschienen oder öffentlich zugänglich gemacht worden sind, zum eigenen Gebrauch 1. zur Veranschaulichung des Unterrichts in Schulen, in nichtgewerblichen Einrichtungen der Aus- und Weiterbildung …oder 2. für staatliche Prüfungen und Prüfungen in Schulen, … herzustellen oder herstellen zu lassen, wenn und soweit die Vervielfältigung zu diesem Zweck geboten ist. Die Vervielfältigung eines Werkes, das für den Unterrichtsgebrauch an Schulen bestimmt ist, ist stets nur mit Einwilligung des Berechtigten zulässig. Gerhard Röhner 13. September 2013
8 Aktionsbündnis Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft
teure Zwischenlösung statt gelungener Durchbruch besser: Aufbau offener Lernplattformen Autoren sind sowieso meistens Lehrkräfte Gerhard Röhner 13. September 2013
9 Gilt nicht für Lernplattformen - § 52a
§ 52a Öffentliche Zugänglichmachung für Unterricht und Forschung (1) Zulässig ist, 1.	veröffentlichte kleine Teile eines Werkes, Werke geringen Umfangs sowie einzelne Beiträge aus Zeitungen oder Zeitschriften zur Veranschaulichung im Unterricht an Schulen, Hochschulen, nichtgewerblichen Einrichtungen der Aus- und Weiterbildung sowie an Einrichtungen der Berufsbildung ausschließlich für den bestimmt abgegrenzten Kreis von Unterrichtsteilnehmern oder 2.	veröffentlichte Teile eines Werkes, Werke geringen Umfangs sowie einzelne Beiträge aus Zeitungen oder Zeitschriften ausschließlich für einen bestimmt abgegrenzten Kreis von Personen für deren eigene wissenschaftliche Forschung öffentlich zugänglich zu machen, soweit dies zu dem jeweiligen Zweck geboten und zur Verfolgung nicht kommerzieller Zwecke gerechtfertigt ist. Gerhard Röhner 13. September 2013
10 Geschichte des § 52a 2003 in UrhG aufgenommen
befristet bis verlängert bis verlängert bis SPD und Bundesrat wollen Entfristung CDU/CSU setzt weitere Befristung bis 2014 durch soll die letzte Verlängerung sein Gerhard Röhner 13. September 2013
11 Einheitliche Wissenschaftsschranke
Ziel: Rechtssicherheit für alle Beteiligten Zusammenfassung in einer einfachen Norm Bildungs- und/oder Wissenschaftsschranke? Gerhard Röhner 13. September 2013
12 Vorschlag § 45b Bildung und Wissenschaft (1) Zulässig ist die Vervielfältigung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung veröffentlichter Werke für Zwecke des eigenen wissenschaftlichen Gebrauchs und für Bildungszwecke an Schulen, Hochschulen und nicht-gewerblichen Einrichtungen der Aus-, Weiter- und Berufsbildung. Die öffentliche Zugänglichmachung im Sinne von § 19a UrhG ist hierbei nur für einen bestimmt abgegrenzten Kreis von Personen zulässig. (2) Für die nach Abs. 1 zulässige Nutzung steht den Urhebern eine angemessene Vergütung zu. Der Anspruch kann nur entweder durch eine Verwertungsgesellschaft oder … geltend gemacht werden. Gerhard Röhner 13. September 2013
13 USA seit 2002 Teach Act Äquivalent zu § 52a
Studierende und Schüler haben freien Zugang zu elektronischen Kopien von urheberrechtlich geschütztem Lehrmaterial keine Vergütungspflicht keine Beschränkungen beim Umfang gilt auch für Schul- und Lehrbücher Gerhard Röhner 13. September 2013
14 Blogs und Homepage keine Schrankenregelungen im öffentlichen Bereich
nur eigene Texte, Bilder, Töne, Videos, … Recht am eigenen Text, Bild, Ton, Video, … Gerhard Röhner 13. September 2013
15 Smartboard 10 % bzw. maximal 20 Seiten Gerhard Röhner
16 Quellen Landesakademie Baden-Württemberg Urheberrecht in der Schule
Lehrer online – Recht Urheberrechtlicher Schutz von Inhalten Aktionsbündnis „Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft“ Gerhard Röhner 13. September 2013
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References: §53
 § 52

§ 52
 § 52
 § 45
 § 19
 § 52