Source: https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20005495
Timestamp: 2020-02-23 23:38:53+00:00

Document:
RIS - Zuteilungsverordnung 2. Periode - Bundesrecht konsolidiert, Fassung vom 24.02.2020
Bundesrecht konsolidiert: Gesamte Rechtsvorschrift für Zuteilungsverordnung 2. Periode, Fassung vom 24.02.2020
Verordnung des Bundesministers für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft über die Zuteilung von Emissionszertifikaten für die Periode 2008 bis 2012 (Zuteilungsverordnung 2. Periode)
StF: BGBl. II Nr. 279/2007
BGBl. II Nr. 326/2010
Auf Grund des § 13 Abs. 1 des Emissionszertifikategesetzes (EZG), BGBl. I Nr. 46/2004, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 171/2006, wird im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit verordnet:
Gesamtzahl der Emissionszertifikate
Die Gesamtzahl der Emissionszertifikate für die Periode 2008 bis 2012 beträgt 154 369 470. Das entspricht den erwarteten Emissionen der betroffenen Anlagen (Business as usual) abzüglich eines Klimaschutzbeitrags von durchschnittlich 7 482 455 Tonnen Kohlenstoffdioxid-Äquivalent pro Jahr. Die gemäß § 13 Abs. 5 zweiter Satz EZG aus der Gesamtmenge der Emissionszertifikate aufgebrachte fixe Reserve für neue Marktteilnehmer beträgt 1 536 500 Emissionszertifikate. 2 000 000 Emissionszertifikate sind gemäß § 14 Abs. 2 EZG zu versteigern. Es werden somit für die Periode 2008 bis 2012 insgesamt 150 832 970 Emissionszertifikate kostenlos an bestehende Anlagen gemäß § 13 Abs. 1 zweiter Satz EZG zugeteilt.
Aufteilung auf Sektoren
(1) Die jährliche kostenlose Zuteilung an Emissionszertifikaten für Sektoren hat nach folgender Formel zu erfolgen:
Gratiszuteilung Sektor = (Business as usual Sektor – Klimaschutzbeitrag Sektor ) * Reservefaktor – Versteigerungsanteil Sektor.
Der Reservefaktor beträgt für alle Sektoren 0,99 und dient der Aufbringung der fixen Reserve für neue Marktteilnehmer gemäß § 13 Abs. 5 zweiter Satz EZG.
(2) Der von den erwarteten Emissionen des Sektors Elektrizitätswirtschaft abzuziehende Klimaschutzbeitrag beträgt 4 052 877 Tonnen Kohlenstoffdioxid pro Jahr. Für den Sektor wird zusätzlich ein Versteigerungsanteil in Höhe von 100 000 Emissionszertifikaten pro Jahr zum Abzug gebracht.
(3) Der von den erwarteten Emissionen des Sektors Fernwärme abzuziehende Klimaschutzbeitrag beträgt 73 507 Tonnen Kohlenstoffdioxid pro Jahr. Für den Sektor wird zusätzlich ein Versteigerungsanteil in Höhe von 7 251 Emissionszertifikaten pro Jahr zum Abzug gebracht.
(4) Der von den erwarteten Emissionen des Sektors Mineralölverarbeitung abzuziehende Klimaschutzbeitrag beträgt 421 786 Tonnen Kohlenstoffdioxid pro Jahr. Für den Sektor wird zusätzlich ein Versteigerungsanteil in Höhe von 37 035 Emissionszertifikaten pro Jahr zum Abzug gebracht.
(5) Der von den erwarteten Emissionen des Sektors Integrierte Hüttenwerke abzuziehende Klimaschutzbeitrag beträgt 1 960 199 Tonnen Kohlenstoffdioxid pro Jahr. Für den Sektor wird zusätzlich ein Versteigerungsanteil in Höhe von 140 747 Emissionszertifikaten pro Jahr zum Abzug gebracht.
(6) Der von den erwarteten Emissionen des Sektors Sonstige Industrie abzuziehende Klimaschutzbeitrag beträgt 920 901 Tonnen Kohlenstoffdioxid pro Jahr. Für den Sektor wird zusätzlich ein Versteigerungsanteil in Höhe von 114 967 Emissionszertifikaten pro Jahr zum Abzug gebracht.
Aufteilung auf Tätigkeiten und Branchen
(1) Die Tätigkeiten gemäß Anhang 1 EZG sind in den in Abs. 3 angeführten Branchen erfasst.
(2) Die Berechnung der durchschnittlichen jährlichen Zuteilung von Emissionszertifikaten für die Branchen hat nach folgender Formel zu erfolgen:
Gratiszuteilung (08-12) Branche = Allokationsbasis Branche * WF Branche * PF Branche * EF Branche
Die Allokationsbasis für die Branche entspricht der Summe der Allokationsbasiswerte für die einzelnen Anlagen innerhalb der Branche, welche gemäß § 4 Z 1 ermittelt werden.
Der Wachstumsfaktor der Branche (WF Branche) ergibt sich aus dem Business as usual-Szenario für die jeweilige Branche und wird nach der folgenden Formel berechnet:
WF Branche = Business as usual Branche / Allokationsbasis Branche.
Als Business as usual-Szenario einer Branche gilt die in einem objektiv nachvollziehbaren Prognoseverfahren ermittelte erwartbare Entwicklung der Kohlendioxidemissionen im Durchschnitt der Jahre 2008 bis 2012.
Der Potentialfaktor der Branche (PF Branche) ergibt sich aus der über die fossilen Kohlenstoffdioxid-Emissionen gewichteten Summe der Anlagenpotentialfaktoren.
Der Erfüllungsfaktor des Sektors (EF Branche) dient dazu, die Zahl der auf Branchenebene zugeteilten Emissionszertifikate mit den für den Sektor zur Verfügung stehenden Emissionszertifikaten in Übereinstimmung zu bringen. Der Erfüllungsfaktor wird nach folgender Formel berechnet:
EF Branche = Gratiszuteilung Sektor / ∑Branchen Allokationsbasis Branchen * WF Branchen * PF Branchen
(3) Aus den Berechnungen unter Zugrundelegung der Formeln gemäß § 2 und § 3 Abs. 2 ergibt sich folgende Aufteilung der kostenlos zugeteilten Emissionszertifikate gemäß § 1 letzter Satz auf die einzelnen Branchen für die Periode 2008 bis 2012:
Sektor/Branche Elektrizitätswirtschaft
37 992 016
Sektor/Branche Fernwärme
2 709 815
Sektor/Branche Mineralölverarbeitung
13 841 515
Sektor/Branche integrierte Hüttenwerke
52 602 285
Sektor Sonstige Industrie
42 967 399
Branche Sonstige Eisen- und Stahlindustrie
Branche Zementindustrie
13 802 637
11 094 766
Branche Kalkindustrie
Branche Feuerfesterzeugnisse
2 547 880
Branche Ziegelindustrie
1 847 475
1 929 245
Branche Maschinen-, Stahlbau- und Fahrzeugindustrie
Die Aufteilung der den Branchen kostenlos zugeteilten Emissionszertifikate auf die Anlagen gemäß Anhang 1 hat nach folgender Formel zu erfolgen:
Gratiszuteilung (08-12) Anlage = Allokationsbasis Anlage * PF Anlage * EF Anlage
Die Allokationsbasis der Anlage entspricht grundsätzlich dem Durchschnitt der Emissionen im Zeitraum 2002 bis 2005 gemäß den Ergebnissen der Datenerhebung von Umweltbundesamt und Institut für Industrielle Ökologie. Sollten diese Emissionsdaten nicht repräsentativ im Sinne des § 12a EZG sein, wird eine abweichende Basisperiode herangezogen. Es erfolgt zudem jedenfalls eine Anpassung der Basisperiode für einzelne Anlagen, wenn die Emissionen der letzten beiden mit historischen Emissionsdaten belegbaren Jahre um zumindest 20% vom Mittelwert der Jahre 2002 bis 2005 abweichen. In diesen Fällen werden nicht repräsentative Jahre außer Betracht gelassen. Im Fall von genehmigten Neuanlagen oder Anlagenerweiterungen, für die keine repräsentativen historischen Emissionsdaten verfügbar sind, erfolgt die Festlegung der Allokationsbasis in sinngemäßer Anwendung von § 13 Abs. 1 letzter Satz EZG.
Der in Anhang 2 näher spezifizierte Potentialfaktor der Anlage (PF Anlage) berücksichtigt die Prozessemissionen, die Kohlenstoffdioxid-Intensität des Brennstoffeinsatzes, Zuschläge für Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen und für die Auskopplung von Abwärme sowie einen Abschlag für Anlagen, die von den Standards der im Rahmen des Informationsaustausches nach Artikel 16 Abs. 2 der Richtlinie 96/61/EG über die integrierte Vermeidung und Verminderung von Umweltverschmutzung, ABl. Nr. L 257 vom 10.10.1996 S. 26ff, erstellten Referenzdokumente für beste verfügbare Technik – BVT (BREFs) abweichen, jeweils bezogen auf den Basiszeitraum 2002 bis 2005, bzw. jenen Zeitraum, der gemäß § 4 Z 1 als repräsentativ anerkannt wird. Der in Anhang 3 für Anlagen des Sektors Elektrizitätswirtschaft näher spezifizierte Potentialfaktor berücksichtigt die Nettostrom- und Nettowärmeerzeugung im Basiszeitraum 2002 bis 2005, bzw. in jenem Zeitraum, der gemäß § 4 Z 1 als repräsentativ anerkannt wird.
Der Erfüllungsfaktor der Anlage (EF Anlage) dient dazu, die Zahl der auf Anlagenebene kostenlos zugeteilten Emissionszertifikate mit den der Branche kostenlos zugeteilten Emissionszertifikaten in Übereinstimmung zu bringen. Der Erfüllungsfaktor der Anlage wird nach folgender Formel berechnet:
EF Anlage = Gratiszuteilung Branche / ∑Anlagen Allokationsbasis Anlagen * PF Anlagen
Zuteilung für Anlagen zur Herstellung von Salpetersäure
Abweichend von § 4 wird für Anlagen zur Herstellung von Salpetersäure, die gemäß § 2 Abs. 3 Z 2 EZG in den Zuteilungsplan und in diese Verordnung einbezogen werden, eine kostenfreie Zuteilung nach der folgenden Formel vorgenommen:
Gratiszuteilung Anlage = HNO3-Produktion Anlage * Referenzwert * GWP N2O * EF opt-in Anlagen
Als HNO3-Produktion der Anlage gilt die durchschnittlich produzierte Menge an reiner Salpetersäure (HNO3) im Basiszeitraum 2002 bis 2005 in Tonnen.
Als Referenzwert wird für die Jahre 2010 und 2011 ein Wert von 1,5 kg N2O pro Tonne reiner Salpetersäure und für 2012 ein Wert von 1,3 kg N2O pro Tonne reiner Salpetersäure herangezogen.
GWP N2O bezeichnet das Globale Erwärmungspotenzial von Distickstoffoxid (N2O) im Verhältnis zu Kohlenstoffdioxid (CO2), welches 310 t CO2-Äquivalent pro Tonne N2O beträgt.
Der Erfüllungsfaktor EF opt-in Anlagen beträgt 0,977.
(1) Die kostenlose Zuteilung von Emissionszertifikaten erfolgt per Bescheid des Bundesministers für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft für die in Anhang 1 enthaltenen Anlagen. Für Anlagen oder Anlagenerweiterungen im Sinne von Abs. 2 und 3 erfolgt die Buchung von Zertifikaten nach Bestätigung der Inbetriebnahme durch den Inhaber.
Zuteilung aus der Reserve
(1) Die Berechnung der Menge der Emissionszertifikate, die für neue Marktteilnehmer gemäß § 3 Z 5 EZG jährlich ab dem Jahr der Inbetriebnahme der Anlage kostenlos zugeteilt werden, hat nach den Vorgaben des § 13 Abs. 1 letzter Satz EZG zu erfolgen. Es ist dabei folgende Formel anzuwenden:
Gratiszuteilung Anlage = Allokationsbasis Anlage * PF Anlage * EF Neue Marktteilnehmer
Die Allokationsbasis der Anlage ist unter sinngemäßer Anwendung von § 13 Abs. 1 letzter Satz EZG festzulegen. Dabei sind gegebenenfalls Auswirkungen auf bestehende Anlagenteile bzw. Anlagen desselben Inhabers, sofern diese mit der Neuanlage bzw. Anlagenerweiterung in technischem oder wirtschaftlichem Verbund stehen, zu berücksichtigen. Es sind für die Branchen jeweils charakteristische Inbetriebsetzungsphasen („Hochfahrkurven“) zu berücksichtigen. Für den weiteren Betriebsverlauf sind im Sinne einer möglichst realistischen Einschätzung der Anlage hinsichtlich der Kapazitätsauslastung, welcher die genehmigte Kapazität zugrunde liegt, folgende Faktoren heranzuziehen:
die durchschnittliche Kapazitätsauslastung im Branchendurchschnitt anhand der für die Jahre 2002 bis 2005 gemäß § 12a EZG gemeldeten Daten oder anderer veröffentlichter statistischer Daten, und
die zu erwartende Kapazitätsauslastung der Anlage, welche mit nachvollziehbaren Annahmen zu unterlegen ist.
Zur Festlegung des Potentialfaktors der Anlage (PF Anlage) sind § 4 Z 2 und Anhang 2 und 3 sinngemäß anzuwenden.
Der Erfüllungsfaktor für neue Marktteilnehmer (EF Neue Marktteilnehmer) berücksichtigt im Sinne der Wettbewerbsneutralität im Vergleich zu bestehenden Anlagen den Versteigerungsanteil und den Reservefaktor im Sinne von § 2 Abs. 1 und wird daher mit 0,977 festgelegt.
(1a) Abweichend von Abs. 1 erfolgt für Anlagen zur Herstellung von Salpetersäure, die als neue Marktteilnehmer gelten, die Berechnung der Menge der Emissionszertifikate nach der folgenden Formel:
Gratiszuteilung Anlage = HNO3-Produktion Anlage * Referenzwert * GWP N2O * EF neue Marktteilnehmer
Als Referenzwert wird ein Wert von 0,12 kg N2O pro Tonne reiner Salpetersäure (100% HNO3) herangezogen. Der Faktor HNO3-Produktion Anlage ist unter sinngemäßer Anwendung von Abs. 1 Z 1 festzulegen.
(2) Nicht vollständige Betriebsjahre sind aliquot zu berücksichtigen, wobei aus der Situation zum Zeitpunkt der Antragstellung der erwartbare Zeitpunkt der Inbetriebnahme einzuschätzen ist.
(3) Falls die fixe Reserve in der in § 1 angegebenen Höhe, zuzüglich jener Zertifikate, die gemäß § 17 Abs. 3 und 4 EZG der Reserve zuzuführen sind oder in der Reserve verbleiben, nicht ausreicht, um die Zuteilung an neue Marktteilnehmer zu bedecken, so sind nach Maßgabe des § 13 Abs. 5 EZG die erforderlichen Zertifikate aufzubringen und den neuen Marktteilnehmern kostenlos zur Verfügung zu stellen. Der Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft veröffentlicht mit Jahresende 2012 Angaben darüber, wie viele Zertifikate gemäß § 13 Abs. 5 dritter bis fünfter Satz EZG während der Periode 2008 bis 2012 aufgebracht wurden und in welchem Ausmaß diese jeweils den einzelnen Sektoren zugeflossen sind.
(4) Anträge auf Zuteilung aus der Reserve können bis längstens 1. Oktober 2012 gestellt werden. Anträge, die bis dahin beim Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft eingelangt sind, sind bis längstens 20. November 2012 mit Bescheid zu erledigen.
(5) Als letztmöglicher Stichtag für die Verwertung der in der Reserve verbleibenden Emissionszertifikate gemäß § 13 Abs. 5 EZG wird der 29. März 2013 festgelegt.
Verwendung von zertifizierten Emissionsreduktionen bzw. Emissionsreduktionseinheiten
In der Periode 2008 bis 2012 können zur Erfüllung der Verpflichtungen gemäß § 18 EZG zertifizierte Emissionsreduktionen und Emissionsreduktionseinheiten in Höhe von in Summe bis zu 10% der kostenlos zugeteilten Emissionszertifikaten je Anlage gemäß Anhang 1 bzw. der kostenlos aus der Reserve zugeteilten Emissionszertifikate für neue Marktteilnehmer gemäß § 6 verwendet werden, wobei die Verteilung auf einzelne Jahre der Handelsperiode 2008 bis 2012 durch die Inhaber frei gestaltbar ist.
Sektor Elektrizitätswirtschaft
37.992.016
EEW001
Energie AG OÖ KW Riedersbach
EEW002
Energie AG OÖ KW Timelkam II
EEW004
EVN KW Dürnrohr
4.505.680
Verbund KW Dürnrohr
5.697.190
EEW009
Verbund FHKW Mellach
3.670.510
EEW011
Verbund KW St. Andrä
EEW012
Verbund KW Voitsberg
EEW015
Verbund KW Zeltweg
EEW014
Verbund FHKW Werndorf 2
1.251.335
EEW025
Salzburg AG FHKW Nord
Energie AG OÖ KW Timelkam III
EVN KW Korneuburg
EEW006
EVN KW Theiß
2.247.605
EEW008
Verbund KW Korneuburg
EEW013
Verbund FHKW Werndorf 1
EEW018
EVN BHKW Krankenhaus Mistelbach
EEW019
EVN FHKW Mödling
EEW020
EVN Cogen Salzer St. Pölten
EEW021
Linz Strom FHKW Mitte Linie 1a
EEW022
Linz Strom FHKW Mitte Linie 1b (Anlage gemäß § 13 Abs. 1, zweiter Satz EZG)
716.823
EEW023
Linz Strom FHKW Süd
1.533.490
EEW024
Salzburg AG FHKW Mitte
EEW028
Wels Strom FHKW Wels
EEW029
Wienstrom KW Leopoldau
1.523.605
EEW030
Wienstrom KW Donaustadt
4.667.005
EEW031
Wienstrom KW Simmering Block 3
3.467.845
EEW230
Wienstrom Simmering Block 1+2 (Bestandsanlage)
2.376.145
EEW016
Energie AG GuD Kraftwerk Timelkam (Neuer Marktteilnehmer gemäß § 13 Abs. 1, vierter Satz EZG)1
EEW210
Verbund GDK Mellach (Neuer Marktteilnehmer gemäß § 13 Abs. 1, vierter Satz EZG)1
Verbund GDK Klagenfurt (Neuer Marktteilnehmer gemäß § 13 Abs. 1, vierter Satz EZG)1
EEW231
Wienstrom Simmering Block 1+2 (Neuer Marktteilnehmer gemäß § 13 Abs. 1, vierter Satz EZG)1
Sektor Fernwärme
2.709.815
Energie AG OÖ FW Kirchdorf
Stw Klagenfurt FHKW Klagenfurt
EVN FHW Baden
EVN FHW Palmers Wr. Neudorf
EVN FHKW Wr. Neustadt
Salzburg AG HW Süd
EFE036
Linz Strom FHKW Dornach
EFE037
Steirische Gas-Wärme FHKW Graz
EFE038
CMST KW Thondorf Graz
EFE229
CMST Thondorf Graz BHKW (Anlage gemäß § 13 Abs. 1, zweiter Satz EZG)
EFE039
Kelag FHKW St. Magdalen
StW St.Pölten FHKW Nord
StW St.Pölten FHKW Süd
Fernwärme Wien FHKW Spittelau
EFE043
Fernwärme Wien FHKW Süd Inzersdorf
EFE044
Fernwärme Wien FHKW Kagran
Fernwärme Wien FW Leopoldau
EFE046
Fernwärme Wien FHKW Arsenal
EFE047
EFE048
STGW FW Voitsberg Bärnbach
EFE049
Salzburg AG LKH Salzburg
EFE050
Wärmebetriebe FHW Badgastein
EFE051
TILAK FHW Innrain Innsbruck
EFE052
Wärmebetriebe Lactoprot Hartberg
EFE053
ÖBB FHW Grillgasse Wien
EFE054
ÖFWG FHW Scheydgasse Wien
ÖFWG FW Pinkafeld
EFE056
ÖFWG FW Linz Bindermichl
EFE057
Energie Klagenfurt GmbH Heizwerk Süd
EFE058
Stadtwärme Lienz Lienz
ÖBB TS Werk Floridsdorf Wien
Sektor Mineralölverarbeitung
EMV059
OMV EPI Gasstation Aderklaa II
EMV060
OMV EPI Gasstation Aderklaa I
EMV061
12.457.180
EMV232
OMV Biturox-Anlage (Anlage gemäß § 13 Abs. 1, zweiter Satz EZG)
EMV233
OMV Ethylenanlage AC 2 Erweiterung (Anlage gemäß § 13 Abs. 1, zweiter Satz EZG)
EMV234
OMV SNOx-Anlage (Anlage gemäß § 13 Abs. 1, zweiter Satz EZG)
Sektor Integrierte Hüttenwerke
IVA062
21.902.630
Voestalpine Kokerei Linz
4.928.805
Voestalpine Kraftwerk Linz
8.857.005
IVA235
Voestalpine L6 Erweiterung (Anlage gemäß § 13 Abs. 1, zweiter Satz EZG)
2.784.495
Voestalpine Stahl Linz sonstige Anlagen
IVA065
Voestalpine Stahlwerk Donawitz
9.036.965
IVA066
Voestalpine Energiepark Donawitz
3.133.050
IVA236
Voestalpine Donawitz Kohleeinblasung (Anlage gemäß § 13 Abs. 1, zweiter Satz EZG)
IVA225
Voestalpine Donawitz sonstige Anlagen
42.967.399
IES067
Böhler Stahlproduktion Kapfenberg
IES068
Böhler Verbrennungsanlage Kapfenberg
IES069
Breitenfeld Edelstahl Mitterdorf
IES070
Marienhütte Stahlwerk
13.802.637
Schretter&Cie Zementwerk Vils
IZE072
Lafarge Perlmooser Mannersdorf
2.681.820
IZE073
Lafarge Perlmooser Retznei
IZE074
Zementwerk Hofmann Kirchdorf
1.157.915
W&P Zementwerk Peggau
IZE076
W&P Zementwerk Wietersdorf
1.751.685
IZE238
W&P Zementwerk Wietersdorf (Anlage gemäß § 13 Abs. 1, zweiter Satz EZG)
IZE077
Gmundner Zement
1.666.545
IZE078
Zementwerke Leube Gartenau
1.363.070
IZE246
Wopfinger Zement Waldegg (Anlage gemäß § 13 Abs. 1, zweiter Satz EZG)
IZE202
Wopfinger Zement Waldegg
11.094.766
IPA079
Trierenberg Papierfabrik Wattens
IPA080
IPA081
IPA082
Hamburger Papierfabrik Pitten
IPA083
Mondi Business Paper Hausmening
IPA084
Mondi Business Paper Kematen
IPA085
Ybbstaler Zellstoff Kematen
IPA086
IPA087
1.179.280
IPA088
1.917.295
IPA248
Sappi Gratkorn (Anlage gemäß § 13 Abs. 1, zweiter Satz EZG)
526.985
IPA089
IPA090
Nettingsdorfer Ansfelden
IPA239
Nettingsdorfer Ansfelden (Neuer Marktteilnehmer gemäß § 13 Abs. 1, vierter Satz EZG)1
IPA091
IPA092
Mayr-Melnhof Karton Frohnleiten
IPA250
Mayr-Melnhof Karton Frohnleiten Antrieb KM3 (Neuer Marktteilnehmer gemäß § 13 Abs. 1, vierter Satz EZG)1
IPA249
Mayr-Melnhof Karton Frohnleiten Antrieb KM2 (Neuer Marktteilnehmer gemäß § 13 Abs. 1, vierter Satz EZG)1
IPA093
Roman Bauernfeind Frohnleiten
IPA094
IPA095
Mayr-Melnhof Karton Hirschwang
IPA096
Trierenberg Feurstein Traun
IPA097
Pappenfabrik Timmersdorf
IPA098
Merckens Schwertberg
Paul Hartmann Grimmenstein
CMOÖ GuD Anlage Laakirchen
IPA240
CMOÖ GuD Laakirchen GT2 (Anlage gemäß § 13 Abs. 1, zweiter Satz EZG)
IPA251
Zellstoff Pöls (Anlage gemäß § 13 Abs. 1, zweiter Satz EZG)
4.245.409
Semperit Tech.Produkte Wimpassing
ICH105
Sandoz Werk Kundl
Jungbunzlauer Wulzeshofen
Jungbunzlauer Wulzeshofen (Anlage gemäß § 13 Abs. 1, zweiter Satz EZG)
ICH108
ICH109
DSM Fine Chemicals Austria Linz
Isomax Wiener Neudorf
AMI Agrolinz Melamine Linz
AMI Agrolinz GuD Kraftwerk (Neuer Marktteilnehmer gemäß § 13 Abs. 1, vierter Satz EZG)1
EVN Baxter Krems
Energie- und Medienzentrale Heiligenkreuz
ICH203
F.M. Hämmerle Dornbirn
Kunert Rankweil
Lenzing AG Zellstoff, Faser, Papier
895.330
4.378.412
IKA118
IKA119
Baumit Baustoffe Bad Ischl
IKA120
Voestalpine Kalkwerk Steyrling
1.629.365
Wopfinger Baustoffindustrie Kalk
IKA122
W&P Kalkwerk Peggau
IKA243
W&P Kalkwerk Peggau (Anlage gemäß § 13 Abs. 1, zweiter Satz EZG)
Schretter&Cie Kalkwerk Vils
IKA208
Bernegger Molln Ofen 1 (Anlage gemäß § 13 Abs. 1, zweiter Satz EZG)
IKA244
Bernegger Molln Ofen 2 (Anlage gemäß § 13 Abs. 1, zweiter Satz EZG)
IKA245
Bernegger Molln Ofen 3 (Anlage gemäß § 13 Abs. 1, zweiter Satz EZG)
IKA124
Leube Kalkwerk Tagger Golling
2.547.880
Veitsch-Radex Radenthein
Veitsch-Radex Hochfilzen
IFE127
Veitsch-Radex Trieben
IFE128
Veitsch-Radex Veitsch
IFE129
Rath Krummnußbaum
IFE130
Veitsch-Radex Breitenau
1.847.475
IZI131
IZI132
Wienerberger Hennersdorf
IZI133
Wienerberger Krengelbach Haiding
IZI134
Wienerberger Knittelfeld Apfelberg
IZI135
Tondach Unterpremstätten
IZI136
Wienerberger Fürstenfeld
IZI137
Herbert Pexider Teufenbach
IZI138
Wienerberger Göllersdorf
IZI139
Tondach Pinkafeld
IZI140
Wienerberger Helpfau Uttendorf
IZI141
Wienerberger Rotenturm
IZI142
Wienerberger Laa Thaya
IZI143
Ziegelwerk Eder Peuerbach Bruck
IZI144
Ziegelwerk Eder Weibern
IZI147
Hilti Mettauer Götzis
IZI148
Salzburger Ziegelwerk Oberndorf
IZI149
Leitl Spannton Eferding
IZI150
Ziegelwerk Martin Pichler Aschach
IZI151
Ziegelwerk Brenner Wirth St. Andrä
IZI152
Ziegelwerk Lizzi Erlach
IZI153
Ziegelwerk Obermair Neuhofen
IZI154
Ziegelwerk Nicoloso Pottenbrunn
IZI155
Ziegelwerk Danreiter Ried Innkreis
IZI156
Ziegelwerk Frixeder Senftenbach
IZI157
Comelli Ziegel Kirchbach Maxendorf
IZI158
Ziegelwerk Eberschwang
IZI201
Lias Fehring
IZI159
Ziegelwerk Rhomberg Dornbirn
IZI160
Ziegelwerk Weindl Steyr
1.929.245
435.405
Agrana Hohenau
ILE163
Agrana Leopoldsdorf
OÖ Tierkörperverwertung Regau
ILE166
Agrana Gmünd
ILE167
EVN COGEN Agrana Tulln
ILE170
Brau Union Göss Leoben
ILE171
Brau Union Puntigam Graz
ILE211
Bioethanolanlage Pischelsdorf (Anlage gemäß § 13 Abs. 1, zweiter Satz EZG)
IGL173
Vetropack Pöchlarn
Technoglas Voitsberg
IGL175
Inn Crystal Glass Braunau
IGL176
Stölzle-Oberglas Köflach
Swarovski Wattens (Anlage gemäß § 13 Abs. 1, zweiter Satz EZG)
IHO182
Funder Werk 1 St. Veit Glan
IHO184
Fritz Egger St. Johann Tirol
IHO185
Fritz Egger Wörgl
IHO186
Fritz Egger Unterradlberg
IHO187
Fritz Egger Novopan Nachf. Leoben
IHO188
IHO189
Funder Neudörfl
IHO190
IHO191
Binder MDF Hallein
IHO192
Kaindl Holzindustrie Wals
Maschinen-, Stahlbau- und Fahrzeugindustrie
IMS193
IMS196
IMS197
Magna Steyr Werk 1 Graz
IMS198
Magna Steyr Werk 2 Graz
Teich AG Weinburg
Energie-Contracting Steyr
Anlagen gemäß § 4a („Opt-in“)
Borealis Agrolinz Melamine Salpetersäureanlage
1 Zuteilung nach Antrag aus Reserve gemäß § 6
Bewertung des Reduktionspotentials von Anlagen der Sektoren Fernwärme, Mineralölverarbeitung, Integrierte Hüttenwerke und Sonstige Industrie (Potentialfaktor)
In den Potentialfaktor (PF Anlage) gehen folgende Parameter ein:
Prozessemissionen: Kohlenstoffdioxidemissionen, bei denen es sich nicht um Emissionen aus der Verbrennung handelt und die durch eine beabsichtigte bzw. unbeabsichtigte Reaktion zwischen Stoffen oder durch deren Umwandlung entstehen, ua. durch die chemische oder elektrolytische Reduktion vom Metallerzen, und die thermische Zersetzung von Stoffen. Emissionen, die aus einem Prozess stammen, wird ein Potentialfaktor von 1 zugewiesen (entspricht keiner Reduktion). Emissionen aus der thermischen Nachverbrennung werden wie Prozessemissionen behandelt.
Emissionen aus Verbrennung (Brennstoffemissionen): Kohlenstoffdioxidemissionen, die während der exothermen Reaktion eines Brennstoffs mit Sauerstoff entstehen. Je höher die Kohlenstoffdioxid-Intensität des eingesetzten Brennstoffs (in t Kohlenstoffdioxid/Terajoule), desto höher ist das für Zwecke der Zuteilung von Emissionszertifikaten zugewiesene Standardreduktionspotential. Bei einem Kohlenstoffdioxid-Emissionsfaktor von 110 kommt ein Potentialfaktor von 0,8 (entsprechend Reduktion von 20%), bei 55,4 (Erdgas) von 0,96 (-4%) zur Anwendung. Zwischen den einzelnen Werten wird linear interpoliert, darüber hinaus wird linear extrapoliert. Der Potentialfaktor für Emissionen aus der Verbrennung lässt sich durch folgende Gleichung darstellen („Brennstoffgerade“):
PF Brennstoffemission = -0,0029304 * Kohlenstoffdioxid-Intensität + 1,1223443
Der Brennstoffpotentialfaktor (ohne Berücksichtigung von KWK-, Abwärmebonus oder BVT-Malus) beträgt maximal 1 und nicht weniger als 0,75.
KWK-Bonus: Für effiziente Kraft-Wärme-Koppelungsanlagen (KWK-Anlagen) wird die erforderliche Reduktion entsprechend der Kohlenstoffdioxid-Intensität der eingesetzten Brennstoffe um 4 Prozentpunkte gemildert, dh. bei Erdgaseinsatz beträgt der Potentialfaktor für bonusfähige Emissionen 1 anstatt 0,96. Bonusfähig ist jener Anteil der Emissionen, welcher im Basiszeitraum der gekoppelten Erzeugung von Strom und Wärme zuzuordnen war und sofern eine Primärenergieeinsparung von zumindest 10% gegenüber der getrennten Erzeugung von Strom und Wärme entsprechend der Definition der Richtlinie 2004/8/EG über die Förderung einer am Nutzwärmebedarf orientierten Kraft-Wärme-Kopplung im Energiebinnenmarkt erfolgte. Der Potentialfaktor für Emissionen, die der gekoppelten Erzeugung von Strom und Wärme zuzuordnen sind, lässt sich durch folgende Gleichung darstellen („Brennstoffgerade/KWK“):
PF KWK-Bonus = -0,0029304 * Kohlenstoffdioxid-Intensität + 1,1623443
Der Potentialfaktor mit Berücksichtigung des KWK-Bonus beträgt maximal 1,04.
Abwärmebonus: Speist eine Anlage, die nicht den Sektoren Elektrizitätswirtschaft bzw. Fernwärme gemäß Anhang 1 zugeordnet ist, Abwärme in ein öffentliches Fernwärmenetz ein, so wird für die anteiligen Emissionen die erforderliche Reduktion entsprechend der Kohlenstoffdioxid-Intensität der eingesetzten Brennstoffe um 4 Prozentpunkte gemildert, dh. bei Erdgaseinsatz beträgt der Potentialfaktor für bonusfähige Emissionen 1 anstatt 0,96. Zur Ermittlung der bonusfähigen Emissionen wird angenommen, dass die ausgekoppelte Wärmemenge alternativ mit Erdgas erzeugt würde. Die sich hieraus rechnerisch ergebenden Kohlendioxid-Emissionen werden als bonusfähig anerkannt. Der Potentialfaktor für abwärmebonusfähige Emissionen aus der Verbrennung lässt sich durch folgende Gleichung darstellen („Brennstoffgerade/Abwärme“):
PF Abwärmebonus = -0,0029304 * Kohlenstoffdioxid-Intensität + 1,1623443
Der Potentialfaktor mit Berücksichtigung des Abwärmebonus beträgt maximal 1,04.
BVT-Malus: Weist eine Anlage Abweichungen von der besten verfügbaren Technik gemäß den BVT-Referenzdokumenten (BREFs) auf, so wird die erforderliche Reduktion um 4 Prozentpunkte erhöht, dh. bei Erdgaseinsatz beträgt der Potentialfaktor 0,92 statt 0,96. Der Potentialsfaktor für Emissionen aus der Verbrennung, die nicht BVT entsprechen, lässt sich durch folgende Gleichung darstellen („Brennstoffgerade/BVT“):
PF BVT-Malus = -0,0029304 * Kohlenstoffdioxid-Intensität + 1,0823443
Der KWK- und der Abwärmebonus sind hinsichtlich desselben Brennstoffeinsatzes einer Anlage nicht gleichzeitig anzuwenden. Ein BVT-Malus ist nur auf jene Teile der Allokationsbasis anwendbar, die nicht durch einen KWK- oder Abwärmebonus begünstigt sind.
Bewertung des Reduktionspotentials von Anlagen des Sektors Elektrizitätswirtschaft (Potentialfaktor)
(1) Es werden Referenzwerte für die Nettostromerzeugung der Anlage in Höhe von 350 Tonnen Kohlendioxid pro Gigawattstunde bzw. für die Nettowärmeerzeugung der Anlage in Höhe von 175 Tonnen Kohlendioxid pro Gigawattstunde festgelegt. Der Potentialfaktor lässt sich durch folgende Gleichung darstellen, wobei als Allokationsbasis jene gemäß § 4 Z 1 bzw. § 6 Abs. 1 Z 1 zu verstehen ist:
PF Anlage = (Nettostromerzeugung * 350 + Nettowärmeerzeugung * 175) / Allokationsbasis Anlage
Der Potentialfaktor beträgt maximal 1,05 und nicht weniger als 0,65.
(2) Bei Anlagen des Sektors Elektrizitätswirtschaft, deren Gesamterzeugung zu zumindest 80% auf Nettowärmeerzeugung entfällt, wird der Potentialfaktor gemäß den Vorgaben in Anhang 2 berechnet, um gleiche Wettbewerbsbedingungen wie bei Anlagen des Sektors Fernwärme sicherzustellen.

References: § 13
 § 13
 § 14
 § 13
 § 13
 § 4
 § 2
 § 3
 § 1
 § 12
 § 13
 § 4
 § 4
 § 4
 § 2
 § 3
 § 13
 § 13
 § 12
 § 4
 § 2
 § 1
 § 17
 § 13
 § 13
 § 13
 § 18
 § 6
 § 13
 § 13
 § 13
 § 13
 § 13
 § 13
 § 13
 § 13
 § 13
 § 13
 § 13
 § 13
 § 13
 § 13
 § 13
 § 13
 § 13
 § 13
 § 13
 § 13
 § 13
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 § 13
 § 13
 § 13
 § 13
 § 13
 § 4
 § 6
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