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Timestamp: 2019-06-20 14:21:20+00:00

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BVerfG, 12.09.2007 - 2 BvR 1413/06 - dejure.org
https://dejure.org/2007,4270
BVerfG, 12.09.2007 - 2 BvR 1413/06 (https://dejure.org/2007,4270)
BVerfG, Entscheidung vom 12.09.2007 - 2 BvR 1413/06 (https://dejure.org/2007,4270)
BVerfG, Entscheidung vom 12. September 2007 - 2 BvR 1413/06 (https://dejure.org/2007,4270)
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§ 40 Abs 1 Nr 4 S 2 BBesG ist mit Art 3 Abs 1 GG vereinbar - Zudem Rechtfertigung der Regelung des § 40 Abs 1 Nr 1 BBesG durch Art 6 Abs 1 GG
Gleichheitswidrige Benachteiligung von unverheirateten Besoldungsempfängern durch die Eigenmittelgrenze bei Aufnahme eines unterhaltsberechtigten Kindes in die eigene Wohnung; Gewährung des Familienzuschlags der Stufe 1 an verheiratete Beamte ohne Rücksicht auf Eigenmittel des Ehegatten; Geltung des Bruttoprinzips für "Einkünfte jedweder Art" der in die Wohnung aufgenommenen Person; Verstoß gegen Art. 33 Abs. 5 GG durch Zugrundelegen des Bruttobetrags der Zinseinkünfte bei der Ermittlung der Überschreitung der Eigenmittelgrenze
BVerfGK 12, 132
NVwZ-RR 2008, 44
Dies ist jedenfalls so lange verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden, wie dem Beamten oder seinen Hinterbliebenen im Endergebnis ein Nettoeinkommen verbleibt, welches die Alimentation als amtsangemessen erscheinen lässt (vgl. BVerfG, Beschluss der 1. Kammer des Zweiten Senats vom 12. September 2007 - 2 BvR 1413/06 -).
OVG Nordrhein-Westfalen, 17.04.2019 - 13 B 55/19
Beteiligung eines ausländischen Bewerbers am Vergabeverfahren für das Studienfach …
vgl. BVerfG, Beschluss vom 12. September 2007 - 2 BvR 1413/06 -, NVwZ-RR 2008, 44 = juris, Rn. 16; BVerwG, Urteil vom 26. Februar 1993 - 8 C 20.92 -, BVerwGE 92, 153 = juris, Rn. 14.
Der Gleichbehandlungsgrundsatz des Art. 3 Abs. 1 Grundgesetz gebietet eine Gleichbehandlung wesentlich gleicher und eine Ungleichbehandlung wesentlich ungleicher Sachverhalte.; ein Gebot der Gleichbehandlung im Unrecht gibt es hingegen nicht (ständige Rspr. des Bundesverfassungsgerichts - BVerfG -, vgl. z.B. Beschlüsse vom 17.01.1979, Az.: 1 BvL 25/77, und vom 12.09.2007, Az.: 2 BvR 1413/06; ständige Rspr. des BSG, vgl. z.B. Urteil vom 11.10.2006, Az.
Ein Anspruch auf Gleichbehandlung im Unrecht ist der Rechtsordnung fremd (ständige Rechtsprechung des BVerfG, vgl. z.B. Beschlüsse vom 17.01.1979, Az.: 1 BvL 25/77, und vom 12.09.2007, Az.: 2 BvR 1413/06).
Im Bereich des Besoldungsrechts kommt dem Gesetzgeber ein weiter Gestaltungsspielraum politischen Ermessens zu; dieser Gestaltungsspielraum entzieht sich einer Überprüfung, ob das Gesetz die gerechteste, zweckmäßigste und vernünftigste Regelung trifft (vgl. BVerfG, Beschluss vom 12. September 2007, NVwZ-RR 2008, 44, zitiert aus juris).
Der verheiratete Beamte ist aus der bestehenden Ehe seinem Ehegatten gegenüber zum Unterhalt verpflichtet; diese Verpflichtung besteht auch, wenn der Ehegatte aktuell selbst berufstätig ist, sie kann sich nämlich jederzeit aktualisieren (vgl. BVerfG, Beschluss vom 12. September 2007, a.a.O.).
Die Differenzierung zwischen den verheirateten Familienzuschlagsberechtigten der Stufe 1 und den Anspruchsberechtigten nach § 40 Abs. 1 Nr. 4 BBesG ist danach im Bundesbesoldungsgesetz angelegt, ohne dass hiergegen verfassungsrechtliche Bedenken bestünden (vgl. BVerfG, Beschluss vom 12. September 2007, a.a.O.; Beschluss vom 28. November 2007 - 2 BvR 375/06 -, juris; BVerwG…, Urteil vom 9. Mai 2006, a.a.O.).
Denn die Auffassung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs, aus dem Gleichheitssatz ergebe sich kein Anspruch auf "Gleichbehandlung im Unrecht" entspricht der ständigen Rechtsprechung sowohl des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. z. B. BVerwG vom 11.6.1986 = NVwZ 1986, 758) als auch des Bundesverfassungsgerichts (vgl. BVerfG vom 17.1.1979 = BVerfGE 50, 142/166; BVerfG vom 12.9.2007 = NVwZ-RR 2008, 44/45).
Aus Art. 3 Abs. 1 GG ergibt sich vorliegend kein Anspruch auf Gleichbehandlung im Unrecht (vgl. BVerfG, 12.9.2007, 2 BvR 1413/06, juris Rn. 16).
Der allgemeine Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG gebietet dem Gesetzgeber, wesentlich Gleiches gleich und wesentlich Ungleiches ungleich zu behandeln (BVerfG-Beschlüsse vom 12.09.2007 2 BvR 1413/06, NVwZ-RR 2008, 44; vom 15.07.1998 1 BvR 1554/89 u. a., BVerfGE 98, 365).
LSG Sachsen-Anhalt, 04.06.2015 - L 1 RS 28/14
Zusatz- und Sonderversorgung der neuen Bundesländer
VGH Bayern, 17.09.2014 - 3 ZB 13.1516
Mehrarbeitstunden; Freizeitausgleich; Vergütung
LSG Sachsen-Anhalt, 14.11.2013 - L 1 RS 11/12
LSG Sachsen-Anhalt, 12.12.2013 - L 1 RS 46/12
VG Berlin, 18.09.2014 - 3 K 466.13
Verlängerung der seitens der Hochschule festgesetzten Frist zur Beendigung des …
VG Frankfurt/Main, 30.04.2009 - 3 K 1681/07
Ausbildungsförderung und ein im Ausland erworbener erster berufsqualifizierender …

References: § 40
 § 40
 Art. 33
 Art. 3
 § 40
 Art. 3
 Art. 3