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Messung der Regulierungskosten im Bereich Steuern
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1 Messung der Regulierungskosten im Bereich Steuern Schlussbericht vom 26. September 2013 Studie im Auftrag der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV) Diese Studie enthält Schlussfolgerungen in französischer Sprache
2 Impressum Auftraggeber Eidgenössisches Finanzdepartement (EFD) Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) Abteilung Grundlagen Eigerstrasse Bern Auftragnehmer PricewaterhouseCoopers AG Bahnhofplatz Bern Projektteam Dr. Mathias Bopp Philip Sommer Alida Primitivo Experten PwC Experten: Bopp Mathias, Dr., eidg. dipl. Steuerexperte Bösiger Thomas Marti Armin, eidg. dipl. Steuerexperte Stählin Gabriela, Treuhänderin mit eidg. Fachausweis, eidg. dipl. Steuerexpertin und MAS in MWST FH Weitere Experten: Giesen Romana, eidg. dipl. Steuerexpertin Hössli Bernhard, Dr., eidg. dipl. Steuerexperte Wegmüller Michael, Dr., eidg. dipl. Steuerexperte Die vorliegende Studie basiert auf Schätzungen von Experten und Interviews mit Unternehmen verschiedener Branchen und Grössen und gibt daher nicht notwendigerweise die Auffassung der Auftraggeber oder von PwC wieder. Die Verbesserungsvorschläge sind ausschliesslich als mögliche Massnahmen zur Senkung von Regulierungskosten zu verstehen und dürfen nicht als Aussagen zu Steuerlast und Steueraufkommen, zu den Besteuerungsprinzipien (Verfassungsgrundsätze, Föderalismus) oder zur gerechten Verteilung von Steuerlast und Steuersubstrat interpretiert werden. Das aktuelle politische Umfeld wurde dabei nicht berücksichtigt.
3 Inhaltsverzeichnis 1 Zusammenfassung Einleitung Bereichsdefinition Regulierungskosten Unternehmenssteuern Mehrwertsteuer Verbesserungsvorschläge Unternehmenssteuern Mehrwertsteuer 5 2 Einleitung Ausgangslage Bereichsdefinition Gegenstand und Rechtsgrundlagen Abgrenzungen Zuständigkeiten Methodik Vorgehen 12 3 Vorergebnisse Handlungspflichten Allgemein Unternehmenssteuern Mehrwertsteuer Fallzahlen Segmentierung Unternehmenssteuern Mehrwertsteuer 24 4 Ergebnisse der schätzung Einleitung Unternehmenssteuern Mehrwertsteuer Ergebnisse der Messung für die Mehrwertsteuer nach Revision Ergebnisse der Messung für die Mehrwertsteuer vor Revision: Auswirkungen der Gesetzesreform Teil A Vergleich mit früheren Studien 34 5 Unternehmensinterviews Durchführung der Unternehmensinterviews Ergebnisse zur Unternehmenssteuer Probleme Verbesserungsvorschläge Ergebnisse zur Mehrwertsteuer Probleme 41
4 5.3.2 Verbesserungsvorschläge 42 6 Verbesserungsvorschläge der Experten Einleitung: Vorgehen Verbesserungsvorschläge zu den Unternehmenssteuern Übersicht Verbesserungsvorschlag Nr Verbesserungsvorschlag Nr Verbesserungsvorschlag Nr Verbesserungsvorschläge zur Mehrwertsteuer Übersicht Verbesserungsvorschlag Nr Verbesserungsvorschlag Nr Weitere Verbesserungsvorschläge Regulierungsfolgenabschätzung zu den Massnahmen 53 7A Schlussfolgerungen 54 7A.1 Unternehmenssteuer 54 7A.2 Mehrwertsteuer 55 7B Conclusions 56 7B.1 Impôts relatifs aux entreprises 56 7B.2 Taxe sur la valeur ajoutée 58 8 Anhang Detaillierte schätzung Unternehmenssteuer Detaillierte schätzung Mehrwertsteuer nach Revision Quellenverzeichnis 81
5 Tabellenverzeichnis Tabelle 1: Regulierungskosten Gewinnsteuer 2 Tabelle 2: Regulierungskosten übrige Steuern 2 Tabelle 3: Regulierungskosten Mehrwertsteuer 3 Tabelle 4: Verbesserungsvorschläge Unternehmenssteuer 4 Tabelle 5: Verbesserungsvorschläge Mehrwertsteuer 5 Tabelle 6: Rechtsgrundlagen 7 Tabelle 7: Expertenpanel 10 Tabelle 8: Struktur der Arbeitskosten pro Stunde, 2010, BFS-Statistik 11 Tabelle 9: Meilensteine und Termine 13 Tabelle 10: Übersicht über die belastendsten Handlungspflichten bei der Gewinnsteuer/Kapitalsteuer 15 Tabelle 11: Übersicht über die belastendsten Handlungspflichten bei den übrigen Steuern 19 Tabelle 12: Übersicht über die belastendsten Handlungspflichten bei der Mehrwertsteuer 21 Tabelle 13: Marktwirtschaftliche Unternehmen und Beschäftigte nach Grössenklassen, Tabelle 14: Segmentierung Unternehmenssteuer 24 Tabelle 15: Segmentierung Mehrwertsteuer 24 Tabelle 16: aufstellung nach Regulierungs-Checkup Ziff. 4.5 "Musterstruktur für die Darstellung der berechneten " Unternehmenssteuern 27 Tabelle 17: aufstellung nach Regulierungs-Checkup Ziff. 4.5 "Musterstruktur für die Darstellung der berechneten " Mehrwertsteuer nach Revision 29 Tabelle 18: aufstellung nach Regulierungs-Checkup Ziff. 4.5 "Musterstruktur für die Darstellung der berechneten " Mehrwertsteuer vor Revision 32 Tabelle 19: der Mehrwertsteuer (nach Revision Teil A/vor Revision Teil A/Einsparungen durch Revision) 33 Tabelle 20: Anzahl Interviews nach Segmenten im Bereich Unternehmenssteuer 37 Tabelle 21: Anzahl Interviews nach Segmenten im Bereich Mehrwertsteuer 38 Tabelle 22: Verbesserungsvorschläge Gewinnsteuer/Kapitalsteuer (alle Handlungspflichten) 40 Tabelle 23: Verbesserungsvorschläge übrige Steuern 40 Tabelle 24: Verbesserungsvorschläge Mehrwertsteuer 43 Tabelle 25: Bewertung der Verbesserungsvorschläge für den Bereich Unternehmenssteuern 45 Tabelle 26: Verbesserungsvorschlag Nr. 1: Verstärkung der formellen Steuerharmonisierung - Unternehmenssteuern 46 Tabelle 27: Verbesserungsvorschlag Nr. 2: Informationsbeschaffung - Unternehmenssteuer 47 Tabelle 28: Verbesserungsvorschlag Nr. 3: Abschaffung beziehungsweise Reduktion der übrigen Steuern 48 Tabelle 29: Bewertung der Verbesserungsvorschläge für den Bereich Mehrwertsteuer 49 Tabelle 30: Verbesserungsvorschlag Nr. 1: Vollzugspraxis der Behörden - Mehrwertsteuer 50
6 Tabelle 31: Verbesserungsvorschlag Nr. 2: Kommunikation - Mehrwertsteuer 50 Tabelle 32: Verbesserungsvorschlag Nr. 3: Reduktion der Steuersätze, der Steuerausnahmen und der Besonderheiten im Zusammenhang mit Nicht-Entgelten - Mehrwertsteuer 51 Tabelle 33: Verbesserungsvorschlag Nr. 4: Anpassung der gesetzlichen Regelungen, insbesondere Reduktion der Komplexität des Mehrwertsteuergesetzes 52 Tabelle 34: Verbesserungsvorschlag Nr. 5: Verbesserung der Dokumentation seitens der ESTV - Mehrwertsteuer 52 Tabelle 35: Verbesserungsvorschlag Nr. 6: Akzeptieren elektronischer Rechnungen durch die ESTV Mehrwertsteuer 53
7 Abbildungsverzeichnis Abbildung 1: Berücksichtigte der Regulierungen gemäss Regulierungs- Checkup : Handbuch zur Schätzung der von Regulierungen sowie zur Identifizierung von Potenzialen für die Vereinfachung und reduktion (SECO; 2011) 9 Abbildung 2: Projektablauf gemäss Regulierungs-Checkup : Handbuch zur Schätzung der von Regulierungen sowie zur Identifizierung von Potenzialen für die Vereinfachung und reduktion (SECO; 2011) 12 Abbildung 3: Prozentuale verteilung nach Handlungspflichten (Unternehmenssteuern) 28 Abbildung 4: Prozentuale verteilung nach Handlungspflichten (Mehrwertsteuer) 30 Abbildung 5: verteilung pro Steuerpflichtigen nach Branche und Umsatz 31 Abbildung 6: verteilung nach Abrechnungsmethode pro steuerpflichtige Person 31 Abbildung 7: einsparung durch Gesetzesreform Teil A 34 Abbildung 8: Vergleich der administrativen in der EU im Bereich Mehrwertsteuer 35
8 1 Zusammenfassung 1.1 Einleitung Die Erhebung von Steuern dient der Sicherstellung des Finanzbedarfs von Bund, Kantonen und Gemeinden. In der vorliegenden Studie wird untersucht, welche Regulierungskosten auf Seiten Unternehmen mit der Erhebung von Steuern verbunden sind. Der Auftraggeber der Studie ist die Eidgenössische Steuerverwaltung ( ESTV ). PwC wurde mit der Durchführung der Studie beauftragt. Die Analysen, Feststellungen und Schlussfolgerungen stützen sich ausschliesslich auf die Aussagen der befragten Experten, auf Unternehmensinterviews und Fallzahlangaben der Behörden. Diese Aussagen und Schätzungen geben nicht unbedingt die Meinung der Auftraggeber oder von PwC wieder. Die Regulierungskostenmessung erfolgt vorliegend, ohne den Nutzen der untersuchten Regulierung in Frage zu stellen. Die Verbesserungsvorschläge sind damit ausschliesslich als mögliche Massnahmen zur Senkung von Regulierungskosten zu verstehen und dürfen nicht als Aussagen zu Steuerlast und Steueraufkommen, zu den Besteuerungsprinzipien (Verfassungsgrundsätze, Föderalismus) oder zur gerechten Verteilung von Steuerlast und Steuersubstrat interpretiert werden. Bei den Verbesserungsvorschlägen wurde das aktuelle politische Umfeld nicht berücksichtigt. 1.2 Bereichsdefinition Im Fokus der Studie sind alle unternehmensbezogenen Steuern, namentlich die Gewinn- und Kapitalsteuer, übrige Steuern und die Mehrwertsteuer. Auch die der Arbeitgeber für die Erhebung der Quellensteuer auf dem Einkommen ausländischer Arbeitnehmer ( Lohnquellensteuer ) wird vorliegend geschätzt, da diese Steuer - obwohl natürliche Personen die Steuerträger sind - zu Entrichtungskosten bei den Unternehmen führt. Im Bereich der Steuern wurden alle Handlungspflichten mit relevanten Regulierungskosten berücksichtigt. Es wurde in Absprache mit dem Auftraggeber darauf verzichtet, freiwillige Handlungen separat auszuscheiden (wie z. B. die Erstellung des statutarischen Abschlusses mit steuerlich zulässiger Mindestbewertung bei der Verwendung eines true-and-fair Rechnungslegungsgrundsatzes). Solche freiwilligen Handlungen werden von den Gesetzen zwar nicht spezifisch verlangt, sie sind jedoch aus ökonomischer Logik notwendig und werden durch die Normen des Steuerrechts ausgelöst. Solche Handlungen würden ohne Steuerrecht nicht vorgenommen. In der Studie wurden solche Handlungen in der Tabelle 10 und im Anhang 8.1. mit einem Stern * markiert. Die vorliegende Studie grenzt sich von den Studien im Bereich Rechnungslegungsund Revisionsrecht, im Bereich Zollverfahren sowie im Bereich Sozialversicherungsrecht ab. Das Führen der Buchhaltung ist beispielsweise in der vorliegenden Studie nur insoweit berücksichtigt, als das Steuerrecht besondere, über das allgemeine Buchführungsrecht hinausgehende Tätigkeiten verlangt (z. B. Nachführen einer von der Handelsbilanz abweichenden Steuerbilanz für Werte von Beteiligungen, Liegenschaften, versteuerten stillen Reserven, die Rückstellung zum periodengerechten Ausweis des Steueraufwands und dergleichen). Nicht in der vorliegenden Studie wird die (Mehrwert-) Steuer auf der Einfuhr von Gegenständen (Einfuhrsteuer) behandelt; die diesbezüglichen Aufwände der Unternehmen sind in der Studie zum Zollverfahren geschätzt worden. Der Lohnausweis wird nur mit Bezug auf die steuerlich begründeten Aufwände einbezogen (Abgrenzung zur Studie Sozialversicherungsrecht). 1 Zusammenfassung 1
9 1.3 Regulierungskosten Unternehmenssteuern Die Regulierungskosten bei der Unternehmenssteuer betragen rund 976 Millionen Schweizer Franken. Davon entfallen 584 Millionen Schweizer Franken auf die Gewinnsteuer und 392 Millionen Schweizer Franken auf die übrigen Steuern (Emissionsabgabe, Umsatzabgabe, Lohnquellensteuer, Verrechnungssteuer und Stempelabgaben auf Versicherungsprämien). Darin enthalten sind Handlungspflichten über rund 238 Millionen, die auch als freiwillige Handlungen gelten könnten. Nachfolgend sind die Regulierungskosten für die Gewinn- und Kapitalsteuer pro Handlungspflicht aufgeführt. Handlungspflichten Rechtsgrundlagen Regulierungskosten I Gewinnsteuer/Kapitalsteuer (gemeinsame Veranlagung) Normen in CHF 1 Steuerpflicht Art. 20ff. StHG; Art. 50ff. DBG 5' Steuererklärung Art. 42 StHG; Art. 124 DBG 429'723'367 3 Informationspflichten Art. 43ff. StHG; Art. 123, 126, 129 DBG 4 Rechtsmittelverfahren Art. 48, 50, 51 StHG; Art. 130ff., 140ff. DBG 148'515'073 15'840 Total Tabelle 1: Regulierungskosten Gewinnsteuer Die Regulierungskosten für die übrigen Steuern pro Handlungspflicht sind: Handlungspflichten Rechtsgrundlagen Regulierungskosten II Übrige Steuern Normen in CHF 6 Grundstückgewinnsteuer/Liegenschaftssteuer Art. 12 StHG nicht erhoben 7 Emissionsabgabe auf Eigenkapital Art. 5ff. StG 1'319'486 8 Umsatzabgabe Art. 13ff. StG 21'252'408 9 Lohnquellensteuer Art. 32ff. StHG; Art. 83ff. DBG 249'317' Verrechnungssteuer Art. 4ff. VStG 73'730' Stempelabgaben auf Versicherungsprämien Art. 7ff. VStG 47'000'780 Total 392'619'757 Tabelle 2: Regulierungskosten übrige Steuern Bei den Unternehmenssteuern verursachen vor allem die Gewinnsteuer mit der Steuererklärung sowie die Informationspflichten am meisten Aufwand. 1 Zusammenfassung 2
10 1.3.2 Mehrwertsteuer Die Mehrwertsteuer verursacht Regulierungskosten von rund 1,8 Milliarden Schweizer Franken. Dies entspricht ungefähr 8% des Bruttoertrags der Mehrwertsteuer. Im internationalen Vergleich ist dies ein eher tiefer Wert. Handlungspflichten Rechtsgrundlagen Regulierungskosten III Mehrwertsteuer Normen in CHF 1 Steuerpflicht Art. 10 MWSTG 16'445'105 2 MWST-Abrechnung Art. 71 MWSTG Qualifikation von Leistungen (steuerbare; ausgenommene; optierte; steuerbefreite Leistung, inkl. Steuersätze) Art. 18ff. MWSTG 291'169'446 4 Rechnungsstellung und Steuerausweis Art. 26f. MWSTG 151'610'517 5 Vorsteuerabzugsberechnung Art. 28ff. MWSTG 118'667'614 6 Meldeverfahren Art. 38 MWSTG Korrektur von Mängeln in der Abrechnung Art. 72 MWSTG 307'233'932 8 Informationspflichten Art. 68, 70 MWSTG 350'662'537 9 Verfahren Art. 69, 78, 83 MWSTG; Art. 31 VGG; Art. 82 BGG 10 Datenanforderung Art. 70 MWSTG, Art. 122ff. MWSTV Total Tabelle 3: Regulierungskosten Mehrwertsteuer '850'550 1' Aufwändigste Handlungspflichten bei der Mehrwertsteuer sind die Informationspflichten, die Tätigkeiten im Zusammenhang mit der Korrektur von Mängeln in der Abrechnung und die Datenanforderung. Die Einsparungen aufgrund der Mehrwertsteuerrevision Teil A betragen 558 Millionen Schweizer Franken. Mit der Reform konnten also die Regulierungskosten bereits deutlich gesenkt werden. 1.4 Verbesserungsvorschläge Die Experten haben die Verbesserungsvorschläge priorisiert nach: Potential der Regulierungskostensenkung für die betroffenen Unternehmen, Dauer/Umsetzbarkeit und, die den Behörden dadurch entstehen Unternehmenssteuern Ein grosses Verbesserungspotential hat die Expertengruppe bei der Optimierung der Umsetzung des Föderalismus durch Verstärkung der formellen Steuerharmonisierung, bei den Informationspflichten und bei der Anzahl Steuerarten identifiziert. Die konkreten Verbesserungsvorschläge der Experten sind im Folgenden: 1 Zusammenfassung 3
11 Inhaltliche Umschreibung des Vorschlags Umsetzbarkeit und für Dritte 1. Priorität: Verstärkung der formellen Steuerharmonisierung Beinhaltet ist die Koordination der Verfahren zwischen den Kantonen, beispielsweise durch Harmonisierung der Fristen und der Zahlungsintervalle. Vorgeschlagen wird, dass der Hauptsitzkanton die Entscheidungsbefugnis im interkantonalen Steuerrecht haben soll. Mittel Die betroffenen Handlungspflichten sind die Steuererklärung bei der Gewinnsteuer, die Grundstückgewinnsteuer und die Lohnquellensteuer. Lange Umsetzungsdauer aufgrund des politischen Prozesses Hohe Umsetzungskosten (einmalig) aufgrund einheitlichem EDV-System Verbesserungsvorschlag reduktionspotential Verbesserungsvorschlag Inhaltliche Umschreibung des Vorschlags Umsetzbarkeit und für Dritte 2. Priorität: Bildung eines Informationsmanagement Beispielsweise durch das Veröffentlichen von für die ESTV bindende Rulings und durch die Bestimmung einer Ansprechperson innerhalb der Steuerverwaltung, die für das Unternehmen fortan zuständig bleiben soll. Im Bereich der internationalen Verhältnisse wird vorgeschlagen, dass zur einheitlichen Auslegung der OECD- Normen eine unabhängige Fachstelle mit Vertretern verschiedener Anspruchsgruppen gebildet wird. Geeignet wäre die Bildung einer zentralisierten Ombudsstelle für internationale Unternehmen. Hoch Grundsätzlich können bei allen Handlungspflichten die reduziert werden. Lange Umsetzungsdauer (ungefähr 3 Jahre) Mittlere Umsetzungskosten (einmalig), wiederkehrend möglichweise tiefere laufende. Inhaltliche Umschreibung des Vorschlags 3. Priorität: Abschaffung beziehungsweise Reduktion der übrigen Steuern Eine Abschaffung der transaktionsbezogenen Steuern zu Gunsten einer Erhöhung des Gewinnsteuersatzes würde die administrativen der Unternehmen erheblich reduzieren. reduktionspotential Verbesserungsvorschlag reduktionspotential Umsetzbarkeit und für Dritte Hoch Alle Handlungspflichten der übrigen Steuern bis auf die Lohnquellensteuer sind betroffen. Lange Umsetzungsdauer aufgrund des politischen Prozesses Hohe Umsetzungskosten (einmalig), möglichweise tiefere laufende. Tabelle 4: Verbesserungsvorschläge Unternehmenssteuer Nicht als hoch priorisiert wurden Verbesserungsvorschläge wie das direkte Freistellen von Beteiligungserträgen und die zeitnahe Bearbeitung des Meldeverfahrens. 1 Zusammenfassung 4
12 1.4.2 Mehrwertsteuer Die Expertengruppe hat das höchste Verbesserungspotential bei der Vollzugspraxis der Behörden identifiziert. Dies kann bereits mit einer kurzen Umsetzungsdauer und relativ tiefen Umsetzungskosten realisiert werden. Ein weiteres Verbesserungspotential betrifft die Kommunikation. Dabei stand die zeitnahe Bearbeitung von Anfragen durch die ESTV, sowie die Verbesserung von deren Erreichbarkeit und Verfügbarkeit im Vordergrund. Dies kann durch Definition einer Ansprechperson für das Unternehmen erreicht werden. Folgende konkreten Verbesserungsvorschläge wurden durch die Experten als hoch priorisiert. Inhaltliche Umschreibung des Vorschlags Umsetzbarkeit und für Dritte Vollzugspraxis der Behörden Das mit Abstand am höchsten zu priorisierende Potential betrifft die Forderung nach einer pragmatischeren Vollzugspraxis der Behörden im Umgang mit der Behandlung von Mehrwertsteuersachverhalten und den Steuerpflichtigen. Insbesondere sollten Kontrollen durch den Bund stärker risikobasiert durchgeführt werden. Es wäre denkbar, ähnlich der Wirtschaftsprüfung, Wesentlichkeitsgrenzen einzuführen. Hoch Konkret könnten bei den folgenden Handlungspflichten reduziert werden: Mehrwertsteuerabrechnungen, Qualifikation von Leistungen, Rechnungsstellung und Steuerausweis, Vorsteuerabzugsberechnung, Korrektur von Mängeln in der Abrechnung, Informationspflichten, Verfahren (insbesondere bei der Kontrolle) und bei Datenanforderung. Kurze Umsetzungsdauer Tiefe Umsetzungskosten für die Behörden Inhaltliche Umschreibung des Vorschlags Kommunikation Mit Priorität wurde der Wunsch nach zeitnaher Bearbeitung von Anfragen durch die ESTV sowie die Verbesserung von Erreichbarkeit und Verfügbarkeit genannt. Eine weitere Option wäre die Bildung einer branchen- oder themenspezifischen Hotline oder das Bezeichnen eines für den Steuerpflichtigen verantwortlichen Mitarbeiters der ESTV für alle mehrwertsteuerrechtlichen Belange. Verbesserungsvorschlag reduktionspotential Verbesserungsvorschlag reduktionspotential Umsetzbarkeit und für Dritte Tabelle 5: Verbesserungsvorschläge Mehrwertsteuer Mittel könnten dadurch sehr breit reduziert werden. Kurze Umsetzungsdauer (Prozessanpassung) Tiefe Umsetzungskosten für die Behörden. Weitere, nicht als hoch priorisierte Verbesserungsvorschläge betreffen das Harmonisieren der Begrifflichkeiten mit der EU, die Reduktion der Steuersätze, der Steuerausnahmen und der Besonderheiten im Zusammenhang mit Nicht-Entgelten, die Anpassung der gesetzlichen Regelungen, insbesondere die Reduktion der Komplexität des Mehrwertsteuergesetzes, die Verbesserung der Dokumentation seitens der ESTV und das Akzeptieren elektronischer Rechnungen durch die ESTV. 1 Zusammenfassung 5
13 2 Einleitung 2.1 Ausgangslage Der Bundesrat wurde mit den Postulaten Fournier (Geschäftsnummer Erhebung der Regulierungskosten) und Zuppiger ( Messung der Regulierungskosten) beauftragt, die zu messen, die den Schweizer Unternehmen durch die bestehenden Regulierungen entstehen. Ferner sollten Vereinfachungsmöglichkeiten identifiziert werden. Der Bundesrat hat entschieden, eine Messung der Regulierungskosten in 15 für Schweizer Unternehmen besonders relevanten Bereichen durchzuführen, zwei davon sind die Bereiche Unternehmenssteuern und Mehrwertsteuer. Das bereichsübergreifende Ziel ist es, durch die Messung der Regulierungskosten die Grundlagen für die administrative Entlastung der Unternehmen zu schaffen. Die der Unternehmen aufgrund von Regulierungen sollen minimiert werden. Das führt zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes Schweiz. Im internationalen Umfeld ist wegen des zunehmenden Wettbewerbs zwischen den Staaten eine grosse Anzahl von Ländern der OECD und der EU bestrebt, die Belastung der Unternehmen durch Regulierungskosten zu minimieren. Mit einer geringen administrativen Belastung für die Unternehmen kann langfristiges Wirtschaftswachstum besser ermöglicht werden. Die Studie Regulierungskosten im Bereich Steuern wurde im Auftrag der ESTV und mit Unterstützung des Subakkordanten Ecoplan, durch PwC erstellt. Dabei wurden folgende Ziele verfolgt: Die auf Steuerregulierungen basierenden für Unternehmen wurden mit der Methode Regulierungs-Checkup durch Experten geschätzt. Vereinfachungsvorschläge, die einsparungen für die Unternehmen mit sich bringen, wurden mit Hilfe von Experten- und Unternehmensinterviews entwickelt. Zusätzlich wurden zwei bereichsspezifische Ziele vorgegeben: Im Bereich der Unternehmenssteuern wurden die folgen auf die einzelnen Steuerarten und Unternehmensgrössen aufgeschlüsselt. Im Bereich der Mehrwertsteuer wurde die Frage thematisiert, wie sich die Mehrwertsteuerreform Teil A (Amtliche Sammlung des Bundesrechts 2009, S. 5203, in Kraft seit Januar 2010) auf die für die Unternehmen ausgewirkt hat. 2.2 Bereichsdefinition Gegenstand und Rechtsgrundlagen Der Gegenstand der Studie wurde in einem Pflichtenheft definiert 1 und umfasst die Bereiche Unternehmenssteuern und Mehrwertsteuer. Der Bereich Unternehmenssteuern umfasst in der vorliegenden Studie die Steuerarten Gewinnsteuer und übrige Steuern. Die übrigen Steuern sind unterteilt in Grundstückgewinnsteuer, Emissionsabgabe auf Eigenkapital, Umsatzabgabe, Stempelabgaben auf Versicherungsprämien, Quellensteuer auf dem Einkommen ausländischer Arbeitnehmer ( Lohnquellensteuer ) und Verrechnungssteuer. Nach 1 EIDGENÖSSISCHE STEUERVERWALTUNG (ESTV), Pflichtenheft (1289) 605 zum Projekt Schätzung der von Regulierungen und Identifizierung von Potenzialen für die Vereinfachung und reduktion Bereiche Unternehmenssteuern / Mehrwertsteuer. 2 Einleitung 6
14 Steuerart Gewinn-/Kapitalsteuer und übrige Steuern den Vorgaben im Pflichtenheft sind im Bereich Unternehmenssteuern lediglich die juristischen Personen, nicht jedoch Unternehmen mit anderer Rechtsform (z. B. Einzelfirmen und Personengesellschaften) zu berücksichtigen. Im Gegensatz dazu sind bei der Mehrwertsteuer sämtliche steuerpflichtigen Personen, unabhängig von der jeweiligen Rechtsform, heranzuziehen. Für die oben erwähnten Steuerarten sind folgende Rechtsgrundlagen relevant: Rechtliche Grundlagen Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer (DBG, SR ) Bundesgesetz über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden (StHG, SR ) Bundesgesetz über die Verrechnungssteuer (VStG, SR ) Bundesgesetz über die Stempelabgaben (StG, SR ) Kantonale Steuergesetze Kreisschreiben, Merkblätter, Rundschreiben, Wegleitungen Mehrwertsteuer Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 Artikel 130 und 196 (BV, SR 101) Mehrwertsteuergesetz (MWSTG, SR ) Mehrwertsteuerverordnung (MWSTV, SR ) Verordnung des EFD über elektronische Daten und Informationen (ElDI-V, SR ) Verordnung der ESTV über Zertifizierungsdienste im Bereich der ElDI-V (SR ) Verordnung des EFD über die Steuerbefreiung von Inlandlieferungen von Gegenständen zwecks Ausfuhr im Reiseverkehr (SR ) Verordnung der ESTV über die Höhe der Saldosteuersätze nach Branchen und Tätigkeiten (SR ) Bundesbeschluss über die Anhebung der Mehrwertsteuersätze für die AHV/IV (SR ) Verordnung des EFD über die steuerbefreite Einfuhr von Gegenständen in kleinen Mengen, von unbedeutendem Wert oder mit geringfügigem Steuerbetrag (SR ) Verordnung des EFD über die Verzugs- und die Vergütungszinssätze (SR ) Publikationen der ESTV zum Mehrwertsteuerrecht: MWST-Infos ( ) MWST-Branchen-Infos ( ) MWST-Praxis-Infos ( ) Tabelle 6: Rechtsgrundlagen Aus diesen Rechtsquellen und den darin enthaltenen Normen wurden die wichtigsten Handlungspflichten bestimmt (vgl. Kapitel 3). 2 Einleitung 7
15 2.2.2 Abgrenzungen In dieser Studie werden nur die administrativen erhoben, die nicht bereits im Rahmen einer anderen Studie zur Regulierungskostenmessung berücksichtigt werden. Überschneidende Handlungspflichten werden nur berücksichtigt, wenn für die Erfüllung der entsprechenden Pflicht die Steuergesetzgebung die Ursache ist. 2 Abgrenzung zur Studie Rechnungslegungs- und Revisionsrecht In den Bereichen Unternehmenssteuern und Rechnungslegung gibt es Abgrenzungsbedarf. Einerseits sind in den Art DBG die Anforderungen an die für die steuerliche Berechnung des Reingewinns massgebliche Handelsbilanz aufgeführt und andererseits sind im Art. 957 ff. OR 3 die Voraussetzungen an eine ordnungsgemässe Buchführung geregelt. Aufgrund der Tatsache, dass es eine separate Studie zu den Regulierungskosten des Rechnungslegungs- und Revisionsrechts gibt, ist eine Abgrenzung der in der jeweiligen Studie zu berücksichtigenden Pflichten vorzunehmen. Im Rahmen dieser Studie wird deshalb nur auf die steuerlichen Elemente der Buchführung abgestellt. Dies gilt sowohl für den Bereich Unternehmenssteuern als auch für den Bereich Mehrwertsteuer. Bei der Gewinnsteuer wird primär die Mitwirkungspflicht 4 und die Bestimmung des Steuerobjekts 5 berücksichtigt. Abgrenzung zur Studie Sozialversicherungsrecht Regulierungskosten im Zusammenhang mit dem Lohnausweis wurden in dieser Studie nur insoweit erhoben, als sie für die Durchführung des Steuerrechts notwendig sind und im Wesentlichen aus steuerrechtlichen Gründen entstehen. Abgrenzung zur Studie Zollverfahren Nicht Gegenstand dieser Studie ist die im MWSTG geregelte Einfuhrsteuer. Für die besonderen administrativen der Steuer auf der Einfuhr von Gegenständen nach Art. 50 ff. MWSTG wird auf die Studie zu den Zollverfahren verwiesen Zuständigkeiten Für die Unternehmenssteuern sind je nach Steuerart die ESTV, die kantonalen und/oder die kommunalen Steuerverwaltungen zuständig. Für die Inland- und Bezugssteuer (Mehrwertsteuer) ist die ESTV zuständig. 2 Der statutarische Abschluss von schweizerischen Tochtergesellschaften börsenkotierter Unternehmen wird hauptsächlich wegen der Steuergesetzgebung und als Beilage zur Steuererklärung erstellt. Das Mehrwertsteuerrecht ist andererseits nicht die Hauptursache für das Führen einer Buchhaltung und diese wurden daher nicht berücksichtigt. Das Mehrwertsteuerrecht enthält jedoch Sondervorschriften, die über das allgemeine Buchführungsrecht hinausgehen; diese wurden geschätzt. 3 Bundesgesetz betreffend die Ergänzung zum Schweizerischen Zivilgesetzbuches (Fünfter Teil: Obligationenrecht), SR Art. 126 Abs. 1 und 2 DBG. 5 Art DBG und Art StHG. 2 Einleitung 8
16 2.3 Methodik Um die Einheitlichkeit und Vergleichbarkeit der 15 Studien zu gewährleisten, wurde diesem Projekt die Methode gemäss dem vom SECO ausgearbeiteten Handbuch Der Regulierungs-Checkup - Handbuch zur Schätzung der und zur Vereinfachung der Regulierungen (2011) 6 (nachfolgend Handbuch) zugrunde gelegt. Berücksichtigte Handlungspflichten Im Wesentlichen werden im Gegensatz zu dem in den Niederlanden entwickelten Standard--Modell (SKM) 7 die aller Handlungspflichten gemessen. Das heisst, dass sowohl der administrative Aufwand, der im Zusammenhang mit der Erfüllung der Informationspflichten anfällt, gemessen wird, als auch alle Handlungspflichten berücksichtigt werden. In der unten aufgeführten Abbildung werden Informationspflichten, weitere Handlungspflichten, Duldungspflichten und Unterlassungspflichten unterschieden. Abbildung 1: Berücksichtigte der Regulierungen gemäss Regulierungs-Checkup : Handbuch zur Schätzung der von Regulierungen sowie zur Identifizierung von Potenzialen für die Vereinfachung und reduktion (SECO; 2011) Die von diesen Pflichten verursachten direkten werden in Personal-, Investitionskosten, sonstige Sachkosten und finanzielle unterteilt. Im Rahmen dieser Studie werden die Unterlassungspflichten, die Duldungspflichten und die weiteren nicht berücksichtigt. 8 Eine wesentliche Ergänzung zum SKM und dem 6 STAATSSEKRETARIAT FÜR WIRTSCHAFT SECO (HRSG.), Regulierungs-Checkup. Handbuch zur Schätzung der von Regulierungen sowie zur Identifizierung von Potenzialen für die Vereinfachung und reduktion, 2011, (4. Juli 2013). 7 Vgl. SCM NETWORK (HRSG.), How to reduce administrative burdens?, The Standard Cost Model method!, 2005, (4. Juli 2013). 8 Vgl. STAATSSEKRETARIAT FÜR WIRTSCHAFT SECO (HRSG.), Regulierungs-Checkup. Handbuch zur Schätzung der von Regulierungen sowie zur Identifizierung von Potenzialen für die Vereinfachung und reduktion, 2011, S. 10/59, (4. Juli 2013). 2 Einleitung 9
17 Regulierungskostenmodell (RKM) 9 sind die Identifizierung der Probleme der Unternehmen und die Aufnahme von Verbesserungsvorschlägen. Die Sowieso- wurden bei der Studie nicht separat ausgewiesen, weil bereits bei der Definition der Handlungspflichten nur auf die Pflichten abgestellt wurde, die ausschliesslich aufgrund der steuerlichen Gesetzgebung entstehen, oder aber es wurde nur der auf die Steuern entfallende Teil geschätzt. Vorgehensmethodik Die Methodik des Handbuchs sieht eine Schätzung des administrativen Aufwandes eines durchschnittlichen Unternehmens ex post vor. Die sind standardisiert, werden von Experten geschätzt und anschliessend von Unternehmen validiert. Das Ergebnis der Regulierungskostenmessung soll dabei unterstützen, die Ursachen für die zu identifizieren und darauf basierend Verbesserungsvorschläge zur reduktion zu erstellen sowie zu priorisieren. Gestützt auf diese Vorschläge ist es möglich, dem Gesetzgeber und der Verwaltung konkrete Vereinfachungsvorschläge zu unterbreiten. Ein repräsentatives Ergebnis könnte nur durch die Erhebung einer grossen Anzahl statistischer Daten und Unternehmensinterviews erreicht werden. In dieser Studie wurde mit 32 durchgeführten Interviews bereits eine höhere Anzahl an Unternehmen befragt, als dies im Pflichtenheft (10 Interviews) vorgesehen war. Die Ergebnisse der Unternehmensinterviews sind dennoch statistisch nicht repräsentativ. Expertenschätzung Um eine möglichst valide schätzung zu erhalten, wurden Experten ausgewählt, die über ein fundiertes Know-how und breite Praxiserfahrung aus verschiedenen Industriezweigen und verschiedenen Unternehmensgrössen verfügen. Die Zusammensetzung des Expertenpanels ist wie folgt: Nr. Branche Zuständigkeitsbereich Beratungs- und Treuhandunternehmen Beratungs- und Treuhandunternehmen Beratungs- und Treuhandunternehmen Beratungs- und Treuhandunternehmen Treuhand- und Lohnadministration für Kleinunternehmen. administrative Arbeiten für Mikro- und Kleinunternehmen Unternehmenssteuern bei mittleren und grossen Unternehmen Mehrwertsteuerberatung 5 Telekommunikation Steuerverantwortliche Person 6 Logistik Steuerverantwortliche Person Tabelle 7: Expertenpanel Durch diese Auswahl konnte sichergestellt werden, dass zu jeder Steuerart und zu jedem Segment ein Experte die schätzte, der langjährige Berufserfahrung hat und verschiedene Geschäftsfälle kennt. Im Expertenpanel wurden nach Vereinbarung mit dem Auftraggeber abweichend vom Pflichtenheft weder Vollzugsbehörden noch Verbände berücksichtigt. Erläuterungen zur Anwendung der Methode Der verwendete satz für die Bestimmung der Personalkosten beträgt gemäss Handbuch Schweizer Franken pro Arbeitsstunde. Im Jahr 2010 wurden die 9 Vgl. KPMG, Handbuch zu den Regulierungskosten, 2009, A771F FAB/bst/hs.xsl/suche.htm?innerRequest=true&suchbegriff=RKM&Suche_absenden.x= 4&Suche_absenden.y=11C, (4. Juli 2013). 2 Einleitung 10

References: Art. 20
 Art. 50
 Art. 42
 Art. 124
 Art. 43
 Art. 123
 Art. 48
 Art. 130
 Art. 12
 Art. 5
 Art. 13
 Art. 32
 Art. 83
 Art. 4
 Art. 7
 Art. 10
 Art. 71
 Art. 18
 Art. 26
 Art. 28
 Art. 38
 Art. 72
 Art. 68
 Art. 69
 Art. 31
 Art. 82
 Art. 70
 Art. 122
 Art. 957
 Art. 50
 Art. 126