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Timestamp: 2020-08-04 03:33:47+00:00

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Polizei trotz abgeschlossenem Studium - Kein Quereinstieg - Seite 2 - CopZone
Beitragvon SiGer » Do 25. Jul 2013, 15:09
Richtig, ich wollte ihm nur offenbaren, dass es im gD in NRW definitv geht.
Vllt, nur eine Mutmaßung, hat er sich ja auch vertan und meinte den gD und nicht den hD.
Aber wenn sich HansWurstWII nicht dazu äußert, wissen wir es nicht
Und so wie er das geschildert hat, dass man mit einem abgeschlossenen Stuidum gar nicht erst zum Test eingeladen wird, muss es sich um den gD handeln. Oder?
Oder kann man etwa direkt nach der Schule (ohne Staatsexamen, ohne "Polizeiausbildung" irgendwie zu hD kommen? Denke doch nicht, oder?
Beitragvon PotionMaster » Do 25. Jul 2013, 15:13
SiGer hat geschrieben: Vllt, nur eine Mutmaßung, hat er sich ja auch vertan und meinte den gD und nicht den hD.
Ja, das kann natürlich sein. Aber es wäre mir neu, dass ein Studium den Einstieg in den gD verkompliziert.
SiGer hat geschrieben: Aber wenn sich HansWurstWII nicht dazu äußert, wissen wir es nicht
SiGer hat geschrieben: Und so wie er das geschildert hat, dass man mit einem abgeschlossenen Stuidum gar nicht erst zum Test eingeladen wird, muss es sich um den gD handeln. Oder?
Das ist ja eben das seltsame. Wie ich schon schrieb, mir wäre es neu, dass man ohne Studium zum hD kommt. Das ist die Voraussetzung.
Aber im gD ist es eben auch normalerweise kein Problem, wenn man bereits ein Studium hat.
Deshalb wird sich der Autor dazu wohl nochmal äußern müssen, wenn er bessere Ratschläge will
Beitragvon chigurh » Do 25. Jul 2013, 16:02
HansWurstXII hat geschrieben: Lieber versuche ich noch einmal meinem Kindheitstraum nachzugehen, und bewerbe mich für den höheren Dienst bei der Polizei.
Dein Kindheitstraum war aber nicht der höhere Dienst, oder ;)?
Bayern bildet Wirschaftskriminalisten aus:
http://www.copzone.de/phpbbforum/viewto ... 27&t=74110
Beitragvon VeSta » Do 25. Jul 2013, 16:22
Das kannst du aber nicht mit "normalem" BWL-Studium vergleichen.
Selbst laut deinem Link beträgt die Regelstudienzeit für einen Bachelorabschluss 6-8Semester, darauffolgend den Masterabschluss mit nochmals 2-4 Semester. Mir persönlich sind im Bereich der WiWi nur Masterabschlüsse bekannt, welche 4 Semester dauern.
Aber wohl zu weit ab vom Thema.
Beitragvon Kensei » Do 25. Jul 2013, 18:17
Leute, macht doch nicht so'nen Akt draus
Der Threadersteller hat wahrscheinlich keine Ahnung was der Unterschied zwischen hD und gD bei einer Polizeibehörde ist und hat einfach auf's blaue drauflos gefragt. Außerdem war die hauptsächliche Frage ja, ob es Probleme gibt bei einer Bewerbung wegen seines abgeschlossenen Studiums und die wurde ja schon ausreichend beantwortet...
Beitragvon PotionMaster » Do 25. Jul 2013, 18:24
Wobei es dann eben durchaus einen Unterschied macht, ob er den Bachelor oder Master hat. Denn die schon angesprochene Option des Wirtschaftskriminalisten wäre ja ein Einstieg in den hD, wenn ich das so richtig verstanden habe. Dafür müsste es aber wohl der Master sein, oder?
Wenn er in den gD will, dann ist es allerdings egal.
Zur Unterscheidung mD, gD und hD hier ein guter Link mit weiteren Verweisungen:
http://www.copzone.de/phpbbforum/viewto ... t#p1110296
Beitragvon shuffle » Do 25. Jul 2013, 19:21
Die Wirtschaftskriminalistenstellen in Bayern sind g. D., wenn ich die Anzeige in der Stellenbörse des Freistaats richtig im Kopf hab.
H. D. als Wiwi wäre wohl eher das Wirtschaftsministerium ne Anlaufstelle, gelegentlich nehmen die da wohl Leute, aber dafür wäre ein Master Voraussetzung und die Stellen sind m. W. nicht wenig begehrt, man ist da recht wählerisch!
Beitragvon PotionMaster » Do 25. Jul 2013, 19:24
Sind solche Stellen dann nicht im Behördenspiegel, Staatsanzeiger o. ä. ausgeschrieben?
Beitragvon Kensei » Do 25. Jul 2013, 20:43
In Thüringen kann man sich sowohl mit Bachelor als auch mit Master/Diplom für eine Laufbahn zum Wirtschaftskriminalisten bewerben. Mit Bachelor kommt dann ein Quereinstieg in den gD, mit Master/Diplom + Berufserfahrung ein Einstieg in den hD infrage.
Obwohl das ja eigentlich nicht die Ausgangsfrage des TE war, der Vollständigkeit halber trotzdem nochmal der Auszug aus der entsprechenden Verordnung:
Unmittelbare Einstellung von Fachhochschulabsolventen in den gehobenen
Polizeivollzugsdienst für die Kriminalpolizei
(1) Unmittelbar in den gehobenen Polizeivollzugsdienst der Kriminalpolizei kann unter Berufung in
das Beamtenverhältnis auf Probe nach Maßgabe des § 25 Satz 2 ThürBG eingestellt werden, wer
1. die Einstellungsvoraussetzungen des § 3 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 und 3 bis 5 erfüllt,
2. erfolgreich ein Fachhochschulstudium abgeschlossen und dadurch Spezialkenntnisse
erworben hat, die für den zu besetzenden Dienstposten im Polizeivollzugsdienst der
Kriminalpolizei erforderlich sind; dazu gehört insbesondere die Fachrichtung Betriebswirtschaft
3. das 35. Lebensjahr noch nicht vollendet hat.
Einstellungsbehörden sind das Landeskriminalamt und die Polizeidirektionen. Die Einstellungen
erfolgen mit Zustimmung der obersten Dienstbehörde.
(2) Die Einstellung erfolgt in das Amt eines Kriminalkommissars mit dem Zusatz “zur Anstellung (z.
A.)”.
(3) Die Beamten werden zu Beginn der Probezeit in die Aufgaben des Kriminaldienstes eingeführt.
Die Einführung schließt ein Einführungspraktikum und eine fach-theoretische Unterweisung an der
für die Ausbildung des gehobenen Polizeivollzugsdienstes zuständigen Einrichtung ein. Die
Einführung dauert insgesamt sechs Monate und endet mit einer Prüfung. Ein Prüfungsteilnehmer,
der die Prüfung nicht bestanden hat, kann die Prüfung einmal wiederholen. § 8 Abs. 2 gilt
entsprechend. Mit Beendigung der Probezeit entscheidet die nach Absatz 1 Satz 2 zuständige
Einstellungsbehörde auf der Grundlage der dienstlichen Leistungen und der Prüfung, ob sich der
Beamte für seine Laufbahn bewährt hat.
(4) Die oberste Dienstbehörde kann im Einzelfall von Absatz 1 Satz 1 Nr. 3 Ausnahmen zulassen.
Unmittelbare Einstellung von Hochschulabsolventen in den höheren Polizeivollzugsdienst
für die Kriminalpolizei
(1) Unmittelbar in den höheren Polizeivollzugsdienst der Kriminalpolizei kann unter Berufung in
1. die Einstellungsvoraussetzungen des § 3 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 und 3 bis 5 erfüllt
2. erfolgreich ein wirtschaftswissenschaftliches Hochschulstudium abgeschlossen und dadurch
Spezialkenntnisse erworben hat, die für den zu besetzenden Dienstposten im
Polizeivollzugsdienst der Kriminalpolizei erforderlich sind,
3. danach eine hauptberufliche Tätigkeit entsprechend der Hochschulbildung von mindestens
drei Jahren ausgeübt hat und
4. das 35. Lebensjahr noch nicht vollendet hat.
Einstellungsbehörde ist die oberste Dienstbehörde.
(2) Die Einstellung erfolgt in das Amt eines Kriminalrates mit dem Zusatz “zur Anstellung (z. A.)”.
(3) Während der Probezeit werden die Beamten in die Aufgaben des höheren
Polizeivollzugsdienstes der Kriminalpolizei eingeführt. Die Einführung schließt die erfolgreiche
Teilnahme an einem Studienkurs an der Polizei-Führungsakademie ein. § 8 Abs. 2 gilt
(4) Die oberste Dienstbehörde kann im Einzelfall von Absatz 1 Satz 1 Nr. 4 Ausnahmen zulassen.
Anerkennung von Prüfungen, Übergangsregelung
(1) Die vor Inkrafttreten dieser Verordnung abgelegten Laufbahnprüfungen und sonstigen anerkannten
Prüfungen gelten als Laufbahnprüfungen im Sinne dieser Verordnung.
(2) Beamte, die vor Inkrafttreten dieser Verordnung nach den Bestimmungen des bisherigen
Laufbahnrechts ihre Ausbildung für den mittleren, gehobenen oder höheren Polizeidienst begonnen
haben, schließen die Ausbildung nach bisherigem Recht ab, soweit in dieser Verordnung nichts
(3) § 14 Abs. 3 Satz 2 findet keine Anwendung für Beamte, die vor Inkrafttreten dieser Verordnung in
den höheren Polizeivollzugsdienst aufgestiegen sind.
http://www.thueringen.de/imperia/md/con ... 082002.pdf
Beitragvon HansWurstXII » Do 25. Jul 2013, 21:48
Ach Gott. Tut mir leid. Ich meinte natürlich den gehobenen Dienst! Hatte den Thread in der Früh gemacht, und war noch nicht ganz bei Bewusstsein
Und 8 Semester, da ich in den Niederlanden studiert habe. Dort sind es 4 Jahre, entsprechend 8 Semester für den Bachelor.
Beitragvon coco_loco » Do 25. Jul 2013, 21:55
Wenn du niederländisch kannst, dann geh doch nach NRW oder Niedersachsen, da werden dir die Sprachkenntnisse sicher auch gut helfen.
Ein vorheriges Studium ist überhaupt kein Problem. Leute mit wertvollen Kenntnissen sind wichtig und gern gesehen!
Beitragvon Polli » Do 25. Jul 2013, 23:09
HansWurstXII hat geschrieben: ...
Hi HansWurstXII,
ich kann für NRW sprechen, bzw. schreiben...
Das, was du gehört hast ist Unsinn.
Du kannst und darfst dich wie jeder andere Bewerber bewerben und wirst
Wenn du die objektiven Einstellungsvoraussetzungen erfüllst, wirst du zum Testverfahren
eingeladen und (wie jeder andere) geprüft.
Du bestimmst aufgrund deiner dir von Gott gegebenen Intelligenz, sowie deinen
persönlichen Fähigkeiten, deinem Vorbereitungsfleiß und deiner persönlichen Art,
wie gut oder schlecht du dein Auswahlverfahren abschließen wirst.
Kurz gesagt, man hat dir Nonsense erzählt..
Beitragvon Der müde Joe » Fr 26. Jul 2013, 02:31
Also ich hab auch n Bachelor in Maschinenbau/KFZ, und das kam bei der Bewerbung in NI, NRW und der BPol damals sehr gut an.
Beitragvon PotionMaster » Fr 26. Jul 2013, 06:29
In Rheinland-Pfalz auch ganz sicher kein Problem!
Beitragvon Controller » Fr 26. Jul 2013, 06:41
Jetzt ist mir zu Ohren gekommen, dass Bewerber die bereits ein abgeschlossenes Studium hinter sich haben, nicht gerne gesehen bzw. nicht erst zum Einstellungstest eingeladen werden.
vlt. sind ja auch BL/"Behörden" gemeint,
die gleichzeitig mD/gD ....
war ja auch schon mehrfach Thema hier

References: § 25
 § 3
 § 8
 § 3
 § 8
 § 14