Source: http://mythen-post.ch/datei_archiv_21_1_04/anzeige_gegen_spams_15_1_04.htm
Timestamp: 2017-05-28 04:55:04+00:00

Document:
Erstattung einer Strafanzeige wegen Missbrauch einer Fernmeldeanlage und (sexueller) Bel&auml;stigung durch E-Mails
Wie sich Internet-Anwender gegen obszönen, pornographischen Spam-Müll wehren können (im Jahre 2004 noch infolge relativ uneffizienter Spamfilter ein Problem)Erstattung einer Strafanzeige wegen Missbrauch einer Fernmeldeanlage und (sexueller) Belästigung durch E-Mails
Das Löschen unerwünschten E-Mails ist täglich mit beträchtlichem zeitlichem Aufwand verbunden. Firmen in der Schweiz entsteht dadurch ein wirtschaftlicher Schaden. Es wichtig, dass hier die Justiz mit der Aussprechung von Strafen gegen dubiose Spam-Versender (Sexanbieter, Pornographie etc.) ein dringend notwendiges Zeichen setzt. Wie Sie sich als Internet-User konkret wehren können, zeigt nachfolgendes Beispiel:
Sehr geehrter Herr Untersuchungsrichter Am 10.11.03 habe ich beim Bezirksamt Schwyz fristgerecht eine Anzeige gegen verschiedene Halter/Betreiber von E-Mail-Adressen bzw. Links (http://...126.com) wegen Belästigung durch Missbrauch einer Fernmeldeanlage und sexueller Belästigung erstattet. Der Inhalt der jeweiligen E-Mails liegt der Untersuchungsbehörde in ausgedruckter Form vor. Wie Sie beiliegendem Beweismaterial entnehmen können, geht die Belästigung seither durch den/die besagte(n) Betreiber vor allem über den Mail-Dienst "...@freesurf.ch" (hinter diesem Namen steckt die Sunrise/TDC Switzerland AG, Thurgauerstrasse 60, 8050 Zürich, Tel. 01 300 41 41, Fax 01 300 41 41, E-Mail: info@sunrise.net), ungehindert weiter. Nachfolgend aufgeführt die belästigenden E-Mails:
"Sabine Geil" <blastentotal@freesurf.ch>
Dienstag, 27. November 2003
von "Gina Feller" <ginaundjessicam@web.de>
von "Petra Engel" <petra0815@freesurf.ch>
von "Franzi" <offenbach.00fransiska0@web.de>
von "Franzi" <sandyeckert@freesurf.ch>
von "Sven Haller" <svenhaller@freesurf.ch>
von "Michael Mayer" <Michaelmayer@freesurf.ch>
von "sex cam" <sexcam@freesurf.ch>
Montag, 19. Dezember 2003
von "bernd islauer" <schockerbernd@freesurf.ch>
Montag, 20. Dezember 2003
Montag, 21. Dezember 2003
von "Fanzis Dressler" <franzis.dre0ssler@web.de>
von "Beate Geil" <beategeil@freesurf.ch>
von "nadia kunz" <nadiakunz@freesurf.ch>
"Marissa" <marissa.private84@web.de>
"Manga Peter" <mangapeter.site44@web.de>
"Claudia Weber" <claudiaweber@bluewin.ch>
von "claudia neumann" <claudianeumann@freesurf.ch>
Anmerkung: Eine Rücksendung solcher E-Mails bzw. ein Stopp ist nicht möglich (die Mails kommen als nicht zustellbar retour). Auch eine Remove-Möglichkeit ist nicht gegeben. Da lediglich E-Mails und deren Inhalt, nicht aber konkret Name, Strasse, Ort des Absenders (Täters) mir vorliegen, muss in vorliegendem Fall wohl formal Anzeige gegen Unbekannt erstattet werden, was ich hiermit ausdrücklich mache, damit die zuständigen Behörden (Polizei etc.) ermitteln können. Hinweis: Art und Gestaltung der Mails lassen den Verdacht zu, dass es sich beim Versender der E-Mails um ein und dieselbe Täterschaft handeln könnte. Wie oben gezeigt wird, sind es systematische Belästigungen, was rechtlich als strafverschärfend ins Gewicht fallen muss. Der Internet-Provider Bluewin sperrt auf Verlangen E-Mail-Adressen. Via obiger E-Mail-Adresse "Claudia Weber" <claudiaweber@bluewin.ch> kann die Polizei bei Bluewin ermitteln, wer hinter dieser E-Mail-Adresse (und damit vermutlich auch der restlichen) steckt.
StGB Art. 179septies Missbrauch einer Fernmeldeanlage Wer aus Bosheit oder Mutwillen eine Fernmeldeanlage zur Beunruhigung oder Belästigung missbraucht, wird, auf Antrag, mit Haft oder Busse bestraft. Ich besitze folgende E-Mail-Adressen: xy. Wie das Beweismaterial (siehe Beilage) Schwarz auf Weiss belegt, bin ich Empfänger der erwähnten E-Mails und dadurch Geschädigter. Ich habe den betreffenden Versendern/Betreibern keinen Anlass gegeben, mir solchen belästigenden E-Mail-Müll zu schicken und beantrage, dass der/die dafür Verantwortliche(n) vom Gericht angemessen bestraft werde(n). Offensichtlich wird diese Art von Belästigung (Inhalt/Wiederholung/Systematik) gewerbsmässig betrieben. Selbstredend verlange ich, dass die unverlangte Zustellung von E-Mails mit belästigendem, obszönen Inhalt von den zuständigen Behörden endlich gestoppt wird.
StGB Art. 198 Sexuelle Belästigungen Wer vor jemandem, der dies nicht erwartet, eine sexuelle Handlung vornimmt und dadurch Ärgernis erregt, wer jemanden tätlich oder in grober Weise durch Worte sexuell belästigt, wird, auf Antrag, mit Haft oder Busse bestraft.
Strafantrag nach Art. 179septies und StGB Art. 198 Das beiliegende Beweismaterial zeugt eindeutig, dass es sich um eine (z.T. vor allem sexuelle) Belästigung handelt. Internet bzw. E-Mails gehören in den Bereich "Fernmeldeanlage". Ich stelle deshalb fristgerecht Strafantrag: Sowohl StGB Art. 179septies wie auch StGB Art. 198 müssen in vorliegendem Fall angewendet werden und der oder die Täter bestraft werden. Sollte das Bezirksamt Schwyz für die vorliegende Strafuntersuchung nicht zuständig sein, bitte ich Sie, die Unterlagen an die zuständige Untersuchungsbehörde weiterzuleiten. Für Ihre Bemühungen danke ich Ihnen zum voraus bestens und verbleibe mit freundlichen Grüssen Urs Beeler
[Anmerkung der Mythen-Post: "Pornographie ist der Todfeind der natürlichen Sexualität", Wilhelm Reich (1897-1957), österreichischer Psychoanalytiker und Begründer der Charakteranalyse.Später erledigte sich das obige Thema mit der Einführung effizienter Spamfilter.]
Anmerkung: Eine Rücksendung solcher E-Mails bzw. ein Stopp ist nicht möglich (die Mails kommen als nicht zustellbar retour). Auch eine Remove-Möglichkeit ist nicht gegeben. Da lediglich E-Mails und deren Inhalt, nicht aber konkret Name, Strasse, Ort des Absenders (Täters) mir vorliegen, muss in vorliegendem Fall wohl formal Anzeige gegen Unbekannt erstattet werden, was ich hiermit ausdrücklich mache, damit die zuständigen Behörden (Polizei etc.) ermitteln können. Hinweis: Art und Gestaltung der Mails lassen den Verdacht zu, dass es sich beim Versender der E-Mails um ein und dieselbe Täterschaft handeln könnte. Wie oben gezeigt wird, sind es systematische Belästigungen, was rechtlich als strafverschärfend ins Gewicht fallen muss. Der Internet-Provider Bluewin sperrt auf Verlangen E-Mail-Adressen. Via obiger E-Mail-Adresse "Claudia Weber" <claudiaweber@bluewin.ch> kann die Polizei bei Bluewin ermitteln, wer hinter dieser E-Mail-Adresse (und damit vermutlich auch der restlichen) steckt. Rechtliches
StGB Art. 179septies Missbrauch einer Fernmeldeanlage Wer aus Bosheit oder Mutwillen eine Fernmeldeanlage zur Beunruhigung oder Belästigung missbraucht, wird, auf Antrag, mit Haft oder Busse bestraft. Ich besitze folgende E-Mail-Adressen: xy. Wie das Beweismaterial (siehe Beilage) Schwarz auf Weiss belegt, bin ich Empfänger der erwähnten E-Mails und dadurch Geschädigter. Ich habe den betreffenden Versendern/Betreibern keinen Anlass gegeben, mir solchen belästigenden E-Mail-Müll zu schicken und beantrage, dass der/die dafür Verantwortliche(n) vom Gericht angemessen bestraft werde(n). Offensichtlich wird diese Art von Belästigung (Inhalt/Wiederholung/Systematik) gewerbsmässig betrieben. Selbstredend verlange ich, dass die unverlangte Zustellung von E-Mails mit belästigendem, obszönen Inhalt von den zuständigen Behörden endlich gestoppt wird.
StGB Art. 198 Sexuelle Belästigungen Wer vor jemandem, der dies nicht erwartet, eine sexuelle Handlung vornimmt und dadurch Ärgernis erregt, wer jemanden tätlich oder in grober Weise durch Worte sexuell belästigt, wird, auf Antrag, mit Haft oder Busse bestraft.
Strafantrag nach Art. 179septies und StGB Art. 198 Das beiliegende Beweismaterial zeugt eindeutig, dass es sich um eine (z.T. vor allem sexuelle) Belästigung handelt. Internet bzw. E-Mails gehören in den Bereich "Fernmeldeanlage". Ich stelle deshalb fristgerecht Strafantrag: Sowohl StGB Art. 179septies wie auch StGB Art. 198 müssen in vorliegendem Fall angewendet werden und der oder die Täter bestraft werden. Sollte das Bezirksamt Schwyz für die vorliegende Strafuntersuchung nicht zuständig sein, bitte ich Sie, die Unterlagen an die zuständige Untersuchungsbehörde weiterzuleiten. Für Ihre Bemühungen danke ich Ihnen zum voraus bestens und verbleibe mit freundlichen Grüssen Urs Beeler
[Anmerkung der Mythen-Post: "Pornographie ist der Todfeind der natürlichen Sexualität", Wilhelm Reich (1897-1957), österreichischer Psychoanalytiker und Begründer der Charakteranalyse.]
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References: Art. 179
 Art. 198
 Art. 179
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