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Timestamp: 2020-07-12 16:32:11+00:00

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1938 / 152 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 04 Jul 1938 18:00:01 GMT)
1938 / 152 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 04 Jul 1938 18:00:01 GMT) scan diff
2E, ies A F e E: A M aA t 7A hi 7ER R E L i ad L
Pu ta Se 7A
Neîhs- und Staat3anzeiger Nr. 152 vom 4. Juli 1938. S. 3
wnteihs3- und Staatsanzeiger Nr. 152 vom 4. Juli 1938. S. 2
“ Nichtamtliches.
._Kirchenpolitishe Gruppen haben kein Recht, kirchên- regimentliche und kirchenbehördliche Befugnisse auszuüben und haben zu“ keiner Zeit cin Recht dazu besessen. Diese Rechtslage
postmarken zu 25 Rpf. — Bild des Grafen in der offenen Gondel eines alten Zeppelin-Luftschiffes — und zu 50 Rpf. — Abbildung des Gondelteils des neuesten Luftschiffs — in Stahlstih auf
10 088,9 41 894,2
imm Mai 1937
ist unabhängig von der in § 1 der Fünften Durchführungs- verorduung vorgeschenen Schaffung kirchenleitender Organe. Die Bestimmung des § 1 besagt lediglih, daß von dem Zeit- punftt der Bildung eines solchen Organes ab die Fortseßung illegaler Ausübung kirchenregimentlicher Gewalt durch kirh- liche Gruppen, selbst wenn sie vorher nicht verhindert wurde, staatlicherseits auf keinen Fall mehr geduldet werden würde. Fn der Evangelischen Kirche derx altpreußischen Union sind seit dem 10. Februar 1936 auch| in den Kirchenprövinzen Rheinland und Westfalen auf Grund des Geseves zur Siche- rung der Deutschen Evangelischen Kirche vom 24. September 1935 (Reichsgeseßbl. I S. 1178) Organe der Kirchenleitung gebildet. Damit ist der vorerwähnte Zeitpunkt eingetreten. Berlin, den 30. Juni 1938.
Dex Reichsminister für die kirchlichen Angelegenheiten. Merl
Die FZnderziffer der Großhandelspreise
Der Königlich Norwegische Gesandte A. S {he el" hät Berlin am 1. d. M. verlassen. Während seiner Abwesenheit führt Légationsrat Stan g die Geschäfte dec Gesandtschaft.
___ Nr. 27 des Reichsministerialblatts vom 1. Juli 1938 ist . soeben. ershicnen ‘und vom Reichsverlagsamt, Berlin NW 40, Scharnhorststraße 4, zu beziehen. - - ".
Znhalt: Erste Durhführungsanordnung zur - Neugestal- tung der Reichshauptstadt. — Zweite Durhführungsanordnung ur Neugestaltung der Reichshauptstadt. — Bekanntmachung über Verlequng der Geschäftsräume und Änderung - der Anschrift des Reichsarbeitsministeriums. Konsulatwesen: Ernennung. — Exequaturerteilung. Steuer- und Zollwesen: Verordnung überdie Neuregelung der örtlichen Zuständigkeit von Hauptzoll- ämtern im Oberfinanzbezir! Schlesien (Breslau). — Wehrmacht- ‘angelegenheiten: Landbeschaffung sür Zwecke. der Wehrmaht — Altwarp —, — Landbeschaffung für Zwecke der Wehrmaht — Gardelegen —, — Landbeschaffung für Zwecke der Wehrmacht — Neuruppin —, — Landbeschaffung für Zwecke der Wehr- mächt* — Neiße —, i
Papier ohne Wasserzeihen heraus, entworfen vom Berliner Graphiker* von Axter-Heudtlaß.
Fernsprechdienst mit Griechenland.
Mit Wirkung vom 1. Fuli 1938 an ist der griechishe Ort Stylis zum Fernsprehdienst mit Deutschland zugelassen. Ein A ara aus Berlin während der Tageszeit kostet 10, i
Uns ver Vertvaltung.
Durch Landeskultur 536 000 ha Neuland erobert. — Bilanz 1933 bis 1936.
Gegenüber den bisherigen auf Schäßungen beruhenden An- gaben Uber die Erfolge der energish betriebenen Landeskultur- arbeit im Dritten Reich legt nunmehr das Reichhsexnährungs- ministerium untex der Bezeichnung „Die Meliorationen in den Jahren 1933 bis 1936“ einen umfassenden Tatsachenbericht mit genauen rehnerishen Unterlagen vor. Reichsernährungsminister
9) Ohne 0,4 Auf-
Gefamtabgang
1938 4,48
16 102,3 |
April uldvershreibungen des
| 61 486,8 |
7|\4
11 609,4 |
2087,3 | 47 786,1
1956,22 | 30 492,7 4,49
Anstalten 2 087,3 | 36 176,
enfulturkreditbriefe und Sch
verbandes deut|her Gemeinden. —
rechtliche Kredit- anstalten 11 584,5 4,63 Bod
Oeffentlich- F
Darré weist einleitend darauf hin, daß in den leßten Jahren von unserer knappen , landwirtschaftlihen Nußflähe 650 000 ha für andere dringende Aufgaben freigemaht werden mußten. Gleich- zeitig führten die Erfolge der Arbeits\{hlaht und das Wachstum
vom 29. Zuni 1938.
Hypo- theken- Afktien- Banken 16 952,0 4,50
WBerkehrstwvefen.
Indexgruppen änderung
1938 L: Í in vH
22. Juni | 29; Juni
x. NAgrarstoffe. | 1. Pflanzlichhe Nahrungsmittel . E d 2 Seh »ck U 6 87,9 Be Mieberielianile 1118 E ai S 106,7 Agra1 stoffe zusammen . 106,0 o: KolenalwatE N 89,9 I. Fudustrielle Nohstoffe und Halbwaren. Kolle 5 L L Cisenrohftoffe und Eisen . Metalle (außer Eisen) . es Haute und Ledex « « » Ghimlalle e Künstlihe Düngemittel . Kraftöle und Schmierstoffe . Q s Papierbalbwaren und Papier . Be L Jadustrielle Nobstoffe und Halbwaren zusammen . . FTT. Fndustrielle Fertig-
T8: 87,9 111,6 106,7 106,1 90,0
1127 104,1 49,4
pi ROWDVIO-AIAR O
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j A j DBERE R L
0 O R N N o: 00MIN AWNOI
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f Lo Go
Tagung des Beirats der Deutschen Reichsbahn : in Villach.
Villach, 2, Juli. Vom 1. bis 3. Juli -1938- trat der Beirat der Deutschen Reichsbahn unter dem Vorsiß des Reichsverkehrs- ministers Dr.-Fng, e. h. Dorpmüller auf Einladung des Landes Kärnten zu einer ordentlihen Sihung in Villach zU- sammen. Die Wahl Villachs als Tagungsort im Jahr der Rück- gliederung der deutshen Ostmark in das Großdeutsche Reich läßt erkennen, welche besondere Aufmerksamkeit die Deutsche Reichs- bahn ihrem österreihishen Neßteil und der österreihischen Wirt- schaft entgegenbringt. Dies kam auch in einem in den Rahmen der Sivung eingeschalteten Vortrag von Kommenrzialrat Haßlacher über Oesterreihs Wirtschaft sinnfällig zum Ausdruck. Ferner waren Gegenstand der Erörterung die sih aus dem Anschluß er- gebenden Tarif- und Verkehrsmaßnahmen, insbesondere die Ein- führung des deutshen Tarifsystems im Lande Oesterreich sowie die A des elektrishen Zugbetriebes im Altreich und im Lande Desterreih. Weitere Gegenstände der Beratung des Beirats waren die Finanzlage der Reichsbahn, \{chwebende Fragen auf dem Gebiete des Personalwesens, ein Bericht über die deutsche Verkehrskredithank A.-G. und. ein Bericht über Neue- rungen im Lastkraftwagenverkehr. 0
i _Sonderbriefmarken. Die Deutsche Reichspost gibt zum 8. Juli 1938, an dem sih
der Volkszahl zu einem bisher unerreihten Höchststand des Nah- rungsmittelverbrauhs. Troßdem gelang es seit 1933, unsere . Volksernährung unabhängiger vom Ausland zu machen, Diese historische Leistung unseres Landvolks wäre unmöglich getvesen, wenn nicht die nationalsozialistische Agrarpolitik mit großem Ein- saß auch an die Erschließung der noch verfügbaren Bodenreserven herangegangen wäre. Der Rechenschaftsbericht weist im einzelnen für die Berichtszeit u. a, folgende Leistungsergebnisse aus: 183,28 Mill, cbm neugeschaffenen Stauraum durch Talsperrenbau, Ent- wvässerung von 466 364 ha versumpftem Kulturland, Dränierung von 178 144 ha, Flußregulierung von 11 604 km, wodur 599 23 Hektar Flächen verbessert werden konnten, Oedlandershließung von 82 399 ha, ZTIrinfwasserversorgung auf dem Lande für 1380 201 Einwohner, Eindeihung von 199 281 ha, Umlegung von 382 838 ha, Die Summe aller bei diesen Landeskulturarbeiten angeführten Baukosten belief sih auf 803,7 Mill. RM. Es handelt si hierbei um die tatsächlih entstandenen Ausgaben. Zu bevücsihtigen bleibt, „daß bek den Arbeiten der Reichsarbeitsdienst mit 31,7 Mill. Lohn- tagewerken beteiligt ist, wodurch eine wesentliche Kostenersparnis erzielt wurde. Ausgédrückt in den Kosten für freie Arbeit sind in der Berichtszeit Werte im Gesamtbetrage von rd. 900 Mill. Reichsmark, zuzüglich der Kosten für die Umlegung von xd. 930 Mill. RM ges Pfer worden. Der jährlihe Umfang der Bau- ausführungen erhöhte sih auf dgs Vierfache gegenüber 1931 und 1932. Das Ergebnis ist ein gewaltiger Bruttomehrertrag, näms- [ich ein Neulandgewinw von 536 000 ha, der der Größe des Landes
Oldenburg gleihkommt.
Abgang (Nückkauf, Tilgung usw.) im Mai 1938
Deutsche Nentens- banf- Kredit- anstalt
5,0 |— 3 849,
a) Umlauf an Schuldverschreibungen.
Körperschaften verwendet wird,
39 811,8 — 2082,4
4,0 |6) 33 568,4
54 111,3
) J 45 384,5
— (0 orr, F
12065 entlic-rechtlihe
im Ayril 1938
) 45 6: 8) Schuldverschreibungen des
938,8 | en an öf
36 176,7 ||
4) 2187,2 |9 33 164,0
Sonstige | Anstalten
deutsher Gemeinden. —
der Geburtstag des Grafen Zeppelin zum 100, Male jährt, Luft-
abzüglich Abgaug
waren. 2 rob Mone aud e «E R e 6e Industrielle Fertigwaren zu- Een 40 0 V GesamitinveX. s
Die. Jndexziffer der Großhandelspreise stellt sih für den 29. Juni auf 105,7 (1913 =-100)z sie: hat sich: gegeniiber, der Vorwoche (105,5) leiht — um 0,2 vH — erhöht. Die Fndex- zifferu der Hauptgruppen lauten: Agrarstoffe 106,1-(+"0;,bwH), Kolonialwaren 90,0 (+ 0,1 vH), industrielle Rohstoffe und Halbwaren 93,8 (+ 0,3 vH) und industrielle Fertigwaren 125,8 (unverändert).
Die Erhöhung der Judexziffer für pflanzlihe Nahrungs- mittel ist auf die stärkere Berücksichtigung der Preise für Früh- kartoffeln zurückzuführen.
Jn der Judexziffer für industrielle Rohstoffe und Halb- waren wirkten sih vor allem weitere Preiserhöhungen für Einfuhrröhstoffe aus; im einzelnen lagen die Preise für Kupfer, Blei, Zink, Zinn und die zugehörigen Halbfabrikate, für Baumtoolle, Baumwollgarn und Rohjute sowie für Kaut- ¡huk etwas hoher als in der Vorwoche.
Berlin, den 2. Fuli 1938. Statistisches Reichsamt.
112,8 135,6 125,8 105,5
Oeffffent- lih- rechtliche Kredit- anstalten NReinzugang
(Sesamtreinzugang
abzüglih Abgang Erlös zur Gewährung von Darnleh
Stand am 31. Mai 1938 (1090 KM).
19 800,8 | 111762
Einzelheiten: zum: Abschluß der :deutsch- englischèn Finanz- und. “Wirtschafts-
Hypos- theken- Afktien- Banken 9) 10 84
wertungss{huldverschreibungen,
Zugang (Bruttovertaut uw.) im Ma i 1938 Umschuldungsverbandes
„Wirtschaftsverhandlungew: bekanntgegeben „und dabei Hinsihtlih des :Warenverkehrs besondérs- darauf hingewiesen, daß mai {ich geeinigt hat, aus den Sterling-Uebershässen' der: dentschen Exporte nah England die Zuteilung für englishe Exporte gleitend zu: ge- stalten, um die Ausfuhr Englands nah Deutschland auf der bis- herigen Höhe zu halten. Er betonte ferner, daß sich die beiden Regierungen verpflichtet hätten, weitere Verhandlungen zu führen, um den gegenseitigen Warenaustausch zu heben und die Handels- beziehungen zu. verbessern. -
Der Abschluß des deutsh-englischen Finanz- und Wirtschafts- abkommens sowie die Ankündigung, daß weitere Verhandlungen zur Verbesserung derx deutsch-englishen Handelsbeziehungen statt- finden, ist in der englishen Presse und besonders in politischen Kreisen allgemein begrüßt worden. So schreibt dex City-Editor der „Times“, daß das Abkommen besser ausgefallen sei, als es vor einem Monat den Anschein hatte und durch ein Zwangs- clearing hâtte erreicht werden können. Jm Leitartikel des Blattes heißt es, soweit man übersehen könne, sei das Abkommen fair und vernünftig. Die Zinsen der Dawes- und Young-Anlethen sowie der 7 %igen österreichishen Anleihe seien im Vergleich zu den der- eitigen allgemeinen Zinssäßen zugegebenermaken hoch gewesen. An anderer Stelle des Blattes wird gesagt, daß am Freitagnach- mittag in der City große Zufriedenheit über das Abkommen zum Ausdruck gebracht wurde. Der City-Editor des „Daily Telegraph“ \chreibt, im allgemeinen sei das Abkommen sehr günstig aufge- nommen worden. Der politishe Korrespondent des Blattes schreibt, das Unterhaus habe das Abkommen gut aufgenommen, und in politischen Kreisen sei die Ankündigung, daß weitere Verhand- lungen über die Möglichkeit einer Erweiterung des gegenseitigen Handelsvolumens und einer Verbesserung der Handelsbeziehungen zwischen England und Deutschland stattfinden sollen, begrüßt wor- den. Auch der City-Editor des „Daily Expreß“ bezeichnet das Abkommen als höchst zufriedenstellend, „Financtal Times“ nennt das Abkommen eine ausgezeichnete Sache. Ein Clearing sei glück- licherweise vermieden worden, Die Zinsherabsezung bei der Datves- und Young-Anléihe sei {hon lange als unvermeidbar angsehen. worden, Sie sei in keiner Weise unter Druck vor- genommen worden, Das Abkommen sei ein weiterer Schritt zur Wiedereröffnung normaler Handelsbeziehungen, die man von den weiteren Verhandlungen erhoffe.
Deutsche Renten- banf- Kredit- anftält |
_verhandlungen.
Das neue Abkommen für beide Seiten : zufriedenstellend.
London, 2, Juli. Die gestern in London abgeschlossenen deutsch-englishen Finanz-- und Wirtschaftsverhandlungen haben zu einem für beide Teile zufriedenstellenden Ergebnis geführt. Die formellen Abmächungen, durch die die neuen Vereinbarungen in Kraft geseßt werden, sind bereits unterzeihnet worden und mit dem 1. Juli in Kraft getreten. Fn dem Abkommen bezüglich der österreichischen. Bundes8anleihen ist der deutshe Rechtsstand- punkt gewahrt worden. Deutschland hat sih jedoch bereit exklärt, der englishen Regierung die Devisenbeträge zur Verfügung zu stellen, die sie braucht, um ihrer Garantieverpflichtung für die osterreichishen Anleihen nachzukommen. Damit bewilligt Deutsch- land der englishén E Erin den zur Abgeltung ihrer Garantie- verpflichtung notwendigen Betrag, und die englishe Regierung ist in der Lage, den Zinsendienst der österreihishen Anleihen, so- weit sie sih_ im Besiy britisher Fnhaber befinden, aus den Ersaß- leistungen Deutschlands dürchzusühren. Durh den finanziellen Teil des" neuen Abkommens ist fernex der“ Ziisendienst der deut- schen Anleihen sowie der der niht garantierten österreichischen Anleihe von 1936 neu geregelt worden, indem wesentliche Er- mäßigungen der Zinssäße mit Wirkung ab 1. Juli d. F. ein- treten. Die Zinssäße für die Dawes-Anleihe und die Oéster- reichische Anleihe von 1930 werden von 7 auf 5 % hervrabge]eßt, für die Young-Anleihe von 54 auf 414 %. Außerdem sind die kontraktlihen Zinssäße für alle deutshen Privatshulden halbiert.
Das neue Abkommen über den deutsh-englishen Waren- verkehr stellt diesen auf eine breitere Grundläge und gibt die Möglichkeit, den gegenseitigen Warenaustaush auszuweiten und lebhafter. zu gestalten als bisher. Fn dem. Abschluß dieses Ab- kommens zeigt sih mit aller Deutlichkeit die praktishe Verflech- tung der seit langem bestehenden „deutsh-englishen Handels- bezichungen, die zu erhalten sowohl Deutschland als auch Eng- land das größte Fnteresse hat. Es bleibt dabei, daß Deutschland weiterhin bestimmte Mengen englisher Kohle, Heringe itnd Spinn- stoffe kauft. Auf dèn deuts{h-enalischen Warenverkehr wird in Zu- kunst das Prinzip einer gleitenden Skala angewandt, indem 60 % der Erlöse aus der deutschen Warenausfuhx nah England von Deutschland zum Ankauf ‘britischer Waren ‘zut verwenden sind, wöhrend die restliheñ 40 % füx. die Deküng der finanziellen Ver- pflichtungen und als Bardevisen Deutschland zur Verfügung ge- stellt werden. Von den. genannten 60 ?7 kann Deutschland aber vereinbarungsgemäß noch 5% zum Einkauf freier Waren am Londoner Markt verwenden, also z. B, von Kupfer u. ä Wenn die deutshe Ausfuhr nach England kleiner werden sollte, dann braucht Deutschland nach dem neuen Abkommen eine entsprechend geringere Menge beftimmter Waren in England zu-kaufen, so daß mithin der sih aus den 40 % ergebende Uebershuß an Sterling- Devisen zur Verfügung Deutschlands in unveränderter Höhe er- halten bleibt. Nach dem neuen Abkommen kann also sinkende Warenausfuhr Deutschlands nah England nicht zu einex -Ver- minderung der Stexling-Devisen-Ueberschüsse führen. Steigt um- gekehrt die Warenausfuhr Deutschlands nach England, so würden entsprehend dem in dem neuen Abkommen zum Ausdrruck kom- menden Prinzip der. gleitenden Skala die 60 % Zuteilung zum Ankauf britisher Waren auf 61, 62 oder 63% jé nach Umsang der Steigerung heraufgesezt werden. Auch in dem Falle, daß die Deutschland zur Verfügung bleibenden Stexling-Ueberschüsse aus der deutshen Warenausfuhr. niht ausreichen - follten, um seine
1 És 9 S 3 L
5 c 3109 647,
am 31. Mai 1937 4,50 259 2317 6,94 14 351,1 1388 084,2 63 670,0 1466 105,3 9 016 081,0 8 530 678,8 4 789 883,9 4,20 360 011,0 136 43 9 166,1
5 246 085,
7 290 744,0 2
genpfandbriefe. — , Anleihen, deren
Ohne 11,6 Aufwertungs-
s\{huldver|chreibungen.
2,1 104 316,0
14 322 983,5 |
1,4 4 3,6 9
Gesfamtumlauf
t 2207,01
68 036,1
4,49 227 883,D 6,24 13399779 650 352,1 O
4 2 14 311 952,4 | 14 26
| 9 239 600,3 8 637 330,7
0 5% Noc
| l Il
7 765904
,8 Ablösung
2 8 634 787,2 996 5 ngen. — *) 5 hnlihe Schuldver|hteibungen
J 967 29: F
9 021,0 || 5 073 291,3
227 425,3 6,34 5 2 F
1 339 699,8 10:
7671 192,
9 249 692,
4 651 940,6 4,20
und 955
Die am 2. Juli 1938 ausgegebene Nummer 103 des Reichsgesebblatts, Teil I, enthält: ;
Verordnung über den Vollstreckungsshuß während eines land- wirtschaftlihen Entschuldungsverfahrens im Lande Oesterreich. Vot 27, Junt 1938. eE
Verordnung ¿zur Ergänzung des Maß- und Gewichtsgeseßzes. Vom 28. Funi 1938.
Verordnung über die Eihung von Butyrometern und Mohr- hen Waagen. Vom 29, Funi 1938. L : i
Verordnung zur Aenderung der Verordnung über die Preis- bildung im Kleinhandel mit frischen, geräucherten und marinier- ten Seesishen. Vom 30. Funi 1938.
Umfang: 2% Bogen, Verkaufspreis: 0,15 RM. Postversen- dungsgebühren: 0,03 RM für ein Stück bei Voreinsendung auf unser Postschelkonto: Berlin 96 200. |
Berlin NW 40, den 4. Fuli 1938. Reichsverlagsamt. Dr. Hubr ich.
— 2) Darunter 14, ä
onstige 76755 5,10
Anstalten 4,29
1938 49 307,0 4,
34,5 1027 988,1 2786953,9
275,9 76,1
5 & „1 Ablöjundsschuldver|hreibu
4 365,6 |8) 2786953,9
E: Oeffentlich- 410 551,3 6,44 1 021 658,1 4,50
180 340,7 |2786 953,9
315 570,3 974 100,3 } 180, 1421 713,2 |2786953,9
2 643 662,9 | 533 824,8 2532 734,2 | 250 002,3 1241 372,5
2285 101,3 | 475 213,3
rechtliche 4 06
2 A“‘fwertungépfandbrie
Landeskulturkreditbriefe).
4 | 2233 212
716,1 1226 5
7 8010/6 0,5
275 6719 916,4
836 998,6 4,91
13 757, 8 281,0
45 152,5
78602,2 6,55
Umlauf am 1) 116 316,0 | 4 Tra O:
Banken 974 822,5 864 624,2 864 623,7
4 794 561,8 5 855 292,2 5 852 050,7
Hypothetken- O Ohne: 2,
— 7) Enthält auch Schuïdver|chreibungen gemäß § 7 des Pfandbriefgeseßes vom 21. Dezem
Güinstige Entwicklung der Wirtschaftslage im Lande Oesterreich.
Wien, 3. Juli. Der soeben ersbeinende Monatsbericht des Oeësterreichishen Fnstituts für Konjunkturforshung führt u. a. aus, daß in der Ostmark zufolge der kurzfristigen Anpassungs- ersheinungen die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftszweigen ungleich war. Die Erzeugung erhöhte sich besonders in der Eisen- industrie. Einzelne Ausfuhrindustrien dagegen s{hränkten im Zu- sanmerangs mit der Neuordnung im Außenhandel ihre Erzeu- gung ein. ie Lebenshaltungskosten blieben sowohl im Mai, als auh im Juni unverändert. Bei den Großhandelspreisen über- wogen die Rückgänge. Fm industriellen Preissektox ergaben sich für Rohstoffe beachtliche Preissenkungen infolge der Anpassung an die Preise des Altreiches sowie infolge der Verbilligung der Ein- fuhrwaren durch die Schillingaufwertung. Die Neuordnung der Warenumsaßsteuer brachte bèi den meisten Waren — wenn auch geringere — Preisermäßigungen. Die Beschäftigtenziffer erhöhte sich vorwiegend in der Provinz. Die Verkehrsstgtistiken lassen auf Abschwächung des zwischenstaatlihen Verkehrs zugunsten einer be- achtlichen Belebung des Binnenverkehrs sowie des Verkehrs. mit dem Altreih schließen. Der Fremdenverkehr belebte sih im April durch die Zunahme der Besucher aus dem Altreih sprunghaft. Die Ben der Besuchec wax im April um 36 % höher als im
banf- Kredit- anstalt 72 102,3 9 789,8 18 7042 100 596,3 6,24
huldverschreibungen (
— 4) Ohne 2,3 Aufwertungépfandbriete und 13 102
216 912,3
216 912,3 pfandbriefe und 15 394,4 Ablöfungs1chuldver|chreibungen.
-Deutsche Nenten-
5 C) —
Die Gewerkschaft Neu-Sollstedt in Sollstedt hat be- \{lossen, auf Grund des Artikels 4 § 4 Absay 2 und § 7 der Zweiten Durchführungsverordnung vom 17. Mai 1935 zum Gesch über die Umwandlung von Kapitalgesellschasten vom 5. Juli 1934 sich in der Weise umzuwandeln, daß sie ihr Ver- mögen auf die Hauptgewerkin, die Kaliwerke Aschersleben in Ascgersleben, überträgt. M
Den Gläubigern der Gewerkschaft Neu-Sollstedt, die sich innerhalb der Frist des § 6 des Gesetzes über die Umwändlung von Käpitalgesellschaften vom 5. Fuli 1934 zu diesem Zwecke melden, ist Sicherheit zu leisten, soweit sie niht Befriedigung
erlangen kônnen. finanziellen Verpflichtungen gegenüber England zu erfüllen, kann Halle/Saale, den 1. Juli 1938. tine Sea ns hel Dobi mit 60 % festgeseßten Zuteilung der : englischen Exporte! erfolgen. j i Preußisches Oberbergamt. B Der ‘male Schaßkanzler- Simon hat gestern im Unter- Thiele. haus den erfolgreichen Abschluß der deutsh-englishen Finanz- und
unalobligationen . Kommunalobligat.
M Sd S S . . e S E . » . s . . 5 . «“ .
Statistik der Boden- und Kommunalkreditinstitute.
rechte insgejamt . «
sgeloste noch nicht ein-
G e G4
ungsrechte (Einlöfung8wert)
Anleihen ohne
6 9% S. D: S insgesamt . « - 6 % ae §0 63 9% D 02M 43 9/0 S ch S
Dur(schnittlicher Zinsfuß. . .
5 % 6 0-6 2. Auslandanleihen (Kommunalobligationen)
7 v. e e. inégesamt. „ . R D490 s e 4 % E E 2 e
Durchschnittlicher Zinéfuß. « -
3. Liquidationépt{andbrie!}e
E insgelamt . « - 43% - . « E
6 2% e §G 63 9/0 S E s 3)
Durcschnittlicker Zinsfuß .
6 9/0 S S-W 2. Nach dem Auslande begebene Goldpfandbriefe
O e s as A L 43 9/
42 9% o S ch8 S ß
Durchschnittlicher Zinsfuß « -
insgeiamt. . . 3, Anfwertungsschuldverschreibungen
4. Gefündigte und ausgeloste noch nicht ein-
e Goldpfandbriefe
{uéslojung
9 0-0... 4.40 S 6
TI[. Gesamtumlauf
Abtlösungsschuldverschreibungen
Landeskulturrentensch. u. Goldbr. N. Umlauf an Kommunalobligationen *):
Anleihen u. sonSstige nicht mehr Schiffspfandbriefe
verzinsliche Osthilfe-Entschuldungsbriefe .
öfte Kommunalobligationen
5. Gefamtfumme der Komn:
1) Darunter 71 000,0 41% Landeskultur
mit einem Zinsfuß von 43% « « «- 8) Meliorationê-Auslandanleihe.
mit einem Zinsfuß von 33% . « - mit einem Zinsfuß von 43% . . «
mit einem Zinsfuß von mit einem Zins{uß von mit einem Zinsfuß von
gelöfte Pfandbriefe . 9, Gejamtfumme der Pfandbriefe .
Zahl! der berichtenden Anstalten . . davon deckungspflichtige Pfandbriefe .
I. Umlauf an Pfandbriefeu davon deckungspfl.
1, Im Inlande begebene Goldkommunalobligat. 4. Gefkündigte und au aelöf
Art der Schuldver1chreibungen
‘L. Im Inlande begeben
(Foxtseßung des Handelsteils auf der vierten Seite.)

References: § 1
 § 1
 § 7
 § 4
 § 7
 § 6
 §0