Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=EuG&Datum=08.11.2012&Aktenzeichen=T-268%2F11
Timestamp: 2019-04-22 23:18:56+00:00

Document:
EuG, 08.11.2012 - T-268/11 P - dejure.org
EuG, 08.11.2012 - T-268/11 P
Rechtsmittel - Öffentlicher Dienst - Beamte - Urlaub - Krankheitsurlaub - Erstinstanzliche Aufhebung der Entscheidung der Kommission, mit der die Übertragung der vom Betroffenen nicht genommenen Tage des Jahresurlaubs abgelehnt wurde - Art. 4 des Anhangs V des Statuts - Art. 1e Abs. 2 des Statuts - Richtlinie 2003/88/EG - Begründetes Rechtsmittel - Entscheidungsreifer Rechtsstreit - Klageabweisung
Europäische Kommission gegen Guido Strack.
[fremdsprachig] Rechtsmittel - Öffentlicher Dienst - Beamte - Urlaub - Krankheitsurlaub - Erstinstanzliche Aufhebung der Entscheidung der Kommission, mit der die Übertragung der vom Betroffenen nicht genommenen Tage des Jahresurlaubs abgelehnt wurde - Art. 4 des Anhangs V des Statuts - Art. 1e Abs. 2 des Statuts - Richtlinie 2003/88/EG - Begründetes Rechtsmittel - Entscheidungsreifer Rechtsstreit - Klageabweisung.
osborneclarke.de (Entscheidungsbesprechung)
EuG entscheidet im Fall von EU-Beamten entgegen der Rechtsprechung des EuGH zur Übertragung von nicht ausgeschöpften Urlaubsansprüchen bei langzeitiger Erkrankung
'Rechtsmittel gegen das Urteil des Gerichts für den öffentlichen Dienst (Zweite Kammer) vom 15. März 2011 in der Rechtssache F-120/07, Strack/Kommission, mit dem die Entscheidung der Europäischen Kommission aufgehoben worden ist, die Übertragung einer bestimmten Zahl von Urlaubstagen, die der Betroffene im Jahr 2004 nicht in Anspruch genommen hatte, auf das Jahr 2005 abzulehnenDie Kommission wurde im Urteil nicht zur Zahlung eines finanziellen Ausgleichs verurteilt, daher "ainsi que la condamnation de la Commission au paiement d''une indemnité compensatoire pour les jours de congé annuel non épuisés." Nicht übersetzt.'
Eine abweichende Sprachfassung kann deshalb nicht allein gegenüber allen anderen Sprachfassungen den Ausschlag geben (EuG-Rechtsmittelkammer, Urteil vom 8. November 2012 - T-268/11 P - juris Rn. 58 zu RL 2003/88/EG).
betreffend die Überprüfung, gemäß Art. 256 Abs. 2 Unterabs. 2 AEUV, des Urteils des Gerichts der Europäischen Union vom 8. November 2012, Kommission/Strack (T-268/11 P), in dem Verfahren.
Das vorliegende Verfahren betrifft die Überprüfung des Urteils des Gerichts der Europäischen Union (Rechtsmittelkammer) vom 8. November 2012, Kommission/Strack (T-268/11 P, noch nicht in der amtlichen Sammlung veröffentlicht, im Folgenden: Urteil vom 8. November 2012), mit dem das Gericht das Urteil des Gerichts für den öffentlichen Dienst der Europäischen Union vom 15. März 2011, Strack/Kommission (F-120/07, noch nicht in der amtlichen Sammlung veröffentlicht), aufgehoben hat, durch das die Entscheidung der Kommission vom 15. März 2007, die Übertragung des von Herrn Strack im Jahr 2004 nicht genommenen Jahresurlaubs auf zwölf Tage zu beschränken (im Folgenden: streitige Entscheidung), aufgehoben worden war.
Das Urteil des Gerichts der Europäischen Union (Rechtsmittelkammer) vom 8. November 2012, Kommission/Strack (T-268/11 P), beeinträchtigt dadurch die Einheit und die Kohärenz des Unionsrechts, dass das Gericht als Rechtsmittelgericht den Anspruch auf bezahlten Jahresurlaub als Grundsatz des Sozialrechts der Union, der auch ausdrücklich in Art. 31 Abs. 2 der Charta der Grundrechte der Europäischen Union verankert und insbesondere Gegenstand der Richtlinie 2003/88/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 4. November 2003 über bestimmte Aspekte der Arbeitszeitgestaltung ist, in Anbetracht der Auslegung dieses Anspruchs durch die Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Union missachtet hat, indem es.
Le chef du service des congés a précisé, par courriel en réponse du 29 mai 2013, que la jurisprudence évoquée dans son courriel du 4 avril 2013 consistait en l'arrêt du Tribunal de l'Union européenne Commission/Strack (T-268/11 P, EU:T:2012:588).
Par courriel du 16 septembre 2013, 1e requérant s'est à nouveau adressé au chef du service des congés, estimant, en substance, que son cas différait de celui du requérant dans l'affaire ayant donné lieu à l'arrêt Commission/Strack (EU:T:2012:588) venu confirmer les règles en vigueur au Parlement.
Par courriel du 17 septembre 2013 (ci-après le «courriel du 17 septembre 2013»), le chef du service des congés a réitéré son interprétation de l'arrêt Commission/Strack (EU:T:2012:588) et a indiqué au requérant que la modification des règles applicables supposerait une intervention du législateur ou un revirement de jurisprudence, deux hypothèses hautement improbables.
Or, comme l'a fait valoir le Parlement dans le rejet de la réclamation en date du 21 janvier 2014 ainsi que dans sa défense, le chef du service des congés s'est limité, par le courriel du 17 septembre 2013, à réitérer son interprétation de l'arrêt Commission/Strack (EU:T:2012:588) déjà fournie dans le courriel du 4 avril 2013.
Réexamen Commission / Strack - Überprüfung“
Der vom Ersten Generalanwalt vorgelegte Vorschlag für eine Überprüfung betrifft das Urteil des Gerichts der Europäischen Union (Rechtsmittelkammer) vom 8. November 2012, Kommission/Strack (T-268/11 P, noch nicht in der amtlichen Sammlung veröffentlicht), mit dem das Gericht dem Rechtsmittel der Europäischen Kommission gegen das Urteil des Gerichts für den öffentlichen Dienst der Europäischen Union (Zweite Kammer) vom 15. März 2011, Strack/Kommission (F-120/07, noch nicht in der Slg. ÖD veröffentlicht) stattgegeben hat, soweit darin die Entscheidung der Kommission vom 15. März 2007, die Übertragung des von Herrn Strack im Jahr 2004 nicht genommenen Jahresurlaubs auf zwölf Tage zu beschränken, aufgehoben wurde.
Im vorliegenden Fall ist die Überprüfungskammer der Auffassung, dass das Urteil Kommission/Strack zu überprüfen ist.
Das Urteil des Gerichts der Europäischen Union (Rechtsmittelkammer) vom 8. November 2012, Kommission/Strack (T-268/11 P), ist zu überprüfen.
Die Überprüfung wird sich auf die Fragen erstrecken, ob in Anbetracht der Rechtsprechung des Gerichtshofs zum Anspruch auf bezahlten Jahresurlaub als Grundsatz des Sozialrechts der Union, der auch ausdrücklich in Art. 31 Abs. 2 der Charta der Grundrechte der Europäischen Union verankert und insbesondere Gegenstand der Richtlinie 2003/88/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 4. November 2003 über bestimmte Aspekte der Arbeitszeitgestaltung (ABl. L 299, S. 9) ist, das Urteil des Gerichts der Europäischen Union vom 8. November 2012, Kommission/Strack (T-268/11 P), dadurch die Einheit oder die Kohärenz des Unionsrechts beeinträchtigt, dass das Gericht als Rechtsmittelgericht.

References: Art. 4
 Art. 1
 Art. 4
 Art. 1

EuG 
 EuGH 
 Art. 256
 Art. 31
 Art. 31