Source: http://tc-amorbach.de/satzung.html
Timestamp: 2019-02-20 09:53:05+00:00

Document:
Satzung - TC-Amorbach
des Tennisclubs Grün-Weiß Amorbach 1901 e.V.
Der Verein führt den Namen Tennisclub Grün-Weiß Amorbach 1901 e.V. und hat seinen Sitz in Amorbach. Er ist im Vereinsregister eingetragen.
Zweck des Vereins ist die Förderung des Tennissportes.
Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch Förderung sportlicher Übungen und Leistungen seiner Mitglieder, insbesondere der Jugend, die Errichtung und Unterhaltung der nötigen Sportanlagen.
Der Tennisclub ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Der Verein verfolgt keine politischen Ziele und ist parteipolitisch, konfessionell und rassistisch neutral.
Die Mitarbeit im Verein erfolgt ehrenamtlich und unentgeltlich. Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Vereinszweck fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Der Verein ist Mitglied im Bayerischen Tennis-Verband (BTV) und dadurch auch Mitglied im Bayerischen Landessport-Verband (BLSV).
Er kann, soweit es seinen Zielen und Zwecken förderlich ist, sich weiteren Verbänden dieser Art anschließen.
Das Geschäftsjahr beginnt am 1.1. und endet am 31.12. jeden Jahres (Kalenderjahr).
Die Mitglieder des Tennisclub Grün-Weiß Amorbach 1901 e.V. setzen sich zusammen aus:
a) Aktive Mitglieder über 18 Jahren
b) Aktive Mitglieder unter 18 Jahren (Schüler und Jugendliche)
Die Zahl der Mitglieder ist grundsätzlich unbeschränkt. Sie kann jedoch durch mehrheitlichen Vorstandsbeschluss zeitlich eingeschränkt werden, wenn die vorhandenen Sporteinrichtungen nicht mehr ausreichen, einen ordnungsgemäßen Sportbetrieb aufrecht zu erhalten (Aufnahmestopp).
Mitglied im Tennisclub kann jede männliche oder weibliche Person werden, die bereit ist, aktiv und ehrenamtlich an den Vereinszielen mitzuarbeiten.
Zu Ehrenmitgliedern können Personen ernannt werden, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben. Der Beschluss erfolgt durch die Generalversammlung.
Bei Aufnahme ist die von der Generalversammlung festgelegte einmalige Aufnahmegebühr zu entrichten.
Mitglieder über 18 Jahre und Ehrenmitglieder haben im Verein gleiche Rechte und Pflichten. Sie können an allen öffentlichen Versammlungen mit vollem Stimmrecht teilnehmen.
Jedes Mitglied ab 12 Jahren, Ausnahme Ehrenmitglieder und passive Mitglieder, ist verpflichtet, Arbeitsstunden zu leisten. Bei Nichtableistung erfolgt eine Entgeltzahlung. Die Anzahl der Stunden und die Höhe der Entgeltzahlung bestimmt die GV mit einfacher Stimmenmehrheit.
Fühlt sich ein Mitglied in Vereinsangelegenheiten benachteiligt oder persönlich betroffen, kann es sich schriftlich an den Vorstand wenden und Abhilfe verlangen.
Der Vorstand ist verpflichtet, begründete Anträge dieser Art rasch zu erledigen und Abhilfe zu schaffen.
Die Pflichten der Mitglieder ergeben sich aus § 6 Satz 1.
Der Austritt kann jederzeit schriftlich an den Vorstand erklärt werden.
Der Ausschluss kann ausgesprochen werden, wenn ein Mitglied in erheblichem Maße gegen die Vereinsinteressen verstoßen oder in sonstiger Weise das Ansehen des Vereins geschädigt hat oder trotz zweifacher Mahnung länger als sechs Monate mit der Beitragszahlung im Rückstand ist. Die Beitragspflicht erlischt im Falle des Austrittes, bzw. des Ausschlusses mit Ende des Jahres, in dem der Austritt erklärt oder der Ausschluss wirksam geworden ist.
Der Ausschluss kann von jedem Vorstandsmitglied schriftlich beantragt werden.
Der Beschluss ist vom Vorstand mit 2 / 3 – Mehrheit seiner Mitglieder geheim zu fassen und dem Betroffenen mit kurzer Begründung per Einschreibebrief zuzustellen.
Vor der Beschlussfassung soll das betroffene Mitglied gehört werden.
Ein ausscheidendes Mitglied hat keinerlei Ansprüche auf das Vereinsvermögen.
Jedes Mitglied ist verpflichtet, den von der Generalversammlung festgesetzten Beitrag jährlich im Voraus zu bezahlen.
Die Höhe der Beiträge, Aufnahmegebühren, Vergünstigungen und deren Änderung bestimmt die Generalversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit.
Für Jugendliche, Schüler, Auszubildende und Wehrpflichtige können niedrigere Beiträge festgesetzt werden.
Über Beitragsermäßigung, bzw. Beitragsaussetzung in besonders gelagerten Fällen entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit.
d) Sonstige Einnahmen (Zuschüsse, Umlagen bis zum Zweifachen des Familienbeitrags, etc.)
a) Ausgaben gem. § 2 (Ausgaben des Spielbetriebes)
b) Veranstaltungsbezogene Ausgaben
c) Sonstige Ausgaben
Der 1. Vorsitzende kann über Einzelausgaben bis zur Höhe von 150, - € verfügen, über die er bei der nächsten Vorstandsitzung zu berichten hat.
Alle anderen Ausgaben beschließt der Vorstand.
§ 11 Vermögen – Haftung
Sämtliche Einnahmen fließen dem Vereinsvermögen zu.
Für sämtliche Verbindlichkeiten haftet der Tennisclub Grün-Weiß Amorbach 1901 e.V. ausschließlich mit seinem Vereinsvermögen.
Die Organe des Tennisclubs Grün-Weiß sind:
Zur Durchführung von Wahlen ist ein Wahlausschuss zu bilden. Dieser besteht aus drei Personen, die von der Generalversammlung gewählt werden. Ein Mitglied es Wahlausschusses ist zum Wahlausschussleiter zu wählen.
Für den Vorstand gem. § 15 können nur Mitglieder gewählt werden, die in der Generalversammlung anwesend sind, oder deren schriftliches Einverständnis mit der ihnen zugedachten Wahl vorliegt.
Mit Vollendung des 18. Lebensjahres haben alle Mitglieder aktives und passives Wahlrecht.
Alle Wahlen erfolgen mit einfacher Mehrheit, wobei der 1. und 2. Vorsitzende sowie der Kassier schriftlich zu wählen sind.
Die übrigen Vorstandsmitglieder können mit Zustimmung der Generalversammlung per Handzeichen (Akklamation) gewählt werden. Schriftlich und geheim ist jedoch immer zu wählen, wenn es von einem Mitglied ausdrücklich verlangt wird.
§ 14 Generalversammlung (GV)
Die GV ist das höchste Gremium des Vereins. Sie ist jährlich spätestens drei Monate nach Schluss des Geschäftsjahres einzuberufen.
Eine Einberufung erfolgt auf Beschluss des Vorstandes eine Woche vorher und ist unter Angabe der Tagesordnungspunkte im Amts-und Mitteilungsblatt der Stadt Amorbach zu veröffentlichen.
Regelmäßige Gegenstände von Beratung und Beschlussfassung der ordentlichen GV sind:
c) Bericht des Sportwartes
d) Bericht der Kassenprüfer und Entlastung
f) Änderung von Satzung und Beiträgen
g) Wünsche und Anträge. Diese sind mindestens einen Tag vor der GV schriftlich beim Vorstand einzureichen.
Die in der GV gefassten Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen und vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen.
Eine außerordentliche GV ist einzuberufen, wenn mindestens 30 Prozent der Mitglieder einen entsprechenden schriftlichen Antrag unter Angabe von Grund und Ursache beim Vorstand einreichen.
Die Vereinsgeschäfte leitet der Vorstand. Er besteht aus:
f) Frauenwart
h) Zwei Beisitzer
Der Vorstand wird alle zwei Jahre von der ordentlichen GV gewählt. Er bleibt bis zur Wahl eines neuen Vorstandes im Amt.
§ 16 Aufgaben und Befugnisse des Vorstandes
Der Vorstand ist bei Anwesenheit von vier Mitgliedern, darunter jedoch mindestens der 1. oder 2. Vorsitzende, beschlussfähig. (Ausnahme: § 8 – Ausschluss)
Scheidet ein Vorstandsmitglied während seiner Amtszeit aus, so bestimmt der Vorstand einen kommissarischen Nachfolger mit vollem Stimmrecht.
Namentlich oder geheim ist abzustimmen, wenn dies von einem Mitglied gefordert wird.
Vorstand im Sinne des BGB sind der 1. und 2. Vorsitzende und der Kassier. Jeweils zwei vertreten gemeinsam den Verein gerichtlich und außergerichtlich.
Der 1. Vorsitzende leitet den Verein und verwaltet das Vereinsvermögen. Er leitet alle Versammlungen und Sitzungen und beruft die Sitzungen des Vorstandes ein. Er wacht über die Ausführung von Beschlüssen der GV und des Vorstandes und kann in Angelegenheiten, die im Interesse des Vereins keinen Aufschub dulden, verbindliche Erklärungen abgeben. Darüber hat er dem Vorstand in der nächsten Sitzung umfassend zu berichten.
Bei Verhinderung des 1. Vorsitzenden nimmt dessen Befugnisse der 2. Vorsitzende wahr.
Eine Vorstandssitzung ist binnen einer Woche einzuberufen, wenn mindesten fünf Vorstandsmitglieder dies beantragen.
Der Vorstand beschließt eine Platz- und Hausordnung, die die Benutzung, Bewirtschaftung und Pflege der gesamten Tennisanlage regelt. Diese Ordnung ist für alle Mitglieder bindend. Darüber hinaus erarbeitet der Vorstand eine Spielordnung, die die Platzbelegung regelt. Diese Spielordnung ist der GV zur Genehmigung vorzulegen.
Der Vorstand nimmt alle im Interesse des Vereins liegenden Aufgaben wahr und trifft sämtliche Regelungen, die nicht ausdrücklich im Zuständigkeitsbereich der GV liegen.
Der Kassier führt die Kassengeschäfte des Vereins und führt ordnungsgemäß Buch über sämtliche Einnahmen und Ausgaben. Er hat der GV einen Kassenbericht zu erstatten. Dem 1. Vorsitzenden hat er auf Anforderung jederzeit Rechenschaft abzulegen.
Der Schriftführer hat über alle Sitzungen und Versammlungen ein Protokoll zu fertigen und jedem Vorstandsmitglied eine Ausfertigung auszuhändigen. Ihm obliegt die Abfassung aller erforderlichen Schriftstücke, die durch die Vereinsarbeit anfallen. Die Abzeichnung erfolgt abschließend durch den 1. Vorsitzenden.
Der Vorstand ist berechtigt, Ausschüsse auf Zeit oder Dauer zu bilden, sowie Einzelpersonen mit Sonderaufgaben zu betrauen. Ausschüsse und Einzelpersonen können zu Vorstandssitzungen beigeladen werden, haben jedoch kein Stimmrecht.
Vor jeder ordentlichen GV sind Kasse, Bücher und Belege von zwei Kassenprüfern, die Mitglieder des Tennisclubs sein müssen, zu prüfen. Hierüber ist der GV Bericht zu erstatten. Die Kassenprüfer werden von der GV gewählt. Sie dürfen nicht Mitglieder des Vorstandes sein.
Die Auflösung des Tennisclubs Grün-Weiß Amorbach 1901 e.V. kann nur mit 3 / 4 der Stimmen der anwesenden Mitglieder der GV beschlossen werden. Der Verein ist jedoch aufzulösen, wenn die GV dies einstimmig beschließt.
Nach Auflösung des Tennisclubs oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins der Stadt Amorbach zu mit der Auflage, es nur für die in § 2 dieser Satzung und unmittelbar und ausschließlich gemeinnützig festgelegten Zwecke zu verwenden.
Diese Satzung ist von der GV am 3.3.2016 einstimmig beschlossen worden. Sollten einzelne Bestimmungen rechtsunwirksam sein, so sind nur diese, nicht jedoch die gesamte Satzung ungültig.
Rechtsunwirksame Bestimmungen sind so zu interpretieren, dass sie dem Sinn und Zweck dieser Satzung entsprechen.
Änderungen können nur durch die GV erfolgen.
Heidi Jach Adolf Zerr
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References: § 6
 § 2

§ 11
 § 15

§ 14

§ 16
 § 8
 § 2