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Timestamp: 2017-02-24 19:30:27+00:00

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92 IV 6116. Auszug aus dem Urteil des Kassationshofes vom 4. Februar 1966 i.S. Studer gegen Schweizerische Bundesanwaltschaft.
1. Art. 306 al. 2, art. 309 al. 1 et 2 PPF. Selon une disposition expresse de la loi, c'est le procureur général de la Confédération qui peut se pourvoir devant les juridictions cantonales contre les jugements pénaux en matière fiscale. En conséquence, les délais de recours ne courent à son égard que du jour où le jugement lui a été communiqué. 2. Le Ministère public fédéral doit-il observer le délai de dix jours prévu par l'art. 267 PPF ou le délai fixé par le droit cantonal de procédure (question réservée)? (consid. 1). 3. Art. 20 al. 1 lit. a, 22 al. 1 et 3 A ChA. Lorsque des marchandises ont été reçues à titre de paiement, l'impôt doit être perçu non seulement sur le prix au comptant de la marchandise vendue, mais aussi sur le montant qui, ensuite de l'échange, a été imputé sur le prix de vente (consid. 4). Faits à partir de page 62
1. Der Bundesanwalt kann in Fiskalstrafsachen des Bundes auch vor den kantonalen Gerichten auftreten (Art. 15 und 282 BStP). Sieht das kantonale Verfahrensrecht Rechtsmittel vor, so stehen ihm diese ebenfalls zu (Art. 309 BStP). Das setzt voraus, dass die Strafentscheide der Bundesanwaltschaft mitgeteilt werden. Art. 306 Abs. 2 BStP bestimmt denn auch, dass das Urteil mit den wesentlichen Entscheidungsgründen den Beteiligten, also auch dem Bundesanwalt, schriftlich zu eröffnen ist. Freilich ist die Eröffnung an die Verwaltung ebenfalls vorgesehen. Das heisst jedoch nicht, dass diese Eröffnung genüge und dass es Sache der Verwaltung sei, das Urteil an den Bundesanwalt weiterzuleiten. Die Mitteilung an die Verwaltung ist bloss deshalb besonders hervorgehoben, weil sie an der Sache interessiert BGE 92 IV 61 S. 63und Vollzugsbehörde ist. Anfechten kann sie das Urteil aber nicht; diese Befugnis ist ausdrücklich dem Bundesanwalt vorbehalten (Art. 309 Abs. 2 und 311 BStP).
4. Nach Art. 20 Abs. 1 lit. a WUStB wird die Steuer bei Lieferungen von der Summe der vereinnahmten Entgelte berechnet. Zum Entgelt gehört alles, was der Lieferer oder an seiner Stelle ein Dritter als Gegenleistung für die Ware erhält (Art. 22 Abs. 1 WUStB). Beim Tausch von Waren gilt der Wert jeder Ware als Entgelt für die andere Ware, bei der Hingabe an Zahlungsstatt der Betrag, der durch die Warenhingabe ausgeglichen BGE 92 IV 61 S. 64wird (Art. 22 Abs. 3 WUStB). Aus diesen Bestimmungen ergibt sich für den Steuerpflichtigen klar und eindeutig, dass bei der Entgegennahme von Waren an Zahlungsstatt die Steuer nicht nur auf dem Barpreis der verkauften Ware zu entrichten ist, sondern auch auf dem Betrag, der für den Eintausch auf den Verkaufspreis angerechnet wird.
art. 309 al. 1 et 2 PPF,
Art. 36 WUStB,
Art. 15 und 282 BStP suite... ,
Art. 309 BStP,
Art. 306 Abs. 2 BStP,
Art. 309 Abs. 2 und 311 BStP,
Art. 326 BStP,
Art. 308 BStP,
Art. 22 Abs. 3 WUStB

References: Art. 306
 art. 309
 Art. 20
 Art. 306
 BGE 
 Art. 20
 BGE 

art. 309

Art. 36

Art. 15

Art. 309

Art. 306

Art. 309

Art. 326

Art. 308

Art. 22