Source: https://bsc-woffenbach.de/hp3885/Geschaetsordnung.htm?ITServ=a61iq9hlr2bqmfdopmc2oucec7a
Timestamp: 2018-12-16 23:21:05+00:00

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Geschätsordnung | BSC Woffenbach 1950 e. V. in Neumarkt i. d. OPf.
Gemäß § 12, Absatz 1 der Satzung hat die Mitgliederversammlung am 9. Dezember 1983 – zuletzt geändert durch Beschluss vom 31. Januar 2003 – zur Durchführung von Versammlungen, Sitzungen und Tagungen (nachstehend Versammlungen genannt) folgende
GESCHÄFTSORDNUNG DES BSC WOFFENBACH 1950 E.V.
§ 1 - Öffentlichkeit
(1) Alle Versammlungen sind nicht öffentlich. Die Öffentlichkeit kann zugelassen werden, wenn auf Antrag ein entsprechender Beschluss gefasst wird.
(2) Bei Öffentlichkeit von Versammlungen können Einzelgruppen oder Einzelpersonen nicht ausgeschlossen werden, es sei denn, die Aufrechterhaltung der Ordnung ist gefährdet.
(1) Die Einberufung der Mitgliederversammlung richtet sich nach § 8, die des Vereinsausschusses nach § 7 der Satzung. Die übrigen Gremien bestimmen eigenverantwortlich über deren Einberufung.
§ 3 - Beschlussfähigkeit
(1) Die Beschlussfähigkeit der Mitgliederversammlung richtet sich nach der Satzung.
(2) Die übrigen Gremien sind beschlussfähig, wenn nach ordnungsgemäß ergangener Einladung mindestens die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder anwesend ist. Stimmübertragungen sind nicht gestattet.
(3) Eine Versammlung wird beschlussunfähig, wenn mehr als die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder nicht mehr anwesend sind. In diesem Falle muss die Beschluss-unfähigkeit sofort beantragt werden; eine nachträgliche Feststellung ist unzulässig.
(4) Ist auf Grund von Beschlussunfähigkeit eine Versammlung aufgelöst worden, so ist innerhalb von 14 Tagen eine erneute Versammlung einzuberufen, auf der nur die noch nicht erledigten Tagesordnungspunkte behandelt werden.
§ 4 - Versammlungsleitung
(1) Die Versammlungen werden vom Vorsitzenden der jeweiligen Organe und Gremien (nachfolgend Versammlungsleiter genannt) eröffnet, geleitet und geschlossen.
(3) Dem Versammlungsleiter stehen alle zur Aufrechterhaltung der Ordnung erforderlichen Befugnisse zu. Ist die ordnungsgemäße Durchführung der Versammlung gefährdet, kann er insbesondere das Wort entziehen, Ausschlüsse von Einzelmitgliedern auf Zeit oder für die ganze Versammlungszeit, Unterbrechung oder Aufhebung der Versammlung anordnen.
(4) Nach Eröffnung prüft der Versammlungsleiter die Ordnungsmäßigkeit der Einberufung, die Anwesenheitsliste und die Stimmberechtigung und gibt die Tagesordnung bekannt. Die Prüfungen können delegiert werden.
(5) Die einzelnen Tagesordnungspunkte kommen in der festgelegten Reihenfolge zur Beratung und Abstimmung.
§ 5 - Worterteilung und Rednerfolge
(4) Berichterstatter und Antragsteller erhalten zu Beginn und am Ende der Aussprache ihres Tagesordnungspunktes das Wort. Sie können sich auch außerhalb der Rednerliste zu Wort melden; ihrer Wortmeldung ist vom Versammlungsleiter nachzukommen.
§ 6 - Wort zur Geschäftsordnung
(1) Das Wort zur Geschäftsordnung wird außer der Reihenfolge der Rednerliste erteilt, wenn der Vorredner geendet hat.
(2) Zur Geschäftsordnung dürfen jeweils nur ein Für- und ein Gegenredner gehört werden.
§ 7 - Anträge
(1) Anträge an die Organe und Gremien können die stimmberechtigten und beratenden Mitglieder der entsprechenden Organe und Gremien stellen.
(2) Soweit die Frist zur Einreichung von Anträgen nicht durch die Satzung geregelt ist, müssen Anträge eine Woche vor dem Versammlungstermin vorliegen.
(3) Alle Anträge müssen schriftlich eingereicht und ausreichend begründet werden. Anträge ohne Unterschrift dürfen nicht behandelt werden.
(4) Anträge, die sich aus der Beratung eines Antrages ergeben und diesen verbessern, kürzen oder erweitern, sind ohne Feststellung der Dringlichkeit zugelassen.
§ 8 - Dringlichkeitsanträge
(1) Anträge über nicht auf der Tagesordnung stehende Fragen gelten als Dringlichkeitsanträge und können nur mit Zustimmung einer 2/3 Mehrheit zur Beratung und Beschlussfassung kommen. Dringlichkeitsanträge müsen dem Versammlungsleiter schriftlich vorgelegt werden.
§ 9 - Anträge zur Geschäftsordnung
(5) Anträge auf Schluss der Rednerliste sind unzulässig.
(2) Jeder Antrag ist vor der Abstimmung nochmals durch den Versammlungsleiter zu verlesen.
(3) Liegen zu einer Sache mehrere Anträge vor, so ist über den weitestgehenden Antrag zuerst abzustimmen. Bestehen Zweifel, welcher Antrag der weitestgehende ist, so entscheidet die Versammlung ohne Aussprache.
(4) Zusatz-, Erweiterungs- und Unteranträge zu einem Antrag kommen gesondert zur Ab-stimmung.
(5) Abstimmungen erfolgen offen. Sind Stimmkarten ausgegeben, sind diese vorzuzeigen. Der Versammlungsleiter kann jedoch eine geheime oder namentliche Abstim-mung anordnen. Er muss dies tun, wenn es auf Antrag beschlossen wird. Bei der Mit-gliederversammlung muss dieser Antrag von mindestens 10 Stimmberechtigten un-terstützt werden.
(8) Bei Zweifel über die Abstimmung kann sich der Versammlungsleiter jedoch zu Wort melden und Auskunft geben.
(9) Bei allen Abstimmungen entscheidet, soweit die Satzung nichts anderes vorschreibt, die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung. Stimmenthaltung und ungültige Stimmen werden nicht mitgezählt.
(10) Angezweifelte offene Abstimmungen müssen auf Antragsbeschluss namentlich oder geheim wiederholt werden.
(2) Wahlen sind grundsätzlich schriftlich und geheim in der satzungsmäßig vorgeschriebenen Reihenfolge vorzunehmen, wenn die Versammlung nichts anderes beschließt.
(4) Der Wahlausschuss hat einen Wahlleiter zu bestimmen, der während des Wahlgangs die Rechte und Pflichten eines Versammlungsleiters hat.
(5) Vor dem Wahlgang hat der Wahlausschuss zu prüfen, ob die zur Wahl vorgeschlagenen Kandidaten die Voraussetzungen erfüllen, die die Satzung vorschreibt.
(8) Im Falle eines Ausscheidens von Mitgliedern der Ausschüsse oder der Abteilungen während der Amtsperiode beruft der Vorstand auf Vorschlag des betroffenen Gremiums ein geeignetes Ersatzmitglied bis zur nächsten satzungsgemäß festgelegten Wahl. Für ein ausscheidendes Vorstandsmitglied beruft der Vereinsausschuss das Ersatzmitglied.
§ 12 - Versammlungsprotokolle
(1) Über alle Versammlungen sind Protokolle zu führen.
(2) Die Protokolle gelten als angenommen, wenn nicht innerhalb von 14 Tagen nach Zustellung schriftlich Einspruch gegen die Fassung des Protokolls erhoben ist.
(3) Beschlüsse der Gremien gelten als genehmigt, wenn nicht innerhalb von 14 Tagen nach Zusendung von Mitgliedern des Vorstandes schriftlich beim Vorsitzenden Einspruch erhoben wird. Über die endgültige Billigung oder Aufhebung des Beschlusses entscheidet der Vorstand auf seiner nächsten Sitzung.

References: § 12

§ 1
 § 8
 § 7

§ 3

§ 4

§ 5

§ 6

§ 7

§ 8

§ 9

§ 12