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Timestamp: 2017-12-13 09:04:51+00:00

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Satzung des Vereins „Miteinander-Füreinander Kiel e.V.“
(1)Der Verein führt den Namen „Miteinander - Füreinander Kiel e.V.“
(2)Der Verein ist in das Vereinsregister eingetragen.
(3)Sein Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
(4)Der Sitz des Vereins ist Kiel.
(1) Zweck des Vereins ist die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens und der öffentlichen Gesundheitspflege. Dies verfolgt der Verein durch Finanzierung und Durchführung öffentlicher Vorträge, Seminare und Schulungen.(Zum Beispiel: Prävention von Burnout, psychische Faktoren von Adipositas, alternative Heilmethoden u. a. m.)
(2) Zweck des Vereins ist die Förderung von Kunst und Kultur. Dies verfolgt der Verein durch Finanzierung und Durchführung von Ausstellungen regionaler Kunstschaffender oder geisteswissenschaftlicher, kulturwissenschaftlicher oder anderer Vorträge.
(3) Zweck des Vereins ist die Förderung der Erziehung, Volks- und Berufsbildung. Dies verfolgt der Verein mit der Durchführung von Seminaren und Schulungen. (Zum Beispiel ein Coaching-Angebot für Menschen in Grundsicherung.)
(4) Der Verein verfolgt mildtätige Zwecke. Er finanziert Angebote im oben genannten Sinne für Menschen, deren Bezüge nicht höher sind als das Vierfache des Regelsatzes der Sozialhilfe im Sinne des §28 des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch. Über die Förderung entscheidet der Vorstand im Einzelfall. Die Förderung erfolgt gemäß den finanziellen Möglichkeiten des Vereins. Ein Recht auf Förderung durch den Verein besteht nicht.
(5) Zur Erreichung seiner Ziele arbeitet der Verein eng mit öffentlichen sowie anderen gemeinnützigen Trägern zusammen, die in seinem Sinne tätig sind.
(1)Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
(2)Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
(3)Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder des Vereins und seiner Organe erhalten keine Überschussanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie haben bei ihrem Ausscheiden keinen Anspruch auf Rückzahlung ihrer für die Zwecke des Vereins geleisteten Beiträge und Spenden.
(4)Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
(5)a. Die Ämter des Vereins werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeführt.
b. Die Mitgliederversammlung kann abweichend von Absatz (5) a. beschließen, dass den Vorstandsmitgliedern für ihre Vorstandstätigkeit oder weiteren Arbeiten zu Vereinszwecken eine angemessene Vergütung gezahlt wird.
(1)Der Verein setzt sich zusammen aus:
a. ordentlichen Mitgliedern
b. fördernden Mitgliedern
c. Ehrenmitgliedern
(2)Ordentliche Mitglieder können natürliche Personen werden, die die Ziele des Vereins aktiv unterstützen wollen.
(3)Förderndes Mitglied kann jede natürliche Person des öffentlichen und privaten Rechts werden, die die Tätigkeit des Vereins ideell und finanziell fördern will.
(4)Zu Ehrenmitgliedern kann die Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstandes natürliche Personen ernennen,die sich um den Verein und seine Aufgaben besondere Verdienste erworben haben. Ehrenmitglieder sind ordentliche Mitglieder und von der Beitragspflicht befreit.
(5)Die Mitgliedschaft ist schriftlich beim Vorstand zu beantragen, der darüber entscheidet.
(6)Jedes ordentliche Mitglied hat einen Beitrag zu zahlen, über dessen Höhe und Fälligkeit die Mitgliederversammlung beschließt. Fördernde Mitglieder können den Verein durch freiwillige Zuwendungen unterstützen oder durch regelmäßige Beiträge, die der Vorstand frei mit ihnen vereinbaren kann.
(1)Die Mitgliedschaft endet
a. durch Austrittserklärung: sie ist schriftlich an ein nach § 26 BGB vertretungsberechtigtes Vorstandsmitglied zu richten. Die Kündigungsfrist beträgt drei Monate zum Jahresschluss.
b. mit dem Tod sowie der Auflösung bzw. Aufhebung einer juristischen Person.
c. durch Ausschluss aus dem Verein.
e. durch Streichung aus der Mitgliederliste.
(2)Ein Mitglied kann auf Beschluss der Mitgliederversammlung aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es wiederholt gegen die Ziele und die Satzung des Vereins verstoßen hat.
(3)Vor dem Ausschluss ist dem betroffenen Mitglied Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Die Entscheidung über den Ausschluss ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied zuzustellen.
(4)Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung des Beitrages im Rückstand ist. Die Streichung ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen.
(5)Die Mitgliedsbeiträge werden bis zum Erlöschen der Mitgliedschaft fällig und beim Ausscheiden aus dem Verein auch nicht anteilig erstattet.
(1)Die Mitgliederversammlung ist bei Bedarf, jedoch mindestens einmal jährlich als Jahreshauptversammlung vom/von der Vorsitzenden des Vorstandes oder seinem Stellvertreter/in einzuberufen. Der Vorstand legt Ort, Zeit und Tagesordnung der Mitgliederversammlung fest.
(2)Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben und Rechte:
a. Billigung des Jahresberichtes;
b. Genehmigung des Jahresabschlusses;
c. Entgegennahme des Prüfungsberichtes;
d. Entlastung des Vorstandes;
e. Beschlussfassung über Satzungsänderungen
f. Wahl des Vorstandes;
g. Ernennung von Ehrenmitgliedern;
h. Festsetzung von Mitgliedsbeiträgen;
i. Festsetzung des Haushaltsplanes und Stellenplanes;
j. Wahl zweier Rechnungsprüfer/innen bzw. Bestimmung von Wirtschaftsprüfern;
k. Entscheidung über Ausschüsse;
l. Beschlussfassung über Anträge;
m. Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins.
(3)Mitgliederversammlungen werden schriftlich, bzw. per mail und unter Beifügung der Tagesordnung vom/von der Vorsitzenden oder dem/der stellvertretenden Vorsitzenden mit einer Frist von vier Wochen vor dem Versammlungstermin einberufen. Die Frist beginnt mit dem Tag
(4)g nach der Absendung des Einladungsschreibens. Aus wichtigen Gründen kann der Vorstand die Ladungsfrist auf eine Woche verkürzen. Darauf ist in der Einladung ausdrücklich hinzuweisen.
(5)Über die Sitzung ist eine Niederschrift anzufertigen, die von zwei Vorstandsmitgliedern zu unterzeichnen ist. Die Niederschrift muss enthalten:
a. die Zahl der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder,
b. die verhandelten Gegenstände,
c. die gefassten Beschlüsse,
d. die vollzogenen Wahlgänge mit Abstimmungs- und Wahlergebnissen.
(6)Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind einzuberufen, wenn es das Interesse des Vereins erfordert oder wenn eine solche von mindestens einem Drittel der Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe beim Vorstand beantragt wird.
(7)Anträge für die Mitgliederversammlung sind schriftlich bis zu einer Woche vor dem Versammlungstermin beim Vorstand einzureichen. Über die Zulassung der Anträge, die nach dieser Frist eingehen oder während der Versammlung gestellt werden, entscheidet die Mitgliederversammlung.
§ 8 Stimmrecht in der Mitgliederversammlung
(1)Jedes ordentliche Mitglied hat in der Mitgliederversammlung eine Stimme. Die Vertretung durch ein anderes stimmberechtigtes Mitglied ist unzulässig. Körperschaften werden durch eine/n Delegierten vertreten.
(2)Die Mitgliederversammlung ist unbeschadet der Anzahl der anwesenden ordentlichen Mitglieder beschlussfähig, wenn ordnungsgemäß eingeladen worden ist. Sie fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der anwesenden ordentlichen Mitglieder, soweit diese Satzung nichts anderes bestimmt. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.
(3)Beschlüsse über Satzungsänderungen dürfen nur gefasst werden, wenn sie in der Tagesordnung angekündigt wurden. Sie bedürfen der Zustimmung von drei Vierteln der anwesenden ordentlichen Mitglieder.
(4)Bei Wahlen und sonstigen Beschlüssen ist auf Antrag geheim abzustimmen.
(5)Der Vorstand entscheidet, ob die Öffentlichkeit ausgeschlossen wird.
(1)Der Vorstand setzt sich zusammen aus dem/der Vorsitzenden, der stellvertretenden Vorsitzenden sowie bis zu drei weiteren Mitgliedern.
(2)Der/die Vorsitzende und der/die stellvertretende Vorsitzende bilden den Vorstand im Sinne von § 26 BGB. Sie vertreten den Verein jeder für sich gerichtlich und außergerichtlich. Sie können haupt- oder ehrenamtlich tätig sein. Die weitere Aufgabenverteilung und die Bekleidung weiterer Ämter legt der Vorstand fest.
(3)Vorstandsmitglieder werden für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Eine Wiederwahl ist zulässig. Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, beruft der Vorstand bis zur nächsten Mitgliederversammlung ein kommissarisches Vorstandsmitglied. Das Amt eines nachgewählten Vorstandsmitgliedes endet mit der Wahlperiode des gesamten Vorstandes.
(4)Der Vorstand entscheidet in allen Angelegenheiten, die nicht der Mitgliederversammlung vorbehalten sind. Seine Sitzungen werden vom/von der Vorsitzenden oder dem/der stellvertretenden Vorsitzenden einberufen und geleitet. Für die Einberufung gilt eine Frist von zehn Tagen. Die Frist beginnt mit der Absendung des Einladungsschreibens.
(5)Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei seiner Mitglieder anwesend sind, darunter ein nach § 26 BGB vertretungsberechtigtes Mitglied. Der Vorstand kann auch Beschlüsse im schriftlichen Verfahren fassen. Über die Vorstandssitzungen ist ein Protokoll anzufertigen, das auch zwischenzeitlich schriftlich gefasste Beschlüsse aufführt.
(1)Zur Führung der laufenden Geschäfte kann der Vorstand eine/n Geschäftsführer/in sowie weitere Mitarbeiter/innen einstellen. Sie können haupt- oder ehrenamtlich tätig sein.
(2)Der/die Geschäftsführer/in ist dem Vorstand gegenüber verantwortlich und nimmt an den Vorstandssitzungen mit beratender Stimme teil. Er/sie ist besonderer Vertreter/in des Vereins nach § 30 BGB und führt die laufenden Geschäfte im Einvernehmen mit dem Vorstand. Der Umfang der Vertretung kann durch den Vorstand näher bestimmt werden.
§ 11 Geschäftsordnung
Der Verein oder einzelne seiner Gremien können sich bei Bedarf eine Geschäftsordnung geben.
§ 12 Bekanntmachungen
Die gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Bekanntmachungen des Vereins erfolgen im Bundesanzeiger.
§ 13 Auflösung und Liquidation
(1)Die Auflösung des Vereins erfolgt, wenn sie vom Vorstand oder einem Drittel der ordentlichen Mitglieder beantragt und von mindestens drei Viertel der in der einzuberufenden Versammlung anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen wird.
(2)Die Auflösung kann nur von einer eigens zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden.
(3)Die Versammlung bestimmt zur Abwicklung der Geschäfte zwei Liquidatoren/innen, deren Aufgaben und Befugnisse sich nach den Vorschriften des BGB richten.
(4)Bei der Auflösung der Gesellschaft oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins, soweit es bestehende Verbindlichkeiten übersteigt, einem anderen Verein oder einer Institution zu, die die Zwecke des Vereins laut dieser Satzung verfolgt.
Autor: defiedler -- 15.09.2016; 08:59:42 Uhr
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References: §28
 § 26

§ 8
 § 26
 § 26
 § 30

§ 11

§ 12

§ 13