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Timestamp: 2017-04-23 09:58:11+00:00

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Rücktritt vom Versuch der Beteiligung - Rechtslexikon
in § 31 StGB geregelter persönlicher Strafaufhebungsgrund i. S. v. § 28 Abs. 2 StGB, begrenzt auf die Fälle des Versuchs der Beteiligung des § 30 StGB.
1) Vorliegen einer der in § 30 StGB pönalisierten Beteiligungsvorstufen.
2) Vollständiger Verzicht auf das Vorhaben gemäß § 31 Abs. 1, und zwar
— nach versuchter Anstiftung dadurch, dass die Gefahr der Tatbegehung abgewendet wird (Nr.1);
— nach einem Sichbereiterklären die Aufgabe des Vorhabens (Nr.2);
— nach einer Verabredung oder der Annahme des Erbietens eines anderen zu einem Verbrechen die Verhinderung der Tat (Nr. 3);
— ist der jeweilige Beteiligte nicht dafür ursächlich geworden, dass die Tat ausgeblieben ist, sondern beruht dies auf anderen Umständen, sog. fehlende Verhinderungskausalität, so genügt gemäß § 31 Abs. 2, 1. Alt. StGB für die Straflosigkeit sein „ernsthaftes Bemühen, die Vollendung der Tat zu verhindern”;
— „ernsthaftes Bemühen zur Vollendungsverhinderung” löst gemäß § 31 Abs. 2, 2. Alt. StGB ebenfalls Strafbefreiung aus, wenn die Tat objektiv zwar vollendet wurde, der Teilnehmerbeitrag aber für die Tat nicht mehr kausal geworden ist.
3) In subjektiver Hinsicht verlangen alle Rücktrittsvarianten Freiwilligkeit. Vorheriger Fachbegriff: Rücktritt vom Versuch | Nächster Fachbegriff: Rücktritt vom Vertrag Status der Seite: Auf aktuellem Stand. Nach Überprüfung freigegeben. Weitere Begriffe : Übertretungen | Sachenrechtsbereinigung | Zwischenverwahrer

References: § 31
 § 28
 § 30
 § 30
 § 31
 § 31
 § 31