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Timestamp: 2016-08-28 22:23:39+00:00

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BGH, 02.07.1998 - III ZR 287/97 - dejure.org
Rechtsprechung BGH, 02.07.1998 - III ZR 287/97 Volltextver�ffentlichungen (8)
BGB �� 138, 315 Abs. 3; AGBG � 23 Abs. 2 Nr. 1 a; TKV � 5 F: 5. Oktober 1992; TKV �� 6, 13 F: 19. Dezember 1995Zur Wirksamkeit der "Tarifreform 1996" der Deutschen Telekom AG
Wirksamkeit einseitiger Tariferh�hungen der Deutschen Telekom AG
BGB �� 138, 315 Abs. 3; AGBG � 23 Abs. 2 Nr. 1 a; TKV � 5 F: 5.10.1992; TKV �� 6, 13 F: 19.12.1995Wirksame Einbeziehung bzw. Wirksamwerden der (ge�nderten) Allgemeinen Gesch�ftsbedingungen der Deutschen Telekom bei am 1.1.1996 bestehenden oder danach neu begr�ndeten Telefonanschlu�-Vertragsverh�ltnissen
Wird zitiert von ... (28) BGH, 04.03.2004 - III ZR 96/03 Kein Telefonentgeltanspruch f�r Verbindungen, durch ein heimlich installiertes …Durch den Abschlu� des als Dauerschuldverh�ltnis zu qualifizierenden Telefondienstvertrages verpflichtete sich die Kl�gerin, der Beklagten den Zugang zu dem �ffentlichen Telekommunikationsnetz zu er�ffnen und zu erm�glichen, unter Aufbau abgehender und Entgegennahme ankommender Telefonverbindungen mit anderen Teilnehmern eines Telefonfest- oder Mobilfunknetzes Sprache und sonstige Daten auszutauschen (vgl. Senat, Urteil vom 2. Juli 1998 - III ZR 287/97 - NJW 1998, 3188, 3191;… Graf v. Westphalen/Grote/Pohle, Der Telefondienstvertrag, 2001, S. 21, 25; so auch zum Mobilfunkvertrag: Senat, Urteil vom 22. November 2001 - III ZR 5/01 - NJW 2002, 361, 362).
BGH, 18.10.2005 - KZR 36/04 StromnetznutzungsentgeltDenn die �ffentlich-rechtliche Wirkung der Genehmigung beschr�nkt sich auf das Verh�ltnis der Beh�rde zum Genehmigungsempf�nger und ist f�r die privatrechtliche �berpr�fung eines einseitig festgesetzten Entgelts am Ma�stab des � 315 Abs. 3 BGB nicht pr�judiziell (BGHZ 115, 311, 317 f.;… BGH, Urt. v. 2.10.1991 - VIII ZR 240/90, NJW-RR 1992, 183, 185; Urt. v. 2.7.1998 - III ZR 287/97, NJW 1998, 3188, 3192;… Urt. v. 5.7.2005 - X ZR 60/04, NJW 2005, 2919, 2920).
BGH, 05.07.2005 - X ZR 60/04 Auslegung Allgemeiner Gesch�ftsbedingungen durch das RevisionsgerichtDenn die rein �ffentlich-rechtliche Wirkung der Genehmigung beschr�nkt sich auf das Verh�ltnis der Beh�rde zum Genehmigungsempf�nger und ist f�r die privatrechtliche �berpr�fung eines einseitig festgesetzten Entgelts anhand des � 315 Abs. 3 BGB nicht pr�judiziell (vgl. nur BGHZ 115, 311, 315; BGH, Urt. v. 02.07.1998 - III ZR 287/97, NJW 1998, 3188, jeweils m.w.N.;… vgl. auch Ludwig/Odenthal/Hempel/Franke, Recht der Elektrizit�ts-, Gas- und Wasserversorgung, � 30 AVBEltV Rdn. 56).
BGH, 24.05.2007 - III ZR 467/04 Keine Inhaltskontrolle bei Klauseln f�r Netzzugangsgew�hrungKlauseln, die Bestandteil eines von der Regulierungsbeh�rde f�r Telekommunikation und Post (jetzt Bundesnetzagentur) genehmigten Tarifwerks f�r die Gew�hrung eines Netzzugangs sind, unterliegen nicht der Inhaltskontrolle nach �� 9 bis 11 AGBG (jetzt �� 307 bis 309 BGB); Fortf�hrung des Senatsurteils vom 2. Juli 1998 - III ZR 287/97 - NJW 1998, 3188.So hat der Senat die Billigkeitskontrolle gem�� � 315 Abs. 3 BGB f�r die nach � 4 Abs. 1 des Gesetzes �ber die Regulierung der Telekommunikation und des Postwesens vom 14. September 1994 (BGBl. I S. 2325, 2371 - PTRegG) durch das seinerzeitige Bundesministerium f�r Post und Telekommunikation genehmigten Leistungsentgelte im Monopolbereich der Telekommunikation ausgeschlossen (Urteil vom 2. Juli 1998 - III ZR 287/97 - NJW 1998, 3188, 3192).Die Inhalts- und die Billigkeitskontrolle nach �� 9 bis 11 AGBG und � 315 Abs. 3 BGB sind jedoch ausgeschlossen, soweit die beh�rdliche Aufsicht und Genehmigung - anders als in den oben aufgef�hrten Fallgestaltungen - die abschlie�ende und verbindliche Gestaltung der Rechtsbeziehungen der Vertragsbeteiligten bezwecken und somit der privatautonome Spielraum des Verwenders beseitigt ist (vgl. Senatsurteil vom 2. Juli 1998 aaO; ferner auch BGHZ 105, 160, 161 ff; 73, 114, 116 f zu beh�rdlich verbindlich festgesetzten Krankenhauspfleges�tzen).Bei dieser Sachlage besteht keine Rechtfertigung daf�r, dass die ordentlichen Gerichte die genehmigten Tarife nach den Ma�st�ben der �� 9 bis 10 AGBG oder des � 315 Abs. 3 BGB �berpr�fen (vgl. Senatsurteil vom 2. Juli 1998 aaO).
BVerwG, 10.10.2002 - 6 C 8.01 Telekommunikation; Klagebefugnis; Sprungrevision und Verfahrensfehler; …Eine zivilgerichtliche �berpr�fung wird indes in den F�llen abgelehnt, in denen die Entgelte beh�rdlich genehmigt sind und mangels eines privatautonomen Spielraumes eine davon abweichende Preisvereinbarung nichtig w�re (vgl. BGH, Urteil vom 2. Juli 1998 - III ZR 287/97 - NJW 1998, 3188 m.w.N.).
BGH, 14.06.2007 - I ZR 125/04 Rechtsnatur eines Bescheides der Regulierungsbeh�rde f�r Telekommunikation und …Danach steht den Vertragsparteien keinerlei Gestaltungsspielraum zu und ist die Sachlage insoweit mit dem Fall vergleichbar, dass die Tarife unmittelbar durch Verwaltungsakt festgesetzt werden (vgl. auch BGH, Urt. v. 2.7.1998 - III ZR 287/97, NJW 1998, 3188, 3191 f.; f�r einen verwaltungsgerichtlichen Rechtsschutz Gramlich, CR 2000, 816, 823;… a.A. L�bbig in Beck'scher PostG-Kommentar aaO � 23 Rdn. 68 ff.;… f�r die grunds�tzliche Anfechtbarkeit von Genehmigungen nach � 24 TKG a.F. durch Endkunden Schuster/St�rmer in Beck'scher TKG-Kommentar, 2. Aufl., � 24 Rdn. 87;… ebenso Schuster/Ruhle in Beck'scher TKG-Kommentar, 3. Aufl., � 28 Rdn. 116 zu � 28 TKG 2004;… vgl. auch Ossenb�hl, ArchivPT 1996, 207, 216 ff.).Abweichendes gilt jedoch dann, wenn ein privatautonomer Spielraum des Leistungserbringers fehlt, weil Vertr�ge mit Preisvereinbarungen, die von den genehmigten Tarifen abweichen, nichtig sind (BGH NJW 1998, 3188, 3191 f.;… vgl. auch v. Westphalen, DB 1996, Beilage 5, S. 14;… kritisch Michalski/Bauriedl, CR 1998, 657, 663 ff.).
LG Heilbronn, 12.03.2009 - 6 O 341/08 Abschlussgeb�hr bei Bausparvertr�gen weiterhin zul�ssigEs entspricht ferner der ganz �berwiegenden Auffassung in Rechtsprechung und Literatur, dass bei AGB, die einer beh�rdlichen Genehmigung bed�rfen, die Erteilung einer Genehmigung privatrechtlich unerheblich ist und damit Gerichte Klauseln in genehmigten AGB als unwirksam beanstanden k�nnen (vgl. u.a. BGH ZIP 1983, 317 = NJW 1983, 1322; BGH NJW 1998, 3188; BGH NJW 2005, 1774; BGH NJW 2005, 2919;… BGH ZIP 1991, 1054 = ZBB 1992, 129 (m. Bespr. Br�ggemeier/Friele, S. 137) = NJW 1991, 2559, dazu EWiR 1991, 841 (Hensen) f�r ABB; OLG Karlsruhe NJW 1991, 362 zu � 5 Abs. 3 BausparkG; Palandt/Gr�neberg, BGB, 68. Aufl., 2009, Vorb.
KG, 15.02.2005 - 7 U 140/04 Vertragsverh�ltnis zwischen den Berliner Wasserbetrieben und ihren Kunden: …Nach der st�ndigen Rechtsprechung des BGH ist die richterliche Billigkeitskontrolle einseitig vorgenommener Entgeltbestimmungen von Unternehmen, die Leistungen der Daseinsvorsorge anbieten, grunds�tzlich nicht schon dann ausgeschlossen, wenn bei der Festsetzung der Tarife und Entgelte �ffentlich-rechtliche Vorgaben, zu denen auch beh�rdliche Genehmigungsvorbehalte geh�ren, zu beachten sind (BGH NJW 1998, 3188 m.w.N.).Das gilt insbesondere dann , wenn die Genehmigung sich auf das Verh�ltnis der Beh�rde zum Genehmigungsempf�nger beschr�nkt und im �brigen der privatautonomen erwerbswirtschaftlichen Entscheidungsbefugnis der Vertragspartner freier Raum gelassen werde und das Fehlen der beh�rdlichen Genehmigung auf die privatrechtliche Wirksamkeit des Rechtsgesch�fts ohne Einfluss ist (BGH NJW 1998, 3188 ff.).� 315 Abs. 3 BGB kommt dann deshalb nicht zur Anwendung, weil Vertr�ge mit nicht genehmigten Preisvereinbarungen nach � 134 BGB nichtig sind (BGH NJW 1998, 3188).Entscheidend ist, dass das TeilPrivG anders als � 5 des Gesetzes �ber die Regelung der Telekommunikation und des Postwesens (also anders als bei dem Sachverhalt, der der Entscheidung des BGH vom 2. Juli 1998, Az: III ZR 287/97 (NJW 1998, 3188) zugrunde lag, keine Regelung enth�lt, dass die Tarife nicht vor der Genehmigungserteilung wirksam werden.
LG Bonn, 07.09.2006 - 8 S 146/05 Erh�hung der Gaspreise, BilligkeitskontrolleDa weder eine individuelle Parteivereinbarung �ber die Preise noch eine ausschlie�lich beh�rdliche Festlegung derselben vorliegt, ist der Anwendungsbereich von � 315 BGB grunds�tzlich er�ffnet (vgl. BGH, Urteil v. 02.07.1998 - III ZR 287/97, NJW 1998, 3188; BGH, Urteil v. 10.05.1990 - VII ZR 209/89, NJW-RR 1990, 1204; OLG M�nchen, Urteil v. 22.05.2003 - U (K) 4604/02, RdE 2004, 52;… OLG K�ln, Urteil v. 18.05.1994 - 11 U 256/93, RdE 1995, 78;… Markert RdE 2006, 137).
BGH, 05.07.2005 - X ZR 99/04 OLG D�sseldorf, 15.11.2006 - U (Kart) 1/06 Reichweite des Bestehens eines Auskunftserteilungsanpruchs; Verwehrung der …
OLG D�sseldorf, 08.06.2011 - U (Kart) 2/11 Deutsche Telekom AG zur Zahlung von 41 Millionen verurteilt
OLG K�ln, 08.09.2000 - 6 U 19/99 OLG D�sseldorf, 16.01.2008 - U (Kart) 9/06 Nutzungsersatzanspruch: Nichtigkeit einer vertraglichen Entgeltabrede wegen des …
OLG D�sseldorf, 16.01.2008 - U (Kart) 10/06 OLG Celle, 23.05.2002 - 13 U 143/00 Mi�brauch der Marktstellung: �berlassung von Bestandsdaten der Kunden der …
KG, 10.04.2002 - 24 U 65/01 OLG D�sseldorf, 15.11.2006 - U Kart 1/06 Nichtigkeit der entgeltlichen �berlassung der Teilnehmerdaten von …
LG K�ln, 30.07.2004 - 7 O 368/03 Ausgestaltung der Bestimmung des Landgerichts K�ln als zust�ndiges Kartellgericht …
VG Schleswig, 17.12.2007 - 1 A 53/06 LG Mainz, 14.09.2007 - 12 HKO 93/06 Stromnetzkunden, die meinen, ein Recht zur Festsetzung und R�ckforderung von …
OLG D�sseldorf, 16.01.2008 - U Kart 10/06 Entgeltregelung bei Telekommunikationsdienstleistungen; zum Versto� gegen � …

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