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Timestamp: 2020-07-05 09:49:43+00:00

Document:
VORIS APVO-Feu | Landesnorm Niedersachsen | Gesamtausgabe | Verordnung über die Ausbildung und Prüfung für die Laufbahnen der Fachrichtung Feuerwehr (APVO-Feu) vom 26. Januar 2013 | gültig ab: 01.01.2013
Verordnung über die Ausbildung und Prüfung für die Laufbahnen...
§ 4 - § 19 Zweiter Teil - Ausbildung und Prüfung im Vorbereitungsdienst...
§ 20 - § 30 Dritter Teil - Ausbildung und Prüfung im Vorbereitungsdienst...
§ 31 - § 32 Vierter Teil - Ausbildung und Prüfung für den...
§ 33 - § 34 Fünfter Teil - Ausbildung und Prüfung im Vorbereitungsdienst...
§ 35 - § 36 Sechster Teil - Übergangs- und Schlussvorschriften
Anlage 1 - Ausbildungsrahmenplan für die Ausbildung im Vorbereitungsdienst...
Anlage 2 - Ausbildungsrahmenplan für die Ausbildung im Vorbereitungsdienst...
Anlage 3 - Inhalte der Ausbildung für den Aufstieg
Amtliche Abkürzung: APVO-Feu
Ausfertigungsdatum: 26.01.2013
Fundstelle: Nds. GVBl. 2013, 24, 72
Verordnung über die Ausbildung und Prüfung für die Laufbahnen
(APVO-Feu)
Vom 26. Januar 2013
Stand: letzte berücksichtigte Änderung: §§ 9, 26 und 35 neu gefasst, § 34 geändert durch Verordnung vom 27.02.2019 (Nds. GVBl. S. 61)
Verordnung über die Ausbildung und Prüfung für die Laufbahnen der Fachrichtung Feuerwehr (APVO-Feu) vom 26. Januar 2013 01.01.2013
Erster Teil - Allgemeines 01.01.2013
§ 2 - Dienstbezeichnungen 01.01.2013
§ 3 - Bewertung der Leistungen 01.01.2013
Zweiter Teil - Ausbildung und Prüfung im Vorbereitungsdienst für das zweite Einstiegsamt der Laufbahngruppe 1 01.01.2013
§ 4 - Zulassung zur Ausbildung im Vorbereitungsdienst 01.01.2015
§ 5 - Dauer, Gliederung und Inhalt der Ausbildung im Vorbereitungsdienst 01.01.2015
§ 6 - Ausbildungsbehörde, Ausbildungsstellen 01.01.2015
§ 7 - Beurteilung der Leistungen während der Ausbildung 01.01.2015
§ 8 - Prüfungsbehörde 01.01.2013
§ 9 - Landesprüfungsausschuss, Prüfungsausschüsse 07.03.2019
§ 10 - Zulassung zur Laufbahnprüfung, Prüfungsteile, Ladung 01.01.2015
§ 11 - Schriftliche Prüfung 01.01.2013
§ 12 - Praktische Prüfung 01.01.2013
§ 13 - Mündliche Prüfung 01.01.2013
§ 14 - Ergebnis der Laufbahnprüfung, Prüfungszeugnis 01.01.2013
§ 15 - Niederschrift 01.01.2013
§ 16 - Wiederholung der Prüfung 01.01.2013
§ 17 - Verhinderung, Versäumnis 01.01.2013
§ 18 - Täuschung, ordnungswidriges Verhalten 01.01.2013
§ 19 - Einsichtnahme in die Prüfungsakte 01.01.2013
Dritter Teil - Ausbildung und Prüfung im Vorbereitungsdienst für das erste Einstiegsamt der Laufbahngruppe 2 01.01.2013
§ 20 - Zulassung zur Ausbildung im Vorbereitungsdienst 01.01.2013
§ 21 - Dauer, Gliederung und Inhalt der Ausbildung im Vorbereitungsdienst 01.01.2013
§ 22 - Ausbildungsbehörde, Ausbildungsstellen 01.01.2013
§ 23 - Beurteilung der Leistungen während der Ausbildung 01.01.2015
§ 24 - Zwischenprüfung 01.01.2013
§ 25 - Laufbahnprüfung, Prüfungsgebiete, Ladung 01.01.2013
§ 26 - Prüfungsausschüsse 07.03.2019
§ 27 - Schriftliche Prüfung 01.01.2013
§ 28 - Praktische Prüfung 01.01.2013
§ 29 - Mündliche Prüfung 01.01.2013
§ 30 - Zuerkennung der Befähigung für die Laufbahngruppe 1 01.01.2013
Vierter Teil - Ausbildung und Prüfung für den Aufstieg 01.01.2013
§ 31 - Ausbildung 01.01.2015
§ 32 - Aufstiegsprüfung 01.01.2013
Fünfter Teil - Ausbildung und Prüfung im Vorbereitungsdienst für das zweite Einstiegsamt der Laufbahngruppe 2 01.01.2013
§ 33 - Zulassung zur Ausbildung im Vorbereitungsdienst 01.01.2013
§ 34 - Ausbildung im Vorbereitungsdienst, Prüfungen 07.03.2019
Sechster Teil - Übergangs- und Schlussvorschriften 01.01.2013
§ 35 - Übergangsvorschrift 07.03.2019
§ 36 - Inkrafttreten 01.01.2013
Anlage 1 - Ausbildungsrahmenplan für die Ausbildung im Vorbereitungsdienst für das zweite Einstiegsamt der Laufbahngruppe 1 01.01.2015
Anlage 2 - Ausbildungsrahmenplan für die Ausbildung im Vorbereitungsdienst für das erste Einstiegsamt der Laufbahngruppe 2 01.01.2013
Anlage 3 - Inhalte der Ausbildung für den Aufstieg 01.01.2013
Aufgrund des § 26 des Niedersächsischen Beamtengesetzes in der Fassung vom 25. März 2009 (Nds. GVBl. S. 72), zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 12. Dezember 2012 (Nds. GVBl. S. 591), wird verordnet:
Ausbildung und Prüfung im Vorbereitungsdienst für das zweite Einstiegsamt der Laufbahngruppe 1
§ 5 Dauer, Gliederung und Inhalt der Ausbildung im Vorbereitungsdienst
§ 7 Beurteilung der Leistungen während der Ausbildung
§ 8 Prüfungsbehörde
§ 10 Zulassung zur Laufbahnprüfung, Prüfungsteile, Ladung
§ 14 Ergebnis der Laufbahnprüfung, Prüfungszeugnis
§ 17 Verhinderung, Versäumnis
§ 18 Täuschung, ordnungswidriges Verhalten
§ 19 Einsichtnahme in die Prüfungsakte
Ausbildung und Prüfung im Vorbereitungsdienst für das erste Einstiegsamt der Laufbahngruppe 2
§ 20 Zulassung zur Ausbildung im Vorbereitungsdienst
§ 21 Dauer, Gliederung und Inhalt der Ausbildung im Vorbereitungsdienst
§ 22 Ausbildungsbehörde, Ausbildungsstellen
§ 23 Beurteilung der Leistungen während der Ausbildung
§ 24 Zwischenprüfung
§ 25 Laufbahnprüfung, Prüfungsgebiete, Ladung
§ 28 Praktische Prüfung
§ 30 Zuerkennung der Befähigung für die Laufbahngruppe 1
§ 31 Ausbildung
§ 32 Aufstiegsprüfung
Ausbildung und Prüfung im Vorbereitungsdienst für das zweite Einstiegsamt der Laufbahngruppe 2
§ 33 Zulassung zur Ausbildung im Vorbereitungsdienst
§ 34 Ausbildung im Vorbereitungsdienst, Prüfungen
die Ausbildung und Prüfung im Vorbereitungsdienst für das zweite Einstiegsamt der Laufbahn der Laufbahngruppe 1 der Fachrichtung Feuerwehr,
die Ausbildung und Prüfung im Vorbereitungsdienst für das erste Einstiegsamt der Laufbahn der Laufbahngruppe 2 der Fachrichtung Feuerwehr,
die Ausbildung und Prüfung für den Aufstieg in die Laufbahn der Laufbahngruppe 2 der Fachrichtung Feuerwehr und
die Ausbildung und Prüfung im Vorbereitungsdienst für das zweite Einstiegsamt der Laufbahn der Laufbahngruppe 2 der Fachrichtung Feuerwehr.
(2) Ziel der Ausbildung im Vorbereitungsdienst und der Ausbildung für den Aufstieg ist es, die zur Erfüllung der Aufgaben der Fachrichtung Feuerwehr in der jeweiligen Laufbahn erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten zu vermitteln.
1 Die Beamtinnen und Beamten im Vorbereitungsdienst für das zweite Einstiegsamt der Laufbahn der Laufbahngruppe 1 und für das erste Einstiegsamt der Laufbahn der Laufbahngruppe 2 führen als Dienstbezeichnung die Amtsbezeichnung ihres Einstiegsamtes mit dem Zusatz „Anwärterin“ oder „Anwärter“. 2 Die Beamtinnen und Beamten im Vorbereitungsdienst für das zweite Einstiegsamt der Laufbahngruppe 2 führen die Dienstbezeichnung „Brandreferendarin“ oder „Brandreferendar“.
(1) Die Leistungen in der Ausbildung im Vorbereitungsdienst und in der Ausbildung für den Aufstieg sowie die Prüfungsleistungen sind mit folgenden Noten und Punkten zu bewerten:
15 und 14 Punkte
1 und 0 Punkte
(3) Die Absätze 1 und 2 finden keine Anwendung für die Ausbildung und Prüfung im Vorbereitungsdienst für das zweite Einstiegsamt der Laufbahngruppe 2.
Ausbildung und Prüfung im Vorbereitungsdienst für das
Zur Ausbildung im Vorbereitungsdienst für das zweite Einstiegsamt der Laufbahngruppe 1 kann zugelassen werden, wer
die Bildungsvoraussetzungen nach § 20 Abs. 2 der Niedersächsischen Laufbahnverordnung (NLVO) erfüllt,
eine Berufsausbildung in einem für den Feuerwehrdienst geeigneten Ausbildungsberuf abgeschlossen hat oder zum Führen der Berufsbezeichnung „Rettungsassistentin“, „Rettungsassistent“, „Notfallsanitäterin“ oder „Notfallsanitäter“ berechtigt ist und
den körperlichen und gesundheitlichen Anforderungen des Feuerwehrdienstes entspricht.
Dauer, Gliederung und Inhalt der Ausbildung im Vorbereitungsdienst
(1) 1 Der Vorbereitungsdienst dauert 24 Monate und gliedert sich in die Ausbildungsabschnitte
Grundausbildungslehrgang (B1)
Ausbildung im Rettungswesen (R)
38 Wochen,
Einsatzpraktikum Truppmitglied (B1P)
Einsatzpraktikum Truppführer (B2P)
Vertiefungsphase (V)
Ausbilderlehrgang (AdF)
Ausbildungsabschnitt 7:
Gruppenführerlehrgang (B3)
Ausbildungsabschnitt 8:
Laufbahnprüfung (LP)
2 Die Ausbildungsinhalte der Ausbildungsabschnitte 1 bis 7 ergeben sich aus dem Ausbildungsrahmenplan (Anlage 1). 3 Die Reihenfolge der Ausbildungsabschnitte 1 bis 7 kann durch die Ausbildungsbehörde im Einzelfall geändert werden, wenn es zweckmäßig ist.
(2) 1 Für die Anwärterinnen und Anwärter, die zum Führen der Berufsbezeichnung „Rettungsassistentin“, „Rettungsassistent“, „Notfallsanitäterin“ oder „Notfallsanitäter“ berechtigt sind, dauert der Vorbereitungsdienst 18 Monate. 2 Sie vertiefen im Ausbildungsabschnitt 2 (Rv) ihre Kenntnisse und Fertigkeiten im Rettungswesen. 3 Für sie dauert der Ausbildungsabschnitt 2 zwölf Wochen.
(3) Auf die Dauer des Vorbereitungsdienstes können Zeiten nach § 21 Abs. 2 Satz 4 NLVO angerechnet werden.
(4) Auf die Dauer des Vorbereitungsdienstes können auch Zeiten einer aktiven Zugehörigkeit zu einer Freiwilligen Feuerwehr, Pflichtfeuerwehr oder Werkfeuerwehr nach Abschluss der Grundausbildung angerechnet werden, soweit sie zwei Jahre übersteigen, für die Ausbildung förderlich sind und derselbe Zeitraum nicht nach Absatz 3 angerechnet wird.
(5) Über die Anrechnung nach den Absätzen 3 und 4 entscheidet die Ausbildungsbehörde auf Antrag der Anwärterin oder des Anwärters.
die Niedersächsische Akademie für Brand- und Katastrophenschutz (im Folgenden: Akademie) und
Kommunen mit mindestens einer Beamtin oder einem Beamten mit der Befähigung für die Laufbahn der Laufbahngruppe 2 der Fachrichtung Feuerwehr.
(2) 1 Die Ausbildungsbehörde bestellt eine Ausbildungsleiterin oder einen Ausbildungsleiter mit der Befähigung nach Absatz 1 Nr. 2, die oder der für die Durchführung der Ausbildung verantwortlich ist und die Ausbildung überwacht. 2 Die Ausbildungsbehörde erstellt für jede Anwärterin und jeden Anwärter einen Ausbildungsplan und weist sie oder ihn den Ausbildungsstellen zu.
(3) 1 Ausbildungsstellen für die Ausbildungsabschnitte 1 und 3 bis 5 sind Dienststellen mit feuerwehrtechnischen Aufgaben. 2 Der Ausbildungsabschnitt 1, 3 oder 4 kann auch bei einer hauptberuflichen Werkfeuerwehr abgeleistet werden. 3 Ausbildungsstellen für den Ausbildungsabschnitt 2 nach § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 sind die staatlich anerkannten Schulen für Notfallsanitäter. 4 Ausbildungsstelle für die Ausbildungsabschnitte 6 und 7 ist die Akademie. 5 Die Ausbildungsstellen für die Ausbildungsabschnitte 1 und 3 bis 5 bestellen Ausbildungsbeauftragte mit der Befähigung für eine Laufbahn der Fachrichtung Feuerwehr, die für die Ausbildung während des jeweiligen Ausbildungsabschnitts verantwortlich sind.
(1) 1 Im Ausbildungsabschnitt 1 sind fünf Leistungsnachweise mit jeweils einem schriftlichen und einem fachpraktischen Teil mit einer Bearbeitungszeit von jeweils 45 Minuten sowie ein Leistungsnachweis als Aufsichtsarbeit mit einer Bearbeitungszeit von 90 Minuten zu erbringen. 2 Die Leistungen werden jeweils durch eine unterrichtende Lehrkraft bewertet. 3 Bei Leistungsnachweisen mit einem schriftlichen und einem fachpraktischen Teil werden die Leistungen in beiden Teilen einzeln bewertet; die Bewertung für den Leistungsnachweis ergibt sich aus dem daraus gebildeten Mittelwert und der zugeordneten Note. 4 Die Bewertungen werden der Anwärterin oder dem Anwärter mitgeteilt. 5 Am Ende des Ausbildungsabschnitts 1 ermittelt die Ausbildungsbehörde die Ausbildungsnote für die fachtheoretische Ausbildung. 6 Hierfür errechnet sie den Mittelwert der Punktzahlen der Bewertungen für die Leistungsnachweise. 7 Der Mittelwert (Punktzahl der Ausbildungsnote für die fachtheoretische Ausbildung) wird einer Note (Ausbildungsnote für die fachtheoretische Ausbildung) zugeordnet.
(2) 1 Am Ende der Ausbildungsabschnitte 3 und 4 gibt die jeweilige Ausbildungsstelle eine Beurteilung über die Leistungen der Anwärterin oder des Anwärters ab. 2 Die Gesamtleistung ist zu bewerten. 3 Die Beurteilung ist mit der Anwärterin oder dem Anwärter zu besprechen. 4 Sind die Ausbildungsabschnitte 3 und 4 beendet, so ermittelt die Ausbildungsbehörde die Ausbildungsnote für die berufspraktische Ausbildung. 5 Hierfür errechnet sie den Mittelwert der Punktzahlen der Bewertungen nach Satz 2. 6 Der Mittelwert (Punktzahl der Ausbildungsnote für die berufspraktische Ausbildung) wird einer Note (Ausbildungsnote für die berufspraktische Ausbildung) zugeordnet.
(3) 1 Die Ausbildungsbehörde ermittelt die Ausbildungsgesamtnote. 2 Hierfür errechnet sie den Mittelwert der Punktzahl der Ausbildungsnote für die fachtheoretische Ausbildung und der Punktzahl der Ausbildungsnote für die berufspraktische Ausbildung, wobei die Punktzahl der Ausbildungsnote für die fachtheoretische Ausbildung mit 33 Prozent und die Punktzahl der Ausbildungsnote für die berufspraktische Ausbildung mit 67 Prozent berücksichtigt werden. 3 Der Mittelwert (Punktzahl der Ausbildungsgesamtnote) wird einer Note (Ausbildungsgesamtnote) zugeordnet.
(1) Prüfungsbehörde ist die Akademie.
(2) Entscheidungen und sonstige Maßnahmen, die die Prüfung betreffen, werden von der Prüfungsbehörde getroffen, soweit in dieser Verordnung nichts anderes bestimmt ist.
Landesprüfungsausschuss, Prüfungsausschüsse
(1) 1 Das für Inneres zuständige Ministerium bildet einen Landesprüfungsausschuss. 2 Aus den Mitgliedern des Landesprüfungsausschusses werden die Prüfungsausschüsse für die Abnahme der Laufbahnprüfung gebildet.
(2) 1 Das für Inneres zuständige Ministerium bestellt für die Dauer von fünf Jahren als Mitglieder des Landesprüfungsausschusses
Beamtinnen und Beamte der Prüfungsbehörde mit der Befähigung für die Laufbahn der Laufbahngruppe 2 der Fachrichtung Feuerwehr, die den Zugang für das zweite Einstiegsamt eröffnet,
Beamtinnen und Beamte der Kommunen nach § 6 Abs. 1 Nr. 2 mit der Befähigung für die Laufbahn der Laufbahngruppe 2 der Fachrichtung Feuerwehr, die den Zugang für das zweite Einstiegsamt eröffnet,
Beamtinnen und Beamte des Landes und der Kommunen nach § 6 Abs. 1 Nr. 2 mit der Befähigung für die Laufbahn der Laufbahngruppe 2 der Fachrichtung Feuerwehr, die nur den Zugang für das erste Einstiegsamt eröffnet, und
Beamtinnen und Beamte des Landes und der Kommunen nach § 6 Abs. 1 Nr. 2 mit der Befähigung für die Laufbahn der Laufbahngruppe 1 der Fachrichtung Feuerwehr, die den Zugang für das zweite Einstiegsamt eröffnet.
2 Die kommunalen Spitzenverbände und die Spitzenorganisationen der zuständigen Gewerkschaften und Berufsverbände der Beamtinnen und Beamten übersenden auf Anforderung des für Inneres zuständigen Ministeriums Vorschläge für die Bestellung der Mitglieder des Landesprüfungsausschusses. 3 Scheidet ein Mitglied vor Ablauf der Amtszeit aus, so wird eine Ersatzperson nur für die verbleibende Amtszeit bestellt.
(3) 1 Die Prüfungsbehörde bildet jeweils für eine Gruppe von Prüflingen einen Prüfungsausschuss. 2 Dem Prüfungsausschuss gehören als Mitglieder an
eine Beamtin oder ein Beamter nach Absatz 2 Satz 1 Nr. 1 als Vorsitzende oder Vorsitzender,
zwei Beamtinnen oder Beamte nach Absatz 2 Satz 1 Nr. 3 oder eine Beamtin oder ein Beamter nach Absatz 2 Satz 1 Nr. 2 und eine Beamtin oder ein Beamter nach Absatz 2 Satz 1 Nr. 3 und
eine Beamtin oder ein Beamter nach Absatz 2 Satz 1 Nr. 4.
3 Die Mitglieder nach Satz 2 Nrn. 2 und 3 sollen Beamtinnen oder Beamte einer Kommune nach § 6 Abs. 1 Nr. 2 sein. 4 Für jedes Mitglied ist mindestens eine Stellvertreterin oder ein Stellvertreter zu bestellen.
(4) 1 Der Prüfungsausschuss entscheidet mit der Mehrheit der Stimmen seiner Mitglieder. 2 Stimmenthaltung ist nicht zulässig. 3 Bei Stimmgleichheit gibt die Stimme der oder des Vorsitzenden den Ausschlag.
Zulassung zur Laufbahnprüfung, Prüfungsteile, Ladung
(1) Zur Laufbahnprüfung kann nur zugelassen werden, wer den Ausbildungsabschnitt 2 nach § 5 Abs. 1 Nr. 2 erfolgreich absolviert hat.
(2) 1 Die Laufbahnprüfung besteht aus einer schriftlichen, einer praktischen und einer mündlichen Prüfung. 2 Sie kann sich auf alle Ausbildungsinhalte mit Ausnahme der Inhalte des Ausbildungsabschnitts 2 erstrecken.
(3) Der Prüfling ist von der Prüfungsbehörde zu den einzelnen Prüfungsteilen schriftlich zu laden.
(4) 1 Die Prüfungen sind nicht öffentlich. 2 Die oder der Vorsitzende kann zulassen, dass
Vertreterinnen und Vertreter von Personalvertretungen der Ausbildungsbehörden und
bei der mündlichen und der praktischen Prüfung, mit Ausnahme der Beratung über die Bewertung, anwesend sind. 3 Die in Satz 2 Nr. 1 genannten Personen können nur zugelassen werden, wenn der Prüfling nicht widerspricht.
(1) 1 Die schriftliche Prüfung besteht aus zwei Aufsichtsarbeiten. 2 Die Bearbeitungszeit beträgt jeweils zwei Zeitstunden.
(2) 1 Die an der Akademie unterrichtenden Lehrkräfte unterbreiten Vorschläge für die Aufsichtsarbeiten. 2 Die Prüfungsbehörde wählt die Aufgaben aus den Vorschlägen aus und entscheidet über die zulässigen Hilfsmittel.
(3) 1 Jede Aufsichtsarbeit ist von zwei Mitgliedern des Prüfungsausschusses zu bewerten. 2 Weichen die Einzelbewertungen um nicht mehr als drei Punkte voneinander ab, so gilt der Mittelwert. 3 Bei größeren Abweichungen entscheidet die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses. 4 Sie oder er kann sich für eine der beiden Einzelbewertungen oder für eine dazwischen liegende Punktzahl entscheiden.
(5) 1 Ist mindestens eine Aufsichtsarbeit mit mindestens „ausreichend (4)“ und keine Aufsichtsarbeit mit „ungenügend (6)“ bewertet worden, so erhält der Prüfling eine Mitteilung über die Bewertungen. 2 Sind die Voraussetzungen nach Satz 1 nicht erfüllt, so ist die Laufbahnprüfung nicht bestanden und wird nicht fortgesetzt; hierüber erhält der Prüfling einen Bescheid.
(1) 1 Die praktische Prüfung gliedert sich in zwei Abschnitte. 2 Im ersten Abschnitt soll der Prüfling eine taktische Einheit, in der Regel eine Löschstaffel oder Löschgruppe, führen. 3 Der zweite Abschnitt besteht aus einem Vortrag zu einem Thema aus den Ausbildungsabschnitten 1 und 7. 4 Die Zeitdauer eines Abschnitts soll einschließlich Vorbereitung mindestens 15 Minuten und höchstens 30 Minuten dauern.
(2) Der Prüfungsausschuss bewertet die praktische Prüfungsleistung in jedem Abschnitt.
(3) Die Prüfungsbehörde errechnet den Mittelwert der Punktzahlen der Bewertungen nach Absatz 2 (Punktzahl der Note für die praktische Prüfung).
(4) 1 Ist mindestens ein Abschnitt mit mindestens „ausreichend (4)“ und kein Abschnitt mit „ungenügend (6)“ bewertet worden, so erhält der Prüfling eine Mitteilung über die Bewertungen. 2 Sind die Voraussetzungen nach Satz 1 nicht erfüllt, so ist die Laufbahnprüfung nicht bestanden und wird nicht fortgesetzt; hierüber erhält der Prüfling einen Bescheid.
(1) Die mündliche Prüfung soll 20 Minuten dauern.
(3) Ist die Prüfungsleistung mit „ungenügend (6)“ bewertet worden, so ist die Laufbahnprüfung nicht bestanden.
(1) 1 Zur Ermittlung der Prüfungsnote für die Laufbahnprüfung wird der Mittelwert der Punktzahlen der Noten für die Prüfungsteile errechnet, wobei die Punktzahl der Note für die praktische Prüfung mit 40 Prozent und die Punktzahlen der Noten für die schriftliche und mündliche Prüfung jeweils mit 30 Prozent berücksichtigt werden. 2 Der Mittelwert (Punktzahl der Prüfungsnote) wird einer Note (Prüfungsnote) zugeordnet.
(2) 1 Zur Ermittlung der Gesamtnote für die Laufbahnprüfung wird der Mittelwert der Punktzahl der Ausbildungsgesamtnote und der Punktzahl der Prüfungsnote errechnet, wobei die Punktzahl der Ausbildungsgesamtnote mit 10 Prozent und die Punktzahl der Prüfungsnote mit 90 Prozent berücksichtigt werden. 2 Der Mittelwert (Punktzahl der Gesamtnote) wird einer Note (Gesamtnote) zugeordnet.
(5) Über die bestandene Laufbahnprüfung erhält die Anwärterin oder der Anwärter ein Prüfungszeugnis mit der Gesamtnote und der Punktzahl der Gesamtnote.
Die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses fertigt eine Niederschrift über den Ablauf und den wesentlichen Inhalt der praktischen und der mündlichen Prüfung, die Zusammensetzung des Prüfungsausschusses und das Ergebnis der Prüfung.
1 Wer die Laufbahnprüfung nicht bestanden hat, kann sie einmal wiederholen. 2 Die Ausbildungsbehörde entscheidet auf Vorschlag des Prüfungsausschusses über die Art und Dauer der weiteren Ausbildung bis zur Wiederholungsprüfung. 3 Prüfungsteile, die mit mindestens „ausreichend“ bewertet worden sind, werden auf Antrag des Prüflings auf die Wiederholungsprüfung angerechnet.
(1) 1 Ist der Prüfling durch Krankheit oder einen sonstigen von ihm nicht zu vertretenden Grund an der Ablegung der Prüfung oder der Erbringung einer Prüfungsleistung gehindert, so hat er dies der Prüfungsbehörde unverzüglich mitzuteilen und bei Erkrankung durch ein ärztliches Zeugnis, im Übrigen in sonst geeigneter Weise unverzüglich nachzuweisen. 2 Die Prüfungsbehörde kann die Vorlage eines amtsärztlichen Zeugnisses verlangen. 3 Sie stellt fest, ob eine vom Prüfling nicht zu vertretende Verhinderung vorliegt. 4 Liegt eine vom Prüfling nicht zu vertretende Verhinderung vor, so gilt eine nicht abgeschlossene Prüfungsleistung als nicht unternommen.
(1) 1 Versucht der Prüfling, das Ergebnis der Prüfung durch Täuschung zu beeinflussen oder verstößt er erheblich gegen die Ordnung, so wird die betroffene Prüfungsleistung in der Regel mit „ungenügend (6)“ - 0 Punkte - bewertet. 2 In leichten Fällen kann die Wiederholung der Prüfungsleistung aufgegeben oder von Maßnahmen abgesehen werden. 3 In besonders schweren Fällen kann die Laufbahnprüfung für nicht bestanden erklärt werden. 4 Über das Vorliegen und die Folgen eines Täuschungsversuchs oder eines erheblichen Ordnungsverstoßes entscheidet die Prüfungsbehörde.
(2) Ein Prüfling, der wiederholt zu täuschen versucht oder erheblich gegen die Ordnung verstößt, kann von der oder dem Aufsichtführenden von der Fortsetzung der Anfertigung der Aufsichtsarbeit oder von der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses von der Fortsetzung der praktischen oder mündlichen Prüfung ausgeschlossen werden.
Ausbildung und Prüfung im Vorbereitungsdienst
Zur Ausbildung im Vorbereitungsdienst für das erste Einstiegsamt der Laufbahngruppe 2 kann zugelassen werden, wer
ein Studium der Ingenieur- oder Naturwissenschaften oder einer ähnlich geeigneten Studienrichtung mit einem Bachelorgrad oder einem gleichwertigen Abschluss abgeschlossen hat und
Ausbildung im Rettungswesen (Rs1)
Einsatzpraktikum Truppführer (B1/2 P)
Zwischenprüfung (Zw)
Einsatzpraktikum Gruppenführer (B3P)
Zugführerausbildung (B4)
Einsatzpraktikum Zugführer (B4P)
Ausbildungsabschnitt 9:
Verbandsführerausbildung (B5)
Ausbildungsabschnitt 10:
2 Die Ausbildungsinhalte der Ausbildungsabschnitte 1 bis 4 und 6 bis 9 ergeben sich aus dem Ausbildungsrahmenplan (Anlage 2). 3 Die Reihenfolge der Ausbildungsabschnitte 2 bis 9 kann durch die Ausbildungsbehörde im Einzelfall geändert werden, wenn es zweckmäßig ist.
(2) 1 Auf die Dauer des Vorbereitungsdienstes können Zeiten nach § 26 Abs. 4 Satz 1 NLVO angerechnet werden. 2 Über die Anrechnung entscheidet die Ausbildungsbehörde auf Antrag der Anwärterin oder des Anwärters.
(3) Den Anwärterinnen und Anwärtern ist während aller Ausbildungsabschnitte in möglichst großem Umfang Gelegenheit zu geben, an Besichtigungen, Besprechungen, Versuchen, Brandproben, Vorführungen und sonstigen Veranstaltungen teilzunehmen, die geeignet sind, feuerwehrtechnische Kenntnisse zu vermitteln.
die Akademie und
(3) 1 Ausbildungsstellen für die Ausbildungsabschnitte 1, 3, 6 und 8 sind Dienststellen mit feuerwehrtechnischen Aufgaben. 2 Der Ausbildungsabschnitt 1, 3, 6 oder 8 kann auch bei einer hauptberuflichen Werkfeuerwehr abgeleistet werden. 3 Die Ausbildungsabschnitte 3, 6 und 8 sind bei verschiedenen Dienststellen mit feuerwehrtechnischen Aufgaben abzuleisten. 4 Sie können bei Ausbildungsstellen in anderen Ländern abgeleistet werden. 5 Ausbildungsstelle für die Ausbildungsabschnitte 4, 7 und 9 ist die Akademie. 6 Die Ausbildungsstellen für die Ausbildungsabschnitte 1, 3, 6 und 8 bestellen Ausbildungsbeauftragte mit der Befähigung für eine Laufbahn der Fachrichtung Feuerwehr, die für die Ausbildung während des jeweiligen Ausbildungsabschnitts verantwortlich sind.
(1) Für die Beurteilung der Leistungen im Ausbildungsabschnitt 1 ist § 7 Abs. 1 entsprechend anzuwenden.
(2) 1 Am Ende der Ausbildungsabschnitte 1, 3, 6 und 8 gibt die jeweilige Ausbildungsstelle eine Beurteilung über die Leistungen der Anwärterin oder des Anwärters ab; § 7 Abs. 2 Sätze 2 und 3 ist entsprechend anzuwenden. 2 Sind die Ausbildungsabschnitte 3, 6 und 8 beendet, so ermittelt die Ausbildungsbehörde die Ausbildungsnote für die berufspraktische Ausbildung; § 7 Abs. 2 Sätze 5 und 6 ist entsprechend anzuwenden. 3 Für die Ausbildungsgesamtnote gilt § 7 Abs. 3 entsprechend.
(1) 1 Die Anwärterinnen und Anwärter haben als Zwischenprüfung die Laufbahnprüfung für das zweite Einstiegsamt der Laufbahngruppe 1 abzulegen. 2 Die §§ 9 bis 19 mit Ausnahme des § 10 Abs. 1 und des § 14 Abs. 2 bis 5 sind entsprechend anzuwenden.
(2) Die Prüfung ist bestanden, wenn die Prüfungsnote mindestens „ausreichend (4)“ lautet.
(3) Die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses gibt nach Abschluss der mündlichen Prüfung dem Prüfling die Bewertungen der mündlichen Prüfungsleistungen, das Bestehen oder Nichtbestehen der Prüfung sowie die Prüfungsnote und die Punktzahl der Prüfungsnote bekannt.
(4) Über die bestandene Prüfung erhält die Anwärterin oder der Anwärter ein Prüfungszeugnis mit der Prüfungsnote und der Punktzahl der Prüfungsnote.
Laufbahnprüfung, Prüfungsgebiete, Ladung
1 Für die Laufbahnprüfung für das erste Einstiegsamt der Laufbahngruppe 2 sind die §§ 8 und 10 Abs. 2 Satz 1 und Abs. 4 sowie die §§ 14 bis 19 entsprechend anzuwenden. 2 Die Laufbahnprüfung kann sich auf alle Ausbildungsinhalte erstrecken. 3 Der Prüfling ist von der Prüfungsbehörde zu den einzelnen Prüfungsteilen schriftlich zu laden.
(1) 1 Die Prüfungsbehörde bildet jeweils für eine Gruppe von Prüflingen aus den Mitgliedern des Landesprüfungsausschusses nach § 9 Abs. 1 und 2 einen Prüfungsausschuss. 2 Dem Prüfungsausschuss gehören als Mitglieder an
eine Beamtin oder ein Beamter nach § 9 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 als Vorsitzende oder Vorsitzender
eine Beamtin oder ein Beamter nach § 9 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 und
zwei Beamtinnen oder Beamte nach § 9 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3.
3 Die Mitglieder nach Satz 2 Nr. 3 sollen Beamtinnen oder Beamte einer Kommune sein. 4 Für jedes Mitglied ist mindestens eine Stellvertreterin oder ein Stellvertreter zu bestellen.
(2) § 9 Abs. 4 ist entsprechend anzuwenden.
(1) 1 Die schriftliche Prüfung besteht aus vier Aufsichtsarbeiten. 2 Die Bearbeitungszeit beträgt jeweils drei Zeitstunden.
(3) 1 Jede Aufsichtsarbeit ist von zwei Mitgliedern des Prüfungsausschusses zu bewerten. 2 Weichen die Einzelbewertungen um nicht mehr als drei Punkte voneinander ab, so gilt der Mittelwert. 3 Bei größeren Abweichungen entscheidet die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses. 4 Sie oder er kann sich für eine der beiden Einzelbewertungen oder für eine dazwischenliegende Punktzahl entscheiden.
(5) 1 Sind mindestens zwei Aufsichtsarbeiten mit mindestens „ausreichend (4)“ und ist keine Aufsichtsarbeit mit „ungenügend (6)“ bewertet worden, so erhält der Prüfling eine Mitteilung über die Bewertungen. 2 Sind die Voraussetzungen nach Satz 1 nicht erfüllt, so ist die Laufbahnprüfung nicht bestanden und wird nicht fortgesetzt; hierüber erhält der Prüfling einen Bescheid.
(1) 1 Die praktische Prüfung gliedert sich in drei Abschnitte. 2 Im ersten Abschnitt soll der Prüfling in der Regel eine taktische Einheit „Löschzug“ und im zweiten Abschnitt eine taktische Einheit „Verband“ führen. 3 Der dritte Abschnitt besteht aus einem Vortrag, einer Gruppendiskussion oder einem Rollenspiel zu einem Thema aus den Ausbildungsabschnitten 1, 4, 7 und 9. 4 Die Zeitdauer eines Abschnitts soll einschließlich Vorbereitung mindestens 15 Minuten und höchstens 30 Minuten dauern.
(4) 1 Sind mindestens zwei Abschnitte mit mindestens „ausreichend (4)“ und ist kein Abschnitt mit „ungenügend (6)“ bewertet worden, so erhält der Prüfling eine Mitteilung über die Bewertungen. 2 Sind die Voraussetzungen nach Satz 1 nicht erfüllt, so ist die Laufbahnprüfung nicht bestanden und wird nicht fortgesetzt; hierüber erhält der Prüfling einen Bescheid.
(1) Die mündliche Prüfung soll etwa 20 Minuten dauern.
Zuerkennung der Befähigung für die Laufbahngruppe 1
Einer Beamtin oder einem Beamten, die oder der die Wiederholungsprüfung endgültig nicht bestanden oder auf die Wiederholung der Prüfung verzichtet hat, kann vom Prüfungsausschuss die Befähigung für die Laufbahn der Laufbahngruppe 1 der Fachrichtung Feuerwehr, die den Zugang für das zweite Einstiegsamt eröffnet, zuerkannt werden, wenn sie oder er nach den Ausbildungs- und Prüfungsleistungen geeignet erscheint, die Aufgaben in der Laufbahn wahrzunehmen.
(1) Beamtinnen und Beamte, die zum Regelaufstieg zugelassen sind, werden in die Aufgaben der Laufbahn der Laufbahngruppe 2 der Fachrichtung Feuerwehr in einem Aufstiegslehrgang mit insgesamt mindestens 1 100 Unterrichtsstunden und durch eine berufspraktische Tätigkeit eingeführt.
(2) 1 Die Einführung dauert 18 Monate und gliedert sich in die Ausbildungsabschnitte
Aufstiegslehrgang I -
Einführungslehrgang (E)
Vertiefungsphase (EV)
Aufstiegslehrgang II
Aufstiegslehrgang III -
Aufstiegsprüfung (AP)
2 Die Ausbildungsinhalte der Ausbildungsabschnitte 1 bis 6 ergeben sich aus dem Ausbildungsrahmenplan (Anlage 3). 3 Die Reihenfolge der Ausbildungsabschnitte 2 bis 6 kann durch die oder den Dienstvorgesetzten im Einzelfall geändert werden, wenn es zweckmäßig ist.
(3) 1 Ausbildungsstelle für die Ausbildungsabschnitte 1, 4 und 6 ist die Akademie. 2 Der Ausbildungsabschnitt 1 kann an einer anderen geeigneten Ausbildungsstelle absolviert werden.
(4) 1 Die Ausbildungsabschnitte 2, 3 und 5 sind bei verschiedenen Dienststellen mit feuerwehrtechnischen Aufgaben abzuleisten. 2 Sie können bei Ausbildungsstellen in anderen Ländern abgeleistet werden. 3 Die Ausbildungsstellen bestellen Ausbildungsbeauftragte mit der Befähigung für die Laufbahn der Laufbahngruppe 2 der Fachrichtung Feuerwehr, die für die Ausbildung während des jeweiligen Ausbildungsabschnitts verantwortlich sind.
(5) 1 Im Ausbildungsabschnitt 1 ist eine Aufsichtsarbeit mit einer Bearbeitungszeit von 90 Minuten anzufertigen; § 7 Abs. 1 Sätze 2 und 4 ist entsprechend anzuwenden. 2 Die Note der Bewertung ist die Ausbildungsnote für die fachtheoretische Ausbildung. 3 Am Ende der Ausbildungsabschnitte 2, 3 und 5 gibt die jeweilige Ausbildungsstelle eine Beurteilung über die Leistungen der Anwärterin oder des Anwärters ab; § 7 Abs. 2 Sätze 2 und 3 ist entsprechend anzuwenden. 4 Sind die Ausbildungsabschnitte 2, 3 und 5 beendet, so ermittelt die Ausbildungsbehörde die Ausbildungsnote für die berufspraktische Ausbildung; § 7 Abs. 2 Sätze 5 und 6 ist entsprechend anzuwenden. 5 Für die Ausbildungsgesamtnote gilt § 7 Abs. 3 entsprechend.
1 Aufstiegsprüfung ist die Laufbahnprüfung für das erste Einstiegsamt der Laufbahngruppe 2. 2 Die §§ 25 bis 29 sind entsprechend anzuwenden.
für das zweite Einstiegsamt der Laufbahngruppe 2
Zur Ausbildung im Vorbereitungsdienst für das zweite Einstiegsamt der Laufbahngruppe 2 kann zugelassen werden, wer
ein Hochschulstudium der Ingenieur- oder Naturwissenschaften oder einer ähnlich geeigneten Studienrichtung mit einem Mastergrad oder einem gleichwertigen Abschluss abgeschlossen hat und
Ausbildung im Vorbereitungsdienst, Prüfungen
(1) 1 Die Ausbildung im Vorbereitungsdienst richtet sich nach den §§ 8 bis 11 der Verordnung über die Ausbildung und Prüfung für die Laufbahn des zweiten Einstiegsamtes der Laufbahngruppe 2 des feuerwehrtechnischen Dienstes im Land Nordrhein-Westfalen (VAP2.2-Feu) vom 11. März 2010 (GV. NRW. S. 166), zuletzt geändert durch Verordnung vom 29. September 2016 (GV. NRW. S. 820). 2 Für die Ausbildungsleitung gilt § 7 VAP2.2-Feu entsprechend.
(2) 1 Die Referendarinnen und Referendare haben als Zwischenprüfung die Zugführerprüfung abzulegen. 2 Die Zugführerprüfung wird vor dem Prüfungsausschuss für die Laufbahn des zweiten Einstiegsamtes der Laufbahngruppe 2 des feuerwehrtechnischen Dienstes am Institut der Feuerwehr Nordrhein-Westfalen abgelegt und richtet sich nach den §§ 8, 12 und 13 Abs. 2 bis 8, § 14 Abs. 2 und 4 bis 11 sowie den §§ 15 bis 19 und 29 VAP2.2-Feu.
(3) Die Laufbahnprüfung wird vor dem Prüfungsausschuss für die Laufbahn des zweiten Einstiegsamtes der Laufbahngruppe 2 des feuerwehrtechnischen Dienstes am Institut der Feuerwehr Nordrhein-Westfalen abgelegt und richtet sich nach den §§ 8, 12 und 13 Abs. 2 bis 8, § 14 Abs. 2 und 4 bis 11 sowie den §§ 20 bis 27 und 29 VAP2.2- Feu.
(1) Auf die Prüfung der Anwärterinnen und Anwärter im Vorbereitungsdienst für das zweite Einstiegsamt der Laufbahn der Laufbahngruppe 1 der Fachrichtung Feuerwehr, die vor dem 7. März 2019 zur Laufbahnprüfung geladen wurden, ist § 9 in der am 6. März 2019 geltenden Fassung weiterhin anzuwenden.
(2) Auf die Prüfung der Anwärterinnen und Anwärter im Vorbereitungsdienst für das erste Einstiegsamt der Laufbahn der Laufbahngruppe 2 der Fachrichtung Feuerwehr, die vor dem 7. März 2019 zur Laufbahnprüfung geladen wurden, ist § 26 in der am 6. März 2019 geltenden Fassung weiterhin anzuwenden.
1 Diese Verordnung tritt mit Wirkung vom 1. Januar 2013 in Kraft. 2 Gleichzeitig tritt die Verordnung über die Ausbildung und Prüfung für die Laufbahnen des feuerwehrtechnischen Dienstes vom 26. März 2001 (Nds. GVBl. S. 128) außer Kraft.
Hannover, den 26. Januar 2013
Ausbildungsrahmenplan für die Ausbildung
im Vorbereitungsdienst für das zweite Einstiegsamt
Erwerb der erforderlichen Fahrerlaubnisse, soweit noch nicht vorhanden. Die Fahrerlaubnisse können auch in den Ausbildungsabschnitten 3 (B1P) und 4 (B2P) erworben werden.
Lehrgang „Technische Hilfeleistung“
Erwerb des Deutschen Sportabzeichens und des Deutschen Rettungsschwimmabzeichens in Bronze, soweit noch nicht vorhanden
Ausbildung im Rettungswesen (R) oder Vertiefung der Kenntnisse und Fertigkeiten im Rettungswesen (Rv)
Ausbildung im Rettungswesen, die die staatliche Abschlussprüfung nach § 11 der Verordnung über die Ausbildung und Prüfung der Rettungssanitäterinnen und Rettungssanitäter beinhaltet
Vertiefung der Kenntnisse und Fertigkeiten im Rettungswesen (§ 5 Abs. 2)
Verwendung als Truppmitglied im Brand- und Hilfeleistungsdienst
Sonderlehrgänge (z. B. Ausbildung an Hubrettungsfahrzeugen, Realbrandbekämpfung)
Erwerb der erforderlichen Fahrerlaubnisse, soweit nicht im Ausbildungsabschnitt 1 (B1) erfolgt
Führung eines Trupps im Brand- und Hilfeleistungsdienst
Einweisung in die Bedienung von Feuerwehrfahrzeugen und Spezialgeräten sowie Teilnahme an technischen Überprüfungen
Erwerb der erforderlichen Fahrerlaubnisse, soweit nicht in den Ausbildungsabschnitten 1 (B1) oder 2 (B1P) erfolgt
Vertiefung der erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten.
Erwerb der Befähigung zur Durchführung von Ausbildungslehrgängen nach der Feuerwehrdienstvorschrift 2 („Ausbilder in der Feuerwehr“)
Führungsausbildung mit folgenden Ausbildungsinhalten:
Rechtsgrundlagen der Gefahrenabwehr
Führung einer Gruppe und Führen eines Fahrzeugs
Verbrennungs- und Löschvorgang
Löschmittel und Löschverfahren
Verhalten auf Brandsicherheitswachen
Einsatz einer Löschgruppe oder Löschstaffel
Praktischer Feuerwehrdienst
(z. B. Ausbildungsanleitung, Auftreten und Verhalten)
(zu § 21 Abs. 1 Satz 2)
im Vorbereitungsdienst für das erste Einstiegsamt
Erwerb der erforderlichen Fahrerlaubnisse, soweit noch nicht vorhanden. Die Fahrerlaubnisse können auch in den Ausbildungsabschnitten 3 (B1/2P) und 6 (B3P) erworben werden.
Grundlagen der medizinischen Erstversorgung
Einsatzpraktikum Truppführer (B1/2P)
Verwendung als Truppmitglied, Führung eines Trupps im Brand- und Hilfeleistungsdienst
Mitarbeit im allgemeinen Dienstbetrieb und in den Abteilungen der Dienststelle
Erwerb der Befähigung zur Durchführung von Ausbildungslehrgängen nach der Feuerwehrdienstvorschrift 2
(„Ausbilder in der Feuerwehr“)
Führung einer Gruppe im Brand- und Hilfeleistungsdienst
Eventuell Sonderlehrgänge
Einsatztaktik für die Führung eines Zuges
Psychologie für den Einsatzfall
(z. B. Stressbewältigung, Nachsorge)
Personalmanagement und Menschenführung
Führung eines Zuges und Leitung einer Wachabteilung oder Verwendung an einer feuerwehrtechnischen Ausbildungseinrichtung
Einsatztaktik für die Führung eines Verbandes
(zu § 31 Abs. 1 Satz 2)
Inhalte der Ausbildung für den Aufstieg
Ausbildungslehrgang I - Einführungslehrgang (E)
Vermittlung der für die Laufbahngruppe 2 erforderlichen Kenntnisse
(z. B. naturwissenschaftliche, feuerwehrtechnische und didaktische Grundlagen)
Vertiefung der im Ausbildungsabschnitt 1 (E) erworbenen Kenntnisse
Aufstiegslehrgang II - Zugführerausbildung (B4)
Führung eines Zuges und Leitung der Wachabteilung oder Verwendung an einer feuerwehrtechnischen Ausbildungseinrichtung
Aufstiegslehrgang III - Verbandsführerausbildung (B5)

References: § 4
 § 19

§ 20
 § 30

§ 31
 § 32

§ 33
 § 34

§ 35
 § 36
 § 34

§ 2

§ 3

§ 4

§ 5

§ 6

§ 7

§ 8

§ 9

§ 10

§ 11

§ 12

§ 13

§ 14

§ 15

§ 16

§ 17

§ 18

§ 19

§ 20

§ 21

§ 22

§ 23

§ 24

§ 25

§ 26

§ 27

§ 28

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 § 5
 § 6
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 § 7
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 § 9
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