Source: https://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/list.py?Gericht=bfh&Datum=2017-6&Sort=4096
Timestamp: 2020-01-27 06:44:04+00:00

Document:
7.6.2017 IV R 13/14 Übernahme der Einkommensteuer für Geschenke an Geschäftsfreunde nicht abziehbar
siehe auch: Urteil des IV. Senats vom 30.3.2017 - IV R 13/14 -
7.6.2017 VIII R 45/13 Zukauf von Fremdübersetzungen führt zur Gewerblichkeit der Übersetzungstätigkeit
14.6.2017 II R 62/14 EuGH-Vorlage: Steuerbegünstigung als unzulässige Beihilfe
14.6.2017 X R 59/14 Keine steuerneutrale Übertragung der einzigen wesentlichen Betriebsgrundlage bei Fortführung der bisherigen gewerblichen Tätigkeit durch den Übergeber möglich
21.6.2017 IV R 11/15 Buchwertfortführung bei Ausscheiden aus Personengesellschaft gegen Übertragung von Einzelwirtschaftsgütern
siehe auch: Urteil des IV. Senats vom 16.3.2017 - IV R 31/14 -, Urteil des IV. Senats vom 30.3.2017 - IV R 11/15 -
21.6.2017 X R 30/15 Keine Rückstellung für künftige Zusatzbeiträge zur Handelskammer
siehe auch: Urteil des X. Senats vom 5.4.2017 - X R 30/15 -, Urteil des I. Senats vom 9.11.2016 - I R 43/15 -
28.6.2017 IX R 24/16 Betrugsschaden als Werbungskosten
siehe auch: Urteil des IX. Senats vom 9.5.2017 - IX R 24/16 -
9.6.2017 V 7.6.2017 C-156/17
Vorabentscheidungsersuchen des Hoge Raad der Nederlanden (Niederlande), eingereicht am 27.03.2017, zu folgenden Fragen:
1. Steht Art. 56 EG (jetzt Art. 63 AEUV) dem entgegen, dass einem außerhalb der Niederlande ansässigen Investmentfonds, weil er nicht zur Einbehaltung niederländischer Dividendensteuer verpflichtet ist, nicht die niederländische Dividendensteuer erstattet wird, die auf die Dividenden einbehalten wurde, die er von in den Niederlanden ansässigen Gesellschaften empfangen hat, während einem in den Niederlanden ansässigen steuerlichen Anlageorganismus, der seine Anlageerträge jährlich unter Einbehaltung der niederländischen Dividendensteuer an seine Anteilsinhaber oder Beteiligten ausschüttet, die Dividendensteuer erstattet wird?
2. Steht Art. 56 EG (jetzt Art. 63 AEUV) dem entgegen, dass einem außerhalb der Niederlande ansässigen Investmentfonds, weil er nicht glaubhaft macht, dass seine Anteilsinhaber oder Beteiligten die in der niederländischen Regelung aufgestellten Voraussetzungen erfüllen, nicht die niederländische Dividendensteuer erstattet wird, die auf die Dividenden einbehalten wurde, die er von in den Niederlanden ansässigen Gesellschaften empfangen hat?
3. Steht Art. 56 EG (jetzt Art. 63 AEUV) dem entgegen, dass einem außerhalb der Niederlande ansässigen Investmentfonds, weil er seine Anlageerträge nicht jährlich spätestens im achten Monat nach Ablauf des Geschäftsjahrs vollständig an seine Anteilsinhaber oder Beteiligten ausschüttet, nicht die niederländische Dividendensteuer erstattet wird, die auf die Dividenden einbehalten wurde, die er von in den Niederlanden ansässigen Gesellschaften empfangen hat, auch wenn in seinem Sitzstaat aufgrund der dort geltenden gesetzlichen Regelungen seine Anlageerträge, soweit sie nicht ausgeschüttet wurden, (a) als ausgeschüttet gelten und/oder (b) bei den Anteilsinhabern oder Beteiligten in die Besteuerung durch den Sitzstaat einbezogen werden, als ob der Gewinn ausgeschüttet worden sei, während einem in den Niederlanden ansässigen steuerlichen Anlageorganismus, der seine Anlageerträge jährlich unter Einbehaltung der niederländischen Dividendensteuer vollständig an seine Anteilsinhaber oder Beteiligten ausschüttet, die Dividendensteuer erstattet wird?
9.6.2017 V 7.6.2017 C-157/17
2. Steht Art. 56 EG (jetzt Art. 63 AEUV) dem entgegen, dass einem außerhalb der Niederlande ansässigen Investmentfonds die Erstattung der niederländischen Dividendensteuer - die einem niederländischen steuerlichen Anlageorganismus gewährt wird - verweigert wird, falls dieser Fonds dadurch in der Anziehung von in den Niederlanden wohnenden oder ansässigen Anlegern beeinträchtigt wird?
21.6.2017 XI. Senat 20.6.2017 XI R 29/16
Verfahren ist erledigt durch: Beschluss vom 30.07.2019 (Erledigung der Hauptsache).
1. Verstößt § 27 Abs. 1 Satz 2 und 3 UStG gegen das allgemeine Rückwirkungsverbot, soweit bei Anzahlungsrechnungen des Leistungserbringers zu Lasten des Leistungsempfängers (und nunmehrigen Steuerschuldners i.S. des § 13b UStG) eine Vorsteuerkorrektur zugelassen wird, ohne zu verlangen, dass der Leistungserbringer die vom Leistungsempfänger an diesen gezahlte Umsatzsteuer zurückgezahlt hat? Verdrängt § 27 Abs. 1 UStG die Vorschriften des § 14c und § 17 UStG?
21.6.2017 I. Senat 20.6.2017 I R 11/17
Ist eine Verpfändung von Gesellschaftsanteilen als schädlicher Rückgriff i.S. des § 8a Abs. 2 KStG anzusehen, da es die Vorschrift (nur) zur Voraussetzung macht, dass der Dritte auf einen wesentlich beteiligten Anteilseigner "zurückgreifen kann", und dies bei einer Verpfändung von Gesellschaftsanteilen der Fall ist, da der Pfandgläubiger das Recht hat, sich aus dem Pfande zu befriedigen, was der Verpfänder dulden muss (§§ 1204, 1273 BGB)?
21.6.2017 VI. Senat 20.6.2017 VI R 9/17
Unterfallen Grundstücksübertragungen gemäß § 68 FlurbG im Wege des freiwilligen Landtausches nach §§ 103a ff. FlurbG dem Regelungsgehalt des § 6 Abs. 6 Satz 1 EStG? - Kann eine voraussichtlich dauernde Wertminderung im Jahr der Anschaffung nur bei Vorliegen einer Fehlinvestition oder sonstiger außerordentlicher Umstände vorliegen?
21.6.2017 VI. Senat 20.6.2017 VI R 15/17
Verfahren ist erledigt durch: Urteil vom 03.04.2019, durcherkannt
Ist eine Vorfälligkeitsentschädigung, die im Zusammenhang mit dem Verkauf der Zweitwohnung wegen der Beendigung einer aus beruflichem Anlass begründeten doppelten Haushaltsführung entstanden ist, als Werbungskosten abziehbar (anteiliger Abzug bei Miteigentum, Angemessenheitsprüfung)?
siehe auch: Urteil des VI. Senats vom 3.4.2019 - VI R 15/17 -
21.6.2017 VI. Senat 20.6.2017 VI R 17/17
Ist der Stationierungs- oder Heimatflughafen, der einem Flugzeugführer bzw. einer Flugbegleiterin von dem Arbeitgeber im Arbeitsvertrag unbefristet zugewiesen wird und an dem diese ihre Einsätze regelmäßig beginnen und beenden (einschließlich vor- und nachbereitender Tätigkeiten), erste Tätigkeitsstätte i. S. des § 9 Abs. 4 EStG?
siehe auch: Urteil des VI. Senats vom 10.4.2019 - VI R 17/17 -
21.6.2017 VI. Senat 20.6.2017 VI R 19/17
Verfahren ist erledigt durch: Urteil vom 03.04.2019, unbegründet
Setzt die Inanspruchnahme der Steuerermäßigung gemäß § 35a Abs. 2 Satz 2 Alternative 2 EStG für Aufwendungen wegen der Unterbringung eines Elternteils des Steuerpflichtigen in einem Pflegeheim einen eigenen Haushalt der gepflegten Person in dem Heim voraus? (Kann die Steuerermäßigung nach § 35a Abs. 2 Satz 2 Alternative 2 EStG von dem Steuerpflichtigen in Anspruch genommen werden, der nicht gepflegt wird, aber für die Betreuungsleistungen aufkommt?)
siehe auch: Urteil des VI. Senats vom 3.4.2019 - VI R 19/17 -
21.6.2017 VI. Senat 20.6.2017 VI R 22/17
Kann eine Betriebsleiterwohnung nur dann gemäß § 13 Abs. 4 Satz 6 Nr. 2 EStG steuerfrei aus dem landwirtschaftlichen Betriebsvermögen entnommen werden, wenn es sich bei dem betreffenden Gebäude nach den landesrechtlichen Vorschriften um ein Baudenkmal handelt?
21.6.2017 VII. Senat 20.6.2017 VII R 7/17
Verfahren ist erledigt durch: Urteil vom 15.05.2018, durcherkannt
Liegt in der Vereinbarung einer Globalzession zwischen einem Steuerschuldner und einem Kreditinstitut außerhalb einer Krise ein schuldhaftes Verhalten (hierbei insbesondere eine Verletzung der Mittelvorsorgepflicht), das zu einer Haftung des gesetzlichen Vertreters des Steuerschuldners für nach Eintritt einer Krise nicht mehr getilgte Umsatzsteuervorauszahlungen führt?
Sind die vom Kreditinstitut aufgrund der Globalzession vereinnahmten Zahlungen dem Steuerschuldner als Tilgungsleistungen zuzurechnen und bei der Ermittlung der Haftungsquote zu berücksichtigen?
21.6.2017 VIII. Senat 20.6.2017 VIII R 4/17
Scheidet die Annahme einer ähnlichen offenbaren Unrichtigkeit aus, wenn Steuerfälle im Rahmen des Risikomanagement-Systems ohne genaue personelle Überprüfung maschinell verarbeitet werden, obwohl sich die Fehlerhaftigkeit der Festsetzung durch das Zusammenspiel verschiedener Prüfhinweise dem Sachbearbeiter aufdrängen musste?
21.6.2017 XI. Senat 20.6.2017 XI R 2/17
Verfahren ist erledigt durch: Urteil vom 23.07.2019, Zurückverweisung
Besteuerung von Umsätzen eines von einem gemeinnützigen Verein betriebenen Bistros:
Handelt es sich bei einem von einem gemeinnützigen Verein, der durch die Unterstützung von Personen, die infolge ihres körperlichen, geistigen oder seelischen Zustands der Hilfe bedürfen, auch mildtätige Zwecke i.S. des § 53 AO verfolgt, betriebenen Bistro um einen Zweckbetrieb i.S. der §§ 65, 66, 68 Nr. 4 AO bzw. um ein Integrationsprojekt i.S. des § 132 SGB IX i.V.m. § 68 Nr. 3 Buchst. c AO, auf dessen Umsätze der ermäßigte Steuersatz gemäß § 12 Abs. 2 Nr. 8 Buchst. a UStG anzuwenden ist?
siehe auch: Urteil des XI. Senats vom 23.7.2019 - XI R 2/17 -
21.6.2017 XI. Senat 20.6.2017 XI R 5/17
Verfahren ist erledigt durch: Vorlage an EuGH (Beschluss vom 13.06.2018)
Hinweis: Das Verfahren erhält nach Fortführung/Wiederaufnahme ein neues Aktenzeichen.
Umsatzsteuerrechtliche Behandlung von Betriebsfondsmitteln aus EU-Fördermitteln:
Liegt in den Fällen, in denen eine Erzeugerorganisation bestimmte Gegenstände zu einem durch in einen Betriebsfonds geleistete EU-Fördermittel subventionierten Preis an einzelne Erzeuger liefert, die Mitglied der Erzeugerorganisation sind, nur eine mittelbare Begünstigung der Erzeugerorganisation vor, die durch die unmittelbare Begünstigung der jeweiligen Erzeuger überlagert wird? Sind die Zahlungen aus dem Betriebsfonds in diesen Fällen in voller Höhe Entgelt für Lieferungen an die einzelnen Erzeuger und somit Entgelt von dritter Seite?
Das Verfahren ist durch Beschluss vom 13. Juni 2018 bis zur Entscheidung des EuGH in dem Verfahren C-574/18 ausgesetzt.
21.6.2017 I. Senat 20.6.2017 I R 4/17
Anwendbare Methode zur Ermittlung des Fremdvergleichspreises bei Darlehensgewährung durch eine im Ausland ansässige Schwesterkapitalgesellschaft: 1. Sind die drei anerkannten Methoden zur Bestimmung fremdüblicher Preise (Preisvergleichsmethode, Wiederverkaufsmethode und Kostenaufschlagsmethode) gleichberechtigt nebeneinander anwendbar?
2. Ist die Preisvergleichsmethode anzuwenden, wenn ein Vergleichspreis anhand identischer Leistungsbeziehungen und Bedingungen ermittelt werden kann, und die Kostenaufschlagsmethode, wenn es keine vergleichbaren Leistungsbeziehungen innerhalb oder außerhalb des Konzerns gibt?
3. Ist eine Schätzung des angemessenen Zinsverrechnungspreises vorzunehmen, wenn die inländische Darlehensnehmerin, die ein Darlehen von der ausländischen Schwesterkapitalgesellschaft erhält, unter Verletzung ihrer Mitwirkungspflichten nach § 90 Abs. 2 Satz 1 AO nicht alle erforderlichen Beweismittel zur Ermittlung eines Zinsverrechnungspreises nach Fremdvergleichsgrundsätzen vorlegen kann?
21.6.2017 I. Senat 20.6.2017 I R 9/17
Stellt die Verpachtung eines Badesees und Freibades an eine Eigengesellschaft einen Betrieb gewerblicher Art dar?
21.6.2017 II. Senat 20.6.2017 II R 24/17
Verbindliche Auskunft zur Grunderwerbsteuer - mehrfache Höchstgebühr weil unterschiedliche Lebenssachverhalte?
Handelt es sich um mehrere selbständige Anträge auf verbindliche Auskunft, so dass mehrere Gebühren festzusetzen sind?
21.6.2017 V. Senat 20.6.2017 V R 17/17
Handelt es sich bei Clubveranstaltungen mit bekannten Disc Jockeys um Konzerte oder konzertähnliche Veranstaltungen, mit der Folge, dass die Umsätze aus diesen Veranstaltungen dem ermäßigten Steuersatz nach § 12 Abs. 2 Nr. 7 Buchst. a UStG unterliegen oder ist der Regelsteuersatz des § 12 Abs. 1 UStG für Party- und Tanzveranstaltungen anzuwenden?
21.6.2017 VI. Senat 20.6.2017 VI R 20/17
Sind Beiträge, die ein österreichischer Arbeitgeber nach § 6 Abs. 1 Satz 1 des österreichischen Betrieblichen Mitarbeiter- und Selbständigenvorsorgegesetzes an eine betriebliche Vorsorgekasse leistet, nach § 3 Nr. 62 EStG steuerfreier Arbeitslohn bei Grenzgängern (entgegen R 3.62 Abs. 1 LStR i.V.m. § 2 Abs. 2 Nr. 3 LStDV)?
21.6.2017 XI. Senat 20.6.2017 XI R 6/17
Das Verfahren ist durch Beschluss vom 13. Juni 2018 bis zur Entscheidung des EuGH in dem Verfahren C-573/18 ausgesetzt.
21.6.2017 XI. Senat 20.6.2017 XI R 7/17
Umsatzsteuerrechtliche Behandlung von Leistungen eines Sporttrainers bei Auslandseinsätzen:
Liegt der Ort der sonstigen Leistung eines Sporttrainers --hier eines selbständigen Boxtrainers-- bei Wettkämpfen im Ausland gemäß § 3a Abs. 2 Nr. 3 Buchst. a UStG am Veranstaltungsort der jeweiligen Wettkämpfe? Kann eine Aufteilung der Leistungen auf einzelne Veranstaltungen im In- und Ausland erfolgen?
siehe auch: Urteil des XI. Senats vom 23.7.2019 - XI R 7/17 -
21.6.2017 XI. Senat 20.6.2017 XI R 13/17
Verfahren ist erledigt durch: Beschluss vom 13.02.2019 (Vorlage an EuGH)
Anforderungen an den Erklärungsinhalt im Vorsteuervergütungsverfahren:
Führt eine fehlerhafte Angabe der Rechnungsnummer in der verpflichtenden Anlage des elektronischen Antragsformulars zur Unwirksamkeit des Vergütungsantrags hinsichtlich der betroffenen Rechnungsposition?
21.6.2017 XI. Senat 20.6.2017 XI R 14/17
Verfahren ist erledigt durch: Beschluss vom 15.05.2019, unzulässig
Umsatzsteuerrechtliche Behandlung der von einer GbR an ihre Gesellschafter erbrachten Bürodienstleistungen:
Sind Bürodienstleistungen, die eine auch nach außen auftretende GbR an ihre als selbständige Berufsbetreuer tätigen Gesellschafter erbringt, nach Art. 132 Abs. 1 Buchst. f MwStSystRL umsatzsteuerfrei oder führt die Steuerbefreiung dieser Umsätze zu einer Wettbewerbsverzerrung?
siehe auch: Beschluss des XI. Senats vom 15.5.2019 - XI R 14/17 -
4.7.2017 V 30.6.2017 T-228/17
Verfahren ist erledigt durch: Urteil vom 19.09.2019 (ABl EU 2019, Nr C 399, 42; eine deutschsprachige Entscheidungsfassung liegt noch nicht vor. Die Klage wurde abgewiesen.)
Unternehmen gegen Kommission, Klage, eingereicht am 19.04.2017, mit dem Antrag,
- die Durchführungsverordnung (EU) 2017/141 der Kommission vom 26.01.2017 zur Einführung endgültiger Antidumpingzölle auf die Einfuhren bestimmter Rohrformstücke, Rohrverschlussstücke und Rohrverbindungsstücke aus nicht rostendem Stahl zum Stumpfschweißen, auch als Fertigwaren, mit Ursprung in der Volksrepublik China und in Taiwan (ABl. 2017, L 22, S. 14) für nichtig zu erklären, soweit sie die Klägerin betrifft;
- der Kommission und jedem Streithelfer, der zur Unterstützung der Kommission im Verlauf des Verfahrens zugelassen wird, die Rechtsverfolgungskosten der Klägerin aufzuerlegen.

References: Art. 56
 Art. 63
 Art. 56
 Art. 63
 Art. 56
 Art. 63
 Art. 56
 Art. 63
 § 27
 § 13
 § 27
 § 14
 § 17
 § 8
 § 68
 § 6
 § 9
 § 35
 § 35
 § 13
 § 53
 § 132
 § 68
 § 12
 EuGH 
 EuGH 
 § 90
 § 12
 § 12
 § 6
 § 3
 § 2
 EuGH 
 § 3
 Art. 132