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Timestamp: 2019-09-20 11:33:06+00:00

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Rechtsprechung: DStR 2006, 108 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: OLG Frankfurt, 21.09.2005
https://dejure.org/2005,96
BVerfG, 06.12.2005 - 1 BvR 1905/02 (https://dejure.org/2005,96)
BVerfG, Entscheidung vom 06.12.2005 - 1 BvR 1905/02 (https://dejure.org/2005,96)
BVerfG, Entscheidung vom 06. Dezember 2005 - 1 BvR 1905/02 (https://dejure.org/2005,96)
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Nichtanwendung des § 79 Abs 2 S 2, S 3 BVerfGG auf Gerichtsentscheidungen, die auf mit dem GG unvereinbarer Norm oder Normauslegung beruhen, sowie auf Entscheidungen, die auf mit dem GG unvereinbarer Auslegungsvariante von Generalklauseln beruhen, verletzt Art 3 Abs 1 GG
Zur analogen Anwendung des § 79 Abs. 2 Satz 3 Bundesverfassungsgerichtsgesetz (BVerfGG) auf nicht mehr anfechtbare Entscheidungen; Auslegung und Anwendung der Generalklauseln; Nichtigkeit eines Bürgschaftsvertrags auf Grund Sittenwidrigkeit nach § 138 Abs. 1 BGB; ...
Keine Vollstreckung aus Alt-Bürgschaftstiteln nach BVerfG-Entscheidung zur Sittenwidrigkeit von Bürgschaften vom 19.10.1993
BVerfGG § 79; GG Art. 2 Abs. 1, Art. 3 Abs. 1; BGB §§ 138, 242; ZPO § 767
Keine Vollstreckung von Alt-Bürgschaftstiteln (hier: Versäumnisurteil von 1992) nach BVerfG-Entscheidung zur Sittenwidrigkeit von Bürgschaften vom 19. 10. 1993
Analoge Anwendung von § 79 II 3 BVerfGG auf rechtskräftige Entscheidungen bei verfassungsgerichtlich verworfener Auslegungsvariante des einfachen Rechts (Sittenwidrigkeit der Mithaftung naher Angehöriger)
Außerordentliche Vollstreckungsgegenklage bei verfassungswidriger Rechtsanwendung
Verfahrensrecht - Vollstreckung rechtskräftiger, verfassungswidriger Urteile?
Zum Verbot der Vollstreckung unanfechtbarer Entscheidungen, die auf einer vom Bundesverfassungsgericht für verfassungswidrig erklärten Auslegung unbestimmter Rechtsbegriffe beruhen
Vollstreckung verfassungswidriger Urteile
Bundesverfassungsgericht stärkt die Rechte von Bürgen
Keine Vollstreckung von Alt-Bürgschaften nach BVerfG-Entscheidung zur Sittenwidrigkeit von Bürgschaften vom 19.10.1993
BGB §§ 765, 138, 242; BVerfGG § 79; GG Art. 2 Abs. 1, Art. 3 Abs. 1; ZPO § 767
Keine Vollstreckung aus Alt-Bürgschaftstiteln nach BVerfG-Entscheidung zur Sittenwidrigkeit von Bürgschaften vom 19. 10. 1993
Verfassungsgericht stärkt Bürgenrechte
Sittenwidrigkeit einer Bürgschaft hindert Vollstreckung älterer Entscheidungen
Der Wert des Gegenstands der anwaltlichen Tätigkeit wird für das Verfassungsbeschwerdeverfahren auf 50.000 EUR (in Worten: fünfzigtausend Euro) festgesetzt (§ 61 Abs. 1 Satz 1 RVG i.V.m. § 113 Abs. 2 Satz 3 BRAGO und BVerfGE 79, 365 ).
BVerfGG § 79; GG Art. 2 Abs. 1, Art. 3 Abs. 1; BGB §§ 138, 242, 765; ZPO § 767
Vollstreckungsschutz gegen rechtskräftige Zivilurteile, die auf verfassungswidriger Auslegung beruhen
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Beschluss des BVerfG vom 06.12.2005, Az.: 1 BvR 1905/02 (Vollstreckungssperre bei unanfechtbaren Entscheidungen wegen mit dem GG unvereinbarer Auslegung unbestimmter Rechtsbegriffe)" von RA u. Notar, FAArbR u.VerwR Dr. Ulrich Weisemann, original ...
Zusammenfassung von "Anmerkung zum Beschluss des BVerfG vom 06.12.2005, Az.: 1 BvR 1905/02 (Verfassungswidrige Vollstreckung aus Bürgschaftsentscheidung)" von Vors. Ri. am LG Dr. Dietrich Joswig, original erschienen in: FF 2006, 146 - 149.
Zusammenfassung von "Anmerkung zum Beschluss des BVerfG vom 06.12.2005, Az.: 1 BvR 1905/02 (Außerordentliche Vollstreckungsgegenklage bei verfassungswidriger Rechtsanwendung)" von Prof. Dr. Wolfgang Brehm, original erschienen in: JZ 2006, 975 - 977.
LG Köln, 10.02.1999 - 28 O 184/98
OLG Köln, 24.08.1999 - 15 U 52/99
BVerfGE 115, 51
ZIP 2002, 1615
ZIP 2006, 60
ZIP 2006, 65
FamRZ 2006, 253
WM 2006, 23
DVBl 2006, 267 (Ls.)
AnwBl 2006, 121
DÖV 2006, 299
DStR 2006, 108
Das Bundesverfassungsgericht hat hieraus den allgemeinen Rechtsgedanken abgeleitet, dass einerseits unanfechtbar gewordene Akte der öffentlichen Gewalt, die auf verfassungswidriger Grundlage zustande gekommen sind, nicht rückwirkend aufgehoben und die nachteiligen Wirkungen, die in der Vergangenheit von ihnen ausgegangen sind, nicht beseitigt werden, andererseits zukünftige Folgen, die sich aus einer zwangsweisen Durchsetzung verfassungswidriger Entscheidungen ergeben würden, abgewendet werden sollen (BVerfG 6. Dezember 2005 - 1 BvR 1905/02 - Rn. 34 mwN, BVerfGE 115, 51; Maunz/Schmidt-Bleibtreu/Klein/Bethge/Bethge BVerfGG Stand Februar 2016 § 79 Rn. 9; Umbach/Clemens/Dollinger/M. Graßhof BVerfGG 2. Aufl. § 79 Rn. 3) .
Das ergibt sich aus § 79 Abs. 2 BVerfGG, der auch gilt, wenn das Bundesverfassungsgericht eine gesetzliche Vorschrift verfassungskonform dahin auslegt, dass sie bestimmte Fälle nicht erfasst (vgl. BVerfG, Beschluss vom 6. Dezember 2005 - 1 BvR 1905/02 -, Juris Rn. 39).
LG Regensburg, 24.07.2013 - 7 KLs 151 Js 4111/13
Gustl Mollath - Wiederaufnahmeanträge abgelehnt
Diese Differenzierung dürfte auch nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 6. Dezember 2005 (BVerfGE 115, 51) noch Bestand haben (…Maunz/Schmidt-Bleibtreu/Klein/Bethge, BVerfGG, Stand Mai 2009, Rz. 38 zu § 79).
Das hohe Alter des Mieters stellt unabhängig von der Anwendbarkeit und Reichweite der Art. 25, 51 Abs. 1 GrCH einen tauglichen Härtegrund i.S.d. § 574 Abs. 1 Satz 1 BGB dar, da zumindest die Ausstrahlungswirkung der in der nationalen Verfassung verankerten Grundrechte und damit auch das verfassungsrechtlich geschützte Interesse des Mieters am Bestand des Mietverhältnisses bei der Auslegung unbestimmter Rechtsbegriffe - wie dem Tatbestandsmerkmal "Härte" - gesonderte Berücksichtigung zu finden haben (vgl. BVerfG, Beschl. v. 26. Mai 1993 - 1 BvR 208/93, BVerfGE 89, 1 (zu § 564b BGB a.F.); Beschl. v. 6. Dezember 2005 - 1 BvR 1905/02, BVerfGE 115, 51 (zur Ausstrahlungswirkung im Allgemeinen);… BGH, Urt. v. 9. Februar 2011 - VIII ZR 155/10, NJW 2011, 1135 (zu § 573 Abs. 2 Nr. 3 BGB); Kammer, Beschl. v. 25. April 2017 - 67 S 70/17, WuM 2017, 347 (zu § 573 Abs. 2 Nr. 1 BGB)).
In § 79 Abs. 2 Satz 1 BVerfGG ist als Grundsatz bestimmt, dass - vorbehaltlich des § 95 Abs. 2 BVerfGG oder einer besonderen gesetzlichen Regelung - nicht mehr anfechtbare Entscheidungen, die auf einer für nichtig erklärten Norm beruhen, unberührt bleiben, also in ihrer Existenz nicht mehr in Frage gestellt werden sollen (BVerfG, Beschluss vom 6.12.2005 - 1 BvR 1905/02 - juris Rn. 33).
Diese Entscheidung hat das Bundesverfassungsgericht (WM 2006, 23) auf die Verfassungsbeschwerde der Klägerin aufgehoben und die Sache an den Bundesgerichtshof zurückverwiesen.
Das Bundesverfassungsgericht hat durch Beschluss vom 6. Dezember 2005 (WM 2006, 23, 26), durch den das Urteil des IX. Zivilsenats des Bundesgerichtshofs vom 11. Juli 2002 (BGHZ 151, 316 ff.) über die Zurückweisung der Revision der Klägerin aufgehoben worden ist, entschieden, dass § 79 Abs. 2 Satz 3 BVerfGG auf Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts analoge Anwendung finde, durch die die Zivilgerichte angehalten werden, bei der Auslegung und Anwendung von Generalklauseln und sonstigen auslegungsbedürftigen Regelungstatbeständen des bürgerlichen Rechts die einschlägigen Grundrechte interpretationsleitend zu berücksichtigen.
Die Klägerin kann daher gegen die Vollstreckungstitel aus dem Jahre 1992 Einwendungen, die auf dem Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 19. Oktober 1993 (BVerfGE 89, 214) gründen, entsprechend § 767 Abs. 1 und 2 ZPO geltend machen (BVerfG WM 2006, 23, 27).
BFH, 28.06.2006 - III R 13/06
Keine Änderung einer bestandskräftigen Ablehnung des Kindergeldes für das …
Die Vorschrift gilt analog, wenn das BVerfG --wie im Streitfall-- lediglich die Auslegung einer Norm für unvereinbar mit dem Grundgesetz erklärt hat (vgl. Beschluss des BVerfG vom 6. Dezember 2005 1 BvR 1905/02, Deutsches Steuerrecht --DStR-- 2006, 108).
BVerfG, 19.12.2006 - 1 BvR 2723/06
Keine Wiederaufnahme eines rechtskräftig abgeschlossenen Verfahrens (§ 580 Nr 6 …
Der Bundesgerichtshof hat den Anwendungsbereich des § 79 Abs. 2 Satz 1 BVerfGG eröffnet gesehen und sich dabei im Wesentlichen auf den Beschluss des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts vom 6. Dezember 2005 (- 1 BvR 1905/02 - FamRZ 2006, S. 253) gestützt.
Denn schon der § 79 Abs. 2 BVerfGG zugrunde liegende Rechtsgedanke, dass unanfechtbar gewordene Akte der öffentlichen Gewalt, die auf verfassungswidriger Grundlage zustande gekommen sind, nicht rückwirkend aufgehoben und die nachteiligen Wirkungen, die in der Vergangenheit von ihnen ausgegangen sind, nicht beseitigt werden sollen (vgl. BVerfG, Beschluss des Ersten Senats vom 6. Dezember 2005, a.a.O., S. 254 m.w.N.), verbietet eine Restitution in Fällen wie dem des Ausgangsverfahrens.
Diese Zielrichtung und Systematik besteht unverändert fort (vgl. BVerfG, Beschluss des Ersten Senats vom 6. Dezember 2005, a.a.O.).
VG Cottbus, 10.09.2019 - 6 K 953/17
§ 79 Abs. 2 BVerfGG findet analoge Anwendung, wenn eine nicht mehr anfechtbare Entscheidung auf einer Auslegungsvariante beruht, deren Verfassungswidrigkeit das Bundesverfassungsgericht festgestellt hat (BVerfG, Beschluss vom 6. Dezember 2005 - 1 BvR 1905/02 -, juris, Rz. 39).
Sie sind jedoch im Hinblick auf den Grundrechtsschutz nicht von solcher Art und solchem Gewicht, dass sie die Ungleichbehandlung derjenigen, die von Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts der einen oder der anderen Art betroffen werden, rechtfertigen könnten (vgl. BVerfG, Beschluss vom 6. Dezember 2005, a.a.O., Rzn. 41 ff.).
§ 79 Abs. 2 BVerfGG bringt den allgemeinen Rechtsgedanken zum Ausdruck, dass die nachteiligen Wirkungen, die von unanfechtbar gewordenen Akten der öffentlichen Gewalt, die in verfassungswidriger Weise zustande gekommen sind, ausgehen oder in der Vergangenheit von ihnen ausgegangen sind, nicht rückwirkend aufgehoben bzw. beseitigt werden sollen, dass aber für die Zukunft die sich aus der Durchsetzung dieser Akte ergebenden Rechtsfolgen abgewendet werden sollen (vgl. BVerfG…, Beschluss vom 11. Oktober 1966 - 1 BvR 178/64 -, Rz. 16;… Beschluss vom 21. Mai 1974 - 1 BvL 22/71 -, Rz. 131;… Beschluss vom 10. Mai 1994 - 1 BvR 1534/92 -, Rz. 23;… Beschluss vom 27. November 1997 - 1 BvL 12/91 -, Rz. 46;… Nichtannahmebeschluss vom 19. Dezember 2006 - 1 BvR 2723/06 -, Rz. 13, jew. bei juris; Beschluss vom 6. Dezember 2005, a.a.O., Rz. 34).
VG Cottbus, 03.09.2019 - 6 K 732/17
VG Cottbus, 20.08.2019 - 6 K 862/17
BGH, 26.04.2006 - IV ZR 26/05
Pflichtteilsansprüche am Hausvermögen des ehemaligen preußischen Königshauses …
VerfGH Bayern, 20.08.2019 - 2-VII-18
Normenkontrollverfahren, Popularklageverfahren, Heizung
BGH, 20.03.2013 - XII ZB 81/11
Darlehen eines Sozialhilfeträgers zur Deckung von Elternunterhalt: Einwand …
VGH Baden-Württemberg, 28.06.2007 - 13 S 1045/07
Rücknahme einer bestandskräftigen Ausweisungsverfügung; Verstoß gegen …
OLG Hamm, 17.02.2010 - 3 U 106/09
Bühnenstück "Ehrensache" darf auch in Hagen aufgeführt werden
FG Düsseldorf, 12.01.2006 - 14 K 4503/05
Kindergeld; Abänderbarkeit; Bestandskraft; Ablehnungsbescheids; Einkommensgrenze; …
BAG, 30.01.2019 - 10 AZR 155/18
Vollstreckungsabwehrklage - Unwirksamkeit der AVE VTV 2008
OLG Nürnberg, 16.05.2012 - 14 U 928/10
Verfahrensaussetzung: Vorgreiflichkeit einer Individualbeschwerde zum …
KG, 11.01.2011 - 13 UF 199/10
Elternunterhalt: Begründung einer Unterhaltspflicht durch Gewährung eines …
VG Hannover, 20.01.2016 - 10 A 11114/14
Folgen der Nichtigerklärung der behördlichen Anfechtung einer …
FG Rheinland-Pfalz, 20.09.2006 - 1 K 1032/06
Keine rückwirkende Änderung eines bestandskräftigen Bescheides über die Aufhebung …
FG Düsseldorf, 12.01.2006 - 14 K 4361/05
Kindergeld; Einkommensgrenze; Sozialversicherungsbeiträge; Abänderbarkeit; …
BFH, 30.11.2007 - III B 108/07
Grundsätzliche Bedeutung: Änderungsmöglichkeit eines Kindergeldbescheids nach § …
VG Potsdam, 03.07.2019 - 8 L 38/19
BFH, 19.10.2006 - III R 41/06
FG Niedersachsen, 21.03.2006 - 13 K 398/05
Aufhebung einer Kindergeldfestsetzung wegen zu hoher Einkünfte und Bezüge des …
FG Düsseldorf, 07.03.2008 - 14 K 2266/06
Anspruch auf Zahlung von Kindergeld bei Unterschreitung des für das Kalenderjahr …
VGH Baden-Württemberg, 25.07.2008 - 13 S 1683/07
Staatsangehörigkeitsausweis; analoge Anwendung von § 89 Abs. 2 AuslG 1990 bei …
VG Magdeburg, 17.02.2017 - 4 A 337/15
(Keine) Anwendbarkeit der Übergangsregelung des § 245 a Abs. 4 BauGB auf …
LSG Hessen, 11.10.2006 - L 6 KG 1/04
Kindergeldrechtliche Nachbesserung nach Maßgabe des FamFöG für Zeiträume zwischen …
OLG Köln, 14.02.2007 - 13 U 135/06
FG Berlin-Brandenburg, 18.06.2009 - 10 K 10268/06
Bindungswirkung eines systemwidrig zukünftige Zeiträume regelnden …
LSG Sachsen, 19.12.2011 - L 1 AY 4/11
FG Münster, 25.04.2006 - 11 K 3797/05
Änderbarkeit von Kindergeldbescheiden nach Ergehen des BVerfG-Beschlusses zum …
FG Thüringen, 22.02.2006 - III 801/05
Keine Änderungsmöglichkeit für einen bei der Grenzbetragsberechnung die …
LAG Berlin-Brandenburg, 31.01.2014 - 10 Sa 1748/13
Analogie - erfolglose Bewerbung - Höhe der Entschädigung - Darlegungslast
LSG Sachsen, 19.12.2011 - L 7 AY 4/11
Streitigkeiten nach dem Asylbewerberleistungsgesetz - Asylbewerberleistungen; …
AG Bergheim, 26.05.2006 - 48 OWi 285/06
Rechtmäßigkeit einer Anordnung der Erzwingungshaft zur Vollstreckung eines auf …
VG München, 07.12.2010 - M 5 K 10.2077
Neufestsetzung der Versorgungsbezüge nach Wirksamwerden der …
OVG Berlin-Brandenburg, 19.08.2011 - 5 N 4.08
Öffentlich-rechtlicher Erstattungsanspruch; Zweckentfremdung; …
LSG Sachsen, 19.12.2011 - 7 AY 4/11
OLG Frankfurt, 21.09.2005 - 1 U 14/05
https://dejure.org/2005,1842
OLG Frankfurt, 21.09.2005 - 1 U 14/05 (https://dejure.org/2005,1842)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 21.09.2005 - 1 U 14/05 (https://dejure.org/2005,1842)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 21. September 2005 - 1 U 14/05 (https://dejure.org/2005,1842)
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Beratungsvertrag; AG; GmbH; Aufsichtsrat; Aufsichtsratsvorsitzender; Beschluss; Beschlussfähigkeit
Aktiengesellschaft: Unwirksamer Unternehmensberatungsvertrag mit Aufsichtsratsmitglied; Erforderlichkeit der Zustimmung des Aufsichtsrates zu einem zwischen einer Aktiengesellschaft und einer GmbH geschlossenen Beratungsvertrag mit nicht unerheblicher Beteiligung eines ...
Zu Beratungsverträgen einer AG mit ihren Aufsichtsratsmitgliedern
Zum Erfordernis der Zustimmung und zu der Zustimmung des Aufsichtsrats im Hinblick auf einen Beratervertrag zwischen einer AG und einer GmbH, an der ein Mitglied des Aufsichtsrats der AG nicht nur marginal beteiligt ist
AktG § 108 Abs. 2 S. 3 §§ 113 f.
Unternehmensberatungsvertrag mit Aufsichtsratsmitglied
AktG § 114 Abs. 1, § 108 Abs. 2 Satz 3
Zustimmungsbedürftigkeit eines Beratervertrags zwischen AG und GmbH mit Beteiligung eines Aufsichtsratsmitglieds durch Aufsichtsrat
Anwendbarkeit und Anforderungen des § 114 AktG auf Beratungsverträge bei Beteiligung von Aufsichtsratsmitgliedern an dem beratenden Unternehmen
duslaw.eu (Kurzanmerkung)
Rechtsanwalt und Aufsichtsrat - eine brisante Kombination
Zusammenfassung von "Die Beratung der Aktiengesellschaft durch Mitglieder ihres Aufsichtsrats" von RA Dr. Rüdiger Werner, original erschienen in: DB 2006, 935 - 938.
Zusammenfassung von "Beratungsverträge mit Aufsichtsratsmitgliedern, Zugleich Anmerkung zu OLG Frankfurt v. 21.9.2005 - 1 U 14/05, AG 2005, 925" von RA Dr. Eberhard Vetter, original erschienen in: AG 2006, 173 - 180.
LG Frankfurt/Main, 21.12.2004 - 14 O 16/04
BGH, 20.11.2006 - II ZR 279/05
ZIP 2005, 2322
WM 2006, 327
BB 2006, 177
DB 2006, 942
NZG 2006, 29
NZG 2006, 480 (Ls.)
BGH, 03.07.2006 - II ZR 151/04
Zustimmungsbedürftigkeit eines Beratungsvertrages zwischen einer AG und einem …
Unter Zugrundelegung des dargestellten Normzwecks der §§ 113, 114 AktG kann es aber, wie das Berufungsgericht im Ergebnis zutreffend ausführt, keinen entscheidenden Unterschied machen, ob das Aufsichtsratsmitglied den Vertrag im eigenen Namen oder im Namen einer von ihm als alleinigem Gesellschafter (und Geschäftsführer) geführten GmbH abschließt, über die er mittelbar die ausbedungene Vergütung erhält (vgl. insoweit auch OLG Frankfurt, AG 2005, 925 f.).
Dass jedenfalls Beratungsverträge zwischen einer AG und einer Gesellschaft, deren einziger Gesellschafter und Geschäftsführer ein Aufsichtsratsmitglied der AG ist, in den Anwendungsbereich der §§ 113, 114 AktG fallen, entspricht der nahezu einhelligen Auffassung in Rechtsprechung und Schrifttum, wobei zum Teil sogar geringere Anforderungen gestellt werden (vgl. KG, AG 1997, 42; OLG Frankfurt, AG 2005, 925; LG Stuttgart, BB 1998, 1549 mit Anmerkung Wissmann/Ost, BB 1998, 1957; LG Köln, ZIP 2002, 1296; Oppenhoff, FS Barz 1974, 283, 287; Lutter/Kremer, ZGR 1992, 86, 106;… Semler in MünchKommAktG 2. Aufl. § 114 Rdn. 43;… Hoffmann-Becking in MünchHdB AG § 33 Rdn. 30;… Breuer/Fraune in Heidel AktG § 114 Rdn. 5;… Hopt/M. Roth in GroßKommAktG 4. Aufl. § 114 Rdn. 42;… Mertens in Kölner Komm.z.AktG 2. Aufl. § 114 Rdn. 7;… Vetter in Marsch-Barner/Schäfer, HdB Börsennotierte AG § 30 Rdn. 11; ders. AG 2006, 173 ff.; a.A. Raiser/Wiesner, AG 1976, 266 f.).
Entgegen der Ansicht des Berufungsgerichts waren allerdings die vorliegenden Beratungsverträge, insbesondere derjenige vom 16. Mai 1987, nicht (nur) wegen Fehlens einer wirksamen Zustimmung des Aufsichtsrats unwirksam, sondern wegen Verstoßes gegen § 113 AktG schon nicht genehmigungsfähig (…vgl. Kropff in Semler/v. Schenck, Hdb. für Aufsichtsratsmitglieder 2. Aufl. § 8 Rdn. 116; OLG Frankfurt, AG 2005, 925 m.w.Nachw.), was auch die Revision verkennt.
Entgegen einer verbreiteten Meinung (…BayObLG aaO; OLG Frankfurt ZIP 2005, 2322, 2324;… Hüffer, AktG 7. Aufl. § 108 Rdn. 11) führt der Stimmrechtsausschluss eines von drei Aufsichtsratsmitgliedern nicht zur Beschlussunfähigkeit des Organs gemäß § 108 Abs. 2 Satz 2, 3 AktG; vielmehr kann und muss das betreffende Aufsichtsratsmitglied zur Vermeidung einer Beschlussunfähigkeit des Organs an der Beschlussfassung "teilnehmen" (§ 108 Abs. 2 Satz 2, 3 AktG), hat sich aber der Stimme zu enthalten (…vgl. Großkomm.z.AktG/Hopt/Roth 4. Aufl. § 108 Rdn. 63, 84;… Kölner Komm.z.AktG/Mertens aaO § 108 Rdn. 57;… MünchKommAktG/Semler 2. Aufl. § 108 Rdn. 159; Priester AG 2007, 190 m.w.Nachw. zum Meinungsstand).
Wirksamkeit eines Beratungsvertrages mit einem Unternehmen, an dem ein …
Eine solche Gefahr kann allenfalls dann verneint werden, wenn es sich bei den mittelbaren Zuwendungen um - abstrakt betrachtet - ganz geringfügige Leistungen handelt oder wenn sie im Vergleich zu der von der Hauptversammlung durch Satzungsbestimmung oder durch Einzelbeschluss festgesetzten Aufsichtsratsvergütung einen vernachlässigenswerten Umfang haben (vgl. E. Vetter, AG 2006, 173, 176 f.; Rellermeyer, ZGR 1993, 77, 86 f.; Müller, NZG 2002, 797, 798; Lutter/Krieger, Rechte und Pflichten des Aufsichtsrats, 4. Aufl. 2002 Rdn. 749; Werner, DB 2006, 935, 936; a.A. - nur bei beherrschendem Einfluss des Aufsichtsratsmitglieds: Lutter/Kremer, ZGR 1992, 87, 106; Lutter/Drygala, Festschrift Ulmer 2003, S. 381, 383 ff.; Krüger/Thonfeld, EWiR 2006, 385; MünchHdBGesR IV/Hoffmann-Becking, 2. Aufl. § 33 Rdn. 29; Hopt/Roth in Großkomm.z.AktG 4. Aufl. § 114 Rdn. 42; ähnl.
OLG Köln, 11.07.2019 - 18 U 37/18
Honoraranspruch aus einem Dienstvertrag
Der Bundesgerichtshof hat mit Urteil vom 20.11.2006 (…II ZR 279/05, BGHZ 170, 60-67, zitiert nach juris, Rn. 15) zwar ausdrücklich offengelassen hat, ob er die im Schrifttum vertretene Meinung (Wissmann/Ost, BB 1998, 1957, 1958; Müller, NZG 2002, 797, 801;… Lutter/Drygala, Festschrift Ulmer, 2003, S. 395 f; E. Vetter, AG 2006, 173, 178; Krüger/Thonfeld, EWiR 2006, 385, 386) teilt, wonach ein wegen ungenauer Bezeichnung der Vertragspflichten gegen § 113 f AktG verstoßender Beratungsvertrag nachträglich konkretisiert und dann durch den Aufsichtsrat genehmigt werden kann.
OLG Köln, 31.01.2013 - 18 U 21/12
Anfechtung der Entlastung des Vorstandes in der Hauptversammlung einer …
bb) Es fehlt auch nicht deshalb an einem schwerwiegenden und eindeutigen Gesetzesverstoß, weil der Bundesgerichtshof mit Urteil vom 20.11.2006 (…II ZR 279/05, BGHZ 170, 60-67, zitiert nach juris, Rn. 15) ausdrücklich offengelassen hat, ob er die im Schrifttum vertretene Meinung (Wissmann/Ost, BB 1998, 1957, 1958; Müller, NZG 2002, 797, 801;… Lutter/Drygala, Festschrift Ulmer, 2003, S. 395 f; E. Vetter, AG 2006, 173, 178; Krüger/Thonfeld, EWiR 2006, 385, 386) teilt, wonach ein wegen ungenauer Bezeichnung der Vertragspflichten gegen § 113 f AktG verstoßender Beratungsvertrag nachträglich konkretisiert und dann durch den Aufsichtsrat genehmigt werden kann.
OLG Nürnberg, 08.03.2017 - 12 U 927/15
Rückzahlungsanspruch des Insolvenzverwalters einer Aktiengesellschaft
Nach einer in Rechtsprechung (OLG Frankfurt AG 2005, 925; BayObLG BayObLGZ 2003, 89) und Literatur (…Habersack in: MünchKomm-AktG, 4. Aufl. § 114 Rn. 30) vertretenen Auffassung ist das einem Stimmrechtsausschluss unterliegende betroffene Aufsichtsratsmitglied bei Feststellung der Beschlussfähigkeit nicht zu berücksichtigen, weshalb ein nur dreiköpfiger Aufsichtsrat einen Beschluss nach § 114 AktG nicht fassen könne.
LG Hamburg, 08.12.2005 - 417 T 16/05
[DB 2006 S. 942] Keine Freistellung von der Zustimmungspflicht gem. § 4 BetrAVG, § 132 UmwG.
VerfGH Sachsen, 27.04.2017 - 43-IV-17
21. September 2005 - 1 U 14/05 - juris Rn. 16; Habersack in: Aktiengesetz, Münchener Kommentar, 4. Aufl., § 114 Rn. 23; Drygala in: Schmidt/Lutter, AktG,.

References: § 79
 § 79
 § 138
 § 79
 Art. 2
 Art. 3
 § 767
 § 79
 § 79
 Art. 2
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 § 113
 § 79
 Art. 2
 Art. 3
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 § 79
 § 79
 § 79
 Art. 25
 § 574
 § 564
 § 573
 § 573
 § 79
 § 95
 § 79
 § 767
 § 79
 § 79

§ 79

§ 79
 § 89
 § 245
 § 108
 § 114
 § 108
 § 114
 § 114
 § 33
 § 114
 § 114
 § 114
 § 30
 § 113
 § 8
 § 108
 § 108
 § 108
 § 108
 § 108
 § 33
 § 114
 § 113
 § 113
 § 114
 § 114
 § 4
 § 132
 § 114