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Timestamp: 2017-12-13 01:50:33+00:00

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Para el § bajo 945 ZPO daños cuya reparación puede incluir costos, incurra, dass ein Unternehmen zur Befolgung eines Unterlassungsgebots Produkte aus den Vertriebswegen zurückruft.horak Rechtsanwälte Fachanwälte-Kanzlei für Wirtschaftsrecht in Hannover | horak abogados abogados bufete de abogados especializado en derecho de los negocios en Hannover
Para el § bajo 945 ZPO daños cuya reparación puede incluir costos, incurra, que el compromiso de cumplir con una orden de restricción retirar del mercado productos de los canales de.
24. Mayo 2016 Advertencia, mandato, Daños y perjuicios, Publicidad, Derecho de la Competenciamandato, Herstellermarken, Produktmerkmale, Daños y perjuiciosadministración
un) Die Merkmale und die Gestaltung eines Produkts sind regelmäßig nicht geeignet, einen Rückschluss auf seine betriebliche Herkunft zu ermöglichen, wenn es sich bei dem angesprochenen Verkehr um den Endverbraucher handelt und identische Produkte unter verschiedenen Herstellermarken angeboten werden.
b) Para el § bajo 945 ZPO daños cuya reparación puede incluir costos, incurra, que el compromiso de cumplir con una orden de restricción retirar del mercado productos de los canales de.
SENTENCIA BGH I ZR 109/14 de 19. Noviembre 2015 – Hot Sox
BGH, Sentencia 19. Noviembre 2015 – I ZR 109/14 – OLG Oldenburg
El I. Sala de lo Civil de la Corte Federal de los procedimientos orales y pulmón 19. Noviembre 2015 Presidiendo Justicia Prof. Dr. Büscher, los jueces Prof. Dr. Cocinero, Dr. Löffler, die Richterin Dr. Schwonke und den Rich-ter Feddersen
En la apelación de la demandante, la sentencia es la 6. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Oldenburg vom 29. Abril 2014 cancelado.
Die Beklagte bietet identische Wärmepantoffeln selbst und über ihr Ko-operationsunternehmen G. GmbH (en lo sucesivo,: G. ) unter weiteren Markennamen und zu unterschiedlichen Preisen am deut- schen Markt an. Die Klägerin bot im November 2010 ebenfalls Wärmepantoffeln mit folgendem Produkteinleger an:
Die Beklagte hält die Wärmepantoffeln der Klägerin für unlautere Nach-ahmungen ihres Produkts. Auf ihren Antrag erging gegen die Klägerin mit Be-schluss des Landgerichts Hamburg vom 7. Diciembre 2010 eine einstweilige Verfügung, mit der der Klägerin unter Androhung von Ordnungsmitteln verboten wurde,
Die einstweilige Verfügung wurde der Klägerin am selben Tag zugestellt. Auf den Widerspruch der Klägerin wurde sie mit rechtskräftigem Urteil des Landgerichts Hamburg vom 16. Febrero 2011 cancelado.
Am 7. Diciembre 2010 erwirkte die Beklagte, gestützt auf ein ihr zuste-hendes Recht an einem Lichtbild, gegen die Klägerin eine einstweilige Verfü-gung des Landgerichts Oldenburg, mit der der Klägerin untersagt wurde, auf ihren vorstehend eingeblendeten Produkteinlegern das oben links abgebildete Foto zu verwenden.
Im vorliegenden Verfahren macht die Klägerin einen Anspruch auf Ersatz des Schadens wegen Vollziehung der am 7. Diciembre 2010 ergangenen, spä-ter wieder aufgehobenen einstweiligen Verfügung des Landgerichts Hamburg geltend, der ihr nach ihrer Behauptung durch die Rückholung von bereits an
Das Landgericht hat der Klägerin Schadensersatz für die bis zum Erlass und der Zustellung der einstweiligen Verfügung noch nicht verkauften Wärme-pantoffeln in Höhe von 9.212,00 € nebst Zinsen zugesprochen und die Klage im Übrigen abgewiesen. Auf die Berufung der Beklagten hat das Berufungsgericht unter Zurückweisung der Berufung der Klägerin die Klage insgesamt abgewie-sen. Con aprobado por el Tribunal de Apelación de la revisión, deren Zurückwei-sung die Beklagte beantragt, persigue la forma solicitante de la parte demandante más.
Yo. Das Berufungsgericht hat angenommen, der Klägerin stehe gegen die Beklagte kein Schadensersatzanspruch gemäß § 945 Caer 1 ZPO wegen der Vollziehung der von dem Landgericht Hamburg erlassenen einstweiligen Verfü-gung vom 7. Diciembre 2010 a. Se ha ejecutado:
ren Gestaltung um identische Produkte handele. Dieser Beurteilung stehe das die einstweilige Verfügung aufhebende Urteil des Landgerichts Hamburg vom 16. Febrero 2011 nicht entgegen. Das über den Schadensersatzanspruch ent-scheidende Gericht sei nicht an das die einstweilige Verfügung aufhebende Ur-teil des Verfügungsverfahrens gebunden.
1. Eso § 945 Caer 1 ZPO ist die Partei, die eine von Anfang an unge-rechtfertigte einstweilige Verfügung erwirkt hat, verpflichtet, dem Gegner den Schaden zu ersetzen, der ihm aus deren Vollziehung entsteht. Die Vorschrift des § 945 ZPO beruht auf dem Rechtsgedanken, dass die Vollstreckung aus einem noch nicht endgültigen Vollstreckungstitel auf Gefahr des Gläubigers er-folgt (BGH, Sentencia 10. Julio 2014 – I ZR 249/12, CII 2015, 196 Rn. 14 WRP = 2015, 209 – Nero).
2. Entgegen der Auffassung des Berufungsgerichts war die von der Be-klagten erwirkte einstweilige Verfügung vom 7. Diciembre 2010 von Anfang an ungerechtfertigt.
un) Im Streitfall kann dahinstehen, ob die einstweilige Verfügung bereits deshalb als von Anfang an ungerechtfertigt im Sinne des § 945 ZPO anzusehen ist, weil das Landgericht Hamburg diese Verfügung durch rechtskräftiges Urteil vom 16. Febrero 2011 aufgehoben hat. Von einer entsprechenden Bindungs-wirkung sind das Reichsgericht (RGZ 58, 236, 237; 59, 355, 359) und der Bun-desgerichtshof in älteren Entscheidungen ausgegangen (vgl. BGH, Sentencia
4. Diciembre 1973 – VI ZR 213/71, BGHZ 62, 7, 10 f.; Sentencia 20. Marzo 1979 – VI ZR 30/77, BGHZ 75, 1, 5; Sentencia 26. Marzo 1992 – IX ZR 108/91, NJW 1992, 2297; für eine Bindung an das im Hauptsacheverfahren ergangene Urteil BGH, Sentencia 7. Junio 1988 – IX ZR 278/87, NJW 1988, 3268 f.). Der Senat hat die umstrittene Frage, ob eine Entscheidung im summarischen Verfahren, durch die eine einstweilige Verfügung (formell rechtskräftig) als unbegründet aufgehoben worden ist, das Gericht im Schadensersatzprozess bindet, bislang offengelassen (vgl. BGH, Sentencia 3. Diciembre 1954 – I ZR 262/52, BGHZ 15, 356, 358 F. – Progressive Kundenwerbung; Sentencia 28. Noviembre 1980 – I ZR 182/78, NJW 1981, 2579, 2580 WRP = 1981, 269 – Fotoartikel I; Sentencia 7. Julio 1994 – I ZR 63/92, BGHZ 126, 368, 374 – Fortsetzungsverbot; Sentencia 15. Enero 1998 – I ZR 282/95, CII 1998, 1010, 1011 WRP = 1998, 877 – WINCAD). Diese Frage muss auch im Streitfall nicht entschieden werden.
b) Nach der Annahme des Berufungsgerichts hat das Landgericht Ham-burg die einstweilige Verfügung zu Recht erlassen und fälschlicherweise mit rechtskräftigem Urteil vom 16. Febrero 2011 wieder aufgehoben, weil der Be-klagten der im Verfügungsverfahren verfolgte Unterlassungsanspruch gemäß § 8 Abs. 1, §§ 3, 4 No.. 9 Buchst. a UWG nach Ansicht des Berufungsgerichts zustand. Eso no resiste el análisis jurídico de la auditoría.
aa) Der Vertrieb einer Nachahmung ist nach § 4 No.. 9 UWG wettbe-werbswidrig, wenn das nachgeahmte Produkt wettbewerbliche Eigenart auf-weist und besondere Umstände – wie eine vermeidbare Täuschung über die be-triebliche Herkunft (§ 4 No.. 9 Buchst. a UWG) oder eine unangemessene Aus-nutzung der Wertschätzung des nachgeahmten Produkts (§ 4 No.. 9 Buchst. b UWG) – hinzutreten, aus denen die Unlauterkeit folgt. Dabei besteht eine Wechselwirkung zwischen dem Grad der wettbewerblichen Eigenart, der Art und Weise und der Intensität der Übernahme sowie den besonderen wettbe-
werblichen Umständen. Je größer die wettbewerbliche Eigenart und je höher der Grad der Übernahme sind, desto geringere Anforderungen sind an die be-sonderen Umstände zu stellen, die die Unlauterkeit der Nachahmung begrün-den und umgekehrt (BGH, Sentencia 28. Más 2009 – I ZR 124/06, CII 2010, 80 Rn. 21 WRP = 2010, 94 – LIKEaBIKE; Sentencia 24. Enero 2013 – I ZR 136/11, CII 2013, 951 Rn. 14 WRP = 2013, 1188 – Regalsystem; Ur parte de 17. Julio 2013 – I ZR 21/12, CII 2013, 1052 Rn. 15 WRP = 2013, 1339 – Einkaufswagen III).
bb) Ein Erzeugnis besitzt wettbewerbliche Eigenart, wenn die konkrete Ausgestaltung oder bestimmte Merkmale des Erzeugnisses geeignet sind, die interessierten Verkehrskreise auf seine betriebliche Herkunft oder seine Beson-derheiten hinzuweisen (st. Rspr.; BGH, CII 2010, 80 Rn. 23 – LIKEaBIKE; BGH, Sentencia 15. Abril 2010 I ZR 145/08, CII 2010, 1125 Rn. 21 WRP = 2010, 1465 Femur-Teil; BGH, CII 2013, 951 Rn. 19 – Regalsystem; CII 2013, 1052 Rn. 18 – Einkaufswagen III; BGH, Sentencia 22. Enero 2015 – I ZR 107/13, CII 2015, 909 Rn. 10 WRP = 2015, 1090 – Exzenterzähne). Ein Er-zeugnis hat keine wettbewerbliche Eigenart, wenn der angesprochene Verkehr die prägenden Gestaltungsmerkmale des Erzeugnisses nicht (más) einem be-stimmten Hersteller oder einer bestimmten Ware zuordnet (vgl. BGH, Sentencia 8. Noviembre 1984 – I ZR 128/82, CII 1985, 876, 878 WRP = 1985, 397 – Tchibo/Rolex I; Sentencia 11. Enero 2007 – I ZR 198/04, CII 2007, 795 Rn. 28 WRP = 2007, 1076 – Handtaschen; BGH, CII 2015, 909 Rn. 11 – Exzenterzähne). Für die wettbewerbliche Eigenart kommt es zwar nicht darauf an, ob der Verkehr den Hersteller der Ware namentlich kennt; erforderlich ist aber, dass der Verkehr annimmt, die Ware stamme von einem bestimmten Her-steller, wie auch immer dieser heißen möge, oder sei von einem mit diesem verbundenen Unternehmen in Verkehr gebracht worden (vgl. BGH, Sentencia 15. Septiembre 2005 – I ZR 151/02, CII 2006, 79 Rn. 36 WRP = 2006, 75
- Jeans I; Sentencia 24. Más 2007 – I ZR 104/04, CII 2007, 984 Rn. 23 y 32 WRP = 2007, 1455 – Gartenliege; BGH, CII 2015, 909 Rn. 11 – Exzenter-zähne).
cc) Ob dem Berufungsgericht bei der Frage der wettbewerblichen Eigen-art der in Rede stehenden Modelle der Wärmepantoffeln, bei der Einschätzung des Grades der Übereinstimmung des Modells der Beklagten auf der einen und der angegriffenen Ausführungsform der Klägerin auf der anderen Seite sowie bei dem Merkmal einer vermeidbaren Herkunftstäuschung ein Rechtsfehler un-terlaufen ist, kann im Streitfall allein anhand des bei den Akten befindlichen Fo-tomaterials und der Beschreibung der Produkte der Parteien im Urteil des Landgerichts Hamburg im Verfügungsverfahren beurteilt werden. Zwar unterlie-gen der Beurteilung durch das Revisionsgericht nach § 559 Abs. 1 Conjunto 1 ZPO auch zu den Prozessakten gereichte Anlagen, Produkte und Modelle, die vom Berufungsgericht konkret in Bezug genommen worden sind (vgl. BGH, CII 2007, 795 Rn. 23 – Handtaschen; CII 2013, 1052 Rn. 31 F. – Einkaufs-wagen III). Das Berufungsurteil enthält eine solche Bezugnahme auf die (Origi-nal-)Produkte der Parteien jedoch nicht. Das Berufungsgericht hat seiner Beur-teilung vielmehr ausschließlich die Produkteinleger der Parteien und die Be-schreibung der Produkte durch das Gericht des Verfügungsverfahrens zugrun-de gelegt. Dagegen hat die Revision keine Beanstandungen erhoben.
ße sich nach hinten eine hufeisenförmige Fußöffnung an, die über einen Gum-mizug gedehnt werden könne und den Fuß beim Tragen zur Gänze umschlie-ße. Es sei eine herausnehmbare mit Körnern befüllte Innensohle im Schuh vor-handen, diese werde durch zwei Klettverschlüsse gehalten. Diese Gestaltung gebe den “Hot Sox” die Gestaltung eines typischen Hausschuhs. Es bestünden schon Zweifel, ob die Gestaltung der “Hot Sox” der Beklagten überhaupt her-kunftshinweisend wirken könnten; jedenfalls scheide eine betriebliche Eigenart aus Rechtsgründen aus, weil die Beklagte nicht glaubhaft gemacht habe, dass die von der Beklagten und der G. vertriebenen Wärmepantoffeln von einem einzigen Herstellerunternehmen stammten. Eine Herkunftstäuschung scheide auch deshalb aus, weil in gleicher Weise wie die “Hot Sox” der Beklag-ten gestaltete Wärmepantoffeln mit unterschiedlichen Marken versehen seien. So vertreibe die Beklagte ihre Wärmepantoffeln unter den Marken “Hot Sox”, “Thermo Maxx”, “Pediwarm”, “Pedi-Wohl”, “Thermo Sox” y “Kynast Excl.”. Die G. verwende die Bezeichnungen “Slippies”, “Monopol-Slippies” y “Kyrotherm Slippies”. Da den angesprochenen Verkehrskreisen, zu denen der Vorsitzende der Kammer gehöre, die Lieferverhältnisse nicht bekannt seien und sie nicht wüssten, dass die Produkte möglicherweise von nur einem oder zwei Herstellerunternehmen hergestellt würden, würden sie annehmen, dass hinter jeder Marke ein anderes Herstellerunternehmen stehe.
schiedenen Markennamen seien. Der Umstand, dass die mit der Beklagten ko-operierende G. identische Produkte wie die Beklagte vertreibe, stehe der Annahme nicht entgegen, dass der Verkehr mit der äußeren Gestaltung der Wärmepantoffeln Herkunftsvorstellungen verbinde. Die Beklagte und die G. würden in Kooperation miteinander tätig werden, indem die Beklagte Dis- counter beliefere, während die G. die Pantoffeln über Apotheken, Schönheitsstudios und Weihnachtsmärkte vermarkte. Gegen eine Herkunfts-täuschung spreche weiter nicht der Umstand, dass sowohl die Beklagte als auch die G. die Körnerpantoffeln unter verschiedenen Marken vertrie- ben. Esto no puede ser aceptada.
(2) Ohne Erfolg beruft sich die Revision demgegenüber darauf, dass sich der Verkehr grundsätzlich nur an den äußeren Gestaltungsmerkmalen einer Ware orientieren kann (vgl. BGH, Sentencia 7. Febrero 2002 – I ZR 289/99, CII 2002, 820, 822 WRP = 2002, 1054 – Bremszangen). Nicht erforderlich ist es, dass die Verbraucher die Besonderheiten, die eine Gestaltung des Erzeug-nisses gerade im Gebrauch aufweist, bereits auf den ersten Blick erkennen (BGH, CII 2007, 984 Rn. 21 – Gartenliege). Bei dem Produkt der Beklagten handelt es sich um einen Fußwärmer in Gestalt eines Hausschuhs. Dies ist für den angesprochenen Verkehr ohne weiteres erkennbar, weil es eine der Wär-mespeicherung dienende, mit Körnern befüllte Kammer in der herausnehmba-ren Innensohle enthält.
(3) Sin éxito de la auditoría desafía el supuesto de Beru-fung Corte, die festgestellte typische Gestaltung der Wärmepantoffeln der Beklagten unterscheide diese von Produkten anderer Hersteller. Es cierto que el Tribunal de Apelación, que se supone, dass ästhetische Merkmale eines Produkts seine wettbewerbliche Eigenart begründen können, wenn sie sich eig-nen, es von vergleichbaren Produkten anderer Hersteller abzugrenzen. Die Re-vision stellt nicht in Abrede, dass abweichende Gestaltungen von Wärmepantof-feln, insbesondere solche mit sockenähnlich verlängertem Schaft, existieren. Das Berufungsgericht hat deshalb nicht der frei benutzbaren Produktidee der Beklagten eine wettbewerbliche Eigenart zugemessen, sondern im Produktbe-reich der Wärmepantoffeln der äußeren Gestaltung des Produkts der Beklagten eine Eignung als Herkunftshinweis beigemessen.
gründen keine wettbewerbliche Eigenart begründen. Die Übernahme solcher – nicht oder nicht mehr unter Sonderrechtsschutz stehender – Gestaltungs-merkmale ist mit Rücksicht auf den Grundsatz des freien Stands der Technik wettbewerbsrechtlich nicht zu beanstanden. Handelt es sich dagegen nicht um technisch notwendige Merkmale, sondern nur um solche, die zwar technisch bedingt, aber frei austauschbar sind, ohne dass damit Qualitätseinbußen ver-bunden sind, können sie eine wettbewerbliche Eigenart (mit)begründen, sofern der Verkehr wegen dieser Merkmale auf die Herkunft der Erzeugnisse aus ei-nem bestimmten Unternehmen Wert legt oder mit ihnen gewisse Qualitätser-wartungen verbindet (st. Rspr.; BGH, CII 2010, 80 Rn. 27 – LIKEaBIKE; CII 2013, 951 Rn. 19 – Regalsystem; CII 2013, 1052 Rn. 18 F. – Ein-kaufswagen III). Soweit die Revision geltend macht, die äußere Form der Wär-mepantoffeln, die insbesondere bei Sportschuhen oder anderen Pantoffeln weit verbreitet sei, sei durch die Anatomie des Fußes bedingt und erforderlich, um den Füßen einen gewissen Halt zu geben, berücksichtigt sie nicht, dass die Wärmepantoffeln nicht beim Laufen im häuslichen Bereich verwendet werden können, sondern wegen der vorhandenen Körnerfüllung hierzu nicht geeignet sind. Das Produkt der Beklagten dient allein dazu, kalte Füße zu wärmen, und wird im Sitzen oder Liegen getragen. Dafür ist eine äußere Gestaltung in Form eines Sport- oder Hausschuhs technisch nicht erforderlich.
cher handelt und dass dieser annehmen wird, hinter jeder Marke stehe ein an-derer Hersteller. Dass diese Beurteilung unrichtig wäre, hat das Berufungsge-richt nicht festgestellt. Auf dieser Grundlage fehlt für seine Annahme, der Ver-trieb identischer Produkte unter verschiedenen Markennamen stehe der An-nahme des Verkehrs nicht entgegen, die Wärmepantoffeln stammten von einem einzigen Hersteller oder miteinander verbundenen Unternehmen, die tatsächli-che Grundlage. Werden identische Produkte unter verschiedenen Hersteller-marken und zu unterschiedlichen Preisen angeboten, besteht – wenn es sich bei dem angesprochenen Verkehr um den Endverbraucher handelt – regelmä-ßig keine Veranlassung anzunehmen, dass die Produkte vom selben Hersteller stammen. Da es die Funktion der Marke ist, dem Verkehr die Ursprungsidentität des damit gekennzeichneten Produkts zu garantieren (st. Rspr.; vgl. BGH, Ser resolución de fecha 9. Julio 2015 – C P. ej 65/13, CII 2015, 1012 Rn 10 WRP = 2015, 1108 – Nivea Blau), wird der Verkehr vielmehr annehmen, dass verschiedene Marken auf eine unterschiedliche betriebliche Herkunft der entsprechend ge-kennzeichneten Produkte hinweisen.
(2) Zwar kann es für die Annahme einer wettbewerblichen Eigenart un-schädlich sein, wenn der Verkehr aufgrund verschiedener Kennzeichen davon ausgeht, es handele sich bei dem beanstandeten Produkt um eine neue Serie oder eine Zweitmarke des Originalherstellers oder es bestünden zu ihm zumin-dest lizenz- oder gesellschaftsvertragliche Beziehungen. Ob diese Annahme im jeweiligen Streitfall gerechtfertigt ist, hängt jedoch von der tatrichterlichen Wür-digung der relevanten Umstände des Einzelfalls ab (vgl. zur vermeidbaren Her-kunftstäuschung BGH, Sentencia 19. Octubre 2000 – I ZR 225/98, CII 2001, 443, 445 F. WRP = 2001, 534 – Viennetta; Sentencia 2. Abril 2009 – I ZR 199/06, CII 2009, 1073 Rn. 15 WRP = 2009, 1372 – Ausbeinmesser). Das Landge-richt Hamburg ist davon ausgegangen, dass der angesprochene Verkehr hinter jeder Marke ein anderes Herstellerunternehmen vermutet. Abweichendes hat
(3) Danach ist ausgeschlossen, dass die angesprochenen Endverbrau-cher die verschiedenen Marken, mit denen die von der Beklagten und der G. vertriebenen Wärmepantoffeln gekennzeichnet sind, als Handels- marken auffassen, hinter denen ein Hersteller steht (vgl. hierzu BGH, Sentencia 2. Abril 2009 – I ZR 144/06, CII 2009, 1069 Rn. 16 a 18 WRP = 2009, 1505 – Knoblauchwürste; BGH, CII 2015, 909 Rn. 14 – Exzenterzähne). Nichts anderes ergibt sich aus der Senatsentscheidung “Gartenliege” (CII 2007, 984). Im dort entschiedenen Fall hatte die Klägerin ihre Gartenliege kleineren Anbietern geliefert, die die Liege unter ihrer eigenen Marke oder als Eigenpro-dukte vertrieben hatten. Dies geschah jedoch nicht in großen Stückzahlen und war schon deshalb ungeeignet, die Auffassung des Verkehrs hinreichend zu beeinflussen. Auch der Umstand, dass die dortige Beklagte in mehreren aufei-nanderfolgenden Jahren in ihren zahlreichen Filialen die in Streit stehenden Gartenliegen unter ihrer Eigenmarke vertrieben hatte, stand der Annahme nicht entgegen, dass der angesprochene Verkehr angesichts der verwendeten Pro-duktmerkmale hiermit Herkunftsvorstellungen verband. Nach den im dortigen Fall maßgeblichen Feststellungen lag es für maßgebliche Teile des Verkehrs nahe anzunehmen, die Beklagte vertreibe die Waren von Fremdherstellern (BGH, CII 2007, 984 Rn. 26 F. – Gartenliege). Dass im Streitfall ein ver-gleichbarer Sachverhalt vorliegt, hat das Berufungsgericht gerade nicht festge-stellt und ist auch nicht anzunehmen.
c) Ein Unterlassungsanspruch nach § 8 Abs. 1, §§ 3, 5 Abs. 2 UWG be-steht ebenfalls nicht. Eso § 5 Abs. 2 UWG ist eine geschäftliche Handlung irre-führend, wenn sie im Zusammenhang mit der Vermarktung von Waren oder Dienstleistungen einschließlich vergleichender Werbung eine Verwechslungs-
III. Das Urteil des Berufungsgerichts kann danach keinen Bestand haben; debe ser derogado. Dado que el asunto no está maduro para la decisión final, ist sie zur neuen Verhandlung und Entscheidung, auch über die Kosten der Revision, an das Berufungsgericht zurückzuverweisen. Für das weitere Verfahren wird auf Folgendes hingewiesen:
1. Da der Beklagten kein den Erlass der einstweiligen Verfügung rechtfer-tigender Unterlassungsanspruch zugestanden hat, ist von einem dem Grunde nach bestehenden Schadensersatzanspruch der Klägerin gemäß § 945 Caer 1 ZPO auszugehen.
un) Dabei kann ein Schaden der Klägerin wegen der durch die Rückho-lung bereits ausgelieferter Wärmepantoffeln aus dem Einzel- und Großhandel verursachten Kosten entgegen der Ansicht des Landgerichts nicht von vornhe-rein verneint werden.
sung derartiger Handlungen, sondern auch die Vornahme möglicher und zu-mutbarer Handlungen zur Beseitigung des Störungszustands umfasst (BGH, Sentencia 28. Enero 1977 – I ZR 109/75, CII 1977, 614, 616 – Gebäudefas-sade; vgl. BGH, Sentencia 18. Septiembre 2014 – I ZR 76/13, CII 2015, 258 Rn. 63 F. WRP = 2015, 356 – CT Paradies; Sentencia 30. Julio 2015 – I ZR 250/12, WRP 2016, 331 Rn. 28 F. – Piadina-Rückruf).
bb) Der Klägerin war durch die einstweilige Verfügung des Landgerichts Hamburg vom 7. Diciembre 2010 verboten worden, ihre Wärmepantoffeln an-zubieten, zu bewerben, zu importieren und/oder in den Verkehr zu bringen. In Befolgung dieses Verbots war die Klägerin nicht nur verpflichtet, den weiteren Vertrieb ihrer noch nicht verkauften Wärmepantoffeln einzustellen. Es oblag ihr auch, bereits an den Groß- und Einzelhandel verkaufte Wärmepantoffeln zu-rückzurufen.
b) Das Berufungsgericht wird jedoch zu prüfen haben, ob der Klägerin durch die ungerechtfertigte einstweilige Verfügung des Landgerichts Hamburg vom 7. Diciembre 2010 wegen des Rückrufs bereits ausgelieferter Ware mög-licherweise deshalb kein nach § 945 ZPO zu ersetzender Schaden entstanden ist, weil sie aus anderen Gründen zum Rückruf verpflichtet war.
bb) Wenn diese Verpflichtung zur Folge gehabt hätte, dass sie die bereits ausgelieferten Wärmepantoffeln hätte zurückrufen müssen, wäre ihr in den Rückrufkosten bestehender Schaden nicht ersatzfähig. Ein nach § 945 ZPO zu ersetzender Schaden ist nicht entstanden, wenn der durch die Vollziehung einer ungerechtfertigt ergangenen einstweiligen Verfügung Betroffene ohnehin mate-riell-rechtlich verpflichtet ist, das ihm durch die einstweilige Verfügung untersag-te Verhalten zu unterlassen (vgl. BGHZ 15, 356, 358 F. – Progressive Kunden-werbung; BGHZ 126, 368, 374 F. – Fortsetzungsverbot; BGH, Sentencia 20. Julio 2006 – IX ZR 94/03, BGHZ 168, 352 Rn. 27). In einem solchen Fall entfällt nicht die Kausalität zwischen der Vollziehung der einstweiligen Verfügung und der Einstellung des darin untersagten Verhaltens, für die es allein auf die reale Ur-sache des haftungsbegründenden Ereignisses ohne Berücksichtigung von Er-satzursachen ankommt (vgl. BGHZ 168, 352 Rn. 22). Ein Ersatz der durch Voll-ziehung einer ungerechtfertigten einstweiligen Verfügung erlittenen Vermö-genseinbuße scheidet aber aus normativen Gründen aus (vgl. Fischer in Prüt-ting/Gehrlein, Código de Procedimiento Civil, 7. Ed, § 945 Rn. 11; Ahrens/Ahrens, Der Wettbewerbs-prozess, 7. Ed, Conseguir. 62 Rn. 29). Ein Betroffener soll im Wege des Schadens-ersatzes keine Kosten ersetzt bekommen, die ihm auch bei rechtskonformem Verhalten des Schädigers auf jeden Fall entstanden wären (vgl. BGHZ 15, 356, 359 – Progressive Kundenwerbung; BGH, Sentencia 28. Enero 1986 – VI ZR 151/84, NJW 1986, 1486, 1487; BGH, WRP 2016, 331 Rn. 15 – Piadina-Rückruf).
cc) Der Beklagten als Schädigerin obliegt die Beweislast dafür, dass der von der Klägerin wegen des Warenrückrufs geltend gemachte Schaden infolge der vom Landgericht Oldenburg erlassenen einstweiligen Verfügung auch ent-standen wäre, wenn die einstweilige Verfügung des Landgerichts Hamburg vom 7. Diciembre 2010 nicht ergangen wäre. Der Schädiger trägt die Beweislast dafür, dass der Schaden – in vollem Umfang – auch bei rechtmäßigem Verhalten eingetreten wäre (vgl. BGH, Sentencia 15. Marzo 2005 – VI ZR 313/03, NJW 2005, 1718, 1719).
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References: BGH 
 § 945
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 § 945
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 § 8
 § 4
 § 559
 § 8
 § 5
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