Source: https://www.competitionline.com/de/ergebnisse/216504
Timestamp: 2019-01-17 01:30:34+00:00

Document:
Ergebnis: Erweiterung des Gymnasiums Kirchheim mit F...competitionline
Diashow Außenansicht, © Heinle, Wischer und Partner, Freie Architekten
(ID 3-216504)
Tatsächliche Teilnehmer: 18 (= 90% der Bewerber)
Preisgelder/Honorare 310.000	EUR
Baukosten 43.000.000	EUR	zzgl. USt.
Auslober/Bauherr Zweckverband Weiterführende Schulen im Osten des Landkreises München, Kirchheim (DE)
Preisrichter	 Kai Bierich [Vorsitz], Ellen Dettinger, Norbert Diezinger, Annette Fest, Jan Spreen, Prof. Dorothea Voitländer, Prof. Ludwig Wappner, Barbara Weihs
Das Gymnasium Kirchheim besteht aus 4 Gebäudeteilen: dem Hauptgebäude des Gymnasiums mit der freistehenden Turnhalle beide aus dem Jahr 1981, dem südlich direkt an den Hauptbau anschließenden Erweiterungsbau 1 aus dem Jahre 2006 und einem weiteren freistehenden Erweiterungsbau 2 (8 Klassen) im Westen der Schule welcher Ende 2010 fertiggestellt wurde.
Das Gymnasium Kirchheim ist in die Jahre gekommen, die aktuellen Schülerzahlen überschreiten bei weitem die vorgesehene Belegung, überdies besteht ein hoher Sanierungsbedarf bei den Bestandsgebäuden. Eine in Auftrag gegebene Kostenanalyse zu Sanierungsalternativen gegenüber einem teilweisen Neubau fiel zugunsten des teilweisen Neubaus aus.
Aus diesen Gründen plant der Zweckverband gegenüber dem bestehenden Gymnasium in der Heimstettener Straße in Kirchheim auf einer Grundstücksfläche von ca. 32 000 m2 einen Erweiterungsbau mit einer Tiefgarage für Lehrer und für Besucher von Veranstaltungen sowie einer 4-fach Sporthalle zu realisieren. Diese Erweiterung ergibt zusammen mit dem Erweiterungsbau 2 des bestehenden Gymnasiums ein zunächst siebenzügiges Gymnasium, das später nach Rückbau des bestehenden Erweiterungsbaus 2 zu einem sechzügigen Gymnasium wird.
Der Zweckverband beabsichtigt ebenfalls die notwendigen Freianlagen, inklusive der Sportanlagen, zu realisieren.
Die Erweiterungsbauten des Gymnasiums liegen im Bereich des städtebaulichen Rahmenplans „Ortserweiterung Kirchheim bei München“, direkt am geplanten Ortspark. An die Situierung der Erweiterungsbauten des Gymnasiums und die Verzahnung der Freianlagen mit dem Ortspark werden daher hohe Ansprüche gestellt
Der prognostizierte Kostenrahmen (KGR 300 + 400) liegt für die Erweiterung des Gymnasiums inkl. der Sporthalle bei ca. 41 000 000 EUR (netto).
Der prognostizierte Kostenrahmen (KGR 500) liegt für die Freianlagen und Sportanlagen bei ca. 2 Mio. EUR (netto).
Die Bruttogrundfläche Erweiterung Gymnasium inkl. Sporthalle liegt bei ca. 23 000 m2.
Die Fläche für Freianlagen und Sportanlagen liegt bei ca. 26 000 m2.
Voraussichtlicher Umfang der einzureichenden Unterlagen im Wettbewerb:
— Schwarzplan M 1:2.000;
— Lageplan M 1:500;
— Grundrisse, Schnitte, Ansichten M 1:200;
— Detailschnitte mit Grundrissen und Ansichten Fassade M 1:20;
— Erläuterungen, Visualisierungen;
— Berechnungsblatt.
Auftragsversprechen:
Im Falle einer Realisierung wird der Auftraggeber folgende Leistungen gemäß HOAI vergeben:
§ 34 Leistungsbild Gebäude und Innenräume, Lph. 1-9, stufenweise
Der Auftrag zum Leistungsbild Gebäude und Innenräume wird in die Honorarzone IV nach § 35 HOAI 2013 eingestuft.
Der Auftrag zum Leistungsbild Freianlagen wird in die Honorarzone IV nach § 40 HOAI 2013 eingestuft.
Die Bearbeitungszeit für die Wettbewerbsaufgabe kann derzeit nur unverbindlich genannt werden, sie wird voraussichtlich zwischen März 2016 und Juni 2016 sein.
Gesetzte Teilnehmer 1. Berschneider + Berschneider GmbH, Pilsach i. d. OPf./G+2S Landschaftsarchitekten, Deggendorf
2. Degle.Degle Architekten, Königsbrunn/Terra Nova, München
3. Herle und Herrle Architekten, Neuburg a. D./Grabner + Huber Landschaftsarchitekten, Freising
4. köhler architekten + beratende ingenieure gmbh, Gauting/kübert landschaftsarchitektur, München
5. Hess Talhof Kusmierz Architekten u. Stadtplaner, München/Burger Landschaftsarchitekten, München
6. Florian Nagler Architekten, München/Realgrün, München
7. Fritsch + Tschaidse Architekten, münchen/ver.de landschaftsarchitektur, Freising
8. Peck Daam, München/Keller Damm Roser, München
Adresse des Bauherren DE-85551 Kirchheim
Projektadresse Heimstettner Str. 3
Kontaktstelle(n): Geschäftsstelle Zweckverband Weiterführende Schulen im Osten des Landkreises München
Zu Händen von: Frau Bettina Linser
Telefon: +49 899090911
E-Mail: MTdbXm1tYmdaJ2ViZ2xeazlkYmtcYWFeYmYmYV5iZmxtXm1tXmcnXV4=
E-Mail: MjE1Z1ZjWFJTVjFkVFlgU1ZjHmRlUlVlYV1SX2ZfWB9VVg==
E-Mail: MjE4ZFNgVU9QUy5hUVZdUFNgG2FiT1JiXlpPXGNcVRxSUw==
E-Mail: MjE5Y1JfVE5PUi1gUFVcT1JfGmBhTlFhXVlOW2JbVBtRUg==
— Erklärung, dass sich keine Mitglieder des Büros/Unternehmens selbständig um die Teilnahme bewerben. Von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft: Erklärung, dass sich diese nur als Mitglied der benannten Bewerbergemeinschaft bewerben und eine weitere Bewerbung als Einzelbewerber oder als Mitglied einer an der Bewerbergemeinschaft nicht erfolgt.
— Nachweis über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung:
für das Leistungsbild Gebäude und Innenräume mit einer Deckungssumme;
über mindestens 4 000 000 EUR für Personenschäden und
über mindestens 6 000 000 EUR für Sachschäden und Vermögensschäden;
für das Leistungsbild Freianlagen mit einer Deckungssumme;
über mindestens 1 000 000 EUR für Personenschäden und
über mindestens 2 000 000 EUR für Sachschäden und Vermögensschäden;
bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen, Versicherungsunternehmen (die Deckung für das Objekt muss über die gesamte Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben; bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen(also ohne Unterscheidung nach Sach-, Vermögens- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass alle Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind). Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung eines solchen Versicherungsunternehmens erfüllt werden, mit der dieses den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert.
— Nachweis der geforderten beruflichen Qualifikation (gemäß § 19 Abs. 1 und 3 VOF) in Form einer Kopie eines Mitgliedsausweises einer Architektenkammer oder einem gleichwertigen Nachweis im Sinne der Richtlinie 2005/36/EG.
— Benennung von Referenzen (jeweils für die Leistungsbilder „Gebäude und Innenräume“ sowie „Freianlagen“) unter Angabe der Art des Projekts, der Honorarzone, des Auftraggebers (mit Kontaktdaten), des Leistungsanteils, des Fertigstellungszeitpunkts, der Größe des Gebäudes (Bruttogrundfläche BGF) bzw. der Größe der gestalteten Freifläche, Angabe der Aufgabenstellung und – soweit vorhanden – Vorlage eines Referenzschreibens.
— Zu jeder Referenz ist eine frei zu gestaltende Kurzbeschreibung (Beschreibung der Aufgabe, Fotos, Grafiken, etc.) auf maximal 2* DIN A4 oder 1* DIN A3 vorzulegen.
— Die geforderten Erklärungen sind mittels des beim Auftraggeber abzurufenden Bewerbungsbogens einzureichen (näheres siehe Ziffer VI.2)).
Es werden nur Bewerber/Bewerbergemeinschaften berücksichtigt, die mindestens 3 Referenzen (Leistungsbild Gebäude und Innenräume) und mindestens 3 Referenzen (Leistungsbild Freianlagen) angegeben haben.
In Ihrer Gesamtheit müssen die vom Bewerber für jedes Leistungsbild eingereichten Referenzen die Grundleistungen der Leistungsphasen 2-8 (im Sinne von § 34 bzw. § 39 HOAI) zum Gegenstand haben.
Die Auswahl der Bewerber wird mit Hilfe einer Bewertungsmatrix ermittelt.
Unter denjenigen Bewerbern, die generell geeignet sind und die Mindestanforderungen erfüllen, erfolgt die Auswahl der zugelassenen Bewerber nach folgenden Auswahlkriterien:
1. Erklärung des Bewerbers über den Umsatz für die entsprechende Dienstleistung
(Gebäude und Innenräume) (5 %).
2. Anzahl der Architekten/Ingenieure/Master für die entsprechende Dienstleistung
3. Referenzen Leistungsbild Gebäude (40 %).
Alle eingereichten Referenzen mit der Thematik Gebäude werden bewertet.
— vergleichbarer Leistungsanteil (12,5 %);
— vergleichbare Art der Maßnahme (z. B. Neubau, Erweiterung) (5 %);
— vergleichbarer Gebäudetyp (10 %);
— vergleichbare Honorarzone (2,5 %);
— vergleichbare Baukosten, netto, KGR 300 + 400 (5 %);
— vergleichbare Bruttogrundfläche (5 %).
Hinweis: Als vergleichbar gelten Baukosten (netto) in Höhe von 10 000 000 EUR und einer BGF von 5 000 m2.
4. Erklärung des Bewerbers über den Umsatz für die entsprechende Dienstleistung
(Freianlagen) (5 %).
5. Anzahl der Architekten/Ingenieure/Master für die entsprechende Dienstleistung
6. Referenzen Leistungsbild Freianlagen (40 %).
— vergleichbare Art der Maßnahme (z. B. Neuanlage) (5 %);
— vergleichbarer Freianlagentyp (10 %);
— vergleichbare Kosten, netto, KGR 500 (5 %);
— vergleichbare Fläche Freianlage (5 %).
Hinweis: Als vergleichbar gelten Kosten (netto) in Höhe von 350 000 EUR und eine Fläche von 6 500 m2.
Bei der Bewertung wird durch den Auftraggeber ein gewichtetes Punktesystem angewendet. Für die einzelnen Kriterien werden jeweils 0-5 Punkte vergeben. Die erreichten Punkte werden mit der angegebenen Gewichtung multipliziert, die Summe ergibt die Gesamtbewertung. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberanzahlnach objektiver Auswahl der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen (§ 10 Abs. 3 VOF).
1. Berschneider + Berschneider GmbH, Pilsach i. d. OPf./G+2S Landschaftsarchitekten, Deggendorf
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Preissumme gesamt netto 310 000 EUR.
1. Preis 52 500 EUR,
2. Preis 42 000 EUR,
3. Preis 31 500 EUR,
4. Preis 25 200 EUR,
5. Preis 16 800 EUR.
Anerkennungen 42 000 EUR.
1. Prof. Kai Bierich, Architekt, Stuttgart
3. Anette Fest, Architektin, München
4. Ellen Dettinger, Architektin, München
5. Jan Spreen, Architekt, München
6. Prof. Dorothea Voitländer, Architektin, Dachau
7. Ludwig Wappner, Architekt, München
8. Barbara Weihs, Landschaftsarchitektin, München
Die für den Teilnahmeantrag zwingend zu verwendenden Bewerbungsbögen können unter Angabe der Kontaktdaten unter der E-Mail Adresse „MjExa1pnXFZXWjVoWF1kV1pnImhpVllpZWFWY2pjXCNZWg==“ angefordert werden. Die Bewerbungsbögen sind in einem verschlossenen Umschlag mit dem beiliegenden Aufkleber bei der im Anhang A unter Ziffer III benannten Anschrift per Post oder persönlich einzureichen. Das Einreichen von Teilnahmeanträgen per Fax und/oder E-Mail ist nicht zugelassen. Fragen oder Hinweise der Bewerber können nur in deutscher Sprache und ausschließlich per E-Mail oder per Fax an die im Punkt I.1) unter „Weitere Auskünfte erteilen“ genannte Kontaktstelle gerichtet werden. Soweit relevant, werden Antworten auf Fragen oder Hinweise der Bewerber per E-Mail auch an alle anderen Bewerber versandt. Die Versendung erfolgt an die bei Abruf des Bewerbungsbogens angegebene E-Mail-Adresse. Damit sichergestellt ist, dass erbetene zusätzliche Informationen auch die anderen Bewerber noch rechtzeitig erreichen, müssen die Rückfragen oder Hinweise bis spätestens 7 Werktage vor Ablauf der Teilnahmefrist eingehen. Spätere Fragen oder Hinweise können im Sinne des Wettbewerbs und der Gleichbehandlung nicht mehr beantwortet/bearbeitet werden.
Deutschland-Kirchheim: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
2016/S 146-265264
Zu Händen von: Frau Bader
Telefon: +49 89909095602
E-Mail: MjE1VF1SZlVaUh9TUlVWYzFcWmNUWVlWWl4eWVZaXmRlVmVlVl8fVVY=
Fax: +49 89909095603
Aus diesen Gründen plant der Zweckverband gegenüber dem bestehenden Gymnasium in der Heimstettener Straße in Kirchheim auf einer Grundstücksfläche von ca. 32 000 m² einen Erweiterungsbau mit einer Tiefgarage für Lehrer und für Besucher von Veranstaltungen sowie einer 4-fach Sporthalle zu realisieren. Diese Erweiterung ergibt zusammen mit dem Erweiterungsbau 2 des bestehenden Gymnasiums ein zunächst siebenzügiges Gymnasium, das später nach Rückbau des bestehenden Erweiterungsbaus 2 zu einem sechzügigen Gymnasium wird.
Der prognostizierte Kostenrahmen (KGR 500) liegt für die Freianlagen und Sportanlagen bei ca. 2 000 000 EUR(netto).
Die Bruttogrundfläche Erweiterung Gymnasium inkl. Sporthalle liegt bei ca. 23 000 m².
Die Fläche für Freianlagen und Sportanlagen liegt bei ca. 26 000 m².
Bekanntmachungsnummer im ABl: 2015/S 227-414005 vom 24.11.2015
E-Mail: MjE0VFdkXltgMlpXW2BeV2lbZVVaV2RiU2RmYFdkIFZX
Telefon: +49 303999200
Fax: +49 3039992010
E-Mail: MjE5VltTXC1VXGEaTl9QVVZhUlhhUlsbUVI=
Telefon: +49 8957938210
Internet-Adresse: http://www.hot-architekten.de
Fax: +49 8957938212
E-Mail: MTZnW2NmOmBsY25tXWInbm1dYltjXm1fKF5f
Telefon: +49 892488890
Fax: +49 8924888970
E-Mail: MTZcb19saTpcX3QnZWldZSheXw==
Internet-Adresse: http://bez-kock.de
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 § 35
 § 40
 § 19
 § 34
 § 39