Source: https://issuu.com/schibri/docs/pas_2010_ausgabe_10
Timestamp: 2017-08-19 08:39:17+00:00

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ISSN 1611-227X
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Ein herzliches Dankeschön Unser dekoline-Team möchte sich für Ihre Glückwünsche und Blumenpäsente anlässlich unseres 20-jährigen Firmenjubiläums bedanken! Wir freuen uns, auch weiterhin kreativ Ihre Räume mit unseren Ideen gestalten zu können! kalandstraße 7a • 17309 pasewalk • tel. (0 39 73) 21 26 29 dekoline-bertram@t-online.de • www.dekoline-pasewalk.de
Pasewalker Nachrichten und
Seite Inhalt Stadt Pasewalk 03 Impressum/Inhaltsverzeichnis 04 Wir gratulieren 05 Jubilare 07 Öffentliche Bekanntmachungen 08 Rathaus 10 Kultur & Museum 12 Lesen 15 Wirtschaft 17 Infos 23 Kultur- & Sporttermine 26 Kitas und Schulen 450 bunte Luftballons steigen in den Septemberhimmel 28 Veranstaltungskalender 30 5. Pasewalker Halloween-Einkaufsbummel Kürbisschnitzwettbewerb 31 Seniorenstadtrundfahrten 2010 33 Tag der offenen Tür und der offen gelegten Erinnerungen 35 Festkonzert zum Tag der Einheit in St. Marien 39 Am Rande 40 Vereine
Amtliches Mitteilungsblatt für das Amt Uecker-Randow-Tal ISSN 1611-227X Amtliches Mitteilungsblatt mit öffentlichen Bekanntmachungen der Stadt Pasewalk und des Amtes Uecker-Randow-Tal Das amtliche Mitteilungsblatt erscheint einmal monatlich und wird kostenlos an die erreichbaren Haushalte verteilt. Verbreitete Auflage: 10.000 Exemplare Herausgeber:
1. Stadt Pasewalk, Haußmannstraße 85, 17309 Pasewalk, Internet: www.pasewalk.de 2. Amt Uecker-Randow-Tal, Lindenstraße 32, 17309 Pasewalk
Schibri-Verlag, Am Markt 22, 17335 Strasburg, Tel.: 039753/22757, Fax: 039753/22583, www.schibri.de, E-Mail: info@schibri.de
Verantwortlich für den amtlichen Teil der Stadt Pasewalk: Der Bürgermeister Verantwortlich für den redaktionellen Teil der Stadt Pasewalk: Schibri-Verlag, Am Markt 22, 17335 Strasburg, info@schibri.de Verantwortlich für den amtlichen Teil des Amtes: Der Amtsvorsteher, Tel.: 03973/2067-0, kontakt@uer-tal.de Verantwortlich für den amtlichen Teil der Gemeinden: Die Bürgermeister Verantwortlich für den redaktionellen Teil der Gemeinden: Günter Schrom (GS), Tel.: 03973/216471, E-Mail: guenter.schrom@t-online.de Anzeigen: Schibri-Verlag, Am Markt 22, 17335 Strasburg, info@schibri.de Anzeigenannahme: Frau Nowak, Tel.: 039753/22757 oder 0172/3060122 E-Mail: nowak@schibri.de Druck/Endverarbeitung: Hoffmann-Druck Es gelten die „Allgemeinen Geschäftsbedingungen“ des Verlages sowie dessen Anzeigenpreise. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung des Verfassers wieder und müssen nicht unbedingt mit der Meinung des Herausgebers übereinstimmen. Gegen Erstattung der Kosten, können die Pasewalker Nachrichten auch einzeln bzw. im Abonnement zugestellt werden. Zudem besteht die Möglichkeit eines Downloads auf der Internetpräsenz der Stadt Pasewalk (www.pasewalk.de).
Pasewalk und Amt Uecker-Randow-Tal erscheint am Samstag,
dem 20.11.2010.
Redaktionsschluss: 04.11.2010 Anzeigenschluss (für fertige Vorlagen) ist am Mittwoch, dem 10.11.2010, 9.00 Uhr ansonsten am Montag, dem 08.11.2010.
Teil Amt Uecker-Randow-Tal 42 Wir gratulieren 43 Öffentliche Bekanntmachungen 49 Aus den Gemeinden 50 Informationen 51 Aus dem Kulturleben 57 Aus dem Vereinsleben
WIR GRATULIEREN ... den Jubilaren zum Geburtstag im Monat November 2010 Zum 92. Geburtstag Frau Luise Weichert Zum 91. Geburtstag Frau Ursula Behm Herrn Werner Thews Frau Anni Winkelmann Zum 90. Geburtstag Herrn Herbert Heinrich Herrn Max Rößler Frau Ursula Wendorf Frau Luitgard Gunnesch Zum 89. Geburtstag Frau Luise Rix Zum 88. Geburtstag Frau Margarete Labes Frau Erna Arndt Frau Hildegard Kempe Herrn Heinrich Grande Frau Charlotte Parlow Frau Anni Kartheuser Zum 87. Geburtstag Frau Christel Zimmermann Frau Elsbeth Schulz Frau Elfriede Lemke Herrn Rudolf Reiß Frau Irmgard Dannemann Frau Margarete Karow Zum 86. Geburtstag Frau Anita Erdmann Frau Ursula Huth Zum 85. Geburtstag Frau Walli Wilk Frau Gerda Freundt Zum 84. Geburtstag Frau Lieselotte Kriesel Frau Lenchen Kemnitz Frau Christel Splittgerber Herrn Heinz Hoffmann Frau Lucie Schulz Zum 83. Geburtstag Frau Waltraud Hermann Herrn Ulrich Tourbier Herrn Werner Zastrow Frau Anni Heiden Frau Kunigunde Hartmann Zum 82. Geburtstag Frau Lieselotte Neidel
Frau Waltraud Fechtner Herrn Heinz Kopp Frau Irma Eckardt Herrn Erwin Dittmann Frau Ursula Stutzke Frau Irmgard Theel Zum 81. Geburtstag Herrn Günter Mutz Frau Elli Gruhlke Frau Christel Seefeldt Frau Gerty Lemcke Frau Irmgard Krüger Herrn Günter Adler Frau Anneliese Gehrke Frau Else Patzwahl Zum 80. Geburtstag Frau Helga Steinmüller Frau Hannelore Juny Frau Erika Arndt Herrn Heinz Wunger Herrn Joachim Pagel Zum 79. Geburtstag Frau Vera Müller Herrn Karl Labrenz Herrn Otto Petzke Herrn Artur Schumacher Frau Ilse Haß Zum 78. Geburtstag Herrn Horst Rieck Herrn Franz Berndt Frau Irene Necker Frau Hannchen Wolff Herrn Werner Nentwich Zum 77. Geburtstag Frau Zofia Czarnecka Frau Irma Kutter Frau Ingelore Pagel Frau Edelgard Broda Herr Heinz Schünemann Frau Gertrud Blödow Herrn Herbert Jahnke Frau Rita Komnick Frau Christa Kubiack Frau Margot Hauptmann Zum 76. Geburtstag Herrn Wolfgang Damerius Frau Christel Denkmann Frau Ursula Gehse Herrn Werner Wappler Herrn Horst Seib Herrn Martin Beske
Herrn Rudolf Jahnke Frau Marieluise Krebs Frau Evi Busack Herrn Erich Artuschewski Zum 75. Geburtstag Frau Edelgard Murcha Herrn Dietrich Sobczinski Herrn Johann Dürr Herrn Hans Strauß Frau Inge Rodewald Herrn Benjamin Stam Herrn Wilfried Massow Frau Waltraut Behm Frau Elfriede Fahlbusch Zum 74. Geburtstag Herrn Horst Heyer Herrn Klaus Sprung Herrn Heinz Ruh Frau Gerda Bruhn Frau Margot Maaß Frau Christa Wolff Frau Christine Ziener Herrn Siegfried Brandt Herrn Kurt Bukow Herrn Gerhard Neumann Frau Edeltraut Röwe Herrn Herbert Brunk Frau Edelgard Gurske Zum 73. Geburtstag Frau Helga Rudat Herrn Karl-Heinz Steinborn Frau Gerda Hauptvogel Frau Ilse Müller Frau Ilstraut Brandt Herrn Hans-Herbert Koswig Herrn Dietrich Necker Herrn Bernd Gruner Frau Christel Schoenbeck Zum 72. Geburtstag Frau Anneliese Wolff Herrn Hans Kesten Herrn Georg Schabang Herrn Erwin Hinz Frau Renate Zuchowski Herrn Erwin Dochow Frau Brigitte Pullwer Frau Gerlinde Schöpper Herrn Walter Arndt Herrn Uwe Houdelet Zum 71. Geburtstag Frau Christel Schneider Frau Christel Stern
Frau Alice Zölitz Herrn Peter Papke Frau Rosemarie Wendt Frau Christa Wandtke Herrn Alfred Hahn Herrn Hans-Joachim Meinke Frau Herta Krause Frau Rosemarie Grimnitz Frau Gisela Tauber Frau Erika Janke Herrn Manfred Schick Frau Ursula Bodenbach Herrn Heinz Bollmann Frau Lilli Draber Herrn Dieter Grünberg Frau Gisela Karow Zum 70. Geburtstag Frau Eva Rafinski Frau Sigrid Kieper Frau Hannelore Maronde Frau Doris Vandre Frau Traudchen Klawitter Frau Marianne Bigalke Herrn Eberhard Schuster Herrn Gerhard Lossow Frau Jutta Machhein Frau Brigitte Volz Frau Christel Kupke Frau Regina Krüger
Mit freudigem Herzen Mit freudigem Herzen voll Jubel und Glück bring ich dir mein Wünschen mit strahlendem Blick. Gern schenkt’ ich dir Blumen von grünender Flur doch jetzt so öde und leer die Natur. Indes hat zwei Blümchen mein Herz dir geweiht, sie heißen Liebe und Dankbarkeit. Die will ich schön pflegen und sorgsam zieh’n, damit sie im Herzen für sich immer blüh’n. Autor unbekannt Quelle. www.spruechetante.de
Auf Grund § 36 des Meldegesetzes M-V vom 12.10.92 (GVOBl. M-V S. 578) möchten wir darauf hinweisen, dass die Bürger, die mit der Veröffentlichung ihres Geburtstages nicht einverstanden sind, Widerspruch im Meldeamt der Stadt Pasewalk, Lindenstraße 32, 17309 Pasewalk, einlegen müssen.
JUBILARE Pasewalks älteste Einwohnerin will zu tun haben (PN/Nau). Lucia Lindemann beging im Haus für Betreutes Wohnen des CURASeniorenzentrums am 10. September ihren 101. Geburtstag. Sie ist damit Pasewalks älteste Einwohnerin. „Linde“, wie sie von Bekannten und früheren Arbeitskollegen genannt wurde, besorgt ihre Einkäufe im nahen REWE-Markt noch selbst. Begleitet wird sie dabei von einem ihrer Angehörigen. Beide Kinder – Tochter Irma Kutter und Sohn Werner Höfs – leben in Pasewalk. Jeden 2. Tag bekommt „Linde“ Besuch von ihnen. „Die kümmern sich um mich“, sagt die Jubilarin, „es gibt nichts schöneres, als hier zu sein, es gefällt mir gut“. Frühstück und Abendessen bereitet sich die Seniorin selbst zu. Auch kleinere Verrichtungen im Haushalt gehen ihr noch gut von der Hand. Sie wischt Staub, räumt den Tisch im Speiseraum ab, bringt den Abfall nach unten. „Ich kann nicht still sitzen“, sagt Lucia Lindemann, „vielleicht habe ich das von meinem Vater, der war als Seemann auch immer zugange“. Tätig zu sein und sich nützlich machen, begleiten ihr Leben von früher Jugend an. Womöglich ist das die Besonderheit, die dazu beigetragen hat, ein so respektables Lebensalter zu erreichen. Bevor sie bei
Auch für Bürgermeister Rainer Dambach eine Besonderheit: der 101. Geburtstag von Lucia Lindemann, Foto: CURA
CURA einzog, hat Lucia Lindemann ihren Haushalt noch selbst geführt, da war sie 95. Als 15-Jährige ging sie im hinterpommerschen Gollnow in Stellung, eine Art Mäd-
chen-für-alles in einem größeren Haushalt. Das Erwerbsleben schloss sie im 75. Lebensjahr ab, als Reinigungsfrau bei den Ingenieuren und Architekten, die Pasewalks Plattenbauten errichtet haben.
Ein Leben lang Landwirt (PN/Nau). Im Kreis seiner großen Familie feierte Willi Neumann am 22. September seinen 90. Geburtstag. Dem Jubilar gratulierten Bürgermeister Rainer Dambach im Namen der Stadt und des Ministerpräsidenten M-V, für die Kirchgemeinde Pfarrer Jens Warnke. Der Landwirt am Rande der Stadt, so kennen die meisten Pasewalker das Neumannsche Anwesen. Es liegt als letztes stadtauswärts in der Bahnhofstraße. Der 90-jährige Hausherr hat sein Leben lang als Landwirt gearbeitet, alle Jahrzehnte und drei politische Systeme hindurch. Die Prägung wird wohl auf der elterlichen Hofstelle in Wartenberg, damals Hinterpommern, entstanden sein. Dann schicken die Nazis den 20-Jährigen in den Krieg. Klein von Statur und kräftig gebaut, stecken sie ihn in einen Panzer. Mit dem dringt er bis kurz vor Moskau vor, kämpfend die ganze Strecke zurück. 1949 kommt er mit praktikablen Russischkenntnissen aus der Gefangenschaft zurück. Die vertriebenen Eltern haben sich inzwischen in Züsedom gesie-
Geburtstagsgäste bei Landwirt Willi Neumann, links Pfarrer Jens Warnke, rechts Bürgermeister Dambach, Foto: Nau.
delt. Nach einigen Jahren richtet er seinen eigenen Hof am Pasewalker Stadtrand ein. Während des Weizendruschs luchsen ihm
Ende der 1950er die Funktionäre die Unterschrift für die LPG ab. „Was sollten wir da machen“, erzählt der Bauer an seinem
PASEWALKER NACHRICHTEN Geburtstag. Kaum ändern sich die Zeiten wieder einmal, will Willi Neumann mit dem Sohn auf die eigene Scholle zurück. 1990 beginnt er als Wiedereinrichter von vorn, ackert bis zum 82. Lebens-
-6jahr mit dem Trecker. Und baut mit dem Sohn den 200er Rinderstall am Weg nach Steinbrink. Auch an etwas anderem hat der Jubilar im langen Leben festgehalten. Das sind die ge-
Nr. 10/2010 liebten Pferde, die zu allen Zeiten auf dem Hof waren. Bei Neumanns stehen heute noch ein Shetland-Pony und ein Mecklenburger Warmblut im Stall.
Wir gratulieren unseren Ehejubilaren im Monat November zur Diamantenen Hochzeit den Eheleuten Arthur und Käte Wieland Günter und Waltraud Sterlinsky
zur Goldenen Hochzeit den Eheleuten Otto und Rosemarie Joachim Siegfried und Erika Achterberg Siegfried und Waltraud Lauer Klaus und Monika Weineck
Schiedsperson gesucht! (PN/Stadt). Jeder, der Interesse an der Ausübung des Ehrenamtes einer Schiedsperson hat und in Pasewalk wohnhaft ist, kann sich bei Herrn Lüpcke unter der Telefon-Nummer: 03973/251-130 melden.
Weihnachtszeit in Pasewalk 2010 und Veranstaltungskalender 2011 (PN/FL). Alle Vereine, Akteure und Veranstalter werden gebeten ihre öffentlichen Advents-, Weihnachtsund Silvestertermine 2010 sowie ihren Veranstaltungsplan 2011 der Stadt Pasewalk bis zum 22.10.2010 zu melden. Die Informationen über Titel, Ort, Uhrzeit, Programm, Veranstalter und Service dienen der Bekanntgabe im Flyer „Weihnachtszeit in Pasewalk“ und im Veranstaltungskalender 2011 unter www.pasewalk. de. Die Veranstaltungshinweise sind zu diesem Zweck schriftlich einzureichen: per E-Mail an pressestelle@pasewalk.de, per Fax an (03973) 251199 oder per Post an Stadt Pasewalk, Ordnungs- und Kulturamt, Haußmannstr. 85, 17309 Pasewalk. Auskunft erteilt Frau Bressem, Sachgebietsleiterin Kultur, Schulen und Kitas, Tel. (03973) 251136.
ÖFFENTLICHE BEKANNTMACHUNGEN Stadt Pasewalk Ordnungs- und Kulturamt (Fundbüro)
Bekanntmachung von Fundsachen Fund-Nr.
Tag der Ablieferung
Meldefrist bis
Metallkanister, Plastikkanister
Handy „Samsung“
Auskunft zu allen Fundsachen erteilt: Frau D. Genz (Ordnungs- und Kulturamt/Fundbüro, Haußmannstr. 85, Zi. 0/18 oder Tel. 251131). Lüpcke Amtsleiter
Amtliche Bekanntmachung der Stadt Pasewalk über die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 32/10 „Moorbrandwiesen“ nach § 2 Abs. 1 BauGB Die Stadtvertretung der Stadt Pasewalk hat in ihrer Sitzung am 23.09.2010 beschlossen, im Norden der Gemarkung Pasewalk zwischen der Torgelower Chaussee und der Uecker, nordwestlich von Friedberg (siehe Übersichtsplan) den Bebauungsplan Nr. 32/10 „Moorbrandwiesen“ nach § 2 Abs. 1 BauGB aufzustellen. Die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit nach § 3 Abs. 1 Satz 1 BauGB soll in Form einer Bürgerversammlung stattfinden. Übersichtsplan (unmaßstäblich): siehe rechts Der Aufstellungsbeschluss des Bebauungsplanes Nr. 32/10 „Moorbrandwiesen“ wird hiermit bekannt gemacht. Rechtsgrundlage: • Baugesetzbuch (BauGB) in der Fassung der Bekanntmachung vom 23. September 2004 (BGBl. IS. 2414), zuletzt geändert durch Artikel 4 des Gesetzes vom 31. Juli 2009 (BGBl. IS. 2585, 2617) • Kommunalverfassung für das Land Mecklenburg-Vorpommern In der Fassung der Bekanntmachung vom 8. Juni 2004 (GVOBl. M-V S. 205), zuletzt geändert durch Artikel 7 des Gesetzes vom 17. Dezember 2009 (GVOBl. M-V S. 687) • Hauptsatzung der Stadt Pasewalk
Pasewalk, den 24.09.2010
– Öffentliche Bekanntmachungen Ende! –
Stadt Pasewalk Der Bürgermeister
RATHAUS Ziegel bekrönen die Stadtmauer (PN/Nau). Ein weiteres Teilstück der Pasewalker Stadtmauer wird gegenwärtig saniert. Auffällig ist dabei die neue Mauerkrone aus rotem Ziegel. Was zumindest in Pasewalk bislang nicht üblich war, nämlich eine besonders witterungsfeste Verschleißschicht aufzulegen, wird allerdings langsam Standard in der Bau-Denkmalpflege, so in Neubrandenburg und Woldegk, wo Pasewalks Stadtsanierer Erwin Holznagel Vorbilder fand. Mit der neuen Bekrönung wird der 55 Meter lange Abschnitt am St. Spiritus auch verfugt. Holznagel schätzt, dass derzeit etwa die Hälfte der historischen Stadtbefestigung nach heutigen Gesichtspunkten saniert ist. Ausführender ist die Bauunternehmen Schwank GmbH Neubrandenburg.
Udo Zühlke und Gerd Boldt sanieren ein weiteres Teilstück der Pasewalker Stadtmauer, Foto: Nau.
Personelle Veränderungen in der Stadtvertretung (PN/Nau). Auf der 7. Stadtvertretersitzung am 23. September 2010 sind personelle Veränderungen beschlossen worden. Für zwei ausgeschiedene Stadtvertreter sind gewählte Bürger nachgerückt. Es handelt sich dabei um den 23-jährigen Sascha Kull, der das Mandat der aus Altersgründen ausgeschiedenen Brigitte Reinke übernimmt. Kull ist examinierter Altenpfleger und arbeitet im diakonischen Werk Berlin. Er sitzt für die Partei DIE LINKE in der Stadtvertretung, deren Mitglied er im Ortsvorstand auch ist. Für den aus persönlichen Gründen ausgeschiedenen Michael Busch rückt Ralf Schwarz nach. Der 46-jährige Pädagoge leitet die Schlossbergschule in Pasewalk und gehört der Fraktion der CDU an. Zur 1. Stellvertreterin des Präsidenten der Stadtvertretung wurde Frau Helga Warnke gewählt (Wählerinitiative „Wir in Pasewalk“ WIP). 2. Stellvertreterin ist jetzt Marlies Kull (DIE LINKE). Heidrun Petruschke (DIE LINKE) ist anstelle des abberufenen Günter Buse in den Hauptausschuss gewählt worden. In den Ausschuss für Soziales, Bildung, Kultur und Jugend sind der Stadtvertreter Hans-Peter Plautz (SPD) und Reiko Kretzschmar (CDU) als sachkundiger Einwohner gewählt worden. Außerdem hat die Stadtvertretung hat ihren Wirtschaftsausschuss neu gewählt. Die
Stadtpräsident Norbert Haack (Mitte) verpflichtete die beiden neuen Abgeordneten Sascha Kull (li.) und Ralf Schwarz per Handschlag, Foto: Nau.
neuen Mitglieder des Ausschusses sind: Als Stadtvertreter Gerhild Teßmann (WIP), Irene Schröder und Ralf Schwarz (CDU), Hans-Peter Plautz (SPD) sowie Reinhard Voigt (DIE LINKE); als sachkundige Einwohner Katrin Köppen, Reik Schade, Sabine Engel und Peter Schönbeck. Aufsichtsrat der Stadtwerke Die Stadtvertretung nahm auf CDU-Antrag auch eine Neubesetzung des Aufsichtsrates der Stadtwerke vor. Dem Gremium gehören jetzt an: Michael Ammon, Manfred Bredlow,
Michael Busch, Rainer Dambach, Sabine Engel, Sascha Kull und Wilfried Sieber.
Bürgersprechstunden Der nächste Termin „Rathaus auf dem Markt“ ist der 22.10.2010, 09:30 bis 11:30 Uhr. Die nächste Bürgersprechstunde findet am 09.11.2010 in der Zeit von 16:00 bis 17:30 Uhr im Zimmer 1/09 (1. OG) des Rathauses statt.
Auf die Senioren zugehen (PN/Kreisseniorenbeirat). Am Mittwoch, den 08.09.2010 besuchte der Kreisseniorenbeirat die Stadt Pasewalk, um sich einen Tag eigenes Erleben über die Seniorenpolitik und generationenübergreifende Initiativen der Stadt zu informieren. Nach der Begrüßung durch den Bürgermeister, Rainer Dambach, am Glockenspiel im Zentrum der Stadt besuchten wir die Marienkirche und führten dort anschließend eine gemeinsame Gesprächsrunde durch. In seiner Eröffnungsrede erklärte Gernot Maiwald, Vorsitzender des Kreisseniorenbeirates, dass „eine stetig zunehmende Zahl von Senioren bereit und in der Lage ist, wesentliche Beiträge zur Gestaltung des gesellschaftlichen Lebens, zum Umweltschutz, zur gegenseitigen Hilfe und Unterstützung und damit zur Verbesserung der Lebensqualität in der Region zu leisten, und das ehrenamtlich, das heißt zu einem Preis den auch verschuldete Kommunen aufbringen können.“ Es ist allerdings erforderlich, dass die Kommunalen Verwaltungen nach Klärung ihres Bedarfs an ehrenamtlichen Leistungen über ihre Seniorenbeiräte oder auch direkt auf diesen Personenkreis zugehen um das vorhandene Potential zu aktivieren. Der Bürgermeister stellte seine Stadt und die Seniorenpolitik Pasewalks vor und seine Stellvertreterin, Frau Baganz, untersetzte mit Zahlen und Fakten die Bewerbung Pasewalks um den Titel „Seniorenfreundliche Kommune“. In den ergänzenden Ausführungen von Lydia Wittkopf, der Vorsitzenden des örtlichen Senioren- und Behindertenbeirates, zeigte sich die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und insbesondere mit dem Bürgermeister, der seine Wertschätzung für die Senioren dadurch bewies, dass er das Besuchsprogramm des Kreisseniorenbeirates persönlich begleitete.
Hinweis für Steuerzahler (PN/Stadt). Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass die nächste Steuerzahlung am 15.11.2010 fällig ist. Bei der Zahlung von Steuern geben Sie bitte immer das Kassenzeichen an. Dieses finden Sie auf dem Steuerbescheid oben rechts (fett gedruckt). Bitte beachten Sie den Betrag der jeweiligen Fälligkeit, da dieser unterschiedlich sein kann. Wir weisen Sie darauf hin, auch bestehende Daueraufträge bei den Banken zu überprüfen.
Die Mitglieder des Kreisseniorenbeirates waren angenehm überrascht vom Willkommensgruß des Bürgermeisters, und den Klängen des Glockenspiels im Zentrum der Stadt. Foto: Lüpcke
Die Besuche in Kinder- und Senioreneinrichtungen der Stadt untermauerten die zuvor gehörten Ausführungen. So zeigte die Einrichtung für betreutes Wohnen in der „Alten Post“, das es dem privaten Investor im Zusammenwirken mit der AsklepiosKlinik gelungen ist, eine Einheit von medizinisch und technisch untersetztem Wohnkomfort und kulturhistorischem Ambiente zu schaffen. Ein Schatzkästchen, das auch durch seine zentrale Lage sicher für viele Senioren interessant wird. Die neu und doch historisch gestaltete Schule, Grundschule Baustraße und der herzliche Empfang in der integrativen Kindertagestätte „Kinderparadies“ in der Großen Ziegelstraße bewiesen die Sorge der Stadt für alle Kinder und das Bemühen durch gute Wohnbedingungen, sowie
vielseitige Angebote im sportlichen, kulturellen und sozialen Bereich die weitere Abwanderung von jüngere Menschen zu vermindern. Im „CURA-Seniorenzentrum“ legte der Heimleiter, Daniel Grimm, gemeinsam mit einer versierten Mitarbeiterin überzeugend dar, dass es hier nicht nur um die notwendige hygienische und medizinische Versorgung, sondern vor allem um eine vielfältige soziale Betreuung und ein von den Senioren selbst bestimmtes Wohnambiente geht, damit sich die Bewohner in der Einrichtung zuhause fühlen. In einem abschließenden Gespräch erklärten viele Mitglieder des Kreisseniorenbeirates spontan, dass sie die Bewerbung der Stadt Pasewalk um den Titel „Seniorenfreundliche Kommune“ jederzeit befürworten würden.
Herbstlaubaktion Die Stadt Pasewalk führt auch in diesem Jahr die Herbstlaub-Aktion durch. Straßenanlieger können das vor ihren Grundstücken anfallende Straßenlaub
Es wird darauf hingewiesen, dass keine Gartenabfälle kostenlos entgegengenommen werden.
am 13.11. und am 20.11.2010 in der Zeit von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr in der Kompostieranlage der Firma Sebastian Fäseler in den Stallanlagen im OT Franzfelde abgeben.
Bauamt Stadt Pasewalk
KULTUR & MUSEUM Auferstanden aus Ruinen – DDR Stadtplanung in Pasewalk Ein Rückblick auf die Ausstellungseröffnung am 28.08. im Museum der Stadt Pasewalk (PN/Rahde). Dass das Interesse der Pasewalker an der Baugeschichte ihrer Stadt groß sein würde, deutete sich bereits bei der Eröffnung der neuen Sonderausstellung „Auferstanden aus Ruinen – DDR-Stadtplanung in Pasewalk“ an. Etwa 50 Besucher drängten sich am 28. August im Sonderausstellungsraum und Treppenhaus des städtischen Museums um alte Fotos und Aufbaupläne aus 40 Jahren Pasewalker Baugeschichte in Augenschein zu nehmen. Die stellvertretende Bürgermeisterin Gudrun Baganz verwies in ihrer Eröffnungsrede auf den schwierigen Neuanfang für die Pasewalker nach dem Ende des Zweien Weltkriegs. Die Stadt war beinahe völlig zerstört worden. Pasewalker und hier gestrandete Flüchtlinge vornehmlich aus Hinterpommern und Stettin lebten in den Ruinen. Oberste Priorität hatten damals die Enttrümmerung der Stadt und die zügige Schaffung von neuen Wohnbauten. Die DDR-Architektur gab der Stadt ein völlig neues Aussehen. Aus der einstigen Ackerbürger- und Garnisonsstadt mit etwa 9.600 Einwohnern vor dem Zweiten Weltkrieg war bis 1989 eine etwa 16.000 Einwohner zählende Kreisstadt geworden. Zweidrittel der Bevölkerung lebte in nach 1950 geschaffenen Neubauten von der Grünstraße bis in die Oststadt. „Die Hintergründe für den Wohnungsbau, die einzelnen Etappen und die ideologisch aufgeladenen Aufbauprogramme der DDR werden in der Ausstellung schlaglichtartig beleuchtet. Die Sonderschau bietet einen anderen, meist schwarz-weißen Blick auf Pasewalk vom Trümmerfeld bis zur WBS 70. Was der älteren Generation noch bestens bekannt ist, wird bei jüngeren und denjenigen, die nach der politischen Wende in Pasewalk ihre Heimat fanden, sicherlich neu und von Interesse sein“ meinte Gudrun Baganz. Für die Konzeption und Umsetzung der Ausstellung dankte die stellvertretende Bürgermeisterin dem Autor. Bei der Entwicklung der Sonderausstellung und der Suche nach Unterlagen der ehemaligen Stadtplaner Pasewalks fand dieser Unterstützung in Neubrandenburg beim Architekten Lutz Braun und Jens Hoffmann von der Fachhochschule Neubrandenburg. Der Pasewalker Vermessungsingenieur Winfried Gentz unterstütze die Ausstellung durch das Digitalisieren der großformatigen Baupläne, die in der Sonderausstellung
gezeigt werden. Der Stadthistoriker Wolfgang Brose stellte eigenes Recherchematerial zu den Pasewalker Großbetrieben zur Verfügung, das er für sein neuestes Buch zum Pasewalker Wirtschaftsleben zusammengetragen hat. Der Städteplaner im Ruhestand, Ulrich Müntz, lieferte im Gespräch Ideen für die Ausstellung und half beim Finden der Schlechtwetterlösung für die anschließende Filmvorführung. Ohne die qualitätsvollen Fotos des Museumsarchivs wäre die aktuelle Sonderausstellung wohl kaum gelungen. Die Aufnahmen vom Wiederaufbau Pasewalks, die die Schautafeln zieren, stammen vor allem von Artur Wieland, Theodor Haase und Eugen Schmitzdorf. Im Anschluss an die Eröffnungsfeier zogen viele der Ausstellungsbesucher gegen 21.30 Uhr in den Saal des Bürohauses, um hier den DEFA-Kultstreifen „Spur der Steine“ mit Manfred Krug in der Hauptrolle zu sehen. 1966 kam der Film in die Kinos der DDR und fand großen Zuspruch in der Bevölkerung, die ihre eigenen Probleme im DDR-Alltag, beim „Aufbau des Sozialismus“ auf der Leinwand in ungeschönter Form wieder fanden. Bereits nach drei Tagen wurde der Film aus den Kinos genommen und erst 1989 wieder aufgeführt. Die Sonderausstellung „Auferstanden aus Ruinen“ kann noch bis zum 21. November im Museum der Stadt Pasewalk besichtigt werden. „Mittwochs im Museum“ mit Vortrag zur DDR-Stadtplanung in Pasewalk aus der Sommerpause zurück Der erste Vortrag der Vortragsreihe „Mittwochs im Museum“ nach der Sommerpause ergänzte hervorragend das Programm um die neue Sonderausstellung „Auferstanden aus Ruinen – DDR-Stadtplanung in Pasewalk“. 26 Besucher stellten sich am 1. September um 18.30 Uhr im Sonderausstellungsraum des städtischen Museums ein, um den Vortrag „Städtebau und Architektur in Pasewalk in der Zeit zwischen 1945 bis 1990“ des Neubrandenburger Architekten und Stadtplaners Lutz Braun zu sehen. In 45 Minuten gab Lutz Braun einen anschaulichen Überblick über 40 Jahre Stadtplanung in Pasewalk: von den Enttrümmerungsmaßnahmen, über die ersten Wohnungsneubauten der 50er Jahre des 20. Jahrhunderts in der Markt- und der Stettiner Straße, bis hin zum Bau der Oststadt
in den 1970ern und dem Bau des Neuen Marktes 1988/89 unmittelbar vor der politischen Wende. Herausragende Gesellschaftsbauten wie das 1957 eröffnete Filmtheater Maxim Gorki oder das heute unter Denkmalschutz stehende ehemalige Kaufhaus Magnet (heute Woolworth), 1959 eröffnet, wurden ebenso beleuchtet wie das Bauen der 60er und 70er Jahre in Pasewalk. In den 1960er Jahren entstanden vor allem in der nördlichen Altstadt zwischen Uecker- und Markstraße die ersten Zeilenwohnblocks in Montagebauweise. Diese Gebäude sollten, orientiert an der Ausrichtung des einzelnen Wohnungsgrundrisses, in „licht- luft- gründurchwobenen“ Zeilen in regelmäßigen Abständen zueinander errichtet werden. Auf die ursprüngliche Quartierbebauung oder Straßenfluchten nahm man kaum Rücksicht. Die Graben- und die Mühlenstraße wurden beispielsweise überbaut. Extensiv wurde in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts die Oststadt auf die grüne Wiese gesetzt, eine Schlafstadt in der neu entwickelten WBS 70-Bauweise (Wohnbauserie 70). Mit der Schaffung des Neuen Marktes wurde 1989 die letzte große Baulücke im Altstadtkern geschlossen. Anstelle von zweigeschossigen Fachwerkhäusern prägten jetzt fünfgeschossige Plattenbauten das Aussehen des Zentrums. Im Anschluss an den Vortrag nutzten die Zuhörer die Gelegenheit zur angeregten Diskussion des Themas mit dem Referenten über den Sinn und Unsinn des Massenwohnungsbaus in den Wiederaufbaustädten der ehemaligen DDR und das architektonische Erbe Pasewalks, dem zu begegnen nicht selten als (Alt)Last empfunden wird. M. Fraumann „Die DDR war ein Teil meines Lebens“ Ein deutsches Geschichtsbuch 1918–2000 EUR 14,90 inkl. Mwst • 2. Auflage • 2009 ISBN 978-3-937895-49-9 • broschiert • 893 Seiten • Format: 14,8 x 21 cm
Lesungen auf Anfrage möglich. Für Lesungen stehen zur Verfügung: die Dokumentalistin, der Professor, die Dolmetscherin, der Stasi-Ausbilder, die Soziologin „Es gibt wohl kaum ein Buch, mit dem man die verblichene DDR und ihre Bürger besser kennenlernen kann als dieses.“ EDFC-Magazin, Passau (siehe auch Anzeige S. 3 in diesem Amtsblatt)
Vom Mühlentor in die Speicherstraße Der Tag des offenen Denkmals in Pasewalk (PN/Rahde). Unter dem Motto „Kultur in Bewegung – Reisen, Handel und Verkehr“ öffneten über 7.500 Denkmale am 12. September, dem bundesweit organisierten Tag des offenen Denkmals, für Neugierige ihre Pforten. In Pasewalk begaben sich dreißig interessierte Teilnehmer auf die Spuren des Getreidehandels der Stadt. Am Mühlentor begann der historische Rundgang. Im Vorfeld des mittelalterlichen Stadttores befanden sich bereits seit der Stadtgründung die namengebenden Mühlen an den beiden Wasserläufen der Uecker. Seinen großen Aufschwung nahm das Mühlenquartier jedoch mit der verstärkten Industrialisierung Pasewalks in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. 1863 hatte Pasewalk seinen Gleisanschluss bekommen und avancierte zum wichtigen Umschlagplatz von Tabak, Getreide aus der Uckermark und Ziegeln aus den benachbarten Ziegeleien von Ueckermünde bis Eggesin. Heute zeugen noch die Stegesche Villa, zwei Speicher sowie die alte Stärkefabrik Pohl und Prigge am Bollwerk von der „Gründerzeit“ in Pasewalk. An der Stegeschen Villa vorbei führte der Weg für die Teilnehmer der Denkmalsexkursion in das Bett des alten Mahlstroms, hinab in die Pasewalker Unterwelt. Durch eine vergitterte Pforte unter der Mühlstraße gelangt man in einen Schacht mit zwei Kammern, in denen einst unter Wasser zwei Turbinen mit 175 Ps und 97 Ps Leistung Strom für die Stegeschen
Vor der Stegeschen Villa in der Mühlenstraße. Der Autor erklärt anhand von historischen Aufnahmen die bauliche Entwicklung der Pasewalker Mühlen an der Uecker. Foto: Stadt
Mühlen erzeugten. Die Turbinen wurden nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs demontiert und vermutlich in die Sowjetunion verbracht. Wieder an der Oberfläche, ging es weiter entlang der Ueckerpromenade in die Speicherstraße. Eindrucksvolles Bauzeugnis des Handels auf und an der Uecker ist ein giebelständiger Fachwerkspeicher. Über einen Kranbalken unter dem Dachfirst und in der Mittelachse befindliche Ladeluken konnten die
vier Speicherböden des Gebäudes von außen mit Getreide beschickt werden. Außerdem wurde der Speicher zum Trocknen von Tabakblättern verwendet, wie lange Reihen kleiner Nägel an den Deckenbalken im Inneren andeuten. Einige Besucher am Tag des offenen Denkmals erinnerten sich noch an weitere Nutzungen des Speichers und bestaunten den guten Bauzustand des Gebäudes, das zugleich den Endpunkt der diesjährigen Exkursion bildete.
Musikverein eröffnet seine neue Konzertreihe
Souverän eröffneten Lepinat und Roloff die neue kammermusikalische Reihe in Pasewalk. Foto: Nau.
(PN/Nau). Der Flötist Ulrich Roloff und der Pianist Ron Lepinat haben die neue Konzertreihe des Musikvereins Pasewalk eröffnet. Die beiden Berliner gastierten am 24. September mit einem anspruchsvollen Programm neuer und alter Werke. Lepinat war für die angekündigte Südkoreanerin You Ji-yeoun eingesprungen, die kurzfristig erkrankt war. Unter diesem Umstand legten die beiden Musiker ein respektables Ergebnis vor. Insbesondere der frei spielende Roloff brillierte mit Mozart ebenso wie mit Neuer Musik (Etüde Nr. 5 für Flöte von Isang Yun). Leidenschaftlich und kraftvoll steigerten sich beide in die Sonate A-Dur von Cèsar Franck, die besonders im Part des Pianisten als schwierig gilt. – Um dann mit einem romantischen Mozart die Wogen wieder zu glätten und das Publikum ausgeglichen nach Hause zu entlassen, das sich Zugaben erbeten hatte.
PASEWALKER NACHRICHTEN Ulrich Roloff hat im 20-jährigen Bestehen des Musikvereins vier Mal sein Pasewalker Publikum verzaubert, vermerkte Angret Vogel vom Musikverein bei ihrer Begrüßung. Den Musikfreund erwarten jetzt vier weitere kammermusikalische Abende in der
- 12 Aula des Gymnasiums, die dem SchumannChopin-Jahr gewidmet sind, der nächste schon am 29. Oktober mit Klaviersoli. Gast des Abends wird die Pianistin Lee JongEun sein. Auf dem Programm stehen Schumanns Symphonische Etüden und Préludes op. 28 von Frédéric Chopin. Außerdem soll
Nr. 10/2010 es ein besonderes Programm zum 20-jährigen Bestehen des Musikvereins geben. Nebenher wirbt der Verein um Spenden für den Kauf eines Konzertflügels, der dann – in einem Erdgeschoss aufgestellt – auch Menschen mit Gehbehinderung Konzerterlebnisse ermöglichen soll.
LESEN Ausscheid – Zum zehnten Mal hat der Nordkurier zum Plattdeutschen Literaturwettbewerb aufgerufen. Nun stehen die Gewinner und Nachwuchssieger fest. (NK 2./3.10.2010/Christoph Schoenwiese). Neubrandenburg. Die Gewinner des 10. Plattdeutschen Literaturwettbewerbs vom Nordkurier sind gestern Nachmittag im Neubrandenburger Schauspielhaus ausgezeichnet worden. Im Publikum saßen überwiegend ältere Gäste, von denen angenommen werden durfte, dass sie fast alle des Niederdeutschen mächtig sind. Überraschend war allerdings, dass auch viele junge Menschen bei der Veranstaltung zu Gast waren und im Niederdeutschen sehr geübt daherkamen. Diese Tatsache wird ganz im Sinne von Mecklenburg-Vorpommerns Bildungsminister Henry Tesch (CDU) gewesen sein. Denn sowohl er, als auch Nordkurier-Chefredakteur Michael Seidel sowie SchibriVerlags-Chef Matthias Schilling und der Sprecher des Bundesrates Niederdeutsch, Reinhard Golz, sehen die Zukunft der niederdeutschen Sprache in den Händen, besser gesagt in den Mündern der Kinder und Jugendlichen in Norddeutschland. Genaus das bewiesen 16 Schüler der Klasse 12 M1 aus dem Musischen Haus des Neubrandenburger Sportgymnasiums. Sie unterhielten die Gäste mit verschiedenen Gedichten und Erzählungen von Fritz Reuter. Und die jungen Frauen und Männer taten das mit einer Aussprache und Überzeugung, dass das Publikum denken musste, die Schüler würden den ganzen Tag nur Platt „snacken“. Die beiden Festredner Henry Tesch und Reinhard Golz bedankten sich in ihren Grußworten sodann auch zuallerst bei den Kindern und Jugendlichen. „Die heutige Veranstaltung zeigt, wie anspruchsvoll und erfolgreich in der Selbständigen Schule, in Arbeitsgemeinschaften oder im Fachunterricht Niederdeutsch unterrichtet wird. Vor all den Lehrerinnen und Lehrern sowie Schülerinnen und Schülern kann ich nur meinen Hut ziehen“, sagte Tesch. Auch Reinhard Golz zeigte sich begeistert vom Talent der jungen Leute. Doch ebenfalls dem Nordkurier gebühre viel Dank, da er
Mecklenburg-Vorpommerns Bildungsminister Henry Tesch (CDU), Schibri-Verleger Matthias Schilling, Dr. Reinhard Golz vom Bundesrat Niederdeutsch und Chefredakteur des Nordkurier Michael Seidel (von links) blättern im Buch. Foto: Schibri-Verlag
„Hier oben liegt das Platt noch in den Herzen.“
„Vor den Schülern und Lehrern kann ich nur meinen Hut ziehen.“
„die einzige Zeitung in Norddeutschland ist, die solch einen Wettbewerb veranstaltet und regelmäßig eine plattdeutsche Seite veröffentlicht.“ In Mecklenburg-Vorpommern lebe das Niederdeutsche noch – in den Herzen der Menschen, in den Familien und auf den Straßen. Auch diesen Menschen und dem Land sei daher der Dank auszusprechen. Die Aufnahme des Niederdeutschen in den Bildungsplan für frühkindliche Bildung in Mecklenburg-Vorpommern, ist laut Golz eine wichtige Sache. Das sagte er auch in Hinblick auf Hamburg, wo im kommenden Schuljahr das Niederdeutsche Schulfach werden solle. Dass Plattdeutsch so wichtig ist, machte er zudem daran deutlich, dass es im Gegensatz zum Friesischen über eine eigene Literatur verfüge. „Und deshalb sind
wir doch heute überhaupt hier zusammengekommen“, sagte er und leitete so zu den Preisträgern über – deren Alter übrigens ebenfalls gut durchmischt war. Der erste Preis – dotiert mit 500 Euro – ging dabei an Jürgen Rogge aus Perleberg für „n’bäten“. An Hand verschiedener Beispiele philosophiert er über die Frage, ob es „n’bäten“ – also „ein bisschen“ – überhaupt gibt. Je nach Beispiel kommt er dabei entweder auf ein Ja oder ein Nein. Beim Vortrag seines Siegertextes jauchzte das Publikum immer wieder los, was nicht zuletzt am trockenen Ton und Humor des Autors lag. Über den zweiten Platz mit einem Preisgeld von 250 Euro konnte sich Thorsten Megow aus Ludorf freuen. In „Vun de Ruumschipperie“ siniert er über Reisen in
Nr. 10/2010	einem Raumschiff, das er aus Sperrmüll zusammenbastelte. Als der Erzähler nach Jahren auf die Erde zurückkommt, scheint das Niederdeutsche ausgestorben zu sein. Den Erdenbürgern gegenüber kommt er als „Plattsnacker“ nun wie ein Ausserirdischer vor. Antje Olthoff aus Oldenburg gewann den dritten Preis, der mit 125 Euro prämiert wurde. In ihrem Gedicht „Beleevnissen“ reiht sie kleine Missgeschicke aneinander, wie etwa die überkochende Milch auf dem Herd oder Salz statt Zucker im Tee zu haben. Eine Besonderheit lag darin, dass die junge Autorin im friesischen Platt schrieb. Den Nachwuchspreis und jeweils 50 Euro bekamen die 15-jährige Alexandra Kar­ natz aus Sanzkow und die 11-jährige Cindy Zoll aus Güstrow. Zudem gab es einen Sonderpreis „Schule“ des Schibri-Verlages für die Arbeitsgemeinschaft Niederdeutsch der Evangelischen Grundschule St. Marien aus Neubrandenburg, die derzeit an einem plattdeutschen Kinderbuch arbeitet. Verleger Matthias Schilling bot den jungen Autoren an, die Geschichte zu verlegen.
Alle Gewinner des 10. Plattdeutschen Literaturwettbewerbs präsentieren sich stolz auf der Bühne. Foto: Brosin
In diesem Verlag ist auch die gemeinsame Anthologie „Dat Allerbest“ vom Nordkurier und dem Verlag erschienen, in der die
Geschichten der Preisträger zu lesen sind. Mehr Bilder finden Sie unter: www.nordkurier.de/plattdeutsch
Christa Wolf und Thilo Sarrazin Neuerwerbungen in der Stadtbibliothek
(PN/Nau). Die Stadtbibliothek hat weitere Bücher, Hör-CD’s und DVD’s erworben. Insgesamt wurden in der letzten Zeit 44 CD’s, 12 Hörbücher, 16 Kinderbücher, 35 Sachbücher, 49 x belletristische Ausgaben und 5 DVD’s angeschafft. Die Leiterin der Bibliothek informiert über einige der Neuzugänge. Beliebte Serien werden weitergeführt mit neuen Folgen: SpongeBob Schwammkopf, Bibi Blocksberg, Benjamin Blümchen, Bibi und Tina, Elea Eluanda, Hexe Lilli, Kleiner Traktor, Barbie, Wendy u. a. m. Hörbücher „Bis(s) zum Ende der Nacht“ von Stephenie Meyer, „Hummeldumm“ von Tommy Jaud, „Wir haben gar kein Auto ... mit dem Rad über die Alpen“ – eine Autorenlesung von Jutta Speidel u. Bruno Maccallini, „Der Feind im Schatten“ von Henning Mankell. Sachbücher zu hochbrisanten und aktuell viel diskutierten gesellschaftlichen Themen aus Politik und Wirtschaft: „Fünfzig Jahre im Auftrag des Kapitals: gibt es einen dritten Weg?“ von Edgar Most. Der Autor, ein erfahrener Banker aus dem Osten, schreibt über sein Leben, den Stand
der Deutschen Einheit und über die Weltfinanzkrise als Systemkrise. „Das Ende der Geduld: konsequent gegen jugendliche Gewalttäter“ von Kirsten Heisig. Die im Juni 2010 verstorbene Jugendrichterin berichtet über die Karrieren krimineller Jugendlicher und entwickelt Lösungsvorschläge für das wachsende Problem der Jugendkriminalität. „Die Abwracker: wie Zocker und Politiker unsere Zukunft verspielen“ von HansOlaf Henkel. Als Top-Manager ist der Autor bestens vertraut mit dem Räderwerk der Macht. Schonungslos beschreibt er, wer versagt hat und warum. Und sagt: höchste Zeit zum Gegensteuern! „Deutschland schafft sich ab : wie wir unser Land aufs Spiel setzen“ von Thilo Sarrazin. „Winter im Sommer – Frühling im Herbst: Erinnerungen“ Joachim Gauck, der erste Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen erzählt anschaulich von seiner Kindheit und Jugend in der DDR, wie er in Widerspruch zum Regime geriet, schließlich das NEUE FORUM mitbegründete und nach der Wende zu einer Symbolfigur der Vergangenheitsbewältigung wurde.
Weitere neue Bücher sind „Stadt der Engel oder The Overcoat of Dr. Freud“ von Christa Wolf, die mit dem diesjährigen Uwe-Johnson-Preis ausgezeichnet wurde. In ihrem neuen Buch erzählt die Autorin von einem Menschenleben, das drei deutschen Staatsund Gesellschaftsformen standhält, von einer Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte, von der Kunst, sich zu erinnern. „Göttergatten: was Männer wirklich über ihre Frauen denken“ von Martina Rellin, die im September in Pasewalk ihr neuestes Buch vorgestellt hat. Übrigens sind auch weitere Titel der beliebten ostdeutschen Autorin im Bestand der Bibliothek. „Die Schuld“ von Ferdinand von Schirach. Der Autor, Anwalt und Strafverteidiger in Berlin, stellt ungewöhnliche Fälle aus seiner Praxis vor. Literaturverfilmungen „Percy Jackson – Diebe im Olymp“ nach dem Roman von Rick Riordan, „Die Frau des Zeitreisenden“ nach dem erfolgreichen Bestseller von Audrey Niffenegger, „Tannöd“ nach dem Roman von Andrea Maria Schenkel
Ein Forrest Gump aus Sachsen (PN/Nau). Der eine ist eine erfundene Filmfigur und läuft und läuft und läuft. Der andere ist ein leibhaftiger Mensch und läuft ebenfalls. Einmal übers Festland um den gesamten Erdball. World runner Robby Clemens war Ende September in der Stadtbibliothek zu Gast und berichtete über den Lauf seines Lebens. Der Leipziger Robby Clemens steht Mitte der ’90er auf dem Höhepunkt seines Berufes. Er führt eine Sanitärfirma mit 120 Leuten. Die Bauwirtschaft brummt. Dann geht Immobilienhai Dr. Jürgen Schneider Pleite, reißt Clemens und dutzende Baufirmen mit in den Abgrund. Auf die sich abzeichnende Krise reagiert Clemens mit Völlerei, missbraucht Alkohol und Nikotin, verpfändet das Haus der Eltern. Der Arzt gibt ihm zu bedenken, dass es so nicht mehr lange weitergehen kann. Dann kommt eine völlige Umkehr. Aus dem übergewichtigen nikotinabhängigen Trinker wird ein asketischer Sportsmann. Clemens beginnt zu laufen und nimmt sich 2007 etwas vor, was bis dahin noch niemand anderer vollbracht hat. Er läuft und geht einmal um den Erdball. Am Ende der neunmonatigen Tour durchläuft er mit seinem Team aus
In der power-point-Präsentation der Robby von damals, Mitte der ’90er Jahre, davor der heutige 49-Jährige, Foto: Nau.
Ärzten, Physiotherapeut, Sponsor und Sohn Oliver als Fahrer das Brandenburger Tor. Wie schon so oft sind Medien dabei und filmen jeden Schritt des Ausnahmesportlers. Der verschwindet hinter einer Säule des Tors, hockt sich hin und weint erst einmal hemmungslos. Was zwischen diesen Polen geschah, wusste Clemens bei seinem Vortrag sehr emotional zu berichten. Zu merken daran, dass
seine Zuhörer drei Stunden lang verweilten. Ein Vergleich zur Filmfigur des Forrest Gump bot sich auch hier an: Mitunter naiv, mitunter herrlich sächselnd, mitunter cool, ein bisschen verrückt und stets gewitzt im Umgang mit Medien wurde da ein Mensch sichtbar, der aus der Krise herausfand und sich den Traum seines Lebens (oder die Aufgabe) erfüllt hatte.
WIRTSCHAFT Qualitätsbewusste Raumausstattungen seit 20 Jahren (PN/Nau). Auf 20 Jahre erfolgreiche Selbstständigkeit schaut Heiko Bertram mit seiner Firma DEKOLINE Raumausstattung zurück. Der gelernte Möbeltischler hatte im Mai 1990 mit einem ganz bescheidenen Marktstand sein Gewerbe angemeldet. An die bewegten Anfänge erinnert sich Ehefrau Diana Bertram gern. Gemeinsam arbeitet das Ehepaar erfolgreich, dabei übernimmt Diana Bertram den kreativen, dekorativen Teil der Raumausstattung, während Heiko Bertram der Chef im Hintergrund ist und den handwerklichen Part übernimmt. „Wir waren von Anfang an überzeugt, dass es hier Kunden geben wird, die sich Anspruchsvolles wünschen“, kommt Diana auf ihre Motive zurück, sich selbständig zu machen. Anfangs habe sie mehr Aufklärungsarbeit geleistet, als verkauft, weil auf einmal so viele Gestaltungen möglich waren. Unbeirrbar haben sie und ihr Mann den eigenen Qualitätsanspruch vermitteln und durchhalten können, stets verbunden mit solider Beratung. Das sei das Eigentliche am Erfolg des Geschäftes. Die Kunden danken es ihnen weit über die Kreisstadt hinaus.
Bürgermeister Rainer Dambach überbringt die Glückwünsche der Stadt. Foto: Stadt
Nach dem Verkauf auf dem Markt ging es mit einem kleinen Laden in der Klosterstraße weiter. Der Umzug ins eigene geräumige Wohn- und Geschäftshaus im Jahre 2000 ermöglichte eine erhebliche Sortimentserweiterung. Heute gehören zum Betrieb
auch Heikos Bruder Rainer und die Schwägerin Juliane, hinzu kommt Anke Medow, ebenfalls eine gelernte Verkäuferin. Das 20-jährige Firmenjubiläum feierte Heiko Bertram mit seinem Team am 10. September mit Kunden und Geschäftspartnern.
20 Jahre TOYOTA-Autohaus in Pasewalk (PN/KB). „Wir eröffneten das erste TOYOTA-Autohaus in Mecklenburg-Vorpommern und waren der zweite TOYOTAHändler in den neuen Bundesländern“, berichtet Inhaberin und Geschäftsführerin Gerlinde Fleischer anlässlich des 20. Betriebsjubiläums. „Als im August 1990 der Vertrag in Köln unterzeichnet wurde, stand noch Deutsche Demokratische Republik darin, die Wiedervereinigung kam ja erst im Oktober.“ Seit nunmehr 20 Jahren führen Gerlinde Fleischer und Horst Schmidt gemeinsam die Fahrzeughandel und Service GmbH. Das Unternehmen wurde ebenfalls 1990 gegründet. In dem Unternehmen werden nicht nur Toyota-Modelle verkauft, gewartet und repariert sondern in der angeschlossenen LKW-Werkstatt auch Nutzfahrzeuge aller Art. „Hier kamen wir im letzten Winter mit den Reparaturen kaum nach. Defekte Winterdienstfahrzeuge mussten bei den herrschenden Wetterlagen innerhalb kürzester
Zeit vorrangig repariert werden“, erinnert sich Gerlinde Fleischer. Service wird in diesem Unternehmen ganz groß geschrieben.
Zurzeit wird die PKW-Werkstatt saniert. Neue Fenster sollen die steigenden Heizkosten reduzieren. Die neue PKW-Direkt-
Zum 20. Betriebsjubiläum gratulierte auch Bürgermeister Rainer Dambach im Namen der Stadt Pasewalk. Foto: Stadt
annahme gibt unseren Kunden die Möglichkeit ihr Fahrzeug gemeinsam mit unserem Kundendienst anzuschauen. Die Bauarbeiten sollen bis Ende des Jahres abgeschlos-
sen werden. Im nächsten Jahr sind weitere Umbauten geplant. Dann wird auch das neue Erscheinungsbild von TOYOTA vorgestellt.
Nr. 10/2010 Gerlinde Fleischer und Horst Schmidt schauen auf bewegte Zeiten zurück. Doch der Schritt in die Selbstständigkeit wurde nicht bereut, da sind sich beide einig.
326 Millionen Anrufe in 10 Jahren (PN/KB). SYKES Enterprises betreibt weltweit über 80 Customer Contact Center / Call Center, unterstützt mehr als 30 Sprachen und bearbeitet mit mehr als 51.000 Mitarbeitern in 24 Ländern unterschiedlichste Kundenkontakte. Der Pasewalker Standort feierte im September sein 10-jähriges Jubiläum mit allen Mitarbeitern, Partnern und Wegbegleitern. Zahlreiche Gäste gratulierten Claas Eilers, Standortleiter der SYKES- Niederlassung in Pasewalk, und seinem Team. Innerhalb von 10 Jahren hat sich die Pasewalker Niederlassung des Serviceunternehmens SYKES Enterprises zu einem der größten Arbeitgeber der Stadt entwickelt. Einige Mitarbeiter sind seit der ersten Stunde am Telefon und haben bereits die magische Marke von einer Million Anrufen überschritten. „Das gibt es an keinem anderen SYKES-Standort“, betonte Christian Schaffer, Vice President Operations EMEA bei SYKES Enterprises. Insgesamt haben Mitarbeiter des Call-Centers seit dem 25.09.2000 über 326 Millionen Anrufe entgegengenommen. Begonnen hat alles in Räumlichkeiten eines ehemaligen Möbelcenters. Als der Platz für die stetig wachsende Mitarbeiterzahl nicht mehr ausreichte, folgte 2002 der Umzug in die neue Immobilie im Gewerbegebiet Torgelower Straße 40. Pasewalk ist, gemessen an den Mitarbeiterzahlen, der größte Standort in der gesamten EMEA-Region (Europa, Naher Osten und Afrika). „Mit 97 Mitarbeitern haben wir 2000 begonnen. Heute
10 Jahre Sykes in Pasewalk: Bürgermeister Rainer Dambach gratulierte Standortleiter Claas Eilers und Christian Schaffer, Vice President Operations EMEA (v. r.). Foto: Stadt
beschäftigen wir rund 750 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und sind nach wie vor auf der Suche nach neuen Kräften“, erklärte Claas Eilers. SYKES Enterprises übernimmt in Pasewalk auch soziale Verantwortung und unterstützt u. a. die örtliche Kinder- und Jugendarbeit mit Spenden und Technik. „Die Zusammenarbeit mit Schulen und Jugendeinrichtungen ist uns sehr wichtig“, so Eilers. So erhielt beispielsweise die Grundschule Ueckertal im April 30 Computer von SYKES für die Ausstattung des Computerkabinetts.
Sie sind sprachbegabt, kommunikativ und haben eine freundliche Telefonstimme? Sie suchen einen neuen Job? Sie planen einen Wiedereinstieg in den Beruf? Dann kommen Sie jetzt zu SYKES in Pasewalk. Weitere Informationen über Ihre Aufgabe und unser weltweit operierendes Unternehmen erhalten Sie unter folgender Telefonnummer: 03973 2280. Die Mitarbeiterinnen der Personalabteilung freuen sich auf Ihren Anruf.
Neues Modegeschäft eröffnet zum „moonlight shopping“ (PN/Nau). Der Unternehmerverein und Geschäftsleute der Pasewalker Innenstadt hatten zu Monatsbeginn zum Einkauf in den Abendstunden eingeladen. Herbstlich geschmückt, zeigte sich die „City“ mal von einer anderen Seite – bevölkert mit entspannten Einkaufsbummlern. Die Aktion war ein gemeinschaftliches Projekt von Unternehmerverein Pasewalk e. V. und mehreren Einzelhändlern. Vor-
sitzende Brigitte Seifert freute sich auch über die Beteiligung von Musikanten aus der Musikschule Uecker-Randow, die auf der Straße musizierten. Mehrere Solisten, drei Bands und ein DJ sorgten für eine angenehme Atmosphäre. Vor dem Café Aroma animierte eine Filmvorführung auf großer Leinwand zum Innehalten. Überhaupt ging es am Abend des 1. Oktober sehr entspannt zu, die Gelegenheit war günstig,
ohne Zeitdruck und mit der ganzen Familie schlendern zu gehen. Im Buchhaus Lange konnten die Kleinen sich beim Memory eines Chemnitzer Verlages auf dem Teppich ausprobieren, während die Erwachsenen Muße hatten, die Buchauslagen zu studieren. Beim „moonlight-shopping“ wurde passend zur Gelegenheit ein neues Modegeschäft eröffnet. Der „stilbruch by meyschro“ am Neuen Markt 26 bietet
Straßenmusik ist etwas Seltenes in Pasewalk, hier der Gitarrist Martin Jurklies.
Pasewalks Ueckerstraße lud zum gemächlichen Bummeln ein. Fotos: Nau.
Bekleidung für alle Altersgruppen im mittleren Preissegment an. Zur Eröffnung gab es auch einen Blumenstrauß und Glück-
wünsche von Bürgermeister Rainer Dambach für den Inhaber Martin Meyhack und dessen Ehefrau Katrin Meyhack-Schröder.
Nächste Gelegenheiten zum abendlichen Shopping kündigt Brigitte Seifert zu Halloween, dem 29.10.2010 und am 1. Advent an.
INFOS „Wir haben das Privileg der Zeit“ (PN/Nau). Auf sein zehnjähriges Bestehen schaute im September der Verein Hospizdienst Uecker-Randow zurück. Mit einem Nachmittag im Kürassierpark wurde das Vereinsjubiläum festlich begangen. Es gratulierten u. a. Vizebürgermeisterin Gudrun Baganz und Landratsstellvertreter Dennis Gutgesell. Grüße aus dem Schweriner Sozialministerium überbrachte dessen Staatssekretär. Große Anerkennung galt den Menschen, die Mitbürgern in schweren Stunden zur Seite stehen. 30 ausgebildete Hospizhelfer begleiten im Landkreis Menschen auf dem allerletzten Lebensweg und bei unheilbarer Krankheit, auch deren Angehörige in der Phase des Abschieds und der Trauer. „Wir haben das Privileg der Zeit“, umschreibt Koordinatorin Kati SchröderFechner die Arbeit des Hospizdienstes. Das soll heißen, ihre Mitarbeiter nehmen sich Zeit, anderen Menschen zuzuhören, mit ihnen zu sprechen, vielleicht zu singen, über
im Hospizverein dabei noch im Berufsleben. Hospiz steht hier nicht für ein Gebäude, sondern für ein Konzept, so Frau Schröder-Fechner, nämlich dem der Begleitung, wo Angehörige nicht mehr da sind oder diese Beistand benötigen. Hospiz-Mitarbeiter wird man – eine gewisse Eignung vorausgesetzt – nach einer Ausbildung über neun Monate. Mitunter teilt man sich die Begleitung. Nach dem Abschluss einer Sterbephase nehmen sich die Ehrenamtlichen für gewöhnlich eine Auszeit. Ein Supervisor hilft bei der eigenen Bewältigung der oft nicht leichten Gänge zu den Todgeweihten. Kati Schröder-Fechner ist hauptamtliche Koordinatorin des Hospizdienstes. Sie organisiert den Einsatz der Helfer und kommt zum ersten Besuch nach Hause. Foto: Nau.
die Biografie zu reden, die letzten Dinge zu regeln oder einfach nur die Hand zu halten. Mehrheitlich sind die Mitarbeiter
Die Finanzierung der Hospizarbeit erfolgt hauptsächlich aus Mitteln des Dachverbands der gesetzlichen Krankenkassen. Darüber hinaus ist der Verein sehr auf Spenden angewiesen. Als Initiatoren der Hospizbewegung im Landkreis gelten Pia von Lüninck und der Mediziner Torsten Ehlert, der seit Jahren den Vorsitz führt.
Neue Tagespsychiatrie am Heimatkrankenhaus (PN/Nau). Am Asklepios-Krankenhaus ist zu Monatsbeginn eine neue Tagesklinik eröffnet worden. Der Betreiber rea­ giert damit auf die allgemeine Zunahme psychiatrischer Erkrankungen auch in der Region. Bürgermeister Rainer Dambach gratulierte im Namen der Stadt zur Eröffnung der Klinik. Er habe sich nach Kräften dafür eigesetzt, dass ASKLEPIOS eine solche Struktureinheit bekommt und dies im Krankenhausplan des Landes festgeschrieben wird. Im Juli 2009 ist der diesbezügliche Antrag an das Schweriner Sozialministerium ergangen, das im Juni dieses Jahres zustimmte. Die Tagesklinik ist mit Plätzen für 10 Patienten ausgestattet, die in der Regel werktags und in tagesüblicher Zeit behandelt werden, beginnend ab dem 18. Lebensjahr. Das Profil liegt zwischen ambulanter Behandlung einerseits und andererseits vollstationärer Aufnahme in einer speziellen Klinik. Das verspricht eine kostengünstigere Behandlung. Die Nähe zum Wohnumfeld des Erkrankten wird als weiterer Vorteil angeführt. Bei eingeschränkter Mobilität kann ein Fahrdienst angefragt werden. Mit dieser Ausrichtung wirbt Asklepios gern mit dem Attribut eines Heimatkrankenhauses. Ärztlicher Leiter der Tagesklinik und des damit verbundenen Zentrums für seelische Gesundheit ist Dr. med. Gerd Pfletschinger. Psychiatrische Tageskliniken nach kanadischem und britischem Vorbild gab es in Westdeutschland ab 1962. In der DDR behandelte ab 1976 in Leipzig eine vergleichbare Institution. 1990 gab es 2.600 Plätze in derartigen tagesstationären Einrichtungen in der BRD, zehn Jahre darauf schon 8.000. Die Tendenz ist angesichts der Zunahme psychiatrischer Erkrankun­
Gratulierten zur Eröffnung der neuen Klinik: Bürgermeister Rainer Dambach, Landrat Volker Böhning und Heinz Müller (MdL); weiter Asklepios-Geschäftsführer Steffen Vollrath, ChA Dr. Gerd Pfletschinger sowie die Ärztliche Direktorin Ruth Radmann (von links).
Eröffnungsbesucher in der Arbeitstherapie der neuen Tagesklinik, Fotos: Nau.
gen in der Bevölkerung steigend. In Pasewalk betreibt das Ameos-Klinikum An-
klam-Ueckermünde eine zweite Tages­psy­chiatrie.
Unternehmerinnen präsentieren sich (PN/Unternehmerinnennetzwerk). In der deutsch-polnischen Grenzregion Pomerania vernetzen sich immer mehr Unternehmerinnen. „Von der Zusammenarbeit profitieren beide Seiten. Das Netzwerk im Landkreis Uecker-Randow hilft gerade auch jungen Existenzgründerinnen, Nischen im Markt für sich zu entdecken“, sagt die Gleichstellungsbeauftragte und Mitinitiatorin des Unternehmerinnenetzwerkes, Rita Dornbrack.
Wie erfolgreich das Netzwerk funktioniert und welche Möglichkeiten der Zusammenarbeit bestehen, zeigt die Unternehmerinnenmesse „Grenzenlos – Potentiale wecken – Unternehmerinnen stärken – Wachstum fördern“. Die Ausstellungsflächen für diese Messe der besonderen Art sind schon komplett ausgebucht, so Dornbrack weiter. Etwa 40 deutsche und polnische Unternehmerinnen (darunter viele Jungunternehmerinnen) zeigen am 23. Oktober 2010 in
der Zeit von 11:00 bis 18:00 Uhr, was in ihnen steckt. Neben der Branchenvielfalt in der Grenzregion sollen in Workshops auch Lücken deutlich gemacht und neue, innovative Bereiche in der Gesundheits- und Tourismusbranche für eine Existenzgründung aufgezeigt werden. Für viel Interessantes ist gesorgt. So z. B. wird es auch eine „Männer-Lese-Ecke“ geben, Kinderbetreuung, Modenschau der anderen Art, Tombola, Workshops sowie
eine Podiumsdiskussion, auf der Unternehmerinnen der Grenzregion berichten, wie sie gestartet sind, welche Art von Unterstützung sie bekamen und warum sie heute noch am Markt sind, aber auch mit welchen Schwierigkeiten sie konfrontiert wurden. Die Unternehmerinnenmesse soll dazu bei­ tragen, neue Kontakte im Grenzraum zu knüpfen, Netzwerke zu installieren und einen größeren Absatzmarkt zu erschließen. Als Ansprechpartner/innen stehen auf der Messe zur Verfügung:
•	das Landesförderinstitut •	die KfW-Bank •	die Kommunalgemeinschaft POMERANIA •	Brücke MV-Koordinierungsstelle für die Unternehmensnachfolge Moderiert wird die Veranstaltung von Wiebke Weitendorf, die über ein Jahrzehnt beim NDR tätig war. Lassen Sie sich überraschen, staunen Sie über das, was in „Frau“ alles so steckt. Wir garantieren Ihnen kompetente Beratung, interessante Gespräche, neue Kontakte.
Was? Unternehmerinnenmesse Wann? Sonnabend, 23.10.2010, in der Zeit von 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr Wo? Pasewalk, Kulturforum „Historisches U“
Pasewalker Nachrichten erscheint am 20.11.2010. Redaktionsschluss ist der
04.11.2010. Bitte eventuelle Termine oder Beiträge per E-Mail an: pressestelle@pasewalk.de rechtzeitig senden.
Sie sind interessieren sich für Aktuelles und Wissenswertes zu Ihrer Heimatstadt oder der Region? Tipp: Besuchen Sie uns auch auf unserer Internetseite unter: www.pasewalk.de.
Johannes von Kymmel (PN/Nau). PN hat in der Ausgabe vom September den neuen Jugendmitarbeiter für den evangelischen Kirchenkreis und die Gemeinde St. Marien vorgestellt. Dabei ist der Name falsch angeführt worden. Richtig muss es heißen: Johannes von Kymmel. Wir möchten uns dafür entschuldigen.
St. Otto begeht Weihe vor 125 Jahren (PN/Nau). Mit einem Festgottesdienst erinnerte die katholische Gemeinde St. Otto an die Weihe ihrer Kirche vor 125 Jahren. Pfarrer Grzegorz Mazur standen an dem Tag sei-
ne Amtskollegen Helmut Gentz und Joachim Kucklick (a. D.) zur Seite. Zugegen waren auch Evangelen aus St. Marien, voran Pfarrerin Helga Warnke, die die Grüße ihrer Chris-
ten überbrachte. Von weltlicher Seite aus gratulierte der Bürgermeister. Rainer Dambach wünschte ein gelingendes Miteinander zum Wohl der Kirchgemeinden und der Stadt.
PASEWALKER NACHRICHTEN	St. Otto zeigt sich derzeit eingerüstet. Die Gemeinde lässt sowohl Fassade als auch Fenster sanieren, die unter der Witterung und früheren Baufehlern gelitten haben. Das Vorhaben werde etwa 200.000 Euro beanspruchen, sagte Mazur gegenüber PN. Zuschüsse kommen von erzbischöflicher Seite und aus dem Landeshaushalt. St. Otto muss rund 35 % Eigenmittel aufbringen. Gern würde man auch eine Renovierung im Innern vornehmen und den Raum in den Zustand vor den 1960er Jahren zurückversetzen. Aus finanziellen Gründen sei derzeit nicht daran zu denken. Bis Anfang der ’60er war St. Otto wesentlich lichterfüllter und farbenprächtig ausgemalt. Aus heute schwer nachvollziehbaren Gründen ist damals das große Westfenster vermauert worden. Auch von der neogotischen Ausstattung ist nicht viel geblieben. Die Gemeinde hat sich in den letzten Jahren um territoriale Bereiche vergrößert. Heute gehören ihr mit Strasburg, Löcknitz und Viereck rund 1.800 Menschen an, ein Drittel davon polnischer Nationalität. Seit Mazurs Amtsantritt 2009 finden die Gottesdienste auch zweisprachig statt.
Grzegorz Mazur (Mi.): Eine lebendige Gemeinde ist ein Anker … Foto: Nau.
10. Leistungsvergleich der Kreisjägerschaft (PN/Nau). Anfang Oktober trafen sich rund 80 Jagdfreunde zum traditionellen Länder-Leistungsvergleich mit ihren Hunden in Pasewalk. Als Tagesabschluss lud die Kreisjägerschaft Uecker-Randow ihre Gäste zu einem Ball in den Luisensaal des „U“. Schirmherr Rainer Dambach begrüßte die Waidmänner aus den Bundesländern M-V, Brandenburg und Schleswig-Holstein sowie Gäste aus den Niederlanden und der Schweiz. Als Bürgermeister fand er, dass so eine Veranstaltung gut nach Pasewalk passe, sagte er zur Begrüßung. Der folgende Leistungsvergleich im Jagdhundegebrauchswesen fand nunmehr zum 10. Mal statt. Obmann Norbert Uebel, Tierarzt a. D. aus Löcknitz, grenzte das Treffen in Pasewalk wohlweißlich von diversen Jagdhundeprüfungen ab. Im Vordergrund stünde nicht die für Hund und Herr stressige Hürde in Gestalt einer Prüfung, sondern ein freundschaftlicher und ungezwungener Leistungsvergleich. Ohne Lampenfieber würden die Tiere oftmals zu Höchstleistungen auflaufen, sehr zur Freude ihrer Besitzer, meinte Uebel gegenüber PN. Am Vormittag ging es dann zu diversen Spezialdisziplinen hinaus in Feldflur, Wald und an den See. Feld-, Wald- und Wasserarbeit lauten einzelne Disziplinen oder Stöbern ohne und hinter der Ente, wie es im
Eröffnung des Leistungsvergleichs mit Jagdhörnern, Foto: Nau.
Sprachgebrauch der Waidmänner heißt. Bei der Fährtenarbeit muss das Tier die Duftspur eines Viertelliters Rotwildschweiß mindestens 1.000 Meter weit verfolgen, der 24 Stunden zuvor ausgebracht worden ist. Am Ende gab es Urkunden und Ehrenpreise für die Besten.
Der freundschaftliche Wettbewerb ist von mehreren Seiten unterstützt worden, so u. a. von der Stadt, kreislichen Jagdgenossenschaften, Hegegemeinschaften, Gewerbetreibenden und dem Landesjagdverband. Kost und Logis übernahmen das Hotel „Pasewalk“ und das Hotel „Am Park“.
Verein Lebenshilfe besteht 20 Jahre Auch vielerlei Freizeitangebote in der Speicherstraße (PN/Nau). Der Verein Lebenshilfe UeckerRandow schaut auf eine erfolgreiche 20jäh­rige Tätigkeit zurück. Er wurde am 16.10.1990 von engagierten Eltern behinderter Menschen und Mitarbeitern von Behinderteneinrichtungen sowie Freunden und Förderern gegründet. Aufgabe des Vereins ist die Förderung von Maßnahmen und Einrichtungen, die eine wirksame Lebenshilfe für Menschen mit Behinderungen, für Kinder und Jugendliche und ihre Familien bedeuten. Seit 2001 hat der Verein sein Domizil in der Speicherstraße in Pasewalk. Der Vorsitzende des Vereins, Frank Breitfeld und der Vorstand sind ehrenamtlich tätig. Regelmäßig trifft sich der Angehörigenkreis, um sich über Erfahrungen und Probleme auszutauschen oder sich über wichtige Themen durch Fachleute informieren zu lassen. Der Verein hat 129 Mitglieder. Das Integrative Familienzentrum bietet viele Möglichkeiten für eine aktive Freizeitgestaltung für Menschen aller Altersgruppen mit und ohne Behinderungen, wie PC-Treff, Kegeln, Reiten und Einkaufsfahrten. Der familienentlastende Dienst des Vereins bietet Familien mit behinderten Angehörigen Entlastung bei der Betreuung entsprechend des Bedarfs und den Wünschen der Familien. Dazu gehören die häusliche Pflege bei Verhinderung, Unterstützung bei Arztbesuchen, Ferienbetreuung, Freizeitangebote und Vermittlung und Begleitung von behindertengerechten Reisen. Für alle Fragen zu Freizeitangeboten und zum familienentlastenden Dienst ist Mandy Redzinski die Ansprechpartnerin im Verein. Ein Team ehrenamtlicher Helfer und Helferinnen unterstützt bei vielen Angeboten. Stabile Strukturen In Abstimmung mit dem Fachbereich Soziales, Familie, Bildung und Gesundheit des Landkreises Uecker-Randow leistet der Verein ambulante Hilfen zur Erziehung. In Zusammenarbeit mit Behörden, Ärzten
Gemeinsames Kaffeetrinken zum 20-jährigen Jubiläum des Lebenshilfe e.V., Foto: Verein
und anderen Vereinen wird Unterstützung bei der Bewältigung von Alltagsproblemen und der Aktivierung inner- und außerfamiliärer Ressourcen gegeben. Hilfe zur Selbsthilfe ist das Ziel. Neben Teamleiterin Cornelia Schmidt gehören Martina Lehnhardt, Monika Oertel und Roswitha Neumann zu den für den Verein tätigen Familienhelferinnen.
Bürgermeister Rainer Dambach gratulierte zum festlichen Vereinsjubiläum und fand anerkennende Worte. Für ihn sei der Aufbau einer flächendeckenden Lebenshilfe in den neuen Ländern durch freie Träger eine Erfolgsgeschichte der Wiedervereinigung. Im Westen Deutschlands habe es Jahrzehnte gedauert bis die Strukturen ausgebildet waren, hier wenige Jahre.
Seniorencafé an jedem ersten Montag (PN/Wu). Die Geistliche Stiftung „St. Georg“ und „St. Spiritus“ Pasewalk möchte das gesellschaftliche Leben der Stadt um ein weiteres Angebot bereichern und alle Seniorinnen und Senioren, Ruheständler sowie interessierte Bürger an jedem 1. Montag im Monat zu einem gemütlichen Beisammensein in unser Senio-
rencafé einladen. Genießen Sie die Begegnung mit anderen Menschen bei einer guten Tasse Kaffee oder Tee und einem Stück frisch gebackenen Kuchens. Umrahmt wird das Ganze mit einem kleinen Programm zu verschiedenen Themen. Beginnen möchten wir am 1. November 2010 um 14.30 Uhr mit einer kur-
zen Vorstellung der Einrichtung mit ihren verschiedenen Bereichen und einem Vortrag zu den unterschiedlichsten Problemen rund ums Älterwerden. Auf Wunsch kann das Seniorenheim besichtigt werden. Wir freuen uns sehr auf Ihr Kommen, heißt in einer Presseeinladung der Stiftung.
110 Gäste lassen Michael Helpap hochleben (PN/Nau). So eine Party gibt es nicht alle Tage. Pasewalks Wehrführer Michael Helpap feierte vor kurzem seinen 50. Geburtstag. Zu den Gratulanten zählte auch der Bürgermeister. Die Pasewalker Wehr hatte sich etwas Besonderes einfallen lassen. Die Kameraden waren nicht nur in großer Zahl erschienen und hatten zuvor die Fahrzeughalle in der Oststadt zünftig ausgeschmückt, sondern holten den Jubilar auch mit einem roten Trabant-Kübel von der Wohnung ab. Der war eigens bei der befreundeten Feuerwehr Viereck geordert worden. Die Jugendfeuerwehr ließ Trabbi und Ehrengast bei der Ankunft eine Wassergasse durchfahren. Die Wehr schenkte ihrem Chef auch eine besondere Aufmerksamkeit in Gestalt eines Bilderbuchs mit Motiven aus seinem Privat- wie Feuerwehrleben, Auflagenhöhe 1x, beste Buchbinderarbeit mit hartem Einband. Moderner Digitaldruck und Webmaster Eckhard Nase machten es möglich. An den Kosten beteiligten sich auch RA Michael Busch, Rainer Dambach, Rathausmitarbeiter Peter Gerth, Nordens Stadtoberhaupt Barbara Schlag und WobaGeschäftsführer Jens Schünemann. Michael Helpap begann seine ehrenamtliche Laufbahn vor mehr als 30 Jahren als einfacher Feuerwehrmann. Im November 1992 wählten ihn die Kameraden zum Stellvertreter des Wehrführers. 1999 erfolgte dann die Wahl zum Wehrführer mit Dienstgrad Hauptbrandmeister.
Blumen und Glückwünsche zum 50. Geburtstag überreichte Bürgermeister Rainer Dambach. Foto: Stadt
Ronaldo sucht ein Zuhause Der Mischlings-Rüde wurde ca. 2008 geboren und hat eine Schulterhöhe von ca. 52 cm. Der gutmütige kleine Rüde muss erst mal zur Ruhe kommen. Aber er zeigt bereits ein sehr anhängliches und sportliches Verhalten. Er scheint das Wasser zu lieben. Mit Hündinnen ist er verträglich. Er ist jung und unerfahren und sucht Leute, die ihm mit etwas Geduld und viel Liebe zeigen, wie schön die Hundewelt sein kann. Fragen beantworten gern die Mitarbeiter/innen des Tierheimes in Sadelkow. Telefonnummer: 039606/20597. Öffnungszeiten: täglich 11.00–16.00 Uhr Internet: www.gnadenhof.de Spendenkonto: Sparkasse Neubrandenburg-Demmin, BLZ 150 502 00, Konto 30 60 511 275
KULTUR- & SPORTTERMINE Veranstaltungen in der Zeit von 16. Oktober bis zum 20. November 2010
Klub der Volkssolidarität
14 Uhr: Helga’s Waffelbäckerei
Dankeschön-Veranstaltung der VS in Torgelow 9:30 Uhr: Vorstand Osteoporose 14 Uhr: Treff mit Brigitte zum Herbstsingen.
14 Uhr: Bingo
14 Uhr: BRH-Beratung 14 Uhr: Die Romméspieler treffen sich. 16:30 Uhr: Die Sportgruppe trifft sich.
14 Uhr: Festveranstaltung zum 65. Jahrestag der Volkssolidarität der OG „Mitte“
Hilfe bei Einkäufen und Behördengängen.
13:30 Uhr: Skat- und Spielenachmittag
14 Uhr: Herbstfest im Klub mit Anmeldung
14 Uhr: Chorprobe 14 Uhr: Plaudernachmittag
Hilfe bei Einkäufen und Behördengängen. 15 Uhr: Geburtstag eines Mitgliedes
13:30 Uhr: Brushing 15 Uhr: Geburtstag eines Mitgliedes
8 – 11 Uhr: Kartenvorverkauf für die Weihnachtsfeiern 14 Uhr: Geburtstagsfeier des Monats für die Jubilare der Monate September/Oktober
14 Uhr: Die Selbsthilfegruppe Krebs trifft sich. 14 Uhr: Spielenachmittag 16:30 Uhr: Die Sportgruppe trifft sich.
14 Uhr: Countryfest im Pommernsaal
10 Uhr: Herbstfest der Tagespflege 14 Uhr: Die Selbsthilfegruppe Diabetiker trifft sich. 14 Uhr: Videonachmittag 16:30 Uhr: Die Sportgruppe trifft sich.
11:11 Uhr: Karnevalsauftakt mit Anmeldung im Klub
14 Uhr: Kaffeenachmittag der OG „Mitte“ 14 Uhr: BRH-Beratung 14 Uhr: Geburtstag eines Mitgliedes 16:30 Uhr: Die Sportgruppe trifft sich.
14 Uhr: Chorprobe 14 Uhr: Die Romméspieler treffen sich.
Arbeitslosentreff 18.10–22.10.10
9-15 Uhr, Scheringer Str. 6 und An der Festwiese 24 Herbstferienspiele – Das Programm wird gesondert in einem Aushang veröffentlicht.
14 Uhr, Scheringer Str. 6 Frau Krause lädt ins Lesecafé ein.
14 Uhr, An der Festwiese 24 Besuchen Sie unseren Streichelzoo mit Einkehr in der Westernhütte.
Scheringer Str. 6 Die Kleiderkammer zeigt eine große Auswahl an Wintermodellen.
14 Uhr, Scheringer Str. 6 Frau Knabe gibt Hinweise und Tipps zur Pflege einer Nähmaschine.
17 Uhr, An der Festwiese 24 Martinstag mit Lagerfeuer und Knüppelkuchen.
15 Uhr, Scheringer Str. 6 Kinder mit Lese- und Rechtschreibschwäche kommen zur Lesestube.
14 Uhr, Scheringer Str. 6 Der ALV lädt alle interessierten Frauen und Kinder zu einem Kreativnachmittag ein. Es wird vorweihnachtlicher Schmuck angefertigt. Öffnungszeiten: Schuldner- & Verbraucherinsolvenzberatung Mo – Fr 8.00 – 16.00 Uhr Beratungszentrum „Lichtblicke“ Bewerbungshilfen Di – Mi 8.00 – 15.00 Uhr Do 7.30 – 15.00 Uhr Kleiderkammer/ Möbelbörse Mo – Do 8.00 – 16.00 Uhr Fr 8.00 – 15.30 / 13.00 Uhr Pasewalker Tafel Mo – Do 13.00 – 14.30 Uhr Fr 12.00 – 13.00 Uhr Sa 10.00 – 11.00 Uhr
Suppenküche Mo – Fr 11.30 – 13.00 Uhr Lesestube Mo, Di, Fr 8.00 – 14.30 Uhr Mi, Do 9.30 – 16.00 Uhr Kinderbauernhof Jeden Dienstag 12.30 – 15.30 Uhr Schaufütterung
Arbeiterwohlfahrt 18.10.10
14 Uhr: Wir kochen Kürbisaufstriche.
14 Uhr: Kreativ-Nachmittag
10 Uhr: Seniorensport mit Gedächtnistraining
14 Uhr: Treff der Brettspieler
14 Uhr: Wir feiern die Geburtstagskinder von 2 Monaten.
14 Uhr: Kreativ- und Klönnachmittag
14 Uhr: Die Singegruppe probt.
14 Uhr: Besuch des Jugendhauses
14 Uhr: Anfertigung von Handarbeiten
14 Uhr: Wir spielen „Phase 10“
14 Uhr: Klön- und Kreativ-Nachmittag
14 Uhr: Orgelführung mit dem Vakanz-Kantor in St. Marien
10 Uhr: Seniorensport 11.30 – 13.30 Uhr: Info des Mieterbundes
14 Uhr: Treff der Singegruppe
14 Uhr: Uns besucht ein Gast
10 Uhr: Seniorensport
14 Uhr: Die Brettspieler treffen sich
14 Uhr: plattdeutscher Nachmittag
PASEWALKER NACHRICHTEN	29.11.10
14 Uhr: vorweihnachtliche Bäckerei
14 Uhr: Klön- und Kreativ-Nachmittag Sozialberatung vor Ort Mo, Di, Mi von 09-12 Uhr bzw. telefonische Auskunft unter Ruf-Nr. 03973 210033 möglich Krabbelgruppe Mi 14.30 – 16 Uhr
CURA-Seniorencentrum 18.10.10
9.30 Uhr: Seniorensport mit der Physiotherapeutin im Betreuten Wohnen
14 Uhr: Spielenachmittag im Betreuten Wohnen
- 24 -	15 Uhr: „Tanztee“ im Betreuten Wohnen 14:30 Uhr: Verkostung verschiedener Produkte - Anbieter die „Neue Apotheke am Markt“ im Wintergarten
13 Uhr: Betreuungsnachmittag für an Demenz erkrankte Bürger im Betreuten Wohnen
9:30 Uhr: Seniorensport mit der Physiotherapeutin im Betreuten Wohnen 14 Uhr: Spielenachmittag im Betreuten Wohnen
9:30 Uhr: Seniorensport im Betreuten Wohnen mit der Physiotherapeutin
15 Uhr: Herr Faulmann spielt wieder bekannte und beliebte Melodien auf dem Akkordeon im CURA-Restaurant.
14:30 Uhr: Herbstfest im CURA-Seniorencentrum Restaurant, Gäste sind herzlich willkommen!
15 Uhr: Der Männerchor aus Ferdinandshof singt bekannte Wander- und Jagdlieder im CURA-Restaurant.
15 Uhr: Gottesdienst der Evangelischen Kirche im Wintergarten
9:30 Uhr: Seniorensport mit der Physiotherapeutin im Betreuten Wohnen
14 Uhr: Die Mitglieder der MS-Gruppe treffen sich im Konferenzraum CURA/WE 0
Eisenbahn-Erlebniszentrum
Mittwochs im Museum: Vortrag aus der Urund Frühgeschichte der Uecker-Randow-Region – der aktuelle Forschungsstand mit Hartmuth Stange (Schwerin), Veranstalter: Stadt Pasewalk
BRH-Seniorenverband
21.10.10 22.10.10
Sonderausstellung zur DDR-Stadtplanung
Ortsverband Pasewalk Tel.: 212395
Ausstellungen: 28.08.2010 – 21.11.2010
Mittwochs im Museum: Vortrag „Der ländliche Hausbau in Vorpommern vom 17. bis zum 19. Jahrhundert – ein Beitrag zur historischen Herausforderung in Norddeutschland“ mit Mario Schmelter (Greifswald), Veranstalter: Stadt Pasewalk
15 Uhr: Katholischer Wortgottesdienst im Wintergarten
Blutspende in der Freiwilligen Feuerwehr Pasewalk, Pestalozzistraße 24
25.10.2010 14 - 18 Uhr
Pommersche Landsmannschaft 20.10.2010
10 Uhr: Landesbeiratssitzung Abfahrt: 6:30 Uhr
14 Uhr: Mitgliederversammlung
14 Uhr: Schreibender Pommer
9 Uhr: Glien Buchheide Neumark (Stare Czarnowo – Glinna)
11:30 Uhr: Kürassierdenkmal
Stadtbibliothek Öffnungszeiten: Montag: 13 – 18 Uhr Dienstag: 10 – 12 und 13 – 18 Uhr Mittwoch: geschlossen Donnerstag: 10 – 12 und 13 – 18 Uhr Freitag: 13 – 18 Uhr
Stadt-Museum / Stadtinformation Tel.: 433182 + 251234 (Museum) Tel.: 213995 + 251232 (Stadt-Info) Öffnungszeiten:
Lokschuppen (EEZ)
19 – 22 Uhr: „Spuk im Lokschuppen“ – Grusel Geister, Gnome – Schnurren, Schlemmen, Spuken im Eisenbahnerlebniszentrum für Kinder von 7–11 Jahre und Erwachsenen Kostüme erwünscht!
Jugendhaus „FlyIn“ Öffnungszeiten: Montag bis Samstag von 14.30 – 21 Uhr; Sonntag nach Vereinbarung. Unser Angebot: Projektarbeit Spiel & Spaß, Tischfußball, Tischtennis, Dart- und Gesellschaftsspiele. Kostenlose Raumvermietung an Schulklassen und Vereine. (Beamer und Projektionsleinwand für Präsentationen nach Voranmeldung) Neues Angebot: kostenloser Internetzugang für Kinder. Ansprechpartner: Mario Niemann/ Jörg Matysik Homepage: www.jugendhaus-flyin.de
Jugendtreff „HappyTogether“ Wir haben für euch geöffnet: Mo – Do, 14 – 20 Uhr und Fr, 14 – 21 Uhr. Unsere ständigen Angebote: Playstation, PCSpiele, Tischtennis, Dart, Billard, Tischfußball, Brettspiele und HA-Hilfe.
Evangelische Kirchengemeinde 17.10.10
10 Uhr: Gottesdienst in der Winterkirche 13 Uhr: Gottesdienst in der Friedenskirche
10 Uhr: Gottesdienst in der Winterkirche
Montag – Freitag 10 – 13 und 14 – 16 Uhr Montag geschlossen Dienstag – Freitag 10 – 13 und 14 – 16 Uhr Samstag 14 – 16 Uhr Sonntag geschlossen Gruppen werden nach Vereinbarung auch außerhalb der Öffnungszeiten durch das Museum geführt.
14 Uhr: Seniorentreff in St. Marien 15 Uhr: Treff 55+ Kreis in St. Marien
10 Uhr: Gottesdienst zum Reformationstag in der Winterkirche
15 Uhr: Andacht in St. Georg 19:30 Uhr: Runde 2 in St. Marien
Nr. 10/2010	05.11.10
15 Uhr: Gottesdienst im CURA – Seniorenheim
10 Uhr: Gottesdienst mit Abendmahl in der Winterkirche 13 Uhr: Gottesdienst in der Friedenskirche 14 Uhr: Gehörlosengottesdienst in St. Marien
16 Uhr: Frauenstunde in St. Marien 19:30 Uhr: Beginn des neuen Taufkurses in St. Marien
16:30 Uhr: Martinstag
11 Uhr: Familienkirche mit Tauferinnerung in der Winterkirche
15 Uhr: Treffen der Ehrenamtlichen in der Friedenskirche
18 Uhr: Gottesdienst zum Buß- und Bettag in der Winterkirche 19:30 Uhr: Taufkurs in St. Marien
19 Uhr: Treffen der Ehrenamtlichen in der Friedenskirche
10 Uhr: Gottesdienst mit Abendmahl zum Ewigkeitssonntag in der Winterkirche 11 Uhr: Andacht auf dem Friedhof Jeden Donnerstag ist um 9 Uhr eine Andacht in St. Spiritus! Gottesdienst in Dargitz!
07.11.10 14 Uhr
15 Uhr: Gottesdienst zum Ewigkeitssonntag mit Abendmahl
19 Uhr: Spieleabend
17 Uhr: Martinstag Gottesdienst in Stolzenburg!
17.10.10 14 Uhr
13:30 Uhr: Gottesdienst zum Ewigkeitssonntag mit Abendmahl
19 Uhr: Spieleabend --Änderungen vorbehalten!--
Landeskirchliche Gemeinschaft Pasewalk 17.10.10, 24.10.10, 31.10.10, 14.11.10, 21.11.10 17 Uhr: Gottesdienste
10 Uhr: Unglaublich – der etwas andere Gottesdienst
26.10.10 und 09.11.10 15 Uhr: Bibelkreis
- 25 -	10.11.10
19 Uhr: Männerkreis
09 Uhr: Frauenfrühstück
15.30 Uhr: Kindernachmittag „Abendteuer Zeitreise“ EC-Jugendkreis Jeden Freitag um 19 Uhr (außer in den Ferien)
Katholische Kirchengemeinde sonntags
10.30 Uhr: Heilige Messe in St. Otto in Pasewalk
9 Uhr: Heilige Messe in Viereck
9 Uhr: Heilige Messe in St. Otto in Pasewalk
9 Uhr: Rentnermesse mit anschließendem Beisammensein in St. Otto in Pasewalk.
17 Uhr: Vorabendmesse in Viereck
Neuapostolische Kirche Gottesdienste jeden Sonntag um 9.30 Uhr und mittwochs um 19.30 Uhr in der Neuapostolischen Kirche in der Gartenstraße (Am „Kiek in de Mark“).
19.30 Uhr: Apostelgottesdienst mit Apostel Böttcher
PASEWALKER NACHRICHTEN 14 Uhr: Frauencafé
9 Uhr: Hilfestellung bei der Aktualisierung von Bewerbungsunterlagen (mit Anmeldung) 11 Uhr: Individuelle Beratung (mit Anmeldung) 14 Uhr: Frauencafé
9 Uhr: Kreativvormittag 14 Uhr: Frauencafé
10 Uhr: Empfang anlässlich „20 Jahre dfb“
9 Uhr: Unterstützung bei Antragstellung (Beratung, Betreuung, Begleitung) (mit Anmeldung) 11 Uhr: Individuelle Beratung (mit Anmeldung) 14 Uhr: Frauencafé
09.00 Uhr: Hilfestellung bei Aktualisierung von Bewerbungsschreiben (mit Anmeldung) 11.00 Uhr: individuelle Beratung (mit Anmeldung) 14.00 Uhr: Frauencafé
10.00 Uhr: Übungsstunden am PC 14.00 Uhr: Frauencafé
10.00 Uhr: Sportgruppe 11.00 Uhr: Sprechtag für Familien (mit Anmeldung) 14.00 Uhr: Frauencafé
09.00 Uhr: Unterstützung bei Antragstellung (Beratung, Betreuung, Begleitung) (mit Anmeldung) 11.00 Uhr: Individuelle Beratung (mit Anmeldung) 14.00 Uhr: Frauencafé
Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatung: Mühlenstraße 19, Tel.: 204462 Tagesstätte für alkoholkranke Menschen: Karl-Marx-Straße 10, Tel.: 210222 Holzhof der Caritas: Kirchenförsterei 4, Tel.: 216358 Beschäftigungsprojekte: Bahnhofstraße 29, Tel.: 436703
9.30 Uhr: Kreatives Gestalten mit Servietten Frauencafé 10 Uhr: Sportgruppe
11 Uhr : Sprechstunde für Familien (mit Anmeldung) 14 Uhr: Frauencafé
9.30 Uhr: Unterstützung bei Antragstellung (Beratung, Betreuung, Begleitung) (mit Anmeldung) 11 Uhr: Individuelle Beratung (mit Anmeldung)
10.00 Uhr: Brushing 10.00 Uhr: Sportgruppe 11.00 Uhr: Sprechtag für Familien (mit Anmeldung) 14.00 Uhr: Frauencafé
11.11 Uhr: Beginn Karneval-Zeit 14.00 Uhr: Karnevalscafé
09.00 Uhr: Hilfestellung bei Aktualisierung von Bewerbungsschreiben (mit Anmeldung) 11.00 Uhr: individuelle Beratung (mit Anmeldung) 14.00 Uhr: Vorstellung Haushaltserzeugnisse
09.30 Uhr: Bastelvormittag 14.00 Uhr: Frauencafé Jugendtelefon Das kostenlose Kinder- und Jugendtelefon ist in M-V unter (0800) 1 110 333 zu erreichen.
Feuerwehrmuseum Pasewalk Öffnungszeiten: sonntags 14–18 Uhr oder nach Vereinbarung Tel.: 432537 oder 0171-8024374 museum@feuerwehr-pasewalk.de
Handball Pasewalker Handballverein von 1990 e. V. Uecker-Sporthalle
16 Uhr: VL Frauen: Pasewalker HV - HSV Peenetal Loitz 10:30 Uhr: KUL weibl. Jugend D: Pasewalker HV - HSV Peenetal Loitz 12 Uhr: KUL weibl. Jugend C: Pasewalker HV - HSV Peenetal Loitz 14 Uhr: KUL Senioren (Ü 32): Pasewalker HV II - SSV Einheit Teterow 18 Uhr: KUL Senioren (Ü 32): Pasewalker HV I - PSV Neustrelitz
KITAS UND SCHULEN 450 bunte Luftballons steigen in Septemberhimmel (PN/Nau). Weltkindertag in Pasewalk. 450 bunte Luftballons steigen in den wolkenverhangenen Himmel und künden vom „Respekt vor Kindern“. Mit diesem Motto war der diesjährige Weltkindertag am 20. September überschrieben worden. Bürgermeister Rainer Dambach ging auf das Anliegen des Tages ein und interpretierte es als Aufruf an die Politiker, Kindern faire Rahmenbedingungen für ihre Entwicklung zu schaffen. Leider sei dies auch in Deutschland oftmalig vom gesellschaftlichen Status der Eltern abhängig. Er selber freue sich, wenn er die alljährliche Zeremonie mit dem Aufsteigen hunderter bunter Ballons eröffnen
dürfe. Unter fröhlichem Stimmengewirr ging es dann weiter auf dem Marktplatz, mit gemeinsamen Liedern, Kreidemalereien auf dem Pflaster und dem traditionellen Eis am Stiel. Die Veranstaltung war von Silke Wald moderiert worden, Chefin der städtischen Kindertagesstätte „Haus der fröhlichen Jahreszeiten“. Die Aktion sei wiederum von allen Kitas der Stadt und den Tagesmüttern gemeinsam abgesprochen worden, sagte Frau Wald. Am Tag selber hatten sich auch einige Eltern und Großeltern Zeit genommen, das Schauspiel mit zu verfolgen. Die Ausgaben für Luftballons, Malkreide und Eis übernahm die Stadt.
16 Uhr: Pokalspiel Frauen 1. Runde: Auslosung steht noch aus 9 Uhr: KUL weibl. Jugend D: Pasewalker HV - HSV Greif Torgelow 10:30 Uhr: KUL weibl. Jugend C: Pasewalker HV - SG Dargun/Demmin 12 Uhr: KUL weibl. Jugend B: Pasewalker HV - HSV Insel Usedom 14 Uhr: KUL Senioren (Ü 32): Pasewalker HV II - Stavenhagener SV
Strahlende Kinder lassen 450 Luftballons fliegen. Foto Nau.
Halloween in Pasewalk (PN/FL). Am 29.10.2010 um 18 Uhr treffen sich alle Halloween-Fans wieder am Glockenspiel auf dem Pasewalker Marktplatz. Dort läutet der Glöckner von Notre Dame, Quasi Modo persönlich, zum Sammeln. Nach schaurigen Klängen eröffnen der Unternehmerverein Pasewalk und Bürgermeister Rainer Dambach das gruselige Spektakel. Sodann holt die Schalmeienkapelle Rossow die vergilbten Notenblätter und Evergreens aus der Gruft, taucht die Innenstadt in Gänsehautmusik und begleitet alle Halloweens durch die dunklen Gassen bis zum lodernden Fegefeuer auf dem Neuen Markt. Pasewalker Geschäfte, Gestalter und Gestalten erwarten Groß und Klein mit besonderen Überraschungen. Da gibt’s nur Süßes, nichts Saures!
Halloween in Pasewalk Freitag, 29. Oktober ab 18 Uhr Mit Kinderschminken, Hüpfburg und einem Preis für das schönste Kostüm
Kürbisschnitzwettbewerb Liebe Kinder, bringt zu Halloween am 29. Oktober ab 18 Uhr eure fertig geschnitzten Kürbis-Fratzen vorbei oder gestaltet euren mitgebrachten Kürbis an der Kürbisschnitzstation am Neuen Markt unter Anleitung. Das schönste Kürbis-Gesicht wird prämiert und der Sieger erhält einen Wanderpokal für seine Kita oder Schule.
SENIORENSTADTRUNDFAHRTEN 2010 DB will Warteraum und Empfangshalle in diesem Jahr sanieren (PN/Nau). Im September hatte der Bürgermeister wieder die Senioren zu Rundfahrten eingeladen. Zu den insgesamt drei Gelegenheiten hatten sich 314 ältere Bürger eingefunden. Der Zuspruch ist ungebrochen. Eine Station der Rundfahrten war in diesem Jahr der Bahnhof. Während sich die Zufahrtsstraße und der Vorplatz trist wie eh und je zeigen, machen die Bahnsteige seit einiger Zeit etwas her. Auch auf den Einfluss der Stadt sei es zurückzuführen, dass die Überdachung der Bahnsteige denkmalgerecht saniert wurde, sagte zur Begrüßung Bürgermeister Rainer Dambach. Bei den Oberflächenbelägen und der Wegeführung waren die neuesten Standards behindertengerechten Bauens berücksichtigt worden, erklärten die Vertreter der Bahn, die eigens aus Stralsund angereist waren. Lifte, ausgeklügelte Beleuchtung, verschiedene Oberflächen, Hinweise in Brailleschrift, Notrufsäule, kleine Abstände zwischen Perron und Trittstufe – alles das erleichtert auch dem älteren oder behinderten Menschen den Antritt einer Bahnreise. Die Hälfte reist mit dem Zug Für Menschen, die an den Rollstuhl gebunden sind, steht eine fahrbare Hebebühne bereit, demonstrierten Toni Vanselow und Chris Wolski aus dem Bereich Station und Service. Außerdem gibt es einen Mobilitätsservice, der vor Reiseantritt angefordert werden kann (sh. Kasten) und der besondere Hilfestellung gewährt, z. B. bei Gruppenfahrten oder bei der Abholung von zu Hause. Auf eine Zwischenfrage Vanselows, wer denn mit der Bahn reise, meldete sich spontan rund die Hälfte der Rundfahrt-Teilnehmer am 16. September. – Mithin ein Indiz, wie die Bahn bei Älteren angenommen wird. Empfangshalle verschönern Sind die Bahnsteige seit Februar 2009 fit, weiß die Bahn mit dem Umfeld ihrer Station derzeit nicht viel anzufangen. Pasewalk wird immerhin von rund 1.100 Reisenden täglich angesteuert und ist damit kein kleiner Bahnhof. Die sich kreuzenden Linien von und nach Stettin bzw. quer durchs Bundesland lassen auch für die Zukunft hoffen. Jedenfalls halte der Konzern am Bahnhof Pasewalk fest, war am Rande zu erfahren. Es gibt Überlegungen, die Fassade des stattlichen Empfangsgebäudes zu
Bürgermeister Rainer Dambach begrüßt seine Gäste und betätigt sich als Stadtführer.
Besichtigung des Pasewalker Bahnhofs
sanieren. Dazu werden Gespräche mit der Stadt geführt. Noch in diesem Jahr sollen die Empfangshalle und der Warteraum verschönert werden. Zu viert auf einer Bank Weitere Stationen der diesjährigen Stadtrundfahrten waren das neue Solarfeld auf dem vormaligen Gaswerk und das feuerwehrtechnische Museum. Besonders im sanierten und wiedereröffneten Schulhaus in der Baustraße kam so manche Erinnerung an die Schulzeit hoch, so auch bei Erika Er-
misch, die hier vor Jahrzehnten die Bank gedrückt hat, noch zu Zeiten von Schiefertafel, Griffel und Schwämmchen, unentbehrlichem Zubehör eines Grundschülers vor Jahrzehnten, das heute nur noch im Museum zu bestaunen ist. Frau Ermisch fand die alten Schulbänke ihrer Kinderzeit auch nicht schlecht. Meist zu dritt oder zu viert auf einer Bank, war es mit dem fest verbundenen Tisch vor sich leicht, auch mal Unfug zu machen, ohne dass der Lehrer einen erwischte, erinnerte sich die Seniorin mit einem Schmunzeln.
Pasewalk im Lilliput-Format, auch das gehörte zum diesjährigen Besuchsangebot.
Eckart Nase erklärt im Feuerwehrmuseum. Die Sammlung ist völlig ohne Förderungen und in ehrenamtlicher Arbeit zusammengetragen worden.
Die kleine Unterhaltungsshow des Arbeitslosenverbandes fand viel Beifall, Fotos: Nau.
Lieder und Sketche Endstation der drei Rundfahrten war der Galerieraum im „U“. Dort gab es am Nachmittag Kaffee und Kuchen. Die Senioren hatten dabei wieder viel Gelegenheit, sich mit alten Bekannten und Arbeitskollegen auszutauschen und zu erinnern – bevor dann das Kulturprogramm los ging. In diesem Jahr unterhielten die Gemeinnützigen
Werkstätten, der Arbeitslosenverband und der Pommernchor der Volkssolidarität die betagten Pasewalker mit Liedern, Sketchen und Spieleinlagen. Inzwischen nimmt die Stadt auch an einem landesweiten Wettbewerb teil und bewirbt sich um den Titel der seniorenfreundlichen Kommune.
Mobilitätsservice der DB Anfragen und Anmeldungen sind zu richten an: Telefon 01805 - 512 512 oder Fax 01805 – 159 357, E-Mail msz@dbbahn.com. Übliche Öffnungszeiten : Mo. – Fr. 8 bis 20, Sa. 8 – 16 Uhr. Über das Angebot kann man sich auch auf www.bahn. de/handicap informieren.
TAG DER OFFENEN TÜR UND DER OFFEN GELEGTEN ERINNERUNGEN Herbert Heinrich pflanzte zum 2. Mal einen Baum auf dem Schulhof (PN/Nau). Das hätte sich Herbert Heinrich wahrlich nicht träumen lassen – einen Baum zweimal an derselben Stelle zu pflanzen. Der Ex-Schulleiter setzte zum Tag der offenen Tür ein Apfelbäumchen an der sanierten Grundschule in der Baustraße. Herbert Heinrich leitete die Polizei- oder Soja-Schule, wie die älteren Pasewalker sagen, im Zeitraum von 1965 bis 1985. Die Jahre bezeichnet er heute als die schönsten in seinem Berufsleben. Es gab ein gutes Kollektiv, erinnert sich Heinrich, die Kollegen wären gut ausgebildet von den Lehrerbildungsinstituten gekommen. Immer sei es um die bestmögliche Förderung für die Kinder gegangen. Zu seinem Amtsantritt 1965 pflanzte er einen Fliederbaum. „Ein ganz dunkelblauer“, erinnert er sich. Der stand den Bauarbeiten auf dem Schulhof nunmehr im Weg – und wurde durch eben jenes Apfelbäumchen ersetzt, das Heinrich gemeinsam mit dem Bürgermeister, Ralf Schilling (Schulleiter 1991–2001) und Ralf Schwarz (derzeit Interims-Leiter) am 25. September in den Boden brachte. Damals kam alles aus der SU Wie war das mit der Soja-Schule? Der 89-jährige Herbert Heinrich kramt wieder in den Erinnerungen. Als es um die Namensfindung ging, griff man seinerzeit einfach auf die Bezeichnung der schon existierenden FDJ-Grundorganisation* „Soja Kosmodemjanskaja“ zurück. Das war eine russische Partisanin, die von deutschen Wehrmachtssoldaten auf dem Russlandfeldzug geschnappt und gehenkt worden war. – Damals kam alles aus der SU, soll heißen Sowjetunion, heute aus den USA. So bringt der würdige alte Herr seine Lebensweisheit auf einen Punkt. Mit einem gehörigen Schmunzeln dabei. Der Tag der offenen Tür war nun das offizielle Eröffnungsfest für die sanierte Schule. Gut über hundert Pasewalker verschiedener Lebensalter besichtigten das innen wie außen wieder stattliche Schulhaus. Nicht nur die Türen standen an dem Tag offen, sondern auch die Erinnerungen. Das dichteste Gedränge gab es im 1. Stock, wo das Schuleingangsbuch auslag und Auskunft über jeden Schüler gab, der ab 1940 in der Baustraße das ABC erlernte. Klassenfotos zierten eine improvisierte Ausstellung. Manch ein Besucher hatte sein Schulfoto mitgebracht und freute sich, den einen oder anderen Mitschüler wieder zu erkennen.
Herbert Heinrich, Ralf Schilling (beide Schulleiter a. D.), Ralf Schwarz (Interims-Leiter) und Bürgermeister Rainer Dambach pflanzten einen Apfelbaum.
Inge Guderjan nimmt Anmeldungen kommender ABC-Schützen entgegen.
Derweil spielte sich abseits vom Trubel in einem Klassenraum eine ganz andere Szenerie ab. Eltern reihten sich in eine Warte-
schlange ein, um ihre Kinder für das Unterrichtsjahr ab 2011 eintragen zu lassen, fein säuberlich erfasst von Schulsachbearbeite-
PASEWALKER NACHRICHTEN	rin Inge Guderjan. Was kann einem wieder eröffneten Schulhaus Schöneres passieren? Auf der jüngsten Stadtvertretersitzung wurde beschlossen, der Außenstelle der Grund-
- 34 -	schule Ueckertal, wie sie korrekt heißt, ab dem kommenden Unterrichtsjahr die Selbständigkeit zu geben, vorbehaltlich der Zustimmung durch die Schulkonferenz.
Klassenzimmer einer Grundschule heute, viele Pasewalker staunten. Fotos: Nau.
Nr. 10/2010 * FDJ = Freie Deutsche Jugend, der SED nahestehender zentralistischer Jugendverband der DDR, heute wenige hundert Mitglieder
FESTKONZERT ZUM TAG DER EINHEIT IN ST. MARIEN Kantoreien und Stettiner Philharmonie mit Haydns Jahreszeiten (PN/Nau). In der großen Stadtkirche ist der Wiedervereinigung Deutschlands vor 20 Jahren gedacht worden. Wie schon in den Vorjahren fand ein Festkonzert statt, bei dem dieses Mal Joseph Haydns Oratorium „Die Jahreszeiten“ aufgeführt wurde. Die Marienkantorei hatte dazu Verstärkung vom Kirchenchor Demmin bekommen, es musizierte die Stettiner Philharmonie mit den Solisten Johanna Krumin, Matthias Vieweg und Michael Zabanoff. Die Leitung lag beim Demminer Kantor Thomas Beck. Rund 240 Besucher verfolgten die wuchtig intonierte Aufführung. Bürgermeister Rainer Dambach nahm den 3. Oktober zum Anlass, um über die Vereinigung von West und Ost zu reflektieren und deren Ergebnisse zu hinterfragen. Das Stadtoberhaupt leitete seine Ansprache mit einer rhetorischen Frage ein: „Wissen Sie noch, was Sie heute vor 20 Jahren am 2. Oktober 1990 taten? Einige werden es noch wissen. Die meisten werden es aber nicht mehr genau sagen können. Wenn ich Sie aber frage: Was taten Sie am 9. November ’89 als die Mauer fiel? Dann werden die meisten von Ihnen klipp und klar antworten können“. Der Fall der Mauer habe sich ins Gedächtnis der Nation gegraben. Die offizielle Besiegelung der Deutschen Einheit am 3. Oktober 1990 sei damit keine emotionale Erschütterung mehr gewesen. De Maizière und von Weizsäcker Selbstverständlich war damals am Vorabend der Vereinigung viel Trubel, besonders in Berlin, in der Stadt, in der er damals lebte. Im Konzerthaus am Gendarmenmarkt dirigierte Kurt Masur Beethovens 9. und Lothar de Maizière sagte: „Die Freiheit ist der beste Förderer unserer individuellen Fähigkeiten, sie gehört zu den größten Prüfungen des menschlichen Charakters“. Um Mitternacht sprach Richard von Weizsäcker, damaliger Bundespräsident, am Reichstagsgebäude die Worte: „Die Einheit Deutschlands ist vollendet. Wir sind uns unserer Verantwortung vor Gott und den Menschen bewusst. Wir wollen in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt dienen.“ Zwanzig Jahre sind verflogen „Große Worte wurden am 3. Oktober 1990 gesprochen“, fuhr der Bürgermeister fort. „Aber müssen nicht alle großen Worte naiv – also kindlich, offen und unbefangen – sein? Wenn jene großen Worte ihr kindlich sein verlieren, wenn sie erwachsen werden,
Bürgermeister Dambach bei seiner Festansprache
sind sie nicht mehr groß, sondern klein, manchmal sogar kleinlich. Wie Erwachsene eben. Wie wir! Und wir rechnen und zetern. Und pflegen das Damals. In West und Ost. Ja. Als ob wir unseren alten Kaiser Wilhelm wieder haben wollten. Unsere lieben Feindbilder. Unsere lieben Freundbilder. Und das Vergangene wird für einige viel schöner, als es jemals in Wirklichkeit war. Selbstverständlich war die Einheit Deutschlands am 3. Oktober 1990 nicht vollendet. Im Gegenteil. Am 3. Oktober 1990 wurde die Zweiheit Deutschlands wirklich. Ein Paradoxie: Die BRD und die DDR verschwinden und die Unterscheidungen von Ost und West werden herausgearbeitet, so-
Die Stettiner Philharmoniker unter Leitung des Demminer Kantors Thomas Beck
Rund 240 Besucher verfolgten die Aufführung von Joseph Haydns Oratorium. Fotos: Nau.
PASEWALKER NACHRICHTEN ziologisch, psychologisch, sprachlich und persönlich. Zwanzig Jahre sind verflogen. Vieles ist ungerecht verteilt in Ost und West. Der Kapitalismus ist keine gerechte Ordnung und wird es auch nicht werden. Aber ein Staat in dem der Sozialismus, die sozialistische Idee zu einem ,Gartenzwergsozialismus‘ wurde, ist für mich auch keine Lebensmöglichkeit“. Das Beste herausfiltern „Wäre es nicht wunderbar, wir würden unsere Talente und Fähigkeiten gleichberech-
- 36 tigt in den großen Topf Deutschland werfen, fragte Dambach weiter. Wäre es nicht erstrebenswert, das Beste aus Ost und West, aus Nord und Süd herauszufiltern und daraus ein wahrhaft ,neues Deutschland‘ zu erschaffen?“ In diesem Sinne wünschte er als Bürgermeister der Stadt Pasewalk, viel Freude, viel Kraft beim Zuhören, beim Hinhören und beim Einlassen auf Fremdes. Dambach nannte sich dabei einen gebürtigen Schwaben, einen ehemaligen Wahlberliner und seit über 15 Jahren einen Vorpommern. – Gewerbliche Anzeigen –
Nr. 10/2010 Verschiedene Veranstaltungen Um den Tag der Deutschen Einheit gruppierten sich in der Stadt Veranstaltungen und Feste sehr unterschiedlicher Art. So hatte der Unternehmerverein Pasewalk bereits am 1. Oktober zu einem Einkaufsbummel mit Musik von 17 bis 22 Uhr eingeladen. Am Tag darauf zog ein großer Flohmarkt auf dem zentralen Platz der Stadt Besucher an. In der Oststadt hatte die Neue Pommersche zum Schlemmern in ihre Filiale eingeladen.
20 Jahre Neue Apotheke am Markt Am 01.11.1990 übernahm Dipl.-Pharm. Lutz Splettstößer und seine Ehefrau Gabriele als Betriebswirtin die ehemals staatliche „Neue Apotheke“ in der Pasewalker Ueckerstrasse 23. Aufgrund des schlechten Bauzustandes des Gebäudes entschloss sich das Ehepaar die Apotheke in größere und modernere Geschäftsräume zu verlegen. Mit der „Neuen Apotheke am Markt“ prägt die Apotheke heute wesentlich das Innenstadtbild und stellt täglich ihr pharmazeutisches Leistungsspektrum unter Beweis. Stets auf der Suche nach neuen Herausforderungen behauptet sich das gut organisierte Unternehmen im Wettbewerb mit anderen Anbietern. Durch die Unterstützung sehr engagierter und zuverlässiger Mitarbeiter sieht die Apothekenleitung den Anforderungen der Zukunft aufgeschlossen entgegen. Die Neue Apotheke am Markt hat für Sie ein umfangreiches Service-Paket geschnürt. Wir möchten Ihnen damit bei Erkrankungen helfen und aktiv vorbeugend zu Ihrer Gesundheit beitragen. Die Neue Apotheke am Markt bietet Ihnen folgende Leistungen an: •	Fachkompetente Beratung durch ausgebildetes Fachpersonal, •	Separater Beratungsraum, •	Impfberatung & Reiseberatung, •	Ernährungsberatung, •	Verblisterung von Medikamenten, •	umfangreiches Teeangebot, •	Messung ihrer Blutdruck-, Blutzucker- und Gesamtcholesterinwerte, •	Anmessen von Kompressionsstrümpfe, •	Verleih von medizinischen Geräten, wie Milchpumpe, Blutdruck-, Inhalations-, BZ-Geräte, •	Zertifizierte Apotheke für Diabetesberatung, •	Heim & Pflegedienstversorgung, •	Lieferzulassung für Hilfsmittel für alle Krankenkassen, •	Monatlich kostenlose Kundenzeitschriften: Apotheken Umschau Diabetiker Ratgeber Senioren Ratgeber VIVE-Das Gesundheitsmagazin •	Hausapothekenzertifizierung für AOK, Barmer EK, IKK, BKK •	Beschaffung ausländischer Arzneimittel •	Zytostatikaherstellung •	Parenterale Ernährungslösungen •	Anfertigung von Spezialrezepturen Nach 20 Jahren möchten wir alle Patienten und Kunden vom 4. – 30. Oktober zu uns in die Neue Apotheke am Markt einladen. Wir wollen uns sehr herzlich für ihre Treue bedanken und Sie während unserer Jubiläumswochen mit vielen Angeboten und Aktionen überraschen. In der Woche vom 04.10. bis 08.10.10 können Sie bei uns unsere leckeren Heissgetränke probieren und Erkältungskrankheiten vorbeugen. Vom 11.10. bis 15.10.10 geht es um das Thema Kosmetik „Schön von Kopf bis Fuß“. Herbstzeit ist Teezeit so heißt es vom 18.10. bis 22.10.10. Ab dem 27.10.10 begrüßt Sie Herr Splettstößer an unserer Cocktailbar. Wir freuen uns auf Ihren Besuch ... gez. Lutz Splettstößer	6.10.2010
Schürzen-ABC im Oskar-Picht-Gymnasium (PN/Nau). Am Gymnasium fand wieder ein Projekttag mit Schülern aus Deutschland und Polen statt, die die jeweilige Sprache als Zweitfach erlernen. 40 Teenager erlebten einen Unterrichtstag, wie er nicht alle Tage vorkommt. Koordinatorin Sigrid Bohl hatte sich etwas Besonderes einfallen lassen und dieses Mal Mudder Schulten alias Sabine Witthuhn aus Bergholz eingeladen. Die legte u. a. anhand ihrer demonstrativ vorgetragenen Schürzensammlung einen historisch-lebenspraktischen Unterricht hin, bei dem kein Auge trocken blieb. Ihre Erläuterungen waren mit diversen plattdeutschen Vokabeln ausgeschmückt, was auch Sinn der Sache war, nämlich beiden Seiten die alte Regionalsprache nahe zu bringen. Derartige Projekttage veranstalten das Gymnasium Nr. 4 in Stettin und das Oskar-Picht-Gymnasium seit 2006 regelmäßig. Auf polnischer Seite gab es z. B. gemeinsame Stadtrundgänge in einen Luftschutzbunker, den botanischen Garten oder Ausflüge aufs Dorf. Da die Polen gern tanzen, hatte das Pasewalker Gymnasium dieses Mal auch den Choreographen des Tanzclubs PasewalkStrasburg, Jens Habla, eingeladen zu Polka und Krakowiak. Für die deutsch-polnischen Projekttage organisieren sich die Gymnasien Gelder aus dem Pomerania-Fördertopf für Kleinpro-
Sabine Witthuhn (mit Hut) glänzt in ihrer Rolle als Platt-Lehrerin. Foto: Nau.
jekte, dessen Richtlinien in geradezu klassischer Weise erfüllt werden. Unterstützung kam dieses Mal auch vom Oskar-Picht-För-
derverein und der Elternschaft. Einige Haushalte hatten extra Kuchen gebacken, um die polnischen Gäste verwöhnen zu können.
Rein in die Praxis (PN/Kita). Jetzt war es endlich soweit! In der Kindertagesstätte „Haus der fröhlichen Jahreszeiten“ hatte ich, Carolin Siebert, mehrere Wochen Zeit Praxisluft zu schnuppern. Ich bin Studentin des Bachelor-Studiengangs „Early Education-Bildung und Erziehung im Kindesalter“ im dritten Semester an der Hochschule Neubrandenburg und hatte nun Dank der Leiterin, Silke Wald, die Möglichkeit, mein erstes Blockpraktikum in diesem Studium dort zu absolvieren. Vor fast sechs Wochen kam ich mit Freude, Neugierde und ein wenig Aufregung in die Kindergartengruppe von Frau Birgit Acker, die mich herzlich aufnahm, sowie hilfsbereit und mit sehr viel Offenheit kompetent begleitete. Zu meinen Aufgaben gehörten: die Übernahme von Alltagsgestaltungen, die Beobachtung und Dokumentation einzelner Kinder und Kindergruppen, die Erarbeitung von Bildungsangeboten, das Vorstellen des Spiel-
Den Umriss eines Menschen zu malen, ist gar nicht so leicht. Foto: Kita
zeug-macht-Ferien-Tages bei einer Teamsitzung, sowie die Zusammenarbeit mit Eltern in Form eines Hausbesuchs bei einer Familie und während eines Elterngesprächs. Zu Beginn des Praktikums brachte ich das Projekt „Mein Körper“ mit in die Kita.
Dazu boten meine Anleiterin Frau Acker und ich verschiedene Bildungsangebote zu diesem Thema an. Am Skelett „Ferdinand“ konnten sich die Kinder die meisten Körperteile genauer ansehen. Außerdem malten die Kinder den Umriss eines anderen Kindes, nahmen an Erlebnisgeschichten
und Bewegungsspielen im Sportraum teil, kneteten Menschen und zeichneten Porträts. Jedes Kind konnte sich nach seinen Interessen einbringen und begeistern. Das Praktikum war für mich bedeutungsvoll, lehrreich und interessant. Das Wichtigste: Es machte sehr viel Spaß!
AM RANDE Ein Geruch wie aus alten Eisenbahnzeiten Zum Jubiläum der Bahn machen zwei Dampfloks Zwischenstopp in Pasewalk (PN/Nau). Einer höchst ungewöhnlichen Aufgabe kam die Pasewalker Feuerwehr im September nach. Sie betankte zwei Dampfloks mit Wasser, die einen Nostalgiezug mit 350 Eisenbahnfans zehn Tage lang durch Deutschland beförderten. Mit einem Train durch alle Bundesländer würdigten Bahntouristiker 175 Jahre deutsche Eisenbahn. Die romantische Fahrt mit Original-Dampflokomotiven – eine als Vorspann vornweg, die andere als eigentliche Zuglok – erforderte einen besonderen logistischen Aufwand. Wohl auf keinem Bahnhof in Deutschland gibt es heute noch funktionierende Wasserkräne. In Berlin-Lichtenberg soll kein Wasser zu zapfen gewesen sein, deshalb kam der Zug auch gehörig verspätet an der Uecker an. Da klappte dann alles wie am Schnürchen. Dampfross 1 wurde am Bahnsteig per Schlauchleitung aus dem Hydranten versorgt, Dampfross 2 im Eisenbahnerlebniszentrum Lokschuppen. Besonderer AhaEffekt: Maschine 010509-8 war schon einmal 1979 kurzzeitig in Pasewalk stationiert. Geruch von heißem Öl und Dampf Dampfloks haben kein Gedächtnis. Wohl aber jede Menge Eisenbahnfreunde, die sich zum Zwischenhalt in Pasewalk eingefunden hatten. Kaum noch Parkplätze in der Bahnhofstraße, geschätzt gut 250 Leute, verschiedentlich extra angereist. Für die war die Ankunft der Lokomotiven ein gefundenes Ereignis aus Wiedersehensfreude, Fachsimpelei und Arbeitserinnerung, gepaart mit dem Geruch von heißem Öl und Dampf und dem ganzen Drum und Dran der Epoche der Dampftraktion. Imposant wie eh und je die Materialstärken der Treibräder, Kuppelstangen oder Lokhaken, die klassischen Farben Rot und Schwarz. Imposant das Fauchen und Zischen der Scheinanfahrt, wenn der Lokführer seinen Dampfregler kurz voll aufdreht. Das war schon etliche hundert Fotos wert und natürlich auch Filmminuten. Diese Mal nicht aus dem Bahn-TV, sondern live in Pasewalk.
Scheinanfahrt – eine Augenweide für den Bahnnostalgiker
Aus Europa und Fernost Die Feuerwehr hat sich das Auftanken gut bezahlen lassen. Der Lokschuppen hat sei-
ne kostenlose Werbung erhalten. 350 Fahrgäste aus Europa und Fernost verfolgten neben den Einheimischen das Schauspiel mit.
PASEWALKER NACHRICHTEN Die Herren im gesetzten Alter, auch einige Ehefrauen dabei, haben sich die Reise etwas kosten lassen. Die Rede war an dem Tag von 2.000 Euro. Eingeschlossen zum Beispiel die Übernachtungen an den jeweiligen Etappenorten, gab Armin Götz von der IG Bahntouristik Auskunft. Die Wagenfolge glich einem Orient-Express, wenn in der Ausstattung auch nicht ganz so pompös: 2 Speisewagen, 1 Barwagen, 11 Reisewagen, dazu noch einer fürs Gepäck und ein Beiwagen. Letzterer blieb dem Lokpersonal vorbehalten, das doppelt vorhanden war, um sich zwischenzeitlich abzuwechseln und ruhen zu können. Die Herren um Armin Götz im Abteil der Reiseleitung hatten derweil alle Hände voll zu tun. Auf dem Bahnhof von Pasewalk funktionierte die drahtlose Internetverbindung wieder. Ist alles bereit zum Hotel-Transfer am Etappenziel des Tages in Rostock? Und wo bekommen wir das nächste Wasser her?
Nicht ganz ein Orient-Express, aber in der Atmosphäre dem nahekommend, der gemütliche Barwagen. Alter der Mitreisenden ab 50 Jahre aufwärts. Fotos. Nau.
VEREINE Tag der Vereine, Sommernachtsball und Kürassierhonig (PN/JB). Beim ersten Runden Tisch der Vereine wurde angeregt, sich auf einer gesonderten Plattform über die Gestaltung von Höhepunkten und Produkten mit engem Bezug zur Stadt Pasewalk auszutauschen. Ideen wie Kürassierhonig, Sommernachtsball und Tag der Vereine liefern Stoff
für interessante Gespräche, originelle Produkte und Projekte. Termin ist der 25.10.2010, 19:00 Uhr, Rathaus, Großer Sitzungssaal. Die Plattform ist öffentlich und richtet sich an alle Interessenten. Es moderiert Bürgermeister Rainer Dambach.
Den 1. Runden Tisch der Vereine leitete Bürgermeister Rainer Dambach. Foto: Stadt
Mit Badminton und Spaß auf Erfolgskurs (HS/RB-B). Seit vier Jahren gibt es den Pasewalker und Vierecker Badmintonclub e.V., gegründet von acht enthusiastischen Badmintonspielern, unter anderem von Ralph Burgdorf-Bressem und Enrico Marsal. Mittlerweile ist die Anzahl der Mitglieder auf ein Vielfaches (ca. 70) angestiegen. Allein vierzig Kinder und Jugendliche trainieren jeweils dienstags und freitags in der Ueckersporthalle. Die Erwachsenen trainieren am Dienstag und Donnerstag. Dies wurde möglich, weil der Verein in Eigenleistung und mit Hilfe von Sponsoren 9 Badmintonfelder einbringen ließ. So können gleichzeitig 35 Personen trainieren. Seit diesem Jahr spielen die Erwachsenen des Vereins in der 1. Landesklasse mit. Die Konkurrenz aus Rostock, Saßnitz, Demmin, Anklam, Ribnitz und Graal-Müritz ist sehr stark, aber mittlerweile gelingt es immer besser, den Anschluss zu gewinnen. Die Vereinsmitglieder nehmen auch an anderen Turnieren sehr erfolgreich teil. So gewann Kim-Aljoscha Bressem das Einzel der Männer beim Ueckermünder Stadtfest, Ralph Burgdorf-Bressem wurde Zweiter, beim Mixed verteidigten Ralph Burgdorf-Bressem und Angela Grothe den Titel des 1. PVBC. Das Doppel wurde nur ganz knapp im dritten Satz mit 21:19 gegen Andreas Rohe und Detlef Rabethge verloren. Das Hauptaugenmerk des Vereins liegt auf der Förderung der Kinder, die im Sommer 2010 mit Vereins-T-Shirts ausgestattet
wurden. Ein Kegelnachmittag und das Nikolausturnier werden demn채chst ausgerichtet. Wir hoffen, dass wir weiterhin so viel Zu-
spruch erhalten und uns viele Helfer beim Training und bei den Veranstaltungen unterst체tzen. Gern darf auch unsere homepage
www.pasewalkerbadmintonclub.de besucht werden. Heike Selent und Ralph Burgdorf-Bressem
AMTSBLATT AMT UECKER-RANDOW-TAL
WIR GRATULIEREN Wir gratulieren den Jubilaren des Monates November 2010 zum Geburtstag und wünschen Ihnen für das neue Lebensjahr Gesundheit und viel Freude Gemeinde Brietzig Zum 84. Geburtstag Frau Anni Wesener Zum 78. Geburtstag Frau Frieda Griebenow Herrn Ehrhard Salomonski Zum 71. Geburtstag Herrn Siegfried Bresin Gemeinde Damerow Zum 86. Geburtstag Herrn Fritz Helwig Gemeinde Fahrenwalde Zum 86. Geburtstag Frau Lotte Jahnke Zum 85. Geburtstag Herrn Ernst Schaal Zum 74. Geburtstag Herrn Manfred Kaschube Gemeinde Jatznick Zum 89. Geburtstag Frau Erna Pelz Zum 87. Geburtstag Herrn Horst Ring Zum 86. Geburtstag Frau Hildegard Heidebrecht Zum 85. Geburtstag Herrn Arno Rahn Zum 79. Geburtstag Herrn Alfred Frohloff Herrn Fredy Albrecht Zum 77. Geburtstag Herrn Günter Piepenhagen Zum 76. Geburtstag Herrn Hans-Georg Zastrow Frau Irene Oehlke Frau Christel Frohloff Herrn Janusch Damro Herrn Lothar Born Zum 75. Geburtstag Frau Dr. Brunhilde Sander Herrn Gerd Hübner Zum 73. Geburtstag Herrn Günter Timm Frau Erna Stripp Frau Maria Zorn Frau Christa Engel Zum 72. Geburtstag Herrn Kurt Grap Frau Christel Gottschalk Herrn Egon Flessing
Zum 71. Geburtstag Herrn Willi Laffin Frau Lucie Leumann Zum 70. Geburtstag Herrn Hermann Vilter Herrn Ulrich Müller Herrn Helmut Klimpel Gemeinde Koblentz Zum 76. Geburtstag Herrn Werner Salbreiter Gemeinde Krugsdorf Zum 86. Geburtstag Frau Hildegard Strauch Zum 75. Geburtstag Herrn Siegfried Throner Gemeinde Nieden Zum 80. Geburtstag Frau Helga Wolf Zum 77. Geburtstag Frau Hildegard Hesse Zum 71. Geburtstag Frau Dorothea Schröder Herrn Gerd Koschack Gemeinde Blumenhagen Zum 71. Geburtstag Frau Barbara Börner Frau Natalie Heyden Gemeinde Papendorf Zum 84. Geburtstag Herrn Hans Schneider Zum 78. Geburtstag Frau Hildegard Reepschläger Zum 75. Geburtstag Frau Dorothea Süßenbach Zum 74. Geburtstag Frau Gertrud Peter Herrn Joachim Peter Gemeinde Klein Luckow Zum 84. Geburtstag Frau Elisabeth Seidel Zum 74. Geburtstag Herrn Kurt Schmohl Gemeinde Polzow Zum 84. Geburtstag Frau Lilli Becker
Zum 83. Geburtstag Frau Gerda Steinhöfel Zum 77. Geburtstag Herrn Adolf Schönhoff Zum 71. Geburtstag Herrn Harry Schröder Gemeinde Groß Luckow Zum 78. Geburtstag Herrn Karl Schulz Zum 70. Geburtstag Frau Erika Liermann Gemeinde Rollwitz Zum 80. Geburtstag Herrn Helmut Dewald Zum 76. Geburtstag Frau Hannelore Latzkow Zum 74. Geburtstag Herrn Dieter Knop Zum 72. Geburtstag Frau Lieselotte Schidda Gemeinde Schönwalde Zum 76. Geburtstag Frau Anni Prepernau Zum 73. Geburtstag Herrn Rudolf Schulz Frau Christa Krull Gemeinde Viereck Zum 87. Geburtstag Herrn Werner Dachner Zum 83. Geburtstag Frau Helga Böttcher Zum 76. Geburtstag Frau Brigitta Petri Zum 72. Geburtstag Frau Lore Griebenow Herrn Edward Klimach Zum 71. Geburtstag Frau Regina Langwald Herrn Berthold Rückert Herrn Andreas Schreiber Zum 70. Geburtstag Frau Hildegard Lorenz Herrn Klaus Böttcher
Zum 75. Geburtstag Frau Hannelore Schiebe Gemeinde Züsedom Zum 83. Geburtstag Herrn Herbert Krüger Zum 80. Geburtstag Herrn Winfried Lauterbach Frau Irma Pencun Zum 77. Geburtstag Frau Gisela Buchert Zum 75. Geburtstag Frau Christel Kohls Zum 71. Geburtstag Herrn Hans-Jürgen Barth
Der schöne Sommer ging von hinnen Der schöne Sommer ging von hinnen, der Herbst, der reiche, zog ins Land. Nun weben all die guten Spinnen so manches feine Festgewand. Sie weben zu des Tages Feier mit kunstgeübtem Hinterbein, ganz allerliebste Elfenschleier als Schmuck für Wiese, Flur und Hain. Ja, tausend Silberfäden geben dem Winde sie zum leichten Spiel, die ziehen sanft dahin und schweben ans unbewusst bestimmte Ziel. Sie ziehen in das Wunderländchen, wo Liebe scheu im Anbeginn, und leis verknüpft ein zartes Bändchen mit Freunden das Geburtstagskind. Wilhelm Busch
Gemeinde Zerrenthin Zum 89. Geburtstag Frau Elisabeth Kersten Zum 78. Geburtstag Frau Christel William
Aufgrund des § 36 Meldegesetz M-V vom 12.10.1992 möchten wir darauf hinweisen, dass Bürger, die mit der Veröffentlichung ihres Geburtstages nicht einverstanden sind, Widerspruch im Meldeamt des Amtes Uecker-Randow-Tal einlegen müssen.
ÖFFENTLICHE BEKANNTMACHUNGEN – Öffentliche Bekanntmachungen Anfang – Wahlbekanntmachung 1. Am
findet in der Gemeinde Viereck die Wahl zum Bürgermeister statt.
Gewählt wird in der Gemeinde Viereck der Bürgermeister. Die Wahl zum Bürgermeister dauert von 08.00 bis 18.00 Uhr. 2. Die Gemeinde Viereck ist in einen Wahlbereich eingeteilt. Wahlraum 1 – Viereck, Ernst-Thälmann-Siedlung, Karl-MarxStr. 22 Wahlraum 2 – Viereck, Dorfclub, Schulsteig Wahlraum 3 – Viereck, OT Borken, Kulturhaus, Hofstraße 3. Der Briefwahlvorstand tritt zur Ermittlung des Briefwahlergebnisses für die Bürgermeisterwahl
den jeweiligen Wahllokalen zusammen.
4. Jeder Wahlberechtigte kann nur in dem Wahlraum des Wahlbezirks wählen, in dessen Wählerverzeichnis er eingetragen ist. Die Wähler haben zur Wahl ihre Wahlbenachrichtigung und ihren Personalausweis, Unionsbürger einen gültigen Identitätsausweis oder Reisepass mitzubringen. Sie haben sich auf Verlangen des Wahlvorstandes über ihre Person auszuweisen. Die Wahlbenachrichtigung wird dem Wähler belassen und ist im Falle einer Stichwahl erneut dem Wahlvorstand vorzuzeigen. Die Stimmzettel müssen vom Wähler in einer Wahlzelle des Wahlraumes gekennzeichnet werden. Es ist darauf zu achten, dass die Stimmzettel gefaltet werden.
5. Die Wahlhandlung sowie die im Anschluss an die Wahlhandlung erfolgende Ermittlung und Feststellung der Wahlergebnisse im Wahlbezirk sind öffentlich. Jedermann hat Zutritt, soweit das ohne Beeinträchtigung des Wahlgeschäfts möglich ist. 6. Wähler, die einen Wahlschein für die Bürgermeisterwahl haben, können an der Wahl des Bürgermeisters in dem Wahlgebiet für das der Wahlschein gilt, a) durch Stimmabgabe in einem beliebigen Wahlbezirk des Wahlgebietes oder b) durch Briefwahl wählen. Wer durch Briefwahl wählen will, muss sich von der Gemeindewahlbehörde - für die Bürgermeisterwahlen den amtlichen Stimmzettel, den amtlichen Wahlumschlag sowie einen amtlichen gelben Wahlbriefumschlag beschaffen und seinen Wahlbrief mit dem Stimmzettel (im verschlossenen Stimmzettelumschlag) und dem unterschriebenen Wahlschein so rechtzeitig der auf dem Wahlbriefumschlag angegebenen Stelle übersenden, dass er dort spätestens am Wahltag bis 18.00 Uhr für die Bürgermeisterwahl eingeht. Der Wahlbrief kann auch bei der angegebenen Stelle abgegeben werden. 7. Jeder Wahlberechtigte kann sein Wahlrecht für die Bürgermeisterwahl nur einmal und nur persönlich ausüben. Wer unbefugt wählt oder sonst ein unrichtiges Ergebnis einer Wahl herbeiführt oder das Ergebnis verfälscht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. Der Versuch ist strafbar (§ 107a Abs. 1 und 3 des Strafgesetzbuches).
4.1 Wahl des Bürgermeisters Gewählt wird mit amtlichen grauen Stimmzetteln. Jeder Wähler erhält bei Betreten des Wahlraumes den amtlichen Stimmzettel ausgehändigt. Jeder Wähler hat eine Stimme. Der Stimmzettel enthält jeweils unter fortlaufender Nummer die im Wahlgebiet zugelassenen Wahlvorschläge unter Angabe der Namen der Parteien und Wählergruppen und ihrer Kurzbezeichnung bzw. die Bezeichnung „Einzelbewerber“ sowie die Namen der Bewerber. Rechts neben dem Namen eines jeden Bewerbers befindet sich ein Kreis für die Kennzeichnung. Der Wähler gibt seine Stimme in der Weise ab, dass er auf dem Stimmzettel mit mehreren Bewerbern durch ein in einen Kreis gesetztes Kreuz oder auf andere Weise eindeutig kenntlich macht, welchem Bewerber sie gelten soll. Der Stimmzettel ist vom Wähler so zu falten, dass der Inhalt verdeckt ist. Der gefaltete Stimmzettel wird in die Wahlurne gelegt.
Pasewalk, den 30.09.2010
Fabian Gemeindewahlleiter
Jahresrechnung der Gemeinde Krugsdorf für das Haushaltsjahr 2009 Die Gemeindevertretung der Gemeinde Krugsdorf hat in ihrer Sitzung am 23.09.2010 die Jahresrechnung 2009 festgestellt und dem Bürgermeister vorbehaltlos Entlastung erteilt. Die Jahresrechnung und die Erläuterungen liegen während der Dienststunden im Amt Uecker-Randow-Tal, Lindenstraße 32, 17309 Pasewalk, Zimmer 111, für jeden zur Einsichtnahme aus. Pasewalk, den 16.10.2010 Schilling Bürgermeister
Jahresrechnung der Gemeinde Schönwalde für das Haushaltsjahr 2009 Die Gemeindevertretung der Gemeinde Schönwalde hat in ihrer Sitzung am 02.09.2010 die Jahresrechnung 2009 festgestellt und dem Bürgermeister vorbehaltlos Entlastung erteilt. Die Jahresrechnung und die Erläuterungen liegen während der Dienststunden im Amt Uecker-Randow-Tal, Lindenstraße 32, 17309 Pasewalk, Zimmer 111, für jeden zur Einsichtnahme aus. Pasewalk, den 16.10.2010
Wree Bürgermeister
die nächsten Fischereischeinprüfungen, für die Bereiche Stadt Pasewalk, Amt Uecker-Randow-Tal und Amt Löcknitz-Penkun statt. Bewerbungen werden bis spätestens eine Woche vor dem Prüfungstermin bei der Prüfungsbehörde des Amtes Uecker-Randow-Tal, Hauptund Ordnungsamt, Zimmer 206, in Pasewalk entgegengenommen. In der Bewerbung müssen folgende Angaben enthalten sein: - Name, Vorname,	- Geburtsdatum und Geburtsort, - Anschrift des Hauptwohnsitzes, - Unterschrift des Antragstellers sowie - bei einem minderjährigen Antragsteller eine schriftliche Einverständniserklärung des gesetzlichen Vertreters. Mit der Bewerbung ist eine Gebühr zur entrichten. Diese Gebühr beträgt bei Personen bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres 15,00 Euro und nach dem 18. Lebensjahr 25,00 Euro. Die Prüfung dauert 90 Minuten. Sie erfolgt zu folgenden Sachgebieten:
Jahresrechnung der Gemeinde Viereck für das Haushaltsjahr 2009
1. Allgemeine Fischkunde (Bau des Fischkörpers, Bau und Funktion der Organe, Altersbestimmung, Unterscheidung der Geschlechter, Fischkrankheiten), 2. Besondere Fischkunde (Unterscheidung und Lebensweise der heimischen Fischarten),
Die Gemeindevertretung der Gemeinde Viereck hat in ihrer Sitzung am 21.09.2010 die Jahresrechnung 2009 festgestellt und dem Bürgermeister vorbehaltlos Entlastung erteilt.
3. Gerätekunde / erlaubte und verbotene Fanggeräte und -methoden, praktische Handhabung der Fanggeräte),
Die Jahresrechnung und die Erläuterungen liegen während der Dienststunden im Amt Uecker-Randow-Tal, Lindenstraße 32, 17309 Pasewalk, Zimmer 111, für jeden zur Einsichtnahme aus.
4. Gewässerkunde (Gewässertyp, Fischregion, Gewässerpflege, Gewässerverunreinigungen, Sauerstoff- und Temperaturverhältnisse, Fischhege, Besatzmaßnahmen) sowie
Pasewalk, den 21.09.2010
5. Rechtskunde (Grundzüge des Landesfischerei-, Naturschutz-, Tierschutz und Umweltrecht sowie des fischereispezifischen Straf- und Ordnungswidrigkeitenrechts, Behandlung gefangener Fische). Der Antragsteller hat seine Identität am Tag der Fischereischeinprüfung der Prüfungsbehörde nachzuweisen.
Mohrholz Bürgermeister
Korrektur zur Veröffentlichung im Amtsblatt August 2010 Hier muss es in der Bekanntmachung der Haushaltssatzung der Gemeinde Züsedom richtig heißen: Die rechtsaufsichtliche Genehmigung mit einer Kreditaufnahme-Genehmigung in Höhe von 31.600 EUR wurde am 07.06.2010 erteilt.
Bekanntmachung der Gemeinde Viereck über die Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes Nr. 1 „Photovoltaik“ und die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit nach § 3 (1) BauGB
Pasewalk, den 16.10.2010
Neumann Bürgermeisterin
Amtliche Bekanntmachung für die Ablegung der Fischereischeinprüfung Entsprechend der Verordnung über die Fischereiprüfung des Landes Mecklenburg-Vorpommern (Fischereiprüfungsverordnung – FschPfVO M-V) vom 11. August 2005 finden an folgenden Tagen
Die Gemeinde Viereck hat am 28.01.2010 die Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes Nr. 1 „Photovoltaik“ beschlossen. Ziel des Planverfahrens ist es, mit der Errichtung der Photovoltaikanlage umweltschonende Energie zu gewinnen. Der Geltungsbereich des Plangebietes befindet südlich der Ortslage Borken. Es wird im Norden durch Ackerland, im Osten durch die Gemarkungsgrenze, im Süden durch den Latzigsee und im Osten durch die Randow begrenzt. Die Unterlagen zur frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit, die über die allgemeinen Ziele und Zwecke der Planung Auskunft geben, liegen in der Zeit vom 25. Oktober 2010 – 25. November 2010
Dienstag, den 26. Oktober 2010 um 16.00 Uhr im Beratungsraum des Amtes Uecker-Randow-Tal, 17309 Pasewalk, Lindenstraße 32
im Amt Uecker-Randow-Tal, Bauverwaltung, Zimmer 104, Lindenstraße 32, 17309 Pasewalk öffentlich aus.
Auslegungszeiten: Montag:	09.00 – 11.30 Uhr Dienstag:	09.00 – 12.00 Uhr und 14.00 – 18.00 Uhr Mittwoch:	Keine Sprechzeiten Donnerstag:	09.00 – 12.00 Uhr und 13.00 – 15.30 Uhr Freitag:	08.00 – 11.30 Uhr
Übersichtsplan (unmaßstäblich):
In der Zeit der öffentlichen Auslegung wird Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung gegeben. Übersichtsplan (unmaßstäblich): siehe rechts
Viereck, den 21.09.2010
Klarstellungs- und Ergänzungssatzung der Gemeinde Zerrenthin gemäß § 34 Abs. 4 Nr. 1 und 3 Baugesetzbuch (BauGB) Präambel
Aufgrund des § 34 Abs. 4 des Baugesetzbuchs (BauGB) in der Fassung der Bekanntmachung vom 23.09.2004 (BGBl. I, S. 2414), zuletzt geändert durch Gesetz vom 31.07.2009 (BGBl. I S. 2585) m. W. v. 01.03.2010 in Verbindung mit den §§ 5 und 22 (3) Nr. 6 der Kommunalverfassung für das Land Mecklenburg-Vorpommern (KV M-V) in der Fassung der Bekanntmachung vom 08.06.2004 (GVOBl. M-V, S. 205) zuletzt geändert durch das Gesetz vom 14.12.2007 (GVOBl. M-V, S. 410, 413) wird nach Beschlussfassung der Gemeindevertretung Zerrenthin vom 21.07.2010 die folgende Klarstellungs- und Ergänzungssatzung erlassen:
Die Satzung tritt am Tag nach ihrer bewirkten Bekanntmachung in Kraft.
§ 1 Räumlicher Geltungsbereich Durch die Satzung wird die „Grenze des im Zusammenhang bebauten Ortsteils“ klargestellt und um einzelne Außenbereichsflächen, die durch die bauliche Nutzung des angrenzenden Bereichs entsprechend geprägt sind, ergänzt. Die Grenze des räumlichen Geltungsbereiches dieser Satzung ergibt sich aus der Planzeichnung, die dieser Satzung als Anlage beigefügt ist. Die Anlage ist Bestandteil dieser Satzung.
§ 2 Zulässigkeit von Vorhaben 1.	Innerhalb der in § 1 festgelegten Grenzen des Klarstellungsbereiches richtet sich die planungsrechtliche Zulässigkeit von Vorhaben ausschließlich nach § 34 BauGB. 2.	Innerhalb der in § 1 festgelegten Grenzen der Ergänzungsbereiche richtet sich die planungsrechtliche Zulässigkeit von Vorhaben nach § 34 BauGB.
§ 3 Baugrenzen Die Hauptgebäude sind innerhalb der festgesetzten Baugrenzen zu errichten.
Zerrenthin, den 16.10.2010
Lemke Bürgermeisterin
Übersichtsplan unmaßstäblich: siehe rechts
Jedermann kann die Satzung mit der Begründung während der Öffnungszeiten in der Bauverwaltung des Amtes Uecker-Randow-Tal, Lindenstraße 32, 17309 Pasewalk einsehen und über den Inhalt Auskunft verlangen.
Gemäß § 5 Abs. 5 der Kommunalverfassung Mecklenburg-Vorpommern kann ein Verstoß gegen Verfahrens- und Formvorschriften, die in diesem Gesetz enthalten oder aufgrund dieses Gesetzes erlassen worden sind, nach Ablauf eines Jahres seit der öffentlichen Bekanntmachung nicht mehr geltend gemacht werden, wenn bei der Bekanntmachung auf die Regelungen dieses Absatzes hingewiesen worden ist. Diese Folge tritt nicht ein, wenn der Verstoß innerhalb der Jahresfrist schriftlich unter Bezeichnung der verletzten Vorschrift und der Tatsache, aus der sich der Verstoß ergibt, gegenüber der Gemeinde geltend gemacht wird. Eine Verletzung von Anzeige-, Genehmigungs- oder Bekanntmachungsvorschriften kann abweichend von Satz 1 stets geltend gemacht werden.
§ 4 Naturschutzrechtlicher Ausgleich Auf den Eingriffsgrundstücken sind als Ausgleichsmaßnahmen die festgesetzten Baumpflanzungen und Heckenpflanzungen vorzunehmen.
Öffentliche Bekanntmachung Aufforderung zur Anmeldung unbekannter Rechte
Das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt Vorpommern - Flurneuordnungsbehörde - beabsichtigt in der Gemeinde	Klein Luckow	Klein Luckow	Rothemühl
Gemarkung	Klein Luckow	Klein Spiegelberg	Rothemühl-Forst
Flur	11	2	4
Flurstück 88 36 7/6
ein Freiwilliges Landtauschverfahren – Klein Luckow VI-Rothemühl – nach § 54 des Landwirtschaftsanpassungsgesetzes (LwAnpG) durchzuführen. Inhaber von Rechten, die nicht aus dem Grundbuch ersichtlich sind, aber zur Beteiligung am Bodenordnungsverfahren berechtigen, werden aufgefordert, ihre Rechte innerhalb von 3 Monaten – gerechnet vom ers-
ten Tage dieser Bekanntmachung an – bei der Flurneuordnungsbehörde, dem Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt Vorpommern, Bergstraße 13, in 17379 Ferdinandshof, anzumelden. Die Rechte sind auf Verlangen der Flurneuordnungsbehörde innerhalb einer von dieser zu setzenden Frist nachzuweisen. Werden Rechte erst nach Ablauf der vorbezeichneten Frist angemeldet oder nachgewiesen, so kann die Flurneuordnungsbehörde die bisherigen Verhandlungen und Festsetzungen gelten lassen. Der Inhaber eines vorstehend bezeichneten Rechtes muss die Wirkung eines vor der Anmeldung eingetretenen Fristablaufes ebenso gegen sich gelten lassen wie der Beteiligte, demgegenüber die Frist durch Bekanntgabe des Verwaltungsaktes zuerst in Lauf gesetzt worden ist.
Ferdinandshof, den 31. August 2010
Im Auftrag	gez. Christensen
Ausgefertigt: Staatliches Amt für Landwirtschaft und Umwelt Vorpommern Ferdinandshof, den 02.09.2010 i. A. Holtgräfe
Az.: 5433.24/62-026 VI
Das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt Vorpommern – Flurneuordnungsbehörde – beabsichtigt in der Gemeinde:	Gemarkung:	Landkreis:	Flur:	Flurstücke:
Viereck	Viereck	Uecker-Randow	3	34/2, 36/2
Viereck	Viereck	Uecker-Randow	5	1/1, 1/2, 1/4
Viereck Viereck Uecker-Randow 6 64
ein Freiwilliges Landtauschverfahren – Viereck I - nach § 54 des Landwirtschaftsanpassungsgesetzes (LwAnpG) durchzuführen. Inhaber von Rechten, die nicht aus dem Grundbuch ersichtlich sind, aber zur Beteiligung am Freiwilligen Landtauschverfahren berechtigen, werden aufgefordert, ihre Rechte innerhalb von 3 Monaten – gerechnet vom ersten Tage dieser Bekanntmachung an – bei der Flurneuordnungsbehörde, dem Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt Vorpommern, Bergstraße 13, in 17379 Ferdinandshof, anzumelden. Die Rechte sind auf Verlangen der Flurneuordnungsbehörde innerhalb einer von dieser zu setzenden Frist nachzuweisen. Werden Rechte erst nach Ablauf der vorbezeichneten Frist angemeldet oder nachgewiesen, so kann die Flurneuordnungsbehörde die bisherigen Verhandlungen und Festsetzungen gelten lassen.
Zweckverband für Wasserver- und Abwasserentsorgung Strasburg Wismarer Weg 7, 17335 Strasburg (Uckermark)
An die Mitglieder des Zweckverbandes für Wasserver- und Abwasserentsorgung Strasburg
Einladung Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit lade ich Sie zu einer öffentlichen Sitzung der Verbandsversammlung des Zweckverbandes für Wasserver- und Abwasserentsorgung Strasburg am Montag, den 22.11.2010, um 18:00 Uhr ein. Die Sitzung findet in Pragsdorf, im Beratungsraum des Gemeindehauses statt.
Der Inhaber eines vorstehend bezeichneten Rechtes muss die Wirkung eines vor der Anmeldung eingetretenen Fristablaufes ebenso gegen sich gelten lassen wie der Beteiligte, demgegenüber die Frist durch Bekanntgabe des Verwaltungsaktes zuerst in Lauf gesetzt worden ist. Ferdinandshof, den 17. September 2010 Staatliches Amt für Landwirtschaft und Umwelt Vorpommern - Flurneuordnungsbehörde Bergstraße 13, 17379 Ferdinandshof Im Auftrag	gez. Christensen
Ausgefertigt: Staatliches Amt für Landwirtschaft und Umwelt Vorpommern Ferdinandshof, den 21. Sep. 2010 i. A. gez. Holtgräfe
A z.: 5433.24/62-060 I
Tagesordnung: 1. Begrüßung, Bestätigung der Tagesordnung und Feststellung der Beschlussfähigkeit 2. Bürgerfragestunde 3. Protokollkontrolle der Vorstandssitzung vom 30.11.2009 4. Bericht des Verbandsvorstehers 5. Bericht über die Abschlussprüfung des Wirtschaftsjahres 2009 sowie dessen Feststellung 6. Entlastung des Vorstandes für das Jahr 2009 7. Wahl des Wirtschaftsprüfers 2010 8. Beratung und Beschlussfassung zum Wirtschaftsplan 2011 9. Beratung und Beschlussfassung über die 7. Satzung zur Änderung der Verbandssatzung des Zweckverbandes für Wasserver- und Abwasserentsorgung Strasburg vom 05.12.2001 10. Sonstiges Mit freundlichen Grüßen Norbert Raulin, Verbandsvorsteher
Bekanntmachung der Gemeinde Zerrenthin über die öffentliche Auslegung des Bebauungsplanes Nr. 1 „Photovoltaikanlage“ Die Gemeindevertretung Zerrenthin hat in ihrer Sitzung am 13.10.2010 den Beschluss über die Billigung des Entwurfs des Bebauungsplanes Nr. 1 „Photovoltaikanlage“, bestehend aus der Planzeichnung und der Begründung mit Umweltbericht gefasst. Der Geltungsbereich des Plangebietes befindet sich südlich der Ortslage Zerrenthin auf dem Flurstück 133, Flur 7 der Gemarkung Zerrenthin. Er umfasst die Fläche der ehemaligen Sandgrube der Gemeinde Zerrenthin, die als Abfalldeponie teilweise verfüllt wurde. In der Zeit vom
25.10.2010 – 25.11.2010. erfolgt im Amt Uecker-Randow-Tal, Bauverwaltung, Zimmer 104, Lindenstraße 32, 17309 Pasewalk, die öffentliche Auslegung gemäß § 3 Abs. 2 BauGB.
Montag, Mittwoch, Donnerstag	08.00 – 12.00 Uhr u. 13.00 – 15.30 Uhr Dienstag	08.00 – 12.00 Uhr u. 13.00 – 18.00 Uhr Freitag	08.00 – 12.00 Uhr In der Zeit der öffentlichen Auslegung können von jedermann Bedenken und Anregungen zu dem Entwurf und dessen Begründung mit Umweltbericht schriftlich oder während der o. g. Zeiten zur Niederschrift vorgebracht werden. Nach § 4 a Abs. 6 BauGB können Stellungnahmen, die im Verfahren der Öffentlichkeits- u. Behördenbeteiligung nicht rechtzeitig abgegeben worden sind, bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben, sofern die Gemeinde deren Inhalt nicht kannte und nicht hätte kennen müssen und deren Inhalt für die Rechtmäßigkeit des Bebauungsplanes nicht von Bedeutung ist. Zerrenthin, den 13.10.2010
Lemke Bürgermeister
Förderung für deutsch-polnische Begegnungsprojekte möglich Deutsch-polnische Begegnungsprojekte können in der laufenden Förderperiode im Rahmen des Förderprogrammes „Ziel 3 – Europäische territoriale Zusammenarbeit - Grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Länder Mecklenburg-Vorpommern / Brandenburg und der Republik Polen (Wojewodschaft Westpommern)“ mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung – INTERREG IV A – unterstützt werden. Die durch den Fonds geförderten Maßnahmen sollen die Entstehung neuer und die Festigung bereits bestehender grenzüberschreitender Kontakte unterstützen. Mit der Möglichkeit des kleinen Fonds soll durch Annäherung und Verständigung die Zusammenarbeit in der Grenzregion gefördert werden. Antragsberechtigt sind gemeinnützig agierende Projektträger aus den Landkreisen NVP, DM, RÜG, OVP, UER, BAR, UM sowie den kreisfreien Städten Stralsund, Greifswald und Neubrandenburg. Die Maßnahme muss im deutschen Teil der Euroregion POMERANIA unter Mitwirkung und entsprechender Beteiligung eines nichtgewerblichen Projektpartners aus dem polnischen Teil des Fördergebietes durchgeführt werden. Gefördert werden Projekte in den Bereichen Kultur, Sport, Kinder-, Jugend- und Seniorenaustausch, soziale Integration, Gesundheit und Umweltschutz. Im Rahmen der genannten Schwerpunkte können unter anderem Workshops, Schulungen, Festivals, gemeinsame Übungen und auch Aktivitäten im Rahmen kommunaler Partnerschaften durchgeführt werden. Der maximale Zuschuss beträgt 85 % der förderfähigen Gesamtausgaben eines Projektes. Diese können in besonderen Fällen bis zu 25.000 EUR pro Projekt betragen. Die Projektausgaben sind durch den Antragsteller vollständig vorzufinanzieren. Um eine ordnungsgemäße Antragsbearbeitung und -entscheidung zu gewährleisten, sollte die Antragstellung 3 Monate vor Projektbeginn (Abschluss des ersten Liefer-oder Leistungsvertrags) erfolgen. Anträge können laufend eingereicht werden. Die erforderlichen Unterlagen für eine Antragstellung stehen als Download unter www.pomerania.net – Fonds für kleine Projekte – zur Verfügung. Für Auskunft und Beratung stehen die Mitarbeiterinnen des Fonds für kleine Projekte telefonisch unter 039754-529-14/24/25 oder per Email unter info@pomerania.net zur Verfügung.
– Öffentliche Bekanntmachungen Ende – Konzertreise Stettiner Philharmonie Festliche neue Saisoneröffnung 2010 Einmal im Monat, immer freitags – geht es mit dem Reisebus in die Stettiner Philharmonie. 15.40 Uhr ab Ueckermünde, 15.55 Uhr Eggesin, 16.05 Uhr Torgelow, 16.20 Uhr Pasewalk und 16.40 Uhr Löcknitz. Nationale und internationale Dirigenten und Solisten werden von den Stettiner Philharmonikern begleitet. 22. Oktober 2010	E. Lalo	Sinfonie op. 21 Prokofjew	Sinfonie Nr. 5 op. 100 Auskunft und Buchung: Tel. 039771-22865
AUS DEN GEMEINDEN Eine geht noch … (URT/Schrom). Rings um die Höhe 99,2 der Ortslage Züsedom drehen sich in allen Himmelsrichtungen über einhundert Windenergieanlagen. Allein südlich der Gemeinde Züsedom drehen sich neun. Und eine soll noch dazu kommen. Deshalb standen im Mittelpunkt der Sitzung der Gemeindevertretung Züsedom am 6. September 2010 der Beschluss über die Aufstellung des sachlichen Teilflächennutzungsplanes „Windfeld Züsedom“ und der Beschluss über eine Veränderungssperre zur Sicherung der Planung im künftigen Bebauungsgebiet der Gemeinde. Auf dem Gebiet der Gemeinde Züsedom, welches im Regionalen Raumentwicklungsprogramm Vorpommern als Eignungsgebiet für Windenergieerzeugung ausgewiesen ist, wird seit 2007 ein Windpark mit neun Windenergieanlagen betrieben. Um dem raumordnerischen Optimierungsgebot, die landesplanerisch ausgewiesenen Eignungsgebiete für Windenergienutzung optimal auszunutzen, gerecht zu werden, ist durch die Windpark Fahrenwalde infra GmbH die Errichtung einer zehnten Windkraftanlage im Gemeindegebiet Züsedom geplant, die die Kosten für die Aufstellung und Durchführung des Planverfahrens trägt. Hierzu hatte die Gemeindevertretung Züsedom am 5. Juli 2010 einen Beschluss über die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 1 „Windfeld Züsedom“ und den Satzungsbeschluss über eine Veränderungssperre, gefasst. „Da die Gemeinde über keinen Flächennutzungsplan verfügt, ist für das Gebiet, innerhalb dessen die Gemeinde die sonstige Sonderge-
Bürgermeisterin Gerlind Neumann beim Vorlesen der Beschlussvorlagen. Foto: Günter Schrom
Zwei der neun Windkraftanlagen stehen unmittelbar am Rande der Gemeinde Züsedom in rund dreihundert Meter Entfernung. Foto: Günter Schrom
bietsfläche für Windkraftnutzung ausweist, ein sachlicher Teilflächennutzungsplan aufzustellen. Wir wollen in Richtung der Gemeinde Fahrenwalde keine weiteren Windkraftanlagen zulassen, zumal Fahrenwalde selbst einen Windpark plant“, sagte Bürgermeisterin Gerlind Neumann. Beide Satzungen, die bis zum 6. Oktober 2010 in der Gemeinde ausliegen, wurden einstimmig beschlossen. Der Junker Don Quijote von der Mancha auf seinem Klepper Rosinante und sein Knappe Sancho Pansa hätten ihre helle Freude daran gehabt, diesen riesigen Windmühlenflügelpark von der Höhe 99,2 aus zu erstürmen.
Teile der ehemaligen Polstermöbelfabrik sind noch zu haben (URT/Schrom). Im Mittelpunkt der öffentlichen Sitzung der Gemeindevertretung Blumenhagen am 9. September 2010 stand der Satzungsbeschluss über den Bebauungsplan Nr. 1 „Ehemalige Polstermöbelfabrik“ Blumenhagen, gelegen im Ortskern des Dorfes zwischen der alten Gutsanlage und der Kirche, der nach Auslegung vom 3. Mai bis zum 3. Juni und den im überarbeitenden Planentwurf vorgebrachten Anregungen und Abwägungen von Behörden und Träger öffentlicher Belange einstimmig beschlossen wurde. „Ein Teil des Bebauungsplanes ist das im guten Bauzustand befindliche Objekt der ehemaligen Tischlerei, Möbel- und Fensterbau Wollmuth, die 2001 in Insolvenz gegangen ist“, sagte Bürgermeister Horst Kenner. Er verwies darauf, dass in diesem Objekt die Ansiedlung kleinerer Gewerbe bzw. Gewerke möglich sei, dessen Teile in vier Teilstücke aufgeteilt wurden, von denen noch zwei zu haben sind. „Erfolgreich“, so der Bürgermeister, „hat sich Ulrich Hoffmann mit seinem Unternehmen Digitale und analoge Fotografie auf dem Areal in der Dorfstraße 22 angesiedelt“. „In den nächsten Tagen werde daran gearbeitet, damit das Wasser an der Bushalteselle wieder abfließen kann und die Dorfbeleuchtung über die drei Verteilerstellen von 19 bis 21:30 und von 04:30 bis 6 Uhr wieder automatisch geschaltet werden können“ sagte Horst Kenner in seinem Bericht. Er informierte darüber, dass ein Kabelbruch in der Dorfstraße durch die Verlegung der Gasversorgung entstanden sei. Aufgenommen und neu verlegt werden soll der zu tief liegende Gehweg, vom Neubau bis zu den Eigenheimen. Er bedankte sich bei allen Einwohnern und insbesondere beim Kulturausschuss unter Leitung von Volker Berg, dass das Dorffest im August ein voller Erfolg war. „Die gute Resonanz zeigte, dass unsere Bürger das Dorfleben nicht vor sich hinlaufen lassen, sondern sich aktiv einbringen wollen“, konstatierte Kenner. Im November ist eine thematische
Für das im guten Bauzustand beﬁndliche Objekt der ehemaligen Tischlerei, Möbel- und Fensterbau Wollmuth wird ein Investor gesucht. Foto: Günter Schrom
Veranstaltung für die Einwohner geplant. Im letzten Jahr zeigte der Pasewalker Ulrich Duckwitz seine Reise nach Russland. In diesem Jahr soll die Veranstaltung unter dem Motto: „Dorfgeschichte & Dorfgeschichten“ stehen. Dazu sind alle Bürger aufgerufen, sich mit ihren Fotos, VHS-Kassetten und anderen
historischen Dokumenten einzubringen. „Wir wollen in einer ehrenamtlichen Arbeitsgemeinschaft, die sich zwei bis dreimal im Jahr trifft, die Aufarbeitung unserer Dorfgeschichte vorantreiben. Alle Dokumente erhalten die Bürger, nachdem wir diese für die Dorfchronik kopiert haben, wieder zurück“, sagte Volker Berg.
INFORMATIONEN Jatznicker Bibliothek lädt ein
Die Jatznicker Bibliothek lädt in die Räume der ehemaligen Haupt- und Realschule ein. Öffnungszeiten: Dienstag 15.00 – 18.00 Uhr und Donnerstag: 15.00 – 16.30 Uhr
Ordnung und so die Erinnerung wach gehalten. Ein Mensch ist nicht vergessen.
Kreisjägerschaft bietet Ausbildung zum Jäger an (URT/Schrom). Die Kreisjägerschaft des Landkreises bietet interessierten Bürgerinnen und Bürgern eine Ausbildung zum Jungjäger an. „Das erklärte Ziel der Kreisjägerschaft besteht darin, dem bodenständigen Nachwuchs, auch den weniger bemittelten Jungjägern, eine Chance zu geben, das Waidwerk zu erlernen und ausüben zu können. Erfüllen Sie sich ihren lang gehegten Wunsch, sich in die Schar der Jäger einzureihen, um aktiv an der Hege des heimischen Wildes teilzunehmen“, lädt der Vorsitzende der Kreisjägerschaft, Wilhelm Schröter, ein. Der Lehrgang beginnt am 1. Dezember 2010 und steht unter der Leitung von Peter Höhne, Obmann für Wildbewirtschaftung. Der Lehrgang, der etwa 230 Stunden theoretische und praktische Ausbildung umfasst, beinhaltet aktuelles Wissen in den Fächern Wildtierkunde, Waffentechnik, Wildhygiene, Jagdrecht, jagdliches Brauchtum, Jagdgebrauchshundewesen und Naturschutz. Hinzu kommt eine schießpraktische Ausbildung auf dem Schießstand. Für Informationen zur Ausbildung, Ausbildungsort und Termine steht Lehrgangsleiter Peter Höhne unter Telefon 03976 202462 und 0171 2812886 zur Verfügung. Waidmanns Heil!
Der Förderverein „Hanno-Günther Ferdinandshof e.V.“ informiert: (URT/PM). Auf den Festlichkeiten zum 40. Jahrestag der Schule ist es dem Verein mit Hilfe der Schüler gelungen, über 500 Euro an Spenden zu sammeln. Hierfür möchten wir uns herzlich bedanken. Nach der kürzlich erfolgten Neugründung sind wir natürlich noch auf der Suche nach Menschen, denen diese Schule 12 Euro im Jahr wert ist und die Mitglied werden wollen. Andersen, Vorsitzender
Grab wird noch heute gepflegt (URT/I. Drechsler). 1945, noch während der letzten Kriegstage, ist in Rollwitz ein toter Soldat geborgen und auf dem Friedhof beerdigt worden. Leider konnte seine Identität nicht festgestellt werden, er hatte weder Uniform an noch eine Identitätsmarke bei sich. Noch heute wird das Grab auf dem Rollwitzer Friedhof in
Das Grab des Soldaten. Foto: Irmhild Drechsler
Gründung der internationalen Arbeitsgruppe PAiR (URT/PM). Nach einem dreitägigen Symposium zum Thema „Performing Arts in Residence“ wurde am 15. September 2010 auf Schloss Bröllin die Arbeitsgruppe „PAiR“ (Performing Arts in Residence) ins Leben gerufen. Hintergrund für die Gründung sind die schwierigen Arbeitsbedingungen für darstellende Künstler, vor allem für Gruppen und Ensembles, und der wachsende Bedarf an Recherche- und Produktionsorten für die künstlerische Arbeit. Die Initiatoren von schloss bröllin e.V. waren mit der Idee, Residenzen für Performing Arts auf regionaler, europäischer und internationaler Ebene zu stärken und eine Interessensgemeinschaft von Residenzhäusern unter dem Netzwerk Res Artis zu gründen, auf positive Resonanz gestoßen. Am Symposium
nahmen Vertreter der Kultur- und Kreativwirtschaft, der Initiative Internationaler Tourismus, der Bundeskulturstiftung und internationale Mitglieder von Residenzhäusern teil. Dahinter steht die Idee, erstmalig Residenzen und deren Kunstproduktion in Verbindung mit Fragen des Tourismus, der Wirtschaftsförderung und der internationalen Verständigung auf lokaler Ebene zu verknüpfen. Am Ende des diskussionsreichen Treffens verfassten die „PAiR“-Gründungsmitglieder, angereist aus Bulgarien, Deutschland, Italien, Polen und Tschechien, ein gemeinsames Positionspapier, in dem die Ziele und erste Arbeitsschritte definiert sind: Auf regionaler, europäischer und internationaler Ebene ist für Residenzhäuser Lobbyarbeit zu leisten. Für die effektivere Nutzung vorhandener Ressourcen soll die Mobilität von Künstlergruppen und Künstlern unterstützt werden. Es wird eine Informationsplattform angeboten werden für den Austausch zwischen Netzwerken und der Verbesserung der Kommunikation. Die Ko-
operationen zwischen Residenzhäusern soll gefördert und zudem ihre Rolle in den jeweiligen Region zunehmend gestärkt werden. Schloss Bröllin hat als langjähriger Artist-in-Residence-Produktionsort maßgebliche Erfahrungen in der Zurverfügungstellung notwendiger Infrastruktur und der Unterstützung des künstlerischen Austausches und wird in den kommenden Jahren als Modellprojekt fungieren. Informationen und Kontakt: Veranstalter schloss bröllin e.V., Projektleitung und Organisation: Katharina Husemann, Christine Schmalor, Daniela Schmidtke, Peter Legemann. Email pair@ broellin.de Anschrift: schloss bröllin e.V., Bröllin 3, 17309 Fahrenwalde OT Bröllin, Internet: www.broellin.de Förderung: Durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern und den Fonds Darstellende Künste e.V. aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Angelegenheiten der Kultur und der Medien.
AUS DEM KULTURLEBEN Zerrenthiner Landleben zum Anfassen (URT/Schrom). So bunt wie das Leben im Dorf, so bunt war der Festumzug anlässlich des Erntefestes am 18. September 2010 im rund fünfhundert Seelen zählenden Bauerndorf Zerrenthin. „Ich bin erstaunt über die vielen Leute und über den Festumzug mit über dreißig historischen Bildern mit Technik aus der Vergangenheit. Das ist der größte und schönste Festumzug weit und breit,
Die von Gärtnermeister Helmut Schiebe (rechts auf dem Kutscherbock) und den Landfrauen kreierte Erntekrone zog an den hunderten Zuschauern des Spektakels vorbei. Foto: Günter Schrom
Auf einem IFA-Schlepper gab Monique Brünning, begleitet von Isabell Latza und Elisa Stein, lachend Gas, um zum Vordermann aufzuschließen. Foto: Günter Schrom
den ich miterlebt habe“, schwärmte Heinz Blachowski aus Pasewalk. Und mit dieser Meinung stand er nicht alleine da. „Unsere Bemühungen und die der vielen Helfer aus unserem Dorf und der Umgebung haben sich gelohnt“, konstatierte der Vorsitzende des Dorfleben e.V. Zerrenthin, Andy Rippen, dessen Verein das Fest zum zweiten Mal erfolgreich organisiert hat. Angeführt von der Schalmeienkapelle Rossow defilierte die von Gärtnermeister Helmut Schiebe und den Landfrauen kreierte Erntekrone mit den Garben aus Roggen, Hafer, Weizen und Gerste an den hunderten Zuschauern des Spektakels vorbei, wo ihnen Bürgermeisterin Heike Lemke eine Flasche Sekt zum Dank überreichte. Mit dabei Bürger mit restaurierter historischer Landtechnik und Fahrzeugen und die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr. Auf einem IFA-Schlepper gab Monique Brünning, begleitet von Isabell Latza und Elisa Stein, lachend Gas, um zum Vordermann aufzuschließen. Hübsche Frauen in traditioneller Bauerntracht und prall mit Früchten gefüllten Körben, gleich dem bunten Herbst, gaben dem Festumzug den dörflichen Charakter. Besondere Aufmerksamkeit erfuhren auch in diesem Jahr die Jungbauern Rudi Ronneburg (2) und Willi Bischoff (2), die in Handwagengespannen vom Opa Karl den Festumzug bereicherten. Hoch und stolz auf ihren Rössern kamen die Familie Frank Latzkow und ihre Mitarbeiter daher. „Wir sind ein typisches Bauerndorf. Und darauf sind wir stolz, denn bei uns wird vom Hobby bis zum klassischen Nebenerwerb Landwirtschaft betrieben. Das hält uns zusammen und so funktioniert auch die Kommunikation über den Gartenzaun hinaus“, sagte Roland Bischoff, Moderator des Festumzuges, dessen Vorfahren seit über hundert Jahren hier ansässig sind. Es war ein Tag der Kommunikation, der Freude des Wiedersehens mit alten Freunden und Bekannten, und so manches Fotos machte die Runde. Mit Stolz blickte Bürgermeisterin Heike Lemke auf das von vielen Helfern organisierte Erntefest. „Träger des gesellschaftlichen Lebens in unserer Gemeinde sind der Dorfleben e.V., die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr, der Sportverein Fortuna, der Angelverein, die Volkssolidarität, die Kirchengemeinde um Pastor Bohl und die Judokas, die unter Leitung von Ronny Weidling in unserer Sporthalle trainieren“, sagte Bürgermeisterin Lemke. Neben den professionellen Ständen gegen den Hunger und Durst tischten die Frauen der Gemeinde über vierzig Kuchen im schmucken Gemeindezentrum auf. Für Spaß sorgte das Reiten auf einem wilden Stier. Die starken Männer probierten sich im „Haut den Lu-
sing …“ unter Beifall der Zuschauer kreierten. Am Abend sorgte DJ „Ötzi“ zum Tanz unter der Erntekrone für Stimmung bis in die Morgenstunden. „Den Erntefestumzug in dieser Form gab es vorerst zum letzen Mal. Wir wollen im nächsten Jahr im Juni mit Veranstaltungen zum 100-jährigen Bestehen unserer Feuerwehr aufmerksam machen. Ich bedanke mich im Namen des Gemeinderates beim Dorfleben e.V., bei den vielen zuverlässigen Helfern und Sponsoren sowie den Mitgestaltern des Festumzuges“, sagte Bürgermeisterin Heike Lemke.
Kameraden der freiwilligen Feuerwehr ziehen die Erntekrone auf. Foto: Günter Schrom
„Es fährt ein Zug nach Nirgendwo…“ sangen die Rollwitzer Models. Foto: Günter Schrom
Dorfanger am Container neu gestaltet Bürgermeisterin Heike Lemke begrüßt die Jungbauern Willi Bischoff (links) und Rudi Ronneburg. Foto: Günter Schrom
Mut und viel Geschick brauchte es, um auf dem wilden Stier sitzen zu bleiben. Foto: Günter Schrom
kas“. Hunderte Kinderhände streichelten die Meerschweinchen, die sich immer wieder im Stroh in ihrer Box versteckten. Im Angebot für Groß und Klein war ein Trödelmarkt, der Verkauf von Keramikartikeln, der Verkauf des Dorfkalenders 2011, der bereits in sechster Auflage erscheint und 2011 über das 100-jährige Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr in Wort und Bild berichtet. Nachdem die Erntekrone im Festzelt durch Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr aufgezogen wurde, moderierte Mudder Schmolten alias Sabine Witthuhn das Geschehen. Für Stimmung sorgten die Mönkebuder Blasmusikanten. Danach hielten sich die Gäste im voll besetzten Festzelt die Bäuche vor Lachen beim Auftritt der Rollwitzer Models, die mit ihrem neuen Programm „Auf Deutschland-Tournee“ alle sechzehn Bundesländer mit entsprechenden Liedereinlagen, wie „Sing mein Sachse
(URT/Schrom). Mit zünftiger Blasmusik begrüßte am 18. September 2010 das Vorpommersche Blasorchester aus Pasewalk die rund siebzig Einwohner aus der Gemeinde Schönwalde, die zur feierlichen Einweihung des Rondells auf dem Dorfanger am Container in Stolzenburg gekommen waren. Das Areal, unmittelbar am 16WE-Neubau, dem Dorfteich und Container gelegen, eignet sich bestens als ein Ort zum Verweilen, zur Kommunikation zwischen Jung und Alt und für Feierlichkeiten aller Art. „Seit Jahren träume ich von einem Leben auf dem Land. Bin es aber bislang nicht aktiv angegangen. Lohnt es sich, den Traum zu verfolgen? Was spricht dafür, was dagegen?“, zitierte Bürgermeisterin Karola Wree vor den Einwohner. Und sie bejahte das Leben auf dem Lande, das Landleben mit seiner Stille, seinen Geräuschen und Düften und den engen Kontakt zum Nachbarn, zum Sinn für die Gemeinschaft und der Nachbarschaftshilfe, das hier noch kein Fremdwort sei. „Dabei helfen uns nicht zuletzt solche Gemeinschaftsprojekte zwischen der OAS und der Gemeinde, wie die Gestaltung des Dorfplatzes am Container“, sagte die Bürgermeisterin und sprach insbesondere ihren Gemeindearbeiter und den Mitarbeitern der OAS ihren Dank für die fleißige Arbeit aus. „Dank einer geförderten Maßnahme der ARGE war es möglich, dieses Projekt, witterungsbedingt durch den langen Winter, in zwei Etappen seit September 2009 zu realisieren“, sagte der Projektleiter Nord der OAS, Wolfram Hahn. Er lobte die aktive Mitarbeit der Gemeindevertreter, die gemeinsam die Gestaltungsvorschläge der OAS diskutierten und beschlossen haben. Von den rund 500 Einwohnern der Gemeinde Schönwalde mit den OT Sandkrug, Dargitz, Neu Stolzenburg und Stolzenburg leben allein über 200 in Stolzenburg. In der ersten Etappe, von September bis November 2009, wurden durch Hartmut Nowikas und Mirko Jesersky u.a. die Feldsteinmauer gesetzt und die Verstärkung realisiert. Der Wintereinbruch ließ die Fortsetzung der Arbeiten erst wieder ab Mai 2010 zu. Unter Leitung des
Bürgermeisterin Karola Wree (2.v.r.) begrüßt Einwohner der Gemeinde Schönwalde zur Eröffnung des neu gestalteten Dorfangers. Im Hintergrund der große Findling auf dem Rondell. Foto: Günter Schrom
Bürgermeisterin Karola Wree und Gemeinderatsmitglied Hans-Jürgen Marquardt bedanken sich bei Projektleiter Wolfram Hahn für die geleistete Arbeit. Foto: Günter Schrom
Das erbaute Rondell mit dem Findling und der Winterlinde. Foto: Günter Schrom
Kommunalen Kombi-Arbeiters Henry Rink wurde in das Rondell Füllboden eingebracht, ein großer Findling durch Eigenwerbung aufgestellt, eine Winterlinde in Zusammenarbeit mit der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises gepflanzt und die Bepflanzung auf dem Rondell mithilfe der Beratung von Rein-
Zur Erinnerung treffen sich die OAS-Mitarbeiter am Findling. Foto: Günter Schrom
hard Hase, Mitarbeiter im Gartencenter Zimmermann, durchgeführt. Neben dem Rondell wurde eine Feuerstelle für Lagerfeuer eingerichtet, das am Abend erste Wärme spendete. „Ich wohnte jahrelang in Pasewalk und bin froh, wieder in Stolzenburg zu leben“, sagte Karl Butterbrot. „Die Stimmung, die heutige Veranstaltung hat mir sehr gut gefallen. Ich habe wieder Leute aus dem Dorf getroffen. Der Zusammenhalt muss bleiben. Ganz toll war die Blasmusik“, sagte Rainer Kilias, der zur Zeit in Norwegen arbeitet. Mindestens „Drei Sterne“ bekam Hans-Jürgen Marquardt für die herzhafte Gulaschsuppe, die er auf die vielen Teller verteilte. Auch der Grillmeister, der immer wieder auflegte, bekam viel Lob. Glühwein musste an diesem Abend aus einer nahe gelegenen Kaufhalle nachgefasst werden. Die Stimmung gestaltete sich zu einen kleinen Dorffest. „Uns fehlt hier für den Saal im Container noch eine kleine Küche, die wir vielleicht noch anbauen können. Und wir suchen noch einen Namen für den Container hier in Stolzenburg“, sagte Bürgermeisterin Wree. Vielleicht „Am Dorfanger“ oder „Zum Dorfanger“? Ein Dankeschön … sagte die Bürgermeisterin im Namen der Gemeindevertreter dem Projektleiter Nord der OAS, Wolfram Hahn, und seinen Mitar-
Für tolle Stimmung sorgten die Musiker des Vorpommerschen Blasorchesters. Foto: Günter Schrom
beitern und Mitarbeiterinnen Hartmut Nowikas, Mirko Jesersky, Kordula Köpsel, Edelgard Müller, Tanja Rogge, Ilona Spiegelberg, René Juhnke, Horst Endert, Elke Nauendorf, Eckhard Köpsel, David Klook, Frau Wintzke, Herrn Rogge sowie ihren Gemeindearbeiter Harny Rink.
Großeltern vermitteln den Urenkeln Dorfgeschichte (URT/Schrom). Mit einem kleinen Programm vom Rumpelstilzchen und dem Lied von der Sonnenblume überraschte die Vorschulgruppe der Kita „Gänseblümchen“ unter Leitung ihrer Erzieherin Heidrun Zimmer am 10. September 2010 die Seniorinnen im Club der Volkssolidarität. Ein paar Sonnenblumen aus ihrem Kita-Garten überreichten sie zum Dank für die Einladung zum 1. Großeltern-Tag an die Seniorinnen. Einige der Steppkes erkannten ihre Großmutter, die am Freitagsfrühstück teilnahm. In der Runde versammelt, erzählten beispielsweise Hannelore Manske und Sieglinde Stegemann über die Zeit, die sie in dieser Begegnungsstätte bzw. im Dorf erlebten. Hannelore Manske erzählte, dass dieser Raum nach dem Zweiten Weltkrieg als Kindergarten notdürftig eingerichtet wurde, damit die Mütter arbeiten gehen konnten, da sich ihr Männer noch in Kriegsgefangenschaft befanden oder aber im Krieg gefallen waren. „In diesem kleinen Raum waren zur Schlafenszeit zweiundzwanzig Kinder untergebracht. Im Waschraum nebenan konnten sich zwanzig Kinder in Schüsseln, die in einem Loch in einer Bank eingelassen waren waschen. Es gab kein fließendes Wasser. Die Toilette, ein Plumpsklo, befand sich über dem Hof. Manche Kinder, die aus dem Schlaf erwachten und dringend zur Toilette mussten, schafften es nicht mehr bis dahin und machten sich nass. Der Raum, in dem wir heute sitzen, der wurde später angebaut“, erzählte Hannelore Manske (74), die hier als Kindergärtnerin arbeitete. Das Mittagessen wurde mit einem kleinen Wagen oder mit dem Fahrrad aus dem Dachziegelwerk geholt. „Meine Tochter Peggy war
„Rumpelstilzchen“ für die Senioren. Foto: Günter Schrom
Mit einer Sonnenblume begrüßten die Steppkes die Senioren. Foto: Günter Schrom
bei Frau Manske, der Tante Hannelore mit der weißen Schürze, in der Gruppe“, sagte Heidrun Zimmer. „Das war damals ganz schön eng mit dem Schlafen. Wie gut wir es heute haben“, sagte Lennard (5). Auch Sieglinde Stegemann, die hier im Kindergarten bei Frau Fock betreut wurde, erinnert sich: 1945 musste sie
Eine spannende Geschichtsstunde erlebten Kinder der Vorschulklasse der Kita „Gänseblümchen“ im Club der Volkssolidarität in Jatznick. Foto: Günter Schrom
im Alter von sechs Jahren auf einem Pferdewagen aus Jatznick in Richtung Rothemühl in den Wald fliehen. Unterwegs hatte sie schreckliche Erlebnisse. „Als wir beim Bahnhof Jatznick waren, da fiel eine Bombe und ich bekam einen Splitter in den Kopf. In der alten Schule in Rothemühl war eine Krankenstation untergebracht, wo ich behandelt wurde“, sagte sie. Dann mussten alle auf dem Pferdewagen im Wald schlafen und konnten erst am nächsten Tag wieder nach Jatznick zurück. „Die ersten Kinder, darunter auch meine Söhne Reinhard und Gerd waren im Kindergarten am alten Sportplatz untergebracht“, erinnert sich Sieglinde Stegemann. „Wir brauchen heute keine Angst vor einem Krieg haben“, entfuhr es einem Kind. Auch zwischen den Seniorinnen entspann sich der Gedankenaustausch über vergangene Zeiten. Schade, dass das reichliche und unverfälschte Gedankengut aus dem Munde der Alten für die Nachwelt nicht aufgeschrieben wird und leider verloren geht. Die Leiterin des Seniorenclubs, Helga Busjahn, lud die Lütten, die sich für die Bonbons bei ihr bedankten, zum Plätzchenbacken im November ein.
Hilde Kirsch hatte den Eingang ihres Grundstücks zum Erntefest besonders einladend geschmückt. Foto: Günter Schrom
Eberhard Hardke fuhr die Erntekrone, die von den Landfrauen kreiert wurde. Foto: Günter Schrom
Erntefest startet mit einem bunten Festumzug (URT/Schrom). Erntefeststimmung herrschte am 2. Oktober 2010 beim Erntefest in Züsedom, das seit 2006 von den Landfrauen initiiert wird. Das bunte Treiben begann um 14 Uhr mit einem Festumzug, der von Eberhard Hardke mit der von den Landfrauen gebundenen Erntekrone und der Meiersberger Blaskapelle angeführt wurde und dem sich rund zwanzig festlich geschmückte Wagen anschlossen. Vorn mit dabei Bürgermeisterin Gerlind Neumann und die Ziege „Frieda“ mit einer Glocke um den Hals, die Tobias Neumann mitgebracht hatte. Im Festumzug das Unternehmen Zaunteam, die Maschinenverbund-Bewirtschaftungs GmbH (M.V.B.) Fahrenwalde, der Baubetrieb Rohde, die Freiwillige Feuerwehr, der Sportverein Züsedom 48, der Bootshandel Stefan Hinz, Mitglieder des Gemeinderates und der Ortsgruppe der Landfrauen sowie Bürger mit ihren Kindern. Eine Jury befand die Ausgestaltung der Wagen für den Festumzug: Heiko Pick bekam für seinen Sieg einen Sack Weizen, Stefan Hinz einen Sack Erbsen und Guido Voß einen halben Sack Raps. Bei den Kindern war Tobias Neumann mit der Ziege „Frieda“, gefolgt von Paul Friedrich, Lea und Lars Rohde, Toni und Paul sowie Anna-Lena Tost, vorn. Einen besonderen Dank sprach Bürgermeisterin Gerlind Neumann an Hilde Kirsch aus, die den Eingang ihres Grundstücks zum Erntefest besonders einladend geschmückt hatte. Für das Training der Bauch- und Lachmuskeln sorgten nach dem Kaffeetrinken in der Turnhalle die Züsedomer Oldtimer-Mädchen unter Leitung von Corinna Splettstößer. Otto
Bürgermeisterin Gerlind Neumann war mit den Landfrauen im Festumzug dabei. Foto: Günter Schrom
Auch zu Lande lässt es sich auf einem Boot des Bootsvertrieb von Stefan Hinz gut feiern. Foto: Günter Schrom
sondere bei den Sponsoren vom Windpark Züsedom, der Firma Sprengler und der Firma Serimex GmbH sowie bei den vielen Helfern, die zum Gelingen des Erntefestes beigetragen haben“, sagte Bürgermeisterin Neumann.
Jörg Splettstößer hat auf dem Hänger hinter seinem Lanz eine Erntekrone mit 12.000 Ähren von Mais, Hafer, Roggen, Gerste und Weizen. Foto: Günter Schrom
Gemeinde Fahrenwalde/Schloss Bröllin 15 Jahre TEN PEN CHii art labor – artist in residence performance production 2010 TEN der Himmel, CHi die Erde, PEN die Änderung, das letzte i steht für anders. Wenn der Himmel sich ändert, ändert sich die Erde. Kurzgefasst: Natürliche Katastrophe. (Japanisch). Die Mitglieder der Kunstformation „Ten Pen Chii art labor“ kreieren seit 1994 Performances mit tänzerisch-künstlerischem Ausdruck. Mit Yumiko Yoshioka (Choreographie) und Joachim Manger (Installation). www.ten-pen-chii.de 15.–24.10.10: Deutsch-polnisches Theaterprojekt Teilnahme von 30 Jugendlichen aus Deutschland und Polen
Mitglieder des Landfrauenverbandes der OG Züsedom fuhren auf dem festlich geschmückten Hänger im Festumzug mit. Foto: Günter Schrom
„Aus dem Leben gegriffen“ waren die lustigen Einlagen der Züsedomer Oldtimer-Mädchen, wie hier beim Baby-Sitten. Foto: Günter Schrom
Swiederski aus Woldegk war mit einer Hüpfung und zwei Minicars für die Unterhaltung der Kinder auf den Schulhof gekommen. Im Angebot waren geräucherte Forellen, Käse der Bauernkäserei Wolters, Züsedomer Bücher und eine Fotoausstellung vergangener Erntefeste. Ab 20 Uhr war in der Turnhalle Tanz unter der Erntekrone angesagt. Mit dabei ein Andrea-Berg-Double. Bereits am Vormittag fand unter Leitung von Gerhard Stein aus Pasewalk ein Großfeldfußballturnier in zwei mal zwölf Minuten statt. Die Organisation des 5. Fußballturniers „Alte Herren“ anlässlich des Tages der Deutschen Einheit lag in den Händen von Joachim Bolz vom Sportverein Züsedom 48. Es siegte die polnische Mannschaft aus Kobalskowo vor der Spielgemeinschaft Police – Uecker-Randow, der Mannschaft aus Eggesin und dem Pasewalker Fußballverein. Kritischer Beobachter war der Pölitzer Bürgermeister Wladislaw Diakun. „Ich bedanke mich insbe-
09.10.–24.10.10: Steptext young artists – artist in residence Siebte Produktion der young artits, das Jugendlabels von Steptext dance project. Das Thema der neuen Produktion ist „Religion“. Die Jugendlichen werden vor die Frage gestellt, welche Bedeutung religiöses Handeln und Denken für ihr Leben hat, inwiefern sie die Prägung durch Eltern und Großeltern in Bezug darauf erfahren, sie bestätigen oder sich ihr widersetzen, welche Wertesysteme sie mit dem Glauben bewusst und unbewusst verinnerlicht haben. 15.10.10 18 Uhr:	16.10.10 13 Uhr:
Skatturnier in der Kulturscheune Erntefestumzug, von 14 – 18:30 Uhr Kulturangebote an der Kulturscheune und ab 20 Uhr Tanz. Für Überraschungen ist gesorgt.
Gemeinde Jatznick 16.10.10 19 Uhr:	Schlachtfest in Krauses Gaststätte in Sandförde 31.10.10 16 Uhr:	Halloween bei der Feuerwehr in Belling 06.11.10 19 Uhr:	Schlachtfest in Krauses Gaststätte in Sandförde 14.11.10 11:30 Uhr:	Treff zum Volkstrauertag auf dem Friedhof der Gemeinde Gemeinde Schönwalde 30.10.10:	Halloweenfest Gemeinde Viereck 11.11.10:	Martinstag in der Kita in der Ernst-Thämann-Siedlung Gemeinde Zerrenthin 30.10.10 •	Herbstfeuer/Halloween mit der Freiwilligen Feuerwehr und dem Dorfleben e.V. •	Teilnahme am Contryfest der Volkssolidarität in Pasewalk •	Teilnahme an der Dankeschönveranstaltung der Volkssolidarität in Torgelow •	Spielnachmittag der Volkssolidarität
AUS DEM VEREINSLEBEN Hunderte Besucher bissen kräftig in den Apfel (URT/Schrom). Trubel und Frohsinn herrschte bei besten herbstlichem Wetter auf dem schmuck hergerichteten Festplatz am Dorfanger in Waldeshöhe. Bereits vor dem offiziellen Beginn des 21. Apfelmarktes, am 2. Oktober 2010, erfreuten die Jagdhornbläser des Forstamtes Rothemühl die rund 150 Einwohner des kleinen Bergdorfes mit Jagdsignalen. „Auf zum fröhlichen Jagen“ wünschte sich Irmgard Glöde, die vor ihre Tür getreten war, um sich bei den Jagdhornbläsern dafür zu bedanken. Der Kaninchenzuchtverein M40 aus Pasewalk hatte seine Langohren mit zehn Rassen in acht Farbschlägen zur Ausstellung vorbereitet. Die Saftmacher aus Dargitz, Frank Hoffmann und Thomas Dumke, entfalteten ihre mobile Mosterei. „Ich bin das zweite Mal hier und bin mit dem Most sehr zufrieden“, sagte Karl-Heinz Graf aus Schönhausen, als er seine achtzig Einliterflaschen Most verstaute. Punkt zehn Uhr fuhr traditionell die amtierende Pommersche Apfelkönigin, Manuela Runge, begleitet vom Vorsitzenden des Dorfklubs, Eberhard Plath, in einer festlich geschmückten Kutsche auf den Festplatz, wo sie von den Jagdhornbläsern, den ersten der insgesamt über sechshundert Besuchern, unter ihnen die CDU-Landtagsabgeordnete Beate Schlupp, Landrat Dr. Volker Böhning (Bürgerbündnis) und Bürgermeister Peter Fischer, empfangen wurde. Manuela Runge, seit 2007 Apfelkönigin, vertrat unsere Region als Botschafterin bei der Grünen Woche in Berlin, auf der BUGA in Schwerin und beim Erntedankfest 2010 der Uckermark in Wismar. „Wir sind nicht auf dem Kuh-Damm, nicht auf der Kö sondern auf dem Apfelmarkt in Waldeshöh“, reimte Bürgermeister Peter Fischer. „Der Waldeshöher Apfelmarkt habe sich zu einem Markenzeichen, zu einem Alleinstellungsmerkmal für Händler und zur Kommunikation entwickelt, der weit über die Uecker-Randow-Region bekannt ist“, lobte Bürgermeister Peter Fischer (Bürgerbündnis) die engagierte Arbeit des Dorfklubs und des Gewerbevereins. Er bemängelte die Pläne zur Abschaffung der kleinen Feuerwehren durch die Landesregierung. Und dass aus einem Nothilfefonds der Landesregierung die kommunale Selbstverwaltung erhalten werden soll. „Der Waldeshöher Apelmarkt erfreut sich von Jahr zu Jahr immer größerer Beliebtheit“, konstatierte Landrat Dr. Böhning. Dieser Apfelmarkt allein war die Idee des ehemaligen Präsidenten des Jatznicker Gewerbevereins, des achtzigjährigen Drogeristen Harald Müller. „Dieser Apfelmarkt liegt auch künftig in guten Händen beim Dorfklub“, konstatierte Harald Müller, der sich lachend daran erinnerte, dass beim 1. Apfelmarkt zehn Händler ihre Waren den rund zwanzig Gästen feilboten. Zünftige Blasmusik brachten die Meiersberger Blasmusikanten den Gästen beim Frühschoppen zu Gehör, indes die Händler ihre Waren feilboten. Äpfel, Äpfel und immer wieder Äpfel waren der Renner, obwohl insgesamt die Apfelernte in diesem Jahr nicht gut ausfiel. Im Angebot auch Pflaumen, Birnen, Zwiebeln, Blumen, Kürbisse in verschiedenen Farben und Formen, Kartoffeln zum Einlagern, die säckeweise weggingen wie warme Semmeln. Am Stand des Trödelmarktes von Karl Großkopf (83) aus Jatznick entdeckte so mancher Besucher ein Sammelstück. „Der Krummstil sollte bis Weihnachten und der Altenländer ab Weihnachten gegessen werden“, sagte Harald Schwanke, als er Diethelm Strohschein aus Kassel seine Äpfel feilbot. „Ich bin bereits neunzehn Mal auf dem Apfelmarkt und decke mich hier immer mit einen Wintervorrat an Äpfel ein“, sagte Strohschein, der seine Verwandtschaft besuchte. Äpfel und Pflaumen verkauf-
Für Irmgard Glöde spielten die Jagdhornbläser auf. Foto: Günter Schrom
Früchte des Herbstes präsentierte Walter Rieck aus Waldeshöhe. Foto: Günter Schrom
Seinen „Trödel“, der so manchen Liebhaber fand, hatte Karl Großkopf am Dorfanger ausgebreitet. Foto: Günter Schrom
te Manfred Groß aus Stolzenburg gleich vom PKW-Hänger, der sich zusehends leerte. Fischer Hans-Jürgen Wagner aus Ferdinandshof war mit seinem mobilen Verkaufsstand und drei mobilen Räucheröfen vor Ort, in denen sich Aale, Forellen, Saiblinge, Rotbarsche, Flunder und Lachse im beißendem Rauch räuchern ließen. „Die Bienen waren in diesem Jahr besonders fleißig“, sagte Yvonne Becker, die am Stand von Imker Dirk Gollnick leckeren Honig aus der Tracht der Heide, Linde, Robinie-Kornblume und der Waldsommerblüte anbot. Nebenan am Stand der Müllers gab es Apfelsorten wie den Schmalzprinz, Boskop, Sommerpar-
Bürgermeister Peter Fischer eröffnete in Anwesenheit von Landrat Dr. Volker Böhning, den Dorfclubvorsitzenden Eberhard Plath, der Apfelkönigin Manuela Runge, der CDU-Landtagsabgeordneten Beate Schlupp, dem Vorsitzenden des Gewerbevereins, Dietmar Kowalski, und Harald Müller den Apfelmarkt. Foto: Günter Schrom
Gruselige Nachtwanderung unter Gespenstern
Fischer Hans-Jürgen Wagner hält seit vielen Jahren dem Apfelmarkt die Treue. Foto: Günter Schrom
mäne und Junap. Die Bäckerei Hinzpeter bot leckeren Kuchen und frisches Brot an. Die rund 250 Portionen Erbsensuppe mit oder ohne Bockwurst, Lungwurst oder auf Wunsch mit Schwarte, die der „Fünf-Sterne-Koch“ Bernhard Krüger und die Frauen des Dorfclubs kreierten, waren schnell vergriffen. Am Nachmittag erfreute Robert Pieper mit deutschen Schlagern und eine Modenschau des Arbeitslosenverbandes Pasewalk die Besucher. DJ Silvio sorgte bis zum Ende des Apfelmarktes für Unterhaltungsmusik. „Wir sind auch in diesem Jahr mit der Resonanz der Besucher zufrieden. Ich bedanke mich bei den vielen Helfern, aber auch bei den Ausstellern und Händlern für ihre Mitgestaltung des Marktreibens auf dem Apfelmarkt“, sagte Eberhard Plath.
(URT/Schrom). Nach einer gruseligen Wanderung durch den mit Gespenstern und wilden Tieren bevölkerten Wald von Jatznick nach Waldeshöhe empfing die Kinder der Jatznicker Kita „Gänseblümchen“ sowie ihre kleinen Gäste aus Pasewalk, Groß Luckow, Schönwalde, Blumenhagen, Sandförde, Sandkrug und aus der Uckermark während der 16. Nachtwanderung am 24. September 2010 Clown Klecks mit seiner Piraten-Show auf dem Festplatz in Waldeshöhe, wo zusätzlich Bänke für die zahlreichen kleinen Gäste herangeschafft werden mussten. Die Kinder waren nicht zu halten. Sie übertönten mit ihren hellen und lauten Stimmen ihre Eltern und Großeltern beim Rufen nach Clown Klecks, der ihnen von den Piraten und ihren Schiffen erzählte und von ihnen Wissen abforderte. Auf dem Platz vor der Kaufhalle setzte sich der Wanderzug, bewaffnet mit Lampions und Taschenlampen in Richtung Maulbeerallee in Bewegung setzte, wo sie am Ende der Allee dem ersten Waldgespenst und einer riesigen Rauchsäule begegneten. Rote Leuchtkugeln, dichter Nebel im Wald und Rufe aus der Wildnis. Große Kinderaugen, Staunen, Freude aber auch Schrecken ausdrückend, erlebten die Kinder ihre erste Begegnung mit einem Gespenst, wovon ihnen unterwegs noch einige, auch mit Löwen- und Dinogebrüll, begegnen sollten. Die kleinen Knirpse, oft auch auf den starken Armen ihrer Väter getragen, hielten tapfer durch. Beim Suchen der Schatzkiste bekamen Elias und Julie einen großen Schreck. Neben der Schatzkiste tauchte plötzlich ein Troll auf. Schreiend liefen sie zu ihren Eltern. In der rund 15 Kilogramm schweren Schatzkiste befanden sich rund 300 Euro in ein bis fünf Cent-Stücken, die die Soldaten gesammelt hatten. „Das Geld haben wir durch Pfandfla-
An den Händen ihrer Eltern tasteten sich die Kinder durch den geheimnisvollen Wald. Foto: Günter Schrom
Kameraden der freiwilligen Feuerwehr sorgten für ein wärmendes Lagerfeuer. Foto: Günter Schrom
Die schwere Schatzkiste wurde von den Eltern getragen. Foto: Günter Schrom
Soldaten der Patenkompanie sorgten für den Gespensterwald. Foto: Günter Schrom
Viel Spaß gab es für die Kinder mit dem Clown Klecks und seinen Piraten. Foto: Günter Schrom
schen gesammelt. Ein Teil geht jedes Jahr an die Patengemeinde und ein Teil an das Soldatenhilfswerk“, sagte Hauptfeldwebel Frank Pozorski. „Dafür danken wir den Soldaten. Für das Geld kaufen wir Beschäftigungsmaterial und Spielzeug für die Gruppen“, sagte Kita-Leiterin Christina Nitschke. „Ich bin das zweite Mal dabei. Alle mussten durch Tunnel aus Tarnnetzen gehen. Am besten haben mir die Rauchimitationen und die Gespenster, die in den Baumkronen saßen, gefallen. Die Wanderung in diesem Jahr war noch spannender und schöner. Ich komme auch im nächsten Jahr wieder“, sagte begeistert der neunjährige Leonid Kretschmar-Demidjuk. Freude an der Nachtwanderung hatte auch der Hauptgefreite Christian Nagel (43) aus dem 800 Kilometer entfernten Wassenberg an der holländischen Grenze, der in der 2. Kompanie seinen Reservistendienst absolviert. „Wir sind alle freiwillig hier. In unserer Gegend gibt es so eine gute Patenschaft zwischen den Soldaten und der Gemeinde nicht“, sagte der
Kraftfahrzeugmeister, der selbst drei Kinder hat. „Dass auch unsere 16. Nachtwanderung für die Kinder ein tolles Erlebnis wurde, dass verdanken sie den Soldaten unserer Patenkompanie, der 2. Kompanie aus dem Panzergrenadierbataillon 411 in Stallberg unter Leitung von Oberfeldwebel Bill Fenske und seinen zehn Helfern, den Mitgliedern der Freiwillige Feuerwehr, die für das Lagerfeuer sorgten, dem Dorfklub Waldeshöhe, dem Förderverein unserer Kita und den Eltern der Kinder, dem Clown Klecks sowie Ulrich Bollmann, der für die Kinder und Eltern musikalische Tanzwünsche erfüllte“, sagte die Leiterin der Kita, Christina Nitschke. Das erwartete Feuerwerk konnte aufgrund einer Verzögerung für die Genehmigung im Landratsamt nicht stattfinden. Trotzdem wurde der ereignisreiche, volksfestähnliche Abend auf dem Festplatz in Waldeshöhe für die Kinder und ihren Eltern ein Erlebnis. Sicherlich fielen die Kinder todmüde in ihre Betten und träumten von den Waldgespenstern.
Klönen am Oktoberfeuer in Uhlenkrug (URT/Schrom). Mit Einbruch der Dämmerung suchten nicht nur die Kraniche hoch am Himmel über Uhlenkrug nach einem Schlafplatz. Auch die ersten Uhlenkruger und ihre Gäste aus nah und fern suchten nach einem Platz am hoch auflodernden, wärmenden Oktoberfeuer am rund zwanzig Tonnen schweren Findling in der Mitte des schmucken Dorfplatzes. Seit acht Jahren organisiert der sechsundvierzig erwachsene Mitglieder zählende Verein der achtundneunzig Seelen zählenden Gemeinde das Herbst- oder Oktoberfeuer, wo es neben der guten kulturellen Unterhaltung ein frisch gebackenes Brot gibt. „Den im Kuppelbau errichteten Ofen haben wir nach Vorlagen, wie er im 12. bis 15. Jahrhundert
privat und gewerblich genutzt wurde, aus Klosterformatsteinen und Lehm 2005 gebaut. Der Lehm wurde durch die Dorfklubmitglieder traditionell getreten und gemagert. Der Ofen wurde oben mit Erde zugedeckt, auf der schon das Gras wächst. Noch in diesem Jahr erhält er eine neue Fassade“, sagte der Baumeister des Backofens, Thomas Hoche. Der vom Bürgermeister gespendete Staketenzaun soll in den nächsten Tagen neu gesetzt werden. Hoche zog die noch glühende Asche aus den vor geheizten Backofen, um darin die einunddreißig Rohlings-Brote, die Dorfclubleiter Peter Zitelmann aus Torgelow herangeschafft hatte, zu backen. Der siebzehnjährige Philipp Hoche, Mechatroniker-Azubi bei den Stadtwerken Neubrandenburg, sorgte für ausgewählte musikalische Unterhaltung. „Ich warte auf ein knuspriges Brot aus dem Backofen“, sagte die gebürtige Uhlenkrugerin Roswitha Döbler aus Löcknitz. Nach über zwanzig Minuten zog Thomas Hoche mithilfe von Karl-Heinz Glinka die Brote aus dem zwischen 200 und 300 Grad warmen Backofen, die sein Vater ob der Kruste mit Wasser bestrich. Der größte Teil der Brote fand den Weg in den Ort und Umgebung. Ein Teil wurde in Schnitten mit Schmalz, Blut- oder Leberwurst oder mit Kräuterbutter bestrichen, an Ort und Stelle verzehrt. Ab 19 Uhr wagten sich die ersten Tänzer auf die Tanzfläche. „Ich freue mich darüber, dass Gäste aus Borken, aus der Ernst-Thälmann-Siedlung, aus Viereck und anderen Gemeinden zum Oktoberfeuer gekommen sind“, sagte der amtierende Bürgermeister Axel Marquardt. Er bedauerte, dass die Kommunalaufsicht des Landkreises den Kredit für die Rekonstruktion der Wohnungen in Borken nicht genehmigt habe. Stolz sind die Uhlenkruger darüber, dass ihr Ort bereits im Jahre 1618 auf der Liebeschen Karte verzeichnet wurde. „Es steht geschrieben, das im Winter 1630 die Schweden die Försterei überfallen, die Bewohner in den Wald gejagt haben, wo sie erfroren sind“, wurde am Lagerfeuer erzählt. Große, aus Holz geschnitzte Uhus spitzten ihre Ohren und schauten dem Treiben zu.
Arno Rahn wird Adlerkönig in Jatznick (URT/Schrom). So zäh wie sich die deutsche Einheit weiterhin gestaltet, so zäh war der von Heinz Margelowski gefertigte Adler beim dreizehnten öffentlichen Adlerschießen auf dem Schießplatz der Jatznicker Schützengilde zum Tag der Deutschen Einheit 2010, an dem sich Sportschützen aus Pasewalk und Jatznick beteiligten. Einige Schützen munkelten, dass Heinz Margelowski (80) den Adler aus nordafrikanischem Zedernholz gefertigt habe. „Auch den 13. Adler habe ich für die Gilde aus einer 20 mm verleimten Sperrholzplatte gefertigt“, konterte Heinz Margelowski. Der Adlerkönig Geschossen wurde um den Titel eines Adlerkönigs 2010 mit dem Kleinkalibergewehr, stehend aufgelegt, auf einen Holzadler in einer Entfernung von 25 Meter unter Schießleiter Ronny Ebert und den Aufsichtshabenden beim Schützen, Wilfried Drews und Hans-Joachim Jahnke. Jeder Schütze bekam eine Start-Nummer, mit der in der Reihenfolge jeweils ein Schuss auf die Adlerteile Krone, Zepter, Reichsapfel, linker Flügel, rechter Flügel und Rumpf abgefeuert werden musste. Wer einen o.g. Teil abschoss, erhielt dafür einen kleinen Orden mit dem Symbol des abgeschossenen Teils und eine Urkunde und schied aus. Es konnten mehrere Startnummern erworben werden. Adlerkönig wurde der Schütze, der den Rumpf abschoss. Mit dem 96. Schuss schoss Monika Weide die Krone, mit dem 162. Schuss Mira Bernhardt das Zepter, Wilfried Drews mit dem 232. Schuss den Reichsapfel, mit dem 300. Schuss Bernd Weide den linken Flügel und mit dem 376. Schuss den rechten Flügel, ab. Der vierundachtzigjährige Sportschütze Arno Rahn schoss ohne Brille mit dem 476. Schuss den Rumpf des Adlers ab und wurde Adlerkönig der Jatznicker Schützengilde 2010. „Das hat sich unser Schützenbruder Arno Rahn auch redlich verdient. An allen Teilen des Adlers war er durch hohe Treffsicherheit beteiligt und schaffte damit auch die Voraussetzung dafür, dass die anderen Sportschützen andere Teile des Adlers abschossen“, sagte Bernd Weide, Präsident der Gilde. Ein Dank geht an den Grillmeister Hans-Joachim Jahnke und an die Frauen für die gute Bewirtung.
Hoch loderten die wärmenden Flammen vor dem Findling auf dem Dorfplatz in Uhlenkrug. Foto: Günter Schrom Die erfolgreichsten Schützen beim 13. Adlerschießen der Jatznicker Schützengilde am Tag der deutschen Einheit. Adlerkönig wurde Arno Rahn (Mitte). Foto: Günter Schrom
Thomas Hoche zog die gebackenen Brote aus dem Backofen, die sein Vater (links) mit Wasser bestrich und Karl-Heinz Glinka in bereit gestellte Kisten legte. Foto: Günter Schrom
Das Amt Uecker-Randow-Tal mit seinen Gemeinden finden Sie auf der Internetseite: www.amt-uecker-randow-tal.de. Wir würden uns freuen, wenn Sie diese Seite rege nutzen. Mailen können Sie uns über die Adresse: kontakt@uer-tal.de.
Sportveranstaltungen: Heimspiele FV „Aufbau Jatznick“ Kreisoberliga Vorpommern FV Aufbau Jatznick I 23.10.10, 14.00 Uhr:	FV Aufbau Jatznick I - Pasewalker FV II 13.11.10, 13.00 Uhr: FV Aufbau Jatznick I - VSG Weitenhagen Rückrunde: 11.12.10, 13.00 Uhr: FV Aufbau Jatznick I - SV Ducherow
Am zweiten Tag ging die Reise nach Potsdam in die Gedenkstätte des Potsdamer Abkommens im Schloss Cecilienhof und ins Haus der Wannsee-Konferenz, in der die Nationalsozialisten 1942 die Endlösung der europäischen Juden beschlossen haben. Es waren zwei sehr schöne und interessante Tage in Berlin und die Frauengruppe aus Stolzenburg bedankt sich recht herzlich bei Heidrun Bluhm und Irina Rimkus, die uns diese Reise ermöglicht haben. Elfriede Manske
Kreisklasse Staffel III FV Aufbau Jatznick II 31.10.10, 14.00 Uhr: FV Aufbau Jatznick II - Boocker SV 62 05.12.10, 13.00 Uhr: FV Aufbau Jatznick II - FV Rot-Weiß Ahlbeck Kreisliga Staffel-Süd FV Aufbau Jatznick Alte Herren 17.10.10, 10.00 Uhr: FV Aufbau Jatznick - SV Grün-Weiß Ferdinandshof 14.11.10, 10.00 Uhr: FV Aufbau Jatznick - Torgelower SV Greif Rückrunde: 28.11.10 10.00 Uhr: FV Aufbau Jatznick - SV Motor Eggesin Heimspiele SV Polzow 54 e.V. 24.10.10, 14:00 Uhr: SV Polzow - SV Fortuna Zerrenthin 07.11.10, 14:00 Uhr: SV Polzow - SV Rollwitz 68 28.11.10, 13:00 Uhr: SV Polzow - FC Einheit Strasburg 05.12.10, 13:00 Uhr: SV Polzow - VfB Löcknitz 2 Jatznicker Schützengilde e.V. Jeden Sonntag: Trainingsschießen von 9 bis 12 Uhr auf dem Vereinsschießstand der Gilde 20.11.10, 9 Uhr: Herbstputz auf dem Areal des Vereinsschießstandes
Fahrt nach Berlin in den Deutschen Bundestag Auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Heidrun Bluhm (DIE LINKE.) fand am 07. und 08. September eine Fahrt nach Berlin statt. Irina Rimkus, Wahlkreismitarbeiterin des Landtagsabgeordneten Torsten Koplin (DIE LINKE.) war für die Zusammensetzung und die Begleitung der Gruppe zuständig. Aus Vereinen, Verbänden, Mitgliedern und Sympathisanten der Partei erlebten 50 politisch interessierte Personen ein abwechslungsreiches und sehr interessantes Programm. Vorgesehen war zunächst ein Besuch des Holocaust-Denkmals für die 6 Millionen ermordeten Juden Europas. Im Haus der Bundespressekonferenz trafen wir uns zum gemeinsamen Mittagessen. Im Paul-Löbe-Haus, welches direkt an den Bundestag angeschlossen ist, trafen wir uns mit der Bundestagsabgeordneten Heidrun Bluhm zu einer Gesprächsrunde, die für uns sehr aufschlussreich war. Im Anschluss wurden wir bis unter die Reichstagskuppel geführt, vorbei am Plenarsaal und verschiedenen Sitzungssälen. Es war sehr beeindruckend, die Größe des Gebäudes von innen und den Ausblick über Berlin zu bewundern. Im Anschluss an den Besuch des Bundestages wurde eine Stadtrundfahrt mit einem Stadtführer durch die Bundeshauptstadt organisiert. An politischen Punkten und vielen Sehenswürdigkeiten orientiert, hatte die Rundtour großen Anklang bei den Teilnehmern gefunden.
Frauen aus Stolzenburg mit der Bundestagsabgeordneten Heidrun Bluhm auf der Terrasse des Reichstagsgebäudes.
zur 15. Ueckermünder Zollstockbörse am 24. Oktober von 9:00 bis 12:00 Uhr im Saal der Freiwilligen Feuerwehr am Busbahnhof in 17337 Ueckermünde.
Unsere Börse ist 2010 die einzige im gesamten Norden Deutschlands und somit ein Treff der Zollstocksammler weit über die Grenzen unserer Stadt hinaus. Bereits seit nunmehr 10 Jahren richten die „Zollstockfreunde Vorpommern“ als freie Sammelgemeinschaft diese Veranstaltung aus. Zu jeder erscheint jeweils eine Zollstock-Sonderausgabe, die sich immer mehr großer Beliebtheit erfreut. Auf dem Treff wird natürlich am meisten getauscht, aber auch gefachsimpelt und mancher Sammler zeigt den Kollegen und Besuchern ein paar seiner Raritäten. Als Fachmann für alte Maße und Messwerkzeuge aus England und Amerika gilt der Greifswalder Olaf Bürgermeister, der, wie auch Alfred Krogol, mit der für M-V größten Stückzahl gesammelter Werbe-Gliedermaßstäben stets Stammgast ist. In diesem Jahr wartet auf die Sammler und Gäste noch eine Überraschung. Ein kleiner 1-metrischer-Zollstock, den die Veranstalter in kleiner Stückzahl herausbringen, ist mit einem Druck zur 750-Jahrfeier Ueckermünde versehen. Somit wollen die „Zollstockfreunde Vorpommern“ ein Dankeschön in Richtung Stadtverwaltung und auch zur Freiwilligen Feuerwehr schicken, die beide Jahr für Jahr Unterstützung zum Sammlertreff gewähren. Herbert Weber	Wolfgang Reichert D-17373 Ueckermünde	D-17358 Torgelow zollstockfreund@gmx.de	+49(0)3976 202637 (ab 15:00 Uhr)
Elektrohaus Schmidt Die Elektroinstallationsfirma Schmidt aus Strasburg ist seit 30 Jahren ein Familienunternehmen, das 1980 von Norbert Schmidt gegründet wurde. Er eröffnete 1996 – als 2. Stand­ bein – sein Elektrohaus, was bis heute in der Ernst-Thälmann-Straße 6 ansässig ist. Das Geschäft wird seit dem 1. Juli 2009 vom Sohn Stefan Schmidt geführt, der seine Ausbildung als Elektriker im elterlichen Betrieb im Februar 1993 abgeschlossen hatte und seine Meisterausbildung 1999 absolvierte. Seit Januar diesen Jahres ist auch seine Frau Sandra im Familienunternehmem tätig. Nach wie vor stehen die Eltern den Kindern mit Rat und Tat zur Seite. Bereits seit 1996 ist Stefan Schmidt für die Reparatur der Hausgeräte zuständig. Um immer auf dem neuesten Stand der Technik zu sein, werden regelmäßig Kundendienst- und Produktschulungen, z. B. der Firmen Siemens, Bosch, Miele usw., besucht. Im Elektrohaus wird nicht nur die sogenannte „Weiße Ware“ verkauft, sondern auch Wohnraumleuchten verschiedener Hersteller. Die Elektroinstallation und das Errichten von
Kraft- und Lichtanlagen gehört ebenfalls zu den Aufgaben des Unternehmens.
Auch die Angebotserweiterung und Kundenzufriedenheit stehen im Vordergrund. Auf Grund der vielen Nachfragen von Kunden, hat sich die Familie entschlossen, dieses Jahr die „Original Herrnhuter Sterne“, die alle in Handarbeit gefertigt werden, ins Sortiment aufzunehmen. Die Sterne gibt es in vielen verschiedenen Farben und Größen. Diese sind ab sofort im „Elektrohaus Schmidt“ in der Ernst-Thälmann-Straße 6 in Strasburg erhältlich.
http://www.schibri.de/pdf/pas/pas_2010_Ausgabe_10
http://www.schibri.de/pdf/pas/pas_2010_Ausgabe_10.pdf

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