Source: https://www.wahl.oldenburg.de/startseite/buergerservice/osiris/anliegen-a-z/dienstleistung/show/wohnraumfoerderung.html?L=0&cHash=5ed4b677b3ec882088c9b473085bf8f3
Timestamp: 2020-07-08 13:16:58+00:00

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Die Stadt Oldenburg fördert mit der Richtlinie – Wohnungsbauförderungsprogramm für Oldenburg in erster Linie den Bau von preisgünstigen Mietwohnungen auf städtebaulich nachhaltig geeigneten Standorten. Aufgrund der Entwicklungen auf den Wohnungsmärkten in den vergangenen Jahren ist insbesondere die Lage im niedrigpreisigen Mietsegment angespannt. Mehr über die Richtlinie – Wohnungsbauförderungsprogramm erfahren Sie hier »
Das Land Niedersachsen fördert gemäß dem Wohnraumförderungsprogramm 2014 die Schaffung von Wohneigentum für Haushalte mit Kindern sowie für Haushalte mit Menschen mit Behinderung durch Neubau, Kauf oder Erwerb im Zusammenhang mit Modernisierung, den Ausbau/Umbau oder die Erweiterung eines bestehenden Gebäudes (ab 3 Kindern), die Mehrgenerationengemeinschaft, die altersgerechte Modernisierung sowie Maßnahmen zur energetischen Gebäudesanierung im Wohnungsbestand für Gebäude, die bis zum 01. Januar 1995 fertiggestellt worden sind. Daneben wird der Neubau von Mietwohnungen und Ersatzbaumaßnahmen, von Mietwohnungen für ältere Menschen und Menschen mit Behinderung einschließlich der generationsübergreifenden Wohnens, der Mietwohnraum für gemeinschaftliche Wohnformen sowie Maßnahmen zur energetischen Gebäudesanierung im Wohnungsbestand für Gebäude, die bis zum 01. Januar 1995 fertiggestellt worden sind, gefördert.
I. EIGENTUMSMASSNAHMEN
Neubau, Kauf/Erwerb, Ausbau/Umbau/Erweiterung
Antragsberechtigt für Maßnahmen zur Schaffung von Wohneigentum sind Haushalte mit mindestens zwei Kindern, von denen ein Kind das 15. Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder Haushalte, für die wegen der Schwerbehinderung eines oder gegebenenfalls mehrerer Haushaltsangehöriger ein besonderer baulicher Aufwand erforderlich ist. Zu diesem Personenkreis gehören insbesondere Personen mit einer außergewöhnlichen Gehbehinderung (aG), Rollstuhlbenutzer, Blinde und hochgradig Sehbehinderte und Personen, die pflegebedürftig sind (mindestens Pflegestufe 1) oder für die durch das Fortschreiten einer Erkrankung, zum Beispiel Multiple-Sklerose, ein entsprechender Bedarf gegeben ist.
Voraussetzungen sind unter anderem, dass das Familieneinkommen (das heißt, das Einkommen aller zum Haushalt gehörenden Personen) eine festgelegte Einkommensgrenze nicht übersteigt und dass die derzeitigen Wohnverhältnisse unzureichend sind. Bei Kauf und Erwerb in Zusammenhang mit Modernisierung sollen Kosten in Höhe von mindestens 5.000 Euro für Modernisierungsmaßnahmen anfallen.
Antragsberechtigt sind Hauseigentümer, die ein älteres selbst genutztes Wohngebäude (fertiggestellt bis zum 01. Januar 1995) energetisch modernisieren wollen.
Voraussetzungen ist unter anderem, dass das Familieneinkommen (das heißt, das Einkommen aller zum Haushalt gehörenden Personen) die vorgegebene Einkommensgrenze nicht übersteigt.
Für den Neubau oder Erstbezug wird ein in der Regel zinsloses Darlehen in Abhängigkeit von der Anzahl und dem Alter der zum Haushalt gehörenden Kinder und/oder einer eventuellen Schwerbehinderung gewährt. So können Haushalte mit zwei Kindern, von denen ein Kind noch nicht 15 Jahre alt ist, ein Darlehen in Höhe von 40.000,00 Euro und Haushalte mit schwer behinderten Mitgliedern ohne oder mit einem Kind ein Darlehen in Höhe von 50.000,00 Euro erhalten. Für jedes weitere Kind unter 15 Jahren erhöht sich das Darlehen um 15.000,00 Euro.
Für den Kauf oder Erwerb eines Eigenheimes oder einer Eigentumswohnung kann ein in der Regel zinsloses Darlehen in Abhängigkeit von Anzahl und Alter der zum Haushalt gehörenden Kinder und/oder einer eventuellen Schwerbehinderung gewährt werden. So können Haushalte mit zwei Kindern, von denen ein Kind noch nicht 15 Jahre alt ist, ein Darlehen in Höhe von 35.000,00 Euro und Haushalte mit schwer behinderten Mitgliedern ohne oder mit einem Kind ein Darlehen in Höhe von bis zu 50.000,00 Euro erhalten. Für jedes weitere Kind unter 15 Jahren erhöht sich das Darlehen um 15.000,00 Euro.
Für die energetische Modernisierung kann ab einer Investitionshöhe von mindestens 10.000,00 Euro bis maximal 75.000,00 Euro ein Darlehen in Höhe von 60% der Gesamtkosten gewährt werden.
Modernisierungsmaßnahmen mit Gesamtkosten unter 10.000 Euro werden nicht gefördert.
Das Darlehen wird in den ersten 15 Jahren in der Regel zinslos gewährt. Ab dem 16. Jahr wird das Darlehen marktüblich (höchstens 6 %) verzinst. Sofern es die Tragbarkeit der finanziellen Belastung aus dem Objekt zulässt, ist das Darlehen ab Auszahlung marktüblich zu verzinsen. Die Tilgung beträgt 2 %. Außerdem fällt ein Verwaltungskostenbeitrag in Höhe von jährlich 0,5 % an, der sich nach Tilgung der Hälfte des Darlehens auf 0,25 % reduziert.
Produktinformation Eigentum für Haushalte mit Kindern
Anlage 1 - Einkommenserklärung Haushaltsvorstand
Anlage 2 - Einkommenserklärung Haushalt angehörige Person(en)
Anlage 3 - Erläuterungen
Die Darlehenshöhe beträgt für den Neubau von Mietwohnungen für Berechtigte nach § 3 Absatz 2 NWoFG 75 % der Gesamtkosten; im begründeten Einzelfall bis 85 % und für Berechtigte nach § 5 Absatz 2 Nr. 3 DVO-NWoFG 45 % der Gesamtkosten.
Zusätzliche Darlehen können
-bei Ersatzbaumaßnahmen in Verbindung mit Abriss bis zu 5.000,00 Euro je neu geförderter Wohnung,
-für die Schaffung von kleinen Wohnungen bis 60 m² bis zu 5.000,00 Euro je Wohnung,
-für die Beschaffung und Installation von Aufzügen bis zu 50.000,00 Euro je Aufzug,
-bei Mehraufwendungen aufgrund besonderer baulicher Maßnahmen für Menschen mit Behinderung bis zu 5.000,00 Euro je Wohnung
Bei Maßnahmen für ältere Menschen und Menschen mit Behinderung einschließlich des generationenübergreifenden Wohnens sowie für gemeinschaftliche Wohnformen wird außerdem der Umbau/Ausbau oder die Erweiterung mit einem Darlehen in Höhe von bis zu 65 % der durch die Maßnahmen verursachten Kosten gefördert. Ein zusätzliches Darlehen kann für die Schaffung von Gemeinschaftsräumen in Höhe von bis zu 15.000,00 Euro je Gemeinschaftsraum gewährt werden.
Bei Fördermaßnahmen für Berechtigte nach § 3 Absatz 2 NWoFG kann zusätzlich ein Tilgungsnachlass in Höhe von 15 % des Darlehensursprungsbetrages nach Ablauf des 20. Jahres nach Bezugsfertigkeit gewährt werden.
Berechtigte nach § 3 Absatz 2 NWoFG
- ohne Tilgungszuschuss: 1.-20. Jahr = 0 %, ab dem 21. Jahr = marktüblich.
- mit Tilgungszuschuss: 1.-30. Jahr = 0 %, ab dem 31. Jahr marktüblich.
Berechtigte nach § 5 Absatz 2 Nr. 3 DVO-NWoFG: 1.-20. Jahr = 0 %, ab 21. Jahr marktüblich.
Berechtigte nach § 3 Absatz 2 NWoFG: 1.-20. Jahr = 2 %, ab 21. Jahr = 4,5 %.
Berechtigte nach § 5 Absatz 2 Nr. 3 DVO-NWoFG: 1.-20. Jahr = 1 % (es kann eine höhere Tilgung bis zu 5 % vereinbart werden).
Außerdem fällt ein Verwaltungskostenbeitrag in Höhe von jährlich 0,5 % an, der sich nach Tilgung der Hälfte des Darlehens auf 0,25 % reduziert.
Produktinformation Mietwohnungen für ältere Menschen und Menschen mit Behinderung einschließlich des generationenübergreifenden Wohnens
Produktinformation Mietwohnraum für gemeinschaftliche Wohnformen einschließlich des generationenübergreifenden Wohnens
Produktinformation CO-2-Landesprogramm - energetische Modernisierung im Mietwohungsbestand
Anmeldung für Vorhaben im Mietwohnungsbau
Wohnraumförderstelle der Stadt Oldenburg
Günther-Wagner-Allee 12 bis 16
Telefon 0511 30031-313
Weitere Informationen auf www.nbank.de »
Energetische Wohnraumförderung

References: § 3
 § 5
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