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Timestamp: 2018-03-19 09:33:20+00:00

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Der Mensch steht im Mittelpunkt! - ppt herunterladen
Veröffentlicht von:Lorelei Eberts Geändert vor über 3 Jahren
Präsentation zum Thema: "Der Mensch steht im Mittelpunkt!"— Präsentation transkript:
1 Der Mensch steht im Mittelpunkt!
2 Kreis Lippe - Heimaufsicht - Daniela Brenker
Struktur Zweck des Gesetzes Anwendungsbereich Begriffsbestimmungen Anforderungen an die Wohnqualität Bestandsschutz/ Übergangsregelungen Kreis Lippe - Heimaufsicht - Daniela Brenker
3 § 1 WTG NRW – Zweck des Gesetzes
Schutz der Bewohner Förderung selbstbestimmten Lebens Mitwirkung/Mitbestimmung Gewährleistung von Transparenz Optimierung der Zusammenarbeit der Akteure Ergebnisse „Runder Tisch Pflege“ Kreis Lippe - Heimaufsicht - Daniela Brenker
4 § 2 Abs. 1 WTG - Geltungsbereich
Einrichtungen, die ältere Menschen, Volljährige mit Behinderung und/oder pflegebedürftige Volljährige aufnehmen und entgeltlich Wohnraum überlassen und verpflichtend Betreuung anbieten Kreis Lippe - Heimaufsicht - Daniela Brenker
5 § 2 Abs. 6 WTG - Geltungsbereich
Zuständige Behörde entscheidet, ob eine Einrichtung zum Anwendungsbereich zählt ABER Kostenträger beurteilen nach eigenen Kriterien Kreis Lippe - Heimaufsicht - Daniela Brenker
6 § 2 Abs. 2 WTG - Geltungsbereich
WTG gilt auch: verschiedene Personen bieten Wohnraum und Betreuung an und diese Personen sind rechtlich miteinander verbunden Kreis Lippe - Heimaufsicht - Daniela Brenker
7 § 4 Abs. 3 WTG rechtliche Verbundenheit
Personen nehmen gemeinschaftlich auf: ältere Menschen, Volljährige mit Behinderung und/oder Pflegebedürftige Volljährige Ab wann sind die Interessen der Bewohner schutzbedürftig? Kreis Lippe - Heimaufsicht - Daniela Brenker
8 § 2 Abs. 3 WTG - Anbieteridentität
WTG gilt auch: Anbieter überlässt Wohnraum und derselbe Anbieter bietet davon rechtlich unabhängig Betreuung an, aber tatsächliche Wahlfreiheit ist eingeschränkt (Anbieter betreut mind. 75% der Bewohner in einem Gebäude) Kreis Lippe - Heimaufsicht - Daniela Brenker
9 § 3 WTG Ausschluss vom Geltungsbereich
WTG gilt nicht: allgemeine und soziale Betreuungsleistungen in geringfügigem Umfang 1.	< 25% Nettokaltmiete 2.	< Eckregelsatz des SGB XII (z. Zt. 351 €) Kreis Lippe - Heimaufsicht - Daniela Brenker
10 §§ 2-3 WTG - Geltungsbereiche
WTG gilt auch für: Kurzzeitpflegeeinrichtungen Hospize WTG gilt nicht für: Krankenhäuser Tages- und Nachtpflegeeinrichtungen Kreis Lippe - Heimaufsicht - Daniela Brenker
11 Kreis Lippe - Heimaufsicht - Daniela Brenker
§ 4 WTG – Betreuung Betreuung = allgemein, sozial und pflegerisch allgemein: Beratung, Unterstützung, Information, die nicht auf potentielle Hilfebedarfe abstellen sozial: soziale, seelische, kognitive, strukturelle Bedürfnisse pflegerisch: entsprechend der Definition in § 14 SGB XI Kreis Lippe - Heimaufsicht - Daniela Brenker
12 § 11 WTG i. V. m. §§ 1-3 DVO Wohnqualität
Motto: „Leben wie zu Hause“ Bedürfnisse der jeweiligen Bewohner Standard der Barrierefreiheit Einzelzimmer 14 qm / Doppelzimmer 24 qm (zuzüglich Duschbad) keine Mehrbettzimmer jeweils bis zu 20 pflegebedürftige Bewohner ein Pflegebad, aber mind. 1 Wannenbad pro Einrichtung Kreis Lippe - Heimaufsicht - Daniela Brenker
13 § 11 WTG i. V. m. §§ 1-3 DVO Wohnqualität
Nettogrundflächen ab 40 qm je Bewohner Krisenzimmer angepasste klimatische Verhältnisse 80% Einzelzimmer-Quote für alle Betreuungseinrichtungen bis ergänzend: PfG NRW i. V. m. AllgFörderPflegeVO bzw. Grundlagen zur Förderung einer Wohneinrichtung für Menschen mit Behinderung des LWL Kreis Lippe - Heimaufsicht - Daniela Brenker
14 § 22 WTG Bestandsschutz/Übergangsregelungen
Anforderungen an die Wohnqualität nach WTG gelten für Neubauten, wesentliche Umbauten und Modernisierungen Übergangsfristen z. B. : Abbau Mehrbettzimmer bis Einzelzimmerquote bis Anwendung WTG für Wohngemeinschaften spätestens ab Kreis Lippe - Heimaufsicht - Daniela Brenker
15 Kreis Lippe - Heimaufsicht - Annegret Zessin
Struktur Anforderungen an den Betrieb Anzeige- und Dokumentationspflichten personelle Anforderungen veränderter Betreuungsbedarf Überwachungen Veröffentlichung von Prüfinhalten Kreis Lippe - Heimaufsicht - Annegret Zessin
16 Kreis Lippe - Heimaufsicht - Annegret Zessin
§ 7 WTG – Anforderungen z. B. Umsetzung von Pflegeplanung/Förder- und Hilfeplanung nach allgemein anerkanntem Stand fachlicher Erkenntnisse Qualitätsmanagement hauswirtschaftliche Versorgung angemessene Qualität des Wohnens Kreis Lippe - Heimaufsicht - Annegret Zessin
17 § 8 – Beschwerdeverfahren
Bewohnerinformation zum Beschwerderecht interne Verantwortlichkeiten für Beschwerden Bearbeitungsfrist Dokumentation und Auswertung Kreis Lippe - Heimaufsicht - Annegret Zessin
18 § 9 WTG i. V. m. § 27 DVO Anzeigepflichten
z. B. Einrichtungsleitungen Beschäftigte Konzepte Leistungsbeschreibungen 3 Monate vor Inbetriebnahme Kreis Lippe - Heimaufsicht - Annegret Zessin
19 § 9 WTG i. V. m. § 27 DVO Anzeigepflichten
und im laufenden Betrieb z. B.: Betreiberwechsel Änderungen bei Einrichtungs- und Pflegedienstleitung Besuchsuntersagungen / Besuchseinschränkungen Kreis Lippe - Heimaufsicht - Annegret Zessin
20 § 9 WTG - Aufbewahrungspflicht
Meldung des Personalbestandes zum Stichtag entfällt ABER entsprechende Unterlagen sind in den Betreuungseinrichtungen zur Überprüfung vorzuhalten Kreis Lippe - Heimaufsicht - Annegret Zessin
21 § 9 WTG i. V. m. § 28 DVO Aufzeichnungspflichten
z. B. Angaben über die Beschäftigten Betreuungs- und Pflegebedarf Umsetzung individueller Pflegeplanungen Umsetzung individueller Förder- und Hilfepläne Verwaltung von Bewohnergeldern Durchführung freiheitseinschränkender und freiheitsentziehender Maßnahmen Kreis Lippe - Heimaufsicht - Annegret Zessin
22 Kreis Lippe - Heimaufsicht - Annegret Zessin
§ 12 WTG i. V. m. § 4 DVO Personal Erfüllung 50%-ige Fachkraftquote für betreuende Tätigkeiten + 1 mind. zusätzlich eine hauswirtschaftliche Fachkraft nachts mind. eine Pflegefachkraft bei überwiegend pflegerischer Betreuung Kreis Lippe - Heimaufsicht - Annegret Zessin
23 Konzept mit nachfolgenden Inhalten
§ 12 WTG - Personal Delegation von Betreuungstätigkeiten auf Nicht-Fachkräfte grundsätzlich möglich Voraussetzung Konzept mit nachfolgenden Inhalten Kreis Lippe - Heimaufsicht - Annegret Zessin
24 Kreis Lippe - Heimaufsicht - Annegret Zessin
§ 12 WTG - Personal Inhalte: Einzeldarstellung der Tätigkeiten fachliche Standards Qualifizierung der Beschäftigten für diese Tätigkeiten Sicherstellung einer Kontrollfunktion Prozessdokumentation Kreis Lippe - Heimaufsicht - Annegret Zessin
25 Kreis Lippe - Heimaufsicht - Annegret Zessin
§ 12 WTG - Personal 3jährige Ausbildung für Leitungen und Fachkräfte zusätzlich 2jährige Berufserfahrung bei Leitungskräften Berücksichtigung von Weiterbildungen für Leitungstätigkeiten Kreis Lippe - Heimaufsicht - Annegret Zessin
26 Kreis Lippe - Heimaufsicht - Annegret Zessin
§ 12 WTG i. V. m. § 4 DVO Personal Betreiber hat zu prüfen, dass keine persönlichen Ausschlussgründe bei den Beschäftigten vorliegen polizeiliches Führungszeugnis prüfungsrelevant Hinweis: Beschäftigte = alle Personen, derer sich der Betreiber zur Erbringung seiner Leistungen bedient Kreis Lippe - Heimaufsicht - Annegret Zessin
27 Kreis Lippe - Heimaufsicht - Annegret Zessin
§ 12 WTG - Personal Personalbemessungssystem für Betreuungseinrichtungen vom MAGS NRW geplant Kreis Lippe - Heimaufsicht - Annegret Zessin
28 § 5 WTG veränderter Betreuungsbedarf
Betreiber und Leistungsträger haben über eine bedarfsgerechte Anpassung zu beraten und eine Vereinbarung abzuschließen Heimaufsicht ist im Verfahren zu beteiligen Rückkehrrecht Kreis Lippe - Heimaufsicht - Annegret Zessin
29 Kreis Lippe - Heimaufsicht - Annegret Zessin
§ 18 WTG - Überwachung anlassbezogene Prüfungen wiederkehrende Prüfungen unangemeldet Fokus: Beratung vor Maßnahmen Kreis Lippe - Heimaufsicht - Annegret Zessin
30 § 20 WTG Veröffentlichung von Prüfberichten
z. B. Umsetzung der Planungsinstrumente Konzeptionen bauliche und personelle Standards soziale Betreuung und therapeutische Angebote Berücksichtigung individueller Bedürfnisse hauswirtschaftliche Versorgung Kreis Lippe - Heimaufsicht - Annegret Zessin
31 Kreis Lippe - Heimaufsicht - Alexandra Steeger
Struktur Mitwirkung und Mitbestimmung der Bewohner Leistungen an Betreiber und Beschäftigte Vertragsrecht Kreis Lippe - Heimaufsicht - Alexandra Steeger
32 § 6 WTG - Vertretungsorgane
Bewohnerbeirat (bislang: Heimbeirat) Vertretungsgremium (bislang: Ersatzgremium) Vertrauensperson (bislang: Heimfürsprecher) Kreis Lippe - Heimaufsicht - Alexandra Steeger
33 § 6 WTG i. V. m. §§ 6-23 DVO Bewohnerbeirat
keine Änderung des aktiven und passiven Wahlrechts Anzahl der Mitglieder wie bisher Bewohner sollen die Mehrheit im Beirat bilden, mind. 1 Bewohner muss dem Beirat angehören Kreis Lippe - Heimaufsicht - Alexandra Steeger
34 § 6 WTG i. V. m. §§ 10-14 DVO Wahlverfahren, Amtszeit, Neuwahl
bei Stimmengleichheit ist derjenige gewählt, der in der Betreuungseinrichtung lebt sofern Bewohner aus der Betreuungseinrichtung ausscheiden, enden die Amtszeiten der Angehörigen oder Betreuer Kreis Lippe - Heimaufsicht - Alexandra Steeger
35 § 6 WTG i. V. m. §§ 16-19 DVO Arbeit des Beirates
der Vorsitzende des Beirates soll in der Betreuungseinrichtung wohnen Sitzungen kurzfristig ohne Ladungsfrist möglich Beschluss mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder Tätigkeitsbericht im Rahmen einer Bewohnerversammlung Kreis Lippe - Heimaufsicht - Alexandra Steeger
36 § 6 WTG i. V. m. § 20 DVO Aufgaben des Beirates
z. B.: Anregungen, Ideen weiterleiten Mitarbeit bei Beschwerden Eingliederung neuer Bewohner entfallen: Leistungs- und Qualitätsvereinbarungen Vergütungsverhandlungen Prüfungsvereinbarungen Kreis Lippe - Heimaufsicht - Alexandra Steeger
37 § 5 Abs. 1 Nr. 2 WTG Informationspflicht
Verpflichtung des Betreibers einmal jährlich Information über Gewinn- und Verlustsituation in allgemein verständlicher Weise Leitlinien des MAGS NRW in Arbeit Kreis Lippe - Heimaufsicht - Alexandra Steeger
38 § 6 WTG i. V. m. § 21 DVO Mitbestimmung
Verpflegungsplanung Freizeitgestaltung Regelungen der Hausordnung (als Bestandteil des Vertrages nur mit Zustimmung des Beirates) Kreis Lippe - Heimaufsicht - Alexandra Steeger
39 § 6 WTG i. V. m. 22 DVO Mitwirkungsrechte
z. B.: Unterkunft und Betreuung Baumaßnahmen Qualitätsmanagement Kreis Lippe - Heimaufsicht - Alexandra Steeger
40 § 6 WTG i. V. m. §§ 6, 7 und 23 DVO Zusammenarbeit
Information als Bringschuld des Betreibers gesetzliche Rahmenbedingungen Räumlichkeiten Kommunikationsmöglichkeiten Kreis Lippe - Heimaufsicht - Alexandra Steeger
41 § 6 WTG i. V. m.§ 23 DVO Zusammenarbeit
Fehlende Einigung bei Mitbestimmungsrechten: 1. Schritt: Vermittlung 2. Schritt: Entscheidung der zuständigen Behörde unter Abwägung der Interessen Kreis Lippe - Heimaufsicht - Alexandra Steeger
42 § 6 WTG i. V. m. §§ 24-26 DVO Folgen bei Nichtwahl eines Beirates
Vertretungsgremium bestehend aus Angehörigen und Betreuern Bestellung einer Vertrauensperson gleiche Rechte und Pflichten wie der Beirat Kreis Lippe - Heimaufsicht - Alexandra Steeger
43 § 10 WTG Spenden und Leistungen an Betreiber und Beschäftigte
Anzeigepflicht für Spenden und Leistungen an den Betreiber Rahmenbedingungen für Annahme, Verwaltung und Dokumentation von Spenden konzeptionell festlegen geringwertige Aufmerksamkeiten möglich Besonderheit: Hospize Kreis Lippe - Heimaufsicht - Alexandra Steeger
44 Kreis Lippe - Heimaufsicht - Alexandra Steeger
§ 23 WTG Vertragsrecht die §§ 5-9 des HeimG gelten zunächst weiter Referentenentwurf des Bundes für ein Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz liegt vor Kreis Lippe - Heimaufsicht - Alexandra Steeger
Kreis Lippe - Heimaufsicht
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References: § 1
 § 2
 § 2
 § 2
 § 4
 § 2
 § 3

§ 4
 § 14
 § 11
 § 11
 § 22

§ 7
 § 8
 § 9
 § 27
 § 9
 § 27
 § 9
 § 9
 § 28

§ 12
 § 4

§ 12

§ 12

§ 12

§ 12
 § 4

§ 12
 § 5

§ 18
 § 20
 § 6
 § 6
 § 6
 § 6
 § 6
 § 20
 § 5
 § 6
 § 21
 § 6
 § 6
 § 6
 § 6
 § 10

§ 23