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Timestamp: 2019-03-25 09:47:48+00:00

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Waffenbesitzkarte: Regeln bei Waffenbesitz - Waffenrecht 2019
Weitere Ratgeber zur Waffenbesitzkarte
Hier finden Sie weiterführende Informationen zum Thema Waffenbesitzkarte:
Eine Waffenbesitzkarte ist kein Waffenschein
Die Waffenbesitzkarte erlaubt in Deutschland den Besitz von erlaubnispflichtigen Waffen.
Was eine Waffenbesitzkarte in Deutschland genau ist, wissen die wenigsten. Denn umgangssprachlich wird diese oft mit dem Waffenschein verwechselt und als solcher bezeichnet. Dabei stehen die Bezeichnungen für jeweils unterschiedliche Berechtigungen nach dem Waffengesetz.
Es muss bei einem Waffenschein zwischen einem großen und einem kleinen unterschieden werden. Wer im Besitz eines großen Waffenscheins ist, hat keine Waffenbesitzkarte und umgekehrt. Wichtig wird dies, wenn es darum geht, erlaubnispflichtige Waffen besitzen oder führen zu dürfen.
Die Waffenbesitzkarte hat im Zusammenhang mit erlaubnispflichtigen Waffen nur für den großen Waffenschein eine Bedeutung. Welche Voraussetzung für eine Waffenbesitzkarte erfüllt sein muss, welche Kosten auf Interessierte zukommen und was es damit auf sich hat, eine Waffenbesitzkarte erweitern zu lassen, klärt der folgende Artikel zum Thema.
Was ist ein Waffenbesitzschein?
Die Waffenbesitzkarte wird auch WBK oder Waffenbesitzschein genannt. Hierbei handelt es sich um ein ist eine Erlaubnis Waffen zu besitzen. In der Regel betrifft dies nur erlaubnispflichtige Schusswaffen und deren Munition.
Für Hieb- und Stichwaffen ist eine solche Besitzberechtigung nicht erforderlich. Diese Waffen dürfen entweder besessen werden oder sind grundsätzlich verboten.
Ein Waffenbesitzschein erlaubt nicht das Führen von Waffen in der Öffentlichkeit.
Für die Erteilung einer WBK sind die Voraussetzungen im Waffengesetz (WaffG) geregelt. So ist festgelegt, dass die Erlaubnis Schusswaffen zu besitzen, von der zuständigen Waffenbehörde erteilt wird. Eine Waffenbesitzkarte zu machen, ist demnach eher eine umgangssprachliche Ausdrucksweise, da dies nicht möglich ist.
In der Karte werden alle Schusswaffen eingetragen, die der Inhaber einer solchen besitzen darf. In der Regel handelt es sich bei den Inhabern um Jäger, Sportschützen, Waffensammler oder Erben. So gibt die Waffenbesitzkarte an, dass der jeweilige Inhaber die Berechtigung hat, bestimmte erlaubnispflichtige Schusswaffen zu besitzen.
Werden diese Waffen transportiert, zum Beispiel zum Schießstand oder ins Jagdrevier, ist die Waffenbesitzkarte mitzuführen. Liegt ein großer Waffenschein vor, der das Führen von Waffen in der Öffentlichkeit erlaubt, ist die Karte ebenfalls immer mitzunehmen und auf Verlangen vorzuzeigen.
Waffen ohne Eintragung in eine Waffenbesitzkarte werden bei einer Kontrolle in der Regel beschlagnahmt und dem Besitzer ein Bußgeld von bis zu 10.000 Euro auferlegt.
Das Bußgeld richtet sich in der Höhe nach den Vorgaben vom Bußgeldkatalog sowie der Schwere des Verstoßes und ist meist eine Einzelfallentscheidung.
Wer Schusswaffen in EU-Nachbarländer transportieren will, benötigt einen europäischen Feuerwaffenpass. Das ist keine europäische Waffenbesitzkarte, da dieser nur den Transport erlaubt, jedoch nicht den Erwerb oder Besitz von Waffen.
Wie bekommt man eine Waffenbesitzkarte
Wenn es darum geht, Schusswaffen für die Ausübung vom Schießsport oder der Jagd sowie zum Sammeln zu erwerben, ist eine der häufigsten Fragen, die Interessierte stellen: „Wie bekomme ich eine Waffenbesitzkarte?“
Der Antrag für eine Waffenbesitzkarte ist bei der Waffenbehörde zu stellen.
Sportschützen, Jäger, Waffensammler und Erben von Waffen können die Erlaubnis für den Besitz von Schusswaffen bei der zuständigen Waffenbehörde beantragen.
Die Vollstreckung des Waffengesetzes ist in Deutschland Ländersache, daher können in den einzelnen Landkreisen und Städten verschiedene Behörden für die Erteilung einer Waffenbesitzkarte zuständig sein.
In der Regel sind das die Kreisverwaltung, das Ordnungsamt oder die zuständigen Polizeidirektionen. Nachfolgend findet sich eine Übersicht der zuständigen Behörden in den Bundesländern:
Baden-Württemberg Kreispolizeibehörde
Bayern Landratsämter
Berlin Waffenbehörde
Brandenburg Polizeidirektion (Nord, Ost, West, Süd)
Bremen Abteilung Waffen-, Jagd- und Fischereiangelegenheiten – Stadtamt
Hessen Ordnungsamt
Mecklenburg-Vorpommern Amt für Ordnung
Niedersachsen Bürgerauskunft der Gemeinden
Nordrhein-Westfalen örtliche Kreispolizeibehörde
Rheinland-Pfalz Stadtverwaltung
Saarland Kreispolizeibehörde
Sachsen Ordnungsamt
Sachsen-Anhalt Dezernat 21 Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord
Schleswig-Holstein Verwaltungsbehörden im Landkreis oder der Stadt
Thüringen Verwaltungsbehörden im Landkreis oder der Stadt
Um eine WBK zu bekommen, sind bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen. Diese sind in § 4 des Waffengesetzes (WaffG) geregelt. Dieser Paragraph legt die Vorgaben für eine Erlaubnis zum Erwerb, zum Besitz, zum Schießen sowie zum Führen von Waffen fest:
5. bei der Beantragung eines Waffenscheins oder einer Schießerlaubnis eine Versicherung gegen Haftpflicht in Höhe von 1 Million Euro – pauschal für Personen- und Sachschäden – nachweist. […]”
Die persönliche Eignung setzt die geistige sowie körperliche Fähigkeit voraus, verantwortungsvoll mit Schusswaffen umzugehen. Ist ein Antragsteller geschäftsunfähig, alkohol- bzw. drogenabhängig oder liegt eine psychische Erkrankung vor, wird in der Regel davon ausgegangen, dass eine persönliche Eignung nicht gegeben ist.
Da der Umgang mit Schusswaffen mit einer besonderen Verantwortung einhergeht, kann die zuständige Waffenbehörde ein psychologisches Gutachten für eine Waffenbesitzkarte verlangen, wenn Zweifel an der persönlichen Eignung vorliegen.
Zum Nachweis der persönlichen Eignung kann für die WBK ein psychologisches Gutachten erforderlich sein.
Darüber hinaus sieht das Gesetz zur Neuregelung des Waffenrechts (WaffRNeuregG) in § 6 Abs. 3 vor, dass Antragsteller zwischen dem 18. und 25. Lebensjahr ihre persönliche Eignung für eine Waffenbesitzkarte durch ein psychologisches Gutachten nachweisen müssen.
Dies ist bei der ersten Antragstellung einzureichen und dient als Nachweis der Eignung, mit Waffen verantwortungsvoll umgehen zu können.
Daher ist es oft die Regel, dass beim ersten Antrag auf eine WBK ein psychologisches oder fachärztliches Gutachten beziehungsweise Zeugnis vorzulegen ist.
Hier werden unter anderem die moralische Reife, Besonnenheit, Selbstbeherrschung sowie soziale Kompetenzen, Verantwortungsgefühl und weitere Charaktereigenschaften des Antragstellers untersucht. Ein solches Gutachten oder Zeugnis wird von staatlich anerkannten Institutionen wie dem TÜV erstellt.
Ausgenommen hiervon sind Jäger, die einen gültigen Jagdschein besitzen, und Sportschützen, die für ihre Waffen eine WBK bereits mit 18 Jahren erwerben.
Neben der persönlichen Eignung müssen Antragsteller auch ihre waffenrechtliche Zuverlässigkeit nachweisen. Die Zuverlässigkeit wird von der Behörde aufgrund der Auskünfte des Bundeszentralregisters, des zentralen staatsanwaltlichen Verfahrensregisters und der örtlichen Polizeibehörden beurteilt.
Liegen keine Anzeichen vor, dass Antragsteller im Umgang und der Aufbewahrung von Schusswaffen unzuverlässig vorgehen, wird eine WBK in der Regel erteilt.
Eine Unzuverlässigkeit nach § 5 Abs. 1 WaffG ist beispielsweise dann anzunehmen, wenn unter anderem:
Personen rechtskräftig wegen eines Verbrechens oder einer vorsätzlichen Straftat zu einer Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr verurteilt wurden und die Rechtskraft noch keine zehn Jahre verstrichen ist.
Personen mit Waffen missbräuchlich oder leichtfertig umgehen, nicht sachgemäß lagern, anderen nicht berechtigten Personen überlassen.
Sachkundenachweis und Bedürfnis
Es muss eine Sachkundeprüfung für eine Waffenbesitzkarte absolviert werden.
Die Waffenbesitzkarte sowohl für Sportschützen, Jäger und Sammler als auch für Erben bezieht sich immer auf erlaubnispflichtige Schusswaffen.
Daher wird bei der Antragstellung der Nachweis einer vorliegenden Sachkunde verlangt.
Diese Sachkunde wird in speziellen Lehrgängen von Waffenschulen und amtlich anerkannten Einrichtungen vermittelt. Der Lehrgang ist mit einer staatlichen Prüfung abzuschließen.
Jäger weisen durch eine bestandene Jägerprüfung ihre Sachkunde nach.
Die Sachkundeprüfung für eine WBK muss absolviert und erfolgreich abgeschlossen sein, bevor ein Antrag eigereicht werden kann. Der Nachweis über eine WBK-Sachkundeprüfung ist mit dem Antrag vorzulegen.
Eine weitere Voraussetzung für den Erhalt einer Waffenbesitzkarte ist das Vorliegen eines waffenrechtlichen Bedürfnisses für den Waffenerwerb. Es muss also ein vernünftiger Grund vorliegen, warum Waffen besessen werden sollen. Ein Recht auf Waffenbesitz gibt es in Deutschland nicht.
In der Regel besteht ein Bedürfnis für eine Waffenbesitzkarte im Schützenverein, bei Sammlern und Jägern. Der Waffenbesitz dient hier der Ausübung eines Sports, eines Berufs, der Jagd oder der Bewahrung von kulturhistorischem Gut. Auch Selbstschutz kann einen Grund darstellen. Allerdings sind die gesetzlichen Vorgaben diesbezüglich äußerst streng, sodass dies oft nicht als Bedürfnis zugelassen wird.
Jede legal erworbene erlaubnispflichtige Schusswaffe muss in die WBK als Erweiterung eingetragen sein.
Einzig Waffenerben müssen kein Bedürfnis nachweisen, wenn sie die WBK binnen eines Monats nach der Annahme der Erbschaft beantragen.
Ein verspäteter Antrag führt zum Wegfall des Erbenprivilegs. Können Erben ein Bedürfnis nachweisen, kann die Waffenbesitzkarte auch später erteilt werden.
Ein Munitionskauf ist auf Grundlage des Erbenprivilegs nicht gestattet. Darüber hinaus müssen die geerbten Waffen, sofern kein Bedürfnis vorliegt, mit einem Blockiersystem, welches die Schussabgabe verhindert, ausgerüstet sein.
Besteht ein Bedürfnis nicht mehr, kann es zu einem Entzug der Waffenbesitzkarte kommen, da ein Waffenbesitz dann nicht mehr zu begründen ist.
Erforderliche Unterlagen für den Antrag
Neben dem eigentlichen Antrag, einem Personalausweis oder Pass und, wenn nötig, dem psychologischen Zeugnis, müssen je nach Grund für den Waffenbesitz weitere Unterlagen eingereicht werden.
Sportschützen benötigen die Bescheinigung eines anerkannten Schießsportvereins, welche das Bedürfnis und eine mindestens seit einem Jahr bestehende schießsportliche Tätigkeit belegt sowie einen Sachkundenachweis.
Jäger müssen einen gültigen Jagdschein vorlegen und Sammler einen Sachkundenachweis oder einen Nachweis über die kulturhistorische Bedeutung der beabsichtigten Anlegung oder Erweiterung einer Waffensammlung.
Verschiedene Arten der Waffenbesitzkarte
In Deutschland gibt es drei verschiedene Arten der Waffenbesitzkarte. Je nach Aussehen des Dokuments wird von einer grünen, einer gelben oder einer roten WBK gesprochen. Schon aufgrund der Farbe lässt sich feststellen, welche gesetzlichen Vorgaben in Bezug auf den Waffenbesitz greifen.
Ein Jagdschein ist keine WBK, berechtigt also nicht zum Besitz von Waffen.
Da der Jagdschein keine Waffenbesitzkarte darstellt, müssen auch Jäger eine solche beantragen.
Nach § 10 WaffG wird hier die grüne Waffenbesitzkarte ausgestellt. Ein Sportschütze erhält ebenfalls diese Karte, wenn er bestimmte Waffen eintragen lässt.
Die grüne WBK für Sportschützen und Jäger erlaubt Eintragungen von mehrschüssigen Pistolen und Revolvern. Auch Langwaffen wie Selbstladebüchsen, Selbstladeflinten, Repetierbüchsen, Repetierflinten und Einzellader können hier eingetragen werden.
Besitzer haben die Möglichkeit, eine grüne Waffenbesitzkarte zu erweitern. Waffen, die nach der Erstausstellung der WBK erworben wurden, müssen innerhalb einer Frist von 14 Tagen bei der Behörde angemeldet werden.
Allerdings ist die Eintragung dieser Waffen schon vor dem Kauf einzeln bei der Behörde zu beantragen. In der WBK wird ein Voreintrag für jede der Waffen vermerkt. Die Waffe ist dann innerhalb eines Jahres zu erwerben. Geschieht dies nicht, verfällt der Voreintrag.
Für Inhaber eines gültigen Jahresjagdscheins gilt diese Regelung nicht. Sie können Langwaffen ohne vorherige Genehmigung erwerben, müssen diese aber innerhalb von 14 Tagen anmelden und in ihre Waffenbesitzkarte eintragen lassen.
Sportschützen mit grüner WBK haben darauf zu achten, dass das sogenannte Regelbedürfnis für diese Waffenbesitzkarte zwei mehrschüssige Kurzwaffen und drei Selbstladegewehre umfasst.
Wird regelmäßig, mindestens einmal pro Monat oder 18 Mal im Jahr, an Schießübungen teilgenommen, liegt ein Bedürfnis in Bezug auf die grüne WBK vor.
Ebenfalls für Sportschützen wichtig ist die gelbe Waffenbesitzkarte. Diese wird nach § 15 Waffengesetz erteilt. Diese Karte erlaubt Eintragungen von Waffen der folgenden Arten:
Auch Sportschützen müssen eine WBK beantragen, wenn sie Waffen besitzen möchten.
Einzellader mit glatten und gezogenen Läufen,
Repetierlangwaffen (mehrschüssig) mit gezogenen Läufen,
Die Anzahl der Waffen ist mit der gelben Waffenbesitzkarte nicht beschränkt, allerdings ist es in der Regel nur möglich, zwei Waffen innerhalb von sechs Monaten zu erwerben. Die Waffe muss in einer Disziplin eines anerkannten Schießsportvereins zugelassen sein, damit sie in die gelbe Waffenbesitzkarte eingetragen werden kann.
Nach dem Kauf haben Besitzer 14 Tage Zeit, die Waffe bei der Waffenbehörde anzumelden und eintragen zu lassen.
Die rote Waffenbesitzkarte wird für Sammler nach § 17 Waffengesetz und für Waffensachverständige nach § 18 Waffengesetz ausgestellt. Sie wird für Schusswaffen einer bestimmten Gattung oder eines bestimmten Sammelgebietes und in Ausnahmen auf für „Schusswaffen aller Art“ erteilt.
Ein Voreintrag ist bei der für Sammler notwendigen WBK nicht vorgeschrieben. Die Waffen müssen jedoch auch hier innerhalb von zwei Wochen angemeldet und eingetragen werden.
Neben diesen drei Arten wird mitunter auch die Waffenbesitzkarte für schießsportliche Vereine oder jagdliche Vereinigungen erteilt. Hier ist der Verein Inhaber der Karte und kann Berechtigte eintragen lassen.
Die Waffenbesitzkarte und ihre Kosten
Was kostet so eine Waffenbesitzkarte eigentlich? Da es sich bei der Erteilung um Ländersache handelt, kann es regional zu einigen Unterschieden bei dem Kosten der WBK kommen.
Auch die Art der WBK und welche Eintragungen erfolgen sollen, beeinflussen die Höhe der Ausgaben.
Die Kosten für eine WBK hängen von der Art dieser ab.
Es fallen Gebühren für die Ausstellung der Karte sowie für die Eintragung der Waffen an.
Hinzu kommen die Ausgaben für den notwendigen Sachkundelehrgang und die staatliche Prüfung.
Auch hier kann es je nach Waffenschule oder Anbieter zu Unterschieden kommen. Interessierte sollten mit Ausgaben zwischen 200 und 400 Euro rechnen.
Paule sagt: 16. Oktober 2017 um 18:03 Uhr
Hallo an alle die hier dabei sind.
Frage ich bekomme eine Waffenüberprüfung laut des Prüfers sind in seiner Liste mehr Waffen eingetragen wie in meinen WBK`s.
Was gilt nun, alle Ein und Austragungen sind korrekt abgestemmelt?
bussgeldkatalog.net sagt: 6. November 2017 um 9:26 Uhr
alle erlaubnispflichtigen Waffen müssen in der Waffenbesitzkarte (WBK) eingetragen sein. Sind sie das nicht droht ein Bußgeld. Am besten wenden Sie sich an die zuständige Waffenbehörde und erfragen warum der Prüfer eine andere Liste hat. Zur Not könnten Sie auch einen Anwalt konsultieren.
Andreas sagt: 7. Dezember 2017 um 16:24 Uhr
Nach Auskunft des SB werden Austauschläufe nur dann in der WBK eingetragen wenn dazu ein passendes Gewehr vorhanden ist.
Ich habe nun die Gelegenheit günstig einen Austauschlauf zu erwerben habe aber noch nicht die passende Waffe und auch erst im Februar wieder einen Eintrag frei.
Frage: Wo steht es im Gesetz, dass ein Gewehr vorhanden sein muss?
bussgeldkatalog.net sagt: 15. Dezember 2017 um 10:43 Uhr
dies sollten Sie beim zuständigen Sachbearbeiter, der Ihnen diese Auskunft gegeben hat, erfragen.
Dieter sagt: 29. Januar 2018 um 10:56 Uhr
Ich nehme nicht mehr aktiv am Schießsport teil, die Kreispolizeibehörde fordert mich nun auf meine Waffen einem Jäger etc. zu überlassen. Die Waffen sind über 40 Jahre in meinem Besitz, ist das Rechtens
Redaktion sagt: 2. Juli 2018 um 9:13 Uhr
wenn das Bedürfnis, eine Waffe zu besitzen, nicht mehr besteht, kann die Behörde ein Abgabe fordern. Ob die sin Ihrem Fall so ist, können wir rechtlich nicht beurteilen. Wenden Sie sich im Zweifel am besten an einen Anwalt.
Christian sagt: 12. März 2018 um 12:59 Uhr
Mein Onkel ist 2006 verstorben( Jäger),im Nachlass war eine Waffe welche nicht aufzufinden war.Diese Waffe wurde zur Sachfahndung ausgeschrieben. 2014 ist meine Tante (Ehefrau des Onkels ) verstorben. Ich bin Rechtsnachfolger meiner Tante. Die Waffe ist jetzt (2018) wieder aufgetaucht. Gibt es die Möglichkeit die Waffe auf mich (ebenfalls Jäger) umzuschreiben?
Redaktion sagt: 9. Juli 2018 um 14:40 Uhr
diesen Sachverhalt sollten Sie direkt mit der zuständigen Waffenbehörde abklären. Wir können nicht beurteilen, ob eine solche Übertragung in diesem Fall möglich ist.
franz sagt: 30. Mai 2018 um 10:54 Uhr
habe 1990 eine mehrschüssige Schrotflinte geerbt ( in USA ) und sie legal nach Deutschland eingeführt. Hatte damals noch keine WBK gelb, und die affe bei einem Jäger gelagert. Jetzt hat sich herausgestellt dass dieser sie nicht eintragen lassen hat. Möcht die Waffe jetzt selbs übernehmen, geht das ?? und wie ??
Redaktion sagt: 27. August 2018 um 13:24 Uhr
wenden Sie sich am besten an die zuständige Waffenbehörde. Diese kann Ihnen mitteilen, ob eine Übertragung ohne Weiteres möglich ist und welche Schritte Sie dafür unternehmen müssen.
Heinz O. sagt: 8. September 2018 um 8:02 Uhr
Habe einen Revolver 357 Mag. am 04.09.2018 erworben, diesen aber noch nicht im Besitz [tatsächliche Verfügungsgewalt]. Gilt die vierzehntägige Meldeplicht bei der Behörde ab dem 04.09.2018 oder ab dem Datum wo ich sie erhalten habe? Gültiger Voreintrag in der grünen WBK ist vorhanden.

References: § 4
 § 6
 § 5
 § 10
 § 15
 § 17
 § 18