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Timestamp: 2019-01-22 11:43:04+00:00

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Eigenen Stellplatz vermieten zur Kostensenkung, wie wird das angerechnet? | Erwerbslosenforum Deutschland
Themenstarter chromoxidgruen
Stichworte angerechnet kostensenkung stellplatz vermieten
https://sozialberatung-kiel.de/2012...eigentumswohnung-vom-jobcenter-zu-ubernehmen/
https://www.elo-forum.org/kdu-umzue...etung-stellplatzes-einkommen-angerechnet.html
https://www.elo-forum.org/kdu-miete-untermiete/52290-untervermietung-einkommen-gerechnet.html
d.h es gibt keine Freibeträge, keine Werbungskosten.
In der Sozialhilfe ist das anders (§ 82 SGB XII). Sozialhilfe ist das Referenzsystem für Hartz4.
Bei Eigentum gelten andere Flächengrenzen, damit auch andere Endpreise.
Einfach mal vor Ort in einer Beratungsstelle durchrechnen lassen.
Zur Vermeidung von zuk. Ärger sollte die mtl. Einzahlung in die Instandhaltungsrücklage deutlich erhöht werden. Kann mit dem nächsten Wirtschaftsplan umgesetzt werden.
Sollte das Tilgen schwer werden, es gibt Tilgungsstreckungsdarlehn. Dann zahlt man mehr Zinsen. Zinsen übernimmt JC.
Mieten sind steuerpflichtig. => Weiterer Aufwand: Steuererklärung.
Hallo Tiefleger,
Tiefleger sagte :
Bei Eigentum gelten andere Flächengrenzen, damit auch andere Endpreise. Einfach mal vor Ort in einer Beratungsstelle durchrechnen lassen.
Die Angemessenheit der tatsächlichen Kosten unterliegt bei Mietern wie Eigentümern den in § 22 Abs. 1 SGB II niedergelegten Grundsätzen. Darüberhinaus ist bei Wohneigentum eine Einzelfallprüfung möglich. Wenn Du meinst, dass die Preise schon grundsätzlich unterschiedlich sind, kannst Du eine Quelle nennen?
Theoretisch eine gute Idee. Aber nur bei einer mindestens 50 EUR höheren monatlichen Einzahlung käme ich ohne Tilgung über die Angemessenheitsgrenze. Und die anderen Eigentümer rufen bestimmt hurra, wenn sie ohne erkennbaren Grund so viel mehr zahlen sollen. Außerdem wurde der Wirtschaftsplan gerade beschlossen.
Danke für den Hinweis, ich werde mich mal schlau machen. Sollte das praktikabel sein, wäre es sehr hilfreich. Hast Du einen Link zu einem Fallbeispiel wo das funktioniert hat?
Der Aufwand wird überschaubar sein. Und da ALG-2 nicht dem Progressionsvorbehalt unterliegt, werden auch keine Steuern anfallen.
Zur Vermeidung von Missverständnissen nenne ich mal ein paar konkrete Zahlen für die KdU, die in ähnlicher Form bei mir zutreffen:
200 EUR Tilgung
200 EUR Zinsen
200 EUR Hausgeld
40 EUR Heizung
20 EUR Grundsteuer
660 EUR Bedarf
- 200 EUR Tilgung
460 EUR ausgezahlte Leistung KdU
Angemessenheitsgrenze ist 510 EUR. Und die Frage ist:
Wenn ich den Stellplatz für 20 EUR vermiete, dürfen mir dann die 20 EUR abgezogen werden (da die ausgezahlte Leistung unterhalb der Angemessenheitsgrenze liegt), oder kann ich das Geld behalten (da mein realer Bedarf oberhalb der Grenze liegt und ich diesen durch die Vermietung senke)?
Es wird abgezogen.
Tilgung wird ohnehin nicht berücksichtigt.
Deine Rechnung sieht dann so aus:
- 20 EUR Garagenmiete
440 EUR ausgezahlte Leistung KdU
Hast Du eine Rechtsgrundlage für Deine persönliche Sichtweise?
Dass die Tilgung nicht übernommen wird ist lange bekannt.
Aber ob sie übernommen wird oder ob sie in die Summe eingeht sind zwei völlig unterschiedliche Dinge.
https://dejure.org/2014,19650
Du nennst das gleiche Urteil das ich bereits weiter oben zitiert habe, dort steht aber das genaue Gegenteil von dem was Du behauptest. Anscheinend hast Du weder meinen Beitrag noch das Urteil richtig gelesen. Wie bereits ausgeführt:
Untervermietungen von Teilen der angemieteten Unterkunft sind als Kostensenkungsmaßnahmen bei der Bedarfsberechnung der Kosten der Unterkunft zu berücksichtigen. Zahlungen daraus stellen regelmäßig kein Einkommen iS von § 11 SGB II dar.
Dieser Punkt ist geklärt, es geht um die Feinheiten.
Du nennst das gleiche Urteil das ich bereits weiter oben zitiert habe, dort steht aber das genaue Gegenteil von dem was Du behauptest. Anscheinend hast Du weder meinen Beitrag noch das Urteil richtig gelesen.
Gleiches Urteil, eine Rz weiter:
Gemäß § 22 Abs 1 S 1 SGB II (in der hier maßgeblichen Fassung des Vierten Gesetzes für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt vom 24.12.2003, BGBl I 2954, im Folgenden aF) werden Leistungen für Unterkunft und Heizung in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen erbracht, soweit diese angemessen sind. Nach § 22 Abs 1 S 3 SGB II (in der hier maßgeblichen Fassung des FortentwicklungsG vom 20.7.2006, BGBl I 1706, im Folgenden aF) sind Aufwendungen für die Unterkunft, soweit sie den der Besonderheit des Einzelfalles angemessenen Umfang übersteigen, als Bedarf des alleinstehenden Hilfebedürftigen oder der Bedarfsgemeinschaft so lange zu berücksichtigen, wie es dem alleinstehenden Hilfebedürftigen oder der Bedarfsgemeinschaft nicht möglich oder nicht zuzumuten ist, durch einen Wohnungswechsel, durch Vermieten oder auf andere Weise die Aufwendungen zu senken, in der Regel jedoch längstens für sechs Monate. Der Wortlaut des § 22 Abs 1 S 3 SGB II aF nennt mithin ausdrücklich das Vermieten als mögliche Maßnahme zur Senkung der Unterkunftsaufwendungen. Aufwendungen sind in diesem Zusammenhang die tatsächlichen iS von § 22 Abs 1 S 1 SGB II aF.
Tilgung wird bekantlich regelmäßig nicht übernommen.
Das JC wird dich nicht besserstellen als andere LE.
Auch das ist bekannt, siehe oben...
Du zitierst das genannte Urteil oben mit "Aufwendungen sind in diesem Zusammenhang die tatsächlichen iS von § 22 Abs 1 S 1 SGB II aF."
Laut diesem Satz sind die tatsächlichen Aufwendungen Berechnungsgrundlage, unabhängig davon was übernommen wird und was nicht. Dementsprechend würden mir die 20 EUR nicht angerechnet, denn die tatsächlichen Aufwendungen liegen oberhalb der Angemessenheitsgrenze.

References: § 22
 § 11
 § 22
 § 22
 § 22
 § 22
 § 22