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Timestamp: 2019-10-22 09:43:43+00:00

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Gesellschafterdarlehen | Rechtslupe
Not­lei­den­de Gesell­schaf­ter­dar­le­hen – und der Abzug von Refi­nan­zie­rungs­zin­sen
Ein Ver­zicht des Gesell­schaf­ters auf ein Gesell­schaf­ter­dar­le­hen gegen Bes­se­rungs­schein kann für Schuld­zin­sen, die auf ein Refi­nan­zie­rungs­dar­le­hen gezahlt wer­den, bis zum Ein­tritt des Bes­se­rungs­falls zu einem Wech­sel des Ver­an­las­sungs­zu­sam­men­hangs der Auf­wen­dun­gen hin zu den Betei­li­gungs­er­trä­gen gemäß § 20 Abs. 1 Nr. 1 EStG füh­ren. Ein Wech­sel des Ver­an­las­sungs­zu­sam­men­hangs tritt ins­be­son­de­re ein, wenn der
Die kor­re­spon­die­ren­de Bilan­zie­rung der Dar­le­hens­for­de­rung eines Per­so­nen­ge­sell­schaf­ters in des­sen Son­der­bi­lanz und in der Gesamt­hands­bi­lanz der Gesell­schaft endet mit dem Aus­schei­den des Gesell­schaf­ters aus der Gesell­schaft. Ab die­sem Zeit­punkt ver­liert die in der Gesamt­hands­bi­lanz aus­ge­wie­se­ne Dar­le­hens­ver­bind­lich­keit der Gesell­schaft ihre Funk­ti­on als funk­tio­na­les Eigen­ka­pi­tal und stellt ent­spre­chend ihrem Bilanz­aus­weis Fremd­ka­pi­tal dar. Die
Aus­schüt­tun­gen von Liqui­di­täts­über­schüs­sen als unver­zins­li­che Dar­le­hen in der Publi­kums-KG
Die Bestim­mung im Gesell­schafts­ver­trag einer Publi­kums­per­so­nen­ge­sell­schaft, dass Aus­schüt­tun­gen von Liqui­di­täts­über­schüs­sen den Kom­man­di­tis­ten als unver­zins­li­che Dar­le­hen gewährt wer­den, sofern die Aus­schüt­tun­gen nicht durch Gut­ha­ben auf den Gesell­schaf­ter­kon­ten gedeckt sind, genügt den Anfor­de­run­gen an eine kla­re und unmiss­ver­ständ­li­che Rege­lung der Rück­zah­lungs­pflicht der Kom­man­di­tis­ten nicht, wenn unklar ist, ob und wie nach einem
Für die Wert­ermitt­lung des Betriebs­ver­mö­gens für Zwe­cke der Erb­schaft­steu­er sind bis zum 1. Janu­ar 2009 die Steu­er­bi­lanz­wer­te maß­ge­bend, die unter Zugrun­de­le­gung der ertrag­steu­er­recht­li­chen Bilan­zie­­rungs- und Gewinn­ermitt­lungs­vor­schrif­ten zutref­fend sind. Erwirbt der Erbe eine Kom­man­dit­be­tei­li­gung des Erb­las­sers, ist eine zum Son­der­be­triebs­ver­mö­gen des Erb­las­sers gehö­ren­de For­de­rung gegen­über der Gesell­schaft beim Erben im Fal­le
Abtre­tung von Gesell­schaf­ter­dar­lehn in der Kri­se
Tritt der Gesell­schaf­ter eine gegen die Gesell­schaft gerich­te­te Dar­le­hens­for­de­rung bin­nen eines Jah­res vor Insol­venz­an­trag­stel­lung ab und tilgt die Gesell­schaft anschlie­ßend die Ver­bind­lich­keit gegen­über dem Zes­sio­nar, unter­liegt nach Ver­fah­rens­er­öff­nung neben dem Zes­sio­nar auch der Gesell­schaf­ter der Anfech­tung. Zu den gleich­ge­stell­ten For­de­run­gen gehö­ren grund­sätz­lich auch Dar­le­hens­for­de­run­gen von Unter­neh­men, die mit dem Gesell­schaf­ter
For­de­run­gen der Gesell­schaf­ter und die Zah­lungs­un­fä­hig­keit der GmbH
Geschäfts­füh­rer haf­ten der GmbH für Zah­lun­gen an die Gesell­schaf­ter auf Scha­dens­er­satz, soweit die­se Zah­lung zur Zah­lungs­un­fä­hig­keit der Gesell­schaft füh­ren muss­te, § 64 Satz 3 GmbHG. Im Fall des § 64 Satz 3 GmbHG kann die Gesell­schaft die Zah­lung an den Gesell­schaf­ter ver­wei­gern. Bei der Ermitt­lung der Zah­lungs­un­fä­hig­keit nach § 64 Satz 3 GmbHG
Der Dar­le­hens­rück­zah­lungs­an­spruch eines aus­ge­schie­de­nen Gesell­schaf­ters ist im Insol­venz­ver­fah­ren allen­falls dann als nach­ran­gig zu behan­deln, wenn er im letz­ten Jahr vor dem Eröff­nungs­an­trag oder nach die­sem Antrag aus­ge­schie­den ist. Die For­de­rung des aus­ge­schie­de­nen Gesell­schaf­ters auf Rück­zah­lung sei­nes Dar­le­hens war durch­setz­bar. Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs führ­te ein eigen­ka­pi­ta­ler­set­zen­des Dar­le­hen zu einer
Wenn der Mehr­heits­ge­sell­schaf­ter gegen den Min­der­heits­ge­sell­schaf­ter…
Per­sön­li­che Haf­tung von GmbH-Gesel­l­­schaf­­tern nach Abtre­tung einer For­de­rung der Bank an einen Mehr­heits­ge­sell­schaf­ter Der Bun­des­ge­richts­hof hat in zwei par­al­le­len Ver­fah­ren ent­schie­den, dass e Ein GmbH-Gesel­l­­schaf­­ter, der gegen­über einer Bank der Gesell­schafts­schuld bei­getre­ten ist, haf­tet einem Mit­ge­sell­schaf­ter, an den die Bank ihre For­de­rung gegen die Gesell­schaft abge­tre­ten hat, auch dann per­sön­lich,
Das Ver­bot des § 8c Abs. 1 Satz 1 KStG, in bestimm­ten Fäl­len des Erwer­bes von Gesell­schafts­an­tei­len nicht genutz­te Ver­lus­te aus Vor­jah­ren von Gewin­nen abzu­zie­hen, gilt nach einem Urteil des Finanz­ge­richts Müns­ter nur beschränkt. Es erfasst den Ver­lust­ab­zug von Gewin­nen, die zeit­lich nach einem schäd­li­chen Betei­li­gungs­er­werb ent­stan­den sind, aber – anders als
Nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs kann auch dann, wenn der geschäfts­füh­ren­de Klein­ge­sell­schaf­ter sei­ner GmbH ein Dar­le­hen aus im Gesell­schafts­ver­hält­nis lie­gen­den Grün­den gewährt hat, der spä­te­re Ver­zicht dar­auf durch das Arbeits­ver­hält­nis ver­an­lasst sein. In die­sem Fall führt der Ver­zicht auf die Dar­lehns­for­de­rung dann zu Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus nicht­selb­stän­di­ger
Dar­le­hen, die ein Gesell­schaf­ter auf­grund eines Ver­spre­chens im Gesell­schafts­ver­trag neben der Ein­la­ge gewährt hat ("gesplit­te­te Ein­la­ge"), sind in der Über­schul­dungs­bi­lanz zu pas­si­vie­ren, soweit nicht aus­drück­lich ein – bis zum Inkraft­tre­ten des MoMiG sog. qua­li­fi­zier­ter – Rang­rück­tritt erklärt ist. Der Bun­des­ge­richts­hof hat bereits ent­schie­den, dass auf das erfüll­te Finanz­plan­kre­dit­ver­spre­chen die Regeln
Unver­zins­li­che Gesell­schaf­ter­dar­le­hen sind nach Maß­ga­be des § 6 Abs. 1 Nr. 3 Satz 1 EStG 1997 i.d.F. des StEntlG 1999/​2000/​2002 abzu­zin­sen, wenn sie zwar kei­ne fes­te Lauf­zeit haben, die Dar­le­hens­neh­me­rin aber am Bilanz­stich­tag mit einer Fort­dau­er der Kapi­tal­über­las­sung für min­des­tens wei­te­re zwölf Mona­te rech­nen kann . Die blo­ße Zweck­bin­dung eines Dar­le­hens begrün­det kei­ne "Ver­zins­lich­keit"
Abzin­sung unver­zins­li­cher Gesell­schaf­ter­dar­le­hen
Unver­zins­li­che Gesell­schaf­ter­dar­le­hen sind nach Maß­ga­be des § 6 Abs. 1 Nr. 3 Satz 1 EStG abzu­zin­sen. Das gilt grund­sätz­lich auch dann, wenn sie aus han­dels­recht­li­cher Sicht eigen­ka­pi­ta­ler­set­zen­den Cha­rak­ter haben. Bun­des­fi­nanz­hof, Beschluss vom 6. Okto­ber 2009 – I R 4/​08

References: § 20
 § 64
 § 64
 § 64
 § 8
 § 6
 § 6