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5A_120/2012 (21.06.2012)
5A_120/2012
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich, I. Zivilkammer, vom 17. November 2011.
In der Betreibung Nr. ... des Betreibungsamts Z�rich 6 gegen X.________ ersuchte Z.________ mit Eingabe vom 29. Juni 2011 den Einzelrichter im summarischen Verfahren des Bezirksgerichts Z�rich um definitive Rechts�ffnung.
Mit Schreiben vom 4. Juli 2011 lud das Bezirksgericht Z�rich, Einzelgericht Audienz, X.________ zwecks m�ndlicher Stellungnahme zum Rechts�ffnungsgesuch auf den 9. August 2011 zu einer Verhandlung vor. Am 29. Juli 2011 �berbrachte X.________ dem Bezirksgericht ein Gesuch um Verschiebung des Termins vom 9. August 2011. Das Bezirksgericht wies dieses Gesuch gleichentags ab. Dagegen erhob X.________ Beschwerde beim Obergericht des Kantons Z�rich (Eingabe vom 15. September 2011).
In Abwesenheit von X.________ erteilte das Bezirksgericht Z.________ in der Betreibung ... des Betreibungsamts Z�rich 6 f�r Fr. 53'766.-- nebst Zins zu 5 % seit 27. August 2010 die definitive Rechts�ffnung; X.________s Armenrechtsgesuch wies es ab (Verf�gung und Urteil vom 9. August 2011). X.________ nahm diese Entscheide am 19. September 2011 in Empfang und erhob dagegen mit Eingabe vom 29. September 2011 Beschwerde beim Obergericht des Kantons Z�rich.
Das Obergericht trat auf die Beschwerde vom 15. September 2011 (Bst. B) nicht ein und wies diejenige vom 29. September 2011 (Bst. C) ab; desgleichen X.________s Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege f�r das Beschwerdeverfahren (Urteil vom 17. November 2011).
Mit Eingabe vom 1. Februar 2012 wendet sich X.________ ("Beschwerdef�hrer") an das Bundesgericht. Er beantragt, die Vorladung des Bezirksgerichts Z�rich vom 4. Juli 2011 "abzunehmen, die Fristen wiederherzustellen und zur Hauptverhandlung neu vorzuladen". Die Verf�gung des Bezirksgerichts vom 29. Juli 2011 und dessen Entscheide vom 9. August 2011 seien "ex tunc nichtig zu erkl�ren" und aufzuheben; ebenso das Urteil des Obergerichts vom 17. November 2011. Weiter ersucht der Beschwerdef�hrer darum, der Beschwerde die aufschiebende Wirkung und ihm die unentgeltliche Rechtspflege zu gew�hren. Schliesslich stellt er das Begehren, eine �ffentliche Hauptverhandlung durchzuf�hren und "die Namen der untersuchenden, beratenden, beurteilenden & verk�ndenden Personen selbstverst�ndlich bekannt zu geben".
Den zuletzt wiedergegebenen Antrag wies das Bundesgericht mit Mitteilung vom 6. Februar 2012 ab. Indes erkannte die Pr�sidentin der II. zivilrechtlichen Abteilung der Beschwerde mit Verf�gung vom 24. Februar 2012 die aufschiebende Wirkung zu.
1.2 Die rechtzeitig eingereichte Beschwerde richtet sich gegen den Entscheid einer letzten kantonalen Instanz in einer verm�gensrechtlichen Schuldbetreibungs- und Konkurssache, deren Streitwert Fr. 30'000.-- �bersteigt (Art. 72 Abs. 2 lit. a, Art. 74 Abs. 1 lit. b, Art. 75 Abs. 1 und Art. 100 BGG). Soweit das Obergericht die kantonale Beschwerde gegen das Urteil und die Verf�gung des Bezirksgerichts vom 9. August 2011 (s. Sachverhalt Bst. C) abweist, ist sein Urteil ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. Dagegen ist die Beschwerde in Zivilsachen zul�ssig.
1.3 Das Obergericht hat auch die Beschwerde gegen die Verf�gung vom 29. Juli 2011 (s. Sachverhalt Bst. B) beurteilt, mit der das Bezirksgericht das Gesuch des Beschwerdef�hrers um Verschiebung der auf den 9. August 2011 anberaumten Rechts�ffnungsverhandlung abgelehnt hatte. Nachdem die Verhandlung am 9. August 2011 aber stattgefunden und das Bezirksgericht Z.________ ("Beschwerdegegnerin") die Rechts�ffnung gleichentags erteilt hat, kommt dem Streit um die Verschiebung der Verhandlung allein keine selbst�ndige Bedeutung mehr zu; die in diesem Zusammenhang erhobenen Vorw�rfe pr�ft das Bundesgericht im Rahmen der Beurteilung der Beschwerde gegen den Endentscheid (E. 1.2).
1.4 Soweit der Beschwerdef�hrer beantragt, die erstinstanzlichen Entscheide des Bezirksgerichts aufzuheben bzw. nichtig zu erkl�ren, ist auf seine Beschwerde nicht einzutreten, denn vor Bundesgericht ist nur der Entscheid der letzten kantonalen Instanz anfechtbar (Art. 75 Abs. 1 BGG).
1.5 Der Beschwerdef�hrer verlangt, es sei ein Verfahren gem�ss Art. 6 Ziff. 1-3 i.Vm. Art. 13 EMRK "[mit] dem gesetzlich zust�ndigen Richter gem�ss Art. 265a SchKG mit �ffentlicher Hauptverhandlung unverz�glich durchzuf�hren". Was er damit genau meint, bleibt unklar. Soweit er die Durchf�hrung einer m�ndlichen Parteiverhandlung vor Bundesgericht (Art. 57 BGG) verlangt, begr�ndet er seinen Antrag nicht n�her, so dass darauf nicht eingetreten werden k�nnte. Bezieht sich das Begehren hingegen auf die neue Hauptverhandlung, die gem�ss Ziffer 1 seiner Antr�ge anberaumt werden soll, so k�me dem Antrag keine eigenst�ndige Bedeutung zu.
1.6 Im ordentlichen Beschwerdeverfahren sind vor Bundesgericht in rechtlicher Hinsicht alle R�gen gem�ss Art. 95 f. BGG zul�ssig. Das Bundesgericht wendet das Recht in diesem Bereich von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG) und pr�ft mit freier Kognition, ob der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Es befasst sich aber nur mit formell ausreichend begr�ndeten R�gen (BGE 134 III 102 E. 1.1 S. 104 f.; s. auch Urteil 5A_92/2008 vom 25. Juni 2008 E. 2.3). Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begr�ndung in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Der Beschwerdef�hrer muss auf den angefochtenen Entscheid eingehen und im Einzelnen aufzeigen, worin eine Verletzung von Bundesrecht liegt; er soll im Schriftsatz mit seiner Kritik an den Erw�gungen der Vorinstanz ansetzen, die er als rechtsfehlerhaft erachtet (vgl. BGE 121 III 397 E. 2a S. 400; Urteil 4A_22/2008 vom 10. April 2008 E. 1). Allgemein gehaltene Einw�nde, die er ohne aufgezeigten oder erkennbaren Zusammenhang mit bestimmten Entscheidungsgr�nden vorbringt, gen�gen nicht (BGE 116 II 745 E. 3 S. 749).
F�r Vorbringen betreffend die Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte gilt �berdies das R�geprinzip (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254). Die Beschwerdeschrift muss die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung dar�ber enthalten, welche verfassungsm�ssigen Rechte bzw. welche Rechtss�tze inwiefern durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind. Das Bundesgericht pr�ft nur klar und detailliert erhobene und soweit m�glich belegte R�gen. Auf ungen�gend begr�ndete R�gen und rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein (BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246). Bei alledem ist das Bundesgericht an den Sachverhalt gebunden, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Gegen die tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz kann der Beschwerdef�hrer lediglich einwenden, sie seien offensichtlich unrichtig, das heisst willk�rlich (BGE 133 II 249 E. 1.2.2. S. 252, mit Hinweisen), oder w�rden auf einer anderen Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhen (Urteil 5A_374/2010 vom 9. Juli 2010 E. 1), was wiederum pr�zise geltend zu machen ist (R�geprinzip; Art. 106 Abs. 2 BGG).
2.1 Der Beschwerdef�hrer macht zun�chst geltend, gem�ss Art. 56 Abs. 1 lit. b Ziff. 2 SchKG d�rfen Betreibungshandlungen nicht w�hrend der Betreibungsferien, n�mlich vom 15. Juli bis und mit dem 15. August vorgenommen werden. Die "Terminierung einer betreibungsrechtlichen Verhandlung auf den 09.08.2011 w�hrend der Betreibungsferien [sei] bereits gesetzeswidrig erfolgt" und erf�lle den "Tatbestand der unrichtigen Rechtsanwendung".
2.2 Soweit der Beschwerdef�hrer damit behauptet, die Rechts�ffnungsverhandlung sei auf einen Termin in den Betreibungsferien gelegt worden, verkennt er, dass diese gem�ss der gegenw�rtig massgeblichen Fassung von Art. 56 Ziff. 2 SchKG vom 15. Juli bis zum 31. Juli dauern. Zwar bestimmt die Schweizerische Zivilprozessordnung vom 19. Dezember 2008 (ZPO; SR 272) in Anhang 1 Ziffer II 17, dass Art. 56 SchKG abge�ndert wird. Gem�ss dieser neuen, in Art. 56 Abs. 1 lit. b Ziff. 2 SchKG enthaltenen und auch vom Beschwerdef�hrer zitierten Fassung dauern die Betreibungsferien vom 15. Juli bis zum 15. August. In seinem Beschluss zur Inkraftsetzung der ZPO vom 31. M�rz 2010 hat der Bundesrat den erw�hnten Artikel 56 SchKG allerdings nicht in Kraft gesetzt (AS 2010 1836), womit die alte Fassung von Art. 56 SchKG weiterhin gilt und die Betreibungsferien am 31. Juli enden. Nachdem der Beschwerdef�hrer dieses Vorgehen nicht in Frage stellt, er�brigen sich diesbez�gliche Weiterungen.
Zu pr�fen ist weiter, wie es um die Zustellung der Vorladung zur Gerichtsverhandlung vom 9. August 2011 bestellt ist, denn der Beschwerdef�hrer beruft sich auch darauf, diese sei ihm w�hrend der Betreibungsferien am 28. Juli 2011 zugestellt worden.
3.1 Die bezirksgerichtliche Vorladung zur Rechts�ffnungsverhandlung datiert vom 4. Juli 2011. Der Versand am selben Tag erfolgte - auch unter Ber�cksichtigung der vom 15. bis 31. Juli dauernden Betreibungsferien - rechtzeitig im Sinne von Art. 134 ZPO, das heisst mehr als zehn Tage vor dem Erscheinungstermin vom 9. August 2011. Wann die Vorladung dem Beschwerdef�hrer zugestellt wurde, l�sst sich dem angefochtenen Entscheid allerdings nicht entnehmen. Weil der Beschwerdef�hrer mit einem Rechts�ffnungsverfahren bzw. mit der Zustellung richterlichen Verf�gungen nicht rechnen musste, kann die Zustellung der Vorladung jedenfalls nicht gest�tzt auf Art. 138 Abs. 3 lit. a ZPO als am siebten Tag nach dem erfolglosen Zustellungsversuch erfolgt gelten (vgl. daz Urteil 5D_130/2011 vom 22. September 2011 E. 2.1). Abzustellen ist demnach auf den Tag des 28. Juli 2011, an dem der Beschwerdef�hrer die Vorladung seinen eigenen Angaben zufolge entgegengenommen hat. Die Zustellung der Vorladung vom 4. Juli 2011 ist also w�hrend der Betreibungsferien erfolgt.
3.2 Damit stellt sich die Frage, ob die Zustellung der Vorladung zu einer m�ndlichen Rechts�ffnungsverhandlung �berhaupt eine Betreibungshandlung im Sinne von Art. 56 Ziff. 2 SchKG ist. Diese Frage ist in der Lehre nicht unumstritten (bejahend etwa THOMAS BAUER, in: Basler Kommentar, Bundesgesetz �ber Schuldbetreibung und Konkurs I, 2. Aufl. 2010, N 29a zu Art. 56 SchKG; kritisch demgegen�ber PIERRE-ROBERT GILLI�RON, Commentaire de la loi f�d�rale sur la poursuite pour dettes et faillite, 1999, Artikel 1-88, N 31 zu Art. 56 SchKG). Der kantonalen Rechtsprechung l�sst sich entnehmen, dass die Verf�gung, mit welcher der Richter dem Schuldner eine Frist zur schriftlichen Stellungnahme zum Rechts�ffnungsgesuch setzt, als Betreibungshandlung im Sinne von Art. 56 SchKG qualifiziert wurde (Urteil des Obergerichts des Kantons Schaffhausen vom 4. April 1997, in: BlSchK 1997 S. 193). Das Bundesgericht hat sich zur Thematik bis anhin nicht abschliessend ge�ussert, sondern lediglich erkannt, dass die Erteilung der Rechts�ffnung selbst als Betreibungshandlung anzusehen ist und deshalb w�hrend der Betreibungsferien weder eine m�ndliche Rechts�ffnungsverhandlung abgehalten noch die Rechts�ffnung ausgesprochen werden darf (BGE 115 III 91 E. 3a S. 93 mit Hinweisen). Welche Bewandtnis es mit der blossen Zustellung der Vorladung zu einer Rechts�ffnungsverhandlung hat, kann im vorliegenden Fall jedoch offenbleiben, und zwar aus folgendem Grund:
3.3 Selbst wenn der streitige prozessuale Akt als Betreibungshandlung im Sinne von Art. 56 Ziff. 2 SchKG anzusehen w�re, h�tte dies jedenfalls nicht zur Folge, dass die Zustellung der Vorladung im Sinne von Art. 22 SchKG nichtig w�re. Vielmehr w�rde die Zustellung ihre Rechtswirkungen einfach am ersten Tag nach Ablauf der Betreibungsferien entfalten (BGE 121 III 284 E. 2b S. 285 mit Hinweisen) - in diesem Fall erst am 2. August 2011, denn der 1. August 2011 ist ein staatlich anerkannter Feiertag im Sinne von Art. 56 Ziff. 1 SchKG (Art. 1 Abs. 1 der Verordnung vom 30. Mai 1994 �ber den Bundesfeiertag; SR 116). Der Beschwerdef�hrer m�sste sich durch die Zustellung der Vorladung also nicht vor Ablauf der Betreibungsferien st�ren lassen. Nachdem er aber nicht bestreitet, die Vorladung tats�chlich entgegengenommen zu haben, w�rde sich - falls von einer Betreibungshandlung auszugehen w�re - nur mehr die Frage stellen, ob ihm trotz der bis zum 2. August 2011 aufgeschobenen Rechtswirksamkeit der Zustellung noch gen�gend Zeit verblieben w�re, um sich auf die Rechts�ffnungsverhandlung vom 9. August 2011 vorzubereiten. In Anbetracht der Tatsache, dass der Rechts�ffnungsprozess im summarischen Verfahren durchzuf�hren ist (Art. 251 lit. a ZPO) und sogar die Konkursverhandlung nur drei Tage vorher angezeigt werden muss (Art. 168 SchKG), erscheint der Zeitraum von sieben Tagen nicht als zu kurz. Dass er damit nicht gen�gend Zeit gehabt h�tte, seinen verfassungsm�ssigen Anspruch auf rechtliches Geh�r wahrzunehmen, eine (formelle) Rechtsverweigerung mithin aus diesem Grund vorl�ge, macht der Beschwerdef�hrer jedenfalls nicht in einer Weise gelten, die den Anforderungen des R�geprinzips (E. 1.6) gen�gen w�rde.
3.4 Soweit der Beschwerdef�hrer den angefochtenen Entscheid mit dem Argument umzustossen versucht, die Vorladung zur Rechts�ffnungsverhandlung sei ihm in gesetzeswidriger Weise w�hrend der Betreibungsferien zugestellt worden, und daraus deren Nichtigkeit ableitet, erweist sich seine Beschwerde also als unbegr�ndet.
Weiter wirft der Beschwerdef�hrer dem Obergericht vor, es sch�tze die Verf�gung vom 29. Juli 2011, mit der das Bezirksgericht seinen Antrag um Verschiebung abgewiesen hatte. Er stellt sich auf den Standpunkt, diese Verf�gung vom 29. Juli 2011 sei nichtig. Die Nichtigkeit eines Entscheids ist jederzeit von s�mtlichen rechtsanwendenden Beh�rden von Amtes wegen zu beachten (BGE 133 II 366 E. 3.1 S. 367). Im vorliegenden Fall h�tte sie zur Folge, dass die Abweisung des Verschiebungsgesuchs als nicht erfolgt zu gelten h�tte, die Rechts�ffnungsverhandlung demnach zu Unrecht in Abwesenheit des Beschwerdef�hrers durchgef�hrt worden w�re.
4.1 Der Beschwerdef�hrer erblickt den Nichtigkeitsgrund zun�chst darin, dass die besagte Verf�gung in Verletzung von Art. 238 lit. f ZPO, Art. 18 Abs. 2 der Verfassung des Kantons Z�rich vom 27. Mai 2005 (KV/ZH), der Bundesverfassung, der EMRK und des Internationalen Paktes �ber b�rgerliche und politische Rechte vom 16. Dezember 1966 (SR 0.103.2) keine Rechtsmittelbelehrung enthalte; darin liege auch eine Verletzung seines Anspruchs "auf formelles und materielles Geh�r". Dar�ber hinaus will der Beschwerdef�hrer weitere Er�ffnungsm�ngel ausgemacht haben, die einer Verletzung von Art. 238 ZPO gleichkommen: In der Verf�gung sei keine Zusammensetzung des Gerichts und auch kein namentlich genannter Richter aufgef�hrt (Art. 238 lit. a ZPO); die Parteien w�rden nur mangelhaft und Vertreter �berhaupt nicht genannt (Art. 238 lit. c ZPO). "In totaler Geheimjustiz" w�rden weder die Personen noch die Beh�rden genannt, denen die Verf�gung mitzuteilen ist (Art. 238 lit. e ZPO). Ebenso fehle die Unterschrift des Gerichts im Sinne von Art. 238 lit. h ZPO, weil die unterzeichnende Kanzleisekret�rin Y.________ kein Gericht sei.
Nach der Rechtsprechung ist nicht jede mangelhafte Er�ffnung, insbesondere auch nicht die Er�ffnung ohne Rechtsmittelbelehrung, schlechthin nichtig. Aus dem Grundsatz, dass einer Partei aus einer mangelhaften Er�ffnung keine Nachteile erwachsen d�rfen, folgt vielmehr, dass dem beabsichtigten Rechtsschutz auch dann Gen�ge getan ist, wenn eine objektiv mangelhafte Er�ffnung trotz des Mangels ihren Zweck erreicht. Das bedeutet nichts anderes, als dass im konkreten Einzelfall zu pr�fen ist, ob die betroffene Partei durch den ger�gten Er�ffnungsmangel tats�chlich irregef�hrt und dadurch benachteiligt worden ist. In diesem Sinne findet die Berufung auf Formm�ngel ihre Grenzen am Grundsatz von Treu und Glauben, der auch in diesem prozessualen Bereich gilt (BGE 106 V 93 E. 2a S. 97). Im vorliegenden Fall war der - nach den Feststellungen des Obergerichts prozesserfahrene - Beschwerdef�hrer offensichtlich in der Lage, gegen die Verf�gung vom 29. Juli 2011 rechtzeitig und gesetzeskonform ein Rechtsmittel zu ergreifen. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern dem Beschwerdef�hrer ein Nachteil daraus erwachsen ist, dass die angefochtene Verf�gung keine Rechtsmittelbelehrung enthielt. Von einer Nichtigkeit kann keine Rede sein, ebenso wenig von einer Geh�rsverletzung oder von einer Verletzung der in Art. 18 Abs. 2 KV/ZH enthaltenen Vorschrift, wonach die Parteien Anspruch auf einen begr�ndeten Entscheid mit Rechtsmittelbelehrung haben. Denn auch auf Art. 18 Abs. 2 KV/ZH kann sich nur berufen, wem aus der Unterlassung der Rechtsmittelbelehrung ein Nachteil erwachsen ist (vgl. BGE 132 I 92 E. 1.6 S. 96). Soweit sich der Beschwerdef�hrer auf die Bundesverfassung, die EMRK und den Internationalen Pakt beruft, zeigt er nicht auf, welche Bestimmungen verletzt sein sollen; darauf ist nicht einzutreten.
Hinsichtlich der weiteren geltend gemachten Er�ffnungsm�ngel erscheint fraglich, ob Art. 238 ZPO auf prozessleitende Verf�gungen von der Art der hier streitigen �berhaupt Anwendung findet. Denn gem�ss ihrer systematischen Einordnung im Gesetz bezieht sich diese Vorschrift auf End- und auf Zwischenentscheide im Sinne von Art. 236 und 237 ZPO. Die Frage kann aber offenbleiben, denn auch die �brigen vorgetragenen Er�ffnungsm�ngel h�tten jedenfalls nicht die Nichtigkeit der Verf�gung vom 29. Juli 2011 zur Folge, da keinerlei Anhaltspunkte daf�r bestehen, dass der Beschwerdef�hrer dadurch irregef�hrt oder benachteiligt wurde.
4.2 Der Beschwerdef�hrer h�lt die Verf�gung vom 29. Juli 2011 auch f�r nichtig im Sinne von Art. 22 SchKG. Es liege nicht im �ffentlichen Interesse, wenn die Kanzleisekret�rin Y.________, die "ohne jegliche richterliche oder amtliche Kognitionsbefugnis den Tatbestand der Amtsanmassung" erf�lle, die von ihm "unbestritten und unwiderlegt" eingereichten Beweismittel unterdr�cke und damit seinen Anspruch auf rechtliches Geh�r verletze. Der Beschwerdef�hrer zeigt nicht auf, welche Beweismittel im Einzelnen unterdr�ckt worden sein sollen. Ebenso wenig ist mit solch undifferenzierten Anw�rfen an die Adresse der ersten Instanz eine Geh�rsverletzung darzutun. Die erhobenen Vorw�rfe entbehren mithin schon in tats�chlicher Hinsicht jeglicher Grundlage.
Schliesslich beharrt der Beschwerdef�hrer darauf, dass sein Gesuch vom 29. Juli 2011 um Verschiebung der Rechts�ffnungsverhandlung vom 9. August 2011 h�tte gutgeheissen werden m�ssen.
5.1 Erneut beruft sich der Beschwerdef�hrer auf die Email vom 3. Mai 2011 betreffend seine Einschreibung f�r einen Kurs an der Harvard Medical School, die er seinem Verschiebungsgesuch beigelegt hatte, und auf die im Beschwerdeverfahren eingereichten Kopien von Boarding Pass-Abschnitten, die seine Flugreisen zwischen dem 29. Juli und 15. August 2011 aufzeigen. Mit der vorinstanzlichen Feststellung, dass die besagte Email keinen Aufschluss dar�ber gebe, ob er tats�chlich zum Kurs zugelassen wurde, setzt sich der Beschwerdef�hrer aber nicht auseinander. Die Boarding Pass-Abschnitte hat das Obergericht als echte Noven gest�tzt auf Art. 326 ZPO aus dem Recht gewiesen. Auch darauf geht der Beschwerdef�hrer mit keinem Wort ein. Stattdessen prangert er die Oberrichter als "absolut b�sgl�ubig und realit�tsfern" an und besteht darauf, dass "w�hrend der allgemeinen Ferienzeit nach gesundem Menschenverstand keine Fl�ge kurzfristig nach Wunsch zu erschwinglichen Preisen gebucht werden k�nnen"; wenn die Vorinstanz den Flugplan der Fluggesellschaft Swiss wiedergebe, garantiere dies "nach menschlichem Ermessen keinesfalls [...] die ohne Beweismittel behauptete Verf�gbarkeit irgend eines freien Platzes". Weiter versucht er sich damit zu rechtfertigen, er habe bei den Anfang Mai 2011 erfolgten Buchungen �ber keinerlei Mitsprache verf�gt und h�tte sich ein kurzfristiges Flugticket gar nicht leisten k�nnen; auch h�tten ihm die Vorinstanzen ausserplanm�ssig anfallende Kostenbeteiligungen nicht in Aussicht gestellt, obwohl die Reisedaten und seine Mittellosigkeit bekannt gewesen seien.
Allein mit derlei appellatorischen Vorbringen vermag der Beschwerdef�hrer den angefochtenen Entscheid jedoch nicht zu ersch�ttern. Das Obergericht hielt fest, so lange ein Gericht ein Verschiebungsgesuch nicht beantwortet habe, m�sse von der G�ltigkeit der Vorladung ausgegangen werden; eine Partei k�nne einen gerichtlichen Termin nicht einfach mit der Begr�ndung platzen lassen, sie sei nicht �ber die Ablehnung des Verschiebungsgesuchs orientiert worden. Daher habe sich der Beschwerdef�hrer selbst zuzuschreiben, wenn er es nach seiner am 29. Juli 2011 erfolgten Abreise in die USA unterliess, sich beim Gericht nach seinem Verschiebungsgesuch zu erkundigen. Dem hat der Beschwerdef�hrer nichts Substanzielles entgegenzusetzen. Insbesondere macht er auch nicht geltend, dass er nicht in der Lage gewesen w�re, w�hrend seiner Reise beim Bezirksgericht den Stand der Dinge in Erfahrung zu bringen.
5.2 Der Beschwerdef�hrer r�gt auch eine Verletzung von Art. 135 lit. b ZPO, wonach das Gericht den Erscheinungstermin aus zureichenden Gr�nden verschieben kann, wenn es vor dem Termin darum ersucht wird. Weder in der ZPO "noch im entsprechenden Kommentar" sei eine Bedingung enthalten, wonach eine zu bevollm�chtigende Drittperson als Vertretung bestimmt werden m�sse. Eine solche Bedingung verletze auch Art. 6 Ziff. 3 EMRK, wonach er als Beschwerdef�hrer das Recht habe, sich selbst zu vertreten oder durch einen Anwalt seiner Wahl vertreten zu lassen; dazu geh�re auch der Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege. Wenn es ihm entgegen dem im Verschiebungsgesuch gestellten Antrag keinen unentgeltlichen Rechtsbeistand bestelle, solle das Gericht es selbst verantworten m�ssen, dass er sich nicht habe vertreten lassen k�nnen.
Dass dem Beschwerdef�hrer die Verschiebung mit der Begr�ndung verweigert worden w�re, er habe f�r die Rechts�ffnungsverhandlung vom 9. August 2011 keinen (Prozess-)Vertreter bestimmt, l�sst sich weder dem angefochtenen Entscheid des Obergerichts noch der bezirksgerichtlichen Verf�gung vom 29. Juli 2011 entnehmen. Der Grund f�r die - vom Obergericht best�tigte - Abweisung seines Verschiebungsgesuchs war, dass der Beschwerdef�hrer seine Abwesenheit am Verhandlungstermin nicht belegt hatte. Fehlte es aber an diesem Nachweis, so durfte das Bezirksgericht das Verschiebungsgesuch schon aus diesem Grund abweisen, und es kann offenbleiben, ob der Beschwerdef�hrer seine Rechte an der Verhandlung allenfalls durch eine andere Person h�tte wahrnehmen k�nnen bzw. m�ssen. Im �brigen verm�chte der Beschwerdef�hrer seine Abwesenheit am anberaumten Verhandlungstermin auch nicht damit zu entschuldigen, dass er um unentgeltliche Verbeist�ndung ersucht habe, diese aber nicht gew�hrt worden sei. Denn entgegen dem, was der Beschwerdef�hrer anzunehmen scheint, folgt allein aus der Verweigerung einer verlangten Terminverschiebung keine Pflicht zur Gew�hrung der unentgeltlichen Verbeist�ndung.
Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich unbegr�ndet. Sie ist abzuweisen, soweit �berhaupt darauf eingetreten werden kann. In der Hauptsache bleibt es somit dabei, dass der Beschwerdegegnerin in der Betreibung Nr. ... des Betreibungsamts Z�rich 6 f�r Fr. 53'766.-- nebst Zins zu 5 % seit 27. August 2010 die definitive Rechts�ffnung erteilt wird (s. Sachverhalt Bst. C). Wie die vorstehenden Erw�gungen zeigen, m�ssen die vor Bundesgericht gestellten Rechtsbegehren des Beschwerdef�hrers als von Anfang an aussichtslos bezeichnet werden. Damit fehlt es an einer materiellen Voraussetzung f�r die Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege (Art. 64 Abs. 1 BGG). Das entsprechende Gesuch ist abzuweisen. Die Gerichtskosten sind deshalb dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Da die Beschwerdegegnerin auf eine Vernehmlassung zum Gesuch um aufschiebende Wirkung verzichtet hat und sich zur Hauptsache nicht zu vernehmen hatte, ist ihr keine Parteientsch�digung geschuldet (Art. 68 Abs. 1 BGG).

References: Art. 74
 Art. 75
 Art. 100
 Art. 90
 Art. 6
 Art. 13
 Art. 265
 Art. 95
 Art. 42
 BGE 
 BGE 
 Art. 95
 Art. 106
 Art. 56
 Art. 56
 Art. 56
 Art. 56
 Art. 56
 Art. 134
 Art. 138
 Art. 56
 Art. 56
 Art. 56
 Art. 56
 Art. 56
 Art. 22
 Art. 56
 Art. 238
 Art. 18
 Art. 238
 Art. 238
 Art. 18
 Art. 18
 BGE 
 Art. 238
 Art. 236
 Art. 22
 Art. 326
 Art. 135
 Art. 6