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Timestamp: 2017-03-23 01:35:38+00:00

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/pas_2011_Ausgabe_07 by Schibri-Verlag - issuu
PASEWALKER NACHRICHTEN	- 2 -	– Gewerbliche Anzeige –	Nr. 07/2011
Nr. 07/2011	PASEWALKER NACHRICHTEN
- 3 -	Impressum
Amtliches Mitteilungsblatt für das Amt Uecker-Randow-Tal
Herausgeber: 1. Stadt Pasewalk, Haußmannstraße 85, 17309 Pasewalk, Internet: www.pasewalk.de
2. Amt Uecker-Randow-Tal, Lindenstraße 32, 17309 Pasewalk
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04	Wir gratulieren
05	Jubilare
06	Öffentliche Bekanntmachungen
09	Rathaus
13	Brücke zum Nachbarn
16	Kultur & Museum
19	Lesen
21	Wirtschaft
22	Infos
23	Veranstaltungskalender
26	Zum 4. Mal Radtage – Sport und Spaß auf zwei Rädern
27	Richard Robinson dominiert wieder das traditionelle
Reitturnier zu Pfingsten
28	Fröhliche Jahreszeiten auf dem neuen Spielplatz der
städtischen Kita
29	Berit Idas Modelle schlafen tief und fest
30	Unternehmen Marktstraße
32	Kultur- & Sporttermine
34	11. Erlebnistag Lindenbad Pasewalk
36	Schulen und Kitas
37	Vereine
39	Wir gratulieren
40	Öffentliche Bekanntmachungen
44	Aus den Gemeinden
47	Informationen
48	Aus dem Kulturleben
51	Aus dem Vereinsleben
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Anzeigenpreise. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung des
Verfassers wieder und müssen nicht unbedingt mit der Meinung des Herausgebers übereinstimmen. Gegen Erstattung der Kosten, können die Pasewalker
Nachrichten auch einzeln bzw. im Abonnement zugestellt werden. Zudem besteht die Möglichkeit eines Downloads auf der Internetpräsenz der Stadt Pasewalk (www.pasewalk.de).
PASEWALKER NACHRICHTEN	- 4 -	Nr. 07/2011
... den Jubilaren zum Geburtstag im Monat August 2011
Frau Charlotte Quitschalle
Frau Charlotte Gatz
Frau Ilse Scheddin
Frau Else Mißfeldt
Frau Gerda Roß
Frau Christel Kikillus
Frau Lieselotte Hitz
Herrn Hans Steffen
Frau Alida Schattenberg
Frau Hildegard Wolff
Frau Lotte Buchholz
Herrn Paul Hecht
Frau Irma Micheels
Frau Erika Schlimmbach
Herrn Günter Behling
Frau Ilse Gaude
Frau Amanda Pohl
Frau Wanda Kedzierska
Frau Hildegard Kietzmann
Frau Erna Wittkopf
Frau Gertrud Schaal
Herrn Joachim Reinicke
Herrn Günter Pagel
Frau Elfriede Westphal
Frau Gertrud Lintow
Frau Ella Knaack
Herrn Karl Lemcke
Frau Liselotte Krüger
Frau Elfriede Langkabel
Frau Hedwig Barkholz
Herrn Fritz Hensel
Frau Käthe Eckert
Frau Hanna Leonore Hölzel
Herrn Horst Splettstößer
Frau Lydia Czyczykowski
Frau Marianne Bröcker
Frau Lisa Manthee
Herrn Hans-Joachim Zunk
Frau Ilse Fach
Herrn Anton Fackelmann
Herrn Rudolf Röder
Frau Erika Dünow
Frau Waltraud Sterlinsky
Frau Anneliese Syring
Herrn Anton Rosploch
Frau Ilse Czembor
Frau Ilse Hethke
Frau Helga Lipkowski
Frau Inge Christen
Frau Gertrud Lipski
Frau Irmgard Numrich
Frau Anni Ziesemer
Frau Gerda Horn
Frau Rosemarie Pakura
Herrn Edward Selicko
Herrn Ernst Müller
Frau Brigitte Brüske
Herrn Siegfried Lull
Herrn Siegfried Roeseler
Herrn Horst Fangerow
Frau Ingrid Günther
Frau Ilse Fleischer
Herrn Rudi Gulawski
Herrn Helmut Baßler
Frau Dora Zunk
Herrn Werner Ludwig
Herrn Günter Meier
Herrn Helfried Berndt
Herrn Hans Kirmes
Frau Irene Wiegandt
Frau Irma Drawanz
Frau Elli Rassmus
Frau Helga Tornow
Frau Irmgard Brauer
Herrn Gerhard Teske
Frau Ella Rohde
Frau Inge Nehring
Herrn Waldemar Scheer
Frau Ingrid Dürr
Frau Irma Röwert
Frau Käthe Telschow
Herrn Walter Hapke
Frau Hannelore Rieck
Herrn Fredi Kuhz
Frau Susanne Rätz
Frau Erna Panknin
Frau Ingrid Rosenthal
Herrn Helmut Gentz
Frau Hannelore Häcker
Frau Lilli Lichtwald
Frau Gisela Kaiser
Herrn Günter Lippke
Herrn Herbert Zimmermann
Frau Marianne Brüske
Frau Brigitte Löper
Frau Undine Pantel
Frau Gerda Kühl
Frau Ruth Ollinger
Frau Ilse Gebert
Frau Gisela Sobczinski
Herrn Konstantinos Piperidis
Frau Erna Matz
Frau Ingrid Stöck
Frau Herta Lossow
Herrn Eduard Restel
Herrn Konrad Heruth
Herrn Georg Gatz
Frau Erika Borowy
Frau Renate Rossow
Herrn Dr. Jörg Krüger
Herrn Günter Möller
Herrn Heinz Friedrich
Frau Dr. Erika Markgraf
Frau Helga Kasten
Frau Käte Fechner
Herrn Dr. Erhard Funk
Frau Edelgard Köhn
Frau Gudrun Kowalke
Herrn Jürgen Schröder
Frau Helga Worbs
- 5 -	Zum 71. Geburtstag
Herrn Klaus-Dieter Baar
Frau Brigitte Kammholz
Frau Heidrun Lahmer
Frau Hannelore Meier
Frau Ingrid Haase
Frau Irmgard Haatz
Frau Thea Wappler
Frau Renate Baar
Herrn Günter Trester
Herrn Helmut Liebenow
Herrn Ernst Wegner
Herrn Dr. Bernd Nordalm
Herrn Manfred Mißfeldt
Frau Rose-Marie Westphal
Herrn Gerhard Baumgartner
Herrn Manfred Behm
Frau Ingrid Horn
Frau Renate Haack
Frau Heidemarie Kienitz
Frau Ingrid Marcks
Frau Erika Draack
Frau Marlene Schulz
Herrn Dietmar Stahnke
Ehejubilaren im Monat Juli
Janine und Heinrich Grande
Karl und Irmgard Hojczyk
Ingrid und Werner Ahrendt
Ingrid und Hermann Rüh
Inge und Egon Mundt
Traute und Hans Andres
Christel und Heinz Schünemann
Ehepaar Krenz zusammen 190 Jahre alt
(PN/Nau). Zusammen sind wir 190 Jahre
alt, rechnet Herbert Krenz scherzhaft sein
Lebensalter und das seiner Frau Elli zusammen. Der Jubilar feierte Ende Mai seinen
96. Geburtstag im Kreis der Familie. Für
die Stadt gratulierte Fred Lüpcke, 2. Stellvertreter des Bürgermeisters.
Der hochgewachsene, stattliche Senior ist
wie eh und je bei seinem Humor geblieben.
„Essen und Trinken schmeckt, ein bisschen
Arbeit haben wir auch noch“, bekannte der
frühere Berufsschullehrer bei der Reichsbahn, und verweist damit auf seinen Schrebergarten, in dem er weiterhin Gemüse anbaut. „Brauchen die Gurken nicht kaufen“,
spielte er lächelnd auf die Epidemie mit
dem Ehec-Erreger an, der angeblich auf
spanischen Gurken festgestellt worden war.
Jeden 2. Tag eine Runde zu Fuß um das CURA-Seniorencentrum
(PN/Nau). Frau Elli Mentzel beging am
14. Juni ihren 96. Geburtstag im CURASeniorencentrum. Für die Stadtverwaltung
gratulierte Vizebürgermeisterin Gudrun
Baganz, die auch die Glückwünsche des
Ministerpräsidenten übermittelte. Die Seniorin erfreut sich guter Gesundheit. Begleitet von Sohn Peter Herrig, legt sie jeden
2. Tag eine Runde um das Seniorencentrum zu Fuß zurück. Das halte auch fit für
die Gottesdienstbesuche in der Neuapostolischen Kirche sagte Peter Herrig, die sie
sich nicht nehmen lässt. Die Seniorin hat
bis 2006 ihren Haushalt noch selbständig
geführt, bis sie sich in der Wohnetage des
CURA-Hauses einmietete. Zum Geburtstagsfoto gesellten sich dazu: Peter Herrig, Manuela Kulawik, Pflegedienstleiterin
CURA, Gudrun Seifert, Öffentlichkeitsarbeit CURA, Gudrun Baganz, Stellvertre-
tende Bürgermeisterin, Schwiegertochter
Edith Herrig.
PASEWALKER NACHRICHTEN	- 6 -	Nr. 07/2011
Öffentliche Bekanntmachung Schiedsstelle
Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Pasewalk hat in ihrer Sitz­
ung am 31.03.2011 Frau Sybille Krause, Dargitzer Straße 28, 17309 Pasewalk für 5 Jahre zur Schiedsfrau und Herrn Franco Gurske, Lilo-Hermann-Str. 6, 17309 Viereck zum Schiedsmann gewählt.
Am 20.04.2011 erfolgte die Verpflichtung der gewählten Schiedspersonen Herrn Franco Gurske und am 19.05.2011 wurde Frau Sybille Krause
durch den Direktor des Amtsgerichtes Pasewalk verpflichtet. Die erfolgte
Wahl wurde ebenfalls durch den Direktor des Amtsgerichtes bestätigt.
Die Anschrift der Schiedsstelle lautet:
- Schiedsstelle –
Die Post wird direkt an die Schiedspersonen weitergeleitet. Gespräche
Ordnungs- und Kulturamt
- Fundbüro -
Fund-Nr. Beschreibung
Handy „Samsung“ Boock
Ablieferung bis
Rollwitz 22.06.2011
Auskunft zu allen Fundsachen erteilt Frau D. Genz (Fachbereich Ordnung/Sicherheit, Fundbüro, Haußmannstr. 85, Zi. 0/18 oder Tel. 251131).
Wodäge
der Stadt Pasewalk
- Der Präsident der Stadtvertretung -
Öffentliche Bekanntmachung der Stadt Pasewalk zur 12. Stadtvertretersitzung
Termin der Sitzung:	Donnerstag, den 14.07.2011
Ort:	Anbau Rathaus (großer Sitzungssaal)
01.	Eröffnung der Sitzung, Feststellung der Ordnungsmäßigkeit der Einladungen, der Anwesenheit und der Beschlussfähigkeit
02.	Änderungsanträge/Bestätigung der Tagesordnung
03.	Einwohnerfragestunde
04.	Bekanntgabe der Ergebnisse des nicht öffentlichen Teils der 11.
Stadtvertretersitzung vom 16.06.2011
05.	Bestätigung des Protokolls der 11. Stadtvertretersitzung vom
06.	Informationen des Bürgermeisters
07.	B-Plan Nr. 31/10 „Solarfeld Dargitzer Straße“
– Entwurf und Auslegungsbeschluss –
08.	Städtebaulicher Vertrag zur Aufstellung des B-Planes Nr. 31/10
„Solarfeld Dargitzer Straße“
01.	Grundstücksangelegenheiten
02.	Zuschläge/Vergaben
03.	Anfragen der Stadtvertreter und Informationen
Unterschrift Herr Haack
Amtliche Bekanntmachung der Satzung zum Bebauungsplan Nr. 30/09
„Industriegewerbegroßstandort Pasewalk – 1. Bauabschnitt“ der Stadt Pasewalk
Die Stadtvertretung der Stadt Pasewalk hat in der Sitzung am 16.06.2011 den
Bebauungsplan Nr. 30/09 „Industriegewerbegroßstandort Pasewalk – 1. Bauabschnitt“ bestehend aus der Planzeichnung (Teil A), den textlichen Festsetzungen
(Teil B) und der Begründung mit dem Umweltbericht als Satzung beschlossen.
Gemäß § 10 BauGB vom 27. August 1997 (BGBl. I S. 2141) in der derzeit geltenden Fassung wird der Beschluss über die Satzung des Bebauungsplanes Nr. 30/09 „Industriegewerbegroßstandort Pasewalk – 1. Bauabschnitt“ hiermit bekannt gemacht.
Nr. 07/2011	- 7 -	Das Plangebiet des Bebauungsplanes Nr. 30/09 „Industriegewerbegroßstandort Pasewalk – 1. Bauabschnitt“ befindet sich im Westen der Gemarkung Pasewalk, am Stolzenburger Weg, gegenüber dem Flugplatz
„Franzfelde“.
Der Geltungsbereich des Bebauungsplanes Nr. 30/09 „Industriegewerbegroßstandort Pasewalk – 1. Bauabschnitt“ ist dem nachstehenden Übersichtsplan zu entnehmen.
Nr. 30/09 „Industriegewerbegroßstandort Pasewalk – 1. Bauabschnitt
Mit der Bekanntmachung im amtlichen Mitteilungsblatt der Stadt Pasewalk „PASEWALKER NACHRICHTEN“ tritt der Bebauungsplan gemäß der Hauptsatzung der Stadt Pasewalk in der Fassung der 12. Änderung, ausgefertigt am 15.05.2009 in Kraft.
Jedermann kann in die Satzung zum Bebauungsplan Nr.30/09 „Industriegewerbegroßstandort Pasewalk – 1. Bauabschnitt“ einschließlich aller seiner Bestandteile in die Begründung und in die zusammenfassende Erklärung während der Sprechzeiten:
montags	9.00 bis 12.00 Uhr
dienstags	9.00 bis 12.00 Uhr und von 14.00 bis 18.00 Uhr
donnerstags	9.00 bis 12.00 Uhr und von 13.00 bis 15.30 Uhr
freitags	9.00 bis 12.00 Uhr
im Rathaus der Stadt Pasewalk, Haußmannstraße 85, im 2. Obergeschoss
(Bauamt) Einsicht nehmen und über den Inhalt Auskunft verlangen.
Gemäß § 5 Absatz 5 der Kommunalverfassung Mecklenburg-Vorpommern kann ein Verstoß gegen Verfahrens- und Formvorschriften nach
Ablauf eines Jahres seit der öffentlichen Bekanntmachung nicht mehr
geltend gemacht werden, wenn bei der Bekanntmachung auf die Regelungen dieses Absatzes hingewiesen worden ist.
Diese Folge tritt nicht ein, wenn der Verstoß innerhalb der Jahresfrist
schriftlich unter Bezeichnung der verletzten Vorschrift und der Tatsache, aus der sich der Verstoß ergibt, gegenüber der Stadt Pasewalk geltend gemacht wird.
Eine Verletzung der Anzeige-, Genehmigungs- oder Bekanntmachungsvorschriften kann abweichend von Satz 1 stets geltend gemacht werden.
Es wird gemäß § 215 Abs. 2 BauGB auf die Rechtsfolgen nach § 215
Abs. 1 BauGB hingewiesen § 215 Abs. 1 BauGB, lautet wie folgt: „Unbeachtlich werden eine nach § 214 Abs.1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 beachtliche
eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 beachtliche Verletzung
der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplans und des Flächennutzungsplans und nach § 214 Abs. 3 Satz 2 beachtliche Mängel
des Abwägungsvorgangs, wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung der Satzung schriftlich gegenüber der Gemeinde unter
Darlegung des die Verletzung begründenden Sachverhalts geltend gemacht worden sind. Satz 1 gilt entsprechend, wenn Fehler nach § 214
Abs. 2 a beachtlich sind.“
Auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 BauGB über die Fälligkeit etwaiger Entschädigungsansprüche im Falle der in §§ 39 bis 42
BauGB bezeichneten Vermögensnachteile, deren Leistung schriftlich
beim Entschädigungspflichtigen zu beantragen ist und des § 44 Abs.
4 BauGB über das Erlöschen von Entschädigungsansprüchen, wenn
der Antrag nicht innerhalb von 3 Jahren gestellt ist, wird hingewiesen.
Pasewalk, 22.06.2011
Dambach	Bürgermeister
Amtliche Bekanntmachung der Stadt Pasewalk
über die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 34/11
„Gewerbegebiet – Friedensstraße“ nach § 2 Abs. 1 BauGB
Die Stadtvertretung der Stadt Pasewalk hat in ihrer Sitzung am 16.06.2011
beschlossen, für das Gebiet im Nord-Osten der Stadt Pasewalk, zwischen der Torgelower Straße im Westen, der Friedensstraße im Süden
und dem Bahngleiskörper Stettin – Neubrandenburg im Norden den Bebauungsplan Nr. 34/11 „Gewerbegebiet – Friedensstraße“ aufzustellen.
- Siegel-
PASEWALKER NACHRICHTEN	- 8 -	Das Planungsziel des Bebauungsplanes ist die gewerbliche Reaktivierung der Industriebrache sowie die Entwicklung einer städtebaulichen
Ordnung im Plangebiet. Für die gewerbliche Bauflächenentwicklung ist
die vorhandene Infrastruktur zu nutzen und auszubauen. Mit der Aufstellung des Bebauungsplanes sind die landesplanerischen Grundsätze
der Siedlungsentwicklung entsprechend dem Regionalen Raumentwicklungsprogramm Vorpommern 2010 zu sichern.
Der Aufstellungsbeschluss des Bebauungsplanes. Nr. 34/11 „Gewerbegebiet – Friedensstraße“ wird hiermit bekannt gemacht.
Pasewalk, den 22.06.2011
- Siegel -	Stadt Pasewalk
Amtliche Bekanntmachung der Stadt Pasewalk über die Aufstellung
des Bebauungsplanes Nr. 35/11 „Bahnanlge-Nord“ nach § 2 Abs. 1 BauGB
beschlossen, für das nördliche Bahnhofsgebiet in der Flur 2, Flurstücke
117/1, 116, 115 und in der Flur 34, Flurstücke 69/1, 70/1, 71, 72/1, 73/1,
74/1, 75/1, 76/1,77/1 und 78/1 an der Bahnstrecke Pasewalk – Stralsund
und an der Bahnstrecke Pasewalk – Neubrandenburg den Bebauungsplan
Nr. 35/11 „Bahnanlage-Nord“ aufzustellen.
Die Planungsziele des Bebauungsplanes sind: die Reaktivierung der
Brachfläche auf dem Bahnhofsgelände die Entwicklung einer städtebaulichen Ordnung im Plangebiet mit der Ausweisung eines Solarfeldes
wird eine nachhaltige Entwicklung in Form der Gewinnung von Alternativenergie (Solarenergie) am Standort. Diese umweltschonende Energiegewinnung ist ein Beitrag zum Klimaschutz in der Stadt Pasewalk.
Der Aufstellungsbeschluss des Bebauungsplanes. Nr. 35/11 „Bahnanlage-Nord“ wird hiermit bekannt gemacht.
- Siegel -	Geltungsbereich
Nr. 07/2011	- 9 -	PASEWALKER NACHRICHTEN
Die nächste Bürgersprechstunde findet am Di., 02.08.2011 in der Zeit von
16.00 Uhr bis 17.30 Uhr im Zimmer
1/09 (1. OG) des Rathauses statt.
Der Bürgermeister führt sein nächstes
Bürgergespräch „Rathaus am Markt“
am Fr., 15.07.2011 in der Zeit von
9.30 Uhr bis 11.30 Uhr durch.
Begleitet wird Rainer Dambach durch
den Landtagsabgeordneten Heinz Müller (SPD).
Schiedsleute wollen schlichten und nicht richten
Gütestelle der Stadt hilft bei geringwertigen Rechtsstreitigkeiten
(PN/Nau). Wer sich in einem scheinbar
unauflöslichen zivilen Rechtsstreit befindet, sollte zunächst einmal den Versuch
wagen, mit Hilfe der Schiedspersonen in
seiner Stadt oder Gemeinde eine Lösung
zu finden. Die Stadtvertretung Pasewalk
hat jüngst zwei Bürger in diese Funktion
gewählt, auch Gütestelle oder Schiedsstelle genannt.
Schiedsleute sind so etwas wie Mediatoren, also ausgebildete Menschen, die
im Konfliktfall vermitteln wollen, um zu
einer gütlichen Lösung zu kommen. Sie
werden entsprechend methodisch ausgebildet. Konfliktfall – das sind dabei in
der Regel nachbarrechtliche Streitigkeiten, die im Streitwert zwischen 600 und
750 Euro liegen. In 12 deutschen Bundesländern nehmen gewählte Schiedsleute so
eine Funktion wahr, in Sachsen heißen sie
Auf schriftliche Anforderung
Der Vorteil liegt auf der Hand. Da unsere
deutschen Gerichte traditionell übermäßig
belastet sind, ist der Weg bis zum Richterspruch meist sehr lang, es können Monate
und Jahre vergehen. Je unbedeutender ein
Streitfall – jedenfalls aus Sicht der Justiz –
desto länger kann man auf eine Entscheidung warten. Außerdem ist eine außer- oder
vorgerichtliche Entscheidung in aller Regel
kostengünstiger als die Bezahlung von Prozesskosten nach Gerichtsbeschluss. Manche Gerichte wollen bei geringwertigen
Streitigkeiten den Nachweis sehen, dass
zuvor die Schiedsstelle angerufen und der
Versuch unternommen worden ist, sich im
Vorfeld zu einigen.
Unsere beiden Schiedsleute werden auf
schriftliche Anforderung hin tätig. Dazu
muss ein formloses Schriftstück aufgesetzt
werden mit Schilderung der Problemlage
und den Namen der beteiligten Parteien,
die Angabe einer Telefonnummer ist immer hilfreich. Das Papier wird adressiert
an: Stadt Pasewalk, Schiedsstelle, Haussmannstr. 85, 17309 Pasewalk. So wird der
Brief von der Poststelle des Rathauses aus
ungeöffnet weiter geleitet.
Mit der Ergotherapeutin Sybille Krause und
dem Bürokaufmann Marco Gurske hat die
Stadt zwei lebens- und arbeitserfahrene Bürger zu Schiedsleuten gemacht. Frau Krause
ist seit einigen Jahren in diesem Ehrenamt
tätig und hat dafür diverse juristische Seminare belegt. Herr Gurske hat ein Grundseminar als Mediator/Schiedsperson absolviert
und nimmt im August an einem Aufbaukurs
„Mediation im Schiedsamt“ teil.
Bei allen Streitigkeiten garantiert unsere
Gütestelle selbstverständlich eine vertrauliche Behandlung.
Radweg Berlin – Usedom 2. Bauabschnitt
(PN/MH). Die Arbeiten am Radweg Berlin Usedom 2. Bauabschnitt in der Verlängerung der Speicherstraße haben am
24.06.2011 begonnen. Die Firma Straßenund Tiefbaugesellschaft Ernst Röwer mit
Sitz in Krackow hat den Auftrag nach öffentlicher Ausschreibung erhalten. Das
Bauvorhaben wird im Rahmen des INTERREG 4A Programms durch EU-Mitteln gefördert. Der Projektpartner, die Stadt Police, ist der Stadt Pasewalk bereits einen
Schritt voraus, dort steht die Fertigstellung
der Radwegabschnitte kurz bevor.
Die Anlieger der Speicherstraße und deren Verlängerung wie das Eisenbahner-
lebniszentrum-Lokschuppen, der Lebenshilfeverein, die Dienststellen der DB AG
sowie die Anwohner müssen sich auf Verkehrseinschränkungen während der Bauzeit
bis Ende September einstellen.
Die Parkmöglichkeiten an der Ueckermauer werden mit den Bauaktivitäten entfallen.
Marktstraße 3. und 4. Bauabschnitt
Mit der Verkehrsfreigabe des Abschnittes
Klosterstraße–Stettiner Straße am 01.07.2011
geht nicht nur ein Dank an die Mitarbeiter
der Firma Straßen- und Tiefbaugesellschaft
Ernst Röwer aus Krakow und an die weiteren
an dem 3. Bauabschnitt beteiligten Firmen,
sondern auch an die Gewerbetreibenden des
gesamten 3. Bauabschnittes, die während der
relativ langen witterungsbedingten Bauzeit
den Mut nicht verloren und für ihre Kunden
die Geschäfte geöffnet hielten.
Die Bauarbeiten im 4. Abschnitt der Marktstraße werden in der ersten Juli-Woche mit der
Einrichtung der Baustelle und ersten vorbereitenden Arbeiten beginnen. Auftragnehmer
für diesen Abschnitt ist das Pasewalker Unternehmen Nentwich GmbH Hoch- und Tiefbau.
Ab dem 11.07.2011 wird der Abschnitt beginnend an der Polizei in Richtung Stettiner Straße für den Verkehr gesperrt werden.
Der Knoten Am Markt/Schulstraße/Kalandstraße wird entsprechend Baufortschritt zu
einem späteren Zeitpunkt in die Sperrung
PASEWALKER NACHRICHTEN	- 10 -	einbezogen werden. Wie bereits berichtet,
wird die Umleitung über die Große Kirchenstraße/Baustraße/Stettiner Straße bzw.
über die Große Kirchenstraße/Grünstraße
erfolgen. Fußläufig wird der Abschnitt be-
gehbar sein. Fußgänger müssen sich darauf einstellen, dass der Durchgang von der
Großen Ziegelstraße in Richtung Baustelle mit den einsetzenden Kanalbauarbeiten
ebenfalls gesperrt sein wird. Im Bereich des
Neuen Marktes werden zwei weitere Behinderten Parkplätze eingerichtet, so dass die
Patienten der im Quartier ansässigen Ärzte
und Physiotherapeuten bessere Parkmöglichkeiten haben werden.
20. Kreisleistungsschau der Uecker-Randow-Region
am 10. und 11. September 2011 mit der NDR-Sommertour
(PN/PM). Seit 19 Jahren findet die Leistungsschau traditionsgemäß am ersten Septemberwochenende statt. Aufgrund der
Wahlen am 4. September lädt die Jubiläumsveranstaltung unter dem Motto „20 Jahre Leistungsschau – 20 Jahre Power für
Vorpommern“ am 10. und 11. September
2011 auf dem Areal des Kulturforums „Historisches U“ in Pasewalk ein.
Die Schirmherrschaft über die 20. Leistungsschau übernimmt Ministerpräsident
Benno Mahlke, Koordinator aus der Stadtverwaltung teilte mit, dass zurzeit 48 Verträge von Ausstellern vorliegen, das macht
2/3 der Zelt- und Gebäudeflächen und etwa
die Hälfte der Freiflächen aus. Die Aussteller kommen bisher aus den Landkreisen Uecker-Randow, Uckermark, Mecklenburg-Strelitz, Neubrandenburg, der
Hansestadt Greifswald und aus Polen. Vertreten ist wie in den vergangenen Jahren ein
Branchenmix aus den unterschiedlichsten
In gewohnter Weise wird die Leistungsschau
umrahmt vom Stadtfest (genauer Ablaufplan
der Veranstaltungen in der August-Ausgabe der Pasewalker Nachrichten). Highlight
wird auch in diesem Jahr wieder die NDR-
gleitet von dem „Fanatic Dance Team“ aus
Güstrow. Parallel zur Jubiläumsveranstaltung finden in diesem Jahr das 1. DeutschPolnische Sport- und Kulturtreffen und die
Stadtsportspiele statt.
Sommertour auf der Festwiese sein. NDR 1
Radio MV Moderator Ralf Makert und NDR
Fernsehmoderator Frank Breuner präsentieren tolle Künstler für die ganze Familie:
Auf der Sommertour in Pasewalk werden
DJ Ötzi und die Coverband „Stone“ auftreten. Für gute Stimmung sorgen mit Hits
von heute die NDR-Sommertourband T. G.
mit ihren Musikern aus unserem Land, be-
1. Deutsch-Polnisches Sport- und Kulturtreffen / 9.–11. September 2011
(PN/FL). Im Rahmen des Stadtfestes Pasewalk findet erstmalig eine umfangreiche
Begegnung und Präsentation deutscher und
polnischer Sport-, Tanz- und Kulturgruppen
statt. Das Vorhaben ist ein weiterer Meilenstein in der grenzüberschreitenden, positiven und nachhaltigen Entwicklung der
partnerschaftlichen Beziehungen der Partnerstädte Pasewalk und Police auf dem Gebiet des Sports und der Kultur.
Unterstützt wird das Projekt durch die Europäische Union aus Mitteln des Europäischen
Fonds für Regionale Entwicklung – Programm INTERREG IVA (Fonds für kleine Projekte der Europaregion Pomerania).
Das Programm erscheint in der nächsten
Abschieds-Interview mit Fred Lüpcke
(PN/KN). Abschiede werden gern mit
Auge umschrieben. Wie ist es bei Ihnen,
lachen Sie eher oder weinen Sie?
Das ist wohl wahr, auch ich erlebe in der
jetzigen Phase emotionale Wechselbäder. Wie könnte es anders sein? Ich verdanke
der Stadt und den Pasewalkern so viel ...
Seit Kindesbeinen ist Pasewalk ein Teil
von mir. Zwei Jahre nach der Wende, nach
elf Jahren Bulgarien, führten mich meine
familiären deutschen Wurzeln hierher zurück, nun führen mich die beruflichen Wege
wieder hinaus. Neulich wurde ich gefragt:
Sie wollen die Segel streichen? – Nein, ich
streiche sie nicht, ich setze sie. Pasewalk
wird dabei auch künftig einer meiner Heimathäfen bleiben.
Sie kamen als Lehrer für Deutsch und
Russisch nach Pasewalk und möchten
wieder in die Pädagogik gehen. War das
jetzt eine eher marginale Lebensphase
Im Gegenteil, diese Lebensphase hat mich
stark geprägt und ist für mich von unschätz-
barem Wert. Pasewalk schenkte mir in den
zwanzig Jahren ein breites Feld an Betätigung, Entwicklung und Verwirklichung. Es
war eine großartige Zeit mit großartigen
Menschen, ein jeder mit seinen Talenten,
Ideen und Kräften. Seite an Seite mit vielen, vielen engagierten Akteuren vor und
hinter den Kulissen konnte ich mich einbringen, das soziale und kulturelle Leben
der Stadt mitgestalten. Mit ihnen gemeinsam war es mir eine besondere Freude und
Ehre der Öffentlichkeit zu dienen und so
manches Kunststück zu vollbringen. Ich bin
zutiefst dankbar für diese erfahrungsreiche
Lebensphase durch Höhen und Tiefen, zuletzt in der wohl deutschlandweit einmaligen, zeitweiligen Kombination des Ordnungs- und Kulturamtsleiters. Ich danke
allen, denen ich Wegbegleiter sein durfte
und die mir treue Wegbereiter, Mitstreiter,
hilfreiche Kritiker, ja teure Freunde und
Gefährten waren und bleiben, ob aus den
bunten Reihen des Rathauses, der Stadtvertretung, der Kunstszene, der Vereine, Institutionen, Medien, Partnerstädte, Schulen,
Kirchen, Feuerwehr, Polizei, Künstleragenturen, Kultureinrichtungen und, und, und ...
Die Öffentlichkeit hat Sie als führenden
Kopf des „U“ und als Glockenspielmeister kennengelernt. Im „U“ leisten inzwischen die Frauen gute Arbeit. Wer wird
Sie an den Glocken ersetzen?
Das Glockenspiel liegt mir sehr am Herzen.
Die Einweihung unter dem Lobgesang des
Publikums mit dem Lied „Lobe den Herrn“,
mit asiatischen Trommeln, festlicher Glockenweihe und Live-Schaltung zur Glockenstadt Apolda sowie das Zeremoniell
zur Eröffnung des neuen Brunnens auf dem
Marktplatz unter Klängen historischer Instrumente, mit hunderten als Insekten verkleideten Kindern unserer Kitas, dazu im Hintergrund der „Hummelflug“ aus der Oper
„Das Märchen vom Zaren Saltan“ von Nikolai Rimski-Korsakow, mit dem „Wasser
marsch!“ – Countdown zu Georg Friedrich
Händels „Wassermusik“, mit pommerschen
Liedern und Folkloretänzen waren einzigartige Höhepunkte und gehören zu den Ereignissen, die zweifellos in die Chronik der
- 11 -	Stadt Pasewalk eingehen. Sie zählen neben
einer Vielzahl von Veranstaltungen im Historischen U, den Stadtfesten, der Leistungsschau und der NDR-Sommertour-Show mit
zu meinen schönsten Erinnerungen. Ohne
verlässliche Partner undenkbar. Inzwischen
habe ich am Glockenspiel etwa einhundert
Titel eingespielt – geistliche und weltliche
Melodien, Volkslieder und Populäres aus
Barock, Klassik und Romantik, von Bach
bis Beatles. Nun heißt es: Freiwillige vor!
Bis sich aber ein neuer Glockenspielmeister findet, werde ich es weiterhin von Zeit
zu Zeit vorprogrammieren.
... und im Musikverein?
Die Konzertsaison 2011/2012 werden wir
mit dem Vorstand noch gemeinsam organisieren. Doch auch da werde ich nach neun
Jahren aus dem Ehrenamt des Vorsitzenden
schrittweise zurücktreten und die Geschäf
Bewegender Abschied für den scheidenden Fred Lüpcke
Informationen aus der 11. Sitzung der Stadtvertretung
(PN/Nau). Die Stadtvertretung hat den
scheidenden Leiter des Ordnungs- und
Kulturamtes Fred Lüpcke verabschiedet
und damit auch aus seiner Wahlfunktion als
2. Stellvertreter des Bürgermeisters entlassen. Lüpckes Dienstverhältnis endet zum
Es war ein bewegender Moment, sowohl
für den Glockenspielmeister wie für die
Stadtvertreter. Darauf spielte dann auch
Stadtpräsident Norbert Haack an, als er
sagte, dass Lüpcke unvergessen bleiben
werde. Er habe sich mit den Melodien des
Glockenspiels die Sympathien aller Pasewalker erworben. Sodann verabschiedeten sich die Fraktionen wie auch einzelne
Stadtvertreter sehr herzlich vom Bürgermeisterstellvertreter. Gerührt dankte dieser den Anwesenden, um zu versprechen,
dass er der Stadt treu bleiben werde. In Aussicht steht bei ihm eine Wiederanstellung
als Pädagoge in der Nähe von Greifswald.
Die Funktion der 2. Stellvertreterin des Bürgermeisters ist dann mit Bauamtsleiterin
Monika Hänsel besetzt worden. Frau Hänsels Wahl erfolgte einstimmig. Frau Hänsel, Jg. 1960, ist von Beruf Bauingenieurin (FH), seit 1993 in der Stadtverwaltung
tätig und seit 2006 Leiterin des Bauamtes.
Die Stadtvertretung hat drei Männer der
Pasewalker Feuerwehr zu Ehrenbeamten
ernannt: Wehrführer Michael Helpap, seinen 1. Stellvertreter Marco Freuer und den
2. Stellvertreter Jürgen Templin. Die Ernennung erfolgt für einen Zeitraum von sechs
Jahren und ist mehr als eine bloße Sache
der „Ehre“. Die Verbeamtung als Ehrenamtliche der Feuerwehr stärkt die rechtliche Position der Männer, wenn sie bei der
Abwehr von Gefahren Weisungen erteilen
müssen. Helpap führte gegenüber PN als
Beispiel an, wenn im Ernstfall eine Wohnungstür aufgebrochen werden müsste.
Sonne sorgt für „hitzefrei“
In der Einwohnerfragestunde beklagten
zwei Mütter die Überhitzung der Klassenzimmer auf der Südseite der Grundschule
Ueckertal, die schon überdurchschnittlich
zu „hitzefrei“ geführt hatte. An der Situation
werde sich so schnell nichts ändern lassen
und Jalousien sind nicht das Allheilmittel,
Für die CDU-Fraktion dankt Rüdiger Behrendt Fred Lüpcke.
Für die SPD-Fraktion dankt hier Michael Ammon Fred Lüpcke.
ergänzte Schulleiter Haack vom Nachbarhaus. Wenigstens sollen die Schüler besser
an den Trinkwasserhahn im Klassenzimmer herankommen, meinte Monika Hänsel.
Selbständige Schule?
Helga Warnke fragte an, was die Vorbereitungen auf die Verselbständigung der sanierten Grundschule in der Baustraße machen.
Bei der Wiedereröffnung war seinerzeit die
Absicht bekundet worden, dem Gebäude
den Status einer selbständigen Schule zu
geben und das mit Beginn des Unterrichtsjahres 2011/12. Der Antrag ist gestellt, antwortete Bürgermeister Dambach, scheint
sich aber in den Tiefen der Landesbürokratie zu verlieren. Mit einer Entscheidung vor
den Landtagswahlen in M-V am 6. September sei wohl nicht zu rechnen.
Der Marktstraßen-Abschnitt bis zur Einmündung der Stettiner Str. ist fertig gebaut.
Im Herbst erfolgt die Bepflanzung mit Bäumen, informierte Bürgermeister Dambach
die Stadtvertretung. Ohne Unterbrechung
geht es an den letzten Abschnitt bis hoch
zur Schulstraße, wobei Dambach hofft, dass
die Bauleute nicht in den Winter hineingeraten. Die Schulstraße wird dann komplett
gesperrt, Umleitung erfolgt über Bau- und
Kalandstraße, die Parkflächen am Markt
bleiben erhalten. Bis Ende August rechnet
die Stadt mit dem Abschluss der Bauarbei-
PASEWALKER NACHRICHTEN	- 12 -	Nr. 07/2011
ten an der B 104 und zeitnah auch mit der
Fertigstellung der Kreuzung Pestalozzi-/
Fröbelstraße in der Oststadt.
Wilfried Sieber sprach die arg in Mitleidenschaft gezogene Baustraße an, die jetzt
nach intensiver Inanspruchnahme als Umleitung für die Markstraße nicht besser
wird. Hier konnte keine Auskunft gegeben werden, ob und wann Reparatur oder
Ausbau erfolgen.
Reinke für Ehrennadel-Vorschlag
Am ruinösen Hotel an der Uecker tut sich
nach wie vor nichts, der Eigentümer missachtet offensichtlich die Auflagen und Bescheide des Bauamtes. Mit einer Ordnungsverfügung des Landkreises, nun endlich
den Abriss vorzunehmen, ist an der Stelle
Druck erhöht worden.
Der Städte- und Gemeindetag M-V will
eine Ehrennadel an langjährig verdiente
Kommunalabgeordnete vergeben. In Frage
kommt für Pasewalk die vormalige Stadt-
Stadtpräsident Haack und der Bürgermeister gratulieren den Feuerwehrleuten zu Ihrer Wahl als
Ehrenbeamte Fotos (3): Nau.
vertreterin Brigitte Reinke, die von der ersten freien Kommunalwahlen an bis zum
Vorjahr dem Gremium angehörte. Der Vorschlag sei eingereicht, so Dambach.
Drei Rundfahrten für Senioren und Behinderte
(PN/Nau). Es gibt in diesem Jahr wieder
die beliebten Stadtrundfahrten für Senioren und Behinderte. Wie auf der jüngsten
Sitzung des Beirates bekannt wurde, werden drei Fahrten zwischen dem 23. August
und 12. September stattfinden.
Wegen eines engen Terminplans konnte bislang kein genaueres Datum genannt werden, sagte Lydia Wittkopf, Vorsitzende des
städtischen Senioren- und Behindertenbeirates. Sie hofft, im Juli genaueres mitteilen
zu können. Die Beiratsmitglieder sind aufgefordert, bis dahin Vorschläge zu unterbreiten, welche Stellen es dieses Mal wert
wären, angefahren zu werden. In Abstimmung mit der Stadtverwaltung plädiert der
Beirat für ein weniger straff gefülltes TourProgramm zugunsten mehr Gelassenheit
und Zeit für das Beisammensein. Die Seniorenstadtrundfahrten führten jedes Mal
auch an Orte, die nicht ohne weiteres öffentlich zugänglich sind, und machten vor
allem mit Neuerungen bekannt.
Weiter diskutierte der Beirat eine aktualisierte Geschäftsordnung, die im Entwurf
vorgelegt wurde. So finden die Zusammenkünfte grundsätzlich öffentlich statt. Die
Beschlussfähigkeit ist gegeben, wenn eine
Mehrheit der Mitglieder anwesend ist. Bei
einfacher Stimmenmehrheit der Anwesenden gilt ein Beschluss als angenommen.
Neu ist eine Passage über Ehrenmitgliedschaft, die jedem verliehen werden kann,
der sich auf dem Gebiet der Senioren- und
Behindertenarbeit in der Stadt verdient
macht. Die Entscheidung trifft der Beirat.
Ehrenmitglieder sollen künftig auch stimmberechtigt sein. Der Beirat beantragt jährlich einen Zuschuss zu seinen Finanzen bei
der Stadtverwaltung. Die letzte Geschäftsordnung stammt vom Januar 2000, wurde
die Überarbeitung begründet.
Während der jüngsten Sitzung des Senioren- und Behindertenbeirates der Stadt, an der Vizebürgermeisterin Gudrun Baganz teilnahm, Foto: Nau.
- 13 -	Seniorenstadtrundfahrten auch im Jahr 2011
(PN/GB). Traditionell finden auch in
diesem Jahr die beliebten Stadtrundfahrten für die Senioren in der Stadt
Pasewalk statt. Dazu lädt der Bürgermeister bereits heute alle interessierten Senioren Ende August und Anfang
September ein, mit dem Stadtoberhaupt
auf „große Tour“ zu gehen! Gegenwärtig wird eine abwechslungsreiche, vielseitige Fahrroute unter Mitwirkung des
Senioren- und Behindertenbeirates und
der Stadt Pasewalk zusammengestellt.
Die einzelnen Tage der Stadtrundfahrten
mit Uhrzeit und Ablaufplan werden in der
nächsten Ausgabe der „Pasewalker Nachrichten“ bekannt gegeben. Über die einzelnen Vereine, Verbände und Selbsthilfegruppen erfolgt eine Teilnahmebefragung.
Wenn Sie an der Stadtrundfahrt teilnehmen möchten, können Sie sich auch gerne in der Stadt Pasewalk bei Frau Wolff
unter der Rufnummer 03973 251103 telefonisch anmelden. Der Bürgermeister
Rainer Dambach und seine Mitarbeiter,
sowie die Vorsitzende des Seniorenund Behindertenbeirates, Frau Wittkopf, möchten mit Ihnen in Weiterführung der Stadtentwicklung neugebaute
bzw. sanierte Einrichtungen besichtigen und über weitere altersgerechte
Angebote informieren. Unter der Leitung des Bürgermeisters freuen wir
uns gemeinsam mit allen interessierten Senioren auch in diesem Jahr auf
sehenswürdige, erlebnisreiche Seniorenfahrten in der Stadt Pasewalk!
Delegation der Stadt Pasewalk weilte in Police zu den Policer-Tagen 2011
(PN/GB). Am 03./04.06.2011 war eine Delegation aus Mitarbeitern der Verwaltung
unter der Leitung des Bürgermeisters, Rainer Dambach in Police. Die Policer Tage
2011 sind in jedem Jahr ein sportlicher, kultureller und städtepartnerschaftlicher Höhepunkt für alle Besucher. Der deutsch-polnische Charakter der Policer Tage basiert
auf eine konstruktive langfristige Zusammenarbeit und Freundschaft zwischen den
Organisationen aus dem Landkreis Police und dem Landkreis Uecker-Randow. In
Durchführung der Veranstaltungen wurden
auch in diesem Jahr die engen städtepartnerschaftlichen Beziehungen zwischen der
Stadt Pasewalk und der Gemeinde Police
bei Sport, Kultur und Gesprächen gefestigt
und weiter entwickelt. Die Tage 2011 standen unter dem Motto „Polnisch-deutsche
Aktivitäten auf der Wiese“. Während der
Policer Tage wurden ein polnisch-deutsches
Talentfestival und ein Turnier der Partnerstädte mit polnischen und deutschen Jugendlichen und Erwachsenen durchgeführt.
Die Begegnungen mit dem Bürgermeister
der Gemeinde Police, Herrn Diakun und
seinen Mitarbeiter waren wie stets von einer Gastfreundschaft und einem vielfältigen städtepartnerschaftlichen Engagement
geprägt. In den gemeinsamen Gesprächen
konnten viele neue Projektideen mitein-
Foto: Stadt Police
ander beraten werden. Aber auch die vielseitigen kulturellen Veranstaltungen und
Konzerte erfreuten eine große Besucherschar an beiden Tagen. So das alle Betei-
ligten zum Abschluss der Veranstaltungen
am Abend des 05.06.2011 sagten „Auch in
diesem Jahr waren es erfolgreiche, gelungene und schöne Policer-Tage“.
PASEWALKER NACHRICHTEN	- 14 -	Nr. 07/2011
Wirtschaftsmesse am Stettiner Haff stärkt deutsch-polnische Partnerschaft
(PN/FL). Seit zwölf Jahren stehen die
Partnerstädte Police und Pasewalk in enger
Verbindung. Die Städtepartnerschaft hat
sich längst zu einer wunderbaren deutschpolnischen Freundschaft entwickelt. Dies
bestätigen vielfältige Initiativen, Impulse,
Aktivitäten und Projekte. Deutsche und
polnische Organisationen, Institutionen
und Unternehmen beider Städte arbeiten
daran, den Partnerschaftsvertrag durch den
Aufbau intensiver Beziehungen und durch
regelmäßigen Austausch mit Leben zu füllen. Die Zusammenarbeit begann im Kultur- und Sportbereich, danach wurde sie
auf Verwaltung, Kultur, Bildung und kommunale Wirtschaft ausgedehnt. Die Wirtschaftsmesse in Trzebież und die Leistungsschau Uecker-Randow sind dafür ein
gutes Beispiel. Die gemeinsamen Wirtschaftsforen und Messen bieten fruchtbare Austauschmöglichkeiten, um grenzübergreifende Konzepte zur Vermarktung
der touristischen Angebote am Stettiner
Haff zu entwickeln und zu präsentieren,
wie z.B. die Realisierung der grenzübergreifenden Radwege und die Vernetzung
der Wasserwanderwege. „Unsere Region
ist wunderschön. Hier leben wunderbare,
liebenswerte, gastfreundliche Menschen.
Hier leben mutige, engagierte Akteure.
Das wollen wir gemeinsam allen auf deutscher und polnischer Seite zeigen“, beton-
Zum Stand der Stadtwerke strömten die Goldwäscher. Das Maskottchen der Stadtwerke war auch
dabei. Fotos (2): Mariusz Hałgas
Bürgermeister Władyslaw Diakun und Vize-Bürgermeister Fred Lüpcke eröffneten gemeinsam die
2. Wirtschaftsmesse in Trziebież. Zu den Organisatoren gehörte auch Urszula Larhzali, Mitarbeiterin für Öffentlichkeitsarbeit der Gemeinde Police.
te Fred Lüpcke in seinem Grußwort vor
zahlreichen Repräsentanten und Messebesuchern. Das Projekt wurde durch die Europäische Union aus Mitteln des Europä-
ischen Fonds für Regionale Entwicklung
unterstützt – Porgramm INTERREG IVA
(Fonds für kleine Projekte der Europaregion Pomerania).
Nr. 07/2011	- 15 -	PASEWALKER NACHRICHTEN
Probleme der europäischen Kommunen sind ähnlich
7. Selbstverwaltungsforum in Stettin
(PN/MU). Zum diesjährigen 7. Selbstverwaltungsforum, das in Stettin am 20.–
21.06.2011 organisiert wurde, kamen vor
allen Vertreter polnischer Kommunen. Aber
unter den fast 200 Teilnehmern fanden sich
auch solche exotischen Gäste, wie Kommunalvertreter aus der Ukraine, der Slowakei, Tschechien, Ungarn und Schweden.
Die Zahl der deutschen Teilnehmer war vergleichbar gering, was wohl an den Themen
liegen mag, die zwar für polnische Kommunen sehr aktuell, aber in Deutschland schon
längst abgearbeitet sind. Dazu gehören die
Finanzierung durch die EU, Innovationen
oder Privat-Public-Partnerships. Interessant dagegen waren die Vergleiche auf der
europäischen Ebene sowie die Vorstellung
für die anlaufende Präsidentschaft Polens
Wie sich herausstellt, haben die meisten
Kommunen entlang Europas ihre Probleme
mit ausgeglichenen Haushalten. Es scheint
nicht nur ein deutsches Phänomen zu sein.
Es wurde allgemein für mehr Kompetenzen vom Staat für die Gemeinden plädiert.
In diesem Jahr übernahm Polen die Prä-
Foto: Marschallamt Stettin
sidentschaft im Europäischen Parlament.
Die Polen sind sehr stolz darauf und nehmen die damit verbundene Verantwortung
sehr ernst. Ihr Ziel ist es vor allem positive
Zeichen zu hinterlassen, sodass man diese
Präsidentschaft nur mit guter Bewirtschaftung assoziieren kann. Dazu äußerte sich
einer der EU-Kommissare Herr Janusz Lewandowski, der ein Stück Brüsseler Politik
nach Stettin gebracht hat.
PASEWALKER NACHRICHTEN	- 16 -	Nr. 07/2011
Kinder- und Familienfest im Lindenbad
(PN/SR). Bei strahlend blauem Himmel,
lachender Sonne und herrlichen Badetemperaturen fanden über 1.600 Badegäste den
Weg ins Lindenbad zum dritten Kinder- und
Familienfest. Organisiert wurde das Fest
vom Pasewalker Eintracht 94 e. V. unter
der Regie von Ronny Weidling, mit Unterstützung der Stadt Pasewalk und weiteren
Partnern. Es gab Spiel, Spaß und Sport für
die Kleinen und Großen. Ob auf der Wiese,
auf der Tanzfläche, an der Konzertmuschel,
auf der Judomatte, beim Beachsoccer oder
auf der Hüpfburg, beim Büchsenwerfen,
Eisstand oder Grill, Mal und Bastelstraße – das bunte, sportliche Programm fand
großen Anklang bei allen Besuchern. Neu
war das Programm der Einradgruppe, die
sich vor kurzem erst im Verein gegründet
hatte. Doch am meisten zog es die Badelustigen bei sommerlichen Temperaturen
von über 28 Grad natürlich ins Wasser. Die
Stadt Pasewalk dankt allen Akteuren, die
zu dem gelungenen Fest beigetragen haben. Die Kinder und Familien freuen sich
schon auf die nächsten Veranstaltungen im
allseits beliebten Pasewalker Lindenbad.
Am 8. August 2011 Stolpersteineinweihung
(PN/EK). Auch in diesem Jahr wird die
Stolpersteineinweihung für Pasewalker
Bürger jüdischen Glaubens, die Opfer des
Holocaust wurden, fortgesetzt.
Am 8. August werden auf den Bürgersteigen der Stadt weitere sechs Stolpersteine verlegt und feierlich eingeweiht. Wir
geben diesen ermordeten Bürgern wieder
eine Identität und ehren ihr Andenken. Somit werden dann in Pasewalk insgesamt
46 Stolpersteine auf den Bürgersteigen zu
Verlegt werden in diesem Jahr die Stolpersteine für Angehörige der Familie Steinberg, die in Pasewalk als Kaufleute bekannt
waren und für den Kantor Max Teller.
Am Markt 11 werden Stolpersteine für Julius Steinberg, seine Ehefrau Betty, geb. Ber-
lowitz und die Tochter Else, verheiratete
Blau verlegt. Des Weiteren wird am Markt
(ohne Haus) neben Nr. 8 ein Stolperstein
für Max Teller eingeweiht. Für Jacob Steinberg und Max Steinberg werden die Stolpersteine in der Baustraße 48/49 verlegt.
Die diesjährige Stolpersteinaktion wurde
nur dank Sponsoren möglich.
Die Stadt Pasewalk und die Organisatoren der Aktion „Stolpersteine“ würden sich
freuen, wenn am 8. August viele Bürger
durch ihre Anwesenheit bei der Stolpersteineinweihung ihre Verbundenheit mit
den von den Nazis ermordeten jüdischen
Bürgern zum Ausdruck bringen.
Die genaue Urzeit entnehmen Sie bitte der
Tagespresse oder den Pasewalker Nachrichten im August 2011.
An dieser Stelle sei folgenden
Sponsoren gedankt:
•	Fraktionsvorsitzender der CDU,
•	Vermessungsingenieur Wilfried
•	Familie Dr. Heinz-Walter Löhr
•	Musikverein e. V. Pasewalk
•	Frau Rosemarie Schuler aus
•	Gebürtiger Pasewalker aus Neustrelitz, der nicht namentlich genannt werden möchte
Romantisches Festkonzert eröffnet Kultursommer 2011
(PN/KN). Mit einem romantischen Konzert
hat die Kantorei von St. Marien unter Leitung von Johannes Geßner den Kultursommer in den alten Kirchen der Stadt eröffnet.
Geßner (links am Pult) wählte zu Trinitatis, dem Sonntag nach Pfingsten, Bachs
kleine „lutherische“ Messe in A-Dur aus
dazu ein sehr neues Werk der Kirchenmu-
sik, die „Missa Lumen“ des Österreichers
Lorenz Maierhofer aus dem Jahr 2007. Zu
den Musikern der Stettiner Philharmonie
gesellten sich zwei Traversflötistinnen aus
Nr. 07/2011	- 17 -	PASEWALKER NACHRICHTEN
Krakau, die mit ihren weich klingenden Instrumenten einen besonderen akustischen
Zauber entstehen ließen. Die Flöten kamen denn auch gut zur Geltung dank einer sparsamen Instrumentierung des gesamten Abends. Die Gesangparts lagen bei
der Kantorei St. Marien, zwar geschrumpft
aber in guter gewohnter Qualität. Das ist
nun Geßners Crew, sagen die Insider. Dem
Chor zur Seite, am Abend selber aber mitten unter den Sängern postiert, die Solisten
Hae Min Oh (Sopran), Alexandra Schmid
(Alt), Jan Sulikowski (Tenor) und Jae-Hyong Kim (Bass). 110 Gäste zollten dem jungen Kantor, seinen Sängern und Musikern
minutenlangen Beifall.
Kultursommer 2011 in Pasewalks alten Kirchen Sankt Marien und Sankt Nikolai
Freitag, 8. Juli, 19.00 Uhr in St. Nikolai
„femmes et fleurs“
Bilder von Jutta Rika Bressem
Samstag, 9. Juli, 19.30 Uhr in St. Marien
mit Wolfgang Schneider (Leinefelde)
Mittwoch, 13. Juli, 19.00 Uhr in St. Nikolai
Seeräuber-Jenny und der Rote Mond:
Texte und „Songs“ von Berthold Brecht.
Waltraud Gundlaff und Johannes Geßner
Freitag, 15. Juli, 19.30 Uhr in St. Marien
Chorkonzert d. „Thüringer Sängerknaben“
Mittwoch, 20. Juli, 19.00 Uhr in St. Nikolai
Liederabend mit Hae Min Oh (Sopran) und
Johannes Geßner (Klavier), Musik von
Monteverdi: Händel, Schumann, Strauss
und Donizetti.
Freitag, 22. Juli, 19.30 Uhr in St. Marien
mit Timofej Stordeur und Lukas Storch
Mittwoch, 27. Juli, 19.00 Uhr in St. Nikolai
Professor Dathe, seine Tiere und Friedrichsfelde
Benefizkonzert in Bröllin
(PN/PM). In Bröllin steht eine kleine
Feldsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert. Vieles kann man dort entdecken
aus den vergangenen Jahrhunderten,
sogar noch Ziegel auf dem Dach aus
der Barockzeit, oder ein altes Kabinettsbild aus dem 17. Jahrhundert, auf
dem ein Herr einer Dame einen Becher
Wein reicht. Leider ist unsere
Kirche in die Jahre gekommen
und viele Reparaturen sind nötig, damit unsere Kirche wieder
in einem neuen Glanz erstrahlt.
Der Auftakt für eine hoffentlich
mögliche Restaurierung soll ein
Benefizkonzert am 29.07.2011
um 19.00 Uhr in unserer Kirche sein. Dort findet ein Bläserund Orgelkonzert mit dem Posaunenquintett Slide-O-Five aus
Lippe/Detmold und dem Kreiskantor Daniel Debrow, statt. Die
Leitung hat Matthias Krüger.
Anschließend gibt es ein Benefizessen zu Gunsten unserer
Kirche auf dem Kirchengelände. Bitte helfen Sie mit, dass die
Brölliner Kirche erhalten bleibt.
Fotos. Bröllin
Der Autor und Journalist Jürgen Mladek
liest aus seinen Büchern „Unser Tierparkbuch“ und „Professor Dathe und
seine Tiere“.
Abschlusskonzert „Grimms Märchen“
Lesung und Orgelimprovisation mit
Waltraud Gundlaff (Lesungen) und Johannes Geßner (Orgel)
PASEWALKER NACHRICHTEN	- 18 -	Nr. 07/2011
Festspiele Mecklenburg-Vorpommern am 02.09.2011 im Pasewalker Lokschuppen
(PN/PM). Die Festspiele MecklenburgVorpommern sind ein sommerliches Musikfestival, das seit 1991 jährlich an
Spielorten im ganzen Land MecklenburgVorpommern stattfindet. Etwa 110 Konzerte finden an 70, teils außergewöhnlichen
Spielstätten, wie in den backsteingotischen
Kirchen, in Schlössern und Gütern statt.
Bestritten wird das Festival von qualitativ
hochwertigen Künstlern. Das Festival richtet sich gleichermaßen an Einheimische wie
Kulturtouristen und versteht sich als eine
musikalische Landpartie. Es ist das drittgrößte Festival seiner Art in Deutschland.
Fr. 02.09.2011, 19:30 Uhr Lokschuppen
Flamenco meets Jazz – Die NDR Bigband im Fokus Tanz
Konzert der Sparkasse Uecker-Randow
Führungen von 14.00 bis 16.00 Uhr, 1,5 h
Fahrten im Nostalgiewagen von 14.00 bis
17.00 Uhr (1 Euro)
Springen Sie auf den „Fusionszug“ auf und
begeben Sie sich mit uns im Lokschuppen
Pasewalk auf eine imaginäre Reise auf den
intermusikalischen Schienen. „Flamenco
meets Jazz“ steht heute Abend auf dem
Fahrplan der NDR Bigband und ihren Gästen. Ob in der ansteckenden Leichtigkeit einer Rumba, in dem atemlosen Wirbel einer
Farruca oder im entspannten Swing eines
Tango – in den filigranen Arrangements
jenseits von Folklore-Klischees entsteht
ein ebenso kunstvolles wie lebendiges Geflecht aus Flamenco und Jazz. Halten Sie
Ihre Fahrkarten bereit!
Künstler: NDR Bigband
•	Thomas Hickstein, Gitarre
•	Elva La Guardia, Gesang
•	Jörg Achim Keller, Dirigent
Preis: Euro 25,-/20,-/15,- zzgl.
VVK-/AK-Gebühr oder im Fokus
Benefizveranstaltung im Cura-Seniorencentrum für Brückenbauer e. V.
(PN/PM). Am Sonnabend, den 18.06.2011
fand im Cura Seniorencentrum ein öffentliches Benefizkonzert statt. Der Erlös war
zweckgebunden für die Förderung der offenen Behindertenarbeit vorgesehen und ging
an den Verein „Brückenbauer“ e. V. Die
Band „Stop and Go“ spielte Evergreens für
Gäste und Heimbewohner. Als Gäste konnte der Leiter der Einrichtung, Herr Grimm,
die Vorsitzende des Vereins „Brückenbauer“ e. V, Frau Ruth Wohlgemuth, viele Vereinsmitglieder sowie die stellvertretende
Bürgermeisterin der Stadt Pasewalk, Frau
Baganz und die Pressevertreter begrüßen.
Bei bester Laune und froher Stimmung im
Wintergarten des Cura Seniorencentrums
war Lachen, Frohsinn und Freude angesagt. Auch das Tanzbein wurde geschwungen. Der Eintritt war frei, wer wollte, konnte eine Spende leisten, auch die Einnahmen
aus dem Verkauf von Speisen und Getränken während des Konzertes wurden vom
Cura Seniorencentrum gespendet.
Der Verein „Brückenbauer“ e. V. betreut
kranke, behinderte oder pflegebedürftige
Menschen und unterstützt diese mit Beratungsangeboten und Hilfeleistungen. So
Die Band „Stop and Go“ spielte zugunsten des Brückenbauer e. V. Foto: Cura
werden z. B. Besuchsdienste, Urlaube, Begleitung der Pflegebedürftigen oder auch
Therapien vom Verein finanziert. Dieses
Engagement wollte das Cura Seniorencentrum in Pasewalk mit der Veranstaltung
unterstützen und so konnte der Vorsitzenden des Vereins, Frau Wohlgemuth, der Er-
lös vom Benefizkonzert in Höhe von 570
Euro übergeben werden. Somit war dieses
Konzert für alle Beteiligten ein unterhaltsamer, schöner und fördernder Nachmittag in der Begleitung und Betreuung älterer und hilfebedürftiger Menschen in der
Stadt Pasewalk.
- 19 -	Sommerfest in der Evangelischen Grundschule
(PN/PM). Die Evangelische Grundschule
Pasewalk feierte am Samstag, den 18. Juni
2011 das alljährliche Schulsommerfest. In
diesem Jahr stand es unter dem Motto „Viele kleine Leute ...“. Die Schüler haben ein
kleines musikalisches Programm einstudiert,
welches den Familien und Gästen präsentiert
wurde. Die Musikschule Egert aus Eggesin
beteiligte sich ebenfalls. Herr Egert hat mit
den Musikschülern unserer Schule verschiedene Darbietungen eingeübt.
Die Mitarbeiter der Schule, Eltern und Frau
Maaß haben wieder ein Märchen geprobt
und aufgeführt. In diesem Jahr war es der
„Froschkönig“.
Auf diesem Wege möchten wir uns bei allen fleißigen Helfer und Sponsoren ganz
Die lieben Enten zu Bett bringen auf schweizerisch
Dieter Moor liest im September im Lusisensaal des „U“
(PN/Nau). Buchhaus Lange und der Förderverein des Gymnasiums laden am
25. September zu einer Lesung mit Dieter Moor ein. Der Autor stellt sein Buch
„Was wir nicht haben brauchen Sie nicht“
vor, in dem er Erlebnisse nach dem Kauf
eines Bauernhofes im Brandenburgischen
schildert. Moor ist vor allem als Fernsehmoderator bekannt geworden, aber auch als
Schauspieler, Reporter und Sänger.
Seine Mitteilungen „aus der arschlochfreien Zone“ – so der Untertitel des Buches –
fußen auf tatsächlichen Vorgängen, denn
der Moderator und seine österreichische
Frau Sonja betreiben seither einen 70-haDemeter-Hof mit Erfolg. PN zitiert aus dem
bereits zum 14. Mal aufgelegten Bändchen
des Rowohlt Verlages.
… müsst indische Laufenten nehmen
Enten! Die hätte ich fast vergessen, die
müssen in den Stall. Keine Zeit zum Träumen, ich weiß ja jetzt, der Fuchsbau liegt
verdammt nahe am Hof! Ich laufe zum original Moor-Art-Entenstall, kann gut sein,
dass sie schon selber reingegangen sind.
Zumindest werden sie in dessen Nähe warten, bis mein „Gang äntli hei, Äntli“ erklingt.
Aha, vor dem Verschlag sind sie nicht. Also
schon drin. Sicherheitshalber luge ich durch
die Öffnung. Dunkel. Vorsichtig taste ich
hinein. Ich bin sicher, gleich werde ich das
aufgeregte „Gmää, gmää, gmää“ hören,
weil ich sie störe. Nichts. Verdammt. Ich
taste weiter mit der Hand den Strohboden
ab, obwohl ich schon weiß: Da ist keine
einzige Ente …
Wir haben sie uns damals auf dem Berghof
angeschafft, weil wir der Nacktschneckenplage im Garten nicht mehr Herr wurden.
Sämtliche Großmuttertricks zur Schneckenvernichtung fanden wir abscheulich.
Weder das Ersäufen in mit Bier gefüll-
ten Joghurtbechern noch das Zerschneiden mit Schere oder Messer oder andere,
ähnlich barbarische Methoden kamen in
Frage und Schneckengift schon gar nicht.
Aber den Salat wollten wir dennoch lieber
selbst essen.
Den rettenden Tipp gab uns eine Nachbarsbäuerin: „Schafft euch doch Enten an!“
Sonjas Einwand, dass Enten ja ebenfalls
gerne Salat fräßen und man den dann gleich
den Schnecken überlassen könne, wischte die alte Frau weg. „Ihr müsst indische
Laufenten nehmen. Die gehen nicht an die
Pflanzen, die fressen nur Gras und Schnecken. Aber Achtung: Niemals Salat füttern,
sonst kommen sie auf den Geschmack, und
dann natürlich …“
Wir beschlossen, es zu versuchen. Nicht,
ohne dass Sonja angedroht hatte, den Tieren
eigenhändig den Hals umzudrehen, wenn
sie es wagten, sich an ihren mühsam selbstgezogenen Pflänzchen zu vergreifen. Die
Enten würden unsere ersten Nutztiere sein.
Bis dahin hatten wir mit Pferd, Esel, Katz
und Hund nur Liebhabtiere. Da ich zum –
meiner damaligen Meinung nach – dummen
Federvieh keinen besonders innigen Draht
hatte, war die Vorstellung, ab und zu eine
Ente zu schlachten und sie in Form eines
knusprigen Bratens zu verspeisen, für mich
überhaupt kein Problem. Nutztiere eben.
Zu meinem Erstaunen fand ich nur mit
Mühe einen Lauf­enten­züchter. Wenn das
PASEWALKER NACHRICHTEN	- 20 -	solche Wunderwaffen gegen Schnecken
sind, müsste doch jeder Gartenbesitzer welche haben! Noch dazu, wenn diese spezielle Entenart nicht mal einen Teich braucht,
weil sie Wasser gar nicht mag, wie mir der
Mann am Telefon versichert hatte. Und
richtig, seine Laufenten tummelten sich in
einem Gehege ohne Wasserfläche auf nackter Erde, genau wie Hühner ...
… mir, dem alten Vogel-Ignoranten
… Indem ich sie beobachtete, lernte ich,
ihre Sprache zu verstehen, und versuchte, sie nachzuquaken. Es gelang mir sogar
teilweise. So konnte ich sie zum Beispiel
über weite Strecken zu mir rufen. „Zeit,
nach Hause zu kommen, es wird dunkel“,
konnte ich akzentfrei auf Entisch. Ich habe
jedoch nie herausgefunden, was „geht jetzt
in den Stall, bitte“ auf Entisch heißt. Und
so taten sie mir den Gefallen und lernten
ihrerseits Menschisch: den Satz „Gang äntli hei, Äntli“.
Sie wuchsen mir unversehens ans Herz.
Ans Herz … Vögel … mir, dem alten Vogel-Ignoranten, wer hätte das gedacht? Vor
diesem Hintergrund überrascht es Sie wohl
kaum, dass mein Herzschlag kurz aussetzt,
als ich den leeren Entenbehelfsstall abtaste
und feststelle: Sie sind weg.
Ich rufe sie, natürlich auf Entisch. Keine
Antwort. Ich rufe sie hinter dem Stall, rufe
sie hinter der Scheune, rufe zu den Nachbargärten. Keine Antwort. Schlecht, sehr
schlecht! Ich spähe über das hochstehende
Gras der Heuwiese. Ob sie sich darin verirrt
haben? Unmöglich, sie haben eingebaute
Kompasse, ein Bio-GPS! Ich rufe sie wieder. Warum antworten sie nicht? Verflixt,
es wird Zeit, die Nacht kommt. Ich versuche es sogar mit meinem „Gang äntli hei,
Äntli“. Nichts … Und dann begreife ich
mit Schrecken, wo sie sind! Ich finde zwei
winzige Daunenfederchen. Hier muss der
Fuchs nachgefasst haben, beim Wegtragen der Beute. Ich suche weiter, finde eine
kleine Kuhle im Gras. Hier hat er sein Zwischenlager gehabt ...
Sonja und ich trösten uns mit dem Gedanken, dass der Verlust der Enten sozusagen
unser Antrittsgeschenk an dieses Land ist,
das uns so sehr in Verzückung versetzt hat.
Wir subventionieren eine Fuchsfamilie.
Unfreiwillig zwar, aber nachdem es nun
mal geschehen ist: Lasst es euch schmecken, Reinekes!
Der Kartenvorverkauf in Katrin Langes
Buchladen hat begonnen. Reservierungen können auch auf der Internetseite
www.buchhaus-lange.de vorgenommen
Die Bewertung Brechts aus heutiger Sicht
(PN/EP). „Brecht – die Kunst zu leben“
hieß der Vortrag von Prof. Jan Knopf zu
dem die Stadtbibliothek Pasewalk am 17.
Juni eingeladen hatte. Zu den Gästen zählten die Schüler der 11. Klassen des OskarPicht-Gymnasiums und einige interessierte Leser. Prof. Jan Knopf gehört zu den
führenden Brecht-Experten und ist Leiter
der Arbeitsstelle Bertolt Brecht am Institut für Literaturwissenschaft in Karlsruhe, der einzigen Brecht-Forschungsstelle
in Deutschland. In seinemVortrag zeigte
er auf, dass die Künste, hier die Literatur
nicht lebensfremd oder was Besonderes
sind, sondern zur „größten aller Künste:
der Lebenskunst“ beitragen. Umgekehrt
widerspiegelt, laut Prof. Knopf, die Kunst
nicht Leben, sondern ist ein spielerisches
Experimentierfeld, und das alles nicht so
In einer im letzten Jahr in Karlsruhe organisierten Ausstellung versuchte Prof. Jan
Knopf mit seinen Studenten ausgewählte
Gedichte von Brecht zu visualisieren. Einige
dieser interessanten Kunstobjekte hat Prof.
Knopf auch nach Pasewalk mitgebracht und
via Beamer den Zuhörern vermittelt.
Hier: „Der Radwechsel“, die Kunstinstallation und die zwei Fassungen des Gedichts.
Nr. 07/2011	- 21 -	„Durch die Werkausgabe edition suhrkamp
wurde aus „Ich sitze am Straßenhang.“,
„Ich sitze am Straßenrand“. Der „Straßenrand“ löste nicht nur viele Gegengedichte aus, sondern veranlasste auch die
Forschung zu weitreichenden und haar-
sträubenden Fehldeutungen – bis dahin,
dass Brecht als „Insasse“ des Fahrzeugs
(= Bus!) den „Neuen Kurs“ sehnsüchtig erwarte. Walter Ulbricht war nie bereit, den
Neuen Kurs auch wirklich zu fahren“ (Prof.
Jan Knopf).
Zur musikalischen Umrahmung sang die
diesjährige Abiturientin des Oskar-Picht
Gymnasiums Pasewalk, Franziska Hiller,
aus der Brecht/Weill-Oper „Aufstieg und
Fall der Stadt Mahagonny“ den „Alabama Song“.
Theo Paeffgen neuer Geschäftsführer der REMOS Aircraft GmbH
REMOS Aircraft GmbH erweitert Modell Palette und expandiert in neue Märkte
(PN/PM). 31. Mai 2011, Pasewalk, Deutschland – REMOS gibt die Bestellung von
Herrn Theo Paeffgen als neuen Geschäftsführer der REMOS Aircraft GmbH, mit Wirkung vom 1. Juni 2011 bekannt. Herr Paeffgen, ein in Deutschland und Großbritannien
ausgebildeter, hochqualifizierter Fachmann,
führt seit über 15 Jahren grenzüberschreitende Geschäfte. Er bringt die Fähigkeiten
mit, die das Beste aus der Kombination
von deutscher Ingenieurs- und Produktionsqualität und Anglo-amerikanischer Servicementalität hervorzubringen vermag. In
den vergangenen Jahren war Herr Paeffgen
von Remos engagiert worden und verfügt
über vertiefte Kenntnisse des Unternehmens sowie des Marktes.
Herr Paeffgen kommentiert: „Seit September 2009 berate ich REMOS, eine zunehmend spannende Aufgabe mit großem Potenzial für eine fortgesetzte Innovation und
Expansion, zu dessen erreichen das REMOS Team entschlossen ist.“
REMOS, 1994 gegründet, ist ein internationaler Flugzeughersteller mit Niederlassungen in Deutschland und Nordamerika,
heute ist die REMOS Aircraft GmbH einer der weltweit führenden Hersteller von
Light Sport Aircraft (LSA). Die REMOS
GX, das Flaggschiffprodukt des Unternehmens, ist ein einmotoriges Leichtflugzeug,
hergestellt aus Composite-Materialien, das
weltweit vertrieben wird.
REMOS Aircraft GmbH hat eine globale
Marketing Strategie und ist in Märkten wie
China, Indien und Rußland aktiv. Zusätzlich zu seiner geographischen Expansion
führte REMOS im April 2011 die REMOS
GX eLITE auf der AERO in Friedrichshafen ein und eröffnete damit erneut den Eintritt in ein neues Marktsegment.
Michael Bauer, Vorsitzender des Verwaltungsrates der REMOS Aircraft GmbH bemerkt: „REMOS führt seine Innovation
und Expansion fort. Die Kombination von
deutscher Ingenieurstechnik und Produktionsqualität mit der Anglo-amerikanischen
Service Mentalität bietet die perfekten
Voraussetzungen für anhaltendes globales
Wachstum. Wir als Investor sind zuversichtlich und unterstützen die Fortführung
von REMOS’ Innovations- und Expansionsprogramm unter der neuen Führung.“
REMOS Aircraft GmbH ist einer der weltweit führenden Hersteller von Light Sport
Aircraft. REMOS, 1994 gegründet ist ein
internationaler Flugzeughersteller mit Niederlassungen in Deutschland und Nordamerika. Die REMOS GX, das Flaggschiffprodukt des Unternehmens, ist ein
einmotoriges Sportflugzeug, hergestellt
aus Composite-Material von der FAA und
EASA zertifiziert. REMOS verfügt über
eine State-of-the-Art Fabrik in Pasewalk,
Mecklenburg-Vorpommern und vertreibt
und wartet seine Flugzeuge weltweit über
ein exklusives Netzwerk von Verkaufs-,
Wartungs- und Flugtrainingsprogrammen.
Für zusätzliche Informationen sehen Sie
bitte unter www.remos.de oder rufen Sie
uns unter (0049) 3973 2255 190 an.
Tel: (0049) 3973 2255 190
Fax: (0049) 3973 2255 1999
E-Mail: Marketing@REMOS.com
Ernsting’s family seit 20 Jahren in Pasewalk ansässig
(PN/KN). Am 22. Juni feierte das Pasewalker Geschäft von Ernsting’s family sein
20-jähriges Bestehen. Karola Baehr, Marita
Kriedemann und Ellen Loose gaben jedem
Kunden an diesem Tag ein kleines Souvenir mit nach Hause. Zum Team gehören
noch drei weitere Mitarbeiterinnen. Das
Bekleidungsgeschäft – Motto „von fröhlichen Familien empfohlen“ – begann 1991
am Neuen Markt und zog im Dezember
2007 zum Stettiner Platz. Die Filialkette
zählt heute über 1.500 Niederlassungen in
Deutschland. Den Grundstein legte Firmengründer Kurt Ernsting 1967 mit einem ganz
bescheidenen Textilhandel in der Waschküche der Eltern. Das Unternehmen firmierte
wenig später unter „minipreis“, dann „miniladen“ und ab 1990 unter dem heutigen
Erscheinungsbild. Die Firmenzentrale ist in
Westfalen ansässig. 1992 errichtete Erns-
ting in Dessau ein Vertriebszentrum für die
PASEWALKER NACHRICHTEN	- 22 -	Nr. 07/2011
(PN/PM). Auch in diesem Jahr nutzten eine
Reihe von Wirtschaftsförderern des Landes
Mecklenburg-Vorpommern, unter ihnen die
Förder- und Entwicklungsgesellschaft Uecker-Region, die Möglichkeit zur Präsentation auf der norddeutschen Immobilienmesse Real Estate North 2011 in Hamburg.
Vorbereitet vom Regionalmarketing Mecklenburg-Schwerin e. V. sowie der Invest in
M-V GmbH standen die Wirtschaftsförderer des Landes nach der Begrüßung durch
den Geschäftsführer der Invest in M-V, Michael Sturm, potenziellen Investoren, aber
auch zum Teil langjährigen Geschäftspartnern für Gespräche zur Verfügung. Neben
Informationsmaterialien sowie Kurzpräsentationen einiger Regionen des Landes
konnten die Aussteller auch mit ausgewählten kulinarischen Erzeugnissen aus unserem Bundesland aufwarten. Gegenstand
der Gespräche waren auch die Perspektive der Hamburger Immobilienmesse sowie
das Engagement der Wirtschaftsförderung
in den nächsten Jahren in Hamburg. Alle
Aussteller wünschen sich, dass es Hamburg
gelingt, im Nord Deutschlands ein Pendant
zur international etablierten Expo Real in
München zu entwickeln.
Nr. 07/2011	- 23 -	PASEWALKER NACHRICHTEN
PASEWALKER NACHRICHTEN	- 24 -	Nr. 07/2011
Kostenlose Checks auf dem Gesundheitsmarkt
(PN/Nau). Auf dem Pasewalker Marktplatz
drehte sich am 9. Juni alles um das Thema
Gesundheit. Der Landkreis hatte zum 6.
Mal einen solchen Tag veranstaltet. Bürgermeister Rainer Dambach eröffnete zusammen mit Fachbereichsleiter Gerd Hamm
Gleichstellungsbeauftragte Rita Dornbrack
als Projektkoordinatorin des Gesundheitsmarktes zählte 23 teilnehmende Firmen,
Organisationen und Vereine. Die Beteiligung war in etwa so wie im vergangenen
Jahr, viele Besucher nutzten die Gelegenheit, sich einen kostenlosen Gesundheitscheck machen zu lassen, etwa bei Venenund Bluttests oder Hörproben. Gerade die
Niedrigschwelligkeit medizinischer und
prothetischer Angebote machen den Sinn
des Marktes aus, sagte Frau Dornbrack.
Dafür lohne sich auch der Aufwand. Die
Teilnehmer entrichten keine Standgebühr
wie bei anderen Markt-Anlässen. In diesem
Jahr hatte sich der Kreissportbund stark eingebracht mit Angeboten für die kindliche
Zielgruppe. So bot der Tag gute Möglichkeiten, sich nach dem Unterricht auszutoben. Der Kreissportbund Ludwigslust war
eigens mit einem „bungee run“ angereist,
eine aufblasbare Installation, bei der man
gegen ein Gummiseil antritt. Die Kinder
hatten ihren Spaß.
Die Stadtverwaltung als Mitveranstalter
brachte sich mit ihren Möglichkeiten ein,
in dem sie den Platz umsonst zur Verfügung stellte.
Rita Dornbrack will weitermachen, sieht
aber angesichts der kommenden Gebietsreform einige Unsicherheiten anstehen. Ihr
Fazit: „Nach wie vor eine schöne Sache,
die inzwischen etabliert ist. Die Leute können für wenig Geld etwas über ihre Gesundheitszustand erfahren und es gibt viele praktische Hinweise“.
Das fetzt: Beim „bungee run“ wirft man sich in ein Gummiseil und versucht so weit wie möglich
nach vorn zu kommen, bevor das Seil zurückschnippst, hier Schüler aus der Oststadt.
Pasewalker Gesundheitsmarkt: Vor der Neuen Apotheke am Markt demonstrierten Inhaber Lutz
Splettstößer und Physiotherapeutin Beate Wörpel wie man mit dem Thera-Band Gymnastik machen kann. Fotos: Nau (2).
Lernfest in Kirche und leerstehender Realschule
Landkreis bilanziert zur Halbzeit sein Projekt „Lernen vor Ort“
(PN/Nau). Ungewöhnlicher hätten die Orte
nicht sein können, um ein Lernfest zu veranstalten: In St. Nikolai und der leerstehenden alten Realschule in der Baustraße fand
Ende Juni ein dreitägiges Lernfest statt. Der
Landkreis präsentierte dabei zusammen mit
seinem wichtigsten Kooperationspartner
FHS Neubrandenburg Zwischenergebnisse der Projektbeteiligung an „Lernen vor
Ort“. Bürgermeister Rainer Dambach hieß
Wissenschaftler, Politiker und Bildungsarbeiter im Namen der Stadt willkommen.
Ungeahnte Aufmerksamkeit für das altehrwürdige Gotteshaus in der Unterstadt. Nun
hat es also auch seine Eignung als Konferenzort gefunden und dabei zu einem Thema, das so ziemlich jeden von uns angeht,
egal welchen Lebensalters. Mit „Lernen
vor Ort“ beteiligt sich der Landkreis an
einem Bundes-Projekt, das weit in die Zukunft weist. Jetzt ist die Hälfte einer ersten Projektphase herum. Mehrere kleinere
Initiativen im Landkreis stellten ihre lokalen Ergebnisse in einer improvisierten
Ausstellung vor. Die Hochschule Neubrandenburg mit Prof. Peter Dehne gab dem
ganzen einen kräftigen wissenschaftlichen
Impuls und die FHS eröffnete auch eine Vision für den preußischen Schulbau aus dem
19. Jahrhundert. Dort – so die Zukunftsmusik – könnte ein Museum des interaktiven
und mobilen Lernens entstehen.
Mit Spannung wurde in St. Nikolai der
Impulsvortrag des Bremer Bildungswissenschaftlers Prof. Wassilios E. Fthenakis
Nr. 07/2011	- 25 -	verfolgt, der als Koryphäe auf dem Gebiet der kindlichen Bildung gilt und dessen Thesen schon revolutionär zu nennen
sind. Kernpunkte des in Griechenland gebürtigen hochdekorierten Wissenschaftlers: Nicht die Erfüllung des Lehrplans
ist das Ziel, sondern die Lern-Kompetenz
des individuellen Kindes. Lernen ist ein
sozialer Prozess und nicht auf Vermitteln
und „merken müssen“ zu reduzieren. Im
Zentrum steht nicht die Institution Schule, sondern der einzelne lernende Mensch.
Fthenakis Ausführungen fanden denn auch
ungeteilten Beifall der Zuhörer auf den
Kirchenbänken.
In einer folgenden Podiumsdiskussion, moderiert von Nordkurier-Chefredakteur Michael Seidel, tauschten sich vor Publikum
Politiker von Landes- und Kommunalebene
mit Pädagogen aus. Fthenakis danach befragt, wie er sich denn politisches Handeln
wünsche, antwortete prompt, dass Bildung
nicht zum Spielball politischer Richtungen
und Wechselfälle verkommen dürfe. Das
schadet unseren Kindern.
PN geht in der kommenden Ausgabe noch
einmal auf das Lernfest ein.
Der Bremer Entwicklungspsychologe und Anthropologe Wassilios E. Fthenakis bei seinem aufmerksam registrierten Vortrag in Pasewalk
Podiumsdiskussion zum Thema Lernen vor Ort
in St. Nikolai: Chefredakteur Michael Seidel
als Moderator, Prof. Fthenakis, Dr. Birgit Mett
(Bildungsmnisterium M-V), Vizelandrat Dennis
Gutgesell, Prof. Hans-Werner Klusemann (FHS
Neubrandenburg), Landtagspräsidentin Sylvia
Bretschneider und Musikschulleiterin Christiane Krüger Fotos (2): Nau.
Konfirmation zu Pfingsten in St. Marien
(PN/Nau). Sieben Jugendliche aus den
Kirchgemeinden Pasewalk und Zerrenthin
sind am Pfingstsonntag konfirmiert worden. Mit dabei Lydia Huck, die mit ihren
Eltern eigens aus Norwegen angereist war,
um hier in Pasewalk die Konfirmation zu
erhalten. Die Familie lebt seit einiger Zeit
Von links: Lydia Huck, Lisa Sophie Gerth,
Philipp Janowitz, Daniel Maronde, Fabio
Trystan Maronde, Tom Schultz und Felicitas
von Kymmel zusammen mit Pastorin Helga Warnke vor dem Portal von St. Marien.
Der Konfirmation ist ein zweijähriger Unterricht vorausgegangen, in dem die Jugendlichen mit den Grundlagen des christlichen Glaubens und der Bibel vertraut
gemacht wurden. Mit der Einsegnung erwirbt ein Jugendlicher in Deutschland das
Recht, am Abendmahl teilzunehmen, Taufpate zu werden und kirchlich zu heiraten.
Ferner erlangt er das Stimmrecht bei Gemeindekirchenratswahlen.
PASEWALKER NACHRICHTEN	- 26 -	Nr. 07/2011
Zum 4. Mal Radtage – Sport und SpaSS auf zwei Rädern
Bürgermeister gibt Startzeichen für Langstrecke und Familienkurs
(PN/Nau). In der Stadt haben wieder Radtage stattgefunden – ein buntes Programm
rund um das Fahrrad und seine Möglichkeiten. Vom Geschicklichkeits-Parcours bis
zum straffen 70-km-Rundkurs, vom PromiTalk bis zum genüsslichen Familienradeln
auf asphaltierten Wegen war für jedes Alter
und jede sportliche Veranlagung am 17./18.
Juni etwas dabei.
In diesem Jahr gab es eine Neuerung und
zwar hatten die Organisatoren um Frauke
de Vere Bennett das Mit-Mach-Angebot
für Kinder vom Marktplatz auf das Gelände der Europa-Schule in der Oststadt verlegt und somit stärker hin zur Zielgruppe.
Am Freitagvormittag galt es hier etliche
Stationen zu durchlaufen, Vorab-Übungen
für die Fahrradprüfung in der 4. Klasse unter wohlmeinender polizeilicher Aufsicht,
Spaßradeln mit dem „Eier“-Rad, Geschicklichkeitsfahren, Reifenflicken usw. Der Arbeitslosenverband betreute eine Malstrecke, die Verkehrswacht vermittelte mit
nötigem Ernst das 1x1 im Straßenverkehr.
Mitten drin eine polnische Schulkasse aus
Police mit ihren Lehrerinnen und der Vorsitzende des Policer Fahrradclubs Wiesław
Gaweł. Die AOK ließ auf Ergometern um
die Wette strampeln. Dabei warb die AOK
kräftig für ihre Aktion „Mit dem Rad zur
Arbeit“. Vom 1. Juni bis zum 31. August
geht es wieder darum, an mindestens 20
Tagen das Auto gegen den Drahtesel zu
tauschen und zur Arbeit oder zur Berufsschule zu radeln. Auch Pendler können mitmachen.
„Ein gelungener Vormittag“, urteilte Frauke
de Vere Bennett, die ihre gewohnten Partner zur Seite gestellt sah. Radtage gab es
jetzt zum 4. Mal in Pasewalk, das Projekt
war noch während ihrer Anstellung bei der
Stadtverwaltung entstanden, der Anstoß
kam damals aus der Agenda-21-Gruppe.
40-km-Trip mit Sehenswürdigkeiten
Wichtiger Partner war die ADFC-Kreisgruppe „Oderhaff“, deren Chef Winfried
Zimmermann für die Familientour am
Sonnabend über 40 km einen interessanten Rundkurs zusammengestellt hatte. Gut
40 Radfahrer gingen auf Tour mit den Stationen Ukranenland, Waldplatz Jatznick, Kapelle Dargitz und Lokschuppen Pasewalk.
Auch hier wieder Gäste aus Police mit ihrem fröhlichen Bürgermeister Wladisław
Diakun. Die ersten paar hundert Meter ging
es natürlich auf dem schönen neuen Radweg zur Uecker hinunter. Der Fahrradaus-
Bürgermeister Rainer Dambach gibt das Startzeichen zur Familientour.
Polices Bürgermeister Diakun ist die Tour gut bekommen. Fotos (2): Nau.
flug war insgesamt für 6 Euro Teilnahmegebühr zu haben, darin eingeschlossen ein
Mittagessen und die Sicherheit eines Begleitservice. Diese Vorsorge hatte sich als
richtig erwiesen, kam es doch unterwegs
in einem Fall zum Bruch eines Kettenritzels. Dank Dietmar Stachulski mit seinem
Unternehmen für Wandern und Erlebnisreisen kam auch der Pechvogel gut wieder
in Pasewalk an. Prominente Bahnradsportler am Start
Doch zuerst schickte Startgeber Rainer
Dambach am Sonnabendvormittag sechs
ehrgeizige Sportler auf die Langstrecke.
Das kleine Feld wurde von zwei prominenten Radsportlern angeführt, einmal Stefan Nimke vom track cycling team M-V
und dem Polen Damian Zieliński, beide
Bahnradsportler mit entsprechenden Muskelpaketen und zwar an Ober- und Unterschenkel. Vor diesem Hintergrund wird
verständlich, warum Nimke die diesjährige Tour um Pasewalk herum als „anstrengend“ empfunden hatte. Der Schweriner
ist Spezialist für die Bahn, die kurze Dis-
tanz und den ganz, ganz schnellen Antritt.
Ausflüge wie den nach Pasewalk und längere Straßenrundfahrten macht er dennoch
gern mit, wenn sie gut in sein Trainingsprogramm passen.
Autogramm vom Olympiasieger
Zu guter Letzt gab der Weltmeister und
Olympiasieger ganz gelassen Autogramme an der Endstation der 4. Pasewalker
Fahrradtage im Lokschuppen. Eines davon ergatterte sich der Schüler Kai Warnke, der mit als einer der ersten am Zielort
eingetroffen war. Das Hauptfeld der Familien-Tour-Radler folgte ihm erst mit ein
paar Minuten Verzögerung. Da hatte nämlich die Bahn zwischenzeitlich noch einmal
die Schranken heruntergelassen. Übrigens:
unter www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de. lassen sich die eigene Fahrleistung, der Kalorienverbrauch und mit einem CO2-Rechner
auch der Beitrag für die Umwelt überprüfen. Unter allen Teilnehmern, die an mindestens 20 Tagen in die Pedalen getreten
sind, werden Fahrräder, Radzubehör, Reisen und Wellness-Gutscheine verlost.
Nr. 07/2011	- 27 -	PASEWALKER NACHRICHTEN
Richard Robinson dominiert wieder
das traditionelle Reitturnier zu Pfingsten
Wieder Kreismeisterschaften im Voltigieren mit im Programm
(PN/Nau). Seit scheinbar ewigen Zeiten
gibt es im Pfingst-Programm der Pasewalker einen Fixpunkt: da ist Reit- und Springturnier. Die Jüngeren – wenn sie sich dafür
interessieren – kennen schon kaum etwas
anderes. Das 3-tägige Turnier ging jetzt
sage und schreibe zum 52. Mal über das
ausgedehnte Gelände des Pasewalker Pferdesportvereins am Stadtrand. Es ist die alljährliche Mammut-Aktion des Vereins.
Gut an die 1.600 Besucher, 200 Starts verteilt über drei Tage, 25 Ehrenamtliche hinter den Kulissen, Reiter und Gespannführer
aus Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Polen, Ausscheide unter Flutlicht,
über allem ein Hauch von Ascot, wenn sich
die Damen mit der Kreativität bei den sommerlichen Kopfbedeckungen auch etwas
zurückhielten. Vereinschef Martin Kühl,
Bauer in Wetzenow, ist zufrieden mit dem
langen Wochenende. Es gab Pferdesport
vom Feinsten, wenn auch nicht auf ganz
großem Niveau. Immerhin zählt das Pasewalker Turnier zu den wichtigen und
beständigen im Bundesland, und zu den
großen, gemessen an der Teilnehmerzahl.
Wollte man eine Messlatte von 1 bis 10 an
die Reit- und Springturniere in M-V anlegen, rangiert das Pasewalker im guten Mittelfeld, meint Kühl.
Großer Preis der Kürassierstadt
Zwei Prominente machten auf sich aufmerksam. Einmal der Deutsch-Japaner Takashi Haase, als Gast aus Schleswig-Holstein, der als Nationenpreisreiter an den
Start ging und das Flutlicht-Barriere-Springen am Sonntagabend für sich entschied.
Den großen Preis der Kürassierstadt Pasewalk holte sich zum 3. Mal der gebürtige
Brite Richard Robinson, der als Platzhirsch
gilt. Robinson, der für den Reitverein Alter Landsitz Sommerstorf startete, hat die
Pasewalker Trophäe zum dritten Mal errungen und zwar in der Klasse S**, die
Springprüfung mit den höchsten Schwierigkeitsgraden, die als Königsdisziplin gilt.
Dotiert immerhin mit 850 Euro Preisgeld
und einem stattlichen Sachgeschenk dazu.
Ganz am Rande bekamen auch die jüngsten
Pferdesportler eine Gelegenheit, sich vor
Publikum zu erweisen. Die Kreismeisterschaften im Voltigieren wurden nach langen Jahren wieder mit ins Programm des
Pfingstturniers aufgenommen. Vier Teams
gingen an den Start, sagte Dagmar Sagert,
Spannend und gut anzusehen: das Hindernisfahren mit Zweispännern zum Pasewalker Pfingstturnier
Seit vielen Jahren wieder Voltigierwettbewerbe im Programm des Pasewalker Pfingsturniers, hier
die Mädchen vom gastgebenden Verein, Fotos (2): Nau.
die im Kreis von vielen „Mama des Voltigierens“ genannt wird. 2 x Pasewalk, 2 x
von SV Brohmer Berge, dessen Mädchen
sich den Kreismeistertitel holten. Akrobatik
auf dem lebenden Pferd gab es in den Kategorien N für Nachwuchs und dann mini für
die ganz jungen. In Pasewalk traten dieses
Jahr nur Mädchen an. Preise hatte der Neubrandenburger Pferdesporth��ndler Gerhard
Schreck zur Verfügung gestellt.
Schaut man sich das Ausschreibungsheft
an, wird auch an der Werbung sichtbar, wie
eine 52-jährige Tradition zustande kommt.
Fast alles was Rang und Namen hat unter Pasewalker Gewerbetreibenden – und
hier vor allem der schon länger ansässigen
– findet sich als engagierter Sponsor wieder. Dahinter stecken dann kleine und größere Geldbeträge, Preise und anderweitige Unterstützung, wie auch die Stadt über
die Vereinsförderung engagiert ist. Allen
gilt der Dank des Vorstands, richtet Martin
Kühl aus. Bei seinen Ehrenamtlichen revanchiert sich der Verein mit einem Grillabend.
PASEWALKER NACHRICHTEN	- 28 -	Nr. 07/2011
Fröhliche Jahreszeiten auf dem
neuen Spielplatz der städtischen Kita
Kindliche Bürgerbeteiligung trägt phantasievolle Früchte
(PN/Nau). Mit einem fröhlichen Fest ist
passend zum Internationalen Kindertag
der neugestaltete Spielplatz der städtischen
Kita „Haus der fröhlichen Jahreszeiten“ in
der Fröbelstraße freigegeben worden. Das
ausgedehnte Areal hinter dem Gebäude ist
ein phantastischer Abenteuerspielplatz für
Vorschulkinder, der das nasse Element einbezieht und der seinesgleichen sucht.
Bei schönem Wetter drängen sich auf dem
künstlichen Hügel die Kinder und probieren stets als erstes, ob denn schon das Wasser angestellt ist. Das Element übt hier wie
überall auf der Welt eine magische Anziehung auf die Kleinen aus. Über einen einfachen kindgerechten Druckmechanismus
wird der Zufluss ausgelöst, was Gerangel
um die besten Plätze am Becken, am Schaufelrad und den Miniatur-Staustufen nach
sich zieht. Da gibt es dann kein Halten mehr
und keine Schonung für die Tageskleidung.
Mit Plastikbechern lässt sich das Wasserspiel noch um einiges bereichern.
Essen im Freien am runden Tisch
So und ähnlich spielt sich die Szenerie nach
jedem Frühstück ab, sofern es das Wetter
zulässt. Als Gast am Zaun kann man weitere interessante Studien betreiben, was die
neugestalteten Außenanlagen noch so alles
ermöglichen, im Sand, auf den Klettergerüsten und dem verschlungenen Wegenetz,
mit der Baumschaukel aus dickem Tau oder
um den großen runden Tisch herum, der
zum Versteckspiel einlädt wie zum Mittagessen im Freien. Von Beginn an war Wert
darauf gelegt worden, Ideen und Wünsche
der Kinder mit einzubeziehen, informierte
Silke Wald schon bei einem früheren Besuch des Stadtreporters auf der Baustelle.
Die hatten ihre Vorstellungen auf Zeichenblätter gemalt. Das Ergebnis der kindlichen
Bürgerbeteiligung kann sich heute sehen
lassen und darf guten Gewissens als „umgesetzt“ bezeichnet werden.
Hüpffontänen fetzen
Im Neubrandenburger Planungsbüro von
Gundel Keil hatte die Stadt einen adäquaten Partner gefunden, der diese besonderen Wünsche zu realisieren wusste bei aller
Berücksichtigung von TÜV und haustechnischen Voraussetzungen. Bauleiter Mark
Köster von Frau Keils Büro war der organisatorische Kopf vor Ort, der auch die fet-
Die Vorschulkinder zeigen das Neueste in Sachen Mode.
Die Hüpffontänen sind stets ausgebucht. Fotos (2): Stadt
zigen Hüpffontänen ausfindig machte und
nach Pasewalk holte. Das sind schlichte
runde Podeste, die der Druck in der Wasserleitung nach oben schiebt. Je nach Körpergewicht und Schwung, den das Kind (oder
auch der Erwachsene) auf dem Podest ausübt, spritzen Wasserstrahlen zur Seite. Den
Jux kann man sich vorstellen.
Weitere Beteiligte waren die Ga-La-Fa.
Pawlak aus Ueckermünde, Brunnenbau
Pietsch und ein Letziner Unternehmer, der
die alten Spielgeräte überholt hat. Auch
die Vorderfront des Hauses der fröhlichen Jahreszeiten war in die Neugestaltung einbezogen worden, es gibt jetzt si-
chere Treppen, eine Rolli-Auffahrt, neue
Geländer, der Hausmeister bekam einen
Abfallplatz, die Mitarbeiterinnen Fahrradständer. Alles in allem hat sich die Stadt
die Sache etwas kosten lassen, wobei im
Förder­dschungel ein passendes Programm
mit Zuschüssen ausfindig gemacht werden
konnte. Einmal 30.000 Euro vom Landkreis aus seinem Topf zum bedarfsgerechten Ausbau der Kindertagesförderung und
3.000 Euro von der Norddeutschen Stiftung für Umwelt und Entwicklung über
die Bingo-Lotterie. Den Löwenanteil machen Städte­baufördermittel mit 300.000
Euro und reelle kommunale Haushaltsgelder von 100.000 Euro aus.
Nr. 07/2011	- 29 -	PASEWALKER NACHRICHTEN
Berit Idas Modelle schlafen tief und fest
Sehenswerte Kunstausstellung in der Galerie des „U“ zu Pfingsten eröffnet
(PN/Nau). Sie schlafen tief und fest. Bei
Berit Ida hat man das untrügliche Gefühl,
dass sie ihre Modelle just im Moment des
Tiefschlafs und der versunkenen Träumerei
festgehalten hat. In einem Fall suggeriert
der dekorative Vorhang hinter der Schlafenden Traumbilder. Sie hat es in der Mitte ihrer Gemäldereihe platziert.
Seit Kunst:Offen und Pfingsten gibt es in
Pasewalk wieder eine ambitionierte Kunstausstellung zu sehen. Wer sich früher von
Hochartifiziellem und Abstraktem vom Besuch abgehalten sah, braucht keine Scheu
hegen. Berit Ida malt figürlich. Ihre Ausstellung ist „Im Augenblick der Stille“
überschrieben, so recht passend zum Sujet
in Acryl, nämlich schlafenden Menschen.
Schwungvoll bewegt kommen ihre plastischen Arbeiten zur Geltung. Hier geht
die Künstlerin den umgekehrten Weg des
Bildhauers, in dem sie das räumliche Gebilde aus Einzel-Material herstellt anstatt
es aus dem Vollen herauszuschlagen oder
in solches zu gießen. Das besondere bei
Ida ist das Material. Sie verwendet Weidenzweige. Mal geschält, mal naturbelassen, mal von einer sehr dunklen Weidenart,
mal gebleicht. Immer ergibt sich so auch
eine farbliche Spannung. Die Rostockerin
hat vor einiger Zeit auch eine Weidenarbeit im Kunstgarten hinterlassen, genannt
„Die Welle“.
Wollte unbedingt Malerin werden
Weidenzweige sind nicht ihre einzigen Materialien. Sie bemalt menschliche Körper
und macht ihre eigene Werbung, schminkt
Kinder und betätigt sich auf clowneske
Weise. Grundlagen sollen schon sehr früh
entstanden sein, sagte die Künstlerin gegenüber PN. Schon ab dem 4. Jahr habe
sie bei der Großmutter den Entschluss gefasst, Malerin zu werden. Unerschütterlich.
Die Bildung dazu hat sie an der Fachhochschule für angewandte Kunst in Heiligendamm/Wismar zwischen 1997 und 2002
erworben, der legendären FAK aus DDRZeit. Die Schule in der weißen Stadt am
Meer war schon länger für ihre hochwertige und intermediale Ausrichtung bekannt.
Sprüht vor Kreativität
Ida, mit vollem Namen Berit Ida Lüdtke,
ist Mecklenburgerin und gehört zur jungen Künstlergeneration, die sich vielfältig auf mehreren Standbeinen betätigt, gut
Die Künstlerin vor dem Porträt ihrer schlafenden Großmutter. Das Gemälde ist unverkäuflich.
Da gerät figürliche Malerei schon ins Symbolhafte: Berit Idas Mittelbild der Acrylmalerei von
Schlafenden. Fotos (2): Nau.
selbst zu vermarkten weiß und vor Einfällen und technischen Anwendungen
schier sprüht. Sie ist in ein vielgestaltiges
Netzwerk mit Kollegen und insbesondere
künstlerisch tätigen Frauen eingebunden
und macht auch mal für die Handelskette
NETTO Gebrauchsgrafik. Bei aller Verschiedenheit legt die Ausstellung im „U“
auch einen schönen Grundzug ihrer Arbeiten offen. Und das ist eine heitere gelasse-
ne Grundstimmung. Das sollte doch einen
Besuch lohnen.
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Die Ausstellung ist bis zum 21. Juli aufgebaut zu den üblichen Öffnungszeiten Di.
und Do. von 14.00 bis 18.00 Uhr. Wer sich
voranmeldet kann auch zu einem anderen
Zeitpunkt den „Augenblick der Stille“ genießen.
Die Stadt bedankt sich bei allen Händlern und Gewerbetreiben der Marktstraße wie
den Anwohnern für ihre Geduld und das Verständnis während der Bauarbeiten.
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haben. Jede Baustelle geht auch einmal zu Ende. Wir freuen
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unseren Herzen zurückgelassen hat. –
Unser Bestattungshaus steht den Trauernden in allen Fragen zur Seite.
PASEWALKER NACHRICHTEN	- 32 -	Nr. 07/2011
kultur- & sporttermine
Veranstaltungen in der Zeit von 9. Juli bis zum 5. August 2011
GroßeKirchenstraße 41
Scheringer Str. 6 und An der Festwiese 24
Tel.: 443504
Familienzentrum Robert-Koch-Str. 6a
Geburtstagsfeier eines Mitgliedes
14.00 Uhr: Chorprobe
14.00 Uhr: Wir spielen „Mensch ärgere Dich
09.00 Uhr: Klubratssitzung
13.30 Uhr: Skat- und Spielnachmittag
14.00 Uhr: Wanderung in Helga´s Garten
14.30 Uhr: Betreuungskurs
16.30 Uhr: Die Sportgruppe trifft sich
14.00 Uhr: Terassencafé
Geburtstag eines Mitgliedes
14.00 Uhr: Helga´s Waffelbäckerei
14.00 Uhr: Kaffeenachmittag der OG „Mitte“
13.00 Uhr: Halbtagsfahrt nach Christiansberg
Hilfe bei Einkäufen und Behördengängen
14.00 Uhr: Videonachmittag
14.00 Uhr: Bingo
14.30 Uhr: Betreuungskurse
16.30 Uhr: Es wird Sport getrieben
14.00 Uhr: Terassencafé mit Grillparty
10.00 Uhr: Kegeln an der Berufsschule
14.00 Uhr: Spielnachmittag
14.00 Uhr: Sommerwanderung
10.00 Uhr: (An der Festwiese) Die Tiere auf
dem Kinderbauernhof warten auf die kleinen
Besucher. Das rollende Klassenzimmer lädt
zum Basteln ein
(An der Festwiese)
Die kleinen Schützlinge der Tagesmuttis
freuen sich auf die Spielstrecke
(Eggesin Hans- Fischer- Str. 21) Die Schuldnerberatung gibt Tipps zur Haushaltsplanung.
14.00 Uhr: (Scheringer Str. 6) Eine Wanderung durch den Sommer mit Frau Krause
(14 Scheringer Str. 6) Die Kleiderkammer
stellt die neuesten Sommermodelle vor.
13.00 Uhr: (An der Festwiese) Die Tiere des
Kinderbauernhofs werden gefüttert und anschließend findet ein Kegelwettbewerb statt.
Ganztägig: Kleiderkammer beginnt die Sommerschlussaktion
10.00 Uhr: Stadt Pasewalk und der ALV laden
zum 11. Erlebnistag ins Lindenbad ein.
Mo.–Fr. 8.00–16.00 Uhr:
(Pasewalk, Scheringer Straße 6)
Die Schuldnerberatung berichtet über ihre Arbeitsweise und gibt Anregungen für eine objektive Haushaltsplanung.
Di.–Mi. 8.00–15.00 Uhr
Do. 7.30–15.00 Uhr
Fr. 8.00–15.30/13.00 Uhr
Mo.–Do. 13..00–14.30 Uhr
Sa. 10.00–11.00 Uhr
Mo., Di., Fr.: 8.00–14.30 Uhr
Mi., Do.: 9.30–16.00 Uhr
Jeden Dienstag 12.30–15.30 Uhr
Im „Historischen U“
14.00 Uhr: Sport vor Ort
14.00 Uhr: Handarbeiten und klönen
10.00 Uhr: Seniorensport mit Gedächtnistraining
12.00 Uhr–13.30 Uhr: Info des Mieterbundes
14.00 Uhr: Brett- und Würfelspiele
14.00 Uhr: Besuch des Lindenbades
14.00 Uhr: Anfertigung von Handarbeiten
14.00 Uhr: Probe der AWO-Singer
14.00 Uhr: Picknick im Wald
14.00 Uhr: Stadtrundgang mit Einkehr
14.00 Uhr: Kreativ-Nachmittag
Mo., Di., Mi. von 9.00–12.00 Uhr bzw. telefonische Auskunft unter der Ruf-Nr.
03973/210033 möglich
8.00 Uhr–12.00 Uhr: Betreuungsvormittag
für an Demenz erkrankte Bürger in der Bibliothek/Rühmann-Restaurant
09.30 Uhr: Seniorensport im Betreuten Wohnen mit der Physiotherapeutin.
14.00 Uhr: Spielnachmittag im Betreuten
Wohnen/Rühmann-Restaurant.
14.00 Uhr: Die Mitglieder der MS-Gruppe
treffen sich im Konferenzraum (WE 0)
Nr. 07/2011	15.00 Uhr: Wir laden ein zum Tanztee
in das Rühmann-Restaurant/Betreutes Wohnen
15.00 Uhr: Gottesdienst der Evangelischen
Kirche im Wintergarten.
09.30 Uhr: Seniorensport im Betreuten Wohnen mit der Physiotherapeutin
19.07.2011, 14 Uhr:
Die Mitglieder des Behindertenverbandes treffen sich im Wintergarten.
09.00 Uhr–12.00 Uhr: Seniorensportfest auf
dem CURA-Gelände
15.00 Uhr: Katholischer Wortgottesdienst
14.00 Uhr: Spielenachmittag im Betreuten
Wohnen/Rühmann-Restaurant
Ortsverband Pasewalk, Tel.: 212395
Pasewalk, Pestalozzistraße 24:
Blutspende im Feuerwehrgerätehaus Pasewalk
14.00 Uhr: Schreibender Pommer
Dienstag: 10.00–12.00 und 13.00–18.00 Uhr
Donnerstag: 10.00–12.00 und 13.00–18.00 Uhr
Stadt-Museum/
Tel.: 433182/251234 (Museum)
Tel.: 213995/251232 (Stadt-Info)
Mo.–Fr.: 10.00–13.00 und 14.00–16.00 Uhr
Di.–Fr.: 10.00–13.00 und 14.00–16 .00 Uhr
Sa.: 14.00–16.00 Uhr
Gruppen werden nach Vereinbarung auch außerhalb der Öffnungszeiten durch das Museum geführt.
Große Kirchenstraße 6
Jeden Dienstag trifft sich um 10.00 Uhr die
Krabbelgruppe und um 15.30 Uhr der Kinderchor in St. Marien.
Jeden Donnerstag ist um 9.00 Uhr eine Andacht in St. Spiritus!
Mittwochs ist ab 14.00 Uhr Christenlehre im
Jugendraum von St. Marien.
Freitags ist um 18.00 Uhr Junge Gemeinde im
19.30 Uhr: Orgelkonzert in St. Marien
09.00 Uhr: Gottesdienst in der Friedenskirche
10.00 Uhr: Gottesdienst in St. Marien
17.00 Uhr: Andacht in St. Georg SeeräuberJenny und der Rote Mond in St. Nikolai
15.00 Uhr: Gottesdienst im CURA-Seniorenheim
19.30 Uhr: Konzert der Thüringer Sängerknaben in St. Marien
Das Eisenbahnerlebniszentrum ist vom 15.
April bis zum 15. Oktober täglich in der Zeit
von 10.00–18.00 Uhr.
Führungen außerhalb der Öffnungszeiten Anmeldungen unter Telefon 03973/216326.
Montag bis Samstag von 14.30–21.00 Uhr:
Unser Angebot: • Projektarbeit Spiel & Spaß
• Tischfußball • Tischtennis • Dart- und Gesellschaftsspiele. Kostenlose Raumvermietung an Schulklassen und Vereine. (Beamer
und Projektionsleinwand für Präsentationen
Neues Angebot: kostenloser Internetzugang
Ansprechpartner: Mario Niemann/Jörg Matysik
19.30 Uhr: Orgel und Trompete in St. Marien
19.00 Uhr: Jürgen Mladek liest aus seinen
Büchern in St. Nikolai
19.30 Uhr: Abschlusskonzert Musiksommer
Keine Krabbelgruppe in den Ferien!
Die Junge Gemeinde findet in den Ferien nach
Absprache statt!
Jugendtreff „HappyTogether“
Singegruppe im Historischen U immer
um 16.45 Uhr:
Fr. 14.00–21.00 Uhr
Unsere ständigen Angebote: • Playstation
• PC-Spiele • Tischtennis • Dart • Billard
• Tischfußball • Brettspiele • HA-Hilfe.
- 33 -	10.07.2011
Bitte lesen Sie weiter auf Seite 35 ...
Weitere Details finden Sie auch unter www.pasewalk.de
Tel.: 441330
PASEWALKER NACHRICHTEN	- 34 -	Nr. 07/2011
Nr. 07/2011	- 35 -	07.08.2011
Kirchenförsterei 4, Tel.: 216358
Bahnhofstraße 29, Tel.: 436703
Gottesdienst in Stolzenburg
14.00 Uhr: Familiengottesdienst mit Gemeindefest in Stolzenburg
sonntags, 10.30 Uhr: Heilige Messe in St.
Otto in Pasewalk
donnerstags, 9.00 Uhr: Heilige Messe in
Viereck Maria Geburt
freitags, 9.00 Uhr: Heilige Messe in St. Otto in Pasewalk
Jeden 1. Freitag im Monat, 9.00 Uhr: Rentnermesse mit anschließendem Beisammensein
in St. Otto in Pasewalk.
Jeden Samstag, 17.00 Uhr: Vorabendmesse
in M-V unter (0800) 1 110 333 zu erreichen.
sonntags 14.00–18.00 Uhr oder nach Vereinbarung, Tel.: 432537 oder 0171/8024374
Uecker-Sporthalle
Gottesdienste jeden Sonntag um 9.30 Uhr und
mittwochs um 19.30 Uhr in der Neuapostolischen Kirche in der Gartenstraße (Am „Kiek
in de Mark“)
Pasewalker Fußballverein e. V.
Sportplatz in den Anlagen/Kunstrasenplatz
19.30 Uhr: Gottesdienst mit Bischof Schulz
Mühlenstraße 19, Tel.: 204462
Tagesstätte für alkoholkranke Menschen:
Karl-Marx-Straße 10, Tel.: 210222
10.00 Uhr: Grenzüberschreitend Radwandern
– auf zum Glambecksee bei Stettin • Strecke:
Dobra-Bartoszewo-Glebokie-Dobra-LinkenGrambow-Ramin-Blankensee • Länge: ca.
60 km • Verantwortlich: Fam. Treichel • Mittagessen eingeplant
Der hübsche kastrierte Mischlings-Rüde wurde ca. 2004 geboren und hat
eine Schulterhöhe von ca. 45 cm. Er
stammt aus einer schlechten Haltung.
Er lebte unter hundeunfreundlichen Bedingungen draußen. Zuerst ist er sehr
zurück haltend, braucht einfach ein
wenig Zeit, um zu begreifen, dass ihm
nichts Schlimmes passiert. Dann fasst
er schnell Vertrauen und ist sehr verschmust. Er genießt die Streicheleinheiten, die er wahrscheinlich früher nicht
bekam. Mit Hündinnen ist er verträglich. Wir vermitteln Jamie gern zu liebevollen, geduldigen Menschen in ein
Haus mit Garten oder Hof. Die zukünftigen Besitzer sollten schon hundeerfahren sein, denn trotz seiner Liebens-
würdigkeit kann Jamie auch dominante
Züge aufweisen. Aufgrund seiner Vorgeschichte hat er alles selbst entschieden. Er muss jetzt lernen, dass er sich am
Menschen orientieren kann und muss,
dass der Mensch die Grenzen und Regeln im Zusammenleben aufstellt. Kinder und Rüden sollten in seinem neuen
Zuhause nicht sein.
Fragen beantworten gern die Mitarbeiter/innen des Tierheimes in Sadelkow unter der Telefonnummer 039606
Öffnungszeiten täglich 11-16 Uhr
Spendenkonto: Sparkasse Neubrandenburg-Demmin, BLZ 150 502 00, Konto
30 60 511 275
Pasewalker Glockenspiel
erklingen im Juli 2011 folgende Melodien:
zum Städtele hinaus“
09.45 Uhr, 14.45 Uhr
15.45 Uhr, 17.45 Uhr
Auskunft: „Glockenspielmeister“
Fred Lüpcke
Tel. mobil 0175/9677116
PASEWALKER NACHRICHTEN	- 36 -	Nr. 07/2011
Kinderwünsche gehen himmelaufwärts
(PN/KN). Zum Internationalen Kindertag
am 1. Juni stiegen dutzende Luftballons in
den blauen Frühlingshimmel. Schulleiter
Ralf Schwarz hatte die Organisation in den
Händen und sich zusammen mit den Stadtwerken auf dem Platz postiert. Nach und
nach kamen mehrere Grundschulklassen
und Kitas vorbeigezogen, die bunt bemalte Handzettel an ihre Luftballons knüpften, um sie steigen zu lassen. Die Kinder hatten den Wunsch nach Frieden und
Spielmöglichkeiten für die ganze Welt aufgeschrieben, einige wünschten sich auch
ganz persönliche Geschenke. Am Stand
der Stadtwerke fiel für jedes Kind ein kleines Souvenir ab. Wirtschaftlicher Nebeneffekt: Bei Janny’s Eis in der Ueckerstraße brummte an dem Tag das Geschäft, auf
dem Heimweg gingen die Gruppen an der
Eisdiele vorbei.
Feierliche Zeugnisübergang an Abiturienten des Oskar-Picht-Gymnasiums
Förderverein vergibt seinen Preis an Franziska Hiller aus Glantzhof
Die erfolgreichen Abiturienten der Klasse 12a in alphabetischer Folge: Dmitrij Byto`van, Christian Franke, Falko Giese, Marlena Janisiak, Krzysztof Janisiak, Wille Kaven, Jan Krüger, Daniel Lemke, Ron Papke, Stefan Scholwin, Sebastian Stern, Linda Telzerow Christopher-David-Trutwig
und Michelle Zilowski, rechts vorn Tutorin Iris Juhnke.
Nr. 07/2011	- 37 -	(PN/Nau). 37 Schüler des Oskar-PichtGymnasiums haben am 25. Juni ihre Abi­
turzeugnisse bekommen. Die feierliche
Übergabe fand im Beisein von Eltern, Geschwistern und weiteren Angehörigen im
Luisensaal des „U“ statt. Schulleiter Rüdiger Hundt verabschiedete sich mit bewegten Worten von einem offensichtlich guten
Jahrgang, bevor am Abend der rauschende
Abi-Ball über die Bühne ging.
Hundt übersetzte für sich das Wort Abi
mit „Ab in die Zukunft“. Trotz langer Be-
rufserfahrung habe er die Wandlung seiner
12-klässler von einem „Haufen pubertierender Teufelchen“ zu ernstzunehmenden jungen Leute am Ende des Schuljahres wieder mit Faszination erlebt. Er gab
ihnen mit auf den Weg, sich nicht korrumpieren zu lassen von schneller Mark
und Ruhm. „Bleibt Ihr selber“, rief er den
festlich gekleideten Abiturienten zu, „und
kommt wieder“. Unter den Schulabgängern wurden Falko Giese, Nicole Knorn
und Maximilian Podein besonders her-
vorgehoben, die auf dem Abschlusszeugnis Durchschnittsnoten zwischen 1,1 und
1,4 erreichten.
Nach 2009 vergab der Schulförderverein
wieder seinen Oskar-Picht-Preis. Vorsitzender Reiko Kretzschmar überreichte die
mit 250 Euro dotierte Auszeichnung an die
Glantzhofer Abiturientin Franziska Hiller
und würdigte damit auch deren außerschulisches Engagement, das zum guten Ruf des
Gymnasiums beigetragen habe.
Klasse 12b mit bestandener Abiturprüfung: Jennifer Barz, Kim-Aljoscha Bressem, Chris Chmarra, Oliver Dominik, Matti Fehrmann, Julia Freund,
Franziska Hiller, Alexander Holtz, Johanna Klimas, Nicole Knorn, Lisa Krotzin, Julia Lemanski, Lisa Lipke, Anja Löffelholz, Steffi Mahnke, Maximilian Podein, Karl-Barnim Reincke, Julia Sachs, Marie Siewert, Ewelina Sominka, Hannah Stern, Tim Wittkopp und Monika Wojcicka, rechts
vorn Tutorin Dorit Engel. Auf. Nau.
„Volles Haus“ beim 10. Wandertag der Volkssolidarität
(PN/Nau). „Volles Haus“ beim Kreiswandertag der Volkssolidarität 2011. Der Kreisverband hatte Mitte Juni in den Luisensaal
des „U“ eingeladen. Von da aus ging es auf
mehreren Routen durch Pasewalk und Umgebung. Rund 500 wanderfreudige Senioren hatten sich angemeldet.
Bürgermeister Rainer Dambach hieß die
gutgelaunten Gäste aus dem Landkreis willkommen. Pasewalk ist immer auch eine historisch interessante Stadt, trotz großer Zerstörungen gegen Ende des II. Weltkriegs,
fand der Bürgermeister. Die Stadterneuerung in den Jahrzehnten der DDR habe
deutliche Spuren hinterlassen und damit
auch architektonische Spannungsfelder.
Das lohne einen Stadtrundgang. Für die
sachkundige Führung auf mehreren Routen
von 3,5 und 10 km Länge hatten sich Mitarbeiter der Stadtverwaltung und Ehrenamtliche zur Verfügung gestellt, für die Betag-
PASEWALKER NACHRICHTEN	- 38 -	ten war eigens ein Bus eingesetzt worden.
Glockenspielmeister Fred Lüpcke hatte das
Geläut des Marktplatzes so programmiert,
dass dieses Mal alle 15 Minuten eine Melodie ertönte. Auf den Kurzstrecken wurden
die Gruppen zeitweise von Kindern aus der
Kita „Am Storchennest“ der Volkssolidarität begleitet. Auch Kaiserin Auguste alias Brigitte Seifert im historischen Kostüm
ließ es sich nicht nehmen, die Wanderfreunde zu begrüßen. Sicherheitshalber hatte das
DRK auf der langen Strecke Begleiter zur
Der Kreisverband der VS hatte mit zahlreichen Ehrenamtlichen den Tag gründlich
vorbereitet. Dazu zählte auch ein kulturelles Programm und der Transfer vom Heimatort in die Kreisstadt – alles in allem
für 15,- Euro Teilnehmergebühr. Um kostendeckend zu sein hat Ihr Verband zugeschossen, sagte Edith Salomon, Geschäftsführerin der VS.
Am 27. August gibt es im schönen Schlosspark von Ludwigslust den 15. Landeswandertag, dann vom dortigen VS-Kreisverband ausgerichtet.
Bürgermeister Rainer Dambach als Schirmherr und Edith Salomon geben die Gastgeberstadt
zum Wandern frei Foto: Nau.
Wer hat Lust zu tanzen und Theater zu spielen?
Tanztheater 12 UER e. V.
jede Woche dienstags um 19.30 Uhr
Schulferien) in
der Turnhalle der Schloßbergschule in
Pasewalk, Schützenstraße 13, 17309 Pasewalk.
Experimentiert wird mit Bewegung,
Stimme und inneren Bildern. D. h.,
den Körper für neue Ausdrucksformen zu sensibilisieren, ihn spielerisch
zu entdecken und sich somit von gewohnten Bewegungsmustern zu lösen.
Unter Anleitung des Tanzpädagogen und
Ballettmeisters Bernd Kühne trainieren und
proben wir. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich, aber Spaß, Freude und Bewegung garantiert!
Jeder Interessierte von 14 bis 70 ist uns herzlich willkommen. Wer mitmachen will, meldet sich unter 0171/8922278. Brigitte Seifert
freut sich über Ihren Anruf!
Medaillenregen bei Kreissportspielen
(PN/PM). Die Nachwuchskämpfer des Pasewalker Judosportvereins gewannen zwölf
Goldmedaillen bei den Kreissportspielen in
Ueckermünde. In der U 10 gewannen Lotti Baier, Analena Behrendt, Bennet Böhlke, Vincent Vorreyer, Joey Roll, Tim Zech,
Tobias Groß, Tobias Heremans und Ole
Schwarz die Goldmedaille, Nico Uhder gewinnt Silber. In der Altersklasse U 12 wurden Felix Mönke, Julius Bluhm und Max
Gärtner Kreismeister. Julian Laskewitz und
Tom Schwarz gewannen Silber und Max
Kempf die Bronzemedaille.
Nr. 07/2011	- 39 -	AMTSBLATT AMT UECKER-RANDOW-TAL
Wir gratulieren den Jubilaren des Monates August 2011 zum Geburtstag und wünschen Ihnen für
das neue Lebensjahr Gesundheit und viel Freude
Gemeinde Blumenhagen
Frau Ottilie Buttler
Frau Helga Werth
Herrn Adolf Lawrenz
Herrn Klaus Börner
Frau Gisela Bryniok
Frau Erika Freund
Herrn Hermann Griebenow
Herr Manfred Röhr
Herr Jürgen Rippert
Gemeinde Damerow
Frau Ilse Konrad
Frau Hilda Helwig
Herrn Günther Trummer
Herrn Hubert Rohde
Herrn Karl Helwig
Frau Waldtraud Schubert
Frau Ruth Treczka
Herrn Walter Gädeke
Herrn Siegfried Berg
Frau Charlotte Berg
Frau Marga Möhrke
Frau Erika Schwanke
Herrn Walter Meyer
Frau Inge Ruchberg
Frau Gisela Klawiter
Herrn Arno Stange
Herrn Karl-Ludwig Frehse
Herrn Josef Ciesielski
Herrn Günter Kühne
Herrn Bruno Kühn
Herrn Horst Kuschel
Frau Ilse Weisig
Herrn Helmut Blumberg
Herrn Heinz Kapell
Herrn Peter Boos
Frau Ruth Jankowski
Frau Gertraud Müller
Herrn Ernst-Werner Dettmann
Frau Helga Steingräber
Herrn Gustav Schaffer
Herrn Hans-Jürgen Schewe
Herr Eberhard Busjahn
Herr Siegfried Heiden
Herr Gerhard Zeipelt
Herr Armin Peter
Gemeinde Klein Luckow
Frau Ruth Mahlke
Frau Renate Drapatsch
Frau Irmgard Salbreiter
Herrn Erwin Nehls
Herrn Hans-Dietrich Sturm
Frau Waltraud Gregula
Frau Margot Brandt
Frau Margot Schönhoff
Frau Elisabeth Giese
Frau Ruth Buse
Frau Anneliese Petersen
Herrn Heinz Berkholz
Frau Christel Schillkowski
Herrn Walter Gärtner
Herrn Fritz Ewald
Frau Ursula Oertel
Herrn Hubert Petri
Frau Ruth Bretsch
Herrn Herbert Klug
Herrn Hans Hirsemann
Frau Gisela Zehl
Frau Helga Leu
Frau Jutta Roggow
Frau Gerda Dachner
Herrn Wilhelm Lorenz
Herrn Manfred Mischke
Frau Ruth Rosenow
Frau Marianne Marquardt
Herrn Fritz Schmeißer
Herrn Wolfgang Spindler
Herrn Manfred Wolfgramm
Frau Marie Spann
Frau Elli Kaun
Frau Renate Hartmann
Frau Reinhild Pilz
Frau Elfriede Schröder
Herrn Hermann Wilke
Frau Irma Klockow
Frau Christel Zühlke
Herrn Horst Jeglinski
Herrn Manfred Wroblewski
Frau Irmgard Westphal
Gemeinde Züsedom
Frau Theresa Lauterbach
Frau Ursula Fuhrmann
Frau Ella Marquardt
Frau Martha Glitza
Herrn Horst Schwarz
Herrn Hans-Joachim Nörenberg
Frau Ida Steinwehr
Frau Erika Behnke
Frau Irmgard Cantow
Frau Dora Kommnick
Das, worum
du dich bemühst,
mög dir gelingen
AMTSBLATT AMT UECKER-RANDOW-TAL	- 40 -	Nr. 07/2011
(Erschließungsbeitragssatzung) der Gemeinde Rollwitz
Aufgrund des § 132 Baugesetzbuch (BauGB) und des § 5 Kommunalverfassung für das Land Mecklenburg-Vorpommern in den derzeit geltenden Fassungen wird nach Beschlussfassung durch die Gemeindevertretung Rollwitz vom 30. Juni 2011 folgende Satzung erlassen:
Erschließungsbeiträge werden nach den Bestimmungen des BauGB und
dieser Satzung erhoben.
(1)	Beitragsfähig ist der Erschließungsaufwand für:
1.	Straßen, Wege und Plätze, die der Erschließung von Grundstücken dienen, ausgenommen solche in Kern-, Gewerbe- und Industriegebieten sowie in Sondergebieten mit der Nutzungsart:
Einkaufszentren, großflächige Handelsbetriebe, Messe-, Ausstellungs-, Kongress- und Hafengebiet, an denen eine Bebauung zulässig ist.
a)	bis zu 2 Vollgeschossen mit einer Breite bis zu 12 m, wenn
sie beidseitig und mit einer Breite bis zu 9 m, wenn sie einseitig anbaubar sind,
b)	mit 3 oder 4 Vollgeschossen mit einer Breite bis zu 15 m,
wenn sie beidseitig und mit einer Breite bis zu 12 m, wenn
sie einseitig anbaubar sind,
c)	mit mehr als 4 Vollgeschossen mit einer Breite bis zu 18 m,
wenn sie beidseitig und mit einer Breite bis zu 13 m, wenn
2.	Straßen, Wege und Plätze, die der Erschließung von Grundstücken dienen in Kern-, Gewerbe- und Industriegebieten sowie in
Sondergebieten mit der Nutzungsart:
Einkaufszentren, großflächige Handelsbetriebe, Messe-, Ausstellungs-, Kongress- und Hafengebiet, mit einer Breite bis zu
18 m, wenn eine Bebauung oder gewerbliche Nutzung beidseitig zulässig ist und mit einer Breite bis zu 13 m, wenn eine Bebauung oder gewerbliche Nutzung einseitig zulässig ist,
3.	mit Kraftfahrzeugen nicht befahrbare Verkehrsanlagen (z.B.
Fußwege, Wohnwege) mit einer Breite bis zu 5 m,
4.	Sammelstraßen mit einer Breite bis zu 18 m,
5.	Parkflächen,
a)	die Bestandteil der Verkehrsanlagen gemäß Nrn. 1, 2 und 4
sind, bis zu einer weiteren Breite von 6 m,
b)	die nicht Bestandteil der Verkehrsanlagen gemäß Nrn. 1, 2
und 4, aber nach städtebaulichen Grundsätzen innerhalb der
Baugebiete zu deren Erschließung notwendig sind (selbständige Parkflächen), bis zu 15% der Flächen der erschlossenen Grundstücke,
6.	Grünanlagen mit Ausnahme von Kinderspielplätzen,
a)	die Bestandteil der Verkehrsanlage gemäß Nrn. 1 bis 4 sind,
bis zu einer weiteren Breite von 6 m,
b)	die nicht Bestandteil von Verkehrsanlagen, aber nach städtebaulichen Grundsätzen innerhalb der Baugebiete zu deren
Erschließung notwendig sind (selbständige Grünanlage), bis
zu 15% der Fläche der erschlossenen Grundstücke.
(2)	Endet eine Verkehrsanlage mit einem Wendeplatz, so vergrößern
sich die in Abs. 1 Nrn. 1, 2 und 4 angegebenen Maße um die Hälfte,
mindestens aber um 8 m.
(3)	Ergeben sich nach Abs. 1 unterschiedliche Höchstbreiten, so gilt für
die gesamte Verkehrsanlage die größte Breite.
(4)	Die in Abs. 1 Nrn. 1 bis 4 genannten Breiten sind Durchschnittsbreiten.
Der beitragsfähige Erschließungsaufwand wird nach den tatsächlichen
Kosten ermittelt.
Anteil der Gemeinde am
beitragsfähigen Erschließungsaufwand
(1)	Der nach §§ 2 und 3 ermittelte und gemäß § 4 reduzierte beitragsfähige Erschließungsaufwand wird auf die erschlossenen Grundstücke (Abrechnungsgebiet) nach deren Flächen verteilt. Dabei wird die
unterschiedliche Nutzung der erschlossenen Grundstücke nach Art
und Maß berücksichtigt.
(2)	Als Grundstücksfläche i. S. des Abs. 1 gilt bei Grundstücken innerhalb
des Geltungsbereiches eines Bebauungsplanes die Fläche, die baulich,
gewerblich oder in vergleichbarer Weise genutzt werden kann.
(3)	Als Grundstücksfläche i. S. des Abs. 1 gilt bei Grundstücken außerhalb des Geltungsbereiches eines Bebauungsplanes und bei Grundstücken, für die ein Bebauungsplan Art und Maß der baulichen Nutzung
nicht festsetzt (einfacher Bebauungsplan gem. § 30 Abs. 3 BauGB),
a)	soweit sie an die Erschließungsanlage angrenzen, die Flächen
zwischen der gemeinsamen Grenze der Grundstücke mit der
Erschließungsanlage und einer im Abstand von 50 m dazu verlaufenden Linie. Grundstücksteile, die lediglich die wegmäßige
Verbindung zur Erschließungsanlage herstellen, bleiben bei der
Bestimmung der Grundstückstiefe unberücksichtigt.
b)	soweit sie nicht angrenzen, die Fläche zwischen der Grundstücksgrenze, die der Erschließungsanlage zugewandt ist und einer im
Abstand von 50 m dazu verlaufenden Linie.
Überschreitet die tatsächliche Nutzung die Abstände nach Satz
1 Buchstabe a) oder Satz 2 Buchstabe b), so fällt die Linie zusammen mit der hinteren Grenze der tatsächlichen Nutzung.
(4)	Zur Berücksichtigung des unterschiedlichen Maßes der Nutzung
wird die Fläche (Abs. 1 oder 3) vervielfacht mit
a)	1,0 bei einer Bebaubarkeit mit einem Vollgeschoß,
d)	1,6 bei einer Bebaubarkeit mit vier oder fünf Vollgeschossen,
f)	0,5 bei Grundstücken, die in einer der baulichen oder gewerblichen Nutzung, vergleichbaren Weise genutzt werden können
(z. B. Dauerkleingärten, Freibäder, Friedhöfe, Sportanlagen).
Nr. 07/2011	- 41 -	(5)	Für Grundstücke innerhalb des Geltungsbereiches eines Bebauungsplanes ergibt sich die Zahl der Vollgeschosse wie folgt:
a)	Ist die Zahl der Vollgeschosse festgesetzt, aus der höchstzulässigen Zahl der Vollgeschosse.
b)	Sind nur Baumassenzahlen festgesetzt, gilt als Zahl der Vollgeschosse die Baumassenzahl geteilt durch 3,5, wobei Bruchzahlen auf volle Zahlen auf- oder abgerundet werden.
c)	Ist nur die zulässige Gebäudehöhe festgesetzt, gilt als Zahl der
Vollgeschosse die höchstzulässige Höhe geteilt durch 3,50 m, wobei Bruchzahlen auf volle Zahlen auf- oder abgerundet werden.
Ist tatsächlich eine höhere als die festgesetzte Zahl der Vollgeschosse zugelassen oder vorhanden, ist diese zugrunde zu legen; dies gilt
entsprechend, wenn die zulässige Baumassenzahl oder die höchstzulässige Gebäudehöhe überschritten werden.
(6)	Für Grundstücke außerhalb des Geltungsbereiches eines Bebauungsplanes oder für Grundstücke, für die ein Bebauungsplan die Zahl der
Vollgeschosse nicht festsetzt:
a)	Bei bebauten Grundstücken aus der Höchstzahl der tatsächlich
vorhandenen Vollgeschosse. Ist die Zahl der Vollgeschosse wegen der Besonderheit des Bauwerkes nicht feststellbar, gilt als
Zahl der Vollgeschosse die Höhe des Bauwerkes geteilt durch
3,50 m, wo bei Bruchzahlen auf volle Zahlen auf- oder abgerundet werden.
b)	Bei unbebauten aber bebaubaren Grundstücken aus der Zahl der
auf den Grundstücken der näheren Umgebung überwiegend vorhandenen Vollgeschosse.
c)	Bei Grundstücken auf denen keine Bebauung zulässig ist, die
aber gewerblich genutzt werden können, werden zwei Vollgeschosse zugrunde gelegt.
d)	Bei Grundstücken, auf denen nur Garagen oder Stellplätze zulässig oder vorhanden sind, wird ein Vollgeschoß zugrunde gelegt.
(7)	Zur Berücksichtigung der unterschiedlichen Art der Nutzung werden die in Abs. 4 festgesetzten Faktoren um 0,5 erhöht
a)	bei Grundstücken in durch Bebauungsplan festgesetzten Kern-,
Gewerbe- und Industriegebieten sowie Sondergebieten mit der
Nutzungsart: Einkaufszentren, großflächige Handelsbetriebe,
Messe-, Ausstellungs-, Kongress- und Hafengebiet;
b)	bei Grundstücken in Gebieten, in denen ohne Festsetzung durch
Bebauungsplan eine Nutzung wie in den unter Buchstabe a) genannten Gebieten vorhanden oder zulässig ist;
c)	bei Grundstücken außerhalb der unter den Buchstabe a) und b)
bezeichneten Gebiete, die gewerblich, industriell oder in ähnlicher
Weise (z.B. Grundstücke im Büro-, Verwaltungs-, Post-, Bahn-,
Krankenhaus- oder Schulgebäude) genutzt werden, wenn diese
Nutzung nach Maßgabe der Geschoßfläche überwiegt. Liegt eine
derartige Nutzung oder Bebauung oder zusätzlich zu Bebauung
vor, gilt die tatsächlich so genutzte Fläche als Geschoßfläche.
(8)	Abs. 7 gilt nicht für durch selbständige Grünanlagen erschlossene
(1)	Für Grundstücke, die durch jeweils mehrere gleichartige, voll in der
Baulast der Gemeinde stehenden Erschließungsanlagen 1.S. von § 2
(1) Nr. 1-6 erschlossen werden (z.B. Eckgrundstücke, Grundstücke
zwischen 2 Erschließungsanlagen) wird die sich nach § 5 Abs. 2 und
3 ergebende Grundstücksfläche bei der Verteilung des umlagefähigen Aufwandes für jede Erschließungsanlage nur mit zwei Dritteln
(2)	Die Vergünstigungsregelungen nach Abs.(1) gelten nicht bei Grundstücken in Gewerbe-, Industrie- und Kerngebieten sowie bei Grundstücken die überwiegend gewerblich oder industriell genutzt werden.
(3)	Mehrfach erschlossene Grundstücke sind bei gemeinsamer Aufwandsermittlung in einer Erschließungseinheit bei der Verteilung des Erschließungsaufwandes nur einmal zu berücksichtigen.
1.	Grunderwerb,
2.	Freilegung,
3.	Fahrbahnen,
4.	Radwege,
5.	Gehwege,
6.	unselbständige Parkflächen,
7.	unselbständige Grünanlagen,
8.	Mischflächen,
9.	Entwässerungseinrichtungen,
10. Beleuchtungseinrichtungen gesondert und in beliebiger Reihenfolge erhoben werden.
Mischflächen i. S. v. Ziffer 8 sind solche Flächen, die innerhalb der
Straßenbegrenzungslinien Funktionen der in den Ziffern 3 - 7 genannten Teileinrichtungen miteinander kombinieren und bei der Gliederung
der Erschließungsanlage ganz oder teilweise auf eine Funktionstrennung verzichten.
(1)	Straßen, Wege und Plätze, mit Kraftfahrzeugen nicht befahrbare
Verkehrsanlagen, Sammelstraßen und selbständige Parkflächen sind
endgültig hergestellt, wenn
a)	ihre Flächen im Eigentum der Gemeinde stehen und
b)	sie über betriebsfertige Entwässerungs- und Beleuchtungseinrichtungen verfügen.
(2)	Die flächenmäßigen Bestandteile der Erschließungsanlage sind endgültig hergestellt, wenn
a) Fahrbahnen, Gehwege und Radwege eine Befestigung auf tragfähigem Unterbau mit einer Decke aus Asphalt, Beton, Platten,
Pflaster aufweisen; die Decke kann auch aus einem ähnlichen
Material neuzeitlicher Bauweise bestehen;
b)	unselbständige und selbständige Parkflächen eine Befestigung
auf tragfähigem Unterbau mit einer Decke aus Asphalt, Beton,
Platten, Pflaster, Rasengittersteinen aufweisen; die Decke kann
auch aus einem ähnlichen Material neuzeitlicher Bauweisen bestehen;
c)	unselbständige Grünanlagen gärtnerisch gestaltet sind;
d)	Mischflächen in den befestigten Teilen entsprechend Buchstabe a) hergestellt und die unbefestigten Teile gemäß Buchstabe
c) gestaltet sind.
(3)	Selbständige Grünanlagen sind endgültig hergestellt, wenn ihre
Flächen im Eigentum Gemeinde stehen und gärtnerisch gestaltet
Bei Anlagen zum Schutz von Baugebieten gegen schädliche Umwelteinwirkungen i. S. des Bundes-Immissionsschutzgesetz werden Art, Umfang, Merkmale der endgültigen Herstellung sowie die Verteilung des
beitragsfähigen Erschließungsaufwandes durch Satzung im Einzelfall
AMTSBLATT AMT UECKER-RANDOW-TAL	- 42 -	§ 10
Die Gemeinde kann für Grundstücke, für die eine Beitragspflicht noch
nicht oder nicht in vollem Umfang entstanden ist, Vorausleistungen bis
zur Höhe des voraussichtlichen Erschließungsbeitrages erheben.
Der Erschließungsbeitrag kann abgelöst werden. Der Ablösebetrag bemisst sich nach der voraussichtlichen Höhe des nach Maßgabe der Satzung zu ermittelnden Erschließungsbeitrages.
Diese Satzung tritt rückwirkend zum 24.11.2007 in Kraft. Alle bisher
geltenden Erschließungsbeitragssatzungen der Gemeinde Rollwitz treten damit außer Kraft.
Rollwitz, den 30.06.2011
Jahresrechnung des Amtes Uecker-Randow-Tal
der Klarstellungs- u. Ergänzungssatzung
der Gemeinde Koblentz, Teilbereich
Seeweg gem. § 34 Abs. 4 Nr. 1 und 3 BauGB
Die Gemeindevertretung Koblentz hat in ihrer Sitzung am 15.06.2011
den Beschluss über die Billigung des Entwurfs der Klarstellungs- und
Ergänzungssatzung der Gemeinde Koblentz, Teilbereich Seeweg und
der Begründung gefasst.
Die öffentliche Auslegung des Entwurfs der Satzung und der Begründung liegen in der Zeit vom 18.07.2011 bis 18.08.2011 im Amt UeckerRandow-Tal, Bauverwaltung, Zimmer 104, Lindenstraße 32, 17309 Pasewalk, während folgender Zeiten zu jedermanns Einsicht öffentlich aus.
Während der Auslegungsfrist können von jedermann Bedenken und Anregungen zu dem Entwurf schriftlich oder während der Auslegungszeiten zur Niederschrift vorgebracht werden.
Mo., Mi., Do.:	08.00–12.00 Uhr u. 13.00–15.30 Uhr
Di.:	08.00–12.00 Uhr u. 13.00–18.00 Uhr
Fr.:	08.00–12.00 Uhr
Übersichtsplan: unmaßstäblich
Der Amtsausschuss des Amtes Uecker-Randow-Tal hat in seiner Sitzung
am 19.04.2011 die Jahresrechnung 2010 festgestellt und dem Amtsvorsteher vorbehaltlos Entlastung erteilt.
Die Jahresrechnung und die Erläuterungen liegen während der Dienststunden im Amt Uecker-Randow-Tal, Lindenstraße 32, 17309 Pasewalk,
Zimmer 111, für jeden zur Einsichtnahme aus.
Pasewalk, den 09.07.2011
Amtsvorsteher	(Siegel)
Jahresrechnung der Gemeinde Jatznick
Die Gemeindevertretung der Gemeinde Jatznick hat in ihrer Sitzung am
28.04.2011 die Jahresrechnung 2010 festgestellt und dem Bürgermeister vorbehaltlos Entlastung erteilt.
Koblentz, 30.06.2011
Bürgermeisterin	Siegel
Nr. 07/2011	- 43 -	AMTSBLATT AMT UECKER-RANDOW-TAL
Bekanntmachung der Gemeinde Krugsdorf über die öffentliche Auslegung
des Bebauungsplanes Nr. 6 „Campingplatz Krugsdorf“
Die Gemeindevertretung Krugsdorf hat in ihrer Sitzung am 16.06.2011
den Beschluss über die Billigung des Entwurfs des Bebauungsplanes Nr.
6 „Campingplatz Krugsdorf“, bestehend aus der Planzeichnung und der
Begründung mit Umweltbericht gefasst. In der Zeit vom 18.07.2011 bis
18.08.2011 erfolgt im Amt Uecker-Randow-Tal, Bauverwaltung, Zimmer 104, Lindenstraße 32, 17309 Pasewalk, die öffentliche Auslegung
gemäß § 3 Abs. 2 BauGB.
-	FFH-Vorprüfung für die Natura-Gebiete:	SPA DE 2450-402
FFH DE 2450-301
Im Rahmen der öffentlichen Auslegung kann Einsicht in die v. g. Informationen (Stellungnahmen und FFH Vorprüfungen) genommen werden.
In der Zeit der öffentlichen Auslegung können von jedermann Bedenken und Anregungen zu dem Entwurf und dessen Begründung schriftlich oder während der o. g. Zeiten zur Niederschrift vorgebracht werden.
Es wird darauf hingewiesen, dass nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan gemäß § 4a
Abs. 6 BauGB unberücksichtigt bleiben können, sofern die Gemeinde
deren Inhalt nicht kannte und nicht hätte kennen müssen und deren Inhalt
für die Rechtmäßigkeit des Bebauungsplanes nicht von Bedeutung ist.
Des Weiteren wird darauf hingewiesen, dass ein Antrag nach § 47 Verwaltungsgerichtsordnung (Einleitung Normenkontrolle) unzulässig ist,
soweit mit ihm Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können.
Zu dem Entwurf des Bebauungsplanes liegen derzeit folgende umweltbezogene Informationen vor:
-	Immissionsschutz (Stellungnahme der unteren Immissionsschutzbehörde)
-	Wasser und Boden (Stellungnahme der unteren Wasserbehörde)
-	Eingriffe in die Natur und Landschaft (Stellungnahmen der unteren
Naturschutzbehörde, des Forstamtes und des Landesamtes für Umwelt, Naturschutz u. Geologie M-V)
Benachrichtigung durch die Gemeindewahlleitung entsprechend § 46 (5) LKWG
Herr Heinz Lass hat schriftlich am 14.06.2011 sein Mandat als Gemeindevertreter der Gemeinde Jatznick niedergelegt.
Für Herrn Heinz Lass rückt Herr Friedhelm Bock als Gemeindevertreter in die Gemeindevertretung Jatznick nach.
Krugsdorf, 30.06.2011
Der Wahlausschuss der Gemeinde Zerrenthin gibt bekannt, dass die
Wahl des Bürgermeisters/der Bürgermeisterin am 4. September 2011
Für die Wahl gab es keinen Wahlvorschlag.
Es wird darauf aufmerksam gemacht, dass gemäß § 67 Abs. 4 LKWG
i. V. m. § 40 Abs. 4 LKWG die Gemeindevertretung den Bürgermeister/
die Bürgermeisterin wählt.
gez. Flemming
Schiedsstelle des Amtes Uecker-Randow-Tal
Seit 1994 unterhält das Amt eine gemeinsame Schiedsstelle für die amtsangehörigen Gemeinden.
Die Aufgaben der Schiedsstelle werden von Schiedspersonen ehrenamtlich wahrgenommen.
Alle fünf Jahre erfolgt eine Neuwahl der Schiedspersonen. Derzeit sind
für das Amtsgebiet die beiden folgenden Schiedspersonen tätig:
Herr Frank Schulz, Jatznick OT Sandförde
Frau Jutta Bobsien, Polzow
AMTSBLATT AMT UECKER-RANDOW-TAL	- 44 -	Die Schiedsstelle führt auf Antrag unter Beachtung ihrer örtlichen und
sachlichen Zuständigkeit in bürgerlichen Rechtsangelegenheiten das
Schlichtungsverfahren sowie in Strafsachen (Hausfriedensbruch, Beleidigung, Verletzung des Briefgeheimnisses, Körperverletzung, Bedrohung und Sachbeschädigung) das Sühneverfahren durch.
Vermessungsbüro, Krawutschke • Meißner • Schönemann
Geschäftsstelle Anklam: ÖbVI Meißner
Friedländer Str. 16
An die Erben von Emil Gutzmer
Grenzfeststellungs- und Abmarkungsmitteilung
Antrags-Nr.: AK 102542
Anlässlich der Liegenschaftsvermessung in der Gemeinde Jatznick, Gemarkung Jatznick, Flur 11, Flurstück 27, 29 ist am 25.05.2011 um 09.30
Uhr zur Anhörung im Grenzfeststellungs- und im Abmarkungsverfahren ein Grenztermin abgehalten worden.
Entsprechend der Darstellung in der bei obiger Behörde einsehbaren Kopie der Grenzniederschrift über den Grenztermin sind bei der Vermessung die Grenzen Ihres Flurstückes festgestellt – und abgemarkt – sowie
die neuen Grenzen festgelegt – und abgemarkt – worden.
Die Grenzfeststellung – und die Abmarkung – werden Ihnen hiermit
Es wird darauf hingewiesen, dass derjenige ordnungswidrig handelt,
der vorsätzlich unbefugt Vermessungs- und Grenzmarken verändert
oder beseitigt.
Gegen die Grenzfeststellung – und die Abmarkung – kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Widerspruch erhoben werden. Der Widerspruch ist bei mir (Anschrift siehe oben) schriftlich oder zur Niederschrift zu erheben. Diese Mitteilung gilt 14 Tage nachdem sie öffentlich
zugestellt bzw. ausgehändigt wurde als bekanntgegeben.
Die Entscheidung über den Widerspruch kann kostenpflichtig sein, wenn
sich die Grenzfeststellung – und die Abmarkung – als richtig bestätigt(en).
Der Antrag auf Durchführung des Schlichtungs- bzw. Sühneverfahrens
sowie deren Rücknahme sind beim Amt Uecker-Randow-Tal schriftlich
einzureichen. Er muss Namen, Vornamen und Anschrift der Parteien,
eine allgemeine Angabe des Streitgegenstandes und die Unterschrift
Im Auftrag des Staatlichen Amtes für Landwirtschaft und Umwelt Vorpommern, Dienststelle Ueckermünde führen wir in der
Zeit vom 13. Juli 2011 bis 31. August 2011 Mäharbeiten an der
Uecker im Bereich von Eggesin bis Nieden durch.
FSG Forst Service & GWU GmbH & Co. KG, Telefon
039754/2550
Mitteilung des Haupt- und Ordnungsamtes
Wann dürfen Rasenmäher benutzt werden?
Rasenmäher und andere motorbetriebene Gartengeräte dürfen
nur werktags während der Zeit von 07.00 bis 20.00 Uhr in Gang
gesetzt werden. An Sonn- und Feiertagen gehören diese Geräte
ganztägig in den Schuppen. Für besonders lärmintensive Geräte
wie Freischneider, Grastrimmer/Graskantenschneider, Laubbläser und Laubsammler gelten weiter eingeschränkte Nutzungszeiten. Lediglich werktags von 09.00 bis 13.00 Uhr sowie von
15.00 bis 17.00 Uhr besteht die Möglichkeit v. g. Geräte in Betrieb zu nehmen.
Man beachte außerdem an den Werktagen eine zweistündige Mittagsruhe von 12.00 bis 14.00 Uhr.
Auch wenn die Lärmschutzvorschriften bereits über einige Jahre
hinweg gelten, geraten diese auch bei einer Reihe von Bewohnern unseres Amtsgebietes jedes Jahr in Vergessenheit. Auf diese
Weise möchten wir entsprechende Regeln wieder in Erinnerung
rufen und dringend um deren Befolgung bitten.
Kluge Gedanken in
Klein Luckow zur Fusionierung
(URT/Schrom). Viele kluge Gedanken machten die Runde, als
sich die Klein Luckower am 6. Juni 2011 während der Sitzung der
Gemeindevertreter in der Dorfstube in Groß Spiegelberg mit Sorgfalt auf die Fusionierung mit den Gemeinden Jatznick und Blumenhagen vorbereiteten. Dazu werden sich die Gemeindevertreter
während einer Versammlung in Klein Luckow mit den Luckower
und Spiegelberger zusätzlich auf die Wünsche und Vorschläge der
Einwohner stützen, um Ende August den Gebietsänderungsvertrag
zu unterschreiben. Klein Luckow, Gemeinde Jatznick, wird dann
auf dem Ortseingangsschild stehen. Das „Innere“ der Gemeinde,
der Geist des Zusammenlebens, die Sport- und Kulturgüter, die
Feuerwehr bis hin zu den traditionellen Veranstaltungen wie das
Osterfeuer, die Maibaumfeier, das weit über die Gemeindegren-
Auf eine Länge von rund achtzig Metern wurde die Parkmauer in Groß
Spiegelberg saniert. Foto: Günter Schrom
Nr. 07/2011	- 45 -	zen beliebte Fußballturnier zum Herrentag bleiben Tradition, die
von den Bürgern geprägt worden sind. „Das Gemeindeeigentum
darf auch nach der Fusionierung nicht veräußert werden“, sagte
Bürgermeister Klaus Peters (Bürgerinitiative Groß Spiegelberg).
„Wann endlich werden die hohen Pappeln, dessen Wurzeln die
Straße hochnehmen, sich unter dem Neubau in Klein Luckow
breit machen, ihre trockenen Äste bei jedem Sturm zu einer Gefahr für die Bürger werden, gefällt“, wollte Marlies Kücken während der Einwohnerfragestunde wissen. Alfred Fiebig, 1. Stellvertreter des Bürgermeisters (Wählergemeinschaft Klein Luckow)
schlug vor, diese Pappeln zu fällen und dafür eine Ausgleichpflanzung vorzunehmen. Hier setzen die Klein Luckower auf die Unterstützung der Unteren Naturschutzbehörde vom Landkreis. Im
Bericht über wichtige Angelegenheit der Gemeinde informierte
Bürgermeister Klaus Peters darüber, dass ab 1. Juni 2011 Frank
Sprung aus Klein Luckow als Gemeindearbeiter für ein Jahr in
der Gemeinde tätig ist und die Gemeinde einen Rasentraktor gekauft habe. „Der Parkweg in Groß Spiegelberg ist in einer guten
Qualität fertig gestellt und auch die Parkmauer auf einer Länge
von rund achtzig Metern im letzen Jahr durch die OAS-Mitarbeiter Konrad Klein, Wolf-Dieter Schmidt, Norbert Dünow und
Reinhard Hauke in guter Qualität saniert“, sagte Peters. „Die Gemeine Klein Luckow kann zwar die Einnahmen und Ausgaben,
die in ihrem Wirkungsbereich liegen, haushaltsmäßig kalkulieren
und einplanen, sie hat jedoch auf die Höhe der Zuweisungen keine direkte Einflussnahme, sodass der Finanzplan im Jahre 2012
zwar wieder ausgeglichen werden kann, in den darauf folgenden
Jahren hingegen ist unter den derzeitigen finanzwirtschaftlichen
Gegebenheiten der Verwaltungshaushalt nicht, der Vermögenshaushalt jedoch ausgeglichen“, schlussfolgerte Bürgermeister
Klaus Peters beim Haushaltskonsolidierungskonzept für das Jahr
2011. Der Vermögenshaushalt der Gemeinde ist mit 264.500 €
ausgeglichen. Im Verwaltungshaushalt reichen die Einnahmen
von 345.300 € nicht, um die Ausgaben, darunter die der hohen
Kreis- und Amtsumlagen, auszugleichen. Es klafft ein Fehlbedarf
von 29.500 €. Einstimmig wurde das Haushaltskonsolidierungskonzept 2011 beschlossen. Im geschlossenen Teil berieten die
Gemeindevertreter über Bau- und Grundstücksangelegenheiten.
Neue Straßennamen in Blumenhagen
(URT/Schrom). Namen wie Dorfstraße sind in vielen Gemeinden des Amtes Uecker-Randow-Tal in Vorbereitung der Gemeindefusionen nicht mehr gefragt, da es diesen Namen nur in einer
der Gemeinden geben darf, die nach dem Gebietsänderungsvertrag fusionieren. So auch in der Gemeinde Blumenhagen, deren
Gemeindevertreter während der Sitzung am 9. Juni 2011 das
Thema heiß diskutierten, ohne letztendlich auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen. Die lange Dorfstraße soll aufgesplittet werden und mit einzelnen Namen und Nummern bedacht
werden. Im OT Spiegelberg der Gemeinde Klein Luckow gibt
es auch eine Dorfstraße, dessen Name, so ergaben die Absprachen während der Sitzungen der Gemeindevertreter aus Jatznick,
Blumenhagen und Klein Luckow zu Fragen der Fusion, bestehen bleiben soll. „Überhaupt“, so Bürgermeister Horst Kenner,
„fanden die durchgeführten Gespräche zum Gebietsänderungsvertrag in ehrlicher Offenheit und im Einvernehmen statt, künftig gemeinsam das neue Gemeindemodell zu gestalten“. Anfang
2012 macht sich eine Ergänzungswahl für die neue Gemeindevertretung notwendig. Die Gemeindevertretung der aufnehmenden Gemeinde Jatznick wird von acht auf dreizehn Mitglieder
erhöht. Drei sollen aus Blumenhagen und zwei aus Klein Luck-
ow dazu kommen, die bis zu den Neuwahlen 2014 das Zepter in
der Hand halten. Wiederholt bedauert wurde, dass sich die Gemeinde Groß Luckow noch nicht zu einer Fusion entschließen
konnte. Während der umfassenden inhaltlichen Diskussion zum
Entwurf des Gebietsänderungsvertrags flossen viele Gedanken
und Vorschläge ein, die in einer weiteren Sitzung präzisiert und
den Bürgern der Gemeinde während der Einwohnerversammlung am 8. Juli um 19.00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus vorgetragen und mit ihnen diskutiert werden sollen. Während der
Einwohnerfragestunde monierte Gemeindewehrführer Hauptbrandmeister Christian Berndt, wie in der letzten Gemeindevertretersitzung über die Fragen der Freiwilligen Feuerwehr, ihrer
Arbeit, über die Nichtteilnahme am Amtsfeuerwehrtag oder andere Themen diskutiert wurde, ohne das er dabei Rede und Antwort stehen konnte. „Wir machen unsere Hausaufgaben in der
Feuerwehr. Personalmangel durch Krankheit und Arbeit machten eine Teilnahme am Amtsfeuerwehrtag nicht möglich“, sagte
Berndt. Er stellte den Antrag, dass sich die Vorstände der Feuerwehr und des Sportvereins gemeinsam mit dem Bürgermeister
zu einer Diskussionsrunde treffen, um offenen Fragen zu klären.
Er dankte seinen Kameraden, die sich beim Großbrand in Strasburg durch hohe Einsatzbereitschaft ausgezeichnet haben, stand
Eine neue Platte für Tanz und andere Darbietungen zu Veranstaltungen aller Art wurde am Spartenheim aus Beton gegossen. Foto: Günter Schrom
danach auf und verließ die Sitzung, ohne auf eine Antwort der
Gemeindevertreter zu warten. Bürgermeister Kenner verwies darauf, dass der stellvertretende Wehrführer, Frank Bollmann, im
Gemeinderat und im Bauausschuss tätig ist und der Informationsfluss zum Gemeindewehrführer hinlänglich gesichert sei.
Nicht mehr zu Potte kommen Bürgermeister Horst Kenner und
die im landwirtschaftlichen Nebenerwerb tätigen Schafzüchter
Carsten Bernhardt und Jochen Petter, die bisher ihre kleine Herde von vierzehn Schafen auf der so genannten Gemeindewiese,
die der BVVG gehört, gehalten haben. Aufgrund der ständigen
Umlegung der Einzäunung auf der ca. drei Hektar großen Wiese kam es zu Diskrepanzen, wie beide während der Sitzung darlegten. „Unsere Schafe werden jetzt auf der Wiese im Gutspark,
auf dem Privatbesitz des neuen Eigentümers fett und pflegen die
Wiese“, konstatierten die beiden Schafzüchter. In seinem Bericht
über wichtige Angelegenheiten der Gemeinde informierte Bürgermeister Horst Kenner darüber, das EON.edis eine neue Mittelspannungsleitung in der Ortslage verlegen wird. Er dankte den
Kameraden der FFw für die Mitgestaltung des Kindertages, für
den Fackelumzug bis hin zum Lagerfeuer. Nicht sonderlich gut,
im Gegensatz vergangener Jahre, sei die Unterstützung durch die
Ortsgruppe der Volkssolidarität in diesem Jahr beim Kindertag
gewesen. Eine neue Platte für Tanz und andere Darbietungen zu
Veranstaltungen aller Art wurde am Spartenheim durch die Bürger der Gemeinde in vier Einsätzen bis zum Vormittag am Oster-
AMTSBLATT AMT UECKER-RANDOW-TAL	- 46 -	samstag aus Beton gegossen. Nach dem einstimmigen Beschluss
über das Haushaltskonsolidierungskonzept für das Jahr 2011
stand fest: „Die Gemeinde Blumenhagen wird Ende des Jahres
den Fehlbedarf auf eine „schwarze Null“ setzen“, konstatierte
Bürgermeister Horst Kenner. Im geschlossenen Teil wurde über
Bau- und Grundstücksangelegenheiten beraten.
Niedener wollen über
Fusionsgespräche beraten
(URT/Schrom). „Der Hauptausschuss habe seit der letzten Gemeindevertretersitzung nicht getagt“, gab Bürgermeisterin Roswitha Retzlaff (Wählergemeinschaft „Niedener Bürgerschaft“)
in ihrem Bericht über wichtige Angelegenheiten der Gemeinde
während der Gemeindevertretersitzung am 14. Juni 2011 im Gemeindezentrum bekannt. Sie informierte die fünf Gemeindevertreter sowie die anwesenden Bürger darüber, dass Hartmut Reussow als Gemeindearbeiter sowie zwei Männer und eine Frau als
Ein-Euro-Jobber in der Gemeinde tätig sind. Der Sportplatz sei
abgeschottert worden, die Kegelbahn kann jedoch nicht ausgebessert werden. Und dass sich die Kosten für die Baumaßnahmen
zur Entwässerung am Saal von 4.500 € auf 6.400 € erhöht haben.
In der Niedener Gemeindevertretung, die die derzeit 184 Bürger
vertritt, gibt es keine Ausschüsse. Während der Einwohnerfragestunde machte Hans-Joachim Nürnberg darauf aufmerksam, dass
nach jedem Regenguss sein Hof unter Wasser stehe, da der bereits
zu DDR-Zeiten gebaute Ablauf marode sei und demzufolge das
Wasser nicht in den dazu vorgesehenen Graben ablaufen kann.
Roswitha Retzlaff schlug vor, dass der Wasser- und Bodenverband
die Situation prüfen soll. „Auch sei“, so Nürnberg, „die Pflasterung rund um den neuen Gully defekt, die Steine abgesackt“. In
der Diskussion wurde bemängelt, dass einige Bürger (die Namen
sind bekannt) ihren Rasenschnitt in die alte Ruine schütten. Angefragt wurde, ob der Bürgersteig der Straße der Freundschaft bis
zur Schmiede neu befestigt werden könnte, um die Laufmöglichkeit der Bürger und das Straßenbild insgesamt zu verbessern. Heiß
her ging es während der Information zur Aufnahme von Verhandlungen über die Gebietsänderung gemäß §11 Absatz 2 der Kommunalverfassung des Landes Mecklenburg-Vorpommern, zu der
Angela Lanin, die Leiterin des Haupt- und Ordnungsamtes des
Amtes Uecker-Randow-Tal, im Detail informierte. Fakt ist, dass
die Gemeindevertreter beschlossen haben, über die Fusion erst
im Jahre 2014 nachzudenken. Demzufolge gab es bis jetzt keine
Fusionsgespräche mit den möglichen Partnern wie die Gemeinden Rollwitz, Damerow und Züsedom, in denen die Verhandlungen bereits sehr weit fortgeschritten sind. Und demzufolge auch
Die Leiterin des Haupt- und Ordnungsamtes des Amtes Uecker-RandowTal, Angela Lanin (2. v. l.) erläuterte den Gemeindevertretern und anwesenden Bürgern den Weg zu Fusionsgesprächen. Foto: Günter Schrom
keine ausreichende Informationen für die Bürger der Gemeinde,
die die anwesenden Bürger zum ersten Mal zur Kenntnis nahmen.
Angela Lanin machte deutlich, dass der Gemeinde Nieden rund
80.000 € verloren gehen, wenn sie nicht zum 1. Januar 2012 fusioniert, dass die Schlüsselzuweisungen gekürzt werden, es keine Fehlbedarfszuweisungen für Gemeinden unter 500 Einwohner gibt und kein Sonderbedarf mehr angefordert werden kann.
Sie zeigte den Weg für die 184 Einwohner zählenden Gemeinde
zur Fusionierung auf, dessen Gemeindevertreter jedoch in Übereinstimmung mit ihren Bewohnern den dazu notwendigen Beschluss selbst fassen müssen. Sie sagte der Gemeinde ihre volle
Unterstützung zu. „Wir werden noch einmal überlegen, ob wir
den Beschluss zur Fusionierung im Jahre 2014 aufheben und Gespräche zur Aufnahme von Verhandlungen mit unseren Nachbargemeinden führen“, konstatierte Roswitha Retzlaff. Die Bürgermeisterin gab das Programm für das Dorf- und Sportfest vom 1.
bis 2. Juli 2011 bekannt. Am Freitagabend gibt es einen Fackelumzug und Lagerfeuer mit den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr. Am Samstag beginnt um 9.00 Uhr das Volleyballturnier.
Am Nachmittag steht eine Hüpfburg für Kinder bereit, die auch
zu den Ritterspielen eingeladen sind. Ab 14.30 Uhr sorgt „Gabi
und ihre Musikbox“ für Unterhaltung bei Kaffee und Kuchen.
Ab 20.00 Uhr wird zur Disko aufgespielt. Im geschlossenen Teil
wurden über Bau- und Grundstücksangelegenheiten und sicherlich auch über das Thema der Fusionierung gesprochen.
Krugsdorfer Kiessee ist ein Kleinod der Natur
(URT/Schrom). „Im Bebauungsplan ,Am Seeweg‘ hat alles, bis
auf die Löschwasserentnahmestelle, gut geklappt. Die zweiundzwanzig Einwohner der Siedlung, für die die Gemeinde auch die
Schlüsselzuweisungen erhält, haben den B-Plan eigenfinanziert
und warten darauf, dass eine Umnutzung vorgenommen wird,
da alle dort wohnen, aber nicht wohnen dürfen, weil das Kreisbauamt dagegen ist und mit einer Strafe bis zu 500.000 € droht.
Grund ist die fehlende Löschwasserentnahmestelle“, sagte Manfred Westphal in der Einwohnerfragestunde während der Gemeindevertretersitzung am 16. Juni 2011. Bürgermeister Ralf Schilling machte deutlich, dass das Thema „noch nicht vom Tisch
sei“, die Gemeinde aber die finanziellen Mittel für die zwei notwendigen Löschwasserentnahmestellen, Am Seeweg und für die
Siedlung am Kieswerk, derzeit dafür nicht aufbringen kann. Ein
Hydrant steht am Seeweg/Koblentzer Straße, der rund 75 Prozent des Löschwassers sicherstellen könnte, aber von der Behörde nicht akzeptiert wird. Der Kiessee wurde als Löschwasserentnahmestelle nicht genehmigt. Manfred Westphal machte
Planerin Eveline Schütze (links) erläuterte den Gemeindevertretern ausführlich den Bebauungsplan Nummer 6 „Campingplatz Krugsdorf“.
Foto: Günter Schrom
Nr. 07/2011	AMTSBLATT AMT UECKER-RANDOW-TAL
- 47 -	darauf aufmerksam, dass derzeit viele Störfaktoren am Kiessee
den Erholungswert mindern. Dass Motorräder auf dem Gehwegen fahren, Hunde zwischen spielenden Kindern laufen und das
auf der Halbinsel, die zum Betriebsgelände des Kieswerkes gehört, gezeltet werde. Die Gemeindevertreter schlugen vor, dass
das Pasewalker Ordnungsamt, hier zuständig für die Ordnung,
verstärkt Kontrollen durchführen sollte. In seinem Bericht über
die Beschlüsse des Hauptausschusses und wichtige Angelegenheiten der Gemeinde lobte Bürgermeister Ralf Schilling die
Durchführung der Kindertagsfeier, obwohl sich daran nur rund
45 Prozent der Kinder beteiligten. Er dankte dem Tauchsportund Angelverein für die finanzielle Unterstützung der Feier. „In
ihren Briefen an die Gemeinde baten die Kinder um mehr Spielmöglichkeiten, um eine Kegelbahn am Schloss und um einen
Radweg bis zur Bundestraße 104. Ich freue mich auch, dass seit
vielen Jahren die Fußballer zum Pfingstfußballturnier zusammen spielen“, sagte Schilling. Dieter Meier wird sich als Gemeindearbeiter für ein Jahr der Projektaufgabe „Naturlehrpfad
Krugsdorf“ widmen. Zur Pflege des Gemeindeareals stehen bis
Ende August/Anfang September vier Ein-Euro-Jobber der Gemeinde zur Verfügung. Wie Schilling informierte, hat das Hydrologische Gutachten zur Wasserentnahme aus dem Kiessee,
das seit 2009 beginnt, ergeben, dass das Kreislaufsystem Wasser funktioniert und es keine Probleme und Bedenken, das Na-
tur zerstört werde, gibt. „Die zweite Stufe des Verfahrens zum
B-Plan Nummer 6 ,Campingplatz Krugsdorf‘ kann noch vor der
Sommerpause begonnen werden. Ausreichend Vorortgespräche
haben stattgefunden und zwanzig Träger öffentlicher Belange
haben ihre Mitwirkung schriftlich kundgetan“, sagte Planerin
Eveline Schütze vom Neubrandenburger Planungsbüro Schütze & Wagner. Noch seien Aussagen zur Fahrwegbeleuchtung
notwendig und insbesondere die Auflagen der Unteren Naturschutzbehörde zum FFH-Gebiet, nach dem Schutz seltener Vogelarten auf der Insel im Kiessee zu befolgen. Die Forstbehörde
verlangte eine Waldumwandlung. Auf rund 8.000 Quadratmeter
Fläche sollen heimische Bäume angepflanzt und der Waldrand
mit Sträuchern bepflanzt werden. Für den B-Plan stimmten vier
Gemeindevertreter, zwei dagegen. Die Einwohner der Gemeinde können diesen Plan während der vierwöchigen öffentlichen
Auslegung begutachten und Vorschläge einbringen. Noch in der
Vorbereitungsphase befindet sich das Sommerfest am 20. August
2011. Ein kleines Festkomitee soll ausloten, ob sich die Straßen
wieder am Straßensportfest, Pokalverteidiger ist die Zerrenthiner Straße, beteiligen wollen. Die „Dorfchaoten“, eine Musikund Comedygruppe ist mit ihrem unterhaltsamen Kleinkunstprogramm gern gesehen und auch von den Kindern wird ein kleines
Programm erwartet. Im nicht öffentlichen Teil wurde über Bauund Grundstücksangelegenheiten gesprochen.
Auch essbare Pilze können giftig sein!
(URT/Schrom). Peter Landrock, Pilzsachverständiger des Landkreises, schickte mir folgende Geschichte, die aus Dänemark
kommt, die Pilzsammler zur Kenntnis und als Warnung nehmen sollten.
Eine Pilzfreundin mit sehr guten Pilzkenntnissen fand bei einem
Spaziergang im Sommer 2010 Feld-Egerlinge (Agaricus carnpestris). Und nein, es waren keine Karbol-Egerlinge und schon gar
keine Weißen Knollenblätterpilze. Sie wusste auch, dass diverse
Champignons Schwermetalle aufnehmen oder sogar anreichern
können. Der Feld-Egerling allerdings nicht. Sie pflückte die Pilze, zumal sie frisch und ohne Maden waren und überdies zu den
unproblematischen und guten Speisepilzen zählen. Sie briet sie
und aß sie mit viel Vergnügen am gleichen Abend. Später wurde
ihr sehr übel. Sie bekam Durchfall, Erbrechen und Magenkrämpfe die ganze Nacht hindurch. Sie überlegte, ob sie den Rettungsnotdienst anrufen sollte, und glaubte zeitweilig sogar, sterben zu
müssen. Wenige Tage später besuchte sie die Stelle, an der sie
die Pilze gefunden hatte. Es war der Fureso Golfklub in Birkerod
(Dänemark). Der Gärtner, mit dem sie sprach, war gerade dabei,
vom Traktor aus eine Eisenverbindung in Pulverform über den
Golfplatz auszustreuen. Zuerst leugnete er, dass man Giftstoffe
verwende, musste dies dann aber zugeben, nachdem sie ihm erzählte, dass sie seinen Kollegen gesehen hatte, der im „Raumanzug” mit Flaschen auf dem Rücken den Golfplatz bespritzte.
Er erklärte, dass man ausnahmsweise eine Bewilligung erhalten
hatte, obwohl es eigentlich verboten ist, Gift zu spritzen. Er erwähnte auch, dass die Pilze absterben würden. Aber hier wuchsen die Pilze munter aus der vergifteten Erde hervor. Es gab auf
diesem Golfplatz weder Gänseblümchen noch Löwenzahn oder
andere Kräuter, auch keine Bienen, Schmetterlinge und andere
Insekten, nur „schönes“ grünes Gras.
Ein anderer Pilzsammler hat Feld-Egerlinge auf einem Friedhof
gefunden, sie zubereitet und verschmaust, mit furchtbarer Wir-
kung als Folge. Als er am nächsten Tag das Friedhofsbüro anrief,
erhielt er die Auskunft, dass man am Tag zuvor eine Mischung
aus Herbiziden, Insektiziden und Fungiziden über die Gräber versprüht habe. Auch ein Friedhof kann tödlich und gefährlich für
die lebenden Pilzsammler sein.
Peter Landrock: „Beachte nicht nur, welche Pilze Du sammelst,
sondern auch wo Du sie sammelst. Von Pilzsammlern mit ähnlichen Erfahrungen würde ich gerne hören und wissen, welche
Gifte versprüht werden“. „In Dänemark will man ab dem kommenden Herbst den Gebrauch von gefährlichen Mitteln verbieten“, informierte Rudolf Mayer aus Dänemark.
Störtebeker Gold „Der Schatz der Templer“
Fahrt zu den Störtebeker-Festspielen am 19.08.2011
(URT/PM). Der Dorfclub Rollwitz e. V. lädt zu einer gemeinsamen Fahrt zu den Störtebeker-Festspielen nach Ralswick
ein. Los geht es am Freitag, dem 19.08.2011 um 14.00 Uhr
ab der Bushaltestelle in der Dorfstraße Rollwitz. Der Preis
pro Person setzt sich wie folgt zusammen: Eintrittspreis: 19,80 €/
Erwachsenen, 13,50 €/Kinder (5–
15 Jahre). Busfahrt: 13,00 €/pro
Person. Abfahrt: 14.00 Uhr Bushaltestellen in Rollwitz/Schmarsow. Beginn: 20.00 Uhr. Rückfahrt: ca. 22.00 Uhr. Wenn Sie an
dieser Fahrt teilnehmen möchten,
Grit Schultz, Am Park 11, 17309
Rollwitz Telefon: 03973/212948
(Anrufbeantworter ist geschaltet!) oder 0160/99168496.
AMTSBLATT AMT UECKER-RANDOW-TAL	- 48 -	Nr. 07/2011
Jatznicker Bibliothek lädt
in die Räume der ehemaligen
Haupt- und Realschule ein.
Bullenreiten beim Country- und Westernfest in Waldeshöhe
(URT/Schrom). Der Festplatz in Waldeshöhe, das ist der Inbegriff für Kultur, Unterhaltung und Kommunikation rund um das
Jahr. So auch am 4. Juni 2011, als nach einjähriger Pause die Jatznicker Line Dancer e. V. ihr viertes Country- und Westerfest mit
rund 450 Gästen aus Nah und Fern feierten. „Bereits am frühen
Morgen waren wir auf den Beinen, um alles gut zu organisieren damit sich unsere Gäste und die Schausteller hier wohl fühlen“, sagte Vereinschefin Jutta Leu. Mit ihren Tänzen eröffneten
die Jatznicker das Fest. Auf dem Sportplatz oberhalb des Festplatzes zeigten Mitglieder des Reitvereins Rattey auf Haflingerund Quater Horse-Vorführungen hoch zu Ross Westernelemente,
Lassowerfen und eine Quadrille. Lea-Sophie Sohn (9) aus Bresewitz bei Anklam, die mit ihrer Oma das Fest besuchte, hatte viel
Spaß beim Bullenreiten. Eine gekonnte spontane Einlage gaben
die Wilsilkower Country-Ladys. Frischen Schwung brachten die
Tänzerinnen und Tänzer der Gruppe „INA“ aus dem polnischen
Goleniow mit ihren Volkstänzen in das Programm. Sie machten
sozusagen einen Gegenbesuch bei den Jatznicker Line Dancer,
die im November im Rahmen des EU-Projektes „Die Energie
des Tanzes“ in Goleniow weilten. Auf dem Programm u. a. Armbrust- und Gewehrschießen, Bierfassweitwurf, Hufeisenweitwurf, Whisky-Schupsen, Goldwaschen und das Wasserspiel bei
der Freiwilligen Feuerwehr Jatznick. Im Angebot Kaffee & Kuchen, Fischspezialitäten, Erbsen aus der Gulaschkanone, Leckeres vom Bäcker und immer wieder Musik und Tanz. Ein Dankeschön sagen die Besucher den Line Dancer und ihren Helfern.
Goldwäscher. Foto: Günter Schrom
Lea-Sophie beim Bullenreiten. Foto: Günter Schrom
Westernreiter zeigen eine Quadrille. Foto: Günter Schrom
Nr. 07/2011	- 49 -	„Dicke Qualle“ und „Flinke Forelle“
(URT/Schrom). Tolle Stimmung herrschte am Pfingstsonntag
auf dem Areal der Erdkuhle Jatznick. Neptunfest, organisiert
vom Restaurant Krause von Cindy und Stephan Radtke aus dem
OT Sandförde, war angesagt. Acht Mannschaften in jeweils zwei
Läufen in unterschiedlichen Schlauchbooten kämpften auf dem
150-Meter-Kurs bei günstigem Wind um den Sieg. Das Schlauchbootrennen, von den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Jatznick organisiert, gewannen Marcel Scholwin/Tom Grunow vor
Karsten Lieckfeldt/Nico Lau und Stefan Fröhlich/Dirk Heyden.
„Neptun, Neptun komm herbei!“, riefen die Kinder am Strand der
Erdkuhle, einem durch seine hohe Wasserqualität ausgezeichneten Badesee am Rande des Dorfes. Vom anderen Ufer aus dem
Schilf löste sich ein Boot, worauf Neptun (Arunas Vorrath) und
seinen Wassernixen den Kurs auf die Kinderschar nahmen. Unter
dem Beifall zahlreicher Gäste wurden zwölf Kinder, unter ihnen
Stella Vu, getauft, die den Namen „Ariel“ von Neptun urkundlich erhielt. Andere erhielten Namen wie „Schleimige Seegurke“, „Flinke Forelle“ oder „Dicke Qualle“. Viel Beifall erhielt
die Diensthundestaffel der Bundespolizeiinspektion Pasewalk,
die mit einem Belgischen Schäferhund, einem Holländischen
Schäferhund und einem Riesenschnauzer Elemente der Unterordnung und des Schutzdienstes vorführten. Einen Riesenschreck
bekam eine am Rande stehende Besucherin, als ihr ein „Räuber“
die Handtasche entriss und der wenige Meter durch den Belgischen Schäferhund gestellt werden konnte. Mit Bademoden aus
verschiedenen Jahrhunderten begeisterten die Models des Arbeitslosenverbandes Pasewalk. Musik wie „Schön ist die Liebe
im Hafen“ gab es zur passenden Mode, die die Zuschauer zum
Mitsingen und Mitschunkeln animierte, sodass der ganze Platz
bebte. Zum Tanzen waren auch die Kinder aufgefordert. Beifall
erhielt die dreijährige Lucia Müller aus Pasewalk für ihre ausdauernden Tänze auf dem Laufsteg, oft gemeinsam mit den Models
oder kleinen Tanzpartnern. Auf dem Platz eine Hüpfburg, Peters
Losbude war mit einem Bingo-Spiel dabei. Auf Quad’s- und kleinen Crossmaschinen des Schaustellers Peter Schmidt versuchten
sich zahlreiche Kinder auf dem Rundkurs. DJ Robert aus Berlin
sorgte für Stimmungsmusik und spielte am Abend für Jugendliche und jung gebliebene Erwachsene zum Tanz auf.
Kunst:Offen bei Joachim Manger in Bröllin
Neptun taufte Stella Vuh auf den Namen „Ariel“. Foto: Günter Schrom
Einige der Täuflinge stellten sich mit Neptun und seinem Gefolge zum
Erinnerungsfoto auf. Foto: Günter Schrom
Begeistert tanzten die Kinder auf dem Quadrat des „Laufsteges“ für die
Modenschau des Arbeitslosenverbandes. Foto: Günter Schrom
Bröllin/urb/gs. Joachim Manger ist Mitglied der Gruppe „TenPen-chii“ und zuständig für das Bauwesen im Vorstand des
Schloss Bröllin e. V. im OT Bröllin der Gemeinde Fahrenwalde
Die „Goldene Zukunftslinie“, ein von Joachim Manger geschaffenes
Objekt, steht in der Pasewalker Oststadt. Foto: Günter Schrom
Joachim Manger beim Anrühren der Farbe für Grundierungsarbeiten
am späten Pfingstmontag. Foto: Günter Schrom
AMTSBLATT AMT UECKER-RANDOW-TAL	- 50 -	unweit von Pasewalk. Schloss Bröllin hat Modellcharakter, da es
ein Kulturzentrum dieser Art, Größe und Zielsetzung in Mecklenburg-Vorpommern einzigartig ist. Das Kulturgut pflegt grenzüberschreitende Kontakte nach Polen, insbesondere zur Wojewodschaft Westpommern. Und dem KANA-Theater in Stettin.
Jährlich findet ein internationales Festival im Bereich der experimentellen Kunst auf dem Gutshof statt. „Ich bin zuständig
für interdisziplinäre Arbeiten, von der Stahlbildhauerei, der Objektkunst, als Bühnenbildner und für die Bühneninstallationen
für die Performancer, aber auch für die Regie in der Gruppe Ten
Pen Chii“, beschreibt Joachim Manger, das Urgestein auf dem
Kulturgut seine Aufgaben, seine Arbeit, die er sieben Mal in der
Woche, jeden Monat und seit über siebzehn Jahren mit ständig
neuen Ideen, sein Dasein. Ich treffe ihn in seiner Werkstatt am
späten Pfingstmontag an, als er Farbe für eine Grundierung für
ein künftiges Objekt anrührt. Manger ist Sammler, Sammler
von verschiedenen Materialien, die in seiner Werkstatt aufgestapelt auf die Verarbeitung warten. Die sich vielleicht auch insgeheim fragen, ob sie noch für die Kunst, für die goldenen Hände
des Künstlers zu gebrauchen sind. „Ich halte mir den Kopf frei
für die Gestaltung von neuen Ideen. Kunst und Kultur sind das
älteste Medium, die grenzenlos sind. Kunst ist der Nährboden
der Gesellschaft, der mir erlaubt ständig kreativ, ständig wach
zu sein. In meinem normalen Berufsleben war ich in vielen Berufen zuhause, bin dabei an meine Grenzen gestoßen, bis mich
die Muse geküsst hat“, sagte Manger. Die Inspirationen, die ihm
die Gesellschaft bietet sei die Landebahn für seine Ideen, sind
Reibungsflächen, um an einer Thematik, oftmals auch an verschiedenen Sachen parallel gleichzeitig, zu arbeiten, meinte Joachim Manger. Ein beredtes Beispiel ist seine 2006 geschaffene
„Goldene Zukunftslinie“, die im Park vor dem Cura-Seniorencentrum in der Pasewalker Oststadt einen festen Platz erhalten
hat und zum Nachdenken anregt. Am Tag der offenen Tür zur
landesweit organisierten KUNST:OFFEN Aktion stand er hunderten Besuchern Rede und Antwort zu seinen Kunstobjekten.
„Ich lerne ewig aus der Vergangenheit, um die Zukunft mit zu
gestalten. Ich habe immer Lust auf Unbekanntes“, konstatierte
der Künstler, der sich darüber freut, dass der Betrachter eines angefangenen Kunstwerkes sich noch nicht entscheiden kann über
das, was er in der Werkstatt des Künstlers gesehen hat. Joachim
Manger sorgt auf Schloss Bröllin immer für eine Überraschung.
Dorffest in Rollwitz
18.00 Uhr:	Fußball Rollwitzer Alte Herren – Pasewalker
18.45 Uhr:	FußballFrauen-Mix
20.30 Uhr:	Lagerfeuer
11.00 Uhr:	4. Rollwitzer Tauziehwettkampf um den Pokal
Infos u. Anmeldungen unter 03973/441631 (Petra Marquardt)
1100–14.30:	Tag der offenen Tür der Kita „Parkspatzen“
Spiel und Spaß für alle Kinder auf dem Gelände der Kita u. a. mit Hüpfburg, Kutschfahrten,
Kostenloses Profi – BULLRIDING für Jung und
Alt u. a. mit Kinderreitstufen, sanftes CowgirlReiten und Wettbewerbe für die harten „Kerls“,
mit 10-stufigen Steuereinheit, Zeitmessanlage und Moderation werden auch Wettbewerbe
durchgeführt. Die Siegerehrung findet abends
im Festzelt statt.
Ganztägig:	Ponyreiten mit den Reiterhof Lubahn, Trödelmarkt, Kinderkarussell, Süßwarenstand mit
Softeis, Greifer, Aktionen der Rollwitzer Landfrauen; Aktionen des Angelvereins
13.00 Uhr:	Vorführung des Vereins Deutsche Schäferhunde Pasewalk e. V.
ab 13.00 Uhr:	Kinderschminken und Ballonzauber mit „Happy Day“
14.00 Uhr:	Schlauchbootrennen auf dem Parkteich
Infos u. Anmeldungen zur Teilnahme unter
03973/441631 (Petra Marquardt)
15.00 Uhr:	Kinder-Mitmach-Disko mit „Happy Day“
17.00 Uhr:	Begrüßung der Gäste im Festzelt durch den
Bürgermeister; Programm der Rollwitzer Models „Ab Auf’s Amt“
20.00–3.00 Uhr:	Tanz bis in den Morgen mit DJ Sun & Co
11.00 Uhr:	Frühschoppen mit dem Vorpommerschen Blas­
orchester Pasewalk und leckeren Erbseneintopf
(Uhrzeiten entnehmen Sie bitte den Aushängen)
Juli:	Familiensportfest SV Blumenhagen
06.08.11:	Dorffest
16.07.11:	Aufarbeiten der alten Technik und Treckerfahrschule für Frauen bei der Schrauberbrigade Brietzig e. V.
30.07.11:	Sommerfest
Schloss Bröllin:
01.–10.07.11:	Internationales Jugendprojekt „GOOD
THINGS?“ mit 50 Jugendlichen aus Ungarn,
Lettland, der Slowakei, Estland, Polen und der
Region Uecker-Randow. Öffentliche Performance – in eigener Regie und Verantwortung
konzipiert – am Freitag, den 08.07.2011, um
20.00 Uhr. Der Eintritt beträgt 1,00 €.
30.07.11, 20 Uhr:	Work-in-progress-Aufführung: Im Rahmen des
„artist-in-residence“-Programms des schloss
bröllin e. V. erarbeitet Marcela Giesche zusammen mit der Tänzerin Siri Clinckspoor
ein tänzerisches Duett mit dem Arbeitstitel
„Vertigo“.
06.08.11:	Sommerfest in Waldeshöhe
OT Groß Spiegelberg
23.07.11, 18 Uhr:	Sommerfest mit dem KSV auf dem Festplatz
Nr. 07/2011	- 51 -	Gemeinde Krugsdorf
Juli:	Beachparty im Strandbad
22.–24.07.11:	Reitturnier in Rothenburg
05.–07.08.11:	Dorffest in Rollwitz
19.08.11:	Fahrt zu den Störtebeker-Festspiele
01.10.11:	Radtour mit dem Kulturverein Schmarsow
03.12.11:	Weihnachtsmarkt in Rollwitz
17.12.11:	Weihnachtsmarkt in Schmarsow
09.07.11:	Sommerfest mit dem Dorfklub in Uhlenkrug
23.07.11:	Feuerwehrfest in Viereck auf dem Sportplatz
27.–31.07.11: Horsecamp auf Gut Borken
09.07.11:	Alte Herren Fußballturnier in Rossow
09.07.11:	Grillnachmittag mit der Volkssolidarität
30.07.11:	Grillabend des Anglervereins
03.09.11:	Erntefest in Schönwalde
Sommerfest mit einer Einhundertjährigen
(URT/Schrom). Sie ist auch nach einhundert Jahren noch gut
auf den Beinen – die Freiwillige Feuerwehr Zerrenthin mit ihren 38 aktiven Kameraden, darunter zwölf Frauen, unter Wehrführer Klaus-Dieter Wolfgram. Zum 100. Geburtstag war am 25.
Juni 2011 ein großes Sommerfest angesagt. Kameraden der Feuerwehren mit ihrer Technik aus Rossow, Polzow, Torgelow, Koblentz, Viereck, Borken, Rollwitz, Krugsdorf, Pasewalk, Jatznick
und Dedelow aus dem Brandenburgischen und die Schalmeienkapelle aus Penkun unter Leitung von Werner Helbig brachten ihren Zerrenthiner Kameradinnen und Kameraden ihre Reverenz im
Festumzug, die die Entwicklung der Feuerwehren in der Region
von den Anfängen mit historischen Handspritzen bis in die Gegenwart mit modernster Löschtechnik darstellte. Zuvor gab es am
Vormittag eine praktische Einsatzübung mit historischer und moderner Technik unter Einsatzleiter Tino Harke, an der sich Wehren
aus Zerrenthin, Pasewalk, Jatznick, Krugsdorf und Koblentz bei
der Rettung von Menschen aus einem brennenden Wohnhaus beteiligten. Zwei Pferdegespanne zogen Lafetten, auf denen Handdruckspritzen u. a. aus dem Jahre 1921 befestigt waren und mit
denen Kameraden ein Feuer in einer brennenden Hütte löschten.
Bekannt ist das Gründungsjahr der Feuerwehr nur aufgrund einer
Urkunde, ausgestellt für das Gründungsmitglied Paul Bischoff. Er
erhielt diese am 11. Januar 1931 für seine 20-jährige Treue zur
Löschtruppe. Noch heute befindet sich diese Urkunde im Besitz
der Nachfahren der Familie, bei Roland Bischoff. „Die Zerrenthiner Feuerwehr ist 1921 Gründungmitglied des Feuerwehrverbandes im damaligen historischen Landkreis Prenzlau. Im Jahre 1924
und 1936 haben in Zerrenthin Verbandstage stattgefunden“, weiß
Einhart Brosinski, Amtswehrführer aus dem Amt Brüssow zu berichten, der fach- und sachgerecht die Kommentierung des Festumzuges, neben Roland Bischoff, begleitete. „In diesem Jahr hat
unsere Wehr bisher vier Einsätze zu verzeichnen“, weiß Wehrführer Klaus-Dieter Wolfgram, der seit 2000 die Wehr leitet, zu berichten. Seine Vorgänger im Amt waren Tischlermeister Zimmermann und zwischen dem I. und II. Weltkrieg Wehrführer Höppner.
Nach 1945 übernahmen Wilhelm Bischoff bis Ende der 50er Jahre,
anschließend bis Mitte der 60er Jahre Gustav Mihr das Amt. Ab
Mitte der 60er Jahre bis 1986 führte Willi Zimmermann und von
1986 bis 2000 Erwin Zarnstorf die Feuerwehr. Nach dem großen
Festempfang am 14. Januar anlässlich des 100. Geburtstags der
Freiwillige Feuerwehr Zerrenthin ging es beim Sommerfest hoch
her. Die rund 70 Wehrmitglieder hatten das Sommerfest gut vorbereitet. Bereits am Freitag, dem 24. Juni, um 19.00 Uhr gab es
einen großen Fackelumzug an der „Schapwasch“ mit Lagerfeuer
und Discomusik. Nach dem großen Festumzug unterhielten unter
Historische Handdruckspritzen im Einsatz. Foto: Günter Schrom
Die Pasewalker Drehleiter im Einsatz. Links im Bild erreichen die Zerrenthiner Kameraden mit ihrer Steckleiter die Brandstelle. Foto: Günter Schrom
Historische Feuerwehrtechnik, wie hier aus Rossow, im Festumzug.
AMTSBLATT AMT UECKER-RANDOW-TAL	- 52 -	Blaulicht soweit das Auge reichte. Moderne Technik, wie die aus Jatznick, brachten die Kameraden mit zum Festumzug. Foto: Günter Schrom
anderem die Mönkebuder Musikanten, die Penkuner Schalmeienkapelle und die Diensthundestaffel der Bundespolizei die Besucher. Viel Spaß gab es mit Helga Hahnemann-Doubel und Roger
Whittaker-Doubel. Der Tanz ab 20.00 Uhr ging bis in die Morgenstunden. Am Sonntag begann der Tag mit einem Gottesdienst
und dem Frühschoppen. Am Nachmittag spielten die Kürassiermusikanten auf, gab es einen Auftritt der Borkener Laienspielgruppe,
der Strasburger Sangesbrüder und ein Helene-Fischer-Double. „Ich
bedanke mich bei den Kameradinnen und Kameraden der Wehr,
bei allen Helfern sowie bei den Teilnehmern am Festumzug für die
gute Vorbereitung und Durchführung unseres Sommerfestes und
wünsche allen Feuerwehrleuten, dass sie immer gesund von ihren
Einsätzen zurück kommen“, sagte Bürgermeisterin Heike Lemke.
Aufgabe, den Brandschutz vor Ort zu gewährleisten. Demzufolge sollen auch die Kameraden dieser Wehren über den Erhalt der
Kreisfeuerwehrzentrale und der Geschäftsstelle entscheiden. Das
ist nicht die Aufgabe des Ministers“, sagte Lorenz Caffier. „Das
ist, neben den Wünschen für eine gesunde Heimkehr nach den
Einsätzen mit dem neuen Fahrzeug an meine Jatznicker Kameradinnen und Kameraden, der schönste und wichtigste Satz aus
ihrem Munde, Herr Minister“, sagte Kreisbrandmeister Marko
Stange. Gemeindewehrführer Oberbrandmeister Marcel Lichtnow bedankte sich im Namen der vierundzwanzig aktiven Kameradinnen und Kameraden, der zwölfköpfigen Reserveabteilung,
den acht Mitgliedern der Ehrenabteilung und nicht zuletzt im Namen der zwölf Mitglieder der Jugendfeuerwehr beim Minister und
bei den anwesenden Gemeindevertretern für ihre Unterstützung.
„Jetzt erfüllen wir die Mindeststärkenvorschrift, die vorschreibt,
dass ein LF 16/12 zum Bestand einer Stützpunktfeuerwehr gehört“, konstatierte Lichtnow. Laura Winkler von der Bellinger
Jugendwehr überreichte den Jatznicker Kameraden eine Zeichnung mit den Unterschriften der Kameradinnen und Kameraden
der Bellinger Wehr, die zur Gemeindefeuerwehr Jatznick gehört.
Nach dem deftigen Gulasch aus der Pasewalker Gulaschkanone,
das die Kameraden Manfred Scheiwe und Günter Fielitz kreierten wurde bis in die späten Abendstunden gefeiert.
Feuerwehr Jatznick wieder voll einsatzbereit
(URT/Schrom). Mit der symbolischen Schlüsselübergabe für das
Löschgruppenfahrzeug vom Typ LF 16/12, Baujahr 1996, aus
dem Bestand der Schule für Brand- und Katastrophenschutz des
Landes Mecklenburg-Vorpommern in Malchow (Müritzkreis),
am 4. Juni 2011 durch den Innenminister des Landes Lorenz Caffier (CDU) an den Jatznicker Bürgermeister Peter Fischer (Bürgerbündnis) ist die Jatznicker Stützpunktfeuerwehr wieder einsatzbereit. Eine Zugabe in Form eines Navigationsgerätes erhielt
der Maschinist, Löschmeister Torsten Meyer, seit neunzehn Jahren in der Wehr, vom Minister. Es bedurfte einen langen Weg,
bis das Fahrzeug im Jatznicker Gerätehaus ankam. Letztendlich
erhielt die Gemeinde Jatznick den Zuschlag aus einer Reihe von
Bewerbern. Die Kameraden der Wehr stellten den Antrag an die
Gemeindevertreter, die das Geld aus der Investitionspauschale
bewilligten. Danach passierte der Antrag das Amt Uecker-Randow-Tal, das Landratsamt, in dem sich Dirk Wieczorek, Mitarbeiter im Sachbereich Abwehrender Brandschutz und danach die
Landtagsabgeordnete Beate Schlupp (CDU) für den Erhalt des
Zuschlags stark machten. Das Fahrzeug führt 1.300 Liter Wasser mit, verfügt u. a. über die Ausrüstung zur technischen Hilfeleistung und über einen Beleuchtungssatz zur Ausleuchtung der
Einsatzstelle. „Die Zuführung des Löschgruppenfahrzeuges ist
ein wichtiger Schritt zur Stabilisierung unserer Stützpunktfeuerwehr, die an der B109, auf der Autobahn und den angrenzenden
umfangreichen Waldgebieten zum Einsatz kommt. Aufgrund unserer schwachen Grundausstattung können wir es uns nicht leisten, weite Wege zur Wartung und Pflege unserer feuerwehrtechnischen Ausrüstung und für die Ausbildung unserer Kameraden
zu fahren. Wir brauchen weiterhin auch bei einer Kreisgebietsreform die Kreisfeuerwehrzentrale mit ihrer Ausstattung“, sagte
Bürgermeister Fischer. „Die Freiwilligen Feuerwehren haben die
Das lange erwartete Einsatzfahrzeug LF 16/12. Foto: Günter Schrom
Minister Lorenz Caffier überreicht an Löschmeister Torsten Meyer ein
Navi-Gerät. Foto: Günter Schrom
Jatznicker Kicker gewinnen
Pokal des FV Aufbau
(URT/Heiser/Schrom). Sechzehn Mannschaften spielten am 17.
Juni 2011 beim 14. Mitternachtsturnier in vier Staffeln auf dem
Sportplatz um den Pokal des FV Aufbau Jatznick. Mit einbrechender Dunkelheit zog Kälte auf das Spielfeld, machte der Tau
den Rasen rutschig und den Ball unter dem Flutlicht schnell. Am
Spielrand fröstelten die Schlachtenbummler, unter ihnen viele
Nr. 07/2011	- 53 -	Bräute der Spieler, auch den Kickernachwuchs an der Hand oder
im Sportwagen abgelegt, und feuerten ihre Mannschaften immer
wieder an. Bei den harten aber fairen Spielen fielen insgesamt 140
Tore. „Ich musste einigen Mannschaften absagen, da wir mit sechzehn Mannschaften bis Mitternacht unser Turnier beenden wollten“, sagte Organisator und Turnierleiter Wolfgang Born. Bereits
in den Staffelspielen blieben beide Jatznicker Teams unbesiegt.
Die Truppe der Ehemaligen zog durch Siege über Remos Pasewalk (4:1), Atzen Ferdinandshof (2:0) und Fortuna Heinrichswalde (3:0) ins Finale. Die Aufbau-Formation war im Achtelfinale
für Rohrteich Prenzlau eine Nummer zu groß (4:0). Danach eliminierte Aufbau zwei Mitkonkurrenten auf den Turniersieg: Zuerst schlug man im Viertelfinale Pommern Pasewalk mit 3:1 im
Neunmeterschießen; im Halbfinale die bis dahin fünfmal siegreichen Rotlicht-Kicker aus Neubrandenburg (unter anderem 4:0
gegen Blau-Weiß Leopoldshagen) mit 3:2. Im Finale hatten die
Kicker, die sich stets zum Vereinshöhepunkt des Jahres treffen,
die größeren Kraftreserven und gewannen mit 3:1 den Pokal der
14. Auflage. Turnierplatz drei sicherte sich das Rot-Licht-Team
mit einem ungefährdeten 4:1-Erfolg über Fortuna Heinrichswalde. „Viel Lob gab es für die die gute Organisation von Wolfgang
Born und seinen Helfern“, sagte Horst Heiser. In den interessanten Staffelspielen trennte sich der Spreu vom Weizen. Hier dominierten die Jatznicker Kicker, Leopoldshagen, Aufbau Jatznick
und die Rotlicht-Kicker, die in zwei Spielen acht Tore erzielten.
Staffel I: Mühlenwind Woldegk-Jatznicker Kicker 1:2, Mühlenwind Woldegk–Blue Kicker Neubrandenburg 1:2, Mühlenwind
Woldegk–Pommern Pasewalk 1:3, Blue Kicker–Pommern Pasewalk 1:1, Jatznicker Kicker–Pommern Pasewalk 1:0, Jatznicker
Kicker–Blue Kicker 0:0.
Staffel II: BElf–Remos Pasewalk 2:0, BElf–Blau-Weiß Leopoldshagen 2:1, BElf–Fortuna Heinrichswalde 0:1, Leopoldshagen–Heinrichswalde 0:0, Remos–Heinrichswalde 1:2, Remos–
Leopoldshagen 0:2.
Staffel III: Einheit Ueckermünde–Rohrteich Prenzlau 2:0, Rotlicht-Kicker Neubrandeburg–Rohrteich 5:0, Rotlicht-Kicker–Einheit Ueckermünde 3:0, Forst Torgelow-Rotlicht Kicker 0:4, Forst
Torgelow-–Einheit Ueckermünde 1:2, Forst Torgelow–Rohrteich
Prenzlau 2:1.
Staffel IV: Hornets Wesenberg–Aufbau Jatznick 0:4, HornetsWilde Kerle Ueckermünde 5:0, Hornets–Atzen Ferdinandshof
2:2, Wilde Kerle–Atzen 1:1, Aufbau Jatznick–Atzen 1:0, Aufbau
Jatznick–Wilde Kerle 6:1
„Es waren faire Spiele mit Spielwitz und Können und eine sehr gute
Beteiligung. Ich bedanke mich bei den Spielern, bei den Schiedsrichtern Lutz Wittmann, Bernd Roloff, Nico Barz und Uwe Barz, bei
der Versorgungsgruppe, bei André Schmohl und Jana Mietzsch, die
mit für die Organisation verantwortlich zeichneten sowie bei Martin
Köpsel aus Schönwalde für die Beschallung“, sagte Wolfgang Born.
Die Jatznicker Kicker (Mitte) gewannen vor Aufbau Jatznick (links) und den Rotlicht-Kickern aus Neubrandenburg das 14. Mitternachtsturnier.
Gelungenes Sportfest in Rollwitz
(URT/G. Schulz). Das traditionelle Sportfest in Rollwitz am 17.
und 18. Juni 2011 war wieder eine gelungene Veranstaltung. Am
Freitag wurde mit einem Spiel der Alten Herren begonnen. Das
schöne Abendwetter lud viele Zuschauer ein. Am frühen Samstagmorgen schauten die Aktiven besorgt auf die Regenwolken,
aber nach den vielen verregneten Sportfesten der letzten Jahre
hatte diesmal Petrus ein Einsehen und bescherte Rollwitz schönes Wetter. So konnten die Fußballspiele und das Volleyballtur-
Jatznicker Schützengilde 1993 e.V.
Jeden Sonntag: Trainingsschießen von 9.00 bis 12.00 Uhr auf
dem Vereinsschießstand der Gilde
23.07.11, 10.00 Uhr: Sommerfest der Jatznicker Schützengilde 1993 e. V.
nier mit zahlreichen Mannschaften aus Nah und Fern beginnen.
Alle hatten an diesem Tag Spaß am Sport und der Geselligkeit.
Am Abend wurde im Festzelt fleißig bis in die Morgenstunden
getanzt. Der SV Rollwitz ’68 e. V. möchte sich auf diesem Wege
bei allen Aktiven, Helfern, der Gemeinde Rollwitz und natürlich
den Sponsoren herzlich für ihre Unterstützung bedanken, ohne
die so ein Fest nicht durchführbar wäre. Der nächste Höhepunkt
der Gemeinde Rollwitz ist das Dorffest vom 5.-7. August 2011.
SV Aufbau Jatznick
29.07.–31.07.11: Fußballtage in Jatznick
PASEWALKER NACHRICHTEN	- 54 -	– Gewerbliche Anzeige –	Nr. 07/2011
Nr. 07/2011	– Gewerbliche Anzeige –	- 55 -	PASEWALKER NACHRICHTEN
PASEWALKER NACHRICHTEN	- 56 -	– Gewerbliche Anzeige –	Nr. 07/2011
/pas_2011_Ausgabe_07
http://www.schibri.de/pdf/pas/pas_2011_Ausgabe_07.pdf

References: § 10
 § 5
 § 215
 § 215
 § 215
 § 214
 § 214
 § 214
 § 214
 § 44
 § 44
 § 2
 § 2
 § 132
 § 5
 § 4
 § 30
 § 2
 § 5
	§ 10
 § 34
 § 3
 § 4
 § 47
 § 46
 § 67
 § 40
 §11