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Timestamp: 2019-04-22 15:59:03+00:00

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Landesmedienanstalt Saarland - Glossar der LMS — Buchstabe R
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Glossar der LMS — Buchstabe R
Preis­nach­lass, den die Medi­en den Wer­bung Trei­ben­den für die Abnah­me bestimm­ter Volu­mi­na an Werbeplätzen/‐zeiten gewäh­ren.
Radio Data Service ->RDS
The Radio Group GmbH mit Sitz in Kai­sers­lau­tern ist ein 2001 gegrün­de­tes Unter­neh­men, das unmit­tel­bar oder mit­tel­bar Betei­li­gun­gen an einer Viel­zahl von loka­len Hör­funk­sen­dern im Saar­land (Radio Hom­burg, Radio Mer­zig, Radio Neun­kir­chen, Radio Saar­brü­cken) und ande­ren deut­schen Bun­des­län­dern hält.
Link: www.radiogroup.de
Funk­ruf­dienst; Emp­fang von Mit­tei­lun­gen (Töne, Licht­si­gna­le, alpha­nu­me­ri­sche Nach­rich­ten) per Funk. Die minia­tu­ri­sier­ten Emp­fän­ger haben die Grö­ße einer Ziga­ret­ten­schach­tel oder einer Arm­band­uhr.
Der Radio­play­er Deutsch­land bün­delt seit Ende 2014 die Radio­pro­gram­me, Web­ra­di­os und Pod­casts aller betei­lig­ten Sen­der auf einer Platt­form – vom Lokal­ra­dio bis hin zu lan­des­wei­ten Pro­gram­men. Vor­bild ist der Radio­play­er UK in Groß­bri­tan­ni­en. Das Pro­jekt soll kei­ne Exklusiv‐Veranstaltung von Pri­vat­ra­di­os sein, son­dern auch ARD‐Anstalten offen­ste­hen. Wer als Sen­der beim Radio­play­er teil­neh­men möch­te, muss die Lizenz einer Lan­des­me­di­en­an­stalt haben oder einer ARD‐Anstalt ange­hö­ren und zudem in der ->MA aus­ge­wie­sen wer­den. Für den Betrieb der Platt­form zah­len die Sen­der abhän­gig von ihrer Reich­wei­te.
Link: www.radioplayer.de
Lan­des­wei­te pri­va­te Hör­funk­wel­le für das Saar­land mit Lizenz der ->LMS, gestar­tet am 31.12.1989, sen­det rund um die Uhr auf UKW aktu­el­le Pop‐Hits sowie Infor­ma­tio­nen aus dem loka­len und regio­na­len Bereich.
Spe­zi­el­ler radio‐orientierter Text­dienst, der im RDS (ana­log) oder im PAD (digi­tal) par­al­lel zur Musik aus­ge­strahlt wird und z. B. Nach­rich­ten­mel­dun­gen oder auch musik­be­zo­ge­ne Infor­ma­tio­nen (TTA) beinhal­ten kann.
Zwi­schen­spei­cher eines Com­pu­ters, in den Daten gela­den wer­den kön­nen. Die­se Daten gehen beim Aus­schal­ten des Com­pu­ters – im Unter­schied zu Daten auf der Fest­plat­te – ver­lo­ren.
Aus den Begrif­fen „ran­som“ (zu deutsch: Löse­geld) und ->Mal­wa­re zusam­men­ge­setz­te Bezeich­nung für Com­pu­ter­pro­gram­me, mit­tels derer ein Ein­dring­ling pri­va­te Daten (z. B. Word‐ oder Excel‐Dokumente) auf einem frem­den Com­pu­ter ver­schlüs­seln kann. Für die Über­mitt­lung des Dekodier‐Programms wird sei­tens des Ein­dring­lings dann ein (Löse‐) Geld­be­trag gefor­dert.
engl.: rate — Anteil, Rate, Gewicht. ->Ein­schalt­quo­te bei Pro­gram­men.
RBÜ ->Berner Übereinkunft zum Schutz von Werken der Literatur und Kunst
RDS (Radio Data Service)
Euro­pa­wei­tes Ver­fah­ren zur par­al­le­len Über­tra­gung von pro­gramm­be­glei­ten­den Daten bei der ana­lo­gen Radio­aus­strah­lung (z. B. UKW). Die über­tra­ge­nen Daten wer­den in soge­nann­ten RDS‐Dienstklassen vor­ab spe­zi­fi­ziert, z. B. Ver­kehrs­durch­sa­gen (TMC‐Traffic Mes­sa­ge Chan­nel), Pro­gramm­ken­nung (PS‐Programm Ser­vice Name), alter­na­ti­ve Fre­quenz­lis­te (AF‐Alternative Fre­quen­ci­es List), Radio­text (RTX bzw. RT) etc.
Ein eng­li­sches Syn­onym für die ->Netto‐Reichweite einer Sen­dung oder (Werbe‐) Kam­pa­gne.
Ver­fah­ren, Pro­gramm und neu­er­dings Plug‐ln der Fir­ma Real­Me­dia, das es ermög­licht, Töne in Echt­zeit (z.B. Radio) via ->Inter­net zu über­tra­gen.
Bezeich­nung eines ech­ten Namens in einem Kom­mu­ni­ka­ti­ons­sys­tem. Gegen­teil ist ->Pseud­onym.
Mar­ken­na­me und zugleich Technologie‐Verfahren, das 1997 von der Fir­ma Real Net­works prä­sen­tiert und mit dem stark kom­pri­mier­te Video­da­ten als Strea­ming Video über­tra­gen wer­den kön­nen. Bei die­sem Ver­fah­ren muss nicht mehr dar­auf gewar­tet wer­den, bis die gesam­te Video­da­tei gela­den ist. Nach Anfor­de­rung einer Real Video‐Datei kön­nen schon nach kur­zer Zeit die ers­ten Video­bil­der betrach­tet wer­den; eine Real Video‐Datei wird grund­sätz­lich nicht zum kom­plet­ten Down­load ange­bo­ten, d.h. nach der Über­tra­gung ver­bleibt im Nor­mal­fall kein Dupli­kat des Video­clips beim Benut­zer.
Reality‐Show ->scripted reality
Die­ses Recht inner­halb der Infor­ma­ti­ons­ge­sell­schaft soll gewähr­leis­ten, dass digi­ta­le Infor­ma­tio­nen mit einem Per­so­nen­be­zug nicht dau­er­haft zur Ver­fü­gung ste­hen. Am 13. Mai 2014 ent­schied der Euro­päi­sche Gerichts­hof (EuGH) in Aus­le­gung der ->Richt­li­nie 95/46/EG, dass Per­so­nen unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen die Til­gung von Links mit auf sie bezo­ge­nen Daten, zum Bei­spiel auf alte Pres­se­ar­ti­kel mit nicht mehr aktu­el­len oder rele­van­ten Infor­ma­tio­nen, aus den Ergeb­nis­lis­ten von ->Such­ma­schi­nen wie Goog­le ver­lan­gen kön­nen. Bei Per­so­nen des öffent­li­chen Lebens gilt dies nur ein­ge­schränkt, hier muss zwi­schen ihrem per­sön­li­chen Recht und dem Recht der Öffent­lich­keit auf Zugang zu Infor­ma­tio­nen abge­wo­gen wer­den.
Wer­be­ge­stal­tung im Inter­net, bei der Ver­gleich­bar mit Insel­an­zei­gen im Print­be­reich die Wer­be­bot­schaft direkt im redak­tio­nel­len Umfeld der Web­sites plat­ziert wird. Dadurch kön­nen eine erhöh­te Auf­merk­sam­keit für die Wer­be­bot­schaft beim Nut­zer und gute Respon­se­ra­ten für den Wer­be­kun­den erzielt wer­den.
Eine Um‐ oder Wei­ter­lei­tung im Rah­men von Infor­ma­ti­ons­sys­te­men, ins­be­son­de­re im Inter­net, bei der ein ->Hyper­link (oder sons­ti­ger Link) selb­stän­dig vom Sys­tem ver­folgt wird.
Über­fluss an Infor­ma­tio­nen, Daten, die kei­nen zusätz­li­chen Infor­ma­ti­ons­ge­halt besit­zen.
Eine Refe­renz bezeich­net all­ge­mein den Ver­weis (Zei­ger) auf eine bereits vor­han­de­ne Instanz, um sie mit allen Eigen­schaf­ten ein wei­te­res Mal zu ver­wen­den.
Brow­ser­be­fehl, der einen Neu­auf­bau der dar­ge­stell­ten Sei­te bewirkt.
Regionalfensterprogramm
Auch Fens­ter­pro­gramm oder Regio­nal­fens­ter. Ein zeit­lich und räum­lich begrenz­tes Fernseh‐ oder Hör­funk­an­ge­bot mit im wesent­li­chen regio­na­len Inhal­ten, für des­sen Aus­strah­lung die Sen­der­ket­te des jewei­li­gen Gesamt­pro­gramms aus­ein­an­der­ge­schal­tet wird.
Staat­li­che Maß­nah­men zur Ver­hal­tens­be­ein­flus­sung von wirt­schaft­li­chen, gesell­schaft­li­chen, kul­tu­rel­len oder sons­ti­gen Akteu­ren mit dem Ziel der För­de­rung gewünsch­ter bzw. der Kor­rek­tur oder Ver­mei­dung uner­wünsch­ter Ergeb­nis­se des frei­en Spiels der Kräf­te.
RegTP (Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post) ->BNetzA
Bezeich­nung des Gebiets, der Haus­hal­te oder Per­so­nen, die ein Medi­um oder ein ein­zel­nes Fernseh‐ oder Hör­funk­pro­gramm zu einer bestimm­ten Zeit erreicht. Unter­schie­den wer­den die ->tech­ni­sche Reich­wei­te auf der Empfänger‐ wie Sen­der­sei­te und die tat­säch­li­che Zuhörer‐/Zuschauerresonanz.
Über­ar­bei­tung eines Pro­dukts, Unternehmens‐ oder Wer­be­auf­tritts
Bezeich­net die Zuver­läs­sig­keit und Mess­ge­nau­ig­keit eines ange­wand­ten Mess­ver­fah­rens z.B. im Bereich der Medi­en­nut­zungs­for­schung.
Brow­ser­be­fehl, der die aktu­el­le ->Web­site erneut von einem ->Ser­ver anfor­dert.
Über­ar­bei­tung eines Pro­dukts, Unter­neh­mens oder Wer­be­auf­tritts.
->Ser­ver, der ->eMail anonym wei­ter­sen­det. Remai­ler löschen dazu die Absen­der­adres­se einer ->eMail vor dem Wei­ter­sen­den. Um Über­wa­chungs­ver­su­chen, z. B. sei­tens staat­li­cher Behör­den, zu ent­ge­hen, wer­den übli­cher­wei­se kei­ne Daten über ein­ge­gan­ge­ne ->eMails gespei­chert. Zusätz­lich kön­nen ->eMails mit dem ->PGP‐Schlüssel des ->Ser­vers kodiert wer­den, der die emp­fan­ge­nen
->eMails nach der ->Deko­die­rung in zeit­lich unge­ord­ne­ter Fol­ge wei­ter­sen­det.
Son­der­wer­be­form zur Erhö­hung der Wer­be­wir­kung. Nament­lich durch Wer­be­spot im Rund­funk, auf den wenig spä­ter ein wei­te­rer vom glei­chen wer­be­trei­ben­den folgt oder durch erneu­ten Hin­weis auf den Spon­sor im Anschluss an die Wer­bung [z.B. „Und jetzt wei­ter­hin viel Spaß mit …“].
Das Arbei­ten auf einem ent­fernt ste­hen­den Com­pu­ter unter Benut­zung eines
->Pro­to­kolls und ->Netz­wer­kes. Der loka­le Com­pu­ter ver­hält sich dabei so, als wäre er direkt an dem ->Remote‐Computer ange­schlos­sen.
Ant­wort auf eine E‐Mail oder auf einen Bei­trag in einem Online‐Forum.
Infor­mie­ren­de, ereig­nis­be­ton­te, leb­haf­te jour­na­lis­ti­sche Dar­stel­lungs­form, in die per­sön­li­che Ein­drü­cke und Wer­tun­gen ein­flie­ßen.
Bezeich­net auch im Bereich der Medi­en­nut­zungs­for­schung die Über­ein­stim­mung von Stich­pro­be und Grund­ge­samt­heit in allen rele­van­ten Struk­tur­merk­ma­len.
Reak­ti­on von Ziel­grup­pen auf eine Wer­be­maß­nah­me bei direk­ter Anspra­che z.B. durch Online‐Werbung.
Ressourcen (Betriebsmittel)
All­ge­mein alle zu einem Daten­ver­ar­bei­tungs­sys­tem gehö­ren­de Hard‐ und Soft­ware­kom­po­nen­ten, z. B. die in einem Com­pu­ter ein­ge­bau­te Fest­plat­te und der ange­schlos­se­ne Dru­cker sowie die ver­füg­ba­ren Kapa­zi­tä­ten an Arbeits‐ und Fest­plat­ten­spei­cher.
In der Kom­mu­ni­ka­ti­ons­wis­sen­schaft gilt als Rezi­pi­ent der Emp­fän­ger in einem Kom­mu­ni­ka­ti­ons­pro­zess als Gegen­stück zum Sen­der, der Kom­mu­ni­ka­tor genannt wird. Der Rezi­pi­ent ist also die­je­ni­ge Per­son, die sich infor­mie­ren will oder infor­miert wer­den soll.
Radio Frequen­cy IDent­i­fi­ca­ti­on (engl. für Funkfrequenz‐Identifizierung) ist eine Tech­no­lo­gie, um Daten berüh­rungs­los und ohne Sicht­kon­takt lesen und spei­chern zu kön­nen. RFID‐Systeme eig­nen sich grund­sätz­lich über­all dort, wo auto­ma­tisch gekenn­zeich­net, iden­ti­fi­ziert, regis­triert, gela­gert, loka­li­siert oder trans­por­tiert wer­den soll. Die Tech­no­lo­gie kommt bei Mil­li­ar­den von Chips zu Ein­satz und wird mit Blick auf Gefah­ren des Ver­lus­tes der infor­ma­tio­nel­len Selbst­be­stim­mung kri­ti­siert.
In Abgren­zung von ->Rund­funk draht­lo­se Über­tra­gungs­stre­cke für das Aus­strah­len elek­tro­ma­gne­ti­scher Wel­len durch Richt­strah­ler (Para­bol­an­ten­nen), die gezielt (gerich­tet) auf gleich­ar­ti­ge Emp­fangs­an­ten­nen sind.
bin­den­de Rechts­vor­schrift der Euro­päi­schen Uni­on (EU), die von deren Mit­glied­staa­ten, so auch der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land, in bundes‐ oder lan­des­recht­li­che Rege­lun­gen umge­setzt wer­den müs­sen. Für den Rund­funk gibt es neben der ->AVMD‐Richtlinie wei­te­re Richt­li­ni­en, die ihn zumin­dest in Teil­be­rei­chen betref­fen, zum Bei­spiel die Richt­li­nie zur Öff­nung der Kabel­fern­seh­net­ze für die Ein­brin­gung von Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­diens­ten oder die Richt­li­nie über die Anwen­dung von Nor­men für die Über­tra­gung von Fern­seh­si­gna­len. Für das Inter­net ver­dient die sog. E‐Commerce‐Richtlinie beson­de­re Beach­tung. Auch das ->Urhe­ber­recht hat durch Richt­li­ni­en der EU eine gesamt­eu­ro­päi­sche Har­mo­ni­sie­rung erfah­ren.
RIFF (Resource Interchange File Format)
Datei­for­mat zur Spei­che­rung von ->Multimedia‐Daten, das 1991 von Micro­soft und IBM ent­wi­ckelt wur­de. RIFF‐Dateien kön­nen sehr unter­schied­li­che Daten ent­hal­ten, z. B. ->Bit­maps, Audio‐ und Video­da­ten oder ->RTF‐Texte.
RIPE (Reseaux IP Européenne)
Zusam­men­schluss euro­päi­scher Net­ze, wel­che die ->TCP/IP‐Protokollfamilie ver­wen­den.
Das RIPE Net­work Coor­di­na­ti­on Cent­re (RIPE NCC) ist eine unab­hän­gi­ge, non‐profit‐Mitgliederorganisation, die die Infra­struk­tur des Inter­net durch tech­ni­sche Koor­di­na­ti­on im Dienst­leis­tungs­be­reich unter­stützt.
Link: www.ripe.net
Ein Robot (oder abge­kürzt bot) ist ein Com­pu­ter­pro­gramm, das weit­ge­hend auto­nom stän­dig glei­chen, sich wie­der­ho­len­den Auf­ga­ben nach­geht. Beson­ders in zwei Berei­chen wer­den Robots häu­fig ein­ge­setzt: im ->Chat und bei den
->Such­ma­schi­nen im ->WWW. Beim ->Chat über­neh­men die Robots die Funk­ti­on des Chan­Ops (chan­nel ope­ra­tor), wenn die­ser nicht ->online ist. Die Robots begrü­ßen neue Chat­ter und ver­sor­gen die­se mit Infor­ma­tio­nen. Bei den
->Such­ma­schi­nen über­neh­men die Robots die Auf­ga­be, Doku­men­te im ->WWW und deren ->Hyper­links aus­fin­dig zu machen und zu kata­lo­gi­sie­ren. Die gesam­mel­ten Infor­ma­tio­nen wer­den anschlie­ßend durch die ->Such­ma­schi­nen zugäng­lich gemacht.
Die­se Com­pu­ter­vi­ren täu­schen vor und ver­brei­ten Angst, indem sie dem Nut­zer eine Infek­ti­on sei­nes Com­pu­ters mel­den, die erst gegen Bezah­lung beho­ben wird.
Bau­stein, auf dem Infor­ma­tio­nen dau­er­haft gespei­chert sind. In sol­chen Bau­stei­nen ist z. B. das BIOS eines Rech­ners gespei­chert.
Ein Weg vom Anfang bis zum Ziel durch ein ->Netz­werk. Die Funk­ti­on über­nimmt der ->Rou­ter.
Engl.: Weg­be­rei­ter. ->Hard‐ oder Soft­ware, die eine Ver­bin­dung zwi­schen ver­schie­de­nen ->Net­zen her­stellt. Meis­tens pas­siert ein ->Daten­pa­ket im ->Inter­net meh­re­re Rou­ter. Bei­spie­le:
Ein DSL‐Router ver­mit­telt zwi­schen einem pri­va­ten Haus­netz und dem exter­nen DSL‐Netz. Ein Internet‐Router schickt IP‐Datenpakete über die phy­si­ka­li­schen Netz­gren­zen meh­re­rer Ser­vice Pro­vi­der (ISP) hin­weg.
Das Wei­ter­lei­ten eines ->Daten­pa­ke­tes durch den ->Rou­ter.
Eine Anzahl von ->Rou­tern, die Infor­ma­tio­nen über Adres­sen mit einer admi­nis­tra­ti­ven ->Domain aus­tau­schen.
Bezeich­nung für ein elek­tro­ni­sches Nach­rich­ten­pro­gramm, das es dem Benut­zer gestat­tet, (ein­zel­ne) Inhal­te einer Web­sei­te als soge­nann­te RSS‐Feeds zu abon­nie­ren oder in ande­re Web­sei­ten zu inte­grie­ren. Aktu­el­le Nach­rich­ten wer­den in die­sem Fall auto­ma­tisch gela­den.
RStV ->Rundfunkstaatsvertrag
Am 1. April 2001 wur­de in Öster­reich die Rund­funk und Tele­kom Regulierungs‐GmbH (RTR‐GmbH) gesetz­lich gegrün­det. Die RTR‐GmbH besteht aus den zwei Fach­be­rei­chen Medi­en sowie Tele­kom­mu­ni­ka­ti­on und Post und unter­stützt als Geschäfts­stel­le die Kommunikations‐behörde Aus­tria (Kom­m­Aus­tria), die Telekom‐Control‐Kommission (TKK) und die Post‐Control‐Kommission (PCK).
Link: www.rtr.at
Die Mög­lich­keit, über einen Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ka­nal nicht nur vom Sen­der zum Emp­fän­ger, son­dern auch Infor­ma­tio­nen vom Emp­fän­ger zum Sen­der zurück­zu­trans­por­tie­ren.
Abk.: Rück­pro. Ein Pro­jek­ti­ons­ver­fah­ren, bei dem ein zu einer Film­auf­nah­me pas­sen­der Hin­ter­grund von hin­ten auf eine licht­durch­läs­si­ge Flä­che pro­ji­ziert wird.
Bezeich­nung im Spie­ler­jar­gon für das Lei­ten eines ->Online‐Spiels, an dem meh­re­re Spie­ler betei­ligt sind.
Sam­mel­be­griff für die Mas­sen­me­di­en Fern­se­hen und Hör­funk. Laut § 2 Abs. 1 Satz 1 und 2 ->RStV ist Rund­funk „die für die All­ge­mein­heit bestimm­te Ver­an­stal­tung und Ver­brei­tung von Dar­bie­tun­gen aller Art in Wort, in Ton und in Bild unter Benut­zung elek­tro­ma­gne­ti­scher Schwin­gun­gen ohne Ver­bin­dungs­lei­tung oder längs oder mit­tels eines Lei­ters. Der Begriff schließt Dar­bie­tun­gen ein, die ver­schlüs­selt ver­brei­tet wer­den oder gegen beson­de­res Ent­gelt emp­fang­bar sind, sowie Fern­seh­text.” Der Rund­funk unter­liegt der Regelungs‐ und Gesetz­ge­bungs­kom­pe­tenz der Län­der.
Der ver­fas­sungs­recht­li­che Rund­funk­be­griff ist dyna­misch und schliesst neben Fern­se­hen und Hör­funk auch (an die All­ge­mein­heit gerich­te­te) ->Tele­me­di­en ein.
Der Rund­funk­bei­trag dient gemäß § 1 des ->Rund­funk­bei­trags­staats­ver­tra­ges der funk­ti­ons­ge­rech­ten Finanz­aus­stat­tung des öffent­lich­recht­li­chen Rund­funks im Sin­ne von § 12 Abs. 1 ->RStV sowie der Finan­zie­rung der Auf­ga­ben der ->Lan­des­me­di­en­an­stal­ten nach § 40 ->RStV. Im pri­va­ten Bereich ist gemäß § 2 des ->Rund­funk­bei­trags­staats­ver­tra­ges für jede ->Woh­nung von deren Inha­ber ein Rund­funk­bei­trag zu ent­rich­ten. Im nicht pri­va­ten Bereich ist für jede ->Betriebs­stät­te nach Maß­ga­be des § 5 des ->Rund­funk­bei­trags­staats­ver­tra­ges, ein­schließ­lich der dort vor­ge­se­he­nen Staf­fe­lung, von deren Inha­ber ein Rund­funk­bei­trag zu ent­rich­ten. Unbe­scha­det der Beitrags‐pflicht für Betriebs­stät­ten nach § 5 Abs. 1 ist gemäß Absatz 2 die­ser Rege­lung jeweils ein Drit­tel des Rund­funk­bei­trags zu ent­rich­ten vom (1.) Inha­ber einer Betriebs­stät­te für jedes dar­in befind­li­che Hotel‐ und Gäs­te­zim­mer und für jede Feri­en­woh­nung zur vor­über­ge­hen­den ent‐geltlichen Beher­ber­gung Drit­ter ab der zwei­ten Raum­ein­heit und (2.) Inha­ber eines Kraft‐fahrzeugs für jedes zuge­las­se­ne Kraft­fahr­zeug, das zu gewerb­li­chen Zwe­cken oder einer ande­ren selb­stän­di­gen Erwerbs­tä­tig­keit oder zu gemein­nüt­zi­gen oder öffent­li­chen Zwe­cken des Inha­bers genutzt wird.
Die Höhe des Rund­funk­bei­trags wur­de in § 8 Rund­funk­fi­nan­zie­rungs­StV auf 17,98 € fest­ge­setzt und ent­spricht damit in der Höhe der bereits seit 1.1.2009 gel­ten­den Gebühr für Fern­seh­ge­rä­te.
Erhö­hun­gen des Rund­funk­bei­trags set­zen jeweils eine Emp­feh­lung der Kom­mis­si­on zur Ermitt­lung des Finanz­be­darfs der Rund­funk­an­stal­ten (KEF) vor­aus und wer­den erst wirk­sam, wenn die Minis­ter­prä­si­den­ten der Län­der eine ent­spre­chen­de Novel­lie­rung des Rundfunk‐finanzierungsstaatsvertrags beschlos­sen haben und die­se von sämt­li­chen 16 Land­ta­gen rati­fi­ziert wor­den ist.
Von der in Art. 5 Abs. 1 Satz 2 GG ver­an­ker­ten Rund­funk­frei­heit geschützt sind alle wesens­mä­ßig mit der Ver­an­stal­tung von ->Rund­funk (im ver­fas­sungs­recht­li­chen Sin­ne) zusam­men­hän­gen­den Tätig­kei­ten, von der Beschaf­fung der Infor­ma­ti­on, der Redak­ti­on bis zur Aus­strah­lung der Sen­dun­gen. Trä­ger der Rund­funk­frei­heit sind alle natür­li­chen und juris­ti­schen Per­so­nen, die eigen­ver­ant­wort­lich Rund­funk ver­an­stal­ten und ver­brei­ten. Die öffentlich‐rechtlichen Rund­funk­an­stal­ten sind dabei sowohl Grund­rechts­trä­ger als auch Grund­rechts­ver­pflich­te­te.
Ein Rund­funk­emp­fangs­ge­rät, des­sen Bereit­hal­ten zur Zah­lung von Rund­funk­ge­büh­ren ver­pflich­tet, ist gemäß § 1 Abs. 1 Rund­funk­ge­büh­ren­staats­ver­trag jede tech­ni­sche Ein­rich­tung, die zur draht­lo­sen oder draht­ge­bun­de­nen, nicht zeit­ver­setz­ten Hör‐ oder Sicht­bar­ma­chung oder Auf­zeich­nung von Rund­funk­dar­bie­tun­gen (Hör­funk und Fern­se­hen) geeig­net ist. Rund­funk­emp­fangs­ge­rä­te sind auch Laut­spre­cher, Bild­wie­der­ga­be­ge­rä­te und ähn­li­che tech­ni­sche Ein­rich­tun­gen als geson­der­te Hör‐ oder Seh­stel­len. Meh­re­re Gerä­te gel­ten dann als ein ein­zi­ges Rund­funk­emp­fangs­ge­rät, wenn sie zur Ver­bes­se­rung oder Ver­stär­kung des Emp­fangs ein­an­der zuge­ord­net sind und damit eine ein­heit­li­che Hör‐ oder Seh­stel­le bil­den.
Wich­tigs­te Ein­nah­me­quel­le der öffentlich‐rechtlichen Lan­des­rund­funk­an­stal­ten der ARD, des ZDF, des Deutsch­land­ra­dio, des Euro­päi­schen Kul­tur­ka­nals ARTE sowie der Landesmedien‐anstalten vor dem Umstieg auf den ->Rund­funk­bei­trag.
Tra­di­tio­nel­ler Sam­mel­be­griff für jene Lan­des­ge­set­ze, Mehr‐Länder‐Staatsverträge und das Bun­des­ge­setz, mit denen seit 1948 die öffentlich‐rechtlichen Rund­funk­an­stal­ten der ARD und das ZDF eta­bliert wor­den sind. Sie regeln im Nor­mal­fall alle grund­le­gen­den Struk­tur­fra­gen wie Auf­ga­be der Anstalt, Rechts­form, Sen­de­ge­biet, Sitz und regio­na­le Glie­de­rung, Pro­gramm­auf­trag und -grund­sät­ze, Zusam­men­set­zung, Amts­zeit und Auf­ga­ben der Orga­ne
(->Rund­funk­rat, ->Ver­wal­tungs­rat, ->Inten­dant), Wirt­schafts­füh­rung und Finanz­ord­nung, Rechts­auf­sicht, in jün­ge­rer Zeit auch Fra­gen wie Jugend‐ und Daten­schutz, Archi­vie­rung oder Her­aus­ga­be von Druck­wer­ken. Über­la­gert wer­den die Rund­funk­ge­set­ze – abge­se­hen vom Deutsche‐Welle‐Gesetz – durch gemein­sam von allen Bun­des­län­dern for­mu­lier­te Rah­men­be­din­gun­gen im
->Rund­funk­staats­ver­trag. Eini­ge die Lan­des­rund­funk­an­stal­ten betref­fen­de Fra­gen wie die Fre­quenz­ver­ga­be und die Bele­gung der Kanä­le in Kabel­net­zen sind nicht in den Rund­funk­ge­set­zen, son­dern in den par­al­le­len ->Landesmedien­gesetzen gere­gelt.
Nach der Begriffs­be­stim­mung in § 2 Abs. 2 Nr. 1 ->Rund­funk­staats­ver­trag eine nach einem Sende‐plan zeit­lich geord­ne­te Fol­ge von Inhal­ten.
Der Rund­funk­rat (beim ZDF: Fern­seh­rat) ist das obers­te Auf­sichts­gre­mi­um der öffentlich‐rechtlichen Rund­funk­an­stal­ten in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land, in dem die gesell­schaft­lich rele­van­ten Grup­pen reprä­sen­tiert sind. Die Grö­ße des Rund­funk­ra­tes ist je nach Rund­funk­an­stalt unter­schied­lich fest­ge­legt. Auch die Beset­zungs­mo­di und das Spek­trum der bei der Beset­zung zu berück­sich­ti­gen­den gesell­schaft­li­chen Grup­pen, Orga­ni­sa­tio­nen und Ver­bän­de vari­ie­ren. Der Rund­funk­rat wacht u.a. dar­über, dass die Rund­funk­an­stalt ihre Auf­ga­ben nach Maß­ga­be des jewei­li­gen Lan­des­rechts erfüllt und berät den Inten­dan­ten bei all­ge­mei­nen Pro­gramman­ge­le­gen­hei­ten.
Rund­funk ist Sache der jewei­li­gen Bun­des­län­der. Da es aber zahl­rei­che Aspek­te des Rund­funks gibt, die sinn­voll ein­heit­lich für ganz Deutsch­land gere­gelt wer­den, ver­stän­di­gen sich die Län­der im Rah­men eines Ver­trags auf gemein­sa­me Rege­lun­gen. Gel­ten­des Recht wer­den sie, wenn und soweit die Par­la­men­te der Län­der die­se staats­ver­trag­li­chen Rege­lun­gen in Lan­des­recht umset­zen. Not­wen­di­ge Ände­run­gen füh­ren zum jeweils nächs­ten Rund­funk­än­de­rungs­staats­ver­trag. Der Rund­funk­staats­ver­trag ist die wich­tigs­te Rechts­grund­la­ge für das dua­le Rund­funk­sys­tem der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land. Er ent­hält Grund­satz­re­ge­lun­gen für den öffentlich‐rechtlichen und den privatrechtlich‐kommerziellen Rund­funk. In sei­ner Prä­am­bel garan­tiert der Staats­ver­trag Bestand und Ent­wick­lung des öffentlichen‐rechtlichen Rund­funks, ein­ge­schlos­sen die Teil­ha­be an “allen neu­en tech­ni­schen Mög­lich­kei­ten” und die “Ver­an­stal­tung neu­er For­men von Rund­funk” sowie die Siche­rung der “finan­zi­el­len Grund­la­gen”. Den pri­va­ten Ver­an­stal­tern wer­den “Aus­bau und Fort­ent­wick­lung eines pri­va­ten Rund­funk­sys­tems, vor allem in tech­ni­scher und pro­gramm­li­cher Hin­sicht, ermög­licht”.
Der ursprüng­li­che Staats­ver­trag von 1991 ist mitt­ler­wei­le viel­fach geän­dert wor­den: So erfolg­te zuletzt mit dem Fünf­zehn­ten Rund­funk­än­de­rungs­staats­ver­trag vom Dezem­ber 2010 eine Anpas­sung der Nomen­kla­tur die­ses Staats­ver­tra­ges an den neu­en Rund­funk­bei­trags­staats­ver­trag und des­sen Über­gang zu einer Bei­trags­fi­nan­zie­rung des öffentlich‐rechtlichen Rund­funks. Der geplan­te neue Sieb­zehn­ten Rund­funk­än­de­rungs­staats­ver­trag, der zum 1. Janu­ar 2016 in Kraft tre­ten soll, sieht dem­ge­gen­über nur Ände­run­gen des ZDF‐Staatsvertrages vor.
Rund­funk­teil­neh­mer ist in der Defi­ni­ti­on des § 1 Abs. 2 Rund­funk­ge­büh­ren­staats­ver­trag, »wer ein ->Rund­funk­emp­fangs­ge­rät zum Emp­fang bereit­hält. Ein Rund­funk­emp­fangs­ge­rät wird zum Emp­fang bereit­ge­hal­ten, wenn damit ohne beson­de­ren zusätz­li­chen tech­ni­schen Auf­wand Rund­funk­dar­bie­tun­gen … emp­fan­gen wer­den kön­nen.« Wer die­se Vor­aus­set­zun­gen erfüllt, hat dies unver­züg­lich jener Lan­des­rund­funk­an­stalt, in deren Sen­de­ge­biet (Anstalts­be­reich) er wohnt, anzu­zei­gen. Ent­ge­gen­ge­nom­men wird die­se Anzei­ge in der Pra­xis von der ->GEZ, die im Auf­trag der Rund­funk­an­stal­ten han­delt. Mit dem ers­ten Tag des Monats, in dem man Rund­funk­teil­neh­mer gewor­den ist, beginnt die Gebüh­ren­pflicht, also die Ver­pflich­tung, ->Rund­funk­ge­büh­ren zu ent­rich­ten.
Rundfunkurteile ->Fernsehurteile
Nach der Begriffs­be­stim­mung in § 2 Abs. 2 Nr. 14 ->Rund­funk­staats­ver­trag ist Rundfunk‐veranstalter, wer ein ->Rund­funk­pro­gramm unter eige­ner inhalt­li­cher Ver­ant­wor­tung anbie­tet.

References: § 2
 § 1
 § 12
 § 40
 § 2
 § 5
 § 5
 § 8
 Art. 5
 § 1
 § 2
 § 1
 § 2