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Timestamp: 2017-12-16 15:20:27+00:00

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Zuweisung in eine Maßnahme (Vollzeit) erhalten - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
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26.09.2017, 18:52 #1
Habe eine Zuweisung in eine Maßnahme zur Aktivierung erhalten und ich möchte dagegen vorgehen.
In der Zuweisung steht, das ich angeblich gesagt habe, das ich Zuhause überhaupt kein Internet habe, was nicht stimmt. Habe meinem SB erzählt, das ich kein DSL besitze aber Internet über das Handy ist verfügbar aber nur wenn Geld für die Prepaidkarte da ist. Meinem SB hat es überhaupt nicht gepasst, das ich mich bei ZAF´s schriftlich bewerbe, daher meine Begründung.
Geht es das JC überhaupt was an, ob man Zuhause Internet besitzt oder nicht? Solange ich mich auf VV´s bewerbe und Eigenbemühung zeige, dürfte das JC das nichts angehen.
Die Teilnahmepflichten sind unter anderem, das ich aktiv mitarbeite, während der gesamten Zuweisungsdauer. Wenn ich an meine letzte Maßnahme denke und man dort bei jedem Mist aktiv mitwirkt, da wird man nicht aktiviert, sondern deaktiviert.
In der Zuweisung steht auch, wenn mir durch mein Verhalten die Maßnahme beendet wird, gibt es eine Kürzung in Höhe von 30%. Angenommen man hilft dort den Leuten sich gegen die Behördenwillkür des JC zu wehren und der MT bekommt das mit, dann kann es passieren, das man sofort rausfliegt, schließlich wollen die keine aufgeklärten ELO´s. Wäre bei dem Sachverhalt eine Kürzung rechtens?
Meinem SB habe ich auch erzählt, das ich vor 2 Jahren schon mal bei dem gleichen MT war, im selben Gebäude, heißt jetzt nur anders. Antwort: Der MT ist groß und die Maßnahme muss nicht die gleiche sein, die ich schon mal besucht habe.
Folgende Fragen habe ich meinem SB gestellt:
Antwort: Ja die Maßnahme ist genau passend für mich. In der Maßnahme gibt es 4 verschiedene Berufsfelder und ich werde in meine passende Branche gesteckt.
Die Maßnahme soll helfen, mich zu aktivieren, woran machen Sie bitte fest, das ich aktiviert werden muss?
Antwort: Weil ich arbeitslos bin.
Wie viele Leute sind bei der Maßnahme bisher in Arbeit gekommen?
Antwort: Die Maßnahme läuft schon mehrere Monate und bisher sind 5-6 Leute in Arbeit gekommen.
Geändert von Tempar (26.09.2017 um 19:03 Uhr)
für das JC ist es uninteressant, ob du zu Hause einen Internetanschluss hast. Du bist schließlich nur auf eigene Kosten zur postalischen Erreichbarkeit verpflichtet, die auf dem Empfangsweg für den Empfänger kostenfrei ist.
Dein JC möchte dich auf seine Kosten fördern, damit du auch das Internet für Bewerbungen nutzen kannst, z.B. eigene Stellensuche und Versand per E-Mail. Dieser Förderung kannst du dich nur schwer entziehen, sofern das JC die Kosten dafür übernimmt. Du könntest allerdings auch Bedenken zum Thema Datenschutz bei der Nutzung des Internets anführen.
Inwiefern hast du die Fahrtkosten für die Nutzung des Internets im JC als untragbar angesehen? Eigentlich hätte das JC auch dafür die Fahrtkosten übernehmen müssen.
Meinem Eindruck nach will das JC, dass du das Internet unbedingt für die eigene Stellensuche und Versand von Bewerbungen nutzen sollst. Da du alle anderen Angebote des JC ausgeschlagen hast, hat es dich nun zu dieser Maßnahme zugewiesen.
Die Teilnahmepflichten sind unter anderem, das ich aktiv mitarbeite, während der gesamten Zuweisungsdauer.
Ein Punkt für dich ist, dass das JC in der Zuweisung nicht definiert hat, was es unter aktiver Mitarbeit versteht.
Das kommt auf den Einzelfall. Offen und direkt vor der Gruppe und den Dozenten solltest du das nicht machen. Dies könnte als Störung gewertet werden, die mit einem Maßnahmeende für dich endet und als Abbruch deinerseits gewertet werden kann. Wenn du Hilfestellungen geben möchtest, dann bitte in der Pause oder über private Kanäle, so dass es die Maßnahmeleitung nicht mitbekommt.
26.09.2017, 20:47 #3
27.09.2017, 02:12 #4
Dein JC möchte dich auf seine Kosten fördern, damit du auch das Internet für Bewerbungen nutzen kannst, z.B. eigene Stellensuche und Versand per E-Mail.
Das mach ich auch schon von Zuhause/Freunden aus, seit dem ich arbeitssuchend bin, habe nie etwas anderes beim JC behauptet.
Du könntest allerdings auch Bedenken zum Thema Datenschutz bei der Nutzung des Internets anführen.
Der MT darf mich auch nicht zwingen, über deren PC Online Bewerbungen zu verschicken? Würde wie im Datenschutzschreiben besagt, meinen eigenen Laptop (ohne Internet) mitnehmen, darauf Bewerbungen schreiben aber online verschickt werden die Bewerbungen erst Zuhause oder bei Freunden.
In einer Maßnahme wo ich schon mal war, wurden wir verpflichtet, jeden Tag von 12-15 Uhr Stellenrecherche zu betreiben und wir wurden regelrecht gezwungen beim MT Bewerbungen zu verschicken. Das ist so nicht rechtens?
Habe meinem SB wie oben beschrieben, gesagt das ich nicht immer Internet Zuhause hab. In den letzten Monaten habe ich alle Bewerbungen schriftlich geschrieben und das war meinem SB anscheinend zu teuer. Daher hat er mir angeboten, die Bewerbungen beim JC am PC zu schreiben, woraufhin ich gesagt habe, das mir dann wieder Fahrtkosten entstehen, für die mein SB nicht aufkommen möchte.
Ist das JC verpflichtet mir genau zu erläutern, was die unter "aktiver Mitarbeit" verstehen? Weil eig weiß man, was die damit meinen, das ich IMMER mitarbeiten muss. Wenn ich also nebenbei mal etwas auf dem Handy lese oder mich mit jemandem unterhalte, dann dürfen die mir schon eine Sanktion geben.
Wenn du Hilfestellungen geben möchtest, dann bitte in der Pause oder über private Kanäle, so dass es die Maßnahmeleitung nicht mitbekommt.
Hatte schon vor, das der MT das mitbekommt außerdem ist das auch nicht zu verhinden. Wenn man mehreren Leuten hilft, dann spricht sich das rum und es ist nicht zu vermeiden, das der MT davon erfährt.
Danke für die Verlinkungen Pixelschieberin, habe mich eben durch deine Verlinkungen gearbeitet und die Schreiben an meinen Fall angepasst und ich bitte um Verbesserungsvorschläge.
1. Datenschutz Verbot der Datenweitergabe und -speicherung an JC
ich untersage Ihnen hiermit ausdrücklich die Weitergabe meiner personenbezogenen Daten an Dritte (Maßnahmeträger). Für bereits an Dritte übermittelte Daten fordere ich eine umgehende Sperrung (§ 6 Abs. 2, § 28 bs 4 BDSG) sowie eine schriftliche Bestätigung über diese Maßnahme.
Den Satz mit dem § 6 Abs. 2, § 28 bs 4 BDSG habe ich einfach aus dem Brief an den MT übernommen aber das müsste auch hier passen?
2. Datenschutz Verbot der Datenweitergabe und -speicherung an MT
ein außerhalb des Sozialrechtsverhältnis stehender Dritter (XXX GmbH und XXX GmbH) kann nur mit Zustimmung des Leistungsberechtigten Daten erheben und verwerten (§ 4a BDSG).
•	Ich untersage Ihnen, aus Gründen des Datenschutzes und auf Basis meines Grundrechts auf informationelle Selbstbestimmung, hiermit ausdrücklich jedwede Speicherung meiner personenbezogenen Daten - außer Namen und Anschrift - sowie jede Weitergabe an Dritte.
•	Für bereits an Dritte übermittelte Daten fordere ich eine umgehende Sperrung (§ 6 Abs. 2, § 28 bs 4 BDSG) sowie eine schriftliche Bestätigung über diese Maßnahme.
Im Falle jeglicher Zuwiderhandlung werde ich zivil- wie strafrechtlich - mit allen Mitteln - dagegen vorgehen. Sollten Sie meinen Forderungen bzgl. Datenschutz nicht unverzüglich nachkommen, werde ich mich umgehend an den Datenschutz wenden.
3. Teilnahmebestätigung und offene Fragen über die Maßnahme: Aktivcenter von dem Maßnahmeträger IB Mitte gGmbH und der XXXX GmbH
wie von Ihnen zugewiesen, werde ich am XX.10.2017 die Maßnahme: Aktivcenter von dem Maßnahmeträger IB Mitte gGmbH antreten.
1.	Kann ich davon ausgehen, dass Sie mich mit allen notwendigen Daten beim Maßnahmenträger anmelden werden und ich somit keine weiteren Daten von mir angeben muss?
2.	Ist der Maßnahmenträger mir gegenüber weisungsbefugt?
Wenn ja, nach welcher Rechtsgrundlage ist es dem Träger gestattet mir z. B. Vermittlungsvorschläge unterbreiten zu dürfen, welche bei einer Ablehnung zu einer Sperrzeit/Sanktion führen können?
3.	Besteht so etwas wie ein Vorgesetztenverhältnis?
Ich nehme zum MT keinen Beistand mit, bewege ich mich trotzdem mit meinen Schreiben in einem Sanktionsfreien Raum? Wäre zwar bereit eine Sanktion in Kauf zu nehmen aber nur, wenn die dann auch 100%ig vom SG gekippt wird.
Ist es sinnvoll gegen diese Zuweisung einen Widerspruch aufzusetzen? Wenn ja, wie sollte dieser aussehen? Wenn sich das JC die vollen 3 Monate Zeit lässt für die Bearbeitung, dann ist dieses Jahr schon wieder rum. Vl kann man auch gleichzeitig aufschiebende Wirkung beim SG beantragen?
Geändert von Tempar (27.09.2017 um 02:42 Uhr)
27.09.2017, 10:50 #5
[...] Der MT darf mich auch nicht zwingen, über deren PC Online Bewerbungen zu verschicken?[...]
Wie will er das machen? Mit der neunschwänzigen Katze wedeln?
Du hast keine Admin-Rechte an der Computeranlage.
Somit ist dir weder bekannt, noch hast du die Mittel, dich/deine Speichermedien eigenverantwortlich vor UNERWÜNSCHTEM Tracking oder ansteckenden Krankheiten zu schützen.
Mit der Sorge im Hinterkopf fasse ich solcher Leuts Rechner NICHT an. Schon gar nicht, um daran mit sensiblen Daten zu hantieren!
Als da wären PW und Korrespondenz.
Das selbe Argument hole ich beim immer wieder un-durchdacht dahergeplapperten Vorschlag "Internetcafe" oder "komm se einfach bei uns rum" aus dem mentalen Nähkästchen.
[...] In einer Maßnahme wo ich schon mal war, wurden wir verpflichtet, jeden Tag von 12-15 Uhr Stellenrecherche zu betreiben und wir wurden regelrecht gezwungen beim MT Bewerbungen zu verschicken. [...]
[...] das war meinem SB anscheinend zu teuer. Daher hat er mir angeboten, die Bewerbungen beim JC am PC zu schreiben, woraufhin ich gesagt habe, das mir dann wieder Fahrtkosten entstehen, für die mein SB nicht aufkommen möchte.[...]
So langsam verstehst du die Spielregeln.
[...] Weil eig weiß man, was die damit meinen, das ich IMMER mitarbeiten muss. [...]
Frei nach einem meiner Lieblingsautoren dieses Forums:
Es gilt nicht was gemeint sein könnte, sondern was geschrieben steht.
[...] Wenn ich also nebenbei mal etwas auf dem Handy lese oder mich mit jemandem unterhalte, dann dürfen die mir schon eine Sanktion geben. [...]
Sag mal, das läuft doch unter Erwachsenenbildung.
Selbst wenn es in deren Dunstkreis schwer fällt und von deren Seite nicht vorgesehen ist:
Fang an, wie ein Erwachsener zu DENKEN.
Stell dir vor, du bist KUNDE beim Klempner.
Läßt du dir auch von anderen Dienstleistern dein Leben diktieren?
Erlaubst du dem Klempner dich zu bestrafen weil du dein Recht einforderst?
Laß dich nicht von Bluffs einschüchtern.
Sammle Informationen, die das Kartenhaus sozialmafiöser Nutznießer zusammenfallen lassen können.
Das ist immer ein smart move.
Denn - Nicht-Wissen macht DOCH was!
[...] und ich bitte um Verbesserungsvorschläge.[...]
Der Widerruf/Verbots-Vorlage fehlt meines Erachtens das einschränkende Element, das dem Verfasser den Allerwertesten retten könnte - sollte das selbst formulierte = formlose Schreiben - z. B. nach Gesetzesänderung(en) - plötzlich/unbeabsichtigt zum Fallstrick werden.
Der Tenor der Ergänzung sollte sein:
[...] aber nur, wenn die dann auch 100%ig vom SG gekippt wird.[...]
"Vor Gericht und auf hoher See..."
WER sollte die Garantie übernehmen?
Selbst Otto Schily oder Gregor Gysi würden sich nicht zu solchen Prognosen versteigen.
Das Einzige, was hier getan werden kann:
Auf schwarmintelligente Weise Rüstzeug und Munition für den Pfeilköcher zusammentragen.
Damit dem Ratsuchenden ermöglicht wird, seine Rechte zu wahren.
DAS ist in einem Rechtsstaat zulässig und wird - lt. Rechtspfleger beim hiesigen SG - viel zu selten praktiziert.
[...] Ist es sinnvoll gegen diese Zuweisung einen Widerspruch aufzusetzen?
Allein schon prophylaktisch.
[...] Wenn ja, wie sollte dieser aussehen? [...]
Hangel dich dazu durch die Beiträge von Schikanierter. (öffentliches Profil - Statistik - Suche alle Beiträge von Schikanierter)
M. E. lohnt es sich auch, einen Blick in die Forensparte "erfolgreiche Gegenwehr" rein zu werfen.
Das macht Mut, den Fehdehandschuh aufzunehmen.
[...] Vl kann man auch gleichzeitig aufschiebende Wirkung beim SG beantragen?
Suche dir die Argumente aus Schikanierters Beiträgen.
Sei jedoch nicht allzusehr enttäuscht, wenn das SG dem Antrag nicht folgt.
Es hat sich bedauerlicherweise "eingebürgert", daß die den Teilnahmezwang - grundlos oder nicht - nicht als "belastend" ansehen. Die scheinen sich erst zu rühren wenn es ans finanziell Eingemachte geht - sprich, wennd ie Sanktion ausgesprochen wurde.
Dann sind sie - bei guter Argumantation - meist auf der Seite des HE.
Ok, es kommt wohl noch auf das Bundesland an. Bei manchen Gerichten muß der HE in die zweite Runde, um sein Recht zu wahren.
Zum Landessozialgericht.
Die Idee mit dem "Rechte wahren" sollte sich ganz tief in jedermanns Bewußtsein einnisten.
Du bist kein Verweigerer nur weil du nicht über jedes hingehaltene Stöckchen derer springst, die ihren Nutzen aus DEINER Misere zu ziehen suchen.
Jedweder Drücker wird dich zu manipulieren suchen.
Einer der beliebtesten Tricks ist, deren Problem zu deinem machen zu wollen.
"Wie sollen wir denn [an Ihnen unsere Nasen vergolden], wenn Sie nicht [Ihre Rechte freiwillig aufgeben]?!"
Ehe du mit Drückern und Manipulationsprofis in den Ring steigst, verinnerliche das Prinzip von PaL.
Die sollen sie selber lösen.
Die werden dafür wesentlich besser gehartzt als diejenigen, die den Buckel dafür her halten sollen.
Nicht, daß wir uns mißverstehen - meine Beiträge richten sich allein gegen sinnlose Maßnahmen.
27.09.2017, 14:20 #6
Mit der Sorge im Hinterkopf fasse ich solcher Leuts Rechner NICHT an.
Ja das macht Sinn und werde ich so durchziehen, auch wenn man dann dort ein absoluter Exot/Außenseiter ist.
Wenn man beim MT unter anderem erzählt, das man Angst vor Krankheiten hat, wenn man dort die Tastatur und Maus anfässt, können die da einen nicht gleich zum Amtsarzt (Psychologen) schicken? Im ernst, wenn ich an solche Rechner muss, fasse ich nichts anderes mehr von mir an, bevor ich mir nicht die Hände gewaschen habe. Das ist auch kein Wunder, was man dort für Leute sitzen hat, wo den ganzen Tag alle Fenster breit geöffnet sein müssen ...
Hatte meinem SB auch erzählt, das man in solchen Maßnahmen mit Alkoholikern und Crystalabhängigen sitzen muss und das das keine sichere und fördernde Umgebung ist aber da meinte er, das ist die Außnahme aber ich empfand das als die Regel.
Ja wir wurden regelrecht gezwungen Stellenrecherche zu betreiben und Bewerbungen zu schreiben. Wer es nicht gemacht hat, dem wurde angedroht das dem JC zu melden.
Ja das ist schon richtig aber wenn der MT sich an meine Zuweisung hält, dann kann er meine Störungen oder wenn ich nicht mitarbeite dem Amt melden und die sanktionieren dann.
Wie sollte man sich den in so einer Maßnahme verhalten, ohne das die mir daraus einen Strick drehen können?
Den Brief an meinen SB habe ich nun wie folgt geändert:
ich untersage Ihnen hiermit ausdrücklich die Weitergabe meiner personenbezogenen Daten an Dritte (Maßnahmeträger), soweit die Erhebung/Weiterleitung der Daten über den vom Gesetzgeber gesteckten Rahmen hinausgeht.
Für bereits an Dritte übermittelte Daten fordere ich eine umgehende Sperrung (§ 6 Abs. 2, § 28 bs 4 BDSG) sowie eine schriftliche Bestätigung über diese Maßnahme.
Die anderen 2 Briefe scheinen rechtens zu sein?
Ja den kenne ich und genau daher kommen meine Bedenken. Wäre ziemlich hart, wenn einen vom Existenzminimum auch noch was weggenommen wird.
Was wäre den alles Munition?
Das ist mir eindeutig viel zu hoch. Es muss alles direkt auf meinen Fall zugeschnitten sein, da kann ich mehr Schaden anrichten als es mir am Ende bringt.
Weißt du wie es in Sachsen aussieht? Welche Bundesländer sind den alle "hart"?
Was sind für dich sinnvolle Maßnahmen? Ich war bisher in noch keiner.
Danke schön, auch für deine Hilfe, werde euch auf dem Laufenden halten.
27.09.2017, 21:54 #7
Sorry für den Doppelpost aber es ist echt wichtig, das ich spätestens morgen Mittag wenigstens die 2 Schreiben "Teilnahmebestätigung und offene Fragen über die Maßnahme: Aktivcenter von dem Maßnahmeträger IB Mitte gGmbH und der XXXX GmbH" und "Datenschutz Verbot der Datenweitergabe und -speicherung" im JC für meinen SB einreiche. Möchte sicher gehen, das ich mir mit den beiden Schreiben keine Probleme einfahre.
Spitze wäre auch wenn mir jemand einen Widerspruch Schreiben an meinen SB basteln könnte, damit der gleich morgen mit den 2 anderen Schreiben beim JC eingeht.
28.09.2017, 10:33 #8
[...] Möchte sicher gehen, das ich mir mit den beiden Schreiben keine Probleme einfahre.[...]
Die Sicherheit gibt es nicht.
Wenn du den bösen Buben das sicher geglaubte Schippchen wieder aus der Hand windest, wird deiner Meinung nach WAS passieren?
Sie werden laut krakelen.
Deine Vorgabe des Zeitfensters ist eng.
Du wirst doch selbst wissen, welche Fragen offen sind.
[...] Spitze wäre auch wenn mir jemand einen Widerspruch Schreiben an meinen SB basteln könnte, damit der gleich morgen mit den 2 anderen Schreiben beim JC eingeht.
Widersprüche ans JC kannst du kurz und knapp formulieren.
Tenor und Ansätze findest du in den Beiträgen von Schikanierter.
So wie du auch, müßten andere die zunächst durchforsten.
Sinnvoll wäre, du fängst selbst damit an, damit derjenige, der Zeit und Muße hat, dir beizuspringen, nur noch kleine Korrekturen vorzunehmen hätte.
Die Beiträge von "Makale" sind auch voll mit Textbeispielen.
28.09.2017, 19:12 #9
möglicherweise ist das eine Schnapsidee von mir - aber du könntest ja mal darauf hinweisen, dass du das Recht auf einen rauschmittelfreien Maßnahmeplatz hast.
Abgekupfert vom Arbeitsrecht:
Der Arbeitnehmer darf sich nicht in einen
Zustand versetzen, in dem er sich selbst
oder andere Arbeitnehmer gefährdet. Dies
gilt insbesondere für den Genuss von Alkohol oder anderen berauschenden Mitteln.
(Verordnung über die Unfallverhütung [VUV]
Art. 11 Abs. 3)
Quelle: https://www.erz.be.ch/erz/de/index/b...2011/sucht.pdf
Du könntest es noch weiter treiben und sagen, du seist trockener Alkoholiker und eine alkoholfreie Umgebung sei ein Grundpfeiler deiner stabilen Trockenheit, was sogar jeder Suchtmediziner bestätigen würde, aber das könnte natürlich auch nach hinten losgehen, wenn deine Jobcenterwichtel Wind davon bekommen und es sonstwie für sich nutzen.
Ich habe genau solch eine Maßnahme durch, mit hoher Rauschbelastung. Das war für alle Nichtbetroffenen immer schön anzusehen oder auch zu erschnüffeln, wenn morgens die Leute aus der Werkstattbrigade kamen, von einer hochprozentigen Fahne umweht. Es gab sehr oft Theater deshalb.
Drogen(crystal mono und multipler Substanzgebrauch) waren auch noch zusätzlich vertreten; das waren die an sich ständig verballerten Leute, im Gegensatz zu den sortierten Spiegeltrinkern oder denen die sich ab und an mal gezielt die Lichter ausschossen (auch während Maßnahmezeit).
Zwei der Teilnehmer sind inzwischen tot. Ein 27jähirger Mann verstarb in seiner Wohnung; seine Freundin kannten wir auch, sie erzählte uns im Nachgang, dass er nicht an einer Überdosis Drogen verstorben war, wie wir angenommen hatten, sondern bei der Obduktion kam heraus, er war nicht mehr in der Lage gewesen, sich sein Insulin zu spritzen.
Der andere war ein Anfang 40jähriger schwerstabhängiger Alkoholiker. Genaue Todesursache bei ihm nicht bekannt, wir erhielten nur die Nachricht über seinem Tod.
Diese Infos werde ich bei passender Gelegenheit natürlich auch gerne in meinem Pfeilköcher haben bei andgedachten Maßnahmen.... es gibt sogar noch eine dritte inzwischen tote Teilnehmerin - diese hatte allerdings mit Rauschmitteln nichts am Hut, dafür starb sie während der Maßnahmeteilnahme (zu Hause) an Herzinfarkt. War auch noch recht jung, war kurz nach meiner Zeit, kennengelernt hatte ich sie aber noch.
Maßnahmen sind kein gesundes Pflaster, sach ich da nur!!!
(für die Leute tut es mir sehr leid, natürlich war die Blödsinnsmaßnahme in keiner Form nützlich für sie, wir wurden im Gegenteil oft dazu aufgefordert, uns um den jungen Mann zu kümmern, auf ihn aufzupassen, dass er regelmäßig isst, die Insulingaben nicht vergisst und er bekam auch oft extra Essen vom Chef zugeschustert [aus Maßnahmekasse] oder das Geld erhielten zwei Frauen, die ihm dann Futter vom Supermarkt holten. Kontraproduktiv auf der ganzen Linie. Geld schuldet er bis heute noch vielen und das werden sie auch nie wiedersehen).
29.09.2017, 00:24 #10
Den Datenschutz Brief und die unangenehmen Fragen habe ich bereits im JC eingereicht.
Mit Problemen meinte ich nur Sanktionen, gegen die man nichts machen kann. Das mein SB und MT über mein Verhalten nicht erfreud sein wird, ist mir schon bewusst.
Habe ja auch gesagt, was noch fehlt.
Sinnvoll wäre, du fängst selbst damit an
Ich glaube du hast immer noch nicht verstanden, das ich davon keine Ahnung habe. Was bringen mir die Textbausteine von den besagten Usern, wenn ich nicht weiß, ob die überhaupt zu meiner Zuweisung passen?
Glaube auch nicht das hier die bekannten Stammuser jedes mal die Bausteine im Forum suchen müssen, das hat man über die Jahre bestimmt auf dem Rechner Zuhause schön sortiert abgespeichert.
dass du das Recht auf einen rauschmittelfreien Maßnahmeplatz hast.
Erst mal schauen wie es in der neuen Maßnahme aussieht und ob ich da überhaupt lange bin.
Du könntest es noch weiter treiben und sagen, du seist trockener Alkoholiker
Mit Rauschmitteln hatte ich bisher zum Glück noch kein Problem und sowas sich nur einfallen lassen für das JC, ist glaube ich keine gute Idee.
Das Thema würde mich aber trotzdem mal interessieren. Wenn man Alkohliker ist, dann erkennt das dass Amt sogar als Krankeit an aber Leute die Drogen nehmen sind ziemlich schlecht dran, wenn das Amt davon erfährt. Habe sogar schon gelesen, das Drogenabhängige nicht mal mehr Bargeld vom JC bekommen, sondern nur noch Gutscheine, stimmt das?
29.09.2017, 12:18 #11
[...] Ich glaube du hast immer noch nicht verstanden, das ich davon keine Ahnung habe. [...]
Schon als du es das erste Mal geschrieben hattest.
Hast du bedacht, daß manch Forenten die Muße fehlt, immer wieder aufzudröseln, was schon hundert Mal geschrieben steht?
Daß vom freundlich bereit gestellten Präsentationsteller gepickt und die Fäden in Eigeninitiative auf den eigenen Fall geringfügig umgestrickt werden können?
Das mit der Ahnungslosigkeit mag momentan (noch) so sein.
Will der HE 'nen Blumentopp gewinnen, ist aktive Mitarbeit bei DEM Kampf vonnöten.
Das Werkzeug zur Selbsthilfe liegt überall rum.
Konkret heißt das, daß der Ratsuchende die Ärmel hochkrempelt und mit dem Sortieren los legst wenn das ganze Material schon zusammengetragen und fein gebündelt vor die Haustür geschleppt wurde.
Sofern dir die Zuarbeit der Forenten nicht ausreicht - oder du dich mit Gegenwehr in Eigenregie überfordert fühlst - was eine kluge Selbsterkenntnis sein kann - solltest du darüber nachdenken, dich mit deinem Problem an einen sehr engagierten Fachanwalt für Sozialrecht zu wenden.
Als ich einen brauchte, war mein Auswahl-Kriterium die Verbandelung des RA mit einer der Parteien, die sich dick und fett "sozial" auf die Fahne geschrieben haben.
Daß manch RA gelegentlich weniger hilfreich war als dieses Forum, sollte nicht verschwiegen werden.
Eine Kombination aus solider Eigeninitiative und Rat-Einholen beim RA erscheint mir angeraten.
Auch wenn ein RA Jura studiert hat, heißt das nicht, daß er in meinem Thema "zuhause" ist.
Bei den paar Kröten, die es für Sozialrechtsfälle zu ergattern gilt, erwarte ich kein empört-wadenbeißendes Terrier-Engagenment.
[...] Was bringen mir die Textbausteine von den besagten Usern, wenn ich nicht weiß, ob die überhaupt zu meiner Zuweisung passen?[...]
Das bekommt der Suchende erst beim Lesen - und Sortieren - der Beiträge raus.
Die Themenüberschriften sollten hinreichend Aufschluß geben, ob sie zum eigenen Problem passen.
Was meinst du, weshalb diese Link-Pakete geschnürt wurden?
Die Vorgänge sind doch im Kern gleich:
- SB zwingt HE in sinnlos erscheinende Maßnahme.
- HE will das nicht mit sich machen lassen und sinnt auf - im Idealfall sanktionsfreie - Abwendung des Ungemachs.
In den Verlinkungen sind meines Erachtens viele Sandtüten drin, die das geschmierte Getriebe zum Knirschen bringen können.
[...] das hat man über die Jahre bestimmt auf dem Rechner Zuhause schön sortiert abgespeichert.[...]
Das könnte bei manchen so sein.
Nur scheinen die noch nicht auf deinen Zug aufgesprungen zu sein.
Mein Pfeilköcher beinhaltet Links und Namen von Beitragenden, an die ich mich in dem und dem Zusammenhang als erfolgversprechend erinnere.
Bei denen würde ICH im Fall der Fälle tiefer graben.
Mein Arbeitsmaterial hast du bekommen.
29.09.2017, 16:08 #12
Wenn man davon Ahnung hat, dann ist das auf jeden Fall möglich.
Ich fühle mich damit auch überfordert und mit Anwälten habe ich keine guten Erfahrungen gemacht, die ziehen alles nur in die Länge. Wenn der Anwalt für den Fall genauso lange benötigt, wie um gegen meinen VA vorzugehen (Klage ist schon seit vielen Monaten offen), dann ist die Maßnahme schon wieder vorbei. Hatte mir auch einen Anwalt in meiner Stadt ausgesucht, der gute Referenzen im Bereich ALG2 hat.
Gab es hier nicht auch mal eine Liste mit Anwälten die empfohlen werden? Finde darüber leider nichts mehr.
Kann das sein, das mein SB die Zuweisung ziemlich rechtssicher formuliert hat? Würde auch erklären, warum sich noch keiner eingeklingt hat.
Nun habe ich mit meinen 2 Schreiben an meinen SB schon mal mit Gegenwehr angefangen, wäre nun ziemlich schade und auch etwas peinlich gegenüber meinem SB, jetzt nicht mit einem Widerspruch und aW weiter zu machen.
29.09.2017, 16:53 #13
In der Zuweisung steht, das ich angeblich gesagt habe, das ich Zuhause überhaupt kein Internet habe, was nicht stimmt. [...]
Feinifein, fangen wir doch damit an.
Und zwar zweigleisig:
Einerseits den dazu gehörenden VerBIS-Beratungsvermerk ausdrucken und zuschicken lassen, weiterhin die Korrektur der falschen Daten beantragen.
Andererseits ist das ein offensichtlicher Fehler im Verwaltungsakt (VA, hier: die Zuweisung).
Der beruht damit zumindest teilweise auf falschen Tatsachen (die restlichen Teile folgen noch ).
Das sollte man in den Widerspruch, falls man ihn detailliert machen sollte, mit aufnehmen.
Schnickschnack im Quadrat, kurz Schnickschnack².
Das JC muss richtig wissen, auf dieser Basis in die einzig richtige Richtung, nämlich Eingliederung in Arbeit, entscheiden und es darf daraus kein Hinterzimmergeheimnis machen.
Es muss Dir gegenüber das alles darlegen, damit Du die Zumutbarkeit prüfen kannst, denn der Gesetzgeber geht nicht ganz zu Unrecht davon aus, dass unbeteiligte, enthirnte Arbeitssuchende eher wenig erfolgreich sind.
Hier aber ist die Maßnahme unbestimmt hinsichtlich der Inhalte und der entsprechende Ermessensgebrauch (die Entscheidungsfindung wie dargelegt) fehlt, und da hilft kein Schnick, kein Schnack und auch nicht beide im Quadrat.
'N Urteil:
Weitere Argumentations- und Formulierungshilfe zu dieser Bestimmtheit: https://www.elo-forum.org/erfolgreic...htswidrig.html
Leider folgerichtig müssen auch die Mitwirkungspflichten unbestimmt sein, was aber gar nicht sein darf.
Wenn das Ding eine Sanktionsfolge haben soll, und das soll es hier, dann muss das Ding vollständig klar sein.
Ist es aber nicht, also ...
Weiterhin ist die Zuweisung auch noch unbestimmt hinsichtlich der zeitlichen Verteilung.
Noch schnickschnackiger.
Es gibt Erwerbslose, die sich vor Arbeit kaum retten können, und Erwerbstätige, die schon seit Jahren in der inneren Immigration verharren (besonders im JC, will mir manchmal scheinen).
Die Arbeitslosigkeit an sich ist also kein hinreichendes Kriterium, um auf einen (zu) geringen Grad der Aktivierung zwingend schließen zu müssen.
Neben diesem eher argumentativen Überbau kann man auch in einer Analogie zu einer Arbeitsgelegenheit (AGH) folgendes Urteil heranziehen:
Wenn Du zusätzlich noch irgendetwas hättest, was auf Aktivität schließen lässt, wie z.B. Pflege, ehrenamtliche Tätigkeit, etc., wäre das sicherlich von Vorteil.
Das Sicherste und Einfachste wäre, zur Maßnahme zu gehen und dort nichts zu unterschreiben, keine Daten über Dich preiszugeben und auch kein Geld vom MT anzunehmen.
Hinsichtlich des Fahrgelds ist das JC in der Pflicht und bleibt es auch, wenn Du es nicht per Unterschrift daraus entlässt.
Das kann auch mit einem undetaillierten Widerspruch flankiert werden (Etwa: Der VA enthält Bestandteile, die nicht rechtskonform sind, möglicherweise sogar rechtswidrig sind, und ich beantrage die vollständige Prüfung.)
Hierbei würde ich im Vagen bleiben, da das JC einen nicht so schönen VA mit Deiner Hilfe heilen könnte, was dem Ziel des Aufwands eher fern liegt.
Andere Elos zu beraten, finde ich einen feinen Zug und davon darf auch gerne jeder wissen.
Es darf halt nur nicht den Unterricht bzw. Betriebsablauf stören, aber das lässt sich doch handeln, oder?
Öh-nö-nö-nööö!
Herr Kaiser läuft recht nackig herum und bei Gelegenheit wird er es merken.
29.09.2017, 18:34 #14
Hab dir mal ne aW angehangen
Packste die hier im Thread schon genannten Urteile noch dazu
Vorschlag aufsch.Wirkung29.09.doc (87,5 KB, 30x aufgerufen)
30.09.2017, 17:58 #15
Einerseits den dazu gehörenden VerBIS-Beratungsvermerk ausdrucken und zuschicken lassen
Die Woche hatte ich auch ein Antrag auf Akteneinsicht gestellt und den Ausdruck, aus dem hervorgeht das ich kein Internet habe, den hatte ich schon eher angefordert und der liegt mir nun vor.
Über Erstattung von VB-BK gesprochen, sagt, er hat zwar Laptop zuhause, jedoch keinen Internetzugang und müsse für Emailbewerbungen zum BIZ fahren - das kostet Fahrgeld.
Ich habe zu meinem SB gesagt, das ich Zuhause kein DSL habe aber über das Handy (Prepaid) Internet besitze. Somit kann mein SB nicht behaupten, das ich Zuhause kein Internet habe. Das ich für Emailbewerbungen zum BIZ fahren muss habe ich nur gesagt, um meine schriftlichen Bewerbungen (die auch alle voll bezahlt wurden) zu rechtfertigen. Die letzten 2 Monate habe ich auch wieder angefangen Email Bewerbungen zu schreiben und das hat mein SB anhand meiner Eigenbemühungsliste (die ich monatlich einreiche) gesehen.
weiterhin die Korrektur der falschen Daten beantragen.
Kommt das mit in den Widerspruch rein oder ist das ein extra Antrag?
Nein da habe ich nichts.
kein Geld vom MT anzunehmen.
Mein SB hat mir gesagt, das ich am 1. Tag der Maßnahme vom MT Fahrgeld bekomme. Werde dann also die ersten Tage mit dem Fahrrad zur Maßnahme fahren, bis ich das Geld vom JC habe.
Antrag auf Fahrtkosten:
hiermit beantrage ich Fahrtkosten für die zugewiesene Maßnahme (IB Mitte gGmbH und XXXX GmbH) die am XX.10.2017 beginnt. Es fallen Fahrtkosten in Höhe von XX€ für eine Monatskarte an. Bitte überweisen Sie schnellstmöglich die Fahrtkosten auf mein Konto.
Ist der Antrag so ok? Hat jemand evtl. noch einen passenden §? Damit ich keinen Brief zurück erhalte, mit der Antwort, das der MT mir die Fahrtkosten bezahlt.
Hatte evtl. auch vor, in der Maßnahme einen Info Zettel an alle Teilnehmer zu verteilen, wie die Elo´s sich gegen Behördenwillkür vom JC und sinnlose Maßnahmen wehren können.
Vielen Dank, die oben genannten Urteile habe ich nun schon in den Antrag gepackt.
Habe jetzt mal einen Widerspruch erstellt und ich bitte um Verbesserungsvorschläge.
1. Die Maßnahme ist unbestimmt hinsichtlich der Inhalte und der entsprechende Ermessensgebrauch fehlt. Weiterhin ist die Zuweisung auch unbestimmt hinsichtlich der zeitlichen Verteilung. Eine Zuweisung zur Aktivierungsmaßnahme muss bestimmt und der Ermessensgebrauch erkennbar sein.
Geändert von Tempar (30.09.2017 um 18:08 Uhr)
30.09.2017, 18:55 #16
Die Passage läßt darauf schließen, daß die Linkliste in Post #3 entweder übersehen oder "ausgeblendet" wurde.
Wenn du in dem Sattel fest werden willst, nimmst du sie dir vor.
Forenten die Fragen zu ersparen, die schon ausführlich behandelt wurden, wäre ein weiterer Grund.
[...] Mein SB hat mir gesagt, das ich am 1. Tag der Maßnahme vom MT Fahrgeld bekomme. Werde dann also die ersten Tage mit dem Fahrrad zur Maßnahme fahren, bis ich das Geld vom JC habe. [...]
In einer der Verknüpfungen wird genau diese Frage abgekaspert.
Überlege dir bitte in Ruhe, was die Idee dahinter sein könnte, wenn der HE auf stur stellt und zuerst eine Bewilligung der Fahrtkostenübernahme abwartet. Die will er in den Händen halte - und zwar ehe er seine Straßenschuhe hinterm Ofen vor kramt.
Mir fallen dazu Stichworte wie "Entschleunigung" und "Sand ins Getriebe" streuen ein.
Kurz: Auf Zeit spielen.
Kann es sein, daß du diese Maßnahme auf jeden Fall mitmachen willst?
Dann verstehe ich natürlich, daß du dich auf deinem eigenen Fahrrad dort hin bemühen willst.
Wenn ich als Drücker sowas wüßte - daß du dich abzustrampeln bereit zeigst - fiele mir dazu ein, daß ich gar keine Kilometerpauschale für Fahrräder auf meiner Liste erstattungsfähiger Beträge finde.
Wenn der Zwangszugeführte SO kooperativ ist, kann er das auch gleich bleiben.
Wozu ihm eine Monatskarte spendieren?!
[...] Ist der Antrag so ok? [...]
Ich würde ihn mit den zur Verfügung gestellten Vorlagen vergleichen - und - anpassen.
Folge der Linkliste in Post #3.
[...] Hat jemand evtl. noch einen passenden §? Damit ich keinen Brief zurück erhalte, mit der Antwort, das der MT mir die Fahrtkosten bezahlt. [...]
Voraussichtlich bekommst du von faulen und/oder genervten SBs ein Schreiben mit genau DEM Wortlaut zurück.
Wie wir aus den Links wissen: Die haben das nämlich schon immer "so" gemacht.
Du bist wahrscheinlich der erste, der sich so "kompliziert" anstellt.
Lies bei Gelegenheit nach, was bereits vor langer Zeit genau dazu geschrieben wurde.
Stichwort: Fahrtkostentango.
Du findest die entsprechenden Beiträge wenn du den Links in Post #3 folgst.
[...] Hatte evtl. auch vor, in der Maßnahme einen Info Zettel an alle Teilnehmer zu verteilen, wie die Elo´s sich gegen Behördenwillkür vom JC und sinnlose Maßnahmen wehren können.[...]
Dazu solltest du vielleicht etwas sattelfester sein?
Was das Hausrecht des Trägers umfassen kann, ist dir hoffentlich auch ohne Verlinkung klar.
Zu meiner Schulzeit waren Agitation und Verkauf von was auch immer auf dem Gelände untersagt.
Ich könnte mir vorstellen, daß der Träger gegen geschäftsschädigede Handlungen auf seinem Gelände vorgehen wird.
Wenn, dann wurden bei uns Agit-Druckwerke stets vor der Tür - im öffentlichem Raum - verteilt.
30.09.2017, 22:10 #17
Ich habe schon deine Verlinkungen gelesen, auch den Fahrtkostentango. Das Problem was ich sehe ist, das ich mit dem Fahrkostenantrag ziemlich spät dran bin. Wenn ich fast eine Woche nach dem ich die Zuweisung erhalten habe, erst den Antrag auf Fahrtkosten stelle, ist das nicht zu spät? Das wäre dann auch 1-2 Tage vor Maßnahmebeginn. Habe in dem Brief mit den unangenehmen Fragen meinem SB auch bestätigt, das ich zu dem genannten Tag die Maßnahme antrete.
Wie sieht der Fall aus, wenn das Amt Kontoauszüge verlangt und dann sieht, das ich hätte die Monatskarte locker vorstrecken können?
Ich möchte die Maßnahme nicht antreten, wir haben uns schon richtig verstanden
Mir ist das Farrad auch nur betracht gekommen, weil ich bis zum MT keine 10 Minuten mit dem Fahrrad benötige.
Genau deshalb wäre ein § und Gerichtsbeschlüsse gut (auch für mich selber, um zu überprüfen, ob das wirklich stimmt), damit das beim SB fruchtet. Wiederum könnte ich es auch erstmal ohne versuchen und hoffen, das eine Antwort kommt "der MT bezahlt die Monatskarte" um auf Zeit zu spielen.
Würde das natürlich erst machen, wenn ich selbst sicherer in dem Thema werde.
Dann ist das wohl keine gute Idee, wollte den ELO´s nur helfen.
01.10.2017, 00:30 #18
[...] Das Problem was ich sehe ist, das ich mit dem Fahrkostenantrag ziemlich spät dran bin. [...]
Beliebter Manipulationstrick: Verknappung
Das mit der Zeitverknappung machen die extra so, damit der HE keinen klaren Gedanken fassen möge.
Wenn die Zeit knapp wird, ist das WAS?
Mein Mantra an dieser Stelle:
In dieser Angelegenheit hinzunehmende Verzögerungen habe ich nicht zu vertreten.
[...] Wenn ich fast eine Woche nach dem ich die Zuweisung erhalten habe, erst den Antrag auf Fahrtkosten stelle, ist das nicht zu spät? [...]
Du bist nicht raffiniert - oder?
Daß dein Antrag "so spät" kommt, könnte u. A. daran liegen, daß dein Rechtsbeistand nicht unter deinem Schreibtisch wohnt und auf Aufträge von dir wartet.
Schließlich mußtest du erst einen Termin und so...
Wenn ich mir klar mache, daß die 6 Monate Zeit haben, um einen Widerspruch zu bearbeiten, finde ich uns noch ziemlich flott.
[...] Das wäre dann auch 1-2 Tage vor Maßnahmebeginn. Habe in dem Brief mit den unangenehmen Fragen meinem SB auch bestätigt, das ich zu dem genannten Tag die Maßnahme antrete.[...]
Tscha - da wußtest du halt noch nicht, daß in D - trotz Leistungsbezug - Vertragsfreiheit besteht.
Die umfaßt u. a. auch DEINE Entscheidung, ob du Geld durch Dritte - mit denen du keine Vertragsbeziehung unterhältst - akzeptierst und damit einen Vertrag mit denen eingehst. Allein durch dein schlüssiges Handeln.
Da jedoch das JC der Leistungsträger ist - und auch bleibt - möchtest du das Fahrgeld vom Leistungsträger ausgezahlt bekommen - und - eine gerichtsverwertbare Zusage der Kostenübernahme - durch das JC selbst - in den Händen haben.
Dich brauchen irgendwelche Dritte so lange nicht interessieren, wie du KEINEN Vertrag mit denen abgeschlossen hast.
Um (vor Gericht) deinen Guten Willen zu zeigen, kannst du ja einmal Fahrtkosten (zwei Tickets) vorstrecken. Den Antrag dafür auch so raushauen, daß der als "vor Abfahrt gestellt" zählt.
Du hast in Treu und Glauben vorausgesetzt, daß der, der die Musik bestellt, sie auch bezahlen wird.
Oh Schreck aber auch!
Vor Ort wurde dir vom Träger eine uneindeutige Abtretungserklärung - zu Gunsten des Trägers - vorgelegt.
Da du Dir unbekannte Dritten im Fall X nicht belangen kannst, willst du denen GAR nichts abtreten.
Du bist ein großer Junge und brauchst für die Beantragung der Kostenübernahme keinen, der dir dabei das Händchen hält.
Daß du das du ganz alleine schaffst, sollte doch inzwischen erkannt worden sein.
Es ist nicht davon auszugehen, daß das JC konkurs gehen wird.
Bei den ganzen Maßnahme-Trägern, die wie Pilze aus dem Boden schießen und sich genau so schnell wieder "umfirmieren", sei das nicht so sicher.
[...] Wie sieht der Fall aus, wenn das Amt Kontoauszüge verlangt und dann sieht, das ich hätte die Monatskarte locker vorstrecken können?[...]
Wie ich dich einschätze, hättest du sicher sehr gern und bereitwillig alles aus deinem Sparstumpf vorgestreckt!
Sobald dir die Zusicherung der Fahrtkostenübernahme - und zwar durchs JC selbst - schriftlich bestätigt wurde.
Das Mantra mit den hinzunnehmenden Verzögerungen vor sich hin summ...
Und zwar ohne Umweg über dir unbekannte Dritte, denen du deine schützenswerten Daten - wie z. B. deine Bankverbindung - nicht preis zu geben gedenkst.
Stichworte: Vertragsfreiheit, informationelle Selbstbestimmung.
Wenn schon bockbeinig, dann auf der ganzen Strecke.
Lerne, Bumerangs zu werfen, den Spielball, schwarzen Peter, you name it, der Gegenseite zukommen zu lassen.
Dann haben DIE wieder zu tun.
[...] Mir ist das Farrad auch nur betracht gekommen, weil ich bis zum MT keine 10 Minuten mit dem Fahrrad benötige.[...]
Über Sand im Getriebe möchte ich nicht mehr referieren.
Mir oans - deine Entscheidung.
[...] Genau deshalb wäre ein § und Gerichtsbeschlüsse gut (auch für mich selber, um zu überprüfen, ob das wirklich stimmt), damit das beim SB fruchtet.[...]
Wechsel mal die Position und dreh den Spieß um!
Frag deinen SB nach der Rechtsgrundlage, die dich verpflichtet, Verträge mit Dritten einzugehen.
Die haben Aufklärungs- und Beratungspflicht.
Darauf hebst du immer wieder ab.
Nach dem Motto: i bin halt bleed.
Lies dich in die Grundzüge des Vertragsrechts ein.
Das ist auch außerhalb des JC-Dunstkreises sehr nützlich.
Dein Wissen um deine Freiheit/en und was alles als Vertrag zu deuten ist, reicht aus, um denen Paroli zu bieten.
Mach dir dabei unbedingt klar, daß bereits die Annahme eines klitzekleinen Geschenks ein Vertrag ist.
Deshalb solltest du NICHTS von Träger-Amigos annehmen.
Keinen USB-Stick.
Keine Bonbons.
[...] Wiederum könnte ich es auch erstmal ohne versuchen und hoffen, das eine Antwort kommt "der MT bezahlt die Monatskarte" um auf Zeit zu spielen.[...]
Daraufhin antwortest du wie in den Fahrtkostentango-Anschreiben angedeutet.
Formulier etwas um.
Bei mir hat es drei Schriftwechsel gebraucht, bis SB kapiert hat, daß ich nicht bereit bin, mich ins sozialmafiöse Bermuda-Dreieck zu begeben.
[...] Dann ist das wohl keine gute Idee, wollte den ELO´s nur helfen.
Die Idee ist ok, nur solltest du stets drei Züge im Voraus denken und nur außerhalb deren Räumlichkeiten agitieren.
Ich würde mich mit meinem Nick sehr bedeckt halten weil ich nicht wollte, daß mich irgendeine Plaudertasche bei meinen JC-Freunden enttarnt.
Mir ist bei den Spielchen am Wissensvorsprung und Überaschungseffekt gelegen.
01.10.2017, 03:55 #19
Man kann auch nicht so richtig klar denken und handeln, wenn man ständig Angst haben muss, einen Fehler zu machen und dann bekommt man nicht mal mehr das Existenzminimum.
Um (vor Gericht) deinen Guten Willen zu zeigen, kannst du ja einmal Fahrtkosten (zwei Tickets) vorstrecken
Erst klang es immer so als ob ich nirgends hinfahren muss, ohne das dass Fahrgeld für die Monatskarte auf meinem Konto eingegangen ist und nun doch lieber am 1. Maßnahmetag da auftauchen?
Den Antrag dafür auch so raushauen, daß der als "vor Abfahrt gestellt" zählt.
Du meinst noch einen extra Fahrtkostenantrag für die 2 Einzelfahrscheine vor Maßnahmebeginn einreichen? Dann könnte das JC auch meinen Antrag ablehnen, weil ich nicht wirtschaftlich gehandelt habe, anstatt einer Monatskarte, kaufe ich 2 teure Einzeltickets. Ich weiß nicht ob die das so machen dürfen aber das könnte passieren.
Was ist wenn ich beim MT überhaupt keine Abtretungserklärung oder ähnliches unterschreiben muss, sondern nur per Unterschrift bestätigen soll, das ich das Bargeld für die Monatskarte erhalten hab?
Ist das immer so, das man beim MT irgendwas unterzeichnen soll? Kann auch sein das mein SB schon alles im Vorfeld geregelt hat, das ich nichts mehr unterschreiben muss, weil mein SB weiß, das das JC von mir keine Unterschriften mehr erhält. Sprich, die haben für solche Härtefälle beim MT vorgesorgt.
Sehr gern nicht aber ich würde das lieber machen, bevor es eine Sanktion gibt und keiner weiß, wie sich das JC beim SG rausreden kann und auf welcher Seite am Ende der Richter steht.
Quelle: S 5 AS 2835/15 ER · SG HAL
Zitat von AnonNemo:
Dafür wäre es glaub schon zu spät und ich möchte auch nicht angeben, das dass Fahrgeld nicht ausgelegt werden kann, weil ich es ja könnte. Wenn ich sowas angeben würde und der Fall geht vor das SG, dann kommt das spätestens dort raus, das ich das Fahrgeld vorstrecken hätte können.
Angenommen ich lege das Geld für die Monatskarte aus und der MT setzt mich schon nach dem 1. Tag vor die Tür, weil ich nichts unterschrieben habe. Dann wäre das JC trotzdem verpflichtet mir die volle Monatskarte zu erstatten oder?
01.10.2017, 13:38 #20
@ Tempar:
Langsam ists an der Zeit, eigene Schlüsse aus VORSCHLÄGEN und Bedenken ziehen.
Dir kann ich nur in den Katechismus schreiben, die jeweilige Szene ping-pong-mäßig durchzuspielen.
Und - die dabei aufkommenden Fragen "mitwirkend" selbst zu beantworten zu versuchen.
Was sage/tue ich?
Was macht der Gegner im allerallerschlimmsten Fal?
Was sollte ich daraufhin tun?
Letztendlich mußt DU das durchfechten, mögliche Konsequenzen einkalkulieren - und ok finden.
Der Ratsuchende läuft Gefahr, daß die Motivation rapide sinkt, wenn das Gefühl vermittelt wird, den Ratsuchenden bei jedwedem Schritt ans Händchen nehmen zu sollen und den Dauer-Erklärbären für Kiki-Kram zu geben.
Und zwar für Fragen - ich kann es nicht müde werden zu wiederholen - die in der Linkliste in epischer Breite abgehandelt sind.
Grund für sich einstellende Verstimmung könnte sein:
Meine Dozenten beantworteten nur Fragen, aus denen erkennbar war, daß sich der Fragende selbst 'ne gehörige Platte gemacht - und nur noch 'ne kleine Hürde zu nehmen hatte. Für Pseudo-Mitarbeit durch Fragen um des Fragens willen gab es keinerlei Punkte.
[...] Erst klang es immer so als ob ich nirgends hinfahren muss, ohne das dass Fahrgeld für die Monatskarte auf meinem Konto eingegangen ist und nun doch lieber am 1. Maßnahmetag da auftauchen?[...]
Es gibt schon deshalb keinen Königsweg weil viele Wege nach Rom führen.
Die eine Variante ist für Hartgesottene, die andere für diplomatischere Naturen.
Ich z. B. gehe schon deshalb zum Träger, um sämtlicher Vertragsunterlagen habhaft zu werden, die ich vom Forum meines Vertrauens sezieren lassen werde.
Das muß zwar nicht sein, in der Linkliste ist nachzulesen warum ich mir dann doch die Mühe mache.
Makale, Neudenker und ein paar andere sind in solchen Fällen wesentlich strikter.
Ich fühle mich beim "Nasse-Seife-Spiel" sicherer.
[...] Dann könnte das JC auch meinen Antrag ablehnen, weil ich nicht wirtschaftlich gehandelt habe, anstatt einer Monatskarte, kaufe ich 2 teure Einzeltickets.
Wer bei dem Spiel nen Blumentopp gewinnen will, sollte aus seiner Dauerschleife hüpfen und EIGENE Spuren ziehen.
Es bringt auch keinen weiter, sich auf jedwede Antwort hin neue Vermeidungs-Drohszenarien auszumalen, die derjenige sich - mit etwas auf Betriebstemperatur angewärmten Gehirnschlmalz - durchaus selbst beantworten könnte.
Der HE soll Bumerangs ZURÜCK werfen!
Diesen Anwurf - so er denn kommen sollte - pariere ich mit:
Bis dato lag mir NICHTS Schriftliches vom JC vor, was die Fahrtkostenfrage verbindlich - und - meine Rechte wahrend -
Desweiteren ist zu kritisieren, daß mir der Umstand mit zu zeichnenden Abtretungserklärungen auch nicht vom SB SOUNSO erläutert wurde. Hätte Herr/Frau immer den Namen nennen mich über den ausstehenden Vertragsabschluß VORAB aufgeklärt, wäre allen viel unnützer Aufwand erspart geblieben!
Was 'ne Frechheit aber auch!
Ach ja - das Abtretungserklärungsformular des Trägers solltest du idealerweise vorzeigen können - sofern du darauf rum reiten willst.
Dir ist anzuraten, dir die Erfahrungsberichte derer rein zu ziehen, die diese immer wieder ähnlich ablaufenden Kennenlern-Veranstaltungen beim Träger durch haben.
Argumentekoffer aufmach:
Bei DEN ganzen ungeklärten Bedingungen hält der vorausschauend Wirtschaftende den Rahmen möglicher finanzieller Einbußen so klein wie möglich.
Bis das große Ganze (Monatskarte) genehmigt und beschieden ist, umspannt der nun mal nur das Einzelticket.
Das hat dich im absoluten Betrag wesentlich weniger gekostet als auf unbestätigte Vermutungen hin die Monatskarte vorzustrecken.
Wie sich herausstellt hat, war die Entscheidung auch gut so.
Weder siehst siehst du eine Veranlassung, noch wurde dir eine Rechtsgrundlage genannt, die dich verpflichtet, in Abtretungserklärungen zu Gunsten Dritter einzuwilligen.
Es bleibt zu anzumerken, daß die Fahrtkostenfrage vom SB unnötigerweise verschleppt wurde.
Alles PaL.
[...] Was ist wenn ich beim MT überhaupt keine Abtretungserklärung oder ähnliches unterschreiben muss, sondern nur per Unterschrift bestätigen soll, das ich das Bargeld für die Monatskarte erhalten hab?[...]
Das ist z. B. eine der Fragen, wo ich mich weigere, Zeit in lange Referate zu investieren, die im Netz längst zu finden sind.
Lies in deinem Interesse im Vertragsrecht nach, was der Unterscheid zwischen AN- und ABnahme einer Leistung/Sache ist.
Bringe in Erfahrung, welche Konsequenzen der jeweilige Umstand hat, welches deine Pflichten und die des Vertragspartners sind.
Wenn du dir das ERARBEITET hast, sitzt das Wissen gleich viel besser.
Den Auftrag stelle ich nicht in den Raum, um dich zu ärgern, sondern damit du dein Wissen tief inhaliert hast und es aus jeder Pore ausströmt, sobald du von sozialmafiösen Drückern bluffenderweise in die Zange genommen werden solltest.
Unsicherheit und Angst riechen die 10 km gegen den Wind - und werden das gnadenlos ausnutzen.
Also wappne dich gefälligst mit Wissen - ehe du in DEN Ring steigst.
[...] Ist das immer so, das man beim MT irgendwas unterzeichnen soll? Kann auch sein das mein SB schon alles im Vorfeld geregelt hat, das ich nichts mehr unterschreiben muss [...]
Lies in der Linkliste, folge den Querverweisen. Dann kannst du dir ein Bild machen, wie andere das erfolgreich durchgestanden haben.
Die Sparte "erfolgreiche Gegenwehr" ist auch anzuraten.
Von den Posts aus gelangst du an die betreffenden Fäden und kannst dort erfahren, wie erfolgreiche Gegenwehr aussehen kann.
[...] Sehr gern nicht aber ich würde das lieber machen, bevor es eine Sanktion gibt und keiner weiß, wie sich das JC beim SG rausreden kann und auf welcher Seite am Ende der Richter steht.[...]
Ich versuche, meine Rechte zu wahren.
Dazu gehört u. A. die FREIE Verfügungsgewalt über MEIN Budget.
Ausgaben, die mir schon per se gegen den Strich gehen, lasse ich mir doch erst Recht nicht fremdbestimmt überhelfen!
Bei wenig erkennbarem Kampfgeist steht zu befürchten, daß derjenige mittenmang einknickt und denen das Feld überläßt, die Nutzen aus seiner Misere ziehen.
Ich frage mich, ob es nicht besser wäre, derjenige gibt den Vorgang in rechtskundige Hände.
[...] Zitat von AnonNemo: [...]
Dafür wäre es glaub schon zu spät und ich möchte auch nicht angeben, das dass Fahrgeld nicht ausgelegt werden kann, weil ich es ja könnte. Wenn ich sowas angeben würde und der Fall geht vor das SG, dann kommt das spätestens dort raus, das ich das Fahrgeld vorstrecken hätte können.[...]
Ich WILL es NICHT auslegen solange mir keine GERICHTSVERWERTBARE Kostenübernahme-Erklärung des Leisungsträgers=JC vorliegt.
WO ist dein Peoblem?
Überall ist zu lesen: "vorherige Antragstellung..."
Das ist gemacht worden. Die Vorgabe impliziert jedoch nicht, daß der Antrag positiv beschieden wird.
Muß ich auf den jeweiligen Bescheid warten.
Du solltest dich schleunigst über deine TATSÄCHLICHEN Mitwirkungspflichten aufschlauen.
Nicht die, die der SB gern dreist bluffend in den Raum stellt und darauf hofft, daß der HE übers Stöckchen springen werde.
Dazu gehört, u. A. zu wissen, WER in welchem Fall über MEIN Eingemachtes zu entscheiden hat.
[...]Angenommen ich lege das Geld für die Monatskarte aus und der MT setzt mich schon nach dem 1. Tag vor die Tür, weil ich nichts unterschrieben habe. Dann wäre das JC trotzdem verpflichtet mir die volle Monatskarte zu erstatten oder? [...]
Frag DAS doch gleich deinen SB.
Das ist - beim soziokulturellen Existenzminimum - eine kluge Frage, die unbedingt VORM Kauf der teuren Monatskarte geklärt gehört.
01.10.2017, 14:30 #21
möchte nur kurz auf diesen Punkt eingehen und mich sonst in eure Diskussion nicht weiter einmischen.
Versuche dich umzukonditionieren auf "ich habe keine irrationale Angst vorm Jobcenter". Das ist eine irrationale Angst. Ich weiß, wovon ich spreche, da ich solche Phasen auch immer mal wieder habe (bei mir gehts mehr in Richtung Briefe liegenlassen).
Dass Angst ein schlechter Ratgeber ist, brauch ich dir ja nicht zu sagen.
Kannst das ja mantramäßig zwanzigmal am Tag wiederholen - keine übermächtige Angst vor Existenzverlust (grob gesagt) zu haben. Keine Angst vor Jobcenter. Keine Angst vor SB.
Die kochen auch nur mit Wasser, auch wenn sie so tun, als sei das Lebenselixier, womit sie herumköcheln.
Ein Qutentchen gesunder Angst gepaart mit Misstrauen darf und soll natürlich bleiben; die sorgt dafür, die Jobcenterdinger gebührend ernst zu nehmen und unbedingt immer zu handeln (und wenn es auch mal Handeln durch Nichthandeln ist).
Wenn man weiß, was man will und was man nicht will und das klar und bestimmt zum Ausdruck bringt, kann man fast immer damit einen Erfolg für sich verbuchen. Auch wenn das Ziel erstmal gar nicht erreicht wird.
Man zeigt dem Gegenüber, dass man für sich einsteht und das ringt sogar den blödesten SBs einen gewissen Respekt ab. Zumindest wird man dann anders behandelt.
Das gilt auch für alle anderen Lebenslagen - keine (irrationale) Angst zu haben, signalisiert dem Umfeld, es kann mit dir nicht umspringen, wie es ihm passt. Denn du verfügst über eine gute Selbstbehauptungsstärke.
Ich behaupte sogar mal, dass das quacksalberige Jobcenter bewusst oder manch unterbelichtete SB auch unbewusst mit Urängsten agiert und die gezielt schürt.
Die Angstmache-"Abrichtung" funktioniert sogar bei Tieren und auch im Tierreich gilt: Wer mit knalligen Signalfarben (ob echt oder fake/mimikry) daher kommt, wird ernstgenommen und im Zweifelsfall will sich daran keiner die Finger verbrennen und macht lieber einen gebührlichen Bogen umherum.
Bluffen, täuschen, pokern, einschüchtern und überrumpeln, auch lügen und betrügen... ja, das beherrschen unsere SBchens ganz besonders gut, wie wir alle schon erfahren durften.
Also arbeiten wir genauso mit Bluff und je selbstsicherer das eingesetzt wird, umso besser funktioniert es. Selbst getestet ;)
(um ehrlich zu sein, hab ich noch immer oft Skrupel und merke, dass ich einfach nicht so dreist zocken und ggfl auch Wahrheiten verdrehen kann, wie die es können.... aber es wird besser, auch wenn das ja irgendwie schon beinahe wieder traurig ist^^)
Wenn die dich auf rückwirgend vorhandenes Geld für Fahrtkosten anquaken, sagst du eben schlagfertig (üben!!), das Geld sei für eine defekte und demnächst wahrscheinlich explodierende Waschmaschine gedacht.... (meine schmorte tatsächlich einmal innerlich vor sich hin und wäre ich nicht zu Hause gewesen....).
Du verwaltest dein knappes Budget und du weißt am allerbesten, wofür Geld da und prioritiv ausgegeben wird und wofür nicht.
Fahrtkosten vorstrecken fällt auch gar nicht so recht in deinen Aufgabenbereich... schon gar keine teuren Monatskarten.
Deine Überlegung geht dabei in die falsche Richtung. Ich kann sie schon nachvollziehen; wäre das eine andere Situation ohne JC, würde ich genauso wie du auch überschlagen, was ressoucenschonender ist.
In diesem Fall aber sollst du Schwachsinnsmaßnahme machen und die wird der bezahlen inkl. Fahrtkosten, der sie für dich ausgesucht hat! Das muss dein Gedankengang sein = werden.
Du brauchst dein weniges Geld für andere Dinge, neue Kleidung für Vorstellungsgespräche zB.
Geändert von Gemcitabine (01.10.2017 um 14:43 Uhr)
01.10.2017, 19:59 #22
Du gehst am 1. Tag zur Maßnahme, beantragst für den einen Tag Fahrtkosten und wenn das Amt noch nicht über die Monatskarte entschieden hat, dann trittst du ab den 2. Tag die Maßnahme nicht mehr an, bis das Fahrgeld vom JC da ist?
Ich habe mich nun entschieden, morgen einen Antrag für die Fahrtkosten im JC einzureichen und ich werde die Maßnahme erst antreten, wenn das Fahrgeld vom JC auf meinem Konto ist.
Antrag auf Fahrtkostenerstattung für die Maßnahme XXXX
da ich zunächst einen Rechtsbeistand zur Klärung noch offener Fragen konsultieren musste, konnte ich nicht eher auf das Thema Fahrtkosten eingehen.
Ich beantrage, mir die monatliche Summe der voraussichtlich anfallenden Fahrtkosten in Höhe von XX€ für eine Monatskarte vorab auf das Ihnen bekannte Konto der Bedarfsgemeinschaft/Kundenkonto zu überweisen.
Da mir nur das soziokulturelle Existenzminimum zur Verfügung steht - und aufgrund der Unbestimmtheit Ihrer Regelung - kann ich keine Kosten vor-verauslagen.
Verbesserungsvorschläge sind erwünscht, der Text kann auch knackig gehalten sein.
Was sagt ihr zu meinem Widerspruch? Wenn der passt, dann schaffe ich den morgen Vormittag gleich mit dem Fahrtkostenantrag zum JC. Die aW könnte ich dann morgen auch gleich beim SG einreichen.
01.10.2017, 22:11 #23
Du gehst am 1. Tag zur Maßnahme, beantragst für den einen Tag Fahrtkosten und wenn das Amt noch nicht über die Monatskarte entschieden hat, dann trittst du ab den 2. Tag die Maßnahme nicht mehr an, bis das Fahrgeld vom JC da ist?[...]
Ich bin über Vertrag prüfen und hinterher nicht unterschreiben wollen in tiefe Ungnade gefallen.
Zur Strafe wurde mir das Maßnahme-Schippchen vorenthalten.
Ich würde abwarten, bis ich die ZUSAGE der Kostenübernahme schriftlich vorliegen habe.
Sofern ich noch Guthaben haben sollte, würde ich nicht darauf beharren, daß das zuerst gebucht sein muß.
Eine gerichtsverwertbare Zusage=Bescheid - daß das JC die Kosten begleicht - ohne Umweg über Dritte - würde mir reichen.
[..] Verbesserungsvorschläge sind erwünscht, der Text kann auch knackig gehalten sein.
Ich finde den Antrag sehr schön blond.
Mir fehlt die Warnung an den SB, die klar macht, daß es ein (eingebildetes) Zeitproblem geben könnte - DU jedoch nicht auszubaden gedenkst, daß SB seinen Arbeitsplatz unzureichend vorbereitet hat.
Bitte bearbeiten Sie den Antrag zeitnah, da mir die Hände gebunden sind, solange ich keinen Bewilligungsbescheid erhalten habe oder die Buchung auf meinem Konto verzeichnet werden kann.
01.10.2017, 23:00 #24
Schwierig wird es eben, wenn der MT seine Kundschaft nicht so einfach gehen lässt.
Ich habe den Text jetzt wie folgt geändert:
Ich beantrage die monatliche Übernahme der voraussichtlich anfallenden Fahrtkosten in Höhe von XX€ für eine Monatskarte. Bitte bearbeiten Sie den Antrag zeitnah, da mir die Hände gebunden sind, solange ich keinen Bewilligungsbescheid erhalten habe oder die Buchung auf meinem Konto verzeichnet werden kann.
Vorsorglich mache ich darauf aufmerksam, dass in dieser Angelegenheit hinzunehmende Verzögerungen nicht von mir zu vertreten sind.
Ist der Satz mit dem Rechtsbeistand von Vorteil?
02.10.2017, 11:53 #25
Habe nun den Antrag wie oben stehend abgegeben, den Satz mit dem Rechtsbeistand habe ich aber weggelassen.
Jetzt fehlt nur noch der Widerspruch und dann kann ich auch die aW beantragen.
ALG1 eine EGV erhalten und eine Zuweisung zu AViBA bei DAA - Abwehr möglich? Kenshin Weiterbildung/Umschulung/Sinnlose Maßnahmen 14 07.12.2017 21:10

References: § 28
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Art. 11