Source: http://politikprofiler.blogspot.com/2012/05/la-nina-kein-sommer-in-sicht-bge-als.html
Timestamp: 2018-05-23 20:22:51+00:00

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Politprofiler: La Nina - Kein Sommer in Sicht - BGE als Neofeudalismus
Sie glauben tatsächlich, dass Gerechtigkeit auf der Prämisse des eigentumsgedeckten Wertedenken irgendwie zu einer Gleichheit führen würden. Doch grundsätzlich ist anzumerken, dass der Kapitalismus, die Lehre vom Wirtschaftswachstum, die Welt als Scheibe darstellt und in Oben und Unten aufteilt.
Der Kapitalismus ist keine Ideologie. Ideologien sind lediglich die Art und Weise wie Menschen, gehalten bzw. geführt werden, um im Kapitalismus irgendwie überleben zu können. Momentan suchen die meisten von uns lediglich eine neue Ideologie, um im Kapitalismus überlebensfähig zu bleiben.
Wer aber wirklich anders denken will, muss den Kapitalismus als Grundmechanismus für sein Werten und Entscheiden absolut ablegen. Die Welt wäre daher eine Kugel und niemand wäre oben oder unten. Das würde vor allem die heutigen Kritiker der aktuellen Humankapitalführen kränken. Sie hätten keine Möglichkeit mehr, über anderen zu stehen und könnten daher auch nicht das Recht an Ausbeutung für sich in Anspruch nehmen.
Warum ist BGE Neofeudalismus?
Das gilt vor allem für die BGE-Befürworter. Sie sind im Grunde Menschenverachter gegenüber sich selber. Sie fordern Geld, das durch Kapitalismus in unmenschlicher Weise erwirtschaftet wird, als Grundeinkommen für sich, um andere mit diesem Geld im Existenz- und Systemzwang halten zu können. Es ist der Ruf nach der römischen Dekadenz als "Recht auf Lebensstil".
Sie fordern damit ein Instrument zur Kontrolle der Unterschichten, damit diese sich nur noch durch sich selbst finanzieren und mit jedem Geldumlauf einen Teil ihrer Substanz als Gewinn an die Oberschicht unwiederbringlich abführen.
Ein menschenverachtendes, neofeutalistisches Instrument habe ich bis jetzt noch nicht kennengelernt. Das erzeugt bei mir geradezu ein Deja-Vu zum Nationalsozialismus. Damals war die Mehrheit der Bevölkerung bereit, sich eine Unterklasse zu zementieren. Doch dieses Mal wird die Mehrheit darin gebildet, sich selbst als Unterklasse per demokratischen Entscheid abzustempeln. Das ist das Ziel der BGE-Befürworten, die einen unumstößliche Herrschaft der Oberklasse auf der Prämisse des eigentumsgedeckten Denken in die Menschen pflanzen.
... alles ist bezahlt bar - eben auch ein Aufstieg in Oberklasse unserer heutigen Gesellschaftshierarchie. Auf Grund dieser "wissenschaftlichen" Erkenntnis ist es einfach dem kleinen Menschen zu erklären, er braucht eine Grundversorgung, damit er Arbeitssklave nicht komplett für den Kapitalismus verloren geht. So werden Staaten am Ende überflüssig. Der kleine Arbeitermensch reguliert sich selbst und eigenständig in seiner Armut und wird früher oder später anfangen, eine aus seiner Sicht auf die Dinge, natürliche Auslese innerhalb seiner armseligen Daseinsschicht herbeizuführen.
Die Oberschicht hat nichts anderes zu tun als die notwendigen Instrumente als neue Heilsverheißung unters Volks zu bringen.
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Auf der anderen Seite wird trotz BGE vom einem Menschen mehr abgeschöpft als vom anderen. Das ist bereits die erste Ungerechtigkeit, die zweite findet in der gleichmäßigen Umverteilung an alle wieder statt. Wer sich also ...
Politprofiler: Wirtschaftskrise: Unser Wirtschaftsdenken ist nicht fähig ...
Deshalb ist er zu keinerlei weiteren, ausgleichenden Steuerzahlungen verpflichtet. Das erinnert geradezu an die alten Zeiten des Feudalismus. Doch wer es schafft, den Begriff "sozial" durch Hirnwäsche / Brainwashing ...
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Die Welle schwappt über Deutschland. Thinktanks leisteten ganze Vorarbeit. Die große Hirnwäsche ist im Internet längst abgeschlossen. Die Deutschen kämpfen für ihr bedingungsloses Grundeinkommen, das nur vom ...
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"BGE - Das Recht auf die römische Dekadenz als Lebenstil"
Ja. So denken die "Arbeit-macht-frei" / "Sozial-ist-was-Arbeit-schafft" und - "Leistung-als-Grundwert"-Fetischisten.
Für sie alle ist Arbeit / Leistung das A und O. Der einzige Sinn und (Grund)Wert des Lebens.
Dass Leben / Mensch sein einen Eigenwert haben könnte ist ihnen unvorstellbar.
Also verteidigen sie bis aufs Letzte und aufs bitterste ihren heiligen Götzen: Die Arbeit.
Und je mehr uns diese abhanden kommt, desto mehr wird sie verteidigt.
Hier ein wenig frischer Wind gegen festgefahrenes Denken:
"Eine Polemik gegen die Arbeit und ihre Fans"
http://www.youtube.com/watch?v=nEZJuUMcAoo
"Die Geldsystemverschwörung (Teil 1)"
"Leistung als Grundwert"
Heißt doch inzwischen Klimastörung; die Gangster wollen sich alle Wege offenhalten!
Anonym 9. Mai 2012 um 12:53
@anonym 12:48
Tja, das waren wohl Perlen vor die Säue. Egal, wieder was gelernt.
Anonym 9. Mai 2012 um 13:05
@ anynoym 12:48
Im Gegenteil - die Idee vom bedingungslosen Grundeinkommens ist wie Perlen vor die Säue werfen bei Leuten wie Politprofiler und co.
Sie verstehen es einfach nicht oder wollen es nicht verstehen.
Anstatt sich mit dem BGE an sich auseinanderzusetzen, kreieren sich sich ihr eigenes verzerrtes, tw. sogar gegenteiliges, Konzept eines BGEs, gegen das sie dann argumentieren.
Ich freue mich auf den Tag, wenn wir das BGE haben und sich rausstellt, dass es doch "nur" ein humanes und zeitgemäßes Konzept im 21. Jahrhundert ist.
Was machen dann aber die Geldsystemverschwörungsideologie-BGE-Gegner?
Sich ein Strick nehmen, weil ihr "Leidenslustobjekt BGE" als Befreiung von Knechtschaft entlarvt wurde?
Na ja, sicher werden sie sich dann wieder ein andere Feinbild kreieren, unter dem sie lustvoll leiden können...
Anonym 9. Mai 2012 um 13:50
"Sie fordern Geld, das durch Kapitalismus in unmenschlicher Weise erwirtschaftet wird, als Grundeinkommen für sich, um andere mit diesem Geld im Existenz- und Systemzwang halten zu können."
Das BGE ist keine Forderung, die Dir gnädigerweise gewährt wird.
Es soll so hoch sein, daß Dir niemals jemand Deine Wohnung, Deine Grundnahrungsmittel, Deine Kleidung oder den Kinobesuch streitig machen kann.
Das ist doch das genaue Gegenteil von dem, das Du dem BGE zuschreibst.
Mit dem BGE bin ich doch gerade nicht mehr der Angst meine Existenz zu verlieren ausgeliefert.
Der Arbeitgeber kann den Menschen keine Angst mehr vor Hartz IV machen.
Wenn er weiterhin sein Geschäft betreiben möchte und Geld verdienen will, wird er sich mit den Mitarbeitern einigen müssen.
Dann wird auf Augenhöhe diskutiert.
Mit der Existenzangst könnte der Arbeitgeber genausogut argumentieren.
Man wird sich eben in der Mitte treffen müssen.
Anonym 9. Mai 2012 um 13:57
Ergänzung zu 13:50
Aber nicht nur der Lohn wird neu zur Disposition stehen, sonder auch die Arbeitsbedingungen.
Wirtschaftet ein Unternehmen unmenschlich, wird sich der Mitarbeiter diesen Bedingungen entziehen können.
Der Unternehmer wird die Arbeitsbedingungen den menchlichen Bedürfnissen anpassen müssen, nicht mehr den kapitalistischen.
Anonym 9. Mai 2012 um 14:07
Ergänzung zu 13:57
Die Unternehmer würden untereinander im Wettbewerb um die besten Mitarbeiter stehen.
Der Chef wird sich beim Mitarbeiter bewerben müssen.
Er muß ihn davon überzeugen, daß es sich lohnt für ihn zu arbeiten.
Weil das Mittagessen umsonst ist, der Urlaub länger oder die Ausbildung besser.
Politprofiler 9. Mai 2012 um 15:00
Vollbeschäftigungssimulationsprogramm!
Die tatsächlich Beschäftigen finanzieren die Unbeschäftigten, damit die Löhne ansteigen.
Ist wie Autobahnen bauen unter Hitler!
Das würde mit "Leistung als Grundwert" tatsächlich funktionieren, aber dann gibt es keine Unternehmer mehr, die Profit mit Arbeitskräften machen.
... und genau aus diesem Grund werde ich von BGEler so massiv attackiert. Es ist klar aus welcher Ecke der Beschuss kommt.
Der PROFIT IST BEIM BGE HEILIG!

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