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Timestamp: 2019-05-19 06:18:26+00:00

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BGH, URTEIL vom 1.6.2007, Az. II ZR 111/05 Ist der Gegenstand der Beschlussfassung nicht oder so ungenau bestimmt, dass den Mitgliedern eine sachgerechte Vorbereitung der Versammlung und eine Entscheidung, ob sie an der Versammlung teilnehmen wollen, nicht möglich ist, so sind die auf der Versammlung gefassten Beschlüsse gemäß § 32 Abs. 1 Satz 2 BGB nichtig (Sen.Urt. v. 17. November 1986 - II ZR 304/85, NJW1987, 1811 f.; Waldner in Sauter/Schweyer/Waldner, Der eingetragene Verein 18. Aufl. Rdn. 213; Soergel/Hadding, BGB 13. Aufl. § 32 Rdn. 15).
BGH, BESCHLUSS vom 4.11.1988, Az. V ZB 3/88 Der Senat teilt insoweit die vom II. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes in seiner Entscheidung zu § 32 BGB vertretene Auffassung zur Bedeutung der Stimmenthaltung (BGHZ 83, 35, 37 und Urt. v. 12. Januar 1987, II ZR 152/86, WM 1987, 651, 652; ebenso auch schon RGZ 20, 140, 142 zu dem Aktienrecht vor Inkrafttreten des BGB).
BGH, URTEIL vom 1.5.1994, Az. II ZR 103/93 § 32 Abs. 1 Satz 2 BGB findet hier jedenfalls dann keine Anwendung, wenn das Einstimmigkeitsprinzip im Gesellschaftsvertrag nicht abbedungen worden ist (vgl. MünchKomm.-Ulmer, BGB 2. Aufl. § 709 Rdn. 65 f. m.w.N.;Soergel/Hadding, BGB 11. Aufl. § 709 Rdn. 38).
BGH, Urteil vom 2.6.2011, Az. II ZR 153/09 Zwar kann die Auslegung des Gesellschaftsvertrags trotz eines solchen Wortlauts der Bestimmung zu dem Ergebnis führen, dass die abgegebenen Stimmen maßgeblich sind und Stimmenthaltungen nicht mitzuzählen sind (BGH, Urteil vom 12. Januar 1987 - II ZR 152/86, ZIP 1987, 635, 636; vgl. auch Urteil vom 25. Januar 1982 - II ZR 164/81, BGHZ 83, 35, 36 f. zu § 32 Abs. 1 Satz 3 BGB in der bis zu dem 30. September 2009 geltenden Fassung).

References: § 32
 § 32
 § 32
 § 32
 § 709
 § 709
 § 32