Source: https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/1961/102/P52e/NOR40078398
Timestamp: 2019-11-21 04:02:19+00:00

Document:
RIS - Medizinisch-technischer Fachdienst und Sanitätshilfsdienste § 52e - Bundesrecht konsolidiert
Medizinisch-technischer Fachdienst und Sanitätshilfsdienste § 52e
Gesamte Rechtsvorschrift heute / Fassung vom 19.10.2007
§ 52d am 19.10.2007
§ 53 am 19.10.2007
§ 52e heute
§ 52e gültig von 19.08.2010 bis 31.12.2012 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 89/2012
§ 52e gültig von 20.10.2007 bis 18.08.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 57/2008
§ 52e gültig von 24.06.2006 bis 19.10.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 90/2006
§ 52e gültig von 17.02.2004 bis 23.06.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 6/2004
Medizinisch-technischer Fachdienst und Sanitätshilfsdienste
BGBl. Nr. 102/1961 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 90/2006
MTF-SHD-G
Zulassung zur Berufsausübung - EWR
§ 52e. (1) Staatsangehörigen eines Vertragsstaates des EWR-Abkommens, denen von einem Vertragsstaat des EWR-Abkommens ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstiger Befähigungsnachweis im Sinne der
Richtlinie des Rates vom 21. Dezember über eine allgemeine Regelung zur Anerkennung der Hochschuldiplome, die eine mindestens dreijährige Berufsausbildung abschließen (89/48/EWG), CELEX-Nr.: 31989L0048, oder
Richtlinie 92/51/EWG des Rates vom 18. Juni 1992 über eine zweite allgemeine Regelung zur Anerkennung beruflicher Befähigungsnachweise in Ergänzung zur Richtlinie 89/48/EWG, CELEX-Nr.: 31992L0051,
ausgestellt wurde, mit dem eine Ausbildung im medizinisch-technischen Fachdienst oder in einem Sanitätshilfsdienst mit Erfolg abgeschlossen wurde, ist vom Bundesminister für Gesundheit und Frauen die Zulassung zur Berufsausübung im medizinisch-technischen Fachdienst oder in dem entsprechenden Sanitätshilfsdienst zu erteilen, sofern die Voraussetzungen gemäß § 9 Abs. 1 lit. c und d erfüllt sind.
(2) Die Zulassung zur Berufsausübung ist an die Bedingung
der erfolgreichen Absolvierung wahlweise eines Anpassungslehrganges oder einer Eignungsprüfung oder
des Nachweises von Berufserfahrung
zu knüpfen, wenn sich die absolvierte Ausbildung unter Berücksichtigung der im Rahmen der Berufserfahrung erworbenen Kenntnisse wesentlich von der entsprechenden österreichischen Ausbildung unterscheidet. Zur Beurteilung der ausländischen Ausbildung kann erforderlichenfalls ein Sachverständigengutachten eingeholt werden.
(3) Ein Anpassungslehrgang ist die Ausübung des entsprechenden Berufes in Österreich unter der Verantwortung eines qualifizierten Berufsangehörigen. Der Anpassungslehrgang hat mit einer Zusatzschulung einherzugehen, sofern diese fachlich erforderlich ist. Der Anpassungslehrgang ist zu bewerten.
(4) Eine Eignungsprüfung ist eine ausschließlich die beruflichen Kenntnisse und Fertigkeiten des Antragstellers betreffende Prüfung, mit der die Fähigkeit des Antragstellers, in Österreich den medizinisch-technischen Fachdienst oder den entsprechenden Sanitätshilfsdienst auszuüben, beurteilt wird.
(5) Der Antragsteller hat neben dem Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis insbesondere den Nachweis der für die Erfüllung der Berufspflichten notwendigen gesundheitlichen Eignung sowie der Unbescholtenheit vorzulegen.
(6) Die Entscheidung über die Zulassung zur Berufsausübung hat innerhalb von vier Monaten ab vollständiger Vorlage der erforderlichen Unterlagen zu erfolgen.
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NOR40078398
https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/1961/102/P52e/NOR40078398

References: § 52
 § 52

§ 52

§ 53

§ 52

§ 52

§ 52

§ 52

§ 52

§ 52
 § 9