Source: http://jurafit.blogspot.com/2014/05/
Timestamp: 2018-12-13 21:08:26+00:00

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recht § billig: Mai 2014
BSZ e.V. Anlegerschutzanwalt Joachim Cäsar-Preller, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht: "Ein Widerruf dürfte eine höhere Summe in Aussicht stellen, da bei einer Kündigung zusätzliche Stornogebühren vertraglich vereinbart sind!" Dies ist aber immer im Einzelfall zu klären, so der Experte, der auf ein weiteres wichtiges Detail hinweist: "Es können auch bereits gekündigte Verträge widerrufen werden!"
Für die Prüfung von Ansprüchen durch BSZ e.V. Vertrauensanwälte hat der BSZ e.V. die Interessengemeinschaft Lebensversicherung gegründet. Es bestehen gute Gründe, seine individuellen Ansprüche prüfen zu lassen, und der BSZ e.V. Interessengemeinschaft beizutreten.
Dieser Beitrag gibt den Sachstand vom 31.05.2014 wieder. Hiernach eintretende Änderungen können die Sach- und Rechtslage verändern.
Eingestellt von Anlegerschutz um 3:02 PM Keine Kommentare:
Anwälte kümmern sich um 10.000 Anleger mit Schiffsfonds. Ein Experte hatte im Prospekt der Merkur Sky von MPC Ungereimtheiten entdeckt. Auch HCI betroffen.
10.000 Anleger hatten mit Schiffsfonds und den Beteiligungen von 10.000 bis 20.000 Euros nicht die versprochene Rendite erhalten. Mittlerweile muss jedoch fast täglich ein deutsches Schiff Insolvenz anmelden oder zum Verschrottungspreis verkauft werden. Auch die HSH Bank kam über die Schiffe in die Krise und mußte von den Ländern Hamburg und Schleswig-Holstein gestützt werden.
Als Schiffe noch als lukratives Investment galten, sind deutsche Fondsgesellschaften - z.B. die MPC - auch in Österreich großflächig auf Kundenfang gegangen. Die Anteile wurden über Sparkassen, Raiffeisenbanken und Volksbanken vertrieben.
Das Kapitalmarktgeschäft in Österreich ist anders als in Deutschland. In Österreich bekommt der Anleger zwei Prospekte. Im Beratungsgespräch wird ein Hochglanzprospekt mit Werbeaussagen vorgelegt, für den die Anbiete nicht haften. Der eigentliche Prospekt, bei der Kontrollbank (OeKB) ausliegende Kapitalmarktprospekt bekommt der Anleger nicht vorgelegt. Dieser Prospekt wird nur nach expliziter Nachfrage ausgegeben.
Auf der Grundlage dieser Ausführungen ist Schiffsfonds-Anlegern anzuraten, ihren Fall durch einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht prüfen zu lassen. Es bestehen gute Gründe, der vom BSZ gegründeten Interessengemeinschaft ,,Schiffsfonds" beizutreten.
http://www.fachanwalt-hotline.eu/Anmeldeformular?PHPSESSID=4ee3cc3de6bba192a2e52913f7177118
Dieser Text gibt den Beitrag vom 31. Mai 2014 wieder. Hiernach eintretende Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt und können zu einer anderen Einschätzung führen.
Eingestellt von Anlegerschutz um 10:19 AM Keine Kommentare:
Deutsche ETP GmbH & Co. Immobilien II KG - Haftung von Gründungsgesellschaftern und Hintermännern.
Im Falle von Insolvenzverfahren prüfen Anleger auch ein Vorgehen gegen Gründungsgesellschafter und Hintermänner. Werden die Hintermänner nun auch verklagt?
Gründungsgesellschafter haften nach der Rechtsprechung der Gerichte dann, wenn sie selbst oder mittelbar besonderes Vertrauen in Anspruch genommen haben. Dabei genügt es, dass mit ihrem Wissen und Wollen der Prospekt herausgegeben wurde - siehe z.B. das Urteil des Kammergerichts Berlin vom 25.9.2006, Az.: 23 U 107/05.
Ein Blick in den Prospekt verschafft dem Zeichner dazu den Überblick!
Zusätzlich können die sog. Hintermänner in Anspruch genommen werden, wenn diese maßgeblichen Einfluss auf die Vorbereitung und Durchführung des Angebots haben und mit den Informationen, für die sie verantwortlich sind, vertrauenden Erwerber beeinflussen. Deren erhebliches wirtschaftliches Eigeninteresse besteht beispielsweise in der Beteiligung an den anbietenden Kapitalgesellschaften. So hat der BGH im Urteil vom 7.9.2000 zum Az. VII ZR 443/99 und das OLG Köln im Urteil vom 8.7.1999 zum Az 1 U 92/98 entschieden.
Anleger bei der Deutschen ETP GmbH & Co.Immobilien II KG sollten sich nicht nur auf das Insolvenzverfahren verlassen, sondern auch weiteren Anspruch aus dem Prospekt prüfen. Hier stehen Berater ein, die umfassende Vermögensschadenhaftpflichtversicherungen haben.
Für die Prüfung von Ansprüchen durch Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht hat der BSZ e.V. die Interessengemeinschaft Deutsche ETP GmbH & Co Immobilien II KG gegründet. Es bestehen gute Gründe hier die Interessen zu bündeln und der Interessengemeinschaft beizutreten.
Dieser Text gibt den Beitrag vom 30. 05. 2014 wieder. Hiernach eintretende Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt und können zu einer anderen Einschätzung führen.
Anleger in großer Sorge: Zinszahlungen bleiben aus! BSZ e.V. ruft Anlegergemeinschaft ins Leben, Betroffene schließen sich dem BSZ e.V. an.
Anleiheanleger der Ottobrunner MBB Clean Energy AG sind in großer Sorge: Anleger des Emittenten, der sich selber laut Eigenangaben auf die Fahnen geschrieben hat, einer der „führenden Erzeuger sauberer Energie“ in Deutschland zu werden, warten bereits seit ca. 3 Wochen auf die bereits am 05. Mail fällig gewordenen Zinszahlungen.
Pressemitteilungen der letzten Tage zufolge (z.B: www.finance-magazin.de vom 26.05.2014) soll gemäß MBB Clean Energy der Einstieg eines führenden Investors, der angeblich mit 500 Mio. € bei MBB Clean Energy einsteigen will, für den Zahlungsverzug verantwortlich sein.
BSZ e.V.-Vertrauensanwalt, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Dr. Walter Späth, MSc, von Dr. Späth & Partner hierzu: „Wir halten es für fraglich, ob diese Angaben von MBB Clean Energy wirklich zutreffend sind. Anleger sollten die weitere Entwicklung daher genau beobachten. Bei weiteren Verzögerungen sollten Anleger prüfen lassen, ob nicht z.B. eine fristlose Kündigung ihres Investments in Betracht kommt oder gar die Durchsetzung von Prospekthaftungsansprüchen.“
Weitere Nachrichten, die die Anleger verunsichern: Das Listing der derzeit vom Handel ausgesetzten Anleihe im Entry Standard an der Frankfurter Börse soll zum 5. Juli 2014 gekündigt worden sein. Außerdem sollen auch die im letzten Jahr im September und Oktober angekündigten Käufe von zwei Wind- und Solarenergieparks in Italien nicht vollzogen worden sein.
Zu guter Letzt ermittelt wohl inzwischen auch die BaFin in dem Fall: So steht der Verdacht im Raum, dass MBB Clean Energy in größerem Umfang Anleihen an vermeintliche Investoren geliefert haben könnte, obwohl die betreffenden Anleger dafür kein Geld an das Unternehmen gezahlt haben könnten, wodurch das Emissionsvolumen deutlich höher erschienen sein könnte als die tatsächlich durch die Emission erzielten Erlöse, wodurch Anleger dazu verleitet worden sein könnte, wirklich Geld in die Anleihe zu investieren.
Die BSZ e.V-Vertrauensanwälte haben bereits diverse Gerichts-Verfahren, die noch nicht rechtskräftig sind, in Zusammenhang mit der fristlosen Kündigung von Anleihen geführt, z. B. Klagen für Anleger in der Angelegenheit Solar World (noch nicht rechtskräftig) aber auch z.B. noch nicht rechtskräftige Klage-Verfahren von Anleihen des Emittenten Carpevigo vor dem Landgericht München (noch nicht rechtskräftig), oder auch für Anleger der MIFA (noch nicht rechtskräftig).
Die Vorkommnisse um MBB Clean Energy haben den BSZ e.V. dazu bewogen, eine Interessengemeinschaft „MBB Clean Energy“ ins Leben zu rufen, der sich Anleger anschließen können.
Solar World: Klagen wegen fristloser Kündigung der Anleihen laufen (Verfahren noch nicht rechtskräftig)
SIC Processing: ca. 30 Klagen gegen Verantwortliche aus Prospekthaftung im engeren Sinne wurden von Dr. Späth & Partner eingereicht
DEIKON-Hypothekenanleihen: Diverse Klagen und Berufungen laufen
getgoods AG: Rechtsanwalt Dr. Marc Liebscher von Dr. Späth & Partner wurde zum sog. „Gemeinsamen Vertreter“ der Anleihegläubiger gewählt, Rechtsanwalt Dr. Walter Späth von Dr. Späth & Partner bereitet Prospekthaftungsklagen vor.
Carpevigo: (Noch nicht rechtskräftige) Klagen wegen fristloser Kündigung laufen vor dem Landgericht München Insgesamt wurden von Dr. Späth & Partner mehrere 1000 geschädigte Anleger speziell von Mittelstandsanleihen vertreten.
Für die Prüfung von Ansprüchen aus Kapitalanlagen betreffs MBB Clean Energy durch Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht hat der BSZ e.V. die Interessengemeinschaft " MBB Clean Energy " gegründet. Es bestehen gute Gründe hier die Interessen zu bündeln und prüfen zu lassen und der Interessengemeinschaft beizutreten.
Dieser Text gibt den Beitrag vom 29. 05. 2014 wieder. Hiernach eintretende Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt und können zu einer anderen Einschätzung führen.
Kapitalanleger wissen ganz genau, dass höhere Renditen immer auf Kosten eines erhöhten Risikos gehen. Jedoch werden immer wieder Angebote an Kleinanleger herangetragen, die sie glauben machen sollen, dass es auch höchste Renditen ohne erhöhtes Risiko gibt! Dazu der BSZ e.V.: "Es gibt keine Ausnahmen von dieser Regel."
Ganz perfide wurden so Anleger mit ökologischem Bewusstsein mit hohen Renditen in "grüne Anlagen" gelockt und wie sich jetzt aktuell zeigt offenbar hinters Licht geführt. Green Planet AG und Prokon stehen dafür als warnende Beispiele. Die Anleger wurden mit teilweise abenteuerlichen Vertriebsmethoden geködert.
Die Masche ist uralt aber immer noch sehr erfolgreich: Verspreche hohe Renditen mit wenig oder keinem Risiko und schon hast du die Hand in der Brieftasche des Anlegers. Diese Investitionen sind jedoch immer ganz genau das Gegenteil von dem, was sie versprechen. Sie sind alle das pure Risiko mit der hohen Wahrscheinlichkeit des Kapitalverlustes!
Für den BSZ e.V. ist es erstaunlich wie viele Anleger ihre gesamten Ersparnisse in diese Anlagen investiert haben. Es ist egal wie gut eine Investitionsmöglichkeit auch klingen mag, man sollte nie sein ganzes oder einen wesentlichen Teil seines Vermögens in ein Investment stecken.
Die Gefahr vor Augen, nochmals Geld in den Sand zu setzen, lässt so manch geschädigten Kapitalanleger glauben, dass ihm nunmehr kostenlose Hilfe zuteil wird. Vorsicht vor Anbietern die geschädigten Kapitalanlegern mit verlockenden Angeboten Ihre Dienste offerieren: Alles unverbindlich und ohne Risiko!
Für betroffene Anleger, die Ihr Kapital zurück haben möchten, führt der erste Weg in der Regel in die nächst gelegene Anwaltskanzlei. Nachdem man dort eine meist nicht unerhebliche Summe für Anwaltsgebühren ausgegeben hat, besteht die anwaltliche "Analyse" mitunter in der lapidaren Nachricht, dass das Geld weg sei und die Erfolgsaussicht bei einer Klage gegen Null liege. Oft sind das Kanzleien die im Bereich Kapitalmarkrecht noch nicht positiv aufgefallen sind geschweige denn, für den Anleger hilfreiche Veröffentlichungen vorzuweisen haben. Solchen Helfern sollte man mit der notwendigen Skepsis begegnen.
Aus diesen Gründen sollte der Wahl des richtigen Anwalts verstärkte Aufmerksamkeit gewidmet werden, rät der BSZ e.V. Denn auch hier wird manchmal die Not und die Ratlosigkeit von Rechtsuchenden nur als Chance zum eigenen Profit begriffen. Allerdings gibt es weder schlechte Mandanten noch schlechte Anwälte. Nur die Partnerwahl ist mitunter falsch. Der durch diese falsche Anwaltswahl angerichtete Schaden beim Mandanten kann beträchtlich sein. Manchmal ist es sogar eine Art Gnadenstoß in den absoluten Ruin des Mandanten verbunden mit einem irreparablen Vertrauensmissbrauch gegen das Empfinden der Rechtsstaatlichkeit
Durch das globale Experten-Netzwerk des BSZ e.V. wird es keinem Kapitalanlagebetrüger gelingen sich irgendwie außerhalb der Reichweite gesetzlicher Rechtsmittel einzurichten. Der BSZ® e.V. ist einer der "aktivsten" Vereine im Bereich Anleger- und Verbraucherschutz. Mehrmals wöchentlich werden im Internet auf den Seiten www.rechtsboerse.de , www.kapitalanleger-echo.de und auf der Portalseite www.fachanwalt-hotline.eu neue Beiträge zu den Themen Anleger- und Verbraucherschutz eingestellt und den Beteiligten somit wertvolle, hochaktuelle Top-Informationen an die Hand gegeben, auf denen sie ihre Entscheidungen aufbauen können - ein Service, der in Deutschland unter den Vereinen wohl einmalig und unübertroffen ist und seinesgleichen sucht!!
Betroffene Anleger können sich auch gerne einer BSZ e.V. Interessengemeinschaft anschließen.
Übrigens: der kompetente Anlegerschutzanwalt wird dem geschädigten Kapitalanleger - bevor dieser dem Anwalt schlussendlich ein Mandat erteilt- eine erste Einschätzung seines Falls vermitteln.
Bildquelle: © Axel Hoffmann / pixelio.de
Eingestellt von Anlegerschutz um 9:26 AM Keine Kommentare:
Axa Immoselect: Chancen auf Schadensersatz nach BGH-Urteil deutlich gestiegen.
Anleger des offenen Immobilienfonds Axa Immoselect können sich nach BGH-Urteilen Hoffnungen auf Schadensersatz machen. Chancen auf Schadensersatz nach BGH-Urteil deutlich gestiegen.
Der offene Immobilienfonds Axa Immoselect wird derzeit abgewickelt. Für die Anleger kann das hohe Verluste bedeuten. Nach der aktuellen Rechtsprechung des BGH können sich die Anleger aber Hoffnung auf Schadensersatz machen, sofern sie von ihrer Bank nicht über das Schließungsrisiko des Fonds informiert wurden.
Im Rahmen der Abwicklung des Axa Immoselect werden die Immobilien aus dem Bestand des offenen Immobilienfonds verkauft. In vielen Fällen werden dabei allerdings nur Preise erzielt, die unter dem eigentlichen Verkehrswert der Gebäude liegen. Dadurch verlieren wiederum die Fondsanteile der Anleger weiter an Wert, so dass am Ende finanzielle Verluste zu Buche schlagen. ,,Der Bundesgerichtshof hat am 29. April 2014 allerdings wegweisende und anlegerfreundliche Urteile gesprochen, die die Chancen auf Schadensersatz für die Anleger wieder deutlich steigern", sagt BSZ e.V. Anlegerschutzanwalt Joachim Cäsar-Preller, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht.
In zwei parallelen Verfahren hat der BGH entschieden, dass die vermittelnden Banken die Anleger über das Schließungsrisiko offener Immobilienfonds aufklären müssen. ,,Zu den wesentlichen Merkmalen eines offenen Immobilienfonds gehört die Möglichkeit, die Fondsanteile jederzeit wieder zurückgeben zu können. Das machte sie für viele Anleger so interessant. Allerdings hat die Fondsgesellschaft eben auch die Möglichkeit, die Rücknahme der Anteile auszusetzen und die Anleger kommen während dieser Schließungsphase nicht an ihr Geld. Der BGH stellte nun klar, dass die Anleger auch zwingend - und zwar ungefragt - von ihrer Bank über dieses Risiko informiert werden müssen", begrüßt der Anwalt die höchstrichterliche Rechtsprechung. ,,Genau diese Aufklärung ist unserer Erfahrung nach oft ausgeblieben."
Zudem stellten die Karlsruher Richter auch fest, dass es für die Beratungspflicht der Banken völlig unerheblich sei, ob die Schießung eines offenen Immobilienfonds absehbar war oder nicht. ,,Ob eine fehlerhafte Anlageberatung durch die Bank vorlag, muss natürlich immer im Einzelfall geprüft werden. Aber vielen Anlegern dürfte das Urteil neue Chancen auf Schadensersatz eröffnen, auch wenn die Verträge schon vor der Finanzkrise 2008 geschlossen wurden", so der BSZ e.V. Anlegerschutzanwalt.
Foto: Rechtsanwalt und BSZ-e.V. Vertrauensanwalt Joachim Cäsar-Preller
Dieser Text gibt den Beitrag vom 27. 05. 2014 wieder. Hiernach eintretende Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt und können zu einer anderen Einschätzung führen.
Green Planet AG: Anleger mit ökologischem Bewusstsein offenbar hinters Licht geführt. Green Planet AG: Anleger mit abenteuerlichen Vertriebsmethoden geködert.
Der BSZ hat daher die Interessengemeinschaft ,,Green Planet/Tropenhölzer" gegründet. Für betroffene Anleger bestehen gute Gründe die Interessen zu bündeln und der BSZ e.V. Interessengemeinschaft ,,Green Planet/Tropenhölzer" beizutreten um ihre Ansprüche fachanwaltlich prüfen zu lassen.
Dieser Beitrag gibt den Sachstand zum 26.05.2014 wieder. Hiernach eintretende Änderungen, insbesondere im Hinblick auf die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft, können zu einer anderen Einschätzung der Sach- und Rechtslage führen.
DCM Immobilienfonds: Fuggerstadt-Center-Augsburg verkauft - Anlegern drohen Verluste
Das Fuggerstadt-Center in Augsburg wurde offenbar verkauft. Anlegern drohen Verluste. Das Fuggerstadt-Center Augsburg aus dem gleichnamigen insolventen DCM-Immobilienfonds hat offenbar den Besitzer gewechselt.
Wie ,,Fonds professionell" berichtet, wurde das Gebäude an einen britischen Investor verkauft. Angaben zum Verkaufspreis wurden nicht gemacht. Allerdings soll er nicht reichen, um die Verbindlichkeiten des Fonds zu decken. Für die Anleger zeichnet sich also ein Verlustgeschäft ab. Weitere Ausschüttungen wird es wohl nicht geben.
,,Nachdem das Gebäude nun verkauft ist, haben die Anleger nur noch die Möglichkeit, ihre Ansprüche auf Schadensersatz prüfen zu lassen", sagt BSZ e.V. Anlegerschutzanwalt Joachim Cäsar-Preller, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht. Da aber Verjährung drohen könnte, sollten sie damit nicht mehr lange warten.
Schadensersatzansprüche können durch eine fehlerhafte Anlageberatung entstanden sein. ,,Im Zuge einer ordnungsgemäßen Anlageberatung hätten die Anleger auch über die Risiken im Zusammenhang mit ihrer Investition aufgeklärt werden müssen. Dazu zählen etwa schwankende Mieteinnahmen. Gerade beim Fuggerstadt-Center erwiesen sich ja die Leerstände als großes Problem", so der Rechtsanwalt.
Darüber hinaus kommt auch Schadensersatz aus Prospekthaftung in Betracht. Möglicherweise wurde die Immobilie von DCM schon viel zu teuer gekauft. ,,Auch die prognostizierten Mieteinnahmen scheinen zu hoch angesetzt", erklärt Cäsar-Preller. Die Angaben im Verkaufsprospekt müssen vollständig sein und dürfen keine falschen oder irreführenden Angaben enthalten. Ist dies nicht der Fall kann das Geschäft rückabgewickelt werden.
Bildquelle: © Gerhard Frassa / pixelio.de
Dieser Text gibt den Beitrag vom 26. Mai 2014 wieder. Hiernach eintretende Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt und können zu einer anderen Einschätzung führen.
Verjährung von Schadensersatzansprüchen - BGH vom 8.4.2014 zum Az.: XI ZR 341/12
Die Verjährung von Schadensersatzansprüchen ist bei geschlossenen Fonds, Medienfonds, Schiffsfonds häufig eine Hürde für die Durchsetzung der Schadenersatzansprüche. Wann beginnt jedoch die Verjährung der Ansprüche?
Die Verjährung von Ansprüchen bei Kapitalanlageprodukten ist immer wieder ein Problem bei der Durchsetzung der Schadensersatzansprüche bei geschlossenen Fonds, offen Immobilienfonds, Medienfonds, Schiffsfonds, Beteiligungen, Genussscheinen und anderen Produkten. Der BGH hat in der Entscheidung vom 8.4.2014 die wesentliche Punkte noch einmal herausgearbeitet.
Es kommt auf die subjektive Komponente an:
Der Verjährungsbeginn setzt grundsätzlich nur die Kenntnis der den Anspruch begründenden Tatsachen voraus.
Nicht erforderlich sind in der Regel, dass der Kapitalanleger aus den ihm bekannten Tatsachen die zutreffenden rechtlichen Schlüsse zieht.
Nur ausnahmsweise kann die Rechtsunkenntnis des Kapitalanlegers den Verjährungsbeginn hinausschieben, z.B.,
wenn eine unsichere und zweifelhafte Rechtslage vorliegt
wenn diese selbst ein rechtskundiger Dritter nicht zuverlässig einzuschätzen vermag
In diesem Fall fehlt es an der Zumutbarkeit der Klagerhebung als übergreifender Voraussetzung für den Verjährungsbeginn
Wegen der besonderen Probleme bei der Einschätzung der Verjährung sollte der Kapitalanleger immer einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht hinzuziehen.
Für die Prüfung von Ansprüchen durch Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht gibt es die BSZ e.V. die Interessengemeinschaften. Es bestehen gute Gründe hier die Interessen zu bündeln und einer Interessengemeinschaft beizutreten.
Dieser Text gibt den Beitrag vom 26. 05. 2014 wieder. Hiernach eintretende Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt und können zu einer anderen Einschätzung führen.
Insolvenzverfahren über das Vermögen der Deutsche ETP GmbH & Co. Immobilien II KG, tausende Anleger betroffen.
Im Berichtstermin über das Insolvenzverfahren der Deutsche ETP GmbH & Co. Immobilien KG wurde von der Insolvenzverwalterin Dr. Hilgers der Bericht abgegeben. Es wurde ein Gläubigerausschus eingesetzt. Die mehreren tausend Anleger sollten sich durch einen Fachanwalt im Verfahren vertreten lassen.
Die Insolvenzverwalterin berichtete zur Lage des Unternehmens und zur Ursache der Insolvenz.
Es wurden über die Maßnahmen der Insolvenzverwalterin bezüglich der Vermögenssicherung gesprochen. Es geht um 13 Grundstücke in der Bundesrepublik.
Die Prüfung der Aus- und Absonderungsrechte kann erst nach weiteren Anmeldungen erfolgen. Bisher haben über 100 Gläubiger Forderungen angemeldet. Es ist von mehreren Tausend Mezzianine-Darlehen Anlegern auszugehen. Die Anleger haben 4 Mio. Euro zur Verfügung gestellt.
Es wurde ein Gläubigerausschus eingesetzt.Mitglieder sind 3 Vertreter von Kleinanlegern, Kapitalanlegern und Anspruchssteller,
Der Gläubigeruasschuss wird versuchen alle Anspruchinhaber umfassend zu informieren. Anleger sollten sich durch einen Fachanwalt im Verfahren vertreten lassen.
Die Höhe der auf die Insolvenzgläubiger nach § 38 InsO entfallenden Quote kann derzeit nicht abgeschätzt werden, da die Frist zur Anmeldung der Forderungen erst am 3.7.2014 abläuft und die erzielbare Masse noch nicht absehbar ist.
Dieser Text gibt den Beitrag vom 24. 05. 2014 wieder. Hiernach eintretende Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt und können zu einer anderen Einschätzung führen.
Eingestellt von Anlegerschutz um 5:54 PM Keine Kommentare:
BGH Urteil vom 8.4.2014 zum Beratungsgespräch bei Medienfonds
Der Anleger hatte im Rahmen eines Beratungsgesprächs nach der Höhe der an die Bank fließenden Provisionen gefragt und trotz ausdrücklicher Erklärung des Anlageberaters der Bank, ihm die Höhe der an die Bank fließenden Rückvergütung nicht mitgeteilt. Der Anleger hat die Anlage in den Medienfonds mit obligatorischer Finanzierung abgeschlossen.
Nach Auffassung des BGHs verhält sich der Anleger widersprüchlich, wenn er später von der Bank Schadenersatz wegen fehlender Aufklärung über die Rückvergütung geltend macht.
Der BGH hat zunächst einen Beratungsvertrag zwischen dem Anleger und der Bank angenommen. Die Gerichte haben festgestellt,, dass die Bank unstreitig eine umsatzabhängige Provision erhalten hat. Im Prospekt war die Provision als Vertriebskosten bzw. Kosten der Eigenkapitalvermittlung bezeichnet worden. Der Anleger war von der Bank nicht auf die genaue Höhe der Provision hingewiesen worden. Der Prospekt enthielt keine ausreichende Aufklärung über die Höhe der an die Bank geflossene Provision.
Der BGH hat bestätigt, dass zu einer ordnungsgemäßen Aufklärung auch die Mitteilung der Höhe der Rückvergütung gehört. Der BGH hat den Anspruch auf Schadenersatz gemäß § 195, 199 Abs. 1 BGB wegen Verjährung verneint.
Anleger haben jedoch gute Chancen, wenn sie nur über das Agio gesprochen haben und die Bank weitere Provisionen erhalten hat. Medienfondsanleger sollten sich deshalb von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten lassen. Für betroffene Anleger gibt es also mehrere gute Argumente, sich der BSZ e.V. Interessengemeinschaft ,,Film- und Medienfonds" anzuschließen.
Dieser Text gibt den Sachstand und Beitrag vom 24.Mai 2014 wieder. Eventuell später eintretende Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt und können zu einer anderen Einschätzung führen.
Eingestellt von Anlegerschutz um 11:37 AM Keine Kommentare:
KanAm Grundinvest: Chancen auf Schadensersatz nach BGH-Urteil deutlich gestiegen
Aktuelles BGH-Urteil zum Schließungsrisiko offener Immobilienfonds erhöht die Chancen auf Schadensersatz für Anleger des KanAm Grundinvest.
Der Bundesgerichtshof hat mit Urteilen vom 29. April 2014 (Az. XI ZR 477/12 und XI ZR 130/13) entschieden, dass die vermittelnden Banken die Anleger über das Schließungsrisiko bei offenen Immobilienfonds aufklären müssen. ,,Endlich hat der BGH damit für Klarheit gesorgt und anlegerfreundlich entschieden. Bisher hatten die Gerichte unterschiedliche Auffassungen zur Beratungspflicht der Banken bei offenen Immobilienfonds", begrüßt BSZ e.V. Anlegerschutzanwalt Joachim Cäsar-Preller, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, die höchstrichterliche Rechtsprechung.
Die BGH-Entscheidung lässt sich auch auf den offenen Immobilienfonds KanAm Grundinvest anwenden. Auch hier sind Anleger von der Schließung und der späteren Abwicklung des Fonds betroffen. ,,Unserer Erfahrung nach wurden sie in vielen Fällen nicht über das Schließungsrisiko ausgeklärt, sondern wurden von dem Bankberater in dem Glauben gelassen, dass sie in eine sichere Kapitalanlage investieren. Die Zeche mussten hinterher oft genug die Anleger in Form von erheblichen finanziellen Verlusten zahlen. Dem hat der BGH jetzt aber einen Riegel vorgeschoben und die Anleger können Schadensersatzansprüche geltend machen, wenn sie nicht ordnungsgemäß beraten wurden", so der BSZ e.V. Anlegerschutzanwalt.
Der Bundesgerichtshof vertritt die Auffassung, dass die Möglichkeit die Anteilsrücknahme auszusetzen, ein stetes Risiko für die Anleger bedeute, da sie während der Schließungsphase nicht an ihr Geld kommen. Daher müsste die Anleger auch über das Schließungsrisiko aufgeklärt werden. Ob die Schließung des Fonds absehbar war, spiele für die Beratungspflicht der Bank keine Rolle. Das Urteil lässt sich auf Verträge, die schon vor der Finanzkrise 2008 geschlossen wurden, anwenden.
,,Die Chancen vieler Anleger Schadensersatzansprüche durchsetzen zu können, sind durch die höchstrichterliche Rechtsprechung des BGH deutlich gestiegen", so der Rechtsanwalt.
Für betroffene Anleger gibt es also mehrere gute Argumente, sich der BSZ e.V. Interessengemeinschaft ,, KanAm Fonds" anzuschließen.
Dieser Text gibt den Sachstand und Beitrag vom 21.Mai 2014 wieder. Eventuell später eintretende Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt und können zu einer anderen Einschätzung führen.
Eingestellt von Anlegerschutz um 12:12 PM Keine Kommentare:
,,Die Chancen auf Schadensersatz sind für die Anleger nach diesem BGH-Urteil natürlich deutlich gestiegen. Das gilt nicht nur für die Anleger des Morgan Stanley P2 Value, sondern auch für die Anleger der meisten anderen offenen Immobilienfonds", sagt BSZ e.V. Anlegerschutzanwalt Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller.
Der Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht bezieht sich auf Urteile des Bundesgerichtshofs vom 29. April 2014. Da stellten die Karlsruher Richter in zwei parallelen Verfahren klar, dass vermittelnde Banken über das Schließungsrisiko offener Immobilienfonds ungefragt informieren müssen. Geklagt hatten Anleger des offenen Immobilienfonds Morgan Stanley P2 Value, der 2008 die Anteilsrücknahme ausgesetzt hatte und seit 2010 abgewickelt wird. Die Liquidation eines Fonds ist für Anleger in vielen Fällen mit empfindlichen finanziellen Verlusten verbunden.
Cäsar-Preller: ,,Die Möglichkeit, die Anteile jederzeit wieder zurückgeben zu können, machte die Investition in offene Immobilienfonds für viele Anleger so interessant. Allerdings kann die Fondsgesellschaft die Rücknahme der Anteile auch aussetzen und die Anleger kommen dann nicht an ihr Geld. Folgerichtig hat der BGH nun entschieden, dass die Anleger auch über dieses Schließungsrisiko informiert werden müssen. Anderenfalls macht die Bank sich schadensersatzpflichtig." Dabei lässt sich das BGH-Urteil auch auf Verträge anwenden, die bereits vor der Finanzkrise 2008 abgeschlossen wurden. Darüber hinaus stellte der BGH klar, dass es unwesentlich sei, ob die Schließung des Fonds vorhersehbar war oder nicht.
Ob die Bank ihre Beratungspflicht verletzt hat, müsse natürlich immer im Einzelfall geprüft werden, erklärt der Anlegerschutzanwalt. ,,Nach dem es lange umstritten war, ob die vermittelnden Banken über das Schließungsrisiko eines offenen Immobilienfonds aufklären müssen, hat der BGH nun mit seinem anlegerfreundlichen Urteil endlich für Klarheit gesorgt. Das bedeutet, dass die Chancen vieler Anleger Schadensersatzansprüche durchsetzen zu können, deutlich gestiegen sind", so der BSZ e.V. Anlegerschutzanwalt.
Für betroffene Anleger gibt es also mehrere gute Argumente, sich der BSZ e.V. Interessengemeinschaft ,,Morgan Stanley P2 Value" anzuschließen.
Dieser Text gibt den Sachstand und Beitrag vom 22.Mai 2014 wieder. Eventuell später eintretende Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt und können zu einer anderen Einschätzung führen.
Eingestellt von Anlegerschutz um 7:59 AM Keine Kommentare:
Viele Anleger glauben, dass Anlageberater und Bankberater im Finanz- und in der Kapitalanlage bestens geschult sind. Viele Berater sind jedoch lediglich als Verkäufer geschult, um Kapitalanlagen über das Telefon, den Bankschalter oder auch am Wohnzimmertisch zu verkaufen. Glauben Sie nicht daran, dass es kein Risiko gäbe. Bei Investitionen gibt es immer ein Risiko. Seriöse Berater bestätigen dies, Betrüger verneinen das. Niemand kann genau vorhersagen, wie sich eine Investition entwickelt.
Ein Anlageberater der es ehrlich mit Ihnen meint, sollte auch in der Lage sein umfassend über die Risiken, Verpflichtungen, Einschränkungen und Kosten der Investition zu informieren. Er hat auch kein Problem damit, Ihnen ein Dokument mit allen vorgetragenen wichtigen Punkten zu erstellen, zu unterschreiben und Ihnen auszuhändigen. Allen Beratern, die zögern, die Anlagestrategie zu diskutieren oder das geforderte Dokumente auszustellen sollte mit Vorsicht begegnet werden.
Dieser Text gibt den Beitrag vom 21. Mai 2014 wieder. Hiernach eintretende Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt und können zu einer anderen Einschätzung führen.
WealthCap Life, Lebensversicherungsfonds - Anlagen mit höchstem Risiko
WealthCap ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der UniCredit Bank AG (ehemals: Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG) und gehört damit zum internationalen Verbund von UniCredit. Die drei bisherigen Fondsanbieter H.F.S. HYPO-Fondsbeteiligungen für Sachwerte GmbH (HFS), HVB FondsFinance GmbH (HVBFF) und die Blue Capital GmbH (Blue Capital) gingen in WealthCap auf. Neben geschlossenen Immobilienfonds, Infrastrukturfonds, Erneuerbare-Energien-Fonds, Private-Equity-Fonds und Zweitmarktfonds bietet das Emissionshaus auch Lebensversicherungsfonds an.
Das Prinzip der Lebensversicherungsfonds
Bei dem Geschäftsmodell der hier angebotenen Lebensversicherungsfonds handelt es sich in der Regel um Kommanditgesellschaften, an denen sich die Anleger direkt oder über Treuhänder als Kommanditisten beteiligen. Die Anleger, welche in diese Fonds investieren, kaufen ,,gebrauchte" Lebensversicherungen, die je nach Fondskonstruktion auf dem Zweitmarkt in den USA, aber auch in Großbritannien und Deutschland erworben werden. Der Verkäufer der Versicherungspolice erhält den Kaufpreis, bleibt aber auch nach der Veräußerung weiterhin die versicherte Person. Die fälligen Prämienzahlungen werden von der Fondsgesellschaft übernommen, die dann beim Tod des Versicherten die Ablaufleistung erhält. Die Fondsgesellschaft spekuliert dementsprechend auf ein frühes Sterben des Versicherten, auf eine möglichst hohe Ablaufleistung oder auf entsprechende HandelsgewinDas Unternehmen
Zwei Beispiele zu den von Wealthcap angebotenen Lebensversicherungsfonds
1. Der US-Lebensversicherungsfond Life USA 1
Beim Lebensversicherungsfond ,,Life USA 1" kam es aufgrund eines beträchtlichen Einnahmeproblems in den letzten Monaten zu einer finanziellen Schieflage. Die zur Anlagensicherung erforderlichen Einnahmen erfolgten nicht; im Gegenteil, die Einnahmen lagen weit unter der Kalkulation der Fondsgesellschaft. Eingeplant waren für das Jahr 2011 Einnahmen von bis zu US-$ 296 Mio. Faktisch betrugen die Einnahmen bis zum 31.12.2011 aber nur US-$ 84,8 Mio. Hingegen kam es hinsichtlich dieses Fonds zu überschießenden Ausgaben bis Ende 2011 von US-$ 15,3 Mio., welche im Vorfeld nicht einkalkuliert worden sind. Deshalb ist es auch nicht überraschend, dass die Ausschüttungen an die Anleger nur 15,4 % der angekündigten Werte erreichten und im Jahr 2011 sogar ganz ausblieben. Eine gegenläufige, positive Entwicklung in Hinblick auf diese Finanzlage ist im Moment nicht in Sicht.
2. Der US-Lebensversicherungsfond Life USA 2
Auch der ,,Life USA 2" hat ein enormes Einnahmeproblem und wurde dadurch in eine finanzielle Schieflage gebracht. Die Einnahmen des Fonds liegen weit unter der Kalkulation der Fondsgesellschaft. Bis zum 31.12.2011 betrugen diese nur US-$ 92,9 Mio., während US-$ 197,6 Mio. eingeplant waren. Daher liegt der Einnahmeüberschuss nur bei 33 % der eingeplanten Werte. Somit ist es nicht überraschend, dass die Ausschüttungen an die Anleger nur 22,5 % der angekündigten Werte erreichten und 2011 ganz ausblieben. Anzeichen für eine Besserung dieser Finanzlage sind nicht erkennbar.
Die Anleger, welche durch fehlerhafte Beratung oder aufgrund widersprüchlicher oder sogar falscher Angaben im Prospekt, einen finanziellen Schaden erlitten haben, sind nicht rechtlos! Wir empfehlen daher allen betroffenen Anlegern sich rechtzeitig, bevor etwaige Schadensersatzansprüche verjähren, an eine für Bank- und Kapitalanlagerecht spezialisierte Rechtsanwaltskanzlei zu wenden, um im besten Falle eine Rückabwicklung ihrer Fondsbeteiligung durchsetzen zu können. Für Anleger bestehen gute Chancen, Schadensersatzansprüche gegen die beratende Bank bzw. das Beratungsunternehmen, das die FondsbeteiligDas Unternehmen
Dieser Text gibt den Beitrag vom 20. Mai 2014 wieder. Hiernach eintretende Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt und können zu einer anderen Einschätzung führen.
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ung vermittelt hat, durchzusetzen. Für die Prüfung von Ansprüchen aus Kapitalanlagen durch Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht hat der BSZ e.V. die Interessengemeinschaft ,,Lebensversicherungsfonds" gegründet. Es bestehen gute Gründe hier die Interessen zu bündeln und prüfen zu lassen und der Interessengemeinschaft beizutreten.
Foto: Rechtsanwalt und BSZ e.V. Vertrauensanwalt Johannes Haun
ne. Mithin handelt es sich hierbei stets um Geldanlagen, welche keineswegs als ,,sicher" oder auch ,,konservativ" zu bezeichnen wären.
Die Fondskonzepte dieser hier emittierten Lebensversicherungsfonds sehen mithin vor, dass Ausschüttungen an die Anleger aus einer freien Liquidität geleistet werden, welche sich aus den Einnahmen der Fondsgesellschaft aus ablaufenden Lebensversicherungen unter Abzug der Zahlungen für Prämien für Versicherungen sowie für die Kosten ergibt.
Die Anleger, welche durch fehlerhafte Beratung oder aufgrund widersprüchlicher oder sogar falscher Angaben im Prospekt, einen finanziellen Schaden erlitten haben, sind nicht rechtlos! Wir empfehlen daher allen betroffenen Anlegern sich rechtzeitig, bevor etwaige Schadensersatzansprüche verjähren, an eine für Bank- und Kapitalanlagerecht spezialisierte Rechtsanwaltskanzlei zu wenden, um im besten Falle eine Rückabwicklung ihrer Fondsbeteiligung durchsetzen zu können. Für Anleger bestehen gute Chancen, Schadensersatzansprüche gegen die beratende Bank bzw. das Beratungsunternehmen, das die Fondsbeteiligung vermittelt hat, durchzusetzen. Für die Prüfung von Ansprüchen aus Kapitalanlagen durch Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht hat der BSZ e.V. die Interessengemeinschaft ,,Lebensversicherungsfonds" gegründet. Es bestehen gute Gründe hier die Interessen zu bündeln und prüfen zu lassen und der Interessengemeinschaft beizutreten.
Eingestellt von Anlegerschutz um 1:46 PM Keine Kommentare:

References: BGH 
 BGH 
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 § 38

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 § 195
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