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Timestamp: 2017-09-22 09:57:58+00:00

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Schulordnung - Stadt Rottenburg a.d. Laaber
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Anlage zur Satzung der Stadt Rottenburg a.d.Laaber für die Städtische Musikschule Rottenburg a.d.Laaber vom 04.09.1990
2. Vokalunterricht
4. Ensemblefächer
6. Ergänzende Einrichtungen
Die musikalischen Grundfächer gehen dem Unterricht in den Schwerpunktbereichen Vokalunterricht und Instrumentalunterricht voraus und begleiten ihn. Die Ensemblefächer gehören zum Kernangebot der Musikschule Förderklasse und ergänzende Einrichtungen können hinzukommen.
1. Baby – Musikgarten (6 Monate – 18 Monate)
Musikgarten ( für Kinder bis 3 ½ Jahre)
1.1 Der Unterricht findet in Gruppen von mindestens 8, maximal 15 Kindern statt, wobei mindestens ein Erziehungsberechtigter dem Unterricht mit beiwohnt.
2. Musikalische Früherziehung I (3 ½ - 5 Jahre)
2.1 Der Unterricht wird in Gruppen von mindestens 8 Kindern, maximal 14 Kindern einmal wöchentlich 45 Minuten erteilt. Abweichende Regelungen sind im Einvernehmen mit der Schulleitung möglich.
3. Musikalische Grundausbildung I (6-7 Jahre)
Musikalische Grundausbildung II(7-8 Jahre)
3.1 Der Unterricht wird in Gruppen von mindestens 8 Kindern, maximal 15 Kindern wöchentlich einmal 45 Minuten erteilt. Abweichende Regelungen sind im Einvernehmen mit der Schulleitung möglich.
4. Musizierkarussell (ab 7 Jahre)
4.1 Der Unterricht wird in Gruppen von 3-4 Kindern wöchentlich 45 Minuten erteilt.
§ 3 Vokalunterricht
1.1 Der Unterricht wird in der Regel wöchentlich einmal 45 Minuten erteilt.
2. Gesangliche Weiterbildung bis zum Sologesang oder Chor
2.1 Der Unterricht wird nach fachlichen Erfordernissen als Einzel-, Gruppen- oder Klassenunterricht eingerichtet.
§ 4 Instrumentalunterricht
1. In den Instrumentalunterricht werden aufgenommen:
- Kinder, welche die Musikalische Früherziehung, die Musikalische Grundausbildung mindestens ein Jahr lang besucht haben – über Ausnahmen entscheidet die Schulleitung.
- Jugendliche und Erwachsene.
3. Der Unterricht in der Musikschule wird in Gruppen zu 2 bis 4 Schülern oder als Einzelunterricht erteilt. Die Gruppen sollen nach Alter und Vorbildung so zusammengesetzt sein, dass die besonderen Qualitäten des Gruppenunterrichts genützt werden können. Über die Einteilung sowie erforderliche Änderungen während des Schuljahres entscheidet die Schulleitung
4. Der Gruppenunterricht in der 2. Klasse Grundschule im Unterrichtsfach Blockflöte wird in Gruppen mit 5 – 6 Schülern erteilt.
Zu diesen Fächern gehören beispielsweise Sing- und Spielkreise, Instrumentalgruppen, Orchester, Kammermusik oder Chor.
§ 6 Förderklasse
1. Die Förderklasse bietet insbesondere interessierten und begabten Schülern eine vertiefte Musikausbildung. Darüber hinaus bereitet sie Studierwillige auf die Aufnahmeprüfung an einer Ausbildungsstätte für Musikberufe vor.
1.1 Die Aufnahme in die Förderklasse erfolgt gemäß den Statuten des VBSM (s. Anlage).
Bis zum Abschluss an einer allgemein bildenden oder berufsbildenden Schule, im Fall
der Vorbereitung auf ein Musikstudium maximal ein weiteres Jahr.
3. Eintrittsvoraussetzungen:
- erste Jahr: erfolgreicher Abschluss der D2-Prüfung in Hauptfach und Theorie
- dritte Jahr: erfolgreicher Abschluss der D1-Prüfung im Nebenfach und der D3-
- vierte Jahr: erfolgreicher Abschluss der D3-Prüfung im Hauptfach
- sechste Jahr: erfolgreiche Wiederholung der D3-Prüfung in Hauptfach und Theorie
- siebte Jahr: erfolgreicher Abschluss der D2-Prüfung im Nebenfach.
4. Verbindliche Mindestbelegung:
- erstes und zweites Jahr:
Vokal-/Instrumentalunterricht in Haupt- und Nebenfach mit zusammen mindestens 90Minuten Einzelunterricht sowie Theorie
- drittes und viertes Jahr:
Vokal-/Instrumentalunterricht in Haupt- und Nebenfach mit zusammen mindestens 90 Minuten Einzelunterricht sowie Theorie und Ensemble
- ab dem fünften Jahr:
Vokal-/Instrumentalunterricht in Haupt- und Nebenfach mit zusammen mindestens 90 Minuten Einzelunterricht sowie Ensemble.
5. Über die Aufnahme und den Verbleib in der Förderklasse entscheidet die Schulleitung.
Ergänzende Einrichtungen sind Angebote, welche wegen ihrer besonderen inhaltlichen, strukturellen, organisatorischen oder finanziellen Formen und Erfordernisse in den Rahmen der Abteilungen 1 bis 5 nicht eingefügt werden sollten oder können. Die Zugangs- und Unterrichtsbedingungen werden jeweils gesondert festgelegt.
Ergänzende Einrichtungen sind beispielsweise Tanz, Rhythmik, Darstellendes Spiel, Musiktheater oder Lehrerweiterbildung.
1. Kreativer Kindertanz:
Der Unterricht wird in Gruppen mit mindestens 6, maximal 15 Kindern einmal wöchentlich 45 Minuten erteilt.
2. Ballett, Jazz und Musiktheater:
Der Unterricht wird in Gruppen mit mindestens 6, maximal 13 Kindern in unterschiedlich langen Unterrichtseinheiten erteilt.
AUFNAHME UND AUSTRITT, UNTERRICHTSBETRIEB
Das Schuljahr der Musikschule beginnt am 1. September und endet am 31. August des darauffolgenden Jahres. Die Feriendauer und die unterrichtsfreien Feiertage richten sich nach
den für die allgemeinbildenden Schulen geltenden Bestimmungen.
Unterrichtszeit und Unterrichtsdauer werden von der Schulleitung festgelegt. Eine Unterrichtseinheit (Einzelunterricht) dauert 30 oder 45 Minuten, Gruppenunterricht 45 Minuten.
Anmeldungen sind schriftlich an die Musikschule zu richten (Anmeldung/ Einzugsermächtigung) mit verbindlicher Unterschrift. Bei minderjährigen Teilnehmern ist die schriftliche Zustimmung der gesetzlichen Vertreter erforderlich.
1. Abmeldungen sind grundsätzlich nur zum Schuljahresende möglich. Sie müssen der Musikschule spätestens zum 31. Mai schriftlich zugehen. Bei Schülern unter 6 Jahren, (Stichtag 1.9.) die den Grundfachunterricht, bzw. Tanzunterricht besuchen, ist eine Abmeldung auch während des Jahres zum Ende des nächsten Kalendermonats möglich, jedoch letztmalig zum 31. Mai des laufenden Schuljahres.
2. Während des Schuljahres kann der Schüler außer bei schriftlich begründetem zwingenden Anlaß nur im Einvernehmen mit der Schulleitung aus der Musikschule ausscheiden.
3. Die Musikschule kann aus zwingenden Gründen das Unterrichtsverhältnis ausnahmsweise vorzeitig beenden oder unterbrechen.
§ 12 Unterrichtsausfall
Kann der Schüler den Unterricht ausnahmsweise nicht wahrnehmen, muss die Musikschule davon möglichst frühzeitig verständigt werden. Dieser Unterricht geht in den Verfügungsbereich der Musikschule zurück und muss nicht nachgegeben werden.
Unterrichtszeiten, welche durch unvermeidliche Verhinderung (z.B. Konzerttätigkeit) der Lehrkraft ausfallen, werden vor- bzw. nachgegeben. Dies gilt nicht bei Erkrankung der Lehrkraft.
§ 13 Gebührenrückerstattung
Bei Erkrankung der Lehrkraft bzw. des Schülers werden die Gebühren ab der 4. Woche Unterrichtsausfall innerhalb des laufenden Schuljahres auf Antrag und gegen Vorlage eines ärztlichen Attestes rückerstattet.
Antrag und Attest müssen bis spätestens 31.07. bzw. letzter Schultag eines Schuljahres eingereicht werden.
§ 15 Veranstaltungen / Bild – und Schallaufzeichnungen
1. Die Veranstaltungen der Musikschule sind einschließlich der hierfür erforderlichen Vorbereitungen Bestandteil des Unterrichts. Die Teilnahme und Mithilfe der Schüler kann durch Schulleitung oder Fachlehrer gefordert werden.
2. Die Musikschule ist berechtigt, im Unterricht und in ihren übrigen Veranstaltungen Bild- und Schallaufzeichnungen herzustellen und für ihren Eigenbedarf sowie ihre Selbstdarstellung zu verwenden. Eine Vergütungsverpflichtung besteht nicht.
Öffentliches Auftreten der Schüler sowie Meldungen zu Wettbewerben und Prüfungen in den an der Musikschule belegten Fächern müssen der Schulleitung rechtzeitig vorher gemeldet werden.
Diese Schulordnung tritt am 01.11.2015 in Kraft.
Gleichzeitig tritt die Schulordnung vom 04.09.1990 i.d.F. vom 01.08.2010 außer Kraft.
Rottenburg a.d. Laaber, den 20.10.2015

References: § 3

§ 4

§ 6

§ 12

§ 13

§ 15