Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/mpi-empirische-aesthetik-frankfurt-56428
Timestamp: 2019-10-20 16:46:52+00:00

Document:
Ergebnis: Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik (EMAE
3. Preis: Visualisierung © Ponnie
1. Preis: Visualisierung © Jens Gehrcken
Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik (EMAE)	, Frankfurt am Main/ Deutschland
wa-2023570
Modell: Architekturmodelle Degen, Esslingen
Manfred Alois Mayr, Bolzano/Bozen
Philipp Auer · Moritz Auer · Stephan Suxdorf
Mayr | Ludescher | Partner Ber. Ing., München
Verhandlungsverfahren mit vorgelagertem nicht offenen Planungswettbewerb zur Objektplanung LPH 2-5
Gegenstand der Ausschreibung sind die Leistungsphasen 2-5 gemäß § 34 ff HOAI 2013 für den Neubau eines Instituts-und Laborgebäudes unter Berücksichtigung mitzuverarbeitender Bausubstanz. Der Auftrag des interdisziplinär arbeitenden Instituts besteht in der empirischen Erforschung des Ästhetischen, wobei Forscher aus den Geisteswissenschaften und aus den Kognitions- und Sozialwissenschaften eng miteinander kooperieren.
Die viergeschossige Gebäudehülle der vorhandenen Industriearchitektur (Baujahr 1873) ist aus denkmalpflegerischer Sicht erhaltenswert und soll in die Planung integriert werden. Der Schornstein und alle sonstigen Nachkriegsbauten und Baracken auf dem Grundstück werden abgerissen. Aufgrund der sehr heterogenen Standortstrukturen soll das Forschungsgebäude einen unverwechselbaren Charakter erhalten und eine eindeutige Wahrnehmbarkeit des Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik artikuliert werden. Die Gesamtfläche NF 1-6 des Institutsneubaus beträgt ca. 5 900 m2 bei einem Bruttorauminhalt von ca. 50 400 m³.
Noch bis Donnerstag, den 25. Oktober 2018 sind alle Pläne der drei Gewinner sowie Pläne der weiteren Wettbewerbsteilnehmer inklusive der Modelle in der Bibliothek des Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik, Grüneburgweg 14, 60322 Frankfurt am Main ausgestellt.
Die Bibliothek ist montags, mittwochs und freitags von 10 bis 17 Uhr, dienstags von 10 bis 18:30 Uhr sowie für die Dauer der Ausstellung donnerstags von 10 bis 20 Uhr für die Öffentlichkeit zugänglich.
Im Rahmen eines Planungswettbewerbs nach RPW 2013 soll auf dem nördlichen Teil des Kulturcampus Bockenheim in Frankfurt am Main ein Forschungsgebäude für das Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik errichtet werden. Gegenstand der Ausschreibung sind die Leistungsphasen 2-5 gemäß § 34 ff HOAI 2013 für den Neubau eines Instituts-und Laborgebäudes unter Berücksichtigung mitzuverarbeitender Bausubstanz. Der Auftrag des interdisziplinär arbeitenden Instituts besteht in der empirischen Erforschung des Ästhetischen, wobei Forscher aus den Geisteswissenschaften und aus den Kognitions- und Sozialwissenschaften eng miteinander kooperieren. So umfasst das Raumprogramm neben Seminarbereichen, Büro- und Laborflächen auch einen Magnet-Enzephalograph-Bereich (MEG) und ein Experimentallabor in Form eines Theaterraums, das für ca. 100-150 Probanden Platz bietet, mit multipler Mess- und Dokumentationstechnik ausgestattet ist und über ein Tonstudio und Instrumentenaufbewahrungsräume verfügt. Es werden Labore mit visuell abgeschirmten Arbeitsplätze oder schallisolierenden Kabinen, die teilweise zusätzlich elektromagnetisch abgeschirmt sind, benötigt. Für die Konzeption eines modernen Labor- und Forschungsgebäudes in zentraler Innenstadtlage sollen - unter Berücksichtigung von zu erhaltender Bausubstanz, angrenzender Nachbarbebauung und der urbanen Verkehrsinfrastruktur – Lösungsvorschläge erarbeitet werden, die insbesondere einen Teilerhalt des auf dem Grundstück befindlichen Altbestands der sog. Dondorf´schen Druckerei berücksichtigen. Die viergeschossige Gebäudehülle der vorhandenen Industriearchitektur (Baujahr 1873) ist aus denkmalpflegerischer Sicht erhaltenswert und soll in die Planung integriert werden. Der Schornstein und alle sonstigen Nachkriegsbauten und Baracken auf dem Grundstück werden abgerissen. Aufgrund der sehr heterogenen Standortstrukturen soll das Forschungsgebäude einen unverwechselbaren Charakter erhalten und eine eindeutige Wahrnehmbarkeit des Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik artikuliert werden. Die Gesamtfläche NF 1-6 des Institutsneubaus beträgt ca. 5 900 m2 bei einem Bruttorauminhalt von ca. 50 400 m³. Nähere weiterführende Informationen werden in den Auslobungsunterlagen an die Teilnehmer bekanntgegeben. In Zusammenhang mit dem Leistungsbild stehend sind folgende Termine vorgesehen: Vergabe weiterer Ingenieurleistungen: III/2018 Beginn der Vorplanung: IV/2018 Abgabe der Entwurfsplanung und Bauunterlage (HU-Bau): I/2020 Fertigstellung der Ausführungsplanung: IV 2020
III.1.10) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer: Bitte beachten Sie, dass aufgrund der Zeichenanzahlbegrenzung in diesem Formular nicht der Volltext zu den Kriterien angegeben werden kann. Unter portal.deutsche-evergabe.de steht Ihnen in den Anlagen der Vergabeunterlagen der Volltext als Dokument „Ergänzung zu Ziffer III.1.10) der EU-Bekanntmachung“ unentgeltlich mit uneingeschränktem und vollständigem direkten Zugang zur Verfügung. Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sollen, sofern geeignet, 8 Teilnehmer für den Wettbewerb ausgewählt werden. Die Auswahl der Teilnehmer für den Wettbewerb erfolgt wie nachstehend ausgeführt: 1) Jeweils 1 Referenzprojekt aus der HOAI-Objektliste Gebäude für Labor- oder Institutsgebäude und 1 Referenzprojekt aus der HOAI-Objektliste Versammlungs-oder Konferenzräume mit sehr hohen technischen Auflagen, bei denen jeweils die zur Auftragsvergabe vorgesehenen LPH 2-5 innerhalb der letzten 7 Jahre vom Bewerber erbracht und abgeschlossen wurden (Gewichtung 45 %) Bei beiden Referenzprojekten ist es maßgebend, dass diese mit der hier beschriebenen Leistung (siehe Ziffer II.2.4) in Bezug auf Art und Umfang der Leistung vergleichbar sind. 2) 2 Referenzprojekte für öffentliche Auftraggeber im Sinne des § 99 GWB, bei denen die zur Auftragsvergabe vorgesehenen LPH 2-5 (siehe II.2.4.) innerhalb der letzten 5 Jahre vom Bewerber erbracht und abgeschlossen wurden (Gewichtung 25 %) 3) Durchschnittlicher Netto-Geschäftsumsatz für die vorangegangenen 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre für Leistungen im Bereich Objektplanung (Gewichtung: 15 %). Ab 500 000 EUR 4 Punkte. 400 001 bis 499 999 EUR 3 Punkte 300.001 bis 400.000 EUR 2 Punkte Mind. 300 000 EUR 1 Punkt. Ein durchschnittlicher Netto-Geschäftsumsatz von mehr als 500.000 €, führt nicht zu einer besseren Bewertung. 4) durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten und Führungskräfte, jeweils in den letzten 3 Jahren und heute (Gewichtung 10 %); Diese Angaben sind im MPG-Bewerbungsbogen unter Ziffer 3.2 einzutragen. Die Bewertung erfolgt nach nachstehendem Schema: Ab 16 Mitarbeiter 4 Punkte; 12-15 Mitarbeiter 3 Punkte; 8-11 Mitarbeiter 2 Punkte; 4-7 Mitarbeiter 1 Punkt. Weniger als 4 Mitarbeiter 0 Punkte. 5) Gewährleistung der Qualität im Unternehmen (Gewichtung 5 %) Beschreibung der Maßnahmen und Mittel zur Sicherstellung des Prozess- und Qualitäts- managements, nach den Leistungsphasen 2 bis 5 HOAI gegliedert. Eine Zertifizierung nach ISO 9001 oder vergleichbare anhand der ISO 9001 im Unternehmen durchgeführte Qualitätssicherungsmaßnahmen führen zur Höchstpunktzahl (4 Punkte). Die weitere Punktvergabe erfolgt nach dem Grad der Nachteile gegenüber der besten Darstellung. 3 Punkte: Die Darstellung weist geringfügige Abstriche gegenüber der besten Darstellung auf 2 Punkte: Die Darstellung weist deutliche Abstriche gegenüber der besten Darstellung auf 1 Punkt: Die Darstellung weist schwerwiegende Abstriche gegenüber der besten Darstellung auf 0 Punkte: Die Darstellung weist keine nachvollziehbaren Angaben auf. Mindestkriterium: Zu 1) Es ist jeweils 1 Referenzprojekt aus der HOAI-Objektliste Gebäude für Labor- oder Institutsgebäude und 1 Referenzprojekt aus der HOAI-Objektliste Versammlungs-oder Konferenzräume mit sehr hohen technischen Auflagen einzureichen. Bei beiden Referenzprojekten müssen mindestens die LPH 2-5 innerhalb der letzten 7 Jahre vom Bewerber erbracht und abgeschlossen sein. Zu 2) 2 Referenzprojekte für öffentliche Auftraggeber im Sinne des § 99 GWB, bei denen die zur Auftragsvergabe vorgesehenen LPH 2-5 (siehe II.2.4.) innerhalb der letzten 5 Jahre vom Bewerber erbracht und abgeschlossen wurden. Zu 3) Als Mindestkriterium gilt, bezogen auf die vorangegangenen 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, ein durchschnittlicher Netto-Geschäftsumsatz pro Jahr in Höhe von 300.000 € für Leistungen der Objektplanung.
IV.1.9) Kriterien für die Bewertung der Projekte: Die Beurteilung erfolgt nach den Kriterien: — Städtebau und Außenraumgestaltung, — Funktion und Innenraumgestaltung, — Realisierbarkeit Eine detaillierte Darstellung der Beurteilung wird im Verfahrensteil der Auslobung mitgeteilt. Die vorstehende Reihenfolge der Kriterien stellt keine Rangfolge dar.
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Für Preise und Bearbeitungshonorare stellt der Auslober eine Gesamtsumme von bis zu 170.000, -- € zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer zur Verfügung. Die Aufteilung der Gesamtsumme ist wie folgt vorgesehen: Bearbeitungshonorar: 8 Teilnehmer á 10 000, -- 80 000 EUR. Preise: 1. Preis 40 000 EUR 2. Preis 30 000 EUR 3. Preis 20 000 EUR
IV.3.2) Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer: Bei Erfüllung der geforderten Wettbewerbsleistung erhält jeder Teilnehmer ein Bearbeitungshonorar in Höhe von 10.000, -- netto.
: Das Vergabeverfahren besteht aus2aufeinanderfolgenden Stufen, einem Nichtoffenen Planungswettbewerb und einem sich daran anschließenden Verhandlungsverfahren. Für die erste Stufe des Vergabeverfahrens – „Nichtoffener Planungswettbewerb“ – ist folgendes zu beachten: Für den Teilnahmeantrag sind der MPG-Bewerbungsbogen und die Bewerbergemeinschaftserklärung nach Maßgabe der vorliegenden Bekanntmachung zu verwenden. Die für den Teilnahmeantrag bereitgestellten Unterlagen sind von Ihnen unter diesem Link portal.deutsche-evergabe.de bis zu dem unter Ziffer IV.2.2) genannten Schlusstermin abrufbar. Die Abgabe Ihres Teilnahmeantrages erfolgt ausschließlich unter dieser Internet-Adresse in elektronischer Form. Hierfür ist eine einmalige kostenfreie Registrierung auf der Plattform erforderlich. Der Teilnahmeantrag besteht aus dem Bewerbungsbogen, der Bewerbergemeinschaftserklärung sowie Anlagen (alle, in Ergänzung geforderten und notwendigen Angaben, Nachweise, Erklärungen und Unterlagen, wie im Bewerbungsbogen angegeben); dieser ist im Angebotsassistent der Deutschen eVergabe hochzuladen und an den Auftraggeber elektronisch zu übermitteln. Die Übermittlung der Teilnahmeanträge erfolgt in Textform nach § 126b des Bürgerlichen Gesetzbuches. Hierfür ist nach „Einreichen“ des Teilnahmeantrages die „Signatur in Textform“ zu wählen, um den Teilnahmeantrag rechtsgültig abzugeben. Eine fortgeschrittene elektronische Signatur gemäß §2 Nummer 2 des Signaturgesetzes, eine qualifizierte elektronische Signatur gemäß §2 Nummer 3 des Signaturgesetzes oder die Abgabe eines „Mantelbogens“ ist möglich aber NICHT erforderlich. Die Integrität der Daten und die vertrauliche Behandlung Ihres Teilnahmeantrages sind durch technische Vorrichtungen und durch Verschlüsselung sichergestellt. Die Abgabe Ihres Teilnahmeantrages per Fax, per E-Mail oder schriftlich auf dem Postweg ist nicht zugelassen. Für die Teilnahme wird keine Vergütung gewährt. Mit elektronischer Abgabe eines Teilnahmeantrages wird Einverständnis hiermit erklärt. Sollten sich aus Sicht der Bewerber Nachfragen ergeben, sind diese ausschließlich über die eVergabe-Plattform und den oben genannten Link zu richten. Die eingegangenen Fragen und Antworten zum laufenden Verfahren stehen stets aktuell unter dem oben genannten Link allen Bewerbern zur Einsicht zur Verfügung. Bewerber sind verpflichtet, sich regelmäßig und eigenverantwortlich bis unmittelbar vor Teilnahmeschluss über den jeweils aktuellen Stand auf der oben genannten Website zu informieren und haben die dort zur Verfügung gestellten Informationen bei der Abgabe des Teilnahmeantrages zu berücksichtigen. Nachteile, die durch eine Nichtbeachtung dieser Hinweise entstehen, gehen zu Lasten des Bewerbers. WEITERE BEARBEITUNG: Die Wettbewerbsdurchführung erfolgt unter Berücksichtigung der Maßgaben der RPW 2013; der Wettbewerb wird durch die zuständige Architektenkammer registriert. NACHGESCHALTETES VERHANDLUNGSVERFAHREN: Alle Preisträger des hochbaulichen Wettbewerbs nehmen an dem nachgeschalteten Verhandlungsverfahren teil. Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der im Rahmen des Verhandlungsverfahrens auf Aufforderung einzureichenden Erstangebote zu erteilen, ohne in Verhandlungen einzutreten. Den Zuschlag erhält das wirtschaftlichste Angebot. Beabsichtigt ist, gemäß VgV §14 (8) mit den Preisträgern des Wettbewerbs Vertragsverhandlungen aufzunehmen. Im Verhandlungsverfahren sind folgende Zuschlagskriterien vorgesehen: Kriterium 1 Wettbewerbsergebnis der Preisträger 60 %. Kriterium 2 Qualifikation der vorgesehenen Projektleitung 15 %. Kriterium 3 Organisation, Kosten, Termine 15 %. Kriterium 4 Kapazitätenplanung 10 %. Zuschlagskriterium 1-4 gesamt 100 %.
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Zuschlag erfolgt ist, bevor die Vergabekammer den Auftraggeber über den Antrag auf Nachprüfung informiert hat (§§ 168 Abs. 2 Satz, 169 Abs. 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 15 Kalendertage nach Absendung der der Bieterinformation nach§. 134 Abs. 1 GWB. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage (§ 134 Abs. 2 GWB). Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an. Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße 10 Kalendertage nach Kenntnis gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB).

References: § 34
 § 34
 § 99
 § 99
 § 126
 §2
 §2
 §14