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Timestamp: 2016-10-28 16:45:05+00:00

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Ausgewählte Aspekte des Eigenkapitals 1 (c) WP/StB Prof. Dr. Skopp u. StB K. Barth. - ppt herunterladen
Veröffentlicht von:Katrina Naas
Präsentation zum Thema: "Ausgewählte Aspekte des Eigenkapitals 1 (c) WP/StB Prof. Dr. Skopp u. StB K. Barth."— Präsentation transkript:
Ausgewählte Aspekte des Eigenkapitals 1 (c) WP/StB Prof. Dr. Skopp u. StB K. Barth 2
1. Grundsätzliches (c) WP/StB Prof. Dr. Skopp u. StB K. Barth 2 EK= Reinvermögen des Unternehmens Differenz zwischen Vermögen und Schulden Steht dem Unternehmen i.d.R. unbefristet zur Verfügung Mittel von Außen: Beteiligungsfinanzierung Mittel von Innen: Selbstfinanzierung (z.B. durch Verzicht auf Gewinnausschüttungen) Unterscheidung nach Festem Eigenkapital (fester -Betrag) Beweglichem / variablem EK (Höhe kann variieren) 3
2. Einzelunternehmer und Personen- gesellschaften (c) WP/StB Prof. Dr. Skopp u. StB K. Barth 3 § 247 Abs. 1 HGB: In der Bilanz sind (…) das Eigenkapital (…) gesondert auszuweisen und hinreichend aufzugliedern. Einzelunternehmer bewegliches Kapitalkonto Beinhaltet Einlagen, Entnahmen und das Jahresergebnis OHG Regelung: § 120 HGB, ggf. Gesellschaftsvertrag Bewegliche Kapitalkonten für die einzelnen Gesellschafter Beinhalten Einlagen, Entnahmen und das Jahresergebnis 4
2. Einzelunternehmer und Personen- gesellschaften (c) WP/StB Prof. Dr. Skopp u. StB K. Barth 4 KG Regelung: § ff. HGB, ggf. Gesellschaftsvertrag Bewegliche Kapitalkonten für die einzelnen Komplementäre Feste Einlagen der einzelnen Kommanditisten Beinhalten Einlagen, Entnahmen und das Jahresergebnis (Einschränkungen bei den Kommanditisten) Negatives Eigenkapital durch Verluste und/oder Entnahmen => Ausweis auf der Aktivseite 5
2. Kapitalgesellschaften (c) WP/StB Prof. Dr. Skopp u. StB K. Barth 6 § 266 Abs. 3 HGB (Ausweis): A. Eigenkapital I. Gezeichnetes Kapital II. Kapitalrücklage III. Gewinnrücklagen IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 7
3. Bestimmte Personenhandels- gesellschaften Unit 2-1 neu (c) WP/StB Prof. Dr. Skopp u. StB K. Barth 7 § Beispiel: 8
2. Kapitalgesellschaften (c) WP/StB Prof. Dr. Skopp u. StB K. Barth 8 Eigenkapital Nicht durch EK gedeckter Fehlbetrag Eingefordertes Kapital Gezeichnetes Kapital./. Eigene Anteile Ausstehende Einlagen (soweit nicht eingefordert) Rücklagen Kapitalrücklagen Gewinnrücklagen Ergebnis Vor Ergebnisverwendung: Gewinn-/Verlustvortrag; JÜ/JF Nach Ergebnisverwendung: Bilanzgewinn/-verlust; davon Gewinn- /Verlustvortrag (Quelle: Meyer, Bilanzierung nach Handels- und Steuerrecht (vereinfacht))./. 9
2. Kapitalgesellschaften (c) WP/StB Prof. Dr. Skopp u. StB K. Barth 9 § 272 Abs. 1 S. 1 HGB: Gezeichnetes Kapital ist das Kapital, auf das die Haftung der Gesellschaft für die Verbindlichkeiten der Kapitalgesellschaft gegenüber den Gläubigern beschränkt ist. GmbH: Stammkapital AG: Grundkapital Ansatz gezeichnetes Kapital mit dem Nennbetrag (§ 272 Abs. 1 S. 2 HGB) 10
2. Kapitalgesellschaften (c) WP/StB Prof. Dr. Skopp u. StB K. Barth 10 Ausstehende Einlage (§ 272 Abs. 1 S. 3 f. HGB): Vollständige Einzahlung Grundkapital AG nicht erforderlich, jedoch mindestens 25 % des geringsten Ausgabebetrags ggf. + Mehrbetrag bei höherem Ausgabebetrag (§ 36 a I AktG) Vollständige Einzahlung Stammkapital GmbH nicht erforderlich, mindestens jedoch je 25 % von jedem Geschäftsanteil, insgesamt mindestens 50 % (§ 7 II GmbHG) Ausweis nicht eingeforderte ausstehende Einlage: offen vom gezeichneten Kapital abzusetzen (Nettoausweis) Ausweis eingeforderte ausstehende Einlage: gesondert als Forderung 11
2. Kapitalgesellschaften (c) WP/StB Prof. Dr. Skopp u. StB K. Barth 11 Beispiel (1): Stammkapital einer GmbH ( ), davon eingezahlt, Rest nicht eingefordert Bilanz AV Stammkapital UV /. Ausst. Einlage FK 12
2. Kapitalgesellschaften (c) WP/StB Prof. Dr. Skopp u. StB K. Barth 12 Beispiel (2): Stammkapital einer GmbH ( ), davon eingezahlt, Rest eingefordert Bilanz AV Stammkapital UV FK ausst.eingef.Einl 13
2. Kapitalgesellschaften (c) WP/StB Prof. Dr. Skopp u. StB K. Barth 13 Eigene Anteile (§ 272 Abs. 1a, b HGB) müssen offen auf der Passivseite in der Vorspalte vom Posten Gezeichnetes Kapital abgesetzt werden (Nettoausweis) Mit dem Nennbetrag Aktivierung nicht mehr zulässig Differenzbetrag ist mit verfügbaren Rücklagen zu verrechnen Anschaffungsnebenkosten = Aufwand des GJ Bei Verkauf wird Vorspaltenausweis rückgängig gemacht Verkaufserlös wird bis zur Höhe der ursprünglichen AK in die Kapitalrücklage eingestellt 14
2. Kapitalgesellschaften (c) WP/StB Prof. Dr. Skopp u. StB K. Barth 14 Beispiel: AG hat eigene Aktien zum Nennwert von je 10 für je 50 gekauft Bilanz AV Grundkapital UV Kapitalrücklage Eigene Anteile FK DIESER AUSWEIS IST NICHT (MEHR) ZULÄSSIG! 15
2. Kapitalgesellschaften (c) WP/StB Prof. Dr. Skopp u. StB K. Barth 15 Beispiel (Fortsetzung): Bilanz AV Grundkapital UV /. Eigene Aktien Kapitalrücklage /. Eigene Aktien FK 16
2. Kapitalgesellschaften (c) WP/StB Prof. Dr. Skopp u. StB K. Barth 16 Kapitalrücklage (§ 272 Abs. 2 HGB) zwingende Bildung bei folgenden Fällen: Betrag, der bei Ausgabe von Anteilen oder bestimmten Schuldverschreibungen über den Nennbetrag hinaus erzielt wird (sog. Agiooder Aufgeld) Betrag von Zuzahlungen, die Gesellschafter gegen Gewährung eines Vorzugs auf ihre Anteile leisten Betrag von anderen Zuzahlungen, die Gesellschafter in das Eigenkapital leisten 17
2. Kapitalgesellschaften (c) WP/StB Prof. Dr. Skopp u. StB K. Barth 17 Gewinnrücklagen Gesetzliche Rücklage Rücklage für Anteile an herrschenden oder mehrheitlich beteiligten Unternehmen Satzungsmäßige Rücklagen Andere Gewinnrücklagen (Quelle: Meyer, Bilanzierung nach Handels- und Steuerrecht (vereinfacht)) 18
2. Kapitalgesellschaften (c) WP/StB Prof. Dr. Skopp u. StB K. Barth 18 Gewinnrücklagen = Beträge aus dem Ergebnis des Geschäftsjahres oder früherer Geschäftsjahre Thesaurierte, d.h. nicht ausgeschüttete Gewinne Innenfinanzierung, Selbstfinanzierung Gesetzliche Rücklage: AG: 5 % aus dem Jahresüberschuss müssen eingestellt werden, bis 10 % des Grundkapitals erreicht sind (vgl. § 150 AktG) UG Haftungsbeschränkt: Rücklage gem. § 5 a GmbH normale GmbH: keine gesetzliche Rücklage 19
2. Kapitalgesellschaften (c) WP/StB Prof. Dr. Skopp u. StB K. Barth 19 Rücklage für Anteile an einem beherrschenden oder mit Mehrheit beteiligten Unternehmen Ausweis in identischer Höhe wie die Anteile auf der Aktivseite Zweck: Ausschüttungssperre Auflösung z.B. bei Abschreibung oder Verkauf der Anteile Satzungsmäßige Rücklage Gemäß den Vereinbarungen im Gesellschaftsvertrag Vertragsfreiheit 20
2. Kapitalgesellschaften (c) WP/StB Prof. Dr. Skopp u. StB K. Barth 20 Andere Rücklagen Unterliegen Entscheidungsfreiheit der GmbH Können auch zweckgebunden gebildet werden Am flexibelsten, da situationsbezogene Bildung und Auflösung 21
2. Kapitalgesellschaften (c) WP/StB Prof. Dr. Skopp u. StB K. Barth 21 Ergebnis: Jahresüberschuss oder Jahresfehlbetrag Zwei Möglichkeiten für die Aufstellung des JA (§ 268 Abs. 1 HGB): Vor Ergebnisverwendung Nach teilweiser oder vollständiger Ergebnisverwendung Grundsatz der Ausweisstetigkeit zu beachten Ausweis vor Ergebnisverwendung: in der Bilanz (§ 266 Abs. 3 A IV.) und in der GuV (§ 275 Abs. 2 Nr. 20, Abs. 3 Nr. 19) werden Jahresfehlbetrag oder –überschuss gesondert ausgewiesen 22
2. Kapitalgesellschaften (c) WP/StB Prof. Dr. Skopp u. StB K. Barth 22 Beispiel: Ausweis Bilanz JÜ vor Ergebnisverwendung I. Gezeichnetes Kapital II. Gewinnvortrag III. Jahresüberschuss 5.000 23
2. Kapitalgesellschaften (c) WP/StB Prof. Dr. Skopp u. StB K. Barth 23 Teilweise Ergebnisverwendung: aufgrund gesetzlicher Vorschrift (z.B. Einstellung in Rücklagen) oder Beschluss Vollständige Ergebnisverwendung: aufgrund Beschluss AG: Vorstand und Aufsichtsrat haben das Recht, über die Ergebnisverwendung zu beschließen (vgl. §§ 58, 172 ff AktG) GmbH: Gesellschafter haben das Recht, über die Ergebnisverwendung zu beschließen GmbH-Geschäftsführer kann durch Gesellschaftsvertrag oder Gesellschafterbeschluss Recht bzw. Pflicht zur Ergebnisverwendung haben 24
2. Kapitalgesellschaften (c) WP/StB Prof. Dr. Skopp u. StB K. Barth 24 Folge: Anpassung des Bilanzgliederungsschemas (§ 268 I S. 2 HGB) anstatt Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag und Gewinnvortrag / Verlustvortrag dannBilanzgewinn / Bilanzverlust Vorhandener Gewinn-/Verlustvortrag wird einbezogen und muss in Bilanz oder Anhang angegeben werden 25
2. Kapitalgesellschaften (c) WP/StB Prof. Dr. Skopp u. StB K. Barth 25 Ebenso: Anpassung des GuV-Gliederungsschemas (§ 158 I AktG): 20. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 21. Gewinn- / Verlustvortrag auf dem Vorjahr 22. Entnahmen aus der Kapitalrücklage 23. Entnahmen aus Gewinnrücklagen a) aus der gesetzlichen Rücklage b) a. d. Rücklage für Anteile an einem herrschenden oder mehrheitlich beteiligten Unternehmen c) aus satzungsmäßigen Rücklagen d) aus anderen Gewinnrücklagen 24. Einstellung in Gewinnrücklagen a) aus der gesetzlichen Rücklage b) aus der Rücklage für Anteile an einem herrschenden oder mehrheitlich beteiligten Unternehmen c) aus satzungsmäßigen Rücklagen d) aus anderen Gewinnrücklagen 25. Bilanzgewinn /-verlust 26
2. Kapitalgesellschaften (c) WP/StB Prof. Dr. Skopp u. StB K. Barth 26 Beispiel: 27
Unit 2-1 neu (c) WP/StB Prof. Dr. Skopp u. StB K. Barth 27 Beispiel: 28
2. Kapitalgesellschaften (c) WP/StB Prof. Dr. Skopp u. StB K. Barth 28 Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag: Verluste > alle anderen Posten des EK Ausweis gesondert am Schluss der Aktivseite (§ 268 Abs. 3 HGB) Rechtsfolgen Überschuldung: § 64 GmbH bzw. § 92 Abs. 2 AktG Beachte: Stillen Reserven sind in der Bilanz wg. dem Anschaffungskostenprinzip nicht ersichtlich 29
Unit 2-1 neu (c) WP/StB Prof. Dr. Skopp u. StB K. Barth 29 Beispiel: 30
3. Bestimmte Personenhandels- gesellschaften (c) WP/StB Prof. Dr. Skopp u. StB K. Barth 30 Sonderregelung § 264 c II HGB zum Ausweis des Eigenkapitals Schema des § 266 III A. HGB wird angepasst: I. Kapitalanteile II. Rücklagen III. Gewinnvortrag / Verlustvortrag IV. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 31
3. Bestimmte Personenhandels- gesellschaften (c) WP/StB Prof. Dr. Skopp u. StB K. Barth 31 § 264 c II HGB regelt von § 266 HGB abweichenden Ausweis des Eigenkapitals: I. Kapitalanteile II. Rücklagen III. Gewinnvortrag / Verlustvortrag IV. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag Beispiel: 32
3. Bestimmte Personenhandels- gesellschaften (c) WP/StB Prof. Dr. Skopp u. StB K. Barth 32 Kapitalanteile der Komplementäre Dürfen auch zusammengefasst werden Verluste reduzieren die Kapitalanteile Falls Verluste > Kapitalanteile Bei Einzahlungsverpflichtung: gesonderter Ausweis auf der Aktivseite unter den Forderungen als Einzahlungsverpflichtung persönlich haftender Gesellschafter Keine Einzahlungsverpflichtung: gesonderter Ausweis am Schluss der Aktivseite analog § 268 Abs. 3 HGB als nicht durch Vermögenseinlage gedeckter Verlustanteil persönlich haftender Gesellschafter Häufig detaillierte Regelung im Gesellschaftsvertrag zu einzelnen Konten 33
3. Bestimmte Personenhandels- gesellschaften (c) WP/StB Prof. Dr. Skopp u. StB K. Barth 33 Kapitalanteile der Kommanditisten Ausweis insgesamt Gesondert von den Kapitalanteilen der Komplementäre Rücklagen: Aufgrund gesellschaftsrechtlichter Vereinbarung Keine weitere Unterteilung im Ausweis erforderlich Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag: entweder nach gesetzlicher Regelung oder gemäß Gesellschaftsvertrag Herunterladen ppt "Ausgewählte Aspekte des Eigenkapitals 1 (c) WP/StB Prof. Dr. Skopp u. StB K. Barth."

References: § 247
 § 120
 § 266
 § 272
 § 150
 § 5
 § 64
 § 92
 § 264
 § 266
 § 264
 § 266
 § 268