Source: http://tierheimgeldern.de/satzung.php
Timestamp: 2018-08-16 04:16:16+00:00

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Er hat seinen Sitz in Geldern und ist im Vereinsregister eingetragen.
Der Verein kann innerhalb seines Tätigkeitsbereiches Zweiggruppen und Jugendgruppen errichten.
Zweck des Vereins ist, den Schutz der Tiere durch Aufklärung, Belehrung und gutes Beispiel zu bewirken, Verständnis für die Tiere zu erwecken, ihr Wohlergehen zu fördern, insbesondere die Verhütung jeder Tierquälerei oder Tiermisshandlung zu erstreben und deren strafrechtliche Verfolgung ohne Ansehen der Person zu veranlassen. Die Tätigkeit des Vereins erstreckt sich nicht allein auf den Schutz der Haustiere, sondern auch auf den Schutz der wild lebenden Tiere.
Zweck des Vereins ist es weiterhin, ein Tierheim zu errichten und zur Betreuung und Pflege herrenloser oder aus anderen Gründen betreuungsbedürftiger Tiere zu betreiben. Dazu ist die Unterhaltung, auf der Grundlage der jeweils gültigen Fassung der Tierheimordnung des Deutschen Tierschutzbundes e.V., und soweit erforderlich, ein Ausbau des Tierheims durchzuführen.
Die Vereinsmitglieder sind verpflichtet, nach bestem Wissen und Können dem Vereinszweck zu dienen und ihn zu fördern.
Der Jugend ist das Tierschutzgedankengut nahezubringen.
Mittel des Verein dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereines.
§ 3 Tierheim
Im Tierheim sollen hauptsächlich Tiere versorgt und betreut werden, die im Gebiet der Mitglieder aufgegriffen oder betreuungsbedürftig sind.
Soweit keine Beeinträchtigung des Vereinszweckes zu befürchten ist und die Unterbringungsmöglichkeiten es zulassen, werden auch Tiere gegen Entgelt vorübergehend untergebracht (Pensionstiere). Der Vorstand erlässt eine Gebührenordnung, zur Deckung der hierdurch entstehenden Kosten. Vorgeschriebene tierärztliche Maßnahmen werden gesondert in Rechnung gestellt.
Die im Tierheim untergebrachten Tiere sind von verantwortlichen Personen im Sinne des Tierschutzgesetzes zu betreuen.
Mit den praktizierenden Ärzten ist ein Betreuungsvertrag abzuschließen.
Für den internen Betrieb des Tierheimes erlässt der Vorstand besondere Ordnungen.
Die Mitgliedschaft wird schriftlich beantragt. Für Kinder und Jugendliche beantragen die Erziehungsberechtigten die Mitgliedschaft. Auch juristische Personen, Vereine oder Gesellschaften können als Mitglieder aufgenommen werden.
Mitglieder von Jugendgruppen müssen mindestes zehn Jahre alt sein.
Über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet der Vorstand. Der Vorstand ist berechtigt, die Aufnahme abzulehnen, ohne das es einer Begründung bedarf.
Jedes volljährige Mitglied ist stimmberechtigt. Das Stimmrecht kann nur wahrgenommen werden, wenn der satzungsmäßige Beitrag gemäß §5 entrichtet wurde. Die Vertreter von juristischen Personen, Vereinen und Gesellschaften haben eine Stimme.
Zu Ehrenmitgliedern kann der Vorstand Personen ernennen, die sich um den Tierschutz im allgemeinen oder um den Verein im besonderen hervorragende Verdienste erworben haben.
Die Mitgliedschaft endet durch freiwilligen Austritt, durch Ausschluss oder durch Tod. Der Austritt ist dem Vorstand des Vereins schriftlich zu erklären. Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn gegen die satzungsgemäßen Zwecke verstoßen wird. Der Ausschluss kann insbesondere erfolgen, wenn ein Mitglied das Ansehen oder die Interessen des Vereins schädigt oder innerhalb des Vereins Unfrieden stiftet. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand nach Anhören des Betroffenen.
Mitglieder, die den Mitgliedsbeitrag ganz oder teilweise trotz zweimaliger schriftlicher Erinnerung nicht entrichten, verlieren die Mitgliedschaft. Der Verlust der Mitgliedschaft ist schriftlich mitzuteilen.
Der Jahresbeitrag ist Mindestbeitrag und bis spätestens zum 01.02. eines jeden Jahres zu bezahlen.
Wird die Mitgliedschaft nach dem 30.06. erworben, ist der halbe Jahresbeitrag zu entrichten.
• dem 1.Vorsitzenden,
• dem 2.Vorsitzenden,
• dem Geschäftsführer,
• den Beisitzern.
Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich von dem/der 1.Vorsitzenden und dem/der 2. Vorsitzenden vertreten, wobei jeder für sich allein vertretungsberechtigt ist.
Die Wahl des Vorstands erfolgt alle 5 Jahre durch die Mitgliederversammlung in allgemeiner, gleicher und unmittelbarer Wahl.
Im übrigen ist der Vorstand für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 2 Vorstandsmitglieder anwesend sind.
Dem Vorstand obliegen die Führung der Geschäfte des Vereins und die Entscheidung über die Aufnahme von Mitgliedern. Die Führung der Geschäfte kann der Vorstand durch einen Geschäftsverteilungsplan unter den Vorstandsmitgliedern regeln und aufteilen.
Der 1.Vorsitzende, im Falle der Verhinderung der stellvertretende Vorsitzende, leitet die Vorstandsitzungen.
Die Mitgliederversammlung wird nach Bedarf, wenigstens jedoch einmal im Jahr durch den 1. Vorsitzenden, im Falle seiner Verhinderung durch den stellvertretenden Vorsitzenden, einberufen. Der 1. Vorsitzenden, im Falle seiner Verhinderung der stellvertretende Vorsitzende, ist der jeweilige Versammlungsleiter. Sie muss einberufen werden, wenn ein Viertel der stimmberechtigten Mitglieder schriftlich unter Angabe der Gründe die Einberufung verlangt. Die Einberufung erfolgt mindestens zwei Wochen vorher schriftlich unter Mitteilung der Tagesordnung.
• Der Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung sind insbesondere vorbehalten:
• die Wahl der Vorstandsmitglieder,
• die Wahl von zwei Kassenprüfern,
• die Genehmigung und Festsetzung der Höhe des Mindestbeitrags,
• eine Änderung der Satzung,
• die Auflösung des Vereins.
Die ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist in jedem Fall mit den Erschienenen beschlussfähig. Die Abstimmung kann offen, durch Zuruf, Handzeichen oder geheim erfolgen. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden Stimmen gefasst.
Eine Satzungsänderung kann nur mit Zweidrittelmehrheit, die Auflösung des Vereins nur mit Dreiviertelmehrheit der anwesenden Stimmberechtigten erfolgen. Ungültige Stimmen und Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt.
§ 9 Jugendgruppen
Der Verein kann durch den Vorstand Jugend­-Tierschutzgruppen einrichten. Die Jugend­-Tierschutzgruppe verfolgt jugendpflegerische Aufgaben und dient der Verbreitung des Tierschutzgedanken bei Kindern und Jugendlichen und der Förderung der Jugend-Tierschutz­-Arbeit.
Im Rahmen der Aufgaben und Zielsetzung des Vereins hat sie das Recht auf eigene Gestaltung ihrer Tätigkeit. Die Rechte und Pflichten der Mitglieder der Jugend­-Tierschutzgruppe als Vereinsmitglieder ergeben sich außerdem aus der Jugend­ Tierschutzordnung, die sich die Jugendgruppe gibt und vom Vorstand genehmigt werden muss.
Jugend-Tierschutzgruppen werden durch ein Vereins-­ oder Vorstandsmitglied beaufsichtigt.
Die Mitglieder der Jugend­ Tierschutzgruppe wählen aus ihren Mitgliedern einen volljährigen Leiter. Der Leiter hat jugendpflegerische Aufgaben mit dem Ziel der Verbreitung des Tierschutzgedankengutes in der Jugend wahrzunehmen. Er ist zudem für die gewissenhafte Verwendung der Mittel verantwortlich.
Die in Mitgliederversammlungen, Vorstandssitzungen oder Sitzungen der Jugend-Tierschutzgruppen gefassten Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen und von dem jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer der Sitzung zu unterzeichnen.
§ 11 Mitgliedschaften in anderen Verbänden
Der Verein kann in Organisationen, die den Schutz der Tiere zum Hauptzweck erklären, die Mitgliedschaft anstreben. Der Vorstand ist hierzu ermächtigt.
Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit der in § 7 festgelegten Stimmenmehrheit beschlossen werden. Sofern die Mitgliederversammlung nicht besondere Liquidatorenbestellt, werden die gesetzlichen Vertreter gemäß §6 vertretungsberechtigte Liquidatoren. Die Liquidatoren haben die laufenden Geschäfte abzuwickeln. Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt sein Vermögen an den Deutschen Tierschutzbund.
Geldern, den 15. Mai 2004
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References: § 3
 §5

§ 9

§ 11
 § 7
 §6