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Timestamp: 2017-09-23 23:39:23+00:00

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16. Jahrgang, Nr. 8 vom 19. Dezember 2006, S. 27
Gemäß §§ 13 Abs. 1 in Verbindung mit 67 Abs. 3 Nr. 8 und § 77 Abs. 2 Nr. 1 des Hochschulgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt (HSG LSA) vom 05.05.2004 (GVBl. LSA S. 256), zuletzt geändert durch Artikel 6 des Gesetzes vom 21.03.2006 (GVBl. LSA S. 102), in Verbindung mit den Allgemeinen Bestimmungen zu Studien- und Prüfungsordnungen für das Bachelor- und Masterstudium an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (ABStPOBM) vom 08.06.2005 hat die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg folgende Studien- und Prüfungsordnung für das Studienprogramm Chemie im Ein-Fach-Bachelor-Studiengang (180 Leistungspunkte) beschlossen.
§ 6 Arten von Lehrveranstaltungen 4
§ 7 Abschlussbezeichnung 4
§ 9 Anmeldung zum Modul und zur Modulleistung 5
§ 10 Studien- und Prüfungsausschuss 5
§ 11 Bachelor-Arbeit 5
§ 12 Bewertung von Modulen und Berechnung der Gesamtnote des Studienprogramms 6
§ 13 Inkrafttreten 6
(1) Diese Studien- und Prüfungsordnung regelt in Verbindung mit den Allgemeinen Bestimmungen zu Studien- und Prüfungsordnungen für das Bachelor- und Master-Studium an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Ziele, Inhalte und Aufbau des Studienprogramms Chemie im Ein-Fach-Bachelor-Studiengang (180 Leistungspunkte).
(2) Diese Studien- und Prüfungsordnung gilt für Studierende, die ab Wintersemester 2006/2007 das Studium im Ein-Fach-Bachelor-Studiengang Chemie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg aufnehmen.
(1) Das Bachelor-Programm ist als eine Basis angelegt, in der fundierte Fachkenntnisse in den Kernfächern der Chemie einschließlich der notwendigen Grundlagen in Mathematik, Physik und Informatik vermittelt werden. Studierende des Bachelor-Studiengangs erlernen das breitgefächerte Standard-Repertoire moderner präparativer, analytischer und physikalisch-chemischer Methoden und werden so rasch an eine selbständige Lösung von chemischen Problemstellungen herangeführt. Darüber hinaus vermittelt das Studienprogramm einen Überblick über die Grundlagen der Technischen Chemie, des Gefahrstoffrechts und der Toxikologie.
(2) Das Studienprogramm führt zu einem ersten berufsbefähigenden Abschluss und qualifiziert für das weiterführende Master-Studium in Chemie und angrenzenden Fächern.
In Prüfungsangelegenheiten findet eine Beratung der Studierenden insbesondere durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Prüfungsamtes der Fakultät statt.
(1) Der Aufbau des Studienprogramms, Titel, Leistungspunkteumfang, Teilnahmevoraussetzungen, Modulvorleistungen und Abfolge der Module, Formen der Modulleistung/en bzw. Modulteilleistungen sowie der Anteil der einzelnen Modulnoten an der Gesamtnote ergeben sich aus der Anlage „Studienprogrammübersicht“ zu dieser Ordnung.
(2) Die Module der Allgemeinen Schlüsselqualifikationen sind im Rahmen des zentralen ASQ-Angebotes der Universität frei wählbar.
Das Kontaktstudium im Bachelor-Studienprogramm Chemie wird durch verschiedene Lehrveranstaltungsarten bestimmt. Wesentliche Unterrichtsformen sind:
f. Exkursionen: dienen dem praxisnahen Vertiefen von Vorlesungsinhalten durch Besichtigung von Industriebetrieben und Forschungseinrichtungen.
b. Klausur: eine schriftliche Prüfung von in der Regel 45-90 Minuten Dauer;
Eine Klausur gilt als "bestanden", wenn mindestens 50 % der maximalen Punktzahl erreicht wurden;
c. Bachelor-Arbeit: Näheres dazu unter § 11.
c. Testat: mündlicher oder schriftlicher Kurztest zu einer Lehrveranstaltung. Ein Testat kann sich auch in mehrere Einzeltestate gliedern.
Ein schriftliches Testat gilt als "bestanden", wenn mindestens 50 % der maximalen Punktzahl erreicht wurden.
(2) Gemäß § 14 Abs. 8 ABStPOBM wird in allen Modulen die Möglichkeit eingeräumt, vor der zweiten Wiederholung der Modulleistung bzw. Teilleistung die entsprechenden Modulveranstaltungen nochmals zu besuchen. Dies gilt nicht für das Modul Bachelor-Arbeit. Hier ist § 20 Abs. 13 ABStPOBM maßgeblich.
(1) Die Teilnahmevoraussetzungen der Modulleistungen bzw. Modulteilleistungen (§ 15 Abs. 2 ABStPOBM) ergeben sich aus der Studienprogrammübersicht und den Modulbeschreibungen des Studienprogramms.
(2) Die genauen Termine und Wiederholungstermine für die Modulleistungen bzw. Modulteilleistungen werden spätestens drei Wochen vor Beginn durch Aushang beim zuständigen Prüfungsamt, nach Möglichkeit auch zusätzlich über das elektronische Prüfungs- und Studienverwaltungssystem bekannt gegeben.
(1) Für das Studienprogramm Chemie Bachelor wird von den Fachvertreterinnen und Fachvertretern der Fakultät Chemie und Physik (Naturwissenschaftliche Fakultät II) ein Studien- und Prüfungsausschuss gebildet.
(2) Zur Bachelor-Arbeit zugelassen wird nur, wer mindestens 120 Leistungspunkte im Studienprogramm Chemie erfolgreich absolviert hat.
(3) Das Thema der Bachelor-Arbeit wird zu Beginn des 5. Semesters über den Studien- und Prüfungssausschuss ausgegeben und von einer durch den Studien- und Prüfungsausschuss bestellten Prüferin bzw. eines Prüfers betreut.
(4) Der Umfang der Bachelor-Arbeit soll nicht mehr als 30 Seiten aufweisen. Wenn erforderlich, können experimentelle Daten zusätzlich als Anhang angefügt werden.
Die Programmübersicht im Anhang dieser Ordnung (§ 5) regelt, welche Module benotet werden und welche in die Gesamtnote eingehen.
Diese Ordnung wurde beschlossen vom Fachbereichsrat Chemie am 18. Mai 2006; der Rektor hat die Ordnung genehmigt am 06.12.2006.
V 4, S 2, Ü 2, P 8
V 2, Ü 2, P 6
V 6, Ü 2, P 8
V 4, S 1
V 4, S 1, P 12
OC-III
V 2, P 8
V 7, Ü 3, P 12
V 3, S 1, Ü 1, P 5
V 3, Ü 1
V 6, P 4
AnC-I
V 2, S 1, Ü 2, P 2
AnC-II
Wahlpflichtmodul, WP
(eines der folgenden Module muss belegt werden):
a) Analytische Chemie
P 4, Ü 1
b) Charakterisierung von Nanostrukturen
V 2, P 3
c) Physikalische Chemie der Polymere
V 2, S 1, P 2
d) Theoretische Chemie
V 4, S 2, P 4
V 4, S 2
V 2, S 1
* abhängig vom jeweils gewählten Modul
V: Vorlesung, Ü: Übung, S: Seminar, P: Praktikum

References: § 77

§ 6

§ 7

§ 9

§ 10

§ 11

§ 12

§ 13
 § 11
 § 14
 § 20