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Timestamp: 2016-12-06 17:54:05+00:00

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§ 7b ThürKAG, Stundung von einmaligen Beiträgen | Gesetze auf anwalt24.de
§ 7b ThürKAG, Stundung von einmaligen Beiträgen Suche
Thüringer Kommunalabgabengesetz (ThürKAG) Landesrecht Thüringen…§ 7b ThürKAG, Stundung von einmaligen Beiträgen§ 7c ThürKAG, Ungetrennte Hofräume§ 8 ThürKAG, Fremdenverkehrsbeitrag§ 9 ThürKAG, Kurbeitrag§ 10 ThürKAG, Gebühren§ 11 ThürKAG, Verwaltungskosten§ 12 ThürKAG, Benutzungsgebühren§ 13 ThürKAG, Informationspflichten§ 14 ThürKAG, Grundstücksanschlüsse§ 15 ThürKAG, Geltung der Abgabenordnung§ 16 ThürKAG, Abgabehinterziehung§ 17 ThürKAG, Leichtfertige Abgabeverkürzung§ 18 ThürKAG, Abgabegefährdung§ 19 ThürKAG, Geldbußen§ 20 ThürKAG, Einschränkung von Grundrechten§ 21 ThürKAG, Verwaltungsvorschriften§ 21a ThürKAG, Übergangsbestimmungen§ 21b ThürKAG, Gleichstellungsbestimmung§ 21c ThürKAG, Außerkrafttreten von Vorschriften§ 22 ThürKAG, In-Kraft-Treten
§ 7b ThürKAG, Stundung von einmaligen Beiträgen
§ 7b ThürKAGThüringer Kommunalabgabengesetz (ThürKAG)Landesrecht ThüringenTitel: Thüringer Kommunalabgabengesetz (ThürKAG)Normgeber: ThüringenAmtliche Abkürzung: ThürKAGReferenz: 610-1Abschnitt: Zweiter Abschnitt – Einzelne Abgaben (1) Einmalige Beiträge können auf Antrag des Beitragspflichtigen insoweit verzinslich gestundet werden, als die Beitragsschuld in bis zu fünf aufeinander folgenden Jahresraten beglichen wird. Die Höhe und Fälligkeit der Raten wird durch Bescheid oder öffentlich-rechtlichen Vertrag festgelegt. § 222 Satz 1 der Abgabenordnung findet insoweit keine Anwendung.(2) Einmalige Beiträge können zur Vermeidung erheblicher Härten im Sinne des § 222 Satz 1 der Abgabenordnung im Einzelfall über die in Absatz 1 genannte Frist hinaus gestundet werden. In diesem Fall soll der Beitrag in höchstens 20 Jahresraten entrichtet werden. Die Höhe und der Zeitpunkt der Fälligkeit der Jahresraten wird durch Bescheid festgelegt. Der jeweilige Restbetrag ist mit höchstens sechs vom Hundert jährlich zu verzinsen. Der Beitragsschuldner kann am Ende eines jeden Jahres den Restbetrag ohne weitere Zinsverpflichtungen tilgen. Die Jahresraten stehen wiederkehrenden Leistungen im Sinne des § 10 Abs. 1 Nr. 3 des Gesetzes über die Zwangsversteigerung und die Zwangsverwaltung in der Fassung vom 20. Mai 1898 (RGBl. S. 369, 713) in der jeweils geltenden Fassung gleich.(3) Die Satzung kann bestimmen, dass der Beitrag für leitungsgebundene Einrichtungen für bebaute, gewerblich genutzte Grundstücke zinslos gestundet wird, soweit und solange der Beitragspflichtige nachweist, dass 1.das Verhältnis der genutzten Grundstücksfläche zu der nicht genutzten Grundstücksfläche das Verhältnis 1:3 überschreitet und2.die nicht genutzten Grundstücksteile nicht zu wirtschaftlich zumutbaren Bedingungen veräußert werden können.Die Stundung soll auf die Grundstücksfläche begrenzt werden, die über das in Satz 1 Nr. 1 genannte Verhältnis hinausgeht.(4) Die Satzung kann bestimmen, dass der Beitrag zinslos gestundet wird, solange Grundstücke als Kleingärten im Sinne des Bundeskleingartengesetzes vom 28. Februar 1983 (BGBl. I S. 210) in der jeweils geltenden Fassung genutzt werden und der Beitragspflichtige nachweist, dass die darauf befindlichen Gebäude nicht zum dauerhaften Wohnen geeignet sind oder für gewerbliche Zwecke genutzt werden.(5) Die Satzung kann bestimmen, dass der Beitrag für leitungsgebundene Einrichtungen zinslos gestundet wird, soweit und solange Grundstücke 1.als Friedhof genutzt werden oder2.mit Kirchen bebaut sind, die zur Religionsausübung genutzt werden, soweit diese nicht tatsächlich an die Einrichtung angeschlossen sind.(6) Eine erhebliche Härte im Sinne des § 222 der Abgabenordnung (Stundung) kann bei Beitragsforderungen insbesondere für unbebaute, beitragspflichtige Grundstücke vorliegen, deren landwirtschaftliche Nutzung weiterhin notwendig ist oder deren Nichtbebauung im Interesse der Erhaltung der charakteristischen Siedlungsstruktur oder des Ortsbildes liegt. In diesen Fällen soll auf die Erhebung von Zinsen verzichtet werden.(7) Die Absätze 1 bis 6 sind entsprechend auf Vorauszahlungen und Vorschüsse anzuwenden.(8) Soweit sich die für eine Stundung von einmaligen Beiträgen, Vorauszahlungen und Vorschüssen nach den Absätzen 2 bis 6 maßgeblichen Umstände ändern, ist der Beitragspflichtige verpflichtet, dies unverzüglich dem Beitragsberechtigten anzuzeigen.
§ 7a ThürKAG, Wiederkehrender Beitrag§ 7c ThürKAG, Ungetrennte Hofräume

References: § 7

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 § 222
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 § 10
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