Source: http://www.schomerus.de/content/hauptinhalt/publikationen/literaturbeitr%C3%A4ge/index_ger.html
Timestamp: 2018-10-21 03:49:49+00:00

Document:
Schomerus | Literaturbeiträge
Sie sind hier: Schomerus > Publikationen > Literaturbeiträge
Veröffentlichte Fachbeiträge aus den Medien
Sie finden hier eine Auswahl an Fachbeiträgen und Interviews, die in der regionalen und überregionalen Presse erschienen sind. Unsere Experten stehen gern für Interviews oder als Gastautoren für Fachbeiträge zur Verfügung. Gern beliefern wir Sie mit aktuellen Themenvorschlägen und Pressemitteilungen.
Urheberrecht: UrhG, Kommentar
Der Möhring/Nicolini zählt zu den renommiertesten Kommentaren zum Urheber­recht. Erläutert werden auch angrenzende Bereiche wie Europarecht, Steuerrecht, Verlagsgesetz und Kunsturhebergesetz. Die Neuauflage 2018 enthält eine vollständige Kommentierung des neuen Verwertungsgesellschaftengesetzes (VGG), der Novelle zur verbesserten Durchsetzung der Ansprüche von Urhebern und ausübenden Künstlern auf angemessene Vergütung inklusive einer Regelung der Verlegerbeteiligung. Einge­arbeitet ist das Urheberrechts-Wissens­gesellschafts-Gesetz (UrhWissG) mit dem neuen Abschnitt über »Gesetzlich erlaubte Nutzungen für Unterricht, Wissenschaft und Institutionen« (neue §§ 60a – 60h).
Dr. Christian Freudenberg, Koautor bei: P. Möhring / K. Nicolini, Urheberrecht: UrhG, Kommentar
C.H.BECK, München, 4. Auflage, 2018, ISBN 978-3-406-71157-2
Rechtliche Auswirkungen der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) auf den Non-Profit-Bereich und praktischer Handlungsbedarf für Non-Profit-Organisationen
Seit dem 25.5.2018 gilt die Europäische Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO), die zur Harmonisierung des europäischen Datenschutzrechts führen und dessen Durchsetzung in allen Mitgliedstaaten gewährleisten soll. Für den Non-Profit-Bereich stellt sich die Frage, inwieweit die auf den ersten Blick vor allem auf profitorientierte Großunternehmen und professionelle Datensammler abzielende DS-GVO auch für gemeinnützig agierende Non-Profit-Organisationen gilt und welcher Handlungsbedarf sich für diese ergibt. Dieser Frage soll hier mit dem Fokus auf privatrechtlich organisierte Non-Profit-Vereinigungen wie etwa gemeinnützige Organisationen, gGmbHs, Vereine und Stiftungen nachgegangen werden.
Dr. Christian Freudenberg/Christian Manz
npoR, Heft 4/2018, S. 145
Gewerbesteuerfalle beim Gesellschafterwechsel
Darum geht es: In der Regel ist der Gesellschafter einer Personengesellschaft nicht oder nur eingeschränkt durch die Gewerbesteuer belastet, da diese grundsätzlich auf die Einkommensteuer angerechnet werden kann. Allerdings können beim unterjährigen Gesellschafterwechsel – etwa durch Verkauf, Schenkung oder gar den Tod eines Beteiligten – der einkommensteuerlich zugeordnete Gewinnanteil und die Gewerbesteueranrechnung auseinanderfallen.
Initiativbanking, 3/2017, S. 6
Praxisleitfaden zum Formwechsel eines eingetragenen Vereins in eine gemeinnützige GmbH
Der Formwechsel eines eingetragenen Vereins in eine gemeinnützige GmbH (gGmbH) ist ein nicht alltäglicher Vorgang. Es gibt aber verschiedene Szenarien, bei denen ein solcher Formwechsel sinnvoll ist. So kommt dieser Schritt vor allem in Betracht, wenn der eingetragene Verein nicht mehr die geeignete Rechtsform darstellt. Insbesondere kann sich ein Verein so entwickeln, dass seine wirtschaftliche Betätigung den Rahmen des sogenannten Nebenzweckprivilegs überschreitet. Nach dem Nebenzweckprivileg darf ein Verein zwar auch unternehmerische Tätigkeiten entfalten, jedoch nur soweit diese dem ideellen Hauptzweck zu und untergeordnet sind und nur Hilfsmittel zu dessen Erreichung sind. Wird diese Grenze überschritten, so droht dem Verein im Extremfall die Löschung durch das Registergericht. Daneben können aber auch organisatorische oder strukturelle Aspekte dazu führen, dass die Rechtsform einer gGmbH sinnvoller ist.
npor, 5/17
Zum Zeitpunkt umsatzsteuerlich wirksamer Rechnungskorrekturen
In der Praxis kommt es - gerade im Rahmen von Betriebsprüfungen - immer wieder zur rückwirkenden Versagung des Vorsteuerabzugs und damit zu hohen Belastungen, nicht zuletzt infolge der hiermit verbundenen Zinsen. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, inwieweit eine rückwirkende Korrektur von Rechnungen erfolgen kann, um diese zu vermeiden. Der Beitrag zeigt hierzu aktuelle Möglichkeiten auf Grund neuer Rechtsprechung auf.
Stbg - Die Steuerberatung, 4/2017, 166
E-Bilanz: Personenhandelsgesellschaften und andere Mitunternehmerschaften schon bereit für die Kapitalkontenentwicklung ab VZ 2015?
Bisher konnten den Steuererklärungen als Kapitalkontenentwicklungsrechnung KKE weitgehend unstrukturierte, analoge Rechenwerke auf Papier beigefügt werden. Von der Digitalisierung dieses Vorgangs und seiner amtsseitig automatisierten Bearbeitung im Rahmen eines Moduls zur E-Bilanz verspricht sich die FinVerw eine verbesserte Datenqualität und Personaleinsparungen. Angesichts ihrer durch Mehrdimensionalität verursachten Komplexität erfolgte die Einforderung der KKE im Rahmen der E-Bilanz jedoch nach Ansicht der Autoren zu eilig. Sie zeigen denkbare Wege zur Generierung der KKE-Daten auf, erläutern beispielhaft nicht nur Mängel der Dokumentation der KKE-Erfassung im Rahmen der XBRL-Logik, sondern auch einen Mangel an übergreifenden Logiken und Konzepten. Sie decken faktische Erleichterungen im Hilfstext zur KKE auf und entwickeln daraus strategische Überlegungen, die für eine KKE ohne Inanspruchnahme der faktischen Erleichterungen noch längere Zeit erfordern.
Dr. Otto-Ferdinand Graf Kerssenbrock, Wieland Kirch
Stbg - Die Steuerberatung, 3/2017, S. 144 ff.
Online contracts in Europe – new ways to resolve disputes
In May 2013, the European Parliament and die Council of die European Union approved two legal acts on alternative dispute resolution (ADR) in respect of consumer affairs. They are the ADR Directive and die Online Dispute Resolution (ODR) Regulation. The two legal instruments may differ in their specific implementation but they are closely related and complement each other.
International Sales, Newsletter of the International Bar Association Legal Practice Division, No 37, December 2016, S. 13ff.
Vorsteueraufteilung bei der Vermietung gemischt genutzter Immobilien
In aktuellen Urteilen gehen der EuGH und der BFH auf die Vorsteueraufteilung bei der Vermietung gemischt genutzter Gebäude ein. Dieser Beitrag stellt die Judikate vor, ordnet diese ein und untersucht, welche Gestaltungsmöglichkeiten den betroffenen Unternehmen bleiben.
Stbg - Die Steuerberatung, 12/2016, 488 ff
„Speed to Single market: Law matching the pace of the digital age? The EU is getting to work on its Digital Single Market initiative“
The future of copyright is under full consideration in the EU, with copyright owners and creators concerned that their content is not fully protected or exploitable. Copyright, essentially a bündle of rights, from performing in public to reproduction, has been called unfit for the digital age, when copying is the click of a button away and sharing is not only easy, but socially implicit.
Dr. Christian Freudenberg interviewt von Mark Dugdale
ECTA 35th Annual Conference, 23 June 2016, Dubrovnik, Croatia
A look at diversity – Germany sets gender quota on corporate boards
International Sales, Newsletter of the International Bar Association Legal Practice Division, No 36, May 2016, S. 19ff.
Der Steuertipp: Wie sich Bewirtungskosten komplett absetzen lassen
Betriebsprüfer nehmen Bewirtungskosten gerne genau unter die Lupe. Diese müssen schließlich stets einen betrieblichen Anlass haben. Steuerberater und Wirtschaftsprüfer Rainer Inzelmann von der Kanzlei Schomerus & Partner erklärt, wie sich Bewirtungskosten trotz privatem Charakter steuerlich berücksichtigen lassen – und zwar zu 100 Prozent.
Initiativbanking aktuell, 05/16
"E-Government" im Steuerrecht — Wie geht es weiter?
Bürokratieabbau und Verwaltungsvereinfachung sind seit vielen Jahren erklärtes Ziel der FinVerw. Unter dem Stichwort „E-Government" bilden der vor ca. 15 Jahren eingeführte elektronische Datenzugriff und die Pflicht, Bilanz und GuV, die sog. E-Bilanz, elektronisch an das Finanzamt zu übermitteln, wesentliche Eckpunkte. Sie sind Teil des unumkehrbaren Prozesses der Digitalisierung steuerlicher Abläufe. In diesem Zusammenhang wären auch weitere Verfahren wie etwa ELSTER, ELStAM und ELENA zu nennen, die hier nicht weiter kommentiert werden. Die Einführung von Datenzugriff und E-Bilanz ging jeweils mit einer erheblichen Ausweitung von Mitwirkungspflichten der Steuerpflichtigen einher...
Die Steuerberatung (Stbg), 4/16, Editorial
Der "Sprung ins Internet" – Umsatzsteuerlich ein unkalkulierbares Wagnis, insbesondere für KMU? - Die Beachtung der Umsatzsteuer bei Ausgestaltung des eCommerce ist Chefsache! Teil 2: Sonstige Leistungen im Inland sowie in das Ausland
In Zeiten zunehmender Digitalisierung des Wirtschaftslebens ist kaum eine Versuchung größer als die, sein Geschäft – soweit noch nicht geschehen – zusätzlich oder aber auch ausschließlich über das Internet abzuwickeln, und zwar am liebsten vollkommen automatisiert. Am Beispiel der Umsatzsteuer soll im Folgenden – ohne Anspruch auf Vollständigkeit – dargestellt werden, auf welch ein Wagnis sich derjenige einlässt, der den „Sprung ins Internet” vollzieht, und durch welche zusätzlichen Maßnahmen die mit dem Wagnis verbundenen Risiken zumindest teilweise beherrschbar gemacht werden können. Dazu werden die umsatzsteuerlichen Anforderungen an und die Behandlung von erbrachten sonstigen Leistungen und Mischfällen im Inland sowie ins Ausland gegenübergestellt.
BC Zeitschrift für Bilanzierung, Rechnungswesen und Controlling, 2/2016, S. 71 ff.
Der "Sprung ins Internet" – Umsatzsteuerlich ein unkalkulierbares Wagnis, insbesondere für KMU? - Die Beachtung der Umsatzsteuer bei Ausgestaltung des eCommerce ist Chefsache! Teil 1: Lieferungen im Inland sowie in das Ausland
In Zeiten zunehmender Digitalisierung des Wirtschaftslebens ist kaum eine Versuchung größer als die, sein Geschäft – soweit noch nicht geschehen – zusätzlich oder aber auch ausschließlich über das Internet abzuwickeln, und zwar am liebsten vollkommen automatisiert. Am Beispiel der Umsatzsteuer soll im Folgenden – ohne Anspruch auf Vollständigkeit – dargestellt werden, auf welch ein Wagnis sich derjenige einlässt, der den „Sprung ins Internet” vollzieht (z.B. bei Online-Bestellungen aus Drittländern), und durch welche zusätzlichen Maßnahmen die mit dem Wagnis verbundenen Risiken zumindest teilweise beherrschbar gemacht werden können (z.B. regelmäßiger Abgleich von Kundeneingaben mit den Stammdaten).
BC Zeitschrift für Bilanzierung, Rechnungswesen und Controlling, 1/2016, S. 9 ff.
Der Steuertipp: Aufgepasst bei neuen Schwellenwerten und Umsatzdefinitionen
Ab diesem Jahr ist das Handelsgesetzbuch in der Fassung des sogenannten BilRUG anzuwenden. Unternehmen sollten sich schon früh damit vertraut machen und etwaige Anpassungen in der Buchführung vornehmen.
Initiativbanking aktuell, 01/16
Sachlicher Anwendungsbereich der E-Bilanz
Beim sachlichen Anwendungsbereich geht es um die Frage, was als E-Bilanz von denjenigen zu übermitteln ist, die unter den persönlichen Anwendungsbereich des § 5b EStG fallen. Nach dem Gesetzeswortlaut des § 5b Abs. 1 Satz 1 EStG scheint dies vordergründig ganz einfach und eindeutig zu sein: Es ist "der Inhalt der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz U zu übermitteln". Gestützt auf die Ermächtigung in § 51 Abs. 4 Nr. 1b EStG hat das BMF im Einvernehmen mit den obersten Finanzbehörden der Länder den Mindestumfang der nach § 5b EStG elektronisch zu übermittelnden Bilanz ...
Graf Kerssenbrock/Kirch
Die Steuerberatung (Stbg), 12/2015, S. 486 ff.
Ende der "Schonzeit". E-Bilanzpflicht nun auch für steuerbegünstigte Stiftungen
Vollumfänglich steuerbefreite Körperschaften sind bekanntlich nicht verpflichtet, E-Bilanzen zu übermitteln. Steuerbegünstigte Körperschaften wurden zwar seit Einführung der E-Bilanz durch eine sog. Nichtbeanstandungsregelung von der Pflicht zur Übermittlung verschont (BMF-Schreiben v. 28.9.2011). Diese Schonzeit läuft jetzt aber aus.
Stiftung & Sponsoring, 6/2015, S. 36 f.
Schiedsstellenanrufung bei Streit über Speichermedienvergütung
Bei Streitigkeiten über die Geräte- und Speichermedienvergütung soll stets das Verfahren vor der Schiedsstelle als gleichsam erste Instanz dem gerichtlichen Verfahren mit dem OLG München als Eingangsinstanz vorausgehen. (BGH, Beschluss vom 27.8.2015 - I ZR 148/14)
GRUR Prax, 22/2015
Steuertipp: Anwendung des deutschen Erbrechts festlegen
Seit dem 17.08.2015 gelten die Vorgaben der europäischen Erbrechtsverordnung. Sie sollen die rechtlichen Rahmen von internationalen Erbfällen harmonisieren. Nach bisherigem deutschen Recht gilt für die Beurteilung eines Erbfalles das Recht des Staates, dessen Staatsangehöriger derErblasser zum Zeitpunkt seines Todes war. Für einen deutschen Erblasser galt somit grundsätzlich deutsches Erbrecht.
NordHandwerk, November 2015, S. 47
EDL-G-Novelle: Energieaudit nichts für Steuerberater und Wirtschaftsprüfer?
Das am 22. 4. 2015 in Kraft getretene Gesetz über Energiedienstleistungen und andere Effizienzmaßnahmen (EDL-G) verpflichtet alle als "Nicht-KMU" qualifizierten Unternehmen (wer 250 oder mehr Personen beschäftigt oder wer weniger als 250 Personen beschäftigt, aber mehr als 50 Mio. EUR Jahresumsatz und mehr als 43 Mio. EUR Jahresbilanzsumme hat) zur regelmäßigen Durchführung sog. Energieaudits. Die Verpflichtung ist erstmals zum 5.12.2015 zu erfüllen. Bei Nichterfüllung droht ein Bußgeld vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) von bis zu 50.000 EUR. Die Frist verlängert sich, wenn das verpflichtete Unternehmen als Alternative zum Energieaudit ein sog. Energiemanagementsystem nach ISO 50001 oder ein Umweltmanagementsystem nach EMAS einführt. Der BAFA genügt dabei bis zum 31.12.2016 der Nachweis, dass mit der Einrichtung des Systems begonnen wurde. Dennoch ist festzustellen: Die Zeit wird eng.
Die Steuerberatung, Editorial
Persönlicher Anwendungsbereich der E-Bilanz
Nach § 5b EStG müssen alle, die ihren Gewinn nach § 4 Abs. 1, § 5 oder § 5a EStG ermitteln, den Inhalt der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) als sog. "E-Bilanz" elektronisch an das Finanzamt übermitteln. Übermittlungspflichtig ist nach Auffassung der FinVerw, wer nach den handels- oder steuerrechtlichen Bestimmungen eine Bilanz sowie eine GuV aufzustellen hat oder dies freiwillig tut. Nach Ansicht des BMF ist zusätzlich auch noch die anlässlich einer Betriebsveräußerung, Betriebsaufgabe, Änderung der Gewinnermittlungsart oder in Umwandlungsfällen aufzustellende Bilanz durch DFÜ zu übermitteln. Schließlich sind als Sonderform einer Schlussbilanz auch Zwischenbilanzen, die auf ...
Kerssenbrock/Kirch
Die Steuerberatung (Stbg), 11/2015, S. 458 ff.
Steuertipp: Umsatzsteuer muss vorerst nicht nachgezahlt werden
Das Finanzgericht Berlin-Brandenburg (Az. 5 V 5026/15) entschied jüngst in einem Verfahren des vorläufigen Rechtsschutzes, dass Unternehmer, die Bauleistungen an Bauträger erbracht haben, vorläufig nicht rückwirkend zur Zahlung der auf ihre Leistungen angefallenen Umsatzsteuer herangezogen werden dürfen.
NordHandwerk, Oktober 2015, S. 47
Steuertipp: Gemeinsamen Jubel verschenken
Eine Möglichkeit, neue Kundenbeziehungen zu knüpfen oder bestehende Verbindungen zu vertiefen, ist der gemeinsame Besuch von Sportveranstaltungen. Doch beim gemeinsamen Anfeuern sollten Handwerker die steuerlichen Vorgaben solcher Einladung nicht vergessen.
NordHandwerk, September 2015, S. 47
Umstellen und digital bilanzieren
Die Anforderungen und Herausforderungen können abschreckend wirken. Der Nutzen ist groß. Langfristig sollten Handwerker die Regeln der digitalen Buchführung kennen und den Umstieg wagen.
NordHandwerk, September 2015, S. 46
Neue Grundsätze zur ordnungsmäßigen Buchführung und zum Datenzugriff
Das Bundesfinanzministerium hat im November 2014 seine „Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff“ (kurz: GoBD) veröffentlicht. Darin werden die bisherigen Regelungen zur elektronischen Archivierung und zur digitalen Buchführung zusammengefasst und modernisiert. „Die neuen Regeln sind seit Jahresbeginn 2015 von allen Unternehmern zu beachten“, sagt Steuerberater und Wirtschaftsprüfer Rainer Inzelmann.
Initiativbanking, 3/2015, S. 6
Cross-border transactions are becoming more and more important for in-house lawyers as well as attorneys in private practice. The International Sales Committee has therefore prepared a guide on cross-border transactions to provide practical information on multi-jurisdictional laws and regulations to consider and the sources available for further research when preparing legal documents for international sales transactions.
Cross-border Transactions: Drafting guide for international sales contracts, International Sales Committee of the International Bar Association, 2015, 33 ff.
Steuertipp: Studenten beschäftigen ohne Lehrgeld zu zahlen
Studierende nutzen die Semesterferien gerne, um zusätzlich Geld zu verdienen und Berufserfahrung zu sammeln. Die Beschäftigungsformen sind vielfältig und bei falscher sozialversicherungsrechtlicher Beurteilung zahlt der Arbeitgeber Lehrgeld.
NordHandwerk, 7/2015, S. 47
Verschärfte Kontrollen bei der Künstlersozialabgabe
Die allermeisten Unternehmen sind künstlersozialabgabepflichtig – nur ist es ihnen oft gar nicht bewusst. Wer denkt etwa schon an eine Künstlersozialabgabe, wenn er bei einem selbstständigen Grafiker hin und wieder neue Visitenkarten oder Flyer bestellt? Oder einen selbstständigen Webdesigner mit der Gestaltung der Unternehmenswebsite beauftragt?
Initiativbanking, 2/2015, S. 6
Steuertipp: Ältere Mitarbeiter mit Prämien binden
Ältere Mitarbeiter werden in den kommenden Jahren für Unternehmen immer wertvoller. Sie vom Bleiben zu überzeugen, könnte mit Prämien einfacher werden. Einige lassen sich auch steuerlich nutzen.
NordHandwerk, Juni 2015, S. 44
Steuertipp: Licht und Schatten – Begünstigung von Betriebsfesten
Das sogenannte Zollkodex-Anpassungsgesetz hat Ende 2014 dafür gesorgt, dass zahlreiche steuerliche Änderungen vor dem Jahreswechsel durchgesetzt worden sind. Dazu zählt die steuerliche Begünstigung von Betriebsveranstaltungen.
NordHandwerk, Mai 2015, S. 46
Controlling: Welche fünf Kennzahlen bei der Unternehmenssteuerung helfen
Kennzahlen helfen, den Betrieb zuverlässig zu steuern. Wichtig ist, stets Planwerte für sie festzulegen, ihren Zeitverlauf zu beachten und sie mit einer Benchmark zu vergleichen.
Initiativbanking aktuell, Ausgabe 4/2015, S. 6
Steuertipp: Erhöhte KfW-Förderung für Gebäudesanierung
Handwerker, die Leistungen für energetische Sanierungen erbringen, können ihre Kunden weiterhin auf die bisherige Steuerermäßigung auf Handwerkerleistungen hinweisen und die KfW-Förderungsprogramme anpreisen.
NordHandwerk, April 2015, S.47
Geänderte Umsatzsteuer für elektronische Dienstleistungen
Anbieter von elektronischen Dienstleistungen müssen einen deutlichen Mehraufwand für Steuerberechnung und -erklärung einkalkulieren (wenn sie ihre Dienste entgeltlich auch im EU-Ausland erbringen). Denn seit Jahresbeginn gilt das so genannte Bestimmungslandprinzip.
e-commerce Magazin, 03/15, S.42
Steuertipp: Gesundheit der Mitarbeiter finanziell fördern
Es lebe der Sport. Unternehmer sind gut beraten die sportlichen Aktivitäten ihrer Mitarbeiter zu unterstützen, nicht nur, weil es sich auch steuerlich lohnt.
NordHandwerk, S. 47
Bezüge von GmbH-Geschäftsführern sicher gestalten
Die Vergütungen von GmbH-Geschäftsführern sind regelmäßiger Streitpunkt bei Betriebsprüfungen. Im Fokus der Finanzverwaltung stehen besonders Geschäftsführer, die zugleich als Gesellschafter maßgeblich an der GmbH beteiligt sind, also mit mehr als 50 Prozent der Anteile, und damit beherrschenden Einfluss ausüben können.
Initiativbanking, 1/15, S. 6
„Mini One Stop Shop“ erleichtert Steuerzahlungen
Erbringen Unternehmen elektronische Dienstleistungen an Privatpersonen im EU-Ausland, dann unterliegen sie dort dafür seit Jahresbeginn der Umsatzsteuerpflicht.
Initiativbanking aktuell, 2/2015, S. 5
Dr. Mario Wagner zitiert in: Umsatzsteuer verkehrt herum
Beim Einkauf von bestimmten Rohmetallen gibt es seit Oktober 2014 eine wichtige umsatzsteuerliche Änderung, die ab Juli 2015 verbindlich wird. Durch die Einführung des sogenannten Reverse-Charge-Verfahrens dreht sich die Umsatzsteuerschuld um: Zukünftig muss der Empfänger die Umsatzsteuer leisten, kann sie aber zugleich als Vorsteuer abziehen.
Anja Falkenstein
Beschaffung aktuell, 1-2/2015, S. 26
Digitale Rechnungen: umdenken und umsatteln
Der Umgang mit elektronischen Rechnungen ist im Handwerk kaum verbreitet. Oftmals werden sie als zu sperrig, kompliziert, rechtsunsicher und aufwendig empfunden. Durch gesetzliche Änderungen und technische Vereinfachungen wurde diesen Vorurteilen die Basis entzogen. Grund: das neue Rechnungsformat ZUGFeRD. Die Abkürzung steht für Zentrale User Guidelines Forum elektronische Rechnung Deutschland.
NordHandwerk, Februar 2015, S. 47
Bauleistungen richtig unterscheiden
Das Thema Reverse Charge sorgte 2014 bei Bauleistungen für Unsicherheit und Mehraufwand. Nach einer Gesetzesänderung ist die nachhaltige Betätigung und deren Nachweisentscheidend. Noch komplexer machte es der Bundesfinanzhof (28.08.2014/ V R 7/14). Er entschied, dass Arbeiten an Betriebsvorrichtungen (z.B. Ladeneinbauten, große Maschinen oder auch Photovoltaikanlagen) keine Bauleistungen darstellen. Demnach sind sie nicht Bestandteil eines Grundstücks/Bauwerks, sondern dienen einem eigenen Zweck.
NordHandwerk, Januar 2015, S. 47
Acht Steuertipps zum Jahreswechsel
Das alte Jahr abschließen und die Weichen für das kommende stellen – zum Jahreswechsel gilt es, einiges zu beachten. Mit diesen Tipps wird es einfacher.
NordHandwerk, Dezember 2014, S.44-46
Der Klagezug rollt
Seit Einführung der Abgeltungsteuer können Sparer und Kapitalanleger nur noch den Sparer-Pauschbetrag geltend machen. Er beträgt bei Singles 801 Euro und bei Ehepaaren 1.602 Euro pro Jahr. Höhere Werbungskosten erkennt das Finanzamt nicht mehr an. Mit zwei Musterverfahren lässt der Bund der Steuerzahler (BdSt) aktuell klären, ob die Einschränkung des Werbungskostenabzugs wirklich rechtmäßig ist.
SteuerSparMagazin 2015, S. 24
Steuerfalle: Vorsicht beim Verkauf einer Ferienimmobilie in Spanien
Um teure Überraschungen beim Verkauf einer Ferienimmobilie in Spanien zu vermeiden, sollten in Deutschland lebende Eigentümer die Vorschriften kennen und beachten. Der Gewinn aus dem Verkauf einer spanischen Immobilie kann sowohl in Deutschland als auch in Spanien steuerpflichtig sein.
Initiativbanking, 4/2014, S. 33
Experteninterview: Gemeinnützigkeit im steuerrechtlichen Kontext
Organisationen, die einen altruistischen Zweck ohne Gewinnabsicht verfolgen, können vom Staat als gemeinnützig anerkannt werden und profitieren damit von einer Steuerbegünstigung bis hin zur -befreiung. Vier Expertenpersonen nehmen Stellung zur Definition, zu Voraussetzungen und zu Problemstellungen hinsichtlich der Gemeinnützigkeit im heutigen Steuerrecht: Heide Bley tritt für Deutschland auf, Moritz Schwienbacher gemeinsam mit Dr. Josef Haller für Italien, Alexander Perl für Österreich und schliesslich Walo Stählin für die Schweiz.
Verbands-Management (VM), Fachzeitschrift für Verbands- und Nonprofit-Management, 3/2014, S. 15 ff.
Digitales Steuerchaos
Ab 2015 müssen E-Dienstleistungen in der EU am Empfängerort versteuert werden: Apps, E-Books, Video-Downloads oder Software as a Service – Unternehmer, die solche E-Dienstleistungen im Internet EU-weit an Privatleute erbringen, sind mit einer gravierenden Rechtsänderung konfrontiert: Ab 1. Januar 2015 gilt nämlich auch in diesen B2C-Fällen – wie im Übrigen schon länger bei B2B-Beziehungen – das sogenannte Bestimmungslandprinzip. Treffen die Anbieter keine Vorkehrungen, müssen sie sich in bis zu 27 ausländischen EU-Staaten nach dem dortigen Steuerrecht registrieren lassen.
Internet World Business, Nr. 23/2014, S. 16
eCommerce: Steuerrecht wird 2015 komplizierter
Allen Anbietern von elektronischen Dienstleistungen wie Apps, E-Books, TV-Angeboten oder Datenbanken droht in Kürze ein gravierender Mehraufwand bei der Steuerberechnung: Ab dem 1. Januar 2015 gilt nämlich das so genannte Bestimmungslandprinzip für alle Anbieter von Leistungen der Telekommunikation, des Rundfunks, Fernsehens und der elektronischen Medien auch im Geschäft mit Privatkunden. Treffen die Anbieter keine Vorkehrungen, müssen sie bis zu 28 Steuerrechtssysteme berücksichtigen.
wissen-karriere.com
Berücksichtigung finaler Verluste aus dem EU-Ausland
Wann Verluste aus EU-Betriebsstätten in Deutschland abzugsfähig sein können, wenn sie im EU-Ausland nicht mehr geltend gemacht werden dürfen.
Initiativbanking aktuell, 10/2014, S. 5
Aktueller Steuertipp: Vorsicht beim Verkauf einer Ferienimmobilie in Spanien
Um teure Überraschungen beim Verkauf beim Verkauf einer Ferienimmobilie in Spanien zu vermeiden, sollten in Deutschland lebende Eigentümer die steuerlichen Vorschriften kennen und beachten. Denn der Gewinn aus dem Verkauf einer spanischen Immobilie kann sowohl in Deutschland als auch in Spanien steuerpflichtig sein.
Der »Möhring/Nicolini« zählt zu den renommiertesten Kommentaren zum Urheberrecht. Jetzt komplett überarbeitet bietet der neue kompakte dreistufige Aufbau schnell Klarheit: Überblicks-Ebene mit knapper Kurzerläuterung; Standard-Ebene mit ausführlicher Kommentierung; Detail-Ebene mit Rechtsprechungsbeispielen und Praxistipps. Kommentiert werden ferner auch angrenzende Bereiche wie Verlagsgesetz, Urheberrechtswahrnehmungsgesetz und das Recht am eigenen Bild nach Kunsturhebergesetz. Hinzu kommen eigenständige systematische Darstellungen zum Europäischen und Internationalen Urheberrecht sowie zum Kollisions-, Insolvenz- und Steuerrecht.
C.H.BECK, München, 2014 (3. Auflage), ISBN 978-3-406-64788-8
Das Arbeitsrecht im Konzern gewinnt immer mehr an Bedeutung. Die Bereitschaft, spezifische arbeitsrechtliche Probleme in konzerngebundenen Unternehmen auch vor Gericht auszutragen, wächst. Gerade wer das „normale“ Arbeitsrecht beherrscht, muss die Besonderheiten im Konzern kennen. Für Praktiker geschrieben sind alle in Konzernverhältnissen auftretenden aktuellen Fragestellungen und Problemlösungen praxisnah dargestellt, z.B.: Social Media, Matrixstrukturen, Wettbewerb um die besten Mitarbeiter, Compliance/Investigations, Kündigungen wegen geänderter Anforderungsprofile, Umgang mit Low Performern, Interimsmanagement
Nomos Verlag, Baden-Baden, ISBN 978-3-8487-0702-7
Vorsicht, Rentenfalle für Arbeitgeber bei Minijobs
Arbeitgeber müssen bei der Beschäftigung von Minijobbern jetzt aufpassen, wenn die geringfügig Beschäftigten nicht ungewollt rentenversicherungspflichtig werden sollen.
Initiativbanking, 3/2014, S. 6
Minijob – neue Regeln für Rentenversicherung
Zum 1. Januar 2013 wurde die früher geltende Rentenversicherungsfreiheit der geringfügig Beschäftigten in eine Rentenversicherungspflicht mit Befreiungsmöglichkeit umgewandelt. Die Befreiung setzt voraus, dass der Mitarbeiter gegenüber dem Arbeitgeber einen schriftlichen Befreiungsantrag stellt und dass der Arbeitgeber der Minijob-Zentrale die Befreiung innerhalb von sechs Wochen nach Zugang des Antrags meldet.
Initiativbanking aktuell, S. 5, Ausgabe 7/2014
Inkongruente Gewinnausschüttungen liegen vor, wenn ein Gesellschafter einen von seiner kapitalmäßigen Beteiligungsquote abweichenden Gewinnanteil erhält. Dies kann zum Beispiel vorkommen, wenn die einzelnen Gesellschafter unterschiedliche Liquiditätsbedarfe aufweisen oder Sonderleistungen abgegolten werden sollen.
Initiativbanking aktuell, S. 5, Ausgabe 6/2014
Geschenke richtig besteuern
Präsente lösen im Regelfall eine Einkommensteuerpflicht bei den Empfängern aus. Doch als zuwendendes Unternehmen können Sie diese Einkommensteuer für den jeweiligen Empfänger übernehmen, indem Sie eine pauschale Steuer in Höhe von 30 Prozent zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer an das Finanzamt entrichten. Der Bundesfinanzhof (BFH) hat kürzlich drei Urteile in dieser Sache veröffentlicht, die einen erheblichen praktischen Bezug haben.
Initiativbanking aktuell 3/2014, S.5
Lohnsteuer bei Überlassung mehrerer Dienstwagen
Der in der Überlassung zur privaten Nutzung liegende geldwerte Vorteil muss für jedes Fahrzeug nach der sogenannten Ein-Prozent-Regelung berechnet werden, wenn kein Fahrtenbuch geführt wird.
Initiativbanking, S. 6, Ausgabe 1/2014
States agree upon historic WTO Agreement – The Bali Package
gesamter Artikel (PDF) Artikel online lesen
It is the largest trade reform since the foundation of the World Trade Organization (WTO) with its now 160 member states. After long negotiations, the WTO member states have agreed on a deal to liberalise world trade. The WTO member states represent more than 90 per cent of global trade. At the Ninth Ministerial Conference in December 2013, held in Bali, Indonesia, ministers adopted the so-called ‘Bali Package’, a series of decisions aimed at streamlining trade, allowing developing countries more options for providing food security, boosting least-developed countries’ trade and helping development more generally.
International Sales, Newsletter of the International Bar Association Legal Practice Division, No 32, Feb 2014, S. 13 ff.
Datenübertragung innerhalb und außerhalb des Konzerns
Der Transfer von Daten innerhalb eines Konzerns oder an Dritte ist für die verschiedensten Geschäftsfelder bedeutsam, z. B. die Steuerung der IT-Infrastruktur, für elektronische Verzeichnisse oder auch zentrale E-Mail- oder Internetserver in der Cloud. Das Anwendungsspektrum der Datenübertragung im Konzern oder an Dritte wird zudem durch die Personalverwaltung erweitert. Sowohl die Verwaltung bestehender Arbeitsverhältnisse (Gehalts- und Urlaubsabrechnung, Versetzungen) als auch Maßnahmen zur Mitarbeiterrekrutierung erfordern häufig den Einsatz einer zentralen, rechtlich verselbstständigten Konzernstelle oder eines externen Dienstleisters, die hierfür Zugriff auf Arbeitnehmerdaten benötigen. Auch aus Compliance-Gründen ist ein Datenfluss im Konzern oftmals notwendig, etwa zwecks Beiziehung einer Compliance-Abteilung bzw. externer Ermittler. Schließlich kann eine Weitergabe von Daten im Konzern oder an Dritte geboten sein, wenn Konzernteile veräußert werden und eine due diligence durchgeführt wird.
Betriebs-Berater, 2014, Heft 5, S. 245 - 250
Seit langem ist die Frage umstritten, welchen Einfluss Konzernbeziehungen auf die Betriebsrentenanpassung nach § BETRAVG § 16 BetrAVG haben. Der Streit rankt sich um die Frage, inwieweit gute oder schlechte Ergebnisse von Mutter- oder Tochtergesellschaften des Arbeitgebers Auswirkungen auf die Anpassungsentscheidung haben und damit zu einem „Berechnungsdurchgriff“ im Konzern führen. Dieser Beitrag zeigt die neuen Entwicklungen, insbesondere im Konzernrecht, zur Frage des Berechnungsdurchgriffs auf.
NZA Neue Zeitschrift für Arbeitsrecht, Heft 22, 1250 - 1255
Neues Reisekostenrecht ab Januar 2014
Ab 1. Januar 2014 müssen mittelständische Unternehmen neue Regelungen zu den Reisekosten für ihre Arbeitnehmer beachten.
Initiativbanking, ISSN 1861-4213, S. 6, Ausgabe 4/2013
EU-Lieferungen – auf die passgenaue Dokumentation achten
Im internationalen Warenhandel ist spätestens ab 2014 der Warenverkehr in einen anderen EU-Staat zwingend anhand des neuen Belegnachweises abzuwickeln.
Initiativbanking aktuell, S. 5, Ausgabe 11/2013
Wer ist der wahre Adressat von BMF-Schreiben?
BMF-Schreiben, mit denen die Steuergesetze aus Sicht der Finanzverwaltung erläutert werden, kommt besondere Bedeutung zu. Darin weist das BMF die nachgeordneten Dienststellen an, wie die Vorschriften anzuwenden bzw. auszulegen sind. Problematisch sind jedoch solche Schreiben, mit denen die Finanzverwaltung in großzügiger Auslegung des Gesetzes "Regelungen" für die Steuerpflichtigen trifft, die eine belastende Wirkung haben und zweifelhaft ist, ob oder wann feststeht, dass sie durch das Gesetz nicht gedeckt sind – auch nicht im Wege der Auslegung.
Die Steuerberatung, Heft 11/2013, Editorial
E-Bilanz: Zu komplex für Personengesellschaften?
Eine kritische Analyse anhand eines einfachen Beispiels zur Erfassung von Gesellschafterstammdaten im GCD-Modul. Die Automatisierung der E-Governance-Prozesse rund um die E-Bilanz nach dem Motto "Elektronik statt Papier" ist eine sehr anspruchsvolle Aufgabe. Das liegt u.a. daran, dass die Regelungen zur E-Bilanz vielschichtig und komplex sind. Sie ergeben sich aus einer unübersichtlichen Anzahl von Erkenntnisquellen unterschiedlichster Rechtsqualität. Viele Regelungen können nur durch intensive Beschäftigung mit den Inhalten der Taxonomie erarbeitet oder nur indirekt und aufwendig erschlossen werden, indem die Reaktion des ERiC- Kontrollmoduls auf konkrete Eingaben bzw. Eingabekombinationen interpretiert wird.
Die Steuerberatung, Heft 10/2013, S. 385 ff
Aktuelles zu unternehmensschädlichen Äußerungen von Arbeitnehmern in sozialen Netzwerken
Soziale Netzwerke sind in der Gesellschaft und damit auch in der Unternehmenswelt seit einigen Jahren tief verwurzelt. Es überrascht daher nicht, dass mittlerweile auch in Deutschland erste Gerichtsurteile zu Beleidigungen und unternehmensschädlichen Äußerungen von Arbeitnehmern in sozialen Netzwerken wie Facebook & Co. vorliegen. Je nach dem konkreten Einzelfall kann das geschädigte Unternehmen hier zwar zu arbeitsrechtlichen Sanktionen greifen. Häufig bleiben aber Reputationsschäden bestehen. Nachfolgend soll ein kurzer Überblick über die aktuelle Rechtsprechung sowie mögliche Instrumente als Präventionsmaßnahmen gegeben werden.
StBW, Heft 18/2013, 861-864
Steuerorientiertes Risikomanagement bei Massendatenverarbeitung - Auch ein Thema für kleine und mittelgroße Unternehmen – insbesondere wegen der Umsatzsteuer
Die Automatisierung betrieblicher Abläufe reicht immer öfter bis hin zur automatischen Auslösung von Buchungsvorgängen. Automatisierung führt jedoch nicht nur zu Effizienzsteigerungen und spart Personalkosten, sie birgt vor allem im Umfeld der Verarbeitung von Massendaten auch besondere Risiken, deren Verwirklichung für das Unternehmen im Einzelfall Existenz gefährdend sein kann.
Otto-Ferdinand Graf Kerssenbrock, Wieland Kirch
BC Zeitschrift für Bilanzierung, Rechnungswesen und Controlling, Heft 9/2013, S. 388 ff.
Spitzensteuersatz – Anstieg auf 49 Prozent droht
Bislang beträgt der Spitzensteuersatz für Einkommen bis rund 250.000 Euro bei der Einkommensteuer 45 Prozent. Zusätzlich fallen der Solidaritätszuschlag von 5,5 Prozent sowie gegebenenfalls Kirchensteuer an. Durch einen von den Bundesländern in den Bundesrat eingebrachten Vorschlag zur Änderung des Einkommensteuergesetzes soll der Spitzensteuersatz ab 2014 auf 49 Prozent und somit um vier Prozentpunkte ansteigen. Der neue Spitzensteuersatz wird dann ab einem Einkommen von jährlich 100.000 Euro wirksam.
Initiativbanking aktuell, S. 5, Ausgabe 8/2013
Buying big things – acquiring and financing complex capital equipment and other moveable physical assets
Report from the joint session held by the International Sales Committee and the Asia Pacific Regional Forum at the IBA 2012 Annual Conference in Dublin.
Dr. Dirk Schwenn/Carlos Valls
International Sales, Newsletter of the International Bar Association, International Sales Committee, June 2013, S.9
Bilanzierung und Bewertung von Kunst- und Kulturgütern bei Corporate Art Collections
Die Begriffspaare Kunst und Kultur sowie Bilanzierung und Bewertung in ein harmonisches Verhältnis zu bringen, scheint auf den ersten Blick kein ehrenvolles Unterfangen zu sein. Zu sehr wiegt das gesellschaftliche Grundverständnis, dass Kunst- und Kulturgüter grundsätzlich nicht in Geldeswert ausgedrückt werden können, sondern sich vielmehr durch ihren historischen, ästhetischen, ideellen und wissenschaftlichen Wert auszeichnen. Insbesondere von einzelnen Kunst- und Kulturwissenschaftlern wird eine Bilanzierung strikt abgelehnt, die hierin die Kapitalisierung des kulturellen Erbes sehen und die Bewertung selbst als eine Aufweichung des im Bereich der öffentlichen Museen noch weitestgehend intakten Veräußerungstabus werten...
art value, Nr. 11, 7. Jahrgang 2013, Welther Verlag GmbH, Berlin, S. 69 ff.
Vermeidung von Steuerfallen bei Gemeinschaftskonten
Häufig ist es bei vermögenden Eheleuten beabsichtigt, dass der weniger vermögende oder geringer verdienende Ehegatte im Fall einer schweren Krankheit oder beim Tod des Partners finanziell abgesichert wird. Hierzu werden immer wieder Einzelkonten des einen Ehegatten in Gemeinschaftskonten umgewandelt.
Initiativbanking 2/2013, S. 6
E-Bilanz: Tücken der Nichtbeanstandungsregelung
ln Rz. 22 seines Schreibens vom 20. 9. 2011 weist das BMF die Finanzverwaltung an, es für eine Übergangszeit von zwei Jahren bei der Übermittlung von E-Bilanzen für Personenhandelsgesellschaften und andere Mitunternehmerschaften nicht zu beanstanden, wenn die Daten von steuerlichen Sonder- und Ergänzungsbilanzen noch nicht taxonomiegerecht entsprechend dem amtlich vorgeschriebenen Datensatz, sondern im Freitextfeld "Sonder- und Ergänzungsbilanzen" des Berichtsbestandteils "Steuerliche Modifikationen" übermittelt werden. Diese Übergangsregelung hört sich gut an; bei genauerem Hinsehen entpuppt sie sich jedoch als nicht ganz problemlos und es ist fraglich, ob sie für die betroffenen Unternehmen tatsächlich zu einer kostenentlastenden Vereinfachung führt.
Dr. Otto-Ferdinand Graf Kerssenbrock/Wieland Kirch
Die Steuerberatung, Heft 5/2013, S. 207 ff.
Reisekosten - auf die exakte Dokumentation achten
Bei Reisen des Unternehmers wird regelmäßig die steuerliche Abzugsfähigkeit der angefallenen Reisekosten infrage gestellt. Der Autor erläutert, wie die Anerkennung leichter gelingt.
Initiativbanking aktuell, ISSN: 1861-4515, S. 5, Ausgabe 3/2013
Pauschalabgeltung von Überstunden ist regelmäßig unwirksam
Ob eine Leistung von Überstunden den Umständen nach gegen eine Vergütung zu erwarten ist, ist eine in der arbeitsrechtlichen Praxis zurzeit viel diskutierte Frage. Insbesondere bei der Beendigung eines Arbeitsverhältnisses stellt sich für die Vertragsparteien nicht selten die Frage nach der Abgeltung von Überstunden. Die jüngste Rechtsprechung des BAG zum Thema der Überstundenvergütung hat bisher nur zum Teil Licht in diese Diskussion gebracht. Die Entscheidungen des BAG könnten insgesamt den Auftakt zu einer Verschärfung der Anforderungen an die transparente Gestaltung von Arbeitsverträgen bilden. Denn pauschale Abgeltungsklauseln von Überstunden in Arbeitsverträgen werden zukünftig wohl nicht mehr ausreichen, um den Anforderungen der Rechtsprechung gerecht zu werden. Dieser Beitrag beleuchtet die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Überstundenvergütung und gibt einen Ausblick auf die praxisrelevanten Fragestellungen, die sich für die nahe Zukunft ergeben könnten.
Dr. Volker Vogt/Dr. Niels Gercke
Steuerberater Woche (StBW), Heft 5, S. 236-240

References: EuGH 
 § 5
 § 5
 § 51
 § 5
 § 5
 § 4
 § 5
 § 5
 § 16