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Timestamp: 2018-08-15 23:05:44+00:00

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Veröffentlicht von:Gotthilf Schreiber Geändert vor 10 Monaten
17 Neue Organisationsform: Netzwerke
18 Netzwerke Netzwerke als dritte, eigenständige Organisationsform neben Markt und Hierarchie Beispiele: Praxisnetze, Gesundes Kinzigtal, … Annahme früher: Netzwerk funktioniert durch Kombination von Preismechanismus (Markt) und weisungsbasierter Koordination (Hierarchie) Heute: Netzwerke funktionieren nach eigenen Regeln
19 Kooperationsmechanismen von Netzwerken
Kulturelle Dimensionen der Interaktion Vertrauen Gegenseitigkeit (Reziprozität) Reputation der Netzwerkknöten Beispiel: Grypsnet Hohes Maß an Selbstabstimmung Netz-Controlling als strittiger Punkt (Zentralisierung und Standardisierung)
20 Darstellungsmöglichkeiten: Netz oder Pfad?
21 Pfad als Netzausschnitt (z. B. Allgemeinarzt – Krankenhaus – Reha)
22 Netz-Beispiel: Allgemeinarzt – Facharzt I – Facharzt II – Krankenhaus – Reha - Allgemeinarzt
23 Dienstleistungskooperation
24 4.2.2 Kooperation nach SGB V Neue Versorgungsformen: Grundlage:
25 Weiterentwicklung der Versorgung (§ 63-65 SGB V)
26 Weiterentwicklung der Versorgung (§ 63-65 SGB V)
27 Strukturverträge (§ 73a SGB V)
28 Hausarztzentrierte Versorgung (§ 73b SGB V)
29 Krankenhäusern und Vertragsärzte (§§115-123 SGB V)
30 Auflösung der starren Grenze zwischen ambulanter und stationärer Versorgung
31 GMG-Innovationen §116a: ambulante Behandlung im Krankenhaus ist bei Unterversorgung zulässig § 116b: Krankenhäuser können spezialisierte ambulante Leistungen erbringen falls sie Teil eines „strukturierten Behandlungsprogramms“ (§ 137g) sind sie hoch spezialisiert sind CT/MRT-gestützte interventionelle schmerztherapeutische Leistungen seltene Erkrankungen vorliegen z. B. HIV-Patienten
32 Strukturierte Behandlungsprogramme bei chronischen Krankheiten (§§ 137f-g SGB V)
33 Integrierte Versorgung (§§ 140a-d SGB V)
34 Integrierte Versorgung (§§ 140a-d SGB V)
35 IV Modelle: Gesellschaftsmodell: Kooperationsmodell: Einkaufsmodell:
36 IV Aktueller Stand Anschubfinanzierung: lief 31.12.2008 aus!
37 Intersektorale Zusammenarbeit im Krankenhaus
Quelle: Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen 2012. Leistung Anteil [%] MVZ 42,0 Ambulante spezialfachärztliche Versorgung 17,3 Ambulantes Operieren 79,4 Modellvorhaben 1,7 Strukturierte Behandlungsprogramme 45,5 Teilstationäre Leistungen 49,8 Ermächtigung, Belegärzte, Hochschulambulanz etc. 88,7 Mindestens eine Form der intersektoralen Leistungserbringung 91,7
38 Seither ziemlich konstant 6.000 Verträge.
Seither ziemlich konstant Verträge.
39 Entwicklung der IV-Verträge 2004-2011
40 Anteil an den angezeigten Verträgen
IV-Verträge seit 2012 Seit dem Versorgungsstrukturgesetz 2012 besteht eine Anzeigepflicht für neue Selektivverträge Seither wurden dem BVA mehr als 2000 Verträge nach § 73 c und §§ 140 a ff. vorgelegt NB: enthält auch Verträge der besonderen ambulanten ärztlichen Versorgung nach § 73c SGB V (ungefähr 200) Anteil an den angezeigten Verträgen Leistungen 26 % Integrierte Versorgung von Herzpatienten (Krankenhaus/ Rehabilitation) 23% Ambulante Vorsorge und Früherkennungsmaßnahmen (Hautkrebsscreening, zusätzliche Kinder-und Jugend-Untersuchungen etc.) 13% Ambulante orthopädische Operationen 12% Ambulante Behandlung psychisch Kranker 11% Besondere ambulante augenärztliche Behandlung (AMD, Katarakt u.a.) 9% Integrierte Behandlung abhängig Erkrankter 3% Innovative Venenbehandlung Besondere ambulante zahnärztliche Behandlung Quelle: Bundesversicherungsamt
41 Gemeinsame Registrierungsstelle zur Unterstützung der Umsetzung des § 140 d SGB V Anteile der Vertragspartner-Kombinationen an gemeldeten Verträgen zur Integrierten Versorgung - Leistungserbringerseite- Rehabilitation/ Niedergelassener Arzt/ Krankenhaus 2,8 % Quelle: Stand
42 Gemeinsame Registrierungsstelle zur Unterstützung der Umsetzung des § 140 d SGB V Anteile der Vertragspartner-Kombinationen an gemeldeten Verträgen zur Integrierten Versorgung - Kostenträgerseite- Quelle: Stand
43 Vorläufige Bewertung Vertragspartner auf Leistungserbringerseite:
44 „Desintegration“ Teilweise wird auch (wieder) getrennt, was zusammengefügt war Beispiel: Privatisierung von Universitätskliniken Trennung von Krankenbehandlung und Lehre/Forschung
45 4.2.3 Ausgewählte Integrationsansätze
46 Managed Care Umsetzung USA: Deutschland: Schweiz
160 Mio. Amerikaner sind in einer Managed Care Organisation versichert (2001) davon 70 Mio. in einer Health Maintenance Organisation Deutschland: Modellvorhaben seit 1988 möglich (§§ 63 ff. SGB V) bislang kaum von Bedeutung Erfolgreichste Umsetzung: Hausarztzentrierte Versorgung (HzV) nach § 73b SGB V 4,3 Mio. Versicherte in der HzV eingeschrieben (2017) Schweiz von insgesamt ca. 7 Mio Versicherte in Managed-Care-Modellen davon in HMOs, in Hausarztnetzen
47 Managed Care: Typologie
48 Preferred Provider Organisation
Synonym (fast): Hausarztmodell Versicherung schließt Verträge mit unabhängigen Ärzten oder Krankenhäusern Versicherte muss sich von Anfang an für einen Leistungserbringer entscheiden Gatekeeper: Wahl des Hausarztes als Preferred Provider Theoretisch auch Ambulanz eines Krankenhauses oder Community Nurse als Preferred Provider denkbar Behandlung durch andere Anbieter ohne Überweisung durch Gatekeeper: höhere Zuzahlung wirtschaftliche und rechtliche Selbständigkeit der Versicherung wie des Leistungserbringers bleiben vollständig erhalten. Satz wurde vervollständigt
49 Point-of-Service-Plan (POS)
50 Health Maintenance Organisation (HMO)
51 Health Maintenance Organisation (HMO)
52 Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ)
53 Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ)
54 Typologie von MVZ Grundversorgungs-MVZ Spezialisierungs-MVZ Anwendung:
55 MVZ: Umsetzung Stand 31.12.1989 Stand 31.12.2003 BRD: 0 DDR: 1650
56 MVZ: Umsetzung Genehmigung wird nur erteilt, wenn ärztliche Bedarfsplanung (Kassenärztliche Vereinigung) dies zulässt d.h. es muss eine unbesetzte Niederlassung geben MVZ muss mindestens zwei Facharztgruppen umfassen d.h., es muss in einem Gebiet mindestens zwei unbesetzte Zulassungen geben! Folge: MVZ häufig Ausgründung eines Krankenhauses oder Kooperation von Vertragsärzten MZV häufig in Bereichen mit hohem Kapitalaufwand Beispiel: Strahlentherapie Krankenhäuser kaufen bewusst Zulassungen ausscheidender Ärzte auf
58 Quelle: http://www.kbv.de/html/mvz.php
59 Quelle: http://www.kbv.de/html/mvz.php
60 Quelle: http://www.kbv.de/media/sp/mvz_entwicklungen.pdf
61 Quelle: http://www.kbv.de/media/sp/mvz_entwicklungen.pdf
62 Quelle: http://www.kbv.de/media/sp/mvz_entwicklungen.pdf
63 Quelle: http://www.kbv.de/media/sp/mvz_entwicklungen.pdf
64 Quelle: http://www.kbv.de/media/sp/mvz_entwicklungen.pdf
65 Quelle: http://www.kbv.de/media/sp/mvz_entwicklungen.pdf
66 MVZ und Krankenhaus Prinzip MVZ Teil der ambulanten Versorgung
67 MVZ und Krankenhaus
68 MVZ ab 2011 Trägerschaft: nur noch Rechtsformen: nur noch
69 Franchising Inhalt: Vertrag zwischen Franchising-Geber und Franchising-Nehmer über die Nutzung des Markennamen und die Corporate Identity. Gesundheitswesen: Kette mit Charakter von Franchising „Zahn-Discounter“: Insolvent Umgeht Mehr- und Fremdbesitzverbot bei Apotheken
70 Franchising Inhalt: Vertrag zwischen Franchising-Geber und Franchising-Nehmer über die Nutzung des Markennamen und die Corporate Identity. Gesundheitswesen: Beispiele: McZahn, Zentrum für Impf- und Reisemedizin ZIRM, Discount-Apotheke (C. Richter) möglich wären: Arztpraxen als Franchising MVZs als Franchising Altenheime als Franchising …
71 Franchising Möglicher Inhalt eines Franchising-Vertrags Vorteile
72 Wellness Wortbedeutung: Definition: Verfahren Träger: Hinweise:
73 Säulen des Wellness Bewusste Ernährung, ganzheitlicher Umgang mit Lebensmitteln Bewusste Bewegung: regelmäßige, angepasste Bewegungsprogramme Mental: Entspannungs- und Stressmanagement-Methoden autogenes Training, Meditation, Quigong, Tantra, Yoga Saune, Tiefenwärme, Massage, Wassertreten Verhältnis zu Natur und Genussmitteln: sorgfältiger Umgang mit der Natur und ihren Produkten.
74 Psychosoziale Gesundheit
75 Psychosoziale Gesundheit
76 Psychosoziale Gesundheit und Spiritualität
77 Wellness und Gesundheitswesen
78 4.2.4 Betriebswirtschaftliche Bewertung
79 Voraussetzungen des Pareto-Optimums
80 Voraussetzungen des Pareto-Optimums
86 Folgen einer Pareto-Optimalität
87 Folgen Staat hat Letztverantwortung für das Gesundheitswesen
88 Arbeitsaufgabe Analysieren Sie den „Masterplan“ für Mecklenburg Vorpommern Welche Chancen sehen Sie für MV, „Gesundheitsland Nr. 1“ zu werden? Entwickeln Sie ein eigenes Zukunftsszenario.
89 4.2.4.2 Optimierung der horizontalen und vertikalen Kooperation
90 LP-Modell: horizontale Integration
Kapazitätsrestriktion für jedes Krankenhaus und jede Kapazität Variablen-Definition: siehe Artikel
91 LP-Modell: horizontale Integration
Falls mindestens ein Patient der DRG j in Krankenhaus k behandelt wird, muss ß eins sein. Variablen-Definition: siehe Artikel
Mindestmenge für DRG j Variablen-Definition: siehe Artikel
93 LP-Modell: horizontale Integration
DTotal wird eins, wenn Krankenhaus überhaupt geöffnet ist, e.h., wenn mind. ein Patient behandelt wird. Variablen-Definition: siehe Artikel
94 LP-Modell: horizontale Integration
D für Abteilung p wird eins, wenn mindestens ein Patient auf dieser Abteilung behandelt wird. Variablen-Definition: siehe Artikel
95 LP-Modell: horizontale Integration
Deckungsbeitrag: Erlöse minus variable Kosten DRG-fixe Kosten Abteilungsfixe Kosten Variablen-Definition: siehe Artikel Krankenhausfixe Kosten Kapazitätskosten
96 Beispielrechnung (Fallbeispiel: siehe vorne)
97 Ergebnisse Ausgangslage: Kooperation ist für KH Y schlecht Szenarien:
98 Vertikale Integration
100 Modell Ressourcenverbrauch für jede Behandlungsphase der integrierten DRG im Akutrankenhaus Ressourcenverbrauch für alle anderen DRGs im Akutkrankenhaus
101 Modell Ressourcenverbrauch für jede Behandlungsphase des integrierten Falles in der Rehaklinik Ressourcenverbrauch für alle anderen Fälle in der Rehaklinik
102 Modell Phase g+1 kann nur im Akutkrankenhaus stattfinden, wenn auch Phase g im Akutkrankenhaus war Phase g-1 kann nur in der Rehaklinik stattfinden, wenn auch Phase g in Rehaklinik ist Jede Phase kommt genau einmal vor
103 Modell Deckungsbeiträge jeder Phase der rehapflichtigen DRG im Akutkrankenhaus Deckungsbeiträge aller anderen DRGs im Akutkrankenhaus Deckungsbeiträge aller anderen Fälle in der Rehaklinik (Pflegetage!) Deckungsbeiträge der integrierten Fälle in der Reha
104 Kapazitätsbedarf pro Fall Rehabilitationsfall – Teilprozess
105 Erlöse und Kosten Leistung Pflegesatz- erlöse [Euro] Direkte
106 Berechnungen Mittlere Verweildauer im Akutkrankenhaus: Volumen:
107 Sensitivität des Akutkrankenhauses auf Nachfrageschwankung
108 Sensitivität des Akutkrankenhauses auf Nachfrageschwankung
109 Optimierung der Rehaklinik ohne KH
110 Optimierung der Rehaklinik ohne KH
111 Deckungsbeiträge abhängig vom Verlegezeitpunkt
112 Bewertung Eine Optimierung einer DRG, z. B. im Rahmen eines klinischen Behandlungspfades erfordert die kostenmäßige Beurteilung der entgangenen Erlöse durch die Belegung der Kapazitäten Eine DRG kann niemals alleine betrachtet werden Opportunitätskosten müssen erfasst werden eine reine Erlösbetrachtung ist falsch erheblicher Datenbedarf (Konstanten) Rechenproblem: gering

References: §116
 § 116
 § 73
 § 73
 § 140
 § 140
 § 73