Source: https://dejure.org/BGBl/BGBl%20I%202015,%20434
Timestamp: 2020-05-27 04:12:52+00:00

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BGBl. I 2015 S. 434 - Gesetz zur Modernisierung der Finanzaufsicht über Versicherungen - dejure.org
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BGBl. I 2015 S. 434 (https://dejure.org/2015,51496)
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§ 126 Abs. 2 Satz 1 VVG bildet das versicherungsvertragliche Spiegelbild der aufsichtsrechtlich in § 164 Abs. 1 Satz 1 VAG (in der ab dem 1. Januar 2016 gültigen Fassung; inhaltsgleich zu § 8a Abs. 1 Satz 1 VAG a.F.; BT-Drucks. 18/2956 S. 273) vorgeschriebenen Übertragung der Leistungsbearbeitung auf ein Schadenabwicklungsunternehmen, wenn ein Versicherungsunternehmen die Rechtsschutzversicherung zusammen mit anderen Versicherungssparten betreibt.
Den Versicherungsunternehmen mit Sitz im Inland, die die substitutive Krankenversicherung betreiben, ist nach dem Versicherungsaufsichtsgesetz seit dem 1. Januar 2009 die Verpflichtung auferlegt, einen branchenweit einheitlichen Basistarif anzubieten, dessen Vertragsleistungen in Art, Umfang und Höhe den Leistungen nach dem Dritten Kapitel des Fünften Buches Sozialgesetzbuch vergleichbar sind (§ 12 Abs. 1a bis 1d und 4b des Versicherungsaufsichtsgesetzes in der Fassung des Gesetzes zur Stärkung des Wettbewerbs in der gesetzlichen Krankenversicherung vom 26. März 2007, BGBl. I S. 378, 468 - VAG a.F. -, nunmehr § 152 VAG in der Fassung des Gesetzes zur Modernisierung der Finanzaufsicht über Versicherungen vom 1. April 2015, BGBl. I S. 434).
5 BGBl. 2015 I S. 434.
Die Regelung in 21 Abs. 5 der Richtlinie 2009/103 hat im Rahmen der nationalen Umsetzung dieser Richtlinie ihren Niederschlag in § 163 Abs. 3 S. 3 des Gesetzes über die Beaufsichtigung der Versicherungsunternehmen - Versicherungsaufsichtsgesetz - in der Fassung der Bekanntmachung vom 01.04.2015 (BGBl. I 2015, 434) (im Folgenden: VAG) gefunden, welcher nahezu wörtlich die Bestimmungen des Art. 21 Abs. 5 der Richtlinie 2009/103 übernimmt.

References: § 126
 § 164
 § 8
 § 152
 § 163
 Art. 21