Source: https://findok.bmf.gv.at/findok?execution=e100000s1&segmentId=99ab0772-138b-43d5-8d2d-2e6622bfc874
Timestamp: 2020-07-15 12:38:54+00:00

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b) Treffen die besagten Umstände zu, dann ist eine vorläufigeendgültige Veranlagung gemäß § 200 BAO vorzunehmen, zumal die endgültige Anwendung des § 3 Abs. 1 Z 6 EStG 1988 und des § 6 Z 10 EStG 1988 eine definitive Gewährung einer Zuwendung gemäß § 3 Abs. 1 Z 6 EStG 1988 voraussetzt.
d) Analog der unter a) und c) genannten Vorgangsweise ist beispielsweise auch hinsichtlich derdes §§ 10 EStG 1988 (Investitionsfreibetrag), § 4 Abs. 4 Z 4 und 4a EStG 1988 (Forschungsfreibetrag) und § 12 EStG 1988 (Übertragung stiller Reserven) vorzugehen.
Besteht in dem Jahr, in dem ein Instandsetzungsaufwand angefallen ist, bis zum Bilanzstichtag nur eine Zusage auf Gewährung einer Subvention, so ist steuerrechtlich bereits die Bestimmung des § 3 Abs. 1 Z 6 EStG 1988 anzuwenden, dh. die Instandsetzungsaufwendungen sind um die bereits rechtsverbindlich zugesagte Subvention zu kürzen. DaSollte die Möglichkeit besteht, dass die Subvention doch nichtSubvention tatsächlich nicht oder in einem anderen Ausmaß gewährt wirdwerden, ist (sind) der entsprechende Veranlagungsbescheid (im Fall einer Verteilung des Instandsetzungsaufwandes: die Veranlagung für dieses Jahr vorläufig vorzunehmenentsprechenden Veranlagungsbescheide) rückwirkend gemäß § 295a BAO zu berichtigen.
Findok-Nr: 19973.3, aufgenommen am: 04.08.2006 15:56:45, Dokument-ID: 76ce39c2-5f27-4d2c-b0e1-b0e9aa17a9bd, Segment-ID: 99ab0772-138b-43d5-8d2d-2e6622bfc874

References: § 200
 § 3
 § 6
 § 3
 § 4
 § 12
 § 3
 § 295