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Timestamp: 2018-12-12 19:16:57+00:00

Document:
Gemeinde Ottobrunn - Bekanntmachungen
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Hinweis auf die Bekanntmachung an den gemeindlichen Bekanntmachungstafeln
Bebauungs- und Grünordnungsplan Nr. 133 für das Grundstück Ottostraße 27, Flurnummer 1682/28
Der Planungsausschuss des Gemeinderates hat in seiner Sitzung am 06.11.2018 den Bebauungsplan- und Grünordnungsplan Nr. 133 für das Grundstück Ottostraße 27, Flurnummer 1682/28 einschließlich Begründung und Gutachten in der Fassung vom 06.11.2018 als Satzung beschlossen.
Jedermann kann den Bebauungsplan mit der Begründung während der üblichen Dienstzeit in der Gemeinde Ottobrunn, Bauabteilung, Zimmer 4.07 einsehen und über dessen Inhalt Auskunft verlangen. Die im Bebauungsplan genannten DIN-Normen können ebenfalls eingesehen werden.
Auf die Voraussetzungen für die Geltendmachung der Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften und von Mängeln der Abwägung sowie die Rechtsfolgen des § 215 Abs. 1 BauGB n.F. wird hingewiesen.
eine nach § 214 Abs.1 Satz 1 Nr.1 bis 3 BauGB beachtliche Verletzung der dort be-zeichneten Verfahrens- und Formvorschriften,
eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplanes und des Flächennutzungsplanes,
wenn sie nicht innerhalb von einem Jahr seit Bekanntmachung des Bebauungsplanes schriftlich gegenüber der Gemeinde unter Darlegung des die Verletzung begründenden Sachverhalts geltend gemacht worden sind.
Bebauungs- und Grünordnungsplan Nr. 129 für das Gebiet des Isar-Centers, FlNrn. 989, 988/4, 992/5, 956/1 (Teilfläche) und 993 (Teilfläche)
Der Planungsausschuss des Gemeinderates hat in seiner Sitzung am 06.11.2018 den Bebauungsplan Nr. 129 einschließlich Begründung und Gutachten in der Fassung vom 06.11.2018 gebilligt und beschlossen, diesen nach § 4a Absatz 3 Baugesetzbuch (BauGB) erneut öffentlich auszulegen.
Planungsziel ist die Ausweisung eines „Sondergebietes Einkaufszentrum“ für den Bereich des Isar-Centers, FlNr. 989, 988/4, 992/5, 956/1 (Teilfläche) und 993 (Teilfläche). Das Flurstück 988/4 soll weiterhin als Gewerbegebiet festgesetzt werden. Das Einkaufszentrum Isar-Center soll durch Mehrung der Gesamtverkaufsfläche von jetzt ca. 6.500 m² auf 10.500 m² zuzüglich Nebenflächen attraktiver werden. Geplant sind eine Sanierung des Bestandsgebäudes und der Tiefgarage sowie ein Neubau auf der jetzigen Parkplatzfläche mit Verlegung der Parkplätze auf das Dach.
Stellungnahmen können gem. § 4a Absatz 3 Satz 1 BauGB nur zu jenen Teilen vorgebracht werden, die gegenüber der öffentlichen Auslegung gem. § 3 Absatz 2 BauGB geändert oder ergänzt wurden. Die Änderungen sind durch rote Schrift im Entwurf und in der Begründung kenntlich gemacht.
Ergänzungen und Änderungen bei Festsetzungen und Hinweisen:
Im Planentwurf: Festsetzung eines vermaßten Bauraumes als Gemeinbedarf Wertstoffsammelstelle. Ergänzung der Vermaßung zwischen den Bauräumen des Sondergebietes und dem GE 1.
In A. Festsetzungen durch Planzeichen: Ergänzung des Planzeichens für die Gemeinbedarfsfläche Wertstoffsammelstelle unter A.7.10.
In C. Hinweise durch Planzeichen: Streichung der Ziffer C.10 „vorgeschlagener Standort Wertstoffsammelstelle“
In D. Festsetzungen durch Text
In D.2.3 Streichung des zweiten Spiegelstrichs „- eine öffentliche Wertstoffsammelstelle“
In D.2.4 Änderung der m²-Angabe im ersten Spiegelstrich von „6.100 m²“ in „4.200 m²“
In D.3.1 Der vierte Satz lautet nun „Im GE 2 sind Einzelhandelsbetriebe zulässig, wenn die raumordnerische Verträglichkeit im Baugenehmigungs- bzw. Genehmigungsfreistellungs-verfahren durch eine entsprechende Auswirkungsanalyse eines Marktforschungsinstitutes nachgewiesen wird.“
In D.11 lautet die Überschrift nun „Stellplätze“.
Ziffer D.11.2 wird neu aufgenommen: „Im SO Einkaufszentrum sind mindestens 10 Pkw-Stellplätze und 5 Fahrradstellplätze mit Elektroladestationen auszustatten.“
In D.13.12 wird hinter dem dritten Satz ein neuer Satz eingefügt: „In der Fläche für Gemeinbedarf Wertstoffsammelstelle sind Dachflächen extensiv zu begrünen.“
Unter D. wird die Ziffer 14. „Gemeinbedarf Wertstoffsammelstelle“ neu eingefügt:
„14.1 Die Fläche für Gemeinbedarf Wertstoffsammelstelle WS dient der Errichtung einer öffentlichen Wertstoffsammelstelle. Die Container sind baulich einzuhausen.“
In Hinweise: Unter Ziffer 8. wird Ziffer 8.3 neu eingefügt: „Im Bauvollzug hat der Entwurfsverfasser den baulichen Schallschutz gemäß DIN 4109 zu gewährleisten. Für alle schutzbedürftigen Räume im Sinne der Nr. 4.1 der DIN 4109 (z.B. Büros) ist in Abhängigkeit des maßgeblichen Außenlärmpegels das erforderliche Bauschalldämmmaß
festzulegen. Bei maßgeblichen Außenlärmpegeln von gleich oder höher 61 dB(A) ist der Nachweis zwingend erforderlich.“ Ziffer 8.4 wird gestrichen.
Ergänzungen und Änderungen in der Begründung:
Unter Ziffer 2.2 wird im letzten Absatz das Fassungsdatum der Baumschutzverordnung aktualisiert.
Unter Ziffer 4.1 wird im dritten Absatz der Satz ergänzt: „Mindestens 5 der Fahrradstellplätze sollen mit einer Elektroladestation ausgestattet werden.“ Im vierten Absatz wird folgender Satz ergänzt: „In der Tiefgarage und auf dem Parkdeck sollen insgesamt mindestens 10 Kfz-Stellplätze mit Elektroladestationen ausgestattet werden.“
Unter Ziffer 4.2.2 wird der dritte und fünfte Absatz gestrichen.
Im siebten Absatz wird der erste Satz folgendermaßen geändert: „Für die Flächen im Osten des Geltungsbereiches des Bebauungsplanes wird …“
Der 12. Absatz wird ab dem zweiten Satz wie folgt geändert: „Im GE 2 ist Einzelhandel ausnahmsweise zulässig, wenn die raumordnerische Verträglichkeit sichergestellt ist. Damit kann eine unzulässige Einzelhandelsagglomeration im Sinne des LEP ausgeschlossen werden.“
Es wird ein 13. Absatz ergänzt: „Gemeinbedarf Wertstoffsammelstelle: Im Bereich des bestehenden Anlieferhofes im Südwesten des Grundstücks soll eine Gemeinbedarfsfläche für eine öffentliche Wertstoffsammelstelle entstehen. Diese soll ebenso wie im Bestand eingehaust werden.“
Die Tabelle unter Ziffer 4.2.3 wird aufgrund der Fläche von 36 m² für die Wertstoffsammelstelle angepasst. Zudem wird ein Absatz in den Text unter „Grundflächen“ eingefügt: „Für die Wertstoffsammelstelle wird eine GRZ von 1,0 festgesetzt, da die Flächengröße so gewählt ist, dass neben dem Gebäude für die Wertstoffcontainer noch einige Parkplätze untergebracht werden können. Eine Begrünung ist für diese „inselartige“ Fläche innerhalb des Sondergebietes städtebaulich und auch grünordnerisch nicht angemessen.“
Unter der Überschrift „Geschossflächen“ wird folgender Satz eingefügt: „Im Bereich der Gemeinbedarfsfläche Wertstoffsammelstelle ergibt sich durch die festgesetzte GRZ und den Bauraum eine mögliche GFZ von 1,0.“
Unter der Überschrift „Höhenentwicklung“ wird folgender Absatz eingefügt: „Auf der Fläche für Gemeinbedarf Wertstoffsammelstelle ergibt sich eine Höhenentwicklung von rd. 2,5 m.“
Unter Ziffer 4.3 wird unter der Überschrift „Dachbegrünung“ folgender Satz eingefügt: „Das Gebäude der Wertstoffsammelstelle ist ebenfalls mit einer extensiven Dachbegrünung zu versehen.“
Unter Ziffer 4.5.1 Lärm wird folgender Absatz eingefügt:
„Reflexionen"
Die schalltechnischen Berechnungen zur Reflexionswirkung der Fassade des geplanten Isar-Centers zeigen am maßgeblichen Immissionsort IO 2 eine Pegelerhöhung um 0,3 dB(A) und am etwas östlich gelegenen IO 3 eine Pegelerhöhung von 0,1 dB(A). Die Geräuschbelastung an den Wohngebäuden südlich der Unterhachinger Straße wird pegelbestimmend durch den Direktschall von der Straße verursacht. Die Pegelerhöhungen an den Wohngebäuden durch mögliche Reflexionen an der Fassade des Isar-Centers sind im vorliegenden Fall unwesentlich. Zusätzliche Maßnahmen zur Reflexionsminderung sind gem. gutachterlicher Bewertung daher nicht notwendig. Grundsätzlich kann jedoch durch strukturierende Maßnahmen an großen schallharten Fassaden eine positive Wirkung auf den psychologischen Geräuscheindruck erzielt werden. Dies ist im Rahmen des Bauvollzuges zu prüfen.
Der Bebauungsplan Nr. 129 löst keinen Anspruch der Nachbarn auf Schallschutzmaßnahmen aus, da die zulässigen Immissionswerte eingehalten werden.
Insgesamt ist festzuhalten, dass durch die Neuplanung die Vorgaben der Lärmschutzgesetzgebung eingehalten werden und gesunde Wohn- und Arbeitsverhältnisse nicht beeinträchtigt werden. Die prognostizierten Zunahmen des Beurteilungspegels durch das Planvorhaben mit 0,3 dB(A) stellen nicht wahrnehmbare Verschlechterungen der Lärmsituation dar.“
In der Tabelle unter Ziffer 4.6 „Einzelhandel“ wird die zulässige Verkaufsfläche für Nahrungs- und Genussmittel (davon Supermarkt) von 6.100 m² auf 4.200 m² geändert.
Zusätzlich wird der vierte Absatz nach der Tabelle gestrichen. Der erste Satz des letzten Absatzes unter Ziffer 4.6 wird wie folgt geändert: „Der Vermeidung von Agglomeration von Einzelhandelsbetrieben im Gewerbegebiet wird durch die Festsetzung eines engen Bauraumes und die ausnahmsweise Zulässigkeit von Einzelhandel bei sichergestellter raumordnerischer Verträglichkeit Rechnung getragen.“
Unter Ziffer 6.1.1 des Umweltberichtes wird im fünften Absatz der zweite Satz wie folgt geändert: „Hier sollen ausreichend Fahrradstellplätze sowie Bereiche für Lastenfahrräder und E-Ladestationen für Fahrräder hergestellt werden.“
Unter Ziffer 6.10 des Umweltberichtes werden die die Fassungsdaten von zwei Gutachten aktualisiert.
Die wesentlichen umweltbezogenen Stellungnahmen werden mit ausgelegt.
Es sind folgende Arten umweltbezogener Informationen vorhanden:
Hinweise auf eventuelle verkehrliche Belastung auf die Gemeindegebiete Unterhaching und Taufkirchen sowie Neubiberg,
Hinweis auf von der Kreisstraße ausgehende Emissionen,
Hinweis zur Einhaltung des baulichen Schallschutzes,
Hinweis zur Behandlung des Aushubmaterials und zu Starkregenereignissen,
Hinweis zu möglichen Reflektionen des Lärms durch den Neubau,
Hinweis zu möglichen Lichtemissionen durch Autos im Plangebiet, Werbeanlagen und das Gebäude selbst,
Hinweis auf die Überprüfung der Grundlagendaten der Gutachten,
Hinweis auf die von den umliegenden Bestandbetrieben ausgehenden, betriebsüblichen Emissionen (Lärm, Geruch etc.),
Hinweise zur Versiegelung sowie Dach- und Fassadenbegrünung und weitere Verbesserungen für das Kleinklima sowie zur Anzahl der Ersatzpflanzungen,
Hinweis zu den Festsetzungen zur Grünordnung wie Pflanzqualitäten und Artenauswahl,
Hinweise zur Verwendung erneuerbarer Energien und zur Installation von Elektroladestationen für Kfz und E-Bikes,
Hinweise zur Verbesserung der Situation für ÖPNV, Fußgänger und Radfahrer,
Hinweis zum Schutz des Baudenkmales „Terrassenwohnanlage an der Unterhachinger Straße“,
Hinweis zum Umgang mit anfallendem Abwasser durch Metzgerei.
Es liegen folgende Gutachten vor:
Verkehrsuntersuchung Erweiterung Isar-Center Ottobrunn (Fassung vom 04.09.2018), Ergebnis: Das höhere Verkehrsaufkommen des erweiterten Isar-Centers kann an den umliegenden Knotenpunkten des Straßennetzes in Ottobrunn gut abgewickelt werden; nur an der Kreuzung Unterhachinger Straße/Haidgraben kann es manchmal, wie auch schon aktuell, zu Überlastungen kommen.
Schalltechnische Verträglichkeitsuntersuchung (Fassung vom 14.09.2018), Ergebnis: Aus schalltechnischer Sicht bestehen keine Bedenken, wenn die Auflagen zum Schallschutz (Anlieferwege und -zeiten) beachtet werden. Bauliche Schallschutzmaßnahmen sind nicht erforderlich.
Luftqualitätsabschätzung (Fassung vom 02.11.2017), Ergebnis: Es kommt nach der vorliegenden Abschätzung zu keinen Überschreitungen der Grenzwerte nach der 39. Bundesimmissionsschutzverordnung für die betrachteten Luftschadstoffe Stickstoffdioxid NO2 und Feinstaubpartikel PM10 und PM2,5.
Bericht zur kombinierten Baugrund- und Altlastenuntersuchung (Fassung vom 14.03.2016), Ergebnis: Die unter der Oberflächenversiegelung mit Asphalt bis zu einer Tiefe von 9 m anstehenden sandigen bis stark sandigen, lokal sehr schwach steinigen Kiese mit variierendem Feinkornanteil sind grundsätzlich tragfähig. Der mittlere Grundwasserstand liegt ca. 10 m unter Geländeoberkante, somit ist das Grundwasser bei den Baumaßnahmen nicht betroffen. Aufgrund von Luftbildauswertungen ist im südwestlichen Bereich des Plangebietes ein Kampfmittelverdacht aufgrund von Flakstellungen gegeben. Ein Altlastenverdacht lässt sich aus den Luftbildern nicht ableiten. Eine Mischprobe weist einen entsorgungsrelevanten erhöhten Chloridgehalt auf, der vermutlich auf die Nutzung von Salz im Zuge des Winterdienstes auf der bestehenden Parkplatzfläche zurückzuführen ist.
Fachbeitrag zur speziellen artenschutzrechtlichen Prüfung (saP) (Fassung vom 30.01.2017), Ergebnis: Angesichts der Lebensraumansprüche der untersuchten und nachgewiesenen Arten wird es unter Berücksichtigung der zu treffenden Maßnahmen zur Vermeidung und Minimierung gelingen, dass vorhabenbedingt keine Verbotstatbestände gemäß §§ 44 Absatz 1 Nr. 2 und Nr. 3 in Verbindung mit Absatz 5 Bundesnaturschutzgesetz ausgelöst werden.
Die Auswirkungsanalyse zum Einzelhandel (Fassung vom 06.04.2018), die Bestandteil der Begründung ist, liegt ebenfalls aus.
Der Entwurf des Bebauungsplanes und der Entwurf der Begründung mit Umweltbericht und Gutachten liegen in der Gemeinde Ottobrunn, Rathausplatz 1, Bauabteilung, vor Zimmer 4.07, aus.
Die Öffentlichkeit kann sich damit während der üblichen Öffnungszeiten über die allgemeinen Ziele und Zwecke sowie die wesentlichen Auswirkungen der Planung unterrichten und sich in der Zeit vom 07.12.2018 bis einschließlich 18.01.2019 zur Planung schriftlich oder mündlich zur Niederschrift äußern.
Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung über den Entwurf des Bebauungsplans unberücksichtigt bleiben.
Anlagen des Altlastengutachtens
Umeltbezezogene Stellungnahmen
Luftschadstoffabschätzung
Ergänzung zum Fachbeitrag saP
5. Teiländerung des Bebauungs- und Grünordnungsplanes Nr. 69 für das Grundstück Ottostraße 63, Flurnummern 1711/17, 1711/21, 1711/28, 1712/14 (teilweise) und 1706 (teilweise)
Der Planungsausschuss des Gemeinderates hat in seiner Sitzung am 06.11.2018 den Entwurf der 5. Teiländerung des Bebauungs- und Grünordnungsplanes Nr. 69 einschließlich Begründung mit Gutachten gebilligt und beschlossen, diesen nach § 3 Absatz 2 Baugesetzbuch öffentlich auszulegen.
Mit der Bebauungsplanänderung sollen folgende städtebauliche und stadtgestalterische Ziele verfolgt werden:
Aufwertung des Kreuzungsbereiches Ottostraße/Mozartstraße mit einer der Lage an einer Haupterschließungsstraße angemessenen Höhenentwicklung und Gebäudetypologie
Ausweisung als Mischgebiet und Ergänzung des Nahversorgungsangebots des nahegelegenen Unterzentrums am Bahnhofsplatz´
Ermöglichung einer verträglichen Nachverdichtung in sehr gut erschlossener, innerörtlicher Lage.
Für das Bebauungsplanverfahren wird das vereinfachte Verfahren gemäß § 13a BauGB angewandt. Es wird keine Umweltprüfung durchgeführt.
Die wesentlichen, bereits vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen und die schalltechnische Untersuchung werden mit ausgelegt.
Hinweis zum Boden- und Grundwasserschutz (fachgerechte Versickerung des Niederschlagswassers),
Es liegt folgendes Gutachten vor:
Schallimmissionsprognose (Fassung vom 16.05.2018), Ergebnis: Für das Plangebiet werden aktive und passive Schallschutzmaßnahmen für die Innen- und Außenbereiche, ein Lüftungskonzept sowie an die Situation angepasste Grundrissorientierungen vorgeschlagen.
Die Öffentlichkeit kann sich im Rathaus der Gemeinde Ottobrunn, Rathausplatz 1, Bauverwaltung, vor Zi. 4.07, über die allgemeinen Ziele und Zwecke sowie die wesentlichen Auswirkungen der Planung informieren und sich in der Zeit vom 07.12.2018 bis einschließlich 18.01.2019 während der üblichen Öffnungszeiten zur Planung schriftlich oder mündlich zur Niederschrift äußern. Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung über den Entwurf des Bebauungsplans unberücksichtigt bleiben.
5. Teiländerung des Bebauungs- und Grünordnungsplanes Nr. 10R
Der Planungsausschuss des Gemeinderates hat in seiner Sitzung am 02.10.2018 den Entwurf der 5. Teiländerung des Bebauungs- und Grünordnungsplanes Nr. 10R einschließlich Begründung mit Gutachten gebilligt und beschlossen, diesen nach § 3 Absatz 2 Baugesetzbuch öffentlich auszulegen.
Mit der Bebauungsplanänderung sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden, auf den Grundstücken der Flurnummern 1676/3 und /-4 ein Wohn- und Geschäftshaus mit neuer Tiefgarage zu errichten. Die Zahl der Vollgeschosse wird dabei von drei bis vier auf fünf (Geschosse drei bis fünf als Terrassengeschosse) erhöht und - damit verbunden - die Geschossfläche von 2.320 m² auf 3.670 m² (GFZ von 0,863 auf 1,365) angehoben.
Für das Bebauungsplanverfahren wird das vereinfachte Verfahren gemäß § 13a BauGB angewandt. Es wird keine Umweltprüfung durchgeführt. Die wesentlichen, bereits vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen und die schalltechnische Untersuchung werden mit ausgelegt.
Es sind folgende Arten umweltbezogener Informationen vorhanden: Hinweis zum Boden- und Grundwasserschutz (fachgerechte Versickerung des Niederschlagswassers),
Es liegt folgendes Gutachten vor: Schalltechnische Untersuchung (Fassung vom 01.02.18 mit Änderung vom 06.02.2018), Ergebnis: Durch geeignete Festsetzungen zum Schallschutz können gesunde Wohn- und Arbeitsverhältnisse im Plangebiet hergestellt werden und negative Auswirkungen für die schutzbedürftige Nachbarschaft ausgeschlossen werden.
Die Öffentlichkeit kann sich im Rathaus der Gemeinde Ottobrunn, Rathausplatz 1, Bauverwaltung, vor Zi. 4.07, über die allgemeinen Ziele und Zwecke sowie die wesentlichen Auswirkungen der Planung informieren und sich in der Zeit vom 16.11.2018 bis einschließlich 17.12.2018 während der üblichen Öffnungszeiten zur Planung schriftlich oder mündlich zur Niederschrift äußern. Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung über den Entwurf des Bebauungsplans unberücksichtigt bleiben.
Begründung - Anlage 1
Begründung - Anlage 2: schalltechnische Untersuchung
Bebauungs- und Grünordnungsplan Nr. 132 für das Grundstück Hochackerstraße 8, Flurnummer 1679/2
Der Planungsausschuss des Gemeinderates hat in seiner Sitzung am 02.10.2018 beschlossen, für den Bebauungs- und Grünordnungsplan Nr. 132 gemäß § 3 Absatz 1 Baugesetzbuch (BauGB) die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung sowie die Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Abs. 1 BauGB durchzuführen.
Mit der Bebauungsplanänderung sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden, auf dem gemeindeeigenen Grundstück Hochackerstraße 8 preisgünstige Mietwohnungen zu errichten.
Auf dem Grundstück soll eine dreigeschossige Bebauung mit Flachdach entstehen. In dem zweizeiligen Baukörper mit einer dazwischen liegenden Erschließung ist die Errichtung von sechs Wohneinheiten vorgesehen. Das Maß der baulichen Nutzung wird mit der Grundfläche von 350 m² und einer Wandhöhe von 8,95 m festgesetzt.
Für das Bebauungsplanverfahren wird das beschleunigte Verfahren gemäß § 13a BauGB angewandt. Es wird keine Umweltprüfung durchgeführt.
Der Entwurf des Bebauungsplanes und der Entwurf der Begründung liegen in der Gemeinde Ottobrunn, Rathausplatz 1, Bauabteilung, vor Zimmer 4.07, in der Zeit vom 16.11.2018 bis einschließlich 17.12.2018 während der allgemeinen Öffnungszeiten zu jedermanns Einsicht öffentlich aus. Es wird auch Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung gegeben.
Während der Auslegungsfrist kann jedermann Anregungen und Bedenken zu dem Entwurf schriftlich oder mündlich zur Niederschrift vorbringen.
Bebauungsplan Nr. 134 für den Bereich östlich der Rosenheimer Landstraße, südlich der Putzbrunner Straße, westlich der S-Bahn und nördlich der Ottostraße
Der Planungs- und Umweltausschuss hat in seiner Sitzung am 8.5.2018 beschlossen, für den Bereich östlich der Rosenheimer Landstraße, südlich der Putzbrunner Straße, westlich der S-Bahn und nördlich der Ottostraße einen Bebauungsplan aufzustellen. Der Aufstellungsbeschluss wurde in der Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses am 12.6.2018 konkretisiert.
Mit dem Bebauungsplan soll die Zahl der notwendigen Stellplätze für Einfamilienhäuser, Doppelhäuser sowie für Reihenhäuser auf zwei Stellplätze je Wohneinheit festgelegt werden. Bei Mehrfamilienhäusern sind bei einer Wohnfläche bis 70 m² ein Stellplatz je Wohneinheit, und über 70 m² zwei Stellplätze je Wohneinheit nachzuweisen. Duplex-Parker sollen ausgeschlossen werden. Angestrebt wird aber auch, den Stellplatzschlüssel zu flexibilisieren, d.h. die Zahl der notwendigen Stellplätze zu reduzieren, wenn moderne Mobilitätskonzepte umgesetzt werden (Stichwort: weniger Autos aufgrund attraktiver alternativer Mobilitätsoptionen). Die Stellplätze müssen mindestens 2,5 m breit, 5 m lang und 1,8 m hoch sein. Oberirdische Stellplätze dürfen nur mit wasserdurchlässigem Belag befestigt werden und müssen ebenso wie Garagen eingegrünt werden. Tiefgaragen müssen eine Erdüberdeckung von mindestens 1 m aufweisen und mit standortgerechten Bäumen und Sträuchern bepflanzt werden.
Je angefangenen 200 m² Grundstücksfläche ist ein standortgerechter Baum zu pflanzen. Nicht überbaute Grundstücksflächen sind zu begrünen. Der Vorgartenbereich darf nicht für die Errichtung von Stellplätzen genutzt werden.
Der Planungsumgriff ist auf dem Lageplan vom 12.4.2018, der Bestandteil der Bekanntmachung ist, dargestellt (die gelb hinterlegten Flächen sind nicht Bestandteil des Planungsumgriffes).
Der Planungs- und Umweltausschuss hat in seiner Sitzung am 8.5.2018 beschlossen, für das Gebiet östlich der Rosenheimer Landstraße, südlich der Putzbrunner Straße, westlich der S-Bahn und nördlich der Ottostraße einen Bebauungsplan aufzustellen. Zur Sicherung der Planung hat der Planungs- und Umweltausschuss in seiner Sitzung am 12.6.2018 für dieses Gebiet eine Veränderungssperre als Satzung beschlossen.
Der räumliche Geltungsbereich der Veränderungssperre ergibt sich aus dem Lageplan vom 12.04.2018 (die gelb markierten Bereiche sind nicht Bestandteil des Geltungsbereiches), der Bestandteil dieser Bekanntmachung ist.
Die Veränderungssperre wird während der üblichen Dienstzeit in der Gemeinde Ottobrunn, Bauabteilung, Zimmer 4.07, zu jedermanns Einsicht bereitgehalten. Über den Inhalt der Satzung wird auf Verlangen Auskunft erteilt.
Hinweis gemäß § 18 Abs.3 BauGB:
Dauert die Veränderungssperre länger als vier Jahre über den Zeitpunkt ihres Beginns oder der ersten Zurückstellung des Baugesuchs nach § 15 Abs. 1 BauGB hinaus, so ist den Betroffenen für dadurch entstandene Vermögensnachteile eine angemessene Entschädigung in Geld zu leisten (§ 18 Abs. 1 BauGB). Der Entschädigungsberechtigte kann die Entschädigung verlangen, wenn die im vorausgegangenen Satz bezeichneten Vermögensnachteile eingetreten sind. Er kann die Fälligkeit des Anspruchs dadurch herbeiführen, dass er die Leistung der Entschädigung schriftlich bei der Gemeinde Ottobrunn beantragt (§ 18 Abs. 2 Satz 2 und 3 BauGB).
Bekanntmachung über die Wahl des Seniorenbeirats (verschoben in 2019)
Die Bekanntmachung können Sie hier einsehen.

References: § 215
 § 214
 § 214
 § 4
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 § 3
 § 3
 § 13
 § 3
 § 13
 § 3
 § 4
 § 13
 § 18
 § 15