Source: https://www.fast-club.de/recht/agb
Timestamp: 2019-04-19 03:15:07+00:00

Document:
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) bilden die grundsätzliche Rechtsbeziehung zwischen dem Fast-Club und seinen Kunden. Sie gelten für alle Veranstaltungen von Fast-Club | experiences (wie z.B. Touren, Reisen und Events).
Sind für einzelne Veranstaltungen besondere Bestimmungen beschrieben, so ergänzen diese die AGB oder haben in abweichenden Punkten Vorrang vor Ihnen. Dies gilt insbesondere für reine Mitgliederveranstaltungen.
Bei den Trainings auf dem ADAC Fahrsicherheitszentrum in Grevenbroich gelten zusätzlich deren AGB.
§ 2 UNTERNEHMENSPHILOSOPHIE
Die gemeinsame Begeisterung für Sportwagen und exklusive Autos und Fahrzeuge steht im Mittelpunkt unseres Interesses. Wir hegen dabei keine Vorbehalte gegen einzelne Fahrzeughersteller oder Fahrzeugarten. Bei uns herrscht ein freundlicher und freundschaftlicher Umgangston. Wir wollen bei keiner unserer Veranstaltungen eine Unterteilung der Mitglieder, weder aufgrund des gesellschaftlichen Standes, des Geschlechts, des Fahrzeugs oder sonstiger Gründe. Alle Mitglieder sind bei unseren Veranstaltungen gleichgestellt. Unsere Touren und Reisen sind, neben der sportlichen Komponente, auch der Begeisterung für die Natur gewidmet. Wir sind verantwortungsvolle Fahrer unserer Fahrzeuge. Wir Verhalten uns daher stets so, dass eine Gefährdung von uns und auch Dritten soweit wie möglich ausgeschlossen wird.
§ 3 AUSPRÄGUNG UNSERER VERANSTALTUNGEN
Bei sämtlichen unserer Veranstaltungen handelt es sich ausdrücklich nicht um Motorsportveranstaltungen. Unsere Touren und Reisen sind keine Rallyes. Bei unseren Streckenangaben handelt es sich um unverbindliche Routenempfehlungen. Die Startnummern dienen lediglich zu Kenntlichmachung von Teilnehmerfahrzeugen gegenüber unseren Partnern. Unsere Trainings und Trackdays sind Fahrsicherheitstrainings ohne Wettbewerbscharakter. Ausnahmen für einzelne Veranstaltungen werden durch uns ausdrücklich bekannt gegeben.
Durch die Buchungsanfrage zu einem Event bietet uns der Kunde einen verbindlichen Vertragsabschluss an. Dies gilt auch für die von ihm mit aufgeführten Teilnehmer (z.B. Beifahrer) sofern er eine entsprechende Verpflichtung durch gesonderte Erklärung übernommen hat.
Der Vertrag kommt durch die Zustellung unserer Angebotsannahme zustande. Die Angebotsannahme erfordert keine bestimmte Form. Versehentliche Angebotsannahmen können innerhalb einer angemessenen Frist seitens Fast-Club | experiences widerrufen werden.
Die Bezahlung der in Rechnung gestellten Leistungen hat innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsabschluss zu erfolgen, sofern in der Rechnung keine anderen Zahlungsziele angegeben sind. Bei Nichtleistung der Zahlung innerhalb der gesetzten Fristen, ist Fast-Club | experiences berechtigt, nach erfolgter Mahnung mit Fristsetzung, vom Vertrag zurückzutreten und die Rücktrittskosten dem Kunden in Rechnung zu stellen.
§ 6 ÄNDERUNGEN IN DEN VERANSTALTUNGSINHALTEN
Fast-Club | experiences ist es gestattet notwendige Änderungen bei den vereinbarten Inhalten/Leistungen einer Veranstaltung vorzunehmen, sofern diese nicht den Gesamtcharakter einer Tour erheblich verändern und keine erhebliche Wertminderung gegenüber dem geplanten Leistungsumfang darstellen.
Ein Rücktritt von der Teilnahme an einer Veranstaltung ist durch den Kunden zu jederzeit vor Veranstaltungsbeginn möglich. Der Rücktritt hat schriftlich an die unten angegebene Anschrift zu erfolgen. Es gilt der Zeitpunkt des Eingangs der Rücktrittserklärung. Im Falle eines Rücktritts, der nicht durch Fast-Club | experiences zu verschulden ist, werden Stornogebühren fällig, die den bis zum Zeitpunkt des Rücktritts geleisteten Aufwendungen entsprechen. Die Berechnung erfolgt pauschal nach folgenden Sätzen:
Sofern Fast-Club | experiences nachweisen kann, dass bis zum Zeitpunkt der Stornierung wesentlich höhere Kosten entstanden sind, so werden diese dem Kunden in Rechnung gestellt. Gleichwohl ist es dem Kunden unbenommen, dem Fast-Club gegenüber nachzuweisen, dass erheblich geringere Kosten entstanden sind.
Werden durch den Kunden einzelne Leistungen nicht in Anspruch genommen und ist diese Nichtinanspruchnahme dem Kunden zuzurechnen, so hat er keinen Anspruch auf anteilige Erstattung des Veranstaltungspreises. Fast-Club | experiences wird sich dennoch bemühen nicht in Anspruch genommene Leistungen zu erstatten, sofern es sich um mehr als geringfügige Beträge handelt, die Nichtinanspruchnahme zu einer Kostenersparnis auf Seiten von Fast-Club | experiences geführt hat und der Erstattung keine gesetzlichen oder behördlichen Bestimmungen entgegenstehen.
Fast Club Experiences behält sich das Recht vor, eine Veranstaltung bis 15 Tage vor Beginn der Veranstaltung abzusagen und vom Veranstaltungsvertrag zurückzutreten, wenn eine ausgeschriebene oder behördlich vorgegebene Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wird. Voraussetzung ist, dass eine Mindestteilnehmerzahl und ein Zeitpunkt, bis zu dem die Rücktrittserklärung erfolgt sein muss, deutlich ausgewiesen wurden.
Bei Eintritt eines Rücktritts durch Fast-Club | experiences werden wir den Kunden umgehend informieren und geleistete Zahlungen von Veranstaltungspreisen unverzüglich an den Kunden zurückzahlen.
§ 10 SICHERHEITS- UND VERKEHRSVORSCHRIFTEN
Für die Dauer der Veranstaltung sind die Mitarbeiter von Fast-Club | experiences und unsere Handlungsbevollmächtigten gegenüber dem Kunden weisungsbefugt.
Bei Rennstreckentrainings ist der Teilnehmer für die Einhaltung der Bestimmungen der Rennstrecke selbst verantwortlich. Dazu gehören unter anderem (aber nicht ausschließlich) Geräuschemmissionsgrenzen, Helm- und Gurtpflicht sowie Vorgaben an die technische Ausstattung des Fahrzeugs (z.B. Abschlepphaken). Die Kosten und sonstigen Nachteile die aus Schäden und/oder Leistungsausfällen, die aus der Nichtbeachtung dieser Bestimmungen resultieren, trägt der Kunde selbst.
§ 12 KÜNDIGUNG WEGEN HÖHERER GEWALT
Es gelten die gesetzlichen Bestimmungen nach § 651j BGB - Kündigung wegen höherer Gewalt.
§ 13 OBLIEGENHEITEN DES KUNDEN
Mängelanzeige: Werden die vertragsgemäßen Veranstaltungsleistungen nicht erbracht, kann der Kunde Abhilfe verlangen. Ein aufgetretener Mangel ist uns jedoch unverzüglich anzuzeigen. Bei schuldhaftem Unterlassen dieser Anzeige, erfolgt keine Minderung des Veranstaltungspreises. Dies gilt nur dann nicht, wenn eine Anzeige erkennbar aussichtslos, oder unzumutbar ist. Die Anzeige muss unverzüglich der Veranstaltungsleitung anzuzeigen. Ist kein Veranstaltungsleiter vor Ort, ist uns die Anzeige über die unten genannten Kontaktdaten zur Kenntnis zu geben. Sofern möglich, ist die Veranstaltungsleitung dazu angehalten Abhilfe im Bezug auf die angezeigten Mängel zu schaffen. Es erfolgt dadurch keine Anerkenntnis von etwaigen Ansprüchen des Kunden.Fristsetzung vor Kündigung: Will ein Kunde den Veranstaltungsvertrag wegen eines Mangels der in § 615 c BGB bezeichneten Art nach § 615 e BGB oder aus wichtigem, uns erkennbaren Grund wegen Unzumutbarkeit kündigen, hat er uns zuvor eine angemessene Frist zur Abhilfeleistung zu setzen. Dies gilt nur dann nicht, wenn Abhilfe unmöglich ist oder von uns verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes, von uns erkennbares Interesse des Kunden gerechtfertigt wird.Schadensminderungspflicht: Der Kunde hat den Eintritt eines Schadens möglichst zu verhindern und eingetretene Schäden gering zu halten. Insbesondere hat er uns auf die Gefahr eines Schadens aufmerksam zu machen.
Unsere vertragliche Haftung für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen des Veranstaltungspreises beschränkt, a) soweit ein Schaden des Kunden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig von uns herbeigeführt worden ist, oder b) soweit wir für einen dem Kunden entstandenen Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich sind. Unsere deliktische Haftung für Sachschäden, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, ist auf den dreifachen Veranstaltungspreis beschränkt. Die Haftungshöchstsumme gilt jeweils je Kunde und Tour. Möglicherweise darüber hinausgehende Ansprüche im Zusammenhang mit Gepäck nach dem Montrealer Übereinkommen bleiben von der Beschränkung unberührt. Wir haften nicht für Leistungsstörungen, Personen- und Sachschäden im Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden (z. B. Ausflüge, Sportveranstaltun- gen, Theaterbesuche, Ausstellungen, Beförderungsleistungen vom und zum ausgeschriebenen Ausgangs- und Zielort), wenn diese Leistungen in der Tourausschreibung und der Buchungsbestätigung ausdrücklich und unter Angabe des vermittelten Vertragspartners als Fremdleistungen so eindeutig gekennzeichnet werden, dass sie erkennbar nicht Bestandteil unserer Leistungen sind. Wir haften jedoch a) für Leistungen, welche die Unterbringung während der Veranstaltung beinhalten, b) wenn und insoweit einem dem Kunden entstandenen Schaden die Verletzung von Hinweis- oder Organisationspflichten durch uns ursächlich ist. Wir haften nicht für Sachschäden, welche durch Eigenverschulden oder Unachtsamkeit der Teilnehmer entstehen. Dies gilt ebenso für Schäden, welche gegebenenfalls durch Teilnehmer während der Veranstaltung verursacht werden.
§ 16 PASS-, VISA-, ZOLL-, DEVISEN- UND GESUNDHEITSVORSCHRIFTEN

References: § 2

§ 3

§ 6

§ 10

§ 12
 § 651

§ 13
 § 615
 § 615

§ 16