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Timestamp: 2016-10-21 20:22:32+00:00

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8C_62/2010 (02.06.2010)
8C_62/2010
Der 1972 geborene R.________ war seit April 2003 als Hilfsarbeiter bei der C.________ SA angestellt gewesen und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunf�llen versichert, als er am 3. Mai 2005 von einem Raupenbagger erfasst wurde und ein �berrolltrauma mit subtotaler Amputation des rechten Beines (auf H�he Knie/Unterschenkel proximal) erlitt. Eine Wundinfektion machte am 25. Mai 2005 eine distale Oberschenkelamputation unter Thierschung n�tig und am 23. Juni 2005 wurde ein Abszess im Wundbereich durch Inzision und D�bridement behandelt. Vom 27. Juli bis 7. Dezember 2005 weilte R.________ in der Rehaklinik X.________ zur station�ren Therapie. Die SUVA sprach dem Versicherten nach Abschluss der unfallbedingten Heilbehandlung und im Anschluss an die nach erfolgter Anmeldung bei der Invalidenversicherung von der IV-Stelle durchgef�hrten Eingliederungsmassnahmen (Berufliche Abkl�rung, Arbeitstraining) mit Verf�gung vom 8. August 2008 f�r die unfallbedingte Beeintr�chtigung der Erwerbsf�higkeit eine Invalidenrente von 33 % ab 1. September 2008 und f�r die verbleibenden Unfallrestfolgen eine Integrit�tsentsch�digung aufgrund einer Integrit�tseinbusse von 40 % zu. Die dagegen gef�hrte Einsprache hiess die SUVA teilweise gut, indem sie den Erwerbsunf�higkeitsgrad neu auf 35 % festsetzte (Einspracheent-scheid vom 12. Dezember 2008).
Im Beschwerdeverfahren gegen diesen Einspracheentscheid reduzierte das Verwaltungsgericht des Kantons Bern den der Invalidenrente zu Grunde zu legenden Erwerbsunf�higkeitsgrad - nach erfolgter Ank�ndigung einer in Betracht fallenden Schlechterstellung (reformatio in peius) - auf 30 % und wies die Beschwerde, mit welcher nebst einer h�heren Rente auch eine h�here Integrit�tsentsch�digung geltend gemacht worden war, ab (Entscheid vom 14. Dezember 2009).
R.________ l�sst Beschwerde erheben und - unter Aufhebung des kantonalen Entscheids - die Ausrichtung einer Rente basierend auf einem Invalidit�tsgrad von 67 % sowie einer 50 %igen Integrit�tsentsch�digung beantragen. Zudem wird um unentgeltliche Rechtspflege ersucht. Die SUVA schliesst auf Abweisung der Beschwerde. Das Bundesamt f�r Gesundheit verzichtet auf eine Vernehmlassung.
Mit Schreiben vom 17. Mai 2010 liess der Versicherte ein interdisziplin�res MEDAS-Gutachten der ZVMB GmbH, vom 29. April 2010 nachreichen. Am 27. Mai 2010 gab er sodann den Vorbescheid der IV-Stelle des Kantons Freiburg vom 21. Mai 2010 zu den Akten.
Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (Art. 82 ff. BGG) kann wegen Rechtsverletzungen gem�ss den Art. 95 f. BGG erhoben werden. Im Beschwerdeverfahren um die Zusprechung oder Verweigerung von Geldleistungen der Milit�r- oder der Unfallversicherung ist das Bundesgericht - anders als in den �brigen Sozialversicherungsbereichen (Art. 97 Abs. 1, Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG) - nicht an die vorinstanzliche Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gebunden (Art. 97 Abs. 2 und Art. 105 Abs. 3 BGG). Im �brigen wendet es das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG) und ist folglich weder an die in der Beschwerde geltend gemachten Argumente noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden. Es kann eine Beschwerde aus einem anderen als dem angerufenen Grund gutheissen und es kann eine Beschwerde mit einer von der Argumentation der Vorinstanz abweichenden Begr�ndung abweisen (BGE 134 V 250 E. 1.2 S. 252 mit Hinweisen). Es pr�ft indessen - unter Beachtung der allgemeinen Begr�ndungspflicht in Beschwerdeverfahren (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG) - grunds�tzlich nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind, und ist jedenfalls nicht gehalten, wie eine erstinstanzliche Beh�rde alle sich stellenden rechtlichen Fragen zu untersuchen, wenn diese vor Bundesgericht nicht mehr aufgegriffen werden (BGE 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254).
Streitig sind die H�he der Integrit�tsentsch�digung und der Invalidenrente. Die f�r die Beurteilung der streitigen Leistungsanspr�che massgebenden gesetzlichen Grundlagen und die in diesem Zusammenhang ergangene Rechtsprechung sind im kantonalen Entscheid sowohl in materiell- als auch in beweisrechtlicher Hinsicht richtig dargelegt worden. Darauf wird verwiesen.
3.1 Die Integrit�tsentsch�digung wird entsprechend der Schwere des Integrit�tsschadens abgestuft (Art. 25 Abs. 1 UVG). Die Schwere des Integrit�tsschadens wird nach dem medizinischen Befund beurteilt. Bei gleichem medizinischem Befund ist der Integrit�tsschaden f�r alle Versicherten gleich; er wird abstrakt und egalit�r bemessen. Die Integrit�tsentsch�digung der Unfallversicherung unterscheidet sich daher von der privatrechtlichen Genugtuung, mit welcher der immaterielle Nachteil individuell unter W�rdigung der besonderen Umst�nde bemessen wird. Im Gegensatz zur Bemessung der Genugtuungssumme im Zivilrecht lassen sich �hnliche Unfallfolgen miteinander vergleichen und auf medizinischer Grundlage allgemein g�ltige Regeln zur Bemessung des Integrit�tsschadens aufstellen. Spezielle Behinderungen der Betroffenen durch den Integrit�tsschaden bleiben dabei unber�cksichtigt. Die Bemessung des Integrit�tsschadens h�ngt somit nicht von den besonderen Umst�nden des Einzelfalles ab. Auch geht es bei ihr nicht um die Sch�tzung erlittener Unbill, sondern um die medizinisch-theoretische Ermittlung der Beeintr�chtigung der k�rperlichen oder geistigen Integrit�t, wobei subjektive Faktoren ausser Acht zu lassen sind (BGE 133 V 224 E. 5.1 S. 230, 115 V 147 E. 1 mit Hinweisen).
3.2 Die Beurteilung der einzelnen Integrit�tseinbussen obliegt den �rztlichen Sachverst�ndigen. Dem Gericht ist es nicht m�glich, die Beurteilung aufgrund der aktenkundigen Diagnosen selber vorzunehmen, da die Aussch�pfung des in den Tabellen offengelassenen Bemessungsspielraums entsprechende Fachkenntnisse voraussetzt (RKUV 1998 Nr. U 296 S. 235 E. 2d; vgl. auch Urteil des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts U 191/00 vom 13. Januar 2002, E. 2c, wonach es sich bei der Bestimmung des Schweregrades einer gesundheitlichen Beeintr�chtigung um eine Tatfrage handelt, f�r deren Beantwortung Verwaltung und Gerichte auf fach�rztliche Mithilfe angewiesen sind, da von einem medizinischen Laien eine zuverl�ssige Zuordnung nicht erwartet werden kann).
3.3.1 Bei der basierend auf einer Integrit�tseinbusse von 40 % festgelegten Integrit�tsentsch�digung folgten Vorinstanz und SUVA der kreis�rztlichen Einsch�tzung des Dr. med. K.________, Allgemeine Chirurgie FMH, vom 27. Juni 2007, wonach bei Status nach Amputation des rechten Beins auf H�he des distalen Oberschenkels eine 40 %-ige Entsch�digung angemessen sei. Er st�tzte sich dabei zur Begr�ndung auf das Bild Nr. 14 von Tabelle 4.4 der von der SUVA unter dem Titel "Integrit�tsentsch�digung gem�ss UVG" herausgegebenen Richtlinien (Integrit�tsschaden bei einfachen oder kombinierten Zehen-, Fuss- und Beinverlusten), was einer Exartikulation im Knie entspricht. In Rahmen des vorinstanzlichen Verfahrens begr�ndete der Kreisarzt diese Beurteilung vertieft und f�hrte am 27. Februar 2009 aus, man versuche wann immer m�glich, - wie beim Versicherten - im Kniegelenksbereich zu bleiben und maximal suprakondyl�r (oberhalb des Gelenks) abzusetzen. Dies erlaube einerseits die Verwendung der Patella als Puffer f�r die Stumpfendbelastung, andererseits die Versorgung mittels reiner Oberschenkelprothese (Bild Nr. 14).
3.3.2 Den medizinischen Unterlagen ist zu entnehmen, dass beim Beschwerdef�hrer am Unfalltag (3. Mai 2005) eine Exartikulation im Knie durchgef�hrt wurde. Am 25. Mai 2005 musste wegen einer Wundinfektion eine Oberschenkelamputation unter Thierschung vorgenommen werden, indem 5 cm vom Oberschenkelknochen entfernt wurde, wodurch ein 45 cm langer Oberschenkelstumpf �brig blieb (Bericht des Kantonsspitals Freiburg vom 30. September 2005; Bericht der Rehaklinik X.________ vom 15. Februar 2006), wovon auch Dr. med. K.________ ausgeht (�rztliche Abschlussuntersuchung vom 27. Juni 2007; Beurteilung des Integrit�tsschadens vom 27. Juni 2007 und 27. Februar 2009). Mit Blick auf Anhang 3 zur UVV sowie die SUVA-Tabelle 4.4 (zum rechtlichen Charakter dieser sogenannten Feinraster: BGE 124 V 29 E. 1c S. 32 f., 209 E. 4a/cc S. 211 und Urteil U 134/03 vom 12. Januar 2004 E. 5.1, in: RKUV 2004 Nr. U 514 S. 415) ist die Bewertung des Kreisarztes insoweit nicht �berzeugend, als er sich auf Figur 14 abst�tzt, welche jedoch die Knieexartikulation zeigt. Auch wenn beim Versicherten unbestrittenermassen keine - wie auf Figur 15 oder 16 dokumentierte - proximale Amputation vorliegt, sind der Oberschenkelknochen und die entsprechende Muskulatur, im Gegensatz zu einer Exartikulation im Knie, nicht mehr intakt, weshalb kein voll endbelastbarer Oberschenkelstumpf vorliegt. In Anbetracht des medizinischen Befundes erscheint es deshalb nicht als schl�ssig, die H�he der Integrit�tsentsch�digung lediglich mit 40 % zu beziffern, wobei f�r die Bemessung des Integrit�tsschadens unerheblich ist, ob dieser mit einem Hilfsmittel ganz oder teilweise ausgeglichen werden kann (BGE 115 V 147 S. 149 E. 3a; im gleichen Sinn f�r die Milit�rversicherung: BGE 117 V 71 E. 3c/cc S. 82 f.). �berdies l�sst sich fragen, ob die komplexen, schwierigen Stumpfverh�ltnisse mit Status nach Weichteildefekt und multiplen Thierschungen mit Tendenz zu Erosionen bei der Bemessung des Integrit�tsschadens nicht ebenfalls zu ber�cksichtigen sind (vgl. Kreis�rztliche Abschlussuntersuchung vom 8. Mai 2008 S. 3; �rztliche Zwischenberichte des Dr. med. T.________, Oberarzt Orthop�dische und Handchirurgische Rehabilitation, Orthop�dische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, Rehaklinik X.________, vom 18. April und 22. August 2008), wozu sich die �rzte im Rahmen der neu vorzunehmenden Einsch�tzung der dauernden erheblichen Beeintr�chtigung der Integrit�t des Versicherten zu �ussern haben werden. Demnach ist die Sache zur erneuten medizinischen Beurteilung des Integrit�tsschadens mit entsprechender Festsetzung der H�he der Integrit�tsentsch�digung an die SUVA zur�ckzuweisen.
4.1 Mit Blick auf die der Invalidit�tsbemessung (nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs; Art. 16 ATSG) zu Grunde zu legenden Restarbeitsf�higkeit stellte das kantonale Gericht auf die Ergebnisse der Abschlussuntersuchung durch Kreisarzt Dr. med. K.________ vom 27. Juni 2007 und seiner Nachuntersuchung vom 8. Mai 2008 ab, wonach der Beschwerdef�hrer nicht mehr f�hig sei, mittelschwere oder schwere k�rperliche Arbeit zu leisten, Gewichte zu tragen, sowie st�ndig im Stehen und Gehen t�tig zu sein. Nicht zumutbar sei das Begehen von Treppen und Ger�sten, insbesondere unter Belastung. Zumutbar hingegen erachtete Dr. med. K.________ eine leichte T�tigkeit mit �berwiegendem Sitzen, wenn sich der Versicherte st�ndlich f�nf bis zehn Minuten bewegen k�nne. Als Beispiele nannte er das �berwachen von Maschinen und Schaltpulten, die St�ckkontrolle oder Kleinmontage; f�r ein rein administrativ-technisches T�tigkeitsgebiet d�rften die intellektuellen F�higkeiten nicht ausreichen. Alternativ k�me gem�ss Dr. med. K.________ eine Arbeit mit Wechselbelastung allenfalls unter zur Verf�gungstellen eines Coxarthrosestuhls in Frage. Im optimalen Fall k�nne man von einer ganzt�gigen Pr�senz ausgehen, bei vermehrten Stehleistungen sei allenfalls die Pr�senz um zwei Stunden zu reduzieren, wobei vorzugsweise die Arbeitsleistung auf je sechs (recte: drei) Stunden zu verteilen sei.
Diese Beurteilung stimmt mit der Einsch�tzung des Dr. med. T.________, FMH Orthop�dische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Stv.-Leitender Arzt an der Rehaklinik X.________, hinsichtlich Leistungsf�higkeit insofern nicht �berein, als dieser anl�sslich seiner Kontrolle in der orthop�dischen Sprechstunde am 15. Februar 2006 festhielt, f�r eine rein sitzende T�tigkeit sei aufgrund der schwierigen Stumpfverh�ltnisse �bers Jahr ein bis 20 %-iger Ausfall anzunehmen, bei einer wechselbelastenden T�tigkeit sei von einem zus�tzlich reduzierten Rendement von 20- 30 % auszugehen, da der Versicherte mehr Zeit ben�tige, um aufzustehen und nur langsamer gehen k�nne. Insgesamt sei damit bei einer wechselbelastenden T�tigkeit mit einer reduzierten Leistung von 40 bis 50 % zu rechnen.
Hinsichtlich Arbeitsf�higkeit und Zumutbarkeitsprofil ergibt sich sodann gest�tzt auf eine von der IV-Stelle veranlasste berufliche Abkl�rung in der Stiftung Battenberg, Berufliches Ausbildungszentrum, Biel, die vom 5. M�rz bis 1. Juni 2007 h�tte dauern sollen und wegen der fehlenden gesundheitlichen Stabilit�t des Beschwerdef�hrers (Anpassen einer neuen Prothese) am 20. April 2007 abgebrochen werden musste, sowie eine weitere berufliche Abkl�rung vom 6. November bis 16. Dezember 2007 und ein anschliessendes Arbeitstraining vom 7. Januar bis 6. Juli 2008 in der Genossenschaft Y.________ folgendes Bild: Dem Abkl�rungsbericht vom 12. Februar 2008 ist zu entnehmen, dass der Beschwerdef�hrer aus gesundheitlichen Gr�nden nicht in der Lage war, das vorgesehene 100 %-ige Arbeitspensum einzuhalten. Er gab h�ufig starke Schmerzen am Stumpf an. Zudem plagten ihn (gem�ss Bericht) h�ufig Phantomschmerzen, Schmerzen aufgrund von offenen Stellen und Geschw�ren sowie Schulterschmerzen (Ausstrahlung der Phantomschmerzen in die Schulter) und Schlafst�rungen. Die hierin begr�ndeten Fehlzeiten am Arbeitsplatz ergaben ein Arbeitspensum zwischen 60 bis 70 %, wobei er in sitzender Position arbeitete, Stehen an Ort sei maximal 30 Minuten m�glich gewesen. Arbeiten im Stehen h�tten aufgrund der geringen Stabilit�t des Standes (ohne Gehhilfen) nicht verrichtet werden k�nnen. Aus Sicht der Berufsabkl�rung der Genossenschaft Y.________ hat der Versicherte zudem seinen Unfall psychisch nicht verarbeitet. Auch w�hrend des anschliessenden Arbeitstrainings habe der Versicherte starke gesundheitliche Beschwerden benannt. So habe er sich nahezu regelm�ssig �ber offene, n�ssende Stellen und "Schwitzen" am Stumpf sowie starke Schmerzen beklagt. Zudem sei es zwischenzeitlich laut seinen Angaben zu H�ft-, R�cken- und Schulterschmerzen gekommen, die er auf die Benutzung der Gehilfen und seine K�rperhaltung beim Gehen zur�ckgef�hrt habe. Das Arbeitspensum von 100 % habe er in keiner Woche erreicht, es habe zwischen 50 und ausnahmsweise maximal 80 % geschwankt. Obwohl aufgrund dieser Fehlzeiten und der Hoffnung auf gesundheitliche Stabilit�t das Pensum auf Vorschlag des Versicherten hin ab 8. April 2008 auf 80 % reduziert worden sei, habe sich die Pr�senzzeit nicht verbessert. Wegen der vielen unregelm�ssigen Fehlzeiten und der zeitlich geringen Einsatzf�higkeit von durchschnittlich 50 bis 60 % erachtete die Genossenschaft Y.________ den Beschwerdef�hrer zum Zeitpunkt der Berichterstattung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt als nicht vermittelbar, wobei sie die Minderbelastbarkeit in der nach wie vor nicht stabilen gesundheitlichen Situation begr�ndet sah.
4.2 Rechtsprechungsgem�ss ist ein Abstellen auf die Berichte versicherungsinterner medizinischer Fachpersonen nur dann m�glich, wenn auch nicht geringe Zweifel an der Zuverl�ssigkeit und Schl�ssigkeit der �rztlichen Schlussfolgerungen bestehen (BGE 135 V 465 E. 4.7, 125 V 351, 122 V 157). Angesichts dieser von der kreis�rztlichen Restarbeitsf�higkeitssch�tzung klar divergierenden Angaben hinsichtlich der zumutbaren Arbeitsf�higkeit bestehen solche Zweifel an den diesbez�glichen Schlussfolgerungen des Kreisarztes Dr. med. K.________. Dies auch ohne Ber�cksichtigung des erstmals vor Bundesgericht aufgelegten und sich auf die von der IV-Stelle angeordnete MEDAS-Begutachtung beziehenden Schreibens vom 4. Januar 2010 sowie des nach Abschluss des Schriftenwechsels eingereichten MEDAS-Gutachtens vom 29. April 2010 (unzul�ssige Noven, Art. 99 Abs. 1 BGG). Nach dem Gesagten dr�ngt sich eine Neueinsch�tzung hinsichtlich der Frage nach dem zumutbaren Pensum in einer angepassten T�tigkeit unter Ber�cksichtigung des nunmehr vorliegenden Gutachtens der MEDAS durch die SUVA auf, an welche die Sache ohnehin zur�ckgewiesen werden muss (E. 3.3).
Bei diesem Verfahrensausgang sind die Gerichtskosten (Art. 65 Abs. 1 und Abs. 4 lit. a BGG) von der SUVA als unterliegender Partei zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Dem Beschwerdef�hrer als aufgrund der angeordneten R�ckweisung obsiegender Partei (BGE 132 V 215 E. 6.2) steht gegen�ber der SUVA eine Parteientsch�digung zu (Art. 68 Abs. 2 BGG). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist somit gegenstandslos.
Die Beschwerde wird gutgeheissen. Der Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, vom 14. Dezember 2009 und der Einspracheentscheid der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) vom 12. Dezember 2008 werden aufgehoben. Es wird die Sache an die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) zur�ckgewiesen, damit sie nach weiteren Abkl�rungen im Sinne der Erw�gungen �ber den Anspruch des Beschwerdef�hrers auf Invalidenrente und Integrit�tsentsch�digung neu verf�ge.
Die Sache wird zur Neuverlegung der Parteientsch�digung des vorangegangenen Verfahrens an das Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung zur�ckgewiesen.

References: Art. 95
 Art. 105
 Art. 105
 BGE 
 BGE 
 Art. 16
 Art. 99