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Timestamp: 2016-10-21 14:57:19+00:00

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5A_103/2014 (04.06.2014)
5A_103/2014 � � Urteil vom 4. Juni 2014
A.a.�Zwischen X.________ (geb. 1957) und A.________ (geb. 1954) ist seit 2003 ein Scheidungsverfahren h�ngig. Mit Urteil des Amtsgerichts Luzern-Stadt vom 14. Februar 2006 wurde die Ehe rechtskr�ftig geschieden. Nachdem das Obergericht des Kantons Luzern (seit 1. Juni 2013: Kantonsgericht Luzern) dieses Urteil mit Bezug auf die Scheidungsfolgen aufgehoben hatte, entschied das Amtsgericht dar�ber mit Urteil vom 14. Mai 2008 neu. Es stellte fest, dass die Parteien g�terrechtlich auseinandergesetzt seien. Die w�hrend der Ehe angesparten Pensionskassengelder teilte es h�lftig und wies die Freiz�gigkeitsstiftung von A.________ an, Fr. 154'507.45 auf ein von X.________ zu bezeichnendes Vorsorge- oder Freiz�gigkeitskonto zu �berweisen. Unterhaltsbeitr�ge sprach es keine zu.
A.b.�X.________ bezieht eine Invalidenrente und hat seit Jahren Wohnsitz in Spanien.
B.a.�Gegen die Verweigerung eines Unterhaltsbeitrags gelangte X.________ mit Appellation vom 19. Juni 2008 an das Obergericht; f�r dieses Verfahren beantragte sie die unentgeltliche Rechtspflege.
�Im �brigen erwuchs das Scheidungsurteil des Amtsgerichts vom 14. Mai 2008 (namentlich in Bezug auf das G�terrecht und den Vorsorgeausgleich) am 2. Juli 2008 in Rechtskraft, wie das Kantonsgericht sp�ter mit Entscheid vom 24. Oktober 2013 festhielt.
B.b.�Nach Aufnahme des Appellationsverfahrens unterzeichneten die Rechtsvertreter der geschiedenen Ehegatten eine Vereinbarung �ber die Unterhaltsfrage. Der damalige Anwalt von X.________, B.________, war gleichzeitig deren vormundschaftlicher Beistand. Die Vormundschaftskommission C.________ genehmigte die Vereinbarung am 14. September 2009. Der Regierungsrat des Kantons Appenzell A. Rh. wies die von X.________ dagegen eingereichte Beschwerde mit Entscheid vom 29. Juni 2010 ab.
B.c.�Am 16. M�rz 2011 gelangte X.________ mit einem neuen Anwalt, D.________, an das Obergericht und setzte sich im Appellationsverfahren gegen den Vergleich zur Wehr. Mit Eingabe vom 8. Juni 2011 beantragte sie (erneut) die Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege, eventualiter sei A.________ zu verpflichten, ihr f�r das Appellationsverfahren einen Prozesskostenvorschuss von Fr. 10'000.-- zu bezahlen.
B.d.�Das Obergericht musste zwischen M�rz 2012 und April 2013 aus verschiedenen Gr�nden mehrmals die bereits angesetzte Instruktionsverhandlung verschieben. So verstarb der Rechtsvertreter von A.________. Weiter fanden Vergleichsgespr�che zwischen der vollj�hrigen Tochter der Parteien und A.________ statt. Nach dem Scheitern dieser Vergleichsverhandlungen nahm das Kantonsgericht das Verfahren wieder auf.
Mit Entscheid vom 6. Dezember 2013 wies das Kantonsgericht das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege f�r das Appellationsverfahren ab (Ziff. 1) und auferlegte X.________ Gerichtskosten von Fr. 500.-- (Ziff. 2). Gleichzeitig forderte es sie unter Androhung der S�umnisfolgen zur Bezahlung eines Kostenvorschusses f�r das Appellationsverfahren von Fr. 1'500.-- auf (Ziff. 3).
D.a.�Gegen dieses Urteil gelangt X.________ (Beschwerdef�hrerin), nun vertreten durch Rechtsanwalt Tim Walker, mit Beschwerde in Zivilsachen und subsidi�rer Verfassungsbeschwerde vom 3. Februar 2014 an das Bundesgericht. Sie verlangt die Aufhebung von Ziff. 1, 2 und 3 des angefochtenen Urteils. Ihr sei f�r das vorinstanzliche Verfahren eine Parteientsch�digung zuzusprechen. Nach Zustellung der Akten der Vorinstanz und Einholung der Vernehmlassungen sei ein zweiter Schriftenwechsel durchzuf�hren. Ihr sei die unentgeltliche Rechtspflege zu gew�hren. Sie ersucht zudem um aufsc hiebende Wirkung (betreffend Nichteinforderung von Kostenvorsch�ssen und R�ckzahlung bereits bezahlter Vorsch�sse).
D.b.�Mit Verf�gung vom 5. Februar 2014 wurde die Beschwerdef�hrerin aufgefordert, die fehlende Anwaltsvollmacht nachzureichen. Sie reichte diese und eine weitere Beilage am 21. Februar 2014 ein.
D.c.�Mit Verf�gung vom 4. M�rz 2014 erkannte der Pr�sident der II. zivilrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts der Beschwerde aufschiebende Wirkung zu, nachdem die Vorinstanz hiergegen nicht opponiert hatte. In der Sache schloss das Kantonsgericht auf Abweisung der Beschwerde. Die Stellungnahme der Vorinstanz wurde der Beschwerdef�hrerin zur Kenntnisnahme zugestellt. Mit Schreiben vom 7. und 15. Mai 2014 ersuchte die Beschwerdef�hrerin um Zustellung der Akten und um Ansetzung einer Frist zur Replik. Den Gesuchen wurdeentsprochen (Pr�sidialverf�gungen vom 12. und 19. Mai 2014). Die Beschwerdef�hrerin hat innert Frist eine Replikschrift eingereicht und die Akten zur�ckgesendet.
1.2.�Angefochten ist ein Entscheid eines oberen kantonalen Gerichts betreffend Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege. Wird die unentgeltliche Rechtspflege in einem selbstst�ndigen Entscheid verweigert, ist dies ein Zwischenentscheid, der einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG; BGE 129 I 129 E. 1.1 S. 131). Er unterliegt dem in der Hauptsache zul�ssigen Rechtsmittel (BGE 137 III 261 E. 1.4 S. 264). In der Sache geht es um eine Scheidung mit strittiger Unterhaltspflicht, mithin um eine Zivilsache verm�gensrechtlicher Natur, wobei der Streitwert gegeben ist (Art. 72 Abs. 1 und 74 Abs. 1 lit. b BGG). Die Beschwerdef�hrerin ist beschwerdeberechtigt (Art. 76 Abs. 1 BGG). Auf die fristgerecht (Art. 100 i.V.m. Art. 46 Abs. 1 lit. c BGG) eingereichte Beschwerde in Zivilsachen ist somit einzutreten.
1.3.�Da die Voraussetzungen f�r die Beschwerde in Zivilsachen gegeben sind, ist die gleichzeitig erhobene subsidi�re Verfassungsbeschwerde unzul�ssig (Art. 113 BGG).
Die Vorinstanz st�tzte ihr Urteil auf kantonales Verfahrensrecht. Die Beschwerdef�hrerin beanstandet in ihrer Beschwerde- und in ihrer Replikschrift, aufgrund der Einreichung des (neuen) Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege am 8. Juni 2011 (Bst. B.c) komme die Schweizerische Zivilprozessordnung (ZPO) zur Anwendung.
�Vorliegend war das Hauptverfahren unbestrittenermassen bereits vor dem Inkrafttreten der ZPO am 1. Januar 2011 vor dem Kantonsgericht h�ngig und bleibt damit gem�ss Art. 404 Abs. 1 ZPO dem kantonalen Verfahrensrecht unterstellt. Dasselbe gilt - unabh�ngig vom Datum der Einreichung des Gesuchs und entgegen der Annahme der Beschwerdef�hrerin - auch f�r das Nebenverfahren betreffend unentgeltliche Rechtspflege (Urteil 4A_594/2011 vom 29. November 2011 E. 3.2 mit Hinweis).
3.1.�Eine Person hat Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege, wenn sie nicht �ber die erforderlichen Mittel verf�gt und ihr Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheint (Art. 29 Abs. 3 BV). Als bed�rftig gilt, wer f�r die Kosten eines Prozesses nicht aufkommen kann, ohne die Mittel anzugreifen, derer er zur Deckung des notwendigen Lebensunterhalts f�r sich und seine Familie bedarf (BGE 135 I 221 E. 5.1 S. 223; 128 I 225 E. 2.5.1 S. 232; 127 I 202 E. 3b S. 205); in Betracht zu ziehen sind dabei nicht nur die Einkommens-, sondern auch die Verm�gensverh�ltnisse (BGE 135 I 221 E. 5.1 S. 223; 124 I 97 E. 3b S. 98). Soweit das Verm�gen einen angemessenen "Notgroschen" �bersteigt, ist dem Gesuchsteller unbesehen der Art der Verm�gensanlage zumutbar, dieses zur Finanzierung des Prozesses zu verwenden, bevor daf�r �ffentliche Mittel bereitzustellen sind (Urteile 4D_22/2014 vom 22. April 2014 E. 2.1 mit Hinweis; 5A_396/2009 vom 5. August 2009 E. 2.2.1, nicht publ. in: BGE 135 I 288). Die Art der Verm�gensanlage beeinflusst allenfalls die Verf�gbarkeit der Mittel, nicht aber die Zumutbarkeit, sie vor der Beanspruchung des Rechts auf unentgeltliche Prozessf�hrung anzugreifen (Urteile 5A_396/2009 vom 5. August 2009 E. 2.2.1, nicht publ. in: BGE 135 I 288; 4D_41/2009 vom 14. Mai 2009 E. 3 mit Hinweis).
3.2.�Das Bundesgericht pr�ft frei, ob die Vorinstanz die Kriterien zur Bestimmung der Bed�rftigkeit zutreffend angewendet hat; die zugrunde liegenden tats�chlichen Feststellungen der kantonalen Beh�rden �berpr�ft es hingegen nur auf Willk�r (Art. 9 BV; BGE 134 I 12 E. 2.3 S. 14mit Hinweis). Insofern gilt das R�geprinzip (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 133 II 249 E. 1.4.3 S. 254 f.); neben der Erheblichkeit der ger�gten Feststellungen f�r den Ausgang des Verfahrens (Art. 97 Abs. 1 BGG; BGE 135 I 19 E. 2.2.2 S. 22) ist im Einzelnen darzulegen, inwiefern diese offensichtlich unhaltbar sein, das heisst mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch stehen, auf einem offenkundigen Versehen beruhen oder sich sachlich in keiner Weise rechtfertigen lassen sollen (BGE 134 V 53 E. 4.3 S. 62 mit Hinweisen).
Die Beschwerdef�hrerin beanstandet in erster Linie, dass ihr die Vorinstanz das aus dem scheidungsbedingten Vorsorgeausgleich zustehende Freiz�gigkeitsguthaben als Verm�gen angerechnet und gest�tzt darauf eine Bed�rftigkeit verneint hat.
4.1.�Aus dem angefochtenen Urteil ergibt sich, dass d ie Beschwerdef�hrerin IV-Bez�gerin ist. Die IV-Stelle des Kantons Appenzell A. Rh. sprach ihr mit Verf�gung vom 3. September 2008 r�ckwirkend ab 1. Dezember 2006 eine Vollrente zu. Wie die Vorinstanz feststellte, habe sich die IV-Rente im Jahr 2011 auf monatlich Fr. 2'272.-- belaufen, zuz�glich einer Rente der Swiss Life in der H�he von Fr. 1'000.--. Das Kantonsgericht verzichtete dann aber auf eine genaue Gegen�berstellung ihrer Eink�nfte und Auslagen; dies k�nne offen gelassen werden. M it Entscheid vom 24. Oktober 2013 sei n�mlich die Teilrechtskraft des erstinstanzlichen Scheidungsurteils bez�glich Vorsorgeausgleich festgestellt worden. Der Anspruch der Beschwerdef�hrerin aus dem Vorsorgeausgleich belaufe sich auf Fr. 154'507.45 resp. unter Ber�cksichtigung der gesetzlichen und reglementarischen Zinsen sch�tzungsweise auf gegen Fr. 160'000.--. Da sie gem�ss Art. 16 Abs. 2 FZV (vgl. nachfolgend E. 4.4) in Bezug auf diesen Betrag frei verf�gungsberechtigt sei, k�nne sie nicht als bed�rftig im Sinne von � 130 Abs. 1 ZPO/LU bezeichnet werden. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege sei mangels Bed�rftigkeit abzuweisen.
4.2.�Die Beschwerdef�hrerin h�lt der Vorinstanz entgegen, die Freiz�gigkeitsleistung habe sich zum Urteilszeitpunkt (6. Dezember 2013) ungeteilt auf dem Freiz�gigkeitskonto des geschiedenen Ehegatten befunden, sei also nicht liquide. �berhaupt d�rfe es keine Rolle spielen, dass sie ihr Freiz�gigkeitsguthaben beziehen k�nnte. Sie habe auch bei Vollinvalidit�t das Recht, den Bezug bis zur Pensionierung aufzuschieben. Sie habe Anspruch darauf, dass ihr f�r die Zeit nach der Pensionierung ein Verm�gen belassen werde, damit sie dann nicht auf Sozialhilfe angewiesen sei. Zudem sei die Vorinstanz von einem falschen Betrag ausgegangen. Von den gut Fr. 150'000.-- seien voraussichtlich Quellensteuern von rund Fr. 11'000.-- abzuziehen und allenfalls Verm�genssteuern in Spanien. Falls ihr �berhaupt etwas vom Freiz�gigkeitsguthaben angerechnet werden k�nne, h�tte die Umrechnung in eine Rente erfolgen oder zumindest festgelegt werden m�ssen, wie viel des Guthabens sie zur Prozessfinanzierung heranziehen m�sse.
�Soweit sie dar�ber hinaus mit Gesetzes�nderungsbestrebungen betreffend berufliche Vorsorge argumentiert, ist auf die Beschwerde nicht einzutreten; das Bundesgericht hat geltendes Recht anzuwenden.
4.3.�An ihren unterschiedlichen Standpunkten halten die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung zur Beschwerde und die Beschwerdef�hrerin in ihrer Replikschrift ausdr�cklich fest.
4.4.�Gem�ss Art. 16 Abs. 2 der Verordnung �ber die Freiz�gigkeit in der beruflichen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (Freiz�gigkeitsverordnung, FZV; SR 831.425) wird die Altersleistung auf Begehren der Versicherten vorzeitig ausbezahlt, wenn diese eine volle Invalidenrente beziehen und das Invalidit�tsrisiko nicht nach Art. 10 Abs. 2 und Abs. 3 zweiter Satz FZV zus�tzlich versichert wird. Als Bez�gerin einer ganzen Rente kann sich die Beschwerdef�hrerin mithin grunds�tzlich ihr Alterskapital auszahlen lassen, was sie auch nicht in Abrede stellt.
�Nun f�hrt die Beschwerdef�hrerin zwar richtig aus, dass sie sich das Geld auszahlen lassen k�nne, nicht aber m�sse. Jedoch kann sie nicht (freiwillig) auf die Auszahlung des ihr zustehenden Verm�gens verzichten und gleichzeitig staatliche Prozessunterst�tzung in Anspruch nehmen. Zur Begr�ndung ist auf die Rechtsprechung des Bundesgerichts zu Art. 5 des Bundesgesetzes �ber die Freiz�gigkeit in der beruflichen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (Freiz�gigkeitsgesetz, FZG; SR 831.42) zu verweisen. Die Bestimmung sieht vor, dass Versicherte die Barauszahlung ihrer Austrittsleistung verlangen k�nnen, wenn sie die Schweiz endg�ltig verlassen (Art. 5 Abs. 1 lit. a FZG). Das Bundesgericht hat entschieden, dass einer Person das ihr zustehende Freiz�gigkeitsguthaben bei der Pr�fung der Bed�rftigkeit anzurechnen ist, wenn sie freiwillig auf Barauszahlung der Austrittsleistung im Sinne von Art. 5 FZG verzichtet, obwohl sie eine solche verlangen k�nnte (vgl. ausf�hrlich BGE 135 I 288 E. 2.4 S. 289 ff. mit Hinweisen).
�Sodann h�lt das Bundesgericht in Fortsetzung der Rechtsprechung des vormaligen Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts zu den Erg�nzungsleistungen fest, dass ein auf einem Freiz�gigkeitskonto stehen gelassenes Guthaben, welches gest�tzt auf Art. 16 Abs. 2 FZV bezogen werden kann, im Rahmen der Ermittlung der anrechenbaren Einnahmen als Reinverm�gen zu ber�cksichtigen ist (vgl. das zur Publikation vorgesehene Urteil 9C_884/2013 vom 9. April 2014 E. 2.2 und E. 4 mit Hinweisen, insbesondere auf das Urteil des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts P 56/05 vom 29. Mai 2006 E. 3). F�llige, aber "stehen gelassene" Guthaben sind gleich zu behandeln wie bezogene (zit. Urteil P 56/05 E. 3.2 f. mit Hinweisen). Freiz�gigkeitsleistungen werden dabei nicht erst f�llig, wenn der Berechtigte deren Barauszahlung verlangt, sondern im Zeitpunkt, in welchem die Leistung gefordert werden kann resp. darf (BGE 135 I 288 E. 2.4.3 S. 290; e benso zit. Urteil P 56/05 E. 3.2 f. mit Hinweisen). W�rde anders entschieden, w�re die Anrechenbarkeit der Willk�r der berechtigten Person �berlassen und w�rde zu einer stossenden Ungleichbehandlung im Verh�ltnis zu den effektiven Bez�gern solcher Guthaben f�hren (zit. Urteil P 56/05 E. 3.3 mit Hinweisen).
�Gem�ss Rechtsprechung zu den Erg�nzungsleistungen sind allf�llige Schulden vom rohen Verm�gen abzuziehen (vgl. das zur Publikation vorgesehene Urteil 9C_884/2013 vom 9. April 2014 E. 4.2). Diese Richtlinien d�rfen auch im vorliegenden Zusammenhang angewendet werden.
4.5.�Gem�ss Urteil des Amtsgerichts vom 14. Mai 2008 hat die Beschwerdef�hrerin aus dem Vorsorgeausgleich Anspruch auf Fr. 154'507.45. Dieser Urteilspunkt ist am 2. Juli 2008 in Rechtskraft erwachsen (Bst. B.a). Da die Beschwerdef�hrerin eine ganze Invalidenrente bezieht, h�tte sie sich diesen Betrag gem�ss Art. 16 Abs. 2 FZV auszahlen lassen k�nnen, womit der Betrag bereits vor Einreichung des Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege (8. Juni 2011) "f�llig" im Sinne oben dargelegter Rechtsprechung war. Entsprechend ist ihr die Freiz�gigkeitsleistung bei der Beurteilung der Bed�rftigkeit als Verm�gen anzurechnen.
�Zu den Schulden lassen sich dem angefochtenen Urteil keine bezifferten Feststellungen entnehmen. Die Beschwerdef�hrerin selbst nennt einen Betrag von Fr. 35'000.--, welchen sie vor der Vorinstanz belegt habe. Zudem wisse sie nicht, ob in Spanien noch Verm�genssteuern anfallen w�rden. Angesichts der H�he des der Beschwerdef�hrerin zustehenden Vorsorgeverm�gens ist offensichtlich, dass ihr selbst nach Abzug der (behaupteten) Schulden noch ein namhafter Betrag verbleibt.
4.6.�Vor diesem Hintergrund hat die Vorinstanz den Anspruch der Beschwerdef�hrerin auf unentgeltliche Rechtspflege nicht verletzt, wenn sie es f�r zumutbar hielt, dass diese sich die Freiz�gigkeitsleistung auszahlen l�sst und zumindest einen kleinen Teil davon f�r die Fi nanzierung des Appellationsverfahrens einsetzt.
4.7.�Die Beschwerdef�hrerin kann auch daraus nichts zu ihren Gunsten ableiten, dass die Vorsorgestiftung ihres geschiedenen Gatten die Auszahlung offenbar nicht auf die erste Aufforderung hin vorgenommen hat. Mit einer E-Mail der Raiffeisen Vorsorgestiftung vom 20. Dezember 2013, welche die Beschwerdef�hrerin dem Bundesgericht als Beschwerdebeilage 1 eingereicht hat, wurde ihr mitgeteilt, dass die Teilung wegen fehlenden Beg�nstigtenangaben nicht habe vorgenommen werden k�nnen. Die Vorsorgestiftung habe daher das Urteilsdispositiv an das Kantonsgericht retourniert zur Weiterverarbeitung.
�Aus der E-Mail geht hervor, dass es sich um einen verbesserlichen Mangel handelt und die �berweisung vorgenommen werden wird, sobald die vollst�ndigen Beg�nstigtenangaben vorliegen. Davon abgesehen, hat die E-Mail vom 20. Dezember 2013 mit R�cksicht auf das Datum des angefochtenen Entscheids (6. Dezember 2013) als ein im Beschwerdeverfahren unzul�ssiges neues Beweismittel zu gelten (Art. 99 Abs. 1 BGG; BGE 139 III 120 E. 3.1.2 S. 123).
Die Beschwerdef�hrerin r�gt sodann, die Vorinstanz habe ihren Anspruch auf rechtliches Geh�r sowie aufein faires Verfahren verletzt (Art. 29 Abs. 1 und 2 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK), indem sie sich nur ungen�gend mit ihren �brigen aktuellen finanziellen Verh�ltnissen (Einkommen, Auslagenpositionen, Schulden usw.) auseinandergesetzt habe.
�In der Tat hat das Kantonsgericht die Bed�rftigkeit faktisch nur anhand der Verm�gensverh�ltnisse gepr�ft (vgl. E. 4.1). Das ist zul�ssig, wenn die zur Verf�gung stehenden Verm�genswerte - wie vorliegend - derart umfangreich sind, dass die Tragung der Anwaltskosten unabh�ngig von den Lebenshaltungskosten als zumutbar erscheint (Urteil 8C_679/2009 vom 22. Februar 2010 E. 4.1, in: Anwaltsrevue 2010 S. 233).
�Bei diesem Ergebnis ist auf alle weiteren R�gen und Beweisantr�ge in der Beschwerdeschrift und in der Replikschrift nicht mehr einzugehen (vgl. BGE 135 III 513 E. 7.2 S. 525). Im �brigen ist der Beschwerdef�hrerin auch nicht beizupflichten, soweit sie vorbringt, das Gericht h�tte von Amtes wegen aktuellere Unterlagen einholen m�ssen, zumal es grunds�tzlich der Beschwerdef�hrerin oblag, ihre Einkommens- und Verm�gensverh�ltnisse umfassend darzustellen und soweit m�glich auch zu belegen. Diesbez�glich traf sie eine umfassende Mitwirkungspflicht. An die klare und gr�ndliche Darstellung der finanziellen Situation durch den Gesuchsteller selbst d�rfen umso h�here Anforderungen gestellt werden, je komplexer diese Verh�ltnisse sind. Verweigert ein Gesuchsteller die zur Beurteilung seiner aktuellen Gesamtsituation erforderlichen Angaben oder Belege, so kann die Beh�rde die Bed�rftigkeit ohne Verletzung des verfassungsm�ssigen Anspruchs verneinen (vgl. zum Ganzen: BGE 120 Ia 179 E. 3a S. 181 f.).
Schliesslich r�gt die Beschwerdef�hrerin, die Vorinstanz habe ihren Antrag auf einen Prozesskostenvorschuss nicht behandelt, womit diese Art. 29 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK verletzt habe.
�Die Leistung eines Prozesskostenvorschusses unter Ehegatten setzt unter anderem voraus, dass der ansprechende Ehegatte nicht selbst �ber die n�tigen Mittel verf�gt, um das Verfahren zu f�hren. Verlangt ist demnach - wie bei der unentgeltlichen Rechtspflege - eine tats�chliche Bed�rftigkeit (Urteile 5D_30/2013 vom 15. April 2013 E. 2.2; 5A_447/2012 vom 27. August 2012 E. 1.4; 5P.346/2005 vom 15. November 2005 E. 4.4, in: Praxis 95/2006 Nr. 130 S. 893). Nachdem die Vorinstanz vorliegend zu Recht eine Bed�rftigkeit der Beschwerdef�hrerin verneinte, er�brigte sich die Auseinandersetzung mit den (�brigen) Anspruchsvoraussetzungen f�r einen Prozesskostenvorschuss.
Eine Verletzung kantonalen Rechts r�gt die Beschwerdef�hrerin nicht, womit dies nicht weiter zu pr�fen ist (Art. 106 Abs. 2 BGG; vgl. vorstehend E. 3).
�Zusammengefasst ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann.
Bei diesem Verfahrensausgang wird die Beschwerdef�hrerin kosten-, aber nicht entsch�digungspflichtig (Art. 66 Abs. 1 und Art. 68 Abs. 3 BGG). Das Kantonsgericht hat der Beschwerdef�hrerin f�r die Leistung des Kostenvorschusses eine neue Frist anzusetzen, wobei der Tatsache Rechnung zu tragen sein wird, dass das Freiz�gigkeitsguthaben bislang noch nicht ausgezahlt werden konnte.
�Dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung f�r das bundesgerichtliche Verfahren kann nicht entsprochen werden, zeigen doch die vorstehenden Erw�gungen auf, dass die erforderliche Bed�rftigkeit nicht gegeben ist (Art. 64 Abs. 1 BGG).
Die Beschwerde in Zivilsachen wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. Das Kantonsgericht hat der Beschwerdef�hrerin eine neue Frist zur Leistung des Kostenvorschusses anzusetzen.

References: BGE 
 Art. 46
 Art. 404
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 16
 Art. 16
 Art. 10
 Art. 5
 Art. 5
 BGE 
 Art. 16
 Art. 16
 BGE 
 Art. 6
 BGE 
 BGE 
 Art. 29
 Art. 6
 Art. 68