Source: http://borks.de/de/AGB
Timestamp: 2017-02-23 02:56:36+00:00

Document:
AGB :: Borks Ferienhäuser in Norwegen
Mit der Reisebestätigung erhält der Kunde einen Sicherungsschein, mit dem die nach § 651k BGB geforderte Absicherung des Kunden dokumentiert wird. Ferienhäuser dürfen nur von den in der Anmeldung aufgeführten Personen und nur bis zu der im Katalog angegebenen Personenzahl belegt werden. Die Mitnahme von Haustieren ist nur bei den im Katalog gekennzeichneten Ferienhausobjekten zulässig.
Kommt der Reisende seiner Zahlungspflicht nicht oder nicht rechtzeitig nach, so ist der Reise-veranstalter berechtigt, von dem Reisevertrag zurückzutreten.
Der Umfang der Leistungen ergibt sich aus der Reisebestätigung unter Berücksichtigung der Ausschreibung im jeweils gültigen Katalog. Nebenabreden bedürfen der Schriftform und einer ausdrücklichen Bestätigung durch den Reiseveranstalter.
Die zur Verfügung gestellten Ferienhäuser und Boote stehen im Privateigentum und sind pfleglich zu be-handeln. Die Einrichtung und Ausstattung des jeweiligen Ferienhauses ist nach dem jeweiligen Geschmack des Eigentümers ausgewählt worden. Unterschiede in der Einrichtung sind möglich und des weiteren müs-sen landestypische Besonderheiten in der Möblierung akzeptiert werden. Dies gilt auch für eventuelle Zu-wegungen, die teilweise aufgrund der Naturgegebenheiten ein direktes Erreichen des Ferienhauses bzw. Bootsplatzes mit dem Auto nicht zulassen. Nicht jedes Grundstück ist bezüglich der Lage für Kleinkinder geeignet.
Der Reisende ist verpflichtet, das Ferienhaus sauber zu verlassen. Zu diesem Zweck hat er eine Endreini-gung durchzuführen, soweit nichts anderes vereinbart wurde oder aus dem Katalog oder der Reisebestäti-gung hervorgeht.
Im Zusammenhang mit der Benutzung von Booten hat der Reisende die örtlichen und ausliegenden Boots-regeln zu beachten. Er muss sich an Weisungen der örtlichen Kontaktpersonen zu den Sicherheitsbestim-mungen halten.
§4 Leistungen-und Preisänderungen
Änderungen oder Abweichungen von den versprochenen Reiseleistungen, die nach Vertragsschluss notwendig werden (triftiger Grund) und die nicht vom Reiseveranstalter wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind gestattet, soweit diese Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich und für den/die Reisenden unter Berücksichtigung der Interessen des Reiseveranstalters zumutbar sind. Der Reiseveranstalter behält sich vor, die ausgeschriebenen und mit der Buchung bestätigten Preise im Fall der Erhöhung der Beförderungskosten oder der Abgaben für bestimmte Leistungen wie Hafen- oder Flughafengebühren oder einer Änderung der für die betreffende Reise geltenden Wechselkurse in dem Umfang zu ändern, wie sich deren Erhöhung pro Person oder pro Objekt auf den Reisepreis auswirkt, sofern zwischen Vertragsabschluss und dem vereinbarten Reise-beginn mehr als vier Monate liegen. Im Fall einer nachträglichen Änderung des Reisepreises oder einer erhebli-chen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung wird der Reiseveranstalter den Reisenden unverzüglich darüber informieren. Preiserhöhungen, die ab dem 20. Tag vor dem vereinbarten Abreisetermin verlangt werden, sind unwirksam. Bei Preiserhöhungen über 5 % des Reisepreises oder bei einer erheblichen Änderung einer wesent-lichen Reiseleistung kann der Reisende kostenfrei zurücktreten oder die Teilnahme an einer mindestens gleich-wertigen Reise verlangen, wenn der Reiseveranstalter in der Lage ist, ihm eine solche Reise ohne Mehrpreis aus seinem Angebot anzubieten. Die vorgenannten Rechte hat der Reisende unverzüglich nach Erklärung des Reise-veranstalters über die Preiserhöhung/Leistungsänderung gegenüber dem Reiseveranstalter geltendzumachen.
Der Reisende kann jederzeit vor Reisebeginn von dem Reisevertrag zurücktreten (§ 651i BGB). Im Falle eines solchen Rücktritts kann der Reiseveranstalter in der Regel folgende Entschädigungen verlangen:
Bei einem Rücktritt bis zum 46. Tag vor Reiseantritt 25% des Reisepreises, ab dem 45. Tag vor Reiseantritt 50% des Reisepreises, ab dem 35. Tag vor Reiseantritt 80% des Reisepreises und ab dem 3. Tag vor Reiseantritt bis zum Reiseantritt 90% des Reisepreises.
Der Veranstalter kann den Reisevertrag ohne Einhaltung einer Frist kündigen, wenn die Durchführung der Reise trotz einer entsprechenden Abmahnung durch den Veranstalter vom Reisenden nachhaltig gestört wird. Das gleiche gilt, wenn sich ein Reisender in solchem Maß vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist. Der Veranstalter behält jedoch den Anspruch auf den Reise-preis. Evtl. Mehrkosten für die Rückbeförderung trägt der Störer selbst. Der Veranstalter muss sich jedoch den Wert ersparter Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile anrechnen lassen, die aus einer anderen Ver-wendung nicht in Anspruch genommener Leistungen erlangt werden einschließlich evtl. Erstattungen durch Leistungsträger.
Der Veranstalter kann bis 7 Wochen vor Reiseantritt von der Reise zurücktreten bei Nichterreichen einer in der jeweiligen Leistungsbeschreibung und in der Reisebestätigung angegebenen Mindestteilnehmerzahl. Der Veranstalter informiert den Reisenden selbstverständlich, sofern zu einem früheren Zeitpunkt ersicht-lich wird, dass die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden kann. Der Reisende erhält den gezahlten Reisepreis umgehend zurück. Ein Rücktrittsrecht des Veranstalters besteht jedoch nicht, wenn er die dazu führenden Umstände zu vertreten hat (z.B. Kalkulationsfehler) oder wenn er diese Umstände nicht nach-weisen kann. Die Rücktrittserklärung wird dem Reisenden unverzüglich zugeleitet.
Wird eine Reiseleistung nicht oder nicht vertragsgemäß erbracht, kann der Reisende Abhilfe verlangen. Der Veranstalter kann auch in der Weise Abhilfe schaffen, dass er eine gleich- oder höherwertige Ersatzleistung erbringt. Der Reiseveranstalter kann die Abhilfe verweigern, wenn sie einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert.
Der Reisende kann eine Minderung des Reisepreises verlangen, soweit Reiseleistungen nicht oder nicht vertragsgemäß erbracht worden sind und er es nicht schuldhaft unterlässt, den Mangel anzuzeigen.
Wird eine Reise infolge eines Mangels erheblich beeinträchtigt und leistet der Reiseveranstalter innerhalb einer angemessenen Frist keine Abhilfe, kann der Reisende im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen den Reisevertrag - in seinem eigenen Interesse und aus Beweissicherungsgründen wird Schriftform emp-fohlen - kündigen. Der Bestimmung einer Frist für die Abhilfe bedarf es nur dann nicht, wenn Abhilfe un-möglich ist oder von dem Reiseveranstalter verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertra-ges durch ein besonderes Interesse des Reisenden gerechtfertigt ist. Wird der Vertrag danach aufgehoben, behält der Reisende den Anspruch auf Rückbeförderung. Er schuldet dem Reiseveranstalter nur den auf die in Anspruch genommenen Leistungen entfallenden Teil des Reisepreises, sofern diese Leistungen für ihn von Interesse waren.
Die vertragliche Haftung des Reiseveranstalters für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifa-chen Reisepreis beschränkt, soweit ein Schaden des Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeige-führt wird oder soweit der Reiseveranstalter für einen dem Reisenden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers (z. B. Beförderungsunternehmen, Eigentümer eines Ferienhauses) verant-wortlich ist.
§10 Ausschlussfrist/Verjährung
Über § 651g Abs. 1 S. 1 BGB hinaus hat der Reisende sämtliche Ansprüche innerhalb eines Monats nach der vertraglich vorgesehenen Beendigung der Reise gegenüber dem Reiseveranstalter geltend zu machen. Nach Ablauf dieser Frist können Ansprüche nur geltend gemacht werden, wenn der Reisende ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert war. Im eigenen Interesse sollten die Ansprüche schriftlich geltend gemacht werden. Alle reisevertraglichen Ansprüche verjähren entgegen der gesetzlichen Regelung des § 651g Abs. 2 BGB in einem Jahr. Die Verjährung beginnt mit dem Tag, an dem die Reise dem Vertrag nach enden sollte.
§13 Veranstalter

References: § 651

§4

§10
 § 651
 § 651

§13