Source: https://proveg.com/de/vereinssatzung/
Timestamp: 2019-09-16 15:01:23+00:00

Document:
Satzung von ProVeg
ProVeg ist ein gemeinnütziger Verein. In der Satzung von ProVeg sind grundlegende Strukturen und Prozesse festgelegt.
Der Verein führt den Namen „ProVeg e.V.“, nachfolgend „Verein“ genannt.
Förderung des bürgerschaftlichen Engagements zugunsten der in Buchst. a. bis e. genannten Zwecke
Aktive Maßnahmen zur Bekämpfung von Zivilisationskrankheiten
Daneben verwirklicht der Verein seine Zwecke, indem er gem. § 58 Nr. 1 AO Mittel für die Verwirklichung der in § 3 Abs. 2 der Satzung bezeichneten steuerbegünstigten Zwecke durch eine andere Körperschaft beschafft. Maßnahmen zur Zweckverwirklichung sind insbesondere die Akquise, Sammlung und Koordination von Spenden und sonstigen Mitteln sowie die Weitergabe von Mitteln an Körperschaften im In- und Ausland, die diese Mittel zur Verwirklichung der in § 3 Abs. 2 bezeichneten steuerbegünstigten Zwecke verwenden. Die Beschaffung von Mitteln für eine unbeschränkt steuerpflichtige Körperschaft des privaten Rechts setzt voraus, dass diese selbst steuerbegünstigt ist.
Um die unter Abs. 1 aufgeführten Maßnahmen verwirklichen zu können, darf der Verein seine Mitglieder kontaktieren, um
den Mitgliedern Informationen über aktuelle und geplanten Kampagnen, Projekte und Aktionen von ProVeg zukommen zu lassen (zusätzliche Mitgliederinformationen) und
ggfs. zusätzliche finanzielle Förderung für besondere Kampagnen oder Projekte von ProVeg, die vermehrt einer Unterstützung durch die Mitglieder bedürfen, zu erlangen (Spendenwerbung).
Hierbei werden die mit den jeweiligen Mitgliedern vereinbarten Kommunikationswege beachtet.
Ordentliche Mitglieder des Vereins können alle natürlichen Personen sowie juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts werden, wenn sie die in § 3 genannten Zwecke vertreten und fördern wollen und schriftlich oder per E-Mail einen Antrag stellen. Kinder und Jugendliche können mit Zustimmung einer erziehungsberechtigten Person Mitglied werden. Der Wohnsitz kann auch außerhalb der Bundesrepublik sein.
Natürliche und juristische Personen, die den Verein und seine Zwecke als förderndes Mitglied finanziell (passiv) unterstützen wollen, sind Fördermitglieder.
Stimmberechtigt sind alle ordentlichen Mitglieder. Das gilt nicht für natürliche Personen vor Vollendung des 16. Lebensjahres. Fördermitglieder haben Teilnahmerecht und Rederecht auf Mitgliederversammlungen, aber kein Stimmrecht.
Der Antrag auf Aufnahme in den Verein ist an den Bundesvorstand zu richten. Der Bundesvorstand entscheidet über die Aufnahme durch Beschluss. Ein Anspruch auf Aufnahme besteht nicht. Die Mindestdauer der Mitgliedschaft beträgt ein Jahr. Der Bundesvorstand kann Ehrenmitgliedschaften vergeben. Die Ehrenmitgliedschaft ist mit einer Befreiung vom Mitgliedsbeitrag verbunden.
Tod, bei juristischen Personen durch deren Erlöschen
schriftliche oder per E-Mail vollzogene Kündigung des Mitgliedes frühestens zum Ende des Folgemonats,
sich öffentlich gegen die Ziele des Vereins ausspricht oder sich vereinsschädigend verhält
seiner Beitragspflicht trotz zweimaliger Mahnung länger als drei Monate nicht nachkommt; in der letzten Mahnung ist auf den Ausschluss hinzuweisen
den Verein zu parteipolitischen Zwecken missbraucht oder
Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand nach Anhörung der betroffenen Person in schriftlicher oder mündlicher Form oder per E-Mail mit einfacher Mehrheit. Eine Rückzahlung bereits gezahlter Mitgliedsbeiträge ist ausgeschlossen.
Von den Mitgliedern wird ein Geldbetrag als regelmäßiger Jahresbeitrag erhoben. Über dessen Höhe und Fälligkeit bestimmt die Mitgliederversammlung nach Vorschlag des Vorstandes.
Mit Zustimmung des Bundesvorstandes können sich örtliche Regionalgruppen bilden. Die Bezeichnung „ProVeg“ muss im Namen der Regionalgruppe enthalten sein.
Die ordentliche Mitgliederversammlung ist jährlich einzuberufen. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen ist. Diese Mitgliederversammlung nimmt entgegen:
den Bericht der Kassenprüfenden,
Wahl von zwei Kassenprüfenden,
Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von zwei Jahren zwei Kassenprüfende. Sie bleiben bis zur Neuwahl im Amt. Die Kassenprüfenden können nicht Mitglied des Vorstandes oder Angestellte des Vereins sein.
Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind in einem Protokoll zu dokumentieren. Das Protokoll ist von der versammlungsleitenden und der protokollführenden Person zu unterzeichnen.
Als Vorstand im Sinne des § 26 BGB gelten der oder die Bundesvorsitzende und ihre oder seine Stellvertretung, und zwar jeweils für sich allein. Jedes Vorstandsmitglied ist für den Verein einzelvertretungsberechtigt. Bei Rechtsgeschäften, die die Höhe von 5.000 Euro übersteigen, müssen beide Vorstandsmitglieder zustimmen.Mitgliedern der Bundesleitung und des Vorstandes kann eine Ehrenamtspauschale im Sinne des § 3 Nr. 26a EStG gewährt werden. Maximal die Hälfte der Mitglieder der Bundesleitung und des Vorstandes können für eine mit dem Verein jeweils besonders vereinbarte Tätigkeit eine darüber hinausgehende, angemessene Vergütung erhalten.
Die Bundesleitung besteht aus dem Bundesvorstand und bis zu sechs Beisitzenden. Der Bundesvorstand kann eine Geschäftsstelle einrichten. Die Leitung dieser Geschäftsstelle und die Verantwortung für die Finanzführung obliegen dem Vorstand. Er kann für diese Aufgaben eine Person für die Geschäftsführung einstellen.
Die Mitglieder von Bundesvorstand und Bundesleitung werden von der Mitgliederversammlung alle vier Jahre gewählt. Scheidet ein Mitglied von Bundesvorstand oder Bundesleitung vorzeitig aus, so kann eine Ergänzungswahl für den Rest der Amtszeit in der nächsten Mitgliederversammlung stattfinden. Bis zur Ergänzungswahl bleibt die Bundesleitung beschlussfähig, solange sie noch aus wenigstens vier Mitgliedern besteht. Wiederwahl ist zulässig. Die Bundesleitung bleibt bis zur Durchführung von Neuwahlen im Amt. Die Mitglieder der Bundesleitung können insgesamt oder einzeln von der Mitgliederversammlung mit absoluter Mehrheit abgewählt werden, jedoch nicht aufgrund eines Dringlichkeitsantrages.
Das passive und aktive Wahlrecht kann erst ab Vollendung des 16. Lebensjahres und einer Mitgliedschaft von mindestens einem Jahr ausgeübt werden. Der Beginn der Ausübungsmöglichkeit des Wahlrechtes ist mit der Anerkennung des Antrages auf Mitgliedschaft zzgl. zwölf Monaten definiert. Eine Kandidatur für den Bundesvorstand oder Bundesleitung muss dem Bundesvorstand mindestens acht Wochen vor der Mitgliederversammlung mitgeteilt werden.
Die Aufgabe der Beisitzenden besteht darin, den Vorstand zu beraten und auf satzungskonformes Handeln zu kontrollieren.
Über die Auflösung des Vereins kann nur eine außerordentliche Mitgliederversammlung, die zu diesem Zweck einberufen werden muss, mit Dreiviertelmehrheit entscheiden. Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen an die Stiftung VEGETERRA – Stiftung vegetarisch leben“, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
Berlin, den 10. November 2018

References: § 58
 § 3
 § 3
 § 3
 § 26
 § 3