Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/421094_Lieferung_von_elektrischer_Energie_OEkostrom_und_konventionell_erzeugter_Strom_an_2018_Berlin
Timestamp: 2018-02-22 09:01:57+00:00

Document:
Öffentliche Ausschreibung Berlin 2018 Lieferung von elektrischer Energie (Ökostrom und konventionell erzeugter Strom) an Abnahmestellen der BImA in verschiedenen Netzgebieten der Bundesrepublik Deutschland in 2018 bis 2020 Referenznummer der Bekanntmachung: VOEK 040-18 2018-02-12
Lieferung von elektrischer Energie (Ökostrom und konventionell erzeugter Strom) an ...
Lieferung von elektrischer Energie (Ökostrom und konventionell erzeugter Strom) an Abnahmestellen der BImA in verschiedenen Netzgebieten der Bundesrepublik Deutschland in 2018 bis 2020 Referenznummer der Bekanntmachung: VOEK 040-18
Kontaktstelle(n): Verdingung Frau Schneider
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=186425
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=186425
Lieferung von elektrischer Energie (Ökostrom und konventionell erzeugter Strom) an Abnahmestellen der BImA in verschiedenen Netzgebieten der Bundesrepublik Deutschland in 2018 bis 2020
Referenznummer der Bekanntmachung: VOEK 040-18
Lieferung von elektrischer Energie (mit und ohne Herkunftsnachweis aber ohne den Nachweise der Bilanzkreislieferung für Ökostrom) in Form von Dreh- und Wechselstrom "frei Betrieb" mit roulierender Preisbildung und Kopplung an die Settlement-Notierungen der Leipziger Strombörse zur Versorgung von ca. 530 Abnahmestellen und einem Ausschreibungsvolumen von ca. 6 369 MWh/a in verschiedenen Netzgebieten und Regelzonen der Bundesrepublik Deutschland im Zeitraum 1.7.2018 bis 31.12.2020 mit einer Verlängerungsoption um 1 Jahr.
Lieferung von elektrischer Energie ohne Herkunftsnachweis "frei Betrieb" mit roulierender Preisbildung und Kopplung an die Settlement-Notierungen der Leipziger Strombörse, Stromqualität: Graustrom.
Regelzonen: 50 Hertz, Amprion u. verschiedene.
Netzbetreiber: Energieversorgung Halle Netz GmbH, Bonn-Netz GmbH u. verschiedene.
Abrechnungszeitraum: 1.1. bis 31.12. und 1.7. bis 30.6.
Abnahmestellenanzahl gesamt: 528
Jahresverbrauch gesamt: ca. 429 000 kWh
Leistungsmessung: SLP
Losgruppen: 3
Die Laufzeit dieses Vertrages verlängert sich automatisch um ein Jahr, es sei denn, die Auftragnehmerin hat bis zum 30.6.2019 einer Verlängerung widersprochen oder die Auftraggeberin hat bis zum 30.9.2019 einer Verlängerung widersprochen.
Der Vertrag endet spätestens mit Ablauf des 31.3.2021 um 24.00 Uhr.
Lieferung von elektrischer Energie (Ökostrom) an Abnahmestellen der BImA in verschiedenen Netzgebieten der Bundesrepublik Deutschland in 2018 bis 2020
Lieferung von elektrischer Energie mit Herkunftsnachweis "frei Betrieb" mit roulierender Preisbildung und Kopplung an die Settlement-Notierungen der Leipziger Strombörse,
Stromqualität: Ökostrom (mit Nachweis, jedoch ohne den Nachweis der Bilanzkreislieferung).
Regelzone: VERBUND-Austrian Power Grid AG.
Netzbetreiber: Bayernwerk AG.
Abrechnungszeitraum: 1.1. bis 31.12.
Abnahmestellenanzahl gesamt: 1.
Jahresverbrauch gesamt: ca. 240 000 kWh.
Leistungsmessung: RLM.
Lieferung von elektrischer Energie ohne Herkunftsnachweis "frei Betrieb" mit roulierender Preisbildung und Kopplung an die Settlement-Notierungen der Leipziger Strombörse,
Stromqualität: Graustrom
Regelzone: TenneT TSO
Netzbetreiber: Fischereihafen-Betriebsgesellschaft mbH
Abrechnungszeitraum: 1.1. bis 31.12
Abnahmestellenanzahl gesamt: 1
Jahresverbrauch gesamt: ca. 5 700 000 kWh
Leistungsmessung: RLM
1.1.1 Allgemeine Angaben zum Unternehmen (Formular - Bieterauskunft (Anlage B-03) abrufbar unter dem in Abschnitt I.3 genannten Zugang oder durch EEE): Name, Sitz, Postanschrift, Rechtsform, Gegenstand des Unternehmens, Nummer der Eintragung in einem öffentlichen Register oder Geschäftsnummer der Genehmigungsbehörde, Registergericht oder Genehmigungsbehörde, Betriebsnummer, vergeben von der Bundesnetzagentur (BNA), gesetzlicher Vertreter, Ansprechpartner, Telefon, Telefax, E-Mail-Adresse, Gründungsjahr des Unternehmens, ggf. zuständige Niederlassung bzw. Standort;
1.1.2 Eigenerklärung über zwingende und fakultative Ausschlussgründe nach § 123 und § 124 GWB;(siehe Anhang zum Formular-Bieterauskunft (Anlage B-03) abrufbar unter dem in Abschnitt I.3 genannten Zugang).
1.1.3 Bieter haben eine Kopie eines aktuellen Handelsregisterauszugs einzureichen, soweit sie eintragungspflichtig sind (Bieter, die nicht in der BRD niedergelassen sind, weisen die Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister des Herkunftslandes oder auf andere Weise die erlaubte Berufsausübung nach.) 1.1.4 Eigenerklärung zu ggf. gewährten Beihilfen;
Es sind die in den Vergabeunterlagen bereitgestellten Formulare zu verwenden (abrufbar unter dem in Abschnitt I.3 genannten Zugang).
1.2.1 Eigenerklärung zum Vorliegen oder zum Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung;
1.2.2 Eigenerklärung zum Gesamtumsatz des Unternehmens und über den Umsatz bezüglich der ausgeschriebenen Lieferleistung von elektrischer Energie, jeweils bezogen auf die Geschäftsjahre 2016, 2015, 2014,
Zu 1.2.1 Geforderte Deckungssummen (jeweils zweifach maximiert pro Versicherungsjahr):
- für Sachschäden und Vermögensschäden.
Es sind die in den Vergabeunterlagen bereitgestellten Formulare zu verwenden (abrufbar unter dem in Abschnitt I.3 genannten Zugang). Bieterauskunft.
1.3.1 Eigenerklärung zu ggf. vorgesehenen Nachunternehmerleistungen, hiervon ausgenommen sind die Unternehmen der Netzbetreiber;
1.3.2 Eigenerklärung zur personellen Ausstattung und zum Zeitpunkt des Tätigwerdens in der ausgeschriebenen Lieferleistung von elektrischer Energie;
1.3.3 Angaben zum gesamten Liefer-/Handelsvolumen an elektrischer Energie des Unternehmens, jeweils bezogen auf die Geschäftsjahre 2014, 2015 und 2016;
1.3.4 Angaben zu Referenzen über wesentlichen Energielieferleistungen aus dem Zeitraum der letzten drei Jahre, die mit den ausgeschriebenen und der entsprechend angebotenen Anzahl an Abnahmestellen und Liefermengen an elektrischer Energie vergleichbar sind.
Zu 1.3.4 Es sind für die angebotenen Lose mindestens 3 vergleichbare Referenzen mit den Angaben Auftragsgegenstand, Leistungszeitraum von /bis, Liefervolumen in MWh pro Jahr, Anzahl und Art (RLM, SLP) der belieferten Abnahmestellen, Kunde, Ansprechpartner, Fax oder E-Mail, Telefon, aus dem Zeitraum der letzten drei Jahre zu benennen.
Als vergleichbar gelten, wenn sich die aus allen geeigneten Referenzen insgesamt ergebene Summe der Abnahmestellenanzahl und der Liefermenge an elektrischer Energie in MWh pro Jahr mindestens 80 % der angebotenen Abnahmestellenanzahl und der Stromliefermenge aller angebotenen Lose entspricht. Hierbei muss mindestens eine Referenz eine Liefermenge an elektrischer Energie in MWh pro Jahr aufweisen, die mindestens zu 80 % der Liefermenge des angebotenen Loses mit der höchsten Liefermenge in MWh pro Jahr entspricht.
Die ausgeschriebene Abnahmestellenanzahl und Stromliefermenge pro Los ergeben sich aus der Anlage C-03 "Losübersicht".
Es sind die in den Vergabeunterlagen bereitgestellten Formulare zu verwenden,(abrufbar unter dem in Abschnitt I.3 genannten Zugang). Bieterauskunft.
2.2.1 Eigenerklärung zur Herkunft des Ökostroms, der im gesamten Lieferzeitraum zu 100 % aus einer Neuanlage im Sinne von Ziff.4.6.2 des Vertrags (Anlage C-01) stammen muss. Die besonderen Anforderungen gem. Ziff.4.6.2 des Vertrags zur Herkunft des Stroms sind zu erfüllen.
2.2.2 Verpflichtungserklärung zum Ausschluss einer Doppelvermarktung des Umweltnutzens des Ökostroms. Dieser wurde im Lieferzeitraum vom Bewerber u. seinem Vorlieferanten nicht anderweitig verwertet oder übertragen, auch wurde bzw. wird er von der physikalischen Stromlieferung nicht getrennt, auch nicht durch Vorlieferanten. Die zu liefernde Ökostrommenge u. deren Umweltnutzen fließt nicht als Teilmenge in ein Ökostrom-Gütesiegel und/oder Ökostrom-Zertifikat ein, welches zum Nachweis einer Ökostromlieferung gegenüber anderen Auftraggebern/Kunden dient, auch nicht durch einen Vorlieferanten;
2.2.3 Der Bewerber besitzt eine Betriebsnummer, die von der Bundesnetzagentur (BNA) vergeben wurde.
1.) Die Vergabeunterlagen können unentgeltlich, uneingeschränkt, vollständig u. direkt über die e-Vergabe-Plattform des Bundes (http://www. evergabe-online.de) heruntergeladen werden;
2.) Die Angebote sind über die vorgenannte e-Vergabe-Plattform bis zum Ende der Angebotsfrist in elektronischer Form abzugeben.
- Hinweis gemäß § 11 Abs. 3 VgV:
Abrufbar unter Abschnitt 6.1"Elektronische Angebotsabgabe" der Allgemeine (EU) Bewerbungsbedingungen (Anlage A-01).
- Das Angebot ist in Textform gemäß §126 b des Bürgerlichen Gesetzbuches einzureichen. Der Erklärende muss an den vorgegebenen Stellen genannt werden,
- Die Auftraggeberin behält sich vor, unvollständige, nicht wie gefordert abgegebene bzw. fehlende Nachweise, Erklärungen oder sonstige Angaben der Bieter nachzufordern. Ein Anspruch auf eine derartige Handhabung besteht nicht. Insbesondere kann die Auftraggeberin aus Gründen der Gleichbehandlung und/oder zeitlichen Erwägungen unvollständige Angebote vom Vergabeverfahren ausschließen;
3.) Eine Übermittlung der Angebote, durch Telefax, Telegramm, Telex oder E-Mail, ist nicht zugelassen. Die Einreichung schriftlicher Angebote per Post oder Boten ist zulässig;
4.) Der Bieter hat zum Nachweis seiner fachlichen Befähigung u. Leistungsfähigkeit gemäß Abschnitt III.1.1) bis III.1.3) die geforderten Angaben zu tätigen. Bei ausländischen Bietern genügen gleichwertige Bescheinigungen des Herkunftslandes. Wird eine solche Bescheinigung in dem betreffenden Land nicht ausgestellt, so kann sie durch eine eidesstattliche Erklärung ersetzt werden. In Staaten, in denen es einen derartigen Eid nicht gibt, kann dieser durch eine feierliche Erklärung ersetzt werden. Nicht in deutscher Sprache verfassten Dokumenten ist eine beglaubigte Übersetzung ins Deutsche beizufügen;
5.) Angabe, ob als Einzelbieter oder als Bietergemeinschaft ein Angebot abgegeben wird (im Formular Bieterauskunft oder durch EEE). Im Fall der Bildung einer Bietergemeinschaft ist eine Bietergemeinschaftserklärung abzugeben, in der die einzelnen Mitglieder der Bietergemeinschaft sowie ein zur Vertretung der Bietergemeinschaft berechtigtes Mitglied zu benennen sind u. erklärt wird, dass im Falle der Auftragserteilung die Vertragsleistung mit den namentlich benannten Mitgliedern der Bietergemeinschaft als Arbeitsgemeinschaft ausgeführt wird und für die Vertragsleistung jedes Mitglied der Bietergemeinschaft der Auftraggeberin als Gesamtschuldner haftet (als Vordruck "Bietergemeinschaftserklärung" abrufbar unter dem in Abschnitt 1.3) genannten Zugang).
Ferner sind von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft die unter Abschnitt III.1.1) genannten Eigenerklärungen, abzugeben (im Formular Bieterauskunft oder durch EEE). Von dem bevollmächtigten Vertreter der Bietergemeinschaft sind die unter Abschnitt III.1.2) bis III.1.3) genannten Eigenerklärungen u. Nachweise abzugeben (im Formular Bieterauskunft oder durch EEE);
6.) Das Angebot muss die geforderten Preisangaben u. alle sonstigen geforderten Angaben und Erklärungen enthalten;
7.) Die Preisblätter sind als nicht veränderbare PDF-Datei einzureichen.
8.) Das Ende der Anforderungsfrist für zusätzliche Auskünfte über die Vergabeunterlagen u. das Anschreiben ist der 13.3.2018, 12.00 Uhr.
Es gelten die Regelungen der §§ 155 ff. GWB. Insbesondere ist § 160 Abs. 3 GWB zu beachten. Hiernach gilt:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein (§ 160 Abs. 1 GWB);
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht (§ 160 Abs. 2 GWB);
a. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt;
d. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 S. 4 GWB).

References: § 123
 § 124
 § 11
 §126
 § 160
 § 97
 § 134