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Timestamp: 2020-02-21 15:09:32+00:00

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§ 308 ZPO: Bindung an die Parteianträge
BGH, BESCHLUSS vom 2.8.2016, Az. VII ZR 17/14 § 308 Abs. 1 ZPO ist auch dann verletzt, wenn das Gericht zu dem Nachteil des Klägers über einen Antrag entscheidet, den er nicht (mehr) gestellt hat (vgl. BGH, Urteil vom 29. November 1990 -1 ZR 45/89, NJW 1991, 1683, 1684, juris Rn. 13).
BGH, URTEIL vom 5.11.2015, Az. V ZR 140/04 Bedenken gegen eine solche Umdeutung aus der Vorschrift des § 308 Abs. 1 ZPO, die es dem Gericht verbietet, einer Partei etwas zuzusprechen, was sie nicht beantragt hat, bestehen deshalb nicht, weil das von dem Kläger beantragte Leistungsurteil die Feststellung seines Anspruchs zur Voraussetzung hat und es sich bei der Feststellungsklage um ein Weniger gegenüber der Leistungsklage handelt (BGH, Urteil vom 31. Januar 1984 - VI ZR 150/82, NJW 1984, 2295).
BGH, URTEIL vom 3.11.2015, Az. I ZR 239/14 -6- nis des Gerichts (§ 308 Abs. 1 ZPO) nicht erkennbar abgegrenzt sind, sich der Beklagte deshalb nicht erschöpfend verteidigen kann und letztlich die Entscheidung darüber, was dem Beklagten verboten ist, dem Vollstreckungsgericht überlassen bleibt (st. Rspr.; vgl. BGH, Urteil vom 17. Juli 2003 - I ZR 259/00, BGHZ 156, 1, 8 f. - Paperboy; Urteil vom 9. Juli 2009 -1 ZR 13/07, GRUR 2009, 977 Rn. 21 = WRP 2009, 1076 - Brillenversorgung I; Urteil vom 29. April 2010 - I ZR 202/07, GRUR 2010, 749 Rn. 21 = WRP 2010, 1030 - Erinnerungswerbung im Internet; Urteil vom 30. April 2015 - I ZR 196/13, GRUR 2015, 1235 Rn. 10 = WRP 2015, 1461 - Rückkehrpflicht V).
BGH, URTEIL vom 3.8.2015, Az. I ZR 105/14 Dies stellt einen Verstoß gegen § 308 ZPO dar, der im Revisionsverfahren von Amts wegen zu beachten ist (vgl. BGH, Urteil vom 7. März 1989 - VI ZR 183/88, NJW-RR 1989, 1087; Urteil vom 21. Juni 2001 -1 ZR 245/98, GRUR 2002, 153, 155 = WRP 2002, 96 - Kinderhörspiele).
BGH, BESCHLUSS vom 3.7.2015, Az. XII ZB 314/13 16	Ob dies den Schluss rechtfertigt, dass eine von dem Betreuer gleichwohl vorgenommene Bezifferung seines Vergütungsantrages generell nicht als ein die Entscheidungsbefugnis des Gerichts entsprechend §§ 308 Abs. 1 ZPO, 88 VwGO einschränkender Sachantrag verstanden werden könne (vgl. OLG Celle FamRZ 2010, 1182, 1183), bedarf im vorliegenden Fall keiner allgemeinen Erörterung.
BGH, URTEIL vom 4.5.2015, Az. I ZR 26/14 15	1. Das vom Berufungsgericht gegen den Beklagten ausgesprochene Unterlassungsgebot hat schon deshalb keinen Bestand, weil die im Unterlassungshauptantrag und im Tenor des landgerichtlichen Urteils enthaltene Wendung 'unter Umgehung des Rechts des Patienten auf freie Apothekenwahl' im Tenor des Berufungsurteils fehlt und das Berufungsgericht dem Kläger damit mehr zugesprochen hat, als dieser beantragt hat (§ 308 Abs. 1 ZPO; vgl. hierzu OLG Karlsruhe, GRUR 1982, 169, 171; Musielak in MusielakA/oit, ZPO, 12. Aufl., §308 Rn. 13).
BGH, URTEIL vom 4.5.2015, Az. I ZR 26/14 Der vorliegende Verstoß gegen § 308 Abs. 1 ZPO ist von Amts wegen zu berücksichtigen (BGH, Urteil vom 29. Juni 2006 -1 ZR 235/03, BGHZ 168, 179 Rn. 13 - Anschriftenliste, mwN) und erfordert die Aufhebung des Berufungsurteils.
BGH, URTEIL vom 3.3.2015, Az. VIII ZR 59/14 Das Amtsgericht Essen hat - wie sich aus den für die Ermittlung des Umfangs der Rechtskraft heranzuziehenden Entscheidungsgründen und dem Tatbestand seines Urteils ergibt (vgl. BGH, Urteile vom 12. Januar 1987 - II ZR 154/86, NJW-RR 1987, 831 unter I 1 a; vom 28. Juni 1985 - V ZR 43/84, NJW 1985, 2825 unter I 2 b bb; vom 27. Februar 1961 - Ill ZR 16/60, BGHZ 34, 337, 339) - hinsichtlich der Abrechnungsperiode vom 17. Oktober 2009 bis 15. Oktober 2010 antragsgemäß (§ 308 Abs. 1 ZPO) allein über die Differenz zwischen dem gezahlten Arbeitspreis von 3,9 Cent/kWh netto und dem am 30. September 2004 berechneten Arbeitspreis von 3,5 Cent/kWh netto befunden.
OLG München, vom 3.2.2015, Az. 15 U 458/14 43 2. Diese Zinsobergrenze gilt aber auch nach dem 01.07.2009 fort, da auch insoweit kein weitergehender Antrag der Klägerin gestellt war (§ 308 Abs. 1 Satz 2 ZPO) und dies von Amts wegen zu beachten ist (BGH NJW 1993, 925/928; NJW-RR 1989, 1087).
AG Pfaffenhofen, vom 3.10.2014, Az. 1 C 631/14 Gemäß § 308 ZPO kann entscheidend sein nicht der bloße Wortlaut eines Antrags, sondern der durch ihn verkörperte Wille (BGH NJW 1988, 128).
OLG München, Urteil vom 4.9.2014, Az. 6 Sch 11/09 Ein bestimmter Klageantrag ist erforderlich, um den Streitgegenstand und den Umfang der Prüfungsund Entscheidungsbefugnis des Gerichts (vgl. § 308 Abs. 1 ZPO), mithin die Grenzen der Rechtshängigkeit und der Rechtskraft festzulegen (vgl. BGH GRUR 2011, 521 Tz. 9 - TÜVI).
BGH, Urteil vom 2.6.2014, Az. XI ZR 100/13 1.	Das Berufungsurteil unterliegt entgegen der Ansicht der Revision, was der Senat von Amts wegen zu berücksichtigen hätte (BGH, Urteil vom 20. November 1992 -VZR 82/91, BGHZ 120, 239, 253), nicht schon wegen eines Verstoßes gegen den Grundsatz der Antragsbindung (§ 308 Abs. 1 ZPO) der Aufhebung.
BGH, URTEIL vom 3.5.2013, Az. IV ZR 39/10 Ein Klageantrag ist hinreichend bestimmt, wenn er den erhobenen Anspruch konkret bezeichnet, dadurch den Rahmen der gerichtlichen Entscheidungsbefugnis (§ 308 ZPO) absteckt, Inhalt und Umfang der materiellen Rechtskraft der begehrten Entscheidung (§ 322 ZPO) erkennen lässt, das Risiko eines Unterliegens des Klägers nicht durch vermeidbare Ungenauigkeit auf den Beklagten abwälzt und schließlich eine Zwangsvollstreckung aus dem Urteil ohne eine Fortsetzung des Streits im Vollstreckungsverfahren erwarten lässt (BGH, Versäumnisurteil vom 28. November 2002 - I ZR 168/00, NJW 2003, 668, 669; Urteil vom 14. Dezember 2006 - I ZR 34/04, GRUR 2007, 693 Rn. 23).
OLG Nürnberg, Urteil vom 3.0.2013, Az. 12 U 726/11 Beantragt etwa der Kläger, dem mehr zugesprochen wurde, als er im ersten Rechtszug beantragt hatte, das Rechtsmittel des Beklagten zurückzuweisen, so wird durch die darin liegende Genehmigung der Mangel geheilt, denn im Sichzueigenmachen der gegen § 308 ZPO verstoßenden Entscheidung liegt eine - noch in der Berufungsinstanz mögliche - Klageerweiterung (BGH, Urteil vom 20.04.1990 - V ZR 282/88, BGHZ 111, 158; Zöller/Vollkommer, ZPO 29. Aufl. § 308 Rn. 7 m. w. N.).
BGH, URTEIL vom 4.0.2013, Az. 1 ZR 78/11 Im Übrigen wäre ein etwaiger Verstoß des Landgerichts gegen § 308 Abs. 1 ZPO auch dadurch geheilt worden, dass sich die Klägerin durch ihren Antrag, die Berufung zurückzuweisen, die Entscheidung des Landgerichts zu eigen gemacht hat (vgl. BGH, Urteil vom 20. April 1990 -VZR 282/88, BGHZ 111, 158, 161).
LAG Düsseldorf, Urteil vom 5.7.2012, Az. 8 SaGa 14/12 Abgesehen davon, dass bei Durchführung der gebotenen Auslegung der Anträge nicht zweifelhaft sein kann, dass es der Klägerin um alle Äußerungen geht, die die auf Arbeitgeberseite in den Tarifverhandlungen agierenden Personen in Zusammenhang mit der Begehung von Eigentums- oder Vermögensdelikten gegen die Belegschaft bringen, sind im einstweiligen Verfügungsverfahren wegen der trotz § 308 Abs. 1 ZPO nur eingeschränkten Bindung des Gerichts an die Anträge des Verfügungsklägers keine übermäßigen Anforderungen an deren Bestimmtheit zu stellen (so zu dem Unterlassungsantrag OLG Stuttgart, Beschluss vom 26.09.1996 - 5 W 43/96, NJW-RR 1997, 521).
LAG Düsseldorf, Urteil vom 4.7.2012, Az. 13 Sa 1408/11 Ein Verstoß gegen § 308 ZPO führt grundsätzlich zur Aufhebung des angefochtenen Urteils und zur Zurückverweisung der Sache an das Arbeitsgericht (für das Berufungsverfahren OLG Köln 02.11.2001 - 19 U 77/01 - MDR 2002, 716; für die Revision BAG 18.01.2000 - 9 AZR 897/98 - juris).
BGH, URTEIL vom 5.1.2012, Az. V ZR 23/11 Denn ein - von Amts wegen zu berücksichtigender (BGH, Urteil vom 21. Juni 2001 -1 ZR 245/98, NJW-RR 2002, 255, 257) - Verstoß gegen § 308 Abs. 1 ZPO liegt nicht vor, weil der von dem Berufungsgericht ausgeurteilte Betrag unter dem von der Klägerin beantragten Betrag liegt.
BGH, URTEIL vom 3.5.2011, Az. I ZR 25/10 8	a)	Nach § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO darf ein Verbotsantrag nicht derart un- deutlich gefasst sein, dass Gegenstand und Umfang der Entscheidungsbefugnis des Gerichts (§ 308 Abs. 1 Satz 1 ZPO) nicht erkennbar abgegrenzt sind, sich der Beklagte deshalb nicht erschöpfend verteidigen kann und letztlich die Entscheidung darüber, was dem Beklagten verboten ist, dem Vollstreckungsgericht überlassen bleibt (vgl. BGH, Urteil vom 5. Oktober 2010 -1 ZR 46/09 Rn. 10 - Verbotsantrag bei Telefonwerbung).
BGH, URTEIL vom 5.3.2011, Az. V ZR 185/10 Indem das Berufungsgericht den Beklagten dennoch wegen Verschweigens eines Altlastenverdachts verurteilt hat, berücksichtigt es einen von den Klägern nicht in das Berufungsverfahren eingeführten Streitgegenstand und verletzt damit § 308 Abs. 1 ZPO (vgl. BGH, Urteil vom 3. April 2003 -1 ZR 1/01, BGHZ 154, 342, 347 f.).
BGH, URTEIL vom 3.11.2010, Az. VIII ZR 93/10 Denn nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs darf ein Verbotsantrag nicht derart undeutlich gefasst sein, dass Gegenstand und Umfang der Entscheidungsbefugnis des Gerichts (§ 308 Abs. 1 ZPO) nicht erkennbar abgegrenzt sind, sich der Beklagte deshalb nicht erschöpfend verteidigen kann und letztlich die Entscheidung darüber, was ihm verboten ist, dem Vollstreckungsverfahren überlassen bliebe (st. Rspr; vgl. nur BGH, Urteil vom 17. Juli 2003 -1 ZR 259/00, BGHZ 156, 1, 8 f. - 'Paperboy'; zuletzt: BGH, Urteil vom 29. April 2010 -1 ZR 202/07, GRUR 2010, 749 Rn. 21 - 'Erinnerungswerbung im Internet').
LG Augsburg, vom 2.11.2010, Az. 4 O 4224/07 So ist höchstrichterlich anerkannt, dass bei der Festsetzung des für angemessen gehaltenen Schmerzensgeldes dem Richter im Rahmen der Vorschrift des § 308 ZPO durch die Angabe eines Mindestbetrages oder einer Größenordnung nach oben keine Grenzen gezogen sind (vgl. grundlegend BGH NJW 1996, 2425 ff.).
BGH, URTEIL vom 2.10.2010, Az. VI ZR 300/08 Dies verstößt gegen § 308 Abs. 1 ZPO, was das Revisionsgericht von Amts wegen zu beachten hat (BGH, Urteil vom 20. November 1992 - V ZR 82/91, VersR 1993, 609, 612, insoweit in BGHZ 120, 239 nicht abgedruckt).
BGH, URTEIL vom 4.8.2010, Az. IX ZR 121/09 Das verstößt gegen § 308 Abs. 1 ZPO (vgl. BGH, Urt. v. 29. November 1990 -1 ZR 45/89, WM 1991, 599, 600; v. 28. Mai 1998-1 ZR 275/95, NJW 1999, 287, 288; Zöller/Vollkommer, ZPO 28. Aufl. § 308 Rn. 2; Hk-ZPO/Saenger, 3. Aufl. § 308 Rn. 2).
LG Duisburg, Beschluss vom 2.8.2010, Az. 13 T 101/10 Zwar ist es richtig, dass das Gericht gem. § 308 ZPO grundsätzlich nicht zu einer anderen Willenserklärung verurteilen darf, als der Kläger beantragt hat (vgl. auch OLG Köln, Urteil vom 03.07.1991 – 2 U 169/90 – MDR 1992,613; Zöller-Vollkommer, 26. Auflage, § 308 Rdnr. 3).
LG Köln, Urteil vom 3.4.2010, Az. 13 S 276/09 9Da die Klägerin ihre Klageforderung auch nach eigenem Vortrag allein auf Basis eines solchen 'Normaltarifes' berechnet wissen will, bedarf es schon wegen § 308 ZPO keiner weiteren Klärung, ob und unter welchen Voraussetzungen der Geschädigte mangels 'Zugänglichkeit' eines Normaltarifs in der konkreten Anmietsituation ggf.auch einen höheren Betrag ersetzt verlangen kann (dazu etwa BGH NJW 2009, 58 m.w.N.).
LG Köln, Urteil vom 3.4.2010, Az. 13 S 249/09 9Da die Klägerin ihre Klageforderung auch nach eigenem Vortrag allein auf Basis eines solchen 'Normaltarifes' berechnet wissen will, bedarf es schon wegen § 308 ZPO keiner weiteren Klärung, ob und unter welchen Voraussetzungen der Geschädigte mangels 'Zugänglichkeit' eines Normaltarifs in der konkreten Anmietsituation ggf.auch einen höheren Betrag ersetzt verlangen kann (dazu etwa BGH NJW 2009, 58 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 4.3.2010, Az. I ZR 202/07 21	aa) Ein Verbotsantrag darf nicht derart undeutlich gefasst sein, dass Gegenstand und Umfang der Entscheidungsbefugnis des Gerichts (§ 308 Abs. 1 ZPO) nicht erkennbar abgegrenzt sind, sich der Beklagte deshalb nicht erschöpfend verteidigen kann und letztlich die Entscheidung darüber, was ihm verboten ist, dem Vollstreckungsgericht überlassen bliebe (st. Rspr.; vgl. nur BGHZ 156, 1, 8 f. - Paperboy; BGH, Urt. v. 9.7.2009 -1 ZR 13/07, GRUR 2009, 977 Tz. 21 = WRP 2009, 1076 - Brillenversorgung).
LG Bonn, Urteil vom 3.3.2010, Az. 2 O 467/09 Insoweit war der Antrag auf Verurteilung zur Zahlung künftiger Raten anzupassen, was ohne Verstoß gegen § 308 ZPO zulässig ist (vgl. BGH ZIP 1986, 583 (586).
BGH, URTEIL vom 4.6.2009, Az. I ZR 13/07 21	Nach	§	253	Abs. 2 Nr. 2 ZPO darf ein Verbotsantrag nicht derart undeut- lich gefasst sein, dass Gegenstand und Umfang der Entscheidungsbefugnis des Gerichts (§ 308 Abs. 1 ZPO) nicht erkennbar abgegrenzt sind, sich der Beklagte deshalb nicht erschöpfend verteidigen kann und letztlich die Entscheidung darüber, was dem Beklagten verboten ist, dem Vollstreckungsgericht überlassen bliebe (st. Rspr.; vgl. BGHZ 156, 1, 8f. - Paperboy; BGH, Urt. v. 24.2.2005 - I ZR 128/02, GRUR 2005, 304, 305 = WRP 2005, 739 - Fördermittelberatung, jeweils m.w.N.;Urt. v. 16.11.2006 - I ZR 191/03, GRUR 2007, 607 Tz. 16 = WRP 2007, 775 - Telefonwerbung für „Individualverträge“).
BGH, URTEIL vom 3.3.2008, Az. I ZR 73/05 25	Nach	§ 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO darf ein Verbotsantrag nicht derart undeut- lich gefasst sein, dass Gegenstand und Umfang der Entscheidungsbefugnis des Gerichts (§ 308 Abs. 1 Satz 1 ZPO) nicht erkennbar abgegrenzt sind, sich der Beklagte deshalb nicht erschöpfend verteidigen kann und letztlich die Entscheidung darüber, was dem Beklagten verboten ist, dem Vollstreckungsgericht überlassen bliebe (BGH, Urt. v. 4.10.2007 -1 ZR 143/04, GRUR 2008, 84 Tz. 13 = WRP 2008, 98 - Versandkosten).
LG Bonn, Urteil vom 4.0.2008, Az. 14 O 140/07 Ausgehend von den zuletzt in den Entscheidungen BGH GRUR 2007, 607 und MD 2008, 1, 3 ('Versandkosten') niedergelegten Grundsätzen ist der Klageantrag hinreichend bestimmt, d. h. so deutlich gefasst, dass Gegenstand und Umfang der Entscheidungsbefugnis des Gerichts (§ 308 Abs. 1 ZPO) erkennbar sind.
LG Bonn, Urteil vom 3.10.2007, Az. 5 S 137/07 Das Verbot der 'reformatio in peius' steht dieser Entscheidung wegen § 308 Abs. 2 ZPO nicht entgegen (a.A. LG Köln v. 04.08.1989 – 30 T 213/88 – zitiert nach juris).
ArbG Krefeld, Urteil vom 4.9.2007, Az. 1 Ca 1330/07 Daran gemessen ist ein Klageantrag grundsätzlich hinreichend bestimmt, wenn er den erhobenen Anspruch konkret bezeichnet, dadurch den Rahmen der gerichtlichen Entscheidungsbefugnis (§ 308 ZPO) absteckt, Inhalt und Umfang der materiellen Rechtskraft der begehrten Entscheidung (§ 322 ZPO) erkennen lässt, das Risiko eines Unterliegens des Klägerin nicht durch vermeidbare Ungenauigkeit auf die Beklagte abwälzt und schließlich eine Zwangsvollstreckung aus dem Urteil ohne eine Fortsetzung des Streits im Vollstreckungsverfahren erwarten lässt (BGH, Urteil vom 14. 12. 1998 - II ZR 330-97 - NJW 1999, 954; Zöller-Greger, ZPO, 26. Aufl., § 253 Rn. 13).
LAG Köln, Urteil vom 5.9.2007, Az. 11 Sa 257/07 110 Mit Rücksicht auf den Grad des Obsiegens bzw. Unterliegens der Parteien in den jeweiligen Verfahrensabschnitten waren – abgesehen von den Kosten, die durch die Anrufung des örtlich unzuständigen Arbeitsgerichts Hanau entstanden sind – die Kosten erster Instanz dem Kläger zu 80 % und der Beklagten zu 20 %, die Kosten zweiter Instanz dem Kläger zu 77 % und der Beklagten zu 33 % aufzuerlegen (zu dem Erfordernis der Änderung der Kostenentscheidung der Vorinstanz durch das Rechtsmittelgericht von Amts wegen nach § 308 Abs. 2 ZPO siehe BGH, Urteil vom 24.11.1980 – VIII ZR 208/79; LAG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 19.01.2007 – 6 Sa 1443/06, jeweils zitiert nach juris).
LAG Köln, Urteil vom 5.5.2007, Az. 11 Sa 1329/06 Mit Rücksicht auf den Grad des Obsiegens bzw. Unterliegens der Parteien in den jeweiligen Verfahrensabschnitten waren die Kosten erster Instanz dem Kläger zu 22,5 % und der Beklagten zu 77,5 %, die Kosten zweiter Instanz dem Kläger zu 22 % und der Beklagten zu 77 % aufzuerlegen (zu dem Erfordernis der Änderung der Kostenentscheidung der Vorinstanz durch das Rechtsmittelgericht von Amts wegen nach § 308 Abs. 2 ZPO siehe BGH, Urteil vom 24.11.1980 – VIII ZR 208/79; LAG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 19.01.2007 – 6 Sa 1443/06, jeweils zitiert nach juris).
BGH, URTEIL vom 2.4.2007, Az. VI ZR 150/06 Aus diesem Grund wird dem Geschädigten nicht angesonnen, seinen Schmerzensgeldantrag im Prozess konkret zu beziffern, und ist das Gericht an die vom Kläger genannte Mindestsumme oder Größenvorstellung nicht im Rahmen des § 308 ZPO gebunden (vgl. Senatsurteil BGHZ 132, 341, 350 ff. m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 4.11.2006, Az. I ZR 34/04 Davon ist auszugehen, wenn der Antrag den erhobenen Anspruch konkret bezeichnet, dadurch den Rahmen der gerichtlichen Entscheidungsbefugnis (§ 308 ZPO) absteckt, Inhalt und Umfang der materiellen Rechtskraft der begehrten Entscheidung (§ 322 ZPO) erkennen lässt, das Risiko eines Unterliegens des Klägers nicht durch vermeidbare Ungenauigkeit auf den Beklagten abwälzt und schließlich eine Zwangsvollstreckung aus dem Urteil ohne eine Fortsetzung des Streits im Zwangsvollstreckungsverfahren erwarten lässt (st. Rspr.; BGHZ 156, 1, 8 - Paperboy).
LG Münster, Beschluss vom 3.8.2006, Az. 14 O 143/06 Dabei kann auch berücksichtigt werden, dass die Kostenentscheidung – wie oben bereits ausgeführt – ohnehin von Amts wegen zu erfolgen hat, vgl. § 308 Abs. 2 ZPO (vgl. OLG N NJW-RR 1998, 371).
BGH, URTEIL vom 3.6.2006, Az. VIII ZR 235/04 15	a) Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs kann eine unzu- lässige oder unbegründete Leistungsklage gegebenenfalls ohne Verstoß gegen § 308 ZPO in eine Feststellungsklage nach § 256 Abs. 1 ZPO umgedeutet werden (vgl. Senatsurteil vom 1. Juli 1987 -VIII ZR 194/86, WM 1987, 1313 unter A II 2 a; BGHZ 118, 70, 81 f. m.w.Nachw.).
BGH, URTEIL vom 2.5.2006, Az. VI ZR 337/04 Zwar ist der Revision zuzugeben, dass das landgerichtliche Urteil von einer solchen Einzugsermächtigung ausgegangen ist und sich eine Partei durch den Antrag auf Zurückweisung der Berufung unter Heilung eines etwaigen Verstoßes des erstinstanzlichen Gerichts gegen § 308 ZPO dessen Ausführungen zu eigen machen kann (BGHZ 111, 158, 161; BGH, Urteil vom 6. Oktober 1998 - XI ZR 313/97 - NJW 1999, 61; Musielak, ZPO, 3. Aufl., § 308, Rn. 20).
LG Duisburg, Beschluss vom 3.2.2006, Az. 11 T 208/05 Das Gericht ist vielmehr in entsprechender Anwendung des § 308 ZPO an den erklärten Inhalt des WEG-Antrags gebunden (vgl. BayObLG a.a.O.) und darf den Inhalt des Verfahrens nicht durch Ermessensausübung über die Grenze des gestellten Sachantrags erweitern.
BGH, URTEIL vom 4.1.2006, Az. I ZR 272/02 Die nach der Kerntheorie angenommene Rechtskraftwirkung setzt allerdings - schon im Hinblick auf die Bindung des Gerichts an den gestellten Antrag (§ 308 Abs. 1 ZPO) - voraus, dass auch kerngleiche Abweichungen von der konkreten Verletzungsform, wie sie vom materiellrechtlichen Unterlassungsanspruch mit umfasst sind (vgl. BGH, Urt. v. 29.6.2000 - I ZR 29/98, GRUR 2000, 907, 909 = WRP 2000, 1258 - Filialleiterfehler), mit Streitgegenstand gewesen sind und die gerichtliche Entscheidung über den Streitgegenstand daher solche Abweichungen von der konkreten Ver-
BGH, URTEIL vom 3.10.2005, Az. VIII ZR 5/05 Im Übrigen wäre ein etwaiger Verstoß gegen § 308 Abs. 1 ZPO dadurch geheilt worden, dass die Klägerin im Berufungsverfahren die Zurückweisung der Berufung der Beklagten beantragt hat; damit hat sie sich den Urteilsausspruch des Amtsgerichts zu eigen gemacht und ihr Klagebegehren entsprechend erweitert (BGHZ 124, 351, 370; ZöllerA/ollkommer, ZPO, 25. Aufl., §308 Rdnr. 7 m.w.Nachw.).
BGH, URTEIL vom 4.5.2005, Az. I ZR 227/02 Wenn ein Gericht seinem Urteilsausspruch einen anderen Klagegrund zugrunde legt als denjenigen, mit dem der Kläger seinen Unterlassungsantrag begründet hat, entscheidet es deshalb unter Verstoß gegen § 308 Abs. 1 ZPO über etwas anderes (aliud) als beantragt ist (vgl. BGHZ 154, 342, 347 - Reinigungsarbeiten, m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 5.10.2004, Az. V ZR 83/04 Daß die Kläger ihn nicht in ihren Klageantrag aufgenommen haben, ist unschädlich, denn die Einschränkung stellt sich nur als ein formell notwendiges Weniger gegenüber dem Klageantrag dar, sie gibt den Klägern aber nicht etwas anderes, als sie beantragt haben, §308 ZPO (Senat, BGHZ 120, 239, 247 f.).
BGH, URTEIL vom 5.2.2004, Az. V ZR 37/03 Die Berufung der Kläger war auch begründet, da der Verstoß des Amtsgerichts gegen § 308 Abs. 1 ZPO von Amts wegen beachtet werden mußte (vgl. BGH, Urt. v. 7. März 1989, VI ZR 183/88, NJW-RR 1989, 1087) und der erstinstanzlichen Entscheidung die Grundlage entzog.
BGH, URTEIL vom 4.9.2003, Az. III ZR 380/02 unterstellt werden kann, es habe mit einer Entscheidung nach dem Hilfsantrag ohne Bescheidung des Hauptantrags die Bindung des Gerichts an die Parteianträge (§ 308 Abs. 1 ZPO) und somit eine fundamentale Regel des Zivilprozeßrechts verkannt (vgl. hierzu zuletzt BGH, Urteil vom 3. Juli 2003 -1 ZR 270/01 -WRP 2003, 1138).
LAG Düsseldorf, Urteil vom 3.6.2003, Az. 12 Sa 690/03 Die Verurteilung zur Zahlung nur Zug um Zug gegen die Abtretung des Anspruchs ist ein Weniger gegenüber dem Zahlungsanspruch (BGH NJW 1951, 517), so dass § 308 Abs 1 Satz 1 ZPO einer solchen Verurteilung nicht entgegensteht (BGH vom 12.05.1998, a. a. O.).
BGH, URTEIL vom 3.5.2003, Az. VIII ZR 161/02 Der Klage hätte deshalb vor der Herstellung der Windkraftanlage ohne Verstoß gegen § 308 Abs. 1 ZPO jedenfalls im Wege der Feststellung des Bestehens dieser Verpflichtungen stattgegeben werden können (vgl. BGHZ 118, 70, 81 f. m.w.Nachw.).
BGH, URTEIL vom 4.10.2002, Az. I ZR 168/00 -11 - fugnis (§ 308 ZPO) absteckt, Inhalt und Umfang der materiellen Rechtskraft der begehrten Entscheidung (§ 322 ZPO) erkennen läßt, das Risiko eines Unterlie-gens des Klägers nicht durch vermeidbare Ungenauigkeit auf den Beklagten abwälzt und schließlich eine Zwangsvollstreckung aus dem Urteil ohne eine Fortsetzung des Streits im Vollstreckungsverfahren erwarten läßt (BGH, Urt. v. 14.12.1998 - II ZR 330/97, NJW 1999, 954 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 4.9.2002, Az. III ZR 205/01 nicht begrenzt; die Überschreitung einer angegebenen Größenordnung sei mit § 308 Abs. 1 ZPO vereinbar, solange der Kläger für sein Begehren keine Obergrenze angebe (vgl. BGHZ 132, 341, 350, 351).
BGH, Urteil vom 4.5.2001, Az. I ZR 245/98 Diesen Verstoß gegen §308 ZPO muß das Revisionsgericht auch ohne Rüge beachten (vgl. BGH, Urt. v. 7.3.1989 - VI ZR 183/88, NJW-RR 1989, 1087).
BGH, URTEIL vom 1.11.1998, Az. II ZR 330/97 Daran gemessen ist ein Klageantrag grundsätzlich hinreichend bestimmt, wenn er den erhobenen Anspruch konkret bezeichnet, dadurch den Rahmen der gerichtlichen Entscheidungsbefugnis (§ 308 ZPO) absteckt, Inhalt und Umfang der materiellen Rechtskraft der begehrten Entscheidung (§ 322 ZPO) erkennen läßt, das Risiko eines Unterliegens des Klägers nicht durch vermeidbare Ungenauigkeit auf den Beklagten abwälzt und schließlich eine Zwangsvollstreckung aus dem Urteil ohne eine Fortsetzung des Streits im Vollstreckungsverfahren erwarten läßt (vgl. etwa BGH, Urt. v. 11. Oktober 1990 - I ZR 35/89, MDR 1991, 505; Urt. v. 30. Oktober 1997 - I ZR 142/95,
BGH, URTEIL vom 2.9.1998, Az. XI ZR 313/97 Die Heilung eines Verstoßes gegen § 308 Abs. 1 ZPO ist dann anzunehmen, wenn der Kläger sich die Entscheidung des Landgerichts zu eigen macht und das vom Beklagten an-gefochtene Urteil mit dem Antrag verteidigt, die Berufung zurückzuweisen (vgl. BGHZ 111, 158, 161; 124, 351, 370 m.w.Nachw.).
BGH, URTEIL vom 4.4.1997, Az. I ZR 10/95 Dessen Angabe bedarf es zur Festlegung des Streitgegenstands und des Umfangs der Prüfungsund Entscheidungsbefugnis des Gerichts (§ 308 Abs. 1 ZPO) wie auch zur Erkennbarkeit der Tragweite des begehrten Verbots und der Grenzen seiner Rechtskraft (BGH, Urt. v. 9.4.1992 - I ZR 171/90, GRUR 1992, 561 = WRP 1992, 560 - Unbestimmter Unterlassungsantrag II m.w.N.).
BGH, Urteil vom 3.5.1994, Az. XII ZR 128/93 Grundsätzlich braucht ein Kläger, der einen bezifferten Anspruch geltend macht, nicht zu erklären, er behalte sich die darüber hinausgehenden Ansprüche vor, denn das ergibt sich schon daraus, daß die Rechtskraft nur den im Prozeß geltend gemachten Anspruch ergreift, der gemäß § 308 ZPO durch den Klageantrag beschränkt wird (vgl. BGHZ 34, 337, 340).
BGH, Urteil vom 2.1.1993, Az. XI ZR 88/92 Die Entscheidung über die Kosten des Verfahrens nach §§ 92, 97 ZPO, bei der eine Bindung an das Verschlechterungsverbot nicht bestehe (BGHZ 92, 137, 139, BGH, Urteil vom 24. November 1980 - VIII ZR 208/79 - WM 1981, 46; MünchKomm/Musielak, § 308 ZPO Rdn. 23), berücksichtigt, daß das Versäumnisurteil des Landgerichts vom 15. März 1988 nicht in gesetzlicher Weise ergangen ist, weil die Klage hinsichtlich Haupt- und Zinsforderung mangels ausreichender
BGH, Urteil vom 3.2.1991, Az. IV ZR 130/90 1.	Allerdings hat das Berufungsgericht gesehen, daß es durch die Bindung an den Klageantrag gemäß § 308 Abs. 1 ZPO und § 15 Abs. 1 AGBG, mit dem nur begehrt wird, der Beklagten die Verwendung des § 19 Abs. 2 ARB 75 oder einer in-haltsgleichen Klausel zu untersagen, nicht an der Prüfung gehindert war, ob eine unangemessene Benachteiligung der Versicherungsnehmer aufgrund des Zusammenwirkens dieser Bestimmung mit anderen nicht angegriffenen Klauseln der ARB 75 zu bejahen ist (BGHZ 106, 259 unter II 2).
BGH, URTEIL vom 2.10.1989, Az. VI ZR 278/88 Die Verletzung des § 308 Abs. 1 ZPO durch das Berufungsgericht nötigt nicht zur Zurückverweisung des Rechtsstreites; die Sache kann vielmehr unter Behebung dieses Verfahrens-Verstoßes vom Senat abschließend entschieden werden (vgl. BGH Urteil vom 23. Januar 1980 aaO).
BGH, URTEIL vom 2.2.1989, Az. VI ZR 183/88 Dieser Verstoß muß, ohne daß es einer besonderen Rüge bedarf, in der Revisionsinstanz von Amts wegen beachtet werden (BGH, Urteil vom 25. Januar 1961 - IV ZR 224/60 - LM § 308 ZPO Nr. 7).
BGH, BESCHLUSS vom 4.6.1984, Az. X ZB 20/83 6 kommt es auf Anträge der Beteiligten nicht an (§ 99 Abs.I PatG, § 308 Abs. 2 ZPO); insoweit ist eine Schlechterstellung möglich (BGH WM 1981, 46).
BGH, URTEIL vom 2.3.1984, Az. ix ZR 153/83 Die unterlassene Kostenentscheidung muß das Revisionsgericht auch ohne Antrag (§ 308 Abs. 2 ZPO) nachholen (vgl. BGHZ 20, 397; 54, 21, 29).
BGH, URTEIL vom 2.0.1984, Az. vi ZR 150/82 Das war nach § 308 ZPO, dessen Voraussetzungen von Amts wegen zu prüfen sind, zulässig, da das begehrte Leistungsurteil die Feststellung der Ansprüche zur Voraussetzung hatte (s. BGH Urt. v. 10. Januar 1980 - IX ZR 21/77 = LM BEG 1956 § 169 Nr. 16), es sich bei der Feststellungsklage also um ein Weniger gegenüber dem Leistungsbegehren handelt.
BGH, URTEIL vom 5.0.1981, Az. I ZR 171/78 Sodann wäre ein etwaiger Verstoß gegen § 308 Abs. 1 ZPO nach ständiger Rechtsprechung als geheilt anzusehen, weil die Klägerin mit ihrem Antrag auf Zurückweisung des Rechtsmittels der Beklagten zu dem Ausdruck gebracht hat, daß sie sich das angefochtene Urteil zu eigen macht (vgl. BGH NJW 1975, 388, 389 und MDR 79, 491 jeweils m.w.N).
BGH, URTEIL vom 5.0.1981, Az. I ZR 169/78 Sodann wäre ein etwaiger Verstoß gegen § 308 Abs. 1 ZPO nach ständiger Rechtsprechung als geheilt anzusehen, weil die Klägerin mit ihrem Antrag auf Zurückweisung des Rechtsmittels der Beklagten zu dem Ausdruck gebracht hat, daß sie sich das angefochtene Urteil zu eigen macht (vgl. BGH NJW 1975, 388, 389 und MDR 79, 491 jeweils m.w.N).
BGH, URTEIL vom 5.0.1981, Az. I ZR 164/78 Sodann wäre ein etwaiger Verstoß gegen § 308 Abs. 1 ZPO nach ständiger Rechtsprechung als geheilt anzusehen, weil die Klägerin mit ihrem Antrag auf Zurückweisung des Rechtsmittels der Beklagten zu dem Ausdruck gebracht hat, daß sie sich das angefochtene Urteil zu eigen macht (vgl. BGH NJW 1975, 388, 389 und MDR 79, 491 jeweils m.w.N).
BGH, URTEIL vom 5.0.1981, Az. I ZR 162/78 Sodann wäre ein etwaiger Verstoß gegen § 308 Abs. 1 ZPO nach ständiger Rechtsprechung als geheilt anzusehen, wei die Klägerin mit ihrem Antrag auf Zurückweisung des Rechts-: mittels der Beklagten zu dem Ausdruck gebracht hat, daß sie sich das angefochtene Urteil zu eigen macht (vgl. BGH NJW 1975, 388, 389 und MDR 79, 491 jeweils m.w.N).
BGH, URTEIL vom 4.10.1977, Az. IX ZR 41/73 Der Verstoß gegen § 308 Abs. 1 ZPO ist im Revisionsverfahren auch ohne Rüge des Revisionsklägers von Amts wegen zu beachten (BGH LM ZPO § 308 Nr. 7).
BGH, URTEIL vom 4.10.1977, Az. X ZR 21/75 Ein Verstoß gegen § 308 ZPO - der von Amts wegen zu beachten wäre (BGH LM ZPO § 308 Nr. 7) - liegt demnach nicht vor.
BGH, URTEIL vom 1.6.1977, Az. II ZR 150/75 Dieser Verstoß ist im Revisionsverfahren - worauf die Revision in der mündlichen Verhandlung zutreffend hingewiesen hat - von Amts wegen zu beachten; denn § 308 ZPO regelt nicht das für den Erlaß des Urteils zu beachtende Verfahren, sondern enthält materielles Prozeßrecht, das den Inhalt der zu erlassenden Entscheidung betrifft (vgl. BGH, Urt. v. 25. 1. 61 - IV ZR 224/60, LM ZPO § 308 Nr. 7).
BGH, URTEIL vom 1.6.1977, Az. II ZR 150/73 Dieser Verstoß ist im Revisionsverfahren - worauf die Revision in der mündlichen Verhandlung zutreffend hingewiesen hat - von Amts wegen zu beachten; denn § 308 ZPO regelt nicht das für den Erlaß des Urteils zu beachtende Ver-^ fahren, sondern enthält materielles Prozeßrecht, das den Inhalt der zu erlassenden Entscheidung betrifft (Vgl. BGH, Urt. v. 25. 1. 61 - IV'ZR 224/60, LM ZPO § 308 Nr. 7).
BGH, URTEIL vom 3.2.1975, Az. IV ZR 27/74 Daß die Klägerin hier gegenüber dem Zurückbehaltungsrecht der Beklagten an ihrem uneingeschränkten Klageantrag festhält, ändert daran nichts; § 308 Abs. 1 ZPO steht der Zug-um-Zug-Verurteilung jedenfalls dann nicht entgegen, wenn die klar gende Partei nicht zu dem Ausdruck bringt, daß sie eine solche nicht wünscht (vgl. BGH NJW 1951, 517; BGHZ 27, 242, 249; Baumbach/Lauterbach, ZPO 31. Aufl., § 308 An. 1 B; Schumann/Leipold bei Stein/Jonas, ZPO 19. Aufl. § 308 Anm, 12).
BGH, URTEIL vom 4.11.1974, Az. VII ZR 2/74 Jedenfalls damit war ein etwaiger Verstoß des Landgerichts gegen § 308 ZPO geheilt (vgl. BGH LM Nr. 3 und 8 zu § 308 ZPO).
BGH, URTEIL vom 5.5.1974, Az. I ZR 105/73 Ob dieser Auslegung des Klageantrags durch Landgericht und Oberlandesgericht zu folgen ist, kann offenbleiben, weil ein etwaiger Verstoß des Landgerichts gegen § 308 ZPO jedenfalls dadurch gegenstandslos geworden ist, daß der Kläger die Zurückweisung der Berufung der Beklagten beantragt hat (RGZ 157, 23 f; BGH LM Nr. 3 zu § 308 ZPO).
BGH, URTEIL vom 4.11.1971, Az. VII ZR 215/69 Da das Oberlandesgericht abschließend über die von der Klägerin eingelegte Berufung entschieden hat, mußte es, wie sich aus § 308 Abs. 2 ZPO ergibt, selbst darüber befinden, wer die Kosten des zweiten Rechtszugs zu tragen hat (BGHZ 20, 397, 398/399).
BGH, URTEIL vom 1.6.1969, Az. VII ZR 98/67 Dieser Verstoß war auch ohne Büge der Beklagten von Amts wegen zu beachten (vgl. BGH LH Nr. 7 zu § 308 ZPO).
BGH, Urteil vom 5.8.1968, Az. III ZR 1/80 Ohne Rücksicht auf die Anträge der Parteien (§ 308 Abs. 2 ZPO) war aber über die durch die Anrufung des unzuständigen Landgerichts Frankfurt am Main und die Kosten des sich anschließenden (ersten) Berufungsverfahrens entstandenen Mehrkosten abweichend von den Vorinstanzen zu entscheiden (zur Befugnis des Rechts-raittelgsrichts zur Überprüfung der Richtigkeit der Kostenentscheidung der Vorinstanz vgl. BGH Urteil vom 24. November 1980 - VIII ZR 208/79 « WM 1981, 46,
BGH, URTEIL vom 1.5.1968, Az. VII ZR 48/66 Bntscheidungsgründe; 1.	Das angefochtene Urteil ist bei Berücksichtigung des § 308 ZPO dahin zu verstehen, daß es nur über den vorn Landgericht abgewiesenen Teil des Klageanspruchs entschieden hat (BGHZ 30, 213)»
BGH, URTEIL vom 3.11.1965, Az. II ZR 222/66 Bin Verstoß gegen § 308 Abs. 1 ZPO ist in der Revisionsinstanz von Amts wegen ohne Rüge zu beachten (BGH LM ZPO § 308 Kr. 7)» Da das Berufungsgericht in Höhe von 3*000 DM wegen der behaupteten Zahlung R^^s auf den Schaden der Klägerin den Rechtsstreit noch nicht zur Entscheidung reif erachtet, konnte das Teilurteil eine Verurteilung der Beklagten nur in Höhe von 20.974,78 DM aussprechen.
BGH, URTEIL vom 3.11.1964, Az. Ib ZR 9/63 Da dieser Verfahrensverstoß in der Revisionsinstanz auch ihne entsprechende Rüge zu beachten ist (BGH LM Nr. 7 zu § 308 ZPO.)

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