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Timestamp: 2016-10-20 21:33:49+00:00

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6P.154/2002 (31.03.2003)
Kantonsgericht des Kantons Basel-Landschaft, Abteilung Zivil- und Strafrecht, Gerichtsgeb�ude, 4410 Liestal.
Noch vor Erhalt des begr�ndeten Urteils, am 21. November 2002 sowie am 5. und 10. Februar 2003 sandte P.________ mehrere Schreiben an das Bundesgericht. Am 25. November 2002 liess er durch seine Rechtsvertreterin staatsrechtliche Beschwerde einreichen mit dem Antrag, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben.
Die vom Beschwerdef�hrer vor Erhalt des begr�ndeten Kantonsgerichtsurteils verfassten Schreiben sowie dasjenige vom 21. November 2002 entsprechen nicht den Anforderungen an eine staatsrechtliche Beschwerde. Im �brigen erhebt der Beschwerdef�hrer in seinen Eingaben R�gen, die von seiner Rechtsvertreterin in der staatsrechtlichen Beschwerde �bernommen wurden. Die Schreiben vom Februar 2003 erfolgten erst nach Ablauf der 30-t�gigen Frist (Art. 89 Abs. 1 OG). Zu pr�fen ist somit nur die Eingabe der Rechtsvertreterin.
Der Beschwerdef�hrer r�gt eine Verletzung von Art. 9 BV wegen generell willk�rlicher Beweisw�rdigung und von Art. 6 EMRK wegen Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo".
2.1 Gem�ss dem in Art. 32 Abs. 1 BV und in Art. 6 Ziff. 2 EMRK verankerten Grundsatz "in dubio pro reo" ist bis zum gesetzlichen Nachweis der Schuld zu vermuten, dass der wegen einer strafbaren Handlung Angeklagte unschuldig ist. Als Beweislastregel bedeutet die Maxime, dass es Sache der Anklagebeh�rde ist, die Schuld des Angeklagten zu beweisen, und nicht dieser seine Unschuld nachweisen muss. Der Grundsatz "in dubio pro reo" ist verletzt, wenn der Strafrichter einen Angeklagten (einzig) mit der Begr�ndung verurteilt, er habe seine Unschuld nicht nachgewiesen. Ebenso ist die Maxime verletzt, wenn sich aus den Urteilsgr�nden ergibt, dass der Strafrichter von der falschen Meinung ausging, der Angeklagte habe seine Unschuld zu beweisen, und dass er ihn verurteilte, weil ihm dieser Beweis misslang. Ob der Grundsatz "in dubio pro reo" als Beweislastregel verletzt ist, pr�fte das Bundesgericht unter Geltung der alten Bundesverfassung mit freier Kognition. Es besteht kein Anlass, diese Praxis nach Inkrafttreten des neuen Art. 32 Abs. 1 BV zu �berdenken.
Als Beweisw�rdigungsregel besagt die Maxime, dass sich der Strafrichter nicht von der Existenz eines f�r den Angeklagten ung�nstigen Sachverhalts �berzeugt erkl�ren darf, wenn bei objektiver Betrachtung erhebliche und nicht zu unterdr�ckende Zweifel bestehen, ob sich der Sachverhalt so verwirklicht hat. Inwiefern dieser Grundsatz verletzt ist, pr�fte das Bundesgericht bisher unter dem Gesichtspunkt der Willk�r, d.h. es griff nur ein, wenn der Sachrichter den Angeklagten verurteilte, obgleich bei objektiver W�rdigung des Beweisergebnisses offensichtlich erhebliche bzw. schlechterdings nicht zu unterdr�ckende Zweifel an dessen Schuld fortbestanden (BGE 120 Ia 31 E. 2c/d).
Willk�r in der Beweisw�rdigung liegt vor, wenn die Beh�rde in ihrem Entscheid von Tatsachen ausgeht, die mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch stehen, auf einem offenkundigen Fehler beruhen oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderlaufen. Dabei gen�gt es nicht, wenn der angefochtene Entscheid sich nur in der Begr�ndung als unhaltbar erweist; eine Aufhebung rechtfertigt sich erst, wenn er auch im Ergebnis verfassungswidrig ist (BGE 124 IV 86 E. 2a). An diesem aus Art. 4 aBV abgeleiteten Willk�rbegriff hat sich durch den am 1. Januar 2000 in Kraft getretenen Art. 9 BV inhaltlich nichts ge�ndert (BGE 127 I 38 E. 2a).
2.2 Der Beschwerdef�hrer wirft der Vorinstanz vor, die W�rdigung der Beweise sei global gesehen nicht rechtens und m�sse Zweifel erwecken.
2.2.1 Der Beschwerdef�hrer wurde wegen 135 Einbruchdiebst�hlen angeklagt, begangen nach der sog. "Fensterbohrer-Methode". Das erstinstanzliche Strafgericht sprach ihn in 95 F�llen schuldig; es kam namentlich zu Freispr�chen in 14 F�llen, in welchen ein anderer nach der gleichen Methode vorgehender T�ter ein Gest�ndnis abgelegt hatte. Das Kantonsgericht verurteilte den Beschwerdef�hrer nur mehr in 26 F�llen. Angesichts des Umstandes, dass ein zweiter T�ter die gleiche Technik angewandt hatte, sprach es den Beschwerdef�hrer insbesondere in all jenen F�llen frei, in denen die erstinstanzliche Verurteilung nur mit der Einbruchsmethode begr�ndet worden war.
2.2.2 Aus dem Umstand, dass ihm von urspr�nglich 135 letztlich nur 26 Einbr�che vorgehalten wurden, schliesst der Beschwerdef�hrer, dass die Beweisw�rdigung nicht rechtens sein k�nne und dass eine solche Beweisf�hrung zu seinem Nachteil von vornherein Zweifel erwecke.
Die vorliegende Beschwerde richtet sich ausschliesslich gegen das Urteil des Kantonsgerichtes. Inwiefern aus dem Umstand, dass das Kantonsgericht ihn in zahlreichen F�llen freigesprochen hat, geschlossen werden m�sste, es habe die Beweise zu seinem Nachteil willk�rlich gew�rdigt, ist schleierhaft.
2.2.3 Der Beschwerdef�hrer beanstandet, das Kantonsgericht habe es mit einer effektiven Beweisf�hrung und der Beachtung der Unschuldsvermutung nicht genau genommen. Das schliesst er aus dessen Annahme, er sei in dem am 20. M�rz 2001 abgeschlossenen Strafverfahren dadurch aufgefallen, dass er Einbr�che mittels der sog. Fensterbohrer-Methode get�tigt habe. Dadurch habe das Kantonsgericht den Eindruck erweckt, er habe eine ganze Reihe von Einbr�chen begangen; in Wirklichkeit seien es aber nur ein vollendeter und ein versuchter Einbruch gewesen. Bei zwei Taten sei es willk�rlich, von Einbr�chen in der Mehrzahl sprechen.
Inwiefern der Gebrauch des Plurals bei mehr als einem Vorfall willk�rlich sein soll, ist nicht nachvollziehbar.
2.2.4 Der Beschwerdef�hrer bringt vor, dass er am 2. Februar 2000 in flagranti mit einem Schraubenzieher und nicht mit einem Bohrer verhaftet worden sei; ferner sei am betreffenden Fenster nicht gebohrt worden.
Bei der sog. Fensterbohrer-Methode besteht das Tatvorgehen darin, dass an �lteren Fenstern mit Kipphebeln, welche sich von innen auf Zug �ffnen, von aussen ein kleines Loch hinter dem Zugbeschlag des Fensterrahmens gebohrt wird und alsdann eine speziell zurechtgebogene Fahrradspeiche durch das Loch gef�hrt und mit dieser der Kipphebel bzw. Fenstergriff aufgedr�ckt und das Fenster entriegelt wird.
Aus dem Urteil des Strafgerichtes vom 11. September 2000, welches das Obergericht am 20. M�rz 2001 best�tigt hat, ergibt sich, dass der Beschwerdef�hrer am 2. Februar 2000 mit einem Schraubenzieher ein Fenster aufwuchtete und dann ins Haus einstieg. Dieses Vorgehen entsprach nicht der Fensterbohrer-Methode. Daraus kann aber nicht abgeleitet werden, das Kantonsgericht habe die Beweise ganz allgemein willk�rlich gew�rdigt. Denn das grunds�tzliche Vorgehen nach einer bestimmten Einbruchsmethode schliesst ein Abweichen in Einzelf�llen nicht aus.
2.2.5 Der Beschwerdef�hrer bringt vor, zu Beginn der Ermittlungen sei die Polizei davon ausgegangen, er habe alle Einbruchdiebst�hle begangen, bei denen die Fensterbohrer-Methode angewandt worden sei. Dann habe man einen andern T�ter erwischt, der nach dieser Methode vorgegangen sei und dem man ungef�hr 800 Einbr�che habe nachweisen k�nnen. Nach seinem Empfinden sei die Polizei entt�uscht gewesen, nicht ihm all die vielen Taten anlasten zu k�nnen, weshalb alles daran gesetzt worden sei - zuletzt durch das Kantonsgericht -, ihm mit andern angeblichen Beweismitteln wenigstens die T�terschaft in 26 F�llen zuzuschreiben.
Das subjektive Empfinden des Beschwerdef�hrers gen�gt nicht, um auf eine generell willk�rliche Beweisw�rdigung durch das Kantonsgericht zu schliessen. Das Kantonsgericht hat ihn in zahlreichen F�llen freigesprochen, in welchen der andere T�ter nicht schuldig gesprochen worden ist. Gerade dieser Umstand macht deutlich, dass das Kantonsgericht nicht darauf aus war, ihn wenn immer m�glich zu verurteilen.
2.2.6 Dass die Beweisf�hrung allgemein gesehen zweifelhaft sei, zeigt sich nach Auffassung des Beschwerdef�hrers auch darin, dass in einem Entscheid des Verfahrensgerichtes �ber Haftverl�ngerung nicht alle in den Akten befindlichen und sp�ter im Urteil des Kantonsgerichtes verwerteten Observationsberichte zitiert worden seien. Inwiefern daraus gefolgert werden m�sste, das Kantonsgericht habe Beweise generell willk�rlich gew�rdigt, ist nicht nachvollziehbar.
Der Beschwerdef�hrer r�gt eine Verletzung des Willk�rverbotes, weil die Vorinstanz auf die Observationsberichte der Polizei abgestellt habe. Diese seien beweisuntauglich, weil ihn die Polizei in keinem Fall bei den angeblich begangenen Diebst�hlen in flagranti beobachtet habe.
Der Beschwerdef�hrer behauptet, die Berichte seien schlicht und einfach eine Konstruktion der Polizei; in Wirklichkeit sei er gar nicht observiert worden. Anl�sslich der Hauptverhandlung vor Strafgericht hatte der Beschwerdef�hrer allerdings noch erkl�rt, er habe bemerkt, dass er observiert werde, und er f�gte bei, die Polizei habe das getan, um gegen ihn ein Komplott vorzubereiten. Die Beschuldigungen gegen die Polizei entbehren jeder Grundlage und sind nicht geeignet, den Beweiswert der Berichte in Frage zu stellen.
Die Observationsberichte enthalten Angaben dar�ber, wann der Beschwerdef�hrer sich wo aufgehalten und wie er sich verhalten hat. Diese Angaben konnten, brachte man sie in Verbindung mit dem Zeitpunkt und dem Ort der einzelnen Einbr�chen, ein Indiz f�r oder gegen die T�terschaft des Beschwerdef�hrers sein. Dass die Polizei den Beschwerdef�hrer auf den observierten Touren durch Villenquartiere und Hausg�rten nicht ununterbrochen im Auge behalten konnte und dass er zeitweise ihrer �berwachung entzogen war, liegt in der Natur der Sache. Sodann kann der Beschwerdef�hrer auch nichts daraus ableiten, dass ihn die Polizei nicht fr�her verhaftet hat; eine Observierung wird notfalls �ber l�ngere Zeit gef�hrt, und die Polizei kann die Verhaftung hinausschieben bis zum Zeitpunkt, in dem gen�gend Beweismaterial gesammelt worden oder greifbar ist. Es ist nicht ersichtlich, warum die Observationsberichte grunds�tzlich nicht beweistauglich sein sollten.
Der Beschwerdef�hrer r�gt eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs (Art. 29 Abs. 2 BV), weil nur der leitende Polizeibeamte geh�rt und sein Antrag auf Anh�rung s�mtlicher an der Observierung beteiligten Polizisten abgelehnt worden sei.
4.1 Art. 29 Abs. 2 BV gew�hrleistet den Anspruch auf rechtliches Geh�r. Daraus ergibt sich der Anspruch der Parteien, mit rechtzeitig und formg�ltig angebotenen Beweisantr�gen und Vorbringen geh�rt zu werden, soweit diese erhebliche Tatsachen betreffen und nicht offensichtlich beweisuntauglich sind (BGE 120 Ib 379 E. 3b, 106 Ia 161 E. 2b). Keine Verletzung des rechtlichen Geh�rs liegt vor, wenn ein Gericht auf die Abnahme beantragter Beweismittel verzichtet, weil es auf Grund der bereits abgenommenen Beweise seine �berzeugung gebildet hat und ohne Willk�r in vorweggenommener Beweisw�rdigung annehmen kann, dass seine �berzeugung durch weitere Beweiserhebungen nicht ge�ndert w�rde (BGE 119 Ib 492 E. 5b/bb, 115 Ia 97 E. 5b).
Weil das staatsrechtliche Beschwerdeverfahren nicht das vorangegangene kantonale Verfahren weiterf�hrt, sondern als ausserordentliches Rechtsmittel ein selbst�ndiges staatsgerichtliches Verfahren darstellt, das der Kontrolle kantonaler Hoheitsakte unter dem spezifischen Aspekt ihrer Verfassungsm�ssigkeit dient, pr�ft das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene R�gen. Zur tats�chlichen und rechtlichen Substantiierung von staatsrechtlichen Beschwerden hat der Beschwerdef�hrer gem�ss Art. 90 Abs. 1 lit. b OG ausser dem wesentlichen Sachverhalt nicht nur die als verletzt behaupteten Rechtss�tze zu nennen, sondern auch darzulegen, inwiefern diese Rechtss�tze bzw. Rechte verletzt sein sollen (BGE 117 Ia 393 E. 1c). Bei Willk�rr�gen hat der Beschwerdef�hrer anhand des angefochtenen Entscheids im einzelnen aufzuzeigen, inwiefern der Entscheid offensichtlich unhaltbar ist (BGE 112 Ia 260 E. 5b).
4.2 Das Kantonsgericht wies den Antrag ab mit der Begr�ndung, aus den Akten gehe klar hervor, dass die Observation stattgefunden habe und dass die als Zeugen angerufenen Polizisten anl�sslich der Hauptverhandlung nichts anderes aussagen k�nnten. Mit dieser Begr�ndung setzt sich der Beschwerdef�hrer nicht auseinander; insbesondere zeigt er nicht auf, inwiefern die antizipierte Beweisw�rdigung des Kantonsgerichts unhaltbar sein sollte. Die R�ge ist unzul�ssig.
Der Beschwerdef�hrer r�gt eine Verletzung des Willk�rverbotes, weil das Kantonsgericht auf ein kriminaltechnisches Gutachten der basellandschaftlichen Polizei und auf einen Schuhspurenbericht der solothurnischen Polizei abgestellt habe. Nach seiner Meinung seien diese als Beweismittel generell nicht tauglich.
5.1 Der Beschwerdef�hrer bringt vor, die angebliche �bereinstimmung sichergestellter Schuhspuren an Tatorten mit den von ihm am Tag der Verhaftung getragenen Schuhen sei zweifelhaft. Es sei n�mlich unm�glich, dass das Profil von Schuhen, die der T�ter bei zwei Monate auseinander liegenden Taten getragen habe, unver�ndert bleibe.
Innert zweier Monate muss es nicht notwendigerweise zu einer markanten Abn�tzung der Schuhsohlen kommen; dies um so weniger, wenn sie nur gelegentlich getragen werden. Der Schluss des Beschwerdef�hrers dr�ngt sich keineswegs auf; er selber spricht denn auch nur von einer zweifelhaften �bereinstimmung. Von Willk�r kann nicht die Rede sein.
5.2 Der Beschwerdef�hrer bringt vor, bei Betrachtung der an einem andern Tatort gemachten Fotos eines Schuhabdruckes, der vom gleichen Schuh stammen solle, erg�be sich selbst f�r einen Laien der Verdacht, dass etwas nicht stimmen k�nne.
Diese nicht weiter belegte Behauptung ist keine Begr�ndung, die den gesetzlichen Anforderungen an eine Willk�rr�ge gen�gt. Es ist nicht weiter darauf einzugehen.
5.3 Dasselbe gilt f�r die Vorbehalte des Beschwerdef�hrers gegen�ber den Aussagen des Gutachters in der erstinstanzlichen Hauptverhandlung. Mit nicht weiter spezifizierten Vorbehalten der Art, der Gutachter habe vage Aussagen gemacht und unklare Antworten gegeben, kann eine Willk�rr�ge nicht begr�ndet werden.
Im Gutachten �ber Werkzeugspuren vom 13. M�rz 2001 kam der Gutachter zum Schluss, dass die Einbruchspuren am Fenster des Hauses im Anklagefall Nr. 100 von der Fahrradspeiche stammten, die der Beschwerdef�hrer anl�sslich seiner Verhaftung auf sich getragen habe. In Bezug auf andere Einbruchspuren sei eine Identifikation nicht m�glich gewesen, weil die individuellen Merkmale des Werkzeugs, bedingt durch die Spurenqualit�t, in den Spuren nicht erkennbar gewesen seien.
In diesem Zusammenhang r�gt der Beschwerdef�hrer eine willk�rliche Beweisw�rdigung:
6.1 Der Umstand, dass eine Identifikation der Spuren nur in einem der zahlreichen ihm vorgehaltenen F�lle m�glich gewesen sei, lasse Zwei-fel an der Beweistauglichkeit des Gutachtens aufkommen.
Warum dem so sein sollte, legt der Beschwerdef�hrer nicht dar und ist auch nicht ersichtlich.
6.2 Der Beschwerdef�hrer bringt vor, wenn er der T�ter gewesen w�re, h�tte er den Draht nach der Tat weggeworfen und anl�sslich der angeblichen Diebestour eine Woche sp�ter, als er verhaftet worden sei, einen neuen Draht verwendet.
6.3 Der Beschwerdef�hrer macht geltend, am Diebeswerkzeug, das in der von ihm benutzten Wohnung aufgefunden worden sei, seien keine Fingerabdruckspuren von ihm gefunden worden.
Welcher Zusammenhang mit der Frage der Beweiskraft des Gutachtens bestehen soll, legt der Beschwerdef�hrer nicht dar und ist auch nicht ersichtlich.
Der Beschwerdef�hrer h�lt grunds�tzlich fest, dass sich das Urteil nicht auf objektive Beweismittel wie Fingerabdruck- oder DNA-Spuren abst�tze. Das Fehlen objektiver Spuren im Zusammenhang mit den vorerw�hnten Einw�nden m�sse dazu f�hren, dem Kantonsgericht willk�rliche Beweisf�hrung zu seinem Nachteil vorzuwerfen.
Die R�ge ist offensichtlich unbegr�ndet; es braucht nicht weiter ausgef�hrt zu werden, dass ein willk�rfreier Schuldspruch auch in F�llen ergehen kann, in denen keine Fingerabdruck- oder DNA-Spuren des T�ters festgestellt werden konnten.
Der Beschwerdef�hrer schildert die Umst�nde anl�sslich seiner Verhaftung und insbesondere das angebliche Treffen mit dem Italiener S.________, welches das Kantonsgericht als Schutzbehauptung bezeichnet hat. Er erachtet es als willk�rlich, dass das Kantonsgericht seine Darstellung verworfen habe, ohne deren Unrichtigkeit nachzuweisen.
Der Beschwerdef�hrer wurde am 23. November 2000 fr�hmorgens nach l�ngerer Observierung verhaftet. Er hatte namentlich einen Handbohrer bei sich sowie eine Fahrradspeiche, deren Spur an einem fr�heren Einbruchort festgestellt worden war, und er trug Schuhe, deren Abdr�cke an andern Einbruchorten gesichert worden waren; in mehreren N�chten, als diese Einbr�che geschahen, war er in der N�he der Einbruchorte observiert worden. Den Besitz der Schuhe und der Fahrradspeiche erkl�rte der Beschwerdef�hrer so, dass er sich am 23. November 2000 gegen 03.00 Uhr - also kurz vor der Verhaftung - in einem Wald bei Oberwil mit einem Italiener namens S.________ getroffen habe, mit dem er die Schuhe ausgetauscht und der ihm Werkzeug und Diebesgut zur Aufbewahrung �bergeben habe.
Die Darstellung des Beschwerdef�hrers mutet zumindest abenteuerlich an, und es fehlt jegliches Indiz, das f�r seine Darstellung sprechen w�rde. Der Beschwerdef�hrer hielt sich zur Tatzeit in der N�he der Einbruchorte auf, wo die Schuh- und Fahrradspeichenspuren festgestellt wurden. Hinzu kommt das allgemein suspekte Verhalten des Beschwerdef�hrers w�hrend der acht N�chte, w�hrend denen er observiert wurde. Unter diesen Umst�nden war es keineswegs unhaltbar, seine Darstellung mit dem grossen Unbekannten zu verwerfen. Der Beschwerdef�hrer irrt �ber die Tragweite der Unschuldsvermutung; diese bedeutet nicht, dass der Beschuldigte irgend etwas behaupten kann und die Beh�rde es ihm glauben muss, wenn sie nicht in der Lage ist, die Behauptung mit negativem Beweis zu widerlegen.
Der Beschwerdef�hrer geht der Reihe nach auf alle ihm angelasteten Einbr�che ein und wirft dem Kantonsgericht willk�rliche Beweisf�hrung vor. Die Argumentation zu den einzelnen F�llen wiederholt sich weitgehend.
9.1 Der Schuldspruch in den vier F�llen (Nr. 30, 93, 99, 120) mit Schuh- und jenem (Nr. 100) mit Fahrradspeichenspuren ist offensichtlich nicht willk�rlich. Denn bei seiner Verhaftung trug der Beschwerdef�hrer die entsprechenden Schuhe, hatte er die entsprechende Fahrradspeiche auf sich und zur Tatzeit war er zum Teil in der N�he des Tatortes observiert worden. Nicht willk�rlich ist sodann der Schuldspruch in den zwei F�llen (Nr. 107, 108), in denen das erbeutete Geld anl�sslich der Verhaftung beim Beschwerdef�hrer gefunden wurde. Die hierzu gegebene Erkl�rung mit dem Italiener S.________ hat das Kantonsgericht willk�rfrei als unglaubw�rdig beurteilt.
9.2 Das Kantonsgericht hat dem Beschwerdef�hrer zus�tzlich jene Einbr�che angelastet, bei denen der T�ter nach dem gleichen Muster vorgegangen und der Beschwerdef�hrer zur fraglichen Zeit in der N�he des Tatortes observiert worden war.
Zwischen dem 19. Oktober und dem 23. November 2000 wurde der Beschwerdef�hrer w�hrend acht N�chten observiert. Gegen Mitternacht verliess er jeweils eine von ihm benutzte Wohnung in Basel, fuhr mit dem Tram in eine Ortschaft, lief dort zu den Einfamilienh�usern, drehte seinen Lumber um, so dass das dunkle Innenfutter zum Vorschein kam, setzte einen dunklen Schlapphut auf, verschwand dann zuweilen in den G�rten zwischen den H�usern, tauchte wieder auf, verschwand wieder in den G�rten und kehrte schliesslich bei Tagesanbruch in die Stadt zur�ck. In der Wohnung wurde verschiedenes Material sichergestellt, darunter Handbohrer, eine gebogene Fahrradspeiche und diverse Utensilien f�r Kippfensterbefestigungen.
Das bei der Observierung festgestellte Verhalten ist sehr suspekt, und der Beschwerdef�hrer versucht nicht einmal, f�r seine n�chtlichen Ausfl�ge eine Erkl�rung zu geben. Da gleichzeitig feststeht, dass er in dieser Zeit und in diesem Gebiet jedenfalls sieben Einbr�che mittels Fensterbohrer-Methode begangen hat und dass in der von ihm benutzten Wohnung Einbruchswerkzeug gefunden wurde, liegt der Schluss nahe, dass er jeweils auf Diebestour war. Die Vorinstanz hat daraus geschlossen, dass der Beschwerdef�hrer die Einbr�che begangen hat, die mit der Fensterbohrer-Methode vorgenommen wurden an Orten, in deren N�he er in der jeweiligen Tatnacht observiert wurde. Dieser tats�chliche Schluss ist nicht unhaltbar.
Der Beschwerdef�hrer wendet verschiedentlich ein, zwischen dem Tatort und dem Ort, wo er von der Polizei gesehen worden sei, liege eine gewisse Distanz, so dass er als T�ter nicht in Betracht komme. Warum dem so sein sollte, ist aber nicht ersichtlich; in der Beschwerdeschrift, in welcher insbesondere jede Distanzangabe fehlt, wird diese Behauptung nicht begr�ndet. Willk�r ist auf diese Weise nicht aufgezeigt.
9.3 Das Kantonsgericht hat festgehalten, ein Ein-Gramm-Goldbarren der UBS, der in der vom Beschwerdef�hrer benutzten Wohnung gefunden worden sei, stamme aus einem Einbruch bei Arlesheim (Nr. 104). Deshalb hat es ihm diesen sowie vier weitere in derselben Nacht in Arlesheim mit der Fensterbohrer-Methode begangenen Einbr�che zugeschrieben.
Der Umstand, dass dieser Goldbarren nicht individualisiert ist, l�sst den Schluss der Vorinstanz nicht willk�rlich erscheinen. Da der Beschwerdef�hrer in der fraglichen Zeit und in der gleichen Gegend zahlreiche Einbr�che nach der gleichen Methode begangen hatte, war es nicht unhaltbar, davon auszugehen, dass der aufgefundene mit dem gestohlenen Goldbarren identisch sei und dass die andern in der gleichen Nacht nach der gleichen Methode in der gleichen Ortschaft begangenen Einbr�che demselben T�ter zuzuschreiben sind.
9.4 Bei einem dieser Einbr�che in Arlesheim (Nr. 105) wurde ein Bewohner um 03.45 Uhr durch Bohrl�rm geweckt; der T�ter fl�chtete, wobei ihn der Zeuge von hinten weggehen sah und eine auff�llige Gangart bemerkte. Anl�sslich einer Konfrontation mit dem Beschwerdef�hrer und f�nf anderen Personen, die vor ihm aufgestellt waren, erkl�rte sich der Zeuge nicht in der Lage, den T�ter zu identifizieren. Nachdem die sechs Personen an ihm vorbeigegangen waren, zeigte er, wenn er denn "jemanden bezeichnen m�sste", auf einen andern als den Beschwerdef�hrer.
Der Zeuge, der soeben aus dem Schlaf geweckt worden war, sah den T�ter von hinten und bei n�chtlichen Sichtverh�ltnissen weggehen; dass eine Identifikation unter diesen Umst�nden schwierig ist, liegt auf der Hand. Der Zeuge stellte eine "spezielle Gangart" fest; die kann ebenso gut von besondern Umst�nden in dieser Nacht herr�hren und muss nicht die �bliche Gangart des T�ters sein. Angesichts dessen erscheint der Umstand, dass der Zeuge den Beschwerdef�hrer nicht identifiziert hat, mit der Annahme seiner T�terschaft nicht unvereinbar.
9.5 Bei Einbr�chen mittels Fensterbohrer-Methode (Nr. 29, 118, 119, 121) wurde die T�terschaft des Beschwerdef�hrers bejaht, weil in der jeweiligen Nacht in �rtlicher N�he ein anderer Einbruch (Nr. 30, 120) stattgefunden hatte, bei welchem der Beschwerdef�hrer eine Schuhspur hinterlassen hatte. In Anbetracht der andern Indizien ist auch dieser Schluss haltbar.
Der Beschwerdef�hrer r�gt eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Geh�r.
10.1 Er wirft dem Kantonsgericht vor, den Eigent�mer des gestohlenen Goldbarrens nicht vorgeladen zu haben, um ihn zu fragen, ob er den sichergestellten Goldbarren als den seinen identifiziere.
Diesen Beweisantrag hat das Kantonsgericht mangels gen�gender Begr�ndung abgewiesen. Der Beschwerdef�hrer legt nicht dar, inwiefern das Kantonsgericht kantonales Prozessrecht willk�rlich angewandt haben soll, als es die formellen Anforderungen an die Begr�ndung eines Beweisantrages als nicht erf�llt erachtet habe. In der Ablehnung eines nicht formg�ltig verlangten Beweises liegt keine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh�r.
10.2 Der Beschwerdef�hrer r�gt im Fall von Arlesheim, wo der T�ter die Bewohner geweckt hat und gefl�chtet ist, dass keine Konfrontation mit einer zweiten Zeugin durchgef�hrt worden sei.
Eine Einvernahme dieser Zeugin oder eine Konfrontation mit ihr hat der Beschwerdef�hrer vor Kantonsgericht nicht verlangt, ebenso wenig wie vor Strafgericht oder anl�sslich der Konfrontation mit dem andern Zeugen. Er behauptet im �brigen auch nicht, im Verlauf des Verfahrens ein entsprechendes Gesuch gestellt zu haben. Auf die R�ge ist demzufolge nicht einzutreten.
Der Beschwerdef�hrer stellt ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege.
Da die Bed�rftigkeit des Beschwerdef�hrers als erwiesen angenommen werden kann und seine Rechtsbegehren nicht von vornherein aussichtslos erschienen, ist dem Gesuch zu entsprechen (Art. 152 OG).
Die Rechtsvertreterin des Beschwerdef�hrers wird aus der Bundesgerichtskasse mit Fr. 2'000.-- entsch�digt.

References: Art. 9
 Art. 6
in dubio
 Art. 32
 Art. 6
in dubio
in dubio
in dubio
 Art. 32
 Art. 4
 Art. 9
 Art. 29
 Art. 90