Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/forschungsneubau-weltbezi-18320
Timestamp: 2019-01-19 06:09:57+00:00

Document:
Ergebnis: Forschungsneubau Weltbeziehungen in Erfurt
Forschungsneubau „Weltbeziehungen“	, Erfurt/ Deutschland
wa-2021661
Deutschland 4/6 Institute, Laborbauten 4 Ausbildung Wissenschaft und Forschung 4/7 Forschungszentren 4 Ausbildung Wissenschaft und Forschung Offener Wettbewerb
Dipl.- Ing. Architekt (FH) Christopher Grimble ·
Dipl.- Ing. Kajetan Winzer, Landschaftsarchitekt
Dipl.-Ing. Architekt Markus Rudolph · Dipl.-Ing. Architekt FH Dieter Heigl ·
Dipl.-Ing. Architektin Di Cui · Dipl.- Ing. Architekt Heiner Ebel ·
Dipl.-Ing. Architektin Joana Ludwikow · M.A. Michael Brandt ·
Dot. Arch. Sabine Wutzlhofer
Bilder © OBERMEYER
1. Preis: Obermeyer Planen Beraten, München
Dipl.- Ing, Christian Pelzeter, Architekt
Dipl.- Ing. (FH) Ulrich Krüger, Landschaftsarchitekt
Mitarbeiter: André Wollmann · Kann Giesen · Johannes Werner
Worschech Architekten Planungsges. mbH, Erfurt
Dr. Claus Worschech
Mitarbeiter: M. Sc. Dipl.-Ing. (FH) Arch. Norman Ellers ·
Dipl.-Ing. (FH) Sören Gau (PSL) · M. Eng. Christian Engelmann (PSL)
Susanne Pretsch, Landschaftsarchitektin, Berlin
Mitarbeiter: Victoria Monari
vautz mang achitekten, Stuttgart
Stefan Mang · Tatjana Vautz
Luz Landschaftsarchitekten , München
Mitarbeiter: Nadine Schlumberger
TRANSSOLAR, Dipl.-Ing. Monika Schulz (Klima)
Furche Geiger Zimmermann, Dipl.-Ing. Michael Geiger (Tragwerk)
PPA ARCHITECTS ZT GmbH, Wien
Dipl.- Ing. Georg Petrovic, Architekt
Die Landschaftsplaner ZT GmbH, Bruck an der Leitha
Dipl.- Ing. Armin Haderer · Dipl.- Ing. Ralf Wunderer
Mitarbeiter: Raffael Petrovic · Gizem Önal · Angela Omaga · Christian Rubu
Offener einphasiger hochbaulicher und freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb
In Umsetzung eines langfristig konzipierten Forschungsprogramms zum Thema „Attraktion, Repulsion, Indifferenz – eine kulturvergleichende Analyse von Weltbeziehungen“ soll durch Errichtung eines Forschungsneubaus eine Forschungsinfrastruktur auf dem Campus der Universität Erfurt geschaffen werden.
Das Forschungsprogramm schließt an die interdisziplinäre, historisch vergleichende kultur- und sozialwissenschaftliche Forschung des Max-Weber-Kollegs an. Das Max-Weber-Kolleg bildet die Basis des Forschungsvorhabens und ist als Teil der Universität Erfurt und ihren Fakultäten gleichgestellt. Das Bauvorhaben muss bis 2.Quartal 2021 abgeschlossen sein.
Um die anspruchsvolle Bildungs- und Forschungsarchitektur umzusetzen, soll der geeignetste Entwurf im Rahmen eines Planungswettbewerbs nach RPW 2013 in Form eines offenen einphasigen hoch baulichen und frei raumplanerischen Realisierungswettbewerb ermittelt werden.
Die Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten findet vom 14.05.2018 – 23.05.2018 statt.
Preisverleihung und Ausstellungseröffnung: Montag, 14.05.2018, 15.30 Uhr
Samstag/ Sonntag 11.00 – 16.00 Uhr
Campus Universität Erfurt
30/12/2017 S250 - - Dienstleistungen - Wettbewerbsbekanntmachung - Offenes Verfahren
Deutschland-Erfurt: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
2017/S 250-528143
Freistaat Thüringen, vertreten durch das Thüringer Minsterium für Infrastruktur und Landwirtschaft, vertreten durch die Universität Erfurt
Kontaktstelle(n): Vergabestelle Universität Erfurt
Telefon: +49 3617375265
E-Mail: vergabestelle@uni-erfurt.de
Fax: +49 3617375259
Hauptadresse: www.uni-erfurt.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: dfncloud.uni-erfurt.de/s/VE1WVHB9CNRjbdO
E-Mail: buero@wittenberg-architektur.de
Hauptadresse: www.wittenberg-architekten.de
Errichtung eines Forschungsneubaus — Offener einphasiger hochbaulicher und freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb
In Umsetzung eines langfristig konzipierten Forschungsprogramms zum Thema „Attraktion, Repulsion, Indifferenz – eine kulturvergleichende Analyse von Weltbeziehungen“ soll durch Errichtung eines Forschungsneubaus eine Forschungsinfrastruktur auf dem Campus der Universität Erfurt geschaffen werden. Das Forschungsprogramm schließt an die interdisziplinäre, historisch vergleichende kultur- und sozialwissenschaftliche Forschung des Max-Weber-Kollegs an. Das Max-Weber-Kolleg bildet die Basis des Forschungsvorhabens und ist als Teil der Universität Erfurt und ihren Fakultäten gleichgestellt. Das Bauvorhaben muss bis 2.Quartal 2021 abgeschlossen sein. Um die anspruchsvolle Bildungs- und Forschungsarchitektur umzusetzen, soll der geeignetste Entwurf im Rahmen eines Planungswettbewerbs nach RPW 2013 in Form eines offenen einphasigen hoch baulichen und frei raumplanerischen Realisierungswettbewerb ermittelt werden.
Beruf angeben: Architekt „in/Landschaftsarchitekt“ in; siehe Pkt. A.5 des Auslobungstextes, abrufbar unter dfncloud.uni-erfurt.de/s/VE1WVHB9CNRjbdO
IV.1.9) Kriterien für die Bewertung der Projekte: Die Beurteilung der eingereichten Entwürfe erfolgt insbesondere anhand folgender Kriterien: — Entwurfsidee, Leitgedanke, — städtebauliche, baukörperliche Einbindung in die Umgebung, — gestalterische Qualität des Entwurfs, — funktionale Qualität des Entwurfs, — Wirtschaftlichkeit des Entwurfs. Die Reihenfolge stellt keine Wichtung dar.
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Als Wettbewerbssumme stehen insgesamt 60.000 EUR zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer zur Verfügung. Es ist folgende Aufteilung vorgesehen: 1. Preis 24 000 EUR, 2. Preis 15 000 EUR, 3. Preis 9 000 EUR. Anerkennungen 12 000 EUR. Dem Preisgericht bleibt bei einstimmigem Beschluss eine andere Verteilung der Preisgelder vorbehalten. Bei einer Auszahlung an Preisträger mit Sitz im Ausland wird die Umsatzsteuer von 19 % vom Auslober einbehalten und in Deutschland abgeführt. Bei Preisträgern mit Sitz in Deutschland wird die Umsatzsteuer ausgezahlt. Das Preisgeld wird bei der weiteren Bearbeitung auf das Honorar für bereits erbrachte Leistungen angerechnet, soweit der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen umgesetzt wird.
IV.3.2) Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer: Es werden keine Bearbeitungshonorare ausgeschüttet.
Prof. Dr.-Ing. Christine Kohlert, Architektin (Fachpreisrichterin)
Prof. Dipl.-Ing. Michael Mann, Architekt (Fachpreisrichter)
Andreas Reich, Architekt (Fachpreisrichter)
Heike Roos, Landschaftsarchitektin, Stadtplanerin BDLA (Fachpreisrichterin)
Prof. Dipl.-Ing. Dipl.-Des. Bernd Rudolf, Architekt (Fachpreisrichter)
Silvia Schellenberg-Thaut, Architektin (Fachpreisrichterin)
Paul Börsch, Amtsleiter, Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Erfurt (Sachpreisrichter)
Dr. Dieter Gentsch, Referatsleiter, TMWWDG (Sachpreisrichter)
Jan Gerken, Kanzler, Universität Erfurt (Sachpreisrichter)
Prof. Dipl.-Ing. Olaf Langlotz, Abteilungsleiter, TMIL
Prof. Dr. Hartmut Rosa, Direktor Max-Weber-Kolleg, Uni Erfurt (Sachpreisrichter)
Michael Dane, Landschaftsarchitekt, Stadtplaner BDLA (stellv. Fachpreisrichter)
Tobias Haag, Architekt (stellv. Fachpreisrichter)
Christiane Hille, Architektin (stellv. Fachpreisrichterin)
Dr.-Ing. Hans-Gerd Schmidt, Architekt (stellv. Fachpreisrichter)
Prof. Dr. Walter Bauer-Wabnegg, Präsident, Universität Erfurt (stellv. Sachpreisrichter)
Andrea Böttger, Referentin, TMWWDG (stellv. Sachpreisrichterin)
Dirk Heide, Abt.-Leiter, Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Erfurt (stellv. Sachpreisrichter)
Dr. Bettina Hollstein, Kollegreferentin, Max-Weber-Kolleg, Uni Erfurt (stellv. Sachpreisrichterin)
Annett Weese, TMIL (stellv. Sachpreisrichterin)
: Im Anschluss an das Wettbewerbsverfahren wird gemäß § 14 Abs. 4 Ziff. 8 VgV ein Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb mit einem oder allen Wettbewerbspreisträgern durchgeführt. Die Zuschlagskriterien im Verhandlungsverfahren werden sein: 1. Wettbewerbsergebnis 50 %, 2. Projektumsetzung 40 % und, 3. Honorarparameter 10 %. Der Auslober wird im Ergebnis des Verhandlungsverfahrens dem Bieter mit dem wirtschaftlichsten Angebot anhand oben genannter Kriterien die weitere Bearbeitung der Gebäudeplanung sowie der Freianlagenplanung mindestens für die Leistungsphasen 1 bis 5 nach § 34 ff sowie §39 ff HOAI 2013 übertragen, soweit und sobald die dem Wettbewerb zugrunde liegende Aufgabe verwirklicht wird. Voraussetzung ist, dass die Ausführung des Entwurfs im vorgegebenen Kostenrahmen realisierbar ist. Die Honorare für die Gebäudeplanung werden entsprechend HOAI 2013 § 35 in die Honorarzone IV und die Freianlagenplanung entsprechend HOAI 2013 § 40 in die Honorarzone III eingestuft. Die Bildung einer gemeinsamen Rechtsform (Bietergemeinschaft) ist möglich. Alle Mitglieder der Bietergemeinschaft haben unter Nennung eines bevollmächtigten Vertreters gesamtschuldnerische Haftung zu erklären. Es gelten folgende Eignungskriterien (Mindestanforderungen) für das Verhandlungsverfahren, die nach Abschluss des Wettbewerbs innerhalb einer angemessenen Frist nachzuweisen sind: — Nachweis der Befähigung und Erlaubnis der Berufsausübung Architekt „in/Landschaftsarchitekt“ in, — Eigenerklärung des Bieters (gilt auch für jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft) über zwingende und fakultative Auschlussgründe nach § 123 Abs. 1, Abs. 2 und Abs. 4 Nr. 1, § 124 Abs. 1 und Abs. 2 GWB, — Nachweis einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung mit folgenden Mindestdeckungssummen pro Schadensfall: 3 Mio. Euro bei Personenschäden und 1 Mio. Euro bei sonstigen Schäden. Soweit die Mindestdeckungssummen bei einer bestehenden Versicherung nicht erreicht werden, ist eine verbindliche und unbedingte Erklärung des Versicherers vorzulegen, bei Auftragserteilung eine Berufshaftpflichtversicherung mit den geforderten Deckungssummen abzuschließen, — Referenzen: Eine Referenz der Gebäudeplanung für die Leistungsphasen 3 bis 8 nach § 34 ff HOAI 2013 eines Hochschulgebäudes oder eines Institutsgebäudes oder eines Büro- und Verwaltungsgebäudes (Honorarzone IV) mit mindestens 2500 qm Bruttogeschossfläche und 4 000 000 EUR Bauwerkskosten brutto im Zeitraum der letzten 10 Jahre und eine Referenz der Freianlagenplanung für die Leistungsphasen 3 bis 8 nach § 39 ff HOAI 2013 einer Freifläche mit Bauwerksbezug mit mindestens 250 000 EUR Außenanlagenkosten brutto im Zeitraum der letzten 10 Jahre. Es besteht die Möglichkeit, im Hinblick auf die erforderliche rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen (§ 47 VgV), wenn nachgewiesen wird, dass die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen, indem beispielsweise eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorgelegt wird. Beruft sich ein Teilnehmer, bei der Erfüllung des Auftrages auf Nachunternehmer, sind zum Verhandlungsverfahren für den Nachunternehmer die Erklärungen nach §§ 123, 124 GWB über das Nicht zutreffen möglicher Ausschlussgründe sowie die Erklärung nach § 36 Abs. 1 VgV vorzulegen. Wenn ein Teilnehmer die Vergabe eines Teils des Auftrags an einen Dritten im Wege der Unterauftragsvergabe beabsichtigt und sich zugleich bzgl. seiner wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit (§ 45 VgV) auf die Kapazitäten dieses Dritten beruft und nur mit Hilfe fremder Kapazitäten (Nachunternehmen) die gestellten Mindestanforderungen erfüllen kann (Eignungsleihe gem. § 47 VgV), ist eine Erklärung über eine gemeinsame Haftung des Bewerbers oder Bieters und des anderen Unternehmens für die Auftragsausführung gemäß § 47 Abs. 3 VgV vorzulegen.
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Zuständig für die Nachprüfung von Vergabeverfahren bei Verstößen gegen Vergabevorschriften im Anwendungsbereich der VgV ist die unter VI.4.1) genannte Stelle. Ein Nachprüfungsantrag ist gemäß § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt. Auf die Informations- und Wartefrist des § 134 GWB wird hingewiesen. Zudem können Wettbewerbsteilnehmer, unbeschadet des Rechts auf Nachprüfung durch die Vergabekammer, Verstöße gegen das in der Auslobung festgelegte Verfahren oder das Preisgerichtsverfahren gegenüber dem Auslober rügen. Im Rahmen einer solchen Rüge sind Einsprüche gegen die vom Preisgericht beschlossene Rangfolge nicht möglich. Die Rüge muss innerhalb von 10 Tagen nach Veröffentlichung des Preisgerichtsprotokolls beim Auslober eingehen.
Vergabestelle Universität Erfurt

References: § 14
 § 34
 §39
 § 35
 § 40
 § 123
 § 124
 § 34
 § 39
 § 36
 § 47
 § 47
 § 160
 § 134
 § 135
 § 134
 § 134