Source: https://meine-meinung.wwpa.com/author/Rudolf-Faix
Timestamp: 2020-07-14 04:10:44+00:00

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09 May 2020 Rudolf-Faix Politik (0)
Die mediale Selbstinszenierung der Regierungen läuft auf Hochtouren. Während sich die Kanzler mal als Krisenmanager feiern lassen, prasseln fast stündlich wohl dosierte und inszenierte Katastrophenszenarien auf die Bevölkerung ein. Somit weiß der Bürger schon längst nicht mehr, was Realität und was gesteuerte, fiktional-politische Pseudo-Realität ist. Dadurch merken diese regierenden Intelligenzbolzen nicht einmal, dass sie selbst durch die eigene Intransparenz die eigentliche Ursache für die sogenannten "Fake News" sind.
Welche mittel- und langfristigen Kosten, Konsequenzen und Verwerfungen durch die Corona-Krise in ökonomischer, sozialer und politischer Hinsicht entstehen werden, kann niemand sicher vorhersagen. Eines ist jedoch sicher: Solche Szenarien werden bewusst erstellt, um den Bürger auf eine Zukunft einzuschwören, in der sie mal wieder die Zeche für ein Politsystem zahlen müssen, das Krisen nicht bewältigt, sondern selber hervorruft, beschleunigt und ganz gezielt nutzt, um Bürgerrechte abzubauen und die Bevölkerung noch stärker finanziellen Belastungen auszusetzen.
Der Niedergang unserer bürgerlichen Gesellschaft wird prophezeit, Durchhalteparolen wie am Ende des zweiten Weltkrieges ertönen und nach dem Prinzip von Zuckerbrot und Peitsche werden gießkannenartig in sozialistischer Manier kollektiv Verbote, Einschränkungen und Bestrafungen gegen diejenigen ausgeteilt, die sich nicht dem autokratischen System unterwerfen. Die Masse, schon lange einer eigenen Meinung entwöhnt und einem täglichen medialen Morast aus Mainstream, Framing und Political Correctness ausgesetzt, nickt stumm alles ab.
Grundsätzlich veröffentlichen die Medien nur absolute Zahlen, welche selbstverständlich unter den Ländern schon aus Gründen der unterschiedlichen Einwohneranzahl nicht miteinander vergleichbar sind. So wurde versucht den Europäern einzuimpfen, dass die USA am stärksten betroffen und der Grund dafür die Untätigkeit der Regierung Trump ist. Wie nett, wenn man versucht ein künstliches Feindbild aufzubauen. Leider sind die Tatsachen andere. Die USA haben mehr als 327 Millionen Einwohner. Natürlich müssen auch dort die Fallzahlen wesentlich höher sein als in einem Land wie Österreich, welches nicht einmal 9 Millionen Einwohner zählt.
Genauso wie man permanent den USA den schwarzen Peter unterjubeln möchte, verhält es sich mit Schweden. Schweden hat von restriktiven Gesetzen grundsätzlich Abstand genommen und auf die Einsicht der Bevölkerung vertraut. Auch die hohen Todesfälle werden, wenn man den Erklärungen der Behörden vertraut, verständlich (thelocal.se):
Speaking to the TT newswire, Heurgren explained: "The big difference is that we have also included cases which haven't been tested in a laboratory, but where the doctor responsible has documented that it's a patient with Covid-19."
Übersetzung: Im Gespräch mit der TT-Nachrichtenagentur erklärte Heurgren: "Der große Unterschied ist, dass wir auch Fälle aufgenommen haben, die nicht in einem Labor getestet wurden, bei denen aber der verantwortliche Arzt dokumentiert hat, dass es sich um einen Patienten mit Covid-19 handelt.
Ein weiterer Hinweis auf die hohe Anzahl von Todesfällen in Schweden gibt die folgende Aussage:
These figures show that up until April 23rd, around 1,700 deaths (1,684) occurred in Sweden where Covid-19 was the cause of death. Around 90 percent of the deceased were aged over 70, just one percent were younger than 50, and the majority had one or more known risk factors.
Übersetzung: Diese Zahlen zeigen, dass sich bis zum 23. April in Schweden, wo Covid-19 die Todesursache war, rund 1.700 Todesfälle (1.684) ereigneten. Rund 90 Prozent der Verstorbenen waren über 70 Jahre alt, nur ein Prozent war jünger als 50 Jahre, und die Mehrheit hatte einen oder mehrere bekannte Risikofaktoren.
Dass die Zählweise der Corona-Toten nichts mit der Todesursache des COVID-19 Virus zu tun haben muss, wird auch auf der Seite des österreichischen Sozialministeriums erklärt. Dort findet man folgenden Hinweis:
Auch die viel zitierte John Hopkins Universität hat auf deren Dashboard keinerlei miteinander vergleichbaren Zahlen veröffentlicht. Allerdings veröffentlicht die John Hopkins Universität einmal am Tag deren Daten auch auf Github. Die mit diesen Datensätzen veröffentlichten Einwohnerzahlen sind für mich allerdings nicht nachvollziehbar. Meiner Meinung nach ist genau diese Vorgangsweise einer Universität unwürdig. Die Einwohnerzahlen, welche das European Centre for Disease Prevention and Control veröffentlicht, sind nachvollziehbar, allerdings veröffentlichen diese Amateure nur die Fallzahlen und die Anzahl der Todesfälle. Weitere Angaben wie zum Beispiel wieder gesundete Patienten fehlen.
Nachdem keine vergleichbaren Zahlen weltweit veröffentlicht werden, der Corona Virus allerdings ein globales Problem ist, muss man sich diese Daten selbst aufbereiten. Am einfachsten ist es die absoluten Zahlen auf Fälle pro Million Einwohner herunter zu rechnen. Dabei sollte man allerdings Länder mit weniger als einer Million Einwohner, wie den Vatikan (1.000 Einwohner), Andorra, San Marino, usw. nicht berücksichtigen, da bereits wenige Einzelfälle die Zahlen stark in die Höhe treiben. So hat der Vatikan mit seinen 1.000 Einwohnern am 7. Mai 2020 ganze 12 Fälle insgesamt gemeldet, was hochgerechnet 12.000 Fälle pro Million Einwohner ergeben würde. Höchstwahrscheinlich sind diese 12 Fälle allerdings auf einen Ort bzw. ein Haus im Vatikan beschränkt.
Stellt man unter diesen Voraussetzungen ein Ranking über die Anzahl der Fälle (Daten per 9.5.20 02:32:35 GMT) auf, dann findet man die von den Medien so angeprangerten USA auf Platz 5 hinter Katar, Spanien, Irland und Belgien. Auch das von den Medien verteufelte Schweden findet man auf Platz 13 hinter Singapur, Italien, Schweiz, Großbritannien, Bahrein, Portugal und Frankreich. Österreich findet man auf Platz 21 hinter Niederlande, Weißrussland, Deutschland, Panama, Israel, Peru und Kanada.
Genauso wenig wie die Anzahl der Corona Toten lassen sich die Toten einer Grippeepidemie auswerten. In Zahlen ausgedrückt erkranken an der Influenza je nach Intensität zwischen 2% und 15% der Bevölkerung. Auch die sogenannte Grippeimpfung schützt lediglich bis zu maximal 60% (Robert Koch Institut) der Bevölkerung. Andere seriöse Quellen sprechen von maximal 50%. Im Vergleich dazu sind in Katar, dem am bisher stärksten betroffenen Land, lediglich 0,726% am COVID-19 Virus erkrankt.
Denkt einmal nach warum wegen 0,051% an Corona Infizierten weltweit die Wirtschaft mit Vollgas gegen die Wand gefahren wird.
In der Politik und in der Wirtschaft zählt ein Menschenleben nun einmal nicht viel. Jeder ist austauschbar bzw. ersetzbar. Dafür muss es andere Gründe geben als einen mehr oder weniger lächerlichen Virus. Wäre der Virus wirklich das Problem, dann hätten wir den Lock-Down bereits seit Jahrzehnten, denn der Influenzavirus tritt jährlich auf, betrifft mehr Fälle und fordert mehr Tote.
Wie viel ein Menschenleben in der Wirtschaft und der Politik wert ist geht auch aus einem ORF-Bericht hervor. Es ist keinen Unterschied aus welchem Land die Vorfälle stammen. In Österreich werden auch Erntehelfer aus dem Ausland herangekarrt. Die einzige Voraussetzung ist nun einmal, dass sie billig im wahrsten Sinne des Wortes sind. Um auch wirklich billig zu sein, werden sie auch in Massenquartieren untergebracht.
Hier die Fakten aus dem ORF Bericht vom 8. Mai 2020:
Coesfeld in Nordrhein-Westfalen: 129 Infizierte in einem Schlachtbetrieb
Recklinghausen: 33 Infizierte in einem Schlachtbetrieb
Schleswig-Holstein, Bad Bramstedt in Segeberg, ist ein Schlachthof betroffen: 109 Mitarbeiter wurden positiv auf das Coronavirus getestet. Ein Großteil der Arbeiter aus dem Ausland sind auf dem Gelände einer Kaserne in Steinburg in einer Gemeinschaftsunterkunft untergebracht.
Auch bei einem baden-württembergischen Produzenten seien in den vergangenen Wochen etwa 300 Infizierte registriert worden. „In den Betrieben darf weitergearbeitet werden, weil die Behörden davon ausgehen, die Lage mit den verfügten Quarantänemaßnahmen unter Kontrolle zu haben“, hieß es in dem „Spiegel“-Bericht weiter.
Wenn man dazu noch das folgende Zitat liest, dann sollten auch den Dümmsten ein Licht aufgehen:
Laut einem Bericht des „Spiegel“ wurden bisher bundesweit mehr als 600 Mitarbeiter in Schlachtbetrieben positiv auf das Coronavirus getestet. Meist hätten sich rumänische Werkvertragsarbeiter angesteckt, die in Gemeinschaftsunterkünften lebten, berichtete das Magazin unter Berufung auf Behörden.
Wohlgemerkt ist die Situation in jedem Land die Gleiche. Arbeit muss so billig wie möglich und ohne Rücksicht auf Verluste erledigt werden.
26 November 2019 Rudolf-Faix General (0)
Immer wieder, lese ich Beiträge und Werbung über angeblichen schnellen und leicht zu erreichenden Gewinn, den man mit Network-Marketing oder Affiliate-Marketing generieren kann. Meist wird einem dazu noch suggeriert wie leicht es ist! Nachdem Geldmangel bei vielen allgegenwärtig ist, lässt man sich, nur all zu gerne, von diesen unseriösen Versprechungen ködern.
Schnell stellt man aber fest, das dies nicht so ist! Man sieht "die anderen", die sich schon ein Einkommen aufbauen konnten und fragt sich, wie die das geschafft haben? Man fühlt sich alleine gelassen. Wird man meistens von seiner Upline auch, den die den meisten Europäern angeborene Gier, Futterneid und Konkurrenzdenken ist eines der größten Hindernisse in einer Gemeinschaft.
Wettbewerb kann das Geschäft beleben. Er kann anspornen, den Ehrgeiz wecken und Innovationen hervor bringen. Zu viel davon kann aber gefährlich werden. Vor allem unter Kollegen wenn Eifersucht, Konkurrenzdenken und Rivalität überhand nehmen können dann sehr schnell daraus Ellbogenkämpfe, Intrigen oder gar Sabotage werden.
Der Begriff Marketing oder auf gut deutsch Absatzwirtschaft bezeichnet nun einmal den Unternehmensbereich, dessen Aufgabe bzw. Funktion es ist Produkte und/oder Dienstleistungen zu vermarkten. Dies bedeutet nun einmal Produkte in einer Weise zum Verkauf anzubieten, dass Käufer dieses Angebot zumindest als wünschenswert wahrnehmen. Marketing wird daher nicht für Produkte, welche sich ohne Aufwand verkaufen lassen, betrieben. Nur Grundnahrungsmittel und Produkte des täglichen Bedarfs verkaufen sich im Supermarkt von selbst.
Jede Firma arbeitet gewinnorientiert und bezahlt sicher nichts fürs "Nichtstun". Geschenkt bekommt man nirgendwo etwas. Schnelles Geld kann man nur, wenn man sehr viel Glück hat, in Lotterien, Spielcasinos und beim Wetten machen. Marketing ist ein nun einmal ein Job und ein Job bedeutet nun einmal Arbeit. Beim Network- und Affiliate Marketing arbeitet man "Selbständig". Alleine das Wort "Selbstständig" bedeutet nun einmal:
man arbeitet selbst und dies ständig
man muss sich auch selbstständig informieren und schlau machen
So ganz nebenbei muss auch noch das Produkt zu einem passen. Zusätzlich benötigt man selbstverständlich noch Produktwissen, welches man sich aber auch aneignen kann.
Grundsätzlich gibt es im Geschäftsleben Regeln. Eine der Grundregeln ist nun einmal, dass je höher die versprochene Provision ist, um so unverkäuflicher ist das Produkt bzw. um so kleiner ist die Zielgruppe. Liest man unter diesen Voraussetzungen dann einen Werbung wie "Melde dich und wir bauen zusammen ein Business auf, wo du bis zu 1000€ Provision pro Verkauf verdienst", dann kann man sich denken, dass man das Produkt, wenn überhaupt, vielleicht nur 1-2 Mal pro Jahr verkaufen kann. Entweder ist das Produkt hoffnungslos überteuert oder so teuer, dass es sich nur wenige leisten können oder wollen.
Anfänger machen nun einmal Fehler. Dies ist ganz normal und man muss aber auch dazu bereit sein um aus diesen Fehlern zu lernen. Die Upline kann einem auch im Fehlerfall unterstützen. Doch merkt man erst im Fehlerfall ob die eigene Upline wirklich was taugt oder nicht.
Man kann nur jedem empfehlen, Angebote mit hohen Gewinnversprechen und ohne Angaben über das Unternehmen und das zu bewerbende Produkt genauso wie Einladungen zu Präsentationen ohne diese Angaben zu ignorieren. Man verschwendet genauso seine wertvolle Zeit wie wenn man sich Videos von solchen marketingtechnischen Analphabeten ansieht.
Ich denke, dass die Chance im Lotto zu gewinnen, wesentlich höher sind als mit solchen höchst verdächtigen Angeboten Geld zu verdienen. Eine Übersicht über die aktuellen Lotto Jackpots findet man hier.
09 November 2019 Rudolf-Faix Scam (0)
Wenn eine gut eingeführte Firma auf einmal deren Namen wechselt, dann kommt einem unweigerlich die Frage nach dem "Warum" auf.
Im Falle von Lyoness, jetzt auch bekannt unter den Namen Lyconet, MyWorld, Cashback World usw., braucht man nur im Internet nur nach den gerichtlichen Verurteilungen zu suchen um den wahren Grund zu finden.
Die österreichische Wirtschaftskammer nennt als Unterschied zwischen seriösem Multilevelmarketing und unlauterem Schneeball-/Pyramidenspiel folgende Merkmale:
Im Direktvertrieb ist eine Marktsättigung nicht von vornherein zu erwarten. Im Direktvertrieb können alle Beteiligten dauerhaft profitieren, von einem Pyramiden- oder Schneeballsystem profitieren nur die frühen Teilnehmer.
Eine ähnliche Erklärung, gültig für Deutschland, findet man beim Branchenverband Network Marketing.
APA vom 05.06.2019: Einigung zwischen VKI und Lyoness – Verbraucher bekommen Geld zurück
Wien (OTS/VKI) - Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat seit Sommer 2017 zahlreiche Verbraucher gegen Lyoness vertreten. Grundlage für die Sammelaktion war ein beim Obersten Gerichtshof (OGH) gewonnenes Verfahren im Auftrag des Sozialministeriums, das sich gegen Klauseln in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der Jahre 2007 bis 2012 zu den „erweiterten Mitgliedsvorteilen“ richtete. Nun konnte gemeinsam mit Lyoness eine Vergleichslösung erzielt werden. Lyoness erstattet den Aktionsteilnehmern die bezahlten Beträge samt Zinsen abzüglich allfälliger Mitgliedsvorteile zurück. Betroffene, die noch nicht an der Sammelaktion teilgenommen haben, können sich noch bis 31.1.2020 beim VKI melden. Die bloße Teilnahme an der Einkaufsgemeinschaft ist von der Sammelaktion nicht betroffen.
Bezirksgericht für Handelssachen Wien vom 08.09.2016: Lyoness mit Urteil (Az. 21 C 311/15m) vom 08.09.2016 ein „Schneeballsystem!“
ORF vom 19.01.2016: Wieder Urteil gegen Lyoness: Schneeballsystem
ORF vom 16.02.2015: Lyoness: 61 Vertragsklauseln rechtswidrig
In einer Verbandsklage gegen die Einkaufsgemeinschaft Lyoness hat der Verein für Konsumenteninformation (VKI) 61 Vertragsklauseln als intransparent und gröblich benachteiligend beanstandet. Das Handelsgericht Wien gab dem VKI nun in allen Punkten recht.
ORF vom 16.08.2014: VKI kritisiert "Reinigungsprozess" bei Lyoness
Geld bei Partnerunternehmen ausgeben und Prozente gut geschrieben bekommen. So funktioniert die sogenannte Cash Back Card der Einkaufsgemeinschaft Lyoness mit Sitz in Graz. In der Vergangenheit war Lyoness immer wieder mit Klagen von Mitgliedern konfrontiert. Sie hatten als Business- oder Premiummitglieder Geld für Warengutscheine angezahlt. Den Initiatoren zufolge sollten sie als Unternehmer in einem eigenen Strukturvertrieb tätig werden. Viele haben das nicht verstanden und wollten ihr angezahltes Geld zurück. Im vergangenen Jahr hat Lyoness angekündigt, mit Altlasten aufzuräumen und Geld zurück zu zahlen. Das sei nun Großteils abgeschlossen, heißt es von Unternehmensseite. Der Verein für Konsumenteninformation sieht das anders.
ORF vom 01.08.2013: Lyoness muss Konsumentin Geld zurückzahlen
Die weltweit aktive Einkaufsgemeinschaft Lyoness aus Graz hat erneut eine Niederlage vor Gericht erlitten. Das Unternehmen muss einer Klägerin, die via Lyoness Kika-Gutscheine angezahlt und dadurch ein sogenanntes Businesspaket erworben hatte, 20.000 Euro zurückzahlen, entschied das Landesgericht Krems laut des Wiener Rechtsvertreters der Frau, Eric Breitenender.
ORF vom 25.11.2011: Klage gegen Einkaufsgemeinschaft Lyoness
Der Klagenfurter Rechtsanwalt Gunter Huainigg hat gegen die weltweit aktive Einkaufsgemeinschaft Lyoness aus Graz Strafanzeige erstattet. Er ortet ein Schneeballsystem.
23.10.2019: Lyoness versucht sich in Schadensbegrenzung, aber auf Kosten der Mitglieder?
4.10.2019: Lyoness mit Sitz in Buchs muss 13 200 Franken zurückzahlen
Das Kreisgericht Werdenberg-Sarganserland gibt einem Kläger in erster Instanz recht.
TG Verona vom 09.02.2019: Lyoness-Geschädigte in Italien fordern Rückerstattung ihrer Verluste (€ 53 Mio.)
Nach einem landesweiten Verbot und einer Geldstrafe in Höhe von 3,2 Mio. Euro wollen nun die Geschädigten von Lyoness in Italien auch ihr Geld zurück. Laut einem Bericht der TG Verona hat Lyoness Italia Srl. seit 2017 rund 53 Mio. € von rund 1,3 Mio. sogenannten „Sponsoren“ eingesammelt.
25.10.2019: Lyoness-Shoppingnetzwerk wird trotz eines behördlichen Verbots weiterbetrieben!
Norwegens älteste Tageszeitung „Adresseavisen“ befasst sich regelmäßig mit dem Verbot von Lyoness in Norwegen. Die norwegischen Behörden lassen sich von Lyoness und den Folgefirmen aber nicht narren. Gut zu wissen.
Ein Artikel vom 15. Oktober 2019 (Übersetzt aus dem Norwegischem): Obwohl Lyoness die Auflage erteilt wurde, die gesamte Geschäftstätigkeit in Norwegen einzustellen, läuft das Marketing der verbundenen Shoppingnetzwerke Myworld und Cashback World weiter.
13.03.2019: Norwegische Lotterie- und Stiftungsbehörde -13.03.2019 (.pdf 416,33 kb)
Hier eine Übersetzung von Google aus dem Norwegischen ins Deutsche:
Lyoness - Erfordernis der schriftlichen Bestätigung, dass die Verletzung der Pyramidenbestimmung im Lotteriegesetz beendet ist, vgl. Lotteriegesetz § 16 Abs. 4
Die Lotteriebehörde verweist auf die Entscheidung der Lotteriebehörde vom 27. Januar 2019, in der die Lyoness Europe AG und Lyoness Norway AS Beschwerde gegen die Entscheidung der Lotteriebehörde vom 31. Mai einlegten 2018 wird nicht akzeptiert. Darüber hinaus verweisen wir auf die Entscheidung des Lotteriekomitees vom 28. Februar 2019, die Entscheidung nicht zu verschieben.
Die Lotteriebehörde ist zu dem Schluss gekommen, dass Lyoness ein illegales pyramidenartiges Handelssystem ist, siehe § 16 Abs. 2 des Lotteriegesetzes, und hat die Entscheidung der Lotteriebehörde ratifiziert. Die Lotteriebehörde hat keinen Grund gefunden, der Lyoness Europe AG und der Lyoness Norway AS Zugang zu gewähren, um die rechtswidrige Situation zu korrigieren.
Die Entscheidung hat zur Folge, dass die Lyoness Europe AG und die Lyoness Norway AS unverzüglich alle Aktivitäten, die Teilnahme an und die Verbreitung des Geschäfts in Norwegen einstellen müssen.
Die Entscheidung der Lotteriebehörde vom 31. Mai 2018 besagt, dass die Entscheidung, die Aktivitäten von Lyoness einzustellen, bedeutet, dass alle Anfragen und Zahlungen von norwegischen Teilnehmern und Loyalitätsunternehmen an Lyoness, Lyconet und Cashback World eingestellt werden müssen. Darüber hinaus müssen die Vermarktung des Geschäfts, die Verwendung von Vorteilskarten und der Verkauf von Rabattgutscheinen, Anteilen an Kundenwolken, Geschenkkarten, Marketingmaterialien, Seminaren und dergleichen eingestellt werden. Lyoness muss auch alle Zahlungen von Rabatten, Boni und Provisionen an norwegische Teilnehmer einstellen.
Die Lotteriebehörde verlangt eine frühzeitige schriftliche Bestätigung der Lyoness Europe AG und der Lyoness Norway AS, dass ein Verstoß gegen § 16 des Lotteriegesetzes eingestellt wurde, vgl. Lotteriegesetz § 16 Abs. 4.
Wir verweisen auf die Entscheidung der Lotteriebehörde vom 31. Mai 2018 und stellen fest, dass die Entscheidung, die Geschäftstätigkeit von Lyoness in Norwegen einzustellen, Lyoness Europe AG und Lyoness Norway AS nicht daran hindert, die bis zur Kaufentscheidung gezahlten Beträge zurückzuzahlen von Coupon-Gutscheinen und Anteilen an Kunden-Clouds, die tatsächlich nicht in Form von eingelösten Gutscheinen zurückgezahlt wurden. Die Entscheidung hindert Lyoness auch nicht daran, die von den Teilnehmern gezahlten Beträge für den Kauf von Marketingmaterialien und Seminaren zurückzuzahlen. Lyoness kann auch ausbezahlen, was die Teilnehmer von Rabatten aus ihrem eigenen Handel mit den Loyalitätsunternehmen bis zur Entscheidung angesammelt haben.
Die Lotteriebehörde gibt Anlass zu der Feststellung, dass wir uns ernsthaft mit der Angelegenheit befassen. Verstöße gegen § 16 des Lotteriegesetzes gelten als grobe Verstöße gegen das Lotteriegesetz und können mit einer Geldstrafe oder Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden, vgl. § 17 Abs. 2 des Lotteriegesetzes. Solche Strafen können Unternehmen und Personen auferlegt werden, die vorsätzlich oder fahrlässig illegale Pyramidentätigkeiten errichten, betreiben, daran teilnehmen oder diese ausüben (vgl. § 17 Abs. 1 des Lotteriegesetzes, vgl. § 16 Abs. 1). Illegale Pyramidenaktivitäten setzen Verbraucher auch finanziellen Risiken und anderen nachteiligen Auswirkungen aus, die verhindert werden müssen, siehe die Vorbereitungen für die Pyramidenbestimmung im Lotteriegesetz Ot.prp. Nr. 97 (2004-2005), Punkt 1.
Die Lotteriebehörde fordert die Lyoness Europe AG und die Lyoness Norway AS auf, die Vermarkter und Kundenbindungsunternehmen so bald wie möglich über die Entscheidung und die Konsequenzen zu informieren, die sie möglicherweise haben, wenn sie den Betrieb, die Teilnahme und die Verbreitung des illegalen Pyramidengeschäfts nicht sofort einstellen.
Sollte die Lotteriebehörde Kenntnis davon erlangen, dass gegen die Entscheidung verstoßende Handlungen durchgeführt werden, werden wir eine Zwangsstrafe gegen die Lyoness Europe AG und Lyoness Norway AS erwägen, vgl. § 14c des Lotteriegesetzes. Die Lotteriebehörde wird auch die Meldung an die Lyoness Europe AG, die Lyoness Norway AS, die Vermarkter und andere Partner von Lyoness in Betracht ziehen, die gegen die Vorschriften verstoßen.
Im Falle eines Gerichtsverfahrens wird die Lotteriebehörde weitere Informationen und Beweise für den Fall vorlegen.
Australien, England, Irland, Südafrika:
19.09.2019: BECM Inc. zahlt Lyoness-Geschädigte aus!
Sonstige Verdachtsmomente:
Bei Ben Ecker, einem bei der European Journalists Association eingetragenen investigativen Journalisten, findet man an Kündigungen, Distanzierungen und Dementis von Firmen, welche mit Lyoness, Lyconet, Cashback World, MyWorld usw. zusammenarbeiten sollen:
27.06.2019: REWE & PENNY dementieren ein Partnerschaft/Kooperation mit myWorld/Lyoness/Lyconet
10.12.2018: ERGO-Versicherungsgruppe war nie Kooperationspartner von Lyoness
08.11.2018: Europas größte Fachhandelskette „FRESSNAPF“ kein offizieller Partnerunternehmen
02.08.2018: „Lampenwelt.de“ legt Zusammenarbeit mit Cashback World auf Eis
03.05.2018: Die Bank BAWAG PSK dementiert eine „Cashback Card“ und die Kooperation mit der „myWorld Unternehmensgruppe“
27.04.2018: Déjà-vu – angebliche „BAWAG P.S.K Cashback Card“ ein Fake
12.04.2018: NETBANK/Augsburger Aktienbank AG – keine Zusammenarbeit mit Lyoness/Cashback World
03.04.2018: VW Bank/Volkswagen Financial Services AG beendet mit sofortiger Wirkung die Zusammenarbeit mit Lyoness (Cashback, myWorld)
26.03.2018: BMW Credit Card der Deutschen Kreditbank (DKB) kein Partner von Lyoness (myWorld, Cashback World etc.)
24.03.2018: Lyoness – Europas größte Versandapotheke „Zur-Rose Group AG“ dementiert Partnerschaft, kennt Lyoness nicht einmal
23.03.2018: FinTech Unternehmen ZINSPILOT (Deposit Solutions) distanziert sich klar von Lyoness
03.03.2018: Unternehmen MÜLLER/OBLETTER dementiert ein Partnerschaft mit Lyoness
26.02.2018: FC Bayern dementiert eigene Cashback-Card wie von Lyoness Deutschland behauptet
23.02.2018: Geschlossen kündigen Händler einer norddeutschen Region die Kooperation mit Lyoness
04.02.2018: McDonald‘s dementiert Partnerschaft/Kooperation mit Lyoness Deutschland
12.10.2017: Continental AG-Tochterunternehmen beendet Zusammenarbeit mit Lyoness
13.09.2017: Weitere namhafte Unternehmen und Affiliate-Partner kündigen Lyonessverträge auf
08.09.2017: Textilunternehmen „Triumph“ hat vertragliche Beziehung zu Lyoness aufgekündigt
05.09.2017: Ebay dementiert Geschäftspartnerschaft mit Lyoness und kündigt Konsequenzen an
30.01.2017: OTTO Versand kein Lyoness-Partner / UNITO Versand und deren Rolle
07.11.2016: Drogeriemarkt MÜLLER ebenfalls ein „gefaktes Partnerunternehmen!“
01.11.2016: PUMA – ein weiterer „gefakter Geschäftspartner“
10.08.2016: Handelsketten distanzieren sich von Lyoness
07.07.2016: Lyoness: Die nächste „Mastercard- und Handelspartnerschafts-Lüge“ aufgedeckt
29.05.2016: Lyoness jetzt ohne Diners & von Mastercard abgemahnt

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