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Timestamp: 2016-10-24 16:07:47+00:00

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6S.726/2001 (25.06.2002)
A.________, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Thomas W�thrich, Bruchstrasse 69, Luzern,
20. September 2000 mit einem Blutalkoholgehalt von mindestens 1,58 Gewichtspromille einen Personenwagen von Luzern in Richtung Z�rich bis nach Sihlbrugg (Sihlbrugg-Station), wo er kurz nach Mitternacht einer polizeilichen Kontrolle unterzogen wurde. Auf der gleichen Fahrt �berschritt er innerorts die auf der Sihltalstrasse zul�ssige H�chstgeschwindigkeit von 60 km/h um 14 km/h (nach Abzug der Sicherheitsmarge).
A.________ hatte bereits in der Nacht vom 30. September auf den 1. Oktober 1997 mit einem Blutalkoholgehalt von mindestens 1,43 Gewichtspromille einen Personenwagen gelenkt und war auf Grund dieses Sachverhalts am 21. Oktober 1997 vom Amtsstatthalteramt Luzern wegen Fahrens in angetrunkenem Zustand, verbunden mit Nichtmitf�hren des F�hrerausweises und Hinderung einer Amtshandlung, zu einer bedingt vollziehbaren Gef�ngnisstrafe von sieben Tagen, unter Ansetzung einer Probezeit von zwei Jahren, und zu einer Geldbusse von Fr. 1'200.-- verurteilt worden. Dieses Urteil war in Rechtskraft erwachsen.
B.-Mit Strafbefehl vom 15. November 2000 sprach die Bezirksanwaltschaft Horgen A.________ des Fahrens in angetrunkenem Zustand und der Verletzung von Verkehrsregeln schuldig und verurteilte ihn gest�tzt auf Art. 91 Abs. 1 SVG und Art. 90 Ziff. 1 SVG i.V.m. Art. 4a Abs. 5 VRV zu einer unbedingt vollziehbaren Freiheitsstrafe von 90 Tagen Gef�ngnis und einer Busse von Fr. 750.--. Gegen diesen Strafbefehl erhoben sowohl A.________ als auch die Staatsanwaltschaft des Kantons Z�rich Einsprache.
Am 3. April 2001 sprach die Einzelrichterin in Strafsachen am Bezirksgericht Horgen A.________ schuldig des Fahrens in angetrunkenem Zustand im Sinne von Art. 91 Abs. 1 SVG und der Verletzung von Verkehrsregeln im Sinne von Art. 90 Ziff. 1 SVG i.V.m. Art. 32 Abs. 2 und 3 SVG und Art. 4a Abs. 5 VRV und verurteilte ihn zu einer unbedingten Strafe von drei Monaten Gef�ngnis.
Auf Berufung der Staatsanwaltschaft des Kantons Z�rich und des Verurteilten hin best�tigte das Obergericht des Kantons Z�rich, II. Strafkammer, am 19. Oktober 2001 den Schuldspruch der Einzelrichterin; es erh�hte jedoch die unbedingte Freiheitsstrafe auf f�nf Monate Gef�ngnis.
C.- A.________ f�hrt Nichtigkeitsbeschwerde mit dem Antrag, das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich, II. Strafkammer, vom 19. Oktober 2001 sei aufzuheben und die Sache sei zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
D.-Das Obergericht des Kantons Z�rich, II. Strafkammer, sowie die Staatsanwaltschaft des Kantons Z�rich haben auf Gegenbemerkungen verzichtet.
1.- a) Im Rahmen der Strafzumessung verweist die Vorinstanz zuerst auf die einschl�gige Vorstrafe des Beschwerdef�hrers und seinen getr�bten automobilistischen Leumund. Der Beschwerdef�hrer hatte im Jahre 1995 eine Geschwindigkeits�berschreitung begangen und war deshalb vom Strassenverkehrsamt des Kantons Nidwalden verwarnt worden.
Schon vor diesem Hintergrund wiege sein Verschulden recht schwer. Zudem habe er am Abend des 19. September 2000 getrunken, obwohl er mit dem Auto unterwegs gewesen sei und vorgehabt habe, sich sp�ter wieder an das Steuer zu setzen.
Es m�ge durchaus sein, dass er am folgenden Tag in Z�rich einen gesch�ftlichen Termin wahrzunehmen gehabt habe. Es sei aber nicht einzusehen, weshalb er mitten in der Nacht nicht in Luzern - statt in Z�rich - eine Unterkunft habe suchen wollen. Erschwerend komme hinzu, dass er eine relativ lange Fahrt auf der �blicherweise auch nachts mit einigem Verkehr belasteten Strasse unternommen habe.
Ein Blutalkoholgehalt von �ber 1,5 Promille setze eine betr�chtliche Menge konsumierten Alkohols voraus und ziehe eine deutliche Beeintr�chtigung der Fahrt�chtigkeit mit entsprechendem Gef�hrdungspotential nach sich. Der Umstand, dass der Verkehr zur Nachtzeit schw�cher als bei Tag gewesen sei, werde dadurch, dass angetrunkene Fahrzeugf�hrer nachts st�rker behindert w�rden, mehr als wettgemacht, weil bei diesen die Blendempfindlichkeit gr�sser, die Wahrnehmungsf�higkeit st�rker herabgesetzt und das Blickfeld eingeschr�nkter seien. Der Beschwerdef�hrer habe eine nicht unerhebliche Geschwindigkeits�berschreitung begangen, wobei er angegeben habe, die Geschwindigkeitstafel nicht realisiert zu haben. Er habe in angetrunkenem Zustand bereits eine l�ngere Fahrt hinter sich gehabt und auch schon einen Teil auf der Sihltalstrasse zur�ckgelegt, auf welcher es h�ufig zu schweren Unf�llen komme. Insbesondere innerorts br�chten Geschwindigkeits�berschreitungen eine erhebliche Gef�hrdung anderer Verkehrsteilnehmer mit sich. Schliesslich wirke sich das Zusammentreffen mehrerer strafbarer Handlungen straferh�hend aus.
Weil der Beschwerdef�hrer "in flagranti" ertappt und sein Alkoholisierungsgrad durch eine Blutuntersuchung nachgewiesen worden seien, rechtfertige es sich nicht, sein Gest�ndnis strafmindernd zu veranschlagen. Im Weiteren liege entgegen den Behauptungen des Beschwerdef�hrers keine lange Verfahrensdauer vor. Sollte der Beschwerdef�hrer wegen des nun laufenden Strafverfahrens und des damit verbundenen Strafvollzugs dereinst seine Arbeitsstelle verlieren - was nicht belegt sei -, so w�rde dies f�r ihn zwar eine gewisse H�rte bedeuten; allein ein Arbeitsverlust verm�chte aber nicht zur Annahme einer besonderen Strafempfindlichkeit f�hren. Es sei nicht anzunehmen, dass sich der Beschwerdef�hrer nach Verb�ssung der Strafe in seinem Beruf nur schwer wieder integrieren k�nnte, denn er sei ein gut ausgebildeter Textilkaufmann und erst 40 Jahre alt. Eine gewisse Strafempfindlichkeit sei insofern zu bejahen, als er allenfalls w�hrend eines Freiheitsentzuges die Unterhaltsbeitr�ge an seine Familie nicht bezahlen k�nne. Da in diesem Fall zumindest die Unterhaltsbeitr�ge an seine Kinder von Gesetzes wegen von der �ffentlichen Hand bevorschusst w�rden, wirke sich dieser Strafminderungsgrund nur leicht strafsenkend aus. Ebenso leicht strafmindernd zu ber�cksichtigen sei, dass der Beschwerdef�hrer als Aussendienstmitarbeiter durch den bereits erfolgten F�hrerausweisentzug in der Aus�bung seines Berufes beeintr�chtigt werde. Dass der Beschwerdef�hrer im Jahr 2001 freiwillig einen Kurs f�r wiederholt alkoholauff�llige Fahrzeuglenker absolviert habe, sei gleichsam nur in leichtem Masse strafmindernd zu ber�cksichtigen, denn trotzdem verblieben dem Gericht Zweifel an dessen Einsicht.
Der Beschwerdef�hrer habe versucht, das Geschehene zu verharmlosen. Das gelte insbesondere f�r die Geschwindigkeits�berschreitung um 14 km/h. Die von der Einzelrichterin ausgef�llte Freiheitsstrafe sei zu milde ausgefallen und in Anbetracht des recht schweren Verschuldens und der �berwiegend belastenden Strafzumessungsgr�nde auf f�nf Monate Gef�ngnis zu erh�hen.
b) Zur Verweigerung des bedingten Strafvollzugs f�hrt die Vorinstanz aus, der Beschwerdef�hrer sei nur knapp drei Jahre nach seiner letzten Verurteilung wegen Fahrens in angetrunkenem Zustand und weniger als ein Jahr nach Ablauf der ihm damals gew�hrten Probezeit erneut alkoholisiert Auto gefahren und habe damit wiederum in einschl�giger und schwerer Weise gegen das Strassenverkehrsgesetz verstossen. Im Weiteren spreche gegen die Erwartung k�nftigen Wohlverhaltens, dass er eine Verharmlosung der Geschehnisse und eine gewisse Uneinsichtigkeit an den Tag lege. Dass er einen Kurs f�r wiederholt alkoholauff�llige Fahrzeuglenker absolviert habe, verm�ge f�r die Annahme einer g�nstigen Prognose nicht zu gen�gen. Der Beschwerdef�hrer habe zu Protokoll gegeben, gelegentlich Wein zu konsumieren, vor allem wenn er in Gesellschaft sei. Die Gefahr, dass er erneut alkoholisiert ein Fahrzeug lenken w�rde, sei somit nicht ohne weiteres gebannt, zumal er regelm�ssig Kunden besuche. Seine Beteuerungen, nie mehr alkoholisiert Auto fahren zu wollen, verm�chten daran nichts Entscheidendes zu �ndern. Im Weiteren sei nicht belegt, dass der Beschwerdef�hrer seine Stelle wegen des Strafvollzugs tats�chlich verlieren w�rde. Es bestehe die M�glichkeit der Halbgefangenschaft. Zu ber�cksichtigen sei ferner, dass der Beschwerdef�hrer nach Verb�ssung von zwei Dritteln der Strafe bei guter F�hrung bedingt entlassen werden k�nnte. Zudem sei es m�glich, einen Teil der Strafe w�hrend der Ferien zu verb�ssen. Mindestens die Unterhaltsbeitr�ge der beiden T�chter k�nnten von der �ffentlichen Hand bevorschusst werden, falls der Beschwerdef�hrer tats�chlich nicht mehr in der Lage sein sollte, diese zu bezahlen. Dass der Beschwerdef�hrer w�hrend des Strafvollzugs sein Besuchsrecht vor�bergehend nicht w�rde aus�ben k�nnen, lasse sich in Anbetracht des Alters seiner beiden T�chter mit dem Kindeswohl vereinbaren.
2.- Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die - inzwischen im Strafregister gel�schte - Vorstrafe, die zum Zeitpunkt der zu beurteilenden Autofahrt fast drei Jahre zur�ckgelegen habe, sei unter Verletzung von Bundesrecht straferh�hend gewichtet worden. Diese Vorstrafe sei geringf�gig gewesen, was umso mehr zeige, dass ihr keine grosse Bedeutung mehr zukomme. Die Verwarnung habe eine nur geringf�gige Verkehrsregelverletzung betroffen, n�mlich eine �berschreitung der zul�ssigen H�chstgeschwindigkeit auf der Autobahn im Kanton Uri. Diese Verwarnung stamme aus dem Jahre 1995 und liege somit sehr lange zur�ck.
Wie schon bei der Vorstrafe werde auch hier nicht begr�ndet, weshalb trotz Geringf�gigkeit eine Straferh�hung vorgenommen worden sei.
Der Beschwerdef�hrer wendet sich auch in vielen anderen Punkten gegen die von der Vorinstanz vorgenommene Begr�ndung der Strafzumessung. So bezeichnet er es als unverst�ndlich, warum die Vorinstanz schreibe, seine Aussage, er habe nicht w�hrend der Hauptverkehrszeit nach Z�rich fahren wollen, verm�ge nicht zu �berzeugen. Ferner sei es bundesrechtswidrig, wenn die Vorinstanz behaupte, allein auf Grund des von ihm anerkannten Blutalkoholgehaltes von 1,58 Gewichtspromille k�nne auf ein gr�sseres Gef�hrdungspotential geschlossen werden. Es sei weiter nicht verst�ndlich, weshalb die Vorinstanz das deutlich schw�chere Verkehrsaufkommen w�hrend seiner Autofahrt zur Nachtzeit auf der Sihltalstrasse nicht einmal als geringf�gige Entlastung akzeptiert habe. Es sei bundesrechtswidrig, wenn die Vorinstanz sinngem�ss behaupte, eine Trunkenheitsfahrt bei Nacht ziehe ein gr�sseres Gef�hrdungspotential nach sich als eine solche bei Tag. Die Unfallgefahr sei damals zur Nachtzeit auf der gesamten Fahrstrecke sehr gering gewesen. Der Beschwerdef�hrer habe auf der Sihltalstrasse keinerlei konkrete Gef�hrdung des Verkehrs verursacht. Die beiden vorliegend zusammentreffenden strafbaren Handlungen seien wesensverwandt, was sich nur unwesentlich straferh�hend auswirken d�rfe. "Krass bundesrechtswidrig" sei es, wenn die Vorinstanz ausf�hre, in Abweichung der Erw�gungen der ersten Instanz rechtfertige es sich nicht, das Gest�ndnis strafmindernd zu veranschlagen, da er bei seiner Autofahrt "in flagranti" ertappt worden und der Alkoholisierungsgrad durch eine Blutuntersuchung nachgewiesen worden seien. Es sei auch nicht nachvollziehbar, warum die Vorinstanz sein Wohlverhalten w�hrend des Verfahrens nicht strafmindernd ber�cksichtigt habe. In den 1 1/4 Jahren seit der Tatver�bung sei er nie mehr alkoholisiert Auto gefahren, und er habe auch sonst keine strafbaren Handlungen begangen. Die von der Vorinstanz verh�ngte Freiheitsstrafe von f�nf Monaten Gef�ngnis h�tte sehr schlimme Auswirkungen auf sein Berufsleben, weil er im Aussendienst arbeite und oftmals auch abends arbeiten m�sse. Einen Strafvollzug in Halbgefangenschaft k�nnte er deshalb nicht mit seinem Berufsleben vereinbaren.
Gem�ss BGE 121 IV 97 sei eine Strafe zu verh�ngen, welche der beruflichen Integration des Beschwerdef�hrers Rechnung trage. Dies w�re der Fall bei einer Strafe, die in Form der gemeinn�tzigen Arbeit vollzogen werden k�nnte.
Die Vorinstanz habe diese M�glichkeit in Verletzung von Bundesrecht gar nicht erwogen. In Verletzung von Bundesrecht behaupte die Vorinstanz ferner, seine berufliche Integration nach Beendigung des Strafvollzugs w�re auf Grund seines Alters und seiner guten Ausbildung leicht zu bewerkstelligen. Sie verkenne, dass er bereits 40 Jahre alt sei und nicht �ber eine sehr gute Ausbildung verf�ge.
Entgegen der Auffassung der Vorinstanz sei er eher strafempfindlich, weil er im Falle eines Strafvollzugs die Unterhaltsbeitr�ge f�r seine beiden T�chter nicht mehr bezahlen k�nnte. Nicht verst�ndlich sei, warum die Vorinstanz behaupte, dass vorliegend Zweifel an seiner Einsicht best�nden. Er habe einen Kurs f�r wiederholt alkoholauff�llige Fahrzeuglenker absolviert, wiederholt seine Reue beteuert und versichert, in Zukunft nie mehr alkoholisiert Auto zu fahren. Seine Reue habe er in den 15 Monaten seit der besagten Autofahrt bewiesen.
Schliesslich verweist der Beschwerdef�hrer auf den ebenfalls von der II. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Z�rich, am 2. November 2001, abgeurteilten Fall X.________ und macht geltend, vergleichbare T�ter w�rden vom Obergericht des Kantons Z�rich sehr unterschiedlich behandelt. Im Vergleich zum Bankdirektor aus Z�rich, welcher schwer alkoholisiert gewesen sei und sogar zwei Unf�lle verursacht habe, werde er wesentlich h�rter bestraft, was bundesrechtswidrig sei und auch gegen das Rechtsgleichheitsgebot verstosse.
3.- a) Die Nichtigkeitsbeschwerde kann nur damit begr�ndet werden, dass die angefochtene Entscheidung eidgen�ssisches Recht verletze (Art. 269 Abs. 1 BStP). Soweit sich der Beschwerdef�hrer gegen tats�chliche Feststellungen der Vorinstanz richtet, ist auf seine R�gen nicht einzutreten (Art. 273 Abs. 1 lit. b BStP). Dies ist beispielsweise der Fall, wenn der Beschwerdef�hrer seine gute Ausbildung bestreitet. Nicht einzutreten ist weiter auf die R�gen der Aktenwidrigkeit, die mit staatsrechtlicher Beschwerde h�tten vorgebracht werden sollen (Art. 269 Abs. 2 BStP).
Das Bundesgericht ist nicht an die Begr�ndung der Rechtsbegehren der Parteien gebunden (Art. 277bis Abs. 2 BStP).
b) Gem�ss Art. 63 StGB misst der Richter die Strafe nach dem Verschulden des T�ters zu; er ber�cksichtigt die Beweggr�nde, das Vorleben und die pers�nlichen Verh�ltnisse des Schuldigen. Dem Sachrichter steht bei der Gewichtung der im Rahmen der Strafzumessung zu beachtenden Komponenten ein erheblicher Spielraum zu. Das Bundesgericht greift in diesen auf Nichtigkeitsbeschwerde hin, mit der ausschliesslich eine Verletzung von Bundesrecht geltend gemacht werden kann (Art. 269 BStP), nur ein, wenn der kantonale Richter den gesetzlichen Strafrahmen �ber- oder unterschritten hat, wenn er von rechtlich nicht massgebenden Gesichtspunkten ausgegangen ist oder wenn er wesentliche Gesichtspunkte ausser Acht gelassen bzw. in �berschreitung oder Missbrauch des Ermessens falsch gewichtet hat (BGE 121 IV 193 E. 2a mit Hinweisen). Der Sachrichter muss dementsprechend im Urteil die wesentlichen schuldrelevanten Tat- und T�terkomponenten so er�rtern, dass festgestellt werden kann, ob alle rechtlich massgebenden Gesichtspunkte Ber�cksichtigung fanden und wie sie gewichtet wurden, d.h. ob und in welchem Grade sie strafmindernd oder straferh�hend in die Waagschale fielen (BGE 117 IV 112 E. 1). Die �berlegungen, die er bei der Bemessung der Strafe angestellt hat, muss er in seinem Urteil in den Grundz�gen darstellen. Je h�her die Strafe ist, desto h�here Anforderungen sind an die Darlegung der Gr�nde, die die Strafe rechtfertigen, zu stellen (BGE 116 IV 291 E. 2c). Nach konstanter Rechtsprechung hebt der Kassationshof ein an einem Begr�ndungsmangel leidendes Urteil nur auf, sofern der Mangel schwer wiegt und der Entscheid auch im Ergebnis Bundesrecht verletzt (vgl. BGE 127 IV 101 E. 2c mit Hinweisen; 123 IV 49 E. 2a; 121 IV 3 E. 1a, 193 E. 2a; 117 IV 112 E. 1 S. 114 f.; 116 IV 288 E. 2a). Der Kassationshof best�tigt ein angefochtenes Urteil, auch wenn dieses in Bezug auf die Erw�gungen zum Strafmass Unklarheiten und Unvollst�ndigkeiten enth�lt (vgl. BGE 127 IV 101 E. 2c mit Hinweisen - dies entgegen den Bef�rchtungen von Killias, Pr�cis de droit p�nal g�n�ral, N 1221, und Arzt, Strafzumessung - Revolution in der Sackgasse?, recht 1994, S. 243; ausf�hrlich dazu Wipr�chtiger, Strafzumessung und bedingter Strafvollzug - eine Herausforderung f�r die Strafbeh�rden, ZStrR 114/1996, S. 426 f.).
c) Der Beschwerdef�hrer macht verschiedentlich eine Verletzung der Begr�ndungspflicht geltend. So begr�nde die Vorinstanz beispielsweise nicht, inwieweit sich das Zusammentreffen mehrerer strafbarer Handlungen straferh�hend auswirke. Hier ist ihm entgegenzuhalten, dass es nicht Aufgabe des strafzumessenden kantonalen Richters ist, bei jedem von ihm verwendeten Strafzumessungsgrund auch noch den Grad der Minderung oder Erh�hung aufzuf�hren.
Die vom Sachrichter vorgenommene Begr�ndung seiner Strafzumessung ist gesamtheitlich zu w�rdigen; einzelne Unklarheiten oder Unvollst�ndigkeiten lassen sie noch nicht bundesrechtswidrig erscheinen. Nicht einzusehen ist, warum die Erh�hung der Strafe wegen der Ber�cksichtigung der erst kurz zuvor gel�schten Vorstrafe bundesrechtswidrig sein sollte. In diesem Zusammenhang kann auf die Ausf�hrungen der Vorinstanz und die dort zitierte bundesgerichtliche Rechtsprechung verwiesen werden. Es l�sst sich ebenfalls nicht nachvollziehen, warum die Vorinstanz den durch die Verwarnung aus dem Jahre 1995 getr�bten automobilistischen Leumund nicht h�tte straferh�hend ber�cksichtigen d�rfen. Eine Bundesrechtsverletzung k�me in diesem Zusammenhang nur in Frage, wenn die Vorinstanz diesen Umstand in betr�chtlichem Umfang ber�cksichtigt h�tte, was aber nicht der Fall ist. Von untergeordneter Bedeutung sind die Erw�gungen der Vorinstanz, die sich auf die vom Beschwerdef�hrer in Z�rich gew�hlte Unterkunft und auf die n�chtliche Verkehrsfrequenz auf der Sihltalstrasse beziehen; auf die dagegen erhobenen Einw�nde ist nicht weiter einzugehen. Weiter durfte die Vorinstanz, ohne Bundesrecht zu verletzen, das Gest�ndnis des Beschwerdef�hrers bei der gegebenen Sachlage als nicht strafmindernd erachten. Zudem hat die Vorinstanz erkannt, dass ein Strafvollzug f�r den Beschwerdef�hrer eine gewisse H�rte bedeuten w�rde. Korrekt hat sie auch darauf hingewiesen, dass der Arbeitsverlust allein noch nicht zur Annahme einer "besonderen Strafempfindlichkeit" f�hre. Entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers bejahte die Vorinstanz eine "gewisse Strafempfindlichkeit" angesichts der Tatsache, dass der Beschwerdef�hrer im Falle eines Strafvollzugs die Unterhaltsbeitr�ge an seine beiden T�chter nicht mehr w�rde bezahlen k�nnen.
d) Zu Recht macht der Beschwerdef�hrer hingegen geltend, die Vorinstanz h�tte sein Verhalten seit dem
20. September 2000 allgemein, und nicht bloss im Zusammenhang mit dem Besuch eines Kurses f�r wiederholt alkoholauff�llige Fahrzeuglenker strafmindernd ber�cksichtigen m�ssen. Diesen Kurs hat die Vorinstanz trotz der freiwilligen Teilnahme des Beschwerdef�hrers nur in leichtem Masse strafmindernd ber�cksichtigt, was sie mit ihren verbleibenden Zweifeln an seiner Einsicht beziehungsweise damit begr�ndet, eine "ausgepr�gte Einsicht" sei jedenfalls nicht auszumachen. Selbst wenn der Beschwerdef�hrer seine strassenverkehrsrechtlichen Verfehlungen zu verharmlosen oder besch�nigen versucht, rechtfertigt dies nicht den Schluss, der Beschwerdef�hrer habe aus seinen Verfehlungen nichts gelernt. Wie er selber dartut, war ihm bereits der F�hrerausweisentzug eine Lehre - dem Beschwerdef�hrer wurde der F�hrerausweis am 20. September 2000 vorl�ufig abgenommen und am 21. M�rz 2001 f�r die Dauer von 15 Monaten entzogen. Diesen F�hrerausweisentzug bewertet die Vorinstanz als leicht strafmindernd, und zwar in dem Sinne, dass der Beschwerdef�hrer durch diesen als Aussendienstmitarbeiter in seiner Berufsaus�bung beeintr�chtigt gewesen sei. Der F�hrerausweisentzug stellt jedoch auch dar�ber hinaus eine zus�tzliche einschneidende Sanktion dar (BGE 120 IV 67 E. 2b S. 72), welche allgemein bei der Festsetzung der Strafe zu ber�cksichtigen ist. Dem angefochtenen Urteil l�sst sich nicht entnehmen, ob und wie stark die Vorinstanz bei der Ausf�llung der Strafe von f�nf Monaten Gef�ngnis den 15-monatigen F�hrerausweisentzug im Sinne einer zus�tzlichen Sanktion ber�cksichtigt hat. Auf Grund der schliesslich ausgef�llten Strafe muss geschlossen werden, dass sie dieser Sanktion zu wenig Bedeutung beigemessen hat - auch hinsichtlich ihrer spezialpr�ventiven Auswirkungen auf den Beschwerdef�hrer. Sein Wohlverhalten seit der Tat hat die Vorinstanz auch nicht hinreichend ber�cksichtigt, was sich zugleich nachteilig auf ihre Einsch�tzung seiner Strafempfindlichkeit ausgewirkt hat.
Sie hat angesichts der von ihr festgestellten Tatsachen eine unverh�ltnism�ssig harte Strafe ausgef�llt.
Das gilt umso mehr, als sie dies in Kombination mit der Verweigerung des bedingten Strafvollzuges getan hat. Die Frage der Strafzumessung kann nicht getrennt werden von derjenigen der Gew�hrung des bedingten Strafvollzugs (BGE 117 IV 106 E. 4b; 118 IV 337 E. 2c). Die Nichtigkeitsbeschwerde ist in diesem Punkt gutzuheissen, soweit darauf einzutreten ist.
e) Nachdem das Bundesgericht festgestellt hat, dass die Vorinstanz mit der Festsetzung der ausgef�llten Strafe Bundesrecht verletzt hat, er�brigen sich Ausf�hrungen zu der vom Beschwerdef�hrer geltend gemachten Ungleichbehandlung.
4.- a) Der Beschwerdef�hrer macht im Weiteren eine Verletzung von Art. 41 Ziff. 1 Abs. 1 StGB geltend. Die Vorinstanz verneine, dass ihm in subjektiver Hinsicht eine g�nstige Prognose gestellt werden k�nne. Diesbez�glich ber�cksichtige sie in keiner Weise den F�hrerausweisentzug f�r die Dauer von 15 Monaten; dieser sei ihm ein sehr deutlicher Hinweis daf�r gewesen, dass es nun ernst gelte und er keinesfalls ein drittes Mal alkoholisiert ein Auto lenken d�rfte. Auch der freiwillig absolvierte Kurs f�r wiederholt alkoholauff�llige Fahrzeuglenker habe ihm gewichtige neue Erkenntnisse gebracht. Jedoch d�rfte f�r die Ausstellung einer g�nstigen Prognose nicht verlangt werden, dass jemand �berhaupt keinen Alkohol mehr trinke.
Im Weiteren habe die Vorinstanz nicht ber�cksichtigt, dass die Verweigerung des bedingten Strafvollzugs grosse Auswirkungen auf sein Berufsleben habe. Sie habe BGE 121 IV 97 "krass missachtet". Entgegen ihrer Auffassung k�nnte der Beschwerdef�hrer als Aussendienstmitarbeiter mit h�ufigen Abendeins�tzen die Wohltat der Halbgefangenschaft nicht nutzen. Die K�ndigung des Arbeitsverh�ltnisses w�re somit unausweichlich. Die Nichtaus�bung des Besuchsrechts w�hrend des Strafvollzugs w�re sowohl f�r ihn als auch f�r seine beiden heranwachsenden T�chter sehr schlimm.
Die Vorinstanz habe f�r ihre Prognose wesentliche Gesichtspunkte ausser Acht gelassen, zum Beispiel habe sie sich nicht dazu ge�ussert, dass er seit seiner Fahrt vom 20. September 2000 g�nzlich straffrei geblieben sei; auch h�tte sie seine gefestigte berufliche Situation bei ihrer Prognosestellung ber�cksichtigen m�ssen.
b) Gem�ss Art. 41 Ziff. 1 Abs. 1 StGB kann der Richter den Vollzug einer Freiheitsstrafe von nicht mehr als 18 Monaten aufschieben, wenn Vorleben und Charakter des Verurteilten erwarten lassen, er werde auch durch eine bedingt vollziehbare Strafe von weiteren Delikten abgehalten.
Der Richter hat also eine Prognose �ber das zuk�nftige Verhalten des T�ters zu stellen. Dabei steht dem Sachrichter ein erhebliches Ermessen zu. Das Bundesgericht hebt einen Entscheid auf, wenn die Vorinstanz nicht von rechtlich massgebenden Gesichtspunkten ausgegangen ist oder diese in �berschreitung oder Missbrauch ihres Ermessens unrichtig gewichtet hat. Bei der Pr�fung, ob der Verurteilte f�r ein dauerndes Wohlverhalten Gew�hr bietet, ist eine Gesamtw�rdigung aller wesentlichen Umst�nde vorzunehmen.
In die Beurteilung mit einzubeziehen sind neben den Tatumst�nden auch das Vorleben und der Leumund sowie alle weiteren Tatsachen, die g�ltige Schl�sse auf den Charakter des T�ters und die Aussichten seiner Bew�hrung zulassen (BGE 118 IV 97 E. 2b). F�r die Einsch�tzung des R�ckfallrisikos ist ein Gesamtbild der T�terpers�nlichkeit unerl�sslich. Relevante Faktoren sind etwa strafrechtliche Vorbelastung, Sozialisationsbiographie und Arbeitsverhalten, das Bestehen sozialer Bindungen, Hinweise auf Suchtgef�hrdungen usw. (Wipr�chtiger, Strafzumessung und bedingte Strafvollzug, ZStrR 114/1996, S. 457, mit Hinweisen). Dabei sind die pers�nlichen Verh�ltnisse bis zum Zeitpunkt des Entscheides mit einzubeziehen. Es ist unzul�ssig, unter den nach Art. 41 Ziff. 1 Abs. 1 StGB zu ber�cksichtigenden Umst�nden einzelnen eine vorrangige Bedeutung beizumessen und andere zu vernachl�ssigen oder �berhaupt ausser Acht zu lassen (BGE 118 IV 97 E. 2b; 123 IV 107 E. 4a). Dem Umstand, dass ein F�hrerausweisentzug einen Beschwerdef�hrer hart trifft, ist Rechnung zu tragen (BGE 118 IV 97 E. 2d S. 102). Wie bei der Strafzumessung m�ssen die Gr�nde im Urteil so wiedergegeben werden, dass sich die richtige Anwendung des Bundesrechts �berpr�fen l�sst (BGE 117 IV 112 E. 3b).
c) Auch unter dem Gesichtspunkt des bedingten Strafvollzugs beziehungsweise der Prognosestellung �ussert sich die Vorinstanz kaum zum Verhalten des Beschwerdef�hrers seit seiner Fahrt in angetrunkenem Zustand vom 20. September 2000 bis hin zum Zeitpunkt des Entscheids.
Sie erw�hnt einzig den Kurs f�r wiederholt alkoholauff�llige Fahrzeuglenker, den der Beschwerdef�hrer absolviert hat. Zu Recht weist sie darauf hin, dass dieser Kurs f�r die Annahme einer g�nstigen Prognose nicht zu gen�gen verm�ge.
Sie sch�tzt die Gefahr, dass er erneut alkoholisiert eine Fahrzeug lenken k�nnte, als "nicht ohne weiteres gebannt" ein, zumal er regelm�ssig Kunden besuche. Die vom Beschwerdef�hrer vorgebrachten Argumente gegen einen unbedingten Strafvollzug l�sst sie allesamt nicht gelten.
So weist sie etwa in Bezug auf sein Argument, sein Berufsleben w�rde durch die Verweigerung des bedingten Strafvollzugs gef�hrdet, lediglich auf die M�glichkeit der Halbgefangenschaft hin, welche dem Beschwerdef�hrer jedoch - gem�ss seiner Darstellung - gar nicht offen steht. Wie schon bei der Strafzumessung gewichtet die Vorinstanz auch hier die den Beschwerdef�hrer belastenden Faktoren (wie seine ihrer Einsch�tzung nach fehlende Einsicht und die Verharmlosung der Geschehnisse) sehr stark, beziehungsweise ber�cksichtigt sie zu wenig die Wirkung des lang andauernden F�hrerausweisentzuges, sein Wohlverhalten nach der Tat und seine berufliche Integration. Auch in diesem Punkt ist die Nichtigkeitsbeschwerde gutzuheissen, soweit darauf einzutreten ist. Die Vorinstanz wird eine Gesamtw�rdigung aller wesentlichen Umst�nde vorzunehmen und gest�tzt darauf dar�ber zu befinden haben, ob f�r eine neu festzusetzende deutlich tiefere Freiheitsstrafe der bedingte Strafvollzug gew�hrt werden kann oder nicht.
5.- Die eidgen�ssische Nichtigkeitsbeschwerde ist demnach gutzuheissen, soweit darauf einzutreten ist, das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich, II. Strafkammer, vom 19. Oktober 2001 aufzuheben und die Sache zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
6.- Es werden keine Kosten erhoben. Bei diesem Ausgang des Verfahrens ist dem Beschwerdef�hrer eine Parteientsch�digung von Fr. 2'000.-- aus der Bundesgerichtskasse auszurichten.
7.- Das am Tag der Urteilsf�llung versendete Dispositiv ist unvollst�ndig ausgefallen und wird hiermit berichtigt.
Entsprechend den Erw�gungen ist die Nichtigkeitsbeschwerde gutzuheissen, soweit darauf einzutreten ist (Ziff. 1). Weiter ist pr�zisierend hinzuzuf�gen, dass dem Beschwerdef�hrer die Parteientsch�digung aus der Bundesgerichtskasse auszurichten ist (Ziff. 3).
1.- Die Nichtigkeitsbeschwerde wird, soweit darauf einzutreten ist, gutgeheissen, das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich vom 19. Oktober 2001 aufgehoben und die Sache zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckgewiesen.
3.- Dem Beschwerdef�hrer wird f�r das bundesgerichtliche Verfahren eine Entsch�digung von Fr. 2'000.-- aus der Bundesgerichtskasse ausgerichtet.
4.- Dieses Urteil wird dem Beschwerdef�hrer sowie der Staatsanwaltschaft und dem Obergericht, II. Strafkammer, des Kantons Z�rich schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 91
 Art. 90
 Art. 4
 Art. 91
 Art. 90
 Art. 32
 Art. 4
 BGE 
 Art. 63
 BGE 
 BGE 
 Art. 41
 BGE 
 Art. 41
 Art. 41