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⭐Gewässerschutz bei Regenwetter
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1 Gewässerschutz bei Regenwetter Teil A: Gewässerschutzaspekte der Entwässerungssysteme Teil B: Anforderungen an Mischsysteme Amt für Umweltschutz und Energie BL März 2000 XXX März 2000 XXXX XXXXXX2 2 Bearbeitung An der Erstellung dieser Richtlinien haben mitgewirkt: Thomas Lang, Amt für Umweltschutz und Energie, Liestal (AUE), Federführung Christoph Bitterli, Amt für Industrielle Betriebe, Liestal, (AIB), betriebstechnische Beratung Dr. Bendicht Hurni V, AUE, wissenschaftliche Beratung Anton Schaffhauser, Rapp AG Ingenieure + Planer, Basel (Rapp), technische Beratung Hans Sutter, Sutter Ingenieur und Planungsbüro, Arboldswil (Sutter), technische Beratung Yvonne May, AUE, Sekretariat Die Erkenntnisse im Teil B der Richtlinien beruhen im Wesentlichen auf den Ergebnissen der Arbeitsgruppe «Mischwassermanagement»: Dr. Bruno Strebel, Entwicklungsfragen + angewandte Ökologie, Geuensee, Moderation Christoph Bitterli, AIB René Brodmann, Böhringer AG Ingenieure + Planer, Oberwil Karl Brunner, Amt für Industrielle Betriebe, Liestal Dr. Bendicht Hurni V, AUE Thomas Lang, AUE Peter Merz, Elektrowatt Engineering AG, Zürich Anton Schaffhauser, Rapp Felix Stierli, AUE Hans Sutter, Sutter Die Richtlinien können bezogen werden: Amt für Umweltschutz und Energie Hauptabteilung Abwasser Rheinstrasse Liestal Tel. 061/ Fax 061/ Bearbeitung März 20003 3 Inhaltsverzeichnis Seite Vorwort 5 Zusammenfassung 7 Teil A: Gewässerschutzaspekte der Entwässerungssysteme 9 1. Einleitung (Ausgangslage, Veranlassung, Ziel der Richtlinien) 9 2. Rahmenbedingungen und gesetzliche Grundlagen Gewässerbelastungen bei Regenwetter Zulässige Entwässerungssysteme Systemkriterien und Schwachstellen Aspekte bei der Wahl der Systeme Entscheidungshierarchie Regionaler und Genereller Entwässerungsplan (REP und GEP) Zuständigkeiten und Koordination 27 Teil B: Anforderungen an Mischsysteme Problemanalyse Mischwasser Mischwasseranfall Mischwassertransport zur Behandlung Mischwasser fangen Mischwassertransport zur Kläranlage Ablauf von Regenereignissen in gewässerschutzkonformen Mischsystemen (grafische Darstellung) Schlussbetrachtungen 46 Anhang 47 Beispiele 47 Abkürzungen, Glossar 49 Literatur 50 März 2000 Inhaltsverzeichnis4 5 5 Vorwort Die Entwässerung unserer Siedlungen findet heutzutage in ausgedehnten unterirdischen Kanalisationssystemen statt. Diese Systeme entfernen unsere Abwässer sowie das Regenwasser meist unbemerkt aus unserem Blickfeld. Das Interesse, jegliches Wasser aus den Siedlungen umweltgerecht und rasch in den nächsten «Vorfluter» abzuleiten, entspringt einem berechtigten Bedürfnis nach Sauberkeit und Hygiene. Ausgehend von diesen Bedürfnissen wurde unsere Siedlungsentwässerung als Schwemmkanalisation erstellt und proportional zum Wachstum der Bevölkerung, des Gewerbes und der Industrie ausgebaut. Zur umweltgerechten Beseitigung der Schmutzstoffe wurden an das Kanalisationssystem angeschlossen Kläranlagen gebaut. Dadurch hat die Wasserqualität unserer Bäche und Flüsse inzwischen bei Trockenwetter fast überall ein gutes Niveau erreicht. Bei Regenwetter jedoch wird der Schmutz aus den Kanalisationen an sehr vielen Stellen im System durch Überlauf direkt in die Gewässer entlastet und führt dort zu starken Beeinträchtigungen. Um den Gewässerschutz bei Regenwetter zu verbessern, hat der Regierungsrat das Amt für Umweltschutz und Energie beauftragt, zur Förderung einer fachgerechten und auch bei Regenwetter umweltgerechten Planung der Siedlungsentwässerung, die vorliegenden Richtlinien zu erarbeiten. Die Richtlinien sollen für die Gemeinden, Kläranlagenbetreiber und Ingenieure einen Überblick und Hinweise über Gewässerschutzmassnahmen bei Regenwetter liefern und die Anforderungen an Planung und Betrieb der Mischwassersysteme festlegen. Wasser ist heute mehr denn je naturverbindendes Element und Lebensquelle. Deshalb ist unser Ziel, unsere Gewässer wieder in einen natürlichen Lebensraum zurückzuführen, und diese nachhaltig zu schützen. Mit diesen Richtlinien möchten wir den Weg zum Ziel für den Teilaspekt Siedlungsentwässerung aufzeigen. Liestal, im März 2000 Amt für Umweltschutz und Energie Kanton Basel-Landschaft Dr. A. Isenburg März 2000 Vorwort6 6 Hinweis Zur besseren Lesbarkeit der Richtlinien sind wichtige Aussagen besonders hervorgehoben und zwar folgendermassen: Grundlagen / Grundsätze Erkenntnisse / Kommentare Wichtige Erkenntnisse / Kernaussagen der Richtlinien Hinweis März 20007 7 Zusammenfassung In unserem Kanton werden die Gemeinden überwiegend nach dem historisch gewachsenen Mischsystem entwässert (gemeinsames Ableiten von Schmutz- und Regenwasser, auch Schwemmkanalisation genannt). Der wesentliche Nachteil dieses Systems ist der Effekt des Ausspülens von Kanalablagerungen bei Regen in die Gewässer. Das Problem lässt sich in den Griff bekommen, indem die in der Mischwasserkanalisation abfliessende Regenwassermenge verringert wird (z. B. Versickern von Regenwasser) oder indem das Mischsystem zum «technischen» Trennsystem (Doppelleitungssystem) umgebaut wird oder indem das Mischwasser behandelt wird (Auffangen und Behandeln des Schmutzstosses). Im Rahmen der Bearbeitung der Generellen Entwässerungspläne (GEP) ist die Kenntnis der Effizienz und Effektivität der einzelnen Entwässerungssysteme Voraussetzung. Die Wahl der Verfahren hat sich nach dem ökologischen Nutzen, aber auch nach den Kosten und dem möglichen Tempo der Konzeptverwirklichung zu richten. Zwecks besserer Übersicht bestehen die Richtlinien aus zwei Teilen. Inhalt und Ergebnisse lassen sich folgendermassen zusammenfassen: Der Teil A zeigt neben den Rahmenbedingungen die verschiedenen möglichen Entwässerungssysteme auf. Die Prioritäten für die Systemwahl werden in einer Entscheidungshierarchie (Seite 24) festgelegt. Die Kernaussagen vom Teil A sind: Der Schmutzstoss, der in die Gewässer entlastet, resultiert aus dem Ausspülen der Kanalisation bei beginnendem Regen. Sauberwasserabfluss sollte bereits an der Quelle so weit wie möglich vermieden, verzögert und versickert werden. Das Entwässerungssystem wird im GEP-Konzept begründet und festgelegt. Dabei sind die Systemkriterien zu berücksichtigen und deren Schwachstellen durch geschickte Kombinationen auszuräumen. Das Mischsystem ist und bleibt dabei eine Komponente der Siedlungsentwässerung. Für den Systementscheid sind die Kriterien des Gewässerschutzes, der bestehenden Abwasseranlagen, der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der Struktur der Gemeinde sowie deren Entwicklung spezifisch zu berücksichtigen. Die hoheitliche Zuständigkeit (Liegenschaftseigentümer/innen, Gemeinden, Kläranlagebetreiber) darf für den Systementscheid keine Rolle spielen. Der Gewässerschutz bei Regenwetter ist sowohl technisch als auch finanziell unabhängig zu optimieren. März 2000 Zusammenfassung8 8 Der Teil B behandelt ausschliesslich die Anforderungen an die Einzugsgebiete, die im Mischsystem entwässert werden. Die Kernaussagen sind: Alle Baselbieter Gewässer, ausgenommen der Rhein, sind mit hoher Priorität vor kritischen Mischwasserentlastungen zu schützen. Die Mischwasserbehandlung soll dahingehend entwickelt werden, dass nicht wie bisher beschränkte Mischwassermengen über unbestimmte Zeit zur Behandlung gelangen, sondern dass die zu Beginn eines Regenereignisses anfallenden stark belasteten Mischwassermengen (Spülstösse) in vollem Umfang vom Gewässer ferngehalten werden und zur Reinigung gelangen. Grosse Mengen später anfallenden Mischwassers (bei Dauerregen) können unbehandelt in die Oberflächengewässer eingeleitet werden. Zusammenfassung März 20009 9 Teil A: Gewässerschutzaspekte der Entwässerungssysteme 1. Einleitung 1.1 Ausgangslage und Veranlassung Die Belastung der Gewässer durch Abwasser hat mit dem Ausbau der kantonalen Kläranlagen deutlich abgenommen. Die Abwasserreinigung bei Trockenwetter hat im Kanton Basel-Landschaft überwiegend einen hohen Stand erreicht. Im Kanton Basel-Landschaft werden die Siedlungen mehrheitlich im Mischsystem entwässert. Das Regenwasser von Strassen, Plätzen und Dächern wird gemeinsam mit dem verschmutzten Abwasser aus den Haushaltungen, Betrieben und öffentlichen Einrichtungen der Kläranlage zugeführt. Ab einer bestimmten Regenintensität kann das System die gesamte Abwassermenge jedoch nicht mehr aufnehmen. Die Sammelkanäle sind nicht dafür konzipiert, das gesamte Mischwasser eines mittelstarken Regens zu den Kläranlagen abzuleiten. Durch die ansteigende Abflussmenge werden Fäkalablagerungen ausgewaschen und als Schmutzstoss unbehandelt in die Gewässer ausgestossen. Untersuchungen in der Birs, im Birsig und in der Ergolz [8] [9] haben gezeigt, dass sich die teils massiven Verschmutzungen in Abhängigkeit von Art und Dauer der Regenereignisse manifestieren. Mischwasserentlastung in die Birs März 2000 Teil A: Gewässerschutzaspekte der Entwässerungssysteme10 10 Um den Gewässerschutz bei Regenwetter zu verbessern, wurden in den letzten Jahren im Kanton Basel-Landschaft viele Anstrengungen unternommen. Die Lösungsansätze zielten dabei in unterschiedliche Richtungen: Versickern von Regenwasser so nahe wie möglich am Anfallort, Mischwasserbehandlungen zum Auffangen und Behandeln des Schmutzstosses, Wechsel zum «technischen» Trennsystem (Doppelleitungssystem). Alle Ansätze haben ihre Berechtigung und Bedeutung. Dort, wo Versickerungsmöglichkeiten («natürliches» Trennsystem) bestehen, sollen diese soweit als möglich ausgeschöpft werden. Auf diese Weise kann der natürliche Wasserkreislauf reaktiviert werden. In vielen Gebieten ist eine Versickerung von Sauberwasser aus verschiedenen Gründen jedoch nur teilweise oder überhaupt nicht möglich. In diesen Fällen ist zu prüfen, ob eine weitere Abkopplung im Sinne eines «technischen» Trennsystems in Frage kommt. Dabei sind die bestehenden hydrogeologischen, topografischen, strukturellen oder wirtschaftlichen Verhältnisse zu berücksichtigen. Es soll nicht ein finanzieller Aufwand betrieben werden, dem kein oder nur ein ungenügend ökologischer Nutzen gegenübersteht. Das Ausmass der Abkopplung des Sauberwassers von der Mischkanalisation soll sich nicht nach einem suboptimalen Streben zu einem Trennsystem richten. Die Konsequenzen (Kosten, Risiken) sind genauer zu hinterfragen. Allerdings, wenn nur dort Regenwasser von der Mischkanalisation abgekoppelt wird, wo es sehr kostengünstig ist, können die Gewässerschutzziele im Kanton Baselland nicht erreicht werden [13]. Die ersten Generellen Entwässerungspläne der Baselbieter Gemeinden bestätigen, dass die Grenzen einer angemessenen Abkopplung zum Teil rasch erreicht sind und weitere Massnahmen zur Verbesserung der Entlastungssituation nötig sind. Hinzu kommt, dass Entwässerungskonzepte, die nur über einen sehr langen Zeitraum realisiert und wirksam werden, Zwischenlösungen erfordern, welche die grössten Probleme rasch bewältigen. Viele dezentrale Massnahmen zur Umgestaltung der Siedlungsentwässerung wirken nur langfristig zusammenhängend oder sind wirtschaftlich nicht vertretbar. Das Mischsystem wird aus diesen Gründen in einer Vielzahl von Gebieten erhalten bleiben. Es fehlte bisher eine einheitliche Entscheidungsgrundlage, aus der abgeleitet werden kann, wo die verfügbaren Mittel optimal eingesetzt werden sollen. Der Regierungsrat hat das Amt für Umweltschutz und Energie daher beauftragt, zur Förderung einer fachgerechten Planung der Siedlungsentwässerung, die vorliegenden Richtlinien zu erarbeiten. Die Richtlinien sollen für die Gemeinden, Kläranlagebetreiber und Ingenieure einen Überblick und viele Hinweise über die Gewässerschutzaspekte bei Regenwetter liefern und die Anforderungen an Mischwassersysteme festlegen. 1.2 Ziele der Richtlinien Die Entwässerungsplanung soll auf die Ziele des Gewässerschutzes fokussiert werden. Diese Richtlinien sollen bauliche und betriebliche Massnahmen zum Schutz der Gewässer bei einsetzendem Regen optimieren. Dort, wo aufgrund der örtlichen Verhältnisse nicht versickert oder direkt in ein Gewässer eingeleitet werden kann, hat das Mischsystem bezüglich Nutzen und Kosten mit dem «technischen» Trennsystem (Doppelleitungssystem) zu konkurrenzieren. Damit ein aussagekräftiger Variantenvergleich möglich wird, werden in diesen Richtlinien die Anforderungen an das Mischsystem definiert. Dabei soll aufgezeigt werden, mit welchen Massnahmen sichergestellt werden kann, dass die Mischwasserentlastungen auf ein unkritisches Mass vermindert werden. Ziel ist es, das Defizit in den nächsten 10 bis 20 Jahren so weit wie möglich zu eliminieren. Teil A: Gewässerschutzaspekte der Entwässerungssysteme März 200011 11 2. Rahmenbedingungen und gesetzliche Grundlagen 2.1 Rückblick Bis Anfang der 90er Jahre wurde die Entwässerungsplanung mit Generellen Kanalisationsprojekten (GKP) geregelt. Ziel der GKP war es, die Kanalisation zu planen und darzustellen, wohin die jeweiligen Parzellen im Baugebiet zu entwässern sind. Das verschmutzte Abwasser sollte gemeinsam mit dem Regenwasser so rasch wie möglich zur Kläranlage abgeleitet werden. Dabei stand im Vordergrund, dies weitgehend rückstaufrei zu ermöglichen, ohne dass Schäden verursacht werden. Die Umsetzung des Gewässerschutzkonzeptes der 80er Jahre des Kantons Basel-Landschaft hat für den Gewässerschutz bei Trockenwetter grosse Fortschritte gebracht. Die Abwasserreinigung hat einen überwiegend hohen Stand erreicht. 2.2 Die Entwässerungsphilosophie Seit den 90er Jahren werden die Aspekte des Gewässerschutzes differenzierter betrachtet und als Element des natürlichen Wasserkreislaufes angesehen. Sauberes Wasser darf nicht nur, sondern soll aktiv versickert werden. kein Kurzschluss beim Sauberwasserkreislauf sondern Weitblick März 2000 Teil A: Gewässerschutzaspekte der Entwässerungssysteme12 12 Zu den bisherigen technischen Inhalten der Siedlungsentwässerung sind nun die Ziele des Gewässerschutzes zu ergänzen: Die ganzheitliche Betrachtungsweise der Wasserkreisläufe Die Vermeidung und Elimination von stetig fliessendem sauberem Wasser (dem sogenannten Fremdwasser) in Kanalisation und Kläranlage Die Vermeidung von Regenwasserabfluss Die Versickerung von Regenwasser Ein verzögertes Abfliessen des nicht versickerbaren Regenwassers Die Dichtheit der für verschmutztes Abwasser genutzten Bauwerke Das Erreichen dieser Ziele soll auf kommunaler Ebene durch den Generellen Entwässerungsplan (GEP) sichergestellt werden. Zunächst werden hierin der Zustand der Gewässer, der Kanalisation, der Versickerungsmöglichkeiten usw. dokumentiert. Anschliessend werden die Probleme unter Berücksichtigung der Gewässerschutzziele analysiert und mögliche Lösungsvarianten aufgezeigt. Nach Untersuchung der Varianten wird die gesamtheitlich beste Lösung, das ist die mit dem grössten Umweltnutzen bei geringsten Kosten, als Konzept ausgearbeitet und die Ziele und Entwässerungssysteme detailliert festgelegt. Schwerpunkte der Entwässerungsplanung früher GKP: heute GEP: Planung der Kanalisation Planung des Gewässerschutzes Bei verzweigten und vermaschten Abwassernetzen, die über die Gemeindegrenze hinaus miteinander koordiniert werden müssen, ist eine übergeordnete Planung des Kläranlagebetreibers oder des Kantons nötig (siehe Teil A, Kap. 7 und 8). 2.3 Die gesetzlichen Grundlagen für die Entwässerungsplanung In den neuen Gewässerschutzgesetzen vom Bund und vom Kanton sind die Grundlagen für die neue Entwässerungsphilosophie festgeschrieben: eidg. GSchG = Bundesgesetz über den Schutz der Gewässer vom 24. Januar 1991 eidg. GSchV = Gewässerschutzverordnung vom 28. Oktober 1998 kant. GSchG = Gesetz über den Gewässerschutz vom 18. April 1994 (zurzeit in Revision) kant. Dekret = Dekret über den Generellen Entwässerungsplan GEP vom 17. Oktober 1996 Die wichtigsten Regelungen hieraus sind für die Entwässerungsplanung: Teil A: Gewässerschutzaspekte der Entwässerungssysteme März 200013 Verschmutztes Abwasser Abwasserreinigung eidg. GSchG, Art. 4 Bsb. b: «Verschmutztes Abwasser: Abwasser, das ein Gewässer, in das es gelangt, verunreinigen kann.» eidg. GSchG, Art. 7 Abs. 1: «Verschmutztes Abwasser muss behandelt werden. (...)» Mischwasser kann ein Gewässer, in das es entlastet, verunreinigen. Daher ist es a priori als verschmutztes Abwasser anzusehen Abgrenzung zwischen verschmutztem und nicht verschmutztem Abwasser eidg. GSchV, Art. 3 Abs. 1: «Die Behörde beurteilt, ob Abwasser bei der Einleitung in ein Gewässer oder bei der Versickerung als verschmutzt oder unverschmutzt gilt, aufgrund: a. der Art, der Menge, der Eigenschaften und des zeitlichen Anfalls der Stoffe, die im Abwasser enthalten sind und Gewässer verunreinigen können; b. des Zustandes des Gewässers, in welches das Abwasser gelangt.» Besonders der Passus «... aufgrund des zeitlichen Anfalls...» ist in Bezug auf die Mischwasserproblematik interessant und daher näher zu definieren. Dieses geschieht im Teil B dieser Richtlinien Nicht verschmutztes Abwasser Versickerung eidg. GSchG, Art. 7 Abs. 2: «Nicht verschmutztes Abwasser ist nach den Anordnungen der kantonalen Behörde versickern zu lassen. Erlauben die örtlichen Verhältnisse dies nicht, so kann es mit Bewilligung der kantonalen Behörde in ein oberirdisches Gewässer eingeleitet werden. Dabei sind nach Möglichkeit Rückhaltemassnahmen zu treffen, damit das Wasser bei grossem Anfall gleichmässig abfliessen kann.» kant. GSchG, 20: «Die Gemeinden sorgen dafür, dass nicht verschmutztes Abwasser spätestens bei der Erneuerung im Sinne des Gesetzes beseitigt wird.» Nach «... Anordnung der kantonalen Behörde...» bedeutet in der Praxis, dass gemäss dem im GEP festgelegten System entwässert werden muss; bei Neubauten sofort bei Altbauten spätestens bei der Erneuerung, resp. bei wesentlichen Änderungen. Wenn das Versickern möglich ist, besteht eine Pflicht dazu. Die «Kann-Bestimmung» betreffend Ableiten in ein Gewässer hingegen gestattet einen grösseren Spielraum. Hier sind Aufwand und Nutzen miteinander zu vergleichen, siehe Teil A, Kap. 6 (Entscheidungshierarchie). März 2000 Teil A: Gewässerschutzaspekte der Entwässerungssysteme14 Stetig fliessendes nicht verschmutztes Abwasser («Fremdwasser») eidg. GSchG, Art. 12 Abs. 3: «Nicht verschmutztes Abwasser, das stetig anfällt, darf weder direkt noch indirekt einer zentralen Abwasserreinigungsanlage zugeführt werden. Die kantonale Behörde kann Ausnahmen bewilligen.» eidg. GSchG, Art. 76: «Die Kantone sorgen dafür, dass spätestens 15 Jahre nach Inkrafttreten dieses Gesetzes die Wirkung einer Abwasserreinigungsanlage nicht mehr durch stetig anfallendes, nicht verschmutztes Abwasser beeinträchtigt wird.» kant. Dekret, 3 Abs. 2: «(...). Macht das Fremdwasser mehr als 30 % des Trockenwetterabflusses aus, sind Massnahmen zur Verminderung der Fremdwassermengen aufzuzeigen.» Das Ziel lautet also, den «Fremdwasseranteil» bis November 2007 auf 30 % des Trockenwetterabflusses zu reduzieren. Aus dem Vergleich der Abschnitte und dieser Richtlinien wird ersichtlich, dass die Regelungen betreffend Abkopplung von Sauberwasser beim stetig fliessenden Sauberwasser (Fremdwasser) strenger sind als beim unverschmutzten Regenwasser Trennung von verschmutztem und unverschmutztem Abwasser («Trennsysteme») eidg. GSchV, Art. 11: «Die Inhaber von Gebäuden müssen bei der Erstellung oder bei wesentlichen Änderungen dafür sorgen, dass das Niederschlagswasser und das stetig anfallende nicht verschmutzte Abwasser bis ausserhalb des Gebäudes getrennt vom verschmutzten Abwasser abgeleitet werden.» Dieses ist die einzige Stelle in den erwähnten Gesetzen, in der der Wortstamm «trennen» vorkommt. Wenn im GEP kein «technisches» Trennsystem vorgesehen ist oder wenn auf der Parzelle gute Versickerungsmöglichkeiten bestehen, macht es natürlich keinen Sinn, das Regenwasser in einer Leitung getrennt zur Parzellengrenze zu führen. Teil A: Gewässerschutzaspekte der Entwässerungssysteme März 200015 15 3. Gewässerbelastungen bei Regenwetter Die Gewässerbelastungen bei Regenwetter resultieren aus folgenden Komponenten: Niederschlag: Auswaschen der Luftverschmutzung Oberflächenabfluss: Abwaschen der Oberflächendepositionen Schmutzwasserabfluss: Durchmischung mit dem häuslichen und industriellen Abwasser Ausspülen der Sedimente: Kanalablagerungen und Sielhaut, Sedimente aus Schlammsammlern und Sonderbauwerken Bei der Entlastung von Mischwasser in Gewässer haben die ausgespülten Sedimente in der Regel weit höhere Bedeutung als die anderen drei Komponenten. Die Sedimente sind in der Kanalisation oder in Schlammsammlern bereits gebündelt. Ein stärkeres Regenereignis kann diese Ablagerungen rasch reaktivieren. Daher ist dann meist ein markanter Schmutzstoss, der über die nächste Entlastung in das Gewässer gelangt. Die anderen Komponenten fallen mengenmässig kleiner, diffus, zeitlich verzögert und nicht in Form eines ausgeprägten Schmutzstosses an. Sie sind daher bezüglich Schmutzfracht und -konzentration in diesem Zusammenhang unbedeutend. Der Schmutzstoss aus der Mischkanalisation resultiert im Regelfall aus dem Ausspülen der Sedimente bei beginnendem Regen. Bei den kleinen, abflussschwachen Oberbaselbieter Gewässern manifestieren sich bei vielen Regenereignissen die Mischwassereinleitungen als kurze, aber intensive Belastungen. In den mittelgrossen Gewässern (Ergolz, Birs und Birsig) addieren sich die vielen als Folge von Mischwassereinleitungen lokal verschmutzten Gewässerabschnitte zu langen, zusammenhängenden abwasserkanalähnlichen Fliessstrecken. Zehn- bis zwanzigmal jährlich nehmen diese Belastungen ein gravierendes Ausmass an. Einzig am Rhein vermögen sich die basellandschaftlichen Mischwassereinleitungen nicht auffällig auszuwirken das Abtransportvolumen des Rheins ist beeindruckend. Primär bei allen Abwassereinzugsgebieten, die nicht direkt in den Rhein entwässern (etwa 90 % der Baselbieter Siedlungsgebiete) muss die Problematik der Mischwassereinleitungen gelöst werden. Bestehende, dem Stand der Technik entsprechende Mischwasserbehandlungen oder andere wirksame Entwässerungssysteme sind für ca. 25 % der Siedlungsgebiete erstellt. Für ca. zwei Drittel der Baselbieter Siedlungsgebiete verbleibt somit Handlungsbedarf. März 2000 Teil A: Gewässerschutzaspekte der Entwässerungssysteme16 16 4. Zulässige Entwässerungssysteme Die neue Entwässerungsphilosophie ermöglicht neben den herkömmlichen klassischen Entwässerungsverfahren im Misch- oder Trennsystem eine Vielzahl von Systemkombinationen und -modifikationen. Je nach Art und Struktur des Siedlungsgebietes sind die geeigneten Systeme zu wählen. Dabei erlauben Kombinationen oft einen wirksamen Gewässerschutz mit gutem Kosten-Nutzen-Verhältnis. Die folgende Übersicht der möglichen Grundsysteme mit den entsprechenden Definitionen soll die Orientierung und Kommunikation erleichtern. Die Vor- und Nachteile der Systeme werden in Kapitel 5 dargestellt Mischsystem Charakteristisch für das Mischsystem: gemeinsame Ableitung von Schmutz- und Regenwasser ( Mischwasser) zur ARA stetig fliessendes Sauberwasser (= Fremdwasser) fällt nicht an oder wird nicht in die Mischkanalisation eingeleitet SW RW FW MW MWB RWB Schmutzwasser Regenwasser Fremdwasser Mischwasser Mischwasserbehandlung Regenwasserbehandlung Teil A: Gewässerschutzaspekte der Entwässerungssysteme März 200017 Modifiziertes Mischsystem (oder Teiltrennsystem) Charakteristisch für das modifizierte Mischsystem: gemeinsame Ableitung von Schmutzwasser und von Regenwasser definierter Flächen (z. B. Gewerbezonen, Strassen, Lagerplätze) zur ARA Regenwasser definierter Flächen (z. B. Wohnzonen, Dächer) und stetig fliessendes Sauberwasser wird im Sinne der Entscheidungshierarchie (Kap. 6) separat beherrscht. 4.3 Trennsystem («natürlich» oder «technisch») Charakteristisch für das Trennsystem: Ableitung von Schmutzwasser zur ARA Regenwasser aller Flächen und stetig fliessendes Sauberwasser wird im Sinne der Entscheidungshierarchie (Kap. 6) separat beherrscht. März 2000 Teil A: Gewässerschutzaspekte der Entwässerungssysteme18 Modifiziertes Trennsystem Charakteristisch für das modifizierte Trennsystem: Ableitung von Schmutzwasser zur ARA Regenwasser definierter Flächen (z. B. Strassen, Lagerplätze) wird gemäss dem Verschmutzungspotential oder Störfallrisiko behandelt. Regenwasser definierter Flächen (z. B. Wohnzonen, Dächer) und stetig fliessendes Sauberwasser wird im Sinne der Entscheidungshierarchie (Kap. 6) separat beherrscht. Kombinierte Entwässerungssysteme Je nach den örtlichen Verhältnissen lassen sich diese Grundsysteme mit zentraler und dezentraler Versickerung sowie mit Rückhaltemassnahmen kombinieren. Es entsteht somit eine Vielzahl an Möglichkeiten. Beispiel: modifiziertes Mischsystem mit dezentraler Versickerung des Dachwassers und Ableitung des Strassenwassers zur ARA. Zeitweise wirksame Systeme: Die Systeme lassen sich auch temporär kombinieren, was zu sehr kostengünstigen Lösungen führen kann. Auch für den Gewässerschutz können solche Lösungen interessant sein. Es ist generell zweckmässig, der Situation angepasste Lösungen zu suchen. Beispiel: Sauberwassersystem mit Versickerung. Bei Ausschöpfung der Versickerungsleistung überläuft Sauberwasser in das Mischsystem, wenn dieses ohnehin schon entlasten darf. (nur zulässig, wenn die Überläufe sichtbar angeordnet werden). Teil A: Gewässerschutzaspekte der Entwässerungssysteme März 200019 19 Teilweise wirksame Systeme: Das im GEP festgelegte Entwässerungssystem ist eine Zielvorgabe. Für einzelne Liegenschaften in einem Einzugsgebiet kann es unverhältnismässig sein, der Vorgabe zu entsprechen oder länger dauern bis wesentliche Änderungen eine Anpassung des Entwässerungssystems erzwingen. Ein System kann auch im Endausbau teilweise wirksam sein, wenn der Umfang im GEP beschrieben und festgelegt wurde. Beispiel: Von einzelnen Liegenschaften wird das Regenwasser bereits versickert, von anderen noch nicht. Beispiel: In einem Trennsystemgebiet bleiben einzelne Liegenschaften bewusst im Mischsystem, um ein Durchspülen der Kanäle bei Regen zu gewährleisten. Nicht wirksame Systeme: Ein Entwässerungssystem ist dann nicht wirksam, wenn das Sauberwasser nicht konsequent entsprechend der Definition behandelt wird. Besonders kritisch sind nicht wirksame Fremdwassersanierungen anzusehen. Beispiel: Ein im Trennsystem neu erschlossenes Gebiet ist als solches nicht wirksam, wenn das Sauberwasser im alten Dorfkern der Mischkanalisation zugeführt wird. März 2000 Teil A: Gewässerschutzaspekte der Entwässerungssysteme20 20 5. Systemkriterien und Schwachstellen Alle Grundsysteme haben Vor- und Nachteile. Im Rahmen der GEP-Variantenuntersuchung sind die möglichen Entwässerungssysteme jeweils gegenüberzustellen und bezüglich Nutzen, Umsetzungszeiträume und Kosten spezifisch zu bewerten. Folgende Zusammenstellung zeigt einige Vor- und Nachteile der Systeme. 5.1 Mischsystem Diese Beurteilung gilt nur für Mischsysteme, welche die Anforderungen gemäss Teil B dieser Richtlinien erfüllen: Potentielle Vorteile: Einfaches Netz keine Fehlanschlüsse, wenig Platzbedarf. Relativ geringer Unterhalt wegen selbsttätigem Ausspülen der Ablagerungen bei Regen. Bei Havarien auf Strassen und Plätzen besteht bei Trockenwetter oft die Möglichkeit, die wassergefährdenden Stoffe auf der Kläranlage auszuschleusen. Potentielle Nachteile: Fremdwassersanierungen müssen separat durchgeführt werden. Die bestehende Infrastruktur (Entlastungen, Behandlung, Transportkanäle) ist anzupassen oder neu zu erstellen. Reinigungsleistung der ARA kann bei Regen vermindert werden. Die Kanalisation hat eine hohe Anschlussdichte und unterliegt Wechselbeanspruchungen bei Trocken- und Regenwetter. 5.2 Modifiziertes Mischsystem (Teiltrennsystem) Potentielle Vorteile: Durch teilweise Abkopplung von Regenwasser kann es vermehrt dezentral dem natürlichen Wasserkreislauf zugeführt werden. Die Wechselbeanspruchung der Kanalisation bei Trocken- und Regenwetter wird reduziert. Bei Havarien auf Strassen und Plätzen besteht bei Trockenwetter oft die Möglichkeit, die wassergefährdenden Stoffe auf der Kläranlage auszuschleusen. Potentielle Nachteile: Die bestehende Infrastruktur (Entlastungen, Behandlung, Transportkanäle) ist teilweise anzupassen oder neu zu erstellen. Der Unterhalt und Werterhalt der Mischwasserbehandlung ist als zusätzlicher Aufwand zu berücksichtigen. Je nach Ausmass der Abkopplung kann sich die Anzahl Haltungen mit ungenügender Schleppkraft erhöhen. Teil A: Gewässerschutzaspekte der Entwässerungssysteme März 200021 Trennsystem («technisch» oder «natürlich») Potentielle Vorteile: Durch vollständige Abkopplung von Regenwasser kann es vermehrt dezentral dem natürlichen Wasserkreislauf zugeführt werden. In der Schmutzkanalisation entfallen die Wechselbeanspruchungen und die Regenwasseranschlüsse. Die Anfälligkeit der Bausubstanz gegen Schäden und Undichtheiten wird damit minimiert. Reinigungsleistung der ARA wird bei Regen nicht beeinträchtigt. Potentielle Nachteile: 1 Die bestehende Infrastruktur ist vollständig anzupassen oder neu zu erstellen (Sauberwassersystem). Bei Havarien auf Strassen und Plätzen, die an das Sauberwasser-System angeschlossen sind, können Schadstoffe auch bei Trockenwetter in ein Gewässer gelangen. Dort, wo alte Mischkanalisationen neu als Schmutzwasserleitungen verwendet werden, wird meist ein erhöhter Unterhalt notwendig. Der Unterhalt und Werterhalt der Sauberwassersysteme ist als zusätzlicher Aufwand zu berücksichtigen. Bei grösseren Einzugsgebieten können hydraulische und klimatische Störungen im Gewässer nicht ausgeschlossen werden. Wegen der Möglichkeit Sauberwasser abzuleiten, wird die Versickerungspflicht und das Retentionsgebot oft vernachlässigt. 1 Gelten nur beim «technischen» Trennsystem (Doppelleitungssystem). März 2000 Teil A: Gewässerschutzaspekte der Entwässerungssysteme22 Modifiziertes Trennsystem: Potentielle Vorteile: Die Abwässer werden je nach dem Verschmutzungsgrad angepasst behandelt. Durch vollständige Abkopplung von Regenwasser kann es vermehrt dezentral dem natürlichen Wasserkreislauf zugeführt werden. Die Wechselbeanspruchung und die grosse Zahl der Regenwasseranschlüsse entfällt in der Schmutzkanalisation. Die Anfälligkeit der Bausubstanz gegen Schäden und Undichtheiten wird damit minimiert. Reinigungsleistung der ARA wird bei Regen nicht beeinträchtigt. Bei Havarien auf Strassen und Plätzen besteht generell die Möglichkeit, die wassergefährdenden Stoffe in einer speziellen Anlage auszuschleusen. Potentielle Nachteile: Die bestehende Infrastruktur (Kanalisation) ist vollständig anzupassen oder neu zu erstellen («3-fach-System»). Unterhalt und Werterhalt der zusätzlichen Entwässerungssysteme sind zu berücksichtigen. Dort wo alte Mischkanalisationen als Schmutzwasserleitungen verwendet werden, wird wegen erhöhter Ablagerungstendenz mehr Unterhalt notwendig. Bei grösseren Einzugsgebieten können hydraulische und klimatische Störungen im Gewässer nicht ausgeschlossen werden. 1 Wegen der Möglichkeit Sauberwasser abzuleiten, wird die Versickerungspflicht und das Retentionsgebot oft vernachlässigt. 1 1 Gelten nur beim «technischen» Trennsystem (Doppelleitungssystem). 5.5 Fazit Die rechtliche Grundlage für die Entwässerungssysteme in den Gemeinden wird durch den GEP geschaffen. Die Aspekte der Entwässerungsphilosophie sind im GEP zu berücksichtigen. Dabei besteht ein Spielraum: Mittels Vergleich von Kosten und Nutzen sind in Variantenuntersuchungen die Möglichkeiten zu analysieren und in vernünftige Lösungen zu überführen. Die bestehenden Bauwerke (der Mischsysteme) sind dabei optimal zu nutzen. Im GEP sind auch die Etappenziele zu benennen und Umsetzungstermine für die ausgewiesenen Massnahmen zu fixieren. Nach Beschluss durch die Gemeindeversammlung und Genehmigung durch den Regierungsrat ist der GEP ein behördenverbindliches Planungsinstrument. Es sind Kreativität und ingenieurmässiges Vorgehen gefordert, um durch geschickte Kombinationen der Grundsysteme die Wirkung möglichst vieler Vorteile auszuschöpfen, die Wirkung der Nachteile zu reduzieren. Teil A: Gewässerschutzaspekte der Entwässerungssysteme März 2000 Mehr anzeigen
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