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Timestamp: 2020-03-30 20:28:19+00:00

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DGUV Vorschrift 3 / BGV A3 – Geltungsbereich und Volltext – Arbeitsschutzgesetz
Unfallverhütungsvorschrift Elektrische Anlagen und Betriebsmittel – DGUV Vorschrift 3
1 Unfallverhütungsvorschrift Elektrische Anlagen und Betriebsmittel – DGUV Vorschrift 3
1.1 § 1 – Geltungsbereich
1.2 § 2 – Begriffe
1.3 § 3 – Grundsätze
1.3.1 § 4 – Grundsätze beim Fehlen elektrotechnischer Regeln
1.4 § 5 – Prüfungen
1.5 § 6 – Arbeiten an aktiven Teilen
1.6 § 7 – Arbeiten in der Nähe aktiver Teile
1.7 § 8 – Zulässige Abweichungen
1.8 § 9 – Ordnungswidrigkeiten
1.9 § 10 – Inkrafttreten
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§ 2 – Begriffe
(1) Elektrische Betriebsmittel im Sinne dieser Unfallverhütungsvorschrift sind alle Gegenstände, die als ganzes oder in einzelnen Teilen dem Anwenden elektrischer Energie (z. B. Gegenstände zum Erzeugen, Fortleiten, Verteilen, Speichern, Messen, Umsetzen und Verbrauchen) oder dem Übertragen, Verteilen und Verarbeiten von Informationen (z.B. Gegenstände der Fernmelde- und Informationstechnik) dienen. Den elektrischen Betriebsmitteln werden gleichgesetzt Schutz- und Hilfsmittel, soweit an diese Anforderungen hinsichtlich der elektrischen Sicherheit gestellt werden. Elektrische Anlagen werden durch Zusammenschluss elektrischer Betriebsmittel gebildet.
(1) Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass elektrische Anlagen und Betriebsmittel nur von einer Elektrofachkraft oder unter Leitung und Aufsicht einer Elektrofachkraft den elektronischen Regeln entsprechend errichtet, geändert und instandgehalten werden. Der Unternehmer hat ferner dafür zu sorgen, dass die elektrischen Anlagen und Betriebsmittel den elektrotechnischen Regeln entsprechend betrieben werden.
§ 4 – Grundsätze beim Fehlen elektrotechnischer Regeln
der spannungsfreie Zustand der aktiven Teile hergestellt und sichergestellt werden kann
(7) Die Durchführung der Maßnahmen nach Absatz 5 muss ohne Gefährdung, z. B. durch Körperdurchströmung oder durch Lichtbogenbildung, möglich sein.
§ 5 – Prüfungen
§ 6 – Arbeiten an aktiven Teilen
nicht gegen direktes Berühren geschützt sind
nicht für die Dauer der Arbeiten unter Berücksichtigung von Spannung, Frequenz, Verwendungsart und Betriebsort durch Abdecken oder Abschranken gegen direktes Berühren geschützt worden sind.
§ 7 – Arbeiten in der Nähe aktiver Teile
deren spannungsfreier Zustand hergestellt und für die Dauer der Arbeiten sichergestellt ist,
die aktiven Teile für die Dauer der Arbeiten, insbesondere unter Berücksichtigung von Spannung, Betriebsort, Art der Arbeit und der verwendeten Arbeitsmittel, durch Abdecken oder Abschranken geschützt worden sind
bei Verzicht auf vorstehende Maßnahmen die zulässigen Annäherungen nicht unterschritten werden.
§ 8 – Zulässige Abweichungen
1. durch die Art der Anlage eine Gefährdung durch Körperdurchströmung oder durch Lichtbogenbildung ausgeschlossen ist
durch die Art der bei diesen Arbeiten verwendeten Hilfsmittel oder Werkzeuge eine Gefährdung durch Körperdurchströmung oder durch Lichtbogenbildung ausgeschlossen ist,
der Unternehmer mit diesen Arbeiten nur Personen beauftragt, die für diese Arbeiten an unter Spannung stehenden aktiven Teilen fachlich geeignet sind
der Unternehmer weitere technische, organisatorische und persönliche Sicherheitsmaßnahmen festlegt und durchführt, die einen ausreichenden Schutz gegen eine Gefährdung durch Körperdurchströmung oder durch Lichtbogenbildung sicherstellen.
Diese Unfallverhütungsvorschrift tritt am 1. April 1979 in Kraft. Gleichzeitig tritt die Unfallverhütungsvorschrift „Elektrische Anlagen und Betriebsmittel“ (VBG 4) in der Fassung vom 1. Januar 1962 außer Kraft.
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References: § 1
 § 2
 § 3
 § 4
 § 5
 § 6
 § 7
 § 8
 § 9
 § 10

§ 2

§ 4

§ 5

§ 6

§ 7

§ 8