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Timestamp: 2016-10-23 16:27:38+00:00

Document:
1A.110/2000 (18.07.2000)
X.________, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Harald Maag, Utoquai 29/31, Z�rich
A.- Die niederl�ndischen Beh�rden ermitteln gegen den niederl�ndisch-schweizerischen Doppelb�rger S.________, T.________ und weitere Personen wegen Teilnahme an einer kriminellen Vereinigung, Urkundenf�lschung, Betrugs, qualifizierter Unterschlagung, Privatbestechung und Ausn�tzens der Kenntnis vertraulicher Tatsachen. Gegen S.________ wurde auch im Kanton Z�rich ein Untersuchungsverfahren wegen ungetreuer Gesch�ftsbesorgung er�ffnet.
Die niederl�ndischen Beh�rden verd�chtigen S.________, aufgrund von Absprachen mit verschiedenen Personen, die als Effektenh�ndler bei internationalen Finanzinstituten oder institutionellen Anlegern t�tig sind - darunter T.________ von der Credit Suisse First Boston in London - Effektentransaktionen manipuliert zu haben, so dass er (bzw. die von ihm beherrschten juristischen Personen) praktisch ausschliesslich Gewinne erzielt h�tten.
Am 5. Februar 1999 �bermittelte das niederl�ndische Justizministerium dem Bundesamt f�r Polizei ein weiteres erg�nzendes Rechtshilfebegehren, in dem die Staatsanwaltschaft Amsterdam u.a. um Ermittlungen hinsichtlich des Kontos Nr. ________ bei der Bank B.________ in Genf ersuchte ("Schweiz III").
C.-Nach summarischer Pr�fung der Rechtshilfeersuchen, leitete sie das BAP an die Bezirksanwaltschaft IV f�r den Kanton Z�rich (im Folgenden: Bezirksanwaltschaft) weiter und bestimmte den Kanton Z�rich als Leitkanton.
D.-In der Folge erliess die Bezirksanwaltschaft verschiedene Eintretensverf�gungen, mit denen sie die notwendigen Vollzugsmassnahmen anordnete. Mit der "Eintretensverf�gung Nr. 4 - Req Schweiz III" vom 9. April 1999 forderte sie die Bank B.________ Genf auf, verschiedene Bankunterlagen aus dem Zeitraum vom 1. Januar 1994 bis zum 31. Dezember 1997 sowie den Kontostand per Verf�gungsdatum betreffend das Konto Nr. ________ herauszugeben. Ferner habe die Bank einen Mitarbeiter zu bezeichnen, der sachdienliche Angaben �ber das fragliche Konto machen k�nne. Den niederl�ndischen Ermittlungsbeamten wurde gestattet, an den Ermittlungshandlungen teilzunehmen. Mit Schreiben vom 30. April 1999 reichte die Bank die Kontounterlagen ein und bezeichnete Z.________ als zust�ndigen Verm�gensverwalter.
E.-Am 13. September 1999 erliess die Bezirksanwaltschaft die Schlussverf�gung hinsichtlich X.________, Inhaber des Kontos Nr. 69843. Darin entsprach sie dem Rechtshilfeersuchen und ordnete die Herausgabe der Bankunterlagen und der Akten �ber die Zeugeneinvernahme von Z.________ an die ersuchende Beh�rde an.
F.- Hiergegen rekurrierte X.________ an das Obergericht des Kantons Z�rich. Dieses wies den Rekurs am 10. Februar 2000 ab, soweit darauf eingetreten wurde.
G.-Gegen das Urteil des Obergerichts erhob X.________ am 22. M�rz 2000 Verwaltungsgerichtsbeschwerde ans Bundesgericht.
des Kantons Z�rich vom 10. Februar 2000 sei aufzuheben
1999 an niederl�ndische Ermittlungsbeamte gew�hrte
IV f�r den Kanton Z�rich �bermittelten Unterlagen
Kantons Z�rich an die Bezirksanwaltschaft IV f�r
den Kanton Z�rich zur�ckzuweisen und es sei diese
nur gest�tzt auf ein Rechtshilfeersuchen der Niederlande
abzu�ndern, dass die Weiterleitung von
betreffend Eingang von NLG 250'000.-- zu beschr�nken
dahingehend abzu�ndern, dass der Depotauszug f�r
H.-Das BAP beantragt, die Verwaltungsgerichtsbeschwerde sei abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden k�nne. Die Bezirksanwaltschaft, die Staatsanwaltschaft und das Obergericht des Kantons Z�rich haben auf eine Vernehmlassung verzichtet.
I.-Mit Verf�gung des Instruktionsrichters vom 31. Mai 2000 wurden dem Beschwerdef�hrer Kopien des Rechtshilfeersuchens vom 8. Dezember 1998 betr. S.________ ("Schweiz I") sowie des Kapitels "Modus Operandie" aus dem �bersichtsprotokoll des niederl�ndischen Steuerauskunfts- und Fahndungsdiensts FIOD ("Fiscale Innlichtingen- en Opsporingdienst") vom 20. Januar 1999, einer Beilage des am 25. Mai 1999 �bermittelten Erg�nzungsersuchen "Schweiz IV", geschickt und ihm Gelegenheit gegeben, hierzu Stellung zu nehmen. Mit Schreiben vom 30. Juni 2000 hielt der Beschwerdef�hrer an seinen Antr�gen fest und reichte weitere Unterlagen zu den Akten, die ihm erst nach Beschwerdeerhebung bekannt geworden seien.
1.-a) Der angefochtene Entscheid ist eine Verf�gung einer letztinstanzlichen kantonalen Beh�rde, mit der das Rechtshilfeverfahren abgeschlossen wird. Er unterliegt zusammen mit den vorangehenden Zwischenverf�gungen der Verwaltungsgerichtsbeschwerde ans Bundesgericht (Art. 80f Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. M�rz 1981 �ber internationale Rechtshilfe in Strafsachen [IRSG; SR 351. 1]). Der Beschwerdef�hrer ist als Inhaber des Kontos Nr. ________ bei der Banque B.________, Genf, pers�nlich und direkt von der Erhebung seiner Kontoinformationen im Rechtshilfeverfahren betroffen (Art. 9a lit. a der Verordnung vom 24. Februar 1982 �ber internationale Rechtshilfe in Strafsachen [IRSV; SR 351. 11]); er ist daher zur Beschwerde legitimiert (Art. 80h lit. b IRSG). Auf die rechtzeitig erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist somit grunds�tzlich einzutreten.
2.- a) Der Beschwerdef�hrer r�gt zun�chst, ihm sei unvollst�ndig Akteneinsicht gew�hrt worden. Es gebe Anhaltspunkte daf�r, dass ihm zahlreiche Unterlagen des Rechtshilfeverfahrens, die einen Bezug zu ihm aufweisen, vorenthalten worden seien. Insbesondere seien ihm wesentliche Teile des Sachverhalts, der dem obergerichtlichen Entscheid zugrundeliege, unbekannt: Die auf Seite 7 ff. des angefochtenen Beschlusses geschilderten Beispiele f�r unzul�ssige Transaktionen S.________ seien f�r ihn g�nzlich neu gewesen; dieser Sachverhalt ergebe sich weder aus dem erg�nzenden niederl�ndischen Rechtshilfegesuch noch aus der Eintretens- und Schlussverf�gung der Bezirksanwaltschaft.
b) Im vorliegenden Fall handelt es sich um ein umfangreiches Rechtshilfeverfahren, dem mehrere Rechtshilfeersuchen des niederl�ndischen Untersuchungsrichters bzw. der Staatsanwaltschaft zugrunde liegen und das zu zahlreichen Eintretensverf�gung, Vollzugshandlungen und Schlussverf�gungen der Bezirksanwaltschaft gef�hrt hat. Der Beschwerdef�hrer hat als Berechtigter Anspruch auf Einsicht in die Akten des Rechtshilfeverfahrens, soweit dies f�r die Wahrung seiner Interessen notwendig ist (Art. 80b Abs. 1 IRSG). Am 16. August 1999 gew�hrte die Bezirksanwaltschaft dem Rechtsvertreter des Beschwerdef�hrers Einsicht in das Erg�nzungsgesuch der Staatsanwaltschaft Amsterdam ("Schweiz III") und in dessen Beilagen, in das �bermittlungsschreiben des BAP, die Eintretensverf�gung Nr. 4 vom 9. April 1999, die von der Bank eingereichten Kontounterlagen und die Akten der Einvernahme des Zeugen Z.________, d.h. in alle Unterlagen, die den Beschwerdef�hrer unmittelbar betreffen. In aller Regel gen�gt dies zur Wahrung der Interessen des Berechtigten im Rechtshilfe- und im Rekursverfahren.
c) Eine weitergehende Gew�hrung der Akteneinsicht kann allerdings erforderlich sein, wenn im Rechtshilfeersuchen oder anderen Unterlagen, die nicht direkt den Gesuchsteller betreffen, Angaben z.B. zum Sachverhalt oder zum Stand des ausl�ndischen Strafverfahrens enthalten sind, die f�r die Beurteilung der Zul�ssigkeit oder des Umfangs von Rechtshilfemassnahmen gegen�ber dem Gesuchsteller von Bedeutung sind. Das ist offensichtlich der Fall, wenn nur das erste Rechtshilfeersuchen (Grundersuchen) eine vollst�ndige Sachverhaltsschilderung enth�lt und das Erg�nzungsersuchen (betreffend den Gesuchsteller) darauf Bezug nimmt. Aber auch ein sp�teres Erg�nzungsersuchen kann bedeutsam sein, wenn es neue Informationen (z.B. �ber den Tathergang, die Tatbeteiligten oder andere Umst�nde) enth�lt, die f�r die rechtliche Beurteilung (z.B. der beidseitigen Strafbarkeit) bedeutsam sind oder sein k�nnten. In diesem Fall muss das neue Ersuchen dem Gesuchsteller jedenfalls dann zug�nglich gemacht werden, wenn die Rechtshilfebeh�rde oder die Rechtsmittelinstanz es ihrem Entscheid gegen�ber dem Gesuchsteller zugrunde legen will.
Im vorliegenden Fall hat das Obergericht sich nicht ausschliesslich auf das den Beschwerdef�hrer betreffende und ihm bekannte Erg�nzungsersuchen ("Schweiz III") gest�tzt, sondern weitere Einzelheiten, insbesondere �ber die Vorgehensweise von S.________ und seinen Komplizen, dem Rechtshilfeersuchen vom 8. Dezember 1998 i.S. S.________ ("Schweiz I") sowie einem Kapitel des �bersichtsprotokolls des FIOD vom 20. Januar 1999 entnommen, das dem am 25. Mai 1999 �bermittelten Erg�nzungsersuchen "Schweiz IV" beilag. Diese Unterlagen durfte es seinem Entscheid nicht zugrunde legen, ohne dem Beschwerdef�hrer zuvor die M�glichkeit zu geben, darin Einsicht zu nehmen und sich dazu �ussern zu k�nnen (vgl. BGE 124 II 132 E. 2c S. 138). Die R�ge der Verletzung des rechtlichen Geh�rs erweist sich insoweit als begr�ndet.
d) Dies f�hrt jedoch nicht zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids: Nach st�ndiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung kann ein derartiger Verfahrensfehler der Vorinstanz im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vor Bundesgericht geheilt werden, weil das Bundesgericht mit freier Kognition �ber die Zul�ssigkeit der Rechtshilfe und deren Umfang entscheidet (BGE 124 II 132 E. 2d S. 138 f.; 118 Ib 111 E. 4 S. 120 f.; 117 Ib 64 E. 4 S. 87 mit Hinweisen).
Nachdem dem Beschwerdef�hrer im bundesgerichtlichen Verfahren Einsicht in das Rechtshilfeersuchen vom 8. Dezember 1998 und das vom Obergericht herangezogene Kapitel des �bersichtsprotokolls des FIOD vom 20. Januar 1999 gew�hrt worden ist und er die M�glichkeit hatte, sich hierzu zu �ussern, ist der Mangel geheilt worden.
3.- a) Der Beschwerdef�hrer r�gt ferner, das Obergericht habe seinen Anspruch auf rechtliches Geh�r verletzt, weil es seine nachtr�gliche Eingabe vom 21. Januar 2000 nicht ber�cksichtigt habe. Zwar sei diese Eingabe nach Ablauf der Rekursfrist erfolgt; das Obergericht habe aber selbst ausgef�hrt, dass im Rekursverfahren die Instruktionsmaxime gelte, weshalb es den Sachverhalt von Amtes wegen auch in tats�chlicher Hinsicht pr�fe und nicht nur die (rechtzeitig) erhobenen Einwendungen ber�cksichtige.
Gleichwohl sei es auf die Vorbringen der Eingabe vom 21. Januar 2000 nicht mit einer Silbe eingegangen und habe somit unber�cksichtigt gelassen, dass den niederl�ndischen Ermittlungsbeamten vorzeitig Einsicht in die erhobenen Bankunterlagen gew�hrt worden sei und der ersuchende Staat den Spezialit�tsvorbehalt verletzt habe bzw. nicht in der Lage sei, diesen zu respektieren.
b) Dieser Vorwurf trifft nicht zu: Das Obergericht hat die diesbez�glichen Vorbringen des Beschwerdef�hrers in Erw. III. 5. (S. 22) seines Urteils - wenn auch in sehr kurzer Form - behandelt. Es vertrat die Auffassung, der R�ge der Verletzung von Art. 65a IRSG komme nach Abweisung des Rekurses gegen die Schlussverf�gung keine selbst�ndige Bedeutung mehr zu, da die Bankunterlagen nunmehr ohnehin den niederl�ndischen Beh�rden auszuh�ndigen seien; die R�ge der Verletzung des Spezialit�tsprinzips hielt es angesichts der formellen Zusicherung der Niederlande f�r unbegr�ndet. Ob diese Auffassung zutrifft, wird im Folgenden zu pr�fen sein (unten, E. 7 und 8). Eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs liegt jedenfalls nicht vor.
4.- a) Der Beschwerdef�hrer macht geltend, es fehle ein Rechtshilfeersuchen "in Sachen X.________"; es sei unzul�ssig, aufgrund der gestellten Ersuchen, deren Sachverhalt sich auf die Angeschuldigten S.________ und T.________ beschr�nke, Unterlagen zu �bermitteln, welche nur den Beschwerdef�hrer betreffen. Auf diese Weise unterlaufe die Staatsanwaltschaft Amsterdam bewusst seinen Rechtsschutz und wolle sich die M�glichkeit offen halten, die rechtshilfeweise erlangten Dokumente in fiskalischen Verfahren gegen den Beschwerdef�hrer einzusetzen. Mit Schreiben vom 21. Dezember 1999 habe Staatsanwalt de Graaf angek�ndigt, ein Rechtshilfeersuchen in Sachen X.________ stellen zu wollen. Ein solches sei jedoch bislang nicht eingegangen.
b) Es ist grunds�tzlich Sache der ersuchenden Beh�rde zu entscheiden, gegen welche Personen sie ein strafrechtliches Untersuchungsverfahren einleitet und welche Beweismittel sie hierf�r ben�tigt. Die ersuchte Beh�rde ist zur Leistung der Rechtshilfe verpflichtet, wenn die Rechtshilfe formell und materiell zul�ssig ist. Hierf�r spielt es grunds�tzlich keine Rolle, ob der von den Rechtshilfemassnahmen Betroffene Angeschuldigter des ausl�ndischen Verfahrens ist oder nicht. Entscheidend ist nur, dass die ihn betreffenden Unterlagen einen Bezug zum ausl�ndischen Verfahren aufweisen und ihre �bermittlung deshalb verh�ltnism�ssig ist (vgl. dazu unten, E. 6).
c) Eine Verletzung der Verteidigungsrechte k�nnte allenfalls vorliegen, wenn die ersuchende Beh�rde einen Beteiligten, gegen den eine strafrechtliche Untersuchung er�ffnet wurde, im Rechtshilfeverfahren f�lschlicherweise nicht als Angeschuldigten sondern z.B. als Zeugen bezeichnen und ihm damit sein Aussageverweigerungsrecht vorenthalten w�rde. So liegen die Dinge jedoch nicht: Der Beschwerdef�hrer macht selbst geltend, dass kein Strafverfahren wegen der dem Rechtshilfeersuchen zugrunde liegenden Straftatbest�nde gegen ihn eingeleitet worden sei, sondern lediglich ein Steuerverfahren, f�r das Rechtshilfe weder zul�ssig noch verlangt worden sei. F�r dieses Steuerverfahren d�rfen die rechtshilfeweise �bermittelten Unterlagen - wie vom zust�ndigen Staatsanwalt vor dem Landgericht Amsterdam am 26. Mai 2000 ausdr�cklich anerkannt wurde - nicht verwendet werden:
Der Spezialit�tsvorbehalt verbietet jegliche Verwendung f�r fiskalische Zwecke, und zwar nicht nur gegen�ber den Beschuldigten, sondern erst Recht gegen�ber Dritten (vgl. dazu unten, E. 7).
d) Nach dem Gesagten war kein besonderes Rechtshilfeersuchen "in Sachen X.________" erforderlich, sofern die vorliegenden Ersuchen (in Sachen S.________ und T.________) zul�ssig sind und auch die Rechtshilfemassnahmen gegen den Beschwerdef�hrer rechtfertigen. Dies ist im Folgenden zu pr�fen.
5.-Materiell r�gt der Beschwerdef�hrer in erster Linie, der im Rechtshilfeersuchen geschilderte Sachverhalt erf�lle keinen gemeinrechtlichen Straftatbestand des schweizerischen Rechts, so dass es an der beidseitigen Strafbarkeit fehle (Vorbehalt der Schweiz gem�ss Art. 5 Abs. 1 lit. a EUeR i.V.m. Art. 64 Abs. 1 IRSG).
a) Das Obergericht hat ausf�hrlich dargelegt, welche Manipulationen S.________ und seinen Komplizen nach den Rechtshilfeersuchen vorgeworfen werden (vgl. angefochtener Entscheid S. 7-10); es ist zum Ergebnis gekommen, die beteiligten Effektenh�ndler h�tten hierdurch den objektiven Tatbestand der ungetreuen Gesch�ftsbesorgung nach schweizerischem Strafrecht erf�llt: Sie seien als Effektenh�ndler und Angestellte mit der Verwaltung von Verm�genswerten eines anderen (ihrer Arbeitgeberin bzw. deren Kunden) betraut gewesen und geh�rten somit zu dem in Art. 158 Ziff. 1 Abs. 1 StGB umschriebenen T�terkreis. In ihrer Funktion als Gesch�ftsf�hrer h�tten sie ihre arbeitsvertraglich begr�nde- ten Pflichten verletzt, indem sie unzul�ssige, nicht im Interesse ihrer Arbeitgeberin liegende Absprachen mit S.________ getroffen h�tten, die es den an den Gesch�ften Mitbeteiligten (S.________ und den von ihm beherrschten juristischen Personen) erm�glicht habe, Gewinne zu erzielen, die bei korrektem Vorgehen der Arbeitgeberin des Effektenh�ndlers bzw. deren Kunden zugute gekommen w�ren. Die Arbeitgeberin (namentlich die Credit Suisse First Boston) habe Verluste erlitten, indem sie, aufgrund der zwischen T.________ und S.________ getroffenen Abreden, verpflichtet gewesen sei, Effekten zu einem zu hohen Kurswert (r�ckwirkend) zu �bernehmen. Hierdurch sei der Credit Suisse First Boston bzw. deren Kunden ein Schaden in Form der Nichtvermehrung von Aktiven entstanden, weil ihnen hinreichend konkretisierte, von den Tarnfirmen S.________ effektiv realisierte Gewinne entgangen seien.
b) Der Beschwerdef�hrer macht dagegen geltend, es fehle sowohl an der f�r die ungetreue Gesch�ftsf�hrung notwendigen Pflichtverletzung als auch an einem Schaden: Aufgrund der EDV-m�ssigen Erfassung des Effektenhandels durch die Banken bestehe gar keine M�glichkeit, die Konditionen der Transaktionen nachtr�glich zu korrigieren; dar�ber hinaus habe die Credit Suisse First Boston (Europe) Ltd. , London, (im Folgenden: CSFB) mit Schreiben vom 24. Dezember 1998 best�tigt, dass ihre interne Untersuchung weder Anhaltspunkte f�r Pflichtwidrigkeiten T.________ noch f�r eine Verm�genseinbusse erbracht habe.
c) Der Beschwerdef�hrer stellt damit nicht die Auslegung und Anwendung von Art. 158 StGB durch das Obergericht in Frage, sondern macht geltend, dieses sei von einem unzutreffenden Sachverhalt ausgegangen. Wie bereits oben (E. 1c) dargelegt wurde, sind die Beh�rden des ersuchten Staates grunds�tzlich an die Sachverhaltsschilderung im Rechtshilfeersuchen gebunden, sofern dieses nicht offensichtlich unrichtig ist. Die ersuchte Beh�rde hat sich beim Entscheid �ber ein Rechtshilfeersuchen nicht dar�ber auszusprechen, ob die darin angef�hrten Tatsachen zutreffen oder nicht; sie hat somit weder Tat- noch Schuldfragen zu pr�fen und grunds�tzlich auch keine Beweisw�rdigung vorzunehmen (BGE 117 Ib 64 E. 5c S. 88 mit Hinweisen). Dies ist vielmehr Aufgabe der mit der Strafuntersuchung betrauten niederl�ndischen Beh�rden.
d) Das den Beschwerdef�hrer betreffende Rechtshilfeersuchen "Schweiz III" enth�lt in der Tat keinen ausdr�cklichen Hinweis auf einen Schaden der CSFB. Dieses Ersuchen schliesst jedoch an das Grundersuchen vom 8. Dezember 1998 an, das den mit S.________ verbundenen Effektenh�ndlern vorwirft, gegen Bezahlung zum Nachteil ihrer jeweiligen Arbeitgeber gehandelt zu haben (vgl. S. 9 der deutschen �bersetzung). Gem�ss dem Erg�nzungsersuchen "Schweiz III" besteht der Verdacht, dass auch T._________ zu diesen Effektenh�ndlern geh�rte, d.h. Transaktionen mit S.________ bzw. den von ihm beherrschten Firmen zum Nachteil seiner Arbeitgeberin vornahm und hierf�r bezahlt bzw. am Gewinn beteiligt wurde. Am 4. Oktober 1995 soll S.________ ihm einen Betrag von NLG 250'000.-- �berwiesen haben. War T._________ arbeitsvertraglich verpflichtet, derartige Zahlungen an seine Arbeitgeberin abzuliefern, besteht ein Schaden der CSFB bereits in H�he der �berweisung (vgl.
unver�ffentlichter Entscheid i.S. A. vom 9. Mai 1995, E. 2b); sollte dies nicht der Fall gewesen sein, besteht zumindest eine Vermutung dahingehend, dass die Zahlungen letztendlich zu Lasten der Arbeitgeberin gegangen ist, dieser also ein Schaden mindestens in gleicher H�he entstanden ist (vgl. unver�ffentlichter Entscheid i.S. F. vom 6. Mai 1997, E. 4c [1A. 27/1993]). Dies wird im �bersichtsprotokoll des FIOD vom 20. Januar 1999 (S. 58), das dem Rechtshilfeersuchen "Schweiz IV" beiliegt, ausdr�cklich best�tigt. Dort wird ein Beispiel f�r den vermutlichen Verlauf einer Effektentransaktion geschildert und erkl�rt, der Gewinn von S.________ (bzw. den von ihm zwischengeschalteten Tarnfirmen) bei steigenden Kursen sei im Grunde demjenigen des Endk�ufers entnommen; dieser habe auch den Verlust bei ung�nstiger Entwicklung des Tageskurses getragen, da er die Effekten zu einem zu hohen Kurs (dem h�heren Kurs des Vormittags statt dem niedrigeren Kurs am Nachmittag) gekauft habe.
e) Die Behauptung des Beschwerdef�hrers, die EDV-m�ssige Erfassung des Effektenhandels bei der CSFB und anderen Banken mache Manipulationen der im Rechtshilfegesuch beschriebenen Art unm�glich, l�sst sich nicht ohne weitere Beweismassnahmen �berpr�fen; diese sind aber nach dem eben Gesagten Aufgabe der niederl�ndischen Ermittlungs- und nicht der schweizerischen Rechtshilfebeh�rden. Im �brigen f�hrt der Beschwerdef�hrer in anderem Zusammenhang selbst aus, es sei notorisch, dass im Effektenhandel s�mtliche Transaktionen telefonisch oder per E-Mail abgewickelt und erst am Ende des Tages Kontoausz�ge und Journale erstellt werden.
Danach erscheint die vom Obergericht zugrundegelegte, der Beilage des Erg�nzungsersuchens "Schweiz IV" entnommene Sachverhaltsdarstellung, wonach aufgrund einer am Morgen getroffenen Absprache die Effekten im Laufe des Tages bei sinkendem Kurs r�ckwirkend zum Kurs des Vormittags und bei steigendem Kurs zum nunmehr geltenden h�heren Kurs verkauft worden seien, jedenfalls nicht offensichtlich unrichtig.
f) Das Schreiben der CSFB, der Arbeitgeberin von T._________, beschr�nkt sich auf zwei S�tze: Darin wird festgehalten, dass die interne Untersuchung nur gewisse Aspekte der T�tigkeit T._________ bei der CSFB erfasst habe, also nicht vollst�ndig gewesen sei, und dass die CSFB bisher keinen Grund gefunden habe, die Anstellung von Herrn T.________ zu beenden. Entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers ergibt sich daraus nicht, dass der CSFB offensichtlich kein Schaden entstanden und T._________ keine Pflichtverletzung vorzuwerfen sei: Zum einen betont das Schreiben selbst die Unvollst�ndigkeit der internen Untersuchung; zum anderen ergibt sich daraus lediglich, dass die CSFB T.________ keine die K�ndigung rechtfertigende Pflichtwidrigkeit nachweisen konnte. Dies erscheint durch- aus plausibel, wenn man ber�cksichtigt, dass S.________ und die mit ihm verbundenen Effektenh�ndler unter Ausn�tzung der Kursbandbreiten und unter Verwendung sehr geringer Gewinnspannen (bei erheblichen Auftragsvolumen) gehandelt haben sollen; das Ermittlungsprotokoll des FIOD vom 20. Januar 1999 (S. 58) beurteilt deshalb das Risiko, bei diesem System entdeckt zu werden, als minimal und meint, es sei fast ausgeschlossen, ohne Erkl�rung eines direkt Beteiligten dahinter zu kommen. Es wird daher Sache der niederl�ndischen Beh�rden sein, unter Einbezug der Ergebnisse der internen Untersuchung der CSFB und der Vorbringen des Beschwerdef�hrers dar�ber zu entscheiden, ob hinreichende Beweise f�r ein pflichtwidriges Verhalten und einen dadurch entstandenen Schaden vorliegen.
g) Nach dem Gesagten hat das Obergericht seiner rechtlichen Beurteilung zu Recht den in den Rechtshilfeersuchen und deren Beilagen geschilderten Sachverhalt zugrunde gelegt und angenommen, dieser erf�lle die objektiven Tatbestandsmerkmale der ungetreuen Gesch�ftsf�hrung nach Art. 158 StGB bzw. einer Anstiftung hierzu.
6.- a) Der Beschwerdef�hrer r�gt weiter, es sei unverh�ltnism�ssig, s�mtliche Kontounterlagen vom 1. Januar 1994 bis zum 31. Dezember 1997 an die ersuchende Beh�rde zu �bermitteln.
Es gen�ge, den Kontoauszug vom 5. Oktober 1995 auszuh�ndigen, der den Eingang der im Ersuchen erw�hnten NLG 250'000.-- belege. Alles andere diene nur der Ausforschung der Verm�gensverh�ltnisse des Beschwerdef�hrers.
Jedenfalls d�rfe der Depotauszug vom 9. April 1999 nicht �bermittelt werden, da dieser offensichtlich keinen Zusammenhang mit den niederl�ndischen Ermittlungen aufweise, die sich auf den Zeitraum bis 1997 beschr�nken.
b) F�r die Ausscheidung derjenigen Akten, die den Beh�rden des ersuchenden Staates auszuh�ndigen sind, stellt die bundesgerichtliche Rechtsprechung auf das Kriterium der potentiellen Erheblichkeit ab: Zu �bermitteln sind diejenigen Aktenst�cke, die sich m�glicherweise auf den im Rechtshilfeersuchen dargestellten Sachverhalt beziehen k�nnen; nicht zu �bermitteln sind nur diejenigen Akten, die f�r das ausl�ndische Strafverfahren mit Sicherheit nicht erheblich sind (BGE 122 II 367 E. 2c S. 371). Dabei darf die ersuchte Beh�rde grunds�tzlich nicht �ber die von der ersuchenden Beh�rde verlangten Rechtshilfemassnahmen hinausgehen (BGE 115 Ib 373 E. 7 S. 375 mit Hinweis). Die im Rechtshilfegesuch gestellten Begehren sind jedoch nicht von vornherein restriktiv auszulegen, sondern es sind alle Massnahmen zul�ssig, f�r die das Ersuchen bei vern�nftigem Verst�ndnis eine Grundlage bildet und f�r welche die Voraussetzungen der Rechtshilfeleistung erf�llt sind (BGE 121 II 241 E. 3a S. 243). Dieses Vorgehen er�brigt sp�tere erg�nzende Rechtshilfebegehren seitens des ersuchenden Staates.
c) Das Erg�nzungsersuchen "Schweiz III" beantragt hinsichtlich des Kontos Nr. ________ bei der Bank B.________ Informationen �ber die Kontoer�ffnung, den wirtschaftlich Berechtigten, eine "historische �bersicht �ber die Mutationen auf diesem Konto �ber die Jahre 1994 bis einschliesslich 1997" sowie eine �berpr�fung des jetzigen Kontosaldos. Die von der Bezirksanwaltschaft erhobenen Unterlagen entsprechen diesem Ersuchen.
d) Aus dem Sachverhalt des Erg�nzungsersuchens "Schweiz III" ergibt sich, dass der Beschwerdef�hrer und T._________ engen Kontakt miteinander hatten: Sie waren fr�her Kollegen bei der Gesellschaft G.________ und haben nahezu t�glich ein oder zweimal miteinander telefoniert.
In den Terminkalendern von S.________ wurden die Initialien "T" (vermutlich: T._________) oft in Kombination mit den Initialien "X" (vermutlich: X.________) gebraucht, in Zusammenhang mit verschiedenen Transaktionen auf Bankkonten der von S.________ beherrschten Gesellschaften. Die ersuchende Beh�rde vermutet, dass S.________ den in den Jahren 1994, 1995, 1996 und 1997 erzielten Gewinn mit "X" und/oder "T" geteilt habe. U.a. soll S.________ am 4. Oktober 1995 250'000.-- NLB f�r den Beschwerdef�hrer auf ein Konto der Bank B.________ in Genf �berwiesen haben; am selben Tag sei eine �berweisung in gleicher H�he an T._________ erfolgt.
Aufgrund dieser Zusammenh�nge kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Kontounterlagen des Beschwerdef�hrers f�r das ausl�ndische Strafverfahren erheblich sind, auch wenn sich dieses bisher nicht gegen den Beschwerdef�hrer sondern nur gegen T._________ und S.________ richtet.
e) Die niederl�ndischen Beh�rden vermuten, dass S.________ im Zeitraum 1994 bis 1997 Gewinnanteile auch an den Beschwerdef�hrer auf dessen Konto in Genf ausgezahlt habe. Zur �berpr�fung dieser Hypothese ben�tigen sie die vollst�ndigen Kontoausz�ge f�r den gesamten Zeitraum und nicht nur einen einzelnen Kontoauszug f�r eine im Rechtshilfeersuchen nur beispielhaft erw�hnte �berweisung. Dies kann auch der Entlastung des Beschwerdef�hrers bzw. des Angeschuldigten S.________ dienen, falls die Kontoausz�ge keine weiteren derartigen �berweisungen enthalten. Die Kenntnis des derzeitigen Kontostandes (bzw. des Kontostandes zum Zeitpunkt der Durchf�hrung der Rechtshilfemassnahmen) kann f�r eine etwaige Einziehung des von S.________ rechtswidrig erzielten Gewinns von Bedeutung sein.
f) Nach dem Gesagten l�sst sich somit nicht ausschliessen, dass die erhobenen Bankunterlagen f�r das niederl�ndische Strafverfahren von Bedeutung sein k�nnten.
Ihre �bermittlung an die ersuchende Beh�rde ist daher nicht unverh�ltnism�ssig.
7.-a) Soweit Ausk�nfte und Schriftst�cke auch zu fiskalischen Zwecken verwendet werden k�nnen, f�r welche die Gew�hrung der Rechtshilfe gem�ss Art. 3 Abs. 3 IRSG nicht zul�ssig ist, muss bei der rechtshilfeweisen �bermittlung an den ersuchenden Staat ein Spezialit�tsvorbehalt angebracht werden (Art. 34 IRSV; BGE 122 II 134 E. 7c/bb S. 138 f.).
Darin sind die Einschr�nkungen zu bezeichnen, denen die Verwendung der �berwiesenen Aktenst�cke unterliegt. Die Einhaltung dieser Bedingungen durch Staaten, die mit der Schweiz durch einen Rechtshilfevertrag verbunden sind, wird nach dem v�lkerrechtlichen Vertrauensprinzip als selbstverst�ndlich vorausgesetzt. Es muss deshalb bei der ersuchenden Beh�rde grunds�tzlich keine ausdr�ckliche Zusicherung �ber die Einhaltung des Spezialit�tsvorbehalts eingeholt werden (BGE 115 Ib 373 E. 8 S. 377; 107 Ib 264 E. 4b S. 271 f.). Im vorliegenden Fall hat die Bezirksanwaltschaft in ihrer Schlussverf�gung auf den Spezialit�tsvorbehalt hingewiesen; dar�ber hinaus hat die ersuchende Beh�rde im Rechtshilfeersuchen bereits ausdr�cklich zugesichert, die durch Rechtshilfe erlangten Ausk�nfte und Unterlagen nicht f�r fiskalische Zwecke zu verwenden.
b) Der Beschwerdef�hrer bef�rchtet allerdings, dass die niederl�ndischen Beh�rden diese Zusicherung nicht respektieren und seine Kontounterlagen f�r fiskalische Zwecke verwenden werden. Er legt Kopien niederl�ndischer Zeitungsartikel vor, aus denen sich ergibt, dass Strafverfahren gegen weitere Beschuldigte mit Steuervergleichen abgeschlossen worden seien. Ferner hat er ein Schreiben des Finanzamts Amsterdam und Protokolle der Einvernahmen von zwei Finanzbeamten eingereicht, aus denen sich ergebe, dass die Untersuchungen fiskalisch motiviert seien und die Niederlande den Spezialit�tsgrundsatz bereits verletzt haben bzw. dessen Einhaltung auch k�nftig nicht gew�hrleisten k�nnen.
c) Zun�chst ist klarzustellen, dass die blosse Einleitung von steuerrechtlichen Ermittlungen gegen den Beschwerdef�hrer und andere am Rechtshilfeverfahren beteiligte Personen keine Verletzung des Spezialit�tsprinzips bedeutet:
Dieses verbietet dem ausl�ndischen Staat lediglich, die rechtshilfeweise erhaltenen Ausk�nfte im Steuer(straf)verfahren direkt oder indirekt f�r Ermittlungen oder als Beweismittel zu verwenden (BGE 115 Ib 373 E. 8 S. 376; 107 Ib 264 E. 4a S. 270 ff.). F�r eine derartige Verwendung gibt es bisher keine Anhaltspunkte:
aa) Das vom Beschwerdef�hrer vorgelegte Schreiben von Staatsanwalt Tonino vom 28. April 2000 betrifft das Strafverfahren gegen T._________ und nicht das Steuerverfahren gegen den Beschwerdef�hrer.
bb) Die niederl�ndischen Finanzbeamten, die am 7. Dezember 1999 vom Untersuchungsrichter am Arrondissementsgericht Amsterdam einvernommen wurden, haben ausdr�cklich anerkannt, dass sie die im Rechtshilfeverkehr mit der Schweiz erlangten Informationen und Kontounterlagen nicht im Steuerverfahren verwenden d�rfen. Gegen diese Verpflichtung haben sie - entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers - mit dem Schreiben des Finanzamtes Amsterdam vom 22. Juli 1999 - nicht verstossen: Darin wird der Beschwerdef�hrer gefragt, ob er Inhaber oder Beg�nstigter des Kontos Nr. ________ bei B.________ sei. Die Existenz dieses Kontos war den niederl�ndischen Beh�rden, ebenso wie die �berweisung von 250'000.-- NLG auf dieses Konto, bereits aus der Hausdurchsuchung bei der Bank C.________ vom 12. August 1998 bekannt. Aufgrund von Eintragungen im Terminkalender S.________ vermuteten die niederl�ndischen Beh�rden schon damals, dass der Beschwerdef�hrer Inhaber des Kontos und somit Beg�nstigter der �berweisung sei. Das Schreiben des Finanzamtes vom 22. Juli 1999 st�tzt sich somit nicht auf Informationen aus dem Rechtshilfeverfahren.
d) Aufgrund der vom Beschwerdef�hrer eingereichten Unterlagen steht allerdings fest, dass der Steuerbeamte G.
van der Velde den im Rechtshilfeverfahren in Genf beteiligten Ermittlungsbeamten van Dijk nach dessen R�ckkehr aus der Schweiz fragte, ob das Konto Nr. ________ dem Beschwerdef�hrer geh�re. Van Dijk habe geantwortet, er d�rfe dar�ber nichts sagen. Daraufhin habe van der Velde ihm indirekte Fragen gestellt, im Sinne von: "Ist es eine gute Reise gewesen"? Van Dijk habe diese Frage bejaht, woraus van der Velde den Schluss gezogen habe, dass es sich um das Konto des Beschwerdef�hrers handle. Diese Schlussfolgerung habe er auch seinem Kollegen Ketels mitgeteilt, ihm aber auch gesagt, dass sie steuerlich nicht verwendet werden d�rfe.
Aus dem Gesagten ergibt sich, dass gewisse, dem niederl�ndischen Ermittlungsbeamten van Dijk im Rahmen des Rechtshilfeverfahrens bekannt gewordene Tatsachen auch zur Kenntnis von Finanzbeamten gekommen sind; diese waren sich jedoch bewusst, dass sie die Informationen steuerlich nicht verwerten d�rfen und haben dies bisher auch nicht getan.
Auch die Reaktion des zust�ndigen Staatsanwalts de Graaf auf die vom Beschwerdef�hrer erhobenen Vorw�rfe der Verletzung des Spezialit�tsprinzips (vgl. Schreiben vom 20. und vom 21. Dezember 1999) und seine Aussage vor dem Landgericht Amsterdam vom 26. Mai 2000 verdeutlichen, dass die niederl�ndischen Beh�rden den Spezialit�tsvorbehalt ernst nehmen und in Zukunft respektieren wollen. Unter diesen Umst�nden gibt es keinen Grund, ihrer ausdr�cklichen Zusicherung zu misstrauen.
8.-a) Schliesslich r�gt der Beschwerdef�hrer die Verletzung von Art. 65a Abs. 3 IRSG und beantragt, es sei festzustellen, dass die den niederl�ndischen Ermittlungsbeamten im Rechtshilfeverfahren zwischen dem 1. und 4. Juni 1999 gew�hrte Akteneinsicht in die von der Banque B.________, Genf, �bermittelten Unterlagen betreffend Konto Nr. ________ rechtswidrig gewesen sei.
b) Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts f�hrt die verfr�hte �bermittlung von Unterlagen aus dem Geheimbereich nicht zur Versagung der Rechtshilfe, da es mit den v�lkerrechtlichen Verpflichtungen der Schweiz unvereinbar w�re, dem ersuchenden Staat eine materiell zul�ssige Rechtshilfe endg�ltig zu verweigern (unver�ffentlichter Bundesgerichtsentscheid i.S. A. vom 16. Dezember 1998 E. 4b). Die Frage, ob den niederl�ndischen Ermittlungsbeamten zur Vorbereitung der Einvernahme des Zeugen Z.________ zu weitgehend Einsicht in die Bankunterlagen des Beschwerdef�hrers gew�hrt wurde, hat daher keinen Einfluss auf den Ausgang des Rechtshilfeverfahrens. Es ist deshalb nicht ersichtlich und wird vom Beschwerdef�hrer auch nicht dargelegt, welches schutzw�rdige Interesse er an der beantragten Feststellung hat. Die Beurteilung der Rechtm�ssigkeit eines in der Vergangenheit liegenden Verhaltens der Vollzugsbeh�rden obliegt grunds�tzlich der Aufsichtsbeh�rde und f�llt nicht in die Zust�ndigkeit des Bundesgerichts.
9.-Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Bei den Kostenfolgen ist einerseits zu ber�cksichtigen, dass das Obergericht durch einen Verfahrensfehler zur Beschwerde Anlass gegeben hat; andererseits aber hat sich der Beschwerdef�hrer nicht auf einen R�ckweisungsantrag beschr�nkt, sondern einen Sachentscheid des Bundesgerichts verlangt. Unter diesen Umst�nden rechtfertigt es sich, die Gerichtskosten zu reduzieren (Art. 156 Abs. 1 und 3 OG). Dagegen steht dem Beschwerdef�hrer keine Parteientsch�digung zu, da er in der Sache unterliegt (Art. 159 OG; vgl. zur Ver�ffentlichung bestimmtes Urteil i.S. G. vom 22. Mai 2000, E. 5).

References: BGE 
 Art. 65
 Art. 5
 Art. 64
 Art. 158
 Art. 158
 Art. 158
 Art. 3
 BGE 
 Art. 65