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Timestamp: 2020-01-23 19:49:45+00:00

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﻿ VGH München | 21 CS 13.2252 | 12.12.2013 - ✅ lexdejur®
VGH München | 21 CS 13.2252 | 12.12.2013
vom Donnerstag, 12. Dezember 2013 01:00
21 CS 13.2252 12.12.2013
ECLI:DE:BAYVGH:2013:1212.21CS13.2252.0A
§ 4 Abs. 1 Nr. 2, § 6 Abs. 1 Nr. 2 WaffGV-SUCHE, § 18 Satz 1, § 17 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 BJagdGV-SUCHE, § 6 Abs. 2 WaffGV-SUCHE, § 4 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. b, § 4 Abs. 6 AWaffVV-SUCHE, § 80 Abs. 5 VwGOV-SUCHE, § 146 Abs. 1 und 4, § 147 VwGOV-SUCHE
V-SUCHEAlkohol, Eignung, Jagd, Gefahr, Alkoholabhängigkeit, Jäger, Schusswaffe, Umgang, Beil, Einziehung
LDJR 2013, 1243	https://lexdejur.de/ldjr1243 LINK (+/-)
VGH München, Beschluss vom 12. Dezember 2013 - 21 CS 13.2252 [ECLI:DE:BAYVGH:2013:1212.21CS13.2252.0A] - lexdejur VGH München, Beschluss vom 12. Dezember 2013 - 21 CS 13.2252 - lexdejur ECLI (+/-)
[ECLI:DE:BAYVGH:2013:1212.21CS13.2252.0A]
LDJR 2013, 1243
Jagd-, Forst- und Fischereirechts (Antrag nach § 80 Abs. 5 VwGO)
hier: Beschwerde des Antragstellers gegen den Beschluss des Bayerischen Verwaltungsgerichts Regensburg vom 2. Oktober 2013
erlässt der Bayerische Verwaltungsgerichtshof, 21. Senat, [...] ohne mündliche Verhandlung am 12. Dezember 2013 folgenden Beschluss:
III. Der Streitwert für das Beschwerdeverfahren wird auf 4.000,-- Euro festgesetzt.
Der am […] geborene Antragsteller begehrt vorläufigen Rechtsschutz nach § 80 Abs. 5 VwGO gegen die sofortige Vollziehbarkeit der mit Bescheid der Antragsgegnerin vom 29. Juli 2013 verfügten Ungültigerklärung und Einziehung seines noch bis 31. März 2014 gültigen Jagdscheins sowie der daran anknüpfenden weiteren waffenrechtlichen und jagdrechtlichen Folgeentscheidungen.
Vorausgegangen war eine seit 28. Februar 2013 rechtskräftige Verurteilung durch das Amtsgericht Amberg wegen fahrlässiger Trunkenheit im Verkehr zu einer Geldstrafe von 40 Tagessätzen zu je 15,-- Euro. Der Antragsteller war am 3. November 2012 um 3 Uhr in der Nacht mit seinem PKW auf einer öffentlichen Straße in Amberg gefahren, obwohl er infolge vorangegangenen Alkoholgenusses fahruntüchtig war. Die entnommene Blutprobe ergab eine Blutalkoholkonzentration von 1,43 Promille.
Da der Antragsteller bereits im Jahr 2006 wegen fahrlässiger Trunkenheit im Verkehr (1,68 Promille) in Tateinheit mit vorsätzlichem Fahren ohne Fahrerlaubnis verurteilt worden war, forderte ihn die Antragsgegnerin mit Schreiben 18. März 2013 auf, bis 17. April 2013 ein amts- oder fachärztliches oder fachpsychologisches Gutachten über seine geistige bzw. körperliche Eignung zum weiteren Umgang mit Schusswaffen vorzulegen.
Trotz Fristverlängerung legte der Antragsteller bis zum Erlass des Bescheides vom 29. Juli 2013 das angeforderte Gutachten nicht vor.
Erst nach Klageerhebung am 5. August 2013 übergab der Antragsteller ein „Neuropsychiatrisches Gebietsgutachten“ vom 8. August 2013, auf das verwiesen wird.
Das Verwaltungsgericht hat den Antrag auf einstweiligen Rechtsschutz mit Beschluss vom 2. Oktober 2013 abgelehnt.

References: § 4
 § 6
 § 18
 § 17
 § 6
 § 4
 § 4
 § 80
 § 146
 § 147
 § 80
 § 80