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Timestamp: 2014-04-25 00:17:29+00:00

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der "Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt - Lilienthal-Oberth e.V." (DGLR) - Wissenschaftlich-Technische Vereinigung Stand: 27.11.2013
Die „Deutsche Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt Lilienthal-Oberth e.V." wahrt die Traditionen der nach 1945 wieder ins Leben gerufenen bzw. neu gegründeten Luft- und Raumfahrtgesellschaften:Deutsche Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt (DGLR) e.V.,Hermann-Oberth-Gesellschaft (HOG) e.V.,Gesellschaft für Weltraumforschung und Raumfahrt (GWR) e.V.,Fachverband „Luftfahrt" der Kammer der Technik e.V. (FL).Club der Luftfahrt von Deutschland e.V. (CdL)Ein Abriss der Geschichte dieser Gesellschaften befindet sich im Anhang. Die DGLR würdigt die weltverändernden Leistungen der beiden deutschen Pioniere der Luft- bzw. Raumfahrt, Otto Lilienthal und Hermann Oberth.
l. Entsprechend ihres Zwecks, dem wissenschaftlich-technischen Fortschritt auf allen Gebieten der Luft- und Raumfahrt zu dienen, stellt sich die Gesellschaft insbesondere folgende Aufgaben: l.1. Entwicklung von Perspektiven für die Luft- und Raumfahrt.
I.2. Förderung wissenschaftlicher, technischer und technologischer Aufgabenstellungen und Arbeiten in den Luft- und Raumfahrtdisziplinen. l.3. Förderung der Ausbildung des fachlichen Nachwuchses.
l.4. Unterrichtung der Öffentlichkeit über die technische, wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung der Luft- und Raumfahrt. 2. Der Verwirklichung dieser Ziele und Aufgabenstellungen dienen:der Deutsche Luft- und Raumfahrt-Kongress sowie andere Tagungen, Symposien und Vorträge. Mitwirkung an internationalen Veranstaltungen der Luft- und Raumfahrt.Herausgabe von wissenschaftlich-technischen VeröffentlichungenÖffentlichkeitsarbeitZusammenarbeit mit - und Vertretung in - nationalen und internationalen Organisationen und Vereinigungen gleicher oder ähnlicher ZielsetzungPflege guter Beziehungen zu den parlamentarischen und staatlichen Einrichtungen des Bundes, der Länder und zu anderen interessierten InstitutionenErarbeitung von Stellungnahmen und Vorschlägen zu Programmen und Vorhaben der Luft- und RaumfahrtZusammenarbeit mit artverwandten Instituten/Organisationen von Wissenschaft und IndustrieAnerkennung besonderer Leistungen im Rahmen öffentlicher EhrungenBildung von Fachbereichen und Fachausschüssen sowie Kommissionen zur Behandlung aktueller und perspektivischer Entwicklungsrichtungen der Luft- und RaumfahrtBeteiligung an Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen des wissenschaftlichen und technischen Nachwuchsespraktische Betätigung auf ausgewählten Teilgebieten der Luft- und RaumfahrtPflege persönlicher Kontakte zwischen den Fachleuten einschlägiger und verwandter DisziplinenBildung und Unterstützung von Bezirksgruppen der GesellschaftErforschung und Dokumentation der Geschichte der Luft- und Raumfahrt sowie Bewahrung des Gedenkens an verdiente Pioniere der Luft- und Raumfahrt insbesondere Otto Lilienthal und Hermann Oberth§ 3 GemeinnützigkeitDie Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke der Abgabenordnung". Die Körperschaft ist selbstlos tätig. Sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.Die Mittel der Gesellschaft werden nur für den Gesellschaftszweck verwendet. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln der Gesellschaft. Sie haben bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung der Gesellschaft keinen Anspruch auf das Vermögen der Gesellschaft. Es darf keine Person durch Verwaltungsaufgaben, die den Zwecken der Gesellschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.§ 4 Mitglieder der Gesellschaft
Die Gesellschaft umfasst: Ordentliche MitgliederOrdentliche Mitglieder können alle natürlichen Personen werden, die Interesse für den Zweck und die Aufgaben der Gesellschaft bekunden. In Ausbildung befindliche MitgliederAlle interessierten Auszubildenden können bis zur Vollendung ihres 28. Lebensjahres als in der Ausbildung befindliche Mitglieder aufgenommen werden. Korporative MitgliederKorporative Mitglieder können juristische Personen oder Personenvereinigungen (Firmen, Institute, Gesellschaften, Behörden) werden, welche die Ziele der Gesellschaft fördern wollen. Assoziierte MitgliederKorporative Mitglieder, denen das Präsidium im Rahmen einer gesonderten Vereinbarung gestattet, zu ihrem Namen den Zusatz „In der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt - Lilienthal-Oberth e.V. (DGLR)“ zu führen, sind Assoziierte Mitglieder. Korrespondierende MitgliederZu Korrespondierenden Mitgliedern können natürliche Personen ernannt werden, die auf dem Gebiet der Luft- und Raumfahrt anerkannt sind. EhrenmitgliederZu Ehrenmitgliedern können Persönlichkeiten ernannt werden, die sich um die Luft- und Raumfahrt oder um die Gesellschaft bzw. deren Vorgängergesellschaften hervorragende Verdienste erworben haben. Young ProfessionalMitglieder bis zur Vollendung des 30. Lebensjahres für 24 MonateMitglied im RuhestandOrdentliche Mitglieder die das 65. Lebensjahr vollendet haben § 5 Erwerb und Beendigung der Mitgliedschaft Die Mitgliedschaft gemäß § 4, Punkte l und 2, ist schriftlich beim Präsidium der Gesellschaft zu beantragen. Dieses entscheidet über die Aufnahme. Der Name eines jeden neuen Mitgliedes wird in den „Mitteilungen" der Gesellschaft bekannt gegeben. Die Mitgliedschaft von Korporativen und Assoziierten Mitgliedern (§ 4, Punkte 3 und 4) vereinbart das Präsidium aufgrund eines schriftlichen Antrags. Die Mitgliedschaft wird in den „Mitteilungen" bekannt gegeben. Die Mitgliedschaft beginnt mit dem Datum der Aufnahme. Die Dauer der Mitgliedschaft in den in der Präambel aufgelisteten Gesellschaften vor deren Vereinigung zur „DGLR Lilienthal-Oberth e.V.“ wird anerkannt und angerechnet. Die Ernennung von Korrespondierenden Mitgliedern und Ehrenmitgliedern gemäß § 4, Punkte 5 und 6, erfolgt durch das Präsidium nach Zustimmung des Senats, der mit dreiviertel Mehrheit der abgegebenen Stimmen beschließt. Die Mitgliedschaft erlischt: Bei natürlichen Mitgliedern durch deren Tod, bei Korporativen und Assoziierten Mitgliedern durch deren Auflösung.Durch Austritt, der schriftlich unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten zum Jahresende zu erklären ist.Durch Streichung aus der Mitgliederliste, wenn ein Mitglied trotz zweimaliger Mahnung seiner Beitragspflicht für mehr als zwei Jahre nicht nachgekommen ist. Diese Streichung wird vom Präsidium beschlossen und ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen.Durch Ausschluss, wenn ein Mitglied dem Ansehen der Gesellschaft erheblich geschadet hat. Der Ausschluss wird vom Präsidium beschlossen und ist begründet dem Mitglied schriftlich mitzuteilen. Gegen den Beschluss kann binnen vier Wochen schriftlich Einspruch erhoben werden. Über den Einspruch entscheidet der Senat; seine Entscheidung ist endgültig. Macht das Mitglied von dem Einspruchsrecht keinen Gebrauch oder versäumt es die Einspruchsfrist, so unterwirft es sich damit dem Ausschließungsbeschluss mit der Folge, dass die Mitgliedschaft als beendet gilt. § 6 Rechte und Pflichten der Mitglieder Alle Mitglieder sind berechtigt, die Einrichtungen und Leistungen der Gesellschaft zu nutzen. Jedes Mitglied ist verpflichtet, an der Verwirklichung der satzungsgemäßen Ziele der Gesellschaft mitzuwirken. Alle persönlichen Mitglieder (§4, Ziff. 1, 2, 5, 6) haben einfaches, gleiches, aktives und passives Wahl- und Stimmrecht. Korporative und Assoziierte Mitglieder (§4, Ziff. 3 und 4) haben nur einfaches aktives Wahl- und Stimmrecht und können dieses durch ein von ihnen benanntes persönliches Mitglied der Gesellschaft mit einer zusätzlichen Stimme als Vertreter wahrnehmen lassen. Die Mitglieder zahlen einen jährlichen, durch die Mitgliederversammlung zu beschließenden Beitrag. Der Jahresbeitrag ist jeweils im ersten Quartal des laufenden Jahres fällig. In begründeten Fällen kann das Präsidium einen davon abweichenden Beitrag vereinbaren. Bei Doppelmitgliedschaften sowohl in der Gesellschaft als auch in anderen artverwandten nationalen und internationalen Organisationen kann das Präsidium eine Beitragsermäßigung vorsehen. In der Ausbildung befindliche Mitglieder zahlen ein Viertel des gültigen Beitrags.Korrespondierende Mitglieder und Ehrenmitgliedern sind nicht beitragspflichtig. Organisationen, mit denen eine Mitgliedschaft auf Gegenseitigkeit vereinbart wurde, sind nicht beitragspflichtig.§ 7 Organe der Gesellschaft Die Mitgliederversammlung.Der Senat.Das Präsidium.§ 8 Die Mitgliederversammlung
1. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ der Gesellschaft. Zu ihren Aufgaben gehören insbesondere:Entgegennahme des Geschäftsberichts und Genehmigung der Jahresabschlüsse.Genehmigung des Wirtschaftsplanes für das kommende Jahr.Entlastung des Präsidiums.Festsetzung der jährlichen Mitgliedsbeiträge.Beschlussfassung über Satzungsänderungen oder Auflösung der Gesellschaft.Wahl der in § 9, Ziff. 1 a) genannten Mitglieder des Senats.Wahl der Kassenprüfer.schriftliche Beschlussfassung mittels brieflicher Abstimmung gem. §11.2. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet mindestens einmal jährlich statt. Hierzu wird vom Präsidium mindestens vier Wochen vorher unter Angabe der Tagesordnung schriftlich eingeladen.
3. Außerordentliche Mitgliederversammlungen beruft das Präsidium mindestens drei Wochen vorher unter Angabe der Tagesordnung schriftlich ein, wenn esdie Geschäftslage erfordert,der Senat es beschließt oderein Zehntel der Mitglieder diese schriftlich beim Präsidium beantragt.4. Anträge zur Tagesordnung können von jedem Mitglied beim Präsidium gestellt werden. Es hat diese bei der Aufstellung der Tagesordnung zu berücksichtigen. Anträge, die von mindestens 60 Mitgliedern gestellt werden, müssen als gesonderte Tagesordnungspunkte aufgenommen werden.
6. Mitglieder, die nicht persönlich an der Mitgliederversammlung teilnehmen, können ihre Stimme auf ein anderes teilnehmendes Mitglied übertragen. Jedes teilnehmende Mitglied darf bis zu zwei Übertragungen annehmen. 7. Die Mitgliederversammlung wird vom Präsidenten oder bei dessen Abwesenheit vom Vizepräsidenten oder von einem anderen Präsidiumsmitglied geleitet. Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter und dem von der Versammlung zu wählenden Protokollführer zu unterzeichnen ist.
6. Der Senat hat folgende Aufgaben und Befugnisse:Wahl des Präsidiums der Gesellschaft (gem. der Regelung der Ziff. 7) .Beratung und Beschlussfassung über die Richtlinien der Tätigkeit der DGLR, entsprechend der satzungsgemäßen Ziele und Aufgaben.Beratung und Vorschläge zu Satzungsänderungen.Bildung von Fachbereichen und Kommissionen sowie Ernennung deren Leiter.Bildung von Bezirksgruppen und Bestätigung deren Leiter.Ernennung von Korrespondierenden sowie von Ehrenmitgliedern auf Vorschlag des Präsidiums.Zustimmung zu Ehrungen und Stiftungsordnungen.Wahl der Vorschlagskommission.Zuwahl von Senatsmitgliedern.Entscheidung über Einsprüche.7. Der Senat wählt - in der Regel- aus seinen gewählten Mitgliedern, den Präsidenten, den Vizepräsidenten und den 2. Vizepräsidenten (Schatzmeister) sowie vier weitere Präsidiumsmitglieder für eine Amtszeit von drei Jahren. Einmalige Wiederwahl in direkter Folge ist zulässig. Auf Antrag des Präsidiums mit Zustimmung des Senats ist eine zweite Wiederwahl eines Präsidiumsmitglieds möglich. Amtszeiten als Präsident und Vizepräsident der Gesellschaft werden hierbei nicht berücksichtigt. Zu den Präsidiumswahlen sind nur die gewählten Mitglieder gem. Ziffer 1.1 und 1.2 berechtigt. Diese Wahlen werden von einer aus drei bis fünf Mitgliedern bestehenden Vorschlagskommission vorbereitet, deren Mitglieder von der Präsidiumskandidatur ausgeschlossen sind.
8. Der Senat tagt jährlich mindestens einmal. 9. Zu den Senatssitzungen lädt der Präsident oder ein Vizepräsident vier Wochen vorher unter Angabe der Tagesordnung schriftlich ein. Persönlichkeiten, die nicht Mitglieder des Senats sind, können auf Einladung beratend an den Sitzungen teilnehmen. Zu einer Senatssitzung werden jährlich auch die Leiter der Fachbereiche und Kommissionen sowie der Bezirks- und Nachwuchsgruppen eingeladen. 10. Der Senat ist beschlussfähig, wenn mindestens ein Drittel der gewählten Senatoren anwesend ist. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst; Stimmengleichheit gilt als Ablehnung. Über die Senatssitzungen ist ein schriftliches Protokoll anzufertigen, das vom Präsidenten oder von ihm beauftragten Mitglied des Präsidiums zu unterzeichnen ist.
1. Das Präsidium der Gesellschaft besteht aus:dem Präsidenten,dem Vizepräsidenten,dem 2. Vizepräsidenten (Schatzmeister) undweiteren vier Präsidiumsmitgliedern.Die vom Senat gewählten sieben Präsidiumsmitglieder sind berechtigt, ein zusätzliches Präsidiumsmitglied zu berufen. Dazu ist die Zustimmung von mindestens vier der gewählten Präsidiumsmitglieder erforderlich.
4. Die Präsidiumsmitglieder teilen unter sich folgende Aufgabengebiete auf: Fachbereiche, Bezirksgruppen, Veranstaltungen, Publikationen, Nachwuchsförderung, Öffentlichkeitsarbeit, Internationale Zusammenarbeit, Ehrungen.
7. Dem Präsidium obliegen insbesondere folgende Aufgaben:Entwicklung von Konzepten und Durchführung von Maßnahmen zur Erreichung der Ziele und Aufgabenstellungen der Gesellschaft.Lenkung und Kontrolle der Tätigkeit der Gesellschaft.Vorbereitung von Senatssitzungen und Mitgliederversammlungen.Ausführung der Beschlüsse von Mitgliederversammlung und Senat.Erarbeitung von Vorschlägen zur Ernennung von Korrespondierenden und Ehrenmitgliedern durch den Senat.Beschlussfassung über die Aufnahme und Streichung von Mitgliedern.Beschlussfassung über den Ausschluss von Mitgliedern.Berufung des Generalsekretärs der Gesellschaft, sowie Anstellung von Mitarbeitern der Geschäftsstelle, soweit nicht diese Aufgabe dem Generalsekretär übertragen wurde.Erstellung des Wirtschaftsplanes der Gesellschaft.Außendarstellung der Gesellschaft, Öffentlichkeitsarbeit und Pressemitteilung.Bestimmung des Wahlleiters für die Präsidiumswahl sowie Berufung von Bevollmächtigten für definierte Aufgaben.8. Die Präsidiumssitzungen werden vom Präsidenten, bei dessen Verhinderung vom Vizepräsidenten, mindestens drei Wochen vorher unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Das Präsidium muss auch einberufen werden, wenn ein Drittel der Präsidiumsmitglieder dieses wünscht.
1. Mitglieder der Gesellschaft, die in einem größeren zusammenhängenden Bereich wohnen, können sich zu einer Bezirksgruppe der Gesellschaft zusammenschließen. Die Bezirksgruppen dienen der Förderung des Zwecks der Gesellschaft in einem regionalen Gebiet und sollen den regionalen Zusammenhalt der Mitglieder der Gesellschaft stärken.
Nachdem 1945 bis 1952 jegliche Betätigung auf dem Luftfahrtsektor in Deutschland verboten war, erörterten Anfang der 50er Jahre Hermann Blenk und Heinrich Koppe in Braunschweig mit Gleichgesinnten die Möglichkeit eines Wiederbeginns von wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Luftfahrtgebiet. Es wurde beschlossen, für April 1952 zu einer luftfahrt­wissenschaftlichen Tagung nach Braunschweig einzuladen. Am 21. April 1952 kam es daraufhin zur Neugründung der "Wissenschaftlichen Gesellschaft für Luftfahrt" (WGL). Die neue Satzung besagte: "Zweck der Gesellschaft ist die Förderung der Luftfahrt auf allen Gebieten der Theorie und der Praxis. Die Mittel dazu sind Versammlungen, Sprechabende, Vorträge, Druckschriften, Anregungen zu Forschungsarbeiten, zu Versuchen, Unterstützung von Wettbewerben, Preisaufgaben." Als höchste Auszeichnung der Gesellschaft wurde der "Ludwig-Prandtl-Ring" seit 1957 an verdiente Wissenschaftler verliehen. Als erstem an Prof. von Kármán, des Weiteren an Wissenschaftler in Deutschland, den USA, Großbritannien, Frankreich, Italien usw.
Unter dem Leitmotiv "Die friedliche Erforschung und Erschließung des Weltraumes zu fördern" gründeten am 21. September 1952 in Bremen die elf Raketenspezialisten (in alphabetischer Reihenfolge) Czuratis, Haber, Haslop, Langkrär, Malz, Nehls, Oehler, Oelker, Poggensee, Quickert und Staats die "Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Raketentechnik (DAFRA)", die zunächst noch manche den Deutschen von den Besatzungsmächten auferlegte Beschränkung zu beachten hatte und die auch keineswegs überall mit Wohlgefallen aufgenommen wurde. Ihre Gründer waren jedoch ganz der Meinung, dass sich die von ihnen ins Leben gerufene Gesellschaft der Raketenentwicklung und deren Nutzen für ausschließlich friedliche Einsatzzwecke widmen sollte und dass sie sich demzufolge auch den noch bestehenden Schwierigkeiten stellen und diese überwinden müsse. Die Gründer waren sich schon damals darüber einig, dass die Bundesrepublik Deutschland einen Beitrag zur Raumfahrtforschung leisten müsse. Zum Vorsitzenden wählte man Dr.-Ing. A.F. Staats.
Das verstärkte Engagement der ehemaligen DDR im Programm Interkosmos sowie der Weltraumflug von Sigmund Jähn erforderten ebenfalls eine zunehmende Berücksichtigung in der Tätigkeit und im Profil der Gesellschaft. Am 24. Februar 1979 wurde auf der Jahreshauptversammlung in Berlin der neue Name "Gesellschaft für Weltraumforschung und Raumfahrt" begründet und angenommen.
Gegründet im Jahr 1964 als Mitglied des "Ingenieur-technischen Verbandes KDT e.V." Vorsitzende: 1964 -1966: Dipl.-Ing. Ernst Haas
Die 350 Mitglieder des "Fachverbandes Luftfahrt" kamen zum überwiegenden Teil aus Betrieben und Einrichtungen der zivilen Luftfahrt der ehemaligen DDR, z.B. der INTERFLUG GmbH, den Verkehrsflughäfen Berlin-Schönefeld, Leipzig-Schkeuditz, Dresden-Klotzsche und Erfurt-Bindersleben, der Flugzeugwerft Dresden und den Flugsicherungsdienststellen. Weiterhin gehörten Mitarbeiter der Prüfstelle für Luftfahrtgerät (später Staatliche Luftfahrtinspektion), der Hauptverwaltung der Zivilen Luftfahrt, interessierte Wissenschaftler von Hoch- und Fachschulen sowie aus Instituten zu den Mitgliedern. Die Arbeit des Fachverbandes erfolgte in 13 spezifischen Fach- und Arbeitsausschüssen. Schwerpunkte des ingenieurtechnischen und wissenschaftlichen Wirkens der Fach- und Arbeitsausschüsse:
Ein Blick im Jahre 2008 mehr als 50 Jahre zurück hilft zu verstehen, warum die Gründung des Clubs der Luftfahrt e.V. (CdL) ein Gebot der Stunde war. Im Jahre 1955 erhielt die Bundesrepublik die Lufthoheit, eine nationale Luftfahrtindustrie gab es kaum, die Aufnahme der Bundesrepublik Deutschland in die NATO war entschieden. Vor allem für viele Fachleute war der Aufbau der Bundeswehr ohne die Entwicklung einer nationalen Wehrtechnik und Verteidigungswirtschaft nicht vorstellbar. Eine Schlüsselstellung kam in diesem Zusammenhang vor allem der Luftfahrt zu. Demgegenüber standen teilweise erhebliche Vorbehalte in Gesellschaft, Politik und auch Wissenschaft. Ein unmittelbarer, konstruktiver, von Vertrauen getragener und ständiger Dialog zwischen den beteiligten Organisationen, der Politik, der Wirtschaft und den Verbänden schien eine Möglichkeit zum Konsens zu bieten. Namhafte, weit vorausschauende Persönlichkeiten der Zivil- und Militärluftfahrt haben nach vielfältigen Überlegungen und Erörterungen im Jahr 1958 angeregt, sowohl die Vertretung als auch die Abstimmung von Aufgaben einer auf die Zukunft ausgerichteten Luftfahrt im privaten wie auch öffentlichen Bereich zu bündeln. In diese Diskussionen brachten unter vielen anderen Ministerialdirigent a.D. Dr. Adolf Baeumker, Senator e.h. Rudorf, Claude Dornier, Dipl-Ing. Dr. Ing. E.h. mult. Ludwig Bölkow, Dr. Theodor Bennecke, Ministerialrat a.D. Max Mayer, Günther Graf von Hardenberg, Flugkapitän Hanna Reitsch, Karl-Ferdinand Reuss, Generalleutnant a.D. und General der Jagdflieger Adolf Galland und Generalleutnant a.D. und Inspekteur der Luftwaffe Josef Kammhuber ihre Erfahrungen ein. Als beste Lösung wurde die Gründung eines „Luftfahrt-Clubs“ angesehen. Weitere Gespräche mit Politik, Industrie, Luftfahrtunternehmen, der noch jungen Deutschen Luftwaffe und Repräsentanten der Allgemeinen Luftfahrt zeigten ein großes Interesse an diesem Vorhaben. Eine Vielzahl von Aktivitäten im Jahr 1958, die Mano Ziegler (Vereinigte Motor-Verlage GmbH) kraftvoll und ideenreich vorangetrieben hat, führten zur Festlegung konkreter Clubziele und dem Entwurf einer Satzung als Grundlage für die offizielle Eintragung in das Vereinsregister. Eine mit großem Engagement geführte Diskussion galt der Namensgebung bis schließlich der mehrheitlich gestützte Vorschlag „Club der Luftfahrt von Deutschland“ sich durchsetzen konnte. An der konstituierenden Mitgliederversammlung im Rheinhotel Dreesen am Freitag, 16. November 1958, nahmen 40 herausragende Persönlichkeiten teil. In dieser Gründungsversammlung wurde die Satzung des „Clubs der Luftfahrt von Deutschland e.V.“ (CdL) mit Sitz in der damaligen Bundeshauptstadt Bonn beschlossen. Als satzungsgemäßer Zweck des Vereins wurde die Förderung der Luft- und Raumfahrt sowie des Flugsports festgelegt. Der Verein sollte selbstlos tätig sein sowie ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Ziele verfolgen. In der Folge wählte die erste ordentliche Mitgliederversammlung Herrn Adolf Krogmann, zuvor Präsident des Aeroclubs von Deutschland, zum Präsidenten. Bei der Deutschen Luftfahrtschau in Hannover am 21. Mai 1959 trat der CdL mit einem Empfang erstmals an die Öffentlichkeit.
- den Nachwuchs über die nationalen Grenzen hinweg für die Luft-und Raumfahrt zu begeistern und die Jugend an die Fliegerei heranzuführen, - das gegenseitige Verständnis und die Kameradschaft der Freunde der Luft-und Raumfahrt untereinander zu stärken und dabei neue Freunde zu gewinnen.
In diesem "Club" haben bis in die Gegenwart hervorragende Repräsentanten aus Politik, Wissenschaft, Industrie und Bundeswehr an vielfältigen Aufgaben mitgearbeitet. Die Liste der Ehrenmitglieder beinhaltet Namen wie Dipl-Ing. Dr. Ing. E.h. mult. Ludwig Bölkow, Professor Dr. Ing. E.H. Willy Messerschmitt, Senator E.h. Wilhelm Röder, Flugkapitän Hanna Reitsch, Professor Dr. Walter Kröll, Ministerialdirektor a.D. Max Mayer, Dipl-Ing. Hans-Peter Reerink, Professor Dipl-Ing. Martin Franke, Frau Marlies Mönch, Dr. Hartmut Mehdorn, General a.D. und Inspekteur der Deutschen Luftwaffe Eberhard Eimler und Generalleutnant a.D. und Inspekteur der Deutschen Luftwaffe Günther Rall. In den Jahren bis zum Umzug der Bundesregierung und des Parlaments in die Bundeshauptstadt Berlin hat der Club engen Kontakt zum Bundestag, zu den Bonner Ministerien, zur Bundeswehr und insbesondere der Deutschen Luftwaffe, zu den Industrierepräsentanzen und zu den ausländischen Botschaften gehalten. Damit konnte ein wichtiges Ziel der Clubarbeit, ein Forum der Begegnung und der Diskussion zwischen Luft-und Raumfahrtindustrie, Politik und Wirtschaft zu bieten, bestens erreicht werden.

References: § 5
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