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Timestamp: 2020-07-15 08:55:39+00:00

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Berufungsbegründung 2 | Rechtslupe
Beru­fungs­be­grün­dung – bei meh­re­ren selb­stän­di­gen Erwä­gun­gen in den Urteils­grün­den
Mit den (über­spann­ten) Anfor­de­run­gen an eine Beru­fungs­be­grün­dung, wenn das Erst­ur­teil auf zwei selb­stän­dig tra­gen­de Erwä­gun­gen gestützt ist, hat­te sich aktu­ell erneut der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen: Nach § 520 Abs. 3 Satz 2 Nr. 2 ZPO muss die Beru­fungs­be­grün­dung die Bezeich­nung der Umstän­de ent­hal­ten, aus denen sich nach Ansicht des Rechts­mit­tel­füh­rers die Rechts­ver­let­zung und
Alter­na­ti­ve Urteils­be­grün­dun­gen – und die Beru­fungs­be­grün­dung
Ist die Beru­fungs­ent­schei­dung in Bezug auf einen Streit­ge­gen­stand auf zwei oder meh­re­re von­ein­an­der unab­hän­gi­ge, selb­stän­dig tra­gen­de recht­li­che Erwä­gun­gen gestützt, muss die Revi­si­ons­be­grün­dung bei­de bzw. alle Erwä­gun­gen angrei­fen. Nur dann ist sie im Fal­le ihrer Berech­ti­gung geeig­net, die Ent­schei­dung in Fra­ge zu stel­len. Setzt sich die Revi­si­ons­be­grün­dung nur mit einer der
Zur ord­nungs­ge­mä­ßen Begrün­dung einer Revi­si­on müs­sen die Revi­si­ons­grün­de ange­ge­ben wer­den, § 72 Abs. 5 ArbGG iVm. § 551 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 ZPO. Bei Sach­rü­gen sind die­je­ni­gen Umstän­de bestimmt zu bezeich­nen, aus denen sich die Rechts­ver­let­zung ergibt, § 551 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a ZPO. Die Revi­si­ons­be­grün­dung muss die Rechts­feh­ler des Lan­des­ar­beits­ge­richts so
Beru­fungs­be­grün­dung – und ihr Min­dest­um­fang
Nach § 520 Abs. 3 Satz 2 Nr. 2 ZPO muss die Beru­fungs­be­grün­dung die Umstän­de bezeich­nen, aus denen sich die Rechts­ver­let­zung durch das ange­foch­te­ne Urteil und deren Erheb­lich­keit für das Ergeb­nis der Ent­schei­dung ergibt. Die Beru­fungs­be­grün­dung muss danach auf den Streit­fall zuge­schnit­ten sein und im Ein­zel­nen erken­nen las­sen, in wel­chen Punk­ten recht­li­cher oder
Das Rechts­in­sti­tut der Wie­der­ein­set­zung in den vori­gen Stand (§ 233 ZPO) setzt die Ver­säu­mung einer gesetz­li­chen Frist vor­aus. Auch spricht nach dem Geset­zes­wort­laut und aus Grün­den der Rechts­si­cher­heit und Rechts­klar­heit vie­les dafür, dass von der Ver­säu­mung der hier in Rede ste­hen­den Frist zur Begrün­dung der Beru­fung nur die Rede sein
Wie­der­ein­set­zung in die Beru­fungs­be­grün­dungs­pflicht – und die Ent­schei­dungs­kom­pe­tenz des Revi­si­ons­ge­richts
Das Bun­des­ar­beits­ge­richt kann nur aus­nahms­wei­se selbst über den Wie­der­ein­set­zungs­an­trag wegen Ver­säu­mung der Beru­fungs­be­grün­dungs­frist ent­schei­den. Nach § 237 ZPO ist für die Ent­schei­dung über die Wie­der­ein­set­zung in den vori­gen Stand grund­sätz­lich das Gericht zustän­dig, dem die Ent­schei­dung über die nach­ge­hol­te Pro­zess­hand­lung, hier also die Beru­fungs­be­grün­dung, zusteht. Das wäre hier das Lan­des­ar­beits­ge­richt.
Beru­fungs­be­grün­dung – ohne Leer­for­meln
Eine Beru­fungs­be­grün­dung muss gemäß § 520 Abs. 3 .2 Nr. 2 bis Nr. 4 ZPO erken­nen las­sen, in wel­chen Punk­ten tat­säch­li­cher oder recht­li­cher Art das ange­foch­te­ne Urteil nach Ansicht des Beru­fungs­klä­gers unrich­tig ist und auf wel­chen Grün­den die­se Ansicht im Ein­zel­nen beruht. Nach § 520 Abs. 3 S. 2 Nr. 2 ZPO muss die Beru­fungs­be­grün­dung
Nach § 64 Abs. 6 ArbGG, § 520 Abs. 1 ZPO muss der Beru­fungs­klä­ger die Beru­fung begrün­den. Dies erfor­dert nach § 520 Abs. 3 Satz 2 Nr. 2 ZPO die Bezeich­nung der Umstän­de, aus denen sich die Rechts­ver­let­zung ergibt. Dazu müs­sen die Grün­de dar­ge­stellt wer­den, aus denen sich die Rechts­feh­ler­haf­tig­keit der ange­foch­te­nen Ent­schei­dung erge­ben soll.
Eine Beru­fungs­be­grün­dung muss gemäß § 520 Abs. 3 Satz 2 Nr. 2 ZPO die Umstän­de bezeich­nen, aus denen sich die Rechts­ver­let­zung durch das ange­foch­te­ne Urteil und deren Erheb­lich­keit für das Ergeb­nis der Ent­schei­dung erge­ben. Bei meh­re­ren Streit­ge­gen­stän­den muss für jeden eine sol­che Begrün­dung gege­ben wer­den. Fehlt sie zu einem Streit­ge­gen­stand, ist das Rechts­mit­tel
Beru­fungs­be­grün­dung – und die Aus­ein­an­der­set­zung mit den erst­in­stanz­li­chen Urteils­grün­den
Für die erfor­der­li­che Aus­ein­an­der­set­zung mit den Urteils­grün­den der ange­foch­te­nen Ent­schei­dung reicht es nicht aus, die tat­säch­li­che oder recht­li­che Wür­di­gung durch das Arbeits­ge­richt mit for­mel­haf­ten Wen­dun­gen zu rügen und ledig­lich auf das erst­in­stanz­li­che Vor­brin­gen zu ver­wei­sen oder die­ses zu wie­der­ho­len . Nach § 520 Abs. 3 Satz 2 Nr. 2 ZPO muss die Beru­fungs­be­grün­dung
Anfor­de­run­gen an eine arbeits­recht­li­che Beru­fungs­be­grün­dung
Die Zuläs­sig­keit der Beru­fung ist Pro­zess­vor­aus­set­zung für das gesam­te wei­te­re Ver­fah­ren nach Ein­le­gung der Beru­fung und des­halb vom Revi­si­ons­ge­richt von Amts wegen zu prü­fen. Genügt die Beru­fungs­be­grün­dung nicht den Anfor­de­run­gen des § 520 Abs. 3 Satz 2 Nr. 2 ZPO, ver­wirft das Lan­des­ar­beits­ge­richt die Beru­fung aber nicht als unzu­läs­sig, son­dern weist sie in
Der gerüg­te Ver­fah­rens­ver­stoß – und die Anfor­de­rung an die Beru­fungs­be­grün­dung
Wird die Beru­fung allein auf einen Ver­fah­rens­ver­stoß gestützt (hier: Erlass eines Urteils nach Lage der Akten), ist für eine ord­nungs­ge­mä­ße Beru­fungs­be­grün­dung nach § 520 Abs. 3 Satz 2 Nr. 2 ZPO neben der Dar­stel­lung des Rechts­ver­sto­ßes auch eine Dar­le­gung der Erheb­lich­keit des Rechts­ver­sto­ßes für die ange­grif­fe­ne Ent­schei­dung erfor­der­lich. Der Beru­fungs­füh­rer muss dem­nach dar­le­gen,
Der erfor­der­li­che Beru­fungs­an­trag
Eine Beru­fung bedarf eines Sach­an­trags. Der allei­ni­ge Beru­fungs­an­trag, den Rechts­streit in die Vor­in­stanz zurück­zu­ver­wei­sen ohne (ergän­zen­den) Sach­an­trag, ist jeden­falls dann unzu­läs­sig, wenn die Zurück­ver­wei­sung ledig­lich um ihrer selbst wil­len begehrt wird. § 520 Abs. 3 Satz 2 Nr. 1 ZPO muss die Beru­fungs­be­grün­dung die Erklä­rung ent­hal­ten, inwie­weit das Urteil ange­foch­ten wird und wel­che
Eine Beru­fungs­be­grün­dung muss nach § 520 Abs. 3 Satz 2 Nr. 2 ZPO eine hin­rei­chen­de Dar­stel­lung der Grün­de ent­hal­ten, aus denen sich die Rechts­feh­ler­haf­tig­keit der ange­foch­te­nen Ent­schei­dung erge­ben soll. Dies soll gewähr­leis­ten, dass der Rechts­streit für die Beru­fungs­in­stanz durch eine Zusam­men­fas­sung und Beschrän­kung des Rechts­stoffs aus­rei­chend vor­be­rei­tet wird. Des­halb hat der Beru­fungs­klä­ger die
Beru­fungs­be­grün­dung mit erst­in­stanz­li­chem Vor­trag
Eine Beru­fungs­be­grün­dung muss gemäß § 520 Abs. 3 Satz 2 Nr. 2 ZPO die Umstän­de bezeich­nen, aus denen sich die Rechts­ver­let­zung durch das ange­foch­te­ne Urteil und deren Erheb­lich­keit für das Ergeb­nis der Ent­schei­dung erge­ben. Die Beru­fungs­be­grün­dung muss auf den zur Ent­schei­dung ste­hen­den Fall zuge­schnit­ten sein und sich mit den recht­li­chen oder tat­säch­li­chen Argu­men­ten
Gemäß § 67 Abs. 2 S. 1 ArbGG sind neue Angriffs- und Ver­tei­di­gungs­mit­tel, die im ers­ten Rechts­zug ent­ge­gen einer hier­für nach § 61 a Abs. 3 oder 4 ArbGG gesetz­ten Frist nicht vor­ge­bracht wor­den sind, nur zuzu­las­sen, wenn nach der frei­en Über­zeu­gung des Lan­des­ar­beits­ge­richts ihre Zulas­sung die Erle­di­gung des Rechts­streits nicht ver­zö­gern wür­de, oder wenn
2. Ver­säum­nis­ur­teil – und der not­wen­di­ge Inhalt der Beru­fungs­be­grün­dung
Der Sach­ver­halt, der die Zuläs­sig­keit des Rechts­mit­tels recht­fer­ti­gen soll, muss voll­stän­dig in der Rechts­mit­tel­be­grün­dung vor­ge­tra­gen wer­den, wobei die Schlüs­sig­keit des Sach­vor­trags zum man­geln­den Ver­schul­den bereits Vor­aus­set­zung für die Zuläs­sig­keit des Rechts­mit­tels ist . Nach § 514 Abs. 2 Satz 1 ZPO unter­liegt ein Ver­säum­nis­ur­teil, gegen das wie hier gemäß § 345 ZPO
Nach § 520 Abs. 3 Satz 2 Nr. 2 ZPO muss die Beru­fungs­be­grün­dung die Bezeich­nung der Umstän­de ent­hal­ten, aus denen sich die Rechts­ver­let­zung und deren Erheb­lich­keit für die ange­foch­te­ne Ent­schei­dung ergibt. Die Begrün­dung der Beru­fung muss zum einen erken­nen las­sen, in wel­chen Punk­ten tat­säch­li­cher oder recht­li­cher Art das ange­foch­te­ne Urteil nach Ansicht des
Eine Unter­schrift setzt einen indi­vi­du­el­len Schrift­zug vor­aus, der sich – ohne les­bar sein zu müs­sen – als Wie­der­ga­be eines Namens dar­stellt und die Absicht einer vol­len Unter­schrifts­leis­tung erken­nen lässt . Selbst wenn sich der ver­kürz­te Schrift­zug des Pro­zess­be­voll­mäch­tig­ten der Beklag­ten bei der Beglau­bi­gung der Beru­­fungs- und Beru­fungs­be­grün­dungs­schrift als Para­phe dar­stel­len
Anfor­de­run­gen an eine ord­nungs­ge­mä­ße Beru­fungs­be­grün­dung
Nach § 520 Abs. 3 Satz 2 Nr. 2 ZPO iVm § 64 Abs. 6 Satz 1 ArbGG muss die Beru­fungs­be­grün­dung die Umstän­de bezeich­nen, aus denen sich die Rechts­ver­let­zung durch das ange­foch­te­ne Urteil und deren Erheb­lich­keit für das Ergeb­nis der Ent­schei­dung ergibt. Erfor­der­lich ist hier­für eine hin­rei­chen­de Dar­stel­lung der Grün­de, aus denen sich die Rechts­feh­ler­haf­tig­keit
Unzu­läs­si­ge Beru­fung – und das Bun­des­ar­beits­ge­richt
Die Zuläs­sig­keit der Beru­fung ist eine vom Bun­des­ar­beits­ge­richt von Amts wegen zu prü­fen­de Pro­zess­fort­set­zungs­be­din­gung . Fehlt es an einer ord­nungs­ge­mä­ßen Begrün­dung iSd. § 520 Abs. 3 Satz 2 Nr. 2 ZPO oder ist die Beru­fung aus ande­ren Grün­den unzu­läs­sig, hat das Revi­si­ons­ge­richt die Revi­si­on mit der Maß­ga­be zurück­zu­wei­sen, dass die Beru­fung als unzu­läs­sig
Nach § 520 Abs. 3 Satz 2 Nr. 2 ZPO muss die Beru­fungs­be­grün­dung die Umstän­de bezeich­nen, aus denen sich die Rechts­ver­let­zung durch das ange­foch­te­ne Urteil und deren Erheb­lich­keit für das Ergeb­nis der Ent­schei­dung ergibt. Erfor­der­lich ist eine hin­rei­chen­de Dar­stel­lung der Grün­de, aus denen sich die Rechts­feh­ler­haf­tig­keit der ange­foch­te­nen Ent­schei­dung erge­ben soll. Die zivil­pro­zes­sua­le

References: § 520
 § 72
 § 551
 § 551
 § 520
 § 237
 § 520
 § 520
 § 64
 § 520
 § 520
 § 520
 § 520
 § 520
 § 520
 § 520
 § 520
 § 520
 § 67
 § 61
 § 514
 § 345
 § 520
 § 520
 § 64
 § 520
 § 520