Source: http://www.udo-gerhardt-schmetterlingsstiftung.homepage.t-online.de/40978.html?*session*id*key*=*session*id*val*
Timestamp: 2017-11-25 03:40:47+00:00

Document:
Satzung der Udo Gerhardt Schmetterlingsstiftung - Stiftung zur Förderung der Schmetterlinge im Biosphärenreservat Bliesgau
Die Schmetterlinge, insbesondere die Tagfalter, erfreuen seit jeher Herz und Seele der Menschen. Ihre Farbenpracht und die Leichtigkeit ihres Fluges sind einzigartig in der Tierwelt und faszinieren den naturverbundenen Beobachter. Ihre Entwicklung und Verwandlungsfähigkeit gehören zu den großen Wundern der Natur.
Das Biosphärenreservat Bliesgau bietet für die Schmetterlinge eine Vielzahl von hochwertigen Lebensräumen. Die Trockenrasen, Auen, Täler und Wälder der Bliesgauregion zählen zu den populationsstärksten und artenreichsten Tagfaltergebieten Deutschlands und weit darüber hinaus. Seltene Arten wie bspw. der Goldene Scheckenfalter, der Großer Feuerfalter, der Große Ameisenbläuling, der Brombeerperlmutterfalter und viele andere Arten der Roten Liste können hier noch in größeren Individuenzahlen angetroffen werden.
Dennoch: Auch im Biosphärenreservat Bliesgau sind die Lebensräume der Schmetterlinge gefährdet. Bedroht werden sie durch den Rückgang der Nutzung der vormals extensiv bewirtschafteten Trockenrasen, die Verbuschung offener Landschaft, die Intensivierung der Land- und Forstwirtschaft sowie die Verbauung und Zerschneidung der Landschaft. Die Udo Gerhardt Schmetterlingsstiftung soll dieser Entwicklung entgegenwirken. Sie möchte auf den hohen nationalen und internationalen Stellenwert der Falterlebensräume im Biosphärenreservat Bliesgau hinweisen und einen Beitrag zu deren dauerhaften Sicherung leisten.
Der Wirkungsbereich der Stiftung ist auf die Fläche des geplanten Biosphärenreservates Bliesgau begrenzt. Dies zum einen deshalb, weil in diesem Gebiet ein Großteil der schutzwürdigen Falterbiotope enthalten ist. Zum anderen soll dadurch die Idee unterstützt werden, die hinter dem UNESCO-Biosphärenreservat steht: die Organisation eines nachhaltig wirkenden Zusammenlebens von Mensch und Natur, in dem der Mensch der Natur Raum zur Entwicklung schafft. Die Stiftung strebt dabei eine enge Zusammenarbeit mit allen Mitwirkenden des Biosphärenreservates an, die sich für den Schmetterlingsschutz engagieren. Dies gilt insbesondere auch für das ehrenamtliche Engagement im Tagfalterschutz. Bestehende Fördermaßnahmen sollen ergänzt und Möglichkeiten für neue Aktivitäten im Falterschutz entwickelt werden.
Die Vision des Stifters ist es, dass die Schmetterlinge in der Wahrnehmung der Bevölkerung und der Besucher des Biosphärenreservates ihren festen Platz haben und wir, die Menschen, jene Verantwortung übernehmen, die es auch den zukünftigen Generationen ermöglicht, sich an der Vielfalt und Schönheit der Schmetterlinge der Bliesgauregion zu begeistern.
Die Stiftung ist auf die ideelle, ehrenamtliche und materielle Unterstützung vieler Natur- und Schmetterlingsfreunde angewiesen. Es wäre schön, wenn die Stiftung einen Knotenpunkt für dieses Engagement schaffen könnte.
§1 Name der Stiftung
Die Stiftung führt den Namen “Udo Gerhardt Schmetterlingsstiftung - Stiftung zur Förderung von Schmetterlingen im Biosphärenreservat Bliesgau” (nachfolgend „Udo Gerhardt Schmetterlingsstiftung“ genannt).
Sie ist eine rechtsfähige, gemeinnützige Stiftung des bürgerlichen Rechts. Sie hat ihren Sitz in Blieskastel.
Zweck der “Udo Gerhardt Schmetterlingsstiftung“ ist:
● die Förderung des Naturschutzes und der Landschaftspflege im Sinne des Bundesnaturschutzgesetzes und des saarländischen Naturschutzgesetzes auf dem Gebiet der Schmetterlinge, insbesondere der Tagfalter und Widderchen,
● die Förderung der Erforschung der Grundlagen der Schmetterlingsfauna und des Schmetterlingsschutzes,
● die Förderung der Wissensvermittlung über Schmetterlinge in der Jugendarbeit und dem Bildungsbereich.
● das Erhalten, Schaffen und Verbessern von Lebensgrundlagen für eine artenreiche und individuenstarke Schmetterlingsfauna. Dies umfasst u.a. den Erwerb, die Pacht und die Verwaltung von bedeutsamen Falterbiotopflächen sowie die schmetterlingsgerechte Pflege von Biotopflächen,
● die Förderung oder Durchführung von Schutzmaßnahmen für Schmetterlinge,
● die Förderung und Vergabe von Forschungsaufträgen,
● das öffentliche Vertreten und Verbreiten der Ziele des Schmetterlingsschutzes und die Vermittlung von Fachwissen über Schmetterlinge im Biosphärenreservat Bliesgau, einschließlich der Herstellung von Veröffentlichungen, der Unterstützung von Ausstellungen sowie der Förderung des Aufbaus und der Unterhaltung von Informationszentren,
● die Durchführung und Förderung von schmetterlingsspezifischen Bildungsmaßnahmen z.B. in Form von Veranstaltungen, Führungen oder durch Förderung von Bildungsmaßnahmen Dritter,
● die Zusammenarbeit mit staatlichen Stellen, Zweckverbänden und gemeinnützigen Organisationen, die auf dem Gebiet des Schmetterlingsschutzes im Biosphärenreservat Bliesgau tätig sind,
● das Einwirken auf den Gesetzgeber und auf die, für die naturschutzfachliche Entwicklung im Biosphärenreservat Bliesgau verantwortlichen Einrichtungen und Institutionen im Sinne des Schmetterlingsschutzes,
● die Förderung des ehrenamtlichen Engagements im Sinne des Stiftungszweckes.
Die Erfüllung des Stiftungszweckes ist räumlich auf die Fläche des Biosphärenreservates Bliesgau begrenzt (Anlage: Karte). Eine Erweiterung der Biosphärenreservatsfläche führt automatisch zur Erweiterung des räumlichen Förderbereiches der Stiftung. Sollte das Biosphärenreservat Bliesgau von der UNESCO nicht anerkannt werden oder von der UNESCO seine Anerkennung entzogen bekommen, gilt als Fördergebiet das Gebiet der beiliegenden Karte.
Die Stiftung kann auch anderen, ebenfalls steuerbegünstigten Körperschaften, Vereinen, Anstalten und Stiftungen oder einer geeigneten öffentlichen Behörde finanzielle oder sachliche Mittel zur Verfügung stellen, wenn diese Stellen mit den Mitteln Maßnahmen nach Absatz 2 fördern.
Die Stiftung ist nicht verpflichtet die vorgenannten Zwecke alle und zur gleichen Zeit zu verfolgen.
Die Mittel der Stiftung dürfen nur für ihre satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.
Die Stiftung darf im Rahmen der gemeinnützigkeitsrechtlichen Vorschriften Rücklagen bilden, wenn und solange dies erforderlich ist, um die steuerbegünstigten satzungsgemäßen Zwecke nachhaltig erfüllen zu können, und soweit für die Verwendung der Rücklagen konkrete Ziel- und Zeitvorstellungen bestehen. Der Überschuss der Einnahmen über die Unkosten aus Vermögensverwaltung kann im Rahmen der steuerbegünstigten Bestimmungen dem Stiftungsvermögen zur Werterhaltung zugeführt werden.
Die Stiftung erfüllt ihre Aufgaben selbst oder kann im Sinne des § 57 Abs.1 Satz 2 der Abgabenordnung zur Erledigung ihrer Aufgaben unentgeltlich oder entgeltlich Hilfspersonen beschäftigen oder die Erledigung von Aufgaben ganz oder teilweise auf Dritte übertragen.
§ 5 Stiftungsvermögen und Stiftungsmittel
Das Grundstockvermögen der Stiftung ergibt sich aus dem Abschnitt III. des Stiftungsgeschäftes.
Das Stiftungsvermögen ist der Stiftung grundsätzlich in seinem Bestand zu erhalten. Mit der Zustimmung des Stifters und der Stiftungsbehörde können Teile des Vermögens im Sinne des Stiftungszweckes verwendet werden, sofern dadurch der dauerhafte Fortbestand der Stiftung nicht gefährdet wird.
Zustiftungen (Zuwendungen zum Stiftungsvermögen) des Stifters oder von Dritten sind zulässig, soweit diese ausdrücklich oder nach den Umständen dazu bestimmt sind. Zustiftungen sind dem Grundstockvermögen zuzuführen.
Die Stiftung erfüllt ihre Zwecke aus den Erträgen des Stiftungsvermögens, aus dazu bestimmten Zuwendungen und durch die Entgegennahme von Spenden und Gerichtsauflagen.
Falls in Zukunft bei wachsender Stiftung umfangreiche Förder- und operationelle Aufgaben anfallen, können auch weitere Organe der Stiftung, z.B. ein Kuratorium und/oder ein Stiftungsrat geschaffen werden.
1. Der Vorstand ist ehrenamtlich tätig und hat lediglich Anspruch auf Ersatz der ihm im Rahmen der Tätigkeit für die Stiftung erforderlich gewordenen Auslagen.
2. Der Vorstand besteht aus mindestens 3 und höchstens 7 Mitgliedern.
3. Dem Vorstand sollen Personen angehören, die besondere Fachkompetenz und Erfahrungen im Hinblick auf die Aufgabenerfüllung der Stiftung aufweisen. Die Besetzung des Vorstandes durch einen Vertreter des „Naturschutzbund Deutschland (NABU) e.V., des „Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) e.V.“ und der DELATTINIA – Arbeitsgemeinschaft für tier- und pflanzengeographische Heimatforschung im Saarland e.V.“ oder deren Nachfolgeorganisationen ist wünschenswert. Mindestens ein Tagfalterexperte mit regionalspezifischen Kenntnissen soll dem Gremium angehören.
4. Der Stifter und seine Ehefrau sind auf Lebenszeit Mitglieder im Vorstand. Nach dem Ausscheiden des Stifters übernimmt die Ehefrau des Stifters alle Aufgaben und Rechte, die die Stiftungssatzung für den Stifter vorsieht. Der Stifter und die Ehefrau des Stifters können jedoch auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand ausscheiden.
5. Der Stifter bestellt den ersten Vorstand. Für die zukünftige Besetzung des Vorstandes bestellt der Vorstand mit einfacher Mehrheit seiner Stimmen die Nachfolge für das jeweils ausscheidende Mitglied. Zu seinen Lebzeiten muss der Stifter der Wahl zustimmen.
6. Die Vorstandsmitglieder werden auf 5 Jahre bestellt. Die Wiederwahl eines Vorstandsmitglieds ist möglich. Nach Ablauf seiner Amtszeit bleibt das Vorstandsmitglied bis zur Bestellung seines Nachfolgers im Amt und nimmt an der Neubestellung des Vorstandes teil.
7. Der Stifter hat das Recht auf den Vorsitz, die Ehefrau des Stifters das Recht auf Wahrnehmung der Stellvertreterfunktion. Bei Verzicht des Stifters oder bei seinem Ausscheiden aus dem Vorstand, hat dessen Ehefrau das Recht, den Vorsitz auszuüben. Verzichtet auch sie auf dieses Recht wird der Vorsitzende aus der Mitte des Vorstandes gewählt. Bei Verzicht der Ehefrau auf Wahrnehmung der Stellvertreterfunktion oder bei ihrem Ausscheiden aus dem Vorstand wird der Stellvertreter des Vorsitzenden ebenfalls aus der Mitte des Vorstandes gewählt. Nachfolger werden jeweils mit einfacher Stimmenmehrheit gewählt.
8. Die Abberufung eines Vorstandmitglieds ist jederzeit aus wichtigem Grund durch den Stifter möglich. Ist er dazu nicht mehr in der Lage, hat seine Ehefrau gemäß Abs. 4 das Recht, eine Abberufung vorzunehmen. Verzichtet sie oder ist sie dazu nicht mehr in der Lage, kann ein Vorstandsmitglied durch Votum der übrigen Vorstandsmitglieder mit 3/4 Mehrheit aus wichtigem Grund abberufen werden.
§ 8 Einberufung und Beschlussfassung des Stiftungsvorstandes
1. Der Vorstand wird von dem Vorsitzenden, bei seiner Verhinderung durch den Stellvertreter nach Bedarf, mindestens aber einmal im Jahr, einberufen. Die Einladung erfolgt schriftlich unter Bezeichnung der Tagesordnung.
2. Die Einladungsfrist beträgt zwei Wochen. Sie kann bei Zustimmung aller Vorstandsmitglieder verkürzt werden.
3. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte seiner Mitglieder, darunter der Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende, anwesend sind. Ladungsfehler gelten als geheilt, wenn alle betroffenen Mitglieder anwesend sind und keines Widerspruch erhebt. Beschlüsse im Umlaufverfahren sind möglich. Dies gilt nicht für Entscheidungen nach § 10 dieser Satzung.
4. Der Stiftungsvorstand trifft seine Entscheidungen, soweit kein Fall des § 7 Abs.8 und des § 10 vorliegt, mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden, bzw. bei dessen Abwesenheit des stellvertretenden Vorsitzenden den Ausschlag. Entscheidungen gegen die Stimme des Stifters sind nicht möglich.
5. Entscheidungen über Satzungsänderungen, über die Auflösung der Stiftung sowie die Zusammenlegung mit einer anderen Stiftung nach §10 dieser Satzung bedürfen der Zustimmung von ¾ der Mitglieder des Vorstandes und der Zustimmung des Stifters, wenn dieser Mitglied des Vorstandes ist.
6. Über die Sitzungen sind Niederschriften zu fertigen, die vom Vorsitzenden und einem weiteren Vorstandsmitglied zu unterschreiben und bei den Unterlagen der Stiftung aufzubewahren sind. Jedes Vorstandsmitglied erhält eine Abschrift.
7. Der Vorstand haftet nur bei vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Verletzung seiner Sorgfaltspflichten.
§ 9 Vertretung der Stiftung, Aufgaben des Vorstandes, Geschäftsführung,
1. Die Stiftung wird vom Vorstand gerichtlich und außergerichtlich vertreten. Der Stifter und seine Ehefrau sind alleinvertretungsberechtigt. Nach dem Ausscheiden des Stifters oder seiner Ehefrau aus dem Vorstand kann die Stiftung außer durch den verbliebenen Ehepartner alleine, auch durch zwei weitere Vorstandsmitglieder gemeinsam vertreten werden. Im Innenverhältnis vertritt der Vorsitzende des Stiftungsvorstands die Stiftung allein; der stellvertretende Vorsitzende vertritt ihn bei Verhinderung.
2. Der Vorstand führt die Geschäfte und entscheidet über die Verwendung der Stiftungsmittel. Er legt die Inhalte, Schwerpunkte und Ziele der Stiftungsarbeit fest und hat insbesondere darauf zu achten, dass der Stiftungszweck dauernd und nachhaltig erfüllt wird. Er ist zur gewissenhaften und sparsamen Verwaltung des Stiftungsvermögens und der sonstigen Mittel verpflichtet. Der Vorstand entscheidet über Satzungsänderungen, die Auflösung der Stiftung sowie die Zusammenlegung mit einer anderen Stiftung.
3. Der Stiftungsvorstand hat die Einnahmen und Ausgaben der Stiftung aufzuzeichnen und die Belege zu sammeln. Zum Ende eines jeden Geschäftsjahres sind ein Bericht über die Erfüllung des Stiftungszweckes sowie Aufstellungen über die Einnahmen und Ausgaben der Stiftung und über ihr Vermögen zu fertigen und der Stiftungsbehörde vorzulegen.
4. Der Vorstand kann ein oder mehrere Personen bestellen, die die Geschäfte der Stiftung führen (Geschäftsführung). Sie muss/müssen nicht Mitglied des Stiftungsvorstandes sein. Ihnen kann eine Vergütung gewährt werden. Der Vorstand legt in diesem Fall in der Geschäftsordnung fest, in welchem Umfang er Aufgaben überträgt und erteilt die erforderlichen Vollmachten.
§ 10 Satzungsänderungen, Auflösung, Zusammenlegung
1. Satzungsänderungen sind zulässig, soweit sie geboten erscheinen. Sie dürfen die Steuerbegünstigung der Stiftung nicht beeinträchtigen oder aufheben. Soweit sie sich auf die Steuerbegünstigung der Stiftung auswirken können, sind sie der zuständigen Finanzbehörde zur Stellungnahme vorzulegen.
2. Änderungen des Stiftungszwecks sind nur zulässig, wenn seine Erfüllung unmöglich wird oder sich die Verhältnisse derart geändert haben, dass die Erfüllung des Stiftungszweckes nicht mehr sinnvoll erscheint. Der geänderte Zweck soll dem ursprünglichen Stiftungszweck möglichst nahe kommen. Der Änderungsbeschluss wird erst mit Zustimmung der zuständigen Finanzbehörde und durch Genehmigung der Stiftungsbehörde wirksam.
3. Die Stiftung kann aufgelöst werden, wenn der Stiftungszweck auf absehbare Zeit nicht erfüllt werden kann und dies auch durch eine Anpassung des Stiftungszwecks nicht möglich ist. Eine Zusammenlegung der Stiftung mit anderen gemeinnützigen Stiftungen ist möglich, sofern diese die gemeinnützigen Zwecke nach § 3 dieser Satzung verfolgen und die Erfüllung des Stiftungszweckes nur noch auf diesem Wege ganz oder teilweise möglich ist. Die Umwandlung und Aufhebung der Stiftung richten sich im Übrigen nach den gesetzlichen Bestimmungen.
Im Falle der Aufhebung der Stiftung oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt ihr Vermögen an eine, vom Vorstand zu bestimmende steuerbegünstigte, gemeinnützige Körperschaft, Anstalt, Verein oder Stiftung mit der Auflage, es unmittelbar und ausschließlich für steuerbegünstigte Zwecke im Sinne des Stiftungszweckes nach § 3 dieser Satzung zu verwenden. Beschlüsse über die zukünftige Verwendung des Stiftungsvermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes und nach Genehmigung der Stiftungsbehörde ausgeführt werden.
1. Die Stiftung untersteht der Aufsicht der saarländischen Stiftungsbehörde.
2. Der Stiftungsbehörde sind Änderungen der Anschrift, der Vertretungsberechtigung und der Zusammensetzung der Organe unverzüglich mitzuteilen.
Blieskastel den 21.12.2006 gez. Udo Gerhardt

References: §1
 § 57

§ 5

§ 8
 § 10
 § 7
 § 10
 §10

§ 9

§ 10
 § 3
 § 3