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Timestamp: 2018-02-23 10:15:02+00:00

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Bei einer vergleichenden Werbung kann der Vergleich irreführend sein, wenn Geschäfte unterschiedlicher Art und Grösse verglichen werden · Advocaat Hannover - horak Rechtsanwälte/ Fachanwälte/ Patentanwälte Wirtschaftsrecht, internationales Recht, IP-wet, Antitrust, Mededingingsrecht, Vennootschapsrecht, Commercial Law, M&Een, IT-recht, Technology Law, Bestuursrecht
10. Februari 2017 admin
HET HOF VAN JUSTITIE (Tweede Kamer)
Voorzitter van de Kamer, M. Ilešič, der Richterin A. Prechal, des Richters A. Rozen, Rechters, C.. Toader und des Richters E. Jarašiūnas (Verslaggever),
met betrekking tot de stukken en na de terechtzitting op 6. Juli 2016,
gelet op de opmerkingen:
– der Carrefour Hypermarchés SAS, vertegenwoordigd door B. Moreau-Margotin, M. Karsenty-Ricard, B. L’Homme-Houzai und F. Guerre, avocates,
- De Europese Commissie, vertegenwoordigd door C. Valero und D. Roussanov als Bevollmächtigte,
gehoord de conclusie van de advocaat-generaal ter terechtzitting van 19. Oktober 2016
1 De prejudiciële beslissing betreft de uitlegging van artikel. 4 Zeker. a und c der Richtlinie 2006/114/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 12. December 2006 über irreführende und vergleichende Werbung (ABl. 2006, De 376, S. 21) und von Art. 7 Richtlijn 2005/29/EG van het Europees Parlement en de Raad van 11. Meer 2005 Oneerlijke handelspraktijken van ondernemingen jegens consumenten op de interne markt en tot wijziging van Richtlijn 84/450/EEG, Richtlijnen 97/7/EG, 98/27/EG en 2002/65/EG van het Europees Parlement en de Raad en Verordening (EG) Nee.. 2006/2004 van het Europees Parlement en de Raad (Richtlijn inzake oneerlijke handelspraktijken) (ABl. 2005, De 149, S. 22, berichtigt in ABl. 2009, De 253, S. 18).
2 Dieses Ersuchen ergeht im Rahmen eines Rechtsstreits zwischen der ITM Alimentaire International SASU (beneden: ITM) und der Carrefour Hypermarchés SAS (beneden: Carrefour) wegen einer Fernsehwerbekampagne von Carrefour, in der die in den Geschäften der Handelsgruppe Carrefour für Waren der großen Marken verlangten Preise mit denen in Geschäften konkurrierender Handelsgruppen verglichen wurden.
3 Per type. 2 Zeker. b van Richtlijn 2006/114 bedeutet „irreführende Werbung“ im Sinne dieser Richtlinie jede Werbung, die in irgendeiner Weise – einschließlich ihrer Aufmachung – die Personen, an die sie sich richtet oder die von ihr erreicht werden, täuscht oder zu täuschen geeignet ist und die infolge der ihr innewohnenden Täuschung deren wirtschaftliches Verhalten beeinflussen kann oder aus diesen Gründen einen Mitbewerber schädigt oder zu schädigen geeignet ist.
4 Kunst. 4 dieser Richtlinie bestimmt:
een) Sie ist nicht irreführend im Sinne der Artikel 2 Buchstabe b, Artikel 3 und Artikel 8 Paragraaf 1 der vorliegenden Richtlinie oder im Sinne der Artikel 6 en 7 Richtlijn 2005/29 ...;
en) bei Waren mit Ursprungsbezeichnung bezieht sie sich in jedem Fall auf Waren mit der gleichen Bezeichnung;
5 Kunst. 6 („Irreführende Handlungen“) Richtlijn 2005/29 biedt:
"(1) Een handelspraktijk wordt als misleidend worden beschouwd, wenn sie falsche Angaben enthält und somit unwahr ist oder wenn sie in irgendeiner Weise, einschließlich sämtlicher Umstände ihrer Präsentation, selbst mit sachlich richtigen Angaben den Durchschnittsverbraucher in Bezug auf einen oder mehrere der nachstehend aufgeführten Punkte täuscht oder ihn zu täuschen geeignet ist und ihn in jedem Fall tatsächlich oder voraussichtlich zu einer geschäftlichen Entscheidung veranlasst, die er ansonsten nicht getroffen hätte:
6 Kunst. 7 ("Misleidende omissies ') Richtlijn 2005/29 is:
"(1) Een handelspraktijk wordt als misleidend worden beschouwd, als het essentiële informatie in een specifiek geval, rekening houdend met alle omstandigheden en de beperkingen van het communicatiemedium, de behoeften van de gemiddelde consument, afhankelijk van de omstandigheden, om een ​​weloverwogen zakelijke beslissing te nemen, en daarmee zorgt ervoor dat de gemiddelde consument een besluit over een transactie te nemen of dreigt te veroorzaken, die hij anders niet zou hebben genomen.
(2) Een misleidende omissie, is het ook, als vermeld in paragraaf een handelaar essentiële informatie 1 verborgen onder inachtneming van de daarin beschreven zaken, of een onduidelijke, onbegrijpelijk, dubbelzinnige manier, of niet tijdig, of als hij het commerciële oogmerk van de handelspraktijk wordt niet geïdentificeerd, tenzij het rechtstreekse gevolg van de omstandigheden, en dit wordt altijd veroorzaakt de gemiddelde consument een besluit over een transactie te nemen of dreigt te veroorzaken, die er ansonsten nicht getroffen hätte.
7 Kunst. De. 121-8 des Code de la consommation (Verbrauchergesetzbuch) in der für das Ausgangsverfahren maßgeblichen Fassung bestimmt:
"Reclame, die Waren oder Dienstleistungen miteinander vergleicht, indem sie unmittelbar oder mittelbar einen Mitbewerber oder von einem Mitbewerber angebotene Waren oder Dienstleistungen erkennbar macht, ist nur zulässig, wanneer
11 Mit Urteil vom 31. December 2014 verurteilte das Tribunal de commerce de Paris (Handelsgericht Paris) Carrefour zur Zahlung von 800 000 Euro als Schadensersatz an ITM, gab den Anträgen auf Untersagung der Verbreitung der Werbung statt und ordnete die Veröffentlichung des Urteils an.
12 Dieses Gericht stellte u. een. strak, dass Carrefour gegen das sich aus Art. De. 121‑8 des Verbrauchergesetzbuchs ergebende Gebot der Objektivität verstoßen habe, indem sie eine irreführende Methode zur Auswahl der Verkaufsstellen angewandt habe, die die Repräsentativität der Preisvergleiche verfälscht habe, und dass diese Verstöße gegen die Neutralität und die Objektivität einer vergleichenden Werbekampagne unlautere Wettbewerbshandlungen darstellten. Es führte ferner aus, dass die Informationen auf der Website von Carrefour den Verbrauchern keine klare Kenntnis davon ermöglichten, dass der Vergleich zwischen Geschäften unterschiedlicher Größe vorgenommen worden sei.
14 Vor der Cour d’Appel (Berufungsgericht) trug Carrefour vor, dass die Entscheidung des Ausgangsrechtsstreits von der Auslegung der mit Art. De. 121‑8 des Verbrauchergesetzbuchs umgesetzten Richtlinie 2006/114 abhänge. Es sei zu klären, ob ein Preisvergleich bei ausgewählten Waren nur zulässig sei, wenn die Waren in Geschäften gleicher Größe oder Art vertrieben würden.
17 Unter diesen Umständen hat die Cour d’appel de Paris (Berufungsgericht Paris) beslist, de procedure schorsen en de volgende vragen aan het Hof om een ​​prejudiciële beslissing:
1. Ist Art. 4 Zeker. a und c der Richtlinie 2006/114, wonach „vergleichende Werbung … als zulässig [geldt], sofern … [sie] … nicht irreführend [is] [en] sie … objektiv eine oder mehrere wesentliche, relevante, nachprüfbare und typische Eigenschaften dieser Waren und Dienstleistungen [vergleicht]", worden geïnterpreteerd, dass ein Preisvergleich von durch Handelsmärkte vertriebenen Produkten nur zulässig ist, wenn die Produkte in Geschäften gleicher Art oder Größe verkauft werden?
2. Stellt der Umstand, dass die Geschäfte, deren Preise dem Vergleich unterliegen, unterschiedlicher Größe und Art sind, eine wesentliche Information im Sinne der Richtlinie 2005/29 geven, die notwendigerweise den Verbrauchern zur Kenntnis zu bringen ist?
3. Falls Frage 2 bevestigend wordt beantwoord: In welchem Umfang und/oder auf welchem Träger hat die Verbreitung dieser Information an die Verbraucher zu erfolgen?
18 Mit seinen drei Fragen, die zusammen zu prüfen sind, De verwijzende rechter, ob Art. 4 Zeker. a und c der Richtlinie 2006/114 aldus moet worden uitgelegd, dass eine Werbung wie die im Ausgangsverfahren in Rede stehende, in der die Preise von Waren verglichen werden, die in Geschäften unterschiedlicher Größe oder Art vertrieben werden, unzulässig ist. Es möchte weiter wissen, ob der Umstand, dass die Geschäfte, deren Preise dem Vergleich unterliegen, unterschiedlicher Größe oder Art sind, eine wesentliche Information im Sinne von Art. 7 Abs. 1 en 2 Richtlijn 2005/29, auf den Art. 4 Zeker. een richtlijn 2006/114 verweist, darstellt und gegebenenfalls, in welchem Umfang und auf welchem Träger die Verbreitung dieser Information zu erfolgen hat.
19 Es ist festzustellen, dass mit der Richtlinie 2006/114 die Richtlinie 84/450/EWG des Rates vom 10. September 1984 über irreführende und vergleichende Werbung (ABl. 1984, De 250, S. 17) kodifiziert wurde, die nach mehrmaliger Änderung dann durch die Richtlinie 2006/114 aufgehoben und ersetzt wurde, so dass die Rechtsprechung des Gerichtshofs zur Auslegung der Richtlinie 84/450 auf Sachverhalte, die unter die Richtlinie 2006/114 gesneuvelde, in vollem Umfang anwendbar ist.
20 Daher ist zu beachten, dass mit der Richtlinie 2006/114 die Bedingungen, unter denen vergleichende Werbung in den Mitgliedstaaten zulässig ist, abschließend harmonisiert werden und eine solche Harmonisierung naturgemäß mit sich bringt, dass allein anhand der vom Unionsgesetzgeber aufgestellten Kriterien zu beurteilen ist, wann vergleichende Werbung zulässig ist (Arresten 8. April 2003, Pippig Augenoptik, C‑44/01, EU:C:2003:205, Rn. 44, en van 18. November 2010, Lidl, C‑159/09, EU:C:2010:696, Rn. 22).
21 Nach ständiger Rechtsprechung des Gerichtshofs sind zudem, da vergleichende Werbung dazu beiträgt, die Vorteile der verschiedenen vergleichbaren Waren objektiv herauszustellen und damit den Wettbewerb zwischen den Anbietern von Waren und Dienstleistungen im Interesse der Verbraucher zu fördern, die Anforderungen an eine solche Werbung im für sie günstigsten Sinne auszulegen, wobei sicherzustellen ist, dass die vergleichende Werbung nicht in einer wettbewerbswidrigen und unlauteren oder die Verbraucherinteressen beeinträchtigenden Weise betrieben wird (VGL. daartoe van de 25. Oktober 2001, Toshiba Europe, C‑112/99, EU:C:2001:566, Rn. 36 en 37, van 19. September 2006, Lidl Belgium, C‑356/04, EU:C:2006:585, Rn. 22, en van 18. November 2010, Lidl, C‑159/09, EU:C:2010:696, Rn. 20 en 21 en aldaar aangehaalde rechtspraak).
22 Kunst. 4 Richtlijn 2006/114 verlangt jedoch nicht, dass die Geschäfte, in denen die dem Preisvergleich unterliegenden Waren vertrieben werden, gleicher Art oder Größe sind. Auch ist ein Preisvergleich zwischen vergleichbaren Waren, die in Geschäften unterschiedlicher Art oder Größe vertrieben werden, für sich genommen geeignet, zur Verwirklichung der in der vorstehenden Randnummer des vorliegenden Urteils angeführten Ziele vergleichender Werbung beizutragen, und verstößt weder gegen das Gebot eines fairen Wettbewerbs noch gegen Verbraucherinteressen.
23 Allerdings kann eine Werbung, in der die Preise von Waren verglichen werden, die in Geschäften unterschiedlicher Größe oder Art vertrieben werden, nur dann als zulässig im Sinne von Art. 4 Richtlijn 2006/114 beschouwd, wenn alle in dieser Bestimmung genannten Voraussetzungen erfüllt sind.
25 Zum einen ergibt sich nämlich aus Art. 4 Zeker. c van de richtlijn 2006/114, dass die Preise objektiv zu vergleichen sind (VGL. daartoe van de 19. September 2006, Lidl Belgium, C‑356/04, EU:C:2006:585, Rn. 45).
26 Unter bestimmten Umständen kann aber die Objektivität des Vergleichs durch die unterschiedliche Größe oder Art der Geschäfte, in denen die vom Werbenden verglichenen Preise ermittelt wurden, beïnvloed. Das kann dann der Fall sein, wenn sowohl der Werbende als auch die Mitbewerber, deren Preise ermittelt wurden, zu Handelsgruppen gehören, die jeweils über eine Reihe von Geschäften unterschiedlicher Größe und Art verfügen, und der Werbende die Preise, die in den Geschäften größeren Umfangs oder größerer Art seiner Handelsgruppe verlangt werden, mit den Preisen vergleicht, die in Geschäften kleineren Umfangs oder kleinerer Art konkurrierender Handelsgruppen ermittelt wurden, ohne dass sich dies aus der Werbung ergibt.
27 Wie der Generalanwalt in den Nrn. 43 en 57 seiner Schlussanträge ausgeführt hat, können nämlich die Preise gängiger Verbrauchsgüter je nach der Art und Größe des Geschäfts variieren, so dass ein asymmetrischer Vergleich bewirken könnte, dass der Preisunterschied zwischen dem Werbenden und den Mitbewerbern künstlich erzeugt oder vergrößert wird, je nachdem, welche Geschäfte für den Vergleich herangezogen werden.
28 Zum anderen verlangt Art. 4 Zeker. een richtlijn 2006/114, dass die vergleichende Werbung nicht irreführend im Sinne von Art. 2 Zeker. b dieser Richtlinie oder im Sinne der Art. 6 en 7 Richtlijn 2005/29 is.
29 Diesen Bestimmungen lässt sich entnehmen, dass eine vergleichende Werbung irreführend ist, die in der einen oder anderen Weise durch Tun oder Unterlassen die Verbraucher, an die sie sich richtet, täuschen und deren wirtschaftliches Verhalten beeinflussen kann oder, aus diesen Gründen, einem Mitbewerber schaden kann. Somit ist nach Art. 4 Zeker. een richtlijn 2006/114 in samenhang met artikel. 7 Abs. 1 en 2 Richtlijn 2005/29 en. een. eine Werbung irreführend, die wesentliche Informationen vorenthält, de behoeften van de gemiddelde consument, afhankelijk van de omstandigheden, om een ​​weloverwogen zakelijke beslissing te nemen, oder die solche Informationen verheimlicht oder auf unklare, onbegrijpelijk, zweideutige Weise oder nicht rechtzeitig bereitstellt und daher den Durchschnittsverbraucher zu einer geschäftlichen Entscheidung veranlassen kann, die er ansonsten nicht getroffen hätte.
30 Der Begriff der wesentlichen Information ist zwar in der Richtlinie 2005/29 nicht definiert, doch folgt aus deren Art. 7 Abs. 1 en 2, dass eine Information diesen Charakter hat, de behoeften van de gemiddelde consument, afhankelijk van de omstandigheden, om een ​​weloverwogen zakelijke beslissing te nemen, und deren Vorenthaltung diesen daher zu einer geschäftlichen Entscheidung veranlassen kann, die hij anders niet zou hebben genomen.
31 Es ist Sache der nationalen Gerichte, anhand der Umstände des Einzelfalls zu prüfen, ob eine Werbung unter Berücksichtigung der Verbraucher, an die sie sich richtet, möglicherweise irreführend ist (VGL. daartoe van de 18. November 2010, Lidl, C‑159/09, EU:C:2010:696, Rn. 46 en aldaar aangehaalde rechtspraak, en van 12. Meer 2011, Ving Sverige, C‑122/10, EU:C:2011:299, Rn. 51). Dabei müssen sie zum einen berücksichtigen, wie der normal informierte und angemessen aufmerksame und verständige Durchschnittsverbraucher die beworbenen Waren oder Dienstleistungen wahrnimmt, und zum anderen alle maßgeblichen Gesichtspunkte der Rechtssache berücksichtigen und dabei, wie sich aus Art. 3 Richtlijn 2006/114 resultaten, die in der Werbung enthaltenen Angaben und allgemein alle ihre Bestandteile einbeziehen (VGL. daartoe van de 18. November 2010, Lidl, C‑159/09, EU:C:2010:696, Rn. 47 en 48 en aldaar aangehaalde rechtspraak).
34 Folglich kann eine solche Werbung irreführend im Sinne von Art. 4 Zeker. een richtlijn 2006/114 zijn.
35 Anders ist es jedoch, wenn der Verbraucher darüber informiert wird, dass in der betreffenden Werbung die Preise, die in den Geschäften größeren Umfangs oder größerer Art der Handelsgruppe des Werbenden verlangt werden, mit den Preisen verglichen werden, die in Geschäften kleineren Umfangs oder kleinerer Art konkurrierender Handelsgruppen ermittelt wurden, da er dann weiß, dass er nur in den Genuss der in der Werbung hervorgehobenen Preisersparnis kommt, wenn er die jeweiligen Waren ausschließlich in den Geschäften größeren Umfangs oder größerer Art der Handelsgruppe des Werbenden erwirbt. Folglich benötigt der Verbraucher bei einer solchen Werbung, in der die Preise von Geschäften verglichen werden, die zu Handelsgruppen gehören, die jeweils über eine Reihe von Geschäften unterschiedlicher Größe und Art verfügen, die genannte Information, um die Entscheidung, die betreffenden Waren in den Geschäften des Werbenden statt in den Konkurrenzgeschäften zu erwerben, informiert zu treffen und sich nicht veranlasst zu sehen, eine Kaufentscheidung zu treffen, die er ansonsten nicht getroffen hätte. Somit handelt es sich unter diesen Umständen um eine wesentliche Information im Sinne von Art. 7 Abs. 1 en 2 Richtlijn 2005/29.
36 Aus den vorstehenden Erwägungen ergibt sich, dass eine Werbung wie die im Ausgangsverfahren in Rede stehende, in der die Preise von Waren verglichen werden, die in Geschäften unterschiedlicher Größe oder Art vertrieben werden, dann gegen das in Art. 4 Zeker. c van de richtlijn 2006/114 vorgesehene Gebot der Objektivität des Vergleichs verstoßen und im Sinne von Art. 4 Zeker. a dieser Richtlinie irreführend sein kann, wenn diese Geschäfte zu Handelsgruppen gehören, die jeweils über eine Reihe von Geschäften unterschiedlicher Größe und Art verfügen, und der Werbende die Preise, die in den Geschäften größeren Umfangs oder größerer Art seiner Handelsgruppe verlangt werden, mit den Preisen vergleicht, die in Geschäften kleineren Umfangs oder kleinerer Art konkurrierender Handelsgruppen ermittelt wurden; etwas anderes gilt, wenn die Verbraucher darüber informiert werden, dass der Vergleich zwischen den Preisen, die in den Geschäften größeren Umfangs oder größerer Art der Handelsgruppe des Werbenden verlangt werden, und den Preisen stattgefunden hat, die in Geschäften kleineren Umfangs oder kleinerer Art konkurrierender Handelsgruppen ermittelt wurden.
37 Hinsichtlich des Umfangs und des Trägers einer solchen wesentlichen Information ist darauf hinzuweisen, dat de richtlijn 2005/29 dafür keine konkrete Vorgabe enthält. Es ergibt sich jedoch aus Art. 7 Abs. 2 deze richtlijn, dass wesentliche Informationen nicht verheimlicht oder auf unklare, onbegrijpelijk, zweideutige Weise oder nicht rechtzeitig bereitgestellt werden dürfen, und aus Art. 7 Abs. 1 en 3 Richtlijn, dass bei der Entscheidung darüber, ob Informationen vorenthalten wurden, Beschränkungen des verwendeten Kommunikationsmediums und, wenn durch das verwendete Kommunikationsmedium räumliche oder zeitliche Beschränkungen auferlegt werden, alle Maßnahmen zu berücksichtigen sind, die der Gewerbetreibende getroffen hat, um dem Verbraucher die Informationen anderweitig zur Verfügung zu stellen.
38 Für eine Werbung wie die im Ausgangsverfahren in Rede stehende folgt aus den vorstehenden Erwägungen, dass die Information darüber, dass der Vergleich zwischen den Preisen, die in den Geschäften größeren Umfangs oder größerer Art der Handelsgruppe des Werbenden verlangt werden, und den Preisen stattgefunden hat, die in Geschäften kleineren Umfangs oder kleinerer Art konkurrierender Handelsgruppen ermittelt wurden, eine Angabe ist, durch deren Fehlen die Werbung sehr wahrscheinlich gegen das Gebot der Objektivität des Vergleichs verstößt und irreführend ist. Diese Information muss daher nicht nur auf klare Weise bereitgestellt werden, maar ook, wie der Generalanwalt in den Nrn. 75 naar 79 seiner Schlussanträge ausgeführt hat, in der Werbebotschaft selbst enthalten sein.
39 Es ist Sache des vorlegenden Gerichts, te overwegen, ob im Ausgangsverfahren die in Rede stehende Werbung unter Berücksichtigung der Umstände des Einzelfalls gegen das Gebot der Objektivität des Vergleichs verstößt und irreführend ist; es hat dabei die in Rn. 31 des vorliegenden Urteils angeführten Gesichtspunkte einzubeziehen, insbesondere die in der Werbung selbst enthaltenen Angaben zu den Geschäften der Handelsgruppe des Werbenden und zu denen der konkurrierenden Handelsgruppen, deren Preise dem Vergleich unterlagen, da diese Gesichtspunkte sowohl für die Beurteilung, ob der Vergleich objektiv ist, als auch für die Beurteilung, ob die Werbung irreführend ist, maßgeblich sind.
– Art. 4 Zeker. a und c der Richtlinie 2006/114 in samenhang met artikel. 7 Abs. 1 naar 3 Richtlijn 2005/29 aldus moet worden uitgelegd, dass eine Werbung wie die im Ausgangsverfahren in Rede stehende, in der die Preise von Waren verglichen werden, die in Geschäften unterschiedlicher Größe oder Art vertrieben werden, unzulässig im Sinne der erstgenannten Vorschrift sein kann, wenn diese Geschäfte zu Handelsgruppen gehören, die jeweils über eine Reihe von Geschäften unterschiedlicher Größe und Art verfügen, und der Werbende die Preise, die in den Geschäften größeren Umfangs oder größerer Art seiner Handelsgruppe verlangt werden, mit den Preisen vergleicht, die in Geschäften kleineren Umfangs oder kleinerer Art konkurrierender Handelsgruppen ermittelt wurden; etwas anderes gilt, wenn die Verbraucher auf klare Weise und in der Werbebotschaft selbst darüber informiert werden, dass der Vergleich zwischen den Preisen, die in den Geschäften größeren Umfangs oder größerer Art der Handelsgruppe des Werbenden verlangt werden, und den Preisen stattgefunden hat, die in Geschäften kleineren Umfangs oder kleinerer Art konkurrierender Handelsgruppen ermittelt wurden.
41 Van de partijen in het hoofdgeding, een stap in het aldaar voor de nationale rechter,; de beslissing over de kosten heeft te beslissen;. Anders dan de kosten van deze partijen die opmerkingen hebben ingediend bij het Hof gemaakt, kunnen niet voor vergoeding in aanmerking.
Om deze redenen heeft het Hof (Tweede Kamer) hierbij:
Waarschuwing, Europees Recht, Procureur, misleidend, Misleidend, Risico van misleiding, UWG, vergleichende Werbung, Advertentie-, Concurrenten, Mededingingsrecht, Concurrerende letsel, Verslag over het mededingingsbeleid, concurrentiebeperkendeKunst, Europees Hof van Justitie, Grösse, misleidend, vergleichende Werbung, Werbevergleich, wettbewerbswidirg

References: Art. 7
 Art. 4
 Art. 4
 Art. 7
 Art. 4
 Art. 4
 Art. 4
 Art. 4
 Art. 2
 Art. 6
 Art. 4
 Art. 7
 Art. 3
 Art. 4
 Art. 7
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