Source: http://www.thcbw.de/satzung/
Timestamp: 2020-01-26 03:35:21+00:00

Document:
Satzung | Tennis- und Hockeyclub Blau Weiss e.V.
Aktuelle Fassung vom 19.02.2017
Der im Jahre 1932 gegründete Verein führt jetzt den Namen:
Tennis- und Hockeyclub „Blau-Weiss“ e.V.
Er hat seinen Sitz in Dortmund und ist beim zuständigen Amtsgericht eingetragen.
Zweck des Vereins ist die Förderung des Tennissports und im Besonderen die Förderung der Jugend.
die Teilnahme an Meisterschaften,
die Beteiligung an Turnieren sowie deren Ausrichtung,
die Förderung der Jugend durch speziell ausgerichtetes Training und Fürsorge bei sportlichen Wettkämpfen.
Die Mitgliedschaft wird durch Aufnahme erworben. Es ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag an den Verein zu richten. Der Aufnahmeantrag von Minderjährigen bedarf der schriftlichen Einwilligung eines gesetzlichen Vertreters. Mit der Einwilligung wird die Zustimmung zur Wahrnehmung der Mitgliederrechte und Pflichten durch das minderjährige Mitglied erteilt. Die gesetzlichen Vertreter der minderjährigen Vereinsmitglieder verpflichten sich mit der Unterzeichnung des Aufnahmeantrags für die Beitragspflichten des Minderjährigen bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres persönlich gegenüber dem Verein Sorge zu tragen.
Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand durch Beschluss. Die Mitgliedschaft wird mit Aufnahmeschreiben (Mail) begründet und beginnt im ersten Halbjahr am 01.01. und im zweiten Halbjahr am 01.07.
Mit der Aufnahme erkennt das Mitglied die Vereinssatzung und die Spiele- und Beitragsordnung an.
Aktive Mitglieder sind Mitglieder, die sämtliche Angebote des Vereins im Rahmen der bestehenden Ordnungen nutzen und am Spiel- bzw. Wettkampfbetrieb teilnehmen.
Passive Mitglieder sind Förderer des Vereins. Sie nehmen nicht am Spielbetrieb (Trainingsbetrieb, Wettkampfspiele) teil. Ausnahmen regelt die Spiele- bzw. Beitragsordnung.
Jugendliche Mitglieder sind alle Mitglieder bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres.
Ehrenmitglieder sind Personen, die sich um den Verein bzw. den Tennissport besonders verdient gemacht haben. Sie werden per Beschluss der Mitgliederversammlung gewählt und können vom Beitrag befreit werden.
Alle Mitglieder sind verpflichtet, die Ziele des Vereins zu fördern, die Satzung einzuhalten und die Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Vorstandes zu befolgen.
Die Mitglieder sind verpflichtet, die zur Erhaltung der Vereinsanlagen festgelegten Arbeitsstunden zu leisten. Im Falle der Nichtleistung sind von den Mitgliedern festgesetzte Stundenvergütungen zu erbringen. Für die Festsetzung der Anzahl der Arbeitsstunden sowie der Höhe der ersatzweisen Stundenvergütung ist die Mitgliederversammlung zuständig.
§7 Beiträge, Beitragseinzug
Der Verein erhebt Mitgliedsbeiträge. Die Höhe des Jahresbeitrages bestimmt auf Vorschlag des Vorstandes die Mitgliederversammlung.
Die Beiträge sind fällig im März des Kalenderjahres.
Für bestimmte Personengruppen kann eine Beitragsermäßigung gewährt werden.
Die Mitgliederversammlung kann Umlagen für volljährige aktive Mitglieder beschließen. Die Höhe darf den halben Jahresbeitrag eines aktiven Mitglieds nicht überschreiten.
Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem Vorstandsmitglied. Die schriftliche Austrittserklärung muss mit einer Frist von einem Monat jeweils zum Ende des Geschäftsjahres erklärt werden.
Die Beendigung der Mitgliedschaft kann auch durch Ausschluss erfolgen, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Wichtige Gründe sind insbesondere ein die Vereinsziele schädigendes Verhalten, die Verletzung satzungsmäßiger Pflichten oder Beitragsrückstände von mindestens einem Jahr. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand.
Eine Mitgliederversammlung findet mindestens einmal im Kalenderjahr statt. Sie sollte bis zum 31. März durchgeführt sein.
Der Termin der Versammlung wird vom Vorstand mindestens sechs Wochen vorher schriftlich bekannt gegeben. Mindestens vier Wochen vorher lädt der Vorstand schriftlich (E-Mail, Brief) unter Angabe der Tagesordnung alle Mitglieder ein. Jedes Mitglied kann bis zu drei Wochen vor dem Termin die Behandlung weiterer Tagungsordnungspunkte beantragen. Ergeben sich auf diese Weise Änderungen der Tagesordnung, werden diese den Mitgliedern spätestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung mitgeteilt.
Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung aus wichtigem Grund einberufen. Außerdem muss er eine Mitgliederversammlung einberufen, wenn dies von 10 % aller Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangt wird. Die schriftliche Einladung hat hier zwei Wochen vor dem vorgesehenen Versammlungstermin zu erfolgen.
– Festsetzung von Beiträgen und Umlagen und deren Fälligkeit
– Beschlussfassungen über eingereichte Anträge
Die Mitgliederversammlung wird von einem Mitglied des Vorstandes geleitet. Zu Beginn ist ein Protokollführer zu wählen. Über die Versammlung ist eine Niederschrift anzufertigen. Diese ist allen Mitgliedern zuzusenden.
Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst. Die Abstimmungen erfolgen offen durch Handzeichen. Jedes anwesende Mitglied hat eine Stimme. Das Stimmrecht kann nur persönlich für sich und höchstens für ein weiteres nichtanwesendes Mitglied unter Vorlage einer schriftlichen Vollmacht ausgeübt werden.
Beschlüsse, die eine Änderung der Satzung betreffen, bedürfen einer 2/3 Mehrheit der abgegebenen Stimmen.
Der Vorstand, der den Verein im Sinne des § 26 BGB vertritt, besteht aus mindestens drei und höchstens fünf Personen. Zwei Vorstandsmitglieder vertreten den Verein gemeinsam im Sinne des § 26 BGB.
Ergänzt wird der Vorstand durch zwei bis höchstens vier weiteren Personen, die nicht vertretungsberechtigt im Sinne des § 26 BGB sind. Die Anzahl dieser Vorstandsmitglieder muss geringer sein als die Anzahl der Vertretungsberechtigten nach § 26 BGB.
Über die Zahl der Vorstandsmitglieder entscheidet in beiden Fällen die Mitgliederversammlung bei der Wahl des Vorstandes.
Aufgabe des Vorstandes ist die Leitung und Geschäftsführung des Vereins. Er ist für alle Belange zuständig, die nicht einem anderen Organ zugewiesen sind.
Sorge für die Pflege und Erhaltung der gesamten Tennisanlage
Die Erstellung von Ordnungen (Beitrags-, Spieleordnung u.a.)
Ansprechpartner sein für alle Belange der Mitglieder
Beschlüsse über die Aufnahme von neuen Mitgliedern
Entscheidungen über kommissarische Nachfolger für vorzeitig ausscheidende Mitglieder des Vorstandes
die Mitwirkung bei der Umsetzung der von der Mitgliederversammlung gefassten Beschlüsse
Die interne Aufgabenverteilung regeln die Mitglieder des Vorstandes in einer Geschäftsordnung, die den Vereinsmitgliedern bekannt zu geben ist.
Der Vorstand entscheidet mit einfacher Mehrheit. Die Amtszeit des Vorstandes beträgt zwei Jahre. Er bleibt solange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist. Eine Beendigung der Mitgliedschaft im Verein beendet auch die Mitgliedschaft im Vorstand.
§14 Wahl des Vorstandes
Der Vorstand wird durch die Mitgliederversammlung gewählt. Die Wahl leitet ein Mitglied, das vom amtierenden Vorstand vorgeschlagen wird und von der Versammlung mehrheitlich akzeptiert wird.
Stimmberechtigt und wählbar sind alle Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Eltern von Jugendlichen können diese bei ordentlichen und außerordentlichen Versammlungen stimmberechtigt vertreten.
Die Vorstandsmitglieder sind in zwei Wahlgängen zu wählen. Im ersten Wahlgang sind die Vorstandsmitglieder nach § 26 BGB und im zweiten Wahlgang die ergänzenden Vorstandsmitglieder zu wählen. Die Wahl erfolgt einzeln oder als Blockwahl.
Vorschläge für die Wahl unterbreitet der amtierende Vorstand. Weitere Kandidaten können aus der Versammlung vorgeschlagen werden. Nicht anwesende Mitglieder können kandidieren, wenn eine schriftliche Zusage für die Annahme des Amtes vorliegt.
Alle Mitglieder bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres bilden die Vereinsjugend.
Der Vorstand ist auch für die Angelegenheiten dieses Mitgliederkreises zuständig.
Bei Bedarf können besondere Regelungen in einer Jugendordnung festgelegt werden.
Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von zwei Jahren zwei Personen zur Kassenprüfung. Diese dürfen nicht Mitglied des Vorstandes sein.
Den in den Organen des Vereins tätigen Personen ist es untersagt, personenbezogene Daten unbefugt bekannt zu geben, Dritten zugänglich zu machen oder sonst zu nutzen. Sie dürfen nur zu dem Zweck verarbeitet werden, der der Aufgabenerfüllung dient. Diese Pflicht besteht auch über das Ausscheiden der oben genannten Personen aus dem Verein hinaus.
Auf der Tennisanlage entstehen gelegentlich Bilder und Videos. Die Vereinsmitglieder verzichten in diesen Fällen auf das „Recht am eigenen Foto“. Vereinsmitglieder, die damit nicht einverstanden sind, haben dies dem Vorstand anzuzeigen. Dritte Personen, also Nichtvereinsmitglieder, sind durch Aushang darauf hinzuweisen, dass für Öffentlichkeitsarbeit Bilder oder Videos auf der Tennisanlage erstellt werden.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen an die Stadt Dortmund, die es für gemeinnützige Zwecke, insbesondere für den Tennissport, zu verwenden hat.
§19 Gültigkeit dieser Satzung
Diese Satzung wurde durch die Mitgliederversammlungen am 04.12.2016 und 19.02.2017 beschlossen.

References: §7
 § 26
 § 26
 § 26
 § 26

§14
 § 26

§19