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Timestamp: 2017-02-22 15:22:42+00:00

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Gesetze-Rechtsprechung Schleswig-Holstein WBOuPVO | Landesnorm Schleswig-Holstein | Gesamtausgabe | Landesverordnung über die Weiterbildung und Prüfung von Pflegefachkräften für Onkologie und Palliativpflege (WBOuPVO) vom 16. Juli 2015 | gültig von: 31.07.2015 gültig bis: 30.07.2020
InhaltAktuelle GesamtausgabeAmtliche Abkürzung:WBOuPVOAusfertigungsdatum:16.07.2015Gültig ab:31.07.2015Gültig bis:30.07.2020
Vom 16. Juli 2015*Gesamtausgabe in der Gültigkeit vom 31.07.2015 bis 30.07.2020Nichtamtliches InhaltsverzeichnisTitelGültig abLandesverordnung über die Weiterbildung und Prüfung von Pflegefachkräften für Onkologie und Palliativpflege (WBOuPVO) vom 16. Juli 201531.07.2015 bis 30.07.2020Eingangsformel31.07.2015 bis 30.07.2020§ 1 - Weiterbildungsbezeichnung31.07.2015 bis 30.07.2020§ 2 - Ziel der Weiterbildung31.07.2015 bis 30.07.2020§ 3 - Form, Dauer und Inhalt der Weiterbildung31.07.2015 bis 30.07.2020§ 4 - Zugangsvoraussetzung31.07.2015 bis 30.07.2020§ 5 - Anforderungen an Weiterbildungsstätten31.07.2015 bis 30.07.2020§ 6 - Prüfungsausschuss31.07.2015 bis 30.07.2020§ 7 - Festsetzung der Prüfungstermine31.07.2015 bis 30.07.2020§ 8 - Zulassung zur Prüfung31.07.2015 bis 30.07.2020§ 9 - Prüfungsversäumnis, Rücktritt von der Prüfung31.07.2015 bis 30.07.2020§ 10 - Durchführung der Prüfung31.07.2015 bis 30.07.2020§ 11 - Praktischer Teil der Prüfung31.07.2015 bis 30.07.2020§ 12 - Mündlicher Teil der Prüfung31.07.2015 bis 30.07.2020§ 13 - Täuschungsversuche und Ordnungsverstöße31.07.2015 bis 30.07.2020§ 14 - Bestehen und Wiederholen der Prüfung31.07.2015 bis 30.07.2020§ 15 - Ordnungswidrigkeiten31.07.2015 bis 30.07.2020§ 16 - Anlagen31.07.2015 bis 30.07.2020§ 17 - Übergangsbestimmungen31.07.2015 bis 30.07.2020§ 18 - Inkrafttreten, Außerkrafttreten31.07.2015 bis 30.07.2020Anlage 131.07.2015 bis 30.07.2020Anlage 2 - Rahmenlehrplan des theoretischen und praktischen Unterrichtes31.07.2015 bis 30.07.2020Anlage 3 - Berufspraktische Anteile31.07.2015 bis 30.07.2020Anlage 431.07.2015 bis 30.07.2020Fußnoten* Gemäß Artikel 9 (3) Nr. 6 des Gesetzes vom 16.07.2015 (GVOBl. S. 206, 220) tritt diese Verordnung mit Inkrafttreten der Weiterbildungsordnung der Pflegeberufekammer außer Kraft.
zum Seitenanfang | zur Einzelansicht Aufgrund des § 7
des Gesetzes über die Weiterbildung in Gesundheitsfachberufen vom 27. November 1995 (GVOBl. Schl.-H. S. 380), zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 28. Januar 2014 (GVOBl. Schl.-H. S. 17), verordnet das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung:
(1) Die Anerkennung zum Führen der Weiterbildungsbezeichnung
Fachpflegerin/Fachpfleger
für Onkologie und Palliativpflege
erhält, wer als Gesundheits- und Krankenschwester, Gesundheits- und Krankenpfleger, Gesundheits- und Kinderkrankenschwester, Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger, Altenpflegerin oder Altenpfleger die nach dieser Verordnung vorgeschriebene Weiterbildung erfolgreich mit der Prüfung abgeschlossen hat.
Die Weiterbildung soll die in der Ausbildung erworbenen Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten erweitern und vertiefen sowie Pflegepersonen mit den besonderen Aufgaben in der Onkologie und Palliativpflege vertraut machen. Sie soll die hierfür erforderlichen speziellen Kenntnisse, Fertigkeiten, Fähigkeiten und Einstellungen vermitteln. Die Weiterbildung soll insbesondere
1. das Bewusstsein und die Sensibilität für die ethischen Aspekte der Onkologie und Palliativpflege fördern;
2. Kenntnisse und Fertigkeiten vermitteln, um onkologische und palliative Pflege nach den individuellen Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten zu planen, zu koordinieren, umzusetzen und auszuwerten;
3. die Kompetenz stärken, Angehörige und andere Bezugspersonen oder Patientinnen und Patienten zu beraten, zu begleiten und in die Pflege einzubeziehen;
4. befähigen, die Betroffenen in der Auseinandersetzung mit Krankheit, Behinderung und Sterben zu begleiten;
5. befähigen, die Betroffenen in allen Phasen des Krankheitsprozesses bei der Sicherung ihrer Lebensqualität und ihrer Autonomie zu unterstützen;
6. befähigen, auf Trauer, Angst, Zorn, Verleugnung bedrohlicher Diagnosen und Prognosen angemessen zu reagieren;
7. Kenntnisse der onkologischen, rehabilitativen und palliativen Therapiemaßnahmen, ihrer Wirkungen und Nebenwirkungen vertiefen und zur Mithilfe bei ihrer Durchführung befähigen;
8. zur konstruktiven Zusammenarbeit im therapeutischen Team und zur Anleitung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Onkologie und in der Palliativpflege befähigen;
9. die Kompetenz stärken, Belastungen in der onkologischen und palliativen Pflege wahrzunehmen und zu bewältigen;
10. Kenntnisse der Organisation und Finanzierung onkologischer und palliativmedizinischer Versorgungsstrukturen einschließlich der Rehabilitation vermitteln und zur Mitwirkung bei qualitätssichernden Maßnahmen befähigen sowie
11. Kenntnisse und Fähigkeiten vermitteln, um an der Prävention von onkologischen Krankheiten und an der Weiterentwicklung der gesellschaftlichen Wahrnehmung dieser Krankheiten, des Sterbens und des Todes mitzuwirken.
(1) Die Weiterbildung wird in einem Lehrgang durchgeführt, der theoretischen und praktischen Unterricht sowie berufspraktische Anteile umfasst.
(2) Der Lehrgang dauert unabhängig vom Zeitpunkt der Prüfung mindestens ein Jahr als Vollzeitlehrgang oder mindestens zwei Jahre als berufsbegleitender Lehrgang. Wird der Lehrgang in Teilzeitform durchgeführt, verlängert er sich entsprechend.
(3) Der theoretische und praktische Unterricht umfasst mindestens 800 Unterrichtsstunden. Jede Unterrichtsstunde dauert 45 Minuten. Inhalt und Umfang der einzelnen Fächer ergeben sich aus der Anlage 2. Über die Teilnahme am Unterricht ist ein Nachweis zu führen.
(4) Die berufspraktischen Anteile werden unter fachkundiger Anleitung und Aufsicht im Hinblick auf das Weiterbildungsziel durchgeführt. Bei berufsbegleitenden Lehrgängen werden sie im Rahmen der beruflichen Tätigkeit wahrgenommen. Inhalt und Umfang der berufspraktischen Anteile der Weiterbildung ergeben sich aus der Anlage 3.
(5) Beim Nachweis einer abgeschlossenen Palliative Care Fortbildung im Umfang von mindestens 160 Stunden verkürzt sich der Lehrgang entsprechend.
(6) Fortbildungen, die in der Regel nicht länger als zwei Jahre vor Lehrgangsbeginn absolviert worden sind, sowie Bestandteile abgeschlossener, ähnlicher Weiterbildungen können auf Antrag anerkannt werden, sofern sie Unterrichtsanteilen der Weiterbildung gleichwertig sind. § 8
Absatz 1 des Gesetzes über die Weiterbildung in Gesundheitsfachberufen gilt entsprechend.
Die Weiterbildung soll nur begonnen werden, wenn die Teilnehmerin oder der Teilnehmer nachweisen kann, dass sie oder er vor Beginn der Weiterbildung mindestens ein Jahr in einem der in § 1 genannten Berufe tätig gewesen ist. Davon sollen mindestens sechs Monate auf eine Tätigkeit in der Onkologie oder Palliativpflege entfallen.
Anforderungen an Weiterbildungsstätten
(1) Die Leitung der Weiterbildungsstätte muss von einer Pflegefachkraft hauptamtlich wahrgenommen werden, die die Lehrbefähigung in der Pflege erlangt hat und entweder eine Weiterbildung in der Onkologie und Palliativpflege abgeschlossen haben muss oder eine mindestens zweijährige Berufstätigkeit in der Onkologie oder Palliativpflege nachweisen kann. Die Lehrbefähigung muss durch ein abgeschlossenes pädagogisches Hochschulstudium oder durch eine entsprechende Weiterbildung zur Lehrerin oder zum Lehrer für Pflege nachgewiesen werden. Die Leitung kann auch gemeinsam von zwei Personen wahrgenommen werden, von denen eine die Lehrbefähigung in der Pflege erlangt haben und die andere eine Weiterbildung für Onkologie und Palliativpflege oder entsprechende Berufstätigkeit nachweisen muss.
(2) Die Weiterbildungsstätte soll über eine mindestens der Anzahl der Fächer gemäß Anlage 1 entsprechende Anzahl von Lehrkräften verfügen. Sie muss für jeden Lehrgang mit bis zu 25 Teilnehmerinnen oder Teilnehmern eine Lehrkraft hauptamtlich beschäftigen. Diese muss ihre fachliche Qualifikation für das jeweilige Unterrichtsfach nachweisen und soll mindestens zwei Jahre in ihrem Beruf tätig gewesen sein. Hauptamtliche Lehrkräfte müssen Kenntnisse in der Erwachsenenbildung haben. Als hauptamtliche Lehrkraft kann auch die Leitung der Weiterbildungsstätte eingesetzt werden.
(3) Die räumliche und sächliche Ausstattung der Weiterbildungsstätte muss zur Vermittlung des Bildungsinhaltes geeignet sein. Insbesondere müssen für den Unterricht in Lehrgangsgröße, den Unterricht in Gruppen und für den praktischen Unterricht eingerichtete Räume, ein ausreichender Pausenraum sowie die notwendigen sanitären Einrichtungen vorhanden sein und die für die Weiterbildung erforderlichen Lehr- und Lernmittel zur Verfügung stehen.
(4) Als Weiterbildungsstätte gilt auch ein Verbund mehrerer Einrichtungen, die sich vertraglich zur gemeinsamen Durchführung der Weiterbildung verpflichten. In diesem Fall müssen die Voraussetzungen der Absätze 1 bis 3 im Verbund erfüllt werden.
(1) Zur Durchführung der Prüfung ist ein Prüfungsausschuss gemäß § 4
Absatz 2 des Gesetzes über die Weiterbildung in Gesundheitsfachberufen des Landesamtes für soziale Dienste zu bilden.
Die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses setzt auf Vorschlag der Leitung der Weiterbildungsstätte die Prüfungstermine fest.
1. die Kopie der Erlaubnis nach § 1
Absatz 1 Nummer 1 oder 2 des Krankenpflegegesetzes vom 16. Juli 2003 (BGBl. I S. 1442), zuletzt geändert durch Artikel 5 der Verordnung vom 21. Juli 2014 (BGBl. I S. 1301) oder nach § 1
des Altenpflegegesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 25. August 2003 (BGBl. I S. 1690), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetztes vom 13. März 2013 (BGBl. I S. 446), in beglaubigter Form und
2. eine Teilnahmebescheinigung der Weiterbildungsstätte, die auch Angaben über Fehlzeiten nach Maßgabe des § 3
Absatz 3 des Gesetzes über die Weiterbildung in Gesundheitsfachberufen enthält.
Prüfungsversäumnis, Rücktritt von der Prüfung
(3) Über den Hergang jedes Teils der Prüfung ist für jeden Prüfling eine Niederschrift anzufertigen. Die Niederschrift ist von den jeweiligen Prüferinnen und Prüfern sowie von der oder dem Vorsitzenden zu unterschreiben.
(1) Der praktische Teil der Prüfung wird im Fachgebiet Onkologie durchgeführt und von der Leitung der Weiterbildungsstätte oder einer hauptamtlichen Lehrkraft sowie von einer fachkundigen Mitarbeiterin oder einem fachkundigen Mitarbeiter der Einsatzfelder abgenommen.
(2) Die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses bestimmt im Einvernehmen mit den Fachprüferinnen oder Fachprüfern Art und Inhalt des praktischen Teils der Prüfung.
(3) Der Zeitpunkt der praktischen Prüfung soll in den letzten drei Monaten der Weiterbildungsmaßnahme liegen. Die Dauer soll je Prüfling nicht weniger als zwei Stunden betragen und drei Stunden nicht überschreiten.
(4) Die Fachprüferinnen oder Fachprüfer entscheiden über Bestehen oder Nichtbestehen der praktischen Prüfung. Bei unterschiedlicher Beurteilung entscheidet die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses.
(1) Der mündliche Teil der Prüfung schließt diese ab und wird in Gegenwart aller Mitglieder des Prüfungsausschusses durchgeführt. Er besteht aus einem Prüfungsgespräch über einen vom Prüfling gewählten Schwerpunkt seiner Weiterbildung sowie zwei weiteren Fächern, die rechtzeitig vor dem mündlichen Teil der Prüfung bekannt zu geben sind.
(2) Die Prüflinge werden einzeln oder in Gruppen mit bis zu höchstens vier Prüflingen geprüft. Die Prüfungsdauer für den einzelnen Prüfling soll 30 Minuten nicht überschreiten.
(3) Die Mitglieder des Prüfungsausschusses entscheiden über Bestehen oder Nichtbestehen der mündlichen Prüfung. Bei unterschiedlicher Beurteilung entscheidet die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses.
(1) Über die Folgen eines Täuschungsversuches oder eines Ordnungsverstoßes entscheidet die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses. Sie oder er kann insbesondere die Wiederholung eines Prüfungsteils anordnen oder die Prüfung insgesamt für nicht bestanden erklären.
(2) Hat der Prüfling getäuscht und wird diese Tatsache erst nach Aushändigung des Zeugnisses bekannt, finden die §§ 116 und 118b
des Landesverwaltungsgesetzes Anwendung.
Wer unbefugt eine Weiterbildungsbezeichnung nach § 1 führt, handelt ordnungswidrig im Sinne von § 9
des Gesetzes über die Weiterbildung in Gesundheitsfachberufen.
Eine vor Inkrafttreten dieser Verordnung begonnene Weiterbildung kann auf der Grundlage der Verordnung
über die Weiterbildung und Prüfung von Pflegefachkräften für Onkologie und Palliativpflege vom 8. Juni 2009 (GVOBl. Schl.-H. 2009 S. 354) fortgeführt werden.
Kiel, 16. Juli 2015
Rahmenlehrplan des theoretischen und praktischen Unterrichtes
Der theoretische und praktische Unterricht umfasst mindestens 800 Stunden:
Psychosoziale Grundlagen und ethische Fragen
Rechtliche, organisatorische und betriebswirtschaftliche Aspekte in der Onkologie und in der Palliativpflege
Verfügungsstunden zur Verteilung auf die Fächer 1-4
Aufgliederung der Fächer nach Inhalten
1. Pflegerische Grundlagen 260 Stunden
1. 1 pflegetheoretische Grundlagen (Pflegemodelle, Pflegeprozess und -Planung, Pflegeforschung
2. Qualitätsmanagement in der onkologischen und palliativen Pflege
3. spezielle Pflegemaßnahmen bei Patientinnen oder Patienten mit onkologischen Erkrankungen
4. supportive Maßnahmen, Schmerz- und Ernährungsmanagement
5. palliative Pflege
2. Medizinische Grundlagen 220 Stunden
1. Ätiologie, Pathophysiologie, Symptomatik und Diagnostik onkologischer Erkrankungen
2. Chirurgie, Strahlen- und Chemotherapie
3. Grundlagen der Palliativmedizin
4. Symptomkontrolle in der Onkologie und in der Palliativmedizin
5. spezielle Pharmakologie
6. Komplikationen und Notfälle in der Onkologie
7. komplementäre und unkonventionelle Behandlungsmethoden
8. Vorsorge-, Früherkennungs-, Nachsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen
3. Psychosoziale und pädagogische Grundlagen und ethische Fragen 220 Stunden
1. Ethische, kulturelle, religiöse und spirituelle Aspekte der onkologischen und palliativen Pflege
2. Psychosoziale Aspekte der Entwicklung, des Erlebens und der Bewältigung onkologischer Erkrankungen inkl. Grundlagen der Psychoimmunologie
3. Interaktion und Kommunikation während der verschiedenen Stadien onkologischer Erkrankungen
4. Hilfestellungen und Bewältigungsstrategien für Betroffene, Angehörige, ehrenamtliche und professionelle Helfer
5. Sterben und Trauer
4. Rechtliche, organisatorische und betriebswirtschaftliche Aspekte in der Onkologie und Palliativpflege 50 Stunden
1. Ausgewählte Rechtsfragen
2. Organisationsstrukturen der onkologischen und palliativmedizinischen Versorgung einschließlich Fragen der Finanzierung
3. Organisation des Pflegedienstes und Zusammenarbeit mit anderen Diensten innerhalb und außerhalb des Krankenhauses
4. Möglichkeiten der Inanspruchnahme von Sozialleistungen und Unterstützungsangeboten
5. Verfügungsstunden 50 Stunden
zu § 3 Absatz 4
Die berufspraktischen Anteile umfassen auf das Weiterbildungsziel ausgerichtete Mitarbeit in folgenden Einsatzgebieten:
1. Für die Dauer von insgesamt mindestens 1.000 Stunden in drei verschiedenen Fächern der onkologischen Patientenversorgung, wobei der Einsatz in jedem der drei Bereiche die Dauer von 320 Stunden nicht unterschreiten soll. Erfolgt der Einsatz in Abteilungen oder Stationen, die nicht nur Tumorkranke versorgen, so ist arbeitsorganisatorisch sicherzustellen, dass Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Weiterbildung ausschließlich in der onkologischen und palliativen Pflege mitarbeiten. Die Einsätze in diesen Fächern sollen neben stationären auch in ambulanten oder teilstationären Einrichtungen erfolgen.
2. Für die Dauer von insgesamt mindestens 120 Stunden in Bereichen der palliativen Patientenversorgung.
3. Für die Dauer von mindestens 80 Stunden in Bereichen der onkologischen Patientennachsorge oder Rehabilitation.
Jeder Abschnitt der berufspraktischen Anteile der Weiterbildung ist von der Weiterbildungsteilnehmerin oder vom Weiterbildungsteilnehmer zu dokumentieren. Die Praxisanleiterin oder der Praxisanleiter bestätigt die auf das Weiterbildungsziel bezogenen Lernfortschritte.

References: § 7
 § 8
 § 1
 § 4
 § 1
 § 1
 § 3
 § 1
 § 9
 § 3