Source: https://tab-thurgau.ch/index.php?option=com_content&view=article&id=10&Itemid=258
Timestamp: 2019-01-22 12:25:19+00:00

Document:
Unter dem Namen "Thurgauische Arbeitsgruppe für Behin­derte (TAB)" besteht ein konfessionell und parteipolitisch neutraler, gemeinnütziger Verein im Sinne von Art. 60ff ZGB mit Sitz in Weinfelden (TG).
Vereinszweck Art. 2
Die TAB bezweckt die Integration von Menschen mit Beeinträchtigung in die Gesellschaft.
Einerseits fördert die TAB persönliche Begegnungen zwi­schen Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Familien mit und ohne Beeinträchtigung.
Andererseits versucht sie, mit entsprechenden Kursangeboten die Fähigkeiten der Teilnehmerinnen zu fördern oder zu erhalten.
Die TAB strebt die Zusammenarbeit mit anderen Behinderten- und/oder Jugendorganisationen an, ebenso die Mitgliedschaft bei der ZEWO Stiftung.
Mittel Art. 3
Die finanziellen Mittel fliessen der TAB aus folgenden Quellen zu:
- Zuwendungen von privaten und
- Legate und Vergabungen
- Beiträge von Gemeinde, Kanton und Bund
- Beiträge der Landeskirchen
- gezielte Finanzierungs- und
- Unkostenbeiträge der Teilnehmerinnen
Mitglied kann nach der Beitrittserklärung jede natürliche oder juristische Person werden. Mitglieder haben einen Jahresbeitrag zu leisten.
Vorstandsmitglieder sind von Amtes wegen Vereinsmitglieder und bezahlen keinen Jahresbeitrag.
Der Austritt aus dem Verein kann jederzeit durch schriftliche Erklärung erfolgen. Doch befreit er nicht von der Verpflichtung bereits vorher fällig gewordener Beiträge und desjenigen für das laufende Jahr. Geleistete Beiträge werden nicht zurückerstattet.
Der Ausschluss von Personen, welche dem Vereinszweck schaden oder durch ihr Verhalten sonstwie nicht mehr tragbar sind, erfolgt durch den Vorstand.
Organisation Art. 5
Die ordentliche Generalversammlung findet jährlich im Früh­jahr statt und wird vom Vorstand einberufen. Die Einladung er­folgt durch schriftliche Mitteilung mindestens zwei Wochen vor­her.
Ausserordentliche Generalversammlungen finden auf Be-schluss einer Generalversammlung, des Vorstandes oder auf schriftliches Begehren der Kontrollstelle oder mindestens eines Fünftels der Mitglieder statt.
Den Vorsitz an der Generalversammlung führt die Präsidentin oder die Vizepräsidentin. Das Protokoll führt die Aktuarin. Die Versammlung wählt mindestens zwei Stimmenzählerinnen.
Beschlussfähigkeit ist vorhanden, wenn die Versammlung ord­nungsgemäss einberufen wurde und wenn mindestens 10% der Mitglieder anwesend sind.
Die Beschlussfassung geschieht durch einfaches Mehr der anwesenden Mitglieder. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Vorsitzende. Für Abstimmungen über Statutenrevisionen, Auflö­sung des Vereins, Änderung des Vereinszweckes oder Zusam­menschluss mit anderen Vereinen oder Organisationen ist die Zustimmung von mindestens zwei Dritteln der anwesenden Mit­glieder erforderlich.
Der Generalversammlung stehen folgende Befugnisse zu:
- Wahl der Präsidentin
- Décharge-Erteilung an die geschäftsführenden
- Entscheid über Geschäfte von über Fr. 25'000.-
- Vornahme von Statutenänderungen
Vorstand Art. 7
Der Vorstand besteht aus mindestens 5 von der GV gewählten Mitgliedern. Er ist ehrenamtlich tätig. Mit Ausnahme der Präsidentin konstituiert sich der Vorstand selbst.
Die Amtsdauer beträgt 2 Jahre.
Obere Amtszeitgrenze ist 10 Jahre.
Die rechtsverbindliche Unterschrift für den Verein führt die Präsidentin zusammen mit der Aktuarin oder Kassierin.
Die Arbeitsstelle nimmt an den Sitzungen mit beratender Stimme tei
Dem Vorstand stehen folgende Befugnisse zu:
- Durchführung der Beschlüsse der GV
- Genehmigung des Veranstaltungsprogrammes
- Abfassung des Jahresberichtes
- Ausarbeitung und Änderungen der Pflichtenhefte
sowie des Dienstreglementes
- Anstellung und Besoldung des Personals
- Begleitung und Unterstützung der Arbeitsstelle
- Tätigen von Geschäften bis Fr. 25'000.-,
für Wagenpark höher
Arbeitsstelle Art. 8
Zur Erfüllung des Vereinszwecks führt die TAB eine Arbeits­stelle.
Rechte und Pflichten des Personals sind in den Pflichtenheften und im Dienstreglement festgehalten.
Kontrollstelle Art. 9
Die Rechnung wird mindestens einmal jährlich von einer öffent­lichen Kontrollstelle geprüft.
Haftbarkeit Art. 10
Für die Verbindlichkeiten des Vereins haftet ausschliesslich das Vereinsvermögen. Jede persönliche Haftung der Vereins­mitglieder ist ausgeschlossen.
Auflösung Art. 11
Über die Verwendung des Vereinsvermögens im Falle einer Auflösung entscheidet die Generalversammlung auf Vorschlag des Vorstandes. Das Vermögen soll einer zielverwandten steuerbefreiten Organisation zufliessen.
Schlussbestimmungen Art. 12
Im Übrigen gelten die Bestimmungen des ZGB.
Diese Statuten treten am Tag ihrer Annahme durch die Gene­ralversammlung in Kraft und ersetzen alle vorhergehenden.
Weinfelden, 16. März 2014
Ursula Berke, Präsidentin Martin Rogg, Kassier
In den vorliegenden Statuten wurden für alle Personen die weiblichen Bezeichnungen verwendet. Natürlich gelten die Texte gleichermassen für Frau und Mann.
IBAN CH66 0900 0000 8500 7174 7

References: Art. 60
 Art. 2
 Art. 3
 Art. 5
 Art. 7
 Art. 8
 Art. 9
 Art. 10
 Art. 11
 Art. 12