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Timestamp: 2017-11-18 12:09:40+00:00

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Rechtsprechung: NJW 1954, 1415 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: BGH, 30.06.1954 | BGH, 16.06.1954 | BGH, 01.06.1954
BGH, 29.06.1954 - 5 StR 207/54
BGHSt 6, 199
NJW 1954, 1415
LG Osnabrück, 12.02.2014 - 10 Qs 1366 Js 49405/13
aa) Eine Tat ist schwer, wenn die zu erwartenden Rechtsfolgen einschneidend sind (vgl. BGHSt 6, 199;… Senatsbeschluss, a.a.O.;… KK-Laufhütte, StPO, 6. Aufl., § 140 Rn. 21).
Dies wäre nur dann der Fall, wenn die zu erwartenden Rechtsfolgen einschneidend sind (BGHSt 6, 199).
BGH, 24.01.1961 - 1 StR 132/60
Verpflichtung zur Konkursanmeldung bei Kenntnis der Überschuldung - Behebung der …
Die Mitwirkung eines Verteidigers war jedoch nach § 140 Abs. 2 StPO geboten, da es sich um ein umfangreiches Verfahren mit schwieriger Sach- und Rechtslage handelte (vgl. BGHSt 6, 199).
Wann eine Tat als schwer zu bewerten ist, beurteilt sich vor allem nach der zu erwartenden Rechtsfolgenentscheidung (BGHSt 6, 199;… Meyer-Goßner aaO., § 140 Rdn. 23;… Haizmann, in: KMR-StPO § 140 Rdn. 26 m.w.N.), wobei die Grenze zur schweren Tat etwa bei um einem Jahr Freiheitsstrafe gezogen wird (…vgl. hierzu Senatsbeschluss vom 16.01.2014 - 2 OLG Ss 259/13, Rdn. 11 ff. nach juris m.w.N.).
Ob diese Entscheidung im pflichtgemäßen Ermessen des Vorsitzenden liegt (so BGHSt 6, 199; NJW 1953, 116;… OLG Düsseldorf AnwBl. 1984, 262; KG StV 1983, 186 ;… Loewe-Rosenberg/Lüderssen StPO , 24. Aufl., § 141 Rdnr. 55) oder ob dem Vorsitzenden bei der Anwendung der in § 140 Abs. 2 StPO enthaltenen unbestimmten Rechtsbegriffe ein Beurteilungsspielraum eingeräumt ist (so OLG Hamm NStZ 1982, 298 ; OLG Köln NJW 1972, 1432;… OLG Stuttgart Justiz 1964, 316 NStZ 1981, 490 ; OLG Zweibrücken NStZ 1986, 135 ; Loewe-Rosenberg-Lüderssen a.a.0.
Die Schwere der Tat beurteilt sich vor allem nach der zu erwartenden Rechtsfolgenentscheidung (BGHSt 6, 199; Senat StV 1983, 497; Kleinknecht/Meyer-Goßner a.a.0. § 140, 23 m.z.w.N.).
b) Eine Tat ist schwer, wenn die zu erwartende Rechtsfolge einschneidend ist (BGHSt 6, 199).
Meist wird angenommen, dass die Erwartung von 1 Jahr Freiheitsstrafe die Grenze bildet, ab der regelmäßig Anlass zur Beiordnung besteht (OLG Stuttgart, Beschluss vom 02.03.2012 - 2 Ws 37/12, NStZ-RR 2012, 214; LG Kleve…, Beschluss vom 18.08.2014 - 120 Qs 83/14;… Meyer-Goßner/Schmitt, StPO, 57. Aufl. 2014, § 140 Rn. 23 mwN; strenger HansOLG Hamburg NJW 1978, 1171 [bei 1 Jahr noch nicht zwingend]; OLG Frankfurt/Main StV 1984, 370 und OLG Celle StV 1985, 184 [beide: ab 2 Jahren Freiheitsstrafe] sowie BGHSt 6, 199, 200 und BayObLG …
Schließlich ist auch von Bedeutung, dass dem Angeschuldigten bei einer Anklage zum Strafrichter zwei Tatsacheninstanzen zur Verfügung stehen (vgl. BGHSt 6, 199, 200).
Die Schwere der Tat beurteilt sich in erster Linie nach den zu erwartenden Rechtsfolgen (BGHSt 6, 199;… Meyer-Goßner § 140 Rn. 23 m.w.N. zur umfänglichen Rechtsprechung).
OLG Brandenburg, 28.11.2001 - 1 Ss 46/01
Notwendige Verteidigung im Jugendstrafverfahren - Waffengleichheit mit …
Der Vorsitzende, der insoweit einen Beurteilungsspielraum hat, entscheidet über die Verteidigerbestellung nach pflichtgemäßem Ermessen (BGHSt 6, 199; BayObLG NStZ 1990, 142;… Kleinknecht/Meyer-Großner StPO, 45. Aufl., § 140 Rdnr. 22).
OLG Brandenburg, 09.08.2004 - 1 Ss 65/04
Notwendige Verteidigung wegen Schwere der Tat bei drohendem Widerruf der …
Eine Tat ist schwer im Sinne der angeführten Vorschrift, wenn die zu erwartende Rechtsfolge einschneidend ist (BGHSt 6, 199;… OLG Düsseldorf, AnwBl. 1978, 355;… OLG Celle wistra 1960, 233), mithin dann, wenn eine längere Freiheitsstrafe, eine gravierende Maßregel der Besserung und Sicherung oder sonst eine erhebliche Rechtsfolge droht.
OLG Hamm, 11.04.2013 - 1 Vollz (Ws) 106/13
BGH, 19.07.1963 - 4 StR 224/63
Dauernde Anwesenheit eines Verteidigers in der Hauptverhandlung - Wirksamkeit des …
BGH, 03.08.1962 - 4 StR 232/62
OLG Hamm, 15.04.2008 - 4 Ss 128/08
Pflichtverteidiger; Beiordnung; Berufungsverfahren
OLG Köln, 29.04.2003 - Ss 151/03
Beschränkung der revisionrechtlichen Nachprüfung bei der wertenden Auslegung …
OLG Zweibrücken, 14.02.1985 - 1 Ss 259/84
Revision aufgrund Sachbeschwerde und Verfahrensrüge; Voraussetzungen der …
OLG Brandenburg, 07.11.2007 - 1 Ss 90/07
Notwendige Verteidigung: Bestellung eines Pflichtverteidigers wegen der Schwere …
OLG Düsseldorf, 11.10.2000 - 2 Ws 282/00
Stellung eines Verteidigers bei zu erwartendem Bewährungswiderruf
OLG Düsseldorf, 15.05.2000 - 1 Ws 279/00
Beiordnung; Rechtsanwalt; Pflichtverteidiger; Beschwerde; Schwere der Tat; …
LG Fulda, 09.10.2008 - 2 Qs 88/08
Pflichtverteidigung: Notwendigkeit der Beiordnung bei einer zu erwartenden …
OLG Düsseldorf, 17.06.1996 - 5 Ss 161/96
OLG Bremen, 04.12.1995 - Ws 173/95
BGH, 05.07.1963 - 4 StR 209/63
Durchführung der Hauptverhandlung ohne die notwendige Pflichtverteidigung - …
BGH, 28.08.1964 - 4 StR 283/64
BGH, 09.10.1958 - 4 StR 109/58
BGH, 08.08.1956 - 2 StR 226/56
BGH, 01.03.1955 - 5 StR 34/55
Anforderungen an den Inhalt der Rüge eines Angeklagten zur Niederschrift eines …
BGH, 27.01.1955 - 3 StR 404/54
BGH, 04.05.1965 - 1 StR 133/65
Vorliegen eines unbedingten Revisionsgrundes bei fehlender Beiordnung eines …
BGH, 24.11.1964 - 1 StR 449/64
Beanstandung des vorinstanzlichen Verfahrens im Revisionsverfahren - Kriterien …
BGH, 15.09.1964 - 1 StR 326/64
Bestellung eines Pflichtverteidigers - Verurteilung wegen Betruges
BGH, 21.07.1964 - 1 StR 246/64
Verurteilung wegen Betruges und Unterschlagung - Bestellung eines …
BGH, 09.07.1963 - 1 StR 237/63
Voraussetzungen für die Beiordnung eines Verteidigers - Anforderungen an das …
BGH, 08.05.1962 - 1 StR 150/62
BGH, 27.03.1962 - 1 StR 77/62
BGH, 05.12.1961 - 1 StR 467/61
Voraussetzungen für die Beiordnung eines Verteidigers - Anforderungen an die …
BGH, 12.01.1956 - 4 StR 419/55
BGH, 31.03.1955 - 3 StR 34/55
BGH, 12.10.1966 - 2 StR 356/66
Auswirkungen der fehlenden Mitwirkung eines Verteidigers bei der Hauptverhandlung
BGH, 08.03.1966 - 2 StR 297/65
Voraussetzungen für die Absehung von der Bestellung eines Verteidigers - Revision …
BGH, 03.11.1965 - 2 StR 392/65
BGH, 02.11.1965 - 1 StR 427/65
Verfahrensfehler wegen später Bestellung eines Pflichtverteidigers - Aussetzung …
BGH, 28.07.1965 - 2 StR 17/65
Verurteilung wegen Unzucht mit einem Kinde - Bestellung eines Pflichtverteidigers
BGH, 10.03.1965 - 2 StR 3/65
Revisionseinlegeung auf Grund unterlassener Beiordnung eines Verteidigers von …
BGH, 26.02.1965 - 4 StR 55/65
Absehen von der Bestellung eines Pflichtverteidigers in Strafkammersachen des …
BGH, 12.02.1965 - 4 StR 30/65
Anforderungen an die Bestellung eines Verteidigers
BGH, 29.01.1965 - 4 StR 478/64
Pflichtentbindung eines Offizialverteidigers - Antrag auf Beiordnung eines …
BGH, 15.01.1965 - 4 StR 351/64
Bestellung eines Verteidigers von Amts wegen
BGH, 22.12.1964 - 5 StR 552/64
BGH, 18.12.1964 - 2 StR 442/64
Verfahrenseinstellung wegen Strafklageverbrauchs - Bestellung eines Verteidigers …
BGH, 10.11.1964 - 5 StR 440/64
BGH, 21.10.1964 - 2 StR 405/64
BGH, 05.06.1964 - 2 StR 114/64
BGH, 17.03.1964 - 1 StR 53/64
Anspruch auf Beiordnung eines Pflichtverteidigers - Altersabbau als Ursache für …
BGH, 16.10.1963 - 2 StR 317/63
Unterbliebene Hinzuziehung eines Pflichtverteidigers als Verfahrensfehler
BGH, 09.10.1963 - 2 StR 330/63
Aufhebung einer Revision - Unzucht mit einem Kind
BGH, 10.07.1963 - 2 StR 198/63
Unterbliebene Bestellung eines Pflichtverteidigers als Verfahrenfehler
BGH, 08.05.1963 - 2 StR 132/63
BGH, 05.04.1963 - 4 StR 77/63
BGH, 02.04.1963 - 1 StR 46/63
Nochmalige Anordnung der Maßregel zur Unterbringung in einer Heilanstalt oder …
BGH, 06.02.1963 - 2 StR 627/62
BGH, 02.11.1962 - 4 StR 303/62
BGH, 18.07.1962 - 2 StR 270/62
BGH, 01.06.1962 - 4 StR 97/62
BGH, 17.04.1962 - 1 StR 111/62
BGH, 19.12.1961 - 5 StR 507/61
BGH, 03.10.1961 - 5 StR 437/61
BGH, 11.07.1961 - 1 StR 635/60
Aufhebung eines Urteils - Bestellung eines Pflichtverteidigers
BGH, 16.06.1961 - 5 StR 201/61
BGH, 23.03.1960 - 2 StR 73/60
BGH, 02.02.1960 - 5 StR 629/59
BGH, 08.12.1959 - 1 StR 561/59
BGH, 26.06.1959 - 4 StR 157/59
BGH, 19.12.1958 - 5 StR 547/58
BGH, 11.04.1958 - 5 StR 19/58
BGH, 06.12.1957 - 5 StR 532/57
BGH, 31.10.1957 - 4 StR 441/57
BGH, 22.10.1957 - 5 StR 385/57
BGH, 10.09.1957 - 5 StR 321/57
BGH, 18.06.1957 - 5 StR 198/57
BGH, 05.02.1957 - 5 StR 529/56
BGH, 19.12.1956 - 2 StR 539/56
BGH, 18.12.1956 - 5 StR 481/56
BGH, 30.10.1956 - 5 StR 313/56
Verfahrensrüge wegen verwehrter Akteneinsicht im Revisionsverfahren im …
BGH, 30.10.1956 - 5 StR 333/56
BGH, 28.09.1956 - 5 StR 250/56
BGH, 04.09.1956 - 5 StR 216/56
BGH, 19.04.1956 - 3 StR 22/56
BGH, 28.02.1956 - 1 StR 17/56
BGH, 24.11.1955 - 4 StR 399/55
BGH, 05.10.1955 - 6 StR 55/55
BGH, 10.08.1955 - 3 StR 254/55
BGH, 04.08.1955 - 1 StR 265/55
BGH, 28.06.1955 - 5 StR 179/55
BGH, 23.06.1955 - 3 StR 178/55
BGH, 10.05.1955 - 5 StR 106/55
BGH, 26.04.1955 - 5 StR 70/55
BGH, 08.03.1955 - 5 StR 8/55
BGH, 17.12.1954 - 5 StR 413/54
BGH, 30.06.1954 - 6 StR 172/54
Vernehmung des mittelbaren Zeugen obgleich der Möglichkeit der Vernehmung des unmittelbaren Zeugen - Schriftliche Erklärung im Sinne des § 250 Strafprozessordnung ( StPO) - Unmittelbarkeit der Beweisaufnahme - Vorrang des Zeugenbeweises
StPO § 250, § 244 Abs. 2
BGHSt 6, 209
MDR 1954, 628
Es kann daher einen Verstoß gegen die Aufklärungspflicht bedeuten, wenn nur ein mittelbarer Zeuge vernommen wird, obwohl die Vernehmung des unmittelbaren Zeugen möglich wäre (BGHSt 6, 209;… Eb. Schmidt, Lehrkommentar II § 244 StPO Rdn. 8;… Herdegen a.a.O., Rdn. 28).
So greift § 252 StPO hier nicht ein: Frühere Angaben des Zeugen bleiben verwertbar; entsprechend dürfen unbeschränkt Vernehmungspersonen gehört werden (BGHSt 6, 209; 17, 245;… BGH MDR 1951, 180;… BGH bei Dallinger MDR 1968, 202 und 1973, 19; BGH Beschluß vom 16. Oktober 1978 - AnwZ (B) 13/78 -).
BGH, 01.08.1962 - 3 StR 28/62
Vernehmung von Polizeibeamten als Zeugen vom Hörensagen i.R.v. Aussagen über die …
Diese Grundsätze stimmen mit der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs überein (BGHSt 1, 373; 6, 209; vgl. auch 9, 230 und 292, ferner zu § 252 StPO u.a. BGHSt 13, 394).
BGH, 08.04.2003 - 3 StR 92/03
Rechtsfehlerhafte Vernehmung des sachferneren anstelle des sachnäheren Zeugen …
Zwar war es nicht von vornherein unzulässig, den im Disziplinarverfahren ermittelnden Polizeibeamten darüber zu vernehmen, was der Zeuge J. in seiner Vernehmung ausgesagt hat (vgl. BGHSt 6, 209, 210).
Verwertbarkeit von in einem ärztlichen Gutachten festgestellten Tatsachen ohne …
Die Entscheidung BGHSt 6, 209 über die Zulässigkeit der Vernehmung mittelbarer Zeugen statt erreichbarer unmittelbarer Zeugen, zu der hier nicht Stellung zu nehmen ist, könnte wegen der Vergleichbarkeit der Verfahrenslage Zweifel hieran erwecken.
Die Entscheidung BGHSt 6, 209 betrifft ausschließlich den Zeugenbeweis, Auch der mittelbare Zeuge hat im Sinne des § 250 StPO Tatsachen unmittelbar wahrgenommen, die je nach ihrer Verwertbarkeit gerichtliche Schlüsse mehr oder weniger sicher zulassen.
Der Zeuge vom Hörensagen ist ein nach der Strafprozeßordnung zulässiges Beweismittel (BGHSt 1, 373, 375/376; 6, 209, 210; 17, 382, 384; 22, 268, 270).
Diese Vorschrift gilt nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs nur für die Fälle des Zeugnisverweigerungsrechts nach den §§ 52, 53, 53 a StPO , nicht aber für den Fall des Aussageverweigerungsrechts gemäß § 55 StPO (BGH, MDR 1951, 180 Nr. 115, BGHSt 6, 209, 211;… BGH 1 StR 150/58 vom 8. Juli 1958, S. 9, nicht veröffentlicht).
Dem steht auch § 250 StPO nicht engegen (BGHSt 6, 209).
Das in § 252 StPO vorgesehene Beweisverbot sichert allerdings die in § 53 StPO geregelten Zeugnisverweigerungsrechte (BGHSt 6, 209, 211; 17, 245, 246; 18, 146) und greift auch insoweit ein, als der zur Zeugnisverweigerung Berechtigte in einem gegen ihn selbst gerichteten Strafverfahren als Beschuldigter Angaben gemacht hat (BGHSt 10, 186; 20, 384;… BGH GA 1979, 144; BGH StV 1988, 185).
Bestimmung der schriftlichen Erklärung zu Beweiszwecken im Strafprozess - Eignung …
Er neigt vielmehr in Übereinstimmung mit der auch sonst allgemein vertretenen Auffassung (vgl. BGHSt 6, 209;… Schneidewin JR 1951, 481, 483;… Löwe/Rosenberg 21. Aufl. StPO § 250 Anm. 5;… KM 4. Aufl. StPO § 250 Anm. 1 b) dazu, daß es ebenso wie bei den Protokollen auch bei den schriftlichen Erklärungen nur darauf ankommt, daß sie zu Beweiszwecken erstellt sind und sich zu dem für das gegenständliche Strafverfahren wesentlichen Beweisthema äußern.
Demgemäß konnte der Sachverständige über die von ihm erforschte Belastungstatsachen allenfalls als Zeuge aussagen, und zwar als Zeuge "vom Hören sagen", der dem Gericht ursprünglich fremdes Wissen jetzt als eigenes vermittlet (BGHSt 6, 209 ff.).
BGH, 22.09.1987 - 1 StR 324/87
Rechtmäßigkeit der Vernehmung eines sachferneren anstelle des sachnäheren Zeugen …
BGH, 03.02.1967 - 4 StR 468/66
BGH, 21.07.1971 - 2 StR 199/71
BGH, 13.12.1960 - 1 StR 389/60
Begründung der gerichtlichen Entscheidung der Beeidigung von Zeugen - Antrag im …
BGH, 19.07.1972 - 2 StR 233/72
Verbreiten von Falschgeld - Beeinträchtigung des Angeklagten in der Freiheit der …
Voraussetzungen für eine Entführung mit Willen - Aussageverweigerung des Opfers …
BGH, 30.09.1970 - 3 StR 141/70
Verletzung des Grundsatzes der Unmittelbarkeit des Verfahrens durch das Zeugnis …
BGH, 04.12.1958 - 4 StR 424/58
BGH, 10.07.1956 - 1 StR 147/56
BGH, 04.02.1969 - 1 StR 435/68
Strafbarkeit wegen schweren Diebstahls im Rückfall - Anforderungen an die …
BGH, 19.05.1967 - 4 StR 139/67
BGH, 27.02.1963 - 2 StR 18/63
BGH, 17.11.1961 - 4 StR 382/61
BGH, 01.09.1955 - 4 StR 60/55
BGH, 11.03.1955 - 2 StR 379/54
BGH, 03.10.1961 - 5 StR 439/61
BGH, 11.04.1961 - 5 StR 35/61
BGH, 19.03.1958 - 2 StR 90/58
BGH, 05.09.1956 - 6 StR 48/56
BGH, 05.04.1955 - 1 StR 63/55
BGH, 16.06.1954 - 3 StR 183/54
NJW 1954, 1415 (Ls.)
Eine Reaktions- und Bremsansprechzeit ist dem Kraftfahrer in jedem Fall zuzubilligen, eine Schreck- zeit nur dann, wenn er von der Gefahr schuldlos überrascht worden ist (Urteile des BGH vom 14. Januar 1954 - 3 StR 695/53, VRS 6, 193 Nr. 88; 30. April 1954 - 2 StR 301/53, VRS 6, 440 Nr. 211 und 16. Juni 1954 - 3 StR 183/54, VRS 7, 449 Nr. 208).
BGH, 13.05.1958 - VI ZR 128/57
Denn wenn der Kraftfahrer den verunglückten Fußgänger, obwohl er ihn bei der gebotenen und ihm möglichen Sorgfalt schon auf eine wesentlich größere Entfernung hätte erkennen können, erst auf eine Entfernung entdeckt, die kürzer ist als der von ihm benötigte Anhalteweg, so trifft ihn der Vorwurf der fahrlässigen Unfallverursachung infolge Unaufmerksamkeit (BGH Urteil vom 16. April 1954 - 3 StR 183/54 = VRS 7, 449).
BGH, 13.11.1954 - VI ZR 208/53
Müsste der Kraftfahrer nach der Verkehrslage reaktionsbereit sein, so ist ihm neben der normalen Reaktionszeit eine besondere Sohreckzeit zu versagen (Urteil des Bundesgerichtshofs vom 16. Juni 1954 - 3 StR 183/54 - Müller DAR 1953, 181 ff und Strassenverkehrsrecht 18. Aufl. S. 779; Denke: Schrecksekunde in Weigelt, Kraftverkehrsrecht von A bis Z, Bl 2).
Eine Schreckzeit wird dem Motorradfahrer nicht zuerkannt werden können, weil er den Lastzug schon vor der Einfahrt in die Kreuzung erblickte und die weitere Entwicklung der Verkehrslage beobachten konnte (vgl Müller in DAR 1953, 181, sowie das zur Veröffentlichung bestimmteUrteil des erkennenden Senats vom 16. Juni 1954 - 3 StR 183/54 -).
BGH, 07.07.1959 - VI ZR 154/58
Das wäre nur der Fall, wenn S. vor oder in der Mitte der Fahrbahn eine gewisse Zeit stehengeblieben wäre und der Beklagte hätte annehmen dürfen, der Fußgänger werde ihn vorbeifahren lassen (vgl. das Urteil des erkennenden Senats vom 11. Dezember 1956 - VI ZR 267/55 - VersR 1957, 128 und die Entscheidungen des BGH vom 16. Juni 1954 - 3 StR 183/54 - VRS 7, 449 Nr. 208;… 15. März 1956 - 4 StR 74/56 - NJW 1956, 800 Nr. 18 = VRS 10, 381 Nr. 158 …und vom 26. September 1957 - 4 StR 317/57 - VRS 13, 468 Nr. 187).
BGH, 18.02.1955 - 3 StR 408/54
Dieser hätte nun bedenken müssen, ob er mit dem Lkw nicht hinter dem nach links Strebenden, zwischen ihm und dem rechten Bordstein, durchzufahren habe, wie es, wenn die Verkehrslage es erlaubt, grundsätzlich geboten ist (BGH VRS 4, 285; 6, 193, 196; 3StR 707/52, 3 StR 183/54).
Eine solche währe ihm nur dann zuzubilligen, wenn er von der durch den Fussgänger verursachten Verkehrsgefahr schuldlos überrascht worden wäre (vgl BGH 3 StR 183/54 vom 16. Juni 1954, zur Veröffentlichung bestimmt).
MDR 1954, 531
MDR 1954, 564
Dem steht auch nicht entgegen, dass der Angeklagte selbst Rechtsanwalt ist und der Durchführung der Verhandlung in Abwesenheit seines Verteidigers zugestimmt hat, denn die Notwendigkeit der Verteidigung nach § 140 besteht auch bei Rechtskundigen, selbst wenn er zu den nach § 138 Abs. 1 StPO zu Verteidigern wählbaren Personen gehört (BGH MDR 1954, 564), da eine Selbstbestellung unzulässig ist (…Meyer-Goßner 46. Aufl. § 138, Rn 6).
BGH, 25.07.1967 - 1 StR 195/67
Parteiverrat und versuchte Gebührenüberhebung - Bestellung eines auswärtigen …
Auch ein Rechtsanwalt bedarf also in diesem Falle eines Verteidigers (vgl. BGH MDR 1954, 564).
BGH, 07.10.1959 - 2 StR 323/59
Das folgt schon daraus, daß der Verteidiger selbständig ist und weitere Rechte als der Angeklagte (z.B. Akteneinsicht) hat (BGH Urt. v, 1. Juni 1954 - 1 StR 140/54, MDR 1954, 564 …und Urt. v. 30. Oktober 1956 - 5 StR 313/56).

References: § 140
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 § 141
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 § 140
 § 140
 § 250
 § 250
 § 244
 § 244
 § 252
 BGH 
 BGH 
 BGH 
 § 252
 § 250
 § 55
 BGH 
 § 250
 § 252
 § 53
 BGH 
 BGH 
 § 250
 § 250
 BGH 
 BGH 
 BGH 
 § 140
 § 138
 § 138
 BGH