Source: http://ramodl.de/haftung-schaden/verkehsrunfall/
Timestamp: 2017-11-23 22:31:17+00:00

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Verkehrsunfall Archive - Anwaltskanzlei Modl & Coll
Urteile Verkehrszivilrecht – Haftung Verkehrsunfall
By Rechtsanwalt Hans Modl|2014-09-01T22:59:13+00:00Juli 9th, 2014|Alle Urteile, Verkehrsunfall|Kommentare deaktiviert
Verkehrszivilrecht – Unfall bei Trunkenheit im Straßenverkehr – Leistungskürzung in der Kaskoversicherung, § 81 VVG lesen
Blaulicht + Martinshorn – zur Haftungsverteilung bei Kollision mit Rettungswagen lesen
Radfahrer ohne Licht und Reflektoren – Mitverschulden lesen
zur Haftungsverteilung Rechtsabbieger / gerade aus fahrender, unberechtigter Benutzer einer Busspur lesen
Radfahrer auf Zebrastreifen (lesen)
Radler ohne Helm – trägt er Mitverschulden an seinen Kopfverletzungen? (lesen)
Unfall Radfahrer / Fußgänger auf gemeinsamem Rad – und Fußweg (lesen)
Unfall Radfahrer / Fußgänger auf getrenntem Rad – und Fußweg (lesen)
zur Höhe des Schmerzensgeldes bei Gefährdungshaftung (lesen)
Schutzbereich des haltenden Busses gemäß § 20 StVO: gilt nicht nur für Busfahrgäste (lesen)
Mitfahrt bei betrunkenem Fahrer – dem Beifahrer droht Mitverschulden! (lesen)
Rückstufungsschaden in der Vollkaskoversicherung – mitschuldiger Unfallgegner muss ihn anteilig ersetzen (lesen)
Kaskoversicherung – bei Unfall mit Trunkenheit im Straßenverkehr ist Leistungskürzung bis zur vollständigen Leistungsfreiheit der Kaskoversicherung möglich, § 81 VVG
By Rechtsanwalt Hans Modl|2014-08-30T11:24:23+00:00Juni 30th, 2014|Verkehrsunfall|Kommentare deaktiviert
Bei vorsätzlicher Herbeiführung des Versicherungsfalles ist der Versicherer (Kaskoversicherung) von seiner Leistungspflicht gegenüber dem versicherungsnehmer gänzlich frei gemäß § 81 Abs. 1 VVG (Versicherungsvertragsgesetz). Führt der Versicherungsnehmer (VN) den Schaden “nur” grob fahrlässig herbei, so kann der Versicherer seine Leistung kürzen, § 81 Abs. 2 VVG. Die Kürzung muss in einem angemessenen Verhältnis zur Schwere des Verschuldens des VN sein. Bisher war strittig
Blaulicht + Martinshorn – zur Haftungsverteilung bei Kollision mit Rettungswagen
By Rechtsanwalt Hans Modl|2014-08-30T11:27:57+00:00Juni 28th, 2014|Verkehrsunfall|Kommentare deaktiviert
Bei Notfalleinsätzen haben Rettungswagen Sonderrechte im Straßenverkehr. Wenn bei einer Einsatzfahrt höchste Eile geboten ist zur Rettung des Lebens oder der Gesundheit des Patienten, so darf – und muss - Blaulicht + Martinshorn benutzt werden. Dies beinhaltet den Befehl an die anderen Verkehrsteilnehmer: “freie Bahn für den Rettungswagen!”. Der Notarzt darf dann z.B. auch eine rote Ampel überfahren – selbstverständlich aber nicht “blindlings”.
Immer wieder ereignen sich bei derartigen Situationen Unfälle. Für die Haftungsverteilung ist u.a. zu beachten.
Radfahrer ohne Licht und Reflektoren – Mitverschulden
By Rechtsanwalt Hans Modl|2014-08-30T11:39:52+00:00Juni 26th, 2014|Verkehrsunfall|Kommentare deaktiviert
Ein Omnibus, der links abbog, übersah einen entgegenkommenden Radfahrer. In dieser Verkehrssituation liegt die Schuld normalerweise beim Omnibusfahrer.
Radfahrer ohne Licht und Reflektoren:
Jedoch war der Radfahrer bei Dunkelheit und Nässe ohne Licht und ohne Reflektoren unterwegs. Dann trifft ihn ein Haftungsanteil von mindestens 30 %, selbst wenn
Haftungsverteilung Rechtsabbieger / unberechtigter Benutzer einer Busspur (gerade aus)
By Rechtsanwalt Hans Modl|2014-08-30T11:44:36+00:00Juni 24th, 2014|Verkehrsunfall|Kommentare deaktiviert
Bei einer Kollision zwischen einem Rechtsabbieger und einem PKW, der unberechtigt einen Sonderfahrstreifen (rechte Spur als Busspur) benutzte, kam es zur Kollision. Der Rechtsabbieger hatte den Drängler in der Busspur, § 9 StVO, der geradeaus weiter wollte, übersehen.
Das KG Berlin belegte den Drängler mit einer überwiegenden Schuldquote von 2/3 (Beschluss vom 06.01.2010). Der Rechtsabbieger habe geblinkt und schon den Abbiegevorgang begonnen; als rechtswidriger Benutzer der Busspur hätte er dies beim Geradeausfahren beachten müssen.
Zebrastreifen ist für Fußgänger da, § 26 StVO: Radfahrer absteigen und schieben!
By Rechtsanwalt Hans Modl|2014-08-30T11:51:11+00:00Juni 22nd, 2014|Verkehrsunfall|Kommentare deaktiviert
Der Zebrastreifen gemäß § 26 StVO ist für Fußgänger und Rollstuhlfahrer da.
Will ihn ein Radfahrer bevorrechtigt benutzen, so muss er sich quasi als Fußgänger verhalten – also am Besten rechtzeitig absteigen und das Rad schieben! Auch das “Rollern” mit dem Fahrrad ( Stehen auf 1 Pedal, Anschieben mit dem anderen Fuß) kann noch eine zulässige Benutzung als Fußgänger sein (strittig!).
Zur Schmerzensgeldhöhe bei Gefährdungshaftung
By Rechtsanwalt Hans Modl|2014-08-30T12:29:06+00:00Juni 14th, 2014|Verkehrsunfall|Kommentare deaktiviert
Vor der Reform vom 01.08.2002 zum Schadensrecht gab es Schmerzensgeld nur für verschuldete Verletzungen; nunmehr ist eine Haftung dafür auch im Rahmen der bloßen Gefährdungshaftung nach dem StVG (Straßenverkehrsgesetz) eröffnet.

References: § 81
 § 20
 § 81
 § 81
 § 81
 § 9
 § 26
 § 26