Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BFH&Datum=27.05.2005&Aktenzeichen=III%20B%205/05
Timestamp: 2019-12-11 14:05:55+00:00

Document:
BFH, 27.05.2005 - III B 5/05 - dejure.org
https://dejure.org/2005,4047
BFH, 27.05.2005 - III B 5/05 (https://dejure.org/2005,4047)
BFH, Entscheidung vom 27.05.2005 - III B 5/05 (https://dejure.org/2005,4047)
BFH, Entscheidung vom 27. Mai 2005 - III B 5/05 (https://dejure.org/2005,4047)
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Voraussetzungen für die Gewährung der Auszahlung von Kindergeld - Rücknahme eines postiven Kindegeldbescheids - Besonderheiten bei Bestandskräftigkeit des Bescheids
AO § 218 Abs. 2; EStG § 70 Abs. 2
Zulässige Einwendungen im Abrechnungsverfahren
FG Münster, 12.11.2004 - 11 K 6545/03
Insoweit entspricht die Nichtzulassungsbeschwerde schon nicht den Darlegungsanforderungen gemäß § 116 Abs. 3 Satz 3 FGO (BFH-Beschluss vom 27. Mai 2005 III B 5/05, BFH/NV 2005, 1758).
Außerdem sind die tragenden abstrakten Rechtssätze aus dem Urteil des FG und aus der angeblich abweichenden Entscheidung so genau zu bezeichnen, dass eine Abweichung erkennbar wird (BFH-Beschluss vom 27. Mai 2005 III B 5/05, BFH/NV 2005, 1758).
Wird eine Divergenz zur Rechtsprechung des BFH gerügt, muss die Entscheidung des BFH von der das FG abgewichen sein soll, mit Aktenzeichen oder Fundstelle bezeichnet werden und es sind die tragenden abstrakten Rechtssätze aus dem FG-Urteil und aus der angeblich abweichenden BFH-Entscheidung so genau zu bezeichnen, dass eine Abweichung erkennbar wird (BFH-Beschluss vom 27. Mai 2005 III B 5/05, BFH/NV 2005, 1758).
Zur Darlegung einer Divergenz, die eine Entscheidung des BFH zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung erfordert, ist es notwendig, einen tragenden Rechtssatz des angefochtenen Urteils herauszustellen und einem hiervon abweichenden abstrakten Rechtssatz der Divergenzentscheidung so gegenüberzustellen, dass eine Abweichung erkennbar wird (Senatsbeschluss vom 27. Mai 2005 III B 5/05, BFH/NV 2005, 1758).
Denn Voraussetzung dafür ist, dass der vom FG aufgestellte, von anderen Gerichtsentscheidungen abweichende Rechtssatz für das Urteil tragend war (…vgl. Senatsbeschluss vom 27. Juni 2002 X B 144/01, BFH/NV 2002, 1336; vgl. auch BFH-Beschluss vom 27. Mai 2005 III B 5/05, BFH/NV 2005, 1758).
Indessen setzt eine schlüssige Divergenzrüge auch nach neuem Revisionszulassungsrecht den substantiierten Vortrag voraus, dass der vom FG aufgestellte, von anderen Gerichtsentscheidungen abweichende Rechtssatz für sein Urteil tragend war (…Senatsbeschluss vom 27. Juni 2002 X B 144/01, BFH/NV 2002, 1336;… vgl. auch BFH-Beschlüsse vom 12. Juli 2002 IV B 129/01, BFH/NV 2002, 1570;… vom 20. Januar 2003 III B 63/02, BFH/NV 2003, 644;… vom 29. Januar 2003 XI B 186/01, BFH/NV 2003, 794;… vom 24. März 2003 II B 41/02, BFH/NV 2003, 1067;… vom 7. November 2003 XI B 199/01, BFH/NV 2004, 508; vom 27. Mai 2005 III B 5/05, BFH/NV 2005, 1758).
Soweit die Klägerin und Beschwerdeführerin (Klägerin) geltend macht, die Vorentscheidung weiche von der Rechtsprechung anderer Gerichte ab (§ 115 Abs. 2 Nr. 2 2. Alt. FGO), genügt die Begründung dem Darlegungserfordernis des § 116 Abs. 3 Satz 3 FGO u.a. deswegen nicht, weil keine tragenden abstrakten Rechtssätze aus der Vorentscheidung sowie aus den nach Auffassung der Klägerin abweichenden Entscheidungen anderer Gerichte so gegenübergestellt werden, dass eine Abweichung erkennbar wird (vgl. m.w.N. Beschluss des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 27. Mai 2005 III B 5/05, BFH/NV 2005, 1758;… zu den Voraussetzungen einer Rüge wegen Divergenz und deren Darlegung vgl. m.w.N. Gräber/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 6. Aufl., § 115 Rz 43 ff. und § 116 Rz 40 ff.).
Außerdem sind die tragenden abstrakten Rechtssätze aus dem FG-Urteil und aus der angeblich abweichenden BFH-Entscheidung so genau zu bezeichnen, dass eine Abweichung erkennbar wird (BFH-Beschluss vom 27. Mai 2005 III B 5/05, BFH/NV 2005, 1758).
Soweit die Kläger vortragen, die Revision sei nach § 115 Abs. 2 Nr. 2 2. Alt. FGO zur Sicherung einer einheitlichen Rechtssprechung zuzulassen, weil das FG-Urteil von den näher bezeichneten Entscheidungen des BFH abweiche, ist die Beschwerde bereits unzulässig, weil die Kläger insoweit keine tragenden abstrakten Rechtssätze aus der Vorentscheidung sowie aus den angeblich abweichenden Entscheidungen so einander gegenübergestellt haben, dass eine Abweichung erkennbar wird (BFH-Beschluss vom 27. Mai 2005 III B 5/05, BFH/NV 2005, 1758).
Wird eine Divergenz gerügt, sind die tragenden abstrakten Rechtssätze aus dem Urteil des FG und aus der angeblich abweichenden Entscheidung des BFH so genau zu bezeichnen, dass eine Abweichung erkennbar wird (BFH-Beschluss vom 27. Mai 2005 III B 5/05, BFH/NV 2005, 1758).
BFH, 28.08.2006 - III B 48/06
Darlegung der Zulassungsgründe nach § 116 Abs. 3 Satz 3 FGO
BFH, 23.02.2007 - III B 156/06

References: § 218
 § 70
 § 116
 § 116
 § 115
 § 116
 § 115
 § 116