Source: https://www.itzehoer-wasser-wanderer.de/satzung.html
Timestamp: 2018-07-16 12:44:52+00:00

Document:
Satzung der Itzehoer Wasser-Wanderer e.V.
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eingetragen in das Vereinsregister beim Amtsgericht Itzehoe
am 10. November 1999 unter der Nummer 0093/8
Der Verein ITZEHOER WASSER-WANDERER e.V. pflegt und fördert ausschließlich den Sport, insbesondere den Kanusport. Er hat seinen Sitz in Itzehoe und ist in das Vereinsregister eingetragen. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch verhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Der Vereinsstander ist ein rotumrandetes weißes Flaggentuch mit dem farbigen Wappen der Stadt Itzehoe und den schwarzen Buchstaben IWW. Die Führung des Stadtwappens wurde vom Magistrat der Stadt Itzehoe am 19. Dezember 1957 genehmigt.
(a) aktiven Mitgliedern
Diese sind Mitglieder, die am sportlichen oder gesellschaftlichen Vereinsleben teilnehmen.
(b) passiven Mitgliedern
Diese sind Mitglieder, die den Verein unterstützen, den Sport aber nicht ausüben. Sie können nicht als Vorstandsmitglied gewählt werden.
Mitglieder haben nach Vollendung des 12. Lebensjahres Wahl- und Stimmrecht. Volljährige Mitglieder - außer passive - sind wählbar.
Die nicht volljährigen Mitglieder bilden die Jugendgruppe des Vereins und wählen gemäß Jugendordnung aus ihrer Mitte einen Jugendsprecher, der die Interessen der Jugendgruppe im Vorstand vertritt.
Jedes den Sport ausübende Mitglied muss des Schwimmens kundig sein. Nichtschwimmer dürfen nur dann am Kanusport teilnehmen, wenn sie durch Schwimmwesten oder sonstige geeignete Maßnahmen gesichert sind.
Der Eintritt in den Verein erfolgt durch einen schriftlichen Antrag, die bei Minderjährigen von einer/einem Erziehungsberechtigten unterschrieben werden muss. Der Antragsteller verpflichtet sich, die Satzung des Vereins und die jeweils gültige Beitragsordnung anzuerkennen.
Kinder - bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres - können nur Mitglied werden, wenn mindestens ein Erziehungsberechtigter Mitglied im Verein ist oder dem Verein ebenfalls beitritt.
Der Austritt eines Mitgliedes ist nur zum Quartalsende möglich, sofern er einen Monat vorher schriftlich dem Vorstand mitgeteilt wird.
Auf schriftlichen, ausführlich begründeten Antrag eines Mitgliedes kann ein Mitglied aus dem Verein ausgeschlossen werden. Der Antrag ist an den Vorsitzenden des Ältestenrates zu richten. Über den Ausschluss entscheidet der Ältestenrat, jedoch ist dem auszuschließenden Mitglied vor einer Beschlussfassung ausreichende Gelegenheit zu einer Rechtfertigung zu geben.
Ausgeschlossene Mitglieder können dem Verein nur dann wieder beitreten, wenn der Grund für den Ausschluss nicht mehr gegeben ist und der Ältestenrat einem Wiedereintritt zustimmt.
Der Verein erhebt Mitgliedsbeiträge. Beiträge der Verbände werden mit den Mitgliedsbeiträgen erhoben.
Der Vorstand legt die Altersgruppen, die Höhe der Mitgliedsbeiträge und die Abrechnungszeiträume in einer Beitragsordnung fest.
§ 3 - VORSTAND
(a) der 1. Vorsitzende,
(b) der 2. Vorsitzende,
(c) der Beisitzer,
(d) der Kassenwart,
(e) der Wanderwart,
(f) der Jugendwart,
(g) der Bootshauswart,
(h) der Schriftführer.
Es ist statthaft, dass ein Vorstandsmitglied zwei Funktionen ausübt. Ausgenommen sind die Funktionen (a) und (b), die nicht gemeinsam von einem einzelnen Vorstandsmitglied übernommen werden dürfen.
Der Vorstand wird für die Dauer von zwei Jahren gewählt, und zwar in den Jahren mit ungerader Endziffer
der Beisitzer,
und in Jahren mit gerader Endziffer
der Bootshauswart,
der Wanderwart,
zu (a) Der 1. Vorsitzende vertritt den Verein gegenüber allen Körperschaften. Er beruft sämtliche Versammlungen ein und leitet sie.
zu (b) Der 2. Vorsitzende vertritt den 1. Vorsitzenden mit allen seinen Rechten und Pflichten, im Innenverhältnis bei dessen Abwesenheit.
Der 1. und 2. Vorsitzende sind Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Es ist jedoch jeder allein vertretungsberechtigt.
zu (c) Der Beisitzer unterstützt den Vorstand und erledigt die Pressearbeit.
zu (d) Der Kassenwart führt die Kassengeschäfte. Er hat den Kassenprüfern ohne vorherige Anmeldung Einblick in die Kassenführung zu gewähren und dem Vorstand sowie der Mitgliederversammlung Rechenschaft abzulegen.
zu (e) Der Wanderwart leitet den Sportbetrieb und verwaltet die vereinseigenen Sportgeräte.
zu (f) Der Jugendwart vertritt die Interessen der jugendlichen Mitglieder.
zu (g) Der Bootshauswart verwaltet die Bootshausanlagen und Einrichtungen. Er beruft die Bootshaus- und Arbeitsdienste ein und überwacht die Durchführung.
zu (h) Der Schriftführer führt die Versammlungsprotokolle und erledigt ihm übertragene schriftliche Arbeiten. Die Versammlungsprotokolle werden vom Schriftführer zusammen mit dem Vorsitzenden verantwortlich unterzeichnet.
Vorstandssitzungen werden vom 1. oder 2. Vorsitzenden einberufen und geleitet. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle Vorstandsmitglieder zu einer Vorstandssitzung eingeladen wurden und mindestens vier anwesend sind. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit.
§ 4 - ÄLTESTENRAT
Der Ältestenrat setzt sich zusammen aus
dem 2. Beisitzer.
Es ist Aufgabe des Ältestenrates Streitigkeiten innerhalb des Vereines zu schlichten und über Ausschlüsse zu entscheiden.
Der Vorsitzende und der Protokollführer werden für die Dauer eines Jahres von der Mitgliederversammlung gewählt. Sie müssen volljährig sein und dürfen keine Funktion als Vorstandsmitglied oder Kassenprüfer ausüben. Der 1. und 2. Beisitzer werden je einer von den streitenden Parteien ernannt. Verzichtet eine der streitenden Parteien auf ihren Beisitzer, so ist der Ältestenrat trotzdem beschlussfähig.
Sitzungen des Ältestenrates werden auf schriftlichen, ausführlich begründeten Antrag einer der streitenden Parteien vom Vorsitzenden mit einer Frist von zwei Wochen schriftlich einberufen. Protokolle sind vom Vorsitzenden und Protokollführer des Ältestenrates zu unterzeichnen. Beschlüsse des Ältestenrates sind bindend.
§ 5 - KASSENPRÜFER
Die Kassenführung wird von zwei Kassenprüfer(inne)n überwacht, von denen jährlich eine(r) neu gewählt wird. Es ist nicht statthaft, dass ein(e) Kassenprüfer(in) in ununterbrochener Reihenfolge länger als zwei Jahre das Amt ausübt. Nach Ablauf eines Geschäftsjahres haben sie der Versammlung einen Prüfungsbericht zu erteilen. Die Kassenprüfer(innen) müssen volljährig sein.
Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Das Geschäftsjahr endet mit der Hauptversammlung, die jeweils im Januar durchzuführen ist. Der Hauptversammlung ist vom Vorstand ein Geschäftsbericht zu erstatten.
§ 7 - VERSAMMLUNGEN
Hauptversammlungen müssen mit einer Frist von 14 Tagen schriftlich einberufen werden. Jede Wahl oder Abstimmung bedarf der einfachen Stimmenmehrheit der erschienenen stimm- oder wahlberechtigten Mitglieder. Sie können wahlweise offen oder geheim durchgeführt werden. Stimmengleichheit wird bei Wahlen durch das Los, bei Abstimmungen durch die Stimme des Versammlungsleiters entschieden.
Mitgliederversammlungen werden schriftlich, ohne Einhaltung einer besonderen Frist, einberufen.
§ 8 - GESCHÄFTSORDNUNGEN
Der Vorstand oder ein von einer Mitgliederversammlung beauftragter Ausschuss kann Geschäftsordnungen ausarbeiten, über die eine Hauptversammlung zu beschließen hat. Sie sind wörtlich ins Protokoll einzutragen und für jedes Mitglied bindend.
Der Verein schützt seine Mitglieder durch die Zugehörigkeit zum Landessportverband gegen Schäden aus Sportunfällen. Das im Bootshaus befindliche Mitgliedereigentum ist durch Versicherungsschutz gegen Feuerschaden versichert.
Die Vereinsauflösung kann nur durch 3/4 Stimmenmehrheit der stimmberechtigten Mitglieder auf einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Sind nicht ¾ der stimmberechtigten Mitglieder erschienen, so muss nach Ablauf von vier Wochen eine Hauptversammlung einberufen werden, auf der durch ¾ Stimmenmehrheit der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder ein Beschluss zu fassen ist. Bei der Auflösung des Vereins fällt das Vermögen des Vereins der Stadt Itzehoe zu, die es unmittelbar und ausschließlich für gleichartige gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
(Zip-Archiv: 8 kB, Word 97-Dokument, ohne Makros)

References: § 3
 § 26

§ 4

§ 5

§ 7

§ 8