Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F01-02-2016-5A_740-2014
Timestamp: 2016-10-26 04:17:05+00:00

Document:
5A_740/2014 (01.02.2016)
5A_740/2014 � � Urteil vom 1. Februar 2016
Stockwerkeigent�mergemeinschaft A.________weg xxx b,
beide vertreten durch Rechtsanwalt Mark Sollberger,
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Bern, Zivilabteilung, 1. Zivilkammer, vom 13. August 2014.
A.a.�D.________ teilte im Jahre 1920 sein Grundst�ck Nr. xxx, gelegen auf dem Gebiet der Gemeinde U.________ in V.________. Er liess neu das Grundst�ck Nr. xxx mit dem Wohnhaus Nr. xxx a und das Grundst�ck Nr. yyy mit dem Wohnhaus Nr. yyy a im Grundbuch eintragen und verkaufte das Grundst�ck Nr. yyy mit dem Wohnhaus Nr. yyy a an E.________. Gleichzeitig vereinbarten die Parteien in ihrem Kaufvertrag vom 22. November 1920 (Ziff. 8 lit. a) ein Fuss- und Fahrwegrecht wie folgt:
"Der Verk�ufer beh�lt f�r sich und seine Nachbesitzer das Fuss- und Fahrwegrecht auf dem der n�rdlichen Marche der Vertragssache entlang f�hrenden Wege als Zugang zu seinem Geb�ude N
o�xxx a auf Grundst�ck N
o�xxx vor, gegen Tragung der H�lfte der Unterhaltskosten an diesem Wege.
Das Fuss- & Fahrwegrecht f�llt jedoch mit dem Zeitpunkte dahin, in welchem der K�ufer auf seine Kosten von dem der s�dlichen Grenze der Vertragssache entlang f�hrenden Weg zu dem dem Verk�ufer verbleibenden Geb�ude N
o�xxx a einen einfachen Zufahrtsweg mit 2 St�tzmauern erstellt. Dem jeweiligen Besitzer der hierseitigen Vertragssache steht das Recht zu, den erw�hnten Zugang in jedem ihm passenden Zeitpunkte zu erstellen, gegen eine Entsch�digung von�
Frs. 300.-.�f�r das erforderliche Terrain."
Die Dienstbarkeit wurde am 9. Dezember 1920 als "Wegrecht" zugunsten des Grundst�cks Nr. xxx und zulasten des Grundst�cks Nr. yyy im Grundbuch eingetragen (Grundbuchamt Bern-Mittelland). Die beiden Grundst�cke liegen an einem Hang, der von Norden nach S�den abf�llt. Das Wegrecht f�hrt ab der gemeinsamen Grenze der Grundst�cke in �stlicher Richtung entlang der Nordgrenze des Grundst�cks Nr. yyy �ber einen Platz neben und hinter dem Wohnhaus Nr. yyy a, biegt alsdann nach S�den ab und m�ndet in den A.________weg ein. Der A.________weg verl�uft von Osten ab der (�ffentlichen) F.________strasse nach Westen und bildet die S�dgrenze der Grundst�cke Nrn. yyy und xxx.
A.b.�1986/87 wurde das Wohnhaus Nr. xxx a auf dem Grundst�ck Nr. xxx abgebrochen und ein Dreifamilienhaus mit Autoeinstellpl�tzen gebaut, das im Gegensatz zum am Hang h�her gelegenen fr�heren Wohnhaus am A.________weg zu stehen kam. 1996 wurde Stockwerkeigentum mit den Einheiten Nrn. xxx-1 bis xxx-3 begr�ndet (Stockwerkeigent�mergemeinschaft A.________weg xxx b). Das Wegrecht blieb als "Recht" auf dem Stammgrundst�ck Nr. xxx eingetragen und wurde nicht auf die Grundst�cke Nrn. xxx-1 bis xxx-3 verlegt.
A.c.�2006 erwarben die Ehegatten B.B.________ und C.B.________ das mit dem Wegrecht belastete Grundst�ck Nr. yyy.
B.a.�B.B.________ und C.B.________ (Kl�ger) erhoben am 14. Dezember 2010 eine Klage gegen die Stockwerkeigent�mergemeinschaft A.________weg xxx b, bestehend aus den Ehegatten G.G.________ und H.G.________, I.________ und den Ehegatten J.J.________ und K.J.________ (Beklagte). Sie begehrten, es sei festzustellen, dass das zugunsten des Grundst�cks Nr. xxx und zulasten des Grundst�cks Nr. yyy im Grundbuch eingetragene Wegrecht dahingefallen ist, und das Grundbuchamt sei anzuweisen, das Wegrecht zu l�schen. Eventualiter sei das Wegrecht gem�ss Art. 736 Abs. 1 ZGB vollst�ndig zu l�schen. Subeventualiter sei das Wegrecht gem�ss Art. 736 Abs. 2 ZGB gegen angemessene, gerichtlich zu bestimmende Entsch�digung von maximal Fr. 10'000.-- vollst�ndig abzul�sen und im Grundbuch zu l�schen.
B.b.�Die Beklagte schloss auf Abweisung der Klage.
B.c.�Das Regionalgericht Bern-Mittelland bejahte den Eintritt der Bedingung im Sinne der Ziff. 8 lit. a Abs. 2 des Kaufvertrags und hiess das darauf gest�tzte Hauptbegehren der Kl�ger gut. Es stellte fest, dass das zugunsten des Grundst�cks Nr. xxx und zulasten des Grundst�cks Nr. yyy im Grundbuch eingetragene Wegrecht dahingefallen ist, und wies das Grundbuchamt an, das Wegrecht zu l�schen (Entscheid vom 22. April 2013).
C.a.�Die Beklagte legte Berufung ein mit dem Antrag, die Begehren der Kl�ger abzuweisen.
C.b.�Die Kl�ger schlossen auf Abweisung der Berufung. Sie beantragten eventualiter, die Sache an das Regionalgericht zu neuer Beurteilung zur�ckzuweisen, und erneuerten subeventualiter ihre auf Art. 736 Abs. 1 und Art. 736 Abs. 2 ZGB gest�tzten Klagebegehren.
C.c.�Das Obergericht des Kantons Bern verneinte ein Dahinfallen des Wegrechts aufgrund der Ziff. 8 lit. a Abs. 2 des Kaufvertrags und wies das Hauptbegehren der Kl�ger sinngem�ss ab. Es hiess das auf Art. 736 Abs. 1 ZGB gest�tzte Eventualbegehren der Kl�ger gut und stellte fest, dass das zugunsten des Grundst�cks Nr. xxx und zulasten des Grundst�cks Nr. yyy im Grundbuch eingetragene Wegrecht dahingefallen ist. Es wies das Grundbuchamt an, das Wegrecht zu l�schen (Entscheid vom 13. August 2014).
D.a.�Mit Eingabe vom 19. September 2014 beantragt die Beklagte dem Bundesgericht, die Klage abzuweisen. Eventualiter sei festzustellen, dass das zugunsten des Grundst�cks Nr. xxx und zulasten des Grundst�cks Nr. yyy im Grundbuch eingetragene Wegrecht im Sinne von Art. 736 Abs. 2 ZGB vollst�ndig dahingefallen ist, und die Sache sei zur Bestimmung der durch die Kl�ger zu entrichtenden Abl�sungsentsch�digung, ausmachend jedoch mindestens Fr. 50'000.--, an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Subeventualiter sei festzustellen, dass das Wegrecht im Sinne von Art. 736 Abs. 2 ZGB vollst�ndig dahingefallen ist, unter Verpflichtung der Kl�ger zur Zahlung einer gerichtlich zu bestimmenden Abl�sungsentsch�digung, mindestens jedoch Fr. 50'000.--, an die Beklagte.
D.b.�Die Kl�ger haben das wegrechtsbelastete Grundst�ck Nr. yyy mit Vertrag vom 12. September 2014 an L.________ und M.________ verkauft, die als Gesamteigent�mer am 30. September 2014 im Grundbuch eingetragen wurden.
D.c.�Mit der Einreichung der Akten hat das Obergericht auf eine Vernehmlassung zur Beschwerde verzichtet. Auf Antrag der Parteien wurde das Beschwerdeverfahren zwecks Vergleichsverhandlungen ausgesetzt, nach deren Scheitern am 22. Juni 2015 wieder aufgenommen und die Frist zur Einreichung der Beschwerdeantwort angesetzt und auf Gesuch bis am 14. September 2015 erstreckt (Pr�sidialverf�gungen vom 25. November 2014, vom 14. April 2015, vom 22. Juni 2015 und vom 13. Juli 2015).
D.d.�Die Kl�ger schliessen auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten ist. Eventualiter sei festzustellen, dass das zugunsten des Grundst�cks Nr. xxx und zulasten des Grundst�cks Nr. yyy im Grundbuch eingetragene Wegrecht gegen Leistung einer gerichtlich zu bestimmenden Entsch�digung nach Art. 736 Abs. 2 ZGB abzul�sen und aus dem Grundbuch zu l�schen ist, und die Sache sei zur Festsetzung der Entsch�digung, ausmachend jedoch maximal Fr. 10'000.--, an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Subeventualiter sei das Wegrecht gegen Leistung einer gerichtlich zu bestimmenden Entsch�digung nach Art. 736 Abs. 2 ZGB, maximal jedoch ausmachend Fr. 10'000.--, vollst�ndig abzul�sen und aus dem Grundbuch zu l�schen.
D.e.�Die Beschwerdeantwort wurde der Beklagten zur Kenntnisnahme angezeigt (Pr�sidialverf�gung vom 16. September 2015).
Der angefochtene Entscheid betrifft die L�schung eines Wegrechts gest�tzt auf Art. 736 ZGB und damit eine Zivilsache (Art. 72 Abs. 1 BGG) in einer verm�gensrechtlichen Angelegenheit mit einem obergerichtlich festgestellten (E. II/4.3 S. 5) Streitwert von Fr. 52'000.-- (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG; BGE 54 II 51; 89 II 370 E. 6 S. 385). Er ist kantonal letztinstanzlich (Art. 75 BGG), lautet zum Nachteil der Beklagten (Art. 76 Abs. 1 BGG) und schliesst das kantonale Verfahren ab (Art. 90 BGG). Die fristgerecht (Art. 100 Abs. 1 BGG) erhobene Beschwerde ist zul�ssig. Auf formelle Einzelfragen wird im Sachzusammenhang zur�ckzukommen sein.
Die Kl�ger haben das wegrechtsbelastete Grundst�ck Nr. yyy w�hrend laufender Beschwerdefrist verkauft, verlangen aber keinen Parteiwechsel (S. 7 der Beschwerdeantwort). Wird nach Zustellung des angefochtenen Entscheids die im Streit liegenden Sache ver�ussert oder der streitige Anspruch abgetreten, ergeht das Urteil unter den bisherigen Parteien, wenn die Gegenpartei einem Parteiwechsel nicht zustimmt oder - wie hier - kein Parteiwechsel verlangt wird (Art. 17 Abs. 1 und Art. 21 Abs. 2 BZP i.V.m. Art. 71 BGG; vgl. POUDRET/SANDOZ-MONOD, Commentaire de la loi f�d�rale d'organisation judiciaire, II, 1990, N. 3 zu Art. 53 OG, S. 383 und 385; Urteil 4P.226/2001 vom 1. Februar 2002 E. 1, nicht ver�ffentlicht in: BGE 128 III 234, wohl aber in: Praxis 91/2002 Nr. 91 S. 529).
Gem�ss Kaufvertrag vom 22. November 1920 sollte das Wegrecht entlang der Nordgrenze des Grundst�cks Nr. yyy dahinfallen, wenn der K�ufer oder der jeweilige Besitzer des Grundst�cks Nr. yyy ab dem bestehenden Weg an der S�dgrenze einen Zufahrtsweg zum Wohnhaus Nr. xxx a auf dem Grundst�ck Nr. xxx erstellt.
3.1.�Das Regionalgericht hat angenommen, die Klausel sei heute (vertragserg�nzend) als erf�llt zu betrachten, das Klagebegehren auf Feststellung, dass das Wegrecht dahingefallen ist, gutzuheissen und die L�schung im Grundbuch anzuordnen. Das Obergericht ist der Auffassung nicht gefolgt und hat vielmehr angenommen, mit der Klausel h�tten die Kaufvertragsparteien eine Resolutivbedingung vereinbart, die im Verh�ltnis unter den heutigen Grundeigent�mern als Rechtsnachfolgern der Kaufvertragsparteien weder dinglich noch obligatorisch wirke. Die Bedingung entfalte keine dingliche Wirkung, weil sie nicht im Grundbuch eingetragen sei, und keine obligatorische Wirkung, weil eine Vertrags- bzw. Schuld�bernahme nicht bewiesen und von den Parteien auch nicht behauptet worden sei (E. IV/6-8 S. 6 ff. des angefochtenen Entscheids). Die Beklagte schliesst sich der obergerichtlichen Beurteilung an (S. 9 Ziff. 3 der Beschwerdeschrift), w�hrend die Kl�ger dagegenhalten, das Wegrecht sei zufolge Eintritts der Resolutivbedingung dahingefallen und folglich bereits deshalb im Grundbuch zu l�schen (S. 15 ff. Ziff. 3 der Beschwerdeantwort). Zu diesem Einwand sind die Kl�ger auch als Beschwerdegegner befugt (BGE 136 III 502 E. 6.2). Die Beklagte h�tte dazu Stellung nehmen k�nnen, hat darauf aber verzichtet.
3.2.�Zutreffend und unbestritten ist die Auslegung, dass die Kaufvertragsparteien das Wegrecht resolutiv bedingt haben (Art. 154 Abs. 1 OR). Das vertraglich einger�umte und als Dienstbarkeit zugunsten des Grundst�cks des Verk�ufers (Nr. xxx) und zulasten des Grundst�cks des K�ufers (Nr. yyy) im Grundbuch eingetragene Wegrecht f�llt dahin und kann im Grundbuch wieder gel�scht werden, wenn der K�ufer oder der jeweilige Besitzer des Grundst�cks Nr. yyy ab dem A.________weg, der S�dgrenze beider Grundst�cke, einen Zufahrtsweg zum Geb�ude des Verk�ufers auf dem Grundst�ck Nr. xxx erstellt. Der Eintritt der Resolutivbedingung h�ngt allein vom Willen des K�ufers oder jeweiligen Besitzers des Grundst�cks Nr. yyy ab (sog. Potestativbedingung: BGE 132 V 149 E. 5.2.3 S. 153).
3.3.�Die dingliche Wirkung der Resolutivbedingung leiten die Kl�ger aus dem Wortlaut der Vereinbarung vom 22. November 1920 ab, r�umen aber zutreffend ein, dass die Kaufvertragsparteien damit etwas rechtlich Unm�gliches h�tten vereinbaren wollen. Denn nach der 1920 geltenden Grundbuchpraxis des Bundesrates, die das Bundesgericht sp�ter best�tigt hat (BGE 87 I 311 E. 2 S. 315 ff.), war es unzul�ssig, eine resolutiv-bedingte Dienstbarkeit im Grundbuch einzutragen (Entscheid vom 10. Juni 1919, in: ZBGR 1/1920 S. 3 ff.). Die Eintragung der vorliegenden Dienstbarkeit als "Wegrecht" im Grundbuch konnte deshalb nur erfolgen, wenn der Resolutivbedingung die Bedeutung eines bloss obligatorischen Rechtsverh�ltnisses unter den Vertragschliessenden zukam. Da nicht anzunehmen ist, die Kaufvertragsparteien, deren innerer Wille nicht ermittelt werden konnte, h�tten eine unangemessene L�sung gewollt (BGE 122 III 420 E. 3a S. 424), ist davon auszugehen, dass sie vereinbart haben, ein Wegrecht mit dinglicher Wirkung zu begr�nden und mit einer obligatorisch wirkenden Resolutivbedingung zu versehen (vgl. Urteil 5A_175/2007 vom 3. September 2007 E. 2.3.1, nicht ver�ffentlicht in: BGE 133 III 641, wohl aber in: Praxis 97/2008 Nr. 54 S. 365; D. PIOTET, Les droits r�els limit�s en g�n�ral, les servitudes et les charges fonci�res, SPR V/2, 2. Aufl. 2012, S. 47 Rz. 111).
3.4.�Eine von den Kaufvertragsparteien bloss obligatorisch vereinbarte Resolutivbedingung kann gegen�ber Dritten wie den Prozessparteien - vorbeh�ltlich einer hier nicht nachgewiesenen Schuld�bernahme - nicht durchgesetzt werden (Urteil 4C.360/2002 vom 14. Februar 2003 E. 2.1; REY, Berner Kommentar, 1981, N. 144, und LIVER, Z�rcher Kommentar, 1980, N. 74, je zu Art. 730 ZGB). Ihren gegenteiligen Standpunkt begr�nden die Kl�ger damit, alle Mitglieder der Beklagten h�tten den Inhalt des Dienstbarkeitsvertrags beim Erwerb des wegrechtsberechtigten Grundst�cks gekannt und k�nnten deshalb nicht als gutgl�ubig gelten. Die Berechtigung dieses Einwandes kann dahingestellt bleiben. Denn weder dem angefochtenen Entscheid noch den angef�hrten Belegstellen (S. 18 der Beschwerdeantwort) l�sst sich entnehmen, dass alle Mitglieder der Beklagten von der zwischen den Kaufvertragsparteien vereinbarten Resolutivbedingung tats�chlich Kenntnis hatten. Aufgrund des insoweit klaren Eintrags der Dienstbarkeit als "Wegrecht" hatten sie auch keinen Anlass, nach allf�lligen vertraglichen Vorbehalten zu forschen, die das "Wegrecht" als nur bedingtes h�tten erscheinen lassen k�nnen (Urteil 5A_412/2009 vom 27. Oktober 2009 E. 5, in: ZBGR 92/2011 S. 198 ff.; vgl. D. PIOTET, a.a.O., S. 101 Rz. 316).
3.5.�Die obergerichtliche Beurteilung, die Kl�ger k�nnten aus der Resolutivbedingung nichts zu ihren Gunsten ableiten, erweist sich - aufgrund der Vorbringen der Kl�ger - nicht als bundesrechtswidrig. Die sinngem�sse Abweisung des auf die Resolutivbedingung gest�tzten Hauptbegehrens der Kl�ger kann deshalb nicht beanstandet werden.
Das Obergericht hat die Klage gutgeheissen. Es ist davon ausgegangen, das Wegrecht habe im Sinne von Art. 736 Abs. 1 ZGB f�r das berechtigte Grundst�ck der Beklagten alles Interesse verloren, so dass die Kl�ger als Eigent�mer des belasteten Grundst�cks die L�schung des Wegrechts beantragen k�nnten (E. V/9-19 S. 10 ff. des angefochtenen Entscheids).
4.1.�Hat eine Dienstbarkeit f�r das berechtigte Grundst�ck alles Interesse verloren, so kann der Belastete ihre L�schung verlangen (Art. 736 Abs. 1 ZGB). Unter dem Interesse f�r das berechtigte Grundst�ck bzw. dem Interesse des Berechtigten versteht die Rechtsprechung das Interesse des Eigent�mers des berechtigten Grundst�cks an der Aus�bung der Dienstbarkeit gem�ss deren Inhalt und Umfang. Dabei ist vom Grundsatz der Identit�t der Dienstbarkeit auszugehen, der besagt, dass eine Dienstbarkeit nicht zu einem andern Zweck aufrecht erhalten werden darf als jenem, zu dem sie errichtet worden ist. Zu pr�fen ist somit in erster Linie, ob der Eigent�mer des berechtigten Grundst�cks noch ein Interesse daran hat, die Dienstbarkeit zum urspr�nglichen Zweck auszu�ben, und wie sich dieses Interesse zu jenem verh�lt, das anl�sslich der Begr�ndung der Dienstbarkeit bestand (BGE 107 II 331 E. 3 S. 334 f.; 130 III 554 E. 2 S. 556).
4.2.�Zum Inhalt und zum urspr�nglichen Zweck der im Grundbuch als "Wegrecht" eingetragenen Dienstbarkeit hat das Obergericht gest�tzt auf den Kaufvertrag vom 22. November 1920 als Erwerbsgrund festgehalten, der Weg habe zu Fuss oder mit Fahrzeugen als Zugang zum Haus (damals Nr. xxx a) auf dem Grundst�ck Nr. xxx dienen sollen. Aus dem Plan, der integrierender Bestandteil des Dienstbarkeitsvertrags gebildet habe und damit auch f�r die Auslegung zu ber�cksichtigen sei, ergebe sich erstens, dass es damals nur diesen einen Weg gegeben habe, und zweitens, dass vom A.________weg �ber das Wegrecht auf dem Grundst�ck Nr. yyy (entlang dessen n�rdlichen Marche) der Zugang zum Haus Nr. xxx a habe erfolgen sollen (E. V/12.2 und E. V/12.3 S. 14 des angefochtenen Entscheids).
4.3.�Zu den heutigen Verh�ltnissen hat das Obergericht festgestellt, dass das - anstelle des Wohnhauses Nr. xxx a neu erbaute - Wohnhaus Nr. xxx b mit seinen Einzelgaragen und deren jeweiligen Vorpl�tzen ebenerdig an den A.________weg grenze. Neben den Einzelgaragen befinde sich eine Eingangst�re zum Wohnhaus mit den Briefk�sten. Durch diesen Eingang gelange man in das Untergeschoss des Wohnhauses (mit Kellern, Heizung, Abstellr�umen usw.) und durch einen kurzen Gang in das Treppenhaus mit Lift. Vom A.________weg f�hre sodann ein 1.7 m breiter Weg �ber siebzehn Stufen hinauf zur Eingangst�re mit Klingeln auf dem n�chsth�heren Geschoss des Hauses ("Obergeschoss" [recte wohl: Erdgeschoss]). Durch die Eingangst�re gelange man wiederum in das Treppenhaus (E. V/13.4 S. 15 des angefochtenen Entscheids). Das Obergericht hat in tats�chlicher Hinsicht als erstellt betrachtet, dass die Bewohner des Hauses Nr. xxx b vom A.________weg her zu ihrem bzw. in ihr Haus gelangten, und zwar sowohl mit dem Fahrzeug (zu den Garagen oder Vorpl�tzen der Garagen) als auch zu Fuss (Eingangst�re rechts von den Garagen im Untergeschoss oder �ber die Treppe zur Eingangst�re im "Obergeschoss"). Demgegen�ber benutzten die Bewohner des Hauses den strittigen Weg �ber das Grundst�ck Nr. yyy nicht mehr als Zugang zu ihrem Haus. Vielmehr werde dieser Weg heute nach Aussage von K.J.________ nur noch vom G�rtner, f�r Lieferungen (z.B. Holz f�r das Chemin�e), f�r Umz�ge oder Transporte (z.B. grosse Pflanzen) und f�r Bauarbeiten benutzt, und zwar in den Jahren 1989 - 2006 bei rund sechs Gelegenheiten pro Jahr, aktuell etwas mehr, da der G�rtner �fter komme. Das Wegrecht sei etwa benutzt worden f�r die Anlieferung von Maschinen f�r die B�den im Gartenhaus auf dem Grundst�ck Nr. xxx, f�r den Abtransport einer gef�llten Tanne, f�r Materiallieferungen im Zusammenhang mit der Neugestaltung des Weihers, f�r den Partyservice anl�sslich einer Feier im Gartenhaus, f�r die j�hrliche Dachkontrolle oder f�r die Fr�hlingsreinigung des Gartenhauses. Das Wegrecht diene gem�ss Replik auch der Nutzung des Park- und Wendeplatzes im nord�stlichen Teil des Grundst�cks Nr. xxx, wo sich auch die Erdsonden bef�nden (E. V/13.5 S. 15 f. des angefochtenen Entscheids).
4.4.�Gest�tzt auf seine Tatsachenfeststellungen hat das Obergericht daf�rgehalten, die Voraussetzungen von Art. 736 Abs. 1 ZGB erwiesen sich aus drei (voneinander unabh�ngigen) Gr�nden als gegeben (E. V/14 S. 16). Es hat die Klage gutgeheissen und die L�schung des Wegrechts angeordnet, weil die Beklagte wegen der Erschliessung �ber den A.________weg alles Interesse am Wegrecht verloren habe (E. V/15 S. 16 f.), das Wegrecht nicht mehr als Zugang und damit zu seinem urspr�nglichen Zweck benutze (E. V/16 S. 17) und rechtsmissbr�uchlich auf der Aus�bung des Wegrechts bestehe (E. V/17 S. 17 f. des angefochtenen Entscheids).
4.5.�Da die Beklagte jeden der drei Urteilsgr�nde anficht, ist auf ihre Beschwerde in formeller Hinsicht einzutreten (BGE 119 Ia 13 E. 2 S. 16; 133 IV 119 E. 6.3 S. 120; 138 I 97 E. 4.1.4 S. 100).
Die Beklagte verwahrt sich gegen die obergerichtliche Beurteilung, das Wegrecht sei der einzige Zugang zu ihrem Grundst�ck gewesen (E. V/12.2 S. 14) und habe den Charakter eines Notwegs (E. V/15.3 S. 17 des angefochtenen Entscheids). Sie erhebt Sachverhalts- und Rechtsr�gen (S. 7 und S. 13 ff. der Beschwerdeschrift).
5.1.�Zutreffend und unbestritten sind die Grunds�tze der Auslegung f�r die Parteien als Dritterwerber des berechtigten und des belasteten Grundst�cks (Art. 738 ZGB; BGE 137 III 145 E. 3 S. 147 ff.) sowie das Ergebnis dieser Auslegung, dass die im Grundbuch als Wegrecht eingetragene Dienstbarkeit aufgrund des Erwerbsgrundes den Zugang zum Geb�ude auf dem Grundst�ck Nr. xxx bezweckt. Streitig ist zun�chst, ob es nur diesen Zugang �ber das Wegrecht gegeben hat und was aus einem allf�lligen Charakter eines Notweges abgeleitet werden kann.
5.2.�Die Feststellung des Sachverhalts kann gem�ss Art. 97 Abs. 1 BGG nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann. Letzteres bestreiten die Kl�ger. Sie wenden ein, die Beklagte zeige nicht einmal im Ansatz auf, inwiefern die ger�gten M�ngel bzw. deren Behebung f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein sollen (S. 14 f. der Beschwerdeantwort). Der Einwand ist haltlos. Die Beklagte erhebt ihre Sachverhaltsr�gen im Zusammenhang mit der Rechtsfrage nach dem objektivierten Willen der Kaufvertragsparteien als Rechtsvorg�ngern der heutigen Parteien (S. 13 ff. Ziff. 4-12 der Beschwerdeschrift). Das Obergericht hat in rechtlicher Hinsicht an der verwiesenen Stelle ausdr�cklich auch auf den Charakter eines Notwegs Bezug genommen (E. V/15.3 Abs. 3 S. 17 des angefochtenen Entscheids). Schliesslich stehen auch die gesamten Ausf�hrungen der Kl�ger vor dem Hintergrund, das Wegrecht habe den Charakter eines Notwegs, wenn sie etwa behaupten, dass es sich h�chstens um einen bequemen, aber nicht n�tigen Nebenzugang handle (S. 30 der Beschwerdeantwort).
5.3.�Die Kl�ger wenden sodann ein, das Vorbringen der Beklagten, zugunsten des Grundst�cks Nr. xxx h�tten gem�ss Grundbuchauszug bereits 1920 siebzehn Wegrechte �ber den A.________weg bestanden, sei nicht nur unzutreffend, sondern neu und unzul�ssig im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG (S. 12 und S. 25 der Beschwerdeantwort). Der Einwand ist haltlos. In ihrer Klageantwort vom 9. M�rz 2011 (S. I/83 ff., insbesondere Ziff. 9 und 15) hat sich die Beklagte darauf berufen, dass der A.________weg schon 1920 im heutigen Umfang bestanden habe und benutzt werden konnte. Das Obergericht selber hat zudem festgestellt, dass das Grundst�ck Nr. xxx �ber die entsprechenden Wegrechte f�r den A.________weg bis zur �ffentlichen Strasse verf�gt (E. V/15.3 S. 16 des angefochtenen Entscheids mit Hinweis auf den Beschwerdeentscheid der Baudirektion des Kantons Bern vom 30. Dezember 1987 in den Baubewilligungsakten 111/86). Ob es sich nun um siebzehn Wegrechte oder um ein Wegrecht �ber den A.________weg handelt, �ndert nichts an der Zul�ssigkeit des Vorbringens (vgl. BGE 135 II 384 E. 2.1 S. 388).
5.4.�Ihre Sachverhaltsr�gen begr�nden die Beklagten damit, dass sich aus dem Plan nicht ergebe, das Wegrecht sei der einzige Zugang (S. 7 f.), dass zugunsten des berechtigten Grundst�cks im Zeitpunkt der Errichtung des Wegrechts siebzehn Wegrechte �ber den privaten A.________weg bestanden h�tten (S. 13 und S. 15) und dass sich in den Unterlagen zur Begr�ndung des Wegrechts keine Anhaltspunkte f�r einen Notweg f�nden (S. 16 der Beschwerdeschrift).
5.4.1.�Dem Plan vom 16. Februar 1920 (Klagebeilage Nr. 6 und abgedruckt in E. I/1.2 S. 2 des angefochtenen Entscheids) kann der heutige A.________weg in gestrichelter Linie entnommen werden. Er verl�uft ab der Strasse "nach dem F.________" von Osten nach Westen und bildet die S�dgrenze der beiden Grundst�cke Nrn. yyy und xxx. Ebenfalls in gestrichelter Linie ist auf dem Grundst�ck Nr. yyy bis zu dessen Nordgrenze eine Abzweigung vom A.________weg eingezeichnet. Es handelt sich dabei unstreitig um die Auffahrt �ber das wegrechtsbelastete Grundst�ck, von wo aus der Weg weiter der Nordgrenze entlang westw�rts bis zur gemeinsamen Grenze der Grundst�cke Nrn. yyy und xxx f�hrt. Zeichnerisch ist dieses Wegrecht im Plan aber nicht festgehalten. Es ergibt sich daraus auch nicht, dass es 1920 nur einen Weg zum Grundst�ck Nr. xxx mit dem Wohnhaus Nr. xxx a gegeben hat. Vielmehr ist das Grundst�ck Nr. xxx �ber das Wegrecht auf dem Grundst�ck Nr. yyy und von S�den �ber den A.________weg erreichbar. Denn im Plan von 1920 ist - im Gegensatz etwa zum Plan von 1960 (Klagebeilage Nr. 7) - auf dem Grundst�ck Nr. xxx kein Zugangsweg eingezeichnet, und zwar weder eine Fortsetzung des Wegrechts auf dem Grundst�ck Nr. yyy noch ein Zubringer ab dem A.________weg. Die gegenteilige Feststellung des Obergerichts (E. V/12.2 S. 14), die die Kl�ger unterst�tzen (S. 12), ist offensichtlich unrichtig.
5.4.2.�Dem Grundbuchauszug (Klagebeilage Nr. 4a) l�sst sich entnehmen, dass zugunsten des Grundst�cks Nr. xxx seit 1812 und 1867 eine Vielzahl von Wegrechten zulasten von Grundst�cken besteht, auf denen der damals private A.________weg ostw�rts in Richtung der Strasse "nach dem F.________" gelegen ist. Aus dem verwiesenen Entscheid der Baudirektion geht auch hervor, was das Obergericht allerdings nicht erw�hnt hat, dass das Wegrecht �ber den A.________weg ab 1909 und mehr als sechzig bzw. achtzig Jahre durch die Eigent�mer der Parzellen Nrn. xxx und yyy in umfassender Weise und wie heute (Erschliessung von Wohnh�usern) ausge�bt wurde (E. 3b S. 4). An der Augenscheins- und Instruktionsverhandlung vom 31. August 1987 hat K.J.________, heute noch Mitglied der Beklagten, erkl�rt, die Bewohner des Wohnhauses auf dem Grundst�ck Nr. xxx seien �ber den Weg hinter dem Haus auf dem Grundst�ck Nr. yyy gefahren, weil auf der Seite A.________weg keine Abstellpl�tze vorhanden gewesen seien (S. 3 des Protokolls in den Baubewilligungsakten 111/86). Es trifft folglich nicht zu, dass das Grundst�ck Nr. xxx �ber den A.________weg und damit von S�den her nicht zug�nglich gewesen w�re. Der Zugang wurde vielmehr nicht benutzt, weil es dort keine Abstellpl�tze gegeben hat. In diesem Sinn ist auch die Aussage von K.J.________ im vorliegenden Verfahren zu verstehen, man habe nur diesen Weg [gemeint auf dem Grundst�ck Nr. yyy] brauchen k�nnen, es habe keinen anderen gegeben (S. I/233 Z. 15/16). Die Feststellung, dass es nur den Zugang �ber das Wegrecht auf dem Grundst�ck Nr. yyy gegeben hat, erweist sich auch unter diesen Blickwinkel als aktenwidrig.
5.4.3.�Schliesslich beruft sich die Beklagte auf die Errichtungsakten, in denen sich keine Anhaltspunkte f�r die Begr�ndung eines Notwegs f�nden. Die Auffassung trifft zu. Entgegen der Behauptung der Kl�ger (S. 11 f.) belegt die Vereinbarung der Bedingung durch die Kaufvertragsparteien, dass der heutige A.________weg bis zum Grundst�ck Nr. xxx befahren werden konnte und durfte. Andernfalls w�re die Vereinbarung einer Bedingung, ab dem A.________weg eine einfache Zufahrt zum Haus Nr. xxx a zu erbauen, sinnlos gewesen.
5.5.�Als Zwischenergebnis kann festgestellt werden, dass das Wegrecht �ber das Grundst�ck Nr. yyy aufgrund der �rtlichen Verh�ltnisse nicht der Behebung einer Notlage gedient hat, sondern die Zufahrt zum Grundst�ck Nr. xxx vereinfacht und verbessert hat. Insoweit kann ihm auch kein notweg�hnlicher Charakter zuerkannt werden. Das Wegrecht ist deshalb nur unter den Voraussetzungen von Art. 736 ZGB und nicht schon zufolge Wegfalls der Notlage abl�sbar. Letztere M�glichkeit hat das Bundesgericht in BGE 130 III 554 im Rahmen einer Eventualerw�gung (E. 3.3 Abs. 3 S. 560 mit Hinweis auf LIVER, a.a.O., N. 75 zu Art. 736 ZGB) angezeigt, inzwischen aber ausdr�cklich verworfen. Der Wille der Parteien, ein Notwegrecht zu begr�nden, muss sich aus dem Eintrag im Grundbuch�
und�aus dem Dienstbarkeitsvertrag ergeben, damit er gutgl�ubigen Dritterwerbern entgegengehalten werden kann. Dass eine Grunddienstbarkeit allein ihrem Entstehungsgrund nach ein (vertraglich begr�ndetes) Notrecht ist, gen�gt folglich nicht. Ist die Dienstbarkeit aus dem Hauptbucheintrag nicht als Legalservitut (Bezeichnung als "Notweg") erkennbar, begr�ndet der Wegfall der Wegenot f�r sich allein deshalb noch keinen L�schungsanspruch (Urteile 5A_412/2009 vom 27. Oktober 2009 E. 5 und 6, in: ZBGR 92/2011 S. 198 ff., und 5A_521/2013 vom 14. Juli 2014 E. 2.3, in: RtiD 2015 I S. 896). Auch in rechtlicher Hinsicht k�nnte dem Obergericht (E. V/15.3 S. 17) somit nicht gefolgt werden.
Die Beklagte verwahrt sich weiter gegen die obergerichtliche Beurteilung, das Wegrecht werde heute nicht mehr zu dem Zweck ausge�bt, zu dem es begr�ndet worden sei (E. V/16 S. 17 des angefochtenen Entscheids).
6.1.�Das Obergericht hat festgestellt, das Wegrecht diene heute nicht mehr als Zugang zum Haus auf dem Grundst�ck Nr. xxx und werde auch gar nicht mehr zu diesem Zweck benutzt. Bezeichnenderweise f�hre vom Weg auf dem Grundst�ck Nr. yyy ab der Grundst�cksgrenze auf dem Grundst�ck Nr. xxx auch kein nach aussen erkennbarer Weg zum Haus Nr. xxx b. Vielmehr befinde sich ab der Grenze zwischen dem Grundst�ck Nr. yyy und Nr. xxx nur Rasen. Bereits daraus sei ersichtlich, dass die strittige Dienstbarkeit heute nicht mehr den Zugang zum Haus auf dem Grundst�ck Nr. xxx bezwecke (E. V/16.1 S. 17 mit Hinweis auf die Bilder 8-11 S. I/153 ff.). Das Obergericht hat weiter festgestellt, das Wegrecht diene heute f�r den Unterhalt des Gartens, f�r den Transport schwerer Sachen oder den Partyservice bei Feiern auf dem Grundst�ck Nr. xxx. Dass es mitunter f�r solche Arbeiten und Transporte gerade aufgrund des Gef�lles einfacher und bequemer sei, beispielsweise den Rasenm�her auf den Rasen auf dem Grundst�ck Nr. xxx zu transportieren als vom s�dlichen Zugang vom A.________weg her, m�ge sein. Die heutige Nutzung des Wegrechts entspreche aber nicht mehr dem urspr�nglichen Zweck. Dies werde auch daraus ersichtlich, dass die Bewohner des Hauses Nr. xxx b das Wegrecht selber gar nicht mehr ben�tzten. Vielmehr werde es pro Jahr nur noch einige wenige Male zu den erw�hnten Zwecken ben�tzt. Daraus werde ersichtlich, dass der von der Beklagten geltend gemachte Zweck nicht mit dem urspr�nglichen identisch sei. Ihr gehe es mit dem Wegrecht nicht mehr um den Zugang zum Haus auf dem Grundst�ck Nr. xxx. Dies dokumentierten auch die �rtlichen Verh�ltnisse sowie die Tatsache, dass die Stockwerkeigent�mer das Wegrecht als Zugang zum Haus nicht mehr ben�tzten (E. V/16.2 S. 17 des angefochtenen Entscheids).
6.2.�Die Beklagte erhebt verschiedene Sachverhaltsr�gen, die sich - wie die Kl�ger es hervorheben (S. 8 f. und S. 14 f.) - als unbegr�ndet erweisen.
6.2.1.�In tats�chlicher Hinsicht wendet die Beklagte ein, es befinde sich ab der n�rdlichen Grenze zwischen den Parzellen Nrn. yyy und xxx nicht einfach "nur Rasen", sondern auch - unter der Rasenfl�che - der mit Kieskoffer-Belag versehene Bereich, welchen die Zubringer und Besucher der Parzelle Nr. xxx als Park- und Wendeplatz verwendeten. Der Bereich sei deshalb frei belassen und verdichtet gebaut worden, damit dieser auch mit schweren Fahrzeugen belastet werden k�nne (S. 6 der Beschwerdeschrift). Den Bildern, auf die das Obergericht abgestellt hat, l�sst sich entnehmen, dass das Wegrecht auf dem belasteten Grundst�ck Nr. yyy an einem Tor endet (Bild 8 S. I/153). Dahinter befindet sich ein ebener Rasenplatz, auf dem - von der Gr�sse her - Fahrzeuge parkiert und gewendet werden k�nnen (Bilder 9-11 S. I/155 und I/157). Ob sich unter dem Rasen eine Kofferung befindet, ist nicht ersichtlich, letztlich aber auch unerheblich, zumal sich auch ein Rasenplatz zum Parkieren und zum Wenden nutzen l�sst.
6.2.2.�Die Beklagte r�gt, offensichtlich unkorrekt sei die Feststellung, es f�hre kein nach aussen erkennbarer Weg vom Wegrecht zum Grundst�ck. Dagegen spreche die in nord�stlicher Richtung erbaute Eingangst�re im Erdgeschoss (nicht im Obergeschoss), die innenseitig in das Treppenhaus und aussenseitig �ber Fusswege sowohl zum A.________weg als auch zum soeben genannten Park- und Wendeplatz f�hre. Daraus erhelle, dass s�mtlichen Bewohnern des Hauses Nr. xxx b nicht nur eine Verbindung zum A.________weg offenstehe, sondern auch zum Wegrecht (S. 7 der Beschwerdeschrift). Die R�ge betrifft unstreitige Tatsachen. Auf den verwiesenen Bildern ist erkennbar, dass der Rasenplatz in s�dlicher Richtung durch einen Steinplatten- bzw. Ziegelweg begrenzt wird, der von einem an der Grenze stehenden Holzschopf um einen Teich herum zur Eingangst�re des Hauses Nr. xxx b und zur Aussentreppe hinunter zum A.________weg f�hrt (Bild 10 S. I/155 und Bild 18 S. I/163).
6.2.3.�Ob auf dem berechtigten Grundst�ck Nr. xxx ein Weg �ber den Rasen erkennbar ist, wie das die Beklagte anders als das Obergericht in tats�chlicher Hinsicht behauptet, ist rechtlich unerheblich. Entscheidend ist, dass das Wegrecht auf dem belasteten Grundst�ck als Dienstbarkeit eingetragen ist (BGE 135 III 496 E. 4.1 S. 499) und dass deren Aus�bung auf dem belasteten Grundst�ck r�umlich festgelegt ist (BGE 138 III 742 E. 2.1 S. 743). Auf dem berechtigten Grundst�ck braucht die Fortsetzung des Weges f�r dessen Bestand nicht erkennbar zu sein, zumal es dem Eigent�mer des berechtigten Grundst�cks aus dienstbarkeitsrechtlicher Sicht frei steht, wo und wie er �ber sein eigenes Grundst�ck geht oder f�hrt.
6.3.�Das Obergericht ist davon ausgegangen, die heutige Benutzung des Wegrechts verletze den Identit�tsgrundsatz. Danach darf eine Dienstbarkeit nicht zu einem anderen Zweck aufrecht erhalten werden als jenem, zu dem sie errichtet worden ist (E. 4.1 oben). Soweit sich der Zweck nicht aus dem Eintrag im Grundbuch ergibt, gilt im Verh�ltnis zu Dritten der Zweck als massgebend, der aus dem Dienstbarkeitsvertrag selber hervorgeht oder objektiv erkennbar ist. Kann davon nicht ausgegangen werden, ist zur Bestimmung des Zwecks danach zu fragen, welche Interessen bei objektiver Betrachtung zur Zeit der Errichtung aufgrund der Bed�rfnisse des herrschenden Grundst�cks vern�nftigerweise von Bedeutung sein konnten (BGE 107 II 331 E. 3b S. 335 f.; 138 III 650 E. 5.3 S. 656).
6.4.�Der Zweck der Dienstbarkeit besteht in einem Wegrecht (Grundbucheintrag) zum Geb�ude Nr. xxx a auf dem berechtigten Grundst�ck Nr. xxx (Dienstbarkeitsvertrag), wobei es sich bei diesem Geb�ude um ein Wohnhaus gehandelt hat. Von diesem Zweck gedeckt ist die Benutzung des Wegrechts durch die Bewohner des Wohnhauses selber, aber fraglos auch die Benutzung des Wegrechts durch Besucher von Bewohnern sowie durch Bauhandwerker, durch G�rtner oder durch Z�geldienste, die allesamt f�r das Wohnhaus, den Umschwung oder die Bewohner t�tig werden. In diesem Sinn hat das Bundesgericht anerkannt, dass es bei einem Wegrecht zugunsten einer Gesch�ftsliegenschaft auf die Verkehrsbed�rfnisse des dortigen Gesch�ftsbetriebs ankommt und dass folglich nicht bloss die Inhaber und Mitarbeiter des Gesch�fts, sondern auch dessen Kunden das Wegrecht benutzen d�rfen (BGE 131 III 345 E. 3.2 S. 355 f.; BGE 114 II 426 E. 2d S. 430/431: Mieter oder P�chter). Aus diesem Grund ist davon auszugehen, dass ein Wegrecht als Zugang und Zufahrt zu einem Wohnhaus sowohl von Bewohnern selber als auch von deren Angeh�rigen und dem durch Wohnzwecke bedingten Zubringerdienst (z.B. Taxifahrten, M�beltransporte und Fahrten von Reparatur-, Sanit�ts- oder anderen Unternehmen) benutzt werden darf (f�r weitere Beispiele und Abgrenzungen: CYRIL GALLAND, Le contenu des servitudes fonci�res, 2013, S. 56 ff. Rz. 193-211, mit Hinweisen).
6.5.�Mit R�cksicht auf die Rechtsprechung muss die Beurteilung, die heutige Nutzung des Wegrechts durch G�rtner, Z�geldienst usw. verletze den Grundsatz der Identit�t, als rechtswidrig beanstandet werden. Der Beklagten ist zuzustimmen (S. 16 der Beschwerdeschrift).
Den Verlust des Interesses im Sinne von Art. 736 Abs. 1 ZGB hat das Obergericht damit begr�ndet, dass mit dem Neubau des Hauses Nr. xxx b (das dem vormaligen Haus Nr. xxx a entspreche) auf dem Grundst�ck Nr. xxx der Zugang zu diesem Haus nunmehr von S�den vom A.________weg her erfolge. Dieser neue Zugang habe und erf�lle denselben Zweck wie das Wegrecht auf dem Grundst�ck Nr. yyy, das in keiner Weise vorteilhafter sei als der Zugang vom A.________weg her (E. V/15 S. 16 des angefochtenen Entscheids).
7.1.�Die Feststellung des Obergerichts, die beiden Eingangst�ren des Hauses im Untergeschoss und im Obergeschoss (recte wohl: Erdgeschoss) seien auf den Zugang vom A.________weg ausgerichtet, r�gt die Beklagte als offensichtlich unrichtig, was die Ausrichtung der Eingangst�re im Erdgeschoss angeht (S. 7 der Beschwerdeschrift). Unstreitig steht die Eingangst�re im Untergeschoss am Vorplatz, der an den A.________weg grenzt (z.B. Bild 24 S. I/169). Wer die siebzehn Stufen der Aussentreppe hinaufsteigt, steht an deren Ende nicht unmittelbar vor Eingangst�re zum Erdgeschoss, sondern auf einem Zwischenboden, von dem es schr�g halblinks zur besagten Eingangst�re geht und nach rechts �ber den Ziegel- bzw. Plattenweg in Richtung Holzschopf und dann �ber den Rasen zum Gartentor an der gemeinsamen Grenze der Grundst�cke Nrn. xxx und yyy (Bild 20 S. I/165). Die Eingangst�re im Erdgeschoss befindet sich dabei in einer dreieckigen Auskragung der �stlichen Hauswand (Plan S. I/145) und blickt nach S�dosten (Bild 20 S. I/165). Die Feststellung, beide Eingangst�ren seien auf den im S�den des Grundst�cks Nr. xxx gelegenen A.________weg ausgerichtet, ist somit nicht offensichtlich unrichtig (vgl. zum Begriff: BGE 137 III 226 E. 4.2 S. 234).
7.2.�Durch den Neubau des Hauses auf dem Grundst�ck Nr. xxx haben sich die Zugangsm�glichkeiten insofern ver�ndert, als der A.________weg nicht mehr bloss befahren werden kann, sondern die Fahrzeuge auch unmittelbar vor den Garagen abgestellt werden k�nnen (E. 5.4.2 oben). Der Neubau hat bewirkt, dass die Hausbewohner im Alltag die Zufahrt �ber den A.________weg benutzen und das Wegrecht �ber das Grundst�ck Nr. yyy regelm�ssig, aber nur mehr wenige Male im Jahr (z.B. f�r Garten- und Unterhaltsarbeiten, f�r Umz�ge usw.) in Anspruch nehmen. Das Obergericht ist zum Schluss gelangt, dass das Wegrecht auf dem Grundst�ck Nr. yyy nicht vorteilhafter sei als das Wegrecht �ber den A.________weg. Die Beklagte bestreitet diese Folgerung. Sie macht geltend, die Zufahrt �ber das Wegrecht auf dem Grundst�ck Nr. yyy sei deshalb vorteilhafter als der Zugang �ber den A.________weg, weil es den direkten Zugang zum Garten, zum Hausdach und zum Eingang im Erdgeschoss gestatte und dem G�rtner, Dachdecker und Z�gelmann den m�hsamen Transport von Rasenm�hern, Leitern und M�beln �ber die Aussentreppe mit siebzehn Stufen erspare. Das Interesse an der Benutzung des Wegrechts auf dem Grundst�ck Nr. yyy habe sich seit dem Neubau fraglos vermindert, rechtfertige aber die Abl�sung gem�ss Art. 736 Abs. 1 ZGB nicht (S. 17 ff. der Beschwerdeschrift).
7.3.�Das Bundesgericht hat sich in BGE 130 III 554 mit der Frage befasst, ob ein Wegrecht f�r das berechtigte Grundst�ck alles Interesse verloren hat, wenn eine neue Erschliessung des berechtigten Grundst�cks �ber eine neu angelegte Strasse mit anderem Verlauf als das Wegrecht erfolgt ist. Das Obergericht hat zutreffend angenommen, dass eine neue Erschliessung nicht zwingend auf die Erstellung eines neuen Zugangs zur�ckzuf�hren sein muss, sondern auch durch bauliche Ver�nderungen auf dem berechtigten Grundst�ck bewirkt werden kann, die die Nutzung eines bereits vorhandenen anderen Zugangs verbessern oder erleichtern. Hier wie dort ist zu pr�fen, ob die neue Erschliessung den mit dem Wegrecht gew�hrleisteten Zweck vollumf�nglich erf�llt oder - anders gesagt - ob die bisherige Wegverbindung nicht vorteilhafter ist als die neue Erschliessung. Denn entscheidend ist, ob die Dienstbarkeit im konkreten Fall f�r das berechtigte Grundst�ck alles Interesse verloren hat bzw. ob der berechtigte Eigent�mer weiterhin ein vern�nftiges Interesse an der Aus�bung der Dienstbarkeit hat (BGE 130 III 554 E. 3.3 Abs. 2 S. 560). Dass ein Wegrecht angesichts der neuen Erschliessung nur nicht mehr den gleichen Stellenwert hat wie im Zeitpunkt seiner Errichtung, vermag eine L�schung folglich f�r sich allein nicht zu rechtfertigen (so ausdr�cklich: Urteil 5A_412/2009 vom 27. Oktober 2009 E. 6.2, in: ZBGR 92/2011 S. 201).
7.4.�Die Voraussetzungen sind hier nicht erf�llt. Der Zugang �ber den A.________weg nimmt einen anderen Verlauf als das Wegrecht auf dem Grundst�ck Nr. yyy. Er hat zwar bedeutende Vorteile f�r die Bewohner des Wohnhauses auf dem Grundst�ck Nr. xxx und hat die Nutzung des bisherigen Wegrechts erheblich vermindert. Dass das Interesse am Wegrecht auf dem Grundst�ck Nr. yyy vollst�ndig weggefallen sei, kann gleichwohl nicht gesagt werden. Da es die Zufahrt oben am Hang des Grundst�cks Nr. xxx erm�glicht, hat es - wie die Kl�ger (S. 29) und das Obergericht (E. V/16.2 S. 17) auch einr�umen - durchaus noch seine Berechtigung. F�r die erw�hnten Arbeiten und Transporte zugunsten von Bewohnern ist der Zugang aufgrund des Gef�lles von Norden her einfacher und bequemer als von S�den her hangaufw�rts.
7.5.�Aus den dargelegten Gr�nden erweist sich die obergerichtliche Annahme, das Wegrecht habe f�r das berechtigte Grundst�ck alles Interesse verloren, als bundesrechtswidrig. Vielmehr besteht heute noch ein vern�nftiges Interesse an der Aus�bung des Wegrechts.
Schliesslich hat das Obergericht der Beklagten vorgeworfen, sie verhalte sich rechtsmissbr�uchlich, wenn sie auf der Aus�bung der Dienstbarkeit bestehe. Die Dienstbarkeitsverpflichtung habe n�mlich durch den Neubau und die Erschliessung am A.________weg ihre Berechtigung verloren und f�r die Beklagte nur noch einen unverh�ltnism�ssig geringen Nutzen (E. V/17 S. 17 f. des angefochtenen Entscheids). Die Beklagte verwahrt sich gegen den Vorwurf des Rechtsmissbrauchs und bezeichnet das Verhalten der Kl�ger als rechtsmissbr�uchlich (S. 20 f. der Beschwerdeschrift), die ihrerseits in Abrede stellen, sie verhielten sich widerspr�chlich oder rechtsmissbr�uchlich (S. 34 f. der Beschwerdeantwort).
8.1.�Der obergerichtliche Rechtsmissbrauchsvorwurf an die Beklagte betrifft das Beharren auf der Aus�bung des Wegrechts. Der Vorwurf m�sste sich gegen jedes Mitglied der Beklagten richten, da in der Regel nicht die Beklagte als Stockwerkeigent�mergemeinschaft das Wegrecht aus�ben kann, sondern die Stockwerkeigent�mer zur Aus�bung befugt sind (Urteil 5A_657/2014 vom 27. April 2015 E. 2.2), mag die Beklagte auch - wie es das Obergericht unwidersprochen angenommen hat (E. II/4.6 S. 5 f.) - im vorliegenden Streit um den Bestand des Wegrechts prozessf�hig sein (so wohl: VALENTIN PICCININ, La propri�t� par �tages en proc�s, 2015, S. 126 Rz. 259; eher ablehnend: WERMELINGER, Z�rcher Kommentar, 2010, N. 149 zu Art. 712l ZGB). Die Frage, wen der praktisch w�rtlich auf LIVER (a.a.O., N. 40 zu Art. 736 ZGB) gest�tzte Rechtsmissbrauchsvorwurf treffen m�sste, kann indessen dahingestellt bleiben, ist er doch nicht geeignet, die obergerichtlich angeordnete L�schung des Wegrechts im Grundbuch zu begr�nden. Denn aus Art. 2 ZGB ergibt sich allenfalls das Verbot der rechtsmissbr�uchlichen Aus�bung, aber kein Anspruch auf L�schung eines Rechts (LIVER, a.a.O., N. 42 zu Art. 736 ZGB).
8.2.�Das Obergericht ist davon ausgegangen, das Wegrecht habe f�r die Beklagte nur noch einen unverh�ltnism�ssig geringen Nutzen. Diesen Tatbestand erfasst Art. 736 Abs. 2 ZGB, wonach die Dienstbarkeit gegen Entsch�digung ganz oder teilweise abgel�st werden kann, wenn ein Interesse des Berechtigten zwar noch vorhanden, aber im Vergleich zur Belastung von unverh�ltnism�ssig geringer Bedeutung ist. Verteidigt die Beklagte somit geldwerte Interessen, die durch Art. 736 Abs. 2 ZGB gesch�tzt werden sollen, kann ihr kein rechtsmissbr�uchliches Verhalten vorgeworfen werden (vgl. BGE 123 III 200 E. 2b/aa S. 203; f�r den Fall der Verlegung eines Wegrechts: Urteil 5A_178/2011 vom 21. April 2011 E. 4.2, in: ZBGR 93/2012 S. 265).
8.3.�Ein Rechtsmissbrauch der Beklagten, der zudem ein offenbarer sein m�sste (Art. 2 Abs. 2 ZGB), kann aus den dargelegten Gr�nden nicht bejaht werden. Welche Rolle das von der Beklagten hinterfragte Verhalten der Kl�ger spielen k�nnte, ist weder ersichtlich noch dargetan und deshalb nicht zu er�rtern.
Keiner der vom Obergericht angef�hrten Gr�nde rechtfertigt nach dem Gesagten (E. 4-8) die Gutheissung der Klage im Sinne von Art. 736 Abs. 1 ZGB. Das darauf gest�tzte Eventualbegehren der Kl�ger muss abgewiesen werden.
Die Beklagte beantragt mit ihrer Beschwerde, die Klage insgesamt abzuweisen. Die Klage umfasst indessen das auf Art. 736 Abs. 2 ZGB gest�tzte Subeventualbegehren der Kl�ger, �ber das noch keine kantonale Instanz entschieden hat. Es stellt sich die Frage nach dem weiteren Vorgehen:
10.1.�Die Beurteilung des Tatbestandes von Art. 736 Abs. 2 ZGB erfordert Feststellungen zur Interessenlage, aber auch zur Belastung durch das Wegrecht, die hier fehlen (vgl. BGE 107 II 331 E. 4-5 S. 338 ff.). Da es nicht Aufgabe des Bundesgerichts ist, Tatsachenfeststellungen zu Fragen zu treffen, die das Obergericht nicht beantwortet hat, muss die Sache zu diesem Zweck und zur Neubeurteilung zur�ckgewiesen werden (BGE 135 III 31 E. 2.2 S. 33).
10.2.�Obwohl das Regionalgericht sich mit einer Abl�sung des Wegrechts gem�ss Art. 736 Abs. 1 und 2 ZGB nicht befasst hat, ist das Obergericht davon ausgegangen, es d�rfe diesen Tatbestand entgegen dem R�ckweisungsantrag der Kl�ger (S. IV/1071) selber beurteilen (vgl. dazu immerhin Art. 318 Abs. 1 lit. c Ziff. 1 ZPO). Die Sache wird deshalb nicht an das Obergericht, wie es die Parteien beantragen, sondern zur Wahrung des Instanzenzuges an das Regionalgericht zur�ckgewiesen, auf dass es als erste Instanz �ber das Subeventualbegehren der Kl�ger entscheide (Art. 107 Abs. 2 BGG; BGE 134 I 184 E. 6.2 S. 198; Urteil 5A_286/2012 vom 29. Oktober 2012 E. 4, in: sic! 2013 S. 161).
10.3.�Die R�ckweisung ist auch ohne Parteiantrag von Amtes wegen anzuordnen. Ein entsprechender Eventualantrag ist nicht erforderlich (BGE 93 II 213 E. 1 S. 216), geschweige denn neu, soweit er gestellt wird (Art. 99 Abs. 2 BGG; BGE 84 II 685 E. 1 S. 691). Auf Weiterungen zu den Beschwerdebegehren der Beklagten (S. 4 der Beschwerdeantwort) kann deshalb verzichtet werden.
Der Ausgang des Verfahrens entspricht nicht dem Hauptantrag der Beklagten auf Abweisung der Klage, weshalb die Beschwerde bloss teilweise gutzuheissen ist (Urteil 5A_40/2014 vom 17. April 2014 E. 5, in: FamPra.ch 2014 S. 759). Zufolge R�ckweisung bleibt die Sache allerdings nur mehr mit Bezug auf das Subeventualbegehren der Kl�ger offen, w�hrend deren Haupt- und Eventualbegehren abzuweisen sind. Es rechtfertigt sich deshalb die Gerichtskosten der Beklagten zu einem Drittel und den Kl�gern zu zwei Dritteln aufzuerlegen und die Kl�ger zu einer entsprechend herabgesetzten Parteientsch�digung an die Beklagte zu verpflichten (Art. 66 Abs. 1 und 5 sowie Art. 68 Abs. 1 und 4 BGG; vgl. BGE 139 III 345 E. 6 S. 351). �ber die Kosten und Entsch�digungen im kantonalen Berufungsverfahren wird das Obergericht neu zu befinden haben (Art. 67 und Art. 68 Abs. 5 BGG).
Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen, soweit darauf einzutreten ist, der Entscheid des Obergerichts des Kantons Bern, Zivilabteilung, 1. Zivilkammer, vom 13. August 2014 wird aufgehoben und wie folgt neu gefasst:
1. Das Klagebegehren auf Feststellung, dass das zugunsten des Grundst�cks U.________ Nr. xxx und zulasten des Grundst�cks U.________ Nr. yyy im Grundbuch eingetragene Wegrecht (Beleg bbb, Grundbuchamt Bern-Mittelland) dahingefallen ist, wird abgewiesen.
2. Das Klageeventualbegehren auf vollst�ndige L�schung des zugunsten des Grundst�cks U.________ Nr. xxx und zulasten des Grundst�cks U.________ Nr. yyy im Grundbuch eingetragenen Wegrechts (Beleg bbb, Grundbuchamt Bern-Mittelland) gem�ss Art. 736 Abs. 1 ZGB wird abgewiesen.
3. Zur Beurteilung des Klagesubeventualbegehrens, das zugunsten des Grundst�cks U.________ Nr. xxx und zulasten des Grundst�cks U.________ Nr. yyy im Grundbuch eingetragene Wegrecht (Beleg bbb, Grundbuchamt Bern-Mittelland) sei gem�ss Art. 736 Abs. 2 ZGB gegen angemessene, gerichtlich zu bestimmende Entsch�digung von maximal Fr. 10'000.-- vollst�ndig abzul�sen und im Grundbuch zu l�schen, wird die Sache an das Regionalgericht Bern-Mittelland zur�ckgewiesen.
Die Gerichtskosten von insgesamt Fr. 6'000.-- werden im Betrag von Fr. 4'000.-- den Kl�gern und Beschwerdegegnern unter solidarischer Haftbarkeit und im Betrag von Fr. 2'000.-- der Beklagten und Beschwerdef�hrerin auferlegt.
Die Kl�ger und Beschwerdegegner haben die Beklagte und Beschwerdef�hrerin f�r das bundesgerichtliche Verfahren unter solidarischer Haftbarkeit mit Fr. 2'500.-- zu entsch�digen.
Die Sache wird zur Neuverlegung der Gerichtskosten und Parteientsch�digungen f�r das kantonale Berufungsverfahren an das Obergericht des Kantons Bern, Zivilabteilung, 1. Zivilkammer, zur�ckgewiesen.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, Zivilabteilung, 1. Zivilkammer, sowie dem Regionalgericht Bern-Mittelland schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 736
 Art. 736
 Art. 736
 Art. 736
 Art. 736
 Art. 736
 Art. 736
 Art. 736
 Art. 736
 Art. 736
 BGE 
 Art. 21
 Art. 71
 Art. 53
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 730
 Art. 736
 Art. 736
 BGE 
 Art. 97
 Art. 95
 Art. 99
 BGE 
 Art. 736
 BGE 
 Art. 736
 BGE 
 Art. 736
 BGE 
 Art. 736
 BGE 
 Art. 712
 Art. 736
 Art. 2
 Art. 736
 Art. 736
 Art. 736
 BGE 
 Art. 736
 Art. 736
 Art. 736
 BGE 
 Art. 736
 Art. 318
 BGE 
 BGE 
 Art. 68
 BGE 
 Art. 68
 Art. 736
 Art. 736