Source: http://bustler.de/gesetze.aspx?gesetz=AWaffV
Timestamp: 2019-03-21 14:19:06+00:00

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§ 1 AWaffV
§ 1 Abs. 1 Satz 1 AWaffV
§ 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 AWaffV
§ 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 AWaffV
§ 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 AWaffV
§ 1 Abs. 2 Satz 1 AWaffV
§ 1 Abs. 3 Satz 1 AWaffV
§ 2 Abs. 1 Satz 1 AWaffV
§ 2 Abs. 2 Satz 1 AWaffV
(2) 1Ein Prüfungsausschuss besteht aus dem Vorsitzenden und zwei Beisitzern.
§ 2 Abs. 2 Satz 2 AWaffV
2Die Mitglieder müssen sachkundig sein.
§ 2 Abs. 2 Satz 3 AWaffV
3Nicht mehr als ein Mitglied des Ausschusses darf in der Waffenherstellung oder im Waffenhandel tätig sein.
§ 2 Abs. 3 Satz 1 AWaffV
(3) Die Prüfung besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil, der den Nachweis der ausreichenden Fertigkeiten nach § 1 Abs. 1 Nr. 3 einschließt.
§ 2 Abs. 3 Satz 2 AWaffV
Über das Ergebnis und den wesentlichen Inhalt der Prüfung ist eine Niederschrift anzufertigen, die vom Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu unterzeichnen ist.
§ 2 Abs. 4 Satz 1 AWaffV
§ 2 Abs. 5 Satz 1 AWaffV
(5) 1Eine Prüfung kann bei Nichtbestehen auch mehrmals wiederholt werden.
§ 2 Abs. 5 Satz 2 AWaffV
2Der Prüfungsausschuss kann bestimmen, dass die Prüfung erst nach Ablauf einer bestimmten Frist wiederholt werden darf.
§ 3 AWaffV
§ 3 Abs. 1 Satz 1 AWaffV
(1) 1Die Sachkunde gilt insbesondere als nachgewiesen, wenn der Antragsteller
§ 3 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 AWaffV
§ 3 Abs. 1 Satz 1 lit. b AWaffV
§ 3 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 AWaffV
§ 3 Abs. 1 Satz 1 lit. c AWaffV
sofern die Tätigkeit nach Nummer 2 Buchstabe b oder Ausbildung nach Nummer 2 Buchstabe c ihrer Art nach geeignet war, die für den Umgang mit der beantragten Waffe oder Munition erforderliche Sachkunde zu vermitteln.
§ 3 Abs. 1 Satz 2 AWaffV
2Ausbildungen im Sinne der Nummer 2 Buchstabe c können auch durchgeführt werden im Rahmen von
§ 3 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 AWaffV
§ 3 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 AWaffV
§ 3 Abs. 1 Satz 3 AWaffV
3Der Nachweis der waffenrechtlichen Sachkunde wird durch eine von der Prüfungskommission erteilte Bescheinigung oder einen Eintrag im Prüfungszeugnis oder der Fahrerlaubnis geführt.
§ 3 Abs. 2 Satz 1 AWaffV
(2) 1Die staatliche Anerkennung von Lehrgängen zur Vermittlung der Sachkunde im Umgang mit Waffen und Munition erfolgt durch die zuständige Behörde; sie gilt für den gesamten Geltungsbereich des Waffengesetzes.
§ 3 Abs. 2 Satz 2 AWaffV
2Eine Anerkennung des waffenrechtlichen Teils einer zum Führen eines Luft- oder Wasserfahrzeuges berechtigenden staatlichen Prüfung soll erfolgen, wenn die theoretische Ausbildung auf der Grundlage anerkannter Grundsätze, insbesondere eines zwischen Bund, Ländern und Verbänden abgestimmten Fragenkatalogs, stattfindet und die praktische Unterweisung im Umgang mit Seenotsignalmitteln durch sachkundige Personen erfolgt.
§ 3 Abs. 3 Satz 1 AWaffV
(3) 1Lehrgänge dürfen nur anerkannt werden, wenn in einem theoretischen Teil die in § 1 Abs. 1 Nr. 1 und 2 bezeichneten Kenntnisse und in einem praktischen Teil ausreichende Fertigkeiten in der Handhabung von Waffen und im Schießen mit Schusswaffen im Sinne des § 1 Abs. 1 Nr. 3 vermittelt werden; § 1 Abs. 2 bleibt unberührt.
§ 3 Abs. 3 Satz 2 AWaffV
2Außerdem dürfen Lehrgänge nur anerkannt werden, wenn
§ 3 Abs. 3 Satz 2 Nr. 1 AWaffV
§ 3 Abs. 3 Satz 2 Nr. 2 AWaffV
§ 3 Abs. 3 Satz 2 Nr. 3 AWaffV
§ 3 Abs. 3 Satz 2 Nr. 4 AWaffV
§ 3 Abs. 4 Satz 1 AWaffV
(4) 1Der Lehrgang ist mit einer theoretischen und einer praktischen Prüfung abzuschließen.
§ 3 Abs. 4 Satz 2 AWaffV
2Sie ist vor einem Prüfungsausschuss abzulegen, der von dem Lehrgangsträger gebildet wird.
§ 3 Abs. 4 Satz 3 AWaffV
3Im Übrigen gilt § 2 entsprechend mit der Maßgabe, dass der Lehrgangsträger verpflichtet ist,
§ 3 Abs. 4 Satz 3 Nr. 1 AWaffV
§ 3 Abs. 4 Satz 3 Nr. 2 AWaffV
einem Vertreter der Behörde die Teilnahme an der Prüfung zu gestatten.
§ 3 Abs. 4 Satz 4 AWaffV
4Im Falle seiner Teilnahme hat der Vertreter der Behörde die Stellung eines weiteren Beisitzers im Prüfungsausschuss; bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag.
§ 3 Abs. 5 Satz 1 AWaffV
(5) 1Schießsportliche Vereine, die einem nach § 15 Abs. 3 des Waffengesetzes anerkannten Schießsportverband angehören, können Sachkundeprüfungen für ihre Mitglieder abnehmen.
§ 3 Abs. 5 Satz 2 AWaffV
2Absatz 2, zweiter Halbsatz und die Absätze 3 und 4 finden hierfür entsprechende Anwendung.
§ 3 Abs. 5 Satz 3 AWaffV
3Zur Durchführung der Prüfung bilden die schießsportlichen Vereine eigene Prüfungsausschüsse.
§ 4 AWaffV
§ 4 Abs. 1 Satz 1 AWaffV
§ 4 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 AWaffV
§ 4 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 lit. a AWaffV
§ 4 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 lit. b AWaffV
§ 4 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 lit. c AWaffV
§ 4 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 AWaffV
§ 4 Abs. 2 Satz 1 AWaffV
(2) 1Die Begutachtung in den Fällen des Absatzes 1 soll von Gutachtern folgender Fachrichtungen durchgeführt werden:
§ 4 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 AWaffV
§ 4 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 AWaffV
§ 4 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 AWaffV
§ 4 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 AWaffV
§ 4 Abs. 2 Satz 1 Nr. 5 AWaffV
§ 4 Abs. 2 Satz 2 AWaffV
2Das Vorliegen der Sachkunde auf dem betreffenden Gebiet beurteilt sich nach berufsständischen Regeln.
§ 4 Abs. 3 Satz 1 AWaffV
(3) 1In den Fällen des Absatzes 1 Nr. 1 teilt die Behörde dem Betroffenen unter Darlegung der Gründe für die Zweifel oder der die Bedenken begründenden Tatsachen hinsichtlich seiner persönlichen Eignung mit, dass er sich innerhalb einer von ihr festgelegten Frist auf seine Kosten der Untersuchung zu unterziehen und ein Gutachten beizubringen hat.
§ 4 Abs. 3 Satz 2 AWaffV
2Der Betroffene hat die Behörde darüber zu unterrichten, wen er mit der Untersuchung beauftragt hat.
§ 4 Abs. 3 Satz 3 AWaffV
3Die Behörde übersendet zur Durchführung der Untersuchung auf Verlangen des Gutachters bei Vorliegen der Einwilligung des Betroffenen die zur Begutachtung erforderlichen ihr vorliegenden Unterlagen.
§ 4 Abs. 3 Satz 4 AWaffV
4Der Gutachter ist verpflichtet, sich mit der Erstattung des Gutachtens von den Unterlagen zu entlasten, indem er sie der Behörde übergibt oder vernichtet.
§ 4 Abs. 4 Satz 1 AWaffV
(4) 1Zwischen dem Gutachter und dem Betroffenen darf in den letzten fünf Jahren kein Behandlungsverhältnis bestanden haben.
§ 4 Abs. 4 Satz 2 AWaffV
2Der Gutachter hat in dem Gutachten zu versichern, dass der Betroffene in dem vorgenannten Zeitraum nicht in einem derartigen Behandlungsverhältnis stand oder jetzt steht.
§ 4 Abs. 4 Satz 3 AWaffV
3Die Sätze 1 und 2 schließen eine Konsultation des in den genannten Zeiträumen behandelnden Haus- oder Facharztes durch den Gutachter nicht aus.
§ 4 Abs. 5 Satz 1 AWaffV
(5) 1Der Gutachter hat sich über den Betroffenen einen persönlichen Eindruck zu verschaffen.
§ 4 Abs. 5 Satz 2 AWaffV
2Das Gutachten muss darüber Auskunft geben, ob der Betroffene persönlich ungeeignet ist, mit Waffen oder Munition umzugehen; die bei der Erstellung des Gutachtens angewandte Methode muss angegeben werden.
§ 4 Abs. 5 Satz 3 AWaffV
3In den Fällen des Absatzes 1 Nr. 2 ist in der Regel ausreichend ein Gutachten auf Grund anerkannter Testverfahren über die Frage, ob der Betroffene infolge fehlender Reife geistig ungeeignet ist für den Umgang mit den dort aufgeführten Schusswaffen.
§ 4 Abs. 5 Satz 4 AWaffV
4Kann allein auf Grund des Tests nicht ausgeschlossen werden, dass der Betroffene geistig ungeeignet ist, ist mit einer weitergehenden Untersuchung nach dem jeweiligen Stand der Wissenschaft vorzugehen.
§ 4 Abs. 6 Satz 1 AWaffV
(6) 1Weigert sich in den Fällen des Absatzes 1 Nr. 1 der Betroffene, sich untersuchen zu lassen, oder bringt er der zuständigen Behörde das von ihr geforderte Gutachten aus von ihm zu vertretenden Gründen nicht fristgerecht bei, darf die Behörde bei ihrer Entscheidung auf die Nichteignung des Betroffenen schließen.
§ 4 Abs. 6 Satz 2 AWaffV
2Der Betroffene ist hierauf bei der Anordnung nach Absatz 1 Nr. 1 in Verbindung mit Absatz 3 Satz 1 hinzuweisen.
§ 4 Abs. 7 Satz 1 AWaffV
§ 5 AWaffV
§ 5 Abs. 1 Satz 1 AWaffV
§ 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 AWaffV
§ 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 AWaffV
§ 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 AWaffV
§ 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 AWaffV
§ 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 AWaffV
§ 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 AWaffV
§ 5 Abs. 2 Satz 1 AWaffV
(2) 1Dem Antrag auf Genehmigung einer Schießsportordnung sind die zur Prüfung des Vorliegens der Voraussetzungen wesentlichen Regelungen und Angaben, insbesondere auch die Beschreibung des Ablaufs der einzelnen Schießdisziplinen, beizufügen.
§ 5 Abs. 2 Satz 2 AWaffV
2Die Genehmigung von Änderungen der Schießsportordnung, insbesondere von der Neuaufnahme von Schießdisziplinen, ist vor Aufnahme des jeweiligen Schießbetriebs nach den geänderten Regeln einzuholen.
§ 5 Abs. 2 Satz 3 AWaffV
3Der Wegfall oder der Ersatz der regelmäßigen Nutzungsmöglichkeit von nach Absatz 1 Nr. 6 angegebenen Schießstätten ist unverzüglich anzuzeigen.
§ 5 Abs. 3 Satz 1 AWaffV
(3) 1Im Einzelfall kann ein Verband oder ein ihm angegliederter Teilverband zur Erprobung neuer Schießübungen Abweichungen von den Schießdisziplinen der genehmigten Schießsportordnung zulassen.
§ 5 Abs. 3 Satz 2 AWaffV
2Zulassungen nach Satz 1 sind auf höchstens ein Jahr zu befristen und müssen die Art der Abweichung von der genehmigten Schießsportordnung bezeichnen; sie sind dem Bundesverwaltungsamt vor Beginn der Erprobungsphase anzuzeigen.
§ 5 Abs. 3 Satz 3 AWaffV
3Das Bundesverwaltungsamt kann zur Abwehr von Gefahren für die öffentliche Sicherheit oder Ordnung Zulassungen nach Satz 1 untersagen oder Anordnungen treffen.
§ 5 Abs. 4 Satz 1 AWaffV
§ 6 AWaffV
§ 6 Abs. 1 Satz 1 AWaffV
§ 6 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 AWaffV
§ 6 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 AWaffV
§ 6 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 lit. a AWaffV
§ 6 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 lit. b AWaffV
§ 6 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 lit. c AWaffV
§ 6 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 AWaffV
§ 6 Abs. 2 Satz 1 AWaffV
§ 6 Abs. 3 Satz 1 AWaffV
§ 6 Abs. 4 Satz 1 AWaffV
§ 7 AWaffV
§ 7 Abs. 1 Satz 1 AWaffV
(1) 1Im Schießsport sind die Durchführung von Schießübungen in der Verteidigung mit Schusswaffen (§ 22) und solche Schießübungen und Wettbewerbe verboten, bei denen
§ 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 AWaffV
§ 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 AWaffV
§ 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 AWaffV
§ 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 AWaffV
§ 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 lit. a AWaffV
§ 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 lit. b AWaffV
§ 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 AWaffV
§ 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 AWaffV
§ 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 7 AWaffV
§ 7 Abs. 1 Satz 2 AWaffV
2Die Veranstaltung der in Satz 1 genannten Schießübungen und die Teilnahme als Sportschütze an diesen sind verboten.
§ 7 Abs. 2 Satz 1 AWaffV
§ 7 Abs. 3 Satz 1 AWaffV
§ 8 AWaffV
§ 8 Abs. 1 Satz 1 AWaffV
(1) 1Beim Bundesministerium des Innern wird ein Beirat für schießsportliche Fragen (Fachbeirat) gebildet.
§ 8 Abs. 1 Satz 2 AWaffV
2Den Vorsitz führt ein Vertreter des Bundesministeriums des Innern.
§ 8 Abs. 1 Satz 3 AWaffV
3An den Sitzungen des Fachbeirates nehmen Vertreter des Bundesverwaltungsamtes teil.
§ 8 Abs. 2 Satz 1 AWaffV
§ 8 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 AWaffV
§ 8 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 AWaffV
§ 8 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 AWaffV
§ 8 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 AWaffV
einem Vertreter der Deutschen Versuchs- und Prüfanstalt für Jagd- und Sportwaffen e.
§ 8 Abs. 3 Satz 1 AWaffV
§ 8 Abs. 4 Satz 1 AWaffV
(4) 1Das Bundesministerium des Innern kann Vertreter weiterer Bundes- und Landesbehörden sowie weitere Sachverständige insbesondere auf schießsportlichem oder waffentechnischem Gebiet zur Beratung hinzuziehen.
§ 8 Abs. 4 Satz 2 AWaffV
2In den Fällen, in denen der Fachbeirat über die Genehmigung der Schießsportordnung eines nicht anerkannten Schießsportverbandes beraten soll, lädt das Bundesministerium des Innern auch einen Vertreter dieses Verbandes ein.
§ 8 Abs. 5 Satz 1 AWaffV
§ 8 Abs. 5 Satz 1 Nr. 1 AWaffV
§ 8 Abs. 5 Satz 1 Nr. 2 AWaffV
§ 8 Abs. 6 Satz 1 AWaffV
§ 9 AWaffV
§ 9 Abs. 1 Satz 1 AWaffV
(1) 1Auf einer Schießstätte ist unter Beachtung des Verbots des kampfmäßigen Schießens (§ 27 Abs. 7 Satz 1 des Waffengesetzes) das Schießen mit Schusswaffen und Munition auf der Grundlage der für die Schießstätte erteilten Erlaubnis (§ 27 Abs. 1 Satz 1 des Waffengesetzes) nur zulässig, wenn
§ 9 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 AWaffV
§ 9 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 AWaffV
§ 9 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 lit. a AWaffV
§ 9 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 lit. b AWaffV
§ 9 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 lit. c AWaffV
§ 9 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 lit. d AWaffV
§ 9 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 AWaffV
§ 9 Abs. 1 Satz 2 AWaffV
2In den Fällen des Satzes 1 Nr. 1, Nr. 2 Buchstabe c und Nr. 3 gilt § 7 Abs. 1 und 3 entsprechend; beim Schießen nach Satz 1 Nr. 2 Buchstabe a bleibt § 7 unberührt.
§ 9 Abs. 1 Satz 3 AWaffV
3Der Betreiber der Schießstätte hat die Einhaltung der Voraussetzungen nach den Sätzen 1 und 2 zu überwachen.
§ 9 Abs. 2 Satz 1 AWaffV
§ 9 Abs. 3 Satz 1 AWaffV
§ 10 AWaffV
§ 10 Abs. 1 Satz 1 AWaffV
(1) 1Der Inhaber der Erlaubnis für die Schießstätte (Erlaubnisinhaber) hat unter Berücksichtigung der Erfordernisse eines sicheren Schießbetriebs eine oder mehrere verantwortliche Aufsichtspersonen für das Schießen zu bestellen, soweit er nicht selbst die Aufsicht wahrnimmt oder eine schießsportliche oder jagdliche Vereinigung oder ein Veranstalter im Sinne des § 22 durch eigene verantwortliche Aufsichtspersonen die Aufsicht übernimmt.
§ 10 Abs. 1 Satz 2 AWaffV
2Der Erlaubnisinhaber kann selbst die Aufsicht wahrnehmen, wenn er die erforderliche Sachkunde nachgewiesen hat und, sofern es die Obhut über das Schießen durch Kinder und Jugendliche betrifft, die Eignung zur Kinder- und Jugendarbeit besitzt.
§ 10 Abs. 1 Satz 3 AWaffV
3Aufsichtspersonen müssen das 18. Lebensjahr vollendet haben.
§ 10 Abs. 1 Satz 4 AWaffV
4Der Schießbetrieb darf nicht aufgenommen oder fortgesetzt werden, solange keine ausreichende Anzahl von verantwortlichen Aufsichtspersonen die Aufsicht wahrnimmt.
§ 10 Abs. 1 Satz 5 AWaffV
5Die zuständige Behörde kann gegenüber dem Erlaubnisinhaber die Zahl der nach Satz 1 erforderlichen Aufsichtspersonen festlegen.
§ 10 Abs. 2 Satz 1 AWaffV
(2) 1Der Erlaubnisinhaber hat der zuständigen Behörde die Personalien der verantwortlichen Aufsichtspersonen zwei Wochen vor der Übernahme der Aufsicht schriftlich anzuzeigen; beauftragt eine schießsportliche oder jagdliche Vereinigung die verantwortliche Aufsichtsperson, so obliegt diese Anzeige der Aufsichtsperson selbst.
§ 10 Abs. 2 Satz 2 AWaffV
2Der Anzeige sind Nachweise beizufügen, aus denen hervorgeht, dass die Aufsichtsperson die erforderliche Sachkunde und, sofern es die Obhut über das Schießen durch Kinder und Jugendliche betrifft, auch die Eignung zur Kinder- und Jugendarbeit besitzt.
§ 10 Abs. 2 Satz 3 AWaffV
3Der Erlaubnisinhaber hat das Ausscheiden der angezeigten Aufsichtsperson und die Bestellung einer neuen Aufsichtsperson der zuständigen Behörde unverzüglich anzuzeigen.
§ 10 Abs. 3 Satz 1 AWaffV
(3) 1Bei der Beauftragung der verantwortlichen Aufsichtsperson durch einen schießsportlichen Verein eines anerkannten Schießsportverbandes genügt an Stelle der Anzeige nach Absatz 2 Satz 1 eine Registrierung der Aufsichtsperson bei dem Verein.
§ 10 Abs. 3 Satz 2 AWaffV
2Dieser hat bei der Registrierung das Vorliegen der Voraussetzungen der erforderlichen Sachkunde und, sofern es die Obhut über das Schießen durch Kinder und Jugendliche betrifft, auch der Eignung zur Kinder- und Jugendarbeit zu überprüfen und zu vermerken.
§ 10 Abs. 3 Satz 3 AWaffV
3Der Aufsichtsperson ist durch den Verein hierüber ein Nachweisdokument auszustellen.
§ 10 Abs. 3 Satz 4 AWaffV
4Die Aufsichtsperson hat dieses Dokument während der Wahrnehmung der Aufsicht mitzuführen und zur Kontrolle Befugten auf Verlangen zur Prüfung auszuhändigen.
§ 10 Abs. 3 Satz 5 AWaffV
5Für eine Überprüfung nach Satz 4 hat der Verein auf Verlangen Einblick in die Registrierung der Aufsichtsperson zu gewähren.
§ 10 Abs. 3 Satz 6 AWaffV
6Die Sätze 1 bis 5 gelten entsprechend bei der von einer jagdlichen Vereinigung beauftragten verantwortlichen Aufsichtsperson mit der Maßgabe, dass während der Ausübung der Aufsicht ein gültiger Jagdschein nach § 15 Abs. 1 Satz 1 des Bundesjagdgesetzes mitzuführen ist.
§ 10 Abs. 4 Satz 1 AWaffV
§ 10 Abs. 5 Satz 1 AWaffV
§ 10 Abs. 5 Satz 1 Nr. 1 AWaffV
§ 10 Abs. 5 Satz 1 Nr. 2 AWaffV
§ 10 Abs. 6 Satz 1 AWaffV
§ 10 Abs. 7 Satz 1 AWaffV
§ 11 AWaffV
§ 11 Abs. 1 Satz 1 AWaffV
(1) 1Die verantwortlichen Aufsichtspersonen haben das Schießen in der Schießstätte ständig zu beaufsichtigen, insbesondere dafür zu sorgen, dass die in der Schießstätte Anwesenden durch ihr Verhalten keine vermeidbaren Gefahren verursachen, und zu beachten, dass die Bestimmungen des § 27 Abs. 3 oder 6 des Waffengesetzes eingehalten werden.
§ 11 Abs. 1 Satz 2 AWaffV
2Sie haben, wenn dies zur Verhütung oder Beseitigung von Gefahren erforderlich ist, das Schießen oder den Aufenthalt in der Schießstätte zu untersagen.
§ 11 Abs. 2 Satz 1 AWaffV
§ 11 Abs. 3 Satz 1 AWaffV
§ 12 AWaffV
§ 12 Abs. 1 Satz 1 AWaffV
(1) 1Schießstätten sind vor ihrer ersten Inbetriebnahme hinsichtlich der sicherheitstechnischen Anforderungen zu überprüfen.
§ 12 Abs. 1 Satz 2 AWaffV
2In regelmäßigen Abständen von mindestens vier Jahren sind sie von der zuständigen Behörde zu überprüfen, wenn auf ihnen mit erlaubnispflichtigen Schusswaffen geschossen wird.
§ 12 Abs. 1 Satz 3 AWaffV
3Ist das Schießen auf einer Schießstätte nur mit erlaubnisfreien Schusswaffen zulässig, so ist eine Überprüfung mindestens alle sechs Jahre erforderlich.
§ 12 Abs. 1 Satz 4 AWaffV
4Falls Zweifel an dem ordnungsgemäßen Zustand oder den erforderlichen schießtechnischen Einrichtungen bestehen, kann die zuständige Behörde die Schießstätte in sicherheitstechnischer Hinsicht überprüfen oder von dem Erlaubnisinhaber die Vorlage eines Gutachtens eines anerkannten Schießstandsachverständigen verlangen.
§ 12 Abs. 1 Satz 5 AWaffV
5Die Kosten hierfür sind von dem Erlaubnisinhaber zu tragen.
§ 12 Abs. 2 Satz 1 AWaffV
(2) 1Werden bei der Überprüfung Mängel festgestellt, die eine Gefährdung der Benutzer der Schießstätte oder Dritter befürchten lassen, kann die zuständige Behörde die weitere Benutzung der Schießstätte bis zur Beseitigung der Mängel untersagen.
§ 12 Abs. 2 Satz 2 AWaffV
2Der weitere Betrieb oder die Benutzung der Schießstätte ist im Falle der Untersagung nach Satz 1 verboten.
§ 12 Abs. 3 Satz 1 AWaffV
(3) 1Die sicherheitstechnischen Anforderungen, die an Schießstätten zu stellen sind, ergeben sich aus den "Richtlinien für die Errichtung, die Abnahme und das Betreiben von Schießständen (Schießstandrichtlinien)".
§ 12 Abs. 3 Satz 2 AWaffV
2Das Bundesministerium des Innern erstellt die Schießstandrichtlinien nach Anhörung von Vertretern der Wissenschaft, der Betroffenen und der für das Waffenrecht zuständigen obersten Landesbehörden als dem Stand der Sicherheitstechnik entsprechende Regeln und veröffentlicht diese im Bundesanzeiger.1)
§ 12 Abs. 4 Satz 1 AWaffV
§ 12 Abs. 4 Satz 1 Nr. 1 AWaffV
öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige für das Fachgebiet "Sicherheit von nichtmilitärischen Schießständen", die auf der Grundlage der in Absatz 3 genannten Schießstandrichtlinien in der jeweils geltenden Fassung von Lehrgangsträgern ausgebildet sind,
§ 12 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 AWaffV
§ 12 Abs. 5 Satz 1 AWaffV
(5) 1Eine Bestellung darf erfolgen, wenn die fachlichen Bestellungsvoraussetzungen auf dem Sachgebiet "Sicherheit von nichtmilitärischen Schießstätten" 2) in einer Prüfung nachgewiesen worden sind.
§ 12 Abs. 5 Satz 2 AWaffV
2§ 16 findet entsprechende Anwendung.
§ 12 Abs. 6 Satz 1 AWaffV
(6) 1Als anerkannte Schießstandsachverständige gelten auch diejenigen, die bis zum 31. März 2008 auf der Grundlage bisheriger Schießstandrichtlinien ausgebildet und regelmäßig fortgebildet worden sind.
§ 12 Abs. 6 Satz 2 AWaffV
2Die Anerkennung nach Satz 1 erlischt zum 1. Januar 2015, sofern keine öffentliche Bestellung für das Fachgebiet "Sicherheit von nichtmilitärischen Schießständen" erfolgt ist.
§ 12 Abs. 6 Satz 3 AWaffV
3Bis zur Veröffentlichung nach Absatz 3 Satz 2 sind Stand der Technik die "Richtlinien für die Errichtung, die Abnahme und das Betreiben von Schießständen (Schießstandrichtlinien), Stand Januar 2000, herausgegeben vom Deutschen Schützenbund, Wiesbaden".
§ 12 Abs. 6 Satz 4 AWaffV
4Herausgegeben vom Institut für Sachverständigenwesen e.
§ 12 Abs. 6 Satz 5 AWaffV
5V., Köln.
§ 13 AWaffV
§ 13 Abs. 1 Satz 1 AWaffV
(1) 1In einem Sicherheitsbehältnis, das der Norm DIN/EN 1143-1 Widerstandsgrad 0 (Stand: Mai 1997)1) oder einer Norm mit gleichem Schutzniveau eines anderen Mitgliedstaates des Übereinkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum (EWR-Mitgliedstaat) oder der Sicherheitsstufe B nach VDMA 24992 2)3) (Stand: Mai 1995) entspricht, dürfen nicht mehr als zehn Kurzwaffen (Anlage 1 Abschnitt 1 Unterabschnitt 1 Nr. 2.6, dritter Halbsatz zum Waffengesetz), zu deren Erwerb und Besitz es einer Erlaubnis bedarf, oder zehn nach Anlage 2 Abschnitt 1 Nr. 1.1 bis 1.2.3 zum Waffengesetz verbotene Waffen aufbewahrt werden; unterschreitet das Gewicht des Behältnisses 200 Kilogramm oder liegt die Verankerung gegen Abriss unter einem vergleichbaren Gewicht, so verringert sich die Höchstzahl der aufzubewahrenden Waffen auf fünf.
§ 13 Abs. 1 Satz 2 AWaffV
2Wird die in Satz 1 genannte Anzahl überschritten, so darf die Aufbewahrung nur in einem Sicherheitsbehältnis, das mindestens der Norm DIN/EN 1143-1 Widerstandsgrad I (Stand: Mai 1997) oder einer Norm mit gleichem Schutzniveau eines anderen EWR-Mitgliedstaates entspricht, oder in einer entsprechenden Mehrzahl von Sicherheitsbehältnissen nach Satz 1 erfolgen.
§ 13 Abs. 2 Satz 1 AWaffV
§ 13 Abs. 3 Satz 1 AWaffV
§ 13 Abs. 4 Satz 1 AWaffV
(4) 1Werden Langwaffen, zu deren Erwerb und Besitz es einer Erlaubnis bedarf, in einem Sicherheitsbehältnis, das der Sicherheitsstufe A nach VDMA 24992 (Stand: Mai 1995) entspricht, aufbewahrt, so ist es für die Aufbewahrung von bis zu fünf Kurzwaffen, zu deren Erwerb und Besitz es einer Erlaubnis bedarf, und der Munition für die Lang- und Kurzwaffen ausreichend, wenn sie in einem Innenfach erfolgt, das den Sicherheitsanforderungen nach Absatz 1 Satz 1 entspricht; in diesem Fall dürfen die Kurzwaffen und die Munition innerhalb des Innenfaches zusammen aufbewahrt werden.
§ 13 Abs. 4 Satz 2 AWaffV
2Im Falle der Aufbewahrung von Schusswaffen in einem Sicherheitsbehältnis der Sicherheitsstufe A oder B nach VDMA 24992 ist es für die Aufbewahrung der dazugehörigen Munition ausreichend, wenn sie in einem Innenfach aus Stahlblech ohne Klassifizierung mit Schwenkriegelschloss oder einer gleichwertigen Verschlussvorrichtung erfolgt; nicht zu den dort aufbewahrten Waffen gehörige Munition darf zusammen aufbewahrt werden.
§ 13 Abs. 5 Satz 1 AWaffV
(5) 1Die zuständige Behörde kann eine andere gleichwertige Aufbewahrung der Waffen zulassen.
§ 13 Abs. 5 Satz 2 AWaffV
2Insbesondere kann von Sicherheitsbehältnissen im Sinne des § 36 Abs. 1 und 2 des Waffengesetzes oder im Sinne der Absätze 1 bis 3 abgesehen werden, wenn die Waffen und die Munition in einem Waffenraum aufbewahrt werden, der dem Stand der Technik entspricht.
§ 13 Abs. 6 Satz 1 AWaffV
(6) 1In einem nicht dauernd bewohnten Gebäude dürfen nur bis zu drei Langwaffen, zu deren Erwerb und Besitz es einer Erlaubnis bedarf, aufbewahrt werden.
§ 13 Abs. 6 Satz 2 AWaffV
2Die Aufbewahrung darf nur in einem mindestens der Norm DIN/EN 1143-1 Widerstandsgrad I entsprechenden Sicherheitsbehältnis erfolgen.
§ 13 Abs. 6 Satz 3 AWaffV
3Die zuständige Behörde kann Abweichungen in Bezug auf die Art oder Anzahl der aufbewahrten Waffen oder das Sicherheitsbehältnis auf Antrag zulassen.
§ 13 Abs. 7 Satz 1 AWaffV
(7) 1Die zuständige Behörde kann auf Antrag bei einer Waffen- oder Munitionssammlung unter Berücksichtigung der Art und der Anzahl der Waffen oder der Munition und ihrer Gefährlichkeit für die öffentliche Sicherheit und Ordnung von den Vorgaben der Absätze 1 bis 6 insbesondere unter dem Gesichtspunkt der Sichtbarkeit zu Ausstellungszwecken abweichen und dabei geringere oder höhere Anforderungen an die Aufbewahrung stellen; bei Sammlungen von Waffen, deren Modell vor dem 1. Januar 1871 entwickelt worden ist, und bei Munitionssammlungen soll sie geringere Anforderungen stellen.
§ 13 Abs. 7 Satz 2 AWaffV
2Dem Antrag ist ein Aufbewahrungskonzept beizugeben.
§ 13 Abs. 8 Satz 1 AWaffV
(8) 1Die zuständige Behörde kann auf Antrag von Anforderungen an die Sicherheitsbehältnisse nach § 36 Abs. 1 und 2 des Waffengesetzes oder nach den Absätzen 1 bis 3 oder an einen Waffenraum nach Absatz 5 Satz 2 absehen, wenn ihre Einhaltung unter Berücksichtigung der Art und der Anzahl der Waffen und der Munition und ihrer Gefährlichkeit für die öffentliche Sicherheit und Ordnung eine besondere Härte darstellen würde.
§ 13 Abs. 8 Satz 2 AWaffV
2In diesem Fall hat sie die niedrigeren Anforderungen festzusetzen.
§ 13 Abs. 9 Satz 1 AWaffV
(9) Bestehen begründete Zweifel, dass Normen anderer EWR-Mitgliedstaaten im Schutzniveau den in § 36 Abs. 1 und 2 des Waffengesetzes oder in den Absätzen 1 bis 4 genannten Normen gleichwertig sind, kann die Behörde vom Verpflichteten die Vorlage einer Stellungnahme insbesondere des Deutschen Instituts für Normung verlangen.
§ 13 Abs. 10 Satz 1 AWaffV
§ 13 Abs. 11 Satz 1 AWaffV
§ 14 Satz 1 AWaffV
1Die zuständige Behörde kann auf Antrag eines Betreibers eines Schützenhauses, einer Schießstätte oder eines Waffengewerbes Abweichungen von den Anforderungen des § 13 Abs. 1 bis 5 und 6 Satz 1 und 2 zulassen, wenn ihr ein geeignetes Aufbewahrungskonzept vorgelegt wird.
§ 14 Satz 2 AWaffV
2Sie hat bei ihrer Entscheidung neben der für die Aufbewahrung vorgesehenen Art und der Anzahl der Waffen oder der Munition und des Grades der von ihnen ausgehenden Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung die Belegenheit und Frequentiertheit der Aufbewahrungsstätte besonders zu berücksichtigen.
§ 15 AWaffV
§ 15 Abs. 1 Satz 1 AWaffV
§ 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 AWaffV
§ 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 AWaffV
§ 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 AWaffV
§ 15 Abs. 2 Satz 1 AWaffV
§ 15 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 AWaffV
§ 15 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 AWaffV
§ 16 AWaffV
§ 16 Abs. 1 Satz 1 AWaffV
(1) 1Die zuständige Behörde bildet für die Abnahme der Prüfung staatliche Prüfungsausschüsse.
§ 16 Abs. 1 Satz 2 AWaffV
2Die Geschäftsführung kann auf die örtliche Industrie- und Handelskammer übertragen werden.
§ 16 Abs. 1 Satz 3 AWaffV
3Es können gemeinsame Prüfungsausschüsse für die Bezirke mehrerer Behörden gebildet werden.
§ 16 Abs. 2 Satz 1 AWaffV
(2) 1Der Prüfungsausschuss besteht aus dem Vorsitzenden und zwei Beisitzern.
§ 16 Abs. 2 Satz 2 AWaffV
2Die Mitglieder des Prüfungsausschusses müssen in dem Prüfungsgebiet sachkundig sein.
§ 16 Abs. 2 Satz 3 AWaffV
3Der Vorsitzende darf nicht im Waffenhandel tätig sein.
§ 16 Abs. 2 Satz 4 AWaffV
4Als Beisitzer sollen ein selbstständiger Waffenhändler und ein Angestellter im Waffenhandel oder, wenn ein solcher nicht zur Verfügung steht, ein Angestellter in der Waffenherstellung bestellt werden.
§ 16 Abs. 3 Satz 1 AWaffV
§ 16 Abs. 4 Satz 1 AWaffV
§ 17 AWaffV
§ 17 Abs. 1 Satz 1 AWaffV
§ 17 Abs. 2 Satz 1 AWaffV
(2) 1Wird das Buch in gebundener Form geführt, so sind die Seiten laufend zu nummerieren; die Zahl der Seiten ist auf dem Titelblatt anzugeben.
§ 17 Abs. 2 Satz 2 AWaffV
2Wird das Buch in Karteiform geführt, so sind die Karteiblätter der zuständigen Behörde zur Abstempelung der Blätter und zur Bestätigung ihrer Gesamtzahl vorzulegen.
§ 17 Abs. 3 Satz 1 AWaffV
(3) 1Alle Eintragungen in das Buch sind unverzüglich in dauerhafter Form und in deutscher Sprache vorzunehmen; § 239 Abs. 3 des Handelsgesetzbuches gilt entsprechend.
§ 17 Abs. 3 Satz 2 AWaffV
2Sofern eine Eintragung nicht gemacht werden kann, ist dies unter Angabe der Gründe zu vermerken.
§ 17 Abs. 4 Satz 1 AWaffV
(4) 1Die Bücher sind zum 31. Dezember jeden zweiten Jahres sowie beim Wechsel des Betriebsinhabers oder bei der Einstellung des Betriebs mit Datum und Unterschrift so abzuschließen, dass nachträglich Eintragungen nicht mehr vorgenommen werden können.
§ 17 Abs. 4 Satz 2 AWaffV
2Der beim Abschluss der Bücher verbliebene Bestand ist vorzutragen, bevor neue Eintragungen vorgenommen werden.
§ 17 Abs. 4 Satz 3 AWaffV
3Ein Buch, das nicht mehr verwendet wird, ist unter Angabe des Datums abzuschließen.
§ 17 Abs. 5 Satz 1 AWaffV
§ 17 Abs. 6 Satz 1 AWaffV
(6) 1Der zur Buchführung Verpflichtete hat das Buch mit den Belegen im Betrieb oder in dem Betriebsteil, in dem die Schusswaffen hergestellt oder vertrieben werden, bis zum Ablauf von zehn Jahren, von dem Tage der letzten Eintragung an gerechnet, aufzubewahren.
§ 17 Abs. 6 Satz 2 AWaffV
2Will er das Buch nach Ablauf der in Satz 1 genannten Frist nicht weiter aufbewahren, so hat er es der zuständigen Behörde zur Aufbewahrung zu übergeben.
§ 17 Abs. 6 Satz 3 AWaffV
3Gibt der zur Buchführung Verpflichtete das Gewerbe auf, so hat er das Buch seinem Nachfolger zu übergeben oder der zuständigen Behörde zur Aufbewahrung auszuhändigen.
§ 18 AWaffV
§ 18 Abs. 1 Satz 1 AWaffV
(1) 1Wird das Waffenherstellungsbuch in gebundener Form geführt, so ist es nach folgendem Muster zu führen:
Linke Seite:	Rechte Seite:
§ 18 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 AWaffV
Laufende Nummer der Eintragung	4.	Datum des Abgangsoder der Kenntnis des Verlustes
§ 18 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 AWaffV
§ 18 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 AWaffV
Herstellungsnummer	5.
§ 18 Abs. 1 Satz 2 AWaffV
2Name und Anschrift des Empfängers oder Art des Verlustes
§ 18 Abs. 1 Satz 3 AWaffV
3Sofern die Schusswaffe nicht einem Erwerber nach § 21 Abs. 1 des Waffengesetzes überlassen wird, die Bezeichnung der Erwerbsberechtigung unter Angabe der ausstellenden Behörde und des Ausstellungsdatums
4Sofern die Schusswaffe einem Erwerber nach § 34 Abs. 5 Satz 1 des Waffengesetzes überlassen oder an ihn versandt wird, Bezeichnung und Datum der Bestätigung der Anzeige
§ 18 Abs. 2 Satz 1 AWaffV
(2) 1Wird das Waffenhandelsbuch in gebundener Form geführt, so ist es nach folgendem Muster zu führen:
§ 18 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 AWaffV
Laufende Nummer der Eintragung	7.	Datum des Abgangs oder der Kenntnis des Verlustes
§ 18 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 AWaffV
§ 18 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 AWaffV
Waffentyp	8.	Name und Anschrift des Empfängers oder Art des Verlustes
§ 18 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 AWaffV
Name, Firma oder Marke, die auf der Waffe angebracht sind	9.	Sofern die Schusswaffe nicht einem Erwerber nach § 21 Abs. 1 des Waffengesetzes überlassen wird, die Bezeichnung der Erwerbsberechtigung unter Angabe der ausstellenden Behörde und des Ausstellungsdatums
§ 18 Abs. 2 Satz 1 Nr. 5 AWaffV
§ 18 Abs. 2 Satz 1 Nr. 6 AWaffV
Name und Anschrift des Überlassers	10.
§ 18 Abs. 2 Satz 2 AWaffV
2Sofern die Schusswaffe einem Erwerber nach § 34 Abs. 5 Satz 1 des Waffengesetzes überlassen oder an ihn versandt wird, Bezeichnung und Datum der Bestätigung der Anzeige durch das Bundeskriminalamt.
§ 18 Abs. 3 Satz 1 AWaffV
(3) 1Die Eintragungen nach den Absätzen 1 und 2 sind für jede Waffe gesondert vorzunehmen.
§ 18 Abs. 3 Satz 2 AWaffV
2Eine Waffe gilt im Sinne des Absatzes 1 Satz 1 Nr. 2 als fertiggestellt,
§ 18 Abs. 3 Satz 2 Nr. 1 AWaffV
§ 18 Abs. 3 Satz 2 Nr. 2 AWaffV
§ 18 Abs. 4 Satz 1 AWaffV
§ 18 Abs. 4 Satz 1 Nr. 1 AWaffV
§ 18 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 AWaffV
§ 18 Abs. 4 Satz 1 Nr. 3 AWaffV
§ 19 AWaffV
§ 19 Abs. 1 Satz 1 AWaffV
(1) 1Wird das Waffenherstellungsbuch oder das Waffenhandelsbuch in Karteiform geführt, so können die Eintragungen für mehrere Waffen desselben Typs (Waffenposten) nach Absatz 2 oder 3 zusammengefasst werden.
§ 19 Abs. 1 Satz 2 AWaffV
2Auf einer Karteikarte darf nur ein Waffenposten nach Absatz 2 Nr. 1 oder Absatz 3 Nr. 1 eingetragen werden.
§ 19 Abs. 1 Satz 3 AWaffV
3Neueingänge dürfen auf demselben Karteiblatt erst eingetragen werden, wenn der eingetragene Waffenposten vollständig abgebucht ist.
§ 19 Abs. 1 Satz 4 AWaffV
4Abgänge sind mit den Angaben nach Absatz 2 Nr. 2 oder Absatz 3 Nr. 2 gesondert einzutragen.
§ 19 Abs. 1 Satz 5 AWaffV
5Für jeden Waffentyp ist ein besonderes Blatt anzulegen, auf dem der Waffentyp und der Name, die Firma oder die Marke, die auf der Waffe angebracht sind, zu vermerken sind.
§ 19 Abs. 2 Satz 1 AWaffV
§ 19 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 AWaffV
§ 19 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 lit. a AWaffV
§ 19 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 lit. b AWaffV
§ 19 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 lit. c AWaffV
§ 19 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 AWaffV
§ 19 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 lit. a AWaffV
§ 19 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 lit. b AWaffV
§ 19 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 lit. c AWaffV
§ 19 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 lit. d AWaffV
§ 19 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 lit. e AWaffV
§ 19 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 lit. f AWaffV
§ 19 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 lit. g AWaffV
§ 19 Abs. 3 Satz 1 AWaffV
§ 19 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 AWaffV
§ 19 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 lit. a AWaffV
§ 19 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 lit. b AWaffV
§ 19 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 lit. c AWaffV
§ 19 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 lit. d AWaffV
§ 19 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 AWaffV
§ 19 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 lit. a AWaffV
§ 19 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 lit. b AWaffV
§ 19 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 lit. c AWaffV
§ 19 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 lit. d AWaffV
§ 19 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 lit. e AWaffV
§ 19 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 lit. f AWaffV
§ 19 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 lit. g AWaffV
§ 19 Abs. 4 Satz 1 AWaffV
§ 19 Abs. 4 Satz 1 Nr. 1 AWaffV
§ 19 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 AWaffV
§ 19 Abs. 4 Satz 1 Nr. 3 AWaffV
§ 19 Abs. 5 Satz 1 AWaffV
§ 20 AWaffV
§ 20 Abs. 1 Satz 1 AWaffV
(1) 1Wird das Waffenherstellungs- oder das Waffenhandelsbuch in elektronischer Form geführt, so müssen die gespeicherten Datensätze (aufzeichnungspflichtigen Vorgänge) die nach § 19 geforderten Angaben enthalten.
§ 20 Abs. 1 Satz 2 AWaffV
2Die Datensätze sind unverzüglich zu speichern; sie sind fortlaufend zu nummerieren.
§ 20 Abs. 1 Satz 3 AWaffV
3Die Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes sind zu beachten.
§ 20 Abs. 2 Satz 1 AWaffV
(2) 1Die gespeicherten Datensätze sind nach Ablauf eines jeden Monats in Klarschrift auszudrucken.
§ 20 Abs. 2 Satz 2 AWaffV
2Der Ausdruck ist nach Maßgabe des § 19 in Karteiform vorzunehmen.
§ 20 Abs. 2 Satz 3 AWaffV
3Der Name des Überlassers, des Erwerbers und die Erwerbsberechtigung können auch in verschlüsselter Form ausgedruckt werden.
§ 20 Abs. 2 Satz 4 AWaffV
4In diesem Fall ist dem Ausdruck ein Verzeichnis beizugeben, das eine unmittelbare Entschlüsselung der bezeichneten Daten ermöglicht.
§ 20 Abs. 2 Satz 5 AWaffV
5Die Bestände sind auf den nächsten Monat vorzutragen.
§ 20 Abs. 3 Satz 1 AWaffV
1(3) § 17 Abs. 3, 5 und 6 ist auf die Eintragungen in den Karteiblättern sowie auf die Vorlage und Aufbewahrung der Karteiblätter und der Belege entsprechend anzuwenden.
§ 20 Abs. 3 Satz 2 AWaffV
2Der Ausdruck der nach dem letzten Monatsabschluss gespeicherten Datensätze ist auf Verlangen der zuständigen Behörde auch in deren Diensträumen oder den Beauftragten der Behörde auch während des laufenden Monats jederzeit vorzulegen.
§ 20 Abs. 4 Satz 1 AWaffV
§ 21 AWaffV
§ 21 Abs. 1 Satz 1 AWaffV
§ 21 Abs. 2 Satz 1 AWaffV
(2) 1Bei Schusswaffen mit glatten Läufen sind auf jedem glatten Lauf der Laufdurchmesser, der 23 Zentimeter +- 1 Zentimeter vom Stoßboden gemessen wird, und die Lagerlänge anzubringen.
§ 21 Abs. 2 Satz 2 AWaffV
2Schusswaffen, bei denen der Lauf oder die Trommel ohne Anwendung von Hilfsmitteln ausgetauscht werden kann, sind auf dem Verschluss nach § 24 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 und 3 des Waffengesetzes zu kennzeichnen.
§ 21 Abs. 2 Satz 3 AWaffV
3Auf dem Lauf und der Trommel sind Angaben über den Hersteller und die Bezeichnung der Munition (§ 24 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 und 2 des Waffengesetzes) anzubringen.
§ 21 Abs. 3 Satz 1 AWaffV
(3) 1Wer eine Schusswaffe gewerbsmäßig verändert oder wesentliche Teile einer Schusswaffe nach Anlage 1 Abschnitt 1 Unterabschnitt 1 Nr. 1.3 zum Waffengesetz gewerbsmäßig austauscht und dabei die Angaben über den Hersteller (§ 24 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 des Waffengesetzes) entfernt, hat seinen Namen, seine Firma oder seine Marke auf der Schusswaffe anzubringen.
§ 21 Abs. 3 Satz 2 AWaffV
2Auf der Schusswaffe und den ausgetauschten Teilen darf keine Kennzeichnung angebracht sein, die auf verschiedene Hersteller oder Händler hinweist.
§ 21 Abs. 4 Satz 1 AWaffV
(4) 1Wer gewerbsmäßig Schusswaffen
§ 21 Abs. 4 Satz 1 Nr. 1 AWaffV
§ 21 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 AWaffV
§ 21 Abs. 4 Satz 1 Nr. 3 AWaffV
§ 21 Abs. 4 Satz 1 Nr. 4 AWaffV
§ 21 Abs. 4 Satz 1 Nr. 5 AWaffV
§ 21 Abs. 4 Satz 1 Nr. 6 AWaffV
hat seinen Namen, seine Firma oder seine Marke auch dann auf der Schusswaffe dauerhaft anzubringen, wenn er die Angaben über den Hersteller (§ 24 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 des Waffengesetzes) nicht entfernt.
§ 21 Abs. 4 Satz 2 AWaffV
2Haben die Veränderungen nach Satz 1 Nr. 1 bis 3 oder 5 zur Folge, dass die Bewegungsenergie der Geschosse 7,5 Joule überschreitet, so ist auf der Schusswaffe auch die Herstellungsnummer (§ 24 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 des Waffengesetzes) anzubringen und das Kennzeichen nach § 24 Abs. 2 des Waffengesetzes zu entfernen.
§ 21 Abs. 4 Satz 3 AWaffV
3Neben der auf Grund der Änderung angebrachten Kennzeichnung ist dauerhaft der Buchstabe "U" anzubringen.
§ 22 AWaffV
§ 22 Abs. 1 Satz 1 AWaffV
(1) 1In Lehrgängen zur Ausbildung in der Verteidigung mit Schusswaffen oder bei Schießübungen dieser Art sind unter Beachtung des Verbots des kampfmäßigen Schießens (§ 27 Abs. 7 Satz 1 des Waffengesetzes) Schießübungen und insbesondere die Verwendung solcher Hindernisse und Übungseinbauten nicht zulässig, die der Übung über den Zweck der Verteidigung der eigenen Person oder Dritter hinaus einen polizeieinsatzmäßigen oder militärischen Charakter verleihen.
§ 22 Abs. 1 Satz 2 AWaffV
2Die Verwendung von Zielen oder Scheiben, die Menschen darstellen oder symbolisieren, ist gestattet.
§ 22 Abs. 1 Satz 3 AWaffV
3Die Veranstaltung der in Satz 1 genannten Schießübungen und die Teilnahme als Schütze an diesen Schießübungen sind verboten.
§ 22 Abs. 2 Satz 1 AWaffV
(2) 1Wer Lehrgänge zur Ausbildung in der Verteidigung mit Schusswaffen oder Schießübungen dieser Art veranstalten will, hat die beabsichtigte Tätigkeit und den Ort, an dem die Veranstaltung stattfinden soll, zwei Wochen vorher der zuständigen Behörde schriftlich anzuzeigen.
§ 22 Abs. 2 Satz 2 AWaffV
2Auf Verlangen der zuständigen Behörde ist ein Lehrgangsplan oder Übungsprogramm vorzulegen, aus dem die zu vermittelnden Kenntnisse und die Art der beabsichtigten Schießübungen erkennbar sind.
§ 22 Abs. 2 Satz 3 AWaffV
3Die Beendigung der Lehrgänge oder Schießübungen ist der zuständigen Behörde innerhalb von zwei Wochen ebenfalls anzuzeigen.
§ 22 Abs. 2 Satz 4 AWaffV
4Der Betreiber der Schießstätte darf die Durchführung von Veranstaltungen der genannten Art nur zulassen, wenn der Veranstalter ihm gegenüber schriftlich erklärt hat, dass die nach Satz 1 erforderliche Anzeige erfolgt ist.
§ 22 Abs. 3 Satz 1 AWaffV
(3) 1In der Anzeige über die Aufnahme der Lehrgänge oder Schießübungen hat der Veranstalter die Personalien der volljährigen verantwortlichen Aufsichtsperson und der Ausbilder anzugeben.
§ 22 Abs. 3 Satz 2 AWaffV
2§ 10 Abs. 2 Satz 2 ist entsprechend anzuwenden.
§ 22 Abs. 3 Satz 3 AWaffV
3Die spätere Einstellung oder das Ausscheiden der genannten Personen hat der Veranstalter der zuständigen Behörde unverzüglich anzuzeigen.
§ 22 Abs. 4 Satz 1 AWaffV
§ 23 AWaffV
§ 23 Abs. 1 Satz 1 AWaffV
(1) 1Zur Teilnahme an den Lehrgängen oder Schießübungen im Sinne des § 22 dürfen nur Personen zugelassen werden,
§ 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 AWaffV
§ 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 AWaffV
§ 23 Abs. 1 Satz 2 AWaffV
2Die verantwortliche Aufsichtsperson hat sich vor der Aufnahme des Schießbetriebs vom Vorliegen der in Satz 1 genannten Erfordernisse zu überzeugen.
§ 23 Abs. 2 Satz 1 AWaffV
§ 24 AWaffV
§ 24 Abs. 1 Satz 1 AWaffV
§ 24 Abs. 2 Satz 1 AWaffV
§ 24 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 AWaffV
§ 24 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 AWaffV
§ 24 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 AWaffV
§ 24 Abs. 3 Satz 1 AWaffV
§ 24 Abs. 4 Satz 1 AWaffV
(4) 1Der Veranstalter hat das Verzeichnis bis zum Ablauf von fünf Jahren, vom Tage der letzten Eintragung an gerechnet, sicher aufzubewahren.
§ 24 Abs. 4 Satz 2 AWaffV
2Gibt der Veranstalter die Durchführung des Verteidigungsschießens auf, so hat er das Verzeichnis seinem Nachfolger zu übergeben oder der zuständigen Behörde zur Aufbewahrung auszuhändigen.
§ 25 AWaffV
§ 25 Abs. 1 Satz 1 AWaffV
(1) 1Die zuständige Behörde kann Veranstaltungen im Sinne des § 22 untersagen, wenn Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass der Veranstalter, die verantwortliche Aufsichtsperson oder ein Ausbilder die erforderliche Zuverlässigkeit, persönliche Eignung oder Sachkunde nicht oder nicht mehr besitzt.
§ 25 Abs. 1 Satz 2 AWaffV
2Ergeben sich bei einer verantwortlichen Aufsichtsperson oder einem Ausbilder Anhaltspunkte für die begründete Annahme des Vorliegens von Tatsachen nach Satz 1, so hat die zuständige Behörde vom Veranstalter die Abberufung dieser Person zu verlangen.
§ 25 Abs. 2 Satz 1 AWaffV
(2) 1Der Veranstalter hat auf Verlangen der zuständigen Behörde die Durchführung einzelner Lehrgänge oder Schießübungen einstweilen einzustellen.
§ 25 Abs. 2 Satz 2 AWaffV
2Die Behörde kann die einstweilige Einstellung verlangen, solange der Veranstalter
§ 25 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 AWaffV
§ 25 Abs. 2 Satz 2 Nr. 2 AWaffV
§ 26 AWaffV
§ 26 Abs. 1 Satz 1 AWaffV
§ 26 Abs. 2 Satz 1 AWaffV
§ 26 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 AWaffV
§ 26 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 AWaffV
§ 26 Abs. 3 Satz 1 AWaffV
(3) 1Absatz 2 ist entsprechend anzuwenden auf Gesellschaften, die nach den Rechtsvorschriften eines Mitgliedstaates gegründet sind und ihren satzungsmäßigen Sitz, ihre Hauptverwaltung oder ihre Hauptniederlassung innerhalb der Europäischen Union haben.
§ 26 Abs. 3 Satz 2 AWaffV
2Soweit diese Gesellschaften nur ihren satzungsmäßigen Sitz, jedoch weder ihre Hauptverwaltung noch ihre Hauptniederlassung innerhalb der Europäischen Union haben, gilt Satz 1 nur, wenn ihre Tätigkeit in tatsächlicher und dauerhafter Verbindung mit der Wirtschaft eines Mitgliedstaates steht.
§ 26 Abs. 4 Satz 1 AWaffV
§ 26 Abs. 5 Satz 1 AWaffV
§ 27 AWaffV
§ 27 Abs. 1 Satz 1 AWaffV
§ 27 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 AWaffV
§ 27 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 AWaffV
§ 27 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 AWaffV
§ 27 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 AWaffV
§ 27 Abs. 2 Satz 1 AWaffV
§ 27 Abs. 3 Satz 1 AWaffV
§ 27 Abs. 4 Satz 1 AWaffV
§ 27 Abs. 4 Satz 1 Nr. 1 AWaffV
§ 27 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 AWaffV
§ 27 Abs. 4 Satz 1 Nr. 3 AWaffV
§ 27 Abs. 5 Satz 1 AWaffV
§ 28 AWaffV
§ 28 Satz 1 AWaffV
1Eine Erlaubnis nach § 11 Abs. 2 des Waffengesetzes wird als Zustimmung durch einen Erlaubnisschein der zuständigen Behörde erteilt.
§ 28 Satz 2 AWaffV
2Für die Erteilung hat der Antragsteller folgende Angaben zu machen:
§ 28 Satz 2 Nr. 1 AWaffV
§ 28 Satz 2 Nr. 2 AWaffV
§ 28 Satz 2 Nr. 3 AWaffV
§ 29 Abs. 1 Satz 1 AWaffV
§ 29 Abs. 2 Satz 1 AWaffV
(2) 1Für die Erteilung einer Zustimmung nach § 29 Abs. 2 und § 30 Abs. 1 Satz 2 des Waffengesetzes hat der Antragsteller folgende Angaben zu machen:
§ 29 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 AWaffV
§ 29 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 AWaffV
§ 29 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 AWaffV
§ 29 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 AWaffV
§ 29 Abs. 2 Satz 2 AWaffV
2Die Angaben nach Satz 1 sind auch für die Erteilung einer Erlaubnis zum Verbringen aus einem Drittstaat nach § 29 Abs. 1 oder § 30 Abs. 1 Satz 1 des Waffengesetzes erforderlich; in diesen Fällen muss der Erlaubnisschein alle in Satz 1 genannten Angaben enthalten.
§ 29 Abs. 3 Satz 1 AWaffV
(3) 1Wird gewerbsmäßigen Waffenherstellern oder -händlern (§ 21 des Waffengesetzes) die Zustimmung nach § 29 Abs. 2 des Waffengesetzes allgemein zum Verbringen von Waffen und Munition von einem gewerbsmäßigen Waffenhersteller oder -händler, der Inhaber einer allgemeinen Erlaubnis des anderen Mitgliedstaats zum Verbringen von Waffen und Munition nach Artikel 11 Abs. 3 der Richtlinie 91/477/EWG des Rates vom 18. Juni 1991 über die Kontrolle des Erwerbs und des Besitzes von Waffen (ABl. EG Nr. L 256 S. 51) ist, befristet erteilt, so kann bei Schusswaffen auf die Angaben des Kalibers und der Herstellungsnummer verzichtet werden.
§ 29 Abs. 3 Satz 2 AWaffV
2Auf die in Satz 1 genannten Angaben kann auch bei der Erteilung einer Erlaubnis zum Verbringen aus einem Drittstaat zwischen gewerbsmäßigen Waffenherstellern oder -händlern nach § 29 Abs. 1 oder § 30 Abs. 1 des Waffengesetzes verzichtet werden, wenn besondere Gründe hierfür glaubhaft gemacht werden.
§ 29 Abs. 3 Satz 3 AWaffV
3Im Falle des Satzes 2 müssen die genannten Angaben den nach § 33 Abs. 3 des Waffengesetzes zuständigen Überwachungsbehörden bei dem Verbringen mitgeteilt werden.
§ 29 Abs. 4 Satz 1 AWaffV
§ 29 Abs. 5 Satz 1 AWaffV
(5) 1Für die Erteilung einer Erlaubnis nach § 31 Abs. 2 des Waffengesetzes hat der Antragsteller Angaben über Name und Anschrift der Firma, Telefon- oder Telefaxnummer, Vor- und Familienname, Geburtsort und -datum des Inhabers der Erlaubnis nach § 21 Abs. 1 des Waffengesetzes, Empfängermitgliedstaat und Art der Waffen und Munition zu machen.
§ 29 Abs. 5 Satz 2 AWaffV
2Bei dem Transport der Schusswaffen oder der Munition innerhalb der Europäischen Union zu einem Waffenhändler in einem anderen Mitgliedstaat durch einen oder im Auftrag eines Inhabers der Erlaubnis nach § 31 Abs. 2 des Waffengesetzes kann an Stelle des Erlaubnisscheins nach Absatz 1 eine Erklärung mitgeführt werden, die auf diesen Erlaubnisschein verweist.
§ 29 Abs. 5 Satz 3 AWaffV
3Die Erklärung muss auf dem hierfür vorgesehenen amtlichen Vordruck erfolgen und folgende Angaben enthalten:
§ 29 Abs. 5 Satz 3 Nr. 1 AWaffV
§ 29 Abs. 5 Satz 3 Nr. 2 AWaffV
§ 29 Abs. 5 Satz 3 Nr. 3 AWaffV
§ 29 Abs. 5 Satz 3 Nr. 4 AWaffV
§ 29 Abs. 5 Satz 3 Nr. 5 AWaffV
§ 29 Abs. 5 Satz 3 Nr. 6 AWaffV
§ 29 Abs. 5 Satz 3 Nr. 7 AWaffV
§ 30 AWaffV
§ 30 Abs. 1 Satz 1 AWaffV
(1) 1Eine Erlaubnis nach § 32 Abs. 1 Satz 1 des Waffengesetzes wird durch einen Erlaubnisschein der zuständigen Behörde erteilt.
§ 30 Abs. 1 Satz 2 AWaffV
2Für die Erteilung der Erlaubnis nach Satz 1 hat der Antragsteller folgende Angaben zu machen:
§ 30 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 AWaffV
§ 30 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 AWaffV
§ 30 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 AWaffV
§ 30 Abs. 1 Satz 2 Nr. 4 AWaffV
§ 30 Abs. 1 Satz 3 AWaffV
3Der Erlaubnisschein für die Mitnahme von Waffen oder Munition aus einem Drittstaat muss alle in Satz 2 genannten Angaben enthalten.
§ 30 Abs. 2 Satz 1 AWaffV
§ 30 Abs. 3 Satz 1 AWaffV
(3) 1Bei der Erteilung einer Erlaubnis nach § 32 Abs. 4 des Waffengesetzes kann die zuständige Behörde auf einzelne der in Absatz 1 Satz 2 Nr. 2 und 3 aufgeführten Angaben verzichten, wenn diese nicht rechtzeitig gemacht werden können.
§ 30 Abs. 3 Satz 2 AWaffV
2Die Angaben sind der zuständigen Behörde unverzüglich nachzureichen und bei der Einreise den nach § 33 Abs. 3 des Waffengesetzes zuständigen Überwachungsbehörden mitzuteilen.
§ 30 Abs. 4 Satz 1 AWaffV
(4) 1Die zuständige Behörde kann in besonderen Fällen gestatten, dass Antragstellungen für die Erteilung einer Erlaubnis nach § 32 Abs. 4 des Waffengesetzes durch mehrere Personen gemeinsam auf dem hierfür vorgesehenen amtlichen Vordruck erfolgen.
§ 30 Abs. 4 Satz 2 AWaffV
2Im Falle des Satzes 1 sind für die Antragsteller jeweils die Angaben nach Absatz 1 Satz 2 Nr. 1 und 4 vollständig zu machen, die Angaben nach Absatz 1 Satz 2 Nr. 2 und 3, soweit die Behörde hierauf nicht verzichtet hat.
§ 31 AWaffV
§ 31 Abs. 1 Satz 1 AWaffV
(1) 1Eine Anzeige nach § 31 Abs. 2 Satz 3 des Waffengesetzes an das Bundeskriminalamt ist mit dem hierfür vorgesehenen amtlichen Vordruck in zweifacher Ausfertigung zu erstatten.
§ 31 Abs. 1 Satz 2 AWaffV
2Die Anzeige muss die in § 29 Abs. 5 Satz 3 genannten Angaben enthalten.
§ 31 Abs. 1 Satz 3 AWaffV
3Das Bundeskriminalamt bestätigt dem Anzeigenden den Eingang auf dem Doppel der Anzeige.
§ 31 Abs. 2 Satz 1 AWaffV
§ 31 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 AWaffV
§ 31 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 AWaffV
§ 31 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 AWaffV
§ 31 Abs. 3 Satz 1 AWaffV
(3) 1Eine Anzeige nach § 34 Abs. 5 Satz 1 des Waffengesetzes an das Bundeskriminalamt ist mit dem hierfür vorgesehenen amtlichen Vordruck in zweifacher Ausfertigung zu erstatten und muss folgende Angaben enthalten:
§ 31 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 AWaffV
§ 31 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 AWaffV
§ 31 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 AWaffV
§ 31 Abs. 3 Satz 2 AWaffV
2Beim Erwerb durch gewerbliche Unternehmen sind die Angaben nach Satz 1 Nr. 1 über den Inhaber des Unternehmens, bei juristischen Personen über eine zur Vertretung des Unternehmens befugte Person mitzuteilen und deren Pass oder Personalausweis vorzulegen.
§ 31 Abs. 3 Satz 3 AWaffV
3Bei laufenden Geschäftsbeziehungen entfällt die wiederholte Vorlage des Passes oder des Personalausweises, es sei denn, dass der Inhaber des Unternehmens gewechselt hat oder bei juristischen Personen zur Vertretung des Unternehmens eine andere Person bestellt worden ist.
§ 31 Abs. 3 Satz 4 AWaffV
4Wird die Schusswaffe oder die Munition einer Person überlassen, die sie außerhalb des Geltungsbereichs des Waffengesetzes, insbesondere im Versandwege erwerben will, so ist die Angabe der Erwerbsberechtigung nach Satz 1 Nr. 1 nicht erforderlich, ferner genügt an Stelle des Passes oder des Personalausweises eine amtliche Beglaubigung dieser Urkunden.
§ 31 Abs. 3 Satz 5 AWaffV
5Das Bundeskriminalamt bestätigt dem Anzeigenden den Eingang auf dem Doppel der Anzeige.
§ 32 AWaffV
§ 32 Abs. 1 Satz 1 AWaffV
§ 32 Abs. 2 Satz 1 AWaffV
§ 32 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 AWaffV
§ 32 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 AWaffV
§ 32 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 AWaffV
§ 32 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 AWaffV
§ 32 Abs. 3 Satz 1 AWaffV
§ 33 AWaffV
§ 33 Abs. 1 Satz 1 AWaffV
(1) 1Die Geltungsdauer des Europäischen Feuerwaffenpasses nach § 32 Abs. 6 des Waffengesetzes beträgt fünf Jahre; soweit bei Jägern oder Sportschützen in ihm nur Einzellader-Langwaffen mit glattem Lauf oder mit glatten Läufen eingetragen sind, beträgt sie zehn Jahre.
§ 33 Abs. 1 Satz 2 AWaffV
2Die Geltungsdauer kann zweimal um jeweils fünf Jahre verlängert werden.
§ 33 Abs. 1 Satz 3 AWaffV
3§ 9 Abs. 1 und 2 und § 37 Abs. 2 des Waffengesetzes gelten entsprechend.
§ 33 Abs. 2 Satz 1 AWaffV
(2) 1Der Antragsteller hat die Angaben nach § 30 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 bis 3 zu machen.
§ 33 Abs. 2 Satz 2 AWaffV
2Er hat ein Lichtbild aus neuerer Zeit in der Größe von mindestens 45 Millimeter x 35 Millimeter im Hochformat ohne Rand abzugeben.
§ 33 Abs. 2 Satz 3 AWaffV
3Das Lichtbild muss das Gesicht im Ausmaß von mindestens 20 Millimeter darstellen und den Antragsteller zweifelsfrei erkennen lassen.
§ 33 Abs. 2 Satz 4 AWaffV
4Der Hintergrund muss heller sein als die Gesichtspartie.
§ 34 AWaffV
§ 34 Satz 1 AWaffV
§ 34 Satz 1 Nr. 1 AWaffV
§ 34 Satz 1 Nr. 2 AWaffV
§ 34 Satz 1 Nr. 3 AWaffV
§ 34 Satz 1 Nr. 4 AWaffV
§ 34 Satz 1 Nr. 5 AWaffV
§ 34 Satz 1 Nr. 6 AWaffV
§ 34 Satz 1 Nr. 7 AWaffV
§ 34 Satz 1 Nr. 8 AWaffV
§ 34 Satz 1 Nr. 9 AWaffV
§ 34 Satz 1 Nr. 10 AWaffV
§ 34 Satz 1 Nr. 11 AWaffV
§ 34 Satz 1 Nr. 12 AWaffV
§ 34 Satz 1 Nr. 13 AWaffV
§ 34 Satz 1 Nr. 14 AWaffV
§ 34 Satz 1 Nr. 15 AWaffV
§ 34 Satz 1 Nr. 16 AWaffV
§ 34 Satz 1 Nr. 17 AWaffV
§ 34 Satz 1 Nr. 18 AWaffV
§ 34 Satz 1 Nr. 19 AWaffV
§ 34 Satz 1 Nr. 20 AWaffV
§ 34 Satz 1 Nr. 21 AWaffV
§ 34 Satz 1 Nr. 22 AWaffV
§ 35 AWaffV
§ 35 Satz 1 AWaffV
§ 36 AWaffV
§ 36 Satz 1 AWaffV
1Diese Verordnung tritt am 1. Dezember 2003 in Kraft.
§ 36 Satz 2 AWaffV
§ 36 Abs. XXX AWaffV

References: § 1

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§ 2

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