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Anwaltskanzlei Sven Adam | Tacheles-Rechtsprechungsticker | Rechtsprechungsticker von Tacheles KW 42/2012
Eingetragen oder aktualisiert am 15.10.2012
1.1 - BSG, Urteil vom 23.08.2012, - B 4 AS 34/12 R -
BSG, Urteil vom 18.2.2010,- B 4 AS 49/09 R
2.1 - BSG, Urteil vom 12.07.2012,- B 14 AS 189/11 R -
Sozialgericht Berlin, Beschluss vom 25. April 2012, S 55 AS 9238/12
3.1 - Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 07.09.2012,- L 19 AS 1334/12 B -
Ein Sanktionsbescheid ist rechtswidrig, wenn ein Hinweis hinsichtlich eines Anspruches auf Bewilligung ergänzender Sachleistungen oder geldwerter Leistungen nach § 31a Abs. 3 S. 2 SGB II sich dem Bescheid nicht entnehmen lässt.
Eine spätere oder nachträgliche Entscheidung könnte den Zweck der Schutzvorschrift nicht mehr erreichen (vgl. Sonnhoff in jurisPK-SGB II, 3. Aufl. 2012, § 31a Rn. 49 m.w.N.).
3.2 - Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 07.09.2012,- L 12 AS 1245/12 B -
3.3 - Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Beschlüsse vom 17.09.2012,- - L 12 AS 761/12 B ER - und - L 12 AS 762/12 B -
Landessozialgericht Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 10.08.2012,- L 19 AS 1751/12 B ER -
3.4 - Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 19.09.2012,- L 19 AS 1371/12 B ER -
Ebenso LSG Berlin - Brandenburg, Beschluss vom 03.08.2008 - L 29 B 2228/07 AS
Anderer Auffassung - Bayerisches Landessozialgericht, Urteil vom 02.02.2012, - L 11 AS 853/09(betrifft eine Sachverhaltsgestaltung vor Einführung der Verweisung in § 7 Abs. 4a SGB II auf die Bestimmungen der EAO)
3.5 - Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 03.09.2012,- L 19 AS 1542/12 B ER
Falls der Leistungsausschluss des § 7 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 SGB II zu Lasten des Antragstellers eingreift, ist dieser weder nach § 21 SGB XII noch nach § 23 Abs. 3 SGB XII vom Bezug von Leistungen zum Lebensunterhalt nach dem Dritten Kapitel des SGB XII ausgeschlossen (vgl. LSG NRW Beschluss vom 29.06.2012 - L 19 AS 973/12 B ER; LSG Berlin-Brandenburg Beschluss vom 28.06.2012 - L 14 AS 933/12 B ER).
3.6 - Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 03.09.2012,- L 19 AS 1603/12 B ER -
3.7 - Sächsisches Landessozialgericht, Beschluss vom 06.09.2012,- L 3 AS 640/10 NZB -
Die Erklärung der Behörde, die Zumutbarkeit eines Umzugs prüfen zu wollen hat nicht zur Folge, dass ein Anspruch nach § 22 Abs. 1 Satz 3 SGB II auf Übernahme der tatsächlichen Unterkunftskosten entsteht, es beginnt mit einer solchen Erklärung auch keine neue 6 Monats - Frist zu laufen.
3.8 - Sächsisches Landessozialgericht, Urteil vom 15.03.2012,- L 3 AS 588/10 -
LSG Mecklenburg-Vorpommern, Urteil vom 18. Juli 2006, – L 8 AS 9/05 –
3.9 - Landessozialgericht Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 14.08.2012,- L 18 AS 1926/12 NZB
3.10 - Hessisches Landessozialgericht, Beschluss vom 27.08.2012- L 6 AS 129/09
Ebenso Hessisches LSG, Beschluss vom 29. September 2006, L 9 AS 179/06 ER; LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 20. Dezember 2006, L 20 B 298/06 AS ER).
4.1 - Sozialgericht Chemnitz, Beschluss vom 20.09.2012, - S 29 AS 3229/12 ER -
4.2 - Sozialgericht Berlin, Urteil vom 08.08.2012,- S 173 AS 18394/11 –
1. Ein ausländischer Staatsangehöriger eines Mitgliedsstaats der Europäischen Union, der das 21. Lebensjahr bereits vollendet hat, hat kein über das aus § 2 Abs 2 Nr 1 Alt 2 FreizügG/EU hinausgehendes abgeleitetes Aufenthaltsrecht gemäß § 3 Abs 1 und Abs 2 Nr 2 FreizügG/EU, wenn ihm lediglich Unterhalt durch den deutschen Stiefvater gewährt wird, aber seine Mutter nur aus § 2 Abs 2 Nr 1 Alt 2 FreizügG/EU freizügigkeitsberechtigt ist.
Der Leistungsausschluss gemäß § 7 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 SGB II ist mit der unmittelbar geltenden und Anwendungsvorrang genießenden Vorschrift des Art. 4 VO (EG) 883/2004 unvereinbar (vgl. zum Folgenden insbesondere die überzeugenden Ausführungen des SG Berlin, Beschl. v. 08.05.2012 – S 91 AS 8804/12 ER; SG Berlin, Urt. v. 27.03.2012 – S 110 AS 28262/11, Rn. 49ff.; Beschl. v. 26.03.2012 – S 96 AS 6145/12 ER; LSG Berlin-Brandenburg, Beschl. v. 27.04.2012 – L 14 AS 763/12 B ER), so dass § 7 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 SGB II von Art. 4 VO (EG) 883/2004 verdrängt wird und daher nicht anwendbar ist (vgl. zur Unanwendbarkeit des Leistungsausschlusses auf Personen, die sich auf das Gleichbehandlungsgebot des Art. 1 EFA berufen können BSG, Urt. v. 19.10.2010 – B 14 AS 23/10 R, Rn. 21ff).
4.3 - Sozialgericht Köln, Urteil vom 07.08.2012,- S 11 AS 2034/10 –
Weder aus dem Gesetzeswortlaut noch aus den Gesetzesmaterialien ergibt sich, dass das Jobcenter befugt sein soll, einem Antragsteller vorzuschreiben, von welcher bestimmten fachkundigen Stelle er eine Stellungnahme (Tragfähigkeitsbescheinigung) für die Bewilligung von Einstiegsgeld vorzulegen hat
Ebenso Sächsisches LSG, Beschluss v. 01.11.2011, - L 3 AS 371/10 B PKH –

References: § 31
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 § 7
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 § 21
 § 23
 § 22
 § 2
 § 3
 § 2
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 Art. 4
 § 7
 Art. 4
 Art. 1