Source: https://www.akdae.de/AMTS/Aktionsplan/Aktionsplan-2016-2019/index.html
Timestamp: 2020-07-12 09:22:35+00:00

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Home Aktionspläne AMTS 4. Aktionsplan (2016-2019)
Das Bundeskabinett hat am 17.08.2016 den neuen Aktionsplan beraten, der gemeinsam mit der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft, der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, der Apothekerschaft, der Deutschen Krankenhausgesellschaft, dem Aktionsbündnis Patientensicherheit, dem Deutschen Pflegerat und Patientenverbänden erarbeitet wurde. Der Aktionsplan umfasst 42 Maßnahmen mit folgenden thematischen Schwerpunkten Sensibilisierung von Patienten, Ärzten, Apothekern, Pflegenden und der Öffentlichkeit für vermeidbare Risiken der Arzneimitteltherapie; Verbesserung der Informationen über Arzneimittel, Kennzeichnung von Arzneimitteln; Dokumentation der Arzneimitteltherapie und Messung der Arzneimitteltherapiesicherheit; Strategien zur Verbesserung der Sicherheit des Arzneimitteltherapieprozesses; Forschung im Bereich der Arzneimitteltherapiesicherheit; Organisation der Umsetzung und Fortschreibung des Aktionsplans.
[1] Erstellung eines Merkblatts für Patientinnen und Patienten zur Handhabung des bundeseinheitlichen Medikationsplans in Abstimmung mit den Vertragspartnern nach § 31a Absatz 4 SGB V
Termin: ab 2016
Federführung: Koordinierungsgruppe
Die ABDA hat in der Pharmazeutischen Zeitschrift, Ausgabe 31/2016, S. 63, ein Merkblatt veröffentlicht:
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/fileadmin/jahrgangspdf/2016/PZ_31_2016.pdf
Folgenden Patienteninformationen bietet die KBV zur Auslage im Wartezimmer an: „Ihr persönlicher Medikationsplan, alle Medikamente auf einen Blick“, Stand 15.08.2018:
https://www.kbv.de/media/sp/KBV_Medikationsplan_Flyer.pdf
Eine weitere Patienteninformation zur Auslage im Wartezimmer, Stand 29.06.2016:
https://www.kbv.de/media/sp/KBV_PI_Medikationsplan.pdf
[2] Erarbeitung von Handlungsempfehlungen für Vertreter von Heilberufen zum Umgang mit dem bundeseinheitlichen Medikationsplan in Abstimmung mit den Vertragspartnern nach § 31a Absatz 4 SGB V
Die KBV hat „Informationen für die Praxis – Bundeseinheitlicher Medikationsplan ‒ Wissenswertes für Vertragsärzte“ auf ihrer Homepage veröffentlicht, Stand 23.02.2018:
https://www.kbv.de/media/sp/Praxisinformation_Medikationsplan.pdf
Die ABDA hat eine Handlungsempfehlung „Bundeseinheitlicher Medikationsplan (BMP) nach § 31a SGB V, Fragen und Antwort (FAQ) des Deutschen Apothekerverbandes e. V.“, Stand: 29.06.2016 veröffentlicht:
https://www.abda.de/fileadmin/user_upload/assets/Medikationsmanagement/DAV_FAQ_BMP_20160629.pdf
[3] Entwicklung eines Merkblatts für Patientinnen und Patienten zur Arzneimitteltherapie im Krankenhaus
Federführung: ADKA, AkdÄ, DKG und Koordinierungsgruppe
Das Merkblatt für Patienten ist in der Broschüre des Aktionsbündnis Patientensicherheit e. V. „Sicher im Krankenhaus ‒ Ein Ratgeber für Patienten“, Stand 2017, auf den Seiten 10 und 11 zu finden:
https://www.aps-ev.de/wp-content/uploads/2017/03/01-Sicher-im-Krankenhaus-Download.pdf
[4] Entwicklung eines Merkblatts für Patientinnen und Patienten zur Verbesserung der AMTS bei Selbstmedikation
Federführung: APS und Koordinierungsgruppe mit der DEGAM
Ein Entwurf des APS ist in Bearbeitung.
[5] Workshops zur Identifikation von Maßnahmen für die Verbesserung der Spontanmelderate von unerwünschten Arzneimittelwirkungen durch Ärzte-und Apothekerschaft
a) AkdÄ und AMK in Abstimmung mit BfArM und PEI
Das Ergebnis des Workshops ist die Broschüre „Nebenwirkungen melden – Ein Leitfaden für Ärzte“, herausgegeben von der AkdÄ, 1. Auflage März 2019:
https://www.akdae.de/Arzneimitteltherapie/LF/PDF/Nebenwirkungen_melden.pdf
b) AkdÄ und AMK in Abstimmung mit BfArM und PEI unter Beteiligung der Verbände der pharmazeutischen Industrie und der Softwareindustrie sowie der Arzneimitteldatenbankhersteller
Die Maßnahme wird nicht durchgeführt. Die Thematik ist Gegenstand eines kontinuierlichen Austausches z. B. im Rahmen der Routinesitzung (nach § 63 AMG). Zudem wurden die Arzneimitteldatenbank- und Softwarehersteller kontaktiert und es fand ein Austausch mit der ABDATA statt.
[6] Erarbeitung praxisnaher Unterrichtsmodule zur AMTS, auch zur gemeinsamen Nutzung in Medizin, Pharmazie und Pflege
Termin: bis 2018
Federführung: APS in Zusammenarbeit mit der Koordinierungsgruppe
Diese Maßnahme wurde zurückgestellt. Die Unterrichtsmodule zum Thema AMTS sollen auf Grundlage der Ergebnisse von Maßnahme 35 entwickelt werden.
[7] Erhebungen zu Aktivitäten der medizinischen Fachgesellschaften und Fakultäten zur Verbesserung der AMTS im jeweiligen Fachgebiet
Termin: bis 2017
Federführung: Koordinierungsgruppe in Zusammenarbeit mit DGIM
Die Erhebung zu Aktivitäten der medizinischen Fachgesellschaften ist abgeschlossen. Die Statements der Fachgesellschaften waren Thema der Plenarsitzung anlässlich des 4. Kongress für Patientensicherheit bei medikamentöser Therapie (18.-19.10.2019, Berlin):
https://www.akdae.de/AMTS/Kongresse/2018/
Die Erhebung der AMTS-Aktivitäten der medizinischen Fakultäten: Der Nationale Kompetenzbasierte Lernzielkatalog (NKLM) wurde auf AMTS-relevante Inhalte überprüft. Die entsprechenden Lernziele wurden durch Experten der AkdÄ bewertet und bestätigt. Das Ergebnis wurde im Rahmen des Arbeitstreffens zur (Weiter-)Entwicklung kompetenzorientierter Gegenstandskataloge und des NKLM „Schwerpunkt Patientensicherheit und Qualitätssicherung“ am 20./21.05.2019 in Mainz vorgestellt.
[8] Durchführung eines Internationalen Tages zur Patientensicherheit mit Schwerpunkt AMTS
Federführung: APS, BMG
Die Maßnahme wurde abgeschlossen, siehe Tagungsdokumentation des APS e. V.:
https://www.tag-der-patientensicherheit.de/informationen.html
[9] Durchführung des Fünften Kongresses für Patientensicherheit bei medikamentöser Therapie
Federführung: AkdÄ, Koordinierungsgruppe, BMG
Auf dem 5. Deutschen Kongress für Patientensicherheit bei medikamentöser Therapie diskutierten Experten aktuelle Aspekte und Fragen der AMTS. Im Mittelpunkt standen dabei die Ergebnisse der bisherigen Aktionspläne AMTS und des laufenden Aktionsplans des Bundesministeriums für Gesundheit zur Verbesserung der AMTS in Deutschland.
Der Kongress fand vom 18.–19. Oktober 2018 im Langenbeck-Virchow-Haus, Berlin, statt. Die Kongresspräsidentschaft hat Prof. Daniel Grandt übernommen, zuständig für die Organisation bei der AkdÄ waren Dr. Katrin Bräutigam, Dr. Matthias Litwa, Karoline Luzar. Der Kongress wurde von insgesamt 329 Teilnehmern besucht, davon haben 70 als Referent mitgewirkt.
Der Kongress ist als Fortbildungsveranstaltung bei der Ärztekammer Berlin und der Apothekerkammer Berlin anerkannt worden (Ärztekammer 12 Fortbildungspunkte, Apothekerkammer 14 Kompetenzpunkte). Zur Anerkennung der Zertifizierungspunkte wurde die Fortbildungsnummer (EFN) nach der Veranstaltung bei der Bundesärztekammer im Elektronischen Informationsverteiler online registriert. Außerdem wurde ein separates Zertifikat vor Ort ausgegeben.
Das aktuelle Programm mit Referenten wurde online auf der Internetseite www.patientensicherheit2018.de zur Verfügung gestellt.
Neben der Vorstellung der Projektergebnisse aus den durch das BMG geförderten Projekten im Bereich AMTS und Kongressbeiträgen von einzelnen Experten zu unterschiedlichen Themenbereichen der AMTS, wurden über einen Call-for-Abstracts relevante Posterbeiträge im Rahmen des Kongresses präsentiert. Zu folgenden Themenschwerpunkten konnten Abstracts eingereicht werden:
Danach wurden alle eingereichten Abstracts mit Hilfe eines Abstract-Bewertungssystems durch zwei unabhängige Reviewer begutachtet. Jedes verblindete Abstract wurde mit dem Schulnotensystem (Note 1 bis 6) anonym bewertet. Insgesamt wurden 78 Abstracts für Posterbeiträge angenommen, die im Rahmen von mehreren geführten Posterbegehungen präsentiert wurden.
Im Anschluss wurden die Poster durch Mitglieder eines wissenschaftlichen Komitees, welches aus Dr. Nina Griese-Mammen, Dr. Steffen Amann, Prof. Harald Dormann und Prof. Wolf-Dieter Ludwig (Vorsitz) bestand, begutachtet. Es wurden drei Posterpreiskandidaten nominiert und am Ende des Kongresses drei Posterpreise an folgende Autoren vergeben:
Nora Kessemeier
„Retrospektiv-prospektiv kontrollierte Studie zum Nutzen eines klinischen Pharmazeuten auf einer deutschen Intensivstation“ N. Kessemeier, D. Meyn; M. Höckel; M. Tryba, J. Reitze, C. Culmsee, Kassel
„Vernetzte Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) mit dem elektronischen Medikationsplan in Rheinland-Pfalz“ C. Mildner; I. Ulmer; I. Krämer, Mainz
„Verordnungsverhalten von Protonenpumpeninhibitoren in Pflegeheimen: Ergebnisse einer Sekundärdatenanalyse“ M. Wegener; A. Berg; G. Meyer – für das Epcentcare Konsortium; U. Wolf, Halle (Saale)
[10] Durchführung eines Workshops zur Konzeption und Verbreitung künftiger spezieller Handlungsempfehlungen für Arzneimittel mit erhöhten Anwendungsrisiken oder erhöhtem Monitoringbedarf
Federführung: APS, AkdÄ, ABDA, ADKA, BfArM, PEI
Der Workshop fand am 03.05.2017 statt. Einzelheiten können dem Protokoll entnommen werden:
Ergebnisprotokoll des Workshops vom 03.05.2017
[11] Weiterentwicklung einer Liste mit Arzneimitteln, für deren Anwendung spezielle Merkblätter mit Handlungsempfehlungen für Ärzte- und Apothekerschaft, Pflegende sowie für Patientinnen und Patienten bereitgestellt werden sollen
Der Workshop vom 03.05.2017 zu Maßnahme 10 dient als gute Basis zur Durchführung der Maßnahme. Die Liste ist in Bearbeitung.
[12] Erarbeitung von weiteren Handlungsempfehlungen für Hochrisikoarzneimittel unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Maßnahme [10]
Termin: bis 2019
Federführung: APS, AkdÄ, in Abstimmung mit BfArM und PEI
Die Erarbeitung weiterer Handlungsempfehlungen ist ein kontinuierlicher Prozess, der über diesen Aktionsplan hinausgeht. Die Erarbeitung einer weiteren Handlungsempfehlung zu einem Hochrisikoarzneimittel ist derzeit in Bearbeitung. Die vom APS erarbeiteten Handlungsempfehlungen sind online abrufbar:
https://www.aps-ev.de/handlungsempfehlungen/
[13] Schaffung einer Datenbank zur Dosierung von Arzneimitteln für Kinder (nach Prüfung der Realisierbarkeit)
Federführung: BMG, Projektnehmer
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/5_Publikationen/Gesundheit/ Berichte/20190624_Abschlussbericht_PaedDos.pdf
[14] Workshop zur Verbesserung der Informationen über Arzneimittel, die die Fahrtüchtigkeit bzw. die Führung anderer Maschinen beeinträchtigen
Federführung: Koordinierungsgruppe und BMG, BMVI, Verbände der pharmazeutischen Industrie
Der Workshop fand am 22.10.2019 im Bundesministerium für Gesundheit in Berlin statt. Die Ergebnisse wurden im vorliegenden Bericht zusammengefasst:
Ergebnisprotokoll des Workshops vom 22.10.2019
Vortrag der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt), Dr. med. Martina Albrecht
Vortrag der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e. V. (ABDA), Dr. Daniela Bussick
Vortrag des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), Dr. Claudia Kayser
Vortrag der Firma pima-mpu GmbH, Dr. med. Christiane Weimann-Schmitz
[15] Workshop zu Empfehlungen für die Vermeidung von Verwechslungen von inhalativen Arzneimitteln zur Behandlung von Asthma bronchiale und COPD
Federführung: BfArM mit Koordinierungsgruppe, unter Beteiligung der Verbände der pharmazeutischen Industrie
Die Maßnahme wird nicht durchgeführt. Die Frage einer einheitlichen farblichen Kennzeichnung von (oral-)inhalativen Arzneimitteln wurde auf europäischer Ebene in der Arbeitsgruppe „Respiratory Drafting Group“ diskutiert.
[16] Erstellung einer DIN/ISO-Norm für die Vermeidung von Verwechslungen von inhalativen Arzneimitteln zur Behandlung von Asthma bronchiale und COPD auf Basis der Ergebnisse von Maßnahme [15]
s. Maßnahme 15
[17] Fortführung der Maßnahmen zur Risikoverminderung bei Sound- und Look-alikes einschließlich der Erarbeitung entsprechender Leitlinien zur Verbesserung der AMTS durch geeignete Packmittelgestaltung
Federführung: BfArM, PEI und Koordinierungsgruppe, unter Beteiligung der Verbände der pharmazeutischen Industrie
Dies ist eine dauerhafte Aufgabe des BfArM.
Leitlinie Arzneimittelbezeichnungen des BfArM: https://www.bfarm.de/DE/Arzneimittel/Arzneimittelzulassung/ZulassungsrelevanteThemen/Leitlinie/_node.html
Medikationsfehler in der Praxis: Die Bedeutung von Look- und Sound-alikes als Mitursache von Medikationsfehlern, S. 24: https://www.bfarm.de/SharedDocs/Downloads/DE/Arzneimittel/Pharmakovigilanz/Bulletin/2019/2-2019.pdf?__blob=publicationFile&v=5
Offizielle Angaben zu den Routinesitzungen des BfArM, Bericht des BfArM – Medikationsfehler im zweiten Halbjahr 2019, Seite 2: https://www.bfarm.de/SharedDocs/Downloads/DE/Arzneimittel/Pharmakovigilanz/Gremien/RoutinesitzungPar63AMG/86Sitzung/pkt-2-1-2.pdf?__blob=publicationFile&v=2
[18] Workshop zur Weiterentwicklung von Strategien zur Verbesserung der AMTS bei Aufnahme in das Krankenhaus und Entlassung aus dem Krankenhaus
Der Workshop wurde im Rahmen des 5. Kongress für Patientensicherheit durchgeführt. Die Ergebnisse wurden im vorliegenden Bericht zusammengefasst:
Ergebnisprotokoll des Workshops vom 19.10.2018
[19] Workshop zu Möglichkeiten der Verbesserung der Dokumentation der Arzneimitteltherapie im Krankenhaus
Federführung: ADKA, AkdÄ, DKG, DPR und Koordinierungsgruppe
Der Workshop fand am 21.06.2017 bei der DKG in Berlin statt. Die Ergebnisse wurden im vorliegenden Bericht zusammengefasst:
Ergebnisprotokoll des Workshops vom 21.06.2017
[20] Erarbeitung von Lösungsansätzen zur Verbesserung der Dokumentation der Arzneimitteltherapie im Krankenhaus auf Grundlage der Maßnahme [19]
Die DKG hat „Lösungsansätze zur Verbesserung der Dokumentation der Arzneimitteltherapie im Krankenhaus“ erarbeitet:
Lösungsansätze zur Verbesserung der Dokumentation der Arzneimitteltherapie im Krankenhaus
[21] Entwicklung von Qualitätsindikatoren für die Arzneimitteltherapie von Patientinnen und Patienten in Pflegeheimen
Federführung: Koordinierungsgruppe mit der Ärztekammer des Saarlandes und der Apothekerkammer des Saarlandes
Die Ergebnisse wurden im „Barmer Arzneimittelreport 2018“, Seite 178 ff veröffentlicht:
[22] Workshop zur Weiterentwicklung des bundeseinheitlichen Medikationsplans auf der Grundlage der Ergebnisse der Maßnahme [32] gemeinsam mit den Vertragspartnern nach § 31a Absatz 4 SGB V
Federführung: Koordinierungsgruppe mit den Vertragspartnern nach § 31a Absatz 4 SGB V
Der Workshop fand am 15.05.2017 in den Räumlichkeiten des VDI/VDE-IT in Berlin statt, die Ergebnisse wurden im vorliegenden Bericht zusammengefasst:
Ergebnisprotokoll des Workshops vom 15.05.2017
[23] Patientenorientierte Weiterentwicklung von Gestaltung und Layout des bundeseinheitlichen Medikationsplans gemäß § 31a SGB V
Termin: ab 2017
Federführung: KBV, ABDA mit Koordinierungsgruppe, unter Beteiligung des DBSV
Die Maßnahme wird nicht durchgeführt. Die patientenorientierte Gestaltung des bundeseinheitlichen Medikationsplans wird bei der Weiterentwicklung im Rahmen des kontinuierlichen Austauschs zwischen der Koordinierungsgruppe und den Vertragspartnern nach § 31a Absatz a SGB V berücksichtigt.
[24] Entwicklung einer App zur blinden- und sehbehindertengerechten Erfassung und Ausgabe von Medikationsplänen nach § 31a SGB V unter Berücksichtigung der künftigen Nutzung der eGK
Federführung: BMG, Projektnehmer in Zusammenarbeit mit DBSV, der Koordinierungsgruppe und der gematik
Die Maßnahme wurde zurückgestellt.
[25] Workshop zur Förderung der Zusammenarbeit der Koordinierungsgruppe mit den Vertragspartnern nach § 31a Absatz 4 SGB V und der gematik im Hinblick auf die elektronische Abbildung arzneimittelbezogener Inhalte des Medikationsplans
Termin: 2017 (im Vorfeld der Fortschreibung der Vereinbarung nach § 31a SGB V)
Federführung: Koordinierungsgruppe mit den Vertragspartnern nach § 31a Absatz 4 SGB V und der gematik
Die federführenden Institutionen empfehlen, die Maßnahme nicht durchzuführen: Ein kontinuierlicher Austausch zwischen den Vertragspartnern und der Koordinierungsgruppe findet gemäß § 31a Abs. 4 SGB V statt. Die Zuständigkeiten sind laut E-Health-Gesetz geregelt.
[26] Erarbeitung von Empfehlungen für die eindeutige Benennung von AMTS-relevanten Laboruntersuchungen und ihren Ergebnissen
Federführung: AkdÄ mit der Deutschen Vereinten Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin (DGKL) und Koordinierungsgruppe
Die Maßnahme ist in Bearbeitung.
[27] Entwicklung von inhaltlichen Empfehlungen zum Management von Patientinnen und Patienten mit Multimedikation
Federführung: AkdÄ, AMK und Koordinierungsgruppe zusammen mit der DGIM sowie weiteren medizinischen und pharmazeutischen Fachgesellschaften
Diese Maßnahme wurde im Rahmen des durch den Innovationsfonds geförderten Barmer-Projektes AdAM bearbeitet. Die Ergebnisse wurden im Rahmen des 125. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e. V. (DGIM) in Wiesbaden vorgestellt.
Vortrag, Management von Polypharmazie, D. Grandt
[28] Workshop zur Umsetzung der in den bisherigen Forschungsprojekten des Aktionsplans AMTS gewonnen Erkenntnisse zur AMTS in Alten- und Pflegeheimen
Federführung: Koordinierungsgruppe und Projektnehmer
Der Workshop fand am 28.11.2019 in Berlin statt. Die Ergebnisse können dem Protokoll entnommen werden.
Ergebnisprotokoll des Workshops vom 28.11.2019
[29] Workshop zur interprofessionellen Zusammenarbeit bei der Medikationsanalyse und beim Medikationsmanagement
Der Workshop fand am 14.03.2018 in Berlin statt. Die Ergebnisse können dem Protokoll und dem Workshop-Diskussionspapier entnommen werden.
Ergebnisprotokoll des Workshops vom 14.03.2018
Workshop-Diskussionspapier
[30] Erarbeitung von Best-Practice-Modellen basierend auf Maßnahme [29]
Die Ergebnisse können dem Workshop-Diskussionspapier unter Maßnahme 29 entnommen werden.
[31] Workshops mit weiteren Akteuren zur langfristigen Verbesserung der AMTS
a) Koordinierungsgruppe, GKV-Spitzenverband, Krankenkassen und InEK
Der Workshop fand am 29.11.2019 in Berlin statt. Die Ergebnisse können dem Protokoll entnommen werden.
Ergebnisprotokoll des Workshops vom 29.11.2019
Programm des Workshops vom 29.11.2019
Konzeptskizze der AOK „AMTS – zielführende Gesetzesanpassungen“
b) Koordinierungsgruppe, Verbände der pharmazeutischen Industrie, Verbände der Softwareindustrie, Arzneimitteldatenbankhersteller
Die Maßnahme wurde aus Kapazitätsgründen nicht durchgeführt.
[32] Abschluss der Modellprojekte zur Erprobung des bundeseinheitlichen Medikationsplans im Hinblick auf Akzeptanz und Praktikabilität (einschließlich Lesbarkeitstest)
Termin: bis 2016
Federführung: Projektnehmer, BMG
Die Ergebnisse können in den Abschlussberichten nachgelesen werden:
MetropolMediplan, Klinikum Fürth:
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/5_Publikationen/Gesundheit/ Berichte/MetropolMediplan_Abschlussbericht.pdf
Modellregion Erfurt, Universität Witten-Herdecke:
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/5_Publikationen/Gesundheit/ Berichte/Modellregion_Erfurt_Abschlussbericht.pdf
Projekt „PRIMA“, ABDA:
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/5_Publikationen/Gesundheit/ Berichte/PRIMA_Abschlussbericht.pdf
[33] Abschluss des Modellprojekts zur zentralen Erfassung und Bewertung von Medikationsfehlern im Rahmen der Spontanerfassung von Nebenwirkungen
Federführung: AkdÄ, BMG
Ziel des Projekts war zu untersuchen, ob die Erfassung von Medikationsfehlern im Rahmen der existierenden Strukturen des Spontanmeldesystems der AkdÄ möglich ist und ob aus der Analyse von Fallberichten Schlussfolgerungen zur Risikominimierung abgeleitet werden können. Medikationsfehler werden definiert als ein (unbeabsichtigtes) Abweichen vom optimalen Medikationsprozess, das mit einem Schadenspotenzial einhergeht. Sie gelten als vermeidbar.19 bis 57 % der nebenwirkungsbedingten stationären Aufnahmen in Deutschland sind Schätzungen zufolge vermeidbar. Dem geänderten europäischen Recht im Hinblick auf die Pharmakovigilanz entsprechend sollen auch Medikationsfehler in den nationalen Pharmakovigilanzsystemen erfasst werden. Die AkdÄ als Beteiligte im deutschen Pharmakovigilanzsystem hat daher im Auftrag des BMG ein Projekt zur zentralen Erfassung und Bewertung von Medikationsfehlern innerhalb des Spontanmeldesystems der AkdÄ durchgeführt.
https://www.akdae.de/Arzneimittelsicherheit/Medikationsfehler/20181217.pdf
[34] Abschluss des Projekts zur Erfassung und Analyse von Medikationsfehlern in drei zentralen Notaufnahmen Deutschlands
Federführung: BfArM, BMG
In Kooperation mit dem Klinikum Fürth, den Universitätsklinikum Ulm, der Interdisziplinären Notfallaufnahme des Universitätsklinikums Bonn und der Notaufnahme des Robert Bosch Krankenhauses Stuttgart, IKP Stuttgart, startete die Studie zur Ursachenanalyse unerwünschter Arzneimittelwirkungen (ADRED-Studie). Weitere Informationen können hier nachgelesen werden:
https://www.bfarm.de/DE/Forschung/Pharmakogenomik/_node.html
[35] Modellprojekt zur Entwicklung und Evaluation eines universitären, weiterbildenden Masterstudiengangs AMTS (Finanzierungsvorbehalt)
Die öffentliche Bekanntmachung des BMG „Analyse zu geeigneten Studienangeboten zur Arzneimitteltherapiesicherheit und zur Konzeption eines Angebotes mit Modellcharakter“ wurde am 28.05.2018 online zur Verfügung gestellt:
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/B/Bekanntmachungen/ Studienangebote_zur_Arzneimitteltherapiesicherheit.pdf
Das Projekt „Strukturiertes interprofessionelles Studienangebot zur Arzneimitteltherapiesicherheit (SINA)“ der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn erhielt die Förderung mit einer Dauer von zwölf Monaten. Das Projekt startete am 01.02.2019 und umfasst eine Bedarfsanalyse sowie die Konzeption eines kompetenzorientierten Muster-Curriculums. Weitere Informationen:
https://www.zem.uni-bonn.de/news/amts-2013-eine-bedarfsanalyse
[36] Identifizierung und Bewertung von Instrumenten zur vorausschauenden Risikoanalyse für den Prozess der Arzneimitteltherapie in unterschiedlichen Behandlungssektoren (Finanzierungsvorbehalt)
Die öffentliche Bekanntmachung des BMG: Richtlinie zur Förderung von Forschung zur „Identifizierung und Bewertung von Instrumenten zur vorausschauenden Risikoanalyse für den Prozess der Arzneimitteltherapie in unterschiedlichen Behandlungssektoren“ steht seit dem 09.08.2017 online zur Verfügung:
https://www.forschung-bundesgesundheitsministerium.de/dateien/foerderung/bekanntmachungen/bkm-vr-amts-09-08-17.pdf
[37] Durchführung eines Workshops auf Grundlage der Maßnahme [36]
Federführung: Koordinierungsgruppe, Projektnehmer
[38] Implementierung und Evaluierung eines perioperativen Managements der Arzneimitteltherapie von Hochrisikopatienten (Finanzierungsvorbehalt)
Die öffentliche Bekanntmachung des BMG im Rahmen der Ressortforschung „Implementierung und Evaluierung eines perioperativen Managements der Arzneimitteltherapie von Hochrisikopatientinnen und -patienten“ steht seit dem 08.11.2016 online zur Verfügung:
https://www.dlr.de/pt/Portaldata/45/Resources/a_dokumente/gesundheitsforschung/ Bekanntmachung_PERIMA.pdf
[39] Durchführung eines Workshops zur Diskussion und nachfolgenden Publikation der Ergebnisse auf Grundlage der Ergebnisse von Maßnahme [38]
[40] Erhebung zu Risikobewusstsein, Risikokompetenz und Risikoeinstellung bei der Arzneimitteltherapie bei den am Medikationsprozess Beteiligten (Finanzierungsvorbehalt)
Die öffentliche Bekanntmachung des BMG „Risikowahrnehmung und Risikoeinstellung bezogen auf die Arzneimitteltherapie bei den am Medikationsprozess Beteiligten“ steht seit dem 31.07.2018 online zur Verfügung:
https://www.forschung-bundesgesundheitsministerium.de/dateien/foerderung/bekanntmachungen/risikowahrnehmung-bkm.pdf
[41] Workshop auf Grundlage der Ergebnisse von Maßnahme [40]
[42] Fortsetzung der Förderung der Koordinierungsgruppe
Termin: bis 31.12.2019
Die Maßnahme wird umgesetzt: Der Förderungsbewilligungsbescheid für den Zeitraum 2020-2023 liegt vor.
© Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft Letzte Änderung: 17.06.2020

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