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Timestamp: 2019-04-22 22:09:04+00:00

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§ 200 GVG:
BGH, , Az. Er hat zunäclist um Nachprüfung der Bechtsansicht des Berufungsgerichts, daß auch ein im ordentlichen Verfahren geltend gemachter Anspruch aus einem Wechsel eine Periensache im Sinne des § 200 Abs 2 Ziff 6 GVG sei, gebeten* Dem Berufungsgericht ist zuzustimmen, daß die Verfahrensart, in welcher der Wechselanspruch geltend gemacht wird, ohne Bedeutung für die Anwendung des § 200 Abs 2 Ziff 6 GVG ist* Entscheidend ist allein, daß ein Anspruch aus einem Wechsel geltend gemacht wird* Dieser vom I. Zivilsenat des Eeichsgerichts ständig vertretenen Ansicht, der sich das Schrifttum und der Bundesgerichtshof in einer nicht veröffentlichten Entscheidung vom 3* März 1953 (I ZR 4-9/52) angeschlossen hat,,ist der Senat in seiner Entscheidung vom 19® September 1955 gefolgt (BGHZ 18, 173 /1747) « Bie Ausführungen des Beschwerdeführers in seinem
BGH, BESCHLUSS vom 1.3.1988, Az. II ZB 3/88 Rechtsstreitigkeiten über die aus einem Scheck geltend gemachten Regreßansprüche, die kraft Gesetzes Feriensachen sind (§ 200 Abs. 2 Nr. 7 GVG), verlieren ihre Eigenschaft als Feriensache zwar nicht dadurch, daß die Parteien den Rechtsstreit in das Schecknachver-fahren überleiten (BGH, Beschl. v. 28. Februar 1977 - II ZB 11/76, VersR 1977, 546; Beschl. v. 19. Dezember 1977 - II ZB 6/77, VersR 1978, 255; zu dem Wechselnachver-fahren vgl. BGHZ 18, 173).
BGH, BESCHLUSS vom 1.5.1966, Az. Die Ausführungen des Beschwerdeführers geben keinen Anlaß, von der gefestigten Rechtsprechung (vgl. bereits RGZ 78, 316; BGHZ 18, 173 für das Nachverfahren) abzugehen, die unter 'Wechselsachen' i. S. des § 200 Abs. 2 Nr. 6 GVG solche Rechtsstreitigkeiten versteht, in denen Ansprüche aus Wechseln, gleichviel ob im Wechselprozeß oder im ordentlichen Verfahren, verfolgt werden.
BGH, BESCHLUSS vom 3.11.1996, Az. XII ZB 167/96 Auf die in der Rechtsprechung und im Schrifttum streitige Frage, ob eine Aufhebung der Anordnung des Vorsitzenden durch das Kollegium nur ex nunc (so OLG München MDR 1991, 261; Baumbach/Lauterbach/Albers ZPO 55. Aufl. § 200 GVG Rdn. 17; Wieczorek/Schreiber ZPO 3. Aufl. § 200 GVG Rdn. 42; Zöller/Gümmer ZPO 19. Aufl. § 200 GVG Rdn. 20) oder ex tune (so OLG Nürnberg NJW-RR 1996, 61; Johannsen LM 1962 § 200 GVG Nr. 7; ZPO MünchKomm Wolf aaO Rdn. 27;
BGH, BESCHLUSS vom 3.9.1981, Az. b ZB 638/80 Die gegenteilige Auffassung der sofortigen Beschwerde (ebenso Baumbach/ Lauterbach/Albers/Hartmann ZPO 39. Aufl. § 200 GVG An. 5 a; offengelassen von Heintzmann FamRZ 1980, 112, 123 unter IV 3 f) läßt sich mit dem oben dargestellten Sinn und Zweck der gesetzlichen Regelung nicht vereinbaren.
BGH, vom 4.6.1962, Az. II ZR 161/61 GVG § 200 Y/ird die Klage auf mehrere Klagegründe gestützt, so ist der Rechtsstreit keine Feriensache, wenn auch nur einer von ihnen die Voraussetzungen des § 200 Abs. 2 GVG nicht erfüllt; dies gilt auch dann, wenn der in erster Linie geltend gemachte Klagegrund eine Feriensache ist (Abweichung von BGHZ 8, 47; Ergänzung zu BGHZ 9» 22).
BGH, URTEIL vom 4.6.1972, Az. Demgegenüber weist die Revision darauf hin, daß Streitigkeiten über Wechselansprüche, auch wenn sie im ordentlichen Verfahren ausgetragen vrerden, nach § 200 Abs. 2 Nr. 6 GVG Feriensachen sind (3GJIZ 18, 173, 175; BGH Y/I'I 1968, 1408).
BGH, , Az. VIII ZR 39/57 4, Zöller, ZPO, 8. Aufl. § 200 GVG An. 2 b, Rosenberg, Lehrbuch 7. Aufl, § 24 II 2 b, OLG (München) 29, 77), Die entsprechende Anwendung der Vorschriften über die Miete gemäß § 581 BGB bezieht sich nur auf die sachlichrechtlichen des Bürgerlichen Gesetzbuches selbst, aber nicht auf die verfahrensrechtlichen Bestimmungen des Gerichtsvei’fassungsgesetzes und der Zivilprozeßordnung.
BGH, , Az. VIII ZR 39/57 In dem Schriftsatz vom 11. Januar 1956 S. 5 hat der Erblasser jedoch ausdrücklich klarstellen lassen, der HerausgabeansprucU werde in erster Linie auf - von Anfang an -rechtlosen Besitz der Klägerin, mithin auf Eigentum des Erblassers, und nur hilfsweise auf (gekündigten) Mietvertrag gestützt« Eine auf Eigentum gestutzte Räumungsklage ist aber keine Feriensache« Sie wird auch dann nicht dazu, wenn ihr eine Hilfsbegründung beigefügt wird, die den Rechtsstreit nach § 200 Abs. 2 GVG zur Feriensache jnachen würde, wenn sie als Alleinbegründung vorgetragen wäre (BGHZ 9, 22 entgegen BGHZ 8, 47).
BGH, URTEIL vom 4.6.1972, Az. II Zu 53/70 Demgegenüber weist die Revision darauf hin, daß Streitigkeiten über Wechselansprüche, auch wenn sie im ordentlichen Verfahren ausgetragen werden, nach § 200 Abs. 2 Nr. 6 GVG Feriensachen sind (BGHZ 18, 173, 175; BGH WM 1968, 1408).
BGH, BESCHLUSS vom 5.1.1975, Az. IV ZB 50/74 Diese Schwierigkeiten können sowohl bei der Auslegung der in § 200 Abs. 2 GVG enthaltenen Rechtsbegriffe als auch bei der Unterordnung des Prozeßstoffs unter sie entstehen (BGH aaO).
BGH, BESCHLUSS vom 4.11.1987, Az. IX ZB 94/87 35* bb) Allerdings ist, worauf der Berufungsrichter abhebt, eine Vollstreckungsabwehrklage dann als Feriensache anzusehen, wenn der titulierte Anspruch zu den gesetzlichen Feriensachen nach § 200 Abs. 2 GVG gehört (BGH, Beschl. v. 14. Juni 1978 - IV ARZ 31/78, NJW 1978, 1811, 1812; v. 26. März 1980 - IVb ZR 585/80, NJW 1980, 1695; ebenso Zöller/Gümmer aaO § 200 GVG Rdnr. 11; Kissel aaO).
BGH, vom 3.2.1963, Az. VIII ZB 38/62 In einem solchen Falle ist ober der Rechtsstreit selbst dann keine gesetzliche Periensache, wenn der in erster Linie geltend gemachte Klageanspruch, nicht aber einer der anderen Klagegründe die Voraussetzungen des § 200 Abs. 2 GVG erfüllt (BGHZ 37, 371).
BGH, URTEIL vom 2.4.1991, Az. XI ZR 271/90 1.	Das Berufungsgericht geht zutreffend davon aus, daß das im Anschluß an ein Wechselvorbehaltsurteil durchgeführte Nachverfahren, das weiterhin den Wechselanspruch zu dem Gegenstand hat, Feriensache gemäß § 200 Abs. 2 Nr. 6 GVG ist (vgl. BGHZ 13, 173, 174; BGH, Beschluß vom 16. Februar 1987 - II ZB 2/87 - VersR 1987, 764), und nur dann etwas anderes gilt, wenn der Kläger das Grundgeschäft, das seinerseits nicht Feriensache ist, als zusätzliche Anspruchsgrundlage durch deutliche Erklärung in den Rechtsstreit eingeführt hat (vgl. BGHZ 37, 371, 374; BGH, Beschlüsse vom 30. November
BGH, URTEIL vom 4.6.1972, Az. II ZR 72/70 Demgegenüber weist die Revision darauf hin, daß Streitigkeiten über Wechselansprüche, auch wenn sie im ordentlichen Verfahren ausgetragen werden, nach § 200 Abs. 2 Nr. 6 GVG Feriensachen sind (BGHZ 18, 173, 175; BGH WM 1968, 1408).
BGH, URTEIL vom 3.2.1980, Az. VIII ZR 76/79 Des weiteren seien Klagen auf Instandhaltung und Instandsetzung der Mietsache als Streitigkeiten zwischen Vermieter und Mieter wegen der Benutzung von Wohnraum i.S. von § 200 Abs. 2 Nr. 4 GVG anzusehen, wie der Bundesgerichtshof ausgeführt habe (BGH Beschl. vom 12?. Januar 1963 - VIII ZB 35/62 » NJW 1963, 713).
BGH, BESCHLUSS vom 1.1.1987, Az. II ZB 2/87 Auch bei dem sich dem Wechselvorbehaltsurteil anschließenden Nachverfahren handelt es sich um Ansprüche aus einem Wechsel und damit um eine Feriensache gemäß § 200 Abs. 2 Nr. 6 GVG (vgl. BGHZ 18, 173, 174 f.).
BGH, BESCHLUSS vom 3.0.1990, Az. XII ZB 143/89 Denn nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs handelt ein Rechtsanwalt schuldhaft, wenn er die für die Berechnung der Rechtsmittelfrist erhebliche Frage, ob eine Feriensache im Sinne des § 200 GVG vorliegt, nicht hinreichend anhand der höchstrichterlichen Rechtsprechung prüft und in einem Zweifelsfall - der hier jedoch noch nicht einmal vorlag (s. oben unter 1) - nicht den sichersten zur Verfügung stehenden Weg wählt (vgl. BGH VersR 1986, 892 und 1210 sowie Beschluß vom 9. Januar 1989 - II ZB 11/88 - BGHR ZPO § 233 Verschulden 3).

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