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Timestamp: 2019-07-21 18:52:49+00:00

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Satzung der Stadt Glückstadt über die Gestaltung baulicher Anlagen im Bereich der historischen Altstadt- Ortsgestaltungssatzung –
Zum Schutze und zur zukünftigen Gestaltung des Stadtbildes des historischen Stadtkernes, das von besonderer geschichtlicher, architektonischer und städtebaulicher Bedeutung ist, wird aufgrund von § 92 Abs. 1 Nr. 2 und Absatz 5 der Landesbauordnung für das Land Schleswig-Holstein vom 24. Februar 1983 (GVOBl. Schl.-H. S. 86) in Verbindung mit § 4 der Gemeindeordnung für Schleswig-Holstein in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. November 1977 (GVOBl. Schl.-H. S. 410), zuletzt geändert durch Gesetz vom 14. Mai 1985 (GVOBl. Schl.-H. S. 123), nach Beschlussfassung durch die Stadtvertretung der Stadt Glückstadt vom 16. Januar 1986 folgende Ortsgestaltungssatzung erlassen, die mit Auflagen des Innenministers am 9. Mai 1986 genehmigt worden ist. Diesen Auflagen ist die Stadtvertretung am 18. Juni 1986 beigetreten. Geändert durch die I. Nachtragssatzung von der Stadtvertretung der Stadt Glückstadt vom 14.11.1996 und 17.04.1997 und mit Genehmigung des Landrates des Kreises Steinburg vom 18. April 1997:
Teil I – Geltungsbereich
(1) Diese Satzung gilt für den Bereich des historischen Stadtkerns und entspricht in etwa den Grenzen der barocken Stadtgründung Glückstadts des Jahres 1617. Das Gebiet wird im Norden durch die Straßen Am Kommandantengraben und Bohnstraße, im Osten durch die Bahnanlagen der Bundesbahn, im Süden durch die Straße Am Wall bzw. die Hafenbahn und den Binnenhafen und im Westen durch den Landesschutzdeich begrenzt.
(2) Der gesamte Bereich ist im Lageplan exakt dargestellt und eingegrenzt; dieser Lageplan ist Bestandteil der Satzung.
(3) Für besonders städtebildprägende Straßenräume und deren anliegender Bebauung gelten die in Teil III (§§ 8 – 12) dieser Satzung besonders aufgeführten Gestaltungsmerkmale. Der Geltungsbereich ist im vorgenannten Lageplan schraffiert dargestellt.
Die Festsetzungen in dieser Satzung gelten nicht für bauliche Anlagen, die unter Denkmalschutz stehen. Für diese gilt das Denkmalschutzgesetz.
Teil II – Allgemeine Anforderungen im Geltungsbereich
§ 3 Baukörper
(1) Zur Wahrung des geschlossenen Straßenraumes ist die Bauflucht auf der gesamten Fassadenbreite entsprechend der Darstellung auf dem Plan der Stadt Glückstadt i.M. 1 : 1000 (Anlage 1), der Bestandteil dieser Satzung ist, einzuhalten. Er kann im Stadtbauamt der Stadt Glückstadt, Am Markt 4, Zimmer 61, während der Dienststunden eingesehen werden.
(2) Diese Satzung gilt für Um-, Erweiterungs- und Neubauten sowie sonstige bauliche Veränderungen. Bei Um- und Erweiterungsbauten gilt diese Satzung nur für die von der Planung betroffenen Gebäudeteile. Alle Maßnahmen sind insbesondere hinsichtlich
a) Gebäudetyp,
b) Art und Größe der Baukörper,
c) Dachausbildung,
d) Gliederung der Straßenfassade,
e) Verhältnis von Wandflächen zu Öffnungen,
f) Ausbildung der Öffnungen,
g) Material der Oberflächen,
h) Farbe der Oberflächen,
i) Werbeanlagen
nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen in der Weise auszuführen, dass die geschichtliche, künstlerische, architektonische und städtebauliche Eigenart des Stadtbildes gesichert und gefördert wird.
§ 4 Dachformen
(1) Im Geltungsbereich sind nur steile traufständige und giebelständige Sattel- bzw. Mansarddächer mit einer Mindestdachneigung von 48? zulässig. Für Übergänge zwischen verschiedenen Firstrichtungen und Dachformen können Abweichungen, wie Krüppelwalmdachformen, als Ausnahme zugelassen werden.
(2) Die Traufhöhe soll zwischen 5,50 m und 6,0 m, gemessen über Fahrbahnoberkante, liegen.Die Geschoß-, Trauf- und Firsthöhen von Neubauten und Umbauten sind jeweils auf die vorhandene Bebauung abzustimmen. Giebelständige Gebäude sind durch durchlaufende Brandgassen von mind. 0,60 m, maximal 1,0 m Breite, bzw. durch eine in allen Geschossen deutlich erkennbare mindestens 10 cm breite Vertikalzäsur voneinander zu trennen.
(3) Als Dacheindeckung sind naturrote Ziegel bzw. Pfannen mit entsprechender Farbgebung zugelassen. Für die Übergänge zwischen verschiedenen Firstrichtungen und Dachformen sowie für Sonderbauteile wie Erker o.ä. können ausnahmsweise Abweichungen in Zink- oder Kupfer und Schiefereindeckungen zugelassen werden.
(4) Dachgauben müssen in Ausbildung, Proportion und Gliederung der darunterliegenden Fassade entsprechen. Dachgauben und Dacheinschnitte auf geneigten Flächen müssen von den Giebeln mindestens 2,0 m Abstand halten. Dachgauben sind als Einzelgauben auszuführen und dürfen in ihren äußeren Abmessungen die Maße 1,20 m Breite und 1,40 m Höhe nicht überschreiten. Die Summe der Gaubenbreiten ist auf 30 % der Gebäudelänge zu beschränken. Dacheinschnitte sind nur zum Blockinnenbereich hin zulässig. Drempel sind nur bis zu einer Höhe von 0,5 m zulässig. Die Dachfläche vor Gauben darf das Maß von 3 Reihen Dachziegel nicht unterschreiten, wobei Dachziegelreihen von Dachüberständen nicht mitzurechnen sind. Es gilt der Gebäudeschnittpunkt Fassade/Dacheindeckung. Bei Gebäuden mit Drempeln müssen vor der Dachgaube mindestens 3 Dachziegelreihen bis zur Traufe vorhanden sein.
(5) Antennen für Rundfunk und Fernsehen sind unter Dach zu installieren; Ausnahmen sind zulässig, wenn der Empfang eingeschränkt wird. Für diese Ausnahmen sind Antennen nur zulässig in mindestens 4 m Entfernung von der vorderen Straßenfassadenebene, bei traufständigen Gebäuden jedoch nicht auf straßenseitigen Dachflächen.
(6) Für Nebenanlagen auf rückwärtigen Grundstücksflächen gelten die Bestimmungen der Absätze 1 bis 5 des § 4 nicht.
§ 5 Außenwände
(1) Außenwände sind in Sichtmauerwerk in rotem bis rotbraunem Farbton mit heller bündiger Verfugung auszuführen oder hell verputzt bzw. geschlämmt herzustellen. Verputzte oder geschlämmte Wandflächen sind nur in matter Oberfläche in Weißschattierungen entsprechend § 6 zu streichen. Erd- und Obergeschosse sind materialeinheitlich herzustellen.
(2) Polierter oder geschliffener Werkstein, glasierte Keramikplatten, Mosaik, Putze mit Oberflächenmustern sowie Verkleidungen aus Beton, Metall, Bitumen, Glas, Zementplatten, Kunststoffen oder kunststoffgebundenen Tonplatten sind nicht zulässig. Holz ist nur an untergeordneten Bauteilen auf rückwärtigen Grundstücksflächen zulässig.
(3) Stürze oder Fenstersohlbänke aus Natursteinen sind zulässig. Sockel sind in Naturstein oder Sichtmauerwerk auszuführen; Zementputze oder Bitumenanstriche sind unzulässig, Treppenstufen vor Hauseingängen sind in Naturstein oder entsprechenden Klinkerrollschichten auszuführen; die Verwendung von Pressklinkern ist nicht zulässig.
(4) Fachwerkkonstruktionen sind in Holz auszuführen und in vorgenannter Ausführung auszufachen. Für Holzfachwerke sind Anstriche oder Holzschutzmittel in dunkelbraunen Farbtönen zu verwenden. Geschnitzte Fachwerkteile sind farblich abzusetzen.
§ 6 Farbgestaltung der Außenwände
(1) Fassadenanstriche sind in hellen, lichten Farbtönen auszuführen, die den mittleren bis hohen Hellbezugswerten, Helligkeitsstufen oder Helligkeitskennzeichnungen des verwendeten Farbsystems (z.B. DIN 6164 Deutsches Institut für Normen, Beuth-Verlag, Burggrafenstraße 6, 10787 Berlin) entsprechen.
(2) Fassadenteile, die der Gliederung oder Plastizität dienen, können farblich abgesetzt werden.
(3) Die Absätze 1 und 2 gelten nicht, soweit rote Verblendbauten mit einer Schlemme in steinrotem Farbton versehen werden.
§ 7 Öffnungen
(1) Die Straßenfassade muß als Lochfassade ausgebildet werden. Das Auflösen der Straßenfassadenfläche in eine vertikale Streifen- oder horizontale Bandfassade ist unzulässig. Bei Fachwerkhäusern sind Fenster ohne Veränderungen des konstruktiven Rasters anzuordnen.Glasflächen über 0,5 m2 sind zu unterteilen.
(2) Schaufenster sind in stehenden Formaten auszuführen. Die maximale ungegliederte Breite darf 1,50 m nicht überschreiten. Die Schaufensterachsen müssen auf die Fensterachsen der darüberliegenden Geschosse bezogen sein.
(3) Die Anbringung von Kragplatten über Schaufenstern ist unzulässig. Ebenso sind zum öffentlichen Straßenraum sichtbare Rollädenkästen, Eingangsüberdachungen und feststehende Markisen unzulässig.
(4) Balkone zum öffentlichen Straßenraum sind unzulässig. Das gleiche gilt für Loggien in der Straßenfassade.
Teil III – Besondere Anforderungen für die stadtbildprägenden Straßenräume
§ 8 Schlachterstraße, Große Deichstraße, Große Kremper Straße
(1) Die Traufhöhe muß zwischen 6 m und 9 m gemessen über Fahrbahnoberkante liegen. Der Höhenunterschied der Traufe zweier benachbarter Gebäude darf maximal 1,5 m betragen.
(2) Die Gebäudelänge darf maximal 14 m betragen. Wird bei Neubauten diese Länge überschritten, so muß das Gebäude durch Vertikalzäsuren gegliedert werden, die in allen Stockwerken erkennbar sind.
(3) Bei giebelständigen Gebäuden darf die Gebäudebreite 9 m nicht überschreiten. Giebelständige Gebäude sind durch durchlaufende Brandgassen von mindestens 0,60 m , maximal 1,0 m Breite bzw. durch eine in allen Geschossen deutlich erkennbare Vertikalzäsur voneinander zu trennen. Die Verbindung zweier giebelständiger Satteldächer durch parallel zur Straßenfront laufende Satteldächer ist ausgeschlossen.
(4) Giebelständige Häuser sind, bezogen auf die Mittelachse, symmetrisch in der Fassade auszubilden.
§ 9 Straße Am Fleth
(1) Die Traufhöhe darf maximal 8,50 m gemessen über Fahrbahnoberkante betragen. Der Höhenunterschied der Traufe zweier benachbarter Gebäude darf maximal 1,50 m betragen.
(2) Bei giebelständigen Gebäuden darf die Gebäudebreite 10 m nicht überschreiten. Giebelständige Gebäude sind durch durchlaufende Brandgassen von mindestens 0,60 m, maximal 1,0 m Breite bzw. durch eine in allen Geschossen deutliche erkennbare Vertikalzäsur voneinander zu trennen. Die Verbindung zweier giebelständiger Satteldächer durch parallel zur Straßenfront laufende Satteldächer ist nur im Ausnahmefall bei Umbauten, jedoch nicht bei Neubauvorhaben zulässig.
(3) Giebelständige Gebäude sind, bezogen auf die Mittelachse, symmetrisch in der Straßenfassade auszubilden.
§ 10 Königstraße
(1) Die Traufhöhe darf maximal 7,50 m gemessen über Fahrbahnoberkante betragen. Im westlichen Teil der Straße, Haus-Nr. 32 – 35, ist eine Traufhöhe von max. 8,50 m zulässig. Der Höhenunterschied der Traufe zweier benachbarter Gebäude darf maximal 1,50 m betragen.
(2) Die Gebäudelänge darf maximal 20 m betragen. Wird bei Neubauten diese Länge überschritten, so muß das Gebäude durch Vertikalzäsuren gegliedert werden, die in allen Stockwerken erkennbar sein müssen.
(3) Neben traufständigen Gebäuden mit einer Mindestdachneigung von 50? sind im Abschnitt zwischen Ballhausstraße und Markt giebelständige Gebäude mit einer Mindestdachneigung von 50? zulässig. Bei giebelständigen Gebäuden darf jedoch die Gebäudebreite 9 m nicht überschreiten.Giebelständige Gebäude sind durch durchlaufende Brandgassen von mindestens 0,60 m, maximal 1,0 m Breite bzw. durch eine in allen Geschossen deutlich erkennbare Vertikalzäsur voneinander zu trennen. Die Verbindung zweier giebelständiger Satteldächer durch parallel zur Straßenfront laufende Satteldächer ist in Ausnahmefällen bei Umbauten, jedoch nicht bei Neubauvorhaben zulässig.
(4) Giebelständige Gebäude sind, bezogen auf die Mittelachse, symmetrisch in der Fassade auszubilden.
§ 11 Am Kirchplatz
(1) Die Traufhöhe muß zwischen 6,0 m und 7,5 m, gemessen über Fahrbahnoberkante, liegen.
(2) Die Gebäudelänge von traufständigen Gebäuden darf maximal 18,0 m betragen. Wird bei Neubauten diese Länge überschritten, so muß das Gebäude durch Vertikalzäsuren gegliedert werden, die in allen Stockwerken erkennbar sind.
(3) Bei giebelständigen Gebäuden darf die Gebäudebreite 9 m nicht überschreiten. Giebelständige Gebäude sind durch durchlaufende Brandgassen von mindestens 0,60 m, maximal 1,0 m Breite bzw. durch eine in allen Geschossen deutlich erkennbare Vertikalzäsur voneinander zu trennen. Die Verbindung zweier giebelständiger Satteldächer durch parallel zur Straßenfront laufende Satteldächer ist nur im Ausnahmefall bei Umbauten, jedoch nicht bei Neubauvorhaben, zulässig.Giebelständige Häuser sind, bezogen auf die Mittelachse, symmetrisch in der Fassade auszubilden.
(4) Auf der Nordseite Nr. 1 – 5 sind Bauwiche von mehr als 1,0 m Breite zulässig.
§ 12 Am Jungfernstieg
(1) Die Traufhöhe muß zwischen 5,0 m und 7,5 m, gemessen über Fahrbahnoberkante, liegen. Der Höhenunterschied der Traufe zweier benachbarter Gebäude darf maximal 1,5 m betragen.
(2) Es sind nur traufständige Satteldächer als Gebäudeabschluß zulässig. Unterbrechungen der Trauflinie durch querhausähnliche Archiktekturmotive sind möglich. Die Gebäudelänge darf maximal 15,0 m betragen. Wird bei Neubauten diese Länge überschritten, so muß das Gebäude durch Vertikalzäsuren oder gleichermaßen wirksame Gliederungselemente in der Fläche unterteilt werden, die in allen Stockwerken und in der Traufenausbildung erkennbar sind.
Teil IV – Werbeanlagen
§ 13 Werbeanlagen und Warenautomaten
(1) Im Geltungsbereich der Satzung bedürfen die Errichtung und die Änderung von Werbeanlagen mit einer Größe unter 0,6 m2 einer Genehmigung nach § 68 Abs. 1 LBO.
(2) Diese Satzung gilt nicht für Werbeanlagen, die anlässlich von Europa-, Bundestags-, Landtags- oder Kommunalwahlen von den zugelassenen politischen Parteien oder zugelassenen Wählergruppen angebracht werden.
(3) Werbeanlagen dürfen die Gliederung der Fassade nicht überschneiden; sie sind nur in der Erdgeschosszone und in dem Brüstungsfeld über dem Erdgeschoß zulässig.
(4) Werbeanlagen sind nur an der Stätte der Leistung zulässig.
(5) Eine Häufung von Werbeanlagen ist unzulässig. Für jeden in einem Gebäude ansässigen Betrieb ist eine Werbeanlage zugelassen. Eine aus mehreren Teilen bestehende Werbeanlage muß einheitlich gestaltet werden.
(6) Werbeanlagen sind nur bis zu einer Größe von 2 m2 zulässig. Als Fläche gilt das Quadrat oder das Rechteck, das die Werbeanlage begrenzt. Die Summe aller Werbeanlagen an einer Fassade darf die Gesamtfläche von 3 m2 nicht überschreiten.
(7) Bei Eckgebäuden ist je Fassade eine Werbeanlage mit einer Gesamtfläche von maximal 2 m2 zulässig.
(8) Werbeanlagen mit wechselndem und bewegtem Licht sind unzulässig. Selbstleuchtende Werbeanlagen sind nur unter der Verwendung von Einzelbuchstaben und der Farbe weiß und gelb gestattet.
(9) Werbeanlagen müssen zu Hauskanten mindestens 0,50 m Abstand wahren.
(10) Das Übermalen und Zukleben von Fenstern und Schaufenstern für Werbezwecke über einen Zeitraum von mehr als 2 Wochen ist nicht zulässig.
Teil V – Schlussvorschriften
(1) Ordnungswidrig nach § 90 Abs. 1 Nr. 1 LBO handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig
a) die Bauflucht nach § 3 Abs. 1 nicht einhält,
b) eine andere Dachneigung und –eindeckung als in § 4 Abs. 1 und 3 festgelegt ausführt,
c) Trauf-, Geschoß-, Firsthöhen, Brandgassen und Vertikalzäsuren nicht gemäß § 4 Abs. 2 einhält,
d) Dacheinschnitte und –gauben nicht gemäß § 4 Abs. 4 ausführt,
e) Antennen für Rundfunk und Fernsehen nicht wie in § 4 Abs. 5 vorgeschrieben installiert,
f) Farbgestaltung und Material entgegen § 5 und § 6 ausführt,
g) die Straßenfassade nicht als Lochfassade entsprechend § 7 Abs. 1 herstellt,
h) Fensterflächen nicht gemäß § 7 Abs. 1 Satz 6 unterteilt,
i) entgegen § 7 Abs. 2 und Abs. 3 Kragplatten, Rolladenkästen, Eingangsüberdachungen, Balkone, Loggien und feststehende Markisen zum öffentlichen Straßenraum hin anbringt,
j) die besonderen Anforderungen für die stadtbildprägenden Straßenräume Schlachterstraße, Gr. Deichstraße, Gr. Kremper Straße, Am Fleth, Königstraße, Am Kirchplatz und Am Jungfernstieg bezüglich Traufhöhe, Gebäudelänge, Gebäudebreite, Gebäudegliederung und Brandgassen gemäß § 8 bis einschl. § 12 nicht einhält.
(2) Auf die Bußgeldvorschrift des § 90 LBO wird verwiesen.
Inkrafttreten der Ortsgestaltungssatzung: 31.12.1986
Inkrafttreten der I. Nachtragssatzung: 18.04.1997
Baufluchtenplan

References: § 92
 § 4

§ 3

§ 4
 § 4

§ 5
 § 6

§ 6

§ 7

§ 8

§ 9

§ 10

§ 11

§ 12

§ 13
 § 68
 § 90
 § 3
 § 4
 § 4
 § 4
 § 4
 § 5
 § 6
 § 7
 § 7
 § 7
 § 8
 § 12
 § 90