Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BVerfGK%2020,%2053
Timestamp: 2019-10-14 04:47:07+00:00

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BVerfG, 26.09.2012 - 2 BvR 938/12 - dejure.org
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BVerfG, 26.09.2012 - 2 BvR 938/12 (https://dejure.org/2012,38571)
BVerfG, Entscheidung vom 26.09.2012 - 2 BvR 938/12 (https://dejure.org/2012,38571)
BVerfG, Entscheidung vom 26. September 2012 - 2 BvR 938/12 (https://dejure.org/2012,38571)
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Verletzung von Art 103 Abs 1 GG bei Nichtberücksichtigung von Parteivortrag bzgl wesentlicher Tatsachen
Art 103 Abs 1 GG, § 23 Abs 1 S 2 BVerfGG, § 92 BVerfGG, § 93c Abs 1 S 1 BVerfGG, § 63 Abs 1 S 1 ZVG
Teilweise stattgebender Kammerbeschluss: Verletzung von Art 103 Abs 1 GG bei Nichtberücksichtigung von Parteivortrag bzgl wesentlicher Tatsachen - hier: Versteigerung aufgrund Gesamtausgebots ohne entsprechende Verzichtserklärung des Schuldners (§ 63 Abs 4 ZVG) - teilweise ...
GG Art. 103 Abs. 1; ZVG § 63 Abs. 4
Verletzung rechtlichen Gehörs bei nicht erklärtem Verzicht auf Einzelausgebot
AG Idar-Oberstein, 30.01.2012 - 11 K 74/06
AG Idar-Oberstein, 30.01.2012 - 11 K 76/06
LG Bad Kreuznach, 22.02.2012 - 1 T 34/12
LG Bad Kreuznach, 24.02.2012 - 1 T 35/12
LG Bad Kreuznach, 27.03.2012 - 1 T 34/12
LG Bad Kreuznach, 27.03.2012 - 1 T 35/12
BVerfGK 20, 53
Art. 103 Abs. 1 GG ist allerdings erst verletzt, wenn sich im Einzelfall klar ergibt, dass das Gericht dieser Pflicht nicht nachgekommen ist (vgl. BVerfGE 25, 137 ; 47, 182 ; BVerfGK 20, 53 ).
Deshalb müssen, wenn das Bundesverfassungsgericht einen Verstoß gegen Art. 103 Abs. 1 GG feststellen soll, im Einzelfall besondere Umstände deutlich ergeben, dass tatsächliches Vorbringen eines Beteiligten entweder überhaupt nicht zur Kenntnis genommen oder doch bei der Entscheidung nicht erwogen worden ist (vgl. BVerfGE 27, 248 ; 47, 182 ; BVerfGK 20, 53 ).
Mit Vorbringen, auf das es unter Zugrundelegung seiner Rechtsauffassung ersichtlich nicht ankommt, muss sich das Gericht nicht im Einzelnen auseinandersetzen (vgl BSG Beschluss vom 29.1.1997 - 6 BKa 22/95 - Juris RdNr 7; BVerfGE 86, 133, 145 f; BVerfGK 20, 53, 57 f; zuletzt BVerfG Beschluss vom 29.10.2015 - 2 BvR 1493/11 - Juris RdNr 45).
"Der Anspruch auf rechtliches Gehör verpflichtet das Gericht, die Ausführungen der Beteiligten zur Kenntnis zu nehmen und in Erwägung zu ziehen (vgl. BVerfGE 42, 364 ; 47, 182 ; BVerfGK 20, 53 ).
Daraus ergibt sich eine Pflicht der Gerichte, die wesentlichen, der Rechtsverfolgung und Rechtsverteidigung dienenden Tatsachenbehauptungen in den Entscheidungsgründen zu verarbeiten (vgl. BVerfGE 47, 182 ; BVerfGK 10, 41 ; 20, 53 ).".
BSG, 11.04.2016 - B 12 KR 68/15 B
9 2. Die Klägerin behauptet des Weiteren (S 11 bis 13 der Beschwerdebegründung) eine Abweichung der Berufungsentscheidung bzw "der ständigen Rechtsprechung des LSG Niedersachsen-Bremen" von Entscheidungen des BVerfG vom 20.11.2012 (1 BvR 1526/12 - juris = NZS 2013, 257) und vom 26.9.2012 (2 BvR 938/12 - juris = BVerfGK 20, 53) sowie des BSG vom 3.5.2010 (B 8 SO 50/09 B - juris).

References: § 23
 § 92
 § 93
 § 63
 Art. 103
 § 63

Art. 103
 Art. 103