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Timestamp: 2019-10-16 16:06:26+00:00

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BVerwG, 18.04.2013 - 5 C 18.12 - dejure.org
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BVerwG, 18.04.2013 - 5 C 18.12 (https://dejure.org/2013,12625)
BVerwG, Entscheidung vom 18.04.2013 - 5 C 18.12 (https://dejure.org/2013,12625)
BVerwG, Entscheidung vom 18. April 2013 - 5 C 18.12 (https://dejure.org/2013,12625)
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SGB VIII a. F. § 19, § 19 Abs. 3, § 39 Abs. 1 Satz 2, § 93 Abs. 1 Satz 1, 2 und 3, § 93 Abs. 3 Satz 2; BEEG a. F. § 2 Abs. 5 Satz 1, § 10 Abs. 1; GG Art. 3 Abs. 1
Leistung der Jugendhilfe; Unterbringung in einer Mutter-Kind-Einrichtung; Kostenbeitrag; Kostenbeitragspflicht; kostenbeitragspflichtig; Berechnung; Berechnungsgrundlage; Ermittlung der Berechnungsgrundlage; Einkommen; Einkommensbegriff; Berücksichtigung als Einkommen; ...
§ 93aF SGB 8, § 19aF SGB 8, § 2 Abs 5 S 1aF BEEG, § 10 Abs 1aF BEEG, § 11aF BEEG
Heranziehung zu einem jugendhilferechtlichen Kostenbeitrag; Einbeziehung von Elterngeld
Zweckneutrale Gewährung des Elterngelds als Einkommensersatzleistung; Anrechnung des Elterngelds bei der Ermittlung der Berechnungsgrundlage für den jugendhilferechtlichen Kostenbeitrag in vollem Umfang als Einkommen bei vor dem 1. Januar 2013 geborenen Kindern
VG Würzburg, 26.04.2010 - W 3 K 09.524
VG Würzburg, 29.04.2010 - W 3 K 09.524
BVerwG, 02.07.2013 - 5 KSt 4.13
NJW 2013, 2457
Jede Art der gesetzesimmanenten richterlichen Rechtsfortbildung - hier die Analogie - setzt eine Gesetzeslücke im Sinne einer planwidrigen Unvollständigkeit des Gesetzes voraus (vgl. Urteile vom 18. April 2013 - BVerwG 5 C 18.12 - NJW 2013, 2457 Rn. 22 und zur Veröffentlichung in Buchholz vorgesehen…, vom 15. November 2012 - BVerwG 3 C 12.12 - LKV 2013, 78 Rn. 19 und vom 20. Mai 1999 - BVerwG 3 C 3.98 - Buchholz 451.512 MGVO Nr. 134 S. 5).
Sie ist zu bejahen, wenn festzustellen ist, dass der Wortlaut der Vorschrift nicht alle Fälle erfasst, die nach dem Sinn und Zweck der Regelung erfasst sein sollten (vgl. Urteil vom 18. April 2013 a.a.O. Rn. 22 m.w.N.).
Sie setzt unabhängig von dem in Betracht kommenden methodischen Mittel der richterlichen Rechtsfortbildung (teleologische Reduktion oder Analogie) eine Gesetzeslücke im Sinne einer planwidrigen Unvollständigkeit des Gesetzes voraus (vgl. Urteile vom 18. April 2013 - BVerwG 5 C 18.12 - zur Veröffentlichung in Buchholz vorgesehen, juris Rn. 22 und vom 15. November 2012 - BVerwG 3 C 12.12 - LKV 2013, 78).
Hat der Gesetzgeber eine eindeutige Entscheidung getroffen, dürfen die Gerichte diese nicht aufgrund eigener rechtspolitischer Vorstellungen verändern oder durch eine judikative Lösung ersetzen (vgl. Urteile vom 18. April 2013 a.a.O. Rn. 22 und vom 27. Oktober 2004 - BVerwG 6 C 30.03 - BVerwGE 122, 130 = Buchholz 355 RBerG Nr. 52 S. 10; BVerfG, Beschluss vom 9. März 1995 - 2 BvR 1437/93 - NStZ 1995, 399 ).
Sie ist unter anderem zu bejahen, wenn festzustellen ist, dass eine gesetzliche Vorschrift nach ihrem Wortlaut Sachverhalte erfasst, die sie nach dem erkennbaren Willen des Gesetzgebers nicht erfassen soll (vgl. Urteile vom 18. April 2013 a.a.O. Rn. 22 und vom 20. Juni 2000 - BVerwG 10 C 3.99 - BVerwGE 111, 255 = Buchholz 261 § 12 BUKG Nr. 3 S. 2 …sowie Beschluss vom 17. August 2004 - BVerwG 6 B 49.04 - juris Rn. 10 m.w.N.).
Hat der Gesetzgeber eine eindeutige Entscheidung getroffen, dürfen sie diese nicht aufgrund eigener rechtspolitischer Vorstellungen verändern oder durch eine judikative Lösung ersetzen (BVerwG, Urteil vom 18. April 2013 - 5 C 18.12 - Buchholz 436.511 § 93 SGB VIII Nr. 5 Rn. 22;… Beschluss vom 10. August 2016 - 1 B 83.16 - juris Rn. 8 ff.).
Ihre Unvollständigkeit erschließt sich vielmehr aus dem gesetzesimmanenten Zweck und kann auch bei einem eindeutigen Wortlaut vorliegen (…BFH ZIP 2016, 463 Rn. 37; vgl. auch BVerwG NJW 2013, 2457 Rn. 22; jeweils m.w.N.).
Sie ist zu bejahen, wenn festzustellen ist, dass der Wortlaut der Vorschrift nicht alle Fälle erfasst, die nach dem Sinn und Zweck der Regelung erfasst sein sollten (BVerwG, Urt. v. 18.4.2013 - 5 C 18.12 -, NJW 2013, 2457 Rn. 22 m.w.N.;… Urt. v. 12.9.2013 - 5 C 35.12 -, BVerwGE 148, 13 Rn. 27).
Sie ist zu bejahen, wenn festzustellen ist, dass der Wortlaut der Vorschrift nicht alle Fälle erfasst, die nach dem Sinn und Zweck der Regelung erfasst sein sollten (vgl. BVerwG NJW 2013, 2457 Rn. 22 und NJW 2014, 1256 Rn. 27).
Sie ist zu bejahen, wenn festzustellen ist, dass der Wortlaut der Vorschrift nicht alle Fälle erfasst, die nach dem Sinn und Zweck der Regelung erfasst sein sollten (…vgl. Senatsbeschluss vom 26. April 2017 - XII ZB 3/16 - juris Rn. 15; BVerwG NJW 2013, 2457 Rn. 22 und NJW 2014, 1256 Rn. 27).
Elterngeld soll Eltern, die im ersten Lebensjahr auf eine volle Erwerbstätigkeit verzichten, um ihr Kind selbst zu betreuen und zu erziehen, bei der Sicherung ihrer Lebensgrundlage unterstützen und dazu beitragen, dass sich die gegenwärtige individuelle wirtschaftliche Situation und die späteren Möglichkeiten der Daseinsvorsorge für Mütter und Väter wegen der vorrangigen Betreuung ihres Kindes nicht verschlechtern, wobei den Mindestbeträgen vor allem der Zweck einer einheitlichen Honorierung der Erziehungs- und Betreuungsleistungen zukommt (BVerwG, Urteil vom 18. April 2013 - 5 C 18.12 - Buchholz 436.511 § 93 SGB VIII Nr. 5 Rn. 15 m.w.N.).
Jede Art der gesetzesimmanenten richterlichen Rechtsfortbildung - hier die Analogie - setzt eine Gesetzeslücke im Sinne einer planwidrigen Unvollständigkeit des Gesetzes voraus (…vgl. Urteile vom 12. September 2013 - BVerwG 5 C 35.12 - BVerwGE 148, 13 Rn. 27 und vom 18. April 2013 - BVerwG 5 C 18.12 - Buchholz 436.511 § 93 SGB VIII Nr. 5 Rn. 22, jeweils m.w.N.).
Sie ist zu bejahen, wenn festzustellen ist, dass der Wortlaut der Vorschrift nicht alle Fälle erfasst, die nach dem Sinn und Zweck der Regelung erfasst sein sollten (…vgl. Urteile vom 12. September 2013 a.a.O. und vom 18. April 2013 a.a.O., jeweils m.w.N.).
Hat der Gesetzgeber eine eindeutige Entscheidung getroffen, dürfen die Gerichte diese nicht aufgrund eigener rechtspolitischer Vorstellungen verändern oder durch judikative Lösung ersetzen (BVerwG, Urteil vom 18. April 2013 - 5 C 18.12 - Buchholz 436.511 § 93 SGB VIII Nr. 5 = juris Rn. 22 m.w.N.).
LSG Berlin-Brandenburg, 17.02.2015 - L 4 R 819/12
Folgen eines Verstoßes des Rentenversicherungsträgers gegen seine Obliegenheit …
OVG Nordrhein-Westfalen, 24.10.2013 - 12 A 1279/13
Elterngeld als Einkommen eines Kostenbeitragspflichtigen bei der Heranziehung zu …
Bemessung des Gegenstandswertes für die anwaltliche Tätigkeit im …
OVG Sachsen, 05.07.2013 - 1 A 86/13
Glaubhaftmachung der Nichtleistung von Unterhalt durch die Eltern als …
OVG Sachsen, 30.09.2013 - 1 A 152/13
Vorausleistung von Ausbildungsförderung, rückwirkende Leistungen, unverzügliche …
OVG Nordrhein-Westfalen, 18.07.2013 - 12 A 1279/13
Anrechnung von Elterngeld in vollem Umfang als Einkommen bei der Ermittlung der …
OVG Berlin-Brandenburg, 30.01.2015 - 1 S 1.15
Die Rücknahme eines Antrags auf vorläufigen Rechtsschutz nach Beschlussfassung …
VG Augsburg, 17.12.2013 - Au 3 K 13.998
Elternunabhängige Ausbildungsförderung; (keine) rückwirkende Gewährung von …

References: § 19
 § 19
 § 39
 § 93
 § 93
 § 2
 § 10
 Art. 3

§ 93
 § 19
 § 2
 § 10
 § 11
 § 12
 § 93
 § 93
 § 93
 § 93