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Timestamp: 2016-10-27 14:56:25+00:00

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4A_658/2015 (30.03.2016)
4A_658/2015 � � Urteil vom 30. M�rz 2016
Forderung aus Auftrag,
Beschwerde gegen den Beschluss vom 21. August 2015
und das Urteil und den Beschluss des Obergerichts des
Kantons Z�rich, I. Zivilkammer, vom 23. Oktober 2015.
A.________ (Rechtsanwalt, Beklagter, Widerkl�ger, Beschwerdef�hrer) vertrat die Interessen von B.________ (Mandantin, Kl�gerin, Widerbeklagte, Beschwerdegegnerin) in deren Rechtsstreit gegen C.________.
A.a.�Der Rechtsstreit beruhte auf einem Vertrag, den die Mandantin am 1. Februar 2005 mit C.________ abgeschlossen hatte, zu einer Zeit, als sie ihm pers�nlich nahe stand. Dieser hatte Mittel eines Bankkredits, den die Mandantin mit einem Drittpfand �ber 1 Mio. EUR sicherstellte, treuh�nderisch im eigenen Namen, aber auf Rechnung der Mandantin angelegt. Er hatte 1 Mio. USD in den D.________ Fund investiert; weil dieser in finanzielle Schwierigkeiten geriet, war C.________ in der Folge zur R�ckf�hrung des Kredites - welche die Vertragsparteien am 18. Oktober 2005 vereinbart hatten - nicht in der Lage. Im Umfang der ausstehenden Kreditsumme wurde das Pfand der Mandantin verwertet.
A.b.�Der Rechtsanwalt vertrat die Mandantin ab M�rz 2006 in der Auseinandersetzung mit C.________. Am 8. Juni 2007 reichte er namens der Mandantin beim Bezirksgericht Z�rich Klage auf Zahlung von EUR 790'630.74 abz�glich USD 269'488.65 zuz�glich Zins ein. Nach durchgef�hrtem Schriftenwechsel fand am 8. April 2008 eine Referentenaudienz statt, in der ein Vergleich mit Widerrufsvorbehalt geschlossen wurde. Die Mandantin widerrief diesen Vergleich. Darauf verfasste der Rechtsanwalt eine 258-seitige Replik, die vom Bezirksgericht zur Verbesserung zur�ckgewiesen wurde. Gegen diesen Beschluss erhob der Rechtsanwalt namens seiner Mandantin am 17. Oktober 2008 Rekurs. Mit Eingabe vom 27. Oktober 2008 reichte er dem Bezirksgericht eine gek�rzte Replik ein. Nach Eingang der Duplik legte er sein Mandat im August 2009 nieder.
A.c.�Die Mandantin betraute einen anderen Rechtsvertreter mit der Wahrung ihrer Interessen und schloss darauf am 25./26. Januar 2010 eine Vereinbarung, mit welcher die h�ngigen Verfahren vor Bezirksgericht und Obergericht vergleichsweise erledigt wurden. Die Verfahren wurden am 5. bzw. 8. Februar 2010 vom Obergericht bzw. vom Bezirksgericht abgeschrieben.
A.d.�F�r die F�hrung des Mandates vom M�rz 2006 bis August 2009 bezahlte die Mandantin dem Rechtsanwalt insgesamt Fr. 207'867.40. Im Dezember 2009 gelangte sie an die Honorarkommission des Z�rcher Anwaltsverbandes (nachfolgend: Honorarkommission) mit dem Ersuchen, die in dieser Zeit gestellten Honorarrechnungen des Rechtsanwalts zu �berpr�fen. Die Honorarkommission kam am 9. Dezember 2011 zum Schluss, dass sich eine Reduktion der zur Diskussion stehenden 13 Honorarforderungen um Fr. 65'629.60 rechtfertige. Sie empfahl den Parteien, auf dieser Basis einen Vergleich zu schliessen. Keine der Parteien verlangte eine formelle Begutachtung durch die Honorarkommission.
Mit Klageschrift vom 15. Oktober 2012 stellte die Mandantin (unter Beilage der Klagebewilligung vom 14. Juni 2012) dem Bezirksgericht Z�rich das Rechtsbegehren, der Beklagte sei im Sinne einer Teilklage und unter Vorbehalt der Nachklage zu verpflichten, ihr Fr. 65'629.60 zuz�glich 5 % Zins seit 31. Januar 2012 zu bezahlen.
Der Beklagte beantragte die Abweisung der Klage und erhob Widerklage mit dem Begehren, es sei festzustellen, dass er der Kl�gerin nichts schulde.
Mit Urteil vom 12. Dezember 2014 verpflichtete das Bezirksgericht Z�rich den Beklagten in Gutheissung der Klage, der Kl�gerin Fr. 65'629.60 zuz�glich 5 % Zins seit 31. Januar 2012 zu bezahlen. Die Widerklage wurde abgewiesen.
Gegen dieses Urteil erhob der Beklagte Berufung an das Obergericht des Kantons Z�rich und beantragte, das Urteil des Bezirksgerichts Z�rich sei aufzuheben, die Klage sei abzuweisen und es sei widerklageweise festzustellen, dass er der Kl�gerin nichts schulde.
Mit Beschluss vom 21. August 2015 wies das Obergericht des Kantons Z�rich die prozessualen Antr�ge des Beklagten vom 19. August 2015 (u.a. Antrag auf Sistierung des Verfahrens) ab und hielt fest, die Kosten f�r diesen Beschluss w�rden mit dem Endentscheid geregelt.
Mit Urteil und Beschluss vom 23. Oktober 2015 verpflichtete das Obergericht des Kantons Z�rich den Beklagten, der Kl�gerin Fr. 65'629.60 zuz�glich Zins von 5 % seit 31. Januar 2012 zu bezahlen (Urteil Ziffer 1). Es hob sodann Ziffern 2 bis 6 des Urteils des Bezirksgerichts Z�rich vom 12. Dezember 2014 auf und wies die Sache zur weiteren Pr�fung der Widerklage und zu neuem Entscheid �ber die Widerklage und die Kosten- und Entsch�digungsfolgen im Sinne der Erw�gungen an die Vorinstanz zur�ck (Beschluss Ziffer 1). Auf das Ausstandsgesuch gegen die 4. Abteilung des Bezirksgerichts Z�rich wurde nicht eingetreten (Beschluss Ziffer 2). Die Regelung der Prozesskosten des Berufungsverfahrens behielt es dem neuen Entscheid des Bezirksgerichts vor (Beschluss Ziffer 4). Das Obergericht verwarf zun�chst R�gen wegen verschiedener Verfahrensfehler, verwarf die Verj�hrungseinrede und hielt vorweg fest, die Honorarvereinbarung beruhe auf Stundenaufwand. Das Obergericht pr�fte s�mtliche vom Bezirksgericht vorgenommenen K�rzungen und sch�tzte die Hauptklage mit der ersten Instanz. Zur Widerklage erwog das Obergericht, die Kl�gerin habe weitere R�ckerstattungen/Honorark�rzungen sowie Schadenersatzanspr�che vorbehalten und diese seien auch ausreichend substanziiert. Die erste Instanz h�tte die Widerklage daher inhaltlich beurteilen m�ssen und nicht wegen fehlender Substanziierung seitens des Beklagten abweisen d�rfen. Schliesslich trat das Obergerich t auf das f�r die Zukunft gestellte Ausstandsbegehren nicht ein und sah keinen Anlass f�r eine Verzeigung des kl�gerischen Rechtsanwalts.
Mit Beschwerde in Zivilsachen stellt der Rechtsanwalt die Begehren, das Urteil und der Beschluss des Obergerichts des Kantons Z�rich vom 23. Oktober 2015 seien aufzuheben und die Klage sei abzuweisen (Ziffer 1.1); ausserdem sei widerklageweise festzustellen, dass der Beschwerdef�hrer der Beschwerdegegnerin nichts schulde (Ziffer 1.2). In der Begr�ndung bringt er ausserdem vor, er fechte auch den Beschluss des Obergerichts vom 21. August 2015 an, in dem seine prozessualen Antr�ge abgewiesen wurden; er h�lt daran fest, das Obergericht sei zur Anzeige des Gegenanwalts an die Aufsichtskommission �ber Anw�ltinnen und Anw�lte verpflichtet und bis zu deren Entscheid sei das Verfahren zu sistieren. In der Begr�ndung wendet er sich zun�chst gegen die R�ckweisung zur Beurteilung der Widerklage; er h�lt daran fest, dass seine Widerklage h�tte gutgeheissen werden m�ssen; nach einer Vorbemerkung �ber die von ihm erhobene Einrede der Verj�hrung wendet sich der Beschwerdef�hrer gegen die R�ckerstattung des bezogenen Honorars/Vorschusses in H�he von Fr. 447.-- f�r den Versuch, mit dem Gegenanwalt ins Gespr�ch zu kommen, die Fr. 1'425.-- und Fr. 24.-- f�r eine Eingabe zur Referentenaudienz und der Doppelverbuchung dieses Betrags, Fr. 45'000.-- f�r die vom Bezirksgericht zur�ckgewiesene Replik von 258 Seiten, Fr. 150.-- f�r Arbeit an einer Eingabe ausserhalb des Schriftenwechsels, Fr. 7'400.-- als K�rzung der in Rechnung gestellten Barauslagen auf rund 3 % des Honorars und schliesslich die K�rzung des Honoraranspruchs um Fr. 12'46 8.-- wegen unn�tzer Anzeige an die Eidgen�ssische Bankenkommission.
Mit Verf�gung vom 12. Januar 2016 wurde das Gesuch des Beschwerdef�hrers um Erteilung der aufschiebenden Wirkung abgewiesen.
Vernehmlassungen zur Sache wurden keine eingeholt.
Die Beschwerde an das Bundesgericht ist zul�ssig gegen Entscheide, die das Verfahren abschliessen (Art. 90 BGG). Sie ist auch zul�ssig gegen einen Entscheid, der nur einen Teil der gestellten Begehren behandelt, wenn diese Begehren unabh�ngig von den andern beurteilt werden k�nnen (Art. 91 lit. a BGG). Gegen selbst�ndig er�ffnete Zwischenentscheide, die weder die Zust�ndigkeit noch den Ausstand betreffen (vgl. Art. 92 BGG), ist die Beschwerde dagegen nur zul�ssig, wenn sie entweder einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken k�nnen (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeif�hren und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten f�r ein weitl�ufiges Beweisverfahren ersparen w�rde (Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG).
1.1.�Das Obergericht des Kantons Z�rich hat im angefochtenen Urteil die Klage der Beschwerdegegnerin gutgeheissen. Das Verfahren �ber dieses Begehren ist damit abgeschlossen; die Berechtigung des Begehrens kann unabh�ngig von der Widerklage beurteilt werden, die das Obergericht mit Beschluss an die erste Instanz zur�ckgewiesen hat. Das Obergericht hat die Streitsache als Rechtsmittelinstanz beurteilt (Art. 75 Abs. 2 BGG), der Beschwerdef�hrer ist in Bezug auf die Klage mit seinen Antr�gen unterlegen (Art. 76 Abs. 1 BGG), der Streitwert ist offensichtlich erreicht (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG) und die Beschwerdefrist ist eingehalten (Art. 100 Abs. 1 BGG). Die Beschwerde ist grunds�tzlich zul�ssig, soweit sie sich gegen die Gutheissung der Klage der Beschwerdegegnerin richtet.
1.2.�Das Obergericht des Kantons Z�rich hat im angefochtenen Entscheid die Dispositiv-Ziffern 2 bis 6 des Urteils des Bezirksgerichts Z�rich vom 12. Dezember 2014 aufgehoben und die Sache zur weiteren Pr�fung der Widerklage und zu neuem Entscheid �ber die Widerklage sowie die Kosten- und Entsch�digungsfolgen an das Bezirksgericht zur�ckgewiesen. Dieser Entscheid schliesst das Verfahren nicht ab und bildet einen Zwischenentscheid, wie der Beschwerdef�hrer erkennt. Entgegen seiner Auffassung handelt es sich dabei nicht nur formell um einen Entscheid im Sinne von Art. 93 BGG. Denn das Obergericht des Kantons Z�rich hat keinen Entscheid dar�ber getroffen, ob die von der Beschwerdegegnerin behaupteten bzw. vorbehaltenen weiteren Anspr�che gegen den Beschwerdef�hrer aus dem Mandat berechtigt seien; das Gericht hat vielmehr festgestellt, dass die Beschwerdegegnerin weitere Anspr�che aus Mandat in H�he von Fr. 49'421.75 und als Schadenersatz Fr. 49'500.-- im erstinstanzlichen Verfahren gegen den Beschwerdef�hrer vorbehalten hatte. Mit seiner negativen Feststellungsklage beantragte der Beschwerdef�hrer die Feststellung des Nichtbestands dieser vorbehaltenen Anspr�che; das Bezirksgericht schloss mit der Abweisung der negativen Feststellungsklage des Beschwerdef�hrers sinngem�ss, diese Anspr�che seien berechtigt, ohne sie zu beurteilen, weshalb das Obergericht die Sache zur�ckwies. Worum es sich bei diesen Anspr�chen handelt, deren Nichtbestand der Beschwerdef�hrer mit seiner Widerklage beantragt, ist vom Obergericht gerade nicht festgestellt worden. Die angeblichen Weisungen des Obergerichts, welche der Beschwerdef�hrer beanstandet, binden im �brigen das Bezirksgericht - nicht jedoch das Bundesgericht f�r den Fall, dass der Entscheid �ber die Widerklage des Beschwerdef�hrers von einer der Parteien beim Bundesgericht angefochten werden sollte (vgl. Art. 93 Abs. 3 BGG).
Die Voraussetzungen von Art. 93 BGG sind in Bezug auf den R�ckweisungsentscheid zur Beurteilung der Widerklage offensichtlich nicht gegeben. Ein nicht wieder gutzumachender Nachteil ist nicht ersichtlich (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG); mangels tats�chlicher Feststellungen zu den vorbehaltenen Forderungen der Beschwerdegegnerin aus dem Mandat w�re das Bundesgericht bei Gutheissung der Beschwerde zudem nicht in der Lage, �ber die Widerklage zu entscheiden (Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG). Die Beschwerde gegen Ziffer 1 des Beschlusses des Obergerichts des Kantons Z�rich vom 23. Oktober 2015 ist nicht zul�ssig.
1.3.�Der Beschwerdef�hrer beantragt die Aufhebung des Urteils und Beschlusses des Obergerichts des Kantons Z�rich vom 23. Oktober 2015 insgesamt. In Ziffer 2 des Beschlusses ist das Obergericht auf das Ausstandsbegehren des Beschwerdef�hrers nicht eingetreten. Im Verfahren vor Bundesgericht sind Antr�ge nicht zul�ssig, die sich auf die blosse Aufhebung beschr�nken. Soweit das Bundesgericht einen neuen Entscheid f�llen kann (Art. 107 BGG), ist vielmehr ein Antrag in der Sache zu stellen (BGE 137 II 313 E. 1.3 S. 317 mit Hinweisen). Da kein Antrag in der Sache gestellt wird, ist insofern auf die Beschwerde nicht einzutreten, als die Aufhebung von Ziffer 2 des angefochtenen Beschlusses beantragt wird.
1.4.�Der Beschwerdef�hrer ficht den Beschluss des Obergerichts vom 21. August 2015 mit an, in dem von ihm gestellte prozessuale Antr�ge abgewiesen wurden. Die Mitanfechtung derartiger Zwischenentscheide mit dem Endentscheid ist insoweit zul�ssig, als sie sich auf diesen auswirken. Diese Voraussetzung liegt hier nicht vor. Denn die Antr�ge betrafen die Sistierung des Verfahrens, um dem Beschwerdef�hrer eine Verzeigung gewisser Kollegen zu erm�glichen. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern sich die Ablehnung einer Sistierung des Verfahrens auf den Endentscheid auswirken k�nnte; in der Beschwerde wird zwar behauptet, die angeblich ebenfalls verlangte Verzeigung durch das Obergericht und eine allf�llige Disziplinierung h�tte sich auf die Zul�ssigkeit eines Beweismittels oder einer Eingabe auswirken k�nnen. Abgesehen davon, dass die Beweise oder Eingaben nicht genannt werden, die h�tten unber�cksichtigt bleiben k�nnen, ist der Kausalzusammenhang nicht ersichtlich. Wie die Vorinstanz zutreffend ausf�hrt, ist die Zul�ssigkeit von Beweismitteln und Eingaben im Prozess unmittelbar und unabh�ngig von Disziplinarmassnahmen zu beurteilen. Damit zudem die Kosten des Beschlusses vom 21. August 2015 angefochten werden k�nnten, bed�rfte es eines Endentscheides, hat doch die Vorinstanz festgehalten, die Kosten f�r diesen Beschluss w�rden mit dem Endentscheid geregelt. Im Urteil und Beschluss vom 23. Oktober 2015 behielt es die Regelung der Prozesskosten des Berufungsverfahrens indessen dem neuen Entscheid des Bezirksgerichts vor. Eine Anfechtung des Beschlusses vom 21. August 2015 ist somit auch in Bezug auf die Kosten nicht m�glich. Auf die Beschwerde ist nicht einzutreten, soweit sie sich gegen den angefochtenen Beschluss vom 21. August 2015 richtet.
Mit Beschwerde in Zivilsachen k�nnen Rechtsverletzungen nach Art. 95 und 96 BGG ger�gt werden. Die Beschwerde ist hinreichend zu begr�nden, andernfalls wird darauf nicht eingetreten. In der Beschwerdeschrift ist in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG). Die Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht kann das Bundesgericht nur insofern pr�fen, als eine solche R�ge in der Beschwerde pr�zise vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 137 V 57 E. 1.3 S. 60; 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68; 133 III 439 E. 3.2 S. 444).
3.1.�Wird ein Auftrag nicht sorgf�ltig ausgef�hrt, kann dies zu einer Herabsetzung der Verg�tung als vertraglicher Gegenleistung im Sinne von Art. 394 Abs. 3 OR f�hren. Wenn das Ergebnis des unsorgf�ltigen Beauftragten f�r den Auftraggeber vollst�ndig unbrauchbar ist, schuldet er diesem gar keine Verg�tung (BGE 124 III 423 E. 4a S. 427; 117 II 563 E. 2a S. 567; 108 II 197 E. 2a S. 198; 87 II 290 E. 4c S. 293).
Die Vorinstanz hat erwogen, dass die Parteien einen Stundenansatz von Fr. 300.-- vereinbart hatten und die Mandantin daher der Honorarforderung des Rechtsanwalts den Einwand entgegen halten kann, er habe mehr Aufwand getrieben, als die sorgf�ltige Mandatsf�hrung erfordert h�tte. Diese zutreffenden Erw�gungen der Vorinstanz vermag der Beschwerdef�hrer nicht zu entkr�ften mit der Behauptung, es gelte keine Erfolgshaftung. Soweit der Beschwerdef�hrer Aufwand in Rechnung gestellt hat, der f�r eine sorgf�ltige Ausf�hrung des Auftrages nicht erforderlich war, ist seine Honorarforderung nicht gerechtfertigt.
3.2.�Wer ohne jeglichen Vorbehalt in (vermeintlicher) Erf�llung des Vertrags mehr leistet als das vertraglich Geschuldete, kann die Differenz auf der Grundlage des Bereicherungsrechts zur�ckfordern (BGE 130 III 504 E. 6.2 S. 510; 127 III 421 E. 3c/bb S. 426; je mit Hinweisen). Anders verh�lt es sich, wenn die Leistung in Form vertraglich vereinbarter Akontozahlungen erbracht, aber eine sp�tere Abrechnung vorbehalten wurde. In diesem Fall ist der R�ckforderungsanspruch der zu viel geleisteten Akontozahlungen vertraglicher Natur (BGE 130 III 504 E. 6.4 S. 512; 126 III 119 E. 3d S. 122). Diese Praxis wurde damit begr�ndet, dass die Vereinbarung sowohl der Akontozahlung wie der Abrechnung auf dem Vertrag der Parteien beruht und daraus zu schliessen ist, dass diejenige Partei, die bei endg�ltiger Abrechnung zu viel erhalten hat, vertraglich zur R�ckleistung der Akontozahlungen verpflichtet ist (BGE 126 III 119 E. 3d S. 122). Demgegen�ber ist auch im vertraglichen Abrechnungsverh�ltnis nach erfolgter und anerkannter Saldoziehung die Korrektur einer Fehlbuchung �ber das Bereicherungsrecht auszugleichen (BGE 133 III 356 E. 3.2.2 S. 359). Diese Rechtsprechung gelangt namentlich bei zu viel bezahlten Mietnebenkosten zur Anwendung (BGE 133 III 356 E. 3.2.2 S. 359 mit Verweis auf Urteil 4C.24/2002 vom 29. April 2002 E. 3.3.2, in: mp 2002 S. 163 ff., 168).
Die Vorinstanz hat mit der ersten Instanz geschlossen, dass eine Saldoziehung vorliegend nicht erfolgt ist. Sie hat mit einl�sslicher und zutreffender Begr�ndung dargelegt, dass ein Abrechnungsverh�ltnis (Akontozahlungen oder Teilhonorarzahlungen unter Vorbehalt definitiver Abrechnung) vorlag und dass folglich der R�ckerstattungsanspruch der Beschwerdegegnerin vertraglicher Natur ist. Dem vermag der Beschwerdef�hrer nichts entgegen zu halten mit der Bemerkung, die R�ckforderung sei verj�hrt oder auch, das Abrechnungsverh�ltnis umfasse Doppelbuchungen nicht.
3.3.�Die Vorinstanz hat den Einwand des Beschwerdef�hrers verworfen, wonach die gesamte Klageschrift, weite Teile der Replik und das erstinstanzliche Urteil im Wesentlichen auf dem den Parteien unterbreiteten Vergleichsvorschlag der Honorarkommission beruhten und dessen Kenntnisgabe an das Gericht einen Verstoss gegen Standesregeln darstelle. Sie hat dazu ausgef�hrt, die Empfehlung der Honorarkommission sei kein Vorschlag einer Partei, sondern eines Dritten und sie enthalte keinen Vertraulichkeitsvorbehalt. Auch sei es gar nicht zu Vergleichsgespr�chen unter den Parteien gekommen und der Beschwerdef�hrer lege nicht dar, dass er selbst im Vorpr�fungsverfahren vertrauliche Mitteilungen gemacht habe.
Die Vorbringen des Beschwerdef�hrers dagegen beruhen auf der Annahme, es sei ein Vergleich geschlossen worden. Das trifft nach den Feststellungen der Vorinstanz nicht zu.
Die Vorinstanz hat in den Erw�gungen 6 bis 12 des angefochtenen Urteils die einzelnen Positionen der Honorarforderungen �berpr�ft, f�r welche das Bezirksgericht geschlossen hatte, der Aufwand des Beschwerdef�hrers sei f�r eine sorgf�ltige Wahrnehmung der Interessen der Beschwerdegegnerin in ihrem Rechtsstreit gegen C.________ ganz oder teilweise unn�tig gewesen.
4.1.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz nur berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG). "Offensichtlich unrichtig" bedeutet dabei "willk�rlich" (BGE 140 III 115 E. 2 S. 117). �berdies muss die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein (Art. 97 Abs. 1 BGG). Der Beschwerdef�hrer, der die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz anfechten will, muss klar und substanziiert aufzeigen, inwiefern die ger�gten Feststellungen bzw. die Unterlassung von Feststellungen offensichtlich unrichtig sind oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhen (vgl. BGE 136 II 508 E. 1.2 S. 511; 133 II 249 E. 1.4.3 S. 254 f.; 133 III 393 E. 7.1 S. 398, 462 E. 2.4 S. 466 f.). Soweit der Beschwerdef�hrer den Sachverhalt erg�nzen will, hat er zudem mit Aktenhinweisen darzulegen, dass er entsprechende rechtsrelevante Tatsachen und taugliche Beweismittel bereits bei den Vorinstanzen prozesskonform eingebracht hat (BGE 140 III 86 E. 2 S. 90). �berdies ist in der Beschwerde darzutun, inwiefern die Behebung des ger�gten Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG; BGE 141 II 14 E. 1.6 S. 24). Auf eine Kritik an den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz, die diesen Anforderungen nicht gen�gt, ist nicht einzutreten (vgl. BGE 133 II 249 E. 1.4.3 S. 255).
4.2.�Tats�chlicher Natur sind nicht nur die Feststellungen �ber die Handlungen, welche der Beauftragte im Rahmen des Mandates ausgef�hrt hat, sowie dar�ber, f�r welche Handlungen welche Betr�ge in Rechnung gestellt wurden. Auch die Beurteilung, ob eine Handlung zur Erreichung eines beabsichtigten Erfolges konkret n�tzlich oder mindestens geeignet war, einen Nutzen zu bringen, beruht auf W�rdigung der Beweise. Zwar ist die Frage, welche Anforderungen an die Sorgfalt des Beauftragten zu stellen sind, rechtlicher Natur. Wenn jedoch das Gericht seiner W�rdigung des konkreten Verhaltens des Beauftragten im Blick auf die F�rderung der vertraglich bestimmten Interessen des Auftraggebers einen zutreffenden Sorgfaltsmassstab zugrunde legt, so beruht die Feststellung des konkreten Nutzens einer Handlung zur F�rderung der vertraglich vereinbarten Interessen des Auftraggebers auf W�rdigung der Beweise, welche das Bundesgericht nur berichtigen kann, wenn sie offensichtlich unrichtig - d.h. willk�rlich - ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht.
4.3.�Dies verkennt der Beschwerdef�hrer, soweit er im Einzelnen - und zumeist unter Wiederholung seiner von der Vorinstanz verworfenen Erkl�rungen - darzulegen sucht, dass seine in Rechnung gestellten Bem�hungen im Interesse seiner Mandantin gelegen oder von dieser ausdr�cklich oder sinngem�ss gew�nscht bzw. verursacht seien. Die Vorinstanz ist mit dem Bezirksgericht in eingehender W�rdigung der einzelnen in Rechnung gestellten Handlungen des Beschwerdef�hrers zum Schluss gelangt, diese seien mindestens im festgestellten Umfang f�r die von seiner Mandantin angestrebte Durchsetzung ihrer Forderung gegen C.________ nicht n�tzlich gewesen. Was der Beschwerdef�hrer dagegen vorbringt, gen�gt den Anforderungen an R�gen der willk�rlichen Beweisw�rdigung nicht und es ist darauf nicht einzugehen. Daran �ndert nichts, dass zuweilen der Vorwurf erhoben wird, dem Beschwerdef�hrer sei das rechtliche Geh�r verweigert worden; denn dieses Grundrecht verlangt nicht, dass sich die entscheidende Beh�rde mit allen einzelnen Argumenten auseinandersetzt; auch Art. 8 ZGB wird gegenstandslos, wenn das Gericht in W�rdigung der Beweise schliesst, eine Tatsache sei erstellt oder widerlegt. Der Beschwerdef�hrer zeigt weiter keine Rechtsverletzung auf, soweit er die Herabsetzung der Barauslagen auf ein �bliches Mass beanstandet; die Vorinstanz ist in W�rdigung der Beweise zum Schluss gekommen, dass diese Auslagen zu einem erheblichen Teil f�r unn�tze Kopien etc. gemacht worden sind.
Die Beschwerde ist als unbegr�ndet abzuweisen, soweit darauf �berhaupt einzutreten ist. Bei diesem Verfahrensausgang sind die Gerichtskosten dem Beschwerdef�hrer zu auferlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Da keine Antwort zur Sache eingeholt worden ist, ist der anwaltlich vertretenen Beschwerdegegnerin nur ihr Aufwand f�r die Stellungnahme zum Gesuch um aufschiebende Wirkung mit einer reduzierten Parteientsch�digung zu ersetzen (Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG).

References: Art. 92
 Art. 93
 Art. 93
 Art. 93
 Art. 95
 BGE 
 Art. 394
 Art. 95
 Art. 95
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 95
 Art. 8