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Timestamp: 2016-09-27 12:07:26+00:00

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8C_754/2015 � � Urteil vom 26. Februar 2016
Der 1948 geborene A.________ war als Spartenleiter der B.________ AG, bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Unf�llen versichert, als er im November 1996 beim Fussballspielen mit dem gegnerischen Torwart zusammenstiess und sich am rechten Knie verletzte. Die SUVA anerkannte ihre Leistungspflicht f�r die Folgen dieses Ereignisses, konnte diese indessen im Fr�hjahr 1997 wieder einstellen. F�r die bleibenden Folgen eines im August 2003 erlittenen Tennisunfalls mit Verletzung des linken Knies sprach die SUVA dem Versicherten mit Verf�gung vom 11. September 2007 eine Integrit�tsentsch�digung bei einer Einbusse von 30 % zu. Nachdem sich der Versicherte im Sommer 2009 wegen verst�rkter Beschwerden am rechten Knie erneut in �rztliche Behandlung begeben musste, sprach ihm die SUVA mit Verf�gung vom 11. Juli 2012 und Einspracheentscheid vom 24. September 2012 f�r das rechte Knie ebenfalls eine Integrit�tsentsch�digung bei einer Einbusse von 30 % zu, verneinte aber gleichzeitig einen Anspruch auf eine Invalidenrente. Den diesen Einspracheentscheid best�tigenden Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 26. Mai 2014 hob das Bundesgericht mit Urteil 8C_526/2014 vom 10. November 2014 auf und wies die Sache an das kantonale Gericht zur Durchf�hrung eines Einkommensvergleichs zur�ck.
Mit Entscheid vom 31. August 2015 wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich die von A.________ gegen den Einspracheentscheid vom 24. September 2012 erhobene Beschwerde erneut ab.
Mit Beschwerde beantragt A.________, ihm sei unter Aufhebung des Einsprache- und des kantonalen Gerichtsentscheides ab 1. M�rz 2012 eine Invalidenrente bei einem Invalidit�tsgrad von mindestens 10 % zuzusprechen.
Streitig und zu pr�fen ist, ob der Versicherte f�r die Zeit ab 1. M�rz 2012 Anspruch auf eine Invalidenrente der Unfallversicherung hat.
3.1.�Ist eine versicherte Person infolge des Unfalles mindestens zu 10 Prozent invalid, so hat sie gem�ss Art. 18 Abs. 1 UVG Anspruch auf eine Invalidenrente. Zur Bestimmung des Invalidit�tsgrades wird gem�ss Art. 16 ATSG das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der unfallbedingten Invalidit�t und nach Durchf�hrung allf�lliger Eingliederungsmassnahmen durch eine zumutbare T�tigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen k�nnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen k�nnte, wenn sie nicht invalid geworden w�re (sog. Valideneinkommen).
3.2.�F�r die Festsetzung des Invalideneinkommens ist nach der Rechtsprechung prim�r von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. �bt sie nach Eintritt der Invalidit�t eine Erwerbst�tigkeit aus, bei der - kumulativ - besonders stabile Arbeitsverh�ltnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbleibende Arbeitsf�higkeit in zumutbarer Weise voll aussch�pft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grunds�tzlich der tats�chlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn. Ist kein solches tats�chlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbst�tigkeit aufgenommen hat, so k�nnen nach der Rechtsprechung entweder Tabellenl�hne gem�ss den vom Bundesamt f�r Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) oder die auf der SUVA-eigenen Dokumentation von Arbeitspl�tzen beruhenden (so genannten) DAP-Zahlen herangezogen werden (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 S. 475 mit Hinweisen).
3.3.�Nimmt ein Versicherter nach dem Unfall die Erwerbst�tigkeit altershalber nicht mehr auf oder wirkt sich das vorger�ckte Alter erheblich als Ursache der Beeintr�chtigung der Erwerbsf�higkeit aus, so sind gem�ss Art. 28 Abs. 4 UVV f�r die Bestimmung des Invalidit�tsgrades die Erwerbseinkommen massgebend, die ein Versicherter im mittleren Alter bei einer entsprechenden Gesundheitssch�digung erzielen k�nnte.
3.4.�Kann eine versicherte Person ihre gesundheitsbedingt eingeschr�nkte Arbeitsf�higkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt mutmasslich nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichen Erfolg verwerten, so ist von den Tabellenl�hnen der LSE gegebenenfalls ein Abzug vorzunehmen. Die Frage, ob und in welchem Ausmass Tabellenl�hne herabzusetzen sind, h�ngt von s�mtlichen pers�nlichen und beruflichen Umst�nden des konkreten Einzelfalles ab (leidensbedingte Einschr�nkung, Alter, Dienstjahre, Nationalit�t/Aufenthaltskategorie und Besch�ftigungsgrad). Der Einfluss s�mtlicher Merkmale auf das Invalideneinkommen ist nach pflichtgem�ssem Ermessen gesamthaft zu sch�tzen, wobei der Abzug auf insgesamt h�chstens 25 % zu begrenzen ist (BGE 129 V 472 E. 4.2.3 S. 481; 126 V 75 E. 5b/bb S. 80). Die Frage, ob ein solcher Abzug vorzunehmen ist, stellt rechtsprechungsgem�ss eine Rechtsfrage dar, welche vom Bundesgericht frei �berpr�ft werden kann (BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399).
4.1.�Wie das Bundesgericht bereits im Urteil 8C_526/2014 vom 10. November 2014 E. 6.2 festgehalten hat, ist im Rahmen einer leidensangepassten T�tigkeit von einer Arbeitsf�higkeit des Beschwerdef�hrers von 100 % auszugehen. Das kantonale Gericht hat im angefochtenen Entscheid erwogen, ohne den Unfall w�re der Beschwerdef�hrer im obersten, oberen oder mittleren Kader im Baugewerbe t�tig gewesen. Eine solche T�tigkeit sei ihm auch nach dem Unfall aus gesundheitlicher Sicht noch m�glich, so dass zur Bestimmung des Validen- und des Invalideneinkommens von demselben Tabellenlohn der LSE auszugehen sei. Dies ist soweit unbestritten.
4.2.�Das kantonale Gericht hat bei der Bemessung des Invalideneinkommens keinen Abzug im Sinne von BGE 126 V 75 E. 5b/bb S. 80 vorgenommen, da der Beschwerdef�hrer eine entsprechende T�tigkeit ohne wesentliche Einschr�nkung aus�ben k�nne. Der Versicherte macht demgegen�ber geltend, ein solcher Abzug sei sowohl wegen seines Alters als auch aufgrund der behinderungsbedingten Einschr�nkungen gerechtfertigt.
4.3.�Ob das Merkmal "Alter" in der Unfallversicherung grunds�tzlich �berhaupt einen Abzug vom Tabellenlohn rechtfertigen k�nnte, erscheint mit Blick auf Art. 28 Abs. 4 UVV fraglich, braucht indessen nicht abschliessend gepr�ft zu werden: Das Valideneinkommen kann vorliegend nicht aufgrund eines tats�chlich erzielten Verdienstes festgelegt werden, sondern ist ausgehend vom gleichen Tabellenlohn der LSE wie das Invalideneinkommen zu bestimmen. Wenn �berhaupt (vgl. auch das Urteil 8C_534/2012 vom 4. Februar 2013 E. 4.5, wonach sich ein fortgeschrittenes Alter eher lohnf�rdernd denn -mindernd auswirkt), w�rde sich bei einer solchen Ausgangslage das Alter nicht nur beim Invaliden-, sondern auch beim Valideneinkommen auf die Einkommensh�he auswirken. Eine allf�llige Korrektur der beiden Vergleichseinkommen w�rde sich damit gegenseitig aufheben.
4.4.�Gem�ss den Feststellungen des kantonalen Gerichts ist eine T�tigkeit dann dem Leiden des Beschwerdef�hrers angepasst, wenn diese �berwiegend sitzend verrichtet werden kann mit der M�glichkeit, gelegentlich aufzustehen und herumzugehen und ohne die Notwendigkeit einer fixierten Flexionshaltung der Kniegelenke. Wie die Vorinstanz zutreffend erwogen hat und auch vom Versicherten nicht in Abrede gestellt wird, gibt es auf dem theoretischen ausgeglichenen Arbeitsmarkt im mittleren und oberen Kader des Baugewerbes durchaus Stellen, die diesem Zumutbarkeitsprofil entsprechen. Der Beschwerdef�hrer legt zwar �berzeugend dar, dass ihm unfallbedingt nicht mehr alle Stellen seiner Branche zumutbar sind, welche ohne Unfall seinen F�higkeiten entsprechen w�rden. Daraus kann allerdings noch nicht der Schluss gezogen werden, die unfallbedingten Einschr�nkungen w�rden sich notwendigerweise auf den Lohn auswirken. Je h�her eine Stelle in der Unternehmenshierarchie rangiert, umso eher wird sie dem eingeschr�nkten Profil des Beschwerdef�hrers entsprechen. Es ist davon auszugehen, dass auf Kaderstufe auch in der Baubranche reine B�rot�tigkeiten nicht zwingend schlechter bezahlt werden als Stellen, die zus�tzlich eine gute Gehf�higkeit voraussetzen.
4.5.�Hat die Vorinstanz somit zu Recht keinen Abzug vom Tabellenlohn im Sinne von BGE 126 V 75 E. 5b/bb S. 80 vorgenommen, so ist die Verneinung eines Rentenanspruchs nicht zu beanstanden. Die Beschwerde des Versicherten ist abzuweisen.

References: Art. 18
 Art. 16
 Art. 28
 BGE 
 Art. 28
 BGE