Source: http://www.tsvbassen.de/seite/422568/satzung.html
Timestamp: 2020-01-28 10:36:47+00:00

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TSV Gut Heil Bassen e. V. - Satzung
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§ 1 Name und Sitz, Eintragung, Geschäftsjahr und Vereinsfarben
Der Verein führt den Namen Turn- und Sportverein „Gut Heil" Bassen e.V. (abgekürzt: TSV „Gut Heil" Bassen e.V.) und hat seinen Sitz in Bassen, Kreis Verden (Aller). Er ist entstanden aus dem Turnverein „Gut Heil" Bassen e.V.
Die Gründung des Vereins erfolgte am 25.02.1914. Er ist in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Walsrode unter der Nummer 120027 eingetragen.
Die Vereinsfarben sind grün und rot.
Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch Ausübung von verschiedenen Sport- und Bewegungsangeboten und die Durchführung und die Teilnahme an Wettkampfveranstaltungen.
§ 3 Grundsätze und Werte der Vereinstätigkeit
Wählbar in ein Amt des Vereins sind nur Personen, die Mitglied im Verein (s. Geschäftsordnung) sind und die sich zu den Grundsätzen des Vereins in dieser Satzung bekennen und für diese innerhalb und außerhalb des Vereins eintreten und sie durchsetzen.
Der Verein, seine Mitglieder und Mitarbeiter bekennen sich zu den Grundsätzen eines umfassenden Kinder­ und Jugendschutzes u.a. auf der Grundlage des Bundeskinderschutzgesetzes und treten für die Integrität und die körperliche und seelische Unversehrtheit und Selbstbestimmung der anvertrauten Kinder und Jugendlichen ein.
Der Verein ist Mitglied des Landessportbundes Niedersachsen mit seinen Gliederungen, sowie all der Fachverbände, deren Sportart im Verein regelmäßig betrieben wird bzw. deren Mitgliedschaft der Verein erworben hat. Er regelt im Einklang mit deren Satzungen seine Angelegenheiten selbständig.
Für Erlass, Änderung und Aufhebung einer Vereinsordnung ist grundsätzlich der erweiterte Vorstand zuständig, sofern nicht an anderer Stelle in dieser Satzung eine abweichende Regelung getroffen wird.
Untergliederung des Vereins
Die Gliederung des Vereins ergibt sich aus der Ordnung zur Untergliederung des Vereins und seiner Abteilungen.
Zur weiteren Ausgestaltung und zu den Einzelheiten der Datenerhebung­ und verwendung erlässt der Verein eine Datenschutzrichtlinie, die auf Vorschlag des Vorstands durch die Mitgliederversammlung beschlossen wird.
§ 9 Aufnahmevoraussetzungen für Mitglieder
Personen, die sich um die Mitgliedschaft im Verein bewerben, werden nur aufgenommen, wenn sie die Grundsätze des Vereins, insbesondere den Toleranzgedanken, nachhaltig und konsequent unterstützen.
Mitglieder, die einer als verfassungswidrig eingestuften Partei oder Organisation, angehören oder mit dieser sympathisieren, können keine Mitgliedschaft im Verein erwerben. Gleiches gilt für Organisationen und Vereine, die dem verfassungswidrigen, politisch extremistischen oder rassistischen Umfeld zuzurechnen sind.
§ 10 Mitglieder des Vereins
Fördernde Mitglieder des Vereines können natürliche und juristische Personen werden, die den Verein und seine Aufgaben ideell oder materiell unterstützen wollen. Sie haben in der Mitgliederversammlung kein Stimmrecht.
Ehrenmitglieder sind Personen, die sich besonders um die Sache des Sports oder den Verein verdient gemacht haben. Sie können auf Antrag des Vorstandes durch Beschluss der Jahreshauptversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Ehrenmitglieder haben die gleichen Rechte und Pflichten wie ordentliche Mitglieder.
Die Aufnahme eines Mitglieds erfolgt durch Beschluss des Vorstands aufgrund eines schriftlichen Aufnahmeantrages, der an den Verein zu richten ist.
Der Aufnahmeantrag Minderjähriger bedarf der schriftlichen Genehmigung der gesetzlichen Vertreter auf dem Aufnahmeantrag, die damit gleichzeitig die Zustimmung zur Wahrnehmung der Mitgliederrechte und ­pflichten durch den Minderjährigen erteilen. Die gesetzlichen Vertreter verpflichten sich damit auch dem Verein gegenüber für die Beitragspflichten des Minderjährigen nach dieser Satzung und seiner Ordnungen bis zur Volljährigkeit des Mitglieds persönlich zu haften.
Mit der Aufnahme erkennt das neue Mitglied die Vereinssatzung und die Vereinsordnungen in der jeweils gültigen Fassung an und unterwirft sich diesen Regelungen.
Eine Ablehnung des Aufnahmeantrags des Vorstands, die keiner Begründung bedarf, ist unanfechtbar.
§ 12 Mitgliedschaftsformen
Der Verein besteht aus dem Hauptverein und seinen Abteilungen. Es ist nur eine ganzheitliche Mitgliedschaft im Verein möglich. Eine Mitgliedschaft in einer Abteilung des Vereins setzt damit auch die Mitgliedschaft im Hauptverein voraus und umgekehrt.
Mitglieder können für einen bestimmten Zeitraum eine von vornherein zeitlich befristete Mitgliedschaft im Verein erwerben. Der Zeitraum ist kurzabhängig gestaffelt und ergibt sich aus den fachlichen Angeboten der jeweiligen Abteilung.
Die Höhe des Beitrags für die Kurzzeitmitgliedschaft ergibt sich aus der Beitragsordnung, die von der Mitgliederversammlung beschlossen, geändert und aufgehoben wird. Der Mitgliedsbeitrag für Kurzzeitmitglieder ist nicht rückzahlbar, auch wenn die Angebote des Vereins ­ gleich aus welchem Grund ­ nicht genutzt werden können.
Für die Kurzzeitmitglieder gelten im Übrigen die Regelungen dieser Satzung, insbesondere zu den Rechten und Pflichten.
Eine einvernehmliche Vereinbarung zwischen dem Verein und einem Mitglied über die Beendigung der Mitgliedschaft, neben den Regelungen der Satzung, ist ausgeschlossen.
§ 14 Austritt aus dem Verein -­ Kündigung der Mitgliedschaft
Der Austritt eines Mitglieds erfolgt durch schriftliche Erklärung (auch Email) an den Vorstand und wird unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von einem Monat jeweils zum Schluss eines Kalenderhalbjahres rechtswirksam.
Als Datum der Austrittserklärung gilt der Tag, an dem der Vereinsvorstand in den Besitz des Schreibens gelangt ist.
Sämtliches in Händen befindliches Vereinseigentum ist unverzüglich unaufgefordert an den Verein zurückzugeben.
Das Mitglied ist für den rechtzeitigen Zugang der Kündigung verantwortlich.
§ 15 Streichung aus der Mitgliederliste
Ein ordentliches Mitglied kann durch Beschluss des Vereinsvorstands von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung mit der Zahlung von Beiträgen nach dieser in Verzug ist.
Die Streichung darf erst beschlossen werden, wenn nach der Absendung der zweiten Mahnung 3 Wochen verstrichen sind und in dieser Mahnung ausdrücklich die Streichung angedroht wurde. Der Beschluss des Vereinsvorstands über die Streichung ist dem Mitglied mitzuteilen.
Bestehende Beitragspflichten (Schulden) bleiben unberührt.
§ 16 Ausschluss aus dem Verein
Der Ausschluss eines ordentlichen Mitglieds kann durch den Vereinsvorstand beschlossen werden, wenn das Mitglied:
die Bestimmungen der Satzung, Ordnungen oder die Interessen des Vereins verletzen
Vor der Entscheidung über den Ausschluss hat der Vereinsvorstand dem Mitglied Gelegenheit zu geben, sich mündlich oder schriftlich zu äußern. Hierzu ist das Mitglied unter Einhaltung einer Frist von 14 Tagen schriftlich aufzufordern. Die Entscheidung über den Ausschluss ist schriftlich zu begründen und dem Betroffenen mittels eingeschriebenem Brief bekannt zu geben. Gegen den Ausschlussbeschluss steht dem Betroffenen ein Berufungsrecht zu. Über die Berufung entscheidet der Ehrenrat.
§ 17 Ordnungs­ und Strafgewalt des Vereins
Jedes Mitglied ist verpflichtet, die Regelungen dieser Satzung, sowie der Vereinsordnungen zu beachten und einzuhalten und insbesondere die Anweisungen und Entscheidungen der Vereinsorgane und der Mitarbeiter des Vereins zu beachten und Folge zu leisten.
Es ist das Ziel des Vereins ein sportliches und faires Miteinander unter den Mitgliedern zu gewährleisten. Dazu gehört insbesondere auch das ordnungsgemäße Verhalten in der Sportanlage des Vereins sowie in den sonstigen Trainingsstätten, die der Verein nutzt.
Ein Verhalten eines Mitglieds, dass nach dieser Satzung zum Vereinsausschluss führen kann, kann auch eine der folgenden Vereinsstrafen nach sich ziehen:
Ordnungsgebühr im Einzelfall bis zu 500 €
Befristeter Ausschluss vom Trainings­ und Übungsbetrieb, sowie von der Teilnahme und Startberechtigung an sportlichen Veranstaltungen, Turnieren und Wettkämpfen
Das erforderliche Verfahren und die Ermittlungen zum Sachverhalt werden durch den Vorstand eingeleitet.
Der betroffenen Person ist vor Verhängung der Maßnahme schriftlich Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben, um sich zu den erhobenen Vorwürfen äußern zu können (rechtliches Gehör).
Hält der Vorstand nach Durchführung der Ermittlungen eine Vereinsstrafe für erforderlich, so erlässt er diese. Der Weg zu den staatlichen Gerichten bleibt unberührt.
Wenn es sich um Verstöße handelt, die unmittelbar und ausschließlich im Zusammenhang mit dem Trainings­, Übungs­ und Sportbetrieb einer einzelnen Abteilung stehen, ist die zuständige Abteilungsleitung befugt, die Strafgewalt auszuüben. Diese entscheidet abschließend.
Wenn im Sportbetrieb Verbandsstrafen und Ordnungsmaßnahmen gegen den Verein verhängt werden, ist die zuständige Abteilung verpflichtet, die verhängten Sanktionen (z.B. Ordnungsgebühr) selbst zu tragen. Ist die Verbandsstrafe durch ein einzelnes Mitglied des Vereins (z.B. Sportler, Übungsleiter) verursacht worden, ist dieses verpflichtet, die Maßnahme zu tragen und den Verein im Innenverhältnis freizustellen.
Kommt ein Mitglied diesen Verpflichtungen im Innenverhältnis nicht nach, kann der Vorstand gegen das Mitglied ein Vereinsausschlussverfahren einleiten.
§ 18 Allgemeine Pflichten der Mitglieder gegenüber dem Verein
die Mitteilung von Änderungen der Bankverbindung bei der Teilnahme am Einzugsverfahren
die Mitteilung von persönlichen Veränderungen, die für das Beitragswesen relevant sind.
Entstehen dem Verein Nachteile oder ein Schaden, weil das Mitglied seinen Pflichten nach Abs. (1) nicht nachgekommen ist, so ist das Mitglied dem Verein gegenüber zum Ausgleich verpflichtet.
§ 19 Beitragsleistungen­ und Pflichten
Die Regelungen zur Beitragsleistung- und die daraus resultierenden Pflichten ergeben sich aus der jeweils gültigen Beitragsordnung.
§ 20 Organe des Vereins
Näheres regelt die Ordnung zur Gliederung des Vereins.
Die Mitgliederversammlung soll alljährlich im ersten Quartal des Kalenderjahres als so genannte Jahreshauptversammlung einberufen werden.
Die Einberufung erfolgt durch den Vorsitzenden durch Anzeigen in der Presse (Achimer Kreisblatt) und auf der Homepage des Vereins mit einer Einberufungsfrist von mindestens 14 Tagen.
Die Tagesordnung wird vom Vorstand festgelegt und 14 Tage vor der Mitgliederversammlung durch Anzeigen in der Presse (Achimer Kreisblatt) und auf der Homepage des Vereins bekanntgegeben.
Nach Bekanntgabe der Tagesordnung können im Ausnahmefall noch Dringlichkeitsanträge beim Vorstand bis 3 Tage vor der Mitgliederversammlung mit schriftlicher Begründung eingereicht werden. Als Dringlichkeitsanträge sind nur solche Anträge zulässig, die innerhalb der oben erwähnten Fristen nachweisbar nicht eingereicht werden konnten und der Sache nach für den Verein von so herausragender Bedeutung sind, dass sie in die Tagesordnung der Mitgliederversammlung aufzunehmen sind.
Alle Mitglieder sind berechtigt, bis 10 Tage vor dem Termin der Mitgliederversammlung schriftlich Anträge zur Tagesordnung mit Begründung beim Vorstand einzureichen. Darauf ist in der Terminankündigung unter Hinweis auf die Frist hinzuweisen.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn dies im Interesse des Vereins erforderlich ist. Diese kann vom Vorstand oder im Rahmen eines Minderheitenverlangens von mindestens 20% der Vereinsmitglieder beantragt werden. Der Vorstand muss innerhalb von zwei Wochen eine Entscheidung fällen und einen Termin bekannt geben.
dem 1. und 2. Vertreter(in)
Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist der Vorsitzende oder ein Vertreter gemeinsam mit dem Geschäftsführer.
Im Innenverhältnis zwischen Vorstand und Verein dürfen die Stellvertreter und der Geschäftsführer nur dann den Verein gemeinschaftlich nach außen vertreten, wenn der Vorsitzende während der Amtsperiode zurückgetreten ist oder aus anderen Gründen an der Wahrnehmung seines Amtes verhindert ist.
Weiteres regelt die Geschäftsordnung der Organe des Vereins.
Zur Beschlussfassung über Satzungsänderungen ist eine Mehrheit von 3/4 der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder, über die Vereinsauflösung eine Mehrheit von 4/5 der unter der Bedingung, dass mindestens 4/5 der Stimmberechtigten anwesend sind, erforderlich.
Die Überschüsse der Vereinskasse, sowie aller sonst vorhandenen Vermögensgegenstände sind Eigentum des Vereins. Ausgeschiedenen Mitgliedern steht der Anspruch hieran nicht zu.
Bei Auflösung oder Aufhebung der Körperschaft oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des TSV Gut Heil Bassen e.V. an den gemeinnützigen Verein
Blocks Huus e.V.,
eingetragen beim Amtsgericht Walsrode unter der Registriernummer 120307,
Diese neue Vereinssatzung tritt mit dem Zeitpunkt ihrer ordnungsgemäßen Annahme durch die ordentliche Mitgliederversammlung am 02.03.2018 anstelle der bisherigen Vereinssatzung vom 05.03.2010 in Kraft.

References: § 1

§ 3

§ 9

§ 10

§ 12

§ 14

§ 15

§ 16

§ 17

§ 18

§ 19

§ 20
 § 26