Source: https://www.ebnerstolz.de/de/unternehmensidentitaet-bei-gewerblich-gepraegter-personengesellschaft-155370.html
Timestamp: 2018-10-15 19:03:53+00:00

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Unternehmensidentität bei gewerblich geprägter Personengesellschaft - Ebner Stolz
Unternehmensidentität bei gewerblich geprägter Personengesellschaft
Auch bei einer gewerblich geprägten Personengesellschaft prüft der BFH die Unternehmensidentität als Voraussetzung für den Verlustabzug.
Nach stän­di­ger Recht­sp­re­chung des BFH setzt der Abzug von Gewer­be­ver­lus­ten aus vor­an­ge­gan­ge­nen Erhe­bungs­zei­träu­men die Unter­neh­mens- und Unter­neh­me­ri­den­ti­tät vor­aus, § 10a GewStG. Auch bei einer gewerb­lich gepräg­ten Per­so­nen­ge­sell­schaft im Sinne von § 15 Abs. 3 Nr. 2 S. 1 EStG ist die Unter­neh­men­s­i­den­ti­tät Vor­aus­set­zung für den Abzug des Gewer­be­ver­lusts, auch wenn eine sol­che Per­so­nen­ge­sell­schaft kei­nen Gewer­be­be­trieb bet­reibt, so der BFH mit Urteil vom 4.5.2017 (Az. IV R 2/14).
Die Unter­neh­men­s­i­den­ti­tät kann feh­len, wenn eine Per­so­nen­ge­sell­schaft zunächst ori­gi­när gewerb­lich tätig ist, ansch­lie­ßend Ein­künfte aus Gewer­be­be­trieb kraft gewerb­li­cher Prä­gung erzielt und dabei Vor­be­rei­tungs­hand­lun­gen in Bezug auf eine künf­tig (wie­der) ori­gi­när gewerb­li­che Tätig­keit vor­nimmt.
04.10.2017 nach oben
BFH-Urteil vom 4.5.2017 (Az IV R/2/14)
Nicht-DBA-Fall: Betriebs­stät­ten­zu­rech­nung bei gewerb­lich gepräg­ter KG
Eine nach § 15 Abs. 3 Nr. 2 EStG gewerb­lich geprägte (inlän­di­sche) KG ver­mit­telt ihren (aus­län­di­schen) Gesell­schaf­tern eine Betriebs­stätte i.S.v. § 49 Abs. 1 Nr. 2 a EStG i.V.m. § 2 Nr. 1 KStG. Die Abgel­tungs­wir­kung für den Kapi­ta­l­er­trag­steu­er­ab­zug (§ 32 Abs. 1 Nr. 2 KStG) ist inso­weit aus­ge­sch­los­sen. ...lesen Sie mehr
Gewer­be­steu­er­li­cher Ver­lu­st­ab­zug bei Betriebs­ein­brin­gung
Bei Ein­brin­gung eines Betrie­bes von einer Kapi­tal- in eine Per­so­nen­ge­sell­schaft ist der bei der Kapi­tal­ge­sell­schaft vor Ein­brin­gung ent­stan­dene Ver­lust­vor­trag auf Ebene der Per­so­nen­ge­sell­schaft wei­ter­hin zu berück­sich­ti­gen. ...lesen Sie mehr
Unter­neh­men­s­i­den­ti­tät bei gewerb­lich gepräg­ter Per­so­nen­ge­sell­schaft
Auch bei einer gewerb­lich gepräg­ten Per­so­nen­ge­sell­schaft ist Unter­neh­men­s­i­den­ti­tät Vor­aus­set­zung des Abzugs des Gewer­be­ver­lus­tes. Sie kann feh­len, wenn eine Per­so­nen­ge­sell­schaft zunächst ori­gi­när gewerb­lich tätig ist, ansch­lie­ßend Ein­künfte aus Gewer­be­be­trieb kraft gewerb­li­cher Prä­gung erzielt und dabei Vor­be­rei­tungs­hand­lun­gen für eine wie­der ori­gi­när gewerb­li­che Tätig­keit vor­nimmt. ...lesen Sie mehr
Anwen­dungs­sch­rei­ben zu § 50i Abs. 2 EStG
Mit dem sog. Ers­ten BEPS-Umset­zungs­ge­setz vom 20.12.2016 erfolgte eine umfas­sende Neu­re­ge­lung des § 50i Abs. 2 EStG. Dazu äußerte sich nun klar­s­tel­lend das BMF. ...lesen Sie mehr
Beginn des Gewer­be­be­triebs der Ober­ge­sell­schaft einer dop­pel­stö­cki­gen Per­so­nen­ge­sell­schaft
Sind Gesell­schafts­zweck und tat­säch­li­che Betä­ti­gung einer Per­so­nen­ge­sell­schaft als Ober­ge­sell­schaft (allein) auf die Betei­li­gung an gewerb­lich täti­gen Ein-Schiffs-Kom­man­dit­ge­sell­schaf­ten gerich­tet, so ist für die Bestim­mung des Beginns der wer­ben­den Tätig­keit der Ober­ge­sell­schaft an den Beginn der wer­ben­den Tätig­keit der Unter­ge­sell­schaft(en) anzu­knüp­fen. Es ist unter Berück­sich­ti­gung der Ver­kehrs­auf­fas­sung nach den jewei­li­gen Umstän­den des Ein­zel­falls der Beginn der wer­ben­den Tätig­keit von blo­ßen Vor­be­rei­tungs­hand­lun­gen abzu­g­ren­zen. ...lesen Sie mehr

References: § 10
 § 15
 § 15
 § 49
 § 2
 § 50
 § 50