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Timestamp: 2018-08-19 04:23:14+00:00

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1. Der Verein trägt den Namen "St. Hubertus-Schützenbruderschaft Mehlbruch-Gieslenberg 1926 e.V.", ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Düsseldorf eingetragen und hat seinen Sitz in Langenfeld (Ortsteile Mehlbruch und Gieslenberg).
2. Der Verein ist kirchlich verbunden mit der zuständigen Pfarre St. Josef und Martin in Langenfeld oder deren Rechtsnachfolgerin.
Die St. Hubertus-Schützenbruderschaft Mehlbruch-Gieslenberg 1926 e.V. - nachfolgend "Schützenbruderschaft" genannt - ist eine Vereinigung von Männern und Frauen, die sich zu den Grundsätzen und Zielen des "Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V. (Vereinsregister Köln VR 4219)" bekennen – im Folgenden "Bund" genannt. Sie ist Mitglied dieses Bundes, dessen Statut in seiner jeweiligen Fassung als verbindlich anerkannt wird.
Getreu dem Wahlspruch des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften "Für Glaube, Sitte, Heimat" verpflichten sich die Mitglieder der "Schützenbruderschaft" zu:
a) Eintreten für die katholischen Glaubensgrundsätze & deren Verwirklichung. Im Geiste der Ökumene haben Mitglieder anderer christlicher Konfessionen in der "Schützenbruderschaft" die gleichen Rechte und Pflichten,
1. Die "Schützenbruderschaft" mit Sitz in Langenfeld verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige, mildtätige und kirchliche Zwecke im Sinne des Abschnittes "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung (AO).
a) die Förderung des traditionellen Brauchtums. Dieser Zweck wird insbesondere verwirklicht durch
• Historisches Schießspiel wie beispielsweise den Vogelschuß,
b) die Förderung des Sports. Dieser Zweck wird insbesondere verwirklicht durch
c) die Förderung kultureller Zwecke. Dieser Zweck wird insbesondere verwirklicht durch
• Pflege und Unterhaltung von historischen Kulturgegenständen wie beispielsweise Fahnen, Schützensilber, Urkunden und Aufzeichnungen oder sonstige Gegenstände des traditionellen Brauchtums.
d) die Förderung der Heimat. Dieser Zweck wird insbesondere verwirklicht durch
• die Unterstützung und Unterhaltung von Begegnungsstätten.
e) Förderung kirchlicher Zwecke. Dieser Zweck wird insbesondere verwirklicht durch
• Unterstützung der Erhaltung der Kirchengebäude wie beispielsweise Kirchen, Kapellen, Kreuzwege, Wegekreuze, Kreuzwegstationen etc.,
f) Förderung mildtätiger Zwecke. Dieser Zweck wird insbesondere verwirklicht durch
• die aktive Hilfe für Personen in Notsituationen, beispielsweise durch Krankenbesuche oder sonstige Aktionen, die geeignet sind, diese Notsituation zu lindern. Die Notlage muß aufgrund persönlicher oder wirtschaftlicher Hilfsbedürftigkeit im Sinne von § 53 AO gegeben sein.
3. Die "Schützenbruderschaft" ist selbstlos tätig, sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
4. Die Mittel der Schützenbruderschaft dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Schützenbruderschaft.
4.1 Aktive Mitgliedschaft
1. Mitglied kann jede Person christlicher Konfessionen werden, die das 21.Lebensjahr vollendet hat. Diese bekennen sich zu den Grundsätzen der Schützenbruderschaft und erkennen die vorliegende Satzung verpflichtend an.
2. Jeder Aufnahmeantrag wird dem geschäftsführenden Vorstand zur Beschlussfassung vorgelegt. Dieser entscheidet mit einfacher Mehrheit über die Aufnahme
4. Mit der Aufnahme in die Schützenbruderschaft und durch die Anerkennnung dieser Satzung verpflichten sich die Mitglieder auf die christlichen Grundsätze und zur christlichen Lebenshaltung.
5. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Tod oder Ausschluß.
6. Der Austritt ist schriftlich gegenüber dem ersten Brudermeister zu erklären.
7. Ein Mitglied kann auf Antrag des Vorstandes durch die Mitgliederversammlung ausgeschlossen werden, wenn er das Ansehen der "Schützenbruderschaft" schädigt oder durch sein Verhalten den Geist der Brüderlichkeit gröblich verletzt.
8. Das ausscheidende Mitglied hat auf das Vermögen der "Schützenbruderschaft" keinen Anspruch. Auch entfällt ein Anspruch auf Auseinandersetzung. Der Beitrag für das laufende Geschäftsjahr ist spätestens beim Ausscheiden zu zahlen
Jedes Mitglied ist verpflichtet, den von der Mitgliederversammlung festgesetzten Jahresbeitrag zu zahlen und sich möglichst an den Veranstaltungen der Schützenbruderschaft zu beteiligen. Nach 2-jähriger Mitgliedschaft, hierbei wird die Zeit als Jungschütze voll angerechnet, und nach Vollendung des 21. Lebensjahres hat jedes Mitglied das Recht auf den Königsschuss.
Mädchen und Jungen können bis zum vollendeten 24. Lebensjahr der Jungschützenabteilung angehören. Die Rechte der Schützenjugend ergeben sich soweit die Jugend sich kein eigenes Statut gegeben hat, aus dem Bundesstatut der St. Sebastianus Schützenjugend im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.v. (BdSJ), sowie dem Statut des jeweiligen Diözesanverbandes des BdSJ.
2. Der geschäftsführende Vorstand nach § 10 dieser Satzung
3. Erweiterter Vorstand nach § 12 dieser Satzung
a) Die ordentliche Mitgliederversammlung ist mindestens einmal jährlich mit einer Frist von 14 Tagen schriftlich, unter Bekanntmachung der Tagesordnung einzuberufen.
b) Außerordentliche Mitgliederversammlungen können einberufen werden, wenn ein Zehntel der Mitglieder dies schriftlich bei dem 1. Brudermeister unter Angabe der Gründe anmeldet. Die Einladung zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung erfolgt dann nach dem gleichen Verfahren wie eine ordentliche Mitgliederversammlung.
c) Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Brudermeister, im Falle seiner Verhinderung von seinem Stellvertreter,	einberufen und geleitet.
d) Alle Anträge, die bis drei Wochen vor der Versammlung eingehen, sind in die Tagesordnung der Mitgliederversammlung aufzunehmen. Die Anträge sind schriftlich an den 1.Brudermeister oder Schriftführer zu richten.
e) Über alle Anträge kann offen abgestimmt werden, wenn sich auf Befragen kein Widerspruch erhebt. Abgestimmt wird durch Handzeichen.
f) Auf Antrag ist geheime Abstimmung durchzuführen, wenn mindestens 10 Personen der Versammlung dafür stimmen.
g) Zur Annahme eines Antrages ist die einfache Stimmenmehrheit erforderlich.
h) Die Organe sind grundsätzlich beschlußfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen worden sind, es sei denn, die Satzung bestimmt etwas anderes.
i) Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlußfähig.
1. Die Wahl des Vorstandes und zweier Kassenprüfer
2. Entgegennahme der Berichte des Vorstandes und der Kassenprüfer
7. Ausschluß eines Mitgliedes
Zur Auflösung des Vereins sind die Anwesenheit von 2/3 der Mitglieder und eine Zustimmung von 3/4 der abgegebenen Stimmen erforderlich.
Wenn bei einer vorgesehenen Auflösung des Vereins nicht 2/3 der Mitglieder anwesend sind, ist eine neue Mitgliederversammlung innerhalb eines Monats einzuberufen, die in jedem Falle beschlußfähig ist. Der Beschluß bedarf auch in diesem Falle einer 3/4 Stimmenmehrheit.
Über die Sitzung ist vom Schriftführer ein Protokoll zu führen, in dem insbesondere die gefaßten Beschlüsse aufzunehmen sind.
Dieses Protokoll wird allen Mitgliedern des Vorstandes zur Kenntnis gegeben. Diese Protokolle werden alle drei Jahre im zuständigen Pfarrarchiv hinterlegt.
Stellvertreter des Brudermeisters
Erster Kassenwart (Kassierer)
Erster Schießmeister
Erster Jungschützenmeister
Bruderschafts-Adjutant
Der amtierende König/Kaiser
a) Die Vorstandsmitglieder werden für drei Jahre gewählt.
b) Bei vorzeitiger Beendigung der Amtsdauer ist entweder bei der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung oder, falls erforderlich, auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung ein Nachfolger bis zum Ende der Drei-Jahresfrist zu wählen.
c) Zum Schießmeister kann nur gewählt werden, wer im Besitz einer gültigen Schießleiterqualifikation ist.
a) Der Brudermeister, der stellv. Brudermeister und der Erste Schriftführer bilden den gesetzlichen Vorstand im Sinne des § 26 BGB.
b) Je zwei Mitglieder des gesetzlichen Vorstandes sind befugt, die Schützenbruderschaft gerichtlich und außergerichtlich zu vertreten.
c) Rechtsverbindliche Erklärungen der "Schützenbruderschaft" werden von je zwei Mitgliedern des gesetzlichen Vorstandes abgegeben.
Der Vorstand gemäß § 10
Der Stellvertreter des 1. Schriftführers
Der Stellvertreter des 1. Kassenwarts
Der/die Stellvertreter des 1. Schießmeisters
Der Stellvertreter des Jungschützenmeisters
Der/die Unterkassierer
Der Ehrenbrudermeister
Die Altbrudermeister
Der Ehrenmajor
(Die Minister werden vom Vorstand ernannt)
2. Rechnungslegung über das abgelaufene Geschäftsjahr gegenüber der Mitgliederversammlung.
3. Erstattung der Tätigkeitsberichte.
5. Beantragung des Ausschlusses eines Mitgliedes bei der Mitgliederversammlung.
6. Wahl der Delegierten für Organe des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften und seiner Untergliederungen, soweit die Vertretung nicht durch den Brudermeister oder seinen Stellvertreter erfolgt.
7. Die Gestaltung der kirchlichen und geselligen Feste der Schützenbruderschaft.
Die Vorstandssitzungen werden vom Schriftführer in Absprache mit dem ersten Brudermeister, im Falle seiner Verhinderung mit dem stellv. Brudermeister einberufen. Die Sitzung leitet der erste Brudermeister, im Falle seiner Verhinderung der stellv. Brudermeister.
Über die Sitzung ist vom Schriftführer ein Protokoll zu führen, in dem insbesondere die gefaßten Beschlüsse aufzunehmen sind. Dieses Protokoll wird allen Mitgliedern des Vorstandes zur Kenntnis gegeben. Ale drei Jahre werden die angefertigten Protokolle im zuständigen Pfarrarchiv hinterlegt.
Der Schießmeister organisiert das Brauchtumsschießen und das sportliche Schießen der Schützenbruderschaft und trägt hierfür - unbeschadet der Verantwortung des gesetzlichen Vorstandes - die gesetzliche Verantwortung. Ihm obliegt die Pflege und sorgfältige Verwahrung der Schußwaffen (unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen). Er trägt die Verantwortung für die ordnungsgemäße Durchführung des Schießsports.
1. Das Patronatsfest wird nach Möglichkeit am 1. Samstag nach dem Namensfest des Hl. Hubertus (03. November) begangen.
2. Alljährlich findet das Schützenfest mit dem Ausschießen eines neuen Königs statt. Ein König darf erst fünf Jahre nach seinem Königsschuß wieder am Königsschießen teilnehmen. Am Schützenfest-Sonntag wird für die Lebenden und Verstorbenen der "Schützenbruderschaft" ein feierlicher Gottesdienst abgehalten. im Anschluß hieran wird bei einer Kranzniederlegung aller Verstorbenen der Bruderschaft und der Pfarrgemeinde St. Josef und Martin gedacht.
3. Die Schützenbruderschaft beteiligt sich aktiv und in Tracht an der jährlichen Fronleichnamsprozession.
Am Begräbnis eines Schützenbruders sollten die Mitglieder der Schützenbruderschaft mit einer Kranzniederlegung am Grabe teilnehmen. Für den Verstorbenen sollte in der Pfarrkirche eine Hl. Messe gelesen werden.
§ 16 Zusammenkünfte
In kürzeren Abständen, möglichst monatlich, soll eine Zusammenkunft stattfinden. Sie dient der Pflege des Gemeinschaftsgeistes, der religiösen und kulturellen Fortbildung, der Förderung des Brauchtums und der Pflege des Schießsportes.
§ 17 Freundeskreis
Freunde und Gönner der Bruderschaft können in einem Freundeskreis der Bruderschaft zusammengefasst werden. Diese Personen und Institutionen erwerben hierdurch nicht die Mitgliedschaft. Die Zugehörigkeit zum Freundeskreis berechtigt zur Teilnahme an allen Veranstaltungen der Bruderschaft, mit Ausnahme der Mitgiiederversammlung. Ein Stimm- und Wahlrecht ist mit dieser Zugehörigkeit nicht verbunden. Gleichfalls können diese keine Vorstandsämter wahrnehmen oder am Königsschießen teilnehmen.
§ 18 Schützenbrauchtum und Sportschießen
1. Die Schützenbruderechaft pflegt das seit vielen Jahrhunderten von den historischen Schützenbruderschaften geübte Schießspiel, das Vogelschießen und das Sterneschießen.
2. Jährlich wird eine Vereinsmeisterschaft durchgeführt.
3. Die Schützenbruderschaft pflegt und fördert das sportliche Schießen nach den Bestimmungen der Sportordnung des Bundes. Die Schützenbruderschaft bewährt dem Bund in Erfüllung seiner Verpflichtungen als anerkannter Schießsportverband alle erforderlichen Auskunfts- und Weisungsrechte.
Die Schützenbruderschaft pflegt die christliche und geschichtliche Kultur der Heimat. Der Vorstand hat darüber zu wachen, daß die alten Besitztümer der Schützenbruderschaft, vor allem die, die Kunstwert oder sonstigen historischen Wert haben, wie Königssilber, Urkunden und Protokollbücher, katalogisiert, sorgfältig und sicher verwahrt werden.
Die Schützenbruderschaft schützt seine Mitglieder durch den Abschluß einer Haftpflicht- und Unfallversicherung, die das einzelne Mitglied ausschließlich im Rahmen seiner Vereinstätigkeit schützt.
Bei Krankheit, Arbeitslosigkeit oder unschuldig in Not geratenen Mitgliedern kann der Beitrag ganz oder zum Teil erlassen werden.
Niemand darf wegen Armut von der Mitgliedschaft ausgeschlossen oder abgewiesen werden.
§ 21 Auflösung der Schützenbruderschaft
1. Im Falle der Auflösung der Schützenbruderschaft fällt das vorhandene Vermögen an den Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften mit der Maßgabe, daß der Bund das Vermögen verwaltet und das Inventar aufbewahrt. Der Bund erhält die Auflage, Barmittel außschließlich und unmittelbar kirchlichen, mildtätigen und gemeinnützigen Zwecken zuzuführen.
2. Vom Vermögen und vom Inventar ist ein Verzeichnis anzufertigen, das dem Bund zu übergeben ist.
3. Die historischen Traditionsgegenstände wie Fahnen, Königsketten, Urkunden und Bücher als erhaltenswerte Kulturgüter fallen an den Bund, der diese Gegenstände zur Erfüllung seiner eigenen Aufgaben ausschließlich und unmittelbar für steuerbegünstigte kulturelle Zwecke im Sinne dieser Satzung zu verwenden hat.
4. Bei Wiedererrichtung und Anerkennung einer neuen gemeinnützigen Schützenbruderschaft in Mehlbruch-Gieslenberg (Ortsteil Langenfelds) mit gleicher Zielrichtung im Sinne dieser Satzung könnten die historischen Traditionsgegenstände nach sorgfältiger, vorheriger Prüfung dieser neuen Vereinigung Übergebon werden.
2. Die in der Anlage beigefügte Schiedsgerichtsordnung des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V. ist in der Fassung vom 14.03.2010 Bestandteil der Satzung der Schützenbruderschaft und für diese und deren Mitglieder verbindlich.
1. Mit dem Beitritt eines Mitglieds nimmt der Verein Daten zum Mitglied auf. Dabei handelt es sich unter anderem um folgende Angaben: Name, Kontaktdaten, Familienstand, Beruf, Abteilung, Auszeichnungen, Bankverbindung und weitere dem Vereinszweck dienende Daten. Sonstige Informationen zu den Mitgliedern und Informationen über Nichtmitglieder werden von dem Verein grundsätzlich nur verarbeitet oder genutzt, wenn sie zur Förderung des Vereinszweckes nützlich sind und keine Anhaltspunkte bestehen, dass die betroffene Person ein schutzwürdiges Interesse hat, das der Verarbeitung oder Nutzung entgegensteht.
Diese Satzung wurde in der Mitgliederversammlung am 19. März 2016 beschlossen und tritt mit Eintragung ins Vereinsregister in Kraft. Alle vorangegangenen Satzungen verlieren damit ihre Gültigkeit.
Mehlbruch - Gieslenberg 1926 e.V.
1. Brudermeister 2. Brudermeister Schriftführer
Raimund Zimmermann Stefan Pilgram Dietmar Schneider

References: § 53
 § 10
 § 12
 § 26
 § 10

§ 16

§ 17

§ 18

§ 21