Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F22-10-2013-1C_43-2013
Timestamp: 2016-10-25 01:35:26+00:00

Document:
1C_43/2013 (22.10.2013)
1C_43/2013 � � Urteil vom 22. Oktober 2013
Beschwerdef�hrerinnen, beide vertreten durch Rechtsanw�ltin Carmen Walker Sp�h,
Beschwerdegegner, alle vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Peter B�sch,
Baubeh�rde Meilen, Bahnhofstrasse 35, 8706 Meilen, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Christoph Schaub,
Geb�udeversicherung Kanton Z�rich, Thurgauerstrasse 56, Postfach, 8050 Z�rich.
Beschwerde gegen das Urteil vom 27. November 2012 des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich, 1. Abteilung, 1. Kammer.
Am 14. Dezember 2010 erteilte die Baubeh�rde Meilen den Grundeigent�merinnen X.________ AG und Y.________ AG eine Baubewilligung f�r die Areal�berbauung "Z.________" auf den Grundst�cken Kat.-Nrn. "...", "...", "..." und "..." am Z.________weg und an der S.________strasse in der Gemeinde Meilen/ZH. Gleichzeitig er�ffnete sie den von der Baudirektion des Kantons Z�rich im Koordinationsverfahren gef�llten Entscheid vom 6. September 2010 betreffend eine wasserbaupolizeiliche Bewilligung.
B.a.�Gegen die beiden Bewilligungen erhoben A.________ und weitere Nachbarn Rekurs an das Baurekursgericht. W�hrend des Verfahrens zogen einzelne Beteiligte ihren Rekurs zur�ck. Die �brigen beschr�nkten den Rekurs auf die Anfechtung des Ersatzbaus f�r das �konomiegeb�ude Vers.-Nr. 188 mit der neuen Adresse am Z.________weg 100.
B.b.�Vom 20. Juni 2011 bis zum 12. Januar 2012 wurde das Rekursverfahren wegen eines Rechtsstreites �ber die Unterschutzstellung des bestehenden Wohnhauses Vers.-Nr. 189 am Z.________weg 110 und der anschliessenden �berarbeitung des entsprechenden Schutzvertrages sistiert. Diese sp�ter rechtskr�ftig gewordene Vereinbarung regelt in erster Linie den Schutz des Wohnhauses Vers.-Nr. 189, enth�lt aber auch vereinzelte Bestimmungen zum �konomiegeb�ude Vers.-Nr. 188.
B.c.�Am 6. M�rz 2012 hiess das Baurekursgericht den Rekurs im verbliebenen Umfang gut und hob die kommunale Baubewilligung insoweit auf, als damit der Ersatzbau Z.________weg 100 f�r das �konomiegeb�ude Vers.-Nr. 188 bewilligt worden war. Gleichzeitig erledigte es in teilweiser Gutheissung einen von den Bauherrinnen eingereichten Rekurs gegen einzelne Bestimmungen der Baubewilligung.
Dagegen f�hrten die Bauherrinnen X.________ AG und Y.________ AG beim Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich Beschwerde mit dem Hauptantrag, der Entscheid des Baurekursgerichts sei aufzuheben, soweit er sich auf die Baubewilligung f�r den Ersatzbau des �konomiegeb�udes Vers.-Nr. 188 am Z.________weg 100 beziehe. Am 27. November 2012 wies das Verwaltungsgericht die Beschwerde ab.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 18. Januar 2013 an das Bundesgericht stellen die X.________ AG und die Y.________ AG die folgenden Antr�ge:
"1.�������Der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und die Baubewilligung der Baubeh�rde Meilen vom 14. Dezember 2011 f�r den Ersatzbau Z.________weg 100 f�r das �konomiegeb�ude Vers.-Nr. 188 zu best�tigen;
2.�������Die Sache sei zur Beurteilung des Bauherrinnenrekurses betreffend Disp.-Ziff. I.8 lit. b der Baubewilligung vom 14. Dezember 2011 an das Baurekursgericht zur�ckzuweisen;
3.�������Eventualiter sei die Angelegenheit zur Neubeurteilung durch das Verwaltungsgericht Z�rich im Sinne der bundesgerichtlichen Erw�gungen zur�ckzuweisen;
Zur Begr�ndung wird im Wesentlichen eine Verletzung der Eigentumsgarantie (Art. 26 BV), des Vertrauensschutzes (Art. 5 und 9 BV), des Willk�rverbots (Art. 9 BV) und der Gemeindeautonomie (Art. 50 BV sowie Art. 85 Abs. 1 der Verfassung des Kantons Z�rich vom 27. Februar 2005 [KV/ZH; SR 131.211]) geltend gemacht.
A.________ und zehn Mitbeteiligte einerseits sowie das Verwaltungsgericht andererseits schliessen auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei. Die Baubeh�rde Meilen stellt das Rechtsbegehren, in Gutheissung des Antrags 1 der Beschwerde das Urteil des Verwaltungsgerichts aufzuheben und die Baubewilligung der Baubeh�rde Meilen vom 14. Dezember 2010 f�r den Nachfolgebau Z.________weg 100 zu best�tigen; auf eine R�ckweisung der Sache zur erneuten bzw. erg�nzenden Pr�fung von Nebenbestimmungen zur Baubewilligung gem�ss Antrag 2 sei hingegen zu verzichten. Die Geb�udeversicherung Kanton Z�rich hat auf eine Stellungnahme verzichtet.
Die X.________ AG und die Y.________ AG haben sich am 6. Mai 2013, die Beschwerdegegner am 27. Mai 2013, nochmals zur Sache ge�ussert. Weitere Stellungnahmen gingen beim Bundesgericht nicht ein.
1.1.�Gest�tzt auf Art. 82 lit. a BGG beurteilt das Bundesgericht Beschwerden gegen Entscheide in Angelegenheiten des �ffentlichen Rechts. Dieses Rechtsmittel steht auch auf dem Gebiet des Raumplanungs- und Baurechts zur Verf�gung. Das Bundesgerichtsgesetz enth�lt dazu keinen Ausschlussgrund (BGE 133 II 249 E. 1.2 S. 251). Beim angefochtenen Entscheid handelt es sich um einen anfechtbaren kantonal letztinstanzlichen Endentscheid (vgl. Art. 86 Abs. 1 lit. d und Art. 90 BGG). Die Beschwerdef�hrerinnen sind als Bauherrinnen und direkte Adressatinnen des angefochtenen Entscheides zur Beschwerde an das Bundesgericht legitimiert (Art. 89 Abs. 1 BGG). Mit der Beschwerde an das Bundesgericht kann, von hier nicht interessierenden M�glichkeiten abgesehen, nur die Verletzung von Bundesrecht, unter Einschluss des Bundesverfassungsrechts, und von kantonalen verfassungsm�ssigen Rechten ger�gt werden (vgl. Art. 95 lit. a und c BGG).
1.2.�Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zur Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann ein zur Beschwerde legitimierter Nachbar die �berpr�fung eines Bauvorhabens im Lichte all jener Rechtss�tze verlangen, die sich rechtlich oder tats�chlich auf seine Stellung auswirken k�nnten (BGE 137 II 30 E. 2.2.3 S. 33). Gleiches muss f�r die Bauherrschaft gelten, die Beschwerde gegen die Aufhebung einer Baubewilligung f�hrt: Sie kann ihre Beschwerde auf alle Normen st�tzen, die zur Wiederherstellung der Baubewilligung bzw. zur Neubeurteilung des Baugesuchs f�hren k�nnten. Dazu geh�rt nebst anderen Grundrechten grunds�tzlich auch die Verletzung der Gemeindeautonomie.
1.3.�Im Unterschied zur Rechtsprechung zur staatsrechtlichen Beschwerde k�nnen sich Private somit stets auf die Gemeindeautonomie berufen, soweit diese Garantie eine Auswirkung auf ihre rechtliche oder tats�chliche Stellung haben kann. Voraussetzung hierf�r ist lediglich, dass die Gemeinde hoheitlich gehandelt hat bzw. in ihrer Stellung als Hoheitstr�gerin ber�hrt ist; ob ihr im fraglichen Bereich Autonomie zusteht und ob diese verletzt worden ist, ist eine Frage der materiellen Beurteilung (BGE 135 I 43 E. 1.2 S. 45 f. mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 1C_53/2013 vom 7. Mai 2013 E. 1.1).
2.1.�Die Beschwerdef�hrerinnen machen unter Berufung auf Art. 50 BV sowie Art. 85 Abs. 1 KV/ZH eine Verletzung der Gemeindeautonomie geltend. Sie legen allerdings nicht dar, inwieweit ihnen bzw. der Gemeinde das kantonale Verfassungsrecht einen weitergehenden Schutz verschaffen w�rde als die Bundesverfassung, weshalb darauf nicht weiter einzugehen ist. Hingegen ist zu pr�fen, ob der angefochtene Entscheid gegen Art. 50 BV verst�sst.
2.2.�Strittig ist vor Bundesgericht nicht, ob das Bauprojekt der Beschwerdef�hrerinnen das kantonale und kommunale ordentliche Baurecht einh�lt, sondern einzig, ob es mit dem zwischen der Gemeinde und der Bauherrschaft geschlossenen Schutzvertrag vereinbar ist. Wie das Verwaltungsgericht festgehalten hat, steht nach z�rcherischem Recht der Gemeinde bei der Anwendung kommunaler Schutzmassnahmen des Denkmalschutzes sowie bei deren Festlegung ein qualifizierter Beurteilungsspielraum zu. Das Baurekursgericht ist grunds�tzlich zur Ermessenskontrolle befugt, darf jedoch seine eigene Ermessensaus�bung nicht an die Stelle derjenigen der �rtlichen Baubeh�rde setzen, wenn deren Entscheid auf einer vertretbaren W�rdigung der massgebenden Sachumst�nde beruht. Die kommunale Beh�rde kann sich allerdings nur dann auf ihren gesch�tzten Beurteilungsspielraum berufen, wenn sie sp�testens in der Rekursvernehmlassung die geforderte nachvollziehbare Begr�ndung vorbringt. Fehlt eine solche, ist die Rekursinstanz berechtigt und verpflichtet, die Einordnung des Bauvorhabens im Licht der erhobenen R�gen uneingeschr�nkt zu �berpr�fen. Diese Rechtslage als solche ist an sich unter den Verfahrensbeteiligten unumstritten und entspricht im Wesentlichen auch der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zur Autonomie der Gemeinden nach z�rcherischem Baurecht (vgl. insbes. das Urteil des Bundesgerichts 1C_53/2013 vom 7. Mai 2013 E. 5.4).
2.3.�Umstritten ist die Tragweite des Schutzvertrags zwischen der Gemeinde und den Beschwerdef�hrerinnen als Bauherrinnen f�r das Bauprojekt und damit die Auslegung der fraglichen Vereinbarung. Die Beschwerdef�hrerinnen und die Gemeinde sind der Ansicht, bei der vertraglichen Festlegung der Schutzgarantien im Autonomiebereich der Gemeinde gehandelt zu haben, weshalb die Gerichtsinstanzen die Auslegung des Vertrags lediglich mit eingeschr�nkter Kognition h�tten �berpr�fen d�rfen. Das Verwaltungsgericht ging demgegen�ber davon aus, die kommunale Baubeh�rde habe in ihrer Vernehmlassung an das Baurekursgericht keine nachvollziehbare Begr�ndung des Bewilligungsentscheides vorgebracht, weshalb dieser frei �berpr�fbar gewesen sei. In �bereinstimmung mit dem Baurekursgericht gelangte die Vorinstanz zur Einsch�tzung, das Bauprojekt sei in Anbetracht seiner Ausmasse und Lage mit dem vertraglich geregelten Schutz nicht vereinbar.
2.4.�Wie das Verwaltungsgericht in E. 2.6.2 seiner Urteilsbegr�ndung nachzeichnet, enthielt indessen bereits die Baubewilligung eine recht ausf�hrliche Begr�ndung des Entscheides. Namentlich wurden die volumetrische Gestaltung des Bauk�rpers mit einem Satteldach sowie der murale Charakter und die einfache, ruhige Befensterung der Fassaden gew�rdigt. Festgestellten M�ngeln begegnete die Bewilligungsbeh�rde mit der Anordnung von Nebenbestimmungen. In der Stellungnahme an das Baurekursgericht f�hrte die Bewilligungsbeh�rde weiter aus, die geplante Ersatzbaute erdr�cke das Schutzobjekt in keiner Weise, und zwar weder durch ihre H�he noch durch ihre Gestaltung, was �berdies n�her dargelegt wurde. Sodann sehe das Projekt entsprechend dem Schutzvertrag zwischen den beiden Geb�uden anstelle des fr�heren Hofes einen Freiraum vor, wobei auf die Platzierung der Besucherparkpl�tze an diesem Ort verzichtet worden sei, um die beabsichtigte Wirkung nicht zu beeintr�chtigen.
2.5.�Weshalb in diesen insgesamt recht ausf�hrlichen Erl�uterungen keine nachvollziehbare Begr�ndung liegen sollte, ist nicht ersichtlich. Der Standpunkt der kommunalen Bewilligungsbeh�rde wie auch insbesondere die Rechtfertigung des Baubewilligungsentscheides gehen daraus mit gen�gender Deutlichkeit hervor. Entgegen der Auffassung der Vorinstanz k�nnen sich daher die Beschwerdef�hrerinnen anstelle der Gemeinde, wobei sie insofern immerhin von der Gemeinde in deren Vernehmlassung an das Bundesgericht unterst�tzt werden, im Zusammenhang mit der Tragweite des Schutzvertrages f�r die strittige Baubewilligung auf die Gemeindeautonomie berufen.
3.1.�Was die Rechtm�ssigkeit des Bauprojekts betrifft, so wird von keiner Seite bestritten, dass dieses die eigentlichen Bau- und Zonenvorschriften einh�lt. Strittig ist einzig, ob es auch mit dem zwischen der Gemeinde und den Bauherrinnen geschlossenen Schutzvertrag vereinbar ist. Entgegen der Auffassung der Beschwerdef�hrerinnen schliesst der Grundsatz von Treu und Glauben (nach Art. 5 Abs. 3 und Art. 9 BV) nicht aus, dass sich beschwerdeberechtigte Dritte wie insbesondere Nachbarn auf die vertraglich vereinbarten Schutzbestimmungen berufen k�nnen, was zumindest soweit gelten muss, als diese im �ffentlichen Interesse ergangen sind. Hingegen hat die Auslegung der als �ffentlich-rechtlicher Vertrag konstituierten Vereinbarung grunds�tzlich dem Vertrauensprinzip zu folgen, d.h. insbesondere dem Verst�ndnis, das ihr bei Vertragsabschluss von den Vertragsparteien beigemessen wurde, wobei immerhin davon auszugehen ist, dass dadurch kein Widerspruch zu den betroffenen �ffentlichen Interessen beabsichtigt wurde (vgl. H�FELIN/M�LLER/UHLMANN, Allgemeines Verwaltungsrecht, 6. Aufl., 2010, Rz. 1103 f.).
3.2.�Konkret regelt der Vertrag in erster Linie den Schutz des Wohnhauses Vers.-Nr. 189 am Z.________weg 110. F�r das hier strittige �konomiegeb�ude Vers.-Nr. 188 am Z.________weg 100 enth�lt die Vereinbarung nur folgende Bestimmungen:
"Gesch�tzt ist:
�konomiegeb�ude Vers.-Nr. 188
- Die Lage und die Positionierung, mit der hofbildenden Funktion zum Wohnhaus;
- Ein Ersatzbau ist unter Ber�cksichtigung des Ortsbildes m�glich.
Umgebung, Aussenr�ume�
- Der nordwestliche Hofplatz zwischen dem Wohnhaus und dem ehemaligen �konomiegeb�ude;
- Das Umgebungskonzept gem�ss Plan Umgebung vom 23. Oktober 2011 (231011) im Massstab 1:100 ad acta ist mit dem Schutz vereinbar, Detaillierungen im Rahmen eines Baubewilligungsverfahrens bleiben vorbehalten."
3.3.�Das Verwaltungsgericht f�hrt im Wesentlichen aus, nach den massgeblichen Bestimmungen des Vertrages seien Lage und Positionierung des �konomiegeb�udes sowie dessen hofbildende Funktion zum Wohnhaus gesch�tzt. Der Ersatzbau werde praktisch ebenso gross wie das Wohnhaus und verf�ge �ber ein vergleichbares Volumen. Dies werde den im Schutzvertrag umschriebenen Anforderungen nicht gerecht. Die Beschwerdegegner vertreten einen �hnlichen Standpunkt und verweisen zus�tzlich darauf, dass ein Ersatzbau schon begrifflich an das Volumen der urspr�nglichen Baute gebunden sei. Die Beschwerdef�hrerinnen und die Gemeinde legen demgegen�ber dar, von einem anderen Verst�ndnis ausgegangen zu sein. Lage und Positionierung des Neubaus entspr�chen der fr�heren Situation, und auch die r�umlichen Dimensionen des Hofes w�rden beachtet.
3.4.�Nach der als Ausgangspunkt f�r die Auslegung des Schutzvertrages massgeblichen �bereinstimmenden Auffassung der Vertragsparteien war eine genaue Regelung der r�umlichen Dimensionen in der Vereinbarung nicht vorgesehen und bildete mithin nicht Gegenstand des Vertrages. Insbesondere sei nie die Meinung gewesen, die Neubaute d�rfe nicht gr�sser ausfallen als das fr�here �konomiegeb�ude.
3.4.1.�Die Beschwerdegegner berufen sich darauf, dass der Schutzvertrag den Begriff "Ersatzbau" und nicht "Nachfolgebau" verwende. Sie belegen allerdings nicht, dass dem Begriff "Ersatzbau" im z�rcherischen Baurecht einzig die Bedeutung eines in der volumetrischen Gestaltung mit der zu ersetzenden Baute vergleichbaren Geb�udes zukommt. Die Beschwerdef�hrerinnen verweisen dazu darauf, dies treffe nur ausnahmsweise beim so genannten "Brandstattrecht" nach � 207 Abs. 1 (richtig: � 307 Abs. 1) des z�rcherischen Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG) zu, wo es um den Ersatz einer abgebrannten Baute gehe, wohingegen dem Begriff "Ersatzbau" im �brigen kein eindeutiger Gehalt im engen Sinne der Beschwerdegegner zugemessen werde. Genau genommen kommt dieser Begriff ansonsten im Planungs- und Baugesetz gar nicht mehr vor. Selbst wenn dies so w�re, verm�chte das aber auch nicht auszuschliessen, dass in einem �ffentlich-rechtlichen Vertrag, wie er zwischen der Gemeinde und den Beschwerdef�hrerinnen geschlossen wurde, von einem anderen Verst�ndnis ausgegangen w�rde. Genau das behaupten die Vertragsparteien �bereinstimmend. Diese Auffassung wird weder durch die Argumentation der Beschwerdegegner noch durch die Erw�gungen in der Begr�ndung des angefochtenen Entscheides widerlegt.
3.4.2.�Das entsprechende Verst�ndnis steht auch nicht im Widerspruch zu �ffentlichen Interessen, bildet doch das zu ersetzende �konomiegeb�ude selbst kein Schutzobjekt und h�lt sich das Bauprojekt, wie bereits erw�hnt, offenbar an das �ffentliche Baurecht. �ffentliche Interessen stehen demnach der Auslegung der das �konomiegeb�ude betreffenden Bestimmungen der Schutzvereinbarung im Sinne der Beschwerdef�hrerinnen und der Gemeinde, wonach der Vertrag insbesondere keine volumetrischen Vorgaben mache, nicht entgegen.
3.4.3.�Schliesslich beachtet das Bauprojekt die von der Vereinbarung verlangten Anforderungen wie insbesondere eine dem alten �konomiegeb�ude entsprechende Lage und Positionierung der Ersatzbaute sowie die Erhaltung eines dem fr�heren Hof nachgebildeten Freiraumes zwischen den beiden Bauten. Dabei durfte die Baubewilligungsbeh�rde die Vereinbarung so verstehen, dass diese nicht zwingend eine mit dem alten �konomiegeb�ude vergleichbare volumetrische Gestaltung der Ersatzbaute verlangt, sondern lediglich, dass die Ersatzbaute das fr�here Wohngeb�ude nicht erdr�ckt. Die Einsch�tzung, dies treffe nicht zu, wird von keiner Seite begr�ndet widerlegt. Dasselbe gilt f�r die im Schutzvertrag geforderte grunds�tzliche Vereinbarkeit mit dem Ortsbild.
3.5.�Damit verst�sst der angefochtene Entscheid, der vor allem f�r die Gr�sse der Ersatzbaute des fr�heren �konomiegeb�udes zus�tzliche Anforderungen stellt als die kommunale Baubewilligungsbeh�rde, gegen den im z�rcherischen Recht anerkannten qualifizierten Beurteilungsspielraum der Gemeinde bei der Festlegung und Umsetzung kommunaler Schutzmassnahmen des Denkmalschutzes. Das Verwaltungsgericht hat mithin die Autonomie der Gemeinde Meilen verletzt, worauf sich die Beschwerdef�hrerinnen berufen k�nnen. Der angefochtene Entscheid ist insoweit aufzuheben.
3.6.�Unter diesen Umst�nden kann offen bleiben, ob der angefochtene Entscheid auch gegen weitere verfassungsm�ssige Rechte wie die Eigentumsgarantie (Art. 26 BV) oder das Willk�rverbot (Art. 9 BV) verst�sst.
Nebst dem Antrag, den angefochtenen Entscheid aufzuheben, stellen die Beschwerdef�hrerinnen das Rechtsbegehren, die Sache zur Beurteilung ihres Rekurses hinsichtlich der Nebenbestimmungen an das Baurekursgericht zur�ckzuweisen. Zu diesem Punkt fehlt in der Beschwerdebegr�ndung an das Bundesgericht jedoch jegliche Erl�uterung, weshalb darauf in Anwendung von Art. 42 Abs. 2 BGG mangels rechtsgen�glicher Begr�ndung nicht eingetreten werden kann.
5.1.�Die Beschwerde erweist sich demnach im Hauptpunkt als begr�ndet und ist gutzuheissen, soweit darauf eingetreten werden kann. Der angefochtene Entscheid ist aufzuheben, und die Baubewilligung der Baubeh�rde Meilen vom 14. Dezember 2011 ist insoweit zu best�tigen, als damit der hier einzig noch strittige Ersatzbau des �konomiegeb�udes Vers.-Nr. 188 am Z.________weg 100 erlaubt wird. Im �brigen ist die Baubewilligung mit den vom Baurekursgericht daran angebrachten Korrekturen bereits rechtskr�ftig geworden und wird sie vom vorliegenden Urteil nicht ber�hrt. Die Sache ist an das Verwaltungsgericht zur�ckzuweisen zur Neuverlegung der Kosten- und Entsch�digungen im kantonalen Verfahren.
5.2.�Bei diesem Verfahrensausgang obsiegen die Beschwerdef�hrerinnen zu sieben Achteln. Die bundesgerichtlichen Kosten von Fr. 4'000.-- sind damit je unter Solidarhaft den Beschwerdegegnern im Betrag von Fr. 3'500.-- und den Beschwerdef�hrerinnen im Umfang von Fr. 500.-- aufzuerlegen (vgl. Art. 65 f. BGG). Die Beschwerdegegner haben �berdies in solidarischer Haftung den Beschwerdef�hrerinnen als Solidargl�ubigerinnen f�r das bundesgerichtliche Verfahren eine reduzierte Parteientsch�digung von Fr. 3'000.-- auszurichten (vgl. Art. 68 BGG).
1.1.�Die Beschwerde wird gutgeheissen, soweit darauf einzutreten ist, und das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich, 1. Abteilung, 1. Kammer, vom 27. November 2012 wird aufgehoben.
1.2.�Die Baubewilligung der Baubeh�rde Meilen vom 14. Dezember 2011 wird insoweit best�tigt, als damit der Ersatzbau des �konomiegeb�udes Vers.-Nr. 188 am Z.________weg 100 bewilligt wird.
Die Gerichtskosten von Fr. 4'000.-- werden jeweils unter Solidarhaft zu 7/8, ausmachend Fr. 3'500.--, den Beschwerdegegnern und zu 1/8, ausmachend Fr. 500.--, den Beschwerdef�hrerinnen auferlegt.
Die Beschwerdegegner haben unter Solidarhaft den Beschwerdef�hrerinnen als Solidargl�ubigerinnen f�r das bundesgerichtliche Verfahren eine reduzierte Parteientsch�digung von Fr. 3'000.-- auszurichten.
Die Sache geht zur�ck an das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich zur Neuverlegung der Kosten und Entsch�digungen im kantonalen Verfahren.
Dieses Urteil wird den Parteien, der Baubeh�rde Meilen, der Geb�udeversicherung Kanton Z�rich und dem Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, 1. Abteilung, 1. Kammer, schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 85
 Art. 82
 Art. 86
 Art. 90
 Art. 95
 Art. 50
 Art. 85
 Art. 50
 Art. 5
 Art. 9
 Art. 42
 Art. 65
 Art. 68