Source: http://kv-die-schnaken.de/wir/satzung.html
Timestamp: 2018-02-20 01:37:53+00:00

Document:
Satzung des Karnevalvereins "Die Schnaken"
§ 6 Rechte und Pflichten des Mitglieds
§ 12 Jahreshauptversammlung und außerordentliche Mitgliederversammlung
§ 13 Aufgaben der Jahreshauptversammlung
§ 14 Kassenrevisoren
Der Verein führt den Namen Karnevalverein „Die Schnaken“.
Der Verein wurde am 1. Oktober 1953 gegründet.
Das Geschäftsjahr des Vereins erstreckt sich jeweils vom 1. April bis zum 31. März des darauf folgenden Jahres.
Der Verein ist Mitglied in der Interessengemeinschaft mittelrheinischer Karneval e.V., Mainz/Rhein, des Großen Rates der Karnevalvereine Frankfurt am Main e. V., des Vereinsrings Sachsenhausen e.V. und der Arbeitsgemeinschaft Hessische Apfelweinstrasse e.V.
Zweck des Vereins ist das fastnachtliche Brauchtum im Großraum Frankfurt in den Veranstaltungen zwischen dem 11. im 11. eines jeden Jahres und dem Aschermittwoch des darauf folgenden Jahres zu pflegen.
Der KV „Die Schnaken“ verfolgt damit ausschließlich gemeinnützige Zwecke.
Ein wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb wird nicht angestrebt.
e) Ehrensenatoren
Die ordentliche Mitgliedschaft im Verein wird durch einen an den Vorstand zu richtenden schriftlichen Aufnahmeantrag erworben.
Der Vorstand entscheidet mit mindestens Dreiviertelmehrheit über den Aufnahmeantrag; eine Ablehnung des Antrages bedarf keiner Begründung. Personen bis zum vollendeten 18. Lebensjahr bedürfen des Einverständnisses eines Erziehungsberechtigten.
Ehrenmitglied kann ein ordentliches Mitglied des Vereins werden, das sich im Verein besondere Verdienste erworben hat. Der Vorstand beschließt mit mindestens Dreiviertelmehrheit die Ernennung. Das Ehrenmitglied behält sein Stimmrecht.
Außerordentliches Mitglied kann eine Person werden, die kein Mitglied des Vereins ist, jedoch dem Verein von Nutzen ist. Bei der Abstimmung ist im Vorstand eine Dreiviertelmehrheit erforderlich. Ein außerordentliches Mitglied hat kein Stimmrecht.
Zum Senator kann eine Persönlichkeit aus dem öffentlichen Leben, der Wirtschaft usw., die sich in besonderer Weise um den Verein verdient gemacht oder ihn maßgeblich gefördert hat, ernannt werden. Er hat jedoch kein Stimmrecht. Auch ein Mitglied des Vereins kann Senator werden, sofern es den Verein fördert.
Für die Ernennung durch den Vorstand ist eine Dreiviertelmehrheit erforderlich.
Ehrensenator kann nur ein Mitglied werden, das immer aktiv am Vereinsleben teilnimmt, oder teilgenommen hat. Der Ehrensenator ist Mitglied des Vorstandes und stimmberechtigt.
Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens können ebenfalls zu Ehrensenatoren ernannt werden, sofern der Verein einen Nutzen daraus hat. Sie sind jedoch weder Mitglied des Vorstandes noch stimmberechtigt.
Die Ernennung muss mit mindestens Dreiviertelmehrheit der Jahreshauptversammlung erfolgen.
Die Höhe des Mitgliedsbeitrags für Mitglieder und Senatoren wird durch die Jahreshauptversammlung mit einer Dreiviertelmehrheit der anwesenden Mitglieder festgesetzt.
Der Mitgliedsbeitrag wird für jedes Kalenderjahr im Januar im voraus fällig.
Der Beitrag ist auch dann für ein begonnenes Kalenderjahr zu zahlen, wenn ein Mitglied ausgeschlossen wird oder erst während des Jahres eintritt.
Ein Mitglied, das bis zur Jahreshauptversammlung seinen Beitrag nicht entrichtet hat, ist von der Jahreshauptversammlung ausgeschlossen.
Der Jahresbeitrag beläuft sich
für ordentliche Mitglieder auf jährlich 40,00 Euro,
für ordentliche Mitglieder unter 18 Jahren auf jährlich 15,00 Euro.
Ein ermäßigter Jahresbeitrag gilt für Gardemitglieder in Höhe von 15,00 Euro.
Für Gardemitglieder unter 18. Jahren ist der Beitrag frei.
Der Senatorenbeitrag beläuft sich auf jährlich mindestens 144,00 Euro.
Der Beitrag kann per Einzugsermächtigung, Überweisung oder Barzahlung entrichtet werden.
Ehrenmitglieder, Ehrensenatoren und außerordentliche Mitglieder sind von der Beitragszahlung befreit.
Die Umstellung des Mitgliedsbeitrags auf Euro erfolgt am 1. Januar 2002.
Alle Mitglieder haben das Recht auf Teilnahme an den Mitgliederversammlungen und Jahreshauptversammlungen des Vereins und können dort ihr Stimmrecht ausüben. Ferner haben sie das Recht, an sämtlichen Zusammenkünften des Vereins teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins zu benutzen.
Die Mitglieder haben das Recht, dem Vorstand sowie der Jahreshauptversammlung Anträge zu unterbreiten.
Das Wahlrecht in den Vorstand steht jedem Mitglied erst nach einer einjährigen Mitgliedschaft zu. Über Ausnahmen entscheidet die Jahreshauptversammlung mit einer Dreiviertelmehrheit.
Die Mitglieder haben die Pflicht, die Ziele des Vereins zu unterstützen und zu fördern und das Vereinseigentum schonend und fürsorglich zu behandeln.
Jedes Mitglied ist verpflichtet, alles zu unterlassen, was die gemeinsame Zielsetzung und den Vereinszweck beeinträchtigen könnte.
Das Mitglied erkennt mit der Aufnahme in den Verein die Vereinssatzung an.
2. Der Austritt kann nur zum 31. Dezember eines jeden Jahres schriftlich mit einer Frist von einem Monat an den Vorstand erklärt werden.
3. Mit dem Ausschluss aus dem Verein endet die Mitgliedschaft.
Dieser kann von einer außerordentlichen Mitgliederversammlung aus wichtigem Grund mit einer Dreiviertelmehrheit der Mitglieder beschlossen werden. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn ein Mitglied in erheblichem Maß gegen die Vereinsinteressen verstoßen hat, dem Vereinszweck zuwiderhandelt, den Ruf und das Ansehen des Vereins erheblich beeinträchtigt oder mit seinem Beitrag zwei Jahre im Rückstand ist.
5. die Kassenrevisoren.
Der geschäftsführende Vorstand besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden, dem 1. Kassierer und dem 1. Schriftführer.
Dem geschäftsführenden Vorstand obliegen die Geschäftsleitung, die Ausführung der Vereinsbeschlüsse und die Verwaltung des Vereinsvermögens.
Scheidet ein Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes während der Wahlperiode aus, so kann der Vorstand für die restliche Amtszeit bis zur nächsten Jahreshauptversammlung ein Ersatzmitglied benennen; dies gilt nicht für den 1. und 2. Vorsitzenden.
Bei deren Ausscheiden muss eine Nachwahl durch eine außerordentliche Mitgliederversammlung oder durch die Jahreshauptversammlung entsprechend dieser Satzung vorgenommen werden.
Der Vorstand besteht aus dem geschäftsführenden Vorstand und folgenden Mitgliedern:
2. Kassierer, 2. Schriftführer, 1. und 2. Archivar, 1. und 2. Beisitzer, Pressewart, Ministerpräsident, Ministerpräsidentin. Die Ehrensenatoren und Gardekommandeuse gehören dem Vorstand ohne Wahl an.
Der Vorstand wird von der Jahreshauptversammlung für die Dauer von zwei Jahren mit Stimmenmehrheit gewählt. Er bleibt bis zur Wahl eines neuen Vorstandes im Amt.
Die Sitzungen des Vorstandes werden vom 1. Vorsitzenden, bei seiner Verhinderung vom 2. Vorsitzenden mindestens 8 Tage zuvor unter Angabe einer Tagesordnung eingeladen. Jede ordnungsgemäß eingeladene Sitzung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Vorstandsmitglieder beschlussfähig.
Eine Person, die in einem anderen Karnevalverein aktiv am Vorstandsgeschehen teilnimmt, kann nicht in den geschäftsführenden Vorstand gewählt werden.
Die einzelnen Vorstandsmitglieder haben folgende Aufgabenbereiche:
1. Vorsitzender Gesamtleitung des Vereins
2. Vorsitzender dessen Vertretung
1. Kassierer Buchführung und Verwaltung der Kasse, Beiträge
2. Kassierer Vertretung des 1. Kassierers, Einkauf
1. Schriftführer gesamter Schriftverkehr des Vereins, Vereinsnachrichten
2. Schriftführer Vertretung des 1. Schriftführers, Protokolle, Liederheft
1. Archivar Verwaltung des Inventars
2. Archivar Verwaltung des Inventars
1. Beisitzer Chronik
2. Beisitzer Mithilfe bei der Verwaltung des Inventars
1. Jugendbeauftragte / -er
Pressewart Fertigung von Presseerklärungen, Kontakte zur Presse
Ministerpräsident Repräsentation des Vereins sowie Vorbereitung
Ministerpräsidentin und Durchführung der Sitzungen
Gardekommandeuse Vertretung der Garden und deren Belange.
Das einzelne Vorstandsmitglied ist dem Vorstand und der gesamte Vorstand der Jahreshauptversammlung verantwortlich.
Die Mitgliederversammlung wird vom geschäftsführenden Vorstand einberufen. Die Mitgliederversammlungen werden monatlich durchgeführt. Aus gegebenen Anlässen kann der Vorstand während der Sommermonate eine Mitgliederversammlung ausfallen lassen.
Eine Einladung in Form eines Vereinsrundschreibens oder einer Vereinszeitung ist zulässig.
Wenigstens einmal innerhalb eines Geschäftsjahres muss eine Jahreshauptversammlung stattfinden, zu der sämtliche Mitglieder vier Wochen vorher unter Angabe des Ortes, des Zeitpunktes und der Tagesordnung schriftlich eingeladen werden müssen. Die Jahreshauptversammlung wird immer zu Beginn des neuen Geschäftsjahres eingeladen.
Anträge zur Jahreshauptversammlung sind mindestens 14 Tage vor der Jahreshauptversammlung an den Vorstand einzureichen. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Es müssen mehr stimmberechtigte Mitglieder als Vorstandsmitglieder anwesend sein.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet jeweils nach Bedarf statt, zu der sämtliche Mitglieder vierzehn Tage vorher unter Angabe des Ortes, des Zeitpunktes und der Tagesordnung schriftlich eingeladen werden müssen. Anträge sind jeweils acht Tage vor der außerordentlichen Mitgliederversammlung an den Vorstand einzureichen.
Die Jahreshauptversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens ein Fünftel der stimmberechtigten Mitglieder ab 18 Jahre vertreten ist. Ist das nicht der Fall, ist die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung erforderlich.
Der geschäftsführende Vorstand ist grundsätzlich in geheimer Wahl zu wählen.
Über die Jahreshauptversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist. Das Protokoll kann jederzeit von den Mitgliedern beim Schriftführer eingesehen werden.
1. Entgegennahme der Berichte des Vorstandes und der Kassenrevisoren
b) den Kassenbericht des Kassierers
c) den Revisionsbericht der Kassenrevisoren
4. Wahl der Kassenrevisoren,
6. Beschlussfassung über Anträge auf Änderung der Satzung,
7. Beschlussfassung über alle ihr vom Vorstand zugeleiteten Angelegenheiten.
Die Jahreshauptversammlung wählt für die Dauer der Amtszeit des Vorstandes zwei Revisoren, denen die jährliche Prüfung der Vereinskasse obliegt; die einmalige Wiederwahl ist zulässig.
Die Kassenrevisoren erstatten der Jahreshauptversammlung über ihr Prüfungsergebnis Bericht.
Anträge auf Satzungsänderung können vom Vorstand mit Stimmenmehrheit oder von mindestens 25 % der Mitglieder gestellt werden.
Dem Antrag ist stattzugeben, wenn zweidrittel der anwesenden Mitglieder in einer Jahreshauptversammlung zustimmen.
Zu ehrende Mitglieder erhalten nach
10jähriger Mitgliedschaft im Verein die bronzene Ehrennadel,
15jähriger Mitgliedschaft im Verein die silberne Ehrennadel,
20jähriger Mitgliedschaft im Verein die goldene Ehrennadel.
Der Verleihung ist ein abgefasstes Schreiben beizufügen, das vom Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter und dem Kassierer zu unterzeichnen ist. Die Verleihung erfolgt auf der Jahreshauptversammlung.
Ein Antrag auf Auflösung des Vereins kann nur auf einer Jahreshauptversammlung gestellt werden. Das antragstellende Mitglied hat diesen Antrag innerhalb von vierzehn Tagen schriftlich zu begründen.
Die Auflösung des Vereins kann nur durch Beschluss der Jahreshauptversammlung erfolgen. Zum Beschluss ist eine Dreiviertelmehrheit aller Mitglieder des Vereins erforderlich.
Die Auflösung des Vereins muss erfolgen, wenn weniger als sieben Mitglieder dem Verein angehören.
Ist der Grund der Auflösung aus § 17 Absatz 2 und 3 gegeben, so wird das verbleibende Vereinsvermögen der Deutschen Kinderkrebshilfe Frankfurt zugeführt.
Die Liquidation des Vereins wird vom letzten amtierenden Vorstand durchgeführt.
Der Entwurf der neuen Satzung wurde auf der Jahreshauptversammlung am 5. April 2001 vorgelegt und diese auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 8. Mai 2001 beschlossen. Sie tritt ab sofort in Kraft.
Sie kann nur auf einer Jahreshauptversammlung mit Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder geändert werden.
Der § 12, Abs. 4, wurde bei der Jahreshauptversammlung am 23.04.2004 mit Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder geändert.
Der § 05, Abs. 3-5, wurde bei der Jahreshauptversammlung am 16.04.2010 mit Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder geändert (Beitragserhöhung ab 01.01.2011).
Der § 10, Abs. 4, wurde bei der Jahreshauptversammlung am 16.04.2010 mit Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder geändert.
Frankfurt am Main, den 16. April 2010

References: § 6

§ 12

§ 13

§ 14
 § 17
 § 12
 § 05
 § 10