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Timestamp: 2019-07-21 21:45:03+00:00

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Studien- und Prüfungsordnung für den Bachelorstudiengang Informatik an der Hochschule für angewandte Wissenschaften FH Ingolstadt vom
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1 Studien- und Prüfungsordnung für den Bachelorstudiengang Informatik an der Hochschule für angewandte Wissenschaften FH Ingolstadt vom Aufgrund von Art. 13 Abs. 1 Satz 2, Art. 58 Abs. 1 Satz 1, Art. 61 Abs. 2 Satz 1 des Bayerischen Hochschulgesetzes (BayHSchG) vom 23. Mai 2006 (GVBl S. 245, BayRS WFK) in der jeweils gültigen Fassung, erlässt die Hochschule für angewandte Wissenschaften FH Ingolstadt folgende Satzung: Inhaltsübersicht 1 Zweck der Studien- und Prüfungsordnung 2 Studienziel 3 Regelstudienzeit, Aufbau des Studiums, Vorpraxis 4 Leistungspunkte 5 Module und Leistungsnachweise 6 Studienplan 7 Vorrückungsvoraussetzungen 8 Bestehen der Bachelorprüfung, Prüfungsgesamtnote 9 Zeugnis 10 Akademischer Grad 11 Inkrafttreten und Übergangsregelungen 1 Zweck der Studien- und Prüfungsordnung Diese Studien- und Prüfungsordnung dient der Ausfüllung und Ergänzung der Rahmenprüfungsordnung für die Fachhochschulen (RaPO) vom 17. Oktober 2001 (GVBl S. 686, Bay RS WFK) und der Allgemeinen Prüfungsordnung der Fachhochschule Ingolstadt (APO FHI) vom 23. Oktober 2007 in ihrer jeweils gültigen Fassung. 2 Studienziel 1 Der Bachelorstudiengang Informatik hat das Ziel durch praxis- und anwendungsorientierte Lehre eine auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden beruhende Ausbildung zu vermitteln, die zu einer eigenverantwortlichen Berufstätigkeit als Informatiker befähigt. 2 Durch eine umfassende Ausbildung in Grundlagenfächern sollen die Studierenden in die Lage versetzt werden, komplexe Anwendungsfelder und Bedürfnisse der Anwender von informationsverarbeitenden Systemen zu analysieren, solche Systeme zu entwerfen, zu implementieren, zu beschaffen, in eine Systemumgebung zu integrieren und zu betreuen. 3 Darüber hinaus sollen die Studierenden jene Flexibilität erlangen, die benötigt wird, um der rasch fortschrei-
2 tenden informationsverarbeitenden Entwicklung gerecht zu werden. 4 So sollen sie nach ihrem Studium auch in der Lage sein, das Management auf verschiedenen informationstechnischen Gebieten zu unterstützen und nach entsprechender Einarbeitung selbst Führungsaufgaben oder freiberufliche Aufgaben zu übernehmen. 5 Das Studium soll deswegen neben dem Erwerb gezielten Fachwissens auch für die berufliche Praxis wichtige Schlüsselqualifikationen sowie soziale und methodische Kompetenzen vermitteln, die Persönlichkeitsbildung fördern, in Führungswissen und -techniken einführen und dazu befähigen, die Auswirkungen der Informatik auf die Umwelt und die Gesellschaft zu erkennen und entsprechend zu einem verantwortungsbewussten Handeln im Berufsfeld Informatik erziehen. 3 Regelstudienzeit, Aufbau des Studiums, Vorpraxis (2) 1 Die Regelstudienzeit umfasst sieben Studiensemester. 2 Der Studiengang gliedert sich in zwei Studienabschnitte. 3 Der erste Studienabschnitt umfasst zwei theoretische Studiensemester. 4 Der zweite Studienabschnitt umfasst vier theoretische und ein praktisches Studiensemester, das als fünftes Studiensemester geführt wird und einen Zeitraum von 20 Wochen umfasst. 1 Ab dem sechsten Studiensemester sind von den Studierenden vier fachwissenschaftliche Wahlpflichtmodule im Umfang von je 5 Leistungspunkten (ECTS) auszuwählen. 2 Jedes dieser Module behandelt inhaltlich ein Thema aus der Informatik. 3 Das genaue Angebot regelt der Studienplan. (3) Die fachpraktische Ausbildung bzw. Vorpraxis gemäß 7 der Immatrikulationssatzung FHI ist nicht erforderlich. 4 Leistungspunkte 1 Für bestandene Prüfungen und studienbegleitende Leistungsnachweise pro Modul sowie für die erfolgreich abgeleisteten Praktika werden Leistungspunkte vergeben. 2 In Anlehnung an das European Credit Transfer System (ECTS) werden durchschnittlich pro Studienjahr 60 Leistungspunkte vergeben. 3 Dabei entspricht ein Leistungspunkt einer Studienbelastung von 30 Zeitstunden. 4 Die Anzahl der Leistungspunkte ergibt sich aus der Anlage zu dieser Satzung. 5 Module und Leistungsnachweise 1 Die Module, ihre Stundenzahl, die Art der Lehrveranstaltungen, die Anzahl der Leistungspunkte (ECTS), die Prüfungen mit Prüfungszeiten, die studienbegleitenden Leistungsnachweise, die Notengewichte der Modulendnoten sowie weitere Bestimmungen hierzu sind in der Anlage zu dieser Satzung festgelegt. 2 Die Regelungen werden für die Wahlpflichtmodule durch den Studienplan ergänzt. Seite 2 / 6
3 (2) Alle Module sind entweder Pflichtmodule, Wahlpflichtmodule oder Wahlmodule: 1. Pflichtmodule sind die Module des Studiengangs, die für alle Studierenden verbindlich sind Wahlpflichtmodule sind die Module des Studiengangs, die einzeln oder in Gruppen alternativ angeboten werden. 2 Jeder Studierende muss unter ihnen nach Maßgabe dieser Satzung eine bestimmte Auswahl treffen. 3 Die gewählten Module werden wie Pflichtmodule behandelt Wahlmodule sind Module, die für die Erreichung des Studienziels nicht verbindlich vorgeschrieben sind. 2 Sie können von den Studierenden aus dem gesamten Studienangebot der Hochschule zusätzlich gewählt werden. 6 Studienplan 1 Die zuständige Fakultät erstellt zur Sicherstellung des Lehrangebots einen Studienplan, aus dem sich der Ablauf des Studiums im Einzelnen ergibt. 2 Er wird vom Fakultätsrat beschlossen und ist hochschulöffentlich bekannt zu machen. 3 Die Bekanntmachung neuer Regelungen muss spätestens zu Beginn der Vorlesungszeit des Semesters erfolgen, in dem die Regelungen erstmals anzuwenden sind. 4 Der Studienplan enthält insbesondere Regelungen und Angaben über 1. die zeitliche Aufteilung der Semesterwochenstunden je Modul und Studiensemester, 2. den Katalog der wählbaren fachwissenschaftlichen Wahlpflichtmodule mit der Bezeichnung der Module und ihrer Semesterwochenstundenzahl, 3. die Unterrichts- und Prüfungssprache in den einzelnen Modulen, soweit diese nicht deutsch ist ( 38 RaPO), 4. die Lehrveranstaltungsart in den einzelnen Modulen, soweit diese nicht in der Anlage zu dieser Satzung abschließend festgelegt wurde, 5. die Studienziele und Studieninhalte der einzelnen Module, 6. die Ausbildungsziele, -inhalte und Nachweise des praktischen Studiensemesters sowie dessen Form und Organisation, soweit sie nicht schon in dieser Satzung geregelt sind, 7. die Form und Organisation der praxisbegleitenden Lehrveranstaltungen, soweit diese nicht in der Anlage zu dieser Satzung abschließend festgelegt wurde, 8. nähere Bestimmungen über studienbegleitende Leistungs- und Teilnahmenachweise, soweit diese nicht in der Anlage zu dieser Satzung abschließend festgelegt wurden. (2) Im Studienplan können die Semesterwochenstunden der Module mit Genehmigung des Fakultätsrates derart modifiziert werden, dass ein Teil der Lehr- Seite 3 / 6
4 veranstaltungsstunden durch entsprechende Einheiten selbstgesteuerten Lernens ersetzt werden. (3) 1 Ein Anspruch darauf, dass sämtliche vorgesehenen Wahlpflichtmodule und Wahlmodule tatsächlich angeboten werden, besteht nicht. 2 Desgleichen besteht kein Anspruch darauf, dass solche Lehrveranstaltungen bei nicht ausreichender Teilnehmerzahl durchgeführt werden. 7 Vorrückungsvoraussetzungen Zum Eintritt in den zweiten Studienabschnitt ist nur berechtigt, wer mindestens 42 Leistungspunkte aus Modulen des ersten Studienabschnitts erzielt hat. (2) Zum Eintritt in das praktische Studiensemester ist nur berechtigt, wer alle Prüfungen des ersten Studienabschnitts bestanden und mindestens 20 Leistungspunkte aus Modulen der ersten beiden Semester des zweiten Studienabschnitts erzielt hat. (3) Voraussetzung für die Ausgabe des Themas der Bachelorarbeit ist die erfolgreiche Ableistung des praktischen Studiensemesters. 8 Bestehen der Bachelorprüfung, Prüfungsgesamtnote Die Bachelorprüfung ist bestanden, wenn 1. in allen auf Prüfungen und sonstigen Leistungsnachweisen beruhenden Endnoten sowie in der Bachelorarbeit mindestens die Note ausreichend", in sonstigen Leistungsnachweisen die Bewertung mit Erfolg erzielt wurde und 2. das praktische Studiensemester mit Erfolg abgeleistet wurde. (2) In die Prüfungsgesamtnote der Bachelorprüfung fließen die Endnoten sowohl aus dem ersten als auch aus dem zweiten Studienabschnitt entsprechend ihrer Gewichtung in der Anlage zu dieser Satzung ein. 9 Zeugnis Über die bestandene Bachelorprüfung wird ein Zeugnis gemäß dem in der Allgemeinen Prüfungsordnung der Hochschule Ingolstadt enthaltenen Muster ausgestellt. (2) Zusammen mit dem Zeugnis über die bestandene Bachelorprüfung wird ein Diploma Supplement gemäß dem in der Allgemeinen Prüfungsordnung der Hochschule Ingolstadt enthaltenen Muster ausgestellt. Seite 4 / 6
5 10 Akademischer Grad Aufgrund des erfolgreichen Abschlusses der Bachelorprüfung wird der Akademische Grad Bachelor of Science, Kurzform B. Sc. verliehen. (2) Über die Verleihung des akademischen Grades wird eine Urkunde gemäß dem in der Allgemeinen Prüfungsordnung der Hochschule Ingolstadt enthaltenen Muster ausgestellt. 11 Inkrafttreten und Übergangsregelungen 1 Diese Satzung tritt am 1. Oktober 2011 in Kraft. 2 Sie gilt für Studierende, die ihr Studium in diesem Studiengang ab dem Wintersemester 2011/12 im ersten Studiensemester aufnehmen. 3 Sie gilt ferner für Studierende, die zwar vor dem Wintersemester 2011/2012 dieses Studium aufgenommen haben, dann aber länger als ein Semester beurlaubt waren oder das Studium unterbrochen haben und bei dessen Wiederaufnahme kein dem bisherigen Lehrplan entsprechendes Studienangebot mehr vorfinden. (2) Die Bestimmungen dieser Satzung gelten darüber hinaus für Studierende, die vor dem Wintersemester 2011/2012 das Studium aufgenommen haben, die aber bis zum Ende des Sommersemesters 2013 nicht die Berechtigung zum Eintritt in den zweiten Studienabschnitt nach den bisher gültigen Bestimmungen erworben haben, oder deren Studium eine sonstige Verzögerung erfahren hat, die dazu geführt hat, dass bei Fortsetzung des Studiums kein der bisherigen Studien- und Prüfungsordnung entsprechendes Studienangebot mehr besteht. (3) 1 Studierende im Studiengang Informatik, für die diese Satzung nicht gilt, schließen das Studium nach der Studien- und Prüfungsordnung für den Bachelorstudiengang Informatik an der Hochschule für angewandte Wissenschaften FH Ingolstadt vom 27. Juli 2006 in der jeweils geltenden Fassung ab. 2 Im Übrigen tritt letztere Studien- und Prüfungsordnung außer Kraft, wenn der letzte Studierende, der dieser Prüfungsordnung unterfällt, die Hochschule verlassen hat. Ausgefertigt aufgrund des Beschlusses des Senats der Hochschule für angewandte Wissenschaften FH Ingolstadt vom 25. Juli 2011 und durch den Präsidenten genehmigt. Ingolstadt, den 25. Juli 2011 Prof. Dr. Gunter Schweiger Präsident Seite 5 / 6
6 Diese Satzung wurde am 26. Juli 2011 in der Hochschule für angewandte Wissenschaften FH Ingolstadt niedergelegt. Die Niederlegung wurde am 26. Juli 2011 durch Aushang bekannt gegeben. Tag der Bekanntgabe ist daher der 26. Juli Seite 6 / 6
Studien- und Prüfungsordnung für den berufsbegleitenden Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik an der Technischen Hochschule Ingolstadt vom 28.11.2011 Präambel Aufgrund von Art. 13 Abs. 1 Satz 2, Art.
Studien- und Prüfungsordnung für den Bachelorstudiengang User Experience Design an der Technischen Hochschule Ingolstadt Vom
Studien- und Prüfungsordnung für den Bachelorstudiengang User Experience Design an der Technischen Hochschule Ingolstadt Vom 16.12.2013 Aufgrund von Art. 13 Abs. 1 Satz 2, Art. 58 Abs. 1 Satz 1, Art. 61

References: Art. 13
 Art. 58
 Art. 61
 Art. 13
 Art. 13
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