Source: https://www.oedk-judenburg.com/ausbildungsangebot/
Timestamp: 2020-08-13 11:50:45+00:00

Document:
Ausbildungsangebot - ÖDK Judenburg
ÖDK - Hundeschule Judenburg
+43 (0)664/300 95 02
E-Mail: dobermann-hundeschule@ainet.at
Welpen bzw. Junghunde
Im Welpenkurs wird ganz speziell die Sozialisierung des Welpen gefördert. Hier soll der Hund lernen mit Menschen, mit anderen Hunden und allen Lebenslagen zurecht zu kommen. Das betrifft unter anderem Spazierengehen, Autofahren, ins Cafe gehen, sich bürsten lassen, Kinder kennen lernen, nicht grob zu sein usw.. Die Sozialisierung des Welpen soll dazu dienen, dass sich der Hund im späteren Leben selbstsicher und entspannt verhält. Durch positive Verstärkung lernt der Welpe sehr schnell, welches Verhalten richtig oder falsch ist. Unter anderem werden auch Themen bzw. Probleme wie z.B. Stubenreinheit, Hochspringen des Hundes, Dinge zerkauen, Rangordnung, richtige Fütterung, Pflege des Hundes, allein lassen usw. in den Kurs mit eingebunden.
In der Begleithundeausbildung (Prüfung ab dem 1. vollendeten Lebensjahr)
erlernt der Hund alle Befehle spielerisch. Hier wird der Hund zu einem guten Begleiter für seinen Besitzer ausgebildet.
Es gibt hierbei die Prüfungen BH, BHG 1, BGH 2 und BGH 3.
BH: Dieser Kurs besteht aus 3 Elementen:
Den ersten Grundstein bilden die Unterordnungsübungen auf dem Hundeplatz. Hier erlernt der Hund konzentriert an der linken Seite des Hundeführers zu laufen, dabei eine Rechts- Links- und eine Kehrtwende zu zeigen. Auch durch eine Menschengruppe sollte der Hund ohne Probleme durchgehen. Weiters die Kommandos Sitz, Platz mit Herankommen, Ablegen unter Ablenkung und einer sogenannten Freifolge.
Den zweiten Teil bildet der Verkehrsteil. Hier lernen Hund und Hundeführer sich den verschiedensten Alltagssituationen zu stellen, sei es vorbeifahrende Radfahrer, Jogger, andere Hunde, Autos und vieles mehr.
Der dritte Teil ist ein Sachkundevortrag. Hier wird allgemeines Wissen rund um den Hund vermittelt.
Der dritte Teil ist Voraussetzug um zur BH Prüfung antreten zu dürfen!
BGH 1: Der Hund lernt nun, ohne Leine "Fuß" zu gehen, außerdem wird zusätzlich noch das Ablegen trainiert.
BGH 2: Dem Hund wird zusätzlich zu der BGH 1 noch das Bringen und das Voransenden beigebracht. Die Grundkommandos werden perfektioniert und gefestigt.
BGH 3: Bei dieser Prüfung muss der Hund die Übungen in variabler Reihenfolge absolvieren, zusätzlich gibt es noch das Abstellen und das Bringen über die Schrägwand.
Der Hund ist ein ausgesprochenes "Nasentier". Er erlebt und erfasst seine Umwelt in erster Linie mit seinem ausgeprägten Geruchsinn, der ihm angeboren ist. Deshalb setzt der Mensch den außerordentlich guten Geruchsinn des Hundes zu seinem Nutzen auf vielerlei Weise ein. Die Fährtenarbeit ist eine Möglichkeit der Hundesport, egal welcher Hunderasse oder welchen Alters. Man kann bereits mit einem Welpen im Alter von ca. 3 bis 4 Monaten mit der Fährtensuche beginnen. Es gibt verschiedenste Methoden, um dem Hund die Fährtensuche interessant zu machen. Der Hund soll lernen eine Menschenfährte freudig und intensiv zu verfolgen und dabei auch verlorene Gegenstände (Bei Fahrtenprüfung kleine Gegenstände aus Holz, Leder und Textil Bei Rettungshunde- Eignungsprüfungen, Gegenstände die ein Mensch bei sich trägt und verlieren kann) wieder zu finden. Es besteht auch die Möglichkeit Fahrtenprüfungen abzulegen, die in 3 Schwierigkeitsstufen eingeteilt sind.
Diese Ausbildung fordert vom Hund sein gesamtes Leistungsvermögen. Der Hund muss eine Fährte ausarbeiten, benötigt eine entsprechende Unterordnung und soll auch beim Schutzdienst seine Leistung bringen. Schutzhunde sind bei entsprechender Ausbildung ganz normale Hunde, die in jedem Haushalt gehalten werden können.
Dass Hunde viel dazu beitragen können, Menschen entsprechend zu motivieren, ist bereits seit längerem wissenschaftlich bewiesen. Auch in unserer Ortsgruppe wird daher in diesem, für die Mitmenschen so wichtigen Bereich, eine entsprechende Ausbildung angeboten. Therapiehunde sind solche Hunde, die im therapeutischen Bereich mit Kindern und vor allem älteren Menschen entsprechend eingesetzt werden. Solche Hunde dienen dazu, um die Mobilität von älteren Menschen anzuregen oder Kindern die Angst vor Hunden und das richtige Verhalten mit Hunden beizubringen.

References: BGH 
 BGH 

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