Source: https://www.datenschutz-bayern.de/print/faq/FAQ-Justiz-geschaeftsverteilung.html
Timestamp: 2018-07-17 02:00:40+00:00

Document:
Innerhalb eines mit mehreren Richtern besetzten Spruchkörpers (Kammer bzw. Senat) gibt es für jeden Spruchkörper wiederum eine "interne" Geschäftsverteilung, durch welche die auf den Spruchkörper entfallenden richterlichen Geschäfte auf die einzelnen Mitglieder dieses Spruchkörpers verteilt werden.
Die Einsichtnahme ist für den Bereich der Zivil- und Strafgerichte, der so genannten ordentlichen Gerichtsbarkeit, in § 21 e Abs. 9 Gerichtsverfassungsgesetz (GVG) bzw. für die Geschäftsverteilungspläne der jeweiligen Spruchkörper in § 21 g Abs. 7 i.V.m. § 21 e Abs. 9 GVG geregelt. Diese Regelungen gelten aufgrund von Verweisungen auch für andere Gerichtszweige, so z.B. für die Verwaltungsgerichte (vgl. § 4 VwGO), die Arbeitsgerichte (vgl. § 6 a ArbGG), die Finanzgerichte (vgl. § 4 FGO) und die Sozialgerichte (vgl. § 6 SGG).
Mittlerweile werden zahlreiche Geschäftsverteilungspläne der Gerichte mit oder ohne die jeweilige personelle Besetzung auch im Internet veröffentlicht (z.B. für das Bundesverfassungsgericht unter www.bundesverfassungsgericht.de (externer Link), für den Bundesgerichtshof unter www.bundesgerichtshof.de (externer Link), für das OLG München unter https://www.justiz.bayern.de/gerichte-und-behoerden/oberlandesgerichte/muenchen/behoerdeninformationen.php (externer Link).

References: § 21
 § 21
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 § 4
 § 6
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