Source: https://www.wekido.de/kinderdoerfer/lipperland/
Timestamp: 2018-03-20 09:30:05+00:00

Document:
Das Kinderdorf "Lipperland” in Barntrup
Das Kinderdorf „Lipperland” hat sich in den vergangenen mehr als fünf Jahrzehnten seines Bestehens zu einer zeit- und bedarfsgemäßen Facheinrichtung der Jugendhilfe mit ausdifferenzierten stationären Erziehungshilfen, einem stationären Angebot der Eingliederungshilfe, konzeptionell vielfältigen ambulanten Hilfen und zahlreichen Maßnahmen und Aktionen der offenen Kinder- und Jugend(sozial)arbeit entwickelt.
Rund um diesen Platz gruppieren sich die Gebäude der Kinderdorf-Familien und Wohngruppen, aber auch Spiel- und Bolzplätze, der große Wirtschaftsgarten und verschiedenste Gehege für Ziegen, Schafe, Hühner … – und das Dorfgemeinschaftshaus:
Hier ist der Sitz von Dorfleitung, pädagogischer und psychologischer Beratung und Verwaltung, aber auch die zentrale (Ausbildungs-)Küche und der große Saal, bekannt aus vielen, auch öffentlichen Veranstaltungen.
Zurzeit finden im Kinderdorf „Lipperland“ mehr als 180 Kinder und Jugendliche ein neues Zuhause: in Kinderdorf-Familien, in Wohngruppen für Kinder und Jugendliche, im Haus für junge Erwachsene, im Mutter-Kind-Haus und im Sozialpädagogisch Betreuten Wohnen. Die Standorte der Betreuungsformen erstrecken sich vom Kinderdorf in Barntrup über fast ganz Lippe.
Tagesgruppen und sozialpädagogische Horte ermöglichen die Betreuung und Förderung von Kindern vor und nach der Schule, ihre Eltern werden in der Erziehung unterstützt. Der pädagogische Mittagstisch, die Offene Ganztagsschule (OGS) und die Betreute Grundschule ergänzen sinnvoll die Angebote der Tagesbetreuung. Die Ambulante Erziehungshilfe berät und hilft Kindern, Jugendlichen und deren Familien vor Ort vorbeugend bzw. in Krisensituationen. In zahlreichen Ferien- und Freizeitprojekten finden die Kinderdorf-Kinder und -Jugendlichen zusätzliche Möglichkeiten, Kontakte zu knüpfen, sich auszutauschen, Rat und Hilfe, Anregungen zur Freizeitgestaltung und zur Förderung zu erhalten. Hiermit stärkt die Jugendhilfeeinrichtung die Integration ihrer jungen Bewohner/-innen in das Umfeld und öffnet sich zugleich zum Gemeinwesen und zur Region.
Westf. Kinderdorf „Lipperland”
E-Mail: kinderdorf.lipperlandwekido.de
E-Mail: wklwekido.de
E-Mail: renate.eickmeierwekido.de
Einrichtungen/Angebote des Kinderdorfs
Apartmentwohnen – Ausbildungshaus
Trainingswohngemeinschaften
Offene Kinder- und Jugend(sozial)arbeit Lügde
Projekte: Office
Befähigung zu selbstständigem Alltagshandeln
Schaffung einer Atmosphäre von Zugehörigkeit-, Toleranz, Solidarität
Detlev Breuer, Diplom-Pädagoge
Ulrike Klappheck, Diplom-Sozialarbeiterin mit ZA
Ines Krause, Diplom-Sozialpädagogin, z.zt. in Elternzeit, Vertretung Herr Sander
Paul Oehlschläger, Sozialpädagoge B.A.
Psycholog(innen) / Kinder- und Jugendpsychiater(innen) erstellen auftragsgemäß Persönlichkeits- und Entwicklungsdiagnosen, wirken an der Erziehungsplanung mit, bieten Kindern/Jugendlichen therapeutische Unterstützung und den Pädagog(innen) Coaching und Supervision.
Mobil: 01 60 / 90 63 42 55
E-Mail: detlef.breuerwekido.de
Tel.: 0 52 63 / 94 71-17
E-Mail: christiane.kohlweywekido.de
Tel.: 0 52 63 / 95 54 67
E-Mail: lisa.weilwekido.de
Kinderbauernhof Hillentrup
Mädchenwohngruppe im Kinderdorf
E-Mail: gina.bellmannwekido.de
Standort/Ausstattung:
Soziales Lernen aus Einsicht und Erfahrung eröffnet bewusst Freiräume für Entscheidungen, Mit - und Selbstverantwortung, Selbstständigkeit (Alltagshandeln, Lernen in Schule und Beruf, Freizeit, soziale Kontakte und Beziehungen).
E-Mail: michael.sanderwekido.de
Paul Oehlenschläger
Tel.: 0 52 63 / 94 71-16
E-Mail: paul.oehlschlaegerwekido.de
Jugendwohngruppe Pestalozzistraße 12, Herr Sander
Das umgebaute Familienhaus am Rande des Kinderdorfs, in der Pestalozzistraße 4, mit Zimmern verschiedener Größe – groß und weitläufig, klein und kuschelig, kindgerecht und individuell ausgestattet – bietet mit dem weitläufigen Gelände des Kinderdorfs, dem nahen Dorfplatz, Spielberg sowie Garten- und Werkstattbereich eine insgesamt schöne Atmosphäre, Raum für interessante Tätigkeiten und erleichtert die Eingewöhnung.
Die Aufnahmegruppe qualifiziert den einrichtungsinternen Aufnahmeprozess, die Zusammenarbeit von Kostenträgern, Sorgeberechtigten und Einrichtung bezüglich der Feststellung des individuellen Hilfebedarfs der Kinder/Jugendlichen, ihrer Information, Partizipation und Stärkung der Eigenmotivation. Kinder bis zum 12. Lebensjahr werden in die Gruppe aufgenommen. Die Aufnahmegruppe hat im Einzelnen folgende Funktionen:
die derzeitige Lebenssituation und den Entwicklungsstand des Kindes/ Jugendlichen abzuklären,
ein umfassendes und möglichst genaues Bild von der Persönlichkeit des Kindes/ Jugendlichen zu zeichnen,
ddie geeignete Form und Perspektive der Fremdunterbringung abzuleiten, das Kind/ den Jugendlichen auf die neue Lebenssituation vorzubereiten.
Fremdunterbringung stellt für das Kind / den Jugendlichen eine besondere Lebens-/Ausnahmesituation dar. Der Aufenthalt in der Aufnahmegruppe sollte daher eng begrenzt und mit einer Sinnstiftung versehen sein, die eher natürlich und emotional positiv besetzt ist. Das Kind / Der Jugendliche muss erleben, dass es/er (altersgemäß) in die Gestaltung seines weiteren Lebens einbezogen wird, dass es/er seine Wünsche und Haltungen äußern kann und dass diese respektiert werden. Nur so kann erreicht werden, dass das Kind/ der Jugendliche „bereit wird/ist”, sich wirklich auf einen neuen Lebensort, eine neue Lebenssituation und -perspektive und neue Menschen einzulassen.
Pädagog(innen) mit hohem fachlichen Niveau, persönlicher Autonomie und Souveränität, hoher Achtung der Persönlichkeit und Würde des Kindes/Jugendlichen, Frustrationstoleranz und Sensibilität arbeiten mit den Angehörigen des Herkunfts- und Zukunftssystems und den Mitarbeiter(innen) des Jugendamtes zusammen. Sie halten Kontakt, vermitteln und vernetzen Informationen, Erkenntnisse und Interessen, übernehmen Katalysatoren-, Verstärker- und Koordinierungsfunktionen. Die Arbeit zielt auch darauf ab, für die Auswahl des Hilfesystems, der Betreuung des Kindes/Jugendlichen relevante anamnestische und diagnostische Daten zusammenzutragen bzw. zu ergänzen.
Sozialpädagoge B. A.
Integrativ-Pädagogische Wohn- und Lebensgemeinschaft (IPWL)
Ein Bauernhaus und ein Neubau bieten Raum für Kunst und Werken, Psychomotorik und Sport, Medienarbeit, Entspannung und Ruhe, Beratung und Gespräch, Hausaufgaben/Lernen, einen Büro- und Schlafraum für die Erzieher(innen) mit eigenem Sanitärbereich und ein großzügiges Außengelände, das als Sport- und Spielfläche und als Nutzgarten Beschäftigungsmöglichkeiten bietet.
Mädchen und Jungen im Alter von sechs bis 14 Jahren, die mit auffälligem Verhalten, psychosomatischen, emotionalen, funktionalen und Beziehungsstörungen auf Erfahrungen von Vernachlässigung, Verwahrlosung, Gewalt, Missbrauch, mangelnder Erziehungskompetenz, Beziehungsabbrüchen u. a. m. in ihrem Lebenskontext reagieren bzw. risikobelastete, deviante Entwicklungsverläufe zeigen. Eine Aufnahme kann auch dann erfolgen, wenn zudem die Voraussetzungen des § 35a KJHG auf Eingliederungshilfe vorliegen, d. h. Störungen im Bereich der Emotion, Psyche, Kognition und des Verhaltens des Kindes/Jugendlichen vorliegen, die die Eingliederung in die Gesellschaft beeinträchtigen und die Entwicklung behindern.
Unter Bezugnahme auf § 93 (3) BSHG kann in Ausnahmefällen (Mehrfachbehinderung) auch § 39 ff. BSHG Rechtsgrundlage der Unterbringung sein.
Tagesstrukturierende Maßnahmen, feste Regeln und Rituale, die Sicherheit geben, die Entwicklung positiven Verhaltens und gewohnheitsmäßigen Handelns fördern, die Psyche entlasten und die Kinder und Jugendlichen an die Menschen und den Lebensort binden, aktions- und erlebnisreiche Freizeitgestaltung und bedarfsgerechte individuelle Einzelbetreuung und -förderung durch die Pädagog(innen) (6) und die externen Fach- und Honorarkräfte – Psycholog(innen), Kinder- und Jugendpsychiater(innen), Gestalt-, Reit-, Musik- und Lauftherapeut(innen) – sind die Säulen des Konzepts.
Die Ausgestaltung des Hilfeangebots sowie die Betreuung sind ganzheitlich ausgerichtet. Sie beziehen sich vordergründig auf die individuellen Bedarfe und Interessen der Kinder und folgen erst in zweiter Linie einem auf Anpassung und wechselseitige Erziehung und Regulierung ausgelegten Konzept der Gruppe.
Perspektive, erzieherischer/therapeutischer Bedarf, Zusammenarbeit mit dem Herkunftssystem und Entwicklung der Kinder/Jugendlichen werden durch sozialpädagogische, psychologische, kinder- und jugendpsychiatrische Diagnostik regelmäßig gesichert, im multiprofessionellen Team beraten und evaluiert.
Diplom-Sozialpädagogin mit ZA
E-Mail: ulrike.klappheckwekido.de
Leiterin des Kinderdorfes:
Tel: 05263 / 9471-16
Mobil: 0160 / 90634250
Dipl.-Sozialpädagogin mit ZA
E-Mail: daria.kupfer-langwekido.de
Jugendlichen / Jungen Erwachsenen, denen ein Einstieg ins Berufs-/Erwerbsleben nicht bzw. nicht ohne Probleme möglich ist, stehen in unterschiedlichen betrieblichen Lernfeldern (Küche, Garten-/ Landschaftsbau, Maler, Tischler und Verwaltung) des Kinderdorfs folgende Möglichkeiten zur Verfügung:
sondergeregelte Ausbildungen (Beikoch, -köchin, Werker im Garten- und Landschaftsbau)
Regelausbildung im Ausbildungsberuf Koch/Köchin
Regelausbildungim Ausbildungsberuf Tischler
qualifizierende und sozialpädagogisch orientierte Beschäftigungsmaßnahmen (Praktika zur Arbeitserprobung, Berufsfindung bzw. während, nach oder anstelle von Schule) im Rahmen der Jugendberufshilfe
betrieblich gebundene Übungs-/Erprobungsfelder in den Bereichen der Offenen Arbeit
In den Häusern Pestalozzistraße 1 und 7 in Barntrup stehen den Mütter/Vätern mit ihrem Kind kleine, praktisch und doch gemütlich eingerichtete 1- bis 2-Raumapartments mit eigenem Bad (in Haus 7 auch mit eigener Küche) zur Verfügung.
Schwangere und Mütter (und Väter) ohne Altersobergrenze, die allein für ein Kind unter sechs Jahren zu sorgen haben und aufgrund schwerwiegender persönlicher, familiärer, sozialer und emotionaler Schwierigkeiten zu eigenverantwortlichem und selbstständigem Leben gemeinsam mit dem Kind noch nicht in der Lage sind.
Häufig fehlt ihnen in ihrer (Not-)Situation die tragende Unterstützung einer eigenen Familie oder eines geeigneten Netzwerkes.
Die Leistung erhalten auch gleichzeitig ältere Geschwister, die neben dem Kind unter sechs Jahren von dem Elternteil allein zu versorgen sind.
Der von § 19 vorausgesetzte Hilfebedarf kann auch auf eine seelische, geistige oder körperliche Behinderung zurückgehen.
hauswirtschaftliche Anleitung/Übung/selbstständige Erprobung in dem für den eigenen bzw. in dem/für den gemeinschaftlichen Wohnbereich
„Unterricht” und „Ausbildung” in Kindererziehung und -pflege, elterlichen Rechten und Pflichten, Aufgaben und Tätigkeiten, Entwicklung des Kindes, sozialem Umgang mit dem Kind, Schaffen einer die Entwicklung des Kindes anregenden Atmosphäre, Ernährung und Gesundheit
reflektierendes, klärendes, beratendes und anleitendes Gespräch zwischen Sozialarbeiter(in) und Hilfeempfänger(in)
Koordination/Zusammenarbeit mit Einrichtungen der öffentlichen Erziehung, Kinderärzten und Behörden, Institutionen u. a. m.
Der Schwerpunkt der Betreuung liegt dabei auf dem Schutz des Kindes und der Abklärung, ob die Mutter bzw. der Vater die Alltags- und emotionale Versorgung ihres Kindes zu leisten bereit und in der Lage ist.
Trainingswohngemeinschaften als Betreute (selbstständige) Wohngemeinschaft
männliche und weibliche Jugendliche ab 16 Jahren
nicht behinderte und behinderte bzw. von seelischer Behinderung bedrohte Jugendliche / junge Erwachsene,
die aufgrund emotionaler und sozialer Defizite und Belastungen auch über das 18. Lebensjahr hinaus noch spezielle Hilfe, die Einbindung in ein soziales Netz und soziale Kontrolle benötigen und
deren Verselbstständigungspotenzial und deren psychosoziale Kompetenzen weiter
ausgelotet, gezielt gefördert bzw. durch das Zusammenleben mit den anderen gestärkt bzw. kompensiert werden sollen und die somit auf ein selbständiges Leben oder eine selbstständige(re) Wohnform, wie z. B. das betreute (Einzel-)Wohnen, vorbereitet werden.
An den Standorten Schlangen und Hillentrup stehen insgesamt sieben Plätze in kleinen Single-Apartments zur Verfügung.
Das Konzept ist an der allgemeinen Funktion einer Wohngemeinschaft orientiert: selbstständig, aber nicht völlig auf sich gestellt; Bewohner(innen) müssen passen bzw. sich anpassen; ein Maximum an Freiheit und ein Minimum an Gemeinschaft; Prinzip der Eigenversorgung – Kosten und Pflichten eines eigenen Haushalt werden auf die Bewohner(innen) aufgeteilt.
Grundlage des sozialpädagogischen Handelns ist der Empowerment–Ansatz (nicht für den Menschen in marginaler Position zu handeln oder zu sorgen, sondern ihn zu stärken, fachlich zu unterstützen sowie konsultativ zu begleiten, eigene Angelegenheiten in selbstbestimmter Regie eigenständig, verantwortlich zu managen). Dazu werden Lernprozesse nach den individuellen Kompetenzen der Klienten in kleine Teilziele strukturiert, Checklisten entwickelt sowie Handlungen und Verhalten geübt/erprobt. Aufgabe der Fachkräfte ist es, sich aus Abläufen immer mehr zurückzuziehen.
Wohnform für Auszubildende – UMA
Jugendliche / Junge Erwachsene mit besonderem Integrationsbedarf im Alter von 16 bis 18 Jahren.
Sie besuchen entweder eine Schule, machen eine Ausbildung oder haben eine anderweitig geregelte Tagesstruktur.
Aufgrund ihrer persönlichen, sozialen und schulischen/beruflichen Situation sind sie den Alltagsanforderungen ohne fremde Hilfe (noch) nicht gewachsen.
jedoch über teilweise Selbstständigkeit
die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit den Pädagog(innen) und den anderen Bewohner(innen) und
die Bereitschaft, Selbstverantwortung in der Schule / am Arbeitsplatz sowie in der Hausgemeinschaft zu übernehmen.
Akute Indikationen (Psyche, Sucht, Delinquenz, Pflege) bestehen nicht.
Die Betreuung in einer stationären Wohnform für Auszubildende sollte mindestens für ein Jahr erfolgen.
Dieses Angebot befindet sich am Standort Barntrup.
Für das Zusammenleben auf der Basis von gegenseitigem Respekt und von Toleranz und in der Alltagsgestaltung gibt es feste Strukturen und Regeln, die sich am Normalitätsprinzip ausrichten.
Die Bewohner(innen) werden bei der Gestaltung von Arbeits- und Freizeitprozessen unterstützt, zu einem möglichst selbstständigen Wohnen und Leben angeleitet und partizipieren reifegemäß an der Planung von Abläufen, Aktivitäten und der Entscheidungsfindung.
Der Bezugspädagoge / Die Bezugspädagogin ist Ansprechperson für die Bewohner(innen) und deren soziales Umfeld sowie für den Leistungsträger. Die Bewohner(innen) erarbeiten und vereinbaren zusammen mit ihr/ihm Ziele, die in regelmäßig stattfindenden Einzelgesprächen auf ihre Sinnhaftigkeit überprüft und ausgewertet werden.
Die Bewohner(innen) werden angehalten, sich an reflektierten Meinungen und Werthaltungen zu orientieren und so ihre eigene Position zu bilden und/oder zu festigen. Diese sind zum Beispiel: Umgang mit Sexualität, Umgang mit Aggression und Gewalt, Umgang mit dem Anderssein, Umgang mit Religion, Umgang mit Rechten und Pflichten.
Mit/Nach Erreichen der Volljährigkeit stehen den Bewohner(innen) zur weiteren Verselbstständigung die Apartments in der Pestalozzistraße 16 zur Verfügung. Eine selbständige(re) Haushalts- und eine autonome(re) Lebensführung sind ebenso wie auch das wahlweise Zusammenleben mit einem/einer anderen Volljährigen möglich.
Unbegleitete minderjährige Ausländer gehören im Sinne des Konzepts naturgemäß/natürlich zu den Jugendlichen dieser Altersgruppe mit besonderem Integrationsbedarf.
UMA – Wohnen und Integrationsbetreuung sind ausdrücklich ein Gruppenangebot zur Integration
Flüchtlingsjugendlicher, die einen Bedarf nach § 34 bzw. § 34 i.V. mit 13 (2) und bei Bedarf folgend nach § 41 SGB VIII aufweisen.
Mit diesem Angebot soll gewährleistet werden, dass die Jugendlichen durch regelmäßigen Schulbesuch, Sprachentwicklung und Lernförderung einen Schulabschluss erwerben. Beim sich anschließenden Prozess der Berufsfindung/-vorbereitung/-ausbildung werden sie pädagogisch geführt/unterstützt/gefördert.
Der für UMA besondere Integrations-/Betreuungs-/Entwicklungs-/Erziehungsbedarf betrifft auch
Unterstützung bei der Bewältigung des Verlustes der Familie, Linderung der Angst um die zurückgebliebenen oder auch auf der Flucht befindlichen Familienmitglieder
empathische Unterweisungen der Werte und Normen, die unserer Gesellschaft zugrunde liegen, um Vertrauen, sukzessives Verstehen der Zusammenhänge und zunehmend sichere Alltagshandlung zu entwickeln
Kenntnisse der Behörden, Instanzen sowie Unterstützungsmöglichkeiten aber auch -grenzen
Überwindung der Sprach- und Hilflosigkeit durch heimatsprachliche Interventionen und Landsleute
Überwindung der Sprach- und Hilflosigkeit durch schulische Anbindung, Spracherwerb und Bildung in Sonderklassen für diese Klientel, Bereitstellung von individuellen Lernhilfen
Wohnstätten (§§ 53, 54 SGB XII) in Barntrup
Die Wohnstätten bieten 15 Plätze in Einzelapartments.
In der Bahnhofstraße 13 und der Triftstraße 5 haben die weiblichen und männlichen Erwachsenen ihre Wohnung und gehen tagsüber ihrer Arbeit in den entsprechenden Werkstätten nach.
Auch Kinder und Jugendliche, die vorübergehend vom Ausschluss vom Unterricht bis zu zwei Wochen oder von der vorzeitigen Entlassung aus der jeweiligen Schule betroffen sind, werden am Vormittag in der „Coolen Schule” unterrichtet.
Weiterhin erhalten die Auszubildenden Nachhilfe in den jeweiligen Ausbildungsinhalten, bekommen vor allem Hilfe in Mathematik, bei der Berichtsheftführung und der Prüfungsvorbereitung. Bereichsleiter Herr Oehlschläger
Loc@lmotion
In Lügde betreibt das Kinderdorf den Jugendtreff Loc@almotion
Das Loc@lmotion ist von Montag bis Samstag in der Zeit von 15.00 Uhr bis 20.00 Uhr geöffnet. Die Mitarbeiterin erarbeitet zusammen mit den Besuchern quartalsweise das Programm.
Die Einnahme des Mittagessens erfolgt im Zeitraum von 12.30 Uhr bis 13.30 Uhr.Für die Hausaufgaben(betreuung) steht eine Stunde von 13.30 Uhr bis 14.30 Uhr zur Verfügung.
12.07.2018, Sommerfest im Kinderdorf
16.09.2018, Herbstfest auf dem Kinderbauernhof in Hillentrup
15.- 19.10.2018, “Woodstock”- Hütten bauen auf dem Dorfplatz
0.1 und 02.12.2018, “Weihnachtlicher Markt” im Kinderdorf

References: § 35
 § 93
 § 39
 § 19
 § 34
 § 34
 § 41